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FOTO: FIRO AMATEURTRAINING Fördern Sie die aktive Mitarbeit des Teams! Die Vorbereitung der Amateure des FC
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AMATEURTRAINING

AMATEURTRAINING

Fördern Sie die aktive Mitarbeit des Teams!

Die Vorbereitung der Amateure des FC Bayern München auf die Saison 1999/2000. Ein Beitrag von Udo Bassemir

Udo Bassemir hatte in der abgelaufenen Saison einen ständigen Balance-Akt zu be-

stehen: Einerseits sollte er mit seinem blut- jungen Team (Durchschnittsalter 19 Jahre!) in der spielstarken Regionalliga Süd nach der Zielvorgabe des Vereins die Qualifikation für die neu- geschaffene 3. Liga schaffen.

Anderer-

seits

durfte er dabei nicht die eigentliche Funktion der Amateurmannschaft in der Nachwuchskonzeption des FC Bayern aus den Augen verlieren, näm- lich die jungen Talente auf die hohen Anfor- derungen des Profi- fußballs vorzube- reiten!

Die Grundprinzipien unserer Vorbereitung

Vorbemerkungen

Ein Großteil der Mannschaft übt den Fußball als Beruf aus. Das heißt, wir können bis auf die Schüler 2x täglich mit dem kompletten Kader, trainieren. Bei einer solchen Trainingsarbeit unter Profi- verhältnissen ist wichtig, daß Trainingsinten- sität und -umfang (Frequenz der Trainingsein- heiten) in optimaler Relation zueinander ste- hen. Da auch die zusätzlichen Vorbereitungs- spiele berücksichtigt werden müssen, kann es bei unangemessener Dosierung des Trainings schnell zu Überbelastungen der Spieler kom- men. Für die Trainingssteue- rung im konditionellen Bereich ist die Pausenge- staltung von zentraler Bedeutung, um stets eine schnelle Regeneration der Spieler sicherzustellen. Bei der Planung der ein- zelnen Trainingstage müs- sen auch unter diesem Blick- winkel bestimmte Grundsätze beachtet werden. Außerdem bie- tet es sich an, die Schwerpunkte nach einem bestimmten Raster auf die Trainingseinheiten eines Tages zu verteilen.

Vormittagseinheiten

1. Technisch-taktische Ausbildung einzeln und

in Gruppen

2. Positionsspiele im Rechteck

3. Mannschaftstraining zur Schulung von Paß-

und Laufwegen vor dem Tor

4. Lauftraining (abgestimmt auf den einzelnen

Spieler)

5. Fußballspezifische Schulung der Beweglich-

keit

6. Spielformen mit taktischen Schwerpunkten

zum Abschluß

Nachmittagseinheiten Spielformen bzw. Parteispiele auf ein und mehrere Tore zur Verbesserung der Ausdauer Ausdauerparcours Mannschaftstaktische Schwerpunkte in An- griff und Abwehr: Forechecking, Kurzpaßspiel, sicheres Zusammenspiel über verschiedene Positionsgruppen, Spiel in die Tiefe etc. Kombinationsspiel in Gruppen mit Torab- schluß Ausdauerläufe Zweikampf

Von Beginn an fußballspezifisch trainieren!

Bei der Konzipierung der Vorbereitungspe- riode und darüber hinaus steht der Ball immer im Vordergrund. Die Erarbeitung der Aus- dauerbasis erfolgt zu 95% über Parteispiele mit verschiedenen technisch-taktischen Schwer- punkten. Dauer- oder Intervalläufe werden im Durchschnitt lediglich alle zwei Wochen ange- boten. Alle Parteispiele mit kleinen und größeren Mannschaften haben neben der Verbesserung der Grundlagen- und der wettspielspezifischen Ausdauer immer eine technisch-taktische Ziel- richtung. Die Hinführung der Mannschaft auf ein bestimmtes taktisches Verhalten erfolgt schon mit den ersten Trainingseinheiten. Die einzelnen Elemente der Spielkonzeption wer- den dann innerhalb der Saison Schritt für Schritt verfeinert und perfektioniert. Ebenso werden das Koordinations- und das Schnelligkeitstraining bereits in die erste Vor- bereitungswoche integriert, wobei die Trai- ningsinhalte auch hier fast ausschließlich mit Ball durchgeführt werden. Im Gegensatz zum Konditionstraining tradi- tioneller Vorbereitungsprogramme, die für die ersten Trainingswochen ausschließlich kräfte- raubende Laufeinheiten vorgeben, stehen für unsere Spieler in den technisch-taktisch an- spruchsvollen Trainingseinheiten stets Selbst- disziplin und Eigenverantwortung im Vorder- grund: Das reine Laufen ist „out“, das Spielen mit dem Ball ist „in“! Daraus resultiert ein enormer Motivations- schub für die eigenverantwortliche körperliche Ausbildung. Nicht nur der Trainer ist gefor- dert, sondern auch die aktive Mitarbeit des Einzelspielers und der Mannschaft. Neben Grundlagenausdauer, Kräftigung, Be- weglichkeit, Koordination und Schnelligkeit wird auch an der fußballspezifischen Ausdauer innerhalb des Vorbereitungsprogramms regel- mäßig gearbeitet. Sie wird mit kurzen Bela- stungsphasen (30 Sekunden bis 3 Minuten), hohen körperlichen Anstrengungen (Puls bis 180!) und angemessenen Pausen (Puls bis auf 120 zurück) über Parteispiele zur Zweikampf- schulung in engen Spielräumen erarbeitet. Vom 1 gegen 1 bis zum 4 gegen 4 sowie mit „Überzahl gegen Unterzahl-Spielen” bietet sich dem Trainer eine große Palette von Trai- ningsinhalten für eine motivierende und effizi- ente Schulung dieser Ausdauerkomponenten an. Die wichtigsten Leitlinien und taktischen Schwerpunkte haben wir im Kasten rechts zu- sammengefaßt.

Abb. 1 Merke FOTO: B. SELÖDEL Das dürfen Spieler und ! Trainer nicht vergessen Freude,
Abb. 1
Merke
FOTO: B. SELÖDEL
Das dürfen Spieler und
!
Trainer nicht vergessen
Freude, Spaß, Teamgeist und hohe
Spannung muß jeder für das Training
mitbringen!
Offene Kommunikation unter den
Spielern sowie zwischen Trainer und
Spielern ist eine vielversprechende Basis!
Jeder muß eine hohe Bereitschaft und
eine positive emotionale Einstellung für
die Anforderungen und Aufgaben der
Saison mitbringen!
Nur ständige Lernbereitschaft und eine
kritische Einstellung sich selbst gegen-
über in Training und Spiel bringt jeden
Einzelnen und das Team voran!
Dem Mitspieler Fußball-Leidenschaft
vorleben!
Das sind die wichtigsten
!
fußballerischen Ziele
Kein Spiel in die Breite!
Pässe in die Tiefe forcieren!
Hohe taktische Flexibilität!
Hohes technisches Können auch in
engsten Spielräumen!
Effizientes Kurzpaßspiel!
Offensives, aggressives Forechecking!

AMATEURTRAINING

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Abb. 2

Die Vorbereitung der FC Bayern-Amateure auf die Saison 1999/2000

 
 

11 TTrraaiinniinnggsswwoocchhee

   

22 TTrraaiinniinnggsswwoocchhee

     

33 TTrraaiinniinnggsswwoocchhee

44 TTrraaiinniinnggsswwoocchhee

55 TTrraaiinniinnggsswwoocchhee

 

vom 28. Juni bis 4. Juli

vom 5. Juli bis 11. Juli

vom 12. Juli bis 18. Juli

vom 19. Juli bis 25. Juli

vom 26. Juli bis 2. August

Ziele

Ziele

Ziele

 

Ziele

Ziele

Erarbeitung einer ersten Ausdauer-Basis für die kommenden Trainingsbelastungen Umfassende Ballarbeit zur Stabilisierung der technischen Fertigkeiten Erste Hinleitung zu Spielsystem und Mann- schaftstaktik

 

Weitere Stabilisierung der Grundlagen- ausdauer Einstieg in das regelmäßige Krafttraining (Oberschenkel, Bauch, Schulter, Oberarme) Vorbereitung der Mannschaft auf die ersten Testspiele

 

Weitere Stabilisierung und Ausbau der Ausdauer-Basis Umstellung der Mannschaft auf eine 4:4:2- Grundformation Vorbereitung auf die nächsten Testspiele

Systematisches Erarbeiten der wettspiel- spezifischen Ausdauer Verfeinerte Einstellung der Mannschaft auf die 4:4:2-Grundformation Verbessertes mannschaftstaktisches Ver- halten bei Ballbesitz und Ballverlust

Verfeinerte Einstellung der Mannschaft auf die 4:4:2-Grundformation Erarbeitung einer gegnerorientierten Spielkonzeption (Spielbeobachtung!) Psychische Einstellung auf den Start der Meisterschaftsrunde

Trainingsinhalte

 

Trainingsinhalte

Trainingsinhalte

 

Trainingsinhalte

Trainingsinhalte

Technische Übungen zum Kurz- und Lang- paßspiel, Kopfball in Offensive und Defensive Technisch-taktische Parteispiele Positionsspiele vor dem Tor und im abge- grenzten Rechteck Kräftigungsübungen (einzeln/paarweise) Kleine koordinative, aber immer fußballbe-

 

Antritte/koordinative Ausbildung mit Ball Trainingsformen zur Schulung mann- schaftstaktischer Elemente (Offensive):

 

Sporadische Ausdauerläufe Spielformen in kleinen Spielräumen mit und ohne Tore Systematisches, individuell abgestimmtes Technik-Training

Technik-Programme mit erhöhtem Zeit- und Gegnerdruck Trainingsformen zur Perfektionierung des offensiv ausgerichteten Verteidigens Trainingsformen zur Schulung eines präzisen Kurzpaßspiels mit Torabschluß Wettspielgemäßes Schnelligkeitstraining mit Ball Kleine Parteispiele mit unterschiedlichen Mannschaftsgrößen

Parteispiele in Über- und Unterzahl auf ein Tore/auf viele Tore Einstudieren verschiedener Varianten für die Standardsituationen Freistoß/Eckstoß Mannschaftstaktische Spielformen mit markierten Flügelzonen Technik-Programme mit erhöhtem Zeit- und Gegnerdruck Wettspielgemäßes Schnelligkeitstraining mit Ball und Torabschlüssen

1. Kurzpaßspiel

2. Spiel in die Tiefe

 

3. Nachrücken aller Mannschaftsteile

 

Trainingsformen zur Schulung mann-

 

Positionsspiele im Rechteck und zwischen Toren:

 

schaftstaktischer Elemente (Defensive):

1.

4 gegen 4

1. Aggressives Verschieben in Breite/Tiefe

2. 5 gegen 5 + 1 gegen 1

zogene Aufgaben Fußballbezogene Schnelligkeitsübungen

2. Spiel ohne Libero

3. 5 gegen 5 + 2 gegen 2 usw.

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Montag, 28. Juni

 

Montag, 5. Juli

Montag, 12. Juli

 

Montag, 19. Juli

Montag, 26. Juli

Vormittag:

10.00 Uhr bis 11.30 Uhr

Vormittag:

10.00 Uhr bis 11.30 Uhr

Vormittag:

10.00 Uhr bis 11.30 Uhr

Vormittag:

10.00 Uhr bis 11.30 Uhr

Vormittag:

10.00 Uhr bis 11.30 Uhr

Nachmittag: 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr

 

Nachmittag: 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr

 

Nachmittag: 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr

Nachmittag: 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr

Nachmittag: 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr

Dienstag, 29. Juni

Dienstag, 6. Juli

Dienstag, 13. Juli

Dienstag, 20. Juli

Dienstag, 27. Juli

Vormittag:

10.00 Uhr bis 11.30 Uhr

Vormittag:

10.00 Uhr bis 11.30 Uhr

Vormittag:

10.00 Uhr bis 11.30 Uhr

Vormittag:

10.00 Uhr bis 11.30 Uhr

Vormittag:

10.00 Uhr bis 11.30 Uhr

Nachmittag: 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr

 

Nachmittag: 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr

 

Nachmittag: 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr

Nachmittag: 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr

Nachmittag: 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr

Mittwoch, 30. Juni

Mittwoch, 7. Juli

Mittwoch, 14. Juli

Mittwoch, 21. Juli

Mittwoch, 28. Juli

Vormittag:

10.00 Uhr bis 11.30 Uhr

16.30 Uhr Abfahrt zum Spiel: 19.00 Uhr gegen VfB Zandt (Nähe Ingolstadt)

 

14.30 Uhr Fototermin 15.30 Uhr Abfahrt zum Spiel: 19.00 Uhr gegen SSV Jahn Regensburg

frei

frei

Nachmittag: 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr

   
     

Donnerstag, 22. Juli

Donnerstag, 29. Juli

 

Donnerstag, 1. Juli

   

Donnerstag, 8. Juli

 

Vormittag:

10.00 Uhr bis 11.30 Uhr

Vormittag:

10.00 Uhr bis 11.30 Uhr

9.00 Uhr Abfahrt zum Kurztrainingslager nach Obertraun/Österreich (Nähe Bad Ischl)

frei

 

Donnerstag, 15. Juli

Nachmittag: 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr

Nachmittag: 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr

 

Vormittag:

10.00 Uhr bis 11.30 Uhr

   

Freitag, 9. Juli

Nachmittag: 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr

Freitag, 23. Juli

Freitag, 30. 07. bis Sonntag, 01. 08.

 

Freitag, 2. Juli

 

19.00 Uhr Spiel gegen Bor. Dortmund (A).

   

14.30 Uhr Abfahrt zum Spiel um

Punktspielstart in die Saison

Kurztrainingslager in Obertraun/Österreich

     

Freitag, 16. Juli

 

19.00

Uhr gegen VfR Aalen in Kerkingen

   

Samstag, 10. Juli

Nachmittag: 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr

(Bopfingen)

Montag, 2. August

 

Samstag, 3. Juli

 

12.30 Uhr Abfahrt zum Benefizspiel um 16.00 Uhr gegen TSV Rottalmünster in Niederbayern

   

Nachmittag: 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr

Abfahrt aus Obertraun/Österreich zum Kurzturnier beim FC Schwarzenfeld mit 3 Spielen ab 16.00 Uhr. Nach Turnierende Rückfahrt nach München

   

Samstag, 17. Juli

 

Samstag, 24. Juli

16.00 Uhr Spiel gegen FC Starnberg.

Vormittag:

10.00 Uhr bis 11.30 Uhr

 

Sonntag, 11. Juli

Sonntag, 18. Juli

 

Sonntag, 25. Juli

Vormittag:

10.00 Uhr bis 11.30 Uhr

frei

11.30 Uhr Abfahrt zum Spiel um

 
 

Sonntag, 4. Juli

     

15.00

Uhr gegen FV Sontheim-Brenz

frei

(Günzburg)

6

FUSSBALLTRAINING 7/2000

FUSSBALLTRAINING 7/2000

7

AMATEURTRAINING

AMATEURTRAINING
AMATEURTRAINING

AMATEURTRAINING

EXEMPLARISCHE TRAININGSEINHEIT

EXEMPLARISCHE TRAININGSEINHEIT

29. JUNI (10.00 – 12.00 UHR)

30. JUNI (10.00 – 11.30 UHR)

1 ORGANISATION DER ÜBUNG Zu Beginn: Freie Ein-
1
ORGANISATION
DER ÜBUNG
Zu Beginn: Freie Ein-

zelarbeit mit Ball in ei- nem abgesteckten Feld (15 Minuten) Danach: Gruppen von je 5 bis 7 Spielern ver- teilen sich jeweils auf einen Übungsraum von

15 x 30 Metern

Jede Gruppe hat einen Ball

Übungsraum von 15 x 30 Metern Jede Gruppe hat einen Ball AUFWÄRMEN: VERSCHIEDENE ZUSPIELÜBUNGEN Die Spieler

AUFWÄRMEN:

VERSCHIEDENE ZUSPIELÜBUNGEN

Die Spieler passen sich mit verschiedenen Vorgaben im Übungsraum zu und sind dabei viel in Bewegung. Aufgabe 1:

Präzise Kurzpässe aus dem Dribbling Aufgabe 2:

Der Angespielte nimmt das Zuspiel jeweils mit einer deutlichen Körpertäuschung mit Aufgabe 3:

Nur direkte Zuspiele

VARIATIONEN

Zusatzaufgabe (kurzer Antritt, Hocksprünge, schneller Richtungswechsel) nach jedem Abspiel Wechsel von kurzen und längeren Zuspielen

2 ORGANISATION DES SPIELS 2 Tore mit Torhütern im Abstand von etwa
2
ORGANISATION
DES SPIELS
2 Tore mit Torhütern
im Abstand von etwa

30 Metern nebenein-

ander 2 Mannschaften zu je 7 Spielern

30 Metern nebenein- ander 2 Mannschaften zu je 7 Spielern HAUPTTEIL I: 7 GEGEN 7 AUF

HAUPTTEIL I:

7 GEGEN 7 AUF 2 NEBENEINANDER

AUFGESTELLTE TORE MIT TORHÜTERN

2 Mannschaften spielen 7 gegen 7 in einer Hälfte. Die jeweiligen Angreifer dürfen bei beiden großen Toren mit Torhütern einen Treffer erzielen. Nach einem Ballverlust im Feld müssen die neuen Angreifer zunächst eine markierte Linie überspielen. Nach einem Torabschluß wirft der Torhüter auf einen Spieler der anderen Mannschaft hinter die Linie ab. 10 Minuten: Freies Spiel 10 Minuten: Spiel mit 2 erlaubten Ballkontakten 10 Minuten: Nur direktes Spiel

HAUPTTEIL II:

7 GEGEN 7 ZWISCHEN 2 TOREN

Spielzeit: 20 Minuten

1
1

ORGANISATION

DER ÜBUNG

Gruppen von je 7 bis 9 Spielern bilden Dreiecke (markierte Positionen) Jede Gruppe hat einen Ball

(markierte Positionen) Jede Gruppe hat einen Ball AUFWÄRMEN: VERSCHIEDENE ZUSPIELÜBUNGEN Die Spieler passen

AUFWÄRMEN:

VERSCHIEDENE ZUSPIELÜBUNGEN

Die Spieler passen sich mit verschiedenen Vorgaben in- nerhalb des Dreiecks zu und laufen dem Zuspiel nach. Aufgabe 1:

Präzise Kurzpässe mit 2 erlaubten Ballkontakten Aufgabe 2:

Nur direkte Zuspiele und schnelles Nachstarten Aufgabe 3:

Der anspielbereite Mitspieler startet zunächst kurz um das Hütchen und fordert dann den Paß

VARIATION

Der angespielte Mitspieler läßt den Ball zunächst zum Paßgeber zurückprallen und bekommt an- schließend einen erneuten Paß in den Lauf

2 ORGANISATION HAUPTTEIL III
2
ORGANISATION
HAUPTTEIL III

Die Spieler verteilen sich in je einer Hälfte auf vorgegebene Positionen, wie sie sich aus dem Spielsystem ergeben Der Trainer (bzw. der Co-Trainer) leitet die Aktionen mit einem hohen Zuspiel auf den Torhüter ein Der Torhüter wirft auf einen entfernten Angrei- fer ab usw.

9 10 8 7 2 5
9
10
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2
5

HAUPTTEIL I: SCHULUNG DER BALL- UND BEWEGUNGSGESCHICKLICHKEIT

Innerhalb eines improvisierten Parcours mit Hütchen, Stangen, Bällen usw. arbeiten die Spieler individuell Übungszeit: 20 Minuten

HAUPTTEIL II: KRÄFTIGUNGSÜBUNGEN

Kräftigungsübungen (paarweise) nach Vorgabe für Bauch-, Rücken-, Oberschenkelmuskulatur usw. Übungszeit: 20 Minuten

HAUPTTEIL III: ZUSAMMENSPIEL DER POSITIONEN VOR DEM TOR (ABB.)

Gleichzeitiges Üben in 2 Gruppen vor je einem Tor.

1. Aufgabe: Freies Erarbeiten von Spielzügen 2. Aufgabe: Vorgabe von Paß- und Laufwegen

Übungszeit: 30 bis 40 Minuten

AMATEURTRAINING

AMATEURTRAINING
AMATEURTRAINING

AMATEURTRAINING

EXEMPLARISCHE TRAININGSEINHEIT

EXEMPLARISCHE TRAININGSEINHEIT

30. JUNI (16.30 – 18.00 UHR)

1. JULI (16.30 – 18.00 UHR)

1 ORGANISATION DES SPIELS
1
ORGANISATION
DES SPIELS

4 Mannschaften zu je 5 Spielern 2 Spielfelder (!) von jeweils 40 x 25 Metern Tore mit Torhütern auf den Grundlinien der Spiel- felder

Tore mit Torhütern auf den Grundlinien der Spiel- felder AUFWÄRMEN: TURNIER IM 5 GEGEN 5 Die

AUFWÄRMEN:

TURNIER IM 5 GEGEN 5

Die Spieler laufen sich 5 Minuten jeder für sich ein. Danach: Die 4 Mannschaften spielen auf beiden Feldern gleichzeitig ein Turnier „Jeder gegen Jeden” aus. Freies Spiel auf die beiden Tore mit Torhütern. Spielzeit: jeweils 5 Minuten – einige Stretching- übungen in jeder Pause! Ersatzbälle in den Toren bereitlegen!

TRAININGSHINWEISE

Auf jeden Fall die Spielfelder extrem klein ab- grenzen, um längere Laufwege zu vermeiden! Schwerpunkt ist das Aufwärmen! Spielerisches Aufwärmen erhöht die Motivation!

2
2

ORGANISATION

DES SPIELS

Die Mannschaften des Aufwärm-Turniers bleiben zusammen Jeder Spieldurchgang läuft wiederum gleich- zeitig auf 2 identischen Spielfeldern ab! Aktive Erholungs- pausen nach jedem Spiel- durchgang (und gleich- zeitiger Umbau der Spiel- felder)

durchgang (und gleich- zeitiger Umbau der Spiel- felder) HAUPTTEIL I: SPIELERISCHES AUSDAUERTRAINING – SPIEL AUF 6

HAUPTTEIL I:

SPIELERISCHES AUSDAUERTRAINING

– SPIEL AUF 6 TORE

Freies Spiel 5 gegen 5: Jede Mannschaft verteidigt ein großes Tor mit der Torhüter und 2 kleinen Hütchen- oder Stangentore auf der eigenen Grundlinie. Spielfeldgröße: 45 x 30 Metern Spielzeit: 15 Minuten

3
3

ORGANISATION

DES SPIELS

2 Tore mit Torhütern im Abstand von etwa 30 Metern gegenüber 2 kleine Tore auf den Seitenlinien des Feldes

10

4 3 1 2
4
3
1
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HAUPTTEIL II:

SPIELERISCHES AUSDAUERTRAINING

– SPIEL AUF 4 TORE (ABB.)

Freies Spiel 5 gegen 5: Jede Mannschaft verteidigt ein großes Tor mit der Torhüter und ein kleines Hütchen- oder Stangentore auf einer der beiden Seitenlinien. Spielfeldgröße: 45 x 30 Metern Spielzeit: 15 Minuten

HAUPTTEIL III:

SPIELERISCHES AUSDAUERTRAINING

– SPIEL AUF 3 TORE

Freies Spiel 5 gegen 5: 2 Tore mit Torhütern und ein weiteres umgelegtes Tor (oder ein kleines Hütchen- oder Stangentor) bilden ein Dreieck. Die jeweiligen Angreifer spielen auf alle 3 Tore. Nach Balleroberung müssen zunächst 3 Pässe in Folge gespielt werden!

Spielzeit: 15 Minuten

FUSSBALLTRAINING 7/2000

1 ORGANISATION DER ÜBUNG
1
ORGANISATION
DER ÜBUNG

Gruppen von je 6 bis 9 Spielern bilden Dreiecke und stellen sich auf markierten Positionen auf Jede Gruppe hat 2 Bälle

auf markierten Positionen auf Jede Gruppe hat 2 Bälle AUFWÄRMEN: VERSCHIEDENE ZUSPIELÜBUNGEN Die Spieler passen

AUFWÄRMEN:

VERSCHIEDENE ZUSPIELÜBUNGEN

Die Spieler passen sich innerhalb des Dreiecks die beiden Bälle zu und laufen jeweils dem Zuspiel nach. Aufgabe 1:

Präzise Kurzpässe mit 2 erlaubten Ballkontakten Aufgabe 2:

Nur direkte Zuspiele und schnelles Nachstarten Aufgabe 3:

Mit einer Zusatzaufgabe auf der Laufstrecke

TRAININGSSCHWERPUNKTE

Präzise Kurzpässe Schnelles Reagieren und Nachstarten

2
2

ORGANISATION

HAUPTTEIL

Die Spieler teilen sich in 2 Gruppen zu je 9 Spielern auf Nach 30 Minuten wechseln die beiden Gruppen die Aufgaben

Nach 30 Minuten wechseln die beiden Gruppen die Aufgaben HAUPTTEIL I: STATIONENTRAINING Gruppe 1 (30 Minuten):

HAUPTTEIL I:

STATIONENTRAINING

Gruppe 1 (30 Minuten):

Die Gruppe absolviert unter Anleitung des Trainers ver- schiedene Aufgaben zum Schwerpunkt „Verbesserung von Schnelligkeit und Kraft”:

1. Verschiedene Sprung-Kombinationen

2. Kurze Antritte über verschiedene Distanzen

3. Fußballspezifische Kräftigungsübungen

1. Durchgang der Gruppe 2 (15 Minuten):

Spiel 4 + 1 gegen 3: Die 4 Anspieler von A versuchen, zusammen mit dem Mittelspieler gegen die 3 Ver- teidiger von B am Ball zu bleiben. Die Anspieler müssen dabei direkt spielen und sollen möglichst oft den Mittel- spieler als „Wandspieler” einbinden. Die Verteidiger müssen den Ball erobern und im 3 gegen 1 (direktes Spiel!) möglichst lange sichern.

9 11 10 7 6
9
11
10
7
6

FUSSBALLTRAINING 7/2000

2. Durchgang der Gruppe 2 (15 Minuten):

Positionsspiel vor dem Tor mit Torhüter mit Torabschluß:

Der Torhüter leitet die Aktionen jeweils mit einem weiten Abwurf auf einen hinteren Angreifer ein. Die Angreifer kombinieren aus den vorgegebenen Spiel- positionen der Grundformation heraus und schließen mit einem präzisen Torschuß ab. Schwerpunkt: In jede Kombination die Angriffsspitze als

vorderste Anspielmöglichkeit einbinden! Nach jeder Angriffsaktion laufen die Spieler locker auf die Startpositionen zurück.

HAUPTTEIL II:

9 GEGEN 9 AUF 2 TORE MIT TORHÜTERN

Freies Spiel auf die beiden Tore in einem Dreiviertel-

Normalfeld. Schwerpunkt: Flügelspiel! Spielzeit: 20 Minuten

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