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Mengen

und

sind abzählbar unendlich,

ist überabzählbar unendlich.

liegt dicht in

:

Archimedisches Axiom:

ist nicht nach oben beschränkt.

Vollständigkeitsaxiom: Jede nichtleere, nach oben beschränkte Teilmenge von Schranke (Supremum).

besitzt in

eine kleinste obere

abgeschlossene Mengen (in

): Der Limes jeder konvergenten Folge

liegt wieder in

.

i. ist abgeschlossen.

ii. Die Vereinigung endlich vieler abgeschlossener Mengen ist wieder abgeschlossen; die Vereinigung unendlich vieler abgeschlossener Mengen im Allgemeinen nicht.

iii. Durchschnitte abgeschlossener Mengen sind abgeschlossen.

kompakte Mengen:

kompakt, falls

abgeschlossen und beschränkt.

Formeln

Beträge:

1. |

|

|

|

| | (Dreiecksungleichung)

2. |

|

|

|

|

|

||

3. |

|

||

|

|

4. |

|

|

|

 

|

|

Vollständige Induktion:

1. Induktionsanfang (meistens n=0 bzw. n=1)

2. Induktionsannahme/Induktionsschritt („Für beliebiges, aber festes n gilt:“)

3. Induktionsschluss

Bernoulli-Ungleichung:

Binomialkoeffizient: ( )

binomischer Lehrsatz: (

Eine Funktion f ist

(

)

(

)

)

 

(

)

, (

)

(

)

(

)

(

)

(

)

surjektiv

bijektiv f ist surjektiv und injektiv

injektiv

(

)

(

)

(

)

Folgen Supremum, Infimum; limsup, liminf Supremum: kleinste obere Schranke ( Infimum: größte untere Schranke ( Häufungspunkt einer Menge D:

Limes superior ( ): größter Häufungspunkt einer Folge (Folge von Suprema)

Limes inferior (

)

)

mit Limes a; a heißt dann Häufungspunkt.

): kleinster Häufungspunkt einer Folge (Folge von Infima)

konvergent mit Limes a Monotonie, Beschränktheit, Konvergenz Monotonie: Eine Funktion f ist

monoton steigend

(

)

(

)

streng monoton steigend

(

)

(

)

monoton fallend

(

)

(

)

streng monoton fallend

(

)

(

)

Beschränktheit: Eine Funktion f ist beschränkt

 

|

|

Konvergenz:

|

|

Falls Jede konvergente Folge ist beschränkt; falls

nicht beschränkt, ist

 

nicht konvergent.

Jede monotone und beschränkte Folge ist konvergent:

monoton wachsend

monoton fallend

Cauchy-Folge:

Cauchy-Folge

| konvergente Folge (in

!)

|

Konvergenz gegen unendlich

Rechenregeln für konvergente Folgen:

i.

(

)

ii.

(

)

iii.

(

)

iv.

Für

sind alle bis auf endlich viele

.

Für

v. :

 

(

)

vi.

|

| →

|

|

vii.

viii.

Aus

folgt nur

, nicht

.

ix.

„Sandwich-Lemma“:

Teilfolgen

Falls

, dann ist a Grenzwert jeder Teilfolge von

.

Teilfolge:

Häufungspunkt:

(

) mit

i.

(

)

ii. alternativ:

(

) monoton wachsende Folge,

(

(

)

) für unendlich viele n.

Jede konvergente Folge besitzt genau einen Häufungspunkt.

Bolzano-Weierstrass:

i. Jede beschränkte Folge besitzt mindestens einen Häufungspunkt.

ii. Jede beschränkte Folge besitzt mindestens eine konvergente Teilfolge.

[i. ii.] Jede Folge in

besitzt eine monotone Teilfolge. Zu jeder Teilfolge existiert eine Teil-Teilfolge

(

(

)) mit

kompakt Jede Folge von

besitzt eine konvergente Teilfolge mit Limes aus

Komplexe Zahlen

̅ | | √ i. ̅̅̅̅̅̅̅̅ ̅ ̅ ii. ̅̅̅̅̅̅̅ ̅ ̅ iii. ̅ (
̅
|
|
i.
̅̅̅̅̅̅̅̅
̅
̅
ii.
̅̅̅̅̅̅̅
̅
̅
iii.
̅
(
)
iv.
̅
(
)
v.
̅
vi.
̅
|
|
vii.
|
|
|
̅|
viii.
|
(
)|
|
|
ix. |
(
)|
|
|
x. |
|
|
|
|
|
xi. |
|
|
|
|
|
Konvergenz wie in
Reihen
Konvergenz:
|∑
|

(

.

(

))

.

Falls die Reihe konvergent ist, schreibt man auch

.

geometrische Reihe:

konvergent für

(

)

harmonische Reihe:

Riemannsche Zetafunktion:

(nicht konvergent)

(

)

Konvergenzkriterien für Reihen

Falls ein

existiert mit

dann ist

konvergent.

Falls

nicht nach oben beschränkt, ist

nicht konvergent.

Falls

keine Nullfolge ist, ist

nicht konvergent.

Cauchy-Kriterium:

konvergent

Majoranten-Kriterium: Sei |

 

|

|

|

:

i.

|

| <

|

| konvergent

 

ii. Falls

 

oder

|

| nicht konvergent konvergent, falls ∑ |

 

|

|

Absolute Konvergenz:

 

|

.

Leibniz-Kriterium:

 

monoton fallende Nullfolge.

 

i. konvergent

(

)

 

ii. |∑

 

(

)

(

)

|

Quotientenkriterium:

 

Reihe mit

 

,

i.

|

|

konvergent

ii.

|

|

nicht konvergent

iii. : keine Aussage

 

Wurzelkriterium: Setze

 

|

|

.

i.

|

|

ii.

|

|

nicht konvergent

Cauchy-Produkt:

 

,

absolut konvergent;

 

i.

 

absolut konvergent

 

ii.

(∑

)

(∑

 

) „Cauchy-Produkt“

 

Umordnungssatz: Für jede bijektive Abbildung (Umordnung)

gilt

(

)

.

Stetigkeit von Funktionen

Stetigkeit im Punkt

:

i.

|

|

|

(

)

(

)|

ii.

alternativ: Für alle

mit Limes

gilt:

(

)

 

|∑

|

 

|

|

 

.

 

ist

( ) absolut konvergent und es

(

)

(

)

Falls f auf dem gesamten Definitionsbereich stetig ist, dann heißt f „stetig“.

kompakt,

stetig. Dann ist

)

|

(

)

(

) kompakt.

|

gleichmäßige Stetigkeit:

Eine auf

Lipschitz-Stetigkeit:

|

stetige Funktion ist gleichmäßig stetig; für das Intervall (

|

|

(

)

|

(

)|

(

)|

Falls

, spricht man von einer (Lipschitz-)Kontraktion.

) ist der Satz falsch.

Zwischenwertsatz: f stetig auf

Fixpunktsatz: Jede stetige Funktion f besitzt ein

Satz vom Minimum und Maximum: f stetig auf

f nimmt jeden Wert aus dem Intervall mindestens einmal an.

)

. Dann ist f beschränkt und

mit

(

.

(

)

. Setze

(

)|

(

)|

Dann existieren

mit

(

)

(

)

(

)

(

)

stetige Fortsetzung:

besitzt an

den Grenzwert a, falls

 

{

(

)

stetig ist; f heißt dann an

stetig fortsetzbar.

in

Potenzreihen „formale“ Potenzreihe:

(

)

Exponentialfunktion:

Eigenschaften:

(

(

)

) bijektiv;

 

(

)

; streng monoton wachsend, )

Logarithmusfunktion: Umkehrfunktion zu exp,

 

(

Trigonometrische Funktionen:

i. (

)

(

)

ii. (

)

(

)

(

)

(

)

Eine Potenzreihe konvergiere für

Konvergenzradius: {

(

)

|

|

|

(

. Dann ist sie für alle | )

|

(

)

Cauchy-Hadamard:

Für jedes

(

| ) ist eine Potenzreihe P(x) als Funktion auf

|

|

|

|

(

| absolut konvergent. )

gleichmäßig stetig.

Differentiation

differenzierbar an

, falls

(

)

(

)

(

)

(

).

Der Grenzwert ist dabei unabhängig von der Wahl der Folge

(

f heißt „differenzierbar“, falls f an jeder Stelle des Definitionsbereichs diffbar ist.

alternativ:

.

(

(

)(

)

)

(

)(

)

). f ist dann diffbar, falls

(

)

(

)

Zum Nachweis der Diffbarkeit reicht:

(

)

(

)

(

)

f

diffbar auf (

) Dann:

i.

(

)

f monoton steigend

ii.

(

)

f streng monoton steigend

iii.

(

)

f monoton fallend

iv.

(

)

f streng monoton fallend Produktregel: (

 

Summenregel: (

)

 

)

Quotientenregel: ( )

 

Kettenregel: [

(

(

))]

(

(

))

Umkehrregel: f umkehrbar und in

diffbar; dann ist g in

 

(

) diffbar und es gilt

Ableitung von Potenzreihen (Potenzregel):

(

)

(

)

(

)

(

)

(

)

(

(

)) .

P(x) ist auf (

) (Konvergenzradius) unendlich oft stetig diffbar; P‘(x) besitzt dann den gleichen KR.

Ableitungen einiger Potenzreihen: (

)

; (

(

))

(

)

; (

(

))

Satz von Rolle: f stetig in

, diffbar auf (

). Es gelte

(

)

(

). Dann:

Mittelwertsatz: f stetig auf

und diffbar auf (

 

):

(

)

(

)

verallgemeinerter MWS: f, g stetig auf

 

, diffbar auf (

 

),

(

)

 

(

)

 

(

)

 

(

 

)

(

)

(

)

(

)

(

)

(

)

(

)

L’Hospital: f, g stetig auf

, diffbar auf (

),

(

)

(

).

 

i. (

)

(

)

ii. (

)

(

)

:

(

)

(

)

(

)

(

(

(

)

)

)

(

).

(

)

(

)

(

)

.

notwendiges Kriterium für die Existenz lokaler Extrema:

(

)

. Falls f diffbar in c, gilt

(

)

.

hinreichendes Kriterium für die Existenz lokaler Extrema:

f

diffbar auf (

),

(

)

(

). Falls

 

existiert mit

i. ii. iii. iv. Falls f zweimal diffbar in (

(

(

(

)

)

)

(

)

(

(

(

(

) mit

)

)

)

)

(

)

(

(

(

(

)

)

)

)

, dann

(

(

(

(

): lokales Minimum ): strenges lokales Minimum ): lokales Maximum ): strenges lokales Maximum

i. (

)

strenges lokales Maximum

 

ii. (

)

strenges lokales Minimum

)

Konvexität, Konkavität:

(

i. (

(

)

)

(

)

(

)

(

): f konvex

ii. (

(

)

)

(

)

(

)

(

): f streng konvex

iii. (

(

)

)

(

)

(

)

(

): f konkav

iv. (

(

)

)

(

)

(

)

(

): f streng konkav

Falls f diffbar in (

i. f konvex

), dann

( ) monoton steigend

ii. f streng konvex

( ) streng monoton steigend

iii. f konkav

( ) monoton fallend

Falls f zweimal diffbar in (

), dann

i.

ii.

iii.

iv.

Falls

:

:

( )

f streng konvex

)

f konkav f streng konkav

f konvex

(

(

(

)

)

(

) diffbar: f „k-mal stetig“,

(

)

. Falls

( ) zusätzlich stetig, dann heißt f k-mal stetig diffbar.

Vektorraum stetiger Funktionen auf Vektorraum k-mal stetig diffbarer Funktionen auf : Vektorraum unendlich oft diffbarer Funktionen auf Lipschitz-stetig.

Integrale

Stammfunktion:

unbestimmtes Integral: „Eindeutigkeitssatz“:

Zwei Stammfunktionen zu f unterscheiden sich um höchstens eine Konstante. Treppenfunktionen

Es ex. eine Unterteilung, sodass

diffbar,

(

)

(keine bestimmten Grenzen)

diffbar. Falls

, dann unterscheiden sich

höchstens um eine Konstante.

auf jedem Teilintervall konstant ist;

heißt dann Treppenfunktion (TF).

i. Die Unterteilung ist nicht eindeutig!

ii. Die Summe zweier TF ergibt wieder eine TF.

iii. Jede TF ist Riemann-integrierbar (R-intbar).

Integral von TF:

 

(

)

(

)

unabhängig von der Wahl der Unterteilung!

i.

(

)

ii.

(

)

iii.

(

)

(

)

Oberintegral:

 

(

)

(

)

(

)

|

Unterintegral:

 

(

)

(

)

|

 

(

)

(

)

Falls

(

)

(

)

 

(

)

„Integral“

 

Integrierbarkeit

 

R-intbar

 

TF mit

 

und

 

Jede stetige Funktion ist R-intbar; jede monotone Funktion auch.

mit

Linearität und Monotonie: f, g Funktionen,

stetig.

Dann:

und |

:

|

.

i.

ii.

iii.

Riemannsche Summe:

(

)(

)

( ) : „Feinheit“ der Unterteilung

f Riemann-integrierbar (R-intbar). Dann:

, sodass für

 

|∫

(

)(

) |

Positiv- und Negativteil:

 

(

(

)

)

(

 

(

)

)

 

|

|

Mit

intbar sind

 

|

|

intbar.

beliebig:

Mittelwertsatz der Integralrechnung:

 

stetig,

.

mit

 

(

)

(

)

(

)

(

)

 

(

)

(

)(

)

stetig,

beliebig.

 

(

)

i.

(

)

(

)

ii.

(

)

ist diffbar und es gilt

 

.

heißt auch Stammfunktion zu

.

Hauptsatz:

Integral und Betrag

stetig,

Stammfunktion. Dann:

 

(

)

(

√∫

 

(

)

(

)

)

(∫|

(

)|

)

(∫|

(

)|

)

(∫|

(

 

(

)

und

 

stetig

(

)

 

)

 

(

(

))

(

)

)|

 

(

)

)

(

)|

(

)

)

(

(

; analog

) monoton fallend

)

)

)

(

(

)

|∫

(

)

|

|

(

)|

Cauchy-Schwarz: |

(

)

(

)|

Hölder: |

 

(

)

(

)|

(∫|

(

)|

Minkowski: (∫|

(

)

(

)|

)

)

(

 

(

)

;

(

)

(

)(

)

 

Feinheit

 

(

Substitution:

Partielle Integration:

Uneigentliche Integrale:

Integralvergleichskriterium für Reihen:

Riemannsche Zetafunktion:

stetig,

stetig diffbar

(

(

)

)

(

beliebig (füge zwischen k n Unterteilungen ein!)

)

für

(

)