Sie sind auf Seite 1von 5

Experimente für reduktionsmittelhaltiges Waschmittel

1
MATERIALIEN

• Reagenzgläser (Eines für jedes Waschmittel)

• Kaliumpermanganat, ca. eine Spatelspitze pro Waschmittelprobe

• Entmineralisiertes Wasser, ca. 1-2ml pro Waschmittelprobe

• Thermometer

ABLAUF
Benötigt wird ein Oxidationsmittel, Kaliumpermanganat bietet sich als solches an.
Zunächst muss die Temperatur der Waschmittellösung genommen und notiert
werden Man träufle in die mit Waschmittelpulver/-gel gefüllten Reagenzgläser in
Wasser gelöstes Kaliumpermanganat, ca. 1-2ml pro RG (also Je nach Anzahl RGs
vorher eine Lösung herstellen, mit einer Spatelspitze Kaliumperm. pro RG) Man
messe noch einmal die Temperatur und notiere sie. Eine gestiegene Temperatur
deutet auf eine exotherme Reaktion hin.

Sollte auch nach 5min kein Anzeichen einer Reaktion zu sehen sein, gefülltes RG
vorsichtig über kleine Flamme halten, nicht zu viel jedoch, viel Ankickenergie
wird nämlich auch den Waschmitteln der Frau zur Verfügung gestanden sein.
Weitere Temperaturentnahmen erübrigen sich, wegen des Erhitzens und des
anschliessenden Abkühlens, das die Messresultate verfälschen würde.

2.
MATERIALIEN

• Reagenzgläser (Eines für jedes Waschmittel)

• HCl-Lösung, hohe Konzentration wünschenswert, ca. 1-2ml pro


Waschmittelprobe

• Entmineralisiertes Wasser, ca. 1-2ml pro Waschmittelprobe

• Thermometer

ABLAUF
Salzsäurelösung, oder besser das H3O+ ist ein mittelstarkes Oxidationsmittel und
wird vermutlich mit allfälligen Reduktionsmitteln im Waschmittel reagieren.
Die Waschmittelproben werden in ca. 1-2ml entmineralisiertem Waschmittel
gelöst, anschliessend wird deren Temperatur gemessen.
In die Reagenzgläser vorsichtig einige Tropfen der Salzsäurelösung geben, bei
ausbleibender Reaktion warten und dann die Menge an Säure erhöhen.
Anschliessend wieder Temperatur messen und notieren.
Sollte auch nach 5min kein Anzeichen einer Reaktion zu sehen sein, gefülltes RG
vorsichtig über kleine Flamme halten, nicht zu viel jedoch, viel Ankickenergie
wird nämlich auch den Waschmitteln der Frau zur Verfügung gestanden sein.
Weitere Temperaturentnahmen erübrigen sich, wegen des Erhitzens und des
anschliessenden Abkühlens, das die Messresultate verfälschen würde.

3
MATERIALIEN

• Sauerstoff, gasförmig

• Reagenzgläser (Eines für jedes Waschmittel

• Entmineralisiertes Wasser, ca. 1-2ml pro Waschmittelprobe

• Thermometer

ABLAUF
Sauerstoff ist ein gutes Oxidationsmittel und wird mit grosser Wahrscheinlichkeit
mit allfälligen Reduktionsmitteln im Waschmittel reagieren. Zunächst Temperatur
der gelösten Waschmittelproben messen und notieren.

Mit dem Druckverminderer wird ein sehr kleiner Arbeitsdruck der Gasflasche
eingestellt (herausdrehen um zu schliessen) und anschliessend wird über ein
kleiner Schlauch das O2 in die Lösung gegeben. Es muss darauf geachtet werden,
ob die Waschmittellösung von alleine sprudelt, wenn der Sauerstoff weg ist.
Wieder Temperatur messen und notieren.

Experimente für oxidationsmittelhaltiges Waschmittel

1
MATERIALIEN

• Reagenzgläser (Eines für jedes Waschmittel)

• Waschmittel

• Glycerin 85%, ca. 20ml (100% ist zu dickflüssig, reagiert vermutlich


langsamer, dann aber heftiger)

• Bunsenbrenner

• Thermometer

ABLAUF
Zunächst messe man die Raumtemperatur, sprich die Temperatur, die das
Waschmittel und das Glycerin hat und notiere sie. Man träufle in die mit
Waschmittelproben gefüllten Reagenzgläser mit einer Pasteurpipette ein wenig
Glycerin, erhöhe nach einiger Zeit (5min) bei ausbleibender Reaktion die Menge
an Glycerin. Man messe erneut die Temperatur und notiere sie.

Obwohl diese Reaktion Exotherm sein müsste, ist es möglich, dass eine höhere
Ankickenergie, sprich Hitze, die Reaktion unterstützt, sie somit schneller ablaufen
lässt.

Sollte auch nach 10min kein Anzeichen einer Reaktion zu sehen sein, gefülltes
RG vorsichtig über kleine Flamme halten, nicht zu viel jedoch, viel Ankickenergie
wird nämlich auch den Waschmitteln der Frau zur Verfügung gestanden sein.
Weitere Temperaturentnahmen erübrigen sich nach dem Erhitzen, so wie bei den
vorherigen Versuchen.
2
MATERIALIEN

• Zinkpulver, ca. 10ml

• Regenzgläser

• Waschmittel

• Entmineralisiertes Wasser, ca. 1-2ml pro Waschmittelprobe

• Thermometer

ABLAUF
Man messe zunächst wieder die Temperatur der im entmineralisierten
Waschmittel gelösten Waschmittelprobe und notiere sie. Zink ist ein gutes
Reduktionsmittel, es soll am besten Zinkpulver benütz werden, da die grosse
Oberfläche eine gute Reaktionsbasis bildet, der Elektronenaustausch zwischen in
Wasser gelöstem Waschmittel und den Zinkteilchen leichter ablaufen kann.
Waschmittel wird in Reagenzgläsern in ca. 1-2ml Wasser gelöst, Zinkpulver wird
vorsichtig hinzugegeben. Man messe erneut die Temperatur der Probe und
notiere sie.

Sollte auch nach 5min kein Anzeichen einer Reaktion zu sehen sein, gefülltes RG
vorsichtig über kleine Flamme halten, nicht zu viel jedoch, viel Ankickenergie
wird nämlich auch den Waschmitteln der Frau zur Verfügung gestanden sein.
Weitere Temperaturentnahmen erübrigen sich nach dem Erhitzen, so wie bei den
vorherigen Versuchen.

3
MATERIALIEN

• Waschpulver (als Oxidationsmittel)


• Zinkblech (als Reduktionsmittel)
• NH4Cl-Lösung (als Elektrolyt) (ca. 200ml, 1mol/Liter)
• Soxhlethülle (als Seperator)
• Grafitelektrode oder Kohleelektrode (als Elektronenableiter)
• Voltmessgerät
• 2 Krokodilklemmen
• Geliermittel
• Thermometer

ABLAUF:
Das Waschmittel muss geliert werden. Dann kommt es in die Soxhlethülle, diese
kommt dann zusammen mit der NH4Cl-Lösung und dem Zinkblech in ein
Becherglas Die Temperatur der Elektrolytlösung wird gemessen und notiert.
Die Kohleelektrode/Graphitelektrode wird in das Waschmittel gesteckt, dies wird
der positive sein, die Kathode. Die Krokodilklemme wird angeklemmt und am
Voltmessgerät angeschlossen

Die Zinkelektrode, das Reduktionsmittel, wird ebenfalls am Voltmessgerät über


Krokodilklemme angeschlossen.

Notiere die gemessene Spannung, messe die Spannung, die herrscht, wenn das
Zinkblech ausserhalb des Becherglases ist. Gibt es keinen Nennenswerten
Unterschied, befindet sich mit grosser Wahrscheinlichkeit kein, oder aber sehr
wenig Oxidationsmittel im Waschmittel. Nach einiger Zeit in der die kleine
Galvanische Zelle tätig sein konnte, wird nocheinmal die Temperatur gemessen
und notiert.

ERKLÄRUNG:
Dieses Prinzip wurde von der Leclanché-Batterie inspiriert, nur dass ich
Braunstein weglasse und stattdessen das Waschmittel nehme, in der Hoffnung,
dass es ein genügend starkes Oxidationsmittel darin hat, um an der Redox-
Reaktion teilzunehmen.

Obwohl die Spannung nichts darüber sagen wird, um welches Oxidationsmittel


genau es sich im Waschmittel handelt, so wird sie doch ansteigen, sofern es
überhaupt ein Oxidationsmittel darin hat.