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170 & 175 Managementinformationen beschaffen und aufbereiten & Applikationen strukturiert konzipieren

170 & 175

Management-

informationen beschaffen und aufbereiten & Applikationen strukturiert konzipieren

Zusammenfassung

Projektphasen

 

Phase 1

 

Pla nungs pha s e

(Vorstudie)

 

Ziele, Vorgehen

  Pla nungs pha s e (Vorstudie)   Ziele, Vorgehen Ergebnisse: - Grobe Anforderungen - Projektkalkulation

Ergebnisse:

-

Grobe

Anforderungen

- Projektkalkulation

- Projektplan

Details:

-

Vorgaben &

Rahmenbedingungen

-

Vage &

unvollständige

Anforderungen

Ziel:

Prüfung, ob eine

Lösung entwickelt

werden soll

Tätigkeiten:

- Ziel definieren

- Anforderungsspezi-

fikationen erstellen

- Planung erstellen

- Kosten berechnen

erstellen - Planung erstellen - Kosten berechnen   Phase 2   De finitions pha s e
 

Phase 2

 

De finitions pha s e

(Analyse)

 

Modell

A C B
A
C
B

Ergebnisse:

-

Anforderungs-

spezifikationen

- Produktmodell

- Benutzerinteraktion

Details:

Vollständige,

konsistente,

eindeutige und

durchführbare

Produktanforderung

Ziel:

Erstellung detaillierter

Produkanforder-

ungen

Tätigkeiten:

-Detaillierte Anforder-

ungsspezifikationen

ermitteln

-

Detailplanung

erstellen

ermitteln - Detailplanung erstellen   Phase 3   Entwur fs pha s e (Design)
 

Phase 3

 

Entwur fs pha s e

(Design)

 

Entwurf

Phase 3   Entwur fs pha s e (Design)   Entwurf Ergebnisse: - Softwarearchitektur - Spezifikation

Ergebnisse:

- Softwarearchitektur

- Spezifikation der

SW-Komponenten

- Einflussfaktoren

- Einsatzbedingung

- unterstützende

System

Details:

-

funktionalen und

nicht funktionalen

Anforderungen

-

allgemeine und

produktspezifische

Qualitäts-

Anforderungen

-

Schnittstellen zu

Umsystemen

Ziel:

Entwurf der

Software-Architektur

Tätigkeiten:

-

Module festlegen

(Funktions-,

Datenobjekt- und

Datentyp-Module)

(Funktions-, Datenobjekt- und Datentyp-Module) Phase 4   R e a lis ie r ungs-   pha

Phase 4

 

R

e a lis ie r ungs-

 

pha s e

 

System

  R e a lis ie r ungs-   pha s e   System Ergebnisse: -

Ergebnisse:

- Quellprogramme

- Dokumentation

- Objektprogramme

- Tests

Details:

- Datenstruktur

- Algorithmen

- Teststrategien

Ziele:

 

Realisierung und

Implementierung der

Lösung

Tätigkeiten:

-

SW-Komponente

aus vorgegebenen

Spezifikationen zu

implementieren

aus vorgegebenen Spezifikationen zu implementieren   Phase 5 Einführ ungs pha s e   Betrieb
 

Phase 5

Einführ ungs pha s e

 

Betrieb

  Phase 5 Einführ ungs pha s e   Betrieb Ergebnisse: - Installiertes Produkt - Gesamt-

Ergebnisse:

- Installiertes Produkt

- Gesamt-

dokumentation

- Abnahmeprotokoll

- Einführungs-

protokoll

Details:

- Rahmenorg.

- Benutzerdoku.

- Benutzerschulung

- Inbetriebnahme

Ziel:

Abnahme und Ein-

führung der Lösung

Tätigkeiten:

-

SW-Produkt inkl.

Dokumentation

abnehmen lassen

und beim Anwender

einführen

2 170 & 175 Managementinformationen beschaffen und aufbereiten & Applikationen strukturiert konzipieren

Systemanalyse (Requirements engineering)

Ziel der Systemanalyse:

Fundament für die Lösung

o

Anforderungen müssen sorgfältig überdacht werden

o

Fördert die Zusammenarbeit zwischen Benutzer und Entwickler

Grundlage für das Testing (inkl. Abnahmetests)

Unterstützt das Projektmanagement

o

Schätzung von Kosten, Zeit und Ressourcen

o

Rahmenbedingung für Changes und Wartung

Exploratives Prototyping

Dient der Veranschaulichung und Klärung der Anforderungen, mit dem Ziel einer möglichst vollständigen Systemspezifikation

Anforderungsdefinition

Sind die Anforderungen inhaltlich vollständig?

Sind die Anforderungen konsistent?

Sind die Anforderungen eindeutig?

Sind die Anforderungen durchführbar?

Sind die Anforderungen als Vorgabe für den Abnahmentest geeignet?

Strukturierte Analyse (SA)

In der strukturierten Analyse ist das essenzielle Modell eines Systems ein vollständiges, formal konsistentes Modell, das keine Implementationsdetails enhält. Es dient der Vereinfachung der Definitionen von Anforderungen an komplexe Systeme.

Ziel:

Erstellen des essentziellen Modells

Umgebungs- und Verhaltensmodell

Systeme. Ziel: Erstellen des essentziellen Modells Umgebungs- und Verhaltensmodell Bernhard Tinner 31. August 2009

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Informationsbeschaffung

Voraussetzungen

Wir kennen unser Ziel

Wir kennen unsere Vorgaben und Rahmenbedingungen

Wir sind uns im Klaren über unsere Bedürfnisse

Wir können aus diesen Bedürfnissen den relevanten Informationsbedarf ermitteln

Hilfreiche Fragen bei der Informationsbeschaffung

Verfügen Management und MA über alle notwendigen Informationen?

Sind die Benötigten Informationen aktuell, richtig und vollständig?

Sind die Informationen empfängergerecht aufbereitet?

Werden die zur Verfügung gestellten Informationen von den Empfängern auch wirklich benötigt?

vorhandene Informationen effektiv aktiv benötigte nachgefragte Informationen Informationen
vorhandene
Informationen
effektiv
aktiv
benötigte
nachgefragte
Informationen
Informationen

Einflussfaktoren

effektiv aktiv benötigte nachgefragte Informationen Informationen Einflussfaktoren Bernhard Tinner 31. August 2009

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Anforderungen

Funktionale Anforderungen Funktionen, die ein System abdecken muss (Prozess oder Datenmodell)

Nicht-funktionale Anforderungen Restriktionen und Qualitätsanforderungen (Performance, Zuverlässigkeit, Wartbarkeit, GUI-Gestaltung, Sicherheit, Portabilität, Standards

INFO: Aus nicht-funktionalen Anforderungen können funktionale werden.

Relevanz

Muss-Anforderungen

Soll-Anforderungen

Kann-Anforderungen

System Engeniering

Projektphase

Projektinhalt

Vorstudie

Ziele & Anforderungen

Hauptstudie

Konzeption

Detailstudie

Spezielle, vertiefte Konzepte

Systembau

Realisierung & Umsetzung

Systemeinführung

Inbetriebnahme

Gründe

Kosteneinsparung

Konsensfindung

Klare Grundlage

Darstellungsformen

Textform

Strukturierte, tabellarische Darstellung

Anforderungskatalog

Anforderungen prüfen

Review

Prototyping¨

Merkmale einer guten Anforderungsspez.

Merkmal

Detail

Adäquatheit

Beschreiben, was der Kunde wirklich will

Vollständigkeit

Beschreiben, was der Kunde braucht

Widerspruchs-

Widersprechen sich nicht gegenseitig, schliessen sich nicht gegenseitig aus

freiheit

Verständlichkeit

So beschreiben, das alle beteiligten es verstehen

Eindeutigkeit

So beschreiben, das Fehlinterpretationen ausgeschlossen werden

Prüfbarkeit

So beschreiben, das festgestellt werden kann, ob das realisierte System die Anforderungen erfüllt

5 170 & 175 Managementinformationen beschaffen und aufbereiten & Applikationen strukturiert konzipieren

Informationserhebung

Information ist die Kenntnis von Sachverhalten und Vorgängen. Informationen benötigen Daten als Grundlage und "veredeln" diese durch Beziehungen, Strukturen und die Bildung von Zusammenhängen.

Hirarchiekonzept der Systemananlyse

von Zusammenhängen. Hirarchiekonzept der Systemananlyse Kontextdiagramm (DFD Level 0) …oder auch

Kontextdiagramm (DFD Level 0)

…oder auch Datenflussdiagramm genannt!

(DFD Level 0) …oder auch Datenflussdiagramm genannt! Erklärung: Das Kontext-Diagramm beschreibt die

Erklärung:

Das Kontext-Diagramm beschreibt die Schnittstellen des zu modellierenden Systems mit seiner Umwelt. Es nimmt im SA-Modell eine Sonderstellung ein, was Syntax und Semantik betrifft.

Syntaktische Regeln

Es enthält nur einen Prozess der die Nummer 0 erhält, dieser repräsentiert das Gesamtsystem

Es enthält mindestens eine Schnittstelle

Zwischen den Schnittstellen gibt es keine Datenflüsse

Es enthält KEINEN Speicher

Jede Schnittstelle ist im Allgemeinen nur einmal vorhanden. Wird durch diese Regel das Kontext-Diagramm unübersichtlich, dann kann eine Schnittstelle auch mehrfach gezeichnet werden

Semantische Regeln

Es beschreibt den Anwendungsbereich des zu modellierenden Systems

Es zeigt die Datenflüsse, welche die Systemgrenzen passieren

Wird das System durch wenige gleichartige Schnittstellen begrenzt, die sich aber durch unterschiedliche Datenflüsse auszeichnen, dann ist eine getrennte Darstellung sinnvoll

Eine Schnittstelle ist so zu wählen, dass sie die ursprüngliche Quelle oder Senke einer Informationen angibt

Bei der Wahl einer Schnittstelle wird von der konkreten Eingabe einer Information in das System vollständig abstrahiert (keine Tastaturen oder Drucker erwähnen)

6 170 & 175 Managementinformationen beschaffen und aufbereiten & Applikationen strukturiert konzipieren

Ereignis-/Reaktionsliste

strukturiert konzipieren Ereignis-/Reaktionsliste Kontextdiagramm zur obigen Ereignis-/Reaktionsliste Bernhard

Kontextdiagramm zur obigen Ereignis-/Reaktionsliste

konzipieren Ereignis-/Reaktionsliste Kontextdiagramm zur obigen Ereignis-/Reaktionsliste Bernhard Tinner 31. August 2009

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170 & 175 Managementinformationen beschaffen und aufbereiten & Applikationen strukturiert konzipieren

Geschäfts-Funktions-Hirarchie-Diagramm

(GFHD)

konzipieren Geschäfts-Funktions-Hirarchie-Diagramm (GFHD) Erklärung  Zeigt die stufenweise Zerlegung der

Erklärung

Zeigt die stufenweise Zerlegung der Geschäftsfunktionen

Die Anordnung der Geschäftsfunktionen ist rein hierarchisch

Es werden keine Angaben über Sequenz, Selektion und Iteration gemacht

Die gleiche Geschäftsfunktion darf mehrmals im Hierarchie-Diagramm erscheinen, nur nicht auf dem gleichen Ast.

Die untergeordneten Funktionen müssen alle Aspekt der übergeordneten Funktionen abdecken.

Es werden nur essentielle Funktionen aufgeführt (Funktionen auf der untersten Ebene nennt man elementare Geschäftsfunktionen)

Merkmale der elementaren Geschäftsfunktionen:

Geschäftsdaten nach jeder Ausführung konsistent

Jede Ausführung liefert ein vollständiges und ein bedeutendes Ergebnis

Ausführung von Anfang bis Ende ohne Unterbruch

Ausführung von Anfang bis Ende an einem einzigen Ort

Ausführung unabhängig von anderen Geschäftsfunktionen

8 170 & 175 Managementinformationen beschaffen und aufbereiten & Applikationen strukturiert konzipieren

Datenflussdiagramm (DFD)

Level 1

strukturiert konzipieren Datenflussdiagramm (DFD) Level 1 Level 2 - 1. Kundenauftrag bearbeiten Level 3 – 1.1

Level 2 - 1. Kundenauftrag bearbeiten

(DFD) Level 1 Level 2 - 1. Kundenauftrag bearbeiten Level 3 – 1.1 Auftrag verwalten Bernhard

Level 3 1.1 Auftrag verwalten

(DFD) Level 1 Level 2 - 1. Kundenauftrag bearbeiten Level 3 – 1.1 Auftrag verwalten Bernhard

9 170 & 175 Managementinformationen beschaffen und aufbereiten & Applikationen strukturiert konzipieren

Entity-Relationship-Modell (ERM)

ERM Begriffe

konzipieren Entity-Relationship-Modell (ERM) ERM Begriffe Info :Attribute, welche zu einem Schlüssel gehören,

Info :Attribute, welche zu einem Schlüssel gehören, werden unterstrichen dargestellt!

Begriffe

Begriff

Erklärung

Beispiele

Entität

Individuell identifizierbares Objekt

Angestellter „Müller“, Projekt „3232“

Entitätstyp

Typisierung gleichartiger Entitäten

Angestellter, Projekt, Buch, Autor, Verlag

Beziehung

Verknüpfung zwischen zwei oder mehreren Entitäten

Angestellter Müller leitet Projekt 3232

(Relationship)

Beziehungstyp

Typisierung gleichartiger Beziehungen

Angestellter leitet Projekt

Reflexive

Beziehungen zwischen einzelnen Entitäten ein und desselben Entitätstyps

Baumstruktur einer Aufbauorganisation „Organisationseinheit gliedert sich in Organisationseinheit“ oder Netzstruktur einer Stückliste „Teil wird verwendet in Teil“

(selbstbezügliche)

Beziehung

Grad od. Komplexität eines Beziehungstyps

Anzahl der Entitätstypen, die an einem Beziehungstyp beteiligt sind

 

Kardinalität

Mögliche Anzahl der an einer Beziehung beteiligten Entitäten

Ein Angestellter kann mehrere Projekte leiten, aber ein Projekt kann nur von einem Angestellten geleitet werden.

Attribut

Eigenschaften eines Entitätstyps

Nachname und Geburtsdatum von Entitätstyp Angestellter

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170 & 175 Managementinformationen beschaffen und aufbereiten & Applikationen strukturiert konzipieren

1. Normalfall

Jedes Attribut der Relation muss einen atomaren Wertebereich haben und frei von Wiederholungsgruppen sein.

Regel: Zusammengesetzte, mengenwertige und verschachteltet Wertebereiche sind nicht erlaubt.

2. Normalfall

Der Normalfall 1 liegt vor und jedes Nichtschlüsselattribut ist funktional voll abhängig von jedem Schlüsselkandidaten.

Regel: Jedes Attribut, welches nicht Teil eines Schlüssels ist, ist jeweils von allen ganzen Schlüsseln abhängig.

3. Normalfall

Der Normalfall 2 liegt vor und jedes Nichtschlüsselattribut von keinem Schlüsselkandidaten transitiv anhängt.

Regel: Ein Nichtschlüssel darf nicht von einer Menge abhängig sein, die ausschliesslich aus Nichtschlüsseln besteht.

Beziehungen

Eine Beziehung assoziiert (verbindet) mindestens zwei Entitäten

Beziehung assoziiert (verbindet) mindestens zwei Entitäten Oder Assoziationen (nach Zehnder) Es können grundsätzlich

Oder

assoziiert (verbindet) mindestens zwei Entitäten Oder Assoziationen (nach Zehnder) Es können grundsätzlich vier

Assoziationen (nach Zehnder)

Es können grundsätzlich vier Arten von Assoziationen unterschieden werden:

Einfache (Min 1, Max 1)

konditionelle (Min 0, Max 1)

komplexe (Min 1, Max n)

konditionell komplexe (Min 0, Max n)

Einfache Assoziation

Jedes Element der Entitätsmenge A steht jederzeit mit genau einem Element der Entitätsmenge B in Beziehung.

mit genau einem Element der Entitätsmenge B in Beziehung. Konditionelle Assoziation Jedes Element der Entitätsmenge A

Konditionelle Assoziation

Jedes Element der Entitätsmenge A steht mit keinem oder genau einem Element der Entitätsmenge B in Beziehung.

oder genau einem Element der Entitätsmenge B in Beziehung. Komplexe Assoziation Jedes Element der Entitätsmenge A

Komplexe Assoziation

Jedes Element der Entitätsmenge A steht jederzeit mit einem oder mehreren Element der Entitätsmenge B in Beziehung.

oder mehreren Element der Entitätsmenge B in Beziehung. Konditionelle komplexe Assoziation Jedes Element der

Konditionelle komplexe Assoziation

Jedes Element der Entitätsmenge A steht mit keinem, einem oder mehreren Element der Entitätsmenge B in Beziehung.

oder mehreren Element der Entitätsmenge B in Beziehung. Komplexe und konditionell komplexe Beziehung auflösen

Komplexe und konditionell komplexe Beziehung auflösen

Verletzung der 2. Normalform:

und konditionell komplexe Beziehung auflösen Verletzung der 2. Normalform: Korrektur : Bernhard Tinner 31. August 2009

Korrektur:

und konditionell komplexe Beziehung auflösen Verletzung der 2. Normalform: Korrektur : Bernhard Tinner 31. August 2009

Bernhard Tinner

31. August 2009

11 170 & 175 Managementinformationen beschaffen und aufbereiten & Applikationen strukturiert konzipieren

Der Faktor "Zeit" (Versionen)

Zeit spielt bei vielen Entitäten eine wichtige Rolle. Das Bedeutet, des Versionen von Entitäten berücksichtig werden muss.

Rekursive Beziehungen

Eine Rekursive Beziehung ist eine Beziehung zwischen zwei Entitäten derselben Entitätsmenge.

Beziehung zwischen zwei Entitäten derselben Entitätsmenge. Normalisierung Aus diesen 4 Assoziationstypen ergeben sich

Normalisierung

Aus diesen 4 Assoziationstypen ergeben sich 16 Beziehnungstypen:

 

1

c

m

mc

   

Hierachische

Beziehung

Konditionelle

Beziehnung

Netzwerkartige

Beziehung

Entitätsatribute

In einem ERM können die Entitätsattribute wie folgt dargestellt werden

können die Entitätsattribute wie folgt dargestellt werden Aggregation (uminterpretierter Beziegungstyp) Eine

Aggregation (uminterpretierter Beziegungstyp)

Eine Aggregation entsteht, wenn ein Beziehungstyp selber an einer Beziehung teilnehmen soll.

ein Beziehungstyp selber an einer Beziehung teilnehmen soll. Mini-Spezifikationen Es gibt verschiedene Arten von

Mini-Spezifikationen

an einer Beziehung teilnehmen soll. Mini-Spezifikationen Es gibt verschiedene Arten von Mini-Spezifikationen. Meist

Es gibt verschiedene Arten von Mini-Spezifikationen. Meist werden mehrere Arten gleichzeitig verwenden.

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170 & 175 Managementinformationen beschaffen und aufbereiten & Applikationen strukturiert konzipieren

Dialoggestaltung

Zustandsdiagramm

strukturiert konzipieren Dialoggestaltung Zustandsdiagramm Ein Zustandsdiagramm beschreibt verschiedene Zustände einer

Ein Zustandsdiagramm beschreibt verschiedene Zustände einer Entität bzw. eines Objekts. Die Transitionen (Übergänge) beschreiben den möglichen Lebenszyklus, die Aktivitäten oder die Bedingungen zwischen den einzelnen Zuständen.

Symbol

Bedeutung

Anfangszustand

Anfangszustand

Der Pfeil dazwischen symbolisiert den Übergang zwischen den Zuständen.

Das abgerundete Rechteck symbolisiert den Zustand

Endzustand

Aktivitätsdiagramm

Eine Folge von Aktivitäten.

Ein einzelner Schritt in einem Verarbeitungsablauf

Symbol

Bedeutung

Aktivität

Aktivität

Anfangszustand & Endzustand

Anfangszustand & Endzustand

 

Übergänge zwischen

Aktivitäten

Aktivitäten

Verzweigung Bedingungen werden in eckige Klammern geschrieben

Verzweigung Bedingungen werden in eckige Klammern geschrieben

Splitting Aufteilung in parallel verlaufende Zweige

Splitting Aufteilung in parallel verlaufende Zweige

Synchronisation Zusammenführung von parallel verlaufenden Zweigen

Synchronisation Zusammenführung von parallel verlaufenden Zweigen

Beispiel: Seminar-Hotel

Zusammenführung von parallel verlaufenden Zweigen Beispiel: Seminar-Hotel Bernhard Tinner 31. August 2009

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170 & 175 Managementinformationen beschaffen und aufbereiten & Applikationen strukturiert konzipieren

Interaktionsdiagramm

Applikationen strukturiert konzipieren Interaktionsdiagramm S t r u k t o g r a m m

Struktogramm

Interaktionsdiagramm S t r u k t o g r a m m Entscheidungstabellen Entscheidungstabelle ET1

Entscheidungstabellen

Entscheidungstabelle ET1

g r a m m Entscheidungstabellen Entscheidungstabelle ET1  Im Bedingungsteil werden alle zu erfüllenden

Im Bedingungsteil werden alle zu erfüllenden eindeutigen Bedingungen aufgelistet.

Im Bedingungsanzeigerteil wird aufgezeigt, welche Bedingungen bei welchem Regler erfüllt sein müssen, damit eine Aktion ausgeführt werden darf.

Im Aktionsteil werden alle relevanten Aktionen aufgelistet

Im Aktionsanzeigerteil wird aufgezeigt, bei welchem Regler welche Aktion ausgeführt werden soll.

Entscheidungstabelle ET2

Die Bedingungen in der Entscheidungstabelle können auch noch weiter zusammengefasst worden. Einzelne Bedingungen sind für die auslösung des Reglers nicht relevant. Dann sieht dieselbe Entscheidungstabelle nach der Verdichtung wie folgt aus:

relevant. Dann sieht dieselbe Entscheidungstabelle nach der Verdichtung wie folgt aus: Bernhard Tinner 31. August 2009

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Entscheidungstabelle konsolidieren (zusammenfassen)

Entscheidungstabelle konsolidieren (zusammenfassen) Erweiterte Entscheidungstabelle In der erweiterten

Erweiterte Entscheidungstabelle

(zusammenfassen) Erweiterte Entscheidungstabelle In der erweiterten Entscheidungstabelle sind die einzelnen

In der erweiterten Entscheidungstabelle sind die einzelnen Bedingungen und Aktionen nicht mehr eindeutig beschrieben. Sie werden erst durch die Einträge in den Anzeigenteilen eindeutig.

Data Dictonary (DD)

Folgende Symbole werden in der Regel verwendet:

Ein Data Dictionary (Datenkatalog) ist ein Verzeichnis, das Informationen über die Struktur von Daten, Ihre Eigenschaften und ihre Verwendung enthält:

Symbol

Bedeutung

Beispiel

=

A=B+C

+

Sequenz

X=X1+X2+X3

[|]

Auswahl (entweder oder)

A=[B|C]

Bezeichnung

Elemente

Kunde

= Personal-Nr. + Name + Adresse

{ }

Wiederholung (in einer Liste)

A={B}

Geburtsdatum + Funktion + Umsatz

+

M{ }N

Wiederholung von M bis N

A=1{B}10

Name

= Anrede + Titel + Vorname + Nachnahme

( )

Option

A=B+(C)

Adresse

+ Strasse + Haus-Nr. + Postfach

* *

Kommentar

A= X+Y

Länderkennzeichen + PLZ + Ort +Telefon + Fax

+

 

*Kommentar*

 

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CRUD Matrix

Die CRUD-Matrix zeigt auf, welche Operationen (Create, Read, Update, Delete) ein Elementarprozess bzw. eine elementare Geschäftsfunktion bei einem Entitätstyp vornimmt. Dabei wird ersichtlich, welche Lücken in der Analyse noch vorhanden sind.

welche Lücken in der Analyse noch vorhanden sind. Mit der CRUD-Matrix prüft man, ob alle Tabellen

Mit der CRUD-Matrix prüft man, ob alle Tabellen der Datenbank durch eine Funktion bedient werden. Pro Tabelle sollte mindestens C, U und D pro Zeile vorhanden sein.

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170 & 175 Managementinformationen beschaffen und aufbereiten & Applikationen strukturiert konzipieren

Übersicht: Strukturiertes Vorgehen

strukturiert konzipieren Übersicht: Strukturiertes Vorgehen Quellennachweis: Managementinformationen beschaffen und

Quellennachweis:

Managementinformationen beschaffen und aufbereiten (170) (Markus Muheim und Johannes Scheuring)

2. überarbeitete Auflage 2006, Compendio Bildungsmedian AG, Zürich

Applikationen strukturiert konzipieren (175) (Gabriel Schneider und Johannes Scheuring)

1. Auflage 2003, Compendio Bildungsmedian AG, Zürich