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GOTTES WORT

... durch Bertha Dudde - 12.6.1941

1948 Viele sind berufen, wenige auserwählt .... Arbeiter im Weinberg ....

Es sind wohl viele Menschen berufen, Gott zu dienen, doch nur wenige Menschen
kommen dem Ruf Gottes nach, und diese wenigen sind also die Auserwählten, denen
Gott eine Aufgabe stellt, die ungeheuer wichtig ist, und die deshalb überschüttet
werden mit der göttlichen Gnade. Denn sie geben sich Gott bewußt zu eigen und sind
daher von Ihm leicht zu lenken, weil sie Seiner göttlichen Führung keinen
Widerstand entgegensetzen. Denn sie glauben an Gott und sind eifrigst bestrebt,
Seinen Willen zu erfüllen. Gottes Wille aber ist, die Glaubenswahrheiten den
Menschen zu künden .... Gottes Wille ist, daß sich ein Bindeglied zur Aufnahme
Seines Wortes bereit erklärt, die Brücke zu schlagen von der Erde zum Jenseits,
und Er würde als solches einen jeden Menschen annehmen, der aus Liebe zu den
Mitmenschen sich Ihm anbieten möchte. Denn Er benötigt viele Arbeiter für Seinen
Weinberg.

Des Menschen Wille aber strebt zumeist dem göttlichen Willen entgegen, und so
werden sich nur wenige bereit erklären, für Ihn zu wirken .... Es sind also nur
wenige auserwählt, d.h., nur wenigen strömt die Gnade Gottes so offensichtlich zu,
daß sie als Gnade erkannt wird. Und so ist es zu erklären, warum der Mensch sich
keine rechte Vorstellung machen kann, welche Kräfte bei der Entstehung dieser
Schriften wirksam sind, sich also so äußern, daß das Ergebnis allen Menschen
sichtbar sein kann. Was Gott auch gibt und in welcher Form, es wird den Menschen
immer unbegreiflich bleiben, solange sie nicht eine solche Aufgabe erfüllen, die
ein bewußtes Dienen in Liebe ist, was aber niemals erwartet werden kann von einem
Menschen, der mitten im irdischen Leben steht.

So Gott ihn auch berufet zu geistiger Tätigkeit .... er wird den Ruf nicht
vernehmen .... Und so er ihn vernimmt, wird er nicht die irdische Welt aufgeben
wollen und also dem Ruf nicht Folge leisten können. Nur wer alles hingibt, wird
auserwählt zum Wirken für den Herrn, denn er muß horchen nach innen und kann dies
nur, wenn nichts mehr ihn an die irdische Welt fesselt, wenn er voll und ganz
seinen Willen hingibt und sich Gott unterstellt zur ständigen Führung. Er wird nun
unausgesetzt betreut von den Wesen, die im Auftrag Gottes sich seiner annehmen,
und es trägt die schrankenlose Hingabe an Gott ihm nun ein Gnadengeschenk ein von
unfaßbarem Wert .... Er wird belehrt ohne Unterbrechung, ihm wird ein Licht
gegeben, auf daß es weithin leuchten soll.

Er ist also nun ein Mittler geworden zwischen Gott und den Menschen, die in ihrer
Blindheit und Verstocktheit nicht mehr fähig sind, die Stimme Gottes in sich zu
vernehmen, und die dennoch eine tatkräftige Hilfe benötigen, deren Seele auch nach
Erlösung seufzt .... Es kann ein einziger Mensch, der sich Gott zum Dienst
anbietet, ungeheuer segensreich für die Menschheit wirken, denn wen der Herr
erwählet, den bedenkt Er auch mit Seiner Gnade und Kraft in hohem Maß, auf daß er
Ihm ein tüchtiger Arbeiter im Weinberg abgebe, auf daß er Hilfe leiste in Liebe,
wo solche benötigt wird ....

Amen
— Herausgegeben von Freunden der Neuoffenbarung —
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im Internet unter: www.bertha-dudde.info