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Februar 2015 März 2015 Gemeindebrief der Evangelischen Kirchengemeinde Eibach Wer sucht Irgendwo im Heft
Februar 2015
März 2015
Gemeindebrief
der Evangelischen Kirchengemeinde Eibach
Wer
sucht
Irgendwo im Heft
hat sich der
Eibacher Kuckuck
versteckt?
mit?
©
Foto: Ann Sophie Scheiter

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Inhalt / Impressum

Inhalt

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Editorial

4

Geistliches Wort

5

Kirchenvorstand Wahl 2015

6

Gemeindeversammlung

7

Geburtstage (Februar / März)

8

Familien-Nachrichten (Geburten)

9

Diamantene Hochzeit Günter + Anita Weiershausen

10

Versöhnt leben und sterben

11

Du hast mir den Himmel geöffnet Vorträge mit Hans Joachim Eckstein

12

Die Paramente in der Eibacher Kirche

14

Danke für Weihnachten im Schuhkarton

16

Weihnachtsfeier der Sonntagsschule

18

Gottesdienst an Heiligabend

20

Die 3-W-Aktion 2015

22

Gottesdienstplan

24

Allianz-Gebetswoche 2015

26

Diakoniestation

27

Angebote rund um den Gottesdienst

28

Mit Gott erlebt:

»Wunder gibt es auch heute noch

«

29-37

Informationen und Veranstaltungen

38

Die Herrnhuter Losungen

40

Zum Nachdenken: »Energie«

41

Der Buchtipp

42

Evangelische Gemeinschaft

43

Wochentermine

44

Anschriften und Telefonnummern

Der Kuckuck in der letzten Ausgabe hatte sich auf Seite 21 versteckt.

44 Anschriften und T elefonnummern ☺ Der Kuckuck in der letzten Ausgabe hatte sich auf Seite

Editorial

3

Unser Vater im Himmel

W ährend ich diese Zeilen schreibe, findet gerade die Allianzgebetswoche statt (siehe Seite 24). In diesem

Jahr lautet das Thema »Jesus lehrt beten – Das Vaterunser«. Luther bezeichnete dieses Gebet als den größten Märtyrer, weil es so oft missbraucht wird. Die einen sprechen es ge- dankenlos mit, andere sehen darin eine Art Zauberformel, die umso besser wirkt, je mehr man sie wiederholt. Was aber ist das »Vaterunser« wirklich? Es ist das Muster eines Gebets, das Jesus Christus seinen Zuhörern mit auf den Weg gab. Auffällig ist zunächst einmal die Anrede: Hier wird der allmächtige Gott, mit Du angeredet und als Vater bezeichnet. Ist uns das wirklich bewusst?

Was erwarten wir, wenn wir bitten: »Dein Reich komme«? Fragen wir im Ernst danach, was Gott will? Und sind wir wirklich mit dem täglichen Brot zufrieden, oder darfs auch etwas mehr sein? Die größte Herausforderung ist jedoch die folgende Bitte:

»Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.« Das heißt doch im Klartext: Gott vergibt mir meine Schuld nur dann, wenn auch ich bereit bin, meinen Mitmenschen zu vergeben, die an mir schuldig geworden sind. An was denken wir bei der Bitte: »Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen«? Es gibt Menschen, denen diese Fragen völlig egal sind. Sie leben nach dem Motto: »Lustig gelebt und selig gestorben, das ist dem Teufel die Rechnung verdorben.« Und immer mehr Menschen glauben weder, dass es einen Teufel gibt, noch an ein Leben nach dem Tod. Mir wurde jedenfalls beim Nachdenken über das Vaterunser neu bewusst, dass der allmächtige Gott uns Menschen das Du anbietet, indem er uns trotz allem Misstrauen ihm und seinem Wort gegenüber die Möglichkeit gibt, durch Jesus Gottes Kinder zu werden. Allein, dass Sie bis hierhin gelesen haben, zeigt, dass Sie nicht zu den oberflächlichen Zeitgenossen gehören, die Gott einen guten Mann sein lassen und den Teufel für ein Fabel- wesen aus dem Mittelalter halten. Nutzen Sie die Gelegenheit, solange Sie noch können. Lassen Sie Jesus in ihr Leben ein. Werden Sie ein Kind Gottes (siehe Johannes 1,12-13), denn nur dann haben Sie wirklich das Recht, Gott mit »Unser Vater« anzureden. Suchen Sie auch die Gemeinschaft mit anderen Kindern Gottes, Ihren Geschwistern im Glauben.

Und nun viel Spaß beim Lesen und Kuckuck-Suchen.

Gottes, Ihren Geschwistern im Glauben. Und nun viel S p aß beim Lesen und Kuckuck-Suchen. Günter
Günter Seibert
Günter Seibert

(Redaktion)

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Geistliches Wort

Zeit für Inventur

U m die Jahreswende findet sich an vielen Geschäftstüren das

die Jahreswende findet sich an vielen Geschäf t stüren das Der Satz stammt aus einem Bußgebet,

Der Satz stammt aus einem Bußgebet, das Daniel stellvertretend für sein Volk spricht. Daniel war ja mit Tausenden seiner Landsleute aus seiner Heimat Israel nach Babylonien verschleppt worden. Dort hat er nach- gedacht darüber, warum sein Volk in diese ver- zweifelte Situation gera- ten war. Er schämt sich, dass er und seine Zeitge- nossen gleichgültig Gott gegenüber waren. Gleichzeitig weiß er:

Wenn wir umkehren von unserem falschen Weg, dann schenkt Gott einen neuen Anfang! Gottes Barmherzigkeit ist größer als unsere Schuld. Tatsächlich durften die Israeliten wie- der heimkehren aus dem Exil in ihr Land. Trotz all dem Schwe- ren in der Ge- schichte Israels:

Schild »Wegen Inventur geschlossen«. Ganze Kaufhäuser sind dann damit beschäftigt, eine Bestandsaufnahme zu machen. Es wird Bilanz gezogen und Gewinn und Verlust werden er- mittelt. Fehlende Artikel sind zu ergänzen, falsche Prognosen müssen korrigiert werden. So eine Inventur ist sicher meistens eine sehr

ernüchternde Tätigkeit, manchmal kann sie sogar erschreckend sein. Andererseits trägt sie

dazu bei, dass anschließend der Betrieb wieder gut funktionieren kann. Vielleicht wäre es genauso

hilfreich, jeder würde für sich eine ähnliche Bestandsaufnah- me machen. Diese persönliche Inventur fällt schwer, fängt sie doch mit der Ehrlichkeit vor mir selbst an. Die Angst davor ist groß: Kann ich danach noch in den Spiegel schauen? Zerbricht mein Bild von mir

selbst, wenn ich zugebe, dass ich versagt habe? Wie komme ich über die Angst vor dem Eingeständnis meiner Schuld hinweg? Eventuell fällt dieser Schritt der ehrli- chen Selbstkritik leichter, wenn man weiß, wohin mit der Bilanz, wenn sie schlecht ausfällt. An der Geschichte von Daniel können wir erkennen, dass der Schritt in Richtung Wahrhaftigkeit zu einem Happy End führen kann, wenn man einen barm- herzigen Vater hat. Daniel sagt: »Ich vertraue nicht auf meine guten Taten, ich vertraue nicht auf meine Gerechtigkeit. Ich schaue allein auf meinen barmherzigen Gott!« (Daniel 9,18)

© Foto: M.Großmann pixelio.de
© Foto: M.Großmann pixelio.de

Gott bleibt sei- nem Volk für immer in Liebe verbunden.

Dadurch gewinnen wir Mut zur Inventur. Wir spielen uns nichts vor, weil wir glau- ben, dass wir gehalten werden durch Gottes große Barmherzigkeit. Wir ziehen Bilanz. Jeder für sich. Und Gott ist der barmherzige Vater, mit dem wir uns vor der Inventur nicht fürchten müssen.

Gott ist der barmherzige Vater, mit dem wir uns vor der Inventur nicht fürchten müssen. ■
Gott ist der barmherzige Vater, mit dem wir uns vor der Inventur nicht fürchten müssen. ■

Stefan Fetscher, Pfarrer

Kirchenvorstand Wahl 2015

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Kirchenvorstand Wahl 2015 5

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Kirchenvorstand Wahl 2015

Auf dem Weg zur Kirchenvorstandswahl 2015

Einladung zur Gemeindeversammlung am 1. Februar 2015

Vorbereitend für die Kirchenvorstandswahl lädt der Kirchenvorstand zu einer Gemeindeversammlung ein, die am Sonntag, dem 1. Februar stattfindet. Beginn ist um 11.30 Uhr in der Kirche, direkt im Anschluss an den Gottesdienst.

Die Gemeindeversammlung hat zwei Aufgaben:

Der Benennungsausschuss stellt den vorläufigen Wahlvorschlag vor Die Gemeindeversammlung kann diesen Vorschlag um weitere Personen ergänzen

In der Gemeindeversammlung stellt der Benennungsausschuss den vorläufigen Wahlvorschlag für die Kirchenvorstandswahl vor. Damit werden die Kandidatinnen und Kandidaten der gemeindlichen Öffent- lichkeit präsentiert. Der vorläufige Wahlvorschlag wird bis dahin noch im Gottesdienst und im Schaukasten bekannt gemacht.

Zum anderen bietet die Gemeindeversammlung die »basisdemokra- tische« Möglichkeit für die Gemeindemitglieder, die personelle Zusam- mensetzung des neuen Kirchenvorstandes mitzubestimmen. Die stimmberechtigten Gemeindemitglieder können nämlich den vor- läufigen Wahlvorschlag in geheimer Abstimmung, d.h. mit Stimmzet- teln, ergänzen. Die Aufnahme in den Wahlvorschlag setzt voraus, dass diese Person ein Gemeindemitglied ist, das am Wahltag das 18. Le- bensjahr vollendet hat. Damit wird deutlich gemacht, dass jedes wahlberechtigte Gemeinde- mitglied durch sein Christsein verantwortlich ist für den Dienst in un- serer Kirchengemeinde und daher auch an der Auswahl geeigneter Kandidatinnen und Kandidaten für die Leitung der Gemeinde beteiligt ist.

Für den Kirchenvorstand Stefan Fetscher, 1. Vorsitzender

Geburtstage

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Geburtstage

Wir gratulieren herzlich allen Gemeindegliedern, die im Februar und März ihren Geburtstag feiern dürfen. Für das neue Lebensjahr wünschen wir Gottes Segen, seine Begleitung und Bewahrung an jedem Tag.

Auf Empfehlung des Datenschutzbeauftragten der EKHN veröffentlichen wir in der Internetausgabe unseres Gemeindebriefes unter den Rubriken »Geburtstage« sowie »Anschriften und Telefon-Nummern« keine persönlichen Daten. Wir bitten um Verständnis. Der Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Eibach

der Evangelischen Kirchengemeinde Eibach Wer jedoch gerne die vollständige

Wer jedoch gerne die vollständige PDF-Ausgabe

des Gemeindebriefes erhalten möchte, kann

regelmäßig per E-Mail dies bei Günter Seibert

E-Mail: g.seibert@gmx.net schriftlich anfordern.

Veröffentlichung Ihres Geburtstages im Gemeindebrief:

Wir freuen uns, Ihren hohen Geburtstag im Gemeindebrief bekannt zu geben und neben einem Besuch auch auf diese Weise an Sie zu denken. Falls Sie jedoch aus irgendeinem Grund die Veröffentlichung Ihres Geburtstages nicht wünschen, genügt einmalig eine kurze telefonische Mitteilung im Pfarrbüro, und wir nehmen Ihren Namen aus der jährlichen Bekanntgabe dauerhaft heraus.

8

Familien-Nachrichten

Familien-Nachrichten edes neugeborene Kind bringt die Botschaft, dass Gott sein Vertrauen in die Menschheit noch
Familien-Nachrichten
edes neugeborene Kind
bringt die Botschaft,
dass Gott sein Vertrauen
in die Menschheit noch
nicht verloren hat.
Unser Sohn Max
wurde am 24.11.2014
um 6:05 Uhr geboren.
Er war 3750 g schwer
und 57 cm groß.
Es freuen sich die Eltern
Thomas und Sabrina Hartmann,
sowie der große Bruder Paul
Amtshandlungen Kirchenjahr 2014
Taufen:
6
1
Mädchen 5 Jungen
Trauungen:
2
Bestattungen:
5
3
Frauen
2 Männer
Konfirmation:
6
4
Mädchen 2 Jungen
Kircheneintritte:
1
1
Frau
Kirchenaustritte:
1
1 Mann

Diamantene Hochzeit

9

Diamantene Hochzeit

feiern am 12. Februar 2015

Günter und Anita Weiershausen

Februar 2015 Günter und Anita Weiershausen g e b . B e n d e r

geb. Bender

Gratulanten sind ab

11.00

über den ganzen Tag, im Dorf- gemein schaftshaus herzlich willkommen.

Uhr,

W

Trauwort:

eise mir, HERR, deinen Weg,

dass ich wandle in deiner Wahrheit; erhalte mein Herz bei dem einen, dass ich deinen Namen fürchte. Psalm 86,11

Wir gratulieren unserem Jubelpaar ganz herzlich und wünschen ihm für den gemeinsamen Lebensabend Gottes Treue und freundlichen Beistand.

10

Versöhnung

Versöhnt leben und sterben

A nlässlich von vier Themenabenden wurde im Vereins-

haus der Evangelischen Gemeinschaft vom 16. bis 19. 11.2014 das wichtige Thema »Versöhnung« unter vier verschiedenen Aspekten betrachtet. Die Prediger

des Evangelischen Gemeinschaftsverbandes Herborn, Uli Müller und Radi Stevanovic, sowie der Verbandspfarrer Eberhard Hoppe und die Altenheimseelsorgerin Christina Schwalfenberg zeigten auf, wie der Weg zur Versöhnung möglich ist. Er kann zwar steinig und lang sein, aber durch den Sohn (Jesus), der Mitte aller Versöhnung, haben schon viele Menschen Versöhnung in ihrem Leben und mit anderen Men- schen erfahren. Letztlich können solche Menschen dann auch, versöhnt mit Gott, mit ihrem Nächsten und mit sich selbst, versöhnt sterben.

Ursachen von Unversöhnlichkeit

Auch Christen können unversöhnlich miteinander leben. Die Ursache sind oft erfolgte Kränkungen, aber auch missver- standene Äußerungen, Verdächtigungen und Unterstellungen. Unversöhnlichkeit ist oft schon in kleinen Zellen wie der Familie anzutreffen. Aber auch in Nach- barschaften, am Arbeitsplatz und in unserer Gesellschaft ist Unversöhnlich- keit kein Fremdwort. »Mobbing« ist ein moderner Begriff für ein solches »Nicht- miteinander-können«. Man wünscht dem anderen nichts Gutes, zeigt ihm das so richtig, fordert sein eigenes Recht und erwartet ein »verzeih« vom anderen. Gerade unter Christen ist ein solches Verhalten be- sonders schmerzlich, beten sie doch am Sonntag im Gottesdienst im »Vater unser«, dem Gebet, das der Herr Jesus

im »Vater unser«, dem Gebet, das der Herr Jesus seine Jünger lehrte: »… und vergib uns

seine Jünger lehrte: »… und vergib uns unsere Schuld, wie wir ver- geben unseren Schul- digern …«.

Versöhnung

ist möglich

Aus Dankbarkeit über die eigene vergebene

Schuld durch Gott ist auch Versöhnung mit dem unversöhnten Nächsten möglich und nötig. Ich muss meine Unversöhnlichkeit nicht weiter als schwere Last mit mir herumschleppen, sondern darf sie erleichtert und froh ab- legen, denn Christus ist ja für meine Unversöhnlichkeit gestorben. Wenn ich das im Glauben für mich persönlich in Anspruch nehme, kann ich auch den ersten Schritt der Versöhnung zu meinem Nächsten machen. Dies haben schon viele dankbar in ihrem Leben erfahren. Beispielhaft sei hier die aufrichtige Ver- söhnung der beiden verfeindeten Brüder Jakob und Esau aus 1. Mose 33 erwähnt, nachdem Jakob schon vorher den HERRN um Vergebung gebeten und Gottes Vergebung erfahren hatte. Für manche Menschen kann auch die Unter- stützung durch eine Vertrauensperson (Mediator, Seelsorger) hilfreich sein.

Wie gut, dass uns in Gottesdiensten, Bibelstunden und anderen Gemeinde- angeboten immer noch das Wort von der Versöhnung durch unseren HERRN und Heiland Jesus Christus zugesprochen wird, der uns Schritte der Versöhnung zu unserem Nächsten aufzeigt und gehen lässt. Die vier CDs zu den Themen »Der Weg zur Versöhnung kann lang und steinig sein«, »In der Mitte aller Versöhnung steht der Sohn«, »Ich bin mit meinem Leben versöhnt« und »Versöhnt sterben«, können auf Wunsch gerne kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Ernst Villmow

Vorträge mit Hans-Joachim Eckstein

11

V orträge mit Hans-Joachim Eckstein 11

12

Die Paramente

Wenn Glaube

anschaubar wird

Neue Paramente für die Kirche

U nser Glaube braucht nicht nur Worte, sondern auch Farben und Formen, die die Worte unterstüt-

zen. Das wurde deutlich bei der Vor- stellung der neuen Paramente am 7. Dezember in unserer Kirche. Die Künstlerin Karin Scheben aus Lixfeld war anwesend und präsentierte die von ihr handgewebten Werke im Gottesdienst. Nachdem sie bereits die beiden grünen Tücher an Altar und Kanzel speziell für unsere Kirche gestaltet hatte, stellte sie nun zwei violette Paramente als Ergän- zung dazu her. Zuvor hatte sie dem Kir- chenvorstand einige Entwürfe vorgestellt. Dieser war begeistert von der nun prä- sentierten Variante und stimmte der Um- setzung zu. Für jedes Parament waren anschließend viele Stunden Arbeit not- wendig. Möglich wurde die Anschaffung durch eine großzügige Spende aus der Gemeinde.

Was ist auf den neuen Paramenten zu sehen?

Ihrer Präsentation stellte Karin Scheben die Bibelverse aus Lukas 1,67+76-79 voran. Betrachtet man das Kanzel-Parament, so erkennt man die Umrisse des gekreuzigten Jesus als göttliches Licht. Ein Licht, das in die Dunkelheit der ganzen Welt gekommen ist. Dem gläubigen Menschen offenbart dieses Licht Sünde, es bewirkt Buße und schenkt die Vergebung. Auf dem Altar-Parament ist ein goldenes Kreuz dargestellt, umgeben von viel Weiß. Die Farben Gold und Weiß verdeutlichen symbolhaft den Sieg, den Jesus am Kreuz errungen hat, damit wir die Vergebung un- serer Sünden erlangen. Vom Kreuz fließt uns daher neues Leben zu, das wiederum in Gold und Weiß dargestellt ist, allerdings mit violet- ten Fäden durchzogen: als Zeichen eines

zu, das wiederum in Gold und W eiß dargestellt ist, allerdings mit violet - ten Fäden
zu, das wiederum in Gold und W eiß dargestellt ist, allerdings mit violet - ten Fäden

in der Eibacher Kirche

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siegreichen Lebens erfahren wir die wie- derkehrende Erneuerung durch Buße. So werden wir Stück für Stück ver- ändert hin zu dem neuen Menschen im Geist, den Gott allen verheißen hat, die an ihn glauben. Lukas beschreibt dies als den »Weg des Friedens«, auf den der Herr selbst uns leiten will.

eg des Friedens«, auf den der Herr selbst uns leiten will. Die Künsterin Karin Scheben aus
eg des Friedens«, auf den der Herr selbst uns leiten will. Die Künsterin Karin Scheben aus
Die Künsterin Karin Scheben aus Lixfeld
Die Künsterin
Karin Scheben
aus Lixfeld

Wann sind die neuen Paramente zu sehen?

Violett ist die Farbe für die Vorbereitungs- und Bußzeiten der Kirche. Und so werden violette Paramente in der Kirche als Zei- chen der Buße aufgehängt. Das ist in der Zeit vom 1. bis 4. Advent, in der Passionszeit vor Ostern und am Buß- und Bettag der Fall. Der Kirchenvorstand bedankt sich bei Karin Scheben für die künstlerisch wert- volle Arbeit und bei den beiden Spendern für die großzügige Unterstützung unserer Gemeinde.

Für den Kirchenvorstand, Stefan Fetscher, 1.Vorsitzender

14

DANKE für »Weihnachten im Schuhkarton«

14 DANKE für »W eihnachten im Schuhkarton« E in riesengroßes DANKE an alle, die für die

E in riesengroßes DANKE an alle,

die für die Aktion »Weihnachten

im Schuhkarton« Geld- oder

Sachspenden gegeben haben.

Damit hat Eibach 46 von 508.217 Kartons an diesem Weihnachten an Kinder in Moldawien, Bulgarien, Polen, Rumänien, in der Slowakei, der Mongolei und in palästinensischen Gebieten verschenkt.

Einen Gedanken, den ich mir von der Bundesmitarbeitertagung des CVJM mit- genommen habe war, dass ich Heilige Momente im Alltag besser wahrnehmen möchte. Heilige Momente sind Situatio- nen, an denen wir vor lauter Ehrerbietung unsere Schuhe ausziehen möchten, so wie Mose es vor dem brennenden Dorn- busch getan hat. Ein Moment, an dem ich vor Freude am liebsten meine Schuhe durchs ganze CVJM- Heim geworfen hätte, war der Tag, an dem der Checkpoint EURE Spenden zusammen- getragen hat. Es war einfach nur unglaublich, wie viele Menschen sich in unserem Dorf an der Aktion beteiligten. Wir hatten damit gerechnet, dass wir circa 5 Kartons packen werden … Zum Glück haben wir uns da getäuscht!

»Neben der Freude, die diese Geschenke den Kindern und auch ihren Familien machen, sind sie ein Zeichen der christ- lichen Nächstenliebe. Denn jeder Schuh- karton bedeutet: Du bist nicht vergessen. Es gibt Menschen, die denken an dich und möchten, dass es dir gut geht.«

Svenja Thielsch

(Quelle: www.geschenke-der-hoffnung.org)

Svenja Thielsch (Quelle: www .geschenke-der-hoffnung.org ) Insgesamt konnten wir 46 Kinder mit einem Karton voller S

Insgesamt konnten wir 46 Kinder mit einem Karton voller Spielsachen, Kuscheltiere, Schulsachen und Hygiene- artikel glücklich machen.

DANKE für »Weihnachten im Schuhkarton«

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Fleißige Helfer verpackten liebevoll 46 Kartons
Fleißige Helfer verpackten liebevoll 46 Kartons

voller Spielsachen, Kuscheltiere, Schulsachen und Hygieneartikel, die dank großzügiger Spendenbereitschaft gekauft werden konnten.

16

Weihnachtsfeier der

»Was an Weihnachten geschah

«

Weihnachtsfeier der Sonntagsschule am 22. Dezember (4. Advent)

W ie seit vielen Jahren wurde traditionell am

4. Advent ganz Eibach mit Freuden zur diesjährigen

Sonntagsschul-

weihnachtsfeier ins

Dorfgemeinschafts-

haus eingeladen. Um 14.00 Uhr ging es los.

Begrüßung mit Lied und Gedichten
Begrüßung
mit Lied und
Gedichten

Die Kinder der Sonntagsschule gestalteten rund um die Predigt von Pfarrer Stefan Fetscher ein tolles Programm.

Pfarrer Fetscher hält eine lebens- nahe Predigt
Pfarrer
Fetscher
hält eine
lebens-
nahe
Predigt
Hannah Seibert und Sophie Bär als Oma und Enkelkind
Hannah Seibert und Sophie
Bär als Oma und Enkelkind

Sonntagsschule 2014

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Empfangen wurden die Gäste zuerst mit einem tollen Gedicht der Kinder und anschließend hieß auch Günter Seibert alle herzlich willkommen.

hieß auch Günter Seibert alle herzlich willkommen. und Joseph, wie sie nach Bethlehem reisen und Maria

und Joseph, wie sie nach Bethlehem reisen und Maria ihren von Gott

gesandten Sohn, Jesus, gebar. Daneben saßen eine Oma und ihre Enkelin aus der heutigen Zeit an einem Tisch und spra- chen über das Geschehen. Die Enkelin wollte diese Geschichte verstehen, und fühlte ihrer Oma genau auf den Zahn. In der anschließenden Predigt erfuhren wir, dass ein einfaches Geschenk, mehr als nur ein

Dann führten die Kinder ein etwas anderes

Krippenspiel vor. Es zeigt die Geschichte von Maria

anderes Krippenspiel vor . Es zeigt die Geschichte von Maria Geschenk ist, sondern in ihm Liebe
anderes Krippenspiel vor . Es zeigt die Geschichte von Maria Geschenk ist, sondern in ihm Liebe

Geschenk ist, sondern in ihm Liebe und Führsorge steckt. Gott hat uns Jesus geschenkt. Ein Zeichen für seine Liebe und Führsorge gegenüber den Menschen. Niemand ist zu schlecht für Gott. Jesus starb für jeden einzelnen. Die Liebe Gottes gilt ALLEN!

Text: Annika Hofmann

ist zu schlecht für Gott. Jesus starb für jeden einzelnen. Die Liebe Gottes gilt ALLEN! ■

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Gottesdienst an

»Auch für Dich ist heute der Heiland geboren«

Gottesdienst an Heiligabend Volles Haus in der Eibacher Kirche
Gottesdienst an Heiligabend
Volles Haus in der
Eibacher Kirche

W ie immer am Heiligen Abend war die Eibacher Kirche voll besetzt; der vom Küsterpaar Petra und

Andreas Seibert geschmückte Baum er- strahlte in hellem Glanz und musikalisch umrahmte der Posaunenchor den Gottes- dienst mit

Tobias Schenker hatte es beim »Einkaufsbummel« mit Svenja Thielsch nicht leicht: Svenja war zu Jesus’ Geburtstag ein- geladen und suchte das passende Geschenk.

weihnachtlichen Weisen. Anni Scheiter trug zwei Lieder vor – begleitet von Daniel Schenker am Keyboard.
weihnachtlichen
Weisen.
Anni Scheiter
trug zwei Lieder
vor – begleitet
von Daniel
Schenker am
Keyboard.
Anni Scheiter
Svenja Thielsch &
Tobias Schenker

Heiligabend 2014

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Pfarrer Stefan Fetscher auch im Anbau
Pfarrer
Stefan
Fetscher
auch
im Anbau

Doch was schenkt man jemandem, den

man nicht so oft sieht, ja eigentlich nur mal zu Weihnachten und Ostern trifft? Was ist das passende Geschenk für jemanden, dessen Hobbys

(fischen…?) man nicht so genau kennt? Was bringt man jeman- dem mit, über dessen Musikge- schmack oder Lieblingsfarben man nur Mutmaßungen anstel- len kann? Wie wäre es denn mit einem edlen Tropfen? Ach nein, Jesus kann ja Wasser in Wein verwandeln… Immerhin lädt Jesus jedes Jahr zu seinem Geburtstag ein. Aber muss man ihm überhaupt etwas schenken?

Freundschaft – das Leben mit Dir teilen, dass will Jesus; deshalb wird Gott Mensch. Gott offenbart sich in einem Menschen, nicht in Regeln oder Gesetzen. Gott wünscht sich eine Beziehung zu Dir.

Frieden bzw. Zufriedenheit, so Pfarrer Stefan Fetscher in seiner Predigt, sei der am häufigsten geäußerte Weih- nachtswunsch. Wir erleben Unfrieden zwischen den Völ- kern, mit anderen und in uns. Wir suchen den Frieden beim Kind in der Krippe. Gott gibt einen Frieden, den die Welt nicht geben kann! »Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden«, das gehört zu- sammen, das eine kann nicht ohne das andere sein. Gott kommt nicht in eine heile Welt. Israel war von den Rö- mern besetzt, Josef dachte daran, die schwangere Maria zu verlassen, in Bethlehem fanden sie nur schwer eine Bleibe – und dann in einem armseligen Stall. Doch Gott will in das normale Leben hinein, ins Durcheinander, in die Unord- nung. Jesus’ zweiter Vorname Immanuel bedeutet »Gott mit uns«; Du kannst den Trost verspüren und die Gewissheit haben, dass Gott da ist. Auch, wenn nicht alles »in Ordnung« ist, Du bist mit Deinen Problemen und Sorgen nicht allein.

Nach der Predigt dankte Kirchenvorsteher Matthias Göbel Pfarrer Fetscher für seinen authentischen Dienst in der Gemeinde. Mit dem Lied »Stille Nacht, heilige Nacht« und einem letzten Musik- stück des Posaunen- chors klang der Gottes- dienst aus.

Ilka Becker

Matthias Göbel
Matthias Göbel

20

W-W-W-Aktion 2015

Waffeln - Würstchen - Weihnachtsbäume

Die 3-W-Aktion !!!

Die Jungscharler beim Einsammeln der ausgedienten Weihnachtsbäume W ie in jedem Jahr entwickelte sich das
Die Jungscharler
beim Einsammeln
der ausgedienten
Weihnachtsbäume
W ie in
jedem
Jahr
entwickelte
sich das Ein-
sammeln der
ausgedienten
Weihnachts-
bäume von der
Eibacher Jung-
schar zu einem
kleinen Fest.
Beim Abholen
und anschlie-
ßendem Ver-
brennen, von
den noch
vor wenigen
Tagen festlich
Die fleißigen
Waffelbäckerinnen
im CVJM Heim
© Foto: Dieter Holler

W-W-W-Aktion 2015

21

Die Männer vom Grill Nach dem Essen nutzten viele die Ge-
Die Männer
vom Grill
Nach dem Essen nutzten viele die Ge-

geschmückten Bäumen, hatten die Mädchen und Jungen, die mit Trakto- ren unterwegs waren, am Samstag- vormittag einen Riesen-Spaß. Besonders erfreulich für die fleißi- gen Helfer waren die Geldspenden aus der Bevölkerung zum Aufbessern der Jugendkasse. Im CVJM Heim wurden auf 11 Sta- tionen Waffeln gebacken, so groß war die Nachfrage. Besonders lobenswert ist, dass auch auf Bestellung Waffeln frei Haus geliefert wurden.

legenheit für ein kleines Schwätzchen

Bei der

Der Erlös vom Essen und Getränke-

Metzgerei

verkauf sowie Spenden aus der Baum-

Schmidt

sammel-Aktion in Höhe von 1122 € geht

gab es

an den CVJM Kreisverband und an die

Würstchen

Eibacher Jungschar.

vom Holz-

Für die Jugend war es eine Riesen-

kohlegrill

gaudi, die auch von den übrigen Einwoh-

sowie

nern gerne angenommen wird und die

warme

Dorfgemeinschaft fördert, so der einhelli-

und kalte

ge Tenor der Besucher.

Getränke.

Nach stürmisch und regenreicher Nacht

spielte auch das Wetter mit, selbst die Sonne ließ sich kurz blicken.

Dieter Holler

© alle anderen Fotos: Herbert Klein

auch das W etter mit, selbst die Sonne ließ sich kurz blicken. Dieter Holler © alle

Siehe

auch 6

Seite

22
22

Gottesdienstplan

Februar ’15

01.02.2015 Auch Männer und Frauen Gottes

10.45 Uhr

haben Krisen (1. Könige 19,1-16) Pfarrer Stefan Fetscher

Musik:

Katharina Burk, Nanzenbach

Kollekte:

Eigene Gemeinde

11.30 Uhr

Gemeindeversammlung zur Kirchenvorstandswahl 2015

08.02.2015 Das Geheimnis der Gnade Gottes (Römer 9,14-24)

10.45 Uhr

Pfarrer Dr. Arnold Führer, Siegen

Musik:

Kurt Thielmann, Oberroßbach

Kollekte:

Diakoniestation Dillenburg

15.02.2015 Glaube und Humor:

10.45

Uhr

Passt das zusammen? (Philipper 4,4)

Taufe

Pfarrer Stefan Fetscher

(Philipper 4,4) T aufe Pfarrer S tefan Fet scher   Musik: Helene Lang, Ewersbach   Kollekte:
 

Musik:

Helene Lang, Ewersbach

 

Kollekte:

Besondere gesamtkirchliche Aufgaben (EKD)

22.02.2015 Abenteuerliches Christsein

 

10.45 Uhr

Kirchenkaffee

Pfarrer Stefan Fetscher und Fossi Bäumer, Marburg

Studenten vom Marburger Bibelseminar Marburger Bibelseminar

Kollekte:

Musik:

Siehe

auch

Seite

30

Vertretungen für Pfr. Fetscher: vom 02. bis 08.03.2015 - Pfr. Fetscher auf Fortbildung Pfarrerin Sonja
Vertretungen für Pfr. Fetscher:
vom 02. bis 08.03.2015 -
Pfr. Fetscher auf Fortbildung
Pfarrerin Sonja Oppermann,
Kasualvertretung:
Haiger-Sechshelden,
Tel.: 02771-31968
vom 13. bis 17.03.2015 -
Pfr. Fetscher auf Konfirmandenfreizeit
Kasualvertretung:
Pfarrer Paul-Ulrich
Rabe,
Manderbach,
Tel.: 02771-320342

Siehe

auch

Seite

32

Siehe

auch

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30

Siehe auch Seite 32 Siehe auch Seite 30 23 März ’ 15 01.03.2015 Neu anfangen (Markus

23

März ’15

Siehe auch Seite 32 Siehe auch Seite 30 23 März ’ 15 01.03.2015 Neu anfangen (Markus

01.03.2015 Neu anfangen (Markus 1,15)

10.45 Uhr

Pfarrer Stefan Fetscher

Musik:

Kollekte: Gefängnisseelsorge

Michael Foersch, Dillenburg

08.03.2015 Jesus ruft in die Nachfolge (Lukas 9,57-62)

10.45 Uhr

Prädikant Heiko Holighaus, Hirzenhain

Musik:

Constantin Scholl, Ewersbach

Kollekte:

Eigene Gemeinde

15.03.2015 Wir wollen Jesus kennen lernen (Johannes 12,20-26)

10.45 Uhr

Prädikantin Bettina Villmow, Eibach

Musik:

Marco Neumann, Weidelbach

Kollekte:

Für die Ökumene und Ausländerarbeit (EKD)

22.03.2015 Frieden schließen

10.45 Uhr

mit der eigenen Lebensgeschichte

Pfarrer Stefan Fetscher Musik: Ulrich Kögel, Dillenburg Kollekte: Besondere Aufgaben: Einzelfallhilfen, Familien in akuter Not u.a. (Diakonie Hessen)

25.03.2015 Passionsandacht

19:30 Uhr

Predigt:

Pfarrer Stefan Fetscher

Musik:

Marco Neumann, Weidelbach

Kollekte:

Wisla-Glebce

28.03.2015 Hohes C - Gottesdienst

19.30 Uhr

im Gemeindehaus Nanzenbach

Predigt:

Musik:

David Schultze, Jugendpastor FeG Dillenburg Band »one*aim«

29.03.2015 Heil werden (Markus 7,31-37)

10.45 Uhr

Pfarrer Stefan Fetscher und Jörg Moxter, Herborn

Kirchenkaffee

Musik:

Martin Droß, Manderbach

Kollekte:

Beratungsstelle Herborn

24

Allianz-Gebetswoche

Internationale Gebetswoche der Evangelischen Allianz Das Vaterunser © Foto: istockphoto.com/dem10
Internationale Gebetswoche
der Evangelischen Allianz
Das Vaterunser
© Foto: istockphoto.com/dem10

A uch in diesem Jahr trafen sich Chris-

ten in Eibach vom Sonntag, 11.01.

bis Sonntag, 18.01. zur Allianz-Ge-

betswoche. Auftakt und Abschluss waren im Vereinshaus der Evan- gelischen Gemeinschaft, während die Gebetsabende in der Woche von Montag bis Samstag im CVJM-Heim stattfanden. Das General-Thema dieser Woche lautete:

»Jesus lehrt beten«

Neben Prediger Hans-Peter Brüggendick (Gemeinschaftsver- band Herborn) dem »CheckPoint«- Team (Jugendabend), hatten unser Pfarrer Stefan Fetscher, Uwe Seibert, Bettina Villmow, Pastor Lothar Beaupain (von der FeG Dil- lenburg), und am Abschluss-Abend Pfr. i.R. Balschun die Leitung der Gebetsabende übernommen. Am Samstagabend wurde der Hohes C-Gottesdienst unter Leitung von Anke Schwarz (Bundesse- kretärin des CVJM Westbundes) von der Thematik her mit in die Allianzgebetswoche eingebunden. Dazu wurden an den einzelnen

General-Thema der Woche

behandelt.

Eröffnung mit H.P. Brüggendick im Vereinshaus
Eröffnung mit
H.P. Brüggendick
im Vereinshaus

Allianz-Gebetswoche

25

In der Einleitung zur Anrede »Unser Vater« stellte Hans Peter Brüggendick fest, dass die Jünger Jesu auf ihre Bitte »Lehre uns beten!« als Antwort das Vaterunser als Mustergebet erhielten. Das heißt aber auch, dass eigentlich nur Kinder Gottes, die Anrede »Unser Vater« verwenden können.

Betens schon immer fasziniert, und so war der Jugendabend auch für mich in geistlicher Hinsicht ein Gewinn. Alle Abende haben irgendwie dazu beigetra- gen, das sogenannte »Vaterunser« unter einem neuen Gesichtspunkt zu sehen. Besonders deutlich wurde, dass das »Vaterunser« (wie auch der Name Gottes) nicht missbraucht werden soll,

indem man es gedankenlos herunterplappert. Musikalisch begleitet wurden die Abende am Montag durch den Posaunenchor und am Dienstag beim Jugendabend von der »CheckPoint-Band« Dankbar schauen wir auf eine gesegnete Woche zurück, in der wir jeden Abend auf Gottes Wort hören konnten und anschließend in der Gebetsgemeinschaft unse- ren Dank und unsere Bitten vor Gott zum Ausdruck brachten.

Montag mit dem Posaunenchor
Montag mit dem Posaunenchor

An jedem Abend stand dann eine der Bitten im Mittelpunkt. So auch am Dienstag- abend, dem Jugend- abend. Hier wurden verschiedene anspre- chende Gebetsformen praktiziert, vor allem »Stille Gebete«, weil Gott ja bereits unsere Gedanken sieht, bevor wir überhaupt

Worte formulieren können. Mich persönlich hat diese Art des

Die »CheckPoint«-Band
Die »CheckPoint«-Band

Wie geht es weiter?

Das Team vom »CheckPoint« am Jugendabend
Das Team vom »CheckPoint« am Jugendabend

Die Gebetsgemeinschaft darf jeden Mittwochabend nach einem Gesprächs- kreis über die tägliche Bibellese im »Treffpunkt Bibel« ihre Fortsetzung finden.

Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen in das CVJM-Heim bzw. das Vereinshaus der Ev. Gemeinschaft (siehe Seite 37+42).

Günter Seibert

26

Diakoniestation

26 Diakoniestation

Angebote rund um den Gottesdienst

27

Fahrdienst zum Gottesdienst Ansprechpartner für Fahrdienste zum Gottesdienst ist Herr Ernst Villmow,
Fahrdienst zum Gottesdienst
Ansprechpartner für Fahrdienste zum
Gottesdienst ist Herr Ernst Villmow,
Hauptstraße 80, Eibach, Tel.: 02771-7481
Evangelische Kirchengemeinde Eibach
EvangelischeEvangelische KirchengemeindeKirchengemeinde EibachEibach
Gottesdienstkopie
Wer eine Gesamtaufnahme eines Gottesdienstes
auf einer Audio-CD oder als MP3-Datei haben
möchte, der wende sich an das Ev. Pfarramt,
Vorm Hübschbeul 2, Nanzenbach, Tel.: 33661.
Gemeindebrief und Predigtkopie im Internet
Eine Online-Ausgabe des Gemeindebriefes (aus Datenschutzgründen
ohne persönliche Daten) und Predigtkopien als MP3-Dateien sind als
Download auf folgender Internet-Seite
verfügbar
:
http://eibach.wordpress.com/download/
Gemeindebrief per E-Mail
Wer gerne die vollständige PDF-Ausgabe
des Gemeindebriefes regelmäßig
per E-Mail erhalten möchte, kann dies
bei Günter Seibert schriftlich anfordern.
E-Mail: g.seibert@gmx.net

28

Mit Gott erlebt

Wunder gibt es auch heute noch
Wunder gibt es auch heute noch

D ie Geburt eines Kindes ist immer ein Wunder. Wenn es dann in den Arm der Mutter, des Vaters

gelegt wird, ist das Glücksgefühl kaum zu beschreiben. Doch was, wenn alles ganz anders läuft? Die Schwangerschaft verlief ziemlich gut, keine Komplikationen, Herztöne, Größe, Gewicht: alles gut. Ich habe sogar überlegt, ob ich eine Hausgeburt machen möchte. Da es aber die Ent- bindung unseres ersten Kindes sein sollte, entschieden wir uns doch für eine Entbindung im Krankenhaus . Zu dieser Zeit wohnten wir in Bad Endbach und entschieden uns für das Krankenhaus in Marburg-Wehrda . Am 12 Mai 2005 war es so weit! Nach 18 Stunden Wehen, einer unum- gänglichen PDA kam unsere Tochter Maja um 8:30 Uhr zur Welt.

Aber – welch ein Schreck!

Sie war ganz grau, Sie rührte sich nicht und atmete nicht. Die Hebamme, die bei der Entbindung dabei war, reagierte sehr schnell. Maja wurde sofort beatmet, und innerhalb kürzester Zeit waren die Not- ärztin und die Intensiv-Ärztin der Kinder- klinik Marburg zur Stelle. Sie haben un- seren kleinen süßen Wurm notversorgt (Intubation und Notfallmedikamente) und sofort nach Marburg in die Kinderklinik auf die Intensivstation gebracht. Lange wussten wir nicht, ob unser Kind noch lebt. Doch endlich, es war bereits 13:00 Uhr, erhielten wir die er- lösende Nachricht, und wir konnten unser Kind lebend im Arm halten. Nach einer Woche Klinikaufenthalt soll- te sie entlassen werden, alles schien in Ordnung. Nur noch zum Ultraschall,

eine Routine-Untersuchung. Doch bei dieser Untersuchung kam heraus, dass die süße Maus drei Nieren hat und die Harnleiter viel zu weit sind. Weitere Untersuchungen ergaben, dass alle drei Nieren nicht richtig arbeiteten und der Urin sich bis in die Nieren zurück- staute. Sie bekam Antibiotika über die Vene, denn sie hatte einen starken Harnwegsinfekt. Erst nach 5 langen Wochen, mit vielen Untersuchungen (MRT; CT unter Kontrastmittelgabe; Blasenpunktion; Ungewissheit, ob OP oder nicht OP usw.) war es endlich so weit. Wir durften nach Hause. Sechs Monate später nach vielen Behandlungsterminen und Untersu- chungen konnte der Erreger ermittelt und behandelt werden, aber Maja hatte trotz Antibiotika immer wieder Fieber! Das ging so, bis sie zweieinhalb Jahre alt war. Wir waren wie gewohnt zur Untersu- chung in der Nephrologie, da wurde beim Ultraschall, überraschend fest- gestellt, dass die Harnleiter gar nicht mehr geweitet waren und sich der Urin nicht mehr zurückstaute. Andere Unter- suchungen bestätigten das Ergebnis.

Ein Wunder!

Maja ging es gut!! Und das, obwohl die Ärzte sagten, eine Besserung sei ohne OP aus ärztlicher Sicht absolut unmöglich. Maja ist inzwischen fast

10 Jahre alt, und bisher war keine OP nötig. Viele Menschen haben in dieser Zeit mit uns für Maja gebetet!!! Das hatten wir gespürt.

Marzi Hartmann

Wir danken Euch von Herzen dafür!!

(Mitarbeiterin im CheckPoint)

Informationen und Veranstaltungen

29

jeden jeden

Sonntag Sonntag

Uhr Uhr

19:30

19:30

im um um CVJM-Heim CVJM-Heim

im

Zeiten

abweichende

in Fettdruck

Herzliche zum Einladung
Herzliche
zum
Einladung
Das Team
Das Team

Kontakt:

checkpoint-eibach@web.de

CheckPoint Februar / März
CheckPoint Februar / März

Tag

Thema

abweichende Zeiten in Fettdruck

Team

01.02.

Der mutige David

Rainer

08.02.

Apostelinnen und andere starke Frauen

Svenja

15.02.

Was ein Wunder!

Judith

22.02.

 

(siehe Seite 34)

Pfr. Hoppe

01.03.

Lass dich überraschen

Anne Müller

08.03.

Die 9 Typen der Seele

Marzi

15.03.

5 Sprachen der Liebe

Simona

22.03.

Bibelzeit

Doro

29.03.

Fällt aus wegen Hohes C

 

30

Informationen und Veranstaltungen

Gottesdienst mit Fossi Bäumer

vom Marburger Bildungs- und Studienzentrum (mbs)

am 22. Februar 2015

Bildungs- und Studienzentrum (mbs) am 22. Februar 2015 Stefan Fossi Bäumer wurde 1971 in Siegen geboren

Stefan Fossi Bäumer wurde 1971 in Siegen geboren und hat in Marburg Theologie studiert. Nach dem theologischen Examen arbeitete er als Jugend- referent in der Evangelischen Gemeinschaft in Bebra. Anschließend war er 9 Jahre lang Jugend- referent beim EC-Hessen-Nassau. Jetzt arbeitet er als Dozent für AltesTestament, Kirchengeschichte und Geistliches Leben am Marburger Bildungs- und Studienzentrum.

Marburger Bildungs- und Studienzentrum.

D as mbs bietet Aus-, Fort- und

Weiterbildung in den unterschiedlichsten Formen an, von der Berufsausbildung an der Fachschule über mehrere akademische Aufbauprogramme bis hin zu einer Fülle von Seminaren und Weiterbildungsgängen damit Menschen sich

Ihren Herausforderungen stellen können.

Gottesdienst mit Jörg Moxter

Leiter der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche (Herborn)

am 29. März 2015

Pfarrer Jörg Moxter (Jahrgang 1959) war als Seelsor- ger sieben Jahre in der Gemeindearbeit und neun Jahre als Klinikseelsorger in der Psychiatrie in Bad Homburg, Frankfurt und Gießen tätig. Dort hat er viele therapeutische Gruppenangebote geleitet. Seit 2002 ist er als Pfarrer und psychologischer Berater in der Evangelischen Beratungsstelle Herborn tätig und leitet diese seit 2013.

Beratungsstelle Herborn tätig und leitet diese seit 2013. Für viele Familien im alten Dill-Kreis ist die

Für viele Familien im alten Dill-Kreis ist die Evangelische Beratungsstelle ein wichtiger Anlaufpunkt für Erziehungs- und Lebensfragen. Seit wenigen Jahren ist die Beratungsstelle im Haus der Kirche und Diakonieam Hintersand 15 in Herborn untergebracht.

Das Angebot der Beratungsstelle richtet sich an Einzelpersonen, Familien, Lebensgemeinschaften und Partnerschaften. Es soll dazu beitragen, dass Men- schen in Problem- bzw. Krisensituationen eine adäquate Hilfe erfahren.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Informationen und Veranstaltungen

31

Ihre Sparkasse in Eibach Goldbachstraße 33 35689 Dillenburg-Eibach Telefon (02771) 935-3120 Telefax (02771)
Ihre Sparkasse
in Eibach
Goldbachstraße 33
35689 Dillenburg-Eibach
Telefon (02771) 935-3120
Telefax (02771) 935-31299
robert.marinovic@spk-dillenburg.de
Öffnungszeiten:
dienstags 8.30 - 12.30 Uhr
14.00 - 18.00 Uhr
mittwochs 8.30 - 12.30 Uhr
freitags 8.30 - 12.30 Uhr
14.00 - 16.00 Uhr
Die Frei- willigen- hilfe Eibach unterstützt, in Zusammenarbeit mit dem Freiwilligenzentrum Dillenburg,
Die Frei-
willigen-
hilfe Eibach
unterstützt, in
Zusammenarbeit mit dem Freiwilligenzentrum Dillenburg,
selbstbestimmtes Leben in Eibach –
Die Hilfe am Nächsten ist unser Ziel!
Ehrenamtlich! – Freiwillig!
Unabhängig!
Unentgeltlich!
Hier können Sie Hilfe anfordern:
Tel.:
25279
, Tel.:
21383
, Tel:
23188
, Tel.:
8319-0
Wir helfen Ihnen gerne. – Bitte rufen Sie uns an!
Ihre Freiwilligenhilfe Eibach

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Informationen und Veranstaltungen

[wir sind da. du auch?]

[wir sind da. du auch?] [Gott. Gemeinschaft. Gespräch.] [Christ. Community. Conversation] Ev.

[Gott. Gemeinschaft. Gespräch.] [Christ. Community. Conversation]

Ev. Kirchengemeinden Nanzenbach + Eibach CVJM Eibach + CVJM Nanzenbach

28. März 2015, 19:30 Gemeindehaus, Nanzenbach Predigt: David Schultze, Jugendpastor FeG Dillenburg Band: »one*aim«

30. Mai 2015, 19:30

CVJM-Heim, Eibach Predigt: Pfr. Michael Böckner, Allendorf Band: »one*aim«

18. Juli 2015, 19:30

Gemeindehaus, Nanzenbach Predigt: Pfr. Stefan Fetscher Band: »one*aim«

Herzliche Einladung zu den Glaubensgesprächen mit dem Heidelberger Katechismus Der Dillkreis

Herzliche Einladung zu den Glaubensgesprächen mit dem Heidelberger Katechismus

Der Dillkreis entdeckt neu sein 450 Jahre altes Bekenntnisbuch

Monta g , 02.02.2015

81. Glaubensgespräch

18:30 Uhr

Thema:

Referent:

Steinbach, Ev. Gemeindehaus, Forsthausstraße »Auferstehen des neuen Menschen« (Frage 90) Pfr. i.R. Dietrich Eizenhöfer, Hirzenhain

Monta g , 02.03.2015

82. Glaubensgespräch

18:30 Uhr

Thema:

Referent:

Fellerdilln, Ev. Gemeindehaus, Rommelstraße »Was sind gute Werke?« (Frage 91) Pfr. Paul-Ulrich Rabe, Manderbach

Mit herzlichen Grüßen Ihre Gemeindepfarrer/innen des Ev. Dekanates Dillenburg

Leitungsteam:

G. Albrecht, Haiger; J. Daub, Wilgersdorf; H. Gran, Langenaubach; H. Heupel, Dillbrecht;

H. Kaiser, Herborn; K. Müller, Sechshelden; P.-U. Rabe, Manderbach

H. Heupel, Dillbrecht; H. Kaiser, Herborn; K. Müller, Sechshelden; P.-U. Rabe, Manderbach

Informationen und Veranstaltungen

33

Herzliche Einladung Bezirkskonferenz des Bezirkes Dill des Ev. Gemeinschaftsverbandes Herborn Termin: Sonntag, 8.
Herzliche Einladung
Bezirkskonferenz des Bezirkes Dill
des Ev. Gemeinschaftsverbandes Herborn
Termin:
Sonntag, 8. März 2015, 14:30 Uhr
Ort
Konferenzhalle Herborn
Redner:
Jürgen Werth, ehemaliger Direktor des ERF
Chöre:
Posaunenchor Herborn-Seelbach
Mit anschließendem Kaffeetrinken
Die Bibelstunde am Abend im Vereinshaus fällt aus.
Mitfahrgelegenheit: Ernst Villmow, Tel.: 7481
3.
Eibacher Dorfkaffee
für Jung und Alt
am Sonntag, 15. März ab 15:00 Uhr
im Dorfgemeinschaftshaus
Liebe Eibacher Bürger,
schauen Sie doch an diesem
Nachmittag mal herein.
Bei einer Tasse Kaffee und
Kuchen können Sie zu einer
guten Dorfgemeinschaft
mit beitragen.
Jedermann ist
herzlich willkommen!
Veranstalter ist der Vereinsring Eibach
Kaffee und Kuchen wird vom VDK gereicht

34

Informationen und Veranstaltungen

Ankommen. Abladen. Den Glauben neu festmachen. Die Seele freimachen, loslassen. Ruhe finden in der Anbetung
Ankommen. Abladen. Den Glauben neu festmachen.
Die Seele freimachen, loslassen. Ruhe finden in der Anbetung Gottes.
Gemeinschaft pflegen. Erfahrungen über den Glauben austauschen.
eine Initiative von CheckPoint
und der Evangelischen Gemeinschaft
Herzliche Einladung für JUNG und ALT!!!
Wann? Sonntag, 22. Februar 2015, um 19:30 Uhr
Wo? im CVJM-Heim Eibach
Wer? mit Pfarrer Eberhard Hoppe, Eibelshausen
Jahreshauptversammlung
des CVJM-Eibach
am Dienstag, 24.02.2015
19:30 Uhr im CVJM-Heim
Informationen und Veranstaltungen 35 Ich freue mich auf unser Wiedersehen Eure Ursula Kämpfer im CVJM-Heim

Informationen und Veranstaltungen

35

Ich freue mich auf unser Wiedersehen Eure Ursula Kämpfer

im CVJM-Heim

Liebe Geschwister, hiermit teile ich Euch die nächsten Termine für unsere Frauenkreis-Stunden mit :

Dienstag, den 3. Februar, 16.00 Uhr Dienstag, den 17. Februar, 15.00 Uhr Freitag, den 6. März, 15.00 Uhr

zum Thema des Weltgebetstags 2015

Dienstag, den

17. März,

16.00 Uhr

Dienstag, den 31. März, Dienstag, den 14. April, Dienstag, den 28. April,

17.00 Uhr 17.00 Uhr 17.00 Uhr

Titelbild zum Weltgebetstag 2015 von den Bahamas, „Blessed“ von Chantal E. Y.

Titelbild zum Weltgebetstag 2015

von den Bahamas, „Blessed“ von Chantal E. Y. Bethel/Bahamas,

© Weltgebetstag der Frauen -

Deutsches Komitee e.V., www.weltgebetstag.de

Begreift ihr meine Liebe?

Das Thema zum Weltgebetstag von den Bahamas am 6. März 2015

36

Informationen und Veranstaltungen

Ngalula kann wieder lachen

Vortrag über die Arbeit der Christoffel-Blindenmission im Kongo

Die 16-jährige Ngalula ist lebensfroh und hat Zukunftspläne. Näherin will sie werden und stolz präsentiert sie ein kleines Stück Stoff mit Probestichen. So positiv blickte die junge Kongolesin vor vier Jahren nicht in die Zukunft. Sie ist körperbehindert und konnte nicht zur Schule gehen.

Ilona Karin, Mitarbeiterin der Christoffel-Blindenmission (CBM), berichtet in ihrem Vortrag von Ngalula und der Arbeit der CBM

am Mittwoch, 11. März, 19:30 Uhr im Vereinshaus der Ev. Gemeinschaft Hauptstraße 83

Eine von 4.000 Ehrenamtlichen aus dem CBM-geförderten Pro- jekt Elikya in Kinshasa fand das Mädchen. Sie bekam einen Roll- stuhl, wurde in eine Schule ver- mittelt und kann heute lernen und lachen. Die Ehrenamtlichen werden im Projekt ausgebildet und lernen, wie sie Menschen mit Behinderungen an die richtigen Stellen vermitteln und ihnen so helfen können. Sie sind eng ver- bunden mit den örtlichen Kirchengemeinden und untereinander vernetzt. Erfahren Sie mehr von Ngalula und den Ehrenamtlichen in Kinshasa!

vernetzt. Erfahren Sie mehr von Ngalula und den Ehrenamtlichen in Kinshasa! Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Informationen und Veranstaltungen

37

Die Hoff- nung Gottes Geschichte mit den Menschen Herzliche Einladung zu einem Themenabend mit Film

Die

Hoff-

nung

Gottes

Die Hoff- nung Gottes Geschichte mit den Menschen Herzliche Einladung zu einem Themenabend mit Film Die

Geschichte

mit den
mit den

Menschen

Die Hoff- nung Gottes Geschichte mit den Menschen Herzliche Einladung zu einem Themenabend mit Film Die
Herzliche Einladung zu einem Themenabend mit Film Die Hoffnung Gottes Geschichte mit den Menschen Sonntag,
Herzliche Einladung zu einem Themenabend mit Film Die Hoffnung Gottes Geschichte mit den Menschen Sonntag,

Herzliche Einladung zu einem Themenabend mit Film

Die Hoffnung

Gottes Geschichte

mit den Menschen

Sonntag, 29.03.2015

um

19:30 Uhr

im Vereinshaus der

Ev. Gemeinschaft

Gottes Wort

über

Staunen

Tages-Bibellese

der &

aus

Antworten

Fragen

Beten

Gemeinsam

jeden Mittwoch im Wechsel CVJM-Heim oder Vereinshaus

19:30

Winterzeit

20:00

Sommerzeit

Aktuelle Infos auf Seite 42

38

Die Herrnhuter Losungen

Die »Herrnhuter« Losungen

D ie »Losungen« sind das am weite- sten verbreitete Andachtsbuch des Protestantismus. Es wird allein in

als Vorläufer der Losungen betrachtet werden. Am 3. Mai 1728 gab Zinzendorf zum ersten Mal eine Losung aus.

Deutschland in einer Auflage von über 800.000 Exemplaren gedruckt und er- scheint weltweit in mehr
Deutschland in einer Auflage von über
800.000 Exemplaren gedruckt und er-
scheint weltweit in mehr als 50 Sprachen.
In diesem Jahr ist bereits die 285. Aus-
gabe der Losungen erschienen.
Was sind die Losungen?
Mit seinen Losungen wollte der Reichs-
graf den Männern und Frauen seiner
Gemeinde ein Halt und Zuversicht
gebendes Leitwort
Zur Geschichte
der Losungen
Ab dem Jahr 1722
wanderten immer mehr
Nachfahren der Böhmi-
schen Brüder, wegen
ihres evangelischen
Bekenntnisses aus
ihrer alten Heimat in
Böhmen und Mähren
(heute Tschechien)
vertrieben, aus. Sie
kamen auf das Gut des
Reichsgrafen Nikolaus
Ludwig von Zinzendorf
(1700-1760) und grün-
deten den Ort Herrnhut
in der Oberlausitz
(Sachsen). Sie teilten
mit Zinzendorf die
Liebe zur Wahrheit
der Bibel. Die Kirche
der Böhmischen Brüder
war ursprünglich aus
der husitischen Be-
wegung entstanden
und wurde Brüder-
Unität genannt. Der
große tschechische
für den nächsten
Tag mit auf den
Weg geben, das
sich jeder merken
konnte. Diese Paro-
len, wie er sie da-
mals noch nannte,
mündeten in die
sogenannten »Lo-
sungen«, wie wir
sie heute kennen.
Für den Erfinder
der Herrnhuter
Losungen waren
diese »Haushal-
tungsregeln, wo-
nach man den
Gang der Gemeine
richtet«. Er nannte
sie auch »Ein guter
Muth« und »Kräftige
Ermunterungen«,
die »direkt aufs
Herz gehen«. Sie
besaßen von An-
fang an seelsorger-
lichen Charakter.
Seit 1730 werden
die Losungen von
Reformator Jan Hus
setzte sich dort schon vor 600
Jahren dafür ein, dass Gottes
Wort – die Bibel – unters Volk
kam. Er wurde aufgrund seines
Zinzendorf-Denk-
mal in Herrnhut
von Bildhauer
Alfred Reichel
der sich in Herrnhut
gebildeten Brüdergemeine,
einer evangelischen Frei-
kirche, zusammengestellt.
Dabei werden jeden Tag ein
reformatorischen Bekenntnisses
beim Konzil 1415 in Konstanz auf dem
Scheiterhaufen verbrannt; seine Bewe-
gung aber durch diesen Märtyrertod ge-
stärkt. In der Prager Bethlehemskapelle
predigte Jan Hus um 1400 erstmals zu
seinen Landsleuten in deren Mutterspra-
che. Dort angebrachte Inschriften können
Wort aus dem Alten und aus
dem Neuen Testament sowie ein Liedvers
oder ein Gebet zusammengebracht. Das
alttestamentliche Bibelwort wird aus der
Sammlung von über 1.800 Worten »aus-
gelost«. Dazu tritt ein Bibelvers aus dem
Neuen Testament, der sogenannte Lehr-
text, der von einem Losungsbearbeiter
© Foto: Andreas Praefcke

Die Herrnhuter Losungen

39

Sonderbrief - marke der Deut schen Bundespost von 1980 zur 250. Ausgabe des Losungs -

Sonderbrief-

marke der Deutschen Bundespost von 1980 zur 250. Ausgabe des Losungs- buches

der Brüdergemeine ausgewählt wird. Er stellt eine Verständnishilfe, ein Ausle- gungsangebot für das Losungswort dar. Auch der Dritttext – bestehend aus Gebet oder Liedvers – soll einen Missbrauch der Losung als Orakelspruch verhindern. In ihm kommt häufig die Wirkungsge- schichte der beiden Bibelworte aus dem Alten und Neuen Testament zum Aus- druck. Von Anfang an gehörten Losungs- gebrauch und die kontinuierliche Lektüre der gesamten Bibel zusammen. Optisch ist das daran sichtbar, dass unter den Losungstexten Angaben zu einer Kirchen- jahresbibellese und zu einer ökumeni- schen fortlaufenden Bibellese abgedruckt sind. Sie führen im Lauf von vier Jahren durch die ganze Bibel.

Wirkungen der Losungen

Die Losungen bieten Orientierung in einer vielfach orientierungslosen Gesell- schaft und ermöglichen eine tägliche Un- terbrechung eines zumeist lärmerfüllten Alltages. Sie schenken Zeit zur Stille und zum Atemholen der Seele in einer atem- losen Zeit. Die Losungen gewähren Hei- mat und Halt in der von Mobilität gepräg- ten Postmoderne. Jeden Tag machen sich die Losungen auf den Weg. Sie klop- fen an und stellen sich vor. Die Losungen laden uns ein innezuhalten, zuzuhören, den Bibelworten nachzugehen, in Lieder und Gebete einzustimmen und unseren eigenen Gedanken zu folgen. Sie bieten

sich an uns Wege zu weisen. Sie stellen uns Fragen und fordern unsere Antworten heraus. Viele Losungsverse bringen den Willen Gottes und seine Gebote für eine sinnvolle Gestaltung des Lebens zu Gehör. Die Losungen stellen Himmels- öffner dar, denn Ursprung und Ziel allen Lebens ist Gott. Sie erinnern ihre Leser täglich daran, was wahre christliche Existenz heißt.

Bauen wir doch auch in Zukunft und in diesem neuen Jahr wieder auf das einzige tragfähige Fundament unseres Lebens, indem die Beschäftigung mit den biblischen Texten der Grundton unseres Lebens bleibt. Darin lag von Anfang an das Geheimnis der Losungen. Sie werden primär als persönliche Anrede Jesu Christi erfahren. Die Losungen wollen dazu helfen, dass viele Menschen im unübersichtlichen Gewirr des Tages etwas vom Glück der Nähe Gottes er- fahren. Sie wollen auch dazu beitragen, dass wir unsere Lebenswege nicht allein unter die Füße nehmen müssen und dass wir im Gespräch bleiben, mit Gott und mit Menschen.

Ernst Villmow

40

Zum Nachdenken

Eine unsichtbare Kraft

W er kennt das nicht? In den kalten und

dunklen Tagen des Winters einfach nicht den richtigen Antrieb zu haben? – Draußen ist schließlich auch alles trostlos. Keine

Blätter an den Bäumen. Die Natur wirkt wie gelähmt. Man hat ein-

fach keine

Dabei merkt man jetzt, da wir den Zenit der dunklen Jahreszeit überschritten haben, wie die Energie mit jedem Tag mehr und mehr in unser Leben zurückkehrt. Die Tage werden länger und die Sonne versorgt uns spürbar mit mehr Wärme. Wärme – auch eine Form der Energie, die die Sonne auf eine Reise über Millionen von Kilometern zur Erde schickt. Energie, ohne die das Leben nicht möglich wäre und seit Beginn der Zeiten uns und die Natur antreibt. Doch nicht nur für das Leben an sich, sondern auch für das Leben im Alltag ist diese unsichtbare Kraft »Energie« nicht mehr wegzudenken. Das macht sich der Mensch schon seit Jahren zunutze. Viele Errungenschaften der Technik und unse- res täglichen Lebens funktionieren auch nur so – mit Energie.

Lebens funktionieren auch nur so – mit Energie. Energiesparende T echnologien sind der - zeit in

Energiesparende Technologien sind der- zeit in aller Munde. Unternehmen prüfen und optimieren ihren Energieverbrauch. Die private Haushalte tun dies auch. Auch die Regierung stellt Fördermittel bereit. Jeder kann nach sei- nen Möglichkeiten dazu beitragen. Unser Dorf kann das. Unser Land kann das. Klingt auch nach einem sinn- vollen Paket – denn der Mensch hat festge- stellt, dass die bisher überwiegend genutzten Energiequellen wider Erwarten doch nicht unendlich sind oder langfristig mehr Probleme aufwerfen, als kurzfristig welche zu lösen. Natürlich wurden unerschöpfliche Alternativen zu althergebrachten Energie- quellen gesucht – und wurden auch ge- funden. Mittlerweile ist der Mensch in der Lage, Energie auf vielfältige Art und Weise regenerativ zu erzeugen: Wir nut- zen die Kraft der Sonne, des Windes, des Wassers, der Wellen und die Wärme der Erde. Wir können die Energie über weite Strecken transportieren und zielgenau dort zur Verfügung stellen, wo sie ge- braucht wird. Man sieht: Dem Thema Energie kann man sich von vielen Seiten nähern

Energie?

Energie kann man sich von vielen Seiten nähern Energie? Energie – unverzichtbar! Gerade in den letzten

Energie – unverzichtbar!

Gerade in den letzten hundert Jahren kamen viele Erfindungen dazu, die unse- re Welt immer wieder neu revolutionierten und – unseren Energiebedarf stetig stei- gerten. Neue Kraftwerke wurden errichtet und neue Quellen angezapft, um den Hunger des Menschen nach Energie zu stillen. Rücksicht wurde dabei nicht geübt. Erst in den letzten Jahren hat sich ein Be- wusstsein entwickelt, den Energiehunger zu hinterfragen.

Unsichtbare Energie!

Doch es gibt eine andere unsichtbare Kraft, die nicht transportiert werden muss und schon allgegenwärtig ist:

Eine unendliche, unerschöpfliche Macht, die das ganze Universum nicht nur er- schuf, sondern auch aktiv am Laufen hält. Es ist der Geist Gottes. Lesetipp: Psalm 139.

Christof Schubert und Daniel Seibert

Informationen und Veranstaltungen

41

Manfred Paul geliebt, geführt, gehalten 52 Ermutigungen CV Gebunden 224 Seiten Best.-Nr. 271118 EUR 9,90
Manfred Paul
geliebt, geführt,
gehalten
52 Ermutigungen
CV
Gebunden
224 Seiten
Best.-Nr. 271118
EUR
9,90
ISBN 978-3-86353-118-8

Das Leben verläuft nicht immer nach unseren Vorstellun- gen. »Stürme« bleiben keinem erspart. Dann brauchen wir Ermutigung. In 52 Impulsen macht der Autor deutlich:

Wir sind nicht allein, auch dann nicht, wenn wir von Schwierigkeiten bedrängt werden. Wir sind geliebt, geführt und gehalten.

Manfred Paul

war 12 Jahre Geschäftsführer

des internationalen Missionswerkes Janz-Team e.V. und 24 Jahre der geistliche Leiter des Missionswerkes Werner Heukelbach.

Eine große Auswahl an christlicher Literatur finden Sie hier:

an christlicher Literatur finden Sie hier: Christliche Bücherstube Moltkestr. 1 in Dillenburg

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Herzliche Einladung Vereinshaus, Hauptstraße 83 zu den Bibelstunden jeden Sonntagabend jeden g jeden
Herzliche
Einladung
Vereinshaus, Hauptstraße 83
zu den
Bibelstunden
jeden
Sonntagabend
jeden g
jeden
Christen
brauchen
Sonnta
Sonntag
Herzliche
Gemeinschaft
Einladung
19:30 19:30
Uhr Uhr
Nähere Informationen
der
nächsten auf Seite

42

Evangelische Gemeinschaft

Vereinshaus, Hauptstraße 83
Vereinshaus, Hauptstraße 83
Evangelische Gemeinschaft Vereinshaus, Hauptstraße 83 Herzliche Einladung zu den Veranstaltungen

Herzliche Einladung

zu den Veranstaltungen

Bibelstunde jeden Sonntag um

19:30 19:30
19:30
19:30

Uhr im Vereinshaus

Datum

Thema / Redner

Anzeige Seite

01.02.

08.02.

15.02.

22.02.

01.03.

08.03.

mit Ewald Röder, Herborn

mit Prediger Hans-Peter Brüggendick

mit Pfr. i.R. Karl Müller, Sechshelden

mit Pfr. i.R. Karl Müller, Sechshelden mit Pfarrer Eberhard Hoppe »Ankerplatz« 14:30
mit Pfr. i.R. Karl Müller, Sechshelden mit Pfarrer Eberhard Hoppe »Ankerplatz« 14:30

mit Pfarrer Eberhard Hoppe

»Ankerplatz«

14:30 Uhr

mit Theo Schneider, Kassel

Bezirkskonferenz Herborn

34

33

15.03.

22.03.

29.03.

mit Herbert Gran, Langenaubach

mit Siegfried Nikesch, Liebenscheid

Themenabend mit Film »Die Hoffnung

«

37

(

= abends keine Bibelstunde im Vereinshaus)

Fahrdienst Wer zu den Bibel- oder Gebetsstunden

Service

abgeholt werden möchte:

Predigt auf Audio-CD oder als MP3

Treffpunkt Bibel

(Gebetsstunde)

jeden Mittwoch

Telefon: 7481 Telefon: 7481 19:30 19:30 Uhr
Telefon: 7481
Telefon: 7481
19:30
19:30
Uhr

Datum

04.02.

11.02.

18.02.

25.02.

Ort

im CVJM-Heim

im Vereinshaus

im CVJM-Heim

im Vereinshaus

Bibellese

1. Mose 19,15-29

Römer 3,21-26

Römer 5,12-21

Römer 8,1-11

Römer 1,16-17

04.03. im CVJM-Heim

11.03. Missionsabend mit der CBM im Vereinshaus

18.03. im CVJM-Heim

25.03.

Römer 11,11-16

19:30 Uhr Passionsandacht in der Kirche

36

23

Wochen-Termine

43

Wochen-Termine

So

Mo

Di

Mi

Do

Fr

 

10:45

Hauptgottesdienst

(in der Kirche)

 

parallel dazu

Kleinkinderbetreuung

(im CVJM-Heim)

 

10:45

Sonntagsschule

(im CVJM-Heim)

*

19:30

CheckPoint

(Infos: Judith Zall)

* Seite 29

(im CVJM-Heim)

19:30

Bibelstunde

(im Vereinshaus)

19:30

Posaunenchor

(CVJM-Heim)

20:00

Volleyball

Turnhalle Rotebergschule

(Infos: Rainer Zall)

Dillenburg

 

16:00

- 17:30 Konfirmanden-Unterricht (abwechselnd Nanzenbach / Eibach)

**

Frauenkreis

(14-tägig)

(Infos: Ursula Kämpfer)

 

verschiedene Uhrzeiten siehe Anzeige Seite 35

(CVJM-Heim)

 

16:30

Mädchen-Jungschar

(CVJM-Heim)

19:30

Mädchenkreis

(14-tägig)

(CVJM-Heim)

19:30

Treffpunkt Bibel

(Gebetsstd.)

( abwechselnd CVJM-Heim / Vereinshaus)

18:00

Tischtennis

(CVJM-Heim)

16 :30

Jungen-Jungschar

(CVJM-Heim)

Auf Empfehlung des Datenschutzbeauftragten der EKHN veröffentlichen wir in der Internetausgabe unseres Gemeindebriefes unter den Rubriken »Geburtstage« sowie »Anschriften und Telefon-Nummern« keine persönlichen Daten. Wir bitten um Verständnis. Der Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Eibach

der Evangelischen Kirchengemeinde Eibach Wer jedoch gerne die vollständige

Wer jedoch gerne die vollständige PDF-Ausgabe

des Gemeindebriefes erhalten möchte, kann

regelmäßig per E-Mail dies bei Günter Seibert

E-Mail: g.seibert@gmx.net schriftlich anfordern.