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So unterstützen Sie die Stiftung

gegen Gewalt an Schulen

GEGEN GEWALT
Wenn Sie Stifterin oder Stifter werden möchten, können Sie dies mit dem beigelegten Zeichnungs-
brief erklären. Bitte füllen Sie ihn vollständig aus und schicken ihn uns zu. Parallel überweisen Sie
den von Ihnen gewählten Stiftungsbetrag an das folgende Stiftungskonto:
Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden
Stiftung gegen Gewalt an Schulen
Konto: 150 572 68
AN SCHULEN!
Kreissparkasse Waiblingen (BLZ: 602 500 10)
IBAN: DE38602500100015057268
BIC: SOLADES1WBN

Nach Erhalt des Zeichnungsbriefes werden wir uns umgehend bei Ihnen melden. Sollten Sie vorab
noch Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Rufen
Sie uns einfach an oder senden Sie eine E-Mail.
Telefon: 07195/589570
E-Mail: amoklaufwinnenden@web.de
...denn es geht um das Kostbarste, was wir haben: Unsere Kinder.
Zitat: Dr. Horst Köhler, Bundespräsident
Schirmherrschaft der Stiftung
Der Innenminister des Landes Baden-Württemberg, Heribert Rech, übernimmt die Schirmherr-
schaft der Stiftung gegen Gewalt an Schulen.
Minister Rech bewundert nach eigenen Worten die Arbeit, die das Aktionsbündnis seit dem Amok-
lauf leistet. Es sei ihm deshalb ein besonderes Anliegen gewesen, die Schirmherrschaft zu über-
nehmen. „Damit möchte ich einen Beitrag nicht nur dafür leisten, dass die Opfer dieser unsinnigen
Tat in unser aller Erinnerung bleiben, sondern auch dafür, dass sich eine solche Tat in unseren
Schulen nicht mehr wiederholt.“

Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden


Stiftung gegen Gewalt an Schulen
Hardy Schober
Wallstraße 28
71364 Winnenden
Telefon 07195/589570
Fax 07195/589571
amoklaufwinnenden@web.de
www.aktionsbuendnis-amoklaufwinnenden.de
„Was wir jetzt nicht bewegen, ...denn es geht um das Kostbarste, was wir haben: Unsere Kinder.
wird möglicherweise nie bewegt“ Zitat: Dr. Horst Köhler, Bundespräsident

Schulamoktaten sind das verheerende Re- Darüber hinaus werden wir in öffentlichen ►Finanzierung von Schulpsychologen, um ►Auslobung eines Wettbewerbs für Schul-
sultat des Zusammenwirkens verschiedener Gremien mitwirken, um Bevökerung und Po- Lehrer bei auffälligen Schülern zeitnah zu klassen, um eigene Programme zur Gewalt-
Ursachen, die letztendlich zu dieser un- litik für die Gefährdung durch Waffen, Killer- unterstützen. Derzeit beträgt die Wartezeit prävention an Schulen zu entwickeln. Öf-
fassbaren Explosion führen. Lange glaubte spiele und Konsum von Gewalt in den Me- ca. 15 Monate. fentliche Verleihung unter Einbeziehung der
man, es handle sich um ein spezifisches dien sowie für die Art der Berichterstattung Medien.
Problem der USA, wo die Ideologie von Indi- über Amokläufe zu sensibilisieren. ►Einrichtung einer Hot-Mail-Adresse oder
vidualismus und Stärke propagiert wird und eines anonymen „Notruf-Formulars“ auf der ►Einrichtung eines Telefon-Notrufs für El-
eine freizügige Waffenkultur herrscht. Die Früherkennung und Prävention Website des Aktionsbündnisses. Alle Täter tern. Einfacher Zugang über Veröffentlichung
Amokläufe in Emsdetten, Erfurt und jetzt in
Winnenden, bei denen Jugendliche an ihrer von Gewalt an Schulen hatten den Schul-Amoklauf geplant und zum einer Hotline in Schulen, in den Medien sowie
eigenen Schule Mitschüler, Lehrer und an- Teil direkt oder verschlüsselt angekündigt. in Elternbriefen. Gegebenenfalls Vernetzung
dere Personen im Umfeld verletzten oder er- ►Gründung eines Expertenrates mit Rechts- Dies betrifft fast ausschließlich Gleichalt- mit bereits vorhandenen Einrichtungen.
mordeten, haben gezeigt, dass auch wir von wissenschaftlern, Kriminologen, Psychiatern, rige. Ein niedrigschwelliges Frühwarnsys-
diesem Phänomen betroffen sind. Psychologen und Erziehungswissen- tem soll Jugendliche ermutigen, auffällige Pressearbeit
schaftlern. Der Rat soll Risikofaktoren erken- Veränderungen zu melden. Der Gefahr von
nen, einen Katalog erarbeiten und in schnell Überinterpretationen oder einer möglichen
Obgleich bis heute keine einheitlichen Erklä- ►Die Öffentlichkeit soll über die Erkenntnisse
realisierbare Präventionsprojekte umsetzen. Stigmatisierung von Tätern gilt es, durch
rungsmuster existieren, scheinen Parallelen und Aktivitäten des Aktionsbündnisses konti-
erkennbar. Die jugendlichen Täter gelten als Hinzuziehung des Expertenrates sowie en- nuierlich informiert werden. Durch die Bericht-
still und unauffällig. Sie fühlen sich ausge- ► Fortbildungsseminare für Lehrer zur Ge-
ger Zusammenarbeit zwischen erstattung in den Medien sollen Regierungs-
grenzt, erleben Frustration und Kränkungen waltprävention in Zusammenarbeit mit den
Gewaltpräventionsberater/ innen der Regie- Eltern und Lehrern vorzubeugen. gremien, Gesetzgebung und Bevölkerung auf
und sehen für sich keine Bezugsperson,
rungsbezirke Stuttgart, Freiburg, Karlsruhe bestehende Risikofaktoren für Schul-Amok-
die ihnen aus der Situation helfen könnte. ►Der Notruf soll aber auch gezielt Jugend-
Sie haben leichten Zugang zu Waffen und und Tübingen. läufe sensibilisiert werden:
lichen helfen, die sich in der Schule benach-
besitzen die Fähigkeit damit umzugehen.
►Realisierung einer Musterschule mit Vor- teiligt und/oder der Verfolgung und dem ►Zusammenhang zwischen Amok und Zu-
Stets liegt ein auffälliger, auf gewalttätige
Medien konzentrierter Medienkosum vor. bildcharakter für ein Höchstmaß an Sicher- Spott von Kameraden, Mitschülernund Leh- gang zur Tatwaffe
Bei Ego-Shooter-Spielen lernen die Täter heit in Hinblick auf Krisenplanung, bauliche rern oder einem enormen Leistungsdruck
nicht nur Treffsicherheit. Durch die grafische Maßnahmen wie beispielsweise Meldean- der Eltern ausgesetzt fühlen. Speziell ausge- ►Intensiver Gebrauch von Killerspielen
Realitätsnähe, bei der ein bewaffneter Ag- lagen oder der Einbau von Sicherheitstüren bildete Vertrauenslehrer oder Schulpsycho-
gressor virtuelle Gegner abschießt, können (Spion, schusssicher, Türknauf statt -griff), logen sollen für die Kontaktaufnahme unmit- ►Rückzug aus dem gesellschaftlichen Um-
bereits vorhandene Gewalt- oderMachtfan- Interventionsstrategien und behördenüber- telbar zur Verfügung stehen.Regelmäßige feld in eine Fantasiewelt, in der Macht und
tasien ausgebaut und verstärkt werden. Für greifendes Krisenmanagement. Eltern-Lehrer-Seminare mit Vortrags- und Gewalt ekstatisch ausgelebt werden
persönlichkeitsgestörte Jugendliche gelten Diskussionsabenden zu erziehungsrelevan-
diese Spiele als möglicher Risikofaktor, weil ►Kanalisierung von Erfahrungsberichten
ten Themen wie Konfliktlösungsstrategien, ►Rolle der Gewaltdarstellungen in den Me-
sie aus diesen Parallelwelten nicht mehr he- aus bereits bestehenden Schulprojekten
Einführung von Empathie- und Wertekon- dien
rausfinden. wie z. B. „Konflikt Kultur“ oder „Mobbingfreie
zepten, Erkennen von Warnsignalen bei
Schule“ oder der schulbezogenen Jugendar- ►Einfluss der Berichterstattung über Amok-
psychopathologischen Auffälligkeiten, För-
Mit der Stiftung gegen Gewalt an Schulen beit und Schulseelsorge der evangelischen
derungen von sozialen und emotionalen läufe
wollen wir als betroffene Eltern gemeinsam Kirche. Veröffentlichung der Erfahrungsbe-
mit den Stifterinnen und Stiftern aktiv zur Kompetenzen sollen stattfinden.Ziel sind ein
richte und möglichst flächendeckende Ver-
Amokprävention an Schulen beitragen. Auf bis zwei Veranstaltungen pro Jahr und Schu-
teilung zunächst an Schulen in Baden-Würt-
Grundlage von Gefährdungsanalysen und le, beginnend im Regierungsbezirk Stuttgart.
temberg, dann bundesweit. Die Projekte
der Bestimmung von Risikofaktoren wollen
stärken das Vertrauensverhältnis zwischen
wir konkrete Projekte an Schulen installie-
ren. Diese sollen helfen, Warnzeichen zu Lehrern und Schülern und verbessern das
erkennen. Klima der Schüler untereinander.

www.aktionsbuendnis-amoklaufwinnenden.de