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-Die

Münzen der Republik Bern

beschrieben

VOR

Gar] Lohner9

gewes.

Landammann.

.\

‚flflit 3m2i Jikliin3tqfzln.

Verlag

Zürich,

von

.

Meyer

6c

1846.

Zeller.

Vorwort.

Da theils durch die Gold - und Silberarbeiter jährlich

eine

durch

wandern, auch durch das Einschmelzen und Umprägen in den

konkordierenden Cantonen und neulich bei Einführung des fran

zösischen Münzfusses in Genf viele ausser Kurs gesetzt worden,

wodurch in den letzten zwanzig Jahren sich die alten Münzen in

der Schweiz ausserordentlieh vermindert haben und die seltenen

Stücke im Preis bedeutend gestiegen sind, so ist es wahrlich höchst an der Zeit, dieweil noch etwas aufzufinden ist, eine voll

der

eine Menge ins Ausland

Masse

alter

Münzen

von

in

den

Schmelztiegel kommen,

theils

Ankäufe

fremden

Sammlern

ständige

Beschreibung

schweizerischer

Münzen,

be-sonders

Scheidemünzen herauszugeben.

Bei der grossen

prägt

worden sind,

Menge von

Münzen,

kann

dieses nicht die

die

in der Schweiz ge

Aufgabe eines

Einzel-

nen sein.

zu

Einerseits sind unsere schweizerischen Münzsammlungen

Orte alles auffinden zu können,

unvollständig,

um

an

einem

und in jeder derselben wird eine Menge Stücke angetroffen, die

in einer andern fehlen. Anderseits würde es zu viele Zeit und

Geldaufwand erfordern, nicht nur alle Sammlungen der Schweiz,

sondern

auch

die

besichtigen.

wichtigsten

Kabinete

des Auslandes genau zu

Ausser

den wenigen in

kannt gemachten Münzen,

verschiedenen Werken zerstreut be

besitzen

wir von

inländischen Schrif

ten

für

risches

92 Bde.

die

grössern

Münz-

8.)

Für

und

die

Münzen

nur

G.

E.

von

Hallers

schweize

Medaillenkabinet.

kleinern

aber:

(Bern 4780 und 4784.

Numi bracteati Zongenses

(l

Bd.

in Folio.

l712.)

Von

Schultheiss Rudolf Suter

von

Zofin

gen.

Ferner:

Ein Manuscript,

David

das

in

einigen Exemplaren verbreitet ist.

Tigurini recensiti expli

Hottinger numi bracteati

cati et ad vivum delineati. (Tiguri 1702. 11.); so

wie

die

neuern

lV

Arbeiten

Münzen

des

von

Herrn

Dr.

H.

Meyer in Zürich:

Zürich (Zürich 18ü0),

und

Herrn

Ueber die

ältesten

Fröd.

Soret, Mit

Münzen der Bischöfe

von Genf und Lausanne im Mittelalter, in einem Brief an Herrn

glied des Staatsrathes in Genf:

Ueber

die

L.

de Saulcy,

abgedruckt.

aus der Revue numismatique von

l84l

besonders

Die

übrigen

kleinern

Münzen

aber sind noch

nir

gends beschrieben.

Es

sollten

demnach

vorerst

.

von

naue

tone

Beschreibungen

der

zusammen

bearbeitet

dieser

Arbeiten

über

alle

Münzen

werden,

Cantone

mehrern

einzelner

Münzsammlern

ge

oder

einiger Can

und

wäre

erst

es

nach Vollendung

die

Aufgabe

eines

in

diesem

Geschichte

Fache

wohl

bewauderteu

Mannes,

ein

in

Bezug auf

Kunst und Münzkunde umfassendes wissenschaftliches

Werk herauszugeben, was für jeden Sammler höchst erwünscht

und

von

grösstem Bedürfniss wäre.

Der Mangel eines solchen Werkes, den ich bei meinem viel

brachte in mir den Ent

jährigen

Sammeln

oft

lebhaft

fühlte,

schluss zur

dem

diese Arbeit Münzsammler anderer Cantone aufgemuntert werden,

Reife,

mein Möglichstes

dazu beizutragen,

wagen,

haftend,

und

mit

Canton

Bern einen Anfang zu

dass

durch

auch ihrerseits

Hand

ans

Werk

zu

legen.

Ich wollte mich anfangs

lediglich mit der Beschreibung der

kleinen Münzen,

die

fassen,

als ich aber

in

im

Hallers Werk

nicht enthalten

sind,

be

Juni

i842

diesen Theil zu

Ende brachte,

und solchen einigen Münzkenuern mittheilte, um ihr Urtheil

darüber zu vernehmen, wurde ich aufgefordert, auch noch die

grössern Berner Münzen

zu

bearbeiten,

weil

Haller

seiner

Zeit

noch so viele unbekannt geblieben, andere aber zu undeutlich und unbestimmt beschrieben seien, —wozu ich mich dann auch

entschloss.

Die

Bracteaten

hingegen

nehme

ich

nicht

auf, weil Herr Dr. H. Meyer in Zürich bereits in

in

meine

Arbeit

seinem Werke:

Die

Bracteaten der Schweiz,

nebst

Beiträgen

zur

Kenntniss der

schweizerischen Münzrechte

18ü5)

diesen

Gegenstand mit

während des

Mittelalters

und

(Zürich. lt.

be

Sachkenntniss

Scharfsinn

handelt hat.

Ich

zeige

auch

das Gewicht

vieler

Münzen

in

zerischem

Silbergewicht,

das

dem

französischen

neu

ganz

schwei

ähnlich

ist, an, und füge zum Schlusse einige Noten, Citate und Auszüge

aus

von

Hallers

Tilliers

oben

angezeigtem

Werk,

Geschichte

des

Freistaates

aus

Herrn

Bern,

aus

Landammann

den

Raths

V

manualen

wesen

bei.

unserer

Republik

etc.

über

das

bernlsche

Münz-

Durch

unausgesetztes Sammeln

während

mehr

als

zwanzig

Jahren habe ich,

mit Ausnahme der Goldmünzen, die Sammlung

der Berner Münzen,

besonders der

kleinern ,

zu

einer bis dahin

nie erreichten Vollständigkeit

gebracht,

und durch die thätigen

Mitwirkungen

des

Herrn

Professor

Trechsel,

Oberbibliothekar

und Bewahrer des Münzkabinetes der Stadt Bern, des

Dr. und Professor Isenschmid in Bern und des Herrn H. Lan

dolt, Spitalkassier in Zürich, so wie durch gefällige und uneinge

schränkte Mittheilungen aus ihren reichen Sammlungen bin ich in

Herrn

den Stand gesetzt worden,

diese

Arbeit

so

reichhaltig als mög

lich

dem

etwas möglichst Vollständi

ges dargeboten werden kann, wofür ich diesen Herren und eini

zu

machen,

so

dass

nun

Sammler

und

Liebhaber über

diesen

Theil schweizerischer Münzen

gen andern Münzfreunden,

die mich

auch mit Beiträgen erfreut

haben,

lichsten

hiermit

meine

volle Anerkennung

Dank ausspreche.

und

meinen

verbind

Da

die

meisten

sind, so wurde mir

Exemplare

meiner

Sammlung

gut

erhalten

die

Beschreibung derselben

sehr erleichtert.

Es

benden

sich

darunter

Stücke

von

heit,

die

täglichen

Vorschein

ich

sonst

nirgends

Verschwinden

alter

kommen

werden.

gesehen

Münzen

der allergrössten Selten

habe,

wohl

und

selten

die

bei

mehr

dem

zum

Bei den

Gold-

und

grössern

Silbermünzen

ist‚bemerkt‚

welchen

Sammlungen

sie

vorkommen;

die

meinigen

sind

in

mit

einem Sternchen bezeichnet, und

bei den

kleinem

Münzen, die

meiner Sammlung fehlen, ist bei der betreffenden Nummer jedes

Arbeit

zwei Tafeln mit Zeichnungen der seltnern Münzen zu besserer

Erläuterung des Textes beigegeben. Ich gebe diese Beschreibung in

mal der

Besitzer derselben

angezeigt.

Auch

sind

dieser

drei

Abtheilungen, die erste

umfasst

kleinem

die

Gold-

und

ältern

Münzen

die

dritte

die

kleinern

grössern

bis

zu

Silbermünzen,

des

XVII.

XVIII.

die

zweite

die

und

laufenden

Ende

des

Jahrhunderts

und

des

Münzen

Jahrhunderts bis auf unsere

Tage.

Man wird

mir

zum

Vorwurfe

machen,

die

Beschreibung der

ersten und zweiten Abtheilung sei zu weitläug und allzusehr

Da es aber möglich ist dass später noch

ins

Kleinliche

gehend.

manche

Abweichungen

kannt geblieben sind,

zum

Vorschein

kommen,

und bei den Beschriebenen

die mir unbe

ab

oft

viele

VI

weichende

kommen,

Gepräge

auch

viele

bei

einzelnen

Jahrgängen

oder

Arten

vor-

Stücke

äusserst selten

sind,

so war

es doch

kenntlich

zu

bezeich-

nöthig, die Abweichungen bemerkbar und

nen. Jedenfalls wird der Wunsch, etwas Vollständiges zu Tage zu fördern, meine Weitläufigkeit entschuldigen.

die

Bei

der

neuern

dritten Abtheilung

vermied

ich

Münzen

mit wenigen

Ausnahmen

diesen

Fehler.

Da

alle

einen

gleich

förmigern Typus tragen, und die Abweichungen oft so klein und

unbedeutend

so konnte ich mich um vieles kürzer fassen , unterliess aber den-

noch nicht, jede Abweichung in den Umschriften und die dabei

sind,

dass

sie

beinahe nicht zu

beschreiben wären,

vorkommenden

Zeichen,

Blümchen etc. genau anzugeben.

Thun, im Februar

1846.

Der

Verfasser.

Inhalt.

Goldgulden 2 P . . . . . . . Goldkronen . . . .
Goldgulden
2
P
.
.
.
.
.
.
.
Goldkronen
.
.
.
.
.
.
.
Dukaten
.
.
.
.
.
.
.
.
Duplonen
.
.
.
.
.
-
Zehnfranken-Stiick
.
.
.
Silbermünzen.
Thaler
.
.
.
.
.
Halbe
Thaler
.
„€l.:‚.i.rag
Diken
-
.
.
Viertel-Thaler
oder
halbe
Gulden
.
.
Viertel-Thaler
oder
Frankenstiicke
.
.
.
.
Kupferne
Denkmünze
auf die
Zerstörung und
Wieder
erbauung
des
Schlosses
Sogren im
9.
Jahrhundert
. ;-:
Denar
von
Leufredus,
Graf von
Soßren
.
.
.
Solidus
Luit-redus,
Graf von
von
Bargen
.
Halbe
Diken
.
.
.
.
.
Fünfbatzen-Stiieke
dem
47.
Jahrhundert
aus
Zehnkreuzer-Stücke
dem
47. Jahrhundert
aus
Plapparte
45
Heller
dem
Zeitraum
circa
zu
aus
von
M20 —
4480
.
.
.
.
.
Plapparte zu
24
Haller,
auch
Rollbatzen genannt,
aus
dem Zeitraum v. 4490
bis zur Reformation v.
4528
.
Batzen
4
Kreuzer
4529,
4552
und
ohne
Jah
zu
von
reszahl bis
Ende
des
46.
Jahrhunderts
zu
Batzen
4647—4625
und
ohne
Jahreszahl
von
bis zur
Mitte des
47.
Jahrhunderts
.
.
.
.
.
Halbe
Batzen mit und ohne Jahreszahl v.
4550—4644
.

Fünfer (Fünfhaller-Stücke) aus dem Zeitraum von

4420—4480

.

.

.

.

.

.

circa

.

Fünfer aus

tion

von

dem

4528

Zeitraum

.

.

von

M90

bis

zur

Reforma

Seite

4

27

28

-

424

425

459

50

460

56

464

206

57

207

268

50

262

564

64

562

579

84

580

409

88

440

94

444

94

442

96

445

454

97

452

477

404

478

497

409

498

524

445

522

565

449

566

659

428

640

750

444

734

758

464

759

777

467

718

795

472

VIII

Seite

Fünfer 4529—4550 79b— von No. 796 475 _ _ - Kreuzer dem 46. Jahrhundert 797—
Fünfer
4529—4550
79b—
von
No.
796
475
_
_
-
Kreuzer
dem
46.
Jahrhundert
797—
aus
8M
476
Kreuzer
47.
865 —
902
184
.
.
.
:\\=;
Vierer
(halbe Kreuzer)
dem
46.
Jahrhunde
aus
905—
946
495
Vierer (halbe Kreuzer)
47.
947
975
498
Haller von
4558
976
977
209
Fünfbatzen-Stückc
dem
48.
Jahrhundert
978
aus
4028
240
Fünfbatzen-Stücke
4 9 .
4029 —
4055
244
Zehnkreuzer.Stücke
48.
4056
4088
246
Zehnkreuzer-Stücke
49.
4089
4096
249
.
Batzen
48.
4097
4205
220
Batzen
49.
4204
4224
225
\
Halbe
Batzen
48.
s.‚\‚b=€:
4222
4525
225
-
Halbe
Batzen
49.
M4524 —
4558
229
.
Cent
4858
4559
von
254
.
.
.
.
.
Kreuzer
dem
aus
48.
Jahrhundert
4540— 4592
252
.
.
.
.
Kreuzer
oder 21/2 Rappen-Stücke
4844
4595 —
4599
von
255

Zweirappen-Stücke von 4809 , fünf auf einen Batzen Vierer (halbe Kreuzer) aus dem 48. Jahrhundert

.

Rappen, 40 auf einen Batzen, aus dem

49. Jahrhundert.

Nachtrag

und

Berichtigungen

 

.

.

.

.

Dreier

oder

Dreihaller-Stücke

aus

dem

M.

Jahrhundert

Noten

und

(Zitate

über

das

bemische

Münzwesen

 
 

.

4595— 4596

255

4597

M76

256

4477

41188

290

 

2&2

254

254

Goldgulden.

1. *

1)

Doppelter Goldgulden ohne Jahreszahl.

der

A.

In

einem

spanischen Schilde

Bär,

der

mit

ohne

beiden

rechtsschreitende

Blasons

Ohren

und Hachures ")

den

obern

Quer

balken berührt, ein Kreis von Perlen umgibt den Schild beidseitig bis

unten an den runden Theil desselben. Ob dem Schilde ein doppelter

Adler mit ausgebreiteten Flügeln, der ganz freisteht und mit der obern

Hälfte

in

die

Unterschrift

hinauf

ragt.

Umschrift

mit lateinischen

Buchstaben MONETA - BERNENSIS die Sylbe SIS hängt an ein

ander.

Aeusserer Kreis von Perlen.

-

-

R. Ein Kreuz mit einem zweifachen glatten Kreise um

dasselbe.

Umschrift

gerade ob

BERCH

einem

-

D

-

ZERING

:

CONDI<{}}

Das

C

in

CON

Schenkel

des Kreuzes.

Aeusserer Kreis

von

steht

Per

len.

Gewicht 6 Gramm. 685 Millig.

2.

Goldgulden ohne Jahreszahl.

A.

Ein

spanischer Schild,

in

dessen

mittlerm

Felde

ein

rechts

schreitender Bär, der mit der linken vordern und rechten hintern Tatze

den untern Querbalken, mit der rechten vordern Tatze und mit der Nase

den Schild berührt. Die Felder sind weder blasonirt noch hachurirt,

der Schild ist bis an

den untern abgerundeten Theil

mit

einer Einfas

sung von kleinen Bogen umgeben,

um dieselben ein Kreis von Perlen.

Umschrift in gothischer Schrift MONETA

o

NOVA

o

BERNENSIäf<

Aeusserer Kreis

von

Perlen.

R. Der heilige Petrus

stehend

in

einen Mantel gehüllt mit Schein

um den Kopf , in der rechten Hand einen Schlüssel, in der linken ein Buch haltend, mit dem Schein und den Füssen berührt er den äussern

Kreis von

Gerstenkörnern.

Der

innere

Kreis

ebenfalls

von

Gersten

1)

Die

mit;

einem

Sternchen

"

bezeichneten

Münzen

befinden

sich

in meiner

Sammlung.

2) Unter

Blasen

verstehe

sind.

ich

Bären

Heraldik

Feldern

angenommen

ob

und

unter

den

die

Mit

Bezeichnung der

Farben,

wie

solche

Hachures

bezeichne

ich

hingegen

alle

in

in

der

den

vorkommenden

verschiedenartigen Verzierungen

oder Schraffirungen,

die keine

Farbenzeichen sind.

Lohner‚

Münzen.

1

2

Goldgulden. \

körnern reicht zu

beiden Seiten

von

den Augen bis

unter

die

Knie.

--

Umschriftä SANCTVSä ä PETRVS

g;sgg

Haller No. 941

T.

I. Tab. VI.

im Münzkabinet der Stadt Bern.

3

Gr.

224 Millig.

Bei

Abgebildet in aller

A.

rührt

_

Goldgulden

3.

ohne

Der Bär

mit

der

in

gleichem Schilde

linken

vordern

Tatze

Jahreszahl.

und Einfassung wie

oben,

den

untern

Querbalken

be

und

mit dem Schwanz den Schild. Innerer Kreis von Perlen. Umschrift

MANETA o NOVA o BERNENS 1%! - Aeusserer Kreis von Perlen.

R.

Der Heilige wie bei No. 2, nur

sind

hier an

dem

innern

Kreis

von

Perlen

gebracht.

gegen

den Heiligen zu

Umschrift

o

SANCTVS

noch

lilienartige Verzierungen

an

o

EPETRVS oHäo

Das Nund

C

Schenkel des N

in

der Silbe

SANC greifen so in einander,

dass

das

C

den

ganz bedeckt.

Aeusserer Kreis

von Perlen.

zweiten

3

Gr.

262 Millig.

Bei H. No.

940 M.-K. B.

3. a

Goldgulden

ohne

Jahreszahl.

A.

R.

fassnng

Wie bei No.

Um

und

den

um

3.

Heiligen

diese

ist

hier

eine

von

Um

kleine

bogenförmige

von

Ein

ein Kreis

oEE°

Gerstenkörnern.

diese

ein

Kreis

Umschrift

Gersten

SANNTVS o\

EE PETRVS

körnern.

Bei Hrn. Egbert Friedrich von

Mülinen

in Bern.

Goldgulden

lt».

ohne

Jahreszahl.

A. Der

den

und

einer

Bär

berührt

mit

der

linken vordern und

rechten

hintern

mit der

-I-atze

Nase

mit

Winkel sich Blümchen benden, um das Ganze ein Kreis von Gersten

körnern. Umschrift MONET o NOVA o AVREA o BERNENSQI<

Das Kreuz berührt das S. Halter schreibt irrig BEJ7NENS.

deren

nntern Querbalken, mit der rechten vordern Tatze,

Zunge und

dreifachen

mit dem

rechten

Ohr den Schild.

bogenförmigen

Einfassung

Der Schild ist

in

umgeben,

Achsserer Kreis von

Gerstenkörnern.

R.

Der Heilige

wie

bei No.

2.

Innerer Kreis

von

Perlen.

Umschrift

8

von

Perlen.

SANCTVS

-

3

Gr.

o

g@ 8

PETRVS

8

232

3

Aeusserer

237 Millig. -

H. No. 942 M.-K.B.,

war

Kreis

auch

in

der d’Annon6’schen Sammlung in Basel.

.

-

Goldgulden

5.

ohne

Jahreszahl.

-

Wie die vorigen, nur MONET NOVA AVREA BEI” N EN S, das Wappen

in einer dreifachen bogenförmigen Einfassung.

H. No. 943, dAnnon6e.

Goldgulden.

3

Goldgulden

6.

ohne

Jahreszahl.

dem

A. Der Bär berührt mit der linken vordern Tatze

den untern, mit

linken Ohr den

obern Querbalken und mit dem Schwanz den Schild.

Der Schild ist mit einer Einfassung von kleinen Bogen ganz umgeben, um

diese ein Perlenkreis. Umschrift MONET o NO-K?AVREAä BERNEN% Das Kreuz berührt das N. Aeussere_r Kreis von Perlen.

.

R.

Wie

bei No.

2.

3

Gr.

Heinrich

Landolt

in Zürich.

 

228 Millig.

Bei Hrn. Spital-Cassier

Obige 6 Goldgulden mit dem St. Petrus haben alle gothische

Schrift,

und

zum

Beweis,

wie

selten

dieselben

sind,

mag Folgendes

dienen, dass Herr Doctor und Professor lsenschmid in Bern, dem in

seiner Stellung als Professor und bei seiner bedeutenden ärztlichen

Praxis alle möglichen Quellen zu Gebote standen, seine Sammlung zu

dennoch während mehr als dreissigjährigem Sammeln kein

bereichern,

einziges Exemplar bekommen konnte, und

dass auch mir während mehr

als zwanzigjährigem Sammeln nie ein solcher Goldgulden zu Gesicht kam.

A.

Goldgulden

6.a.

ohne

Jahreszahl.

Der rechts

schreitende Bär

ohne

Schild und

ohne Boden

be

rührt

mit

der

rechten

vordern

und

linken hintern Tatze den innern

Kreis von Gerstenkörnern,

ob

demselben

der

einfache rechts

sehende

Adler

mit

ausgebreiteten

Flügeln,

er

berührt

mit

einer

Kralle

des

rechten Fusses das linke Ohr und mit zwei Spitzen des Schwanzes den

Rücken

Kreis.

innern

des

Bären,

mit

dem

Kopf

und

beiden

Flügeln

den

Umschrift MONETA xä{9 BERNENSIS

I%(

Aeusserer Kreis

von

Gerstenkörnern.

R. Das Brustbild

des

heiligen Vin_cenz rechts gekehrt mit Schein

um

den Kopf, in

der rechten Hand

haltend,

um

denselben

ein Kreis

ein Buch,

in der linken

von

Gerslenkörnern.

eine Feder

Umschrift

SANTVS %'/g VINCENCIUS Qi]g 914 Aeusserer Kreis von Gersten körnern., Mülinen. Auch dieser Goldgulden ist von der- grösste-m

Seltenheit.

Goldgulden

-

7. *

ohne

.

Jahreszahl.

A. Das Berner Wappen in einem herzförmigen Schilde ohne Blason

und

Hachures,

der

Bär

berührt

den

Schilde der doppelte Adler mit ausgebrei-

mit

der linken

vordern

Tatze

untern-Querbalken, ob dem

teten

Flügeln, welcher durch

den innern

Kreis

zwischen

die Umschrift

hinaufreicht, er berührt mit dem Schwanz und

zwei Krallen des linken

Fusses den Schild, um

den Schild ein zweifacher glatter Kreis.

Um

lt

Goldgulden.

schrift mit lateinischen Buchstaben MONETA - AVR - BERNENSIS. Aeusserer Kreis von Gerstenkörnern.

R. Der Reichsapfel in

der

Mitte

einer

vierfachen bogenförmigen

Einfassung, in die obere ragt das Kreuz des Reichsapi-els, in den drei

andern sind

Lilien,

die Winkel

zwischen

den Bogen sind

ebenfalls mit

Lilien geziert, um

das Ganze

ein zweifacher glatter Kreis.

FRIDERI

-

I-I

-

LlBERTA-AVTI.IOR

berühren

sich.

Aeusserer Kreis

c&

von

Die Füsse

der

Gerstenkörnern.

Umschrift

beiden

3

A-A

Gr.

155 Millig.

H. No. 944, M.-K. B.

Isenschmid, Landolt.

Goldgulden

S.

ohne

Jahreszahl.

A. Das Wappen wie

oben,

der

Bär berührt

mit

einer

Zehe der

linken

vordern Tatze

Querbalken,

der Adler

den

untern

und

mit

beiden

Ohren

den

obern

berührt nur mit

dem

Schwanze den

Schild.

Umschrift

und

Kreise

wie bei No.

7.

R. Der Reichsapfel verziert und umgeben wie oben.

Umschrift

FRIDERI

Gerstenkörnern.

-

II

-

LIBERT

-

AV-I-HOR

3 Gr. 232 Millig.

<%>

H.

No.

Aeusserer

Kreis

von

945, M.-K. B.

Goldgulden

9.

ohne

Wie No.

7,

nur AV anstatt AVR

Koehler No. 2653.

-

10.

Goldgulden

ohne

Gleich, nur AVREA

und AVTHO.

Jahreszahl.

und

AWTHOR.

Jahreszahl.

H.

No.

947.

H. No. 946,

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