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MATERIALIEN

zu EINER

ORNIS BALCANICA
HERAUSGEGEBEN
VOM

BOSNISCH-HERZEGOWINISCHEN LANDESMUSEÜM
IN SARAJEVO.

^

111.

GRIECHENLAND
UND DIE GRIECHISCHEN IN8ELN
(MIT

AUSNAHME VON

KRETA).

VON

OTMAR REISER,
KUSTOS AM BOSN.-HEKZE«. LANDESIIUSEUM.

MIT

4

TAFELN

IN

FARBENDRUCK, 5 ABBILDUNGEN IN SCHWARZDRUCK
UND EINER KARTE.

WIEN, 1905.
IN

KOMMISSION BEI CARL GEEOLD'S SOHN.

^

5 Smithsonian

Institution Libraries

7

MATERIALIEN
zu EINER

ORNIS BALCANICA
HERAUSGEGEBEN
VOM

BOSNISCH-HEEZEGOWINISCHEN LANDESMUSEUM
IN SARAJEVO.

III.

GRIECHENLAND
UND DIE GRIECHISCHEN INSELN
(MIT

AUSNAHME VON

KRETA).

VON

OTMAR REISER,
KÜSTOS AM HOSN.-HEKZEG. LANDESMÜSEUM.

MIT

4

TÄFELN

IN

FARBENDRUCK, 5 ABBILDUNGEN IN SCHWARZDRUCK
UND EINER KARTE.

WIEN, 1905.
IN KOMMISSION BEI CAEL GEIIOLD'S SOHN.

Ailolf UolÄbausen,
und Uuiveraitüts-Buchdiiicker

Druck von
k.

und

k,

Hof-

in Wien.

VORWORT.
JJei der Bearbeitung des vorliegenden
derai'tige

Schwierigkeiten

ungeahnt

stände,

welche

Länge

die

in

sicli

Verwertung

der

der

gelegentlich

möglichst

und dabei weit zerstreuten

recht beträchtlichen
sich

Bandes der „Ornis balcanica" ergaben

zu

kamen

noch

zweimalige Bereisung Serbiens

die

mancherlei

zum Zwecke

Forschung, die Veranstaltung der Ornithologenversammlung
die

daß dessen Fertigstellung

Literatur,

Um-

andere

Malen eine längere Unterbrechung der Arbeit zur

wiederholten

Folge hatten, wie:

Hiezu

zog.

vollständigen

Teilnahme an der zoologischen Expedition

in

in

ornithologischer

Sarajevo und vor allem

das Innere von Noi'dost-Brasilien.

Diese Verzögerung im Erscheinen des Buches brachte jedoch den einen Gewinn,

daß

über Anzahl und Verbreitung der Arten im Gebiete durch die un-

sich das Bild

Sammeltätigkeit

ausgesetzte

mehrerer Persönlichkeiten

durch die dankenswerte Vermittlung Dr.

Krüpers

namentlich

Griechenland,

in

inzwischen immer mehr und mehr

vervollständigte.

Während nämlich
wurde,

veröffentlicht

in früherer Zeit

erschien

her Gebotenen allein schon die
so

kam

Sammelreisen

es,

in

daß

bald

viel

den letzten drei Jahrzehnten keine einzige belang-

über dieses interessante Gebiet, obwohl die kritische Sichtung des

reiche Arbeit

hätte;

in

über die Ornis von Griechenland ziemlich

Mühe

bis-

einer derartigen Veröflfentlichung reichlich gelohnt

nach Vollendung meiner drei

dorthin

unternommenen

den Jahren 1894, 1897 und 1898 der zu verarbeitende Stoif derartig

anwuchs, daß ich mich genötigt sah, die Wiedergabe so mancher unvergeßlicher Episode,
die

Erzählung

nicht

so

manches spannenden Jagdabenteuers zu unterdrücken,

um

nur ja

dadurch die im Vergleiche mit den früher erschienenen Bänden unverhältnis-

mäßig angewachsene Stärke des Buches noch zu vergrößern.
Als ganz besonders wichtig und notwendig erschien mir das Ausscheiden solcher

Arten aus der „Fauna graeca", deren
lich erhärtet

wurde.

Wenn

ich in

bin, so bitte ich dies nachsichtig

zeugung Platz gegriffen

hat,

daß

Vorkommen

nicht durch Beweisstücke unumstöß-

dieser Hinsicht vielleicht etwas zu weit

zu beurteilen, da

in

mir schon

es unvergleichlich leichter

seit

gegangen

langem die Über-

und angenehmer

ist,

in

ein

IV

Vnrwcrt.

bezuglich des

bestimmtes Faunengebiet eine

Vorkommens

gar neue Art auf Grund unwiderleglicher Belege einzureihen,
irrtümlich angegebene aus gleichwohl

Aber

als

eine augenscheinlich

annehmbar erscheinenden Gründen zu

streichen.

nicht nur diesbezüglicii, sondern auch vor allem hinsichtlich der Erforschung

des Wanderfluges unserer Zugvögel

Griechenland noch außerordentlich

ist in

Manches hierhergehörige Rätsel würde durch
achtung gerade

den dortigen Breiten

in

ich

Punkte hierfür nur das Eiland Psathura und
zweifellos der

will

viel

zu tun.

und mehrjährige Beob-

sorgfältige

ganz hervorragend wichtige

als

die beiden Strophadeninseln

erwähnen

Lösung näher gebracht werden

Vornahme

Freilich fehlen zur Zeit sowohl die Mittel zur
als

dahin zweifeliiafte oder

bis

solcher Beobachtungen,

auch die hierfür geeigneten, willigen Beobachter.
Bei dieser Gelegenheit

darauf aufmerksam gemacht, daß schon aus den im

sei

vorliegenden Bande niedergelegten Erfahrungen hervorgeht, daß

Dauer des tatsächlichen Zeitabschnittes, innerhalb welches

sich

man

von der

bisher

Zug der meisten

der

Vogelarten im Frühlinge vollzieht, durchaus nicht die richtige Vorstellung hatte; denn

genau zur selben Zeit,

als

und überhaupt

Bosnien, Osterreich

in

Mitteleuropa

in

von irgend einem bestimmten Zugvogel bereits frisch gelegte Eier gefunden wurden,

machte ich die überraschende Wahrnehmung, daß an

Wanderung von Vertretern

derselben Art gegen Norden zu noch im vollen

Eine ganz besondere Schwierigkeit ergab sich

Nur mit Mühe gelangte

daten.

den griechischen Küsten

densten Quellen stammenden

ich

bei

die

Gange war.

der Regelung der Kalender-

zu der Gewißheit, die

vielen,

den

aus

verschie-

Zeitangaben doch schließlich auf die gemeinsame Basis

unseres gewöhnlichen Stiles richtig gebracht zu haben.
Hinsichtlich der Schreibweise der topographischen Nomenklatur
vielfach

sie

dort

zum

bemerke

ich,

genau mit der auf der beigegelienen Karte übereinstimmt, da

nicht

Teile französisch beibehalten

erscheint.

Außerdem wurde

(namentlich durch Pliilippson) eine ganze Reihe von

in

bisher falschen

daß
sie

neuester Zeit

Namen

richtig-

gestellt.

Endlich gestattete der kleine Maßstab der Übersichtskarte leider nicht die Auf-

nahme

sämtlicher geographischen

wähnung

die

in

ich

zum

der vorliegenden Bearbeitung Er-

fanden.

Lange

Zeit

ist

seither verstrichen,

Boden von Hellas wandelte, aber
wonnenen Eindrücke erhalten und
jenigen Personen
V.

Punkte,

Kallay an der

in

da

letzten

lebhaftester Frische
in

und hohen Gönner,
Spitze, welche diese

Male auf dem historischen

haben sich mir die dort ge-

unvergänglicher Dankbarkeit gedenke ich
Sr.

Exzellenz des verewigten

Ministers

Forschungen ermöglichten und förderten.

dei'-

Benj.
Ich

nenne weiters dankbarst meine lieben Begleiter auf diesen Reisen, zunächst meinen
väterlichen Fürsorger

Dr. Th.

Krüper

in

Athen, meinen

alten

Freund Professor Joh.

Vorwort.

Knotek

in

Brück

a. d.

»

Mur, den vielerfalirenen und weitgereisten Hauptmann

J.

Roth

aus Stuttgart, endlich den unermüdlichen Kollektor Joh. Santarius und spreche schließlich allen jenen,

welche mich bei der Bearbeitung des schier endlosen Stoffes mit Rat

und Tat unterstützten, meinen
E. H.

Dresser, Hofrat Dr.

Pfarrer
E.

O.

P.

tiefstgefühlten

Dank

Leverkühn, Kustos

so

Dr. L.

den Herren:

namentlicii

Lorenz

R.

v.

Liburnau,

Kleinschmidt, Dr. R. Baron Koenig-Warthausen, H. Schalow,

Stfibrny

(Sarajevo), V. Ritter v.

Tschüs

i

Griechenland angedeihen
es

wäre

in

ließ,

sei hier

Seite der griechischen

in

Triest

den

Expeditionen nach

rühmend gedacht.

hohem Grade ungerecht, wenn an

weitgehende Entgegenkommen und

Prof.

Auch der wesentlichen Begünsti-

u. v. a.

gungen, welche die Verwaltung des Österr. Lloyd

Aber

aus,

die

werktätige

dieser Stelle nicht auch das

Förderung unserer Arbeiten von

Bevölkerung besondere Erwähnung und aufrichtiges Lob finden

würden, denn nirgends auf der Balkanhalbinsel, einige Vorfalle zur Kriegszeit 1897

etwa abgerechnet, war das Sammeln in ornithologischer Hinsicht
wie in Griechenland.
Missolonghi

Vlachen

in

unsere

Wie

sehr forderte

Bestrebungen,

beispielsweise

so leicht

und angenehm

Herr Diamantis Soustas

in

wie hilfsbereit erwiesen sich uns die wetterharten

Akarnanien, wie ausgiebig wurden wir von den Inselbewohnern der Sporaden

unterstützt

Nur auf

diese

Weise wurde

es möglich, die

Bälgen auf den drei Reisen zusammenzubringen:

Jahr

nachfolgend ersichthche Ausbeute an

Vorwort.

\'I

Aber auch dem Pflanzen-Sammeln

und -Trocknen wurde namentlich dank der

Unterstützung unseres Dolmetschers, des alten Christos Leonis, stete Aufmerksamkeit

zugewendet, wobei mich manch seltener, unerwarteter oder gar neuer

Die gesamte Ausbeute

ist

seither in E. v.

Fund

erfreute.

Haläcsys klassischem Werke: „Conspectus

Florae Graecae" vei'öffentlicht worden, ebenso wie unsere Fangergebnisse an Reptilien
in

Fr.

Werners

schöner Zusammenstellung:

„Beitrüge

zur

Kenntnis der Reptilien-

und Batrachierfauna der Balkanhalbinsel".

Zum

Schlüsse

sei

nochmals das horizontal wie vertikal so reichgegliederte Gebiet

des heutigen Griechenlands sowohl den gegenwärtig tätigen wie auch künftigen Ornithologen als Arbeitsfeld aufs wärmste empfohlen, da ich überzeugt bin, daß sie namentlich
in

den nördlichen Landesteilen und auf vielen von den Inseln durch mehr oder weniger

überraschende Entdeckungen

den

schönsten

Lohn

für

alle

aufgewendete Mühe

Opfer an Zeit finden werden.

Sarajevo, im März 19U5.

Otmar

Reiser.

und

(^ JAN

1

1

2C06

/

INHALT.
Seite

Vorwort

III

Allgemeinei' Teil.

I.

Erste Reise 1894

3

Zweite Reise 1897

35

Dritte Reise 1898

57

Die ornithologisclie Literatur Griechenlands
Kritische Liste

80
88

Griechenlands

Viig'el

iler

Spezieller Teil

II.

und

Für das Gebiet zweifelhafte oder

III.

fälschlich angegebene Arten.

Die Arten des IH. Teiles sind im oachfolgenden alphabetischen Register mit kleinerer Schrift gesetzt.

Acanthis cannabina


Cannabina sangidnea Landb.

(L.),

flamrostris (L.)

linaria (L.), Linaria

Accentor (alpinus) coUaris sufmipiniis

modularis (L.)

Accipiter

nwus

(L.)

228

Bluthäuflin»

5C8

alnorum Chr. L. Brehm

&

Tujescens (Vieill.), Linaria rujtsceiis Schi.

Berghänfling

Bp.

Brehm

Nordischer Leinünk

568

568

Südlicher Leinfink

167

Südliche Aliieubrauuelle

167

Heckenbrauuelle

381

Sperber

Acredula caudata (L.) und Acredula caudata macedmiica Salvad.

u.

Dress.

Weißköpfige und make171

donische Sclnvanzmeise

(Günther)

teplironola

Acrocephalua aquaiicus (Gm.)




anmdinaceus

Drosselrohrsiinger

alexandHnua
(L.)


M.

Alcedo isinda L.

Ammomanes

Östlicher rostfarbiger Sänger

— Seeregenpfeifer
W. — Flußregenpfeifer

u.




boscas L.
crecca L.


187

isabellnw,

Tem.

Östliche Wüstenlerche

501

Stockente

497

Krickente
Pfeifeute

5G4
499

Spießente

485

299

UMVinnratit Tem., A. anijusiirostri'i M6uetr.

penelope L.

137

484

169

Eisvogel
Alauda

140

486

Sandregenpfeifer

Feldlerche

deserti (Licht.),

Anas acuta L.

142

406

Aegithalus pendulinus (L.) Beutelmeise

Alauda arvensis L.

Schilfrohrsänger

TeichrohrsUnger

cantianus Lath.

curonicus (Gm.), Aeg. minor
liiaticula

Naum.

Flußuferläufer

(L.), Aeg.

141

562

streperus (Vieill.), A, arundinaceus

A'edon (AgrohcUes) familiuris (Mem'tr.)


Meyer

Sumpfrohrsänger

schoenohaeiuis (L.), Calamoherpe phragmilin Beehst.

Actilis hypoleucus (L.)

Aegialitis

561

Binsensänger

(L.), A. turdoides

palustris (Beehst.)

173

Graurückige Sclnvanzmeise

Marmelente

585
499

j

VIII

luhalt.

Seite


Anas querquedula L.


(Acx) sponsa (L.)

strepei-a L.

Anoiix stolidus

anser (L.),

scgduvi

585

587

Gans
A. cinereus Meyer — Graugans
Zwerggans
(L.), A. mimdus Nauni.

(f-TDi.)

cervinu.i (Fall.)

585

(L.)

Brachpieper

richardl Vieill.

565

Aquila chrysaetus (L.)

arhoreus Beeilst.

triwialis (L.), -4.

366

melanaelus (L.), Aqu. imperialis Beeilst.

rapa.i: Tera.

Raubadler

362

Schelladler

Wolf

maculata (Gm.), Aqu. naeiiia

ArchihiUeo lagopiis (Briin.)

purpurea L.

ralloides Scop.

cinerea L.

573

.

377

Raulifaßbussard

433

Arenaria interpres

.

431

.

Kuhreiher

437

434

Purpurreiher

Ardetta miniita (L.)

435

Kleiner Silberreiher

A. bubulcvs Aud.

436

Rallenreiher

Zwergrohrdommel

438

Strepsilas interpres L.

(L.),

Astur brevipes (Severzow)

jialumbarius (L.)

Botaiirtis stellaris (L.)
ascalaplni^'i

biibn (L.),

B.



Rohrdommel

439

Uhu

572

Ägyptischer

Sibb.

hore-dis (Sund.)

320
196

mfa

(L.),

— Chinesische Schafstelze
(Licht.) — Seliwarzköpfige Schafstelze
.

ßerdtj; rubra auct.

378
379

577

578

ßotliuhn

Calidris arenaria (L.)

Perdix chucar Gray

gracca (Briss.), Perdix saxatilis M.

u.

Tem.

188

477

Sanderliug

Cerchneis


(L.),

naumanni

292

Nachtschwalbe

570

Kothals-Nachtscbwalbo

227

Stieglitz

Carine noctua (Scop.), Athene noctua Retz. (und var. vieridinnnlis Risso)
passerina

411

Griechisches Steinhuhn

Kurzzehige Lerche

Carduelis carduelis (L.), C. elegans Steph.

406

Östliches Steinhuhn

W.

Caprimulgus europaeus L. (und var. meridionalis Hartert)
ni,ficolUs

199

.

Mäusebussard

Klippenhuhn

Calandrella brachydartyla (Leisl.)

197

.

Adlerbussard

saxatilis chulcar (Gray),

198

Südliche grauköpfige Schafstelze

taicanns Swiuh.

ferox (Gm.)

198

Nördliche grauköpfige Scliafstolze

cinereocapillus (Savi)

Caccabis petrosa (Gm.)

Uhu

Schafstelze

melanocephalus

381

384

Habicht

Buteo Imteo (L.), B. vulgaris Sechst.

319

Waldohreule
Zwerghabicht

maximus

Bndi/tes flavus (L.)



Savig.

318

Sunipf'rohroule

Flem.

otus (L.), Otus vulgaris

491

.Stein wälzer

Asio accipitrinus (Pall.), Brachi/otus palustris Förster

Bubo

364

Kaiseradler

Grauer Reiher

garzella L.

360

Schreiadler

Großer Silberreiher




209
207

Steinadler

(maculata) clancja Fall.

ibis L.,

Wasserpieper

Baumpieper


205

,

spipoletta fL.), A. aquaticus Beeilst.

20ß

566

Strandpieper

— Wiesenpieper
— Spornpieper

pratensis (L.)

Ardea alba L.

207

Rotkehliger Pieper

ohscurus (Lath.), A. rupcdris Niels.

493

494

Saatgans

Anthus (Agrodroina) campeslrin


495

Weißstirnig'e

erijthi-opus



500

.

Tolpelseescbwalbe

Anser alUfrons (Scop.)


498

ßrautente

Mitteleiite

(L.)

Knäclveute

Alhenc passcrina L.

Steinkauz

312

.

571

Sperlingskauz

(Fleischer), Tinnnnculus cenchris

— Afrikanischer Turmfalke
(L.) — Turmfalke

Naum.

Rötelfalke

...

-

-

327

rapiadus (Diiud.)

572

linnunadus

333

254 cornix L.) — — Schwarzer Storch Civcaetus gallicus (Gm.).) — pygargus — Ü79 567 226 Erlenzeisig — 440 Weißer Storch 443 — Südlicher Wassenschmätzer 111 Schlangenadler . Coccothraiistes coccolhraustes (L.).) Clielidon urbica (L.) Cetlia cetlü (Stanl.). dactylisonana Me^'er Crex C.) 585 Gaos chloris L. — Hohltaube pahimbus L. 428 428 427 .).).) — — 273 Stadtschwalbe Goldfasan — — (L.) — 684 Ciconia ciconia (L. — 569 Saatkrähe 253 Colurnix coturnix (L. Chenalopex Alauda Jc.) minor danfordi (Hargitt) u. — Coracias garrxda L.. — Kingeltaube Gm. var. C.). cineraceus (L.) Ch-ysolophns — Goldregeupfeifer Hirundo nrbica L. — Dress. pallidus Sylces 324 Mont.) — - — Unveränderlicher Schwan lilfordi 418 449 Höckerschwan Dendrocopua leuconotus — Wachtel Wiesenralle musicus Bechst.) Dryocopus martius (L. Clien hypcrboreus Baumläufer Gescheckter Eisvogel (La Marm... 323 — Steppenweihe — Wiesenweihe Frankl. Cucjdus canorus L. Seite Certhilauda desertorum — Ceryle rudis (L. Cinchts cinchts albicollis (Vieill. — Olimcola riparia (L. Uferschwalbe Felseuschwalbe rupestris Scop. livia — Colymbtcs arcticus L. — (Gm. — — — 482 229 Grünfink Zitronenzeisig — — Circtis aeruginosus (L. 295 — Hume) Kolkrabe 255 — Nebelkrähe — Rabenkrähe .) nigra (L.. (Stanl. Charadriuf! pluvialis L. — — — — 373 321 Sumpfweilie Kornweihe Cislicola ciiUcola (Teni. 584 Großer Buntspecht — . Cygnus cygnus — — (L.IX Inhalt. — 488 488 Herdenkiebitz Ligurhms Ckryaomilris ciirineUa 145 Cettissänger Kiebitzregeiipfeifer actjyptiacus (L. sericea Natt. — 143 .) Chloris chloria (L. 493 Sharpe meditta sancli-johannis (Blanf. Lycos monedula L. — — Brekm Cevthia famüiaris brachydactyla 566 217 566 216 . — — Kirschkernbeißer Heherkuckuck 309 — Dohle 251 — Felsentaiibe oenas L.) — — Kuckuck immuiabiUs Yarr.) cyaneua (L. C. Schwarzspecht Emberiza caeaia Cretzschm. cursitatis — Clangula glaucion (L.). ci-ex (L. C..).) Ägyptische — 185 565 Bogenschnabellercha Sehneegans Chettusia gregaria (Pall. Colaeus monedula (L. 554 554 Nordseetaucher Blaurake lawrencei (u. sqnatarola (L.) — cia L. — Goldammer hortulana L.). frugilegns L. vulgaris Pall. — — — Östlicher Mittelbuntspecht östlicher Kleinbuntspecht — Gelbkehlige ' 306 492 304 302 301 305 574 Blaugrauköpfige Ammer 213 212 Ammer — Zaunammer ciirindla L. alba Bechst.. corcrne L.). 325 C. Elanus cacndcus (Desf. C. — Cistenrohrsiinger macrurus (Gm. . — Hirundo rupeslria (Scop.) spinus (L..) 3(Jii — C. — Coccystes glandariua (L.) Schellente . pratensis Bechst. — C olor — — — major Singschwan — (L.).). Corvua corax L.).).). — Gartenammer cirlus L. 571 Zipparamer cinerea Strickl. Polarseetaucher — aeptentrionalia L.icrtorum — — — — — picius (L. (Pall.) Columba — — 502 284 285 233 C. Hellenenspecht Gleitaar — . Hirundo riparia L.

virgo (L.) Bekassine 459 porzana (L.) morinellus (L. — subbuteo L.). 487 - eleonorae Geu(5 feldeggi 8chl.) — 504 Tafelente fuligula (L.) — — 505 — — — Eiispiza dolichonkh (ßp. ghu-ialis (L. inlennedia Michail. 447 447 — Eichelheher 249 — Türkischer Schwarzkoplheher 569 — Grauspecht — Grünsi)eclit (Licht.) — - Sprosser Erylhrospiza glthayinea (Licht. cinereus Bechst. Haliaetus albicilla (L.X liili. Prachtammer Kappeuaiumer 334 573 — Eleouoreufalke — FehTeggsfalUe peregrinns Tuiist.) 503 — nifina (Pall. — — — (Sechst. Fringilla coelehs L.) — 211 Riiliramraur — Leach Reiherente 504 585 Bergente — Mnorente — Kolbenente — nyroca (Gülil.) — Brachschwalbe G.) (L.).) — Nachtigall Blaukehlcheu Eri/thropus vespeHinus (L. — cristaia (L.) — Falco aesaltm Taust.. rtijipes — ßütolschvvalbe 386 396 .-ilt.) Mittlere Kohramiiier 567 Erithacus (A'ddon) hiscinia (L.) — Dünnschuälielige Gecinus camts (Gm.) Ggps fulous (Gm. &Ui'cifUs (L. 578 Frankolin Buchfink 232 — 232 Berg'tink — 445 (L.). Francolinus — — — — — 573 viitgari-i — Steph. IT. Seite Emheriza lesbia — Tem.) Ilimavtopus Idtnantopus riifula Tem. pityormis L. 99 557 geoffi-oyi (Wag-1. Luscinia minor Iirelim jMlomda — Ammer Gt'struifte Erismatura leucoeephala (Scop. E.) — Gelastes gelasles Glareola nidatwptaxi (Nordm.). Dandalus rubeculus L. . Ammer Lesbische — leucoeephala — pi/rrhuloides relsei-i Hartert — — — Gm E..opus oslrilegus L. — schoenicltK (L.. Oallinago scolopaeina Bp. Austerntischer JTarclda 492 — Seeadler — öingseeadler — Eisente Hirundo 370 573 vocifir Vieill. Fidica alra L. Lidlula arhorea L. Was. — StorclLschneiife 478 275 .) major (Gm.). 490 Kranich Gypaelus barbatus (L.) — — 349 Lerchenfalke montifringilla L. — — — — Rutfußfalke — toncöhir — Tem. — — 452 — Bartgeier Weißköpfiger Aasgeier — IIaemat.) — — — Kleine Sunipfschnepfe — Große Sumpfschnepfu Gallinula chtoropus (L..) 101 Rotkehlclieii 557 326 Wüstentrompeter 224 — Großer Moruellregeiipfeifer — Moniellregenpfeifer Gestreifte — melnnocephala (Scop. F.) 458 460 — Grünfüßiges Teichhuhn — Getüpfeltes iSumpfliulni Garruins glandarius (L.) — — Heidelerche 194 Galtinago gallinago (L. — — gallinula (L. cristaia 'inarila 348 336 .) MJiwe Nordmanns Brachsehwalbe 586 Bechst.) — 584 450 Jungfernkranich — 525 .serhuhu Fuligtda ferina (L.). 487 . 337 • Wanderfalke francolirms (L.) — 193 Haubenlerche krijnicU Kalenicz.).) — 567 — — Fohrenammer 567 Westliche Gimpelrcilirammer 'JIO canncti (Brehm). grandis Storr. — üriolaLa Licht.) — — pratlncola (L. (L.).) Eudromias 211 Kuilerente rubecidus (L.) Grus gras — 571 301 viridis (L. F. t Würgfalke — 567 218 Zwergfalke Afrikanischer Graufalke — Innarius Fall.) 504 Qalerida arborea (L.) (var.

— — — Grauammer Schmarotzermilan — migrans (Bodd. L. — lloplopleriki spinosus (L. hmneyeri Cab. — Schwarzköpfige Zwergmöwe Chema ridihundum — Limicola platyrhyncka (Tem. — Bp.oder Sporeiikiebitz Maskenwürger Rotköptiger Würger — Gm.) KastanieubramiG Rauclischwalbe 482 — — Afrikanische Kragentrappe hyhrida (Fall. 588 527 L. — aei/yptius (Gm.) — — — merganser L. Mauersegler — Cypselus melha — L. — — — — — — UucopHhalimis Tem. — Möwe — ridibundus L. Lachmöwe — Nachtigallrohrsänger Melizophilns sardm (La Marm.).). //.. . L. — audouini Payr... 567 143 Mariskenrohrsäuger Kalanderlerche 190 574 — 563 Bardischer Sänger M.) Hydrochelidon Lantus 284 Dorn. — milvus (L. — — — — Sturmmöwe fiiscus L..) Locustella hisclnioides (Savi) — Loxia curvirostra L. 588 534 Südliche Silbermöwe — Schwarzbrauner Milan Roter Milan .). 222 . Mergus alheüus L. — 562 Kiefernkreuzschnabel — — .) — 563 Provencesänger — 506 Großer Säger 507 506 297 Bienenfresser — 299 Savignys Bieneufresser 570 Grüner ßienenfresser torquata (L. — 121 288 289 Alpensegler Miliaria calandra (L. 533 534 587 Fall. limosa (L. (u.) Micropus apiis (L. Mittlerer Säger Merops apiaster L. 221 575 385 385 .) — pliiloniela (L. — Häringsmöwe — Fischmöwe ichthyaetns Möwe Korallensehnabelmiiwa 587 Grauköpfige — 541 canvs L. 517 Zwergspötter olivetorum (Strickl.) — Ris acthiopLca (Lath. Mantelmöwe mimitus Fall.. salicaria — polyglotta (Vieill.) 119 Schwarzamsel Nordische Ringamsel Cypselus apus L.) — Weißbärtige Seeschwalbe leucoplera (Schiuz) — Weißflüjjolige Seescliwalbe — nigra (L.) Jynx torquilla L..) Melanocorgpha calandra Melierax — Fichtenkreuzschnabel pityopsiüacus Borckh... — Tem.)..) — (L.).) — 51G Großer Ölbaumspötter — Wendehals L.i — Kleiner Kurzflügeliger Gartenspötter — — (mjentatiis L. rufus — 182 ('ill>.. u.. Milvus ater Gm.). — — 527 Sumpfläufer Singsperber ^cndatiis (Bodd. — 477 serrator L.) — (/abar (Daud. .) — 529 Rostrote Uferschnepfe melanojwgon (Tem. Larus Linderm. M. elaeica //. regalis auct. personatu. M. liuseiniola — (L. vulgaris Leach..XI lulialt. collurio 561 Ehr. — . Seite Ilirundo iiistica — — — L. Limosa lapponica 588 Weißwimperige Möwe melanocephatus Natt. excuhitor L.iuiuspütter 306 nuhicus Licht..).. 260 265 . Milvus 465 Schwarzschwänzige Uferschnepfe Zwergsäger — Mei-jda merula (L.. L.. Miliaria europaea Swains.). 517 Schwarze Seescliwalbe — — — — — — 583 (OtisJ u^iditlata (Jaci^.. viridis L.) Houhava Hypolais — — calujaia (Licht. — 464 persicus Fall. Nordische Silbermöwe — Bruch mickahellesi — atricilla L.) pallida (Hempr.). — inelha (L. Gartenspötter 127 561 581 Würger — — 268 259 Raul)\vürger 569 Hesperiden-Raubwtirger Grauwürger 259 — Senator L. — Rotriickiger minor Gm. 282 Raiu'liscliwalbe samgnyi — 8tej)h. aegocephala Bechst. promnüialvi (Gm..). — 127 — Heiliger Tbis meridionalis Tem. — marinus L.

— melanope Muscicapa — — — — 114 Steinrötel Weiße 112 . Grauer Fliegenfänger collavh Beeilst.) filcaius (Burch. — — Gm.) Pastor roseus (L.ichstelze .). — Zwergscharbe Schmalschnäbeliger Wassertreter Fasan Fall. -- 512 511 584 Plattschnäbeliger Wassertreter — 376 514 584 416 antiqiwrum Tem. — Zwergadler (L.).) — Haussperling 575 372 170 173 174 564 crlstatus L. 507 510 Wespenbussard — Phoenicopterns 568 Steinsperling graculus desmaresti Payr.) 202 271 269 I\appengeier NisadtHn fasciattis (Vieill. crepitatis L.) — onocrnlalus L. mdphui-ea Beeilst.) — Fischadler Panurus hiarmicus (L.. j^o^i'^a 245 Pirol tetrax L.). Periiis apivorus (L. Aquila BonelHi — 204 269 Zwergtliegenfänger — (L.) 272 272 576 pennatns (Gm. 352 358 Rauhfußkauz Oriolus galbula L. griseus Strickl.ser — Griechische — major L.) /'/(.XII luluüt.) 176 564 Rosenstar Pelernmis crisp>us Bruch Perdix perdix Trauermeise Italienischer Sperling — — — — 564 186 Balkan-Ohrenlerche Otogijpa auricidarü Gray — 463 579 Oe. N.) Oidemia fusca — Habiclit.) — MontiffingiUa nh-alis (L. Sumpfhuhn 448 Zwergsumpfliuliu 449 Kleines Großtrapjpe 452 Zwergtrappe 453 hkorais (Licht. — Gebirgsbauhstelze M. — Kormoran Mittelmeer-Krähenscharbo Carba pygmaeus Fall.satller Dünnsduiäbelige BraclLschnepfe Nycticorax nycticorax (L. — Perlhuhn NycttiUi triujiimimi (Gin. Phylloscopus bondlii (Vieill. hypcrboreus (L. — Tannenmeise — caeruleus L..) — Blaunierle — saxatilis (L.) — petronius (L. — 238 239 Feldsperling — Phalaropus fulimrius 175 Sumpfsperling Starna cinerea L.) — Bartmeise Parus ater L.) — italiac (Vieill. al/jieoUis Tem. 416 (L. — pggmaea Naum. L. pusilla (Fall. Tem. — Schwarzer Fliegenfänger semitorquata (Homeyer) Halbhalabandfliegenfanger Fall. (L.).) — montanus (L. pygmaeus Phasiamis colchicus L.) — — — u.).. — hispaniolensis (Tem. Numida — mdcagris L. Pkatacrocorax car/io 237 234 243 — Krau.) — Trauerente 586 — Orlygometra (Scop. — pai-oa Bechst.) — 402 — — Große Brachsclinepfe — Regenbrachschnei-ife phaeopus (L. Philn-cnhOA — penicillata (Gould) Brehm — Wiisten-rihrenlerche — Ohrengeier Pandion haliaclus (L.) Halsbaudfliegenfänger .).) roseiiJi Rebhuhn Oarbo cormoraniis M. W.) — MolaciUa alba L. NeophroH peraiopterus — — Egyptischer Aasgeier — — — tenuiroslris Vieill.). Aquila pennata Numeniits arcuatus (L. — grisola L.). Seite — Monticola cyanua (L. — — Otocorys hilöpha — Oallinula miniUa Fall. — Oedicnemus oedicncmas 461 460 572 437 480 — Naehtreilier — Triel — Bamtente 586 nigra (L. (Fall. (L.) Qallinula OlU tarda L. alricirpilla — — — M.sköpfiger Pelikan — Gemeiner Pelikan — — (L. — Kolilmeise — palustris stagmitilU Brehm — Sumpfmeise Passer domesticus (L. — Blaumeise — — Haubenmeise — luguhris yraecus Rei.Schneefiiik 231 li. Berglaubvogel — Flamingo 440 123 .).

) 105 Tauchersturmvogel (La Marm.) coiispicülata Pyrrhula pyrrliula 5b2 GrüBnickiges Purpurhuhn . Scops aldrovandi AVillug-. Naum. — PhyUopneuste trochilus L. Raubmöwe Brandungsmeerschwalbe doxirjalü Mont. — — .).).). Rissa — — Pyi-rhocorax graculua (L. saitator MSnetr.. alpinus L.). . St. 586 519 Flußseeschwallie Hellgraue Seescbwalhe Zwergseeschwalbe 8l. — Weulenlaubvogel — sihilator (Bechst. jmrphyrio (L.yla (L. *S'^ u. minuta L. — 653 Zwergsteißfuß 553 Schwarzhalssteißfuß — Porphyi'io cacndeux (Vand. 102 102 Schockiger Steinschmätzer Stercoftirius poinatorhinxLs (Tem. Falcinelhis iijneus Leach Podiceps a-istatus L. S.) 579 Ehr.).). S. Europaiscbes Purpurhuhu 582 . nilolica Hassel^....) — (L. cristalus tridact.). stapazina Tem. 544 589 — Gelbsteißige Buschdrossel — Brillengrasmücke piirrhocorax (L.). .). Blas. P. — 126 Fitishiubvogel 250 Plegadia falcinellus (L. u.). 122 Möwe Gartenrutschwanz Serinus . 157 . S. 558 .XIII Inhalt.) \jyelkoaamts (Äcerbi)] — Dunkler Pycnnnotiis xanthopy<ßi^ Hempr.. ßammea 559 Tanzender Steinschmätzer — 1U7 109 Östlicher Ohrensteinschmätzer Grauer Steinschmätzer Waldschnepfe — — Kaspische — ..) — Brauukehliger Wieseuschmätzer — Schwarzkehliger Wieseuschmätzer 104 — Sandflughuhn 579 — — rubicola (L.) Piiffimia kühlt (Boie) — Nadelschwänziges Flughuhn — Grauer Tauchersturmvogel — obscurus (Gm. isabcllina Rüpp. Seite Phylloscopas rufiis (Bechst. Sturmes Weißlicher Steinschmätzer Löffelente media Horsf. — Pica caudata Boie — — — 315 Zwergohreule 443 — 444 Brauner Sichler 552 Haubensteißfuß — minor Gm.) Pterodes arautrius (Pall.. — (Brehm) nirjricollis 125 Löffelreiher flumalilis Tunst.) 248 223 Alpendohle 450 Hausrotschwanz Tem. caspia Pall.) 559 Säbler Eegulus ignicapillus (Brehm) — 547 Mittelmeor.) Weißspiegeliger Rotschwauz Stenia canliaca — — — — Strix Gm. S.. 586 518 — Lachmeersclnvalbe 521 Schleiereule 311 — 569 unicolor (La Marm. aurita — 152 Feuerküpfiges Goldhähuhen Dreizehige phoeniciira (L.) — — 562 Schwarzköpfiger Säuger Alpenkrähe regulua (L.) Pterncbirua alchata (L.) 147 246 L.). .) — Pratincola ruhetra (L. P. Großer Gimpel Gelbköpfiges Goldhähnchen melanoleuca (Güld. Iiortulanus Silta caesia 122 Weifisohwänziger Steinschmätzer — — Scolopax rwsticula L. RuticiUa mesoleiica (Hempr.) Einfarbstar . P. — — — — — titis — (L.lerinns (L. Clir.) — 479 ampkileuca Hempr.). . hyacinihus Tem.Tauchersturmvogel Weißbärtiger Sänger major — — Rüppellssäuger Wasserralle Recuroirostra avocetla L.). Pica pica (L. 103 — Ohrensteinschmätzer — Ehr.) — — 524 Kleiber neumeyeri Michah.. Phi/Uopneuste rufa Lath. 502 Breitschwänzige 589 Seeschwalbe 520 522 paradisea Kays.. 123 Wakllaubvogel Elster Pisoi-hina scops (L. fluviatilU L. — — — Dougalls Seescbwalhe . u.106 454 225 Girlitz .) — pvffinus (Briln. Felsenkleiber 8t. hirundo L. — Koch — — 558 109 .. u. Pyrophthahna — melanocephala (Gm. Ehr. Rallus aquaticus L. oenanthe (L. P. — trochilun (L. anglica Mout.) — rilppelli — suhalpina (Bon. R. afßiii^ C'retzscbm. — — — — — — Brehm Saxicola albicollis (Vieill.) - — — — — — Koch — — Wolf — — Spatula clypeala (L. Uueiira (Gm. Phi/lhpneuste sibilatrix Bechst.. Platalea leucerodia L. (Tem. 178 179 . leucomcla Pall.

V. 80.) - .).1 L.i — — puynax — stagnatilis Bechst.) uiwria Star Baßtölpel Sylvia alricapilla (L. Emberiza xchoeniclus reiseri Hartert.) — Syrrkaptes paradoxus Tndorna easarca — — tarlorna Tantalus ibis L. Tetrao tdrU L.ilf. Nr. — Misteldrossel — Laufhuhn Turnix (andalusica) syhatiea Turtur cambaycnsü (Gm. 293 483 576 kulhei ^00 Boriclitlaunseii. Sula hasrnna — (L. Brandente 495 581 577 576 uroijallus L. cinerea Brün.nellus (L. inardiiiia 185 Brucliwasserläufer glottis 589 468 Dunkler Wasserläufer — (L. lies: Emberha pi/rrhu/..XIV liili. 168 117 Weindrossel — Singdrossel — Wacholderdrossel viscivorus L. 118 117 579 (Desf.). — — Turdiis iliaais L. .) Sclnvarzköpfige Grasmücke Zaunfjrasmücke Bfichst. reiseri Baldamus .) 586 163 — — — — Sylvia (L-)) (L. Sowohl auf Seite 90. — Senegal-Turteltaube — turtur (L. — Brün. — Kiebitz Vultur Cretzsehm. 469 471 Beeilst.) — sutiarcuata (Güld. 423 . auritus Ray — Turteltaube Upnpa epops L. 5S0 580 (? T. — Wiedehopf Vanellus va. T.). .) — liltorens (L. Zeile 7 von oben. cormifn (Tu. Ilartort statt: als auf Seite 211. 563 östliche Sängergrasmüeke Waltlkauz (Pall. .oides Seite 131.) — — — Seite — SlMiius mdyari. Rotschenkel — (L. .iufor — — — — 158 Dorngrasmücke 315 — Nimmersatt — Birkhuhn — Auerhuhn — Kleine Thalasndrmna -[idnijica (L. . lioi-lensis 241 — ciirruca (L. — Eüppellsgeier — monachus L.) Stnrmschwalbe Al]ienmauerl.). Trini/a alpina L. — — 165 579 Steppenhuhn 496 — Gm.) Tickodroma muraria (L. statt: dann auf Baklamas. — Kuttengeier musicus L. — temmincki (Leisl. cristatus L. 'S- 164 Garteugrasmüeke orpliea jerdoni (Blytli) Syrnium aluco — — (Beeilst. Mache/es pngnax L. Tr.) (L.) — — — fuscus (L.). 116 pilaris L.) 166 Sperbergrasmücke cinerea Lath.) glareola (L.) — — — Rostente T. Totanus — nchropii. Punktierter Wasserläufer eanuti L.) — Fahlbraune Senegal-Turteltaube — Brehm habelJmus Bp. Zeile 17 von oben. pai-vulns Kuch — Ti-oglndytes troijlodytes (L. — — 470 Heller Wasserläufer — 470 467 Kampfsclinepfe 472 Teichwasserlänfer Alpenstrandläufer — 476 - Isländischer Stramllaufer 583 ^ — Seestrandläufer — Zwergstrandläufer minuta Leisl.).) — 583 473 475 Bogensclinäbeliger Strandläufer — 474 Grauer Zwergstrandläufer Zaunkönig T.) — Rostrückige Turteltaube — ^megalai^iü Coluviha acgyptiaca Lath. rufidorsalix 580 (L. Totamis calidris (L.).

.ALLGEMEINER Heiser. Ornis balcanica. Hl. TEIL.

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April samt dem Kollektor Santarius an Bord des abfahrtsbereiten Lloyddampfers „Urano" im Hafen von Triest befand. daß uns unser Weg in Gebiete des Landes führte. historisches oder höchstens ethnographisches Interesse die Veranlassung zur Reise und immer wieder werden ausschließlich jene Ortlichkeiten aufgesucht. daß deshalb die folgenden — — Zeilen wenigstens Unmasse lich zum Teile Schilderungen enthalten werden. hatte damals mächtig jene Sehnsucht nach dem Zauber des Südens welche ja fast alle befällt. daß.nd Monaten erleben würden. zu verlassen. welche man in der von Reiseberichten über Griechenland vergeblich sucht. Ü/s ist wohl sehr begreiflich. als ich mich am 14. bedeutend höher gespannte Avaren J. die im Begriffe stehen. In diesem Sinne sind natürlich auch sämtliche Reisehandbücher über Griechenland abgefaßt. welche der Schwärm der anderen Reisenden selten oder nie betritt. sei es zum Vergnügen. und daß wir schließ- Gelegenheit hatten. als bei den bisherigen Balkanreisen. ein ebenso bequemes Quartier als vortreffliche Verpflegung fanden. die mitteleuropäische Heimat Auch mich erfaßt. Städten und namentlich im welche hierüber urteilen zu können glauben. auf der sich außer den in jenen Gewässern den Schiflen jederzeit folgenden Silbermöwen nur einmal nahe bei Korfu ein einzelner großer Sturmvogel zeigte. landeten wir auf dieser herrlichen Insel am Vormittag des 16.Erste Reise 1894. unsere Erwartungen dessen. nach dem alten Hellas reisen! Fast ohne Ausnahme ist archäologisches. Bei diesem gelegene „Pension Julie". Ein glücklicher Zufall führte uns vom Hafen weg in die nahe dem königlichen Palais wo wir bei der wackeren Frau Julie Michel. Nach einer in jeder Hinsicht angenehmen Fahrt. was für Erfolge zu erhoffen wären. was wir in den nächsten Wochen i. sei es zu Studien. 1* . Doch wie außerordentlich verschieden waren unsere Aufgaben und unsere Pläne von den Zielen Jener. welche alljährlich. einer Marburgerin. Unsere Tätigkeit galt einem ganz anderen Gebiete der Naturwissenschaft und die Folge davon war. unter anderem auch den Charakter und die Eigentümlichkeiten des griechischen Volkes auf dem Lande weitab von den Gebirge besser kennen zu lernen als die meisten. wo Kulturstätten des Altertums und des Mittelalters oder Museen mit angehäuften Schätzen aus jenen Epochen das Entzücken des Fachmannes wie des wißbegierigen Laien hervorrufen. April.

Während unten im Hafen die Salutschüsse eines französischen Kriegsschiffes donnerten. w. Es war schon ziemlich spät. Stockente und Drosselrohrsänger waren auch hier die häufigsten Vertreter und das beste war eine von Santarius erlegte Doppelschnepfe. A|)ril wurde dann zu einer vollständigen Umgehung der Bucht von Kali- kiopulo benützt. zur damaligen Jahreszeit entfaltete sie eben ihre ganze Pracht. flachen Strandpartien zeigten hier kein besonderes Vogelleben. Die offenen. mußte zunächst unser umfangreiches und Gepäck vom Hafenmagazin in die Stadt befördert werden. ohne auf besonders lebhaftes Vogelleben zu stoßen. weil Regenwetter eintrat und notwendigerweise die erlegten Vögel präpariert werden mußten. wie die beiden Raben die vorbeiziehenden Silbermöwen heftig aus der Nähe ihres im Kastellfelsen befindlichen Horstes verjagten.. so war es. s. Von drei eben angekommenen Blaiiraken wurde eine von korfiotischen Nimroden erlegt und sofort für die Küche gerupft. auftritt. brachte Die unvergeßlichen Ausflüge wurden dann auf einen Tag unterbrochen. während ringsum von den Olivenwäldern die Zwergohreulen den lauen Abend begrüßten. von den Engländern angelegten Chaussee rasch nach Kerkyra zurück. sowie kurzzchige Lerchen trippelten auf . welche in ganz Griechenland nur spärlich erste . als wir die eigentlichen Sümpfe des Ropatales durchwateten. Auf den mit Erdbeerbaum. Von diesem Ausflüge zurückgekehrt.4 Oruis balcHnica. als ob wir in lauter Gartenanlagen umherbirschcn würden. Laubvögelu. Ein Wagen uns auf der prächtigen. wohlbekannten Val di Ropa stattfinden konnte. daß namentlich den forschern die „Pension Julie" hiermit bestens empfohlen reisenden Natur- sei. wenn unser Baumläufer die kahlen Stämme der uralten Ölbäume erkletterte. ob sich noch jene Vogelarten am Kastellberge vorfanden. so daß am 17. Aber auch Bekannte aus der Heimat belebten die frisch aufgegrabenen Weingärten und die Brachen auf dem Durchzuge: Pieper. was dank dem anerkennenswerten Entgegenkommen der Zollbeamten bei der Ausfolgung rasch mannigfaltiges und ohne Schwierigkeit bewerkstelligt werden konnte. wie bei allen folg-enclen Besuclien fühlten wir uns dort so gut aufgehoben und in unseren sonstigen Samraelbestrebungen derart unterstützt. Unser erster Besuch auf Korfu galt dem alten Kastell. Unter diesen mußte sofort das gewissermaßen historische Kolkraben] )aar autfallen. April schon der Ausflug nach dem allen jenen. und Avenn wir in den Olivenwäldern von Alepu oder längs der Agavenzäune den südlichen Sylvien nachstellten. welches seit Jahrzehnten hier angesiedelt ist. nur gewöhnliche und schwarzköpfige Schafstelzen. um einen Überblick über die der Stadt zunächst gelegenen Inselteile zu gewinnen und um zu sehen. welche schon einmal auf Korfu gejagt haben. konnten wir beobachten. Die üppige Vegetation dieses Teiles von Korfu ist alibekannt. Der 19. Nachtigall und Cetti's Sänger verrieten ihre Anwesenheit durch ihren weithin hör- baren Schlag. Steinlinden und Baumeriken bewachsenen Hügeln war OS vor allem das versteckt lebende Samtköpfchen (Pyrophthalinn melanoci'phala) welches unsere Aufmerksamkeit erregte. und hoch über uns sehwirrten im unvergleichlichen Blau des griechischen Himmels eben angekommene Alpensegler und viele Stadtschwalben. während es ganz fremdartig aussah. welche vor langen Jahren Lord Lilford verzeichnet hatte.

sondern vor allem der zierliche würger. Der Schlag der Nachtigall und des baches. Deca. Da es öfters auf dem Postamte für uns zu tun gab. Später hat man steinige. sehr viele Stieglitze. bloß (Trasmücken. zuerst im Straße die Ortschaften Mesongi und Strongili. den unvergleichlichen Frühling des Südens an diesem Tage genießen. wo ein Kolkrabenpaar im Morgengi'auen sich sehen ließ. die luftige Fischverkaufshalle zu besuchen und den Hafen genauer zu besichtigen. leitete uns der Weg wieder nach der Stadt zurück. welche fast alle im Süden von Korfu am Zuge Immer dem nunmehr grasigen Buchtrande worden waren. Leider verstärkte sich inzwischen der Wind immer mehr. scheuchten unsere Schritte auch die Umso Grieclienland. Pirole. ja sogar der Pfiff der Zwergohreule war bei girrten Turteltauben.III. Reichbeladen bogen sich die Zweige der Zitronen. Erdbeerbaum. schon aus weiter Ferne. lebendiger war es in den landeinwärts gelegenen Gebüschen und in den Olivenwäldern auf den Hügelketten und deren wasserreichen Einschnitten. Lerchen. so oft mich eine Reise nach Korfu bringen würde. daß ich beschloß. BaumNicht Rotkopf- und ich als hier. doch hatten wir außerdem noch Gelegenheit. deren Reiz ja schon vor Jahren Kaiserin Eli- sabeth so mächtig angezogen hatte. dgl. dieselbe jedesmal zu wiederholen. um diese Zeit durchziehenden rotkehligen Pieper auf. und beim Durchschreiten des Marktes fanden wir daselbst eine Menge korbweise feilgebotener Wachteln. wo reges Vogelleben herrscht. darunter auch ein fast schwarzer. In den Zweigen der Ölbäume huschten Fliegenfänger. Cetti's Sänger tönt hier aus den Büschen. folgend. ja sogar Steppenweihe und Schmutzgeier zeigten sich habe nirgends auf Korfu später ein vielfältigeres Tierleben gefunden hier. auf herrlicher Von hier ging es zu Fuß. wo sich aber nur ein brauner Sichler herumtrieb. daß das dortige rasche Amtieren alle Anerkennung verdient. Pistazien. dem salz2. und Würger verrieten Pirole sich Kuckucke. schön sin- — die beiden letztgenannten Vogelarten aber gende Kalanderlerchen und Steinhühner nicht von Korfu stammend. dann eine Strecke längs des Mesongi- immer der Westküste entgegen. viele Olivenwälder passierend. man konnte in vollen Zügen Alles duftete und blühte — Last der reifen Früchte. aber teilweise mit Cisten. wo die Bucht mit dem Meere zusammenhängt. lockten hellstem Sonnenglanze zur Mittagszeit zu vernehmen. flöteten Orpheussänger. während Tui-mfalken und Bienenfresser sich hoch in den Lüften wiegten. Der 21. Zaunammern. wo der Graswuchs dichter wurde. In mehrstündiger Wagenfahrt über H. bev\^aclisene Halden zu überschreiten. Zaunammern. Grünlinge. Am folgenden Tage mußte die Zeit wieder zur Präparation und zum Umlegen der gesammelten Pflanzen ausgenützt werden. Überall fanden wir in den Gassen und Gäßchen von Kerkyra zahlreiche Käfige mit verschiedenen gefiederten Lisassen: außer Kanarienvögeln. und kamen endlich zur lang- gestreckten Brackwasserlaguue. welche durch eine sandige Düne vom Meere geschieden . konnten wir die Schönheit der dichtbewachsenen Mausinseln bewundern. heide u. Schatten der ältesten Ölbäume der ganzen Insel. was bekanntlich der Vogelbeobachtung und -Jagd stets abträglich ist. kann ich die Bemerkung nicht unterdrücken. erreichten wir. besuchten wir zunächst einen kleinen Süßwassersee.etränkten Boden umher und. Dort. Im Valle di Korissia angelangt. erlegt einen Rundgang durch die Stadt auszuführen. April war zu einer Exkursion nach der südlichen Hälfte der Insel bestimmt und die Ergebnisse derselben waren so mannigfaltige.und Orangenbäume unter der kurz.

\hli£-e der Düne und ihrer Umjrebunir mustern. fizierter sondern auch noch folgenden Tage gab es so viel Zerstreuung..Principe Oddone'^ nach Patras ein.nd üppige Gruppen von alle Eig-entümliohkeiten nun Der men feine gell>e irebildet- jHniperu. und Sande wurde im Rallenreiher Schar Siibermöwen besnchten jetzt den Dünenstreifeu oder den Binnensee.-_ •~-r. der uns noch Gesammelte zu konservieren. Erst nach einigen Sranden besserte sich das Wetter zusehends. Anläßlich dieses ersten Besuches von Korfu muß ich mit Dankbarkeit der gütigen Unterstützung des k. Ani^ings treten Banmform annehmenden Wacholder vereinzelt auf. dann aber nahte auch schon die Stunde der Weiterreise. . unsetv Flinten rich- V'ine ten Sollten: so vielerlei Voarelvolk hatte das Unwener auf die Düne geworfen.# mit Res^n i*t- dieser ar. Als später noch ein feiner Re^en dazukam.»oh$ou. der nicht nur eine bemerkenswerte Vegetation. Am ersten der alles Palmsonntag. ja Dies die ich in keiner von den anderen Gegend der Lisel gefunden habe. und zwar sowohl am wartete. wohin wir zuet^ft unsere Aucen. " — sogar ein grell gezeiclmeter Austemtischer. wo unser Wagen vor 10 Oir abends nach der -Pension Julie" zurückbrachte. gerecht werden konnten. metsch unentbehrlich war. der uns gleichzeitig als Dol- gestellt. sondern auch ein reiches Vogel Dazu rechts das unermeßliche 5[eer mit der Felseninsel Lagudia. überall doi.z. die links ' R. Der 23. war auf den Beinen.en. Konsuls Haupt von Höchstetten und der liebenswürdigen Gesellschaft des sächsischen Generals von Schweingel samt Famihe hier gedenken. Spiridion. überhaupt noch schießen zu körr. uns kaum ant" äe-a FtiiSen eHialten koir. nämlich tag. Nach rascher F. k.-en Wachteln auf dahersrepeitscht. Theobald Krüper aus Athen und der Sammler Christos Leonis. Wald. Diese waren Dr. April fand uns in voller Tätigkeit. Ganz Korfu wie die massenhaft herbeigeströmte Drei !Musikbanden. Reiche Beute machten wir an diesem Tag-e nicht nur hier. wirkliche diese. üWrzogen sieh die Eiseuteile der Gi>wehre rasch mit einer dicken Rostschichte und wir hatten unsere Not.uoa.rbentönen der südlichen Sonne überzogen. später werden immer dichter und ge^en das Südende der Lagune zu bilden sie einen fonulichen südlichen Wacholdern sie . daß wir nur mit Pflicht.ahrt erfolgte die Ankunft im Hafen von Patras schon vor 4 Uhr früh und eine halbe Stunde später waren wir mit unseren sehr ersehnten Begleitern für die nächsten Wochen und Monate zusammengetroffen. Rückwege nach der Hauptstraße bei Mesongi. bot dieser Teil von Korfu Reize. dunkelblaue Lagune und an ihrem Rande eine Menge Straudläuter und leben in sich schließt. Am Abend erübrigten wir noch so viel Zeit. und ich konnte ar.Ortiis ^«lciEio*- (1 Bfim Betreten der .ii Däne ^^sr der Wind zu ^ineni hottigien Sand üWrschttttete und so stark Sturme tobte. deren präzises Spielen zu bewundern war. TroTzdem xmßien wir nicht. schierten in Mühe die Stadt- unserer Es war ein besonders großer Fest- persona nämlich sein mumi- Körper) in feierlicher Prozession durch die Stadt getragen wird. u. um einen Rundgang durch die Stadt zu vollführen und unter Führung von mehreren Bekannten die vorzüglichen Weine der Insel zu verkosten. mar- der Prozession. Flugsand hatte auch hier Hügel von allerlei phantastischen Foraber die Krone derselben >vird durch starke r. Einige Präparate wurden noch fertigdann alles gepackt und am Nachmittag schifften wir uns an Bord des italienischen Dampfers .s macrocJirpn und phccnic/Ki befestigt. tiir die Korfioten in Landl>evölkernng. dai5 wir aiigo'w". griechische an welchem der Schutzheilige der Insel. alles jetzt .. deren Mittelpunkt natürlich der in goldenem Tabernakel ruhende tmd von einer großen Schar hoher Geistlicher umgebene HeiHge bildete.

. Krüpers Worte voraasaojschickeo. Lee.»ienst . ~- .-. .. unmittelbar aus dem 3Ieere aufsteigend. war Dr.. als suche und Vorstellungen am 25.„. und wa mit Leonis die bereits fi^her b^onnenen Sammelansflüge in der Umgebxmg von Panas fortsetzte. .. <^. ^. Zudem ist Patras mit seiner regelmäßigen Anlage. wohin wir in den nächsten Tagen unsere Schritte lenkten. bestimmten Dampfer den Meerbusen von Korinth an seinem Beginne überquerten und schnurgerade dem malerischen Varassovo entgegendft er und achtunggebietender Seine steilen Wände und Runsen traten immer — l^te der Dampfer an der ins Meer hinatisgebauten Eisenbahnendstation Kryoneri an. daß er . .. Krnpers auch von seinen ehemaligen Erlebnissen daselbst und seine Versicherung. Krüper von den Bereisungen in früheren Jahren hervor und ehe man sich's versah. •'^ die - xmd öri«^ am mis inä<%:n -': - O bat. durch das Klima - ::en. unweit der Rampe In einem der kleinen. verursachten.. _ oessen ^ — " .j-. April -s'ir zum nact. %nm in Athen eine nnd ver-scbaffte dem nnr mit Infekten und b^ s' die*- nahezn der einzige. gTößtemteiis Griechenlaodä öeorjr I^r in dies«in indem er braachf. trotz dem bedeuter._. Hier wie überall. die gemei^ ... . ~ "• ytiT\ZMii(^\f. welcher seit vier . iie . . .jjg t--._.Varassovo. _ weilige Stadt.. iessen fnr unsere .ite - - T- ''— -i ^.„. .. Tolikommen mächtig. .. und die Erzählungen Dr. Jahren noch während seiner Militärdienstzeit in seit au--. — : -" noch heutzutage v '''". war schon Thessalien von einer Kei: reisenden zum Begleiter echisehen Sprache end... herzlichst begrüßt baite. . -- . ' letzten Jahrzehnten genommen f Ich war daher herzlich fron.' als Folge äeiner unzähligen Reisen in "" ror all«^ Objekten der ' /- -^ -. einen Nachmittagsbesuch ab. Raubvögeln.Über die Per9<>nlichkeit Dr.._. ich wohl nnr wenige eatlärende gewürdigtes Wirken wäre die Kenntnis der mediterranen Fatma bei weitem nicht äo weit vorgeächr'" Chr... Meine Gedanken weilten aber jetzt schon zumeist bei den Felsschluchten und den ^ daranstoßenden Xiedernngen ... . ersten . . seinen wenig gesäu-v_ .\kamanienä nebst ihrer. . der deatächen n: ..Tohnt '--ji-' Stunde imserer Abreise dorthin auf das lebhafteste herbeiwünschte. - . langberten Straßen und der reizlosen r in den ... ist - • ten Univer Thron innehat. . Herbarpflanzen.§enen Häuser fanden wir billige Unterkunft. . sei.Hotels Patras" e:.. Konchylien und Insekten angef^ Unternehmung der richtige 3Iann als ständiger Nachdem wir uns . r rungimvortrefSichen -Hotel Patras* des Herrn Dimaköpnlos. namentlich - vom gewaltigen . ' '"-n Be. - !ch mit > • gelegenen erläge ' • _ ' - ' --=.„^ .: - - " einen großen Teil c --- ... ^ _ _ gegenüber von den Fenstern des . '.. unmittell>ar am Fuße der mächtigen Felswär. davon.1 --i. Seitdem Köni^ Krüper tätig. .z . •.... ^ - Alan genießt von dort einen prächtigen über r " " .

was uns sehr zu statten kam.und zustreichenden Weißkopfgeiern. und trotz den ungeheuren Veränderungen. dessen schneeweißer bei jeder Wendung in der Sonne erglänzte. am Platze geblieben. und zweitens befanden wir uns Abgesehen von den über unserem Obdach der zum ersten lockte im Felsen knapp mannigfaltigen Raubvögeln. und einigen ab. dem durch Dr. bestehend in den bekannten Plänkeleien zwischen einem Bonelliadlerpaar. Krüper und seine ornithologischen Gäste wiederholt und schon vor etwa 35 Jahren das Gelege genommen worden war. Ja sogar eine flüchtige Begegnung mit einem Schakal hatte Santarius zu vermelden. doch hatte sich immerhin noch eine ganz ansehnliche Anzahl dieser reizenden Falken unter den Dächern des Dörfchens angesiedelt. Beim Weiterwandern lenkte dann Dr.Ornis balcanica. und welchen Simpson in Griechenland Krüper allgemein zunächst nach Galatä. herum. jedoch den alten Turm. kletterte die Felsenspechtmeise und knixte der weißhalsige Steinschmiitzer. Noch denselben Vormittag eilten wir deshalb hinaus nach den gegen Norden sich hinziehenden ansehnlichen Schutthalden des Westdas in den letzten Jahren vielerlei Bronzefunde lieferte. dem letzten etwas Schon von weiter über die Baumwipfel einen alten Seeadler kreisen. flötete die Blaumerle Male gehörte Steinsperling. auf dieser klassischen Stätte inmitten echt griechischen Vogellebens. Näher mit diesem Terrain bekannt zu werden. Dann durchschritten wir eine Menge von kleinen Sumpfstellen. ein Stalle der nächsten Morgen begleitete ich Dr. die größtenteils mit einer üppigen südlichen Sti-auchvegetation In der nahe bei Kryoneri gelegenen. die sich im weiten Bogen zur Mündung des Phidaris (einst Euenos) hinzieht und welche in den letzten Jahrzehten ihr Aussehen vollständig geändert hat. Mich vorsichtig durch das immer dichter werdende Gewirre weniger eigeutündichen Zähigkeit. ihre Korbnester in Brusthöhe hineinzubauen. 8 her -svolilbekannt. daß die häufigsten Vogelarten hier Grauammer und Kurzzehenlerche sind. In der Nähe des Meeresstrandes gab es viel Tamariskengebüsch und dieses hielten kleiner hierzulande die Elstern für sicher genug. Dann aber wandten wir uns der westlich gelegenen Ebene zu. Krüper unsere Aufmerksamkeit auf die zahlreichen. an von si'idliclien Schlingpflanzen und Sumpfgewächsen heranbirschcnd und dabei stellenweise . die in der nächsten Umgebung des Horstes stattgefunden hatten. ist heute nahezu alles gerodet und in Ackerland umgewandelt. und näherten uns umfangreicheren Ferne sah Schwanz ich Überbleibsel des früheren gewaltigen Auwaldes. das seit Jahrzehnten hier seinen Horst hat. amphitheatralischen (Macchien) überzogen sind. denn am Grunde des Meeres ragten die Mauerreste des alten Chalkis empor. ein Rundgang bis zum Strande belehrte uns aber schon heute. leider abgetragen in so fanden. war auch dieses Seeadlerpaar. Den in Kryoneri wieder angelangt. Felsschlucht bot sich uns sogleich ein unvergeßliches Schauspiel. daß aber auch die in Flug und Stimme höchst auffällige Cisticula nicht fehlt. vielfach von Sümpfen durchsetzter Laubwald ausdehnte. verschoben wir auf morgen. die die mir eine ganz neue Erscheinung waren. durch das dichte Buschwerk huschenden und ihre liebliche Strophe singenden Grasmücken des Südens und auf umherschwebenden Höhlenschwalben. aus denen überall der ki'äftige Schlag des Cetti's Sängers liervortönte. Während sich früher dort ein fast undurchdringlicher. begrüßte uns zuletzt noch aus Steinkauz. Mit der allen Adlern mehr oder dem einmal auserwählten Brutorte festzuhalten. bekannte wo wir welchem früher Hunderte von Rötelfalken gebrütet hatten eingehend samt seinen Bewohnern schilderte. Doppelt interessant war diese Ortlichkeit. abfalles des Varassovo. In der Dämmerung einem verlassenen „kukuwaja".

der. wenn z. Hier fanden wir Santarius sehr niedergeschlagen. welcher ganze freie Zeit widmet. den wir nicht weiter belästigten. die uns im weiten Bogen über Missolonghi nach Aetolikou brachte. ausgenommen und der wissenschaftlichen Welt zugänglich gemacht hatte. woselbst zwischen den eigentümlichen Salzgewäch- Man feierte eben das Osterfest.III. Krüper alle die Plätze. Mehrere erlegte Höhlenschwalben. zur Erhöhung der Feierlichkeit innerhalb der kleinen Kirche von Seite sen die zierliche Schwarzkopfbachstelze umhertrippelt. und namentlich die in den Salzsümpfen und im nahen Olivenwalde sich herumtreibende Vogelwelt gab mir viel zu schaffen. belebt wurde. sich unter demselben ein Versteck zurechtgemacht und den alten Adler beim Anstreichen schwer krank geschossen. welche von einer großen Zahl durchziehender Vögel. ihn warf ihn ein Schuß in zum Abstreichen zu veranlassen. Bei einer schön gefaßten. B. überdachten und außerordentlich stark besuchten Quelle an der nach Norden führenden Straße machten wir Halt. von uns zum ersten Male hier beobachteter Bartgeier. Den ganzen Nachmittag verbrachteu wir mit der Suche nach dem zu Holze geschossenen Adler. geraumer Zeit den Horst auf einer Esche. vollkommen ausgewachsen. Später entfernten sich dieselben immer selbst stundenlanger Ansitz im sicheren Verstecke war erfolglos. stürzte bis knapp zu den Strauch spitzen des Felshanges herab. so daß es gar nicht zu wundern ist. Krüper sammelte sehr fleißig Konchylien. Krüpers bekommen hatten. Mit dieser Beute verließen wir endlich die prächtige Au. ohne daß es Santarius möglich gewesen wäre. bereit zu sein schien. südliche Grasmücken. und zwar in einer . Auch am folgenden Morgen zeigte sich bloß ein einziger Habichtsadler am Horste. ohne auch nur eine Spur zu tinden. April) der Stadt Aetolikon. uns So blieb mir nichts übrig. Pirolen und Turteltauben. Der edle Vogel überschlug sich nach dem Schusse. Den Nachmittag benützten wir zu einem kleinen Ausfluge nordöstlich wir in derselben ein ganz gutes und billiges Quartier (27. wenigstens den einzigen jungen Adler. verpaßte aher leider den richtigen Moment. mehr und mehr und ^ Griechenland. damals noch fast gänzlich unbekannte Objekte. wo er in früheren Jahren die ersten griechischen Eier vom Weißkopfgeier und Bonelliadler. boten aber doch einen angenehmen Ersatz. da die Hitze noch gegen er schon seit einer Reihe von Jahren fast seine Abend und kehrten dann nach Aetolikon zurück. Bis zu den Mauern der ersten Häuser- eine ganz bedeutende war. zu sichern. darunter auch die RüppeU'sche. Stadt liegt bekanntlich auf einer Insel mitten Festlande durch solide reihe zieht sich salziger Morast hin. Krüper mit einer fabelhaften Gewandtheit die hohe Esche empor und stieß den verendeten Adler mit einem abgebrochenen Zweige aus dem Horste. als Als aber die Mittel. und wanderten den Strand entlang nach Kryoneri zurück. Er hatte in der schon erwähnten Felsschlucht den Horst des Bonelliadlers gefunden. Es waren au diesem Tage auffallend viele Zugvögel zu sehen. dennoch erfolglos den Horst zurück. um auf die in allerdings ziemlich beträcht- Ucher Höhe kreisenden alten Adler zu feuern. kletterte zu meinem größten Erstaunen der damals 6öjähngc Dr. ruhten aus. Geschrei und Lärm ist dabei stets die Hauptsache. Dr. blieben. sowie ein prächtiger. von der abendländischen vollkommen verschiedenen Art und Weise. namentlich von grauen Fliegenschnäppern. eine Tätigkeit. einen zweiten Schuß anzubringen. und ehe ich es versah. Vom Waggonfenster aus zeigte uns Dr. jeden Augenblick den Horstrand zu verlassen. Diese in der Lagune und ist beiderseits mit dem Steinbrücken verbunden. Vormittags bestiegen wir dann alle die Bahn. strich dann mit abwärtshängenden Ständern die Schlucht hinaus und verschwand hinter einer Ecke. knietief im erblickte ich nach Wasser watend. nachdem durch die Freunde Dr.

buchstäblich die Häuser erzitterten und mit der Zeit auch die zartbesaitetste Angst vor dem Schießen vei-loren hätte.)en entstandenen über in der Besuch ersten dem Schönsten ist Ranges unbegreiflich. eine vortreffliche war. in Aetolikon Station zu Die Ausflüge in diesen Tagen nach den Sumpfrändern der Lagune. Flammen entzündet oder gar der Andächtigen bengalische . nach dem großen. Steinadler. Quartier. an einem der nächsten Tage der Riesenschlucht einen eingehenderen Besuch abzustatten. daß Passendes für unsere nach des Tages durchgemacht hätten. Trauermeise ii. wir zufolge unseres Kalenders die Fasten schon 12 Tage früher Nur die Ausrede. und ich die großartige Felsszenerie dieser gewaltigen. Ein anderer Übelstand damals lag in der Schwierigkeit xmserer Verköstigung Griechenland wurde auch hier das Fasteugebot zur Osterzeit außerordentlich streng befolgt. Krüpers. daß die Wahl Dr. Auch das alte Mütterchen hieß uns alle freundlich willkommen. gegen Missolonghi sich hinziehenden Olivenwalde und namentlich nach der unweit im Zygosgebirge gelegenen malerischen Felsschlucht. Krüper ja sein treuester t Haus der Wlachenfamilie Katzuris. und es Sehenswürdigkeit diese gehen. Gehilfe bei Nestern und Horsten der in dem lebensgefährlichen Geschäfte des Eierholens aus den den Felswänden brütenden Vogelarten und zwei seiner Söhne kamen ihm in der Felsenkletterkunst. augenscheinlich durch ein Erdbel. genannt „die kleine Klissura". gab Natürlich es täglich pulver- verbrannte Gesichter und zerfetzte Hände.. Schmutzgeier. schönen Schlangenlinien zuerst auf- wärts an einem kleinen. deren jüngere MitDer vor Jahren verstorbene Vater war von Jugend an kennt. verschaffte uns nach langem Zureden einen trefflichen Lanims- braten. Es sind dies wandernde Hirten. Die recht gut erhaltene l'^alirstraße führt gehört. Gerade den Blick infolge die der riesigen Richtungen entlang schweifen zu lassen und das enorme Vogelleben Schon damals wurde beschlossen. fast gleich. Krüper und manchen anderen Ornithologen zum oftmaligen Besuche der kleinen wie Der veranlaßt hatten. Im übrigen zeigte es sich. in den Felsen eingebauten „Monastir" vorbei und dann abwärts an den Südrand des Sees von Agrinion oder von Angelokastron. vielen Windungen der Straße hat man Wände nach vollauf Gelegenheit. a. machten uns rasch mit den charakteristischesten Vertretern der griechischen Fauna bekannt und das herrlichste Wetter begünstigte unsere Unternehmungen. die ursprünglich dort zur Gewinnung des Honigs von wilden Bienen eifrigst geübt wurde. daß die Reisehandbücher fast von Patras aus mit viel Zeitaufwand zu bewerkstelligen ist. die den Winter mit ihren Herden in den milden Küstenstri- . 30. April fand uns kann nur versichern. Mittags erreichten wir unser allen daselbst zu bewundern. obwohl ohne der letzteren der großen Klissura versammelt. so daß alle Speisehäuser geschlossen und durchaus nichts Wie überall in Mühen sehr bedürftigen Mägen zu haben war. Alpensegler.. Dabei wurden sowohl tagsüber als die folgenden Nächte hindurch in allen Straßen und auf allen Plätzen vom ansehnlichen Mörser angefangen bis zur kleinsten Vogelfliiite alle möglichen Schnßwerkzeuge so daß Dame oft die Tätigkeit gesetzt und eine in Unmenge Pulver verbraucht. das herrlich gelegene glieder Dr. an welchen interessante Beobachtungen zu machen waren.10 Ornis balcaiiica. daß alle Klamm zu der Balkanhalbinsel zu sehen bekam. Diesen und die folgenden Tage kam in diese einsame Gegend außerordentlich viel Leben durch die truppweise in langen Reihen vorbeiziehenden Wlachen. Vogelarten eben vor einer langen Reihe von Jahren schon Dr. Vor allem waren es Bartgeier.Frösche" abgehrannt Averden. und welche halten. das ich bisher auf in durchwegs stillschweigend hinwegBahn und Wagen leicht und Schiff.

Panoramaartig ziehen rechts und links die Bilder echter Sumpf. bildeten einzeln oder paarweise die berüchtigten Wolfshunde. sind sie sofort bereit. jeden Fremden bei der Annäherung in Stücke zu reißen. Eine breite Straße ist dammartig darüber geführt und eine Brücke vermittelt den Übergang über den Kanal. In frühereu Zeiten umgab aber ein noch viel dichterer waldähnlichen Bestandes. so daß erst gegen Mittag nach der großen Klissura aufgebrochen werden konnte. Saphiris Katzuris führte mich bis knapp unter den Brutplatz und wir beschlossen zu versuchen. zogen die Männer an der Spitze' daher. Die Krone bildete aber der Anblick des einzigen besetzten Bartgeierhorstes der Klissura. Gegen Abend überraschte uns ein starkes Gewitter mit Hagel und auch während des ganzen Vormittags des L Mai regnete es. namentlich aus der Familie der Reiher. der beide Seen verbindet. deren Niststellen wir hier kennen lernten. So waren es vor allem die südlichen Schwalbenarten. daß sich an diesem Nachmittage nicht nur unsere Jagdtaschen mit den verschiedensten Vogelarten füllten. Am nördlichen Seerande ist dann die Vegetation etwas weniger dicht und deshalb bieten sich dort Rastplätze für wieder andere Vogelarten. den ihrer jetzt 1 auch der Frühling seinen Ein- Prachtvolle sehnige Leute. welche außer dem dürftigen Hausgei'äte auch noch die in den Wiegen festgebundenen Säuglinge und das mit den Ständern angeschnürte. ob der . Den Beschluß die Schulter geworfen und Herdentiere ihr Dann zugewendet.und Horstbäume. sowie aber der Rastplatz oder gar das erste Standquartier im Gebirge erreicht ist. Hier verflog der Nachmittag geradezu bei der teilweise eingehenderen Begehung und Besichtigung des großartigen Felsgehänges und seiner beliederten Bewohner. das für jeden Natui'beobachter denkbar günstigste Terrain. Heute schienen sie alle ihr Naturell verändert zu haben und schlichen mit eingezogenem Schwänze hinter ihren Herren einher. wo ja eben zug hält. 1^ eigentlichen Heimat.und Wasserläufer. uns höchstens mißtrauisch von der Seite anblinzelnd. Schlaf. die lange einläufige Flinte lässig über Augenmerk dem Vorwärtsbringen der teuren Frauen mit den Kindern. an denen interessante ornithologische Beobachtungen gewiß waren. Da war vor aflem längs der Trennungslinie. Griechenland. den gerodetes Land.III. der seltsamen Karawane. der Schrecken aller Touristen im schönen Griechenland. welche den kleineren westlichen von dem großen. entweder watend oder mit Benützung eines Kahnes etwas tiefer in die Geheimnisse des unter Wasser stehenden Weiden. und nun mit Kind und Kegel chen zugebracht haben Gebirgen Mittelgriechenlands. alle barhaupt. ebenso jene der Blaumerle. die meisten wirkliche Gladiatorengestalten. sondern daß ich gar nicht fertig werden konnte. Nach einer kleinen Stärkung geleitete uns der unermüdliche Dr.und Eschenhochwaldes vorzudringen. Da kein Fleckchen Adler mehr Auslug-. Monatelang könnte der Zoologe hier verweilen und jeder Tag würde ihm Neues. Heutzutage sind die letzteren vollständig und der Raubvogelbestand zwar durchaus nicht verschwunden. Unerwartetes bringen. östlich gelegenen Vrachorisee (Trichonis im Altertum) scheidet. all das Gesehene im Tagebuche festzuhalten. ganzes die die sich natürlich stets nur sehr langsam vorwärtsbewegte. -während sich im Unterwuchs eine Menge Fasane tummelten.und Aulandschaft beim Vorwärtsschi'eiten vorbei und hie und da ist es auch möglich. Es ist daher sehr begreiflich. alle ebenso unmenschlich bepackt wie die wenigen Tragtiere: Pferde oder Esel. vermischt mit altem Rohr und einsamen Seespiegel und weit und breit gab hatten natürlich auch die es und breiterer Gürtel ur- reichlichem Buschwerk. aber sehr ausgerottet zurückgegangen. Krüper sogleich hinaus an die ihm wohlbekannten Punkte. zustreben. der Strand. ewig flatternde Geflügel zu schleppen hatten.

Mich beschäftigten unterdessen sehr die in in sofort Häusern der Stadt brütenden Röteltälken. italienische Opernarien ein am Eingange Morgen zu wünschen. der letztere suchte. In der Umgebung von Juritsa gab es genug zu sammeln und die meiste Freude bereitete mir ein Glücksschuß auf ein prächtiges Zwergbabichtmännchen. so daß wir erst in finsterer Nacht im Katzuri'schen Hause nach S^/. Ersterer wollte dem greisen. daß wir infolge des schweren Weines mit noch schwereren Köpfen viel zu spät zur Ruhe gingen und es keiner geringen Anstrengung meinerseits bedurfte. war jede Spur eines un. Leonis und ich zurück. da Leonis des Botanisieren« halber auch mitgenommen wurde. Der nun folgende scharfe Aufstieg in pechschwarzer Nacht war einfach grauenhaft. mit König Otto ins statten. sicli an diesem Tage der eine von den alten Bart- geiern als sehr vorsichtig erwies. war vor allem zum Besten gab. deren „Häupter" teilweise mit Apollotannenwald bedeckt sind. welcher.12 Ornis balcauica. verabschiedeten uns dann von der alten Mutter des Saphiris und traten den Rückweg nach Aetolikon an. Nieder einen Besuch ab- rückkehrend. ohne jedoch etwas anderes als die gewöhnlichen. passierten wir zur Linken die Vorberge der ziemlich steil und hoch ansteigenden Arapokephalae. um hier dem oben erwähnten zu nächtigen und bei Tagesanbruch seiner Felsenburg guten Zufällig feierte man im Monastir gerade das Fest herrschte ganz im Gegensatze zu der sonst so einsamen Überall wurde llartgeier gesungen. In der ärgerlichsten Stimmung. die sämtlichen Felsabsätze zwischen den beiden genannten Städten ab. wahrhaft knochenerschütternder Fahrt wieder eintrafen. ist beim Kapitel „Bartgeier" weiter unten zu ersehen.s Exemplar der Jachschlange wurde zum Entsetzen der Griechen gefangen und mußte trotz allem Zischen die Weiterreise nen lebend in einem festen Sacke mitmachen.s neugriechische Volkslieder bis tief in die griechischen Katzenjammers verschwunden. die Eisenbahn nach Missolonghi zu benützen. um das und jenes noch mitzunehmen. um 3 Uhr früh den wackeren Saphiris zu wecken. an welchem wir zu viert. Kein Wunder also. von Zante stammend. woselbst ich Dr. auf einem zweirädrigen Karreii über die Trennungslinio und dann den NordNicht minder an ornithologischen Beobachtungen reich Krüper holte von dort rand des großen Vrachoi'isees entlang bis Juritsa fuhren. die man sich nur denken kann. Als wir geraume Zeit vor Tagesanbruch wirklich am Fuße der Plorstwand anlaugten. dasjenige aber. was sich dann nach Tages anbruch beim Horste ereignete. zu Ehren gegeben und reichlich Wein in des Klosterpatrons die festfrohen des Gegend zu und es Schutzpatrons ein reges Volksgetriebe. Krüper und Santarius eben im Begriffe fand. Bei dem Monastir in der Felsnische blieben aber Saphiris. Auch auf der Rückfahrt wurde öfters angehalten. Während der See zur Rechten immer neue Bilder entrollte. wegen der ununterbroche- eine seltene Süßwasserschnecke Stöße und des ewigen Rütteins entsetzliche Fahi't durchaus nicht. bereits erwähnten Vogelarten zu entdecken. während ringsum alles im tiefsten Schlafe lag und schnarchte. iJa Feldwebel. Nacht hinein vorsang und ununterbrochen zum Trinken nötigte. unzählige Pistolenschüsse ab- Kehlen geschüttet. Abschuß nicht möglich oliwohl sei. und wir bedauerten diese. Auch ein ricsige. stündiger. Mai verbrachten wir noch eifrig sammelnd und l>eobachtend an den liebgewordenen Plätzen der Umgebung. setzte ich dann die Weiterfahrt nach Aetolikon fort. Land gekommenen Arzte Dr. Der Besuch des Dachbodens unserem Absteigequartier brachte mir sogleich ein schönes und frisches Gelege dieses fast allen . war der folgende Tag. denn das Gesehene und Gesammelte entschädigte reichlich für alles Ungemach. Den Vormittag des 3.

deren Beseiti- Auf jede Schilderung dieser vielgerühmten Bahnstrecke verzichtend. welche Athen besuchen. galt es über Missolonghi und Kryoneri nach Patras zurückzukehren. lo Griechenland. erwähne ich nur. einwärts zu hörte man ununterbrochenes Flintenknallen. Abends stellte es sich heraus. Mai kennen. einem der vielen griechischen Feiertage. daß auch die Salzsümpfe an der Westseite der Bucht von Aetolikon ein reiches Vogelleben Weiter landbeherbergen. so daß auch unser Coupe während überfüllt war. in dessen Krüper die Spalte zeigte. gung. daß dies den durchziehenden Turteltauben galt und ein heimischer Jäger brachte in der Tat ein ganzes Bündel nebst einem Pirol und bot es uns zum Kaufe an. Schon der merklich fühlbare Patronenmangel nötigte uns hierzu. In raschem Tempo ging's dann abwärts Attika und Athen zu.III. der wenigstens bis vor kurzem in Griechenland zwar nicht erlaubt. Auf dieser Strecke ist wohl Megara für den Reisenden der bemerkenswerteste Ort. Alt der das Die Eisenbahnfahrt von Patras längs des südlichen Gestades des korinthischen Meerbusens wird mit Recht von all den vielen Reisenden. uns Luft zu machen. Falken und weitere waren ohne viele Mühe zu erhalten. gepriesen und so lernte auch ich die Reize derselben zum ersten Male am 6.s sich. aber allgemein geduldet wurde. in Patras Platzmusik und abends Zapfenstreich. Am nächsten Tage (5. aber die auch nicht annäherungsweise das. obwohl der Zug sich schon längst in Bewegung gesetzt hatte. daß die Umi-ahraung des herrlichen Ausblickes auf den Golf sehr oft durch eine Unmenge von Raupengespinsten auf den Aleppokiefern gestört wurde. in welcher ein Un- grotesken vom Grafen von der größter Mühe erreicht Mühle geschossener Bartgeier zwei Tage hing. was wir in Korfu zu hören Nachmittags gab es Musikkapelle leistete bekommen hatten. um ein fürchterliches Zischen hervorzurufen. Die Fahrgeschwindigkeit ist bei 1 m Spurweite eine ganz anerkennenswert hohe und der Zudrang auf den Bahnhöfen ein sehr bedeutender. um vermittelst des Trittbrettes andere Plätze aufzusuchen — ein Vorgang. Menge der Kolkraben bis in die Gegend von Korinth. In den Weingärten wimmelte es förmlich von Jägern. und voll Entsetzen verließen regelmäßig unsere eben eingestiege- nen Griechen den Wagen. und abends wollte der Lärm und Singen in den Straßen schier kein Ende nehmen. dessen Großartigkeit sich von der darüberführenden Eisenbahnbrücke aus viel besser ermessen läßt als bei der Durchfahrt zu Schiif. und zwar namentlich an Strandläufern und Regenpfeifern. Weiters zeigte e. Mai). die alle auf ziehende Turteltauben lauerten eine wirkliche Nationalbeschäftigung aller griechischen Gewehr- — besitzer nach Beendigung der strengen Fastenzeit. respektive Vorbeugung ihres Entstehens gerade hier äußerst empfehlenswert wäre. Erstaunlich war die vergeßlich wird mir der Felsabstürzen mir Dr. bevor er mit werden konnte. In fort- der noch immer lebend gehaltenen und im Sacke wohl- verwahrten Schlange von Juritsa besaßen wir aber ein vorzügliches Mittel. Die geringste Bewegung des Sackes genügte. Nicht minder interessant und überraschend ist der kurze Einblick in den Riesendurchstich am Isthmus von Korinth. herrliche Blick auf Akrokorinth bleiben. Auf einem kleinen Rundgange durch die Stadt und namentlich auf dem von und Jung zum Bummeln bevorzugten Molo begegneten wir einem großen Teile eleganten Welt von Patras in Festgewändern. schon wegen seiner backofenförmigen Häuser und der albanesischen Bevölkerung in ihrer malerischen Tracht. .

Der Abend wurde bei Dr.Ornis balcanica. Santarius und ich) an von einer kleinen Kolonie Rötelfalken belebten Leuchtturminsel Lipsokutali vorbei 10. Am Nachmittag des 8. was von den Tausenden der alljährlichen Besucher dort wohl nur sehr selten geschehen dürfte. Aber auch für den Naturhistoriker gab es genug zu studieren. Krüper verbracht und schon durch die Stadt begeisterte mich ganz für ihre Schönheiten. Durch ges die Fürsorge Dr. Außerdem beanspruchte die halbwegs genaue Durchsicht der ganz bedeutenden Privatsammlungen Krüpers eine beträchtliche Anzahl von Stunden. indem das Museum der Universität. welcher hatte. wo die von Salonik kommenden Schiffspassagiere eine viertägige Quarantäne durchzumachen hatten. Krtipers angenehmes als billider Romastraße unweit des erhielten wir ein ebenso Quartier bei der Professorswitwe Frau Thamm in Lykabettos. Wir mieteten daher am iler Mai ein kleines Segelboot und fuhren (Dr. zumal von ihm ein ganz jammervoller Brief über sein Ungemach eingetroffen war. ob lohnender wäre. welcher damals Professor an der technischen Mittelschule in Sarajevo war und mich auf der geplanten Wildziegenjagd auf den nördlichen Sporaden begleiten sollte. wenigstens den Versuch zu machen. eine bescheiden dotierte Stellung innehat. sondern die Zeit land. Rötelfalken und Steinsperlingen — wurde. sondern auf der weit draußen in der Bucht von Salamis gelegenen Hag. die unvergleichliche Akropolis kennen und will nur gefiederten Bewohnern dieses gewaltigen des alten beifügen. es den Blick auf das allinählich mehr und mehr hervortretende Athen oder auf die prachtvolle Umrahmung der attischen Ebene zu richten. vor luftigen Felshorsten geholte Bartgeier nach Mitteleuropa zu Anzahl von Goldfüchsen dort österr. Konsulat in vor. nicht Insel Nach den Erkundigungen sandtschaft bei dem in Piräus sowohl äußerst liebenswürdigen Baron als auch K osjek in der österr. nach Möglichkeit ausnützten. vor Jahren verstorbenen Sammlers. nach dem Piräus und sprach dort beim hatte ich eine vier lebende. der Witwe des vielen Orni- und thologen Avohlbekanuten. daß wir auch nicht eine Minute müßig waren. Den nächsten Tag Monaten aus ihren fuhr ich mit Dr. Krüper. als die Schätze Rundgang ich unter des alten von der vSchulbank her wohlden nächsten Tagen besichtigen und bewundie Stätten der dern konnte. wie des neuen daß auch den — den Bauwerkes und dessen Felsensockels gebührende Aufmerksamkeit geschenkt Kolkraben.-ungar. Dr. . einer gründlichen Musterung unterzogen wurde. Mai lernte ich auch die Perle Athen. Krüper. Freundes und Jagdgefährten Plans Knotek. Georgios. ein kleiner mehr.-ungar. Die Nachricht war richtig da und Knotek selbst bereits angekommen. 14 Gegen Ende der Fahrt wußte ich nicht recht. Kein Wunder also. wenigen senden Erstens Empfang zu nehmen und zweitens dem Eintreffen meines langjährigen Studienkollegen. Ge- war eine Abkürzung dieser Quarantäne natürlich durchaus unmöglich und so beschlossen wir. Auf dem Bahnhofe wurden wir in liebens' würdigster Weise von Frau Krüper und Frau Schrader. an welchem der Altmeister der jetzt lebenden Zoologen in Griechen- Krüper. Selbstverständlich steigerte sich meine Begeisterung noch kundiger Führung Hellas in weltberühmten die den verschiedenen Museen und bekannten geschichtlichen Ereignisse in antiken Baudenkmäler. erwartet in die »Stadt geleitet. Freund Knotek zu besuchen und zu trösten. aber leider erwartete ich eine Nachricht von in Piräus.

nach Hag. der Aleppokiefer waren schon mehr Vögel in den sichtbar. Ich geriet über diese wechselvollen Bestimmungen geradezu Dr. 15 Griechenland. melanocephala) und des es nun eine Steinsperlinges. da sich als ernsteia Da gab alle des besten Wohlseins erfreuten. Georgios und diesmal wollte man uns das Betreten der Quarantänestation überhaupt durchaus nicht gestatten. unter denen ein nestbauendes Pärchen von Pyrophth. wiederzukommen. eine Reihe hübscher Beobachtungen. Für den 11. Santarius und ich brachen sehr zeitig auf und erstiegen. Tags darauf gelaugten wir nach einem kleinen Abstecher nach Lipsokutali erst gegen Mittag nach Hag. daß wir alle erst den um schiedeten wir uns bald mit einem kräftigen „auf Wiedersehen morgen" . die unter den Ziegeldächern der Baracken ihre Jungen fütterten. war ziemlich und dem als ansehnlichen Beständen wir den Fuß der ersten immergrünen Buschwerk um uns alles lebendig von verschiedenartigen Grasmücken. Außerdem gyris foetida) hatte die er in von dem Marke eines südlichen Schmetterlingsblütlers (Ana- ihm später neu beschriebene Borkenkäferart (Liparthrum sancti Georgi) entdeckt. der Stadt war alles öde und sehr wenig Nur der eigentümliche quietschende Ruf des Steinsperlings war Vogelleben bemerkbar. aber das Ganze machte auf uns einen mehr komischen heit vieler Eindruck. Nach längerer Debatte gestattete uns der diensttuende Arzt die Landung unter der Bedingung. mit keinem der Passagiere in direkte Berührung zu kommen. ein gutes Stück die Lehne entlang. bedeutenderen Felspartien erreicht hatten. Als der Abend heranrückte. die wir nur den strengen Quarantänevorschriften zu verdanken hatten. Den folgenden Morgen verbrachten wir mit Präparationsarbeiten. Nach längei-em Suchen fanden wir Knotek. mußten wir Knotek auf das bestimmteste versprechen. Das Resultat bildeten vier Nester mit mehr oder weniger frischen bis stark bebrüteten Eiern eine immer- seiner Leidensgenossen die sämtlichen — hin nicht alltägliche Ausbeute. Georgios. daß wir endlich landen konnten. Viele Orpheussänger ließen hier ihren prachtvollen Gesang hören und sogar eine Nebelkrähe hatte in den Wipfel einer Kiefer ihr großes Nest eingebaut und mit Eiern belegt. rüppelli am meisten unsere Aufmerksamkeit in dichten erweckte. Krüpers an. Etwas höher auch hier überall zu hören. was keine geringe Arbeit war.III. und Knotek kam so spät. Seine Stimmung war ebenso wie die seiner übrigen Reisegefährten eine äußerst gedrückte. Wir wanderten Lande noch stiegen. manche bisher von uns im nicht beobachtete Art sammelnd. verab- und durchstreiften den ansehnlichen Seestrandskiefernbestand auf dem nordwärts der Bucht sich hinziehenden Küstensaunie. Menge zu erzählen und außerdem veranlaßte die AnwesenBrutpaare der samtköpfigen Grasmücke (Pyrophth. nochmals. bevor wir langsam in die wo uns die ansehnliche Zahl von Ebene abwärts Kolkraben und hoch dahinschießenden Alpen- seglern in Staunen setzte. Da aber die Quarantäne erst den nächsten Tag früh aufgehoben wurde. inzwischen nicht untätig gewesen und hatte im Vereine mit einigen Gebüsche der Insel nach Nestern der samtköpfigen Grasmücke durchstöbert. der sich die Zeit in nützlicher Weise durch Käfersammeln vertrieb. an dem Artillerieschießplatze vorbei die gegen Athen abfallenden Hänge des lang- In der nächsten Nähe gezogenen Berges. So verging der Tag nur zu rasch und erst um 9 Uhr langten wir im gastlichen Heim Dr. und zwar übermorgen. Krüpers es zu ist Knotek war Wut und in nur den ruhigen und dringenden Vorstellungen verdanken. Mai war ein Ausflug auf den Hymettos angesetzt.

in der Form von Fenstergittern. prächtigen Landhäuser der vornehmen Welt von Athen bewohnt waren.Oruis balcanica. In Marusi wurden wir von Frau Krüper. überall am Rande lavaartige Krusten zurücklassend. in der Tat eine sehr bemerkenswerte und weit über die Grenzen Griechenlands hinaus bekannte. Am Abend des 15. so daß man durchaus nicht das Gefühl hatte. in malerischer am Lage mit ziemlich bedeutenden Erhebun- Bis zur Abfahrt des nächsten kleinen Dampfers nach Skopelos. aber zum Glück gab es überall Schenken genug als Unterstand Auf steinigen Halden beund bald konnten wir gegen Marusi Mreitermarschieren. für Gartentöpfe. Mai in dem sonnedurchglühten Griechenland zu weilen. unterbrach unsere Wanderung. hatten wir gerade drei Tage Zeit und diese benützten wir zu einem kleinen Ausfluge nach Velestino und dem Karlasee. s. vom Wasser mit Sinter überzogen. daß hier der Überzug sich durch schneeige Weiße gebildeten und in allen Schattierungen auszeichnet. w. zum Kaufe angeboten. zu einer gemeinsameil Fahrt nach Kephissia benützen konnten. In Aedipsos bedingte das Ausladen einer Masse luitgeführten Bauholzes einen Diese Frist benützten wir zur genauen Besichtigung Aufenthalt von fünf Stunden. Den Hauptbestandteil der Vogelwelt in den teilweise schönen Anlagen bildeten Orpheussänger. 16 11 Uhi. zeigten sich zwei vor wenigen Tagen angekommene Vogelarten. Ein einstilndiger Platzregen. aber trotzdem sind die Unterkünfte geradezu armselig und überhaupt ist von der Bequemlichkeit moderner Heilstätten keine Spur vorhanden Über einen aus Sinter von Braun und Gelb scliillernden Felsen ergießt sich das stark dampfende heiße Wasser ins Meer. waren der Fortsetzung der Besichtigung von Athen und dessen Sammlungen. enor- die die durch Zubauten.abpellenden Zug Daselbst lernten wir kennen. und in der angenehmsten Weise verging der Rest des Tages. zu dieser Jahreszeit hier sehr selten. Kriiper erzählte uns von den. Auch hier werden Geflechte. Schwarzkopfammer und Rotkopfwürger. von Jahr zu Jahr hier vor sich gehen. z. die mir bis dahin völlig fremd waren: die Baumnachtigall und der große Olbaumspötter. B. Die Witterung war auffallend kühl geworden. nach dem Regen der eintönige Gesang der blaugrauköpfigen Ammer und das Schnalzen der gewöhnlichen südlichen Steinschmätzerarten. Nach dieser Richtung hin wiesen uns schon die vom Meere landeinwärts ziehenden Scharen von Schwarzkopfmöwen und anderem Wassergeflügel. die zwischen den grell gefärbten Cistenblüten dahinhuschten. Dr. von wo die Weiter- dann mit Segclbarke fortgesetzt werden mußte. und es sei bemerkt. Straßenanlageu u. Mai schifften wir uns auf dem „Peloponnes" ein und lagen vor Tagesanbruch vor Chalkis. Die Heilkraft derselben bei rheumatischen Leiden ist der berühmten heißen Quellen. am Die zwei folgenden Tage 13. aber das Reiseprogramm vertrug durchaus keinen derartigen Abstecher. nun die jetzt fast alle men Veränderungen. Spät abends tauchten die Lichter von Stylis auf und Volo zeigte sich zeitig Morgen als ansehnliche Stadt gen im Hintergrunde. Zum Glück reise . wie sehnsüchtig blickte ich während der Vorbeifahrt nach den anderen. Auffallend war auch die Menge der die Ziegel- grüßte uns dächer der Villen besiedelnden Steinsperlinge. Kronen u. dgl. diliagebirge einen Besuch abgestattet. um bald darauf die dortigen gefürchteten seichten Wie gerne hätte ich dem hoch emporragenden KanStellen glücklich zu passieren. aber auch den Vorbereitungen zur Reise nach den nördlichen Sporaden gewidmet. deren Schwester und Fräulein Schra- der erwartet. die wir durchstreiften. für griechische Verhältnisse vortrefflich bewaldeten Höhen Euböas. In den umliegenden Olivenwäldern.

Keiser. Aber auch Enten gab es hier genug. daß Gegend wenige Jahre später so sehr unter den Greueln Hinsicht überflüssigen Krieges der Verwüstung anheimfallen würde? diese friedliche eines in jeder Die mächtigen Platanen von Velestino mit ihren sorgsam gehüteten Storchnestern und in diesen letzteren die Brutsiedelungen der Sumpfsperlinge. kam und umkreiste mich laut schreiend. verschiedenen Reiherarten und den seit meiner Bereisung Bulgariens nicht wiedergesehenen Rostenten. gegen den sehr stark zurückgetretenen See zu. als betreffs wir von den dortigen Behörden. der Sohn des Chr. Wer hätte damals gedacht. während meine ganz durchnäßten Kleider trockneten. indem ein reichliches Abendmahl in überraschend kurzer Zeit bereit stand. Ornis balcanica. ist. L e o n i s. das ich. Damals umgab den Rand des Wassers an den meisten Stellen ein dichter. Ich konnte es mir nicht versagen. Durch das Einbringen einer der letzteren. wo nie Mangel an Wasser hinab. in seinen Gärten in Grieclieulaud nie und Auen fast ganz verschwindende gesehenen Vegetation und dem reichen Vogel- leben in Wahrheit als thessalische Idylle. im See ein Bad zu nehmen. Das Tierleben am See wurde immer reicher. wurde so viel Zeit verbraucht. welcher Eindruck sich auch nicht verwischen ließ.III. ja er trocknet in manchen Jahren ohne ersichtlichen Grund ganz aus.und Älitteleuten. während die übrigen sich dem Karlasee zuwandten. 2 . aber vogelleerer Schilfgürtel. denselben in den nächsten Tagen so lange zu folgen. der im letzten Kriege eine so bedeutende Rolle spielte. IH. welche Knotek geflügelt hatte und der ich über eine Viertelstunde weit in den zum Glück überall seichten See folgen mußte. Dach zu Dach huschenden Rötelfalken und die zahlreichen von gar die dicht an der Ortslisiere vorbei- schwebenden Zwerghabichte riefen bei uns wahren Enthusiasmus hervor. in der Uniform eines griechischen Gendarmen einnahm. auf trockenem Grunde stehender. an jenem isolierten Felshügel vorbei. daß wir erst Sowohl der Bürgermeister als in der Dunkelheit den kleinen Ort Kanalia erreichten. angesichts der mächtigen Häupter des Olymps Durch die ungewohnte Erscheinung angezogen. bis wir ihre Brutniederlassung erreicht haben würden. Da hieß es der knappen Zeit wegen rasch handeln. 1 ' konnten wir uns bis zum Abgang des nächsten nach Larissa fahrenden Zuges gerade noch für diese Exkursion rüsten und mit allem Nötigen versehen. den Rand einer kleinen Hochebene erklimmend. erst weiter gegen Osten wui'de das Ufer steinig und es eröffnete sich unseren Blicken weithin der freie Seespiegel mit schwimmenden Pelikanen. Die Bahntrasse führt gleich vom Gestade steil aufwärts. um spätestens den dritten Tag von dort zurückzukeliren.und Kalanderlerchen. Griecheülancl. sollten Velestino selbst und dessen unmittelbare Umgebung durchstreifen. und senkt sich dann nach den fruchtbaren Gefilden von Velestino.nd des die vor Monaten eingelangte Ordre Zweckes unserer Tätigkeit längst verworfen oder vergessen hatten. recht unwirsch behandelt wurden. Laut kreischend zogen in kleinen Zeitabschnitten kleinere und größere Scharen von Schwarzkopfmöwen gegen Westen und wir nahmen uns vor. dann Schwarzkopfammern in Überzahl vorhanden waren. und zwar Stock. brachte ich sie richtig in den Bereich von Knoteks Flinte und sie wurde so unsere Beute. Der Karlasee hat eine sehr veränderliche Tiefe. woselbst stets Stummel. Langsam gegen das Ufer zu schreitend. kleine. Uns erschien der Ort mit der üppigen. Santarius und Georg. eine große Silbermöwe herbei auch der Kommandant der Polizei daselbst nahmen sich unser sehr freundlich an. Unser Weg führte zunächst durchaus durch weithin wogende Getreidefelder. welche unserer Ankunft i. Dann kamen wir.

und kaum hatte ich begonnen. so den Anblick der vielen zu dieser Zeit an anderen Orten Griechenlands gar nicht mehr vorkommenden Reiher. so war der erste nennenswerte Unglücksfall auf allen meinen Beim Sprunge über eine tiefe bisherigen Reisen im Balkan auch schon geschehen. zwei Booten verteilt. kroch ich auf allen Vieren zum Nachen und gab natürlich nach dem Eimretfen der Gefährten sogleich das Signal zur Rückkehr nach Velestino. ganz bedeutenden Schmerzen gepeinigt. So kräftig aber auch unsere Bootsleute ihre Ruder und Ruderstangen handhabten und obwohl wir nirgends In traten längeren Aufenthalt nahmen — bis spät am i^achmittage flogen die Schwarzkopfmöwen Scharen gegen Westen. Olymps. felsiger Hügel sichtbar. dann aus einem Kaiseradlerhorste die drei darinliegenden . Spalte schlug mir eine Distel ins Gesicht. Diese ging durchaus nicht glatt vor sich. Die Insel besteht aus klippenartigem Karst bösester Sorte. denn weite Strecken von Wassersauerampfer erschwerten die Fahrt außerordentlich. Kutten- und Bartgeier. so daß wir zur Einsicht kamen. welche ihrer Brut Futter zu- Während umher und trippelten die zierlichen SchafFurchen der Acker und Wiesen. offenbar als Bi'utvögel. Namentlich mit dem Ausfindigmachen der Horste des Zwerghabichtes hatte Santarius Glück gehabt und über das eingehende Betrachten der selteuen frischen Eier vergaß ich ganz mein Ungemach. Pelikanen und anderem Wassergeflügel buchstäblich bedeckt war. stießen wir um 6 Uhr morgens vom Lande und von diesem Ende des Sees die Fahrt gegen Westen an. Bei unserer Annäherung suchte nach und nach die ganze CTesellschaft das Weite. holten zwei frischgelegte. au dem ims gar gewaltigen des zu Füßen Am Nachmittag wurde mitten im Sumpfe ein kleiner. der prachtvollen Rostenten. Im übrigen bot die Fahrt übergenug des Interessanten. Der 19. stürzte ins Von Gestein und renkte mir den rechten Fuß vollständig aus dem Gelenke heraus.18 Ornis balcanica. mit vielem Strauchwerk überzogen. sehr schöne Zwerghabichteier. deren Liebe zu ihrem Nachwuchs sich uns wieder im — alles dies schönsten Lichte zeigte. uud allerorts stolzierten die Störche stelzen in den bewies am besten ilu'e kostbare Ausbeute. für mich ein Pferd hei'beigebracht wtirde. gewesen. Wasserhühner und Rohrsänger wir nicht sattsehen konnten. welcher von Reihern. nur wenige Stunden vor Abgang des nach Volo fahrenden Zuges eilten Knotek und Santarius nochmals in den nahen Wald. Bei hellem Mondschein kamen wir in Velestino an und mühsam liumpelte ich die Treppe nach unserem Zimmer hinauf. erstens in der Hoffnung auf etliche zurückgebliebene Nachzügler und zweitens weil wir endlich unsere. Unterwegs begegneten wir zahlreichen Staren. Aber auch an Kleinvögeln soll das dortige Gebirge ganz außerordentlich reich sein. Mai mußte beinahe vollständig zum Konservieren der Ausbeute verwendet werden. durch das lange Sitzen im Boote steif gewordenen Glieder wieder in Bewegung bringen wollten. aber wir laudeten dennoch. bis wir endlich unweit von Petra das südliche Seeufer erreichten. dieselbe zu durchqueren. das Den heutigen Tag hatten die beiden im Kara dagh (südwestlich von Velestino) zuge- bracht. ich verlor das Gleichgewicht. schnitt mir Freund Knotek von dem unförmlich aufgequollenen Fuße und dann ging's so schnell als den Stiefel möglich gegen Velestino durch die dortige fruchtbare Ebene. daselbst Steinadler. festgestellt und einem Schmutzgeierpaare nahm Georg nach kühner Felsenklettei'ei das Gelege weg. noch immer laut rufend die o'esuchte Kolonie derselben müsse entweder im westhchsten Viertel des Sees oder in noch weiter gegen Larissa zu gelegen sein. der vielen Enten. Santarius und der jüngere Leonis waren inzwischen nichts weniger als untätig trugen.

ges Honorar. mir einen verläßlichen Arzt besorgen zu lassen. Namentlich die verschiedenartigen Landvon schaften des nördlichen Teiles Euböa sind höchst anziehend und zahlreiche Sturmvögel belebten die Meeresfläche. teils auf einem Fuße hüpfend zurückgelegt und während der Bahnfahrt mehrten sich die Schmerzen derart. von der Nachtigall. an dieser Stelle dem Manne ein Loblied zu singen. gegen 10 Uhr vormittags. in seinem Hause äußerst Der 2L Mai verging mit der Anwerbung eines Segelbootes nebst zwei in den und mit den sonstigen Vorbereitungen für die langwierige Reise nach Jura. Griechenland. man sich gar nichts Reizenderes vorstellen als diese einsame Fahrt zwischen den so selten besuchten Inseln mit den verschiedenen prächtigen Farbenwirkungen. Knotek brachte von einem solchen Ausfluge eine Blaumerle und eine Felsenschwalbe mit. Dieselbe war sehr angenehm und wurde nur dadurch beeinträchtigt. daß ein dortiger spanischer Jude für solche Fälle am besten anzuempfehlen sei. daß das ganze Schiff buchmit Reisenden war. wo wir. nachdem er den Fuß betrachtet. Zumeist dortigen Gewässern kundigen Bootsleuten waren es Eier kopfwtii'gers vom großen Fliegenschnäpper. Der griechische Militärarzt erklärte. Ich hatte den Weg bis zum Bahnhofe teils in einem elenden Karren. die mir von der hoffnungsvollen Jugend des Städtchens massenhaft zugeschleppten Gelege zu präparieren. war's mit den Schmerzen folgenden Vormittage auf dem griechischen kleinen Dampfer „Hagion Spiridion" die Reise nach Skopelos angetreten werden. segelten wir aus dem Hafen hinaus. Krüpers waren wir zum Glück an einen guten Bekannten. Obwohl der Fuß vorbei und wirklich natürlich sehr geschont konnte am werden mußte. sofort von einer Schar Neugieriger umringt stäblich vollgepfropft wurden. Mai. auf dem das Gepäck v-erladen war.') Schitfszwieback und trefflicher Rotwein von Skopelos selbst in zwei nicht unbeträchtlichen Fäßchen wurden verstaut und jeder von uns. welche zusammengetragen wurden. machte eine feste Bandage und verlangte ein äußerst mäßiangesiedelten Sumpfsperlinge. so daß der Polizeikommandant mit seiner Peitsche Ordnung schaffen mußte. aber wir hatten nur wenig Wind und konnten daher die nördliche Steilküste der Insel genau mustern. ja sogar in einem kleinen mitgeführten Kahne Abstecher dicht an das Ufer machen. des Rot- und des kleinen Olbaumspötters. Nachmittags näherten wir uns der Südspitze von Chelidromia und erblickten lich war. Meine Reisegenossen kauften auch eine Menge eigenartig geformter Messer mit trefflicher Am Klinge — eine spezielle Industrie auf dieser Insel. der Amsel. Erst um 8 Uhr abends erreichten wir den Hafen von Skopelos. den alten SchifFskapitän Drakiotis empfohlen und fanden freundliche Aufnahme und Unterkunft. daß ein Liter davon nicht mehr als 16 Heller nach unserer Währung gekostet hatte. ans Land gesetzt. Durch die Fürsorge Dr. richtete mir der Spaniole den Fuß äußerst geschickt ein. daß es nach unserer Ankunft in Volo natürlich mein erstes war. kann ') Diese Schreibweise diene zum Unterschied der bei Audros gelegenen Insel Giura 2* . der das feurige Naß versuchte. Natürlich war ich selbst zur Untätigkeit verurteilt und hatte bloß dadurch eine Abwechslung. Ich kann wirklich nicht umhin. Dunenjungen und aus dem Gezweige des Horstes neun Gelege der hier massenhaft Mit knapper Not erreichten sie den schon in der Station haltenden Zug. Nachdem ich ein möglichst heißes Fußbad genommen. Trotz der langsamen Fortbewegung.19 in. die teilweise sogar nur durch Rudern mög22. konnte es kaum glauben. daß ich kaum fertig werden konnte.

Oniis balcanica. hier Station zu machen. die Insel Jura. grätenreichen Seetischen stärkte uns. einem Zuckerhute von hier aus nicht unähnlich. Zum ersten Male verwünschte ich mein Geschick. liefen Nach dem Namen in den sehr ge- dieses Hafens wird unrichtigerweise auf den meisten Landkarten die ganze Insel benannt. Es stellte sich heraus. falls der Anbhck des Eleouorenfalken. stundenlang auf dem Kücken an Bord liegend. begann das schreckliche Konzert einiger Paare von kleinen Sturmvögeln. folgenden Tage und Nächte. fest. krabbelte ich Kaum einzige Bewohner der zubrachte. da die Gegen Abend gelangten wir in den stillen Hafen am Fuße des Monastir Hagia Pauagia. Dabei sorgten Seeadler. Silbermöwen. Waldpartien scheinen aus Kiefern zu bestehen und sehnsüchtig sch^yeiften meine Blicke über das liebliche Bild. welches wir hier zum ersten Male zu hören bekamen. Abends natürlich bedeutend verstärktes. Alpensegler. Zweifellos waren auch unsere Bootsleute Abkömmlinge von solchen. als ich. Schon um 8 Uhr früh landeten wir daselbst an der Südspitze unterhalb einer von der Flut niemals erreichbaren. ohrenzerreißendes Lärmen von hunderten Sturmvögeln. geräumigen Höhle — unsere Behausung wälirend der Während unser ganzes Gepäck hinaufgeschatft wurde. Den folgenden Tag fuhren wir nur ein kleines Stück an der Küste von Xerö entlang und setzten uns dann in einem ganz kleinen Hafen mit schmalem Eingange Hier war in früheren Zeiten der Unterschlupf eines gefurchteten Seeräubers. wie denn überhaupt gerade diese Gewässer wegen des Piratenunwesens ehemals im übelsten Rufe standen. welche die gewöhnliche Begleiterin längerer SegelbootAm allerinteressantesten aber war uns allen jedenfahrten ist. was aus vielen Andeutungen hervorzugehen schien. gleich 8chwalbennestern aneinandergereihten Häusern bestehenden llauptort. Bei der Weitei-fahrt konnte man sehen. Eine angenehme Brise brachte uns ohne Mühe unserem Ziele immer näher und in der weichen. aus den Fluten empor. Sobald wir hier gelandet und ein mächtiges Feuer entfacht hatten. Ziemlich spät abends erreichten wir die Insel Xerö und schützten Hafen Peristeri au der Westseite ein. niemals aufkommen. gefangenen. Am Nachmittag stießen wir auf zwei Boote. deren Treiben wir eine Zeitlang recht gut beobachten konnten. denn wenn es auch mein noch immer gänzlich unbrauchbares Bein gestattet hätte. 20 auch zeitweise den aus kalkweißen. der Hirt Pulios. so daß diesen Spektakel niemand von uns zeitlebens vergessen dürfte. klaren Luft sah man die Umrisse selbst der fernsten Inseln. Mai gehöi'te wohl zu den schönsten Erinnerungen der ganzen Reise. daß Chelidromia bedeuDie dunklen tend mehr Vegetation zeigt als alle anderen Inseln der Nachbarschaft. Fast der ganze Tag verging mit dem Einsammeln von kleinen Sturmvögeln und deren Gelegen an dem steilen Hange unmittelbar beim „Seeräuberhafeu". daß es Schwammlischer waren. dem lustigen Treiben meiner Begleiter zuzusehen gezwungen war. während sie in früheren Zeiten Pelagonisi hieß. Die Weiterfahrt am l'-l. Zum Greifen nahe „ragte das Ziel unserer Reise. der hier recht häutig war und entweder unter hellem Geschrei weit aufs blaue Meer hinausflog oder die felsigen Ufer entlang zog. wäre schlechterdings keine Zeit gewesen. vor allem aber die auf den Felsen hockenden zahlreichen Mittelmeer-Krähenscharben stets für Abwechslung und ließen die Langweile. kam auch schon den siebenten Sommer hatten wir uns so gut es ging dort eingerichtet. der bereits Herde von Schafen und Ziegen daselbst weiden ließ der hier und zu . Eine voi'treffliche Suppe von frisch Tiefe gar nicht bedeutend war. nach welchem die ganze Insel jetzt den Namen hat. Felseutaubeu. so eine kleine Insel. mühselig über die wirren Blöcke in unseren marmornen Palast.

das besucht ziegen leisten. wo sich in dem üppigen Grase eine ziemliche Anzahl der südlichen Silbermöwe angesiedelt hatte. da ich das flache. eigentümlich aussehende Psathnra die dürftige Vogelwelt der Insel gestört suchen wollte. aufs Pflanzensammeln und stattete auch der unweit gelegenen Tropfsteinhöhle einen Besuch ab. durch Feuerbrände stark berußt und erfordert zu eingehenderer Untersuchung mehr und bessere Beleuchtungskörper. doch bot das kleine Eiland so gut wie gar nichts. mich an der prachtvollen Flora ergötzend. die sich in die Länge zog. Mai wurde zur Erholung bestimmt und am Nachmittag unternahmen wir alle einen Ausflug nach dem nahen Gramusa. weil wegen völliger Windstille zu den Rudern gegriiFen werden mußte. Halacsy in Wien. Ziegen auf. welches mir später Herr Dr. So zogen am Mai schon vor Tagesanbruch -<i. herrschte allgemeine Fröhlichkeit. dort eine kleine. . zu widmen die Liebenswürdigkeit hatte.. Leonis sen. den Freund Knoteks Geschoß auf etwa zweihundert Schritte Entfernung ereilt hatte. heimkehrten. dem Reinigen außer mir. welche die Insel zur Jagd als zu schwierig befanden. gab es in unserer Naturwohnung ein wahres Festessen und das eigenartige Wildbret fand ungeteilten Beifall. Sein öjähriges dieses Exil. daß Später lernte er freilich kennen. gegenwärtig wohl zweifellos der hervorragendste Kenner eier der griechischen Pflanzenwelt. und ich setzten die Fahrt fort. in die steilen Fel- der starkbebrüteten Sturmvögel- und dem Ordnen unseres Gepäckes verbrachte. Etwa in der Mitte der Insel wurden Knotek und Santarius ausgesetzt. eine Kapelle mit den . Wäiirend es draußen auf dem Meere arg stürmte und die Gischt bis nahe zu uns emporspritzte. Wegen des gewaltigen Schwankens des Bootes blieb das auf dieselben gerichtete Schnellfeuer aus unseren Büchsen wirkungslos. Mai wurde beschlossen.Schädeln der vor -12 Jahren vom Blitze erschlagenen sieben Mönche und eine Zisterne mit ganz vor- züglichem Trinkwasser befinden. verlegte ich mich mit Leonis sen. um mit Pulios verabredeterweise zusammenzukommen und die Birsch fortzusetzen. und zwar an diesem Tage ohne jeden Erfolg. Am in Wohnung 10 folgenden Tage erstieg ich zusammen mit den übrigen. In der klaren Luft trat der „heilige Berg" Athos deutlich am Horizont hervor. weshalb auch und verscheucht zu sein schien. als uns zur Verfügung standen. Ich faßte zunächst auf der kleinen Insel Muia um 3 Uhr Nachmittag Fuß. äußerst unwegsame Gelände hatten. mit unserem Boote die Ostküste von Jura lang nach Norden zu segeln. wo sich die Georg armselige des Pulios mit seinem Töchterlein. Aber dann kletterte auch ich in der nächsten Umgebung der Höhle langsam umher. V. das unser Interesse erweckt hätte. Am 29. bereits das erste Plateau der Insel. Die Bewegung schadete meinem Fuße gar nicht und als spät am Nachmittage die anderen mit einem kapitalen Wildziegenbocke.III. al Griechenlanrl seiner Zerstreuung fast ununterl)rochen auf die Wildziegen Mädchen teilte dem mit ziemlich verschlossenen Manne Jagd maclito. Die Höhle ist sehr geräumig. Anfangs wollte Pulios durchaus keine Führerdienste für die Jagd auf die Wildbisher alle Fremden. indem er darauf hinwies. und sammelte daselbst in Menge ein bisher nirgends anderswo gefundenes neues Kreuzkraut (Galium). Während dann die anderen die Ziegenbirsche fortsetzten. sen hinauf während ich mit die Zeit alle. daß er uns unterschätzt hatte. E. so gut es ging. Der Vormittag des 28. während nur der Höhle zurückblieb. dem Monastir auf Hagia Panagia Ein Hirte weidete gehöi'ige Ziegenherde. ent- auf- Gleich nach Beginn der Fahrt scheuchten wir zwei der „odysseischen" welche in wilder Flucht aufwärts strebten.

mit es sich zeigte. denn die Lage ist eine hervorragend günstige. rückten Mai nochEs der Insel. sehnlichen Rudeln. so gut es ging. mit Mais bcladenes soll fang nahm. denn seither wurde alles Holz von Jura in Holzkohle umgewandelt und nun wird wohl auch bald gänzliche Vegetationslosigkeit die Folge dieser barbarischen Ausbeutung sein. daß der uns bekannte Pulios tagelang große Mengen von Maisköi'nern. letzten wir etwa die Inselmitte erreicht hatten. zu errichten. Psathura aber die tellerartige Schiffahrt eine solche einen Leuchtturm. die Eischalen : Zusammensetzling man Struktur und Philipps ons „Beiträgen zur Kenntnis der war bis vor kurzem unbewohnt. P]s war ein herrlicher Anblick. indem er ein Kitzböcklein und eine alte Geiß streckte. Zur Zeit des Zuges im Frühjahr und Herbst muß es aixf diesem kleinen Erdenfleck an interessanten Arten geradezu wimmeln. Stunden meines dortigen Aufenthaltes nützte ich. die an die Küste von Jura angeschwemmt wurden. ist natürlich genau von der vulkanische Ursprung derselben Beschaffenheit wie die letztgenannte Hauptinsel dessen genaue ist unverkennbar. über die schönen Altbestäude der Steineiche (Quercus Hex) Wir trafen in mehrfach mit den merkwürdigen Ziegen zusammen. Aber auch damit ist's vorbei. Nicht so Knotek und Santarius. Die erlegte drei viel so Pflanzen ein. daß anscheinend der Felsboden der Höhle davon erzitterte. sowohl mit an- und Knotek war es wieder. Da wir. hier in griechischen Inselwelt" genau analysiert findet. da ging der Tanz auch schon los. allesamt vor Tagesanbruch am mals den Wildziegen zu Leibe. Erst gegen Morgen wurde das Wetter besser und nach langwierigem Lavieren gelangten wir gegen 11 Uhr vormittags Während der ganzen Zeit war ich ganz wohlzu unserer Höhlenwohnung auf Jura. Erst um 5 Uhr nachmittags kam Pulios ganz erschöpft und ebenfalls ohne Beute. Ausnahme daß mein Fuß als nahezu geheilt zu betrachten des alten Leonis.22 Oiuis balcanica. Die ganze Nacht heulte der Sturm fort und verschlug uns nach Westen gegen Salonik zu. und als war. vor M-enigen Erst Fahrzeug Schiffbruch gelitten haben. . aus als möglich von dem gerade anwesenden Vogelvolke und legte an was ich in Blüte nur finden konnte. bei welchem ein Aufenthalt an dem hafenlosen Felseiland unmöglich sei. als auch einzelnen Stücken. die man dort vom Meei-e aus niemals vermutet hätte. und zwar diesmal im südliehen Teile war ein herrlicher Tag. von wo ich mich dann ungesäumt nach Psathura überfahren ließ. welchen ich eben vollendet fand. da ein Sturm unmittelbar bevorstehe. auf und konnte sogar ganz gut in dem Kielräume schlafen. was zur Folge hatte. Das ganz besonders anhaltende Klagegeschrei der Möwen galt ihrer zumeist ehen durchbrechenden Brut. während rings um die Riesenklippe. diese seltenen Tiere in ihrer ungebändigten Wildheit in dem zerklüfteten Karst dahinstürmen zu sehen. indem sie aus schwarzem. staunte ich den Vertiefungen und an den Hängen. der die Ehre des Tages rettete. Das Fahrzeug schoß mit den großen Sturmvögeln um die Wette über die Wellenkänime und bald war von einer Steuerung keine Rede mehr. daß die griechische Regierung sich gezwungen sah. Gestalt der Insel bildete bei Nebel und hohem Seegang für die (lefahr. Muia. blasigem Basalt bestehen. die ich vollständig unbehelligt ließ. Kaum waren die Anker gelichtet. Die Brandung soll so arg gewesen sein. mit Vergnügen in EmpJahren hier ein spanisches. die mit Pulios gar nicht zusammengetroffen waren und nach erfolgloser Jagd trotz der bedeutenden Ermüdung aus Sorge um uns keinen Schlaf fanden. Gerne hätte ich noch länger zwischen den schwarzen Blocken herumgestöbert. aber unsere Schiffsleute riefen mich eiligst an Bord.

möge bei dem Kapitel über Larus audouini weiter unten nachgesehen werden. gemessen und die Decken konserviert. und die See ziemlich unruhig zu werden begann. Lange blieben unsere Blicke noch auf Jura haften und wie bekannt schien uns jede einzelne Felsrunse! Zunächst beauftragte ich nun unsere Schiffer. da ich mir schon auf der Herfahrt vor- jetzt jeder Grat. Zum Glück konnten wir uns nach raschem Abstieg bald an dem prächtigen. inzwischen wurden auch schon die zwei gestern erlegten Ziegen kunstgerecht abgehäutet. unser Gepäck aus der PJöhle ins Boot zu schaffen. Von den zwei Paaren Eleonorenfalken schössen wir je einen herab uud ebenso eine der umherschwärmenden Möwen. Die Gluthitze des Tages und das stundenlange Herumklettern den in Felsen hatten aber bei allen einen derartigen Durst erzeugt. steri In schneller Fahrt liefen wir dann schon um 2 Uhr nachmittags im Hafen Periauf Xerö ein. worin Nähe der Matrosen Knotek und ich Platz nahmen und auf Melissa zu hielten. schoß unterwegs einen schiefergrauen Eleonorenfalken und entnahm nach einigem Suchen der Niststelle eines kleinen Sturmvogels das einem grauen Wollklumpen ähnliche Dunenjunge. auszusaugen. der Zisterne laben und hatten gerade noch Zeit. in die Dann wurde von einem unter fürchterlichen Flüchen der kleine Nachen gelöst. während das Segelboot pfeilschnell auf und ab lavierte. als daß man uns zwei wilde Kaninchen von Chelidromia lebend an Bord brachte. Avie ich dann dank einem Zufall eine meiner schönsten Entdeckungen während der ganzen Reise durch Feststellung eines Brutplatzes der Koralienschnabelmöwe auf dieser einsamen Klippe machte.m. bis sie sich herbeiließen. aber die Suche blieb gänzlich ohne Erfolg. daß wir dadurch nachmittags zur Umkehr gezwungen wurden. trotz des starken Wellenganges. daß ganz Melissa von einem fast undurchdringlichen Mantel eines strauch- artigen Klees (Medicago arhorea) überzogen war. Ein zur Inspizierung auf Skopelos eingetroffener Polizeimajor war bei Entgegennahme des . Die am folgenden Tage ausgeführte Fahrt bis Skopelos bot nichts Bemerkenswertes. das Meer Ijlaute und knapp über unseren Köpfen die Eleonnren- falken pfeilschnell hinwegsausten. Ja Knotek renden Zitzen der geschossenen Geiß entschloß sich sogar. der dachartig geformten Felsklippe zu steuern. da es sich zeigte. während den Boden eine gut handhohe Schicht von Schneckengehäusen bedeckte. was wir natürlich und die sie hinaus die griechische sofort mit unseren Flinten erwiderten. 23 Griechenland. Die Art und Weise. dessen Insassen ein merkwürdiges Ansuchen an uns stellten. Juni aus dem Klosterhafen Mönche bezeigten uns ihre Aufmerksamkeit dadurch. Als wir uns gegen 3 Uhr nachmittags dem Hafenplatze näherten. den Kurs gegen die Klippe Melissa zu halten. Mit Tagesanbruch segelten wir dann am 1. welche Jura darstellt. in den „Seeräuberhafen" rudern. den wackeren Pulios zu entlohnen und bis zur einbrechenden Dämmerung wieder den Hafen unterhalb des Monastirs Hagia Panagia zu kühlen Naß erreichen. um das die noch Milch füh- quälende Durstgefühl zu lindern. hatte. genommen Dal lei stieß ich aber auf heftigen Widerspruch. fuhr uns ein Boot entgegen. sie näher anzusehen. da die Leute es gar nicht erwarten konnten. Es bedurfte längeren energischen Zuredens. daß Flagge hißten und mehrere Pistolen abfeuerten. wieder nach Skopelos zu kommen. Spät am Nachmittage ließ ich mich noch.

Zu bemerken wäre noch. ja mit umherliegenden Schuhsohlen und auch auf dem Bauche liegend. weil die denselben entströmenden (jase auf Rechnung des unglücklichen toten Majors gingen. deren Zusammenstellung wie erwähnt durchaus dem verdienstvollen Wirken Dr. Krüper in der Mitte. Ein Lastträger an. indem der üble Geruch allgemein mit pietätvoller Resignation hingenommen wurde. um keine Zeit zu verlieren. fragten die behördlichen Organe Rapportes schied. und zwar in Gesellschaft eines unserem Reisezwecke ebenfalls bis Oreos äußerst entgegenkommenden und denselben später auch noch mehrfach fördernden griechischen Gutsbesitzers. erst übermorgen abgehenden Dampfer. und begab mich am Abend des 10. ein recht gut gelungenes Gruppenbild hergestellt worden war.Stelle verdem kleinen Neste alle Welt wußte. Wähi-end Knotek einen kleinen Ausflug auf der Insel unternahm. Für Freund Knotek hatte inzwischen die Abschiedsstunde geschlagen und nachdem noch vorher von uns allen. daß sofort die Hafenarbeiter wie Raubtiere herbeisprangen und mit den Glasscherben. das Noi'dende von Paros schon um 'A Uhr nach kurzem nachmittae-s bei Naxia die Anker . durchaus nicht angenehm zu werden versprach. Krüpers zu danken ist. fleißig gearbeitet. Wir erwarteten die Abfahrt des nach Paros und Naxos abgehenden Dampfers „Pelops" im Hafen. Juni nicht einen Augenblick Zeit zur Muße. namentlich die berühmte Kollektion Schliemanns. wie solche eben jede Hafenstadt aufzuweisen hat. auf der . Zorn geraten. wurden nochmals eingehend studiert. Dann ging es nach herzlichem Abschied im Hause des gastfreundlichen Kapitäns Drakiotis wieder über Skiathos und Oreos auf Eubüa nach Athen zurück. sich einen Gratiseiserne Gardinenstange rausch holten. ob wir den trug eine toten Major mächtige nicht Ballonflasche einbalsamieren mit Masticha. sowie natürlich in der zoologischen Sammlung des Universitätsmuseums. Dies hinderte aber durchaus nicht. Auch dort war die Hitze unerträglich. obwold die Rückreise mit dem bei der enormen Hitze zweifellos in Verwesung übergehenden und zur Überführung nach Athen bestimmten Leichnam auf dem einzigen. daß er. überdeckte Pflaster. Aber auch die Museen und Sammlungen. vom Schlage gerührt. Nach der Ankunft in Piräus am 5. daß mehrere in der Eile hergestellte Rohskelette von Puffinen nur deshalb nach Atlien mitgenommen werden konnten.24 Ornis baloanica. kehrte er bei wirklich südlicher Gluthitze über Patras und Triest nach Sarajevo zurück. Juni war dann der Erholung gewidmet. Juni um ti Uhr abends gab es daselbst noch eine ziemlich erregte Auseinandersetzung mit den Zollbeamten. stieß wollten. hatte ich bis zur Abreise am 4. täns clerartii:^ Da nnn in in was wir selbstverständlich auf das entschiedenste ablehnten. des Herrn Konstantiuides aus Skopelos. daß wir im Hause des KapiDrakiotis eine Menge Vögel konserviert hatten. mit Dr. welch letztere natürlich alle sofort entleert und gereinigt werden mußten. Juni nebst Santarius und den \)eiden Leonis mit dem griechischen Dampfer „Elpis" nach Syra. Unvergeßlich ist mir eine dort erlebte Szene. mit Schmutz aller Art. denn es wurde von allen Seiten eine ganz unglaubliche Menge von Vogelncstei'n samt den Eiern herbeigetragen. weil man unser sämtliches Herbarpapier samt den Pflanzen verzollen wollte. bis !(•. Der „Pelops" erwies Verweilen am sich als ein in jeder Hinsicht gutes Scliitf. Auch ich durfte nicht länger in Athen verweilen. schen Nationalgetränk auf einer Achsel. Die Zeit vom fi. dem mit allgemein derselben in verbreiteten griechi- der Eile gegen eine und im nächsten Momente ergoß sich der Inhalt der Flasche in »Strömen über das löcherige.

Dieses Unglück nahm sich damals Alexandros so zu Herzen. daß alle diesbezügliche Mühe an diesem und den folgenden Tagen deswegen gänzlich erfolglos war. auch Mutsoma genannt. Johannisbrotbäume und echte Akazien. Juni nordöstlich von Faros gelegene Felseninsel Evreokastron aufgesucht. von weichem eine ziemliche Anzahl gesammelt wurde. und Juni nur bis Melanes. drei Im übrigen gab Horstbauten kleinen Sturmvogels nahmen wir mit sowie fünf Weibchen der grauen Art. im Osten von Naxos gelegene Inseln zu besuchen. so daß erst abends so viel Zeit erübrigt wurde. von einer großen Zahl beobachteter. von unserer Ankunft ein langjähriger Bekanntor bereits in Kenntnis gesetzt. KrUpers. an der Ostküste gelegenen Hafen Muntsara. nur die riesenhaften Felswänden konnten wir bewundern. und Sammler Dr. Im Evreokastron nicht Krähenscharben in den Februar hatte Alexandros über Veranlassung Krüpers ein Boot ausgerüstet. Bis gegen Abend brachten wir 14 Eier zusammen. fallen ließ. Hier nahm uns der Gastwirt Alexandros. Wir selbst hatten bei der Rückfahrt so schlechten Wind. daß wir erst um 11 Uhr nachts todmüde in Naxia anlangten. da die Eier oft metertief in den Spalten lagen. Die Suche nach den brütenden großen Sturmvögeln war bei der gräßlichen Hitze nicht so leicht und erforderte ein stundenlanges Umherkriechen auf dem Bauche. einige kleine. mieteten wir ein Boot. um nochmals auf die lustige Polyphylla-Jagd auszuziehen. in Am wurde nach sehr rasch zurückgelegter Segelbootfahrt die kleine. Ich erwähne gleich jetzt. teils auf benachbarten kleineren Inseln mit sehr bedeutender Mühe und Anstrengung einen ganzen Korb voll Krähenscharbeneier zusammengebracht hatte. um alles von Evreokastron Mitgebrachte zu konservieren. aber im allgemeinen entich . und erlegte. Mit beidem hatten wir Erfolg. welche über ihrem Ei ergriffen kleine Junge eines der es auf viel zu sehen. weil dieser Vogel auf den Kykladen überhaupt nicht vorkommt. sonnten. Die Gegend von Melanes ist äußerst reich an gut bewässerten und gepflegten Obstgärten mit verschiedenartigen vorzüglichen Früchten. daß er angeblich erkrankte. dessen Bemannung teils an den Küsten von Naxos selbst. unter den festzustellen. Bei der Heimfahrt wurde der Korb durch ein Tau umgerissen und nicht ein einziges Ei blieb ganz. welches ich hier kennen lernte: Überall in großer Menge Agaven. Naxos zu umsegeln und uns in dem verödeten. während wir die Insel gemächlich zu Fuß zu durch- queren beschlossen. welches den Auftrag bekam.^ö in. Da ich mir vorgenommen hatte. 12. Es war ein ganz fremdartiges Landschaftsbild. auf das liebenswürdigste auf. Auch das Männchen und worden waren. zu erwarten. während allenthalben auf den Gneisgranitblöcken sich die großen Schleuderschwanzeidechsen (Stellis vulgaris). worauf ich das Plateau der Insel erstieg und am Ansitze ein Kaninchen. ziemlich ausgedehnten iSanddünen. Tags darauf hatten wir alle Hände voll zu tun. Noch am selben Tage unternahmen wir einen Ausflug nach den südwärts der Hauptstadt gelegenen. gelbsteißige Buschdrossel (Pycnonofus xanthopygus) mich deshalb unterwegs übei'all längere Zeit aufhalten mußte. Wir kamen am Singvögeln die 14. da es meine Aufgabe war. zwar um den großen Sturmvogel auf seinem Brutplatzc kennen zu lernen und Jagd auf wilde Kaninchen zu machen. GriecliPiilanrl. Hier sah ich zum ersten Male den Sandregenpfeifer (Aegialitis hiaticula) im vollständigen Sommerkleide und der Dämmerung gab es eine spaßhafte Hetzjagd auf einen der Gegend eigentümlichen Käfer: l'ohjphylla olivteri. von den Bewohnern allgemein „Krokodile" genannt.

Ein sämtlichen Kykladen. Als nämlich König Otto auf seiner Rundreise nach Naxos kam. der höchsten Ansiedlung der Insel. schieden Auch mir fielen die und Schmetterlinge vielen Konchylicn dort auf. Krüper büßte entwendet. bereute ich steinmesser nicht. vor allem aber der Rotkopfwürger. um dort den berühmten weißen Einladung. interessante Käfer und am P2ingang die Nester einiger Felsenschwalben sowie eines Paares der herrlich flöten- den Blaumerie. Auch uns trank man fleißig mit dem gewöhnlichen sowie auch dem beinihmten weißen Rebensaft. große und kleine Olivenspötter. deren wir ansichtig wurden oder deren Stimme wir hörten. und ich muß sagen. Am 19. auch nach Apiranthos. daß dem König inzwischen der kostbare Sattel gestohlen worden war. deren Bewohner. Die Folgen blieben nicht aus und des Morgens erwachten wir mit mehr oder weniger bleischweren Köpfen und konnten uns nur mit Mühe zu einem ziemlich anstrengenden Ausflug nach der berühmten Höhle und auf land nirgends die Gipfelschneide des höchsten Berges der Zeusberge Oziä aufrufl'en. Von Mejanes bis Chalki und Tragäa. dort nach dem hochgelegenen Apiranthos Weganlage Hohlwegen zu wandern. aufflammende enorme Höhe und Geräumigkeit bewun- die ihre dern kann. wie so oft. wurde der ersten Nacht unseres dortigen Aufenthaltes etwas und fertiges Spanferkel Auch Dr. Derselbe war von den treuen Untertanen auch später nicht wieder zu erlangen. welche (Tcsträuchbündel erleuchten. unzählige Fledermäuse. habe ich doch allen Grund. Als aber der Rückweg angetreten werden sollte. Juni durchstreiften Santarius und ich die von A))irantlios gegen die Ostküste abfallenden Karsthänge unter Führung eines einheimischen Jägers namens . halsbrecherischen Wege folgte der nicht verdrießen und wurde mit großer Begeisterung empfangen sowie mit dem besten vorhandenen Weine bewirtet. zu. beide hier ohne Terpentinzusatz. Beim Weiterniarsch eigentümliche. stellte es sich heraus. antrittes des versichert wurde. nicht süßer und fast wasserheller Wein in ganz (iriechen- mehr vorgekommen ist. indem die Kykladen. aber die peinlichste Begebenheit ereignete sich zu Beginn des Regierungs- Königs Otto. waren immer wieder bloß Kapperammern. Meistens wurden aber alle Vogelstimnien von dem tausendfältigen Gezirpe der Zikaden verschlungen. blaugrauköpfige Ammern. Die Höhle enthält prähistorische Überreste (Feuerund Topfscherben). damit man Hirten durch trockene. das Gegenteil anzunehmen. Steinadlerpaar umkreiste ihn dem 1003 m hohen als Wahr- gleichsam zeichen und die Aussicht war in jeder Hinsicht eine ganz großartige. uns Tabak und dort doch gleich zum Braten ein in fix 1862 eine kleine Vogeiflinte ein. Obwohl in Apiranthos sehr freundlich aufgenommen. mir die fiel Es waren auf weite auf. besonders das vulkanische Thera (Santorin). wo wir die nächsten Tage zubrachten. wie auf einer Reliefkarte vor uns ausgebreitet lagen. Obwohl uns schon in Chalki ohne diesbezügliche Aufrage daß das Folgende Erfindung sei. in übliche stets höchst mit hin das Gefühl Unzählige Kirchen und Kapellen kennzeichnen diese Landschaft. so daß Bruclisteinen hatte. wurde er gebeten.2o Oriiis balcanica. daß mir ein derartig leichtflüssiger. Streclien man buchstäblich künstliche Schluchten erzeugt. In (Jhalki wurden wir vom Wirte tüchtig gescimürt und die Leute waren dort es überhaupt ziemlich unfreundlich. zu kommen. Orpheussänger. vogelarm. ließ sich den Ritt über die oft Wein Der König zu kosten. Frömmelei mit durchaus nicht lobenswerten Eigenschaften verbinden. Auch den Besuch der Höhle.

daß wegen der spaltenreichen Beschaffenheit des Gesteins an ein Erreichen der Brutstellen gar nicht zu denken war. doch sahen wir bald. Sideris zu dem Zwecke. Es gelang dies vollkommen. Da die beiden SchifFsleute den Wind zur Erreichung der nahen Inseln im Osten für un- günstig erklärten. empfanden wir so recht die lähmende Wirkung subtropischer Hitze. unter Korundbruchstellen zu besichtigen. als auch die bestellte Segelbarke trafen fast gleichzeitig in dem Hafen bei Kap Muntsara mit uns zusammen. Dagegen sammelte ich hier verschiedene roh bearbeitete Stücke von schwarzem Obsidian.und Ernte- Wir überstiegen den Hauptrücken der Insel. Diese. und unweit des Tourneforts Zeiten halbverschollene Pflanze. zum Stapelplatze an der Küste herab. zur Saat. doch ging die See bereits so hoch. aber kaum hatten wir den tief eingeschnittenen Hafen verlassen. die auf eine alte Besiedlung des Eilandes schließen lassen. wie die alte Henne sehr laut ihre zersprengte Kette zusammenlockte. um das vom gewöhnlichen Steinhuhn merklich abweichende Chukarhuhn. um Brutplätze der Sturmvögel zu finden. Prasina. ein. begnügten wir uns für den Rest des Tages damit. Hier fanden wir im Hause des Direktors Em. Gegen 10 Uhr langten wir an der Küste an und sowohl unser Gepäck unter Begleitung des auf einem Esel reitenden Alexandros. daß wir unbarmherzig hin- wurden und erst mit Einbruch der Nacht den nördlich vom Kap Muntsara gelegenen größeren Schmirgelhafen Leona erreichten. Vollkommene Windstille erschwerte am folgenden JVIorgen die Überfahrt. Auch sammelten wir in Menge die hier gewiß nicht oft gefundene Clausula altecostata Zel. und ein verlassenes Ei des kleinen Sturmvogels. sowie manche seltene Pflanze. Zwei Paare Eleonorenfalken zeigten sich leider in sehr bedeutender Höhe. zwischen Makaries und Strongylo liegende Insel. Die Landung auf Strongylo war nicht minder schwierig als das Erklimmen dieser Klippe mit nur wenig Pflanzenwuchs. Santarius fand in einer Höhlung einen auf seinem Ei hockenden großen Sturmvogel. Nach einem erfrischenden Seebade und stärkendem seit Mahle bestiegen wir wieder unser Boot. was auch gelang. im Abbröckeln begriffenen Steilabfällen ab- zusuchen. Rasch sprangen wir dann ins Boot und steuerten unverweilt der Küste von Naxos und hergeschleudert zu. kennen zu lernen und womöglich auch zu erlegen.III. und als wir endlich in dem schönen Hafen von Makaries gelandet hatten. nicht wie auf den Karten steht. ^' Griechenland. sind bekanntlich Staatsregal und der Abbau wird völlig unsystematisch und in geradezu barHalsbrecherische Ziegenpfade führen von den Brüchen barisch roher Weise betrieben. Strandes legten wir eine die Achillea aegyptiaca L. sondern Aspronisos genannt wird. das bekanntlicli von hier angefangen gegen Asien hin eine riesige Verbreitung besitzt. schöne. . denn schon in den Morgenstunden wurden ein alter Hahn und ein nahezu ausgewachsenes junges Huhn erbeutet und wir konnten hören. zeit von einer einzigen Familie bewohnt. Das Übernachten erfolgte in dem Schmirgeldepot der Regierung. auf welchen Akkordanten der Umgebung auf und hatten am folgenden Tage Gelegenheit. wie gerade jetzt. da sich ein heftiger Wind erhoben hatte. Gianopulo freundliche Aufnahme seiner Führung die unweit gelegenen ganz gewöhnliche Tagbaue. daß die kleine. das nahe gelegene Kap mit seinen Schwindel erregenden. ohne hierbei etwas von Belang sammeln zu können. begann die See unruhig zu werden. Makaries wird nur vorübergehend. den wir lebend mitnahmen. Trotzdem hielten wir auf das rundliche Strongylo zu und erfuhren von den Schiffern. indem unausgesetzt gerudert werden mußte.

wobei sich umständlich entschuldigten. Aber obwohl das ebenso steil wie Jura aus dem Meere emporsteigende Felseiland uns ganz nahe zu liegen schien.-ungar. benötigten wir wegen des widrigen Windes 2ö. ob nicht etwa hier ein Exemplar von Dr. mit Fischstückchen am Lehen erhaltenen jungen Sturmvogel von Evreokastron Den Abend verbrachten wir in tötete. Mit den Vorbereitungen zur Weiterreise nach dem. Unter herzlichen Abschiedsworten von Alexandros setzte sich dann der ansehnliche Dampfer in Bewegung und brachte uns trotz des stürmischen Wetters sehr bald in nach Syra zurück. Unsere Stimmung war nicht gerade die beste. Juni traten wir die Überfahrt nach Milos an. — Am dann auf der kleinen und stark ülierfülltcn . Die ganze Gegend trägt den Stempel der Ode und nicht eine einzige Kantine sorgt für die leiblichen Bedürfnisse der Leute. die uns von Anfang an auf Milos. ein Flüchtling aus Kreta. Die Aufnahme. Da demnach eine baldige Besserung kaum zu erwarten stand. zogen wir es schließlich vor.Kleopatra" Das Wetter war äußerst stürmisch und nach und nach wurden. da sie die Barke herankommen gesehen hatten. von Seite der dortigen Bewohner zuteil wurde. der uns niclits Neues bot. leider erfolglos. mit Ausnahme von uns. wie wir schon hier erfuhren. mir sein eigenes Exemplar zum Geschenk zu machen. Erhards höchst selten geAvordener Arbeit „Die Fauna der Kykladen" aufzutreiben wäre. Später war Dr. Dieser. der nächste Dampfer nach Milos erst zwei Tage später von hatten wir daselbst reichlich Zeit. Flagge aufzutreiben. fast alle Mitreisenden von der Seekrankheit ergriffen. für sehr die unterhaltend. der angenehmen Gesellschaft des liebenswürdigen Dr. Wir hatten außer den Schiffsleuten auch noch einen griechischen Gendarmen und einen Metzger von Adamantos namens Bredologos genommen. Juni Ijrachten uns unsere Bootsleute an Bord der „Thetis"'. uns die interessante Altstadt Syra abfahren anzusehen und kommenden Tage Kräfte zu sammeln. Auch fand ich das rege Hafenleben Santarius besuchte mit dem jungen Leonis mittels Segelbarke die unweit des Hafens gelegene Leuchtturminsel Phanari und den von ihr abgetrennten Felsbrocken den Namen Gaiduronisi der Karten kennt niemand. waren wir bald fertig. Maultieren und Pterdcn das kostbare Rolunaterialc nach der Küste scldeppen. war wieder die denkbar freundlichste. nur von einem Hirten mit seinem Sohne bewohnten Erimomilus (auch Antimilos genannt). um. Nachforschungen darüber anzustellen. teilweise auf recht unAvegsa. bis wir unser Ziel erreicht hatten. Am Strande erwarteten uns schon die zwei einzigen Bewohner. Kr ü per so gütig. uns sie zu Ehren Naxia für das Boot eine österr. kannte nändich die Einstände der Wild- mit- . Am 23. als uns die Schiffsleute mitteilten. daß es ihnen unmöglich gewesen sei. Pagidas. der sich sofort außerordentlich zutraulich erwies und uns während der nächsten Wochen eben so viel Freude In Naxia war es das erste. daß der Wind für die beabsiclitigte Rückfahrt zur See andauernd ungünstig sei.. ein auswärtiger Dampfer seine Anker fallen läßt und mit Schmirgel beladen wird.28 Oi'iiis balcanica. in der Hauptstadt Adämantos. daß er sofort den mit großer Mühe als Arger bereitete. Da sollte. Er brachte nicht unwichtige Ausbeute an Kormoran en und Seeschwalben von dort mit.men Gelnrgspfaden über Keramoti nach Naxia zurückzupilgern. zehn volle Stunden. Die Hauptsache war ja wiederum die Sorge für Speise und Trank. Unterdessen benützte ich die Muße. Leben kommt in diese verlassene Gegend Eseln wenn irgend erst. Unterwegs kauften wir einen jungen leljenden Steinmarder. mit Alexandres auf seinem Ksel an der Spitze in achtstündigem Marsche.

Die Fahrt am folgenden Tage nach Syra war äußerst stürmisch. Die kleine „Kleopatra" rollte und stampfte derart. tief mit Kegenwasser gefüllt. allerdings unter beständiger Lebensgefahr. aber viel schwieriger zu begehen als Jura. verließen . Dennoch gelang es mir nur einmal. So mußte denn auch von dieser genommen werden. ja sogar kühle Naß enthält. einen der wenigen dort noch vorhandenen Wildziegen wohl bald besiegelt Wir kamen dem durchaus sein. dürfte das Schicksal beschäftigte sich zuerst mit eines kleinen Molos.n die unsäglichen Strapazen und Entbehrungen der folgenden Tage nur kurz berühren. Zwischen Seriphos und Syra ergötzte ich mich an einem nie gesehenen Schaubuchstäblich Tausende von großen und kleinen Sturmvögeln durchschnitten die hochaufschäumenden Wogen mit ihrem unvergleichlichen Fluge. dann ein Paar Kolkraben und vor allem mehrere des rätselhaften Eleonorenfalken hausen hier und verschiedene Seevögel statteten ihr vorübergehenden Besuch ab. Zahlreiche bearbeitete Stücke Obsidian sammelte ich in der Das Nähe und überbrachte dieselben dem Museum in Sarajevo. : Interessanteste ist unstreitig der den Gipfel einnehmende Krater. daß wieder fast kein Mensch dem eklen Ubelbefinden entging. wenn der Blick bei Sonnenuntergang von den wilden Felszacken von Erimomilos zurück nach den fast stets Kykladen streifte. In Adamantos kamen wir von kleinen Sturzwellen vollständig durchnäßt an. täglich auf das scheue Wild. so daß wir am am 1. aber eine Reihe nicht unwichtiger Pflanzen konnte ich doch sammeln. Himmel über ihr und die Abschied wolkenloser durch die kühle Seeluft erträglich gemacht. und nach einem unverschämt wir endlich die Kykladen und landeten In Syra gab es bloß ein paar Stunden Aufenthalt hoch angerechneten zeitlich früh Abendessen wieder im Piräus. und eine alte Geiß. Ich will ni. Insel. welche hier von Privatpersonen gesammelt worden waren. denn es drohten die Nahrungsmittel auszugehen und einige Leute waren durch das brackige Trinkwasser. welches an der Landungsstelle zu linden war. Den 2. letzten Tage erlegte der Hirte Vi c hos dazu noch Juli nach Milos zurückkehren konnten. erkrankt.III. Es war die höchste Zeit. aber die Fahrt hatte bloß drei Stunden gedauert und wir wurden von den Bekannten äußerst herzlich empfangen. um Die ganze Gesellschaft Zugang von unserem Fahrzeuge zur einzigen halbwegs ebenen Landuiigsstelle der Insel herzustellen. Juli benützten wir zur Erholung und kauften außerdem eine Menge Naturalien zusammen. einen dreijährigen Bock auf eine bedeu- tende Distanz zu strecken. auf die wir es diesmal wieder abgesehen hatten. 29 GiiechenlaDd. vor allem Reptilien und recht interessante Petrefakten. das einzig trinkbare. auf Während der wir fast der ganzen eine Zeit glühende Hitze wurde Woche gehaust wölbte sich ein hatten. denn der Nordwind hatte die See gewaltig aufgewühlt. Die Insel ist zwar bedeutend kleiner. Außer einigen verkrüppelten wilden Oliven gibt es auf der Insel weder Baum noch Strauch. ziegen. Die Vogelwelt ist zu dieser Jalireszeit arm an Arten einige Paare Steinschmätzer und Blaumerlen. in lockeren roten und violetten Gesteine deutlich vulkanischen Ursprungs zu verunglücken. dem Bau am besten. dabei den Dampfer spiel: fortwährend umkreisend. die Rückkehr anzutreten. Da sie aber bedeutend leichter erreichbar ist. dessen Öffnung noch vom Altertum her sehr schön und massiv mit ringförmig sich verjüngenden Quaderreihen eingesäumt ist und. oder gegen Süden und Westen nur durch zwei geheimnisvolle Eilande: Annanes und Gerakunia gebannt wurde. Hier lenite ich das Herrlichste an malerischen Farbenschattierungen kennen. zu Schuß.

Kalamata zusammengebracht einem derart verwahrlosten Zustande. Bei Präparator Strimmeneas sen. Nachfragen ergaben. Den 7. Die folgenden zwei Tage wurden durch unablässiges Verpacken der bisher gesammelten Naturalien und nicht mehr benötigten Reiserequisiten ausgefüllt. ja sogar Spuren eines vor kurzem niedergegangenen Regens waren zu meinem Staunen trasse bot sehr viel des Interessanten ten. und 6. wo Alle diese Tiere waren für den Ausnahme Park des Bades Ilidze bei Sarajevo be- anlangten und größtenteils Wohlseins erfreuten. das aber zum Glück bei der Ankunft Wohnung Frau in Athen Thamm bereits verschwunden war. stimmt. Nochmals nach Athen zurückgekehrt. und endlich zwei kleine Wildziegen. daß Balgvori'äte teils bei mich nur zu einer Auslese entschließen konnte. zu meinem Verdruß. Sieben Kisten und eine Anzahl Verschlage mit den lebenden Tieren brachte ich am 11. Die Tren- nung von dem liebenswürdigen Manne fiel uns allen schwer. Sehr überraschte es uns. zwei jung aufgezogene Silbermöwen von Skopelos. in bei Herrn Langhadis. ziemlich viele Unsere Rückreise gestaltete sich dadurch etwas unangenehm. von denen ich zwei auswäldte und billig erstand. und die Abende ver- 1837 bestehenden. in einem Laden des Städtchens eine Anzahl Luchsfelle zu erblicken. welcher . Die nach dem arkadischen Berglande ansteigende Bahn- und als wir uns der Hochebene von Tripolis näherwar das Klima mit einem Schlage ein anderes. Mit väterlicher Fürsorge erteilte für die bevorstehende Gebirgstour mir Dr. Juli belehrenden Zusammensein mit Dr. zumeist im aus. welche derselbe Leider befanden sich dieselben hatte. die sichtbar. viel kühleres geworden. in einem unbewachten Augenblicke acht fertige Bälge vernichtet habe. und 8. Juli benützte ich zu einem zusammen mit Dr. der uns durch sein Spielen und seine außerordentliche Zutraulichkeit stundenlang erfieute.30 Ornis balcanica. von Bayern und Österreichern gegründeten Klub „Philadelphia". Krüper unternommenen Ausflüge per Bahn nach Tripolitza. ein von Dr. die wir von Jura mitgebracht hatten. daß unser lebender Steinmarder. Unter ebenso angenehmen wie nützlichen Geschäften vergingen der 5. worunter sich so manche selten vorkommende Art brachten wir in angenehmer Gesellschaft in dem seit befand. und ein wilder. Die beiden Leonis erwarteten uns schon an Bord des kleineu griechischen Dampfers „Margarita". der Sturmvogel von Strongylo. Es kam eine kleine Menagerie dort zusammen: In der bei angelangt. suchte ich 36 in der Umgebung der Hauptstadt gesammelte Bälge in Athen. denn abends sollten wir die griechische Hauptstadt bis sie (mit zum Jahre 1902 des Sturmvogels) glücklich sich des besten endgiltig verlassen. daß der im Gebiete der Balkanhalbinsel nur sehr vereinzelt auftretende Luchs im ich einer sorgfältigen Karste und den Waldresten Arkadiens gar nicht selten in sei und in manchen Jahren Decken zu Markt gebracht werden. beide vom Parnaß im selben Frühjahr den Horsten entnommen. Kriiper. wohin mich Professor Langhadis eingeladen hatte. und gab uns Krüper noch bis zum verschiedene Ratschläge Piräus das Geleite. Krüper erstandener Bonelliadler und ein Bartgeier. hieß es nun von all den lieben Bekannten und Freunden Abschied nehmen. welche überdies später in Sarajevo und mühevollen Umpräparierung unterzogen M^erden mußte. Juli an Bord des Lloyddampfers „Aurora". daß sich bei uns beiden infolge eines Gläschens Rezinatweines bedeutendes Übelbefinden einstellte. älterer Bock von Erimomilos. seine Vogelsammlung zu besichtigen und womöglich anzukaufen. erfuhr ich der Steinmarder. Noch denselben Abend musterte ich die teils in der dortigen Umgebung.

ohne stille Dörfchen. Rotkopfwürger. die häßlichen. Nachdem wir unser Gepäck nach Amphissa traten wir den größten (Salona) vorausgesendet hatten. uns zu fesseln. konnten den üblen Gefährten zurück. ich wurde heute bitter getäuscht und fand statt Selbst die hier anwesenden Rauchlebensvoller Poesie allüberall nur trockene Prosa. ich hatte schäumende Waldbäche. wie ich sie vorher im Lande noch nicht verspürt hatte. Dies . ohne gewerbetreibende Städtchen. war uns noch eine Überraschung beschieden. Grünlinge. sowie die drückende Schwüle waren wohl geeignet. Zweigen der uralten Stämme. vor allem die beiden Zahl- reiche Vögel tummelten sich in den Ölbaumspötter. in 31 Griechenland. die griechische Trauermeise. Brehm. brausende Flüßchen und und sah kahle. Es kamen uns aber nicht viele andere Arten zur Beobachtung oder zu Schuß. welche das gepriesene Wasser der Quelle benützten. welche das Auge ruhelos durchirrt. bedeuteten. sofort herbeistürzende Aufseher das wütende Tier Beim Anstieg gegen Chrysso. alle schon im Vereine mit ihrer flüggen Brut. von romantischen Felsgebirgen umstandene Seen zu finden geglaubt nur mit Steinen bedeckte Berge. die ganze Umgebung verunstaltende Staubentwicklung zu dieser Jahreszeit zu bedauern ist. nicht zu vergessen des schwarzen Kaffees. mit Dörfern von Gärten umfaßt. gerade zur Mittagszeit. lösten wir um so die gesamten gefiederten Bewohner besser auskundschaften zu können. bei seinem ersten Besuche Griechenlands. jede Illusion zu zerstören. verbrannte Ebenen. als wir wieder die nach Amphissa führende Fahrstraße erreicht hatten. die Baumnachtigall. welche man sich von Kindlieit auf von dieser ÖrtHchkeit vorzuträumen pflegt. Felsenkleiber und Blaumerlen. der Diimnieruiig die Anker lichtete. öde. bei welchen nur die enorme. welche hier den Beim Umherstreifen längs der Fahrstraße wurde einem der in ich Nur mit Mühe konnte der Frachtenverkehr zwischen Itea und Lamia vermitteln. dann wieder den ausgedehnten Olivenwald betraten. was an Laberaitteln nur aufzutreiben war. Ich stieg sodann noch bis Delphi aufwärts. zwischen denen hindurch sich der in der Hitze des Südens ermattende Wanderer mühsam seinen Weg bahnt. in ewiges Grün gekleidete Ebenen ausgemalt. in den Reiseskizzen aus Nordostafrika: „Ich hatte mir im (ieiste blühende. nur in dem Augenblicke. von der Französischen Schule in Athen durchgeführten Ausgrabungen daselbst. den ich jemals kennen lernte. jedes frischen Grüns entbehrende Landschaftsbild der dortigen Gegend. unsere Gewehre zu übergeben. schweißgebadet und halb verschmachtet eilten wir in eine Schenke des Dorfes und leerten alles. seltsamerweise ohne Grund von langer Reihe einherschreitenden Kameele angefallen. bewunderte die großartigen. der an Güte dem bosnischen durchaus nicht nachsteht. behauptete. ohne belebenden Baumschlag. als Wächter dieser Gegend keinen Schuß hier dulden zu dürfen. Als wir ihm Sobald wir uns in eine alle lange Kette auf. und gelangte endlich zur kastalischen Quelle. schmutzstarrenden Wäscherinnen. abwehren. mit freundlichen Olivenwäldern und Zypressenhainen. und forderte uns in barscher Weise auf. Eindruck nicht recht mildern und gar bald kehrte ich zu den Felsenschwalben. Es eilte nämlich ein ländlich gekleideter Mann mit den Zeichen höchster Aufregung uns entgegen." — und dann die Gebirgsbachstelzen. er möge sich legitimieren. gegen Mitternacht den kärglich mit Glühlampen beleuchteten Isthmusdurchstich durchfuhr und um 7 Uhr früh in Bucht von Itea die einlief. und ich erinnerte mich dabei lebhaft der AVorte eines A. -wurde er grob und drohte.III. erreichte die Hitze an diesem Tage eine Höhe. be- und schönsten Olivenwald. in denen die goldene Orange und saftige Feige den Frem- den entgegenschimmert. Stieglitze und Kappenammern. Das ausgedörrte.

. das um 7»'' Uhr abends erreicht wurde. Ab und zu erscheint ein Steinadler und manchmal zeigt sich auch der Baumfalk. um der gewaltigen Kiona näher an den Leib zu rücken. so erblickt man gewöhnlich weite Strecken wie beschneit mit einem kleinstrauchigen Seidelbast (Daphne oleoides). Hier beobachtete ich zunach längerer Pause wieder einen unterseits sehr lichten Bonelliadler und später nächst tendem beim Betreten der Apollotannenbestände mehrte sich das Vogelleben ganz bedeutend: Eichelheher trieben hier ihr munteres Wesen. Baumpieper. aber von eigentlichen alpinen Raseiimatten ist nirgends eine Spur vorhanden. Gegen Abend erreichten wir das höchstgelegenc Flirtenlager und bekamen wo einige Halacsy und M. später aber mahnten sieben Alpendohlen. des höchsten Berges des Königreiches. Raubvögel sieht man wenige. Der 15. Betritt man dann die alpine baumlose Höhenzone. den Leuten den Lihalt unserer Papiere auseinandersetzten. aufsteigen. indem sozusagen unmittelbar aus dem Karst. Juli war zur Besteigung der Kiona. da ihr ganzer Unwille auf sie Abmahnungen des Wirtes. Freilich sieht dort der Waldboden ganz anders aus als bei uns. bestimmt. bildet sich infolge des abrinnenden Wassei's einiges Grün. trotz der unsere Zimmertüren. graue Steinschmätzer.'icbt möglieli gewesen und nötigte uns ein Lachen ab. wäre die Sache wahrscheinlich für uns recht unangenehm geworden. wenn nicht ganz zufällig ein Wagen voll Gendarmen aus Amphissa entgegengekommen wäre. Bewaffnete Polizeiagenten in Zivilkleidung drangen. wäre nun freilicli drei bewaffneten Leuten gegenüber niclit so b. wo man auf die ersten Schneeflecken stößt. es gab sie ihre bis spät in die konnten wir mit zwei Maultieren für das Gepäck zu dem (iebirgsdorfe Segditsa. Juli wurde schon vor 5 Uhr aufgebrochen. als ob wir uns lOOü m tiefer befinden würden.32 Ornis balcanica. Labetruuk köstlichen Quellwassers bei der Kapelle Hagios Nikolaos. doch konnte dies der Tragtiere wegen nur auf bedeu- Umwege durch die östlichen Vorberge geschehen. der dort unsere Legföhre zu vertreten scheint. die. welche von hier aus ohne jede vSchwierigkeit durchzuführen ist. uns für Räuber oder Spione hielten. Das Aufarbeiten der geschossenen Vögel sowie das Einlegen der gesammelten Pflanzen beschäftigte uns alle den ganzen nächsten Vormittag und erst nachmittags und ernstlich bedrohten — kurz. Die dortigen halbwilden Hirten l)ewillkommten uns äußerst freundlich und sorgten in jeder Hinsicht für unsere leiblichen Bedürfnisse. 2512 m. Bei der enormen Hitze gab es so gut Li angenehmster Erinnerung an diesen Weg ist mir ein wie nichts zu beobachten. Aber selbst nach unserer zwei Stunden später erfolgten Ankunft und Einquartierung in Amphissa gab es an diesem ereignisreichen Tage noch keine Ruhe. Heider nach Schlafstelle denselben Platz angewiesen. Da aber auf seine Ptitfo von allen Seiten seine Kameraden herbeikamen. ohne jedes Unterholz die Tannen emporstreben und nur hie und da ein kleiner Ahorn (Acer heldreichi) oder ein baumartiger Wacholder von erstaunlicher Größe (Juniperus foetidissimus) das monotone Waldbild unterbricht. Gartenammern und Hänflinge sind in dieser Region die typischen Vertreter der Vogelwelt. Dort. des Lesens kundig. Anfangs begegneten wir wieder denselben Vogelarten wie am Vortage. als meine Landsleute und ihren botanischen Exkursionen geJalire früher ruht hatten. Meisen lockten im Tannengezweig und mehrmals traten wir mitten im Walde das schöngefärbte Steinhuhn auf. Freunde Dr. Hausrotschwänze. v. lang entbehrter Am 14. gegen den Später vor bis entlud sich Gewehre in Anscldag brachten Nacht hinein großen Spektakel. den Wirt.

zogen Santarius und ich es vor. Heldreich besungen und gepriesen hat. das sich zu unseren Füßen entfaltete. Auch Weißkopfgeier und mehrmals sogar der Bartgeier sowohl in alten als in braunen. Es wird wohl nicht mehr Derjenige von den letzteren. einige Olirciilcrchen od Gi'ioelipnlanil. Präparate und die Roisor. wir in Gebirgscharakter und an vielen Stellen ihi'en wärtigen. uns auszurasten. Am fünf Stunden die Strecke von Dremisa über Stromvi nach Ober-Musinitsa gemächlich zurück. welcher auffallend zerstreut lange dauern. Als ein das Marschieren in diesem Landesteile sehr erschwerender Umstand mag der allgemein gebräuchliche Unfug bezeichnet werden. was ihm fehle. an die ansehnliche Höhenlage. Während in den Hochregionen noch das Schnalzen eines größeren Sch^varmes Alpendohlen zu hören war. welche noch einige Reste dieser Wildart beherbergen. dieser Tage für seine Missetaten im Staatsgefängnis zu Nauplia enthauptet werden sollte.S . es bedrücke ihn sehr. bei den ersten Apollotannen. erfreute uns tiefer unten. Gemse Griechenland vollständig durch die Unvernunft der Kiona und der Veluchi sollen die einzigen Gebirge sein. selten auffindbares Kräutlein. daß von Seiten der Bevölkerung während des Sommers jeder Weg. Durch die Baumwipfel wirbelten bienenschwarmartig die Stadtschwalben mit ihrer Bewohner bis die in ausgerottet sein wird. sammelten wir in der Umgebung dieses Kara Wuni genannten Platzes. In Ober-Musinitsa hatten wir Zeit. beeinträchtigt. die flüggen Brut. was nach mehrmaligem Kreuz. Auf unser Befragen. aber gleich- war es ein großartiges Landschaftsbild. . teilte er mit. jeder Fußsteig zur Anlegung von Wasserzuleitiingen zum Zwecke der Feldbewässerung benützt wird. daß sein Bruder. die Pflanzen umzulegen und einige zeit fertigzustellen.und Quertraversieren auch gelang und eine immerhin beAvohl merkenswerte touristische Leistung derung setzte. war und einsilbig. das Schnarren der heimatlichen Misteldrossel und das flötende Steinrötel. eine Gegend. Der Parnaß. Die Hirten brachten die Kruken eines am Vortage von den bösartigen Schäferhunden zerrissenen Gamskitzes und einmal sah ich selbst ein kleines Rudel des hier mit Recht doppelt vorsichtigen Wildes über ein Geröllfeld sprengen. welche vor Jahren der bekannte Botaniker Th. und Alpenflücvügel. v. Der Rundblick war durch Gipfel Pyramide Dunstraassen wohl einigermaßen. Auch die botanische Ausbeute war eine reiche. der Wirt beanspruchte für eine bescheidene MahlÜbernachtung 33 Drachmen. in der wir uns befanden. Die endemische PotentiUa l-ionae Halacsy war besonders üppig entwickelt und bei der mühseligen Weiterkletterei auf dem zerrissenen Grate entnahm ich den Felsspalten das liebliche < hnphalodes luciliae sowie manch anderes. welche sogar unsere Hirten in Verwun- in der Sennerei das Kommando führte. daß man sich in Hellas befindet. sich zu vergegen- Als auffallendste Erscheinungen aus der Vogelwelt wären hier unser gewöhnlicher Dorndreher (Lanius colhirio) und die Ringeltaube zu erwähnen. Statt die beschwerliche Grattour nochmal zurückzulegen. Nachmittag stiegen wir dann gegen Norden nach Dremisa zu Tal. bildete. der wegen eines Raufliandels einst ins Gebirge geflohen. der Schlag des Buchfinken. namentlich gegen Süden zu. von welchen einer gerade von der gut erhaltenen aMog.III. den Abstieg direkt durch die Wände zum Hirtenlager zu versuchen. ist es kaum möglich. Da am folgenden Morgen die Maultiere durchaus nicht zur Stelle zu bringen waren. Klephte (Räuber) geworden und später gefangen genommen worden sei. Ornis balfanii^a UI. jugendlichen Exemplaren zogen durch die reine Gebirgsluft dahin. Sie verleugnet nirgends Juli legten 17.

schwer erreichbaren Felsenvorsj)rung unseren allbekannten Türkenbund (Li/mm mnrtagon) und um die Mittagszeit befanden wir uns schon hoch in der alpinen Damals kamen genau dieselben Vogelarten Region. als dessen häufigste Bewohner die blaugrauküpfige Ammer und der Felscnkleiber bezeichnet werden können. des angebotenen Obolus doch trennte. Krü]ier. Augeblich Himmelskörper in der Nähe der Insel Tinos ins Meer gefallen sein.34 Ornis balcaiiica. Seiner Mitteilung zufolge hätte nämlich an diesem Tage die jüngste Zeit Avegen des Käuljerunwesens in versichern. Wenige Minuten nach Y2 Uhr mittags hatte ich das Glück. tief Bürger zur Beobachtung wie mit Schnee ausgefüllten der griechischen Fauna. ich einen in dem neuen obersten. Maximilian Meyer. als wir den Abstieg gegen Westen nach Granitsa. und ich weiß auch nicht. was mir in späteren Jahren Leonis öfters erzählt hat. Es war schon ziemlich spät am Nachmittag. da der Dampfer statt vormittags erst um ^jAi Uhr nachts einlangte. daß diese ganze Landschaft Iiis in schlimmem Hufe stand. Umwegen nach ii'rcgeführt uns zu umzingeln und aufzuheben. ob es wirklich Tatsache ist. Knapp vor der Abreise fügte ich unseren Sammlungen noch einen ethnographischen Gegenstand hinzu. Der weißglühende Streifen nahm gegen den Horizont an Mächtigkeit deutlich zu. Ohrenlei'che schoß. einem echten Gebirgsdorfe durchführten. eine kleine auf Bande die Absicht gehabt. Juli). um daselbst den Dampfer nicht zu versäumen. genau von der Form der sogenannten Römerbrücken in der Hercegovina. spät in die Nacht liinein. da am folgenden Küste erreicht werden mußte. obwohl ich ihn persönlich samt Porto und Trinkgeld dem Postboten übergeben hatte. Nach neunstündigem Marsche ^var der Hafen (niclit die auf einer Anhöhe landeinwärts liegende Ortschaft) Vitrinitsa erreicht und wir alle trotz der bedeusoll dieser tenden Hitze munter und guter Dinge. nämlich das soldaten — Zeichen der Gewalt eines griechischen Polizcivon der er sich nach einigem Widerstreben in Anbetracht sichtbarste die Lederpeitsche. Große Dürre und armselige Vegetation zeichnet diesen Küstenstreifen aus. Zuletzt schrieb ich noch einen ausführlichen J^rief an Dr. der vorgerückten Stunde die Bekanntschaft Um 4 Uhr früh legten wir in Patras an. In Vitrinitsa verbrachten wir dann den ganzen nächsten Tag unter großer Langweile. Zunächst führte der steinige Pfad in das enge Felstal des Mornos. aber bezüglich am der Ausljeute recht lohnend. dieser Stelle darf nicht unerwähnt bleil. Auf dem Dampfer des maclitc ich trotz Archäologen Dr. nnr entdeckten wir Schuttkar Schneefink nämlich den während erbeutete. geflügelten (Montifringllla eine noch nivalis). durch die Granitsa vorausgeseudeten Tragtiere seien worden und hätten uns vergeblich in die Spießgesellen aber dem nach Nordwesten streichenden Teile der Vardusia aufgelauert.ien. Ich kann nur daß ich nirgends und niemals diesbezüglich eine böse Erfahrung machte. übersetzt. ein mit dem grellen Sonnenlichte an Lichtglanz wetteiferndes Meteor fallen zu sehen (19. folgenden Tage ziemlich Santarius sammelte auf einem schattigen. der aber leider sein Ziel nicht erreichte. Der Aufstieg von liior auf den ICorax (Vai'dusia) war beschwerlich. auf der benachbarten Kioiia. . den man hier In Granitsa arbeiteten wir alle bis Tage unbedingt die auf einer kühnen Steiubi-ücke. der indessen keine sonderlich schöne Aussicht bot. dem Gepäck An wo uns unsere Tragtiere mit bereits erwarteten. dem Santarius Stück Unmittelbar darauf betrat ich den von zwei kahlen Gipfel des mächtigen Gebirgszuges.

mit der „]\Iaria Theresia" mein lieber. Nach bloß dreistündiger Fahrt kamen wir um An 7 Uhr abends in der HaujJtstadt an. nahm die griechische Tags darauf traf pünktlich. bis ich wieder nach den Gefilden des Südens aufbrechen konnte. Seeschwalben und Strandläufern mangelte es nicht. mit Rücksicht auf die Vergrößerung der merk auf die in der Lagune im Westen schien es mir von größter Sammlung zunächst das Augen- des Landes sich alljährlich ansammelnden . so daß wir genug Interessantes zu sammeln hatten. kaiserlichen schön gelegenen Villa daselbst abzusteigen und seine Gäste zu sein. der.-. die ornithologischen Forschungen in Griechenland fortzusetzen. Zweite Reise 1897. Nur von dem lieblichen Gesang der meisten Vögel. uns ohne viel Bedenken einlud. Hier war der Aufentlialt nur kurz. alter Freund Finanzrat Pogorelc aus Sarajevo ein. Jedenfalls enthält seltenen Ranunndug spreÄizenhoferi zu er- der prächtige Garten sehr beachtenswertes Pflanzen- materiale. Der tatsächliche Abschluß der ganzen Reise erfolgte am 30. als er unsere Absicht erfuhr. des Herrn Pierry jun. Wichtigkeit. Nach Vcrabsclneduiig der beiden Leonis „Athena" uns am Abend auf und am 22. Bei der Weiterfahrt von Gasturi nach Hag. Damit waren aber auch die schönen Tage in Hellas für dieses Jahr vorbei und geraume Zeit vergehen. aber angenehmen Räumen der Pension Julie in Korfu. Juli eine eingehende Besichtigung und Ptlanzgartens. dann am 26. Als nach einer Pause von zwei Jahren die Verhältnisse es gestatteten. um die so erfolgreich begonnene Neuerforschung der seit langem vernachlässigten Kunde der Tierwelt dieses Teiles von Europa nach besten Kräften fortes sollte zusetzen. wie verabredet. 35 Griechenland. allein die griechische Militärwache duldete nicht einmal die Annäherung au die Umfassung des unbewohnten Schlosses. wo wir nach denkbar angenehmster Fahrt auf der „Vesta" wohlbehalten ans Land stiegen. um mit mir gemeinsam noch einige Tage auf griechischem Boden zu verbringen. Ammern und Würger herumtrieb.III.•3* . wo uns ein 34 Jahre dort angestellter erklärte und uns sogar noch von dem Besuche des Botanikers diese Exkursion schloß sich des königlichen Parkes Gärtner aus Krain alles Spreitzenhofer und den Fundorten des zählen wußte. zumal sich schon überall die flügge Brut der Grasmücken. in Deka zu übernachten und am anderen Morgen vor Tagesanbruch gegen Süden weiterzufahren. um wenigstens von außen das damals für jeder- mann noch vollständig unzugängliche „Achilleion" zu betrachten. die uns hier im April erfreut hatten. Juli vor 10 Uhr vormittags befanden wir uns wieder in den zwar kleinen. Deka machten wir ganz zufällig die Bekanntschaft mit einem eben so eleganten als virtuosen Radfahrer. So verbrachten wir dann im Hause und in der Gesellschaft des liebenswürdigsten Koriioten. Auch zu dieser Jahreszeit war das Vogelleben in den stark betauten Büschen ein sehr reges. in seiner idyllisch Schon um 2 Uhr früh fuhren Avir weiter und erreichten mit Tagesanbruch das Südende der Lagune von Korissia. Juli in Triest. den wir je kennen lernten. Aber auch an Möwen. Nach kleinen Spaziergängen in der näheren Umgebung der Stadt fuhren wir am 24.. einen höchst angenehmen Abend. nach Gasturi. Juli nachmittag. war jetzt nichts mehr zu hören.

und in Govino erzählte mir. welche hier alljährlich zu jagen pflegen. daß es schnepfe. der In fanden wir zu unserer großen Befriedigung „Pension Julie" Alten und bald gesellte sich uns dort ein Herr zu. AVoliin wir aber auch unsere Schritte lenkten. gegenüberliegenden Albanien stammend. aus dem Kollektor Ludwig von Führer und dem altbewährten Johann Santarius zusammen. Ganze Körbe mit Waldschnepfen. Wintergäste zu richten und dann einige Teile des Peloponnes zu bereisen. Nach ziemlich angenehmer Fahrt. Braunellen. wie er hier zu dieser Jahreszeit so häuftig verließen wir alle Umgebung am am Yido gleich während unseres ganzen Aufenthaltes Zeugen der unablässigen Verfolgung unserer Singdrossel sein zu müssen. Auffallend erschienen mir einige Ringeltauben und ein Sehwarm a. nach dem Norden der Insel gegen Kap Katharina. Bei dieser Fahrt ruderten wir auch an den eleganten Yachten der Engländer vorbei. Enten und Singdrosseln. Amseln. zum größten Polatzek. Sowohl am Meeresstrande wie in den landeinwärts gelegenen (_)livenwäldern herrschte reges Vogelleben. Die schönen Schwarzkopfmöwen hielten draußen auf offener See auf. Januar unternahm ich bloß eine kleine Bootfahrt im Hafen von Manduehio. Quaranta. drossel. Grauammern. Insel Buchfinken. Rotkehlchen. die Am 11'. welcher für das manche Seltenheit gesammelt hatte und dessen Ratschläge uns waren. m. verließen wir Triest am 14. Hier wie dort stießen wir überall auf ganze Trupps von Jägern und bis spät abends war des Knallens kein Ende. daß hier der Jagdbetrieb vom Teile vollem in Gange war. um der in der Bucht von Potamo und Govino zu beol:)achten und zu sammeln. die Insel wieder verlasse. außer mir. wurde Korfa Woche am 16. auftritt. nachmittags erreicht und hier die Weiterfahrt für eine unterbrochen. um aucli in diesem Gel)ietc eine Übersicht über die Verbreitung der cliarakteristischesten Arten ewinnen. Mit Munition und allem Nötigen reichlich versehen. Wiesenpieper. verrieten. Ein kleiner Ausflug nach der vor Tage nach unserer Ankunft lenden Wintergäste: sehr. deutlich erkannter Felsenschwalben. wohl aber hie und da eine Wein- Bei heftigem Platzregen. ohne daß gerade irgend eine große Seltenheit unser Interesse hätte besonders erregen können. dem Hafen gelegeneu vermittelte uns die Kenntnis der häufigsten 18. namentlich von Laubsängern. Januar zum dritten ]5eder Lagune von Korissia und am '2'2. suche . Zaunkönigen. die I5ewohner für eine wenig mehr lieferte als vier Lachmöwen. J. Januar die Stadt in der Richtung gegen Norden. Bündel auf den Markt! daselbst wei- Täglich kamen schwere Misteldrosseln waren nie dabei. P. Nur einen in der Bucht fischenden Flußadler verfolgten wir Im niederen Gesträuch wimmelte es von überwinternden Klein- vögeln. daß keine einzige Waldauf Korfu einfällt. Januar an Bord des „Helios". ja Wir bedauerten auch Wachteln.36 Ornis balcaiiica. Zwei größere Ausflüge folgten dann zu Wagen am 20. da er das Terrain der ganzen Insel seit alles beim Museum schon so willkommen längerer Zeit genau kannte: es war der hier doiipelt Hauptmann i. Die Reisegesellscliaft setzte sicli diesmal. mit verlangenden Blicken. SchAvarzplättchen u. mit Ausnahme der Strecke von Brindisi bis Sta. man Ehrensaehe betrachten. überall vernahm man die Schießerei der auf Schnepfen und Singdrosseln ausgerückten Jäger. während uns Leonis in Patras erwarten sollte. Bündel von Waldschnepfen aus der Gegend von Butrinto (am Festlande) hingen gleiß- die sich stets weit nerisch an Deck.

«37 Trotz häufiger Kegengüsse war Jic Luft so warm wie in einem Gewächshause und beim scharfen Marschieren benötigten wir unsere wärmeren Kleider niemals. Hier sowohl als bei der Weiterfahrt am folgenden Morgen wurde der „Urano" wir auf fortwährend von einer Schar südlicher Silbermöwen und einigen Schwarzkopfmöwen umschwärmt. so . Bussarde und Kornweihen zeigten sich ein paarmal. erreichen konnten. GriücheulaiKl. karstigen Hänge mit den Eichenjungbeständen weit mehr an hier vermeinte Hcreegovina viele Teile der an eine griechische Gegend. Riesige Fluge von Lerchen (alle drei bekannten Arten) und Finken trieben sich in den Weingärten umher und aus den Sumpfstellen scheuchten wir Bekassinen und Haarsclinepfen anf. vormittags verließen dem uns von 1894 wohlbekannten „Urano" den Hafen der Hauptstadt. ])ie See ging noch immer sehr hoch und es gab wenige Reisende in froher Stimmung an Bord. JMissolonghi. zu welchen sich für eine halbe Stunde auch eine deutlich erkannte Dreizehenmöwe gesellte. aber zu sammeln gab es nur wenig. ti'effliche Inhaber des Die notwendigen Anmeldungen und Vor- stellungen beim Konsulat und bei der Stadtpräfektur. obwohl diese sonst so idyllischen Gewässer gerade jetzt einen über- wältigenden Anblick lioten. daß wir schon am Nach- mittage desselben Tages nach Kryoneri überfahren und von dort mit der Balm unser Standquartier für längere Zeit. aber des Morgens war das erste Geschäft die Wahl einer passenden Behausung. Hier man gar nicht mehr auf Korfu zu weilen. Unter Blitz und Donner stiegen wir wieder gegen Episkepsis hinan und gelangten um erst Mitternacht nach am Lloyddanipfer 23.Iir. denn die ganze Landschaft erinnerte durch ihre kahlen. daß in Kryoneri in der Dämme- den AVändcn des Varassovo über unsere Häupter der Phidariscbene zustrich. Bei der Einfahrt in den Hafen von Patras erschienen sogleich eine und auch einige Leonis Menge Lach- Zwergmüwen beim Dampfer. Lifolge des Unwetters traf der Korfu gar nicht ein und wir wurden infolgedessen mit in sämtlichen Vorbereitungen zur Weiterreise leicht fertig. Die Düne erwies sich leider damals als ebenso vogelleer wie die Lagune selbst. wälirond zwei Jäger mit einem Bündel Ringeltauben und sechs Reiherenten uns entgegenkamen. allerdings möbellose Behausung für 40 Drachmen monatlich Die erste gemietet zu Sie lag am Westrande von Missolonghi mit freier Aussicht auf daß später wiederholt einzelne Seevögel vom Balkon aus geschossen haben. unansehnlichen Dörfchen vom Sau Salvator Episkepsis und von wegen Zeitmangels im Laufschritte nach der nördlichen Küste der Insel. dann das so wichtige Einwechseln des unbedingt nötigen Kleingeldes nahm einen so glatten Verlauf. als Längs des Küstensaumes zog ein großer Schwärm Dohlen und Saatkrähen dahin. aber nach kurzer Fahrt zwang ein gewaltiger Scirocco das Schift' in der Bucht von Levkimo (im Süden der Lisel) Anker zu werfen. die Lagiinen. Nacht schliefen wir in dem einzigen Absteigequartier des Städtchens (im Apothekerhötel). Januar der Stadt zurück. erwartete uns natürlich schon geraume Zeit und der Hotel „Patras" hieß uns freundlich willkommen. Erst am 24. Der behäbige Polizeimajor war uns bei der Suche sehr behilflich und dank seiner Verbindungen hatten wir das Glück. Viel anstrengender (Pantokrator) nach war die Partie über das Gebirge westlich dem hochgelegenen. Gleichsam rung ein als mächtiger Vorzeichen betrachtete ich Uhu aus es. in kurzer Zeit eine für unsere Zwecke wie geschaffene. nur in bedeutender Entfernung von uns Aviegten sich hunderte Pfeifenten auf den Wellen.

Wir riclitcten uns also in dem aus drei Zimmern und einem Vorzimmer samt einer Küclie hestehenden ersten Stock des Gebäudes so gut es ging häuslich ein. so — der Jagd auf Wasserwild. und am Ende die dortigen Handhabung derselben eine Bewohbewun- außerdem jede Luftströmung durch Hissen äußerst primitiver Segel ausgenützt. Grünlinge. Nach und nach lernten wir fast alle Lagunenteile der näheren und weiteren Umgebung durch fortgesetzte Kahnfahrten kennen. Da die Lagunen auf viele Kilometer Entfernung nirgends über 2 m tief. Baum. gab . damit sie besser ner. Meisen und Singdrosseln trieben. charakteristischesten Die Möwen und See- Vertretern: der wären noch zwei Ichthyophagen zu erwähnen. nämlich Eisvogel und Fischadler. Während in den (Jlivenwäldern alles von überwinternden Gilsten. Schließlich meisten dienlich zeigten. Diejenigen Punkte. fröhlicliste man Jägcrleben. mehr Mittelsäger. bleiben. sorgten für Milch zum Frühstück — kurz jeder von uns war bis sjiät am Abend beschäftigt. unser neues nur möglich zu gestalten. dann namentlich gegen die Mündung und den Unterlauf des Phidarisflusses über Känurion hinaus. Aber auch zu Fuß wurden fleißig Ausflüge unternommen. Abgesehen davon? daß die oben erwähnten Wasser. die unablässig nach Nahrung in die Dagegen gab herrlichste Zierde bildet aber unstreitig die unglaubliche Anzahl von schwalben der verschiedensten Rosenbauchmöwe und der Arten mit ihren es umso- geringe Tiefe tauchten.38 Ornis ^alcanica. hier die harte Jahreszeit zuzubringen. Avaren die Gegend des Salzmagazincs nördlich Badehütten östlich der Stadt Missolonghi. zimmei'ten Stellagen. fast Diese langen Stangen laufen im Boden haften ohne Ausnahme Fischer. Januar angefangen begann für uns das Heim so wolm- lich als sich nur vorstellen kann. welche die riesige Masse der in den Lagunen vorhandenen Fische veranlaßt. besitzen in der Natürlich wird derungswürdige Geschicklichkeit. die hier ebenfalls nicht fehlten. Laubvögel. in drei Spitzen aus. Ein ganz anderes Bild bot wieder das Vogelleben am Strande. welche zur Beobachtung und zum Erbeuten dieser Herrlichkeiten sich und die am kaspisclien Seeschwallje. So ungesund auch die widerlich der Auldick der von Sumpf und Schlamm umgebeneu für den AVeidmann und sammeisten Fremden auch sein mag Häuser gewiß den melnden Ornitliologen gibt es nicht leicht ein vorzüglicheres Plätzchen zur Ausübung auf das in zahlloser Missolonghi ist. und von dem wir gleich in den ersten Stunden unserer Anwesenheit sieben Stück über den Häusern der Stadt kreisen sahen.hie und da der gedämpfte Schlag des Cettis Sängers zu hören. Stieglitze. wimmelte. zum Teile weit von Norden eingetroffen. von dem wir -wußten. Wie erstaunte ich über den Mangel jeglicher Ruder in dieser Gegend. werden alle Boote ausschließlich mit Stoßstangen vorwärtsgetrieben. war im dichten Röhricht zu dieser Zeit alles still und ihr munteres Wesen nui. indem Buchfinken. meistens aber noch viel seichter sind. mieteten Bettstellen. Tische und Stühle. Vom 28.und Schwimmvögel dem Wellcnsaume entlang zogen. in die dortigen und dazwischen liegenden Olivenwälder und Gärten. das Buchstäblich von der Haustlur an eröffneten wir oft Jagd Lage von die Menge versammelte Wassergeflügel. wurden. So in der Richtung gegen Aetolikon. In erster Linie sind es immer die Fischfresser. große zu sehen war.und Haubenlerchen. Gleich bei unserer ersten Kahnfahrt in der Michtung gegen Aetolikon lernten wir den Reichtum an gefiederten Wintergästen kennen. Obenan steht in dieser Beziehung der krausköpfige Pelikan. Ihm zunächst an Fischverbrauch stehen dann die Scharben. vou welchen aber eigen- tümlicherweise hier bloß die gewöhnliche. daß er bis zum heutigen Tage in der dortigen Gegend nistet.

hatten aber den Weg verfehlt und gelangten nach mehrstündiger.30 III. Nur die äußerst bösartigen Hirtenhunde werden in dieser Gegend. t'ilr Da wiegten sich häufigsten stets die Rohrweihe in der Luft. um den Appetit der Kauflustigen mehr zu reizen. griechischen Mittelbuntspecht. Die Menge der in der Umgebung von uns geschossenen Wasservögel war oft so sich ganz oben groß. um nach- zusehen. Februar mit der Bahn nach Kryoneri und von da auf den Varassovo. Will man aber ihr ständiges Winterquartier kennen lernen. ungestörtes Dasein während der rauhen Jahreszeit Außer führt. südwärts gelegenen Hauptschlucht rudern und erstiegen in derselben in 2 Y« Stunden den Gipfel des merkwürdigen Berges. dem an felsigen Stellen der Zippammer. da des schönen Wetters wegen in diesen Tagen reiche Beute gemacht worden war. Leider war bei der einen nach griechischem Brauche die Brust zur Hälfte kahl gerupft. Goldregenpfeifer mit See und Sandregenpfeifern al). und dann zeigten sich die Höhen ringsum regelmäßig mit Neuschnee bedeckt. Man nach gelangt wachsenen Hänge zunächst ausgefüllt sind. lebensgefährlicher Kletterei erst bei vorgeschrittener Dämö merung nach Kryoneri zurück. Einen zweitägigen Ausflug unternahmen wir am 3. die in mancher Hinsicht an die mitteleuropäische Heimat erinnert. aber ziemlich ausgedehnte Eichen- und Kasta nienwälder. ihr man begegnet hier verschiedenen Meisenarten und dem Baumkleiber. in mit die der baumlosen. und endlich Überschreiten in Täler. Einigemale wurden Steinhühner aufgetreten und Blaumeisen. Kicht immer entsprach die Witterung der südlichen Lage. dann muß man ziemlich hoch den Arakynthos (Zygos) kleine und mittlere (gewöhnliche) Bekassinen auf. Zu solcher Zeit kommt dann die überwinternde Waldschnepfe zur Freude der zahlreichen Jagdfreunde in die Ebene herab. ob sich nicht ein leckeres Mahl finden ließe. am unsere Flinten. Abends nach Missolonghi zurückgekehrt. hinansteigen. und konnte Santarius und Führer waren kei- inzwischen zur Auskuudschaftung auf den Varassovo gestiegeu. nur mit Phlomis be- üppiger. ein paar Steinadler. daß wir alle zugreifen mußten. wir einen ebenso liebenswürdigen sigen Lehrer als Diamantis Soustas um die Konservierung zu bewältigen. tiefen Felsrisses. doch erreichbar. nicht nur lästig.t4 her bekannten Schlucht. woselbst unsere Waldschnepfe ein beschauliches. Oft gab es rauhe Bora mit Regen. da scheuchte der Tritt überall während die großen Brachschnepfen Große Schwärme von Alpenstrandläufern wechselten mit kleinen Flügen von Steinwälzern. Auch zwei Ruderenten (Erismatura leucocephala) gab es dabei. es am Ufergelände stets und Ziele reichliche Weihen verschiedener Arten. fanden wir alle Verkaufsläden voll mit verschiedenen Enten. Eine Menge Aasgeier. war dann mehi'ere Kolkraben waren Führer leider nur der letztere erlegte eine Alpenbraunelle Vogel mit vieler Mühe die auffallendsten Bewohner des und einen Alpenmauerläufcr. verfallene Kapelle findet am Ausgange der Schlucht. schon von weitem ihr Heil in der Flucht suchten. beobachtete hier die Paarung des Bonelliadlers gamen. Den zweiten Tag ließen wir uns im Kahn bis zur großen. der vorsichtigste aus dieser Gruppe blieb aber stets der Kiebitzregenpfeifer. gelehrigen Schüler in gefunden. sondern auch geradezu gefährlich. und sammelte eine Reihe bereits zu so früher Zeit in Blüte stehender Phanero- Leider hatte ich mit dem Bonelliadler ausgesprochenes Pech nen dieser herrlichen Raubvögel erlangen. Rotkehlchen und Waldlaubvögel waren die Vertreter der Kleinvogelwelt. Gricclienlaiifl. Den ersten Tag verbrachte ich mit Leonis in der uns von 18'. Derselbe dem stand Bald hatten in Missolonghi ansäs- uns während unseres . immergrüner Strauchvegetation schüttere. Eine kleine. zwei alte Bartgeier.

weil wir bisher bloß den grauen und den großen Silberreiher hier kennen gelernt hatten. Februar der Himmel nach längerem Unwetter sich geklärt und die ]5ora nachgelassen hatte. eine nur mit dem Kahne erreichbare Luderhütte auf einer Schutthalde des Varassovo. daß wir nicht das einzige im Städtchen vortut nach Sarajevo. dann Waldschnepfen und Bekassinen stellten wir hier fest. durchschnitten wir Buchstäblich taurasch. stengeln auf Ansitz Am meisten beschäftigten uns daljci die kaspischen Sceschwalben. Als Führer hatte sich uns ein äußerst intelligenter junger Mann namens Petros. den (iolf von Prokopanisto. durchs Los bestimmt. Amseln. als am 1*. Februar bezog je einer von uns. Eine zweite größere Exkursion unternahmen wir im Boot nach den westlich gelegenen Lagunen und Dünen bis Tholi in der Nähe vom Kap Skropha. Von Wasserläufern ließ sich bloß der Rotschenkel und der helle (Glutt) sehen. Nachdem zum Schlüsse noch vier Schlageisen für umherstreifende Scliakale (^leider erfolglos) aufgestellt worden wai'en. Die Zeit drängte zur Rückfahrt nach Missolonghi. welche in langen Ketten zu dreißig und mehr gegen Westen zogen. aus Fischen und den von uns enthäuteten Körpern der Enten und anderer Vögel bestehende Mahl bereiteten. sclnvarzköpfige Sänger und Scliwarzplättchen. welchen scheuchten von immer die Pfeifsende von Enten und Sägern enten die Hauptmasse bildeten. Außerdem blitzte und donnerte es heftig. vor welcher wir ein großes Stück eines im Sumpf erstickten Ochsen ausgelegt hatten. nach allen Regeln präpariert und etikettiert. von welcher sich fünf Pelikane erhoben. deren Kehlsäcke zum Zeichen der beginnenden Paarungszeit bereits blutrot leuchteten. wo wir in der Nacht trotz unserer warmen Kleidung tüchtig froren.40 ()riii. in die Halb erstarrt betraten wir sjiät abends unser Standquartier. welche genau so wie die Fluß- Lagune hinter großen so stürzten. Ein prächtiger Morgen ließ uns bald alle Unbill vergessen und beim emsigen Durchstreifen der nahen. leider aber kein einziger von den zu dieser Jahreszeit prachtvoll gefärbten großen Kormoranen. sondern uns selbst das einfache.'j lialcauiiii. von kräftigen Ai'men „gestoßen". bis 17. und Zwergseeschwalbe eifrig tischend sich mit solcher Gewalt daß das Wasser meterhoch aufspritzte. welche ein eisiger Nordwind recht unangenehm gestaltete. Gegen Abend lagen wir alle und es wurde Haufen von Salzkräutern und Rohrmanches dabei erbeutet. Die reizenden Vögel mit ihrem eigentümlich weichen Fluge zogen in größeren und kleineren Scharen bald da-. Auch große. handene Speisehaus aufsuchten. a-anzcu Aufenthaltes mit Rat Fabelhaft billig Avar dazu der starke Rezinatwein dieser Gegend und alle hatten sich mit der Zeit an den Terpentinbeisatz gewöhnt. aber eine Schar von etwa vierzig überwinternden LöfFelreihern setzte uns in Erstaunen. der Bruder des Apothekers. Außerdem war dies der Lieblingsplatz einer beträchtlichen Anzahl überwinternder Avosettsäbler. Vom 12. dichtbewachsenen Düne erwärmten wir uns bald. bald dorthin. und in zwei Booten verteilt. und Tat zur Seite und auch in späteren Jahren sandte er den Balg manch seltener Art. an unser InstiSehr oft kam es vor. scliwarzlialsige und kleine Lapipcntaucher fanden sich hier und zwischen dem fiisch hervorsprießenden Grase auf den sonst nur von Salz- bewachsenen flachen Laguneninseln trieben kräutern sich Cistensänger und Wiesen- pieper umher. wir hier auf. Merkwürdigerweise zogen samt- . versammelten \\'ir uns in der Rohrhütte bei den sehr gastfreundlichen armen Hirten. während die markanteste Erscheinung zweifellos die Brandenten waren. angeschlossen. waren aber nirgends zu überlisten. Auf der nun folgenden Kahnfahrt gelangten wir in eine gegen den Acheloos sich hinziehende seichte Seitenbucht.

Es dauerte eine Weile. Während Führer und Santarius auf den die Horstplätze überragenden Felsen auf das eifrigste fortgesetzt. um wenigstens ein paar Weißkopfgeier zu erhalten. türkenfeindliche Umzüge mit Trommeln und Pfeifen in Missolonghi und Patras störten zahlreiche Militärzüge brachten Truppen.. In diesen Tagen zog sich wie dunkles Gewölk am Horizont jenes politische Ge- zusammen. brachte uns am 22. Prozessionen bewegten sich über die größeren — kurz die Begeisterung mit Fahnen und brennenden Kerzen „Z-r. um die und dauerte Geier von unten begrüßen zu können. felsigen Lisel angelegt und im Boot übernachtet. zu Besuch hergekommen. Sie sagten. der Sohn des Präparators des Museums.l. Das richtige Abschätzen der Entfernung wurde durch die riesigen Wände und Felsmassen sowie eröffnet die dazwischen liegenden Schluchten sehr erschwert. namentlich oft die nächtliche Buhe und Euzonen. Sito folgte kannte keine Grenzen. Die gesamte Bevölkerung schien durch die Aussicht auf einen bevorstehenden Feldzug mit den verhaßten Osmanen in eine Art Freudentaumel versetzt worden zu sein und auch uns forderte man auf der Straße wiederholt auf. erfolgte.-::. die Straßen. Die Zeitungen wurden mit einer wahren Gier verschlungen. von wo der Weitermarsch nach Arta Auch unser wackerer Petros hatte sich verabschiedet und war eingerückt. Fuß mit ihren Kugclgewehren wir einsahen. Wir aber bereiteten eine mehrtägige Segelbootfahrt längs der Küste bis Petalä vor. deren Bewohner sämtlich von . Den Georg man größten Jubel rief aber das Eingreifen der griechischen Flotte unter Prinz in die Ereignisse das Plätze. um womöglich einen der beiden BonelliAthener adler abzuschießen. wir hätten für unser Museum schon genug Vogelbälge gesammelt und sollten lieber dazu noch einige Bälge von gefallenen Feinden beifügen. leckeren jMalile teilnalnnslos vorbei. Einzeln und in an einer kleinen. Linien bis zu fünfzehn vorbeiziehende große welche sich beim nächsten Morgengrauen Kormorane waren zeigten. wurden natürlich Da die kleineren Ausflüge in die Umgebung tagtäglich daß die Luderhütte keinen Erfolg verhieß. bis wir zwei der gewaltigen Vögel zur Strecke gebracht hatten. Das gelang ihm aber ebensowenig wie uns. welchen man Musik zog durch auf Kreta hervor. Ein größeres . bis wir einiger armseliger Hirtenhütten ansichtig wurden. beschlossen wir ein gemeinsames Vorgehen in der Felsschlucht uaiie von Kryoneri. weshalb eine Menge Fehlschüsse unvermeidlich war. nach Agrinion. stieg ich die Sohle der Schlucht empor. faßten. überall hörte = Hoch-) Rufen. erlag er wie so viele den ausgestandenen Kriegsstrapazen. Um 10 Uhr wurde das Feuer über eine Stunde. Dagegen erbeutete er unmittelbar bei Kryoneri mehrere Acceiifor collaris und das Männchen eines überwin- Auf kurze ternden Schlangenadlerpaares. große Kaubvügcl an liclic dem Kolkraben taten sich sichtigen Gleichzeitig 4L Grifchciilaii. die Jagd jetzt lieber einzustellen und mit als Freiwillige ins Feld zu ziehen. die Vogelgestalten. welches wenige Wochen später in Gestalt des griechisch. von zwei erfahrenen Seeleuten geleitet. nur die sonst so vortaglich daran gütlicl). Februar außerhalb der Lagunen von Turlida bis zur westlichen Küste unweit des felsigen Es wurde Oxiä.türkischen War schon seit einiger Zeit eine gewisse Feldzuges zur Entladung kommen sollte.III. witter Wie wir später erfuhren.Kaik". Zunächst ruderten wir alle vier nach dem nahen Oxid in einer kleinen mitgeführten Barke. wobei bloß uns längstbekannte Vogelarten zur Beobachtung kamen. so steigerte sich dieselbe jetzt immer mehr und mehr. Erregung unter der Bevölkerung zu bemerken gewesen. alljanesische Jäger. Zeit war auch Stavros Strimmeneas.".(spr.

Februar vormittags nahmen Avir von den l. Bonelliadler und Bartgeier ihre majestätischen Kreise über der kreisrunden. an eine KrateröfFnung erinnernden Bucht iu der Mitte der Insel. Der erste Schakal hielt sich knapp an den felsigen Strand und entkam unbeschossen. Nach einigem Lavieren gelangte dann das Boot in jene seichte Lagune. erbot sich nach kurzei' Anfrage. eine wahre Hünengestalt mit einem Kopfe von antiker Schönheit. Fclscntauben Felsenkleibers Avobei M'ir die Mündung des Aeheloos passierten. Die Hirten Avaren sehr befriedigt. Wahrnehmungen über uns trllgor als das dortige Vogellcbcn. und Dohlen flogen die Felsen entlang.und Riedgeläude am Unterlaufe dieses Flusses mit dessen gewiß sehr reicher Tierwelt zu werfen. Wer besehreibt mein Entzücken. ferner zogen je ein Paar Seeadler. Auch jetzt erfreute mich der Reichtum an mannigfaltigem Wassergeflügel daselbst und gerne lenkten wir unser Boot an die gegen Osten gelegene Laudungsstelle von Petala.staiuiiitcn liursche. Avomöglieli im März die Jagd nochmals zu Aviedcrholeu. erlegte Führer ein sehr altes Exemplar. aus welclien der Kuf des und der melodische Pfiff der Blaumerle sieh vernehmen ließ. aber Aveit außer Schußweite in einem tnrmähnlichen Felsen. als ich mich nach wenig mehr als halbstündiger Wanderung unter der Behausung des seltenen Habichts. Ein mehrstündiger Aufstieg und Rundgang auf den Ilühen des unwegsamen. und auch der gefüllte Becher kreiste diesmal öfter als sonst.43 Oniis liak-aiiica. Zwei Schüsse Avarfen den alten Räul)er zu Boden.oder Bonelliadlers Um Wiederholungen zu vermeiden. Sämtliche Hirten. trieben etAva die Hälfte der Insel sorgfältig ab und brachten drei Schakale gegen ixnsere Stände. eines der verhaßten Raubtiere Aveniger auf der Insel zu Avissen. Erst am 2(). von ihren großen Hunden unterstützt. Ein barhäuptiger Viaehe. Besser Von einem Dutzend hier horstender Weißkopfgeier waren die Raubvögel vertreten. Avelchen er beim Abfangen noch tüchtig durch die Ledergamaschen biß.»iedoren Leuten Abschied mit doiu Versprechen. der dritte aber kam genau auf mich zu. sich samt seinem weißen Hunde aber nur wenige einer. der hier seine Herden weidete. Diese übersiedeln von der nahen Küste Akarnaniens sogleich nach Petalä. in welch fröhlicher Stimmung wir befand! Mahl im Kielräume des Segelbootes einnahmen. nicht ohne sehnsüchtige Blicke auf das Aveithin sichtltare Au. Februar setzten wir dann die Fahrt im Segelboot fort. Man kann sich denkeu. um auf Schakale zu jagen. Eine reichliche und kräftige Fischsuppe stärkte uns nach den Strajiazen des Tages an Bord unseres Schiffleins. Am folgenden Tage folgten wir einer Einladung des Oljcrhauptes und Ältesten der sämtlichen über Winter hier weilenden Hirten. welche die Insel Petalä vom Festlande trennt und wo Lord Lilford im Jahre 1858 so erfolgreich gejagt hatte. dann aber gelungenen Erlegung des alten Adlerweibchens und des darautfolgenden Ausnehmcns des frischen Geleges durch Santarius im speziellen Teil. verAveise ich auch hierbei auf die Schilderung der zuerst mißglückten. mich zu einem nahen besetzten Adlerhorste zu führen. spät abends unser einfaches mit dem übelbeleumundeten Rezinatwein . und wohl genährter Führer zu dienen. und uns zu Ehren Avurde in ihrer Niederlassang ein feistes Lamm am Spieße gebraten und uns davon verabreicht. der zweite verklüftete sich vor unseren Blicken. aber sclnvankend und rollend gelangte er noch bis zum Stande Führers. Zeitlich morgens am 24. Ithaka und von denen . ein ziemlich bei'eit erklärte. selten von Fremden besuchten Eilandes lieferte eine Anzahl in vollster Blüte stehender GeAvächse. Die Raubtiere durchschAvimmen dann die seichte Lagune und räumen unter den Lämmern nächtlicherAveise arg auf. Avenn daselbst die Hirten mit ihren Herden das Winterquartier bezogen haben.

Manchmal war es empfindlich kalt und dann erblickte man des Morgens die höchsten Lagen der Umgebung immer mit frischem Schnee bedeckt. welche im naclifolgcnden ausführlicher zu dern sein werden. bald nach unserer Abreise gestorben. Er hatte in kurzer Zeit das Konservieren der Bälge so gut von Santarius erlernt. wie schon erwähnt. Eine sehr günstige Brise trieb das Boot rasch \vcstwärts an einer großen Zahl von unbewolmten Eilanden vorbei. aber am 24. dann den nach und nach einlangenden Zugvögeln.tvs-'. Sosti und der Gegend von Känurion galten der Jagd auf Seescliwalbcn. größeren Ausflügen. wobei die Erbeutung eines Kranichs unweit Bochori obenan steht. Für die ganze Dauer des März vergrößerte sich unsere Gesellschaft um eine Person. auf kleineren Touren in der näheren schil- Umgebung im Laufe des März das allmähliche Anwachsen der gefiederten Frühjalirsboten zu beobachten. von den Bewohnern (J absiclitlich entfachten Rohrbrände am unteren Aclieloos anzusehen. März war zum ersten Male die Wärme des Südens deutlich fühlbar und dann kamen auch die empfindlicheren Raubvögel: der ägyptische Schmutzgeier und in ganzen Schwärmen die im Lande so weit und überall gerne geduldeten „y. Dr.und Rasttagen gleich häufte sich der massenhafte von bekannten Persönlichkeiten Missolonghis besucht wurde. weil darauf als Kuhestöror ein einsamer. Dr. uns verläßliche Bootsleute verschaffte und überhaupt an unserer ganzen Tätigkeit den lebhaftesten Anteil nahm. einen der großartigen.". der Apotheker mit seiner liebenswürdigen Tochter und Dr. welches an den Präparier. deshall) gemieden. sowie jenem östlich von Makri dem nördlich von Samothi gelegenen kleinen befindliclien. der uns die besten Jagd platze verriet. Zur Zeit unserer Anwesenheit lebte der öfters vor allem der Lehrer hochbetagte Greis noch. 4b ririeclunilanrl. in Wien studierender Medizinei'. Ein junger. Herr Soustas war es. hatte sich freiwillig uns angeschlossen. Je zweimalige Besuche der Gewässer um den Leuchtturm Hag. dort ausgesetzter Esel zu sehen war. namentlich auf Eiland. Außer drei ist aber. Bakes. die Rötelfalken. unsere Sammlungen zu vergrößern und zu vervollständigen. Auf dieser Rückfahrt hatten wir zum ersten Male Gelegenheit. insbesondere der stets scliwer eriangbaren Raubmeerschwalbe und des uns schier unerreichbaren Fischadlers. wie ich später erfuhr. med. Es entstand hier ein kleines Museum. die gewöhnlich unter dem Namen Kurtsolares (früher Echinades) zusammengefaßt zu werden pflegen. war es interessant. daß die Stöße der getrockneten Pflanzen und die Reihen der fertiggestellten Bälge die sämtlichen Stellagen des Mittelzimmers unserer Behausung füllten. welche sich schon jetzt an den Brutplätzen zu sammeln schienen. Er begleitete uns auf allen Ausflügen und half nach besten Kräften mit. daß. daß wir nach äußerst rascher Fahrt schon um Uhr abends in Missolonghi wieder anlangten. Die meiste Beute lieferten aber immer die Fahrten nach der Bucht von Prokopanisto. Zu diesen gehörte Diamantis Soustas. ist einer der Söhne des zur Zeit König Ottos aus Bayern eingewanderten Mediziners. wo die verbreiteten .tpcy. Nieder. Gewitterwolken Rauch am fernen Horizonte. ein beliebter Arzt des Städtchens. welcher als lebhafter Naturfreund wiedei'holt interessante Sendungen von Naturalien aller Art aus der Umgebung von Missolonghi an verschiedene Museen gelangen ließ.III. Nieder. Ein drittes wurde von den Möwen. Auch Naclimittag war der Wind für uns so günstig. Die Witterung blieb den Monat über noch recht unbeständig. Hier brütet in riesiger Menge die gelbrudrige Silbermöwe. Dieselben wuchsen nach und nach derart an. in späteren Jahren unser sowie das Athener Universitätsmuseum ihm eine ganze Anzahl von durchaus erstklassigen Vogelbälgen verdanken. wo es die größte Anzahl von Enten auch zu dieser Jahreszeit gab.

überall sah man Landstreicher und arbeitsscheues Gelichter als Freiwillige mit gespickten Patronengürteln. welche auf den Landkarten mit Von Mittag dem Namen Chalkitsa bezeichnet nach Einbruch völliger Finsternis dauerte der Marsch vorbei an jenen gewaltigen. aber durchaus Wir waren alle unbekannter Gegend l)ei völliger Finsauber gehaltenen Rohrhütte bei Fischern in Unterkunft zu finden. sternis in einer ärmlichen. Am Rande des offenen Wassers dagegen ruliten jetzt in großer Zahl aus dem Süden angekommene Zwergkormoranc. falls viel Cettis . in den Schluchten ostwärts der Lagunen von Petalä Neochori bis Katochi. und wenn irgend möglich ein Stück für Wir fuhren über Aetolikon durch die fruchtbare Ebene um wo bei Verwandten des Apothekers abgestiegen und Mittagsrast Der Acheloos war bedeutend angeschwollen und tags vorher war mitten im Orte ein Mädchen beim Wäschewaschen ertrunken. Auch am 4. März war der Beginn der strengen griechischen Fastenzeit. daß die meiste Aussicht. Gerne sei hier hervorgehoben. bestünde. eine Gegend. zur Strecke zu bringen. Kleinvögel waren in der äußerst üppigen Vegetation recht viele zu sehen. aber leeren Taschen und Mägen umherspazieren und auch die Mobilmachung immer neuer Bataillone nahm ihren Fortgang. Zwei Triebe daselbst brachten außer einem Fuchs oder Schawelchen Leonis pardonnierte. noch von Schrader sen. ob es in Akar- nanien derzeit wirklich noch Museum unser zu erbeuten. schwierige und aufregende Jagd auf große Brachsclinepfen und große Edelreiher unsere ganze List und Schießfertigkeit beanspruchte und wo es uns auch einmal zur allgemeinen Befriedigung gelang. abgesehen von vier hochgemachten Waldschnepfen. kal. indem mit einem Schlage alle daraus verschwanden und auch keinerlei Wassergctlligel mehr auf den Markt gebracht wurde. Li der durchwanderten Ebene fielen mir ist. deren erste am 2. mit einem wohlgezielten Kugelschusse die mächtigste aller an- wesenden Vogelgestalten. Er bedeutete für uns eine wesentliche Fleischspeisen Änderung unseres Speisezettels. Der Hauptzweck dieser Reise war. Trotz dieser unruhigen Zeiten führten wir. Der Ki'iegsrummel war inzwischen fortwidirend im Steigen begriffen. daß die Leute willig und geradezu mit Begeib sterung der Fahne folgten. Die Garnison von Missolonghi wurde binnen wenigen Wochen öfters zum Scheibenschießen kommandiert als sonst während einiger Jahre. am bis meisten einige Scharen von überwinternden Kalanderlerchen auf. März gemeinschaftlich auf zwei Wagen unter Leitung des mehr- erwähnten Apothekers angetreten wurde. die derzeit bloß von einer Masse Sänger bewohnt zu sein schienen. Genaue Erkundigungen ergaben hier. jeden- mehr als in dem Rohrwust der Lagunen. von Hunderten auf jeder Station sehnsüchtig erwartet. auch größere Touren aus. Damwild gibt. obwohl die Treiber anscheinend ihr möglichstes leisteten. Unsere freundlichen Gastgeber besaßen unter einem Glassturz ein schön erhaltenes Exemplar der Schwarzkopfmöwe. Damwild anzutreffen. März verlief der erste Trieb auf dem Rücken des nur von schütteren Eichen bestockten Chalkitsaberges ganz resultatlos. nach dem unangenehmen Herumtappen froh. Der 8. gehalten wurde.44 Oniis biilcaiiii'a. Sicherheit darü)_>er zu erlangen. konserviert. Von hier aus gab es am anderen Morgen eine ziendich umständliche Kahnfahrt durch die versumpfte Lagune nach den mit hohem Buscliwerk bewachsenen Hängen der akarnanischen Küste. Die Kriegserklärung war schon damals jede Woche zu gewärtigen und ganze Berge von griechischen Zeitungen brachten die Züge. den krausköpfigen Pelikan. nichts zum Vorschein. wie gesagt. welche wegen ihrer Entlegenheit nur selten von Archäologen besucht werden. „Oniaden" genannten antiken Mauerresten. auf welche englische Offiziere hier öfters jagen sollen.

Leider waren die Stände sehr schlecht gewählt vor und das Wild erstieg im rechten Winkel abbiegend im langsamen Tempo die uns gegen- überliegende Berglehne. um noch ein anderes Jagdterrain westlich von Podolovitsa am selben Tage zu erreichen. Auch in der Umgebung von Karawassara am (4olf von Arta sollen sich nur mehr wenige Reste eines einst reichen Standes aufhalten und bald wird das Schicksal dieses schönen Wildes in Griechenland besiegelt sein. wurde uns die ganze Lust am Beobachten und Sammeln durch ein immer heftigeres Bedürfnis nach Speise und Trank verleidet. Ich hatte große Lust. Damit war es wenigstens in dieser Gegend. riclitigc Stimmung tür eine erfolgreiche Während sich Dr. daß im zweiten Triebe Jagd. Spät am 7. merkwürdig gewundene Schluchten mit mehr Vegetation. daß das Damwild in früheren Jahrhunderten im Lande eingebürgert worden sei. März. darunter zwei kapitale Böcke. ob dies nicht mit geringeren Auslagen und mit mehr Aussicht auf Erfolg von dem jenen Jagdgründen unfern gelegenen Küstenorte Astakos ans zu erreichen wäre. in schlechten Witzen über die Unmöglichkeit tigen Vorkommens von Damwild überboten. In einer einsam gelegenen Ilirtenbehausung wurde übernachtet und zum Frühstück erhielten wir fette Büflfelmilch. F. da es hier nur mehr sehr wenig Damhirsche gibt. die hier ganz gewöhnlich war. rief dies wieder bei den übrigen Jagdteil- Deshalb war es mir eine besondere Genug- nehmern lebhaften Widerspruch hervor. B. ließ mich aber nicht ruhen und ich wollte versuchen. daß es sich hier um die bei see zu. Die Hoffnung. als endlich ein Fischer uns in seine Pfahlbanhütte einlud und uns eine tüchtige Portion Fische nach einigem Warten vorsetzte.III. nach einer äußerst stürmischen Nacht bei bedeutender Kälte die Rückreise nach Missolonghi antreten. tuung. In den blauen Lüften tummelten sich hingegen Adler und (jeier in beträchtlicher Zahl. spärlichen Reste einer ehemals viel größeren Verbreitung auf der Balkanhalbinsel handelt. am Nachmittage langten wir in Podolovitsa an und konnten erst tagsdarauf. Zum ersten Male machte ich hier Bekanntschaft mit der mazedonischen Schwanzmeise. so daß im Schilfe sogar noch zwei überwinternde Lusclniola melanopogon geschossen werden kounten. des dor- am Hange einer ziemlich dicht verwachsenen Schlucht den Treibern sieben Stück der so sehr bezweifelten „ttaztiovi" flüchtig wurden. mit der Jagd für heute vor- vor Jahren ein sehr schönes Stück gestreckt haben und wir wanderten gegen Osten den Tri]>tolakoslagunen und speziell dem MarkutsaObwohl hier ein außerordentlicher Reichtum an Wasserwild war und gegen Abend sich ein lebhafter Entenstrich entwickelte. Von anderer Seite erfolgte die Annahme. doch noch ein Stück Damwild zu erlangen. Dann aber hieß es eiligst aufbrechen. Überhaupt heirsclite nicht die 4. eines der vielen am Sumpfrande sich Timhcrtreibenden Ferkel zu schießen. . Jedoch sind mir keinerlei stichhältige Beweise dafür bekannt und es kann mindestens ebensogut angenommen werden. und v. von welchen iünf. als man sonst in Griechenland zu finden gewohnt ist. Die lange Wanderung führte durch üppige Auwälder.) Grieclieiilaml. aber am Morgen besserte sich die Witterung zusehends. Die ganze Nacht stürmte und wetterte es. da wir seit dem frühen Morgen jeglicher Nahrung entbehrten und von unserem Anführer für nichts A-orgesorgt worden war. wo der berüchtigte Diplomat Ignatiev soll. Demnach war aber auch die Tierwelt eine mannigfaltige und reiche. sowohl mir als auch Santarius in der Talsohle deutlich zu Gesicht kamen. Auch der letzte Jagdtag verlief ganz ohne Resultat.

des wichtigsten dortigen Handelsartikels. März — fiel uns wirklich schwer. denn nach unheimlicher Stille und drückender Schwüle erhob sich ein Südsturm von elementarer Gewalt. da der Wind nichts weniger als günstig und nur mit Mühe der kleine Hafen Hagios Pantelemonos an der akarnanischen eine Folge des iinheilvollen Kriegsrummels! eingestellt. so daß von der Ich benützte diese langweilige offenen See nichts als Gischt und Nebel sichtbar war. aber dennoch erst von den nachsetzenden scharfen Während der Jagd erschien unweit unserer Wolfshunden zustande gebracht wurde. schifften l~)oiunac.s balcanica. Als zeitlich morgens den iinheimlichen Platz verließen. abgenommen hatten. denn es soll nach übereinstimmenden Meldungen dort eine Menge Hallunken gegeben haben. Das Oberhaupt der dortigen vlachischen Hirten begrüßte uns auf das freundlichste und ordnete sogleich ein Treiben auf Schakale au. Auf der Außenseite sind die Steinblöcke unbehauen.li wir uns naeli sorgfältiger Verproviantierung neuerdings am 12. gewiß derselbe Vogel. uns zunächst nach Petalä und dann nach Samos auf Kephalonia zu befördern. Girlitze und Johannisbuntspechte schoß und auch einen jüngst verAm Südrande der Bucht traf endeten Weißkopfgeier fand und zur Barke schleppte. die tagszuvor Vermögen. Pause zu einem mehrstündigen Rundgang in den benachlmrten Vorbergen. Die müßige Menge. Es war nur eine alte Fee im Trieb. welche sowohl von Dr. Li Samos trennte sich unsere Gesellschaft. tödlich getrotten. geriet durch das Erscheinen so vieler. s ie nach Petala mitzunehmen. Um /oö Uhr früh fuhren wir an der Südspitze von Ithaka (Kap Hagios Andreas) vorbei und eine Stunde später wurde in Samos gelandet. baten zwei Hirten. alles wimmle und er selbst sogar hier in der kStadt seines Lebens nicht sieher sei hiihsch gelegenen Astakos. kamen ziemlich spät aus Ende der Bucht von Prokopanisto und infolge günstigen Windes schon um die Mittagszeit des lo. die zu ihrer persönlichen Sicherheit unter Gendarmeriebedeckung erschienen gerne erfüllt wurde waren. Um Mitternacht verließen Avir Petalä und segelten westwärts Kephalonia zu. den wir schon bei unserem Stände ein prachtvoller Bartgeier ersten Besuche der Insel gesehen hatten. Älärz nachmittags ein.erfreut. Hier befinden sich die Magazine zur Aufspeicherung der in Menge gesammelten Eichenknoppern. ich auf riesige. Ungetahrlich waren diese Spaziergänge allerdings nicht. daß uns der herbeigeeilte Polizeichef so schnell als möglich in ein befreundetes Haus in Sicherheit zu bringen Er setzte uns dort auseinander. zweifellos aus dem Altertunie stammende Mauerreste mit drei deutlich erkennbaren Türmen. Unter unzweideutigen Drohungen und lauten Schimpfworten des Pöbels bestiegen wir clie Segelbarke mit der Weisung.46 Onii. in der betreffeuden Gegend von gefähilichen Wegelagerern geradezu da es sein könne. Das war aber leichter gesagt als ausgeführt. So blieb nichts übrig als Küste zu erreichen war. wo ich Blauuud Trauermeisen. Die ganze Nacht und den folgenden Tag brauste ein mächtiger Südwind. als auch von F. daß von einer Jagd gar keine Rede sich veranlaßt sah. gerade jetzt ärger als je verhaßter Fremder in große Erregung und der Unwille gab sich in Mienen uud Gebärden so deutlich zu erkennen. März zum Molo des ward uns aber ein sehr unfreundlicher Empfang zuteil. B. während ich nebst Leonis und Santarius zu Wagen nach dem . die in jedem Hafen herumlungert. Es war aber hiezu auch schon die höchste Zeit. nämlich 100 Drachmen. liier — Sogar die Gerichte hatten nun ihre Tätigkeit nachzugehen und alle Gedanken an das schöne Uamwild endgültig fallen zu lassen. der uns leicht hätte verderblich werden können und der auch die folgenden Tage und Nächte ununterbrochen anhielt. Der Abschied von den liiedereu Leuten hier armen Hirten wir endlich ihr ganzes am 15. welche Bitte natürlich ö^ Auf Petala war man über unsere Ankunft sehr .

an den frischgrünen W^ipfeln der kcphalonischen Tannen! Noch zwei Stunden und wir standen mitten im Walde vor der „Casa inglese" oder. erfolgte der Aufbruch Anfangs führte der Weg durch die sandigen Weinberge. der Hochebene Omala je hühcr angelangt. wie auf dem Schilde zu lesen während ist: iXAGMOil AAilKHi. so wollte Gerasimos selbst haben. Wie erfreute sieh nach mehrstündigem Steigen das Auge. sondern war von der liegierung zum übrigen mit einem griechischen Dieser Dampfer traf aber niemals in Truppentransport nach Arta benützt worden. vorlieb merkwürdigen Kloster. daß deren Vogelwelt aus nicht vielen Arten besteht. walzenförmige Stämme gehören bei dieser Tanne zu den Seltenheiten. dem reizend gelegenen Blockliause. Bald nachdem der zu unserer Begleitung herbeigeholte Gendarm und Forstaufseher anlangte. Da jeder Unterwuchs fehlt und außer ein paar strauchartigen Steineichen. Kohl- und Blaumeisen. machte Kloster führenden Allee hatte der riesige grimmige Kälte fühlbar. oft in fünf bis sechs Teile auslaufende Bäume. Auf In der zum die Straße sich bergan emporschlängelte. allerdings unter Zurückder lassung seines Rockes und der Hacke. wie die Flecken auf einer Giraffenhaut. Während dem Monastir war nicht viel zu sehen. weil es fast immer man die Bestände der berühmten kcphalonischen Tanne in der Fahrt nach regnete. sich eine Nur mußten wir mit der strengen zu benützen pflegen. in 80 Nonnen beisammen zu finden. Gegen Morgen verspürten wir ein leichtes Erdbeben. Boh Kecht sonderbar erscheint es dem Fremden in diesem dem einen Flügel gegen 100 Mönche und in dem anderen nehmen. wo man eben mit der Haue daselbst beschäftigt war. welches Monate Mai bis Oktober von einer kleinen Militärabteilung zur Bewachung der Tannenbestände bezogen wird. um gewohnt war. erschien dieser reine Tannenbestand auf die Dauer doch recht eintönig. welche m^an hoch „häufelt". Gerade. sobald sich das Wetter gebes- sert hatte. In erster Linie beleben sie Tannen-. so erklärte uns die sehr lebhafte Oberin. Ein nachmittags unternommener mehrstündiger Rundgang durch die über Rücken und Schluchten weithin sich ausdehnenden Tannenbestände lehrte mich. aber. weshalb meinen Begleitern nichts übrig blieb. welches die meisten Besucher des höchsten Berges dieser und auch der sämtlichen jonischen Inseln. Spechte schienen vollkommen zu fehlen. des Ainos oder Monte Nero. Sperlinge und Ammern zusammengetrieben. Alle Hänge rings um Hagios Gerasimos sind zur Anlage von Weingärten ausgenützt und jetzt. Samos ein. zeigten sie weithin alle Abstufungen in Gelb und Braun. denn bei unserem zu dieser Jahreszeit unvermuteten Erscheinen trafen wir einen Holzfrevler. aber schon konnte den höheren Lagen an ihrer dunkelgrünen Farbe umso deutlicher untersciieiden. welches seit vielen Wochen nur das Graugrün der Olivenwälder zu sehen zur Besteigung des Gebirges. Der Wind hatte nachgelassen und als Frühlingsboten begrüßten wir einige am Durchzug befindliche graue Steinschmätzer. . oft gibt es ganz gewundene. nen und Salat. Rotkehlchen und einige Paare Eichelheher. Sturm eine Menge Körnerfresser: Grünlinge. Finken. indem diese Vögel in dem dichten Gezweig der Zypressen daselbst Schutz suchten.. einer Heckenrose und baumartigem Weißdorn (in etwas höherer Lage) kein anderes Laubholz wahrzunehmen war. Besonders streng nehmen es die Leute mit dem Forstdienst aber scheinbar nicht. krummliolzartig am Boden liegen. in welchen die Reben. und zwar nacli sollten die 47 Griecliciilaiid. Dampfer nach JVIissolonghi zurückkehren. Im Monastir wies man uns gerne das Gastzimmer an. dann Goldhähnchen. als zur Heimreise wieder unsere Segelbarke zu benützen. die Flucht ergriö". Inneren von Kephalonia. Amseln. dem großen Monastir Hagios Gerasinios fuhr. es der heilige griechischen Fastenkost. der indes.III.

in den meisten lernten. März abfahren sollte. in eine sehr fiuchtbare Gegend. Am der Wuchs gekommen zu über welche man aber In den obersten sein scheint. Menge von Kammes hier längst bekannten Versteinerungen. obwohl das von ganz besonderer Wichtigkeit gewesen wäre. so daß ein abgebrochener Zweig schon nach wenigen Tagen ganz kahl wird. Aber ich sollte an diesem Tage noch genug Ärger ausstehen. endlich eine Anzahl von Borkenkäfern aus den 'l'annenstämmen ausgebohrt hatten. Eine von Santarius erlegte dünnschnäbelige Brachschnepfe machte mir ganz besondere Freude. der jetzt stillstehenden Mcermühlen mit dem rätselhaften Abfluß des Seewassers in unterirdische Schlünde und zu einem Jagdausfluge mittels Segelbarkc nach den Sümpfen nördlich von Lixuri. Da der nächste Dampfer nach Missolonghi erst am 23.und Moorcnten erlegt hatten. eröflfnete sich fast ich in Gipfel angelangt. als dies unsere zwei schwer beladenen Maultiere zuließen. bis Kamm- der kephalonischen Tanne viel zwergartiger und das Holz viel folgenden Morgen wurden für mehrere Holzsammlungen von der gefrevelten. Bei der Besteigung des liöchsten Gipfels am 19. Reisehandbüchern erwähnten verkalkten Knochensplitter. März gab nur wenige es ebenfalls neue Vügel: einige Misteldrosseln. Kolkraben und ein paar Steinhühner. eines Weinhändlers. vorjährige Zapfen gesammelt und mit Bindfaden vor dem Zerfallen geschützt. sechs Stunden nach Argostoli. Schneller noch unserer gewöhnlichen Fichte springen nämlich bei ihr die Nadeln beim Trocknen aus den Kapseln. Hier trieben sich zwar schon eine Älenge Entenjäger herum. Nachdem wir noch Sämlinge nebst anderen blühenden Pflänzchen eingelegt. benützte ich die Zwischenzeit zu eingehender Besichtigung der Stadt. später erfuhr. kerngesunden Tanne zwei Klötze abgehackt und auf ein Maultier verladen. soll es in einigen abgelegenen Teilen von Kephalouia doch Steinhühner geben. Ade Bevor wir nun dem schönen Tannwalde sagen. Das Wetter war prachtvoll geworden und es war eine Lust. da ich diese Der Art in stiegen im der Freiheit bisher noch nie gesehen hatte. warne ich hiermit doch jedermann vor diesem Hotel. die angeblich einen anderen Lockruf hören lassen Die Kalksteine längs des scharfen Fostlande. drei Schalen Milchkaffee mit Gebäck: 10 Drachmen). heute noch immer nicht ins Eeine partien ist fester. B. möchte ich nur noch bemerken. brachte uns. mit seinem sciiöuen und geschützten Hafen. aber dann nicht auf kleine. deren Bewohner dem Hauptorte der Insel.)iiiis baluaiiii-^a. die leider nicht Wie zu )Schuß kamen. aber auch für uns blieb noch Beute genug übrig. als bei die ich bisher nirgends erwähnt finde. traten wir den Alistieg an. ab.48 (. den ganz auf italienische Art vorgetragenen einschmeichelnden Gesängen einiger Griechen an Bord zuzuhören. welche wir noch einige als jene auf dem durchwegs eine es auf der Schattenseite Am noch genug. deren Bewohner größtenteils im Auslande weilen. Wir „Grand Hotel des Etrangers" des Photios Vlachoulis. daß ich eine Eigentümlichkeit der Nadeln dieser Ahies -Art beobachtete. Griechenland kennen Hier sammelten wir auch eine ganze Anzahl der merkwürdigen. was zu verlangen recht und billig gewesen wäre (z. Von Zante gmg die Fahrt nach kurzem Aufenthalte an Kap Glarentsa vorbei. zunächst nach Zante. da wir ungefähr das Achtfache von dem bezahlen mußten. die Spieß. von verschiedenen Fahrgästen überfüllte Dam}ifer „Damaskene" nachdem wir Fahrkarten nach Missolonghi gelöst hatten. Über Valsamata kamen wir durch fleißig an ihi'er Arbeit waren. zeigten Schnee gab uns eines der herrlichsten Panoramen. aber die »Sonne brannte schon tüchtig hernieder. Die Tür des Blockhauses wurde soi'gfältig versperrt und dann ging es so schnell talwärts. . Obwohl der Mann die Liebenswürdigkeit selber war und wir bei ihm keinerlei Mangel litten.

was ich natürlich nicht annahm. wärts bis nahe Während am an Antirrhion den folgenden Tage Santarius mit Küstenstrich abstreifte. Patras und Psatopyrgos nach Naupaktos. umso elender jedoch bezüglich ihrer Erhaltung und daher in geradezu mise- Dagegen überrascht wohl jeden die zierliche eiserne Brücke über den Phidaris. bereute ich die zur die Schlucht nordwestlich von Naupaktos. an. auf herstolzierten. Zugvögel sehr geeignetes Terrain kennen und obwohl östlich in der Umgebung von Missolonghi. west- den übrigen Ich lernte hier ein für gewisse es keine anderen Arten gab als Durchstöberung der dortigen Sümpfe und Fluren aufgewendete Zeit keineswegs. der Missolonghi zu begleiten hatte und nach dieser Station verabfolgt Wir mußten nichts. die oft Infolgedessen erfolgte die Ankunft in unserem Quartier auch die beiden anderen waren infolge des elenden Wetters erst am erst 24 Stunden früher März und 24. dort eingelangt. nur wollte mir der Kapitän knapp vor der Ankunft daselbst großmütig das Geld für drei Karten 8. Dampfer oder Segel- barke benützend. zu der wir gegen Abend gelangten. Kryoneri. aber die räderigen Hänge und die Gebirge selbst erschienen ganz kahl. war zu unseren Füßen bereits das Ostende des größeren Vrachorisees sichtbar und wir beeilten uns. Der sehr gefällige herbei. des ansehnlichen Wasserspiegels Lachmöwen eine Wasserschlange in März an das Seeufer hinabzusteigen. halfen unsere gemeinsamen Bitten und Vorstellungen heute wider Willen nach Patras. die Nähe des Röhrichtes verriet. welcher der Schlucht entströmt. denn außer einigen als Punkte erschei- nenden Schwarzhalssteißfüßen wiegte sich kein Vogel auf seinen Fluten. des 30. wenn einmal wii'kliche Ordnung in diesen Ländern einkehren würde! Erfahrungen. Einzelne Weißkopfgeier. Die Straße war nicht übel in ihrer Anlage. Klasse zu der Fahrt nach Kryoneri und Missolonghi einhändigen. ist auch hier sehr schön.49 in. Reiser. sondern direkt nach ein griechischer Unteroffizier mitfuhr. Ungein heure Schwärme von Saatkrähen vervollständigten das Bild des Tierlebens der Niederungen. Von einer einsamen Herberge aus. Die Stadt selbst zeigte keine nennens- werten Sehenswürdigkeiten. Noch niemals empfand ich den Mangel einer guten Landkarte so sehr wie in dieser Gegend. Längs des Baches. gab es noch ziemlich viel Vegetation. Giieclienland. Es gesellen welchen Kolkraben gravitätischen Schrittes ein- munterem Fluge umherschwenkten und eine Sumpfweihe. die vorhandenen erwiesen sich als äußerst unvollständig und rabler Verfassung. das Auge des Wanderers. Eine gänzliche Veränderung erfuhr das Landschaftsbild in Leonis bei dem Weitermarsche Ich ließ das Gepäck auf einem zwei- Karren befördern. den Meerbusens des Norclsauui Obwohl außer uns noch gegen Missolonghi zu. mehrere . mehrere am Zuge befindliche Wespenbussarde und bei Metaxa ein mit einem Seeadler raufender Bussard belebten die Gegend. welcher uns als Nomai-ch von Naupaktos rief alsbald einen einheimischen Jäger Führer dienen sollte. aber die altbekannten Festungswerke der dortigen Gegend sind immerhin interessant. Die größere Exkursion traten wir von Missolonghi aus letzte am März über 27. Leer und öde blieb nur der See selbst. während wir wie gewöhnlich marschierten. fallweise Bahn. Nach 4 einer . Die in der ersten Umrahmung Morgendämmerung sich weithin fruchtbare Felder hinzu. zog ich mit über den Mornos bis ans Ende der Niederung. erst gegen die Paßhöhe zu erfreute Gebüsch und Baumwuchs. den Krallen tragend. die aber doch leicht vermieden Averden könnten. meist Eichen. fehlerhaft. UI. Das sind man zum Glück auch bei Reisen im Gebiete der Balkanhalbinsel nicht macht. dem man Patras. Oi-nis balcanica.Soldaten nach gleich uns in Argostoli anstandslos Karten hatte.

welcher ohne jede Einleitung dem hart belästigten die Nase Dr. welche aus der Klissura und anderen Gegenden Akarnaniens schon gegen 25 Gypadtus-EÄ&v für Dr. freilich winzig klein. als er über dem Rande verschwunden war. um noch rechtzeitig das Haus des mir von der ersten Reise so wohlbekannten Katzouris zu erreichen. die ich gestern und 1894 erklettert und wo ich so schöne Stunden ungetrübter Naturfreude genossen hatte. Enten beim Strich vom Golf von Aetolikon nach den Vrachoriseen geschossen wird. Umgebung Icli dies- Westen dagegen suchte mit den übrigen die des kleineu Sees und an dessen Trennungslinie von dem großen auf. Das erste Abseilen des Tauben sie miteinander pracht- verfolgte nur den Zweck Beim zweiten Male gelangte er ohne jeden Zwischenfall zum Horste und brachte ebenso rasch. Krüper gesammelt hatten. Die beiden Katzouris. Auf dem Rückwege berührten wir einen Sattel. war die Ausbeute eine reichere als 1894 und namentlich die Erlegung von einigen Paaren der seltenen mazedonischen Schwanzmeise und des östlichen Kleinspechtes rief bei mir lebhafte Befriedigung hervor. Auf der Station Aetolikon mußten wir noch eine gute Weile auf den Zug warten und während dieser Zeit mußte unser Mediziner wohl oder übel eine ganze Anzahl von herbeigeeilten Patienten untersuchen und ihnen Ratschläge erteilen. das ungefälir 20 Tage alte Dunenjunge unversehrt zu uns herauf. Die Ausbeute der zweiten Partie. Wir trafen Vögel weit entfernt vom Horst. das aus Fischen des Sees bestand. daß das Erreichen des Horstes mit ihrem Stricke durchaus nicht schwer durchführbar sei. Da diesmal einige Kähne zur Verfügung standen. Leider hatte Saphiris zu seiner Truppe in Arta einrücken müssen. um dort noch so viel als möglich zu sammeln. seine mit einer ekelhaften Hautkrankheit behaftete Glatze unter . den gefundenen Bartgeierhorst auszunehmen oder nicht. weshalb ich zeitlich morgens mit ihnen von oben in die Wände stieg. welche sich an den Nordrand des kleinen Sees begeben hatte. gab es dann eine lebhafte Erörterung. namentlich der taube. ja noch im Eisenbahnwagen erschien plötzlich ein Mitreisender. erklärten. Dann aber war es zum Abmarsch die höchste Zeit. trotzdem wurden wir sehr freundlich atifgenommen. Nach herzlichem Abschied von den wackeren Katzouris schritten wir nochmals durch die erhabene Riesenklamm der großen Klissura und nochmals erschienen mir alle die Stellen. kleinen Verzögerung. Daher suchten Santarius nicht innerten sich unser noch und Führer mit dem einen Katzouris die große Klissura auf. Die alte Frau traten wir mehr unter den Lebenden. wo sie die jährige Horststelle des Bartgeierpaares in einem rechteckigen Loche der nach Felswand höchsten gelegenen bekannten Plätze der in feststellten. hieß es tüchtig ausschreiten. wo zur Winterszeit eine Menge der Orientierung über die Horststelle. aber die zwei Brüder. wie die alten volle Flugspiele aufführten. ob es möglich sei. war unbedeutend. erforderte das Heraufbefördern erstaunlich wenig Anstrengung und ich habe nie eine auf „elegantere" Weise durchgeführte Horstausnahme mitgemacht. sowohl an diesem Abend wie am folgenden Morgen zum letzten Male die mir liebgewordenen lauschigen Partien am See zu besuchen. B. erganz gut. welche das Sammeln einer dieser Gegend eigentümlichen kleinen Schnecke (NerUina) an im See liegenden Steinhlücken verursacht hatte. Beim Abendessen.50 Oinis balcanica. hielt. Bei der so sehr verschiedenartigen Gestaltung der dortigen (iegend erschien mir für die nächsten Exkursionstage eine entsprechende Verteilung unserer Gesellschaft am zweckentsprechendsten. Da er sich mit den Füßen dabei stets gegen die Felswand stemmte und so beim Aufziehen mithalf. deshalb konnte ich es mir nicht versagen.

und auch jene der Brüder Strimmeneas. alle fort.111. Präparier. zu seinen und Mühe auch gut begreiflich war. welcher uns. verspätet hatte. Stavros Strimmeneas. beginnes von 1821 einer der größten Feiertage.und Regentage allen am 4. Gerne wäre noch länger umhergestreift. Dies bezeugten In den prächtigen Gärten von Kephissia und namentlich in war schon 4* . Ich studierte die Universitätsnuiseums. In die erstgenannte Gegend gelangten daß wir bei Sonnenaufgang schon Die interessanteste Vogelart war hier unstreitig ein Trupp zeitig. die ihr Viele Wiedehopfe befanden sich am Zuge. von den Öommervögeln aber noch nichts zu bemerken war. die schöne Balgsammlung des Herrn erstand. dann zwei sehr lohnende Ausflüge unter Herrn Merlins. Fünfergelege hier bebrütete. Am meisten bedauerte dieselbe unser geschäftiger Gastwirt.liciilaiul. und beziehungsweise 13. der stetige und Präparator Merlins auf dessen vielen Jagdztigen. Ich fand dort große Grünlinge und Stieglitze sah ich wenige. Dort bezogen wir ein freundliches Turmzimmer.-c-. bestimmt für Gegen Patras zu gerieten wir in ein furchtbares Unwetter mit und Sturm Platzregen. notwendigen Rast-. Die Elstern hatten frische Finken und Drosseln "waren Stille. wo uns der gütige Dr. welches allen unseren Ansprüchen vollkommen genügte. Dr. Am 9. In allen Stationen waren ohrenbetäubende Zr|-(o-Rufe zu hören und natürlich auch in Athen. während wir anderen mit der Bahn über Korinth nach Athen fuhren. Merlin so des Herrn mitten im Sumpfe waren. in besten Gästen rechnete. welcher gerade jetzt mit erhöhter Begeisterung begangen wurde. in Missolonglii ent- April noch zu einer letzten. In Athen ließen wir uns durch die damals so unruhige Lage durch- Zuwächse der ornithologischen Sammlung des Merlin junior. A])ril folgten Dr. Eier und aus einem alten Neste derselben trieb ich eine Waldohreule heraus. Es war der 6. 51 Gii. so lange wir dem Städtchen weilten. aber es war noch ungemein viel in Missolonglii zu tun. der Stadt. Nach einem uns schloß ich mich Umgebung zu Wasser. ich Da waren Abschiedsbesuche zu machen und bis spät in die Nacht hinein währte das Einpacken der Bälge und des übrigen Gepäckes. von welcher ich einiges auswählte und für unser Museum aus nicht stören. Bakes kehrte von hier nach der Heimat zurück. dem Parke Herrn Merlins Sommervögel eingezogen. abschließenden Tour in die nächste Jeder ging seine eigenen Wege. aus welchem Begleiter ster Sicherheit zwei nordische Fremdlinge: Eisseetaucher in pi'achtvoller Frühlingstracht. Krüper sclion am Bahnhof erwartete und in das von ihm trefflich ausgewählte Quartier bei der Witwe Emge geleitete. Weit draußen auf dem blauen Meere wiegten sich aber in vollTeichwasserläufer (T. auch ein Exemplar erlegte. Nur einige verspätete ScliTrarzplättchen waren noch da. da sie sich wegen größeren Transportes frisch gekaufter Pferde mit ihren Wärtern. daß von den winterliclien Lagunen- gästen aus der Vogelwelt noch ein guter Teil anwesend. KrUpers Führung über Daphni nach dem sumpfigen Uferrand der Bucht von Eleusis wir mittels des Wagens und nach Kephissia. daß wir uns hier im vollen Frühling befanden. Insbesondere am Schlage der Nachtigall eine Menge konnte man erkennen. die anderen Die letzteren konnten nur feststellen. Merlins vortreffliche langhaarige Hündin „Alta" stöberte in dem dichten Binsengrase sehr eifrig und brachte daraus eine ziemliche Anzahl getüpfelter und grünfüßiger Sumpfhühner zum Vorschein. stagnatilis). wegen dos BefreiungsArta. die einen zu Land. Autiallend anders stand die Sache in den Olivenwäldern. Trotz der Ablenkung durch die kriegerischen Rüstungen rief unsere bevorstehende Abreise allgemeine Teilnahme hervor. April. was nach des Tages Last In Kryoneri fand die Abfahrt des Dampfers erst zu Mittag eines statt.

untröstlich und erstatteten in Argos sogleich die Anzeige. Da war es denn doch mit meiner Geduld zu Ende und ich jagte dem Kädelsfühi-er der Meute eine volle Ladung Vogeldunst in die Seite. der bald darauf verendete. daß ich morgen um 8 Uhr bei der Polizei wegen der Erschießung des Hundes erscheinen solle. dieser kleine abgelegene Hafenort. wobei namentlich viele südliche Steinschmätzer gesammelt wurden. um benützen. aber einen Teil der Ursprungderten . Als wir abends nach Argos zurückkamen. und riß mir den Zeigefinger auf. einiger Überlegung zog ich es vor. dem Besuche in genommene Bereisung des einen Tag widmete ich doch Aussicht Allein des nahegelegenen Sumpfsees Mustos. Halsbandfliegenfänger und Rotsteißschwalben {H. Von Kiveri aus traten wir die Weiterreise nach Süden längs der nun felsigen Küste zu Fuß an. deshalb benützten wir. dem andern an die türkisch-lhessalische Grenze ab. während von den Kotkopfwürgern erst ein einziger sich sehen ließ. Astros. diese Wagen trotz der Vorladung zu der Polizei weitere Arbeit zu ersparen. beinahe bis Myle (Lerna) und machten gute Beute an frisch eingetrotfenen Zugvögeln. verstärkt durch Herrn Merlin. nur einen frisch befahrenen Dachsbau fand schein ist dem Angenehmen. Allerdings lagen seither gerade sechs Jahrzehnte dazwischen. die jetzt zu einem Meierhofe umgewandelt ist. Lange vorher hatte ich aber schon zwei Waagen zur Fahrt nach Kiveri für 5 Uhr früh Nach bestellt. als ihre Weder Wut Stein- zu erhöhen. Diese eröfineten einen regel- rechten Angriff von verschiedenen Seiten auf mich und nach ihrer Wildheit zu schließen. Die übrigen ließen sofort von mir ab und stürzten sich sonderbarerweise auf ihren todwunden Gefährten. Dieser Saumpfad bis Astros sehr empfehlenswert und wir verbanden so das Nützliche mit lichen Olivenpfianzungen um am übrigens landschaftlich ansehn- Astros erwiesen sich aber leider sehr öde und vogelarm. und ich hatte daselbst ein AbenZu jener Zeit rückte ein Bataillon nach teuer mit fünf äußerst bösartigen Hunden zu bestehen. welchen nebst seinen gefie- Bewohnern Graf von der Mühle so lebendig und farbenprächtig geschildert hatte. wäre zu längerem Aufenthalt wohl sehr einladend inneren speziell gewesen. wogegen ich aufmerksam machte.52 Ornis baleanica. Die ich. bis uns die Müdigkeit welchem wir vergebens im Mond- zum Heimwege nötigte. als ich ein klein wenig strauchelte. bei Ansitz blieben. viifula). Des Nachmittags zog ein Gewitter herauf und bald plätscherte ein alles erfrischender Regen herab. Jetzt erst eilten die Besitzer herbei. sprang der älteste von ihnen in Schadenersatz verlangten. dann hätte aber die noch Peloponnes zu starke Einbuße erlitten. erhob sich aber nochmals und wankte dem wenige Schritte entfernten Meere zu. wurde mir mitgeteilt. aber die Friedenspartei im Lande glaubte noch immer an eine friedliche Lösung Es lag für mich vorläufig überhaupt kein Grund vor. im Kreise drehte und die Bestien mit der Flinte abzuwehdem Augenblick auf mich. Hier befindet sich eine alte Kavalleriekaserne. Wir gingen inzwischen jagend den Küstensaum entlang. Obwohl sein. daß ich meinerseits Schmerzensgeld wegen des verletzten Zeigefingers fordern werde. zeigten sich über den Verlust des Hundes. April die Eisenbahn zu einer Fahrt nach Argos und durchstreiften noch am selben Tage die Fluren östlich der Stadt bis ans Meeresgestade. Der Hund brach sofort zusammen. als wir schon auf der Heimkehr begriffen waren. und ich habe auch von der Sache später nichts mehr zu hören bekommen. schienen sie Abkömmlinge dereinst so gefürchteten „Molosser" zu würfe noch Schreckschüsse hatten irgendwelche andere Wirkung. welchen sie erbärmlich zerrissen. gramm abzuändern. indem sie ich mich blitzschnell ren trachtete. auch zahlreiche Rotschwänzchen. Kleine eben einlangende Scharen von Turteltauben lockten sofort einige griechische Nimrode ins Freie. am 15. das Reiseproin letzter Stunde.

sich sehr viele Stein- Fliegenfiinger. ob nicht die nächsten ein Stunden schon die unangenehmsten Situationen brächten.und blaugrauköpfigen auch Kolkraben aber erhalten.und Rüppellsche Grasmücken herum. welcher dort zur Herstellung kräftige (xesang des Orpheussängers war es vor- nehmlich. so daß Christos Leonis mit aller Entschiedenheit erklärte. Auf dem Rückwege mußten wir uns in der Stadt wiederum ganz öffentlich gröbliche Schimpfworte gefallen lassen. der Hauptstadt von Arkadien. weil bei dem herrschenden Fanatismus er nicht mehr gutstehen könne. wir würden dasselbe erst dann den Hängen die Garten.-ungar. dabei war ein Später. anderen Morgen bekamen wir unsere Sachen doch. von der Fortsetzung der Reise vorläufig abzusehen und ungesäumt nach Athen zui'ückzukehren. bis die Kriegsschiife sich von Kreta entfernt hätten. nicht länger mit uns gehen zu wollen.m. So gelangten wir nachmittags nach Masklena und von dort mit der Bahn nach dem unweit befindlichen Tripolitsa (Tripolis). welcher sich in dieser Landschaft angenehm bemerkbar machte. dessenungeachtet drängte sich die aufgeregte um Menge durch die Straßen. wiederum Das Beste und zwar doch eine kleine Streifung auf die im Nordosten der Stadt gelegenen Hänge bis Merkowuni. die Plakate mit der Kriegserklärung zu lesen. die recht befriedigend ausfiel. und der stolze Bartgeier zeigten sich einmal. 20. war fast jede Stelle zugänglich. was sehr glaubwürdig erscheint. Ich verbrachte zuerst die meiste Zeit bei Professor Langhadis. während von Ammern ihre eintönige Weise hören ließen. April beschleunigte ich den Abmarsch so viel als möglich. hatten für die Segelbootfahrt vom Krüper Piräus aus so widrigen . da ein ziemlich Vier Maultiere waren zur Weiterbeförderung unseres langwieriger Marsch bevorstand. recht unfreundlich. indem wieder ich die Quarantäneinsel aufsuchte. an welchem wir außer diesen Reihern auch von anderen Zug. April morgens. Dorn. Hier war es. Fünf kleine Silberreiher im schönsten Federschmuck bildeten die hervorragendste Zierde von Mustos an jenem Tage. trieben Steinspatzen. sondern in der dortigen Gegend erbeuteter Heherkuckuck. So entschloß ich mich denn schweren Herzens nachzugeben. ja sogar einige Nester mit Eiern sammelten. Am 18. Von einem Hügel aus war leicht ein Überblick über das Sumpfgebiet erlangt und darauf drangen Santarius und ich in das Innere ein. Auch von der prächtigen Tulipa orphanidis legten wir Stücke und nahmen einige Zwiebel mit. merkwürdige (TOgend doch noch behalten und im Winter soll sich aufhalten. wo ich unter den seit 1894 gesammelten Vogelbälgen eine sorgfältige Auslese hielt. Für Gallinulaund <h-ty<j(imetra -Arten kann man sich keinen entsprechenderen Aufenthalt denken hatte diese lichkeit hier eine Unmenge Wasserwild als diesen Ort. Gleich den Tag nach der Ankunft dort führte ich einen längst gehegten Plan aus. Wir Hagios Georgios bei Salamis zusammen mit Dr. aber österr. welche uns eine willkommene Vervollständigung unserer Sammlungen ermöglichten. wo wir unter ungeheurer Aufregung der Bevölkerung von der Kriegserklärung Griechenlands an die Türkei erfuhren. Oo Griechenland.und Standvögeln so manchen in unseren Kucksäcken borgen konnten. (lepäckes nötig und wir bildeten eine ganz stattliche Karawane. die sich im ausgetrockneten Plußbett des Tanos aufwärts immer tiefer Von Doljana nahmen wir Proben Der von Pfeifenköpfen benutzt wird. Obwohl mit ziemlicher Schwierigkeit. der dortigen kurzzehige spärlichen Lerchen. Strauchvegetation Hänflinge. nur wurde man durch das Waten in dem zähen Schlamme außerordentlich ermüdet. in die Berge von Morea hinein bewegte. des roten Tones mit. versuchte ich aber Trotz schmätzer. Man verweigerte uns am Bahnhofe die Ausfolgung unseres Gepäckes und gab uns die Auskunft. am am Es war durchaus nicht warm.

stätten vieler Felsnister. il. bedrohliche Aufzüge in den Straßen und kleine Krawalle bei der Aufstellung verschiedener Hilfstruppenkörper. aljer die schönen ornithologiseheu Beobachtungen auf Zeit l)loß ^ou einem Wächter bewohnten Inselchen und namentlich die dem [-icsig lauge zur jetzigen Erlangung einer schonen Reihe von den kostbaren flelegen des Steinsperlings.!. Als wir uns endlich ermüdet nach unserem Turmzimmer zurückzogen. aber reizend gelegenen oben genannten Bade. Ornis baU-aiiica. den Brutfolge eines Erdbebens gesetzt hat. Dicht neben der Badeanstalt ist der merkwürdige. Deshalb ließen wir uns lieber an das Eestland überfahren und benützten zur Rückkehr einen zweirädeiigen Karren. uns durch und öde Ebene am Fuße wir des Hymettus nach dem kleinen. nach Wuliasmeni und nochmals nach Kephissia. aber nur ein (ielege im Gesimse einer Badebaracke konnte erreicht werden. Nicht minder lohnend waren zwei von Dr. . bis der Piräus worden wäre. die in Griechenland so sehr geräuschvolle Feier des Osterfestes. Der Aufenthalt in Athen war damals in verschiedener Hinsicht sehr interessant.uns von unseren heimkehrenden Freunden durch gleichzeitiges Abfeuern der Jagdgewehre auf der Plattform des Gebäudes und diese weithin vernehmbare Salve um Mitternacht hatte nur die eine Folge. da die Stadt durch die Herrschaft des Kriegsgottes ihre Dazu kam noch wir diesmal in Strimmeneas Physiognomie völlig verändert hatte. zeigte uns der freundliche Wind umgeschlagen i^nd wir hätten wieder Stunden verloren. Vom Kriegsschauplatze liefen aber schon damals durchaus ungünstige Nachrichten Es gab überaus stürmische Sitzungen in der Kammer.54 Wind. Unter den Freiwilligen der philhellenischen Legion lernten wir auch sehr sonderbare Käuze kennen und wenn auch der AVille noch so gut war.- Zeit hraueliteu. von deren Als wir uns zur Heimkehr anschickten. Sicher 50 Paare Steinspatzen nisteten hier. Die genannten Orte erfreuen sich bekanntlich hatte sein Nest schon fertig gebaut. Ijelohnten reichlich die auffür Attika gewendete Geduld.iß wir zur Zuriicklos''in{. tauchten dann auch die roten Gestalten der Garibaldianer in den Straßen auf. welcher rasch die steinige wieder einen Wagen. daß uns aus allen umliegenden Gassen mit unaufhörlichem Knallen geantwortet wurde. einem Lieblingsausflugsort vieler Athener. welches stets und besonders dieses Jahi" von hunderten Schüssen (Knall- bomben und Pistolen) begleitet sein muß. die letzten Zu dem ersteren wählten in Attika. es fehlte deutlich an einer der wichtigsten militärischen Vorbedingungen. Um das Bild noch bunter zu machen. daß ein Teil der den Sommer hier Der Orpheussänger dagegen verbringenden Vögel noch immer nicht angelangt war. In Kephissia und Marusi fiel es mir sehr auf. In dem dichten (jiebüschmantel von Pistacia lentisrus waren viele Sammetköpfchen angesiedelt und nach einigem Suchen fand ich auch ein Nest mit vier schwarzen Dunenhatte der erreicht jungen. umgeben ihn ringsum. an der Disziplin. brachte. welche Herr Merlin und Stavros Momente des nächtlichen Schauspieles der der Hauptstadt vollständig mitmachten. Einen schlimmen Eindruck machte in jenen Tagen das von uns persönlich miterlebte gewaltsame Eindringen und Einln-e- ein. Sogar eine auf vierzehn Eiern brütende Wachtel — eine Seltenheit — Dächern wir die Wächter der dortigen I>aracken. mit dem Meere in Verbindung stehende See.- der au sich uuliodeutendeu Entternuu. verabschiedeten wii. überall mit großem Hailoh begrüßt. die ich unberührt ließ. Krüper geleitete AusHüge. stets steigender Beliebtheit als Sommeraufenthalt der Athener und auch zur Zeit wurde an allen Ecken und Enden gebaut und unfruchtbarer Boden zu Anlagen und Gärten umgestaltet. zeigten uns die wichtigsten Auferstehung. Sperliugsnester wegnahmen. dessen Becken sich otfenbar inFelswände mit zahlreichen Höhlungen.

avo sich im Ufergebüsch einige Zwergrohrdommeln zeigten und wo ich einige Schildkröten sammelte. Auf der Rückfahrt sah ich zwischen Govino und der Hauptstadt tausende von ziehenden Uferschwalben. Ich verbrachte am 3. wozii es aber zum Glück. für welche dieser Platz einen Lieblingsaufent- . während Leonis schon zeitlich morgens unser Gepäck auf das schöne LloydschifF „Vorwärts" nach dem Piräus gebracht hatte. schon längst erwartet hatte. Immerhin schien es mir aber geraten. vorgeblicli in Orientreisenden zur Rückkehr veranlaßte. Während derselben bemerkte ich an der Mündung des Potamö reiches Vogelleben. doch nicht kam. Die Ausflüge auf Korfu begannen diesmal mit einer Wagenfahrt nach Palaeokastrizza. auf Ammern — das nördlichste mir bekannte Auftreten dieser südosteuropäischen Vogelart.und Wasserläufer. zum Zwecke der BeschafFung von Gewehren. auch Reiher und Giarole. Krüper zu Gaste gewesen und hatte mich am 29. weshalb ich dorthin später des öfteren meine Schritte lenkte. seidenglänzender Unterseite. Von Finstersehern wurde dies als Beginn einer Revolution angesehen. so nahe der Hauptstadt ein so reges SumpfvogcUeben vorzuflnden. Der Abschied von Athen fiel mir damals weniger schwer. für diesmal meine Tätigkeit hier abzubrechen und in aller Stille abzureisen. und 5. Mai vormittags in der „Pension Julie" vor. Deshalb sprachen wir am 1. ohne vorher noch eine Woche auf Korfu zugebracht zu haben. aber die Ornis den nur vom Meere aus zugänglichen Höhlungen und von hier an bis hoch in die Berge ihrem Flötengesang. einen verfrühten Mauersegler und eine verspätete Singdrossel. brütende blaugrauköptige Dabei stießen wir auf weißhalsige Steinschmätzer und. erstiegen wir. OO Gi'iechenland. durch dick und nisten jetzt noch wenige Paare Felsentauben hinein trifft Da dünn man die Blaumerle mit kletternd. Namentlich sind es Strand. wo man uns des Krieges wegen. daß wir einen Spaziergang auf die alte Festung ganz unbedenklich wagen konnten. Mai viele Stunden daselbst und war nicht wenig erstaunt. Die Vögel stammten von der alten Festung. Aber auch hier mußten wir Flüche auf die Großmächte Europas von einigen aufgeregten Gemütern über uns ergehen lassen. Wahrheit aber nur um zu plündern und zu stehlen. In zum Herumklettern geradezu ein. April von demselben auf das herzlichste verabschiedet. Die örtliche Lage des Monastir Palaeokastrizza ist prachtvoll. da ich doch die stille Hoffung hegte. Den Besuch des schon erwähnten Sumpfes an der Mündung des Potamö kann ich jedem zu dieser Jahi-eszeit auf Korfu weilenden Ornithologen wärmstens empfehlen. Öfters war ich vorher noch bei dem lieben Dr. Nur ungerne trennten wir uns dann am nächsten Tage von dem „Vorwärts". Auch der dor- Federnschmücker Roth er hatte eine Überraschung für mich in Gestalt eines schon präparierten Geheckes junger Schleiereulen nebst den Bälgen der Alten mit rein weißei'. aber ich wollte. In angenehmer Gesellschaft und bei vortrefflichem Wetter ging die Fahi't rasch von statten. meinem Vorsatze getreu. ZugAvachteln. die Zeit zur Rückfahrt noch nicht drängte. der so manchen chen in dieWafFenhandlungsIäden. wo diese für die Balkanhalbinsel seltene Art von Lord Lilford schon vor 40 Jahren aufgefunden worden war. was das Beste war. das ziemlich viele 330 m hoch gelegene große Kastell Angelo. Auf der Weiterfahrt ließ ich dann noch beim kleinen See Kunupena anhalten. Von der messenischen Küste her flogen für kurze Zeit eine Wachtel und eine Nachtschwalbe auf den „Vorwärts". nochmals wiederzukommen. von Kleinvögeln Bachstelzen und Piepei-. Nach Patras kam der Dampfer so bald. dank dem besonnenen Einschreiten klarer Köpfe. Die ringsum betige findlichen zerklüfteten Felsen luden daselbst enttäuschte mich sehr. auch diesmal nicht von Griechenland scheiden. dann Bekassinen und Brachschnepfen.III.

welcher um 3 Uhr Korfu verließ. daß keine der christlichen Mächte Europas ihnen gegen den Halbmond zu Hilfe käme. vom Wagen aus ein auf dem Telegraphen- Das war ein guter Anfang! Auf dem Marsche zur Lagune waren die große Menge ziehender Turteltauben. Einen geradezu glänzenden Abschluß bildete der schon erwähnte Abstecher nach Levkimo. Die ebene Fläche neben diesem Leuchtturme -ward durch umfangreiche Salinenanlagen ausgefüllt. dem nunmehr jedem Fremden paar Stunden zu widmen. Interessant war weiters ein Exemplar des Cistensängers. Erst um 8 Uhr morgens war es möglich. noch bevor die )Schenke erreicht war. Mai Gasturi ein Entzückt von der reizenden Lage und vielen Details des Prunkschlosses kehrte ich gerade noch rechtzeitig zurück. Am Sumpfsee draht sitzendes Paar der südlichen Kötelschwalbe. . Lagune von Korissia und der letzte dieser ganzen Reise. uns allen lieb gewordenen „Urano" einzuschiffen. rasch wurde gepackt und so gewann ich Zeit. fand dort aber nur einen Graureiher. Einmal machte ich auch einen Abstecher nacli dem kleinen. In fieberhafter Eile besorgten das nötige Präparieren. Lustig ließen wir noch zu guter Letzt den Tag über unsere Büchsen knallen und hatten gegen Abend gegen 40 Stück erlesener Stücke beisammen. helle Wasserläufer. Zwergsteißfüße und Dutzende von ziehenden UferViel reichere Ausbeute lieferten natürlich der obligate Ausflug nach der schwalben. Aus beträchtlicher Höhe holte ich aus einem Schwärme vier Lachmeerschwalben herunter und mit sehr verschiedenartigen Strandläufern (T. Hier ist Haupttummelplatz für dieselben Arten wie in der Lagune von Korissia. wo die Leute über den Krieg jammerten und sich uns gegenüber bitter beschwerten. um mich mit meinen Reisegenossen auf dem altbewährten. waren auch die Seeschwalben Storch- — kurz war eine Lust. Außer den schon oben erwähnten Vögeln ein fanden wir noch: Zwergstrandläufer. Leider gestattete der inzwischen angewachsene Wind erst am folgenden Morgen die Rückfahrt und wir übernachteten in der Ortschaft Levkimo. in noch viel erhöhterem Maße. vorspringenden Teil im Süden der Insel rudei'u. Bei herrlichstem Wetter ließen wir uns in vierstündiger Kahnfixhrt nach dem durch einen Leuchtturm gekennzeichneten. offenstehenden „Achilleion'' bei am 8. wie ich glaube. Reich vertreten Kiebitzregenpfeifer. desto lebendiger wurde schwalben es am Ufersaume der Lagune: Regenpfeifer. glareola und temmincki) füllten sich nach und nach unsere Jagdtaschen. Zwergrohrdommeln. jnupuuv. zu welchem uns Hauptmann Polatzek ermuntert hatte. während hier sonst nur die schon früher bemerkten Arten wiedergefunden wurden. ein paar Knäckenten. der „Pension Julie". Je weiter wir nach Süden kamen. haltsort bildet. schnepfen und Brachschwalben. Bekassinen und Rallenreiher auf dem Zuge.uata. von denen wir ohne Muhe siebzehn erlegten. die aber schon seit langem außer Betrieb zu sein scheinen. und das Fehlen der noch immer nicht eingetroftenen Ölbaumspötter recht auffällig. Mai wiederum nach fb'aganiotika und schössen. Den ganzen Tag über war übrigens vom epirotischen Kriegsschauplatze her Kanonendonner deutlich hörbar. nördlich Govino gelegenen >Süßwassersee. und punkt es 12 Uhr nun alle noch mittags legten wir unter der alten Festung an. Stein wälzer und eine Menge Wasserläufer trippelten und flatterten hier miteinander um die Wette. auf der Düne wieder Nachtund Wiedehopfe. Lauge vor Tagesanbruch fuhren wir am 4. subarr. nach den Salzgiii'ten von Levbei kimo. aber. Schon um 8 Uhr abends saßen wir recht liefriedigt wieder vor den Fleischtöpfen gab es Blauraken. von Stunde zu Stunde mit früher nicht beobachteten Vogelarten Bekanntschaft zu machen. den Kahn flott zu machon.56 Oi'uis balcanica.

Hauptmann Polatzek zeigte sich sehr erfreut über das Wiedersehen und nicht minder Madame Blanot. aber trotzdem erfolgte die Ankunft in Triest am lU. Auch zwei Wachteln hielten auf der „Galathea" bei Fano für kurze Zeit Rast. die Blicke auf das hell erleuchtete Abbazia zurücklenkend.III. Die Reisegenossen sowohl wie auch die Zureiseroute waren diesmal andere. Mai um 4 Uhr nachmittags. Alle Schiffe hatten ihre Namenstag des Flaggen gehißt und wohin man (jeorgiostage. dringend geboten. Um phische Fragen von größerer Bedeutung lösen zu können oder doch wenigstens der nun einige tiergeogra- Lösung näher zu bringen. dem Königs und Nationalfesttag. Als erste Vogelart wurde der Eintragung ins Tagebuch eine einzelne alte Härings- möwe in Fiume wurde. brauche ich wohl nicht erst zu versichern. Dann Strimmeneas wollte es ein glücklicher Zufall. Plangemäß schon mit der hätten vorigen die Arbeiten Bereisung des ihren Landesmuscums bosnisch -hercegoviui. . Wir hatten daher Zeit. Roth aus Stuttgart als hochwillkommener Reiseteilnehmer auf seine eigenen Kosten anschloß. erschien eine nochmalige.tü)"-Rufen begrüßt.und beobachtet Lachmöwen dem Schiffe folgten und sonst nur Scharen von ziehenden. ferner um die bisher nicht besuchten Teile des Peloponnes und die Naturverhältnisse daselbst kennen zu lernen. Dritte Reise 1898. Nach einer recht angenehmen Fahrt unterbrach das Schiff dieselbe am 4. von mehreren an Bord befindlichen Griechen mit begeisterten „Z-r. trafen die Teilnehmer. Mai auf Stunden im Hafen von Korfu. welche die „Pension Julie" nach dem im Herbste des V^orjahres erfolgten Tode ilirer Mutter auf gleicher Höhe zu halten weiß. daß sich uns im letzten Augenblick der in Weidmannskreisen bestbekannte Ai'tilleriehauptmann J.Seeschwalben von Deck aus zu sehen waren. den von früheren Reisen her bestens erprobten Revierförster Alois Wutte aus Steiermark und den jungen Stavros aus Athen für diese Fahrt als Begleiter zu wählen. abschließende Bereisung. Aus verschiedenen Richtungen kommend. 07 Griecheiilaud. mit Ausnahme Strimmeneas'. aufzusuchen. Gewichtige Gründe bewogen mich. während für würdig befunden. wenn auch nur ganz kurz. kriegerischen die Ereignisse des Jahres 1897 machten dies aber unmöglich. langen Reise mit erhöht freuiligen Gefühlen wieder heimatlichen Boden betrat. drei Nach Patras kamen wir am nächsten Vormittag. brachten zu Mittag das Reisegepäck an vielen wertvollen Bord des kleinen. die rasch emporstrebende Haupthafenstadt des Quarnero. der über eine beneidenswerte Praxis bei der Durchführung derartiger Unternehmungen auf Grund von Reisen in allen Teilen des Erdkreises verfügt. am 2. sei gleich an dieser Stelle der aufrichtigste Dank für seine Winke und Ratschläge dargebracht. welche Art später nur noch einmal in den griechischen Gewässern wieder nur Silber. aber verhältnismäßig schnell fahrenden Lloyddampfers „Galathea" und verließen am Abend. wenngleich von kürzerer Dauer. Mai in Fiume ein. Da micii am dortigen iVIolo diesmal Weib pünktlich und Kinder erwarteten. Unserem neuen Gefährten.schcn Abschluß finden sollen. schwarzen . unsere Bekannten. daß ich nach der immerhin nicht ganz gefahrlosen. Bald darauf rauschte mit großer Geschwindigkeit knapp neben unserem Dampfer das griechische Kriegsschiff „Miaulis" vorüber. Das Wetter war ziemlich stürmisch.

I. auffallendsten schienen mir bei Vasilikos einige Paare Kötclschwaiben. Die Jagd ist bis jetzt noch überall frei. nnd trägt oben eine in Verfall begriffene. war es für mich wirklich von großem Interesse. Bei dieser (iJelegenheit sei auf einige Worte Fiedlers (Bd. wo wir samt dem Gepäck. welche Jagdleidenschaft bei der heutigen griechischen Bevölkerung der Durchzug der Turteltauben hervorruft." So ist es bis auf den heutigen Tag im wesentlichen auch geblieben! Am Markt von Zante gab es damals natürlich Turteltauben in Menge. erkannten ich und Stavros ganz sicher vier in einiger Höhe dahinziehende Eleonorenfalken so weit im Norden und Westen eine autfallende Erscheinung. um sie schon vor oft sclierzweise geuanut wird. auch lilicktc. und am häutigsten zeigte sich welche allerorts der . bis auf wenige Arten wieder fort. Die ältesten Vorderladergewehre werden dann in Stand gesetzt und alt und jung eilt })is in die fernsten Teile der Insel. Die eintönige Farbe des nackten Lehmes im Hintergrunde der Häuser von Zante übt stets auf den Beschauer eine eigentümliche. wie auch an allen folgenden und noch später auf dem Festlande.urüj)e" tretf- Verpflegung fanden. um sie zum Verspeisen Gleich jederzeit bei der am Morgen des 7. die Jagd auf sie ist daher alle Jahre neu. um von früh bis spät abends sich die Er Hauptstadt anlehnt. manche in großer Menge einstellen. so daß wir alle froh waren. sowie es heiß wird.58 Ornis l)alcaniea. und zwar nicht nur geschossene. alle besteht — auf die vielbegehrten „-kprfwvsc" zu knallen. noch eine entschiedene Steigerung erfährt. machten es die Menge der ziehenden Turteltauben und der Mangel an Ersatz von Wild im eigenen Lande.Schwimmhosenfahuc. dem Nestbau beschäftigt waren. kennen zu lernen. Am Nachmittag begaben wir uns auf den eigentümlichen Berg. Mai begannen wir schönen Insel mit einer Fahrt nach dem Südosten hung von Kap Geraki und mit der Ersteigung des Am eben mit die planmäßige Durchstreifung der Bege- bis Vasilikos. sie ziehen aber.und Stadtschwalben sowie ein Alpensegler diesen Kastellberg. daß ein leidlicher Schütze vögel. aber noch militärisch besetzte Festung. 22) über die jagdlichen Verhältnisse in Attika während der Dreißigerjahre hingewiesen: „Bei weitem Jedenfalls der größte Teil der (für die Umgebung der Hauptstadt) genannten Vögel sind Zug- im Frühjahr. Uhr abends im Hafen von Zante wieder fallen zu lassen. wovon der größte Teil in der Umgebung von Athen in Anwendung kam. so gibt es deren Athen gegen 1000 Waffenscheine (ohne welchen niemand bewaffnet gehen darf) für Flinten ausgestellt. Heute umschwebten unzählige Ufer. Hand zu in haben. Im Jahre 1886 wurden so unterhaltende Weise. daß auf diese Jagd so viel Wert gelegt wird. die sich mehr gewinnen kann als auf andere nicht oft mehr als Wild. der von unzähligen steilen und tiefen Wasserrissen durchfurcht ist. welchen wir von allen Seiten bekletterten und in Augenschein nahmen. darauffolgender Skoiu'is. sah mau d'iv griechischen Farbeu — die . An der Nordseite angelangt. S. ^^'elches uns vom Zollamte am anderen Moi'gen olnie Anstände aus8 gefolgt wurde. wie sie Die Straßen der Stadt waren zur Mittagszeit wie ausgestorben und dunstige Nebehnassen verhüllten die Gebirge. sondern auch zu Dutzenden lebend im Käfig gehaltene. als die „Galathea" bald nach 2 Uhr nachmittags die Anker lichtete. Da jetzt eßbare Vögel auf dem Markte so bezahlt werden. an welchen durchwegs aus Lehm. nicht sonderlich anziehende Wirkung aus. Stavros war richtig zur Stelle und geleitete uns nach einem Privathause. gute liehe und geräumige Unterkunft sowie im Xenodocheion „K. welche durch die vielen Ruinen. namentlich jene des einstigen Theaters. Sowohl an diesem ersten Tage auf Zante. alles beredte Zeugen der furchtbaren Wirkung des Erdliebeus von 1893.

Merkwürdig erschien es mir. das Holz verwertet und tlen versteinerten Inhalt. welche einen beliebten Zufluchtsort für Wasser. karstige Bergmassen ausfüllen. nebeneilte ich gestellt. 59 GriiH-lifiilaiuI. kürzlich in zwei Tagen aus den zu diesem 600 Turteltauben Am Hier wurden von einheimischen Jägern Zwecke hergerichteten Schießständen über erlegt. zu Mauern gestaltet. auf dem schmalen Dünensaume dahinter und noch weiter landeinwärts im Schilfgrase und . Auf dem Rückmarsche nach der Hauptstadt schlugen wir eine ganz andere Richein. um die Gefährten noch am Rande des großen Hafens einzuholen. daß Wutte läufer schoß. eine ganz gute Übersicht über die Obcrflächengestaltung knopfartigen Wipfel aus der Insel. die kaum erwähnenswerten Vertreter der Urnis fleißig notierend. fresser befanden sich Steilküsten von oft noch auf dem Zuge. schwarze Erdpech an. Flasche eine tüchtige daß ein Zündhölzchen genügt. Insel. sandigen Strande. um binnen wenigen Minuten eine meterhohe. allerdings sehr solide Umzäunung auf. In der Umgebung des erstgenannten Platzes ist die Erde derartig mit Pech getränkt. M'ährend den ganzen Westen ode. Auf einer kleinen Land- zunge befindet sich eine Quelle mit klarem Trinkwasser. Die Aussicht vom 8kopös war durch das trlil)c dem aber dennoch gewann ich von beeinträchtigt. aber sammelt sich das breiige. sich Dort. dann hinab. dessen ganze Unterseite mit tung in der Nähe von Keri einen WasserNaphtha förmlich getränkt war. daß solcher Unfug auf dem Festlande selten oder gar nicht vorkommt. Der zweite Ausflug führte uns nach Keri im Süden der einander bewegte durch sehr verschiedenartiges Gelände.ni. wobei Hauptmann Roth auf einem buschigen Hügel eine Menge fängisch gestellter Schlingen mit Beschlag belegte und einem gefangenen Pirolweibchen die Freiheit wiedergab. Gärten und Felder sich bloß über den nordöstlichen Teil derselben erstrecken. Man hatte dann die Fässer gehoben. welchen Teil Eichenstangenhölzer bekleiden. wo Die Fahrt dahin durch mehrere Einschnitte zum Meeresgestade herabsenkt. Hie und da entsteigt ihrem Grunde eine kleine Partie von Erdöl (Petroleum). Dieses unheilvolle Schlingenlegen habe ich bloß auf den jonischen Inseln beobachtet und bin überzeugt. liegen die meisten dieser Quellen tief unter dem Meeresspiegel. entfachen. weniger der Ilalsbandtliegent'änger. hat schon ganz anselinliche ]\Iittelnieerschai'ben und Blaumerlen sind dort die auffälligsten Bewohner.und Rohrvögel bildet. und windige Wetter wohl etwas felsigen. Hier Hei mir eine sonderbar aussehende. graue Fliegenfänger. Auch Wiedehopf und Bienen- Kap Ueraki sehr absouderlichen Formen. am Boden der Quelle Von diesem nahm ich in einer Menge mit. indem wir zumeist dem Strande folgten. Ich sah. welches dann auf der Obcrfläclic als buntschillernde Flecken erscheint und mit dem Wasser abfließt. stark rußende Flamme zi. nachdem der mit Oliven bewachsene Vorberg östlich von Keri überstiegen war. daß die Kulturen. stiegen M'ir ein wenig aus dem Wagen und ])irschten in den Gehölzen. aber die durch wenige hineingeschleuderte Wassertropfen sich bildende Dampfschichte erstickt dieselbe augenblicklich. an welchem sich ungestüm die brandenden Wogen braclien. Im Hafen war nämlich ein 8chlepper mit einer Ladung Zementfässer gesunken. Wie später zu ersehen sein wird. Den östlichen Hang zum des Berges. für jedermann von Interesse aber ist der Platz durch seine seit den Zeiten Herodots bekannten Erdpechquellen. sich die Straße In Keri selbst ist vor allem die mit Röhricht und Sumpfgewächsen ausgefiülte Meeresbucht für den Vogelkenner wichtig.

etwa dreißig Kampfsehnepfen. kleine Silberreilier. Vor der Abfahrt brachte man uns noch einen gestern geflügelten und heute zum die zwei südlichen Stenischmätzerarten Verspeisen geschlachteten braunen Drachme eine halbe Da erstand. Sobald ich wieder die (Jlivenpflanzungen betrat. Sodann bestieg ich mit Stavros in aller Eile die gegen l-i(IO?u hohe Vrachiona. An guten Zugtagen mag jedoch auch hier manch seltener Vogel Rast halten. etwa eine Stunde von der Hauptstadt entfernt. ein sehr schönes Exemplar. nochmals Platz Als ich drei Tage Hauptmann Roth später mit fanden wir neu dazugekommen: Kornweihe. Kotfußfalken. Unser letzter Ausflug auf Zante galt dem Norden mit der höchsten dort gelegenen Elrhebung. . dem zicmlicli Sumpfe.\uf diese war ich schon lange gespannt. wogegen die höheren Lagen sich insbesondere zur jetzigen Jahreszeit trostlos. aber große Sorge der Weingärtenbesitzer wegen des Auftretens der gefurchteten Peronospora herrschte. Ibis. Triel. Am Mai verabschiedeten wir uns beim österr. welche gerade auf Zante sicli einer so gioßen Sorgfalt erfreuen und Anlaß zu dem italienischen Sprichwort gaben: Isola Zante flor di Levante. Sumpfweihe. dichtem und fast durchwegs immergrünem Strauchwerk bekleidet. Flüge von Schafstelzen. Außerdem wurde die Ferndem wüsten. Teil durch dichten Nebel sehr beeinträchtigt. in der Farbe an den steirischen „Schilcher" erinnernden Rotwein vorgesetzt bekamen. Vizekonsul und besorgten die Einkäufe an Lebensmitteln und Wein für die nächste größere Unternehmung: die BarkentVdirt nach den Strophaden! . da sie bereits vor einem Jahre hätte stattfinden sollen und der Besuch der beiden kleinen. Tenimincks Strandläufer. umt'angTciclien wir bemerkten das reg'ste auf Zante Vogelleben ülteiliaupt.-ungar. welches ich Ein zweites lag schon als Leckerbissen in um der Bratpfanne. drei weißflügelige Seeschwalben und braunkehlige Wiesenschmätzer. sicht zum vegetationsarm und verödet zeigten. so daß zwar die Vegetation der ganzen Landschaft erfrisclit war. Jener beobachtete dort einen noch ziemlich dunkel gefärbten Schmutzgeier und Wutte brachte ein schönes Blaumerlenmännchen mit. wimmelte es förmlich um mich von grauen Fliegenfängern und auch eine soeben angelangte Baumnachtigall ließ schüchtern ihre Stimme hören. Auch heute regnete es von Zeit zu Zeit. besuchte. so daß wir in der reinlichen Schenke von Katastari Zuflucht siichten und dort einen vortrefflichen. zu kommen trachtete. Es hatte am Vortage sehr stark und anhaltend geregnet. Ich war froh.'istenrohrsänger diesen guten und Mauersegler. (. weit ins ofi^ene Meer hinausgerückten um '/ä''' unser Rößlein selbst bald in Ulli" f^er in den Stall Stadt und bewunderten — 1 I . waren wir schon im letzten Abschnitt der Fahrt die duftenden Gartenanlagen. Selbst hier auf sturmgepeitschten Plateau scheuchte ich Turteltauben auf und fand außerdem Kolkraben. wo außer etwa dreißig Zwergstrandläufern nur die schon am südlichen Gestade beobachteten Arten anwesend waren. welchem aus ich als charakteristischeste Gestalten nur nennen will: bogenschnäbelige Strandläufer. Die Hänge sind teilweise mit ziemlich hohem. und etwas tiefer im Buschwerk Braunkehlchen und Sammetköpfchen. vom Berggipfel aus wenigstens einen schönen Überblick über die unfruchtbare und stellenweise arg zerklüftete Westküste gewonnen zu haben. Von Katastari aus besuchten wir zunächst die an der Ostküste befindlichen Salzgärten. Bei Tagesanbruch fuhren wir mittelst Einspänner mitten zwischen den sorgfältig bearbeiteten Weingärten hindurch bis Katastari.60 Ornis balcaniea. Hauptmann Roth und Wutte nahmen inzwischen die nördlich von Katastari gelegene Felswand in näheren Augenschein.

aus einer Tiefe von 2000 nur als schmale Streifen erscheinen. So kommt Philippson in es. Alpen. Im ersten Dämmerlichte kamen wir an der gewaltig hohen Steilküste von Kap Kerl vorbei. welcher Für daß Mona- war. Noch weit draußen auf dem Meere machten uns unsere Geruchsorgane auf die Nähe von Petroleum aufmerksam. teilt in Hand sein dürfte. zeigte das Kloster. weil der Originaltext wohl nur wenigen Lesern zur Orient".und Mauerseglern. eifrig dem Fischfange obliegend. verwilderten Anlagen neben nichts Durch Schiffer zu dem hier seine bekannten Flugkünste Auch die einzigen. von zum Teil verborgenen und auch kleinere die Ursache. der Leuchtturm dem der Strophaden. welche wir ist. dunkler Sturmvogel. 1836. im Zerfall befindlichen zum besten. war von Zante kein Fortkommen. daß Barke und drei Fahrt gewann. Mai um 2 Uhr früh antraten. daß sowohl die größere als auch die kleinere der beiden Inseln nicht nur ganz flach sind.. welches in größeren. Allein bald darnach schlug der Wind um und wir waren nach Passieren des Kap Gerakos genötigt. Es mochte etwa dung hindurch in den stirs 1 1 — 3000 m erheben. aber steilaber eine seetüchtige Begehung des Eilandes lernten wir die Hause und auch die Außergewöhnliches bietende Vogelwelt derselben kennen. als so hier wohlbehalten angelangt zu sein. wir waren schon froh. Bald nachdem das offene Meer gewonnen war. und zwar in nächster Nähe der kürzlich besuchten Erdpechquellen. Prokesch-Osten einer hübschen daß die Strophaden fast Bonn konnte trotz feststellen. grauen Sturmvögel. Den Nachmittag über streiften wir durch die Vorberge. Hauptmann Roth brachte von dort einen Alpensegler. Erst als wir ganz in der Richtung unserer Fahrt zwei Punkte über und ein Nähe kamen. Es ein Verdienst unseres ist einem halbwegs annehmbaren Preise für die in bester Stimmung am 12. eine sie kleinen. Sie waren unsere Reisebegleiter während der ganzen Fahrt und nur zweimal später erschien mitten unter ihnen auch je ein kleiner. Juni dem 1825 . sondern sich auch nur wenig über den Meeresspiegel. in die kleinerer. Klippen aus der Ferne das Boot durch die laute Bran- zum Glück unseren Schiflsleuten bekannt Landung war es natürlich heute viel zu spät. für einige Stunden an der kleinen. als allmählich sowohl das peloponnesische auch die Küste von Zante immer mehr und mehr am Horizonte verschwanden und wir endlich ohne jedes Land in Sicht unser Wohl und Wehe unserer Nußschale an- Gestade als Später erschienen vertrauten. seinen „Denkwürdigkeiten und Erinnerungen aus 522—524 über nebst Türkenkriege im nachfolgenden Platz finden mögen. Professor umfassender Nachforschungen nur den Besuch des Grafen die Strophaden folgendes mit: „Am 28. zeigten sich einzelne der großen. Inseln durchaus nicht so einfach zu l)ewerkstelligen Stavros. Es war ein ganz eigenttimliches Gefühl. daß sie. Im Boot selbst nächtigten wir und vor Tagesanbruch wurden die Segel gehißt. denn eben dieser Kranz. welche von sehr vielen Silbermöwen. Meere. Griechenland. künstlich hergestellten Hafen gerade unterhalb des einbog. Ein Wanderfalke gab fallenden Insel Peluso anzulegen. ein größerer. Uhr nachts geworden sein. Bd. dessen Worte über seine dortigen ein Ereignis zur Zeit der Wahrnehmungen Prokesch-Osten 2. Wir mußten neuerdings in der Bucht von Ken Schutz suchen. S. später aber so viel. Legende über noch niemals besucht wurden. Wutte nach mühseliger und nicht ungefährlicher Felskletterei ein schönes Paar alter Blaumerlen. auch von einigen Felsentauben bevölkert ist. buntschillernden Flecken auf dem Meeresspiegel schwamm. daß niemals ein größeres Schiff hier anlegt ist nur notgedrungen. ganze Klumpen bildeten und sogar hie und da sich auf die Oberfläche des Meeres niederließen. es sich.61 rn.

ReIazione del viaggio dalla maesta del Re Federico Augusto di Sassonia" (Trieste 1841) Kanäle brächten es aus der Morea. Mönche aus der Morea oder aus Zante und der Halbinsel ganz verlassen Was sie bedürfen. flüchte sich auf diese Das Ringen der Völker im Lineren und nach außen.62 (^inis balcanica. die schon. es springt aus einer lebendigen Quelle. die weiße rotdurchkreuzte Flagge aufgezogen hatten. in die Kirche. V. holen noch aus Zante. es käme aus Sizilien. Das Wasser gehört pflegen Kloster ein die Merkwürdigkeiten dieser Klippe. reinliche Kloster endlich selbst. der Glanz und Ruhm. ') Icli i'anil nur mit lleij-cu nasser ^etiillfe 'rüiu|)el uiul Zisternen. Das Kloster auf der kamen wir an mittags Stampliauia vorUher. welche an den Almosen an Lebensmitteln zu Grünzeug und Wasser zu holen. sich auf dieser Klip})e anzusiedeln. so nahmen sie uns aus der Ferne sahen. in das geräumige. voll Votivstücken von Scliiffbrüchigen.. die keine Rhede hat und der sich nur bei ganz ruhiger Zeit Schiffe zu nähern wagen wo man demnach die nötigsten Lebens- von außen erhalten muß. Biasoletto: . Ich ging selbst an das Land und wurde mit Uank und Preis empfangen. Flinf bis sechs Mönche kamen mir entgegengelaufen. unterirdische unter — Wer der Welt müde ist. . ') Die Mehrzahl der Mönche behauptete. Üa wir einige Lebensmittel und sandten den München. der Reichtum und die Macht: sie sind für die Bewohner dieser Klippe nicht. das gegen die Seeräuber in Verteidiguugsstand gesetzt ist und sogar ein jiaar kleine Kanonen Seltsam hat. weil die Klippe wenig hervorbringt und überdies den mittel geringen Vorrat die — oft gegen die Seeräuber verteidigen muß. dem Spiegel des Meeres sich zeigte. andere standen neugierig auf dem flachen Dache des Klosters. geben und sich dafür wohl einiges dem Die Schiffe. die Eitelkeit des Wissens. Klippe. Man führte mich in ein Gärtchen. jetzt nur ist keine Zufuhr möglich. da die Küste ist. ]>. während noch jede Spur von Land unter demselben verhüllt war. D. „Bei ungestümem Wetter Strophaden vorüberkommen." Eine interessante Nutiz gibt ferner Eugen Freiherr von Gutschmid in einer Fußnote seiner 1842 erschienenen Übersetzung des Werkes von Dr. das Steigen und Fallen der Herrschaft. ist der Ge- danke. deren Kloster schon flachen Klippe iler einige Stunden tiliher auf größpi'en Strophadetiinsel. da sie wir ganz nahe vorüljerkamen. andere sagten.

Da es aber daselbst nicht eine Spur der gewöhnlichen Insekten gibt. ein merkwürdiges Faktum. alles geraubte Gut den Eigentümern zurückzugeben. In zwei Stunden etwa kann man den Rundgang längs des Ufers beenden und auch mit der Gesamtfläche ist man bald An das fertig. das wirklich einer Festung auf Seite > eher als einem Kloster gleicht. «Unser Schutzpatron. «so habt ihr denn einen gar großen Heiligen. Monastir schließen sich unmittelbar wogende Getreidefelder an. DO Griechenland. Wirklich blieb auch von da an die Insel ungefährdet während des ganzen Krieges. ja es gibt auch einige feuchte. aber all' unsere Erwartungen wurden durch das Gesehene übertroflen. wo er unter der Erde sich verliert. welcher uns vor einigen führte auf den Strophaden unter nach den Aussagen der Mönche dort nicht allzuselten vorkommen sollen. fiel plötzlich sein Blick auf eine kleine Schale von Silber. so wurden die . um auf den einladenden Strophaden Zuflucht zu suchen. 4. Mai weckte uns der laute Zuruf der Mönche aus dem Schlummer. worauf eine Kapsel sich öffnete. denn wisset. nicht weit von da. was ich in den wenigen Tagen des dortigen Aufenthaltes in ornithologischer Beziehung kennen gelernt und erlebt habe. hießen uns herzlich willkommen und geleiteten uns zum „Igumen" des stattlichen. damit noch nicht zufrieden. heftig griflf er darnach und drückte an einer verborgenen Feder. kleinen Wäldchen der Seestrandskiefer und anderen mediterranen Holzarten bewachsen. dort in den Fluß Rusias fallen lassen. um das kennen zu lernen. den Zugvögeln eine jener Katastrophen herbei. wüstes Gebiet und das übrige Land ist mit verschiedenem Buschwerk.III. auch die Kirchengefäße sich ausliefern lassen. ungefähr zehn deutsche Meilen von Zante entfernt. die wohlriechende Substanzen enthalten hatte. dann folgt unbebautes. und versicherte die Inselbewohner seines besonderen Schutzes. die kleine Schale nicht ausgenommen. weißgetünchten Gebäudes. hatte die Bewohner rein ausgeplündert und. die heutiges Tages noch gezeigt wird. die Reise unterbrochen. dies Gefäß habe ich. hat es uns in einem tiefen Brunnen auf der Insel finden lassen. Am meisten überrascht war ich aber über alles das. eilten sie herbei. Auch der Igumen und Schlafstellen schien über unseren Besuch erfreut und wies uns sofort Dauer unseres Aufenthaltes auf der für die Insel an. Infolge des Unwetters hatte eine große Menge nordwärtsfliegender Zugvögel. Über den Zweck unseres [lierseins durch die Schiffsleute aufgeklärt. Im höchsten Erstaunen fragte er die anwesenden Geistlichen wie diese Kirche zu diesem Kleinod gekommen sei." Am Morgen des 14. Auf dieser Insel war in dem Kriege zwischen Kußland und der Pforte. der mit dem 15raude der tüi'kischen Flotte bei Tschesme endete. Dieselbe lautet: „In Bezug auf den unterirdischen Lauf mancher Gewässer erzählte mir ein Grieche von der kleinen Insel Strofades. tiefeingeschnittene Schluchten und wenigstens jetzt im Frühlinge weltferne Fleckchen Erde zwei mit Regenwasser gefüllte Weiher. daß diese nette Legende damals noch für glauLwürdig gehalten werden konnte. die heftige Regen.» rief da der Türke aus. Dieselben schienen die Ankunft eines Bootes als ein überaus seltenes und unerhörtes Ereignis zu betrachten. „Er befahl hierauf seiner Mannschaft. Als er nun vor dem aufgehäuften Golde und Silber stand. ließ auch die Kirchengefäße wieder an Ort und Stelle bringen. Selbstverständlich trachteten wir so bald als möglich ins Freie zu kommen. als ich vor fünfzehn Jahren in Morea befehligte. der heilige Dionysius. eines Tages der (Japudan Pascha gelandet. Erstaunlicli ist dabei nur. so Zimmer daß wir uns dort sehr rasch heimisch fühlten.» lautete die Antwort. Der Tagen auf Zante heimgesucht hatte. «Nun beim Allah.

zu Hunderten elend zuÜlierall fanden wir diese Vögel tot oder gänzlich entkräftet selbst in grunde gingen. in 3H4 f der Meinung. Bäume und Buschwerk große Anzahl Schießhütten eingerichtete all Vegetation. Es gewährt einen eigentümlichen Anblick. dies eine bloß in um — auftraten. Zögen die Vögel im Gänsemarsche. und sagt dann weiters: „Der Zug über Griechenland und die griechischen Inseln ist ein so allgemeiner. dann wieder mit Beten sowie Einnehmen der mitgenommenen Leiltesstärkungen verbringen Erst nach mehrstündigem Beschießen an allen Ecken und Enden der Insel wird den geängstigten Vögeln die Geschichte endlich denn doch zu bunt und in geschlossenen sieht. wie die genannten Inseln es zweifellos sind. kleine Insel gibt. S. Vogelzug Homeyers zu beobachten verweisen. ein so außerordent möchte nämlich ist ich hiebei auf einige Worte den „Wanderungen der Vögel". wenn man diese frommen Schützen an den geschilderten lauschigen Plätzen die Tageszeit mit Laden und Abfeuern ihrer altmodischen Vorderladerflinten. V. reger lieh K. angebrachte Menge Mönche unglaublicher Fast sämtliche auf der Insel weilenden die nebst zwei Dienern Gesamtbevölkerung ausmachen Vergnügen. daß nach den gewonnenen Erfahrungen solche Lieblingsrastplätze. so würden sie nicht überall so gleichmäßig erscheinen. außer Stande die Reise fortzusetzen. welche nicht von einer daß es auch nicht eine einzige Menge von Vögeln besucht Dies gibt wird. und zwei Leuchtturmwächtern — die mit Leidenschaft diesem einträglichen Aiif einzelne Tauben pflegt man gar nicht zu schießen. daß sie. daß die Vögel Ungarns wohl wesentlich nach der europäischen Türkei und Griechenland wandern. Auf diese Weise brachte ein Klosterbruder während unseres Aufenthaltes fünfzehn Stück mit einem einzigen Schusse zu Fall. damals waren es achtzehn. . daß wir es hier mit einer Vogelzug-Raststation ersten vielen su sehr nützlichen Ranges zu tun haben. dem B. Abgesehen von den Stunden. daß auch auf anderen kleinen Inseln der griechischen Gewässer im Osten.wie für den Herbstzug gelten soll. günstig viele angelegte bequem Aufsitzäste — wo stärkere Birschsteige. so daß uns zum Sclilusse fast jeder Fleck und jede Strauchpartie bekannt waren. Fliegenfänger und andere Kleinvögel nach kurzer Zeit so entkräi'tet. verbrachten wir fast die ganze Zeit unserer Anwesenheit mit dem Abstreifen der beiden Inseln. auf z.64 Ornls balcanica Grasmücken. möchte ich gerade darauf aufmerksam machen. welche zur Konservierung der erlegten oder aufgelesenen Vögel nötig waren. der unmittelbaren Umgebung des Klosters. Aber selbst die Menge der jetzt zur günstigen Zeit die Inseln besuchenden Zugvögel war erstaunlich und wechselte von Tag zu Tag ab. dem Auflesen und Rupfen der erlegten Turteltauben. bis Neuankömmlinge oder die von anderen Schießstellen verscheuchten Turteltauben sich größerer Anzahl dicht nebeneinander auf die Aufsitzäste niedergelassen haben. Verdichtungen zu Inseln herbeiführen bi'eiter Front ziehenden Vögel eben nach diesen ohne daß dabei an eine Art Gänsemarsch gedacht der in dürften. so ist. wiederum einen Beweis für den Zug in breiter Front. Dieser kleinen Psathura. Überall dort. sondern man wartet. Wenn wir uns hierbei ins Gedächtnis rufen. die und rings (wenigstens zum Abschuß der im Frühling hier durchziehenden Turteltauben. so daß es klar ist. Trotzdem sollen in einer Saison durchschnittlich nicht mehr als 600—700 Tauben zusammen gebracht werden. 100) künstlich diese in widmen sich gab es Schießschirme. damit jeder Schuß gehörig viel ergebe. daß diese Annahme ebenso für den Frühlings. werden muß." Unter der Voraussetzung. F.

nämlich die Mönchsrobbe (Pelagius monachus). Den 17. Reiser. welche nicht allzuselten hier ihre schöne Haut im Kloster lassen muß. aber erstens ging der Proviant bedenklich zur Neige und zweitens unsere Schiffsleute in geradezu unverschämter Weise zur Rückreise auf. welche einen ziemlich guten Hafenplatz besitzt. seine nächtliche Lebensweise sowie sein kalkweißes Ei neuerdings kennen leniten und schließlich zur Überzeugung gelangten. Bitten. Über die nun folgende Fahrt wäre nichts Bemerkenswertes zu berichten. ein kleiner Windling (Convolvulus lineatus L. — 133: Der Harijyen Wohnsitz. wo wir vielfach mit dem großen grauen Sturmvogel (Puffinus kuhli) an seinem Nistplatze in Berührung kamen. Gerne wären wir alle noch länger auf dieser echten „Vogelwarte" des Jonischen Meei-es geblieben. Hier war es auch. Immer wieder zog es uns unwiderstehlich aus den dicken Klostermauern hinaus. feuchten Schluchten. einige Gesteinsproben von der Insel mitzunehmen und die Kinder der dortigen Flora möglichst vollzählig in das Pflanzenpapierpaket ein- Aber nur zulegen. nicht ohne forderten vorher der Gewehrsalut uns zu Ehren gehißten griechischen Klosterflagge den landesüblichen geleistet zu haben. hielten jene Lumpen den Kurs gegen alle Abmachung direkt auf Zante zu. daß viele Jahre vergehen können. daß man die Sturmvögel als die Vertreter der Harpyen des Altertums zu betrachten unseres Aufenthaltes auf den Strophaden kamen sehr oft. ohne daß ein solcher auch nur in die Nähe dieser Flachklippen herankäme. gegriffen — Siehe Ornithologische Monatsberic-hte. S. und es zeigte sich wieder einmal deutlich. Mai von den freundlichen Mönchen herzlichen Abschied und stachen bei ziemlich günstigem Winde in See. daß wir durch den Eigensinn der Matrosen in die höchste Wut versetzt wurden. Mai benützten wir zur gründlichen Untersuchung der kleineren Insel. von Säugetieren gibt es außer eingeführten Haustieren überhaupt nur ein einziges. zu abenteuerlichen Gerüchten über „pindarische Gockelhähne" auf den Strophaden Veranlassung gegeben hatte. aber man ist sich dabei stets bewußt. Die und laue.) erwies sich als für die griechische Flora neu. III. an den kleinen Weiher. Mai wurde diese durch einen fast 24 Stunden die Vogeljagd ungemein. außer. daß der Reisende im Segelboot vielfach ein Spielball des Schiffsvolkes zu sein ') Da noch obendrein zuletzt Windstille eintrat und zu den Rudern werden mußte. war der pfeilschnelle Eleonorenfalke entschieden der interessanteste. Obwohl nämlich der Wind für die Fahrtrichtung nach Katakolo an der peloponnesischen Küste durchaus günstig gewesen wäre. Ornis balcauica. herrliche Witterung an jenen Tagen begünstigte unsere Beobachtungen am 15. Drohungen wai-en vergeblich. verlassen sie gegen Norden weiterziehend die Unglücksstätte. um sich einfach den Umweg zu ersparen. ist es leicht erklärlich. Jahrgang 1902. nur andauernden heftigen Majstral beeinträchtigt. Während habe. die sich fast täglich abzulösen schienen. wo das verwilderte Haushühnervolk ein beschauliches Dasein führte und. daß wir Mitternacht war schon vorüber pflegt. wo jederzeit Vogelleben herrschte.III. wie ich in Athen später erfuhr. energische Gegenvorstellungen. So nahmen wir denn am Morgen des 18. Schwärmen aufwii'belud und 65 Griechenland. Ich versäumte damals nicht. oder nach den schattigen.') nächtlicherweile. Die erbeuteten und sorgfältig gerupften Tauben werden ausgenommeUj in großen Gefäßen mit Weinessig überbrüht und über Zante in den Handel gebracht. sich vereinigend. Von den zahlreichen anwesenden Raubvögeln. namentlich nach den verschiedensten Richtungen hinsteuernde Dampfer in Sicht. 5 .

Auf der Düne von Muriä hatte ich wieder ein Abenteuer mit drei bissigen. Während am folgenden Tage Stavros unsere Post von Katakolon herbeiholte. König- Georg von Hellas. erwehren hatten und es begreifin diesen Tagen wiederholt solch bösartiger Köter zu hier aus licherweise stets sehr böses Blut macht. ohne dabei ein besonders erwähnenswertes Ergebnis zu erzielen. eben rosiger Stimmung. außer allgemeiner Ermüdung. wobei der Rädelsführer des unangenehmen Weil wir uns aber Kleeblattes diesmal einen zerschossenen Vorderlauf davontrug. etwas dafür anzunehmen. nochmals den Hafenquai von Zante betraten. scharfkantigem Seesalz. aber sonst blieb es hier ebenso still wie in dem prachtvollen Altbestande von Seestrandskiefern. verfiel Hauptmann Abwehr.6G Onus balcanica. Möwen. Strandläufervolk. ohne eine sichtbare Verwundung herbeizuführen. Die Bevölkerung dieses aufstrebenden Städtchens zeichnet sich durch echt südländische Lebhaftigkeit aus.und blätterbestreuten Pfaden die neuerbauten Bade- Baulichkeiten und -Anlagen zu besichtigen. nicht nur unsere Korrespondenz zu erledigen. Hier gab es wieder ein ganz eigenartiges Vogelleben: einzelne Brachschnepfen. der man in Griechenland so oft begegnet und die bei jedem Fremden eine angenehme Erinnerung zurücklassen muß. Hie und da zog ein Schwarzhalssteißfuß oder eine Moorente durch die blaue Flut und in dem Einsicht war ein paarmal der abgerissene Gesang des Teichrohrsängers zu erlauschen. sich wie toll gebärdenden Wolfsliunden zir bestehen. wo es viele Fische. um auf blumen. Während zweier von unternommener Tagesausflüge lernten wir die Lagunen von Muriä und von Agulinitsa kennen. welches ich für die Hinkunft flintenbewehi-ten Besucher Griechenlands angelegentlichst empfehle. wenn eine derselben auf kurze Entfernung unseren zähnevierfüßigen Widersachern auf den Schädel abgefeuert wurde. einer Anzahl unserer Jagdpatronen grobkörnigem. war stets von Erfolg begleitet. weil gänzlich gegen unseren Reiseplan. sowie die Düne. dabei nur wenige weißflügelige. ein kleiner Beweis jener Gastfreundlichkeit. Am Heimwege durchwateten wir stundenlang einen großen Teil der stark salzigen Lagune. erreichten. welche jene vom Meere trennt. namentlich Aale gibt. die Schrote und füllten Wir sie jedem entfernten aus statt deren mit Jeder von uns trug ein paar solcher Salzpatronen Wirkung. nicht aber hier auf dem Durchzuge vermuten möchte. Und doch war die oöene Wasserfläche fortwährend belebt durch Hunderte von in Gruppen dahinflatternden schwarzen Seeschwalben. einen Roth auf ein ausgezeichnetes Mittel zur Hund zu erschießen. die angriffsbereiten . bei sich und fletschenden. Ein armer Hirte labte uns unaufgefordert mit frischer Milch und sträubte sich lange. Auch in der größeren und tieferen Lagune von Agulinitsa. Der Jubel und das unvermeidliche Festkein noch Ende. denn kurz nach unserer Landung entstieg dem kleinen Eiseubahnzuge der Zweigbahn. sondern auch Pyrgos selbst eingehend zu besichtigen. welche alle augenscheinlich eiligst ihrem Sommeraufenthalte weiter im Norden zustrebten. fanden wir ganz auffallend wenige Brutvögel. von Patras über Kawassild kommend. deren Anwesenheit man zu dieser Jahreszeit wohl am Brutplatze. hatten wir übrigen reichlich Zeit. Hier herrschte überall festliche Stimmung. das wir noch am wenige schon dem „Kephalonia" zur Überfahrt nach kleineu Stunden später die Dampfbarkasse Bade Lutra-Kyllene am Kap Glarenza Vormittag des 19. welcher die Düne zum größten Teile weithin bedeckt. in nicht Zum Glück konnten wir benützen. wir mahl hatten als mittels derselben Zweigbahn nachmittags Lutra verließen und nach angenehmer Falirt abends in Pyrgos eintrafen.

sondern diese wurden. Nur sehr ungerne trennten wir uns von dieser schönen Gegend. Es fiel mir hiebei auf. Nur gegen Abend wurde noch ein „bewaflneter" Spaziergang nach Dhruwa und über den sogenannten „Freierhügel" hinaus im Alpheiostale aufwärts und wieder zurück unternommen. Lala liegt ausdehnenden Terrassenlandschaft. welche deutsche Arbeitskräfte der wissenscliaftlichen Welt erschlossen hatten. die das Stangenholzalter kaum überschritten hatten. welcher eigentlich eines viel längeren Aufenthaltes wert gewesen wäre. der ziemlich viel Berglaubvogel. Heidelerchen und Rotkopfwürger bevölkerten den Bestand. und besonderes Interesse erweckten bei uns ein Paar Schlangenadler. bis wir davon eine genügende Anzahl beisammen hatten. jetzt aber Kapellis genannt wird. Misteldrosseln. Die genannte gefiederte Gesellschaft gab uns natürlich an jenen schönen Tagen genug zu tun. Zahlreiche hier nistende Eichelhäher. Erdbeerbaum und Hopfenbuche bestanden. entspricht das stark verwitternde. Steineichen. Bald zeigte es sich. Am 67 Griechenland. . Mai. Schwarzamseln. daß wir hier einen vortrefflichen Platz zum Sammeln gefunden hatten. In einer kapellenartigen Wölbung des römischen Teiles des Ausgrabungsfeldes Paar der Rötelschwalbe auf und das zutrauliche Wesen Avir dürften wohl mich und meine Begleiter sehr nach wie vor die einzigen Menschen gewesen sein. Fuchs und Igel festgestellt. Mitten in dieser Waldidylle errichteten wir neben einer kleinen Kapelle und unter einer besonders großen und schönen Eiche unsere Zelte und blieben dort bis zum 28. Baumheide. östliche Mittelbuntspechte. und bei den Schlangenadlern gelang es uns überhaupt nicht. wie sich Hauptmann Roth auszudrücken pflegte. so muß ich doch der Wahrheit die Ehre gebend gestehen. einen zu erlegen. Obwohl wir alle auch hier unvergeßliche Eindrücke emjjfingen. Baumkleiber.onfevta)^ welcher im Altertume Pholoe hieß. elend „vermöbelt". Vormittag des 24. Mai langten wir mit der Eisenbahn an der weltberühmten Stätte des alten Olympia an. Wenn ich im Schatten der dortigen Bestände. eine ebenso romantische als abAvechslungsreiche schon ziemlich hoch am Rande einer sich weithin von dieser erfrischenden Frucht daselbst zu sehen und zu verkosten. glaubte ich mich im Geiste nach gewissen Gegenden des Wienerwaldes versetzt und konnte durchaus keine Ähnlichkeit mit irgend einem der bisher gesehenen Landschaftsbilder Griechenlands herausfinden. die an solchem Orte ihr Augenfiel mir ein daselbst nistendes — dieser südlichen Schwalbe fesselte merk auf jene leichtbeschwingten Vögelchen richteten. dann der Halbhalsbandfliegenfänger und einer der charakteristischesten Brutvögel dieser Gegend. Tatsächlich bekamen wir Lala. grasreichen Unterwuchs bewunderte. Nach kurzer Rast ging es nordwärts weiter und gar bald betraten wir jenen prachtvollen Wald sommergrüner Eichen (Quercus c. Tags darauf verließen wir zeitlich das hübsch eingerichtete Hotel in Olympia und zogen das Kladeostal hinauf bis nach dem Dorfe Wanderung. An Säugetieren wurden Hase. Selbstverständlich verging fast der ganze mit der eingehenden Besichtigung des Museums mit Tag nur zu schnell seinen bekannten Sehenswürdig- und der Ausgrabungen. daß die den Küstenstrichen eigentümliche Aleppooder Seestrandskiefer hier nahezu bis zum Rande des Plateaus sich aufwärts verbreitet hatte. während die begleitenden Laubhölzer aus Platanen. daß ich mir nach unserer unvollkommenen keiten Schulweisheit die Stätte der olympischen Spiele ganz anders. namentlich räumlich viel au-sgedehnter vorgestellt Auch hatte. birschend herumschlenderte und den üppigen. um wieder gegen Platanos zum Kladeostale abzusteigen. welche durch ihren Reichtum an gelbroten Kirschen berühmt ist. brüchige Material der steinernen Bauten den Erwartungen des Besuchers keineswegs.III.

Mai erhob sich ein starker Sturm und außerdem wollte das Heulen und Raufen der vielen herrenlosen Hunde in der Nähe unseres Quartiers durchaus kein Ende nehmen.. welche zwischen erdigen Bestandteilen deutliche Beimischungen von Schwefel und salzähnlichen. Umgebung Dem für das Städtchen eine geradezu reizende Umrahmung bildet.68 Oinis balcanlca. Juni durch den nach Süden führenden Taleinschnitt hindurch einen Abstecher nach dem historisch berühmten Modon. von der Route dieser Küstendampfer aus die beiden Strophaden- inscln zu sehen. in welchem sich ein durchdringender Gestank bemerkbar machte. da in der Nähe nichts von Belang zu sammeln war. Es blieb daher nichts übrig. Bei der Strandwanderung stießen wir dagegen auf eine große Brutsicdlung der Uferschwalbe in der sandigen Steilböschung der Küste nordöstlich von Katakolon. wovon ich Proben mitnahm. erhielten wir sogleich die unangenehme Kunde. Dohlen und Blauraken friedlich beisammen. durch kalkigen Überzug leicht kenntlichen Stellen der Talsohle. war unsere Ankunft von Athen aus telegraphisch angezeigt worden. welcher uns rasch nach sieliartig diirchlöcherten ich denselben Mißerfolg. Wir hatten jedoch keine vorzubringen. so daß unser Schlaf fortwährend gestört wurde. Endlich erlöste uns um 11 Uhr vormittags der Dampfer „Kriti" der Gesellschaft „Gudes" von unserer Untätigkeit in dem langweiligen Hafenplatze und brachte uns nach kurzem Anlegen vor Kyparissia') gegen Abend nach Pylos. weshalb er uns äußerst liebenswürdig empfing und nach unseren Wünschen fragte. zum 31. die wir mit Muße untersuchen konnten.Tzon" keinen Dampfer hierher verkehren läßt und wir deshalb genötigt seien. nach Alaun schmeckenden Blättchen zeigte. Auf einem Abschiedsspaziergang hatten wir gegen Abend das seltsame Erlebnis. zwei Tage auf ein anderes Schiff zu warten. zumal die Li der Nacht Bellen. Hier erst betraten wir wieder festes Kalkgestein ') Es dortigen Polizeihauptmanne ist ein Ding der UnmUglicIikeit. An den zu Tal führenden Felsabsätzen gab es kleine Siedlungen der Rütelschwalbe. . Einerseits durchstreiften wir die (iegend beim Leuchtturm vorbei nach der Kaphöhe. Li der Nähe des Kaps gelangten wir über fast pflanzenlose. wie noch in der neuesten Auflage des „Baedeker" behauptet wird. daß dieselben durchwegs noch leer waren. Die Hitze war hier zum erstenmale wirklich drückend geworden und wir waren alle froh. als sich in das Unvermeidliche zu fügen und. andererseits den Küstensaum entlang bis in die Nähe der Lagunen von Murid und endlich wurde der gewaltigen „Mäusefestung" Pontekokastron ein flüchtiger Besuch abgestattet. Die See war noch sehr bewegt und das kleine Schiff schlingerte ganz gewaltig. aus einer der Kirchen des Städtchens stürmisches Händeklatschen als Beifallskund- gebung der andächtigen Gemeinde zu vernehmen. Die Lage von Pylos neben den großen Festungswerken macht auf den Ankömmling zur See einen sehr gewinnenden Eindruck. sondern machten gleich am 1. Die übelriechenden Schwefelwasserstoflgase entströmten an mehreren. Als wir am folgenden Morgen nach kurzer Bahnfahrt im Hafenplatz Katakolon angekommen waren. Sandsteinwänden unweit der Eisenbahnstation Platanos hatte Hier lebten gegen hundert Paare Rötclfalken. so daß mehr als die Hälfte der Fahrgäste unpäßlich geworden war. nicht lange auf den Eisenbahnzug warten zu müssen. daß die Schifiahrtsgesellschaft . die Zeit mehr oder weniger zu verbummeln. Pyrgos zurückbeförderte. Mit der Untersuchung ihrer kunstvoll gebauten Nester verloren wir viel Zeit und Auch an den schließlich erwies es sich. fahlgelbe Erdhänge in einen kleinen Einschnitt.

Ein Segelboot brachte uns zunächst zum Leuchtturmfelsen an der Einfahrt in die Bai von Na%\arino. bei unserem Besuche erschienen jedoch die Sümpfe geradezu vogelleer. Der 2. namentlich auf die vorgelagerten man gaben eine wundervolle Inseln Sapienza und Skiza genießt. Etwa vierzig umherliegende eiserne Geschützrohre verschiedeneu Kalibers Zeugnis von der einstigen Bedeutung des Platzes. welche am Rande der Lagune oder in den seichteren Tümpeln weithin umherlagen. sich die Moräste Wenngleich von diesen begehrenswerten Vogelarten heutzutage dort keine Spur mehr zu ist. In Modon selbst verwendeten wir eine beträchtliche Zeit auf die Besichtigung der gewaltigen venezianischen Festungswerke. Nach einer Umkletterung der bis hart an die Meeresklippen heranreichenden Festungsanlagen von Pylos und nachdem alle gesammelten Stücke soi-gfältig konserviert Uhr abends auf dem Dampfer „Nea Ilellenia" worden waren. mit geschwellten Segeln die Bai und legte an dem von Osmanaga ziemlich weit Dort dehnen landeinwärts aus. Im niedrigen Grase dagegen trippelten schwarzköpfige Schafstelzen finden einher. Die auffallendste Erscheinung bildeten eine große Menge. nur ein Kolkrabe zog vorbei. konnten Gelege erreichen. beobachteten und erlegten gefiederten Bewohner verrieten dies: Schon die Orpheus- grasmücke. Steinkauz und auf dieser Reise zum erstenmale auch die blaugrauköpfige Ammer. Blaumerle.e Reiher suchten nach Nahrung. dem H Hafenplatz von Kalamata. von welchem Aussicht nach allen Seiten. gegenwärtig wirkliche Ruinen. acht grai. daß in jener entschwundenen Zeitperiode sich die genannten Vögel dort wirklich gezeigt haben. Nikolaos zog ein Kolkrabe entlang. schmaler Steig führt auf den beschränkten Raum der Gipfelfläche. Juni in Neae Kalamae. welcher zahnartig aus den Fluten emporragt. wo vor 70 Jahren die Kommission der Expedition scientifique de Moree ihre Studien anstellte und damals Flamingos und Sultanhühner beobachtet haben will. Ein oft leiterartiger. welches von der Regierung Frankreichs im Jahre 1890 zum Andenken an die Ereignisse von 1827 und die Expedition scientifique de Moree von 1828 1831 hier errichtet wurde. Messeniens reizender Hauptstadt. etwa achtzig Silbermöwen machten Jagd auf Fische und die Schnepfenvögel waren durch einen Flug der rostroten. Felsenkleiber. ja Tausende von toten Aalen der verschiedensten Größe. das wir noch vor der Dämmei-ung erreichten. zum Meere führenden der hier zahlreich ein aus zwei Eiern bestehendes Felsspalten nistet. ganze Landschaft trug das unverkennbare Gepräge des Karstes. bogenschnäbeligen Strandläufer vertreten. Die Ursache dieses Massensterbens blieb mir völlig rätselhaft und auch unsere Bootsleute wußten keine befriedigende Aufklärung darüber zu geben. — Unsere Bootsleute durchsuchten auf mein Geheiß nach Nestern des jedoch der engen Spalten wegen nur Bald darauf durchfurchte unser Boot die senkrecht Alpenseglers. Den Bergliang des spitzen H. . Juni galt der historisch so überaus bedeutsamen Umgebung im Westen und Norden der Stadt. verließen wir um '/2 diese interessante Gegend und landeten um 8 Uhr früh am 4. nördlichen Ufersaume an. Rasch eilten wir auf demselben Wege nach Pylos zurück. Im gleichnamigen Gasthofe fanden wir ganz gute Unterkunft und widmeten den verschiedenen orientierenden Spaziergängen Tag und ausgiebiger Briefschaftenerledigung. so ist doch die Ortlichkeit für ein solches Vorkommen sehr geeignet und es ist die Möglichkeit immerhin vorhanden. Zur Winterszeit soll diese Gegend von Wasservögoln wimmeln. und die daselbst 69 Uriechunlaud.III. wo neben dem Leuchtturm ein hübsches Marmordenkmal Platz fand.

Auch war es gar nicht so leicht. da wir unser überflüssiges (iopäck zur Entlastung zu Schiff nach Gythion voraussandten. was ein allgemeines Umpacken erfoi'derte. Unter uns im Nedontale übte sich eine Abteilung Soldaten im Scheibenschießen. Durch eine in jeder Flinsicht liebliche und fruchtliare Ebene dahineilend. Leider drängte die Zeit und wir mußten trachten. aber bei der steigenden Tageshitze rückte die kleine Truppe gar bald ein und auch wir wandten uns ebenfalls heimwärts. während mir. auch der Zoologe findet hier reichlichen Stoff zur Beobachtung und zum Sammeln. nur ein einziger solcher Vogel nach geraumer Zeit zenden Olivenwülder zu durchstreifen. möglichst rasch und nun zum Monastir Vurkano hinanzukommen. aber ging's querfeldein über Stock und bald wurde es dunkel Stein gerade auf das erleuchtete Kloster zu. Tragtiere und „Agojatis" aufzutreiben. Am frühen Morgen des 6. Aber nicht bloß für den Altertumsforscher ist der Ausflug zur Stätte des alten Messene von Wichtigkeit. verließen wir die Bahn mit einstündiger Verspätung in der Station Tsepheremini und waren bestrebt. der ich zusammen mit Hauptmann Roth im Nedontale aufwärts und dann an den Berghängen emporstieg.und Glistbau kennen. Schöngefärbte Blaumeisen und Hänflinge. unsere Ausbeute an Vögeln u. da ich unter einigen dieser Trotz der vorgerückten Stunde ( '. s. dessen Lage ringsum zwischen Gartenanlagen mit eine geradezu beneidenswerte genannt werden muß. Kalamata bald einen äußerst rührigen nnd lebhaften naiiilels|)latz viel Gemüse. gelegentlich des ersten Ausfluges die an die Gärten angren- Zu diesem Zwecke teilten wir uns in zwei gegen Westen und beschäftigten sich einen ganzen Vormittag lang mit dem großen Ölbaum spütter. lassen die Verkelirswege zu Wasser wie zu Lande nichts mehr zu wünschen übrig. zur Station Tsepheremini möglichst bald wieder abzusteigen. ebensowohl den üppigen Busch wald desselben als die gewaltigen Mauerreste der alten Befestigungsanlagen bewundernd. In keiner anderen Stadt Griechenlands kann man bei der großen Hitze sich an reinerem und kälterem Brunnenwasser erfrischen als hier. w. Es war Sonntag und bei sonnoglühender Beleuchtung betrachteten wir mit Entzücken von der Höhe herab den blauen messenischen Golf und die überall reichlich mit hellem Grün durchsetzte Häusermenge an dessen Ufersaume. Gruppen. In Kalamata hatten wir an demselben Tage gerade noch Zeit.70 Ornis Wir lernten in halcanic. Stavros und Wutte gingen der Verfolgung zur Beute fiel. Trotzdem brachten sie vier Stück heim. Juni setzten wir dann den Aufstieg bis zum (iipfel des Ithome. galt nur noch einen einzigen Übelstand vor der Reise ins Gebirge hatte nämlich gegen Dysenterie eine zu starke Dosis Rhus . um am Nachmittag noch den gegen Norden abgehenden Zug zum Besuche von Ithome benützen zu können.I natürlich schon Batrachier die vielbegehrte Rann graeca erkannt hatte.Vurkanoberges fort. In deren Umgebung wurde die Zeit bis zum Eintreffen des Eisenbalmzuges zumeist mit Fröschefangen ausgefüllt. dann aber auch vor allem die nett gezeichnete Rüppells-Grasmücke trieben sich an den Berghängen umher.'i. welche aber auch noch einen Teil des nächsten Tages in Anspruch nahmen. Uhr) wurden wir von den an solche Besuche '/o gewöhnten Mönchen sehr freundlich aufgenommen. jetzt. waren wir aber doch mit zwei martialisch aussehenden Gesellen handeleins Endlich geworden und es zu Wutte beseitigen. zu konservieren und Vorbereitungen für die Weiterreise zu treffen. Natürlich war es sehr einladend für uns. der jedem Nachsteller durch seine große Vorsicht und Ruhelosigkeit genug zu schaffen macht. und da nunmehr auch die Eisenbahnverbindung mit Tripolitza. wo die Leute viel Feldarbeit zu bewältigen hatten. somit auch mit Athen hergestellt ist.

ein einzelner. toxicodendron. wo Erst höher oben in Mittagsrast gehalten wurde. mehrere Turmfalken Zone und ein gewöhnlicher Sperber ließen sich in der alpinen blicken. nur ein paar Steinadler. weder hier noch auf der lakonischen kleinere Bestände der Edelkastanie gelangt man eigentümlich in ist. ein äußerst wirksames Gegenmittel. Hier will ich auch noch einschalten. Schon am nächsten Morgen folgten wir den Genannten und konnten mit Muße die eigenartige Schönheit der Langadaschlucht bewundern. wilde Bergland ein wenig näher anzusehen und für ein paar Tage hier den Weitermarsch zu unterbrechen. reicht die Verbreitung von Baumlerche und Ausflug als in Führer die diente. Tannenmeise und auch unser anmutender Fichtenkreuzschnabel. die den Küstengegenden angehört und (Seite 368.nd etwas dem Ritte 11. Pflanzengiftes eingenommen und war unter VerGlucklicherweise erholte er sich aber von den Fol- sehr rasch. daß es nur Ansitz vier Stück für unsere Sammlung zu Juni nachmittags besuchten uns dem bedächtigen Wutte erbeuten. nur stellenweise wird das Auge durch prächtige Gruppen alter Schwarzkiefern erfreut. doch bekamen wir gar keine Dohle zu sehen. Nach kurzem Abstieg bis zum Chan Langada beschlossen wir. wenngleich im Rückgange begriffen. Am östlich Juni bewegte sich dann unsere Karawane die ziemlich öden Vorberge nord- 8. Während in den buschigeren Schluchten Zaunkönig und Rotkehlchen ihr munteres Wesen treiben. daß keinerlei Verzögerung so in der Abreise eintrat. unserer Hütte für kurze Zeit die auf Archäologen Sieveking und Stier. Der höchste Punkt des Überganges an der Grenze zwischen Messenien und Lakonien ist durch eine kleine Kapelle H. Auch schäumenden Baches gegen die romantische nach den Bergzügen unmittelbar an der Grenze waren recht dieser ganzen Gegend sich buchstäblich kein ebenes Plätzchen befindet.III. Zahlreiche Brutsiedlungen der Felsenschwalbe. daß die Seidenindustrie. Bei herrlichstem Sommerwetter unternahmen wir infolgedessen tagsdarauf einen Xerovuni genannten Vorberge des Malevosgebirges. der hübschen Zippammer bis in die höchsten Lagen hinauf. gelang. und jeder von uns nahm sich als Andenken von den verhältnismäßig billigen Erzeugnissen das eine oder andere Stück mit. welche dieser ganzen Berglandschaft Keineswegs findet man aber. wobei unser Wirt Tief eingerissene Seitentäler und Schluchten erschweren hier nach allen Seiten hin jede Wanderung und im allgemeinen sieht es bis in die alpine Zone hinauf recht öde und trostlos aus. den Bereich der Schwarzkiefer. Hier sollen auch Bruthöhlen der Alpendohle vorhanden sein. da in zu. schon gegen die Kammhöhe zu. Seite die Aleppokiefer. 4. Elias gekennzeichnet. betraten wir und noch höher. giftungserscheinungen gen dieses 71 Grieclienlaiid. die kleineren Ausflüge längs des Langadaschlucht anstrengend. am Am Dieser war aber so scheu. meisten erwähnenswert. nach Sparta begriflenen in deutschen weiter talabwärts begegneten wir den ersten Steinspatzen. auch einige des Rötelfalken erregten unsere Aufmerksamkeit i. uns dieses viel- verspi-echende. von Kalamata hinan und der prachtvolle Rückblick nach Messenien und dem Golf war beim Aufstieg entschieden Umgebung der am des Gebirgsdorfes Lada. Aiiflage) mit der Schwarzkiefer verwechselt in Baedekers Reisebuch wui'de. . Auch die Vogelwelt zeichnet sich dort nicht durch Formenreichtum aus. sowie In den Wipfeln der breitästigen Föhren und in den wenigen Apollotannen waren bloß drei Vogelarten wirklich häufig: Buchfink. dennoch einen großen Bevölkerungsteil beschäftigt. dem hohen Taygetos zufliegender besonders Bartgeier. erkranlit.

Trupp in von vornherein und eine Verzögerung fällt. Anavryti in demselben Hause über Nacht Unterkunft. Eugenie 183U" eingehav. daß von den Hirten wie nichts an Lebensmitteln zu erhandeln war. welche als Wetzsteine sehr und durch viele Jahre im Laboratorium unseres Museums gute Verwendung geschätzt sind Zum Lagerplatz Varvara zurückgekeln-t. auch die Umrisse von Kreta waren deutlich sichtbar. wir in Beim Abstieg sammelten wir eine Anzahl jener Steine. . Dafür ent. Bei dieser Bergwanderung mußte vor allem die ganz auöallen. und ein Teil der Leute erinnerte sich noch sehr wohl seiner damaligen Anwesenheit. ich. Einöde. Die letzten Tagesstunden wurden zur Herrichtung des Lagerplatzes unter mächtigen Schwarzföhren benützt. Neu-Spai'ta hatte für wenig Anziehendes uns Lescldossen. Ein Kalksteinblock der Spitze trug deutlich lesbar den Namen eines der Mitglieder der Expedition scieutifique de Moree: „H.en. als wir uns gegen Mittag der gartenreiehen Hauptstadt Lakoniens näherten. Baumfalke. Varvara durch die Vorberge des Taygetosgebirgszuges. wobei uns einige in der Nähe befindliche Hirten behilflich waren. Krüper im Jahre 1860 längere Zeit wohnte. wurde zu verschie- Gesellschaft nur zu rasch folgenden Vormittag. Gartenammer und grauer Steinschmätzer traten bis in die höchsten Lagen auf. Glühende Hitze lagerte über den Fluren von Sparta. bei sengender Hitze setzte Bewegung und der nach Durchquerung der Ebene zu bewältigende Aufstieg nach Anavryti wurde allen sauer. Diese Landschaft entbehrt besonders hervortretender Reize trotz der schütteren Nadelholzbestände in den oberen Lagen. umsomehr. aber dort oben waren doch Alpendohlen ixnd Alpenbrauncllen die wichtigsten Vertreter der Vogelwelt in der sonst trostlosen. Mistra. Man konnte lange suchen. fanden. Der Abend verflog in angenehmer am und Nacliniittags fuhr ich mit Erst gegen Mittag. in welchem Dr. Den folgenden Tag verwendete Hauptmann Roth zu einem leider erfolglosen Ansitz auf Adler einem ausgelegten Luder. dessen ungeschwächtem Anprall wir sehr ausgesetzt waren. aber bei Tagesanbruch herrschte immer wieder das prächtigste Sommerwetter. als öfters Steinadler. Juni verging dann mit dem mühseligen Marsche bis zum Joche H. Fast der ganze 14. welche unseren Agogiaten zur Last sich unser wurde Herrn Stier nach Ruinenstadt kennen zu lernen und nahm von derselben zum Andenken eine Blaumerle mit. nicht einmal eine genügende Menge von Milch war aufzutreiben. Ilias gekrönten Gipfel aus genossen. ein griechisches Nationalgericht zu dieser Jahreszeit. um diese mittelalterliche es denen Spaziergängen bestens ausgenützt. rium zu finden. hier nicht lange zu verweilen.schädigte wieder die wundervolle Fernsicht gegen Süden. aber im übrigen beschränkten sich die Erscheinungen der Vogelwelt auf die allergewühnlichsten Arten. Nicht allein die ganze Maina bis Kap Matapan entrollte sich dem Beschauer.72 Oniis balcaiiiea. als uns drei Nichthellenen einige roh verspeiste grüne Gurken. so gut Des Nachts erhob sich jedesmal ein starker Wind. welche aller Ruhe fast zwei Stunden lang von dem durch die kleine Kapelle H. Wutte und Stavros dagegen zur Besteigung bei des Taygetosgipfels. bloß um erstaunliche Pflanzenarmut nur ein paar blühende Arten für das Herba- unmittelbaren Nähe des schmelzenden Schnees wurde es Hausrotschwanz. durchaus nicht gut bekommen Wir fanden in wollten. zeigte es sich bald. steinigen in der in dieser Hinsicht etwas besser. Misteldrossel und Kreuzschnabel konnten wenigstens beobachtet ins Notizbuch eingetragen werden.

Juni. Nacht über die neben dem Lagerplatze einen bewaffneten Posten aufzustellen. Ein Seebad erfrischte alle und die vom Marsche müden Glieder gewannen durch die Ruhe in dem zwar wenig einladenden. Nachmittags erfolgte so rasch als möglich der Abstieg. feuerköpfiges Goldhähnchen. Während der Rast erhob sich ein so glühendheißer. welche in dem Maße zunehmen. Baumkleiber und hoch in den Lüften den Alpensegler festfanden meine Arbeiten im Taygetos und in den Gebirgen des Peloponncs stellte. Juni wurde zum Rasttag ausersehen und es zeigte sich. so beschriebenen Salzpatronen daß nichts übrig zukommen blieb. ein unser Wohl und Wehe zu betätigen. in Gythion erfrischende Getränke zu erhalten. daß das übermäßige Wassertrinken auf unsere Mägen übel eingewirkt hatte. nach Palaeopanagia und schon in der Dämmerung weiter bis Xerokampos. selir forcierten Vormittagsausfluge am Ui. sind sie von einer dichten. Mit einem steile überhaupt ihren Abschluß.111. auf welchem zufällig ein Steinhuhn mit der noch sehr kleinen Kette aufgetreten wurde. Auf diesem gelangten mehrfach Bienenfresser. i'asch entschlossen unter lustiges Freilager. deren Erzeugnisse wegen ihrer mannigfaltigen und an die Antike erinnernden Formen unsere Bewunderung erregten. da Avir hoffen durften. Gegen die Küste zu wurde die Gesamtvegetation eine auffallend üppigere. wo aus der Niederung die trockenen Hügel mit ihrer roten Erde hervorseine Fürsorge für tauchen. 'o Grioclienlaml. Der 1<S. alles austrocknender Wind. wie östlichen Mittelbuntspecht. aber Hauptstraße. aegilops als man und pubescens) dem Meere sich nähert. In der Schenke zu Tarapsa war gleichzeitig eine Töpferei untergebracht. so erschien auch wollte. als demselben eine der oben zu lassen. Mit Tagesanbruch setzten wir den Marsch fort und gelangten über Potamia etwa zur Mittagsstunde zu dem Chan von Tarapsa an der von Sparta zur Küste führenden Die durchreiste Landschaft gehört zu den fruchtbarsten der Maina. ließ er es sich nicht nehmen. von einem riesigen Köter Hiebei wurden wir aber unausgesetzt und immer zudringlicher belästigt. und wir hätten diesem Landstrich gerne mehr Aufmerksamkeit zugewendet. Xerokampos sich niemand herbeilassen ihre schnarrende Da in zu gewähren. Rötelschwalben und auch ein Schlangenadler zur Beobachtung. daß in diesem Teile des Peloponnes die Bevölkerung auch heute noch ein wenig unfi'eundlich genannt werden muß. Kaum hatten wir es schon der Ortsvorsteher. in welchem eine nie gehörte Anzahl von großen Olbaumspöttern Stimme vernehmen ließ. auf welchem ich mehrere Mulden mit Nadelholzbeständen etwas unterhalb der Baumgrenze zweimal durchquerte und dabei einige wichtigere Bewohner derselben. . aber leidlich kühlen Gasthofe bald wieder ihre frühere Elastizität. was wir dankend ablehnten. Es ist zu bemerken. Trotzdem wurde dieser wichtigste Hafenplatz Lakonions erst in vorgeschrittener Dämmerung erreicht und es ward uns vorher noch das sonderbare Bild. bei der Schottererzeugung und Beschotterung des Straßenkörpers eine Menge weiblicher Personen verschiedenen Alters im Schweiße ihres Angesichtes arbeitend zu ei'blicken. entschuldigte sich wegen der unfreundlichen Aufnahme und Um aber bot uns die Schule für die Übei'nachtung an. wenn nicht ein ganz unstillbares Durstgefühl zur Eile angetrieben hätte. schönen Olwald dahin. daß wir uns nur schwer zu dem keineswegs angenehmen Weitermai'sche entschließen konnten. so bezogen wir uns für die Nacht Unterkunft den Oliven knapp am Ortsausgange uns bequem gemacht. immergrünen Buschvegetation (Macchien) überdeckt. Der Weg zieht hier durch alten. Stellenweise wieder bilden Speiskleine und und weichhaarige Eiche (Quercus schüttere Bestände. überall dort.

Schiffsverbindungen sehr viel Zeit beansjn'uchen Programm})unkt fallen und schifften uns lieber Deshalb ließen wir diesen würde. daß die Gesundheitsverhältnisse Eleonorenfalken. Mehrmals erschienen unter Tags pfeilschnell dahinsausende heuschreckenfangende klagten sehr über es scheint. meist rotem Marmor. zeichnen Stets Bauten aber durch größte Reinlichkeit und blendend weiße Kalktünchung vorteilhaft aus. zumal der Seewind die Hitze milderte. um 8 Uhr lag dieser vor dem aus wenigen Häuschen bestehenden Dorfe Nordosten der Insel. fehlen solche im ganzen Inneren das festungsähnliche Aussehen sich die des Während Auffallend Norden Giebeldächer indem dort die Bauten diese im und Süden der Insel. die ihi'en Doch die folgenden Stunden belehrten mich bald. Pelagia im nähern zu können. welcher ich jedoch anfangs wenig Bedeutung beilegte. wenngleich viel seltener. Infolgedessen wurde der größte Teil unseres Gepäckes in Pelagia belassen und nach 10 Uhr zu Fuß nach dem Südende von Kythera aufgebrochen. Avgo oder Chytra. wozu das schlechte Zisternenwasser wohl am meisten beitragen mag. aber zu Schuß wollte doch keiner von ihnen Das Firmament bewölkte sich ging kurze Zeit sogar ein leichter für die In Fußwanderung dem kleinen kommen. welche sich zu dieser Jahreszeit schon viele wären. Auf dem Marsche berührten wir mehrere Dörfer und es war jedenfalls ein Zufall. Gerne aber will artigsten Brutplätzen zu nähern pflegen. nicht lange nach Mitternacht auf einem kleinen und sehr überfüllten griechischen Insel Kythera (Cerigo) Dampfer nach der ein. der geradezu überschwemmt wird. Monastirs der Strophaden haben. daß »Schon mit Ausnahme der österreichischen Lloyddampfer sämtliche Schiffe nur in H. Ein liebenswürdiger mainotisclicr Grundbesitzer zeigte uns hübsche Proben von Nähe des Kap Matapan herrührte und Hoffnungen setzte. Kontolianika wurde ein wenig gerastet. Pelagia anlaufen. daß unser Plan. dagegen zugeben. tragen. Gegen Abend erreichten wir den Hauptort von Kythera. noch etwas lichter in der Farbe als der von Zante. Die wenigen hier an Land gehenden Reisenden werden samt dem Gepäck in großen Booten von Bord abgeholt. daß gegenwärtig zwar recht und verschiedenartige Heuschrecken. zu haben war. weshalb wir unbedingt wieder hierher zurückkehren müßten. immer mehr und zur allgemeinen Überraschung Regen nieder. Die Einheimischen gaben in zuvorkommendster Weise Auskunft über die Entfernungen auf der Insel und belehrten uns. daß zur Zeit des Zuges Kythera von den verschieden- als ich Wandervögeln oft staubtrockene spärliche. welclier aus der Imnteni. und bald darauf eröffnete sich ein prächtiger Ausblick nach Süden auf die schöngcfonnte „Eünsel". Auf jeden Fall war die Witterung sehr angenehm. Gleich beim Ersteigen der Hochfläche der Insel wurde ich einiger Eleonorenfalken derzeit gewahr. auf Anti-Kythera oder Cerigotto und die wonigen dazwischenliegenden Klippen.74 Oinia lialcanica. der weißhalsige Steinschmätzer. ist die verschiedenartige Bauart der Häuser. ohne sich wegen des flachen Ufers dem Strande H. wir. Aber durch ihn erfuhren Verwertung der Mann große dessen auf zu wegen der ungünstigen die Gegend dieses Kaps besuchen. Epidemien. daß wir binnen weniger Stunden Zeugen von zwei Begräbnissen waren. rote Haussperling und. und Die Leute von Kythera nicht gerade die besten sind. Auch bei mir trat immer entschiedener eine böse Dysenterie auf. Folge der großen Dürre eine ausgesprochene Vogelarmut besteht. woselbst die Straßen ganz eng und die Häuser dicht aneinandergedrängt sind und . dann Eidechsen und Schlangen zu finden Noch am häufigsten belebten Erde des dortigen Karstes die Haubenlerche. da in einer Herberge Rohschinken und Rotwein. am folgenden Tage.

ein kurzer Besuch abgestattet wurde. der hier ein beschauliches Dasein führt. Es wurde mir in Kapsali von mehreren vollkommen vertrauenswürdigen Persönlichdaß im August sich gegen 150 Paare Eleonorenfalken auf Avgo ansiedeln um dort zu brüten. ganz kleinen Dunenjungen und Eiern gemacht. Bei der Rückfahrt nach Kapsali zogen mehrere der großen Sturmvögel in ihrem wundervollen Fluge wenige Meter über unseren Köpfen dahin. Wogen Aber beim nahen Vorbeifahren glaube ich nicht bloß an der Süd-. weil sich wohl einige Turm-. da es mir von großer ob die dortigen zur Form graeca oder chukar Wichtigkeit gewesen wäre festzustellen. Leonhards über die Insel . jungen gelten dann für die Bewohner von Kythera als hervorragende Leckerbissen. rische Gesandtschaft in ') Athen bis zu unserem Eintreffen Selbstverständlich gibt es weder heute noch gab es in der griechischen Hauptstadt. daß die einzige Gegend. wo solche Hühner noch den unaussind. Moni und PI. unsere Flinten sprechen zu lassen. III. aufgesucht und eine prächtige Ausbeute an alten Eleonorenfalken. Die äußerst fetten Falken- keiten versichert. so daß es nicht schwer war. wobei des österreichischen Lloyd Doch blieb Strande der Bucht gelegenen dem und österreichisch-ungarischen Vizekonsul betagten Agenten Cavellini. ohne irgend etwas Bemerkenswertes außer einem Eleonorenfalken hoch in den Lüften finden zu können. daß bei der unruhigen See Landung an der wandartig aus dem Meere emporstrebenden Klippe nur mit sehr vielen Schwierigkeiten durchführbar gewesen wäre. sondern auch an der Ostseite eine Stelle gesehen zu haben. Es fehlte mir hierzu aber auch schon deshalb die Lust. aber nur ein einziger Eleonoren- dann zwei Blaumerlen. falke. sahen wir bald ein. Wir wären nämlich durch meine eigene Unvorsichtigkeit damals beinahe in arge Verwenn nicht auf telegraphisches Ersuchen uns die österreichisch-unga- legenheiten gei'aten. das uns veranlaßt hätte. also nur wenige Wochen später. gehören. eine Nachdem Avgo erreicht war. jene zwischen H. reichte aber die Zeit nicht mehr aus und außerdem begann nunmehr auch der Geldbeutel von Bedeutung zu werden. uns noch Zeit. Um diesen Platz zu besuchen. sonst aber keine besonders begehrenswerte Vogelart sehen ließ. wie denn überhaupt der Absclinitt „Tierwelt" in der sonst vortrefflichen Aljhandlung in einigen Punkten der Verbesserung bedarf. ein weißhalsiger Steinschmätzer und eine Anzahl hier brütender Silbermöwen und Mauersegler. einen Spaziergang nach der tief unten am halbkreisförmigen Häuserreihe von Kapsali zu unternehmen. Auf der Fahrt dahin war außer einem halben Dutzend Mittelraeer-Krähenscharben nichts zu sehen. trotz der Bootsschwankungen einen herabzuschießen. Dagegen ist das sich immer mehr entfaltende Bild der südlichen zerrissenen Steilküste von Kythera einzig schön in 20. Georgios im gesetzten Nachstellungen entgangen äußersten Osten der Insel ist. Später erfuhr ich. Vergebens suchte ich nach Spuren der Anwesenheit von Steinhühnern \). ehedem auf Kythera Rebhühner. August. an welcher ein Aufwärtsklettern durchführlmr wäre. bis 20. da unser Boot von den in steter heftiger Bewegung ei'halten wurde.landen t'lir diese 75 Grieclienland. Nacht Unterkunft im einzigen vorhandenen „Xcnodochion''. Aveil dann zur Zeit. wurde Am trotz hohen Seeganges eine Bootfahrt in der Bucht von Kapsali lind nach der merkwürdigen Felsinsel Avgo unternommen. gerade der stärkste Wachteldurchzug stattfindet. Juni seiner Art. Herr Merlin und Stavros Strimmeneas haben daraufhin Avgo vom IG. Am Nachmittag wandte ich mich gegen Osten und kletterte unverdrossen in dem öden Gestein gegen das Amaranthon-Flußbett zu umher. wenn ihre Jungen das meiste Futter benötigen.

in engen Spalten des Gesteins angelegten Niststellen. hätten wir auf der Rückfahrt sehr leicht auch die beiden Klippen Strongyli und Karavonisi besuchen können. so manche seltene Pflanze mitzunehmen und die spärliche Vogelwelt nochmals zu mustern. nur vom Meere aus zugänglichen. und gerne wären wir in eine derselben hineingefahren. aber es zeigte sich dort nichts. nachdem nur ein paar Eier verzehrt worden waren. Der Rückmarsch nach H. oder wo etwas Feuchtigkeit Buschwerk aufkommen ließ. der inzwischen einen Ausflug ins Innere unternommen. ungemein hohen Seeganges stieß das mit vier Ruderern bemannte Boot zeitlich Am Kap Ti'achilas wurde im Voi'beifahren ein Paar Wanderfalken festgestellt und etwas später zeigten sich wieder in großer Höhe vier Eleouorenfalken. und es wurde daher. Die Zirdringlichkeit der dort ganz besonders neugierigen Bewohnerschaft trug auch nicht dazu bei. Da die See inzwischen immer i'uhiger geworden war. Ein Versuch. bald der Abstieg haftes nach der Dampferanlegestelle vollführt. aber außer ein Paar Kolkraben auf einem Eselskelette nichts Bemerkenswertes beobachtet hatte. die ich bisher kennen gelernt hatte. Die Schiffsleute erwiesen sich als viel seetüchtiger und unerschrockener als jene der nördlichen jonischen Inseln. der nächste Dampfer erst übermorgen erwartet wurde. sondern auf allen felsigen Inseln und auf Kythera selbst. uns in bessere Stimmung zu versetzen. Dies konnte mit Erfolg nur dort scharfkantig nach aufwärts stehendes Gestein aus.und abgeschaukelt und wiederholt durchnäßten uns die . dafür aber umsomehr Mauersegler. vorgesetzt. wo uns bereits Wuttc erwartete.Sturzwellen. See auszufahren. während die Alpensegler nur eine einzige Stelle besiedelten. hoch auf. welche ziemlich große Dunenjunge hatten. wenn So aber wurde das Boot viele Meter die See nur ein wenig ruhiger gewesen Aväre. statteten wir am nächsten Tage der etwa eine Stunde südöstlich gelegenen Langadaschlucht einen Besuch ab. frisch gefangener Hummer. Juni statt und es bot sich dabei Gelegenheit. und ich bin fest überzeugt. die Eier der Mauersegler zu erlangen. Große Sturmvögel gab es nur wenige. Da wo uns die Bekannten freundlich empfingen.76 (Jinis balcauica. wozu wir uns an deren Ausgang in einer Barke hinrudern ließen. da für diese keine geeigneten Brutplätze vorhanden sind. einiges Übelbefinden. was zu einem Besuche irgendwie eingeladen hätte. klagten alle über unzweifelgeschehen. von denen es hier sehr viele geben soll. Die Oberfläche dieser gewiß selten besuchten nur spärlichen Graswuchs und zeichnet sich durch ungemein spitzes und Als Bewohner trafen wir etwa ein Dutzend der südlichen Silbermöwe. Pelagia fand am "22. Wohlbehalten langten wir nachmittags wieder in Kapsali an. Leider hatte sich bei mir die Dysenterie wieder verstärkt eingestellt und als wir uns zur Mittagsrast nach dem Orte Potamos begeben hatten. aber stets in bescheidener Anzahl. Die ansehnlich . daß beispielsweise auf Zante sich kein einziger Schiffer hätte bestimmen lassen. bei solcher Ti'otz moi'gens ab. oft sehr schönen Höhlen der Westküste sind durchwegs von Felsentauben bewohnt. wo einige Fruchtbäume angepflanzt waren. jeder weiteren Sorge über- hoben hätte. An solchen Orten fanden sich Schwarzkopfamniern. Erst in der unmittelbaren Nähe von Mavronisi beruhigte sich das Meer ein wenig und die Insel Landung ging zeigt glatt vor sich. Trauermeisen und Samtköpfchen. Einen mir unvergeßlichen Ausflug unternahmen wir aber doch noch am folgenden Tage. Die vielen. und zwar nicht nur auf dieser. mißlang wegen der sehr tief. woselbst inzwisclien eine Nachtragsscndiiiig eingelangt war. Abends wurde uns ein vortrefflicher. und zwar nach der Insel Mavronisi (auf vielen Karten fälschlich Lindo) an der Westküste.

später ganz nahe die Leuchtturminsel Kaimeni-Parapola. wahrend auf Umwegen den paar Fehlschüssen oberen von Rand erstieg mehreren und das Glück hatte. während unseres Aufenthaltes von dem Flötengesaug Paaren Blaumerlen. welches ich wegen der bequemen Lage und auch sonst in anderer Hinsicht nur bestens anempfehlen kann. da sich keine menschliche Behausung in der Nähe befindet. Pelagia zurück widerhallten und dort angekommen gab es erst recht keine Erfrischung.lda. Eine Stunde später befanden wir uns im Hotel „Alexander der Große" in Athen am Konkordiaplatz. Juni erschien im Osten zuerst das kleine Karavi. Da an diesem Sonntag die Zeit es gerade noch erlaubte. die außerordentliche Geschicklichkeit der griechischen SchiflPsleute im Anholen eines kleinen Fischerbootes an das unter Volldampf dahinfahrende Schiff zu bewundern. gänzlich erfolglos. ein fühlte ich Ich muß gestehen. Während der Fahrt bot sich neuerdings Gelegenheit. Genau zur Mittagsstunde verließen wir dann auf einem der kleineren griechischen Küstendampfer Kytheraund gelangten nach fünfstündiger Überfahrt nochmals nach Gythion. schlug ich meinen Begleitern (Stavros war natürlich sogleich zu seinen Verwandten geeilt) vor. Zur Zeit der ärgsten Mittagshitze wanderten wir langsam nach II. gaben dem dahineilenden Schiffe. daß es mir geradezu zum Tröste gereichte. während schreienden gästen der Langäda Die Felswände von mindestens zehn Wutte diesjährigen Jungen dort herumtrieb das und sich mit seinem zweifellos zu den blieb fort- Stamm- gehörte. Nach wochenlangem Umherstreifen auf dem Lande übt das wechselvolle Bild des dortigen großstädtischen Lebens und Treibens immerhin seinen Reiz auf den fremdländischen Beschauer aus. zurückkehrten. Eine Menge Sturmvögel. halbsalzige Zisternenwasser geradezu ekelerregend war. Auch auftrat. da das lauwarme. ohne einen Schuß abgegeben zu haben. wildromantisch und wir verweilten dort recht gerne mehrere Stunden im kühlen Schatten. der Tat. auf dem mein Blick von Erimomilos her so oft geruht hatte. da ja die Sammelreise eigentlich zu Ende war. meist kleine. nach Phaleron zu fahren. so daß wir am dortigen Belustigungsplatze auf der zum Teile künstlich hergestellten Leuchttui'mlandzunge noch einen vergnügten Abend verlebten und uns um 10 Uhr nachts auf dem griechischen Dampfer „Elpis" nach dem Piräus einschifften. Erfreulicherweise besserte sich das Befinden aller und das meinige im besonderen zusehends. In Gythion wurde zunächst das gesamte Gepäck in Ordnung gebracht. große und tiefe Schlucht ist in 77 Griechenland. Dagegen der gemeinsame Angriff auf ein Paar Bonellihabichtsadler.III. als nach etwa vier Stunden die übrigen. sonst aber war es dort recht still und einsam. . daß Wutte stieß. um eines der Bonelliadler haljhaft zu werden. wie Leonhard bemerkt. Juni derart elend und geschwächt. Bei Tagesanbruch des 26. von dort aus nach ein der auf Insektenjagd umherschießenden Eleonoren- falken ein unterseits grell rostrot gefärbtes starkes Männchen zu erbeuten. von Wichtigkeit zu bemerken. welches um 2 Uhr nachmittags im Piräus einlief. ja sogar die ferne Kuppe des Eilandes Falkonera oder Gerakunia. daß ich an einem zweiten Besuche der Lang. Seebad erquickte kaum und da die Dysenterie nunmehr ärger als je mich am Morgen des 24. beim besten Willen nicht teilnehmen konnte. das Geleite. Infolge schlechtgewählter Aufstellung hatten Bei der Wildarmut der Insel auf diesem Wege ist auf einen Hasen sie die Adlerfamilie nur einmal zu Gesicht es aber bekommen. um uns auf der dortigen Strandpromenade die elegante Welt von Athen anzusehen.

Noch ein Leonis geltendes Tücherscliwenken. Der Abend vereinte uns in der von früher liebgewonnenen griechischen Speisestube „zum Maulbeerbaum". Juni verweilte ich noch eine gute Stunde in anregendem Gespräche bei dem greisen Theodor von Heldreich. Am Morgen des 30. Christos Leonis. Er hatte vollkommen recht. sprach in der Kanzlei der k. darauf folgte ein gemeinsamer Besuch des Museums der Universität und bei Professor Apostolides. außergewöhnliclien sich auf öfters Ufer des Eurotas ein Fieber geholt hatte. welcher noch einen vollen Monat in den Bergen des Parnaß auf Raubvögel zu jagen beabsichtigte und tatsächlich während dieser Zeit schöne Erfolge erzielte. sich aber immerhin noch lange fühlbar machte. des „Imperator" standen. Marmor buchstäblich strotzenden Friedhof besuchte. Zuerst verabschiedete ich mich von Hauptmann Roth. nur ein wichtiger Abschnitt meiner Lebensaufgabe sein Mitternacht weckte uns im messenischen Meerbusen der schrille Nebels wiederholt einige Stunden nach Plifl' der wegen dichten Dampfpfeife. darunter einen ganz dunklen. drängte mit dem Gepäck möglichst bald nach dem Piräus ich unter nämlich den von zu fahren. Am 29. in Tätigkeit gesetzten Ein glücklicher Zufall versammelte auf dem „Imperator" die angenehmste Reisegesellschaft. und unter dem Druck seiner Segel schob sich das stolze Schitf aus dem trüben Hafenwasser in die nur leicht bewegten Wogen des Golfs von Ägina hinaus. die man sich nur denken kann drei jugendliche deutsche Archäologen mit dem bekannten Professor Dörpfeld samt Gemahlin an der Spitze und der seither verstorbene : . trotz des nur vorübergehenden Aufenthaltes welches zwar keinen bösartigen Charakter annahm. denn es ergaben sich wegen geforderter Verzollung Sammlungen derartige Schwierigkeiten. und es wurde später das lästigste fühlbar machte. daß Avir mit größter Not vormittags mit deren Überwindung fertig Avurden und endlich mittags an Bord eines der stattlichsten Dampfer des österreichischen Lloyd.k. dann galten meine weiteren Abschieds. besorgte einige kleine Einkäufe. daß nun Ende erreicht hatte. daß Übelbefinden einstellte. Unverwandt haftete mein Blick rückwärts unserer auf dem und als pracht sonnenbeglänzten. Im übrigen wurde uns der Aufenthalt in Athen zur damahgen Zeit durch eine schier unerträgliche Hitze verbunden mit einer ganz Abendstunden klar. u. die Akropolis mit ihrer unvergleichlichen Tempel- am Horizont verschwand. indem Führung Dr. und endlich hieß es Herrn Merlin wie den Gebrüdern Strinimeneas ein herzliches Lebewohl zu sagen. der eben von einer längeren botanischen Sammelreise von den Kykladen heimgekehrt war. Die Fahrt um den Peloponnes war ruhig und schön. Hauptmann Roth wiederum sich bei Staubentwicklung. daß er sich am die sogar in den kühlereu Dazu kam noch. Krüpei-.üniis balcanica.und zugleich Dankesworte dem väterlichen Freunde Dr. österreichisch-ungarischen Gesandtschaft vor und verbrachte den Rest des Tages mit Hauptmann Roth mit der Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten. langsam dessen Wahrzeichen. Im Hause des Vaters Stavros' erstand ich damals einige für die vorliegende Arbeit wichtige Bälge sowie auch drei lebende Eleouorenfalken. da wurde ich mir bewußt. Juni nahte für mich die Abschiedsstunde von Athen. durch gelbliche Staubwolken teilweise verschleierten Athen. 78 Gleicli am Morgen Krüper und des anderen Tages besuchten wir Herrn und Frau fanden beide bei befriedigendem Wohlsein. selbstverständlich auch auf der Akropolis. und am Nachmittag holte ich ein Versäumnis meines früheren Aufenthaltes in Athen nach. welche später an den zoologischen Garten in Berlin gelangten. verleidet. Krüpers eine der größten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt.

. Sekretär des österreichischeu archäologischeu Institutes Dr. langte ich. 79 Giieclienland. und deswegen klärlich. Mit Ungeduld die Heimreise beschleunigend. 6. Reichel nebst Frau. zu verstehen. nachdem am Steinbrück von mir getrennt hatte und heimgekehrt war. früh lief der „Imperator" für kurze Zeit Brindisi an 3. Juli 4. daß mir der dreimalige Aufenthalt in diesem Lande seine Tätigkeit ist es auch zeitlebens am leicht erin bester Erinnerung bleiben wird. Juli um ü Uhr abends im Hafen von und beendigte Triest bei trüber. Wenngleich ich von allen meinen Balkanfahrten überwiegend angenehme Eindrücke mitgebracht habe. 6. einer Tochter Hofrat Benndorfs. ist zweifellos Riiphias. so bleibt es doch eine feststehende Tatsache. IG v. Die wenigen Stunden Aufenthalt in Korfu verwendete ich selbstverständlich zum Besuche der „Pension Julie". daß bei normalen Ver- dem hältnissen naturwissenschaftlichen Sammler in Gi'iechenland meisten erleichtert und angenehm gemacht wird. o. Juli sich Wutte nachmittags in in Sarajevo wohlbehalten an. auf S. die neugrieeliische Bezeichnung für . Unter den „Rusias" Alj)lieios-Fluß.III.3. Z. der ebenfalls wenige Tage immer später Korfu für Am seine Fahrt am verließ. zum Einkaufe einiger Bälge bei Federnschraiicker Rother und zur flüchtigen Begegnung mit Hauptmann Polatzek. regnerischer Witterung.

. Drummond. Jameson. von der Mühle. Jahrg. welche sich ausschließlich oder vornehmlich mit der Ornis von Griechenland beschäftigen. (Fiedler. Auszug dependencies. Jahrg.) Zweiter Abschnitt mit den Arbeiten von deren Nachfolgern und zugleich wissen- c) schaftlichen Hilfskräften heutigen Tage. December. Als MiUtiirarzt in doii Droißig'crjaliron länn-erc Zoit auf Kytliera seßhaft. history and statistics of the Island of Cerigo The Edinburgh New Philosoph. Spalte 321 —364. col. 1843. Tafel. and XII. 1832. A. Paris 1832 in vol. deutscher Übersetzung in Lindermayer. av. Sperling. III.) a) — Erster Abschnitt der Untersuchungen deutscher Gelehrter im ganzen Geljiete h) 1840 des Königreiches. also on the coast of Albania. an der Universität in Athen nochmals besonders hervorgehoben. p. Journal. Hay M. from notes a sejourn of four years. Strickland.Die oniitliologisclie Literatur Griechenlands. vol. Ant. Catalogue of the Birds found the other Jonian Islands. Atlas gr. d. Spalte 127 Dr. . Exp. Hilaire. tom. London. in Corfu and made during With Notes by H.. Rob. Expedition scicntifique de j\Ioree. davon St. H. Aufnahme gefunden haben. NB. Die ornithologische Erforschung Griechenlands zerfällt gewissermaßen in drei Arbeitsgruppen Forschungen und Veröffentlichungen der Franzosen und Engländer betreffend einzelne Teile des Peloponnes. ') Hist.. befiissen. die westlichen Küstenstriche und die Joni1800 1860. Vincent 3 tom.). Drummond. in Geoffroy 1837.) in der nachfolgenden Zusam- menstellung weder die über Kreta und Kleinasien handelnden Arbeiten. Lindermayer. Jameson. (Aves par Isidore tab. Ann. scient. welche sich mit der griechischen Vogelwelt in archäologisch . noch jene. Powys-Lord Lilford. et its 1843. October 1836 to XXII. Strickland. daß sei hier von 1859 bis zum Heldreich und Krüper. Okens „Isis". Es (v. 412 — 422. — 185'J.. 1837. p. schen Inseln. Section des sciences phys. mit einer kol. of Nat. Moree. p. Oken. . — 130. p. M. 64—67]. (Sonnini. 41 — 5G et 4 — 1836 etc.. „Isis" von Heft V. Erhard. 1838. Magaz. fol. 42nd R.historischer und mythologischer Beziehung I. Werke und Abhandlungen. en G vols. Die Vögel Griechenlands. April 1837. E. Erschien auch als Separat- abdruck mit 44 Spalten.') Notes on the nat. Bory St. 62—69 [Birds (120 Arten). p. 1843.

. September 1842. leucerodin betreffend). 2. erregte gleich nach dem Erscheinen bedeutendes Aufsehen in der gesamten wissenschaftlichen Welt. 25 avril. 1847. Jahrg. Naturalist. 20 einer kurzen französischen Vor- bemerkung: 1. bist. p. la Grece (Enthält nach in „Le Äloniteur Grec".. Bulletin de la Soc. Portlock. ') Seit 1840 nahm Namen . dessen Aufentlialt vom Frühjahre 1834 bis Juli und dieser letztere Name ist der in z. und zwar 1838 währte. Jahreshefte. welche — 1856. Abhandl. d. Anton Lindermayers Autsatz: Die Vögel Griechenlands in Okens „Isis" 1843. Heft. Eu- Dr.B. Nur selten. IV. 58 bis 60.. ^-^^cy/tiUi /fv Hirtmdo rufida . natur- wiss. Eine naturhistorische 25. Moscou. p. Nr. von Erliard wird „Dumoulins" gebraucht. zur Beiträge Ornithologie Griechenlands 152 Ann. Journ. Bei er. Birds the to und VIII pp. Heft. zur Ornithologie Griechenlands u. Ebensowohl die Fülle persönlicher Beobachtungen als die anziehende Darstelhingsweise sichern dieser dem Donner der Feldgeschütze zusammengetragen wurde. Landbeck. Tobias. Nüniberg am geb. die Liste der bis 1842 aufgefundenen Arten. Mühle. s. datiert: Athen den 10. of Corfu nat.. p. Les oiseaux de (Athenes). E. 24. S c h r a d e r Temm.von der Graf den der Literatur weitaus gebräuehlicliere. — (Darin Verzeichnis der Vögel. 1854. deren Material größtenteils unter Zeiten einen hervorragenden Platz in der uaturwis. am Skizze. Orn. Lindermayer. auf Euböa vorkommen. Heinrich Graf von 1844. de Mose. 253— 25G. p. {Platalea in XIX.. 2. 1. A. die rothalsige Ge- birgsschwalbe als europäi- scher Briitvogel. II. Annee 1855. Nr. Lindermayer.'senschattlicheu Literatur des Landes. 447 451. 137 Addendum J. für alle Arbeit. d. 1844. magaz. 6 .. Vendredi. 174. die Liste der von 1842^1855 aufgefundeneu Arten. in Grieclionland etwas über vier Jalire.III. zu Görlitz. 2.. Beitrag Chr. p. Robert. Stutt- gart. AVürttemberg. Görlitz. Graf böa. 401 451. Oinis balcanica. 1855. der. naturforsch. = gest. (Be- schreibung und kolorierte Abbildung von Sylvia guttata).) Mühle:') v. Jahrg. der Mühle" an Das bekannte Buch des Grafen. Imp. Ludwig. V. Dr. Kritische Bemerkungen zu Dr. Ges. Bd.. Gab. 1849. d. w. zu auf Schloß Leonberg bei Regensburg Oktober 1855.) Ein genauer Abdruck beider Listen. \\1. Leipzig. f. Dumoulin Oktober 1810. 81 Gricclienlancl.

Dr. von Philippos Joannu „Adp. 1857. ebenda. 1859. zeichnete am sich namentlich in der Cholerazeit in Athen aus und galt als Wohltäter der dortigen Gemeinde. Nr. Giebel von giert redi- und Heintz. Korrespondenzbl. Briefliche Mittheilungen aus Missolunghi. zoolog. [ivr)jj.. der „Naumannia". Fauna der Teil: Die Wirbeltiere Cykladen (mit llGpp. Dr. mit 38 (nicht wie angegeben 39 Arten. 1859.Bd.. Notiz über (es handelt sich und Ixos ohscurus. p. Daraus: Katalog der auf den Cykladen einheimischen und überwinternden oder nur durchziehenden Arten von Vögeln in „Naumannia". 1858. Leipzig 1858. Be- merkungen zur Monographie der europäischen Sylvien vom Grafen von der Mühle. in Athen am 15. p.. sich iindet in der Zeitschrift für die gesamten Naturwissenschaften. Lindermayer. Durch seine erste Veröffentlichung in Okens „Isis" erlangte er in vieler Beziehung gegenüber den ornithologischen Ergebnissen des Grafen von der Mühle die Priorität.. Athen s. Vereines in Regensburg XIII. f. 8.. Lindennay er:') Anton Passau am 'I. VII. des zoolog. Baldamus. d. der VII.. Leipzig.mineralog. Erhard. Erhard. Orn. 1859. einer Karte).. — lU 93. eleonorue) „Naumannia". Dr. Jahrg. weil Starna Juli. -^ zwei junge Falken um F. namentlich Deutschlands. 170. 1 — 2ß. Lindermayer. Lindermayer. Jahrg..spondenzbl. gest. 121—133. a. Jahrg. gekommen. 'AvTrwvtou AtvocpjiaJpoü .. 30 31. 169 p. d. Journ.82 Oi'nis balcaiiica. 1859. Ein Beitrag zur Fauna dieses Landes: a) in den Abhandlungen des natui'historischen Vereines in ') Die vieli'aflien Veröffentlichungen Lindermayers über die griecbisebe Vogelwelt gehören zu den bekanntesten über diesen Gegenstand. p. iibcr mit Weglassung der fehlerliaften Numerierung der Arten im „Moniteur". 134—137. wird) hinzugekommenen neu Dr. Berlin. zuOrtenburg") westlicli von 18(J6. Cykladen. Korre. Ritter A. 193.-mineralog.oauvov h toÜ äaiJ^v/jatov 'Ofl£p|j. p. April 1S68.ߣpyr|". Januar und geb.. schließlich ein Abdruck der Liste 2. Vereines Dr. Zur Ornithologie Griechenlands. Dr. cinerea aufgezählt doppelt 1842 seit Vogelarten in 1858. 8. in Regensburg XIII.. redigiert von E. 1857. ) Im Nekrologe latpoü". Nieder. p. Lindermayer war griechischer Stabsarzt und in der ornithologischcn Literatur Leibarzt König Ottos. Die Vögel Griechenlands. wie die zahllosen Zitate besten beweisen. Dr. äc. t6 heißt es auf Seite 4 fälschlich: „YEVvjjOä. X. I. und p. Eine große Menge von ornithologischem Material ist durch ihn zu i'ruher Zeit an öffentliche Institute und Privatsammlungen. Jahr- gang.

H. Dr. 188 pp. Jahrg. Griechenland (an Dr. 133—140. f. b) 1859. Further Observations on some of the Birds of 1861.. VII. II. 1860. Krüper. p. Dr. Thomas = Lord L. — 395. Ornithological Notes 279-296. Baldamus von Misso- Örn. Über Sylvia orphea IX. Jahrg.. 441—447. W. VIII. (Auf diese Ausgabe p. Gab. 378 II. 1—10. f. Gab. Journ. Mesolonghi and Southern Aetolia. 1860. Simpson Hudleston. London 18(J7. Wenngleich Krüper den letzten 30 Jahren leider nicht mehr literarisch tätig war. 18(30. In 1860.. Jahrg. f. „Ibis". Jahrg. p. Orn. per. 271—284. Journ. Th. p.. Passau.V Th. Möge sie der Ornithologie noch recht viele Jahre erhalten bleiben! 6* . Krüper. 228—239 und 338 357. in Griechenland von 1858 beginnend und bis auf den heutigen Tag fortgesetzt. (Pomineni) briefliche Notiz: „Ibis" II. Orn. Gab. in Griechenland. H. „Ibis" Simpson = Hudleston.. Bonellii in Griechenland. am 30. f. Dr. 369 und Krüper. Auch separat p. dessen Tätigkeit. Außerordentliche Genauigkeit und Gründlichkeit zeichnen die sämtlichen Arbeiten dieses hoch- verdienten Forschers aus. Gab. Griechenland Gab. Krüper. p. beobachtet. Krliper.iinmelergebnisse die beste Zeugeuschaft für seine unermüdliche... Dr. zum Beilage als 83 Giieclieiilaud... Powys. 129—132. der Wissenschaft zugutekomin mende Arbeltskraft ab.. Hon. Journ. p. f. Journ. W. f. alljährlichen S. Notes on P]uropean Ornithology. „Ibis" II. Gab. Krüper. Über Sitta syriaca IX. p. p. Jaliresliericlit dieses Vereines 1859. Th. Journ.202. die zoologische Erschließung des Landes so wesentlich fördern half.. W. = Hudleston.. Orn. — erschienen unter dem Titel: Lord Lilford. in Griechenland. 1860. 53. VIII. Die SchM-alben Griechenlands. p.. Orn. Montenegro. Orn. so geben doch seine reichhaltigen. = [On the occurrence and the breeding of Aquila Bonellii a. VIII. p. 1 — Ijeziehen sich die Zitate.) 1860.ndPelecanus crispus in Aetolia] a«Pr Erste Dr. 17 — 202: separat herausgegeben Passau 1860. 276—279.. Notes on Birds obscr- ved in the Jonian Ishmds and the Provinces of Albania pro- and Acarnania Epirus. p. Briefliches aus Journ. Dr. ') Th. in Juni Uekennüiule 1S21). Lilford..III. 1861. o. Jahrg. vol. 1860. 370.. Tlieobald '^'^ " c//^ ^^TT^C^ß^-r Krüi)er:') geh. Über Aquila Th.. Jahrg.. Carlo spec. Dr. H. 439—441... Th. Simpson froni Western Greece. lungi).

84 Aus meinem Tagebuche. Orn. 407. Dr. Inhalt: III. Gh. Vögel Europas. L. Zur Fauna 1892.. Norman.. welche sich teilweise oder in gelegentlichen Bemerkungen mit der Ornis von Griechenland beschäftigen. diese Arbeit jedoch von Dresser berücksichtigt. 326—339. Birds of Sibthorp's heraus- 454: Aves (48 Arten). Sclater. Dr. Sperling. Society. Six weeks among the Groeks and Brigand. 1862. Th. 231. f. p.. Orn. La Faune de Grece. April. die weitaus XXXV.. Ilmenau. p. Sonnini. enthält mannigfaches ornithologisches MateDas Manuskript. 182 pp. sten der Adler und Geier in Akamanien. ') Seebohm. Journ. Orn. 4"> 187:5 at the SheffieUl Literary and Philos. vol. Dr. p.. p. Haus. 1 — 23. 360^379. Dieser Vortrag wurde also nicht benützt. zum Preise von 1 Pf... 1863. Gab. the Parnassus and Missolonghi: a paper read Nov. Journ. Jahrg. S.Ornis balcanica. Dr. . Falco Eleonorae 1863.. 113 pp. 26 61). p. Orn. p. 1864.und aller der Handbuch der Naturgeschichte der Theil: Deutsche Laudvögcl (mehr erschien nicht).. Orn. L. welche über die Ornis Griechenlands bisher ist. XII. (Wichtige Beoh. 72 1862. Gh. p.. Ornithologische Notizen über Griechenland. G. Breslau. Beitrag zur Naturgeschichte des Eleonorenfalken. f. 435—448.. 222—227. Journ.s. mit Gitaten Kalender vom Herausgeber. '-) Wie schon Dresser. Journ. Jena 1823 und 1824. IL Werke und Abhandlungen. der nie gedruckt worden ist. Griechische Jahreszeiten (unter Mitwirkung Sachkundiger). f.. p. Journ. wurde vor kurzem von dem bekannten Londoner Antiquar Henry Sotheran & Co. Athenes (Oiseaux. Sclater. L. Handbuch für den Liebhaber Zähmung werthen Vögel. 1834. Orn. und es ist daher schwer begreiflich oder vielleicht nur eine Folge der eigentümlichen Betitelung des Buches. de. Krüper. (NB.. 30 sauber gesciiriebene Folioseiten. the XV. Jahrg. Heft Some Account p... p.. Der vorstehende Vortrag. Hartlaub.. Gar US. I.') 1875. Weyland unvollständig). p. Gloger. 1832. daß vielfach bis in die neueste Zeit die älteren Publikationen von Lindcrniay er und erschienen von der Mühle vorgezogen wurden.. — — Douglass. ist Voyage en Grece Die im selben Jahre et in Berlin en Turquie. Krüper. ausgesprochen haben. Katalog von Dr.. Dr. Nr. Jahrg. M. Lieut. Gab.. Leipzig. Prem. Brehm. Schleswig. Dr. „Ibis" VI. Th. partie: Animaux Vertebres. Gab. 2 Tom. 2 Bde. 1824. 1876. Santorins. XI. Jahrg. Jahrg. Th.. of an Ornithologists Gruise in the Medi- August. Th. Hartlaub. „Ibis". On P. ist ist Birds ofEurope. „Zoologischer Anzeiger". f. Gonst. X. Krüper.ichtungcn über das Hor77. 402-407. I. avec atlas. Henry. — Seebohm. XI. 1801. erschienene Übersetzung von Paris. Heldreich. G. von Dr. Th. 268—290. Gab.. gegeben von 1904. Lehrbuch der Naturgeschichte aller europäischen Vögel. X. Sterl. Mommsen. Journ. Die Sturmvögel der Gykladen. Zeiten Gehens und Kommens und des Brütens der des Vögel in Griechenland und Jonien. Th. 1864. Krüper. Vollständiges der Stuben-. Die Brutvügel von Naxos. zum Verkaufe ausgeboten und war im März rial. terranean. Brehm. at Athens. V.. Gab. — Krüper. Henry. f. R. und beste. Jahrg.. Gene. Lamb.. Krüper. „Fauna Graeca".) Gab. f.-) 1878.. Literatur und Zusätzen von Dr. 1900 bereits vergeben.

2 Teile. Weimar (416 Seiten und 2 Tafeln). Juli 1843 und Etwas über die Vögel Griechenlands Chr. 1840. Leipzig.. Temniinck. Vereines in Regensburg. S.. H.. ed. Mühle. 9.. (I. Reise durch alle Teile des Königreiches Griechenland. Spalte 890 the end of April 1841 (Ann. Regensburg. W. 1842. 1853. mineralog. Part. Schlegel. Notice ofmigratory birds which alighted on. hist.Isis".. Drummond. 893. col. et sec. Leipzig 1825—1838. F..Rhea". ausgear- den Jahren 1845 — 1854. und Blasius. Thienemann. wichtigen Angaben über die Sammeltätigkeit — 1856. Graf A. Ed. Reiseskizzen aus Nordostafrika.A. Graves. p. Beacon. A. VIII. 5 1838. XVIU. Tafeln. M. partie Paris 1840.. Enthalt bloß Angaben über gewöhnliche Arten von Zugvögeln. hist. 65 and 67. F... 432 pp. Amsterdam et Paris 1815. nat. Vereines in Regensburg. 171 181. Naturhistorische Notizen aus Griechenland. Chr. Auflage kommt: 1. Proceedings of the Zoolog. Dr. Dr. p. d'ornithologie. Karl Gust. L. Jena. 1840. Brehm. partie. 3 Teile.. L.. kol.III. Kritische Übersicht der europäischen Vögel (deutsch und franzö- CXXV sisch).5. C. über Cuculus rufus in Griechen- land richtig. (Enthält Biologisches über Pelec. Der vollständige Vogelfang. p. landes in und 1846. I. Heinrich Graf von der. partie Paris lSo. L. Keyserling.-mineralog. plates. Die Wirbeltiere Europas. Heft V.. Edmund. Nieder. Brehm. 10 15 (partim). on the passage from Malta to the Morea at 125—129). geblieben) und 100 kolorierte Tafeln (Leipzig). und II. Soc. Jahrg. p. 1837. trois. Das Stiftungsfest der naturforschenden Gesellschaft des OsterAltenburg am 5. Thienemann. 1843.. Alfred — In Betracht 1855. Dickson and Ross. and ^lag. welche 40 bis 90 Seemeilen von den griechischen Küsten entfernt auf hoher See beobachtet wurden. VII.) 1844. Brehm. IV und 152 pp. (Darin enthalten: Spenden von Vogelbälgen von Cerigo des Capt. die gesamte Ornithologie. quatr. Donation of Birds Skins. p. with 449 folio. 1845. (Mit von der Mühles in Griechenland. List of the birds observed to winter in Macedonia. from notes niade during a two montlis shooting excursion in the interior during the winter of 1845 1849. Teil.) Korrespondenzblatt des zoolog.-mineralog.. Zeitschrift für Dr. Leipzig 1846 und 1849. .. Leiden. Capt..Isis". herausgegeben von ThieneHeft (soviel erschienen). April. H. — Ann. Graf von der Mühle (Dumoulin) Nekrolog. vols.. Spalte 323 — 358. L.) 1844. Einige naturgeschichtliche Bemerkungen auf einer Reise an den Rhein im September und Oktober 1842. Systematische DarsteHung der Fortpflanzung der Vögel Europas mit Abbildung der Eier. of London. 6 17. Prof. H. nat. Vereine zu Regensburg. imp.: Heinr. Heft XII. Mit 4 lithogr. C. prem. Dr. M. Hay . Braun- schweig.) 1840. 141 — 144. Okens .L. Lindermayers vol. Korrespondenzblatt des zoolog. 5 Hefte mit 28 kolorierten Tafeln. 1. Fiedler. ö5 Grieclienland. nach dem Tode des Verfassers herausgegeben von dem zoolog. p. Paris 1820. or were seen from.. — 1846. (Stellt die Ansichten and Mag. mann. XII. Goukl. Fr. und 116 pp. vol. Chr. Schuch. L.. crispus). Fortpflanzungsgeschichte der gesaraten Vögel. sec. Manuel J. Graves. 1855. Brehm. Okens Australiens. - . J. Monographie der europäischen Sylvien. Zur (Text unvollendet beitet in 1856... J. 1855.. The Birds of Europe. Thomson. geschlossen Dresden 1856.

Oh. bis XIII.1.86 Ornis balcanica. E. X — J— M. Jahrg. Altum. 1881. und J. Schenkungslistcn von Lindermayer.. Leiden 1862—1873. 181)7. von der Mühle und Nieder. f. 1. 1875.. C Degland. und Leipzig 1850 Stuttgart Korrespondenzblatt des kommen In Betracht redigiert von E. Homeyer. Gab. p. 1872. 1864. ersten die 115 Regensburg. (enthält Vögel. t.) 1859. Mommsen. London (englisch). Brehm. Ornithologische Briefe. Dr. Koenig-Wartliausen. Birds — 201. (I. Th. Ed. 258—285 1880. Anton. 209 II. d. Berlin. XVII. List of the — VI.']) [Über Salicaria elaica j3. Notizen. and Buckley.. „Naumannia". Zur Fortpflanzungsgeschichte der Spottsänger. p.. F. 1872. Oiseaux. X. Dubois. Journ. M. ser. Ein Beitrag zur Kunde vol. Wolley. p. p. Um. Schlegel. Journ. f. Synonymik der europäischen Brutvögel und Gäste. Forstzoologie. Revue et Magasiu de Zoologie. July. F. Museum dTIistoire Naturelle des Pays-Bas. J. Alfred. 1860. 386—393. . Schleswig. espfeces nouvelles la variabilite et — 1872. Die Eier der europäischen Vögel... 82. 2 vols. p. April. 1. Mittelzeiten. Hypolais pallida. Ootheca Wolleyana. new series January. Baron R. 1881. J. part I Accipitres. Berlin. F. Zum p.s - bloß hier 8 Bde. Beitrag zur Ornithologie Kleinasiens. Die Wanderungen der Vögel. Naturgeschichte der Vögel Deutschlands. Halle..). 1875. E. L. Eine Orientreise. 15 30. Dr. Degland Z. Auszug aus einem Briefe (Verb. London 1902.. von. I. John and Newton. 188 (nur zum Teile die Ornis Griechenlands betrefiend). Ornithologie Europeenne. Dr. 1869.) part II A'cariae-Fasseres. und neu herausgegeben von beitet 2o8 — 250 (auch als Separatabdruck). F. H. Kronprinz Rudolf. Naumann. A. Baedeker. Liiidermayr. Leipzig.. 327 — 341 des griechischen Klimas. Journ. deuxierae edition. W. Bd. of Turkey.. Wien (nicht im 1881. Eugene. I XL. F. fils. 108 und 150. — f. viele Beobachtungen aus Griechenland!). 185G. = 1859. Nat. (In Betracht kommen: p. Paris. Baldamus. 1870. 2 Bde. 1)2). und Paeßler. 182 — 531. E. Dubois. kleinen Moscou. Jahrg. Tab. zool. Naumann. p. „Ibis". De 1854 H. Natui'geschichte der Vögel Europas (Atlas und ein Band Text). et Alph. B. Dr.. completing vol. Aug.. I. p... et Gerbe. Bull. Jahrg. Wien. 1822— 18(iO. Ehves. p. Orn. p.. in Jahrgänge 1847 — 1859.. 2 seul 1849. Th. 311 320.. Soc..-botau... Bd. p. Krüper. d. Dr. vols. 1870.. p. de certains oiseaux et indication de quelques pour l'Europe.. von. Fritsch. F. 1863. Vereines" in 250— 254. ..s. Stuttgart Das naturhistorische Museum der Otto's -Universität zu Athen. Teile abgedruckt in „Mitteilungen des ornitholog. Paris D. T. und 210. Nachträge). Homeyer. J. Imp. Wien V. VI. Rey. (Mit Abhandlungen. — 1858. Oiseaux de la Belgique et oiseaux de l'Europe leurs uiufs. 6 partie. Bd. Alph.. Nr. 59 77. 1858. 6-21. 230 und 231 und Buchhandel). Bruxelles 1873. 1873. Umgearund Leipzig 13 Bde. H.. Ornitbologie. A 1870. Ges. j). Krüper. 5 vols. 21—45 und XXIII. p. IL Aufl. — OsterSchulprogramm. Tiere. Leipzig und Iserlohn (samt den später ausgegebenen 7 Lieferungen 1862. Gab. 3. zoologisch inineralogiscben Vereine. Bd. W.

Dr. — 65 und in: Jagden und Beo])aclitungen. Leipzig und Wien 1891 Dresser. Erzherzog Ludwig Salvator. Paxos und Antipaxos. Col. p. Gadow. 30 und 31.m. Wien 18S6. Hist. p. vielfach zu Ergebnissen. (Tierwelt. Enc. B. (samt Supplement). Saunders and Salvin. nämlich rein linguistisch -historischer Seite und 1896. Fig. Ogilvie-Grant.. Dr. „Grece" von Clon St«^phanos im Dict. von ganz anderer. 27 Bde.. London 1874—1898.. (Paris 1885). oder von Teilen dieses Landes. 1885. 1892. Philippson. 3 Bde. 128 zu Petermanns Mitteilungen. Seebohm. Vollständig Eine Orientreise vom Jahre 1881. Ergänzungsheft Nr. Gotha. (Anm. leider unerreichbar geblieben ist. 9 Bde. H. s. London 1883—1885. 3 vols. Catalogue of the Birds in the British Museum by Sliarpe. in: — 358 und 359. stehen . p. Rieh. med. gelangen Forschung dadurch in geblieben sind. Vögel. Kulturpflanzen und Haustiere in ihrem Übergänge aus Asien nach Griechenland u. 1888. Wien 1885. of Brit. History of the Birds of Europe. Seebohm. In desselben Autors Werk „Der Peloponnes" ist bloß die Beschreibung des Wachtelfanges in der Maina p. 1881. Alfr. 1899. behandeln den Stoff.. — 1892. illustriert von Pausinger. der Art. Würzburg und Wien. w. E. Eine Monographie. 4 15. wieder andere. Die Lisel Kythera. Leonhard. enthalten nur eine allgemeine Übersicht über die Ornis von Griechenland. beschrieben vom Kronprinzen Rudolf von Osterreich. Brit.) 1898. Hehn. daß mir Lilfords Prachtwerk. Schließlich sei welche mit der naturwissenschaftlichen und daher absichtlich unberücksichtigt bemerkt. Auflage 1902). Salvadori.. 60 oi Griechenland. 347 und 348. dritte von Prof. 1897. Pechuel-Loesche neu bearbeitete Auflage. London 1871—1896. H. Brehms Tierleben. Berlin. (Enthält viele auf eigener Beobachtung beruhende Angaben über die Ornis von Griechenland!). direktem Widerspruche Bds.) Eine Reihe anderer Werke. 227 als hierhergehörig zu erwähnen. wie etwa das berühmte Buch von V. Birds. wie z. (7. Thessalien und Epirus.. trotz einiger botanischer Zusätze. Sclater.

d. /. v. rctiQa'ktg (Tliessalien). St. v. . IT.VQiaTQsivi] (Parnaß). ^= Isidor Geoffroy Saint Ililaire ^ = — Jam Kr Lilf Jameson. Druuimoml llay.og Turdus niusicus L. welcher dieselbe auf Grnnd vieljäliriger eigener Notizen und in Übereinstimmung mit einigen der verläßlichsten griechischen Jäger im Februar 1904 für die vorliegende Arbeit einzusenden die Güte hatte. Geoff..?) (L. Graf von der Mülile.aqßovviaQ'n^g. Tqitiaa Pratincola rubetra (L. Brntvog-el. Jam. fieqovla I.) . Turdus iliacus L 15.öaavcpog .v. f Erithacus (Alkion) hiscinia {Ij. (Son. (als Gooff. Tl. neTQO-/.?) Linderm. St. melanoleuca) Son. Reiser. Liird Lilford-Powys. vEQOY. Abkiirzunjren: = = = = Drcss Drum Erli Fifiil I. Son. H.). V) (I'aruaO) /T£rQÖ/. . (L. I. Seebohm (Son. Jam. 11 ^ = = Linderm Dresspr. äanQoynokiva -f GcofF. K'Utlcilla 5. dedövi \ Erithacus ruheculus (L.ov. Frasrlielier Brutvofrel.?) Linderm. ^= Sonnini.). Erster Entdeclier im (iebiet 2.).hjg (L.). v.«t Kriiper zu verdanken. Ehr.). M Ks Son Erhard.Ml.).öaavcpog. f Pratincola ruhicola (L. St. 8. d. y. Die ZusammciistelUinjf der nengrioeliisclion. Son. u. Ehr \ Moidicola saxafilis cyanus f Monticola H. ). St.) 1. f Saxicola melanoleuca (Guld.ov.Oft7toiccvvrjg 3. (Tem. Lindcrmayor.Kritische Liste der Vöael Grieclieiilaiids. i. . phoenicura 4. (Ky- 17. Linderm. Gciiff. f Saxicola alhiroUis (Vieill.ivöv. .).ög. Clnclus cinclus alhicollis (Li. H. 7rETqoy. u. \Turdiis viscivorus L. Dress. J:ini. GeofF. f Saxicola oenanthe I. y. 13.öaav(pog Mcrida tonjuafa (L. Kriiper.?) Linderm. 10.)..). (Andms) 9. Raticilla mesoleuca (Hempr.io'kog v. yiari'av. f Ruticilla 0. (Parnaß) 7. V.6aacipog. St. Linderm. Rs.) rai'/k« I- Geoft'. 11.KivÖY. (Son.). M. St. 14. (Vieill. kladen) 20. Fiedler. 10. xaXat'rQijg . (L. (Tem. I. salien) laaQTaÜQa (Thes- (Son. voll^stiimlichen Namen Dr. Turdus pilaris L f Merida mrrula (L.).. 18. äffTTgo-Mallva *f Saxicola alhicollis amphileuca Hempr.) titis Son. 12. 19.

(Gould t Cisticola cisticola (Tem. Linderm. Phylloscopus trochilus (L. Alidoii f (Agrobates) familiaris (Menetr. 29.) 35.) 26.). M. Rs. Lindei'm.okv^i{:li}i -f 50. u.) Linderm.V) Linderm. . ^vioxä(pti]g Gould.i Panurus hiarmicus 49. Phylloscopxis sihilator (Bechst. y. St. *-f Eegidus regulus (L. f. (Attika) (Kyldatlen). JI. -f Acrocejihalus arundinaceus (L.i \Pyrophthalma melanocephala (Gm..) 23. 43.)^)u. ) 39. t Tichodroma muraria (L.) f Sylvia sylvia (L.) Linderm. Jam. (Gloger) Fied. 47. (Tem.) Jam.. TQvnoy. (Tay- getos) 48. . zaiQoß(xy. f Sylvia orphea jerdoni (Blyth) 38. -fParus coeruleus 54.) 32.*-\ Acredula tephronota (Günther) 55.olöyog 59. d.). 36.lEhaaovQyög Geoff.) Jam.). Ehr. 21. d. .) 37. 3L f Acrocephalus streperus (Vieill. Acrocephalus schoenohaenns (L. Erster Entdecker im Gebiet Linderm. 25. (Naum. (als fa- miliarisl) Linderm. (Jam. if. (Jam.) 33. . -fCettia cettii (Le Marm. 89 Griechenland. Sylvia atricapilla (L. macec^ü/u'crt Salvad. v.. Parus lugubris graecus Rs. Jam. *f Certhia familiaris L. Linderm. Linderm. weil zwar verläßliche Beobachtungen. f Regulus ignicapillus (Brehm) 22. 40.) 46. d.. \Parus major Linderm. . Jam.).) Sylvia hortensis Bechst 45.) 34. Kr. ßgayonolh f Troglodytes troglodytes . ) Jam. -f acQnaida.V) Rs. Lusciniola melanopogon (Tem. v. b\.). . tiqtiqXI u.). v.. -f a(fVQiv. TiaXÖYtjQog (KyHaden) 56. M. /. xXeidcuvSg fSitta caesia Wolf. (L. ßaailsvg Phylloscopus rußis (Bechst.). M. H. Aegithalus pendulinus (L. L 52. 28. -fParios ater 53. L L L. aber vorläufig noch keine Belegstücke vorliegen.) Linderm. (L. var. M. ^Phylloscopus honelUi (Vieill.) Pyrophthalma rüppelli (Tem. Rs. taoTTaväyiog. raonaväKog rüv dsvÖQWv 57. d. t Sylvia curruca (L. (Jam.). Schleg. d. Son. Linderm. 24. -f Linderm.. fSitta neumeyeri Michah. v. (Parnaß).?) v. Linderm.). .ivQUi'/.. 44. 4L 42. (Tem. Dress. Hypolais pallida (Hempr.aQlda.t))g 58.. najinadkaa. Jam.m. Linderm. aEÖorä/. M. Hypolais philomela (L. Son.ovcpaBd6vi . ^sliaaovoyciy. Linderm. 27. v.. .og -f ) Linderm. Accentor collaris subalpinus Brehm. Diese Art findet sich deshalb nicht separat mimericrt. f Hypolais olicetorum (Strickl. TQixäxi] (Andres) 30. aßaqviaTQa (Parnaß) ') (Driim.) -f \ Pyrophthalma suhalpina (Bon.) Linderm. ^ovoTav-aVig f ^crec^M^o cawtZata (L. Accentor modularis (L.). . d. .

oxd6g Tougicm fGalerida cristata (L. 89. J. I..H..) 19.iOY. GeofF. Linderm. i. (Tem.) Linderm. .t Jam.).ioXox&6g 6. TanaigXlg (Scop. Rs.. (Naum.) f Anthus camTpestris (L. Budytes flavus horealis (Sund. d. Antlms spipoletta (L.. (L. nHrgoarcovqyiTifjg. Son. ßovvöxaixXa . xoQvdalög. Soii.) -f Carduelis carduelis (L. \ Acanthis cannahina -f Chlor is chloris (Li.St. . f Passe?.) f Fringilla coelebs Li. -f 73. Fall. Linderm. (jT(xvQO(. Linderm. aniyyägi. Emberiza schoeniclus (L.) 87. Son. TaaQi'j&ga 62. Serinus serinus (L. f Miliaria calandra Son. f Calandrella hrachydactyla (LcisL). 65.petronius (Li.) Anthus cerviuus (Fall. 75. (Thessa- Linderm.90 Oinis balcauica. raag/j^Qa /. \ Emberiza schoeniclus reiseri Hartert Linderm. Linderm. Motacilla alba L.).St.. M. Y.<x)Xoaovaa Anthus pratensis (L. ürum. (Taygetos). 74.) . ) 69. Rs. 7G.. 95. Eus'piza. aiuvog. (Naum. Rs. (Naum. .).).) Kr. Jam. öinXoanlvog.no cephala (Parnaß). \ Emberiza caesia Cretzschm. (Parnaß) ä[.. Linderm. dyQtoaTtovQymjg Passer montanus (L. (L. zaiva 7L \ Motacilla melanope 72.) Budytes flavus cinerocapillus (Sa vi) 68. (pavtict. 64. xaün (Parnaß) 98. Lilf.. Loxia curvirostra Li. Chrysomitris spinus (L.). y.akävÖQa. (Akaniaiünn) . M. -f 82.aQdeQtva. yiaXiavÖQa fGalerida arborea (L.).aQ3a/. taf/Xün rov ßovvov 84. Linderm.) ^ Anthus trivialis (L. /«wracJa Fringilla montifringilla fJ-VTijg. Son. äay. d.H.oaao/roCXi (Attika)^ (KyMaden) 86.. Li yaidovQÖaitlvog Son. Erythrospiza githaginea (Licht. ). (ircEQßeXi fxsd'vatQa (Brehm) L Geoff. Pyrrhula pyrrhula (L. -/. ßXäxog f Emberiza hortulana L \ Emberiza c. cia L.). . 78. Budytes ßavus (L. Drum. TaiXißrjd-oa (Parnaß) Son. Linderm. f Otocorys penicillata (Gould). 60. 8L ^Emberiza (Naum. 93. v. . .*\ Emhcriza schoeniclus canneti (Bi'ehm) 80. 77. 70.3. Erster Entdecker im Gebiet 61. lien) 99.) f Melanocorypha cnlandra {Li.io}. Son.) 67. 66.) 90.iXiuda v. a-/.ivTi]g -f 88. (Li. Rs. laixXCovt. (Tem. asiaovga.). aovaougäda. 94.).). d.). xiwrdda Alauda arvensis L. Tal(pTt]g Drum. Linderm.. H. %ovdgo- 97.cdo^aiQU'ij. 83.i/TsXovoög.). .irlus L. 96..az^ovXieoa. kSoii. acaQt]&Qa 85.OQdaXög x.) Linderm. Budytes ßavus taivanus (Swinh. Geoff. M. {MüU} !. v. (piioQi. -f 9L 92. .). Jam. . . 100. cpXiogog. f Coccothraustes coccothraustes (Li.) kSt. mela. yßi. v. f Montifringilla nivalis TovQV-OnovXt (Parnaß) ^ovqoTai%Xa (Taygetos) .) Linderm. (Naum. ^ Budytes melanocephalus (Licht.) Linderm. (Attika).

(Par- Son. xe(pttXäg. n£TQO%tXidova. Son.). . . KCCQaßih (Purnnfi) .. ... Jam. yidoßv^ä- . diTc}.. lawrencei Hurne.). yaLdovQoaaiO!J. fLariius Senator L. i. H.. d. (L. zagax䧫 110. fivio%a(ftrfi 121. (Taygetos) fGarrulus glandarius Son.) J. Son. -f M. . yaXäai I. 106. \ Sturmis vulgaris L.ahay. . v.) Jam.i .). \Micropus apus (L.o(fccyog .ivov. meridionalis Hartert). (Gloger)Linderm.iTiaag (Thessalien) naß) (Naum. . . I. 116. St. (Tem. uc(QTiväv.. .tvrcc. . 112.. Muscicapa parva Bechst 120. Geoff.) Jam. . nlävog (Kykladen) 133.).. . f Passer hispaniolensis (Tem. fieXiaaofüyog. noina. 115. (Naum.öga^. Linderm. 131. 137.öy. /. v. .i 125..im.). var. fieXtaaovgyög.oida /. Son. laaloTtersivög.). Lantus excubitor homeyeri Gab *-\ Geoff.ivra . d. xögaKag .aqayä^a. Son. (L. ßovXyäqa 134. atay.iTQOvojtovh Goykalog (Tay- .. iL. vvAXoßüt'ijg. ysXidövi 127.OK/.). H. (Tem.iiQLvof. Erster Entdecker im Gebiet f Passer domesticus (L. • xpctqoXöyi. (Naum. .trof. ) (. üanQOv xpagöcpayor (Akamanien). St.) 101. St. azQU.) Jam. TQvjrofpgäxTtjg 102. St. I0b. (Brehm) IT. \ Hirundo rufula Tem. (Tliessalien)j <Jv/. Muscicapa coUaris Bechst 124. 128. . (Tem. "1 Griechenland.). (Naum. 108. . \22.. Mtiscicafa atricapilla semitorquata (Homeyer) Rs.toXiir/.).aQvä 111. Son.äxog.) Jam. Jam. .Täqa 130. Son.. St. dyQioy. L Geoff. xQi'^^oy.OQag. L Linderm.) 129. (u. d.laaa f Pica pica (L.ox/. v. u.lavQonovXi (Eykladeu) Pastor roseus 104. (Tem. M. fClivicola riparia (L.. ayiOTtovli. St.). f Pyrrhocorax graculus 107. Blerops persicus Pall Alcedo ispida L.). Corvus frugilegus L. Kogaraäg Lanius minor Gm. \Clivicola rupestris (Scop. 103. ^ Merops apiaster L. -/.. Linderm. H..iü%og 119.ä%og. yaßaQÖvt. Tem. /.OY. H..) Drum.oqovvtt 135. H. Xö/iTSQOg. &axo(. Son.) Drum. f Lanius coUurio L.. Jam. nuqöa- fCoracias garrula L. v.e(pttkäg 118. L G.III. ^ Lantus nubicus Licht -f 117. Upupa epops L. Corvus cornix L. ßaaiXonovXi (Lamia) 138. aoqovvo- 109. diaßolo/roCh getos) 113. yXttdiavtjQrjg (Taygetos) f Caprimulgus europaeus L. v. y.aXiaxovda Y. I. Geoff. \ Pyrrhocorax pyrrhocorax Ttovh (L. \Colaeus monedula (L... fChelidon urhica (L.. y. (Thes- salieu) 114. anovQyhrjg.. Jam. f Muscicapa grisola L. v. f Hirundo rustica savignyi Steph 123. äaTO(i.o 126. ipccQuii'i. Ceryle rudis (L. Geoff. (Gloger) Fied. nsTQoyeXiöön.oiqovva azagoyiOQäy. f Hirundo rustica L. (iavQOfj-ÜTrjg Linderm. 136. Son.) f Microjms melha (L. %aX'Aoy.in:ovi.*f0riolus galbula L. M. . ^ Corvus corax L. Muscicapa atricapilla L 132.

(Fall. yeQÜm. II. Drum. Geoff. M. \bl. II. Dress. Jam. -fCircus aeruginosus (L.) ^ir/. nannaiawvL 178. '/. Geoff.).) Linderm. j- 180.. v. imovcpog (L. (L. d. j-Bnteo hiUeo (L. . 149.*\ Coccystes glandarius . Ks. scojJS (L. Erster Entdecker im Gebiet 139. Kr.).iQ7.. ^Nisa'dtus pennatus (Gm...54. . Lindenn. Jynx 144.. Falco peregrinus Tnnst. yoPßi (Taygotos) I. .).) Aquila (maculata) clanga Pall 170. j-Pernis apivorus (L.). (Schleg. Circus macrurus (Gm. Jam. ^inovcpog. f Falco suhhuteo L. II.). Geoff.. St. f Halia'df. St.v. Linderm. Aquila maculata (Gm. aTavQasrög -f 169.6q.) Jam.. xeXiüvi&QTig 171. Drum. dszog Pandion 173.) 167.. (Gloger) 147. \ Astur brevipes (Severzow).92 Ornis baleanica.i dvc^toyiqtog [Fle'ischcv). zaif-ihdaQU fxadQOg (Paniali) . St. f Dryocopus martius (Naum. (paaaoTQvyiovov (Kykladoii) \AQ. M. Jam. ixrjXaöiX(fi 165. (Tay- (Son. d. St. \Bubo huho 1. Jam. XQÜrog \ Strix flammea L 148. Falco aesalon Tunst Ißl.) -fAsio otus (L.. Taii-tXiddQa nquaivo Fied. \Carin(i noctua (Scop..) Linderm. y.) 140.).ivi^t cov ßQ&yßv .).iceugog 7jQXirfZ.) und -f Pisorhina Linderm. j. .. yvi&vi 152. Tobias Jam. yeQÜM 163. Geoff. Jam. Geoff. äangog äerog fCircaetus M. Dress. I. . TaifxlidäQa lUKgög 141.Nisaetus fasciatus (Vieill. -f TrerpiV/yg (Amlros) .j Erythropus vespertinus 158. d. Brehm Jara. Tff/fiX/- d&Qa nagdakög 143. 145. (als me- ridionalis) 142. yegäM Accijnter nisiis (L. (L. dszög.us albicilla (L.QÖg Jam. Syrnivm aluco -f v. TreTQlztjg 166. Simpson v. 153.). Son.). 177. Linderm. 175.). Lindcrm. ovfjco' haliah'tus (L. (Taygi^tus) . (L. ftar^o 1G2.) I. . (Taygetos) . Fied. \Buteo ferox (Gm. Drum. 172. Harg.. M. I. 155. TTStQmjg f Falco feldeggi Schi. (Gm. x/pxii'f'u. torquilla L. ßaqßaKiva. .).?) Jam. y)I.) 176. d. Jam. \ Dendrocopus medius sancti-johannis (Blanf.*\ Circus pygargus 159. H.) v. 164. d.'^v%ovQiaTt]g (Panial!) Asio accipitrinus 151. Circus cyaneus (L.).) galliciis Drnm. Linderm. Lindenn.) 179.. j- (Son. {. St. ^iVQ^tr/.). Archihuteo lagopus (Brunn. 156. j- Dendrocopiis leuconotus lilfordi Sliarpe u. getos) Cerchneis tiiinuncidus iL.ocpayog -fCuctdus canorus L. . a£X"ög. iiomv. \ Aquila chrysaetus (L. . meridioiialis Kisso. ). -f Falco eleonorae Gene. fCerchneis ncmmanni IGO.j. Drimi.). /.. M. .is ksv/irp' (v. (L. Fied. Tai%XoyiQa%og Linderm. II. 168. f Dendrocojius minor danfordi (Hargitt). (L. ßaqßmt.) 174. fGecinu!< viridis (L.. ßäyia 150. ^Aquila melanaUtus (L.. xülikoi- va.

Platalea leuc.) Linderm.). .. Linderm.. Grus virgo (Naum. y. dtyQiö%rjva (Parnabi. (Tem.O(. (L.)I. Botaurus stellaris (L. Linderm. -fCaccabis saxatilis graeca (Briss. I.Ardea cinerea L. (Gloger) Linderm. St. . H. M. ipahSiagrig 184. dcaTTgorräQ)]. ipaQOCfäyog 197. kskexi i.). jaky. -^ (L.) (Tem. . St..) Linderm. (Naum..mhus Son. (Tem. vsQOTtovh. L.) 1S2. I. v. I.III. 198.).). oTida (Thessalien) H.avlzijg Son. . negötyM '*-\ Perdix perdix *-f Phasianus colchicus Son. yovhÜQi. (Tem.. (Ky- j- . (Akariianieii). 213. Linderm. \Cacc. vsQov. kladen) (fcilaglda. (Naum. ) (Ky- kladen) 201. niyriyÖQa^ I. . vegOTTOvlada 214. Geoff'. St. IslsKag Ciconia nigra 217.). *f Milvzis migravs (BodcL). äyQiöyallog.. \Gallinula chloropus (L.).ahis saxatilis chukar (Gray). Geoff. <3§c« vlÜQa (Parnaß und 185.omov 188. ratwiä 200.iavQO (Naum.).) Linderm. q)aatav6g Son. Plegadis falcinellus (L. dQTiyoavQnjg 205. 211. St. oraqoy. v. -f Astur palumbnrius Linderm. 212. Erster Entdecker im Gebiet 181. &'koyov rijautv .öqvlov (Parnab) Neophron percnopterus (L. xovQyi ^avqo. iQvyüvi Son.) Ortygometra parva (Scop. Son.erodia L.Ttjg 202.. Grits grus (L. (Fall. -fVultur monachus h. (Naum.) 204. -f Ardea purpurea L. Linderm.).Qay. ogviov. d. cpciaau Columha oenas L 196. (Naum. (I^. Ortygometra pusilla 216. ay. 190.) 220.) Jam.).) Phoenicopterus roseus Fall -f Geoff. 219. \ Columha livia Gm. H. Jam. 193.) (L. Geoff. St. Geoff. uyQiojTeQiaxsqi Ardea garzetta L. I. 210.. (Tem.oraeXa (Akarnanien) Lindcrm. *f Milvus 7nilvus (L.) 215.) (grandis Storr. Geoff. oqtUi Son. H. Ivy. . j-Ciconia ciconia (L. fiavQO oqviov. vSQÖyiorra. 218. -fColumba palit. Jo Griecbeulaiul. j-Ttortur turtur (L. kladen) Son. dyQioTrovkccda (Kykladtiii . (L. Epirusj^ (faXyio -fGyps fulvus (Gm. j. 194. St.). Linderm. L TQvycDvoy.. yeqavög (Brehm) Jam. Linderm. negdi^a V(ov 187. H. Taicfzi/g 183.). Ardea alba L 199. H.) Linderm. rrigSi-na tov -m^ittov L. Linderm. Gallinula porzana (L. St. d. *f Ai-detta minuta (L. 195. fGypaetMS harhatus 186. Fied.. Jam. M. ÖQTiyo^irjtQa \Rallus aquaticus L. (L. (Naum.).). (Attika) ym^kivo oqviov. -fCoturnix coturnix (L. tQVYiovoavQTt^g. Crex crex Jam.) 206.). 191 . 189.oy. Geoff. ) (Tournefort) Dress. Fulica atra L. Ardea ralloides Scop Ardea ibis L 207.oyoxxa (Ky- (Tem.).).iäva.) Linderm. . . 203..) Linderm. (Thienem. 192.oTTa. 208. 209. Nycticorax nycticorax (L. Xelsm. H. ÖQTiv.) Oiis tarda L. .

. (L. -f H. Eitdromias geoffroyi (Wagl. Geoff. d.) 232. 244.l Dnnii.). (Andros) (Naum. St. 255. (Naum. .94 Oinis balcanica. f Totamis calidris (L. 226. f.) Limosa limosa (L.. Gallinago gallinula 224. -fOtis tetrax L. Jani. 259. Linderm. . M. Totanus littoreus (L.iäqivQoq Ijindcrm.) 250. Totanus fuscus (L. fOedicnemus oedicne7nus Son. aiyXlyovQog (KykUideii) (Tem. 254. L arpa/rdc.) Lindcrm. I. Numenius arcuatus (L.) Lindcrm. L Geoff.) 248. 239. (Naum.) Jam. 260. Tringa tenimincki Leisl Linderm. Tringa alfina L Limicola platyrhyncha (Tem. d-aXaaaojrovh Totanus pugnax (L.). Totanus ochropus (L.). 242. vnQOTTeQdiKa.).vog Cygmcs olor (Gm. (L.vv. H. (Tem. v. ^iirE-Aaiah'ij Kovcpö fxney.). 234.) Drum. ßqo^onovli (Naum.) (L. Totanus glareola (L. Vanellus vanellus (L.) Liiiderm. Gallinago major (Gm. (Paniali).) . Arenaria interpres (L. Geoff.) 256. Charadrius squatavola. 228. (Naum.) Linderm. Fied. /_cmoii()a (Thes- (Naum.al)jj. L 249. .) 237. naqüivog (Akiir- nauien) I. y. Haematopus ostrilegus L Cygnvs cygnus (L. toügllSa Numenius temdrostris Vieill (Naum. . »St.) 243. ' .. Geoff. 225. Sculopax 223. H. (Tem. . Nunienius phaeoptis 227. xoD^og Linderm. A. 235. äyQtÖKOZta Qovaaa .) Eudromias morinelhis (L. aaaXÖQvi&a iXTrsnÜTaa. Aegialitis hiaticula (L. (Tem.aTa'ivtj dirrXö GeofF. L. Calidris arenaria (L. Jam.) (Naum.5. 25L -f Aegialitis 252.) Liiiderm. H. (L.).) Linderm. St. Limosa lapfonica (L. ijavQfia äyiorrovh (Kyldadeu) (Akaniaiiien). 8t.läQTi'Qog Geoff. /. 230. ) (L.) Ijinderm. wdXj««.) 236. (Kyldadeu) (Naum. Charadrius pluvialis 257. Tringa minuta Leisl L 240. H.). %ovQ%ida C'hettusia gregaria (Pall. Trayiovtaivi alyiaXinjg. 233. d.) Lindeiin.). (L. Erster Entdocker Gebiet iiu '22\.) Jam. (Naum. f Himantopus himantopus 246.). . St.) Linderm.) Linderm. Liiulerm. salien) 222. 26L 262.). 238. St.) Kr. 258. Gallinago gallinago (L.) Linderm. alexandrinus M. Son. (Naum. Son. Glareola pratincola -f L. (L. 22U. ^ns-naralvt] I. L (. (Akaminiieiii . v. 24L Tringa suharcioata (Güld. rusticula sc^oxorr«.) Jam.). Geoff. Hoplopterus spinosus (L.) Jam. H. Totanus stagnatilis Bechst Linderm.) Jam. . 24. 231.).). Rs.).).Uyag f Aciitis hypoleucus (L. St. i'eQOXsXtdöi'i (Kyliladeu). Recurvirostra avocetta 247. 253. Aegialitis curonicus (Gm.iäi'a. Rs. II.

Jam. St..V) Linderm. L fuscus L Geoflf. Linderm. .) v. 278. 294. f Anas boscas (Akai-Maiiieu). v.. Jam..).). Phalacrocorax carho 289. 303. Fuligula fuliijula 280.. Jam. H.). Phalacrocorax graculus desmaresti Payr. v.*'\ Anas querquedula L Anas acuta L. Erh. (L. Pelecanus onoc. (L...i 293. layycüva /.av. iaras Larus ^ Larus Larus Larus f Larus *f Larus Geoff. dyqionama 274. (Scop. . v. d.. (Jam. H. (. X'7''^' dyQiöxWu Anser erythropus (L. d. 264.).) Sterna cantiaca Gm v. ipaXidiäg Spatula clypenta Clangula glaucion (L.. Linderm. yXaoog . Jam. Äl.. . . Jam.St. 275. 276. 302.) 298. canus v. ctQtä'tig Linderm. St. .). Linderm. ocpia (Korfu) . M.lavQOvijaatt. f Sterna nilotica Hasselq.. Jaiu. TiagSaläg 263. Linderm. (Lamia) f Tadorna casarca (L.ovraläg (L. d. argentatus michahellesi Bruch. tov^htovqXski . -f Jam. 277. . 287.äg. j Sterna minuta L. d. . Linderm.). 272. yXäqog Erh. . d. Jam. 304. 283.ovTaßog (Lamiaj . juf'XOs.) Linderm. 297.-/. rhalacrocorax pygmaeus rv^TTctviäg (Akanianii'n) aav.. v.. Linderm. (Tem. Jam. 288. M. d.d.) Fuligula rufina (Fall.).M. 290. 306.B(faXovdi L L M. yXaQÖvi 292. yXaQoräy. a~^vXoy. 2Q9.) Fuligula ferina (L. Erismatura leucocephala 28L Mergiis albellus 282.). d. Hydrochelidon nigra (L. ftsyccXt]. Jam. (LGeoff. 299. (Fall. Anser anser (L. Anas fenelope L. 305. audouini Fayr \Puffinus kuhli (Boie). .. L j. 284. (xnaXlia 27 L 267.). (Tem.) Anas crecca L.l 266. Linderm. M. Rissa tridactyla (L.. M. Taoicpkoy. Jam. Linderm. 301. xaXiycuTGOvSa.) Linderm. vtiaaöyallog (Akanianieu). Linderm.) .) 300. 295. Tado7-na tadorna (L. yakavTöi (Akanianieiii Fuligula nyroca (Güld. 286.QÖg melaiiocephalus Natt. H. -f Linderm. 29L Hydrochelidon hyhrida Linderm. L L. ysoorrccxta 268.rotalus L 285. Linderm. "ö Griechenland. yXaQÖvi Sterna caspia Fall. Linderm.. /. y.) Anser alhifrons (Scop. x^f'^QO^iiolicc (Akariiaiiicn) 279. Erster Entdecker im Gebiet 265.ukqcc . yMqmaäg (Akamanien) 296. Fied. (Fall. M. Mergus serrator Mergus merganser L . Linderm. . naXiraaTtov (Kykladen) layüva Fied. v. Linderm.III. Hydrochelidon leucoptera (Öcliinz) I. ^Pelecanus crispus Bruch. f Sterna hirundo L. minutus Fall ridihundus L. ..ihlicc 270. . *f^nrts strepera 273. Gelastes gelasies (Licht. ..

Erster Entdecker im Gebiet 307.') Erh. ßovrtjKiäQa 312. kliideii) 311. Jam.. bisher somit 312 Arten und Varietäten. v.96 Oruis balcauica. jraQanaTdhiov 309.wXoßodTt. . 308. deren Vorkommen im Lande entweder fälschoder gegenwärtig noch nicht genügend sicher festgestellt worden ist. -fPuffinus puffimis (Brunn. (Linderm..). (Ky- Linderm. *j' Podiceps fluviatilis Tvmst. ^i'xog Podicejjs cristMtus L. [i/elkouanus (Acerbi)]. *f Podicejis nigricolUs (Brehm) 310. . Colymhus arcticus L Colymhus septentrionalis Zusammen . Die Aufzälilung jener Vogelarten. Jam. L Lindei'm. Rs. lich behaiiptet erfolgt in einem besonderen Kapitel nach dem spezieilen Teile. Taovha.

. III. SPEZIELLER TEIL.II. Reiser. Orois balcanica.

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deninsel Skopelos brütet sie. im schönen Parke des Herrn Merlin eine förmliche Nachtigallenansiedlung bewunderte) sowie den Peloponnes (besonders in P]lis und Messenien). Hier beobachtete ich viele in den ersten Maitagen 1894. Juni gesammelt wurden. ich Im Peloponnes beobachtete ich ausnehmend viele J^achtigallen oberhalb <Jlympia sowie unweit davon im Kladeostale. da mir daselbst p. durch ihren Schlag außerordentlich zur Verschönerung der griechischen Landschaft bei. f. beobachtete sie bereits dort auch Eier erhielt (Gab. die au Dr. Doch ist seine Ansicht. Velestino weiters in Thessalien und den nördlichen Teil (namentlich häufig in Kephissia. Wie fehlt sie den Inseln durchaus nicht. ist die ganze Gegend der Vrachoriseen samt der Klissura. aus dort Außerdem kann ich Maß und Gewicht von vier Eiern angeben. Die meisten Nachtigallen Aber auch auf der viel kleineren Sporaam 21. April 1894 bei Braganiotika nestbauende Paare antrafen. Auf jenen des Archipels Sonnini am Zuge zu Ende des Sommers und Erhard reiht sie unter die Durchzügler der Kykladen ein. 405 u. sehlägt ihr Heim ebensowohl auf dem griechischen Festlande wie auf den Inseln auf. Sobald die Nachtigall ihre notwendigen Daseinsbedingungen vorfindet. trägt sie daselbst. nachdem er die Nachtigall als nicht seltenen Brutvogel auf Naxos kennen lernte und schon erwähnt. April im V'alle di Ropa und am 21. wo Wasser und Veejetation der Nachtigall den Aufenthalt möo-lich machen. Br. am selben Tage freilieh auch noch ein auf dem Zuge begriffenes Exemplar auf der Düne von Korissia im Wacholdergestrüppe. Wie geschaffen für sie. J. — Xachtiaall. dann in im Alpheiostale der vegetationsreichen Schlucht von Lada bei Kalamata und endlich bei Tarapsa in der Maina. fand ich auf dieser Insel 1894 bei Keramoti. Orn. 18G3. Attika wo In Wälder der akarnanischeu Niederung Menge gibt sie Simpson an. die an anderer Stelle wiedergegeben werden soll. Es sind darunter wohl so ziemlich die Extreme Grüßenverhältuissen vorhanden 7* in den .Erithacus (Aedon) lusciuia Luscinia minor (L. 406). Lord Lilford fand sie dort sehr häufig und Drumniond notierte ihre Ankunft gegen den 10. daß sie Korfu bloß auf dem Zuge berührt. Mai und 7.). Teile von Mittelgriechenland. entschieden unrichtig. welche Krüper verbessert. Krüper dem Parnaßgebiet gelangten und in der Zeit zwischen dem 2. eine Angabe. sie So hat häufiger Nachtigallenschlag schon so manchen Besucher Korfus entzückt. April. für die gebüschreichen Nicht minder günstig für Lindermayer bezeichnet als sie ist Orte die Umgebung von ihres Aufenthaltes der Insel Euböa. da wir am 17. Mai 1894 ein Gelege überbracht wurde. Graf von der Mühle gibt eine anziehende Schilderung ihrer Wohnplätze Überall.

100 .

1866 verschwanden sie von hier am 9. März (Mittelzeiten und Zugkalender bei Mommsen). Mazziari. 41.). In den Tannenbeständen des Ainos auf Kephalonia fand ich es Mitte März sehr häufig und höchstwahrscheinlich brütet es auch daselbst. dagegen tagsdai-auf die Art massenhaft im Strauchwerk bei Govino. Im Agäischen Meere fand Sonnini das Vöglein auf den verkarsteten Inseln nur und beklagt das Schlingenstellen der dortigen Griechen. Lord die in den März verweilend. S. Kythera besucht es Von Zante befinden sich Exemplare in der Koll. Dagegen dürl'te dies jedenfalls auf Eubüa der Fall sein. Keinesfalls ist das Rotkehlchen als Standvogel allenthalben so häutig. 17.. was ich durchaus bezweifeln muß. Oktober bis Ende Februar.und nordeuropäischen auf. Maura (Levkas) Standvogel. von Ende Oktober bis vielleicht richtiger der Ankunft im Herbste kleiner Teil ein kommen sie zum einsamen Gebirgswälder hinauf. — Kotkehlelieii. als man dies nach den Worten Graf von der Mühles und Linder- mayers erwarten würde. Auch in der Umgebung und den Gärten der Stadt Athen ist das regelmäßig der und zwar nach Lindermayer von Oktober bis März. selten Auf dem Festlande beobachtete ich zur strengen Jahreszeit die Art am häufigsten Akarnanien. Krüper erhielt Ende April und im Mai zelne Eier von diesen mit normaler 20 X 15-4 mm 14 cg etliche Gelege vom Parnaß. . und zwar während des Februar 1897 sowohl im Röhricht an den Lagunenrändern bei Aetolikon. als auch von Kap Skropha an bis zur Phidarismündung in sowie endlich im Gestrüppe der Felsschluchten des Varassovo. Hier bewohnt es vornehmlich als Brut- vogel die höchstgelegenen Schwarzkiefernbestände. nach den von mir mitgebrachten und später noch eingesendeten Bälgen zu keinerlei Unterschiede von zentral. wovon aber heutzutage nichts mehr zu erfahren ist. jedoch im Winter mehr sichtbar sein als zu den übrigen Jahreszeiten. Februar gesammelt. Erhard rechnete das Rotkehlchen zu den Standvögeln der Kykladen. sondern nach Kriipers und meinen Beobachtungen zieht Brutgescliäft im Frühling nur Auf Korfu fand Lilford am Drummond vom es in 1. Eine größere Anzahl dem hiesigen Museum aus Attika eingesandter Bälge wurde in der Zeit zwischen dem 29. ein- Färbung maßen: Sylvien-Monogr. Am Brutplatze traf ich Erithacus rubecuhis nur im obersten Teile der Langada- schlucht (Taygetos) in Lakonien im Juni 1898. Fall. Jameson zufolge am Frühjahrs. urteilen. ') Siehe auch Grat' vou der Mühle.und Herbstzuge. zwei 185 X lö-7 mm 15 cg Im Gegensatze zu den südwesteuropäischen Rotkehlchen weisen die griechischen. 101 Griccheiilaiirt. wo es nach Lindermayer vorkommt.III Erithacus rubeculus (L. Besonders viele über- winternde traf ich auf der Insel Petala. September und dem 27. Nach Kapitän Sperling soll es auf Sta. Die Zahl der iu Griechenland überwinternden ist sehr beträchtlich/) jene der Brutpaare verliältnismäßig gering. doch sah ich es einmal auch in einer tiefer gelegenen Felsenklamm einen Waldkauz (Syrnium aluca) verfolgen. daselbst bündelweise auf den Markt. Dandalus ruhecula L. da auch diese Kleinvögel dort nur mit der Flinte erlegt zu werden pflegen. Zur Zeit Ich sah Janner auf der kleinen Insel Vido nur ein Stück.

phoenicura Jameson Manchmal dehnt sich der in der Koll. Zug weit ins Frühjahr hinein aus. als Ausnahme wenigstens. Euböa. Das Überwintern kommt.ura als gegen Ende März ankommend and gegen Norden weitei'ziehend. zuge besitzt unser Museum nur ein Mäunchen von der Insel Skyros und zwei Weibchen von der Umgebung von Athen (29. so traf ich ziehende Gartenrotschwänzchen. April 1898 erlegtes altes Männchen vor. welcher Krüpers BeobachtLingen zufolge sich im April und September vollDerselbe Autor meint weiters. mit Sicherheit auf sein Erscheinen in Griechenland nur während des Durchzuges. September 1894). Über den Frühjahrszug stehen reichlichere Daten zur Verfügung.) — Glartcni'otsclnvimz. ohne dafür Beweise beibringen zu können. Auch Erhard einzeltes reiht Überwintern in ihn unter die Wintergäste der Kykladeu Auf ein. November 1S94 erbeutet wurden und mir vorliegen. wintern im Gebiete noch nachgewiesen wurde. und interessantesten Exemplaren der Sammlung in der Uniam 19. gewiß öfters vor. Ich habe hier die Art am 17. 291) Da gedacht. Neueren Beobachtungen zufolge ist aber diese Angabe um einen Monat zu früh. doch kann ich das gegenwärtig nicht nur für das Brüten gelten lassen. Für Korfu verzeichnet Drummoud RuAieilla phoenlc. von denen ich ebenfalls ein c? erlegte. das Museum zu Athen ein ) Exemplar vom Taygetos. Zu den -wichtigsten — Ehr. und 19. April ebenfjills auf dem Zuge im Gebüsch der Düue von Korissia beobachtet und geschossen. ein ver- Attika deuten zwei sich eben verfärbende Männchen. Woißspiegeliger Kotsclnvanz. die bei Athen (Olivenwald und Kaphina um S. Von Zante Kythera ist wird laut R. am und 1898 auf den Strophadon. durch welches die schneeweißen in den Schwingen sogleich auftallt. März 1808 in Attika erlegte schöne und versität zu Athen gehört unstreitig das Männchen typische dieses östlichen Eotschwanzes. Mittelgriechenland und Vom Herbstsogar die Maina behaupten. obwohl Graf von der Mühle und Linderniayer solches für die nördlichen Provinzen. von welcher Zeit ein Paar unserer Sammlung in Nord- 15. Mai Sarajevo . am rande des großen Vrachorisees und sogar noch ziemlich viele 2.Oktober und 24. rechnen. regelmäßig ist dies aber keineswegs der Fall. April 1894 unweit der Hauptstadt. Mai am lfS94 14. keinerlei weitere Huticilla 2)hoenicura Man kann (L. dann am 21. Auf den Inseln des Agäischen Meeres trifft dieses Rotschwänzehen nach Sonnini zugleich mit Erithacus ruhecithts schon anfangs März ein. bleibt die genauere Erforschung der Verbreitung auf der Balkanhalbinsel der Zukunft vorbehalten. Lindermayer und Graf von der Mühle bezeichnen den Garteurotschwanz sogar als überall häufig vom Herbste an und in Graf von der Mühles Monographie „Die europäischen Sylvien" wird er geradezu als „in Griechenland überwinternd" aufgezählt. leider Beobachtungen vorliegen. doch liegt mir auch ein von Hauptmann Polatzek bei Levkimo schon am 6. daß sowohl das Brüten wie das Überzieht. Auf dieses Stück hat bereits Seebohm Dressers Werk!) aufmerksam gemacht und des Vorkommens von Ruticilla meso- Federsäume fin *leuca Griechenland auch in seinem eigenen in Werke (p.) ii. Mazziari in Athen vorhanden und zu beiden Zugzeiten aufgesucht. Durchaus nicht darf man an ein Brüten im Gebiete denken. Rutieilla luesoleuea (Heuipr.102 Oinis balcanica.

) Lindermayer und Graf von ganzen April 4. auch auf die Inseln übergehend. scient. ^lai 1892. Sechs einzelne Stücke wiegen und messen: 1866. und Kammhöhe der Anzahl beobachtete ich im Peloponnes. während des Winters sich 1863.herrührt. gliedern beträchtlicher der Baumgrenze 1894 an den Felsen von ebenso auf der Vardusia (Koraxl: Endlich seinem Brutplatze bei recht bis fand zur höchsten Hauptmann Roth im nach ich den am 14. cnirei enthalte ich mich jeder Bemerkung. was in den höchsten. und 19. was Kykladen Tierleben enthalten. Kythera wird Jameson zufolge am Frühjahr. L. nämlich schon am an- 11. auf. ist in Brehms nur während der kalten Jahreszeit besucht. Juli er von auf den Mit- gegen die Spitze des Taygetos (15. ergänzt Krliper durch seine Bemerkung: „Zur Brutzeit hält er sich an den Felswänden der Gebirge auf. Mittelgriechenland in 13. einige besitzen noch im trockenen Zustande den bläulichen Stich und einige sind am stumpfen Ende mit ganz feinen rotbraunen Punkten geziert. III. der Exped. Jänner 1897 bei den Ziegeleien (Manduchio) der Hauptstadt von Korfu. April 10. de Mor. der Legezeit sind M'ir Krüpers auf sorgftiltige Aufzeichnungen das erste Gelege fand er auft'allend frühzeitig. 13 Über das hoffentlich kürzlich bei Bälgen aus Naturalieninstitute angeführt fand. gefunden wurde. am 18. Euböa (Lindermayer) der Fall sein. sovo in Dasselbe dürfte auf in der Koll. Nach letzterem brüten jedoch auch einige Paare auf der Insel. Juni 1898). der Jltihlc wissen speziell ist. Im Winter sah ich den Hausrötling überall häufig an den Abstürzen des VarasAkarnanien zu Anfang Februar und schließlich. besonders in der Maina. daß er die mitteilte. Tristram sich Griechenland bestimmt das ganze Jahr Menge anzutreffen ist. Ebenso äußert zeigt. steinigen Lagen nicht unmöglich wäre. 21-4 199 19-8 19-5 18-5 Br. 161 14-4 14-3 151 14-5 12 13 13 11-5 Gew. Betreffs gewiesen.und Herbst- Mazziari Erhard zuge von diesem Rotschwanz aufgesucht und. April bei Patras. im Winter in den Tälern und auf den Häusern der Städte. brütet. die meisten sind reinweiß." Griechenland niemals in den Ebenen in bei Haiisrotscliwanz. Sämtliche stamDie Größe der Eier schwankt beträchtlich. tion von den 8 cg nunmehr aus der Literatur verschwundene Trugbild R. 365): „Ruficüla Daß titis wo hält sich in er in großer aber der Hausrotschwanz daß er im und der Maina brütet bereits mitzuteilen. Von Zantc liegt ein Stück vor. 1898 auch Juli wo Haus15. April dagegen noch im Mai. wo er nach Drummond und Lord Lilford den ganzen Winter verbringt. p. ihrer viele bis Kiona. Kephissia. nämlich. — und am Missolonghi bei Regen am titis (L. viele men vom Parnaß. 1899 Baron Schilling nach HuticilJa 103 Griechenland. 1897 sah ich am die ersten Standvogel Crebiete und besonders häufig (Ibis. noch mw VdS mm 17-2 oben angeführten Griechenland obwohl in sich dieser einer Preisliste Name eines der beispielsweise der größten Die 15 Bälge aus Griechenland der hiesigen KollekPlätzen sowie aus Winterszeit sind in jeder Hinsicht typisch. der Umgebung von Athen zur . die er im Sommer größtenteils zu meiden scheint." In seinem Sommeraufenthalte und rotschwanz an folgenden Orten: in den Höhen des Parnaß. spätestes Datum 10.

wenngleich diircliaus nicht gleichmäßig verbreiteter Standvogel der griechidas aus den verschiedenen Beobachtungen deutlich hervorgeht. von durch die späteren Beobachtungen Ansicht daß Krüpers zur Gewißheit und es Mehrzahl der Brutplätze ist auch dessen den Gebirgen befindet. Ist ein. April 1894. und zwar Forscher als recht häutigen. doch (1823) fügt der letztere ausdrücklich bei. Aber auch noch im Juli 1894 sah ich neben den Alten ganz junge Vögel auf dem Tclegraphcndraht zwischen Vitrinifsa und dem Mornosrichtig.und Standvogel. Von Zante gibt es ein Exemplar in der Koll. unweit der Phidarismündung und bei Aetolikon. wie Krüper feststellte und ich ebenfalls bestätige. schen Vogelwelt. Die Ver mutung Graf von der Jlühles. aber das Nest angibt. Das Benehmen mehrerer Paare in Akarnanien am 25. Mazziari und für Kythera wähnt diese Art Jameson zu allen Jahreszeiten mit Ausnahme des Winters. doch sah Graf von der Mühle hier ihr Eintreffen im Herbste auf den Baumwolläckern. bezeichnen Druramond und Lord Lilford. Jänner 1897. wie Erhard vermutete. und man kann. April 1897 nächst Kephissia (Athen) ließ dai-auf schließen. Dagegen wurde am Rande des Sumpfsees Mustos bei Astros. Auf den Kykladen ist Pratincola rubicola ebenfalls Standvogel. dann hat das Athener Museum ein Exemplar im Jugendkleidc vom Taygetos. schon Ende April flügge Junge finden. 27. ihn für Korfu die Ich beobachtete dort viele in den beiden friscli auf- gegrabenen Weingärten nächst der Stadt am 17. von Herrn Merlin und mir am 17. zwei Männchen von Chalandrion (Attika) vom 9. April 1894. Pratinx'ola ruhicola — (L. keinem anderen Teile des Peloponnes diese Art beobachtet. nicht finden konnte. wie Sonnini Ferner Brutvogel auf Euboa (Graf von der Mühle) und wahrscheinlich auf Naxos. daß das Vogelchen in Mittelgriechenland niste. Die die Legezeit beginnt außergewöhnlich sich in früh defilee sitzen. welcher unbedingt schon in den P. April 1897 ein Weibchen nebst einem jungen Vogel erlegt. und nicht Wintergast. Im Spätherbst gibt es auf den Inseln.) Scbwai'ükcklisci" Wieseiischmätzcr. woselbst Krüper 1862 zur Brutzeit ein Weibchen beim Übersteigen einer Steinmauer aufscheuchte. Mai 1897 und endlich überwinternde am Rande der Lagune von Korissia am 19. wie mir berichtet wird. hat. in welcher Gegend ist. ja sogar am 13. sehr viele. in den höheren Lagen jedoch natürlich viel später. welches Hauptmann Polatzek auf dieser Insel gesammelt am Paar nebst Mai 1895 lU. wie Als solchen.104 Oiuis baluaiiica. endlich besitzen nach den Untersuchungen Isidor Geoffroy Saint Hilaires die von dort mitgebrachten Vogel eine etwas dunklere Oberseite und stehen dadurch Exemplaren von Südafrika (Kap) näher als französischen. In der Sammlung des Hofmuseums in Wien befindet sich ein gepaartes einem Dunenjungen. wurde auf Eubüa (Delph) und Skyros. speziell wo Exemplare auch vorliegen. wie z. daß ein Teil nur im Winter bis Ende März erscheint. Obgleich ich diesbezüglich beim Vergleiche zwischen Stücken aus der nördlichen Hälfte der BalkanAufFallenderweise habe ich sonst in . November 1903 zeigen. daß sie bereits Junge zu ernähren hatten. zweifellos am Brutplatze in der Gegend von Kastell Angelo an der Westküste mehrere am 2. Auf dem griechischen Festlande kannten das Schwarzkehlchen bereits Naumann^ Tiiienemann und Lindermayer als Brut. wo er- er das Voglein sicherlich übei'sehen hat. dann. und. rubicola besonders häutig altes letzten Märztagen die Eischale verlassen haben mußte. B.

Erwähnenswert sind noch zwei nahezu vollständige Albinos. Schnabel: 9 wim.III. welches Höhe von 2100 ?« Ganze Länge: 111 ich am 15. Tarsus: 21 mm. Asiens und Afrikas gerade für ein griechisches Stück die kleinsten Maße ergeben. So mißt beisiDielsweise ein altes Weibchen. Juli 1894 auf der Kiona in einer beiläufigen erlegte: »nn. 105 Griei-heiiland. so fallen dagegen griechische Brutvögel durch ihre Kleinheit auf. \i woselbst sie auch heute noch zu sehen sind. Nieder an das Museum in Athen gelangten. wie denn auch vergleichende Messungen Dressers (Birds of Europe) an Exemplaren aus den verschiedensten Teilen Europas. Flügel: 62 mm. Schwanz: 45 /)(?«. halbinsel und einer Keilie von 13 grieclüsc-hen (größtenteils von Attika stamnieudj keinen wesentlichen Unterschied finden kann. welche nach Krüper in den Fünfzigerjahren aus der Umgebung von Missolonghi durch Dr. Zum Schluß mögen hier noch die Maße von einigen der von Krüper gesammelten und stets schwer erhältlichen Eier Platz linden: Gelege 3 Stück 18-5 17-6 17-6 Wim .

in Diese Tatsachen wurden aber bisher sehr ersichtlich oft in der höheren verkannt. Lord Lilford (Korfu) und Thienemann*) Mühle (Mittel- (bezüglich ganz Griechenland). das letztere verneinen In Korfu zu müssen. ruhicola schuld sind. nirgends daselbst überwintern. ') März. April Attika. aus folgendem ist. März und ich be- obachtete die ersten nach Sfurmwetter auf Kephalonia (bei Monastir Gerasimos) 1897: am 18. 1873: „ 12. Außerdem treten auch Lindermayer und Erhard hierfür ein. Sonnini. Über Dr. tatsächlich dieser kleine Vogel sowohl ira wurde auf griechischem Boden Sommer «S. 2. „ Leonis erlegte den ersten bei Daphni (Attika) 1895: am 17. . Ich glaube das erstere. daß er den Vogel recht gut kennt. zu sehen". die Zeit Krüper (dessen der Ankunft und des Abzuges besitzen wir nur wenige Daten. Ein Brüten kann ich jedoch nicht annehmen und glaube. wenn unterrichtet.) — ist. Jameson Am sah den Vogel auf Kythera unrichtigsten sowohl wie (Griechenlands die ich besucht habe.37. ist denn ist speziell Sperling nur im Frühjahre. vermutet. welcher noch obendrein hinzufügt „selbst dann nicht häutig'-.. welcher durch Anführuno. 1867: . namentlich den Sommer verbringen. Heldreich wiederholt) notierte die am 12. welche zu den Zugszeiten Menge in Griechenland erscheinen. daß an den diesbezüglichen Angaben sowie über Beobachtungen des Vogels im Sommer überhaupt zum größten Teile Verwechslungen mit P. aus Attika (Frühjahr) und vom Taygetos (Herbst) zeigen genau die vielen und verschiedenen Farbenabstufungen wie in Mitteleuropa. was sowie jene des aus dem oben angegebenen Grunde ja eigentlich selbstverständlich Saxicola oenaiithe in (L.In auf allen Inseln und Küsten des Mittelmeeres. Die von mir von den oben angegebenen Orten mitgebrachten sechs Exemplare Museums von Athen. aber auch großer einer beträchtlichen Zahl von Brutpaaren. Der graue Steinschmätzer gehört zu denjenigen Arten. er sagt: den Gebirgen . unbedingt bejahen. März März 1874: „ 6. p. Derselben irrigen Meinung ist Erhard und Graf von der Mühle. wie dies Bergregion. daß er die griechischen Inseln bloß im Frühjahre und gegen Ende des Herbstes besucht. Über den Herbstzug fehlen irgendwelche leider nur einigermaßen genügende Angaben. gibt Winter vorkommend an und ich diesen stellte Als solche irrige Angaben bezeichne ich die von Jameson griechenlands und Euböa).106 Ornis bak'jinica. Angaben im aligemeinen v. Graf von der griechenland). als oenanthe auch im AVinter in Winter noch nie beobachtet.einiger bioioa'ischer Einzelheiten zeiirt. Jänner 1897 am Bande der Lagune von Korissia fest. Drummond schon Wiesenschmätzer als hie und da im mehrere am 19. Bezüglich des Überwinterns und des Brütens im Lande sind die Ansichten sehr geteilt. wenigstens für einen kleinen Teil. tfrauer Steinscliiuätzer. Lindermayer (bezüglich Nord- (bezüglich Kythera). Fortpflanzungsgeschiclito (1«50).

April.. imd 21. fand später auch Seebohm den Vogel zur Sommerszeit. am 14. der uns die Belege hierfür verindem er am 21. überließ mir der Genannte. 255 sonderbarerweise beim Vergleiche von Exemplaren aus Griechenland Saxicola isahellina mit oenanthe zusammenzuziehen versuchte. Von Linie die Bergregion. der nach Tage später ankommt als Sax. Juni 1898 erkannt. 19. p.III 107 GrieclienlaiKl. Ob die von Douglass in der ersten Maiwoche 1892 auf Santorin beobachteten Vögel daselbst Durchzügler oder Brutvögel waren. nämlich den Hochebenen des Parnaß. unfern nordwärts. Juli 1894 S. Weiters traf ich am 14. Bezüglich des (iefieders griechischer Stücke habe ich Saxicola albicollis — Allenthalben einige häufig diese. oenanthc. und 3. Als griechischer Brutvogel bewohnt S. melanoleuca. der als erster '» ihn als Brutvogel erkannte und auf Euböa autfand. die Art einfach für den Peloponnes schlechtweg aufzuzählen. Dr. Sehr bemerkenswert erscheint es mir. Juni 1866.) Ohreiisteiusehmätzer. de Mor. Leonis sogar noch am 28. daß die ersten auf dem Rückzuge schon im August erund der Herbstzug dauert dann den September hindurch bis in den (Jktober hinein. scient. daß Altum in seiner Forstzoologie. und zwar von den Mittellagen dieses Gebirges angefangen bis etwa zu 2400 m. daß derselbe gegen Ende September erfolgt.. dann auch auf der größten Insel (Hag. Oktober." wenn in es Athen als auch unser Brehnis Tierleben in Institut (im heißt: ganzen „Brutvogel 9) Stücke. schafft hat. dann am Taygetos am 14. sahen und erlegten wir offenbar am Zuge befindliche Stücke am 17. gefunden am 2. begnügte. (20. und zwar alte wie vollkommen flügge Vögel auf der d(im Parnaß benachbarten Kiona. Juni 189b von Anavryta an bis hoch hinauf in die alpine Region.Arten angetroffen. der Bucht von Kalikiopulo und auf der Sanddüne von Mai 1898 ließen sich noch zwei verspätet wandernde graue Steinschmätzer auf den Strophaden nieder. melanoleuca und etwas weniger l>indermayer Krüper dagegen (Vicill. Krüper ist es wiederum. und 15. und zur selben Zeit häufig . vom Parnaß Ein vereinzeltes Brutpaar habe ich aber auch ganz deutam 3. Juni nichts zu bemerken und erwähne nur noch. ist als (Saxicola aurita Teiii. und 15. Dann währt aber noch der Durchzug geraume Zeit hindurch.) im Gebiete an geeigneten Orten ein häufiger Brutvogel. den letzten erlegte Krüper am 14. So habe ich ihn auf Naxos mehrfach in der zweiten Hälfte Juni 1894 auf dem Zeusberge Ozia und dem Korönagebirge zusammen mit den beiden mediterranen Saxicola. In der gleichen Gegend. während sich der der Festungsmauer von Pylos Berichterstatter der Exped. Nikolaos) der unweit gelegenen Makariaes- zoologische gruppe 1894) und auch ziemlich zahlreich etwas später auf Erimomilos. wage ich nicht zu entscheiden. in jeder Hinsicht normal. zwei andere Eier von dort. April 1866 auf dem Parnaß das erste Gelege von vier Stück entdeckte. und zwar in der Gegend des Valle und Korissia di selbst Ropa. Krüper beobachtete. hier besitzt sowohl das Es ist angefangen lich Museum daher ungenau. wo Drummond die Ankunft gegen Ende März beobachtete. oenanthe recht häutig. wie schon erwähnt. daß dieser Steinschmätzer nach meinen Beobachtungen auch auf einigen Kykladeninseln zweifellos brütet. Die Eier sollen kleiner sein als hält beide Steinschmätzerarten für gleich die von Sax. Bezüglich des Abzuges erfahren wir zunächst von Lindermaver. in erster scheinen. denn auf Korfu.

wie denn auch unter anderem die Genauigkeit der Identifikation der von Lindermayer seinerzeit an Thienemann übersandten Eier gewiß viel zu wünschen übrig lassen dürfte. da Verwechslungen mit jenen von Sax. wo mir bei Tripolitsa (Arkadien) an letzterem Orte doch etwas weniger melanoleuca. wenngleich Kythera spärlich in Anzahl. auch auf der Avgoklippe sah ich ihn. Santorin (Douglass mit dem Beifügen. Durchaus unrichtig ist aber seine Angabe. Auf den meisten Inseln im Agäischen Meere wurde dieser Steinschmätzer von mir und anderen ebenfalls aufgefunden. zusammen ausgewählt werden. ferner das von Krüper und Seebohni am Parnaß unterhalb der Nadelholzregion geschilderte und endlich jenes im Peloponnes zu meisten im Gelände nördlich von Astros Pylos unterkamen. Paar dagegen sogar auf der Hohe der Vrachiona ein am Unter den Opfern der Wetterkatastrophe auf den Strophaden fand ich diese Art ebenfalls vor. Zante bewohnt Sax. •20b 20-4 20-3 20 mm . Mai ein (jelege von drei Eiern zugetragen wurde. es mir. daß sich der Ohrenim Seestrands-Kiefernhain unweit des Piräus. Auf Beschreibung und Ausmessung der vielen aus Griechenland eingesendeten Eier will ich lieber verzichten. dann Eubüa (Lindermayer). wobei freilich zu bemerken wäre.lüö Oniis balcanica.l8 erbeutete und einsandte. Lagen am Fuße des Skopos. in nicht allzugroßer beherbergte zur Zeit meines Besuches im Juni 1898 den Vogel der Kaki auf der Ebene Langäda-Schlucht. Br. Erwähnenswert scheint mir das besonders zahlreiche Vorkommen am Varassovo und in der großen Klissura in Akarnanien. Sporadeninsel Xerö und Skyros (von wo mir ein Exemplar zukam). daß dies dort die häufigste Saxicola sei). Mai 1898. daß dieser Steinschmätzer dort nicht verbleibt. März 18'. Makariaes. Spezielle Beobachtungen und Belegexemplare liegen vor von: Naxos. schon Auch die Ankunftszeit dürfte etwas früher da Hauptmann Polatzek von mehreren anwesenden ein Männchen bei Levkimo am 25. In dieser Frage dürften wohl sorgfältigere nui- Beobachtungen. daß sich der Genannte über den Artbegriff von Sax. April erfolgen. Ich beobachtete mehrere in den tieferen albicollis ebenfalls. So ist er nach Erhard Brutvogel der trockenen Berghalden der Kykladen. mit welcher bekanntlich die Wohnplätze Als eine bemerkenswerte sein. Nur von den vier auf Naxos gesammelten sicher bestimmten Eiern sei Folgendes angegeben L. in der Inselmitte recht und bei Kapsali. und als die bei Sax. wo ich bei Melancs Eier erhielt und sowohl in der Höhe von Apiranthos als den Kämmen von Leona dem Vogel begegnete. entscheiden. Deka als bei Kastell Angelo nächst die Paläokastrizza beobachtet und erlegt habe. albicollis durchaus nicht klar werden konnte. die aber gerade hier mangeln. Erimomilos. melanoleuca durchaus nicht ausgeschlossen wären. Auf Korfu soll Ankunft nach Drummond am 1. wo am 1. Über das griechische Festland hin scheint Verbreitung eine ziemlich regel- die mäßige zu sein. Den Wegzug verlegt Krilper in den August und September. Eigentümlichkeit schien steinschmätzer sowohl bei Kephissia als mit Vorliebe auf die Aste der Pinu^ halepensis setzte. da ich Ende April und anfangs Mai Brutpaare sowohl in den Felsen von Hag. anlangend. fallen. Jedoch gab es (<_)stküste). 10.

f. Naumann. Sämtliche älteren Autoren. welches in diesem Alter am meisten dem alten Weibchen.III. 27. alles übrige aber ist weiß. Brehms. erst durch eine Saxicola melanolenca — Gerade in den letzten (Oüld. über welche er in Gab.) (Sax. Orn. denn die Kopfseiten. Dagegen tiel mir sofort ein schönes Männchen. scient. welcher 1874 bei Dresser den Namen melanoleuca anwendet. Ein recht altes Männchen meiner Sammlung aus Griechenland hat nur zwei Farben. J. welcher vollständig die Merkmale der östlichen Form amphileuca gezeigt hätte. welches zweifellos zu amphileuca gehört. das viel schwieriger zu erlegen ist als das Männchen. Thienemann (1826). Bei den abgetragenen Kleidern kommt auf dem Oberkopfe der grauschwarze Grund der Federn zum Vorschein. erlegt am 28.. Ich besitze ein solches und Schulterfedern ganz grau sind. Ehr. Die 16 aus den verschiedensten Gegenden des Landes mitgebrachten Bälge von Sax. die ich 1893 in Ostrumelien auffand. wobei er die Brutorte und den Somuieraufenthalt in den Mittellagen des Parnaß anschaulich schildert." Die sechs Männchen im Landesmuseum passen auf diese Beschreibung vollkommen.) Weißlicher Steinschmätzer. Wir voll- finden Sammlung des zoologisch-mineralogischen Vereins in Regensburg. L. die Kehle. Seebohm ist meines Wissens der erste. Klarheit über die Verbreitung dieser Form in Europa könnte wohl genaue Erforschung der jetzigen Tiirkei gebracht werden. 109 Griechenland. die Mitglieder der Exped. Erwarten ist mir während meiner Reisen in Griechenland kein einuntergekommen. L. S. Saxicola alhicollis anijtJiileuca Heuipr. alhicollis beweisen die vollständige Übereinstimmung griechischer Vogel mit nordbalkanischen. Baedecker u. Östlicher Ohreiistpinschiuätzer. sich folgendermaßen äußert: „Das Kleid der einjährigen Männchen von Vitiflora solche schon stapazina ist vor 1849 in der gewöhnlich weniger schön als jenes von V. Es geht daraus hervor. 1856. Juli 1894). der die griechischen Vögel dieser Art Herzegowina und Montenegros. aus Griechenland. später in jener Chr. Doch ist es kräftiger entwickelt. und zwar: Temminck. 450. der Kehlfleck zeigt größere Ausdehnung und schwärzlichen. das Scliwanzspitzenband und die Flügel sind schwarz. bei welchem die hinteren Oberflügeldeck- . Degland und v. kommen denjenigen Dalmatiens. Jahren ist über die Steinschmätzer von Südosteuropa und gerade diese für Griechenland sehr eigentümliche Art viel geschrieben worden. daß sie keineswegs identisch ist mit der westeuropäischen und daß sie der Güldenstädt'schen melanoleuca weitaus am nächsten zu stehen kommt. ähnelt. Vervollständigt wird das Entwicklungsbild durch ein etwa zwei Monate altes Männchen (Pikermi. stapazina Teni. Gould. — Wider ii. rufa. Päßler (Eierwerk). Die geringfügigen Unterschiede genügen aber durchaus nicht. Bau und Gefieder gleichen Größe. ohne sich vollständig mit dieser zu decken. de Mor. Brehm (1823). Chr. Mai 1859 (wahralles ziger Steinschmätzer scheinlich in Attika) im Museum zu Athen der Universität auf. Held reich führen diesen Steinschmätzer als häufig in Griechenland samt dem Peloponnes uiad den griechischen Inseln unter In dem Namen „stapazina''^ auf. um gleich wieder mit einer neuen Bezeichnung herauszurücken.

nach dem VorBrutvogel. Thessalien sah und erlegte ich diesen Steinschmätzer am 17. Grund. Juni 1894 auf dem Oziaberge zwei Paare. 1898 konnte ich diese Art dort öfters selbst beobachten. April 1894 für Geröllhaldeu des Varassovoberges bestätigen konnte. dann die einzig vorkommende Saxicola.110 Oniis balcanica. „ 13. Mai von einem Paare das schön verAuch auf den benachbarten Strophaden beobachtete ich färbte Männchen erbeuten. wo ich am 18. 24. ferner nicht minder häufig auf den Hängen bei Kalamata.Avt in der Gegend von Doljana in Arkadien und von da bis Tripolitsa verbreitet. Juni Euböa und endlieh für die Auf dem Festlande fanden Sax. Mai 1894 mehrmals). dann aber erst . jedoch mehrere an der Steilküste bei Kap Munlsara antraf und woselbst Krüper mehrfsich Eier erhielt. da ein von gange der älteren italienischen Autoren mit Sax. melanoleuca 1859 und liS(50 Krüper und auf den steinigen Abhängen von Akarnanien. Genauere Daten gibt Lindermayer Anfang. wo zahlreiche Paare eben zum Simpson die Brutgeschäft Vorbereitungen machten. sie noch am Zuge mehrmals und schoß am 15. 1861: 29. Drum- Krüper: Gebiet des Parnaß. April März 3 d zwei Neuankömmlinge und und 1 Q. ebenso auf dem Ithomeberge.SU5 trägt Von Zante sah ich zuerst Stücke in der Koll. albicollis. Jameson erwähnt das Erscheinen am Frühjahi'szuge auf Kythera. im Gegensatze zu Graf von der Mühle. welcher Selbständigkeit die dieser Art laut Strickland besonders betont. für das Plateau des kleinen Evreokastron Es liegen weiters 1894 einige Paare!). von Lindermayer für Sporadeninsel Jura (27. Mazziari im Museum zu Athen. beobachtete ich bei Kephissia 1897: Baron Schilling bei Patras 1899: April wieder 1 Stück. Als Zeit des Eintreffens im Frühling bezeichnen mond geradezu den 1.und Unterseite zu den Seltenheiten. Nach Erhard ist sie auf den trockensten Bei'ghalden der Kykladen ein sehr häufiger Brutvogel. Mai 1894 am Ufer des Karlasees und am häufigsten seheint er in gewissen Teilen des Pelopounes aufzutreten. Juni 1. (12. albicollis zusammenwirft. Mai ebenfalls ein Männchen. sehr zahlreich an der Ostküste zwischen Kiveri und Astros. einige Paare daselbst auch den Sommer über verweilen und selbst auf dem Zitadellfelsen brüten. ja sogar auf der Höhe der Vrachiona (etwa 800 ?« über dem Meere) am 10.von Kopf und Rücken sind stets auch nach Vollendung des ersten Lebensjahres noch vorhanden und auch s^jäter gehören Exemplare ohne jeden Anflug von Rostgelb auf den weißen Partien der Ober. was ich am 25. Ich habe den Vogel hier zweifellos übersehen. für Naxos. und 19. doch auch auf dem nahen Paxos er gewiß ebensowohl dort als ist Hauptmann Polatzek an das Wiener Hofmuseum übersendetes Weibchen dieser Insel das Datum vom 25. den er. April. beginne nicht kaffeebraunen I ich mit der Mitteilung Druminonds. Angaben des Vorkommens vor: von Douglass für Santorin ferste Woche des Mai). dann rings um Anavryta unweit Sparta und endlich in der Gegend zwischen Modon und Pylos entschieden öfter zu sehen als Auch in Sax. daß der weißliche SteinschmJltzer Korfu in beträchtlicher Zahl auf dem Zuge berührt. Auf Einzelheiten der geographischen Verbreitung im Lande übergehend. So ist er z. B. März 1865: 25. )) 1866: 24. Deutliche Reste der graubraunen Färbunii. Dann endlich am 6.

Krüper noch am 5. ist entweder irrtümlich oder sie beruht auf einer einzelnen. gesammelt von Krüper) angeführt ist und die meisten vielmehr von Makedonien und vom Olymp ihm vorgelegen haben mögen. doch findet man die meisten Eier im Mai. daß man anfangs März nach jedem starken Sturme Scharen Neuangekommener sieht.. für später vor. Einige von mir am II. sonderbarerweise. Sie erschienen auch im Leben deutlich kleiner als jene von der Nordgrenze der sie bereits früher von ist durch das lebhafte Rostbraun der UnterStücken derartig eingeengt. z. Balkanhalbinsel und der weiße Brustfleck seite bei einzelnen ') Unter diesem Namen behandeln den Vogel sämtliche Antoren über Griechenland! . B. Lindermayer bekam noch im Juni Gelege von 5 6 Stück. cyanus und. obwohl eine große Zahl von solchen. Mai 1894 am Hymettos untersuchte Nester waren noch unbelegt. — Thienemann witterten beschreibt ein solches von Attika folgendermaßen: „Es Grasstückchen. daß durchwegs zur südlichen Form des Wasserschmätzers gehören. 10. Nach Krüpers Erfahrungen legen sie ehestens Ende April. Cinclus cincliis alhicollis (VieilL) drei — Südlicher Wasserseliiuätzer. vol. 4 Eier: 28. die schiedensten Sammlungen Balkanländern befinden. Die Allgabe (iraf von der Muhles. nocfua herum. Oktober 1871 DurchzUgler dieser Art. so werden später die Maße der hiesigen Museumsexemplare folgen. S. Über den Wegzug von Sax. 111 Griechenland. gegen welche sie auch gar keinen Zorn zu haben scheinen. Savoyen und Südeuropa bis Griechenland und Türkei und kennzeichnet griechische Exemplare folgendermaßen: „Ähnelt C. Gewicht usw. p.^) ist aber etwas kleiner und hat vor allem die oberen Teile blasser und die Brust viel heller rotbraun. eine darauf sich gründende Subspezies aufzustellen. April 1866 im Parnaß. melanoleuca verlegt ihn in die Mitte ist September. Da zur Verfügung stehen.III. p." Da aus dem eigentlichen Griechenland bei Dresser speziell nur ein junger Vogel (Parnaß. denn dieser Zeitpunkt ist fast um vier Wochen zu früh." Die Brutzeit beginnt nicht alljährlich zur gleichen Zeit. mit sie allen nicht fürchten diesen in und. 20) bezeichnet als Verbreitungsgebiet: Schweiz. wie dies übrigens den Engländern Dresser und Seebohm erkannt worden ist. sich in den ver- mir selbstgefiindene nur aus den nördlichen behalte ich mir die Wiedergabe von deren Maß. während sie untereinander immer hadern und beißen. caesia." Absichtlich unterlasse ich wieder an dieser Stelle die genauere Beschreibung der Eier. 183 und Suppl. II. Nach eingehender Prüfung und Vergleichen der mir vorliegenden sechs alten und jungen Exemplare aus Griechenland habe ich die Überzeugung gewonnen. sicher ungewöhnlichen Beobachtung. doch erlegte Lindermayer nur wenig bekannt. Dagegen ist seine auch von Thienemann wiederholte Schilderung des Beneh- mens nach der Ankunft sehr zutreffend: „Sie treiben sich auf den felsigen Hügeln rastlos zwischen Emh. Turd. Juli 1866. daß man fast versucht wäre. diese Farbe erstreckt sich über den Unterleib. so Krüper verschickt hat. Stengelstückchen verschiedener zarter Pflanzen ist aus ver- erbaut und inwendig mit Grasblättern und einigen Roßhaaren etwas locker ausgelegt. Frieden leben. aquaticus. Der erstere (Birds of Europe.

Merkwürdigerweise konnte aber Lindei-- .. Brehm und Päßler (Eierwerk). Monticola saxatilis (L. finden sich auch in älteren Veröft'entlichungen schon ganz treft'ende An- Brehm 1823 (Europäische Vögel. wenn die Gebirgsbäche daß man schwer zu den BrutDie im Parnaß am 29. sind folgende "o^ Maße abzunehmen: Ganze Länge Flügel. daß das sogar. Juni 1898 unternommenen Ausflug einen alten Vogel und eine Familie Junger getroffen. gelangen kann.daß die Art in jenem Lande weniger gewöhnlich ist als M. In früherer Zeit scheint man den Vogel bezüglich der Verbreitung in Griechenland oft fälschlich mit M.) — SteiiiröteL Schon bei uns bergige Landschaften stets bevorzugend ist es vollends in Griechenland ausschließlicher Gebirgsbewohner.. Steinrötel sich in Griechenland nicht leicht unter 3000' nistend findet. saxatilis auf den sehr hohen. steinigen Gebirgen Griechenlands lebt. und 12. Dubois. p. und fügt 1845 (Stiftungsfest) ganz Ja richtig hinzu... deren erste Brut verunolückt ist. An dem Wasserlaufe im gleich obersten Teile der lakonischen Langadaschlucht habe einem eigens zu diesem Zwecke am 11." durch den schmelzenden Schnee so angeschwollen sind. Heldreich darin üborein. c? cf ö^ 180 191 192 2 182 198 81 92 91 86 97 90 „ 18 19 195 17-5 19 20 „ 24-5 26-5 27 25 28 27 „ . in seinem unvollendet gebliebenen Hauptwerke bemerkt Thienemann gaben. Jener verkroch sich im Bachbett unter Steinen so.. Mai 1866 und Ende Mai 1873 gefundenen Eier stammen von Paaren. cyanus auf eine Stufe gestellt zu haben. so Temminck.und Brutvogel unmöglich ist dies ist. einschließlich Euböas. daß der Wasser- denselben schöpfend schmätzer an den klaren Gebirgsbächen Griechenlands. Brehm Dagegen (^Tierleben). Baedecker. . ob- Erhard es angibt. L. die nach kurzem. 31. cyanus. welche sämtlich zwischen dem August von Stavros Strimmeneas im Parnaß bei Agoriani erlegt wurden. daß M. und zwar nur dreimal aufgefunden. Stand.11^ Ornis balcanica. 305). . Naumann. Ajiril die unter den Wasserfjillen sind. Graf von der Älühle und Krüper und aus Thienemann und v. und den sechs alten Vögeln unserer Sammlung. ja vielmehr einfach Meer ergießen. raschem Laufe sich ins scheinlich. c? cf 193 »»n Im übrigen stimmen Linderniayer. Unwahr- jedoch für die Kykladeninseln. Es nie ein ist auch hier im Süden ein echter Zugvogel. A. Daher hielt man das Steinrötel daselbst wie auch im Archipel für gemein. so sagt Chr. Dieser vielerfahrene Forscher schreibt: „Die Brütezeit beginnt schon Ende März.. Schnabel Lauf . aber drei junge Wasserschraätzer fielen uns doch dort zur Beute. daß er durchaus nicht hervorzuscheuchen war und in einem unbewachten Augenblick das Weite suchte und fand.. ich auf Griechische Eier des Vogels gehören zu den größten Seltenheiten und wurden überhaupt nur von Krüper. stellen. Uie jungen Vögel zeigen zwischen der dunklen AViisserung der Unterseite einen deutlichen schwefelgelben Anflug! An 5. denn zur Winterszeit wurde noch Stück in Griechenland beobachtet.

daß das Steinrötel den Winter in Afrika und nur FrühHno. Juli 1894 traf ich in den Mittellagen der Kiona beim Abstieg nach Veluchi. 315). in Dremisa auf großen. namentlich dem Am Ifi. daß und bezüglich der Verbreitung ist nur wenig zu sagen. überall jedoch nur selten. hielt. Krüpers beriani. V.und Sommer in den "riechischen Gebirgen verbringt. Graf von der Mühle den höchsten Gebirgen Mittelgriechenlands (damals Rumelieu genannt!).113 III. Mitunter Jäger Dr. (Jrten 1857 erlegtes 1895 in kann ich berichten. Drummond Als Ankunftszeit gibt das Festland I Mitte April an. ginnt daselbst das Brutgeschäft im Mai. April felsigen 1 7^7X777 am . Zoll. Auf Korfu.ui. einzeln stehenden Felsbioeken eine Familie von flüggen Jungen und am selben Tage hatten mir die Hirten ein solches. suchen. zurück. Heldreich am 26. so fand er am 19. Lindermayer am Pentelikon. v. GrieiliL-nl. daß be- ein junges einlegt dem der Gegend von Merkovuni nächst Tripolis ficuxdilis aid' l'eloponnes Männchen unserer Sammlung von Professor wurde. Mai 1865 ein Nest mit sechs. Auf dem Festlande stellte Krüper [Sb>^ das Vorkommen im Zygosgebirge fest. lü. durch einen Steinwurf übel zugerichtetes. 30. 20. Über das Vorkommen von M. wo er mehrere erlegte (Museum in Athen.l. Die Inseln des Archipels scheint es nur vori'ibergehend auf dem Zuge zu be- Freund Knotek fand auf Jura (nürdliche Sporaden) die Reste eines zerrissenen Exemplars und Douglass sah den lialg eines auf Santorin erbeuteten Vogels. brütet aber in den Bergen. luaycr sich niemals mit der so loiclit IjegreiHiclieii Tatsache einverstanden erkhiren. Krüpcrs denn Männchen. aber auch auf dem Delph auf Eubüa. von wo mir ein Weibchen vom 10. und am Hymettos bei Athen. aus Dr. mal daselbst beobachtet. Er werde. Ein von Athen vom April 1893 un- noch nicht einjähriges Männchen aus der Umgebung serer Sammlung hat noch etwas mehr vom Jugendgefieder als von dem eben hervor- sprossenden Alterskleide. Mai 1903 vorliegt. Museum ein engl. 8 . mond für kommen auch dort überall. Juni 1898 einen schön singenden alten den Felsabsätzen des Taygetos oberhalb der I3aumgrenze und endlich spendete Herr Konsul Merlin sen. Juli 1895 und August 18'JG) bekam. wo nach dem Vogel Umschau ich vergeblich Auch Lord Lilford selten. Strimmeneas am 16. Das Gefieder zeigt keine Abweichungen von mitteleuropäischen Vertretern. Mai 1866 mit einem und Ende Mai 1873 mit ziemlich bebrüteten Eiern. Über ber ein Korfu den erlegte 10. wie (für aber die Wanderer schon Ende März die Zeit des erfolgt. p. ist er im Septem- er laut Drum- hat ihn ein. April 1897 einen Vogel obachtete und daselbst auch Langhadis am 2Q. März 1872 zwei ankommende Abzuges erwähnt nur Graf von der JMühle. Sie sind etwas gefleckt und einsamen. April. am 13. 20. ich von wo das Stück und unser Museum altes 31 1 und messen im Parnaß. Von diesen gelangten einige in die Sammlung Dressers. Krüper beobachtete das Steinrötel vor allem auf hochgelegenen Felswänden in Athen ein am Paar junge Vögel (AgoNach den Erfahrungen Dr. Reiser. Mai 1S58).oder zweials Singvogel sehr ge- schätzt. Vol. Ornis balcaiiica. Juli Ferner fand St. ein Paar alter Vögel aus der Umgebung von Kalamata dem Vogel in British Museum (Cat. den Karavuuibergcn unweit von dort überbracht.

Später erkannte Erhard die Blaumerle als Standvogel der Kykladen. Von den Aufenthaltsorten am Festlande seien zunächst jene in Akarnanien erwähnt. Nach Graf von der Mühle käme dies — — überhaupt nur zur Wintei-szeit vor. Mai entdeckte Santarius im Karstc bei Aetolikon ein Nest mit ganz kleinen die Keste eines vorjährigen Nestes . Zweifellos Brutvogel kleinen Kastell tastari in den Felsen des Skopos. woselbst das Vorkommen seit 1858 im Zygosgebirge und im Varassovo durch Krüper und Simpson bekannt gemacht wurde. Ich beobachtete sie (Mal 18U7) in den Felsen bei Paläokastritza vom Meere an bis hoch ins Gebirge Korfu. l)evorzugt sie als Standvogel stets Inseln und felsige Küstenstriche. Kythera. B. entschieden viel zu weit. Selbst tief von die Lindermayer sonderEuböa und ich begegnete ihm Angabe. die über unser Gebiet schrieben erwähnen ihr Vorich zähle allein elf Stellen mit allgemein gehaltenen Angaben kommen und Nisten einschließlich des Peloponnes. fand sie aber allerorts ganz auffallend scheu. gehört vor allem die Blaumerle. Doch ging hierbei Gloger. so Blaumerle sowohl z. eine mehrfach an den Felsenküsten und Naxos. Zu den wenigen Vögeln. Obzwar man sie in Griechenland auch weit im Eandinneren und ziemlich hoch im Gebirge vorfindet. Nur dem kühn im Süden. am Kap im Norden und Geraki. Bei meinem Besuche im Juni 1894 trieb sich ebenfalls ein Paar an dieser berühmten Örtlichkeit herum. Jameson erkannte sie hier als Standvogel durchs Zeit meiner Anwesenheit im Juni lSt). der Insel.S stellte ich der Ostküste mindestens zehn Paare. einem verfallenden in den Felswänden kletternden Wutte bei gelang Kaes. dann Krüper auf Erimomilos im Paar auf im Inneren der Zeus-Tropfsteinhöhle fand Krüper 1862 Kykladeninsel Klippen sah die im umgebenden Äleere. kurz die Nahe des Meeres. Die von mir mitgebrachten Stücke stammen von Chalki und Tragäa. hier und da küste und eines auf der Klippe Avgo fest. Ein ziemlich deutliches Bild der Verbreitung geben folgende Fundorte: Laut Drummond und Lord Lilford ist sie daselbst sowie an allen Küsten von Nordwestgriechenland während des ganzen Jahres sehr häutig. wenn er behauptete. ein und ein frisches mit drei Jungen vor. cijanus die meisten felsigen Inseln Archipels gleichwie die abgelegenen Gebirge bewohnt. Fast alle Autoren. daß 71/. Die trostlose Einöde der meisten wenig oder gar nicht bewohnten Folseilandc Griechenhmds wirkt zumeist auch durcli die dortige Vogelarmut umso abstoßender. wie wir sehen werden. Ich sah im April 1894 viele bei Kryoneri und ebenso daselbst in den höheren. Zur der Kaki Langhäda-Schlucht an einzelnes an der steilen West- des Bereits durch Sonnini erfahren wir. Auf der letztgenannten Gebirge als auch auf den Evreokastron. in der kleinen Insel Peluso. Krüper fand sie hier auch mitten im Winter. Monticolu cyanns (L. deren sich diese sonnendurchglühten Klippen erfreuen. daß man sie an fast allen großen (Jebäuden des Landes finden könne. barerweise entging. doch vermerkte er den Vogel für Skopelos und Xerö.) — Blaiimcrlo. an den beiden letztgenannten Orten zwei Paare zu erlangen. geschützten Schluchten im Februar 1897.114 Ornis l>aU'aiiica. Einzelne Paare fanden sich auf (_)xiä der akarnanischen Küste Zante. welche den Besucher solcher abgelegenen CTCgenden noch obendrein durch ihren herrlichen Flötengesang in Entzücken versetzt. in ein ganze Jahr. Kei-i und anderen noch kleineren Klippen an der Nähe der Acheloosmündung. Am 4.

wo Baron Schilling die Blaumerle neben dem Kamin des Klosters am 11. weiters auf dem Berge Ithome in Messenien und endlich im Karste nächst Pylos sowie in den Felsen von Weiter wo am sich östlich 11. Gesicht in der Gelege zu sechs Stück! gekommenen Vögel waren Zeit zwischen Juni und in jeder November Hinsicht erlegt. dann überall in den tieferen Lagen der Langhada-Schlucht in Sparta. Mai bereits ein Paar mit seinen flüggen Juntren herumtrieb. aber auch hier erwies er sich als äußerst vorsichtig. 32-2 30 4 28-5 27-8 26-5 25-5 20-3 19-8 mm mm 28 cg 25 Lindermayer bekam'auch Die Bei drei mir zu jungen. Alt-Pylos. pyracantha gehörte zeigte. Nach Simpson war das Nest seichter gebaut als bei M. 282 276 27-5 26-6 Br. Das erste Stück ist vom Parnaß sind zwei ein sogenanntes Riesenei. 20-3 20 199 202 7n»i 29 29 29 cg Gew. Dezember 1898 und 9. Missolonghi mehrere schon Datum bei Delphi schon meisten Gelege. traf ich so zeitlich.Simpsons und Hoerens am Mai oder I. merula. die übrigen schwach gefleckt. sondern der Amsel an. 31. etwas bebrüteten Eiern. vom Parnaß. Glücklicher war Krüper. ja Jenes Nest. ziemlich weit ins Innere vorgeschobene Punkte kann noch ich die Walde bei Podolovitsa und die Gegend des Monastir Angelokastron erwähnen. verspätete Brut. Jedoch sind die 20. man Graf von wohl sicherlich oft erst der Mühle nicht der in in den einem Blaumerle. Mai 1894 sind: Pünktchen gehäufte schwache Kranzbildung. entdeckte.. 34 Knapp am stumpfen Ende der Eier zeigt sich durch dicht 20. Jänner 1899 beobachtete. typisch. Gegen Abend schlüpfte sie dann Felsen im ins Innere des reichlich mit Vieh belegten Stalles. Jungen. wie solche gerade beim Genus Monticola hier und da vorkommen. Von sieben Aveiteren einzelnen Eiern aus Akarnanien und gar nicht. Die Brutzeit beginnt manchmal sehr am am 3. welches ersten Junitagen vollzählig. Aber auch im Kara dagh bei Velestino konnten wir diese Art feststellen. Als isolierte. walirscheialicli eine zweite. namentlich in der berühmten Ruinenstadt Mistra. mm L. Maße und Gewicht dieser sieben Eier: L. wo ich sie auch erlegte. III. Busche Crataegus in der Felsschlucht bei in der zweiten Hälfte Mai. die Nester nie gebaut! eines Geleges von vier Stücken. Februar gepaart an und Krüper fand als frühestes April 1866 ein Gelege von drei Eiern.115 Griechenland. Br. kann 8* man . begegnete ich ihr in den Felsen nächst Delphi und am Hymottos. Thienemann Grasstückchen fest beschrieb ein von groben und mit und künstlich sind Maße und Gewicht Lindermayer feinen erhaltenes als sehr flach Pflanzenstengelu und aus Besonders zusanimengefügt. namentlich im Gebirge. der in Begleituui. Mir begegnete sie in mehreren Paaren bei Masklena in Arkadien.Juni 1859 in der kleinen Klissura das erste Nest mit fünf ungefleckten. Vielfach sah ich diesen Vogel in der großen Klissura. Auf dem Peloponnes lernte sie Graf von der Mühle und Lindermayer als sehr häutig kennen.

Bei einem jungen Vogel von Agoriani im Parnaß bemerke ieli. ein kann — Singdrossel. Für Zante scheint dasselbe Verhältnis zu bestehen (ein Stück in der Kuli. oder geringere Anzahl unserer Singdrossel. Dies letztere ist nun durchaus nicht richtig. November 1898 Baron Schilling auf dem Markte Bündel zu Hunderten. Die meisten gab es in der Gegend von Potamös. Auf den Kykladen ist sie nach Erhard die weitaus häufigste aller überwinternden Drosselarten. wie meine eigenen Beobachtungen ergeben. sind wieder mehr auf der Erde sichtbar und flüchten von dort aufgescheucht zu Dutzenden nicht mehr in die Baumkronen. sondern unter die dichten Brombeerhecken. Schrift sei. November 1894) erlegtes Stück mir vorliegt.1 Iti Olllis den Weclisel vom l. für Euboa Lindermayer. zu welcher Zeit Scharen von Singdrosseln keinem Teile der Insel fehlten. woselbst nur durch äußerst vorsichtiges Anschleichen oder durch Ansitz und gegenseitio-es Zutreiben ein Erfola: erzielt werden kann. angeneiune Beigabe eine größere gereicht diesem bei uns L.)ktober. Oktober. Lindermayer sah die ersten Endi_' <. Für Santorin vermerkte sie Douglass. sonst kamen mir keine Abweichungen vor. Jänr. In der ersten Hälfte . von Dezember wo eintreffen.er 1897. bei Braganiotika und auch im Dünenwäldchen von Korissia. beliebten Vogel der der Grieche fast dortige Winteraufenthalt alle Leider zumeist anderen nützlichen Vögel unbe- Gericht gebratener Singdrosseln nach vorhergegangenem Jagdvergnügen So kommt daß gerade auf diese Drossel während der ganzen viele Tausende im fernen Süden ihr Leben lassen müssen.-il. Mazziari) und für Kythera erwähnt ihr Vorkommen im Winter und Frühling Jamesou.. strengen Jahreszeit ununterbrochen gejagt wird und ( Über die Zeit der Ankunft und des Abzuges fehlen ganz genaue Angaben. und 17. Von den ungeheuer großen Scharen. denn wenn auch helligt läßt. desgleichen ich am IG. Mai 1897 bei Govino.i. welche sich während unserer Anwesenheit im ein dui-ch Februar 1897 in den Olivenpflanzungen bei Aetolikon und Missolonghi umhertrieben. sclinabel in Turdus musicus Der griechische Olivenwald überall zum Verderben. gelangten große Bündel Erlegter auf den Markt nach Patras. Erst der Beginn der strengen Fastenzeit macht den argen Verfolgungen ein jähes Ende und dann legen die Drosseln auch sehr bald die unnatürliche Ängstlichkeit ab. daß dies der Sperling dei' Heil. der Abzug dagegen im März. Auf Korfu fand am 22. Daher die ganz erstaunliche Scheuheit der unablässig verfolgten Vögel in den JlivenwiUdern. am v. Nach Lord Lilford verweilt sie auf Korfu von Oktober bis April und wurde von Drumluond im Sommer dort niemals beobachtet. Kapitän Sperling erfuhr in einigen Gegenden als Namen der Blaumerle die Bezeichnung „güttliciier Vogel" und gleichzeitig die Legende.-. Ajn-il 1894 in den Oliven von Kali kiopulo und am 2. Heldreich Ende Oktober Stavros hier die ersten 18'J4 erlegte 21. Leonis am Delph (27. der sich auf das Kreuz des Erlösers gesetzt habe. die Mehrzahl aber erst anfangs dann zu Ende Februar nur selten mehr einzelne anwesend. ))eherbergt zur Winterszeit stets als unausbleibliche. daß der Oberabnormer Weise hakig nach abwärts gekrümmt war. gewellten Jugendkleide zum eiufarbigeu Altei-sgcwande gut ver- folgen. In Attika erfolgt die Ankunft laut Krüper und oder im November. Je eine verspätete.-aiii. es. er nicht missen. vielleicht kranke beobachtete ich am 19.

strengen Wintern die riesigen Lindermayer Märkten unter Tausenden von feilgebotenen Singdrosseln Weindrosselu und hat daher vollkommen Recht. aber in den ersten Apriltageu waren überall alle verschwunden. III. welche gerade bei Drosseln schon des öfteren beobachtet wurde. als auch in dem hiesigen Landesmuseum befindet sich je ein Stück von T. ist — Wie schon erwähnt. Unser Stück erstand Herr Rother im Jänner 1898 auf dem Jlarktplatze von Korfu. daß 7\ iliacus die häufigste Drossel Gi'iechenlands die Ansicht sei. Im Isten wird sie als überwinternd für Euböa (Lindermayer) und die Kykladen (Erhard) angeführt. von welchen ein Stück an Zeitdauer ihres Aufenthaltes im Gebiete die Frist )ktober bis Mitte März.SljO ein Paar in Akarnanien zurückblieb. im Sommer sowohl auf den Inseln als auf dem Festlande. fand auf den nur ganz vei'einzelte stets Graf von der mit einer Verweeiislung erklärt. Turdus vlscivorus Man kann sich diesen Vogel in ein griechisches Landschaftsbild L. Von St. etwa infolge einer leichteren Verletzung zu denken. Später fand ich weder in Patras noch in Akarnanien auf selbe als Belegstücke mit. musicus mit blaß isabellgelbem Gesamtgetieder eine Färbungsabweichung. Drei von obigen sechs kaufte ich und nahm drosseln am Markte nur zwei T. Strimmeneas wurden drosseln in der das Gegend von Velestino Museum in Athen gelangte. Jänner gab es unter etwa 100 Singsich auch vier Weindrosseln befanden. festgestellt wurde. Auch Sperling will sie. am 25. — WeiiulrosseL Anzahl und meist nur auf griechisches in Gebiet. • den Märkten mehr eine solche nordische Drossel.117 ' Grieclienland. daß l. um dort zu brüten. ohne genauere Angaben zu besitzen. Solange aber kein unzweifelhafter Beweis der Fortpflanzung in Gestalt von Eiern nach meiner Ansicht auch in den seltenen Fällen eines Vorkommens im späten Frühlinge oder gar im Sommer nur an ein Verweilen wider Willen. wo die Singdrossel zuerst von der Exped. unserer mitteleuropäisclien Bergwälder nur schwer hineindenken und doch kann man ihm nicht bloß . traf sie Graf von der Mühle auch häufig in den Weingürten. indem unter vielen am 17. Sowohl im Museum der Universität in Athen. Das schon von Lindermayer mit Recht bestrittene Nisten der Singdrossel in Grieclienland behaupteten. dann in Mittelgriechenland Graf von der Mühle. März waren überall Ebenso Mitte März in den Eichenwäldern bei Hag Pantelemono. wenn er Müliles. — Misteldrossel. de Mor. Jänner 1897 aus der Umgebung von Potaniös eingebrachten Singdrosseln Am 21. wenngleich nur selten gesehen haben und Simpson vermutete. Milrz hatte sich ihre Anzalil nur wenig vermindert und nueh noch einzelne sichtbar. Thienemann. scient. oder Jungen vorliegt. bilden geschmorte »Singdrosseln ein sehr beliebtes Gericht und werden als In Griechenland allgemein besonders zuträglich für Rekonvaleszenten er- achtet. im Westen kann ich dies für Korfu nachweisen. vom nördlichen Teile angefangen gegen Norden zu. Turdus iliacus Sie begleitet in geringer Seharen der Singdrossel bis L. Lindermayer ermittelte von Ende < in als in der zweiten Hälfte Jänner 1896 einige WeinThessalien erlegt. Auf dem Peloponnes. iliacus.

Dann beobachtete ich und da einzelne Stücke in den höchsten Jjagen des Überganges von Kalamata nach Sparta nnd den undiegenden ]>ergknppen stets im Nadelholze sowie an den höheren Vogel samt dem in seiner Nähe befindlichen hier Berglehnen des Taygetos. „Schnarren" sehr seine grrenze talwärts bis Dreraisa.nnd Brutvogel im nördlichen den liehen Gebirgen des mittleren Griechenlands verzeichnet und auch. Juli für unsei'e Sammlung schoß. denn und Musinitsa. Sonn in seinerzeit diese Während meiner Reisen habe fraglich. Die Paare hatten damals eben flügge gewordene Junge. dort als Soltcnlieit im Wintur begegnen. jedenfalls im Hochgebirge. ich T. wo es größere und kleinere Bestände der Apollotanne gab.>ei früh Mai 1898 einen vollständig erwachsenen jungen alten Männehen. von welchen ich Die Verbreitung reicht von der Piaumeines am 16. Nnr ungern und selten versie läßt sie nach den Beobachtungen des Genannten die Gebirge im Winter. des Eichenwaldes Kapellis Die Brutzeit muß dort sehr l. selten. ob i cephalonica der Abies Beständen 1897. zusammen mit anderen Drosseln. Juni 1888 und und Gewicht: vom Parnaß. Dr. Vermutet hat dies schon Naumann. was in Betracht Dagegen bleibt es sehr der dortigen Nadelholzwäldor gar nicht zu bezweifeln ist. wie Krüper be- in merkt. gibt. namentlich mit Turdus pilaris in den Winfermonaten beobachtet. wurden am Mai 1890. wenn- dort keine mayer und in gleich selten. durch 16. die einzige von den echten Drosseln. wo ich niemals eine zu Gesicht bekam. Mai Ihr Maß . jedoch überall ziemlich Drei einzelne Eier und 1. wenn sie Nahrung findet. angetroffen. und den in 20. sondern die Misteldrossel ist. wo es beginnen. aber erst Linderund Graf von der Mühle haben sie als Stand. Stromvi Lala Im Peloponnes in Elis. Anwesenheit in unmittelbarer Nähe der „Casa inglese". da den Waldungen aller Gebirge brütend angetroffen wird. Krüper erhalten. jedoch Drossel auf Milos wirklich angetroffen hat. die Misteldrossel ein ]3rutvogel ist weithin Wutte kein Nadelholz erlegte am 26. überwintert aber auch auf den Kvkladen nach Erhard und lebt auf Euboa nach Lindermayer. März P]in Paar verriet durch das bekannte vereinzelt. gesammelt. 32 23-2 31 32 mm 12. viscivorus als Brutvogel auf den Ainos (Kephalonia) am zunächst 19. Ebenso selten erscheint sie nach Lord Lilford im Winter auf Korfu.118 Oniis lialcniiica. Weiters fand ich sie mehrfach an der Nordseite der Kiona und der Westseite der Vardusia (Korax) Mitte Juli 1894 überall dort. welche daselbst Standvogel ist.

erwähnt für Santorin (Douglass) und für Euböa (Lindermayer). — SeliwarzamseL Die Amsel gehört zu denjenigen Vogelgestalten des Landes. bei Braganiotika musicus. ein weiteres mit greller Brustfärbung vom Pentelikon vom 25.). Aus alldem geht hervor. daß sie häufiger auf den Inseln des Agäischen Meeres auftritt als auf den Jonischen Inseln. November 1S65 und 11.wie auch als Stand- vogel. aber es gab am 18. wenngleich es in vielen Gegenden ihrer viel mehr auf dem Durchzuge und während des Winters gibt. Heldreich kennen sie als vereinzelten Ankömmling in strengen Wintern. welche wegen ihrer Häufigkeit daselbst und wegen ihres überall geschätzten Gesanges schon seit dem Alter- tume zu den volkstümlichsten gezählt werden muß. welche in der sumpfigen Umgebung Lamias im Winter einfielen. so auf den Kykladen (Erhard). z. Dezember 1896 und ein Weibchen. ß. welche mein sehr deut- hochverehrter ebenso ungewöhnlich wie interessant bezeichnete und mir auch noch niemals früher zu Gesicht gekommen ist.III. Dezember 18(37 erbeutet worden waren. liche graue Wellenzeichiuing aufweist Freund H. Sie ist im allgemeinen als Standvogel zu betrachten. lonia doch mehrere. Merula inerula (L. im Museum zu Athen zwei Wacholderdrosselniännchen. Auch Krüper und v. wenn die griechischen Gebirge teilweise mit Schnee bedeckt sind. Dezember 1897. Ich die Drummond Amsel im Winter nach beobachtete dort Mitte Jänner 1897 und Lord Lilford auf Vido nur zwei Stücke. dagegen wurde sie auf Naxos im Sommer bisher speziell wird sie noch nie beobachtet. Endlich sah Baron Schilling bei Herrn Diam. was auch Sj> erlin g bestätigt. welche in der Umgebung der griechischen Hauptstadt von Seh rader sen. Korfu besucht äußerst häufig. »Selbst auf den Inseln erscheint sie hier und da zur Winterszeit. und dann im Baron Schilling sah im Im Sommer scheint sie dagegen Spätherbste auch zehn Stück am Markte hängen. 119 Griechoiiland. wie Dünenwalde von Korissia fast ebenso viele als T. Dieses weil mit Ausnahme der Schwungfedern auffällig. ihr Von Zante ist sie in der Koll. . Sustas in Missolonghi ein daWeiters selbst in befinden sich im November 181)8 geschossenes und konserviertes Stück. Graf von der Mühle beobachtete Flüge. Strimmeneas am 3. am 8. Ebenso glaube ich. daß diese Drossel in der strengen Jahreszeit zuweilen allen Landesteilen aufzutreten pflegt. Nach Lindermayer kommt sie nur dann mit den Gattungsverwandlen in den Ebenen zusammen. wo zweifellos sehr viele auch brüten. Für die Kykladen erwähnt sie Erhard sowohl als Winter. teils für einen Durchzugsvogel. Mazziari vertreten und auf Kythera vermerkte Vorkommen Jamesen im U'inter und Frühjahr. entweder ganz zu fehlen oder wenigstens recht selten zu sein. Unser Museum besitzt ein Männehen vom Dezember 1893 aus der Umgebunovon Kalamata (südlicher Pelopounes!). Sonnini hielt sie hier teils für einen Stand-. Meviila vulgaris Leaeh. geschossen von St. Kythera (Jamesoni und selten auf Paxos (Erzherzog Salvator). Schalow als — letztere Exemplar ist deshalb recht das ganze Gefieder eine eine Erscheinung. wie aus folgendem hervorgeht. ebenfalls aus Attika. März 1897 in den Tannenwäldern des Ainos auf Kephadagegen in den Olivenwäldern stellenweise.

eine am kleinen Vracliorisee in Akarnanien und ebenso Simpson nur ein einziges Paar in dem Auwalde an der Phidarismündung feststellen. die mit Würmern nur selten. Dieses fand ich im Museum der Universität nicht dagegen ein ebenfalls rein weißes. Februar Schmidt März an. bloß im Winter. Gefangen und verspeist wird die Amsel in Griechenland zum Glück verhältnismäßig doch erwähnen die Mitglieder der Exped. kalten Jahreszeit. die im Lande erbrüteten Vögel mit den aus anderen Gegenden zum Überwintern zugestrichenen in den Ebenen bis zum Beginne des März. haft rotbrauner Fleckung. was nach Aristoteles für Griechenland sogar als Regel gelten soll. de Mor. Tag bemerkte. nach Sclnvab durch Pausanias (Buch VllI. und zwar Sommer. Mir sind diesbezüglich keinerlei Tatsachen bekannt geworden und auch die angegebene als Ursache ist 9. Juni vom Parnaß erwähnt sei. Sieben griechische Amselbälge zeigen Übereinstimmung mit mittelebenso verhält es sich mit einer größeren Anzahl Eier aus Griechenland. denn ich konnte nur einmal. einige sogar schon am Kronoshügel nächst Olympia. geschossen von Herrn Mantlos bei Missolonghi. geködert sind. nung. sondern auch brütend im niclit weise Skopelos am auf der Insel 21. Absatz 3). so usf. Ich zu verschwinden anfingen. In der dortigen Gegend gelten die Amseln im Herbste als Leckerbissen. (Kap Skropha) bei Aetolikon. welche von genau demselben Platze bereits im Altertume bekant war. . Lindermayer erwähnt eines solchen Stückes. April). Die weitaus meisten Brufplätze befinden sich jedenfalls in doi <:iebirgcri. so in den Mittellagen der Vardusia (18. doch kann man bis zum Juni noch frische Eier finden. gibt Hofgärtner )sten. Anfiings November vereinigen sich dann. Mai 1804. daß sowohl Schwab in seiner Abhandlung über Arkadien (1852) auf (irund von Versicherungen der l^ewohner des Kyllene als auch Lindermayer ganz weißer Amseln in diesem Gebirge erwähnen. und zwar nach letzterem durch Aristoteles. worunter auch ein Zwergei vom 1. wie Graf von der Mühle und Lindermayer beobachtet haben. denn es wurde mir beispiels1894 eine ganze Anzahl noch ziemlich frischer Gelege zugetragen. scient.120 Ornis In ganz besonderer Menge lialcaiiica. Fälle von vollständigem Albinismus sind bei diesem Vogel auch in Griechenland mehrfach bekannt geworden. Ein Gelege vom Walde Kapellis zeigt ])rächtig spangrünen Grund bei spärlicher. Endlich brüten auch viele in Elis in dem schönen Eichenwalde Kapellis. Die Legezeit beginnt in der ersten Hälfte April (frühestes Gelege im Parnaßgebiet nach Krüper am 16. vor. Von ganz besonderem Interesse ist es aber. aus der Gegend von Müdon und Pylos eine eigentümliche Fangmethode mittels Angelhaken. Älai In den Niederungen der westlichen Hälfte des Festlaniles scheinen nur wenige zu am 3. Weiters hörte ich auf Xoro viele singen und endlieh sah sie Fiedler in ganz auffallender Zahl im Dezember 1834 auf Skiathos sowie im Jänner ISoö auf Chelidromia. aber nirgends besonders häufig. Von ( Dünenwald Missolonghi (Olivenwälder). die meisten gibt es noch oberhalb von Anavryta. das im Olivenwalde bei Athen erlegt wurde. nichts weniger als l)egreiflieh. Kapitel 17. doch lebvollständige und nordeuropäischen. des Abzuges der Überwinternden im Jahre 1866 den bei Tholi 20. Nach Thienemann gehen viele Junge der ersten Brut wegen der frühen Legezeit zugrunde. Juli 1894) und des Parnaß (Krüper). eine Erschei. Umso zahlreicher erscheinen sie in diesen Gegenden zur brüten. findet sie sieh auf den nördlichen Sporaden. daß die meisten von dort nach d<aii nämlich von Attika. dann im Peloponnes im Nadelholze der Vorbei'ge des Taygetos gegen die Langhada zu sowie in den lichten Schwarzführenbeständen des Hauptgebirgszuges.

ö. weißen Striche der Unterschwanzdecken deutlicher. Jänner 1896 sammelte Professor Langhadis in der Umgebung von Tripolitsa in Arkadien mehrere Ringamseln. ßlerula torquata Da 1^' Gripclipiiland. daß viele nordische Arten. Heldreich ist nichts Bemerkenswertes zu erfahren. sondern als typische Vögel aus dem Norden heransgestellt haben. Orientalis (ex Kaukasia et Persia) näher als der nordischen Form. Ich kaufte es. Der Literatur ist leider nur sein. in Arkadien angetroffen wurden. Noch im selben Jahre. Das eine Exemplar hat die mediären. und dann am 4. eine IlauptbezugsStrimmeneas ein Pärchen am l. Dezember. Schalow und Helimayr sich nicht etwa als die in den Alpen und den naheliegenden Gebirgen der zentralen Balkanhalbinsel wohnende Form. Dies ist ein neuer Beweis. Am 14. erblicke ich einen weiteren Beweis.5 aus Attika in das Museum in Athen. von dort ein Männchen in das Universitätsmuseum und ein schönes Paar in die Sammlung von Merlin jun. dem Pentelikon und Parnes mehrere solcher Amseln auf den Markt zu Athen. sind aber eben nicht sehr typisch.wenig zu entnehmen. Achselfedern aber so weiß wie bei Orientalis. Dieses ist. Selater. am 25. Lindermayer nnd Erhard bezeichnen sie als überwinternd auf Euböa und den Kykladeu. (L. griechischen Gebirgen die Ringanisel nielit mit Bestimintlieit nachnnd ieli niemals im Winter in HeHas auf eine gestoßen bin. Zuerst bekam Strimmeneas sen. den Kontinent überfliegend. einen typisch nordischen Vogel. 225} ebenfalls dieser graeca"' in Form entspricht. die ich wenigstens für unsere Gegenden als nicht haltbar betrachte. Innerhalb der letzten zehn Jahre scheint die Ringamsel öfters aus ihrer nordischen Heimat nach Griechenland gekommen zu sein oder. sich oft in ihnen gänzlich fremdartigen Gegenden weit im Süden herumschlagen. vermag icli aus eigener Erfabrung über diese Art nichts zu bericliten. Jänner 1897 gelangten aus Kephissia. Tschusi hält diese Exemplare für orientalis. im Winter von 1893 auf 1894 ein Exemplar aus der Gegend des Piräus. Jedoch ist es eine ganz überraschende Tatsache. für unser Museum. Alle diese Ringamseln gehören zur nordischen Form. ob die Abbildung in Veröffentlichung gelangten Tafelwerke Oxford (s.Iir. p. was noch wahrscheinlicher ist. daß es sich hier nur um nordische und keine östlichen Gäste handelt. wieder ein typisch nordisches Stück. Zuletzt quelle für so kaufte. November 186. t. von denen ich zwei Männchen und ein altes Weibchen erwarb." In der Tatsache. Auch von Degland und v. Jener fand sie ein einziges Mal auf dem Markte in Athen. daß damals typisch nordische Ringamseln zusammen mit den angeblichen der orientalis-¥ovra. — wie man sieht. wo es sich noch jetzt befindet. daß sämthche bisher aus Griechenland bekannt gewordenen Ringamselu auf Grund eingehender Vergleiche mit einem großen Materiale durch Reichenow. während er bezüglich der Männchen folgendes schreibt: „Stehen wohl M. da die Säume der Unterseite breiter sind und die Unterschwanzdecken keine mediären Streifen besitzen. ebenfalls manchen am Markte seltenen Vogel — St. in gewiesen <len ist Später kam ein Weibchen vom 20.) — Nordische llin^auisel. Auch v. Fe- bruar 1898. sie wurde daselbst häufiger beachtet. wie ich mich zeugt habe. selbst dem über- nicht zur der Universität . Ibis Sibthorps „Fauna 1904. und es wäre interessant zu erfahren. wie Helimayr selbst sagt. Graf von der Mühle erhielt ein Stück zur Winterszeit von den Aleppo-Kiefernwaldungen des Malevo (Parnon)Gebirges.

Juni 1898 in den mit Apollotannen und Öchwarz- Wie dies . altes AVeibchen auf Petalä am 25. heute noch nicht ermittelt. daß Krüper 185U ein Nest mit Eiern gefunden habe. aber (L. Strimmeneas von Thessalien. März in den dichten (iestrüppwäldern am Tripodolakos und erlegte ein sehr schön gefärbtes. Ein zweites wurde Von Ende November bis Ende P'ebruar fand es 27. obwohl sie ohne Zweifel in der Nadelholzregion der griechischen Gebirge auch brütet. Februar 1897 im oberen Teile der Schluchten des Zygosgebirges (woher auch ein Exemplar des Museums von Athen stammt) sowie am 3. wie aus der Angabe Krüpers bei Mommsen: „Über seine Legezeit wurden hier noch keine Beobachtungen gemacht'' deutlich hervorgeht. Oktober 1890). Oktober 1898 erlegt. November 1894) vorliegt. Auf Korfu fand es Drummoud. März 1897 ( cT. di'ru . angeblich in großer Zahl. Auf Kythcra beobachtete Jameson diese Art im Frühjahr. Jänner 1897 daselbst erbeutetes o" liegt mir vor. Die Angabe Lindermayers. In diesen habe ich niemals ein Goldhähnchen auffinden können. als eine Reihe von sechs Stückeln unseres Museums in der Zeit vom 26. da er das und ebenso auch v. Für Mittelgriechenland (dem alten Rumelien) ist das feuerköpüge Goldhähnchen schon von Lindermayer und Graf von der Mühle nachgewiesen. und gesammelt wurden.).1 22 Oniis balcanica. steilen Schluchten des Taygetos nächst dem Joche knapp unterhalb der Baumgrenze. erlegt. Leonis und St. beruht auf einem Irrtum. nicht wahrnehmbar. ohne dabei eine Jahreszeit zu nennen. zu welcher Jahreszeit die Goldhähnchen die immergrünen Gesträuche der griechischen Karsthänge bis zur Küste herab beleben. (bei sagt bloß sehr vorsichtig: ist in Griechenland brütet dieser Ansicht. den Oliven. November 1894 bis 27. Unterschiede von mitteleuropäischen Vertretern sind. kommt diese Art in Griechenland als R. von wo (Delph) mir übrigens auch ein Exemplar am Lindermayer bei Chalkis 21. Held„In denselben Wäldern wie das andere sah.iuch weniger zahlreich vor kiefern bewachsenen. Häufiger als im Sommer kann man dieses Zwerges der europäischen Vogelwelt im Winter ansichtig werden. wurde Ein solches Warwara im Parnaß Gi-iechcnland in bisher noch nie entdeckt.und Kiefernwäldern verweilend. Februar 1895 in der Umgebung von Athen in Ein o' wurde in Arkadien am 22. Kegulas hjuicapilius (Brehui) — Feuerköjitiues («oldhähiiolien. für meine Augen wenigstens. vom Pentelikon und tlymettos. anderswo meistens der Fall ist. welche insoferne zu stimmen scheinen. Lindermayer hält es für einen Standvogel der nördlichen Provinzen des Landes zusammen mit Regulus ignlcapillus und nach Graf von der Mühle ist es ein solcher auch auf Euböa. Koch Grelbköptiges (xoldUähiu'heu. im Winter in den Olivenhainen. wohl aber traf ich beide Arten in dem schönen. Goldhähnchen". Ein am 20. Februar 1897. dann eines von Kalamata (24. 'o'- Jiegulus refßulus — Es und ist folglich Kegiiliis cristatus Standvogel Krüper in Seebohm Dresser) der Kiefernregion des Parnaß ist. ebenso für die noch heute erhaltenen Tannenwälder Fuböas und endlich erkannte ich es deutlich am 16. regidus. beobachtete diese Art am 20. So erhielt ich vier Stücke im November und Jänner durch Langhadis. ob dieses Goldhähnchen Vögelchen zur Brutzeit reich. und in den Wälder kephalonischeu Tanne am Ainos (Kephaluniai fand ich sie am 18. Zeitangaben. aus Wacholder (Juniperus macrocarpa und phoenicea) bestehenden Dlinenwalde der Lagune von Korissia.

Graf von der Mühle fand den Weidenlaub vogel an denselben Plätzen und zur gleichen In seiner Monographie der europäischen Sylvien huldigt er aber der bestimmt falschen Anschauung. und zwar am überschwemmten Meeresufer der Bucht von Govino bei Goraggio sowie am Rande der Lagune von Korissia.19.rufus'im.und Jännertagen seinen eintönigen Gesang hören läßt. ob sie dort werden. Phylloscopus honellii Das Verdienst. Latli. gebührt dem imermüdlich tätigen auf Kvtliera vcrniPi'kte Ciirrnca vnlgarlx gehört möglichenveise . als solcher einfach zur Winterszeit häufig in Der Genannte fand den Weiden- den Vorbergen Attikas und in den Gärten um Auch Krüper erblickte ihn zu dieser Jahreszeit ziemlich häufig in den Gärten der Städte. der den Vogel. diesen Laubvogel ') aiu-li in Die von . und 20.Tanieson im liierhci*. diesem Laubsänger mit einem echten Wintergastc des Ge- den Beobachtungen KrUpers (von II eidreich wiederim August und September erscheint. Als ganz außergewöhnlich späte Erscheinung muß ein am 17. laubvogel sondern zu streichen. könnte zu Jahreszeit ließ diesbezüglich leider Düne von ein in leicht großer Zahl. Meinen Aufzeichnungen entnehme ich. Sonnini hielt Goldhähnchen dieses griechischen Inseln im Archipel. Weidenlaubsiiugei-. bisher Griechenland — Berglaubsängev. III. ein Männchen. daß Ph. und noch am 20. in den letzten Jännertagen 1897 sowie am 1. ein Paar damals erlegter keinen Schluß zu.') Ziemlich viele Ph. traf ich R. Jahreszeit wie Ph. Dasselbe bestätigen auch Lindermayer und Seebohni. Er ist deshalb als Standvogel in Griechenland nicht nur fraglich. Jänner 18ü7 ebenfalls Paar zustande brachte. Oktober 18'J4 im großen Athen. Olivenwalde bei Athen geschossene Männchen.). licht olivenbräunliche Aberration vom normalen Gefieder erhielt unser Museum durch St. Februar im großen Olivenwalde in der Nähe dieser Stadt. April 1894 in der Richtung gegen Valle di Ropa erbeutetes Männchen betrachtet werden. daß der Weidenlaubvogel auf Korfu am 18. in Megali vrysis bei Lamia am 23. Eine weitere sichere Beobachtung dieser Art machte ich am 24. März 1897 Vogel zur l)is brüten. auf der Balkanhalbinsel noch nicht aufgefundenen entdeckt Friilijalir (VieilL) zu haben. wie Linderzu tun. woselbst ich am 20. Strimmeneas. den Winter in den Ebenen zubringt und im April wieder nach Norden zieht. gelöst Die Frage. trochüus. Als überwinternden Vogel dickicht der Erliebuiig Iriulisten spaterer 123 Oriechenlnnd. honellii vor. in Straßengräben und im Röhricht gegen den Phidaris zu. wo fälschlich sogar für einen PhiiJIoscopus ruftis (Bechst. Beim Eintritte der wärmeren ^^'itterung waren dann sämtliche verschwunden. wo er an sonnigen Dezember. PJii/JIojnienste rufa — Wir haben es bei Standvogel der es gar kein Nadelholz gibt. Vielleicht liegt hier eine Verwechslung mit Ph. Chr. regulu^ im Wacholder- kleinen Flügen in Korissia auf Korfu. welcher nach bietes holt) mayer sagt. Leonis sandte \inserera Museum drei am 2. Sommersich in den griechischen Gebirgen aufhält. Jänner 1897 beobachtet und zwei 9 auch geschossen und präpariert wurden. rufus sah ich dann in der Umgebung von Missolonghi. Eine sehr hübsche. Dezember 1902 sammelte. Februar auf Petalä.

die am frühesten ankommen. fand aber trotzdem nur noch ein Walde Kapellis nur wenige Brutpaare gibt. Ornis Krüper Ornith. Mai 1898 wurde ich am Rande einer kleinen Blöße im genannten Walde durch eine mir unbekannte Vogelstimme aufmerksam gemacht und erblickte von Eiche zu Eiche fliegend einen Laubsänger. nicht fehlen. p. zu dessen Blätterfärbung sein ich Gefieder so vortrefflich paßt.und Edelkastanienbeständen am Zygos angetroffen habe. Auf einem Ausfluge am 4. März 1873 und 12. Der Berglaubvogel ist von einer verblüft'enden Lebhaftigkeit und es wäre überhaupt nur reiner Zufall. iu 260 erschienen: „Diesen interessanten Vogel hatte ich schon am f. der die hochgelegenen Stellen der Gebirge bewohnt und dort brütet. erfüllt werden. dies in Giüechenland nachzuholen. njliulich 18(34. cirlus) besitzt. 1877. die mit Triller verraten würde. blieb aber in dem darunter befindlichen dichten Kornfelde leider unauffindbar." Noch im selben Jahre folgt in den „Griech. 28. noch vor Ende März erscheint er in den Olivenbäumen der Ebenen. Journ. hatte aber hierbei anfangs wenig Glück. boneUii für das Gebiet nur noch von Seebohm (Ibis. streifen welcher am meisten Ähnlichkeit mit dem Lockrufe der Zaunammer den Standplatz eines Paares beim Umherim Walde ausfindig zu machen.. ist es leicht begreiflich. Zwei volle drei unweit von einander befindlichen Hügeln." Da mich im Norden der Balkanhalbinsel bisher ohne Erfolg bemüht hatte. aber erst 1875 Cab. wenn ihn nicht nach kurzer Zeit immer wieder sein lauter bereitete mir viel Plage. 8clion in Juli trift't man die Jungen in der Ebene an. ( 18. Jahrzeiten" als Ergänzung hierzu: „Dieser Laubvogcl ist der einzige Soramervogel. ihn zu erlegen. in Dieser schrieb Athen. den ich auf weite Entfernung als den gewünschten Ph. etwa 1 2 Tage alten Jungen mit. er ist einer derjenigen Wanderer. Zygos. Das Vögelchen als fixen Zieljmnkt aufs Korn zu nehmen war . 95) mit den Worten erwähnt: „Ich habe ihn zur BrutParnaßgebirge zeit in Griechenland beobachtet. daß ich mir alle Mühe gab. Es war ein Männchen und nun kannte ich bereits den Lockruf. daß er die meisten Berglaubvügel zur Brutzeit in den Eichen. April )livenbaume Erst am in Brutplatze im schönen Eichenwalde Kapellis bei Lala (Elis) sollte mein Wunsch. Am 1897 wurde ein anderer solcher Vogel unweit Astros von einem meiner Gegenwart herabgeschossen. p. Da das Männchen zur Brutzeit fort und fort in kurzen Pausen seinen hellen legte ich es — befindlichen Triller ertönen läßt. April 1874.und kennen gelernt. den Vogel eingehend beobachten zu können. Tagen wahrhaftig daraus." Jlündlich teilte mir Krüper dann noch mit. honellii erkannte. — Unmittelbar daneben er- — und nahm das Nest das erste im Lande gefundene samt den darin sechs.124 Dl'. mit dem kleinen Vogel bekannt zu werden. Außer diesen Bemerkungen Krüpers wird Ph. daß es im es ist nicht schwer. Am Vormittage des 26. Dann hält er sieh mehrere Wochen in der Ebene auf und zieht sich in die Berge zurück. In der Attika traf ich die ersten am 4. und Wutte sehr Männehen und folgere Der besprochene Vogel Stunden währte die Jagd auf hohen Eichen bewachsen waren. )ialc. April 1S97 im Olivcnwalde östlich von Missolonghi habe ich ohne Zweifel ein Stück zwar für kurze Zeit beobachten können. April 1867. allein das Vögelchen verschwand spurlos im dichten Gezweige eines Ölbaumes. An diesem Umherstreifen ließ ich es in jenen (Erab.iuica. Nachmittags war ich wieder zur Stelle versteckte mich und sah nach einiger Zeit zu meinem Erstaunen das Weibchen wieder herabschoß und sofort mit einem Männchen unter einem an Cisticola erinnernden unweit von meinem Standorte befindlichen Bodenneste („Tüp") Kufe zu seinem fliegen.

[und drei Männchen nebst einem Weibchen. Umgebung von Athen erlegt. die Eingangsöfinung ist 4-ö cm bi-eit und 2-5 cm hoch. hat eine länglich-rundliche Gestalt von 12 cm größtem und 9 cm kleinstem Durchmesser. erbeutet von Prof. GiifcliciilaiKl. durch wenige Grashalme zusammengehalten werden. . Langhadis am 25. Beide Geschlechter finde ich in der Färbung vollständig gleich! Zu erwähnen wäre noch. daß zu jener Zeit. noch ein Männchen aus der Umgebung von Tripolis (Arkadien). Im jMuseum der (Station dem 31. g-auz Das erwähnte Nest befand sich am Abhänge eines Hügels und ist nicht sonderEs besteht durchwegs aus vorjährigen. unmöglich und kaum hatte einer von uns auf gut Glück in das den Vogel verbergende Blätterdickicht hineingeschossen. die lich fest gebaut.125 III. außer einem leisen Piepsen von ihm keine Stimme zu ören ist. Infolge meiner vielen diesbezüglich erteilten Aufträge erhielt unsere Sammlung. März und 9. 1860 geschossenes Weibchen. April in der Strimmeneas auf dem Durchzuge Athen befindet sich ein in Attika am 25. da sich der Vogel am Durchzuge in den (Jlivenbäumen herumtreibt. außer den oben erwähnten drei Brutvögeln. Juli sämtlich zwischen Liosa) Universität in von St. In der Gesamtfärbung erinnert der Berglaubsänger sehr an Hypolais palUda. aber der gelbgrüne Bürzel unterscheidet ihn auf den ersten Blick. trockenen Eichenblättern. April 1895. so ließ sich seine Stimme wie zum Spotte schon aus ganz anderer Richtung wieder vernehmen.

Strophaden. wo er den ganzen Winter hindurch bleibt und im März nördlich zu wandern beginnt. Korfu. sibilator sehr lange an. Auf dem Peloponnes beobaclitcte ihn Graf von der Miililc im Herbste und Winter auf mit vielem wilden Fenchel und anderen hoehstengeligen Doldenpflanzen zr. aber auf gelangt er im Frühling und Herbst in großer Zahl ins Gebiet (s.ldreieli bewachsenen Feldern. Lindermayer Oktober sagt. Seebohm. p. der Strande einen überwinternden Waldlaubsänger (also viel häutiger. dieses Laubvogels ist in Griechenland wohl ausgeschlossen. erlegt. hier viele am Lilford annahm. sibilator und kann nur bemerken.r Bechst. und 19. am 25. Mai. bei Govino im März 1857 Mai. April (Dr. 1897: 16. an obigen Orten gesammelten sechs Stücke betrachte ich durchwegs als richtige Pli. Phyllopuenste (Boclist. p. Waldlaubsäiiger. äußert sich Krüper hierüber mit den Worten: „Er Mitte stellt sich Ende September und im Oktober in den Ebenen ein. zahlreich anwesend. 1897: gerade 2. Das ül)erwintern. 1898: 7. 1896: 6. um die Argos. bei Keri des Skopos. 90 und Hist. . Bezüglich der Dauer des Aufenthaltes im Lande sind die betreffenden Beobach- tungen etwas verschieden. 1897: 26. auf den Hügeln rings Tripolitsa. September 1894 erlegt. April zum ersten Male gesehen (Baron Schilling). doch bin durch Stavros Strimmeneas am dem allgemeinen Zuge als ein Phylloscopus sibilator in schönes.). Der FriUijahrszug dauert auch bei Ph. B. April. Korfu. 1898: 14. Ibis 1877. An ein Brüten dieser Art wäre daß beispielsweise der Ansicht. Krüper). Krüper beobachtete ihn im Taygetos im August (von Heldreich wiederholt) und Graf von der Mühle erlegte im Herbste diesen Vogel öfters. 1899: 29. — dem Zuge iler den Gebirgen zu denken. April. Patras. ein sibilatri. am Fuße 12. welches zunächst Lindermayer für Mittelgriechenland samt Euböa und den Peloponnes feststellte. bei Kiveri an der Kiiste. bei Kephissia. August 1895 gesendetes bei Agoriani Männchen eher höchstens im Parnaß mit ansässig gewesener Vogel zu betrachten Das Brüten Schleuder geschossenes und mir vorausgeeilter als ein ein- dort ist. als erlegte). 1894: 17. ohne genauere Angaben darüber zu machen. wie folgende Aufzeichnungen beweisen: Attika. 1874: 26.i2b Oniis 1)alcanica. dem Wege nach Valle di Ropa mehrfach und auf Bucht von Kalikiopulo massenhaft. I. daß ich bislang der neuen 1-^orm ßavesceiis beim besten Willen keinen rechten Geschmack abgewinnen konnte. denn in der Hauptschlucht des Varassovo trafen wir am 4. Der Herbstzug ist wenig beachtet. ist Tatsache. Mai. Mai." So wurde ein Stück der Balgserie des hiesigen Museums von Leonis bei Athen ziemlich häutig schon ich 23. 426). bis Mitte April in Wohl richtiger daß der Fitislaubsänger in ziemlicher Anzahl von den ülivenwäldern und Gärten sich herumtreibe. April. Attika. of Br. Februar 1897 ein laut singendes Männehen an. Die mir vorliegenden. Mai (Langhadis). Zante.

September sich. dieses unvergleich- wiederholt): „Der Griechenland zu finden. den griechischen Landen der heiße Sommer Einkehr gehalten hat. nur für wenige Monate. wurde am Peloponnes wieder durch. Meiner Meinung wäre darunter vielleicht am ehesten Ph. welcher sagt. welchen Graf von der Mühle für Griechenland nicht angibt. und es war uns ein leichtes. aber richtig kennzeichnet Dr. Mai 1898 daselbst eine große Menge selben — von toten und verhungernden Gartenspöttern Kraftlos huschten die armen. auf ein von H. c1. Die von Graf von der Jlühle unter Nr. Lindermayer verzeichnet den Gartenspötter für Eiiböa und erhielt ihn einige Male im April und September von den Olivenwäldern um Athen. pallida nicht nur hinsichtlich seiner ansehnlicheren Gestalt. welcher 1873 bezieht die Art eben- Durchziigler bezeichnet. zwischen Athen und Marathon erlegtes Exemplar. frühzeitig vögeln der Kykladen zählt." Strimmeneas am August 1895 bei Agoriani eingetroffenen Zugirgendwo wäre. der große (_)lbaumspütter. philomela in Griechenland brütet. im angetroffen.[Tfipolais philomehi Sängers in Gartenlaubvogel ist April oder anfangs Mai. welcher ihn zu den StandSo will denn auch ich ein von im Parnaß erlegtes o\ welches mir vorliegt. 18. Gewiß falsch sind dagegen die Angaben von Drummond. 147 angegebene Fic. wenigstens trafen am ist in besten beantwortet mit Griechenland nicht zu den wir ihn nur äußerst selten dortselbst auf dem Herbstzuge. April Die obige 6. ^j Monogr. ohne einen Laut von sich zu geben. falls zieht er dem Durchzuge In der Attika südlichen Krüper das folgendermaßen (von CTriechenland nur auf snlicaria Bp. und zwar von Korfu durch (doch hier nach dem- mehr noch im September!). um zu brüten und von Erhard. von Zante durch Strickland und von Kvthera durch Jameson. 90. sondern auch durch sein Erst wenn in ') Kritische Übersicht. welcher H. lichen 127 Grieclienland." in Vorkommen Heldreich OarteiispiUter. honellu zu verstehen. icterina (später nochmals von Lindermayer wiederholt) hat schon Schlegel') zu der Bemerkung veranlaßt. Vom Frühjahrszuge der Vogel weiters ist bekannt geworden namentlich von Drummond den Jonischen Inseln.) — GrolJer Ölbaiuuspötter. p. JtTijpolais Kurz. auf feststellen.). Angabe vom wie wir aus Dresser ersehen. je ein Paar für die Museen in Sarajevo und Athen aufzulesen. daß einige auf Korfu verbleiben. Die Frage. wenngleich es immerhin Landes hier und da ein einzelnes Paar zum Brüten zurückbleibt. wohin selbe gehöre. . als — 28. daß er Brutvögeln gehöre. als einen 15. Schließlich konnte ich gelegentlieh der Vogelkatastrophe auf den beiden Stropliadeninseln in der Zeit vom 14. p. Mai 1867 und 28. dem Zuge befindlichen Vögel dort zwischen den Ähren der Getreidefelder oder in den Dornenzäunen der Feldeinfriedungen umher. III. April 1873 Ende August und anfiings 1860. enrop. den Worten des Genannten:^) „Wir vermuten. April Seebohm. und zwar Ende am er 27. 53. (L. ob H. Ifyxtoluis olivetormn (Strickl. daß es ihm unbekannt sei. erscheint aus fernem Süden. Sylvien. Graf von der Mühle dagegen bloß einen einzigen jungen Vogel im September auf dem Palamide (Nauplia). daß im Gebirge des möglich vogel betrachten.

j\Iai halte. der Schwanz gerundet und ebenfalls dunkelbraun. daß dieser Vogel dort auch vorkommt. woselbst 8. \j. und Zehen Iris Schnabel an der Wurzel orangegclb. obwohl der höchst eigentümliche Gesang den Vogel überall leicht verrät. Laut brieflicher Mitteilung Drummonds an Dresser wurde H. aber wegen seines scheuen. Er besucht die Olivenhaine und lebt weniger am Wasser als einige seiner verwandten Arten. Diese Sclieu- Ursache sein. Beim Männchen ist die ganze Oberseite graubraun mit einem Stich ins Olivgelblichc. wo er durchaus nicht selten ist. weshalb ich es für einen vereinzelten daß Lord Lilford 1857 ein Stück schon im April unweit der Ein zweites sah er im Balge von Zante stammend. oliveforuni auf Korfu. geradezu quecksilberiges Wesen und an liervorragendcr mag wohl Sclieulieit üljertrift't. entdeckte Drummond //.sius.!. dal^ Sciater der Abbildung dieses Spötters Bauer H. E. nußbraun. Flügel o^») Schwanz 3. tlei' dcutsdieu oniitulugisclieu Literatur zuerst 1S40 . ßla. Tarsus '/g. Coulon. Vol. daß die Type der Art. 8. Neuchatel. ') In mitgeteilt. den Abzug im August. die beide Männchen waren.l^ö Oniis liak-aiiic. das andere befindet sich in meiner Sammlung. Während meines dortigen Aufenthaltes Wie seiner zum ließ sich bis Ausnahmsfall Hauptstadt ich erlegte. unruhigen Wesens konnte ich nur zwei Stücke erbeuten. Turdoides und anderen ausländischen Arten. Mai 1836 auf Zante von H.liucli ICaysmliiig- u. daß mir ein im Sommer 1895 von Hauptmann Polatzck auf Korfu erlegtes typisches Exemplar vorliegt. dunkler. hier „Fauna graeca" macht. erst am 21. jetzt in Cambridge. . letztere weißgerändert. gegen die Spitze bleifarbig. p. weiß. Der Raum zwischen Schnabel und Auge ist heller.' (ianze Länge Schnabel Ergänzend füge bildete (in Tarsen englischen Zollen) <i. ebenfalls bis durchaus keiner hören. wie bei Sylvia * arundlnacea. „Ich bemerkte diesen Vogel zuerst im Mai 1836 auf Zante. Seine Stimme ist ein unbestimmtes Gezwitscher ziemlich ähnlich ienem von »S. 22ö) Sibthorps die nicht inter- veröffent- in Oxford aufbewahrten Werkes erkennbar nach einem von Sibthorp Tafel 38 dieses olivetorum deutlich vor 1787 beigestellten und zweifellos von Griechenland stammenden Exemplar ab. p. mir wohlbekannten Gesang lauschte. Strickland erbeutet wurde. in 19U4. seine beiderseitigen Außenfedern ringsherum leicht weißgerändert. jedoch brachten es die Umstände mit sich. scheint aber bisher der Aufmerksamkeit der Beobachter entgangen zu sein. Strickland vorgezeigt. Auf (Ibis.'' ich essante Mitteilung von lichter Unterseite grau- Brust und Unterschwanzdecke gelblich. an den Seiten dunkler werdend. arundinacea.und Sekundärschwing<'n sind dunkelbraun. Mai vergeblich nach dem lauten. Die Primär. LIV. loalustris. olirpAorum von Jenem eigentlich schon ein Jahr heit die auf Korfu entdeckt und auch im Balge Mr. bei welcher der Schwanz nur schwach gerundet ist und die Farben dunkel und einförmig sind. Mai. In 1843 erschienenen Arbeit bezeichnet er den Vogel dort als sehr häufig und vermerkte die Ankunft gegen den 15. Die Klangfarbe seiner Stimme wird besonders hervorgehoben. daß Drummond der Entdeckung verlustig ging früher und 1837 Strickland') in (ioulds berühmtem Werke „The Birds of Europe" im Text zu Tafel 1U9 folgende Neubeschreibung von Salicaria olivetorum gab: „Dieser Vogel gehört zu jener Abteilung der Salicariae. II als „Wegen der geringen Entfernung Zantes vom Peloponnes ist es wahrscheinlich. schon oben erwähnt. 'j^. nämlich noch bei. Eines davon gab ich an Mr. die beiden nächsten Federn mit zarter weißer Spitze. SchHeßlich sei erwähnt.

Auch gelang es mir damals. nach In Akarnanien 24. Er erhielt auch Eier. Juli 1894 ließ sich tagsüber in dem prachtvollen Ölbaumwalde bei Itea kein einziger mehr hören. europ. teils befiissen sie sich ausführlich mit der Lebensweise während des kurzen Sommeraufenthaltes. 9 . Mai. wie in der „Rhea" (Thienemann) 1846.III. Sylvien" vom Grafen von der scheint Mühle Platz finden. wo Lindermayer ihn feststellte. April 1873 und anfangs Mai 1874. Ich hörte den eigentümlichen (iesang vieler Paare in den ausgedehnten Olivenwäldern. sorgfältigen Krüper am dagegen. im „Vogelfang" von Ohr.. IJJ Griechenland. am 4. bis 12. 163) noch heutzutage an dem Irrtum daß sich das Vorkommen auf die Jonischen Inseln beschränke. i\Iai 1859 und 30. olivetoruin nach Erhard ebenfalls zur Brutzeit. L. Umgebung von Kephissia. 28. Ornis balcanica HI. oben Reiser. denn am 12. doch lernte ich hierbei sogleich seine unbeschreibliche Scheuheit kennen. Dubois. Brehm. wäldern der Sein schnatternder Gesang. Nach seinen Aufzeichnungen erscheint er dort in der Zeit vom 10. Brehms „Tierleben". obwohl alte und junge im Laubwerke einige Male für Augenblicke sichtbar wurden.luli oder anfangs August fest. 107. bei In ausführlicher Thienemann Weise wird dies (Fortpflanzungsgeschichte). bei Degland (1867). mit dem Eortpflanzungsgeschäft daselbst und mit der Feststellung von Ankunft und Abzug. Auf Naxos fand ihn Krüper ziemlich häufig in den größeren Olivenbäumen und den Eichen. bei Rey. Hier möge eine Stelle aus der „Monogr. alles behan- Baedeker. einen zu erlegen. dagegen keinen in den Gärten der Ebenen. daß bei einigen dieser Datums zwölf Tage hinzuzusind. aber alle diese Bearbeitungen haben eine gemeinsame Quelle. ist sehr scheu und flüchtig und schwer zu erlegen. so läßt er sich doch durch seine Färbung. April 1860. „Der lebhafte. nach Beendigung des Brutgeschäftes zu verstummen. weil vielleicht der griechische Kalender (alter Stil!) angenommen wurde. aber bissige Vogel lebt nur in Olivenwäldern und nur auf Olivenbäumen. delt Graf von der Mühle. ihn früher schon Simpson erwähnte. fest. die letzten 11. Dresser etc. Die Inseln des Agäischen Meeres und namentlich auch die Kj'kladen besiedelt //. Paare verbringen die Sommermonate auf Skopelos. aus der sie schöpften. Juni 1894. d. rechnen Krüper stellte erlegte er auch den Wegzug mit Ende August 1871. wo Es ist aber nicht ausgeschlossen. der die Erbeutung überhaupt am ehesten ermöglicht. das Betragen vortrefflich schildert. Lange Zeit liaupt nicht klar. . v. u. woselbst mir mehrere in den letzten Tagen des Monats Mai und in den ersten des Juni gesammelte Nester samt den Gelegen zugetragen wurden. Heldreich (Übersetzung Krüpers ins Französische!) und in A. namentlich um Melanes am 15. wo aus der er ja sehr häufig war und noch ist. welche. viele Die Angaben über das Vorkommen des Vogels auf dem griechischen Festlande sind teils in kurzer Form enthalten in verschiedenen Werken. Nicht minder häufig dürfte er auf Euböa sein. April 1867. und dies ist Lindermayer in Päßler seinen verschiedenen Arbeiten über die griechische Ornis. bekam am Mai 1894 im Aleppo-Kiefernwalde westvom Piräus gegen Salamis zu hören und dann tags darauf mehrere in den OlivenIch lich am in Attika den ersten 12. denn wenn er sieh durch seinen Gesang auch dem Jäger verrät. zwar größtenteils Lindermayer entlehnt. Brehm (Eierwerk). S. Lindermayer brachte nämlich schon 1843 eine ausführliche Beschreibung dieses Olbaumspötters und seiner Lebensweise nach eigenen Beobachtungen sowie Belegstücken Umgebung von Athen. 233. S. wurde man sich über die richtige Verbreitung in Griechenland überFritsch beispielsweise hält (S.

Er bewegt sich beständig in den Kronen Bäume und meidet gänzlich alles Wasser. In der Ebene von Sparta sucht er. Dies gelang überhaupt nur einem von uns. In größter zweifellos in gab es viele Menge in Griechenland überhaupt begegnete ich auch in //. jeder Landschaft zu finden. so z. der Nähe von Gythion.130 Ornis balcanica. frrünliclierau. hineinzujagen oder aber . trotz der mayers. der Verwandtschaft mit den Rohrsängern. Geröhrig und Gebüsche. wo sich der Vogel herumtreibt da mit einem Male ertönt das Geschnatter desselben Individuums etwa 100 Schritte seitwärts in den buschigen Ölbaumwipfeln. pallida zu hören. unten weißlicli. viel ist. nackten Juniussonne in )livenwälder und solche (Jlivenwäldcr in liebt nur er der größten Hitze der Unzahl an jedem Baume sitzen. Um endlich die Verbreitung in Griechenland abzuschließen. hat demzu- stimmt. wie auch anderwärts. daß die Vermutung Stricklands. schattenlosen. nur das schrillende Gezirpe dringenden Geschrei dieses Spötters. dann bei Pylos und JModon. aber weit kräftiger. das den in wenn schweigt und ein schattiges Pliltzclien sucht. wenn man einmal seiner gewahr geworden Oft glaubt man nach langem Nachschleichen in den nächsten Augenblicken endlich Geduld und zu Schuß zu kommen. pallida ähnlich." und nennt die . mit Vorliebe mehr den äußeren Gürtel der Ohvälder auf. sondern auch bis zur Höhe des berühmten Wurkano (IthomeJ ansteigend und dort oft in unmittelbarer Nachbarschaft von der nächsten Klosters Miliaria cala.Stimme ein Dresser annäherungsweise In Wirklichkeit ist sie wohl am meisten jener von H. die dem Scheine sehr mit so der <_)hvenbl. ja man bemerkt bereits an der Bewegung der Olivenzweiglein den beiläufigen Ort. weil der unmelodische Gesang in nächster Nähe ertönt. olivetorum jedoch und zwar zwischen Palaeopanagia und Xerokampos. Geradezu massenhaft bewohnt er die geeigneten (_)rtlichkeiten in Messenien und Lakonien. Zu den alier- — schwierigsten Aufgaben gehört es. sie durch- und verdient ist. über das Vorkommen im Peloponnes Gleichwohl ist daselbst er keineswegs gegenteiligen sich als in sei hier festgestellt. Bei Kalamata konnten ich und meine Begleiter das Leben und Treiben des ruhelosen Vogels sehr genau beobachten.itter übereiu- kaum von denselben unterscheiden. als zur Brutzeit in ein besetztes und vorher ausgekundschaftetes Nest in entsprechender Entfernung eine Schrottladung am Nest Leim oder Schlingen anzuwenden. Die Jagd auf ihn verlangt stets ein ungemein rasches Schießen. Ich weiß kein anderes verläßliches Mittel zur Erlangung eines solchen. suchte ich ihn zur richtigen Zeit vergebens in den nordwestlichen Küstenstrichen. untermisclit Lindermayer bestreitet aber dem unmelodischen. nämlich Wutte. Nicht minder häufig ist Recht er in verschiedenen Teilen von Messenien: nicht allein in Umgebung von Kalamata. so hört der schmachtende alles Wanderer durch die ( wogegen mit jener von Acrocephalus schoenohaenus vergleicht. der Maina. Soweit die Vorgärten der Stadt reichten. war bloß H.ndra lebend. B. Das AVeibchen läßt nämlich keine Stimme hören und führt ein außerordentlich verborgenes Dasein. Westseite zu passen. in mit Namen von Gesang manchen Tonlagen dem Gesänge der Kohlmeise Zwitschern der Rauchschwalbe der Baumzikaden. eines Weibchens habhaft zu werden. späteren Meinung Linder- vollkommen richtig erwiesen hat. ziemlich schütteren Oliven- pflanzungen begann das Revier des großen Spötters. weiter draußen in den trockenen. Mai 1895 in der Umgebung von Tripolitsa erbeutetes Stück vor. nicht nicht unähnlich Vergleich letzteren fortissimo. vielmehr folge nicht die geringste die einsamen. Besser scheinen ihm die Olivenhaine bei Kyparissia an der Vom Herzen der Morea liegt mir ein am 12.

am 19-8 c) 19-7 mm . 1858 dem zoologischen Kabinette in Passau 21 Eier dediziert^) Tatsachen. Wurzelfasern. dürre — Grashalme. Das erste betnlclitlichere Material an Nestern und Eiern von H. niemals mit Eedern ausgekleidet." Krüper erhielt die meisten Eier anfangs Juni. doch sammelte ich auf Naxos auch noch am 16. 128). Dr. Überhaupt sind die Schwankungen der Legezeit naturgemäß sehr gering. d) L.und Mandelbäumen (Reg. 15-5 15T mm 14-6 mm Gew. welcher Baldamas in Bd. Baststreifen. mit einem Napf. von außen sind sie mit einer dichten Schichte Spinnengewebe überzogen und innerlich mit feineu Grasrispen. 1859. Juni zwei ziemlich frische Eier eines Geleges. olive- besten aus folgender Jlaßtabelle: Gelege 4 Stück (gez. und ist äußerlich 1)2 lOß mm breit. Unter einer Reihe von Eiern aus Attika ergibt sich als frühester Fundtag der 21. oliveAorum verdanken wir unstreitig' ebenfalls Lindermayer und nach dessen Hingang. obgleich die größten der letzteren die kleinsten von torum erreichen und diese Tatsache ergibt sich wold Gelege 3 Stück 21-5 Br. 53 70 mm hoch. der mit Disteltlaum und Gnajjhalinm-WoWe durchtilzt ist. als spätester dagegen der 10. Korr. 131 Griechenland. Gnajjhalium-fitengel bilden den Hauptbau. das früheste Gelege von vier Stücken am 22.-Bl. 1847 ein Ei an das Museum zu Regensburg geschenkweise übersendet. S. 13-5 13 125 21-1 21-1 cg 209 15 20 H. Bereits 1843 wurden Nest und Eier von Lindermayer gut beschrieben.III. Mai 1871. dessen Tiefe zwischen 33 und 53 mm wechselt. Eine genaue Beschreibung des Nestes nach Lindermayers und Thienemanns eingehenden Untersuchungen liefert Baron König-Warthausen folgendermaßen: „Das Nest wird mannshoch und darüber meist so befestigt. (gez. wie immer. daß die Grundlage nicht aufsitzt. Mai 1867. Das in zwölf Tagen fertiggestellte Nest fand Lindermayer nur auf jungen Schößlingen des Ölbaumes. Jahresber. philomela meist durch die beträchtlichere Größe. nie auf alten Zweigen dieses Baumes und nur . Mehr als vier Eier wurden wohl bisher von niemandem in einem Gelege gefunden. Juni 1863. sodann 47 Eier im Laufe der nächsten Jahre an Thienemann und 18 an Baron König-Warthaiisen abgegeben und laut des II. 124 kurz gedenkt. sparsam mit Pferdehaaren. Die Beschreibung der Eier ist ebenso bekannt wie jene des alten Vogels. dessen Weite zwischen 47 und 66 mm. manclnnal mit etwas Pflanzen wolle. Nach Baron König-Warthausen unterscheiden sie sich von denen der H. Krüper.selten auf Graiuitapfel. VIII der „Naumannia" Ö. Würzelchen.

iiacli einem von mir bei Itea am 12. Juli 1894 geschossenen und die Flügelfedersäume nielir rostgelb wie bei den Alten. Dunklere Färbung kann ich aber nicht wahrnehmen. Beim jungen Vogel. sind Uhrfedern.1Ö2 Ornis lialcanica. Maße von 10 Exemplaren in Millimetern: Stücke. ^ FlLlgeldeckfedern .

p. Identität der H. L. schwer. VIII. daß nicht dieser Vogel. S. olivetorum und durch die Ähnlichkeit seines Gesanges konnte er mit ihr verwechselt werden." 1844 verbessert bereits 'J'obias-) die Stellung im System mit den Worten: „Besonders Sal. der Verbreitung usf. wiederholt aber in seiner „Monographie der europäischen Sylvien" die Angaben Lindermayers samt den Fehlern und fügt auch über die Seltenheit und die geringe Verbreitung (angeblich bloß auf die Attika beschränkt) Unrichtigkeiten hinzu. *5'. 124 126) sowie namentlich in seinem — — Hauptwerke (S. p. ist echter Laubvogel. Mose.säuger. Brehm*) sängern und sucht dies zählt diese Art zuerst fälschlich unbedingt zu in den echten Schilf- P/» Spalten der „Isis" zu begründen.III. p. 42. 60. unterscheidet sich in der Färbung wenig. Bull. zu trennen. daselbst sagt. of Nat. sie Zunächst wurde nun die Färbung der Eier. 13.3 Görlitzer Gesellsch. Auf die Ausführungen des letzteren werde ich später nochmals zu- rückkommen. elaica Linderm. Chr.. Im 133 Griechenland. Nachdem Linderm. . elaica und pallida getrennt auf. 90 92) gibt dann Lindermayer die weitaus bessere Beschreibung.der Spott. vol. Auch reihte er diese Art in den Katalog der auf Euböa gefundenen Arten ein. ji. von der 8. 53. VII. d. 264. ^) Kritische Übersicht. Jahrg. (Dezember 1843). richtigere Angaben bezüglich des Brutgeschäftes. Auch die daselbst veröfTentlichte Abbildung des Vogels samt Nest und Eiern nach Originalen aus Griechenland ist nichts weniger als gelungen. und weiters S. aber 1855 finden wir im „Vogelfang" schon als „Hypolais elaica''' angeführt. p. spcc. palustris . 1859 wurde der Olbaumspötter durch Krüper und Simpson in Akarnanien ent- deckt und auch Nester gefunden. elaica welcher eben- pallida Ehr.^) Im gleichen Jahre und am gleichen Orte (S. erste. 30. VIII. *) Stiftungsfest in 5) Naumannia Naumannia «) ') ^) Hist. p. sondern der Olbaumspötter gemeint ist. Zur Fortpflanzung. auch im im selben Jahre^) mit einer ausführlichen Beschreibung nach zwei folgt aus Griechenland erhaltenen Stücken und benennt den Vogel Ficedula ambigua nov. . gefunden. 102 u. elaeica Linderm. and Mag. 124. . H. indem Drummond sagt: „Kommt gegen dieselbe Zeit an wie S. von Baldamus^) und Thienemann in trefflicher Weise beschrieben. wie wir schon der letztgenannte führte durch damals noch da er die Angelegenheit der Vereinigung noch nicht hielt. >) Ann. „daß es die Blasius'"') amhigua Schlcg. festgestellt hatte. in der Gestalt gar nicht und. Graf von der Mühle lernte den Vogel wilhrend seines Aufenthaltes in Griechenland merkwürdigerweise nicht kennen. Regensburger Korr. XII. Acad. für spruchreif dieser richtigen aber Anschauung bei.. 1859. 1844. habe ich sie häufiger in den Olivenhainen selben Korfu') unter Jalire linden S. p. "-) Abhandl." ersichtlich.-Blatt. mit auch der unmöglich sein wird. Obzwar ich sie längs der Ufer der Flüsse und in sumpfigen Gegenden sah." Auch Heuglin pflichtete Baron König-Warthausen') erfahren. aus welchen unzweifelhaft hervorgeht. Okens „Isis" 1845. sich in der Arbeit Driimmonds über die Vögel von Bemerkungen. da richtiges Materiale aus Griechenland inzwischen eingetroffen war. Nieder in Missolonghi mitteilt. hippolais Lath. was zunächst Dr. ist er wenn nicht Precjlii Frauenf. Aufenthalte und Betragen nicht Schlegel viel wie aus der Beschreibung von Sylv.

als solches bezeichnen. 1867 am 27. Jahi-fj. Er ist über ganz Griechenland gleichmäßig verteilt und wird seltener. wie z. Dubois. April (Attika). weitere gute und richtige Angaben ver- danken. Granatäpfel-. Über den Abzug wissen wir weniger. April (Attika). aber am 6. Zitronen. Hinzufügen kann ich. der den Vogel gar verbesserte schon 1863 daß dieser sehr häufig der ICbene sowie in dem ist: in nicht kannte. aber er ist keineswegs so scheu und flüchtig. daß am 26. Er ist nur in vegetationsreichen Tälern zu finden und H. XI. wo sie sieh in den Oliven-. f.134 Ornis balcanica. pallida nach der Ankunft an das Brutgeschäft denkt. Mai 1898 den ersten Spötter in den (Jarten der Von weiteren Ankunftsdaten vermerke Stadt Zante. Jouru. welche sich derart um ein ebenfalls anwesendes Weibchen balgten." nun allerdings der Ölbaumspötter sehr häufig! Erhard. daß beide am 1874 26. Die meisten Autoren fuhren ihn nach wie vor als H. Es beweist dies neuerdings. und fast immer wird H. B. sich rings steigt bloß so hoch Auf Naxos Krüper teilt mit. Ich selbst kann alles dies nach meinen Erfahrungen nur bestätigen. 1873 am 28. sofort ich. 1860 am 29. mitunter anfangs Mai: 1859 sah er die ersten am 3. April hörte und daß ich an derselben Stelle drei Tage darauf mit einem Schusse zwei Miinnchen von einer Weide herabschoß. und zwar hauptsilehlich in den Gärten. gehört. Degland u. schwacher Athen Gesaug wird oft in den Gärten. Mai (Akarnanien). Mai auf Korfu sich noch kein einziger Spötter sehen und hören ließ. Mai hörte ich bei Levkimo (Korfu) den zuerst ganz leisen Gesang der Erstangekommeneu. Gerbe. 404. Die Ankunftszeit wird von ihm genau ermittelt. p. Heldreieh. Key. Er erhielt viele Eier. welchem wir es ist auch abgebildet. Seit jener Zeit nur mehr wenig über diesen ist Griechenland bekannt Spiitter aus geworden. daß es ursprünglich stammt.. sellschaft einmal kämi»fend sogar in das Wasser fielen. in ist die Berge. dann müßten H. Fritsch. pallida. elaeica (auch elaica und eleica) für Griechenland und die Inseln an. olivetoruni. daß 1894 Krüper in meiner Geden ersten Vogel am Vraehorisee am 30. sammelte 1894 an denselben Orten Vögel. Diese fallt in die letzten Tage des April. . •) Cab. Seine Eigenschaften sind fast genau dieselben wie die von Sein angenehmer. als die Verbreitung der Olive reicht. April (ebenda). nur August an keine mehr erblickt. Baedeker. Es mögen nunmehr jene Worte dem folgen. April (Attika). daß H. welche einige woher Archipel griechischen so viel steht für daß man von Mitte fest. lichste hat mir eine anregende Schilderung der oft Vogel der Insel ist. Ebenso beobachtete ich am 6.^) und den Gärten. Orn.. Brehm und Paeßler. Mitte Juni sogar noch frische Eier und staunte über die große Zahl der Brutpaare. sowie man die Türkei betritt. gebüschreichen Flußufern und Gräben (Jlivenwalde von Tragäa bis zum Gebirgsdorfe Apcranthos.und anderen Fruchtbaumen aufhalten und wo er der gewöhn- Dr. Menge dieser Vögel an jenem Orte gegeben. welche um (und auch Smyrna) ausbreiten. pallida als Wieder zweite Art beschrieben und oft Krüper. „Wenn griechischen Olbaumspötter widmet: jedes Tier ein Zentrum seiner Verbreitung wir die Insel Naxos im Krüper hat. April 1897 in der Umgebung von Athen sowie am 4. Seebohm Wahrheit in Dressers Werk der Theorie in liegt.

Da es eine bessere Kennzeichnung der Eier nicht geben kann als die durch Baron König-Warthausen veröffentlichte. das Korn ist abgeschliffener und die Poren ein trübes. daß manche Nester dort auch auf anderen Bäumen und Sträuchern angetroffen werden könnten. wie schon erwähnt. dem Original. mit Seestrandkiefer. VI. und zwar von Paxos. Es ist in Grieclienland bisher bloß auf Oliven gefunden worden. Die erste. dann aber auch die Inseln Skopelos und Jura als seine Aufentzu.Arten durch stärkere Abplattung. nicht selten auch Haarzüge. •pallida Männchen von den Weibchen unterscheiden zu können. aber dann zahlreicher verteilt auftreten. Auf dem Peloponnes ist diese Art von uns zunächst im Museum durch Alpheiostale bei Olympia auf Pimts halepensis. und zwar hier zumeist das erhielt Hauptmann Polatze k. gut kenntliche Abbildung Fig. Taf. Im Norden des Landes kann ich die Gärten von Velestino in Thessalien. Auf den Jonischen Inseln beobachtete ich H. Ihr geschwätziger Gesang unterbricht sehr angenehm das fade Gezirpe der Zikaden und trägt wesentlich zur Belebung der sonnendurchgUihten Landschaft bei. wo mata. Ehrenberg nach Berlin. in den Olivengürten gegen den Phalcron gegen den Abhang des Hymettos und um Kephissia gibt es heutzutage noch recht viele. Die Zahl der Eier eines Geleges beträgt. auf und Zante. Krüper in Welt zugänglich gemacht worden. Ihre Struktur unterscheidet sich von der der anderen Hypolais. Auf Skopelos wurden mir massenhaft Nester und Eier von //. so sei diese hier wiederholt: „Die Grundfarbe ist schwach ins Rötliche oder Violette. sie Seltener die einiger Sicherheit äußerlich die Das Nest von H. p. drei Die Eier sind durch größerer Zahl der wissen- Fünfergelege gehören zu den größten Seltenheiten. Gvici'lieiilaiul." Hierzu möchte ich nur noch bemerken.135 III. daß die Eier auch nicht im frischen. Korfu Einen der acht Griechenland gesammelten Vögel in überall häufig angetroffen worden. doch glaube ich. Brehm Heft 11 (182G). oder vier. unausgeblasenen Zustande ein lebhafteres. Hier bewohnt der Vogel außer der Gartenregion der Insel die unteren Lagen des Berges Skopos und namentlich den Küstenstrich von Keri sowie sogar die kleine im Süden vorgelagerte Insel Peluso. jene von Oreos auf Euböa. jedoch pflanzungsgesehichte von galactodes zugehörig. pallida. daß ich Wiederholungen vermeiden will. und zu wägen. in den ersten Junitagen 1894 geradezu iialllda zugetragen. Ein Gelege von zwei Stück leider mir schon schadhaft überbrachter Eier von Naxos sind vollkommen einfarbig mit deutlich fleischfarbigem Stich und jedes . eines solchen Eies findet sich in der Fort- Thienemann u. eingesendet hatten. wie auch durch Dr. sitzen zu unterst aschgraue und über diesen dunkelbraunrote oder schwarze Punkte und Flecken. Hier will ich die Bemerkung einschalten. so daß ich mich darauf beschränken von jedem der sechzehn mir vorliegenden Gelege nur je ein Stück zu messen schaftlichen durfte. meist sparsam und nur an der Basis gedrängter. wie Lindermayer richtig angibt. daß es mir unmöglich erscheint. manchmal Strichelchen. als der nach S. sind deshalb nicht zwischen Erhabenheiten versteckt. haltsorte bezeichnen. 24. Aber auch in der Umgebung von Atlien. Massenhaft fanden sie sich schließlich bei Spai'ta. seltener ins Gelbe spielendes Grau. 3. welches Hemprich u. ist schon so oft genau und richtig beschrieben worden. der war sie bei Modon zu sehen. dafür umso häufiger in KalaGärten der Vorstädte mehr zu bevorzugen scheint als die (Jlivenwälder weiter draußen. den Genannten sowohl. rötlicheres Kolorit zeigen und daß die schwarzen Flecken entweder spärlicher und dann etwas größer oder feiner.

18-2 X 13-5 .

achten zu können. gerade hinreichend. verbringt aber nur etwa 8^/2 Monate im Jahre auf europäischem Boden. daß er durch meine Reise als ßrutvogel für die nördlichen Sporaden festgestellt wurde. April (Krüper).in. April (Krüper). gehört entschieden der rostdes das grüßte Interesse farbige Sänger. daß diese Art über alle Teile Griechenlands als Brutvogel verbreitet und nur für die Kykladen nach Erhard und Krüper als Durchzügler zu betrachten ist. während er als solcher den Kykladen wirklich zu bekannten Sänger als . Jedoch ist die Art nach Drumniond auf der Insel sehr häufig. wie er bemerkt. Auch Hauptmann Polatzek traf in den letzten Jahren die Art an gewissen Stellen zahlreich an. 1899 Patras: 10. lo* Giieclioiiljiiiil. April (Kriqier). daß dieser die griechische Kalenderrechnung dabei berücksichtigte. sein Leben und Treiben beoberfolgen. Mai (Reiser). Wenn man annimmt. Juli 1895 ein cT für unsere. Gegenwart ein schönes Stück von einem Acdon familiaris auf der Insel Korfu nur ein einziges Mal. (am 12. Mai und der Vogel hält sich dann den ganzen Sommer über in den Weingärten und Olivenhainen auf. Juni 1895 zwei Exemplare für die Sammlung des Hofmuseums in Wien. Mai (Krüper). am 30. pallida denselben gleiclikommen. dessen ich mengen. „ 1898 Zante: 10. Mai und 6. Die Ankunft erfolgt am 10. welcher genau dem der spanischen H. Den sorgfiiltigcn Beobachtungen Lindermayers und Krüpers reihen sich jene des Grafen von der Mühle ebenfalls übereinstimmend an. zu unterscheiden. auch Baumnaehtigall genannt. hatte ich doch nicht überall den Genuß. Mai mehrere unter den verendet aufgelesenen VogelGleichwie Freunde Lord Lilford. Er erlegte am 2. Peloponnes: 30. Lindermayer für Euböa und es ist eine wirklich seltsame Tatsache.) — Östlicher rostfarliigcr Sänger. Auf Zante hörte und sah ich nur ein einziges Stück im höchstgelegenen Olivenwaldffürtel der Vrachiona. Stücke der H. um das Fortpflanzungsgesehäft zu vollziehen. Zu denjenigen Vogelarten Griechenlands. damals (1837) einzig aus Spanien Sommervogel für Kythera. 1860 südl. in habe auch erlegt wurde. nämlich am 25. 28. Mai: 3 Stück!) Der Abzug soll ziemlich rasch und wenig bemerkbar in der zweiten Hälfte August Genauere Beobachtungen hierüber wären sehr dankenswert! Obwohl es feststeht. 1873 „ 1894 9. so sind sie doeli ganz auffallend durch das Korn und den Farbenton. erfolgt die Ankunft sehr spät und gleichzeitig mit den beiden griechischen Hypolais-kxiexv. Mai (Baron Schilling). opaca gleicht. Jameson vermerkte diesen. Folgende Tage der Ankunft der Erstlinge sind bekannt geworden: 1859 Akarnanien: 10. welchen der fremde Besucher des Lanvon Anfivng an entgegenbringt. welches zweifellos soeben angekommen war. Aedon (Agrobates) familiaris (Jleiietr. und auf den nahen Strophaden befanden sich am 14. Juli 1894 im Valle di Korissia zu Gesicht bekommen. Mai (Santarius). Dieser Vogel füllt durch seine Beweglichkeit und die bunte Zeichnung des Schwanzes sehr bald auf. 1867 Attika: 27.

zu vorstellendem Werke. der Grund dreier von diesem übersandter (Tclege persönlich viele Nester sammelte. d. Weitaus am zahlreichsten vorhanden fand ich aber Aä. Juli zählten und allenthalben V^ügeln herumtrieben. '. aber unschwer an den verhältnismäßig breiten cremegelbcn Federrändern der Schwingen und des Rückengefieders kenntlich. Freund Knotek am 25. p. so daß ich mich auf wenige Bemerkungen In dieser Gegend hatte am 20. Linder- zoolog. 1873 auch H. und zwar einmal am Fuße des Lehmberges bei Katakolo und dann im fehlen sclicint. gefunden in den letzten Tagen Auf dem Peloponnes traf ich zur Brutzeit des Mai oder den ersten des Juni 1894. ja ich fand auf einem Ölbaume sogar ein Nest mit einem frischen Ei. am Ufer des Alpheios l)ei Olympia zusammen.. Von hier bekam schon in den Dreißigerjahren Teniminck ein Exemplar. 'J3 n. Ahnlich äußert sich auch Graf von der Mühle. Des Weibchens kann man nur zur Zeit der Ankunft mühelos liabtiait werden. Hier konnte ich mit Muße alle seine Platanendickicht verschiedenen Eigentümlichkeiten beobachten. später führt es eine sehr versteckte Lebensweise und man kann dann leichter zehn Männchen als ein einziges Weibchen schießen. G6 und „Monogr. Die jungen. Beiträffe mayer.ärbung des (iefieders der Baikanvögel scheint mir nach neun vorliegenden Belegstücken sehr gleichbleibend zu sein. am unteren Rande des Aleppokiefernwakles am Hymettos und bei Kephissia. 'J In Attika sahen und erlegten wir diesen Vogel vom 9. Vereines 1859. mich denen an. jene des griechischen Vogels von Drummond und vor allem von Lindermayer und dem Gi-afen von der Mühle. ein anderes durch Parzudaki das Britische Museum und ein Junges vom Juli 18G7 die Koll. Mai 1894 in den staubigen Olivenwälderu zwischen Athen und dem Piräus. Bemerkungen vom Grafen von etc. 121 — 124 . einjährigen Vögel sind ausschließlich. und auf Thienemann. p. ') Aus (lieser Geg-enfl Zeit des Anfstandes -) erwäliiit Scliucli gesammelte Graf von der Mühle. p. mit ihm in Elis. in wi. am auffallendsten bei ihm bleibt jedoch das Emporschnellen des Schwanzes bei Erregung. europ. Die F. Nestbau und Eier berichten Lindermayer. so daß er manchmal vom Rücken senkrecht nach aufwärts gerichtet erscheint. iler Mühle unter großen Gefaliren zur Stiiclie.lcher sie vorgetragen wird.138 Ornis balfanica. d. wo er sehr häufig zu sein schien.-mineralog. Jfai seine berühmte f^ammlung erbeutet **) beschränken Im kaini. Korr. meistens sehr angenehm wirkt. bis 13. weiters in den OlivenpBanzungen auf den Anhöhen bei Kalamata und endlich in der Maina zwischen Xerokampos und Tarapsa. Die Lebensweise der westlichen Form (galactodes) ist in den letzten Jahren außerordentlich eingehend und treffend von Prof König und Baron Erlanger geschildert worden. Bezüglich ist der rostfarbige Sänger nicht vorhanden. Ijeobaclitete ihn nämlich deuthch 1894 im Gebüsclie der Insehi Panagia (Pelagonisi) und Jura. und 30. griechischen Gebii-ge seines Gesanges schließe ich Über Fortpflanzungsgeschäft. sowie Vögel Gricelienlands. 33 — 39. Sylvien". Seebohm zwei Männchen für und ohne Mühe erlegte ich rasch drei Stücke.)!. Der Vogel hat bei seinen Bewegungen auf der Erde viel von der Schlüpfbehendigkeit der Locustella-ArUm.-Bl. Mai Endheh wurden mir auf Skopelos zwei Gelege und ein einzelnes Ei zugetragen. beim Erspähen und Aufnehmen der Insektennalu'ung manches mit den Würgern gemeinsam. p. sich vollständig ausgefiederte obwohl wir schon den Junge nebst den alten 12. famiUarls in den prachtvollen Olivenwäldeni zwischen Itea und Amphissa. obgleich die kurze aufsteigende Strophe durch die Umgebung. Dresser. welche ihn eintönig nennen.

Das Nest selbst ist nichts weniger als zierlieh. Kriipcr bei zwei 1858 aus Akarnanien nach merkwürdigen Umstand aufmerksam. daß die Eier austrinken. sondern vielmehr eine zauserige Unterlage. "^ ^ " " - ^ C^ . au solche des Haussperlings. Juni. aus höchst weichen Pflanzenstengeln bereitet und mit etwas Baumwolle. Seebohm. Wolle oder Federn ausgelegt.-H •- t^ i— CO :/-! CO CO Ci l^^'-''— IT—ICO"— l"^«-!. sehr selten in einem anderen Gesträuche. Rogen und Raubvögel durch die aus dem Stamme des Baumes hervorragenden Schößlinge oder es liegt in den dichten Zweigen des Granatapfelbaumes. sondern sie lagen beständig auf dem abgehauenen Baumstrunk zwischen den größeren Asten. Wie aus den nachfolgenden Daten ersichtlich ist. auch Nest nie nie höher in gesträuch.!— 'X' r- I C CS ^ 5!J CO -^ ^ n: ti < 3^ '^ . stehen der Färbung Anthus campestris am nächsten. daß auch in Berlin gebrachten Nestern auf den Griechenland wohner fist erzählten sämtliche Nester Stücke von Schlangenhaut enthalten. nur einige wenige habe ich auf Lehmmauern. 15 einzelnen Eiern und zwei Gelegen: 22 6 22-5 22-2 22 2 22-2 2216-9 16-4 16-5 16-5 Gew. Größere Flecken sind selten." und an anderer Stelle erwähnt er: „Das Nest hängt sondern liegt flach zwischen zwei großen Asten des Ölbaumes.l»^-^' III. gefunden. 18 16 18 IG lichte 1 22 219 21-9 21-4 21-3 21-2 20 22 161 15 159 16-9 16 16 5 14 16-2 15-8 14 17 154 175 15 lO GO CO 'M Ci CO -rJH L1— CO i— I— CO CJ c. nicht.f ^ cqbß ='iiß < P S bo C3 CS 1) '. der Rest rötliche Tönung." Sonderbarerweise wurde erst Dr. Grieclieiilaiul. daß sie nie auf einem hervorragenden Aste oder in der Gabel eines emporstrebenden Astchens waren. Höher als 6 Fuß liegt das auf dem Ölbaumstrunk und nie unter 4 Fuß vom Boden im Granatapfel- nie auf der Erde. Gewiß welche nach dies dazu dient. welche als (iartenumzäunung dienten und mit Gesträuch bedeckt waren. noch lieber aut dem abgehauenen Strünke desselben. manche Maß und Gewicht von L. geschützt gegen Wind. wie schon Naumann erwähnte.sagt: „Die meisten Nester fanden sich auf Olivenbäumen. und zwar derart angebracht. Die Eier. Krüper gesam- und Zeichnung nach denen von und spärlicher gefleckte erinnern. Lindcrmayei. um und die Be- zu verhindern. Mai und 18. :- « -0) t^ ^i 2 ^' ''^ S OJ rt ^ Xi < r^n . die Älehrzahl hat graue.f -. sammelte Krüper diese Eier zwischen dem 18.n 3 16 13 mm mn 15 5 c^ CO x> CO l'J-8 16-7 15-7 14-9 16 4 «5 _ O 1 . daß die Schlangen eine höchst unverläßliche Schutzmaßregel! Lindermayer in großer Zahl durch Dr. ^^. CO' -^ 16 C . melt und verschickt wurden. den Ästen hinauf.

familiaris! Etwas zu weit ging offenbar Ghr. E. der (Gab. 442 die griechischen Vertreter als Aedon ßruchii noch weiter absplitterte und selbst diese in Aö. aber nach Untersuchung mehrerer Stücke aus Griechenland und von den Ufern des Kur standhaft verschieden. obwohl das eigentliche 'Überwintern noch . Bezüglich Autoren. galactodes durch folgende Merkmale. galactodes va. Brehni. äußeren Flügeldeckfedern hinausreicht. Die erste Schwinge. ohne Spuren von rostbräunlichem Anfluge. die bei S. Die schwarzen Flecke des Schwanzes sind größer.). Ihr Schnabel ist auf der vorderen Hälfte stärker seitlich zusammengedrückt. überragt letztere Federn bei 8. Es ist dies ohne Zweifel die Art. Ganz besonders haben beibehalten sich folglich Thienemann zuerst in und Naumann selbst der „Rhea". Homeyer (Gab. }>. welche Graf von der Mühle p. L. aufgeführt hat. sondern sie bilden ein durchgehendes.Journ. VIII. KrUper dagegen schen Eier bis f. hrachyrhynchos und macrorhynchos zerspaltete. 108 (Spanien und Griechenland!). Seebohm schließlich nennt die griechische Form S.140 Oniis Iialcanica. 1859. Endlich ist bei S. so unterliegt es keinem Zweifel. der „Fortpflanzungsgeschichte". selbst und der Boiiennung dieser Art bis in sei neueste Zeit. p. der die liervorgelioben. Frage stets unentschieden und beschrieb die griechi- läßt diese Jahre mit der Bezeichnung richtige S. Teifhroluvsäiiger. galactodes die zweite Schwinge kürzer als die fünfte. weil die Unterschiede zu gering wilren. sei es nun spezifisch i oder subspezifisch. familiaris gesehen habe. der erst auf den oberen Sehwanzdeckfedern auftritt. in p. v. welcher den deutlich ersichtlichen Unterschied beider Formen anerwar Schlegel in seiner „Kritische Übersicht" (1844i. in die letzten wir die strenge und Orn. der sieh mit dieser Frage ernstlich beschäftigt hat. daß die Unterschiede daß eine Trennung des griechischen Vogels (als Calamoherpe familiaris !) von den spanisch-afrikanischen durchaus geboten erscheint. nicht rund und isoliert. familiaris nur um 1 Linie. Der erste. Die Farbe der Oberteile ist ein schmutziges Gi-aubraun. Orn. famiUaris von gleicher Länge sind. indem er feststellte: kannte. Einer der wenigen Buhrsänger. an der Berechtigung der Trennung beider Formen. — Acroeephalus uriindinaceus Nauiii. Acrocephalus streperus (YieHl. breites schwarzes Band. Name Si/lvia daß von den meisten galactodus oder ruhiginusa von ihnen keine Unterscheidung der spanisch-afrikanischen von der griechisch-asiatischen für notwendig befunden wurde. Journ." sen. Sie unterscheidet sich von tS. galactodes außerordentlich verwandt. 6G als galactodes „Salicarla familiari» ist >S'. wiewohl nur selten der Versuch hierzu geniaeht worden zu sein scheint. Dagegen finden Auffassung wiedergegeben bei Dresser und selbst in Brelims bekanntem „Tierleben". 1856. Er. 130) und Degland bestätigt wird. ferner Graf von der aber auch in seinen Nachträgen gegen die dann Mühle und Jäckel Trennung ausgesprochen. p.r. daß der Vogel wenigstens im Süden von Europa die Gefangenschaft selbst zur Winterszeit zu ertragen imstande ist. 264). . beweist später (Naumannia 1858. zwar der 8. galactodes um 5 Linien über die großen. f. Da ich im Februar 1897 in Patras zwei im Käflg munter aussehende Exemplare von Ae. während diese beiden Sclnvingen bei S. galactodes. was im allgemeinen von Blasius so groß sind. Heutzutage zweifelt wohl kaum jemand. welchem man wohl zu allen Jahreszeiten an ge- eigneten Stellen des Landes begegnen kann.

daß Acr. welchem Teile von Korfu. wenn das Rohr zu wachsen beginnt. April hat. und 22. welches nach Lord Lilford zahlreiche Paare bewohnen. wo sich am 18.). Die Erlangung zweier typischer Männchen kostete aber dort wegen Auf des schwierigen Platzes mich und Freund Knotek ebenso viel Zeit als Mühe. Juni 1898 ergötzte ich mich öfters an dem leicht kenntlichen Gesänge in den Lagunen von Muria. Avelcher diesen Rohrsänger geradezu als Standvogel in Griechenland betrachtete. wie das Dnbois soll. als daselbst kaum ein anderer Vogellaut zu dieser Zeit vernommen werden kann. mag er. daß dort mehrere den Winter verbringen. in häufiger Brut- angibt. laut Lindermayer. April 1894 in dem Süßwassertümpel unweit des Valle di Korissia ein Männchen erlegte. ob er in Griechenland brütet. ist Graf von der Mühle. doch gibt er die Aufenthaltsplätze unrichtig an und bleibt den Beweis. Standvogel. März 1897 an einer Stelle am kleineren See singend beobachtetes cf möglicherweise schon auf dem Zuge dorthin gelangt sein. ist zu bedenken. V. Acvocephalus arundinaceus — Der mann Aci'OcepJialus turdoides Meyer Einzige. ]\Iärz 1897 am Sumpfsee Markutsa ein und glaube. indem er sagt: „Er kommt Ende April. Ob der Teichrohrsänger auf den Kykladen wirklich vorkommt. doch kann ein am 31. welcher umso auffälliger ist. Keinesfalls land". wo ihn Graf von der Mühle im Röhricht langsam fließender Abzugskanäle sowie im Schilfe des Eurotas erlegt hatte. Mai und 2. daß sie die Insel gegen Ende August verlassen. wie ist er aber irgendwo „gemein Auch kann ich mir durchaus nicht ausgenommen vielleicht das Valle di Kopa. Die meisten Exemplare ziehen jedoch durch . Zweifellos ist der Teichrohrsänger nach meinen Beobachtungen Brutvogel an folgenden Ortlichkeiten: am Karlasee in Thessalien. wie Erhard glaubt. Sicher brüten auch heute noch zahlreiche Paare au geeigneten Plätzen. mit der ersten Woche Mal entschieden zu spät an. lernte ich drei Brutplätze kennen. vogel sein 141 Griechenland. Die richtige Ankunftszeit gibt Krüper an. in den Rohrdickichten Obwohl dies Thiene- daß hierfür bis heute noch keinerlei Beweise vorliegen. Agulinitsa und Osman Aga nördlich von Pylos. 5. dem Peloponnes. Drummond in Griechen- vorstellen. dagegen die Ankunft im Frühling öfters und genau beobachtet wurde. ist er dort sicherlich nicht. da das Überwintern eines er ihn den Sommer über Teiles wiederholt behauptet. er behauptet. 1894 im Valle di Repa fünf bis acht Männchen gegen Abend vernahm und Santarius am 21. weshalb er ihn zu den Standvögeln rechnet. Mai 1894 ziemlich viele hören ließen. Auch im Röhricht der Vrachoriseen wäre dies leicht möglich. an. wonach er häufig in Akarnanien überwintert. w^as mit der Beobachtung Lord Lilfords. streperus etwas früher erscheint als sein größerer Verwandter Acr. Bezüglich der Ankunft im Frühling stellt er nur fest. Drummond gibt die Ankunft für Korfu. Heldreich gibt nur Wiederholungen und Krüper läßt es unentschieden. arundinaceus. eines genauen Nachweises bedarf.m. schuldig. Drossclrohi'siiiiffer. ist noch nicht Auf Eubüa entschieden. Drummond schildert das Brutgeschäft und bemerkt. wohl zu finden sein. da ich daselbst am anerkannt 17. übereinstimmen würde. fand und (L. Bei Agulinitsa gab es sicher ein Dutzend Brutpaare und ein ö"' brachte ich auch von dort mit. Am 21. Über den Durchzug im Herbste ist von Griechenland leider bisher nichts be- In Akarnanien habe ich Männchen mehrmals am Morgen des deutlich singen gehört kannt geworden.

). daß ihn Jameson auch auf Kythera auf dem Frühjahrszuge feststellte und Lindermayer aufEuböa. und sammelte ich am 27. daß ein Stück in meiner Gegenwart am Uferrande der Bucht von Eleusis bereits am 9. Es sei hier erwähnt. wie ein von Hauptmann Polatzek am 23. 2. wo er ein sehr häufiger Brutvogel am 27. April 1894 unweit von Aetolikon. Gleichwohl scheint nur ein kleiner Teil wirklich zu überwintern. Krüper erhielt bisher niemals diese Gelege und vermag daher auch nichts Bestimmtes über die Legezeit anzugeben.Jaliresz. die sich gegenwärtig wahrscheiidich in Dresden befinden dürften. noch gar nicht untersucht" — haben auch heute noch vollkommene Gültigkeit. April 1897 auf der Trcnnungslinie der beiden Vrachoriseen und schließlich am 11. den schon Lindermayer kannte. da er noch nicht brütend aufgefunden und Wintervogel ist.S3. diene. ferner. unweit der Phidarismündung Am am 24. beginnt schon im März (nach Mühle). Ende August und auf Gi-und eines in Attika am 4. bei I^evkimo auf Korfu erlegtes Stück den Mai hinein. Als Zeit des Abzuges nennt Krüper. Krüpers Worte:*) „Wir müssen ihn als Passatvogel Gebiet betrachten. die Hauptmenge erscheint am Durchzuge. ihn unter die Standvögel der Kykladen zu rechnen. teilt mit.142 zur Ornis balcaiilca. September 1859 erlegten Museumsexemplares auch den September. p. Derselbe währt ziemlich lange. dann schon eine ganze Menge ihr Gequake in dem Sumpfe bei Aetolikon und namentlich im llohrgürtel beider Vrachoriseen. iiürilliclien St. April bei Volo (Thessalien) ( Akavnanien) am 1896. und am 15. März 1898 von mehreren eben angekommenen Vögeln. freilich sind für unser auch die großen Sümpfe des Landes. wo er sich fortpflanzen könnte. Acroceplialus schoenobaenus — (L. April 1897 geschossen wurde und daß dagegen ich selbst ein am Zuge begriffenes Exemplar am 10. Mai 1898 am Sumpfrande südlich der Ilaupt- beweist. nämlich auf den Strophaden. daß Meines Wissens besaß nur Thienemann Eier dieser Art aus Griechenland. in Übereinstimmung mit Drummond. die hier und da in den Getreidefeldern und Gebüschrändern des Eilandes matt umherhüpften. und dauert bis spät in Weitere Schilfrohrsänger ') Oriecliisclio . und 30. näuilicli ein ersten. Calanioherpe 2)hraginitis Bechst. Strimmeneas einen der Vögel. da es auf diesen Dagegen ist Inseln gar keine ihm zusagenden Brutplätze gibt. St'liilfrohrsäiiger. Die mir vorliegenden fünf Bälge aus Griechland stimmen mit mitteleuropäischen vollkommen überein." Strimmeneas den dieser Jalireszeit. den achtet habe. der Au Zu Heimat.. noch je gegeben hat. Der Genannte daselbst in den Fünfzigerjahren Nester mit Eiern gefunden wurden. daß Erhard unbedingt einen groben Fehler beging. über welch langen Zeitraum sieh der Durchzug im Frühling erstreckt. am 3. Mai 1898 an einem kleinen Bachlaufe bei Katastari auf Zante beobJa sogar noch später sah ich diesen Ruhrsänger auf einem Orte. Nahrungsmangel zugrunde er sich am 14. traf . keinem RöhKarlasee er fast in Thessalien. April ließen richt fehlt. Mai 1894 sowie am 2. Mai unter den zaldreichen Opfern. seliuß auch und Santarius 25. April 1894 am ein ö' in Durchzuge. 5. hören. Als Beweis. einem der bedeutendsten Bruti>latze. Mai erlegte St. Hier fand er naturgemäß nur auf seinem Zuge berührt. die aus gegangen waren. namentlich im Frühling.

wo sie in kümmerlicher Weise ihr Dasein doch gab fristeten. nach Rohrsängerart herumklettern und hier faßt er gerne Fuß. während seinen kurzen Lockruf. wie schon angedeutet. Zante. nur daß die beiden LetztChr. für . stürmischen Wetters. um etwa im März nach seinen Brutplätzen in Ungarn zurückzukehren. Seither hixhe \c\\ L. sandte St. der Litteratur mehrfache Andeutungen des Mariskenrohrsängers in Griechenland. kann Eine man der interessantesten Vogelgestalten Griechenlands ist für sicher darauf reclinen. aber die tatsächlichen Beweise hierfür beschränkten sich auf zwei Bälge des Vogels. — Cistciirolirsäiiger. Ein Jlännchen. xVpril An Seebohm obschon dies gerüchtweise gelten läßt. spießartig emporragenden Schafte. Wenn man z. Fritsch. aufgescheucht. bei Dubois. wenn er. was nur dann annähernd richlig ist.durchaus nicht stichhältig. wenn man sich zwischen jeder Silbe eine Pause pflanzen ist Auf diesem dort Erianthus ravennae mit sieht man den kleinen Vogel oft .) Bis in über das die jüngste Zeit Vorkommen gab zwar es in — Mariskeiirolirssäiigcv. den von Norden Kommenden unstreitig dieser kleine Sänger. Die Angaben über Sommeraufenthalt und Brut xoii A. Strimmeneas ein. trotz des ungünstigen. Mühle Brehm zwar schon ohne Kenntnis von dem VorhandenVorkommen in Griechenland vermutet. daß auch Griechenland dieser Vogel nur die strenge Jahreszeit verbringt.143 Griechenland. Ostgriechenland. welche Graf von der unter seiner Ausbeute erst in der Heimat entdeckt hatte. Genauere Angaben bezüglich der Zeit der Ankunft und des Abzuges -fehlen dermalen noch vollständig. am 1903 bei Marathon geschossen. Ferner stellte woselbst. selbe Kleid wie die Wintervögel der Herzegowina und es steht Sie tragen genau das- außer Zweifel. L. sein jener zwei (Stiftungsfest) hatte Stücke das genannten ihn nicht bloß als Zug-. Krüper bei Mommsen und v. welchen Graf von der j\Iühle mit sisisisisi wiedergibt. Lusciniola inelanoiiogon (Tem. Die größte Zahl von auf der Wanderschaft begriffenen Schilfrohrsängern fand ich aber Mitte Mai 1898 in Getreidefeldern und Gebüschrändern der Strophadeninsehi. fest. von welcher mir sieben Stücke vorliegen. sondern als Wintervogel richtig auffaßten. schoenobaenug von Linder(Norden von Griechenland und Eubüa). Graf von der mayer Mühle und Erhard (Kykladeul (Peloponnesj halte ich. B. all diesen Orten kann ich aber durchaus kein Brüten des Vogels annehmen. einige Cistenrohrsänger aufzuscheuchen. in CisticoJa cisticola (Tem. den flachen Strand der akarnanischen Küste zwischen Krioneri und Missolonghi betritt und zwischen den Binsenbüscheln auf den von Sumpfstellen durchzogenen wüsten Halden dahinschreitct. in ruckweise ausgeführtem Bogenfluge eine Dabei hört man fortganze Weile den Störenfried in weitem Kreise umflogen hat. welcher dieser Art angehörte. März 1897 in den Dickungen von Cladium mariscus am Markutsasee im westlichsten Akarnanien aufgefunden. 1902 und 1903. allein die folgenden Bemerkungen in den Nachträgen Naumanns. ein Paar erbeutet wurde. Auffalleiiderweise waren es durchwegs Weibchen. Cistieola cursitans Frankl. Drummond (Korfu).). in der daselbst eine 1901. Stadt 27. III. Eine seiner Lieblings- dem langen.melanopogon in bedeutender Zahl am 5. Strimmeneas die Anwesenheit zahlreicher überwinternder in Gegend von Volo und Lamia (Megali vrysis). Held reich brachten nichts Genaueres. Er sammelte ganze Reihe dieser Vögel in den Monaten Dezember und Jänner 1895. es unter der großen Menge dort tot aufgelesener Vögel keinen einzigen. St.

Chr. Februar 1895 erlegter Vogel stammt. Auf dem Peloponnes kamen mehrfach Paare von Cisticola am 16. dann beim See und Kumunduros. L. pfeilschnell dahinschießenden Punkt erfassen kann. Als Absonderlichkeit erwähne ich. und 17. ohne ihn entdecken Kundigen Sein Paeßler Forschern Stand- er manchem Am leicht '/a\ eben durch diese durchdringende Stimme. und erlegten wir viele im April 1894 sowie von und zwar westlich von Krioneri. daß sich seit jener Zeit es sind ja über vierzig Jahre her — die Verhältnisse auf der Insel wohl dadurch wesentlich verändert haben mögen. mit den einförmigen Salzkräutern bewachsenen Liseln der Lagunen westlich von Missolonghi und auch westlich vom Leuchtturme Sosti und schließlich noch in der Sumpfwildnis gegenlich in Akarnanien bis Mitte auf. Später verrät der Vogel seine Anwesenheit dem Im Anfange sieht sich Lautes um. woher bei Eleusis. Die Nähe des Meeres scheint ihm. Baedeker. denkt. Exemplar werden konnte. jener des Weibchens schön gelb gefärbt erscheint. zahlreichsten in tritt Griechenland wie schon angedeutet. März Hier sahen 18'J7. Anderen verdanken wir eingehendere Mitteilungen. Infolgedessen ist dieser Vogel dort sehr selten geworden. welches aber leider infolge der Hitze nicht mehr . darauf aufmei-ksam machte. im Röhricht Jänner am Phidaris. Von weiteren wo Lord Lilford diesen Sänger bemerken. zwischen Tamariskengebüsch nördlich von Aetolikon. Rey. Bedürfnis zu sein. daß und Brutvogel des Landes ist. Am März 1897 begannen die C'i's^jcoZa-J\Iännchen bei Känurion nächst Missound sichtlich nahm die Paarungszeit ihren Anfang. und es braucht gewöhnlich einige Zeit. eingesclialtet lii'lien Krüper Dr. v. nament- er. Etwas häufiger scheint er heutzutage noch auf Zaute zu sein. Wie schon Sa vi. verwundert nach dem Urheber dieses sonderbaren können. wie so anderen Vogel Griechenlands. sehr häufig und ansäßig erwähnt. daß ich einmal bei Aetolikon einen Cistenrohrsänger für kurze Zeit auf dem Telegrapheudraht Fuß fassen sah und Krüper ihn 8. sich unmerklich vom Horizonte abhebenden. daß die Weibchen verhältnismäßig schwiei'iger zu erbeuten sind als die viel sichtbareren Männchen. daß sehr viel Boden inzwischen entwässert und bebaut worden sein muß. April 1897 in den Sümpfen nördlich von Astros sowie am benachbarten Sumpfsee Mustos und schheßlich am Kande des Muriiisees bei Katakolo zur Beobachtung. u. so nach Linder- mayer die meisten am 7. im dürren Binsicht beim Salzmagazin von Missulonghi. Heldreich und A. Sämtliche stimmen überein. dann insbesondere auf den flachen. ein reinweißes gerettet bei Marathon. aller Aufmerksamkeit habe ich Braganiotika bemerkt. daß der Rachen des Männchens kohlschwarz. wo vor ein von Leonis einigen Jahren sogar erlegt wurde. Auch an manchen Orten Attikas gibt es viele Cistenrohrsänger. longhi überall laut zu singen hier sogar in Weizenfeldern antraf. wie mit Tinte ausgegossen.144 Oi-nis balcanica. wo wir ihn im Sumpfe südlich der Hauptstadt sowie im Röhricht unweit der Erdpechquellen von Keri beobachteten und sammelten. Mai 1897 im Sumpfe bei glücklich herabschoß. Dubois. welches ein Hierzu muß einziges Führer auch ich Stück am 4. denn trotz als — Aufenthaltsorten nenne ich Korfu. sind die Geschlechter dadurch sehr leicht kenntlich. Brehni. bis das Auge den kleinen. Ausflüge den Ruf lelirte viel besser man mich mit tUp gleich — tüp— tüp bei dorn ersten geineinschaft- usw. im Westen des Landes. nachzuahmen. bei Galata. meines AVissens zuerst. über der Insel Petalä. An all diesen Orten zeigte es sich deutlich. Vorkommen erwähnen kurz: Thienemann. Brehra.

lohbraunem Scheitel mit. Lord Lilford ist nur wenig zu berichten. nach (jrould angeblich gemein auf den griechischen Inseln überhaupt. Da es mir hierzu an Zeit gebrach. daß Mir die Zeichnung des Scheitels äußerst wechselnd ist und zwischen nahezu einfarbig Dunkelbraun bis zu außerordentlich deutlich ausgeprägter gelblicher und schwarzbrauner Strichelung schon unter den vorliegenden neun Vertretern schwankt. auch Standvogel auf den Kykladen und nach Liu- auf Eubüa. daß auch hierüber in Griechenland genaue Beobachtungen fehlen. Mazziari. Schließlich erhielt und Heuglin fand Griechenland weiße Eier mit roten Flecken. gefunden worden. Wo aber Cettia noch im April sich a\ifhält. die von den Sümpfen in das Meer führen. April von ihren Brutplätzen. Cettia cettii (La Marm. wie Graf von der Mühle und mayer glaubte. nämlich bis zu 1060 »i. — Cettissänger. April Über das Vorkommen auf den Inseln Cettia einzeln im April auf 1894 längs des Mesongibaches beobachtete und hörte. Orn. glaubt tva. höchst eigentümlich! Krüper und Seebolim fanden einzelne Paare im Parnaß fast bis zur Nadelholzregion. Insel brüten. Ein durchaus nicht so seltener Standvogel des gesamten Gebietes.)." untergekommen. Sylvienmonographie Zukunft muß mitteilt in der letzteren Arbeit entscheiden. steht Nieder in im Museum von Athen ein sehr schönes Missolonghi eingesendet wurde. (Gab. Das Nest ist stets in den dichtesten Pflanzenwust eingebaut. doch glaube ich. aus Griechenland (wahrscheinlich ebenfalls aus Missolonghi) ein Gelege von fünf Stücken weißer Eier in Nest samt Gelege.III. ein so gefärbter Vog'el nirgends ist Das beutelformige Kunstnest des Cistenrohrsängers beschreibt Lindermayer. und sodoch viel ich mich erinnere. wie Lindersondern vielmehr geradezu häufig.". Die Nähe des Wassers ist diesem Vogel ein stetes Bedürfnis. Graf von der Mühle traf ihn besonders oft in den dichtesten Hecken längs der Abzugsgräben. ich 1" . welches von Dr. Cetffa sericea Natt. laut Lindermayer und Reiser. brachte er aus Griechenland mehrere Belegstücke von Cisticola Er fügt die Bemerkung hinzi. da ich am 17. Nach Erhard denuayer ist er endlich 145 Griechenland. und ich kann dies auch von anderen Ge- genden nur bestätigen. ob dieses Kleid einer eigenen Art angehöre. Nach Krüper brütet der Vogel zweimal.: „Die mit ganz ungeflecktem. wenn nicht dreimal des Jahres. wohl immer nur durch Zufall oder längere Beobachtung der Vögel zu entdecken. Wie Graf von der Mühle und sowohl in seinen „Beiträgen etc. Ornis balcanica. wo er Erhard zufolge Standvogel sein soll. 115) von Schrader Päßler sen. Euböa bewohnt sie habe tatsächlich bei Oreos einige im Juni feststellen können. der diese auf daß nicht. Krüper richtig bemerken. einen solchen präch- Fund zu machen. doch bemerke ich. 1857. Journ. Von Zante befindet sich ein Stück iu der Koll. Dagegen ist weder mir noch Krüper der Vogel jemals auf den Kykladen untergekommen. UI. als auch in der auch durch eine farbige Abbildung ersichtlich macht. tigen war es mir wie meiner Begleitung leider unmöglich. S.? Korfu und di Ropa Valle viele im ziemlich 1894 Ich bin gegenteiliger Ansicht. während des ganzen Jahres Das Aufsteigen längs der Gebirgsbäche bis zu beträchtlicher Höhe ist für Cettia an. Auch Belegstücke brachte ich von dort mit. wobei er auch zwei lautere Eier erlangte. f. denn nicht einmal im Winter entfernt sie sich und ebenso am allzu weit 21. dort findet mau auch sicher ihr Nest. Nur ist es in Griechenland nur in ganz vereinzelten Fällen Krüper ist dies mehrmals gelungen.

Typha und Markutsalagune den Vogel Triptolakoser hier erster Linie in wohl ebenso Standvogel wie in der in zahlloser Hier fand an der etc. Meine sechs aus Westgriechenland mitgebrachten Bälge sowie die von der Koll. Dies müßte aber wohl erst noch genau geprüft werden. ist der Meinung. Sie entnehmen der kurzen. In Thessalien traf ich Brutpaare Velestino. daß zuerst ein Nest der Cettia Akarnanien durch Schrader sen. Durch (iraf von der Mühle wurde bekannt.j y^ 9 ^^. undurchdringlichen Dickicht von Cladium. daß die erste Brut sehr oft zugrunde geht und die Vögel dann allerdings noch zu einer hoch bis Krüper zweiten Brut genötigt werden. Astros. nur auf das sogenannte „Mäuseln" antworten beim Näherkommen durch das Wirrsal ihrer versteckten Wohnplätze ununterbrochen mit dem Anfang ihrer ewig gleichbleibenden Strophe. Scirpus. da vielmehr anzunehmen ist. daß sich die Paare zumeist schon zusammengefunden hatten. April mitten im Sumpfsee Mustos zwei Eier und wurde mir durch das im Legen begrifl'ene 1897 Weibchen verraten. von wo sich auch ein in beschränkter Anzahl Mitte Mai in und bei Stück im Universitätsmuseum zu Athen befindet. gleichviel ob sie sich im Schilf der Straßengräben oder im dichtesten Rohrwuchs die der kleineren Seebuehten herumtreiben. Menge überwinternd. der beiden Eier: ^^g. mit welchem auf der ganzen Balkanhalbinsel der Jude bezeichnet wird. Maße ^^. an geeigneten Stelleu der dortigen Olivenwälder. woselbst seine Aufenthaltsorte so vorzüglich schilderte.4 ^„^ 10 cg Krüper teilte seinerzeit Mommsen mit. und halten sich folglich von dem unschuldigen. Dezember 1868) beweisen die große Beständigkeit der Art mit Bezug auf Größe und Gefieder in die Krüper gesammelten ö anz Südeuropa. Im Februar konnte ich bemerken.14b Ornis balcanica.-^ c<j ^^ fand bei Astros. doch Umgebung von ist Aetolikon und Missolonghi. Nicht minder viele beherbergt der Peloponnes. Dann bekam Krüper eines nebst Gelege im Gebiete ich ein Es in des Parnaß am 29. welches zwischen meinen Beinen mit einem zirpenden Angstruf entfloh. April einen Schilfbusch eingebautes Nest enthielt erst 1866 und am 17.g v^ 14. ich in dem fast bietet wohl dem Cettissänocr viel zweifellos mehr uiul geeignetere Auf- Akariumieu und Aetolien. und anfangs April hatten sie sich an den Brutdiese Vögel plätzen verteilt. . entdeckt wurde. Lutra Kyllene bei Kap Glarentsa sowie die Ränder der Lagunen von Muria und Agulinitsa in Elis und von dort in den Seitentälern gegen das Plateau von Lala aufsteigend. Zur Winterszeit verhalten sich die Cettissänger ungewöhnlich ruhig. ohne diese mit dem lautschallenden Aufschlag zu beendigen. die griechischen Hirten daß den Vogel wegen seines Gesanges nicht leiden können. der Sümpfe bei Naupaktos. Das griechische Festhxud enthaltsorte. endlich die Umgebung von Kalamata. wo ich als besonders bevorzugte Gegenden aufzählen will: Myli (Lerna). Die Weibchen auch dieses Sängers sind stets ungleich schwieriger zu erlegen als Männchen. nur selten sichtbaren Vöglein dadurch für verspottet. Dresser (Akarnanien 28. jedoch auch an und endlich fast in allen den dortigen Gebii'gsbächen bis Hecken nahe an Paßhöhe aufsteigend. und secn Simpson in Weiters vor allem an den Vrachoriden prächtigen Auen bei Galatas und längs der Plüdarismündung. aber hiuten Strophe die mehrmalige Wiederholung des türkischen Wortes „tschifut". November und 2. daß Cettia regelmäßig zwei Brüten im Jahre großzieht. daß durch die strenge Kälte des Jänners 1874 eine Menge Cettissänger zugrundegegangen seien. in Durch das Eierwerk von Baedeker erfahren wir.

daß er irgend einer fehlt. von St. Maura (Levkas). Er ist ferner nach meinen Beobachtungen. Geradezu massenhaft kommt er und der Vrachiona bis hoch hinauf. im k. melanoceplmla sich dei- Mühle. die so sehr von der tiefschwarzen Kappe abstechen. Obschon seine Lebensweise eine sehr versteckte ist und er gewöhnlich nur auf Momente sichtbar wird.ari gesammelt 1898 vielfach beobachtet. Am häufigsten auf Korfu scheint mir der Schwarzköpfige Sänger die der Lagune von Korissia zu bewohnen. Bei den Darstellungen des Aufenthaltsortes dieses Sängers seheint mir durclnvegs. wornach derselbe P. wurde unter anderem auch längs der ganzen Nordküste der Insel beobachtet (Sperling) und ein Nest im Gebüsche des Zitadellefelsens gefunden (Lord Lilford). Daraus daß ihm vorzüglich die griechischen Inseln willkommene Aufenthaltsorte bieten. Am besten gelingt die Jagd bei windstillem. Der Genauigkeit halber seien aber hier dennoch alle jene aufgezählt. namentlich in der Gegend der Langhadaschlucht an der Ostseite. 24. Juli 1894 wimmelte den stark betauten Sträuchern von Pistacia lentiscus daselbst von alten und als jungen Vögeln. Pyrophthalma melanocexthala ((»m. etwa mit Ausnahme des Grafen von zu sein. mit immergrünem Strauchwerke bewachsenen Gestade bewohnt." ist Orte. und zwar sowohl die Gebüsche Lagune es in Umgebung am Rande der auch der Düne. melanocephala in den Gärten etc. daß P. 147 Griechenland. Dann bewegt sich plötzlich da und dort fast unmerklich ein Zweiglein und aus dem dunkelgrünen Blättermeere taucht der gesuchte Vogel mit seinen juchtenroten Augenrändern.) — Schwarzköpfiser Sänger. nie weit viel zu wenig hervorgehoben worden von der Meeresküste entfernt und am liebsten die steinigen. Von dem kleinen Polatzek am Paxos befindet sich ein Weibchen. Entschieden falsch ist aber die Angabe Jamesons. denn er ist überall Standvogel. außer dem großen Sturmvogel. melanocephala bewohnt sehr zahlreich das ganze Jahr über Korfu iDrummond). hervor. der einzige Brutvogel der Strophaden. und zwar sowohl auf der größeren als auch der kleinen Insel recht häufig. auf welchen er tatsächlich als Standvogel beobachtet worden ist. B. in Brehms „Tierleben" gesagt wird: „In allen Gärten (irieclienlands namentlich er gemein. Hier bieten ihm insbesondere die Dickungen von Arbutus und Phillyrea die notwendigen Verstecke. 10* . wenn z. an diesen Orten sechs Stücke zu sammeln.III. Juni Kephalonia fand. ergibt sich von selbst. auch unmittelbar nördlich der Hauptstadt und auf Vido sehr oft. P. Braganiotika. k. wie der Hang des Parnaß bei Delphi und Gegend am Nordufer des großen Vrachorisees. sowie auf der Insel Peluso vor. war es doch nicht schwer. Auf Zante wurde 1895. naturhistorischen in und von mir im Jlai im Buscliwerk des Skopos dieser Sänger von Mazz. auf einer Strauchspitze seine kurze Strophe. Ithaka und J. Deshalb ist es ungenau. dann ganz im Zentrum der Insel. trällert um sogleich wieder spurlos in dem undurchdringlichen Unterwuchs zu verschwinden. Im April 1894 und im Jänner 1897 beobachtete ich den reizenden Vogel namentlich bei Alepu.. Weiters erwähnt Dresser eine briefliche Mitteilung Lord Lilfords. sonnigem Wetter nach vorhergegangenem Regen. die schon sind die am weitesten gegen das Binnenland zu vorgeschobenen Posten seiner Verbreitung. daß er hier nur im Sommer zu finden sei. Auch in allen Teilen von Kythera habe ich ihn angetroften. geschossen von Hofmuseum Hauptmann Wien. Insbesondere bei Tagesanbruch des 25. und ich glaube kaum.

Im Anfange war alles Suchen nach einem Neste der vielen anwesenden Brutpaare Flächenraumes vergeblich und es war klar. für Euböa Lindermayer. Kykladen zählt ihn Erhard auf. Die schönsten Beobachtungen an P. welches vier Junge enthielt. Mai 1894) ist das kleinwüchsigste lich von sämtlichen Griechenland gesammelten Stücken.m St. Ei antraf. wo mir am 1894 ein zum Ausfallen bebrütetes Gelege überbraeht wurde. Ich beobachtete den Vogel süd- am Ozya im Gebüsch von Quercus Hex und coccifera und von hier aus gegen die Ostküste (Kap Mutsoma) zu wurde er immer häufiger. aber dieser zeigt sich auch an der gegenüberliegenden Küste des Festlandes. melanocephala beim Neste konnten aber Prof. Quarantäne zu halten. wo ich zur gleichen Zeit mehrere Paare mit kleinen Jungen fand. kleinen Insel Hag. woher ein im Herbste 1894 erlegtes Weibchen unserer Sammlung herrührt. in jenen langweiligen Tagen seine ganze Aufmerksamkeit der Tierwelt der kleinen Insel zuzuwenden.148 Ornis balcanica. welche Knotek und ich im Mai 1894 auf der zwischen dem attischen Festlande und und zum Aufenthalte jener besind. wo die üblen war sanitären Verhältnisse der Levante einen zahl- reichen und andauernden Besuch der Insel mit sich bringen. ist es zunächst Attika. entweder im dichten Gezweige von Plstacia lentiscus. April 1897 bedeutend wenigere Brutpaare und nur ein einziges Nest mit einem verlassenen ausgesetzt sein und so kommt es. daß auch Mai (10. bekam aber weder Eier noch der Hauptstadt. Die Vögel müssen trotz des verhältnismäßig kleinen hier bereits die erste Brut zumeist ausgeflogen hier in solchen Jahren. unter dessen Rinde Knotek bei dieser Gelegenheit das neue Lvparthrxi. überhaupt vielen Störungen daß ich bei meinem zweiten Besuche am 22. Ein bei Hag. Ein bei Leona geschossenes Männchen (21. dauernswerten Reisenden bestimmt ist. und von Unter 3. den Sporaden wurde mir das Vorkommen von Skopolos. Hier fand ich auch ein Nest am 24. die mit großen. Pelagiou am 22. Juni Psathura bekannt. . April 1897. Auf Psathura scheint die sie einzige ständig verweilende Sylvie zu sein und ich bemerkte daselbst einige Paare mit flüggen Jungen. Georsrios machen. ein etwas bebrütetes Gelege von fünf Eiern und tagsdarauf mehrere Nester mit fast flüggen Jungen und zwei lauteren Eiern zu finden. Nunmehr auf Georgi (ein Borkenkäfer) entdeckte. von Skyros. iu Einige Paare fand ich auf Evreokastron und sehr viele auf dem östlich von Naxos gelegenen Eiland Makaries. wo Krüper die meisten bei Marathon. oder in dem stinkenden Kleinstrauche Anagyns foctida mit seinen mächtigen Schoten. Zu diesen gehörte auch Freund Knotek. 1894). dann bei Melanes und Nester. ich bei Kephissia (9 mit starken Brutfleck!) und namentlich in den ausgedehnten Pistaziendickungen beim kleinen Küstenbade Wuliasmeni antraf. an den Küsten des griechischen Festlandes übergehend. Salamis liegt welche gezwungen Hier gibt es außer dem Schwarzküpfigen Sänger ebenfalls keine andere Grasmückenart. Die Nester stehen hier nur wenige Spannen über dem Boden. welcher also reichlich Zeit und Gelegenheit hatte. Aber gegen Abend war Knotek so glücklich. Speziell Naxos fand ihn Krüper nicht selten und beobachtete daselbst die um ihre Brut Für auf die besorgten Alten. Auch Herr Gustin aus Belgien beteiligte sich an der Suche und brachte ein schön gebautes Nest mit fünf verlassenen und erkalteten Eiern. Folglich muß die Verbreitung die Brutzeit ziemlich zeitlich beginnen. Juni 1898 erlegtes Männchen liat sehr abgetragene und daher lichtbraun gefärbte Schwungfedern. schwarzen Federstiften bedeckt waren.

bedeutend eingeschränkt. bevölkert er den Ufersaum zwischen dem See von Muriä und dem Meere bei Katakolo. manche Andeutungen. am Februar 1895 Kalyvia sammelte. Sylvien. welcher eben das Nest verlassen haben mußte und sich jetzt hier im Museum befindet. B. Hyniettos und Pentelikou. daß in Attika der Schwarzküptige Sänger an vielen Orten zu finden neun Stücke vor. Bei Delphi fand Krüper. Betreffs der Lebens- sowie ist der Nistweise rinden sich schon im vorstehenden kann mir nicht versagen. p. Mai am Fuße bei Känurion. nicht weit hörbaren Lockton. Oktober 1894 liegen mir und dem 25. d. Die Nester sclieinen zumeist unten in soiehe Büselie mit Gras durcliwachsen reiclilieli Sie sind. nien: 15. deren Umzäunung aus Kaktus besteht. Westen bis wo zum Kap Ski'opha anzusehen.st duixli Beobachtung der alten Vügel zwei im Bau . Grieilicnlaiiil. stets gleichbleibende Gesangsstrophe eigentümlich und wenn diese auch vielen als wenig melodisch erscheinen mag. 68. früher und später nie gehörten Überschlag vernehmen. Juni 1898 bei Kalamata und selbst noch ziemlich landeinwärts in ist. Li großer Menge z. Skaramanga und Gleichwohl müssen Worte Lindermayers. Außer einem kurzen. hier einige Worte des vorzüglich beobachtenden Grafen von der Mühle-) einzusehalten: „Er hält sich vorzugsweise im niederen Buschwerke der sanfteren Hügel und trockenen Niederungen auf und liebt auch Gärten. Messenien imterhalb des Monastir W^urkano. eingebaut zu werden. wo Krüper ihn schon am 28. daß er sie kaum kennen lernte. besonders solche. weiche von meist etwa stehen ^Ijer 1/2 "^ dem Boden. daß er auch hier die Küstenstriche zahlreich besiedelt. an denen man sie zu hören bekommt. Sehr viele sah ich am 5. und Gleichsam als auch taleinwärts gefunden. welche Chr. An sehr häufig ist. an den steinigen Lehnen den Schluchten daselbst. als vielen So zärtlich gebaut immer dieser andei'en Sängern zur angenehmen Nahrung dient. Februar 1902 ein Pärchen sammelte und einsandte. da diese Pflanze sein Lieblingsaufenthalt und ihm zum Aufstellen des Nestchens die angenehmste ist und überdies die feigenähnliche Frucht der Cactus opuntia ihm sovvohl. doch dem vielerfahrenen Forscher und Oologen bis in die jüngste Zeit so selten Hände gekommen. hat. Hier erbeutete Hauptmann Roth am 21. ist. aber ') Santarius fand am ich 28.^ 1858 beobachtet Leonis am 7. Weitei-s wurde der Vogel von uns in der Umgebung von Naupaktos. daß die er den Fuß aller griechischen Gebirge bewohnt und im Winter auf die mit Gebüsch bewachsenen Ebenen herabzieht. und gegen letzterem Orte belebt er den mit Erica arborea und Juniperus macrocarpa dicht bewachsenen Dünenstreifen und ungefähr für Gegend gibt ihn nach Dresser auch Lord Lilford an. den Graf von der Mühle ihm nur eine kurze. an den einsamen Orten. recht bezeichnend „schmatzend" nennt. ebenso in Akarnabei Krioneri. Leonis zwischen dem 10. in als des Varassovo und in den an den <»livenwald anstoßenden Gebüsclien. beziehentlich verbessert werden. Fortsetzung der Verbreitung von hier gegen Norden sind die ßerg- wo der Vogel halden bei Juritsa (am großen Vrachorisee). und zwar diese in die sowohl längs des Strandes westwärts östlich von Aetolikon. Mai 1898 einen Vogel. wie schon erwähnt wurde. flüggen Jungen und erhielt sind später von dieser Gegend hier im Mai 1873 ein Nest mit und da auch Eier. europ.149 III. ich sogar einen deutlichen. erscheint sie liebBei einem besonderen Schwarzkopfkünstler bei Aetolikon konnte lich und angenehm. ") Monogr. 1894 daselb. bei Daphni. Als Beweise. April begriffene Nester. Von der Verbreitung auf dem Peloponnes vermag ich nur weniges zu dieselbe obwohl mit Sicherheit anzunehmen berichten.

daß die Weibchen bedeutend schwerer zu erlegen sind als die Männchen. Aber nicht allein durch dieses Auftreten der beiden komplementären Farben. Die Eier des Schwarzköpfigen Sängers sind bisher größtenteils aus Spanien in die wie dies Graf von der angibt. Georgios (siehe oben): L. daß eine nähere Beschreibung wohl kaum nötig erseheint. Aus eigener Erfahrung kann ich dies nicht bestätigen. wenn wir grimmig frierend auf der Sonnenbebusehten Hügel auf Waldschnepfen jagten. 9 8-b 1 wm mm cg Mai 1877. Die Färbung der Iris ist dunkelbraun und nicht liellgelb. in denen er auch sein Nest aufstelle. 16-8 16-8 17 inm_ Br. An nnd oligleich er nur das südlichste P^uropa iH-wolint.150 Oi-nis balcanica. Auch darin stimme ich mit dem Genannten überein. mit deutlich ausgeprägtem Kranz: L. mit sehr gleichmäßig verteilter Oberfläclienzeichnung: 19-3 X 14 mm \2cg h). deren breite und lange. gesammelt von Krüper im Gebiete des Parnaß am 1(3. 13-6 13-5 13-3 13 125 9 8 Gew. Sänger anssielit achteten seite der Myrten-. mit vielen regelmäßigen Stachelbüscheln besetzte Zweige durchaus keinen bequemen Sitzpunkt für irgend ein Geschöpf." Das Nest selbst ist jenem der Dorngrasmücke so sehr ähnlich. verträgt er die zu- Winter Griechenlands sehr gut und wir beobihn oft daselbst zur Weihnachtszeit. abgesehen von ihrer geringeren Größe. denn jene halten sich fortwährend im dichtesten Gezweigs unweit des Bodens auf und kommen fast nie dem Beobachter zu Gesicht." dieser lebensvollen Schilderung wäre nur das über den Lieblingsaufenthalt im weilen ziemlich ein]itindliche Kälte der Kaktus Gesagte zu verbessern und dies ist bereits durch Hansmann (Nauinannia VH. Infolge der frühen Legezeit des ersten Satzes halte Mühle es für sehr möglich. . 423) mit folgenden Worten geschehen: „Graf von der Mühle sagt von ihm. indem ich überhaupt niemals einen Vogel sich zwischen diesen Kaktusarten habe aufhalten sehen. gewähren. wie dies Dresser nach Angabe von Dr. Ton a) ein einzelnes. 12-6 12-6 13-1 mm 9 8 Gew. anscheinend ganz munter in den Salbei. S. daß es an jene der Dorngrasmücke doch ist der Mehrzahl derselben ein etwas bräunlicherer eigentümlich und die aschgrauen Schalenflecken zeigen bei ihnen mehr Neigung zur K ran zbil düng als bei Sylvia sylvia. icli auch eine zweite Brut stattfindet.und Weißdorngebüschen sich herumtreiben. Kr U per mitteilt. Sammlungen gelangt und aus dem reichen Materiale von dort wissen neben der gewöhnlichen grünen Form auch eine selten auftretende rote gibt. daß. höchstens eine Eidechse ausgenommen. d) einzelne Stücke von Hag. c). sondern auch im Gesamteindruck erinnern diese Eier. sehr verschiedensten wir. 17-3 17-3 17 16-5 164 Br. Maße und Gewicht dieser Eier: . und noch viel weniger einen Platz zur Anlegung eines Nestes darbieten können. er liebe besonders die Opuntienhecken. e) 'd cg Gelege 5 Stück von ebendaher. welche meines Wissens bislicr in Griechenland noch nicht gefunden wurde.

Ich habe versucht. melanocephala aber ganz munter sich selbst und ihre dorthin verschlagen werden. die ihre Hauptnahrung bilden. Die Type sollte sich im Museum von eines einzigen Belegstückes schied zwischen dieser Athen befinden. daß auch die Nahrung eine ganz besondere sein mag. europ. Gi'icclicnlaud. diese Sylvia wieder zu finden. die mittleren länger seien. Dr. da es sich herausstellte. indem er in der d. so muß ich es hinnehmen. damals auf den Strophaden Kropf. suhalpiua zusammen vorkommt. wahrzunehmen und durch sie ihren Lebensunterhalt zu decken. Spalte 23 u.-mineralog. daß in der Regel an den Auflich der Ernährungsfrage wäre. Liudermayer Grasmücke 24) eine neue beschrieb unter in seiner ersten Arbeit dem Namen („Isis" Si/lvla ochrogeniou auf 1843. 15. zur gleichen Jahreszeit erlegt. welche wegen Mangel an jeglicher Nahrung elend zugrunde gehen von P. als die Hierauf erwiderte führlicher im Lindermayer „Korrespondenz-Blatt Jahrg. winzig kleine Organismen. kann über den Gegenstand nichts weiter festgestellt werden. Leider habe ich es versäumt. S. berücksichtigt. sowohl des in seiner Hauptarbeit zoolog. daß diese von mir aufgestellte Art einstweilen noch der Anerkennung harrt. sondern . die Brutpaare Nachkominenschaft zu ernähren imstande sind. Grund vom Hymettos bei Athen. Bis jetzt ist es mir nicht gelungen. enthaltsorten der P. daß diese Vögel die Fähigkeit besitzen müssen. die dritte und vierte gleich lang. Mühle im Nachtrage Beschreibung Lindermayers Nichtsdestoweniger verneint dies Graf von der d. die Nahrungsreste von dalmatinischen Samtkopfen. Nestern und Eiern die Echtheit und Selbständigkeit dieser Art nicht daitun „Sylvia ochrogenia Lindermayer. daß dies gewiß nicht ohne Interesse bezügSchon der Umstand. zu erlangen. das ich besaß. die zweite kürzer als die siebente sein sollte und der Schwanz deshalb. gewiß bei weitem weniger aus dem Grunde. 132 folgendermaßen: meiner Abhandlung Vögel Griechenlands' von weiteren Exemdurch Zusendung habe ich diese Sylvia beschrieben: da ich aber plaren. weil der Vogel nicht oder höchst selten existiert. vielleicht noch außerdem durch llimikrismus geschützte Rindenläuse der mediterranen Sträucher. Wenn man auf den Strophaden sämtliche insektenfressenden Vögel. welche Tiere es tatsächlich sind. konnte. daß z. höchstens manchesmal noch P. nichts weiter des Weibchens von P. von dort Untersuchungsstoff als auf den Strophaden. allmählich in die Farbe des Rückens übergehenden Kopfgefieder. Sylvien". Ein Jahr später enthält Görlitzer Gesellschaft" die die kritische Arbeit von Bemerkung: „Scheint Tobias in den „Abhandl. so führt dies auf den Gedanken.und Steuerfedern. Bezüglicli der Nahrung dieser Sylvie ist schiedenen Insekten bestehen muß: aber ich daß sie aus vernoch viel zu wenig es natürlieli zweifellos.und Mageninhalt von erlegten Stücken aufzubewahren und später einem Fachmanne zur ISestimmung einzusenden. Vereins als in auch noch ausRegensburg". A.151 III. melanoce/phala. XIII. melanocephala in einem schwarzgrauen. eine gute Art zu sein!^' zur „Monogr. S. müssen. aber ich möchte hiermit eindringlichst aufmerksam machen. weil selbst das einzige Exemplar. mehr gestaffelt aussähe als bei P. einem schwefelgelben Fleck am Kinn und in einem anderen Verhältnis der Schwung. zugrunde ging. deutet darauf hin. doch war das Ergebnis zur Beantwortung der vorliegenden Frage völlig bedeutungslos. glaube. In . ist Zusatz. es herrscht Kenntnis. melanocephala keine anderen Grasmücken. weil die erste Feder kürzer. 138. untersuchen zu lassen. Nach ihm bestand der Unterund P. da die fünfte Schwinge am längsten. melanocephala zu erkennen glaubt und die Färbung des Kinnes auf Gelbfärbung durch den Genuß der Früchte von Cactus opuntia zurückfuhrt. 1859. daß der Speisezettel der dortigen Vögel ein durchaus reichlicherer und andersartiger Bevor es daher nicht gelingt.

daß meine Sylvia oclirugenia wahrsclieinlieh das Weibchen von Sylvia iiielanocephala sei' dagegen (gefallen kann. daß der Fleck an der Kehle dieses Gefieders und Vogels daher haben nossen kommen könne. ') E. „Die Akten über diesen Vogel sind demnach nicht geschlossen. gleichgültig ob Männchen oder Weibchen.Ut. ochrogenion erhalten habe. sondern. Artunterseheidungsmerkmale nicht von der gelben Filrbung der Kehle hergenommen habe. melano- welchem die zum Beginne beiden Gedes zweiten das erste Mal zur Fortpflanzung schreiten. So erlegte Santarius Männchen sie 4. Eier. denselben zu beschreiben und als neue Art aufzustellen. sondern von den Verhältnissen der habe ieh aber Schwung.i) Stirne von ist.oder Küppellssänger.S kann aber ganz gut angenonimeu werden. mit einem Schusse. manches an jene verschollene Sylvie. Überdies habe ich diesen Vogel nicht bloß geschossen. Das AVeibchen hatte einen deutlichen Brutfleck und das Jahres. bei welchem das Männchen vom Weibchen nicht zu unterscheiden war. gehört auch der Masken. erlauben. Cactus des opuntia purpurfarben sind und einen Saft enthalten. daß jene Gelbfärbung durch irgend einen andern O. also zur Zeit. sondern auch vielfach als Balg in den Händen gehabt. abgesehen von der bei ochrogenion sicherlich nur akzessorisch gefärbten Kehle. da der Saft sehr dick sein. so muß dagegen ich daß die Früchte bemerken. Pflanzensaft hervorgerufen wurde. am auch die plastischen Verhältnisse dieser zwei Vögel nicht genau auf ochrogenion stimmten. In Athen zerriß ein junger. ehe ich mich entschloß. Ich möchte mir aber zum Bemerkung Schlüsse die cephala manchmal einige Individuen das erste Gefieder. in schlechter äußerlich nicht zu unterscheiden sind. weil J. wir mit unserer Beute ein Unglück. Wenn nun S. beibehalten. daß er aus Griechenland Nester und Eier von S.lt. daß derselbe von den Früchten der Cactus opurdia ge- möge. wie Thienemann im Kataloge am Schlüsse seines großen AVerkes anführen konnte. so daß ich gegenwärtig fast jedes Beleges für die vom Männchen oben mitgeteilte inter- essante Angelegenheit schmerzlichst entbehre.J52 Ornis balcanica. III." Da nun die Type zu Ä ochrogenion leider nicht mehr vorhanden ist.) wulstigem Augenringe. o-ewiß mir aus dein. so erinnerte. stark geschwollene Testikeln. mindestens bis wenn daß bei P. Mai 1894 auf einem Bergrücken unweit Aetolikon ein Pyrophthalma-VAar. bei welchen Manipulationen wohl ein paar gefärbte Federn den forschenden Augen nicht entgangen wären. ich die die wesentlich verschieden sind von denen der Sylvia melanocephala.) (Siehe Tafel Zu den Grasmücken mit nacktem. „Der gelbe Fleck spielt eine sehr untergeordnete Uolle in der Beschreibung des wenn Graf von der Mühle glaubt. Keiser.und Sehwanzfedern. Pyro2}JUhalma rilppelli (Tem. welche ich unter der Genusbezeichnung Pyrophthalma vereinige. den Ko))f. . Leider hatten auch von Naxos mitge- brachter Steinmarder beim Spielen den Balg des Weibchens vollständig. Würde die Sylvia an dieser Frucht genascht haben. demselben die Federn verkleistert und verklebt müßte so Scliuabel. — daß zu bemerken.er von Profession an so kleinen . der die schönste Purpurfarbe enth. und Hals nicht bloß diese Fiirbung zeigen. — Eüppcllssänger.Tagdgegensfänden keinen finden und ieli selbst seit vielen Jahren keine Zeit mehr darauf verwenden Die (Jrnithologen haben gegen diese meine Art eingewendet: . so läßt sich eben nichts mehr mit der Art anfangen und es ist mir nicht verständlich.

geschossen am 10. ein 7. da es kaum glaublich erscheint. wurde Ein zweites Exemplar erhielten wir es von Herrn Schrader leider nicht präpariert. wo Lindermayer den Vogel vermerkte. ich bin den Mai gelten daß das Weibchen in 1 — 2 Tagen das erste Ei gelegt hätte. Degland. zu finden sein. Am Hymettos. S.fPAi7Z?/reaj Gebüsch zwei Paare. bis 1860 kannte 29. welche das Vöglein als in Griechenland vorkommend ent- weder ohne weiteren Zusatz oder als regelmäßigen Zugvogel oder gar nur als zufällige Erscheinung erwähnen. Korr. Also ein Fehler von die Mitte April: 7. Der Lockton ist dem der Dr. Thienemann („Kliea". und im Zweifel. Am ehesten mag P. daß ein in der letzten Woche des März anlangender Zugvogel schon am 7. ob die gesollten. Riippelli in Südgriechenland). Rey und v. Krüper Männchen. melanocephala ähnlich. bis 18. welches im Äußeren der Sylvia melanocephala ähnlich war. ]\Ieine folgen- den Ausführungen sollen dartun. legt. 128) hartnäckig dabei. welches noch von keinem Ornithologen bekannt gemacht worden ist. beziehungsweise 17. stammt. Mai 1894 in dem durch Vieh verbiß sehr verdichteten Steinlinden. . 1861. Brehm („Vogelfang". die Eier noch nicht und er erzählte die Erlegung des ersten Rüppellssängers im Taygetos im Gab. f. L.. April vollständige Gelege haben sollte. 107). Da das Exemplar am Kopfe etwas beschädigt war. daß S. Es sind dies: Temminck. S. Fritsch. April 1859. Gelege 16. jedoch eine schön schwarze Kehle hatte. März 22. in derselben Gegend. Mai ankäme. aber die Angabe Erhards. Genaue Angaben über Ankunft. Lindermayer wurde ich hier belehrt. Nur das Vorkommen auf den Inseln erscheint mir unglaubwürdig.-Blatt 1859. von welchen Santarius das eine erlegte. April. Krüper. wonach er Brutvogel der Kykladeu wäre. rüppelli in der Zeit nahezu zwei Monaten! Die Brutzeit beginnt um 1864: am 1872: „ vom 15. bestreite ich geradezu. Mitte Mai erlegte ich bei Sotirianika. 228 als Curruca guttata in Griechenland und S. näher kennen zu lernen. Legezeit und Wegzug verdanken wir wiederum Dr. 229 als Cur. und zwar zweimal. es wird jetzt meine Aufgabe sein. Orn. auch das Brutgeschäft. seien hier nur kurz angeführt. Auch das Nest fanden wir. 279 folgendermaßen: „Auch diesen Sänger habe ich im Laufe dieses Sommers kennen gelernt. 24. März 1864: „ 26. aber es war Meistens legen die Paare wohl nannten Tage der Legezeit nicht leider noch leer viel später vielleicht und bei der Sektion ergab für sich. Journ. „ erst drei von fünf Eiern Eier im Neste. Dubois. Durch den Leibarzt nicht. die ureigenste Sylvie Griechenlands. Vom August 1871 erlegte Krüper die wegziehenden Jungen. S. welcher übrigens den Mittelpunkt der Verbreitung nach Klcinasien Nach seinen Aufschreibungen langten die ersten an: Lindermayer 1863: am 26. Chr. Heldreich. eine der hübschesten und vor allem 1Ö3 Griechonlautl. dessen Seiten mit Gebüsch und Felsen versehen waren. S. rüppelli noch auf Euböa. „ | ver- blieb seinerzeit (Regensburg.III. „ | am 1871: 1872: .. Alle jene Schriftsteller. woher das einzige cf der Sammlung im Museum zu Athen. in einem wasserlosen Bache. daß die Verbreitung im Gebiete durchaus keine allzu beschränkte ist und daß die Art sicherlich oft übersehen wurde. daß der getötete Vogel wirklich die Sylvia *S'. traf ich am 11.

wo S. 1897 im Gebüsche des Kariätes ein altes Ferner gab es (j hier von ganz beson- Lehne des berühmten Berges Ithome. wurde auch o am 20. Auch Lindermayer bekam anfänglich lauter Männchen. Die Jungen waren am 6. weit Kalamata Vorkommen genau nien das fest. Bewegung und Gesang erinnern 25.-Blatt" Auch er hebt in der „Monogr. für unbe- Deutschland wurde dem Peloponnes in einer einem dürren Zweige herabschoß. fünf schlechtsbestimmung 1849 im hefte. Bei meinem ersten Besuche Griechenlands habe ich den Rüppellssänger außer am Hymettos auch am ein in den Macchien der westlichen Geröllhalden des Varassovo in Akarnanien 1894 beobachtet. in herum und uielirere Langhadis am ein 31. S. rüppr. Riippelli Sclion ist. mayer. melanocephala. war glücklich. entkam das Weil)chen. damals zu Klingenbad. Heft. riippelli den Sommer verbringt. glaubte eine neue Sylvie erhalten zu haben. Strimmeneas unam Wege nach der Langhadaschlucht. Sylvien" hervor. Juni eben flügge geworden und die alten Vögel bemühten sich sehr um sie. In kurzer Zeit hatten Wutte und icli drei schone Männchen und eines der Jungen erders viele an der westlichen Einen weiteren jungen Vogel erlegte zwei T. — — 109) irregeleitet. ') ben wird. an Landbeck. 253 S.154 Ornis balraiiica. Es waren dort ebenfalls mehrere Paare vorhanden und zuletzt stellte ich am Ausgange der genannten Schlucht in Lakobeutet. beobachtet wurde. Juli dessen Klima verhältnismäßig rauh Hier trieben sich Rüppcllssänger. durch die falsche Gewie gewöhnlich. sondern sogar in der Umgebung von Ich Tripolis wir so (Trijiolitsa) dem Arkadien. S. Männchen als ein Weibchen von diesem Vogel zu erwischen. da er Beginn des Stuiliums der Ijci Sylina diese griecliisclicii Hände gekommen. weithin weiß leuchtenden gewährt zwischen dem sattgrihien Blätterwerke einen ganz prächtigen Anblick. dermayer zeigte. Das Belegstück zoologischen Verein in Regensburg („Korr. traf ihn ebenfalls er ihn von Mühle dem schenkte Graf von der nur einmal auf in ihn er hielt Durch die Ornithologen systematische Bestimmung mitgeteilt. Als dann und den von der Schnabelecke auslaufenden.. europ. von welchen (um 1843) mehrere an Schlegel gelangten.ige darauf St. gerade auf dem Peloponnes den interessanten Vogel an mehreren Steilen beobachten and auch erlegen zu können. und nur das o^ wanderte in meine Jagdtasche."') melandiros. und V. als ich geraume Zeit nestbauendes Paar ganz nahe betrachten konnte. April erbeutet. daß Griechenland das einzige Land in Europa sei. Mein Entzücken war damals groß. Damit wurde viel Unheil angestiftet. begegneten ist. April wie gesagt sofort an P. nur ein Weibchen sandte er. daß aber das Fortpflanzungsgeschäft bis Glitte der Fünfzigerjahre von niemandem mit Gewißheit 1854.lli beschrie- . Nicht nur in Mcsscnien und Lakonien. Liner mir eine Ahliildung ihm später die richtige Graf von der Mühle wo felsigen Schlucht an. zum Schlüsse die Flinte ihre Schuldigkeit tun mußte. 2. 148). Es ist viel leichter. Ä schrieben und nannte ihn so Vögel war dem Dr. Jahrg. als altes Männchen von Sylvia sylvia bezeichnet. die er der Württembergischen naturwissenschaftlichen Jahres- beschrieb (abgedruckt bei Linderund auf einer beigegebenen netten Tafel eigenhändig zeichnete 256 als Sylina guttata ausführlich 107 malte. da in seiner ersten Arbeit schon die S. Dies geschah aber schon vor 1S4'2. während 1895 zustande gebracht wurde. denn Landbeck. d. von der die in den Vogel damals nicht bestimmen konnte. aber das Männchen mit seinem tiefschwarzen Kehlfleck Streifen.

66 im vol. daß es sich um S. Eine Reihe von Nestern und Gelegen. erkannte dieser als dem Grünling Lindermayer (^Chloris chloris) an Thienemann angehörig und mir . allein die tigsten ein dunkles Rütlichgelb. Heft der I. Es scheint mir. Zwar schon vor langen Jahren Lindermayer angebliche Eier von P. ist vorzüglich. Einige Jahre Ausdruck gab. 30 bereits auf die erste Beschreibun". Jedoch vermisse ich auch hier den schönen Augenring. 1 sogar geradezu ist hier am rich- wiedergegeben. 1 vom Roten Jleere durch hingewiesen. Die 1874 angefertigte Tafel in Dressers Prachtwerk enthält die Abbildung von Männchen. F. welches von Cretzschmar 1827 auso^eo-eben wurde. fehlt. in einer Fußnote seiner Vermutung. Daselbst wird auf S. rüppelll handeln dürfte. Die Abbildung des in diesem Werke o' bei Fritsch. fig. 21. welche mir zu Gesicht kamen. Briefe". 1858 mit der vielsagenden Bemerkung: „von Dr. indem ein zweites daselbst abgebildetes. col.und Abbilduno: eines Beleo-stückes Temrainck im 42. hatte Vorstellung von hatte dem Brutgeschäfte und Deutschland gesendet. de l'Europe" (1868). sogleich ein Fragezeichen bei. RüppelP. im 4. jene des Weibchens (mit schwarzbrauner Kopfplatte! Farbe der Füße. Leider enthält die genannte. daß diese Eier aus Griechenland bekannt wurden. welcher. Die beste Abbildung des alten Männchens ist zweifellos jene auf Tafel 19. 1827 erschienene Tafel auch einen groben Irrtum. der bei trockenen Bälgen freilich beinahe gänzlich verschwin- det. im Leben falsch. daß bei sämtlichen.lOO III. rüppelli nach W^ie schon im vorigen angedeutet. noch schwieriger von solchen der Pyrophthalma melanocephala zu unterscheiden.. rüppelli die Färbung des Scheitels im Gegensatze zu jenem von Nacken und Rücken eine dunklere ist als bei den anderen Arten. V. sylvia. man bis in die neueste Zeit keine richtige dem Aussehen der Eier dieses Sängers. später maclite Freilich. Von den Weibchen unterscheiden sie sich leicht durch graubräunliche Färbung der Brust und durch den Mangel der dem Kopfgetieder beigemengten schwarzen alten Tropifenzeichnung. als Weibchen bezeichnet ist. Landbeck von dieser Entdeckuno. livrais. der pl. 145). IL Jahresber. offenbar jüngeres Männchen. rotbraune Augenring. Lindermayer beschrieben"!). welches entschieden am besten von Landbeck (als Sylvia guttata) festgehalten wurde. ferner eine nur einigermaßen richtige Färbung der Ständer (olivengrün statt rötlichgelb!) und der Wirklichkeit entsprechende Farbenabstufung beim Weibehen. der charakteristische nackte. Allein Baldamus setzte 1858 in der „Naumannia" VIII (1858) der Mitteilung. welche gesandt hatte. Horaeyer r„Orn.Mitteikmg an E. I von Dubois' „Ois. Weibchen und jungem Vogel und ist entschieden gut gezeichnet. wenige Wochen alten Vögel sind in diesem ihrem Jugendkleide schon schwer von gleichalten der S. Sehr fehlerhaft sind die Abbildungen auf Taf. Taf. Abteilung des „Atlas zur Reise im nördlichen Afrika von E. dann drei Stück an den zoologischen Verein in Passau (s. ohne die Abbildung gesehen zu haben. Die jungen. Grieclienlaiul. aber leider wie immer zu klein. und zwar vor 1847 an den zoologisch raineralogischen Verein in Regensburg. endlich mehrfache Sendungen an Thienemann sen. daß bei P. S. auf das der Sylvia guttata wartete von Lindermayer Landbeck bestimmt versprochene Weibchen vergeblich! Bezüglich der verschiedenen Abbildungen von Pijrophthalma rüppelll wäre zu bemerken. planche 245.

Päßler u. daß man die Eier zuerst für solche von Acro- cephalus sclioenobaenus oder aquatic. melanocepfiala am selbst. bleibt mir nichts übrig. da sie ich aber die Maße der beiden abgebildeten durch einen tückischen Zufall nach durch- Abbildung Mäusen zum Opfer fielen. rüppclll handeln kann. daß Nest und Eier diesem Vogel gehören. 129: „Ob die (bei Thienemann abgebildeten) Eier wirklich von Sylvia EüppcUi stammen. zwei echte. stehen auch die Eier bezüglich ihrer nächsten. Färbung jenen von Die dunkle. Fig. Da aber hier Maß und Gewicht der richtigen. so daß ich mich genötigt sah. meines Wissens bisher noch abgebildeten Eier nicht fehlen dürfen.us halten möchte. von Krüper gesammelte Eier abbilden zu lassen. 18-7 als drei einzelne nicht Stücke . Eier und Vogel mit der Behauptung. der ich sie unter diesem Namen eingeauf Taf sendet habe. was in dem bekannten und nur Werke von Baedecker. ist auch für mich. S. sondern die der sämtlichen drei nur die Abljil- wiedergegebenen Stücke XXII lassen erkennen. aliein nirlit verdäeiitigen. 13 statt der zwei solche von Sylvia sylvia abgebildet. Brelim auf Tafel Seltsamerweise sind aber auch behafteten richtigen Eier nahm ich nicht widerlegen konnte. noch ein ungelöstes Rätsel.156 Oinis ein einziges Gelege von drei Stück dung des einen lialcaiiica.-I)latt 1859. so ich das für wahr an. Meine Jäger brachten ein Nest. So wie der Vogel P. daß es sich hier unmöglich um P. Beide Eier waren von Dr. olivenbraune Zeichnung bedeckt aber die Oberfläche so gleichmäßig und so dicht." mit wenigen Fehlern 51. aus der Umgebung von Smyrna im folgenden zu behandeln: 18-9 Br. zumal solche auch heute noch sehr vielen der größeren Eiersannnlungen fehlen. Dazu kommt dann noch das Selbstbekenntnis Lindermayers im Regensburger Korr. hielt er docli für eciit. und da das Nest und die Eier von den mir bisher bekannten und bestimmten abweichen. Krüper von Athen gesammelt worden und stammen von verschiedenen Ge- geführter bei Chasiä nördlich legen her. Zu meinem großen Leidwesen vermag Stücke hier nicht mehr anzugeben.

März. Sepkunft auf tember beobachtete. Parnaßgebiet nach Lord Lilford „ Dr. April 1897 Berg Ithome in Messenien G. zu haben. bei Athen schon am 6. mit einem echten Zugvogel zu tun. daß die An- Grund von 25jährigen Beobachtungen in Athen schon viel früher. 1861: 1. melanocephala haben wir es bei P. März. ist aber der Einzige. von Chr. „ „ „ „ „ 1867: 30..III. .. März. Erst 1850 lernte er diese Grasmücke als Brutvogel der Gärten von Athen kennen (handschriftliche Notiz). Attika (1874: 12. zu P.Juni 1898 Pyrophtluilma suhalpina Im Gegensatze reizendsten (Bon. Von Zante sah ich ein Belegstück in Athen in der Kollektion Mazziari. oft schon viel früher Ein solcher „Voi-liiufer" des eigentlichen Zuges wurde als der Haupttrupp erseheinen. Über das Vorkommen auf den Inseln wäre folgendes zu bemerken. nämlich in der Zeit vom 14. behauptet (vom Grafen von der Mühle wiederholt!). westlich von Naupaktos „ Tagsdarauf schon mehrere Lindermayer in „ „ 0. doch fehlen mir darüber nähere Aufzeichnungen. Tripolis in Arkadien 20. Ich erinnere mich bestimmt. daß einzelne Stücke. Maura (Levkas) . April. Als Ankunftszeiten sind festgehalten worden: 1857: 24. namentlich alte Männchen. März unseres Kalenders erfolge. April. während meines Aufenthaltes auf Korfu im Frühling diese Grasmücke in dem dichten immergrünen Strauchwerk der Hügel nach einem Regengusse gesehen 5. März. Juli 1895 157 Griechenland. einem der Bewohner der griechischen Macchienvegetation. welcher den Rückzug im August und das letzte Stück am 1.) — Wcißbärtiger Sängei'.. „ „ 1897: 28. suhalpina. ) Reiser den Sträuchern der Hügelkette nördlich von der Stadt. Leonis am März 1895 bei Daphni erlegt. bis 16. Leuchtturm auf Sta. mir vorliegender. Tatsache ist. März 1868 und ein anderer. „ „ 1866: 26. welcher seine Brutorte allerdings schon früh im Jahre wieder aufsucht. Krüper 1865: 26. Ganze Länge Flügel Schwanz Schnabel Tarsus mvi mm mm inm mm 144 69 64 12 21 149 70 63 11-5 21 147 67 60 12 20-5 148 69 66 12-5 21 151 70 65 12 21 bei 31. März.

besitze ich Maß und Gewicht von neun griechischen Eiern aus ebensovielen Gielegen: L. Gloger. die griechische daß Weißbart-Grasmücke infolge ihrer beträchtlicheren Größe von der westeuropäischen zu trennen sei. Östliche SSn^ei'srasmUeke. selten im Juni die meisten in der Umgebung von Chalki und ebenso auch Dickicht von Quereus Hex und coccifera. ebenso auch in dem mit Unterholz bewachsenen Teile des >livenwaldes bei Rlissolonghi. Bei 8 8 17 16 5 163 161 132 132 13-1 13-1 10 9 8 8 mm 125 mm 158 1 cg den neun. Mai 18'Jl ist. 12 3 13-2 13-6 133 9 9 Gew. Im westlichen Griechenland. doch annähernd ähnliche Eier von P. Santarius fand dort am 2. der Unterseite. Sämtliche Zeichnungen auf der Oberfläche sind nändich zu derben Klecksen vergrößert. subalpina mehrfach beobachtet und geschossen. April 1872 ein Fünfergelege fand. am folgenden Tage zwei vollzählige Gelege zu fünf Stück herbeigebracht. es dieser Sylvie zuzuschreiben. Brehm („Vogelfang". Am selben Tage wurden aus der großen Klissura auch schon ein. oft loctistella-arüg. subalplna aus der Herzegowina.) die Kunde über diefehlte es nicht Zwar äußerst dürftig an allgemeinen kurzen Bemerkungen über das mehr oder weniger häutige Vorkommen auf dem Festlande und den griechischen Inseln bei Naumann (1822). die Rotfäi'bung der Chr. .loa Ornis bak-anica. 229) ist der Meinung. der 18. — Sijlvia orpJiea Jei'doni (Blyth) (Siehe Tafel — III. ist ein von mir bei Missolonghi welches auf sehr altes Weibchen. genau untersuchtes. Eier. dem alten Originalstandorte Krüpers. 4. feinen Schalenflecken fehlen denselben ebensowenig wie jenen von Si/lvia sylvia. Besonders häufig war diese ziei-liche Grasmücke an der Lehne nördlich von Juritsa am Nordrande des großen Vrachorisees. 17-5 17-1 17 17 Er. Männchen zeigt. habe ich P. S. Zu Beginn der ornithologischen Erforschung des sen hervorragenden Singvogel Landes war und mangelhaft. so daß die Eier grob aschgrau und olivenbraun gefleckt erscheinen. woher die meisten der von ihm versendeten Eier stammen. aus verschiedenen Laudesteilen herrührenden griechischen P. Auch auf dem kleinen Evreokastron bei Faros wurde sie von Kr ü per festgestellt. doch waren hier weniger Paare sichtbar als vom Orpheus-'S'dugev. nur ein sehr abweichend gezeichnetes Gelege von fünf Stücken fand ich ( Krüper. und zwar im Strauchwerke der Schutthalden des Varassovo Ich sah daselbst am Ozya im hoch und des Zygos bei Aetolikon. ist stets sehr zart. L. Die Fleckung. wenigstens andeutungsweise. und benannte sie Curruca leucoiiogon ein Vorgang. welcher am 20. bei Dr. welcher sich gar nicht getraute. In der Umgebung von Athen fand ich sie als Bi'utvogel besonders bei Kepliissia und am Hyniettos. sub- alplna verschiedensten Alters und Geschlechtes. sei sie rötlich oder ins liraungraue ziehend. namentHch in den höheren Regionen. Ein noch früheres Datum gibt Krüper bekannt. am Interessant April 1897 gesammeltes. dem meines Wissens bislang noch niemand beigestimmt hat. das aber noch keine Eier enthielt. während der späteste Zeitpunkt für ein solches aus dem Parnaßgebietc. von wo er Eier erhielt. vei'mag ich keinen Unterschied von herzegowinischen Stücken wahrzunehmen. Mai 1894 ein fertiges Nest. Die grauen. Für Euböa verzeichnet sie Lindermayer und auf Naxos traf sie Kriiper nielit und auch brütend. Die Eier sind an ihrer Größe und gedrungenen Gestalt leicht zu erkennen.

Parnaß.ind ich die ersten Spuren vom Vorhandensein dieses Sängers. Da wir keinen Fußsteig dorthin kannten. der auch am 15. Sommers 1858 blieb ich ohne allen Aufschluß über jenen Sänger. Mai das erste Männchen erlegte. Am 17. welcher ich zum 29. war er nicht zu selten. hier nochmals im Wortlaute folgen zu lassen: „Am 9. (im Eierwerk). zwei Männchen zu sei. erlegte ich ein anderes Männchen und war so glücklich. 1855: „auf Euböa". den Gesang und war so Exemplar präparieren Während des Sommers 1860 hatte erlegen. „Am 21. Päßlcr Baedccker und in Brelims beobachtenden Autoren können durchaus nicht befriedigen. welches uns bekannt war. südlichen Teile der Insel Gothland bei Oeja lauschte. noch nicht scheuen Männchen glücklich. f Orn. Bei dem Dorfe Sotirianika. Mai 1857 „Während in dem in der hellen Mitternacht vom 28. wurde durch ein einmaliges Anblicken eines kleinen Vogels beseitigt.159 III. dessen Töne eben so lange in meinem )hre nachklingen werden wie „Tierleben". Unser mühsames Vorschreiten entzog uns dem Sänger. Meine jetzige Vermutung fiel auf Sylvia Eüppellii Tem. der Vogel des 1859 machte ich entkam jedesmal ungesehen. Krüper war es vorbehalten. hörte ich den Gesang von einer anderen Stelle. 276 279 niedergelegt wurden. Brelim.j Stunden von Missolungi in einer gebüschreichen Gegend in einem Ginsterbusche in Mannshöhe. Mein Begleiter wußte mir über den Konzertgeber keine Auskunft zu erteilen. Jouru. gerade die Ergebnisse der allein Fritscli in Grieelienland selbst — < die einer Nachtigall. Daß es eine Drosselart sein könnte. die in Gab. jedoch von keiner Nachtigall gesungen. Eüppellii derselbe Vogel „Am 3. April d. hörte ich am der soeben angekommenen. Wegen Einbruch der Nacht nahm ich nur Nest und Eier mit. drei Stunden von Kalamata. Mai 1858 f. S. die Ergebnisse seiner diesbezüglichen Wahrnehnuingen. M. da ich dem Orpheus kein Sängertalent zuschrieb. aus den benachbarten Gebüschen erschallte sein lauter. zwischen Velitsa und Dadi. Mai machte ich mit Dr. So erlegte Graf von der Mühle nur ein einziges Stück und erwähnte noch 1856 in der Sylvienmonographie. endlich gelang es mir. u. stiegen wir die Vorberge hinauf und kamen dabei in dichtes Gebüsch. um an einem Felsen die Nester der Hirundo rufula zu finden. Ein lauter Gesang bewegt mich zum Stillstehen und Zuhören: Nachtigallentöne waren es zum Teile. welche ich nach Deutschland mitbrachte. hoch oben in einem wilden Birnbäume ein Nest mit fünf Eiern zu entdecken. aufmerksam. Griechenlaiifl. Das vorsichtige Weibchen entfloh mehrmals vom Neste so zeitlich. Vom Männchen vernahm ich keinen Laut. im südlichen Teile des Peloponnes oftmals Gelegenheit. Diibois. welche ich für wollte. an eben jenem Felsen nähere Bekanntschaft mit demselben Vogel. harte Knarrtöne eines Rohrsängers und hell flötender Gesang der Drossel folgten durcheinander. bei jeder Exkursion hörte ich seinen Gesang und machte meinen Begleiter. so daß sie am besten gar nicht berücksichtigt werden (als Beispiel. es befand sich ^/. 1859: „auf den Inseln gar nicht''). daß ich es nicht erlegen konnte. nämlich ein Nest mit fünf Eiern. den Sänger in einem Gebüsche zu überraschen und seine schwarze Kopfplatte zu sehen. daß sie in Griechenland nur einzeln und wahrscheinlich nur durchziehend bemerkt wurde. 1801. schöner Gesang. Erst Dr. ich . über Lebensweise und Verbreitung in Griechenland wahrend seiner vielen Reisen Klarheit zu schaffen. d.. von denen ich das dieses Sängers beste allein es ging auf der Fußtour zugrunde. Im Sommer 1859 bekam ich am Parnaß wieder Eier von orphea^ ohne zu ahnen. und es scheint mir von Wert. sobald ich mich der Stelle näherte. Die Aneaben Lindermayers sind durchwegs gänzlich falsch. Nieder eine Exkursion. Herrn Seh rader. Sylvia philomela. daß meine eingebildete S. diesen Vogel zu beobachten. es blieben mir jetzt keine anderen Vögel als die große Anzahl der Sylvien übrig zur Vermutung. J. S.

ist es wirklich orphea. O. die nach dem Innern nicht erblicken. Während des Gesanges kann man diesem Sänger am leichtesten nahe kommen. es wurde auch meine ]5eute. galactodes nicht verachte. ist er einmal aufgescheucht. „Das Weibchen scheint allein das Brutgeschäft zu übernehmen. jetzt das lockende und klagende Männelien von Baum zu Baum fliegen zu sehen. Wie Seebohm ') l)etont. während welchem das Männchen nicht in der Nähe. sie den Dörfern brütet.') daß sie in der Nähe der Häuser. was Herr Schrader durchaus nicht zugeben wollte. orphea. am 19. flie der S. welches wir dem schönen Sänger zugehörig erkannten. Dies ist natüilit-li von Dresser verAnkömmlingen der den dessen Erfahrungen teilweise schon wurden. d. Beides ist recht verschieden je nach der Höhenlage des gewählten Sorameraufenthaltsortes. todes sich sicher. wie das auch meine eigenen Beobachtungen bestätigen. Rei. mitten in leicht Ob Zweigen der Bäume. In Sotiriauika meiner Wohnung. das Weibchen. Die Nester sind ziemlich dickwandig und nicht so lose zusammengelegt wie die der anderen Sylvien. schoß ich das abgeflogene Weibchen. obgleich ich das melancliolische Stimmennachbilden der S. so lang oder länger auf derselben eine Viertelstunde beweglichen Sylvien In solcher betrachtender Ruhe — trifft mit Ausnahme der S. welche ich. am in seine den einem der höheren Zweige eines Olivenoder Birnbaumes. M. Nach meinen bisherigen Beobachtungen baut S. den Eiern nach zu urteilen. für 8. man muß jedoch jedesmal nach Beendigung des Gesanges stillstehen. 07-phea auffälliger Weise. Später schoß und zerschoß ich noch einige Männchen und Weibchen. Glavibt er Stelle. d. den ersten . nachmittags besuchte ich wiederum dieselbe Gegend und war nicht wenig überrascht.IbO Ornis balcanica. orphea hielt." Durch Krüper erfahren wir auch Näheres betreffs Ankunft und Abzug von selten an. sowie deren Legezeit. man behauptet wie in den Spitzen der Büsche und auf den Mauer. der dort sein Nest angelegt hatte. ich sah dann gewöhnlich nur den Ruhestörer. orphea hielt. und 18. im Gebiete. am 18. Mal geschossenen Weibchens ließ sich am 17. angestellt habe. schwankt aber auch an einer und derselben Ortlichkeit in geradezu S. so daß ich vermutete.ser.und Baumlöchern ihr Nest anlegt. Ich muß ge- daß kein Gesang der griechischen Vögel mich so sehr anspricht wie der von S. Herrn Schrader wollte es mehrmals nicht gelingen. M. gehört diese Grasmücke zu öffentlicht niemals iev Fall. orphea Ende April sein Nest stehen. sondern in bedeutender Entfernung Liebeslieder singt. so Verwandten. später erlegte ich des Nestes hin feiner werden und dort mit Pflanzenwolle gemischt sind. weiß ich nicht. galac- man den Orpheus wohl nur ist er ebenso flüchtig und unruhig als seine Das Männchen des am 18. nicht sondern versteckt. die ich hier kürzlich mit dem Lindermayer Leibarzt Dr. orphea. Die Eier sind bekannt und untereinander selten abweichend. die auf einem steilen Felsen am Bache lag. eine Katze zwischen dichten. so liebsten saß es auf sitzt er was ihn vor den anderen — auszeichnet. Nach den Untersuchungen. Die drei mir vorliegenden Nester sind gleich groß und aus denselben Materialien gebaut: die äußere Seite besteht aus verschiedenen groben Pflanzenstengeln. wurde ich durch den Angstruf einer Sylvia zum Ausschauen genötigt. davon mehrmals in will sichtbar auch ich in ein Beispiel anführen. Am vom Neste Taygetos habe ich das Männchen nicht oder nur selten Gebüschen singen gehört. undui-chdringlichen Cactos-Büschen umher- und schleichen konnte die Flucht ich anfangs den Vogel. daß ich es am ersten Tage über eine Viertelstunde vom Neste entfernt erlegt hätte. ergreifen: das Paar S. im Abfliegen zu erlegen. hat. welches schon lange gebrütet hatte. Mai nirgends hören.

sie in der ersten Hälfte April erscheint. . .III. . Sommei' über verweilenden Brutvügcl. . da Krüper vermerkte die Ankunft: Akarnauien im Parnaßgebiet in 161 Griechenlancl. .

smiXc\s. daß es sich dann bezüglich des östlichen Vogels nur um die Form jerdoni (Blyth) handeln könne. im Ölwalde bei Potamia. daß sie. dahinlief und sich überhaupt wie wahnsinnig gebärdete. Was die systematische Stellung dieses Vogels anbelangt. selbst schon längst die feste Meinung hegte. so muß ich bemerken. 1904. daß es zwei gut unterscheidbare Formen. Diese Ansicht äußerte ich unumwunden den Herren Kollibay und Dresser bei ihrem Aufenthalte in Sarajevo im April. f. daß aucii die dalmatinischen Ov^j/iew-s-Sänger zu jerdoni gehören und dasjenige. Endlich trachtete in der Maina. deren Vorkommen von Palästina bis Indien festgestellt Kollibay hat nun ebenfalls im Journ. am 17. S. welche durch Gesamtgröße. beziehungsweise Juni 1902. sondern auch durch das Vergleichen der Eier aus den genannten Ländern. S. besitzt solche auch für griechische. Juni 1898 eine mich von ilu-em flugunfähigen. . 424). nämlich eine westliche und eine östliche. Schnabel und Färbung der Unterseite sich genügend von spanifutterbringende Orpheus-Gra. sei.e schen unterscheiden. ähnlich wie dies bei den Hühnern vorkommt. daß ich nicht nur infolge der äußerst zutreft'enden Kennzeichnung der Eier griechischer und westeuropäischer Herkunft durch Baldamus („Naumannia" III. geben müsse. Orn. Herr Dresser meinte sogleich.162 Ürnis baleanica. auf dem Boden hockenden Jungen dadurch fortzulocken. was für die dalmatinischen Vertreter Geltung hat. dabei stark klagend. auf der glatten Bodenfläche mit gesenkten Flügeln. 115 sich dahin entschieden.

Griechenland. 14 einzelne Eier aus je einem Gelege: 163 .III.

während eines des Universitätsmuseums daselbst vom Taygetos (September) stammt und vom selben Gebirge ein Paar Hieraus geht aber weiters liervor. Veluchi für das in 1861 ein Gelege von drei Eiern Athen. so ist dies ganz richtig. ein zweites mit vier Stück im am am welches mir vorliegt und aus drei Stücken Über die Zeit des Herbstdurchzuges ist nichts bekannt.164 Ornis balcanica. daß sowohl die im Museum zu Athen befindlichen Stücke. Wenn Graf von der Mühle bemerkt: „Scheint. mit äußerst zartem Schnabel. als auch ein vorliegendes Männchen. neue Sylvia. et Brehm. August 1860 geschossen und Lord Lilford erlegte die einzige von ihm überhaupt wahrgenommene auf Korfu im September 1857. nur sehr vereinzelt zu überwintern". Mai 1888. 228 diese Angabe auf das richtige Maß zurückgeführt und dem griechischen Vogel auch ein Name beigelegt: . August 1895 nächst („Urn. Bezüglich des Unterschiedes der dortigen S. anfangs oder sogar erst Mitte Mai. April 1866 am Parnaß und ein drittes. S. Strimmeneas am 24. Zehn Stücke der hiesigen Sammlung wurden zwischen dem 27. Krüper und dieser bezeichnet Ende März als Baron Schilling traf bei Patras am März 1899 die erste. April. wenn überhaupt.C'urruca ohscura Linderm. L. daß ich eine unserem Müllerchen ähnlich. eilen nach der Ankunft im Frühling sogleich nach ihren Brutplätzen ins Bereich der Nadelhölzer in den Zeit ihres Eintreffens. an das Britische Museum in London gelangte. besteht. S. Nur zwei Männchen meiner dem Balgserie zeigen den hübschen Übergang der braunen zur schwarzen Kopfplatte. Dr. aber halb so groß aus Griechenland erhalten habe.) — Z. Briefe". durch Merlin sen. kleiner als die deutsche Zaungrasmücke. welche sich in Griechenland fortpflanzen. Graf von der Mühle und Erhard traten sie einzeln am Herbstzuge auf dem Peloponnes und auf den Kykladen. F. woselbst '24. Homeycr vom 25. eigentlich Curruca.aungrasiuüeke. wie Krüper sammelte Museum der Universität 30." Tatsache ist nun. daß die Bemerkung in Brclims „Tierlebeu": „erscheint in Griechenland nur auf dem Zuge". höheren Gebirgen. wenn die Feigen reif werden. September und 25. daß tatsächlich nur wenige Paare über den Sommer dort verweilen. zu legen beginnen. curruca von der mitteleuropäischen Brehm in einem Briefe an E. wenn ich Ihnen sage. Februar in der Umgebung von Athen gesammelt. atricapilla Ende Juli und August. In Größe und Tracht gleichen die griechischen Vögel vollkommen jenen aus übrigen Europa. welches St. . ebendaselbst am 20. Die wenigen Paare. muß ich annehmen. 66): „Es wird Sie interessieren." Später wird von Brehm im „Vogelfang". kleine Lindermayer dagegen auch am Viel häufiger beobachtete sie FrUhjahrsdurchzuge. Nach Krüper stellt sich S.. abgeändert werden sollte. September 1847 erwähnt Chr. Sylvia curruca (L. sie Ende Jahre 1873. in Mengen auf den Feigenbäumen ein (von Heldreich kopiert!) und in den Wintermonaten sieht man sie zahlreich in den dichtbelaubten Pfefferbäumen in Athen umherzanken. denn ein solches Vorkommnis ist drei bisher nicht bekannt geworden. Niemals und nirgends habe ich während meines Aufenthaltes in Griechenland diese Grasmücke beobachten können und da sie sich während der Brutzeit bekanntlich leicht durch ihren eintönigen Gesang verrät. doch wurde eine von den im Athener Museum aufbewahrten Zaungrasmücken am Taygetos am 18.

Ein einziges unter einer großen Zahl in Attika. 17-9 X 12-7 mm Sylvia cinerea Lath. und zwar als Zug. Krüper. erfahren wir nur von Lindermayer in seiner letzten Arbeit und von Krüper Bemerkenswerteres über diesen Vogel. Maße vom Vogel und den Eiern im um die es sich nur Durchschnitt: Ganze Länge: 127 mm. am Parnaß Ag-oriani typisciie Vögel. Nach dem ersteren kommt S. So vermerkte sie auch im September und Oktober daselbst beobachtet. fand Krüper am 29. Bemerkung Auch die Ver- „Monogr.als die liches Farbenspiel. allen in Maße bezeugen. X allbekannten die sämtlichen Farbentöne außer- Grundfarbe etwas dunkler grauen Schalenflecke — als gewöhn- ein wahi-haft süd- . „ 1874 „ Attika „ 1. und einsandte. im ganzen Lande eine sehr häufige Erscheinung. und zwar wurde die erste von ihm beobachtet: später irgend am 3. Flügel: 62 mm. ordentlich grell gehalten zeigt. welches die ülbraunen Ober. Ansicht nach müßte aber zur Aufstellung einer klimatischen Abart. daß er diesen überall häufigen Sommervogel mit irgend einer anderen Sylvie verwechselt haben muß. im Parnaß und Peloponnes gesammelter.). und zwar gar nicht häufig gesehen zu haben. wo er sie vielfach brütend fand und zahlreiche Eier versendete. „ 1897 „ Akarnanien (Vrachorisee) von Führer. lich und ebenso 14-4 und zwar ist die mm bei 11 — ^12 cg Gewicht. Sylvia gegen Ende März in Attika und auf Euböa ziemlich häufig an. liche Angaben über diese so leicht zu beobachtende Grasmücke macht. Auf maßen Sie durchschnittlich 17-7 eiue Beschreibung der nur eines Geleges (Parnaß. woraus hervorgeht. handeln kann. Die Ankunft erfolgt zusammen mit mehreren anderen Sängerarten Ende März. Schwanz: 53 mm. warum ein Teil der über (Iriechenland schreibenden Ornithologen sie gänzhch mit Stillschweigen übergeht oder sehr unzulängSie ist Brutvogel. Eier kann ich verzichten und erwähne Juni 1892). Abgesehen von v. der europ. Graf von der Mühle behauptet. muß ich ausschließlich ihm überlassen. Heldreich. denn eine derartige Beobachtung hat weder früher noch antwortiing für die in seiner jemand gemacht. Sylvien". — Borngrasmückc. Tarsus: 17 mm. Schnabel: 8 mm. Frühling.III. erlegte wie dies die 165 Grieohpnland. Nach Druramond brütet und wurde gelegentlich Jameson für Kythera bloß im und Lord Lilford kommt sie nach Korfu anfangs April. Sijlviti sijlviu (L.und Es ist daher schwer begreiflich. Auch Teilen schwächer erscheint als Meiner die Eier sind etwas kleiner. Gleich häufig nennt sie Dr. der Wiederholungen bringt. April 1866. alle anderen im Mai und selbst noch in der ersten Gel^e Hälfte Juni. sie nur auf dem Durchzuge im Herbste. 11. daß die Dorngrasmücke in nicht unbeträchtlicher Zahl in Griechenland überwintert. vorerst mehr Materiale abgewartet werden. und zwar sowohl in den Ebenen als auch im Gebirge. verweilt über den Sommer. brütet in etwas höher gelegenen Gegenden und zieht in September wieder fort. Die Brutzeit der Dorngrasmücke fällt in Griechenland ziemlich spät. April 1860 in Akarnanien „ 12.

ebenso endlich am Fuße des Ithomeberges in Messenien. wie dies sieben Belegstücke von dort bezeugen. mitten im Surapfsee Mustos. daß sie große Meinungsverschie- nicht einmal auf dem Zuge in dagegen Lindermayer zuversichtlich. Das Brustgefieder der griechischen Dorngrasmücke hat ebensoviele Abstufungen des Kosarötlichen als in nördlicheren Gegenden aufzuweisen. Er beobachtete sie im August sehr häufig auf den Feigen. Velestino. Wuliasmeni zusammen mit Pyrophthalma ynelanocephala im Gebüsch von iMittelgriechenland: Hänge im mittleren Mornostale und der Kiona. in großer Menge im Ufergebüsch der Lagune Murid bei Pyrgos und im Walde Kapcllis bei Lala. Sylvia hortensis Über das Vorkommen denheit. in etwa 1800 m Höhe auf Gegend (14. eben flügger Vogel eine ganz merkFärbung der Kehle. dann im Olivenwalde bei Aetolikon und sehr häufig im Gebüsch an den Vi'achoriseen. so tember 1894 ich ihn anfänglich bereits rostigen für ein Junges von P.lob Oi'nis balcaniea. Beeilst. atricapilla. sylvia. denn Krüpers langjährige Beobachtungen. weniger auf der Vraehiona. daß S. hier am 26. heißen Terebinthen!). in fast kahler Attika: Bei Fistacia lentiscus. dem Rücken der Insel und hier Peloponnes: Astros. hortensis in Griechenland nur ein Passatvogel ist. Endauf Naxos. Seplich besitzt ein würdige daß — — ein sehr spätes Datum aus der Umgebung von Athen zeigt. daß sie einerseits in den wasserreichen Gärten der nördlichen Landesteile und Euböas überwintere und andererseits sogar Stand. der Brust und Bauchseiten. Beides ist falsch. Besonders lebhaft rostig auf der Oberseite ist das Exemplar von der Kiona. wo ich während der Monate April und Mai die Dorngrasmücke mehr oder minder häutig beob- achtet habe. Sep- . welchen ich durchaus beipflichten muß. Korfu: Überall ziemlich häufig und Brutvogel. Schließlich möchte ich aber doch noch jene Ortlichkeiten aufzählen. nämlich rußgraubraun. Strophaden: und zwar auf beiden Inseln noch Mitte Mai auf dem Durchzuge recht häufig. Akarnanien: Sowohl im Gebüsch der Küste als im Sumpfwalde nahe der Phidarismündung. bei Chalki erbeuteter. daselbst auch am 25.und Terpentinbäumen (soll wohl richtig Griechenland erscheine. Hieraus ist ersichtlich. der nirgends brütet und schwerlich überwintert wie S. bei Tripohs. April 1894 nesttragend. Zante: Am Fuße des Skopos. melanocephala hielt. daß sie gleichmäßig über alle Laudesteile verbreitet ist. stellen fest. dieser Art herrschte ursprünglich Während Thienemann die wissen wollte. die meisten um Braganiotika. wahrscheinlich noch Thessalien: In und um am Zuge. während die meiste Rostfarbe im Flügel ein Durchzügler vom 27. doch verraten Kanten der Schwungfedern deutlich die Zugehörigkeit zu 8. — (xarteiigrasmüeke.und Brutvogel an bebuschten Mühlbüchen Attikas und der Gegend von Livadhia (Parnaß) sei. Nördliche Sporaden: Jura. als auch am Abhänge des Varassovo. behauptete doch befindet sich im Athener Museum ein noch am 26. und Mcsongi. Juli 1894. Juli 1894). im Steineichenwalde auf ohne Zweifel auch brütend.

über deren ausschiießhche Fruchtnahrung er von dem Vogelfänger belehrt wurde." Das Museum in Athen besitzt Stücke aus der Winterszeit von Attika und drei von Zante. Griechenland. Aus all dem geht hervor. und zwar bef:inden sich ihrer ziemlich viele unter den Opfern auf den Strophaden Mitte Mai 1898 und auch noch kümmerlich lebende gab es am 14. am tembci. Mai an den Gebüschrändern der größeren. Die Auffassung Heldreich. daß die Heckenbraunelle in Griechenland bloß überwintert. Krüper am 25. Ob Jameson unter Sylvia vulgaris im Frühling auf Kythera die Gartengrasmücke meinte. läßt. S. November 1896 bei Karnalia am Karlasee in Thessalien. Februar 1881 auf den Blättern einer Opuntia. Dezember zwei Stücke beim Monastir Angelokastron beobachtete. 1899. Tschusi-Schmidhoffen Breliiu — SüdHclie Alpcnbraniielle. Über das Erscheinen auf den griechischen Inseln ist wenig bekannt. denn ich habe die Heckenwo sie nach Lord Lilford im Winter sehr häufig ist. Marshall S. herberge bezeichnet treffend Lindermayer: „Sie bewohnt die bebuschten Vorberge. wo Dr. Monatsber. braunelle bloß auf Korfu. welche mit Brombeergesträuchern bewachsen sind. 1(37 Taygetos erbeutetes Stück. so häutige (Lindner.III. Monatschrift XXIV. 74) einst daselbst im Herbste eine Anzahl getöteter und zum Verspeisen bestimmter Gartengrasmücken. Auch hierin zeigt sich deutlich der italienische Einfluß betreffs Vogelfanges auf Korfu. geschossen von St. welche Ihre Aufenthaltsorte in der Winteroffenbar hier im Süden den Winter zubrachten. desselben Monates im Gesträuch am Rande der Lagune von Korissia. von Leonis am 17. und 13. irgendwelche Abweichungen von Stücken aus Mitteleuropa. von Mazziari in den Vierzigerjahren eingesendet. Dezember 1894 im Gebirge von Skaramanga in Attika zustande gebracht. Mir ist S. und ein Männchen. daß er die dort Dagegen sah Professor W. wo sich ja gerade ihre Brutheimat befindet. 5". Accentor inodularis (L. und am 20. daß sie ebenfalls im Frühling sich auf Korfu zeige. Mai 1894 bei Kephissia und am Hange des Hymettos sammelten. Schließlich liegen noch zwei Beobachtungen aus Akarnanien vor. Außer einem am erstgenannten Orte erbeuteten Weibchen liegen mir noch ein zweites ^^'eibchen.) — Heekciibrainiolle. hortensis in Griechenland dagegen nur im Mai auf dem Zuge begegnet. Strimmeneas am 18. Accentor (alpinus) collaris sithalpinus v. 1-31) darauf gemacht. A. Jänner 1897 im Strauchwerke der Hänge an der Bucht von Govino. aufmerksam graue Färbung hat (Orn. in sylvia überhaupt unerwähnt Orn. Es sind in Tracht und Große mit den mitteleuropäischen übereinstimmende Vögel. selbst beobachtet. indem sie sich nach Krüper hier etwa von Oktober und November bis Februar und März aufhält. welches Knotek und ich am 11. 1901. Krüpers wird später aucli Brehm und Seebohm. aus denen Wasserrisse hervorquellen. doch ist es verdächtig. Dezember 1898 ein Stück und am 20. Jänner 1861 zwei Stücke im Olivenwalde bei Aetolikon verfolgte und Baron Schilline: am 18. Auf Zante beobachtete auch Kronprinz Rudolf eine Heckenbraunelle am Fuße des Skopos am 14. Diese Gartengrasmücken von den Strophaden zeigen ebensowenig als ein Pärchen. bleibt zweifelhaft und wenn Sperling angibt. Meine eigenen Beobachtungen sind recht spärlich. Mai auf der kleineren Insel. und zwar am 18. so wilre dies allerdings möglich. vor. eine einzelne am 17. daß die Alpenbraunellen der Balkanhalbinsel sich durch die . wo es viele gab.1860 geteilt von v.

und zwar besonders an den steil abstürzenden Wänden und im obersten Schuttkar dieses Gebirges hier nahm zusammen mit anderen hochalpinen Vogelarten fest. Dies Kämme trifft nun selbstverständlich auch für Griechenland zu. nennt aber dabei keine genauere Örtiichkeit. Mühle Zuerst erhielt Graf von der am obachtete die Art ein Stück vom Veluchi zugeschickt Ich will gleich an dieser Stelle Taygetos. daß die Alpenbraunelle in der Hochregion dieses Gebirges die häufigste und eigentümlichste Erscheinung der dortigen Vogelwelt ist. hingegen war St. Strimmeneas so glücklich. die Futter suchten. Juli stellte ich dann diese Vögel allenthalben in den Hochlagen der Vardusia (Korax).168 Oinis balcanica. höheren Gebirgszüge von Chr. woselbst der Vogel die der höchsten Gebirge bewohnt. Von ich ebenfalls zwei Stücke mit. in den . Einen ihrer Winteraufenthaltsorte gebirge in Akarnanien. hinzufügen. der ganzen Oberseite und der Kopfpartie. kommt jedoch wohl nie bis in die Ebene. Am 15.und Brutvögeln. Graf von der Mühle und Krüper. eifrig Wahrscheinlich bewohnt der Vogel auch die vom Chelmos ein Peloponues. dort ein Exemplar zu erbeuten. wird die Alpenbraunelle gezwungen." auch ich kennen. doch liegt mir bloß anderen. ohne brilunlicheu Anflug. Gebirgen der nördlichen Landcsteilo sowie auch Euböas zählt Lindermayer Accentoi. Serbiens und Bulgariens. von jenen der Alpen unterscheiden. Juni 1898 erlegte ich mit meinen Begleitern an den Schneefeldern unweit Hag. Oberhalb Arachova am Parnaß traf ich sie öfters an.). nämlich das Varassovodiese Vögel im Laufe des Februar an den tiefer hier und da gesehen und am 16. und daß beich bestätigen kann. daß der Zaunkönig allenthalben in ganz Griechenland (inklusive Euböa) Standvogel ist. den Geröllhalden der obersten Gebirgsteile ziemlich viele Paare mit flüggen Jungen. Lconis am 30. Troyloilytes 2)(irviilus Koch — Zaniiköuig. Krüper bemerkt ausdrücklich: die Brutzeit dürfte erst Ende Mai oder im Juni beginnen. Eine einzelne wurde geschossen. Wir erfahren durch Lindermayer. Am 15. Man nennt sie am Parnaß Die Anwesenheit den Schneevogel. indes liegen noch keine direkten Beobachtungen vor! Über das Vorkommen gaben den Gebirgen Mittelgriechenlands kann ich einige An- in liefern. Elias drei alte Vögel. im Parnaß berührt Krüper: „Wenn die Gebirge ganz mit Schnee bedeckt sind. Troglodytes troglodytes (L. Februar davon einem Dutzend Stücken beobachtet. Am 18. aber nur einmal bei dem tiefer liegenden Delphi.coUaris zu den Stand. blieb aber leider auf einem unersteiglichen Felsabsatz liegen. etwas tiefer herunterzugehen. wo die von ihm erwähnten In den Nester mit Eiern und Jungen gefunden wurden und wohin diese Kostbarkeiten gekom- men sind. Juli 1894 flog eine Alpenbraunello von der schön erhaltenen Gipfelpyramide Kammvvanderung zwei zur Aber auch beim Abstieg gegen Dremisa am folgenden Tage gewahrten wir in der Kiona (2512 m) ab und später fielen uns während der Beute. Hier wurden gelegenen Felspartien nächst Kryoneri selbst von Santarius sogar ein Flug Zweifeüos reicht die Verbreitung lernte dieser Braunelle von Griechenland geschlossen nordwärts bis zu den Gebirgen Bosniens. des Mai 1899 erbeuteter ganz junger Vogel vor. Ebenso ist es leider unbekannt geblieben.

aber leeres Nest. behauptet aber. der im Parnaß eine beträchtliche Anzahl von Gelegen sammelte. Die Vögel trieben sich in den Weiden und Tamarisken herum und es gelang mir ohne Mühe. 28. An dem letzteren Orte fand St. Juni 1891. Schade. Juli 1894). Juni 1892 usw. Lindermayer war der erste. und 18. und zwar an toten Armen des Phidaris bei Bochori 1897 die Ankunft einer ziemlichen Anzahl am 25. was der ausdrücklich bestätigt wurde. da der Zaunkönig meiner Ansicht nach im Norden der Insel und in den höheren Lagen sehr wohl Standvogel sein kann. daß Griechenland eher in den Ländern an der unteren Donau der Fall. Ich beobachtete dort. Dies hat schon 1860 Simpson behauptet und 1898 fand Herr Soustas bei Missolonghi ein schönes. Mai 1896 (Gel. „Tierleben" heißt. Mai 1888 (Gel. Ich sah ihn ebenso Avie Lord Lilford hier wie auf Petalä ausschließlich im Winter. Sonuini hielt ihn seinerzeit Egypten irrtümlich für einen Zugvogel. Euböas und des Peloponnes zu wiederholten Malen. weil er dann die Ebenen und die Garten der Städte und Dörfer bewohnt. 169 Griechenland. denn das wenn ist es in (L. Sie gleichen den bosnischen Vögeln vollkommen. sei. aber Dresser fand nach vergleichenden Messungen. daß er keine näheren Ortsangaben macht. Doch wurde sie in dem zuletzt genannten Gebiete in neuerer Zeit nicht wiedergefunden. Strimmencas am 16. 6 Stück). und zwar vielfiich im Strauchwerke bei Govino sowie auch im Wacholderwäldchen auf der Düne von Korissia. daß die griechischen Vertreter kleiner sind als englische. Juni 1898) sowie auch in den höchstgelegenen Waldbeständen des Taygetos kennen lernte. wenigstens ist dies Die sieben Zaunkönige des hiesigen Landesmuseums stammen außer von den angegebenen Orten vom Hymettos (Herbstvögel) und vom Phaleron. Erhard dagegen zählt Troglodytes wenigstens für die hohen Lagen von zu den Standvögeln Naxos durch Krüper Kykladen. 6 Stück). daß Jahr verbleibt. welches er nach Athen brachte.III. Überwinternde Zaunkönige beobachtete ich auch am Fuße Phidaris und in Akarnanien im Gebüsch des Varassovo bei Kryoneri. Waldungen Mittelgriechenlands sowie in den anderen höheren Gebirgen brütet und im Winter häufiger gesehen wird. Maura) und von Zante befindet sich ein Stück in der Kollektion Mazziari. März. ein Pärchen zu erlegen. 10. 4. Später fand er sowohl als auch Graf von der Mühle diese Meise am genannten Orte wie in anderen Sümpfen Mittelgriechenlands.) — Beutelmeise. in den Schluchten der Xerovuniberge in Lakonien (9. Aegithalus pendnlimis Wenngleich so ist ihre doch zu Heimat die Beutelmeise stellenweise viel gesagt. welcher ihr Vorkommen zunächst durcii Auffindung eines leeren Nestes am Likerisee nördlich von Theben feststellte. Juni 1898 ein Nest mit eben flügge gewordenen Jungen. der über die griechischen Inseln nach eilt. während ich ihn am am Brutplatze in den waldigen Vorbergen der Kiona (14. den Aufzeichnungen Krüpers zu entnehmen. er beobachtete ihn auf das ganze daselbst Kapitän Sperling erwähnt ihn als ziemlich zahlreich auf Levkas (Sta. November 1894. Der Beginn der Brutzeit scheint ziemlichen Schwankungen unterworfen zu sein. und zwar an folgenden Tagen: 3. im Gebiete zu finden Brehms ist und auch brütet. . Drummond Korfu nicht sehr häutig. In Akarnanien dagegen scheint sie an geeigneten Orten alljährlich zu nisten. erlegt von Leonis am 10.

Mitteilung jetzt Eierchen wurden für Mai bis 3.) — IJartiiioise. I*anurus hiarmicKs Bis vor (L. Die außerordentlich Gegend des Kopaissees nach leicht in bedeutende Anzahl von Eiern. legte und einsandte. pendulinus überein. unausgefärbtes Männchen in Megali vrysis bei Lamia erJedenfalls hat ein andei'cs Männchen. Strimmeneas. Krüper gänzlich Krüper Juni gesammelt. Im Osten des Landes beobachtete und erlegte 8t. und ebenso unrichtig ist die Heimat sei. Den Beweis hierfür lieferte ebenfalls St. Krüper seit vielen Jahren und zuletzt noch 1898. bewohnt sie aber zur Zeit der Fortpflanzung die ganze Gegend des Von hier erhielt Dr.1 6-5 6-5 6-5 Gew. Die Genannten erbeuteten nämlich in der Zeit vom 21. in ver- der Maße und Gewicht von sechs Stück aus ebensovielen Gelegen: L. indem er am 6. eine den Sumpfstellen im Parnaßtale. Jänner 1903 ein noch nicht einjähriges. daß Griechenland ihre Schließlich rechnete sie v. gesetzten Jagden und Sammelreisen in Thessalien Licht in durch die ihre lange fort- Sache gebracht zu haben. daß die Boutclmeisc nicht nur in die ersten eines mir Klcinasien. Februar 1896 erbeutet hatte. kurzem war man über Vorkommen und Verbreitung dieser prächtigen dem in Frage kommenden Gebiete noch sehr im Unklaren. 174 17-3 16-3 16 15-8 15-2 Br. Bei Lamia ist die Meise übrigens auch Brutvogel. Am zahlreichsten. 10-3 10-5 10-3 1(M lÖ^ 10. Gelege bekam. bei Burbulithra und Volo 25 tadellose Exemplare der Bartmeise. befindliche Nester bezeugen. welches Datum auch die Etikette von dort vorliegenden alten Männchens trägt. woher Dr. . am 17. Den Gebrüdern Strimmeneas gebührt das Verdienst. wovon ein Paar nach Athen gelangte und ich für das hiesige Museum zwei 14. ohne eine bestimmte Ortlichkeit namhaft zu machen. Kopa'issees. 7 6 ww mm 5-5 cg Mit Bezug auf Größe und Färbung stimmen die griechischen Vertreter vollständig mit solchen aus Ungarn und dem Norden der Balkanhalbinscl. Seither wurde sie nur noch von Seebohm für das Gebiet als sehr selten bezeichnet und von Krüper überhaupt für sozusagen verschollen Meise in erklärt. Strimmeneas bei Volo am 20. Beutelmeise von dessen mündlicher zerbrechlichen der Zeit vom 18. folglich mit der typi- schen Ae. ebenfalls daselbst übersondern auch einigen in besonders geschützten wintert. und Lindermayer kannte sie als Seltenheit der Sümpfe Euböas und Nordgriechenlands. Heldreich fälschlich zu den seltenen Standvögeln Angabe in Brehms „Tierleben". Gänzlich neu ist aber die Tatsache.17Ü Ornis bali'iiiiica. Dezember 1895 bis zum März 1896 am Karlasee. Graf von der Mühle bemerkte sie öfters auf dem Peloponnes und in Mittelgriechenland im Spätherbste am Bande von Rohrwäldern. welches schon früher St. Sümpfen Griechenlands überwintert. Paare auswählen konnte. schwunden. wie zwei im Besitze Herrn Merlins jun. obwohl nicht in dem Maße wie ehedem. vStrimmencas 1896 März in der Umgebung von Volo. trotz aller Dagegen noch der ist 1873 riesigen die Trockenlegungsarljeiten.

gerade in jener Gegend niemals. erstens. welcher brütet und im Winter ziemlich häufig angetroffen wird. weil aus gewissen Teilen Griechenlands nur sehr spärliches Material dort gesammelter Bälge nach dem übrigen Europa gelangte. daß Dr. wornach dieser außerordentlich scharf und gewissenhaft beobachtende deutsche Forstmann in der Um- Nach den älteren Autoren A. über- Derselbe bezeichnet (1875) die Schwanzmeise als Standvogel. vol. vorfindet. Wciliköpfige und makedonische kSchwanzmelse. die einzelnen Formen der Schwanzmeise gerade im Gebiete von Griechenland auseinanderzuhalten. und 1892 beschrieben Salvador! und Dresser im Bull. Er fügt bei. weil bis vor etwa zwanzig Jahren zwischen ihnen überhaupt kein Unterschied gemacht wurde. gebung seines vorübergehenden Asyls. Größe und Färbung der griechischen Vertreter erscheint sind vollständig typisch. am 29. November 1898 fünf makedonische. daß diese nach Osten über Italien nicht hinausgeht. B. XV eine neue Schwanzmeise als ÄcreduJa macedonica auf Grund eines Belegstückes." aber abweichend . Krüper (1858 oder Später lernte sie als einen 1859) ihre Eier in Akarnanien auffand.) u. p. gänzlich zu streichen. Vielleicht erscheint diese dort nur im Winter. welches beginnen dürfte.III. wenn durchaus nicht der Fall und ich wäre genötigt. da ') ist Krüper beigesetzt: „Die wird auch in Brehms „Tierleben" bezüglich Schwanzmeise gehört schon in Griechenlands zitiert. trotz der größten Aufmerksamkeit. des Monastir Angelokastron in Aetolien. ist jedoch falsch. l'l Griechenland. Seine Angabe. Club. aber am darauffolgenden Tage keinen einzigen mehr antraf. Noch vor 1843 beobachtete Drummond auf Korfu (oder anderen jonischen InGraf von der Mühle zur seln':') im Winter gelegentlich kleine Schwanzmeisenflügo. denn sie ist mir. daß sich im Gebiete überhaupt bloß Dies ist jedoch die vollkommen weißküpfige Schwanzmeise. wie mich Dr.^) Dresser hielt 1872 die nicht weißköpfigc Schwanzmeise aus Griechenland zur Form irbyi gehörig. Man darf aus den vorstehenden Erfahrungen wohl zur Winterszeit auch in am 4. Orn. daß Lindermayer sie dort auch brütet. Acrediila caudata — und etwa (L. daß die Legezeit anfangs April oder schon im März man im Mai flüggen Jungen begegnet. wäre anzunehmen. Seither hat sich aber herausgestellt. nach seiner Meinung aus Nordgi-iecheuland vorübergehend erscheinenden Strichvogel strengen der Ebene von Athen in Wintern in kennen. selben Jahreszeit solche in Begleitung von Gattungsverwandten in den Waldungen Mittelgriechenlands (Rumeliens) und er sagt. Krüper dann sogar in Dressers Werk selbst versicherte. Drcss. Februar VJOo den Schluß ziehen. aber auch sehr viele ganz weißköpfigc Schwanzmeisen beobachtet hat. und zweitens. In jüngster Zeit entdeckte St. welche ging. aber auch sonst im übrigen Griechenland nicht untergekommen. und Acredula vitudata macedonica Salvad. den er in Gärten und Gebüschen der Vorberge beobachtete. Es ist sehr schwer. Griechenland zu den Seltenheiten. daß er- die Bartmeise au geeigneten Orten des östlichen Griechenlands ziemlich regelmäßig zu Ende des Herbstes von ihren weiter nördlich gelegenen Brutplätzen her Mitte März wieder verschwindet. caudata. Strimmeneas den Vogel den Sümpfen von Megali vrysis bei Lauiia und sandte mir ein legtes Paar ein. I. diese nicht die unzweideutige Bemerkung Baron Schillings mir vorläge.

Es würden also diese zwei Acr.172 Oniis balcaui<'a. da das Jugendgefieder die Artzugehörigkeit durchaus nicht sicher erkennen läßt. Hier war der Lieblingsaufenthalt dieser Meise sowie von P. von denen zwei konserviert wurden. endlich 1902 von der Gegend von Lamia und vom (4. Anfangs hatte ich kein Glück. Strimmeneas verfolgte Es wurden fünf Meisen geschossen. mit einer dichten Moosschichte bedeckt. welcher die Vrachoriseen einsäumt. März etwa eine Viertelstunde lang gelegentlich einer Treibjagd auf Damhirsche in nächster Nähe seines Standes im Busehwalde am Fuße des Chalkitsaberges. so daß ich uiclit zu entscheiden wage.und dem Markutsasee der erste Vogel. lUj. Eine seliöne Abbildung dieses Vogels mit erläuterndem Texte gab dann später Dresser 189:") im Supplement zu seinen „Birds of Europe" (Taf. ( Daselbst wird mitgeteilt. durfte aber nicht schießen. mehr Material aus Griechenland zu ei-Außer der in seinem Besitze befindlichen Type befindet sich nämlich. wiewohl ich geneigt bin. Othrysgebirge. dazwischen verwilderte Olbilume. welche sich außerordentlich scheu benahmen. ob es sich hier um und vorsichtig eine Familie von Acr. März an derselben Stelle das Männchen erlegt. denn im Jahre 1894 konnte ich durchaus keine Schwanzmeise zu Gesicht bekommen. und viel baumartiger Mehldorn (Crataegus). Dagegen war ich im März 1897 so glücklich. dies anzunehmen. daß ich am Nachmittag des 24. der untere besitzt keine auffallende Farbe. im Museum zu Athen nur noch ein zweites. luguhris graeeus. wenn nicht Dresser ausdrücklich betonen würde. Dezem- . und es gelang hier am letzten März und ersten April noch ein zweites Paar von genau derselben Färbung zu erbeuten. ebenfalls von Krüper vom Olymp mitgebrachtes Stück. Im weiteren Ver- Richtung gegen Podolovitsa sehr viele solche Schwanzmeisen. im Vereine mit meinen Begleitern Dr. daß Dresser im Anfange den Vogel für eine individuelle Abweichung ansah und vergeblieh bestrebt war. in der Umgebung von Monastir Anam 16. Aus diesem Grunde war ich von Anfang an eifrig bestrebt. p. macedonica laufe der Treibjagd beobachtete ich in der schön schwefelgelb gefärbt. aber Ein fünftes Stück erlegte Baron Schilling gelokastron leider keiner der beiden alten Vögel. Später kamen wir in den teilweise unter Wasser stehenden Sumpfwald. daß seiner Meinung nach sämtliche Schwanzmeisen Griechenlands zu Acr. macedonica gehören. Den folgenden Tag wurde auf einer Halbinsel zwischen dem Tripdolakos. mich an Ort und Stelle überzeugt habe. durch mein Sammeln in Griechenland Klarheit in diese Sache zu bringen. 655. macedonica eigentlich außerhalb des Rahmens dieser Betrachtungen fallen. Krüper begegnete am 3. ein anderes von Aslanlär in vom Ufer des Vrachori- der Nomarchie Trikkala ber 1901). Nur der mich begleitende Dr. Endlich muß ich noch erwähnen. Das erste Paar beobachtete Führer am 3. von Krüper am thessalischen) Olymp erbeutet war. Mai 1898 in nächster Nähe des aus der Mythologie bekannten „Freierhügels" bei Olympia am Alpheios eine Familie Schwanzmeisen im dortigen Buschwerke bis zur Dämmerung gemeinsam mit St. Auch die Jungen. dürften hierüber wohl kaum Aufschluß geben. wie ich halten. In letzter Zeit bekam das Museum noch weitere Paare. Bakeseh und Führer in den Wäldern des westlichen Akarnanien zwei Paare alter Vögel zu bekommen. ein Weibchen mit einem vollständig legreifen Ei und am 5. Im frischen Zustande ist der obere Rand des Augenlides bei Acr. Dezember 1898 und sandte es mir zu. Es befindet sich dort eine Art Auwald mit ziemlich dichtem und hohem Baumwuchs. Mai einem ganzen Trupp eiligst vorbeihuschender Schwanzmeisen am Ufer der Vrachoriseen. eines sees (Februar 1902). macedonica handelte.

Maße der neun alten Vög-el in Millimetern: 1<3 .in. Griechenland.

Jameson sah sie auf Kythera zu allen Jahreszeiten. Mai 1894 und 26. im Winter auf die Besonders in Wälder Mittelgriechenlands beschränkt. Juni 1889 und 12. In Größe und Gewicht gleichen sie ebenso solchen aus Mitteleuropa wie die alten Vögel selbst. Fünf Stücke unserer Sammlung stammen von dort her. besonders zur Brutzeit. von hiuifiges Vorkommen in den Gebirgswäldern des Parnaß Eier im Universitätsmuseum von Athen befinden. Heldreich. und zwar vornehmlich in den Olivemväldern bei Melanes und Tragaea. die Pariis coertileus L. daß. Taunenmeise desto seltener wurde. Drei Männchen aus der Gegend von Agoriani im Parnaß vom 12. Ihre Eier wurden erst in neuerer Zeit von den Sammlern Dr. Überhaupt irrt v. und insbesondere Naxos.Juni 1893. endlich in den daranstoßenden Aubeständen ist sie geradezu charakteristisch und sehr zahlreich. wenn er sagt. reiner Schwarzkiefern-. Sowohl in den Ölbäumen im Sumpfwalde an den Vrachoriseen. und am 4. Mai 1897 traf ich eine bei Braganiotika. und 16. Auf dem Festlande fand brütend und am ich die Blaumeise in Velestino in einem Baumloche häufigsten in Akarnanien. Hier begegnete ich der Tannenmeise im Juni in zumeist aus Schwarzkiefern bestehenden Wäldern am Übergange von Messenien nach Lakonien zur Langhädaschlucht. Beim Abstiege gegen Xerokampos war leicht w^ahrzunehmen. Juni 1893. Mit Favus cypriotes besitzen die griechischen Tannenmeisen gar keine Ähnlichkeit. je tiefer wir kamen. Gleich bei meinem ersten Ausfluge beobachtete ich sie mehrfach daselbst in dem schönen Olivenwalde bei Alepu. Dr. Hier erhielt Dr. wie Lindermayer angibt. Krüpers in den Wäldern des Parnaß aufgefunden. wie dies aus folgenden Beobachtungen hervorgeht. Mai 1891. Auch hier war zani Teile zum Teile mit Apollotaune gemischter Bestand ihr Aufenthalt. Den Aufschriften von Krüpers Hand sind folgende Fundtage zu entnehmen: 23. wie Graf von der Mühle glaubt. Noch bei Aetolikon. Die Brutzeit beginnt hier sehr früh. als sie eben ihre Jungen fütterte. den Olivenwäldern des Landes wird man die Blaumeise nicht vergeblich suchen. Von den Inseln des Agäischen Meeres sind es Jura (bei Euböa). Schließlich erwähne ich noch eines jungen Vogels unserer Sammlung aus Arkadien und zweier Stücke aus dem Taygetosgebiete. September 1895 sandte St. . B.Juni 1892. wo sie sicher auch brütet. und Krüper erwähnt ihr wo sich vier Veluehi. bloß ein Brut- vogel der Gebirge im nördlichen Griechenland und auf Euböa. — Blaumeise. Sie ist ebensowohl daselbst wie auch in den (iebirgswäldern Brutvogel und folglich auch nicht. lU. sie sei selten. März 1897 eine in ihre Nisthöhle schlüpfen. wo eine Familie beobachtet wurde (26. denn ich sah schon am 4. oder. Die Insel Korfu bewohnt sie nach Drummond und Lord Lilford sehr häufig und ist dort Standvogel. Strimmeneas dem Museum ein. dann in den schütteren Eichenbeständen des Zygos und des Chalkitsaberges. als auch. Krüper 1862 Eier dieser Meise und ich erlegte einen ganz jungen Vogel. Von den Tannenbeständen des Ainos auf Kephalonia brachte ich sie ebenfalls mit. Mai 1894). nur im Herbste nicht. Mai 1898) beobachtet. dann beim Aufstiege auf den Taygetos von Anavryta angefangen bis in den obersten Holzgürtel. doch ist sie dort nur vereinzelt und auch in den Olivengärten bei Zante wurde nur ein Paar (8. S. wo es viele gibt.174 Ornis balcanica. ferner im Februar hoch oben am Varassovo.

in Agulinitsa. an mehreren Stellen von Zante (Exemplar von hier in der Koll. bezüglich der Färbung von Ober. daß die Kohlmeise den Inseln felile. Männchen. endlich auf Jura. des Gebirges Die Färbung von zehn griechischen Blaumeisen ist genau dieselbe wie bei Vertretern aus Mitteleuropa. von denen Krüper wiederholt Eier bekam. Ich habe die 19 Stücke. wo von vielen Seiten das größte Gewicht gelegt wird. bei besonderer Bevorzugung. Außerdem vermerkte ich das Vorkommen im Gestrüppe der Schluchten des Varassovo. . de Mor. Vom sie hier Peloponnes in der ist sie seit Umgebung von Temminck Astros. wie vogel in den aus dem folgenden zu ersehen ist. Das Federkleid der griechischen Kohlmeisen ist durchaus zug auf die Färbung und daher umso interessanter. auf den zum Übergänge nach Lakonien. Als die in Griechenland weitaus häufigste Meisenart Krüper fand sie Lindermayer sowie Graf von ebenso selbst anzutreffen. am Pentelikon (bei schlucht Lada (Laubholz). Dezember 1898 Monastir Angelokastrou bis zu 50 Stück auf einem Oliveubaume beisammen. Skopelos (wo mir viele Gelege gebracht wurden) und Naxos. bekannt und am zahlreichsten dem Aleppo-Kiefernwalde der fand ich Düne von im Eichenwalde Kapellis bei Lala.und Brut- Wäldern Mittelgriechenlands bis Euböa. so daß also P. und zwar hier ganz besonders viele. in der Schlucht bei Kapsaliou auf Kythera {22. — Fartis major L. ja Vorbergen bei Kalamata und von dort aufwärts bis Baumgrenze des Taygetos. ferner recht viele auf den Inseln Petala und Oxia.III. Falsch ist aber die Angabe Lindermayers. wobei bemerkt wird. bemerkbarer wird sie 175 Griechenland. Auf dem Peloponnes wurde sie von der Exped. und Stand. Naupaktos und an den Vrachoriseen. wo sie nur während des Sommers und Winters wahrgenommen haben will. während recht häufig in den Olivenwäldern von Alepu (17. Drummoud und Sperling nennen sie nämlich einen sehr häufigen Standvogel von sie Lord Lilford liier nur im Winter sah.und Unterseite entschieden P. Februar 1895. in den Tannenbeständen des Ainos auf Kephalonia (März 1897). vermerkt. dagegen steht ein elftes Stück. Athen) erlegt am 25. Kohlmeise. Mai 1898 Junge fütternd und 25. Ti-agaea Mazziarü).der Olivenbestände. Ich beobachtete sie dort Korfu. dann nächst (Braganiotika (4. Juli 1894 flügge Junge führend). in den Eichenwäldern des Zygos bei Aetolikon. April 1904).und Standvogel der Kykladen ist. Jameson und Potamia (Krüper) eine große Menge von Brutpaaren. in der Bergin der oberen Laughäda und im höchstgelegenen Waldgürtel von wo auch ein Stück im Museum von Athen sich befindet. pleskei näher als coeruleus. zusammen mit Herrn Hellmayr genau untereinander sowie mit der schönen Serie des Hofmuseums in Wien verglichen und wir kommen beide zu dem Ergebnis. dagegen zahlreich im Juni bei Ich am Berge Itliome in Messenienj vor allem aber sehr häufig im (iebiete des Taygetos. traf sie einmal im Eichenwalde Kapellis bei Lala. als nun die bis zur obersten bekanntlich auf die geringsten diesbezüglichen Unterschiede nicht beständig Zeit gekommen in be- ist. welche aus den verschiedensten Teilen des Landes stammen. Auf der letztgenannten Insel beherbergen besonders die Olivenbestände von Melanes. ('Nadelholz). längs des Alpheios bei Olympia. scient. schon in Mühle der wohl sie ist den Gebirgen wie bezeichnen in sie als fast allerorts da- den Ebenen. Juni 1898). im Winter und Baron Schilling sah am 16. daß sie im Winter noch zahlreicher auftritt. major Brut.

den Nach- . kann. fast dieselben Abmessungen zeigen wie die cyprischen. Diese nähern sich dadurch sowie durch das lebhafte Blaugrau der Flügeldecken der nordafrikanischen Form in excelsus Brm.. Uriecliiselu' Traiiermeise. Es wird sich auch hier erst ob aphrodite wirklich von major getrennt werden so oft. Ende Mai auf Skopelos mir überbracht. daß maße und sie sich die viel lichtere. ist Platze ist. 67. L. verblichenere unterscheidet.und nordeuropäischen überein.. wie ansieht. im ganzen nördlichen Teile der Balkanhalbiusel und noch weiter nördlich sehr deutlich durch ihre geringeren Körper- mals. 9. eingehend berichtigt wurde. Diese Angaben finden sich trägen zu etc. Februar 1895. was gewiß auffallend erscheinen der Zukunft entscheiden lassen. muß. Deswegen hielt sie Färbung der Kopfplatte sowie des Kehlfleckes zweifelsohne mit P. oder ob Färbung sich es wie dabei. Eier.) der Trauermeise wurde von mir im XII. Schwanz: 68 ?n. luguhris Natt.176 Ornis balcanica. „Ornith. Hieran schließt sieh eine Reihe von Kohlmeisen. welche Übergänge zu major darstellen. tritt bei dem einen fein cf vom Hymettos) an der Vorderbrust und der Bauchseite die Rahmfiirbe noch deutlich auf. irrt was sogar dann von Lindermayer und Krüper Griechenland ein Stand. daß er die Trauermeise für einen Zugvogel Dubois in wiederholt wird. Sie ist jedoch. genau zu der Beschreibung von Parus afhrodite Pentelikon Madaräsz aus Cypern passen. dies geht aus dem vorliegenden Materiale deutlich hervor und die vielen Übergänge erlauben vorläufig den Schluß. Februar 1902 und vom vom 25. Vogel und Tafel in.OT gegen Flügel: 68. doch legen viele Paare erst bedeutend später. Auch noch vier andere Stücke stehen in der Mitte zwischen aphrodite und major. Die Brutzeit der griechischen Kohlmeisen beginnt nach Krüpers Erfahrungen anfangs April.) über die in feststellten. indem bei diesen die Unterseite rahmfarbig mit einzelnen gelben Federn auf der Vorderbrustseite erscheint. 8 Mini m u m Maximum: 18-7 X 13-7 mm 16-4 ^ Tiif/ubHs f/raeciis Keiser (Siehe Tafel Form Diese echt mediterrane (1901) von Tschusis 12-5 mm 17-5 cg 21 cg Parus X I. Fleckung und Größe der Eier. sihiricus. noch vollkommen frisch waren. von welchen mir 31 Stuck vorliegen. Lindermayer Brehm anfänglich für identisch bald darauf („Stiftungsfest" Auch Graf von der Mühle äußert sich treffend Verschiedenheit von P. Doch scheint dies nicht von großer Bedeutung zu sein. Jahrbuch" beschrieben und ich wiederhole hier noch- von der typischen P. und zwar von Aetolikon vom 9. 75. sihiricus Nilss. was aber von Chr. Naumann verwertet. so daß drei Gelege zu und 4 Stücken. daß zwei männliche Vögel. Jahrg. weil drei andere Vögel aus derselben Gegend. während im übrigen Schwefelgelb vorherrscht und die anderen schon mehr Gelb an allen Teilen zeigen. aber darin. stimmen ganz genau mit mittel. schildert ganz richtig Lockton und Lebensweise.und Strichvogel. so z. daß eine Sonderung einer besonderen Art handelt. vSicher am (aphrodite) nicht nur. Nur sind sie etwas größer: Flügel: 751/2. B. Schwanz: bl mm der Typen aus Cypern. um eine individuelle Abweichung in der daß dabei Geschlecht und Jahreszeit keine Rolle spielen. welche eine ebenso gelbe oder noch greller gefärbte Unterseite besitzen als die mitteleuropäischen.

erlegt. Jänner 1895). in der großen Klissura. auf dem Peloponnes. fanden wir sie im Juni 1898: im obersten Teile des Kladeostales sowie der Langhädaschlucht (eine Familie!) am Hange des Nedontales bei Kalamata (zwei Paare!) und in der Maina bei Tarapsa. 369 nennt Chr. vom Monastir Angelo- auf kleinen Jungen. Stets unruhig Olivenzweigen und ist genau und sehr beweglich. Dezember 1894 uud Gebirge von Skaramangä 22. die Eier im Milrz aus! 12 . Lindermayer und dem Grafen von sie auch Simpson fand). Ornis balcanica. lugiobris Natt. Die Legezeit scheint mir von Krüper mit Ende März und anfangs April etwas sein. UI. Von Zaute schickte Akarnanien (wo in Norden von Griechenland. L. 11.") Dresser veröffentlichte (1872) zu spät angegeben zu ') ") Nunmehr im Museum von Manchester. zwischen bis März mit und Itea aber ziemlich weit im Gebirge bei Ano-Musi- einmal bemerkt. ein weiteres Brutpaar fand sich nahe Angelokastron (beim Hause des Katsuris). Juni ein vollkommen ausgewachsenes Männchen erlegt wurde. 14. Februar 1895). Februar 1869 in Akarnanien und Aetolien gesammelter Vögel ebenso wie die aus der Türkei im Museum Dresser^) zu P. Drei Jahre Unweit von hier. Pantelemono sich viele herumtrieben wurde. wie aus obigem erhellt. welches ich ebenso wie vier andere des Museums in Athen vom Taygetos und vom nördlichen Peloponnes mit den von mir zusammengebrachten elf Stücken zu vergleichen Gelegenheit hatte. scheint mir übrigens fraglich. unweit von dort. im dem Peloponnes.177 III. Ein anderes stammt aus der Umgebung von Tripolis (22. S. wo am 17. Kopf und Kehle sind schwärzlich die — hellerem mit Unterkörper und größerem Daraus Schnabel. graecus!):. April 1894 schon flügge Junge gab (ein Paar und ein Junges Typen der Subsp.. an der Westküste von Akarnanien sind es vor allem die bestände des Chalkitsaberges und zur Tripdolakos-Seebucht. war später dieses Paar wieder am wo Platze. ich traf daselbst einige in der Schlucht bei Kapsali an. Brehm Trauermeise Griechenlands Pariis lugens und gibt von ihr folgende Beschreibung: „Etwas kleiner und dunkler als P. Mai fest ein alter Vogel einer hohlen Esche (Frnxinus ornus) in — etwa in Brusthöhe — dem Ufer des Sees von Bäume gibt. bei Athen. ich bloß am Leonis ein (25. nach schütteren Eichen- Im prachtvollen und auch ein Olivenwalde Q am 5. auf Euböa und auf Mazziari ein Stück ein. Die griechische Trauermeise brütet nach der Mühle im Parnaß. Meise an folgenden Orten: Im Olivenwalde östlich von wo es am 29. in der Umgebung von Athen habe ^ 1894 im Aleppo-Kiefernwalde am Hymettos eine Familie flügger Junger beobachtet und von Leonis erhielt ich zwei Wintervögel von dort (Daphni. lugens mit P. sandte Baron Schilling eine am 12. CTriecheiiland. Jfai führen. Jänner und 7. verrät sie dem dieselbe wie in nördlicheren Gegen- ihren Aufenthalt in den dichtesten undurchdringlichsten Strauchwerke immer durch den schnarren- den. zi tsrrr. 243 und in der „Naumannia" VI. geht daß hervor. Ihr Betragen und ihre Lebensweise den. saß am beobachtete diese Ich Aetolikon. Mai 1899). 1. higubris graecus nichts zu tun hat. Richtiger (1843) Linderiuay e r: Brütet Reiser. lugubris graecus. es viele hohle Dezember 1898 erlegte Trauermeise Sarajevo. Schließlich gehört zweifelsohne auch ein Paar von Krüper am 28. Schließlich kann ich die griechische Trauermeise auch für die Insel Kythera an nitsa erbeutete Chr. die Belegstücke wirklich aus Griechenland stammten. legereifem Ei geschossen Amphissa habe ich sie wo der Berglehnen beim Hafen Hag. kastron." üb P. weit hörbaren Lockruf: zi. S. Im „Vogelfang". wo sie sehr verbreitet zu sein scheint.

1894: L.l'ö Onus Krüpers: balcaiiica." Es mögen nun Maße und Gewicht einiger authentischen von Krüper gesammelten folgemle Mitteilungen „Sie ist Lrütet zweimal im Jahre. liujuhris graecus folgen: Gelege 5 Stück. manchmal hoch oben. baut ihr Nest Eier von P. im Baumluchern. Attika. manehmal tief unten und scheint nicht so viele Eier zu legen wie die anderen Meisenarten. in den Ebenen Griechenlands nicht selten. .

III.

1875 fügt derselbe noch hinzu:
gefundene Eier sah ich noch

179

Griechenland.

„Die Legezeit wird Ende April beginnen; hier

wohl aber beinahe flügge Junge, die mein Jäger
Ende Mai 1873 im Parnaß aushob." Später scheint Krüper aber doch griechische
Eier erhalten zu haben, wenigstens glaube ich mich erinnern zu können, einige wenige
Stücke bei ihm gesehen zu haben.

Am

nicht,

Februar 1897 besuchte ich den oben erwähnten Ort, nämlich die Eichendes Zygosgebirges unweit Missolonghi, und hörte sofort den bekannten Lockruf des Kleibers. Es waren mehrere Paare da, aber ich konnte keinen
zu Schuß bekommen, da sie entgegen ihrem sonstigen Benehmen äußerst flüchtig waren.
Li der ersten Märzwoche begegneten wir dann dem Kleiber öfters in den schütteren Eichenwäldern von Chalkitsa und Podolovitsa im westlichen Akarnanien, wo er
bestände

20.

am Kamme

zweifellos Brutvogel

ist.

Auf dem Peloponues konnte

ich ihn im Walde Kapellis bei Lala als
Mai 1898 ein vollkommen flügges Junges und am
ein altes Männchen in den dortigen prachtvollen Elichen erbeutet wurden.
in den höheren Lagen des Taygetos, am Joche Varvara sowie in den
Schwarzkiefernwäldern sah ich am 15. und 16. Juni 1898 hier und da
Vögel.
Ein diesjähriger Vogel wurde geschossen. Schließlich beobachtete
stellen,

am

indem

26.

solchen

umliegenden
einen dieser
ich in einer

Lage,

in

den Eichenbeständen südUch von Tarapsa den Kleiber

Nachbarschaft von

S.

neumeyeri.

viel tieferen

Auf Grund der oben erwähnten

drei

Vögel,

männliches Exemplar von Agoriani im Parnaß

(6.

fest-

Tage vorher
Aber auch

in

nächster

zu denen noch ein sehr schönes
September 1895) kommt, ergaben

genaue Vergleiche, welche Herr Schalow mit nordischen Kleibern

anstellte,

folgendes:

Bei den griechischen Stücken ist der Schnabel ein wenig schwächer, die Primärschwingen dunkler, die Unterschwanzdecken etwas weniger weiß und die Brustfärbung
selbst bei

jüngeren Vögeln heller

Unterschiede zu geringfügig,

als

Jedenfalls sind aber

bei typischen caesia.

daß sich eine Abtrennung rechtfertigen

als

Sitta neumet/eri Miehah.\)

diese

ließe.

Felsenkleiber.

Vor allem sei bezüglich der Namengebung bei diesem Vogel hervorgehoben, daß
Ausnahme von Lindermayer, aber nur in seiner ersten Arbeit (1843), und Dresser
(1872) sämtliche Autoren, welche das Vorkommen usw. in Griechenland behandeln,

mit

syriaca Ehrbg. gebrauchen.
Vergleichsmateriale
gehabt zu haben, denn er
wenig
Brehm scheint zu
Falle
es
sich
erweisen sollte, daß die
schlug zuerst (Stiftungsfest etc. 1845) vor, im

der richtigen Bezeichnung

statt

stets Sitta

Chr. L.

griechischen Vertreter stets kleiner sind als die dalmatinischen, die ersteren ebenso wie
die

asiatischen

')

S.

syriaca,

die

dalmatinischen

Der Entdecker der SUta neumeyeri

dermayers,

der

griecliische

Bataillonsarzt

Lebenslaufes, enthalten auf Seite

XX

u.

XXI

ist

S.

neumeyeri

zu

benennen.

der intime Freund des Grafen von der

Dr. Karl

Michahelles.

Dem

Später

Mühle und Lin-

interessanten

Abriß

seines

der Säkularfeier-Festschrift der naturhistorischen Gesellschaft

Nürnberg (1901), ist zu entnehmen, daß Michahelles am 5. Mai 1807 zu Nürnberg geboren wurde
und am 15. August 1834 zu Nauplia als Opfer seiner hingebungsvollen LazarctlJitigkeit starb. Das frühe
Ende dieses strebsamen und vielversprechenden Ornithologen ist nicht genug, namentlich im Interesse
in

„Seine Gebeine", schrieb Lindermayer
der Tierwelt Griechenlands zu bedauern.
Traueruachricht au die Eltern des Hingeschiedenen, „ruhen in dem Tale, das der Wanderer
durchreitet, wenn er von Nauplia nach Epidauros zieht, hinter einer mächtigen Felswand, in der sein einder Erforschung

in

seiner

facher

Name

eingegraben werden wird."

erschien 1830 in

Okens

„Isis",

Die

erste

Beschreibung von

Sitta

neumeyeri durch

Michahelles

Spalte 814.

12*

IbO

Ornis balcanica.

(„Vogelfang"

unterscheidet

1855)

er

S.

neiimeyeri Micliali. (et Brni.?)

von

S.

syriaca

wegen der angeblich schmutzigweißen (nicht weißen!) Brust.')
Genaue Vergleiche haben ergeben, daß der Felsenkleiber von Dalmatien, der
Herzegowina, von Montenegro und Griechenland sowohl hinsiclitlich der Lirößc als auch
der Färbung ein und derselbe Vogel ist und daher einheitlich benannt werden muß.
P]hrbg.

Die

Felsenspechtmeise

eine

ist

äußerst

charakteristische

Vogelgestalt

für

Gegenden der meisten Teile des Landes. Allerorts ist sie aber durchaus
zu finden und deshalb soll hier die Verbreitung etwas näher erörtert werden.
felsigen

Die sämtlichen Inseln meidet

sie

entweder vollständig oder

tritt

die

nicht

dort nur sehr selten

Krüper, Erhard und ich nirgends auf den Kykladen beobachtet; nur für Euböa, das ja überhaupt mehr Festlandscharakter hat, wird sie von
Lindermayer angegeben. Auf den westgriechischen Inseln habe ich vergebens nach
ihr an anscheinend vollkommen geeigneten Ortlichkeiteu gesucht und nur auf dem
So haben

auf.

sie z.

B.

kleinen Felseneiland Oxiä, nahe der Küste Akarnaniens vei-rieten einige wenige Paare

am

Februar 1897 ihre Anwesenheit. Jedoch hat Druramond
auf den Jonischen Inseln zwischen Felsen hier und da eine gesehen. Irrtümlich hielt
er sie für einen Zugvogel, der gegen Ende März auf Korfu ankommt und auch brütet.
Endlich befindet sich im Museum zu Athen ein 8tück der Koll. Mazziari aus den
Vierzigerjahren von Zante.
durch den Lockruf

23.

Außerordentlich häufig

fand

Dr.

sie

Krüper

seit

als

sie

tritt

echter Standvogel

dem Frühjahre 1858

in

Akarnanien

auf.

Hier

wiederholt in den Schluchten des Zygos,

Simpson

fast zur selben Zeit in der großen und kleinen Klissura
alles Orte, wo
und 1897 noch immer ihre große Häufigkeit feststellen konnte. Vor allem
ist dies aber auf den Felsen des Varassovo der Fall, besonders unmittelbar bei Kryoneri,
wo diese Spechtmeise sich mir bis auf 1 — 2 Schritte lockend näherte, während ich dort

ich 1894

Luderhütte am Ansitz war.
Weiter östlich begegnete ich

in der

den zahllosen Steinblöcken zwischen
unweit von hier ziemlich
hoch im Koraxgebirge oberhalb des Dorfes Granitsa. Dort hält sie sich mit Vorliebe
in den Stützmauern der Maisfelder an den steilen Lehnen auf
Eine angeschossene
floh daselbst in die dichte Krone einer Apollotanne.
Noch weiter östlich kennen wir
sie durch Krüper als häufigen Bewohner des Parnaß, woselbst sie, wie der Genannte

dem oberen

Mornostale und

dem

ihr überall auf

Hafenorte Vitrinitsa sowie

ebenso wie überall, ein allen Hirten wohlbekannter Vogel ist. Am
1894 sah ich viele in den Felsen bei der Kastalischeu Quelle unweit Delphi.
Auch in Attika fand ihn Krüper oft brütend. Im ganzen nordwestlichen Peloponnes
habe ich die Felsenkleiber nirgends angetroti'en; dagegen mehrere an den felsigen Abrichtig

bemerkt,

12. Juli

hängen nahe bei Pylos, dabei (am

1.

Juni 1898) ein Paar mit flüggen Jungen vor

Neste, einige in den Felsen von Alt-Pylos, aber bei

Weiters kamen ein bis zwei
Nedontales bei Kalamata,

recht

Familien

viele

an

Modon nur

den Felswänden

am Ithomeberge und

dem

einen einzigen.

sogar

am Ausgange
auf

des

dem Monastir

Wurkano zur Beobachtung. Insbesondere hier, aber auch bei anderer Gelegenheit,
habe ich deutlieh und wiederholt gesehen, daß sich Sitta neumeijeri nicht ungern, wenngleich nur vorübergehend, auf Sträueher und Bäume setzt, was auffallenderweise von
sehr

vielen Autoren,

mit

Ausnahme Dr. Krüpers, in Abrede gestellt wird. Krüper
dem Felde unter einem Olivenbaume Nahrung suchen!

sah einmal sogar eine Sitta auf

')

Unrichtigerweise werden an jener Stelle Banni- und Felsenkleiber zu.sammengemisclit, je nach de

Brustgefiederlärljung.

181

in. Griechenland.

Schließlich erwähne ich noch des besonders häufigen Vorkommens am lakonischen
Ende der Langhädaschlucht und im verkarsteten Teile der Maina, namentlich abwärts
von Tarapsa. Von dieser Gegend holte sie, trotz allerlei Fährlichkeiten, vor Jahren Graf
von der Mühle (laut des Berichtes seines Kameraden Schnell). Auch beobachtete er

den Vogel sogar an

den Schußlöchern der

alten

dem

venezianischen Festungen auf

Peloponnes.
des Fortpflanzungsgeschäftes

Bezüglich

ist

es

am

besten, zunächst

die

genauen

Angaben Dr. Krüpers wiederzugeben: „Die Felsenspechtmeise beginnt ihr BrutViele Jahre hindurch wird dasgeschäft, sobald wärmere Witterung eingetreten ist.
selbe Nest benutzt und, wenn es beschädigt ist, schnell ausgebessert. Ende März oder
anfangs April werden 8
10 Eier gelegt: am Parnaß am ol. März 1866 das erste Ei!
Wird das erste Gelege weggenommen, so bessert das Pärchen den Schaden sogleich
aus und legt nochmals und mitunter noch zum dritten Male, zieht jedoch nur einmal
Junge auf und bleibt den Winter hindurch in seinem Felsenrevier."

Besonders anziehend schildert der Mehrgenannte seine Beobachtungen in Cab.
sie hier zu wiederholen, zumal sie
f. Ornith. und ich kann es mir nicht versagen,

Journ.

eine Reihe von Einzelheiten über die

„Wenn

merkwürdige Nistweise des Vogels

enthalten.

der in Griechenland reisende Ornithologe, auf den schlechten Landwegen

wandernd oder

reitend,

stundenlang keinen Vogel sieht und hört und dann über die

große Vogelarmut nachdenkt, so wird er plötzlich durch ein gellendes Gelächter aus
seiner Träumerei gerissen. Blickt er umher, so wird sich jedenfalls in seiner Nähe eine

Felswand, wenn auch nur eine kleine, oder eine Anzahl Felsblöcke entdecken lassen.
Von dort wird das Geschrei ausgehen und bei baldiger Wiederholung wird er vielleicht
eine Spechtmeise als Urheberin erblicken. Ist des Beobachters Ohr an Unterscheidung
der Vogelstimmen gewöhnt, so wird er sich
hörte Vogel ohne Zweifel

paea

s.

nicht

die

gleich

sagen,

daß der gesehene und ge-

gewöhnliche europäische Spechtmeise, Sitta

caesia, sein kann, sondern die Felsenspechtmeise, Sitta syriaca, sein

„In

den ersten Wochen meines Aufenthaltes

in

paivo-

muß.

Griechenland war ich mit den

Stimmen der meisten hiesigen Vögel noch nicht vertraut genug, um jeden Vogel aus
Kam ich in
der Ferne an seiner Stimme, am Gesänge oder Lockrufe zu erkennen.
ich anfängTöne,
die
ich
verschiedene
die Nähe eines felsigen Terrains, so vernahm
Felseneinem
lich nicht zu deuten wußte, bis ich eine Blaudrossel, Turdus cyanus, auf
Bei späteren Exkursionen schrieb ich alle weithörbarcu
absatze singend erblickte.
Gesänge ebenfalls dieser Drossel zu, da ich des eigentlichen Sängers nie ansichtig werden konnte.
,,Bei meinen Nachforschungen nach den Nestern der Höhlenschwalbo, Hirundo
rufula, fand ich am 24. Mai 1858 an einer Felswand Fragmente eines aus Erde, Steinchen, Dünger etc. bestehenden Nestes, welches ich noch nie zu sehen Gelegenheit gehabt hatte.

Ich vermutete, daß das Nest einer Blau- oder Steindrossel angehört habe,

Halmen bauen sollen.
der Aetolischen Klissura wiederum einen sehr

obgleich ich mich erinnerte, daß diese ihre Nester

am

14. Juni, hörte

ich

jenseits

aus

Später,

lauten

eine Specht-

gleich darauf in dem Eingange einer großen Felshöhle
Gesteine umherklettern; etwa eine halbe Stunde später fand ich in einer
Höhle ein vollständiges aus demselben Material wie das fragmentarisch gebaute Nest,
welches überall dicht am Felsen angeklebt war und etwa in ^|^ der Höhe eine runde,

Gesang und sah
meise an

1

dem

Zoll lange

Köhre

als

Eingang besaß.

Mit Hilfe eines scharfen Messers schnitt ich so

viel von der harten Nestkruste ab, daß ich mit den Fingern hineingreifen konnte und
nach und nach fünf Eier hervorbrachte, die mir den Baumeister des Nestes verrieten,

182

Oniis balcanica.

da ich diese Eier schon seit hiiiger Zeit kannte. In jenem Sommer und im vorjährig-cn
mehrmals Gelegenheit, teils nnvei-sehrte, teils halb zerstörte Nester zu finden;
Erst in diesem Frühjahre (1860) hatte ich das
Eier bekam ich jedoch nur selten.
Eierzahl zu finden, und zwar im südlichen Teile
vollständiger
Glück, mehi-ere Nester mit

hatte ich

Am Morgen des 25. April landete ich mit dem Dampfschifife in Kalamata und machte am Nachmittage eine kleine Exkursion. In einer Entfernung von
einer halben Stunde kam ich an eine niedrige Fclsenpartie, in der eine Sitta ihren
Gesang erschallen ließ; bei dem Nachsuchen fand ich das alte, zerstörte, jedoch naheGriechenlands.

bei

auch das neue Nest, welches

Weibchen

Am

holte.

verließ das Nest,
28. April

war

ich

ich

durch geringes Klettern

aus welchem ich neun schöne,
so

glücklich,

erreichen

konnte.

unbebri'itete Eier

Das

hervor-

an einem Tage zwei Nester auszuheben,

von denen das eine acht, das andere neun Eier enthielt. Da auf den letzteren (ganz
unbebrüteten) Eiern das Weibchen noch nicht zu brüten begonnen hatte, so glaube ich,

daß
liche

die Sitta mitunter

Zahl zu

sein.

im Neste ergreifen;

Tage später kam

auch zehn Eier

Da
am

legt;

das AVeibchen sehr
28. April tüdtete ich

jedoch scheint acht und neun die gewöhneifrig

im Brüten

ein solches,

um

ist,

es

so

kann man

es leicht

zu präparieren;

acht

demselben Nest zurück und sah, daß die von mir beschädigten Stellen ausgebessert waren. Das übriggebliebene Männchen hatte in der Zwischenzeit nicht nur das Nest hergestellt, sondern auch schon eine neue Gattin angenommen,
die es mit

Am

12.

ich zu

dem lachenden Paarungsrufe an den benachbarten Felswänden umherjagte.
ich mit Herrn Schrader bei dem (iebirgsdorfe Selza zwei Sitta mit

Mai sah

Baumaterial im Schnabel einer Felswand zufliegen;

wir folgen und tretl'en die Vogel
mauern; mit einem Schusse erlegte
Schrader beide. Das Nest zu untersuchen fiel uns nicht ein; während wir beschäftigt
waren, die Vögel sorgfällig zu bewahren, steigt ein herbeigekommener Bursche zum
unvollendeten Neste hinauf und findet zu unserem Erstaunen schon ein Ei darin.
„Von der großen Baulust der Sitta hier einige Beispiele: Anfangs Mai 1859 fand
ich am Fuße des Zygosgebirges bei Aetolikon an einem großen Felsblocke ein Sitta
s?/riaca-Nest von seltener Konstruktion: eine natürliche Steinhöhlung ist das eigentliche
Nest, zu welchem ein 2'/2 Zoll (= 66 mm) langer, künstlicher, aus Dünger, Erde,
Insektenflügeln {Lydus algirims, Chrysomela fulminans etc.) bestehender Eingang
führte.
Diesen Eingang brach ich ab
er befindet sich im Museum zu Athen; am
31. Mai war die Höhlung unsichtbar gemacht, d. li. vollständig zugemauert.
Um die
Ursache dieser Arbeit zu sehen, schnitt ich die Erdkruste heraus, fand jedoch nichts
im Neste. Nur die Baulust muß den Vogel zu der Arbeit angetrieben haben."
Aus demselben Grunde fand Dr. Krüper auf der gegenüberliegenden Seite desselben Felsblockes ein von ihm halb zerstörtes Nest der Hirundo rufula durch den Felsenkleiber wieder ausgebessert, wobei er diesen Baumeister bei Besichtigung der Klebemasse sogleich mit Sicherheit erkannte. Er fährt dann weiter fort: „Am 12. Mai 1859
fand ich ^/.j Stunden von Missolonghi an einer Felswand ein vollständiges Nest. Um
dessen Inhalt zu untersuchen und es nicht zu sehr zu beschädigen, schnitt ich an der
Stelle, wo die Nestlage ungefähr sein konnte, ein kleines Loch hinein; mit den Fingern
fühlte ich schon Junge und ein faules Ei, welches ich mitnahm. Am 5. Juni kam ich an
dieselbe Felswand: die Jungen hatten das Nest verlassen; das hineingoschnittene Loch
war nicht zugeklebt, sondern der Eigentümer hatte es für zweckmäßiger erachtet, hier
noch eine 1 Zoll (= 27 mm) lange Eingangsröhre zu bauen, so daß das Nest zwei Eingänge hatte. Dieses Nest war wert, in einer Sammlung aufbewahrt zu werden; ich
konnte es ohne scharfe Instrumente nicht lostrennen. Am 4. März I86Ü ging ich mit
beschäftigt, das über die Hälfte beendigte Nest zu

III.

dem Engländer Herrn Simpson

183

Griechonland.

um

dortbin,

das Nest abzulösen, allein wir fanden es

durch Mutwillen zerstört."

Im weiteren

Krüper

Angabe des Grafen von der Mühle, daß das Nest
richtig.
Die Angabe rief mancherlei
unliebsame Verwechslungen mit dem Neste von Hirundo rufula hervor. Da aber Graf

(^

einen 11 Zoll

von

der

stellt

29

Mühle

die

die

langen Eingang habe,

c?«)

für

neumeyeri

Sitta

charakteristische

Flügeldecken einiger buntgefärbter Insekten^) erwähnt,
Druckfehler, vielleicht II

Simpson
unterscheiden

Nestmateriallieigabe

am

wohl

ehesten

an

von
einen

11, zu denken.
daß das Nest schwer von dem umgebenden Gestein zu

statt

hebt hervor,

ist,

ist

besonders deshalb, weil auf dessen Oberfläche (ebenso wie auf

dem

Felsen) sich kleine erdige Erhebungen, die Nester einer kleinen Ameisenart, befinden.

Dieselbe Beobachtung habe auch ich wiederholt gemacht!

Es handelt

sich

hierbei

jedoch vielleicht eher

Simpson

Wo

Nester.

zum Zwecke

fand in

eine

merkwürdige Form von Mimikrismus,

des Schutzes für die Ameisen.

der kleinen

keine Spalte

um

offenbar

Klissura

vorhanden

ist,

viele

zumeist schwer

alte,

zugängliche

wird das Nest flach an die Felsoberfläche

angeklebt, gewöhnlich gegen Süden gekehrt.

Über
und

ein außerordentlich reiches Materiale

einige schöne Nester verfügte

Darstellung folgen

gültige

lasse:

an griechischen

pjiern

von

neumeyeri

S.

Thienemann, weshalb ich seine geradezu
„Wenn Herr Dr. Linderma3^er in seiner

muster(ersten)

Abhandlung über die Vögel Griechenlands 1843 angibt, daß diese Spechtmeise
Eier in ein Nest von Nadeln der Pinus maritima (= halepensis!) lege, ist dies in
Zeit geschrieben,

wo

er das eigentliche Nest noch nicht kannte.

das richtige öfters eingesendet.

etwas unregelmäßigen Schildes, von

eines

(iestalt

Drei von diesen liegen vor mir.

ihre
einer

Später hat er selbst

Das größte hat die
18'4 cm Breite,

316 cm Länge und

ist an dem Felsen so befestigt gewesen, daß die Länge scheitelrecht gestanden hat.
Etwas über der Mitte nach oben racrt die Einsranffsröhre vor, welche in horizontaler
Richtung, nur am Ende ein wenig abwärts gebogen von der Anheftungsfläche 14'5 cm,
von der gewölbten Oberfläche 5'o cm absteht und 7'9 cm äußere Breite hat. Die Ober-

des

fläche

Schildes hat

einzelne

runzelige Erhabenheiten,

ihre

Wand

ist

meist

über

cm dick und läßt inwendig nur wenig Raum
mehr im Felsen selbst ihren Platz gefanden hat und aus einer gut verbuudenen dicken
Schicht von zarten Wurzelfasern und Haaren vom Fuchs oder Schakal besteht. Das
Material der Außenwand ist vulkanischer Ton, mit Eselsexkrementen von schwarzgrüner
Färbung vermischt, welche an der Außenfläche, wo sie fast allein angebracht sind,
Bei
vielleicht durch das Zusammentrocknen, ein ganz zerfressenes Ansehen haben.
2'7

für die Ausfütterung,

ist außer am Anheftungsrande im ganzen nur wenig Ton,
Größe und Dicke doch kaum 1 Pfund wiegt.

diesem

ragt

nur

es

daß

so

es bei seiner

nur 17'2c?» lang, 14-5 cm breit, aber inwendig
Sein Rohr mißt von der Basis 15'8 cm, über die Wölbung der Wand

„Ein zweites, retortenartiges,
geräumiger.

die jedenfalls

7 '9

cm

vor.

ist

Das Material

enthält

viel

mehr Ton

als

das vorige,

weit

größere.

')

nuda.

Graf von der

Zu jener Art

Fragezeichen.

Es

ist

Mühle

fügt

nennt

Krüper

die

hierbei

Chiysomela graminis

und Trichodes

Bemerkung hinzu: „wohl immer

nun anzunehmen, daß

antiijiiui)

als

nomina

ßihiinans!'' zu dieser dagegen ein

hier Ch. graminis Duft. (1825) gemeint

ist,

welche aber ebenso

Einen Trichodes antiquus gibt es tateine inedierte
sächlich nicht, wahrscheinlich ist auch dieses Wort verdruckt und soll cmüigum heißen
und nicht anerkannte, von Parreyß aufgestellte südliche Varietät von Trichodes facarius.
wie Ch. fiilminans nur eine Form von Chi: menthastri

SuftV. bildet.

184

Ornis balcanica.

„Das

dritte,

kleinste,

lo'2

cm

lange, 10'6

des ersten zu sein; doch trägt seine Basis

alle

cm

breite, scheint

Zeichen, daß

sie

nur ein

h'olirabseliuitt

vom

vollständig

Felsen

also nur ein Überbau eines Steinloches gewesen, enthält meist

losgenommen sei. Es ist
tonige Masse und wenige Eselsexkremonte,

so

daß

schwer

es fast so

Bei allen hat das Eingangsrohr inwendig einen Durchmesser von 28
nicht ganz kreisrund

ist,

auch

ist

seine

Außenwand uneben.

ist

als

— 34 mm,

Bei allen findet

das erste.

indem

man

es

hier

und da Bruchstücke von Käfern mit eingeklebt, doch bei keinem viel davon, auch etwas
Haare und Federn. Ihr Geruch ist ein ganz eigenti'uulicher, nicht unangenehmer, teils
nach dem vulkanischen Tone, teils nach den noch stark riechenden Kräuterteilen der

Exkremente.
„Die Eier, deren ich weit über hundert aus Griechenland vergleichen konnte,
kommen denen des Baumkleibers nahe, sind aber fast durchgehends größer, schwerer
und glänzender. Nach den Maßen finden sich unter 100 Stücken: 5 sehr kleine, 30
kleinere, 45 mittelgroße, 20 große, was bei so großer Anzahl doch nur geringe Abänderung zu nennen ist.
„Ihre Grundfarbe ist ein meist ganz reines, glänzendes Milchweiß; unter lUO Exemplaren sind 11 ohne alle Flecken,') 14 mit sehr einzelnen, kleinen blassen Flecken;
48 sind mäßig stark, 27 stark gefleckt. Die untersten Flecke sind rötlichgrau, die
nächsten blasser, die obersten lebhaft bräunlichrotli. Nur wenige Exemplare haben
kleinere und dichtere Pünktchen und Fleckchen, bei den meisten stehen die etwas
größeren Flecke, zuweilen an A^j^ mm durchmessend, einzeln, nur an der Basis etwas
dichter, zuweilen einen lockeren Kranz daselbst bildend.
Alle sind ungleichhälftig,
nach der Basis sanft zugerundet, nach der stärker oder schwächer abfallenden Höhe
stumpf zugespitzt oder ganz abgestumpft. Nicht selten kommen solche vor, welche die
Gestalt der Schnepfeneier haben, zuweilen ganz kreiselartige.
Das Korn ist etwas
derber als beim Baumkleiber und deutlicher ausgesprochen; die flachen, stark geglätteten, erhabenen Züge lassen etwas größere, zum Teile gerundete Zwischenräume mit
ungleichen, oft ziemlich tiefen Poren, welche nicht selten in fortlaufenden Furchen
ziemlich dicht stehen."

den

Diesen

Gegenstand nahezu erschöpfenden Worten ist wenig
Die Maße von vier hier befindlichen Eiern aus Attika und dem

behandelten

mehr hinzuzufügen.

Parnaß sind folgende:
L.

21-4

21-2

Br.

14-6

15-5

Gew.

vom

IG
5.

.

17

April 1872

8.

20-8

20-1

15^9

15^9

10. April

^

IGö

17

April 1889

mm

1891

14. April

ccj

1891

Nach Dresser, in dessen Werke sich ebenso wie in Brehms „Tierleben" eine
Reihe von biologischen Beobachtungen der Bearbeiter von Griechenlands )rnis wiedergegeben finden, besitzt Dr. Rey Eier von jS. neumeyeri aus Griechenland, welche denjenigen von
caexia in Gestalt und Färbung etwas ähnlich, jedoch durch die glattglänzende Oberfläche stets zu unterscheiden sind. Roy gibt die durchschnittliche Größe
15'3 mm an, das kleinste nur 19
von 33 Eiern mit 20-6
14'25 7nm.
(

*S'.

X

An Bälgen

X

griechischer Herkunft befinden sich meines Wissen in der Kollektion

Tristram zwei Stück vom Taygetos, im Universitätsmuseum zu Athen zwei aus Attika
')

Dies

i.st

entscliieden ein seltener Zufall,

denn von

weit,

mehr

als Iiunclert, die

aus der Herzegowina, sah, befand sich nur ein einziges vollkommen fleckenloses.

Rs.

ich bisher, znmei.st

III.

IbO

Gi'iechenlaud.

im bosniscli-hcrzegowinischen Landesmuseum sechs Stücke von folgenden
Orten: Fuß des Hymettos (3. November 1894), Skaramanga (17. Dezember 1894), Umgebung von Tripolis (17. Jänner 1895), Zygos bei Aetolikon (24. März 1897), Spai,
zwischen Jlodon und Pylos (1. Juni 1898) und große Klissura (18. Februar 1902).
Es sei hier nochmals betont, daß diese griechischen Felsenkleiber sich weder in
der Färbung noch in der Größe von nordbalkanischeu unterscheiden.
S. neumeyeri wird in Attika nach v. Heldreich Tsopanopiili und Sphyrtktis genannt, d. h. kleiner Schäfer, und zwar deshalb, weil er sich auf Vorspriinge der Felsen
zu setzen liebt, wie wenn ein Schäfer seine Herde hütet. Nach einer handschriftlichen

und

hier

Bemerkung Lindermayers

heißt

er ,jPetritis

ein

sehr

bezeichnender Name, der

wohl mit Steintreter übersetzt werden könnte, oder Felsenbewolmer, was noch besser
Diesen Namen hörte auch ich von Griechen an Ort und Stelle!
ist".

Certhia familiär is hrachydactijla^) Br.

Baumläut'or.

Bei diesem Vogel gibt es bezüglich seiner Verbreitung und Lebensweise im Ge-

von Griechenland noch manche Lücke auszufüllen. Weine sorgfältigen Beobachtungen in einigen Landesteilen bestätigen die Annahme Lindermayers, Krüpers
und V. Heldreichs, daß der Baumläufer auf dem Pcloponnes, in Mittelgriechenland
und Euböa Standvogel, und zwar seltener Brutvogel in den höchstgelegenen Gebirgswaldungen ist. Gleichwohl wäre zur endgültigen Feststellung erst die Auffindung von
Nest und Eiern oder wenigstens Dunenjungen abzuwarten, da derartige Funde von
Akarnanien und Nordgriechenland zwar von Lindermayer gemeldet, aber tatsächlich
biete

nie gemacht wurden.

Auf Korfu fand Drummond den Baumläufer nur im Winter, während ihn
Sperling allgemein als ziemlich häufig in den Olivenwäldern feststellte. Ich bin überzeugt, daß er daselbst Brutvogel ist, da ich am 17. April 1894 und auch später noch
allenthalben diese Vögelchen in den Ritzen der Olivenbäume nach Nahrung suchen sah
und auch mehrere erlegte; so bei Alepu, Valle di Ropa usf.
Andere sammelte ich im Zygosgebirge in Akarnanien (20. Februar 1897), dann
im Mittelgebirge, ohne jedes Nadelholz, nördlich von Naupaktos, ferner auf dem Pcloponnes: im Walde Kapellis bei Lala (Elis) am 26. Mai 1898, endlich im Taygetos sowohl

den Vorbergen im obersten Teile der Langhädaschlucht,

in

als

auch

(

16.

1898) in den höchsten Lagen unweit der Baumgrenze, und zwar in beiden Fällen

in

Juni

den

Gipfeln der Schwarzkiefern.

Da sämtliche von mir im Gebiete untersuchten Baumläufer, darunter zehn in das
hiesige Museum mitgebrachte Bälge zur Form brachydactyla gehören, ist anzunehmen,
daß

die typische familiaiis dort nicht

vorkommt.

Tichodronia muraria

(L.)

Dieser herrliche Gebirgsvogel findet sich

in

Alpciimauerläufer.

den griechischen Gebirgen bei weitem

nicht so häufig als in den nördlicher gelegenen Teilen der Balkanhalbinsel.

Die

erste

Kunde

brachte

Gloger 1834

mit den Worten: „Er

kommt

auf den Ciipfelu

derjenigen griechischen Gebirge gar nicht selten vor, welche bis nahe an
region hinan oder noch in dieselbe hineinragen."

')

In der kritischen Liste S. 89

ist

Auch Dubois

die Schnec-

sagt ungefähr das Gleiche.

aus Versehen der Beisatz hrachj/dacti/la ausgeblieben.

lob

Oriiis baU'anii'a.

Tatsächlich beobachtet wurde der Älauerliuifer auf gricchisclieui Boden zuerst im

Dezember 1837 an Felsen
der

Mühle

in

bei Delphi vom Geologen Fiedler, dann vom Grafen von
mehreren Stücken auf der Feste Mistra (^bei Sparta) und sogar geschossen

der Maiua auf Petrobouni, wahrscheinlich zur Winterszeit.

in

Lindermayer, welcher den Vogel

und ihn

nie selbst beobachtete

erst

1856

in

der

Nachtragsliste im „Mon. grec" anführt, zählt außer den obigen Orten noch folgende auf,

wo

vorgekommen

Mauern der Palamide bei Nauplia, auf der
Auch brachte er schon
in Erfahrung, daß der Alpen mauerlilufer im Parnaß und anderen Gebirgen des Landes
Brutvogel ist. Tatsächlich entdeckte einst ein Sammler Krüpers im Parnaß ein Nest
der Vogel

sein soll:

die

Larissa bei Argos und auf den Festungsmauern Monemvasias.

mit Jungen,

Avie

mir der greise Forscher selbst erzählte, aber die Eier, welche ja über-

haupt zu den größten Seltenheiten gehören, wurden bisher auch

dort

noch niemals

gefunden.

und zwar vom Parnes, bekam das Museum in Athen zwei Vögel
am 13. Dezember 1866 und 28. Jänner 1867 daselbst gesammelt.
Heldreich glaubt, daß T. muraria bei Phyle, wo er sie beobachtet hat, in Fels-

Aus

Attika,

im winterlichen Kleide,
V.

löchern niste.

Endlich erfahren wir durch Drummond, daß der Vogel nach Herrn Alexander
im Winter, vermutlich durch Schnee aus den Gebirgen vertrieben, an den Felsen des
Eilandes Ovo oder Avgo bei Kythera gefunden wurde und ebenso in den Felsklüften
der Insel Fauo bei Korfu, wo er zu verschiedenen Zeiten von Herrn Grcenwood,
dem Sohne des Residenten, geschossen wurde.

Auf

allen

meinen Reisen

in

Griechenland wurde nur ein einziges Mal ein Männ-

chen im Winterkleide erbeutet und
die

steile

Prassulaschlucht im

vogel" etwa in halber

Es war am

ausgestopft.

4.

Februar 1897,

Varassovo hinaufkletterten, wo dieser

Höhe der Schlucht von Führer

erblickt

und

als

wir

„Schmetterlings-

erlegt wurde.

Wir

hatten alle drei darauf noch sehr viel Mühe, bis es gelang, die auf einem hohen Fcls-

gesimse liegen gebliebene Beute

in

unsere

Hände zu

Otocorys 2>enicillafa (Uould)

bi'ingon.

Bulkiui-Ohreiilerche.

J. Santarius mir am 15. Juli 1894 in unmittelbarer Nähe des
hohen Kiona (höchster Berg Griechenlands) ein schönes von ihm
geschossenes Männchen der Ohrenlerche überreichte und ich wenige Tage später (am
18. Juli) diesem wertvollen Stücke zwei am Korax selbst erbeutete junge Vögel desselben Jahres anreihen konnte, begrüßte ich in diesen alte Bekannte von der Balkanhalbinsel, die ich hier im Süden allerdings nicht vermutet hatte. Es erscheint mir noch
heute unerklärlich, daß diese leicht kenntlichen Vögel bisher den Augen anderer Beobachter entgehen konnten.

Als

Kollektor

Gipfels der 2512

An

m

obersten Geröllhalde des Korax (Vardusia), also fast in
Höhe wie auf der Kiona, trieb sich eine ganze Familie der Balkan-Ohrenlerchc zusammen mit Schneefinken (s. d.) und Alpenbraunellen herum. Hier oder doch
in der Nähe dieser Stelle erlegte in der ersten Hälfte Juni 1899 (briefliche Jütteilung
Krüpers vom 21. Dezember 1899) Christos Leonis, den ich auf diesen Vogel besonletzterem Orte, der

derselben

ders aufmerksam
weiteres Stück für

gemacht

hatte,

land aucli noch andere hohe
wahrscheinlich.

gelegentlich

das Universitätsmuseum

in

einer

eutomologischen Sammelreise

Athen.

Gebirgskämme bewohnt,

Ob
ist

diese Lerche

in

ein

Griechen-

bisher nicht festgestellt, aber

III.

187

Grieoliculand.

Die drei nach Sarajevo gebrachten Stücke gleichen in jegHeher Hinsicht denjenigen,
Die
nördlichen Balkanländern zusammengetragen wurden.

welche daselbst aus den

Maße

des Männchens von der Kiona sind:

Ganze Länge: IQO mvi, Flügel: IIb mm, Schwanz:

Alauda arvensis
Wie

sie

ist

L.

bei vielen anderen in Mitteleuropa

auch mit der Feldlerche:

ISnivi^ Tarsus:

2?)

mm,

mm

Schnal)el: Vi

Feldlerehe.

ganz gewöhnlichen Sommervögcln

ist

es

Griechenland nur während der Winterszeit anzu-

in

treffen.

Im Sommer könnte man

ihr,

wie schon

Krüper

andeutete,

höchstens auf den

wo es mehr Graswuchs gibt, begegnen.
Genannte einst mitten im Sommer eine Feldlerche nahezu am Gipfel
südlicheren Landesteilen ist es reiner Zufall, wenn man während der

hohen Gebii-gen Mittel- und Nordgriechenlands,

So

z.

B. sah der

des Veluchi.

warmen

In

Jahreszeit

Feldlerche

eine

am

Kykladeninsel Erimomilos

Kegenwasser

-f9.

sieht.

Juni 1894,

gefüllten Gipfelkraters aufhielt,

war der

Dies

wo

Fall

auf der unbewohnten

eine Lerche sich in der

Nähe des mit

jedoch wegen der Birsche auf die Wild-

Im Museum von Athen befindet sich eine schöne
ziesren leider nicht erleg-t wurde.
weiße Aberration der Feldlerche, geschossen im August 1879 in der Umgebung durch

Strimmeneas

sen.

Bezüglich ihrer Ankunfts- und Abzugszeit mögen hier die Worte
finden: „Sobald es

in

kommt Ende Oktober

der Heimat dieser Lerche

kalt wird,

verläßt

Krüpers

sie

Platz

dieselbe

schon einzeln an, häufiger im November, und in Scharen

und

streift

sie im Dezember und Jänner auf den Feldern umher; 1874 blieb, weil der Schnee im
Februar die Felder bedeckte, der deutsche Frühlingsbote noch länger hier als gewöhnlich.
Im März kommen noch Wanderer, die das Meer überflogen, hier an und eilen
dann der Heimat zu."
Diese Beobachtungen beziehen sich größtenteils auf Attika; aber auch in Wcstgriechenland sind ungeheure Scharen z. B. bei Missolonghi zu beobachten, wie wir
schon von Simpson erfahren und ich wiederum am 29. Jänner 1897, Baron Schil-

ling

am

November 1898 (etwa 100 beisammen!)

26.

bestätigt fanden.

Für den Peloponnes wurde die Feldlerche von der Exped. scient. de Mor. vermerkt und auch die umliegenden Inseln besucht sie.
So ist sie auf Korfu im Winter häufig, erscheint in der zweiten Hälfte September
und verschwindet im Februar nach Drummond und Lord Lilford. Ich selbst traf
am 20. Jänner 1897 im Valle di Korissia einen Flug von vier Stücken und erlegte eines
davon für unsere Sammlung.
Ferner ist eine Fcldlerche von Zante in der Koll. Mazziari in Athen.
Auf Euböa (Linderraayer) und den Kykladen überwintern ebenfalls viele; doch
bilden sich, nach Erhard, daselbst kleine Gesellschaften von 4
5 Stücken, niemals

große Flüge.

Dieser Beobachtung läuft die

auf den Feldern
Seit

Feldlerche

')

all

dieser Inseln oft

Lindermayer

Laut

lieferte

1)

und

alte

Schwärme

Angabe Sonninis zuwider, welcher

beobachtete.

(1843) eine ausführliche Beschreibung der griechischen Winter-

Brehm

handsclirit'tliclier

(1845,

Bemerkiing-

Okens

„Isis")

bemerkte, daß er die griechische

Linderniayers muß dem Schlußsätze .seiner Beschreibimg:
Wort „nicht" angefügt werden, wo-

„In diesem Kleide erscheint sie wahrscheinlich in Deutschland", das

durch der Sinn allerdings vollständig geändert wird.

loö

Oruis balcanica.

Lerche nach jener Beschreibung für verscliieden von der deutschen Art lialto, wurde
von den verschiedensten Seiten der Versuch unternommen, durchgreifende Unterschiede
herauszufinden.

So nameutlicli darcli Graf von der Mühle, der zwei Spielarten oder Arten aufzustellen
versuchte, durch Brehm, der eine Feldlerche aus Griechenland erhielt, die sich durch
weißen Vorderhals auszeichnet, weshalb er sie Alauda alhicolUs („Naumannia", 1853, S. 14)
benannte u. a. m.
Lindermayer faßte schließlich alles als klimatische Abweichung
auf Ich selbst habe mich redlich bemüht, auf Grund von acht griechischen Belegstücken, irgendwelche deutlich erkennbare Unterschiede festzustellen, kann aber nur
die

Überzeugung aussprechen, daß ausschließlich

individuelle

Calandrella bracJnjdacti/la (LeisL)
Die bedeutende Neigung dieser Lerche,

in

besonders hinsichtlich griechischer Vertreter

Abweichungen

vorliegen.

Kui'zzehige Lcrclic.

Größe und Fiirbung zu schwanken, hat

ganz

Meinungsverschieden-

unglaubliche

heiten unter den Ornithologen hervorgerufen.

Naumann vermutete sie 1824 als Bewohnerin des Landes, aber schon an ein
von der Exped. scient. de Mor. (von Bory) in der Ebene von Megalopolis erbeutetes
und im Atlas abgebildetes Stück knüpfen sich Erörterungen, wie der griechische Vogel
zu benennen wäre.
J.

G.

St.

Plilaire

fand,

daß dessen Unterseite lebhafter

französischen und italienischen Vertretern.

Auch

rot

die P^'lecken seien

gefiirbt

sei

als

bei

dunkler, die Brust

und Augenstriche mehr fahlgelb als weiß und die Hinterhauptfedern länger gewesen.
Unter der Abbildung des einzigen mitgebrachten Vogels steht dort Almida arenaria
Vicill. Variete.
Im allgemeinen kann man diese damals gewiß sehr kostspielige Abbildung nicht als sehr gelungen bezeichnen. Die Oberseite ist zu dunkel, die Unterseite
zu licht ausgefallen und die Färbung und Form des Schnabels und der Füße sind unrichtig.
So kam es, daß Temminck auf Grund dieser Abbildung an der Identität mit
Cal. brachijdactyla zweifelte und annahm, daß sich das Belegstück vom Pelopounes durch
stärkeren Bau, längeren Schnabel, mehr gegabelten Schwanz und längere Sekundärschwingen unterscheide.

Drummond behandelt diese Lerche für die Jonischen Inseln und Erhard für
Kykladcn offenbar unter dem falschen Namen AI. isabellina.
Graf von der Mühle brachte zwei Bälge aus Griechenland mit und fand an ihnen
teilweise dieselben Abweichungen wie Geof. de St. Hilaire. Er fügt hinzu: „Die Kehle
ist ganz weiß, der Bauch dagegen hell isabellfarben, die Weichen bräunhch überflogen,
die Wangen und Oberschwanzdeckfedern dunkel isabellfarbig.
Sollte sich diese Art
bestätigen, so gehört ihr der Name: Phileremos moreatia." Später aber wurden dieseldie

ben zwei Stücke von

Schuck

bei der

Übernahme

in

den Besitz des zoologisch-minera-

logischen Vereines in Regensburg als Phileremos riißceps (Rüpp.) aufgeführt
Aufschrift tragen

hrachydactyla

Schlegel

sie

sind,

in seiner

fälschlicherweise

wie

dies

noch heute, obwohl

Degland

fp.

338)

ganz

es

ausgesprochen

um

(S.

XXXVII)

eine neue Art.

daß Chr. L. Brehm, welcher laut Baedeker und
solche Lerchen aus Griechenland erhalten
nicht hoch genug zu schätzen wußte (s. „Ornith. Briefe", S. 57), sich die

Ganz selbstverständlich ist
Päßler (Eierwerk) und durch E.
er

hat.

„Kritischen Übersicht" begnügt sich, das bisher Erwäimte kurz zu-

vermuteten, es handle sich hier

was

diese

ganz gewöhnliche Cal.

richtig

sammenzufassen, und fügt nur hinzu, daß schon Kayserling und Blasius

hatte,

und

es,

v.

Homeyer

III.

günstige Gelegenheit nicht entgehen
schied er

(Okens

lOv

Griechenland.

ließ,

um

„Isis", „Stiftungsfest" etc.)

neue Arten aufzustellen. Zunächst unter1845 für Griechenland: 1. Cal. (= Melano-

affinis, eine große Form! und 2. Cal. Itala „mit ins Rostgraugelbe fallendem
Oberkörper und lehmrotem Kopfe, im Sommer fast ungefleckt". Einen solchen Vogel
besaß auch E. v. Homeyer (Journ. f. Orn. 1873, S. 194).
Im „Vogelfang" dagegen findet man zehn Jahre später für Griechenland unterschieden: Melanocorypha graeca, tenuirostris und macroftera Alfr. u. L. Brehm.
Tatsächlich sind unter den zehn aus verschiedenen Landesteilen von mir mitgebrachten alten Vögeln nicht zwei, welche sich in allen Punkten gleichen wurden.
Bei einigen ist der dunkle Fleck an den Halsseiteu deutlich ausgeprägt, bei anderen
Länge und Stärke des Schnabels schwanken merklich und
fehlt er nahezu gänzlich.

conjpha)

Farbe und Fleckung der Oberseite. Durchwegs sind
Lerchen etwas heller als diejenigen aus den nördlichen
Balkanländern und immer herrscht bei ihnen die deutliche Isabellfarbe vor. Ein auf
den Strophaden erlegtes Männchen (14. Mai) ist auf der ganzen Unterseite rostgelb
Hier und da
gefärbt, doch schreibe ich dies zufälligen, äußerlichen Einwirkungen zu.

am

allerverschiedensten

die

ist

die griechischen kurzzehigeu

Einen solchen, von Seebohm mitgebrachten, erwähnt Dresser und ein zweiter liegt mir aus der Gegend von Tripo-

kommen auch eigentümhch dunkle Vögel

vor.

htsa vor.

Während

des AVinters

kurzzehige Lerche im Gebiete

die

ist

Degland

häufig zu finden, wie

(p.

beobachtet haben und einmal erlegten

Elwes und Buckley

einige bei Athen.

Angabe ihrer Ankunft
ersten Arbeit mit Ende März.
Die

richtigste

Ankunftstage für Attika
1874:

durchaus nicht so

Nur Lord Lilford avüI dies aufKorfu
im Jänner 1869 während eines scharfen Frostes

343) meint.

finde

ich

Lindermayer

bei

vermerkte Dr. Krüper: 1867:

1.

April;

1873:

in

2.

seiner

April;

6. April.

Ich 1897: 25. März bei Känui'ion (Akarnanien).

Hauptmann Polatzek, Korfu, Levkimo 1898: 24. März.
Als Abzugszeit wird von Lindermayer und anderen der August genannt.

Krüper sammelte die ersten
auch
Simpson von griechis»hen
Eier in
in großer Zahl
Gassenjungen zugetragen wurden, am 5. Mai 1858 und 29. April 1859, dagegen am
Parnaß erst am 13. Mai 18G6 und ebendaselbst Seebohm am 11. Mai 1873. Einzelne
Paare scheinen sehr früh zu brüten; so z. B. liegt vor mir ein noch nicht vollständig
flügger Vogel, welchen Strimmeneas am 27. April 1894 auf dem Hymettos geBald nach der Ankunft beginnt das Brutgeschäft.
Akarnanien, woselbst solche

fangen hatte.

Es möge nun

die

Aufzählung der Ortlichkeiten folgen, an welchen mir und an-

Vorkommen besonders aufgefallen ist.
AufKorfu fand ich zuerst fünf oder sechs Stücke am

deren das

19. April

an der Bucht von

Santarius schoß, hat etwas verkrüppelte Zehen; dann
trafen wir sie ein paar Tage darauf scharenweise umherstreichend im Valle di Korissia,
so daß mit einem Schusse fünf erbeutet wurden, und auch am 6. Mai in der Umgebung
von Levkimo. Ich muß sie hier als Brutvogel betrachten.
Kalikiopulo;

eine davon,

die

Ziemlich selten schien sie mir zur selben Zeit auf Zante zu sein, aber auch auf
den beiden Strophadeninseln erschienen Mitte Mai vorübergehend kleine Scharen.
Für Santorin vermerkte sie Douglass in der ersten Maiwoche und auf Naxos
stellte

sie

Krüper

bloß

in

den

niedrigen

am Meere

gelegenen

Strichen

fest.

Er

lyO

Oinis baleanica.

erhielt

dort nur

Nach Lindermayer

einziges Gelege.

ein

ist

Bewohnerin

eine

sie

von Eubüa.

Auf dem Festlande sah ich
Ein 9 wurde erlegt.

Sehr

am

viele sah ich ferner

im Mündungsgebiete des Phidaris und
4.

ankommenden Scliwärmo am

die ersten

Naupaktos.

Aetolikon,

bei

das

März bei
und 4. Mai
wirkliche Paar am
28.

25. April

erste

April bei Missolonghi.

Später während der Brutzeit gab

trockenen Feldern gegen Wuliasmeni.

es

die

um

meisten

Sehr häufig

ist

sie

Athen, namentlich

nach

Seebohm

in

auch

in

den
den

sandigen Ebenen zwischen Athen und Marathon.

Weiters

um

Velestino

und

(Thessalien)

am

Tripolitsa (Arkadien),

Küstenstreifen

südlich von Katakolo, weniger bei Modon.

Bemerkenswert scheint

daß ich einige Paare auf dem Taygetos

es mir,

Höhe von über 2000 in wahrnehmen konnte.
über das Brüten schreibt Lindermayer:
Disteln

und niedrigem

Professor

Thienemann

„Sie

Dresden,

auf den

Feldern

unter

Die von meinem Freunde, Herrn

einjährigen Stiauchwerke.
in

nistet

einer

in

seinem Eierwerke abgebildeten Exemplare sind

in

etwas zu rütlich ausgefallen."

Der Letztgenannte beschreibt drei von Griechenland erhaltene Nester folgendermaßen: „Aus Fasernwurzeln, Grasblättern und Distelpappus mit rotgrauer, toniger Erde
zu fester Masse verbunden. Beim zweiten bilden Bruchstücke von Distelblättern, kleine
Grasstöckchen und Distelpappus den kleinen, lockeren Napf. Das dritte im Inneren
mit Köpfchen von Lagurus ausgekleidet."
Maße und Gewicht von elf Eiern und einem Gelege sind folgende:
L.

21-6

21-4

212

21

2Q-5

205

203

19-8

19-4

189

18-1

Br.

15-8

15

14-7

15-7

15

14-ti

142

15-5

14-8

15

14-6

mm
mm

Gew.

14-5

13-5

145

14

14

13-5

135

14

14

14

11

c,j

aus Akarnanien und Attika.

Gelege 4 Stück, Insel Porös,

2().

20-9

20-8

20-7

20-3

Br.

15-6

15-4

15-6

15

mm
mm

16

15

14

cg

Melanocorypha calandra
(Siehe Tafel

Brutvogel

lichte

L.

Gew. 15

Als

Normale

April 1893.

kann man

die

Teilen Griechenlands antreffen, jedoch

(L.)

Färbung!

Kalandcrlerche.

III, Eier.)

Kalanderlerche allerdings im
die häutigste

Sommer

in

vielen

Lerchenart des Landes, wie Graf

von der Mühle behauptet, ist sie gewiß nirgends und zu keiner Jahreszeit, wie dies
übrigens auch schon von Lindermayer richtiggestellt worden ist.
Es scheint mir, als ob die nördliche Hälfte des griechischen Festlandes ungleich
häufiger von ihr besiedelt würde als die südliche.
Im Winter freilich mögen starkflügige Scharen in großer Zahl teils nach dein Süden ziehen, teils auf dem Peloponnes
überwintern, denn die Kalanderlerche ist, wie ans sämtlichen Beobachtungen hervoi'geht, in Griechenland sowohl Zug- als Strichvogel, ja in gewisser Beziehung selbst
Standvogel.
Außer allgemeinen Bemerkungen über ihr Vorkommen im Lande, bei

In Attika und Akarnanien fand sie Dr. vor allem aber im Tale wurde sie in großer Menge im breiten Tale des Asopos Juni 1836) von Fiedler beobachtet und wahrscheinlich während der nördlich des Parnaß. März Diese Ortlichkeit entspricht genau der Schilderung ihrer Lieblingsplätze erlegte. mit einem der Mühle. welche von allen Autoren bestätigt wird. daß der Genannte angibt. ö^/« cm Höhe. arvensis erlegt zu haben. jedoch durchaus sie Im Jänner 1900 sammelte sein. ferner bei Theben (Mitte Überwinterung. Daselbst sahen ich wie auch St. ein Männchen zu erbeuten. wo Simpson sie 1859 sehr zahlreich nahe der Stadt antraf. folgendes Ver- sich („Tierleben"). selten fünf. Schusse M.III. einige Paare im auch mir dem ist dies Berichte Sommer (1858). Am allerhäufigsten fand ich brütende Kalanderlerchen in Thessalien in der von Velestino gegen den Karlasee allenthalben die Dort stiegen aus den Feldern zu. auf jener Insel nie gelungen. welcher 13 cm Breite. die Zahl des Geleges ist gewöhnEinmal fand aber Krüper in Akarnanien am 1. also brütend.und Ende (Jktober als Abzugszeit an. von denen ich ein auch Männchen am 2." Stöckchen von Filacjo bast nebst Grasblättern bilden das Material des ziemlich sorgsam verarbeiteten rundeten Napfes. C. überwinterten einige Flüge. ein Gelege von sieben Stück. Graue. trillernden so daß wir leicht am Ebene 1894 mehrere sammeln 17. Krüper brütend. Erhard reiht sie unter die Brutvögel der Kykladen und Lindermayer unter die Vögel Euböas ein. beschreibt ein solches aus Griechenland folgendermaßen: „Ziemlich massig und gut gebaut. calandra. festzustellen. Auf den griechischen Inseln im Ägäischen Meere fand die Kalanderlerche zuerst Sonnini und bezeichnet sie als Zugvogel. hrachydactifla und A. nahe dem Monastir gibt Lindermayer Die Legezeit beginnt nach Krüpers vieljährigen Erfahrungen Ende April. kleine Distelblätter. Das Nest wird Thienemann in Feldern und einsamen Heiden nur wenig geschützt angelegt. später St. während nur ein kleiner Teil zum Nisten verblieb. Winter sichtbar soll zwar häufig überwintern. und braunem Weinund zugecm Weite und 1 cm Tiefe hat. Der Umstand. Ebenso ungleichmäßig tritt sie im Winter bei Missolonghi auf. wo sich die Baureste befinden. 1897 war von Jänner zu bemerken und nur „Oeniadae" genannten antiken bis April daselbst nicht eine einzige weiter westlich in der sumpfigen Niederung. Mai ich für insel 1898 zuerst eine. l-" Griechenland. gestattet den vom Grafen von sicheren Schluß. Jlai konnten. Mai 1859 sogar lich vier. Dubois. Für die den Winter weiter im Süden verbringenden Vögel Mitte April als Ankunfts. Männchen empor. Rey und Brchm A. von Lutraki am Umgebung von Athen In der nicht jeden Drummond 1842 bei Isthmus nächst Korinth. daß seine diesbezüglichen Beobachtungen in die Whitermonate fallen. des Letztgenannten. Dagegen wurde wenngleich sehr selten Drummond sowie Lerche nach auf Zaute geschossen. Strimmeneas am U!. 7 '/g den letzten Jahrzehnten ziemlich zahlreich in die Sammlungen gelangten Eier scheinen ebenso wie die mir vorliegenden durchwegs vom Tale Die durch Krüper in . ergibt breitungsbiid. meistens im Mai und dehnt sich bis in den Juni hinein aus. Lord Lilford war so glücklich. als sie mir unweit davon auf der größeren Strophadenzu Gesicht kam. hier Leonis eine statt- liche Reihe. offenbar in irgend einem entlegenen Teile der Insel Korfu. was diese umso glaubwürdiger halte. Naumann. Strimmeneas drei Kalanderlerchen und tagsdarauf gelang es ihm sogar.

nördlich des Paniaßgebirges herziistaiiimen. 24-2 Br. Mai 1890: L. 17-6 24-1 24-1 23-6 mm von einem Dutzend . vom 10. Maß und Gewiclit Eiern sind: Gelege 4 Stück.192 Ornis balcanica.

Auf Korfu wurde sie von Drummond in kleineren Flügen von Ende September zum Frühjahre beobachtet. Er erhielt im Mai am Parnaß wiederholt Eier und fand brütende Paare auch im Taygetos. z. viel eher bemerkbar als zur Brutzeit in den Gebirgslagen. z. was in den gebirgigen Teilen der Insel sehr leicht möglich. GaleHda arhoveti (L. doch ist Lord Lilford der Ansicht. am 23. nichts Abweichendes von der typischen G. stellte zunächst fest. Heldreich und Seebohm kurz das G. erlegt bei Lamia St. Hl. später auch v. Einen nahezu vollständigen Albino. die ich in den engen Straßen Korfus zu hören bekam. Krüper.). November 1898 aus einer Schar von zehn Heidelerchen. Bis vor nicht allzulanger Zeit war es lerche zu den griechischen Brutvögeln zu zälilen habe. Ein Stück unserer Sammlung erlegte Baron Schilling am 30. Mir Zygos und den Hängen des Varassovo. Von Zante befindet sich ein Stück in der Koll. ist. von wo ich mir ein Weibchen für die Sammlung holte. arhovea in vielen Paaren in den griechischen Gebii-gen brütet und daher zu den Standvögeln zu zählen ist. Mir begegnete nur einmal ein Flug am 19. noch nicht ausgemacht. Lullula arhovea L.ist. die einzige Kalanderlerche. ein Weibchen mit Brutfleck zu erbeuten. Mai 1894 gelang. in der ganzen Levante ein außerordentwelchen fabelhafte Preise bezahlt werden. überall wimmelte es geradezu von überwintei-nden. welchen dadurch namhafter Gewinn erwuchs. Zur Zeit des Grafen von der Mühle wurden sie besonders häufig bei Patras und Missolonghi gefangen und der Handel mit solchen lag damals hauptsächlich in den Händen der Tabakhändler von Athen. wo sie sieh dann in die Gebirge des nahen Albanien zurückzieht. Ich kann hinzufügen. Außerdem vermerkte ich ihr Vorkommen im Sommer noch an drei Stellen Peloponnes: in Elis. mit Ausnahme der überall individuellen Größenunterschiede. Jung einden Vorzug und manche singen tatsächlich entzückend. Hier scheint diese Lerche aber sehr vorsichtig zu sein. arborea. Es ist bekannt. wo sie recht zahlreich die Blößen des Eichenwaldes Kapellis Paaren auf dem Gipfel des Ithomeberges in Messenieu seßhaft und auf allen Vorbergen des Taygetos. wo sie sich zu kleineren oder größeren Flügen vereinigt. daß es sogar in nächster Nähe der Hauptstadt am Hymettos Brutpaare gibt. in einigen Von allen diesen auftretenden Orten zeigen die gesammelten Stücke. Ovuis balcanica. sandte ein. daß die Kalanderlerchc lich beliebter Kätigvogel gefangene Vögel haben wie 193 Giiechenland. Tatsächhch macht sich das Auftreten zur strengen Jahreszeit. Mazziari in Athen und nach Erhard überwintert sie in unstet umherstreichenden Scharen zu vielen Tausenden auf den Kykla- kam die Heidelerche am häufigsten und zahlreichsten als Wintergast im Februar 1897 in Akarnanien zu Gesicht: In den Olivenwäldern um Missolonghi (hier zuerst von Simpson angegeben!).III. B. für stets B. ob man die HeideLindermayer und Graf von der Mühle kannten sie vom Festlande und von Euböa bloß als häufigen Wintergast in der Zeit von Ende Oktober bis Ende März. da es mir erst mit dem achten Schusse auf weite Entfernung am 11. dessen Beobachtungen vermerkten. den Xei'owunibergen bis zum Malevos sowie auf dem Hauptgebirge bis nahe der Baumgrenze zu finden ist. Jänner 1897 in den Weingärten des Valle di Korissia. daß einige wenige Paare zum Brüten bis dennoch zurückbleiben. Strimmeneas Reiser. Dezember 1900. — Heidelerche. die sich beim Monastir Angelokastron herumtrieb. I3 . weniger vielleicht als in den östlichen Balkanländern. auf den Dünen westlich von dort. des belebt. in den Vorbergen des den.

haben folgendes gleichen mitteleuropäischen zwischen Maß und dem 25. als auch bei Melanes und im Gebirge im Zentrum genug. de Moree nachgewiesen und auch wir begegneten dort mehrfach. aber vergeblich von einem Turmfalken verfolgt wurden. lG-5 l(3-() Ki-S l(J-4 18 18 20 Galerida eristafa Die gewöhnliehe Form Landesteilen Griechenlands welche ge- (L. wie Lindermayer sondern auch besonders öde Platze und ausgetrocknete Flußbette. Gewicht: L. der Haubenlerche Mitteleuropas findet sich in den meisten als Standvogel recht häufig. Weinberge sagt. über die Dünen hin. wo ihr Vorkommen besonders an- geführt werden kann. in mehreren Paaren.194 Ornis balcanica. wovon auch ein ad c^ am 1. so ergibt sich folgendes: Auf Korfu trafen Drummond und Lord Lilford die Haubenlerche sehr häufig während des ganzen Jahres und auch ich kann dies auf Grund meiner vier dortigen Besuche bestätigen. welche spärlich mit Gebüsch bewachsen sind. welcher die Haubenlerche auf dieser Insel bloß im Winter und Frühling bemerkt haben will. Auf dieser Insel gibt es sowohl in den Sanddüucn nahe der Hauptstadt. doch gibt es an langem den verschiedensten Ornithologen seit am Parnaß 20-8 Orten bezüglich der Gefiederfilrbung eine Menge Abstufungen rot. dann von Krüper für Naxos. April 22-5 22-3 22-1 20-9 Br. Von der letzteren Insel liegt mir ein und von den früher genannten fünf selbst gesammelte Exemplare zum Vergleiche vor. in den Olivenhainen bei Levkimo und auch am Nordsaume der Insel. von wo er auch Gelege erhielt. B. Juni ihr 1898 zwischen Pylos und Modon geschossen wurde. Auf den Kykladen wurde sie von Erhard zunächst als Standvogel erkannt. als ziemlich häufig bezeichnet. So ist sie namentlich bei den Ziegeleien Und dem Schlachthause in der Nähe der Hauptstadt häufig. Auf dem griechischen Festlande wurde ihr Vorkommen auf dem Peloponnes zunächst durch die Exped. daher muß ich die Angabe Jamesons als ungenau bezeichnen. dann in beträchtliche Höhe aufsteigend und singend. wie Graf von Nicht allein Straßen. Ungemein viele beobachtete ich am Plateau von Kythera Ende Juni (1898). In Attika ist sie sehr häufig. und Gärten liebt sie hier. und bis viel zum den gleichen deutlichen Rost- zu schaffen gegeben haben. scient. heftig. Auf Zante ist die Haubeiderche geradezu massenhaft auf den öden Feldern des Kap Geraki.) — mm 15-9 mm 16 cg Haubeiilerclie. der Mühle ganz richtig angibt. Auch Stücke. dann auf den Feldern gegen den Hymettos und von hier gegen Wuliasmeni zu wird sie geradezu . und auch in anderen Teilen der Lisel zu finden (Exemplar auch in der KoU. Mazziari in Athen). dann in den Weingilrten des Valle di Korissia. Wenden wir uns den einzelnen Gegenden zu. Gew.und herfliegend. 17 Fünf einzelne vollständig. z. Mai 22. Juni 1894. Auf dem nahen Santorin wurde die Haubenlerche häufig in der ersten Woche des Mai 1892 von Douglass und auf Euboa von Lindermayer bemerkt und auch auf Skyros soll es viele geben. Ich beobachtete. so in den Türkenbergen bei Athen. wie diese Lerchen am Abend des 11. von griechische Eier Krüper der Zeit in sammelt.

ich am 19. Alauda ferruginea. sondern auch des Dieses soll auf dem Oberkörper matt rostbraungelb mit braunen Halbringen vor dem weißlichen Spitzensaume auch an den Schwingen sein. ferruginea in diesem Werke nicht allein eine Beschreibung der Eier. 3. Steuerfeder gi-auschwarz. daß sich Gebiete als ein ungleichmäßiges und in kleinen Lerchen mit Übrigens bezeichnet in dem Jadendorn Vorkommen in diesem zwischen ihr und fügt. die durchaus nicht bestimmt für diese neue Art Erhard (S. striata S. herumtrieben. sowie am Hange wo westlich von Aetolikon. Beschreibung seiner ausgesprochenen Rost- anderen Unterschiede so undeutlich und unwesentlich. so daß der Vogel im Fluge dann „rosarötlichpurpurn" aussieht. Noch im selben Jahre beschrieb Chr. Weiter westlich erlegte ein altes In Akarnanien beobachtete ich (10. Brehm („Naumannia'' VIII. welches von allen Stücken aus Griechenland im ganzen Gefieder. die meisten gab es aber in den Olivenwäldern zwischen Missolonghi und Aetolikon. ein Charaktervogel der Georgios bei Salamis Laadscliaft. von Baedeker. (Paliurus) sich diese wie Graf von der Mühle. 13* . südliche Varietät" an die typische G. her. Brehm und Päßler (1863) herausgegebenen Eierwerke wird G. Juli 1894 unweit des Hafenortes Vitrinitsa Weibchen. konstante 58) dieselbe als „eine und bezeichnet sie als häufiger auf den Kykladen ist seine Angabe. 35) auf Grund eines welches gegenwärtig nicht mehr vorhanden zu sein scheint. sondern auch im allgemeinen äußerst veränderlich. L. ebenso Haubenlerche im Winter spärliches die mit der Heidelerche herumtreibt — eine Beobachtung. besonders an der Innenseite erster einen rötlichen der Flügel und der Tragfedern. zumeist fest. 208) wahr- cristata angusti- allein bei griechi- In dem bekannten. daß sie nicht selten so groß wie als eintrat. scheinlich dieselbe Haubenlerchenform aus Griechenland als Galerita nach deren schmalen Kropfstreifen. ferruginea (Graf von der Mühle) als selbständige Art behandelt und ausdrücklich bemerkt. cristata. namentlich aber auch an der Unterseite den stärksten Rostanflug zeigte. matt rostbraune Flecke. daß auf Grund eingehender Beobachtungen er trotzdem bloß eine Art der Haubenlerche anerkennen kann. rühren sieben weitere Stücke unserer Sammlung und drei Herbst und Wintervögel. Die 2. zweifel- los stark übertrieben. Quarantäneinsel kleinen Hag. Februar 1897) viele auf der Düne bei Kap Skropha. Von diesen Ortlichkeiten des Museums Athen. Wie bei so vielen anderen Arten wird auch bei G. daß Graf selbst 1858 erkennt einzigen Belegstückes. Jugendkleides gegeben. Auch später noch hielt Lindermayer an dieser vorübergehenden Rotfärbung und sagt ausdrücklich. dann auch höher oberhalb davon auf den kahlen Hügeln. der weißliche Unterkörper am Kröpfe verwaschene. die mittleren matt rostfarben. die zusammen Scharen V^oi'liebe Simpson manchen Teilen Bemerkung bei. (nach der Begattung!) fest 1844 gibt Graf von der Mühle (S. und 4.ril.. Meiner Meinung nach beruht die oben angegebene Färbung im Fluge ausschließlich auf Fai'benreflexen an den sonnendurchglühteu Aufenthaltsorten dieser Lerche. Doch eine Wacholderdrossel wird. gemacht habe. daß ihr Schimmer annimmt. daß Brehm von Griechenland auch die gewöhnliche Form der Haubenlerche besitze. Audi auf der 1894 zwei Brutpaare ich stellte 195 Griechenlaml. Doch fand ich diese nicht schen Stücken. die ich selbst nie Bezüglich der Gefiederfärbung der griechischen Haubenlerche hat in seiner (Tcfieder ersten Arbeit (1843) im Sommer als Liudermayer der Meinung Ausdruck verliehen. färbung sind aber von der Mühle Mit Ausnahme der deutlich alle ersichtlichen.

ferruginea enthalten. 1. Manche Nach Form und sind grob.) Wie — Scliafstelze. am 18y4 auf Naxos von uns erbeutetes eben flügges Junges. 9 der G. L. sondern vielmehr eine deutliche. Mai 1881 und 10. April 1890. Elwes.IJb Ornis balcanica. f. aber keine so großen Unterschiede. 1873. S. findet Betrefis der Brutzeit muß es auffallend erscheinen. Zu und Herbst ein starker beiden Jahreszeiten erfolgt derselbe allmählich . Bezüglich der Ptylocorys senegalensis bemerke ich. dem griechische Belegstücke in seiner Sammlung genügend zur Verfügung standen (Gab. 24 In dem Baedekerschen Eierwerke schreibung von drei Eiern 22 22-5 Taf." vorliegenden Materiale kann ich nur sagen. welche Krüper versandte. ist 20-9 21 Nr. 10. Sechs Eier. daß kein Unterschied zwischen griechischen und Vertretern aus Mitteleuropa zu entdecken sei. Jänner 1869) und kommt dann zu dem Schlüsse. 20. 24. Weiters gibt 1873 Dresser die Maße einer Haubenlerche von Korfu (leg. die Griechenland ganz gut paßt und daher hier wiedergegeben werden lichter und klarer als die haben weißgrauen Grund. an ihnen zwar die meiste Rostfarbe. S. 315). Juni 1892. so. vergleicht auch E. zeigt aber von der obigen Charakteristik fast gar nichts. daß deshalb eine Spielart aufzustellen ihm berechtigt erscheint. Dieser Ansicht namhafter Forscher schließe ich mich auf Grund des vorliegenden Materiales vollkommen an. fahle Isabellfärbung der ganzen Ein 22. 24-9 23-3 Br. bei denen man in Zweifel bleibt. wohin sie am richtigsten zu stellen wären. daß sie in Griechenland erst gegen Mitte April zu beginnen scheint. 24. JBudi/tes flaviis (L. Orn. tragen die Daten 15. S. jedoch hell hervortritt. daß meine Augen nicht imstande waren. und auch die übrigen Unterscheidungsmerkmale vermag ich nicht zu verwenden. bei noch so sorgfältigem Vergleichen die aschgrauen Flecken der Flügeldeckfedern auf der Abbildung in den „Magyarorsziig Madarai" von Dr. Sie mit braun. 17-1 lG-4 16-7 16-7 16!» 159 mm mm 19 18 17-5 16 17 cg Gew.). Mai 1879. Journ. sind daß die Grundfarbe dem mir soll: „Ihre Eier sind der Haubenlerche. nicht anders zu erwarten. April 1897. Die dunkelste unter den vorliegenden Lerchen stammt von Korfu. F. da mir die Beschreibung Müllers (1776J leider nicht zur Verfügung steht. Homeyer. 66. so z. B. April 1890. daß diese Eier in Größe. Müll. andere fein gefleckt. Schließlich bury Barclay). Madaräsz auch an der im Nationalmuseum in Budapest befindlichen ungarischen TyjDe zu erkennen. Ihre Maße betragen: L. Juni Oberseite. Abbildung und Be- welche für Exemplare aus in der Schale mit deutlichen blaugrauen und darüber gesonderten oder verwaschenen Flecken bedeckt.oder grüngelben. dessen Eltern die bekannte aufl'allende Rostfarbe trugen. auch kleiner und von zarterer Schale. findet jährlich im Frühling Durchzug von Schafstelzen statt. Wieder andere gleichen vollständig der Ptilocorys senegalensis (P. v. der Vogel von Skyros. 204 und 1882. und zwischen diesen gibt es wieder welche. am meisten Rostfarbe zeigen jene von Vitrinitsa und auch von Kythera. Fleckenzeichnung vielfach schwanken. Hanaußerdem eine andere (cf) aus der Umgebung von Athen (leg. v.

Die ersten AnkömmHnge traf ich auffallend spät erst am 15.III. . — 111. Oktober 1894 am Phaleron erlegt. In Griechenland überwinternde Vögel habe ich selbst niemals beobachten können. niemand mehr. einst Krüper hoch im Parnaß einen Schwärm bei einer Ziegenherde beobachtete. die (ein seit Graf von der Mühle. v. Gerade auf Grund der ausführlichen Auseinandersetzungen G. weiden es gibt. in sumpfigen Niederungen oder auch weitab von jedem Wasser zwischen Weidevieh auf den steinigen Feldern nieder und man kann sie dann auch. Ganz un- bei Petra am Karlasee zur ohne erkennen zu können. Hefte der „Magyarorszag Madarai" von Dr. bis ü. desselben 1894 am 17. Ebenso auf Zante 1898 in der sumpfigen Niederung südlich der Hauptstadt sowie bei Katastari sogar noch vom 8. Februar 1881). April 1897 bei Myle lind dauert eine für (Lerna) und ebenso am Monates bei Chasani (Attika) recht viele. Mai) mehrmals einzelne Budytes fliegen ich sah. Auf den Feldern der Strophadeninsel stellten sich selbst am 14. bei Simpson für Akarnanien und bei Kronprinz Rudolf für Zante Exemplar am Fuße des Skopos 14. von Leonis am 8. Mai massenhaft neue Ankömmlinge ein. 1897 stellten wir vom 4. bei An der ein Brüten der Schafstelze in Griechenland Lindermayer von diesbezüglich möglich wäre dies vielleicht in ThessaHen nicht. Da mag wohl aber von mehreren Beobachtern ein Überwintern gemeldet wird.') Graf von der Mühle für Nisi auf dem südlichen Peloponnes. ob selbe zu flavus oder zu melanocephalus gehörten. welche vorzüglich zu Ein Belegstück von dieser Insel befindet sich im Museum Tristram mit dem Datum 4. Almasys in Tschusis Jahrbuch IX (1898). sehr im Gegensatze zu B. denkt wurde. Mai.flavus im Winter finden sich bei hier wie anderwärts sind. April an der Bucht von Kalikiopulo. Entdeckungen während meiner griechi- schen Reisen gehört ohne Zweifel die Erbeutung eines Paares dieser Schafstelze. bei Erhard für Kykladen. p. im Valle di Ropa und am 19.) zufälligsten — Cliinesiselie Seliafstclze. Da im Gebiete des heutigen Griechenland weder eigentliche Wiesen noch Hutdie Schafstelzen auf ihrem Zuge meistens am flachen Meeresufer. Vom Herbstzuge wissen wir bloß durch Krüper. Potamo und Levkimo riesige Mengen von Durchzüglei-n fest. wenngleich hier Verwechslungen mit Motacilla melanope zu befürchten Angaben über B. 105 n. März 1866 (etwa griechischen Kalender?). ') v. April Ein auffallend frühes Durchzugsdatum gibt F. lassen sich Budytes flavus taivanus Zu den merkwürdigsten und (Swinli. namentlich an deren Ostrand bei Analipsis. wie dies meine Beobachtungen wenigstens den Frühjahrszug zeigen werden. so und da eine hierbei stets Solche Ausnahme von der Regel vorkommen. geraume Zeit hindurch an. melanocephalus. B. mit welcher sich erst in den letzten Jahren namentlich ungarische Ornithologen eingehender beschäftigt haben. 197 Grieclienlaml. mitten im Gebirge antreffen. daß er in die Monate August und September fällt. dem dem Mai 1858. Ein Paar junger Vögel. berichtigt wo Brutzeit (18. bis 11. sowie der Abbildung in Madaräsz. Schmidt für Attika an: 9. wie z. Auf Korfu gab es 24. Jameson für Kytliera. Mai bei Mesongi. viele Hunderte. beweist aber auch für den Herbst eine Ausdehnung lange der Zugfrist.

Maße dieses Paares: keinen Unterschied vom typi- . Ganze Länge . so muß sie als Form er- viel ohne Zweifel auch Griechenland auf . flavus taivamos. auf einen kleinen weißen Spitzenfleck. paßt. Biulytes flavus borealis (Sund. graue Stirnfleck die- ist Beim Weibchen kann ich mit dem besten Willen schen Budytes flavus herausfinden. so schnell als möglich durchs Wasser watend die Segelbarke zu erreichen. geringer dunkler Tropfenzeichnung an den unteren Kehlseiten. Mir selbst ist in untergekommen. Kennzeichen der B. einen Schuß anzubringen. die gegenwärtig übrigens haben außer dem grellgelben Augenstreifen weshalb ich nicht anstehe.. Da Griechenland bloß die nordische am Zuge begriftenen Schafstelzen jedoch die mehr oder weniger weißkehlige. die den Anker zu lichten schon und fort ging's im Saus in die hochgehende See. sie alle als Mot. Graf von der Mühle schreibt in seinem Buche S. 168 159?H»i Flügel 86 77 . Schwanz 73 ^0 . Ebenso gelb gefärbt langgezogene und Superziliarstreifen ein der ist Der paar Federchen unterhalb des Auges. welche bekanntlich die Reste der griechischen Ausbeute Graf von der Mühles enthält. kennzeiclinete Es war am während meines kurzen Aufenthaltes auf der kleinen. hierherzubeziehen.. Das Männchen dieses Paares ist ein kräftiges Stück mit sattgelber Unterseite und seichte längst bereit war.. ein In größter Eile war es Schwärm Schafstelzen aus den Wolken herabwirbelte. ßaveola Temmincks erinnert. Blai 189-1 flachen Sporadeninsel Psathura. das daraufhin liegen gebliebene Schafstelzenpärchen in die Tasche zu schieben.) und Jiudi/fes fldvus citiereocajnllus — (Savi) l«riiuköplige Schafsteize. Augenblicke. nur schwach sichtbar und Oberkopf und Nacken hat genau selbe olivenbi'aungrüne Farbe wie die ganze obere Seite des Vogels. mir noch möglich. flavus verwechselt. 60 folgendes: „Ich besitze auch Männchen. Schnabel 14 13 „ Tarsus 2o 22 „ auf einen schmalen Äußerste Steuerfeder weiß bis schwarzen Streifen auf der Innenfahne. was an die Mot. Der jüngere Vogel ist 1901 durch Tausch in den Besitz unserer Anstalt überein gegangen. obwohl ich viele Dutzende von legte.l-'^ (»riiis griechischen Exemphire baleaniua. Sie wurden bisher ebensooft mit einander auch mit B. Zweite Steuerfeder schwarz gehört das von Lindermayer bis S. Beide Stücke.. das viele Scheitelfedern mit zeisiggrünen Rändern hat. behandle ich dieses als die durch die Überschrift ge- (o") östliche Schafstelzenform. am weitesten nach Norden vorgeschoben erscheint. jenes Eiland zu verlassen." Diesen Vogel glaube ich mit Bestimmtheit. bevor ich durch den heranbrausenden Sturm gezwungen 29.. campestris bezeichnet sind. Deshalb 82 beschriebene Stück mit nur vier mittleren. wiedergefunden zu haben. samt einem zweiten jüngeren Vertreter in der Kegensburger Sammlung. Beide Formen können nach meinen Erfahrungen für Griechenland ausschheßlich als DurchzUgler in Betracht kommen. südliche Form gar nicht weiter nördlich schon Brutvogel ist. ganz schwarzen Steuerfedern nicht hierher. die als im letzten wurde.

über welche Lord Lilford unter Motacilla cinereocapilla schreibt: „Sie kommen in großer Zahl in Korfu gegen Mitte April an und man findet sie zu dieser Zeit in kleinen Flügen auf allen kärglichen Matten und in den Kukuruzfeldern der Insel. 527). cinereocapillus (Savi). leider aber schon 185G von ihm im „Mon. melanocephalus erst dann im Frühling in Griechenland erscheine. Auf dem griechischen Festlande habe ich je ein Stück von B. Wenngleich die Behauptung. ob dieser Vogel dort häufig ist oder nicht. Homeyer. April 1894 am Strande bei Kryoneri (Akarnanien) und bei Aetolikon deutlieh beobachtet und am 24. von dem mir ein ad o auch vorliegt. die sämtlichen deutschen Ornithologen. am V. welche über Griechenlands Fauna geschrieben haben. S. daß der Zug gänzlich gesondert erfolgt und daß gerade in Griechenland M. Ob sie nicht eher eine Varietät genannt werden dürfte als die melanocephala?^ Eine für die damalige Zeit gewiß bemerkenswerte Frage! Grauköpfe E. daß B. Ich konnte kein Nest von dieser Gattung finden. können sich diese Bemerkungen wahrscheinlich ebensogut auf diese Art als auf den genannten Vogel beziehen. daß verschiedene Autoren der Ornithologie Griechenlands diese Art (M.ephalus sich nie im Innern des Landes zeigt. f. den deutlichen Stich ins Grünliche des Rückengefieders und haben keine Spur von Weiß an der Kehle. besitzt l!»i' Museum das Britische ein Stück mit der p. vol X. flava in sein Werk nicht aufgenommen hat. Orn. Menge und vermischt und erlegte ich nordische Potamo und Levkimo auf Korfu. 1830. . ^Möglicherweise gehören hierher jene Vögel. 130) Heimat an (Gab. Giiechenlaiid. und mit typischen 6. wie schlecht man mit B. bis in die neueste Zeit über die Verbreitung der einzelnen Formen unterrichtet war. für eine grau- und zwar als Synonym lich einen Teil von Griechenland als ihre — ein deutlicher Beweis. und gerne bekenne ich. daß diese Schafstelze eine vollkommen selbständige Art bildet. obwohl ich während des ganzen Sommei's einige wenige Paare beobachtete. melanor. April 1897 einen kleinen Flug bei Wuliasmeni (Attika) anAlle drei von den angegebenen Örtgetrofien. betonen mit aller Entschiedenheit auf Grund ihrer vielfältigen Er- fahrungen. köpfige Stelze hielt. 1878." Hierzu bemerkt sehr zutrefiend Dresser (1875): „Da Lord Lilford M. lichkeiten stammenden Männchen zeigen übereinstimmend die eigentümUche dunkle Kopffärbung mit Andeutungen eines Augenstriches. das ich mich dieser Anschauung vollkommen anschließe. grec" wieder gestrichen. of B. Graf von der Mühle. F. cinereocapillus von Lindermayer in seiner ersten Arbeit für Griechenland angeführt. so daß es schwer ist zu sagen." Zum ersten Male wird B.. Erhard und Krüper wiederholen würde. Es würde zu weit führen. die denselben Weg zurückzulegen haben! In großer cervinus. Budytes flavus horealis traf ich in Griechenland vielfacli zusammen mit Anthus also zwei Reisende. flavus horealis am und 29. sondern während des Sommers als einzige gelbe Stelze die Küstenstriche bewohnt. viridis) mit M. 2ß. gab fälschf. Feldeggi Michail.) — Sehwarzköpfige Sehafstelze. Journ.in. wenn die anderen BudytesArten schon weitergezogen sind. Mai 1897 B. aber die wichtigsten Gründe der Trennung seien hier angegeben. wenn ich hier alle die langen Auseinandersetzungen von Lindermayer. nicht genau zutrifft. flavus beobachtete bei welcher irrigerweise B. dem Zuge und berühi-cu Angabe: Greece tatsächlich (Cat. 5. Budytes melanocexihalus Gerade (Licht. ich finde. flava vereinigen. Er sagt: „Kommt häufig im Frühjahre auf die Triften in der Nähe des Meeres. so kann man doch beobachten.

daß sie viel weiter nördhch hegt. Aber selbst dann. wo B. ferner liegen gelangte von dort durch Herrn die hiesige Sammlung einreihen.200 Ornis baloanica. 4. durch seine grelle. Männchen 1847 Schuch geschenkt im Museum von Athen drei Stücke aus Attika. so meyer („Ornith. Briefe". Bezüglich des Gefieders wurde schon frühzeitig die Sonderstellung von Autoritäten z. Die Schwarzkopfbachstelze ist in keiner anderen Gegend Griechenlands zu so vielen Malen aufgesucht und beobachtet worden als an den Lagunenrändern und auf den Laguneninseln Akarnaniens. melanocephalus aus Griechen- Dieser Vogel unterscheidet sich von allen deutschen durch das dunkle. Bezüglich des aus Griechenland stammenden Materiales an Bälgen von dieser Art erwähne dem ich. An diesen Ortlichkeiten gibt es nur sehr wenig Kleinvögel. F. ') ^) Graf von der Mühle Lindermayer fand li. S. 16) wiederholt fast die sämthchen vom Grafen von der Mühle angeführten Unterscheidungsmerkmale und zählt die Länder ihrer Verbreitung von Griechenland an gegen Süden auf Baron Selys Longchamps („Naumannia" 1856. vor allem in der Nähe des Meeres. dafür aber umso mehr Seggen und Salzkräuter gedeihen. kennt die typische griechische der Kehlfärbung zu glaubt an das Vorkommen von Übergängen Lord Lilford stellt Schwarzkopfstelze merkwürdigerweise B. S. Binseuarten und Salsola wachsen. an das British Museum und ein bei Missolonghi von H. sondern. Ho- angebahnt. welcher Besuch freilich in erster Linie das Auffinden der „unzweifelhaft echt" so schwer erhältlichen Eier bezweckte. VI. Die schwarzköpfige 8chafstelze baut') als die verwandten Arten und ist ich aber auch durchschnittlich bin überzeugt. geschildert. Auch über die nördliche Grenze ihres iSommeraufenthaltes sind wir heutzutage ziemhch gut unterrichtet und wissen. endlich konnte ich neun Stücke. auf Avelchcu nur wenig Graswuchs. weit herabgehende Schwarz des Kopfes und die herrlichen Flügelhinden.flavus. leuchtend gelbe Unterseite und den sattschwarzen Kopf. 390) sucht Budytes nach land. ein weiteres Merlin sen. stimmen vollkommen mit einander übereih. daß außer den Stücken der Brehmschen Sammlung zoologisch-mineralogischen Verein in Regensburg vom ein Sekretär Dr. wird man durch den weit hörbaren Lockton der Stelze an ihre Anwesenheit erinnert. Auch er tritt für die Sonderung dieser Stelze als selbständige Art von den nächsten Verwandten ein. daß viel kräftiger ge- genauem Ver- bei sich gleichen auch deutliche anatomische Unterschiede herausstellen werden. L. rayt zunächst und sie und zu B. nämlich vier Männchen und fünf Weibchen in wurde. und daß überall dort. Brehra unter dem 22. schreibt Chr. Seebohm am 29.^) ist sie eine ebenso bezeichnende Namentlich das Männchen ist es." Zander („Naumannia" 1851. welche ich sah. 69): „Sie erhalten erstens B. als man früher annahm. In anziehender Weise hat Simpson im „Ibis" 1860 seine diesbezüglichen Wahrnehmungen beim Betreten jener Inseln. dann aber durch seine außerordentliche Beweglichkeit im Laufen und Fliegen die Aufmerksamkeit auf sich lenkt. p. wenn die Augen dauernd nur der Wasserfläche zugewendet sind. Saunders. Mai 1873 erbeutetes cT in das Museum von H. Für diese Plätze. alle. .ält sie für gestreckter! ilire Lieblingspliitze vorzugsweise wasser mit diesem vermischt. melanocephalus brütet. B. keine andere Budytes-Art zu finden ist. Seebohm be- nennt sie trinär Motacilla flava melanocephala. wo sicli Süßwo Tamariskensträucher. I. welches als auch das Auge erfreuende Erscheinung. April 1848 an E. v. weshalb der muntere Vogel von jedermann umso freudiger begrüßt wird.

März beobachtet (Führer). am auf. Aber auch Drummonds „flavus mit pechschwarzem Kopfe zur Brutzeit" gehört zweiEr vermerkte die Ankunft auf Korfu in Menge gegen den 1. da diesbezüglich. melanocephalus die Fortpflanzung in Griechenland besitzen wir einige bemerkenswerte Mitteilungen. von wo zwei sehr schön ausgefärbte Männchen und ein Weibchen unserer Sammlung herrühren.III. melanocephalus fir identisch doch verdient mit MolaciUa Feldeggi Michah. Aber noch am 2. zusammen mit grauköpfigen Stelzen. April 1897 zwischen Argos und Lerna (Myli). Un- genauigkeiten vorgekommen sind. Im nachfolgenden soll die Verbreitung der Art in Griechenland gemacht werden. und zwar namentlich bekannt von der Umgebung von Volo und Lamia. ') Lindermayer hat die erwähnt zu werden. daß er schon aus Dalmatien hielt. Die vielfachen von Strickland an jener Stelle aufgestellten Fragen können heutzutage fellos hierher. wie sichtlich z. . Die Ankunftszeit ist bei B. Linder may er oder Mitte für anfixiigs an. 1843 B. doch Ende August oder September. Noch häufiger tritt sie auf dem Peloponnes 15. auch scheint mir zwischen der Ankunft der ersten ein ungewöhnlich langer Zwischenraum bis zu jener der Hauptmenge Regel zu sein. Ankunft genau um einen Monat zu spät angegeben. April. wo Douglass in der ersten Woche Mai 1892 ein diesjähriges (soll wohl heißen einjähriges!) Exemplar beobachtete. Der Abzug setzt er ihn für August ist. nördlich von Astros sowie der Lagune von Muriä Alt-Pylos (2. in Attika (Phaleron) am 18. flavus!. aber Sie verbleiben nach ihm nur wenige Tage dort. noch nicht genau beobachtet worden. am 24. Juni 1894 erlegte. auch hier stets getrennt von B. Mai 1897 gab es geradezu sehr viele an der Mündung des Potamö sowie auch bei Levkimo. Zumeist befindet sich Anthus cervinus in ihrer Gesellschaft. beim Graf von der er- Mühle. daß mehrere Paare an geeigneten Plätzen der Insel auch altes brüten. unregelmäßiger als bei Nach Krüper') wurde 1868 die 1897 wurde die erste bei Aetolikon am 2. auf Santorin. ebenso wie überhaupt bei Budytea verwandten Vogelarten. Ich halte es für durchaus nicht ausgeschlossen. Die Schwarzkopfstelze war einer der ersten Vögel. Daselbst fand ich viele am den Sümpfen Sumpfsee Mustos. alierdings nur für kurze Zeit. auf Naxos. 201 Griechenland. Krüper wie bemerkt. aber erst erste (sehr früher Zeitpunkt). In Attika ist der Phaleron ein Lieblingsaufenthalt. dagegen ist sie Brutvogel in Thessalien. des näheren B. März. 1873 ebendaselbst April waren daselbst ungemein viele sichtbar. Auf in viel Korfii wurde sie von Lord Lilford. Über von B. angeführt für Euböa und als Brutvogel der Kykladen (Erhard i. 1874 ebendaselbst am 1. April 1894 traf ich sie gleich außerhalb der Hauptstadt Korfu neben Weidevieh umhertrippelnd und zwei Tage später holte ich mir ein sehr Weibchen vom Strande der Bucht von Kalikiopulo. besonders zahlreich auf der Düne einige Brutpaare in Mai 1898) und im Seggengras der Lagune Osman Aga bei ). März erlegt am 24. wo ich ein Weibchen mit Brutfleck am 13. Unter den letzteren namentlich zahlreich auf Mykonos. melanocephalus. Juni 1898 Schließlich ist sie (21. wohl als gelöst betrachtet werden. deren ich auf griechischem Boden ansichtig wurde. bis 5. geringerer Zahl beobachtet. April. am 17.

von denen mir das Weibchen mit sehr lichter Unterseite und nahezu weißer Kehle am interessantesten erscheint. schwer diesen munteren Bewohner unserer klaren Waldbäche in ein griechisches Landschaftsbild hineindenken und doch gehört diese Bachstelze ebensowohl zur Umgebung des dortigen Gebirgsbaches im Sommer. 30). ob sie „Bei Bälgen von weiblichen nnd zn der verwandten Art hinzuzuzählen lebenden Vi5geln kann man nicht leicht sich irren. Am 27. Jänner 1897 häufig. Lagunen von Missolonghi zustande und Jungen fand er ebenda in Begleitung des Herrn Simpson. und ist ist 10'5 cm „Das Nest hat einen gerundeten. Suche nach denselben sehr schwierig ist. Der Eier waren vier. kann versichern. Li dieser Gegend scheint auch früher Di'. Demnach ist die Legezeit Ende April oder Mai. woselbst ich und bei Govino ein Kythera (^ besucht sens Beobachtungen. von lehmartiger Farbe oder isabellfarbig mit lehmartigen. XXV. melanocephalus bemüht zu haben. angelegt. im Frühling luid Herbst auf dem Durchzuge nach JameEuböa nach Lindermayer und laut Sonnini und Erhard sie ') Kr ü per (Gab. wie während des Winters als belebendes Element an den Rändern der Gewässer in den Niederungen. So fand sie auf Korfu. Nieder sich um die Eier von B. April 1859 in den ein weiteres mit Schraders Ausflügen her wußte. finden sieh auf Taf.') Merkwürdig ist die Mitteilung Drummonds. sich nur Die Inseln werden von gesucht.sagt ausdiücklieh: geraten. ich mich bei Aetolikon stundenlang ohne jeden Erfolg. den Gefangenen die Schwingen und Steuerfedern beschnitten und am Markt verkauft wurden. sehr fein in einander fließenden Punkten." Ein anderes Nest mit fünf Eiern. denn er sagt (Reg. Zwei der Eier. 6 seiner „FortNapf. Ich mußte mich mit dem Erlegen von drei Vögeln damals begnügen. 4 cm. 20.')) in Zweifel . Fig. Daher hießen Heutzutage habe ich davon nie und nirsie bei den Griechen auch „Fliegentöter". daß er von brachte Dr. tief. 1875. das Nestchen war flach und dem der Älauda hrachydactyla nicht unähnlich. daß diese Stelze auf Korfu damals in Netzen gefangen.-Blatt 1859. 4-7 weit. sie sind klein. S." Lindermayer Stamme hat ein Nest dieser »Stelze selbst gefunden und sagt: „Es war eines Tamariskenstrauches hingebaut. cm cm hoch. mehr rund als eiförmig. am zur strengen Jahreszeit auf- Drummond dagegen nur selten Strande bei Potamo einige beobachtete erlegte. Journ. trcbirgsbachstclzc. ahgehildet: pflanzungsgeschichte" 5'3 breit. — Man kann stilplwirea Bct'list.202 Ornis balcaiiica. Oni. gends etwas gehört. wahrscheinlich erste von Lindermayer. jedoch bei ihr Lord Lilford im Winter f. Korr. am wohl nur am Zuge und 18. freilieh S. daß und 29. 21). welches des Engländers Jagdhund anzeigte. unter die »SnisoZa-Pflanzen versteckt. die zweite aus verschiedenen Tierhaaren. April 1894 bemühte Ich die MotaciUu 3Iotacilla inelanope PalL. jungen Exemplaren mag man sind. Krüpcr am welches sich im Museum zu Athen befindet. obwohl nach dem Benehmen der beiden Alten das Nest stets in nächster Nähe von mir gestanden sein mußte." . am die Nester seien auf den Laganeninseln sehr niedrig Boden. die indessen nach seiner eigenen Angabe von B. Das Nest mit einigen Eiern von hier erhielt Thieneniann. um die Stuben von Fliegen zu reinigen.flavus nicht zu unterscheiden sind. sorglos die erste Schichte am bestand aus trockenen Binsen. etwas sparrigen enthalt etwas Hanffasern mit Eselshaaren ausgefüttert.

als auch von Dresser (1875) „Birds of Europe" zitiert und dieselbe von dem letzteren überdies fälschlich auf Budytes melanocephalus bezogen. das Brüten zuerst Graf von der Mühle und Lindermayer sogar Eier gefunden worden seiu. aber ich muß gestehen.III. die vierte hat diesen Keilfleck noch größer. doch sie fabelt der erstere von be- im Winter usf. befindet sich in Steuerfeder ganz. daß mir überhaupt kein Stück bekannt geworden ist. Langhädaschlucht feststellte Brehm ist ein Okens „Isis" 1845. of Birds" (1885). zu legen beginnt. sehr schmaler." Diese Beschreibung Lindermayers wird anstatt der ersteren von Brehm sowohl im „Cat. Die Feder ein schwarzer. die Feder hat diesen Fleck auf der äußeren Fahne deutlich. 14 14-6 14- 13 11 Gew. Wie Seebohm ein Nest im Parnaß. 12 1 Als noch heute besetzte Brutplätze kann ich die mm mm cg Gegend der kastalischen Quelle ganze Umgebung von Musinitsa namentlich hervorheben. fand Ende März oder anfangs Mai 1873 schon flügge Junge antraf Drei einzelne Eier vom Parnaß: L. den Winter verbringt. wie die vier in der letzten Woche Oktober 1894 daselbst erlegten Vögel unserer Sammlung und bei Delphi die bezeugen. lautet: häufig. In der Umgebung von Athen zeigt sie sich zumeist vom Spätherbst an. da er anfangs In Mittelgriechenland vermutete später daselbst sollen nach Dresser berichtet. auf welche sie passen würde. das übrige blendend weiß. welche sich möglicherweise auf dieselbe Bachstelzenform beziehen könnte: „Der Schwanz hat vier schreibung eingetragen (veröffentlicht mittlere Art: in seiner rabenschwarze Federn. und zwar in folgender äußerste Feder ganz weiß. ') Museum. die der inneren) Fahne weiß. Schalow. so daß er den äußeren Bart fast ganz einnimmt. gerade. den Lagunen kleine Flüge im daselbst. Juni 1898 im Museum zu Athen nach Graf von der ich sie als Brntvogel daselbst nicht allzu zahlreich und ein Stück vom Taygetos Schließlich noch einige Worte über Mutacilla lindermayeri. Ein von Seebohm am 8. 19-6 19-5 19-3 Br. p. auf jeder Seite aber vier weiße. 82). Auch auf dem Peloponnes während ist sie Mühle im Winter am 12. in lang. ein echter Sporn gekrümmt). alle Kykladeii. Als Seitcnstück zu dem vom Grafen Mai 1873 bei Agoriaui gesammeltes Nestjunges bcHiidet sich im British . woselbst Vorkommen ständigem 203 Gnoclicnlaiid. Verdienst meines Originalbeschreibung von Chr. 498. L.. Die Entdeckung der Freundes Hen-n „Stiftungsfest" etc. die zweite ganz weiß auf der äußeren Fahne. S. später zur Brutzeit fand ich zwei Paare in den Schluchten des Zygosgebirges am Bache sowie mehrere nordwärts von Naupaktos (Ende März und im April). Spalte 341 und auf der äußeren (bei melanope nur auf der Hinterzehe stets der sah. Nisten auf kleinen Inseln In Akarnanien beobachtete zunächst Simpson in Februar. (bei der Nagel melanope nur mittellang und Im selben Jahre 2. wie Krüper erfuhr.'' Linder may er in sein Notizbuch die folgende Be- zweiten Arbeit 1859. übrigens ist sie ganz weiß. sie „Die 1.') wo die Gebirgbachstelze April. nun liatte und 3. länglicher Fleck. Die griechischen Gebirgsbachstelzen scheinen in Färbung und Grüße von mittelungefiihr in der Mitte der dritte europäischen durchaus nicht verschieden zu sein.

Unweit von hier fand ich am 5. wo sie Simpson zur selben Jahreszeit erwähnte. diese Bachstelze als auffallend späten Durchzügler auf der größeren später auch noch auf den natürlichen Randklippen 15. Mai ein Paar in Mauertrümmern. angesiedelt. Mai 1892 zeigen folgende Größenextreme: 20-7 X 16 Chr. wogegen sie hier Drummond häufig nur im Winter in den Sümpfen fand.s Eilandes an. anfangs Mai ein einjähriges Exemplar (Douglass). L. Jänner etwa 500 Stück zum Übernachten ins Interessant wo am am Strophadeninsel umherspazierend und ist eine Rohr zogen. Auf Kythera hat sie Jameson bloß auf dem Früiijahrs. Juni (Reiser). April 1866 bekam er ein Gelege von sechs Stücken. sah ich Mitte Juli 1894 die meisten am Gebirgsbache bei Musinitsa. In Mittclgriechenland durch Graf von der Mühle als Brutvogel aufgeführt. Sie ist auf der Insel nach Lord Lilford häufiger Standvogel. gast. Motacilla alba L. (Reiser). Krüper 1862 Eier! erhielt hier Auf dem Festlande überwintei't sie von Mitte Oktober bis Mitte März (Linder- mayer). während die aus dem Meere Ferner bei Kryoneri am traf ich Strande von Potamo 19. auch im Hafen von Naxia und bei Muntsara richtig als Standvogel. besonders langsehwänzigen Exemplare kann ich ein vor- hervorheben. Am 15. Giura bei Andres. Zeit zunächst in ziemlicher Zahl am auf Korfu. von der ]\Illhle liegendes von erwähnten.204 Oniis balcanica. April in der 14. anlege. Reiser). Juni 1889 und 21. Juni 1894 zu Nest tragend (Krüper u. Krüper stellte die Brutzeit im Parnaß fest. Santorin. Der Abzug nach Norden wurde 1866 am 9. de. Bezüglich des Brüteus verweist Lindermayer auf Krüpers Entdeckung. Die weiße Bachstelze habe ich in Grieclienland sowohl während der Wintermonate als zur Brutzeit an den verschiedensten Ortiichkeiten angetroffen. Eingehende Beobachtungen liegen vor: von Euböa (Lindermayer). Makaries. Beobachtung Baron Schillings in der Umgebung von Patras. sondern im . ebenso auf dem Peloponnes (Graf von der Mühle). im Juli 1835 (Fiedler).und Herbstzuge wahrgenommen. Für die griechischen Inseln im Agäischen Meere betrachtet sie Sonnini ganz Erhard von Krüper auf den Kykladen weniger genau bloß als AVinterwas bereits richtiggestellt wurde. zu ersterer am und der Düne von Korissia Bucht von Kalikiopulo nur noch eine vereinzelte zu sehen war.) glaubte zufolge der Mitteilung daß diese Bachstelze in Griechenland gar kein Hochzeitskleid Lindermayers. Jänner 1899 etwa 100. während Fiedler sie am zahlreichsten an den warmen Quellen der Thermopylen überwinternd antraf. — Weiße Bachstelze. einige Paare 12. Evreokastron. Gestein des kleinen Molo Mai herausragten. Zwei andere Eier normaler Färbung und Punktierung vom 1. Naxos. Im Februar 1897 beobachtete ich ihrer viele am Uferrande von Petalä und in kleinen Schwärmen in der Nähe von Schafherden nächst Missolonghi. dessen Schweif eine Länge von 106 der Insel Skyros mm erreicht. am 23. März vermerkt. ob die Winterbachstelzen des südlichen Gi-iechenlands im nördlichen brüten. Brehm 15-5 mm 17-8 V 15-4 mm 12 cg cgf („Stiftungsfest" etc. Nach der Meinung des Verfassers der „Mittelzeiten" ist es fraglich.

pratensis dann von Ende Jänner bis anin der Umgebung von Missolonghi. alh. die wir stets aufscheuchten. Nach zügler am Mitte 28. und 20. ob er diese oder die typische Form in Griechenland am 28. Herbstkleidc brüte. Graf von der Mühle lernte zu dieser Jahreszeit den Wiesenpieper mit seinem In März fangs durchdringenden Ruf Warner der Strandläufer kennen. deren ganze Unterseite weiß war. welche Leonis einsandte. als März macht März sich bei Naupaktos. Auch auf dem Peloponnes überwintern sehr viele (ein Stück aus der Umgebung von Kalamata) und ebenso in Attika. Abweichungen im Gefieder eine Stelze auf Milos angetroflen sind mir nicht untergekommen. nach Lindermayer um Mitte Oktober erfolgen und der Weg- zug. obwohl ge- aller Pieper. halte ich nicht .) — Wieseupieper. März 1895 Die Angabe der englischen Forscher. gehören zur typischen Mot. Zwei Paare überwinternder weißer Bachstelzen unserer Sammlung. am binsenbewachsenen Meeresufer. im Lande während des Winters sehr häufig. welchen nach Fiedler Dr. die meisten gab es auf der Insel Vido. welcher Wiesenpieper aufgebäumt sah täglich — — einen Wiesenpieper kröpfte. März 1897 auf dem Berge Ainos (Kephalonia). noch größerer Anzahl trafen wir A. besonders im oder gar einige Paare in den griechischen Gebirgen brüten TSeebohm). an der Mündung des Potamo. was zwar sehr merkwürdig wäre. und Lord Lilford). Wourro Sonnini Vielleicht von Syra be- schreiben wollte. wie vier Paare unserer Museumssammlung und eines des Athener Kabinettes beweisen. Euböa (Lindermayer).III. welche am Phaleron und Pentelikon von den dortigen Sammlern am 18. ja Krüper Die Ankunft im Herbste dürfte. Dezember 1894 und am 7. namentlich so auf den Kykladen (Erhard). Lord Lilford) zu allen Jahreszeiten. daß ich den von einem entblätterten Baume herabgeschossen und einmal beobachteten wir einen Turmfalken. 22. ^UO Griechenland. dann deutlich der Durchzug von Süd nach Nord fühlbar. brachte auch ein Weibchen von dort mit und sah die letzten Durchfeinen. nauere Daten mangeln. So traf ich ziehende Schwärme am 18. endlich zwischen den einförmigen Salzkräutern der sämtlichen Lagunen. daß einige wenige Wiesenpieper auf Koi-fu Sommer zu sehen sind (Drummond. Atithus pratensis Der Wiesenpieper ist nennt ihn den häufigsten (L. doch will haben. November und zusammengebracht wurden. Überwinternde Wieseupieper sind nicht bloß in den Niederungen des Festlandes. higubris hatten Graf von der Mühle und Erhard nicht gefunden und Kapitän Sperling läßt es unentschieden. beziehungsweise der Durchzug im Frühling von März bis in den April hinein dauern. Einer der Vögel wurde es war das erste Jlal. sondern auch auf den Inseln zu finden. (Drummond Korfu Auf der Zante (Koll. und zwar sowohl im Gebüsch am Phidaris als im dürren Röhricht gegen Aetolikon zu. Mot. sie dort in nicht der genau demselben Kleide sich fortpflanzt wie bei uns. letztgenannten Lisel begegneten wir diesem Pieper Mitte Jänner 1897 und erlegten auch ein Paar von der großen Menge. aber in Wirklichkeit Fall da ist. alba. Dezember 1862 erbeutete. in der Bucht von Kalikiopulo und an der Nordküste bei Kap Katharina. gehört hierher ein ähnlicher Vogel. Mazziari).

zumal übrigen Autoren ausdrücklich das vollständige Fehlen zur Brutzeit betonen. cervinus auf den Kykladen brüten soll. hätte. Durch dieses Vorkommnis wäre die an und für sich gänzlich unglaubwürdige Angabe Erhards. Am 19. spipoletta) beruhen dürften. v. Mai einige in den Salinen von Levkimo. 222) ist. weiß. Er selbst habe nur ein Stück im April beobachtet. pratensis oder trivialis! und 1897 fand ich diesen schönen Vogel. auf Zante und Eubüa. lich ist. Mai 1897 am Rande des Sumpfes an der Potamoniündung regelmäßig zwei oder mehrere anzuVon treffen waren. zumal im Herbste. welcher stets an dem bräunlichen Stich der Oberseite und der ununterbrochen bis zum Ende der oberen Schwanzdeckfedern reichenden Schaftzeichnung erkennbar ist. gar nichts von dem. geteilt Erfahrungen an Ort und Jedonfiills ist Zugvogel zu betrachten S. was für eine Vogelart damals als A. womit daß seiner Bearbeitung der eurojjäischcn Pieper ausdrückt. 3. ja sehr leicht erklärP]s paßt z. S. spipoletta ebenfalls im land nirgends zu finden Wer leicht ist und schon zeitlich Sommer im Frühling nordwärts in Griechen- zieht. cervinus angesehen wurde! am doch Viel- ehesten ein verspäteter A. dieser Pieper früher oft mit den verwandten Arten verwechselt worden. ceiTinifs selbst Diese Ansicht wurde auch später und entspricht auch meinen mehrfachen Stelle. . während am 2. diesen Orten stammen zwei weitere besonders schön gefärbte Männchen unserer Sammfür ein feines lung her. Held reich meldet seinen Durchzug im Oktober. was bei wenig geschulten Beobachtern. weil A. Griechenland Krüper als (Mommsen. Die rotkehligen Pieper befanden sich hier immer in Gesellschaft von durchziehenden B'udytes und trippelten nalirungsuchend unweit des Strandes zwischen den In den Jahren 1894 spärlichen (irasbüscheln umher. und 5. mehrmals im Frühling auf Korfu. IV. Vollständig unerwartet war mir das Zusammentreffen mit einem Paare dieses Piepers am 29. allein der Eierstock des von mir geschossenen Weibchens Jedenfalls kommen bei daß der Vogel in demselben Jahre gewiß nicht gebrütet dieser Art des öfteren Spätlinge auf dem Zuge vor.) Bemerkung in — Ilotkehliger Pieper.. dann „wo auf üppigen Wiesen einzelne Gebüsche von Erdbeerbäumen stehen" (es gibt in Griechenland überhaupt gar keine üppigen Wiesen!). sämtliche in eine kurze (Pall. triviaUs beruhend. j4. Dies bei ist aber deshalb unwahrscheinlich. Th. und für rielitig vielleicht teilweise auf Vci'weehsliing mit A. April 1894 schössen wir ohne Mühe an der Bucht von Kalikiopulo drei Männchen und im Valle di Korissia ein Weibchen. ließ keinen Zweifel zu. was Graf von der Mühle über ihn mit„bewohnt Griechenland einzeln und nur im Sommer". und 21.206 Ornis balcanica. sowie endlich am 6. dem Bei-eich der Jlöglichkeit um einen Schritt näher gerückt. Dresser gibt zweimal seiner Überzeugung Ausdruck. Anthus cervinus Es stellt Zander noch in von Dr. daß alle obigen Angaben auf Verwechslung mit dem Wasserpieper (A. lassen sie nach Pieperart stets ihren Ohr gut von den nahestehenden Arten unterscheidbaren Lockton hören und senken sich dann nach kurzem Bogenflug rasch wieder herab. Nach ihm erscheinen einzelne Beginn des Frühlings auf dem Peloponnes. Aufgescheucht. endlich „er sitzt gerne auf den äußersten Zweigen der Büsche" usw. der „Naumannia" 1854. Mai! 1894 auf der kleinen und flachen Sporadeninsel Psathura. 20. Bd. B. wonach A. teilt: Nicht viel mehr erfahren wir von Lindermayer.

April 1897 im Sumpfe Mustos bei Astros. April und den Herbstzug im Oktober. oder anfangs April. das Brüten dieser Art nachwies. Oktober 1894) liegt mir vor. bemerkt. Die sieben Stücke unserer Sammlung sowie vier jener des Museums in Athen geben mir zu keinerlei Bemerkungen Anlaß. in Attika 1873 am 2. in Gesellschaft Unter den Opfern auf den Strophaden befanden sieh nur wenige und am 14. und 19. pratensis vorzuliegen. — am zweckentsprechendsten zu Seebohms über diesen Pieper. wie Seebohm treffend Graf von der Mühle und Lindermayer land nur auf Euböa Letzterer schoß erst im als selten.III. die noch nicht lange flügge geworden sein konnten. Weiters flogen am 8. Während meines Aufenthaltes wurde er am 17. und neu ist die Beobachtung. trivialis doch auch zu den Brutvögeln gerechnet werden muß. Dabei scheint er die überallhin offenen Ebenen zu bevorzugen und ist in den gänzlich baumlosen Tälern zwischen dem Parnaß und den Thermopylen recht häufig. Mai 1898 unweit der Erdpechquelle von Keri auf Zantc und zwei Tage später fanden wir mehrere dieser Pieper von Budytes ßavus nächst Katastari. er zieht südlicher" dem Zuge. — AiUJius arboreus Bcchst. daß A. der in der strengen Jahreszeit sehr häutig. sein. und 16. trivialis GriechenObgleich ausdrücklich hervorhebt: nicht iu Griechenland. ^07 Griechen lauti. Endlich begegnete ich einem großen Schwärm am 17. B. April 1894 in der Umgebung der Hauptstadt Korfu mehrfach gesehen und erlegt. Anthus trivalis Krüper (L. Baumpieper.). indem dort Olivenpflanzungen mit Weingärten vermischt.) allen campestris anderen Mitteilungen voranstelle. denn der Hauptsache nach berührt A. wie er selbst schreibt. betrachten ihn für das Festland März 1852 mehrere Stücke und und hatte ihn. da diese ihm zu viel bewaldet sein dürften. „Der Baumpieper überwintert noch und auch ich dasselbe bestätigen kann.jAnthus canix)estris (L. Anthus (Agvodroma) Es öffenthcht hat. In den Tälern südlich vom Parnaß traf ich ihn dagegen nicht. die in Braclipicper. April 1897 gab es war auch einzelne in der Ebene am südlich von Athen. kommt er . indem ich ihn am 14. zwei. (Wiederholt von Heldreich!) Ein solcher Herbstdurchzügler vom Hymettos (22. Er bevölkert die Täler des Landes und ich kann mich nicht erinnern. lich dort nur dann und wann während des Winters und Drummond hält ihn gar für einen Standvogel. wovon auch ein Stück erlegt wurde. auf. im Sommer dagegen selten gesehen wird. ihn in höheren Lagen als bis zu 300 m Seehöhe gesehen zu haben. Krüper vermerkte den Beginn des Frühjahrszuges mit Ende März z. und zwar im April an und hat im Mai Eier. Dies halte ich für durchaus unrichtig und scheinen hier Verweclislungeu mit A. wenn bereits ich die vorzüg- 1874 Dresser ver- Der Genannte sagt folgendes: Griechenland brütet. welche scheint mir weitaus liche Schilderung . Juli 1894 als nicht sehr seltenen Bewohner der oberen Waldregion der Kiona kennen lernte Jedenfalls interessantesten und durch Erlegen von zwei jungen Vögeln. und am 24. vorher unbegreiflicherweise ausgelassen. ja im Gelände der Bucht Kalikiopulo war er geradezu massenhaft auf dem Durchzuge anwesend. gibt Lord Lilford beobachtete ihn nämes einige gegenteilige Angaben bezüglich Korfu. Mai die Anzahl der noch auf dem Zuge daselbst Anwesenden eine geringe. ist die einzige Pieperart. vielleicht ein Paar.

hat dies daß der Brachpieper in doch für die Gesamtfläche ist. Jedoch hat Kronprinz Rudolf am 14. Ich fand die Art mehrfach am 11. campestris unter die auf den Kykladen bloß überwinternden Vogelarten einreiht. seine eintönige »Stimme hören läßt. Ansehein. namentlich am Skopos festgestellt. Keineswegs ist aber Anthus campestris ein so ausgesprochener Bodenvogel wie A. Als Zeit des Abzuges im Herbste nennt September. auf Festlande nur während der wärmeren Jahreszeit zu verweilen pflegt. da er daselbst nur zwei Gelege erlangen konnte. während ich am Parnaß war. daß er diesen „Tierleben" Orn. und auch aus 266) geht hervor.208 Ornis balcanica. April Grn. lich nächst Aetolikon wirkliche Paare beobachtete. März Krüper am als 6. Journ. als hat es fast dem den ob er auf den Inseln auch überwintern würde. wie ganz richtig einer Bemerkung Krüpers in Brehms (Gab. Für Mittelgriechenland kunftszeit an. ist dies auf alle Fälle falsch. f. Ein Belegstück von dieser Insel befindet sich in der Koll. wenn ich auch die treffliche Schilderung Seebohms über seine sonstige Lebensweise hier einschalten wollte. aber ich besitze einige Gelege. Wenngleich nun schon aus vorstehendem manchen Gegenden des Landes häufig keine Geltung. Mazziari im Museum von Athen. Auf dem Festlande ist er zunächst ein ziemlich seltener Brutvogel von Akarnanien. April vermerkte und 1894 am 28. teils von Gras und Heidekraut ausgefüllte Ebene zwischen Athen und Marathon. f. dagegen sehr häutig im Winter vorkommt. wo Dr. Journ. doch wird Datum genannt. die Eier zu erlangen. Lindermayer Mitte. als An- frühestes April fest- gestellt. teils von Felsen. in in gibt einer Lindermayer die ersten handschriftlichen Notiz Attika wurde 1874 der erste von Tage des April der 22. Juni 1894 in den Dünen unweit der Stadt Naxia und am 15. April 1894 im Valle di am 6. S. . Mai 1898 zur Zeit meines dortigen Besuches nur einige wenige Stücke auf dem Durchzuge anwesend. bemerkt wird. Pieper für einen der selteneren Bratvögel Während ersichtlich auftritt. Krüper rechnet ihn Gab. Mai 1897 in Levkimo und Umgebung mehrere beobachtet und Korissia. So vermeldet Drummond von Korfu. pratensis und man kann ihn oft beobachten. die am besten mit „zer vii" wiedergegeben — werden kann. Auf der größeren Strophadeninsel waren am 14. Wenn Erhard A. 406) dort zu den Standvögeln. wenigstens nach den bisherigen Beobachtungen. sondern nur am 21. sowie namentlich für Naxos zu den spärvorhandenen Brutvögeln. Juni wurde ein Stück bei Melanes erlegt. Außerdem wird der Brachpieper unter den Bewohnern Eubüas und von Douglass für Santorin (erste Woche Mai 1892 zweimal erlegt) aufgezählt. Februar 1881 große Flüge dieses Piepers an den Berghängen auf Zante. daß er als dortiger Standvogel im SomIch habe ihn dort im selten." Es würde entschieden zu weit fuhren. S. 1875. war es hierzu zu früh. cani'pestris. aber Weibehen ein von Leonis 1894 trägt sogar das Datum vom am 8. die in der Umgebung von Kephissia gesammelt wurden. sowie ein Paar auch mitgebracht. hält. 1863. Krüper 1860 die Ankunft am 7. Krüper Ende Phaleron erbeutetes und eingesendetes junges Oktober. mer nur Winter nirgends angetroffen. Hier ist es auch nicht schwer. Als ich diese (iegend besuchte. wie er von einem Heidekrautbusch oder einem höheren Grasbüschel herab. A. Einen Lieblingsaufenthalt des Vogels bildet die wellenförmige. was von ganz besonderem Interesse ist. von der Ferne wie geschlossene Olbaumwaldungon aussehen.

wie wir durch den Grafen von der ]\Iühle und Dr. sehr wechselnden Färbungen. langen Schnabels" als Corydalla gracilis zur Gruppe von C. nach Liudermaycr oft auch sechs Eier von den bekannten. d. bei Anthus campestris besprochen. p. campestris tenuirosiris Brm. 338 dieselben. 209 Giiechcnlana. L. So führt ihn selbst Lindermayer Nach meinen Erfahrungen III. III.). es 336 gibt. gekommen zu sein. von mir In Thessalien beobachtete. sind: a) A. Die Vögel sind hier wegen des vielen Schießens noeh scheuer als sonst und ein am 11. Keiser. in zwei Unterarten gespalten. 2^2 Zoll weit und Zoll 1 tief. — dieser Pieper in den verschiedensten Wassei'piepcr. grec" an. in vol. namentlich aber an der Meeresküste Griechenlands. welche Dresscr. „Naumannia". erlegte und konservierte diesen Pieper Santarius im Kara dagh bei Velestino zur Brutzeit (18. Krüper wissen. mit sehr langem. 15'9 «»»i 14 ccj Bezüglich der Größe und des Gefieders vermag ich bei den sechs mir vorliegen- den Stücken aus Griechenland durchaus keinen Unterschied von nordbalkanischen her- Brelim scheint mit griechischen Vertretern nicht recht ins Reine denn während er 1855 solche im „Vogelfang" wegen des „sehr dünnen. obgleich er daselbst. Anthus spipoletta Auflfälligerweise (L. gegen 4 Zoll breit. Jahrg. Juni 1866 und 20. schlankem Körper und etwas ins Rostgraugelbe ziehendem Oberkörper. enthielt im Mai sorgfältige Aus- kleidung. Ein aus Griechenland stammendes Nest beschreibt Thienemann folgendermaßen: „Es ist ganz flach und napfförmig. iMai 1894) und im Peloponnes fand ihn Graf von der Mühle ziemlich häufig an denselben Plätzen wie die Kalanderlerche. Dem vorigen ähnlich. findet man schon im daraufi'olgenden Jahre im 6. von den meisten übrigen ornithologischen Schriftstellern gänzlich übersehen. dünnem Schnabel.III. Die Maße eines Stückes. Oniis balcanica ist 14 . bleibt es vorbehalten. gegebene Verzeichnis der Sammlung aufgenommen wurde. Mai 1889). Gegenden. Diese beiden griechischen Formen. aber viel kleiner als der nordostafrikanischc Spornpieper. Der größte unter den eigentlichen Brachpiepern. h) A. hat eine schwache stengeln und eine dicke Auskleidung von fünf Eier und unterscheidet sich Unterlage von einigen kürzeren Pflanzcn- Es von einem Lerchenneste nur durch haarartigen Bastfasern. diese längst vergessenen Formen möglicherweise wieder aufleben zu lassen. kaum l^o Zoll hoch. campestris gracilis Brm. messen und wiegen: 22-8 X 15-9 mm 20 X 15 cg (1. Mai 1894 längere Zeit am Fuße des Hymettos verfolgter Brachpieper entkam schließlich trotz aller Mühe. Wintervogel ist. mit nur mittellangem Schnabel. richardi gezogen hatte. beziehen sich offenbar auf einen Makedonien erlegten Vogel.') erst 1856 von Krüper ') in der Nachtragsliste im „Mon." Zwei einzelne Eier aus dem Gebiete des Parnaß von Krüper eingesendet. wurde Anthus aquaticus Bechst. S. Forschern mit feinerem Unterscheidungsvermögen. von welchen aber nur die letztgenannte in das 1866 heraus- auszufinden und Chr. Die Nester des Brachpiepers sind stets schwer zu finden und enthalten nach Krüper meistens fünf. dem als es Verfasser dieser Zeilen zu Gebote steht.

Jänner 1897. daß ausschließlicher Wintervogel für Griechenland ist. nur so lange herumtreibt. wo die Gipfel des Hymettos und des Pentelikon mit Schnee bedeckt waren. brütenden Ammer in Griechen- dem Standpunkte Lindermayers. Paar von mehreren anwesenden beim Salzmagazin unweit Missolonghi am 28. Von letzterem Orte stammt ein Männchen unserer Sammlung. in der sumpfigen Ebene des Phaleron angetroffen. vermag ich doch wenigstens einige Daten über das Erscheinen durchziehender WasserAetolikon (1. Als überwinternden (jast begegnete ich dem Wasserpieper in beschränkter Anzahl zuerst an überschwemmten Uferstellen an der Mündung des Potamo auf Korfu am 18. Schließlich betonen auch Krüper und Seebohm. dann fand ich ihn aber sehr aber ancli tat. lEmherixa schoeniclus Bezüglich des Auftretens (L. ihn einen seltenen Winterojast zu nennen. Während nun betreffs des Herbstdurchzuges jegliche Anhaltspunkte fehlen. Jänner 1897 und erlegte dort auch ein Weibchen. und zwar hier wahrscheinlich Auf die Inseln dürfte sie am Zuge begriffen. Avestlich erlegte sie bei Aetolikon. wie an einem erlegten Weibchen ersichtlich ist. Heldreicli denn wahrscheinlich besucht er die griechischen Gestade alhvinterlich und berührt sie außerdem noch jährlich zweimal auf dem Zuge. Strimmeneas den Wasserpieper zahlreich überwinternd und sammelte im Dezember und Jänner mehrere. Ich habe sie in nur in den mit Tamarisken und Arundo donax bewachsenen Sümpfen jenen Tagen. Erwähnt wird dies für Korfu (Drummond) und Euböa (Lindermayer). Fünf Stücke aus Thessalien (Volo). fand sie Graf von der den Rohrwäldern der Sümpfe des Peloponnes geradezu häufig. ebenso Santarius deutlich noch am 28. welches ebenso wie das Exemplar von Korfu das reine Winterkleid trägt. wie dies v. daß der Wasserpieper den griechischen Gebirgen. Auch in Thessalien bei Lamia traf St. gänzlich fehlt. auf Kephalonia und — offenbar — a tempo in den Bergebenen bei Patras aufgetreten habe.) — dieser in Mitteleuropa Rohraiuiuer. Während Mühle in sie v. schoeniclus. besaßen sie nur mehr wenige Reste des winterlichen Gefieders. . Schließlicli erwähnt Baron Schilling. Jänner) sowie bei Februar 1897). März 1809 ungefähr 18. nur selten gelangen und auch da nur während der Winterszeit.^l(J Ovnis lialcanica. Diese Vögel liatten zumeist schon über die Hälfte das Sommerkleid angelegt oder." Heldreich einen seltenen Wintergast nennt. pieper im Friihlinge zu liefern. Auf alle Fälle steht fest. Auch im Röhricht toter Arme des Phidaris beobachtete ich sie. die zweifellos auf dem Zuge nach Norden begriffen waren. unriclitig. welcher sagt: dem Eintritte der strengen Jahreszeit von Dezem- land stehen wir auch heute noch auf „Sie findet sich ziemlich häufig mit ber bis Ende Februar ein. daß er am 24. Am März 1897 beobachtete ich ziehende Schwärme mitton im Karst des Ainos am 25. bis wärmere Witterung Krüper der sieh in die typische Rohrammer den dortigen Rohrsümpfen eintritt. März bei Känurion nächst Missolonghi viele Hunderte. März 1897. ich ein von Naupaktos. was wohl von der Strenge des jeweiligen Winters im Norden abhängen mag. Attika und Akarnanien zeigen vollständige Übereinstimmung mit typischem E. sowie 100 Wasserpieper dem Lande im Sommer eine Rast haltende Gesellschaft überhaujit. häufig längs der neuen Straßendärarae rings nm Missolonghi (29.

und 26. aber es ist nunmehr ausgemacht. Namen gab. ein Gelege aufzufinden. Schoenicola intermedia Micliah. welchem später Lindernach griechischen Vögeln. daß die Vögel sich damals aufhielten. ja sie sehen bis auf etwas größere Maße. Von den daselbst am 20. daß z. was gewiß sehr wünschenswert wäre. Jänner 1902 ein schönes Paar derselben Vogelart und schrieb. dieser so ähnlich. Es ist eine sehr interessante Rohrammerform. namentlich der Schnäbel. denn die Färbung der Flügel und des Rückens ist spatzenartig braun.III. 91). die er iär E. aber daß es nicht gelang. Strimmeneas in Megali vrysis (bei Lamia) am 28. B. 14* . ob diese Vögel in Thessalien auch über den Sommer verbleiben. Strimmeneas am 3. traf St. palustris auf Korfu mitteilt. Heldreich Dagegen paßt mayer gefolgt ist. daß in der dortigen Gegend St. ') Dieses gelangte au das Museum vou Athen. als Bewohnerin des Landes E. daß sich das. Nach ihm wäre diese Ammer ein Brutvogel der dichtesten Rohrbestände in den dortigen Sümpfen und infolgedessen zählt auch v. bezüglich der Schnabelgröße intermediäre Form. Mögliciierweise ist die von Dubois sen. Zunächst sei hervorgehoben. Derselbe soll dort im Winter häufig sein und in einigen Paaren auch auf der Insel brüten. tose". Februar 1896 gesammelten Stücken sandte er dem Museum drei Männchen und zwei Weibchen ein. palustris genannte Rohrammer hierher zu beziehen und höchst wahrscheinlich ist dies der Fall dem von Lord Lilford ebenso genannten Vogel von Korfu. Dagegen sammelte St. E. Leider habe ich von dieser Gegend Jahr über keine Aussicht. 211 Griechenland. so wie jene der mitteleuropäischen viele Rohrammer. Rohrammern erzählte mir. die Beschreibung Graf von der ]Mühles. unter nur auf E. pyrrkzdoides \ue\t. schönen Reihe italienischer Vertreter Dennoch glaube E. Emheriza schoeniclus reiseri IFartcrt — Westliclie lTimi)eIroliraiuiuer. paläarkt. Dezember 1901 und 21. welche in den Sümpfen der Umgebung von Volo den Winter verbringen. schoeniclus canneti und nicht auf die eben ich. schoeniclus canneti sich nicht sehr weit nördlich von Korfu befinden. Emberiisa schoenicliis canneti (Brolnn). U. daß sie Paare brüten. Leider vermag ich nicht zu sagen. sie mit diesen für was Lord Lilford z. und März 1896 in den Sümpfen bei Volo in drei Belegstücken (zwei d' und ein (j ^) sammelte und welcher Hartert in seinen „Vögel d. Strimmeneas zusammen mit anderen dort auch brüten und verbleiben. so dürfte wohl keine andere als diese Rohrammer bei darunter zu verstehen sein. — Mittlere Kohrauimei'. pyrrhioloides zu den Standvögeln Griechenlands. daß die Vögel mit der von Pallas als pyrrhuloides aufgeführten grauen Form des Ostens durchaus nichts zu tun haben. B. welche St. Da die nächst bekannten Brutplätze von E. palustris Savi („Orn. Viel näher dagegen stehen die thessalischen Vögel der E. vol. p. Unter der bedeutenden Anzahl von Rohrammern. v>'emgstens zum Teile hierher. Fauna" den obigen 9. die Herren Schalow und Reichenow bei einem Vergleiche mit einer sehr identisch hielten. Strimmeneas auch die von llichahelles entdeckte. besprochene Form beziehen kann. das ganze weiteres Material zu erhalten.

212

Oniis balcanica.

Veniiiitct hat das

(„Stiftungsfest"
(palustris) unter

Vorkommen
indem

etc.),

dieser

Rohraramerform

„Es

sagt:

er

bereits

mir aufgefallen,

ist

1845 Chr. L.

Brchm

den Cynchr. (tquaticus

den griechischen Vögeln (Lindermayers nämlich!) nicht genannt zu
und Dalmatien lebt."

finden, da er doch in Italien

Die vier mir vorliegenden Stucke sind sehr kräftig entwickelt und ilbcrtreffeu
hierin sowie namentlich in der Dicke und Stärke des Schnabels sämtliche Hohranunern
Ihre

des östlichen Bulgariens.

Maße

sind:
d^

d^

cf

9

164

169

165

164

88

86

8'J

82

Schwanz

67

71

76

73

Tarsus

21

20

21

21

12

11

12

11

Ganze Länge
'

Flügel

.

.

Schnabel (über

dem

Firste!)

....

mm

Der Schnabel ist vollständig gimpelartig, bei dem einen Vogel stark abgenützt
und stumpf, während bei dem andei-en am Oberschnabel deutlich eine parallel mit dem
Der Ilalsring ist sehr breit und an der Kehle sind
Firste laufende Rille sichtbar ist.
schwarzen
Felde vorhanden. Das Weibchen paßt in der
noch viele gelbe Ränder im
Schnabclform vollständig zu den eben beschriebenen Männchen. Die Sümpfe der östlichen Türkei dürften in Zukunft wohl noch weiteres Vergleichsmaterial liefern.

Emheriza

da

L.

Zippammer.

Als eine mehr oder weniger dem ganzen Süden Europas eigentümliche Art war
von vorneherein ihr Auftreten im Gebiete Griechenlands anzunehmen. Dasselbe verzeichnen denn auch Naumann, Thienemann, Rey, v. Heldreich und A. Brehm
(„Tierleben").

Vorwiegend wurde

sie

auf

dem Festlande gefunden, von den

Inseln jedoch nur

für Euböa (Lindermayer) und als überwinternd auf den Kykladen (Erhard) angegeben. In den Verzeichnissen der Vögel der Jonischen Inseln fehlt E. da; doch bemerkt Drummond nachträglich in seiner Arbeit über Makedonien, daß er sie später
während des Winters auf Korfu zahlreich gesehen habe.
Anfänglich wurde E. da in Griechenland überhaupt nur im Winter beobachtet;
so vom Grafen von der Mühle auf felsigen Hügeln, die dann im Sommer von E. caesia
bezogen werden, und von Lindermayer in der Zeit von November bis März. Doch
vermutete später Liudermaycr schon ihr Brüten in den Gebirgen des nördlichen

Griechenland, Avas ja später durch Dr.

Lindermayer
niedriges

(icsträuch

beobachtete auch,
(Eupliorhia

Krüper nachgewiesen
wie sich diese Ammer

spinosissima

und

von

wurde.
bei heftigem

Ziegen

Regen unter
Pistada

verbissene

lentiscus) flüchtete.

So zeigt sie sich während des Winters nicht allzuselten in der Umgebung von
Athen in Attika, wie dies die Stücke der Sammlung E. v. Homeyers, des Museums
in Athen (vom Pentelikon) und fünf unserer Sammlung (vom Ilymettos, Mon. Siriani,
Daphni, Anchesmos, Skaramanga etc.) bezeugen.
Zu dieser Jahreszeit erseheint sie auch bei Patras, von wo aus Baron Schilling

am

12. Februar 1899 geschossenes Männchen übersandte.
Ferner wurde ein Weibchen am 25. Jänner 1861 von Krüper in der kleinen
Klissura bei Actolikon und unweit von dort in einer tief eingerissenen Felsschlucht des

ein

Jlo

in. Grieclieuland.

Zygos

bei Missolonghij

erlegt,

während

einige

am

20.

Wochen

Februar 1897 von mir ein schön gefärbtes Männclien
früher mehrere von Santarius und Führer auf dem

Vurassovo beobachtet worden waren.
Als Standvogel lernte

sie,

bewohnt nach ihm im Sommer

wie schon erwähnt, zunächst Dr.

Krüpur

kennen.

Sie

Tannenwälder aller Gebirge und macht sich
dort durch ihren finkenartigeu Gesang bemerkbar.
Am häufigsten traf er sie im
Vehichi, viel seltener im Taygetos an.
Dem gegenüber kann ich ergänzend hinzufügen, daß ich im Gebiete des Taygetos,
sowohl im obersten Teile der Laughädaschlucht als insbesondere in den Xerovunibergen, unweit von dort, am 8. und 9. Juni 1898 sehr viele Brutjjaare feststellte. Die
Vögel trieben sich damals

in

die stillen

dem Karst

der alpinen Region,

aus

dessen Spalten

ein

Graswuchs emporgeschossen war, allenthalben
herum, setzten sich hier und da auf die verkrüppelten Aste des Mehlbeerbaumes (Aria
nivea var. graeca) und erwiesen sich, wie auch sonst, als ziemlich scheu. Ein dort erbeutetes Männchen zeigt auffallend breite und tiefschwarze Kopfstreifung.
für

griechische

Krüper
Ammern,

so

Verhältnisse

bemerkt, daß bei E. cia die Legezeit

daß

die Eier selten vor Mitte

er ein Fünfergelege

Mai und im
7.

üppiger

am Parnaß am

Juni, ja selbst,

11.

Mai

viel später

ins

Mai 1866,

beginnt als bei den anderen

Nest gelangen.

die meisten in

Am

den

frühesten fand

letzten

wie die Aufschrift eines Stückes ersehen

läßt,

Tagen des
noch

am

Juli 18G6.

Schon früher hatte

Thienemann

durch

dieser Art aus Griechenland erhalten, welches
steht aus

ein Nest

er folgendermaßen

mit

drei Eiern

beschreibt: „Es

be-

schmalen Streifen von Weinbast, dürren, zarten Stengeln von Plantago, einigen

Grasblättern und

sam

Lindermayer

ist

mit denselben Stoffen und haarfeinen Würzelchen nicht sehr sorg-

ausgekleidet."^)

Da Eier der Ziijpammer aus Griechenland in den Sammlungen entschieden zu
den Seltenheiten zählen, mögen hier Maß und Gewicht von vier griechischen Exemplaren
der so interessant aussehenden Eier mit ihrer bekannten spinnfadenfeinen Umwicklung
von langen Haarzügen auf der Oberfläche Platz finden.
L.

22

Br.

15-8

20-8

20-3

19-5

mm

1859:

in

Akarnanien

.

III.

lialb

215

Griechenland.

Doljanä, bei Masklina und häufig bei Tripolitsa; ebenso zwischen Pylos

sowie

am Berge Ithome und um Anavryta im Taygetos.
Sehr bald nach dem Erscheinen am Brutorte wird das

am Boden

zwischen Steinen gebaut und

Krüper

Eiern belegt.

fand

in

nimmt derselbe auf Grund langjähriger Erfahrungen
Jahre an, was auch ich
verschiedene

für

Lindermayer

so

z.

B. der

eingesendet,

Jlai

dem

mit vier

oder fünf

und 16. Mai; doch
gewöliulich zwei Brüten im

sehr wahrscheinlich bezeichne.

und Sammler,

Institute

Regensburg, durch

als

echt ammerartige Nest stets

den ersten Tagen

meisten Eier zwischen

die

und JModon

4.

Eier erhielten bereits 1847

zoologisch-mineralogische Verein

(s.

auch

Baldamus

in

in

„Naumannia"

VIII, 1858, S. 124) und wurden mehrfach beschrieben, so im Nachtrage zum Baedekerschen Werke: „Die Eier selien jenen der E. hortulana täuschend ähnlich, sind
ebenso groß und haben grauweißen, bei einigen ins Gelbe ziehenden Grund, mattviolette Schalenflecke und schwarze Pünktchen, Punkte, Striche und Schnörkel auf der

Oberfläche.

Hierzu wäre zu bemerken, daß
denen von E. hortulana am nächsten
oder weniger dunkler, dann ist mehr
vorhanden und die ganze Zeichnung
bei der

die Eier zweifellos

ebenso wie der Vogel selbst

Grundfarbe fast immer mehr
Neigung zu ammerartigen Strichen und Schnörkeln
stehen; doch

ist

die

bedeckt die Oberfläche augenscheinlich dichter

als

Gartenammer.

Auch Dresser nennt

die Eier duukelweißlich, mit matter

purpurschwarzer Unter-

und schwärzlichbrauner Oberfleckenzeichnung sowie regelmäßig über
verteilten Schnörkeln.

Maß und Gewicht
Parnaß,

2.

einiger Gelege

und einzelner Stücke:

Mai 1888, Gelege 4 Stück:
L.

19

18-7

18-5

18-5

Br.

15-5

15-4

16

16

13

13

13

Gew. 12
Insel Skopelos,

Ende Mai
L.

21

mm
mm

1894, Gelege 5 Stück:
20-9

20-8

208

20

mm

die Oberfläche

216

Ornis balcanica.

tone uinl Farbenbegrenzungen von Rotbraun

nen

und Blaugrau schon

überall deutlich erken-

läßt.

Zum
scheinlich

Temminck^

Schlüsse erwähne ich noch eine Stelle bei
ist

Griechenland

an

Stelle der E. strlolata die E. caesia

welcher sagt: „Wahr-

zu setzen, welche sehr

liäufio-

in

ist."

Uniberisa hortulana

L.

Glarteiiaiumer.

Im Gegensatze zu vielen verwandten Arten haben wir es hier mit einem echten
Zugvogel zu tun, welcher -während des Winters auch die wärmsten Landesteile verläßt und erst im Frühling ziemlich spät wiederkehrt.
Außer einigen allgemein gehaltenen Angaben über Vorkommen und Nisten im
Naumann, Thienemann und Rey enthält die Literatur folgendes.

Gebiete von

Lindermayer sah und erlegte nur wenige Stücke am Frühjahrszuge in Attika
und auf Euböa, Graf von der Mühle dagegen auf dem Herbstzuge auf dem Pcloponnes.
Aus den übrigen Verbreitungsangaben des letztgenannten Forsehers sowie namentlich
der Besehreibung des Nestes und der Eier

ist

jedoch ersichtlich, daß ihm eine Verwechs-

lung mit einer anderen Aramerart unterlaufen

ist.

Auch Krüper bemerkt, daß E. hortulana in Griechenland nicht so häufig sei wie
anderen Ammerarten, aber wie sich im weiteren ergeben wird, trifft dies auf die
Hochlagen der sämtlichen Gebirge nicht zu, da der Vogel dort in großer Zahl seine
die

Gattungsverwandten

vertritt.

Auf Korfu stellten Drummond and Lord Lilford die Ankunft am 10. April fest.
Gegen Mitte Mai zieht die Gartenammer, nach diesen vorzuglichen Beobachtern, in die
Gebirge der Insel, wo sie ziemlich häufig ist, brütet dort, verbleibt aber niemals im
Winter dort. Am 19. April 1894 beobachtete ich noch ein Stück in den niedrigen Lagen
unweit der Bucht von Kalikiopulo.

Auf Zante fand ich am 7. Mai 1898 ein Paar am Skopos, wo es sich möglicherzum Brüten niedergelassen hatte, und am selben Tage erbeutete Wutte ein
Weibchen bei Xerokastelon.
Für die Kykladen ist E. hortulana nach Erhard bloß Durchzugsvogel, was wohl

weise

auch zutreffen

dürfte.

In Mittelgriechenland

Woche

des April

vor Mitte April.

beobachtete

Seebohm

die

Ankunft Avährend der zweiten

zusammen mit anderen späten Zugvögeln; Krüper ebenfalls daselbst
Die Genannten bezeichnen die Gartenammer als einen Brutvogel der

Nadelholzrcgion der Gebirge, wogegen es mir den Ansehein erweckte, daß die größere

Zahl der Brutpaare oberhalb der Baumgrenze zu finden

ist.

alle Paare kommen gleichzeitig au, denn ich erlegte beispielsweise noch am
1894 an der Lehne des Zygos nächst Aetolikon aus einer Schar eben Ein-

Nicht
28. April

getroffener
frischen

zwei

Weibchen, desgleichen begegneten wir

Ankömmlingen oberhalb Doljana und im Karst

am

18.

und

20. April

1897

bei Tripolitsa in Arkadien, bei

welcher Gelegenheit ein Paar geschossen wurde.

Am Brutplatze traf ich ebenfalls mehrmals mit der Gartenammer zusammen, und
zwar auf den alpinen Hängen der Kiona in etwas höherer Lage, als das Verbreitungsgebiet der E. caesia hinaufreicht, und von dort angefangen bis zu 2400 in vorkommend.
In dieser beträchtlichen Höhe war der Vogel sehr häufig und ich sammelte sowohl alte
als auch ganz junge Exemplare am 14. und 15. Juli 1894; darunter ein cf, welches in
seinem abgeriebenen Fcdergewande eine auffiillende Almlichkeit mit E. caesia zeigt.

III.

Im Gebiete

217

Griechenland.

des Taygetos begegnete ich ihr zuerst an der Grenze von Messenien

ein am 8. Juni 1898 erlegtes Stück bezeugt; später
den lichten Beständen von Apollotannen und Schwarzkiefern,
der baumlosen, kahlen Region bis über 2000 m hinauf, woselbst sehr viele

und Lakonien oberhalb Lada, wie
fand ich viele sowohl in

auch

als

in

brüten.

am 14., IG. und 20. Mai 1899 sieben Männchen
Weibchen, in der Hochregion des Korax Vardusia) und am 25. Mai 1899 in
jener des Chelmos ein Männchen, welche er insgesamt unserem Museum überlieferte.
Zwei Stücke von diesen fallen durch eine fast weiße Kehlfärbung auf Auch ein Gelege
von fünf Eiern fand der Genannte damals.
Den Abzug im Herbste setzt Dr. Krüper mit Ende August an.
Gelege des Gartenammers erhielt Krüper nur selten aus den griechischen GebirEndlich sammelte Chr. Leonis

und

ein

(

vom Parnaß, gefunden am 13. Mai 1866. Hier wie am
Mai za legen. Von hier gelangten Eier in die Sammlungen
von Rey und Dresser und der letztere bemei-kt ganz richtig, daß bei ihnen nur hier
und da jene charakteristischen, hieroglyphenartigen Schnörkel auftreten, welche die Eier
der nahe verwandten Ammerarten auszeichnen.
Drei von Dr. Krüper erhaltene griechische Eier zeigen folgende Maße:
gen, so eines mit sechs Eiern

Veluchi pflegt

sie

Mitte

L.

22-5

Br.

16-5

Gew. 17
Es

ist

nicht der Fall

als

mm
mm

16-1

16

17

15-5 cg

mir nirgends möglich gewesen,

Herbste von den heutigen Griechen

211

21-3

Erfahrung zu bringen, ob der Ortolan im

in

Leckerbissen geschätzt wird, glaube aber, daß dies

ist.

Emberisa cirlus

L.

Zauiiammer.

Ihi-e Wahl der Aufenthaltsorte in Griechenland kennzeichnet Seebohm kurz und
bündig: „In den Gebirgen brütend und in den Ebenen überwinternd", wozu ich nur
noch beifüge: ohne dabei selten zu sein.

den ebenen Teilen Attikas überwintern,

In

sehr

urteilen,

nach vorliegenden Belegstücken zu

und Lindermayer meint sogar, daß außer den Brutvögeln im
Zuzug von auswärts stattfinde, eine Ansicht, die ich indes für un-

viele

Winter noch ein

wahrscheinlich halte.

Auf Korfu, wo

sie

Drummonds

den Beobachtungen

nicht sehr häufiger Standvogel

folge ein

ist,

fand ich Mitte

und Lord Lilfords
Api'il überall

in

der

zu-

Um-

gebung der Hauptstadt einzelne Brutpaare und erlegte daselbst auch einige; desgleichen
im Mai am Skopos auf Zante.
Ferner ist die Zaunammer Brutvogel auf Euböa (nach Lindermayer) und auf
Naxos, woselbst ich sie bei Apiranthos beobachtete und Krüper ilire Eier von gebüschreichen, höher gelegenen

In

Akarnanien

Gegenden

stellte

erlialten hatte.

ich E. cirlus vornehmlich in der

Umgebung

der Vrachori-

im Gebirge zwischen diesen und Naupaktos, wo einige gesammelt wurden,
fest.
Am 1. Mai 1894 fand sich am Ausgang der großen Klissura ein vollzähliges
Gelege von vier Stück. Das Nest war etwa 1 m über dem Boden in eine Steineiche
(Quercus Hex) eingebaut.
Seen und

Aber auch im Februar begegnete
in

größerer Zahl, so im Gebüsche der

ich dieser

Dünen

Ammer

in

der genannten Landschaft

westlich von Missolonghi.

^lö

Ornis Ijalcanica.

Nach Krüper
selbst er

ist

Gelege vom

1888 und noch

am

sie

weiters ein häufiger Bratvogel

19. April bis

den

in

Juli fand;

so

im Vehichi und Parnaß, woam 9. Mai 1891, am 10. Juni

10. Juli 1866.

Die Eier sind auch ans anderen Gebieten hinlänglich bekannt und trefflich nach
Baedekers Eierwerk beschrieben, so daß

griechischen Belegstücken im Naclitrage zu

Maß und Gewicht

dreier Stücke aus

hier

wohl

lich

großes Ei sich beiludet, genügen dürften.

sei

2G-4

22-4

21-3

Er.

16-5

16-3

17-1

16

15-5 cg

bezüglich der Verbreitung auf

Zauuammer
auch im Walde

dem Peloponnes noch

erwähnt,

daß

im östlichen Berglande von Arkadien (bei Doljana),
Elis, dagegen ziemlich selten an Feldrändern in den

ich die

vielfach sowohl

als

Kapellis

in

ungewöhn-

mm
mm

L.

Gew. 20
Endlich

drei Gelegen, worunter ein

Vorbergen des Taygetos, und zwar hier im Juni große Junge führend, beobachtete.
Lindermayer fand sie auch im Kyllenegebirge.
Die griechischen Zaunammern haben nach F. v. Homeyer (Gab. Journ. f. <^i'n.
1880, S. 280) auf der Oberseite weniger lebhaftes Rostbraun als spanische, was ich
aber nicht gefunden.

Anderweitige Unterschiede habe ich

durchaus bestätigen kann.

Euspiza melanocephala

(Scop.)

Kappeiiamiuer.

(Sielie Tafel III, Eier.)

Nahezu sämtliche

der Literaturübersicht angegebene Arbeiten über Griechen-

in

lands Vogelwelt beschäftigen sich

mehr oder weniger eingehend gerade mit

E. melano-

cephala, so daß ich mir die Aufzählung der allgemein gehaltenen Fundortsangaben für

Der

das Gebiet wohl ersparen darf.
des Landes bald auf und

lebhaft gefärbte Vogel

dem Kundigen

fällt

eben jedem Besucher

verrät er seine Anwesenheit noch früher durch

seine einförmige Öangweise.

Sein auffallendes Äußere veranlaßte die Mitglieder der Exped. scient. de Mor. zu

erhöhter Aufmerksamkeit, so daß sogar eine recht gute Abbildung des alten Männchens

auf Tafel

IV

des Foliowerkes gegeben wurde.

auf weitschweifige Ausführungen

Aber der Text hierzu beschränkt

sich

über die Stellung der Art im System und nur im

allgemeinen Teile (p. 119) wird gesagt, daß die Schwarzkopfammer namentlich in
Messenien häufig angetroffen und zwischen Nisi und Petalidion auch ein Weibchen
erbeutet wurde.

Der Vogel bewohnt zur Brutzeit sowohl das Festland wie auch die Inseln.
Auf Korfu beobachteten Drummond und Lord Lilford die Ankunft zahlreicher
Paare im April und anfangs Mai. Diese brüten zumeist in den Weingärten und ziehen
im September weg. Ich fand diese Ammer dort ziemlich häufig in der Umgebung von
Hau Braganiotika am 4. Mal 1897 und erlegte auch ein singendes Männchen; ein
weiteres am 7. Mai 1898 auf Zante, wo ich am Fuße des Skopos zweien begegnete.
Häufiger war sie in der Gegend von Keri und am zahlreichsten in den Weingärten
der Ebene.
Ein einzelnes, auf einem Feigenbaume singendes Männchen stellte sich als große
Seltenheit auf der größeren Strophadeninsel am 17. Mai 1898 ein.

Das Vorkommen auf Kythera, wo
sich auf jene Stellen der Insel,

sie

zuerst

Jameson

vermerkte,

wo nur einigermaßen Fruchtbäumc angebaut

beschrilnkt
sind;

doch

III.

219

Griechenland.

bemerkte ich gerade auf Kythera, daß E. rnelanocephala dort hier und da

als Käfig-

vogel gehalteu wird.

Im Archipel

stellte

Erfahrungen anreihen, wonach
lieh spärlicher

Jura

auf

Lindermayer

sie zunäclist

ein

sie

Eubüa

woran sich meine
häufiger Brutvogel von Skopelos und ein ziem-

(nördliche Pporaden)

fi'ir

fest,

ist.

Erhard zählt sie zu den Brut vögeln der Kyk laden, was Krüper speziell für
Naxos bestätigt; jedoch ist sie, ihm zufolge, daselbst doch nicht so massenhaft vorhanden wie auf dem Festlande, steigt aber bis in die höheren Lagen der Insel hinauf
In Akarnanien, wo sie zuerst Simpson anführte, ist sie sehr verbreitet
am

4.

Mai 1894 gab

schon wirkliche Paare bei Aetolikon

es

und noch zahlreicher

heutzutage noch in Attika. Die meisten sah ich rings

sie selbst

des Hymettos

Fiedler

als

um

Kephissia

und im Olivenwalde zwischen Athen und dem Phaleron, wo

ist

am Fuße
sie

1837

E. melanictera aufführte und Santarius mehrere offenbar erst jüngst ein-

getroffene Stücke

am

9.

Mai 1894

erlegte.

Gegend von Theben

Brehm

fest.
Die ganze LandAuf dem Peloponnes machte
sie sich vor allem in Messenien, auch am Ithomebei'ge und noch höher im Gebirge,
gegen die lakonische Grenze zu, im Juni 1898 bemerkbar, während in Elis sich nur
wenige Brutpaare niedergelassen hatten, und zwar an den Räudern der Lagune von
Muriä bei Pyrgos sowohl, wie bei Druhwa nächst Olympia und selbst noch unweit des

In

schaft

der

um

stellte

sie

A.

1847

Velestino in Thessahen belebt sie allenthalben.

ziemlich hoch gelegenen Lala.

Als Zeit der Ankunft,

welche

ebenso

Krüper

wie

Graf von der iVlühle

Lindermayer

großer Masse beobachtete, gibt

die

in

den Morgenstunden

fünf

letzten

in

Tage des April an;

folgt:

Akarnanien

1859: 26. April
1860: 29. April

Parnaßgebiet

ij

Attika

1865:

6.

1866:

4.

Mai
Mai

1867: 27. April
1873: 27. April

Akarnanien (Vrachorisee)

Nach der Ankunft pflegen
lich:

nach

Männchen

die

Sehr bald wird der Nestbau

zu geben.

Krüper

in

nach

14,

in

1894: 30. April

.

.

sofort ihre schlichte

Angriff

genommen und

Weise zum besten
mög-

so schnell als

Lindermayer in 10 Tagen auch beendet. Die Nester
Baedecker vermerkt ist) in Griechenland meistens

stehen (wie bereits im Eierwerk von
ziemlich hoch über

dem Erdboden

in

Weinstöcken.

Griechische Eier sammelte wohl zuerst
Bl. 1853, S. 178)

Lindermayer, dann Nieder

und später Krüper ab 1859

des Landes (Gab. Journ.

f.

in

(Reg. Korr.-

Akarnanien und anderen Gegenden

Orn. 1860, S. 275).

Datum eines Geleges von vier Stücken bezeichnet Krüper den
Von da an dehnt sich die Legezeit bis in den Juni hinein aus. WähZeit läßt sich das Weibchen nur sehr selten sehen und ist dann, wie Graf

Als frühestes
14.

Mai 1863.

rend dieser

von der

Mühle

bemerkt, wirklich schwer zu erbeuten.

Die Zahl der Eier eines Geleges beträgt
')

Der Brutbezirk

reiclit

liier

Ijis

in

der Regel 4 oder 5!

iu die Mittellageu des Gebirges

uacli

Liudermay er

220

Oinis balcanica.

Tliienemann, der auch zwei von Liiiderraayer erhaltene Nester aus der Gegend von Athen beschreibt, erhöht sie auf fünf oder sechs Stück und verbessert damit
Lindermayers erste Angabe von 7 8 Eiern.
Die Eier sind schon hinUinghch beschrieben und bekannt; doch will ich erwähnen,

daß einzelne der vielen untersuchten griechischen Stücke sogar täuschende Ähnlichkeit
mit solchen von Motacllla alba und A'idon familiaris besitzen und daß auch, wie die

Abbildung auf Tafel

III zeigt, als Seltenheit einfarbig

50 Eiern aus Griechenland, die

——
25

Maximum:

mm

Rey abmaß,
.

19'3

.

Minimum:

grüne Stücke vorkommen. Unter

gibt es folgende

Größen:

mm

225
Durchschnitt:

15'7 mm,

16'5 vim

16'1

mm
mm

Nur aus dem Grunde, um das zugehörige Schalengewicht vergleichen zu können,
folgen hier

Naxos, der
L.
Br.

24-2

Maß und Gewicht von 25
Umgebung von Athen und
24-2

23-8

Eiern aus ebensovielen Gelegen

von Skopelos,

von Akarnanien:

23-7

28-7

23-6

23-3

2'6-2

mm

221

III. Gvicclipiilaud.

calandra

3Iiliai'ia

Weniger

als

(L.),

Miliafia eirropaea Swaius.

Grriiiiaiuuier.

den anderen Baikaulandern scheinen, nach dem von mir unterGrauammern Griechenlands in Größe und ZeichDa sie das Land im Winter in Schwärmen durchstreift und im

in

suchten Balgmaterial zu urteilen, die

nung abzuändern.
Frühling
wie

in

den bebauten, ebenen Gegenden (durchaus niemals aber

Lindermayer
Auch den

angibt) zahlreich nistet,

ist

sie als

in

den Gebirgen,

Standvogel zu betrachten.

Inseln fehlt sie nicht.

Fast hat es den Anschein,

Zahl bevölkere, denn während
fand, beobachtete sie

als

ob die

sie dort

Lord Lilford nur

Ich stieß auf überwinternde

sowie gegen Govino zu und traf

Grauammer Korfu

Drummond
spärlich

nicht alljährlich in gleicher

das ganze Jahr über sehr häutig

im Winter.

Schwärme im Jänner 1897 auf der
sie

singend

am

kleinen Insel Vido

Brutplatze Mitte April in der Ebene des

im Flachland an der Bucht von Kalikiopulo, in den Weingärten von
Braganiotika und im Valle di Korissia.
Nach Sperling bewohnt sie in großer Menge Sta. Maura (Levkas) und am
17. März 1897 trieb der starke Sturm ihrer viele in die nächste Nähe des Klosters Hag.
Gerasimos auf Kephalonia, wo die Vögel in dichten Zypressen Schutz fanden.
In der nördlichen Hälfte von Zante habe ich im Mai 1898 die kurze, unverkennbare Weise der Miliaria ebenfalls einige Male deutlich vernommen und ein Stück von
dieser Insel befindet sich in Athen in der Koll. Mazziari.
Auf Kythera hat Jameson die Gerstenammer im Winter und Frühling festgestellt, auf Euböa Lindermayer und auf den Kykladen wird sie von Sonnini
und Erhard sowohl für den Strich zu Beginn des Winters und im März als auch als
überwinternder Vogel namhaft gemacht.
Auf dem Festlande lernte ich sie als häufigen Bewohner der Umgebung von
Aetolikon und Missolonghi, namentlich aber der Gegend an der Phidarismündung kennen.
Hier gab es im Februar noch viele Schwärme; im März begannen sich aber die Paare
In dem Hügellande von Akarnanien gibt es schon bedeutend
bereits zu sondern.
weniger; so sah Baron Schilling bei Monastir Angelokastron das erste Paar am
20. Dezember und dann erst wieder am 5. Februar sechs Stücke.
In den Weingärten nächst dem Phaleron brüten sehr viele und ein AVeibchen von
dort (9. Mai 1894) hat, was bei der Grauammer öfters vorzukommen pflegt, die Federn
der Brust durch klebrige Fruchtsäfte zusammengefilzt und verschmutzt.
Sehr verbreitet ist M. calandra auf dem Peloponnes, wo sie von den Mitgliedern
der Exped. scient. de Mor. entdeckt worden ist. Die meisten stellte ich fest: am Ufersaume der Lagune von Muriä, auf dem Hochplateau von Lala bei Olympia, in der
Gegend von Myli (Lerna) und auf dem Berge Ithome in Messenien.
Nach Krüper beginnt die Legezeit Mitte April und in kalten Frühjahren später;
vor dem 22. April scheint er keine Gelege gefunden zu haben, wohl aber viele bedeuValle di Ropa,

tend später: im Mai bis Mitte Juni.
In

aus

der berühmten Nestei'sammlung

Griechenland, unter einer ziemlichen

Thienemanns stammte
Anzahl ähnlich

das massigste Nest

gebauter von

ebendortlier

erhaltener.

Unter mehreren dort gesammelten Eiern befindet sich nur eines von erwähnenswertem Aussehen: Grundfarbe vollständig weiß, dann wenige, aber große aschgraue
Schalenflecken und einige ganz feine pechschwarze Schnörkel.

An

sechs Eiern aus ebensovielen Gelegen messe

und wäge

ich:

222

III.

223

Gripclirnland.

Als echter Zigeunervogel erscheint er dann aber auch hier und da im Winter an

ganz anderen Orten.

So enthält das Universitätsmuseunis

in

Athen zwei

alte

Männchen,

am 4. November 1868 erlegt wurden, und Krüper hörte im Winter von
einige am Hj^mettos, während zur selben Zeit sowohl gefangene als erlegte

die in Attika

1873/74
nach Athen gebracht wurden.
Selbst auf den Kj'kladen überwintern Kreuzschnäbel sehr ausnahmsweise nach
Erhards Erfahrungen; so gab es beispielsweise im Winter 1855 junge Vogel auf dem

Markte in Syra.
Ferner versichern Drummond und Lord Lilford auf Grund zuverlässiger Erkundigungen, daß sich Loxia curvirostra allerdings sehr selten nach Korfu verirrt und
daselbst geschossen wurde (in der Koll. Alexander!).
Auch sah Lord Lilford daselbst ein

Paar im Käfig, von welchem behauptet wurde, daß

beständen von Kephalonia gefangen worden

sei.

Da

es

in

den Nadelholz-

jene Wälder aber ausschließlich

welche Tanne bekanntlich ihren Samen sofort nach
können die Kreuzschnäbel dort nur ganz vorübergehend
Nahrung finden und keinen dauernden Aufenthalt nehmen. Tatsächlich fand ich im
März 1897 in den schonen Tannenwäldern am Ainos nicht einen einzigen Krummaus Ahics cephalonica

dem Keifwerden

bestehen,
so

verliert,

schnabel.

Die von Lakonien mitgebrachten Vögel sind sehr groß und kräftig gebaut und
eigentlich

nicht

typische

L. curvirostra.

Bezüglich

ihrer

Zwischenstellung

zwischen

und guillemardi von Cypern teile ich vollkommen die Ansicht des
Kollegen Dr. v. Jladarasz, welcher die Liebenswürdigkeit hatte, dieselben genau zu vergleichen.
Die Schnäbel der Griechen sind viel stärker als bei der nord- und zentraleuropäischen L. curvirostra und beinahe so hoch wie bei L. guillemardi. Der Schnabel
der letzteren ist jedoch viel länger, wodurch er mehr gestreckt und schlank erscheint.
Zur Aufstellung einer neuen geographischen Form für Griechenland müßte meiner
Meinung nach aber jedenfalls umfangreicheres Material abgewartet werden.
L. curvirostra

Pjjyrhula pyt'rltula

(L.),

Pyrrhnla major

Chr. L. Brehui

— Großer

Griiui)ol.

Eine ganz auffallende Übereinstimmtmg bei der Wanderung nordischer Vogelarten
nach dem Süden scheint zu bestehen, wenn wirklich, wie namentlich die englischen
Forscher annehmen, die wenigen in harten Wintern bis Griechenland gelangenden
Gimpel ausschließlich der großwüchsigen Form und nicht der mitteleuropäischen,
kleineren angehören.

Hierbei

sei

bloß auf den ganz ähnlichen Fall bei den in Griechen-

land erbeuteten Ringamseln hingewiesen.

wie

Graf von

der

bewohnt,

wenigstens

zur

Dr. Krüper, der bekanntlich auf eine lange Reihe von Beobachtungsjahren

zu-

Die Gebirge

Mühle und ihm

des

folgend

Landes,
später

namentlich

Mittelgriechenlands,

Lindermayer annahmen,

Sommerszeit, keinerlei Pxjrrhula- Art.

rückblicken kann und dessen Ansicht auch von Th.

v.

Heldreich angenommen und

ins

Französische übersetzt wurde, bemerkt ausdrücklich, daß der Dompfaff in Griechenland
ein seltener

Wintervogel

ist,

der nicht alljährlich erscheint.

Genau dasselbe berichten Drummond und Lord Lilford für die Insel Korfu
und Erhard erwäliut für die Kykladen noch ausdrücklich, daß dieser Vogel in dem
für Griechenland milden, für das ganze nördlichere Europa aber äußerst strengen Winter
von 1855 in so großer Zahl erschien, daß viele auf den Markt gebracht wurden, und
zwar augeblich bloß Weibchen und jüngere Vögel.

Lamia i. Brehm („Tierleben") stützen sich auf den von Temminck angeführten Satz: „Man sagt. inaior. Krüper im Herbste 1868 auf der Lisel Milos weilte. welche die Witwe Lindermayers noch gegenwärtig als Andenken aufbewahrt. Ein in einem Winter der Neunzigerjahre in Kephissia von Merlin jun. über den Verbleib vielleicht des für die Ornis von Vorkommnisses erwähnt ganz kurz Krüper bei Mommsen und später meines Wissens nur noch v. daß der Gimpel unter Umständen seine Wanderungen bis Griechenland ausdehnt. Erythrospi^a githaginea — (Liclit. wohin derselbe gekommen sein mag.224 Oruis balcanica. Dieses Li diesem Falle wäre es wirklich interessant zu ermitteln. Heldreich. Deglaud." Griechenland so außerordentlich wichtigen Stückes. rubicilla Fall. Monats Oktober. vulg. erbeutetes Paar ist lien) man kurzweg wohl auch infolge schlechter Konservierung unglücklicherweise zugrunde gegangen. aufFühren. das in der kleinen Sammlung sich befindet. Rey und A. Das war in der ersten Hälfte des Nach den Aufzeichnungen des Genannten wurde der Balg nebst anderen am Oktober an Herrn W. ob wirklich der Gimpel des europäischen Nordens und nicht jener der anliegenden Balkanländer seine Wanderung bis Griechenland fortsetzt. in Kommission gegeben und war am 1 Jänner 1869 bereits verkauft. Leider war es mir nicht möglich. noch jener Vogel erwähnt werden. daß ich meinerseits nichts weiter zur Verfolgung der interessanten Frage beitragen kann. p. 2Ü. daß. ausdrücklich i) ihn maior. ist es ihm doch nicht möglich. „Birds of Eiirope". Schlüter scn. Krüper im Winter von 1869 auf 1870 im Gebiete des Olymp (türkisches Thessa- gesammelten Stücke und nicht auf eigentlich griechische beziehen. das aiis der Umgebung von Athen stammende Exemplar vergleichen zu können. So kommt es.) WUstciitroiupctcr. Als Dr. daß er auch die Inseln des Archipels besucht. Fritsch. als P. daß sich deren Untersuchungen zweifellos auf die von Dr. var. Aus dem Vorstehenden geht also hervor. mitteilt. Krüper abbalgte und konservierte. welchen Graf von bei üres. vul. Alle anderen Zitate betreffs des Auftretens auf den griechischen Liseln.scr. daß er sich auf den Vogel noch ganz gut erinnern könne. ÖS erlegt. Schlüter sen. ziemlich ausführlich beschrieb. Meine diesbezüglichen Umfragen blieben führen aber diese Zeilen zur Ermittelung bis heute ebenfalls erfolglos. welchen Dr. Dubois. 370). ihn . Bezüglich der genauen Unterscheidung Autoren den griechischen Dompfaft' ältere Dresser und rechnen sjiäter — jener Seebohm als P. nach so langer Zeit eine Angabe zu machen. *) Temminck Angabe machte. daß der Satz in Brehras „Tierlebcu". auf Grund welcher Be- obachtungen Zum der als seinerzeit diese muß hier im Sommer Schlüsse Mühle. Hierbei wäre hervorzuheben. Obwohl mir nun Herr W. war für eine Anzahl jung ausgenommener. zu bemerken. vollständig den Tatsachen entspricht. doch dürfte die noch weiter südlich auftretenden zur selben Form zählen können. 103. obwohl viele. so von Bolle („Naumannia" VIH. dieser ist zur größeren selbst doch nordischen erst Form als P. für verschiedene Tiergärten bestimmter Eleonorenfalken das Futter zu besorgen. Deshalb waren einige griechische Jäger fortwährend auf der Vogeljagd und unter den eingelieferten Vögeln befand sich eines Tages ein Wüstentrompeter. u. S.

Nach all dem Vorstehenden mußte Mühle von der größten Wichtigkeit Untersuchung der Type des Grafen von zumal in dem „Korrespondenzblatt''' des zoologisch-mineralogischen Vereines in Regensburg 1854. daß ich mich durch diese Entdeckung genötigt sah. githaginea einzuschalten. p. zu P. wie dies auch Dresser klar und deutlich in seinen „Birds of Europe" auseinandersetzt. 1844. Orois geradezu balcanica. daß es sich hier um nichts anderes handeln kann als den amerikanischen Carpodacus purpurexis (Gmel). unter „Vereinsangelegenheiten" gelegentlich deren Schenkung von Seiten des Grafen folgendes mitgeteilt wird: „Pyrrhula sinaica Tenim. 81) auf P. erythrina. unter „Pyrrhula sinaica aber vielleicht Temm. wie ich unter Chrysomitris citrinella nachweisen werde. gythaginea Licht. statt ihn aber eingehend zu beschreiben. Serinus serinus Da (L. flachgedrückt." Tatsächlich fand ich diesen Vogel bei meinem Besuche in der Vereinssammlung zu Regensburg im Juli 1900 mit der Aufschrift: .st Reiser. S. daß Graf von der Mühle hat ausstopfen lassen und in Stuttgart aus diesen Bericht nicht schließen. kann hier Da an ein Auftreten dieser Art in Griechenland nur eine absichtliche oder unabsichtliche Ver- wechslung des Vogels bei Plouquet vorhegen. erythrina und zur selben Zeit de Selys-Longchamps (Rev. githaginca sein". Graf von der Mühle". Schlegel in seiner kritischen Übersicht ist geneigt. S. a. enucleator. rosea. die bei gythaginea dreikantig." J^Ö Griechenland. gythaginea und dürfte wohl ein Unikum Wir können sein. bei sinaica hingegen hochgewölbt und rundlich ist. erythrina. 150. zu ziehen. denn wie die betretfen- scliou frülior crwiiliiit. ^j wogegen Graf von der Mühle die Schnabelform einwendet. 111. daß Graf von der Mühle wirklich Erythrospiza githaginea beschreiben wollte. indem er ihn nach einer Abbildung in den Planches enluminees Temmincks ohne Beschreibung bestimmte. l'alscli. die angeblich von dieser Quelle herrührenden Belegstücke mit doppelter Vorsieht zu behandeln. mulj es liier heißen P. Griechenland. diesen Vogel zu P. die Graf von der Mühleschen Angaben und die Beschreibung Deglands von Auf die P. Dieser sah zwar einen angeblich hiei'hergehörigen. ohne von dem berühmten Plouquet Sammlung auch noch seiner reichhaltigen fortwährend die unsere zu vervollständigen beabsichtigt. So schloß beispielsweise Schlegel („Kritische Übersicht". Zitronenzeisig verwechselt wurde. caucasica. Diesen schönen Vogel brachte Graf von der Mühle aus Griechenland mit und beschrieb iliu in seinen Beiträgen unter diesem Namen. Bei Lindermayer ist nichts von Belang zu finden.).III. wohl nicht zu denken ist. Erachtens kann man übrigens am ehesten annehmen. 15 . Auf jeden Fall ist es aber wohl erklärlich. sibirica. Wer beschreibt aber meine unangenehme Überraschung. mit ? anflilirte und zuletzt nocli beifügte: „es könnte auch P. der Purpurgimpcl. Wiedergabe der Beschreibung verzichte ich. der Girlitz in Griechenland früher sehr oft mit dem — Giiiltz. müssen ') Dies i. in der Umgebung von Athen gefangenen Käfigvogel. hielt er es für besser.jPyrrhula sinaica. noch gut erhalten vor und erwarb ihn später für das hiesige Museum. noch zu erwähnen. als ich bei genauerer Besichtigung entdeckte. die dem damals schon erkrankten und im Oktober 1855 verstorbenen Grafen jedenfalls unbekannt geblieben ist. da man durch diese doch zu keinem Ergebnis gelangen kann. Er gehört auf jeden Fall in die seltene Gruppe der die sein. 140) auf P. Serimis hortulanus Koch. kleines zoolog. githaginea oder eine Aberration von derselben. diese Vögel u.

was bezweifelt. 8-5 mm 133 mm 17-5 8 c(/ Größe und Gefieder geben mir zu keinen besonderen Bemerkungen Anlaß. Maße und Gewicht zweier Eier: L. da er aber hier niemals früher oder später einen solchen Vogel beobachtet hatte. November 1898 beim Monastir Angelokastron fand und ein Weibchen erlegte. Juni 1898 den Nadelholzbeständen im obersten Teile der Langhadaschluclit in Lakonien. L. daß dieser Vogel hier und da in riricchenland gerne im Käfig gehalten zu werden pflegt. über den Mitteilungen werden. bis 20. dann kleiner und gelber als der östliche Girlitz. 93) veranlaßt. S.) — Erlciizcisig. 18 Br. März erbeutete. wo Baron Schilling die ersten vier am 30. grelle. Krüper daß es auf mag. während ein Girlitz von derselben Ortlichkeit von Lindermayer an das Museum in Altenburg als „Fring. daß es ein entkommener Gefangener gewesen sei. die und Winter in Gesellschaft Erhard Färbung und der erste. fand CJvrysomitris spinns (L. jedoch bin ich der Überzeugung. abzusondern. . mit stets besonderer Vorsicht geprüft Die ersten allgemeinen Andeutungen über Aufenthalt und Nisten finden sich bereits bei Naumann (l82G) und Thienemann welcher seine Hiuifigkeit. Pantelemonos noch am 14. fügt er bei. 18. da ich unweit der Hauptstadt Am Jänner 1897 sah ich dann an deu gleichen Plätzen den Olivenwäldern ganze Scharen umherstreichen. Ohne weiteren Zusatz führt diesen Gast aus nördliclieren Breiten Jameson für Winter und Frühling auf Kythera an und Drummond erlegte zwar einst einen Zeisig gerade außerhalb der Stadt Korfu. Recht häufig ist er im Winter und ersten Frühling in Akarnanien. Es sei schließlich noch bemerkt. Vertreter aus Tirol und Griechenland als Serinus vieridionalis. rechnete den Girlitz zu den Standvögeln der Kykladen. da es dort keine bewaldeten Gebirge Euböa wohl der Graf von der Mühle (1829). mit angeblich größerem Schnabel. daß recht viele Girlitze in den Zypressengruppen auf am Korfu 1894 mehrere Paare mit den Vorbereitungen zum Nestbau beschäftigt beobachtete und eines von diesen auch damals brüten. Von Zaute befindet sich ein Stück in der Koll. April schoß. Februar 1897 beobachtete und an der Westküste ein schönes Männchen bei Hag. das Vorkommen usf. doch sich Chr.226 Ornis balcanica. ist sein Umherstreifen im Herbste anderer Körnerfresser erwähnt. deu Sommer über lebt er in der höchsten Waldregion der Gebirge und brütet dort im Mai. Dezember 1894) vor. Krüpers Beobachtungen zufolge ist der Girlitz im Winter auf den Feldern sehr häufig. für die in Sammlung 19. Mazziari in Atlien und aus der Ebene von Attika (Kalitheia) liegen mir drei Wintervögel (27. Brehm („Vogelfang". 13'4 Gew. nahm er selbst an. feurige Doch gibt. ich desgleichen viele in den Weingärten und (Jlivenbeständen bei Missolonghi in der Zeit vom 8. am 8. in Fall sein Ich traf den Vogel an seinem Brutorte im Gebirge nur einmal. citrinella" eingesendet wurde.

welchen Irrtum Krüper fast unbegreiflich fand. aber am 4. November 1898 traf Baron Schilling bei Missolonghi einen Schwärm von etwa 500 Stück. der brütet." Trotzdem halte ich das Erscheinen des Zeisigs so weit im Süden für durchaus nicht regelmäßig. Auf den griechischen den Distelfink schon Sonnini gefunden. namentlich in den Eichenwäldern am Skopos zur Brutzeit. woselbst Krüper den Vogel als ungemein häufig brütend feststellte. als ist als Carduelis elef/ans (L. Erhard dagegen zählt den Stieglitz fälschlich zu den Wintervögeln statt zu den Standvögeln der Kykladen. Inseln des Agäischen Meeres hat Auf dem Festlaude trifft man natürlich die meisten und größten Flüge zur Winters(Lindermayer). Auf Korfu fand Ein Zuzug im Winter. Mazziarü).). kastron 2. dagegen war dort Baron Schilling glücklicher. Strimmeneas in der Umgebung von Athen am 6. Mai Menge des Landes. wie solche unter anderen Elwes u. Simpson in den akarnanischen Ebenen beobachteten. auch die Gebirge bewohnt und ebendort kommt Inseln er vor. ist wahrscheinlich. Carduelis carduelis Der Stieglitz sowohl die Ebenen Auch auf den und Brutvogel. wie mir auch von einem Vogelsteller in Athen versichert wurde. im Winter 1873/74 wurden bei Athen viele gefangen. November 1897 vier Erlenzcisige. 15* . ') ') Auch V. in Attika und im Taygetos. am Varassovo und bei Naupaktos täglich ansehnlichen Flügen. bei Braganiotika schon traf gerade und zwar im April ganz flügge Junge. daß nur wenige jeder — der häufigsten und verbi'eitetsten Vögel einer ber bis anfangs Februar wahrnahm. Krüper dagegen Erlenzeisig ist wir erfoliren während der Winterraonate liäufig') anzutreffen. welcher in der Umgebung des Monastir Angelo- am Dezember 1898 einen etwa 50 Stück zählenden Schwärm beobachtete. wie solchen hauptung.22 ni. ich in Vorkommen folgendos: „Der Gegenden Griechenlands ziemlich über das allen fand ihn in Akarnanien. da am 15. mit Pappelwolle im Schnabel. für Santorin. Hei (Ire ich wiederholt dies! Aus dieser Quelle schupften otl'enbar Temmiuck und Urehm („Europäische Vögel") ihre Mit- teilungen. und ihn Stieglitz. Am 2G. auf dem Isthmus. da Erhard öfters auf Naxos weilte. anfangs Mai. Ich wenigstens überall an. Von Dr. Hier begegnete ich während der Monate Februar und März bei Missolonghi. April war die Hauptmasse verzeit schwunden. Jahreszeit in größter am 4. März einen Flug und viele gab es auf Zante (ein Exemplar in der Koll. dort den Vogel zu Stepli. Douglass. Höhe am Ainos auf Kcphalonia sah ich am 18. Buckley in den böotischen. In den ersten Monaten des Jahres 1897 suchte ich in günstigen Lagen Akarnaniens z. und ein normal gefärbtes Weibchen hierher nach Sarajevo gelangten. für Euböa In ziemlicher Lindermayer. Griechenland. ganz vergebens nach diesen uns allen wohlbekannten Vögeln. wo sie noch fehlten. Juni 1894 bei Melanes eine große Menge eben flügger Jungen umherzog. Für Kythera erwähnt seiner während des Winters und Frühlings Jamesoii. daß er auf den größeren Inseln das ganze Jahr verbleibt und nur auf den kleineren selten ist.^) welcher berichtet. Schließlich erlegte St. Aetolikon. im Parnaß. B. Ich kann dies ebenfalls bestätigen. Lord Lilford häufig Drummond ab Mitte Septemdessen Be- unrichtig jedoch den Sommer über verweilen. von welchen zwei an das dortige Museum.

daß er gerade So wurde er für und Standvogel und Lord Lilford als April 1894 im Valle di Kopa den meisten Inseln Korfu von als Brut- Drummond und von mir am 17. während sich vielfache falsche Angaben in der älteren land zur kalten Jahreszeit mehr in Literatur finden. von dem ich ein Weibchen erbeutete. C.). Dies die ist ihrer genug. Dies wurde namentlich von Dr. cardaelis nur auf wenn Lindermayer be- den bewaldeten Gebirgen der Provinzen von Nord- griechenland brütet. und 22. in den Olivenwälderu und besonders in den Dorfgärten zwischen Delphi und dem korinthischen Meerbusen. während mir di'ci Wochen früher ein ebensolches auf Skopelos zu getragen worden war. aber es befinden sich von dort Belegstücke in der Koll. von welcher Seebohm schreibt: „Er ist einer der häufigsten Brutvögel in den tiefliegenden Tillern des Parnaß. den übrigen Balkanländern hält sich der Hänfling auch in Griechen- den Ebenen. ist. auf Euböa und den Inseln nach Graf von der Mühle und Lindermayer bloß scharenweise vom November bis Älärz zeigen und nur in den Mittelgebirgen des mittleren Griechenland brüten. Krüper richtig betont. ergibt es sich als durchaus falsch. AcantJüs cannahhia Genau wie in (L. Auf dem Peloponnes stellte ich zur Brutzeit die meisten fest: im Aleppokiefernwalde der Düne von Agulinitsa. Schnabelform usw. in fand die Mitteilung des Grafen von der Mühle (auf Korfu usw. was ebenfalls Erhard hielt den Hänfling bereits Krüper richtigstellte. IS.22o Ornis balcanica. er in großer Wir werden eigentümlich wJlhrend ihn Sounini gar als Zugvogel betrachtete. Mazziari und Jamcsou gibt das Vorkommen im Winter und Frühling an. Von den Kykladen sind es Naxos sowie die unweit davon gelegenen Eilande Evreokastron und Makarics." Aber auch bei Arachova in den höheren Lagen gibt es nach Hauptmann Roth In Stieglitze. So z. der großen Klissura. keinerlei Abweichungen von typischen C. Mai 1898 am Nordrande einen kleinen Flug. B. Größe. wo ich ziemlich viele brütende Hänflinge vorfand. Dagegen beobachtete ich auf der an Kürnerfressern so auft'allend armen größeren solcher in großer Anzahl festgestellt häufig augetroffen. ja sogar in den eigentlichen Gebirgen des Landes auf. Auf Evreokastron entdeckte Santarius ein Gelege von vier frischen Eiern noch am 12. dann aber auch am am 15. dann im großen Ülivenwalde bei Itea brüten sehr viele Gegend. in den Ebenen etwas früher als den Gebirgen. Ich stätigt. Die zehn Vögel unseres und die zwei des Athener Museums zeigen bezüglich der Färbung. Auch auf den Kykladen für einen Wintergast. den Zahl auf Kimolos beobachtete. Nach dem Gesagten daß hauptet. soll der Hänfling sich auf dem Peloponnes. carduelis. in den Gärten von Kalamata und in den üliveuhaiuen der Maina. Jänner 1897 scharenweise in den Olivenwäldern von Govino und Mamalos. sehen. Juni 1894. — Bluthünfling. Die Legezeit beginnt nach Krüper Mitte April. Cannahtna sanffninea Landb.) oftmals bedaß der Distelfink gerne im Käflg gehalten zu werden pflegt. zum Brüten aber in etwas höheren Lagen. Auf Zante und Kythera sah ich zwar keinen Hänfling. Stropliadoninscl älteres .

' Griechenland. sonst Skopelos und Evreokastron L. wo Krüper Eier erhielt. 18-3 18-3 18-3 18-1 mm 17-2 17-2 17 16-8 mm . aber auch tiefer am Kap Muntsara am Ostrande. zu Paare auflösten. Auch in der Umgebung von Athen dürfte zu dieser Jahreszeit der Vogel sehr häufig sein. cannahina sein. weiters in JMittelgriechenland auf den alpinen Triften der Kiona nahe an 2000 m über dem Meere im Juli 1894. Auf Kaxos ist A. Oktober 1894 bis 20.^.' III. so um Apiranthos. bei Druliwä nächst Olympia welcher Zeit sich eben die Scharen (24. Br. Juni 1898). wie eine Reihe von zehn Bälgen bestätigt. von wo dies schon durch Simpson bekannt ist. Die Legezeit beginnt laut Krüper in wärmeren Lagen und günstigen Jahren wohl später.häutig in den liühei'en Lagen. vollkommen typischen Gelege von bereits Mitte April. welche Leonis und S trimmen cas in der Zeit vom 11.. Februar 1895 für unsere Sammlung einlieferten. Zur Winterszeit begegnete ich ansehnlichen Scharen Ende Jänner 1897 in der IJmo'ebnng von Missolonghi. Auf dem Festlande sah und erlegte ich Hänflinge zunächst auf dem Peloponnes bei Tripolis (Arkadien) am 20. Maß und Gewicht der beiden oben erwähnten. J. Daher nach Graf von der Mühle ein häufig gehaltener ist der Hänfling auch mancherorts bis Käfigvogel. sowie am ganzen Hauptgcbirgskamme der Insel. Mai 1898) imd am Ithomeberge in (lles- senien) (6. April 1897.

Auf das Festland übergehend seien folgende Gegenden namentlich hervorgehoben: Menge der die Ebenen Akarnaniens bewohnenden Grünlinge fiel schon Die meisten Schwärme vermerkte ich hier. daß wir es mit einem nirgends im Gebiete gänzlich fehlenden Vogel zu tun haben. Man wäre hierbei versucht. Nach seinen umfassenden Beobachtungen brütet der Vogel sowohl hoch im Parnaß und anderen Gebirgen Mittel. dort 11. Simpson der Phidarismündung. Päßler (Eierwerk). Ziemlich viele brüten auch in dem prächtigen Olivenwalde zwischen Itea und Die große Salona (Ampbissa) sowie allenthalben in der Umgebung von Kephissia (Attika). Naxos. Mai 1894 zwei frische Gelege zugetragen. beobachtete den Grünfinken auf Kythera nur im Winter und Frühling. Die Kykladen besucht er zufolge der der Grauammer häufig Sonnini war vogel. zusah. April war eine sehr merkliche Abnahme zu ersehen. bei Druhwa nächst Olympia. dessen Schluß-Eierkatalog). Brehm ( „bis auf die griechischen „Europäische Vögel"). ausgesprochen. woselbst Krüper Eier erhielt und ihn sowohl in der Ebene als in den Bergen als häufig bezeichnet. da mir am für 3. Hieraus dürfte wohl zur Genüge hervorgehen. doch ist die von ihm genannte Eierzahl eines Geleges 7 9 entschieden zu hoch gegriffen. 13. Daß im Winter ein Zuzug aus nördlicher gelegenen Ländern wahrscheinlich und wurde zuerst vom Grafen von der Mühle stattfindet. bei Naupaktos und Aetolikon (im Palinrus-Gestrihichl) im Februar.und Nordgriechenlands. und zwar in der Gegend auf. wozu ich beifüge. Juni eine große Zahl als er von frischen Gelegen ge- bracht wurde. Ausdrücklich wird der Grünfink erwähnt für Santorin (Douglassi. die in jeder Hinsicht jenen von mitteleuropäischen Vögeln gleichen. doch seheint bedeutenden Schwankungen unterworfen zu sein. als auch in der Nähe der Küste. so z. und am und jungen Grünlingen. Mazziari) beherbergt namentlich im südlichen und in den Eichenwäldern am Skopos eine namhafte Anzahl Brutpaaro. welche der zweiten Woche Jameson des Mai schon ziemlich große Junge hatten. Sammlung Thienemanns (s. Die Legezeit beginnt nach Krüper (bei Mommsen) Mitte April. doch förderte die genaue Unterhielt . so für Dubois und Baedeker n. Durch Lindermayer gelangten diese Eier schon früh nach Deutschland. während am sie selben Tage Santarius Junge fütterten. ist sehr Dieser auch die griechischen Grünfinken für greller gefärbt als jene in Deutschland. So z. dem auf Inseln" noch recht lange maßgebend. im Olivcnwalde bei Missolonghi. wo daß er dort cannabina) Menge brüten muß. Bis zum 4. Das Nest befindet sieh meistens auf Olivenbäumen und dessen Material ist am häufigsten die in die — Wurzelrinde einer SymphyUim-Avt. Teile in Zante (von liitn' aucli in der Koll. in den Gärten von Kalamata und in den Vorbergcn der Blaina. dürften wohl sicher einer zweiten Brut zuzuschreiben sein. Naumann. Mai gab wie andere Paare bereits ziemlich erwachsene es am Ilymettos schon getrennte Flüge von alten Die auf Skopelos anfangs Juni gesammlten Gelege. zu denken. Auf dem Peloponnes beobachtete ich die meisten zur Brutzeit um Astros.230 Ornis balcanica. an die erst jüngst durch Baron Erlanger für Tunesien nachgewiesene Form aurantnventris Gab. der Hänfling (Acanihis in in den höheren Lagen etwas seltener ist Euböa (Lindermayer) und Skopelos. alten ist Beobachtung Sonnin is zugleich mit auch laut Erhard Stand- daselbst aber Begrenzung des Vorkommes die für Striche. wurden uns in der Umgebung des Vrachorisees am 2. ß.

auch noch weiter gegen Norden zu und sicherlich auf den geheimaisvollen Bergriesen Albaniens dieser echte Gebirgsbewohner zu finden sein und so der Zusammenhang mit seinem bisher bekannten Jedenfalls ist nunmehr zu erwarten. in einer ihm bis dahin unbekannten kurzer Frist den ersten und dann. Obwohl kein Fundort angegeben ist. 225) in dem niemals veröffentlichten Tafelwerke Sibthorps „Fauna graeca". eine unverkennbare Abbildung des Sclmeefinken auffand. als tarius' und des Sammlers Christos ich gegen die Jlittagsstunde Leonis in Begleitung J. gefähr 2000 m. da Chr. Felsgeschröfe ein junges. daß einst südlichsten Fundorte auf der Balkanhalbinsel. beschieden war. Brehm im „Vogelfang". werden wird. welches 1787 nach griechischen Originalen von Bauer hergestellt wurde.III. Chloris chloris zutage. Trotz der vorgerückten Jahreszeit lag in der Mulde noch eine gewaltige Schneegebirges (Vardusia) erreichte. L. wie bei so mancher anderen Art. mit einem Überbleibsel der Verbreitung aus einer längst entschwundenen Zeitperiode zu tun haben. zwei weitere Schneefinken erlegte. worauf besonders geachtet wurde. liegt die Vermutung nahe. Es war am 18.) des Kaukasus gar nichts gemeinsam haben. 8. wo Santarius. San- eines der obersten Schuttkare des Korax- Etwas weiter gegen Süden baut sich dann die höchste Erhebung des von Nord nach Süd verlaufenden Kammes dieses mächtigen Gebirges auf. erlegten war noch eine ganze Anzahl durch die Verfolgung scheu gemacht. Knapp vor der Drucklegung ist es noch möglich beizufügen. Genaue Vergleiche haben erwiesen. daß Sibthorp diesen Finken in den Gebirgen des nördlichen Griechenland aufgefunden hat. dem Durmitor (Montenegro). durch meinen Jubel ermuntert. masse.) Selmeefliik. zu meinem dem sonnendurchglühtcu Griechenallerdings in einer Höhe von un- der es mir in alpine Vogelart mitten in unzweifelhaften Brutvogcl. festzustellen. Die erbeuteten Vögel erwiesen sich später als zwei alte und selben Jahre ausgebrütetes Männchen. . früher das Nest verlassen haben. anderer an in < )rt und das umliegende behelligt dem in dem- gelblichen. alpicola (Fall. als ob wir es hier. hergestellt Es hat den Anschein. größten Erstaunen diese land und noch dazu als — (L. Juli 1894. der im Sammlungsverzeichnis von 1866 dann megarhynchos genannt wird. Sclater („Ibis" 1904. 95 einen Chi. durch den Lockton Vogelart aufmerksam gemacht. Hier war es. letzteres leicht kenntlich an an der Spitze schwärzlichen Schnabel. L. sich zurückzogen und aus Mangel an Zeit nicht weiter wurden. sucliung von zwei Stücken ^ol Griechenland. daß Ph. p. des iMuscums in Athen sowie eines Dutzends solcher aus den verschiedensten Landesteilen unserer Anstalt keinerlei Unterschiede von typischen Auch Grüße und der Form des Schnabels. nicht bezüglich der — Montifringilla nivalis Nie werde ich die Stunde vergessen. kam Ich selbst und Santarius gebührt demnach das Verdienst der ersten Erlegung nicht zu Schuß dieses Vogels auf griechischem Boden. nur Dieses dürfte bereits ungefähr zwei Monate Außer den Stelle sichtbar. hrachyrhynchos aus Griechenland aufführt ein Vogel. daß sich die griechischen Schneefinken im mindesten von jenen der Alpen unterscheiden und daß sie nicht mit M. welche.

Juli 1894. Erwähnt wird sein Auftreten ausdrücklich von Naumann und auch in lirehms „Tierleben". vom Boden aufstehend. Mühir das Vorkommen von Fngus . aus nördlicher gelegenen Ländern stammen. Jänner drei Stück und sandte sie ein. Jänner 1862 in Attika gesammelt wurden. — Buchfink. Viele sehen waren. ein Wagnis war. Strimmeneas Lamia (Meg. die Gebirge des Landes zu betreten.anica. gibt der Buchfink den Sommer zuzubringen pflegt. Brutpaare gab es ferner im Eichenwalde Kapellis (Pholoe) bei Lala. Dezember 1861 und 4. einen ihn bloß für und Platanen- wälder ^) bei Karpenisi werden hierbei namhaft gemacht. sondern auch den in liegenden Tälern. Frlngilla montifriiujilJa Das Erscheinen des — L. welche sieh während des ganzen Winters in sämtlichen ebenen Teilen Griechenlands herumtreiben. B. Auch sah er einige lebende Berglinken auf dem Markte von Athen und behauptet. wo Als solche nenne ich die Auwälder der Vrachoriseen und auch die Buscliwälder daselbst am Nordrande. bei Stroravi und Musinitsa im Juli 1894 zu Im benachbarten Parnaß ließ Krüper wiederholt Eier sammehi und besonders viele Finken beobachtete Hauptmann Roth (Juli 1898) bei Ai-achova. wo ich z. Strimmeneas erbeutetes Männchen. tiefer z. Jänner 189G in Velestino von St. sind: die Kiona.abci' daraiLS hervor. als es noch brüten. Gebirge des Festlandes. Er wurde nach Graf von der Mühle in strengen Wintern mehrmals bei Laraia Lindermayer erlegte im geschossen und durch v. Sehr selten dagegen kommt es vor. bei Juritsa noch anfangs Mai 1894 öfters durch Finkenschlag erfreut wurde. und 22. St. daß einmal ein Buchfink den Sommer in den heißen Olivenwäldern verbringt. wo sie nicht nur die Tannenbestände beleben. B. etwa in der Höhe des Joches Warwara (Juni 1898). mischen sich unter diese Scharen doch auch zweifelsohne jene Finken. wo sich viele unter die Flüge von Stieglitzen gemischt hatten. während die zwei Stücke des Athener Universitätsmuscums durch Seh rader sen. welche zur Sommerszeit alle bewaldeten Gebii'ge Griechenlands bewohnen und dort auch Zu den Zeiten Lindermayers und dos Grafen von der Mühle. wo ich zur Brutzeit genug Buchfinken antraf und einige auch schoß.232 Oniis bali'. wußte man dies nicht und hielt besonders die Buchen- nordgriechischon Brutvogel. viel mehr oberhalb davon im Nadelholzbestande an der raessenisch-lakonischen Grenze und die allermeisten in der Schwai'zkiefernregion des Taygetos. in dem riesigen Olivenwalde zwischen und Amphissa. meisten Buchfinken. namentlich im Westen des Landes. am 31. weiters einige in der Schlucht von Lada bei Kalamata. Von dort erhielt das hiesige Landesmuseum ein am 9. ') Es geht silvatica in . daß schon ilem Grafen von der Griechenland beliannt geworden war. ]}ergfinken in (Tricciienland ist Bergfink. daß er im Norden Griechenlands häufiger vorkäme. März 1845 ein Paar am Phaleron. aus leicht begreiflichen Grün- den ein sehr unregelmäßiges und seheint tatsiichlich mit jeweiligem strengen Froste im Norden im Zusammenhange zu stehen. Heldreich in Attika beobachtet. vrysis) am 20. erlegte bei Fringilla coelehs Obwohl die L. Einen solchen Einsiedler beobachtete Santarius sehr am deutlich Itea 12. Auch 1903 sind die Bergfinken Ids Thessalien gewandert. Es aber auch einige Niederungen.

hat die Art zuerst als Standvogel des Gebietes festgestellt. obgleich nur wenige Paare den Sommer über zum Brüten verweilen. PetaLä. Grieolicnland. daß sogar erst im Mai gelegt werden. Für Attika und Euböa wohl im allgemeinen die Angabe Lindermayers richtig sein. sowohl an den Lachen nördlicli der Stadt als in den CTärten und namentlich den Olivenwäldern von Jänner bis Ende März auf. wo am einige erlegt wurden. am Berge zum eine ist Ainos höchsten als große Zahl Buchfinken in den Beständen der Brutvögel angesiedelt und ich fand solche Kamme. Euböa (Lindermayer) als Standvogeldie Kykladen an. Valle di Korissia. keinen Anlaß zu irgend einer Bemerkung. Abzug Ende Februar und März. Am 18. daß dies kaum stichhältig ganz gewaltige Wanderungen unternehmen. Auf Kephalonia dagegen cephalonica Ahies 18. Mazziari) Drummond Ankunft gegen 1." dieser Zeit zart Heutzutage wissen wir. da auch die jungen Vögel Bezüglich der Färbung des Gefieders geben mir ein Dutzend griechischer Ver- wovon die Hälfte aus Wintcrvögeln aus der Umgebung von Athen besteht. so auf Kythera (Jameson). — Coccothraustes coccothraustes — Krüper (L. Bucht vou Kalikiopulo etc. was wir durch Sonnini erfahren.Jon in. Es waren oft ungeheure Am 4. Coccothraustes vulgaris Pall. April zwischen 19'1 mm 1866 und 23. Juni 1861 am Parnaß gesammelte Eier schwanken und 17'5 mm Länge. Unter der großen Zahl dieser Vögel. so insbesondere die Gejrend von Potam('). Er sagt: „P]r kommt gegen Ende als findet er sich hauptsächlich auf überwinternd führt ihn Erhard für Oktober hier au und ist ein Gegenstand lebhafter Verfolgung. April war nicht ein einziger Fink mehr sichtbar! Auch an Westküste der von Akarnanien und von da weit ins Binnenland verfolgten wir anfangs und Mitte März 1897 enorme Mengen. der vor so langer Zeit auf diesen Inseln beobachtete. Scharen beisammen. März 1897 bis Im Osten etc. gibt es viele. etc. deren Gefieder sie als junge Vögel desselben Jahres kennzeichnet. weil sein Fleisch zu und ziemlich delikat ist. aber betreffs der Eier. Zante (Koll. in Wahrnehmung. Kirsclikernbeilier. Nicht minder große Massen beherbergten die Inseln )xiä. land nach mache Krüper ich die Mitte April. ist. 15'3 mm und 14'1 mm Breite und 12 14 C(j. Vido bei Korfii und endlich vor allem die letztgenannte Insel selbst. daß diese Finken nicht sehr weit herkommen und in naheliegenden Gegenden ausgebrütet wurden. Während Erscheinung des ganzen Winters dagegen hausen riesige Scharen als eharaktcristischo diesen Olbaumpflanzungen. weshalb ich vermute. welche ich auf den Inseln gesehen habe. < Mit Ausnahme von Kephalonia hält sich der Buchfink auf den Jonischen Inseln nur während des Winters auf.). daß er sich dort mag nui- . welche in Griechentreter. und Lord Lilford geben als Zeit seines Aufeuthaltes auf Korfu an: Oktober. doch sah Douglass ihn noch im Mai auf Santorin und bemerkenswert ist. Grundfarbe durchschnittlich etwas dunkler kalten Jahren die erscheint als bei mitteleuropäischen Stücken. in Buchfinken in den Olivenzweigen! — be- ihnen und deutschen Blaujacken in den Tropcnwaldungen? Beide passen nicht in den Rahmen der Umgebung und doch gewöhnt man sich rasch au den absonderlichen Anblick! steht nicht eine gewisse Ähnlichkeit zwischen Solche überwinternde Finkenschwärnio hielten sich insbesonders in der Umgebung von Missolonghi.

(Siehe Tafel III. Das erlegte Weibehen hätte platz zu wählen und in der näheren Umgebung wenige Stunden später ein Ei gelegt und teristische.) Wenn wie des jetzigen Athen. Brelims Auftassung („Vogelfang". aber leider noch leere Nest. Außerordentlich häufig und Akarnanien. der aber nicht allein auf der Akropolis. der. da ieh dort am 12. am Taygetos ein Gelege von Stück aufzufinden. Juli ein futtertragendes Weibehen beobachtete. mögen seine Betrachtungen über Anlage und Vergangenheit dieses unvergleichlichen ]>auwerkes vielleicht manchesmal durch den der Beschauer des Glanzpunktes des alten zwitschernden Ruf eines Vogels unterbrochen werden. in seltenen Fällen auf. . Mai 1894 wurde von uns ein Paar in der großen Klissura erlegt. S. April viele einzelne sowie auch ganze Flüge zu sehen waren. Am 1. Passer petfonius (L. daß im Winter 1855 diese Fremdlinge auf den Bergen wieder von Syra mehrfach erlegt wurden. um daselbst zu überwintern. So schienen er in dieser von Naupaktos am 29. Leonis am 2(3. nach Erhard. nach Spatzenart Geniste im Schnabel haltend. Auch bei Monastir Angelokastron beobachtete und erlegte Baron Schilling für unser Museum einige Stücke Ende November und anfangs Dezember 1898 im Weißdorn (Crataegus monogyna). Aber auch als Brutvogel ist einige Paare im Gebirge nördlich Uegend nachgewiesen. ist der Kirschkernbeißer in der strengen Jahreszeit in Aeto- Hier fand ich ihn zunächst im Februar 1897 in den Olivenwälderu bei Aetolikon und Jlissolonghi. Jänner 1894 drei Stücke. Auf dem Peloponnes sammelte Graf von der Mühle einige bei Platanos (im Parnongebirge) und bei Tripolitsa. L. drei Stücken aus Mitteleuropa. in den Eichenbeständen von Chalkitsa lien und von dort immerfort bis Podolovitsa. 94) ist es von ihm Coccothraustes fagorum benannte Form. von welchen mir sieben Stücke vorliegen. im Janncr und Februar zeigt. Es ist der Steinsperling. selten ein Für Korfu bezeichnet ihn Drummond in manchen Jahren als iiilutig'. bis Griechenland verstreicht. In geradezu unglaublicher Menge begegneten wir dem Vogel im westlichsten Akarnanien. in der der Vrachoriseen hat Nähe fand ich überdies das charak- Im großen Olivenwalde bei Itea dürften ebenfalls einige nisten. die Tempelpracht der Akropolis bewundert. Ich beobachtete in den (_)livenpflanzungen bei Potamo am 18. Aus diesem LandcstcMle erhielt ieh nur einmal von Ohr. Die Kykladen sucht er. welches dem Universitätsmuseum in Athen einverleibt wurde. in den Blacehien am Triptolakos.2oi Oniis balcauica. Abgesehen von durchschnittlich etwas grelleren Farbentönen gleichen die griechischen Coccothraustcs. woher unser Museum ebenfalls einen Wintervogel und Krüper endlich gelang es am 5. sondern fast in der ganzen Stadt Athen samt Umgebung zu finden ist. Juni 18G0. Eier. Mäi-z sich 1897 schon einen Brut- Krüper den Kernbeißer im ersten Jahre seiner Anwesenheit brütend angetroffen. Februar ankam und noch am 4. so geschah es. vollkommen typischen erhielt. sich just ein antikes Säulenkapitäl als Wohnstätte auscrsehen hat. welche im Winter die großwüchsige. Nach Chr. wo die größte Zahl am 1'8. welches in den Bäumen der dortigen steilen Geröllhalden nistete. Jiinner 1S95 am Peutehkon erbeutetes Weibehen. dann als selten und er verweilt dort nur wälu-end des Winters bis anfangs April.) — Stcinsperling.

Betragen.III. Marusi und Kephissia. weil wir diesbezüglich ebenso wie über seine sonstigen Eigentümlichkeiten von sämtlichen Autoren nur ungenaue oder einfacli unrichtige Angaben verzeichnet finden. sondern er meidet ohne ersichtHchen will ich Grund weite Landstriche.imd Winterszeit ist selbst bei alten Vögeln der gelbe Kehlfleck matter und die ganze Unterseite bräunlicher gefärbt als im Frühjahre. Man darf den Steinsperling nämlich durchaus nicht zu den gemeinen Vögeln des Landes zählen. Juni 1894 sehr viele. Weiters schoß ich den Steinspatzen an der felsigen Lehne des Zygos bei Aetolikon. JameStandvogel von Kythera kennen und Mazziari lieferte einen Balg von Zantc Graf von der (Thermia) sehr häufig einziges sei. welche viele Steinsperlinge beherbergt. Vom Parnaß kennt ihn seit langer Zeit Krüpcr und ich sah in der Felswand bei Delphi am 12. Mühle meint. L. dann die Landhäuser und Villen in den Sommerfrischen von Athen. Flug. ebenso von Potamiä und Xerökampos. Brehm den Belegstücken aus Griechenland den Namen P. Georgios. Ich führe deshalb die folgenden Angaben hier mit größtem Vor- behalt auf. lich in Auf sämtlichen er ziemlich selten. aber im Jahre 1897 gab es dort keine mehr. Brehms „Tierleben" besagt. wurden auch Belegstücke gesammelt. in den Olivenwäldern diesen angeführten Orten ist häufiger dagegen weiter süd- An allen Inseln scheint er entweder ganz zu fehlen oder doch nur als große Seltenheit aufzutreten. . Zur Herbst. Am 13. wie dies z. Im Norden. der Maina. 235 Giieclienland. namentlich die Ziegeldächer der Spitalsbaracken und jene der Baracken der etwas weiter entfernten Quarantäneinsel Hag. Auch auf den Militärgebäuden des Artillerieschießplatzes und weiter hinaus an den Felswänden des Hymettos und den kraterartigen Wänden bei Wuliasmeni au der attischen Küste fanden wir recht viele. Auf dem Peloponnes sagen ihm nur wenige Ortlichkeiten zu. Eine ziemhehe Anzahl stellten wir (April 1897) bei Tripolis fest. daß er auf den Inseln und besonders auf Kythnos wogegen Erhard ausdrücklich hervorhebt. son als in den Vierzigerjahren dem Museum in Athen. wo wir Ende April 1894 mehrere Paare angesiedelt fanden. trafen wir ihn bloß in und um das Dorf Kanalia am Karlasee (18. In Akarnanien sind es die steil ins Meer fallenden Abstürze des Varassovo bei Kryoneri. Nestbau und Färbung der Eier sind bei dieser Art durchaus sperlingsartig. Das Gefieder der mir vorliegenden 19 Stücke entspricht bei Zuhilfenahme der die Unterarten veranschaulichenden Tafel Kleinschmidts in Baron Erlangers Werk vollständig dem Linneschen Typus. Bei Sparta bei Anavryta und beim Beginne der Langhadaschlucht. deren große Platten ihm ein ruhiges und gesichertes Heim gewähren. daß er bloß ein Stück von den Kykladeu erhielt. macrorhynchtis beilegte. Mai 1894). natürlich streng gesondert von ihren Verwandten. B. ist mir nicht verständlich. noch in kleinen Scharen herum. Lindermayer will ihn von Euböa. Weshalb Chr. in Thessalien. doch blieben alle meine sorgfältigen Nachforschungen auf den beiden letztgenannten Inseln 1898 ohne jeden Erfolg. Zeitlich morgens schon kann man im FrühUng soinen eigentiuiiheh gezogenen Lockruf von den Steindächern herab vernehmen. In der Umgebung von Athen ist es vor allem die Hafenstadt Piräus. April 1897 trieben sich hier diese Sperlinge. Über die Verbreitung des Vogels im übrigen Griechenland ganz bestimmte Daten geben. Einen modulierten Gesang habe ich nie vernommen.

Stets lassen sie aber auf Eier erkennen.') so kehrten die von uns verscheuchten Weibehen sehr bald zu ihren Nestern zurück. Es gab auf Hag. Jidi IS'M zeigt Federn an der Kehle und auch das übrige Gefieder ähnelt die Zeichnung am Rücken verschwommen. Über das ßrutgeschäft erfahren wir von Krüper folgendes: „In der Attika brütet der Steinsperling zweimal des Jahres. Im Juli und August traf ich in der Hochebene des Parnaß Scharen von Hunderten umherschweifend. daß an letzterem Orte die Haussperlinge zur selben Zeit schon ihre Jungen fütterten. so deren genauen Standort verratend. April) die Steinsperlinge fast durchwegs schon bebrUtete Eier hatten. daß sie gegen Regen vollständig geschützt waren. Strimmeneas 1896 Steinspatzen in den Türkenbergen bei auf einer Seestrandskiefer angebracht. welche sicher 50 Paare beherbergte. gefunden haben. indem bei diesen auf Punkte zu einem einzigen kaft'eebraunen Fleck einer Eihälfte die sämtlichen braunen zusammengeflossen erscheinen. Als vereinzelte Athen ein Nest Ausnahme will mit fünf jungen St. Interessant ist die Zeichnung der sämtlichen Eier eines Geleges aus Wuliasmeni. Ende April und im Juni. nur Thienemann lich besaß bereits seinerzeit Eier dieses Vogels aus Griechenland. Von außen materialien nicht das geringste ist von den Nist- zu bemerken. Das wichtigste Kennzeichen für die Eier des Steinsperlings bildet stets ihr deuterkennbarer Glanz. die Oberflächenzeichnung lich ist entweder von grauem oder braunem Gesamteindruck. und Mai daselbst: 22-4 16-2 21-9 21-S 21-7 21-2 mm . ich fand um diese Zeit im Parnaß ein frisches Gelege von sieben Eiern. Zum 20. Die Grundfarbe ist entweder weißlieh oder lichtbräunlich. weil ich dort am 24. Ein ganz junger Vogel aus der Gegend von Marathon vom 1. Manchmal ist auch ein Ei des Geleges lichter als die übrigen. In Wuliasmeni begann die Brutzeit noch etwas später. Schlüsse Maß und Gewicht von 44 Eiern des griechischen Passer petron'ms: Fünf einzelne Stücke aus dem Parnaßgebiete und gesammelt zwischen dem 7.236 Ornis balcauica. April einzelne noch mit Nistmaterial zur großen Felswand fliegen sah. und zwar Ende Mai. bezügder Zeichnung aber großen Schwankungen unterden ersten Blick die Eigentümlichkeiten der Passer- der Feinheit und Dichtigkeit worfen." bereits einige zitronengelbe dem der alten Vögel. im Spital (Piräus) etwa 4 Brutpaare und es wäre zu bemerken. — Die Gelege bestanden aus 4 7 Eiern und die Nester waren unter deu HohlBarackendäeher in Wuliasmeni und auf der Quarantaineinsel derartig angebracht. Georgios sicher 20. Weil damals (22. in den Gebirgen legt er nur einmal. wie dies der nebenstehende ziegeln der Querschnitt zeigt.

. mehr oder weniger bebrütet. Sechs Gelege. 16-4 161 22-1 221 21-8 mm Ein Ei veriinjjliickt. gesammelt auf der Quarantäneinsel Hag. April 1897: L. 237 Griechenland. Georgios (bei Salamis) am 22. 22-6 22-1 Br.III.

Bemerkenswert verwandten.schon längere Zeit der Freiheit Gefangenhaltuug erkennen. auch Zante der und Kythera beherbergen namentlich in den Städten und Ortschaften eine Menge Brutpaare. er auf dem fruchtbaren Milos dagegen sehr häufig ist. Erhard.*) südlichen Ländern Europas allen häufig auftritt als bei uns in der Mitte des Kontinentes. Krüper kein einziges Vorkommen für Griechenland angehen konnte. sehr vermehrt haben.^OÖ Ornis balcanica. ist. bloß diejenigen Orte erwähnen. Strimmeneas sah wähi-end unseres dortigen Aufenthaltes ein Männchen. an welchen massenhafte Auftreten des Sperlings insbesondere aufgefallen zur Brutzeit.) in — Hiiussperliug. die größten und Scharen am Rande Sehr zahlreich brütet er Skopelos. Douglass verhältnismäßig selten. Strimmeneas ist es gelungen nachzuweisen. von denen zwei an das Athen und drei an unsere Anstalt gelangten. ') Es sei So ist das Zusammenwohnen des P.'^puren der .ites ori/sivora) erlegte. weun Erhard den Feldsperliiig einen iStandvogcl der uiayer ohneweiters Vögel Euböas Kykladen nennt und Linder- ihn daß bis in die neueste Zeit Dr. so er auch den wenigsten Landstrichen Griechenlands ebenso bekannter Geselle wie ist Seither muß er Am 17. daß einst Herr Mci'lin am aus der Gefangensciiaft entkommenen Keisfinkeu (Sperme. ist in in wie die Sperlinge vor ich. der große Friedhof von Athen und Kephissia. domesticus mit anderen GattungsNähe des Steinsperlings in den Felswänden nistet er in unmittelbarer hier als Absonderliclikelt ervvUluit. erbeuteten Feldsperlinge sind Männchen. die übrigen in Velestino (Thessalien) in der Zeit vom 20." Erst den Bemühungen der Herren Merlin und St. aber schon Kimolos nur ktu'ze Zeit während der Aus- Als Standvogel der Kykladen bezeichnete den Hausspatzen viel früher teilte Sonnini daß mit. die Liste der in Tatsache einreiht. Auf den Strophaden ist er dagegen sehr selten und nur St. Auch Seebolim sagt: „Scheint in Griechenland zu fohlen. beim Leuchtturm Hag. daß der Feldsperling im Winter hier und da Griechenland in geringer Zahl aufsucht. Lord Lilford fand ihn auf Korfu nicht sehr häufig. Sämtliche Museum in Passer dotnesticiis Da der gewöhnliche Sperling fast (L. Gerasimos dem heftigen Sturme Schutz in auf Kephalonia suchten. Sosti bei Naupaktos. Zypressenallee des Monastir Hag. der Umgebung von Palaeokastrizza. Februar 1896. denn sowohl im Jänner als den verschiedenen Olivenwäldern eine ganze Masse an. März sah und daß ein im Volke Drummond aber sehr fehlt zahlreich. ist. allerorts. dort sich auch im April traf ich namentlich aber im Mai wirklich ebenso es nicht auftallend. auf Auf Santorin auf Naxos. er nach ist Hier fand ich die meisten (Lindermayer) und Auf dem Festlande will ich auf Euböa in und um Chalki. die Kalamata. erfreut haben und der mir vorliegende l?alg Phaleron einen offenbar Der Vogel läßt soll sich keinerlei damals . Jänner bis 19. Ebenso nach Krüper saat als Schmarotzer erscheint. Das erste Stück wurde im Winter 1894 (Jänner oder Februar) in Kephissia bei Athen geschossen. Diese sind: die Ufer der Vrachoiiscen. Abweichungen im Gefieder oder in der Größe sind bei diesen Feldsperlingen im Vergleich zu Mitteleuropäern nicht wahrzunehmen. dann Im Winter beobaciitete ich der Lagune von Aetolikon. mir das und zwar namentlich Umgebung von Astros. .

der ganz entschieden nur einmal erlegt und einmal beobachtet. vom Grafen von der Mühle. daß er im Sommer zur Brutzeit ganz bestimmte ürtlichkeiten aufsucht. Jänner 1861 von sechs bis acht anwesenden Sumpfsperlingen je ein Männchen erlegte. Bezüglich der anderen Beobachtungen Krüpevs (Gab.. der die Art mit P. daß in neuerer Zeit von einem Vorkommen der Art auf irgend einer griechischen Insel nichts bekannt geworden ist. wie auch Sperling vollkommen versichern. wie es daß der Sumpfsperling gerade die Platane allen anderen Bäumen dürfte feststeht. so daß einmal auf einen Schuß beide Spatzenarten Krüper herabfielen. des Varassovo bei Kryoneri und auf der Quarantäneinsel Ilag. gewaltigen Mauerresten des alten Tiryns. Verbreitung des Sumpfsperlings im Lande läßt sich gegenJedenfalls geht aus den bisherigen Beobachtungen her- wärtig leider nicht viel sagen. die das Nest verlassen hatten.III. 1875. P. einzeln stehender Zypressen. In Tripolitsa. Jlärz 1867 sieben Eier und am 12. Brehm im „Tierleben" geben nur die Mitteilungen früherer Beobachter wieder und einfache Erwähnung des Vorkommens im Lande tun Dubois. aber die Verschiedenheit von P. als klimatische Abänderung . daß die Sperlinge bezüglich der Tönung und Verteilung der Farben muß im Gefieder überhaupt sehr abändern. Im westlichen Mittelgriechenland hat ihn indem er bei Aetolikon am 22. Beginn der Brutzeit an: „Der Sperling legt So fand man in Athen am 29. von wo mir ein von Langhadis erbeutetes Männchen im SommerAuf dem Peloponnes wurde er für die Artselbständigkeit eintritt. Krüper entdeckt und nachgewiesen. Gm. er nistet jedoch auch gerne in den Zweigen Dr. Brehm (1823) nennt ihn einen l^ewohner Südgriechenlands. Seit Temminck den griechischen Archipel als Fundort dieses Sperlings anführte." Lindermayer dem gewöhnlichen gleicht." Graf von der Mühle sagt: „Die alten türkischen Gebäude mit den vielen Schnitzwerken geben ihm treffliche Brutplätze.Den spanischen Sperling haben die Ornithologen. so daß eigentlich ganz genau betrachtet jeder einzelne verschieden ist. und zwar auf den bekannten. ähnliche Bemerkungen in der Literatur zu wiederholten Malen: vor.) Über die tatsächliche — Sumpfspeiiing. daß der Vogel auf den griechischen Inseln A. 239 Griechenland. Passer hispaniolensis (Tem. die nie einen Sperling dieser Art im Freien sahen. und dies ist auch bei der Reihe von 16 aus den verschiedensten Teilen Griechenlands mitgebrachten Bälgen deutlich zu ersehen. italiae zusammenwirft. überhaupt zum er wohl in den Platanen dieser Stadt angesiedelt sein. f. weil sie in die eigenen Worte trefflicher Weise auch meine eigenen Anschauungen wiedergeben: . Nisten vorzieht. April 1873 sah ich Junge. Lindermayer und zeichnet. aber betonen. kleid vorliegt. Georgios und mit dem Sumpfs2jerling zusammen in den Storchnestern von Velestino. will dies daß der griechische gerne bestätigen. Naumann (1824) betrachtet und wiederholt. und 25. domesticus hervorhebt. in gibt folgendes für den warmen Häusern schon Ende März. hispaniolensis als häufigen Standvogel auf den südlichen Kykladen ihn als klimatische Spielart angetroffen wurde. Journ. stößt man auf kurze. Heldreich. S. im Winter dagegen zumeist in größeren Schwärmen viel weiter umherstreicht. Rey und v. Gleich hier sei bemerkt. obwohl Erhard. 271) in Akarnanien mögen folgen. Ich Dieser Autor sowohl.

wenn sie sich zanken. Besser hätten sie freihch getan. Weiters wurde ein Männchen bei Bisbardi westlieh St. während andere eifrigst Baumaterial aus der Umgebung herbeischleppten. kennen lernte. Maß und Gewicht eines Geleges von sechs Stück (sieben gab es nur in Neste) und von weiteren sieben Eiern aus ebensovielen Gelegen sind folgende: einem . des Haussperliiigs betrachtet und haben sich ihrer Ansichten wegen in bittere eingekssen. er auf einen kleinen Distrikt in und selbst in der Riesenplatane der Stadt. zwei waren bebrütet. was bei der ausgesprochen vogelfrenndlichen Gesinnung der dortigen Bevölkerung mitten im Grte selbst auch gar nicht ratsam erschien. von welchen er in aller Eile. Ganz durch Zufall gelangte ich aber in letzter Stunde doch noch in den Besitz einiger schöner Gelege von Passer hispaniolensis. wenn gegangen wären und ihn dort ruhig beobachtet wo sie Kämpfe das Vaterhxnd dieses Vogels in Als ich hätten. Santa rius fand nämlich zwei Tage darauf in dem Horste von Aquila melanaetus etwa Ib Paare. im Schwärm befindlichen Exemplars habhaft zu werden. waren dabei! Am 17." Im Frühjahre 1894 suchten Dr. Diese Eier.hispaniolensis und da ich ihn auch 1897 dort nicht fand. Es trägt in Böotien von noch die voll- ständige Wintertracht! Derjenige Ort aber. war mir sehr auffallend. schen Spatzeneier zu die natürlich im frischen Zu- Sie scheinen mir zartschaliger als die anderen europäi- sein. besitzen immer eine deutlich wahrnehmbare blaßgrüne Schalenfärbung. verschieden von der der Haussperlinge. Die Vögel sollen so flüchtig und scheu gewesen sein. daß zwar mit Mühe nach längerer Verfolgung drei Stücke erbeutet wurden. es aber nicht gelang. von Skripü März 1899 erbeutet und eingesendet. ist Velestino in Thessalien. überzeugte ich mich von der Verschiedenheit vom gewöhnlichen Haussperling. Avelcher erlegten einem futtersuchenden Fluge sich zugesellt hatte. Februar 1897 einen starken Flug Sumpfsperlinge gemischt mit Buchfinken in der Ebene östlich von Missolonghi. stande viel stärker hervortritt.240 Ornis baloanica. Hier von mächtigen Platanen geAber auch ein paar Hausspatzen hatte er sich in zahlreichen Paaren in den umfangreichen. diesen erwiesen sich sieben als frisch. Ein Teil schien bereits Eier in den innerhalb der Storchbehausung versteckten Nestern gelegt zu haben. tragenen Horsten des weißen Storches eingenistet. obwohl ziemlich verschieden in ihrer Form und etwas abändernd in als gemeinsames Merkmal der Stärke und Verteilung der Fleckung. neun Gelege zusammenraffte. Echtes Spatzengeschwätz war unablässig zu hören. Krüper und ich vergeblich am Südrande der beiden Seen nach Passei. besonders der Weibchen. ebenso ist die Stimme dieser Sperlinge. Zu meinem Bedauern sah ich bald. wo ich den Sumpfsperling in großer Menge beobachten und auch eine Reihe von sieben Stücken sammeln konnte. Die Bauart der Nester in den herabhängenden Büscheln der Zweige von mächtigen Platanen an den Seen von Vrachori Griechenland. dürfte er jetzt wohl aus dieser Gegend weggezogen sein. Von um den Eisenbahnzug nicht zu versäumen. diesen Sperling in Akurnunien und bei Vrachori (Agrinion) beschränkt zu sein scheint. Strimmeneas am 4. Dagegen trafen meine Begleiter am 8. daß alle in Frage kommenden Bäume nur mit sehr großen Schwierigkeiten zu besteigen waren. Gerade in derselben Gegend sah übrigens auch Kapitän Sperling einen Ende November 1862 Lerchen einzelnen Vogel. eines vollständig weißen. Mai 1894 beobachtete ich das lustige Leben und Treiben dieser ganzen Gesellschaft längere Zeit.

Velestino in Thessalien 19. 241 Griechenland. 22-3 22 21-9 21-6 21-6 215 . Br. Mai 1894: L.III.

Kopfseiten." Ich möchte die Form folgendermaßen charakterisieren: „Kennzeichen: St. Hals und Kehle purpurn. Baron Schilling z. Die Frage nach der richtigen wissenschaftlichen Bezeichnung der in Griechenland lebenden Stare wurde frühzeitig aufgeworfen. welcher aber im Winter geschossen ist." Doch wird später im „Vogelfang" diese Starform mehr erwähnt. dessen „Wildbret" geschätzt wird. und scharfe Uuterscheidungsgabe allgemein bekannt ist. Um nun über den im Gebiete brütenden Star ins Reine zu kommen.) gerne wissen. zuweilen ins Purpurfarbige St. sah noch am 25. aber oft Ganze Oberseite grün. B. deren sorgfältige über diese Belegstücke Platz finden. beobachtete und schilderte übrigens Simpson in lebendigen Farben das Einfallen vieler tausender an ihrem winterlichen UbernachtungsAetoiikon.242 Oniis balcanica. So wollte Brehm sen. Außenränder der großen Flügeldecken und die der äußeren Sekundarien violett. und zwar öfters zu platze. vulgaris graecus. bereits 1845 („Stiftungsfest" etc. „cf." übergehend. In jener Gegend. während die oberen grüne Ränder haben folgende: dagegen ist Die Ansicht von Pfarrer Kleinschmidt . Ohrdecken ebenso. 16) erwähnt er als in Deutschland neu eingewandert einen Sturnus longirostris und fügt die Bemerkung „Ich bei: erhielt anderen Gegenden aus nur einen einzigen Vogel dieser Subspezies aus Griechenland. Abgesehen von dem verschiedenen Alterskleiderzustande scheinen sie mir eine ziemHch ausgeglichene Form dazustellen. So sah beispielsweise Fiedler Speise häufig auch auf den Markt gelangt. oiinc zu brüten. Mai 1899 unweit Patras etwa 200 Stück eng beisammen gegen Westen ziehen. veranlaßte ich. namentlich Korfu und Zante. No- der Ebene von Elatea. Ritter von Tschusi äußert „Die Sichtung der Starformen sich hierüber ist oft folgendermaßen: wirklich sehr schwierig! Ich finde nur An- klänge (beziehungsweise ein nicht typisches Stück) an poltoratzkyi und betrachte junge Stare ausgenommen — so ziemlich alle als zwischen — einige vulgaris und poltoratzkyi stehend. St. bis Mitte Lord März häufig als zahlreich auftretender Wintergast. nämlich im Röhricht von Metochi südlich von Kap Papa (Elis). Strimmeneas im Mai 1902 zu einem Sammelausflnge nach Thessalien mit dem besonderen Zwecke. Erwünscht wären allerdings ein paar ganz alte Männchen im frischen und vollendeten Frühlingskleide. die Unterseite mit mehr oder weniger Purpur an den Seiten. die wohl geeignet schienen. aber mit violetten Säumen der großen Flügel- decken und der Sekundarien. Strimmeneas sandte ein weiteres Dutzend zumeist alter ausgefärbter Vögel. Sperling und Mazziari den Star ebenfalls von Oktober und von den Kykladeii war Sonnini und Erhard er schon Drum mond. Manchmal verweilen aber die Stare doch ziemlich lange im Süden. zur Lösung dieser Frage beizutragen. Lonl Lilford ebensolche im Jänner 1858 bei Port Platea. welchem Star der griechische ähnlich sieht. V. fanden Lilford. also gar nichts nicht beweisen kann. und 1853 („Naumannia". Auch in Akarnauien wurde von Hirten öfters auf diese Vögel geschossen. da das von mir mitgebrachte Belegmateriale von zwölf Stücken durchaus unzureichend erschien. daselbst brütende Stare zu sammeln. ebenso jüngeren) mit mehr oder weniger grünem Schimmer. ich desgleichen von Ende Jänner 1897 an bei Missolonghi und Tausenden. die man beschreiben könnte. S. (bei Oberkopf. doch von Anfang März an nur mehr kleine Scharen. Dies wurde auch ausgeführt und St. vember 1836 große Flüge in am 28. Im nachfolgenden mögen die Urteile zweier Forscher. vulgaris ähnlich. bekannt (Douglass: Santorin). Auf den Jonischen Inseln.

als neue Art aufgestellt hat. dieser schöne Vogel durchaus nicht alljährlich das erklärlich." 1875. die Zahl der . Brehm deker etc. E. Die jetzt erhaltenen thessalischen „Die zehn Brutstare von Chiliadü stehen vulgaris und purpurascens. Lindermayer. die anderen jüngere Männchen. Vögel unterscheiden sich: von purpurascens imd poltoratzkyi durch grünliche Brustund Ohrdecken und die nicht ganz roten. in usw. „Vier Stücke sind ältere. Gloger. einem jüngeren Männchen und dem Weibchen k. Die Fittichlänge 13-4.III. könnte man auch diese Zwischenform neu benennen. von vulgaris und seinen noch nicht genügend aufgeintermedius. aber der Kopf bleibt doch rot. wie mit Zauberschlag. verschwindet. durch gleichmäßig roten Kopf und klärten Zwischenformen: oft recht viel Violett am Flügel. ist („Zool.). kaum sechs Tage von der Seereise ausruht. 16 22 Stück an der Küste von Attika besonders vom Kap Sunion bis zum Pii-äus ankommt. ersten A. wird So er als mehr oder minder häufiger und regelmäßiger Besucher Griechenlands. 13-2. JPastor roseus (L. Die S.:kyi-Vi\Yh\in^ zeigen. noch weiteres Studienmateriale aus Griechenland abzuwarten. V. und zwar in kleinen Flügen genannt von Naumann. Bae- Lindermayer: ^) größerer Anzahl Mitte März — — B. Dies wäre auch nur 1894 und 1898 möglich gewesen." Vorläufig möchte ich mich dieser letzteren Meinung Kleinschmidts anschließen und würde empfehlen. nach meiner Ansicht sogar mit St. 16* . 449). denn aus allen diesbezüglichen Nachrichten folgt. den Hochebenen von Theben und Livadia. genau in der Mitte zwischen St. Gänzlich Dies glaubten fälschlich Erhard („Stiftungsfest" etc. Homeyer üubois. unterscheiden sie sich bedeutend von Ihren zwei Vögehi aus dem Maricagebiet (Ostrumehen). für die verdanken wir Nachrichten „Ein Zugvogel. Ebenso traf ich den(handschriftlich — selben auf seinem ') Zuge Lindermayer in wählte z. purpurascens identisch waren. der jedes Jahr bald in geringerer. sophiae etc. L. Die hellen Flecken an den Federspitzen sind bei allen ziemlich klein. daß er bloß von Mai bis August sich sehen läßt. F. Umso ausgiebiger sind die Berichte verschiedener Ornithologen. Gart. was später von Tobias (Görlitzer Abhand- lungen) bemängelt wird. (Eierwerk). kurz gesagt durch das starke Hinneigen zu der Färbung des kleinasiatischen Stares (respektive purpurascens). 13o. Unter sich übereinstimmend und auch mit den früher gesandten griechischen Vögehi ziemhch gleich gefärbt.) Da — Kosenstar. lo-l. wohl nicht nur durch stärkere Abnutzung im südlichen KHma. 243 Griechenland. Desgleichen bei Exemplar h. allein vorläufig ist es besser. der nur ein Zwischenglied zwischen |jm)-purascens und menzhieri ist. über die icli noch genaue Aufzeichnungen besitze und die ausgesprochene poltorat.intermediären' Namen nicht zu vermehren. Kykladen. C. sich in den am Meere gelegenen Weingärten nach Atzung umsieht und dann. 12-8 und bei dem Q 12"7. Land besucht. Bei dem schönsten Männchen (von mir auf der Rückseite der Etikette mit a bezeichnet) geht das Orün ein klein wenig über die Ohrdecken hinaus. bald vom Brehm Verfasser verbessert mit Mai). viermal 13-0. oben grünen Flügel. So gut wie man Sturnus poltoratzkyi. sah ihn aber als Genusnamen Äcridotheres. unerwiesen das Brüten des Rosenstares im Gebiete. ist es wohl daß ich ihm in Griechenland niemals begegnet bin. von menzhieri durch grüne Ohrdecken und die zum Teil sehr stark von unten her rotviolett gefärbten mitte Flügeldecken und Sekundarien.

so daß ich in sieben Jahren. wie das schon früher Kr ü per mitteilte. Ahnliches und sehr Richtiges „In manchen Jahren gemein. Im Anfang August. während Alles weiter in früheren Jahren mir oft an einem Tage ein Dutzend zu Gebote stand." — Dr." bis zur — von Lindermayer Gesagte stares in Griechenland zu ist Hypothese. Es scheint. ungeachtet aller Mühe. nicht ein Exemplar erhalten habe. in den höher gelegenen Gegenden Griechenhxnds. Bis jetzt ist festgestellt. Vom Vorkommen auf den Inseln haben wir bloß für Kythera. von denen eines sjjäter in den Besitz des bosnisch-herzegowinischen Landes- museums überging. er — bedeutungslos. doch hält er sein diesbezügliches EinM'irken wegen seiner geringen Zahl an Ort und Stelle für nur zwei Tage. sieht man sie in Scharen beisammen.hen mit den jungen Vögeln verwechselt. Aufenthalte in Griechenland („Reiseskizzen" I. die zwischen 8 und 9 Uhr vormittags. allein sein Erscheinen ist nicht regelmäßig und alijährlich.von der Bevölkerung das Vertilgen der Heuschrecken hoch angerechnet werde. denn gerade während dieser Monate. Auf der letzteren Insel zählt Drummond den Rosenstar unter die seltenen und zufälligen Besucher. wo kein Zugvogel nocli vorkommt. 1857 besuchte der Rosenstar Korfu sehr spärlich und Lord Lilford erhielt bloß im Juni 1858 waren die Maulbeerpflanzungeu für einige Tage voll von ein Stück. welcher zurückkehrt. daß er nur auf dem Zuge in den ersten Tagen des Mai in Scharen von 12 20 Stücken an der östlichen Küste des Peloponnes und Rumeliens gesehen worden ist. Vollständigkeit halber sei noch erwähnt. kommt im Juni und Juh vor. ist ich habe nie einen jährigen er der erste. aber nur die Jungen Vogel darunter gefunden. daß dieser mehr- und nennt zwei Stücke in dessen Nachlaß. auf Euböa. Man trifft sie übrigens auch einzeln und paarweise und in Flügen mit Stai'en gemischt. daß dem Kosenstai. und sind den Korfioten unter „Maulbeerfresser" wohl bekannt. Schuch erwähnt im Nekrologe des Grafen von der Mühle. um den Glauben an das Brüten des Rosen- erwecken."') Weiters teilt Lindermayer mit. 15) Mitte Juli bei seinem kurzen 1847 einen Flug Rosen- Theben beobachtete und daß diese Vögel v. sondern in unregelmäßigen Zeiträumen. wo er die Obstgärten aufsuchte und sich fast durchwegs von Maulbeeren ernährte. aber ihnen und er erhielt Rosenstare im Überfluß und in allen Sie verbheben nur einen oder wenige dem Namen Der Tage auf der Insel Stadien der Befiederung. Lord Lilford traf ihn gelegentlich daselbst in großer Anzahl anfangs Juni. und für Korfu Nachrichten. die doch die wahren Brutmonate sind. 30 40 Schritte über der Erde dahinstrichen. während ich im Sommer 1900 bei meinem Besuche in Regensburg in der zoologischen Vereinssammlung drei wohlerhaltene Männchen aus Griechenland untermals Rosenstare zwischen Büffelherden erlegt habe. In benannten Monaten wurden mehrere Tage hindurch am Likerisee starke Flüge bemerkt. stare bei ') Wahrsclieinliuli hat Liudermay er die Weibr. in gerader Richtung von Osten nach Westen. daß viele von diesen Vögeln nicht brüten. Heldreieh in großen Flügen am Durchzug im Mai in Attika sah und den Rückzug im Juli und August vermerkte. daß A. . Sechzehn Jahre später schreibt derselbe weiters: „Der Rosenstar scheint mir noch Stunde ein mystischer Vogel zu sein. wo ihn Jameson im Sommer bemerkte.244 Oniis balcanica. Brehm S. suchte. immer nur im Mai und Juni. in den Grafen von der Mühle: erfahren wir durch manchen wieder sehr selten in Griechenland.

wo Hauptmann Roth in der Nähe von Keri ein in einer Haar- Mai) (4. dem sumpfigen wo ihn 1859 ein Stück zu Markte. jedoch zu ist reden. April auf (Mittelzeitcn). ') Nach Hofgärtntr Schmidt ^) Ein Stiiclt liielt sich Oriolns da.^) obwohl die Jamesonsche Angabe. an günstigen Lokalitäten brütend zurück- das noch nicht bewiesen". Oriolus giilbula Im allgemeinen muß der die um Kykladen mit Krüper bleiben. April (möglicherweise vorher nicht zur Beobachtung gekommen^ kann ich hinzufügen: 1894: 19. Im Museum der Universität zu Atiien am befindeii vier Rosenstare sich aus Attika. dann Kythera. Erheiternd wirkt die Mitteilung Dr. sondern strahlen- förmig nach verschiedenen Seiten hin weiterzieht und so auch nach Griechenland gelangt. August erfolgte.245 Griechenland. endlich Drummond und Lord Lilford für Korfu. Mai 1859 und die anderen (weibliche oder jüngere Stücke) am 21. Nach meinen eigenen Wahrnehmungen kann ich bloß die Gegrend von Velestino in Thessalien als wahrscheinlichen Brutort des Das Erscheinen Pirols angeben. April Patras.seHi. Graf von der Mühle für Agrinion (auf Silberpappeln) und Porös (Olivenwald. im Juli dagegen wegen des Schadens an den Weingärten von denen ein Paar 5. aber in sehr geringer Zahl. 1867: 18. — wurde von Kapitän Graves von dort nach London 24. . Krüper fand den Rückzug schon Ende Juli beginnen und bis Mitte September andauern. Nur vom Jahre 1866 erfahren wir durch Fr. H eidreich) oder sogar erst mit 25. zugleich mit dem Kuckuck Lord Lilford. im Frühling wird zumeist mit Mitte April (Lindermayer. Dieses bisher nicht bewiesene Brüten des Pirols erwähnen auch Lindermayer Gegend von Aetolikon. 111. April Korfu und 1899: 29. den innerasiatischen Steppen aus. „Teufelsvogel" genannt wird. was wenig wahrscheinlich ist!). fest. Übrigens gibt A. „einige Paare Trotzdem Durchzugsvogel gelten. etwas zweifelhaft erscheint.st vom 15. und die Strophaden. So vor aUem Korfu. zuweilen gerade zur Brutzeit sein Verbreitungsgebiet weit überschreitet und dann nicht allein in der Richtung seiner Zugstraßen. Krüpers. für als ist kaum zu es bezweifeln. Genauere Daten erfahren wir durch Krüper: 1859: 18. Mai mehrere neuangekommene beobachteten und einen verendeten auflasen. Brehm in seinem Tierleben die richtigste Zusammenfassung. April Attika. wie schon aus den Berichten der englischen Forscher hervorgeht. für Griechenland Erhard dies schon stellt L. daß. Pirol — Pirol. 1866: 18. daß dieser Zigeunervogel von dem Brennpunkte seiner Verbreitung. daß er dort auch den Sommer vei'bringt. genau Simpson fand. Schmidt. indem er sagt. April für die (zwei Stücke geschossen) Attika. wo Baron Schilling die vorhergehenden Tage noch keinen Pirol sah. April (Drummond) angegeben. Mai einzelne und am 16. Die Inseln scheint der Pirol zahlreicher aufzusuchen. imd bei Aetolikon brachte ein Jäger selten: einige in in jener Gegend. Mai 1871 eingeliefert wurden. Mai 1865 und 12. daß der Durchzug hauptsächlich am 13. eintjesendet. 1873: hier erst Aus neuerer am Zeit Auf dem Festlande beobachtete ich den Pirol nur Walde bei Galata unweit der Phidarismündung. wo er am 17. weiters Zante. Nach Lindermayer kommen Alte und Junge im August und sind Mitte September alle fort. woselbst wir am 14. Mai 1894 recht heimisch zu sein schien. Thiencmann. schhnge zappelndes Weibchen befreite. Vom Herbstzuge fehlen solche mehrjährige Aufzeichnungen. Sperling. daß Pastor roseus vom Volke im Mai wegen der Vertilgung der Heuschrecken „heiliger Vogel".') 28. April Parnaß.

Daher nennen die Griechen diesen Vogel „Sykophagos". welche die Regelung der wissenschaftlichen Benennung sich zur Hauptaufgabe gemacht haben. wo es keine Feigenbäume gibt. Da im Herbste junge und alte Vögel zumeist getrennt ziehen. Aus der ornithologischen Literatur des Gebietes sowie mündlichen Erklärungen Krüpers ist deutlich zu entnehmen. als auch unter Dutzenden daselbst auf dem ^Markte aus- klärlich. daß die in Betracht kommende Erstbeschreibung der Alpendohle auf graculus. wissen Sonninis Reisebericht wir schon aus welcher von sehr vielen späteren Autoren wiederholt wurde und Stelle folgendermaßen lautet: „Der Pirol kommt auf den wo die (1801). daß die rotschnäbelige Alpenkrähe einstmals viel zahlreicher im Lande vorhanden gewesen sein muß als heutzutage. gebotenen nie einen alten Vogel antreffen konnte. Von dem hier befindlichen Paare stammt das ganz besonders tiefgelbe Männchen aus dem Valle di Korissia auf Korfu.) — Alpenkriüu'. z. fast durch- Durch die wegs nur geschossen und nur selten mit Schlingen gefangen werden. obwohl sie daselbst paßt. glaube ich der Andaß es füglich denn doch einmal an der Zeit wäre. h. und es verdient hervorgehoben zu werden. B.246 Ornis balcanica. schauung diese Auffassung durchaus nicht vieler Ausdruck geben zu ') Auf Paxos im 2) Vogelfang. L. wo es von Santarius am 20. Daß der Pirol in Griechenland. so ist es ganz erdaß Lord Lilford sowohl unter den vielen im September die Gärten von Korfu belebenden Pirolen.^) welchen ich vollständig beipflichte. wenn die Feigen reif werden. nicht besitzt. der Anfänger dagegen verliert die Geduld und wird unserer schönen Ornithologie dadurch geradezu entfremdet. daß der von Chr. Pyrrhocorax graculus (L. insbesondere zur Herbstzeit. April 1894 erbeutet wurde. diese Früchte sind seine Lieblingsnahrung und sein Fleisch erhält dadurch einen Wohl- geschmack. gefallen. April und besonders im August. wenn auch mißmutig. S. Unter den aus CJriechenland stammenden Vertretern vom Pirol im British Museum und jenen von Athen und Sarajevo verdient vor allem ein partieller Albino mit reinweißen Flügeln und ebensolcher Brust Erwähnung (Museum Athen). d." Feigenmast werden diese Vögel in der Tat unglaublich fett. läßt sich ja diese fortwährenden Abänderungen. daß sie nach den Erfahrungen vieler. Feigenfresser. jene der Alpenkrähe auf pyrrhocorax Obzwar unanfechtbar ist. sollen. daß diejenigen. ihre Untersuchungen wenigstens bezüglich der wenigen hundert europäischer Vögel abschließen möchten. Brehm^) aus Griechenland und Deutschland beschriebene Oriolus aureus (mit gelben Spitzenkanten an den Schwungfedern der Männchen und gi'auen bei den Weibchen) längst fallengelassen werden mußte. nämlich anfangs August. den es in Ländern. 64. ein vielbegehrter und vielverfolgter Leckerbissen ist. Lindermayers und Erzherzog Leopolds. Übrigens halten sich die Pirole höchstens bis in den September auf diesen Inseln auf. Wer in die Schwierigkeit der Nomenklatursregelungen eingeweiht ist. betreffende südlichen Liseln des Archipels (im Herbst) schon zu der Zeit an. . das Weibchen von der Insel Skyros (Herbst 1894). In neuester Zeit hat man plötzlich herausgebracht. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt. Schließlich werden Euböa (Lindermayer) und Santorin (Donglass) als seine Rastplätze ausdrücklich genannt.

p. Bezüglich des Festlandes wird die Alpenkrähe zunächst von Hymettos und Lindermayer in Pentelikon augegeben mit dem Beisatze. British-Museum. Apfelbeck am 28. und Euböa (Lindermaycrj. ein altes Männchen mit regelwidrig verlängertem Oberschnabel von 1840 aus Griechenland in der ehemaligen Kollektion des Herzogs von Leuchteuberg. der Kustos des hiesigen Museums und Entomologe V. Mai 1900 am Kamme des Oxyägebirges bei Karpenisi zwei Stück. Den ältesten Anhaltspunkt für das Vorkommen in den griechischen Gebirgen bietet jedenfalls das gegen Ende des 18. daß er wohl Niststellen des Vogels kennt. endlich ein prächtiges Paar alter Vögel von Guic- von Herrn Merlin ein zweites am 7. pyrrhocorax ist und daß in diesem Lande von der Art leider überhaupt nur ciardi als sen. in der unveröffentlichten „P^auna graeca" von Sibthorp (s. und zwar angeblich von den kleinasiatischen Gebirgen her.. in Aetolien. bereitet es seinem dortigen besten Sammler alljährlich Arger. 247 Griechenland. während ich wo sie Parnaß heutzutage mit im Taygetos und überhaupt keine Spur finden konnte und auch meine Nachfragen ohne jeden Erfolg blieben. rwpestris eine Endlich erfuhr Hauptmann Roth im Juli 1898 von einem Hirten in Arachova. das weitere Aufenthaltsorte als Parthenongebirge bei Tripolitsa. Die beiden letztgenannten Gebirge erwähnt Simpson. nämlich Sansie nach Fiedler im Herbste erscheinen soll. . erlegt Stück von ebendaher im Museum auf Feste Koburg. den Taygetos und den Paniaß.III. dürften aber wohl ähnliche sein wie bei uns in den Alpen. daß dieser einige Jahre vorher eine Aipenkrähe in der Umgebung für die Küche ersind. Zu den obigen Ausführungen sei hier bemerkt. und wie mir Krüper vor wenigen Jahren erzählte. welche in Griechenland bisher noch nicht genommen worden Cl. Leonis 1895 in der Hochregion des Delph einen solchen Korallenschnabel genau erkannt haben will. ferner sei sie sehr scheu. daß in Griechenland P. Heldreich und tatsächlich Sicherheit noch nachgewiesen dem Peloponnes auf ist das der einzige Ort. Mai 1857 am Parnaß erl)eutet. Im Parnaß betrat Krüper 1859 eine Felshöhle. Sclater. legt hatte. wo sie zu finden sein soll. daß es heutzutage mindestens in den Gebirgen Attikas (Hymettos und Pentelikon) diesen Vogel nicht mehr gibt. ausdrücklich den endlich v. in nächster Nähe beobachtet zu haben ver- sichert. wie Gloger vermeinte. aber wegen der schweren Zugänglich keit die Eier unmöglich beschafi'en kann. als der Vogel eben einem Karsttrichter Inseln torin (Thera). Ibis 226) zu Oxford. fliege ungemein hoch und geringer Anzahl die Schluchten füi* werde daher sehr Weiters war des des selten erlegt. daß sie nur zur Sommerszeit an den Fuß der Berge herabkomme. graczihis jetzt ungleich seltener P. niemals sämtliche hohe Gebirge bewohnte. daß aber im Westen. Jahrhunderts von Bauer (Tafel 66) hergestellte Bild 1904. Aus alldem geht hervor. mein lieber Freund. auf dessen Felsen entflog. in welcher außer einem Paar Alpenkrähe ihre Jungen fütterte. sie nach dem Grafen von der Mühle am häufigsten im Oeta und nennt dann Lindermayer die Gebirge Akarnaniens. Die Gründe dieser Abnahme sind nicht recht klar. gegenwärtig im Museum zu Augsburg. werden kann. im Museum der Universität in Athen. woselbst übrigens Chr. Von werden nur zwei genannt. In den: folgende Belegstücke aus Griechenland bekannt geworaltes Weibchen aus der Umgebung von Athen. um an den Quellen zu trinken. Sammlungen sind mir London. vermutlich ein Paar.

drei Stücken sind: L. Juli sahen wir dann bei der Besteigung den ganzen Tag über welche. wobei jedoch das Festland von Albanien mit den jonischen Inseln. Lindermayer und Graf von der Mühle kannten sie bereits von den höchsten Gebirgen Mittelgriechenlands. welche er dort Ende men vom Juli 18'J8 erbeutet hatte. Die Gebirgsdohlen stets in solcher damals prachtvolle Flugspiele sich aber Höhe. daß auch hier wie anderwärts der Beginn der Legezeit ziemlich unregelmäßig genannt werden muß. ein Gebirge herabfliegt. „Ibis" l«6ü. Gegenwart hat der Ausspruch die chenland häufiger zu finden mag Jahrhunderten dies in Brehms daß „Tierleben". aber erst bei der Besteigung des Taygetosgipfels Die Bruttrichter sind dort. vollauf seine Richtigkeit. bekam Vögel zu sehen. Krüper Winter scharenweise Anfangs gelang Museum in es Auch die Stücke im Museum zu Athen stam- beobachtete. wo der Vogel kolonieweise zusammen mit Columba livia und Colaeus inoned'ida in tiefen Karsthöhlen brütet. — Für (L. Alpenkrähe. verwechselt erscheint. daß ihnen unsere Schrotladungen nichts anhaben konnten. anders gewesen sie in Grie- In früheren sein. Erst führten auf. so ') „Zoologist" 1861 enthält unter dem Titel: „Note ou tlie alpine chough as observed in tlie Juuian den Abdruck des betreffenden Teiles der liekaunten Arbeit von Lord Lilford (Povvys). wo L. den Gebirgen sehr häufig sein soll. leider auch hier uner- zu bheb. mehr Reste vorhanden sind. alle sehr tief und schwer zu- gänglich. woselbst diese Art niemals beobachtet Islands" wurde. fast Höhe sich in beträchtlicher den Xerowunibergen neben der Langhäda- in schlucht in Lakonien ein von der Alpendohle besetzter Felstrichter befinden. den prächtigen sjjärliche Vogel endhch einmal in der Freiheit beoljachten können. hielten durch die Liebenswürdigkeit des Herrn Hauptmannes Roth erhielt das Museum aus der Gegend von Agoriani im Parnaß je ein Paar junger und alter P. sei als die wohl Pyrrhocoraoc alpinus vielleicht Mit Ausnahme von Euböa. vom Taygetos. einziges Ei vom Veluchi für das Athener aufzubringen. 26-6 26-9 25-6 mm 90 75 cg Gew. pyrrhocorax.248 Ornis balcaiiica. ich ziemlich viele der wie die Untersuchung ergab. bis 22.). des Korax (Vardusia) Weiters soll 18. 83 Aber auch schon Ende Mai sah Krüper im Parnaß öfters bereits flügge Junge. . ZuMai ausgenommen. so daß mein sehnHeher Wunsch. Jidi 1894 auf der Höhe der Kiona sieben Stück und tags darauf in den Felsabstürzen gegen Norden zu eine sie in sie Umso die sämtlichen griechischen Inseln. meidet zahlreicher bewohnt sie die gebirgigen Teile des Festlandes. "^l Am Schar von über 50 solcher Dohlen. Ali)cn(lohle. dem Parthenion und der Hochebene von Ti'ipolitsa. 37-7 35-5 346 mm Br. Parnaß. Maß und Gewicht Partie Eier dieser Art im Parnaß für ihn gesamnrelt meist werden von sie in der Zeit vom 20. Ich traf am 15. daß auch in Griechenland die Alpendohle im die tiefer gelegenen Teile der Krüper nur. füllt fyrrhocorax pijrvhocorax. aber in den letzten drei Jahrzehnten wurden fast alljährlich eine und in alle Welt verschickt. und zwar meistens paarweise.

wo St. fehlt er jedoch auch nicht den Niederungen. bei Govino — wobei es mir freilich nicht recht klar ist. Zahl wie etwa in Als Bewohner der Olivenwälder von Korfu. Andere Paare gab es auf diesem Berge noch in einer Höhe von 1500 1550 m. Strimnieneas Eichelheher für uns sammelte und Krüper vor Jahren im Mai auch einige Eier Orte seines dortigen erhielt. Arachova und im Parnaßgebiete. und auch im OHvenwalde beim Markutsasee gab es mehrere Paare. und zwar auf dem Peloponnes. stellte ihn nach eigenen Beobachtungen zuerst Geoffroy-St. Hier brütet der Vogel in größerer Zahl und die meisten Nester enthielten Junge in verschiedenem Alter. Die Vögel waren überall ungemein vorsichtig. März 1897. aber auf dem griechischen Festlande. Baedeker. Dubois. Obwohl häutiger in den Waldungen der Gebirge. Die Eier zeigen eine stark grünliche Grundfärbung. sind aber sonst ganz regelrecht gezeichnet. und zwar jener an der Bucht von und Levkimo gelegenen. ihn Graf von der Lindermayer bemerkte ihn waldungen. Am 2. Theodoros unweit davon und die Waldungen bei Gumeron in Eiis. nur ein Gelege von fünf unbebrüteten Eiern wurde doch noch aufgetrieben.III. Kalikiopulo. schoß einen Hoher krank und erbeutete ein altes Weibchen. ein Nest mit Jungen. daß sein Verbreitungsgebiet ül)erhaupt bis nach Griechenland reicht. wo daselbst der Vogel einen geeigneten Platz zur Fortpflanzung finden kann. Auch in der Maina bekam Graf von der Mühle Östlich von am 25. Juni 1898 sich eine Familie großer Jungen herumtrieb. wenngleich nicht mehr so zahlreich wie Drummond und Lord Lilford. Kythera soll der Eichelheher nach Jameson von Frühjahr bis Herbst bewohnen. Ein Standvogel der verschiedensten Landesteile. die Gegend bei Hag. lernte ich ihn im Winter und Frühling kennen. Hilaire fest sowie etwas später Fiedler für die mit Tannen bewachsenen Schluchten des Olonos. Für Mittelgriechenland führten Brutvogel an. Juni 1862 wurde auf Korfu von Sperling ein kaum flügges Junges geschossen. erfahren wir von dem letztgenannten Orte. wenngleich nirgends in solcher den Wäldern Mitteleuropas. wo er sowohl in den Olivenwäldern als auch in den Aubeständen seinen Wohnsitz hat. ist er vor allem ein Bewohner der Auwälder \im die Vrachori- wo ihn Simpson fand. namentlich in Arkadien. . 249 Griechenlaud. Livadiiia Vorkommens sind Agoriani (Hauptmann Roth). bis zum höchsten Nadelholzgürtel. Garrulus glandarius (L. Die Tatsache. Jedenfalls bilden sie einen für Griechenland seltenen Fund! Weiters beobachtete ich den Eichelheher zur Brutzeit zweimal in den Vorbergen des Malevosgebirges zwischen Kalamata und Sparta und im Taygetos von oberhalb Anavryta angefangen. woselbst der Vogel sich allerdings Mühle und Lindermayer anfangs nur im Herbste stets am in als den Eichen- bemei-kbarsten macht. In Akarnanien seen stark verwilderten zeigten sich einige ' 29.) — Eichellieher. . Besonders häufig soll er nach Lindermayer und Graf von der iMühle auf Euböa vorkommen. wo am 14. Brelim und Päßler (Eierwerk) und AI tum. In Aetolien Vrachorisee am bei Metaxa zwischen dem Phidai'is und dem großen ^ sowie jener an der Phidarismündung. im oberen Teile des Kladeostales verriet sich mir Mai 1898 der Eichelheher durch seinen weithin hörbaren Ruf und die folgenden Tage bekam ich sehr viele im ausgedehnten Eichenwalde Kapellis (Pholoe) zu sehen. In der Umgebung der Casa Inglese auf Kephalonia fand ich in den dortigen Tannenbeständen des Ainos im März 1897 zwei Paare.

und Zug übers Meer stattfindet. Ich selbst sah die meisten Elstern ebenso wie der Ebengenannte und auch Kapitän Sperling. ihre leicht Ein am in von dem bemerk1894 3. April 1858 mit acht altes 25. alltägliche entfernt. mit wilden Birnbäumen^) und Pinien versehen. unterscheiden.). Eine riesige Anzahl brütender Elstern gibt es aber auch unweit davon. daß sich die Heher Griechenlands durchaus nicht von mitteleuropäischen in Gefieder. die Elster als Bewohnerin von ganz Griechenland bezeichnen zu doch für gewisse Landstriche daselbst eine sehr gewöhnliche. Akarnanien und dem in gegenüberliegenden Teile des Peloponnes: bei Patras. Äfai Ein hier von mir geschossener und nicht sogleich gefundener Steinkauz wurde sofort von Elstern gerupft. Größe usw. (L. halepensis) dem Tamariskendickicht an Männehen am von Agulinitsa brüten auch sehr der Phidarismündung. Dieser berichtet nämlich Winterszeit weit umher. Hier schoß ich ein 1894 mit gänzlich abgetragenen.^öU Ornis balcanica. östlich Missolonghi und Actolikon in den dortigen ausgedehnten Olivenwäldern sowie Auwalde rings um die beiden Vrachorisecu. Juli 1894. In ist sie Umgebung von Athen würde man sie vergeblich suchen. baren Nester. daß die Nester fertig waren und meist sechs Eier enthielten.drig. Diese Aufenthaltsorte beschreibt am mit den Worten: „Sie liebt die Sümpfe mit Rohr und Tamarisken bewachsen und die besten an dieselben stoßenden Ebenen. ist sie Erscheinung. und welches war das sein Daß woher mögen diese Wanderer wohl gekommen Ziel ihrer Reise? Griechenland nirgends der schwarzköpfige Heher vorkommt. daß aber ein völliger von ziehenden Hehern. hier kein Irrtum vorliegt. Wie überall so interessante Neuigkeit. Heldreich wiederholt) nur in der Ebene der von Marathon zu finden. Pyrgos und Olympia. was auch durch die neun Stücke unserer Sammlung von den obigen Orten bekräftigt wird. Sammlung gegen Ende Dezember serer Von weiter nördlich wurde ein Stück in unLamia geschossen und Drummoiid bekam bei einzelne Stücke aus Thessalien. In Akarnanien halten sich die meisten im niedrigen unteren Phidaris und bei Naupaktos auf und nicht minder Gebüsch der Niederung am Düne viele gibt es auf der Lindermayer von Agulinitsa bei Pyrgos. Er sah sie während der Reise gewöhnlich gesondert von anderen Vögeln auf liüsche aufsitzen und auch für kurze Zeit sich auf die Erde herab- Wenn senken. Auch im dichten Tannenwaldc oberhalb Segditsa in den Verbergen der Kiona be- obachtete ich welche am 14. April Eiern. lichtbraunen Schwungund Steuerfedern ohne jeglichen Metallglanz und stellte fest. wo wir im ni(. Krüper fand hier eines am 18. wurde unter genau ausgeführt und sämtliche in Frage kommenden Autoren stimmen darin überein. Kavassila. wäre eine welche wir durch Sounini erfahren. Pica catidata Boie — Eistor." Wipfeln des stillen ebenso wie in Pinienwaldes (P. sowohl hoch als auch untersuchtes Nest enthielt acht Eier. welche zugleich mit der Turteltaube P]nde August auf den griechischen Inseln ankommen. in dieser Art Pica pica Weit können. denn in Attika nach Krüper (dessen Angaben v. In den viele Paare. der Eichelheher auch streicht in Griechenland zur Herbst. wie diese Vögel überhaupt nach ^) Pyrus amiiydalifonnia . April und J\Iai zahlreich antrafen. der sie ganz mit Recht für echte Standvögel hält.

bei Katakolo. und trotz der langatmigen Auseinandersetzungen Simpsons (Ibis 1860. Dresser. für die — Wenn ich schließlich die Elster für Drummond Korfu als häufig und Lord Lilford bezeichne. collaris in Thessalien in großer Zahl be- monedula daselbst niemals. griechischen Inseln scheint sie auch nicht eine jede zu bewohnen. ins Reine zu kommen. so halte ich damit denn jener nennt sie hier und dieser sehr häutig. Dadurch gelangte ich zu der Überzeugung. Aus Thessalien stammt ein am Weibchen und auch sicht typisches Von den dermayer 17. selten Colaeus monedula (L. Sehr viele Elstern dürfte es auch heute noch im Gebiete des Parnaß geben. . — Dohle. daß in Akarnanien im Winter beide Formen vorkämen." Wie unregelmäßig die Paare übrigens auch in diesem Lande das Fortpflanziings- ich am See Muriä am 21. 384). Mesongi. ist mindestens auff'allend." die schaften ausgestattet wie in Westeuropa. Die gewöhnliche Zahl in jedem Neste war sieben. um mit der Form collaris Drum. im Frühling dagegen collaris in der Klissura ihre Niststellen bezieht. III. Im Valle di Korissia entnahm ich am 21. Lycos moiiedula L. Mai einem Neste die Elster vom ersten frischen Ei wegscheuchte und unweit davon. erfuhr ich in der Gegend von Pyrgos. de Mor. dann bei Strongyli. 513. u. Mai 1894 bei Velestino erlegtes. noch um eine lokale Form. April 1894 einem auf einem Erdbeerbaume (Arhutus unedo) angebrachten Neste sechs frische Eier. fügt aber noch hinzu. viele scient. daß er C. Gerade der Versuch des letztgenannten. den Mittelweg zwischen ein. ich noch die Gegend von Argos und Sparta. ') dagegen C.251 GriechenlaiKl. p. Graf von der Mühle iu Griechenlaud wirklich nicht verfolgt werden und infolgedessen keck sind. Birds of Eur. letzterer mit folgenden Worten darstellt:^) „Am Parnaß sehr traf ich sie einzig in den Tälern in der Region der Olive und der Rebe. nachzuweisen. Ich habe den Dohlen Griechenlands besonders große Aufmerksamkeit gewidmet luid zu erlangen getrachtet. wo in Auf dem übrigen Peloponnes nenne wo sehr „Exped. geschäft beginnen. daß es sich hier ebenso wie in anderen Balkanländcrn weder um eine besondere Spielart. Ich erhielt Woche des Mai in den Tälern des nördlichen Parnaß. erkläi-en. acht Tage darauf bereits flügge Junge antraf. und überhaupt bezeichnen schon die Mitglieder der Elster hier als sehr verbreitet und mit denselben Eigen- zu sehen waren. während monedula nordwärts Ich kann dem gegenüber zieht. in seiner Auf diesem Standpunkte beharre ich trotz der Angabe Drumraonds Arbeit über Makedonien. sondern lediglich um individuelle Verschiedenheiten der Färbung des Nackens und des Halses handelt. obachtete. in jeder Hin- dort gab es recht viele Elstern. Braganiotika und Govino. IV. Ich begegnete ihr auf dieser Insel im Jänner und April sehr oft. wie dies Krüper und Seebohm.). Bd. daß Jameson die Elstern auf Kythera bloß im Frühling und Sommer beich bekam auf dieser Insel überhaupt keine zu Gesicht! merkt haben will führt für sie auf. Euböa Erhard Lin- Kykladen im allgemeinen als Standvogel. p. Eine Reihe von sechs aus großer Zahl ausgewählter griechischer Dohlen zeigt viele das ganz deutlich. viele viele Eier in der zweiten von ihnen waren mehr oder weniger bebrütet. daß im Winter ein Zuzug von anderswoher stattEbensowenig kann ich es mir findet.. und zwar im Valle di Ropa und Korissia.m in Albanien zu brüten. (187:s). was Krüper und ich entschieden bezweifeln.

so regel- sagen ihr wie aus den folgenden Verbreitungsangaben ersichtlich ist sie im allgemeinen im Norden des Landes häufiger als im Süden. an der Nordküste der Insel unweit Kap Katharina am 22. verzeiclnict ^efmideu. St. wie Philijjpson treffend bemerkt. daß Degland diesen Punkt im Auge hatte. hier besonders zahlreich in den Wänden des ungeheuren Granitfelsens. versichern. und zwar trieb sich ein ungeheurer Schwärm. ist. Möglich. ebenso bemerkte ich dies in Velestino. Auf dem Peloponnes gibt es folgende bisher bekannt gewordene OrtHchkeiten ihres Vorkommens: Tripolis (Lindermayer). nachgewiesen. de Mor. Kythera. kleinen. (Jbgleich die Dohle durchaus kein seltener Vogel des Gebietes doch nicht alle Gegenden zu. in der Nähe \'on Kap Papa in Elis (Simpson) und die drei Trinisi genannten. daß hinsichtlich der genannten OrtHchkeiten. daß ihre Scharen sozusagen die Sonne verfinstern. gleichviel üb im Winter oder im Frühling. *) Ich lialjc (lieselbtui aiis. Diese beiden Autoren stellten aber außerdem noch einen namhaften Zuzug von Dohlen zur Winterszeit fest. Ich konnte bei meinem viermaligen Besuch von Korfu nur ein einziges Mal diese Ai't beobachten. unweit davon suchten bei Juritsa eine Menge Dohlen die Felder ab (1. ein charakteristischer Mitbewohner in allen Städten im Tieflande von Thessalien. in riesiger Menge im verlassenen Turme des Monastir Hag. was ich 1897 bestätigen konnte. Im östlichsten Teile des Vrachorisees bereiteten sich viele Paare in den letzten den Höhlungen dicker Platanen vor. Hilaire). Ganz unglaublich große Scharen schwärmen ist. Jänner 1897 auf Feldern herum. felsigen Eilande') im Lakonischen Meerbusen gebirges Außerdem fand Lehm. Marina (Fiedler). . an den Brutplätzen sowohl deutlich recht gefärbte Stücke zu sehen sind. als er schrieb: „So häufig in Morea. so Ende Mai 1873 und 1875 von hochgelegenen Brutplätzen Eier. durch Lamia und Pharsalos. Jedenfalls Sie ist. Diese ansehnlichen Siedlungen wurden schon 1858 von Krüper. Für Mittelgriechenland ist sie als Brutvogel für Karpenisi (Graf von der Mühle) und das Parnaßgebiet Aus letzterer Gegend erhielt Krüper mehrmals. 1860 von Simpson untersucht. welcher die alte venezianische Stadt d'El-Bourgo trägt (J. März 1897 im Gebirge oberhalb von Naupaktos. Wenige Dohlen beobachtete ich am 29. Tinos. Die Federn des Halses sowie des Nackens bis zum Kücken hinab sind nämlich bei ihr von der lichtaschgraucn Farbe des Rückens von Conus cornix.und SandsteinAvänden von Gythion.sciiließlicli auf der Karte der Expöd. vermischt mit Saatkrähen. dagegen nimmt ihre Zahl gegen Westen bedeutend zu. hier einer der wenigen Standvögel der Insel (Jameson) und ebenso angeblich auf Korfu (Drummond). als ob es sich hier um vorübergehende Besucher handelte." Unter den Inseln wurde die Dohle bisher auf den folgenden beobachtet: Euböa (Lindermayer und Graf von der Mühle). von denen ich einige erwarb. da ich im Jänner und noch im März riesige Scharen zwischen Missolonghi und Aetolikon. Schließlich kaufte ich von Strimmeneas eine auf Skyros 1894 geschossene junge Dohle. lichtnackige als auch vollkommen und habe dafür auch Beweise mitgebracht. Es machte ganz den Eindruck. deren erstes (Gefieder sehr abweichend licht gefärbt ist. Zea (Keos). nördlich löcherten ich etwa 30 Paare bei Platanos in den siebartig durch- (unweit von Pyrgos) angesiedelt und eine ganz gewaltige Kolonie in den Spalten des Lcuchtturmfelsens an der Einfahrt in den Hafen von Pylos. Mai 1894) und viele hunderte nisten in der großen Klissura sowie in den kleineren Schluchten des Arakynthos oder Zygos- Märztagen zum Brüten in oder am Varassovo und der Felsiusel Oxiä. (t. scient. während die neu hervorsprossenden Federn bereits die gewöhnliche Dohlenfarbe besitzen. dann am Tripodolakos und bei Astakos traf.2J0J Oriiis balcauica.

Nach Lord Lilford genauer: Ankunft gegen Ende Oktober. Gleichwohl erwähnt Lindermayer. ja teilweise einen ganzen Sehwarm. auf fast allen Ausflügen in der Umgebung von ungeheuren Saatkrähenschwärmen in der Zeit vom Am 4. Meiner Reiseeinteilung ist es zuzuschreiben. aber am 27.') Zur Zeit meiner Anwesenheit auf Korfu im Jänner 1897. Hier waren untertags nur einzelne sichtbar. die Ankunft Mitte November und den Abzug . welcher nur noch bei weitem Mai 1894 übertrofien wird. verViel häufiger und zahlreicher ist sie den ganzen Winter in Akarmischt mit Dohlen. B. sowie zwei Stück nach heftigem Sturme im Hafen Hag. Hier ist die Saatkrähe zunächst ein alljährlicher Wintergast auf Korfu. daß sich die Saatkrähe nicht selten im Spätherbst und Winter auf ungepflügten Ackern zeigt. bedeutender Anzahl nach Drummond wo sie in im Oktober ankommt und im Februar gegen Norden abzieht. Heldreich sagen. — Saatkrähe. daß ich die Saatkrähe nur auf Korfu und im Westen von (iriechenland beobachten konnte. März. April 1894 sah ich dicht bei Missolonghi noch Im Jahre 1897 begegnete Missolonghi ich großen. aber trotzdem glaube ich nach allen mir gewordenen Nachrichten schließen zu dürfen. Die Sektion ergab. Lindermayer sein dürfte. ') Anfang Etwas abweichend davon vermerkt was für Attika wohl richtiger April. gab es ihrer nicht allzuEin Schwärm von etwa 30 Stücken trieb sich bei heftigstem Platzi-egen viele. März 1897) und einen starken Durchzug beobachtete ich am 3. Kriiper und V. Abzug gegen Ende Februar. Fuße des Zygos (Arakynthos). Viel mehr Beobachtungen besitzen wir von der Westseite Griechenlands. daß es ein einjähriges Männchen war und in diesem der letztgenannten Gegend sellschaft Jahre nicht gebrütet hatte. Pantelemono (14. Euböa ausgenommen. Endlich (29. daß die Saatkrähe sehr häufig im Winter in den Ebenen und Olivenwaldungen Attikas ist und erst beim Erwachen des Frühlings in die nördliche Heimat zieht. JOo Grieclienland. Auch auf Petald zeigten sich welche. Corvus ft'ugilegus L. Schwärmen auf den Ackern am Südufer ziemlich später Zeitpunkt. aber gegen Abend überflogen viele tausende die dortigen Lagunen nach Norden. Festlande. wo sie in den Ebenen und Sümpfen reichliche Nahrung finden. auf den Inseln östlich vom zur Winterszeit erscheint als im Westen. daß er im Winter 18B8 jeden Abend tausende vom Spercheiostale gegen die Bucht von Lamia (Stylis) streichen sah. nirgends und von niemandem beobachtet worden. daß sie im Osten nicht so häufig So ist sie z. März 1897 an der akarnauischen Westküste bei Chalkitsa. Jänner bis 10. Daselbst beobachteten Simpson und Sperling beträchtliche Schwärme am nanien. begegnete ich vielen Saatkrähen im Tale landeinwärts von Naupaktos März 1897) und tags darauf ungeheuren des großen Vrachorisees — ein durch eine Beobachtung am 2. bei Mandukio herum und an der Nordküste sah ich ziemlich viele auf den Feldern. und auch Dr.III. April waren über dem Olivenwalde östlich der Stadt 27. an welchem Tage ich unweit am nördlichen Seeufer bei Juritsa sechs Saatkrähen in Gevon Nebelkrähen und Dohlen antraf und nach längerer Verfolgung auch eine davon erlegte. nur einzelne zu bemerken. Offenbar für den östlichen und südlichen Peloponnes gilt die Bemerkung Graf von der Mühles.

als Krüper und v. fand sie für dessen Gesamtgebiet sie Graf von der Mühle von der Exped. Georgios. Als Standorte unter den Kykladen nenne ich ausdrücklich: Evreokastron. Mai 1898). Erhard. Mai 1894). dann bei Lala und auch beim Abstiege von diesem Plateau gegen Platanos zu. bei Musinitsa wieder viele und Im Parnaß beobachtete Hauptmann Koth mehrmals Nebelkrähen im Juli 1898 bei Agoriani. Entschieden häufiger als in der Ebene habe ich sie in den Gebirgen angetroffen und in mehreren dieser ist sie nicht so selten. daß sie auf diesen Inseln an Zahl alle anderen Corviden weit überragt. ob der Mangel an geeigneter Nahrung oder das heiße Klima des Landes die Ursache davon ist. v. am 17. am 12. scient. Dezember 1895 bei Marathon erlegtes und präpariertes Männchen vor. daß auch Baron Schilling März 1899 in den Olivenwäldern bei Angelokastron. Mai 1894 ein Nest mit drei frischen Eiern. so muß ich entgegnen. Auch fand ich selbst im Walde von Piims halepensis in Attika. wo namentlich am Kap Muntsara oder Mutsoma (Ostküste) sich viele am 19. Auf den Kykladen ist die Nebelkrähe ebenfalls Standvogel (Sonnini.. Juli krähe in Griechenland auf. gegenüber der Quarantäneiusel Hag. von denen sich die alte Ki-ähe sehr zeitÜch entfernte. sah ich am 13. Exped. Auf dem Peloponnes. frugilegus und Cul. angegeben wird. daß Saatkrähen selten Corinis cornior L. Naxos. in Griechenland verbleiben. März 1897 tausende zusammen mit Corv. So z. 1894 längs des Weges von Araphissa nach Segditsa viele. Juni 1894 zwei Paare vorfanden. Im Osten des Landes fand sie Graf von der Mühle bei Lamia und um Athen als Standvogel und es liegt mir ein von St. sehr alten Vogel auch einsandte. dann auf Petala (25. die wahrscheinlich alle in den zahlreichen Spalten des Kongiomeratgesteines . Heldreich angeben. gegen den Mornos abwärts. der Vollständigkeit halber Dezember 1898 bis 21. Erhard sagt. wo am 3. Auch die Gegend des Hafens Hag. — Nelielkräho. Februar 1897) und dem gegenüberliegenden Festlande. wie ausdrücklich von Lindermayer und Sperling hervorgehoben wird. de Mor. wo Krüper am 21. im Alpheiostale ober- halb von Olympia. Wenn Simpson bemerkt. Auf Korfu stellte sie bloß Drummond als eine gelegentliche Erscheinung festSie scheint dort sehr selten vorzukommen. Heldreich) und ebenso auf Euboa (Lindermayer). moneclula vorüberzogen. erwähnt. um überhaupt noch daß dies gar nie festgestellt wurde. Hier verfolgten mehrere auch ein Paar Steinadler. B. Juli bei Stromvi zwei zwei Tage darauf von Granitsa. In Westgriechenland konnte ich einige bei Juritsa am Vrachorisee (2. Drei Junge wurden dort auch geschossen. Strimmeneas am 31. bei Patras. ich scient. zu brüten. In weitaus geringerer Anzahl als in anderen europäischen Ländern tritt die Nebel- Es ist nicht bekannt. teils am Zuge nach Norden wahrnahm und einen Schließlich sei vom 3. Aber auch die ebenen Landesteile und die Küstenstriche sowie die Inseln meidet sie nicht. geradezu sehr viele. an der Seebucht von Aetolikon und in der Umgebung von Patras Schwärme bis zu lOÜO Stück Saatkrähen teils am Strich. wahrnehmen. de Mor.254 Ornis balcanica. Familien. sowie endÜch in den Xerowunibergen des Taygetos überall einzeln. April 1862 ein Paar und ich am 12. und zwar ziemlich häufig (24. Juni 1894 herumtrieben. Das Nest war in der Gabel einer älteren Seestrandskiefer angebracht. Pantelemono bei Astakos beherbergte mehrere Paare.

aber auch anderwärts nicht ungewöhnlich ist. auf Grund von drei. d. am 24. Andersartige Abweichungen habe ich nicht gefunden. wo Santaei-hielt. corax sind. I abgebildet: vom 22. Die ist. — (Siehe Tafel Während meisten die der I. p. tiefem Schwarz und blauem Glanz.III. eine Erscheinung. neigt namentlich im Osten ein Teil offenbar zur deren Heimat Nordwest-Indien bis zum Raben typische lebenden Form Euphrattale und Palästina C. L. Zool. Da um es sich hier einen wirklich interessanten Fall der Verbreitung der ge- Form handelt. indem er von hier Eier und Junge (von rius 255 Griechenland. corax in der Sammlung Brehms in „Nov. Athen genommenen Gelege liegen mir noch vom 20. vol. aschgrauer Fleckung. cornix h. daß Lindermayer Corvus cornix fälschlich als Wintergast des Landes betrachtete und später erst für einen Standvogel wenigstens der Gebirge Nordgriechenlands erklärte. 1835) bei Viehherden antraf. 47. 53 muß es heißen: „Sie brütet Waldungen von Pinus maritima. erste dies- Kleinschmidt gelegentlich der Besprechung der Formen von C. und Pentelikon. ') Bei Graf von der Kumeliens. eine Beobachtung. April 1888 aus dem Gebiete des Parnaß mit vollkommen regelrechter Färbung und von Naxos vom Frühjahre 1894 von bei zwei solche zu je zwei Stück vor. ergibt: corax mit reinem. daselbst ausgebrütet machte. C. denn Gebirge im Landinneren anzutreffen. sei Mühle erwähnten rötlichen Federränder.) Griechenland in ständig C. seltener auftritt. die vor Jahren auch Dr. wie solche bei C. Es wurden infolgedessen auf Tafel C. Krüper Mykonos und Faros Gaiduronisos und Phaneri bei Syra.und uordeuropäischen Kolkraben nannten östlichen zu Vergleichszwecken. schließlich Giura (nordwestlich von Syra). corax laivrencei. dieser sowohl Baum ist in den hohen Gebirgen bekanntlich nirgends im . Corvus corax.". Mai 1898 erlegter Vogel zeigt deutlich die Nur der bereits die Vollständigkeit halber vom Grafen von der erwähnt. als auch in Mühle S. corax. und zwar gleichmäßig dunkler. a. allerdings jungen Belegstücken vom Hymettos bezügliche Mitteilung findet sich hierüber von Hartert u. V) Ein bei Läla von H. gab ich mit Freuden meine Zustimmung zur Abbildung wenigstens des Kopfes dieser sowie des mittel. worden waren. Außer dem oben angeführten. VIII. — Kolkrabe und Corvus corax laivrencel Hiime Indischer Kolkrabe. November 1892 „Rosental" bei Marburg (Flügellänge 45 cm) und corax lawrencei: Altes Männchen Der Vergleich C. C. verteilter. 1901. ferner Santorin. Roth am 25. namentlich am Kopfe purpurbraun (schokoladebraun) schimmerndes Gefieder. Juli von Strimmeneas im Herbst 1894 Selbst von Skyros liegt mir ein erbeutetes junges Exemplar vor. typisch: Lahn Altes Männchen vom 21. Jänner 1897 Hymettos (Flügellänge 43 C7n). ausgebrütete Nebelkrähenfamilie antraf flügges Junges mitbrachte. Krüper als Brutvogel festgestellt). Juni 1894 je eine in Felsspalten und auch ein eben wo sie Fiedler (7. corax lawrencei hat dagegen.

corax lawrencei zeigen. Im September beobachtete dann Lord Lilford kleine Gesellschaften in der Buclit bei der Hauptstadt und auf Korfu sehr häufig dem nahen Vido. gestellt für (Krüper). sowie je drei Stück auf dem Ainos und am Strande von Lixuri auf Kephalonia. liiUt. schlanker aus. ich ihn häufig. zu ersten auf den heutigen Tag beibehalten hat. Aber auch in der Umgebung der Stadt. als ob sie jahrelang dem Sonnenlicht ausgesetzt gewesen und verblichen wären. Deka. corax ist. Er dem diesbezüglich in stellt der dem zwischen Mitte afrikanischen umhrimis und riesigen tkibetauus.ä und O. corax wird in Mitteleuropa braun. sehr deutlich wird. für eine bestimmte Gegend geradezu bezeichnende Horstplätze oder Lieblingsaufenthaltsorte vor. Drummond und Lord Lilford stimmen vollkommen darin überein. so nie mögen die Federn auch noch so alt sein.256 Oniis balcanica. Nach Brehm ist er besonders häufig auf Syra'. dann als Brutvogel für Naxos Alfr. allein gerade . wie dies eben an den viel ist. Außerdem sieht C. corax laicrencei auch griechischen Raben ersichtlich Hierzu fügt dann Kleinschmidt bei: „Der braune Anflug des Gefieders. so wäre lich corax.xiä. nicht grau wie beim typischen Griechenland beschäftigen. wo er sicher horstet und auch vom Kronprinzen Rudolf erwähnt wird. dann bei Braganiotika beobachtete ich wiederholt und zu verschiedenen Jahreszeiten den stattlichen Vogel. sondern das Gefieder ist viel schwächer pigmentiert als bei corax und deshalb bleibt es nicht lange schwarz. und zwar dem nahen Makaries und dem und Kap Erimomilos bei Melanes. an den Felswänden von Hag. kommt überall vor" beim Kolkraben kommen eigent- uralte. Auf Zante fand ich einen Raben nahe der Festung und je ein Horstpaar in den Felsen des Skopos und der Vrachiona. dem Horste nähernde Silbermöwe fest- Kastellfelsen wie die bis beiden auf das heftigste anfielen und weg- jagten. in der Bucht von Kalikiopulo. ferner ausdrücklich festG iura (Fiedler) und Santorin (Douglass). aber sie bleichen rasch aus und werden braun. Chalki bei Milos gelegenen . aufgezählt werden. Raben jede sieh Tage meines dortigen Aufenthaltes den alten Horstplatz im Mit Vergnügen sahen wir.. allgemeinen zu den Standvögeln der Kykladen zählt. an der Potamosmündung. welche für den naturkundigeu Reisenden von Interesse sind. wenngleich ganz kurz. beruht nicht etwa auf äußerlichem Ausbleichen durch stärkeren Sonnenbrand. obwohl jedesmal die Jungen von den Soldaten ausgenommen wurden. der wenn man den Vogel gegen das Licht besonders. gleich stellen daß jenes Rabenpaar können. Auf Kythera traf Wutte drei Stück im südlichen Inselteile auf einem Eselskelette an. C. daß er auf ist und daß ein Paar alljährlich im Kastellfelsen horstet. am Ich war sehr erfreut. Je ein Horstpaar gab es weiters auf Petal. stets und deshalb mögen solche Orte im nachfolgenden. Die neuen Federn von C. daß im frischen Gefieder die Färbung ganz ähnlicii wie beim nordischen C. ist wird der Rabe Hier fand auch Muntsara. ferner auf je eine Familie. für den griechischen Archipel nur flüchtig erwähnt.''' wir uns nun mit der Verbreitung des Raben im Bereiche des Königreiches sie mit den Worten: vollständig gekennzeichnet. Nach Jameson Von Sonn in während ihn Erhard im i ihm und er hier Standvogel. Die Gefiederbasis Wenn ist weißlich.

Ein hier angeschossener Rabe wurde vor unseren Augen von seinen Kameraden jämmerlich gezupft und gezaust. Bezüglich des Vorkommens erstaunlich häufig ist. daß die Raben Einen besetzten Horst habe ich die vielen einzelnen Reiser. mit welcher Schnelligkeit sich auf diesen Inseln Raben auf unseren Lagerplätzen unmittelbar nach dem Verlassen derselben einfanden. aber wenn man Raben rings um Athen herumstreichen sieht. konnte er jede Bewegung vei-folgen: so oft unten im Hafen von Kryoneri auf einem der Boote ein Hammerschlag fiel. Da er nur 10 15 Schritte — von ihnen entfernt saß. wenige Schritte von mir entfernt. der diesmal die Hütte besetzt hielt. auf den Brachen am Ostende des großen Sees Futter suchend herum. nahmen das Aas nur die Kolkraben an. Weiter östlich stießen wir auf den Odins -Vogel sowohl in der Hochregion des Korax als auch in der Niederung zwischen Chrysso und Itea und bei Arachova im Parnaß sah Hauptmann Roth einmal im Juli ihrer etwa 50 Stück versammelt. Weiter nördlich wird er von Liudermayer für Euböa aufgezählt und von mir mehreren Paaren auf Xerö. 257 Griechenland. sowohl in den tieferen Lagen bei Kryoneri als auch höher oben. UI. indem er wahrnahm. so gibt es doch nur einzelne Brutpaare. von welchen er ein wahres Riesenexemplar (cT) erlegte. daß auch dort der Rabe noch in Athen ist er noch zu finden. sprangen die Raben schon entsetzt bei Seite. Als wir am Fuße dieses Berges einen Teil eines Ochsen als Luder für größere Raubvögel auslegten und Führer den ersten Tag über in der bereits dort befindlichen Hirtenhütte ansaß. rings plätze die Vrachoriseen gibt es viele Raben." jedoch Lindermayer eine ganz gute Erklärung. Einen Tag später hatten sich wieder drei Kolkraben bei dem Ochsen eingefunden und Santarius. Oinis balcanica. welcher mehrere Brutpaare zur Horststätte einladet. in Sogar auf der Akropolis selbst auf dem Hymettos gesehen. Jura. ebenso das seit langen Jahren. Ein viel kleineres Stück (g") erlegte dann Santarius unweit Missolonghi auf dem Kopfe eines verendeten Pferdes. ja sogar auf dem flachen Psathura angetroffen. ließ sie über eine Stunde lang sich an dem Fleische gütlich tun. Während meines Ansitzes am folgenden Tage hörte ich unausgesetzt das Jammergekrächze des sein verlorenes Männchen suchenden Weibchens. Weitere Rabenhorstplätze gibt es dann und in in den Felsen bei Aetolikon. Die Anzahl der in zutage horstenden Paare um wo sie bereits Simpson sah. um die Überreste der Mahlzeiten zusammenzusuchen. berühre ich zunächst die Beobachtungen in Akarnanien und Aetolien. noch heutbedeutend. gedenkt man unwillkürlich der Worte Krüpers: „Obgleich während des Frühjahrs und des Sommers Hierzu gibt viele Raben gesehen werden. Podolovitsa den zahlreichen Schluchten des Zygosgebirges. Hier ist es vor allem der massige Stock des Varassovo. auf dem Lykabettos ansässige Brutpaar und endlich eine bedeutende Menge stets auf den Feldern der Umgebung der Hauptstadt bis zum Küstensaume des Piräus und den Felsen von Wuliasmeni. die Auf das Festland übergehend. Attika kann man sagen. in Schließlich erhielt unser Museum ein Stück von Skyros. ja schon zu Fiedlers Zeit. Sie auf den lange Zeit unter Wasser stehenden Den meisten in diesen Gegenden begegneten wir aber doch in den nördlich von Naupaktos gelegenen Vorbergen sowie auch am dortigen Strande. ist sehr finden genug passeade Horsthohen Bäumen und trieben sich ohne jede Scheu mitten unter gewöhnlichen Dohlen. 17 . Es war stets interessant zu sehen. Aber auch in den sumpfigen Niederungen der großen Klissura.III.

Linie von der d" 47 5 cm „ 25'5 cwi 44'4 cm „ 23-0 cm. dem Stamme wo Santaaus dem einer Felsen herauswachsenden Steineiche angebracht war. 33-G mwi und Breite cg. April bei Tripolitsa. daß sie nach Art der weise auf den Rücken der Schweine setzen. das gleichfalls die Zawrencei-Charaktere — wenn auch prägt 2. ein Weitere Fundorte sind: der Wald Kapellis (Pholoc) in Elis sowie die von dort neben Lala abwärts führenden felsigen Schluchten. Auf dem Peloponnes belebt der der Bahnstrecke. Das diesem sehr ähnliche c^ 27. Schnabel 7'8 cm lang. — Das große aanz so aussre- zeigt. dgl. Manchmal nien fünf Eier. Ein einzelner erschien beim Taygetoshoch- Am Griechenland ebenso wie in März 1860 15. ein Horst in in Akarna- Brüten vorkommen. vom sogar Pentelikon. enthielt dürften aber wohl auch etwas frühere eines griechischen Eies: 55'2 ?»wi Länge. Dezember 1894 Attika. Da die weiblichen Kolkraben bedeutend kleiner sind. Der abgebildete Vogel cf 1. alt 4o'0 cm 43 cm Flügellänge Flügellänge. cm Schwanz zur Stirn Spitze gemessen 3. die Ochsenbauchbai bei Alt-Pylos und der berühmte Berg Ithome in Messenien. gerade Rabe häufig die nördliche Küste längs überall natürlich weil ist. April (Langhadis). je ein Brutpaar beherbergte der Nikolaosberg bei Pylos.258 Ornis balcaiiica. joche Warwara auf einer ausgelegten Ziegenhaut. Tag Junge und alte Derselbe enthielt drei etwa einen entweder faules oder noch nicht aufgebrochenes Ei. mit gerader Schnabelschneide und grauer Gefiederbasis . Parnes. in der Sammlung Kleinschmidt: Jänner 1897 Attika. 23' 1 cT Insel Skyros 1894. Nach Krüpers Erfahrungen beginnt die Brutzeit Norddeutschland gegen Mitte März. alt. jüngerer Vogel in sehr abgenutztem Gefieder 4. Mühle wie Graf von der er. was deshalb ganz am ganz richtig bemerkt. Sehr häufig am rius er oberhalb Doljana ist dann bei Astros. alt o"^ sovogebirge. jederzeit findet. Hymettos. ja vom und Scldaehtstätten Kitliäron aus täglich die Mist- von Athen aufzusuchen pflegen. daß in Attika . alten Raben ihrer Brut noch fleißig Futter zuschleppten. in nicht gerader 13. was ich nie beobachtet habe. Februar 1897 Varas- alt. „ 44 cm „ cm „ „ Arkadien 27. Maß und Gewicht 200 in den Vorbergen östlich von Kalamata. 1897 einen Horst untersuchte. Maße griechischer Raben. 22. Erhard Dohlen und Elstern sieh reihenund nirgends im Balkan je beobaclitete gar. Meeresstrande reichliche Nahrung an ausgeworfenen toten Fischen. 23"5 — Nummer 1 4 im bosuisch-herzegowinischen Landesmuseum in Sarajevo. Sepien u. dem nordischen corax ähnlich. Endlich in zeigten mehrmals Raben sich den Xerowunibergen und der Langhada. der auf 20. darf man nur Männchen mit einander vergleichen. wo am Juni die beiden 6. Auch die obige Übersicht scheint zu zeigen. Anchesmos. .

Senator Liudermayer. die Lindermayer und v. Schnabel: 19mm. Senator der Nadelholz- seiner Darstellung diesen Würger mit L. daß Herr Merlin vor Jahren ein Stück im Dezember bei Lamia und St. und Westgriechenland dagegen sich der kleine. auch region. — GrrauTviirger. 296). ist Schalow und Reichenow jetzt von Wichtigkeit. Nach meinen eigenen Erfahrungen ist letzteres zutrefi"end für die Jonischen Inseln und namentlich Korfu. Weniger leicht zu prüfen ist die Bemerkung James ons. gehört. Das oben erwähnte Stück von Acharnä. Strimmeneas ein altes Weibchen in Athens Feloponnes von Mitte letzterer bezeichnet ihn als sehr Umgebung. Ganze Länge: 195 »?im. Auch kann ich bestreiten. Lanius minor (xm. daß es meist junge Vögel gewesen seien. Lanius eoccubitor Er tritt so weit im Süden äußerst Nachweis über ein sicheres Vorkommen der — und homeyeri Gab. bei Acharnä (Menidi) am 22. Jänner 1899 in der Umgebung des Monastir Angelokastron (Akarnanien) beobachtet. wo er nach Drummond gegen den 25. im Museum zu Sarajevo. welche und später von Krüper Bis 1875 konnte selten auf. Zeitscbr." Möglicherweise gab es in früheren Jahrzehnten mehr Brutpaare. Flügel: 112mm. Auch Thienemann meint. daß alle 17* . Bezüglich der Häufigkeit des Auftretens im Gebiete nimmt der Grauwürger die dritte Stelle er unter den Würgern ein. in Nord- ein mehr dem typischen corax ähnlicher Rabe vorkommt. welcher Lanitcs excubitor im Frühling auf Kythera gesehen haben will. besitzen deshalb keinen Wert. weil die Verwechslung nius minor offenkundig zutage liegt. damit die Meinung Simpsons. f. ^OV Griechenland. keinerlei kurzen Angaben des Grafen von Der Erstgenannte will wie- mit jungen La- den Raubwürger auf dem September an häufig auf allen Büschen getroft'en haben und gemein während des Herbstzuges auf den Kykladen. aber leider gefehlt. Heldreich derholt worden. liefern Raubwürger. richtigstellt: oder collurio. schlanke lawrencei findet. während ich schon am 19. deutet auf die Verwechslung mit dem Grauwürger. Tarsus: 26mm. vertauschte. Die Angabe Naumanns („Nachtrag" 18G0). viele brütend fand. L. Auch in „L. Schon der Beisatz. Der Vogel ahmte eine Menge Vogelstimmen nach. da der übrigens bei L. d. daß dieser Würger in Griechenland überwintert. indem einräumt („Ibis" 1860.III. p. Mühle und Erhards. erhielt ihre Bestätigung erst dadurch. daß L. Der Unterschied von Lanius exeuhitor liegt belos zum östlich dem kanntlich in der durchgehends lichteren Gesamtfärbung 'S und in weißlicheren Bürzel. 1884 auf Tafel XI abgebildeten Vogel aus Siebenbürgen. November 1894 erbeuteten und präparierten. April 1894 in einem Olivenwalde unweit der Hauptstadt mich an dem Gesänge eines jüngst angekommenen Männchens ergötzen konnte. April ankommen soll. Außerdem wurde ein Raubwürger von Baron Schilling am 1. Es stimmt sowohl mit dem Typus überein als auch mit dem in Mad. häufig wie den Aufenthalt in den Ohvenwäldorn scheint er sehr selten zu sein. weil es nach Ansiclit der Herren deshalb zweifel- wohnenden Lanius homeyeri Gab. minor teilt er mit ist Treffend äußert sich der ihm in dem die zweite Griechenland letzteren nicht hierüber Stelle nirgends so Seebohm. ges. daß die Mehrzahl weiter nach Norden durchzieht. Orn. gleichwohl aber zugab. Schwanz: 110mm. minor in Griechenland stellenweise ziemlich häufig sei.

IStachys penicillata Heldr. der drei Stücke im Mai 1858 dort erlegte. welcher Mitte oder Ende Mai zu legen beginnt. daß er seit 1864 iu der Umgebung von Athen. namentlich im Valle dl Korissia. Doch ist es dagegen. von wo mir zwei schöne. wenn Erhard den Grauwürger zu den Standvögeln der auf dieser Insel sehr er brütet Gänzlich falsch er ist im ganzen Gebiete ausgesprochener Sommervogel. Er fand einige Nester in Akarnanien.. daß er zur Auswanderung genötigt gewesen wäre. Krüper 25. Vergleichshalber folgen hier die Parnaßgebiet. Kykladen rechnet: denn Vom selten. Krüper bekam dort nur zwei Eier. 3. wo er einstens geradezu häufig gewesen sein muß. Bei manchen ist der Grund unschwer zu finden: Unsinnige Verfolgung von Seite der BeBeim IMaskenwürger völkerung war die Ursache des allmählichen Verschwindeus! kommt dies nicht in Betracht und auch seine ehemaligen Aufenthaltsorte haben sich doch nicht ausnahmslos derart verändert. und bezeichnet diesen Würger als seltenen Brutvogel der Niederungen.260 Ornls balcanica. Maße der Eier im Mittel und von Juni 1877 drei Geleges von vier Stück. Festlande besitzen wir die zuverlässigsten Angaben ebenfalls von am Krüper. iu den Tieflagen des Parnaß und in Attika. Trifolium stellatum. u. Zum Schlüsse noch die Bemerkung. denn ich habe im Juli 1894 allenthalben alte und junge Vögel angetroffen. trotz aller Bemühungen nicht wiedergefunden wer- Tierwelt Gi'iechenlands. Barclay. Auf Zante habe ich ihn am 8. Mai 1859 und im Parnaßgebiete am Thienemann gesendetes Nest enthielt die an Bestandteile von folgenden Pflanzen: Filago germanica L. ein seltener Sommergast ist. Tatsache ist. Lanius nubicus Es ist Lidit. wo mein Freund Finanzrat Pogorelc am 25. ein noch nicht lange flügges Männchen erlegte. daß der von Chr. von wo zwei Weibchen in das Universitätsmuseum Dieser vermerkte 1867 in für Attika 14. rätselhaftesten Erscheinungen in der daß gewisse Formen derselben plötzlich verschwinden. worüber bei Lanius nuhicus nachzusehen wäre. Plantago lagopus.) und zum Teile — Maskeiiwürger. dann wies Lindermayer sein Vorkommen auf Euboa. weiterziehen und daß er. angibt. eines durch einzelnen Lindermayer an Parreyss gesandten Eiern. wie Lord Liiford. den konnte. Brehm im „Vogelfang" S. von Santarius am letzten April 1894 unweit Aetolikou geschossene Männchen vorliegen. Helichrysum siculum Spreng. Ein Weibchen von dieser Insel befindet sich im Museum Haub. Sart. (mit drei weißen Steuerfedern auf jeder Seite) bezüglich der Benennung mit Lanius nuhicus offenbar verwechselt wurde. 25-2 X 1^"4 -21 Das erste dieser drei mm cg Stücke ist 28-8 25 24 18-7 18-3 17-4 mm mm 30 26 23 cg ein ungewöhnlich großes Ei. Krüper auf Naxos nach. Ankunft die Mai 1866. L. April Athen gelangten. Als Bewohner des Archipelagus nennen ihn zunächst Temminck und Dubois. Mai 1898 bei Litliakias beobachtet und auf Kythera Jameson im Frühling.. eine der auffallendsten {= persoitattis Tem. und Lagurus ovatus. erhielt Eier in Ein von Akarnanien Lindermayer am 29. . 84 aus Griechenland beschriebene Zantws gr aecus Urm.

Mainz. Brehm lichte. zoologique 1843. 1. „Isis" 1843! Arbeit statt zum Opfer fiel. Dubois (Hauptwerk sowie im Conspect. Heft). „Rhea". Tobias bemerkt: „i. Schöner Vogel (Abhandl. in befindet sich (brief- Die Kollektion des zoologisch-mineralogischen Vereines in Regensburg erhielt laut dessen Korrespondenzblatt (1847) Vogel. der uns an seiner ür. Die schon oben erwähnten Exemplare des Museums von Mainz aus Griechenland kannte auch Schlegel („Kritische Übersicht". im Großherzoglichen Museum ()ldenburg. p. und auch den vielen fremden Ornithologen. personatus habe ich soeben aus Athen in den Händen. v. Griechenland. 46).). av. brütend bei Athen gefunden und also unter die europäischen Vögel eingereiht habe. 159). 72). einen solchen Würger zu erbeuten. 228). gebührt das Verdienst des Nachweises für Griechenland durch In „Stiftungsfest" diesem Sinne erwähnt auch etc. zu Görlitz 1844. erste war. cf liche Mitteilung) laut brieflicher Mitteilung Dr. Heldreich (selten in Griechenland!) und Alfr. Gesellsch.. Das meiste davon gelangte nach dem Deutschen Reiche und es sind mir folgende Belegstücke von gestopften Vögeln. Strimmeneas. Lindermayer. Nest und Eier als Geschenk von Dr. Natürlich ist hierbei in erster Linie h<äufig Dr. Würger. daß er aber übrigens als erster als L. der Umgebung viele der Hauptstadt. nubicus bei. Und wenn wo des Landes. S. Europ. ab^ in wo er ja müßte der Maskenwürger aus der Liste der Vögel Griechenlands und damit auch aus jener von Europa gestrichen werden. Nestern und Eiern bekannt geworden: Das erste Stück erhielt Herr Hartlaub mit einer unmittelbar aus Griechenland einlangenden Vogelsendung für das Museum in Bremen (Rev. Bd. daß zwar Bruch in Chr. Würgers Krüper sammelte hunderte Eier alle Umgebung von Smyrua genau kennen zu der in namentlich den Sechzigerjahren und auch später noch in vom Rotkopfwürger in Eigentümlichkeiten lernen. S. d. Vergeblich bemühten sich jahreMerlin und besonders sein Famulus St. um Lantus nubicus bei Athen neuerdings festzustellen. im Museum daselbst schon längere Zeit befanden. erfolgen ist. ist es nicht besser ergangen. so zu nennen. Vögel. der noch obendrein Gelegenheit hatte. Lindermayer und (1856. S. sehbarer Zeit wieder eine neuerhche Ansiedlung etwa von Kleinasien ans. Liudermayer fügt die Lindermayer ihn Bemerkung betont „Ornith. Ebenso blieben Lindermayer und Graf von der Mühle auch die einzigen Quellen zur Beschatfung von Material dieses Würgers aus Griechenland für die Museen usw.261 ni. Im Museum auf der Veste Coburg befindet sich Fischers ein Stück mit der Aufschrift: Griechenland. der die sich Europäer erkannte. nicht angenommen werden er bisher könnte. Brehm und Päßler lEierwerk). Fritsch. daß er noch irgend der Beobachtung entgangen einen Winkel bewohnt. Baedeker. gesammelt von Dr. Gleich hier sei bemerkt. Brehm („Tierleben"). Krüper dieses dürfte. L. Gerbe. 50) nochmals Exemplare vom Grafen von der Mühle. . der ihn als europäische Art veröffent- der des öfteren (so kleinste eui'opäische B. Ein ad. Gleich nach Lindermayer kam Graf von der Mühle mit einer ausfühi-lichen Beschreibung (1844) und auf Grund der Angaben beider erfolgten die sämtlichen aphoristischen Bemerkungen folgender Autoren über das Vorkommen in Griechenland: Thienemann (Katalog d. naturforsch. 112). sowie ein Ei. seine Lindermayer erste 1845. in Homeyers z. Immer und immer wieder war es ausschließlich er hier ein lang Herr Lanius Senator. europ. daß es an Bemühungen nicht gefehlt hat. aber niemals hatte Paar des Maskenwürgers finden können. S. einschließlich meiner und meiner Begleiter. Degland u. oder daß ist. Briefe". selbst diesen Vogel sei Brehm (Okens nach Belegstücken. IV.

1 cf. ." und. .und Fünfzigerjahren eine ziemlich bedeutende Anzahl von Belegstücken für das Dasein dieser schönen Würgerart in Griechenland an die wissenschaftliche Welt Europas eingeliefert worden Betreffs hielt der Nomenklatur herrschte anfangs im Anfange. Im Sommer 1900 traf ich tatsächlich dort ad. woran der Präparator des Originals in erster Linie Schuld trägt. Juli 18(34 aus der Umgebung der nur ein junges Weibchen vorhanden. welches dieses an die von Jungen des L. Eier und Nester betreffend sei noch außerdem erwähnt. Stadt eingeliefert wurde. leucometopon). Lindermayer 1843 schreibt. Jahresbericht. Europae species." Im Museum zu Athen ist aus Griechenland am 20. Europe. 11. species Graeciae Nr. ein untei-seits angeklebtes Blatt jedoch in der Handschrift Lindermayers die Bezeichnung: „Lanius graecus mihi. 46) enthielt das niederländische Heichsmuseum in Leyden Stücke aus Griechenland. 2. welche meinem sich jetzt in Besitze befinden. der gefächerte Flügel und Schwanz des VogeLs. daß der (Tcsamteindruck im ersten Kleide mehr Besonders licht ist die Unterseite. aber es geht daraus hervor. vorliegenden Korrekturexeraplar seiner ersten Arbeit. Steuerweißlich ist als bei collurio und Senator. als Original Gegenwärtig ist es durch Tausch in den Besitz Museums von Sarajevo übergegangen. 3. welches durchschossen befindet sich als loses Blatt die sehr gelungene Aquarellskizze eines älteren Stückes auf einem Aste sitzend. Exemplar von Lindermayer. Im Museum zu Altenburg befand sich ein ad. Auch das Postament des oben erwähnten Stückes von Altenburg trug die Aufschrift Lanius atticus. welches früher mit Tcmmincks des Handschrift bezeichnet war: „Lanius 2Jersoncdus Tem. bloß an der Der Spiegel ist schon deutlicher sichtbar. S. in dem mir geheftet ist. an der Außenfahne und fast die Hälfte der Innenftxhne. Gröce. da die Färbung des Gefieders trefflich wiedergegeben erscheint. 37". Die Oberseite erinnert am meisten Spitze. Ich konnte genau untersuchen und finde. Laut gütiger Mitteilung Dr.*) später wurden von Lindermayer die Synonyme L. personatus und nuhicus mit Bleistift dazugesetzt. S. daß Lindermayer vier Eier an den naturwissenschaftlichen Verein in Passau sandte (III. „ „ noch drei Stücke an: Lindermayer Graf von der Mühle Graf von der Mühle (mit der Bezeichnung L. nuhicus in Li iid ermay ers erster Arbeit l^i43. 1858). wie er selbst einige Verwirrung. Nov.H7 ist dir NummPi' dfis L. nov. unten) und daß schließlich zwei Eier in die Sammlung Baldamus gelangten. Finsch's ist gegenwärtig noch ein altes Männchen vorhanden. atticus^' welches gedient zu haben scheint. feder weiß. 1. Nach Schlegel („Kritische Übersicht". ') Nr. ist die Abbildung sehr kenntlich. in Bis auf die altmodisch steife Haltung. Die Legende lautet: „Lanius atticus. denn nannte ihn zuerst Lanius atticus. diesen Würger für eine neue Art und Offenbar war von Lindermayer außer der Abbildung von Falco eleonorae auch jene vom Maskenwürger für die „Isis" geplant. Senator. Brehm untersuchte und dem Erstgenannten zur Abbildung seines „L. ferner der nicht kolorierte Kopf nnt geöffnetem Schnabel Farben gehalten. ferner zwei Nester mit sieben und acht Eiern an Thienemann (Beschreibung s. daß in den Vierziger. ist. gesammelt von 1 detto „ „ 1 iuv.262 Ornis baleanica. Diese Aufzählung kann nicht den mindesten Anspruch auf Vollständigeit erheben.

Grieclierxlaud. dieses Vogels dürfte wohl als Beweis gelten. brubru Levaill. sitzt vor der Paarung einsam auf dem höchsten Gipfel der Bäume. daß der Name Lanius graec. *) Eine ganz vorzügliche Bezeichnung! Der Verfasser. was wohl nur eine Vermutung war.us keinen Anklang fand. daß er am Schlüsse sagt: „Auf den Inseln kommt er nicht vor. Obwohl lich auch bereits Liuderiuayer durch anderwärts die Redaktion der „Isis" und wahrscheinworden war. einer Linie Aufgescheucht fliegt oder im Zickzack oder wie andere Vögel. aber nicht in läßt. da sie inzwischen längst überholt sind. ja manche schon Junge haben.263 III. in welchen sparsame. will ich unterlassen. Die Synonymie aller dieser Namen und die Wichtigkeit der Entdeckung Linder- mayers wurde übrigens schon 1843 von Hartlaub und Lafresnay erkannt und vom Herausgeber der „Revue zoologique" 1843. auch durch seinen langen. wie Lanius Senator. 84 nannte ihn wegen des angeblichen kürzeren Schnabels Lanius caudatus. Nur in den ersten Tagen des Mai habe ich ihn auf Heiden gefunden. L. S. als beschaue er sich den neugewählteu Wohnort. enthält 7 8 blaßgraugrüne Eier 6^/2 gelblichem Hauche. anderweitige Angaben hier nochmals zu wiederholen. wie sie mehrere südliche Labiaten haben. der hier ankommt." Dagegen enthält (jraf von der Mühles Zusammenstellung die kurze Bemerkung: „Auf Dorngestrüpp längs dem Phalerus bei Athen. innen mit dünnen Grashalmen und Blütenblättern ausgefüttert. coUurio oder Senator erreicht. Es ist kreisrund. sondern er stürzt sich vom Gipfel den nächsten höchsten einem horizontalen Bogen er auf in des Baumes. von denen er einen melodischen. Die ersten. Brehm 1855 im vollständigen „Vogelfang". bedauert er es doch noch in seiner Schlußzusammensteilung (1859). doch erscheint es vielleicht wünschenswert. Das spitze Elende ohne mit ist Flecken. daß den Namen Teiumincks und aufgeklärt Lichtensteins die Priorität gebühre. zu einer Zeit. ist wenn kleiner als alle übrigen europäischen. p. p. „Er brütet Ende Mai auf Ohvenbäumen oder im dichten Gebüsche des strauchDas Nest besteht aus ungemein zarten." ^A'citers sagt 1859 derselbe Autor ergänzend: „Er ist mit der Rosenamsel der mäßigen. auch auf Olivenbäumeu. aber monotonen Gesang hören Baum. daß er auf Euböa vorkommt. der Kultur nicht unterworfene Olivenbäume standen. ziemlich ausführlichen Beschreibungen wiederzugeben. wo alle übrigen Zugvögel schon lange brüten. 159 und 211 ausführlich mitgeteilt. daß er ein dem Äquator angehöriger sei. den er verläßt. Merkwürdigerweise erwähnt Lindermayer nirgends einen Fundort genauer. das stumpfe mit unregelstelzenartigen-) die Länge des L. anfangs Mai in den breitgestreckten Tälern Griechenlands an. singt sehr anmutig. und deren Stengeln. und zieht Ende August mit seiner Brut wieder von hinnen. erst — — — Flecken und auf diesen deutlich mit grünbraunen besetzt. Er liebt die höchsten Spitzen dieser Bäume. 140 fest. widerruft er damit. wolligen Blättern artigen Granatapfelbaumes.) ') und Chr." Lindermayer berichtet: „D'iesQV seine Gestalt erscheint viel Schwanz Lanius schmächtiger. aus Ägypten habe ich denselben mehrmals erhalten. . in ') Die Synonymie dieses mit nnfjiais stellte dann noch ausdrücklich Selys Longchauips in der „Revue zoolngique" 1844. nur seine Angabe. schwai'zgrünen Das sehr letzte späte Ankommen Zugvogel. Er nistet in dem Gebüsche und Gestrüppe brachliegender Gegenden. von 5 5'/^ Zoll und 6 äußerem Zoll Durchmesser und Zoll 3 tief. Nichtsdestoweniger gab ein Jahr später Graf von der Mühle dem Vogel den Namen Lanhis leucometopon (= L. bach- er Er kommt Ende April.

besonders aber aus samentragenden Stengeln der Dlflotaxis viminea. l'/a ^ol' tief und besteht aus Stengeln von Gnaphalium. 3 Zoll hoch und weit. Kein einziges Nest nimmt die höchste Spitze des Baumes ein. selten findet 2. daß Athen beiden Orten zu der Annahme. von der Größe der Eier sind lehmfsirben. Die beiden mir gehörigen Stücke haben: L. die selbst bis ins DunkelGipfel. mit ölbraunen Tupfen. und Smyrna. Wie alle südlichen Vögel. S. Krüper eine dankenswerte Kritik (Gab. welcher in der Umgebung ist. daß es kleiner ist. 16 „Die Grundfarbe der Mehrzahl mehr liche. 7 Linien und 3 Gran Gewicht. daß man sie leicht von denen anderer Würger unterscheiden kann. besonders aber der sparrigen Crupina crupinastnim. eintrifft. so daß sie mit dem Kötscherstocke berührt werden konnten. 2 Zoll hoch." Mitte August sehr frühzeitig Diese Angaben erfuhren auf Grund eingehender Studien in Kleinasien durch — — Dr. 32). Satureia juliana. zieht auch dieser Würger wieder weg. . zarten Dolden. sie und trockener sind. mattere oder lebhaftere." Thienemann wie folgt an: Die Eiermaße gibt ~ — 7 Lmien 9^/. im Umfange so groß als eines von Lanius excubitor. Sein Aufenthalt sind gerade die üppigen Gegenden. Beide Nester sind so eigentümlich. daß dieselben Pflanzen. grüne übergehen und am stumpfen Ende des Eies einen Kranz bilden. besteht auswendig aus Stengeln der Stachys cretica. 15-6 14-9 mm mm 15 cg Gew. Die innere Auskleidung bilden Stöckchen der Plantago lagopus und gelbbraune Würzelchen. bogenförmigem Fluge fast bis um von auf den Boden herab. in seltenen Phallen etwas gleichmäßig ver- . Der kleine Innennapf ist mit zarten. sondern die 3. Senator. welche sehr spät ankommen und hier brüten. 1. dasselbe unterscheidet sich von dem des L. meisten waren unter der Mitte des Baumes. 1869. Das andere ist noch sparriger und massiger. da aus den Gipfel des Baumes zu erreichen. die ziemlicii locker und sparrig ineinander geflochten sind. grauen Rindenstreifen sauber ausgekleidet. sondern am des L. minor dadurch. 20-8 19-6 Br. oft etwas oder Gelb- recht lebhaft. außerdem nur sehr sparsam. Centaurea cana. bei anderen in bei einigen zieht sie das Bräunliche Die untersten Flecke sind aschgrau oder bräunlichgrau. Thienemann beschreibt die griechischen Nester und Eier des Maskenwürgers in vortrefflicher Weise folgendermaßen: „Das eine der beiden Nester ist 6 Zoll breit. Sein Nest baut er auf die höchste Spitze des Olivenbaumes. in ist grüngelblich. f Orn. Gelangt Dr. daß Lanius nuhicus als Lindermayer Klima hat wie ein milderes Berücksichtigung der Ankunftszeiten anderer zarter Zugvögel an um vier Wochen früher angibt. und daß es nicht in der Mitte des Baumes — Die Zahl der Eier beträgt 6 7. 4. Crupina crupinastrum. nur das Grünliche oder Bläuliche (??). an 7 Zoll breit. Linien Maximum: ^/g 9 Linien Mmimum: . Journ. man auch ein Pärchen an einer sterilen Stelle. viel zarter hängt. dann folgen gelbgrünliche oder olivengrüne. Phagnalon. 3 Zoll weit und l'/a Zoll tief. mit Krüper bei der Tatsache. aus welchen das Nest des minor nächsten gebaut ist.264 Ornis balcanica. meist nur als Kränzchen vor der Basis. Der Abzug dürfte sowie in Smyrna erst im Laufe des September erfolgen.

Die meisten fand ich damals in der Gegend von Braganiotika und Schwierigkeit sieben Stück erbeutete. mit welcher Meisterschaft er in Griechenland den schnarrenden Gesang des großen und kleinen Olbaumspötters wiedergibt. von Lord Lilford hingegen mit Ende April etwas zu spät angegeben. von wo ich ein Stück in der KoU. Lantus rufus Crin. Zante. Mazziari sah." Da diese Würgerart für die Ornis der Balkanhalbinsel im besonderen und für jene von Europa im allgemeinen von entschiedener Wichtigkeit deren Behandlung etwas ausführlicher Lantus Senator L. Die Zeit der Ankunft wird von Drummond eine Kleinigkeit zu früh mit 1. 51) unter die durch- ziehenden Vogelarten der Kykladen rechnet. dicht verzweigt mit gerundeten Zwischenräumen. bewohnt er spärlicher. — Rotköj)flger Würger. . Ein sehr richtiges und voizügliches Kennzeichen. Bekannt als vorzügHcher Nachahmer fremder Vogelstimmen. Krüper vollkommen beipflichte) der häufigste von allen Würgern im Lande ist. daß er gerne die vegetationsreiclieren Inseln aufsucht. ob die Schale von als Wachs wäi"e.. zumal er (worin ich Dr. Im allgemeinen sucht er die ebenen Ergebnis der Wahrnehmungen Seebohms Landesteile auf und es mag hier das klare nur Sommergast und Höher als 600 in gehört weder zu den frühesten noch zu den spätesten Zugvögeln. collurio eingenommen zu werden. trägt der Rotkopfwürger während des Sommers wesentlich zur Belebung der ziemlich eintönigen griechischen Olivenwälder bei. Lord Lilford und Sperling auf allen Jonischen Inseln und besonders auf Korfu den Sommer über als Brutvogel in den Olivenwäldern sehr zahlreich zu finden. *) inwendig gegen das Licht scheinen auf gelbgrünlichem Grunde die Flecke deutlich Ihr Korn ist zart. III. lich erhaben. die Züge schmal. so glaubte ich bei sein zu sollen. der übrigens auch ein Beispiel rührender Gattenliebe nach dem Wegschießen des WeibPlatz finden: „Er ist chens erzählt. Juli 1894 hatten sich uns zahlreiche Alte und Junge gezeigt. Korissia. Mai 1897 gab es in derselben Gegend gleichfalls ziemlich viele und am 25." Hieraus geht an und für sich schon hervor. bevorzugt dieser Würger hier besonders die Gipfel der Johannisbrotbäume. aber sehr besonders. aber ziemdurch. Senator einerseits unter die überwinternden. über dem Meere wird der Vogel viel seltener und in der Nadelholzregion bei 1200 m schien sein Platz von L. aber sehr deutlich entwickelt. April. wurde er wieder sehr häufig. aber ich traf ihn anfangs Mai 1898 sowohl in der Nähe der Kü. Krüper mir der grobe Irrtum Erhards. Am 4.Der Glanz teilt. Nach den Beobachtungen des Letztgenannten. Schwer erklärlich ist sowohl Dr. ist 265 Griecheuland. April 1894. Ebenso wie unsere Singdrossel im Winter. mäßig großen und ver- tieften. Sie wo hatten ich sich mit Santarius nicht ohne auf den Spitzen der höheren Gebüsche niedergelassen und waren damals auffallend scheu. wie der L. mäßig. andererseits (S. Der Verfasser. denn ich beobachtete das Eintreffen auf der Insel am 21. ist es geradezu ein Vergnügen zu hören.ste als in den höheren Lagen daselbst. So ist er nach Drummond. sobald wir jedoch von der Nadelholzregion abwärts stiegen. meist eckigen Poren. ist. Sein Aufenthalt im Gebiete dauert nicht sehr lange und genügt eben zur Aufzucht der Nachkommenschaft.

bei wurden. der richtige Termin.^bb Oniis balcauica. Lindermajer. Nicht minder häufig ist wie gesagt L. wo Krüper 1862 viele Eier bekommen hatte. so daß mit Mitte April. Auch auf Eiern in Skopelos. Mai 1873 fand H. trivialis) von ilim im Schnabel geschleppt und schließlich verzehrt wurde. namentlich nach den Beobachtungen der letzten Jahre getroffen sein dürfte. auf der Düne von Agulinitsa gelegene. begegnete ich aber entschieden bei Kalamata der Maina. So gab es im Jahre 1897 bei Kephissa. Er nistete dazumal in Attika so massenhaft. daß es dem Genannten gelang. ja sogar noch am die Zeit des beobachtete ihn 6. in Über Abzuges gibt es. den Abzug mit Mitte August au. nämlich 29. B. schaften des Festlandes. Senator in den ebenen und hügeligen Landkennen. d. trägt aber ein von Krüper Athen gefundenes Ei. wie sich in Brehms „Tierleben" angegeben findet. Mai — 1872 je sieben Eier als erste Gelege mit noch mehr H^iern Avurden keine gefunden. Mai auf den Strophaden anwesend und zu meinem großen Erstaunen hatte ich dort das Schauspiel. Auch Seebohm erwähnt. April erfolge. Als Brutplätze werden außer den Olivenpflanzungen vor allem die Bestände der Seestrandskiefer (Piniis halepensis) von ihm bevorzugt. Mai 1871 und am 11. an einem einzigen Vormittage 20 Nester mit Eiern zu finden. April erst einen einzigen und selbst am 26. der seine Angaben der ersten Bearbeitung später verbesserte. wie gesagt. Meistens jedoch fällt dieselbe später. (S. in Krüper erhielt am 10. in Messeuien (Ebene von Cujes und Sapienca. In großer Zalil war er am 14. Seebohm bei Delphi ebenfalls ein SechserDas allerfrüheste Datum. Douglass von Santorin auf und als außerordentlich häufigen Brutvogel lernte ich ihn für Skopelos und Naxos. Den der und weitaus meisten Brutpaaren auf Mühle Peloponnes. ?nino>' vertauschte. obwohl dieser Strauch auf dem Peloponnes bisher nur im Olouos. April 1867. daß die Ankunft schon um den 1. während eine Reihe anderer dort noch im Juni angetroffen früher. Ich entnahm einem Neste bei Kephissia am 13. Er sowie Krüper behaupten. wo viele brüten. keine genaueren Angaben. wo gelegen?) und Graf von sc. . daß gerade dort Hecken von Prunus spi)wsa als Aulentlialtsort angegeben werden. April und am jedoch bei den Überschriften nimmt seine letzten das erste wirkliche Paar. Bei Patras sah Baron Schilling im Jahre 1899 den ersten am 17. großer Anzahl Naxos und in bei Lala in Elis wurden mir Nester mit frischen der letzten Maiwoche sowie noch spät im Juni zugetragen. wie ein ermatteter Baumpieper (Anth. nämlich gelege. am 13. bei Tripolitsa ') feststellten. Auf den Inseln des Agäischen Meeres führen ihn Lindermayer als Bewohner von Euböa. in November 1871 Die Brutzeit erlegte er einen fällt jungen Vogel. Mai 1894 sechs frische Eier und noch am 5. Namentlich in den Ölwäldern um Tragäa und Chalki gab es Mitte Juni viele eben flügge Junge. daß er nur von dem Ivappenammer noch mehr Nester sammeln konnte als vom Rotkopfwürger. dem Mor. April waren erst wenige zu sehen. so jener an der attischen Küste gegenüber von Salamis und namentlich der große. 113 und 114) diesen Würger mit i. in Attika am 3. so z. Ankunft daselbst mit Mitte April. den Mai. wo ihn zuerst die Exped. ') Aufialleiul ist dabei mir. Krüper Attika im September sowohl wie im Oktober.und Malevogebirge ge- funden wurde. April 1889.

Die Mehrzahl der Nester wird stets auf Ohvenbäumen ana'elecrt. doch erhielt Thieneraann eines. Näheres ist der folgenden Übersicht zu entnehmen. Bei kleinen Stücken. (vielleicht auch affinis Hausk. L.) und Phagnalon graecum Boiss. 16-7 24-6 24-2 24 23-3 23-2 22 7 22-2 21-4 20^ . Wie dieser richtig bemerkt. 267 Griechenland.m. wie ich solche Nur gehören etwas weniger Gelege der in in der Grie- Dorndrehers roten als der grünen Farbengruppe an. mann et am ausflihrliclisten Meiner Meinung nach steht deren Tönung gerade beschrieben worden. welches in einem Granatapfelbusch eingebaut war. Das von Lindermayer angeführte Nestmateriaie ö/iap/iaiiitm dioicum findet sich Näher der Wahrheit kommt schon Thienemann mit Filago arvensis und Gnaphalium angustifolium. mitgebrachten Nester besteht aus Filago spathulata Presl. jedoch stets kleiner. var. ist nicht möglich. minor. wohl von Thiene- Mitte zwischen L. minor. zu deren Zusammenstellung 30 Stück aus ebcnsovielen Gelegen dienten: Insel Skopelos 25-3 Br. ist das Nest in allem ähnlich dem von L. und chenland öfters die Unterscheidung von Eiern des gewöhnlichen erhielt. Griechische Eier sind schon wiederholt. Das Hauptmateriale der von mir an Ort und Stelle gar nicht vor. collurio manchmal gar der Heldr.

April 21. daselbst. Mai Die mir vorliegenden fünf einzelnen Eier von dort zeigen die bekannten Farbenabänderungen wie in Mitteleuropa. Juni 1894 Lanius collnrio Scliwanzlänge 98 „ 96 „ „ „ „ 84 86 83 „ „ „ Rotriiekiger Würisier. daß die öfters auftretenden regelwidrig kleinen Eier von L. Euböa. coUurio nach Lindermayers Beobachtungen Mitte Ende April sah ihn Krüper an seinen Brutstellen in den Gebirgslagen des Parnaß und Veluchi. Chalki $ 16. ungewohnt des heißen Mediterranklimas iu Griechenland. Daß er aber auf dem Herbstzuge bezeichnet ihn als sehr häufig für auch die Inseln des Archipels berührt. Lord Lilford glaubt an das Brüten müßte dies erst zuverlässig erwiesen werden. Melanes cf Itea cf 12. nur sei erwähnt. doch Linder- des Frühjahrszuges.. April Kapellis in Elis Kephissia bei Athen Korfu n d' 21. daß und verweilt Polatzek hat ihn hier erlegt. Bezüglich der Inseln wissen wir zunächst durch gegen den 15.. am 16. coUurio gehalten werden können. Juli 1894 14. — 81 ?nm „ 8D 87 j? 97 „ 87 97 „ 81 102 „ Naxos. Im erstgenannten Gebirge fand ihn Hauptmann Roth recht häufig im Juli 1898 bei Agoriani. doch glaube ich. • Juni 1894 Vrachorisee in Akarnanien g 30. ist er selten Drumniond. Strimmeneas 1894 auf Skyros erbeutetes und eingesendetes junges Männchen. und In solchen seiner es gelang 12.. wobei wohl eine Verwechslung mit L. April Doch ankommt. April 1897 . nisse. Im übrigen Gebiete ist er dagegen nur Zugvogel. von wo Graf von der Mühle Junge bekam. L.. am 26. stellte einmal Krüper den einzigen Buschwerk der Ebene fest. denn Santai'ius erlegte am 18. zeigt ein von St. Auf Kythera vermerkte mayer Jameson während ihn Korfu Hauptmann er auf nicht.268 Ornis balcanica. 102 mm 101 „ „ 86 84 „ 101 99 „ 82 „ 98 "" 97 „ 89 „ April 1894 » n . weshalb es sich nicht lohnt. cT 13. Naxos. Zum mögen Schlüsse Maße der zur Hand einige befindliehen Exemplare hier Platz linden: Flügellänge Kephissia Korfu Wald d' cT 1897 1894 26. April 1894 Kephissia bei Athen 9 26. Es ist jedenfalls ein schönes Beispiel von Anpassung an die natürlichen Verhältdaß dieser Würger. Senator sehr leicht für In der Umgebung von Kryoneri normale des Akarnanien L. April an und Lagen brütet also der Dorndreher und Eier im Parnaß habhaft zu werden. Mai Fall des Hrütens im öfters in . selben hier einzugehen. des näheren auf die1866. und Fiedler gibt ihn als den gewöhnlichsten Vogel Syras an. August Auf dem Festlande kommt i. und 18. Juli 1894 in der Gegend von Stromvi an der Nordseite der Kiona sowie in gleicher Höhenlage am Korax (Vardusia) in den Nadelholzbüschcn beobachten konnte. I) cf Mai 1898 Mai 1894 26. Krüper Juni 1865 und mehrmals. die Mittellagen der hohen Gebirge sich zum Sommeraufenthalte erwählt. daß das in Thessalien oder vielleicht sogar regelmäßig vorkommt. Senator auzunehmen ist. während ich mehrere am 17. so am 11.

Lindermayer und beobachtete den Zwergfliegenfänger sehr selten (auch auf Euboa) erlegte ihn einmal Dr. Krüpers in Begleitung Herrn Seh raders September 1860 zwei Stücke. Mai 1898. Gleichviel ob auf dem Festlande oder den Inseln. wohnt. 1864. und zwar nach mündlicher Mitteilung in der mittleren Lage des westlichen Gebirgshanges. Griechenland. während Graf von der Mühle nur ein einzelnes am Zuge befindliches Männchen bei Koron beobachtete. also zur Brutzeit. 1894 bei Velestino ein geläude des Karlasees. Brehm. Abgesehen von einigen anscheinend ziemlich willkürlichen Angaben. z. MuscicajHi grisola L. (Elis) ließen sich Viel häutiger scheint er mayer während des Herbstzuges Mitte September vor sich geht. Gegenden wie seines längeren oder kürzeren Aufenthaltes: er blieb selbst in den meisten den geübten Be- obachtern und Sammlern unbemerkt. in den Frucht- Ebene oder im Nadelwald der Gebirge. Die Häutigkeit dieses Pliegenfängers im Gesamtgebiete von Griechenland während Sommers und Herbstes scheint mir bisher nicht genügend hervorgehoben worden zu sein. wofür auch drei vorliegende junge Männchen. parva Griechenland be- bei im April im Olivenwalde bei Athen. 16. der die Verbreitung von hier augefangen nach Norden annahm. XXXI. Selbstverständlich vermehrt sich die Zahl noch ganz bedeu- tend zur Zeit des Zuges im Frühling und Herbst. bezeichnet Krüper. erfahren. einige blicken. im Taygetos wurden am 25.269 HI. Heldreich und Seebohm wiederholen. Umgebung von Athen zahlreich vorhanden. welche sich dadurch. Der graue Fliegenfänger ist nämlich einer derjenigen Vögel. \) ist B. der in Erfahrung brachte (von wem?). 1856 der vorhandenen Literatur nur sehr wenig zu entnehmen. Vom altes Männchen und ein ebensolches sah ich tags zuvor am Ufer- Peloponnes liegen mir ein Weibchen aus der Gegend von Tripolitsa und eines oberhalb von Anavryti vor. vol. September 1894. Leonis am 28." Leop. „Einige Vogelarten. Thienemann. oder L. in der 3Iuscicaj)a Den parva Beeilst. erlegt von Chr. häutigsten begegnet. Beim Anstieg zum Bergjoche Warwara be- vom Taygetos merkte ich hie und da einen Dorndreher und auch am Rande der Hochebene von Lala am 25. daß AI. Von diesen befindet sich ein Männchen gewöhnlicher Färbung noch jetzt im Museum der Universität zu Athen. AI. Acad. kleinen Vogel traf in Griechenland dasselbe Schicksal. aber immerhin brüten sehr viele wohl in allen ') Teilen des Gebietes. von den Verwandten unterscheiden. daß ihre Männchen ein tragen. Gelegentlich des längeren Aufenthaltes sen. zu sprechen scheinen. doch ist das bei dieser Art wohl überall der Fall. daß man dieses gärten der Vögelchen vor sich hat. Die Färbung der griechischen Vertreter ist durchaus nicht ganz gleichmäßig. dessen Ansicht parva für das Gebiet als Durchzugsvogel. welchen man in Griechenland mit Ausnahme der Winterszeit an den verschiedensten Orten und am des Frühlings. der nach Linder- wie wir durch Wright ist er. — Zwergfliesenfänger. dem Weibchen S. ähnliches Kleid . — (xi'auer Fliegenfänger. wie Ch. am Herbstzuge erlegt. überall wird man durch den bekannten Flügelaufschlag nach dem Fußfassen aufmerksam gemacht. v. Zu dieser Zeit aufzutreten.

denn noch am 1894 beobachtete ich Flüge von offenbar soeben Angekommenen nahe der nicht 19. Mit Bezug auf das griechische Festland gab es bisher nur wenige und zum Teile daß er von hier angefangen nach Norden verbreitet sei (Thienemann 1854). wurde. grisola. Als Erster beobachtete den grauen Fliegenfänger Sonnini auf den Inseln des Archipels während des Herbstzuges gegen Mitte August. v. Auf der Sporadeninsel Skopelos geschrieben!). Juni 1894 vielfach beobachtete. was bei der Baumarmut dieser Insel gar nicht zu verwundern ist. daß nur wenige in den höchsten Regionen der Gebirge brütend zurückbleiben. bis 17. zum als auch namentlich Gipfel sowie bis hoch auf der Vrachiona in und war auf diesen Bergen oft die einzige sichtbare Vogelart. in der ersten Woche des April ankommt und auch brütet. Überhaupt muß sich der Zug über eine ziemlich lange Periode hinaus forterstrecken. wenn Graf von der er brütet. bis von Zante (auch auf der kleinen Insel Peluso!). B. Vom Herbstzuge 1894 erhielt ich ein Stück von der Insel Skyros. 406). beobachtete ich einen teilweisen Albino. Jedenfalls ist die Zeit der Ankunft und des Abzuges noch nicht genau ermittelt. Erhard führte ihn gar nicht an. Aber alljährlich scheint der Vogel schon so früh einzuti-effen. ebenso die linke hintere und Federchen der rechten Schcitelhälfte und endlieh die ersten vier Schwungfedern Die übrige Färbung ist vollkomdes rechten und die ersten drei des linken Flügels. und o. Am am Menge herum Skopos (7. Orn. f. September bis 2. Hier wie die weiteren Beobachtungen zeigen werden. Braganiotika. Knotek am 3. aber und Eubüa angibt. während mir die dortige Straßenjugend acht Gelege zutrug. Mai 1897 im Inneren der Insel und bei Mai verweilte vor Korfu sogar ein grauer Fliegenfänger längere Zeit an Bord des Lloyddampfers „Vorwärts". Unter den täglich dort verendet aufgefundenen Vögeln machten die grauen Fliegenfänger stets den weitaus größten Teil aus und viele wurden die Beute stärkerer Vögel. begritfen. Juni l<SSt4 den Vogel beobachtete) als Brutvogel feststellte. Held reich gibt nur Wiederholungen) usw. war also sicherlich noch auf dem Zuge Hauptstadt Korfu. April am 2. Leonis sammelte für unser Museum Athen noch vom 25. allgemeine Angaben über M. welcher sodann von St. Oktober 1894 zehn solcher sich oft bedeutend. so im Parnaß und Veluchi (Krüper. welchen hier Prof. was Krü]jer. 18(j3. Drum- Bezüglich der westgriechischen Inseln stimmen die drei englischen Forscher mond. 12. Journ. grisola auf Korfu im Sommer sehr häutig ist. woselbst auch ich am 16. 4U4 u. Arkadien ist dieser Fliegenfänger ein häufiger Brutvogel. Mai 1898 auf beiden Strophadeninseln. und zwar von Ende April bis Mitte September (Lindermayer). Der Abzug verzögert in den Olivengärten So: denn Chr. Sehr häufig fand ich ihn vom 6. die wegen Nahrungsmangel wohl ohne bei unserer Ausnahme den Tod gefunden haben mögen. des Rotkopfwürgers (Laiiius Senator). Die größte Menge auf dem Zuge begriffener grauer Fliegenfänger trafen wir aber vom 14. ja desgleichen am 1. Es blieben dort Abreise noch viele hunderte zurück. daß M. S. einige men regelrecht. Dorf und Olivenwald. wie z. um . richtigstellend besprochen hat (Gab. daß er ein ziemlich häufiger Brutvogel der Gärten und Olivenwälder ist. vielleiclit unrichtig Beschränkung. bloß Platana (wahrscheinlich auf dem Peloponues.270 OiLiis Deshalb wo es eine unhaltbare ist bakanica. Auf Kythera schließlieh beobachtete ihn Jameson nur auf dem Frühjahrszuge. Mai 1898 er trieb in allen Teilen sich sowohl in Skopos. Strimmeneas Mai) erlegt Bei diesem Vogel (ö') ist die Kehle reinweiß. Lord Lilford und Sperling darin überein. der ihn für Naxos (Ti'agäa. Mühle als Orte. und zwar bis den schönen Gärten der Hauptstadt.

wie dies Maß und Gewicht L. Fiedler fand sie 271 Griechenland. und bildet manches Leckermaul gleichen Orte nicht Der Vogel nascht im Herbste gerne an den Feigen. oflenbar am Brutplatze. um so fett zu befriedigen. von welchen mir außer den oben erwähnten von Skopelos auch zwei Gelege aus dem Parnaß (3. April 1897. Mai 1898) und in den Schwarzkiefernbeständen des Taygetos in der Nähe des Joches Warwara (1<). Exemplare beobachtet und erlegt: im Olivenwalde zwischen Itea und Chryssö (12. im Eichenwalde Kapellis bei Lala (27.3 n-l «m .sgeprägte Fleckung ausgeim Süden ja auch bei vielen anderen Arten vorzukommen pflegt. Schließlich wurden. Einige Zugsdaten entnehme ich noch meinen Tagebüchern: Mehrfach ziehende bei am 26. vorliegen. Von dieser Örtlichkeit Museum zu Athen. Juni 1898). von Dr. zeichnet.8 17. zu dieser Zeit am mehr iiäutig. Krüper erhalten. wird dadurch äußerst deshalb leider den Gegenstand vielfacher Nachstellungen. April 1894. Fliegenfänger. und 20. Juli 1894).III. ist befindet sich auch ein Paar Herbstvögel im ein Teil durch lebhaft blaugrüne Grundfarbe und sehr au. Juni 1888).-j 17. 14-7 19-81) von 10 Eiern aus ebensovielen Gelegen: 19-7 19-5 191 19 i^. dann bei Doljana und Merkowuni (Arkadien) Galata (Akarnanien) am 18. 19-9 Br. Unter den Eiern.

Blasius^) und benenne den Vogel lieber trinär. tleiUscli. 278. Bd. dabei drei ziemlich ausgefärbte Männchen und drei men durchwegs von den vorstehend angegebenen Abweichungen im Gefieder usw. . R. Die Unterschiede zwischen den kaukasischen und den zwei griechischen Vögeln bestehen darin. Monatsschr. S. weil E. im Laufe der Jahre ausgiebigeres Material dieser interessanten Formen zu erlangen. Deshalb wäre auch die Bezeichnung „bevölkert Griechenland" in Brehms „Tierleben" richtigzustellen und die Angabe Nau- manns nur auf den Zug im Frühling zu beziehen. Museum der Universität in Athen besitzt ein Weibchen. Die Grüßenverhältnisse vermag ich nicht zu vergleichen. daß die letzteren viel weniger Weiß an den Steuerfederu haben und daß bei diesen das „Halbhalsband" viel schmäler erscheint.. Mai 1898. in der Athen. der in Griechenland merkwürdigerweise bisher ausschließlich auf dem Frühjahrsdurchzuge beobachtet worden ist. welches Dr. Mai. U100. Museieapa alte Weibchen. atricapilla und coUaris längst nach Norden weiter gezogen waren. später aber nicht mehr und Lord Lilford beobachtete ihn im Mai 1857 bei Peleka. schon auf dem Herbstzuge begriffen. 185 (und Abbildung von cf und 5) auf Grund von sechs kaukasischen Vögeln beschrieb. Etwas genauer sind wir über Korfu unterrichtet: Drummond sah diesen Fliegenhäufig von Anfang April bis 15. April 1896 Beide sind St. daß er auf der Insel auch während des Sommers fänger hier häufi. XXV. Scliutze d. Umgebung von alte und der zweite bei der am 26. z. Hoffentlich wird es gelingen. S.. D. F. Ein Vogel. so wissen Lindermayer und Graf von häufig an wenigen der Mühle Tagen zu Anfang April nur zu sagen. Ver. v. Krüper August 1860 im Taygetos. v. Nur bei Sperling findet sich die zweifellos unrichtige Bemerkung. da die zwei Griechenland gefundenen Stücke nicht genau mit der kaukasischen Type übereinzu- stimmen scheinen. atricapiUn und welche E. collaris. Durchstreifung des Waldes Kapellis (Pholoe) nördlich von <_)lympia Muscicapa collaris Beeilst. Homeyer bekanntlich in Madaräsz' Zeitschrift für die ge- 1885. daß jenes Paar auch in den dortigen Eichen gebrütet hat. erlegte. wahrscheinlich bei Kephissia. Die Exemplare des Museums in Sarajevo bilden eine Reihe von zehn Stücken. Diese Vögel stamund weisen keinerlei Ortlichkeiten auf.h'nithologie. daß er mehr oder minder erscheine. Beifall. atrica^yilla ftemitorqimUi (Houieyer) — Halbhalsbiiiulflicgeiifänger.212 Ornis balcanica. Bei sehr vielen Ornithologen fand diese Zwischenform zwischen M. — Halsbaiulfliegenfäiiger.is am 18. Vogelw. ä.g sei. Bd. ') Ornith. Ich folge jedoch bei der Namengebung samte <. Homeyer in seiner Neubeschreibung keinerlei Maße angibt. F. Dort wurde auch auf einen Augenblick das Weibchen bemerkt und in Anbetracht der vorgerückten Jahreszeit ist es zweifellos. dem Vorschlage von in II. Die Nachrichten der früheren Ornitholoe-en sind ziemlich unbestimmt. und zwar der erste Vogel am y. während sowohl M. logischen Sammler Männchen und wurden von dem eifrigen ornithoStrimnieneas erlegt. IIuscicaiMi albicollis Teui.

. auch wurde ein Paar gesammelt. Halsband mit folgender Anschrift befestigte: Schwalbe. Von einem nichts bekannt und nur Lindermayer vermutet in seiner ersten Arbeit als ]]rutvogel Gebiete Überwintern Hii-undo urbica (L.. . Das spilteste mir diesbezüglich bekannt gewordene Datum ist der 22. Die nette Anekdote in der Naturgeschichte von Prevost et Lemaire (s. Mai 1895. Sie lautet: „iVIan erzählt sich. März . „ Krüper „ „ . — Stadtschwalbe. März .III. doch ist aus obigem ersichtlich. . 24.Nach Athen. üliei- die Ankunftszeit im Früh- hierüber lauten: 1859: 26. 13.. zum Teile nach gegenwärtig nicht mehr vorhandenen Exem- Gelegentlich meines Besuches auf plaren des Museums in Athen. . daß BI. selbst unweit der die aber in Bucht von KaÜkiopnlo eine An- entschiedener Minderzahl waren. .. Mai 1898 bei Vasilikos und am Fuße des Skopos mehrere zur Beobachtung. . April. „ . „Ibis" 1864. daß auch noch im Mai viele Paare nordwärts durchwandern. ist daß dies manchmal vorkommen könnte. . Chelidon urbica Sowohl ganzen L. 120) dürfte wohl kaum in dieser Hinsicht Berücksichtigung verdienen. 1860: 22. eben Mühe ein Paar erlegen. doch war überall M. grisola viel häufiger.. April 1894 konnte ich zusammen mit M. Von Ankunftstagen.v. Zante gelangten am 7. anlangend atricapilla. Strimmeneas in den ersten Tagen des Mai! Es geht daraus hervor. collaris nur selten schon Ende März und regelmäßig in der ersten Hälfte April erscheint. Heldreich „ „ Dr. sind folgende festgehalten worden: Th. Heldreich dauert der Zug in Attika bis 20. als auch während des Durchzuges ist die Stadtschwalbe im wohlbekannt und von der Bevölkerung gerne gesehen. Schuster an einer Stadtschwalbe ein . daß ein Baseler 1843. 1903: der Hauptzug bei Athen nach 8. Ornis balcaoica III. „ 18 . der und Ostküste und zweimal mehrmals beobachtet Peloponnes und bei geschossen 1 18. an welchem Tage St. 1899: Patras. Für Kythera gibt diese Art Jameson ebenfalls im Frühling an. O. die du so schön bist... April des Doljfana Baron Schilling . April 16. Reiser 18G1: . . daß diese Art auf dem Durchzuge viel häutiger ist als M. 1897: .. Nach v. Am zahl 19.. p.. du darnach'?'" Interesse sind zunächst die Beobachtungen Die genauen Mitteilungen Krüpers Akarnanien Parnaß Eeiser. dann und an Kiveri bei erlegt 13. atricapilla. . Warum fragst Von jahre. sage mir. ebenso Lindermayer für Eubüa. beobachtet bei Kephissia. St. Krüper betont nach seinen Erfahrungen in Attika. Strimmeneas ein mir vorliegendes altes Männchen bei Lamia in Tiiessalien erbeutete. April. „ 1873: „ 15. 1867: „ 2. zum Anton. Krüper für Naxos (Frühjahr 1862) und Douglass für Santorin (erste AVoche Mai 1892 ein Paar geschossen).. 1859: Attika. 1860: 28. Audi Dr. wohin ziehst du im Winter?' Im folgenden Frühling erhielt er durch dieselbe Schwalbe die Antwort: . . . und ohne feststellen viel ^lo Griecheiilaüd.). .

nächst vom Grafen von der teils an steilen Felsen sich ansiedelt. Stadt über dieses der Paar Aus dem Obigen ergibt sich ein deutlicher Widerspruch der klaren Angaben Krüpers mit dessen angeblich mündlichen Erzählung.. „ 1873: 11.. an den Ankunftsdaten seiner ersten März. Der Durchzug hält Auf Korfu folgen lange da ich an. An diesem Tage gab es bei Vasilikos und am 12. Attika . April 1894 ihrer eine begriffen antraf. . die Nester sind an den Wänden und Decken des Felsens angeklebt. 1860. namentlich Santorins (Douglass) und Euböas (Lindermayer). die tags darauf sämtlich ver- schwunden waren. 282): „Die Stadtschwalben haben Griechenland die Gewohnheit. März . die Felsen und nicht die Städte zu bewohnen. wo keine Schwalbe wegen gänzlichen Futtermangels sich lange aufhalten kann. Auf den östlichen Inseln gehört die Stadtschwalbe zu den Brutvögeln der Kykladen (Erhard). bei welchem die Stadtschwalben einen wesentlichen Bestandteil ausmachten. z. Journ. In an einem Vorberge vom Zygosgebirge. rustica an. Den Beobachtungen Lord Lilfords und Sperlings zufolge verleben dort viele den Sommer. Klissura nistet mit dieser Schwalbe ') Von lleri'u llaiiiitmaun llot. .. aber dann von Krüper ihre volle Bestätigung fand. . und 24. Krüper in schreibt (Gab. Nieder. März wieder beobachtet. Das Nisten der Stadtschwalben an den Häusern der Griechen erfuhr ich erst im Herbste 1858 durch Herrn Dr. Patras . 1865: 22. daß diese Schwalbe in Griechenland teils an menschlichen Wohnstätten. ganz unbekannt. in der Menge auf dem Zuge am Nachmittage Hauptstadt des 16. Eine andere große Kolonie findet sich ^/^ Stunden von Aetolikon. Auch Lindermayer hätte Arbeit. festzuhalten. . die zu- Mühle bezweifelt wurde. getan. Parnaß . . Mai auf dem immer wieder neue ziehende Schwärme. Es war schon Gloger bekannt. 18G6: 22. eine dritte in der Klissura. die ich besuchte. nämlich zwischen 10. „ 1899: 18. in um Akarnanien wenigstens ist das Vorkommen den Städten. B. f..Tiili ISil.S ebenfalls beobachtet. dort trifft man nur dort ihr Brutgeschäft zu verrichten. fand Mitte Mai der oft berührte Massentod statt. bei Arachova. . Am Parnaß gibt es auch mehrere Kolonien.M Hier sowie in der „Eine Brutkolonie ist zusammen die Felsenschwalbe in einzelnen Paaren. Ja auf den Strophaden. Mai 1898 zogen an den steilen lanzählige umher. 1 Schwalbe sogleich zum alten Nest und auch am 22. zirka 1 Stunde von Missolonghi. S. Orn. aber trotzdem schwebten ihrer noch eine schwere Menge kleinen Peluso täglich in den Lüften. „ 2 Stücke Baron Schilling: 1 Scliwarm angekommen.li im . „ 1867: 10. eine Tatsache. soll die Ankunft nach Drummond gar erst gegen Anfting April erund es bleiben nur wenige dort. 1898 dauerte der Zug noch Erdrissen des Kastellberges von länger: viel Zante Am G.. . als diesen richtigen Zeitpunkt auf die ersten Märztage zu verlegen.^•4 Ornis balcanica. .. welche Seobohm (1883) veröfl'entliehte und wonach die Stadtschwalbe regelmäßig während der ersten Woche des März in Griechenland ankäme. um zu brüten. . dieser Schwalbe H. . und besser 15. der einzelne solcher Nester in Patras gesehen hatte.

urhica die häufigste Schwalbe ist. Älai in Nähe der Hauptstadt viele iimherstrichen. welcher am 17. wo er sie noch Ende Mai mit dem Nestbau beschäftigt sah. Nach Krüper beginnt Brutzeit in den Städten und Dörfern der Ebenen den Gebirgen. wo Ende April hunderte Paare gerade mit der Wahl der Nistplätze beschäftigt waren (erwähnt 1860 von Simpson) und endlich in der Langhadaschlucht. ist sehr unbestimmt und gerade dort wurde die Schwalbe seither nicht wiedergesehen. Journ. auch hier in Dort. die Kotklümpchen mit dem Schnabel Doch sah ich jedenfalls die grüßten Siedlungen in der kleinen Klissura (entdeckt von Krüper am 2H. zum Paniaßdorfe Arachova kam. Diese Neuigkeit wurde zuerst durch E. Hirundo rufula Tcm. Griechenlands daß der Zahl nach Cli. mit diesem Vogel auf das eingehendste und ihm verdanken wir die wichtigsten AufZwar haben auch Dr. Im eigentlichen Hochgebirge des Landes begegnete ich ihr nur im gewaltigen Stock der Kiona (2500 m). 8. 174). 116) den Fachkreisen mitgeteilt. doch folgen noch im Oktober Nachzügler nach. allein ihre Jlitteilungen decken sich vollständig mit jenen in 18* . F. Mai 1858). dagegen wirbelten beim Abstieg tiefer unten an der Grenze der Nadelholzregion hunderte bienenschwarmartig zwischen den Wipfeln der Apollotannen durcheinander. Bezüglich des Wegzuges im Herbste äußert sich Graf von der Mühle. Nieder (Regensb. In den höchsten Lagen nächster aufgelesen hatten. später durch Herrn Päßler selbst (ebenda 1857. 1859. was in seiner letzten Arbeit H. Als gewöhnliche Legezeit bezeichnet er Ende April. Auf dem Peloponnes bemerkte ich außerdem nur einige Paare. für unser Gebiet äußerst charakteristi- unbestritten Drummond. 31). Am 8. in Agoriani und in als ich 275 Griedienlaiul. April Kcphissia bei Athen eine ganze Kolonie angesiedelt fand und 1894 an einem am 11. Der Entdecker schen Schwalbe dieser ausgezeichneten auf griechischem Boden — und ist Rotöl scliwalbe. Lindermayer vermerkte den Abzug vom August bis Mitte September. in der großen Klissura. Simpson („Ibis" 1860) und Seebohm (in Dressers Birds of Europe) ebenso anziehender als trefflicher Art die Ergebnisse ihrer Beobachtungen in Griechenland zu Papier gebracht.III. S. Dr. Es dürfte wohl richtig sein. dies einfach unberücksichtigt zu lassen. 1854. Orn. daß //. April 1842 auf der Insel Fano bei Korfu ein Stück von dem einzigen anwesenden Paare erlegte. rufula gelegentlich den Archipel besucht. Krüper endlich stellte das Verschwinden sowohl im September als im )kto- mehrere Wochen früher die als in ( ber fest. Krüper beschäftigte sich gerade Dasjenige. Temmincks frühere Bemerkung. anderen Dürfern fand ich die Nester. Boissonneauti anführt. Korr. scheint. gegen Sparta zu. S. nachher Athen habe ich einzelne Niststellen gesehen. rufula sowie bei daß es mir am besten erist derartig verworren und unklar. daß ich am 26. Ich selbst sah dieselbe erst 1859. Lindei-mayer bei //. Juli 1853 hatte Schradcr das erste authentische Nest bei Missolonghi aufgefunden und 1854 14 richtige Eier eingesendet. v. April 1836 eine ganze Anzahl über einem kleinen Sumpfe nächst Patras beobachtete und am 14. f. Homeyer (Gab. Juli 1894 nur wenige. die sich in den Festungsruinen von Modon angesiedelt hatten." Zu Hause in letzterer Bemerkung hätte ich beizufügen. daß sie die erste unter den abziehenden Schwalbenarten sei. gab es dort am 15.-Blatt schlüsse über die Kötelschwalbe.

Mariolates. oft so tief im Innern. nur die Nester in der Gegend der Stadt Aetolikon sind aus schwarzer Erde gebaut. der eine endigte so hart in der Ecke des Vorsprunges. Der Nestnapf ist Die Form sie das Nest anklebt. wo solche Höhlen fehlen. rufula. Als Nistort dienen größere oder kleinere Höhlen. Olme Zweifel findet sich //. riicksichtlich Orn. S. ferner nördlicher beim Hafenplatz Astakos. in der Regel ist er gebogen. daß die Schwalben sich nur gerade haben hineindrängen können. die jetzt von der //. daß ich zu denselben förmlich kriechen mußte — — — — oder eine vorstehende Steinplatte. den Eingang traf ich von 1 7 Zoll Länge. Die Schwalbennester befinden sich stets an der Decke dieser Höhlen. Ende September traf ich sie noch oftmals am Parnaß. bis jetzt fand ich noch nicht zwei. weil aueli Oh. 1859 sah ich die erste rustica am 20. März. Krüpers. 1859.276 Ornis balcauica. rufida in 439 und nament gelangt er zu folgenden Ergebnissen: „Als bestimmten Aufenthaltsort in Griechenland kann ich angeben Akarnanien. Haus-. . In Gegenden. Deshalb beschränke ich mich auf diesen und beginne mit seinen Worten. tungsstelle. dann dem Wege über sura. rufula bewohnt werden. einige Male in Gesellschaft von H. von denen nur das eine bewohnt wurde. unter die Haus von oben gedeckt sein. rustica und urbica. 271 ff. gewöhnlich eine Spanne einer mittelgroßen Hand lang und breit.(Euenos-) Fluß. f. In einigen Höhlen fand ich jedoch zwei unversehrte Nester. Der Abzug ist wahrscheinlich im Oktober. wie alle Schwalben. lieh 1860. haben größtenteils früher den Käubern als Wohnort gedient. eine Stunde von Missolonghi am großen Bache. m-him und nanicntlich Gl. von der äußersten Spitze des Varassovogebirges (Patras gegenüber) an diesem Gebirge entlang bis zum Phidaris. sehr selten ganz gerade. erwählt die Schwalbe einen großen hohlliegenden Stein ich fand die Nester so niedrig angelegt. von dort am Zygosgebirge entlang bis zum Aspro-Potamos (Acheloos). bei Vrachori und vier Stunden von dort auf penisi. rupestris an. gemeinsamen ihres Begleiters. Dadi und rufula noch viel nördlicher in der Türkei. Beide Nester blieben das Jahr hindurch unbenutzt.). Agorian.*) „Die Höhlen. so hatte ich Gelegenheit. voi'. bald darauf den Nestbau. Nachdem Kruper seine ersten Ausflüge und Erfolge Grieclienland ausführlich geschildert hatte (Gab. daher ziemlich eng. am häufigsten bei Velitsa. Beide Nestnäpfe berührten sich mit den äußersten Enden. „Ihre Ankunft in Akarnanien ist wahrscheinlich dieselbe wie die der H. Ferner traf ich sie in der Klis- Prostova nach Kar- am hohen Parnaßgebirge bei den Dürfern Arachova. jetzt werden diese Löcher selten von den wandernden Hirten eingenommen. die Weite ist dem Körper des Vogels angemessen. Das Baumaterial ist gewöhnlich eine gelbliche Erde. zwei interessante Nester unter einem tafelförmigen Vorsprunge. die ersten urbica und rufula am 26. H. ihren alten Nistplatz und beginnt. S. „Gleich bei ihrer Ankunft bezieht H. niinilich Dr. vielleicht bis Dalmatien. Gravia. da sänitin der — ') niiieslrls Icli zielin die Bezeichnung Rötelschwalbe trotzdem iu llcjhleu woliucn. Obgleich diese Schwalbe gern in Gesellschaft fliegt. Felsenschwalbe) als deutschen Namen: Höhlenschwalbe vorschlage. so wird doch nur eine Höhle von einem Paare bewohnt. die sich an Felswänden befinden. weshalb ich für diese Schwalbe da die übrigen Arten ihren Namen von dem Nistplatzc erhalten haben (Ufer-. jedenfalls der Nester ist muß ihr verschieden nach der Anhef- Größe ebenfalls verschieden. die Eingänge gingen nach entgegengesetzter Kichtung. daß sie beinahe im Dunkeln sind. Journ. Im vergangenen Jahre fand ich vor Ankunft der Schwalben. eine beträchtliche Anzahl derselben zu sehen. Da Spuren der zerstörten Nester zurückbleiben.

Schwalben dieselben an einer Stelle sammeln. Quelle führt der an Erdreich wo das von den fluß der Pferden und Eseln stets naß ist. weshalb ich bei Einbruch der Nacht bei jenem Felsen war. Von solchen Sammelplätzen aus kann man sich zu den Brutplätzen leiten lassen. . kommt aus der Eingangsröhre der Kopf einer Schlange. ein Loch in den Nestnapf. 2(7 Griechenland. aus demselben hinaus an die Seitenwand der Höhle sprang und mit Behendigkeit davon- Das graue Tier eilte. als wir noch beschäftigt waren. den beiden Seiten. da ich schon am Tage vorher ein Nest mit Jungen gefunden hatte. stark bebrütetes. wie die Schlange bis zur Decke der Höhle hat kriechen können. Nieder aufgefundenen Nestes zu greifen. wenigstens suchte ich lüer bei Athen vergebens in den vielen passenden Hohlen nach Spuren der Nester. erkannte. das Trinkwasser der Stadt ist von dort durch den Ab1/2 Reitweg. Myoxus dryas. in der ich 1858 ein Nest gefunden hatte. schnitt ich mit einem ]\Iesser ein Loch Nachdem in ich den Nest- napf und fühlte hinein. die ich am Ausgange dem Insektennetze auffing. mit welcher der Vogel selbst vollkommen weiß ohne Flecken. nämlich an einer berühmten Quelle. Juli 1858. ein verwandtes Tier. über dessen Art ich nicht klar werden konnte. obgleich die Schwalben die Richtung zum Gebirge nahmen. oder eine andere Art. die Schlange unschäd- kam aus dem Neste eine junge Schwalbe hervor. Eine halbe Stunde vom Varassovogebirge ab entdeckte ich eine solche Stelle hart am Strande. Nest allmählich abzustoßen und mit das Als ich die Eingangsröhre zur Hälfte ein lebendes Wesen zertrüm- ich vermutete sich befinde. hatte die Gestalt eines Eichhörnchens. Mai 1859. Mit Herrn Simpson kletterte ich hinein und wir finden Wie gewöhnlich schnitt ich tief im Innern. Dort erlegte ich mehrere Männchen. die Eingangsröhre verstopft hatte. als plötzlich ein vierbeiniges Tier in meinen Kötscher fiel. fast im Dunkeln. und Schalenstücke von mehreren zweiten Insassen der Schwalbennester traf ich das Pärchen des ist 1859 sah ich zweimal dasselbe oder am 31. daß im Neste spürte ich. es befand sich nur ein Vogel darin. junge Schwalben. ferner ein halbzerbrochenes Ei Den deren. Meine Überraschung war groß. ich versuchte meinem Insektenkötscher aufzufangen. mert hatte. wahrscheinlich eine ein unversehrtes. in welcher ich das Jahr vorher die meisten Schwalben gesehen hatte. von Dr. der ersten folgte die zweite und dritte. ruftila-'S est. Von der Reisenden Aetolikon aus führte ich beide Herren in eine interessante Gegend. wegen Mangel an Zeit nicht besucht. nehmen die Schwalben die Erde. an- Ich be- oben erwähnten. als ich meinem Begleiter das Resultat mitgeteilt hatte.und gebüschreichen Gegenden findet man die Nistorte dieser Schwalben. nicht ähnlich. rustica. Nur in wasser. rufttla sind denen der H. „Oftmals werden die retortenförmigen Nester der Höhlenschwalben von anderen Geschöpfen benutzt. absichtigte. der giftigen Vipera herus hervor. fiel lich es nicht schwer. 16 Tage vorher hatte ich allein das Terrain besucht und eine Felsenhöhle. Bei Untersuchung der Schlange ergab sich. konnte ich die Brutstelle doch nicht finden. Zu verwundern ist. das unversehrte Nest. Juni 1858 erstieg ich in der Nähe der aetolisciien Kiissura eine Holde in einer Felswand und fand ein H. es Haselmaus. um den Inhalt zu untersuchen.III. Sitta syriaca. rufula-'Nest enthielt eingetrocknetes. und zwar in Gesellschaft Den dritten Bewohner traf ich am Simpson und Heeren. Da dieselbe etwas träge war. Felsenspechtmeise. die wir noch unversehrt herausschnitten. sie sind . sie zu töten. in trockenen und bebauten Distrikten wird sie sich wohl nicht vorfinden. Mit einem Finger fasse ich hinein und fühle einen Gegenstand. „Die Eier der H. Das H. welches ich niclit mit liehe Stunde von Aetolikon Hand der erreichen — — konnte. um sie zu präparieren. die zu machen. der Höhle mit vierte entkam. daß sie eine junge Schwalbe verzehrt hatte. den ich bei Betrachtung als die 31. Die Eltern dieser Jungen sahen wir nicht. Am 15. Ich die meiste Ähnlichkeit hat.

dagegen auf dem Isthmus . Nach Akarna- Messenien vor. wuitsch'. Saxicola aurita. vier ich digte Stelle ausgebessert. Juli zu erfahren. aus ein — Stück mitnahm und das Nach dritte liegen ließ. fand die von mir beschäErde nochmals. am 31. nach Deutschland. fand jedoch nicht mehr das im Neste zurückgelassene Ei. Die Stückzahl in der ersten Brut ist 5. der H. einige Eier waren nur so groß als starke. zuweilen mit der H. Die Eier sind in Größe so verschieden wie die von der ich keine H. so daß sie. Unterließ ich die Zusetzung der Öffnung. 1850 fand ich am glaube nicht. in einem Jahre viermal Eier zu legen. ij78 Im Jaliro 1858 brachte ich Varietät gefleckt vorkommen. Am Parnaß. können „Ornithologen. vollständig flugfertig sind. urhica. gestreckte Exemplare der H. Das dritte H. gesellt sie sich zur H. Anfangs Mai beginnt die Legezeit. „Die Jungen verbleiben ebensolange im Neste als die anderen Schwalbenarten. wenn sie das Nest verlassen. der Stimme der Vögel vertraut sind. er klingt etwa: . schnitt dem Nestnapf Um 1858 erhielt ich die letzten frischen Eier. rufula nicht mit den Eiern andei-er europäischer Vögel. und in später gibt kommt sie Attika nur einzeln. den sie IL riifula hat auch im Fluge und während der Paarungszeit oftmals hören einen läßt. welches ich jedesmal nach Untersuchung wieder einsetzte.quitsch. quidl. den übrigen Schwalben Freundschaft und fliegt gern in deren Gesellschaft. rustica zusammen. wie schon viereckiges Stück heraus. sie wieder zu. die mit sie sie nicht leicht. denn keine Menschenhand hatte das Nest beschädigt. Tagen kam damit das Weibchen noch zwei Stück hinzu- zum Neste zurück. Am Parnaß habe ich legen sollte. „Hirundo rufula hält mit sekten reichen Bergschlucht verweilen solche kleine Gesellschaften stundenlang ehe Wiederholte Schüsse vertreiben weiter ziehen. welches ich auffand. so kann man die Schwalben zwingen. enthielt drei Eier. so daß ich einige Male sogar getäuscht wurde. Fünf Jahre nieu. Wenn man die Eier zur rechten Zeit fortnimmt. Gesang. ob in den unverletzten Nestern Eier sich befinden. urhica. falls das Nest Einige Male legte ich Eier zur neuen Brut gebraucht werden sollte. Ihr Lockton ist ein langgedehntes . rupestris und streift mit derselben umher.quitscli'. In Akarnanieu sah ich sie gewöhnlich unter den Scharen der H.Ornis l)alcanica. sagt er. den noch nicht vollständigen Satz. so mauerte das Schwalbenpärchen. Jungen Futter bringenden Eltern entgegenflogen. ich durchschneide die der Jungen Anleitung Anhöhe nahmen die zum Insektenfange angesehen. unter denen keines Neigung zur Fleckenanlage zu haben schien. ein im Unterscheiden der Eier geübtes Auge verwechselt die der //. in der zweiten 4 oder 3. Bei näherer Untersuchung fand ich die Schalen des Eies am Boden: die Schwalben selbst hatten es hinausgeworfen. ich. am Krüper dann noch häufigsten in einige Ergänzungen. von denen ich zwei erwähnt. Mai die ersten drei Eier. dieselben eine Strecke begleiteten und auf den Sitzplatz dann eilten. rufula-^cst. rustica. urbica in das Nest. etwaige Seitenlöcher verstopfte ich mit l'apicr. diese Täuschung glückte mir noch nicht. von wo aus sie den zurückkehrenden. der dieselben Lokalitäten bewohnt. quidl. besonders zur HerbstIn einer an Inzeit. die Höhlen- schwalben sicher unterscheiden. welches zuweilen dem Locken einer fliegenden Sperhngschar ähnlich klingt. Ein Steinschmätzer. daß sie als eine Anzahl (58 Stück) o. auf einigen großen Steinen einer die Ruheplätze. Die gestreckte Form ist die vorherrschende. nachdem ich 2 3 Eier. um das Pärchen zu täuschen. auch unter den wenigen vom vorigen Jahre (ich brachte fünf Exemplare für das hiesige Museum mit und einige übergab ich Heri-n Simpson) fand solche vor. genommen. hat mich anfangs auch schon getäuscht.

April 1874 „ 7. Selbst in den Nachträgen zu Naumanns Werk wollte Baldamus noch nichts von diesen Eiern wissen. 279 Gnechenlaiid. vcr- Deutschland den ersten Beschreibungen der Nester der H. ürn. . beigelegt. Eine für diesen Streit wichtige. aufklärende Bemerkung gibt Krüper in Gab. daß diese Nester der Sitta neumeyeri angehören. 20 Br.III. 125) die Entdeckung dieser Eier in Griechenland mit einem Fragezeichen versah. (. rufrda.Nest aus anlaßte. Akarnanien . daß man welche Herr in Lehm Mühle anknüpft. wo sie häufig' ist. Gelege 4 Stück. fehlen. 13-7 19-7 19-7 19-6 mm folgen . indem ßaldamus bereits 1858 im letzten Bande der „Naumannia" (S. 20. 131 in einer Note. man schrieb wiederholt hierher. ist 1871 18G0 am 1. 1861. welche an eine falsche Maßangabe bei einem Bau des f. Cecrojjis melanocritisa Felsenkleibers (Sitta neiimeyeri) durch den Grafen von der bemerkt: „Diese falsche Angabe. sei anzunehmen. Im bekannten Eierwerk von Päßler. Mai 1890: L. worauf Päßler in einer Erwiderung in den Nachträgen zum Eierwerk nochmals für dieselben eintrat und damit auch Recht behielt. Attika Die gewöhnliche Legezeit 1859 am 3. . Schrader machte. daß die Ankunft \inmittelbar nach jener der Gattungs verwandten erfolge. April Mai: 1858 am 18. Krüper mit 11 Zoll langem Eingange'. hier die Maße eines Geleges und vier einzelner Stücke zu lassen: Gelege 4 Stück.)bwolil iiocli genaue Beobachtuncjoii an Stellen.') Es sei hier bemerkt. Mai Gelego 5 Stück. Parnaß. Mai Gelege 4 Stück und 1872 am 17. S. . daß über die Echtheit der ersten von S ehr a der an Päßler gelieferten Eier ein hartnäckiger Zank entstand. keinen Glauben schenkte. Mai anfangs am 3. L." Die stets weißen Eier fehlen heute wohl kaum einer größeren vSammlung und ich darf mich begnügen. Brehm und Baedeker um ist Brutzeit die einen vollen Monat zu spat angegeben und der Kütelschwalbe der sonderbare Name Rüpp. Journ. Jlai zwei Eier.

Hier scheint sie im Osten und in der Mitte zu fehlen. nisten an dieser Stelle doch eine Reihe von Paaren unweit von einander. Am 12. Krüpcr am 25. Einige der frischen Nester waren mit Anstrengung erreichbar und erwiesen sich als fix und fertig gebaut. Strimmeneas sechs (Hag. wo Santarius die vorjährigen Nester in einer Höhle fand. baute ein Paar sein Nest im Bogen des Viaduktes und am 28. Zantc: ihre Nester In der Niihe von Vasilikos traf in Auf der kleinen Schwalben nur eine auf dem Zuge Insel Peluso einzige. welches sich durch deutlich weißen Fleck auf der Innen- östlich weit der steinernen und erlegte ein fahne der äußeren Steuei'federn auszeichnet. Strimmeneas den Stropliaden gab es unter ( 14. j\lai lag das Nest. so am Fuße des schon genannten Varassovo.2a() Oriiis balcaiiica. April ein Dutzend und am I. Aus dieser Gegend besitzt das British j\[useum in . Juli 1894 mehreren Paaren Männchen. welches leider noch keine Eier enthielt. am 13. nordöstlich von AetoHkon. aber auf sah 8t. Bei Kalaniata sah ich an den Hängen des Nedontales zwei oder drei iStück und fand drei alte unbewohnte Nester. vielen und 15. am 29. icli am 7. Mai bei Windstille etwa 25. ist aber überall an passenden Plätzen im Westen und Süden zu finden. Für das benachbarte Festland kann ich nur bestätigen. Bei Patras beobachtete Baron Schilling am 28. April 1897 einzeln oder paarweise nächst Kephissia fliegen gesehen.Mai bei Nordostwind wieder ein Dutzend. Klissura. Am 3. aber ebenso leer als ein auifallend großes in nächster Nähe von Platanos. Mai 1898 drei Paare. Mai mit Wutte Nistplätze in seichten Aushöhlungen einer weithiu sichtbaren Felswand. am Boden. In Thessalien fand St. Tagsdarauf erlegte ich das erste Männchen tuuI sah von da an täglich solche Schwalben. Nester konnte ich dort nicht auffinden. ziemlich viel Aufwand von Zeit und Mühe besuchte ich am 28. April 1. Mai 1898 das an die Wölbung einer Kapelle angeklebte Nest eines Paares. Avoselbst mich Dr. Elis: In dem sogenannten römischen Teile dos Ausgrabungsfcldes von Olympia entdeckte ich am 24. In Attika habe ich sie bloß einmal. daß es in Akariianien noch heute recht viele gibt. dann etwa 50 Stück. selben deutlich sichtbar. ich in den ersten Juni- Sie schienen sich hier zumeist an die kleinen Wasserläufe zu halten. Umso zahlreicher dagegen auf dem Peloponnes. Nur ein Paar schoß ich und nalim es mit. in der kleinen Klissura im Zygos. Ungemein viele Paare hatten sich im Kladeostale bei Platanos angesiedelt. namentlich Taubenfedern. bei weiteren vier ist Unter 14 iStücken besitzen nur drei dener ein wenig angedeutet und den übrigen fehlt er vollständig. anderen Mai) noch einige. Weiter in der großen begegnete ich im Defil^e des Mornos nördlich von Vitrinitsa unBogenbrücke über diesen Fluß am 19. April zuerst unter vielen Hausschwalbcn eine einzelne. Die Nestmulde enthielt viel Geniste. ( )line Mit ihre gei-adc von einer eigentlichen Kolonie sprechen zu können.S94 zum ersten Male auf die mir unvergeßliche Erscheinung aufmerksam machte. wo ebenfalls mehrere Paare sich sehen ließen. April 1902 diese Schwalbe mehrfach in Megali vrysis bei Lamia. und endlich Auch hier benützte sie den Telegraphendraht zum Ausruhen. die eben den iSteinwölbungen der Bachdurchlässe des Straßenkörpers anzulegen im Begriffe waren. Georgios) zwei Paare bei ihren Nestern und Stunden von Vclestino im Gebirge er erlegte ab 11. Messenien: Gleich außerhalb der Stadt Pylos beobachtete tagen 1898 einige. von frevelhafter Hand zerstört.

In der Maina längs der Straße südwärts von Tarapsa brüten sehr viele dieser Schwalben allenthalben in den Wölbungen der steinernen Brücken. indem es mir nicht vergönnt sein sollte. Juni und August 17. ei'sten stellte ich am 12. Auf dem Ithomeberge flogen hier und da einige umher. daß ich mit den Eiern von H. hatte. von waren. ihre Nester zu entdecken. Lakonien: Die gegen Trypi zu fest. sondern nur schwach angedeutet. Juni am Ausgange der Langhadaschlucht weitere fünf oder sechs Stück tagsdarauf unterhalb von Auavryti. ruf-ula ein ausanlage erforderte. In einem anderen der zertrümmerten Bauten erkannte ich deutlich eine eingeschleppte Feder vom wut haben die Kötelsehwälben in Griechenland offenbar sehr viel zu leiden. daß derselbe außer an der matten Färbung des vom Gesamtgetieders leicht an den lehmgelben Rändern der Schulterfedern und der Armschwingen kenntlich ist. Ganze Länge Flügel min 180 Korfu 9 9 Zante 9 Akarnanicn mm 14 7 13 8 12 7 12-5 7 13-5 6-5 14 7 17G 118 179 120 174 116 95 94 95 188 119 107 175 116 95 13 7-5 12-5 7 106 14 7 119 96 14 7 125 109 135 6-5 75 7-5 121 100 c^ 176 120 99 185 121 179 186 9 cf Lamia 9 Schnabel 108 183 Megali vrysis bei Tarsus mm d' Mornosfluß Parnaß 124 Schwanz 183 126 106 14 176 120 101 15 . sie selbst einzudenen bekanntlich überhaupt nichts heilig ist. In den eigentlichen ITochlagen findet man sie hier ebensowenig als im Parnaß und in anderen Gebirgeu.281 III. finde ich nach einem Exemplare September 1895 von Velitsa. zweideutige Eischalenreste fanden sich am Tatorte noch vor. dann am Fuße des Taygetos oberhalb von Palaeopanagia. da es scheinbar parallele Doppelrohren besaß (neben dem zerstörten Bau). aber auch dieses enthielt keine Eier. Bezüglich des Aussehens des jungen Vogels. waren Die verräterische lange Stange und unsämtliche Nester mutwillig zerstört worden. Die meisten fertig nahezu welchen zwei Paare bauten nun von neuem ihre kunstvollen Nester. Schlangenadler (Circaetus gallicusj. 20. ohne daß es mir gehingen wäre. Ilirtenbuben. London in ein Paar und ein anderes vom 14. Das eine sah sehr merkwürdig aus. 18(iO das Museum Athen. Giicclieulanrt. welche die StraßcnEs zeigte sich. Durch diese Zerstörungs- gesprochenes Pech Von sammeln. Die Strichelung der Unterseite ist in diesem Alter noch durchMaße von 13 Stücken: aus nicht ausgebildet.

— Kaudiscliwalbe.^HJ Oriiis lialcanicii. Eisenbahnstation Velestino in Thessalien frische Gelege am 17. Überhaupt scheint mir der von Krüper für Mitte April angesetzte Beginn der ]5rutzeit ein wenig zu früh zu sein. In dem Dache des Quellenhäuschens nordöstlich von Aetolikon fimden Krüper und ich am 27. daselbst viel weniger Paare als von Chelidon urhica\ dafiir aber gibt es nach mayer Linder- regelmäßig zwei Brüten. Maura (Levkas) wahrscheinlich auf CUvicola rupesiris. da sie bekanntlich bis Abcssynien einei-. den Dörfern Trypi und Anavryti. B. daß einzelne Rauchschwalben im Winter in Griechenland zu sehen sind.-a. So bezieht sich beispielsweise die Bemerkung Sperlings über einen Schwalbciitrupp im Dezember auf Sta. ist viele sie in zwar auch häufig. Krüper . den Kykladen (Erhard) und hier namentlich Naxos (Krüper) und Santorin (Douglass). rufula auf dem Tclegrapheudrahte sitzen und (kastalische Quelle) zusammen mit CUvicola rupentris umherfliegen. aber keine so fand in der Langhädaschlucht.und Turkestan andererseits sich ausdehnt. welche durch Anwendung der beiden Kalenderstile ohne ausdrückliche Nennung erzeugt wird. wie beispielsweise auf Psathura oder der Quarantäncinsel oft nur ein Auf dem Peloponnes ich in Lakonien recht Hag. einziges Paar. Bezüglich der Nestanlage an menschlichen Bauwerken nennt sie Krüper in Griechenland äußerst zutraulich. neben H. Akarnanien. da ich viel später (z. Sie siedelt sich ebenso auf den Inseln wie auf häufiger Brutvogel auf: Auf kleinen Georgios nistet Liseln. In Griechenland erschweren dies vornehmlich zwei Umstände: die Verwechslung mit der häufig überwinternden Felsenschwalbe und die Verwirrung. Zum noch Schlüsse Bciuerkun^. ist in Griechenland ebenso ver- brüten. Zante (eigene Beobachtung). daß sie in den Klissuren des Zygosgcbirgcs von urhica an Zahl übertroffen wird. Unsere allbekannte und geschätzte Rauchschwalbe Zwar breitet wie in Mitteleuropa. Dennoch kann ich versichern. Eine der wichtigsten Fragen für den Vogelzug ist es bekanntlich. sie öfters dicht denn ich sah viele bei Delphi dem Festlande an. Kephissia usw. aber nicht gerade überall. So ist sie Korfu (Lord Lilford). Dagegen gibt es umsomehr in den auch in Athen. Mai) oft noch Brüten beobachtete. doch fand er einzelue Paare. aber erst eines schien Eier im Neste zu haben. In und um Rauchschwalbe sehr häufig und ebenso bemerkt. niemals aber Kolonien. Euböa (Lindermayer). obgleich Simpson ist die richtig dortigen Niederungen. Kythera (Jameson). April 1894 wenigstens 30 Paare angesiedelt. Hirando rtistica L. Ankunft und Abzug der Rauchschwalbe genau festzustellen. wie schon Graf von der Mühle wahrnahm.Le in Hrohms „Ticrieheii": — „Griechenland und Kleinasien scheinen der Brennpunkt der Verbreitung zu sein'' nicht ganz zutrefl'end ist. die doch nicht alle von gestörten Paaren herrühren konnten. die daß die An(. auch an Felsen angesiedelt. wie ein solches einst anfangs Novemljer auf dem Weye zum Piräus erblickte. Sie verträgt sich mit den siidliclien Gattungsverwandten sehr gut. abgesehen von verspäteten Individuen.

in 1865. Schmidt). . Jänner als Jänner 22.. tung.. . ' 1861. 18. 17. 16. durchschnittlich 15... 1899. Korfu „ . (Krüper). (J. 22. (J. 25 Stück bei erschlaffendem Südwestwind. 18. . Schmidt). Fol- März (Krüper).. dann erst am April viele an den Vrachoriseen.. (Krüper) in Argostoli (Reiser). wieder 10 Stück bei Westwind. .. sowohl am 29. 19. „ 1865. in Athen (J.. Mommsen hat in seinen „Mittelzeiten" versucht. Als Beweis. 20. 1853. Mai auf den Strophaden sich vorfanden. diene.. 12. 1. Akarnanien Parnaß Athen nini). Jul. diesbezüghch zu einem Ergebnis zu gelangen. nach vorhergegangenem genauesten zu 1860.28. . Schmidt. (Krüper). Aug. 1899. wie lange sich der Zug ins Frühjahr hinein erstreckt. 20..1. „ (Krüper). März (Engl. 27. „ ein Paar nestbauend. „ (Hofg. 1866. „ 1862. Genaue Beobachtungen des Baron Patras erste (Krüper).. bei Kephissia (E. 1«. .).. „ 1864. zu meiner Verwunderung.. Schilling: . „ 1868. 30. der Xordkiiste am Februar eine Rauchschwalbe. 11. . Betreffs der Ankunft im Frühling stimmen alle Autoren darin überein. 1899. .. 1856. Die folgenden drei Bcobachtung-eu schließen jeden Zweifel an deren llichtigkeit aus und einige andere nicht so sichere erwähne ich überhaupt gar nicht.! Attika 1866. daß am Mai 1898 viele ziehende bei Peluso nächst Zante zu sehen waren und recht viele tote am 14. mir die Aufzeichnungen des Dr.. . „ . . möglicherweise ein und derselbe Vogel. . 21. Am 1897 zogen während eines Gewitters unweit Kap Katharina an von Korfu vier Rauchschwalben dicht über mir vorbei und in den Lagunen bei Missolonghi sah ich. „ „ 1867. „ 1867. .. C.. Ing. bei Kephissia (Hofg. Attika Insel sein. Attika . . „ „ . „ . daß Hirundo rustica und Chelidon urhica gleichzeitig in Griechenland eintreffen. 31. . 24. 1899. worauf Begatdann 3 Stück am Postplatz und 2 Stück am Hafen. März Mykonos . 1859. . Wild). Schmidt). . Nach 1861. 18.283 in. 21. 1860. 10 Stück angekommen. Kephalonia Drummond ) „ Patras Westwind (Krüper). März. 9.. in 1899. 1780.. Schmidt). Pikermi ) ^ . 29. .. (J. März. viele dann gegen den 25. Giiechenland.. daß der eine Beobachter den Kalender alten. aber es scheiterte daran. der andere jenen neuen Stiles stillschweigend anwendete. März. woselbst sich aber auch massenhaft 7. Parnaß am März (Erhard). 1897. 9.. Schmidt gende erscheinen mir mitteilenswert: Insel Kimolos (Son Insel . '. ..21. 2 Stück angekommen. Schmidt).. Außer Krüper dünken 1. März. Schmidt). ' „ 1860. . . „ 1873. . 22. 24.

olnvohl in wegen des Insektenmangels auf den Inseln brütet. nicht aber die eine individuelle lichen Kauchsclnvalbe handelt. degli ucc. S. 281) eingehender Studien im Freileben dieser Schwalbe nachgewiesen. Bei unserem . lebhaft gefärbtes Stück befindet sich übrigens Museum ist ein zu Athen. bleibt eine Bestätigung erst abzuwarten. Stück. nach KrUper sowohl im September als namentlich im Oktober. daß zunächst von Lindermayer die unbestimmte und nichtssagende Angabe vorliegt. (Cat. Ankunft zu beiden Zugzeiten sowie über Brutsiedlungen der Uferschwalbe im Gebiete wurde bisher nur wenig bekannt.-ui diese Kennzeichen trägt das eine zu Sarajevo befindet. gleich auf diese letztere eine Nistkolonie in der Benehmen einer Nähe des Karlasees ziemlichen in Thessalien befinde. sei bemerkt. Hirundo riptiria L. vermag ich aber doch das Vorhandensein gefärbten. weil Mündung ich vom Meeresetwa eine Stunde von Katakolo ent- des erstgenannten Flusses in einer unmittelbar mauerartig erhebenden Lehmwand. Krüper in überzeugender Weise (Gab. Boissonneautli in den Dreißiger- jahren aus Griechenland und zog daraus den Schluß. Hlrimdo rustica Temminck — savif/uf/i Steph. die Flecken der Steuerfedern sind nicht (ien. Mai 1894 folgern zu dürfen glaube.aiiica. daß sie viel später erscheint als die Stadt. denn sogar Dr. aufgefunden wurde.)/-Schwalbe Museum (L. aus ungefähr 200 Paaren bestehende Brutkolonie auffand. da Anzahl von insektenfangendeu Paaren dem ich dies aus am 18. Im JMuseum zu Athen befindet sich mit isabellgelbera Ge- ein unvollständiger Albino. Journ. daß //. Europ.Iriechenland nachzuweisen. f Oru.und Rauchschwalbe und daß sie Um als Brutvogel wohl nur an wenigen Stellen anzutreften sei. eines vollkommen typischen und eines etwas matter von Kephissia bei Athen. daß sich des Landes in großer Gesellschaft nisten soll. eine Mühle. Ein nicht typisches. samtgefieder. Die Färbung der griechischen Rauchschwalben ist genan dieselbe wie bei uns. Frage des näheren einzugehen.). erhielt ein Kastanleiihraunc Rauchschwalbe. Im Herbste findet nach Graf von der Mühle der stiirkste Durelizug Ende September statt.) land als Vaterland an. wonach sie in den sandigen Ufern der größeren Flüsse und in den zahllosen Meeresbuchten Auch für meine Vermutung. in rustica savignyi Stoph. Belegstück für seine //. Seebohm. gesättigtes. daß den hohen Ufern des Alpheios und Eurotas befinden. und zwar stets später als von Chelldon urltica. Zweifellos richtig dünkt mir aber die ^Mitteilung des Grafen von der sich kleine Kolonien in selbst unweit der strande sich fernt. — Ufcrschwalhc.284 Oniis lebende l)a1i. 18(30. met. beide rustica savignyi Steph. sondern Rostbraun dunkles ebenfalls Clivicola rlpariu die Zeit der und deutlich bräunlich. Auf Grund zweier der richtigen 1[. welches sieh dermalen im Über auch dem in Die kennzeichnende Färbung der Unterseite der Ä«y«(/H. weiß. Krüper wußte nur anzugeben. kein Paar den Lüften tummelten. in (. worauf im gleichen Sinne Dubois weist ihr Griechen- folgte. Exemplai'e. daß es auf Grund Nun hat aber um nur sich hier Abweichung in der Bauchfärbung bei der gewöhnund auch Dresser bezeugt nach Verständigung durch Griechenland liisher nur diese Rauchschwalbenform. daß diese Schwalbe das genannte Auch Bonaparte Land bewohnt.

wozu ich bemerke.a. von St. 17-3 17-2 onm 13'7 13'6 wjh 7 "' ''g Bezüglich der Ankunft im Frülding und des Wegzuges im Herbste fehlen eigentgenaue Angaben. daß die Uferschwalbe frühzeitig.ola riparia ist also in Griechenland nichts weniger als „sehr selten".m. Auf Korfu sah ich am 17. daß die Nester 1'/^ bis P/o "^ tief angebracht waren und daß sie durchwegs nahezu flügge Junge enthielten. z. um auf Korfu die erste Weiters zu brüten. noch vor IL urbica.). Heldreich angab. Aber auch in den Tagen vom 6. nämlich buchstäblich tausende. Mai 1898 beobachtete ich auf Zante.. Hier wie dort zieht aber gleichwohl ein guter Teil doch nach Süden und kehrt zeitlich im Frühling an die Brutplätze zurück. — Fclsenschwalbe. 285 Giiecheulaiul. Mai 1894 am großen Vrachorisee fest und am 1. Mai 1899 sah Baron Schilling die ersten drei Stück bei Patras gegen Norden ziehen. wie v. von Lindermayer auf Euböa und die Erstangekommene in der Umgebung von Lamia (Megali vrysis). als dies auch in viel nördlicher gelegenen Gegenden. Clivic. Obgleich in Griechenland weit verbreitet. an kalten. und ebenso unrichtig ist die Bemerkung Drummonds. . April eine einzelne auf. April 1894 im Valle di Kopa mehrere und erlegte ein Paar für unsere Sammlung. Auch an der Lagune von Korissia hielt sich am 21. Auch am folgenden Tage 2. wurde nur je ein verlassenes und ein stark bebrütetes Ei gefunden Br Gew. nähert nicht sie so ist Taygetos. um am 2. Strimmeneas am 19. Von letzterem gibt es nur die kurze Mitteilung von der Miihles. daß die Ankunft am und daß nur wenige zurückblieben. April 1902 erlegt wurde. bis 12. Einiges Licht über die Zeit des Frühjahi-szuges werfen meine Beobachtungen lich im westlichen Griechenland. daß die Felsenschwalbe in Griechenland und daher daselbst überwintert. steht sie an Stückzahl den übrigen Schwalbenarten nach. daß diese Schwalbe von Jameson auf Kythera am Durchzuge im Frühling und Herbst. Mai 1897 schwebten noch Dutzende über dem kleinen Süßwassersee nördlich von Govino. nur auf Hoch- Die nunmeiir unbestreitbare Standvogel dem gebirgen. daß diese Schwalben von der etwa 50 km entfernten Brutsiedelung bei Katakolo hergekommen wären. daß er von ungewöhnhch langer Dauer ist. Die zusammenfassenden Beobachtungen des Grafen von der Mühle seien hier als die ältesten vorangestellt: „Im Sommer sieht man sie selten.III. B. klaren Wintertagen hingegen sich sehr dreist den menschliclien Wohnungen und streicht einzeln mit einem als vielmehr dem Bieneuwolfe ähnlichen Fluge in an- den Schwalben. Mai 1898 zeigte es sich. oberhalb des Festungsberges und im südlichen Teile der Insel noch viele am Zuge und namentlich am 14. Hirundo Uferschwalben rnvpestris Scop. Veluchi u. Oeta. Woche stellte April erfolge ich viele ziehende Clivicola rupestris (Seop. beobachtete ich zwischen Govino und der Hauptstadt. Besuche am 30. 'i'atsache. daß es mir durchaus unglaubwürdig erscheint. Schließlich die Ergänzung. fortzieht. deren Balg mir vorliegt. in den wärmsten Teilen der Herzegowina der Fall ist. Mai geradezu massenhaft auf den Strophaden. darf umso weniger wundernehmen. aus denen hervorgeht. aber die größte Zahl. Die Nester waren aus Tang und Taubenfedern schön gebaut und obwolil wir deren eine große Zahl aus' gruben. und 15.

Jänner an derselben Stelle achtete sie auf wieder sechs oder sieben Stücke beobachtete. erwähne ich zunächst das Vorkommen in der kleinen und großen Klissura. Zuletzt wui-de ein Exemplar zum Andenken gesammelt. wählten ihrer mehrere am 28. als Inseln die sucht sie geeignete Ortiichkeiten des griechischen Fest- landes auf Mit Akarnanien beginnend. unweit von hier. Mai 1894 vom Kahne aus ein Stück an der nördlichen Steilküste von Skopelos und Ende Mai beobachteten wir sie sowohl auf Jura. 1. Krüper im Frühjahre 1858 ein Paar bei In der großen seinem uneri'eich- am 3. April 1894 offenbar erst die Nistplätze aus und trieben sich zumeist hoch in Simpson den Lüften herum. zu welcher Zeit die Felsenschwalbcn dann in großer Anzahl über den Sümjifen hin. denn icli habe sie am Ende Dezember geschossen." häutigsten Viele ziehen tiefer gelegene Sommeraufenthaltsorte vor! Seebohm. baren Nest und dasselbe Paar wurde später Am erlegt. Jänner 1897 längere Zeit an dem Schwebetlug dreier Paare im hellen sichtbar. Api- 1894 Dessen- imgeachtet ließ es sich der einheimische Jäger Sideris nicht nehmen. fielen die augenscheinlich auf. da er ein solches noch am 20. Lagunen von Aetolikon Klissura dagegen traf Dr. in fand sie. an den Felsen oberhalb der großer Zahl während des Februars 18G0. Kythera sie soll wogegen aufsuchen. An ranthos. welche Aetolikon zunächst liegt. Drummond beobKorfu und den Jonischen Inseln niemals im Sommer. sondern erst nach Eintritt der kühlen Winde. Sie überwintert dort.Schwenkungen über den Städten. Juni 1859 von Herrn Heeren dort Mai 1894 sah ich am gleichen Orte mehrere und schoß ein Weibchen mit stark entwickeltem Ovarium. am 16. in Mehr fest. In jener. indem ich am 18. Mai sah. Während recht 30. oft bei Monastir Angelokastron beobachtete ein Paar. der eine sehr ausführliche Seliilderung dieser Schwalbe und auch ihrer in Dressers Werk: „Birds of Europe" entwarf. Mir kam sie auf Korfu nur im Winter zu Gesicht. Juni enthielten. als sogar auf dem unweit von dort gelegenen Eilande Lindermayer zufolge fehlt sie auch auf den nördlichen Sporaden Gramusa mehreren Paaren.5jbb Ornis halcaiiica. der ersten Maiwoche auf Standvögeln der Santorin. Jänner 1897 an der Küste bei Corragio einen Schwärm deutlich erkannte und am '