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Kondensator/Filterschutz-

Relais CPR 04

Kondensator/Filterschutz- Relais CPR 04
Kondensator/Filterschutz- Relais CPR 04

Kondensator/Filterschutz-Relais CPR 04

Einführung

Das CPR 04 von Trench ist ein fortschrittliches, numerisches Schutzrelais mit den folgenden Hauptmerkmalen:

• Kompaktes Design, herausziehbares Relaismodul

• Für Schalttafel- bzw. 19” Schrankeinbau

• Vier softwarekonfigurierbare Messelemente

• Fünf konfigurierbare Ausgangsrelais

• Ein Selbstüberwachungsrelais

• Einstellbar in weiten Bereichen

• Betriebsmodus im Menü ein- stellbar (NORMAL MODE/ H-BRIDGE MODE)

• RS232 Schnittstelle an der Vorderseite

• Über Menü wählbare RS232 oder RS485 Schnittstelle an der Rückseite

• Zeitstempelfunktion für Aus- lösungen und Änderungen an den Einstellwerten

Einsatzbereich

Das CPR 04 bietet einen mehr- stufigen Schutz für die kapaziti- ven, induktiven und ohmschen Elemente von Kondensator-

und Filterbänken. Die Konden- satorbänke können sowohl als Einzel-, Doppelstern, Dreieck-

oder H-Schaltung mit intern/ extern bzw. ungesicherten Kondensatoren aufgebaut sein.

Ein leistungsfähiges Schutzrelais für Kondensatorbänke und komplette Filterkreise

Kondensatoren aufgebaut sein. Ein leistungsfähiges Schutzrelais für Kondensatorbänke und komplette Filterkreise 2

NORMAL MODE - Schutzfunktionen

Überspannungsschutz

Das CPR 04 errechnet unter Verwendung von modernster digitaler Signalprozessor Tech- nologie (DSP) durch Integrieren der Phasenströme ein Signal, welches der gegenwärtigen Kondensatorspannung entspricht. Anschließend wird der Spitzen- pegel dieses Signals ermittelt und mit einstellbaren Auslöse- schwellen verglichen. Überschreitet die Kondensator- spannung den Schwellwert, so wird ein Startsignal generiert, und die Kondensatorüberspan- nungszeitkurve gemäß ANSI bzw. die einstellbaren Zeit- glieder definieren die Zeit bis zur Auslösung.

Thermischer

Überstromschutz

Das CPR 04 schützt jede einzelne Phase einer Konden- sator-/Filterbank vor thermischer Überlast durch Nachbildung des thermischen Verhaltens bei Belastung mit dem thermischen Strom Irms. Ein thermisches Modell zweiter Ordnung mit einstellbarer Erwärmungs-/ Abkühlzeitkonstante wird dazu verwendet, um den thermischen Äquivalentstrom Ith zu errechnen. Ith wird mit den Auslöseschwell- werten, welche je ein einstell- bares Zeitglied besitzen, ver- glichen. Die entsprechenden Auslösesignale werden ausge- geben, wenn Ith den Schwell-

wert für die eingestellte Zeit übersteigt.

Sternpunkt-

unsymmetrieschutz

Das CPR 04 misst den Stern- punktunsymmetriestrom und ermittelt daraus den Grund- wellenanteil (Iub). Die natürliche Unsymmetrie kann in Amplitude und Phasenlage kompensiert werden, um anschließende Änderungen sowohl in Ampli- tude wie auch in Phasenlage zu erkennen (lub). Die Amplitude ist ein Maß für die Veränderung der Kapazität, der Phasenwinkel ein Hinweis, in welchem Teil des Doppelsterns der Fehler aufge- treten ist. Die Amplitude des Unsymmetriestroms wird konti- nuierlich mit den einstellbaren Auslösegrenzwerten verglichen. Jedem Auslösegrenzwert ist ein einstellbares Zeitglied zugeord- net. Die entsprechenden Aus- lösesignale werden ausgegeben, wenn ()lub für die vorgegebene Zeit über dem Schwellwert ver- bleibt.

Phasen-

unsymmetrieschutz

Die Auswertung der Phasen- stromunsymmetrie bietet die Möglichkeit, Impedanzänder- ungen festzustellen, welche durch Komponentenfehler in der Kondensator-/Filterbank verursacht werden. Derartige

in der Kondensator-/Filterbank verursacht werden. Derartige Fehler führen unweigerlich zu einer Unsymmetrie der Grund-

Fehler führen unweigerlich zu einer Unsymmetrie der Grund- wellenkomponente.

Das CPR 04 errechnet aus den Phasenströmen die Phasenun- symmetrie Ilub. Ilub wird kontinuierlich mit den einstell- baren Auslösegrenzwerten ver- glichen. Jedem Auslösegrenz- wert ist ein einstellbares Zeit- glied zugeordnet. Die entspre- chenden Auslösesignale wer- den ausgegeben, wenn Ilub für die eingestellte Zeit über dem entsprechenden Schwellwert verbleibt.

Die Empfindlichkeit dieses Schutzes wird jedoch durch eine eventuelle Unsymmetrie der Versorgungsspannung begrenzt. Der Phasenunsym- metrieschutz eignet sich jedoch auch hervorragend als redundan- ter Schutz bei Verwendung des Sternpunktunsymmetrieschutzes.

NORMAL MODE - Schutzfunktionen

Erdfehlerschutz

Das CPR 04 berechnet den Erd- fehlerstrom Io als Betrag der Vektorsumme der Phasenströ- me. Io wird kontinuierlich mit den einstellbaren Auslöse- grenzwerten verglichen. Jedem Auslösegrenzwert ist ein ein- stellbares Zeitglied zugeordnet. Die entsprechenden Auslösesi- gnale werden ausgegeben, wenn Io für die eingestellte Zeit über dem entsprechenden Schwellwert verbleibt.

Grundwellen-

überstromschutz

Das CPR 04 ermittelt für jede Phase die Grundwellenkompo- nente I1 , welche ständig mit den einstellbaren Auslösegrenz- werten verglichen wird. Jedem Auslösegrenzwert ist ein ein- stellbares Zeitglied zugeordnet. Die entsprechenden Auslösesi- gnale werden ausgegeben, wenn I1 für die eingestellte Zeit über dem entsprechenden Schwellwert verbleibt.

RMS Überstromschutz

Das CPR 04 ermittelt für jede Phase den RMS Strom (Grund- welle + Oberwellen bis zur 50. Harmonischen) Irms, welcher ständig mit den einstellbaren Auslösegrenzwerten verglichen wird. Jedem Auslösegrenzwert

ist ein einstellbares Zeitglied zu- geordnet. Die entsprechenden Auslösesignale werden ausge- geben, wenn Irms für die ein- gestellte Zeit über dem ent- sprechenden Schwellwert ver- bleibt.

Unterstromschutz

Das CPR 04 berechnet für jede Phase die Grundwellenkompo- nente I1. I1 wird kontinuierlich mit dem einstellbaren Unter- stromschwellwert I1< verglichen, welcher zusätzlich mit einem einstellbaren Zeitglied ver- knüpft ist. Sinkt bei eingeschal- tetem Leistungsschalter I1 unter I1< , so bedeutet dies den Verlust der Versorgungs- spannung, und nach Ablauf der eingestellten Zeit wird ein Auslösesignal abgegeben.

Schutz bei Versagen des Leistungsschalters

Das CPR 04 bietet auch einen Schutz bei Versagen des Ab- gangsleistungschalters. Falls I1 trotz einer Auslösung während einer einstellbaren Zeit über dem Unterstrom- schwellwert verbleibt, so be- deutet dies ein Versagen des Leistungsschalters, und es wird das entsprechende Auslöse- signal ausgegeben, welches dazu verwendet werden kann einen vorgelagerten Leistungs-

schalter zu betätigen.

Entladelogik für Kondensatorbänke

Das CPR 04 beinhaltet die not- wendigen Logikverknüpfungen und ein Freigabesignal Bena, um das Wiedereinschalten einer Kondensator/Filterbank für eine einstellbare Zeit zu unterbinden.

Ereignisauslösung

Das CPR 04 beinhaltet die not- wendige Logik um ein oder mehrere Auslöserelais über eine Statusänderung des Digi- taleinganges auszulösen.

H-BRIDGE MODE - Schutzfunktion

H-BRIDGE MODE - Schutzfunktion Unsymmetrieschutz für H-Bänke In einer zweiten einstellbaren Betriebsart bietet das CPR

Unsymmetrieschutz für H-Bänke

In einer zweiten einstellbaren Betriebsart bietet das CPR 04 ausschließlich Unsymmetrie- schutz für Kondensatorbänke in H-Schaltung. Dies bedeutet einen sehr empfindlichen und selektiven Schutz für jede einzelne Phase.

Für jede Phase ermittelt das CPR 04 die Grundwellenkom- ponente des Unsymmetriestroms. Die natürliche Unsymmetrie jeder Phase kann in Amplitude und Phasenlage kompensiert werden, um anschließende Än- derungen zu erkennen. Die Un- symmetriekomponente ()a/b/c lub wird anschließend mit den einstellbaren Auslösegrenzwer- ten der jeweiligen Phase vergli- chen. Jeder der Auslösegrenz- werte besitzt ein einstellbares Zeitglied. Die entsprechenden Auslösesignale werden ausge- geben, wenn der jeweilige Un- symmetriestrom für die vorge- gebene Zeit über dem Schwell- wert verbleibt.

ausge- geben, wenn der jeweilige Un- symmetriestrom für die vorge- gebene Zeit über dem Schwell- wert

Relaisausführung

Messelemente

Das CPR 04 enthält vier Strom- wandlerelemente. Der Nenn- strom (1A / 5A) kann im Menü gewählt werden.

Ausgangsrelais

Das CPR 04 verfügt über sechs Ausgangsrelais. Die Funktiona- lität der Relais 1 bis 5 ist vom Anwender frei konfigurierbar. Diese sind sowohl in ihrer Aus- lösecharakteristik (Schließer oder Öffner) wie auch in ihrem Rücksetzverhalten (selbsttätig oder von Hand) individuell ein- stellbar. Weiters kann anwend- ungsspezifisch jede beliebige Schutzfunktion auf eines bzw. mehrere der fünf Ausgangsre- lais gelegt werden.

Relais 6 dient als Selbstüber- wachungsrelais und ist im unge- störten Bestriebszustand ange- regt, während es bei Verlust der Versorgung bzw. bei Ver- sagen der internen Stromversor- gung sowie bei Mikroprozessor-, Speicher- oder Programm- fehlern abfällt.

Kontaktform

Die Ausgangsrelais 1 bis 6 besitzen jeweils einen Wechsel- kontakt. Werkseitig sind alle sechs Relais als Schließkontakte konfiguriert. Die Kontaktform kann jedoch einfach für jedes

einzelne Relais geändert wer- den, um der Anwendung gerecht zu werden.

Spannungsversorgung

Das CPR 04 besitzt ein Universal- netzteil (AC/DC) mit einem weiten Nennspannungsbereich. Es wurde speziell darauf geach- tet den Leistungsverbrauch so gering wie möglich zu halten, um die Belastung der Anlagen- versorgung auf ein absolutes Minimum zu beschränken.

Das CPR 04 verfügt über ein Netzteil mit einem Nennspan- nungsbereich von 30 - 250 V AC/DC. Die exakten Arbeitsbereiche entnehmen Sie bitte den technischen Daten auf Seite 10.

Zeitstempelfunktion

Das CPR 04 verfügt über eine eingebaute Echtzeituhr welche es erlaubt, Auslösungen sowie Änderungen an den Einstell- ungen mit einer Uhrzeit und einem Datum zu versehen. Die Pufferung der Echtzeituhr erfolgt durch einen wartungs- freien Supercap.

Schnittstelle

Das CPR 04 verfügt frontseitig über eine RS232 und auf der Rückseite über eine im Menü wählbare RS232 oder RS485 Schnittstelle.

Über die frontseitige RS232 Schnittstelle sind auch künftige Softwareupdates möglich wenn zusätzliche Funktionen verfügbar werden.

Die Schnittstellen können für folgende Aufgaben verwendet werden:

• Transferieren eines Konfigurationsmenüs in das Relais

• Auslesen des aktiven Konfigurationsmenüs aus dem Relais

• Auslesen von Fehler-, Warn- und Auslösemeldungen (Auslösewert und Zeit)

• Auslesen der gemessenen bzw. errechneten Parameter im normalen Betriebszustand

• Einbindung des Relais in eine Leittechnik mittels MODBUS RTU Protokoll

Relaisausführung

LED-Anzeige

Auf der Frontplatte des CPR 04 befinden sich drei Leuchtdio- den. Diese signalisieren folgende Betriebszustände:

• Grüne LED:

bedeutet, daß die Relais- versorgung eingeschaltet ist, das Selbstüberwachungs- relais angezogen ist und das Relais ungestört arbeitet.

• Gelbe LED:

bedeutet, daß bei mindes- tens einer der Schutzfunkti- onen eine Auslöseschwelle überschritten wurde und das Relais bei Weiterbe- stehen des Zustandes eine Auslösung vornehmen wird.

• Rote LED:

bedeutet, daß das Relais ausgelöst hat und diese Auslösung noch nicht zurückgesetzt bzw. quittiert wurde.

LCD-Anzeige

Das CPR 04 verfügt über eine beleuchtete, alphanumerische LCD-Anzeige mit 2 Zeilen/16 Zeichen für die folgenden Zwecke:

• Während des normalen Betriebes:

Anzeige der verschiedenen gemessenen bzw. errechneten

Anzeige der verschiedenen gemessenen bzw. errechneten Werte sowie der Schwell- werte und deren zugehörige

Werte sowie der Schwell- werte und deren zugehörige Auslösezeiten.

• Nach einer Auslösung:

Anzeige aller Werte wie Ströme, Spannungen zum Zeitpunkt des Fehlereintritts, sowie die Zeit zwischen Auftreten des Fehlers und der Auslösung.

• Während der Relaiskonfigu- ration und im normalen Betrieb:

Anzeige der Auslöseschwell- werte für Ströme und Spannungen sowie die Ein- stellungen der Zeitglieder für jedes Element, ebenso wie die Ausgangsrelaisbelegung und einer Prüfsumme.

• Während des Einstellvorganges:

und einer Prüfsumme. • Während des Einstellvorganges: Interaktive Konfiguration des Relais. • Überprüfung des

Interaktive Konfiguration des Relais.

• Überprüfung des Relais:

Interaktive Selbsttests des Relais.

• Bei Versagen des CPR 04:

Anzeige der entsprechenden Fehlermeldungen bei Auf- treten von Hardware-, Software- bzw. bei Speicher- fehlern, die von den Selbst- tests erkannt wurden.

Selbsttests

Während des Betriebs führt das CPR 04 zyklisch verschiedene Funktionstests durch. Sollte bei

einem dieser Tests ein Fehler auftreten, so wird die ent- sprechende Fehlermeldung auf die LCD-Anzeige gegeben, und das Selbstüberwachungsrelais fällt ab, um diese Fehlfunktion zu melden. Diese Tests umfas- sen den Prozessor sowie die

Speicherbausteine RAM, ROM und EEPROM.

Zusätzlich dazu ist es möglich, eine Reihe weiterer Tests durch- zuführen, um die Funktion der Elemente 1 bis 4, des Digital- eingangs, der Ausgangsrelais, der Tastatur, der Anzeige sowie der LEDs zu überprüfen.

Relaisausführung

Gehäuse und Anschlussklemmen

Das Gehäuse des CPR 04 ist so konzipiert, daß beim Heraus- ziehen des Relaismoduls die an der Rückseite befindlichen Stromwandlereingänge auto- matisch kurzgeschlossen werden. Der Gehäuseteil, der fix im Schrank verbleibt, ist sowohl für Schalttafel- als auch Schrank- einbau (19”) geeignet. Dieser Teil beherbergt weiters die An- schlussklemmenleiste mit den 28 Kontakten, die einen An- schluss mittels Schraub- oder Steckverbindern erlauben.

Das Gehäuse wurde für die Verwendung im Innenraum bei tropischen Klimabedingungen konzipiert und erschwert das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit.

Tastatur

Auf der Frontplatte befinden sich fünf Tasten mit denen folgende Funktionen gesteuert werden:

• Interaktive Konfiguration des Relais

• Bestätigung der Auslösungen sowie Rücksetzen des Relais

• Überprüfen der Hardware

PC-Softwarepaket

Ein auf Windows basierendes Softwarepaket, welches es ermöglicht eine beliebige An- zahl von CPR 04 Konfigurations- menüs zu erstellen, ist ebenfalls erhältlich. Mit diesem Sofware- paket ist es möglich, Konfigu- rationsmenüs entweder direkt oder über ein Modem aus dem Relais auszulesen, zu verändern, zu drucken und anschließend wieder im Relais zu speichern. Auch alle anderen Möglich- keiten der Schnittstelle werden von diesem Softwarepaket unterstützt.

Digitaleingang

Das CPR 04 besitzt einen optisch isolierten Digitaleingang. Jede Spannung an diesem Ein- gang, zwischen 30 und 250 V AC/DC, signalisiert dem Relais, daß der Digitaleingang aktiv ist.

Die Funktionalität dieses Ein- ganges ist von der Einstellung im Menü abhängig.

daß der Digitaleingang aktiv ist. Die Funktionalität dieses Ein- ganges ist von der Einstellung im Menü

Allgemeine Daten

Allgemeine Daten Standard IEC 60255 und EN50263 Betriebstemperatur -10 bis +55 °C gem. IEC 60068-2-2

Standard

IEC 60255 und EN50263

Betriebstemperatur

-10 bis +55 °C gem. IEC 60068-2-2

Lagertemperatur

-20 bis +70 °C gem. IEC 60068-2-2

Feuchtigkeit

4

Tage, 95 % RH,

Temperatur zyklisch zwischen +25 °C und +45 °C

gemäß IEC 60068-2-3

Schutzklasse des Gehäuses

IP50 gem. IEC 60529

Schock und Dauerschock

Schock: 15g, 3 Stöße je Richtung & Achse (gesamt 18 Stöße). Dauerschock: 10g, 1000 Stöße je Richtung und Achse (gesamt 6000 Stöße). Gem. IEC 60255-21-2

Vibrationen

9,8 ms -2 (1g) bei konst. Frequenz von 10 bis 500 Hz, je Achse. Gem. IEC 255-21-1

Prüfwechselspannung

kV eff 50 Hz / 1 min., zwischen Anschlüssen und Gehäuse (Erde), sowie zwischen den Anschlüssen unabhängiger Kreise. 1,5 kV eff über die offenen Kontakte der Auslöserelais. Gem. IEC 60255-5

2

Stoßspannung

5

kV, 1,2/50 µs Kurvenform, 0,5 J Energieinhalt,

10

Prüfungen jeder Polarität, zw. Anschlüssen und Gehäuse (Erde),

sowie zwischen den Anschlüssen unabhängiger Kreise. Gem. IEC 60255-5

Isolationswiderstand

Min. 50 MΩ bei 500 V DC, gem. IEC 60255-5

HF - Störprüfung

2,5 kV zwischen den Anschlüssen unabhängiger Kreise, und gegen das Gehäuse.

kV über die Anschlüsse des gleichen Kreises. Gem. IEC 60255-22-1

1

Störfestigkeit - ESD

8

kV bei Entladung über Luft.

6

kV bei Kontaktentladung.

Gem. IEC 60255-22-2 und EN 50263

Störfestigkeit – schnelle Transienten

4

kV Versorgungsspannungsleitungen / 2 kV Stromwandler und

Auslöserelaisleitungen / 1 kV Schnittstellenleitungen Gem. IEC 60255-22-4 und EN 50263

Störfestigkeit – elektromagnetisches HF-Feld

10

V / m, 100% PM, bei 900 MHz

10

V, 80% AM, von 150kHz bis 80MHz sowie

 

10

V / m, 80% AM, von 80 MHz bis 1000 MHz gem. EN 50263

Störfestigkeit gegen Stoßspannungen

kV Amplitude symmetrisch / 1kV Amplitude unsymmetrisch Gem. EN61000-4-5 und EN 50263

2

Verhalten bei Spannungsunterbrechung

230

V AC - 100% Unterbrechung - 200 ms

110

V DC - 100% Unterbrechung - 50 ms

 

Gem. EN 61000-4-11

Harmonische und Flicker in der Versorgung

Gem. EN 61000-3-2

Funkstörspannung

Gem. EN 50263, von 150 kHz bis 30 MHz.

Funkstörstrahlung

Gem. EN 50263, von 30 MHz bis 1000 MHz.

Gewicht

3

kg

Abmessungen

103

(B) x 177 (H) x 248 (T) mm

Technische Daten

Messelemente /

Anzahl Nennstrom, In Thermischer Dauerstrom Kurzschlussstrom Bürde Messgenauigkeit

4

Stromwandler

1

A / 5 A über Menü wählbar

 

15

A

300

A für 1 s

 

<40 mΩ +/- 2% des Nennstromes

Versorgungs-

Nennspannung, Un Arbeitsbereich (AC / DC) Bürde mit DC - Versorgung Bürde mit AC - Versorgung

30

– 250 V AC / DC

 

spannung

40

– 250 V AC /

30 – 300 V DC

<14 W (Alle Relais & Displaybeleuchtung EIN) <24 VA (Alle Relais & Displaybeleuchtung EIN)

Ausgangsrelais

Anzahl Kontaktform (pro Relais)

5

+ 1

– Wechselkontakt, jeder vom Benutzer frei konfigurierbar als Öffner oder Schließer

1

Last

Ohmsche Last:

Induktive Last:

(cos = 1)

(cos = 0,4 L/R = 7 ms)

K1

Nennlast

5A bei 250 V AC 1A bei 220 V DC 3A bei 110 V DC 5A bei 48 V DC

3,5A bei 250 V AC 0,8A bei 220 V DC 2A bei 110 V DC 4A bei 48 V DC

Max. Schaltspannung

 

380V AC, 250 V DC

K2, K3, K4, K5, K6

Nennlast

5

A bei 250 V AC

3,5 A bei 250 V AC

5

A bei 30 V DC

2,5 A bei 30 V DC

Dauerstrom

5

A

Max. Schaltspannung

380

V AC, 125 V DC

 

Min. zulässige Last

100mA bei 5 V DC

 

Digitaler Eingang

Anzahl

1

Funktion

Breaker On (Leistungsschaltermeldung) Remote Reset (Rücksetzen) Event trip (Externe Auslösung) Optisch isoliert

Isolation

Type

30

– 250 V AC / DC Spannungseingang

Tasten

Funktion

>, <, ^ , , und BESTÄTIGUNG (rot) Miniaturtaster

^

Art

LCD - Anzeige

Art

Flüssigkristallanzeige (LCD) mit Beleuchtung, kompletter alphanumerischer Zeichensatz

16

Zeichen x 2 Zeilen

 

Zeichenhöhe

4

mm

LED - Anzeige

Art

Leuchtdioden (LEDs) Grün : EIN / NORMALER BETRIEB Gelb : START (ALARM) Rot : AUSLÖSUNG

Funktion

Serielle

Anzahl Isolation Frontseitige Schnittstelle Rückseitige Schnittstelle Baudrate (kBd)

2

Schnittstelle

Optisch isoliert RS232 über DB9 Stecker RS232 oder RS485 - wählbar über Menü 2,4 bis 115,2 für jede Schnittstelle separat wählbar

Echtzeituhr

Funktion

Datum; Wochentag; HH:MM:SS +/- 30 s pro Monat Supercap (>14 Tage ohne Stromversorgung)

Abweichung

Pufferung

Schaltbild

Schaltbild 11
Schaltbild 11

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