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ANUARUL

INSTITUTULUI GEOLOGIC

AL

RO MÂNIEI

VOLUMUL II

FASOIOULA I-a OU 1

IN TEXT

12

BUCURESTI

INST. DE ARTE GRAFICE CAROL

s-sor ION ST. RASIDESCD

1.6, STRADA DOAMNEI, 1.6.

1908

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21.648.

DAS RUMÄNISCHE ERDÖL

VON

Dr. L. EDELEANU

UNTER MITWIRKUNG DER HERREN I.

UND C. PETRONI

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verdanken Herrn Professor L. MRAZEC die Einteilung der

Oelfelder nach den

Formationen, wie auch

dieser Arbeit vorkommenden geologischen Daten, und erlauben

an dieser Ste& demselben für die wertvolle

besten Dank auszusprechen.

unseren

Dr. L. EDELEANU.

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Abhandlungen über die Zusammensetzung und Eigen-

schaften der rümänischen Erdöle:

1. HELL & MEDINGER. Ber. d. d. chem. Ges. Vol. VII, p. 1216 und Vol. X, p. 451.

2. DR. A. O. SALIGNY, N. Coucou & DR. C. I. ISTRATI. Recherches sur

les de Roumanie, Bucarest 1891.

3. DR. A. O. SALIGNY. Bulletin de la

née No. 485.

des sciences de Bucarest, VIII

4. FILITL

de la Soc. chim. de Paris, XXI p. 338-341.

5. G. PFEIFFER. Bulletin de la Soc.

sciences de Bucarest, VIII année, No. 6.

6. DR. L. EDELEANU 7. DR. L. EDELEANU.

FILITI.

de

Soc.

de Paris, 20 Mai

chemistry of Roumanian Petroleum, Petroleum Review,

23 Septembre 1900.

8. P. PONI. Recherches sur la composition chimique des pétroles roumains. (An-

nales de l'Académie roumaine II-e série. Tom. XXIII 1900).

9. C.

Contribution â

des

roumains, Bucarest 1900.

10. P. PONI. Recherches sur la composition chimique des paroles roumains. Vortrag

gehalten vor

wissenschaftlichen rumänischen Kongress in

 

1902.

du pétrole roumain No. 54 und

von 1902.

11.

DR. L.

& I. TÄNÄSESCU. Etude du

roumain, Bucarest 1903

 

& 1905.

G. Ein Beitrag zur Kenntniss des

Petroleums.

1904. Verlag WILHELM FRICKEN, Wien.

13.

DR. L. EDELEANU. Utilisation des

nitriques obtenus du

Vor-

trag gehalten vor dem Petroleum Kongress

Moniteur du

pétrole roumain No. 20 von 14 Juni 1905.

14. P. PONI. Recherches sur la

des paroles roumains. Moniteur du pé-

trole roumain No. 20 von 23 Juli

15. DR. L.

& G. GANE. Hydrocarbures extraits des goudrons acides

parole. Vortrag gehalten vor dem

1907.

Kongress in Bucarest.

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DAS RUMANISCHE

5

CHEMISC HE ZUSAMMENSETZUNG

ALLGEMEINE EIGENSCHAFTEN DES

ERDÖLES

ÄNISCHEN

I. CHEMISCHE ZUSAMMENSETZUNG

Im Jahre 1898 begann ich

Untersuchungen

die chemische

Natur der Körper, welche das rumanische Erdöl zusammensetzen und im

Februar 1900 teilte ich, gemeinschaftlich mit Herrn Ingenieur GR. FILITI,

der chemischen Gesellschaft zu Paris die ersten Ergebnisse dieser

tersuchung mit. Wegen der Schwierigkeiten mit welchen die Trennung und die Cha-

rakterisierung durch Derivate der zahlreichen Körper, welche sich im

Petroleum vorfinden verbunden sind, konnte diese Arbeit noch nicht been-

digt werden. Unterdessen sind einige wichtige Arbeiten des Herrn P. PONI,

erschienen, welche verschiedene Punkte hin-

sichtlich der Zusammensetzung der rumänischen Erdöle aufgeklärt haben.

Im folgenden werden wir in allgemeinen Zügen alles Bekannte in Betreff dieser Frage zusammenfassen, indem wir den erschienenen Ar-

beiten Rechnung tragen und unsere eigenen Untersuchungen mit berück-

sichtigen werden.

Da das Erdöl eine Mischung verschiedener Kohlenwasserstoffe ist, so enthält es als Hauptbestandteile Kohlenstoff und Wasserstoff und nur

akzessorisch Sauerstoff, Schwefel und Stickstoff.

Professor der Universität

Die Erdöle Rumaniens enthalten nur sehr wenig Sauerstoff, eine

Tatsache, welche DR. A. SALIGNY (1) feststellte und im Jahre 1899 der

naturwissenschaftlichen Gesellschaft in Bukarest mitteilte. Das Vorhan-

densein in geringer Menge von sauerstoffhaltigen Körpern wird auch

durch die Resultate bestätigt welche die Elementaranalyse fast aller Roh-

öle Rumaniens ergab (Siehe Tafel Der Sauerstoffgehalt ist bedingt einesteils durch das ursprüngliche Vorhandensein sauerstoffhaltiger Körper im Rohöle, andererseits durch

die nachtragliche Oxydation welche eintritt wenn das Rohöl längere Zeit

mit der atmospharischen Luft in Berührung kommt.

- Dieser letzte Vorgang, welchen man in der Praxis unter der

zeichnung Verharzung kennt, ist durch

Bei den rumanischen Erdölen

erkannt worden.

sich die sauerstoffhaltigen

(1) Bulletin de la Soc. des Sciences. Bucarest, VIII-e année, No. 4 et 5.

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L. EDELEANU

Körper zum grössten Teile unter den höheren Fraktionen, weshalb die

Destillations-Rückstände reicher an Sauerstoff sind, wie es aus den Daten

der Elementaranalyse dieser Rückstande hervorgeht.

Die Alkalien entziehen den Leuchtölen

0,5°/e sauerstoff-

haltiger Produkte.

Die an Sauerstoff reichsten Erdöle sind diejenigen von

i,

Tega, Särata unde Recea.

Auch Schwefel nimmt als Nebenbestandteil an der Zusammen-

setzung der rumanischen Erdöle teil, aber nur in kleiner Menge und

schwankt zwischen 0,03% und 0,33°/e.

Es muss bemerkt werden, dass der Schwefelgehalt im allgemeinen

ungleichmassig in den verschiedenen Destillationsprodukten verteilt ist

und zwar am reichlichsten immer in den höheren Fraktionen, so dass

man bei der Destillation des Rohöles denselben in den Rückständen in

grösserer Menge vorfindet, was aus der Bestimmung sowohl im Rohöle als auch im Rückstande hervorgeht.

Schwefel im Rohöl

Schwefel im

Bustenari .

.

0,18%

0,47

ampina

0,30%

 

0,09%

0,17%

0,38°/e

Lucäcesti

0,84°/°

Mit Bezug auf die experimentelle Trennung der Körper, welche in

dem rumanischen Erdöle vorkommen, können dieselben in zwei grosse

Gruppen geteilt werden :

I. Die Körper welche mit rauchender Schwefelsäure reagieren und

Sulfonsaurederivate oder Polymerisations-und Oxidationsprodukte liefern.

II. Die Körper, welche sich dieser Säure gegenüber indifferent ver-

halten oder bei energischer Reaktion eine sehr vorgeschrittene

ung erleiden und Kohlenstoff abscheiden.

Um eine solche Trennung auszuführen, haben wir uns einer

chenden Schwefelsaure mit einem Gehalt an

Schwefelsaureanhy-

drid bedient und wir haben die Reaktion so bewerkstelligt dass die

Anfangstemperatur möglichst niedrig gehalten wurde. Dann wurde der

Versuch unter fortwahrenden Schütteln

mehreren Stunden bei

40° C fortgesetzt und der nötigen Vorsicht, jedweden Verlust an

Koblenwasserstoffen zu verhindern.

Das rumanische Erdöl

eine betrachtliche Menge der durch

Schwefelsaure absorbierbaren Körper. Aus der Tabelle Seite 3

ist

sichtlich, welche Verluste die Erdöle nach der Behandlung mit der

erleiden un welche Erniedrigung des spez. Gew. bei dieser Reaktion eintritt.

Die Kohlenwasserstoffe welche den indifferenten Teil bilden sind

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DAS RUMANISCHE

diejenigen der Methan und Poly

ylenr

7

e, neben welchen

sich geringe Spuren niederer aromatischer Kohlenwasserstoffe finden.

BOHRPLATZ

o

Spez.

Vor der

C.

Nach der

Behandlung Bchandlung

mit

mit

Berca

21.0

0.801

Câmpeni-Bacdu

77.0

33.0

0.815

Policiori

74.5

25.5

0.816

Matita

68.5

31.5

0.807

60.0

40.0

0.843

 

.

.

52.0

48.0

0.861

MoinWi

50.0

50.0

0.858

Sdrata-Monteoru

.

44.0

56.0

0.892

0.775

0.787

0.786

0.775

0.799

0,818

0.809

0.850

Unter den Methankohlenwasserstoffen stellte man das

Vorhandensein von

n, Penta n,Hexan

Heptan fest

in

überwiegender Menge derjenigen, deren Constitution sekundare und

Zweigketten aufweisen. So findet man z. B. in dem Erdöl von

cea und

ausser dem Isopenta n, Isohexan und Isohe p-

t a n nur kleine Mengen der Isomeren mit normaler Kette.

Unter der

en wurde das Vorhandensein von

Pentametylen Menthylpentamethylen, Dimenthylpen-

tamethylen und von Aethylhexamethylen nachgewiesen.

Was das Mengenverhaltniss der Kohlenwasserstoffe der Methan-

reihe und der Polymethylenreihe anbetrifft, findet man, dass bei den

niederen Fraktionen diejenigen der offenen Ketten vorherrschen,

bei den höheren Fraktionen die Kohlenwasserstoffe der Polymethylen-

reihe die Oberhand gewinnen. Wenn man den Teil welcher sich der

gegenüber indifferent

umdestilliert, so besteht die

Fraktion zwischen

hlenwasserstoffen.

und 250° in der Hauptmenge aus letzteren

Der Teil, welcher durch die Schwefelsaure absorbiert wird umfasst

die Kohlenwasserstoffe der

e, partiel gesattigte

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e-

t hyl en e, H

on aph t

L. EDELEANU

e n e und Kohlenwasserstoffe,

sich

vermöge ihrer Eigenschaften und Zusammensetzung sehr der

Die restlichen Produkte, welche noch durch

absorbiert werden, sind zum Teil sauerstoffhaltige Körper zum Teil Verbindungen, welche Schwefel enthalten.

in rumanischen

Die aromatischen Kohlenwasserstoffe welche

Erdölen nachweisen konnte, sei es in Form von nitrierten Derivate, sei

es durch Zersetzung der Sulfonsauren mittelst überhitzten Dampf, sind

Toluol, Xylol, Mesitylen und Pseudocumol.

Diese Kohlenwasserstoffe

sich in allen rumanischen Erdölen,

verschiedenen Glieder dieser Reihe wech-

man in einigen

aber die relative Menge

selt bedeutend bei den verschiedenen Erdölen. So

Erdölen von

a,

eni-B

Colibasi, Câmpina,

deni bedeutende Mengen B en z ol und

von

fast

Recea und

1. In anderen, z. B. denen

fehlen diese Kohlenwasserstoffe

grosse Mengen

; im Gegensatz dazu enthalten sie

Xylol, Mesithylen und Pseudocumol.

Was die absolute Menge der aromatischen Kohlenwasserstoffe

betrifft, bemerkt man, dass sie bei den verschiedenen Erdölen schwankt,

je nach der Gegend, aus welcher dasselbe herrührt.

Die partiel gesattigten Polymetylene wurden durch die Amine cha- rakterisiert, die man aus ihren Nitroverbindungen erhielt. Die aus diesen

Kohlenwasserstoffen dargestellten Amine haben den Charakter sekun-

Amine ; sie sind wasserlöslich, indem sie sehr unbestandige Salze

geben und sie zersetzen sich beim

wart eines Oberchusses an Mineralsaure.

Das Vorhandensein sehr geringer Mengen von Terpenahnlichen

Kohlenwasserstoffen wurde durch die Eigenschaften der Körper darge-

tan, welche man

wenn die Destillate einer langsamen Oxydation

bei Gegenwart von Lu't und Licht ausgesetzt werden.

leicht bei Gegen-

Durch diesen Oxydationsvorgang entstehen braune Körper, von

harzigem Charakter,

in Alkalien löslich sind und durch

wieder ausgefallt werden. Sie besitzen alle Eigenschaften der Harze,

welche durch Oxydation der Terpene an der Luft entstehen.

Die Menge und Natur der durch Schwefelsaure absorbierbaren

Kohl enwasserstoffe üben im allgemeinen auf die Eigensehaften der

delsderivate, welche man aus dem Erdöl

einen nachteiligen Ein-

aus und müssen dieselben genau studiiert und Mittel gefunden

werden diejenigen welche die Qualität der Handelsprodukte verschlechtern

aus denselben weitmöglichst zu entfernen.

Sauerstoffhaltige

Das Vorhandensein von sauerstoffhaltigen

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rumanischen

DAS RUMANISCHE

9

wurde durch HELL und MEDINGER festgestellt. Man kann die-

selben sehr leicht aus dem Erdöldestillate durch Alkalien und Wieder-

den Gegenstand einer

ausfallung mit

trennen. Ihr Studium

Spezialuntersuchung und wir werden hier nur ihren allgemeinen

rakter beschreiben, welche bei der technischen

ein gewisses Interesse beanspruchen.

der Destillate

Die aus dem Erdöl extrahierten sauerstoffhaltigen Körper haben

schwach sauren Charakter und bilden leicht dissoziierbare

Verdampft

man Ammoniumsalzlösung zur Trockene so verliert sie fast den ganzen

Ammoniakgehalt.

Das Kupfersalz ist in

und die Alkalisalze sind in Wasser

löslich, aber durch einen Alkaliüberschuss werden sie wieder ausgefallt,

sie lassen sich esterifizieren und die erhaltenen Ester haben einen sehr

durchdringenden Geruch ; bei niederem Druck destillieren sie ohne Zer-

setzung ; das spez. Gew dieser

ist bedeutend höher als der

chenden Distillate, aus welchen sie isoliert wurden ; so

man z. B.

aus einem Petroleum mit einem spez. Gew. von 0,820

mit einem

spez. Gew. 0,970.

Die eingehende Kenntnis der Eigenschaften dieser

spielt

für den Techniker eine bedeutende Rolle, denn die meisten Schwie-

rigkeiten, denen man ofters bei der Raffination der Schmieröle entge-

gentritt liegen in der Anwesenheit dieser

oder ihrer Alkalisalze.

Letztere besitzen die Eigenschaften von Seifen.

ige Kiirper.

Die rumanischen Erdöle enthalten geringe Mengen schwefelhaltiger

Verbindungen. Die Natur dieser Körper ist noch nicht vollstandig auf-

; man kann sie aus den Destillaten tren.nen, indem man sie durch

Queksilbersalze ausfällt, welche ein weisses, amorphes Pulver bilden. Mit

Schwefelwasserstoff zersetzt sich dieser Niederschlag in Schwefelquecksilber

und eine ölige Flüssigkeit mit unangenehmenen Geruch, welcher an

jenigen des schlechtraffinierten Petroleums erinnert.

Diese schwefelhaltigen Körper der niederen Fraktionen des Bustenari-

erdöles geben mit den Nitriten eine

Reaktion, wie die Thiophene.

II. ALLGEMEINE EIGENSCHAFTEN DES RUMÄNISCHEN ERDÖLES.

1. Physikalische Eigenschaften.

Ehe wir auf die spezielle Beschreibung des Erdöles der verschie-

denen Bohrfelder eingehen, werden wir in diesem Kapitel die allgemeinen

Eigenschaften der rumanischen Erdöle zusammenfassen, so

sich

aus dem Studium jeder einzelnen Produktionsfelder ergeben.

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lo

L.

A. Die Farbe der rumanischen Erdöle schwankt im allgemeinen zwi-

schen braun-oliv und braunschwarz; ausnahmsweise findet man Erdöle von

lichter Farbe, wie z. B. dasjenige von

edeal (Valea Gardului), welches

rötlich ist, und dasjenige der oberen Schichten von

u

welches hellgelb

Erdöle

ist. Eine charakteristische Eigenschaft aller dieser

die grünliche Fluoreszenz.

Man hat hellfarbige Erdöle auch in anderen Gegenden gefunden,

a, aber immer nur in geringer Menge ; man kann Erdöle betrachten ; sie verdanken ihre Eigen-

z. B. in

selben nicht als

schaften einer natürlichen Filtration durch tonige Schichten, welche die

Eigenschaft besitzen die Erdöle zu entfarben und die Oxydations-pro-

dukte des primären Petroleums zurückzuhalten.

B. Spezifisches Gewicht. Aus der Prüfung zahlreicher Proben

geht hervor, dass das spez. Gew. nicht nur von einer Gegend zur anderen

schwankt, sondern dass es auch im ein und derselben Gegend derungen unterworfen ist, welche in gewissen Grenzen von der Tiefe

der Bohrung oder des Handschachtes, oder von der Beschaffenheit der

Erdölschichte

sind. Öfters tritt sogar in ein und derselben

Bohrung mit der Zeit eine Anderung in der Dichte ein, namentlich bei

Springbohrungen, welche

der Eruption ein leichteres

nachher aber in der Dichte zunimmt.

liefern,

Im allgemeinen liegen die Schwankungen in der Dichte der

döles einer und derselben Gegend in sehr naheliegenden Grenzen und

namentlich dort, wo eine grosse Produktion ist und wo ein

siges Schöpfen stattfindet ; wo Abweichungen in

weiteren Grenzen

vorliegen ist diese Erscheinung gewissen sekundaren Ursachen, wie z. B.

unregelmassiges Schöpfen, durch Wasserinfiltration

erleichterte Oxyda-

tion zuzuschreiben etc. Nur ausnahmsweise findet man etwa in ein und

derselben Gegend Schichten, welche trotz einer regelmassig seit Jahr-

zehnten andauernden Produktion doch Erdöle von sehr verschiedener

Dichten liefern. Als Beispiel führen wir den Ort

Prahova an, wo der Handschacht No. 2, 124 m. tief, ein leichtes

im Distrikte

von

0,798 spez. Gew. liefert,

der Schacht No. 15, ungefähr 120 m.

westlich vom ersteren gelegen, aus 85 m. ein

von einer Dichte von

0,900 giebt. Bei

beobachtet' man

Schwankungen.

Da diese Schwankungen Ausnahmen bilden und nur auf wenige

Gegenden beschrankt sind, so ist es möglich, die Erdöle einer Gegend

durch ein bestimmtes spez. Gew. zu charakterisieren, welches alsdann

demjenigen der Hauptproduktion dieser Gegend entspricht.

So hat z. B. das typische Erdöl von

Wenari-Mislio

a

und

or ein mittleres spez. Gew. 0,850-0,857 welches sich von

einer Schicht zur anderen nur wenig

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DAS RUMÄNISCHE ERDÖL

11

Die Ölgegend

a- O

ei

durch ein schweres Öl von einem

mittleren Spez.

Die Gegend

0,900 charakterisiert.

Bacäu liefert ein

leichtes Erdöl von

mitterem spez. Gew. 0,780. Aus diesen Beispielen

die Schwankungen in der Dichte zwischen engen Grenzen begriffen sind, während die Dichte der Rohöle verschiedener Gegenden häufig weit von

einander liegen. Nach der Dichte kann man folgende Erdöltypen

terscheiden :

ist ersichtlich, dass in gewissen Gegenden

a) Leichte Erdöle mit einem spez. Gew. von 0,770 bis 0,820. Es

u, wo man das leichteste Erdöl

sind dies Erdöle von Câ mp en

des Landes gefunden hat (spez. Gew. 0,763), T

an i,

n, z. T.

Tintea,

und Poiana-Verbilâu. Im allgemeinen findet

man dieses Erdöl nur in geringer Menge.

Gew. (0,830-0,860)

welches den Hauptteil der Landesproduktion ausmacht. Diese Erdöle

werden von den Feldern Câmpina, Bustenari, Solont,

b) Das Petroleum mit einem mittlerem

eni und

i geliefert.

c) Die schweren Erdöle mit einem höherem spez. Gew. als 0,860,

wie man sie in

Ti nt ea im Distrikte Prahova,

a im Distrikte Buzeu,

Distrikte Bacäu

ei im Distrikte Dâmbovita findet. In diesem letzten

u und

ce

al

und

Ölfelde fand man das schwerste Erdöl mit einem spez. Gew. 0,935.

Dr. SALIGNY fand in einem Handschachte aus

(Distrikt

Dâmbovita) ein Erdöl von einem spez. Gew. 0,9443, aber dieser Schacht

ist nun verlassen.

eine geringere ist als

diejenige mittlerer Dichte, so ist sie dennoch bedeutend genug und im

ei allein 1900 Cisternen

Obschon die Produktion der schweren

1906 lieferte das Bohrfeld

c

Erdöl von einer mittleren Dichte 0,900.

C. Geruch. Die meisten Erdöle des Landes besitzen einen leicht

dtherischen und angenehmen Geruch, ausgenommen die Vorkommen

von Särata-Monteoru, Glodeni und Apostolache, welche

einen scharfen Geruch besitzen.

D. Flammpunkt. Alle rumänischen Rohöle enthalten mehr oder

weniger Kohlenwasserstoffe und Gase in Lösung, so dass der Flammpunkt

meistens unter 0° liegt ; nur bei den Erdölen von

C.; wo er + 20° übersteigt

a,

ta

und

steigt der Flammpunkt über

hat man mit einem veränderten Erdöl zu tun, aus welchem die leich-

ten Kohlenwasserstoffe infolge einer längeren Aussetzung an der Luft

entwichen sind.

E. Die Viskosität ist bei den leichten und benzinreichen geringer,

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12

L. EDELEANU

wie bei den schweren und

eni-B

Bei den leichten Rohölen von

cani und Casin ist sie zwischen 0,92 und 1,1

begriffen

bei den schweren Erdölen

a-Oc

ei und Tega

ist sie bedeutend grösser und schwankt zwischen 2 und 4. Die Sonde

No. 3 von Gura-Ocnita ergab bei einer Tagesproduktion von 13.000 kg.

der Handschacht

ein Rohöl, dessen Viskositätskoeffizient 6 betrug ;

No. 21 desselben Bohrfeldes

höchste Viskosität die man bei einem rumänischen Erdöle beobachtet hat.

Im allgerneinun schwankt die Viskosität der wichtigsten Erdöle, wie

z. B. von

meisten Erdöle des Landes ist der Siede-

pun ckt zwischen 25° und 60° gelegen ; Erdöle, die erst bei höherer Tem-

peratur zu sieden beginnen, sind Ausnahmen.

ein Rohoel mit 18,9 Viskosität, die

etc. zwischen 1,1 und 1,6.

enari, Câmpi

a,

F. Siedepunkt. Für

2. Destillationsprodukte.

Um in grossen Zügen die Rohöle zu charakterisieren, haben wir

uns der durch Herrn Prof. ENGLER vorgeschlagenen Methode bedient

Da

Operationsbedingungen dieser Methode genau festgestellt sind,

sic genügend übereinstimmende Resultate erzielen,

so kann man

um einen allgemeinen Vergleich zwischen den Erdölen verschiedener

Herkunft anzustellen.

Die Hinweise die man aus der Englerschen Methode erzielt sind

für eine genaue Bewertung eines Rohöls in industrieller Beziehung

nicht ausreichend; zu diesem Zwecke ist es notwendig, die Produkte

welche bei der Verarbeitung im Grossen erhalten werden, qualitativ

und quantitativ zu bestimmen.

Eine solche Trennung kann man dadurch erlangen, dass man

die Destination eine grössere Menge Rohöl verwendet und die Destillate

in eine grössere Anzahl Fraktionen teilt.

Zu unseren Versuchen verwendeten wir für eine Destilation 4 1.

Rohöl, und diese Menge wurde in 20 gleiche Volurnenfraktionen geteilt.

Die Fraktion, welche bis zu 150° C überdestilliert, wurde in einer

Dephlegmatorkollonne LEBEL-HENNINGER mit 5 Kugeln umdestilliert und

die Destillation unterbrochen, sobald das mittlere spez. Gew. des Destil-

lates 0,717 betrug.

Dem Rückstande dieser Destillation wurden eine genügende

zahl der nächstfolgenden Fraktionen zugefügt, um ein Produkt zu erhal-

ten, dessen Eigenschaften einem Leuchtöle des Handels entsprechen. Auf diese Weise wurde das Rohöl zunächst, in 3 Produkte geteilt

. 1. Handelsbenzin vom spez. Gew. 0,717 ;

2. Leuchtöldestillat Sund

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DAS

ERDÖL

13

3. Rückstand.

lint der so erhaltenen Produkte des Rohöles

Rechenschaft zu geben, wurden dieselben noch einer genaueren Prüfung

unterworfen.

Um

über die

Das Handelsbenzin mit dem spez. Gew, 0,717-0,719 wurde in .

Fraktionen von

zu 10° zerlegt und die diesen Temperaturgrenzen

entsprechenden Mengen bestimmt.

Auch das Leuchtöldestillat wurde einer nochmaligen Destilation unter-

worfen und hier wurden die Produkte bestimmt, welche unter 130°, zwischen

und

und diejenigen, welche zwischen

und 270° destillieren.

Nach der Raffination des' Leuchtöles wurden seine

schaften bestimmt, wie Geruch, spez. Gew. bei 15° C, Viskositat bei 20°,

Flammpunkt und Leuchtkraft. Die Rückstande wurden getrennt untersucht, je nach ihrer

dung, zu welcher sie bestimmt wurden.

A. Benzin.

a) Rohbenzin. Hinsichtlich des Benzin- und Leuchtölgehaltes zei-

gen die rumanischen Rohöle grosse Schwankungen

die leichten Rohöle von

n,

i,

und einige von

oi zwischen 38 und 47 Gewichtsprozente

der Destillate bis 150° enthalten, erreichen die Produkte bei den schweren

Rohölen von Gura-Ocnitei und Sarata-Monteoru kaum ein Maxi-

mum von 20°/e.

Was die zwei Hauptproduktionsgebieten

in a und

te

anbetrifft ist zu bemerken, dass der Benzingehalt der Rohöle dieser

Gegenden sehr auseinander geht, und sind die

von

ben-

zinreicher, als die von Câmpina, obschon das sp. Gew. der Rohöle dieser

Gegenden demjenigen des mittleren Typus entspricht, und sie sehr wenig

voneinander abweichen.

Im allgemeinen giebt das Rohöl von

produkte bis

dasjenige vom

b) Rektificiertes Benzin. Durch die

ri

Destinations-

liefert.

a nur

der Destillate bis

150°

man die Handelsbenzine mit einem spez. Gew. 0,717-0,718,

ren Verhaltniss je nach der Gegend schwankt. Die reichsten an diesen Ben-

zinsind diejenigen von Matita-Ochisori, Apostolache, Bustenari,

wo die Ausbeute zwischen 15. und

schwankt.

Die geringste Menge fand man in den Erdalen von

0

Moreni, Sarata-Monteoru und Câmpina, wo die.Benzinausbeute

5-10%

Wird das

Benzin vom mitlerem spec. Gewichte 0,717-

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14

0,718 in Temperaturgrenzen von

dass bei den meisten dieser Benzine, mehr als zwei Drittel der Gesammt-

wieder umdistillert, so ergibt sich

menge unter

C übergehen. Der Rest, mit Ausnahme von etwa 1-3%

im Distillationsrückstände über 130° C zurückbleiben, destilliert

zwischen

und

C.

Davon bilden die Benzine der Erdöle von

a und A p o

o a che

eine Ausnahme, welche zwischen höher gelegenen Temperaturgrenzen

destillieren und über

Die zwischen

C einen Rückstand von

B. Leuchtöle.

übriglassen.

und 300° C siedendenden Kohlenwassorstoffe

bilden im allgemeinen das Distillat welches zur Herstellung des Leuchtöles

ausgedehnte Verwendung findet.

Infolge der ungleichen Beschaffenheit der Rohöle giebt die zwischen

diesen Temperaturintewallen liegende Fraktion nicht immer Leuchtöle

gleicher Qualität. Aus beiliegender Tabelle, in welcher die Ergebnisse der

Destillation in zwanzigstel Volumteile angeführt sind ist zu ersehen, dass

zur Herstellung eines verwendbaren Leuchtöls die Distillationsgrenzen bei

Rohölen deren höhere Fraktionen ein grosses spez. Gew. aufweisen

enger gehalten werden müssen, als bei den mit leichterem spec. Gewicht.

Um z. B. aus dem Bustenari Rohöl ein Leuchtöl mit

punkt von 25° und einem spez. Gewicht zwischen 0,805 und 0,810 zu

erhalten, müssen die Temperaturgrenzen 130° bis höchstens 260° einge-

besitzt der Teil der gleich nach 260° C siedet ein

halten werden.

spec. Gew. von 0,865, während man aus dem Rohöl von

ein Leuchtöl von demselben spez. Gew. und einem Flammpunkt von

30° C erhält, wenn man ein Destillat abnimmt welches zwischen 130° C

und 320° C

siedet, und hier beträgt das spez. Gew. der gleich nach

320° siedenden Teile nur 0,844. Ferner bemerkt man, dass die für Leuchtöl, geeignetsten Destillate

zwischen den Dichtegrenzen von 0,755 und 0,860 liegen. Diese obere

Grenze

als Norm dienen und bei Herstellung von Leuchtöl besserer

Qualität nicht überschritten werden. Für die leichten Rohöle von

peni

u,

i, Bâicoi, und einigermassen auch von

m -

oden i,

erreicht die höhere Dichtegrenze des Leuchtöldestillat nur 0,840.

Die Rohöle, aus welchen man gute Leuchtöle in grösserer Menge

sind diejenigen von

eni-Bacäu, Tetcani,Casin,Glodeni

und B

oi. Die Ausbeute an Leuchtöl variert zwischen 40 und 60°/e.

Für

Rohöl von Câmpina und

i,

Haupt-

der Landesproduktion ausmacht, ist die Ausbeute an Leuchtöl ver-

schieden und zwar schwankt sie für Bust en

öl zwischen 30 und

35°/e und erreicht

dasjenige von

mpina 45°/e.

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ERDOL

15

Aus den spezifisch schweren Erdölen wie z. B. denen von G

a-

kann man Leuchtöle guter Qualität nur bis zu

erhalten.

Ausser den Siedepunkten und dem spez. Gewicht der Destillate

fallen als physikalische Daten, nach welchen man die Güte eines Leucht-

öles schätzt, noch der

die

htkr ft ins Gewicht.

Was den Geruch und die

h, die

e,

die

und

e betrifft, so hängen diese physi-

kalischen Eigenschaften von der Art und Weise der Destillation und der

Raffination ab. Raffiniert man rumänische Lenchtöldestillate mit

Schwe-

felsäure so erhält man fast farblose Leuchtöle, welche einen sehr schwach ausgesprochenen Geruch besitzen.

Die Viskosität ist eine von der Natur der Kohlenwasserstoffe

hängige Eigenschaft, welche im allgemeinen bei den rumänischen Leucht-

ölen zwischen 0,93 und 1,08 schwankt.

Da die Handelsleuchtöle eine Mischung von leichten und schwe-

ren Fraktionen darstellt, so liefert die fraktionnierte Destillation nach

der

setzenden Fraktionen zu orientieren.

Methode ein Mittel, uns über die Art der zusammen-

Nach BEILSTEIN sollte ein gutes Leuchtöl unter anderen auch fol-

gende Bedingungen entsprechen :

1) In einem Leuchtöle dürfen die leichten Produkte, welche unter

150° C destillieren, nicht mehr als

betragen.

2) Das Leuchtöl darf nicht mehr als

siedende Anteile enthalten.

schwere, über 270° C

Diese

entspricht der Natur der Erdöle von Baku;

dürfen aber nicht auf pensylvanische und gewisse rumänische Erdöle

ausgedehnt werden.

Die spez. Gew. der schweren Fraktionen, welche oberhalb 270° sie-

den, sind bei amerikanischen und einen Theil der rumänischen Erdölen

geringer als

Wenn erwähnte Bedingungen, welche die Natur der russischen

bei den entsprechenden Fraktionen russischen Erdöles.

öle entsprechen, auf das pensylvanische Leuchtöl angewendet würden,

so dürfte man pensylvanische Leuchtöle welche im Mittel 26

prozente an Produkten enthält, welche oberhalb 290°C (1) sieden, nicht

auf dem Markte bringen und dennoch wird der grösste Teil des

schen Marktes mit diesem Leuchtöl versehen.

Dabei ist die Brennfähigkeit und Leuchtkraft des letzteren nicht

geringer als die der russischen Leuchtöle, welche den Vorschriften Beil-

steins genügen.

Dasselbe beobachtet

bei gewissen rumänischen Leuchtölen,

A. VEITH. Das Erdöl und seine Verarbeitung.

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16

L.

wie z. B. denen von

und teilweise

Tetcani, Casin, Glodeni

a, leichte den amerikanischen

Bei diesen üben die Fraktionen, welche über

sieden einen

weniger nachteiligen Einfluss auf die Brennfähigkeit der Leuchtöle aus,

als die entsprechenden Fraktionen anderer Rohöle (wie z. B. Bustenari,

Recea, Moreni).

liegendem Studium anexierten Tabellen sind die

genschaften der Leuchtöle rumanischer Erdöle

gestellt.

In den dem vor-

physikalischen

zusammen-

Man untersuchte die

e, den

uch, das

z.

ew., die

is

t, den

a

mp

und hauptsächlich diejenigen Eigen-

schaften welche die Verbrennung beeinflussen und zwar :

keit der Flamme, das Russen derselben

die Leuchtkr aft.

Alle rumanischen Leuchtöldestillate geben bei einer Raffination

mit

Schwefelsaure ein fast farbloses Lenchtöl mit schwachem

und das spez. Gew. schwankt, je nach dem zugrundeliegenden Rohöl,

zwischen 0,800 und 0,820.

Viskosi

bei

C ist zwischen 0,98 uud 1.04.

anbelangt, ist derselbe im allgemeinen

bei gleichen Ausbeuten beteutend höher, wie bei den pensylvanischen

Was den

mpunk t

Leuchtölen.

Bei einer 300/0-igen Ausbeute

man Leuchtöle von einem

zwischen 26 und 30° gelegenen Flammpunkt.

Die angeführten Eigenschaften haben den Flammpunkt ausgenom-

men für die kommerziellen Bewertung eines Leuchtöles nur

ordnete Bedeutung.

die Bewertung eines Leuchtöles sind die

Eigenschaften betreffend die Brennvermögen und Leuchtkraft; dieser

Tatsache haben wir bei der Untersuchung der verschiedenen Leuchtöle

Rechnung getragen.

Die Bestandigkeit der Flamme wurde durch direkte Beobachtung

Das Hauptkriteriurn

der Verbrennung beobachtet.

Das Russen wurde dúrch die Beobachtung des nach einer

Stunde

auf dem Cylinder sich bildenden Absatzes geschatzt. Bei diesen Untersu-

chungen wurde eine ganz gewöhliche Lampe mit Flachbrenner benutzt

und die Beobachtungen sowohl bei Maximal Flamme, wie auch bei

niedrigster Flamme gemacht.

Die Messung der Leuchtkraft wurde mit Hilfe eines W eb

Photometers mit einer

L

Prisma

und als Vergleichslichtquelle diente das Licht einer kleinen, mit Benzin von einem spez. Gew. 0,710 bei 15° C gespeisten Lampe. Die Höhe der

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DAS RLMANISCHE

17

Flamme dieser Lampe kann nach Belieben eingestellt und auf einem

mit Milimeterteilung versehenen Spiegel abgelesen werden.

Bei den vorliegenden Bestimmungen wurde für die Benzinflamme eine Flammenhöhe von 20 mm. gewählt und zwar, dass die Kegelspitze

der leuchtenden Flamme gerade den 20 Teilstrich berührt.

Die Lampe, welche die

bildet, wird dermassen auf-

gestellt, dass ihre Flamme sich in der Verlängerung der Tubusaxe

opaken Glase des Tubusendes entfernt.

findet und zwar

m.

Als Lichteinheit diente die Lichtstärke einer Hefner-Alteneck'schen

mit Amylacetet gespeisten Lampe.

Das die Leuchtkraft eines

besonders von der Lampenkon-

struktion abhängt, so wurden die Beobachtungen mit verschiedenen

Lampen wiederholt, und zwar kamen folgende Systeme zur Anwendung:

und Hinks Duplex.

Ditmar

Kosmos

Bei den Bestimmungen wurden folgende Versuchsbedingungen ein-

gehalten :

Nachdem die Lampe mit einem trokenen Docht versehen

wurde, wurde dieselbe gefüllt, und der Docht derart beschnitten, dass

nach dem Anzünden eine nach

ziehlt wurde. Man liess nun die Lampe etwa 3 Minuten bei niedriger

Flamme brennen, und sodann die Flamme auf ihre Maximalhöhe

bracht. Dieser Punkt ist

erreicht sobald die geringste Erhöhung des

Dochtes ein Russen verursacht. Man liess nun eine Stunde brennen und

beobachtete die Lichtstärke nach Ablauf derselben.

Seiten gleich hohe Flamme

Diese Beobachtungen

man während sechs Stunden.

Aus den photometrischen Daten, der beigegebenen Tabellen ist ersicht-

lich, dass die Lampen Ditmar

Leuchtöl sehr geeignet sind und zeigen diese Leuchtöle in genannten

Lampen eine Leuchtkraft von 10-12, respektive 24-32 Hefnerkerzen.

" und Hinks Duplex für rumänischen

Die besten Leuchtöle erhält man aus den Rohölen von

peni-Bacäu, Glodeni, Apostolache, Casin, Päcureti, Câm-

a und

a.

allgemeinen sind es diejenigen, welche von

raffinreichen und leichten Rohölen stammen.

C. Rückstände.

Das Produkt, welches nach der Destillation bis zu 300°

übrig-

bleibt ist eine visköse Masse von einem spez. Gew., welches bei rumä-

nischen Erdölen zwischen 0,860 und 0,990 schwankt.

In der folgenden Tabelle sind, nach absteigendem spez. Gew. geord-

net, die Dichten der Rückstände der verschiedenen rumänischen Erdöle

angegeben.

2

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L.

HERKUNFTSORT

des

Spez. Gew.

des

Z

 

Gura Ocnitei, Handschacht No. 21 .

 

0,9350

2

Tintea, Bohrung

No. 3

 

0,8890

3

Handschacht No. 2

0,8750

4

0,8570

5

Recea

0.8746

6

0,8414

7

Cilioia

0,8503

8

Pácureti, Handschacht No. 15

 

.

.

.

0,8975

9

0.8495

10

Särata-Monteoru

 

0,8765

11

Lucaceti-Deal

0,8725

12

13

Apostolache

 

0,8080

14

Matita

0,8828

15

Glodcni

0.8457

16

.

.

.

0,8685

17

0,7935

18

Tetcani

0,7910

19

20

Câmpeni-Bacáu

(am Teleajen)

 

0,7955

0,8160

RÜCKSTÄNDE

Spez. Gew.

des

bei

C

Gewichts

0,989

68,

0,972

53,0 »

0,956

-

0,961

41,0

0,954

49,0

0,943

43,0 »

0,938

48,0

0,936

52,0

0,936

47,0 »

0,934

53,0

0,927

60,0

0,927

17,0 »

0,922

42,0

0,921

55,0 »

0,915

47,0 »

0,910

54,0 »

0,903

29,0 »

0,887

26,0

0,867

17,0

0,860

41,0

Es ist bemerkenswert, dass die spezifisch schwersten Rückstände

von paraffinarmen

geliefert werden.

Die Rückstände finden zu den verschiedensten Zwecken Verwen-

dung. In

material ; aber bei weiterer technischen Verarbeitung, bilden sie das Aus-

des Paraffins und der

Schmieröle. Einer zerst8renden Destillation unterworfen (Cracking), ent-

stehen aus ihnen gasförmige Produkte, welche als Leuchtgas Verwen- dung finden und ein Teer, reich an aromatischen Kohlenwasserstoffen

Form verwendet man die Rückstände meistens als Brenn-

gangsmaterial für die Darstellung der

eine weitgehende Verwendung in der Farbenindustrie finden.

1. der Petroleumriickstiinde als

Die Verwendung der Rückstände als

beginnt immer

allgemeinere Verbreitung zu finden infolge seiner besonderen Eigen-

Rchaften und vorteilhaften Preises. In kohlenarmen Gegenden, verwendet

man die Rückstände als Brennmaterial bei der Erzeugùng von Kraft,

bei der Speisung von Lokomotiven

und Eisenverhüttung, namentlich

neratorofen, zur Erzeugung hoher Temperaturen.

Dampficesseln, in der Industrie

in den Siemens-Martin'schen Rege-

Obschon diese Verwendung des Petroleums und seiner Rückstände

schon seit langen bekannt gewesen zu sein scheint, fand sie doch erst

neueren Datums eine grosse Entwicklung. In Russland wurde die Ver-

wendung seit 1867 durch den Jngenieuren SPAKOWSKI gef8rdert, welcher

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AS RUMÁNISCHE

die Vorteile dieser Anwendung bei Erzeugung von Kraft, bei der Spei-

sung von Lokomotiven und Schiffen dargetan hat.

Gegenwärtig verwenden fast alle Dampfschiffe welche auf der K s-

pischen

ee und der

a, laufen, so wie ein grosser Teil der

russischen Eisenbahnen, den flüssigen Brennstoff

Auch in Rumänien nahm in den letzten Jahren die Verwendung

der Rückstände als Brennstoffe eine grössere Entwicklung. Ausser der

Petroleumindustrie, welche allein ungefähr 9000 Cisternen pro Jahr ver-

braucht, verwenden diesen Brennstoff auch die rumänischen Eisenbah-

nen, die Dampfschiffe der kgl. rumänischen Dampfschiffahrt und ein

grosser Teil der hauptsächlichsten industriellen und offentlichen Anstallten

des Landes. Die Vorteile der Rückstände als Heitzmaterial liegen in erster Linie

im grossen Heitzwert und im Vermögen, einen Nutzeffekt bis zu

erzielen zu können, während man mit festen Brennstoffen, selbst wenn

man die vollkommensten Heitzsysteme anwendet, kaum einen Nutzeffekt

von

erzielt, so dass

1 kg. Petroleum ungefähr zweimal so viel

Wasser verdampft als 1 kg. Kohle.

Die Eigenschaften, denen man bei der Untersuchung der zur Hei-

tzung bestimmten Rückstände Rechnung trägt, sind das spez. Gew., der

Flammpunkt, die Viskosität, die Fluidität und der Gefrierpunkt.

Die in Bezug auf obige Eigenschaften vorteilhaftesten Rückstände

sind diejenigen der paraffmarmen Erdöle, vie z. B. von

Moreni und z. T.

enar

Gelegentlich bestimmt man auch den Heitzwert der Rückstände. Der-

zwischen 10.800 -11.000 Cal.

selbe schwankt bei rumänischen

Im folgenden geben wir den Heitzwert von 6 Rückständen der

wichtigsten Erdöle Rumäniens.

Die Bestimmungen wurden mit einem Calorimeter von BERTHELOT

mit Mahler'schen Bombe versehen,

Herkunft des

Calorien der

1.

Bustenari

10.896

2. Câmpina

 

11,070

3.

Bâicoi

10,036

4. Gura-Ocnitei

 

10,793

5.

.

.

10,850

6.

10,956

Nach diesen Angaben weicht der Heitzwert nicht bedeutend von den-

jengen der Rückstände anderer Herkunft ab und schwankt zwischen engen

: Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff.

Grenzen je nach den Gehalte

Die Elementaranalyse dreier Rückstände ergab folgende Zahlen ;

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20

L. EDELEANU

Bustenari

86,13

11,44

2,42

Câmpina

84,48

12,25

3,27

Gura-Ocnitei

84,79

11,64

4,57

2. des Rückstandes zur Darstellung von Paraffin und der

Vase

(1).

Fast sämmtliche Rückstände rumänischer Erdöle sind mehr oder

weniger paraffinhaltig. Die reichsten und zur Darstellung von Paraffin

geeignetsten sind diejenigen von

u,

edeal

e-

tal), Tetcani, Moinesti, Casin und Apostolache. Die

Rückstände von Gura-Ocnitei, Tega,

a- enthalten sehr wenig

enari, Tintea und

Wir lassen

eine Tabelle folgen über den Paraffingehalt der

die zwischen 300° und

crzielt werden, wenn die Rückstände

bei niederem Druck destillicrt werden.

Zur Darstellung der Vaselinöle verwendet man Destillate, deren

sp. Gew. zwischen 0,870 und 0,890 liegt. Am besten eignen sich zur

Darstellung von farblosem Vaselinöle die aus paraffinreichen Ölen

wonnen Destillate.

Wenn man

Destillate bei niedriger Temperatur abpresst, so

erhält man einerseits Paraffinschuppen, anderseits ein

Raffination farb- und geruchlos wird.

welches durch

Herkunft der Rückstande

in Gewichts 0/0 in den

Destillaten zwischen 3000 und

1.

0

2. Tetcani

8

3. Moinesti

.

4

4.

0

5. Predeal

0

»

6. Casin

0

7. APostolache

2

8.

5

9.

5.9

»

10.

0 »

11. Bustenari

3

Die Methode, die wir zur Bestimmung des Paraffingehaltes angewendet

haben ist die von Prof.

vorgeschlagene. Es muss bemerkt werden, dass

wenn man diese Methode zur Bestimmung

in den zwischen

und 400° erhaltenen Distillaten anwendet, es notwendig ist, zur Waschung des

ausgeschiedenen Paraffins doppelt so viel Aeher-Alcoholgemisch zu verwenden als

von Prof. HOLDE angegeben, um das Paraffin Ölfrei zu erhalten. Ein solches Paraffin

schmilzt zwischen

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DAS

21

3. Verwendung der

rumänischer

der Mineralöle.

zur Darstellung

Die wichtigste Verwendung der Rückstande ist diejenige zur Dar-

stellung von Schmierölen. Diese Verwendung wurde zum ersten Male

im Jahre 1873 durch

n, zum Zwecke, die pflanzlichen und tieri-

zu ersetzen, vorgeschlagen. Die Vortheile, welche diese Pro-

schen

als Schmiermittel besitzen, liegen einerseits in ihrer Billigkeit,

dererseits in ihren Eigenschaften, welche sie gerade zu diesem Zwecke

geeignet machen, wie z. B. in ihrer grossen Viskositat, in ihrem Ver-

halten gegen oxydierende Einflüsse etc. Gegenwartig

die Mine-

ralöle als Schmiermittel allgemeine Verwendung, und fast din ganze

die verschiedenen Industriezweige nötige Menge Schmieröle wird aus

Petroleumrückständen dargestellt.

Unter den rumänischen Rückstanden sind nur einige zur Fabri-

kation von Schmierölen geeignet, andere können ihres hohen Paraffin-

gehaltes wegen keine Verwendung finden, weil die aus ihnen gewon-

nene Schmieröle zu hohe Gefrierpunkte besitzen und im Winter als

Schmiermittel unbrauchbar verden.

Zur Untersuchung rumänischer Rückstande hinsichtlich ihrer Ver- wendbarkeit zur Schmierölfabrikation, wurden Destillationen unter ver-

minderten Druck mit überhitztem Wasserdampf ausgeführt.

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22

L. EDELEANU

Druckverminderung ununterbrochen während der Destination aufrecht zu halten, haben wir uns folgenden Versuchsapparates bedient.

Die wichtigsten Teile dieses Apparates sind die beiden zylindrischen

von denen jeder mit einer Saugpumpe in Verbindung

steht und welche so angeordnet sind, dass die Fraktionen ohne Unter-

.brechung der Destillation und ohne Druckverminderung fortgesetzt wer-

den kann. Die Destillation und Fraktionierung mit diesem Apparate

: Nachdem man den ganzen Apparat

möglichst luftleer gepumpt hat, erhitzt man den Rückstand vorsichtig

geht folgendermassen

sind und lässt dann den

bis die geringen Wassermengen abdestilliert

Strom überhitzter Wasserdämpfe

Destillat und

das Wasser sammeln sich im Auffanggefäs B, nachdem sie das Auf-

fangefäss passiert haben. Nachdem das Destillat die gewünschte Menge

erreicht hat, schliesst man den Hahn R, die Destillation geht ununter-

durchstreichen. Das

brochen weiter und die Produkte sammeln sich im Auffanggefäss A.

terdessen lässt man durch den unteren Hahn das Wasser und das

abliessen, worauf der

wieder geschlossen und

die Saug-

pumpe wieder derselbe Druck, wie im Auffanggefässe A, hergestellt

wird ; man öffnet nun den Hahn R wieder. Da der Druck in beiden

Gefässen gleich

ist,

die in A aufgefangene Flüssigkeit nach

;

man fährt nun mit der Destination fort bis sich die gewünschte Menge Destillat angesammelt hat und wiederholt die Opperation in derselben

Weise, je nach,der Anzahl der Fraktionen, die man zu erhalten wünscht.

Die Eigenschaften der Produkte, die man mit diesem Apparat

stimmen mit den in der Praxis erzielten überein.

den Rückständen, aus rumänischen Erdölen, sind zur Schmier-

ölfabrikation am günstigsten diejenigen von T e g a,

te a, G

Ocnitei, Moreni, BWenari und Sarata-Monteoru.

Aus diesen Rückständen kann man

von eitier

Viskosität

über 50, bei

Maschienenöl er-

C. (Wasser=1), und

Cylinderöl von einer Viskositat 18-25 bei 50° C. (Wasser=1).

Im allgemeinen gewinnt man

Rückstanden rumanischer Erdöle

Schrnierüle mit höherem sp. Gew. als aus den Rückständen russischer

Provenienz.

Da jedoch das sp. Gew. die Schmierfähigkeit eines Schmieröles

nicht beeinträchtigt, so sollte das sp. Gew.

Schmieröles nicht berücksichtiat werden.

die Bewertung eines

(1) Mit dem Englerschen Viskosimeter bestimmt.

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DAS

23

TECHNISCHE UNTERSUCHUNG

DER

ROHÖLE DER VERSCHIEDENEN GRUBEN

Für diese Untersuchungen wurden die Gruben nach dem

gischen Alter der Öllagerstätten geordnet um möglichst ein getreues

Bild der Oelvorkommen zu haben. Ausserdem erlauben schon die nur

vom technischen Standpunkte gemachten Analysen eine Sonderung der

primären von den sekundären Lagerstätten, was die Richtigkeit dieser

Einteilung beweist und weiterhin, bis zu einem gewissen Grade, auch die

chemische technische Zusammensetzung von geologisch ähnlichen Vor-

kommen für andere Gegenden voraussehen asst. Es zeigt sich also, dass

eine Einteilung der Oelvorkommen nach geologischern Alter ausser den

wissenschaftlichen auch einen wirtschaftlichen Zweck entspricht. Die Oelgruben Rumäniens verteilen sich auf die sogennante Flysch-

zone der Karpathen, welche in Galizien mehr als in Rumänien ausgebeutet

wird, und auf die südlichen Subkarpathen, eine von sehr jungen Falten

gebildete Hügelregion, welche den Flyschkarpathen vorgelagert ist und

zur rumanischen Ebene plötzlich abfällt.

Die grösste Oelproduktion Rumäniens kommt heute aus den Sub-

karpathen, und zwar grösstenteils aus den pliocaenen Schichten. Im Jahre

1906 stammt

der Totalproduktion Rumaniens aus den palaeogenen

Schichten und

aus den maeotischen und oberpljocaenen Schichten.

Im allgemeinen sind die primaeren Lagerstätten viel ärmer als die

daeren, was wohl auf die speziellen Ansammlungs-Bedingungen des Öles

zurückzuführen ist.

I. PALAEOGENE LAGERSTÄTTEN.

A. Obereocaene Öllagerstätten.

Dieselben verteilen sich : 1) auf den barton-oligocanen Rand der

palaogenen Flyschzone in der Moldau, welche in teils schuppenförmi-

gen Falten auf der miocänen Salzformation aufliegt,

die

in Fenstern

westlich von

im

Vioarei und in der

von Moinesti

als Autochton auftaucht, und 2) auf den als Sporn von Valeni de Munte

individualisierten Teil der Randzone, welcher in die Subkarpaten der

östlichen Walachei als Rest dieser Decke hineinstreicht und teilweise in

wurzellose Klippen aufgelöst ist.

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24

EDELEANU

Ölführend sind nur die oberen Schichten des

und im spe-

ziellen die Hieroglyphen- und Fucadenschichten des Bartonien. Man kann

ansehen, da jedenfalls sekundare

diese Lagerstätten als teilweise

Vorkommen, wie diejenigen

Moinqtisandsteines etc.

sich immer

im Ramen derselben Stufe halten. Das

ten, oft auch mergeligen Sandsteinen gewonnen.

wird aus mürben oder har-

a) Gruben in der barton-oligocaenen Randzone der

Flyschzone.

1. Luckesti

(District

Das

dies die

wird aus den Sandsteinen des Bartonien gewonnen. Es ist

Grube Rumaniens.

Die Produktion war folgende :

Tonnen

Handschnchte (Tiefe)

Bohrungen (Tiefe)

1899

998

1900

1262

1901

1352

1902

1903

1794

117 (-225)

2 (120 -220)

1904

1210

67 (

240)

4 (116-335)

1905

1926

106 -228)

5 (180-457)

1906

2096

111 (-250)

7 (187-460)

Obwohl das Öl beider Gruben aus denselben Schichten es bestehen gewisse Unterschiede in ihren Eigenschaften und Zusam-

mensetzung.

So hat das Rohöl von

lu ein sp. Gew. welches

bei den ergiebigsten Handschachten zwischen 0,865 und 0,880 schwankt,

das Erdöl von

leichten Bestandteilen

0,850 begriffen.

Cilioia leichter und reicher an

; das sp. Gew. desselben ist zwischen 0,842 und

Die Farbe des Erdöles ist schwarz-oliv, sein Geruch schwach

risch, aubgenommen derjenige des Erdöles der

Alex

a

und

a, bei welchen man einen unangenehmen Geruch bemerkt.

Die Viskositat des Öles von

Dealu ist grösser als

bei dem Vorkommen von Lucacesti-Cilioa ia und schwankt

das

erstere zwischen 2,05 und 3,35, für das letztere zwischen 1,5 und 1,6.

Destill

ionsprodkte.

Erdöl von Lucacesti-Dealu ist

Benzinarmer, wie dasjenige von Cilioaia und

höchstens bis 14°/e,

beim letzteren

der Benzingehalt zwischen

17°/e und

schwankt. Die Destillationsmenge zwischen 130° und 300° C ist bei beiden

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ERDOELANALYSEN DES BOHRFELDES : LUCACESTI-DEALU"

Physikalische Eigenschaften

Destillationsprodukte nach der Methode von Engler

 

Name oder

 
 

Besitzer

Nummer des

oder

Handschachtes

 

Farbe

Unternehmer

 

der Bohrung

 

1

C.

.

Strâmba .

 

.

.

118.0

0.8740

Schw.-oliv.

2

D. Motoiu

.

.

Väsiianea .

 

.

147.0

0 8645

»

3

C.

Zotu

.

.

Rotiloi .

.

.

.

0

0.8745

4

A. Meier .

.

.

Soloteanea

 

178.0

0.8785

5

.

.

.

Bouleasa

.

.

156.0

0.9100

6

Th.

.

Plopanca .

 

.

.

125.0

0.8840

0

7

.

Alichioaia

.

.

147.0

0.8700

8

Edelstein

Cojbuleasa

 

178.0

0.8750

9

C.

.

.

.

.

134.0

0.8775

10

Abr. Meier

.

.

.

140.0

0.8680

Alex. Zotu

.

Hultoarea

.

.

125 0

0.8740

12

Gh.

.

Cireseanca .

 

.

140.5

0.8745

13

Abr. Meier

.

Hindichiu .

 

.

.

134.0

0.8711

14

15

D. Neagu .

Abr. Meier .

.

.

.

Pietroasa .

Hanaloaia

.

125.0

245.0

0.8970

0.8725

0

16

.

.

.

.

.

223.0

0.8880

17

Herscu Pascal

 

Märoaia

.

.

.

174.0

0.8705

18

C.

Zotu

.

.

.

.

.

.

111.5

19

I.

.

.

Bohrung Nr.

 

251.5

0.8735

20

G.

.

Schinoasa

 

.

.

170.0

0.8650

21

M. Frischhof .

 

Carbunoaia .

 

.

163.0

0.8705

Geruch

Actherisch

»

»

o

»

o

Volum

Gewichts

 

Leichte Des-

Leuchtoele

 

tillate welche

welce zwi-

 

C.

1500-3000 C.

 

destillieren

destillieren

Cc.

Sp. G.

Cc.

Sp. G.

2.22

unter 0°

12.8

0.7355

29.5

0.8225

57

10.76

27.74

61.50

2 01

16.0

0.7280

29.2

0.8210

54.8

13.48

58.78

2.29

o

13.0

0.7400

31.0

0 8235

56.0

11.00

29.19

59.81

2.55

13.5

0.7465

30.2

0.8270

56.3

11.47

28.45

60.08

9.25

50°

--

-

27.2

0 8360

72.8

-

24.98

75.02

3.24

11°

5.6

0.7470

33.2

0 8235

61.2

4.73

30.91

64.36

unter 00

15.2

0.7325

28.8

0.8270

56.0

12.78

27.99

59.83

»

12.2

0.7360

31.2

0.8225

56.6

10.26

29.31

60.43

2.44

11.8

0.7375

29.6

0.8225

9.91

27.74

35

2.05

0

16.4

0.7320

30.0

0.8230

53.6

13.83

28 45

57.72

2.27

0

16.6

0.8350

29 8

0.8300

53.6

13.95

28.29

2.29

0

12.4

0.7410

30.4

0.8245

57.3

11.00

28.66

60.34

0

16.4

0.7390

29.5

0.8250

54.1

13 91

27

58.15

40° c

1.2

-

35.7

0.8240

63 1

-

32.79

-

2.20unter

0° c

14.0

0.7370

30.0

0.8230

56.0

11.84

28.32

59.84

c

7.6

-

33.8

0.8260

58.6

-

31.44

-

2.121unter

14.0

0.7325

29.3

0.8235

56.7

11.78

27.71

60.51

2.12

o

16.0

0.7400

29.8

0.8255

54.2

13.61

28.25

58.14

2.22

10.7

0.7220

32.8

0.8150

56.5

8.85

30.61

60.54

1.95

unter

14.0

0.7210

32.6

53.4

11.67

30.66

42,33

2.09

»

12.0

0.7260

32.0

56.0

10.01

30.0059.99

1) Die Produktion bezieht sich auf zwei Bohrfelder,

2) Die Analysen Nr. 19, 20, 21 wurden 1907 ausgeführt; die anderen datieren von 1902.

Lucacesti-Dealu und auf Lucacesti-Cilioaia.

www.dacoromanica.ro

ERDOELANALYSEN DES BOHRFELDES LUCACESTI-CILIOAIA"

Besitzer

Name oder

Physikalische Eigenschaften

oder

Nummer des

Farbe

Geruch

Unternehmer

Handschachtes

 

I.

.

.

.

.

100,0

0,8430

Schw. oliv.

2

Turloaia

.

 

.

.

89,0

0,8421

3

Gh.

.

.

Belcoaia .

.

.

100,0

0,8500

4

Abr. Meier .

 

.

.

89,0 0,8430

 

5

.

.

67,0

0,8480

6

I.

.

.

.

Groapa d. gr.

89,0

0,8450

7

s

.

.

.

111,0

0,8460

8

Gh.

.

.

Ungureanca

.

89,0 0,8465

 

9

C. Maftei .

 

.

.

Alexandroaia .

129,0

0,8490

10

Gh.

.

.

Ciresanca

 

.

66,0

0,8440

11

Z. Abramsohn

 

.

.

.

.

156,0

0,8440

12

A. Haimsohn .

 

.

.

.

55,0

0,8460

13

Gh.

.

.

Manzátoaia

.

62,3

0,8500

Strul Grünberg

Podureanca

 

67,0

»

15

A. Abramsohn

Fagul

.

.

.

.

67,0 0,8470

16

r

.

.

.

Chiorcuta

 

.

111,0 0,8445

s

(1) Siehe Tabelle Seite 22.

Actherisch

s

Schw.

Actherisch

s

Alliacée

Actherisch

s

1,53 unter 00

1,59

1,48

1,57

1,53

1,51

1,53

1,61

1,51

1,51

1,53

1,61

1'51

»

o

s

s

www.dacoromanica.ro

Destillationsprodukte nach der Methode von

Leichte

Leuchtoele

late welche

welche zwi-

zwischen

schen

destillieren

destillieren

N

Cc.

Sp. G.

Cc.

Sp. G.

20,7

30,1

0,8200 49,2

21,8

0,7220

27,8

0,8171 50,4

20.2

28,6

0,8155 51,2

23,2 0,7260

0,7260

21,0

28,0 0,8230 48,8

0,8190 49,5

29,5

21,4

0,7230

31,3

47,3

20,6

0,7200

29,0

50,4

20,6

0,7165

30,2

0,81651

49,2

20,0

0,7230

29,7

0,81801

50,3

22,6

0,7275

30,0

23,2 0,7250

27,6

0,8210

49,2

22,6

0,7225

29,5

48,9

20,0

0,7220

30,6 0,8160

49,4

21,2 0,7195

30,2

0,8180

48,6

22,8 0,7305

28,0 0,8210

49,2

21,4

28,6 0,8165

50,0

Gewichts

N

0

8

19,34 27,72 52,94 18,69 26,97 54,34 17,20 27,42 55,38

19,98 27,33 52,69 17,97 28,49 53,54 18,31 30,52 51,17

17,53 28,04

43

17,43 29,12

45

17,03 28,61 19,46 29,25 51,29 19,92 26,84 5324 18,43 28,52 5305

16,99 29,38 53,63

18,01 29,20 52,79 19,65 27,14 53,21

18,33

PAS

27

ANALYSE DES ERDOELES VON

(TASLAU)

Nr. 1, Unternehmer I. THEILER,

Tiefe 222.5 m., monatliche Produktion 12 Tonnen

PHYSIKALISCHE EIGENSCHAFTEN

Farbe

braun

Spez.

0,873

ROHPETROLEUM

Destillationsprodukte

Kolben

im Engler'schen

Temperatur

 

Spez.

Gew.:

chts

150 C.

Frakt.:

0,725

8,47

 

.

0,815

33,0

30,82

Rückstand

.

.

.

.

-

56,8

60,72

Beschaffenheit

des Rückstandes

tig

Destillationsprodukte in Fraktionen

von 1/20 des Volumens

Nr.

Temperatur- intervale

Spez.

Gewicht

050 C.

0,7025

2 0,7445

3 083

4

183-207

2.19

5

6

229-259

259-280

7

0,8275

0,8385

0,7955

punkt

unter o

30

320,5

über 00

8 0,8470

292-303

9 0,8535

-

-

-

-

-

-

-

- - -

-

-

-

-

25

-

-

-

-

- - -

-

-

-

-

-

20