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Nr. 10/2012

33. Jahrgang

Nr. 10/2012 • 33. Jahrgang 25.05.2012 • 21. Woche ➤ Im Drucker- und PC-Geschäft will HP

25.05.2012

21. Woche

Im Drucker- und PC-Geschäft will HP

in Forschung und Entwicklung investie- ren, um Innovationen und Differenzie- rungsmerkmale zu fördern. Zudem wer- den Marketing und Vetriebseffizienz als Investitionsfelder genannt.

Im Bereich Services soll in die Ent-

wicklung eigener Patente und Produkte investiert werden, um das Angebot zu er- weitern. Zudem soll sich die Sparte stär- ker als bisher an bestimmten Branchen ausrichten und ihre Prozesse straffen.

Im Bereich Software will man das Ent-

wicklungstempo in den Themenfeldern Sicherheit, Big Data, Infrastruktur und Applikationsmanagement erhöhen, so-

wohl für Kaufsoftware als auch für Cloud-Angebote. Für den Bereich Enterprise Server, Sto- rage und Networking kündigt HP eben- falls Investitionen in Forschung und Ent- wicklung an, um das Portfolio so zu er- weitern, dass es den kundespezifischen Aufbau konvergenter Infrastrukturen mit Elementen aus der Cloud-, Virtualisie- rungs- und Analyse-Welt erlaubt. Was HP in seiner Mitteilung nicht ver- rät: wo die Angebote an Kunden und Partner gekürzt oder gar gestrichen wer- den. Dieser Teil der Geschichte wird nicht erzählt. Eine Fortsetzung muss daher in jedem Fall folgen.

Scheckverkehr. Die Bank of America ist ei- nes von zahlreichen großen Kreditinstitu- ten, das diese Lösung auch heute in einer modernisierten Form einsetzt. Softpro ar- beitet mit über 200 Kunden in 35 Län- dern aus verschiedenen Branchen und realisiert verschiedene Lösungen für die elektronische Signatur. Eine davon ist die Unterschrift auf dem iPad, die auch schon erfolgreich vermarktet wurde.

Lebensversicherungen:

schon erfolgreich vermarktet wurde. Lebensversicherungen: Anträge elektronisch unterzeichnen Als Referenzkunde wird

Anträge elektronisch unterzeichnen

Lebensversicherungen: Anträge elektronisch unterzeichnen Als Referenzkunde wird die Mannhei- mer Versicherungsgruppe

Als Referenzkunde wird die Mannhei- mer Versicherungsgruppe Inter genannt. Sie hat ihre Mitarbeiter im Vertrieb mit iPads ausgerüstet, damit sie Beratungs- gespräche durch erklärende Präsentatio- nen kundenfreundlicher und effizienter gestalten. Heute unterschreiben die Mit- arbeiter ihre Verträge zudem nicht mehr auf Papier, sondern elektronisch auf dem iPad. Dazu wurde die Lösung SignDoc

Mobile in die App der Vertriebsmitarbei- ter eingebunden. Durch die von Softpro realisierte Anwendung ist es möglich, Dokumente auf iPads darzustellen, aus- zufüllen und im Anschluss zu unter- schreiben. Genutzt wird die elektro-

nische Unterschrift beispielsweise für Anträge auf Lebensversicherun- gen und für Beratungsprotokolle gemäß der EU-Vermittlerrichtlinie.

Biometrisches Schreiben: Druck

der EU-Vermittlerrichtlinie. Biometrisches Schreiben: Druck und Tempo verbürgen Identität Bei der elektronischen

und Tempo verbürgen Identität

Schreiben: Druck und Tempo verbürgen Identität Bei der elektronischen Signatur wird auf den Tablet-PCs die

Bei der elektronischen Signatur wird auf den Tablet-PCs die eigen- händige Unterschrift in ähnlicher Form erfasst, wie man dies bereits von Unterschriften-Pads in Banken her kennt. Die Lösung SignDoc von Softpro sorgt dabei für die Authentizität und In- tegrität der elektronischen Unterschrift. Neben dem statischen Bild der Unter- schrift, das vom Papier her bekannt ist, werden über den Tablet-PC zusätzlich dy- namische Signale erfasst, die während des Schreibens entstehen. Zu ihnen zäh- len die unterschiedlichen Intensitäten des Schreibdrucks und die Schreibge- schwindigkeit, die bei jedem Unterzeich- ner sehr individuell ausgeprägt sind. Da- raus entsteht ein individuelles Profil. Diese Lösung ist optimal geeignet für klassische Business-Tablets mit Win- dows-Betriebssystem. Diese Geräte, wie

TABLET-PC / DOKUMENTENMANAGEMENT

Digitale Autogramme

Wer Dokumente auf einem Tablet sei- nen Kunden präsentiert, kann Verträge heute auch gleich auf dem Display un- terschreiben lassen. Die Sicherheit ist da- bei hoch – und das Sparpotenzial an Pa- pier enorm.

Tablet-PCs sind zu echten „ Business- Tools“ geworden, die längst mehr können als nur Präsentationen abzuspulen. Eine spannende Geschäftsanwendung liefert das Unternehmen Softpro aus Böblingen mit seiner Lösung SignDoc, die speziell für elektronische Signaturen auf Tablet- PCs entwickelt wurde. Aufgrund der tech- nischen Geräteeigenschaften mit Touch- screen-Oberfläche liegt es nahe, einen Tablet-PC wie ein Blatt Papier zu verwen- den, auf dem der Kunde für Verträge al- ler Art auch gleich seine Unterschrift leisten kann.

Spätstart: Erst mit dem iPad

Unterschrift leisten kann. Spätstart: Erst mit dem iPad von Apple kommt der Durchbruch Bereits mit der

von Apple kommt der Durchbruch

Spätstart: Erst mit dem iPad von Apple kommt der Durchbruch Bereits mit der Einführung der Win-

Bereits mit der Einführung der Win- dows-Tablet-PCs in 2002 war die Anwen- dung der elektronischen Unterschrift als wichtiger Einsatzbereich definiert worden. Seit 2003 ist die elektronische Signatur auf Tablet-PCs marktreif, konnte sich aber durch die geringe Akzeptanz der Wind- ows-Tablet-PCs nicht durchsetzen. Durch die massenhafte Verbreitung der durch das iPad begründeten, neuen Tablet-Generati- on wird das Thema aber wiederbelebt. Laut dem Marktforschungsunterneh-

men Forrester Research beabsichtigen bis Ende 2012 rund 58 Prozent der Un- ternehmen in Europa und Nordamerika das iPad im Rahmen ihrer Geschäftspro- zesse zu nutzen. Das wäre eine Verdop- pelung im Vergleich zu 2011. Neben der Hardware, die als technolo-

im Vergleich zu 2011. Neben der Hardware, die als technolo- gische Basis die elektronische Signatur überhaupt

gische Basis die elektronische Signatur überhaupt ermöglicht, wird eine entspre- chende Softwarelösung benötigt, die nicht nur die geleistete Unterschrift er- fasst, sondern auch auswertet, archiviert und an der richtigen Stelle im Vertrags- werk platziert. Spezialist auf diesem Gebiet ist die Softpro GmbH, die sich seit fast 30 Jahren dem Thema der vertrauenswürdigen Un- terschrift widmet. Mittlerweile gehört das Unternehmen nach eigenen Angaben zu den weltweit führenden Anbietern von Systemen zur Aufnahme und Prüfung ei- genhändiger Unterschriften. Im Jahr 1983 gegründet, entwickelte es 1987 eine Un- terschriften-Datenbank zur Erkennung von Betrug mit Überweisungen im

Softpro-Marketingma-

nager Jörg-Matthias Lenz: „ Die sofortige Digitalisierung der ei-

genhändigen Unter- schrift spart im Schnitt zwischen ein und zwei Euro pro Dokument.“

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Nr. 10/2012

33. Jahrgang

Nr. 10/2012 • 33. Jahrgang 25.05.2012 • 21. Woche das aktuelle Modell von Samsung Serie 7

25.05.2012

21. Woche

das aktuelle Modell von Samsung Serie 7 Slate PC, besitzen eine druckempfindli- che Sensormatte. Mit einem elektromag- netischen Stift (Digitizer) wird der Druck sowie die Position genauso präzise er- fasst wie bei den SignPads in den Bank- filialen. Seit Herbst letzten Jahres gibt es mit dem Samsung Galaxy Note auch ein Android-Smartphone, das mit einem elektromagnetischen Stift unterschied- liche Druckstufen erfassen kann. Auf der vergangenen

CeBIT

hat

Druckstufen erfassen kann. Auf der vergangenen CeBIT hat Biometrie: Bei Tablet- PCs mit Windows- Betriebssystem

Biometrie: Bei Tablet- PCs mit Windows- Betriebssystem dient der Stiftdruck als persönliches Erken- nungsmerkmal. Bei iPads und Android- Geräten dagegen werden Fotos geschossen.

diglich der klassische Point-of-Sale sowie die Filialen der Banken dürften auf ab- sehbare Zeit eine Domäne der kabelge- bundenen Unterschriftenpads bleiben.

Digitales Sparpotenzial:

Unterschriftenpads bleiben. Digitales Sparpotenzial: Bis zu zwei Euro pro Dokument Die elektronische Unterschrift

Bis zu zwei Euro pro Dokument

Digitales Sparpotenzial: Bis zu zwei Euro pro Dokument Die elektronische Unterschrift auf dem iPad hinterlässt

Die elektronische Unterschrift auf dem iPad hinterlässt beim Kunden nicht nur einen professionellen Eindruck, sondern spart im Unternehmen richtig viel Geld. „ Die sofortige Digitalisierung der eigen- händigen Unterschrift“, behauptet Lenz, „ spart nach Berechnungen unterschiedli- cher Anwender je nach Prozesskette im Schnitt zwischen ein und zwei Euro pro Dokument, manchmal sogar noch deut- lich mehr.“ In diese Kalkulation bezieht er auch die Kosten ein, die durch Drucken, Scannen, Indexieren, Versenden und phy-

sikalisches Archivieren entstehen. „ Au- ßerdem birgt dieser Medienbruch zahlrei- che Fehlerquellen bei der Übertragung von Papier ins digitale Format.“ Neben den Kosteneinsparungen im Dokumentenworkflow, die sich in Euro und Cent errechnen lassen, trägt das elektronische Unterschreiben auch zu ei- ner verbesserten CO2-Billanz im Unter- nehmen bei. Papierlose Prozesse sorgen für einen geringeren Treibhausgas-Aus- stoß, wodurch Unternehmen auch ihrer gesellschaftlichen Verantwortung ge- recht werden können. Der deutsche Spar- kassen- und Giroverband hat vor der Ein- führung der SignPads im Jahr 2010 aus- gerechnet, dass die elektronische Signa- tur den Papierverbrauch in den deut- schen Sparkassen um jährlich 1.000 Ton- nen senkt. So viel wiegen vier Airbus 380 ohne Passagiere.

senkt. So viel wiegen vier Airbus 380 ohne Passagiere. ■ Namen und Nachrichten Samsung zudem eine

Namen und Nachrichten

vier Airbus 380 ohne Passagiere. ■ Namen und Nachrichten Samsung zudem eine 10-Zoll-Variante seines Galaxy Note

Samsung zudem eine 10-Zoll-Variante seines Galaxy Note vorgestellt. Das iPad und die meisten Android-Tab- lets besitzen dagegen keine Touchscreens mit druckempfindlicher Oberfläche. Der Stiftdruck lässt sich bei diesen Geräten daher nicht als biometrisches Merkmal nutzen. Die Hersteller behelfen sich daher mit spezifischen Tricks. So hat Softpro für Geräte der iPad-Klasse seine SignDoc-Lö- sung mit einer Fotofunktion ausgestattet.

Rechtssicherheit: Ersatz für

Fotofunktion ausgestattet. Rechtssicherheit: Ersatz für eigene Unterschrift auf Papier Damit wird bei einer

eigene Unterschrift auf Papier

Rechtssicherheit: Ersatz für eigene Unterschrift auf Papier Damit wird bei einer Vertragsunter- schrift zusätzlich ein

Damit wird bei einer Vertragsunter- schrift zusätzlich ein Foto des Unterzeich- ners, das mit der integrierten Kamera des Tablet-PC geschossen wird, als Teil der Signatur aufgenommen. Zeitstempel und Verschlüsselung sind weitere Werkzeuge, um die Dokumentenintegrität zu sichern. „ Diese Art der elektronischen Signatur wird von Rechtsexperten als funktions- äquivalentes Surrogat zur herkömmlichen Unterschrift auf einem Papierdokument bezeichnet“, erklärt Jörg-Matthias Lenz, Marketingmanager bei der Softpro GmbH. Was die Rechtsgültigkeit betrifft, sei die elektronische Unterschrift der Unter- schrift auf Papier daher gleichzusetzen. In vielen Bereichen, wie dem Versiche- rungssektor, lassen sich die Unterschrif- ten-Pads durch Tablet-PCs ersetzen. Le-

WinWin Office Network – Vorstand

Die Genossenschaft WinWin Office Network hat Sven Hagenbach vom Mit- gliedsunternehmen HKP Office Solution in Hamburg in den Vorstand berufen. Als Grund für die Erweiterung des Führungs- gremiums wird das große Interesse an ei- ner Mitgliedschaft genannt. Viele Unter- nehmen befänden sich aktuell im Auf- nahmeprozess, meldet WinWin.

Kyocera – Kooperation

Kyocera hat mit der Dortmunder Sequi Soft GmbH eine Kooperationsvereinba- rung über den exklusiven Vertrieb der Software SequiMe geschlossen. Diese soll für mehr Flexibilität beim Drucken, Scannen und Kopieren sorgen und gleichzeitig Kyocera-Lösungen im Be- reich der Datensicherheit und Kosten- kontrolle unterstützen. Durch die Koope- ration können Fachhandelspartner Sequi Me über Kyocera beziehen.

Tablet-Traffic – Wachstum

Adobe hat seinen neuen Digital Index- Report vorgestellt. Weltweit wurde unter- sucht, inwieweit Webseiten-Traffic und -Nutzung sich unterscheiden, je nachdem, ob der Besucher ein Tablet, ein Smartpho- ne oder einen Desktop-Rechner nutzt. Der

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Report zeigt u.a., dass Tablets voraussicht- lich Anfang 2013 für mehr Web-Traffic sor- gen werden als Smartphones. Zudem empfinden Anwender das Web-Erlebnis auf Tablets als fast ebenso so überzeu- gend wie jenes auf Desktop-Geräten. Die Ergebnisse unterstreichen laut Adobe, dass Tablets sich in vielerlei Hinsicht deut- lich von Smartphones unterscheiden. Während Apps sich als wichtiger Bestand- teil einer mobilen Strategie erwiesen ha- ben, sind Unternehmen gut beraten, an- gesichts der wachsenden Gruppe der Tab- let-Besitzer jetzt in die Optimierung ihrer mobilen Webseiten zu investieren.

Samsung – Promotion

Mit der Aktion „ Vier Asse“ räumt Sam- sung den Fachhändlern in Deutschland die Möglichkeit ein, vier Drucker und Mul- tifunktionssysteme des Unternehmens zu günstigen Konditionen einzukaufen. Zur Auswahl stehen der Monolaser-Drucker ML-2950NDR für 99 Euro (Ersparnis ca. 27 Euro), das Monolaser-Multifunktionssys- tem SCX-4727FD für 149 Euro (Ersparnis ca. 19 Euro), der Farblaser-Drucker CLP- 620ND für 199 Euro (Ersparnis ca. 144 Euro) und das Farblaser-Multifunktions- system CLX-6220FX für 299 Euro. Händler sparen während der Aktion je nach ge- wähltem Gerät bis zu 180 Euro. Die Aktion läuft noch bis zum 30. Juni 2012.