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Der praktische Ratgeber für Firmen in China Volumen X - Nummer V Englisch Französisch Deutsch
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Gewinnrückführung aus China

In dieser Ausgabe:

Gewinnrückführung Dividendenweiterverleih Umgang mit der Quellensteuer Neues bei der chinesischen Gewerbesteuer

der Quellensteuer Neues bei der chinesischen Gewerbesteuer Kostenloses Abonnement für dieses Magazin unter:
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Herzlich Willkommen zur aktuellen Ausgabe der China BriefingL etzten Endes geht es immer darum Geld zu verdienen, was eine sorgfältige Planung der

L etzten Endes geht es immer darum Geld zu verdienen, was eine sorgfältige Planung der Gewinnmaximierung und der Gewinnrückführung in China so wichtig macht. Die chinesischen Betriebs- und Quellensteuervorschriften können durchaus sehr komplex sein, wenn jedoch

bei der Einrichtung einer Niederlassung in China Kenntnis über all diese Bestimmungen besteht, kann nicht nur der Gewinn aus China hinaus transferiert werden, sondern der Vorgang auch reibungsloser und mit einem höheren Erlös vonstattengehen. In dieser Ausgabe von China Briefing beschäftigen wir uns näher mit der Gewinnrückführung aus China und richten ein besonderes Augenmerk auf klassische (Above-the-Line) Ausschüttungsformen, sowie auf den Weiterverleih von Dividenden, als auch auf verschiedene Absatz- und Betriebssteuern.

Zudem werden wir in der aktuellen Ausgabe damit beginnen, uns mit den geographischen Grenzen Chinas zu beschäftigen. Mit 14 benachbarten Staaten und über 5000 Grenzkilometern, wovon einige immer noch umstritten sind, hat die chinesische Regierung ein enormes Interesse daran, was an ihren Grenzen geschieht. In den nächsten Ausgaben werden wir genau jene Regionen untersuchen und sowohl die Vielfältigkeit, als auch die dortigen aktuellen Entwicklungen beleuchten. Beginnen wollen wir mit den südlich angrenzenden Staaten Laos und Myanmar.

Der Leitartikel wurde von dem in China ansässigen Beratungsunternehmen Dezan Shira & Associates verfasst, welches auf rechtliche und steuerliche Aspekte von ausländischen Direktinvestitionen spezialisiert ist. Falls Sie weitere Auskünfte oder Unterstützung hinsichtlich dieser Thematik benötigen, finden Sie nähere Angaben zu dem Unternehmen auf der Rückseite der Ausgabe, wie auch unter www.dezshira.com.

Mit freundlichen Grüßen

wie auch unter www.dezshira.com. Mit freundlichen Grüßen Andy Scott Geschäftsführender Redakteur, China Briefing

Andy Scott

Geschäftsführender Redakteur, China Briefing Zehnjähriges Jubiläum 1999-2009 9 0 0 2 - 9 9 9
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Seit 1999 herausgegeben von Dezan Shira & Associates Für unsere Abonnenten stehen frühere Ausgaben zu
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Titelbild in diesem Monat Das Titelbild mit dem Titel „Urban Drift 2“ (Öl auf Leinwand)

Titelbild in diesem Monat

Das Titelbild mit dem Titel „Urban Drift 2“ (Öl auf Leinwand) stammt von Wang Xiaofei - mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und der Fu Xin Gallery. Herr Xiaofei wurde 1964 in Baoting (Hainan) geboren und hält einen Abschluss der Xijiang Universität in Guangdong. Momentan leitet er das Stadtplanungsbüro von Haikou.

Die Fu Xing Gallery ist eine zeitgenössische Kunstgalerie, die eine Vielzahl an hochkarätigen lokalen als auch ausländischen Künstlern. Die Ausstellungsräume befinden sich in #87 Moganshan Road, Shanghai, China.

www.fuxingallery.com.cn; fuxingallery@gmail.com

Jede Vervielfältigung von Informationen oder Daten bedarf der vorherigen Zustimmung von Asia Briefing Ltd. Kontaktadresse: editor@china-briefing.com

Diese Ausgabe ist unter der Mitarbeit von Esad Fazlic, Linda Tjoa und Tim Kollmann entstanden.

BT

Gewinnmaximierung und – rückführung in China

[ Von Jessica Hou und Irene Zhong, Buchhaltungsabteilung, Dezan Shira & Associates ]

Zhong, Buchhaltungsabteilung, Dezan Shira & Associates ] Withholding Tax ¥ EIT $ Profits Transfer Pricing Re

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Repatriation

B ei einer Unternehmensgründung in China werden ausländische Investoren

mit unzähligen, komplexen Problemen konfrontiert, angefangen von regionalen regulativen Unterschieden, bis hin zu komplizierten Steuerproblemen und Lizenzierungsprozeduren. Wegen der großer Schwierigkeiten bei der Beantragung einer Gewerbeerlaubnis wird oftmals eine umfassende strategische Unternehmensplanung kaum beachtet – die Mechanismen zur Vereinfachung der effektiven Gewinnmaximierung und Gewinnrückführung werden auf diese Weise leider häufig vernachlässigt. Diese Thematik sollte aber stets bereits während der Planungsphase einer jeden chinesischen Neugründung berücksichtigt werden.

Der folgende Artikel beschäftigt sich sowohl mit einigen Kernpunkten, die bei der Vorbereitung einer Gewinnrückführung aus China berücksichtigt werden sollten, als auch damit, inwiefern Absatz- und Gewerbesteuern eine chinesische Niederlassung tangieren. Genaue Kenntnisse über den Prozess, sowie von Anfang an bestehende, sachgemäße Unternehmensstrukturen, können erheblich die Chancen für ein Unternehmen erhöhen,

die Gewinnmaximierung und –rückführung zu optimieren.

Gewinnrückführung

Klassische Rückführungsmodelle stellen elementare Bestandteile einer jeden Gewinnausschüttungsstrategie dar, die unbedingt schon vor der Beantragung der Gewerbeerlaubnis berücksichtigt werden sollten. Diese Ausschüttungen sind Ausgaben, die von der Muttergesellschaft für die Tochtergesellschaft in China erbracht und nun mit der chinesischen Niederlassung verrechnet werden. Es sind somit völlig legitime Beiträge. Dem chinesischen Betrieb wird von der Muttergesellschaft eine Rechnung als Teil der normalen operativen Vorgehensweise ausgestellt.

Darin können enthalten sein: Lizenzgebühren für Schutzmarken oder Patente, die der Muttergesellschaft gehören; „ausländisches Managementfachwissen“; Aufwendungen und Zahlungen für Mitarbeiter des chinesischen Büros oder besuchende ausländische Mitarbeiter, auch wenn diese sich nur einen kurzen Zeitraum dort aufhalten; Lizenzgebühren für Technologietransfers. Des

Weiteren, Zinsen wegen Darlehen und Strafen für verspätete Zahlungen.

Auf die klassischen Ausschüttungsformen sollte sich schon vor der Beantragung der behördlichen Gewerbeerlaubnis verständigt und geeinigt werden. Falls solche Ansprüche gegenüber einer chinesischen Niederlassung geltend gemacht werden sollen, ist es wichtig sich darüber im Klaren zu sein, dass solche Zahlungen teilweise auch in China versteuert werden müssen (Beträge variieren je nach Leistung), bevor die chinesische Firma die Zahlungen an die ausländische Muttergesellschaft zurückzahlen kann. Dabei kann eine gute Strategie unnötige Steuern vermeiden. Der Geldbetrag, der an die Muttergesellschaft vor Steuern überwiesen wird, wird durch die richtige Vorgehensweise erheblich höher ausfallen.

Transfer Pricing

Diese Thematik wurde ausführlich in der vorherigen Ausgabe von China Briefing, Transfer Pricing in China, behandelt. Transfer Pricing entwickelt sich mehr und mehr zu einem wichtigen Teil einer jeden multinationalen Tax-Compliance. Transfer

Pricing beschreibt, vereinfacht gesagt, den Betrag, den ein in verschiedenen Steuerzonen sitzendes und verbundenes Unternehmen für ihre innergesellschaftlichen Transaktionen zu entrichten hat. Die staatliche Steuerbehörde hat neue Regeln zum Transfer Pricing erlassen, welches detailliert die Verwaltungsvorschriften auflistet und zu hohen Standards und hoher Konsistenz zwischen den vielen regionalen Steuerbehörden in China führen soll, um die Verwaltung und die Durchsetzung der Transfer Pricing Vorschriften zu vereinheitlichen. Weitere Vorschriften werden folgen, die auf den jetzt erlassenen Regeln aufbauen und diese konkretisieren.

Bevor sich für eine Transfer Pricing Methode entschieden wird, müssen verschiedene Gegebenheiten berücksichtigt werden:

Handelt es sich um Vermögensübertragungen oder um Dienstleistungen? Welche Funktionen haben die Vertragparteien? Wie hoch ist das Risiko? Welche Bedingungen sind im Vertrag geregelt und müssen eingehalten werden? Wie ist die wirtschaftliche Lage der Parteien und wie sind ihre Unternehmensziele?

Wichtig ist, dass die Steuerbehörden dazu tendieren Unternehmen zu überprüfen, die viele Transaktionen zwischen verwandten Unternehmen tätigen, eine niedrige Profitabilität oder Verluste über einen längeren Zeitraum haben, sich verändernde Gewinn- und Verlustmuster, sowie unterdurchschnittliche Gewinne, gemessen an den Branchenstandards haben, oder Gewinne, die nicht mit der Funktion des Unternehmens übereinstimmen, aufweisen. Zudem kann mit einer Überprüfung gerechnet werden, wenn Geschäfte mit Unternehmen in Steuerparadiesen getätigt werden, eine fehlende oder unvollständige Dokumentation des Transfer Pricings vorliegt oder offensichtlich nicht der marktübliche Preis berechnet wird.

Weiterverleih von Dividenden

Kreditzinsen sind in China von der Steuer absetzbar. Die Regelung ist in erster Linie im Rahmen langfristiger Finanzierungsstrategien für das chinesische Geschäft von Vorteil, da die Unternehmen die Höhe der beabsichtigte Ausschüttung eines jeden Gewinnes selbst bestimmen können und diese dann mit Zinsen an ihre chinesische Zweigstelle weiterverleihen könnte. Des Weiteren ist es möglich dem chinesischen Geschäftszweig Darlehensgarantien zu gewähren, wovon die gesamte Unternehmung profitieren kann. Das Tochterunternehmen kann dann sowohl Gewinne ausschütten als auch re-investieren und dann dadurch Steuervorteile genießen.

Die Festlegung einer Gewinnmaximierungs- und Gewinnrückführungsstrategie ist eine fachspezifische, steuerliche und rechtliche

ist eine fachspezifische, steuerliche und rechtliche Withholding Ta x Angelegenheit, die von vielen Investoren

Withholding

Ta x

Angelegenheit, die von vielen Investoren ignoriert wird. Dies ist jedoch ein großes Versäumnis, da viele Investoren, bezüglich der Steuer- und Gewinneffizienz nicht optimal handeln. Es ist äußerst wichtig die Klauseln des Gesellschaftervertrags zu beachten, die das grundlegende Regelwerk einer jeden Unternehmung darstellen und den Rahmen festlegen, in welchem ein Unternehmen operieren kann. Wird dies bei der Gründung von Anfang an berücksichtigt, stellt eine effektive Steuer- und Gewinnstruktur eines Unternehmens in der Regel kein Problem dar.

Quellensteuer

Für die Gewinnmaximierung sind Kenntnisse darüber, welche Steuern ein Unternehmen in China grundsätzlich zahlen muss und welche Steuern einbehalten werden können, sehr hilfreich. Mit der Verabschiedung des neuen Körperschaftssteuergesetzes für ausländische Unternehmen (KSt Gesetz) am 1. Januar 2008, hat die chinesische Regierung wichtige Rundschreiben (Circulars) bezüglich aktueller Quellensteuervorschriften und der damit verbundenen Vorgehensweisen für nicht ansässige Unternehmen veröffentlicht.

Nach dem neuen KSt Gesetz ist ein nicht ansässiges Unternehmen ein Unternehmen, dass auf Basis des Rechtsystems eines anderen Staates gegründet wurde und dessen maßgeblich entscheidendes Management, mit oder ohne Niederlassung in China, seinen Hauptsitz nicht dort hat, aber Einkommen aus chinesischen Quellen bezieht.

Die chinesische Regierung hat ihre Richtlinien und Maßnahmen hinsichtlich der Quellensteuer von nicht ansässigen Unternehmen für das in China erwirtschaftete Einkommen deutlich verschärft.

Solche nicht ansässigen Unternehmen, mit oder ohne Niederlassung in China, sowie Unternehmen ohne direkte Verbindung zu einer chinesischen Niederlassung werden dazu angehalten, Steuern auf ihr in China erwirtschaftetes Einkommen zu zahlen. Zu solchen Einkommen zählen: Einkommen aus dem Verkauf von Gütern, Einkommen aus der

Erbringung von Dienstleistungen, Einkommen aus Vermögensübertragungen, Einkommen durch Dividenden und Gewinnausschüttungen, Einkommen aus Equity–Investments, Zinsen,Vermietungen; Lizenzgebühren, Bezug von Spenden und jedes andere Einkommen, das nicht aufgelistet wurde.

Die Steuer, die auf Einkommen von nicht

in China ansässigen Unternehmen erhoben wird, sollte in China belassen werden und das Unternehmen sollte die Zinsen entsprechend zurückhalten und bei Fälligkeit entrichten (KSt Gesetz, Artikel 37). Dieses KSt Gesetz besagt, dass die Zurückhaltungspflicht dann eintritt, wenn ein solches Einkommen an das ausländische Unternehmen überwiesen wird

- oder wenn das Unternehmen den Betrag als

ein Kosten- oder Ausgabenpunkt, nach der Methode des Abgrenzungskontos (Accrual Method) festlegt. Dabei ist das chinesische Unternehmen, dass die Beträge überweist, für die Einbehaltung der Quellensteuer verantwortlich.

Berechnung der Steuerschuld Zu zahlende Quellensteuer = Steuerpflichtiges Einkommen x Steuersatz

Der steuerpflichtige Betrag errechnet sich aus dem Einnahmen aus Dividenden, Zinsen, Vermietungen und Lizenzgebühren

- vor dem Abzug jeglicher Steuern. Wird

die Quellensteuer und Gewerbesteuer von dem Bezahlenden selbst getragen, sollte der Einkommensbetrag brutto ausgewiesen werden. Auf Dividenden, die außerhalb Chinas ausbezahlt werden, wird keine Gewerbesteuer erhoben.

Der steuerrelevante Betrag bei der Übertragung von Immobilien berechnet sich aus dem Verkaufserlös abzüglich des wahren Nettovermögenswertes.

Für andere Einkommen errechnet sich der steuerpflichtige Betrag wie oben beschrieben.

Der Umgang mit der Quellensteuer

Die Regelungen zur Einbehaltung der KSt von nicht ansässigen Unternehmen (Circular 3) wurden von der staatlichen Steuerbehörde am 9. Januar 2009 verkündet und gelten ab dem 1. Januar 2009 (Gui Shui Fa 2009 No. 3) .

Nicht ansässigen Unternehmen und den zum Steuerabzug Verpflichteten wird dringend dazu geraten, sich an die vorgeschriebenen Richtlinien zu halten, um potentielle Bestrafungen zu vermeiden. Das gilt auch für alle aus China bezogene Einkommen aus Dividenden, Zinsen,

Vermietungen,

Vermögensübertragungen.

Lizenzgebühren

und

Der Anmeldvorgang ist einfach. Eine Kopie des Vertrages, der das zu versteuernde Einkommen begründet, muss zusammen mit einem Anmeldungsbeleg für die Einkommensquellensteuer sowie anderen relevanten Dokumenten fristgerecht, und damit innerhalb von dreißig Tagen nach Vertragsabschluss, bei der zuständigen Steuerbehörde eingereicht werden. Diese Regelung findet auch für jede Abänderung, Erweiterung oder Ergänzung des ursprünglichen Vertrages Anwendung. Sämtliche Unterlagen, einschließlich derer, die ursprünglich in einer anderen Sprache verfasst wurden, müssen in das Chinesische übersetzt werden. Wenn ein Equity- Transfer zwischen zwei nicht chinesischen Unternehmen vorgenommen wird und dieser außerhalb Chinas stattfindet, sollte das in China ansässige Unternehmen, dessen Eigenkapitalrate (Equity) ausgetauscht wurde, eine Kopie der Vereinbarung des Transfers der Anteile einreichen, falls eine Änderung der Steueranmeldung vorgenommen werden soll. Der Verkäufer des Equity sollte die Steuer selbst oder durch eine andere Person entrichten.

Die Steuer, die vom Zahlenden als Teil des Zahlungsbetrages zurückbehalten w ir d , s o llte in n e r h a lb vo n s ie b e n Tagen nach der Zahlungsfrist vom zuständigen Steuerzurückhaltenden an das Finanzministerium überwiesen werden. Zudem sollte innerhalb von sieben Tagen der Beleg der Quellensteuerrückerstattung bei den lokalen Finanzbehörden eingereicht werden.

Falls das Einkommen per Ratenzahlung geleistet wird, sollte die Person, die für die Entrichtung der Quellensteuer verantwortlich ist, der zuständigen Steuerbehörde die Einzelheiten aller bisherigen Zahlungen zusammen mit vorherigen Quellensteuerrückerstattungen und Steuerzahlungsbelegen offen legen. Dies muss spätestens 15 Tage vor Zahlung der letzten Rate erfolgen.

Gewinnmaximierung und –rückführung in China

Derjenige, der die Steuer in China abführt, sollte mit der Quellensteuerbuchführung und einer Zusammenstellung aller Verträge betraut sein, die dann Gegenstand der Prüfung der Steuerbehörde werden.

Für den Fall, dass die für die Quellensteuer zuständige Person bei ihrer Pflicht, die Steuer einzubehalten und zu zahlen, versagt, dann sollte die Niederlassung selbst bei der lokalen Steuerbehörde in deren Einzugsbereich das Einkommen erwirtschaftet wird, die Unternehmenseinkommenssteuer, innerhalb von sieben Tagen seit Fristablauf, anmelden und bezahlen.

Provisorische Regelungen zur Einziehung von Steuern bei Veträgen von Projekten und Provisionen von Dienst- leistungen von nicht ansässigen Unternehmen (Richtlinie Nr. 19), erlassen von der staatlichen Steuerbehörde am 20. Januar 2 0 0 9 ( G u a J i a S h u i Wu Zong Ju Ling; 2009; No. 19)

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Gewerbesteuer und der Mehrwertsteuer für nicht ansässige Unternehmen und Einzelpersonen, die Werksleistungen oder Dienstleistungen in China anbieten.

Mit diesem Rundschreiben belastet China sowohl nicht ansässige als auch ansässige Steuerzahler, die Projekte an ausländische Unternehmen auslagern, mit zusätzlichen Beschränkungen.

Die seit dem 1. März 2009 geltende Richtlinie Nr. 19 führt für nicht ansässige Unternehmen, die Werk-oder Dienstleistung anbieten, eine Vielzahl von regulativen und dokumentativen Auflagen ein. Diese betreffen die in der PRC ansässige Vertragspartei, sowie die für die Quellensteuer zuständige Person.

Die Auflagen finden vor allem Anwendung bei Projekten, die:

Die Auflagen finden vor allem Anwendung bei Projekten, die: Immobilien bezogen sind, inklusive Bau, Fertigung,

Immobilien bezogen sind, inklusive Bau, Fertigung, Instandsetzung, Dekoration

und Erforschung, sowie anderer konstruktionsbezogenen Maßnahmen. Dienstleistungsbezogen sind, inklusive Sachbearbeitung, Reparaturen, Transport, Lagerhaltung, Leasing, Beratung, Design, Kultur- und Sportdienstleistungen, Technologie, Bildung und Ausbildung, Tourismus, Entertainment und sonstige Dienstleistungen. Zudem besagt die Richtlinie Nr. 19, dass sich ausländische Unternehmen, bestimmte Unternehmen aus der VRC und Einzelpersonen, bei der Steuerbehörde registrieren lassen, eine Steuererklärung abgeben und später sich gegebenenfalls wieder abmelden sollten.

und später sich gegebenenfalls wieder abmelden sollten. Es sollten sich nicht ansässige Unternehmen innerhalb von

Es sollten sich nicht ansässige Unternehmen innerhalb von 30 Tagen dringend bei der nächstliegenden Steuerbehörde anmelden. Die mögliche Abmeldung sollte innerhalb von 15 Tagen nach Beendigung des Projektes erfolgen. Zudem sollte der nicht ansässige Steuerzahler vierteljährlich, sowie ganzjährlich, die KSt abführen und ausgleichen und die Steuerschuld vor der Beendigung des Projektes vollständig begleichen. Des Weiteren müssen nicht ansässige Steuerzahler, falls diese ein Unternehmen in China betreiben, ihre Gewerbesteuern und Mehrwertssteuern bei de Steuerbehörde angeben und bezahlen. Hierfür kann auch eine dritte Person bestimmt werden. Geschieht dies nicht, dann sollte der in die VRC Auslagernde (Outsourcer) diese Aufgabe übernehmen. Falls ein nicht ansässiges Unternehmen die Steuern nicht fristgerecht bezahlt, so hat die zuständige Steuerbehörde die Möglichkeit, Informationen über den Steuerzahler einzuholen.

Unternehmen oder Einzelpersonen aus China, die nicht ansässige Unternehmen mit Projekten oder Dienstleistungen beauftragen, sollten die damit in Verbindung stehenden Dokumente, wie beispielsweise den Vertrag, den Steueranmeldungsbeleg, sowie andere relevante Dokumente innerhalb von 30 Tagen nach Vertragsabschluss an die Steuerbehörde übermitteln. Unternehmen, die in die VRC outsourcen, sollten darüber

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hinaus ihren Abrechnungsstatus, inklusive aller erforderlichen Materialien, innerhalb von 30 Tagen nach der Rechnungsstellung an die zuständige Steuerbehörde weiterleiten.

Wenn auf einen nicht ansässigen Steuerzahler eines der drei Kriterien, die im Artikel 106 der Durchführungsverordnung zur Einkommenssteuer zutrifft, wie in den flolgenden Fällen:

D i e g e s c h ä t z t e We r

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i e g e s c h ä t z t e We r k - o d e r

Dienstleistungslaufzeit weniger als ein Steuerjahr beträgt und bewiesen ist, dass die Steuerpflicht nicht erfüllt werden wird.

Die Steuerregistrierung oder vorläufige Steuerregistrierung nicht durchgeführt wurde und das nicht ansässige

Die Steuerregistrierung oder vorläufige Steuerregistrierung nicht durchgeführt wurde und das nicht ansässige Unternehmen keine dritte Person zur Steuerabführung bestimmt hat, um die Steuerschuldzahlung zu gewährleisten.

Das Unternehmen es versäumt weder die KSt Rückzahlungen oder die vorläufige Anmeldung auf eine Rückzahlung fristgerecht anzumelden. Dann können die Steuerbehörden den Auftraggeber des Projektes oder der Dienstleistung dazu veranlassen, die Steuer selbst abzuführen. In einem solchen Fall muss eine Kopie der „Notice of the Obligation to Withholding Tax“ an die ernannte Person gesendet werden.bestimmt hat, um die Steuerschuldzahlung zu gewährleisten. Hat ein nicht ansässiges Unternehmen keine andere Partei

Hat ein nicht ansässiges Unternehmen keine andere Partei beauftragt, so ist der Zahlungsempfänger für die Einbehaltung der Dienstleistungssteuer und Mehrwertssteuer zuständig.

Die von den Steuerbehörden am 22. Januar veröffentlichten Regelungen zur Endabrechnung und Bezahlung der KSt für nicht ansässige Unternehmen, (Richtlinie Nr. 6; Gua Shui Fa; 2009, No.6).

Nicht ansässige Unternehmen mit Niederlassungen in China müssen eine Endabrechnung vornehmen und KSt zahlen, unabhängig davon, ob Gewinne oder Verluste erwirtschaftet wurden. Die Voraussetzungen lauten wie folgt:

Innerhalb von fünf Monate vor Jahresende, sollten nicht ansässige Unternehmen ihre jährlichen Einkommenssteuerbelege

Innerhalb von fünf Monate vor Jahresende, sollten nicht ansässige Unternehmen ihre jährlichen Einkommenssteuerbelege bei den Steuerbehörden einreichen und die Steuer bezahlen.

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i c h t a n s ä s s i g e U n t e r n e h m e n ,

die ihre Tätigkeiten in der Mitte eines Jahres einstellen sollten die Einkommenssteuererklärung innerhalb von 60 Tagen nach Beendigung einreichen und die Steuerschuld begleichen. Folgende Dokumente müssen zur Durchführung einer jährlichen Einkommenssteuererklärung vorgelegt werden:

Anmeldeformular für die jährliche Körperschaftssteuer und Anlagen.jährlichen Einkommenssteuererklärung vorgelegt werden: Jahresabschluss für das aktuelle Ge- schäftsjahr. Andere

Jahresabschluss für das aktuelle Ge- schäftsjahr.für die jährliche Körperschaftssteuer und Anlagen. Andere von der Steuerbehörde vorgegebene Dokumente. Nicht

Andere von der Steuerbehörde vorgegebene Dokumente. Nicht ansässige Unternehmen, die eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen, müssen keine jährliche Körperschaftssteuerregistrie- rung durchführen:Anlagen. Jahresabschluss für das aktuelle Ge- schäftsjahr. Das Werk- oder das Dienstleistungsprojekt in China bestand

Das Werk- oder das Dienstleistungsprojekt in China bestand nur für weniger als ein Jahr und endete in der Mitte des Jahres. Zudem wurden alle relevanten Steuern vollumfänglich beglichen.jährliche Körperschaftssteuerregistrie- rung durchführen: Der Abmeldevorgang wurde während der jährlichen

Der Abmeldevorgang wurde während der jährlichen Körpersteuerregistrierungszeit abgeschlossen.wurden alle relevanten Steuern vollumfänglich beglichen. Von der Steuerbehörde genehmigte Spezialfälle. Falls es

Von der Steuerbehörde genehmigte Spezialfälle. Falls es ein nicht ansässiges Unternehmen versäumt, die jährliche Anmeldung innerhalb des Zeitlimits zu komplettieren, hat die Steuerbehörde das Recht, eine Geldstrafe von 2.000 RMB bis 10.000 RMB auszusprechen. Darüber hinaus kann sie gleichzeitig die jährliche Steuerbelastung prüfen und das Unternehmen anweisen, die Steuerschuld zu begleichen. Nachdem eine solche Anordnung ausgesprochen wurde, sollte das Unternehmen in einem genau bestimmten Zeitraum die Schuld begleichen.jährlichen Körpersteuerregistrierungszeit abgeschlossen. Zusätzlich zu den oben beschriebenen Richtlinien, existiert

Zusätzlich zu den oben beschriebenen Richtlinien, existiert die Währungsrichtlinie „Huifa (2008) No. 64“, die für jede Geldübermittlung im Wert von 30.000 US$ oder höher, angewendet werden muss. Diese schreibt vor, dass für eine solche Überweisung eine Geldüberweisungsbescheinigung von der zuständigen Steuerbehörde eingeholt werden muss. Für Überweisungsbeträge von unter 30.000 US$ werden lediglich Verträge und Rechnungen von den Banken als unterstützende Belege benötigt.

Gewerbesteuer

Die Gewerbesteuer ist eine Steuer, die umsatzabhängig von jedem Unternehmen oder jeder Einzelperson bezahlt werden muss, die folgende Tätigkeiten ausüben:

Die Bereitstellung von versteuerbaren Dienstleistungen, unter anderem in den Bereichen Kommunikation, Transport, Bau, Finanzen und Versicherung, Telekommunikation, Kultur, Unterhaltung und Kundendienst.bezahlt werden muss, die folgende Tätigkeiten ausüben: Die Übermittlung der Provisionen im- materieller

Die Übermittlung der Provisionen im- materieller Vermögensgegenstände (Assets).Telekommunikation, Kultur, Unterhaltung und Kundendienst. Der Verkauf unbeweglichen Eigentums.

Der Verkauf unbeweglichen Eigentums.Provisionen im- materieller Vermögensgegenstände (Assets). Gewerbesteuerkalkulation: Fällige Steuern = Absatz x

Gewerbesteuerkalkulation: Fällige Steuern = Absatz x Steuersatz

Das Finanzministerium und die staatliche Finanzverwaltung haben am 15. Dezember 2008 gemeinsam die Durchführungsregelungen für die überarbeitete Auslegunge der Gewerbesteuerrichtlinien erlassen. Diese lösen die am 10. November 2008 vom Chinesischen Staatsrat verabschiedeten Bestimmungen zur Auslegung der Gewerbesteuerreform ab. Die überarbeiteten Durchführungsregelungen, die am 1. Januar 2009 in Kraft getreten sind, enthalten einige tiefgreifende Änderungen der Steuergrundsätze der Gewerbesteuerregelungen.

Gemäß der alten Regelungen ist der Dienstleistungsanbieter nur dann dazu verpflichtet, Gewerbesteuer in China zu entrichten, wenn die Dienstleistung, die Gegenstand der Steuer ist, in China erbracht wurde. Hat das Unternehmen jedoch die Dienstleistung für einen Chinesischen Klienten außerhalb Chinas erbracht, so musste letzterer keine Gewerbesteuer in China bezahlen. Unter der neuen Regelung wurde die Definition von versteuerbaren Dienstleistungen jedoch erweitert. Von nun an spielt es keine Rolle mehr, ob der Anbieter oder Abnehmer der Dienstleistung in China beheimatet ist. Falls nur einer der beiden Parteien aus China stammt, ist die Dienstleistung gemäß der Unternehmenssteuerreform zu versteuern, unabhängig davon, ob es sich um eine offshore oder onshore Dienstleistung handelt. Die Regelung findet natürlich keine Anwendung, wenn sowohl der Dienstleistungsanbieter als auch derAbnehmer nicht in China ansässig sind.

Finanzinstitute waren beim Handel mit Devisen, sowie mit gängigen Wertpapieren und Futures, im Gegensatz zu nicht-finanziellen Institutionen und Einzelpersonen, immer verpflichtet, Gewerbesteuer zu zahlen. Nach den neuen Bestimmungen ist der Devisen-, der gängige Wertpapier- und der Futurehandel, sowie der Handel mit allen anderen Gütern von jetzt an für jeden Steuerzahler Gegenstand der Gewerbesteuer.

Früher wurden Scheinverkäufe nur getätigt, wenn das Unternehmen bedenkenlos unbewegliche Vermögensgegenstände auf andere Parteien übertragen wollte. Unter dem neuen Reglement hingegen, werden fiktive Verkäufe unbeweglicher Vermögensgegenstände oder Flächen- nutzungsrechte sowohl von Unternehmen als auch von Einzelperson durchgeführt.

Um die Unterschiede zwischen der alten und der neuen Fassung des Gesetzes besser unterscheiden zu können, beachten Sie bitte folgender Tabelle. Durch die neuen Bestimmungen hat sich die Steuersumme, die von multinationalen Unternehmen mit Kunden in China geleistet werden muss, deutlich erhöht. Deshalb sollten Dienstleistungsanbieter darüber nachdenken,

ihre Abrechnungsgestaltung bei chinesischen Kunden zu überarbeiten. Beispielsweise kann von chinesischen Kunden die Zahlung der Gewerbesteuer verlang werden. Oder die Muttergesellschaft kann die Rechnung an eine der chinesischen Unternehmung angeschlossene Firma außerhalb von China schicken und direkte Begleichung fordern. Alternativ könnten auch die Abrechnungen und Rechnungen der chinesischen Kunden von der Muttergesellschaft abgespaltet werden, um die Belastung einer doppelten Unternehmensbesteuerung zu minimieren.

Dezan Shira & Associates ist ein voll lizenziertes Beratungsunternehmen, welches Rechts- und Steuerberatung, sowie Due Diligence und Wirtschaftsprüfungsdienst- leistungen in China, Hong Kong, Vietnam und Indien anbietet. Das Unternehmen berät zudem Beratungen bei Fragen bezüglich der Gewinnmaximierung und –rückführung in China an. Bei Fragen oder für mehr Informationen schreiben Sie bitte an Tax@dezshira.com oder besuchen sie www.dezshira.com.

Gewinnmaximierung und –rückführung in China

Vor dem 1. Januar 2009

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Nach dem 1. Januar 2009

 

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Chinas Grenzgebiete
Chinas Grenzgebiete

Mit 14 Nachbarstaaten und einer ca. 5000 Kilometer langen Grenzlinie gewinnen Chinas Grenzen mit dessen steigendem regionalem Einfluss immer mehr an Bedeutung. Diese neue Serie beschäftigt sich mit einigen dieser Grenzgebiete und hebt die dortigen Entwicklungen hervor, um herauszufinden auf welche Weise China Einfluss ausübt beziehungsweise beeinflusst wird.

LAOS
LAOS

Offizieller

Volksrepublik Laos Hauptstadt: Vientiane

Name:

Fläche: 236 800 km²

Demokratische

Bevölkerung: 6 834 942

BIP: 5,187 Milliarden US$

Politische Struktur: Kommunistischer Staat

Importe: 1,278 Milliarden US$

Exporte: 1,033 Milliarden US$

Die Laoten nennen sie Jin. Seit dem späten 19. Jahrhundert, als Gruppen plündernder chinesischer Reiter - auch Haw Jin genannt - in Laos ankamen, um das große Glück zu suchen.

In Südostasien hat die chinesische Immigration eine lange Tradition. Die Ursprünge der reichsten und mächtigsten Familien aus Thailand, Singapur, Indonesien und den Philippinen lassen sich auf das chinesische Festland zurückverfolgen. Dies gilt beispielsweise auch für die Familien des ehemaligen thailändischen Premierministers Thaksin Shinawatra sowie des ehemaligen Präsidenten der Philippinen Corazon Aquino. Da jedoch der Nationalismus in Ländern wie Malaysia und Indonesien den Bewohnern chinesischer Abstammung bestimmte politische Positionen verwehrte, konzentrierten sich sie sich auf wirtschaftliche

Tätigkeiten und wurden schon vor langer Zeit zu den Händlern und Bankern der Region.

Gegenwärtig fließt ein neuer Strom chinesischer Immigranten in Richtung Süden. Doch im Vergleich zu ihren wohlhabenden Vorgängern, sind es nun zumeist ärmere Chinesen aus dem Inneren des Landes, wo es bis heute kaum signifikante wirtschaftliche Veränderungen gegeben hat. Diese Heerschar an neuen Arbeitskräften verlässt ihre wirtschaftlich nur wenig entwickelten Regionen und steuert Gebiete an, die zum Teil noch ärmer als die eigenen sind. Diese Form der Migration hilft den regionalen Volkswirtschaften von Laos und Vietnam bis hin zu den Philippinen den Transformationsprozess zu beschleunigen. Am Bushbahnhof von Kunming in der südlichen Yunnan Provinz drängen sich die chinesischen Händler und Touristen in die Fernbusse, welche nach Vientiane, der Hauptstadt von Laos, fahren. Die Stauräume der Busse sind bereits mit Paketen voller Handelswaren gefüllt. Nun kämpfen die Passagiere um die letzen Stauräume in den Bussen, um ihre Taschen und Rucksäcke dort irgendwie noch unterzubringen.

Ein von einer chinesischen Familie betriebenes Busunternehmen, welches in Kunming und Luang Prabang (Laos) ansässig ist, bietet jeden Nachmittag um 17 Uhr Nachtbusfahrten an die Laotische Grenze Richtung Vientiane an. In den Bussen sind drei Reihen Stockbetten angebracht, in denen 33 Passagiere für die 40-Stunden Fahrt Platz finden. Die Passagiere verbringen die meiste Zeit der Reise im Liegen und schauen schlecht synchronisierte Actionfilmen aus Hong Kong. Diese werden während der Busfahrt abgespielt, um die Zeit zu verkürzen. Nachdem die ersten Passagiere ihre Stockbetten bezogen haben, rückt eine zweite Reihe von Fahrtgästen an, um sich im Gang mit blauen Plastikhockern zu positionieren.

Bei der ersten Tankstelle südlich von Kunming warten Busse und LKWs darauf, ihre Benzintanks für die Reise zu füllen. Die nur teilweise asphaltierte 4-spurige Straße verläuft durch Berge und Täler. In einem Moment verläuft sie fast über den Wolken, im nächsten befindet sie sich in einer gewaltigen Schlucht. Die Kunming-Jinghing Autobahn ist wohl ebenso ein Symbol für den Aufstieg Chinas wie auch der Drei Schluchten Staudamm oder die Stadt Shenzhen.

Nach einer 10-stündigen Fahrt kommt die Autobahn zu einem abrupten Ende. Danach geht es auf einer, sich durch die südliche Yunnan Region Xishuangbanna schlängelnden Straße weiter. Obwohl sich bereits eine neue Straßenverbindung im Bau befindet, sind die Busse und die anderen Fahrzeuge vorerst weiterhin auf diesen alten Straßenabschnitt angewiesen. Dennoch lässt sich erkennen, wie effektiv dieses ausgedehnte Straßennetz einmal sein wird. Denn sobald die laotische Grenze überquert ist, gibt es nur noch Straßen, die kaum Platz für zwei Autos nebeneinander bieten.

Die Einwanderungsbehörde und der Zoll von Laos befinden sich in der Grenzstadt Boten. Dieser Standort verzeichnete in den letzten drei Jahren einen deutlich gestiegenen Verkehrsdurchlauf und bietet Visadienste für Reisende an, die kein Visum in der laotischen Botschaft in Kunming erhalten haben. Während der Busreise haben die meisten Chinesen bereits sämtliche Dokumente vorbereitet und bezahlen in der Regel 4000 Kip (ca. 0,5 US$) an die Immigrations- Beamten, die dann für die Reisenden deren Entry-Cards ausfüllen.

Ein Teil der Passagiere fährt in Richtung Luang Prabang weiter, der ehemaligen königlichen Hauptstadt und heute eine von der UNESCO geschützte Weltstätte. Wang Xiaofang, ein Tourist aus der Henan Provinz erklärt: „Es sind nicht nur die Wohlhabenden, die gerne reisen. Ich reise nach Luang Prabang, weil Laos ein Land ist, in dem günstig gereist werden kann.“

Herr Wang und seine Begleiter sitzen an einem kleinen Tisch in dem Restaurant an der Straße, die nach Süden führt und trinken Beer Laos. Alle sind bester Laune und tauschen sich über die Unterschiede zwischen China und Laos aus und reden über das vor ihnen liegende Luang Prabang und Vientiane. Die Gruppe ist gezwungen direkt hinter dem Zollamt zu warten, da sowohl einige Passagiere als auch der Busfahrer die Importdeklaration nicht ordnungsgemäß ausgefüllt haben. Die laotischen Zollbeamten befragen den Busfahrer um den tatsächlich Warenwert an Bord des Busses festzustellen.

Als die Busse und LKW’s den Grenzposten Boten in Laos passiert haben, können sie

Photo by Andy Scott/ASIA BRIEFING

Photo by Andy Scott/ASIA BRIEFING ihre Reise in Richtung Oudomxia auf der Fernstrasse 1 fortsetzen. Oudomxia,

ihre Reise in Richtung Oudomxia auf der Fernstrasse 1 fortsetzen. Oudomxia, wo Straßen aus Thailand, Vietnam und China aufeinandertreffen, ist der wichtigste Verkehrsknotenpunkt im Norden von Laos. Als Kreuzung der Fernstraßen 1, 2 und 4 spannt sich Oudomxai über die China – Laos Handelsroute. Die Märkte, Nachtklubs sowie die meisten der Hotels werden dort von Festlandchinesen und ihren Vertretern betrieben.

Weiter im Süden schneidet sich die Fernstraße 1 mit der Fernstraße 13, die die Hauptverkehrsader Laos darstellt und das Land komplett durchquert. Da sie durch Vientiane führt, ist diese Fernstraße eine der zwei Haupthandelsrouten zwischen China und Thailand (die anderen passieren Oudomxai durch Chinag Khong in der nordthailändischen Provinz Chiang Rai).

Die Fernstraße 13, die vor drei Jahren noch nicht einmal betoniert war, ist mittlerweile auf der gesamten Strecke von Oudomxai nach Vientiane vervollständigt und erlaubt eine zügige Reise auf der absteigenden Route aus den Bergen im nördlichen Laos, wo die Straße breiter wird.

Die Tatsache, dass Güter, die Laos in Richtung China verlassen, oft mit privaten Buslinien transportiert werden und das angesichts des Verkehrsaufkommens relative kleine Zollamt in Boten veranschaulichen die Probleme der laotischen Regierung die In- und Exporte zu regulieren. Lkw mit Ziel China verlassen kontinuierlich den Parkplatz des Zollamtes und bringen die natürlichen Ressourcen in die Städte der aufstrebenden Wirtschaftsmacht. Auf ihrem Weg über die Grenze passieren die Lkw Busse, die mit billigen chinesischen Konsumgütern beladen, auf dem Weg nach Süden sind. Es ist noch nicht lange her, da waren diese Konsumgüter ausschließlich den wohlhabenden Laoten zugänglich.

Mehr Chinesen steigen ein, als der Zoll gezahlt ist, der Bus endlich Boten verlässt und wieder nach Vientiane fährt. Sie fahren an die Grenze, um erneut Waren zu laden und diese wieder zu verkaufen. „ Das Leben in Laos sei sehr gut“, sagt Chen Li, eine chinesische Migrantin aus der Provinz Sichuan, die einen Laden in Vientiane eröffnet hat. Was sie nicht erwähnt, ist die Tatsache, dass sie und die anderen chinesischen Kaufleute der neuen Art das Erscheinungsbild von Laos verändern.

Im August 2007 wurde die größte Einkaufspassage in Laos eröffnet. Offiziell lautet der Name Sanjiang Shopping Mall, sie ist aber auch als der neue Chinesische Markt bekannt, oder Talat Jin, wie die Laoten sie bezeichnen. Mit einer Größe von über 174,000 Quadratmetern bietet sie Raum für über 300 Geschäfte, von denen bereits 200 mit Läden chinesischer Kaufleute belegt sind. Somit verbleibt nur noch Platz für 100 laotische Geschäfte. Mit Baukosten von etwa 6 Millionen US$ ist die Einkaufspassage ein Teil eines 18 Millionen US$ Investitionsprojektes des Sanjiang Unternehmens, einer chinesischen Investmentfirma. „Die Einkaufspassage ist eine Reflektion der Beziehung aus Kooperation und traditioneller Solidarität zwischen Laos und China“, sagte Jiang Dingguo, Präsident des Sanjiang Unternehmens, während der Eröffnungszeremonie im August 2007.

Der neue Markt, so kommentiert Herr Jiang, sei jetzt „der größte Markt für chinesische Produkte im südostasiatischen Raum und eine Anlaufstelle für die chinesischen Kaufleute aus den Städten“. Im Gegensatz zu dem älteren Morning Markt, der überwiegend laotische und thailändische Konsumprodukte anbietet, sind fast alle Güter des chinesischen Marktes aus China importiert. Angefangen von billigen Elektronikartikeln über Möbel und kopierten DVDs sind alle Waren des Marktes über denselben Weg, über den auch die beiden Tüten von Frau Chen aus China gekommen,

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nämlich über den Landweg als private Einfuhr. Ob es die billigen TV-Geräte, die Haushaltsgeräte oder die allgegenwärtigen 100cc Motorräder sind, die die Straßen in Vientiane verstopfen, chinesische Güter verändern das Bild von Laos. Sie erlauben es den Familien Produkte zu kaufen, von denen sie nur einige Jahre zuvor nur träumen konnten. Die Qualitätsfrage, die chinesische Importe in den Westen stets belastet, ist hier in der ärmsten Ecke in Asien lediglich ein kleines Problem. „Natürlich sind chinesische Produkte nicht so gut verarbeitete wie japanische oder thailändische,“ sagt ein Tuk-Tuk Fahrer aus Vientiane, der seinen Namen nicht preisgeben will, „aber sie sind preiswert und viele Leute können sie sich jetzt leisten.“

Grenzübergang

Grenzübergang Der Boten (Laos) – Mohan (China) Grenzübergang in der Yunnan Provinz ist momentan der einzig

Der Boten (Laos) – Mohan (China) Grenzübergang in der Yunnan Provinz ist momentan der einzig bedeutende Grenzübergang für den Handel, der auf der 700km langen Grenze genutzt werden kann. Es gibt bereits positive Entwicklungen seit China und Laos das „Greater Mekong, Subregion Cross-border Transport Agreement“ unterschrieben haben. Dieses teilweise von der Asian Development Bank finanzierte Abkommen wird auch von den andern Mekong Ländern wie Kambodscha, Myanmar, Thailand und Vietnam unterstützt und plant den Ausbau eines Fernstraßennetzes von Bangkok bis Kunming, das auch den Boten – Mohan Grenzübergang einbeziehen wird.

China Eastern und Lao Airlines bieten regelmäßig Flüge von Vientiane und Luang Prabang nach Kunming an

Photo by Flickr user R Stanek under a creative commons license

MYANMAR
MYANMAR

Offizieller Name: Union Myanmar

Hauptstadt: Naypyidaw (Pyinmana)

Fläche: 678.500 km 2

Einwohner: 48.137.741

BIP: 13,7 Milliarden US$

Staatsform: Militärdiktatur

Importe: 3,589 Milliarden US$ (Aufgrund des Schmuggels von Konsumgütern, Diesel und anderen Produkten, die aus Thailand, China, Malaysia und Indien eingeführt werden, ist das tatsächliche Volumen der Importe jedoch signifikant höher.

Exporte: 6,149 Milliarden US$ (durch den Schmuggel von Holz, Edelsteinen, Drogen, Reis und anderen Produkten nach Thailand, China und Bangladesh, sind die Angaben stark untertrieben)

Geographisch liegt Myanmar zwischen zwei aufstrebenden Mächten: China im Nordosten und Indien im Nordwesten. Außerdem grenzt es im Südosten an Thailand, im Westen an Bangladesh und im Südwesten and den Golf von Bengalen.

an Bangladesh und im Südwesten and den Golf von Bengalen. Trotz seiner vielversprechenden Nachbarländer ist Myanmar

Trotz seiner vielversprechenden Nachbarländer ist Myanmar eine andere Welt, die in einem Sumpf aus Korruption, Unterdrückung und Intoleranz zu ersticken droht. Die ehemalig britische Kolonie wird seit 1962 von einer Militärjunta regiert.

Myanmar ist das größte Land Südostasiens und viele seiner Städte, Urwälder, Berge, Strände und historische Monumente wurden noch nicht erforscht. Seine natürlichen Ressourcen reichen von Öl, Jade, Erdgas bis zu Teak und Rubinen. Dennoch bleibt es auch weiterhin bettelarm, da die Regierung die Gelder schlecht verwendet und nicht ausreichend in Bildung und Infrastruktur investiert.

Das Regime ist schon länger internationalem Druck durch die EU ausgesetzt, die fordert, das politische System zu reformieren. Die Vereinigten Staaten gehen sogar einen Schritt weiter und sprechen wirtschaftliche Sanktionen aus, die es, unter anderem westlichen Unternehmen, verbieten in Myanmar zu investieren.

China und Indien haben sich von den Ver- urteilungen Myanmars durch die westliche Welt distanziert und kritisieren die Militärjunta nicht in der Öffentlichkeit. China unterstützt das Burmesische Militärtraining seit Jahren, während Indien an Vereinbarungen zur Errichtung einer Handelsroute ins Inland arbeitet.

Die Antwort liegt in der strategischen Lage Myanmars zwischen den beiden aufstrebenden Ländern begründet. Myanmar und Indien haben kulturelle Verbindungen. Bhadur Shah, der letzte König des Mughal-Reiches lebte in einem Land in dem das indische Leben lange Zeit florierte. Die burmesische Sprache ist eng mit der Chinesischen und dem Tibetischen verwandt, wodurch sich auch die Chinesen in Myanmar als einflussreiche Kaufleute etablieren konnten.

China oder Indien - wer es schafft, in Mynamar eine dominierende Position einzunehmen, wird den strategischen Vorteil des Zugangs zum Indischen Ozean über die Bucht von Bengalen im Westen und der Andamanensee im Süden erhalten.

1993 haben Indien und Myanmar eine Absichtserklärung unterschrieben, die den Frieden an den Grenzen sichern und stärken sollen. Zusätzlich hat Indien versprochen, dass es sich nicht in Myanmars innere Angelegenheiten einmischen werde, während Myanmar Indien im Gegenzug versicherte, China nicht die Kontrolle über burmesisches Territorium gewinnen zu lassen.

Momentan sieht es so aus, als ob China im Spiel um die Gunst der Militärjunta vorne liegt:

China hat im August freiwillig die militärischen Einrichtungen auf den Kokoinseln modernisiert, indem es erklärte, zwei neue Helikopterlandeplätze und ein Lager für Militärtechnik bauen zu wollen. Zusätzlich hat China verkündet, dass es die Kommunikationstechnik auf der Insel verbessern wird.

Die Kokoinseln bestehen aus drei kleinen Inseln im Indischen Ozean circa 50 Kilometer nordöstlich der indischen Andamanen. Es wird spekuliert, dass eine chinesische Militärpräsenz auf der Insel die Überwachung der indischen Aktivitäten und des Schiffsverkehrs zwischen der Bucht von Bengalen und der Straße von Malakka erlauben würde.

Darüber hinaus ist bekannt, dass das chinesische Militär einen Hafen auf der Insel Ramree an der burmesischen Küste bauen will, nur 110 Kilometer von Sittwe, von dem aus Indien Öltanker und andere Schiffe versorgen kann.

Es gibt Spekulationen, dass Beijing Präsenz an der Burmesischen Küste zeigen will, falls die ohnehin schon schwierigen Beziehungen mit Indien einmal zerbrechen sollten.

Eine andere Abwägung, die in der „Mynamar- Gleichung“ mit einbezogen werden sollte, sind die großen Erdgasvorkommen. Die burmesischen Gasreserven belaufen sich auf mindestens 2,4 Trilliarden Kubikmeter zusätzlich zu 3,2 Milliarden Fässern Öl in 19 Bohrtürmen und drei Bohrinseln.

Die südkoreanische Betreibergesellschaft von Myanmars Gasfeldern A-1 und A-3, Daewoo International, hat sich mit Chinas Ölkorporation (CNPC) über den Verkauf und den Transport von Erdöl und Gas nach China geeinigt. Indien hält durch die Öl- und Erdgaskorporation sowie die Gasbehörde von India Limited einen kumulierten Anteil von 25.5% an diesem Projekt und ironischer Weise sieht es danach aus, als ob Indien sein produziertes Gas an China verkaufen wird.

Myanmar ist mit Thailand, Laos und Vietnam Teil des Goldenen Opiumdreiecks. Nach dem Welt-Drogenreport von 2008 ist die Produktion von Opium in Südostasien letztes Jahr um 22% gestiegen. Daran hatte die im Vergleich zum Vorjahr 29% höhere Produktion in Myanmar einen großen Anteil. Der Drogenschmuggel an den Grenzen wird von der Volksgruppe der Vereinten Wa Landesarmee kontrolliert und ist eine riesige Einkommensquelle des burmesischen Militärs. Interessant ist, dass die meisten Drogenbarone Chinesen, chinesischer Abstammung oder chinesisch/burmesischer Abstammung sind.

In dem südlichen Bundesstaat Shan wird Schlafmohn auf einer Fläche von cirka

25.400 Hektar von etwa 150.000 Haushalten produziert. Die burmesischen Drogen werden oft in die chinesische Provinz Yunnan

Grenzübergang

Grenzübergang Der Grenzübergang Muse (Myanmar) – Ruili (China) ist der bedeutendste zwischen den beiden Ländern. Er

Der Grenzübergang Muse (Myanmar) – Ruili (China) ist der bedeutendste zwischen den beiden Ländern. Er ist Teil der im zweiten Weltkrieg von den Alliierten erbauten Burmastrasse, die die Versorgung aus Indien und Burma für die Alliierten und Chinesen im Krieg gegen Japan sicherstellen sollte. Muse liegt 400 Kilometer östlich von Mandala, während Ruili sich 100 Kilometer westlich von Dali und 450 Kilometer nordöstlich von Kunming befindet. Zwischen Ruili und Kunming besteht eine Flugverbindung.

An diesem Übergang wird sich durch das Einverständnis beider Länder über einen Entwicklungsplan im März 2008 vieles verbessern, erneuern und entwickeln. Myanmar hat auf seiner Seite der Grenze eine 150 Hektar große Grenzhandelszone

Chinas Grenzgebiete

exportiert, bevor sie über das Festland auf die Märkte von Taiwan, Europa und Amerika gelangen.

errichtet, während Ruili schon seit langem eine Handelszentrum ist. In Ruili wird 70% des Grenzhandels der Yunnan Provinz abgewickelt.

Drogen- und Menschenhandel bleiben ein Sicherheitsproblem entlang der Grenze von China und Myanmar. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass das vermehrte Aufkommen des legalen Handels die ökonomische Abhängigkeit der Bewohner von diesen illegalen Aktivitäten verringern wird. Ehrlicher, bilateraler Handel hat sich seit 2005, als feste Handelverbindungen entstanden, gut entwickelt und ist im Jahr 2007 um 47% gewachsen. Das Handelsvolumen betrug etwas über 2 Milliarden US$.

Die achte, jährlich stattfindende Myanmar – China Grenzhandelsmesse, die abwechselnd in Grenzstädten und Firmen in Thailand, Indien, Bangladesh und Laos stattfindet, wurde letztes Jahr in Muse abgehalten. Der Messestandort der Neunten Auflage steht noch nicht fest.

Myanmar hat mit Lwejei, Laizar, Chinshwehaw und Kambaiti noch vier andere Grenzübergänge mit China, aber Muse – Ruili ist mit Abstand der wichtigste und am besten entwickelte.

Es gibt regelmäßige Flüge von Yangon und Mandalay nach Kunming.

Neuer regionaler Geschäftsführer jetzt erhältlich

Der neue englischsprachige China Briefing Führer „China’s Neighbors“

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Dieser Führer bietet Ihnen einen aufregenden und detaillierten Einblick in die an China angrenzenden Staaten. Es wird gründlich analysiert, wer China beeinflusst und auf welches dieser Entwicklungsländern China Einfluss hat. „China’s Neighbors“ enthält einen Einblick über die 14 Nachbarstaaten, inklusive: Afghanistan, Bhutan, Indien, Kasachstan, Kirgisistan, Laos, Myanmar, Mongolei, Nepal, Nordkorea, Pakistan, Russland, Tadschikistan und Vietnam.

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Nordkorea, Pakistan, Russland, Tadschikistan und Vietnam. Bestellbar unter sales@china-briefing.com A SIA B RIEFING

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