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Protokoll – 1.

Plenum Bundesweiter Bildungskongress


Freitag, 18. Dezember 2009, Audimax Potsdam
Verlaufsprotokoll
Erste Protokollantin: K. (Potsdam)

Einführung
- B. und F. moderieren, B. trägt als Moderator ein weißes Hemd
- Namensschilder: Name und woher man kommt – optional
- Vorstellung der Tagesordnung
- Hat jemand ein Problem dass B. und F. weitermoderieren – nein
- Vertreter der Presse ist hier, hat jemand ein Problem damit? o F., freier Journalist aus Berlin,
Auftrag von Focus Online o Er war in der HU recht freundlich o Ganzes Wochenende oder heute
abend? Er ist nur heute abend hier. o Gut, dass er hier ist, weil sonst nur von außen berichtet wird o
R.: Angebot an ihn, Leute nach dem Plenum zu kontaktieren o Wir werden prozesshaft arbeiten,
daher schwierig wenn Presse hier ist, keine ganz ungezwungene Atmosphäre o Es reicht, wenn einer
ein Problem damit hat o Wir müssen intern für uns Dinge klären, Vorschlag dass zu einem späterem
Zeitpunkt Interviews geführt werden könne, Bitte, dass jetzt keine Presse dabei ist o Jemand der
kein Student ist: gut dass hier Presse ist. Wir zeigen Menschen Vertrauen. Das komplette
Spendengeld sollte in der Mitte sein. Es hat sich sehr friedlich und im Konsens alles entwickelt, wir
sollten keinen ausschließen o Kein Sinn darin, dass er nur heute da ist (jetzt nur Vorbereitung) wenn
dann fürs ganze Wochenende o Fällt persönlich sehr schwer, sich zu äußern, wenn man sich nicht
sicher sein kann, ob das in einem Artikel zitiert wird o Wenn wir Organisationen kritisieren, wenn
sie etwas nicht öffentlich machen und dann selbst unsere Plena nicht öffentlich machen o
Abstimmung? o Pressemensch: wenn ich jemanden direkt zitiere, werde ich auf jeden Fall vorher
fragen, die Angst ist unbegründet o M.: Vor jedem Redebeitrag Namen und Stadt sagen, das hier ist
keine Pressekonferenz, wir können gerne eine Pressekonferenz machen wenn Leute das möchten,
möchte dieses Plenum nicht öffentlich machen o Dinge die wir heute besprechen, sind evtl. gar
nicht relevant für die Presse o Moderation Verfahrensvorschlag: prinzipiell ist es eine öffentliche
Veranstaltung, man kann niemanden ausschließen wenn er nicht offiziell als Pressemensch da ist.
Vorschlag: er bleibt hier, aber nur um Eindrücke zu sammeln, er darf schreiben aber nicht zitieren.
Wir wollen den Eindruck nicht für Menschen verschließen o F.: Frage an Pressemenschen, wie hast
du vor dich für den Rest des Wochenendes zu informieren o Pressemensch: wurde heute eingeladen,
wird sich den Rest des Wochenendes informieren o Frage nach Abstimmungsprozedere o
Stimmungsbild zum Verfahrensvorschlag? o Frage: hast du Auftrag vom Focus darüber zu
schreiben? o Pressemensch: Auftrag, darüber im Focus zu berichten o Er hat einen Auftrag, es ist
schwierig, einfach so als Mensch hier zu bleiben o F. (Pressemensch): was ist das Problem? o
Antwort: er soll als Privatperson hier sein, aber er einen Auftrag o Moderation: Hemd tragen oder
nicht tragen, jeder hat verschiedene Rollen, schwierig. Aus diesem Plenum wird nicht berichtet,
sondern nur darüber, was Bildungsstreik ist o Konsens! o Steffen: bitte versucht, nicht beleidigend
zu argumentieren, a
- AG Dokumentarfilm aus Wieno Versuchen, über die Bewegung einen Dokumentarfilm zu
machen o Filmen hier, berücksichtigen Wünsche von Menschen, die nicht gefilmt werden wollen o
Keine Großaufnahmen o Wir sind Teil der Bewegung o Wird nicht nur in Audimaxen der Welt
sichtbar sein o Kennen die Ängste, die mit Persönlichkeitsrechten verbunden sind, wichtig, dass
man sagt, wenn man nicht gefilmt werden will o Sind die ganze Zeit über hier o Meinung dazu:
möchte mein Gesicht verpixelt haben o Vorschlag: Leute, die nicht gefilmt werden wollen, setzen
sich in eine bestimmte Ecke die nicht gefilmt werden oder sagen Bescheid o AG: haben nicht vor,
Sachen zu verpixeln o Frage wie viele Leute nicht in dem Film erscheinen wollen o Von der linken
Seite des Tisches bis zur Tür wird nicht gefilmt o AG: wenn es um die Bundeslandsberichte geht,
bitte extra darauf hinweisen, sonst schade wenn nicht alle Bundesländer
- C. zu organisatorischen Dingeno C. Teil des Vorbereitungsteams o Kann nur funktionieren wenn
alle sich einbringen o Arbeits- und Aufenthaltraum für alle o Spenden von verschiedenen Asten o
Trotzdem für VoKü und Getränke Spenden gebraucht, bitte Geld in die Töpfe tun, 2 Töpfe (Bier,
Vokü + nicht alkoholische Getränke) o Unten im Foyer Essen und Getränke o Sich in VoKü
einbringen. Leute fürs Kochen und Abwaschen gebraucht, wer hat Lust morgen beim Schnippeln zu
helfen, zu Robert kommen. o Räume: Raumplan in der Vorbereitungsmappe nicht mehr aktuell. Auf
dem Infotisch orangene Blätter mit Änderungen. o Tabelle: Workshopräume, Schlafräume, leider
nicht zu trennen, 2 Schlaf- Ruheräume o Flure sind zu Schlafräumen erklärt o Seminarräume:
morgen Schlafsachen zusammenräumen o Ging leider nicht anders, es gab eine harte Diskussion
mit der Unileitung, wir konnten nicht mehr rausholen o Schlafräume sind grundsätzlich gemischt
bis auf zwei (ein Frauen-, ein Männerraum) o Die letzten die die Häuser verlassen, bitte Susi
Bescheid sagen, sie hat die Schlüssel und schließt ab o Mathe-Café, für Leute denen es
körperlich/gesundheitlich schlecht geht o Vorstellung der Tagungsmappe o Vorschlag für
Ablaufplan. Zeiten sind nur Zahlen. o Heute nach dem Plenum schon Raum für AG’s o Morgen ab
9 Frühstück o Ab 10 Uhr AG’s, dafür der ganze Tag o 3 Arbeitsblöcke nur grobe Orientierung. AG’s
schauen selbst wann sie Pausen machen wollen o Abends Plenum: Vorstellung der Ergebnisse, erst
mal keine Diskussion darüber o Sonntag Abschlussplenum: was nehmen wir mit, wie geht es weiter
bis Bielefeld (nächstes Vernetzungstreffen) o Jetzt Lesebühne im Nil o Morgen ab 22 Uhr Open Fire
Space vor dem Audimax o Möglichkeit für Filme nachts
- Nachfrage, wann ist Zeit für Diskussion zum Ablauf, zu Zielen des Treffens
- Vorstellungsrunde
- Moderation: Vorschlag nachher im Zusammenhang mit der Vorstellung der Universitäten -
Vor Redebeiträgen Name und Stadt nennen
- Handys stumm machen bitte
- Wir sollten langsam und lauter sprechen
- Anne: Fotografieren in diesem Raum? Würde gern fotografieren
- Vorschlag Moderation: gleicher Umgang wie mit Filmmaterial, Regelung unter den gleichen
Aspekten
- Freier W-Lan Zugang? Bildung heißt der, ist offen (Applaus) o Janosch: besetzter und bewachter
Router, nicht alle gleich Musik über youtube hören, sonst stürzt es schnell ab

[bearbeiten] Arbeitsphilosophie und Plenumskultur


- J. (Potsdam): o Wir wollen gemeinsam für eine gerechte Bildung und in Zukunft für noch mehr
kämpfen o Hier selbst organisierter Freiraum o Alle gleich berechtigt, aber auch gleich verpflichtet
o Keine Hierarchien (Potsdamer/Gäste, Besetzer aus besetzten / geräumten Hochschulen…) o
Damit Freiraum auch Freiraum bleibt: keine Homophobie, kein Rassismus, kein Antisemitismus,
kein Sexismus… o Auf euch und eure Freunde achten - Alkoholkonsum o Awareness Group ist hier,
stellt sich zur Verfügung von Missbrauch Betroffenen zur Seite zu stehen
- A. von der Awareness Group: o Das ganze Wochenende für uns da o Unterstützen Betroffene
von Diskriminierung und sexistischer Gewalt o Ein Raum hinterm Orga Büro wo Ruhe ist o Unter
Tel.Nr. erreichbar: 015778293349 o Keine Polizeifunktion o Alle sollen darauf achten, dass eigene
Grenzen nicht überschritten werden, - B.: wir halten einen solchen Raum in allen
Diskriminierungsformen für sinnvoll, auch die nicht explizit genannten (Alter,
Bildungsabschlüsse, Klassismus…). Bietet an, dass er für andere Diskriminierungsfelder eine
ähnliche Funktion übernimmt und Unterstützung anbietet.
- S.: Plenumskultur o Moderation o Doppelt quotierte Redeliste: Männer und Frauen reden
abwechselnd, Erstredner_innen werden vorgezogen o Handzeichen: Zustimmung, Ablehnung, Veto
o Vorschlag: Konsensprinzip - C.: wir haben lange an dem Text gearbeitet und diskutiert,
spiegelt die Diskussion hier wieder. 5 Minuten Lesepause? - 15 Minuten Pause - Vorstellung
des Textes zur Plenumskultur? - Mod.: Kommen später noch zu Feel Well Guidelines und AG
Struktur - Diskussion zur Plenumskultur o Doppelt quotierte Redeliste o Quotieren problematisch,
weil sie immer noch Kategorien konstruieren o Jemand möchte nicht aufgrund ihres Geschlechts
dran genommen werden o P. (Berlin) Verteidigung: ist konstruiert, wir haben uns aber alle noch
nicht von unseren Geschlechterrollen gelöst o A. (Potsdam): es ist erwiesen, dass Frauen sich
weniger melden, wenn viele Männer o M.: Diskriminierend o R. (Potsdam): möchte nicht dass das
Plenum von Männern dominiert wird, hat Erfahrung gemacht dass es ganz gut funktionieren kann o
J.: es gibt positive und negative Diskriminierung, wir versuchen mit einer positiven einer negativen
entgegen wirken. Wenn jemand das nicht möchte ist das okay, niemand soll gezwungen werden o
Verfahrensvorschlag: Abstimmen? o F.: Das hier ist ein Gremium ohne Geschäftsordnung.
Bedeuten Verfahrenvorschläge dass wir wie der Deutsche Bundestag vorgehen, lass uns darüber
inne gehen o Auch für Männer gilt die Quotierung o P.: wenn eine Frau das Verfahren beibehalten
will, sollten wir das beibehalten o Steffen: schlecht erklärt, auch wenn 10 Frauen reden, wird ein
Mann vorgezogen o Mod.: es war bisher in diesem Plenum nicht notwendig, das zu nutzen.
Problematisch für die Moderation, weil sie sich entscheiden muss, ob sie jemanden als Frau oder
Mann konstruiert. Der Raum ist da, der Moderation zu sagen, dass sie falsch konstruiert hat. Nimmt
keinen deutlichen Dissenz wahr. Vorschlag: wenn es auffällt, dass es schwierig wird, können wir
noch mal drüber reden. Heute abend oder morgen über das Thema Konstruktion von Geschlecht
reden o J.: dem Vorschlag der Moderation anschließen. Redner_innen die reinquotiert werden,
haben die Möglichkeit, zu sagen, dass sie nicht reinquotiert werden möchten und dann zurück
gestellt werden o R.: wir hatten ein ausgeglichenes Plenum. Haben dann Strichliste geführt: es gibt
mehr Redebeiträge von Männern, mehr Unterbrechungen von Männern… o W. (Halle): in der DDR
aufgewachsen, bei uns war Gleichberechtigung, ihr unterscheidet immer noch nach Mann und Frau.
Aber es heißt: die Person ist unterdrückt. o Mod.: Das war Aufhänger für die ganze Diskussion.
Besteht noch Bedarf, die Diskussion noch mal aufzurollen o J.: wenn wir uns einer
geschlechtsneutralen Sprache bedienen, verschleiern wir real existierende Machtverhältnisse und
Hierarchien o Mod.: quotiert eher nach Lächeln! o Mod.: Erstredner_innenquotierung okay für alle?
– Zustimmung
- F. zu Feel Well Guidelineso Grundlage wie wir einen annähernd gewaltfreien Raum schaffen
können o Hinten auf der Mappe o Schön dass ihr hier seid! o Rest schon erwähnt: offener Raum für
alle Menschen, respektvoller Umgang, keine Unterdrückungsmechanismen, jeder/jede sollte sich
selbst reflektieren, bei ernsten Fällen (Übergriffen…) müssen wir gucken, wie wir damit umgehen.
Jemand der zu weit geht, kann unter Umständen auch ausgewiesen werden (auf Wunsch der Person
oder des Plenums) o Auch in Verbindung mit Alkohol etc. o Wenn Leute signalisieren, dass man die
Grenze übertritt, das achten! Jeder/jede sollte aufmerksam sein o Frage nach Verbandskasten o J.:
im Fach im Redepult o Steckdosen für Aufladen von Handys? o C.: im Orgaraum, da sind von 8 bis
0 Uhr Leute, Kabeltrommeln
- Mod.: erklären, wie wir an diesem Wochenende konstruktiv zusammenarbeiten können ?
Prinzip des OpenSpace - Flip Chart wo vor dem Plenum gesammelt wurde: „Welche
Ergebnisse möchte ich aus diesem Wochenende mitnehmen?o Termine für nächstes Jahr finden
o Umgang mit Politiker_innen o Wir fühlen uns hier wohl und respektiert o Kenntnisse über den
aktuellen Stand im bundesweiten und internationalen Bildungsstreik o Erfahrungen kennen lernen o
Inspiration o Dass sich die Bildungsproteste über ihren Horizont hinaus verbreitern und in ihrem
Kritikansatz vertiefen o Überlegungen, wie wir eine Wahrnehmung als Bildungsstreik und nicht
Studistreik erreichen - Diskussion: o M. (Münster): Austausch findet so oder so statt, die Räume
haben wir. Wir wollen konkrete Vorschläge erarbeiten, dazu braucht man auch das Plenum, damit
Vorschläge auch breit getragen werden, war bei den letzten Vernetzungstreffen so. Problematisch,
dass Plenum am Samstag 20 Uhr ist. Ziele: Positionierung zu Bologna Gipfel (im Plenum),
Proteststrategie – Richtung, auf nächsten Treffen weiter konkretisieren. Plenum nicht ganz an den
Rand drängen o Mod.: getrennt diskutieren. Erst Inhalt, dann Methode
- ergänzte Punkte:o Revolution mit „die Arbeitende“. - Vernetzung mit anderen Gruppen (nicht
Studierende) o Erzieherinnen dazu bekommen, Lehrer dazu bekommen o Medienunabhängigkeit o
Zeitmanagement o Diskussion über bundesweite Forderungen, schärfen, bisher wenig beachtete
Forderungen stärken. Wir haben viele verschiedene Forderungen… o T. (Bielefeld): Diskussion:
nicht nur kritisieren, sondern auch Alternativen aufzeigen o M. (Bonn): Reaktion auf Handlungen
von Politiker_innen (z.B. Bildungsgipfel) o J. (Potsdam): von R.: Grundkonsens der Bewegung
stärker zu profilieren und in der Öffentlichkeit stärker auftretet zu können – Internetmedien o B.?
(Konstanz): Kampagnen, Öffentlichkeitsarbeit, Kooperation o M.: Bildungsbegriffe o D.
(München): Besetzungen: wie viel Kraft ist noch da, Perspektiven, bundesweite Strategie? o
Mobilisierung für Januar (ergänzend zu Bildungsstreik-Punkt) o A. (Hamburg): konkrete
Perspektiven, Ideen austauschen und weiterentwickeln – eigene „kritische Uni“ gründen, Bildung
selbst in die Hand nehmen o Mod.: sonst Zustimmung durch Handzeichen nicht durch Klatschen
signalisieren (Klatschen ist ein Instrument, Macht auszudrücken) o D. (Passau): Orte des Protestes,
in wie weit macht es Sinn eine Uni zu besetzen wenn man Forderungen auf Landesebene oder
Bundesebene hat – lieber Orte der Landes- oder Bundebene besetzen (z.B. Ministerium) o Mod.:
kann jemand helfen Themen auf Karten zu schreiben o Wie kriegen wir wieder mehr Proteste auf
die Straße? Mehr Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit ? Perspektiven auf die Straße o R.: unsere
eigene Organisationsstruktur und –form, über große räumliche Distanzen, vermeiden dass
Diskussionen mehrmals geführt werden o Mod.: wir können gerade noch viel sammeln, sehe die
Gefahr dass es ausarten wird, bitte beachtet wann es noch sinnvoll ist weitere Punkte zu ergänzen.
Richtung: was sind Ziele die wir erreichen wollen? o P.: Hauptpunkt müsste sein: wie können
Proteste mit einem politischen Prozess verbunden werden, der zu Erfolgen führt? Lassen wir uns
Schavan usw ein und versuchen bis April etwas auszuhandeln? Wir müssen alles daran setzen,
Protest und Strategien so zu kombinieren, dass wir Anfang Juni zu etwas kommen dass den
Herrschenden zusetzt o P.: großer Teil von Schüler_innen und Studierenden aus dem linken Flügel,
Diskussion dazu. Forderungen in allen Städten auf Landesebene und Bundesebene. Protest soll
global sein. Bildungssitutation auf europäischer Ebene – Forderungskatalog auf EU-Ebene o R.: im
Unterschied zu vorhergenden Vernetzungstreffen: Form der Nachhaltigkeit, wie wir Ergebnisse
erhalten und kommunizieren (Wikis, Foren), Problem: es kann nur eine Elite von Leuten die Zeit
und Ressourcen haben zu den Treffen kommen. ? gemeinsame Organisationsstruktur und
nachhaltige Kommunikation o P. (Berlin): Konzept wie der Bildungsstreik weitergeht, konkreter
Fahrplan wie der Bildungsstreik im nächsten Jahr fortgesetzt wird o Verfahrensvorschlag: keine
neuen Punkte, Rednerliste schließen. o Mod.: Meldungen werden weniger. o O. (Berlin):
Studiengebühren in NRW, Landtagswahlen, wie kann man dort als Bewegung intervenieren und
Druck aufbauen o M. (Wien): ? Bildungsminister_innen wollen Bolognaprozess in Wien feiern im
März – Gegengipfel organisieren ? Online Organisationsformen – AG Vernetzung o M. (Potsdam):
gesamtgesellschaftliche Dimension des Streiks und des Protests, roter Kritikreader, evtl. inhaltliches
Papier als Ergebnis. Zu NRW: Aktionsbündnis gegen Studiengebühren trifft sich dazu. o G.
(Berlin): Schüler, Revolution – Gruppe Arbeitermacht. Bilanz des Bildungsstreiks, politische
Perspektive, welche Aktionsformen, Entscheidungsfindungsprozesse und Strukturen sind dazu
notwendig? Punkte an der Tafel verbinden sich alle damit. Vorschlag Plena in 3 Phasen zu gliedern:
Bilanz, dann AG’s, dann vorstellen und Perspektive feststellen, dann zurück in AG’s mit konkreten
Zielen, in letztem Plenum: wie geht’s weiter?
- Mod.: das war ein langer und konstruktiver Prozess. Überleitung dazu, in welcher Form wir
diese Themen bearbeiten können und zu sinnvollen Ergebnissen kommen
- Mod.: wenn man ähnliche Themen zusammenführt ist es nicht mehr so viel
- S.: Notwendigkeit der Fokussierung, nicht möglich alles in der Breite auszuführen, AG’s, Gruppen
sollten gut arbeiten um im Plenum gut vorbereitet Ergebnisse zu präsentieren
- R.: Antrag auf Pause
- Frage nach räumlicher Aufteilung, alles in einem Raum? - J. (Potsdam): vor der Pause das Prinzip
erklären
- Mod.: Open Space o Versuch, einen Raum zu schaffen, in dem jeder die Freiheit hat, sich mit dem
auseinander zu setzen, was er für wichtig hält – Gegensatz Plenum o Beobachtung: zwischen Plena
in Kaffeepausen passiert am meisten o jeder /jede kann das zum Thema machen, was er gerade für
wichtig hält, jeder kann dazu kommen o Grundannahmen: die die da sind, sind die Richtigen. Man
muss nicht auf die richtigen Situationen mit den richtigen Beteiligten warten o Was auch immer
geschieht, geschieht. Wir setzen uns keine Verbote indem wir darüber diskutieren, ob etwas anderes
vielleicht wichtiger wäre, dadurch würde Energie und Kraft verloren gehen o Es fängt an, wenn die
Zeit reif ist. o Vorbei ist vorbei (es ist produktiver zu gehen, als drin zu sitzen und zu nörgeln..) o
Jedes Thema hat sein zu Hause, jedes Thema kann diskutiert werden. o Gesetz der Füße: ich geh
dahin wo ich mich am wohlsten fühle, wofür ich mich interessiere o Für viele Leute eine neue
Methode o Ergebnisse in Form von Flip Charts festhalten und visualisieren ? Protokollfunktion,
Leute die dazu kommen können sich leichter reinfinden, es geht um den Gegenstand und nicht um
die Person die ein Argument gebracht hat. Dopplungen von Argumenten werden vermieden o 15
Minuten Nachdenk-, Rauch-, Trinkpause o Hinweis auf den Reader für Neu Dazugekommene o C.:
haben Leute nach dem Plenum Lust in den Nil zu gehen? Dann lässt C. das Nil noch auf ? bleibt
offen
- Pause hat sich auf 30 Minuten ausgedehnt
- Mod.: es ist frustrierend für Leute die warten, Apell zur Pünktlichkeit
- Mod.: danke für das Bildungsstreik T-Shirt mit Unterschriften
- Hinweis auf Mitfahrzentrale
- S.: in der Pause Diskussionen, weil wir etwas nicht erklärt haben. Wir haben uns in Potsdam
darauf geeinigt, dass wir nicht möchten, dass Flyer von Organisationen verteilt werden. Hat
historische Gründe (Hochschulgruppenwerbung vermeiden)
- J.: Handhabung: Infotisch, getrennt, politisch gebundene Gruppen haben keine Flyer verteilt
- Diskussion dazu?
- M. (Berlin): überrascht über die Reaktion. Wir haben an der Uni dafür gekämpft, dass
kommerzielle Werbung nicht stattfindet. An der HU darf politische Arbeit stattfinden, kann Verbot
nicht unterstützen
- R.: Stimmungsbild zu Mikrophonen
- Mod.: zu Mikrophonen: morgen ein Plenum mit Mikro probieren, jetzt auch?
- J.: Mikros erhöhen die Hemmschwelle zu reden
- Es kann auch die Hemmschwelle erhöhen, wenn man laut reden muss
- Vorschlag: alle sollten absolut leise sein
- Mod.: Verfahrensvorschlag: wir bekommen es nicht hin, den Raum ohne Störgeräusche zu haben,
der Raum ist viel voller. Es ist akustisch technisch schwierig ohne Mikro zu arbeiten. Das dauert. Ist
das okay?
- N.: kann nicht aufhören zu reden, weil sie übersetzt, wichtig dass man sich mit seinem Nachbarn /
Nachbarin unterhält
- J.: bei Verwendung eines Mikros kann nebenbei viel mehr gesprochen werden, dann besteht die
Gefahr, dass das Plenum unkonzentrierter wird. Wäre auch ohne Mikro möglich
- Möglichkeit offen lassen, ob man ein Mikro benutzt
- G.: wir die Diskussion war bisher unproduktiv, wir diskutieren seit 15 Minuten über Mikros.
Handzeichen stellen auch eine Form der Diskriminierung und der Hierarchie dar
- Mod.: Debatte darüber ob es Sinn macht das zu thematisieren raushalten. Es ist notwendig sich
über Verfahrenswege auszutauschen. Durch die Debatte darüber wird die Diskussion noch
verlängert. Anstrengend, muss aber sein, weil wir aus unterschiedlichen Hintergründen kommen.
- Mod.: Mikros, Kompromissvorschlag dass mensch selbst entscheiden kann, ob er ein Mikro
nutzen will. Ist das okay?
- Hab dich gerade nicht verstanden, können wir darüber abstimmen
- J.: wenn ihr euch hier nach vorne in den Kreis setzt geht es vielleicht auch
- Wahrnehmung, dass die Akustik gleichmäßig ist, egal wo man sitzt. Man sollte niemanden dazu
zwingen
- F.: ich lass mich nicht dazu zwingen ein Mikro zu nutzen.
- Es gab keinen Widerspruch, dass das jeder / jede selbst entscheidet. Bis die Anlage funktioniert
sollten wir so weitermachen wie die letzten 4 Stunden
- Kein Konsens, Veto: wichtig dass ich jeden verstehe
- J.: du kannst kein Veto einlegen, dass Leute zwingt, ein Mikro zu nutzen
- Mod.: es wird lauter und aggressiver. Freiheit die dialektisch ist. Entweder Zwang mit Mikros
- M.: wir haben Vor- und Nachteile gehört. Es gibt noch andere Möglichkeiten, z.B. dass der
Nachbar wiederholt
- Mod.: auch Kommentare, es sei sinnlos darüber zu diskutieren, wertet die Bedürfnisse anderer ab
- Mod.: ist es ok, wenn wir niemanden zwingen mit Mikro zu reden
- Handzeichenproblem
- Mod.: bitte die Debatte nicht aufmachen
- Mod.: mag Mikros nicht, fühle mich so, als hätte ich mit Mikro mehr Autorität
- Hinweis auf nicht ausdiskutiertes Problem, inwieweit bestimmte Gruppen nicht hier sein dürfen.
Aggressive Kommunikation
- Sebastian: schon 2 mal Forderungen nach Abstimmung, würde das gern diskutieren
- Mod.: wir kommen noch zur Frage der Entscheidungsfindung
- Georg: wir diskutieren die ganze Zeit und fällen Entscheidungen, sind uns aber nicht darüber im
Klaren wie wir Entscheidungen fällen, plädiere für Mehrheitsentscheidung gekoppelt mit
Handzeichen. Bin seit Jahren im Bildungsstreik aktiv, wurde mit Mehrheitsentscheidungen
aufgebaut, konnte genau deswegen diese Dynamik und Breite erreichen. Die Bewegung ist
gewachsen, auf Konferenzen zusammengeschrumpft. Die Bewegung bewegt sich ganz rapide auf
eine Katastrophe zu.
- Mod: weniger Polemik bitte
- Bitte an Moderation, welche Punkte wir gerade diskutieren und dann abarbeiten
- Ansage zu Mikros: An- Ausschalter benutzen,
- Alle sollten durch Mikros reden, wir gehen zum nächsten Thema über
- Mod.: Diskussion über Mikros beenden. Argumentationsstimmung wird gerade aggressiv, war
vorher noch konstruktiver und friedlich.
- Mod.: Themen: Politische Gruppen, Frage nach Konsens- und Mehrheitsentscheidung, die
Diskussion zur Verfahrensweise wurde durch konkretes Problem der politischen Gruppen
unterbrochen. Vorhin Diskussion zu Verfahrensweise, dass es nicht in Ordnung war sie so
vorauszusetzen.
- Mod.: zu politischen Gruppen wird in Potsdam seit Monaten seit ein paar Monaten die Debatte
emotional geführt
- B.: Vorschlag, dass Potsdam seine Regelung für dieses Wochenende aussetzt
- J. (Potsdam): unser Prozedere in Potsdam wurde vorher nicht transparent gemacht, wurde nicht
angekündigt. Kompromissvorschlag: die Sachen können ausgelegt, aber nicht aktiv beworben
werden
- Heißt das, dass es nicht argumentativ unterlegt werden darf, Begründung?
- Bestätigung, man kann es hinlegen, aber nicht aktiv darauf hinweisen. Bei Fragen kann man sich
an die Leute wenden.
- Was wir hier machen wäre nicht entstanden, wenn wir nicht zusammen gekommen wären. Leute
von hinten sollten nach vorne kommen
- Mod.: Bitte, dass Leute in den Kreis kommen, Stühle sind eine Barriere.
- K. (Potsdam): nichts gegen linke Propaganda, wir haben oft den Vorwurf, wir seinen linke
Spinner, plädiere für J. Vorschlag
- M.: Bitte darum, dass wir nicht so schnell in Entscheidungsmodus hineingeraten. Was das
Verteilen angeht, sind es Bitten von Menschen, die das nicht gut finden. Eine Sache, wo wir keine
Konsensentscheidung brauchen. Entspannung, Austausch, Reaktion auf solche Bitten im Sinne
politischer Zusammenarbeit. Es ist wichtig dass wir zu Ergebnissen kommen und inhaltliche Punkte
besprechen.
- R.: hab nichts gegen Flyer, in den Pausen ist genug Zeit für Diskussionen, man muss das nicht vor
der Tür aufgezwungen
- Mod.: hat jemand ein Problem damit, das als Bitte und Apell zu sehen? – nicht
- Frage, ob das Material auch gezockt wird, es muss einen Ort geben wo man das auslegen kann
- S.: alle die Material austeilen wollen können sich nachher draußen treffen und das auf einen
Tisch legen.
- Diskussionsverhalten. Nicht nur weil jemand Flyer verteilt hat, sondern auch weil andere
Diskussionsstrukturen verwendet wurden. Bestimmte Blickrichtungen die mit linken Gruppen
assoziiert sind. Leute die nicht studieren sondern aus anderen Hintergründen und politischen
Gruppen kommen. Wichtig diese Erfahrungen auszutauschen. Leuten nicht das Wort nehmen, das
wäre nicht vorurteilsfrei.
- Gut dass viele verschiedene Gruppen zusammenkommen. Bin nicht hierher gekommen um Flyer
von politischen Gruppen abzugreifen.
- J.: bitte keine indirekten Drohungen
- Die Freiheit des einen hört da auf, wo die Freiheit des nächsten beginnt.
- M. (Halle): möchte produktives Wochenende, bitte auf die AG’s konzentrieren.
- Mod.: Fragen zum Verständnis von Open Space?
- T.: bin irritiert, weil Sachen angesprochen wurden, die nicht besprochen wurden. Vor allem über
Konsens / Mehrheit
- Mod.: Verfahrensvorschlag: bevor wir über die Entscheidungsfrage reden: Punkt aus Open Space
ergänzen: im Open Space treffen wir uns zwischen den AG Phasen, Tabelle: wer leitet wann wo
welche AG ein? Wenn wir uns zu Plena wieder treffen, Diskussion, dann die Frage, bedarf es einer
Entscheidung hier? Nur bei Forderungen und Strategien auf Bundesebene wichtig. Der Rest: jeder /
jede überlegt sich, nehm ich das mit oder nicht? Das reduziert die Wichtigkeit von
Entscheidungsfindungsprozessen.
- Mod.: Ist Open Space Konsens, dann ist das Grundlage für Diskussion über
Entscheidungsfindungsprozess
- Wichtig, dass wir uns über den Tagesablauf morgen unterhalten. Befürchte dass die
Entscheidungsdiskussion ausufert.
- Mod.: Vorschlag von mir, erst über Methodik reden, dann über Entscheidungsprozesse.
- S.: Haben vorhin das Konsensprinzip vorgestellt, es gab keinen Widerspruch, verstehe nicht
warum es Diskussionsbedarf gibt
- I.: es gab schon vorher Gegenrede, dann solle man erst mal lesen das würde hinterher diskutiert.
- Mod.: Bitte, erst über Tagesablauf zu reden.
- Dritte AG Phase morgen nach dem Abendessen streichen und das Plenum vorziehen, selbst wenn
man die Vorschläge die vor Ort diskutiert werden nicht anspricht.
- J.: sehe ich ähnlich, morgen werden Ergebnisse präsentiert ohne Diskussion. Diskussion eher am
Sonntag. 3. AG Phase nach dem Plenum, mit dem Input aus dem Plenum kann man dann
weiterarbeiten.
- Zum Thema wie geht es weiter AG’s nicht sinnvoll, das sollte aus dem Plenum heraus entstehen.
- Im Plenum Reaktionsphasen, man kann auch wenn man nicht in der AG war, der AG etwas
mitgeben
- Morgen AG’s zusammenrufen zu bestimmten Fragestellungen. Vorschlag: Plenum in AG Phase 2.
brenzlige Punkte
- K.: AG Phasen lang, Plenumsphasen kurz halten.
- J. (Kiel): wir brauchen 2 Diskussionsplena. Es reicht nicht, das nur vorzustellen. Plenum in AG
Phase 2
- G.: AG Arbeit ist produktiv. Hinweis, wir sind auf einem Bildungsstreikkongress wo es darum
geht wie es weiter geht.
- H.: Zweifel an Effizienz von Plena. Lasst uns nicht zu viel vornehmen, sonst vergeuden wir die
Zeit im Plenum und kommen zu nichts.
- J.: die Hinweise gehen in dieselbe Richtung. Wunsch das Plenum vorzuziehen, dass man dort auch
diskutieren kann. Hinweis dass man auch in der AG Phase danach in eine AG reingehen kann. Nicht
schon 14 Uhr Plenum, sondern später, damit genug Zeit ist, etwas Gutes auszuarbeiten. Z.B. 16 Uhr
Plenum, danach längere Arbeitsphase wo man mit dem Input umgeht. Z.B. Terminfindung usw. erst
am Sonntag. Morgen als Tag des Sammelns und Ausarbeitens. Sonst verrennt man sich und kommt
nicht zum Arbeiten. Gerade ausknobeln braucht Zeit, wird Sonntag lang, trotzdem mein Appell.
- 2 AG Phasen, Plenum (alles wird gesammelt, Anmerkungen sammeln, nicht diskutieren), dann AG
Phase
- Wir haben schon AG’s definiert, Diskussion darüber wie wir diskutieren sind schwachsinnig, am
besten darüber reden, wie wir für uns das beste aus dem Scheiß rausholen, wenn jemand meint
irgendwo gut mitwirken zu können macht das. Verantwortlichkeit zeigen, Sachen die für alle
wichtig sind ins Plenum zu tragen. Sofort.
- Wir sollten zu Potte kommen. Wir drehen uns im Kreis und kommen nicht voran.
- S.: vorhin angemerkt, dass in letzter Zeit funktionierende Arbeitsplattformen übers Internet
aufgebaut worden sind. Wir sollten uns fragen, was ist wichtig hier zu bearbeiten, und was kann
man übers Internet machen. Dass wir hier kritikfähig werden und gut diskutieren können.
- Es gibt gewisse Sachen die man nicht übers Internet machen kann. Dafür, dass morgen 2 Plena
stattfinden. AG’s haben ein Ziel und kommen aus einem Problem heraus. Kann nur arbeiten wenn
das Problem da ist. Wir sollten nicht Diskussionen den ganzen Tag über sammeln und dann erst
merken dass das Plenum eigentlich dàccord geht und dann erst Sonntag die große Diskussion
machen.
- Mod.: genau den Prozess, dass AG’s aus dem Plenum hervorgehen, haben wir hier gemacht. Wir
haben Ziele gesammelt, wollen dann daraus AG’s machen. Jetzt verschiedene Vorschläge im Raum
wie wir damit umgehen. Bei Vortrag über Open Space war viel Zustimmung. Wenn mehr
plenum widerspricht das dem.
- Vorschläge:
o Plenum vorziehen, AG 3 streichen
o Plenum vorziehen AG 3 nach hinten
o AG sollen aus dem Plenum heraus entstehen
o AG Phase 2 durch Plenum ersetzen - Mod.: zwischen AG 1 und 2 können neue AG’s
vorgeschlagen werden. Unterschiede in Positionen sind nicht allzu groß. Vorschlag: nach dem
Plenum AG die eine geeignete Tagesordnung erarbeitet, morgen vorstellt.' ? Zustimmung'
- AG Findung: auf den Metaplan schreiben, was wo…
- Wechsel der ProtokollantIn auf N. (nikolas.kuehn@googlemail.com), keine Namen da Leute meist
unbekannt
- Warum nicht kurze Pause in der jeder AG-Vorschläge auf das AG-Metaplan vorschreiben kann?
- Könnten nicht viele AG-Themen „zu Hause“ geklärt werden ? Ablehnung!
- Pausenvorschlag mit den möglichen Aufgaben: o AG-Vorschläge notieren o Zielvorschläge auf
„ein Wort“ herunter brechen
- Konstruktiv weiterarbeiten und erst dann eine Pause machen – aus 15 Minuten werden meist 30
Minuten was den „Feierabend“ weiter hinaus zieht
- Moderation B. verabschiedet sich mit viel Applaus – es wird abgelöst
- Soll nun eine Pause gemacht werden, damit auch die neue Moderation sich besprechen kann?
- Punkte soll in Pause geklärt werden ?￴ タテニ 3 Punkte ohne die Möglichkeit zu Häufeln
- Bitte liebe Neu-Ankömmlinge lasst euch in der Pause zu den schon besprochenen Sachen briefen
- Technischer Hinweis: Punkten mit Edding da nicht genug Klebepunkte
- Plädoyer für ein kurzes Plenum heute Abend und AGs, die produktiver Arbeiten unter dem
Hintergrund, dass das Plenum größer ist als vorangegangene bundesweite Treffen.
- Handeln, nicht Reden
- Nur einen Punkt, da das Wichtigste am Aussagekräftigsten ist
- Konsens zu einer Pause, in der auch gepunktet (mit einem Punkt) wird und AGs aufgeschrieben
werden
- Pause
- Moderation sammelt die folgenden Aufgaben: Organisatorische Fragen, Tagesablauf, ??,
Entscheidungsfindung
- Bitte seid in der VoKü leise, dahinter schlafen die VoKü Leute
- Keine Fotos und Filmaufnahmen in bestimmten Bereichen
- Mit Name und Stadt vor Redebeitrag vorstellen
- SchülerInnen bitte in Liste eintragen um evtl. eine SchülerInnen-AG machen, die das Spektrum
ergänzen kann
- Bitte beachtet auch die Protokolle der vorherigen Treffen, so lässt sich vielleicht doppelte Arbeit
vermeiden
- Die gepunkteten Forderungen und die AGs werden besprochen o Die gepunkteten Forderungen
werden verlesen und es wird überprüft, ob dazu bereits AGs bestehen o Gegenverfahrensvorschlag:
AGs vorstellen, erst dann Überprüfen, ob alle Wünsche angebracht werden o Es gibt doch ein
Morgenplenum in dem auch festgelegt wird, wer für die AG „verantwortlich“ ist o Bitte schon heute
Abend klären, da es auch Reader gibt o Open Space bedeutet, dass es offen ist, wer wohin geht.
Warum muss es irgendwann überhaupt besprochen werden
- Kritisiert die Moderation nur, wenn sie „scheiße baut“ und überlegt euch gut, ob ihr ihre
Verfahrensweise kritisieren müsst
- Der Moderation wird wenig vertraut, das macht das Moderieren nicht nur schwierig sondern
extrem anstrengend; Wenn sich die Teilnehmer_innen der Inhalte bewusst werden und die Methodik
der Moderation überlassen, wird es für alle einfacher
- Es gibt das Angebot, dass Moderator_innen in den AGs den Prozess moderieren, meld euch
bei B.
- Wenn die Moderation stärker durchgreift, dann besteht nicht der Zwang der Anwesenden
Verfahrensvorschläge zu bringen
- Die AGs sollen vorgestellt und auch auf die Gewichtung beim Punkten verwiesen werden. Die
Moderation wünscht sich das, da so „Doppel-AGs“ vermieden werden können.
- Wenn die Vorstellung der AGs keine Relevanz für das Bestehen der AGs hat, dann können wir es
auch lassen
- Nach der Methodendiskussion werden die Wünsche an das Wochenende überprüft ob es auch
passende AGs gibt. Die AG-Gründer_innen stellen sich und ihr Programm vor. Bei
Überschneidungen wird angeregt über eine Vereinigung nachzudenken.
- Es wird eine AG mit der Frage nach der Weiterbesetzung von UNIs gewünscht ? Gründer
gefunden
- AG Revolution trifft sich nach dem Plenum unter dem Beamer
- Es wird Unbehagen über die Gesamtsituation geäußert, da der Eindruck vorhanden ist, dass AG-
Anbieter_innen schon ein festes Ergebnis im Auge haben, statt dass dies in den AGs bearbeitet
wird. AG-Vorstellung war für morgen früh geplant
- Es wird der Wunsch geäußert, dass die AG-Vorstellung noch heute Abend stattfindet ?￴ タテニ Ag
Vorstellung morgen Früh da dann wieder alle wach sind
- Bitte um die Abschaffung des Vetos bzw. der Einführung der Mehrheitsentscheidung
- AG Vorstellung wird geschlossen. Diskussion über die Entscheidungsfindung wird eröffnet –
Einführung, dass es die Unterscheidung zwischen Abstimmungsfragen und Fragen, die vor Ort
geklärt werden können, gibt.
- Konsensvorschlag stammt von den Potsdamern, Diskussion ist eröffnet - Pro-Rede für das
Mehrheitsprinzip:
o Konsens blockiert selbst den Wunsch des Plenums nach einer Pause – wie heute Abend gezeigt.
o Das Mehrheitsprinzip kann auch zum Minderheitenschutz durch eine 75%Klausel erweitert
werden
o Das Bestehen des Konsensprinzips wurde von Anfang an vorausgesetzt. Das ist undemokratisch -
Pro-Reden für das Konsensprinzip:
o In Potsdam hat sich dies bewährt und wie soll darüber eine Abstimmung geschehen, wenn nicht
im Konsens?
o Heute Abend hat sich erwiesen, dass Konsens sich bewährt hat – auch wenn es länger dauert aber
dafür die besseren Entscheidungen getroffen werden; außerdem kann man sich der Mehrheit fügen,
wenn der eigene Widerstand nicht allzu „krass“ ist. Trotzdem wird die komplette Ablehnung
einzelner nicht übergangen
o Stimmungsbilder innerhalb der Diskussion zeigen, dass es vielleicht gar kein Veto im Plenum gibt
– Lasst uns ein Zeichen setzen dafür, dass Minderheiten nicht übergangen werden
o In vielen Punkten braucht es keine gemeinsame Meinung, bei den restlichen Entscheidungen ist es
wichtig, dass keiner übergangen wird
o Konsens schafft Gemeinschaftsgefühl
o Da wir wenig Zeit an diesem Wochenende haben, sollten wir im Konsens entscheiden, dass wir
eine Mehrheitsentscheidung fällen
o Konsens lässt sich nur im Konsens abschaffen – also wird dies hier nicht passieren können
o Es geht in diesem Raum darum die Bewegung nach vorne zubringen, da bietet sich nur Konsens
an
o Der Termin des nächsten Bildungsstreikes wäre für mich das einzige, dass im Konsens
entschieden werden muss
o Grade die Terminfrage ist ein Punkte, der für die Konsensentscheidungen spricht, denn die
Ferien… müssen unter einen Hut gebracht werden
o Das Mehrheitsprinzip bedingt, dass es ein Dagegen gibt. Dadurch wird die Stimmung automatisch
aggressiv
o Die Gegenrede spiegelt nur eine Meinung wieder, nicht die aller, die gegen eine mögliche
Entscheidung sind
- Bitte beachtet, dass einige als Delegierte da sind während Andere „nur privat“ da sind. Das
beeinflusst auch das Abstimmungsverhalten und die Verhandlungsfreiheit - Das Stimmungsbild (aus
dem Plenum vorgeschlagen) ergibt eine Mehrheit allgemein für das Konsensprinzip
- Antrag auf Schließung der Redeliste und Abstimmung am späteren heutigen Abend zu machen ?
￴ タテニ Heute Abend muss sein! Nicht in anderen Plena die Sachen ansprechen
- Diskussion kurz fassen, andere Diskussionen werden lange genug dauern
- Diese Diskussion gibt es seit dem 1.Bildungsstreiktreffen – es kotzt mich an, auch wenn ich
verstehen kann, dass es sich die, die zum ersten Mal da sind, nicht vorstellen können. Lasst uns im
Einzelfall vom Konsensprinzip abweichen, wenn wir das alle wollen.
- Abstimmung für Konsens nach Mehrheitsprinzip als Verfahrensvorschlag
- Moderation wird in einem Meinungsbild bestätigt
- Der Antrag, die Moderation auszuwechseln, wird zurückgezogen
- Die Diskussionen hier sind schon viel zu lange viel zu unpragmatisch und nicht ergebnisorientiert.
Deshalb sind wohl auch so wenige Schüler_innen da
- Nur ein gewaltfreier Raum kann ein freier Raum werden, dies ist nach den vergangenen
Vorkommnissen schwer. Bitte denkt über eure Äußerungen nach und achtet darauf
- Die Situation im Verlauf der Diskussion zeigt, dass es nicht sein kann, dass Einzelne gegen Alle
oder Alle gegen Einzelne „schießen“
- Redeliste wird nicht geschlossen
- Es ist unruhig
- Verfahrenvorschläge: Es würde über Konsens abgestimmt, dann wäre allen geholfen, darum
morgen ohne Diskussion mit Mehrheitsprinzip abstimmen. 2. Alternative Konsens mit Ausnahmen
3. Alternative nur das Redeverhalten selber überprüfen wird später abgestimmt 4. Alternative
Versuch wie in München, Mikro in die Mitte, jeder muss sich anstellen 5. Alternative Ob nun
Stimmungsbild oder Abstimmung ist egal, Konsens alle müssen nur tragen können, d.h. keiner hat
arge Bauchschmerzen, also kein Veto 6. Kompromiss: bei Verfahrensfragen: Abstimmen bei
Inhalten: Konsens anstreben
- Redeleitung solle klarmachen wenn sie jemand gesehen hat. Schüler würden übersehen bei
Mehrheitsentscheidungen
- Beide Verfahren haben Strukturschwächen, Moderation solle Möglichkeiten haben einzugreifen,
Stimmungsbilder können helfen konstruktiv sein
- Es gab schon viele Treffen auf denen sich das Konsensprinzip bewährt hat. Das Ziel wird aus den
Augen verloren, aufs wesentliche zu konzentrieren, schnell.
- Es ist eine Arbeitsgruppe zu dem Tagesablauf morgen vor der Tür
- Frage Redeliste geschlossen? Nein ist sie nicht.
- Denkanstoß: wurde erwähnt: Konsens und Abstimmung sind nicht das gleiche, bei Konsens sei
man solidarisch und man komme zusammen, alle fänden die Meinung gut Ziel solle im Auge
behalten worden Stimmung wichtig, wir sollten reflektieren es gäbe viele nette Menschen und man
solle zusammenarbeiten AG zu Diskussionskulturen?
- Entschuldigung für Reinrufen, stellt ein großes Problem da. Bei Abstimmungen wird die
Gegenmeinung nicht mehr gewertet, auch beim Konsensprinzip kann man reden, man wird….
- Gerade wieder rein gekommen, als kurz vor Gewaltanwendung war. Schülervertretungen an
Diskussion über Konsensprinzip zugrunde gegangen Formfrage wird auch hier falsch verwendet
und das inhaltliche nicht mit reingemischt werden soll Zeit soll nicht geopfert werden. Was ist die
Begründung für die lange Diskussion
- Vorschlag: Konsens wir angestrebt. bei Verfahrensfragen werden schnell Stimmungsbilder
eingesetzt. Bei Fragen der Bewegung wird der Konsens angestrebt und länger ausdiskutiert.
- (wichtig ist subjektiv, was heißt angestrebt? Nicht mitmachen geht immer) .
- Abstimmungen mit Vetorechten (also Abstimmung gilt bis jemand ein Veto einlegt) trotzdem soll
alles sinnvoll ausdiskutiert werden Stimmungsbild kann jederzeit eingeholt werden
- Stimmungsbilder dienen dazu den aktuellen Stand der Meinung abzufragen. Sie werden eingeholt.
Daraufhin
Wenn eine Entscheidung herbeigeführt werden muss, ist das Ziel eine Lösung für alle zu
finden, dazu arbeitet man mit Stimmungsbildern um Lage zu erkennen, letztlich bei
Entscheidung (kann auch ein Stimmungsbild sein) gibt es ein Vetorecht, dann gilt das Veto
und die Minderheit wird geschützt. Diskussion muss fortgesetzt werden. Veto als ultima Ratio
und muss Begründet sein. Das Veto soll den einzelnen schützen.

Fast Konsens, nur ein Veto.


Kann der Mensch mit Veto diese bitte zurückziehen? Der Vetogeber fühlt sich überstimmt und ist
damit einverstanden die obere Passage morgen einzubringen.
Bessere Technik für Morgen wird gewünscht. Tagesplan für morgen wird vorgestellt.
9:30 Frühstück
10:30-12:00 Morgenplenum mit AG Vorstellung ((und Univorstellung))
12:00-16:00 AG Phase 1
16:30-19:30 (Input) Plenum
20:00-23:00 Ag Phase 2
23:00-….. was man möchte
Plenum
Problem: Plena könnten zu lange dauern, darum könnten elendige Diskussionen entstehen
Idee: So können die AGs am gleichen Tag noch die Ideen aus dem Plenum einarbeiten.
TOP
AGs sollen ihre Fragen klar am Samstagabend stellen
Plan angenommen ohne Gegenstimmen
Weitere Beiträge: Kieler wollen rauchen
Krasses Plenum, Dank an die Moderation hat es sehr gut gemacht
Essener Schüler sagen Grüße