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Tipps und Infos für Autoren
Sandra & Petra Schmidt

Diese Broschüre ist als kostenfreies eBook (MOBI und ePUB) erschienen
und wird zusätzlich als E-Paper zur Verfügung gestellt.

2. Auflage Juli 2015

Cover & Illustration: Petra Schmidt

© 2015 by Sandra Schmidt und Petra Schmidt
www.text-theke.com • www.lektorat-ps.com

Die Inhalte der Tipps und Infos für Autoren stellen keine offizielle Anleitung oder
Rechtsberatung dar. Alle Informationen und Quellen wurden nach
bestem Wissen gegeben, sind aber unverbindlich und bleiben ohne
Gewähr für die Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit.
Die Broschüre enthält Verknüpfungen zu Webseiten Dritter
(sog. „externe Links“). Da die Verfasser auf deren Inhalte keinen Einfluss
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Für die Inhalte und Richtigkeit der Informationen ist stets der jeweilige
Informationsanbieter der verlinkten Webseite verantwortlich.
Die in dieser Broschüre veröffentlichten Inhalte unterliegen
dem deutschen Urheberrecht.

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Inhalt

Lektorat 4
Korrektorat 5
Lektorat 5
Layout 5
Satz 5
Normseiten 5
Buchseiten 6
Selbstverlag 7
Der Selbstverlag 7
Buchformat, Cover und Illustrationen 8
Titelrecherche und Titelschutz 8
Direkt Publishing eBook 8
Direkt Publishing Print 9
Book-on-Demand Print + eBook 9
Verlagssuche 11
Der seriöse (Publikums-)Verlag 11
Die seriöse Literaturagentur 12
Der unseriöse Druckkostenzuschussverlag/Pseudoverlag 12
Rechtliches 15
Normvertrag 15
Urheberrecht/Verwertungsrecht 15
ISBN 15
Impressum 16
Ablieferungspflicht an die Deutsche Nationalbibliothek 16
Anlagen 17
Tipps für ein gelungenes Exposé 17
Vorlage Impressum 18
Liste deutscher Publikumsverlage 19
Liste Verlagsgründung 28

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Lektorat

Liebe AutorInnen und LeserInnen,

wir können in dieser kleinen Broschüre sowie auf unseren Webseiten
unter »Infos für Autoren« leider nicht alle relevanten Themen kompakt
abhandeln, aber wir haben versucht, die bisher an uns herangetragenen
wichtigsten Fragen als eine sogenannte Grundorientierung vor allem für
(Erst)-Autoren aufzuführen und diese in der 2. Auflage etwas zu ergän-
zen.

Wir hoffen damit, Ihnen ein wenig durch den Dschungel der Buchver-
legung geholfen zu haben.

Sie können uns auch persönlich auf der jährlichen, im März stattfinden-
den Leipziger Buchmesse antreffen, wo wir an unserem Lektorenstand
in Halle 5, D 401 – 403 präsent sind.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihren Buchprojekten.

Sandra & Petra Schmidt
freiberufliche Lektorinnen

Lektor = lateinisch: lector, zu deutsch: Vorleser. Das Berufsbild hat sich
historisch/sozial gewandelt zum Verlagslektor, der Texte für die Veröf-
fentlichung redigiert, sprich inhaltlich auf- und vorbereitet. Ihm zuge-
ordnet sind der Verleger, der Korrektor sowie der Setzer. Hinzukom-
men die Werbeabteilung und das gesamte Verwaltungswesen. Das gilt
in groben Zügen bis heute, zumindest für die klassischen Verlagshäuser.
In Kleinstverlagen – wie auch beim Selbstverlag – wird dem entgegen
fast alles in Personalunion erledigt. Freie Lektorinnen und Lektoren bil-
den seit einigen Jahren eine Besonderheit in diesem Segment. Sie kon-
zentrieren sich vornehmlich auf die Zusammenarbeit mit Autorinnen
und Autoren. Das hat den ganz entscheidenden Vorteil, dass sie primär
den Text selbst im Sinn haben. Die Vermarktung erledigen andere.

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Korrektorat
Ein Korrektorat umfasst die Bearbeitung eines Manuskripts hinsicht-
lich Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung.

Lektorat
Ein Lektorat umfasst die Bearbeitung eines Manuskripts hinsichtlich
inhaltlicher und logischer Stimmigkeit und stilistischer Aufwertung des
eigenen Schreibstils.
Wir persönlich bevorzugen das sogenannte sensible Lektorat, bei
dem die »Handschrift« des Autors gewahrt wird.

Layout
Bei der Bearbeitung im Layout wird das Manuskript nach Ihren Vor-
gaben und/oder den Empfehlungen des Lektorats optisch angepasst
(druckfertige Ausgabe als PDF): Seitengröße, Ränder, Schriftart und
-größe, Zeichenabstand, Absatzabstand, Überschriften, automatisches
Inhaltsverzeichnis, Bilder, Tabellen, Kopf- und Fußzeilen u. v. m.

Tipp
Unter www.fontsquirrel.com z. B. können Sie Schriftarten auswählen,
die kostenfrei und vor allem kommerziell (gewerblich ist nicht ausrei-
chend) nutzbar sind (geeignet für die Verlegung bzw. Veröffentlichung
im Selbstverlag).

Satz
Das Erscheinungsbild des Textes basiert auf einem komplizierten Zu-
sammenwirken von Prozessen, dem so genannten Satz. Auf der Grund-
lage der gewählten Einstellungen für Wort- und Zeichenabstände, Gly-
phenskalierung und Silbentrennung wird der Text so gesetzt, dass das
Textbild den angegebenen Parametern am besten entspricht.

Normseiten
Als Berechnungsgrundlage bzgl. des Umfangs eines Manuskripts legen
Lektoren zumeist Normseiten zugrunde, was 1.600 Zeichen/Seite inkl.

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Leerzeichen entspricht. Sie können die Normseitenanzahl Ihres Textes
auch ganz einfach selbst ermitteln, indem Sie die Gesamtzeichenan-
zahl incl. Leerzeichen durch 1.600 teilen. Das Ergebnis entspricht den
Normseiten.

Buchseiten
Ein Manuskript wird (durch die Voreinstellung im Textprogramm)
meist im Format DIN-A4 verfasst. Durch Bearbeitung von Text und
Layout sowie Einbindung in das kleinere Buchformat entstehen mehr
Seiten (ca. 1,6- bis 2-fache Anzahl), was Beachtung finden muss, da der
Seitenumfang beim Buchdruck sowie Verkauf den Preis mitbestimmt.

6
Selbstverlag

Der Selbstverlag
»Der Selbstverlag (auch: Eigenverlag) bezeichnet die Herausgabe
eines Buches oder anderer Publikationen durch einen Autor selbst
(Selbstverleger). Einen technischen Durchbruch für das Selbstverlags-
wesen eröffneten Mitte der 1990er die Möglichkeit zur Herstellung
von ›Abrufbüchern‹ im Book-on-Demand-Verfahren sowie Ende der
1990er, ausgehend vom englischen Sprachraum, die Verbreitung von
E-Books und die Einrichtung von Selfpublisher-Zugängen durch die
Hersteller von E-Book-Readern – ein Umstand, der sich teilweise be-
reits auch in der (Selbst-)Bezeichnung von Selbstverlegern in das Eng-
lische ›Selfpublisher‹ oder, sich ableitend von der Unabhängigkeit von
Verlagen, in ›Indie-Autor‹ niederschlägt. Wie in allen anderen Ge-
schäftsbereichen bestimmten und bestimmen zu allen Zeiten Ange-
bot und Nachfrage, ob ein Autor sich verlegen lässt oder im Selbstver-
lag seine Werke zu vertreiben sucht. Über die Qualität eines Buches
sagt allein der Vertriebsweg nichts aus – nicht selten werden auch von
Verlagen vertriebene Titel auf Bestsellerlisten von Literaturkritikern
verrissen. Auch in Deutschland hat, angestoßen durch den Start des
Kindle Direkt Publishing-Programms von Amazon im April 2011,
die Zahl der Selfpublisher signifikant zugenommen. Einige Autoren
erreichten bereits fünf- und sechsstellige Verkaufszahlen. Sieben der
Top-10- und 49 der Top-100-Bestseller der ersten Jahreshälfte 2012
im deutschsprachigen Kindle-Shop wurden von Selfpublishern veröf-
fentlicht.« (Wikipedia)

Man sollte sich aber immer bewusst sein, dass es unendlich schwer ist
– auch mit einem guten Manuskript –, als Autor Geld zu verdienen.
Wem es gelingt, seine Unkosten zu decken, gehört schon zur privi-
legierten Schicht der Autoren. Das soll keinesfalls mutlos machen,
denn Ausnahmen bestätigen die Regel, aber realistisch darstellen, dass
ein gutes Buch noch kein Treffer zum Gewinn ist, dennoch Chancen
hat.

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Buchformat, Cover und Illustrationen
Als Selfpublisher müssen Sie sich um ein passendes und ansprechen-
des Cover und/oder Illustrationen zu Ihrem Buch selbst kümmern.
Es ist ratsam, einen Dienstleister zu beauftragen, der mit hochwerti-
gen Programmen arbeitet und damit eine gute Druckqualität liefern
kann.
Wichtig ist im Vorfeld die Wahl des Buchformats, da fast alle
Dienstleister unterschiedliche Größen anbieten. Daher muss man sich
vor Auftragserteilung an Lektorat und Coverdesigner für einen Dienst-
leister entscheiden und damit für ein Buchformat, das sowohl in der
Textbearbeitung als auch in der Covererstellung eine wichtige Bearbei-
tungsgrundlage darstellt. Ansonsten können Nacharbeiten entstehen,
die zusätzlichen Aufwand und Kosten mit sich bringen.

Titelrecherche und Titelschutz
Ob ein Buchtitel bereits vergeben ist, sollte man aus eigenen Marke-
tinginteressen prüfen. Zur Recherche und für den Schutz eines Titels
finden Sie hier einige relevante Seiten: http://www.autoren-magazin.
de/titelschutzanzeige.phtml

Direkt Publishing eBook
Zurzeit sind z. B. das Kindle Direkt Publishing-Programm von Ama-
zon, BookRix sowie neobooks von Droemer-Knaur für die Veröffentli-
chung von eBooks interessant. Der Autor ist nicht gebunden, der Ser-
vice ist kostenlos.
Es gibt aber noch einige andere, unterschiedlich große Plattformen,
die man im Internet findet. eBook-Einsteiger finden auf dem Markt
außerdem viele Ratgeber, aber auch Erfahrungsberichte und Blogs.

eBook-Konvertierung
Die Konvertierung des bearbeiteten Manuskriptes in ein eBook-For-
mat (ePUB, MOBI, AZW) lässt man entweder von seinem gewählten
Anbieter (die diese meist mit anbieten) oder von einem darauf speziali-
sierten Unternehmen (siehe Google) vornehmen, da sie das erforderli-
che Equipment dafür besitzen.
PDFs sind für eBook-Reader nur bedingt oder nicht geeignet, da sie
nur wenige Layout-Vorgaben enthalten und somit schlechte Ergebnisse
liefern können.

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Direkt-Publishing Print
Für die Veröffentlichung und den Druck von Büchern tritt man aktuell
z. B. bei Amazon CreateSpace keine Verwertungsrechte an den Anbie-
ter ab, außerdem ist es in der Grundversion komplett kostenlos. Es
fallen auch keine versteckten Kosten an, wie z. B. Datenhaltungskosten
o. Ä. Amazon zieht natürlich – wie alle Anbieter – seinen Anteil vom
Gewinn (30 – 70 % Tantiemen, vom Buchpreis abhängig, erhält der
Autor) sowie die Druckkosten pro Buch ab. Die Druckkosten sind fair
und können vorab eingesehen werden (Bücher mit farbigen Illustrati-
onen bzw. Seiten kosten mehr, dafür sind s/w-Bilder immer kostenfrei
mit abdruckbar).
Eine deutsche Version von CreateSpace steht leider noch nicht
zur Verfügung (hier eine deutsche Anleitung: http://www.ebokks.
de/2012/06/19/in-5-schritten-bei-amazon-createspace/).
Den Preis seines Buches kann man selbst festlegen, ist nicht vertraglich
oder zeitlich gebunden und ist jederzeit frei und unabhängig, eine andere
oder zusätzliche Form der Verlegung seines Buches zu entscheiden.
Es gibt natürlich auch für diesen Service viele andere, unterschied-
lich große Plattformen bzw. Dienstleister. Da sich der Markt bewegt
und damit auch die Angebote, ist es ratsam, aktuelle Vergleiche anzu-
stellen, um den für seine Ansprüche besten Anbieter zu finden.

Book-on-Demand Print + eBook
Die Book-on-Demand-Unternehmen (wie z. B. BoD, BookRix, epubli
u. v. a.) haben einen wichtigen gemeinsamen Service, indem sie sowohl
Buch als auch eBook mit eigener ISBN auf relevanten Onlineshops
(z. B. Amazon, Thalia, Hugendubel, ebook.de, tolino, iBooks, kobo
u. a.) anmelden. Das ist insofern für die Autoren interessant, die diese
Anmeldevorgänge nicht selbst vornehmen möchten oder können.
Alle anderen Leistungen, die von Anbieter zu Anbieter sehr unter-
schiedlich sein können, sollte man prüfen bzgl. kritischer Punkte wie:
Preise, feste Jahresverträge bzgl. der Verwertungsrechte bzw. »Rückkauf«
dieser, Höhe des Mindest-Buch- und eBook-Preises, Pflichtabnahmen
der eigenen Bücher, ISBN bleibt Eigentum des Dienstleisters (deshalb
Beitrag billiger, aber jährlich zu entrichten) u. a.
Es ist zu empfehlen, alle Kosten/Bedingungen (vor allem Kleinge-
drucktes/AGBs) zu vergleichen, bevor man sich für einen Dienstleister
entscheidet.

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Hinweis
Als Selfpublisher kann man – wie aus o. g. Möglichkeiten ersichtlich
– Print + eBook bei einem Unternehmen veröffentlichen oder aber ge-
trennt auf zwei verschiedenen Plattformen. Man sollte Vor- und Nach-
teile abwägen, um die Variante, die strategisch am besten zu den Vor-
stellungen und Möglichkeiten des Autors sowie der Chancen für Buch/
eBook passt, zu finden. Maßgeblich dazu können z. B. die Größe und
damit das Erreichen einer gewissen Leserschaft einer Plattform, der Ser-
vice, die Qualität, die Kosten, die Absatzchancen, die Abgabedauer der
Verwertungsrechte etc. sein.

Eine eigene PR und Marketing Ihres Buches oder eBooks ist sowohl
beim Direkt-Publishing als auch beim Book-on-Demand-Verfahren
wichtig und notwendig, damit die Leserschaft von Ihrem Werk infor-
miert wird (z. B. eigene Homepage; Blog; Visitenkarten; Lesezeichen;
Flyer; Lesungen; Social Networks, wie Facebook, Twitter & Co.)

Infos zu gesetzlichen Vorgaben (wie ISBN, Impressum, Ablieferungs-
pflicht, Urheberrecht/Verwertungsrecht) finden Sie unter Rechtliches.

Weitere Informationen enthält die Liste Verlagsgründung im Anhang.

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Verlagssuche

Wortherkunft »Verlag«

Der Begriff Verlag bzw. Verleger kommt von dem Wort »vor-legen«.

Verlag: »... älteste Bezeichnung für Kapital, das von Verlegern/Käuf-
leuten etwa seit dem 13. Jh. in der gewerblichen Massenproduktion
eingesetzt wurde, indem man z. B. Handwerkern und Kleingewerbe-
treibenden Geld vorstreckte (vorlegte). Die Organisationsform war bes.
ausgeprägt in der flandrischen Tuchindustrie, dem Florentiner Woll-
gewerbe, der ital. und franz. Seidenindustrie und wurde in der Früh-
druckzeit vom Druckgewerbe übernommen.«
(Lexikon des gesamten Buchwesens, 2., völlig neubearb. Aufl., hrsg. von Severin Corsten
[u.a.]. Bd. 8., Stuttgart, Hiersemann 2009, Seite 62)

Verlagssystem: »... eine Form dezentralisierter Gütererzeugung, wobei
der Verleger die Rohstoffe beschafft, vorschußweise ausgibt (›vorlegt‹)
und den Absatz organisiert, manchmal auch kostspielige Arbeitsgeräte
leiht, während die Arbeit in Heimarbeit (Hausgewerbe, Hausindustrie)
ausgeführt wird.«
(Brockhaus-Enzyklopädie, in 24 Bd., 19., völlig neubearb. Aufl., Mannheim 1994, Band 23)

Der seriöse (Publikums-)Verlag
Möchten Sie einen Publikumsverlag für sich gewinnen, können Sie sich
an den Verlag direkt wenden. Im Vorfeld sollten Sie prüfen, ob Ihr Ma-
nuskript dem Verlagsprogramm entspricht.

Eine Liste deutscher Publikumsverlage finden Sie im Anhang. Für die
Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben können wir allerdings kei-
ne Haftung übernehmen.

Guten Gewissens können Sie auch seriöse mittlere oder kleine Verlage
– nicht nur für »Nischenthemen« – ins Auge fassen, leisten diese ebenso
qualitativ hochwertige Arbeit.
Eine Liste deutscher Kleinverlage finden Sie unter: http://www.liste
deutschsprachiger kleinverlag

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Die Einreichungsanforderungen sind unterschiedlich, ähneln sich je-
doch zumeist. Sie benötigen ein Anschreiben, ein Exposé, eine Kurz-
biografie (Vita) sowie eine ca. 30-seitige Leseprobe. Bitte versenden Sie
die Unterlagen per Post, nicht elektronisch, und reichen Sie nicht un-
aufgefordert das ganze Manuskript ein. Dieses wird bei Interesse vom
Verlag angefordert. Es ist zu empfehlen, o. g. Texte in einem Lektorat
bearbeiten zu lassen, erhöht dies sowohl das Image des Autoren als auch
die Chancen, von einem Verlag übernommen zu werden.

Tipps für ein gelungenes Exposé finden Sie im Anhang.

Die seriöse Literaturagentur
Eine andere Möglichkeit, Ihr Manuskript an den Verlag zu bringen, ist
eine Literaturagentur. Die Seriosität erkennen Sie daran, dass diese von
Ihnen kein Geld vorab verlangt, sondern – sollte Ihr Manuskript aufge-
nommen werden – eine Beteiligung an den Tantiemen des Schriftstel-
lers (ca. 15 %) nach Übernahme durch einen Publikumsverlag.

Hier finden Sie Listen seriöser Agenturen:
http://www.flyfiction-fantasy-verlag.de/verlage-agenturen-fantasy.html
http://www.dieterwunderlich.de/links_literaturagenturen.htm

Der unseriöse Druckkostenzuschussverlag/Pseudoverlag
Leider tummeln sich im Verlagswesen auch viele Druckkostenzuschuss-
verlage (DKZV), auch Pseudoverlage genannt, die von unerfahrenen
Autoren für die Vermittlung oder Veröffentlichung ihrer literarischen
Werke Beträge als sogenannten Zuschuss verlangen (wie z. B. für Druck,
Lektorat/Korrektorat/Satz, PR, Marketing, Pflichtabnahmen oder andere
Dienstleistungen unter dem Verlagslabel) oder den Autor in anderer Form
an den Kosten bzw. dem unternehmerischen Risiko der Veröffentlichung
beteiligen. Sie locken im Gegenzug z. B. mit hohen Beteiligungen am
Buchverkauf oder anderen Erfolgsaussichten etc., ohne ein wirkliches
Interesse am Werk des Autors zu haben. Bücher solcher Unternehmen
werden fast nie im Buchhandel angeboten bzw. verkauft; auch die Au-
toren-Margen-Abrechnungen vieler DKZVs sind meist unkorrekt bzw.
nicht nachvollziehbar oder erfolgen gar nicht.
Die versteckten Kosten sind nicht immer auf den Internetseiten die-
ser Pseudoverlage zu erkennen, einige versichern sogar explizit, kein
DKZV zu sein. Enttarnen kann man sie über spezielle Werbung, wie

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z. B. »Verlag sucht Autor« oder »Manuskript gesucht«, oft treten sie
auch direkt an Autoren (über Blogs oder Social Networks) heran und
fordern zur Manuskripteinsendung auf u. Ä. Spätestens aber nach Zu-
sendung ihres Vertrages sind die Kosten deutlich erkennbar und damit
der Betrug am Autor und dessen Buch, sodass man diese »Angebote«
möglichst entsorgen sollte. Manche dieser Unternehmen bieten sogar
die Vermittlung von Krediten an ...
Viele Verbände und Einrichtungen, wie z. B. Autorenverbände, das
Aktionsbündnis für faire Verlage, Literaturinstitutionen, Verbraucher-
schutzverbände, bemühen sich um Aufklärung über die Geschäftsprak-
tiken dieser »Verlage«, die für Autoren äußerst nachteilig sind. Es wird
ausdrücklich davor gewarnt, für Buchpublikationen bei solchen Pseu-
doverlagen Geld auszugeben. Sie sind keine Verlage, höchstens extrem
teure Dienstleister (es gibt echte Dienstleister, die entweder kostenlos
oder mit überschaubaren Gebühren Ihr Buch/eBook besser veröffent-
lichen). So ist es auch uns als freiberufliche Lektorinnen ein wichtiges
Anliegen, diese Aufklärung zu unterstützen.

Sagen Sie daher

Listen bekannter Zuschussverlage/Pseudoverla-
ge werden auf einigen Plattformen (z. B. Auto-
renforum Montségur; Info-Seite) veröffentlicht,
können aber leider nicht vollständig sein, da es
sowohl viele unerkannte DKZVs gibt als auch
immer wieder neue entstehen.

Rechtsprechungen

Landgericht Stuttgart, Az. 17 O 338/06: »Denn nicht nur in Fachkreisen
gilt es als unseriös, einen Zuschussverlag zu betreiben, in welchem die
Autoren selbst die Erstellung ihrer eigenen Bücher bezahlen müssen.«

OLG München, Urteil vom 13. Juli 2009, Az. 4 6 U 2250/09: »Die
Dienstleisterverlage, wie eben die der Klägerin, sind eben keine Verlage,
wie die herkömmlichen Verlage, wie sie im Verständnis auch der inter-
essierten Verkehrskreise aber auch der Allgemeinheit bekannt sind. [...]
Üblicherweise werden Bücher solcher Unternehmen kaum im Buch-
handel angeboten.«

13
Das Landgericht München (Az. 4 HK O 4090/08) entschied, dass der
Begriff »Pseudoverlag« zulässig ist. Er »charakterisiert und beschreibt
den Unterschied der Leistungen des Dienstleisterverlags von denen der
üblichen Publikumsverlage, die insbesondere die finanziellen Aufwen-
dungen für die Herausgabe eines Manuskripts als Buch vorlegen«.

Bundesgerichtshof (NJW 2002, 1192 = AfP 2002, 169) – »Käse-Ver-
gleich«: »Zuschussverlage verhalten sich gegenüber den publizierenden
Autoren wie ein Lebensmittelhändler, bei dem man ein Pfund Käse
verlangt, es bezahlt, dann aber zu Hause feststellt, dass man nur 100
Gramm bekommen habe. Dies ist jedoch ›Betrug‹.«

Weitere Informationen unter:

Fairlag - Aktionsbündnis für faire Verlage

Bundesverband junger Autoren und Autorinnen e.V.

Montségur - Autoren Forum

Die kostenfreie Broschüre »Pseudoverlag? Nein, danke!« mit allen
wichtigen Infos und der Blacklist finden Sie als eBook (MOBI und
ePUB) auf allen bekannten Plattformen sowie auch als E-Paper.

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Rechtliches

Normvertrag
Hier finden Sie Musterverträge: http://vs.verdi.de/recht-urheber/mus-
tervertraege
Wir empfehlen, diese Inhalte mit einem evtl. vorliegenden Vertrag
vergleichend zu prüfen, bevor man sich mit einer Unterschrift entschei-
det.

Urheberrecht/Verwertungsrecht
Begriff »Lizenz«

»Während das Urheberrecht den Schutz des geistigen Eigentums vor-
sieht, regelt das Verwertungsrecht z. B. die Vervielfältigung oder die
öffentliche Zugänglichmachung eines Werkes. Beide Rechte werden im
Allgemeinen durch Lizenzen geregelt, also durch die ›Erlaubnis Dinge
zu tun, die ohne diese verboten sind›.« (Wikipedia)

Als Urheber können Sie Lizenzen vergeben, als Nutzer und Verwerter
können Sie Lizenzen erwerben und besitzen. Teilweise sind Lizenzen
kostenlos – was aber nicht heißt, dass ihre Einhaltung nicht zu gewähr-
leisten ist.
Als Autor bedeutet das, dass man das Urheberrecht am eigenen Werk
uneingeschränkt besitzt und dies vererben kann. Wenn Sie über einen
Verlag verlegen, hat dieser lediglich das Verwertungsrecht.
Verwendet man fremde Bilder/Illustrationen im Buch/eBook und/
oder Cover, muss man entweder die Rechte durch Kauf oder die Ver-
wertungsrechte erwerben.

ISBN (Internationale Standard-Buchnummer)
Eine ISBN können Sie bei der Agentur für Buchmarktstandards bean-
tragen: http://www.german-isbn.de/cgi-bin/isbn_2010.exe/showlogin?-
submenu=isbn_templ_submenu_isbn13.html&page=isbn_text.htm-
l&text_id=52&menuclass=contentlightyellow; Kosten: zurzeit ca. 90 €.

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Eine ISBN ist sowohl für Buch als auch E-Book grundsätzlich nicht
zwingend vorgeschrieben. Wenn das Buch aber im Buchhandel gelistet
oder auch darüber bestellt werden soll, ist sie notwendig.

Impressum
Veröffentlichte Druckwerke müssen nach den Pressegesetzen der Län-
der ein Impressum enthalten. Zur Orientierung befindet sich im An-
hang eine Vorlage für ein Impressum.

Ablieferungspflicht an die Deutsche Nationalbibliothek
Veröffentlichte Medienwerke, wozu auch Bücher und eBooks gehören,
sind lt. Gesetz an die Deutsche Nationalbibliothek abzuliefern. Verlage
erledigen dies für die Autoren, Selfpublisher müssen das selbst vorneh-
men (Dienstleister übernehmen dies meist für Sie).
Näheres erfahren Sie auf der Homepage der Deutschen Nationalbi-
bliothek: http://www.dnb.de/DE/Wir/wir_node.html

Weitere Informationen finden Sie im Anhang Liste Verlagsgründung.

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Anlagen

Tipps für ein gelungenes Exposé
(franz: Darstellung, Übersicht)

Eine mögliche Gliederung
1. Arbeitstitel nennen
2. Konzeptionelle Gedanken (Zielgruppe und Genre definieren)
3. Grobe Schätzung des Umfangs (Normseiten)
4. Ort, Zeit und Erzählperspektive angeben
5. Kurzcharakteristik (tabellarisch) über die wichtigsten handeln-
den Personen (z. B.: Anna, 30 Jahre, Protagonistin, Single, Ver-
käuferin, auf der Suche nach ihrer großen Liebe, lebenslustig,
gesellig, aber einsam, hütet ein dunkles Geheimnis ...)*
6. Abriss der einzelnen Kapitel (Überschrift und Kurzfassung der
Geschehnisse in Stichpunkten oder ca. drei Sätzen)*
7. Abriss der Handlung (bis zum Ende!)
- auf ca. 2 DIN-A4-Seiten
- empfohlener Zeilenabstand: eineinhalb
- Zeitform: Präsens
- empfohlene Perspektive: dritte Person

Tipps
• Schreiben Sie keinen Werbetext und keine Nacherzählung.
• Bleiben Sie sachlich, Interpretationen oder philosophische Er-
güsse sind nicht wünschenswert.
• Indem Sie über sich in der dritten Person schreiben, greifen Sie
zu einem psychologischen Trick. Da Sie sich selbst als Buch-
autor, nicht als Manuskriptverfasser darstellen, werden Sie auch
als ein solcher betrachtet.

* Punkte 5 und 6 bieten sich vor allem bei umfangreichen (belletristischen)
Texten an.

17
Vorlage Impressum

Titel
Autor

1. Auflage

ISBN: …………………………..*

Lektorat/Korrektorat: (Name oder Firma)*
Satz: (Name oder Firma)
Umschlaggestaltung: (Name oder Firma)*
Illustrationen: (Name oder Firma oder Abdruckgenehmigung)*
Druck: Firma*

Alle Rechte liegen beim Autor. (oder Verlag*)

© Jahr* by Autor* (oder Verlag*) + Adresse*

Das Werk ist urheberrechtlich geschützt.
Jede Verwertung und Vervielfältigung – auch auszugsweise –
ist nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung des Autors
(Verlags*) gestattet. Alle Rechte, auch die der Übersetzung des
Werkes, liegen beim Autor (Verlag*). Zuwiderhandlung ist
strafbar und verpflichtet zu Schadenersatz.

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation
in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische
Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

* Zutreffendes ersetzen bzw. Nichtzutreffendes streichen

18
Liste deutscher Publikumsverlage
Antje Kunstmann
http://www.kunstmann.de
Antje Kunstmann
Georgenstraße 123
80797 München

Argon Verlag
http://www.argon-verlag.de
Dr. Henning Stumpp
Neue Grünstr. 17
10179 Berlin

Aufbau
http://www.aufbauverlag.de/
Monika Rettig
Neue Promenade 6
10178 Berlin

Beltz & Gelbert
http://www.beltz.de
Marianne Rübelmann
Justus-von-Liebig-Straße 1
86899 Landsberg

Berlin-Verlag
http://www.berlinverlage.de/
Nigel Newton
Greifswalder Straße 207
10405 Berlin

Blanvalet
http://www.blanvalet.de
Das Lektorat
Neumarkter St. 28
81673 München

19
btb
http://www.randomhouse.de/btb/
Das Lektorat
Neumarkter St. 28
81673 München

C. Bertelsmann Verlag
http://www.randomhouse.de/cbertelsmann/
Das Lektorat
Neumarkter St. 28
81673 München

Carl Hanser
http://www.hanser.de
Larissa Rabe
Postfach 86 04 20
81631 München

Carlsen
http://www.carlsen.de/
Klaus Humann
Völckersstraße 14 - 20
22765 Hamburg

cbj Kinder & Jugendbücher
http://www.randomhouse.de/cbjugendbuch/
Verena Otto
Neumarkter St. 28
81673 München

Cornelsen
http://www.cornelsen.de
Martin Hüppe
Mecklenburgische Straße 53
14197 Berlin

20
Deutsche Literaturgesellschaft
http://Deutsche-Literaturgesellschaft.de
Kira Wallas
Tauentzienstr. 11, 11. OG
10789 Berlin

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA)
http://www.randomhouse.de/dva/
Verena Otto
Neumarkter St. 28
81673 München

Diogenes
http://www.diogenes.ch/
Das Lektorat
Sprecherstrasse 8
CH-8032 Zürich

Droemer-Knaur
http://www.droemer-knaur.de/home
Das Lektorat
Hilblestraße 54
80636 München

Du Mont
http://www.dumont-buchverlag.de/
Helena Rose
Amsterdamer Straße 192
50735 Köln

Econ (U)
http://www.econ-verlag.de/
Juliane Brümmer
Friedrichstraße 126
10117 Berlin

21
Eichborn
http://www.eichborn.de/
Stephanie Schmidt
Kaiserstraße 66
60329 Frankfurt

Frankfurter Verlagsanstalt (Unseld)
http://www.frankfurter-verlagsanstalt.de/
Dr. Joachim Unseld
Wildunger Str. 6a
60487 Frankfurt

Goldmann Verlag
http://www.randomhouse.de/goldmann/
Das Lektorat
Neumarkter St. 28
81673 München

Herder
http://www.herder.de/
Manuel Herder
Hermann-Herder-Straße 4
79104 Freiburg

Heyne-Verlag
http://www.randomhouse.de/heyne/
Doris Schuck
Bayerstraße 71-73
80335 München

Hoffmann& Campe
http://www.hoffmann-und-campe.de/
Beate Timm
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg

22
Karl Blessing Verlag
http://www.randomhouse.de/blessing/
Das Lektorat
Bayerstraße 71-73
80335 München

Kein & Aber
http://keinundaber.ch/
Joachim Leser
Bäckerstraße 52
CH-8026 Zürich

Kiepenheuer & Witsch
http://www.kiwi-verlag.de/
Helge Malchow
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln

Klaus Wagenbach Verlag
http://www.wagenbach.de/
Jörg Englbrecht
Emser Straße 40/41
10719 Berlin

Klett-Cotta
http://www.klett-cotta.de
Gudrun Forster
Rotebühlstraße 77
70178 Stuttgart

Knaus Verlag (Albrecht Knaus Verlag)
http://www.randomhouse.de/knaus/
Das Lektorat
Neumarkter Str. 28
81673 München

23
Kösel-Verlag
http://www.koesel.de/
Heidi Vogel
Flüggenstraße 2
80639 München

Limes Verlag
http://www.randomhouse.de/limes/
Das Lektorat
Neumarkter Str. 28
D-81673 München

List (U)
http://www.ullsteinbuchverlage.de/listhc/
Catherine Amin
Friedrichstraße 126
10117 Berlin

Luchterhand Literaturverlag
http://www.randomhouse.de/luchterhand/
Manuela Braun
Neumarkter Str. 28
81673 München

Lübbe
http://www.luebbe.de/
Stefan Lübbe
Scheidtbachstr. 23 - 31
51469 Bergisch Gladbach

Malik
http://www.piper-verlag.de/
Stefanie Frühauf
Georgenstraße 4
80799 München

24
Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
http://www.nomos.de/
Dr. Alfred Hoffmann
Waldseestraße 3-5
76530 Baden-Baden

Oetinger
http://www.oetinger.de/
Helga Blümlein
Postfach 658220
22374 Hamburg

Pantheon
http://www.randomhouse.de/pantheon/
Verena Otto
Neumarkter Str. 28
81673 München

Pendo
http://www.pendo.ch/
Susanne Starnes
Goethestraße 43
80336 München

Piper
http://www.piper-verlag.de/piper/
Monika Reile
Georgenstraße 4
80799 München

Propyläen (U)
http://www.ullsteinbuchverlage.de/propylaen/
Juliane Brümmer
Friedrichstraße 126
10117 Berlin

25
Rowohlt Verlag
http://www.rowohlt.de/
Das Lektorat
Hamburger Straße 17
21465 Reinbek

S. Fischer Verlag
http://www.fischerverlage.de/
Das Lektorat
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt

Siedler Verlag (Wolf Jobst Siedler)
http://www.randomhouse.de/siedler/
Verena Otto
Neumarkter Str. 28
81673 München

Steidl
http://www.steidl.de/
Gerhard Steidl
Düstere Straße 4
37073 Göttingen

Styria (Austria)
http://www.styriapichler.at
Dr. Johannes Sachslehner
Wien, Lobkowitzplatz 1
A-1010 Wien

Suhrkamp
http://www.suhrkamp.de
Ulla Unseld-Berkéwicz (Vorsitzende)
Lindenstraße 29-35
60325 Frankfurt

26
Thienemann
http://www.thienemann.de/
Das Lektorat
Blumenstr. 36
70182 Stuttgart

Ullstein (U)
http://www.ullsteinbuchverlage.de/ullsteinhc/
Christine Heinrich
Friedrichstraße 126
10117 Berlin

Verlag C. H. Beck oHG
http://rsw.beck.de/rsw/default.asp
Dr. Anja Schoene
Wilhelmstraße 9
80801 München

(Quelle: Internet, Angaben ohne Gewähr)

27
Liste Verlagsgründung

ISBN
Alle Informationen zur Beantragung einer Internationalen Standard
Buchnummer (ISBN) erhalten Sie auf den Seiten der ISBN-Agentur
(Tel.: 069/1306-387): http://www.german-isbn.org/index.html

VLB
Unter http://www.vlb.de erfahren Sie alles über das Verzeichnis Liefer-
barer Bücher (VLB), das wichtigste Instrument des Buchhändlers bei
der Identifizierung und Bestellung eines Titels.

Titelschutz
Informationen zum Titelschutz finden Sie unter folgendem Link:
http://www.boersenverein.de/de/portal/Titelschutz/158326

Zwischenbuchhandel/Barsortimente
Unter dem Titel „Wie das Buch ins Regal kommt …“ (auch: ABC
des Zwischenbuchhandels) werden Begriffe wie Barsortiment, Verlag-
sauslieferung etc. erklärt. http://www.boersenverein.de/sixcms/media.
php/976/ABC%20des%20Zwischenbuchhandels.pdf

Musterverträge
Für die Zusammenarbeit mit einem Autor bietet der Autoren-Norm-
vertrag eine gute Hilfestellung. http://www.boersenverein.de/de/por-
tal/Downloads/158384?spage=spage&lv=0&rubrik1=155777&rub-
rik2=182245#bv_download_ebene_3

Preisbindung
Alles Wissenswerte rund um das Thema Preisbindung enthält folgendes
Glossar: http://www.boersenverein.de/sixcms/media.php/976/Glos-
sar%20zur%20Preisbindung.pdf

Wettbewerbsregeln, Verkehrsordnung, Spartenpapier
Darin sind allgemein übliche Handelsusancen zwischen Verlag, Zwi-
schenbuchhandel und Sortiment festgelegt (z. B. der Umgang mit Re-
mittenden). http://www.boersenverein.de/de/portal/Branchenverein-
barungen/158320

Künstlersozialversicherung
Wer muss Künstlersozialabgabe zahlen? Was muss der Verlag tun? Wie
hoch ist der Abgabesatz? Das Merkblatt beantwortet Fragen rund um die

28
Künstlersozialversicherung bzw. die Künstlersozialabgabe: http://www.
boersenverein.de/de/portal/Kuenstlersozial_versicherung/158325
Die Landesverbände des Börsenvereins bieten Fortbildungsveran-
staltungen zu verschiedenen Verlagsthemen an: http://www.boersen-
verein.de/de/296859.

Pflichtexemplare
Gesetzliche Pflichtexemplarregelungen existieren in Deutschland so-
wohl auf Landes- als auch auf Bundesebene. Das Pflichtexemplarrecht
auf Bundesebene wird von der Deutschen Nationalbibliothek wahrge-
nommen, das Pflichtexemplarrecht auf Landesebene in der Regel von
den Landesbibliotheken der einzelnen Bundesländer, wobei sich die
Länderregelungen z. T. stark voneinander unterscheiden.
Alle Informationen mit den Abgabeorten finden Sie auf dieser Wiki-
pedia-Seite: http://de.wikipedia.org/wiki/Pflichtexemplar#Ablieferung
Außerdem können folgende Broschüren gegen eine Schutzgebühr
bestellt werden (Preise für Nicht-Mitglieder):

Verhandlungen mit Barsortimenten und Auslieferungen
(20,00 € Kontakt: mailto:knapp@boev.de; Tel.: 069/1306-351)
Softwareangebot für Buchhandlungen und Verlage
(7,50 €; Kontakt: mailto:soa@boev.de; Tel.: 069/1306-318)

Das „Börsenblatt. Wochenmagazin für den Deutschen Buchhandel“
(erscheint wöchentlich) ist das Verbandsorgan des Börsenvereins, das
alle Mitgliedsverlage und Mitgliedsbuchhandlungen kostenlos erhal-
ten. Nutzen Sie hier die Möglichkeit, mit einer Anzeige auf Ihre Publi-
kationen aufmerksam zu machen. Weitere Informationen: http://www.
boersenblatt.net

Der Verleger-Ausschuss bietet – gerade auch für kleine Verlage – die
Möglichkeit einer Teilnahme an Gemeinschaftsständen auf der Frank-
furter wie der Leipziger Buchmesse. Informationen dazu erhalten Sie
unter: http://www.boersenverein.de/de/158446/Gemeinschaftsauftrit-
te/184587

Wenn Sie darüber hinaus Interesse an einer Mitgliedschaft im Börsen-
verein haben, erfahren Sie mehr zu den Vorteilen und Dienstleistungen
unter: http://www.boersenverein.de/de/158446/Mitglied_sein_und_
werden/158388

29
Beratungsangebote
Die Landesverbände des Börsenvereins bieten außerdem eine Existenz-
gründungsberatung an. Bitte informieren Sie sich bei dem für Ihre Re-
gion zuständigen Landesverband über das Beratungsangebot. http://
www.boersenverein.de/de/portal/Organigramm/159220

(Quelle: www.german-isbn.de, Angaben ohne Gewähr)

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Hinweis
Alle Domänen konnten in dieser Broschüre nicht verlinkt werden, da
manche Shops dies nicht zulassen. Auch kann es sein, dass eine Adresse
zwischenzeitlich nicht mehr aktuell ist oder eine Seite verändert wurde.
In diesem Fall geben Sie bitte den Link manuell in Ihren Browser ein
oder googlen Sie danach. Wir bitten um Verständnis.

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