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Editorial

Editorial: In diesem Heft:


Der Ligaerhalt ist geschafft:
Die Saison ist gerettet! Die erste Mannschaft spielt auch in der nächsten Saison in der NLB.
Es war wie früher beim ZSC: Die
Weiter in diesem Heft:
erste Mannschaft war nahe an der
Niederlage, aber es hat gereicht!
Elite schafft den Aufstieg im sechsten Anlauf.
Bülach Floorball bleibt in der NLB.
Bildimpressionen vom Herren 2.
Im entscheidenden Match am Sams-
Das Neuste aus dem Vorstand.
tag 19. April hat sich das Herren 1
mit einer guten Leistung den Liga-
erhalt erkämpft. Obwohl es auch in
diesem Match eine Phase gab, wo es
zu kippen schien, schaffte das Team Wichtige Adressen:
den alles entscheidenden Sieg.
Auch für die anderen Teams ist die Vorstand:
Saison zu Ende: Am erfolgreichsten
waren die Elite: Sie schafften den Präsident: Vakant
lang ersehnten Aufstieg in die
Stärkeklasse B. Trainer Remo Mans- Aktuarin/Vizepräsidentin: Sabine Vogt, Wiesenrain 2, 8154 Oberglatt
er zeigt sich überglücklich. P: 01 850 61 14 G: 01 828 36 76 M: 078 788 81 21
Ebenfalls auf Platz 1 rangieren nach sekretariat@buelachfloorball.org
dieser Saison die Junioren D. Noch
Clubmanager: Renato Haller, Dreikönigsstr. 14, 8180 Bülach
auf das Podest hat es für die Junio-
01 862 18 49
ren B gereicht (Platz 2) und für die management@buelachfloorball.org
Juniorinnen A (Platz 3). Knapp am
Podest vorbei spielten die Junioren Marketingchef: Claude Tantanini, Sonnenhofstr. 7, 8182 Hochfelden
C17, sie belegen am Ende der Sai- P: 01 860 56 86 G: 01 862 65 77 M: 079 745 80 44
son Rang 4. Im Mittelfeld landeten marketing@buelachfloorball.org
das Damen 1, das Herren 2 und die
Junioren C22, allesamt auf Rang 6. Anlässechef: Jean-Claude Gehrig, Thurwiesenstr. 12, 8037 Zürich
Besonders für das Herren 2 ist die- 01 364 22 34
anlaesse@buelachfloorball.org
ser Rang eine Enttäuschung, denn
das Saisonziel «Aufstieg» wurde klar
Finanzchef: Xaver Köppel, Grabengasse 12, 8180 Bülach
verpasst. Erfolgreich war hingegen 01 860 69 14
das Funteam, sie wehrten den ver- finanzen@buelachfloorball.org
pönten Aufstieg erfolgreich ab und
landeten auf dem sicheren 10. Rang. Pressechef: Marc Fischer, im Chilätten 15, 8185 Winkel
Sportlich ist die Saison zu Ende: 01 861 05 75, 078 793 32 48
Jetzt geht es um die Organisation der write@gmx.ch
Zukunft. Nächster Termin: Die Mit-
Ansprechpersonen Teams:
gliederversammlung am 10. Mai!
Baldi sen.
Herren 1: Andreas Dietrich, 079 641 39 50, adietrich@dc.com
Damen 1: Marcel Volkart, 01 862 79 29, marcelvolkart@bluewin.ch
Offizielles Cluborgan von Bülach Floorball Herren 2: Stéphane Geslin, 01 862 68 77, sgeslin@bluemail.ch
Erscheint: 4 mal im Jahr Funteam: Matthias Bill, 01 850 39 28
Auflage: 400 Exemplare Elite: Remo Manser, 01 813 24 60, remo.manser@freesurf.ch
Redaktionsleitung: Thomas Balderer
Layout: Manuel Hüsser
Juniorinnen B: Daniela Bachmann, 01 935 39 01
Leitung Inserate: Claude Tantanini Junioren B: Stephan Dudler, 01 860 55 34, stedi@gmx.net
Druck: Copyprint Bülach Junioren C: Stéphane Geslin, 01 862 68 77, sgeslin@bluemail.ch
Club-Postkonto: 84-1729-5
Junioren D: Thomas Ogi, 01 860 01 24, togi@ch.ibm.com
www.buelachfloorball.org Moskitos: Stephanie Meister, 01 860 63 06, ste 49@gmx.ch
Vorstand

sind. Sie wollen in diesem Team


Neubesetzung beim langersehnten Aufstieg mitwir-
ken.

des Vorstands Schiedsrichter gesucht


In naher Zukunft wird mit der Ak-
quisition von neuen Schiedsrichtern
Der Vorstand ist froh, dass seine Nachfolge an der und Trainern begonnen. Diese Auf-
gabe ist für den Clubmanager eine
ausserordentlichen Mitgliederversammlung bestimmt werden
etwas mühselige Arbeit, da die An-
konnte. Denn es stehen bereits wieder Aufgaben an und mit zahl Leute, die sich für solche Äm-
einer gesicherten Nachfolge kann sich der Vorstand darauf ter melden meist kleiner ist, als die
konzentrieren. Zum Beispiel die Suche nach neuen Anzahl der zu besetzenden Posten.
Schiedsrichtern. Der finanzielle Anreiz sollte die Suche Dabei sind die Erfahrungen, die man
erleichtern. Es ist aber auch abgesehen vom Geld ein in der Ausübung einer solchen Funk-
spannender Job. tion machen kann, wertvoll und teil-
weise auch einzigartig.

Marc Fischer: Der Vorstand ist sehr Letzteres soll dazu dienen, die Ver- Spannender Job
zufrieden, dass anlässlich der antwortung nach unten zu den Mit- Reto Vögeli ist nächste Saison schon
ausserordentlichen Generalver- gliedern zu leiten. Es ist tatsächlich zum vierten Mal in Folge Schieds-
sammlung seine Besetzung für die von grossem Nutzen, wenn der Vor- richter. Er findet den Job spannend:
kommende Saison gesichert wurde. stand die Clubmitglieder persönlich «Der Zwang, schnelle Entscheidun-
Auch wenn dies in einer Form ge- kennt. Viel Erfolg.» Ein Detail am gen zu treffen sowie der Umgang mit
schah, wie es eigentlich nicht erwar- Rande: Jean-Claude ist britischer und emotional angespannten Situationen
tet wurde, denn mindestens zwei nicht sarazenischer Abstammung, wie bringen mich persönlich weiter. Ich
Vorstandsmitglieder waren an der dies von unaufgeklärten Elementen bleibe heute in schwierigen Situatio-
Planung des konzeptionell unge- im Club fälschlicherweise verbreitet nen ruhiger und kann mich besser auf
wöhnlichen Entwurf des Funteams wird. meine Aufgabe konzentrieren. Der
beteiligt und rechneten damit, dass Schiri-Job ist eine Herausforderung,
dieser sich - auch mangels Alterna- Die drei Neuen
die mich ein Stück weit auch auf die
tiven - durchsetzen werde. Neu bewerben sich für den Vorstand Arbeitswelt vorbereitet. Mein Schiri-
Sandro Nötzli, der Vater der Juniorin Partner und ich sehen diese Einsät-
Kein Umsturz Silvana, als Aktuar. Für die Damen ze heute sogar als etwas Spassiges
Zum Plan des Funteams, den Vor- will sich Irene Bohli engagieren und an. Sicher, die Anspannung ist noch
stand mit Mitgliedern seines Teams das Marketing von Claude Tantanini vor jedem ersten Spiel eines Einsatz-
zu besetzen, dazu meint Jean- übernehmen. Rolf Hintermann vom tages da. Aber sie verflüchtigt sich
Claude Gehrig, einer der Köpfe die- Funteam übernimmt das Amt des mit dem Anpfiff und ab dann gibt es
ses «Komplotts» mit einem zwin- Anlässechefs von seinem Team- meistens auch viel zu lachen.»
kernden Auge: «Der komplette Um- kollegen Jean-Claude Gehrig. Das
sturz der Vereinsregierung kam wi- Amt des Clubmanagements soll von Es gibt Geld
der Erwarten nicht. Mit den ehema- den Elitejunioren und dem Herren 1 Zum ersten Mal kommt diese Saison
ligen Vorständen Marco Krämer betreut werden. Welche Person kon- der an der letzten ordentlichen Voll-
(neu als Pressechef) und Stéphane kret in den Vorstand gewählt werden versammlung beschlossene finanzi-
Geslin (neu als Präsident), sowie soll, ist aber noch nicht bekannt. elle Anreiz von 500 Franken pro ge-
dem jetzigen Finanzvorstand Xaver leistete Saison als Schiedsrichter
Köppel werden drei der sieben Clubmanagement
schon in der Akquisitions-Phase zum
Ämtern von Leuten besetzt, die be- Die Umlizenzierungen wurden über tragen. Ob dieser finanzielle Anreiz
reits einmal über den Mannschafts- den Jahreswechsel erfolgreich abge- für die Mitglieder genügend zusätz-
rand hinausgeschaut haben. Die schlossen. Zu erwähnen sind hier vor liche Motivation ist, um sich zu be-
weiteren vier Ämter werden vom allem drei NLB-Spieler, die wieder werben, das wird sich bis zum 31.
Vater einer Juniorin und drei für die Elite C, also für ihre ursprüng- März, dem Anmeldeschluss für
Mannschaftsvertretern besetzt. liche Mannschaft, lizenziert worden Schiedsrichter, zeigen.
Vorstand

Das ungelöste Hallenproblem


und eine sportliche Wette
Zwei von drei leistungstragenden Teams im Club befanden
sich am Ende der Saison in einer entscheidenden Phase: Die
Elite C griffen nach dem Aufstieg in die B-Klasse. Das Herren
I wehrte sich gegen den Abstieg aus dieser. In solch
gespannter Lage erhielt der Vorstand den Routine-Betrieb
aufrecht und setzt Impulse für eine noch ungewisse Zukunft.
So geschehen am 27. März, an dem der alte und der neue
(alte) Vorstand fast vollzählig tagte.

Der Vorstand: Die übliche Sorge um zu verwenden. Um hier Engpässe zu einbaren lässt. Und überhaupt
die Besetzung der offenstehenden vermeiden, ist einerseits wieder Zu- scheint die Sache bisher nur im Kopf
Ämter nimmt wieder einigen Platz sammenarbeit mit anderen Clubs ihres Erfinders und auf einigen ver-
ein. So fehlen zur Zeit drei Einzel- geplant, andererseits hofft man, be- wirrenden Bleistiftskizze zu beste-
spiel-Organisatoren für das stehende Hallen ausbauen und für hen. Diese allerdings zeugt von
Grossfeld sowie zwei Turnier-Orga- sportliche Zwecke besser einrichten Kreativität und Elan und Stéphane,
nisatoren für das Kleinfeld. zu können. So werden Informationen el presidente, ist zuversichtlich, dass
Ausserdem werden noch mindestens zu neuen Materialien gesammelt, das Projekt bald abgeschlossen wer-
vier Schiedsrichter benötigt, wobei welche günstige Alternativen zum den kann. So in ein, zwei Jahren.
das Anmeldedatum schon verstri- Einbau eines konventionellen Turn-
chen ist. Der Verband droht: «Es gibt hallen-Bodens bieten. Ob dabei auch Eine sportliche Wette
keine Möglichkeit die Schiedsrich- die Infrastruktur in Bülach berück- Und dann noch dies: Am Samstag,
ter nach dem 31. März 2003 anzu- sichtigt wird, ist noch nicht sicher, dem 5. April kam es im Vorfeld des
melden!» Ob er diese Drohung an- denn solche Ausbauten gibt es na- ersten Auf-Abstiegs-Spiel des Her-
gesichts der massiven Unterbestände türlich nicht umsonst. Die Stadt wur- ren I zu einem sportlichen Highlight,
wahr machen wird? Wohl kaum. de über den kommenden Mehrbedarf das allerdings von der Öffentlichkeit
Dennoch stellt sich für den Vorstand an Hallenzeiten informiert. kaum beachtet wurde. In einer ver-
die Frage, ob der seit Beginn der wegenen Wette forderten die beiden
Saison 02/03 gebotene finanzielle Neue Ideen mit dem Fahrrad angereisten Vor-
Anreiz keine Wirkung zeigt. Aber Vor Ideen strotzend zeigt sich der stände Köppel und Fischer die Au-
doch: Immerhin hat Reto Vögeli, zukünftige Präsident, Stéphane tomobilisten Vogt und Tantanini zu
langjähriger Mitspieler des H2 und Geslin. Nicht nur im Bereich Hallen- einem Duell heraus: Wer würde die
Schiedsrichter in der vierten Saison, böden wartet er mit Vorschlägen auf. Strecke vom Vis-à-Vis in
zu Bülach Floorball gewechselt. Auch in Sachen Informatik pflegt er Bachenbülach zur MZH in Bülach
visionäres Gedankengut: Neue schneller überwinden. (Man beach-
Das Hallenproblem internetbasierte Software soll die te die umweltpolitisch bedeutsame
Nebst diesen kleinen, aber nicht ganz Arbeit aller Mitarbeitenden des Vor- Note dieses Rennens.) Der Erfolg der
unwichtigen Pendenzen ist auch standes erleichtern und den Mitglie- Zweiräder war verblüffend und Vogt
Platz für langfristige Planung. So der jederzeit Zugang zu wichtigen, konnte nur mit grossen Augen stau-
droht sich die Hallensituation wei- bisher nicht online verfügbaren Da- nend die Niederlage der Brennstoff-
ter zu verschlechtern: Das Konzept ten ermöglichen. Mehr will er nicht Getriebenen eingestehen!
der Armee XXI sieht vor, die Mehr- verraten, denn Big Bill is watching
zweckhalle in Kloten, bislang wich- you. Ausserdem bleiben Abklärun-
tigster Trainingsplatz des H1, ver- gen zu machen, wie sich ein solches
mehrt zu militärsportlichen Zwecken Vorhaben mit dem Datenschutz ver-
Herren 1

NLB, auch in der Saison 03/04!


Die erste Mannschaft von Bülach Floorball entschied am zu distanzieren, liess die Intensität
Samstag, 19. April, das Spiel der Spiele vor ausverkauften im Spiel der Bülacher nach ein paar
Rängen für sich: Mit 5:4 gegen Iron Marmots Davos-Klosters guten Chancen nach. Und prompt
kassierten sie kurz vor Ende des
bewahrten sie Bülach Floorball im letzten Heimspiel vor dem
zweiten Drittels den Ausgleich.
Abstieg in die 1. Liga. Eine Chronologie des Duells in drei
Akten. Das entscheidende Drittel
Die Wende zu Gunsten der Gäste
Der erste Akt begann für Bülach dominierte danach das Spiel. Doch kam im Schlussabschnitt. Bülach
denkbar schlecht: Mit einer Heim- anstatt die Chancen zu nutzen und kämpfte mit vielen Strafen und spiel-
niederlage gegen den aufstrebenden sich von den Davosern entscheidend te meist in Unterzahl. So kam kein
1. Liga-Verein Iron Marmots Davos-
Klosters. Die Davoser spielten mit
dem Selbstvertrauen, dass sie sich
mit zwei klaren Siegen im 1. Liga-
Playoff gegen Sarnen erarbeitet hat-
ten. Die Gäste gewährte den
Bülachern viel Ballbesitz und spiel-
ten zu Beginn eher verhalten. Trotz-
dem erzielten sie den ersten Treffer.
Bülach konnte reagieren und wen-
dete das Score innert 50 Sekunden
zum 2:1. Der Ausgleich der Bünd-
ner erfolgte aber noch vor dem
Pausenpfiff.
Im Mittelabschnitt konnte Bülach
durch einen Freistosstreffer von
Fisch wieder in Führung gehen und Dani Meier in Aktion.
Herren 1

Rhythmus ins Spiel, und die aggres- ein Pressing aufzuziehen, gewährten durch einen Shorthander von Lukas
sive Linie, die im Mittelabschnitt sie den Bülachern vor allem in der Nabold in der dritten Minute in Füh-
verloren ging, suchten die Unter- Angriffsauslösung viel Raum. Die- rung gehen. Davos kam aber zurück:
länder vergeblich. Anders die Gäste, se nahmen diesen dankend an und In der 25. Minute profitierte Stefan
welche vorentscheidend drei Tore nützten im Gegensatz zum ersten Jecklin von einem Abpraller und
vorlegen konnten. Spiel ihre Chancen und konnten wenig später lief Roman Kälin ziem-
Jetzt erfolgte die Reaktion der
Bülacher, das Spiel wurde intensiver,
aber auch hektischer. Den Start zur
Aufholjagd war ein etwas verzwei-
felt wirkender Backhandschuss
Nabolds von der Mittellinie. Aber
der Ball landete irgendwie im Netz
der Davoser. Bis auf ein Tor kämpf-
te sich Bülach wieder heran und 15
Sekunden vor Schluss hätte Andre-
as Fisch beinahe noch den Ausgleich
erzielt. Aber das spielte in der End-
abrechnung keine Rolle. Nicht zum
ersten Mal in dieser Saison bewie-
sen die Bülacher Moral, aber zum
wiederholten Mal verloren sie eben
trotzdem.
Der zweite Akt
Der zweite Akt in Davos war ein ent-
scheidender, die Iron Marmots hat-
ten die Chance, mit einem Sieg zu
Hause in die NLB aufzusteigen.
Trotzdem starteten die Bündner wie-
der zurückhaltend in die Partie. Statt Lukas Nabold stellt sein Visier ein.
Herren 1

lich leicht durch die Bülacher Rei-


hen, schoss aus spitzem Winkel und
überraschte damit Bülach-Goalie
Roland Schorr: Davos lag in Füh-
rung.
Die glückliche Wende
Der Lärmpegel in der Halle stieg an,
aber Bülach liess sich dadurch nicht
aus dem Konzept bringen. Die Rou-
tiniers Daniel Meier im Power-Play
(33.) und Andreas Dietrich mit ei-
nem Abpraller (38.) sorgten für die
Wende und Matthias Adank konnte
schliesslich mit dem 2:4 alles klar
machen. Captain Dietrich sprach entscheidenden Akt. Für beide Teams im Gegensatz dazu die Murmeltie-
danach von einem verdienten Sieg: galt: der Sieger dieser Partie spielt re: Sie drängten ungestüm nach vor-
«Wir haben clever gespielt und er- nächste Saison in der NLB. Vor aus- ne und erzielten das 1:3. Darauf er-
arbeiteten uns viel mehr Chancen.» verkauften Rängen traten die höhten sie den Druck mit aggressi-
Zwar sei man in Rückstand geraten, Bülacher selbstsicher auf. Agressiv vem Vorchecken und kamen so zum
«am Ende war der Ausgleich in der und wendig liessen sie die Bündner Anschlusstreffer. Bülach geriet ins
Serie aber souverän.» Zusammen- von Anfang an nicht ins Spiel kom- Wanken, die sorgfältig verdrängten
fassend kann man sagen, dass men. Lukas Nabold eröffnete das Bilder der vielen Niederlagen tauch-
Bülach wie im ersten Spiel offensi- Score mit dem 1:0. Die Treffer zwei ten plötzlich wieder auf. Doch dies-
ver und aktiver spielte als der Geg- und drei folgten wenig später. Vom mal konnte sich die erste Mannschaft
ner. Dass es zum Sieg gereicht hat- angeknacksten Selbstvertrauen, von fangen. Durch ein Powerplay kamen
te, war primär auf die markant ge- den vielen Niederlagen der bisher sie wieder zurück ins Spiel: Daniel
sunkene Fehlerquote zurückzufüh- schwierigsten Saison in der NLB war Meier lenkte vor dem Tor zum 4:2
ren. Zudem agierte Bülach in der nichts mehr zu spüren! Souverän ab.
Schlussphase sehr abgeklärt, so dass spielten die Bülacher die Gäste mit
die Bündner nie zu einem eigentli- schnellen Kombinationen aus. Ein NLB!
chen Schlussspurt ansetzen konn- Vorsprung von drei Toren zur ersten Das Spiel schien jetzt gelaufen, von
ten. Pause wirkte beruhigend. einer Reaktion der Gegner war we-
nig zu spüren. Doch sechs Minuten
Der dritte Akt Der Schock vor Schluss lag der Ball plötzlich im
Durch den Ausgleich in der Serie Nach der Pause starteten die Bülacher Tor der Bülacher und die Bündner
kam es also zu einem dritten, alles jedoch etwas zurückhaltender, ganz brauchten nur noch einen Treffer
zum Ausgleich. Durch ein Überzahl-
spiel von Floorball verstrich wertvol-
le Zeit, doch das entscheidende Tor
für Bülach fiel nicht. Die Gäste blie-
ben im Spiel und ersetzten kurz vor
Schluss den Torhüter durch einen
sechsten Feldspieler. Doch die Da-
voser trafen nicht. Eine Minute vor
Schluss befreite Andreas Dietrich die
Bülacher Fans mit seinem Schuss ins
leere Tor zum 5:3. Zwar schafften die
Davoser mit einem Freistoss-Tor
überraschend noch den Anschluss,
doch die verbliebenen 15 Sekunden
waren für den Ausgleich zu kurz.
Bülach Floorball siegte und schaff-
te so den Ligaerhalt: NLB auch in
der Saison 03/04.
Herren 1

Ich wurde von einigen Spielern an-


Die Stimmen zum gefragt, weil die Impulse der dama-
ligen Trainer nicht mehr ankamen

Ligaerhalt. und das Team eine Veränderung


suchte. Ich wollte die Aufgabe nicht
alleine übernehmen, aber zusammen
mit Alain Favez, der auch angefragt
Die erste Mannschaft von Bülach Floorball spielt auch in der wurde, habe ich dann zugesagt. Vor
nächsten Saison in der NLB. Die bisher schwierigste Saison allem aus Sentimentalität, weil ich
mit der Mannschaft von der 1.Liga
in der Nationalliga ist überstanden. An der Bande standen in
in die NLB aufsteigen konnte.
den letzten Spielen nicht mehr Heiner Ganz und Thomas
Maurer sondern Roland Fust, Alain Favez und Marcel Gleichzeitig zu deinem Trainerjob
Mühlestein. Sie haben mit der ersten Mannschaft das bei Bülach Floorball warst du diese
Minimalziel der Saison erreicht: Ligaerhalt. Backhand hat Saison auch noch für GC tätig?
Roland Fust nach dem alles entscheidenden Spiel befragt. Ich habe diese Saison bei GC die
Nachwuchsabteilung geleitet. Zu-
sammen mit diversen Co-Trainern
Thomas Balderer: So kurz nach dem Der Start ist ja optimal gelungen, es habe ich fünf Mannschaften betreut.
Spiel, was ist das für ein Gefühl? gab eine schnelle Führung. Es lief Diese Funktion werde ich auch die
Roland Fust: Die Anspannung lässt am Anfang optimal. Wie seit ihr in nächste Saison ausüben. Wegen die-
nach. Die letzten acht Minuten des dieses Spiel gegangen? ses Engagements war ein Kriterium
Spiels waren intensiv. Wir haben Wir haben die ganze Woche unsere für meine Zusage bei Bülach, dass
gemerkt, dass wir den Ball aus un- Stärken trainiert und genau ange- sich da keine Überschneidungen er-
serer Zone wegbringen mussten, da- schaut, wie wir in der Defensive geben. Bis auf zwei Ausnahmen ging
mit wir nicht zu stark unter Druck spielen wollten. Dieses Mann-Mann- das aber aneinander vorbei.
kommen hinten. Das gelang uns pha- System mit grossem Forchecking
senweise gut, aber eben nicht immer, haben wir auch gut umgesetzt. Mit Wirst Du auch nächste Saison an der
so dass Davos zu gefährlichen Chan- dieser Taktik haben wir viele Bälle Bande stehen?
cen kam. gewonnen und konnten durch unse- Das ist noch unklar. Was die nächste
re Präsenz im gegnerischen Slot auch Saison betrifft, so ist es meiner Mei-
Was ging Dir durch den Kopf beim zwei frühe Tore erzielen. nung nach mit dem Ligaerhalt sicher
Anschlusstreffer acht Minuten vor nicht getan. Die neue Saison muss
Schluss? Gehen wir weiter zurück. Du bist seriös geplant werden. Ob ich dabei
Der hat mich nicht mal so aufgeregt, Mitte Saison zu Bülach Floorball bin, das werden die Gespräche mit
wie vorher, als wir noch zwei Tore zurückgekehrt, wie ist das gelaufen? dem Vorstand jetzt zeigen.
voraus waren. Zu Beginn des letz-
ten Drittels musste ich das Team
noch einmal wachrütteln. Das war
eine entscheidende Phase.

Aber die schwierigste Phase war


vermutlich nach dem 2:3-
Anschlusstreffer im zweiten Drittel?
Ja, eindeutig. Ich habe nach dem
Anschlusstreffer meine Spieler zu
mir gerufen. Wir haben uns auf die
Defensive konzentriert, aber nicht in
unserer Hälfte, sondern vorne in der
Zone des Gegners. Danach kamen
wir wieder zurück in den Rhythmus
und das Spiel wurde ruhiger. Von mir
aus gesehen spielten wir danach so-
gar besser als im ersten Drittel. Roland Fust, Marcel Mühlestein und Alain Favez.
Herren 1

Unsere aktuellen Sponsoren


Zufrieden, trotz allem und Inserenten:

Hauptsponsoren
Captain Andreas Dietrich sorgte trotz den Turbulenzen für
Raiffeisenbank Höri/Bülach, Bülach
die nötige Konstanz im Team. Ein Interview mit dem Büli Sport AG, Bülach
Topskorer und Schützen des letzten Tors im Spiel der Spiele. Ochsner Hockey u. Inline AG, Embrach

Thomas Balderer: Bist Du zufrieden nicht zum Ausgleich, das war si- Sponsoren
mit deinem Team? cher glücklich, aber Glück braucht EUROBUS welti-furrer AG, Zürich
Andreas Dietrich: Ja ich bin zufrieden. es halt auch in einem solchen Touring Garage AG, Eglisau
Ich habe während der Saison ein paar Match. Zinniker Uhren + Schmuck, Bülach
Mal am Charakter des Teams gezwei- Bülachguss AG, Bülach
Kino ABC/Bambi, Bülach
felt, weil wir einige dumme Niederla- Wie gross war der Anteil der bei-
Manser HiFi-TV, Dietlikon
gen einstecken mussten. Aber jetzt hat den neuen Trainer, Roland Fust
es sich gezeigt, dass man auf jeden und Alain Favez, die erst auf die Partner für Einkäufe
einzelnen zählen kann. Und das ist zweite Hälfte der Saison zum Team Centrum Metzgerei Rhyner, Bülach
eine wichtige Erfahrung für das Team, gestossen sind? Fleischli Konditorei, Bülach u. Nieder-
auch für den Zusammenhalt für die Das ist schwierig zu sagen. Ent- glatt
nächste Saison. scheidend war sicher die Umstel- Landi, Bülach
lung von der Raum- zur Manndek-
Partner für Drucksachen
Es gab auch in diesem Spiel brenzli- kung und das frühe Stören des
Copyprint Bülach
ge Situationen, zum Beispiel als aus Gegners. Ich hatte das Gefühl, dass
dem 3:0 plötzlich ein 3:2 wurde? diese Änderung erfolgreich war. Internet
Ja, das war eine hektische Phase. Sie Inetconsult AG, Dübendorf
machten plötzlich Druck auf unsere Es war rückblickend eine der här-
Verteidigung und wir hatten uns noch testen Saisons. Inserenten
nicht darauf eingestellt. Da sind wir Ja, es war sicher hart. Ich hatte mir AMAG, Bachenbülach
für einen Moment geschwommen. Als eigentlich mehr erhofft. Am An- Andris Drogerie, Bülach u. Eglisau
wir das wieder in den Griff bekamen, fang lief es sehr schlecht. Mit den Breakpoint, Bülach
war das Spiel wieder gut. neuen Spielern versprach ich mir Brovag AG, Kloten
dann einen Aufschwung. Dieser ist De Bastiani-Mechanik AG, Höri
Götz Elektro, Höri
Im letzten Drittel hast Du nie mehr am aber nicht eingetreten, wir habe ein
Harlacher A., Toyota-Vertretung, Win-
Sieg gezweifelt? paar Mal knapp mit einem Tor ver-
kel
Zu Beginn haben wir souverän ge- loren und es kam so eine Looser- Martin’s Bike Shop, Kloten
spielt, haben den Ball gehalten. Das Mentalität auf. Das war eine fru- Pizza Mobil Partyservice, Bülach
sah recht gut aus. Das wir dann den strierende Zeit. Wichtig waren jetzt Rahmen + Goldleisten Ammann AG,
Anschlusstreffer kassierten war natür- aber die letzten Spiele und da ha- Niederglatt
lich ungünstig und führte zu ein paar ben wir Charakter gezeigt. Reisebüro Flugladen, Bülach
gefährlichen Situationen. Aber es kam Rentenanstalt/Swisslife, Bülach
Restaurant Frieden, Bülach
Restaurant Landhus Büli, Bülach
Restaurant Vis a Vis, Bachenbülach
Stano AG Malergeschäft, Bülach
Strebel Martin, Fahrschule, Winkel
Suter Optik, Bülach
Wave Rock,Bülach
Wohnidée Baur, Bülach
Zürcher Kantonalbank, Bülach

Wir danken unseren Sponsoren und In-


serenten für die Unterstützung. Dank ih-
rer Unterstützung können wir das Uni-
hockey in Bülach fördern. Bitte berück-
sichtigen Sie unsere Sponsoren und In-
serenten bei Ihren Einkäufen.
Elite

Kern - Spieler, die Verantwortung


Endlich in der übernehmen konnten. Wir hatten in
dieser Hinsicht den Vorteil, das wir

Stärkeklasse B solche Extrakönner im Team hatten,


die bei den Elite-Junioren ein Spiel
beinahe im Alleingang entscheiden
Remo Mansers Traum ist in Erfüllung gegangen: Er hat seine konnten. Tornados Frutigen hatte nur
Elite-Junioren in die Stärkeklasse B geführt. Mit zwei Siegen ein Spieler dieser Klasse.
gegen Tornados Frutigen schaffte die Elite von Bülach
Mit den Extrakönnern von Bülach
Floorball den lang ersehnten Aufstieg. Vor einem Jahr gab es aber auch Unstimmigkeiten,
scheiterte die Elite in den Aufstiegsspielen gegen ein weil sie im entscheidenden Moment
überlegenes Stawi Olten. Remo Manser über den bisher für die Elite und nicht für die erste
grössten Erfolg der Elite. Mannschaft spielten.
Das ist eine dumme Sache und ich
Thomas Balderer: Der Aufstieg ist An was hat es gelegen, das es jetzt möchte mich eigentlich auch nicht
geschafft, was ist das für ein Gefühl? endlich geklappt hat mit dem Auf- gross darüber äussern. Ich hatte mit
Remo Manser: Es ist unbeschreib- stieg? diesen Spielern persönliche Abma-
lich. Ich bin seit sechs Jahren Trai- Der Hauptgrund war sicher, dass chungen. Ich wollte Unstimmigkei-
ner. Fünfmal mussten wir uns mit unser Gegner nicht mehr so gut war ten vermeiden. Dass es jetzt trotzdem
dem zweiten Platz begnügen und wie letztes Jahr Stawi Olten. Torna- dazu gekommen ist, war unglücklich.
jetzt hat es endlich geklappt. Das ist dos Frutigen war über die ganze
schon ein sehr spezielles Gefühl. Mannschaft gesehen nicht so stark Habt ihr schon realisiert, was der
wie wir. Wir mussten zwar auch eine Aufstieg bedeutet?
Wie habt ihr den Sieg gefeiert? Niederlage hinnehmen, aber da wur- Ein wichtiger Unterschied ist, das
Zuerst haben wir in der Halle, wie den wir unter unserem Wert geschla- wir mehr Spieltage haben werden in
sich das gehört, mit Zigarren und gen. Schlussendlich hat sich die bes- der nächsten Saison, weil wir Ein-
Champagner gefeiert. Danach gab es sere Mannschaft durchgesetzt. zelspiele bestreiten werden und nicht
für alle eine kalte Dusche. Später mehr in Turnierform spielen. Diesen
sind wir weiter an eine Party mit der Wo lagen eure Vorteile? Unterschied werden wir schon spü-
ganzen Mannschaft und haben bis Wir hatten einen leichten Vorteil auf ren. Der andere Punkt ist, dass wir
am Morgen durchgefeiert. Jetzt, eine der Position des Goalies, aber auch nächste Saison gegen grosse Teams
Woche später, haben wir Spaghetti technisch waren wir besser. Und wir wie GC oder die Jets spielen wer-
gegessen zusammen und uns den hatten mit den Spielern, die diese den. Das wird sicher sehr speziell!
letzten Sieg, den 10:4-Erfolg auf Vi- Saison in der NLB trainiert hatten – Was das aber konkret heisst, werden
deo angeschaut. sprich: Bührer, Kade, Moser, Pfeifer, wir vermutlich erst beim ersten Spiel
merken.

Du wirst also Trainer bleiben?


Ja, ganz klar, ich bleibe dem Team
treu. Vielleicht wird mich noch je-
mand unterstützen, aber ich bleibe
sicher.

Wie sieht es bei den Spielern aus?


Ich hoffe, dass es beim Herren 1
nicht zu viele Abgänge geben wird.
Wenn wir nicht allzu viele Spieler
an die erste Mannschaft abgeben
müssen, sieht es gut aus für uns. Und
ich hoffe auch, dass wir in den Pro-
betrainings den einen oder anderen
guten Spieler für uns gewinnen kön-
nen. Abgänge zu einem anderen Club
erwarte ich keine.
Herren 2

Viele Abgänge
und ein Blick zurück.
Rang 6: Das Herren 2 hat sein selbstgestecktes Ziel Aufstieg
klar verpasst. Ausschliesslich ungünstige
Trainingsbedingungen (Freitag 22.00 bis 24.00 Uhr),
Verletzungspech und unfähige Schiedsrichter verhinderten
eine bessere Platzierung. Auf Ende Saison sind Felix
Schöpfer, Valentin Engler, Thomas Balderer und Alex Dolf
zurückgetreten. Doch der Worte genug, lassen wir die Bilder Zahn verloren, Spiel gewonnen.
sprechen:

Alex Dolf, genannt die Mauer: Wir werden ihn vermissen. Martin Stutz: Souverän wie immer.

Das Herren 2: Nicht immer erfolgreich, aber stests gut aufgelegt.


Portrait

Kleine technische und taktische Feh-


Bülach Floorballs ler (schliesslich ist es für die Hälfte
der Mannschaft überhaupt die erste

erster Natispieler offizielle Begegnung) verhindern


dies aber, so dass es auch nach zwei
Dritteln genau so knapp steht, ausser
was die Tordifferenz anbelangt.
Welcher NLB Club kann sich schon rühmen, einen Spieler Im letzten Drittel zeigt die Mann-
der Nationalmannschaft einsetzen zu dürfen? Und das erst schaft aber Moral und erzielt durch
noch in seiner 2. Mannschaft. Das Backhand hat Stéphane Renoux den ersten offiziellen Tref-
Geslin, den Star der französischen Nati, an das Belgische 6- fer der Französischen Nationalmann-
Länderturnier begleitet. schaft! Daran beteiligt ist natürlich
auch Nr. 10 aus Bülach. Stéphane
Samstag 8. Februar 2003, Sportarena um den Kasten, den sie später rein Geslin spielte den Pass und zeigt sich
Denderleeuw, 8.55 Uhr: Die Franzö- halten wollen. Der spontan gewähl- erfreut ab seinem ersten
sische Nationalmannschaft steht be- te Spruch wurde mehrstimmig (vor Scorerpunkt.
reit für ihren allerersten Auftritt auf allem in der Tonlage) durch die Hal- Mit dem 1:10 ging die Partie zu
internationalem Parkett, und dies am le gekreischt: Allez les bleu! Späte- Ende, die Spieler verliessen das
Belgischen 6-Länderturnier. Die stens dann wird den Spielern Spielfeld in Richtung Garderobe,
Fans auf den Tribünen toben. Die bewusst, wie unrhythmisch das tönt. halb sich ärgernd über die Fehler und
Spieler wissen, dass sie mit diesem Beim zweiten Match wurde deshalb verpassten Chancen, halb sich freu-
Auftritt Unihockeygeschichte schrei- der Spruch noch einmal gewechselt: end über das erste Spiel im blauen
ben. Was für ein Gefühl! Die Vorbe- Un pour tous, tous pour un! Trikot.
reitung war kurz aber die Motivati- Grosse Fortschritte
on ist da. Geduldig warten die Spie- Und dann geht es los.
Schnell machen sich die Schwedi- Leider gingen auch die beiden ande-
ler beim Eingang der Halle. Endlich
schen und Schweizerischen Söldnern ren Partien (4:6) gegen Belgien und
ertönt die Musik.
der Ungaren bemerkbar. Mit Tricks Holland (4:6) verloren. Die knappen
Sing, Sing, Sing à la Huhtimo wissen sie der Kulisse Resultate zeigen aber, wie gross die
Beide Mannschaften reihen sich in zu gefallen und kommen immer wie- Fortschritte zwischen den drei Spie-
der Mitte des Feldes ein. Nach einer der zu gefährlichen Chancen, die len waren. Dies war vor allem der
kurzen Rede des Organisators dre- aber bis auf eine vom hervorragen- zunehmenden Disziplin auf der Bank
hen sich alle Spieler nach rechts. An den Schlussmann Balandras vernich- zu verdanken. Leider konnten die
der Wand zwei Fahnen. Beide Lan- tet werden. Das erste Drittel endet genauen Matchtelegramme bis heu-
deshymnen ertönen und die Spieler mit dem knappen Resultat von 0:1 te nicht eruiert werden. Aus dem
singen (so gut es geht) mit. für Ungarn. Gestärkt aus der Pause Gedächnis bleibt mir nur folgendes:
Dann zwei, drei kurze Sprints. Die zurückgekommen, versuchen die France - Hongrie 1:10 (0:1, 0:6, 1:3)
Spieler sind heiss, versammeln sich Blauen den Ausgleich zu erzwingen. Renoux (Geslin)
France - Belgique 4:6 (3:1, 0:3, 1:2)
Lanini (Hamard), P. Stegmann,
Lanini, P. Stegmann
France - Pays-Bas 4:6 (2:2, 0:1, 2:3)
Hamard (Geslin), D. Stegmann
(Balandras), Geslin (Lanini), P. Steg-
mann (Schubenel)

Das Turnier wurde übrigens von der


Deutschen U21 gewonnen, die in
einem spannenden und emotions-
geladenen Finale Ungarn mit 6:5
schlug.Mehr Infos auf:
www.francefloorball.fr.fm/

Die französische Nationalmannschaft


Nachwuchs

die Junioren kein einfaches Jahr.


Siegreiche Junioren D Schliesslich wurde die Mannschaft
zu Beginn der Saison von zwei jun-
gen und noch ganz unerfahrenen
Neben der Elite spielten die Junioren D vom Nachwuchs am Trainern (Marcel Winiger und Tho-
Besten und beendeten die Saison als Gruppensieger. Noch mas Ogi) übernommen. Damit nicht
auf das Podest hat es für die Junioren B gereicht (Platz 2) genug, kamen vielfach mehr Junio-
ren ins Training, als man an einer
und für die Juniorinnen A (Platz 3). Knapp am Podest vorbei
Meisterschaftsrunde einsetzen konn-
spielten die Junioren C17, sie belegen am Ende der Saison
te. So verwundert es nicht, dass das
Rang 4. Im Mittelfeld auf Rang 6 landeten die Junioren C22. Training manchmal einem kleinen
Trotz Erfolg lief bei den Junioren D nicht immer alles rund. aufgescheuchten Bienenschwarm
glich. Als die beiden Trainer in die
Richard Köppel: Ja man kann mit der ten eine sportlich absolute Spitzen- RS mussten, wurde die Mannschaft
Saison unserer jüngsten lizenzierten saison, denn gegen Winterthur wiederum mit zwei neuen Gesichtern
Mannschaft wirklich sehr zufrieden United II und Bassersdorf kam man und somit neuen Gewohnheiten kon-
sein, hat man sich schliesslich schon nicht über ein Unentschieden hinaus. frontiert. Die eine Person war meine
einen Meisterschaftsspieltag vor Allerdings bleibt hier noch anzufü- Wenigkeit und die andere war Mar-
Ende der regulären Spielzeit für die gen, dass man gegen Bassersdorf tina Kilchenmann (An dieser Stelle
(inoffiziellen) Schweizer- schon den Gruppensieg im Rücken ganz herzlichen Dank!).
meisterschaften in Schiers qualifi- wusste und deshalb nicht mit aller- Mit Schwung in die Saison
ziert! Und das erst noch ohne einen letzter Konsequenz gespielt hatte
doppelten Punkteverlust in einem und Winterthur United am Ende hin- Wie schon Eingangs erwähnt, konn-
Spiel und am Ende mit sechs Punk- ter uns den zweiten Rang belegte. te die Saison trotz aller Hindernisse
ten Vorsprung auf den nächsten Ver- Hoffen wir, dass diese Nachlässig- erfolgreich zu Ende gespielt werden
folger. Den höchsten Saisonsieg keiten an der Endrunde über das und hoffen wir, dass der Abschluss
konnte man gegen Fireball Wochenende vom 26./27. April nicht in Schiers ähnlich erfolgreich verlau-
Nürensdorf I mit einem 16:0 einfah- mehr aufgetreten sind und wir somit fen wird, dass man wieder mit viel
ren. Da sich dies nicht der einzige zu einem herausragenden Schwung und Freude in die kommen-
deutliche Erfolg blieb, schaute am Saisonabschluss gekommen sind. de Saison gehen kann.
Schluss ein hervorragendes Torver-
hältnis von 141:57 heraus. Schwieriges Jahr
Aber zwei Kleinigkeiten verhinder- Doch hinter den Kulissen gab es für

Der Raiffeisen-Cup 2003


Am Samstag, 17. Mai geht es wieder los. In der
Kantonsschule Bülach geht der 2. Raiffeisen-Cup von Bülach
Floorball über die Bühne. Zwanzig Teams in vier Kategorien
kämpfen um die Titel.
Stefan Ringli: Vor Jahresfrist fand trennten Kategorien. Der Event ver- sich die Anmeldungen erfreulicher-
die Premiere des Unihockey- lief friedlich, ja fast familiär. Viele weise fast verdoppelt. Rund 130
Schülerturnieres für Mittelstufen- Eltern feuerten ihre Schützlinge an, Mittelstüfler werden die Stöcke
klassen aus der Region Bülach und welchen die Strapazen nach sechs kreuzen und um den Sieg eifern.
Umgebung statt. An einem ziemlich Spielen deutlich anzusehen waren. Leider müssen die Kategorien bei
kalten Mai-Samstag füllten rund 70 den Mädchen wie letztes Jahr zusam-
Kinder die Turnhallen der Kantons- Die zweite Runde mengelegt werden.
schule mit heisser Stimmung. Die Am Samstag, 17. Mai geht der Cup Wir vom OK freuen uns auf span-
Teams spielten mit grossem Einsatz nun in die zweite Runde. Im Ver- nendes und faires Unihockey.
in nach Geschlecht und Alter ge- gleich zur letzten Austragung haben