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EXISTENZ 2014

Der wirtschaftliche Notfallkoffer

EXISTENZ 2014 Der wirtschaftliche Notfallkoffer
EXISTENZ 2014 Der wirtschaftliche Notfallkoffer
EXISTENZ 2014 Der wirtschaftliche Notfallkoffer
EXISTENZ 2014 Der wirtschaftliche Notfallkoffer
• Jan Puschmann • Diplom Betriebswirt (BA) • Senior Consultant • Zulassung der IHK für:

Jan Puschmann

Diplom Betriebswirt (BA)

Senior Consultant

Zulassung der IHK für:

§34 c,d,f der GewO

FP Finanzpartner in Bayern Landshuter Allee 10 80637 München Tel.: 089/ 78 79 79 811 jan.puschmann@fp-finanzpartner.de

Wirtschaft

Markt

Recht

• Betriebshafpflichtvers.

• Vermögensschadenvers.

• Gebäudeversicherungen

• Betriebsinhaltsvers.

• Betriebsunterbrechungsvers.

• Transportversicherung

• KFZ-Flotte

• AGG-Versicherung

• usw.

Unternehmen

• Betrieliche Altersvorsorge

• Betriebliche BU/EU

• Betriebliche Krankenvers.

• Betriebliche Unfallvers.

• Auslandsreisekrankenvers.

• usw.

Humankapital

• D&O

• Strafrechtsschutz

• Arbeitsunfähigkeit

• Berufsunfähigkeit

• Invalidität

• Risikolebensversicherung

• Vorsorgevollmacht

• usw.

Key-Person

Privatperson

Steuern

• Privathaftpflichtvers

• Wohngebäudevers.

• Hausratvers.

• KFZ-Vers.

• Unfallvers.

• Krankenvers.

• Pflegevers.

• Altersvorsorge

• Patientenverfügung

• Vorsorgevollmacht

• usw.

Quelle: Wikipedia

Quelle: Wikipedia

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Quelle: Quelle: wikipedia.org Spiegel.de Quelle NDR
Quelle: Quelle: wikipedia.org Spiegel.de
Quelle NDR

Aktuelle Situation:

Aktuelle Situation :

Geschichte:

1883 gesetzliche Krankenversicherung

1884 gesetzliche Unfallversicherung

1891 Rentenversicherung

1927 Arbeitslosenversicherung

1995 Pflegeversicherung

Seit ca. 1960 zunehmend Umlagefinanziert

• 1927 Arbeitslosenversicherung • 1995 Pflegeversicherung • Seit ca. 1960 zunehmend Umlagefinanziert

Aktuelle Situation:

 

Transferleistungen

   

(Alimentation)

 

Gesetzliche Sozialversicherung

 

Beamtenversorgung

Sozialhilfe Elterngeld Kindergeld Wohngeld Ausbildungshilfe Arbeitslosengeld II Grundsicherung

Rentenversicherung

Ruhegehalt

Altersrente

Unfallruhegehalt

 

Erwerbsminderungs-Rente

Dienstunfähigkeits-Rente

 

Witwen / Waisen-Renten Reha-Maßnahmen

Unterhaltsbeitrag

 

 

Krankenversicherung

Pflegeversicherung

 

Arbeitslosenvers.

Unfallversicherung

 

Steuerfinanziert

 

Beitragsfinanziert

 

Dienstverhältnis

Finanzierung:

Krankenversicherung 1/2 Beitrag Arbeitgeber 1/2 Beitrag Arbeitnehmer 0,9% allg. Beitrags- zuschlag Arbeitnehmer §241a SGBV

Unfallversicherung

Wird alleine durch den Arbeitgeber gezahlt!

Pflegeversicherung 1/2 Beitrag Arbeitgeber 1/2 Beitrag Arbeitnehmer 0,25% zusätzlich für kinderlose Arbeit-nehmer*

Arbeitslosenversicherung

1/2 Beitrag Arbeitgeber 1/2 Beitrag Arbeitnehmer

Rentenversicherung

1/2 Beitrag Arbeitgeber 1/2 Beitrag Arbeit-nehmer

*Ausnahmen: vor 01.01.1940 geborene; Kinder u. Jugendliche bis 23 Lebensjahr; Arbeitslosengeld II-Empfänger; Wehr- u. Zivildienstleistende

Umlagefinanzierung

Umlagefinanzierung Stand 2009 Quelle : altersvorsorge24.de

Stand 2009

Quelle : altersvorsorge24.de

Beispiel Kapitaldeckung in der PKV

Aufbauphase Entnahmephase 25 30 35 40 45 50 55 60 65 70 75 80 85
Aufbauphase
Entnahmephase
25
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Beitrag nach Wegfall des gesetzlichen Zuschlages
Beitrag inkl. des gesetzlichen Zuschlages
Risikobeitragsverlauf
Beitrag inkl. Zuschuß aus dem gesetzlichen Zuschlag

Risikoverlauf

Zu zahlender

Beitrag

Lebensalter

Wer arbeitet wie

Umlagefinanziert: • Staatliche Rente • Gesetzl. KV • Gesetzl. Pflegev. • Arbeitslosenv.
Umlagefinanziert:
• Staatliche Rente
• Gesetzl. KV
• Gesetzl. Pflegev.
• Arbeitslosenv.
Kapitalgedeckt: • Versorgungswerke • Private KV • Private Pflegev.
Kapitalgedeckt:
• Versorgungswerke
• Private KV
• Private Pflegev.

Reformen

Reformen • Rentenversicherung : 1957 - 2008 17 größere Reformen • Krankenversicherung: 1989 - 2009 17

Rentenversicherung : 1957 - 2008 17 größere Reformen

Krankenversicherung: 1989 - 2009 17 größere Reformen Maximalbeitrag 1970 mtl. 50,31 €, in 2014 mtl. 720,90 €

Systemunterschiede GKV - PKV

Gesetzliche Krankenversicherung • Demographieproblem • Umlageverfahren • steigende Beiträge • z. T.
Gesetzliche
Krankenversicherung
• Demographieproblem
• Umlageverfahren
• steigende Beiträge
• z. T. Familienabsicherung
• z. T. niedrige Beiträge im Alter
• Einheitsleistung
• Einheitsbeitrag
• sinkende Leistungen
Private Krankenversicherung • Rücklagen (z.Zt 180 Mrd. €) • Kapitaldeckungsverfahren • steigende Beiträge
Private
Krankenversicherung
• Rücklagen (z.Zt 180 Mrd. €)
• Kapitaldeckungsverfahren
• steigende Beiträge
• immer Individualbeiträge
• Beitragsentlastung im Alter
• individuelle Leistung
• individueller Beitrag
• konstante Leistungen

Aktuelle Situation:

Bericht der Bundesregierung
Bericht der Bundesregierung

Hinsichtlich der zu erwartenden Absenkung des Sicherungsniveaus vor Steuern wird darauf hingewiesen, dass die gesetzliche Rente zukünftig alleine nicht ausreichen wird, um den Lebensstandard des Erwerbslebens im Alter fortzuführen. Die heutigen Rentenhaushalte sind nicht zuletzt auch aufgrund weitgehend vollständiger Erwerbsbiografien gut versorgt. In Zukunft wird der erworbene Lebensstandard nur erhalten bleiben, wenn die finanziellen Spielräume des Alterseinkünftegesetzes und die staatliche Förderung der privaten Vorsorge (Riesterrente) genutzt werden, um eine private Vorsorge aufzubauen. Zentrale Säule der Altersversorgung wird aber weiter die gesetzliche Rente bleiben.

Aktuelle Situation

Aktuelle Situation

Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)

Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) • Jeden 3. Arbeiter und • jeden 4. Angestellten trifft es. • Alle nach

• Jeden 3. Arbeiter und

• jeden 4. Angestellten trifft es.

• Alle nach dem 01.01.1961 geborenen haben keine staatl. BU-Rente mehr

• Durchschnittliche volle Erwerbsminderungsrente: 634.- €

• Häufigste Ursache: Psychische Erkrankungen

• Beispiel: Bei einem Einsatz mit der freiwilligen Feuerwehr erhält der Leiter eines Sägewerks einen Schlag auf den Hals/Kopf. Die Folge ist eine Gehirnblutung, einseitige Lähmung und gestörtes Sehvermögen

Sicher Segeln – Existenzielle Risiken

Arbeits- kraft A G
Arbeits-
kraft
A
G
Sicher Segeln – Existenzielle Risiken Arbeits- kraft A G Rente ∞ K B V U heute

Rente

Segeln – Existenzielle Risiken Arbeits- kraft A G Rente ∞ K B V U heute 67
K B V U heute 67 Haftpflichtv., Unfallv., Pflegev.
K
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heute
67
Haftpflichtv., Unfallv., Pflegev.

Besondere Situationen

Todesfallabsicherung:

• Absicherung eines Darlehens

• Absicherung der Familie

Wohngebäudeversicherung:

• Absicherung der Immobilie bei Feuer, Sturm und anderen Elementarschäden

der Familie Wohngebäudeversicherung: • Absicherung der Immobilie bei Feuer, Sturm und anderen Elementarschäden
der Familie Wohngebäudeversicherung: • Absicherung der Immobilie bei Feuer, Sturm und anderen Elementarschäden

Eigener Herr – mit eigener Verantwortung

Was Sie bereits gemacht haben:

• Eine Geschäftsidee gefunden

• Staatlich geförderte Beratung wahrgenommen

• Die Rechtsform festgelegt

• Mit Ihrem Berater einen Businessplan aufgestellt

Der letzte Schritt:

• Absicherung der betrieblichen Risiken

• Mit Ihrem Berater einen Businessplan aufgestellt Der letzte Schritt: • Absicherung der betrieblichen Risiken
• Mit Ihrem Berater einen Businessplan aufgestellt Der letzte Schritt: • Absicherung der betrieblichen Risiken

Grundsätzliches!

• Betriebliche Risiken sind grundsätzlich nicht über Privatversicherungen abgesichert

• Private Risiken sind in gewerblichen Versicherungen teilweise mitversichert

• Es gibt fast keine Standardkonzepte. Die Prämien werden anhand dem individuellen Risiko ermittelt

• Planen Sie etwa 4 Wochen für den Abschluss ein

• Die Verträge müssen regelmäßig angepasst werden

Betriebshaftpflichtversicherung

Betriebshaftpflichtversicherung • Wichtigste gewerbliche Versicherung!! • Haftet für Schäden gegenüber Dritten •

• Wichtigste gewerbliche Versicherung!!

• Haftet für Schäden gegenüber Dritten

• Prüft ob Ansprüche berechtigt sind

• Es gibt keine Summenbegrenzung bei Haftung

• Je nach Rechtsform teilweise Haftung mit Privatvermögen

• Beispiel: Beim Anschluss Ihres Produktes kommt es bei Ihrem Kunden zu einem Kurzschluss. Dadurch werden im Warenwirtschaftssystem Daten gelöscht, die manuell neu erfasst werden müssen

Vermögensschadenversicherung

- das unterschätzte Risiko -

Vermögensschadenversicherung - das unterschätzte Risiko - • Leistet bei reinen Vermögensschäden • Leistet z.B. bei

• Leistet bei reinen Vermögensschäden

• Leistet z.B. bei Beratungsfehlern, Fehlauskünften, Planungsfehler, Fristversäumnisse

• Sinnvoll für beratende, planende, verwaltende oder bertreuende Tätigkeiten

• Bei einzelnen Berufen eine Pflichtversicherung

• Beispiel: Wegen einer Fristversäumnis des StB wird ein falscher Steuerbescheid rechtskräftig

Betriebsinhaltsversicherung

Die „Hausratversicherung“

Betriebsinhaltsversicherung Die „Hausratversicherung“ • Leistet bei z.B. bei Feuer, Einbruch, Diebstahl •

• Leistet bei z.B. bei Feuer, Einbruch, Diebstahl

• Versichert sind z.B. Büromöbel, Vorräte, Maschinen, …

• Zahlt z.B. für Schadenbeseitigung, Reparatur und Neuanschaffung

• Beispiel: Bei einem in einem metallverarbeitenden Betrieb wird eingebrochen. Es werden 1,5 Tonnen Kupfer und 10 Diamantwerkzeuge gestohlen

Betriebsunterbrechungsversicherung

Betriebsunterbrechungsversicherung • Fixkosten laufen auch bei einer Betriebsunterbrechung weiter • Ursache ist

• Fixkosten laufen auch bei einer Betriebsunterbrechung weiter

• Ursache ist häufig ein Schaden der Betriebsinhaltsversicherung

• Alternativen sind z.B. ein hohes Krankentagegeld oder eine Existenzbetriebsunterbrechungsversicherung

• Beispiel: Ein selbständiger Rechtsanwalt hat einen schweren Autounfall mit anschließender Reha. Mit 500 € Krankentagegeld kann er Lebenshaltung, Miete, Löhne und den Vertreter bezahlen

Rechtsschutz

Rechtsschutz • Rechtsanwaltsgebühren bei Streitwert von 30.000.- Euro liegen bei ca. 6.000.- Euro • Meist erst

• Rechtsanwaltsgebühren bei Streitwert von 30.000.- Euro liegen bei ca. 6.000.- Euro

• Meist erst sinnvoll wenn Mit- arbeiter vorhanden sind

• Privatschutz ist häufig mitversichert

• Bieten teilweise Forderungsmanagement an

• Beispiel: Wegen einer vergessenen Lieferung können Sie zugesagte Liefertermine nicht einhalten. Deshalb müssen Sie Konventionalstrafen an Ihre Kunden zahlen. Hierfür fordern Sie Schadenersatz vom Verursacher

D&O - Versicherung

D&O - Versicherung • Directors and Officers Versicherung • Organe und leitende Angestellte einer Gesellschaft

• Directors and Officers Versicherung

• Organe und leitende Angestellte einer Gesellschaft haben die „Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters zu erfüllen“

• Z.T. Umkehr der Beweislast (§ 93 AktG)

• Vorstände, Geschäftsführer und Aufsichtsräte haften unbegrenzt mit dem gesamten Privatvermögen

• Beispiel: Der Geschäftsführer lässt versehentlich Forderungen verjähren

Produkthaftpflicht

• Schadenersatzpflicht wegen Personen- oder Sachschäden

• Haftung möglich als: Hersteller, Quasihersteller, Importeur in den EWR, Lieferant

• Schadenursachen produzierendes Gewerbe: Produktions- mängel, Instruktionsfehler, Falschlieferungen, …

• Schadenursachen beim Händler: fehlen zugesicherter Eigenschaften, Veränderung der Produkte, Mängel, …

• Bei der Herstellung von Produkten, die weiterverarbeitet werden, ist eine erweiterte Produkthaftpflicht nötig.

… • Bei der Herstellung von Produkten, die weiterverarbeitet werden, ist eine erweiterte Produkthaftpflicht nötig.

Ein paar Exoten

• Patentrechtsschutzversicherung

• Veranstaltungsversicherung

• Hakenlastversicherung

• Transportversicherung

• Musterkollektionsversicherung

• AGG-Police

• Ausstellungsversicherung

• Vertrauensschadenversicherung

• u.v.m.

Fazit

Fazit • Suchen Sie sich einen Berater • Konzeption schlägt Kondition • Sichern Sie existentielle Risiken

• Suchen Sie sich einen Berater

• Konzeption schlägt Kondition

• Sichern Sie existentielle Risiken ab

• Nutzen Sie staatlichen Förderungen

• Stimmen Sie betriebliche und private Absicherung ab

• Von zu viel Information ist noch keiner arm geworden

• Unverhofft kommt oft.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit !

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit ! Jan Puschmann jan.puschmann@fp-finanzpartner.de Tel.: 089/78 79 79 811

Jan Puschmann jan.puschmann@fp-finanzpartner.de Tel.: 089/78 79 79 811