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Trinitarische Irrlichter – 2. Korinther 5, 19

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Die Gottheit Jesu

Die Bibel sagt:

2Kor 5,19

Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selbst und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.

Die Trinität lehrt:

Christus war Gott, und zwar zu allen Zeiten. Selbst auf Erden war er Mensch und Gott zugleich, obwohl Jesus dies nie sagte, sondern immer betonte, er sei der menschgewordene Sohn Gottes!

Zum Vergleich:

Die Bibel lehrt, Gott war in Christus, die Trinität lehrt, Christus war Gott. Erkennen wir hier die kleine aber entscheidende Verdrehung der Tatsachen? Diese Methode hat Satan schon zu Beginn seines Werkes im Garten Eden angewandt, als er Eva einflüsterte, sie werde bei Übertretung des Gebotes Gottes nicht sterben, sondern höhere Erkenntnis erlangen.

Jetzt gibt es viele Trinitarier, die behaupten, ja wenn Jesus der Sohn Gottes sei, so beweise dies doch, dass er Gott sei. Dieser Anschauung liegt jedoch ein klassischer Irrtum zu Grunde.

Gott ist ein Titel und keine Eigenschaft, daher ist zwar der Sohn eines Menschen Mensch, aber der Sohn Gottes nicht automatisch Gott.

Verständlicher wird dies, wenn Gott mit einem König verglichen wird, der er in gewisser Weise ja auch ist! Wenn ein König einen Sohn hat, so wird dieser Sohn Königssohn genannt. Niemand wird diesen Sohn von Geburt an König nennen, sondern frühestens nach Abdankung seines Vaters. Und da Gott als der König des Universums nie abdanken wird, wird auch Jesus nie Gott im allumfassenden Sinne werden. Dies sagt die Schrift in folgenden Versen:

1Kor 15,24

darnach das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater überantworten wird, wenn er

1Kor 15,25

aufheben wird alle Herrschaft und alle Obrigkeit und Gewalt. Er muß aber herrschen, bis daß er "alle seine Feinde unter seine Füße lege ".

1Kor 15,26

Der letzte Feind, der aufgehoben wird, ist der Tod.

1Kor 15,28

Wenn aber alles ihm untertan sein wird, alsdann wird auch der Sohn selbst untertan sein dem, der ihm alles untergetan hat, auf daß Gott sei alles in allen.

Aber dies ist für Jesus kein Problem, da das Bestreben göttlicher oder himmlischer Wesen nicht darauf ausgerichtet ist, Macht zu besitzen um andere zu beherrschen. Und so achtet auch Gott, der Vater, nicht eifersüchtig darauf, dass er gegenüber dem Sohn seine Vorrangstellung behält, sondern teilt seine Macht freiwillig mit seinem Sohn, wie dies Jesus in folgendem Vers sagt:

Offb 3,21

Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie ich überwunden habe und mich gesetzt habe mit meinem Vater auf seinen Thron.

Dieses Ereignis wurde schon im AT prophetisch vorhergesagt, denn dort heißt es:

Sach 6,13

Ja, den Tempel des HERRN wird er (Jesus) bauen und wird den Schmuck tragen und wird sitzen und herrschen auf seinem Thron, wird auch Priester sein auf seinem Thron, und es wird Friede sein zwischen den beiden.