MATERIALIEN

zu EINER

ORNIS BALCANICA
HERAUSGEGEBEN
VOM

BOSNISCH-HERZEGOWINISCHEN LANDESMUSEÜM
IN SARAJEVO.

^

111.

GRIECHENLAND
UND DIE GRIECHISCHEN IN8ELN
(MIT

AUSNAHME VON

KRETA).

VON

OTMAR REISER,
KUSTOS AM BOSN.-HEKZE«. LANDESIIUSEUM.

MIT

4

TAFELN

IN

FARBENDRUCK, 5 ABBILDUNGEN IN SCHWARZDRUCK
UND EINER KARTE.

WIEN, 1905.
IN

KOMMISSION BEI CARL GEEOLD'S SOHN.

^

5 Smithsonian

Institution Libraries

7

MATERIALIEN
zu EINER

ORNIS BALCANICA
HERAUSGEGEBEN
VOM

BOSNISCH-HEEZEGOWINISCHEN LANDESMUSEUM
IN SARAJEVO.

III.

GRIECHENLAND
UND DIE GRIECHISCHEN INSELN
(MIT

AUSNAHME VON

KRETA).

VON

OTMAR REISER,
KÜSTOS AM HOSN.-HEKZEG. LANDESMÜSEUM.

MIT

4

TÄFELN

IN

FARBENDRUCK, 5 ABBILDUNGEN IN SCHWARZDRUCK
UND EINER KARTE.

WIEN, 1905.
IN KOMMISSION BEI CAEL GEIIOLD'S SOHN.

Ailolf UolÄbausen,
und Uuiveraitüts-Buchdiiicker

Druck von
k.

und

k,

Hof-

in Wien.

VORWORT.
JJei der Bearbeitung des vorliegenden
derai'tige

Schwierigkeiten

ungeahnt

stände,

welche

Länge

die

in

sicli

Verwertung

der

der

gelegentlich

möglichst

und dabei weit zerstreuten

recht beträchtlichen
sich

Bandes der „Ornis balcanica" ergaben

zu

kamen

noch

zweimalige Bereisung Serbiens

die

mancherlei

zum Zwecke

Forschung, die Veranstaltung der Ornithologenversammlung
die

daß dessen Fertigstellung

Literatur,

Um-

andere

Malen eine längere Unterbrechung der Arbeit zur

wiederholten

Folge hatten, wie:

Hiezu

zog.

vollständigen

Teilnahme an der zoologischen Expedition

in

in

ornithologischer

Sarajevo und vor allem

das Innere von Noi'dost-Brasilien.

Diese Verzögerung im Erscheinen des Buches brachte jedoch den einen Gewinn,

daß

über Anzahl und Verbreitung der Arten im Gebiete durch die un-

sich das Bild

Sammeltätigkeit

ausgesetzte

mehrerer Persönlichkeiten

durch die dankenswerte Vermittlung Dr.

Krüpers

namentlich

Griechenland,

in

inzwischen immer mehr und mehr

vervollständigte.

Während nämlich
wurde,

veröffentlicht

in früherer Zeit

erschien

her Gebotenen allein schon die
so

kam

Sammelreisen

es,

in

daß

bald

viel

den letzten drei Jahrzehnten keine einzige belang-

über dieses interessante Gebiet, obwohl die kritische Sichtung des

reiche Arbeit

hätte;

in

über die Ornis von Griechenland ziemlich

Mühe

bis-

einer derartigen Veröflfentlichung reichlich gelohnt

nach Vollendung meiner drei

dorthin

unternommenen

den Jahren 1894, 1897 und 1898 der zu verarbeitende Stoif derartig

anwuchs, daß ich mich genötigt sah, die Wiedergabe so mancher unvergeßlicher Episode,
die

Erzählung

nicht

so

manches spannenden Jagdabenteuers zu unterdrücken,

um

nur ja

dadurch die im Vergleiche mit den früher erschienenen Bänden unverhältnis-

mäßig angewachsene Stärke des Buches noch zu vergrößern.
Als ganz besonders wichtig und notwendig erschien mir das Ausscheiden solcher

Arten aus der „Fauna graeca", deren
lich erhärtet

wurde.

Wenn

ich in

bin, so bitte ich dies nachsichtig

zeugung Platz gegriffen

hat,

daß

Vorkommen

nicht durch Beweisstücke unumstöß-

dieser Hinsicht vielleicht etwas zu weit

zu beurteilen, da

in

mir schon

es unvergleichlich leichter

seit

gegangen

langem die Über-

und angenehmer

ist,

in

ein

IV

Vnrwcrt.

bezuglich des

bestimmtes Faunengebiet eine

Vorkommens

gar neue Art auf Grund unwiderleglicher Belege einzureihen,
irrtümlich angegebene aus gleichwohl

Aber

als

eine augenscheinlich

annehmbar erscheinenden Gründen zu

streichen.

nicht nur diesbezüglicii, sondern auch vor allem hinsichtlich der Erforschung

des Wanderfluges unserer Zugvögel

Griechenland noch außerordentlich

ist in

Manches hierhergehörige Rätsel würde durch
achtung gerade

den dortigen Breiten

in

ich

Punkte hierfür nur das Eiland Psathura und
zweifellos der

will

viel

zu tun.

und mehrjährige Beob-

sorgfältige

ganz hervorragend wichtige

als

die beiden Strophadeninseln

erwähnen

Lösung näher gebracht werden

Vornahme

Freilich fehlen zur Zeit sowohl die Mittel zur
als

dahin zweifeliiafte oder

bis

solcher Beobachtungen,

auch die hierfür geeigneten, willigen Beobachter.
Bei dieser Gelegenheit

darauf aufmerksam gemacht, daß schon aus den im

sei

vorliegenden Bande niedergelegten Erfahrungen hervorgeht, daß

Dauer des tatsächlichen Zeitabschnittes, innerhalb welches

sich

man

von der

bisher

Zug der meisten

der

Vogelarten im Frühlinge vollzieht, durchaus nicht die richtige Vorstellung hatte; denn

genau zur selben Zeit,

als

und überhaupt

Bosnien, Osterreich

in

Mitteleuropa

in

von irgend einem bestimmten Zugvogel bereits frisch gelegte Eier gefunden wurden,

machte ich die überraschende Wahrnehmung, daß an

Wanderung von Vertretern

derselben Art gegen Norden zu noch im vollen

Eine ganz besondere Schwierigkeit ergab sich

Nur mit Mühe gelangte

daten.

den griechischen Küsten

densten Quellen stammenden

ich

bei

die

Gange war.

der Regelung der Kalender-

zu der Gewißheit, die

vielen,

den

aus

verschie-

Zeitangaben doch schließlich auf die gemeinsame Basis

unseres gewöhnlichen Stiles richtig gebracht zu haben.
Hinsichtlich der Schreibweise der topographischen Nomenklatur
vielfach

sie

dort

zum

bemerke

ich,

genau mit der auf der beigegelienen Karte übereinstimmt, da

nicht

Teile französisch beibehalten

erscheint.

Außerdem wurde

(namentlich durch Pliilippson) eine ganze Reihe von

in

bisher falschen

daß
sie

neuester Zeit

Namen

richtig-

gestellt.

Endlich gestattete der kleine Maßstab der Übersichtskarte leider nicht die Auf-

nahme

sämtlicher geographischen

wähnung

die

in

ich

zum

der vorliegenden Bearbeitung Er-

fanden.

Lange

Zeit

ist

seither verstrichen,

Boden von Hellas wandelte, aber
wonnenen Eindrücke erhalten und
jenigen Personen
V.

Punkte,

Kallay an der

in

da

letzten

lebhaftester Frische
in

und hohen Gönner,
Spitze, welche diese

Male auf dem historischen

haben sich mir die dort ge-

unvergänglicher Dankbarkeit gedenke ich
Sr.

Exzellenz des verewigten

Ministers

Forschungen ermöglichten und förderten.

dei'-

Benj.
Ich

nenne weiters dankbarst meine lieben Begleiter auf diesen Reisen, zunächst meinen
väterlichen Fürsorger

Dr. Th.

Krüper

in

Athen, meinen

alten

Freund Professor Joh.

Vorwort.

Knotek

in

Brück

a. d.

»

Mur, den vielerfalirenen und weitgereisten Hauptmann

J.

Roth

aus Stuttgart, endlich den unermüdlichen Kollektor Joh. Santarius und spreche schließlich allen jenen,

welche mich bei der Bearbeitung des schier endlosen Stoffes mit Rat

und Tat unterstützten, meinen
E. H.

Dresser, Hofrat Dr.

Pfarrer
E.

O.

P.

tiefstgefühlten

Dank

Leverkühn, Kustos

so

Dr. L.

den Herren:

namentlicii

Lorenz

R.

v.

Liburnau,

Kleinschmidt, Dr. R. Baron Koenig-Warthausen, H. Schalow,

Stfibrny

(Sarajevo), V. Ritter v.

Tschüs

i

Griechenland angedeihen
es

wäre

in

ließ,

sei hier

Seite der griechischen

in

Triest

den

Expeditionen nach

rühmend gedacht.

hohem Grade ungerecht, wenn an

weitgehende Entgegenkommen und

Prof.

Auch der wesentlichen Begünsti-

u. v. a.

gungen, welche die Verwaltung des Österr. Lloyd

Aber

aus,

die

werktätige

dieser Stelle nicht auch das

Förderung unserer Arbeiten von

Bevölkerung besondere Erwähnung und aufrichtiges Lob finden

würden, denn nirgends auf der Balkanhalbinsel, einige Vorfalle zur Kriegszeit 1897

etwa abgerechnet, war das Sammeln in ornithologischer Hinsicht
wie in Griechenland.
Missolonghi

Vlachen

in

unsere

Wie

sehr forderte

Bestrebungen,

beispielsweise

so leicht

und angenehm

Herr Diamantis Soustas

in

wie hilfsbereit erwiesen sich uns die wetterharten

Akarnanien, wie ausgiebig wurden wir von den Inselbewohnern der Sporaden

unterstützt

Nur auf

diese

Weise wurde

es möglich, die

Bälgen auf den drei Reisen zusammenzubringen:

Jahr

nachfolgend ersichthche Ausbeute an

Vorwort.

\'I

Aber auch dem Pflanzen-Sammeln

und -Trocknen wurde namentlich dank der

Unterstützung unseres Dolmetschers, des alten Christos Leonis, stete Aufmerksamkeit

zugewendet, wobei mich manch seltener, unerwarteter oder gar neuer

Die gesamte Ausbeute

ist

seither in E. v.

Fund

erfreute.

Haläcsys klassischem Werke: „Conspectus

Florae Graecae" vei'öffentlicht worden, ebenso wie unsere Fangergebnisse an Reptilien
in

Fr.

Werners

schöner Zusammenstellung:

„Beitrüge

zur

Kenntnis der Reptilien-

und Batrachierfauna der Balkanhalbinsel".

Zum

Schlüsse

sei

nochmals das horizontal wie vertikal so reichgegliederte Gebiet

des heutigen Griechenlands sowohl den gegenwärtig tätigen wie auch künftigen Ornithologen als Arbeitsfeld aufs wärmste empfohlen, da ich überzeugt bin, daß sie namentlich
in

den nördlichen Landesteilen und auf vielen von den Inseln durch mehr oder weniger

überraschende Entdeckungen

den

schönsten

Lohn

für

alle

aufgewendete Mühe

Opfer an Zeit finden werden.

Sarajevo, im März 19U5.

Otmar

Reiser.

und

(^ JAN

1

1

2C06

/

INHALT.
Seite

Vorwort

III

Allgemeinei' Teil.

I.

Erste Reise 1894

3

Zweite Reise 1897

35

Dritte Reise 1898

57

Die ornithologisclie Literatur Griechenlands
Kritische Liste

80
88

Griechenlands

Viig'el

iler

Spezieller Teil

II.

und

Für das Gebiet zweifelhafte oder

III.

fälschlich angegebene Arten.

Die Arten des IH. Teiles sind im oachfolgenden alphabetischen Register mit kleinerer Schrift gesetzt.

Acanthis cannabina


Cannabina sangidnea Landb.

(L.),

flamrostris (L.)

linaria (L.), Linaria

Accentor (alpinus) coUaris sufmipiniis

modularis (L.)

Accipiter

nwus

(L.)

228

Bluthäuflin»

5C8

alnorum Chr. L. Brehm

&

Tujescens (Vieill.), Linaria rujtsceiis Schi.

Berghänfling

Bp.

Brehm

Nordischer Leinünk

568

568

Südlicher Leinfink

167

Südliche Aliieubrauuelle

167

Heckenbrauuelle

381

Sperber

Acredula caudata (L.) und Acredula caudata macedmiica Salvad.

u.

Dress.

Weißköpfige und make171

donische Sclnvanzmeise

(Günther)

teplironola

Acrocephalua aquaiicus (Gm.)




anmdinaceus

Drosselrohrsiinger

alexandHnua
(L.)


M.

Alcedo isinda L.

Ammomanes

Östlicher rostfarbiger Sänger

— Seeregenpfeifer
W. — Flußregenpfeifer

u.




boscas L.
crecca L.


187

isabellnw,

Tem.

Östliche Wüstenlerche

501

Stockente

497

Krickente
Pfeifeute

5G4
499

Spießente

485

299

UMVinnratit Tem., A. anijusiirostri'i M6uetr.

penelope L.

137

484

169

Eisvogel
Alauda

140

486

Sandregenpfeifer

Feldlerche

deserti (Licht.),

Anas acuta L.

142

406

Aegithalus pendulinus (L.) Beutelmeise

Alauda arvensis L.

Schilfrohrsänger

TeichrohrsUnger

cantianus Lath.

curonicus (Gm.), Aeg. minor
liiaticula

Naum.

Flußuferläufer

(L.), Aeg.

141

562

streperus (Vieill.), A, arundinaceus

A'edon (AgrohcUes) familiuris (Mem'tr.)


Meyer

Sumpfrohrsänger

schoenohaeiuis (L.), Calamoherpe phragmilin Beehst.

Actilis hypoleucus (L.)

Aegialitis

561

Binsensänger

(L.), A. turdoides

palustris (Beehst.)

173

Graurückige Sclnvanzmeise

Marmelente

585
499

j

VIII

luhalt.

Seite


Anas querquedula L.


(Acx) sponsa (L.)

strepei-a L.

Anoiix stolidus

anser (L.),

scgduvi

585

587

Gans
A. cinereus Meyer — Graugans
Zwerggans
(L.), A. mimdus Nauni.

(f-TDi.)

cervinu.i (Fall.)

585

(L.)

Brachpieper

richardl Vieill.

565

Aquila chrysaetus (L.)

arhoreus Beeilst.

triwialis (L.), -4.

366

melanaelus (L.), Aqu. imperialis Beeilst.

rapa.i: Tera.

Raubadler

362

Schelladler

Wolf

maculata (Gm.), Aqu. naeiiia

ArchihiUeo lagopiis (Briin.)

purpurea L.

ralloides Scop.

cinerea L.

573

.

377

Raulifaßbussard

433

Arenaria interpres

.

431

.

Kuhreiher

437

434

Purpurreiher

Ardetta miniita (L.)

435

Kleiner Silberreiher

A. bubulcvs Aud.

436

Rallenreiher

Zwergrohrdommel

438

Strepsilas interpres L.

(L.),

Astur brevipes (Severzow)

jialumbarius (L.)

Botaiirtis stellaris (L.)
ascalaplni^'i

biibn (L.),

B.



Rohrdommel

439

Uhu

572

Ägyptischer

Sibb.

hore-dis (Sund.)

320
196

mfa

(L.),

— Chinesische Schafstelze
(Licht.) — Seliwarzköpfige Schafstelze
.

ßerdtj; rubra auct.

378
379

577

578

ßotliuhn

Calidris arenaria (L.)

Perdix chucar Gray

gracca (Briss.), Perdix saxatilis M.

u.

Tem.

188

477

Sanderliug

Cerchneis


(L.),

naumanni

292

Nachtschwalbe

570

Kothals-Nachtscbwalbo

227

Stieglitz

Carine noctua (Scop.), Athene noctua Retz. (und var. vieridinnnlis Risso)
passerina

411

Griechisches Steinhuhn

Kurzzehige Lerche

Carduelis carduelis (L.), C. elegans Steph.

406

Östliches Steinhuhn

W.

Caprimulgus europaeus L. (und var. meridionalis Hartert)
ni,ficolUs

199

.

Mäusebussard

Klippenhuhn

Calandrella brachydartyla (Leisl.)

197

.

Adlerbussard

saxatilis chulcar (Gray),

198

Südliche grauköpfige Schafstelze

taicanns Swiuh.

ferox (Gm.)

198

Nördliche grauköpfige Scliafstolze

cinereocapillus (Savi)

Caccabis petrosa (Gm.)

Uhu

Schafstelze

melanocephalus

381

384

Habicht

Buteo Imteo (L.), B. vulgaris Sechst.

319

Waldohreule
Zwerghabicht

maximus

Bndi/tes flavus (L.)



Savig.

318

Sunipf'rohroule

Flem.

otus (L.), Otus vulgaris

491

.Stein wälzer

Asio accipitrinus (Pall.), Brachi/otus palustris Förster

Bubo

364

Kaiseradler

Grauer Reiher

garzella L.

360

Schreiadler

Großer Silberreiher




209
207

Steinadler

(maculata) clancja Fall.

ibis L.,

Wasserpieper

Baumpieper


205

,

spipoletta fL.), A. aquaticus Beeilst.

20ß

566

Strandpieper

— Wiesenpieper
— Spornpieper

pratensis (L.)

Ardea alba L.

207

Rotkehliger Pieper

ohscurus (Lath.), A. rupcdris Niels.

493

494

Saatgans

Anthus (Agrodroina) campeslrin


495

Weißstirnig'e

erijthi-opus



500

.

Tolpelseescbwalbe

Anser alUfrons (Scop.)


498

ßrautente

Mitteleiite

(L.)

Knäclveute

Alhenc passcrina L.

Steinkauz

312

.

571

Sperlingskauz

(Fleischer), Tinnnnculus cenchris

— Afrikanischer Turmfalke
(L.) — Turmfalke

Naum.

Rötelfalke

...

-

-

327

rapiadus (Diiud.)

572

linnunadus

333

Polarseetaucher — aeptentrionalia L. 295 — Hume) Kolkrabe 255 — Nebelkrähe — Rabenkrähe . Charadriuf! pluvialis L. — Dress. — — Brekm Cevthia famüiaris brachydactyla 566 217 566 216 . — Gartenammer cirlus L. alba Bechst. — Hirundo rupeslria (Scop.) — — Schwarzer Storch Civcaetus gallicus (Gm.) Ch-ysolophns — Goldregeupfeifer Hirundo nrbica L. Clien hypcrboreus Baumläufer Gescheckter Eisvogel (La Marm. — — — 482 229 Grünfink Zitronenzeisig — — Circtis aeruginosus (L.) spinus (L. Hellenenspecht Gleitaar — . — — Kirschkernbeißer Heherkuckuck 309 — Dohle 251 — Felsentaiibe oenas L.). C. cineraceus (L..).). Hirundo riparia L. Uferschwalbe Felseuschwalbe rupestris Scop. corcrne L. vulgaris Pall.) Cetlia cetlü (Stanl. 428 428 427 . — Goldammer hortulana L. Cinchts cinchts albicollis (Vieill. Cygnus cygnus — — (L.) 3(Jii — C.) — 684 Ciconia ciconia (L.). — 143 . — Cistenrohrsiinger macrurus (Gm. pallidus Sylces 324 Mont.).). 554 554 Nordseetaucher Blaurake lawrencei (u. C. frugilegns L. — Coracias garrxda L.) Ägyptische — 185 565 Bogenschnabellercha Sehneegans Chettusia gregaria (Pall. 584 Großer Buntspecht — .) minor danfordi (Hargitt) u. pratensis Bechst.icrtorum — — — — — picius (L. — — — Östlicher Mittelbuntspecht östlicher Kleinbuntspecht — Gelbkehlige ' 306 492 304 302 301 305 574 Blaugrauköpfige Ammer 213 212 Ammer — Zaunammer ciirindla L. — Kingeltaube Gm. — (Gm. cursitatis — Clangula glaucion (L. sqnatarola (L. . (Pall. livia — Colymbtcs arcticus L. Chenalopex Alauda Jc. (Stanl.IX Inhalt. 571 Zipparamer cinerea Strickl.) nigra (L.. Schwarzspecht Emberiza caeaia Cretzschm.) Columba — — 502 284 285 233 C. Seite Certhilauda desertorum — Ceryle rudis (L.). 254 cornix L.) cyaneua (L.) — - — Unveränderlicher Schwan lilfordi 418 449 Höckerschwan Dendrocopua leuconotus — Wachtel Wiesenralle musicus Bechst..). C.). — 569 Saatkrähe 253 Colurnix coturnix (L.. sericea Natt. Cucjdus canorus L.. ci-ex (L. 325 C.). Lycos monedula L. — Hohltaube pahimbus L.) Schellente .).). — Olimcola riparia (L. Colaeus monedula (L. — Coccystes glandariua (L.). — — — — 373 321 Sumpfweilie Kornweihe Cislicola ciiUcola (Teni. 493 Sharpe meditta sancli-johannis (Blanf.). Elanus cacndcus (Desf.) Clielidon urbica (L.). Coccothraiistes coccolhraustes (L. Corvua corax L. dactylisonana Me^'er Crex C.) — — 273 Stadtschwalbe Goldfasan — — (L.. 323 — Steppenweihe — Wiesenweihe Frankl.) — pygargus — Ü79 567 226 Erlenzeisig — 440 Weißer Storch 443 — Südlicher Wassenschmätzer 111 Schlangenadler . var.) Dryocopus martius (L.) — — Kuckuck immuiabiUs Yarr. — C olor — — — major Singschwan — (L.) Chloris chloria (L.. — 488 488 Herdenkiebitz Ligurhms Ckryaomilris ciirineUa 145 Cettissänger Kiebitzregeiipfeifer actjyptiacus (L. C.) — cia L.) 585 Gaos chloris L.

) — 211 Riiliramraur — Leach Reiherente 504 585 Bergente — Mnorente — Kolbenente — nyroca (Gülil. 99 557 geoffi-oyi (Wag-1.) — — pratlncola (L.X liili. grandis Storr.) — 504 Tafelente fuligula (L.) — Gelastes gelasles Glareola nidatwptaxi (Nordm. 487 . — — 452 — Bartgeier Weißköpfiger Aasgeier — IIaemat. Austerntischer JTarclda 492 — Seeadler — öingseeadler — Eisente Hirundo 370 573 vocifir Vieill.) — Falco aesaltm Taust.) — — 505 — — — Eiispiza dolichonkh (ßp. (L.) — — 349 Lerchenfalke montifringilla L.) — 584 450 Jungfernkranich — 525 . — — — (Sechst.) Bekassine 459 porzana (L. .opus oslrilegus L.).). — schoenicltK (L. — StorclLschneiife 478 275 .) — 193 Haubenlerche krijnicU Kalenicz. F. Was.) — Brachschwalbe G.) Grus gras — 571 301 viridis (L.) MJiwe Nordmanns Brachsehwalbe 586 Bechst. Ammer Lesbische — leucoeephala — pi/rrhuloides relsei-i Hartert — — — Gm E. rtijipes — ßütolschvvalbe 386 396 . 337 • Wanderfalke francolirms (L. — üriolaLa Licht.).).) Mittlere Kohramiiier 567 Erithacus (A'ddon) hiscinia (L. IT.serhuhu Fuligtda ferina (L.) Ilimavtopus Idtnantopus riifula Tem. inlennedia Michail.) major (Gm. ghu-ialis (L. Prachtammer Kappeuaiumer 334 573 — Eleouoreufalke — FehTeggsfalUe peregrinns Tuiist. pityormis L.) — - Sprosser Erylhrospiza glthayinea (Licht..) Eudromias 211 Kuilerente rubecidus (L. t Würgfalke — 567 218 Zwergfalke Afrikanischer Graufalke — Innarius Fall.) morinellus (L. 578 Frankolin Buchfink 232 — 232 Berg'tink — 445 (L. Fidica alra L. Dandalus rubeculus L.) 503 — nifina (Pall.) — Dünnschuälielige Gecinus camts (Gm.) Ggps fulous (Gm. 487 - eleonorae Geu(5 feldeggi 8chl. Luscinia minor Iirelim jMlomda — Ammer Gt'struifte Erismatura leucoeephala (Scop. virgo (L.) — — Heidelerche 194 Galtinago gallinago (L.) — — — Kleine Sunipfschnepfe — Große Sumpfschnepfu Gallinula chtoropus (L.) 504 Qalerida arborea (L.) (var. F. — subbuteo L. — — gallinula (L.) (L. Lidlula arhorea L. Francolinus — — — — — 573 viitgari-i — Steph. — cristaia (L.) — 567 — — Fohrenammer 567 Westliche Gimpelrcilirammer 'JIO canncti (Brehm). cristaia 'inarila 348 336 . — — — — Rutfußfalke — toncöhir — Tem.) 101 Rotkehlclieii 557 326 Wüstentrompeter 224 — Großer Moruellregeiipfeifer — Moniellregenpfeifer Gestreifte — melnnocephala (Scop.-ilt. Haliaetus albicilla (L. 447 447 — Eichelheher 249 — Türkischer Schwarzkoplheher 569 — Grauspecht — Grünsi)eclit (Licht. Fringilla coelehs L..).) 458 460 — Grünfüßiges Teichhuhn — Getüpfeltes iSumpfliulni Garruins glandarius (L.) — Nachtigall Blaukehlcheu Eri/thropus vespeHinus (L. cinereus Bechst.. Seite Emheriza lesbia — Tem.). &Ui'cifUs (L.. Oallinago scolopaeina Bp. 490 Kranich Gypaelus barbatus (L.). E.).

— 477 serrator L. — Häringsmöwe — Fischmöwe ichthyaetns Möwe Korallensehnabelmiiwa 587 Grauköpfige — 541 canvs L.. — 562 Kiefernkreuzschnabel — — .... collurio 561 Ehr.i — Kleiner Kurzflügeliger Gartenspötter — — (mjentatiis L. promnüialvi (Gm.) pallida (Hempr....). 517 Zwergspötter olivetorum (Strickl.). 588 527 L. rufus — 182 ('ill>.. — 464 persicus Fall. 517 Schwarze Seescliwalbe — — — — — — 583 (OtisJ u^iditlata (Jaci^. L.) — (L. Mauersegler — Cypselus melha — L. regalis auct.. liuseiniola — (L.) Locustella hisclnioides (Savi) — Loxia curvirostra L.iuiuspütter 306 nuhicus Licht. — milvus (L.) Melanocorgpha calandra Melierax — Fichtenkreuzschnabel pityopsiüacus Borckh. — — — Grauammer Schmarotzermilan — migrans (Bodd. Larus Linderm.). — aei/yptius (Gm. Limosa lapponica 588 Weißwimperige Möwe melanocephatus Natt.) KastanieubramiG Rauclischwalbe 482 — — Afrikanische Kragentrappe hyhrida (Fall.) — 563 Provencesänger — 506 Großer Säger 507 506 297 Bienenfresser — 299 Savignys Bieneufresser 570 Grüner ßienenfresser torquata (L.). 282 Raiu'liscliwalbe samgnyi — 8tej)h. hmneyeri Cab.). 222 . salicaria — polyglotta (Vieill. 221 575 385 385 . — inelha (L.oder Sporeiikiebitz Maskenwürger Rotköptiger Würger — Gm.) 119 Schwarzamsel Nordische Ringamsel Cypselus apus L. viridis L. .) Micropus apiis (L. — audouini Payr. 567 143 Mariskenrohrsäuger Kalanderlerche 190 574 — 563 Bardischer Sänger M. 260 265 .). Milvus ater Gm..). L. Gartenspötter 127 561 581 Würger — — 268 259 Raul)\vürger 569 Hesperiden-Raubwtirger Grauwürger 259 — Senator L. limosa (L. L.) Hydrochelidon Lantus 284 Dorn.) — Weißbärtige Seeschwalbe leucoplera (Schiuz) — Weißflüjjolige Seescliwalbe — nigra (L. — Rotriickiger minor Gm.) — (/abar (Daud. Mantelmöwe mimitus Fall. — lloplopleriki spinosus (L.. M. vulgaris Leach. — Möwe — ridibundus L..) Houhava Hypolais — — calujaia (Licht. Seite Ilirundo iiistica — — — L.) — pliiloniela (L.. — marinus L... — Tem. M. — Schwarzköpfige Zwergmöwe Chema ridihundum — Limicola platyrhyncka (Tem. //.). — — 527 Sumpfläufer Singsperber ^cndatiis (Bodd..) — 51G Großer Ölbaumspötter — Wendehals L. — — — — Sturmmöwe fiiscus L. — .) Jynx torquilla L...). Mergus alheüus L. Milvus 465 Schwarzschwänzige Uferschnepfe Zwergsäger — Mei-jda merula (L.) — — — merganser L. . Nordische Silbermöwe — Bruch mickahellesi — atricilla L.) — Ris acthiopLca (Lath. Miliaria europaea Swains. — Bp.) — 529 Rostrote Uferschnepfe melanojwgon (Tem. u. 588 534 Südliche Silbermöwe — Schwarzbrauner Milan Roter Milan . 533 534 587 Fall. Mittlerer Säger Merops apiaster L. aegocephala Bechst. (u. — — — — — — UucopHhalimis Tem. elaeica //. personatu. — 121 288 289 Alpensegler Miliaria calandra (L. — 127 — Heiliger Tbis meridionalis Tem. excuhitor L.).XI lulialt. Lachmöwe — Nachtigallrohrsänger Melizophilns sardm (La Marm.

) — Bartmeise Parus ater L. — Oedicnemus oedicncmas 461 460 572 437 480 — Naehtreilier — Triel — Bamtente 586 nigra (L.). — — Otocorys hilöpha — Oallinula miniUa Fall. Aquila BonelHi — 204 269 Zwergtliegenfänger — (L. — Tannenmeise — caeruleus L.) — italiac (Vieill.) Pastor roseus (L.) — Trauerente 586 — Orlygometra (Scop. — Gebirgsbauhstelze M.) filcaius (Burch. — Zwergscharbe Schmalschnäbeliger Wassertreter Fasan Fall. Berglaubvogel — Flamingo 440 123 . 352 358 Rauhfußkauz Oriolus galbula L. — pai-oa Bechst.) 272 272 576 pennatns (Gm. (Fall. NeophroH peraiopterus — — Egyptischer Aasgeier — — — tenuiroslris Vieill. — 238 239 Feldsperling — Phalaropus fulimrius 175 Sumpfsperling Starna cinerea L. — Kolilmeise — palustris stagmitilU Brehm — Sumpfmeise Passer domesticus (L.ichstelze . — — Gm. pygmaeus Phasiamis colchicus L.). pusilla (Fall. Seite — Monticola cyanua (L.satller Dünnsduiäbelige BraclLschnepfe Nycticorax nycticorax (L. Sumpfhuhn 448 Zwergsumpfliuliu 449 Kleines Großtrapjpe 452 Zwergtrappe 453 hkorais (Licht.) Oidemia fusca — Habiclit. (L. Tem.) — 402 — — Große Brachsclinepfe — Regenbrachschnei-ife phaeopus (L.) — petronius (L..ser — Griechische — major L. N. Philn-cnhOA — penicillata (Gould) Brehm — Wiisten-rihrenlerche — Ohrengeier Pandion haliaclus (L..) — — — u. crepitatis L.) — Haussperling 575 372 170 173 174 564 crlstatus L.) 176 564 Rosenstar Pelernmis crisp>us Bruch Perdix perdix Trauermeise Italienischer Sperling — — — — 564 186 Balkan-Ohrenlerche Otogijpa auricidarü Gray — 463 579 Oe. Pkatacrocorax car/io 237 234 243 — Krau. (L.) Qallinula OlU tarda L.) — Blaunierle — saxatilis (L.) — onocrnlalus L.) — MolaciUa alba L.) /'/(. — hispaniolensis (Tem.).) — montanus (L. W. — grisola L. al/jieoUis Tem. 416 (L.).).).) Halsbaudfliegenfänger .XII luluüt. j^o^i'^a 245 Pirol tetrax L. alricirpilla — — — M. — Blaumeise — — Haubenmeise — luguhris yraecus Rei.).) — MontiffingiUa nh-alis (L. — melanope Muscicapa — — — — 114 Steinrötel Weiße 112 .) — Fischadler Panurus hiarmicus (L. -- 512 511 584 Plattschnäbeliger Wassertreter — 376 514 584 416 antiqiwrum Tem. hypcrboreus (L. — Perlhuhn NycttiUi triujiimimi (Gin. mdphui-ea Beeilst.Schneefiiik 231 li. griseus Strickl. Aquila pennata Numeniits arcuatus (L. Numida — mdcagris L.) roseiiJi Rebhuhn Oarbo cormoraniis M. L.sköpfiger Pelikan — Gemeiner Pelikan — — (L. — pggmaea Naum.). — Schwarzer Fliegenfänger semitorquata (Homeyer) Halbhalabandfliegenfanger Fall. Grauer Fliegenfänger collavh Beeilst. Periiis apivorus (L.) 202 271 269 I\appengeier NisadtHn fasciattis (Vieill. Phylloscopus bondlii (Vieill.. — Zwergadler (L.). — Kormoran Mittelmeer-Krähenscharbo Carba pygmaeus Fall. 507 510 Wespenbussard — Phoenicopterns 568 Steinsperling graculus desmaresti Payr.

P. P.. u. hirundo L. Pyrophthahna — melanocephala (Gm. Seite Phylloscopas rufiis (Bechst. Iiortulanus Silta caesia 122 Weifisohwänziger Steinschmätzer — — Scolopax rwsticula L. cristalus tridact. ßammea 559 Tanzender Steinschmätzer — 1U7 109 Östlicher Ohrensteinschmätzer Grauer Steinschmätzer Waldschnepfe — — Kaspische — . 502 Breitschwänzige 589 Seeschwalbe 520 522 paradisea Kays. Ehr. — — — — — titis — (L.). leucomcla Pall.Tauchersturmvogel Weißbärtiger Sänger major — — Rüppellssäuger Wasserralle Recuroirostra avocetla L.. Falcinelhis iijneus Leach Podiceps a-istatus L.) 105 Tauchersturmvogel (La Marm. hyacinihus Tem. S. Raubmöwe Brandungsmeerschwalbe doxirjalü Mont. caspia Pall. Rissa — — Pyi-rhocorax graculua (L.). anglica Mout.). — (Brehm) nirjricollis 125 Löffelreiher flumalilis Tunst.) Piiffimia kühlt (Boie) — Nadelschwänziges Flughuhn — Grauer Tauchersturmvogel — obscurus (Gm. Rallus aquaticus L..) — — 562 Schwarzköpfiger Säuger Alpenkrähe regulua (L.) — pvffinus (Briln. 558 . S.) — Brauukehliger Wieseuschmätzer — Schwarzkehliger Wieseuschmätzer 104 — Sandflughuhn 579 — — rubicola (L. — — — Dougalls Seescbwalhe .) 579 Ehr. oenanthe (L.). isabcllina Rüpp.).. P. — — — — — — Brehm Saxicola albicollis (Vieill.) — 479 ampkileuca Hempr. — Koch — — 558 109 . RuticiUa mesoleiica (Hempr. Pica pica (L.). u..). P.). .). Sturmes Weißlicher Steinschmätzer Löffelente media Horsf. saitator MSnetr.. alpinus L.). Clir. afßiii^ C'retzscbm.) Pterodes arautrius (Pall. .) 248 223 Alpendohle 450 Hausrotschwanz Tem.) coiispicülata Pyrrhula pyrrliula 5b2 GrüBnickiges Purpurhuhn .. 586 518 — Lachmeersclnvalbe 521 Schleiereule 311 — 569 unicolor (La Marm. *S'^ u. stapazina Tem. 123 Wakllaubvogel Elster Pisoi-hina scops (L. St.. 122 Möwe Gartenrutschwanz Serinus .).) — — 524 Kleiber neumeyeri Michah. — trochilun (L.) Weißspiegeliger Rotschwauz Stenia canliaca — — — — Strix Gm. 103 — Ohrensteinschmätzer — Ehr. 544 589 — Gelbsteißige Buschdrossel — Brillengrasmücke piirrhocorax (L. 102 102 Schockiger Steinschmätzer Stercoftirius poinatorhinxLs (Tem.. — Pica caudata Boie — — — 315 Zwergohreule 443 — 444 Brauner Sichler 552 Haubensteißfuß — minor Gm. nilolica Hassel^. Blas. jmrphyrio (L. Großer Gimpel Gelbköpfiges Goldhähnchen melanoleuca (Güld.XIII Inhalt. Phi/Uopneuste rufa Lath. Uueiira (Gm.).) — Pratincola ruhetra (L.. Naum. R. (Tem.. fluviatilU L. Platalea leucerodia L. — PhyUopneuste trochilus L.) - — — — — — Koch — — Wolf — — Spatula clypeala (L. 157 .) Pterncbirua alchata (L. . aurita — 152 Feuerküpfiges Goldhähuhen Dreizehige phoeniciira (L. S.) 147 246 L.) \jyelkoaamts (Äcerbi)] — Dunkler Pycnnnotiis xanthopy<ßi^ Hempr.) — (L. — 126 Fitishiubvogel 250 Plegadia falcinellus (L.yla (L. 586 519 Flußseeschwallie Hellgraue Seescbwalhe Zwergseeschwalbe 8l. Phi/lhpneuste sibilatrix Bechst.) Einfarbstar .).. .) 559 Säbler Eegulus ignicapillus (Brehm) — 547 Mittelmeor. Europaiscbes Purpurhuhu 582 . — — . — 653 Zwergsteißfuß 553 Schwarzhalssteißfuß — Porphyi'io cacndeux (Vand. S.lerinns (L. minuta L. Felsenkleiber 8t. Scops aldrovandi AVillug-. 178 179 .) — rilppelli — suhalpina (Bon.106 454 225 Girlitz . u. — Weulenlaubvogel — sihilator (Bechst.

XIV liili.) 586 163 — — — — Sylvia (L-)) (L.). — Senegal-Turteltaube — turtur (L. 80. cristatus L.) uiwria Star Baßtölpel Sylvia alricapilla (L. — — 165 579 Steppenhuhn 496 — Gm.). Brandente 495 581 577 576 uroijallus L. .) (L.) — — — Seite — SlMiius mdyari.) — 583 473 475 Bogensclinäbeliger Strandläufer — 474 Grauer Zwergstrandläufer Zaunkönig T.) — Fahlbraune Senegal-Turteltaube — Brehm habelJmus Bp.) — — — Rostente T.) — liltorens (L.iufor — — — — 158 Dorngrasmücke 315 — Nimmersatt — Birkhuhn — Auerhuhn — Kleine Thalasndrmna -[idnijica (L.). . — Kuttengeier musicus L.ilf.). Totamis calidris (L.). pai-vulns Kuch — Ti-oglndytes troijlodytes (L.) — Rostrückige Turteltaube — ^megalai^iü Coluviha acgyptiaca Lath. . cinerea Brün. — Brün. Totanus — nchropii. Rotschenkel — (L. 118 117 579 (Desf.). Ilartort statt: als auf Seite 211. 168 117 Weindrossel — Singdrossel — Wacholderdrossel viscivorus L.nellus (L. Tr. — temmincki (Leisl. Trini/a alpina L. — Wiedehopf Vanellus va. Zeile 7 von oben. Tetrao tdrU L.) - .i — — puynax — stagnatilis Bechst. Punktierter Wasserläufer eanuti L. — — 470 Heller Wasserläufer — 470 467 Kampfsclinepfe 472 Teichwasserlänfer Alpenstrandläufer — 476 - Isländischer Stramllaufer 583 ^ — Seestrandläufer — Zwergstrandläufer minuta Leisl. statt: dann auf Baklamas. — Kiebitz Vultur Cretzsehm. 293 483 576 kulhei ^00 Boriclitlaunseii. 116 pilaris L. — — Turdiis iliaais L. T.) — — — fuscus (L. reiseri Baldamus . 469 471 Beeilst. V. Mache/es pngnax L.) — Syrrkaptes paradoxus Tndorna easarca — — tarlorna Tantalus ibis L. — Misteldrossel — Laufhuhn Turnix (andalusica) syhatiea Turtur cambaycnsü (Gm. rufidorsalix 580 (L. — Eüppellsgeier — monachus L. 563 östliche Sängergrasmüeke Waltlkauz (Pall.) Tickodroma muraria (L. . cormifn (Tu.oides Seite 131. lioi-lensis 241 — ciirruca (L.) Stnrmschwalbe Al]ienmauerl.) glareola (L.) — sutiarcuata (Güld.1 L. Sowohl auf Seite 90. 423 . lies: Emberha pi/rrhu/. auritus Ray — Turteltaube Upnpa epops L. inardiiiia 185 Brucliwasserläufer glottis 589 468 Dunkler Wasserläufer — (L.. 'S- 164 Garteugrasmüeke orpliea jerdoni (Blytli) Syrnium aluco — — (Beeilst. . Nr. 5S0 580 (? T.) Sclnvarzköpfige Grasmücke Zaunfjrasmücke Bfichst.) 166 Sperbergrasmücke cinerea Lath. Zeile 17 von oben. Emberiza xchoeniclus reiseri Hartert.). Sula hasrnna — (L.

.ALLGEMEINER Heiser. TEIL. Ornis balcanica. Hl.

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welche man in der von Reiseberichten über Griechenland vergeblich sucht. Nach einer in jeder Hinsicht angenehmen Fahrt. welche der Schwärm der anderen Reisenden selten oder nie betritt. welche alljährlich. wo Kulturstätten des Altertums und des Mittelalters oder Museen mit angehäuften Schätzen aus jenen Epochen das Entzücken des Fachmannes wie des wißbegierigen Laien hervorrufen. Ü/s ist wohl sehr begreiflich. landeten wir auf dieser herrlichen Insel am Vormittag des 16. zu verlassen.nd Monaten erleben würden. In diesem Sinne sind natürlich auch sämtliche Reisehandbücher über Griechenland abgefaßt. auf der sich außer den in jenen Gewässern den Schiflen jederzeit folgenden Silbermöwen nur einmal nahe bei Korfu ein einzelner großer Sturmvogel zeigte. ein ebenso bequemes Quartier als vortreffliche Verpflegung fanden. daß deshalb die folgenden — — Zeilen wenigstens Unmasse lich zum Teile Schilderungen enthalten werden. was wir in den nächsten Wochen i. was für Erfolge zu erhoffen wären. unsere Erwartungen dessen. und daß wir schließ- Gelegenheit hatten. nach dem alten Hellas reisen! Fast ohne Ausnahme ist archäologisches. unter anderem auch den Charakter und die Eigentümlichkeiten des griechischen Volkes auf dem Lande weitab von den Gebirge besser kennen zu lernen als die meisten. hatte damals mächtig jene Sehnsucht nach dem Zauber des Südens welche ja fast alle befällt. daß. Ein glücklicher Zufall führte uns vom Hafen weg in die nahe dem königlichen Palais wo wir bei der wackeren Frau Julie Michel. als bei den bisherigen Balkanreisen. einer Marburgerin. Städten und namentlich im welche hierüber urteilen zu können glauben. historisches oder höchstens ethnographisches Interesse die Veranlassung zur Reise und immer wieder werden ausschließlich jene Ortlichkeiten aufgesucht. April samt dem Kollektor Santarius an Bord des abfahrtsbereiten Lloyddampfers „Urano" im Hafen von Triest befand. Doch wie außerordentlich verschieden waren unsere Aufgaben und unsere Pläne von den Zielen Jener. als ich mich am 14. Bei diesem gelegene „Pension Julie". sei es zu Studien. April. daß uns unser Weg in Gebiete des Landes führte. 1* .Erste Reise 1894. die mitteleuropäische Heimat Auch mich erfaßt. die im Begriffe stehen. Unsere Tätigkeit galt einem ganz anderen Gebiete der Naturwissenschaft und die Folge davon war. sei es zum Vergnügen. bedeutend höher gespannte Avaren J.

konnten wir beobachten. zur damaligen Jahreszeit entfaltete sie eben ihre ganze Pracht. was dank dem anerkennenswerten Entgegenkommen der Zollbeamten bei der Ausfolgung rasch mannigfaltiges und ohne Schwierigkeit bewerkstelligt werden konnte. Die offenen.. weil Regenwetter eintrat und notwendigerweise die erlegten Vögel präpariert werden mußten. wohlbekannten Val di Ropa stattfinden konnte. brachte Die unvergeßlichen Ausflüge wurden dann auf einen Tag unterbrochen. wie bei allen folg-enclen Besuclien fühlten wir uns dort so gut aufgehoben und in unseren sonstigen Samraelbestrebungen derart unterstützt. nur gewöhnliche und schwarzköpfige Schafstelzen. s. welche in ganz Griechenland nur spärlich erste . sowie kurzzchige Lerchen trippelten auf . Stockente und Drosselrohrsänger waren auch hier die häufigsten Vertreter und das beste war eine von Santarius erlegte Doppelschnepfe. Während unten im Hafen die Salutschüsse eines französischen Kriegsschiffes donnerten. welche schon einmal auf Korfu gejagt haben. w. flachen Strandpartien zeigten hier kein besonderes Vogelleben. April schon der Ausflug nach dem allen jenen. daß namentlich den forschern die „Pension Julie" hiermit bestens empfohlen reisenden Natur- sei. Unser erster Besuch auf Korfu galt dem alten Kastell. Von drei eben angekommenen Blaiiraken wurde eine von korfiotischen Nimroden erlegt und sofort für die Küche gerupft. Unter diesen mußte sofort das gewissermaßen historische Kolkraben] )aar autfallen. ohne auf besonders lebhaftes Vogelleben zu stoßen. von den Engländern angelegten Chaussee rasch nach Kerkyra zurück.4 Oruis balcHnica. so daß am 17. auftritt. während es ganz fremdartig aussah. und hoch über uns sehwirrten im unvergleichlichen Blau des griechischen Himmels eben angekommene Alpensegler und viele Stadtschwalben. Es war schon ziemlich spät. A|)ril wurde dann zu einer vollständigen Umgehung der Bucht von Kali- kiopulo benützt. so war es. Steinlinden und Baumeriken bewachsenen Hügeln war OS vor allem das versteckt lebende Samtköpfchen (Pyrophthalinn melanoci'phala) welches unsere Aufmerksamkeit erregte. Aber auch Bekannte aus der Heimat belebten die frisch aufgegrabenen Weingärten und die Brachen auf dem Durchzuge: Pieper. wenn unser Baumläufer die kahlen Stämme der uralten Ölbäume erkletterte. als ob wir in lauter Gartenanlagen umherbirschcn würden. und Avenn wir in den Olivenwäldern von Alepu oder längs der Agavenzäune den südlichen Sylvien nachstellten. Nachtigall und Cetti's Sänger verrieten ihre Anwesenheit durch ihren weithin hör- baren Schlag. welches seit Jahrzehnten hier angesiedelt ist. Die üppige Vegetation dieses Teiles von Korfu ist alibekannt. ob sich noch jene Vogelarten am Kastellberge vorfanden. als wir die eigentlichen Sümpfe des Ropatales durchwateten. Ein Wagen uns auf der prächtigen. während ringsum von den Olivenwäldern die Zwergohreulen den lauen Abend begrüßten. Der 19. Laubvögelu. mußte zunächst unser umfangreiches und Gepäck vom Hafenmagazin in die Stadt befördert werden. Auf den mit Erdbeerbaum. wie die beiden Raben die vorbeiziehenden Silbermöwen heftig aus der Nähe ihres im Kastellfelsen befindlichen Horstes verjagten. welche vor langen Jahren Lord Lilford verzeichnet hatte. Von diesem Ausflüge zurückgekehrt. um einen Überblick über die der Stadt zunächst gelegenen Inselteile zu gewinnen und um zu sehen.

zuerst im Straße die Ortschaften Mesongi und Strongili. so oft mich eine Reise nach Korfu bringen würde. Am folgenden Tage mußte die Zeit wieder zur Präparation und zum Umlegen der gesammelten Pflanzen ausgenützt werden. dgl. erreichten wir. wo ein Kolkrabenpaar im Morgengi'auen sich sehen ließ. Cetti's Sänger tönt hier aus den Büschen. Im Valle di Korissia angelangt. Deca. Lerchen. wo die Bucht mit dem Meere zusammenhängt. sondern vor allem der zierliche würger. ja sogar Steppenweihe und Schmutzgeier zeigten sich habe nirgends auf Korfu später ein vielfältigeres Tierleben gefunden hier. und beim Durchschreiten des Marktes fanden wir daselbst eine Menge korbweise feilgebotener Wachteln. doch hatten wir außerdem noch Gelegenheit. Dort. darunter auch ein fast schwarzer. scheuchten unsere Schritte auch die Umso Grieclienland. dann eine Strecke längs des Mesongi- immer der Westküste entgegen. um diese Zeit durchziehenden rotkehligen Pieper auf. Pistazien. leitete uns der Weg wieder nach der Stadt zurück. In den Zweigen der Ölbäume huschten Fliegenfänger. wo der Graswuchs dichter wurde. heide u. Leider verstärkte sich inzwischen der Wind immer mehr. Erdbeerbaum. dieselbe jedesmal zu wiederholen.etränkten Boden umher und. Grünlinge. sehr viele Stieglitze. erlegt einen Rundgang durch die Stadt auszuführen. bev\^aclisene Halden zu überschreiten. April war zu einer Exkursion nach der südlichen Hälfte der Insel bestimmt und die Ergebnisse derselben waren so mannigfaltige. die luftige Fischverkaufshalle zu besuchen und den Hafen genauer zu besichtigen. besuchten wir zunächst einen kleinen Süßwassersee. und Würger verrieten Pirole sich Kuckucke. Überall fanden wir in den Gassen und Gäßchen von Kerkyra zahlreiche Käfige mit verschiedenen gefiederten Lisassen: außer Kanarienvögeln. lockten hellstem Sonnenglanze zur Mittagszeit zu vernehmen. auf herrlicher Von hier ging es zu Fuß. dem salz2. während Tui-mfalken und Bienenfresser sich hoch in den Lüften wiegten. daß ich beschloß. Schatten der ältesten Ölbäume der ganzen Insel. viele Olivenwälder passierend. man konnte in vollen Zügen Alles duftete und blühte — Last der reifen Früchte. Pirole. flöteten Orpheussänger. Der 21.III. Später hat man steinige. welche durch eine sandige Düne vom Meere geschieden . bloß (Trasmücken. lebendiger war es in den landeinwärts gelegenen Gebüschen und in den Olivenwäldern auf den Hügelketten und deren wasserreichen Einschnitten. ja sogar der Pfiff der Zwergohreule war bei girrten Turteltauben. schön sin- — die beiden letztgenannten Vogelarten aber gende Kalanderlerchen und Steinhühner nicht von Korfu stammend. daß das dortige rasche Amtieren alle Anerkennung verdient. kann ich die Bemerkung nicht unterdrücken. In mehrstündiger Wagenfahrt über H. wo reges Vogelleben herrscht. Zaunammern. Da es öfters auf dem Postamte für uns zu tun gab. konnten wir die Schönheit der dichtbewachsenen Mausinseln bewundern. deren Reiz ja schon vor Jahren Kaiserin Eli- sabeth so mächtig angezogen hatte. Zaunammern.und Orangenbäume unter der kurz. BaumNicht Rotkopf- und ich als hier. und kamen endlich zur lang- gestreckten Brackwasserlaguue. den unvergleichlichen Frühling des Südens an diesem Tage genießen. welche fast alle im Süden von Korfu am Zuge Immer dem nunmehr grasigen Buchtrande worden waren. Der Schlag der Nachtigall und des baches. wo sich aber nur ein brauner Sichler herumtrieb. was bekanntlich der Vogelbeobachtung und -Jagd stets abträglich ist. folgend. schon aus weiter Ferne. aber teilweise mit Cisten. Reichbeladen bogen sich die Zweige der Zitronen.

und zwar sowohl am wartete. uns kaum ant" äe-a FtiiSen eHialten koir. Nach rascher F. Als später noch ein feiner Re^en dazukam. war auf den Beinen..\hli£-e der Düne und ihrer Umjrebunir mustern. wirkliche diese.rbentönen der südlichen Sonne überzogen.# mit Res^n i*t- dieser ar. später werden immer dichter und ge^en das Südende der Lagune zu bilden sie einen fonulichen südlichen Wacholdern sie .ii Däne ^^sr der Wind zu ^ineni hottigien Sand üWrschttttete und so stark Sturme tobte. " — sogar ein grell gezeiclmeter Austemtischer. daß wir nur mit Pflicht. deren präzises Spielen zu bewundern war.nd üppige Gruppen von alle Eig-entümliohkeiten nun Der men feine gell>e irebildet- jHniperu.-en Wachteln auf dahersrepeitscht. überhaupt noch schießen zu körr. die links ' R. April fand uns in voller Tätigkeit. Reiche Beute machten wir an diesem Tag-e nicht nur hier. dai5 wir aiigo'w". Ani^ings treten Banmform annehmenden Wacholder vereinzelt auf. mar- der Prozession.ahrt erfolgte die Ankunft im Hafen von Patras schon vor 4 Uhr früh und eine halbe Stunde später waren wir mit unseren sehr ersehnten Begleitern für die nächsten Wochen und Monate zusammengetroffen.»oh$ou. Ganz Korfu wie die massenhaft herbeigeströmte Drei !Musikbanden. Konsuls Haupt von Höchstetten und der liebenswürdigen Gesellschaft des sächsischen Generals von Schweingel samt Famihe hier gedenken. wohin wir zuet^ft unsere Aucen. üWrzogen sieh die Eiseuteile der Gi>wehre rasch mit einer dicken Rostschichte und wir hatten unsere Not.-_ •~-r.z.Principe Oddone'^ nach Patras ein. griechische an welchem der Schutzheilige der Insel. Einige Präparate wurden noch fertigdann alles gepackt und am Nachmittag schifften wir uns an Bord des italienischen Dampfers .Ortiis ^«lciEio*- (1 Bfim Betreten der . um einen Rundgang durch die Stadt zu vollführen und unter Führung von mehreren Bekannten die vorzüglichen Weine der Insel zu verkosten. gerecht werden konnten. wo unser Wagen vor 10 Oir abends nach der -Pension Julie" zurückbrachte. nämlich tag. der uns gleichzeitig als Dol- gestellt. der uns noch Gesammelte zu konservieren.uoa. dann aber nahte auch schon die Stunde der Weiterreise. k. Am ersten der alles Palmsonntag. der nicht nur eine bemerkenswerte Vegetation. Erst nach einigen Sranden besserte sich das Wetter zusehends. schierten in Mühe die Stadt- unserer Es war ein besonders großer Fest- persona nämlich sein mumi- Körper) in feierlicher Prozession durch die Stadt getragen wird.. Theobald Krüper aus Athen und der Sammler Christos Leonis. Anläßlich dieses ersten Besuches von Korfu muß ich mit Dankbarkeit der gütigen Unterstützung des k. Wald. fizierter sondern auch noch folgenden Tage gab es so viel Zerstreuung. Spiridion. alles jetzt . bot dieser Teil von Korfu Reize. und Sande wurde im Rallenreiher Schar Siibermöwen besnchten jetzt den Dünenstreifeu oder den Binnensee. metsch unentbehrlich war. . Rückwege nach der Hauptstraße bei Mesongi. unsetv Flinten rich- V'ine ten Sollten: so vielerlei Voarelvolk hatte das Unwener auf die Düne geworfen. ja Dies die ich in keiner von den anderen Gegend der Lisel gefunden habe. dunkelblaue Lagune und an ihrem Rande eine Menge Straudläuter und leben in sich schließt. Diese waren Dr. Flugsand hatte auch hier Hügel von allerlei phantastischen Foraber die Krone derselben >vird durch starke r. überall doi. und ich konnte ar. deren Mittelpunkt natürlich der in goldenem Tabernakel ruhende tmd von einer großen Schar hoher Geistlicher umgebene HeiHge bildete. tiir die Korfioten in Landl>evölkernng. Am Abend erübrigten wir noch so viel Zeit. TroTzdem xmßien wir nicht. Der 23. sondern auch ein reiches Vogel Dazu rechts das unermeßliche 5[eer mit der Felseninsel Lagudia.s macrocJirpn und phccnic/Ki befestigt.en. u.

wohin wir in den nächsten Tagen unsere Schritte lenkten. %nm in Athen eine nnd ver-scbaffte dem nnr mit Infekten und b^ s' die*- nahezn der einzige.. unmittelbar aus dem 3Ieere aufsteigend. unweit der Rampe In einem der kleinen.. Konchylien und Insekten angef^ Unternehmung der richtige 3Iann als ständiger Nachdem wir uns . . war schon Thessalien von einer Kei: reisenden zum Begleiter echisehen Sprache end.. Zudem ist Patras mit seiner regelmäßigen Anlage.. Seitdem Köni^ Krüper tätig. ich wohl nnr wenige eatlärende gewürdigtes Wirken wäre die Kenntnis der mediterranen Fatma bei weitem nicht äo weit vorgeächr'" Chr. .ite - - T- ''— -i ^. unmittell>ar am Fuße der mächtigen Felswär. •'^ die - xmd öri«^ am mis inä<%:n -': - O bat. .. war Dr. ersten . - . trotz dem bedeuter. ~ "• ytiT\ZMii(^\f. Hier wie überall. sei. ^. langberten Straßen und der reizlosen r in den .1 --i.„^ .. . ' '"-n Be. Krüpers Worte voraasaojschickeo._.. ^ - Alan genießt von dort einen prächtigen über r " " . . Jahren noch während seiner Militärdienstzeit in seit au--. Meine Gedanken weilten aber jetzt schon zumeist bei den Felsschluchten und den ^ daranstoßenden Xiedernngen . _ oessen ^ — " . . . Lee. r rungimvortrefSichen -Hotel Patras* des Herrn Dimaköpnlos. verursachten.z . iie . ~- .' als Folge äeiner unzähligen Reisen in "" ror all«^ Objekten der ' /- -^ -. . herzlichst begrüßt baite.j-. ' letzten Jahrzehnten genommen f Ich war daher herzlich fron. . . der deatächen n: . Herbarpflanzen.. und wa mit Leonis die bereits fi^her b^onnenen Sammelansflüge in der Umgebxmg von Panas fortsetzte. ist - • ten Univer Thron innehat. '. namentlich - vom gewaltigen .. Raubvögeln.-. als suche und Vorstellungen am 25. Tolikommen mächtig._.. iessen fnr unsere .. Krüper von den Bereisungen in früheren Jahren hervor und ehe man sich's versah.„. welcher seit vier .. . . durch das Klima - ::en. und die Erzählungen Dr. — : -" noch heutzutage v '''"..\kamanienä nebst ihrer. die gemei^ . <^..jjg t--. seinen wenig gesäu-v_ .... bestimmten Dampfer den Meerbusen von Korinth an seinem Beginne überquerten und schnurgerade dem malerischen Varassovo entgegendft er und achtunggebietender Seine steilen Wände und Runsen traten immer — l^te der Dampfer an der ins Meer hinatisgebauten Eisenbahnendstation Kryoneri an.»ienst ... ..Über die Per9<>nlichkeit Dr. Krnpers auch von seinen ehemaligen Erlebnissen daselbst und seine Versicherung. gTößtemteiis Griechenlaodä öeorjr I^r in dies«in indem er braachf.Hotels Patras" e:._.Varassovo. - !ch mit > • gelegenen erläge ' • _ ' - ' --=..Tohnt '--ji-' Stunde imserer Abreise dorthin auf das lebhafteste herbeiwünschte. April -s'ir zum nact. daß er . .§enen Häuser fanden wir billige Unterkunft..„.. ^ _ _ gegenüber von den Fenstern des .: - - " einen großen Teil c --- .. •. . davon. ... _ weilige Stadt.. einen Nachmittagsbesuch ab. -- .

verschoben wir auf morgen. ein Rundgang bis zum Strande belehrte uns aber schon heute. In der Nähe des Meeresstrandes gab es viel Tamariskengebüsch und dieses hielten kleiner hierzulande die Elstern für sicher genug. herum. dem durch Dr. dem letzten etwas Schon von weiter über die Baumwipfel einen alten Seeadler kreisen. bekannte wo wir welchem früher Hunderte von Rötelfalken gebrütet hatten eingehend samt seinen Bewohnern schilderte. In der Dämmerung einem verlassenen „kukuwaja". Dann aber wandten wir uns der westlich gelegenen Ebene zu. Noch denselben Vormittag eilten wir deshalb hinaus nach den gegen Norden sich hinziehenden ansehnlichen Schutthalden des Westdas in den letzten Jahren vielerlei Bronzefunde lieferte. daß die häufigsten Vogelarten hier Grauammer und Kurzzehenlerche sind. ist heute nahezu alles gerodet und in Ackerland umgewandelt. Beim Weiterwandern lenkte dann Dr. daß aber auch die in Flug und Stimme höchst auffällige Cisticula nicht fehlt. ihre Korbnester in Brusthöhe hineinzubauen. und näherten uns umfangreicheren Ferne sah Schwanz ich Überbleibsel des früheren gewaltigen Auwaldes. Den in Kryoneri wieder angelangt. das seit Jahrzehnten hier seinen Horst hat. Mich vorsichtig durch das immer dichter werdende Gewirre weniger eigeutündichen Zähigkeit. Krüper und seine ornithologischen Gäste wiederholt und schon vor etwa 35 Jahren das Gelege genommen worden war. Mit der allen Adlern mehr oder dem einmal auserwählten Brutorte festzuhalten. kletterte die Felsenspechtmeise und knixte der weißhalsige Steinschmiitzer. war auch dieses Seeadlerpaar. 8 her -svolilbekannt. Ja sogar eine flüchtige Begegnung mit einem Schakal hatte Santarius zu vermelden. Dann durchschritten wir eine Menge von kleinen Sumpfstellen. und welchen Simpson in Griechenland Krüper allgemein zunächst nach Galatä. jedoch den alten Turm. abfalles des Varassovo. die sich im weiten Bogen zur Mündung des Phidaris (einst Euenos) hinzieht und welche in den letzten Jahrzehten ihr Aussehen vollständig geändert hat. vielfach von Sümpfen durchsetzter Laubwald ausdehnte. bestehend in den bekannten Plänkeleien zwischen einem Bonelliadlerpaar. und trotz den ungeheuren Veränderungen. Krüper unsere Aufmerksamkeit auf die zahlreichen. und zweitens befanden wir uns Abgesehen von den über unserem Obdach der zum ersten lockte im Felsen knapp mannigfaltigen Raubvögeln. Doppelt interessant war diese Ortlichkeit.und zustreichenden Weißkopfgeiern. die größtenteils mit einer üppigen südlichen Sti-auchvegetation In der nahe bei Kryoneri gelegenen. begrüßte uns zuletzt noch aus Steinkauz. leider abgetragen in so fanden. die die mir eine ganz neue Erscheinung waren. die in der nächsten Umgebung des Horstes stattgefunden hatten. doch hatte sich immerhin noch eine ganz ansehnliche Anzahl dieser reizenden Falken unter den Dächern des Dörfchens angesiedelt. Felsschlucht bot sich uns sogleich ein unvergeßliches Schauspiel. und einigen ab. dessen schneeweißer bei jeder Wendung in der Sonne erglänzte. durch das dichte Buschwerk huschenden und ihre liebliche Strophe singenden Grasmücken des Südens und auf umherschwebenden Höhlenschwalben. flötete die Blaumerle Male gehörte Steinsperling. Während sich früher dort ein fast undurchdringlicher. auf dieser klassischen Stätte inmitten echt griechischen Vogellebens. an von si'idliclien Schlingpflanzen und Sumpfgewächsen heranbirschcnd und dabei stellenweise . am Platze geblieben. amphitheatralischen (Macchien) überzogen sind.Ornis balcanica. Näher mit diesem Terrain bekannt zu werden. ein Stalle der nächsten Morgen begleitete ich Dr. was uns sehr zu statten kam. aus denen überall der ki'äftige Schlag des Cetti's Sängers liervortönte. denn am Grunde des Meeres ragten die Mauerreste des alten Chalkis empor.

blieben. ohne auch nur eine Spur zu tinden. Bei einer schön gefaßten. überdachten und außerordentlich stark besuchten Quelle an der nach Norden führenden Straße machten wir Halt. Stadt liegt bekanntlich auf einer Insel mitten Festlande durch solide reihe zieht sich salziger Morast hin. der. Krüper mit einer fabelhaften Gewandtheit die hohe Esche empor und stieß den verendeten Adler mit einem abgebrochenen Zweige aus dem Horste. Krüpers bekommen hatten. Diese in der Lagune und ist beiderseits mit dem Steinbrücken verbunden. zur Erhöhung der Feierlichkeit innerhalb der kleinen Kirche von Seite sen die zierliche Schwarzkopfbachstelze umhertrippelt. Pirolen und Turteltauben. um auf die in allerdings ziemlich beträcht- Ucher Höhe kreisenden alten Adler zu feuern. boten aber doch einen angenehmen Ersatz. namentlich von grauen Fliegenschnäppern. Auch am folgenden Morgen zeigte sich bloß ein einziger Habichtsadler am Horste. wenigstens den einzigen jungen Adler. stürzte bis knapp zu den Strauch spitzen des Felshanges herab. sich unter demselben ein Versteck zurechtgemacht und den alten Adler beim Anstreichen schwer krank geschossen. ihn warf ihn ein Schuß in zum Abstreichen zu veranlassen. Vom Waggonfenster aus zeigte uns Dr. als Als aber die Mittel. von uns zum ersten Male hier beobachteter Bartgeier. eine Tätigkeit. und ehe ich es versah. Der edle Vogel überschlug sich nach dem Schusse. kletterte zu meinem größten Erstaunen der damals 6öjähngc Dr. sowie ein prächtiger. Geschrei und Lärm ist dabei stets die Hauptsache. nachdem durch die Freunde Dr. da die Hitze noch gegen er schon seit einer Reihe von Jahren fast seine Abend und kehrten dann nach Aetolikon zurück. Vormittags bestiegen wir dann alle die Bahn. ausgenommen und der wissenschaftlichen Welt zugänglich gemacht hatte. ohne daß es Santarius möglich gewesen wäre. Später entfernten sich dieselben immer selbst stundenlanger Ansitz im sicheren Verstecke war erfolglos. mehr und mehr und ^ Griechenland. Bis zu den Mauern der ersten Häuser- eine ganz bedeutende war. Es waren au diesem Tage auffallend viele Zugvögel zu sehen. und namentlich die in den Salzsümpfen und im nahen Olivenwalde sich herumtreibende Vogelwelt gab mir viel zu schaffen. Krüper alle die Plätze. Mit dieser Beute verließen wir endlich die prächtige Au. dennoch erfolglos den Horst zurück. wenn z. ruhten aus. damals noch fast gänzlich unbekannte Objekte. Krüper sammelte sehr fleißig Konchylien. von der abendländischen vollkommen verschiedenen Art und Weise. einen zweiten Schuß anzubringen. welcher ganze freie Zeit widmet. Er hatte in der schon erwähnten Felsschlucht den Horst des Bonelliadlers gefunden. Hier fanden wir Santarius sehr niedergeschlagen. jeden Augenblick den Horstrand zu verlassen. Den Nachmittag benützten wir zu einem kleinen Ausfluge nordöstlich wir in derselben ein ganz gutes und billiges Quartier (27. knietief im erblickte ich nach Wasser watend. B. uns So blieb mir nichts übrig. welche von einer großen Zahl durchziehender Vögel. Dr. vollkommen ausgewachsen. die uns im weiten Bogen über Missolonghi nach Aetolikou brachte. den wir nicht weiter belästigten. südliche Grasmücken. wo er in früheren Jahren die ersten griechischen Eier vom Weißkopfgeier und Bonelliadler. geraumer Zeit den Horst auf einer Esche. bereit zu sein schien.III. darunter auch die RüppeU'sche. verpaßte aher leider den richtigen Moment. Den ganzen Nachmittag verbrachteu wir mit der Suche nach dem zu Holze geschossenen Adler. strich dann mit abwärtshängenden Ständern die Schlucht hinaus und verschwand hinter einer Ecke. so daß es gar nicht zu wundern ist. Mehrere erlegte Höhlenschwalben. zu sichern. und zwar in einer . und wanderten den Strand entlang nach Kryoneri zurück. woselbst zwischen den eigentümlichen Salzgewäch- Man feierte eben das Osterfest. April) der Stadt Aetolikon. belebt wurde.

Die recht gut erhaltene l'^alirstraße führt gehört. vielen Windungen der Straße hat man Wände nach vollauf Gelegenheit. Trauermeise ii. Vogelarten eben vor einer langen Reihe von Jahren schon Dr. Diesen und die folgenden Tage kam in diese einsame Gegend außerordentlich viel Leben durch die truppweise in langen Reihen vorbeiziehenden Wlachen. schönen Schlangenlinien zuerst auf- wärts an einem kleinen. an welchen interessante Beobachtungen zu machen waren. buchstäblich die Häuser erzitterten und mit der Zeit auch die zartbesaitetste Angst vor dem Schießen vei-loren hätte. Schmutzgeier. a. obwohl ohne der letzteren der großen Klissura versammelt. das herrlich gelegene glieder Dr.10 Ornis balcaiiica. verschaffte uns nach langem Zureden einen trefflichen Lanims- braten. die den Winter mit ihren Herden in den milden Küstenstri- . Steinadler. daß die Wahl Dr. Krüper ja sein treuester t Haus der Wlachenfamilie Katzuris. und welche halten. Alpensegler. in Aetolikon Station zu Die Ausflüge in diesen Tagen nach den Sumpfrändern der Lagune. Im übrigen zeigte es sich. eine vortreffliche war. Vor allem waren es Bartgeier. Gehilfe bei Nestern und Horsten der in dem lebensgefährlichen Geschäfte des Eierholens aus den den Felswänden brütenden Vogelarten und zwei seiner Söhne kamen ihm in der Felsenkletterkunst. 30. Quartier. in den Felsen eingebauten „Monastir" vorbei und dann abwärts an den Südrand des Sees von Agrinion oder von Angelokastron. das ich bisher auf in durchwegs stillschweigend hinwegBahn und Wagen leicht und Schiff.. genannt „die kleine Klissura". Gerade den Blick infolge die der riesigen Richtungen entlang schweifen zu lassen und das enorme Vogelleben Schon damals wurde beschlossen. wir zufolge unseres Kalenders die Fasten schon 12 Tage früher Nur die Ausrede. Krüpers. daß Passendes für unsere nach des Tages durchgemacht hätten. machten uns rasch mit den charakteristischesten Vertretern der griechischen Fauna bekannt und das herrlichste Wetter begünstigte unsere Unternehmungen. daß die Reisehandbücher fast von Patras aus mit viel Zeitaufwand zu bewerkstelligen ist. deren jüngere MitDer vor Jahren verstorbene Vater war von Jugend an kennt. Es sind dies wandernde Hirten. daß alle Klamm zu der Balkanhalbinsel zu sehen bekam. an einem der nächsten Tage der Riesenschlucht einen eingehenderen Besuch abzustatten. und ich die großartige Felsszenerie dieser gewaltigen. Mittags erreichten wir unser allen daselbst zu bewundern. augenscheinlich durch ein Erdbel. und es Sehenswürdigkeit diese gehen. die ursprünglich dort zur Gewinnung des Honigs von wilden Bienen eifrigst geübt wurde. fast gleich. nach dem großen.. so daß alle Speisehäuser geschlossen und durchaus nichts Wie überall in Mühen sehr bedürftigen Mägen zu haben war. Krüper und manchen anderen Ornithologen zum oftmaligen Besuche der kleinen wie Der veranlaßt hatten. Dabei wurden sowohl tagsüber als die folgenden Nächte hindurch in allen Straßen und auf allen Plätzen vom ansehnlichen Mörser angefangen bis zur kleinsten Vogelfliiite alle möglichen Schnßwerkzeuge so daß Dame oft die Tätigkeit gesetzt und eine in Unmenge Pulver verbraucht. gegen Missolonghi sich hinziehenden Olivenwalde und namentlich nach der unweit im Zygosgebirge gelegenen malerischen Felsschlucht.)en entstandenen über in der Besuch ersten dem Schönsten ist Ranges unbegreiflich. Flammen entzündet oder gar der Andächtigen bengalische . April fand uns kann nur versichern.Frösche" abgehrannt Averden. gab Natürlich es täglich pulver- verbrannte Gesichter und zerfetzte Hände. Ein anderer Übelstand damals lag in der Schwierigkeit xmserer Verköstigung Griechenland wurde auch hier das Fasteugebot zur Osterzeit außerordentlich streng befolgt. Auch das alte Mütterchen hieß uns alle freundlich willkommen.

und nun mit Kind und Kegel chen zugebracht haben Gebirgen Mittelgriechenlands. Heutzutage sind die letzteren vollständig und der Raubvogelbestand zwar durchaus nicht verschwunden. aber sehr ausgerottet zurückgegangen. Es ist daher sehr begreiflich. ebenso jene der Blaumerle. Monatelang könnte der Zoologe hier verweilen und jeder Tag würde ihm Neues. den ihrer jetzt 1 auch der Frühling seinen Ein- Prachtvolle sehnige Leute. an denen interessante ornithologische Beobachtungen gewiß waren. Griechenland. welche außer dem dürftigen Hausgei'äte auch noch die in den Wiegen festgebundenen Säuglinge und das mit den Ständern angeschnürte. wo ja eben zug hält. Heute schienen sie alle ihr Naturell verändert zu haben und schlichen mit eingezogenem Schwänze hinter ihren Herren einher. ganzes die die sich natürlich stets nur sehr langsam vorwärtsbewegte. welche den kleineren westlichen von dem großen. zustreben. uns höchstens mißtrauisch von der Seite anblinzelnd. Nach einer kleinen Stärkung geleitete uns der unermüdliche Dr. die meisten wirkliche Gladiatorengestalten. jeden Fremden bei der Annäherung in Stücke zu reißen. Die Krone bildete aber der Anblick des einzigen besetzten Bartgeierhorstes der Klissura. der Strand. daß sich an diesem Nachmittage nicht nur unsere Jagdtaschen mit den verschiedensten Vogelarten füllten. der beide Seen verbindet. östlich gelegenen Vrachorisee (Trichonis im Altertum) scheidet. zogen die Männer an der Spitze' daher. Krüper sogleich hinaus an die ihm wohlbekannten Punkte. entweder watend oder mit Benützung eines Kahnes etwas tiefer in die Geheimnisse des unter Wasser stehenden Weiden. Schlaf. -während sich im Unterwuchs eine Menge Fasane tummelten. Hier verflog der Nachmittag geradezu bei der teilweise eingehenderen Begehung und Besichtigung des großartigen Felsgehänges und seiner beliederten Bewohner. die lange einläufige Flinte lässig über Augenmerk dem Vorwärtsbringen der teuren Frauen mit den Kindern. sondern daß ich gar nicht fertig werden konnte. ob der .und Wasserläufer. ewig flatternde Geflügel zu schleppen hatten. so daß erst gegen Mittag nach der großen Klissura aufgebrochen werden konnte. Eine breite Straße ist dammartig darüber geführt und eine Brücke vermittelt den Übergang über den Kanal. den gerodetes Land.und Horstbäume. alle barhaupt. alle ebenso unmenschlich bepackt wie die wenigen Tragtiere: Pferde oder Esel. So waren es vor allem die südlichen Schwalbenarten. namentlich aus der Familie der Reiher. deren Niststellen wir hier kennen lernten. In frühereu Zeiten umgab aber ein noch viel dichterer waldähnlichen Bestandes. das für jeden Natui'beobachter denkbar günstigste Terrain.und Aulandschaft beim Vorwärtsschi'eiten vorbei und hie und da ist es auch möglich. Saphiris Katzuris führte mich bis knapp unter den Brutplatz und wir beschlossen zu versuchen. Unerwartetes bringen. Da kein Fleckchen Adler mehr Auslug-. der seltsamen Karawane.und Eschenhochwaldes vorzudringen. Am nördlichen Seerande ist dann die Vegetation etwas weniger dicht und deshalb bieten sich dort Rastplätze für wieder andere Vogelarten. all das Gesehene im Tagebuche festzuhalten. der Schrecken aller Touristen im schönen Griechenland. Panoramaartig ziehen rechts und links die Bilder echter Sumpf.III. sowie aber der Rastplatz oder gar das erste Standquartier im Gebirge erreicht ist. 1^ eigentlichen Heimat. Gegen Abend überraschte uns ein starkes Gewitter mit Hagel und auch während des ganzen Vormittags des L Mai regnete es. bildeten einzeln oder paarweise die berüchtigten Wolfshunde. Den Beschluß die Schulter geworfen und Herdentiere ihr Dann zugewendet. sind sie sofort bereit. vermischt mit altem Rohr und einsamen Seespiegel und weit und breit gab hatten natürlich auch die es und breiterer Gürtel ur- reichlichem Buschwerk. Da war vor aflem längs der Trennungslinie.

sicli an diesem Tage der eine von den alten Bart- geiern als sehr vorsichtig erwies. Während der See zur Rechten immer neue Bilder entrollte. war jede Spur eines un. verabschiedeten uns dann von der alten Mutter des Saphiris und traten den Rückweg nach Aetolikon an. auf einem zweirädrigen Karreii über die Trennungslinio und dann den NordNicht minder an ornithologischen Beobachtungen reich Krüper holte von dort rand des großen Vrachoi'isees entlang bis Juritsa fuhren. Nacht hinein vorsang und ununterbrochen zum Trinken nötigte. die man sich nur denken kann. setzte ich dann die Weiterfahrt nach Aetolikon fort. die Eisenbahn nach Missolonghi zu benützen. Ersterer wollte dem greisen. Mai verbrachten wir noch eifrig sammelnd und l>eobachtend an den liebgewordenen Plätzen der Umgebung. Krüper und Santarius eben im Begriffe fand. denn das Gesehene und Gesammelte entschädigte reichlich für alles Ungemach. von Zante stammend. In der Umgebung von Juritsa gab es genug zu sammeln und die meiste Freude bereitete mir ein Glücksschuß auf ein prächtiges Zwergbabichtmännchen. die sämtlichen Felsabsätze zwischen den beiden genannten Städten ab. war der folgende Tag. Kein Wunder also. wahrhaft knochenerschütternder Fahrt wieder eintrafen. Nieder einen Besuch ab- rückkehrend. welcher. der letztere suchte. so daß wir erst in finsterer Nacht im Katzuri'schen Hause nach S^/. Auch auf der Rückfahrt wurde öfters angehalten. und wir bedauerten diese. dasjenige aber. Leonis und ich zurück. woselbst ich Dr. Mich beschäftigten unterdessen sehr die in in sofort Häusern der Stadt brütenden Röteltälken. Land gekommenen Arzte Dr.12 Ornis balcauica. Den Vormittag des 3. um 3 Uhr früh den wackeren Saphiris zu wecken. Auch ein ricsige.s Exemplar der Jachschlange wurde zum Entsetzen der Griechen gefangen und mußte trotz allem Zischen die Weiterreise nen lebend in einem festen Sacke mitmachen. Der Besuch des Dachbodens unserem Absteigequartier brachte mir sogleich ein schönes und frisches Gelege dieses fast allen . daß wir infolge des schweren Weines mit noch schwereren Köpfen viel zu spät zur Ruhe gingen und es keiner geringen Anstrengung meinerseits bedurfte.s neugriechische Volkslieder bis tief in die griechischen Katzenjammers verschwunden. Als wir geraume Zeit vor Tagesanbruch wirklich am Fuße der Plorstwand anlaugten. italienische Opernarien ein am Eingange Morgen zu wünschen. Der nun folgende scharfe Aufstieg in pechschwarzer Nacht war einfach grauenhaft. um das und jenes noch mitzunehmen. bereits erwähnten Vogelarten zu entdecken. zu Ehren gegeben und reichlich Wein in des Klosterpatrons die festfrohen des Gegend zu und es Schutzpatrons ein reges Volksgetriebe. an welchem wir zu viert. was sich dann nach Tages anbruch beim Horste ereignete. In der ärgerlichsten Stimmung. mit König Otto ins statten. Abschuß nicht möglich oliwohl sei. unzählige Pistolenschüsse ab- Kehlen geschüttet. ist beim Kapitel „Bartgeier" weiter unten zu ersehen. stündiger. da Leonis des Botanisieren« halber auch mitgenommen wurde. war vor allem zum Besten gab. iJa Feldwebel. wegen der ununterbroche- eine seltene Süßwasserschnecke Stöße und des ewigen Rütteins entsetzliche Fahi't durchaus nicht. deren „Häupter" teilweise mit Apollotannenwald bedeckt sind. passierten wir zur Linken die Vorberge der ziemlich steil und hoch ansteigenden Arapokephalae. um hier dem oben erwähnten zu nächtigen und bei Tagesanbruch seiner Felsenburg guten Zufällig feierte man im Monastir gerade das Fest herrschte ganz im Gegensatze zu der sonst so einsamen Überall wurde llartgeier gesungen. Bei dem Monastir in der Felsnische blieben aber Saphiris. während ringsum alles im tiefsten Schlafe lag und schnarchte. ohne jedoch etwas anderes als die gewöhnlichen.

obwohl der Zug sich schon längst in Bewegung gesetzt hatte. herrliche Blick auf Akrokorinth bleiben. In raschem Tempo ging's dann abwärts Attika und Athen zu. was wir in Korfu zu hören Nachmittags gab es Musikkapelle leistete bekommen hatten. lo Griechenland. schon wegen seiner backofenförmigen Häuser und der albanesischen Bevölkerung in ihrer malerischen Tracht. deren Beseiti- Auf jede Schilderung dieser vielgerühmten Bahnstrecke verzichtend. Auf einem kleinen Rundgange durch die Stadt und namentlich auf dem von und Jung zum Bummeln bevorzugten Molo begegneten wir einem großen Teile eleganten Welt von Patras in Festgewändern. um ein fürchterliches Zischen hervorzurufen. Am nächsten Tage (5. in dessen Krüper die Spalte zeigte. in Patras Platzmusik und abends Zapfenstreich. daß auch die Salzsümpfe an der Westseite der Bucht von Aetolikon ein reiches Vogelleben Weiter landbeherbergen. und abends wollte der Lärm und Singen in den Straßen schier kein Ende nehmen. In den Weingärten wimmelte es förmlich von Jägern. erwähne ich nur. Mai kennen. Alt der das Die Eisenbahnfahrt von Patras längs des südlichen Gestades des korinthischen Meerbusens wird mit Recht von all den vielen Reisenden.s sich. Die geringste Bewegung des Sackes genügte. einem der vielen griechischen Feiertage. gung. aber allgemein geduldet wurde. Abends stellte es sich heraus. so daß auch unser Coupe während überfüllt war. die alle auf ziehende Turteltauben lauerten eine wirkliche Nationalbeschäftigung aller griechischen Gewehr- — besitzer nach Beendigung der strengen Fastenzeit. aber die auch nicht annäherungsweise das. Menge der Kolkraben bis in die Gegend von Korinth. daß dies den durchziehenden Turteltauben galt und ein heimischer Jäger brachte in der Tat ein ganzes Bündel nebst einem Pirol und bot es uns zum Kaufe an. dessen Großartigkeit sich von der darüberführenden Eisenbahnbrücke aus viel besser ermessen läßt als bei der Durchfahrt zu Schiif. Falken und weitere waren ohne viele Mühe zu erhalten. Auf dieser Strecke ist wohl Megara für den Reisenden der bemerkenswerteste Ort. Erstaunlich war die vergeßlich wird mir der Felsabstürzen mir Dr. Nicht minder interessant und überraschend ist der kurze Einblick in den Riesendurchstich am Isthmus von Korinth. um vermittelst des Trittbrettes andere Plätze aufzusuchen — ein Vorgang. In fort- der noch immer lebend gehaltenen und im Sacke wohl- verwahrten Schlange von Juritsa besaßen wir aber ein vorzügliches Mittel. galt es über Missolonghi und Kryoneri nach Patras zurückzukehren. welche Athen besuchen.III. daß die Umi-ahraung des herrlichen Ausblickes auf den Golf sehr oft durch eine Unmenge von Raupengespinsten auf den Aleppokiefern gestört wurde. Schon der merklich fühlbare Patronenmangel nötigte uns hierzu. gepriesen und so lernte auch ich die Reize derselben zum ersten Male am 6. und zwar namentlich an Strandläufern und Regenpfeifern. bevor er mit werden konnte. . Weiters zeigte e. Die Fahrgeschwindigkeit ist bei 1 m Spurweite eine ganz anerkennenswert hohe und der Zudrang auf den Bahnhöfen ein sehr bedeutender. einwärts zu hörte man ununterbrochenes Flintenknallen. in welcher ein Un- grotesken vom Grafen von der größter Mühe erreicht Mühle geschossener Bartgeier zwei Tage hing. der wenigstens bis vor kurzem in Griechenland zwar nicht erlaubt. Mai). uns Luft zu machen. respektive Vorbeugung ihres Entstehens gerade hier äußerst empfehlenswert wäre. und voll Entsetzen verließen regelmäßig unsere eben eingestiege- nen Griechen den Wagen.

sondern auf der weit draußen in der Bucht von Salamis gelegenen Hag. Konsulat in vor. einer gründlichen Musterung unterzogen wurde. wenigstens den Versuch zu machen. Wir mieteten daher am iler Mai ein kleines Segelboot und fuhren (Dr. die unvergleichliche Akropolis kennen und will nur gefiederten Bewohnern dieses gewaltigen des alten beifügen. ein kleiner mehr. indem das Museum der Universität. der Witwe des vielen Orni- und thologen Avohlbekanuten. daß wir auch nicht eine Minute müßig waren. Santarius und ich) an von einer kleinen Kolonie Rötelfalken belebten Leuchtturminsel Lipsokutali vorbei 10. sondern die Zeit land. wie des neuen daß auch den — den Bauwerkes und dessen Felsensockels gebührende Aufmerksamkeit geschenkt Kolkraben. Der Abend wurde bei Dr. ob lohnender wäre.Ornis balcanica. Am Nachmittag des 8. vor Jahren verstorbenen Sammlers. eine bescheiden dotierte Stellung innehat. aber leider erwartete ich eine Nachricht von in Piräus. 14 Gegen Ende der Fahrt wußte ich nicht recht. Mai lernte ich auch die Perle Athen. . Georgios. zumal von ihm ein ganz jammervoller Brief über sein Ungemach eingetroffen war. als die Schätze Rundgang ich unter des alten von der vSchulbank her wohlden nächsten Tagen besichtigen und bewundie Stätten der dern konnte. nach dem Piräus und sprach dort beim hatte ich eine vier lebende. an welchem der Altmeister der jetzt lebenden Zoologen in Griechen- Krüper. welcher hatte. Die Nachricht war richtig da und Knotek selbst bereits angekommen. Freundes und Jagdgefährten Plans Knotek. was von den Tausenden der alljährlichen Besucher dort wohl nur sehr selten geschehen dürfte. Krüper. wenigen senden Erstens Empfang zu nehmen und zweitens dem Eintreffen meines langjährigen Studienkollegen. nach Möglichkeit ausnützten. vor luftigen Felshorsten geholte Bartgeier nach Mitteleuropa zu Anzahl von Goldfüchsen dort österr. welcher damals Professor an der technischen Mittelschule in Sarajevo war und mich auf der geplanten Wildziegenjagd auf den nördlichen Sporaden begleiten sollte.-ungar.-ungar. Aber auch für den Naturhistoriker gab es genug zu studieren. Dr. Krüper verbracht und schon durch die Stadt begeisterte mich ganz für ihre Schönheiten. Den nächsten Tag Monaten aus ihren fuhr ich mit Dr. erwartet in die »Stadt geleitet. es den Blick auf das allinählich mehr und mehr hervortretende Athen oder auf die prachtvolle Umrahmung der attischen Ebene zu richten. Selbstverständlich steigerte sich meine Begeisterung noch kundiger Führung Hellas in weltberühmten die den verschiedenen Museen und bekannten geschichtlichen Ereignisse in antiken Baudenkmäler. Krüper. Kein Wunder also. Auf dem Bahnhofe wurden wir in liebens' würdigster Weise von Frau Krüper und Frau Schrader. wo die von Salonik kommenden Schiffspassagiere eine viertägige Quarantäne durchzumachen hatten. Rötelfalken und Steinsperlingen — wurde. Freund Knotek zu besuchen und zu trösten. nicht Insel Nach den Erkundigungen sandtschaft bei dem in Piräus sowohl äußerst liebenswürdigen Baron als auch K osjek in der österr. Durch ges die Fürsorge Dr. Außerdem beanspruchte die halbwegs genaue Durchsicht der ganz bedeutenden Privatsammlungen Krüpers eine beträchtliche Anzahl von Stunden. Krtipers angenehmes als billider Romastraße unweit des erhielten wir ein ebenso Quartier bei der Professorswitwe Frau Thamm in Lykabettos. Ge- war eine Abkürzung dieser Quarantäne natürlich durchaus unmöglich und so beschlossen wir.

und Knotek kam so spät. Außerdem gyris foetida) hatte die er in von dem Marke eines südlichen Schmetterlingsblütlers (Ana- ihm später neu beschriebene Borkenkäferart (Liparthrum sancti Georgi) entdeckt. So verging der Tag nur zu rasch und erst um 9 Uhr langten wir im gastlichen Heim Dr. Nach längerer Debatte gestattete uns der diensttuende Arzt die Landung unter der Bedingung. Für den 11. an dem Artillerieschießplatze vorbei die gegen Athen abfallenden Hänge des lang- In der nächsten Nähe gezogenen Berges. eine Reihe hübscher Beobachtungen. manche bisher von uns im nicht beobachtete Art sammelnd. verab- und durchstreiften den ansehnlichen Seestrandskiefernbestand auf dem nordwärts der Bucht sich hinziehenden Küstensaunie. da sich als ernsteia Da gab alle des besten Wohlseins erfreuten. mußten wir Knotek auf das bestimmteste versprechen. mit keinem der Passagiere in direkte Berührung zu kommen. aber das Ganze machte auf uns einen mehr komischen heit vieler Eindruck. rüppelli am meisten unsere Aufmerksamkeit in dichten erweckte. bedeutenderen Felspartien erreicht hatten. was keine geringe Arbeit war. der sich die Zeit in nützlicher Weise durch Käfersammeln vertrieb. daß wir alle erst den um schiedeten wir uns bald mit einem kräftigen „auf Wiedersehen morgen" . der Stadt war alles öde und sehr wenig Nur der eigentümliche quietschende Ruf des Steinsperlings war Vogelleben bemerkbar. die wir nur den strengen Quarantänevorschriften zu verdanken hatten. Wir wanderten Lande noch stiegen.III. Krüpers es zu ist Knotek war Wut und in nur den ruhigen und dringenden Vorstellungen verdanken. Mai war ein Ausflug auf den Hymettos angesetzt. Tags darauf gelaugten wir nach einem kleinen Abstecher nach Lipsokutali erst gegen Mittag nach Hag. unter denen ein nestbauendes Pärchen von Pyrophth. 15 Griechenland. war ziemlich und dem als ansehnlichen Beständen wir den Fuß der ersten immergrünen Buschwerk um uns alles lebendig von verschiedenartigen Grasmücken. Etwas höher auch hier überall zu hören. nach Hag. Menge zu erzählen und außerdem veranlaßte die AnwesenBrutpaare der samtköpfigen Grasmücke (Pyrophth. Krüpers an. inzwischen nicht untätig gewesen und hatte im Vereine mit einigen Gebüsche der Insel nach Nestern der samtköpfigen Grasmücke durchstöbert. Nach längei-em Suchen fanden wir Knotek. der Aleppokiefer waren schon mehr Vögel in den sichtbar. Santarius und ich brachen sehr zeitig auf und erstiegen. die unter den Ziegeldächern der Baracken ihre Jungen fütterten. Den folgenden Morgen verbrachten wir mit Präparationsarbeiten. ein gutes Stück die Lehne entlang. melanocephala) und des es nun eine Steinsperlinges. Da aber die Quarantäne erst den nächsten Tag früh aufgehoben wurde. Seine Stimmung war ebenso wie die seiner übrigen Reisegefährten eine äußerst gedrückte. wiederzukommen. Als der Abend heranrückte. daß wir endlich landen konnten. Das Resultat bildeten vier Nester mit mehr oder weniger frischen bis stark bebrüteten Eiern eine immer- seiner Leidensgenossen die sämtlichen — hin nicht alltägliche Ausbeute. Viele Orpheussänger ließen hier ihren prachtvollen Gesang hören und sogar eine Nebelkrähe hatte in den Wipfel einer Kiefer ihr großes Nest eingebaut und mit Eiern belegt. bevor wir langsam in die wo uns die ansehnliche Zahl von Ebene abwärts Kolkraben und hoch dahinschießenden Alpen- seglern in Staunen setzte. Georgios. nochmals. Georgios und diesmal wollte man uns das Betreten der Quarantänestation überhaupt durchaus nicht gestatten. und zwar übermorgen. Ich geriet über diese wechselvollen Bestimmungen geradezu Dr.

waren der Fortsetzung der Besichtigung von Athen und dessen Sammlungen. prächtigen Landhäuser der vornehmen Welt von Athen bewohnt waren. von Jahr zu Jahr hier vor sich gehen. so daß man durchaus nicht das Gefühl hatte. in malerischer am Lage mit ziemlich bedeutenden Erhebun- Bis zur Abfahrt des nächsten kleinen Dampfers nach Skopelos. hatten wir gerade drei Tage Zeit und diese benützten wir zu einem kleinen Ausfluge nach Velestino und dem Karlasee. Nach dieser Richtung hin wiesen uns schon die vom Meere landeinwärts ziehenden Scharen von Schwarzkopfmöwen und anderem Wassergeflügel. Schwarzkopfammer und Rotkopfwürger.abpellenden Zug Daselbst lernten wir kennen. und in der angenehmsten Weise verging der Rest des Tages. unterbrach unsere Wanderung. Mai in dem sonnedurchglühten Griechenland zu weilen. deren Schwester und Fräulein Schra- der erwartet. zeigten sich zwei vor wenigen Tagen angekommene Vogelarten. für Gartentöpfe. Kronen u. Spät abends tauchten die Lichter von Stylis auf und Volo zeigte sich zeitig Morgen als ansehnliche Stadt gen im Hintergrunde. In den umliegenden Olivenwäldern.Oruis balcanica. Den Hauptbestandteil der Vogelwelt in den teilweise schönen Anlagen bildeten Orpheussänger. für griechische Verhältnisse vortrefflich bewaldeten Höhen Euböas. die mir bis dahin völlig fremd waren: die Baumnachtigall und der große Olbaumspötter. In Aedipsos bedingte das Ausladen einer Masse luitgeführten Bauholzes einen Diese Frist benützten wir zur genauen Besichtigung Aufenthalt von fünf Stunden. Zum Glück reise . Auffallend war auch die Menge der die Ziegel- grüßte uns dächer der Villen besiedelnden Steinsperlinge. aber zum Glück gab es überall Schenken genug als Unterstand Auf steinigen Halden beund bald konnten wir gegen Marusi Mreitermarschieren. zu einer gemeinsameil Fahrt nach Kephissia benützen konnten. aber auch den Vorbereitungen zur Reise nach den nördlichen Sporaden gewidmet. enor- die die durch Zubauten. 16 11 Uhi. zum Kaufe angeboten. in der Tat eine sehr bemerkenswerte und weit über die Grenzen Griechenlands hinaus bekannte. die wir durchstreiften. z. am Die zwei folgenden Tage 13. B. aber das Reiseprogramm vertrug durchaus keinen derartigen Abstecher. diliagebirge einen Besuch abgestattet. Kriiper erzählte uns von den. Dr. dgl. s. In Marusi wurden wir von Frau Krüper. überall am Rande lavaartige Krusten zurücklassend. nun die jetzt fast alle men Veränderungen. und es sei bemerkt. aber trotzdem sind die Unterkünfte geradezu armselig und überhaupt ist von der Bequemlichkeit moderner Heilstätten keine Spur vorhanden Über einen aus Sinter von Braun und Gelb scliillernden Felsen ergießt sich das stark dampfende heiße Wasser ins Meer. wie sehnsüchtig blickte ich während der Vorbeifahrt nach den anderen. in der Form von Fenstergittern. Ein einstilndiger Platzregen. Die Witterung war auffallend kühl geworden. Straßenanlageu u. nach dem Regen der eintönige Gesang der blaugrauköpfigen Ammer und das Schnalzen der gewöhnlichen südlichen Steinschmätzerarten. vom Wasser mit Sinter überzogen. Auch hier werden Geflechte. w. Mai schifften wir uns auf dem „Peloponnes" ein und lagen vor Tagesanbruch vor Chalkis. daß hier der Überzug sich durch schneeige Weiße gebildeten und in allen Schattierungen auszeichnet. Die Heilkraft derselben bei rheumatischen Leiden ist der berühmten heißen Quellen. um bald darauf die dortigen gefürchteten seichten Wie gerne hätte ich dem hoch emporragenden KanStellen glücklich zu passieren. Am Abend des 15. zu dieser Jahreszeit hier sehr selten. von wo die Weiter- dann mit Segclbarke fortgesetzt werden mußte. die zwischen den grell gefärbten Cistenblüten dahinhuschten.

den Rand einer kleinen Hochebene erklimmend. und zwar Stock. auf trockenem Grunde stehender. recht unwirsch behandelt wurden. wo nie Mangel an Wasser hinab. als betreffs wir von den dortigen Behörden. der Sohn des Chr. indem ein reichliches Abendmahl in überraschend kurzer Zeit bereit stand. welche Knotek geflügelt hatte und der ich über eine Viertelstunde weit in den zum Glück überall seichten See folgen mußte. an jenem isolierten Felshügel vorbei. Die Bahntrasse führt gleich vom Gestade steil aufwärts. Keiser. kam und umkreiste mich laut schreiend. woselbst stets Stummel. Ornis balcanica. und senkt sich dann nach den fruchtbaren Gefilden von Velestino. während meine ganz durchnäßten Kleider trockneten. Aber auch Enten gab es hier genug. welcher Eindruck sich auch nicht verwischen ließ. L e o n i s. in seinen Gärten in Grieclieulaud nie und Auen fast ganz verschwindende gesehenen Vegetation und dem reichen Vogel- leben in Wahrheit als thessalische Idylle. Dach zu Dach huschenden Rötelfalken und die zahlreichen von gar die dicht an der Ortslisiere vorbei- schwebenden Zwerghabichte riefen bei uns wahren Enthusiasmus hervor. Santarius und Georg. dann Schwarzkopfammern in Überzahl vorhanden waren.III. Durch das Einbringen einer der letzteren. Dann kamen wir. verschiedenen Reiherarten und den seit meiner Bereisung Bulgariens nicht wiedergesehenen Rostenten. Laut kreischend zogen in kleinen Zeitabschnitten kleinere und größere Scharen von Schwarzkopfmöwen gegen Westen und wir nahmen uns vor. erst weiter gegen Osten wui'de das Ufer steinig und es eröffnete sich unseren Blicken weithin der freie Seespiegel mit schwimmenden Pelikanen. Der Karlasee hat eine sehr veränderliche Tiefe. Langsam gegen das Ufer zu schreitend. IH. um spätestens den dritten Tag von dort zurückzukeliren. eine große Silbermöwe herbei auch der Kommandant der Polizei daselbst nahmen sich unser sehr freundlich an. aber vogelleerer Schilfgürtel. Unser Weg führte zunächst durchaus durch weithin wogende Getreidefelder. daß wir erst Sowohl der Bürgermeister als in der Dunkelheit den kleinen Ort Kanalia erreichten. der im letzten Kriege eine so bedeutende Rolle spielte. wurde so viel Zeit verbraucht. ja er trocknet in manchen Jahren ohne ersichtlichen Grund ganz aus. 2 . angesichts der mächtigen Häupter des Olymps Durch die ungewohnte Erscheinung angezogen.nd des die vor Monaten eingelangte Ordre Zweckes unserer Tätigkeit längst verworfen oder vergessen hatten. denselben in den nächsten Tagen so lange zu folgen. welche unserer Ankunft i. kleine. in der Uniform eines griechischen Gendarmen einnahm. sollten Velestino selbst und dessen unmittelbare Umgebung durchstreifen.und Älitteleuten. Wer hätte damals gedacht. Uns erschien der Ort mit der üppigen. Damals umgab den Rand des Wassers an den meisten Stellen ein dichter. 1 ' konnten wir uns bis zum Abgang des nächsten nach Larissa fahrenden Zuges gerade noch für diese Exkursion rüsten und mit allem Nötigen versehen. brachte ich sie richtig in den Bereich von Knoteks Flinte und sie wurde so unsere Beute. während die übrigen sich dem Karlasee zuwandten. daß Gegend wenige Jahre später so sehr unter den Greueln Hinsicht überflüssigen Krieges der Verwüstung anheimfallen würde? diese friedliche eines in jeder Die mächtigen Platanen von Velestino mit ihren sorgsam gehüteten Storchnestern und in diesen letzteren die Brutsiedelungen der Sumpfsperlinge. das ich. Da hieß es der knappen Zeit wegen rasch handeln. gegen den sehr stark zurückgetretenen See zu. Ich konnte es mir nicht versagen. im See ein Bad zu nehmen. Griecheülancl. Das Tierleben am See wurde immer reicher.und Kalanderlerchen. ist. bis wir ihre Brutniederlassung erreicht haben würden.

und kaum hatte ich begonnen. offenbar als Bi'utvögel. der prachtvollen Rostenten. au dem ims gar gewaltigen des zu Füßen Am Nachmittag wurde mitten im Sumpfe ein kleiner. Bei hellem Mondschein kamen wir in Velestino an und mühsam liumpelte ich die Treppe nach unserem Zimmer hinauf. nur wenige Stunden vor Abgang des nach Volo fahrenden Zuges eilten Knotek und Santarius nochmals in den nahen Wald. zwei Booten verteilt. Die Insel besteht aus klippenartigem Karst bösester Sorte. felsiger Hügel sichtbar. ich verlor das Gleichgewicht. das Den heutigen Tag hatten die beiden im Kara dagh (südwestlich von Velestino) zuge- bracht. ganz bedeutenden Schmerzen gepeinigt. dann aus einem Kaiseradlerhorste die drei darinliegenden . gewesen. welche ihrer Brut Futter zu- Während umher und trippelten die zierlichen SchafFurchen der Acker und Wiesen. festgestellt und einem Schmutzgeierpaare nahm Georg nach kühner Felsenklettei'ei das Gelege weg. Santarius und der jüngere Leonis waren inzwischen nichts weniger als untätig trugen. Pelikanen und anderem Wassergeflügel buchstäblich bedeckt war. stürzte ins Von Gestein und renkte mir den rechten Fuß vollständig aus dem Gelenke heraus. durch das lange Sitzen im Boote steif gewordenen Glieder wieder in Bewegung bringen wollten. Spalte schlug mir eine Distel ins Gesicht. Olymps. deren Liebe zu ihrem Nachwuchs sich uns wieder im — alles dies schönsten Lichte zeigte. mit vielem Strauchwerk überzogen. Wasserhühner und Rohrsänger wir nicht sattsehen konnten. erstens in der Hoffnung auf etliche zurückgebliebene Nachzügler und zweitens weil wir endlich unsere. Diese ging durchaus nicht glatt vor sich. Unterwegs begegneten wir zahlreichen Staren. kroch ich auf allen Vieren zum Nachen und gab natürlich nach dem Eimretfen der Gefährten sogleich das Signal zur Rückkehr nach Velestino. stießen wir um 6 Uhr morgens vom Lande und von diesem Ende des Sees die Fahrt gegen Westen an. Kutten- und Bartgeier. bis wir endlich unweit von Petra das südliche Seeufer erreichten. denn weite Strecken von Wassersauerampfer erschwerten die Fahrt außerordentlich. daselbst Steinadler. für mich ein Pferd hei'beigebracht wtirde. welcher von Reihern. Aber auch an Kleinvögeln soll das dortige Gebirge ganz außerordentlich reich sein. Mai mußte beinahe vollständig zum Konservieren der Ausbeute verwendet werden. Im übrigen bot die Fahrt übergenug des Interessanten. aber wir laudeten dennoch. noch immer laut rufend die o'esuchte Kolonie derselben müsse entweder im westhchsten Viertel des Sees oder in noch weiter gegen Larissa zu gelegen sein. der vielen Enten. dieselbe zu durchqueren. schnitt mir Freund Knotek von dem unförmlich aufgequollenen Fuße und dann ging's so schnell als den Stiefel möglich gegen Velestino durch die dortige fruchtbare Ebene. so daß wir zur Einsicht kamen. so den Anblick der vielen zu dieser Zeit an anderen Orten Griechenlands gar nicht mehr vorkommenden Reiher.18 Ornis balcanica. Der 19. Bei unserer Annäherung suchte nach und nach die ganze CTesellschaft das Weite. So kräftig aber auch unsere Bootsleute ihre Ruder und Ruderstangen handhabten und obwohl wir nirgends In traten längeren Aufenthalt nahmen — bis spät am i^achmittage flogen die Schwarzkopfmöwen Scharen gegen Westen. uud allerorts stolzierten die Störche stelzen in den bewies am besten ilu'e kostbare Ausbeute. holten zwei frischgelegte. Namentlich mit dem Ausfindigmachen der Horste des Zwerghabichtes hatte Santarius Glück gehabt und über das eingehende Betrachten der selteuen frischen Eier vergaß ich ganz mein Ungemach. sehr schöne Zwerghabichteier. so war der erste nennenswerte Unglücksfall auf allen meinen Beim Sprunge über eine tiefe bisherigen Reisen im Balkan auch schon geschehen.

war's mit den Schmerzen folgenden Vormittage auf dem griechischen kleinen Dampfer „Hagion Spiridion" die Reise nach Skopelos angetreten werden. Natürlich war ich selbst zur Untätigkeit verurteilt und hatte bloß dadurch eine Abwechslung. des Rot- und des kleinen Olbaumspötters. segelten wir aus dem Hafen hinaus. nachdem er den Fuß betrachtet. Krüpers waren wir zum Glück an einen guten Bekannten. ges Honorar. machte eine feste Bandage und verlangte ein äußerst mäßiangesiedelten Sumpfsperlinge. gegen 10 Uhr vormittags. der das feurige Naß versuchte. kann ') Diese Schreibweise diene zum Unterschied der bei Audros gelegenen Insel Giura 2* . Der griechische Militärarzt erklärte. Namentlich die verschiedenartigen Landvon schaften des nördlichen Teiles Euböa sind höchst anziehend und zahlreiche Sturmvögel belebten die Meeresfläche. daß ich kaum fertig werden konnte. Meine Reisegenossen kauften auch eine Menge eigenartig geformter Messer mit trefflicher Am Klinge — eine spezielle Industrie auf dieser Insel. Zumeist dortigen Gewässern kundigen Bootsleuten waren es Eier kopfwtii'gers vom großen Fliegenschnäpper. daß ein dortiger spanischer Jude für solche Fälle am besten anzuempfehlen sei. Ich hatte den Weg bis zum Bahnhofe teils in einem elenden Karren. sofort von einer Schar Neugieriger umringt stäblich vollgepfropft wurden. von der Nachtigall. an dieser Stelle dem Manne ein Loblied zu singen. welche zusammengetragen wurden. Durch die Fürsorge Dr. konnte es kaum glauben. teils auf einem Fuße hüpfend zurückgelegt und während der Bahnfahrt mehrten sich die Schmerzen derart. der Amsel. Nachdem ich ein möglichst heißes Fußbad genommen. Knotek brachte von einem solchen Ausfluge eine Blaumerle und eine Felsenschwalbe mit. in seinem Hause äußerst Der 2L Mai verging mit der Anwerbung eines Segelbootes nebst zwei in den und mit den sonstigen Vorbereitungen für die langwierige Reise nach Jura. ja sogar in einem kleinen mitgeführten Kahne Abstecher dicht an das Ufer machen. Erst um 8 Uhr abends erreichten wir den Hafen von Skopelos. daß es nach unserer Ankunft in Volo natürlich mein erstes war. Trotz der langsamen Fortbewegung. man sich gar nichts Reizenderes vorstellen als diese einsame Fahrt zwischen den so selten besuchten Inseln mit den verschiedenen prächtigen Farbenwirkungen. wo wir. Nachmittags näherten wir uns der Südspitze von Chelidromia und erblickten lich war.') Schitfszwieback und trefflicher Rotwein von Skopelos selbst in zwei nicht unbeträchtlichen Fäßchen wurden verstaut und jeder von uns. Ich kann wirklich nicht umhin. Mai. daß das ganze Schiff buchmit Reisenden war. Dunenjungen und aus dem Gezweige des Horstes neun Gelege der hier massenhaft Mit knapper Not erreichten sie den schon in der Station haltenden Zug. mir einen verläßlichen Arzt besorgen zu lassen. Obwohl der Fuß vorbei und wirklich natürlich sehr geschont konnte am werden mußte. den alten SchifFskapitän Drakiotis empfohlen und fanden freundliche Aufnahme und Unterkunft. aber wir hatten nur wenig Wind und konnten daher die nördliche Steilküste der Insel genau mustern. richtete mir der Spaniole den Fuß äußerst geschickt ein. die mir von der hoffnungsvollen Jugend des Städtchens massenhaft zugeschleppten Gelege zu präparieren. so daß der Polizeikommandant mit seiner Peitsche Ordnung schaffen mußte. daß ein Liter davon nicht mehr als 16 Heller nach unserer Währung gekostet hatte.19 in. die teilweise sogar nur durch Rudern mög22. Griechenland. Dieselbe war sehr angenehm und wurde nur dadurch beeinträchtigt. ans Land gesetzt. auf dem das Gepäck v-erladen war.

Schon um 8 Uhr früh landeten wir daselbst an der Südspitze unterhalb einer von der Flut niemals erreichbaren. der hier recht häutig war und entweder unter hellem Geschrei weit aufs blaue Meer hinausflog oder die felsigen Ufer entlang zog. 20 auch zeitweise den aus kalkweißen.Oniis balcanica. dem lustigen Treiben meiner Begleiter zuzusehen gezwungen war. deren Treiben wir eine Zeitlang recht gut beobachten konnten. hier Station zu machen. Ziemlich spät abends erreichten wir die Insel Xerö und schützten Hafen Peristeri au der Westseite ein. falls der Anbhck des Eleouorenfalken. niemals aufkommen. stundenlang auf dem Kücken an Bord liegend. krabbelte ich Kaum einzige Bewohner der zubrachte. während sie in früheren Zeiten Pelagonisi hieß. welche die gewöhnliche Begleiterin längerer SegelbootAm allerinteressantesten aber war uns allen jedenfahrten ist. Eine voi'treffliche Suppe von frisch Tiefe gar nicht bedeutend war. Es stellte sich heraus. was aus vielen Andeutungen hervorzugehen schien. Dabei sorgten Seeadler. aus den Fluten empor. die Insel Jura. Mai gehöi'te wohl zu den schönsten Erinnerungen der ganzen Reise. Waldpartien scheinen aus Kiefern zu bestehen und sehnsüchtig sch^yeiften meine Blicke über das liebliche Bild. Felseutaubeu. so daß diesen Spektakel niemand von uns zeitlebens vergessen dürfte. Abends natürlich bedeutend verstärktes. folgenden Tage und Nächte. liefen Nach dem Namen in den sehr ge- dieses Hafens wird unrichtigerweise auf den meisten Landkarten die ganze Insel benannt. klaren Luft sah man die Umrisse selbst der fernsten Inseln. grätenreichen Seetischen stärkte uns. geräumigen Höhle — unsere Behausung wälirend der Während unser ganzes Gepäck hinaufgeschatft wurde. Die Weiterfahrt am l'-l. der Hirt Pulios. ohrenzerreißendes Lärmen von hunderten Sturmvögeln. fest. Zum Greifen nahe „ragte das Ziel unserer Reise. Zweifellos waren auch unsere Bootsleute Abkömmlinge von solchen. Silbermöwen. welches wir hier zum ersten Male zu hören bekamen. als ich. einem Zuckerhute von hier aus nicht unähnlich. Zum ersten Male verwünschte ich mein Geschick. Bei der Weitei-fahrt konnte man sehen. der bereits Herde von Schafen und Ziegen daselbst weiden ließ der hier und zu . vor allem aber die auf den Felsen hockenden zahlreichen Mittelmeer-Krähenscharben stets für Abwechslung und ließen die Langweile. begann das schreckliche Konzert einiger Paare von kleinen Sturmvögeln. daß es Schwammlischer waren. Am Nachmittag stießen wir auf zwei Boote. Sobald wir hier gelandet und ein mächtiges Feuer entfacht hatten. kam auch schon den siebenten Sommer hatten wir uns so gut es ging dort eingerichtet. Alpensegler. nach welchem die ganze Insel jetzt den Namen hat. gefangenen. wäre schlechterdings keine Zeit gewesen. Den folgenden Tag fuhren wir nur ein kleines Stück an der Küste von Xerö entlang und setzten uns dann in einem ganz kleinen Hafen mit schmalem Eingange Hier war in früheren Zeiten der Unterschlupf eines gefurchteten Seeräubers. gleich 8chwalbennestern aneinandergereihten Häusern bestehenden llauptort. Eine angenehme Brise brachte uns ohne Mühe unserem Ziele immer näher und in der weichen. wie denn überhaupt gerade diese Gewässer wegen des Piratenunwesens ehemals im übelsten Rufe standen. daß Chelidromia bedeuDie dunklen tend mehr Vegetation zeigt als alle anderen Inseln der Nachbarschaft. denn wenn es auch mein noch immer gänzlich unbrauchbares Bein gestattet hätte. da die Gegen Abend gelangten wir in den stillen Hafen am Fuße des Monastir Hagia Pauagia. so eine kleine Insel. mühselig über die wirren Blöcke in unseren marmornen Palast. Fast der ganze Tag verging mit dem Einsammeln von kleinen Sturmvögeln und deren Gelegen an dem steilen Hange unmittelbar beim „Seeräuberhafeu".

Mai wurde zur Erholung bestimmt und am Nachmittag unternahmen wir alle einen Ausflug nach dem nahen Gramusa. bereits das erste Plateau der Insel. Anfangs wollte Pulios durchaus keine Führerdienste für die Jagd auf die Wildbisher alle Fremden. und zwar an diesem Tage ohne jeden Erfolg. dem Reinigen außer mir. dort eine kleine. während nur der Höhle zurückblieb.III. al Griechenlanrl seiner Zerstreuung fast ununterl)rochen auf die Wildziegen Mädchen teilte dem mit ziemlich verschlossenen Manne Jagd maclito. eigentümlich aussehende Psathnra die dürftige Vogelwelt der Insel gestört suchen wollte. da ich das flache. daß er uns unterschätzt hatte. durch Feuerbrände stark berußt und erfordert zu eingehenderer Untersuchung mehr und bessere Beleuchtungskörper. daß Später lernte er freilich kennen. Aber dann kletterte auch ich in der nächsten Umgebung der Höhle langsam umher. Wäiirend es draußen auf dem Meere arg stürmte und die Gischt bis nahe zu uns emporspritzte. Am in Wohnung 10 folgenden Tage erstieg ich zusammen mit den übrigen. um mit Pulios verabredeterweise zusammenzukommen und die Birsch fortzusetzen. herrschte allgemeine Fröhlichkeit. Ich faßte zunächst auf der kleinen Insel Muia um 3 Uhr Nachmittag Fuß. mit unserem Boote die Ostküste von Jura lang nach Norden zu segeln. Die Höhle ist sehr geräumig. V. E. Sein öjähriges dieses Exil. dem Monastir auf Hagia Panagia Ein Hirte weidete gehöi'ige Ziegenherde. wo sich in dem üppigen Grase eine ziemliche Anzahl der südlichen Silbermöwe angesiedelt hatte. doch bot das kleine Eiland so gut wie gar nichts. In der klaren Luft trat der „heilige Berg" Athos deutlich am Horizont hervor. mich an der prachtvollen Flora ergötzend. Wegen des gewaltigen Schwankens des Bootes blieb das auf dieselben gerichtete Schnellfeuer aus unseren Büchsen wirkungslos. welche die Insel zur Jagd als zu schwierig befanden. gab es in unserer Naturwohnung ein wahres Festessen und das eigenartige Wildbret fand ungeteilten Beifall. aufs Pflanzensammeln und stattete auch der unweit gelegenen Tropfsteinhöhle einen Besuch ab. das besucht ziegen leisten. verlegte ich mich mit Leonis sen. äußerst unwegsame Gelände hatten. als uns zur Verfügung standen. Halacsy in Wien. sen hinauf während ich mit die Zeit alle. Mai wurde beschlossen. So zogen am Mai schon vor Tagesanbruch -<i. Der Vormittag des 28. Die Bewegung schadete meinem Fuße gar nicht und als spät am Nachmittage die anderen mit einem kapitalen Wildziegenbocke. Am 29.Schädeln der vor -12 Jahren vom Blitze erschlagenen sieben Mönche und eine Zisterne mit ganz vor- züglichem Trinkwasser befinden. und sammelte daselbst in Menge ein bisher nirgends anderswo gefundenes neues Kreuzkraut (Galium). wo sich die Georg armselige des Pulios mit seinem Töchterlein. so gut es ging. . indem er darauf hinwies.. ent- auf- Gleich nach Beginn der Fahrt scheuchten wir zwei der „odysseischen" welche in wilder Flucht aufwärts strebten. die sich in die Länge zog. weil wegen völliger Windstille zu den Rudern gegriiFen werden mußte. heimkehrten. Etwa in der Mitte der Insel wurden Knotek und Santarius ausgesetzt. Leonis sen. den Freund Knoteks Geschoß auf etwa zweihundert Schritte Entfernung ereilt hatte. in die steilen Fel- der starkbebrüteten Sturmvögel- und dem Ordnen unseres Gepäckes verbrachte. zu widmen die Liebenswürdigkeit hatte. Während dann die anderen die Ziegenbirsche fortsetzten. das unser Interesse erweckt hätte. weshalb auch und verscheucht zu sein schien. gegenwärtig wohl zweifellos der hervorragendste Kenner eier der griechischen Pflanzenwelt. Ziegen auf. und ich setzten die Fahrt fort. welches mir später Herr Dr. eine Kapelle mit den .

daß die griechische Regierung sich gezwungen sah. letzten wir etwa die Inselmitte erreicht hatten.22 Oiuis balcanica. Erst um 5 Uhr nachmittags kam Pulios ganz erschöpft und ebenfalls ohne Beute. da ging der Tanz auch schon los. Das Fahrzeug schoß mit den großen Sturmvögeln um die Wette über die Wellenkänime und bald war von einer Steuerung keine Rede mehr. Zur Zeit des Zuges im Frühjahr und Herbst muß es aixf diesem kleinen Erdenfleck an interessanten Arten geradezu wimmeln. daß anscheinend der Felsboden der Höhle davon erzitterte. als auch einzelnen Stücken. über die schönen Altbestäude der Steineiche (Quercus Hex) Wir trafen in mehrfach mit den merkwürdigen Ziegen zusammen. Die erlegte drei viel so Pflanzen ein. aber unsere Schiffsleute riefen mich eiligst an Bord. Muia. Da wir. von wo ich mich dann ungesäumt nach Psathura überfahren ließ. Das ganz besonders anhaltende Klagegeschrei der Möwen galt ihrer zumeist ehen durchbrechenden Brut. ist natürlich genau von der vulkanische Ursprung derselben Beschaffenheit wie die letztgenannte Hauptinsel dessen genaue ist unverkennbar. Psathura aber die tellerartige Schiffahrt eine solche einen Leuchtturm. Nicht so Knotek und Santarius. was zur Folge hatte. staunte ich den Vertiefungen und an den Hängen. der die Ehre des Tages rettete. die mit Pulios gar nicht zusammengetroffen waren und nach erfolgloser Jagd trotz der bedeutenden Ermüdung aus Sorge um uns keinen Schlaf fanden. Ausnahme daß mein Fuß als nahezu geheilt zu betrachten des alten Leonis. hier in griechischen Inselwelt" genau analysiert findet. Stunden meines dortigen Aufenthaltes nützte ich. denn seither wurde alles Holz von Jura in Holzkohle umgewandelt und nun wird wohl auch bald gänzliche Vegetationslosigkeit die Folge dieser barbarischen Ausbeutung sein. mit Vergnügen in EmpJahren hier ein spanisches. mit Mais bcladenes soll fang nahm. welchen ich eben vollendet fand. sehnlichen Rudeln. diese seltenen Tiere in ihrer ungebändigten Wildheit in dem zerklüfteten Karst dahinstürmen zu sehen. auf und konnte sogar ganz gut in dem Kielräume schlafen. Die Brandung soll so arg gewesen sein. die an die Küste von Jura angeschwemmt wurden. allesamt vor Tagesanbruch am mals den Wildziegen zu Leibe. Aber auch damit ist's vorbei. . Gestalt der Insel bildete bei Nebel und hohem Seegang für die (lefahr. vor M-enigen Erst Fahrzeug Schiffbruch gelitten haben. und zwar diesmal im südliehen Teile war ein herrlicher Tag. Gerne hätte ich noch länger zwischen den schwarzen Blocken herumgestöbert. Die ganze Nacht heulte der Sturm fort und verschlug uns nach Westen gegen Salonik zu. die man dort vom Meei-e aus niemals vermutet hätte. so gut es ging. und als war. während rings um die Riesenklippe. zu errichten. blasigem Basalt bestehen. da ein Sturm unmittelbar bevorstehe. die Eischalen : Zusammensetzling man Struktur und Philipps ons „Beiträgen zur Kenntnis der war bis vor kurzem unbewohnt. daß der uns bekannte Pulios tagelang große Mengen von Maisköi'nern. bei welchem ein Aufenthalt an dem hafenlosen Felseiland unmöglich sei. rückten Mai nochEs der Insel. sowohl mit an- und Knotek war es wieder. mit es sich zeigte. die ich vollständig unbehelligt ließ. indem sie aus schwarzem. P]s war ein herrlicher Anblick. indem er ein Kitzböcklein und eine alte Geiß streckte. Erst gegen Morgen wurde das Wetter besser und nach langwierigem Lavieren gelangten wir gegen 11 Uhr vormittags Während der ganzen Zeit war ich ganz wohlzu unserer Höhlenwohnung auf Jura. denn die Lage ist eine hervorragend günstige. aus als möglich von dem gerade anwesenden Vogelvolke und legte an was ich in Blüte nur finden konnte. Kaum waren die Anker gelichtet.

daß wir dadurch nachmittags zur Umkehr gezwungen wurden. der Zisterne laben und hatten gerade noch Zeit. Spät am Nachmittage ließ ich mich noch. fuhr uns ein Boot entgegen. Lange blieben unsere Blicke noch auf Jura haften und wie bekannt schien uns jede einzelne Felsrunse! Zunächst beauftragte ich nun unsere Schiffer. Zum Glück konnten wir uns nach raschem Abstieg bald an dem prächtigen. Von den zwei Paaren Eleonorenfalken schössen wir je einen herab uud ebenso eine der umherschwärmenden Möwen. Avie ich dann dank einem Zufall eine meiner schönsten Entdeckungen während der ganzen Reise durch Feststellung eines Brutplatzes der Koralienschnabelmöwe auf dieser einsamen Klippe machte. inzwischen wurden auch schon die zwei gestern erlegten Ziegen kunstgerecht abgehäutet. das Meer Ijlaute und knapp über unseren Köpfen die Eleonnren- falken pfeilschnell hinwegsausten. genommen Dal lei stieß ich aber auf heftigen Widerspruch. hatte. Die am folgenden Tage ausgeführte Fahrt bis Skopelos bot nichts Bemerkenswertes. während den Boden eine gut handhohe Schicht von Schneckengehäusen bedeckte. Ein zur Inspizierung auf Skopelos eingetroffener Polizeimajor war bei Entgegennahme des . Es bedurfte längeren energischen Zuredens. als daß man uns zwei wilde Kaninchen von Chelidromia lebend an Bord brachte. welche Jura darstellt. Die Gluthitze des Tages und das stundenlange Herumklettern den in Felsen hatten aber bei allen einen derartigen Durst erzeugt. da die Leute es gar nicht erwarten konnten. schoß unterwegs einen schiefergrauen Eleonorenfalken und entnahm nach einigem Suchen der Niststelle eines kleinen Sturmvogels das einem grauen Wollklumpen ähnliche Dunenjunge.m. in die Dann wurde von einem unter fürchterlichen Flüchen der kleine Nachen gelöst. was wir natürlich und die sie hinaus die griechische sofort mit unseren Flinten erwiderten. Als wir uns gegen 3 Uhr nachmittags dem Hafenplatze näherten. daß Flagge hißten und mehrere Pistolen abfeuerten. worin Nähe der Matrosen Knotek und ich Platz nahmen und auf Melissa zu hielten. dessen Insassen ein merkwürdiges Ansuchen an uns stellten. daß ganz Melissa von einem fast undurchdringlichen Mantel eines strauch- artigen Klees (Medicago arhorea) überzogen war. den wackeren Pulios zu entlohnen und bis zur einbrechenden Dämmerung wieder den Hafen unterhalb des Monastirs Hagia Panagia zu kühlen Naß erreichen. auszusaugen. den Kurs gegen die Klippe Melissa zu halten. und die See ziemlich unruhig zu werden begann. bis sie sich herbeiließen. 23 Griechenland. unser Gepäck aus der PJöhle ins Boot zu schaffen. während das Segelboot pfeilschnell auf und ab lavierte. der dachartig geformten Felsklippe zu steuern. Die Art und Weise. sie näher anzusehen. gemessen und die Decken konserviert. Mit Tagesanbruch segelten wir dann am 1. Ja Knotek renden Zitzen der geschossenen Geiß entschloß sich sogar. aber die Suche blieb gänzlich ohne Erfolg. wieder nach Skopelos zu kommen. Juni aus dem Klosterhafen Mönche bezeigten uns ihre Aufmerksamkeit dadurch. da es sich zeigte. um das die noch Milch füh- quälende Durstgefühl zu lindern. in den „Seeräuberhafen" rudern. trotz des starken Wellenganges. da ich mir schon auf der Herfahrt vor- jetzt jeder Grat. möge bei dem Kapitel über Larus audouini weiter unten nachgesehen werden. steri In schneller Fahrt liefen wir dann schon um 2 Uhr nachmittags im Hafen Periauf Xerö ein.

Ein Lastträger an. Dann ging es nach herzlichem Abschied im Hause des gastfreundlichen Kapitäns Drakiotis wieder über Skiathos und Oreos auf Eubüa nach Athen zurück. weil die denselben entströmenden (jase auf Rechnung des unglücklichen toten Majors gingen. daß mehrere in der Eile hergestellte Rohskelette von Puffinen nur deshalb nach Atlien mitgenommen werden konnten. um keine Zeit zu verlieren. namentlich die berühmte Kollektion Schliemanns. vom Schlage gerührt. Juni war dann der Erholung gewidmet. dem mit allgemein derselben in verbreiteten griechi- der Eile gegen eine und im nächsten Momente ergoß sich der Inhalt der Flasche in »Strömen über das löcherige. das Noi'dende von Paros schon um 'A Uhr nach kurzem nachmittae-s bei Naxia die Anker . daß wir im Hause des KapiDrakiotis eine Menge Vögel konserviert hatten. täns clerartii:^ Da nnn in in was wir selbstverständlich auf das entschiedenste ablehnten. Zorn geraten. Wähi-end Knotek einen kleinen Ausflug auf der Insel unternahm. erst übermorgen abgehenden Dampfer. obwold die Rückreise mit dem bei der enormen Hitze zweifellos in Verwesung übergehenden und zur Überführung nach Athen bestimmten Leichnam auf dem einzigen. Auch dort war die Hitze unerträglich.Stelle verdem kleinen Neste alle Welt wußte. kehrte er bei wirklich südlicher Gluthitze über Patras und Triest nach Sarajevo zurück. und zwar in Gesellschaft eines unserem Reisezwecke ebenfalls bis Oreos äußerst entgegenkommenden und denselben später auch noch mehrfach fördernden griechischen Gutsbesitzers. Wir erwarteten die Abfahrt des nach Paros und Naxos abgehenden Dampfers „Pelops" im Hafen. Für Freund Knotek hatte inzwischen die Abschiedsstunde geschlagen und nachdem noch vorher von uns allen. Zu bemerken wäre noch. Krüpers zu danken ist. und begab mich am Abend des 10. wurden nochmals eingehend studiert. ein recht gut gelungenes Gruppenbild hergestellt worden war. ob wir den trug eine toten Major mächtige nicht Ballonflasche einbalsamieren mit Masticha. Die Zeit vom fi. wie solche eben jede Hafenstadt aufzuweisen hat. überdeckte Pflaster. hatte ich bis zur Abreise am 4. daß sofort die Hafenarbeiter wie Raubtiere herbeisprangen und mit den Glasscherben. indem der üble Geruch allgemein mit pietätvoller Resignation hingenommen wurde. Juni nebst Santarius und den \)eiden Leonis mit dem griechischen Dampfer „Elpis" nach Syra. schen Nationalgetränk auf einer Achsel. bis !(•. daß er. Juni nicht einen Augenblick Zeit zur Muße. weil man unser sämtliches Herbarpapier samt den Pflanzen verzollen wollte. fragten die behördlichen Organe Rapportes schied. welch letztere natürlich alle sofort entleert und gereinigt werden mußten. auf der . Aber auch die Museen und Sammlungen. sich einen Gratiseiserne Gardinenstange rausch holten. Nach der Ankunft in Piräus am 5.24 Ornis baloanica. ja mit umherliegenden Schuhsohlen und auch auf dem Bauche liegend. stieß wollten. Krüper in der Mitte. durchaus nicht angenehm zu werden versprach. deren Zusammenstellung wie erwähnt durchaus dem verdienstvollen Wirken Dr. mit Schmutz aller Art. Dies hinderte aber durchaus nicht. Unvergeßlich ist mir eine dort erlebte Szene. fleißig gearbeitet. Der „Pelops" erwies Verweilen am sich als ein in jeder Hinsicht gutes Scliitf. des Herrn Konstantiuides aus Skopelos. denn es wurde von allen Seiten eine ganz unglaubliche Menge von Vogelncstei'n samt den Eiern herbeigetragen. sowie natürlich in der zoologischen Sammlung des Universitätsmuseums. mit Dr. Auch ich durfte nicht länger in Athen verweilen. Juni um ti Uhr abends gab es daselbst noch eine ziemlich erregte Auseinandersetzung mit den Zollbeamten.

welches ich hier kennen lernte: Überall in großer Menge Agaven. daß alle diesbezügliche Mühe an diesem und den folgenden Tagen deswegen gänzlich erfolglos war. um alles von Evreokastron Mitgebrachte zu konservieren. während wir die Insel gemächlich zu Fuß zu durch- queren beschlossen. Da ich mir vorgenommen hatte. GriecliPiilanrl. Hier nahm uns der Gastwirt Alexandros. auch Mutsoma genannt. zu erwarten. unter den festzustellen. und Juni nur bis Melanes. Ich erwähne gleich jetzt. Juni nordöstlich von Faros gelegene Felseninsel Evreokastron aufgesucht. KrUpers. Wir kamen am Singvögeln die 14. zwar um den großen Sturmvogel auf seinem Brutplatzc kennen zu lernen und Jagd auf wilde Kaninchen zu machen. gelbsteißige Buschdrossel (Pycnonofus xanthopygus) mich deshalb unterwegs übei'all längere Zeit aufhalten mußte. von weichem eine ziemliche Anzahl gesammelt wurde. und Sammler Dr. so daß erst abends so viel Zeit erübrigt wurde. welches den Auftrag bekam. im Osten von Naxos gelegene Inseln zu besuchen. drei Im übrigen gab Horstbauten kleinen Sturmvogels nahmen wir mit sowie fünf Weibchen der grauen Art. Wir selbst hatten bei der Rückfahrt so schlechten Wind. welche über ihrem Ei ergriffen kleine Junge eines der es auf viel zu sehen. dessen Bemannung teils an den Küsten von Naxos selbst. in Am wurde nach sehr rasch zurückgelegter Segelbootfahrt die kleine. an der Ostküste gelegenen Hafen Muntsara. und erlegte. von einer großen Zahl beobachteter. fallen ließ. ziemlich ausgedehnten iSanddünen. mieteten wir ein Boot. Auch das Männchen und worden waren. auf das liebenswürdigste auf. da die Eier oft metertief in den Spalten lagen. daß er angeblich erkrankte. Johannisbrotbäume und echte Akazien. da es meine Aufgabe war. sonnten. während allenthalben auf den Gneisgranitblöcken sich die großen Schleuderschwanzeidechsen (Stellis vulgaris). 12. Im Evreokastron nicht Krähenscharben in den Februar hatte Alexandros über Veranlassung Krüpers ein Boot ausgerüstet. nur die riesenhaften Felswänden konnten wir bewundern. von den Bewohnern allgemein „Krokodile" genannt. Bis gegen Abend brachten wir 14 Eier zusammen. weil dieser Vogel auf den Kykladen überhaupt nicht vorkommt. Bei der Heimfahrt wurde der Korb durch ein Tau umgerissen und nicht ein einziges Ei blieb ganz. Noch am selben Tage unternahmen wir einen Ausflug nach den südwärts der Hauptstadt gelegenen. Tags darauf hatten wir alle Hände voll zu tun. Dieses Unglück nahm sich damals Alexandros so zu Herzen. Naxos zu umsegeln und uns in dem verödeten. Die Suche nach den brütenden großen Sturmvögeln war bei der gräßlichen Hitze nicht so leicht und erforderte ein stundenlanges Umherkriechen auf dem Bauche. aber im allgemeinen entich .^ö in. Die Gegend von Melanes ist äußerst reich an gut bewässerten und gepflegten Obstgärten mit verschiedenartigen vorzüglichen Früchten. einige kleine. um nochmals auf die lustige Polyphylla-Jagd auszuziehen. Mit beidem hatten wir Erfolg. daß wir erst um 11 Uhr nachts todmüde in Naxia anlangten. Hier sah ich zum ersten Male den Sandregenpfeifer (Aegialitis hiaticula) im vollständigen Sommerkleide und der Dämmerung gab es eine spaßhafte Hetzjagd auf einen der Gegend eigentümlichen Käfer: l'ohjphylla olivteri. worauf ich das Plateau der Insel erstieg und am Ansitze ein Kaninchen. von unserer Ankunft ein langjähriger Bekanntor bereits in Kenntnis gesetzt. teils auf benachbarten kleineren Inseln mit sehr bedeutender Mühe und Anstrengung einen ganzen Korb voll Krähenscharbeneier zusammengebracht hatte. Es war ein ganz fremdartiges Landschaftsbild.

aber die peinlichste Begebenheit ereignete sich zu Beginn des Regierungs- Königs Otto. zu kommen. mir die fiel Es waren auf weite auf. Meistens wurden aber alle Vogelstimnien von dem tausendfältigen Gezirpe der Zikaden verschlungen. so daß Bruclisteinen hatte. daß mir ein derartig leichtflüssiger. indem die Kykladen. Als aber der Rückweg angetreten werden sollte. Die Folgen blieben nicht aus und des Morgens erwachten wir mit mehr oder weniger bleischweren Köpfen und konnten uns nur mit Mühe zu einem ziemlich anstrengenden Ausflug nach der berühmten Höhle und auf land nirgends die Gipfelschneide des höchsten Berges der Zeusberge Oziä aufrufl'en. wo wir die nächsten Tage zubrachten. Obwohl in Apiranthos sehr freundlich aufgenommen. wie auf einer Reliefkarte vor uns ausgebreitet lagen. waren immer wieder bloß Kapperammern. Krüper büßte entwendet. wurde der ersten Nacht unseres dortigen Aufenthaltes etwas und fertiges Spanferkel Auch Dr. bereute ich steinmesser nicht. das Gegenteil anzunehmen. schieden Auch mir fielen die und Schmetterlinge vielen Konchylicn dort auf. welche (Tcsträuchbündel erleuchten. deren Bewohner. uns Tabak und dort doch gleich zum Braten ein in fix 1862 eine kleine Vogeiflinte ein. halsbrecherischen Wege folgte der nicht verdrießen und wurde mit großer Begeisterung empfangen sowie mit dem besten vorhandenen Weine bewirtet. wie so oft. Von Mejanes bis Chalki und Tragäa. auch nach Apiranthos. interessante Käfer und am P2ingang die Nester einiger Felsenschwalben sowie eines Paares der herrlich flöten- den Blaumerie. In (Jhalki wurden wir vom Wirte tüchtig gescimürt und die Leute waren dort es überhaupt ziemlich unfreundlich. vor allem aber der Rotkopfwürger.2o Oriiis balcanica. Als nämlich König Otto auf seiner Rundreise nach Naxos kam. dort nach dem hochgelegenen Apiranthos Weganlage Hohlwegen zu wandern. beide hier ohne Terpentinzusatz. Am 19. Juni durchstreiften Santarius und ich die von A))irantlios gegen die Ostküste abfallenden Karsthänge unter Führung eines einheimischen Jägers namens . aufflammende enorme Höhe und Geräumigkeit bewun- die ihre dern kann. Steinadlerpaar umkreiste ihn dem 1003 m hohen als Wahr- gleichsam zeichen und die Aussicht war in jeder Hinsicht eine ganz großartige. in übliche stets höchst mit hin das Gefühl Unzählige Kirchen und Kapellen kennzeichnen diese Landschaft. blaugrauköpfige Ammern. Ein sämtlichen Kykladen. Streclien man buchstäblich künstliche Schluchten erzeugt. wurde er gebeten. Auch uns trank man fleißig mit dem gewöhnlichen sowie auch dem beinihmten weißen Rebensaft. nicht süßer und fast wasserheller Wein in ganz (iriechen- mehr vorgekommen ist. um dort den berühmten weißen Einladung. Die Höhle enthält prähistorische Überreste (Feuerund Topfscherben). Frömmelei mit durchaus nicht lobenswerten Eigenschaften verbinden. stellte es sich heraus. Auch den Besuch der Höhle. vogelarm. Orpheussänger. und ich muß sagen. habe ich doch allen Grund. ließ sich den Ritt über die oft Wein Der König zu kosten. daß dem König inzwischen der kostbare Sattel gestohlen worden war. Obwohl uns schon in Chalki ohne diesbezügliche Aufrage daß das Folgende Erfindung sei. unzählige Fledermäuse. besonders das vulkanische Thera (Santorin). der höchsten Ansiedlung der Insel. Derselbe war von den treuen Untertanen auch später nicht wieder zu erlangen. Beim Weiterniarsch eigentümliche. zu. damit man Hirten durch trockene. deren wir ansichtig wurden oder deren Stimme wir hörten. große und kleine Olivenspötter. antrittes des versichert wurde.

ohne hierbei etwas von Belang sammeln zu können.und Ernte- Wir überstiegen den Hauptrücken der Insel. und ein verlassenes Ei des kleinen Sturmvogels. ^' Griechenland. sondern Aspronisos genannt wird. Die Landung auf Strongylo war nicht minder schwierig als das Erklimmen dieser Klippe mit nur wenig Pflanzenwuchs. Strandes legten wir eine die Achillea aegyptiaca L. als auch die bestellte Segelbarke trafen fast gleichzeitig in dem Hafen bei Kap Muntsara mit uns zusammen. Dagegen sammelte ich hier verschiedene roh bearbeitete Stücke von schwarzem Obsidian. das bekanntlicli von hier angefangen gegen Asien hin eine riesige Verbreitung besitzt. im Abbröckeln begriffenen Steilabfällen ab- zusuchen. aber kaum hatten wir den tief eingeschnittenen Hafen verlassen. was auch gelang. unter Korundbruchstellen zu besichtigen. und unweit des Tourneforts Zeiten halbverschollene Pflanze. Prasina. Gegen 10 Uhr langten wir an der Küste an und sowohl unser Gepäck unter Begleitung des auf einem Esel reitenden Alexandros. zeit von einer einzigen Familie bewohnt. Vollkommene Windstille erschwerte am folgenden JVIorgen die Überfahrt. Makaries wird nur vorübergehend. Das Übernachten erfolgte in dem Schmirgeldepot der Regierung. Es gelang dies vollkommen. wie die alte Henne sehr laut ihre zersprengte Kette zusammenlockte. auf welchen Akkordanten der Umgebung auf und hatten am folgenden Tage Gelegenheit. Gianopulo freundliche Aufnahme seiner Führung die unweit gelegenen ganz gewöhnliche Tagbaue. doch sahen wir bald. . um das vom gewöhnlichen Steinhuhn merklich abweichende Chukarhuhn. indem unausgesetzt gerudert werden mußte. sind bekanntlich Staatsregal und der Abbau wird völlig unsystematisch und in geradezu barHalsbrecherische Ziegenpfade führen von den Brüchen barisch roher Weise betrieben. Zwei Paare Eleonorenfalken zeigten sich leider in sehr bedeutender Höhe. begnügten wir uns für den Rest des Tages damit. empfanden wir so recht die lähmende Wirkung subtropischer Hitze. zum Stapelplatze an der Küste herab. Diese. Nach einem erfrischenden Seebade und stärkendem seit Mahle bestiegen wir wieder unser Boot. nicht wie auf den Karten steht. ein. begann die See unruhig zu werden. Sideris zu dem Zwecke. wie gerade jetzt. Auch sammelten wir in Menge die hier gewiß nicht oft gefundene Clausula altecostata Zel. Rasch sprangen wir dann ins Boot und steuerten unverweilt der Küste von Naxos und hergeschleudert zu. und als wir endlich in dem schönen Hafen von Makaries gelandet hatten. doch ging die See bereits so hoch. schöne. Da die beiden SchifFsleute den Wind zur Erreichung der nahen Inseln im Osten für un- günstig erklärten. die auf eine alte Besiedlung des Eilandes schließen lassen. das nahe gelegene Kap mit seinen Schwindel erregenden. Trotzdem hielten wir auf das rundliche Strongylo zu und erfuhren von den Schiffern. sowie manche seltene Pflanze. daß die kleine.III. daß wegen der spaltenreichen Beschaffenheit des Gesteins an ein Erreichen der Brutstellen gar nicht zu denken war. denn schon in den Morgenstunden wurden ein alter Hahn und ein nahezu ausgewachsenes junges Huhn erbeutet und wir konnten hören. daß wir unbarmherzig hin- wurden und erst mit Einbruch der Nacht den nördlich vom Kap Muntsara gelegenen größeren Schmirgelhafen Leona erreichten. zur Saat. um Brutplätze der Sturmvögel zu finden. da sich ein heftiger Wind erhoben hatte. zwischen Makaries und Strongylo liegende Insel. kennen zu lernen und womöglich auch zu erlegen. Santarius fand in einer Höhlung einen auf seinem Ei hockenden großen Sturmvogel. Hier fanden wir im Hause des Direktors Em. den wir lebend mitnahmen.

men Gelnrgspfaden über Keramoti nach Naxia zurückzupilgern. der uns niclits Neues bot.Kleopatra" Das Wetter war äußerst stürmisch und nach und nach wurden. von Seite der dortigen Bewohner zuteil wurde. der angenehmen Gesellschaft des liebenswürdigen Dr. Die ganze Gegend trägt den Stempel der Ode und nicht eine einzige Kantine sorgt für die leiblichen Bedürfnisse der Leute. Kr ü per so gütig. Wir hatten außer den Schiffsleuten auch noch einen griechischen Gendarmen und einen Metzger von Adamantos namens Bredologos genommen.. wobei sich umständlich entschuldigten. Juni Ijrachten uns unsere Bootsleute an Bord der „Thetis"'. mir sein eigenes Exemplar zum Geschenk zu machen. Unterdessen benützte ich die Muße. Pagidas. der nächste Dampfer nach Milos erst zwei Tage später von hatten wir daselbst reichlich Zeit. als uns die Schiffsleute mitteilten. Am 23. Leben kommt in diese verlassene Gegend Eseln wenn irgend erst. Flagge aufzutreiben. zehn volle Stunden. leider erfolglos. Unsere Stimmung war nicht gerade die beste. teilweise auf recht unAvegsa. für sehr die unterhaltend. benötigten wir wegen des widrigen Windes 2ö. Unterwegs kauften wir einen jungen leljenden Steinmarder. mit Fischstückchen am Lehen erhaltenen jungen Sturmvogel von Evreokastron Den Abend verbrachten wir in tötete. Erhards höchst selten geAvordener Arbeit „Die Fauna der Kykladen" aufzutreiben wäre. kannte nändich die Einstände der Wild- mit- . Am Strande erwarteten uns schon die zwei einzigen Bewohner. Die Aufnahme. fast alle Mitreisenden von der Seekrankheit ergriffen. wie wir schon hier erfuhren. um. mit Alexandres auf seinem Ksel an der Spitze in achtstündigem Marsche. Juni traten wir die Überfahrt nach Milos an. Da sollte. der sich sofort außerordentlich zutraulich erwies und uns während der nächsten Wochen eben so viel Freude In Naxia war es das erste.28 Oi'iiis balcanica. Da demnach eine baldige Besserung kaum zu erwarten stand. in der Hauptstadt Adämantos. Nachforschungen darüber anzustellen. — Am dann auf der kleinen und stark ülierfülltcn . mit Ausnahme von uns. daß er sofort den mit großer Mühe als Arger bereitete. Später war Dr. Mit den Vorbereitungen zur Weiterreise nach dem. ein auswärtiger Dampfer seine Anker fallen läßt und mit Schmirgel beladen wird. Er brachte nicht unwichtige Ausbeute an Kormoran en und Seeschwalben von dort mit.-ungar. uns sie zu Ehren Naxia für das Boot eine österr. Aber obwohl das ebenso steil wie Jura aus dem Meere emporsteigende Felseiland uns ganz nahe zu liegen schien. bis wir unser Ziel erreicht hatten. waren wir bald fertig. daß es ihnen unmöglich gewesen sei. da sie die Barke herankommen gesehen hatten. Dieser. uns die interessante Altstadt Syra abfahren anzusehen und kommenden Tage Kräfte zu sammeln. nur von einem Hirten mit seinem Sohne bewohnten Erimomilus (auch Antimilos genannt). Maultieren und Pterdcn das kostbare Rolunaterialc nach der Küste scldeppen. ob nicht etwa hier ein Exemplar von Dr. war wieder die denkbar freundlichste. daß der Wind für die beabsiclitigte Rückfahrt zur See andauernd ungünstig sei. Auch fand ich das rege Hafenleben Santarius besuchte mit dem jungen Leonis mittels Segelbarke die unweit des Hafens gelegene Leuchtturminsel Phanari und den von ihr abgetrennten Felsbrocken den Namen Gaiduronisi der Karten kennt niemand. Unter herzlichen Abschiedsworten von Alexandros setzte sich dann der ansehnliche Dampfer in Bewegung und brachte uns trotz des stürmischen Wetters sehr bald in nach Syra zurück. zogen wir es schließlich vor. die uns von Anfang an auf Milos. ein Flüchtling aus Kreta. Die Hauptsache war ja wiederum die Sorge für Speise und Trank.

Außer einigen verkrüppelten wilden Oliven gibt es auf der Insel weder Baum noch Strauch. tief mit Kegenwasser gefüllt.III. Die Vogelwelt ist zu dieser Jalireszeit arm an Arten einige Paare Steinschmätzer und Blaumerlen. Zwischen Seriphos und Syra ergötzte ich mich an einem nie gesehenen Schaubuchstäblich Tausende von großen und kleinen Sturmvögeln durchschnitten die hochaufschäumenden Wogen mit ihrem unvergleichlichen Fluge. Die Insel ist zwar bedeutend kleiner. aber viel schwieriger zu begehen als Jura. Ich will ni. Es war die höchste Zeit. Die Fahrt am folgenden Tage nach Syra war äußerst stürmisch. letzten Tage erlegte der Hirte Vi c hos dazu noch Juli nach Milos zurückkehren konnten. einen dreijährigen Bock auf eine bedeu- tende Distanz zu strecken. oder gegen Süden und Westen nur durch zwei geheimnisvolle Eilande: Annanes und Gerakunia gebannt wurde. erkrankt. denn der Nordwind hatte die See gewaltig aufgewühlt. aber die Fahrt hatte bloß drei Stunden gedauert und wir wurden von den Bekannten äußerst herzlich empfangen. in lockeren roten und violetten Gesteine deutlich vulkanischen Ursprungs zu verunglücken. Himmel über ihr und die Abschied wolkenloser durch die kühle Seeluft erträglich gemacht. ziegen. die Rückkehr anzutreten. einen der wenigen dort noch vorhandenen Wildziegen wohl bald besiegelt Wir kamen dem durchaus sein. Hier lenite ich das Herrlichste an malerischen Farbenschattierungen kennen. Da sie aber bedeutend leichter erreichbar ist. aber eine Reihe nicht unwichtiger Pflanzen konnte ich doch sammeln. dem Bau am besten. Den 2. zu Schuß. dürfte das Schicksal beschäftigte sich zuerst mit eines kleinen Molos. 29 GiiechenlaDd.n die unsäglichen Strapazen und Entbehrungen der folgenden Tage nur kurz berühren. Dennoch gelang es mir nur einmal. dann ein Paar Kolkraben und vor allem mehrere des rätselhaften Eleonorenfalken hausen hier und verschiedene Seevögel statteten ihr vorübergehenden Besuch ab. In Adamantos kamen wir von kleinen Sturzwellen vollständig durchnäßt an. ja sogar kühle Naß enthält. Insel. verließen . Die kleine „Kleopatra" rollte und stampfte derart. und eine alte Geiß. vor allem Reptilien und recht interessante Petrefakten. dabei den Dampfer spiel: fortwährend umkreisend. so daß wir am am 1. daß wieder fast kein Mensch dem eklen Ubelbefinden entging. auf die wir es diesmal wieder abgesehen hatten. welche hier von Privatpersonen gesammelt worden waren. So mußte denn auch von dieser genommen werden. : Interessanteste ist unstreitig der den Gipfel einnehmende Krater. welches an der Landungsstelle zu linden war. denn es drohten die Nahrungsmittel auszugehen und einige Leute waren durch das brackige Trinkwasser. wenn der Blick bei Sonnenuntergang von den wilden Felszacken von Erimomilos zurück nach den fast stets Kykladen streifte. Juli benützten wir zur Erholung und kauften außerdem eine Menge Naturalien zusammen. und nach einem unverschämt wir endlich die Kykladen und landeten In Syra gab es bloß ein paar Stunden Aufenthalt hoch angerechneten zeitlich früh Abendessen wieder im Piräus. dessen Öffnung noch vom Altertum her sehr schön und massiv mit ringförmig sich verjüngenden Quaderreihen eingesäumt ist und. täglich auf das scheue Wild. allerdings unter beständiger Lebensgefahr. auf Während der wir fast der ganzen eine Zeit glühende Hitze wurde Woche gehaust wölbte sich ein hatten. um Die ganze Gesellschaft Zugang von unserem Fahrzeuge zur einzigen halbwegs ebenen Landuiigsstelle der Insel herzustellen. Zahlreiche bearbeitete Stücke Obsidian sammelte ich in der Das Nähe und überbrachte dieselben dem Museum in Sarajevo. das einzig trinkbare.

und 8. viel kühleres geworden. zumeist im aus. die wir von Jura mitgebracht hatten. Krüper erstandener Bonelliadler und ein Bartgeier. von denen ich zwei auswäldte und billig erstand. daß unser lebender Steinmarder. Juli belehrenden Zusammensein mit Dr. in einem unbewachten Augenblicke acht fertige Bälge vernichtet habe. und ein wilder. Sieben Kisten und eine Anzahl Verschlage mit den lebenden Tieren brachte ich am 11. die sichtbar. Juli benützte ich zu einem zusammen mit Dr. und 6. Die nach dem arkadischen Berglande ansteigende Bahn- und als wir uns der Hochebene von Tripolis näherwar das Klima mit einem Schlage ein anderes. Noch denselben Abend musterte ich die teils in der dortigen Umgebung. und endlich zwei kleine Wildziegen. der Sturmvogel von Strongylo. Kriiper. worunter sich so manche selten vorkommende Art brachten wir in angenehmer Gesellschaft in dem seit befand. zu meinem Verdruß. beide vom Parnaß im selben Frühjahr den Horsten entnommen. Die folgenden zwei Tage wurden durch unablässiges Verpacken der bisher gesammelten Naturalien und nicht mehr benötigten Reiserequisiten ausgefüllt. welcher . älterer Bock von Erimomilos. das aber zum Glück bei der Ankunft Wohnung Frau in Athen Thamm bereits verschwunden war. und die Abende ver- 1837 bestehenden. Den 7. ja sogar Spuren eines vor kurzem niedergegangenen Regens waren zu meinem Staunen trasse bot sehr viel des Interessanten ten. suchte ich 36 in der Umgebung der Hauptstadt gesammelte Bälge in Athen.30 Ornis balcanica. wo Alle diese Tiere waren für den Ausnahme Park des Bades Ilidze bei Sarajevo be- anlangten und größtenteils Wohlseins erfreuten. welche derselbe Leider befanden sich dieselben hatte. Kalamata zusammengebracht einem derart verwahrlosten Zustande. wohin mich Professor Langhadis eingeladen hatte. von Bayern und Österreichern gegründeten Klub „Philadelphia". in bei Herrn Langhadis. Die beiden Leonis erwarteten uns schon an Bord des kleineu griechischen Dampfers „Margarita". Unter ebenso angenehmen wie nützlichen Geschäften vergingen der 5. und gab uns Krüper noch bis zum verschiedene Ratschläge Piräus das Geleite. erfuhr ich der Steinmarder. welche überdies später in Sarajevo und mühevollen Umpräparierung unterzogen M^erden mußte. daß der im Gebiete der Balkanhalbinsel nur sehr vereinzelt auftretende Luchs im ich einer sorgfältigen Karste und den Waldresten Arkadiens gar nicht selten in sei und in manchen Jahren Decken zu Markt gebracht werden. denn abends sollten wir die griechische Hauptstadt bis sie (mit zum Jahre 1902 des Sturmvogels) glücklich sich des besten endgiltig verlassen. Die Tren- nung von dem liebenswürdigen Manne fiel uns allen schwer. der uns durch sein Spielen und seine außerordentliche Zutraulichkeit stundenlang erfieute. ein von Dr. hieß es nun von all den lieben Bekannten und Freunden Abschied nehmen. in einem Laden des Städtchens eine Anzahl Luchsfelle zu erblicken. Juli an Bord des Lloyddampfers „Aurora". Bei Präparator Strimmeneas sen. Mit väterlicher Fürsorge erteilte für die bevorstehende Gebirgstour mir Dr. Krüper unternommenen Ausflüge per Bahn nach Tripolitza. Nachfragen ergaben. seine Vogelsammlung zu besichtigen und womöglich anzukaufen. daß sich bei uns beiden infolge eines Gläschens Rezinatweines bedeutendes Übelbefinden einstellte. Nochmals nach Athen zurückgekehrt. Es kam eine kleine Menagerie dort zusammen: In der bei angelangt. ziemlich viele Unsere Rückreise gestaltete sich dadurch etwas unangenehm. daß Balgvori'äte teils bei mich nur zu einer Auslese entschließen konnte. zwei jung aufgezogene Silbermöwen von Skopelos. stimmt. Sehr überraschte es uns.

Grünlinge. in den Reiseskizzen aus Nordostafrika: „Ich hatte mir im (ieiste blühende. welche hier den Beim Umherstreifen längs der Fahrstraße wurde einem der in ich Nur mit Mühe konnte der Frachtenverkehr zwischen Itea und Lamia vermitteln. Das ausgedörrte. sowie die drückende Schwüle waren wohl geeignet. welche man sich von Kindlieit auf von dieser ÖrtHchkeit vorzuträumen pflegt. Rotkopfwürger. jedes frischen Grüns entbehrende Landschaftsbild der dortigen Gegend. dann wieder den ausgedehnten Olivenwald betraten. was an Laberaitteln nur aufzutreiben war. bedeuteten. behauptete. als Wächter dieser Gegend keinen Schuß hier dulden zu dürfen." — und dann die Gebirgsbachstelzen. und forderte uns in barscher Weise auf. Zweigen der uralten Stämme. und gelangte endlich zur kastalischen Quelle. die griechische Trauermeise. bei welchen nur die enorme. er möge sich legitimieren. die Baumnachtigall. bewunderte die großartigen. ohne belebenden Baumschlag. gerade zur Mittagszeit. lösten wir um so die gesamten gefiederten Bewohner besser auskundschaften zu können. ohne gewerbetreibende Städtchen. von romantischen Felsgebirgen umstandene Seen zu finden geglaubt nur mit Steinen bedeckte Berge. jede Illusion zu zerstören. Felsenkleiber und Blaumerlen. mit Dörfern von Gärten umfaßt. welche das Auge ruhelos durchirrt. nur in dem Augenblicke. erreichte die Hitze an diesem Tage eine Höhe. brausende Flüßchen und und sah kahle. den ich jemals kennen lernte. war uns noch eine Überraschung beschieden. verbrannte Ebenen. uns zu fesseln. in ewiges Grün gekleidete Ebenen ausgemalt. abwehren. wie ich sie vorher im Lande noch nicht verspürt hatte. be- und schönsten Olivenwald. als wir wieder die nach Amphissa führende Fahrstraße erreicht hatten. der an Güte dem bosnischen durchaus nicht nachsteht. konnten den üblen Gefährten zurück. Dies . mit freundlichen Olivenwäldern und Zypressenhainen. nicht zu vergessen des schwarzen Kaffees. schweißgebadet und halb verschmachtet eilten wir in eine Schenke des Dorfes und leerten alles. Nachdem wir unser Gepäck nach Amphissa traten wir den größten (Salona) vorausgesendet hatten. der Diimnieruiig die Anker lichtete. Ich stieg sodann noch bis Delphi aufwärts.III. in 31 Griechenland. welche das gepriesene Wasser der Quelle benützten. seltsamerweise ohne Grund von langer Reihe einherschreitenden Kameele angefallen. Eindruck nicht recht mildern und gar bald kehrte ich zu den Felsenschwalben. ich wurde heute bitter getäuscht und fand statt Selbst die hier anwesenden Rauchlebensvoller Poesie allüberall nur trockene Prosa. sofort herbeistürzende Aufseher das wütende Tier Beim Anstieg gegen Chrysso. zwischen denen hindurch sich der in der Hitze des Südens ermattende Wanderer mühsam seinen Weg bahnt. die ganze Umgebung verunstaltende Staubentwicklung zu dieser Jahreszeit zu bedauern ist. schmutzstarrenden Wäscherinnen. in denen die goldene Orange und saftige Feige den Frem- den entgegenschimmert. Es kamen uns aber nicht viele andere Arten zur Beobachtung oder zu Schuß. Stieglitze und Kappenammern. Brehm. bei seinem ersten Besuche Griechenlands. die häßlichen. -wurde er grob und drohte. und ich erinnerte mich dabei lebhaft der AVorte eines A. ohne stille Dörfchen. Es eilte nämlich ein ländlich gekleideter Mann mit den Zeichen höchster Aufregung uns entgegen. öde. vor allem die beiden Zahl- reiche Vögel tummelten sich in den Ölbaumspötter. unsere Gewehre zu übergeben. Als wir ihm Sobald wir uns in eine alle lange Kette auf. ich hatte schäumende Waldbäche. von der Französischen Schule in Athen durchgeführten Ausgrabungen daselbst. gegen Mitternacht den kärglich mit Glühlampen beleuchteten Isthmusdurchstich durchfuhr und um 7 Uhr früh in Bucht von Itea die einlief. alle schon im Vereine mit ihrer flüggen Brut.

doch konnte dies der Tragtiere wegen nur auf bedeu- Umwege durch die östlichen Vorberge geschehen. wäre nun freilicli drei bewaffneten Leuten gegenüber niclit so b. als ob wir uns lOOü m tiefer befinden würden. der dort unsere Legföhre zu vertreten scheint.'icbt möglieli gewesen und nötigte uns ein Lachen ab. Anfangs begegneten wir wieder denselben Vogelarten wie am Vortage. Hier beobachtete ich zunach längerer Pause wieder einen unterseits sehr lichten Bonelliadler und später nächst tendem beim Betreten der Apollotannenbestände mehrte sich das Vogelleben ganz bedeutend: Eichelheher trieben hier ihr munteres Wesen. uns für Räuber oder Spione hielten. Hausrotschwänze. als meine Landsleute und ihren botanischen Exkursionen geJalire früher ruht hatten. . Labetruuk köstlichen Quellwassers bei der Kapelle Hagios Nikolaos. graue Steinschmätzer. Die dortigen halbwilden Hirten l)ewillkommten uns äußerst freundlich und sorgten in jeder Hinsicht für unsere leiblichen Bedürfnisse. das um 7»'' Uhr abends erreicht wurde. Meisen lockten im Tannengezweig und mehrmals traten wir mitten im Walde das schöngefärbte Steinhuhn auf. da ihr ganzer Unwille auf sie Abmahnungen des Wirtes. indem sozusagen unmittelbar aus dem Karst. Bei der enormen Hitze gab es so gut Li angenehmster Erinnerung an diesen Weg ist mir ein wie nichts zu beobachten. trotz der unsere Zimmertüren. Aber selbst nach unserer zwei Stunden später erfolgten Ankunft und Einquartierung in Amphissa gab es an diesem ereignisreichen Tage noch keine Ruhe. ohne jedes Unterholz die Tannen emporstreben und nur hie und da ein kleiner Ahorn (Acer heldreichi) oder ein baumartiger Wacholder von erstaunlicher Größe (Juniperus foetidissimus) das monotone Waldbild unterbricht. bildet sich infolge des abrinnenden Wassei's einiges Grün. Baumpieper. wo man auf die ersten Schneeflecken stößt. den Leuten den Lihalt unserer Papiere auseinandersetzten. Juli wurde schon vor 5 Uhr aufgebrochen. Heider nach Schlafstelle denselben Platz angewiesen. den Wirt. Gegen Abend erreichten wir das höchstgelegenc Flirtenlager und bekamen wo einige Halacsy und M. die. um der gewaltigen Kiona näher an den Leib zu rücken. Da aber auf seine Ptitfo von allen Seiten seine Kameraden herbeikamen. Freilich sieht dort der Waldboden ganz anders aus als bei uns. Ab und zu erscheint ein Steinadler und manchmal zeigt sich auch der Baumfalk. wäre die Sache wahrscheinlich für uns recht unangenehm geworden. Das Aufarbeiten der geschossenen Vögel sowie das Einlegen der gesammelten Pflanzen beschäftigte uns alle den ganzen nächsten Vormittag und erst nachmittags und ernstlich bedrohten — kurz. wenn nicht ganz zufällig ein Wagen voll Gendarmen aus Amphissa entgegengekommen wäre. es gab sie ihre bis spät in die konnten wir mit zwei Maultieren für das Gepäck zu dem (iebirgsdorfe Segditsa. Dort. gegen den Später vor bis entlud sich Gewehre in Anscldag brachten Nacht hinein großen Spektakel.32 Ornis balcanica. Bewaffnete Polizeiagenten in Zivilkleidung drangen. welche von hier aus ohne jede vSchwierigkeit durchzuführen ist. aufsteigen. 2512 m. lang entbehrter Am 14. v. Betritt man dann die alpine baumlose Höhenzone. des Lesens kundig. aber von eigentlichen alpinen Raseiimatten ist nirgends eine Spur vorhanden. Freunde Dr. Gartenammern und Hänflinge sind in dieser Region die typischen Vertreter der Vogelwelt. Raubvögel sieht man wenige. bestimmt. so erblickt man gewöhnlich weite Strecken wie beschneit mit einem kleinstrauchigen Seidelbast (Daphne oleoides). Der 15. des höchsten Berges des Königreiches. später aber mahnten sieben Alpendohlen. Juli war zur Besteigung der Kiona.

Auch die botanische Ausbeute war eine reiche. ist es kaum möglich. Heldreich besungen und gepriesen hat. Auf unser Befragen. dieser Tage für seine Missetaten im Staatsgefängnis zu Nauplia enthauptet werden sollte. . welche noch einige Reste dieser Wildart beherbergen. bei den ersten Apollotannen. v. daß man sich in Hellas befindet. Als ein das Marschieren in diesem Landesteile sehr erschwerender Umstand mag der allgemein gebräuchliche Unfug bezeichnet werden. wir in Gebirgscharakter und an vielen Stellen ihi'en wärtigen. Auch Weißkopfgeier und mehrmals sogar der Bartgeier sowohl in alten als in braunen. Der Parnaß. das Schnarren der heimatlichen Misteldrossel und das flötende Steinrötel. welcher auffallend zerstreut lange dauern. den Abstieg direkt durch die Wände zum Hirtenlager zu versuchen. die flüggen Brut. daß von Seiten der Bevölkerung während des Sommers jeder Weg. eine Gegend. Da am folgenden Morgen die Maultiere durchaus nicht zur Stelle zu bringen waren. das sich zu unseren Füßen entfaltete. beeinträchtigt. was nach mehrmaligem Kreuz. was ihm fehle. Präparate und die Roisor. der wegen eines Raufliandels einst ins Gebirge geflohen. bildete. uns auszurasten. Der Rundblick war durch Gipfel Pyramide Dunstraassen wohl einigermaßen. Die endemische PotentiUa l-ionae Halacsy war besonders üppig entwickelt und bei der mühseligen Weiterkletterei auf dem zerrissenen Grate entnahm ich den Felsspalten das liebliche < hnphalodes luciliae sowie manch anderes. Am fünf Stunden die Strecke von Dremisa über Stromvi nach Ober-Musinitsa gemächlich zurück. daß sein Bruder. Es wird wohl nicht mehr Derjenige von den letzteren.III. sammelten wir in der Umgebung dieses Kara Wuni genannten Platzes. die Pflanzen umzulegen und einige zeit fertigzustellen.und Quertraversieren auch gelang und eine immerhin beAvohl merkenswerte touristische Leistung derung setzte. der Schlag des Buchfinken. namentlich gegen Süden zu. Durch die Baumwipfel wirbelten bienenschwarmartig die Stadtschwalben mit ihrer Bewohner bis die in ausgerottet sein wird. in der wir uns befanden. Gemse Griechenland vollständig durch die Unvernunft der Kiona und der Veluchi sollen die einzigen Gebirge sein. jugendlichen Exemplaren zogen durch die reine Gebirgsluft dahin. von welchen einer gerade von der gut erhaltenen aMog. welche sogar unsere Hirten in Verwun- in der Sennerei das Kommando führte. sich zu vergegen- Als auffallendste Erscheinungen aus der Vogelwelt wären hier unser gewöhnlicher Dorndreher (Lanius colhirio) und die Ringeltaube zu erwähnen. jeder Fußsteig zur Anlegung von Wasserzuleitiingen zum Zwecke der Feldbewässerung benützt wird. Sie verleugnet nirgends Juli legten 17. welche vor Jahren der bekannte Botaniker Th. Klephte (Räuber) geworden und später gefangen genommen worden sei. zogen Santarius und ich es vor. Die Hirten brachten die Kruken eines am Vortage von den bösartigen Schäferhunden zerrissenen Gamskitzes und einmal sah ich selbst ein kleines Rudel des hier mit Recht doppelt vorsichtigen Wildes über ein Geröllfeld sprengen. und Alpenflücvügel. Während in den Hochregionen noch das Schnalzen eines größeren Sch^varmes Alpendohlen zu hören war.S . einige Olirciilcrchen od Gi'ioelipnlanil. selten auffindbares Kräutlein. Statt die beschwerliche Grattour nochmal zurückzulegen. der Wirt beanspruchte für eine bescheidene MahlÜbernachtung 33 Drachmen. es bedrücke ihn sehr. Nachmittag stiegen wir dann gegen Norden nach Dremisa zu Tal. In Ober-Musinitsa hatten wir Zeit. aber gleich- war es ein großartiges Landschaftsbild. teilte er mit. an die ansehnliche Höhenlage. war und einsilbig. Ornis balfanii^a UI. erfreute uns tiefer unten.

geflügelten (Montifringllla eine noch nivalis). Juli). auf der benachbarten Kioiia. In Vitrinitsa verbrachten wir dann den ganzen nächsten Tag unter großer Langweile. Umwegen nach ii'rcgeführt uns zu umzingeln und aufzuheben. als dessen häufigste Bewohner die blaugrauküpfige Ammer und der Felscnkleiber bezeichnet werden können. tief Bürger zur Beobachtung wie mit Schnee ausgefüllten der griechischen Fauna. genau von der Form der sogenannten Römerbrücken in der Hercegovina. Wenige Minuten nach Y2 Uhr mittags hatte ich das Glück. nnr entdeckten wir Schuttkar Schneefink nämlich den während erbeutete. durch die Granitsa vorausgeseudeten Tragtiere seien worden und hätten uns vergeblich in die Spießgesellen aber dem nach Nordwesten streichenden Teile der Vardusia aufgelauert. dieser Stelle darf nicht unerwähnt bleil. daß diese ganze Landschaft Iiis in schlimmem Hufe stand. der indessen keine sonderlich schöne Aussicht bot. Zuletzt schrieb ich noch einen ausführlichen J^rief an Dr. des angebotenen Obolus doch trennte. was mir in späteren Jahren Leonis öfters erzählt hat. Große Dürre und armselige Vegetation zeichnet diesen Küstenstreifen aus. folgenden Tage ziemlich Santarius sammelte auf einem schattigen. nämlich das soldaten — Zeichen der Gewalt eines griechischen Polizcivon der er sich nach einigem Widerstreben in Anbetracht sichtbarste die Lederpeitsche. Ohrenlei'che schoß. spät in die Nacht liinein. da der Dampfer statt vormittags erst um ^jAi Uhr nachts einlangte. Ich kann nur daß ich nirgends und niemals diesbezüglich eine böse Erfahrung machte. Der Aufstieg von liior auf den ICorax (Vai'dusia) war beschwerlich. schwer erreichbaren Felsenvorsj)rung unseren allbekannten Türkenbund (Li/mm mnrtagon) und um die Mittagszeit befanden wir uns schon hoch in der alpinen Damals kamen genau dieselben Vogelarten Region. ob es wirklich Tatsache ist. Nach neunstündigem Marsche ^var der Hafen (niclit die auf einer Anhöhe landeinwärts liegende Ortschaft) Vitrinitsa erreicht und wir alle trotz der bedeusoll dieser tenden Hitze munter und guter Dinge. Seiner Mitteilung zufolge hätte nämlich an diesem Tage die jüngste Zeit Avegen des Käuljerunwesens in versichern. Krü]ier.ien. übersetzt. Der weißglühende Streifen nahm gegen den Horizont an Mächtigkeit deutlich zu. Maximilian Meyer. ich einen in dem neuen obersten. der aber leider sein Ziel nicht erreichte. einem echten Gebirgsdorfe durchführten. Auf dem Dampfer des maclitc ich trotz Archäologen Dr. ein mit dem grellen Sonnenlichte an Lichtglanz wetteiferndes Meteor fallen zu sehen (19. . Zunächst führte der steinige Pfad in das enge Felstal des Mornos. dem Santarius Stück Unmittelbar darauf betrat ich den von zwei kahlen Gipfel des mächtigen Gebirgszuges. obwohl ich ihn persönlich samt Porto und Trinkgeld dem Postboten übergeben hatte. da am folgenden Küste erreicht werden mußte. den man hier In Granitsa arbeiteten wir alle bis Tage unbedingt die auf einer kühnen Steiubi-ücke. und ich weiß auch nicht. Es war schon ziemlich spät am Nachmittag. dem Gepäck An wo uns unsere Tragtiere mit bereits erwarteten. aber bezüglich am der Ausljeute recht lohnend. als wir den Abstieg gegen Westen nach Granitsa. um daselbst den Dampfer nicht zu versäumen. Augeblich Himmelskörper in der Nähe der Insel Tinos ins Meer gefallen sein. der vorgerückten Stunde die Bekanntschaft Um 4 Uhr früh legten wir in Patras an. eine kleine auf Bande die Absicht gehabt.34 Ornis balcaiiica. Knapp vor der Abreise fügte ich unseren Sammlungen noch einen ethnographischen Gegenstand hinzu.

Juli nachmittag. Bei der Weiterfahrt von Gasturi nach Hag. mit der „]\Iaria Theresia" mein lieber. die uns hier im April erfreut hatten. Seeschwalben und Strandläufern mangelte es nicht.. wo wir nach denkbar angenehmster Fahrt auf der „Vesta" wohlbehalten ans Land stiegen. Juli in Triest. kaiserlichen schön gelegenen Villa daselbst abzusteigen und seine Gäste zu sein. in Deka zu übernachten und am anderen Morgen vor Tagesanbruch gegen Süden weiterzufahren. Aber auch an Möwen. Jedenfalls enthält seltenen Ranunndug spreÄizenhoferi zu er- der prächtige Garten sehr beachtenswertes Pflanzen- materiale. wo uns ein 34 Jahre dort angestellter erklärte und uns sogar noch von dem Besuche des Botanikers diese Exkursion schloß sich des königlichen Parkes Gärtner aus Krain alles Spreitzenhofer und den Fundorten des zählen wußte. Damit waren aber auch die schönen Tage in Hellas für dieses Jahr vorbei und geraume Zeit vergehen.III. den wir je kennen lernten. nahm die griechische Tags darauf traf pünktlich. 35 Griechenland. Nach bloß dreistündiger Fahrt kamen wir um An 7 Uhr abends in der HaujJtstadt an. einen höchst angenehmen Abend. so daß wir genug Interessantes zu sammeln hatten. Nach kleinen Spaziergängen in der näheren Umgebung der Stadt fuhren wir am 24. war jetzt nichts mehr zu hören. zumal sich schon überall die flügge Brut der Grasmücken. Als nach einer Pause von zwei Jahren die Verhältnisse es gestatteten. Nach Vcrabsclneduiig der beiden Leonis „Athena" uns am Abend auf und am 22. Deka machten wir ganz zufällig die Bekanntschaft mit einem eben so eleganten als virtuosen Radfahrer. Juli vor 10 Uhr vormittags befanden wir uns wieder in den zwar kleinen. um die so erfolgreich begonnene Neuerforschung der seit langem vernachlässigten Kunde der Tierwelt dieses Teiles von Europa nach besten Kräften fortes sollte zusetzen. um wenigstens von außen das damals für jeder- mann noch vollständig unzugängliche „Achilleion" zu betrachten. Hier war der Aufentlialt nur kurz. nach Gasturi. Ammern und Würger herumtrieb. Der tatsächliche Abschluß der ganzen Reise erfolgte am 30. die ornithologischen Forschungen in Griechenland fortzusetzen. wie verabredet. aber angenehmen Räumen der Pension Julie in Korfu. Wichtigkeit. dann am 26. Juli eine eingehende Besichtigung und Ptlanzgartens. in seiner idyllisch Schon um 2 Uhr früh fuhren Avir weiter und erreichten mit Tagesanbruch das Südende der Lagune von Korissia. Nur von dem lieblichen Gesang der meisten Vögel. der. Zweite Reise 1897. als er unsere Absicht erfuhr.•3* . alter Freund Finanzrat Pogorelc aus Sarajevo ein. So verbrachten wir dann im Hause und in der Gesellschaft des liebenswürdigsten Koriioten. bis ich wieder nach den Gefilden des Südens aufbrechen konnte. mit Rücksicht auf die Vergrößerung der merk auf die in der Lagune im Westen schien es mir von größter Sammlung zunächst das Augen- des Landes sich alljährlich ansammelnden .-. um mit mir gemeinsam noch einige Tage auf griechischem Boden zu verbringen. allein die griechische Militärwache duldete nicht einmal die Annäherung au die Umfassung des unbewohnten Schlosses. Auch zu dieser Jahreszeit war das Vogelleben in den stark betauten Büschen ein sehr reges. des Herrn Pierry jun. uns ohne viel Bedenken einlud.

verrieten. Januar die Stadt in der Richtung gegen Norden. ja Wir bedauerten auch Wachteln. Quaranta. Amseln. Auffallend erschienen mir einige Ringeltauben und ein Sehwarm a. aus dem Kollektor Ludwig von Führer und dem altbewährten Johann Santarius zusammen. gegenüberliegenden Albanien stammend. zum größten Polatzek. Wintergäste zu richten und dann einige Teile des Peloponnes zu bereisen. um der in der Bucht von Potamo und Govino zu beol:)achten und zu sammeln. daß es schnepfe. Zwei größere Ausflüge folgten dann zu Wagen am 20. da er das Terrain der ganzen Insel seit alles beim Museum schon so willkommen längerer Zeit genau kannte: es war der hier doiipelt Hauptmann i. Nur einen in der Bucht fischenden Flußadler verfolgten wir Im niederen Gesträuch wimmelte es von überwinternden Klein- vögeln. die Am 11'. m. drossel. man Ehrensaehe betrachten.36 Ornis balcaiiica. außer mir. nach dem Norden der Insel gegen Kap Katharina. Ein kleiner Ausflug nach der vor Tage nach unserer Ankunft lenden Wintergäste: sehr. Wiesenpieper. wurde Korfa Woche am 16. mit verlangenden Blicken. Januar an Bord des „Helios". Die Reisegesellscliaft setzte sicli diesmal. P. nachmittags erreicht und hier die Weiterfahrt für eine unterbrochen. deutlich erkannter Felsenschwalben. und in Govino erzählte mir. Rotkehlchen. Mit Munition und allem Nötigen reichlich versehen. verließen wir Triest am 14. während uns Leonis in Patras erwarten sollte. Nach ziemlich angenehmer Fahrt. überall vernahm man die Schießerei der auf Schnepfen und Singdrosseln ausgerückten Jäger. suche . daß keine einzige Waldauf Korfu einfällt. ohne daß gerade irgend eine große Seltenheit unser Interesse hätte besonders erregen können. wie er hier zu dieser Jahreszeit so häuftig verließen wir alle Umgebung am am Yido gleich während unseres ganzen Aufenthaltes Zeugen der unablässigen Verfolgung unserer Singdrossel sein zu müssen. welche hier alljährlich zu jagen pflegen. die I5ewohner für eine wenig mehr lieferte als vier Lachmöwen. die Insel wieder verlasse. auftritt. Januar unternahm ich bloß eine kleine Bootfahrt im Hafen von Manduehio. daß hier der Jagdbetrieb vom Teile vollem in Gange war. SchAvarzplättchen u. der In fanden wir zu unserer großen Befriedigung „Pension Julie" Alten und bald gesellte sich uns dort ein Herr zu. Ganze Körbe mit Waldschnepfen. um aucli in diesem Gel)ietc eine Übersicht über die Verbreitung der cliarakteristischesten Arten ewinnen. Enten und Singdrosseln. Braunellen. Januar zum dritten ]5eder Lagune von Korissia und am '2'2. AVoliin wir aber auch unsere Schritte lenkten. Bei dieser Fahrt ruderten wir auch an den eleganten Yachten der Engländer vorbei. J. welcher für das manche Seltenheit gesammelt hatte und dessen Ratschläge uns waren. dem Hafen gelegeneu vermittelte uns die Kenntnis der häufigsten 18. Bündel auf den Markt! daselbst wei- Täglich kamen schwere Misteldrosseln waren nie dabei. Bündel von Waldschnepfen aus der Gegend von Butrinto (am Festlande) hingen gleiß- die sich stets weit nerisch an Deck. namentlich von Laubsängern. Insel Buchfinken. Zaunkönigen. Hier wie dort stießen wir überall auf ganze Trupps von Jägern und bis spät abends war des Knallens kein Ende. Grauammern. mit Ausnahme der Strecke von Brindisi bis Sta. Sowohl am Meeresstrande wie in den landeinwärts gelegenen (_)livenwäldern herrschte reges Vogelleben. Die schönen Schwarzkopfmöwen hielten draußen auf offener See auf. wohl aber hie und da eine Wein- Bei heftigem Platzregen.

daß wir schon am Nach- mittage desselben Tages nach Kryoneri überfahren und von dort mit der Balm unser Standquartier für längere Zeit. Bei der Einfahrt in den Hafen von Patras erschienen sogleich eine und auch einige Leonis Menge Lach- Zwergmüwen beim Dampfer. nur in bedeutender Entfernung von uns Aviegten sich hunderte Pfeifenten auf den Wellen. ])ie See ging noch immer sehr hoch und es gab wenige Reisende in froher Stimmung an Bord. denn die ganze Landschaft erinnerte durch ihre kahlen. Gleichsam rung ein als mächtiger Vorzeichen betrachtete ich Uhu aus es. Lifolge des Unwetters traf der Korfu gar nicht ein und wir wurden infolgedessen mit in sämtlichen Vorbereitungen zur Weiterreise leicht fertig. dann das so wichtige Einwechseln des unbedingt nötigen Kleingeldes nahm einen so glatten Verlauf. vormittags verließen dem uns von 1894 wohlbekannten „Urano" den Hafen der Hauptstadt. erreichen konnten. als Längs des Küstensaumes zog ein großer Schwärm Dohlen und Saatkrähen dahin. Unter Blitz und Donner stiegen wir wieder gegen Episkepsis hinan und gelangten um erst Mitternacht nach am Lloyddanipfer 23. Hier man gar nicht mehr auf Korfu zu weilen. in kurzer Zeit eine für unsere Zwecke wie geschaffene. Hier sowohl als bei der Weiterfahrt am folgenden Morgen wurde der „Urano" wir auf fortwährend von einer Schar südlicher Silbermöwen und einigen Schwarzkopfmöwen umschwärmt. daß in Kryoneri in der Dämme- den AVändcn des Varassovo über unsere Häupter der Phidariscbene zustrich. JMissolonghi. allerdings möbellose Behausung für 40 Drachmen monatlich Die erste gemietet zu Sie lag am Westrande von Missolonghi mit freier Aussicht auf daß später wiederholt einzelne Seevögel vom Balkon aus geschossen haben. Der behäbige Polizeimajor war uns bei der Suche sehr behilflich und dank seiner Verbindungen hatten wir das Glück. Riesige Fluge von Lerchen (alle drei bekannten Arten) und Finken trieben sich in den Weingärten umher und aus den Sumpfstellen scheuchten wir Bekassinen und Haarsclinepfen anf. unansehnlichen Dörfchen vom Sau Salvator Episkepsis und von wegen Zeitmangels im Laufschritte nach der nördlichen Küste der Insel. Erst am 24. «37 Trotz häufiger Kegengüsse war Jic Luft so warm wie in einem Gewächshause und beim scharfen Marschieren benötigten wir unsere wärmeren Kleider niemals. Nacht schliefen wir in dem einzigen Absteigequartier des Städtchens (im Apothekerhötel). wälirond zwei Jäger mit einem Bündel Ringeltauben und sechs Reiherenten uns entgegenkamen. aber zu sammeln gab es nur wenig. die Lagiinen. Januar der Stadt zurück. Bussarde und Kornweihen zeigten sich ein paarmal. so . aber des Morgens war das erste Geschäft die Wahl einer passenden Behausung. obwohl diese sonst so idyllischen Gewässer gerade jetzt einen über- wältigenden Anblick lioten.Iir. ti'effliche Inhaber des Die notwendigen Anmeldungen und Vor- stellungen beim Konsulat und bei der Stadtpräfektur. erwartete uns natürlich schon geraume Zeit und der Hotel „Patras" hieß uns freundlich willkommen. GriücheulaiKl. Viel anstrengender (Pantokrator) nach war die Partie über das Gebirge westlich dem hochgelegenen. Die Düne erwies sich leider damals als ebenso vogelleer wie die Lagune selbst. zu welchen sich für eine halbe Stunde auch eine deutlich erkannte Dreizehenmöwe gesellte. aber nach kurzer Fahrt zwang ein gewaltiger Scirocco das Schift' in der Bucht von Levkimo (im Süden der Lisel) Anker zu werfen. karstigen Hänge mit den Eichenjungbeständen weit mehr an hier vermeinte Hcreegovina viele Teile der an eine griechische Gegend.

und von dem wir gleich in den ersten Stunden unserer Anwesenheit sieben Stück über den Häusern der Stadt kreisen sahen. welche zur Beobachtung und zum Erbeuten dieser Herrlichkeiten sich und die am kaspisclien Seeschwallje. Wir riclitcten uns also in dem aus drei Zimmern und einem Vorzimmer samt einer Küclie hestehenden ersten Stock des Gebäudes so gut es ging häuslich ein. Diejenigen Punkte.hie und da der gedämpfte Schlag des Cettis Sängers zu hören. Stieglitze. welche die riesige Masse der in den Lagunen vorhandenen Fische veranlaßt.und Schwimmvögel dem Wellcnsaume entlang zogen. in die dortigen und dazwischen liegenden Olivenwälder und Gärten. fast Diese langen Stangen laufen im Boden haften ohne Ausnahme Fischer. Nach und nach lernten wir fast alle Lagunenteile der näheren und weiteren Umgebung durch fortgesetzte Kahnfahrten kennen. fröhlicliste man Jägcrleben. charakteristischesten Die Möwen und See- Vertretern: der wären noch zwei Ichthyophagen zu erwähnen. In erster Linie sind es immer die Fischfresser. Obenan steht in dieser Beziehung der krausköpfige Pelikan. Ein ganz anderes Bild bot wieder das Vogelleben am Strande. von dem wir -wußten. nämlich Eisvogel und Fischadler. die hier ebenfalls nicht fehlten. besitzen in der Natürlich wird derungswürdige Geschicklichkeit. Abgesehen davon? daß die oben erwähnten Wasser. daß er bis zum heutigen Tage in der dortigen Gegend nistet. bleiben. war im dichten Röhricht zu dieser Zeit alles still und ihr munteres Wesen nui. So ungesund auch die widerlich der Auldick der von Sumpf und Schlamm umgebeneu für den AVeidmann und sammeisten Fremden auch sein mag Häuser gewiß den melnden Ornitliologen gibt es nicht leicht ein vorzüglicheres Plätzchen zur Ausübung auf das in zahlloser Missolonghi ist. wurden. und am Ende die dortigen Handhabung derselben eine Bewohbewun- außerdem jede Luftströmung durch Hissen äußerst primitiver Segel ausgenützt. Januar angefangen begann für uns das Heim so wolm- lich als sich nur vorstellen kann. das Buchstäblich von der Haustlur an eröffneten wir oft Jagd Lage von die Menge versammelte Wassergeflügel. damit sie besser ner. So in der Richtung gegen Aetolikon. Schließlich meisten dienlich zeigten. Ihm zunächst an Fischverbrauch stehen dann die Scharben. Baum. große zu sehen war. werden alle Boote ausschließlich mit Stoßstangen vorwärtsgetrieben. sorgten für Milch zum Frühstück — kurz jeder von uns war bis sjiät am Abend beschäftigt. Aber auch zu Fuß wurden fleißig Ausflüge unternommen. die unablässig nach Nahrung in die Dagegen gab herrlichste Zierde bildet aber unstreitig die unglaubliche Anzahl von schwalben der verschiedensten Rosenbauchmöwe und der Arten mit ihren es umso- geringe Tiefe tauchten. zum Teile weit von Norden eingetroffen. Wie erstaunte ich über den Mangel jeglicher Ruder in dieser Gegend. Grünlinge. meistens aber noch viel seichter sind. zimmei'ten Stellagen. Während in den (Jlivenwäldern alles von überwinternden Gilsten. Laubvögel. mehr Mittelsäger. wimmelte. dann namentlich gegen die Mündung und den Unterlauf des Phidarisflusses über Känurion hinaus. Avaren die Gegend des Salzmagazincs nördlich Badehütten östlich der Stadt Missolonghi. indem Buchfinken. unser neues nur möglich zu gestalten. Meisen und Singdrosseln trieben. Da die Lagunen auf viele Kilometer Entfernung nirgends über 2 m tief. Tische und Stühle. Gleich bei unserer ersten Kahnfahrt in der Michtung gegen Aetolikon lernten wir den Reichtum an gefiederten Wintergästen kennen. hier die harte Jahreszeit zuzubringen. mieteten Bettstellen.und Haubenlerchen.38 Ornis ^alcanica. Vom 28. so — der Jagd auf Wasserwild. gab . in drei Spitzen aus. vou welchen aber eigen- tümlicherweise hier bloß die gewöhnliche.

30 III. immergrüner Strauchvegetation schüttere. da scheuchte der Tritt überall während die großen Brachschnepfen Große Schwärme von Alpenstrandläufern wechselten mit kleinen Flügen von Steinwälzern. ihr man begegnet hier verschiedenen Meisenarten und dem Baumkleiber. schon von weitem ihr Heil in der Flucht suchten. dann muß man ziemlich hoch den Arakynthos (Zygos) kleine und mittlere (gewöhnliche) Bekassinen auf. Nur die äußerst bösartigen Hirtenhunde werden in dieser Gegend. Rotkehlchen und Waldlaubvögel waren die Vertreter der Kleinvogelwelt. hinansteigen.t4 her bekannten Schlucht. der vorsichtigste aus dieser Gruppe blieb aber stets der Kiebitzregenpfeifer. Goldregenpfeifer mit See und Sandregenpfeifern al). dem an felsigen Stellen der Zippammer. Einen zweitägigen Ausflug unternahmen wir am 3. und konnte Santarius und Führer waren kei- inzwischen zur Auskuudschaftung auf den Varassovo gestiegeu. verfallene Kapelle findet am Ausgange der Schlucht. Man nach gelangt wachsenen Hänge zunächst ausgefüllt sind. und endlich Überschreiten in Täler. Den zweiten Tag ließen wir uns im Kahn bis zur großen. Zu solcher Zeit kommt dann die überwinternde Waldschnepfe zur Freude der zahlreichen Jagdfreunde in die Ebene herab. Eine Menge Aasgeier. um den Appetit der Kauflustigen mehr zu reizen. es am Ufergelände stets und Ziele reichliche Weihen verschiedener Arten. Einigemale wurden Steinhühner aufgetreten und Blaumeisen. lebensgefährlicher Kletterei erst bei vorgeschrittener Dämö merung nach Kryoneri zurück. tiefen Felsrisses. Gricclienlaiifl. aber ziemlich ausgedehnte Eichen- und Kasta nienwälder. woselbst unsere Waldschnepfe ein beschauliches. Abends nach Missolonghi zurückgekehrt. und sammelte eine Reihe bereits zu so früher Zeit in Blüte stehender Phanero- Leider hatte ich mit dem Bonelliadler ausgesprochenes Pech nen dieser herrlichen Raubvögel erlangen. um nach- zusehen. wir einen ebenso liebenswürdigen sigen Lehrer als Diamantis Soustas um die Konservierung zu bewältigen. t'ilr Da wiegten sich häufigsten stets die Rohrweihe in der Luft. am unsere Flinten. Kicht immer entsprach die Witterung der südlichen Lage. sondern auch geradezu gefährlich. beobachtete hier die Paarung des Bonelliadlers gamen. Will man aber ihr ständiges Winterquartier kennen lernen. ein paar Steinadler. doch erreichbar. Den ersten Tag verbrachte ich mit Leonis in der uns von 18'. nur mit Phlomis be- üppiger. in mit die der baumlosen. fanden wir alle Verkaufsläden voll mit verschiedenen Enten. da des schönen Wetters wegen in diesen Tagen reiche Beute gemacht worden war. und dann zeigten sich die Höhen ringsum regelmäßig mit Neuschnee bedeckt. zwei alte Bartgeier. die in mancher Hinsicht an die mitteleuropäische Heimat erinnert. hatten aber den Weg verfehlt und gelangten nach mehrstündiger. war dann mehi'ere Kolkraben waren Führer leider nur der letztere erlegte eine Alpenbraunelle Vogel mit vieler Mühe die auffallendsten Bewohner des und einen Alpenmauerläufcr. Die Menge der in der Umgebung von uns geschossenen Wasservögel war oft so sich ganz oben groß. südwärts gelegenen Hauptschlucht rudern und erstiegen in derselben in 2 Y« Stunden den Gipfel des merkwürdigen Berges. ungestörtes Dasein während der rauhen Jahreszeit Außer führt. Oft gab es rauhe Bora mit Regen. Derselbe dem stand Bald hatten in Missolonghi ansäs- uns während unseres . griechischen Mittelbuntspecht. Leider war bei der einen nach griechischem Brauche die Brust zur Hälfte kahl gerupft. ob sich nicht ein leckeres Mahl finden ließe. daß wir alle zugreifen mußten. gelehrigen Schüler in gefunden. nicht nur lästig. Februar mit der Bahn nach Kryoneri und von da auf den Varassovo. Eine kleine. Auch zwei Ruderenten (Erismatura leucocephala) gab es dabei.

daß wir nicht das einzige im Städtchen vortut nach Sarajevo. sclnvarzköpfige Sänger und Scliwarzplättchen. durchschnitten wir Buchstäblich taurasch. Vom 12. aus Fischen und den von uns enthäuteten Körpern der Enten und anderer Vögel bestehende Mahl bereiteten. von welcher sich fünf Pelikane erhoben. vor welcher wir ein großes Stück eines im Sumpf erstickten Ochsen ausgelegt hatten. Nachdem zum Schlüsse noch vier Schlageisen für umherstreifende Scliakale (^leider erfolglos) aufgestellt worden wai'en. a-anzcu Aufenthaltes mit Rat Fabelhaft billig Avar dazu der starke Rezinatwein dieser Gegend und alle hatten sich mit der Zeit an den Terpentinbeisatz gewöhnt. während die markanteste Erscheinung zweifellos die Brandenten waren. eine nur mit dem Kahne erreichbare Luderhütte auf einer Schutthalde des Varassovo. handene Speisehaus aufsuchten. Februar bezog je einer von uns. versammelten \\'ir uns in der Rohrhütte bei den sehr gastfreundlichen armen Hirten. und Zwergseeschwalbe eifrig tischend sich mit solcher Gewalt daß das Wasser meterhoch aufspritzte. angeschlossen. weil wir bisher bloß den grauen und den großen Silberreiher hier kennen gelernt hatten. den (iolf von Prokopanisto. an unser InstiSehr oft kam es vor. sondern uns selbst das einfache.'j lialcauiiii. deren Kehlsäcke zum Zeichen der beginnenden Paarungszeit bereits blutrot leuchteten. leider aber kein einziger von den zu dieser Jahreszeit prachtvoll gefärbten großen Kormoranen. nach allen Regeln präpariert und etikettiert. welche genau so wie die Fluß- Lagune hinter großen so stürzten. und Tat zur Seite und auch in späteren Jahren sandte er den Balg manch seltener Art. Die Zeit drängte zur Rückfahrt nach Missolonghi. dichtbewachsenen Düne erwärmten wir uns bald. bis 17. von kräftigen Ai'men „gestoßen". in die Halb erstarrt betraten wir sjiät abends unser Standquartier. welchen scheuchten von immer die Pfeifsende von Enten und Sägern enten die Hauptmasse bildeten. Amseln. durchs Los bestimmt. der Bruder des Apothekers. scliwarzlialsige und kleine Lapipcntaucher fanden sich hier und zwischen dem fiisch hervorsprießenden Grase auf den sonst nur von Salz- bewachsenen flachen Laguneninseln trieben kräutern sich Cistensänger und Wiesen- pieper umher.40 ()riii. Außerdem blitzte und donnerte es heftig. Von Wasserläufern ließ sich bloß der Rotschenkel und der helle (Glutt) sehen. Ein prächtiger Morgen ließ uns bald alle Unbill vergessen und beim emsigen Durchstreifen der nahen. Februar der Himmel nach längerem Unwetter sich geklärt und die ]5ora nachgelassen hatte. welche in langen Ketten zu dreißig und mehr gegen Westen zogen. wo wir in der Nacht trotz unserer warmen Kleidung tüchtig froren. Als Führer hatte sich uns ein äußerst intelligenter junger Mann namens Petros. Außerdem war dies der Lieblingsplatz einer beträchtlichen Anzahl überwinternder Avosettsäbler. stengeln auf Ansitz Am meisten beschäftigten uns daljci die kaspischen Sceschwalben. Gegen Abend lagen wir alle und es wurde Haufen von Salzkräutern und Rohrmanches dabei erbeutet. wir hier auf. welche ein eisiger Nordwind recht unangenehm gestaltete. Auf der nun folgenden Kahnfahrt gelangten wir in eine gegen den Acheloos sich hinziehende seichte Seitenbucht. waren aber nirgends zu überlisten. dann Waldschnepfen und Bekassinen stellten wir hier fest. bald dorthin. Eine zweite größere Exkursion unternahmen wir im Boot nach den westlich gelegenen Lagunen und Dünen bis Tholi in der Nähe vom Kap Skropha. Merkwürdigerweise zogen samt- . als am 1*. und in zwei Booten verteilt. aber eine Schar von etwa vierzig überwinternden LöfFelreihern setzte uns in Erstaunen. Auch große. Die reizenden Vögel mit ihrem eigentümlich weichen Fluge zogen in größeren und kleineren Scharen bald da-.

Um 10 Uhr wurde das Feuer über eine Stunde. Den Georg man größten Jubel rief aber das Eingreifen der griechischen Flotte unter Prinz in die Ereignisse das Plätze..". von wo der Weitermarsch nach Arta Auch unser wackerer Petros hatte sich verabschiedet und war eingerückt. Wir aber bereiteten eine mehrtägige Segelbootfahrt längs der Küste bis Petalä vor. Die Zeitungen wurden mit einer wahren Gier verschlungen. so steigerte sich dieselbe jetzt immer mehr und mehr. welchen man Musik zog durch auf Kreta hervor. weshalb eine Menge Fehlschüsse unvermeidlich war. überall hörte = Hoch-) Rufen. nach Agrinion. nur die sonst so vortaglich daran gütlicl). wobei bloß uns längstbekannte Vogelarten zur Beobachtung kamen. um womöglich einen der beiden BonelliAthener adler abzuschießen.l. wir hätten für unser Museum schon genug Vogelbälge gesammelt und sollten lieber dazu noch einige Bälge von gefallenen Feinden beifügen. Es dauerte eine Weile. zu Besuch hergekommen.Kaik". erfolgte. faßten. die Vogelgestalten. erlag er wie so viele den ausgestandenen Kriegsstrapazen. der Sohn des Präparators des Museums. große Kaubvügcl an liclic dem Kolkraben taten sich sichtigen Gleichzeitig 4L Grifchciilaii. Die gesamte Bevölkerung schien durch die Aussicht auf einen bevorstehenden Feldzug mit den verhaßten Osmanen in eine Art Freudentaumel versetzt worden zu sein und auch uns forderte man auf der Straße wiederholt auf. beschlossen wir ein gemeinsames Vorgehen in der Felsschlucht uaiie von Kryoneri. alljanesische Jäger.III. felsigen Lisel angelegt und im Boot übernachtet. deren Bewohner sämtlich von . die Straßen. leckeren jMalile teilnalnnslos vorbei. Fuß mit ihren Kugclgewehren wir einsahen. Ein größeres . Prozessionen bewegten sich über die größeren — kurz die Begeisterung mit Fahnen und brennenden Kerzen „Z-r. brachte uns am 22. von zwei erfahrenen Seeleuten geleitet. Das richtige Abschätzen der Entfernung wurde durch die riesigen Wände und Felsmassen sowie eröffnet die dazwischen liegenden Schluchten sehr erschwert. Sito folgte kannte keine Grenzen. Zunächst ruderten wir alle vier nach dem nahen Oxid in einer kleinen mitgeführten Barke. Einzeln und in an einer kleinen. Sie sagten. Dagegen erbeutete er unmittelbar bei Kryoneri mehrere Acceiifor collaris und das Männchen eines überwin- Auf kurze ternden Schlangenadlerpaares.türkischen War schon seit einiger Zeit eine gewisse Feldzuges zur Entladung kommen sollte. Das gelang ihm aber ebensowenig wie uns. welches wenige Wochen später in Gestalt des griechisch. um die und dauerte Geier von unten begrüßen zu können. bis wir einiger armseliger Hirtenhütten ansichtig wurden. die Jagd jetzt lieber einzustellen und mit als Freiwillige ins Feld zu ziehen. um wenigstens ein paar Weißkopfgeier zu erhalten. Linien bis zu fünfzehn vorbeiziehende große welche sich beim nächsten Morgengrauen Kormorane waren zeigten. Zeit war auch Stavros Strimmeneas. stieg ich die Sohle der Schlucht empor.(spr. In diesen Tagen zog sich wie dunkles Gewölk am Horizont jenes politische Ge- zusammen. Erregung unter der Bevölkerung zu bemerken gewesen. türkenfeindliche Umzüge mit Trommeln und Pfeifen in Missolonghi und Patras störten zahlreiche Militärzüge brachten Truppen. bis wir zwei der gewaltigen Vögel zur Strecke gebracht hatten.-::. namentlich oft die nächtliche Buhe und Euzonen. Februar außerhalb der Lagunen von Turlida bis zur westlichen Küste unweit des felsigen Es wurde Oxiä. Während Führer und Santarius auf den die Horstplätze überragenden Felsen auf das eifrigste fortgesetzt. wurden natürlich Da die kleineren Ausflüge in die Umgebung tagtäglich daß die Luderhütte keinen Erfolg verhieß. witter Wie wir später erfuhren.

Ein barhäuptiger Viaehe. Fclscntauben Felsenkleibers Avobei M'ir die Mündung des Aeheloos passierten. Ithaka und von denen .»iedoren Leuten Abschied mit doiu Versprechen. selten von Fremden besuchten Eilandes lieferte eine Anzahl in vollster Blüte stehender GeAvächse. eines der verhaßten Raubtiere Aveniger auf der Insel zu Avissen. Die Hirten Avaren sehr befriedigt. ferner zogen je ein Paar Seeadler. verAveise ich auch hierbei auf die Schilderung der zuerst mißglückten. Eine reichliche und kräftige Fischsuppe stärkte uns nach den Strajiazen des Tages an Bord unseres Schiffleins. dann aber gelungenen Erlegung des alten Adlerweibchens und des darautfolgenden Ausnehmcns des frischen Geleges durch Santarius im speziellen Teil. Wer besehreibt mein Entzücken. aber Aveit außer Schußweite in einem tnrmähnlichen Felsen.staiuiiitcn liursche. Februar vormittags nahmen Avir von den l. Diese übersiedeln von der nahen Küste Akarnaniens sogleich nach Petalä. erlegte Führer ein sehr altes Exemplar. Zeitlich morgens am 24. als ich mich nach wenig mehr als halbstündiger Wanderung unter der Behausung des seltenen Habichts. Wahrnehmungen über uns trllgor als das dortige Vogellcbcn. welche die Insel Petalä vom Festlande trennt und wo Lord Lilford im Jahre 1858 so erfolgreich gejagt hatte. Man kann sich denkeu.und Riedgeläude am Unterlaufe dieses Flusses mit dessen gewiß sehr reicher Tierwelt zu werfen. Auch jetzt erfreute mich der Reichtum an mannigfaltigem Wassergeflügel daselbst und gerne lenkten wir unser Boot an die gegen Osten gelegene Laudungsstelle von Petala. der hier seine Herden weidete. sich samt seinem weißen Hunde aber nur wenige einer. trieben etAva die Hälfte der Insel sorgfältig ab und brachten drei Schakale gegen ixnsere Stände. aus welclien der Kuf des und der melodische Pfiff der Blaumerle sieh vernehmen ließ. erbot sich nach kurzei' Anfrage. Am folgenden Tage folgten wir einer Einladung des Oljcrhauptes und Ältesten der sämtlichen über Winter hier weilenden Hirten. Der erste Schakal hielt sich knapp an den felsigen Strand und entkam unbeschossen. um auf Schakale zu jagen. und auch der gefüllte Becher kreiste diesmal öfter als sonst.oder Bonelliadlers Um Wiederholungen zu vermeiden. Zwei Schüsse Avarfen den alten Räul)er zu Boden. der zweite verklüftete sich vor unseren Blicken. und uns zu Ehren Avurde in ihrer Niederlassang ein feistes Lamm am Spieße gebraten und uns davon verabreicht. ein ziemlich bei'eit erklärte. Avomöglieli im März die Jagd nochmals zu Aviedcrholeu. an eine KrateröfFnung erinnernden Bucht iu der Mitte der Insel. Avelchen er beim Abfangen noch tüchtig durch die Ledergamaschen biß. Ein mehrstündiger Aufstieg und Rundgang auf den Ilühen des unwegsamen. der dritte aber kam genau auf mich zu. aber sclnvankend und rollend gelangte er noch bis zum Stande Führers. Februar setzten wir dann die Fahrt im Segelboot fort. Avenn daselbst die Hirten mit ihren Herden das Winterquartier bezogen haben. in welch fröhlicher Stimmung wir befand! Mahl im Kielräume des Segelbootes einnahmen. und Dohlen flogen die Felsen entlang. Nach einigem Lavieren gelangte dann das Boot in jene seichte Lagune. von ihren großen Hunden unterstützt. und wohl genährter Führer zu dienen. nicht ohne sehnsüchtige Blicke auf das Aveithin sichtltare Au.43 Oniis liak-aiiica. Besser Von einem Dutzend hier horstender Weißkopfgeier waren die Raubvögel vertreten. Sämtliche Hirten. mich zu einem nahen besetzten Adlerhorste zu führen. Bonelliadler und Bartgeier ihre majestätischen Kreise über der kreisrunden. Erst am 2(). Die Raubtiere durchschAvimmen dann die seichte Lagune und räumen unter den Lämmern nächtlicherAveise arg auf. eine wahre Hünengestalt mit einem Kopfe von antiker Schönheit. spät abends unser einfaches mit dem übelbeleumundeten Rezinatwein .

". Dieselben wuchsen nach und nach derart an. größeren Ausflügen. Ein drittes wurde von den Möwen. wobei die Erbeutung eines Kranichs unweit Bochori obenan steht. Nieder. die gewöhnlich unter dem Namen Kurtsolares (früher Echinades) zusammengefaßt zu werden pflegen. Manchmal war es empfindlich kalt und dann erblickte man des Morgens die höchsten Lagen der Umgebung immer mit frischem Schnee bedeckt. Bakes. Dr. Ein junger. Es entstand hier ein kleines Museum. Herr Soustas war es. dort ausgesetzter Esel zu sehen war. die Rötelfalken. Zu diesen gehörte Diamantis Soustas. wo die verbreiteten . Die meiste Beute lieferten aber immer die Fahrten nach der Bucht von Prokopanisto. daß die Stöße der getrockneten Pflanzen und die Reihen der fertiggestellten Bälge die sämtlichen Stellagen des Mittelzimmers unserer Behausung füllten. ein beliebter Arzt des Städtchens. Hier brütet in riesiger Menge die gelbrudrige Silbermöwe. Die Witterung blieb den Monat über noch recht unbeständig. in Wien studierender Medizinei'. ist einer der Söhne des zur Zeit König Ottos aus Bayern eingewanderten Mediziners.tpcy.tvs-'. Nieder. der Apotheker mit seiner liebenswürdigen Tochter und Dr. Dr. Je zweimalige Besuche der Gewässer um den Leuchtturm Hag. wie schon erwähnt. auf kleineren Touren in der näheren schil- Umgebung im Laufe des März das allmähliche Anwachsen der gefiederten Frühjalirsboten zu beobachten. Auch Naclimittag war der Wind für uns so günstig. Außer drei ist aber. wie ich später erfuhr. namentlich auf Eiland. daß. weil darauf als Kuhestöror ein einsamer. med. Für die ganze Dauer des März vergrößerte sich unsere Gesellschaft um eine Person. Zur Zeit unserer Anwesenheit lebte der öfters vor allem der Lehrer hochbetagte Greis noch. welches an den Präparier. welcher als lebhafter Naturfreund wiedei'holt interessante Sendungen von Naturalien aller Art aus der Umgebung von Missolonghi an verschiedene Museen gelangen ließ. aber am 24. Eine sehr günstige Brise trieb das Boot rasch \vcstwärts an einer großen Zahl von unbewolmten Eilanden vorbei. deshall) gemieden. war es interessant. Er hatte in kurzer Zeit das Konservieren der Bälge so gut von Santarius erlernt. März war zum ersten Male die Wärme des Südens deutlich fühlbar und dann kamen auch die empfindlicheren Raubvögel: der ägyptische Schmutzgeier und in ganzen Schwärmen die im Lande so weit und überall gerne geduldeten „y. der uns die besten Jagd platze verriet. hatte sich freiwillig uns angeschlossen. welche im naclifolgcnden ausführlicher zu dern sein werden. Er begleitete uns auf allen Ausflügen und half nach besten Kräften mit. insbesondere der stets scliwer eriangbaren Raubmeerschwalbe und des uns schier unerreichbaren Fischadlers. uns verläßliche Bootsleute verschaffte und überhaupt an unserer ganzen Tätigkeit den lebhaftesten Anteil nahm. welche sich schon jetzt an den Brutplätzen zu sammeln schienen. dann den nach und nach einlangenden Zugvögeln. in späteren Jahren unser sowie das Athener Universitätsmuseum ihm eine ganze Anzahl von durchaus erstklassigen Vogelbälgen verdanken.III. 4b ririeclunilanrl. Gewitterwolken Rauch am fernen Horizonte. sowie jenem östlich von Makri dem nördlich von Samothi gelegenen kleinen befindliclien. von den Bewohnern (J absiclitlich entfachten Rohrbrände am unteren Aclieloos anzusehen. einen der großartigen.und Rasttagen gleich häufte sich der massenhafte von bekannten Persönlichkeiten Missolonghis besucht wurde. Sosti und der Gegend von Känurion galten der Jagd auf Seescliwalbcn. wo es die größte Anzahl von Enten auch zu dieser Jahreszeit gab. daß wir nach äußerst rascher Fahrt schon um Uhr abends in Missolonghi wieder anlangten. Auf dieser Rückfahrt hatten wir zum ersten Male Gelegenheit. unsere Sammlungen zu vergrößern und zu vervollständigen. bald nach unserer Abreise gestorben.

Der 8. von Hunderten auf jeder Station sehnsüchtig erwartet. am bis meisten einige Scharen von überwinternden Kalanderlerchen auf. den krausköpfigen Pelikan.44 Oniis biilcaiiii'a. Der Ki'iegsrummel war inzwischen fortwidirend im Steigen begriffen. Zwei Triebe daselbst brachten außer einem Fuchs oder Schawelchen Leonis pardonnierte. welche auf den Landkarten mit Von Mittag dem Namen Chalkitsa bezeichnet nach Einbruch völliger Finsternis dauerte der Marsch vorbei an jenen gewaltigen. aber leeren Taschen und Mägen umherspazieren und auch die Mobilmachung immer neuer Bataillone nahm ihren Fortgang. jeden- mehr als in dem Rohrwust der Lagunen. März gemeinschaftlich auf zwei Wagen unter Leitung des mehr- erwähnten Apothekers angetreten wurde. Damwild gibt. Damwild anzutreffen. Von hier aus gab es am anderen Morgen eine ziendich umständliche Kahnfahrt durch die versumpfte Lagune nach den mit hohem Buscliwerk bewachsenen Hängen der akarnanischen Küste. in den Schluchten ostwärts der Lagunen von Petalä Neochori bis Katochi. März verlief der erste Trieb auf dem Rücken des nur von schütteren Eichen bestockten Chalkitsaberges ganz resultatlos. Er bedeutete für uns eine wesentliche Fleischspeisen Änderung unseres Speisezettels. schwierige und aufregende Jagd auf große Brachsclinepfen und große Edelreiher unsere ganze List und Schießfertigkeit beanspruchte und wo es uns auch einmal zur allgemeinen Befriedigung gelang. eine Gegend. nach dem unangenehmen Herumtappen froh. Unsere freundlichen Gastgeber besaßen unter einem Glassturz ein schön erhaltenes Exemplar der Schwarzkopfmöwe. noch von Schrader sen. daß die Leute willig und geradezu mit Begeib sterung der Fahne folgten. abgesehen von vier hochgemachten Waldschnepfen. kal. obwohl die Treiber anscheinend ihr möglichstes leisteten. Gerne sei hier hervorgehoben. falls viel Cettis . Die Garnison von Missolonghi wurde binnen wenigen Wochen öfters zum Scheibenschießen kommandiert als sonst während einiger Jahre. Auch am 4. welche wegen ihrer Entlegenheit nur selten von Archäologen besucht werden. März war der Beginn der strengen griechischen Fastenzeit. Die Kriegserklärung war schon damals jede Woche zu gewärtigen und ganze Berge von griechischen Zeitungen brachten die Züge. daß die meiste Aussicht. sternis in einer ärmlichen. Trotz dieser unruhigen Zeiten führten wir. Genaue Erkundigungen ergaben hier. bestünde. aber durchaus Wir waren alle unbekannter Gegend l)ei völliger Finsauber gehaltenen Rohrhütte bei Fischern in Unterkunft zu finden. zur Strecke zu bringen. ob es in Akar- nanien derzeit wirklich noch Museum unser zu erbeuten. überall sah man Landstreicher und arbeitsscheues Gelichter als Freiwillige mit gespickten Patronengürteln. die derzeit bloß von einer Masse Sänger bewohnt zu sein schienen. wie gesagt. Kleinvögel waren in der äußerst üppigen Vegetation recht viele zu sehen. Am Rande des offenen Wassers dagegen ruliten jetzt in großer Zahl aus dem Süden angekommene Zwergkormoranc. nichts zum Vorschein. und wenn irgend möglich ein Stück für Wir fuhren über Aetolikon durch die fruchtbare Ebene um wo bei Verwandten des Apothekers abgestiegen und Mittagsrast Der Acheloos war bedeutend angeschwollen und tags vorher war mitten im Orte ein Mädchen beim Wäschewaschen ertrunken. „Oniaden" genannten antiken Mauerresten. Der Hauptzweck dieser Reise war. konserviert. auf welche englische Offiziere hier öfters jagen sollen. gehalten wurde. Sicherheit darü)_>er zu erlangen. Li der durchwanderten Ebene fielen mir ist. mit einem wohlgezielten Kugelschusse die mächtigste aller an- wesenden Vogelgestalten. deren erste am 2. indem mit einem Schlage alle daraus verschwanden und auch keinerlei Wassergctlligel mehr auf den Markt gebracht wurde. auch größere Touren aus.

doch noch ein Stück Damwild zu erlangen. Jedoch sind mir keinerlei stichhältige Beweise dafür bekannt und es kann mindestens ebensogut angenommen werden. riclitigc Stimmung tür eine erfolgreiche Während sich Dr. mit der Jagd für heute vor- vor Jahren ein sehr schönes Stück gestreckt haben und wir wanderten gegen Osten den Tri]>tolakoslagunen und speziell dem MarkutsaObwohl hier ein außerordentlicher Reichtum an Wasserwild war und gegen Abend sich ein lebhafter Entenstrich entwickelte. nach einer äußerst stürmischen Nacht bei bedeutender Kälte die Rückreise nach Missolonghi antreten. sowohl mir als auch Santarius in der Talsohle deutlich zu Gesicht kamen. In einer einsam gelegenen Ilirtenbehausung wurde übernachtet und zum Frühstück erhielten wir fette Büflfelmilch. Überhaupt heirsclite nicht die 4.III. Dann aber hieß es eiligst aufbrechen. rief dies wieder bei den übrigen Jagdteil- Deshalb war es mir eine besondere Genug- nehmern lebhaften Widerspruch hervor. B. In den blauen Lüften tummelten sich hingegen Adler und (jeier in beträchtlicher Zahl. F. . als endlich ein Fischer uns in seine Pfahlbanhütte einlud und uns eine tüchtige Portion Fische nach einigem Warten vorsetzte. Ich hatte große Lust. Spät am 7. ließ mich aber nicht ruhen und ich wollte versuchen. des dor- am Hange einer ziemlich dicht verwachsenen Schlucht den Treibern sieben Stück der so sehr bezweifelten „ttaztiovi" flüchtig wurden. eines der vielen am Sumpfrande sich Timhcrtreibenden Ferkel zu schießen. am Nachmittage langten wir in Podolovitsa an und konnten erst tagsdarauf. Die Hoffnung. wo der berüchtigte Diplomat Ignatiev soll. die hier ganz gewöhnlich war. daß es sich hier um die bei see zu. in schlechten Witzen über die Unmöglichkeit tigen Vorkommens von Damwild überboten. ob dies nicht mit geringeren Auslagen und mit mehr Aussicht auf Erfolg von dem jenen Jagdgründen unfern gelegenen Küstenorte Astakos ans zu erreichen wäre. daß das Damwild in früheren Jahrhunderten im Lande eingebürgert worden sei. merkwürdig gewundene Schluchten mit mehr Vegetation.) Grieclieiilaml. da es hier nur mehr sehr wenig Damhirsche gibt. Zum ersten Male machte ich hier Bekanntschaft mit der mazedonischen Schwanzmeise. um noch ein anderes Jagdterrain westlich von Podolovitsa am selben Tage zu erreichen. Demnach war aber auch die Tierwelt eine mannigfaltige und reiche. Auch der letzte Jagdtag verlief ganz ohne Resultat. Von anderer Seite erfolgte die Annahme. und v. Auch in der Umgebung von Karawassara am (4olf von Arta sollen sich nur mehr wenige Reste eines einst reichen Standes aufhalten und bald wird das Schicksal dieses schönen Wildes in Griechenland besiegelt sein. daß im zweiten Triebe Jagd. als man sonst in Griechenland zu finden gewohnt ist. wurde uns die ganze Lust am Beobachten und Sammeln durch ein immer heftigeres Bedürfnis nach Speise und Trank verleidet. aber am Morgen besserte sich die Witterung zusehends. März. Damit war es wenigstens in dieser Gegend. Die ganze Nacht stürmte und wetterte es. darunter zwei kapitale Böcke. spärlichen Reste einer ehemals viel größeren Verbreitung auf der Balkanhalbinsel handelt. Leider waren die Stände sehr schlecht gewählt vor und das Wild erstieg im rechten Winkel abbiegend im langsamen Tempo die uns gegen- überliegende Berglehne. so daß im Schilfe sogar noch zwei überwinternde Lusclniola melanopogon geschossen werden kounten. Die lange Wanderung führte durch üppige Auwälder. von welchen iünf. da wir seit dem frühen Morgen jeglicher Nahrung entbehrten und von unserem Anführer für nichts A-orgesorgt worden war. tuung.

s balcanica. B. alles wimmle und er selbst sogar hier in der kStadt seines Lebens nicht sieher sei hiihsch gelegenen Astakos. Pause zu einem mehrstündigen Rundgang in den benachlmrten Vorbergen. aber dennoch erst von den nachsetzenden scharfen Während der Jagd erschien unweit unserer Wolfshunden zustande gebracht wurde. daß von einer Jagd gar keine Rede sich veranlaßt sah. März zum Molo des ward uns aber ein sehr unfreundlicher Empfang zuteil. Girlitze und Johannisbuntspechte schoß und auch einen jüngst verAm Südrande der Bucht traf endeten Weißkopfgeier fand und zur Barke schleppte. Um /oö Uhr früh fuhren wir an der Südspitze von Ithaka (Kap Hagios Andreas) vorbei und eine Stunde später wurde in Samos gelandet. da der Wind nichts weniger als günstig und nur mit Mühe der kleine Hafen Hagios Pantelemonos an der akarnanischen eine Folge des iinheilvollen Kriegsrummels! eingestellt.erfreut. die zu ihrer persönlichen Sicherheit unter Gendarmeriebedeckung erschienen gerne erfüllt wurde waren. Um Mitternacht verließen Avir Petalä und segelten westwärts Kephalonia zu. denn es soll nach übereinstimmenden Meldungen dort eine Menge Hallunken gegeben haben. gewiß derselbe Vogel. welche sowohl von Dr. in der betreffeuden Gegend von gefähilichen Wegelagerern geradezu da es sein könne. Auf der Außenseite sind die Steinblöcke unbehauen. den wir schon bei unserem Stände ein prachtvoller Bartgeier ersten Besuche der Insel gesehen hatten. ich auf riesige. wo ich Blauuud Trauermeisen. nämlich 100 Drachmen. welche Bitte natürlich ö^ Auf Petala war man über unsere Ankunft sehr . Es war aber hiezu auch schon die höchste Zeit. uns zunächst nach Petalä und dann nach Samos auf Kephalonia zu befördern. zweifellos aus dem Altertunie stammende Mauerreste mit drei deutlich erkennbaren Türmen. kamen ziemlich spät aus Ende der Bucht von Prokopanisto und infolge günstigen Windes schon um die Mittagszeit des lo. während ich nebst Leonis und Santarius zu Wagen nach dem . Älärz nachmittags ein. Das war aber leichter gesagt als ausgeführt.li wir uns naeli sorgfältiger Verproviantierung neuerdings am 12. Es war nur eine alte Fee im Trieb. daß uns der herbeigeeilte Polizeichef so schnell als möglich in ein befreundetes Haus in Sicherheit zu bringen Er setzte uns dort auseinander. denn nach unheimlicher Stille und drückender Schwüle erhob sich ein Südsturm von elementarer Gewalt. die tagszuvor Vermögen. Die ganze Nacht und den folgenden Tag brauste ein mächtiger Südwind. tödlich getrotten. Das Oberhaupt der dortigen vlachischen Hirten begrüßte uns auf das freundlichste und ordnete sogleich ein Treiben auf Schakale au. gerade jetzt ärger als je verhaßter Fremder in große Erregung und der Unwille gab sich in Mienen uud Gebärden so deutlich zu erkennen. die in jedem Hafen herumlungert. Die müßige Menge.46 Onii. Ungetahrlich waren diese Spaziergänge allerdings nicht. Unter unzweideutigen Drohungen und lauten Schimpfworten des Pöbels bestiegen wir clie Segelbarke mit der Weisung. Der Abschied von den liiedereu Leuten hier armen Hirten wir endlich ihr ganzes am 15. der uns leicht hätte verderblich werden können und der auch die folgenden Tage und Nächte ununterbrochen anhielt. geriet durch das Erscheinen so vieler. So blieb nichts übrig als Küste zu erreichen war. so daß von der Ich benützte diese langweilige offenen See nichts als Gischt und Nebel sichtbar war. s ie nach Petala mitzunehmen. März — fiel uns wirklich schwer. Als zeitlich morgens den iinheimlichen Platz verließen. als auch von F. Hier befinden sich die Magazine zur Aufspeicherung der in Menge gesammelten Eichenknoppern. schifften l~)oiunac. abgenommen hatten. baten zwei Hirten. liier — Sogar die Gerichte hatten nun ihre Tätigkeit nachzugehen und alle Gedanken an das schöne Uamwild endgültig fallen zu lassen. des wichtigsten dortigen Handelsartikels. Li Samos trennte sich unsere Gesellschaft.

welches Monate Mai bis Oktober von einer kleinen Militärabteilung zur Bewachung der Tannenbestände bezogen wird. Auf In der zum die Straße sich bergan emporschlängelte. so wollte Gerasimos selbst haben. Da jeder Unterwuchs fehlt und außer ein paar strauchartigen Steineichen. Inneren von Kephalonia. Ein nachmittags unternommener mehrstündiger Rundgang durch die über Rücken und Schluchten weithin sich ausdehnenden Tannenbestände lehrte mich. machte Kloster führenden Allee hatte der riesige grimmige Kälte fühlbar. In erster Linie beleben sie Tannen-. Samos ein. oft gibt es ganz gewundene.III. Im Monastir wies man uns gerne das Gastzimmer an. Sperlinge und Ammern zusammengetrieben. sondern war von der liegierung zum übrigen mit einem griechischen Dieser Dampfer traf aber niemals in Truppentransport nach Arta benützt worden. nen und Salat. als zur Heimreise wieder unsere Segelbarke zu benützen. des Ainos oder Monte Nero. der Hochebene Omala je hühcr angelangt. Rotkehlchen und einige Paare Eichelheher. Boh Kecht sonderbar erscheint es dem Fremden in diesem dem einen Flügel gegen 100 Mönche und in dem anderen nehmen. allerdings unter Zurückder lassung seines Rockes und der Hacke. um gewohnt war. sich eine Nur mußten wir mit der strengen zu benützen pflegen. Der Wind hatte nachgelassen und als Frühlingsboten begrüßten wir einige am Durchzug befindliche graue Steinschmätzer. dann Goldhähnchen. an den frischgrünen W^ipfeln der kcphalonischen Tannen! Noch zwei Stunden und wir standen mitten im Walde vor der „Casa inglese" oder. Besonders streng nehmen es die Leute mit dem Forstdienst aber scheinbar nicht. Gerade. in welchen die Reben. die Flucht ergriö". wo man eben mit der Haue daselbst beschäftigt war. Alle Hänge rings um Hagios Gerasimos sind zur Anlage von Weingärten ausgenützt und jetzt. wie auf dem Schilde zu lesen während ist: iXAGMOil AAilKHi. weil es fast immer man die Bestände der berühmten kcphalonischen Tanne in der Fahrt nach regnete.. Spechte schienen vollkommen zu fehlen. erfolgte der Aufbruch Anfangs führte der Weg durch die sandigen Weinberge. Dampfer nach JVIissolonghi zurückkehren. zeigten sie weithin alle Abstufungen in Gelb und Braun. krummliolzartig am Boden liegen. wie die Flecken auf einer Giraffenhaut. welches die meisten Besucher des höchsten Berges dieser und auch der sämtlichen jonischen Inseln. vorlieb merkwürdigen Kloster. Amseln. denn bei unserem zu dieser Jahreszeit unvermuteten Erscheinen trafen wir einen Holzfrevler. aber. Sturm eine Menge Körnerfresser: Grünlinge. welches seit vielen Wochen nur das Graugrün der Olivenwälder zu sehen zur Besteigung des Gebirges. erschien dieser reine Tannenbestand auf die Dauer doch recht eintönig. Während dem Monastir war nicht viel zu sehen. . so erklärte uns die sehr lebhafte Oberin. Finken. welche m^an hoch „häufelt". dem großen Monastir Hagios Gerasinios fuhr. oft in fünf bis sechs Teile auslaufende Bäume. Wie erfreute sieh nach mehrstündigem Steigen das Auge. in 80 Nonnen beisammen zu finden. dem reizend gelegenen Blockliause. einer Heckenrose und baumartigem Weißdorn (in etwas höherer Lage) kein anderes Laubholz wahrzunehmen war. weshalb meinen Begleitern nichts übrig blieb. indem diese Vögel in dem dichten Gezweig der Zypressen daselbst Schutz suchten. Gegen Morgen verspürten wir ein leichtes Erdbeben. es der heilige griechischen Fastenkost. walzenförmige Stämme gehören bei dieser Tanne zu den Seltenheiten. und zwar nacli sollten die 47 Griecliciilaiid. Kohl- und Blaumeisen. aber schon konnte den höheren Lagen an ihrer dunkelgrünen Farbe umso deutlicher untersciieiden. sobald sich das Wetter gebes- sert hatte. Bald nachdem der zu unserer Begleitung herbeigeholte Gendarm und Forstaufseher anlangte. der indes. daß deren Vogelwelt aus nicht vielen Arten besteht.

als bei die ich bisher nirgends erwähnt finde. ab. da wir ungefähr das Achtfache von dem bezahlen mußten. benützte ich die Zwischenzeit zu eingehender Besichtigung der Stadt. März abfahren sollte. endlich eine Anzahl von Borkenkäfern aus den 'l'annenstämmen ausgebohrt hatten. Das Wetter war prachtvoll geworden und es war eine Lust. drei Schalen Milchkaffee mit Gebäck: 10 Drachmen). deren Bewohner größtenteils im Auslande weilen. brachte uns. Bei der Besteigung des liöchsten Gipfels am 19. Am der Wuchs gekommen zu über welche man aber In den obersten sein scheint. in eine sehr fiuchtbare Gegend. mit seinem sciiöuen und geschützten Hafen. Reisehandbüchern erwähnten verkalkten Knochensplitter. obwohl das von ganz besonderer Wichtigkeit gewesen wäre. möchte ich nur noch bemerken. zunächst nach Zante. eines Weinhändlers. Ade Bevor wir nun dem schönen Tannwalde sagen. eröflfnete sich fast ich in Gipfel angelangt. Die Tür des Blockhauses wurde soi'gfältig versperrt und dann ging es so schnell talwärts. Nachdem wir noch Sämlinge nebst anderen blühenden Pflänzchen eingelegt. Von Zante gmg die Fahrt nach kurzem Aufenthalte an Kap Glarentsa vorbei. als dies unsere zwei schwer beladenen Maultiere zuließen.und Moorcnten erlegt hatten. so daß ein abgebrochener Zweig schon nach wenigen Tagen ganz kahl wird. Kolkraben und ein paar Steinhühner. was zu verlangen recht und billig gewesen wäre (z. kerngesunden Tanne zwei Klötze abgehackt und auf ein Maultier verladen. B. Schneller noch unserer gewöhnlichen Fichte springen nämlich bei ihr die Nadeln beim Trocknen aus den Kapseln.)iiiis baluaiiii-^a. die Spieß. Über Valsamata kamen wir durch fleißig an ihi'er Arbeit waren. der jetzt stillstehenden Mcermühlen mit dem rätselhaften Abfluß des Seewassers in unterirdische Schlünde und zu einem Jagdausfluge mittels Segelbarkc nach den Sümpfen nördlich von Lixuri. bis Kamm- der kephalonischen Tanne viel zwergartiger und das Holz viel folgenden Morgen wurden für mehrere Holzsammlungen von der gefrevelten. traten wir den Alistieg an. aber die »Sonne brannte schon tüchtig hernieder. deren Bewohner dem Hauptorte der Insel. die angeblich einen anderen Lockruf hören lassen Die Kalksteine längs des scharfen Fostlande. aber auch für uns blieb noch Beute genug übrig. da ich diese Der Art in stiegen im der Freiheit bisher noch nie gesehen hatte. Da der nächste Dampfer nach Missolonghi erst am 23. aber dann nicht auf kleine. Griechenland kennen Hier sammelten wir auch eine ganze Anzahl der merkwürdigen. Hier trieben sich zwar schon eine Älenge Entenjäger herum. die leider nicht Wie zu )Schuß kamen. in den meisten lernten. warne ich hiermit doch jedermann vor diesem Hotel. Eine von Santarius erlegte dünnschnäbelige Brachschnepfe machte mir ganz besondere Freude. vorjährige Zapfen gesammelt und mit Bindfaden vor dem Zerfallen geschützt. März gab nur wenige es ebenfalls neue Vügel: einige Misteldrosseln. Menge von Kammes hier längst bekannten Versteinerungen. soll es in einigen abgelegenen Teilen von Kephalouia doch Steinhühner geben. Obwohl der Mann die Liebenswürdigkeit selber war und wir bei ihm keinerlei Mangel litten. . von verschiedenen Fahrgästen überfüllte Dam}ifer „Damaskene" nachdem wir Fahrkarten nach Missolonghi gelöst hatten. den ganz auf italienische Art vorgetragenen einschmeichelnden Gesängen einiger Griechen an Bord zuzuhören. später erfuhr. Wir „Grand Hotel des Etrangers" des Photios Vlachoulis. daß ich eine Eigentümlichkeit der Nadeln dieser Ahies -Art beobachtete. sechs Stunden nach Argostoli. welche wir noch einige als jene auf dem durchwegs eine es auf der Schattenseite Am noch genug. heute noch immer nicht ins Eeine partien ist fester.48 (. zeigten Schnee gab uns eines der herrlichsten Panoramen. Aber ich sollte an diesem Tage noch genug Ärger ausstehen.

denn außer einigen als Punkte erschei- nenden Schwarzhalssteißfüßen wiegte sich kein Vogel auf seinen Fluten. die Nähe des Röhrichtes verriet. welcher uns als Nomai-ch von Naupaktos rief alsbald einen einheimischen Jäger Führer dienen sollte. sondern direkt nach ein griechischer Unteroffizier mitfuhr. Dampfer oder Segel- barke benützend. die vorhandenen erwiesen sich als äußerst unvollständig und rabler Verfassung. halfen unsere gemeinsamen Bitten und Vorstellungen heute wider Willen nach Patras. nur wollte mir der Kapitän knapp vor der Ankunft daselbst großmütig das Geld für drei Karten 8. Patras und Psatopyrgos nach Naupaktos. des 30. mehrere am Zuge befindliche Wespenbussarde und bei Metaxa ein mit einem Seeadler raufender Bussard belebten die Gegend. Nach 4 einer . Leer und öde blieb nur der See selbst. Eine gänzliche Veränderung erfuhr das Landschaftsbild in Leonis bei dem Weitermarsche Ich ließ das Gepäck auf einem zwei- Karren befördern. Der sehr gefällige herbei. war zu unseren Füßen bereits das Ostende des größeren Vrachorisees sichtbar und wir beeilten uns. Klasse zu der Fahrt nach Kryoneri und Missolonghi einhändigen. zu der wir gegen Abend gelangten. UI. zog ich mit über den Mornos bis ans Ende der Niederung. den Krallen tragend. Die Straße war nicht übel in ihrer Anlage. Längs des Baches.49 in. gab es noch ziemlich viel Vegetation. was ich natürlich nicht annahm. Zugvögel sehr geeignetes Terrain kennen und obwohl östlich in der Umgebung von Missolonghi. Die Stadt selbst zeigte keine nennens- werten Sehenswürdigkeiten. bereute ich die zur die Schlucht nordwestlich von Naupaktos. fehlerhaft. fallweise Bahn. die oft Infolgedessen erfolgte die Ankunft in unserem Quartier auch die beiden anderen waren infolge des elenden Wetters erst am erst 24 Stunden früher März und 24.Soldaten nach gleich uns in Argostoli anstandslos Karten hatte. den Meerbusens des Norclsauui Obwohl außer uns noch gegen Missolonghi zu. aber die räderigen Hänge und die Gebirge selbst erschienen ganz kahl. des ansehnlichen Wasserspiegels Lachmöwen eine Wasserschlange in März an das Seeufer hinabzusteigen. dem man Patras. Von einer einsamen Herberge aus. Die in der ersten Umrahmung Morgendämmerung sich weithin fruchtbare Felder hinzu. Die größere Exkursion traten wir von Missolonghi aus letzte am März über 27. Einzelne Weißkopfgeier. die aber doch leicht vermieden Averden könnten. umso elender jedoch bezüglich ihrer Erhaltung und daher in geradezu mise- Dagegen überrascht wohl jeden die zierliche eiserne Brücke über den Phidaris. an. der Missolonghi zu begleiten hatte und nach dieser Station verabfolgt Wir mußten nichts. meist Eichen. erst gegen die Paßhöhe zu erfreute Gebüsch und Baumwuchs. Ungein heure Schwärme von Saatkrähen vervollständigten das Bild des Tierlebens der Niederungen. mehrere . Kryoneri. Reiser. auf herstolzierten. ist auch hier sehr schön. wenn einmal wii'kliche Ordnung in diesen Ländern einkehren würde! Erfahrungen. das Auge des Wanderers. west- den übrigen Ich lernte hier ein für gewisse es keine anderen Arten gab als Durchstöberung der dortigen Sümpfe und Fluren aufgewendete Zeit keineswegs. Noch niemals empfand ich den Mangel einer guten Landkarte so sehr wie in dieser Gegend. während wir wie gewöhnlich marschierten. Es gesellen welchen Kolkraben gravitätischen Schrittes ein- munterem Fluge umherschwenkten und eine Sumpfweihe. wärts bis nahe Während am an Antirrhion den folgenden Tage Santarius mit Küstenstrich abstreifte. aber die altbekannten Festungswerke der dortigen Gegend sind immerhin interessant. welcher der Schlucht entströmt. dort eingelangt. Oi-nis balcanica. Giieclienland. Das sind man zum Glück auch bei Reisen im Gebiete der Balkanhalbinsel nicht macht.

Da er sich mit den Füßen dabei stets gegen die Felswand stemmte und so beim Aufziehen mithalf. um noch rechtzeitig das Haus des mir von der ersten Reise so wohlbekannten Katzouris zu erreichen. sowohl an diesem Abend wie am folgenden Morgen zum letzten Male die mir liebgewordenen lauschigen Partien am See zu besuchen. Die beiden Katzouris. den gefundenen Bartgeierhorst auszunehmen oder nicht. Bei der so sehr verschiedenartigen Gestaltung der dortigen (iegend erschien mir für die nächsten Exkursionstage eine entsprechende Verteilung unserer Gesellschaft am zweckentsprechendsten. war die Ausbeute eine reichere als 1894 und namentlich die Erlegung von einigen Paaren der seltenen mazedonischen Schwanzmeise und des östlichen Kleinspechtes rief bei mir lebhafte Befriedigung hervor. weshalb ich zeitlich morgens mit ihnen von oben in die Wände stieg. wie die alten volle Flugspiele aufführten. Dann aber war es zum Abmarsch die höchste Zeit. Beim Abendessen. wo zur Winterszeit eine Menge der Orientierung über die Horststelle. Nach herzlichem Abschied von den wackeren Katzouris schritten wir nochmals durch die erhabene Riesenklamm der großen Klissura und nochmals erschienen mir alle die Stellen. die ich gestern und 1894 erklettert und wo ich so schöne Stunden ungetrübter Naturfreude genossen hatte. Die alte Frau traten wir mehr unter den Lebenden. Da diesmal einige Kähne zur Verfügung standen. Daher suchten Santarius nicht innerten sich unser noch und Führer mit dem einen Katzouris die große Klissura auf. welche sich an den Nordrand des kleinen Sees begeben hatte. deshalb konnte ich es mir nicht versagen. war unbedeutend. Wir trafen Vögel weit entfernt vom Horst. als er über dem Rande verschwunden war. kleinen Verzögerung. Krüper gesammelt hatten. gab es dann eine lebhafte Erörterung. Enten beim Strich vom Golf von Aetolikon nach den Vrachoriseen geschossen wird. trotzdem wurden wir sehr freundlich atifgenommen. hielt. welche aus der Klissura und anderen Gegenden Akarnaniens schon gegen 25 Gypadtus-EÄ&v für Dr. erganz gut. namentlich der taube. Leider hatte Saphiris zu seiner Truppe in Arta einrücken müssen. seine mit einer ekelhaften Hautkrankheit behaftete Glatze unter .50 Oinis balcanica. welche das Sammeln einer dieser Gegend eigentümlichen kleinen Schnecke (NerUina) an im See liegenden Steinhlücken verursacht hatte. um dort noch so viel als möglich zu sammeln. aber die zwei Brüder. Auf dem Rückwege berührten wir einen Sattel. welcher ohne jede Einleitung dem hart belästigten die Nase Dr. daß das Erreichen des Horstes mit ihrem Stricke durchaus nicht schwer durchführbar sei. Umgebung Icli dies- Westen dagegen suchte mit den übrigen die des kleineu Sees und an dessen Trennungslinie von dem großen auf. hieß es tüchtig ausschreiten. Auf der Station Aetolikon mußten wir noch eine gute Weile auf den Zug warten und während dieser Zeit mußte unser Mediziner wohl oder übel eine ganze Anzahl von herbeigeeilten Patienten untersuchen und ihnen Ratschläge erteilen. das aus Fischen des Sees bestand. freilich winzig klein. erklärten. Das erste Abseilen des Tauben sie miteinander pracht- verfolgte nur den Zweck Beim zweiten Male gelangte er ohne jeden Zwischenfall zum Horste und brachte ebenso rasch. das ungefälir 20 Tage alte Dunenjunge unversehrt zu uns herauf. Die Ausbeute der zweiten Partie. ob es möglich sei. ja noch im Eisenbahnwagen erschien plötzlich ein Mitreisender. erforderte das Heraufbefördern erstaunlich wenig Anstrengung und ich habe nie eine auf „elegantere" Weise durchgeführte Horstausnahme mitgemacht. wo sie die jährige Horststelle des Bartgeierpaares in einem rechteckigen Loche der nach Felswand höchsten gelegenen bekannten Plätze der in feststellten. B.

In allen Stationen waren ohrenbetäubende Zr|-(o-Rufe zu hören und natürlich auch in Athen. Fünfergelege hier bebrütete. alle fort. da sie sich wegen größeren Transportes frisch gekaufter Pferde mit ihren Wärtern. der Stadt. was nach des Tages Last In Kryoneri fand die Abfahrt des Dampfers erst zu Mittag eines statt. April. Dies bezeugten In den prächtigen Gärten von Kephissia und namentlich in war schon 4* . bestimmt für Gegen Patras zu gerieten wir in ein furchtbares Unwetter mit und Sturm Platzregen. die anderen Die letzteren konnten nur feststellen. aus welchem Begleiter ster Sicherheit zwei nordische Fremdlinge: Eisseetaucher in pi'achtvoller Frühlingstracht. Ich fand dort große Grünlinge und Stieglitze sah ich wenige. der stetige und Präparator Merlins auf dessen vielen Jagdztigen. so lange wir dem Städtchen weilten. welches allen unseren Ansprüchen vollkommen genügte. KrUpers Führung über Daphni nach dem sumpfigen Uferrand der Bucht von Eleusis wir mittels des Wagens und nach Kephissia. Nach einem uns schloß ich mich Umgebung zu Wasser. In die erstgenannte Gegend gelangten daß wir bei Sonnenaufgang schon Die interessanteste Vogelart war hier unstreitig ein Trupp zeitig. Stavros Strimmeneas. Trotz der Ablenkung durch die kriegerischen Rüstungen rief unsere bevorstehende Abreise allgemeine Teilnahme hervor. Merlins vortreffliche langhaarige Hündin „Alta" stöberte in dem dichten Binsengrase sehr eifrig und brachte daraus eine ziemliche Anzahl getüpfelter und grünfüßiger Sumpfhühner zum Vorschein. zu seinen und Mühe auch gut begreiflich war. Merlin so des Herrn mitten im Sumpfe waren. Dort bezogen wir ein freundliches Turmzimmer. Nur einige verspätete ScliTrarzplättchen waren noch da. daß von den winterliclien Lagunen- gästen aus der Vogelwelt noch ein guter Teil anwesend. A])ril folgten Dr. auch ein Exemplar erlegte. stagnatilis). Die Elstern hatten frische Finken und Drosseln "waren Stille. Am meisten bedauerte dieselbe unser geschäftiger Gastwirt. Weit draußen auf dem blauen Meere wiegten sich aber in vollTeichwasserläufer (T. beginnes von 1821 einer der größten Feiertage. Gerne wäre noch länger umhergestreift. wo uns der gütige Dr. Am 9. die einen zu Land. abschließenden Tour in die nächste Jeder ging seine eigenen Wege. die ihr Viele Wiedehopfe befanden sich am Zuge.liciilaiul. von welcher ich einiges auswählte und für unser Museum aus nicht stören. Bakes kehrte von hier nach der Heimat zurück. in Missolonglii ent- April noch zu einer letzten. Eier und aus einem alten Neste derselben trieb ich eine Waldohreule heraus.und Regentage allen am 4. 51 Gii. und beziehungsweise 13. welcher gerade jetzt mit erhöhter Begeisterung begangen wurde. daß wir uns hier im vollen Frühling befanden. Präparier.111. aber es war noch ungemein viel in Missolonglii zu tun. Es war der 6. dann zwei sehr lohnende Ausflüge unter Herrn Merlins. Krüper sclion am Bahnhof erwartete und in das von ihm trefflich ausgewählte Quartier bei der Witwe Emge geleitete. ich Da waren Abschiedsbesuche zu machen und bis spät in die Nacht hinein währte das Einpacken der Bälge und des übrigen Gepäckes. verspätet hatte. welcher uns. von den Öommervögeln aber noch nichts zu bemerken war. Dr. dem Parke Herrn Merlins Sommervögel eingezogen. in besten Gästen rechnete. Ich studierte die Universitätsnuiseums. während wir anderen mit der Bahn über Korinth nach Athen fuhren.-c-. Autiallend anders stand die Sache in den Olivenwäldern. und auch jene der Brüder Strimmeneas. notwendigen Rast-. In Athen ließen wir uns durch die damals so unruhige Lage durch- Zuwächse der ornithologischen Sammlung des Merlin junior. die schöne Balgsammlung des Herrn erstand. wegen dos BefreiungsArta. Insbesondere am Schlage der Nachtigall eine Menge konnte man erkennen.

welchen nebst seinen gefie- Bewohnern Graf von der Mühle so lebendig und farbenprächtig geschildert hatte. um benützen. schienen sie Abkömmlinge dereinst so gefürchteten „Molosser" zu würfe noch Schreckschüsse hatten irgendwelche andere Wirkung. wobei namentlich viele südliche Steinschmätzer gesammelt wurden. daß ich meinerseits Schmerzensgeld wegen des verletzten Zeigefingers fordern werde. und riß mir den Zeigefinger auf. Da war es denn doch mit meiner Geduld zu Ende und ich jagte dem Kädelsfühi-er der Meute eine volle Ladung Vogeldunst in die Seite. und ich habe auch von der Sache später nichts mehr zu hören bekommen. am 15. Jetzt erst eilten die Besitzer herbei.52 Ornis baleanica. im Kreise drehte und die Bestien mit der Flinte abzuwehdem Augenblick auf mich. April die Eisenbahn zu einer Fahrt nach Argos und durchstreiften noch am selben Tage die Fluren östlich der Stadt bis ans Meeresgestade. wogegen ich aufmerksam machte. Der Hund brach sofort zusammen. die jetzt zu einem Meierhofe umgewandelt ist. Hier befindet sich eine alte Kavalleriekaserne. Astros. Dieser Saumpfad bis Astros sehr empfehlenswert und wir verbanden so das Nützliche mit lichen Olivenpfianzungen um am übrigens landschaftlich ansehn- Astros erwiesen sich aber leider sehr öde und vogelarm. beinahe bis Myle (Lerna) und machten gute Beute an frisch eingetrotfenen Zugvögeln. als wir schon auf der Heimkehr begriffen waren. das Reiseproin letzter Stunde. deshalb benützten wir. Des Nachmittags zog ein Gewitter herauf und bald plätscherte ein alles erfrischender Regen herab. wurde mir mitgeteilt. auch zahlreiche Rotschwänzchen. sprang der älteste von ihnen in Schadenersatz verlangten. verstärkt durch Herrn Merlin. Die übrigen ließen sofort von mir ab und stürzten sich sonderbarerweise auf ihren todwunden Gefährten. und ich hatte daselbst ein AbenZu jener Zeit rückte ein Bataillon nach teuer mit fünf äußerst bösartigen Hunden zu bestehen. viifula). dann hätte aber die noch Peloponnes zu starke Einbuße erlitten. zeigten sich über den Verlust des Hundes. dem andern an die türkisch-lhessalische Grenze ab. welchen sie erbärmlich zerrissen. der bald darauf verendete. Wir gingen inzwischen jagend den Küstensaum entlang. während von den Kotkopfwürgern erst ein einziger sich sehen ließ. indem sie ich mich blitzschnell ren trachtete. Die ich. gramm abzuändern. wäre zu längerem Aufenthalt wohl sehr einladend inneren speziell gewesen. bis uns die Müdigkeit welchem wir vergebens im Mond- zum Heimwege nötigte. einiger Überlegung zog ich es vor. diese Wagen trotz der Vorladung zu der Polizei weitere Arbeit zu ersparen. Diese eröfineten einen regel- rechten Angriff von verschiedenen Seiten auf mich und nach ihrer Wildheit zu schließen. bei Ansitz blieben. als ich ein klein wenig strauchelte. erhob sich aber nochmals und wankte dem wenige Schritte entfernten Meere zu. Von Kiveri aus traten wir die Weiterreise nach Süden längs der nun felsigen Küste zu Fuß an. Kleine eben einlangende Scharen von Turteltauben lockten sofort einige griechische Nimrode ins Freie. dem Besuche in genommene Bereisung des einen Tag widmete ich doch Aussicht Allein des nahegelegenen Sumpfsees Mustos. Lange vorher hatte ich aber schon zwei Waagen zur Fahrt nach Kiveri für 5 Uhr früh Nach bestellt. Als wir abends nach Argos zurückkamen. als ihre Weder Wut Stein- zu erhöhen. Allerdings lagen seither gerade sechs Jahrzehnte dazwischen. Obwohl sein. nur einen frisch befahrenen Dachsbau fand schein ist dem Angenehmen. untröstlich und erstatteten in Argos sogleich die Anzeige. aber einen Teil der Ursprungderten . dieser kleine abgelegene Hafenort. Halsbandfliegenfänger und Rotsteißschwalben {H. daß ich morgen um 8 Uhr bei der Polizei wegen der Erschießung des Hundes erscheinen solle. aber die Friedenspartei im Lande glaubte noch immer an eine friedliche Lösung Es lag für mich vorläufig überhaupt kein Grund vor.

Auf dem Rückwege mußten wir uns in der Stadt wiederum ganz öffentlich gröbliche Schimpfworte gefallen lassen. Ich verbrachte zuerst die meiste Zeit bei Professor Langhadis. ja sogar einige Nester mit Eiern sammelten. wir würden dasselbe erst dann den Hängen die Garten.und blaugrauköpfigen auch Kolkraben aber erhalten. recht unfreundlich. die Plakate mit der Kriegserklärung zu lesen. (lepäckes nötig und wir bildeten eine ganz stattliche Karawane.m. der Hauptstadt von Arkadien. Dorn. dessenungeachtet drängte sich die aufgeregte um Menge durch die Straßen. wiederum Das Beste und zwar doch eine kleine Streifung auf die im Nordosten der Stadt gelegenen Hänge bis Merkowuni. wo ich unter den seit 1894 gesammelten Vogelbälgen eine sorgfältige Auslese hielt. indem wieder ich die Quarantäneinsel aufsuchte.und Rüppellsche Grasmücken herum. war fast jede Stelle zugänglich. So entschloß ich mich denn schweren Herzens nachzugeben. was sehr glaubwürdig erscheint. während von Ammern ihre eintönige Weise hören ließen. nicht länger mit uns gehen zu wollen. die sich im ausgetrockneten Plußbett des Tanos aufwärts immer tiefer Von Doljana nahmen wir Proben Der von Pfeifenköpfen benutzt wird. welcher dort zur Herstellung kräftige (xesang des Orpheussängers war es vor- nehmlich. dabei war ein Später. weil bei dem herrschenden Fanatismus er nicht mehr gutstehen könne. Oo Griechenland. die recht befriedigend ausfiel. bis die Kriegsschiife sich von Kreta entfernt hätten. aber österr. sondern in der dortigen Gegend erbeuteter Heherkuckuck. Auch von der prächtigen Tulipa orphanidis legten wir Stücke und nahmen einige Zwiebel mit. so daß Christos Leonis mit aller Entschiedenheit erklärte. und der stolze Bartgeier zeigten sich einmal. an welchem wir außer diesen Reihern auch von anderen Zug. Obwohl mit ziemlicher Schwierigkeit. welche uns eine willkommene Vervollständigung unserer Sammlungen ermöglichten. am am Es war durchaus nicht warm. nur wurde man durch das Waten in dem zähen Schlamme außerordentlich ermüdet.-ungar. trieben Steinspatzen. hatten für die Segelbootfahrt vom Krüper Piräus aus so widrigen . wo wir unter ungeheurer Aufregung der Bevölkerung von der Kriegserklärung Griechenlands an die Türkei erfuhren. Für Gallinulaund <h-ty<j(imetra -Arten kann man sich keinen entsprechenderen Aufenthalt denken hatte diese lichkeit hier eine Unmenge Wasserwild als diesen Ort. Fünf kleine Silberreiher im schönsten Federschmuck bildeten die hervorragendste Zierde von Mustos an jenem Tage. versuchte ich aber Trotz schmätzer. Am 18. April morgens. So gelangten wir nachmittags nach Masklena und von dort mit der Bahn nach dem unweit befindlichen Tripolitsa (Tripolis).und Standvögeln so manchen in unseren Kucksäcken borgen konnten. Wir Hagios Georgios bei Salamis zusammen mit Dr. Strauchvegetation Hänflinge. welcher sich in dieser Landschaft angenehm bemerkbar machte. anderen Morgen bekamen wir unsere Sachen doch. merkwürdige (TOgend doch noch behalten und im Winter soll sich aufhalten. Man verweigerte uns am Bahnhofe die Ausfolgung unseres Gepäckes und gab uns die Auskunft. von der Fortsetzung der Reise vorläufig abzusehen und ungesäumt nach Athen zui'ückzukehren. der dortigen kurzzehige spärlichen Lerchen. da ein ziemlich Vier Maultiere waren zur Weiterbeförderung unseres langwieriger Marsch bevorstand. in die Berge von Morea hinein bewegte. 20. Gleich den Tag nach der Ankunft dort führte ich einen längst gehegten Plan aus. April beschleunigte ich den Abmarsch so viel als möglich. Von einem Hügel aus war leicht ein Überblick über das Sumpfgebiet erlangt und darauf drangen Santarius und ich in das Innere ein. ob nicht die nächsten ein Stunden schon die unangenehmsten Situationen brächten. sich sehr viele Stein- Fliegenfiinger. Hier war es. des roten Tones mit.

54 Wind. daß ein Teil der den Sommer hier Der Orpheussänger dagegen verbringenden Vögel noch immer nicht angelangt war. In Kephissia und Marusi fiel es mir sehr auf. es fehlte deutlich an einer der wichtigsten militärischen Vorbedingungen.!. In dem dichten (jiebüschmantel von Pistacia lentisrus waren viele Sammetköpfchen angesiedelt und nach einigem Suchen fand ich auch ein Nest mit vier schwarzen Dunenhatte der erreicht jungen. Dicht neben der Badeanstalt ist der merkwürdige.uns von unseren heimkehrenden Freunden durch gleichzeitiges Abfeuern der Jagdgewehre auf der Plattform des Gebäudes und diese weithin vernehmbare Salve um Mitternacht hatte nur die eine Folge. von deren Als wir uns zur Heimkehr anschickten. da die Stadt durch die Herrschaft des Kriegsgottes ihre Dazu kam noch wir diesmal in Strimmeneas Physiognomie völlig verändert hatte. Krüper geleitete AusHüge. uns durch und öde Ebene am Fuße wir des Hymettus nach dem kleinen. welche Herr Merlin und Stavros Momente des nächtlichen Schauspieles der der Hauptstadt vollständig mitmachten. die in Griechenland so sehr geräuschvolle Feier des Osterfestes. Sogar eine auf vierzehn Eiern brütende Wachtel — eine Seltenheit — Dächern wir die Wächter der dortigen I>aracken. tauchten dann auch die roten Gestalten der Garibaldianer in den Straßen auf. Der Aufenthalt in Athen war damals in verschiedener Hinsicht sehr interessant. Als wir uns endlich ermüdet nach unserem Turmzimmer zurückzogen. .- Zeit hraueliteu. brachte. die letzten Zu dem ersteren wählten in Attika. Einen schlimmen Eindruck machte in jenen Tagen das von uns persönlich miterlebte gewaltsame Eindringen und Einln-e- ein. il. Sperliugsnester wegnahmen. an der Disziplin. zeigten uns die wichtigsten Auferstehung. Ijelohnten reichlich die auffür Attika gewendete Geduld. welcher rasch die steinige wieder einen Wagen. Deshalb ließen wir uns lieber an das Eestland überfahren und benützten zur Rückkehr einen zweirädeiigen Karren. bedrohliche Aufzüge in den Straßen und kleine Krawalle bei der Aufstellung verschiedener Hilfstruppenkörper. nach Wuliasmeni und nochmals nach Kephissia. verabschiedeten wii. umgeben ihn ringsum. aber reizend gelegenen oben genannten Bade. Sicher 50 Paare Steinspatzen nisteten hier.- der au sich uuliodeutendeu Entternuu. die ich unberührt ließ. zeigte uns der freundliche Wind umgeschlagen i^nd wir hätten wieder Stunden verloren. daß uns aus allen umliegenden Gassen mit unaufhörlichem Knallen geantwortet wurde. bis der Piräus worden wäre. aljer die schönen ornithologiseheu Beobachtungen auf Zeit l)loß ^ou einem Wächter bewohnten Inselchen und namentlich die dem [-icsig lauge zur jetzigen Erlangung einer schonen Reihe von den kostbaren flelegen des Steinsperlings. welches stets und besonders dieses Jahi" von hunderten Schüssen (Knall- bomben und Pistolen) begleitet sein muß. überall mit großem Hailoh begrüßt. stätten vieler Felsnister. dessen Becken sich otfenbar inFelswände mit zahlreichen Höhlungen. Vom Kriegsschauplatze liefen aber schon damals durchaus ungünstige Nachrichten Es gab überaus stürmische Sitzungen in der Kammer. Die genannten Orte erfreuen sich bekanntlich hatte sein Nest schon fertig gebaut.iß wir zur Zuriicklos''in{. Ornis baU-aiiica. Nicht minder lohnend waren zwei von Dr. aber nur ein (ielege im Gesimse einer Badebaracke konnte erreicht werden. einem Lieblingsausflugsort vieler Athener. den Brutfolge eines Erdbebens gesetzt hat. mit dem Meere in Verbindung stehende See. Um das Bild noch bunter zu machen. stets steigender Beliebtheit als Sommeraufenthalt der Athener und auch zur Zeit wurde an allen Ecken und Enden gebaut und unfruchtbarer Boden zu Anlagen und Gärten umgestaltet. Unter den Freiwilligen der philhellenischen Legion lernten wir auch sehr sonderbare Käuze kennen und wenn auch der AVille noch so gut war.

ZugAvachteln. April von demselben auf das herzlichste verabschiedet. auch diesmal nicht von Griechenland scheiden. dank dem besonnenen Einschreiten klarer Köpfe. da ich doch die stille Hoffung hegte. avo sich im Ufergebüsch einige Zwergrohrdommeln zeigten und wo ich einige Schildkröten sammelte. vorgeblicli in Orientreisenden zur Rückkehr veranlaßte. von Kleinvögeln Bachstelzen und Piepei-. so nahe der Hauptstadt ein so reges SumpfvogcUeben vorzuflnden. einen verfrühten Mauersegler und eine verspätete Singdrossel. Nach Patras kam der Dampfer so bald. erstiegen wir. Wahrheit aber nur um zu plündern und zu stehlen. In angenehmer Gesellschaft und bei vortrefflichem Wetter ging die Fahi't rasch von statten. dann Bekassinen und Brachschnepfen. daß wir einen Spaziergang auf die alte Festung ganz unbedenklich wagen konnten. brütende blaugrauköptige Dabei stießen wir auf weißhalsige Steinschmätzer und. auf Ammern — das nördlichste mir bekannte Auftreten dieser südosteuropäischen Vogelart. Nur ungerne trennten wir uns dann am nächsten Tage von dem „Vorwärts". nochmals wiederzukommen.III. der so manchen chen in dieWafFenhandlungsIäden. seidenglänzender Unterseite. während Leonis schon zeitlich morgens unser Gepäck auf das schöne LloydschifF „Vorwärts" nach dem Piräus gebracht hatte. Auf der Weiterfahrt ließ ich dann noch beim kleinen See Kunupena anhalten. meinem Vorsatze getreu. Den Besuch des schon erwähnten Sumpfes an der Mündung des Potamö kann ich jedem zu dieser Jahi-eszeit auf Korfu weilenden Ornithologen wärmstens empfehlen. und 5. Öfters war ich vorher noch bei dem lieben Dr. für welche dieser Platz einen Lieblingsaufent- . zum Zwecke der BeschafFung von Gewehren. Von Finstersehern wurde dies als Beginn einer Revolution angesehen. Von der messenischen Küste her flogen für kurze Zeit eine Wachtel und eine Nachtschwalbe auf den „Vorwärts". Ich verbrachte am 3. Die ringsum betige findlichen zerklüfteten Felsen luden daselbst enttäuschte mich sehr. wo man uns des Krieges wegen. In zum Herumklettern geradezu ein. aber ich wollte. schon längst erwartet hatte.und Wasserläufer. die Zeit zur Rückfahrt noch nicht drängte. wozii es aber zum Glück. Auf der Rückfahrt sah ich zwischen Govino und der Hauptstadt tausende von ziehenden Uferschwalben. was das Beste war. Auch der dor- Federnschmücker Roth er hatte eine Überraschung für mich in Gestalt eines schon präparierten Geheckes junger Schleiereulen nebst den Bälgen der Alten mit rein weißei'. Mai viele Stunden daselbst und war nicht wenig erstaunt. Der Abschied von Athen fiel mir damals weniger schwer. Namentlich sind es Strand. das ziemlich viele 330 m hoch gelegene große Kastell Angelo. für diesmal meine Tätigkeit hier abzubrechen und in aller Stille abzureisen. Mai vormittags in der „Pension Julie" vor. doch nicht kam. durch dick und nisten jetzt noch wenige Paare Felsentauben hinein trifft Da dünn man die Blaumerle mit kletternd. Immerhin schien es mir aber geraten. aber die Ornis den nur vom Meere aus zugänglichen Höhlungen und von hier an bis hoch in die Berge ihrem Flötengesang. Deshalb sprachen wir am 1. Die Ausflüge auf Korfu begannen diesmal mit einer Wagenfahrt nach Palaeokastrizza. weshalb ich dorthin später des öfteren meine Schritte lenkte. OO Gi'iechenland. Während derselben bemerkte ich an der Mündung des Potamö reiches Vogelleben. ohne vorher noch eine Woche auf Korfu zugebracht zu haben. Die örtliche Lage des Monastir Palaeokastrizza ist prachtvoll. auch Reiher und Giarole. Krüper zu Gaste gewesen und hatte mich am 29. Aber auch hier mußten wir Flüche auf die Großmächte Europas von einigen aufgeregten Gemütern über uns ergehen lassen. wo diese für die Balkanhalbinsel seltene Art von Lord Lilford schon vor 40 Jahren aufgefunden worden war. Die Vögel stammten von der alten Festung.

wo die Leute über den Krieg jammerten und sich uns gegenüber bitter beschwerten. zu welchem uns Hauptmann Polatzek ermuntert hatte. glareola und temmincki) füllten sich nach und nach unsere Jagdtaschen. vom Wagen aus ein auf dem Telegraphen- Das war ein guter Anfang! Auf dem Marsche zur Lagune waren die große Menge ziehender Turteltauben. Aus beträchtlicher Höhe holte ich aus einem Schwärme vier Lachmeerschwalben herunter und mit sehr verschiedenartigen Strandläufern (T. daß keine der christlichen Mächte Europas ihnen gegen den Halbmond zu Hilfe käme. ein paar Knäckenten. Lagune von Korissia und der letzte dieser ganzen Reise. Mai wiederum nach fb'aganiotika und schössen. helle Wasserläufer. Einmal machte ich auch einen Abstecher nacli dem kleinen. Am Sumpfsee draht sitzendes Paar der südlichen Kötelschwalbe. Mai Gasturi ein Entzückt von der reizenden Lage und vielen Details des Prunkschlosses kehrte ich gerade noch rechtzeitig zurück. Interessant war weiters ein Exemplar des Cistensängers. haltsort bildet. die aber schon seit langem außer Betrieb zu sein scheinen. in noch viel erhöhterem Maße. Bekassinen und Rallenreiher auf dem Zuge. auf der Düne wieder Nachtund Wiedehopfe. Reich vertreten Kiebitzregenpfeifer. welcher um 3 Uhr Korfu verließ. während hier sonst nur die schon früher bemerkten Arten wiedergefunden wurden. Bei herrlichstem Wetter ließen wir uns in vierstündiger Kahnfixhrt nach dem durch einen Leuchtturm gekennzeichneten. uns allen lieb gewordenen „Urano" einzuschiffen. und punkt es 12 Uhr nun alle noch mittags legten wir unter der alten Festung an. der „Pension Julie". nach den Salzgiii'ten von Levbei kimo. . und das Fehlen der noch immer nicht eingetroftenen Ölbaumspötter recht auffällig. Stein wälzer und eine Menge Wasserläufer trippelten und flatterten hier miteinander um die Wette. rasch wurde gepackt und so gewann ich Zeit. offenstehenden „Achilleion'' bei am 8. von Stunde zu Stunde mit früher nicht beobachteten Vogelarten Bekanntschaft zu machen. Lauge vor Tagesanbruch fuhren wir am 4. Einen geradezu glänzenden Abschluß bildete der schon erwähnte Abstecher nach Levkimo. noch bevor die )Schenke erreicht war. den Kahn flott zu machon. Leider gestattete der inzwischen angewachsene Wind erst am folgenden Morgen die Rückfahrt und wir übernachteten in der Ortschaft Levkimo. fand dort aber nur einen Graureiher. desto lebendiger wurde schwalben es am Ufersaume der Lagune: Regenpfeifer. dem nunmehr jedem Fremden paar Stunden zu widmen. Schon um 8 Uhr abends saßen wir recht liefriedigt wieder vor den Fleischtöpfen gab es Blauraken. schnepfen und Brachschwalben. Erst um 8 Uhr morgens war es möglich. wie ich glaube.uata. Lustig ließen wir noch zu guter Letzt den Tag über unsere Büchsen knallen und hatten gegen Abend gegen 40 Stück erlesener Stücke beisammen. von denen wir ohne Muhe siebzehn erlegten. Zwergsteißfüße und Dutzende von ziehenden UferViel reichere Ausbeute lieferten natürlich der obligate Ausflug nach der schwalben. In fieberhafter Eile besorgten das nötige Präparieren. Den ganzen Tag über war übrigens vom epirotischen Kriegsschauplatze her Kanonendonner deutlich hörbar. waren auch die Seeschwalben Storch- — kurz war eine Lust.56 Oi'uis balcanica. um mich mit meinen Reisegenossen auf dem altbewährten. nördlich Govino gelegenen >Süßwassersee. Je weiter wir nach Süden kamen. subarr. jnupuuv. Hier ist Haupttummelplatz für dieselben Arten wie in der Lagune von Korissia. Außer den schon oben erwähnten Vögeln ein fanden wir noch: Zwergstrandläufer. Die ebene Fläche neben diesem Leuchtturme -ward durch umfangreiche Salinenanlagen ausgefüllt. aber. vorspringenden Teil im Süden der Insel rudei'u. Zwergrohrdommeln.

. brachten zu Mittag das Reisegepäck an vielen wertvollen Bord des kleinen. Dritte Reise 1898. kriegerischen die Ereignisse des Jahres 1897 machten dies aber unmöglich. Unserem neuen Gefährten. Nach einer recht angenehmen Fahrt unterbrach das Schiff dieselbe am 4. unsere Bekannten. mit Ausnahme Strimmeneas'. schwarzen . von mehreren an Bord befindlichen Griechen mit begeisterten „Z-r. abschließende Bereisung. daß ich nach der immerhin nicht ganz gefahrlosen.schcn Abschluß finden sollen. Mai auf Stunden im Hafen von Korfu. Hauptmann Polatzek zeigte sich sehr erfreut über das Wiedersehen und nicht minder Madame Blanot. aber verhältnismäßig schnell fahrenden Lloyddampfers „Galathea" und verließen am Abend.Seeschwalben von Deck aus zu sehen waren. Roth aus Stuttgart als hochwillkommener Reiseteilnehmer auf seine eigenen Kosten anschloß. ferner um die bisher nicht besuchten Teile des Peloponnes und die Naturverhältnisse daselbst kennen zu lernen. Alle Schiffe hatten ihre Namenstag des Flaggen gehißt und wohin man (jeorgiostage. brauche ich wohl nicht erst zu versichern. Bald darauf rauschte mit großer Geschwindigkeit knapp neben unserem Dampfer das griechische Kriegsschiff „Miaulis" vorüber. Um phische Fragen von größerer Bedeutung lösen zu können oder doch wenigstens der nun einige tiergeogra- Lösung näher zu bringen. wenn auch nur ganz kurz. drei Nach Patras kamen wir am nächsten Vormittag. Aus verschiedenen Richtungen kommend.tü)"-Rufen begrüßt. langen Reise mit erhöht freuiligen Gefühlen wieder heimatlichen Boden betrat. aber trotzdem erfolgte die Ankunft in Triest am lU. Wir hatten daher Zeit. wenngleich von kürzerer Dauer. daß sich uns im letzten Augenblick der in Weidmannskreisen bestbekannte Ai'tilleriehauptmann J.und beobachtet Lachmöwen dem Schiffe folgten und sonst nur Scharen von ziehenden. Die Reisegenossen sowohl wie auch die Zureiseroute waren diesmal andere. Dann Strimmeneas wollte es ein glücklicher Zufall. Gewichtige Gründe bewogen mich. die Blicke auf das hell erleuchtete Abbazia zurücklenkend. aufzusuchen. während für würdig befunden. Als erste Vogelart wurde der Eintragung ins Tagebuch eine einzelne alte Härings- möwe in Fiume wurde. Plangemäß schon mit der hätten vorigen die Arbeiten Bereisung des ihren Landesmuscums bosnisch -hercegoviui. dringend geboten. Mai in Fiume ein. erschien eine nochmalige.III. dem Königs und Nationalfesttag. welche Art später nur noch einmal in den griechischen Gewässern wieder nur Silber. trafen die Teilnehmer. 07 Griecheiilaud. die rasch emporstrebende Haupthafenstadt des Quarnero. Mai um 4 Uhr nachmittags. Da micii am dortigen iVIolo diesmal Weib pünktlich und Kinder erwarteten. sei gleich an dieser Stelle der aufrichtigste Dank für seine Winke und Ratschläge dargebracht. Auch zwei Wachteln hielten auf der „Galathea" bei Fano für kurze Zeit Rast. welche die „Pension Julie" nach dem im Herbste des V^orjahres erfolgten Tode ilirer Mutter auf gleicher Höhe zu halten weiß. der über eine beneidenswerte Praxis bei der Durchführung derartiger Unternehmungen auf Grund von Reisen in allen Teilen des Erdkreises verfügt. Das Wetter war ziemlich stürmisch. den von früheren Reisen her bestens erprobten Revierförster Alois Wutte aus Steiermark und den jungen Stavros aus Athen für diese Fahrt als Begleiter zu wählen. am 2.

namentlich jene des einstigen Theaters. und am häutigsten zeigte sich welche allerorts der . welche durch die vielen Ruinen. war es für mich wirklich von großem Interesse. alles beredte Zeugen der furchtbaren Wirkung des Erdliebeus von 1893.58 Ornis l)alcaniea.urüj)e" tretf- Verpflegung fanden. wie sie Die Straßen der Stadt waren zur Mittagszeit wie ausgestorben und dunstige Nebehnassen verhüllten die Gebirge. daß auf diese Jagd so viel Wert gelegt wird. wo wir samt dem Gepäck. Die eintönige Farbe des nackten Lehmes im Hintergrunde der Häuser von Zante übt stets auf den Beschauer eine eigentümliche. 22) über die jagdlichen Verhältnisse in Attika während der Dreißigerjahre hingewiesen: „Bei weitem Jedenfalls der größte Teil der (für die Umgebung der Hauptstadt) genannten Vögel sind Zug- im Frühjahr.Schwimmhosenfahuc. S. daß ein leidlicher Schütze vögel. manche in großer Menge einstellen. Am Nachmittag begaben wir uns auf den eigentümlichen Berg. welche Jagdleidenschaft bei der heutigen griechischen Bevölkerung der Durchzug der Turteltauben hervorruft. auffallendsten schienen mir bei Vasilikos einige Paare Kötclschwaiben. noch eine entschiedene Steigerung erfährt. um von früh bis spät abends sich die Er Hauptstadt anlehnt. Sowohl an diesem ersten Tage auf Zante. welchen wir von allen Seiten bekletterten und in Augenschein nahmen. aber noch militärisch besetzte Festung. Bei dieser (iJelegenheit sei auf einige Worte Fiedlers (Bd. und zwar nicht nur geschossene. so gibt es deren Athen gegen 1000 Waffenscheine (ohne welchen niemand bewaffnet gehen darf) für Flinten ausgestellt. Hand zu in haben. gute liehe und geräumige Unterkunft sowie im Xenodocheion „K." So ist es bis auf den heutigen Tag im wesentlichen auch geblieben! Am Markt von Zante gab es damals natürlich Turteltauben in Menge. erkannten ich und Stavros ganz sicher vier in einiger Höhe dahinziehende Eleonorenfalken so weit im Norden und Westen eine autfallende Erscheinung. nnd trägt oben eine in Verfall begriffene. bis auf wenige Arten wieder fort. wovon der größte Teil in der Umgebung von Athen in Anwendung kam. Mai begannen wir schönen Insel mit einer Fahrt nach dem Südosten hung von Kap Geraki und mit der Ersteigung des Am eben mit die planmäßige Durchstreifung der Bege- bis Vasilikos. sah mau d'iv griechischen Farbeu — die . die sich mehr gewinnen kann als auf andere nicht oft mehr als Wild. ^^'elches uns vom Zollamte am anderen Moi'gen olnie Anstände aus8 gefolgt wurde. kennen zu lernen. Im Jahre 1886 wurden so unterhaltende Weise. als die „Galathea" bald nach 2 Uhr nachmittags die Anker lichtete. Die Jagd ist bis jetzt noch überall frei. alle besteht — auf die vielbegehrten „-kprfwvsc" zu knallen. auch lilicktc. Da jetzt eßbare Vögel auf dem Markte so bezahlt werden. darauffolgender Skoiu'is. machten es die Menge der ziehenden Turteltauben und der Mangel an Ersatz von Wild im eigenen Lande. sie ziehen aber. nicht sonderlich anziehende Wirkung aus. sondern auch zu Dutzenden lebend im Käfig gehaltene. der von unzähligen steilen und tiefen Wasserrissen durchfurcht ist. I. an welchen durchwegs aus Lehm. so daß wir alle froh waren. Stavros war richtig zur Stelle und geleitete uns nach einem Privathause. An der Nordseite angelangt. Die ältesten Vorderladergewehre werden dann in Stand gesetzt und alt und jung eilt })is in die fernsten Teile der Insel.und Stadtschwalben sowie ein Alpensegler diesen Kastellberg. Uhr abends im Hafen von Zante wieder fallen zu lassen. wie auch an allen folgenden und noch später auf dem Festlande. Heute umschwebten unzählige Ufer. um sie schon vor oft sclierzweise geuanut wird. sowie es heiß wird. dem Nestbau beschäftigt waren. die Jagd auf sie ist daher alle Jahre neu. um sie zum Verspeisen Gleich jederzeit bei der am Morgen des 7.

Auch Wiedehopf und Bienen- Kap Ueraki sehr absouderlichen Formen. Gärten und Felder sich bloß über den nordöstlichen Teil derselben erstrecken. Auf dem Rückmarsche nach der Hauptstadt schlugen wir eine ganz andere Richein. graue Fliegenfänger. eine ganz gute Übersicht über die Obcrflächengestaltung knopfartigen Wipfel aus der Insel. welchen Teil Eichenstangenhölzer bekleiden. indem wir zumeist dem Strande folgten. wo Die Fahrt dahin durch mehrere Einschnitte zum Meeresgestade herabsenkt. an welchem sich ungestüm die brandenden Wogen braclien.ni. zu Mauern gestaltet. Im Hafen war nämlich ein 8chlepper mit einer Ladung Zementfässer gesunken. kürzlich in zwei Tagen aus den zu diesem 600 Turteltauben Am Hier wurden von einheimischen Jägern Zwecke hergerichteten Schießständen über erlegt. Man hatte dann die Fässer gehoben. welches dann auf der Obcrfläclic als buntschillernde Flecken erscheint und mit dem Wasser abfließt. das Holz verwertet und tlen versteinerten Inhalt. 59 GriiH-lifiilaiuI. schwarze Erdpech an. für jedermann von Interesse aber ist der Platz durch seine seit den Zeiten Herodots bekannten Erdpechquellen. um binnen wenigen Minuten eine meterhohe. Merkwürdig erschien es mir. nebeneilte ich gestellt. und windige Wetter wohl etwas felsigen. In der Umgebung des erstgenannten Platzes ist die Erde derartig mit Pech getränkt. Der zweite Ausflug führte uns nach Keri im Süden der einander bewegte durch sehr verschiedenartiges Gelände. auf dem schmalen Dünensaume dahinter und noch weiter landeinwärts im Schilfgrase und . stark rußende Flamme zi. Wie später zu ersehen sein wird. Hier Hei mir eine sonderbar aussehende. Hie und da entsteigt ihrem Grunde eine kleine Partie von Erdöl (Petroleum). daß solcher Unfug auf dem Festlande selten oder gar nicht vorkommt. aber sammelt sich das breiige. am Boden der Quelle Von diesem nahm ich in einer Menge mit. Den östlichen Hang zum des Berges. sich die Straße In Keri selbst ist vor allem die mit Röhricht und Sumpfgewächsen ausgefiülte Meeresbucht für den Vogelkenner wichtig. daß die Kulturen. daß Wutte läufer schoß.und Rohrvögel bildet. sandigen Strande. allerdings sehr solide Umzäunung auf. Ich sah. karstige Bergmassen ausfüllen. Auf einer kleinen Land- zunge befindet sich eine Quelle mit klarem Trinkwasser. dessen ganze Unterseite mit tung in der Nähe von Keri einen WasserNaphtha förmlich getränkt war. um die Gefährten noch am Rande des großen Hafens einzuholen. die kaum erwähnenswerten Vertreter der Urnis fleißig notierend. weniger der Ilalsbandtliegent'änger. Insel. M'ährend den ganzen Westen ode. wobei Hauptmann Roth auf einem buschigen Hügel eine Menge fängisch gestellter Schlingen mit Beschlag belegte und einem gefangenen Pirolweibchen die Freiheit wiedergab. hat schon ganz anselinliche ]\Iittelnieerschai'ben und Blaumerlen sind dort die auffälligsten Bewohner. nachdem der mit Oliven bewachsene Vorberg östlich von Keri überstiegen war. Die Aussicht vom 8kopös war durch das trlil)c dem aber dennoch gewann ich von beeinträchtigt. fresser befanden sich Steilküsten von oft noch auf dem Zuge. welche einen beliebten Zufluchtsort für Wasser. stiegen M'ir ein wenig aus dem Wagen und ])irschten in den Gehölzen. sich Dort. entfachen. aber die durch wenige hineingeschleuderte Wassertropfen sich bildende Dampfschichte erstickt dieselbe augenblicklich. liegen die meisten dieser Quellen tief unter dem Meeresspiegel. Dieses unheilvolle Schlingenlegen habe ich bloß auf den jonischen Inseln beobachtet und bin überzeugt. Flasche eine tüchtige daß ein Zündhölzchen genügt. dann hinab.

Bei Tagesanbruch fuhren wir mittelst Einspänner mitten zwischen den sorgfältig bearbeiteten Weingärten hindurch bis Katastari. (. dichtem und fast durchwegs immergrünem Strauchwerk bekleidet.-ungar. Auch heute regnete es von Zeit zu Zeit. so daß wir in der reinlichen Schenke von Katastari Zuflucht siichten und dort einen vortrefflichen. Die Hänge sind teilweise mit ziemlich hohem. wo außer etwa dreißig Zwergstrandläufern nur die schon am südlichen Gestade beobachteten Arten anwesend waren. . weit ins ofi^ene Meer hinausgerückten um '/ä''' unser Rößlein selbst bald in Ulli" f^er in den Stall Stadt und bewunderten — 1 I . ein sehr schönes Exemplar. Vor der Abfahrt brachte man uns noch einen gestern geflügelten und heute zum die zwei südlichen Stenischmätzerarten Verspeisen geschlachteten braunen Drachme eine halbe Da erstand. welches ich Ein zweites lag schon als Leckerbissen in um der Bratpfanne. An guten Zugtagen mag jedoch auch hier manch seltener Vogel Rast halten. Sobald ich wieder die (Jlivenpflanzungen betrat. besuchte.60 Ornis balcaniea. kleine Silberreilier. da sie bereits vor einem Jahre hätte stattfinden sollen und der Besuch der beiden kleinen. Sodann bestieg ich mit Stavros in aller Eile die gegen l-i(IO?u hohe Vrachiona. Außerdem wurde die Ferndem wüsten. wogegen die höheren Lagen sich insbesondere zur jetzigen Jahreszeit trostlos. Es hatte am Vortage sehr stark und anhaltend geregnet.\uf diese war ich schon lange gespannt. welchem aus ich als charakteristischeste Gestalten nur nennen will: bogenschnäbelige Strandläufer. Triel. Selbst hier auf sturmgepeitschten Plateau scheuchte ich Turteltauben auf und fand außerdem Kolkraben. Ibis. welche gerade auf Zante sicli einer so gioßen Sorgfalt erfreuen und Anlaß zu dem italienischen Sprichwort gaben: Isola Zante flor di Levante. nochmals Platz Als ich drei Tage Hauptmann Roth später mit fanden wir neu dazugekommen: Kornweihe. Flüge von Schafstelzen. Am Mai verabschiedeten wir uns beim österr. so daß zwar die Vegetation der ganzen Landschaft erfrisclit war. Vizekonsul und besorgten die Einkäufe an Lebensmitteln und Wein für die nächste größere Unternehmung: die BarkentVdirt nach den Strophaden! . Sumpfweihe. vom Berggipfel aus wenigstens einen schönen Überblick über die unfruchtbare und stellenweise arg zerklüftete Westküste gewonnen zu haben. zu kommen trachtete. wimmelte es förmlich um mich von grauen Fliegenfängern und auch eine soeben angelangte Baumnachtigall ließ schüchtern ihre Stimme hören. Von Katastari aus besuchten wir zunächst die an der Ostküste befindlichen Salzgärten. sicht zum vegetationsarm und verödet zeigten. umt'angTciclien wir bemerkten das reg'ste auf Zante Vogelleben ülteiliaupt. waren wir schon im letzten Abschnitt der Fahrt die duftenden Gartenanlagen. Unser letzter Ausflug auf Zante galt dem Norden mit der höchsten dort gelegenen Elrhebung. Teil durch dichten Nebel sehr beeinträchtigt. in der Farbe an den steirischen „Schilcher" erinnernden Rotwein vorgesetzt bekamen. und etwas tiefer im Buschwerk Braunkehlchen und Sammetköpfchen. Kotfußfalken. Tenimincks Strandläufer. Jener beobachtete dort einen noch ziemlich dunkel gefärbten Schmutzgeier und Wutte brachte ein schönes Blaumerlenmännchen mit. etwa eine Stunde von der Hauptstadt entfernt. Ich war froh. Hauptmann Roth und Wutte nahmen inzwischen die nördlich von Katastari gelegene Felswand in näheren Augenschein.'istenrohrsänger diesen guten und Mauersegler. dem zicmlicli Sumpfe. etwa dreißig Kampfsehnepfen. aber große Sorge der Weingärtenbesitzer wegen des Auftretens der gefurchteten Peronospora herrschte. drei weißflügelige Seeschwalben und braunkehlige Wiesenschmätzer.

welche von sehr vielen Silbermöwen. dessen Worte über seine dortigen ein Ereignis zur Zeit der Wahrnehmungen Prokesch-Osten 2. Den Nachmittag über streiften wir durch die Vorberge. ganze Klumpen bildeten und sogar hie und da sich auf die Oberfläche des Meeres niederließen. seinen „Denkwürdigkeiten und Erinnerungen aus 522—524 über nebst Türkenkriege im nachfolgenden Platz finden mögen. Ein Wanderfalke gab fallenden Insel Peluso anzulegen. es sich. künstlich hergestellten Hafen gerade unterhalb des einbog. So kommt Philippson in es. Prokesch-Osten einer hübschen daß die Strophaden fast Bonn konnte trotz feststellen. Es mochte etwa dung hindurch in den stirs 1 1 — 3000 m erheben.61 rn. Es war ein ganz eigenttimliches Gefühl. für einige Stunden an der kleinen. Im ersten Dämmerlichte kamen wir an der gewaltig hohen Steilküste von Kap Kerl vorbei. Juni dem 1825 . von zum Teil verborgenen und auch kleinere die Ursache. daß sie. Wir mußten neuerdings in der Bucht von Ken Schutz suchen. grauen Sturmvögel. denn eben dieser Kranz. verwilderten Anlagen neben nichts Durch Schiffer zu dem hier seine bekannten Flugkünste Auch die einzigen. Professor umfassender Nachforschungen nur den Besuch des Grafen die Strophaden folgendes mit: „Am 28.und Mauerseglern. als allmählich sowohl das peloponnesische auch die Küste von Zante immer mehr und mehr am Horizonte verschwanden und wir endlich ohne jedes Land in Sicht unser Wohl und Wehe unserer Nußschale an- Gestade als Später erschienen vertrauten. 1836. wir waren schon froh. dunkler Sturmvogel. Bald nachdem das offene Meer gewonnen war. buntschillernden Flecken auf dem Meeresspiegel schwamm. Wutte nach mühseliger und nicht ungefährlicher Felskletterei ein schönes Paar alter Blaumerlen. daß niemals ein größeres Schiff hier anlegt ist nur notgedrungen. welche wir ist. Sie waren unsere Reisebegleiter während der ganzen Fahrt und nur zweimal später erschien mitten unter ihnen auch je ein kleiner. später aber so viel. war von Zante kein Fortkommen. teilt in Hand sein dürfte. zeigte das Kloster. in die kleinerer. Erst als wir ganz in der Richtung unserer Fahrt zwei Punkte über und ein Nähe kamen. Hauptmann Roth brachte von dort einen Alpensegler.. eifrig dem Fischfange obliegend. daß Barke und drei Fahrt gewann. Es ein Verdienst unseres ist einem halbwegs annehmbaren Preise für die in bester Stimmung am 12. Im Boot selbst nächtigten wir und vor Tagesanbruch wurden die Segel gehißt. Uhr nachts geworden sein. ein größerer. auch von einigen Felsentauben bevölkert ist. Alpen. welcher Für daß Mona- war. sondern sich auch nur wenig über den Meeresspiegel. eine sie kleinen. als so hier wohlbehalten angelangt zu sein. S. Meere. im Zerfall befindlichen zum besten. weil der Originaltext wohl nur wenigen Lesern zur Orient". aus einer Tiefe von 2000 nur als schmale Streifen erscheinen. aber steilaber eine seetüchtige Begehung des Eilandes lernten wir die Hause und auch die Außergewöhnliches bietende Vogelwelt derselben kennen. zeigten sich einzelne der großen. und zwar in nächster Nähe der kürzlich besuchten Erdpechquellen. Griechenland. daß sowohl die größere als auch die kleinere der beiden Inseln nicht nur ganz flach sind. Inseln durchaus nicht so einfach zu l)ewerkstelligen Stavros. der Leuchtturm dem der Strophaden. Klippen aus der Ferne das Boot durch die laute Bran- zum Glück unseren Schiflsleuten bekannt Landung war es natürlich heute viel zu spät. Allein bald darnach schlug der Wind um und wir waren nach Passieren des Kap Gerakos genötigt. Noch weit draußen auf dem Meere machten uns unsere Geruchsorgane auf die Nähe von Petroleum aufmerksam. Legende über noch niemals besucht wurden. Mai um 2 Uhr früh antraten. Bd. welches in größeren.

dem Spiegel des Meeres sich zeigte. die schon. geben und sich dafür wohl einiges dem Die Schiffe. flüchte sich auf diese Das Ringen der Völker im Lineren und nach außen. es springt aus einer lebendigen Quelle. holen noch aus Zante.62 (^inis balcanica. so nahmen sie uns aus der Ferne sahen. Flinf bis sechs Mönche kamen mir entgegengelaufen. D. . Üa wir einige Lebensmittel und sandten den München. das Steigen und Fallen der Herrschaft. andere sagten. weil die Klippe wenig hervorbringt und überdies den mittel geringen Vorrat die — oft gegen die Seeräuber verteidigen muß. das gegen die Seeräuber in Verteidiguugsstand gesetzt ist und sogar ein jiaar kleine Kanonen Seltsam hat. die weiße rotdurchkreuzte Flagge aufgezogen hatten. „Bei ungestümem Wetter Strophaden vorüberkommen. andere standen neugierig auf dem flachen Dache des Klosters. voll Votivstücken von Scliiffbrüchigen. jetzt nur ist keine Zufuhr möglich.. V." Eine interessante Nutiz gibt ferner Eugen Freiherr von Gutschmid in einer Fußnote seiner 1842 erschienenen Übersetzung des Werkes von Dr. da sie wir ganz nahe vorüljerkamen. ]>. deren Kloster schon flachen Klippe iler einige Stunden tiliher auf größpi'en Strophadetiinsel. Man führte mich in ein Gärtchen. da die Küste ist. unterirdische unter — Wer der Welt müde ist. Mönche aus der Morea oder aus Zante und der Halbinsel ganz verlassen Was sie bedürfen. Das Kloster auf der kamen wir an mittags Stampliauia vorUher. in das geräumige. die keine Rhede hat und der sich nur bei ganz ruhiger Zeit Schiffe zu nähern wagen wo man demnach die nötigsten Lebens- von außen erhalten muß. Ich ging selbst an das Land und wurde mit Uank und Preis empfangen. der Reichtum und die Macht: sie sind für die Bewohner dieser Klippe nicht. es käme aus Sizilien. ') Die Mehrzahl der Mönche behauptete. Klippe. die Eitelkeit des Wissens. reinliche Kloster endlich selbst. ') Icli i'anil nur mit lleij-cu nasser ^etiillfe 'rüiu|)el uiul Zisternen. in die Kirche. welche an den Almosen an Lebensmitteln zu Grünzeug und Wasser zu holen. während noch jede Spur von Land unter demselben verhüllt war. der Glanz und Ruhm. Biasoletto: . ist der Ge- danke. Das Wasser gehört pflegen Kloster ein die Merkwürdigkeiten dieser Klippe.ReIazione del viaggio dalla maesta del Re Federico Augusto di Sassonia" (Trieste 1841) Kanäle brächten es aus der Morea. sich auf dieser Klip})e anzusiedeln.

ein merkwürdiges Faktum." Am Morgen des 14. nicht weit von da. Auf dieser Insel war in dem Kriege zwischen Kußland und der Pforte. weißgetünchten Gebäudes. so wurden die . den Zugvögeln eine jener Katastrophen herbei. ließ auch die Kirchengefäße wieder an Ort und Stelle bringen. DO Griechenland. worauf eine Kapsel sich öffnete. auch die Kirchengefäße sich ausliefern lassen. hatte die Bewohner rein ausgeplündert und. «so habt ihr denn einen gar großen Heiligen.» lautete die Antwort. hießen uns herzlich willkommen und geleiteten uns zum „Igumen" des stattlichen. die heftige Regen. Dieselbe lautet: „In Bezug auf den unterirdischen Lauf mancher Gewässer erzählte mir ein Grieche von der kleinen Insel Strofades.» rief da der Türke aus. 4. als ich vor fünfzehn Jahren in Morea befehligte. fiel plötzlich sein Blick auf eine kleine Schale von Silber. das wirklich einer Festung auf Seite > eher als einem Kloster gleicht. «Unser Schutzpatron. Der Tagen auf Zante heimgesucht hatte. Monastir schließen sich unmittelbar wogende Getreidefelder an. damit noch nicht zufrieden. die Reise unterbrochen. die wohlriechende Substanzen enthalten hatte. wo er unter der Erde sich verliert. denn wisset. der mit dem 15raude der tüi'kischen Flotte bei Tschesme endete. Wirklich blieb auch von da an die Insel ungefährdet während des ganzen Krieges. hat es uns in einem tiefen Brunnen auf der Insel finden lassen. eines Tages der (Japudan Pascha gelandet. Mai weckte uns der laute Zuruf der Mönche aus dem Schlummer. «Nun beim Allah. Da es aber daselbst nicht eine Spur der gewöhnlichen Insekten gibt.III. kleinen Wäldchen der Seestrandskiefer und anderen mediterranen Holzarten bewachsen. Erstaunlicli ist dabei nur. aber all' unsere Erwartungen wurden durch das Gesehene übertroflen. tiefeingeschnittene Schluchten und wenigstens jetzt im Frühlinge weltferne Fleckchen Erde zwei mit Regenwasser gefüllte Weiher. die heutiges Tages noch gezeigt wird. eilten sie herbei. heftig griflf er darnach und drückte an einer verborgenen Feder. dann folgt unbebautes. Am meisten überrascht war ich aber über alles das. ja es gibt auch einige feuchte. „Er befahl hierauf seiner Mannschaft. Dieselben schienen die Ankunft eines Bootes als ein überaus seltenes und unerhörtes Ereignis zu betrachten. die kleine Schale nicht ausgenommen. Im höchsten Erstaunen fragte er die anwesenden Geistlichen wie diese Kirche zu diesem Kleinod gekommen sei. ungefähr zehn deutsche Meilen von Zante entfernt. um das kennen zu lernen. Auch der Igumen und Schlafstellen schien über unseren Besuch erfreut und wies uns sofort Dauer unseres Aufenthaltes auf der für die Insel an. In zwei Stunden etwa kann man den Rundgang längs des Ufers beenden und auch mit der Gesamtfläche ist man bald An das fertig. der heilige Dionysius. was ich in den wenigen Tagen des dortigen Aufenthaltes in ornithologischer Beziehung kennen gelernt und erlebt habe. so Zimmer daß wir uns dort sehr rasch heimisch fühlten. dies Gefäß habe ich. Selbstverständlich trachteten wir so bald als möglich ins Freie zu kommen. wüstes Gebiet und das übrige Land ist mit verschiedenem Buschwerk. daß diese nette Legende damals noch für glauLwürdig gehalten werden konnte. um auf den einladenden Strophaden Zuflucht zu suchen. Über den Zweck unseres [lierseins durch die Schiffsleute aufgeklärt. Infolge des Unwetters hatte eine große Menge nordwärtsfliegender Zugvögel. und versicherte die Inselbewohner seines besonderen Schutzes. Als er nun vor dem aufgehäuften Golde und Silber stand. welcher uns vor einigen führte auf den Strophaden unter nach den Aussagen der Mönche dort nicht allzuselten vorkommen sollen. dort in den Fluß Rusias fallen lassen. alles geraubte Gut den Eigentümern zurückzugeben.

Verdichtungen zu Inseln herbeiführen bi'eiter Front ziehenden Vögel eben nach diesen ohne daß dabei an eine Art Gänsemarsch gedacht der in dürften. dann wieder mit Beten sowie Einnehmen der mitgenommenen Leiltesstärkungen verbringen Erst nach mehrstündigem Beschießen an allen Ecken und Enden der Insel wird den geängstigten Vögeln die Geschichte endlich denn doch zu bunt und in geschlossenen sieht. F. möchte ich gerade darauf aufmerksam machen. bis Neuankömmlinge oder die von anderen Schießstellen verscheuchten Turteltauben sich größerer Anzahl dicht nebeneinander auf die Aufsitzäste niedergelassen haben. Aber selbst die Menge der jetzt zur günstigen Zeit die Inseln besuchenden Zugvögel war erstaunlich und wechselte von Tag zu Tag ab. in 3H4 f der Meinung. reger lieh K. so würden sie nicht überall so gleichmäßig erscheinen. der unmittelbaren Umgebung des Klosters. Dieser kleinen Psathura. dies eine bloß in um — auftraten. und zwei Leuchtturmwächtern — die mit Leidenschaft diesem einträglichen Aiif einzelne Tauben pflegt man gar nicht zu schießen. wie die genannten Inseln es zweifellos sind. außer Stande die Reise fortzusetzen. welche zur Konservierung der erlegten oder aufgelesenen Vögel nötig waren. wenn man diese frommen Schützen an den geschilderten lauschigen Plätzen die Tageszeit mit Laden und Abfeuern ihrer altmodischen Vorderladerflinten.64 Ornls balcanica Grasmücken. so daß es klar ist. und sagt dann weiters: „Der Zug über Griechenland und die griechischen Inseln ist ein so allgemeiner. ein so außerordent möchte nämlich ist ich hiebei auf einige Worte den „Wanderungen der Vögel". daß auch auf anderen kleinen Inseln der griechischen Gewässer im Osten. die und rings (wenigstens zum Abschuß der im Frühling hier durchziehenden Turteltauben." Unter der Voraussetzung. Überall dort. so daß uns zum Sclilusse fast jeder Fleck und jede Strauchpartie bekannt waren.wie für den Herbstzug gelten soll. S. werden muß. verbrachten wir fast die ganze Zeit unserer Anwesenheit mit dem Abstreifen der beiden Inseln. Abgesehen von den Stunden. damit jeder Schuß gehörig viel ergebe. so ist. Es gewährt einen eigentümlichen Anblick. Vogelzug Homeyers zu beobachten verweisen. dem Auflesen und Rupfen der erlegten Turteltauben. wiederum einen Beweis für den Zug in breiter Front. . daß sie. daß diese Annahme ebenso für den Frühlings. Bäume und Buschwerk große Anzahl Schießhütten eingerichtete all Vegetation. kleine Insel gibt. Auf diese Weise brachte ein Klosterbruder während unseres Aufenthaltes fünfzehn Stück mit einem einzigen Schusse zu Fall. angebrachte Menge Mönche unglaublicher Fast sämtliche auf der Insel weilenden die nebst zwei Dienern Gesamtbevölkerung ausmachen Vergnügen. damals waren es achtzehn. Wenn wir uns hierbei ins Gedächtnis rufen. Trotzdem sollen in einer Saison durchschnittlich nicht mehr als 600—700 Tauben zusammen gebracht werden. 100) künstlich diese in widmen sich gab es Schießschirme. daß wir es hier mit einer Vogelzug-Raststation ersten vielen su sehr nützlichen Ranges zu tun haben. Zögen die Vögel im Gänsemarsche. daß nach den gewonnenen Erfahrungen solche Lieblingsrastplätze. günstig viele angelegte bequem Aufsitzäste — wo stärkere Birschsteige. Fliegenfänger und andere Kleinvögel nach kurzer Zeit so entkräi'tet. dem B. sondern man wartet. auf z. zu Hunderten elend zuÜlierall fanden wir diese Vögel tot oder gänzlich entkräftet selbst in grunde gingen. daß die Vögel Ungarns wohl wesentlich nach der europäischen Türkei und Griechenland wandern. welche nicht von einer daß es auch nicht eine einzige Menge von Vögeln besucht Dies gibt wird. V.

Mai wurde diese durch einen fast 24 Stunden die Vogeljagd ungemein. an den kleinen Weiher. herrliche Witterung an jenen Tagen begünstigte unsere Beobachtungen am 15. daß wir durch den Eigensinn der Matrosen in die höchste Wut versetzt wurden. zu abenteuerlichen Gerüchten über „pindarische Gockelhähne" auf den Strophaden Veranlassung gegeben hatte. außer. einige Gesteinsproben von der Insel mitzunehmen und die Kinder der dortigen Flora möglichst vollzählig in das Pflanzenpapierpaket ein- Aber nur zulegen. So nahmen wir denn am Morgen des 18. III. und es zeigte sich wieder einmal deutlich. Ornis balcauica. welche einen ziemlich guten Hafenplatz besitzt. Immer wieder zog es uns unwiderstehlich aus den dicken Klostermauern hinaus. aber man ist sich dabei stets bewußt. Jahrgang 1902. sich vereinigend. wo wir vielfach mit dem großen grauen Sturmvogel (Puffinus kuhli) an seinem Nistplatze in Berührung kamen. Von den zahlreichen anwesenden Raubvögeln. Über die nun folgende Fahrt wäre nichts Bemerkenswertes zu berichten. wo jederzeit Vogelleben herrschte. nicht ohne forderten vorher der Gewehrsalut uns zu Ehren gehißten griechischen Klosterflagge den landesüblichen geleistet zu haben.') nächtlicherweile. daß man die Sturmvögel als die Vertreter der Harpyen des Altertums zu betrachten unseres Aufenthaltes auf den Strophaden kamen sehr oft. S. 5 . feuchten Schluchten.) erwies sich als für die griechische Flora neu. Mai benützten wir zur gründlichen Untersuchung der kleineren Insel. Gerne wären wir alle noch länger auf dieser echten „Vogelwarte" des Jonischen Meei-es geblieben. wie ich in Athen später erfuhr. um sich einfach den Umweg zu ersparen. ohne daß ein solcher auch nur in die Nähe dieser Flachklippen herankäme. die sich fast täglich abzulösen schienen. Obwohl nämlich der Wind für die Fahrtrichtung nach Katakolo an der peloponnesischen Küste durchaus günstig gewesen wäre. gegriffen — Siehe Ornithologische Monatsberic-hte. Schwärmen aufwii'belud und 65 Griechenland. Die erbeuteten und sorgfältig gerupften Tauben werden ausgenommeUj in großen Gefäßen mit Weinessig überbrüht und über Zante in den Handel gebracht. namentlich nach den verschiedensten Richtungen hinsteuernde Dampfer in Sicht. Drohungen wai-en vergeblich.III. von Säugetieren gibt es außer eingeführten Haustieren überhaupt nur ein einziges. Ich versäumte damals nicht. Reiser. ein kleiner Windling (Convolvulus lineatus L. daß viele Jahre vergehen können. seine nächtliche Lebensweise sowie sein kalkweißes Ei neuerdings kennen leniten und schließlich zur Überzeugung gelangten. energische Gegenvorstellungen. oder nach den schattigen. nur andauernden heftigen Majstral beeinträchtigt. Hier war es auch. aber erstens ging der Proviant bedenklich zur Neige und zweitens unsere Schiffsleute in geradezu unverschämter Weise zur Rückreise auf. Bitten. ist es leicht erklärlich. daß der Reisende im Segelboot vielfach ein Spielball des Schiffsvolkes zu sein ') Da noch obendrein zuletzt Windstille eintrat und zu den Rudern werden mußte. Mai von den freundlichen Mönchen herzlichen Abschied und stachen bei ziemlich günstigem Winde in See. Die und laue. hielten jene Lumpen den Kurs gegen alle Abmachung direkt auf Zante zu. war der pfeilschnelle Eleonorenfalke entschieden der interessanteste. Den 17. — 133: Der Harijyen Wohnsitz. daß wir Mitternacht war schon vorüber pflegt. Während habe. welche nicht allzuselten hier ihre schöne Haut im Kloster lassen muß. wo das verwilderte Haushühnervolk ein beschauliches Dasein führte und. nämlich die Mönchsrobbe (Pelagius monachus). verlassen sie gegen Norden weiterziehend die Unglücksstätte.

Am Heimwege durchwateten wir stundenlang einen großen Teil der stark salzigen Lagune. verfiel Hauptmann Abwehr. scharfkantigem Seesalz. welche alle augenscheinlich eiligst ihrem Sommeraufenthalte weiter im Norden zustrebten. nochmals den Hafenquai von Zante betraten. aber sonst blieb es hier ebenso still wie in dem prachtvollen Altbestande von Seestrandskiefern. Während am folgenden Tage Stavros unsere Post von Katakolon herbeiholte. sich wie toll gebärdenden Wolfsliunden zir bestehen. welche jene vom Meere trennt. nicht aber hier auf dem Durchzuge vermuten möchte. hatten wir übrigen reichlich Zeit. Der Jubel und das unvermeidliche Festkein noch Ende. in nicht Zum Glück konnten wir benützen. ohne eine sichtbare Verwundung herbeizuführen. weil gänzlich gegen unseren Reiseplan. wenn eine derselben auf kurze Entfernung unseren zähnevierfüßigen Widersachern auf den Schädel abgefeuert wurde. nicht nur unsere Korrespondenz zu erledigen. bei sich und fletschenden. Hier gab es wieder ein ganz eigenartiges Vogelleben: einzelne Brachschnepfen. etwas dafür anzunehmen. die Schrote und füllten Wir sie jedem entfernten aus statt deren mit Jeder von uns trug ein paar solcher Salzpatronen Wirkung. namentlich Aale gibt. Möwen. erwehren hatten und es begreifin diesen Tagen wiederholt solch bösartiger Köter zu hier aus licherweise stets sehr böses Blut macht.und blätterbestreuten Pfaden die neuerbauten Bade- Baulichkeiten und -Anlagen zu besichtigen. der man in Griechenland so oft begegnet und die bei jedem Fremden eine angenehme Erinnerung zurücklassen muß. Hie und da zog ein Schwarzhalssteißfuß oder eine Moorente durch die blaue Flut und in dem Einsicht war ein paarmal der abgerissene Gesang des Teichrohrsängers zu erlauschen. Während zweier von unternommener Tagesausflüge lernten wir die Lagunen von Muriä und von Agulinitsa kennen. das wir noch am wenige schon dem „Kephalonia" zur Überfahrt nach kleineu Stunden später die Dampfbarkasse Bade Lutra-Kyllene am Kap Glarenza Vormittag des 19. um auf blumen. dabei nur wenige weißflügelige. wo es viele Fische. welcher die Düne zum größten Teile weithin bedeckt. Die Bevölkerung dieses aufstrebenden Städtchens zeichnet sich durch echt südländische Lebhaftigkeit aus. denn kurz nach unserer Landung entstieg dem kleinen Eiseubahnzuge der Zweigbahn.6G Onus balcanica. sondern auch Pyrgos selbst eingehend zu besichtigen. die angriffsbereiten . Ein armer Hirte labte uns unaufgefordert mit frischer Milch und sträubte sich lange. sowie die Düne. außer allgemeiner Ermüdung. von Patras über Kawassild kommend. König- Georg von Hellas. ohne dabei ein besonders erwähnenswertes Ergebnis zu erzielen. ein kleiner Beweis jener Gastfreundlichkeit. Und doch war die oöene Wasserfläche fortwährend belebt durch Hunderte von in Gruppen dahinflatternden schwarzen Seeschwalben. eben rosiger Stimmung. Hier herrschte überall festliche Stimmung. welches ich für die Hinkunft flintenbewehi-ten Besucher Griechenlands angelegentlichst empfehle. Strandläufervolk. einen Roth auf ein ausgezeichnetes Mittel zur Hund zu erschießen. erreichten. wir mahl hatten als mittels derselben Zweigbahn nachmittags Lutra verließen und nach angenehmer Falirt abends in Pyrgos eintrafen. einer Anzahl unserer Jagdpatronen grobkörnigem. fanden wir ganz auffallend wenige Brutvögel. Auch in der größeren und tieferen Lagune von Agulinitsa. Auf der Düne von Muriä hatte ich wieder ein Abenteuer mit drei bissigen. wobei der Rädelsführer des unangenehmen Weil wir uns aber Kleeblattes diesmal einen zerschossenen Vorderlauf davontrug. deren Anwesenheit man zu dieser Jahreszeit wohl am Brutplatze. war stets von Erfolg begleitet.

eine ebenso romantische als abAvechslungsreiche schon ziemlich hoch am Rande einer sich weithin von dieser erfrischenden Frucht daselbst zu sehen und zu verkosten. Fuchs und Igel festgestellt. .onfevta)^ welcher im Altertume Pholoe hieß. Es fiel mir hiebei auf. einen zu erlegen. sondern diese wurden. Selbstverständlich verging fast der ganze mit der eingehenden Besichtigung des Museums mit Tag nur zu schnell seinen bekannten Sehenswürdig- und der Ausgrabungen. Erdbeerbaum und Hopfenbuche bestanden. Tags darauf verließen wir zeitlich das hübsch eingerichtete Hotel in Olympia und zogen das Kladeostal hinauf bis nach dem Dorfe Wanderung. die das Stangenholzalter kaum überschritten hatten. glaubte ich mich im Geiste nach gewissen Gegenden des Wienerwaldes versetzt und konnte durchaus keine Ähnlichkeit mit irgend einem der bisher gesehenen Landschaftsbilder Griechenlands herausfinden. dann der Halbhalsbandfliegenfänger und einer der charakteristischesten Brutvögel dieser Gegend. Nur gegen Abend wurde noch ein „bewaflneter" Spaziergang nach Dhruwa und über den sogenannten „Freierhügel" hinaus im Alpheiostale aufwärts und wieder zurück unternommen. Zahlreiche hier nistende Eichelhäher. Lala liegt ausdehnenden Terrassenlandschaft. birschend herumschlenderte und den üppigen. bis wir davon eine genügende Anzahl beisammen hatten. daß wir hier einen vortrefflichen Platz zum Sammeln gefunden hatten. Am 67 Griechenland. welcher eigentlich eines viel längeren Aufenthaltes wert gewesen wäre. Heidelerchen und Rotkopfwürger bevölkerten den Bestand. welche durch ihren Reichtum an gelbroten Kirschen berühmt ist. und bei den Schlangenadlern gelang es uns überhaupt nicht. Baumheide. Tatsächlich bekamen wir Lala. In einer kapellenartigen Wölbung des römischen Teiles des Ausgrabungsfeldes Paar der Rötelschwalbe auf und das zutrauliche Wesen Avir dürften wohl mich und meine Begleiter sehr nach wie vor die einzigen Menschen gewesen sein. Mitten in dieser Waldidylle errichteten wir neben einer kleinen Kapelle und unter einer besonders großen und schönen Eiche unsere Zelte und blieben dort bis zum 28. so muß ich doch der Wahrheit die Ehre gebend gestehen. grasreichen Unterwuchs bewunderte. Obwohl wir alle auch hier unvergeßliche Eindrücke emjjfingen. jetzt aber Kapellis genannt wird. welche deutsche Arbeitskräfte der wissenscliaftlichen Welt erschlossen hatten. wie sich Hauptmann Roth auszudrücken pflegte. Mai langten wir mit der Eisenbahn an der weltberühmten Stätte des alten Olympia an. Vormittag des 24. und besonderes Interesse erweckten bei uns ein Paar Schlangenadler. entspricht das stark verwitternde. namentlich räumlich viel au-sgedehnter vorgestellt Auch hatte. während die begleitenden Laubhölzer aus Platanen. um wieder gegen Platanos zum Kladeostale abzusteigen. Baumkleiber. Wenn ich im Schatten der dortigen Bestände. Nach kurzer Rast ging es nordwärts weiter und gar bald betraten wir jenen prachtvollen Wald sommergrüner Eichen (Quercus c. Schwarzamseln.III. Nur sehr ungerne trennten wir uns von dieser schönen Gegend. daß die den Küstenstrichen eigentümliche Aleppooder Seestrandskiefer hier nahezu bis zum Rande des Plateaus sich aufwärts verbreitet hatte. der ziemlich viel Berglaubvogel. Mai. An Säugetieren wurden Hase. elend „vermöbelt". Die genannte gefiederte Gesellschaft gab uns natürlich an jenen schönen Tagen genug zu tun. Misteldrosseln. östliche Mittelbuntspechte. Bald zeigte es sich. brüchige Material der steinernen Bauten den Erwartungen des Besuchers keineswegs. Steineichen. daß ich mir nach unserer unvollkommenen keiten Schulweisheit die Stätte der olympischen Spiele ganz anders. die an solchem Orte ihr Augenfiel mir ein daselbst nistendes — dieser südlichen Schwalbe fesselte merk auf jene leichtbeschwingten Vögelchen richteten.

68 Oinis balcanlca. sondern machten gleich am 1. . Hier erst betraten wir wieder festes Kalkgestein ') Es dortigen Polizeihauptmanne ist ein Ding der UnmUglicIikeit. erhielten wir sogleich die unangenehme Kunde. Wir hatten jedoch keine vorzubringen. Umgebung Dem für das Städtchen eine geradezu reizende Umrahmung bildet. welcher uns rasch nach sieliartig diirchlöcherten ich denselben Mißerfolg. so daß mehr als die Hälfte der Fahrgäste unpäßlich geworden war. Juni durch den nach Süden führenden Taleinschnitt hindurch einen Abstecher nach dem historisch berühmten Modon. Mit der Untersuchung ihrer kunstvoll gebauten Nester verloren wir viel Zeit und Auch an den schließlich erwies es sich. Endlich erlöste uns um 11 Uhr vormittags der Dampfer „Kriti" der Gesellschaft „Gudes" von unserer Untätigkeit in dem langweiligen Hafenplatze und brachte uns nach kurzem Anlegen vor Kyparissia') gegen Abend nach Pylos. durch kalkigen Überzug leicht kenntlichen Stellen der Talsohle. Li der Nähe des Kaps gelangten wir über fast pflanzenlose. daß dieselben durchwegs noch leer waren. Die Lage von Pylos neben den großen Festungswerken macht auf den Ankömmling zur See einen sehr gewinnenden Eindruck. nicht lange auf den Eisenbahnzug warten zu müssen. zumal die Li der Nacht Bellen. Mai erhob sich ein starker Sturm und außerdem wollte das Heulen und Raufen der vielen herrenlosen Hunde in der Nähe unseres Quartiers durchaus kein Ende nehmen. die Zeit mehr oder weniger zu verbummeln. Sandsteinwänden unweit der Eisenbahnstation Platanos hatte Hier lebten gegen hundert Paare Rötclfalken. Die See war noch sehr bewegt und das kleine Schiff schlingerte ganz gewaltig. nach Alaun schmeckenden Blättchen zeigte. Die übelriechenden Schwefelwasserstoflgase entströmten an mehreren. Es blieb daher nichts übrig. aus einer der Kirchen des Städtchens stürmisches Händeklatschen als Beifallskund- gebung der andächtigen Gemeinde zu vernehmen. zwei Tage auf ein anderes Schiff zu warten. als sich in das Unvermeidliche zu fügen und. in welchem sich ein durchdringender Gestank bemerkbar machte.Tzon" keinen Dampfer hierher verkehren läßt und wir deshalb genötigt seien. von der Route dieser Küstendampfer aus die beiden Strophaden- inscln zu sehen. daß die Schifiahrtsgesellschaft . da in der Nähe nichts von Belang zu sammeln war. Bei der Strandwanderung stießen wir dagegen auf eine große Brutsicdlung der Uferschwalbe in der sandigen Steilböschung der Küste nordöstlich von Katakolon. wovon ich Proben mitnahm. andererseits den Küstensaum entlang bis in die Nähe der Lagunen von Murid und endlich wurde der gewaltigen „Mäusefestung" Pontekokastron ein flüchtiger Besuch abgestattet. war unsere Ankunft von Athen aus telegraphisch angezeigt worden. An den zu Tal führenden Felsabsätzen gab es kleine Siedlungen der Rütelschwalbe. welche zwischen erdigen Bestandteilen deutliche Beimischungen von Schwefel und salzähnlichen. Dohlen und Blauraken friedlich beisammen. fahlgelbe Erdhänge in einen kleinen Einschnitt. weshalb er uns äußerst liebenswürdig empfing und nach unseren Wünschen fragte. wie noch in der neuesten Auflage des „Baedeker" behauptet wird. Pyrgos zurückbeförderte. zum 31. die wir mit Muße untersuchen konnten. Die Hitze war hier zum erstenmale wirklich drückend geworden und wir waren alle froh.. Einerseits durchstreiften wir die (iegend beim Leuchtturm vorbei nach der Kaphöhe. Auf einem Abschiedsspaziergang hatten wir gegen Abend das seltsame Erlebnis. Als wir am folgenden Morgen nach kurzer Bahnfahrt im Hafenplatz Katakolon angekommen waren. so daß unser Schlaf fortwährend gestört wurde.

namentlich auf die vorgelagerten man gaben eine wundervolle Inseln Sapienza und Skiza genießt. Im niedrigen Grase dagegen trippelten schwarzköpfige Schafstelzen finden einher. ja Tausende von toten Aalen der verschiedensten Größe. beobachteten und erlegten gefiederten Bewohner verrieten dies: Schon die Orpheus- grasmücke. von welchem Aussicht nach allen Seiten. daß in jener entschwundenen Zeitperiode sich die genannten Vögel dort wirklich gezeigt haben. — Unsere Bootsleute durchsuchten auf mein Geheiß nach Nestern des jedoch der engen Spalten wegen nur Bald darauf durchfurchte unser Boot die senkrecht Alpenseglers. welches von der Regierung Frankreichs im Jahre 1890 zum Andenken an die Ereignisse von 1827 und die Expedition scientifique de Moree von 1828 1831 hier errichtet wurde. nördlichen Ufersaume an. bogenschnäbeligen Strandläufer vertreten. Den Bergliang des spitzen H. acht grai. verließen wir um '/2 diese interessante Gegend und landeten um 8 Uhr früh am 4. bei unserem Besuche erschienen jedoch die Sümpfe geradezu vogelleer. . mit geschwellten Segeln die Bai und legte an dem von Osmanaga ziemlich weit Dort dehnen landeinwärts aus. Juni in Neae Kalamae. gegenwärtig wirkliche Ruinen. Etwa vierzig umherliegende eiserne Geschützrohre verschiedeneu Kalibers Zeugnis von der einstigen Bedeutung des Platzes. etwa achtzig Silbermöwen machten Jagd auf Fische und die Schnepfenvögel waren durch einen Flug der rostroten. Messeniens reizender Hauptstadt. konnten Gelege erreichen. Ein Segelboot brachte uns zunächst zum Leuchtturmfelsen an der Einfahrt in die Bai von Na%\arino. Juni galt der historisch so überaus bedeutsamen Umgebung im Westen und Norden der Stadt. schmaler Steig führt auf den beschränkten Raum der Gipfelfläche. welche am Rande der Lagune oder in den seichteren Tümpeln weithin umherlagen. welcher zahnartig aus den Fluten emporragt. Steinkauz und auf dieser Reise zum erstenmale auch die blaugrauköpfige Ammer. das wir noch vor der Dämmei-ung erreichten. Im gleichnamigen Gasthofe fanden wir ganz gute Unterkunft und widmeten den verschiedenen orientierenden Spaziergängen Tag und ausgiebiger Briefschaftenerledigung. Zur Winterszeit soll diese Gegend von Wasservögoln wimmeln. nur ein Kolkrabe zog vorbei. Die Ursache dieses Massensterbens blieb mir völlig rätselhaft und auch unsere Bootsleute wußten keine befriedigende Aufklärung darüber zu geben. und die daselbst 69 Uriechunlaud. Die auffallendste Erscheinung bildeten eine große Menge. Felsenkleiber. zum Meere führenden der hier zahlreich ein aus zwei Eiern bestehendes Felsspalten nistet.III. wo vor 70 Jahren die Kommission der Expedition scientifique de Moree ihre Studien anstellte und damals Flamingos und Sultanhühner beobachtet haben will. In Modon selbst verwendeten wir eine beträchtliche Zeit auf die Besichtigung der gewaltigen venezianischen Festungswerke. dem H Hafenplatz von Kalamata.e Reiher suchten nach Nahrung. so ist doch die Ortlichkeit für ein solches Vorkommen sehr geeignet und es ist die Möglichkeit immerhin vorhanden. Ein oft leiterartiger. sich die Moräste Wenngleich von diesen begehrenswerten Vogelarten heutzutage dort keine Spur mehr zu ist. Blaumerle. Der 2. Rasch eilten wir auf demselben Wege nach Pylos zurück. Nikolaos zog ein Kolkrabe entlang. Nach einer Umkletterung der bis hart an die Meeresklippen heranreichenden Festungsanlagen von Pylos und nachdem alle gesammelten Stücke soi-gfältig konserviert Uhr abends auf dem Dampfer „Nea Ilellenia" worden waren. wo neben dem Leuchtturm ein hübsches Marmordenkmal Platz fand. ganze Landschaft trug das unverkennbare Gepräge des Karstes.

Es war Sonntag und bei sonnoglühender Beleuchtung betrachteten wir mit Entzücken von der Höhe herab den blauen messenischen Golf und die überall reichlich mit hellem Grün durchsetzte Häusermenge an dessen Ufersaume. verließen wir die Bahn mit einstündiger Verspätung in der Station Tsepheremini und waren bestrebt. zu konservieren und Vorbereitungen für die Weiterreise zu treffen. wo die Leute viel Feldarbeit zu bewältigen hatten. da wir unser überflüssiges (iopäck zur Entlastung zu Schiff nach Gythion voraussandten. Aber nicht bloß für den Altertumsforscher ist der Ausflug zur Stätte des alten Messene von Wichtigkeit. möglichst rasch und nun zum Monastir Vurkano hinanzukommen. Kalamata bald einen äußerst rührigen nnd lebhaften naiiilels|)latz viel Gemüse. auch der Zoologe findet hier reichlichen Stoff zur Beobachtung und zum Sammeln. somit auch mit Athen hergestellt ist. während mir. unsere Ausbeute an Vögeln u. gelegentlich des ersten Ausfluges die an die Gärten angren- Zu diesem Zwecke teilten wir uns in zwei gegen Westen und beschäftigten sich einen ganzen Vormittag lang mit dem großen Ölbaum spütter. aber ging's querfeldein über Stock und bald wurde es dunkel Stein gerade auf das erleuchtete Kloster zu.'i. Auch war es gar nicht so leicht. In deren Umgebung wurde die Zeit bis zum Eintreffen des Eisenbalmzuges zumeist mit Fröschefangen ausgefüllt. nur ein einziger solcher Vogel nach geraumer Zeit zenden Olivenwülder zu durchstreifen. galt nur noch einen einzigen Übelstand vor der Reise ins Gebirge hatte nämlich gegen Dysenterie eine zu starke Dosis Rhus .70 Ornis Wir lernten in halcanic. lassen die Verkelirswege zu Wasser wie zu Lande nichts mehr zu wünschen übrig.Vurkanoberges fort. Tragtiere und „Agojatis" aufzutreiben. und da nunmehr auch die Eisenbahnverbindung mit Tripolitza. dessen Lage ringsum zwischen Gartenanlagen mit eine geradezu beneidenswerte genannt werden muß. dann aber auch vor allem die nett gezeichnete Rüppells-Grasmücke trieben sich an den Berghängen umher. Unter uns im Nedontale übte sich eine Abteilung Soldaten im Scheibenschießen. der jedem Nachsteller durch seine große Vorsicht und Ruhelosigkeit genug zu schaffen macht. Gruppen. Leider drängte die Zeit und wir mußten trachten. um am Nachmittag noch den gegen Norden abgehenden Zug zum Besuche von Ithome benützen zu können.und Glistbau kennen. welche aber auch noch einen Teil des nächsten Tages in Anspruch nahmen. w. In Kalamata hatten wir an demselben Tage gerade noch Zeit.I natürlich schon Batrachier die vielbegehrte Rann graeca erkannt hatte. Uhr) wurden wir von den an solche Besuche '/o gewöhnten Mönchen sehr freundlich aufgenommen. aber bei der steigenden Tageshitze rückte die kleine Truppe gar bald ein und auch wir wandten uns ebenfalls heimwärts. Juni setzten wir dann den Aufstieg bis zum (iipfel des Ithome. jetzt. Schöngefärbte Blaumeisen und Hänflinge. Stavros und Wutte gingen der Verfolgung zur Beute fiel. Natürlich war es sehr einladend für uns. waren wir aber doch mit zwei martialisch aussehenden Gesellen handeleins Endlich geworden und es zu Wutte beseitigen. Trotzdem brachten sie vier Stück heim. Am frühen Morgen des 6. da ich unter einigen dieser Trotz der vorgerückten Stunde ( '. In keiner anderen Stadt Griechenlands kann man bei der großen Hitze sich an reinerem und kälterem Brunnenwasser erfrischen als hier. der ich zusammen mit Hauptmann Roth im Nedontale aufwärts und dann an den Berghängen emporstieg. was ein allgemeines Umpacken erfoi'derte. s. ebensowohl den üppigen Busch wald desselben als die gewaltigen Mauerreste der alten Befestigungsanlagen bewundernd. zur Station Tsepheremini möglichst bald wieder abzusteigen. Durch eine in jeder Flinsicht liebliche und fruchtliare Ebene dahineilend.

. dem hohen Taygetos zufliegender besonders Bartgeier. Bei herrlichstem Sommerwetter unternahmen wir infolgedessen tagsdarauf einen Xerovuni genannten Vorberge des Malevosgebirges. Hier sollen auch Bruthöhlen der Alpendohle vorhanden sein. dennoch einen großen Bevölkerungsteil beschäftigt. reicht die Verbreitung von Baumlerche und Ausflug als in Führer die diente. Pflanzengiftes eingenommen und war unter VerGlucklicherweise erholte er sich aber von den Fol- sehr rasch. welche dieser ganzen Berglandschaft Keineswegs findet man aber. gelang. Auch die Vogelwelt zeichnet sich dort nicht durch Formenreichtum aus. nach Sparta begriflenen in deutschen weiter talabwärts begegneten wir den ersten Steinspatzen. am Am Dieser war aber so scheu. Aiiflage) mit der Schwarzkiefer verwechselt in Baedekers Reisebuch wui'de. daß es nur Ansitz vier Stück für unsere Sammlung zu Juni nachmittags besuchten uns dem bedächtigen Wutte erbeuten. Während in den buschigeren Schluchten Zaunkönig und Rotkehlchen ihr munteres Wesen treiben. schon gegen die Kammhöhe zu. Zahlreiche Brutsiedlungen der Felsenschwalbe. den Bereich der Schwarzkiefer. da in zu. toxicodendron. und jeder von uns nahm sich als Andenken von den verhältnismäßig billigen Erzeugnissen das eine oder andere Stück mit. Am östlich Juni bewegte sich dann unsere Karawane die ziemlich öden Vorberge nord- 8. nur ein paar Steinadler. uns dieses viel- verspi-echende. die den Küstengegenden angehört und (Seite 368. doch bekamen wir gar keine Dohle zu sehen. daß keinerlei Verzögerung so in der Abreise eintrat. Seite die Aleppokiefer. wenngleich im Rückgange begriffen. ein äußerst wirksames Gegenmittel. daß die Seidenindustrie. auch einige des Rötelfalken erregten unsere Aufmerksamkeit i. wilde Bergland ein wenig näher anzusehen und für ein paar Tage hier den Weitermarsch zu unterbrechen. unserer Hütte für kurze Zeit die auf Archäologen Sieveking und Stier.III. Hier will ich auch noch einschalten. von Kalamata hinan und der prachtvolle Rückblick nach Messenien und dem Golf war beim Aufstieg entschieden Umgebung der am des Gebirgsdorfes Lada. Auch schäumenden Baches gegen die romantische nach den Bergzügen unmittelbar an der Grenze waren recht dieser ganzen Gegend sich buchstäblich kein ebenes Plätzchen befindet. Elias gekennzeichnet. weder hier noch auf der lakonischen kleinere Bestände der Edelkastanie gelangt man eigentümlich in ist. erkranlit. meisten erwähnenswert. mehrere Turmfalken Zone und ein gewöhnlicher Sperber ließen sich in der alpinen blicken. betraten wir und noch höher. sowie In den Wipfeln der breitästigen Föhren und in den wenigen Apollotannen waren bloß drei Vogelarten wirklich häufig: Buchfink. der hübschen Zippammer bis in die höchsten Lagen hinauf. nur stellenweise wird das Auge durch prächtige Gruppen alter Schwarzkiefern erfreut. wobei unser Wirt Tief eingerissene Seitentäler und Schluchten erschweren hier nach allen Seiten hin jede Wanderung und im allgemeinen sieht es bis in die alpine Zone hinauf recht öde und trostlos aus. ein einzelner. Nach kurzem Abstieg bis zum Chan Langada beschlossen wir. Tannenmeise und auch unser anmutender Fichtenkreuzschnabel. Schon am nächsten Morgen folgten wir den Genannten und konnten mit Muße die eigenartige Schönheit der Langadaschlucht bewundern. wo Erst höher oben in Mittagsrast gehalten wurde.nd etwas dem Ritte 11. die kleineren Ausflüge längs des Langadaschlucht anstrengend. 4. Der höchste Punkt des Überganges an der Grenze zwischen Messenien und Lakonien ist durch eine kleine Kapelle H. giftungserscheinungen gen dieses 71 Grieclienlaiid.

schädigte wieder die wundervolle Fernsicht gegen Süden. Einöde. welche unseren Agogiaten zur Last sich unser wurde Herrn Stier nach Ruinenstadt kennen zu lernen und nahm von derselben zum Andenken eine Blaumerle mit. Varvara durch die Vorberge des Taygetosgebirgszuges. in welchem Dr. als öfters Steinadler. Mistra. aber bei Tagesanbruch herrschte immer wieder das prächtigste Sommerwetter. wir in Beim Abstieg sammelten wir eine Anzahl jener Steine. Ilias gekrönten Gipfel aus genossen. Trupp in von vornherein und eine Verzögerung fällt. dessen ungeschwächtem Anprall wir sehr ausgesetzt waren. Neu-Spai'ta hatte für wenig Anziehendes uns Lescldossen. Nicht allein die ganze Maina bis Kap Matapan entrollte sich dem Beschauer. um diese mittelalterliche es denen Spaziergängen bestens ausgenützt. daß von den Hirten wie nichts an Lebensmitteln zu erhandeln war. Baumfalke. Der Abend verflog in angenehmer am und Nacliniittags fuhr ich mit Erst gegen Mittag. wurde zu verschie- Gesellschaft nur zu rasch folgenden Vormittag. zeigte es sich bald. so gut Des Nachts erhob sich jedesmal ein starker Wind. bloß um erstaunliche Pflanzenarmut nur ein paar blühende Arten für das Herba- unmittelbaren Nähe des schmelzenden Schnees wurde es Hausrotschwanz. auch die Umrisse von Kreta waren deutlich sichtbar. und ein Teil der Leute erinnerte sich noch sehr wohl seiner damaligen Anwesenheit. ich. Ein Kalksteinblock der Spitze trug deutlich lesbar den Namen eines der Mitglieder der Expedition scieutifique de Moree: „H. welche aller Ruhe fast zwei Stunden lang von dem durch die kleine Kapelle H. durchaus nicht gut bekommen Wir fanden in wollten. Krüper im Jahre 1860 längere Zeit wohnte. Juni verging dann mit dem mühseligen Marsche bis zum Joche H. Fast der ganze 14. Man konnte lange suchen. aber im übrigen beschränkten sich die Erscheinungen der Vogelwelt auf die allergewühnlichsten Arten. bei sengender Hitze setzte Bewegung und der nach Durchquerung der Ebene zu bewältigende Aufstieg nach Anavryti wurde allen sauer. Bei dieser Bergwanderung mußte vor allem die ganz auöallen. Gartenammer und grauer Steinschmätzer traten bis in die höchsten Lagen auf. aber dort oben waren doch Alpendohlen ixnd Alpenbrauncllen die wichtigsten Vertreter der Vogelwelt in der sonst trostlosen. Glühende Hitze lagerte über den Fluren von Sparta.72 Oniis balcaiiiea. welche als Wetzsteine sehr und durch viele Jahre im Laboratorium unseres Museums gute Verwendung geschätzt sind Zum Lagerplatz Varvara zurückgekeln-t. Anavryti in demselben Hause über Nacht Unterkunft. hier nicht lange zu verweilen. Die letzten Tagesstunden wurden zur Herrichtung des Lagerplatzes unter mächtigen Schwarzföhren benützt. als wir uns gegen Mittag der gartenreiehen Hauptstadt Lakoniens näherten. Dafür ent. umsomehr. nicht einmal eine genügende Menge von Milch war aufzutreiben. . Wutte und Stavros dagegen zur Besteigung bei des Taygetosgipfels. Eugenie 183U" eingehav. als uns drei Nichthellenen einige roh verspeiste grüne Gurken. ein griechisches Nationalgericht zu dieser Jahreszeit.en. Den folgenden Tag verwendete Hauptmann Roth zu einem leider erfolglosen Ansitz auf Adler einem ausgelegten Luder. rium zu finden. steinigen in der in dieser Hinsicht etwas besser. Diese Landschaft entbehrt besonders hervortretender Reize trotz der schütteren Nadelholzbestände in den oberen Lagen. fanden. wobei uns einige in der Nähe befindliche Hirten behilflich waren. Misteldrossel und Kreuzschnabel konnten wenigstens beobachtet ins Notizbuch eingetragen werden.

wie östlichen Mittelbuntspecht. überall dort. von einem riesigen Köter Hiebei wurden wir aber unausgesetzt und immer zudringlicher belästigt. Mit Tagesanbruch setzten wir den Marsch fort und gelangten über Potamia etwa zur Mittagsstunde zu dem Chan von Tarapsa an der von Sparta zur Küste führenden Die durchreiste Landschaft gehört zu den fruchtbarsten der Maina. Baumkleiber und hoch in den Lüften den Alpensegler festfanden meine Arbeiten im Taygetos und in den Gebirgen des Peloponncs stellte. Kaum hatten wir es schon der Ortsvorsteher. ließ er es sich nicht nehmen. bei der Schottererzeugung und Beschotterung des Straßenkörpers eine Menge weiblicher Personen verschiedenen Alters im Schweiße ihres Angesichtes arbeitend zu ei'blicken. daß in diesem Teile des Peloponnes die Bevölkerung auch heute noch ein wenig unfi'eundlich genannt werden muß. und wir hätten diesem Landstrich gerne mehr Aufmerksamkeit zugewendet. so bezogen wir uns für die Nacht Unterkunft den Oliven knapp am Ortsausgange uns bequem gemacht. daß wir uns nur schwer zu dem keineswegs angenehmen Weitermai'sche entschließen konnten. wo aus der Niederung die trockenen Hügel mit ihrer roten Erde hervorseine Fürsorge für tauchen. wenn nicht ein ganz unstillbares Durstgefühl zur Eile angetrieben hätte. Ein Seebad erfrischte alle und die vom Marsche müden Glieder gewannen durch die Ruhe in dem zwar wenig einladenden. auf welchem zufällig ein Steinhuhn mit der noch sehr kleinen Kette aufgetreten wurde. feuerköpfiges Goldhähnchen. was wir dankend ablehnten.111. als demselben eine der oben zu lassen. daß das übermäßige Wassertrinken auf unsere Mägen übel eingewirkt hatte. so beschriebenen Salzpatronen daß nichts übrig zukommen blieb. nach Palaeopanagia und schon in der Dämmerung weiter bis Xerokampos. Es ist zu bemerken. aber leidlich kühlen Gasthofe bald wieder ihre frühere Elastizität. da Avir hoffen durften. Juni. 'o Grioclienlaml. i'asch entschlossen unter lustiges Freilager. schönen Olwald dahin. deren Erzeugnisse wegen ihrer mannigfaltigen und an die Antike erinnernden Formen unsere Bewunderung erregten. Der Weg zieht hier durch alten. Trotzdem wurde dieser wichtigste Hafenplatz Lakonions erst in vorgeschrittener Dämmerung erreicht und es ward uns vorher noch das sonderbare Bild. alles austrocknender Wind. ein unser Wohl und Wehe zu betätigen. Der 1<S. Mit einem steile überhaupt ihren Abschluß. Gegen die Küste zu wurde die Gesamtvegetation eine auffallend üppigere. . immergrünen Buschvegetation (Macchien) überdeckt. entschuldigte sich wegen der unfreundlichen Aufnahme und Um aber bot uns die Schule für die Übei'nachtung an. Auf diesem gelangten mehrfach Bienenfresser. in Gythion erfrischende Getränke zu erhalten. Rötelschwalben und auch ein Schlangenadler zur Beobachtung. Nachmittags erfolgte so rasch als möglich der Abstieg. In der Schenke zu Tarapsa war gleichzeitig eine Töpferei untergebracht. in welchem eine nie gehörte Anzahl von großen Olbaumspöttern Stimme vernehmen ließ. aegilops als man und pubescens) dem Meere sich nähert. welche in dem Maße zunehmen. selir forcierten Vormittagsausfluge am Ui. sind sie von einer dichten. Stellenweise wieder bilden Speiskleine und und weichhaarige Eiche (Quercus schüttere Bestände. Während der Rast erhob sich ein so glühendheißer. Xerokampos sich niemand herbeilassen ihre schnarrende Da in zu gewähren. Nacht über die neben dem Lagerplatze einen bewaffneten Posten aufzustellen. aber Hauptstraße. auf welchem ich mehrere Mulden mit Nadelholzbeständen etwas unterhalb der Baumgrenze zweimal durchquerte und dabei einige wichtigere Bewohner derselben. so erschien auch wollte. Juni wurde zum Rasttag ausersehen und es zeigte sich.

Monastirs der Strophaden haben. daß gegenwärtig zwar recht und verschiedenartige Heuschrecken. der weißhalsige Steinschmätzer. zeichnen Stets Bauten aber durch größte Reinlichkeit und blendend weiße Kalktünchung vorteilhaft aus. Gegen Abend erreichten wir den Hauptort von Kythera. um 8 Uhr lag dieser vor dem aus wenigen Häuschen bestehenden Dorfe Nordosten der Insel. tragen. am folgenden Tage. Ein liebenswürdiger mainotisclicr Grundbesitzer zeigte uns hübsche Proben von Nähe des Kap Matapan herrührte und Hoffnungen setzte. Aber durch ihn erfuhren Verwertung der Mann große dessen auf zu wegen der ungünstigen die Gegend dieses Kaps besuchen. weshalb wir unbedingt wieder hierher zurückkehren müßten. woselbst die Straßen ganz eng und die Häuser dicht aneinandergedrängt sind und . wir. Auf jeden Fall war die Witterung sehr angenehm. und Die Leute von Kythera nicht gerade die besten sind. da in einer Herberge Rohschinken und Rotwein. wozu das schlechte Zisternenwasser wohl am meisten beitragen mag. fehlen solche im ganzen Inneren das festungsähnliche Aussehen sich die des Während Auffallend Norden Giebeldächer indem dort die Bauten diese im und Süden der Insel. Die wenigen hier an Land gehenden Reisenden werden samt dem Gepäck in großen Booten von Bord abgeholt. zu haben war. meist rotem Marmor. aber zu Schuß wollte doch keiner von ihnen Das Firmament bewölkte sich ging kurze Zeit sogar ein leichter für die In Fußwanderung dem kleinen kommen.74 Oinia lialcanica. rote Haussperling und. welclier aus der Imnteni. Auf dem Marsche berührten wir mehrere Dörfer und es war jedenfalls ein Zufall. noch etwas lichter in der Farbe als der von Zante. Epidemien. Die Einheimischen gaben in zuvorkommendster Weise Auskunft über die Entfernungen auf der Insel und belehrten uns. und bald darauf eröffnete sich ein prächtiger Ausblick nach Süden auf die schöngcfonnte „Eünsel". die ihi'en Doch die folgenden Stunden belehrten mich bald. welcher ich jedoch anfangs wenig Bedeutung beilegte. daß unser Plan. wenngleich viel seltener. Folge der großen Dürre eine ausgesprochene Vogelarmut besteht. Avgo oder Chytra. welche sich zu dieser Jahreszeit schon viele wären. Gleich beim Ersteigen der Hochfläche der Insel wurde ich einiger Eleonorenfalken derzeit gewahr. ist die verschiedenartige Bauart der Häuser. Auch bei mir trat immer entschiedener eine böse Dysenterie auf. daß zur Zeit des Zuges Kythera von den verschieden- als ich Wandervögeln oft staubtrockene spärliche. Mehrmals erschienen unter Tags pfeilschnell dahinsausende heuschreckenfangende klagten sehr über es scheint. nicht lange nach Mitternacht auf einem kleinen und sehr überfüllten griechischen Insel Kythera (Cerigo) Dampfer nach der ein. Pelagia im nähern zu können. dagegen zugeben. daß wir binnen weniger Stunden Zeugen von zwei Begräbnissen waren. der geradezu überschwemmt wird. auf Anti-Kythera oder Cerigotto und die wonigen dazwischenliegenden Klippen. Schiffsverbindungen sehr viel Zeit beansjn'uchen Programm})unkt fallen und schifften uns lieber Deshalb ließen wir diesen würde. ohne sich wegen des flachen Ufers dem Strande H. Pelagia anlaufen. daß die Gesundheitsverhältnisse Eleonorenfalken. daß »Schon mit Ausnahme der österreichischen Lloyddampfer sämtliche Schiffe nur in H. Infolgedessen wurde der größte Teil unseres Gepäckes in Pelagia belassen und nach 10 Uhr zu Fuß nach dem Südende von Kythera aufgebrochen. dann Eidechsen und Schlangen zu finden Noch am häufigsten belebten Erde des dortigen Karstes die Haubenlerche. immer mehr und zur allgemeinen Überraschung Regen nieder. Kontolianika wurde ein wenig gerastet. zumal der Seewind die Hitze milderte. Gerne aber will artigsten Brutplätzen zu nähern pflegen.

ehedem auf Kythera Rebhühner. Leonhards über die Insel . Moni und PI. Um diesen Platz zu besuchen. Wogen Aber beim nahen Vorbeifahren glaube ich nicht bloß an der Süd-. Vergebens suchte ich nach Spuren der Anwesenheit von Steinhühnern \). sahen wir bald ein. aber nur ein einziger Eleonoren- dann zwei Blaumerlen. Später erfuhr ich. wo solche Hühner noch den unaussind. unsere Flinten sprechen zu lassen. Georgios im gesetzten Nachstellungen entgangen äußersten Osten der Insel ist. eine Nachdem Avgo erreicht war. rische Gesandtschaft in ') Athen bis zu unserem Eintreffen Selbstverständlich gibt es weder heute noch gab es in der griechischen Hauptstadt. das uns veranlaßt hätte. Auf der Fahrt dahin war außer einem halben Dutzend Mittelraeer-Krähenscharben nichts zu sehen. Wir wären nämlich durch meine eigene Unvorsichtigkeit damals beinahe in arge Verwenn nicht auf telegraphisches Ersuchen uns die österreichisch-unga- legenheiten gei'aten. der hier ein beschauliches Dasein führt. trotz der Bootsschwankungen einen herabzuschießen. einen Spaziergang nach der tief unten am halbkreisförmigen Häuserreihe von Kapsali zu unternehmen. da es mir von großer ob die dortigen zur Form graeca oder chukar Wichtigkeit gewesen wäre festzustellen. wie denn überhaupt der Absclinitt „Tierwelt" in der sonst vortrefflichen Aljhandlung in einigen Punkten der Verbesserung bedarf. an welcher ein Aufwärtsklettern durchführlmr wäre. Am Nachmittag wandte ich mich gegen Osten und kletterte unverdrossen in dem öden Gestein gegen das Amaranthon-Flußbett zu umher. Es wurde mir in Kapsali von mehreren vollkommen vertrauenswürdigen Persönlichdaß im August sich gegen 150 Paare Eleonorenfalken auf Avgo ansiedeln um dort zu brüten. reichte aber die Zeit nicht mehr aus und außerdem begann nunmehr auch der Geldbeutel von Bedeutung zu werden. Herr Merlin und Stavros Strimmeneas haben daraufhin Avgo vom IG. jene zwischen H. ohne irgend etwas Bemerkenswertes außer einem Eleonorenfalken hoch in den Lüften finden zu können. falke. sondern auch an der Ostseite eine Stelle gesehen zu haben. August. sonst aber keine besonders begehrenswerte Vogelart sehen ließ. da unser Boot von den in steter heftiger Bewegung ei'halten wurde. Juni seiner Art. ganz kleinen Dunenjungen und Eiern gemacht. daß bei der unruhigen See Landung an der wandartig aus dem Meere emporstrebenden Klippe nur mit sehr vielen Schwierigkeiten durchführbar gewesen wäre.landen t'lir diese 75 Grieclienland. gerade der stärkste Wachteldurchzug stattfindet. Nacht Unterkunft im einzigen vorhandenen „Xcnodochion''. Dagegen ist das sich immer mehr entfaltende Bild der südlichen zerrissenen Steilküste von Kythera einzig schön in 20. jungen gelten dann für die Bewohner von Kythera als hervorragende Leckerbissen. gehören. wenn ihre Jungen das meiste Futter benötigen. Aveil dann zur Zeit. wurde Am trotz hohen Seeganges eine Bootfahrt in der Bucht von Kapsali lind nach der merkwürdigen Felsinsel Avgo unternommen. ein weißhalsiger Steinschmätzer und eine Anzahl hier brütender Silbermöwen und Mauersegler. III. weil sich wohl einige Turm-. Die äußerst fetten Falken- keiten versichert. daß die einzige Gegend. wobei des österreichischen Lloyd Doch blieb Strande der Bucht gelegenen dem und österreichisch-ungarischen Vizekonsul betagten Agenten Cavellini. aufgesucht und eine prächtige Ausbeute an alten Eleonorenfalken. also nur wenige Wochen später. uns noch Zeit. Bei der Rückfahrt nach Kapsali zogen mehrere der großen Sturmvögel in ihrem wundervollen Fluge wenige Meter über unseren Köpfen dahin. bis 20. ein kurzer Besuch abgestattet wurde. Es fehlte mir hierzu aber auch schon deshalb die Lust. so daß es nicht schwer war.

und abgeschaukelt und wiederholt durchnäßten uns die . Leider hatte sich bei mir die Dysenterie wieder verstärkt eingestellt und als wir uns zur Mittagsrast nach dem Orte Potamos begeben hatten. nur vom Meere aus zugänglichen. Dies konnte mit Erfolg nur dort scharfkantig nach aufwärts stehendes Gestein aus. statteten wir am nächsten Tage der etwa eine Stunde südöstlich gelegenen Langadaschlucht einen Besuch ab. und gerne wären wir in eine derselben hineingefahren. wo einige Fruchtbäume angepflanzt waren. aber es zeigte sich dort nichts. wo uns bereits Wuttc erwartete. Erst in der unmittelbaren Nähe von Mavronisi beruhigte sich das Meer ein wenig und die Insel Landung ging zeigt glatt vor sich. und zwar nach der Insel Mavronisi (auf vielen Karten fälschlich Lindo) an der Westküste. welche ziemlich große Dunenjunge hatten. von denen es hier sehr viele geben soll. Große Sturmvögel gab es nur wenige. See auszufahren. woselbst inzwisclien eine Nachtragsscndiiiig eingelangt war. nachdem nur ein paar Eier verzehrt worden waren. oft sehr schönen Höhlen der Westküste sind durchwegs von Felsentauben bewohnt. die ich bisher kennen gelernt hatte. ungemein hohen Seeganges stieß das mit vier Ruderern bemannte Boot zeitlich Am Kap Ti'achilas wurde im Voi'beifahren ein Paar Wanderfalken festgestellt und etwas später zeigten sich wieder in großer Höhe vier Eleouorenfalken. der inzwischen einen Ausflug ins Innere unternommen. aber außer ein Paar Kolkraben auf einem Eselskelette nichts Bemerkenswertes beobachtet hatte. hätten wir auf der Rückfahrt sehr leicht auch die beiden Klippen Strongyli und Karavonisi besuchen können. da für diese keine geeigneten Brutplätze vorhanden sind. bei solcher Ti'otz moi'gens ab. und ich bin fest überzeugt. Trauermeisen und Samtköpfchen. und es wurde daher. wozu wir uns an deren Ausgang in einer Barke hinrudern ließen. Der Rückmarsch nach H. mißlang wegen der sehr tief. frisch gefangener Hummer. Pelagia fand am "22. Abends wurde uns ein vortrefflicher. uns in bessere Stimmung zu versetzen. in engen Spalten des Gesteins angelegten Niststellen. Die ansehnlich .76 (Jinis balcauica. so manche seltene Pflanze mitzunehmen und die spärliche Vogelwelt nochmals zu mustern. sondern auf allen felsigen Inseln und auf Kythera selbst. Die Schiffsleute erwiesen sich als viel seetüchtiger und unerschrockener als jene der nördlichen jonischen Inseln. einiges Übelbefinden.Sturzwellen. jeder weiteren Sorge über- hoben hätte. während die Alpensegler nur eine einzige Stelle besiedelten. oder wo etwas Feuchtigkeit Buschwerk aufkommen ließ. der nächste Dampfer erst übermorgen erwartet wurde. klagten alle über unzweifelgeschehen. wenn So aber wurde das Boot viele Meter die See nur ein wenig ruhiger gewesen Aväre. und zwar nicht nur auf dieser. Da die See inzwischen immer i'uhiger geworden war. dafür aber umsomehr Mauersegler. An solchen Orten fanden sich Schwarzkopfamniern. daß beispielsweise auf Zante sich kein einziger Schiffer hätte bestimmen lassen. Einen mir unvergeßlichen Ausflug unternahmen wir aber doch noch am folgenden Tage. bald der Abstieg haftes nach der Dampferanlegestelle vollführt. Wohlbehalten langten wir nachmittags wieder in Kapsali an. Ein Versuch. vorgesetzt. Die Oberfläche dieser gewiß selten besuchten nur spärlichen Graswuchs und zeichnet sich durch ungemein spitzes und Als Bewohner trafen wir etwa ein Dutzend der südlichen Silbermöwe. Die vielen. Da wo uns die Bekannten freundlich empfingen. hoch auf. die Eier der Mauersegler zu erlangen. was zu einem Besuche irgendwie eingeladen hätte. Juni statt und es bot sich dabei Gelegenheit. aber stets in bescheidener Anzahl. Die Zirdringlichkeit der dort ganz besonders neugierigen Bewohnerschaft trug auch nicht dazu bei.

daß es mir geradezu zum Tröste gereichte. um eines der Bonelliadler haljhaft zu werden. Genau zur Mittagsstunde verließen wir dann auf einem der kleineren griechischen Küstendampfer Kytheraund gelangten nach fünfstündiger Überfahrt nochmals nach Gythion. wie Leonhard bemerkt. Pelagia zurück widerhallten und dort angekommen gab es erst recht keine Erfrischung. von Wichtigkeit zu bemerken. welches um 2 Uhr nachmittags im Piräus einlief. ohne einen Schuß abgegeben zu haben. während unseres Aufenthaltes von dem Flötengesaug Paaren Blaumerlen. Juni derart elend und geschwächt. ja sogar die ferne Kuppe des Eilandes Falkonera oder Gerakunia. In Gythion wurde zunächst das gesamte Gepäck in Ordnung gebracht. während schreienden gästen der Langäda Die Felswände von mindestens zehn Wutte diesjährigen Jungen dort herumtrieb das und sich mit seinem zweifellos zu den blieb fort- Stamm- gehörte. als nach etwa vier Stunden die übrigen.III. sonst aber war es dort recht still und einsam. schlug ich meinen Begleitern (Stavros war natürlich sogleich zu seinen Verwandten geeilt) vor. Bei Tagesanbruch des 26. das Geleite. Seebad erquickte kaum und da die Dysenterie nunmehr ärger als je mich am Morgen des 24. wahrend auf Umwegen den paar Fehlschüssen oberen von Rand erstieg mehreren und das Glück hatte. Infolge schlechtgewählter Aufstellung hatten Bei der Wildarmut der Insel auf diesem Wege ist auf einen Hasen sie die Adlerfamilie nur einmal zu Gesicht es aber bekommen. so daß wir am dortigen Belustigungsplatze auf der zum Teile künstlich hergestellten Leuchttui'mlandzunge noch einen vergnügten Abend verlebten und uns um 10 Uhr nachts auf dem griechischen Dampfer „Elpis" nach dem Piräus einschifften. meist kleine. Eine Stunde später befanden wir uns im Hotel „Alexander der Große" in Athen am Konkordiaplatz. Während der Fahrt bot sich neuerdings Gelegenheit. welches ich wegen der bequemen Lage und auch sonst in anderer Hinsicht nur bestens anempfehlen kann. zurückkehrten. halbsalzige Zisternenwasser geradezu ekelerregend war. Auch auftrat. die außerordentliche Geschicklichkeit der griechischen SchiflPsleute im Anholen eines kleinen Fischerbootes an das unter Volldampf dahinfahrende Schiff zu bewundern. beim besten Willen nicht teilnehmen konnte. daß ich an einem zweiten Besuche der Lang. von dort aus nach ein der auf Insektenjagd umherschießenden Eleonoren- falken ein unterseits grell rostrot gefärbtes starkes Männchen zu erbeuten. der Tat. Juni erschien im Osten zuerst das kleine Karavi. Eine Menge Sturmvögel. da das lauwarme. Nach wochenlangem Umherstreifen auf dem Lande übt das wechselvolle Bild des dortigen großstädtischen Lebens und Treibens immerhin seinen Reiz auf den fremdländischen Beschauer aus. Erfreulicherweise besserte sich das Befinden aller und das meinige im besonderen zusehends. später ganz nahe die Leuchtturminsel Kaimeni-Parapola. große und tiefe Schlucht ist in 77 Griechenland. gaben dem dahineilenden Schiffe. wildromantisch und wir verweilten dort recht gerne mehrere Stunden im kühlen Schatten. Dagegen der gemeinsame Angriff auf ein Paar Bonellihabichtsadler. Da an diesem Sonntag die Zeit es gerade noch erlaubte. daß Wutte stieß. Zur Zeit der ärgsten Mittagshitze wanderten wir langsam nach II. . um uns auf der dortigen Strandpromenade die elegante Welt von Athen anzusehen. auf dem mein Blick von Erimomilos her so oft geruht hatte.lda. da ja die Sammelreise eigentlich zu Ende war. da sich keine menschliche Behausung in der Nähe befindet. gänzlich erfolglos. nach Phaleron zu fahren. ein fühlte ich Ich muß gestehen.

trotz des nur vorübergehenden Aufenthaltes welches zwar keinen bösartigen Charakter annahm. Krüpei-. darauf folgte ein gemeinsamer Besuch des Museums der Universität und bei Professor Apostolides. und endlich hieß es Herrn Merlin wie den Gebrüdern Strinimeneas ein herzliches Lebewohl zu sagen. Die Fahrt um den Peloponnes war ruhig und schön. außergewöhnliclien sich auf öfters Ufer des Eurotas ein Fieber geholt hatte. 78 Gleicli am Morgen Krüper und des anderen Tages besuchten wir Herrn und Frau fanden beide bei befriedigendem Wohlsein. besorgte einige kleine Einkäufe. die Akropolis mit ihrer unvergleichlichen Tempel- am Horizont verschwand. welche später an den zoologischen Garten in Berlin gelangten. sich aber immerhin noch lange fühlbar machte. welcher noch einen vollen Monat in den Bergen des Parnaß auf Raubvögel zu jagen beabsichtigte und tatsächlich während dieser Zeit schöne Erfolge erzielte. der eben von einer längeren botanischen Sammelreise von den Kykladen heimgekehrt war. und es wurde später das lästigste fühlbar machte. Er hatte vollkommen recht. daß nun Ende erreicht hatte. daß Avir mit größter Not vormittags mit deren Überwindung fertig Avurden und endlich mittags an Bord eines der stattlichsten Dampfer des österreichischen Lloyd. Unverwandt haftete mein Blick rückwärts unserer auf dem und als pracht sonnenbeglänzten. Christos Leonis. u. indem Führung Dr.und zugleich Dankesworte dem väterlichen Freunde Dr. österreichisch-ungarischen Gesandtschaft vor und verbrachte den Rest des Tages mit Hauptmann Roth mit der Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Juni verweilte ich noch eine gute Stunde in anregendem Gespräche bei dem greisen Theodor von Heldreich. Der Abend vereinte uns in der von früher liebgewonnenen griechischen Speisestube „zum Maulbeerbaum". darunter einen ganz dunklen. Im übrigen wurde uns der Aufenthalt in Athen zur damahgen Zeit durch eine schier unerträgliche Hitze verbunden mit einer ganz Abendstunden klar. Marmor buchstäblich strotzenden Friedhof besuchte. die man sich nur denken kann drei jugendliche deutsche Archäologen mit dem bekannten Professor Dörpfeld samt Gemahlin an der Spitze und der seither verstorbene : . nur ein wichtiger Abschnitt meiner Lebensaufgabe sein Mitternacht weckte uns im messenischen Meerbusen der schrille Nebels wiederholt einige Stunden nach Plifl' der wegen dichten Dampfpfeife. Krüpers eine der größten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt. in Tätigkeit gesetzten Ein glücklicher Zufall versammelte auf dem „Imperator" die angenehmste Reisegesellschaft. Juni nahte für mich die Abschiedsstunde von Athen. Hauptmann Roth wiederum sich bei Staubentwicklung. verleidet. Am Morgen des 30. dann galten meine weiteren Abschieds. selbstverständlich auch auf der Akropolis. durch gelbliche Staubwolken teilweise verschleierten Athen. da wurde ich mir bewußt. des „Imperator" standen. langsam dessen Wahrzeichen. daß er sich am die sogar in den kühlereu Dazu kam noch. Noch ein Leonis geltendes Tücherscliwenken. drängte mit dem Gepäck möglichst bald nach dem Piräus ich unter nämlich den von zu fahren. denn es ergaben sich wegen geforderter Verzollung Sammlungen derartige Schwierigkeiten. und am Nachmittag holte ich ein Versäumnis meines früheren Aufenthaltes in Athen nach.k. Zuerst verabschiedete ich mich von Hauptmann Roth. und unter dem Druck seiner Segel schob sich das stolze Schitf aus dem trüben Hafenwasser in die nur leicht bewegten Wogen des Golfs von Ägina hinaus. daß Übelbefinden einstellte. sprach in der Kanzlei der k. Im Hause des Vaters Stavros' erstand ich damals einige für die vorliegende Arbeit wichtige Bälge sowie auch drei lebende Eleouorenfalken. Am 29.üniis balcanica.

Z. und deswegen klärlich. 6. daß mir der dreimalige Aufenthalt in diesem Lande seine Tätigkeit ist es auch zeitlebens am leicht erin bester Erinnerung bleiben wird. Reichel nebst Frau. früh lief der „Imperator" für kurze Zeit Brindisi an 3. 6. ist zweifellos Riiphias. die neugrieeliische Bezeichnung für . regnerischer Witterung. Juli 4. Juli sich Wutte nachmittags in in Sarajevo wohlbehalten an. der ebenfalls wenige Tage immer später Korfu für Am seine Fahrt am verließ.3. zum Einkaufe einiger Bälge bei Federnschraiicker Rother und zur flüchtigen Begegnung mit Hauptmann Polatzek. Unter den „Rusias" Alj)lieios-Fluß. Juli um ü Uhr abends im Hafen von und beendigte Triest bei trüber. langte ich. Wenngleich ich von allen meinen Balkanfahrten überwiegend angenehme Eindrücke mitgebracht habe. nachdem am Steinbrück von mir getrennt hatte und heimgekehrt war. daß bei normalen Ver- dem hältnissen naturwissenschaftlichen Sammler in Gi'iechenland meisten erleichtert und angenehm gemacht wird. Sekretär des österreichischeu archäologischeu Institutes Dr.III. Die wenigen Stunden Aufenthalt in Korfu verwendete ich selbstverständlich zum Besuche der „Pension Julie". IG v. einer Tochter Hofrat Benndorfs. auf S. Mit Ungeduld die Heimreise beschleunigend. zu verstehen.. o. so bleibt es doch eine feststehende Tatsache. 79 Giieclienland.

. Oken. H. Ant. 1837. in Corfu and made during With Notes by H. p. Hay M. welche sich ausschließlich oder vornehmlich mit der Ornis von Griechenland beschäftigen. Drummond. April 1837. Atlas gr.) in der nachfolgenden Zusam- menstellung weder die über Kreta und Kleinasien handelnden Arbeiten. Tafel. in Geoffroy 1837. 42nd R. en G vols. scient. schen Inseln. . 1832. 412 — 422.. of Nat. ') Hist. Werke und Abhandlungen. an der Universität in Athen nochmals besonders hervorgehoben. (Fiedler. III. Drummond.') Notes on the nat. E. 1843. also on the coast of Albania. 1838.). Auszug dependencies. — 185'J. 1843. 41 — 5G et 4 — 1836 etc. and XII. Powys-Lord Lilford. London. NB. from notes a sejourn of four years. Expedition scicntifique de j\Ioree. 62—69 [Birds (120 Arten). (Sonnini. Ann.. „Isis" von Heft V. Jahrg. Erschien auch als Separat- abdruck mit 44 Spalten. Paris 1832 in vol. tom. Strickland. Bory St. noch jene. Catalogue of the Birds found the other Jonian Islands. Die Vögel Griechenlands. die westlichen Küstenstriche und die Joni1800 1860. — 130. Jahrg. davon St. Als MiUtiirarzt in doii Droißig'crjaliron länn-erc Zoit auf Kytliera seßhaft. mit einer kol. col. 64—67]. Die ornithologische Erforschung Griechenlands zerfällt gewissermaßen in drei Arbeitsgruppen Forschungen und Veröffentlichungen der Franzosen und Engländer betreffend einzelne Teile des Peloponnes. p. Strickland. December. Lindermayer. Jameson. befiissen. Hilaire. Jameson. Moree. A. welche sich mit der griechischen Vogelwelt in archäologisch . Rob. Spalte 127 Dr. Magaz. p. deutscher Übersetzung in Lindermayer. Okens „Isis".. . history and statistics of the Island of Cerigo The Edinburgh New Philosoph. av. et its 1843.) a) — Erster Abschnitt der Untersuchungen deutscher Gelehrter im ganzen Geljiete h) 1840 des Königreiches. Erhard. daß sei hier von 1859 bis zum Heldreich und Krüper. M. Journal. Sperling. Es (v.historischer und mythologischer Beziehung I. von der Mühle. Exp. fol. October 1836 to XXII.. d. Section des sciences phys. p. Aufnahme gefunden haben. (Aves par Isidore tab.Die oniitliologisclie Literatur Griechenlands. vol.) Zweiter Abschnitt mit den Arbeiten von deren Nachfolgern und zugleich wissen- c) schaftlichen Hilfskräften heutigen Tage. Spalte 321 —364. p. Vincent 3 tom.

Bulletin de la Soc. 24. p. ^-^^cy/tiUi /fv Hirtmdo rufida .. Tobias. natur- wiss. 1847. Orn. Vendredi. w. zur Beiträge Ornithologie Griechenlands 152 Ann.. Moscou. Anton Lindermayers Autsatz: Die Vögel Griechenlands in Okens „Isis" 1843. d. 174. 58 bis 60. Bei er. für alle Arbeit. A. Lindermayer. Annee 1855. p.. Nur selten. AVürttemberg. Nr. p. Beitrag Chr. deren Material größtenteils unter Zeiten einen hervorragenden Platz in der uaturwis. — (Darin Verzeichnis der Vögel. p. IV. Portlock. Bd. 2. datiert: Athen den 10. Ludwig. der Mühle" an Das bekannte Buch des Grafen. Mühle. magaz..III. und zwar 1838 währte. ') Seit 1840 nahm Namen . die Liste der bis 1842 aufgefundenen Arten. 1. Les oiseaux de (Athenes). = gest. 137 Addendum J. zur Ornithologie Griechenlands u. Birds the to und VIII pp. 1854. 20 einer kurzen französischen Vor- bemerkung: 1. 1849. Stutt- gart. 447 451. Ges. die rothalsige Ge- birgsschwalbe als europäi- scher Briitvogel. la Grece (Enthält nach in „Le Äloniteur Grec". 25 avril. Heft. zu Görlitz. Gab. Kritische Bemerkungen zu Dr. 6 . 2. der. Eu- Dr. in Grieclionland etwas über vier Jalire.. Journ. Jahrg. die Liste der von 1842^1855 aufgefundeneu Arten. 2.) Mühle:') v. Eine naturhistorische 25. V. Dr. Heinrich Graf von 1844. Imp. von Erliard wird „Dumoulins" gebraucht. Robert. Nüniberg am geb. Leipzig. am Skizze. d. E. dessen Aufentlialt vom Frühjahre 1834 bis Juli und dieser letztere Name ist der in z. Ebensowohl die Fülle persönlicher Beobachtungen als die anziehende Darstelhingsweise sichern dieser dem Donner der Feldgeschütze zusammengetragen wurde.B.. Jahreshefte. 81 Gricclienlancl. Görlitz. Oinis balcanica. Naturalist. Lindermayer.'senschattlicheu Literatur des Landes. Dumoulin Oktober 1810.. de Mose. \\1. p. erregte gleich nach dem Erscheinen bedeutendes Aufsehen in der gesamten wissenschaftlichen Welt. zu auf Schloß Leonberg bei Regensburg Oktober 1855.von der Graf den der Literatur weitaus gebräuehlicliere. f. (Be- schreibung und kolorierte Abbildung von Sylvia guttata). naturforsch. auf Euböa vorkommen. Abhandl. Heft. 253— 25G. Nr. Graf böa.. 1855. bist. s. leucerodin betreffend). Jahrg. September 1842. of Corfu nat. II. 401 451. welche — 1856. S c h r a d e r Temm. {Platalea in XIX. Landbeck. 1844.) Ein genauer Abdruck beider Listen. d.

Be- merkungen zur Monographie der europäischen Sylvien vom Grafen von der Mühle. 170. Erhard. gekommen.. — lU 93. 193.. p. Giebel von giert redi- und Heintz. VII. sich iindet in der Zeitschrift für die gesamten Naturwissenschaften. und p. Baldamus.. Dr. Dr. Berlin. in Athen am 15. p.spondenzbl. d. 'AvTrwvtou AtvocpjiaJpoü . Dr. p. 1859. 1858. 1859.-mineralog. Jahrg. Cykladen.. Dr. Eine große Menge von ornithologischem Material ist durch ihn zu i'ruher Zeit an öffentliche Institute und Privatsammlungen. 1 — 2ß. Lindermayer war griechischer Stabsarzt und in der ornithologischcn Literatur Leibarzt König Ottos. ebenda. cinerea aufgezählt doppelt 1842 seit Vogelarten in 1858. Korre. zoolog. Daraus: Katalog der auf den Cykladen einheimischen und überwinternden oder nur durchziehenden Arten von Vögeln in „Naumannia". der „Naumannia". Jahrg. [ivr)jj. gest. namentlich Deutschlands. Lindermayer. Zur Ornithologie Griechenlands. Briefliche Mittheilungen aus Missolunghi. ) Im Nekrologe latpoü".ߣpyr|". Leipzig. eleonorue) „Naumannia". Leipzig 1858.. a. schließlich ein Abdruck der Liste 2. 30 31. Lindermayer. Erhard. d. 121—133.. -^ zwei junge Falken um F. t6 heißt es auf Seite 4 fälschlich: „YEVvjjOä. 1859. Vereines in Regensburg XIII. äc. 8. Nr. Orn. Lindennay er:') Anton Passau am 'I. von Philippos Joannu „Adp. in Regensburg XIII. mit 38 (nicht wie angegeben 39 Arten. Die Vögel Griechenlands. I. wird) hinzugekommenen neu Dr. des zoolog. Dr.. 8. Januar und geb. p. der VII. zeichnete am sich namentlich in der Cholerazeit in Athen aus und galt als Wohltäter der dortigen Gemeinde. X. Notiz über (es handelt sich und Ixos ohscurus.Bd. 169 p. 1857. 1859. Fauna der Teil: Die Wirbeltiere Cykladen (mit llGpp.mineralog. redigiert von E. iibcr mit Weglassung der fehlerliaften Numerierung der Arten im „Moniteur". weil Starna Juli.oauvov h toÜ äaiJ^v/jatov 'Ofl£p|j. Ritter A. 134—137. Athen s. Lindermayer. Korrespondenzbl.. Ein Beitrag zur Fauna dieses Landes: a) in den Abhandlungen des natui'historischen Vereines in ') Die vieli'aflien Veröffentlichungen Lindermayers über die griecbisebe Vogelwelt gehören zu den bekanntesten über diesen Gegenstand.82 Oi'nis balcaiiica. wie die zahllosen Zitate besten beweisen. April 1S68. p.. Durch seine erste Veröffentlichung in Okens „Isis" erlangte er in vieler Beziehung gegenüber den ornithologischen Ergebnissen des Grafen von der Mühle die Priorität. Vereines Dr. Jahrg. f.. zuOrtenburg") westlicli von 18(J6. Journ. Nieder. Jahr- gang.. einer Karte). 1857.

188 pp. W. H. 1861. alljährlichen S. vol. 228—239 und 338 357. Journ. VIII. VIII. Journ.ndPelecanus crispus in Aetolia] a«Pr Erste Dr. „Ibis" II. 1—10. Dr. 129—132. II. 370. Journ.202.. Montenegro.. Journ. beobachtet. Carlo spec. Briefliches aus Journ. Orn.. Further Observations on some of the Birds of 1861. Gab. In 1860. 1860. p. Die SchM-alben Griechenlands. Griechenland Gab.. Orn. (Pomineni) briefliche Notiz: „Ibis" II.. Passau. p. Dr. Dr.iinmelergebnisse die beste Zeugeuschaft für seine unermüdliche. (Auf diese Ausgabe p.. Jahrg.. in Griechenland.. f. Ornithological Notes 279-296. „Ibis" Simpson = Hudleston. 1 — Ijeziehen sich die Zitate.. Th. Jahrg. „Ibis". Jahrg. Journ. lungi). p. Hon. 1860..) 1860. 17 — 202: separat herausgegeben Passau 1860. o. London 18(J7.V Th. 1860. dessen Tätigkeit.. H. Gab. am 30. Krüper. Krüper. Wenngleich Krüper den letzten 30 Jahren leider nicht mehr literarisch tätig war. Über Aquila Th. zum Beilage als 83 Giieclieiilaud. Th. Notes on P]uropean Ornithology. so geben doch seine reichhaltigen. p.. Powys. VIII. Über Sitta syriaca IX. 441—447. Mesolonghi and Southern Aetolia.. Lilford. Über Sylvia orphea IX. H. f. Simpson froni Western Greece. Jaliresliericlit dieses Vereines 1859. Thomas = Lord L. Möge sie der Ornithologie noch recht viele Jahre erhalten bleiben! 6* . VII.. Dr. b) 1859. Dr. Außerordentliche Genauigkeit und Gründlichkeit zeichnen die sämtlichen Arbeiten dieses hoch- verdienten Forschers aus. 53. p. in Juni Uekennüiule 1S21). f. Simpson Hudleston. der Wissenschaft zugutekomin mende Arbeltskraft ab. Jahrg. 369 und Krüper. 18(30. Gab. W. Dr. f.. — erschienen unter dem Titel: Lord Lilford... 271—284. = Hudleston. 439—441.. Gab.III. in Griechenland von 1858 beginnend und bis auf den heutigen Tag fortgesetzt. W. Notes on Birds obscr- ved in the Jonian Ishmds and the Provinces of Albania pro- and Acarnania Epirus. 1860. Orn. Baldamus von Misso- Örn. in Griechenland. Orn. 276—279. per. Orn. Jahrg. p. Tlieobald '^'^ " c//^ ^^TT^C^ß^-r Krüi)er:') geh. Jahrg. Krliper.. p. f. = [On the occurrence and the breeding of Aquila Bonellii a. p. die zoologische Erschließung des Landes so wesentlich fördern half. 378 II. Bonellii in Griechenland. Gab. Th. Krüper. Auch separat p. Krüper.. — 395. Griechenland (an Dr. p. f. 133—140. ') Th. p.

Haus. Brehm. Inhalt: III. 1863.. Jahrg. I. p. Prem.. 222—227. 84 Aus meinem Tagebuche. G. X. Gh. Sclater. de.. Th. und es ist daher schwer begreiflich oder vielleicht nur eine Folge der eigentümlichen Betitelung des Buches. Mommsen. — Krüper. 1862... p... Athenes (Oiseaux. Th.. 1 — 23. 1801.. Orn. Lehrbuch der Naturgeschichte aller europäischen Vögel. Dr. Journ. Th. 1832. Journ. 1876. partie: Animaux Vertebres. Gloger. Schleswig. Jahrg. Dr. p. Nr. Krüper. der nie gedruckt worden ist. „Zoologischer Anzeiger". (Wichtige Beoh. Krüper. Handbuch für den Liebhaber Zähmung werthen Vögel. L.. daß vielfach bis in die neueste Zeit die älteren Publikationen von Lindcrniay er und erschienen von der Mühle vorgezogen wurden. Sclater. Gh. Brehm. Heft Some Account p. Der vorstehende Vortrag. Katalog von Dr. Gab. 402-407. R. Gab. the Parnassus and Missolonghi: a paper read Nov. . Orn. 2 Tom. p. V.. S. Jahrg. Krüper. Th. 1834. Sonnini. Vögel Europas. Die Sturmvögel der Gykladen. 182 pp. — Seebohm. f. zum Preise von 1 Pf. Orn. Journ. Gene. ausgesprochen haben. zum Verkaufe ausgeboten und war im März rial. Journ. XI. Weyland unvollständig). Griechische Jahreszeiten (unter Mitwirkung Sachkundiger). 26 61). XII. Society. Hartlaub. Lamb. 1864. Orn. mit Gitaten Kalender vom Herausgeber. Santorins. sten der Adler und Geier in Akamanien. Ilmenau. Journ. 231. p. „Ibis" VI. Hartlaub.. Lieut.. Gab. Gonst. f. Th. Dieser Vortrag wurde also nicht benützt. die weitaus XXXV. und beste.') 1875. Literatur und Zusätzen von Dr. 30 sauber gesciiriebene Folioseiten. Th. L. Jahrg. 2 Bde. L. G. Orn.. 4"> 187:5 at the SheffieUl Literary and Philos. Jena 1823 und 1824. Dr.. avec atlas. Falco Eleonorae 1863. p.-) 1878. — — Douglass. 268—290. Orn. Krüper. Henry. gegeben von 1904. (NB... diese Arbeit jedoch von Dresser berücksichtigt. Leipzig. 326—339.Ornis balcanica. ist Voyage en Grece Die im selben Jahre et in Berlin en Turquie. 72 1862. Vollständiges der Stuben-. at Athens.. p. Henry. Journ. XI. p. Ornithologische Notizen über Griechenland.. April. Gar US. the XV. f.. Dr..) Gab.. Zur Fauna 1892.. erschienene Übersetzung von Paris. M.s. p. 1864. von Dr. Zeiten Gehens und Kommens und des Brütens der des Vögel in Griechenland und Jonien. „Fauna Graeca"..ichtungcn über das Hor77. On P. X. welche sich teilweise oder in gelegentlichen Bemerkungen mit der Ornis von Griechenland beschäftigen. welche über die Ornis Griechenlands bisher ist. 435—448. '-) Wie schon Dresser. f. Breslau. Jahrg. Dr. 113 pp. ist ist Birds ofEurope. Six weeks among the Groeks and Brigand. Dr. Gab. 407.und aller der Handbuch der Naturgeschichte der Theil: Deutsche Laudvögcl (mehr erschien nicht). ') Seebohm. enthält mannigfaches ornithologisches MateDas Manuskript. Krüper. terranean. Sterl. IL Werke und Abhandlungen.. wurde vor kurzem von dem bekannten Londoner Antiquar Henry Sotheran & Co. Gab. Jahrg. 1824. vol. Die Brutvügel von Naxos. p.. Norman. Birds of Sibthorp's heraus- 454: Aves (48 Arten). Heldreich. f. „Ibis". f. 1900 bereits vergeben. 360^379. Beitrag zur Naturgeschichte des Eleonorenfalken. of an Ornithologists Gruise in the Medi- August. Sperling. I. La Faune de Grece.

partie Paris lSo. XVIU. F. XII.. Dr. mineralog. crispus). Zur (Text unvollendet beitet in 1856. April. Regensburg. und 116 pp. und Blasius. Amsterdam et Paris 1815. über Cuculus rufus in Griechen- land richtig. Jahrg. Dr. Paris 1820. Fr.. (Enthält Biologisches über Pelec. C. 10 15 (partim). H. Auflage kommt: 1. F. Leipzig 1825—1838. die gesamte Ornithologie.-mineralog. 1853.. Proceedings of the Zoolog. Schlegel. Vereines in Regensburg.. Part. 5 Hefte mit 28 kolorierten Tafeln. Reiseskizzen aus Nordostafrika. and ^lag. vol. Prof. Zeitschrift für Dr. List of the birds observed to winter in Macedonia. 893.. Graf von der Mühle (Dumoulin) Nekrolog. Brehm. geschlossen Dresden 1856. Heft V. Leiden. IV und 152 pp.. p. Vereines in Regensburg. Naturhistorische Notizen aus Griechenland. ausgear- den Jahren 1845 — 1854. - . Heft XII. M. VII. A. J. of London. H. Soc. Beacon. Mit 4 lithogr. 1855. 1840. Capt. Vereine zu Regensburg. Juli 1843 und Etwas über die Vögel Griechenlands Chr. p. The Birds of Europe. (I. 1855. Alfred — In Betracht 1855.. welche 40 bis 90 Seemeilen von den griechischen Küsten entfernt auf hoher See beobachtet wurden. on the passage from Malta to the Morea at 125—129).. I.Isis".: Heinr. with 449 folio. hist. 171 181. J. Schuch. 2 Teile. d'ornithologie. p. Systematische DarsteHung der Fortpflanzung der Vögel Europas mit Abbildung der Eier. Manuel J. Graf A. Korrespondenzblatt des zoolog.Isis". vols. Dickson and Ross. Jena. Okens Australiens. S. landes in und 1846. Tafeln. Chr. L. Donation of Birds Skins. Brehm.) Korrespondenzblatt des zoolog. — Ann. partie Paris 1840. Leipzig. Spalte 890 the end of April 1841 (Ann. 1842. Mühle. Edmund. Hay . Einige naturgeschichtliche Bemerkungen auf einer Reise an den Rhein im September und Oktober 1842. Graves. 1. — 1846. Kritische Übersicht der europäischen Vögel (deutsch und franzö- CXXV sisch). kol.. Goukl. 3 Teile. Thienemann. Okens ... ö5 Grieclienland. H. mann. L. herausgegeben von ThieneHeft (soviel erschienen). 1837. p... 1840. VIII.. Chr. Braun- schweig. ed. L. Drummond. 1845. Lindermayers vol.. nat. Reise durch alle Teile des Königreiches Griechenland. 1843.. 432 pp. Teil. et sec.-mineralog. Thienemann.. W. C. nat. imp. prem. Thomson. nach dem Tode des Verfassers herausgegeben von dem zoolog. wichtigen Angaben über die Sammeltätigkeit — 1856. Dr. Der vollständige Vogelfang. Fortpflanzungsgeschichte der gesaraten Vögel.) 1844. 6 17. p. Monographie der europäischen Sylvien. Leipzig 1846 und 1849. Weimar (416 Seiten und 2 Tafeln). Graves. Spalte 323 — 358. .) 1840. or were seen from. Fiedler. Die Wirbeltiere Europas. L. sec. p. Das Stiftungsfest der naturforschenden Gesellschaft des OsterAltenburg am 5. plates.) 1844. Karl Gust.A. 5 1838. hist. col... geblieben) und 100 kolorierte Tafeln (Leipzig). Brehm. Nieder.. L.. 141 — 144. trois. 9.5. from notes niade during a two montlis shooting excursion in the interior during the winter of 1845 1849.III. partie. (Stellt die Ansichten and Mag..Rhea". Notice ofmigratory birds which alighted on. Enthalt bloß Angaben über gewöhnliche Arten von Zugvögeln. 65 and 67. (Darin enthalten: Spenden von Vogelbälgen von Cerigo des Capt.L. Heinrich Graf von der. (Mit von der Mühles in Griechenland. Keyserling. quatr. Temniinck. Ed. Brehm. und II. M.

p. 108 und 150. part I Accipitres. Alph. I XL. Gab. F. p. 1870. .. IL Aufl. Gab. C Degland.). p. (I.) part II A'cariae-Fasseres. Naturgeschichte der Vögel Deutschlands. London (englisch). und 210. July. Die Eier der europäischen Vögel. 1870. Brehm.. Notizen. Koenig-Wartliausen. I.86 Ornis balcanica.. Um. 2 Bde. Eine Orientreise. Synonymik der europäischen Brutvögel und Gäste. Bd. Revue et Magasiu de Zoologie. zool. Beitrag zur Ornithologie Kleinasiens. Imp. 1)2).. Schenkungslistcn von Lindermayer. J. p. 1. p. p. 1873. 181)7. Oiseaux de la Belgique et oiseaux de l'Europe leurs uiufs. Wolley. „Naumannia". 1881. Journ. Anton.. Vereines" in 250— 254. John and Newton. Nr. T. Mittelzeiten. A. Ehves. Wien V. Jahrg. p. Dr. Fritsch. 21—45 und XXIII.. Wien. p. Mommsen. ser.. p. (enthält Vögel. Krüper. f. Homeyer. d. 327 — 341 des griechischen Klimas. Natui'geschichte der Vögel Europas (Atlas und ein Band Text). 258—285 1880. London 1902. (In Betracht kommen: p.. 1860. J. Auszug aus einem Briefe (Verb. Bd. E. Krüper. Tiere.. 1869. Oh. 1863. Journ. E. j). Leiden 1862—1873. Soc. Leipzig. 311 320. 2 vols. deuxierae edition. — 1858. and Buckley. Th.. von. A 1870. Berlin.. Liiidermayr. 3. Baldamus. und Leipzig 1850 Stuttgart Korrespondenzblatt des kommen In Betracht redigiert von E.. Baedeker. f. Ornithologie Europeenne. p. 59 77... Ornithologische Briefe. 209 II. zoologisch inineralogiscben Vereine. ersten die 115 Regensburg. Journ.) 1859. E. et Alph. F. p. Ootheca Wolleyana. W. „Ibis". 6-21. d. t. von.. Die Wanderungen der Vögel. H. Bd. 1822— 18(iO.']) [Über Salicaria elaica j3. Bull. kleinen Moscou.s. F. 5 vols. Homeyer. espfeces nouvelles la variabilite et — 1872. Naumann. = 1859. 1858. VI. 1875. 1872. 230 und 231 und Buchhandel). XVII. Bruxelles 1873... 1872. Schlegel. X. M. Dr.. 1864. W. et Gerbe.. Jahrg. 82. Paris D. Th. 386—393. Nachträge).-botau. 182 — 531. Forstzoologie. Ed. Ornitbologie.1. Alfred. H. Altum. Halle. Aug. de certains oiseaux et indication de quelques pour l'Europe. Dubois. Zum p. viele Beobachtungen aus Griechenland!). B.. 6 partie. 1881. Zur Fortpflanzungsgeschichte der Spottsänger. L.. Naumann. Dr. und Paeßler. Ges. Dubois. Dr. p. Rey. of Turkey. Kronprinz Rudolf. Birds — 201. — f. in Jahrgänge 1847 — 1859. Nat. Leipzig und Iserlohn (samt den später ausgegebenen 7 Lieferungen 1862. bis XIII.. (Mit Abhandlungen. Ein Beitrag zur Kunde vol. Umgearund Leipzig 13 Bde. J. — OsterSchulprogramm. fils. Eugene. Museum dTIistoire Naturelle des Pays-Bas. F. und neu herausgegeben von beitet 2o8 — 250 (auch als Separatabdruck).s - bloß hier 8 Bde. 15 30... 1. 185G. Oiseaux. De 1854 H. Hypolais pallida. F. Schleswig. Degland Z. Teile abgedruckt in „Mitteilungen des ornitholog. I. List of the — VI. Paris. X — J— M. Berlin. new series January. F. .. von der Mühle und Nieder. vols. und J. Baron R. Bd. Stuttgart Das naturhistorische Museum der Otto's -Universität zu Athen. 1875. 188 (nur zum Teile die Ornis Griechenlands betrefiend). completing vol. Jahrg. April. Dr. Wien (nicht im 1881. Orn. 2 seul 1849. Tab.

Schließlich sei welche mit der naturwissenschaftlichen und daher absichtlich unberücksichtigt bemerkt. Seebohm. Enc. London 1883—1885. Die Lisel Kythera. — 65 und in: Jagden und Beo])aclitungen. Hehn. Eine Monographie. „Grece" von Clon St«^phanos im Dict. nämlich rein linguistisch -historischer Seite und 1896. Dr.) 1898. History of the Birds of Europe. 9 Bde.. enthalten nur eine allgemeine Übersicht über die Ornis von Griechenland. von ganz anderer. Ogilvie-Grant. wie etwa das berühmte Buch von V. Catalogue of the Birds in the British Museum by Sliarpe. 27 Bde. behandeln den Stoff. 1888.. direktem Widerspruche Bds. B. H. oder von Teilen dieses Landes.) Eine Reihe anderer Werke. dritte von Prof. leider unerreichbar geblieben ist. Auflage 1902). Sclater.. Pechuel-Loesche neu bearbeitete Auflage. Leipzig und Wien 1891 Dresser. Paxos und Antipaxos. H. Thessalien und Epirus. 227 als hierhergehörig zu erwähnen. stehen . Erzherzog Ludwig Salvator.. med. beschrieben vom Kronprinzen Rudolf von Osterreich. Wien 18S6. Alfr. w. Ergänzungsheft Nr. Rieh. 3 Bde. illustriert von Pausinger. Berlin. Saunders and Salvin. 128 zu Petermanns Mitteilungen. — 1892. Col. 30 und 31. Gotha. daß mir Lilfords Prachtwerk. Gadow. Salvadori. 3 vols. 60 oi Griechenland. s. in: — 358 und 359. Brehms Tierleben. Seebohm. wieder andere. p. 4 15. (7.. Dr. (Anm. Fig. Wien 1885. (Paris 1885). 1897. trotz einiger botanischer Zusätze. In desselben Autors Werk „Der Peloponnes" ist bloß die Beschreibung des Wachtelfanges in der Maina p. E. gelangen Forschung dadurch in geblieben sind. p. London 1871—1896. 1899. London 1874—1898. Brit. 1881. p. (Enthält viele auf eigener Beobachtung beruhende Angaben über die Ornis von Griechenland!). vielfach zu Ergebnissen. Vögel. (Tierwelt. 1885. (samt Supplement). Hist. Vollständig Eine Orientreise vom Jahre 1881. Birds.m. 1892. Philippson.. wie z. of Brit. Leonhard. Kulturpflanzen und Haustiere in ihrem Übergänge aus Asien nach Griechenland u. der Art. 347 und 348. Würzburg und Wien.

og Turdus niusicus L.ög. (Son. xaXat'rQijg .).ov. fieqovla I. y. 7rETqoy.). Turdus pilaris L f Merida mrrula (L. Gciiff.Ml. Tl. (Tem.). Ehr \ Moidicola saxafilis cyanus f Monticola H. Brntvog-el.VQiaTQsivi] (Parnaß). .) titis Son. v. Liird Lilford-Powys. /.). 19.). 11 ^ = = Linderm Dresspr. äanQoynokiva -f GcofF. (Andms) 9.?) (L.. I. M Ks Son Erhard. Rs.aqßovviaQ'n^g.6aacipog.öaav(pog Mcrida tonjuafa (L. V. \Turdiis viscivorus L. GeofF.hjg (L. K'Utlcilla 5. Seebohm (Son. (Ky- 17. d. M. u.).ivöv. salien) laaQTaÜQa (Thes- (Son. rctiQa'ktg (Tliessalien). Raticilla mesoleuca (Hempr. phoenicura 4. .Kritische Liste der Vöael Grieclieiilaiids. (L. Jam. y. Jam. . St. f Erithacus (Alkion) hiscinia {Ij. (Tem. yiari'av. St. Graf von der Mülile. Son. dedövi \ Erithacus ruheculus (L. St. Frasrlielier Brutvofrel.. welcher dieselbe auf Grnnd vieljäliriger eigener Notizen und in Übereinstimmung mit einigen der verläßlichsten griechischen Jäger im Februar 1904 für die vorliegende Arbeit einzusenden die Güte hatte.) .«t Kriiper zu verdanken. (Parnaß) 7. f Ruticilla 0. Abkiirzunjren: = = = = Drcss Drum Erli Fifiil I. (Son. ). (als Gooff. ^= Sonnini. 18. f Saxicola alhiroUis (Vieill. ^= Isidor Geoffroy Saint Ililaire ^ = — Jam Kr Lilf Jameson.). .). Tqitiaa Pratincola rubetra (L. neTQO-/.ov. vEQOY. IT. Ehr.?) Linderm. voll^stiimlichen Namen Dr. Son..).KivÖY. St. 10. Lindcrmayor.öaavcpog. u. Kriiper. 11. 12. i. H. kladen) 20. d. Clnclus cinclus alhicollis (Li.) rai'/k« I- Geoft'.) 1. 8. H. Fiedler. f Saxicola melanoleuca (Guld. Die ZusammciistelUinjf der nengrioeliisclion. J:ini.Oft7toiccvvrjg 3. (L. V) (I'aruaO) /T£rQÖ/. f Pratincola ruhicola (L. v. v. äffTTgo-Mallva *f Saxicola alhicollis amphileuca Hempr. 14. Turdus iliacus L 15.io'kog v. (Vieill. I.v. Erster Entdeclier im (iebiet 2. 10. Geoff. 13.). melanoleuca) Son.öaavcpog . f Saxicola oenanthe I. St.?) Linderm. Linderm.?) Linderm. Dress. St. Reiser. Druuimoml llay. Linderm.).

) 26.) 23. v. Rs.).. -f Linderm. Jam. Diese Art findet sich deshalb nicht separat mimericrt. b\. (Tem.. 36. L 52.) 32. -fParus coeruleus 54. Lusciniola melanopogon (Tem.).?) v. Alidoii f (Agrobates) familiaris (Menetr.) 35. (Naum.)^)u.) Pyrophthalma rüppelli (Tem. Ehr. JI. tiqtiqXI u.) Linderm. weil zwar verläßliche Beobachtungen. 3L f Acrocephalus streperus (Vieill. L L L. Son. (Tem. -f acQnaida.ovcpaBd6vi . . 43. najinadkaa. M. 4L 42. raonaväKog rüv dsvÖQWv 57.) 34. ^Phylloscopus honelUi (Vieill. f Hypolais olicetorum (Strickl. M.). ^ovoTav-aVig f ^crec^M^o cawtZata (L.) Linderm. aber vorläufig noch keine Belegstücke vorliegen.og -f ) Linderm.. y.aQlda. Linderm. Linderm.ivQUi'/.) 46. (Gloger) Fied. TQixäxi] (Andres) 30. t Sylvia curruca (L. ^vioxä(pti]g Gould. Son. xXeidcuvSg fSitta caesia Wolf.) 33. ^sliaaovoyciy.m. Accentor modularis (L. Linderm. f. Jam. if. 44. 24. d. v. Erster Entdecker im Gebiet Linderm. /.) 37. *-f Eegidus regulus (L. M. . *f Certhia familiaris L. -fCettia cettii (Le Marm.).). . (Jam. Hypolais philomela (L.olöyog 59. d. 28. v. zaiQoß(xy. ) 39. Linderm. \Parus major Linderm. Phylloscopxis sihilator (Bechst. d. aßaqviaTQa (Parnaß) ') (Driim. d. . . Aegithalus pendulinus (L. Linderm. 40. Jam. 27. aEÖorä/.. Jam. .lEhaaovQyög Geoff. (L.) Sylvia hortensis Bechst 45. Accentor collaris subalpinus Brehm. Phylloscopus trochilus (L. 25.*-\ Acredula tephronota (Günther) 55. d.) -f \ Pyrophthalma suhalpina (Bon.). Linderm.) Jam.).) Jam.. Linderm. var. fSitta neumeyeri Michah. TiaXÖYtjQog (KyHaden) 56. Lindei'm. . macec^ü/u'crt Salvad. Parus lugubris graecus Rs. 21. t Tichodroma muraria (L.). .t))g 58. -fParios ater 53. ) Jam. v. 47.V) Linderm. . (Tay- getos) 48.okv^i{:li}i -f 50. (Parnaß). Acrocephalus schoenohaenns (L..i Panurus hiarmicus 49.) Linderm. f Sylvia orphea jerdoni (Blyth) 38. Schleg. Rs. ßgayonolh f Troglodytes troglodytes . (L. u. v. (Attika) (Kyldatlen).) Linderm. -f Acrocejihalus arundinaceus (L. . (als fa- miliarisl) Linderm.) f Sylvia sylvia (L. Sylvia atricapilla (L. ßaailsvg Phylloscopus rußis (Bechst. (Jam. M.). M.. 89 Griechenland. TQvnoy.V) Rs. (Gould t Cisticola cisticola (Tem.. (Jam. Kr. Hypolais pallida (Hempr. d. St.. taoTTaväyiog. 29. f Regulus ignicapillus (Brehm) 22. H.i \Pyrophthalma melanocephala (Gm.). -f a(fVQiv. Dress.

raag/j^Qa /.H.t Jam. xiwrdda Alauda arvensis L. 100. (L. Lilf. Son. Serinus serinus (L.*\ Emhcriza schoeniclus canneti (Bi'ehm) 80.).OQdaXög x. 7G. (L. J. Eus'piza. dyQtoaTtovQymjg Passer montanus (L. v. zaiva 7L \ Motacilla melanope 72.aQdeQtva.) 19. f Otocorys penicillata (Gould).petronius (Li.. xoQvdalög. Budytes ßavus (L.). Soii. TaaQi'j&ga 62. (Taygetos).90 Oinis balcauica. (Tem. Linderm. Jam.) 67.) f Anthus camTpestris (L.St.).).. 64. (Thessa- Linderm.aQ3a/. mela.) Linderm. ^ Budytes melanocephalus (Licht. Loxia curvirostra Li. Drum. Tal(pTt]g Drum. (Tem.oxd6g Tougicm fGalerida cristata (L.) 90. Jam. cpXiogog. lien) 99.) 87. Rs.) Anthus cerviuus (Fall. i. kSoii. Pyrrhula pyrrhula (L.ivTi]g -f 88. 96. M. Rs. \ Acanthis cannahina -f Chlor is chloris (Li. . . (Naum. 93. . Son. Erster Entdecker im Gebiet 61. 78.) Linderm.) Budytes flavus cinerocapillus (Sa vi) 68. aniyyägi. Son. GeofF. ). Son. Motacilla alba L. -f 82. ürum.). Chrysomitris spinus (L. /«wracJa Fringilla montifringilla fJ-VTijg. . 94. d.). 89. . %ovdgo- 97.). (piioQi. \ Emberiza schoeniclus reiseri Hartert Linderm. \ Emberiza caesia Cretzschm.).3. a-/. 60. Linderm.oaao/roCXi (Attika)^ (KyMaden) 86.io}. Emberiza schoeniclus (L.) Kr.cdo^aiQU'ij. I.) f Melanocorypha cnlandra {Li. (Naum.).) Linderm..ioXox&6g 6. d. -/.) kSt. Linderm. -f 73.iXiuda v. Linderm. (pavtict.<x)Xoaovaa Anthus pratensis (L. (Akaniaiünn) . Rs.) ^ Anthus trivialis (L. aovaougäda.) f Fringilla coelebs Li. (Attika). -f 9L 92. laixXCovt.irlus L. TaiXißrjd-oa (Parnaß) Son.. (ircEQßeXi fxsd'vatQa (Brehm) L Geoff. Geoff.. Li yaidovQÖaitlvog Son.St. nHrgoarcovqyiTifjg. asiaovga. 66. 95. (Naum. f Montifringilla nivalis TovQV-OnovXt (Parnaß) ^ovqoTai%Xa (Taygetos) . yiaXiavÖQa fGalerida arborea (L. ßovvöxaixXa .H.) Linderm. f Calandrella hrachydactyla (LcisL). H. (Parnaß) ä[. (Naum. . . 83. Linderm. v.. {MüU} !. öinXoanlvog. Linderm. Budytes ßavus taivanus (Swinh. Erythrospiza githaginea (Licht. M. y. aiuvog. xaün (Parnaß) 98...akävÖQa. f Passe?. 75.) . 74.. äay. f Coccothraustes coccothraustes (Li. acaQt]&Qa 85. d.i/TsXovoög..).iOY. Fall.az^ovXieoa. (Li. cia L. TanaigXlg (Scop. Linderm. 77.. yßi.) -f Carduelis carduelis (L.). Rs. 65. Y. v. taf/Xün rov ßovvov 84. Linderm. . ) 69.). f Miliaria calandra Son. Antlms spipoletta (L. M. 8L ^Emberiza (Naum. . 70.). (jT(xvQO(.no cephala (Parnaß). Budytes flavus horealis (Sund. ßXäxog f Emberiza hortulana L \ Emberiza c. .

(Naum.III.öga^. Son. \Colaeus monedula (L. \ Hirundo rufula Tem. nuqöa- fCoracias garrula L. ..). Blerops persicus Pall Alcedo ispida L. TQvjrofpgäxTtjg 102..) Jam. \Micropus apus (L. zagax䧫 110. St.. (Thes- salieu) 114.aqayä^a. Mtiscicafa atricapilla semitorquata (Homeyer) Rs. (Tem. (u. Son. d.. (Gloger) Fied. f Hirundo rustica savignyi Steph 123. xögaKag . 136.. xe(pttXäg.). .äxog. (Taygetos) fGarrulus glandarius Son.). v..oiqovva azagoyiOQäy. 128. . dyQioy.. d. L G. • xpctqoXöyi. (Par- Son. "1 Griechenland. (Naum. ayiOTtovli. Geoff. f Muscicapa grisola L. . Jam. Corvus cornix L. \Clivicola rupestris (Scop.). Son. 116. Linderm. n£TQO%tXidova.o 126. iL.OQag.) Drum.o(fccyog . lawrencei Hurne. ^ Lantus nubicus Licht -f 117. -f M. St. H. Son.. \ Pyrrhocorax pyrrhocorax Ttovh (L. uc(QTiväv. . ^ Corvus corax L. . . Geoff.laaa f Pica pica (L.in:ovi. . . anovQyhrjg. diTc}. St. aoqovvo- 109. L Linderm.aXiaxovda Y. L Geoff. v.öy.. . (L. vvAXoßüt'ijg.) Jam. M. yidoßv^ä- . Muscicapa parva Bechst 120. Geoff.e(pttkäg 118.ivov. 108. f Pyrrhocorax graculus 107. 115. Linderm.). %aX'Aoy. /. azQU.aQvä 111.ox/. Ceryle rudis (L.trof. . fChelidon urhica (L. f Hirundo rustica L.)..ivra . Jam. St. f Lanius coUurio L. (Naum. Upupa epops L.iTQOvojtovh Goykalog (Tay- . St. nlävog (Kykladen) 133.ahay..Täqa 130. H. &axo(. Muscicapa atricapilla L 132. . .iü%og 119. fivio%a(ftrfi 121. H. fClivicola riparia (L. noina. H. M. 103. atay.. var.. f Passer hispaniolensis (Tem.). I0b.oida /.).OY. yaLdovQoaaiO!J. St. (Tliessalien)j <Jv/.*f0riolus galbula L.. meridionalis Hartert). I. ^ Merops apiaster L.. \22..).) 129. 106.. (iavQOfj-ÜTrjg Linderm. fieXtaaovgyög. (L.). ßaaiXonovXi (Lamia) 138. laaloTtersivög.) 101.) Jam.im. ipccQuii'i. Jam. . fLariius Senator L.). /. (Tem. Kogaraäg Lanius minor Gm. Jam. Erster Entdecker im Gebiet f Passer domesticus (L. v.) J.i 125. Son. yXttdiavtjQrjg (Taygetos) f Caprimulgus europaeus L. yaßaQÖvt.. 137. diaßolo/roCh getos) 113. H. v.) Jam. (Tem. äaTO(i.OK/. xQi'^^oy. Corvus frugilegus L. \ Sturmis vulgaris L.ä%og. fieXiaaofüyog. Son. KCCQaßih (Purnnfi) . 112.. v.iTiaag (Thessalien) naß) (Naum. Tem. d. Son. . (Tem. . Lantus excubitor homeyeri Gab *-\ Geoff. v. .tvrcc. Xö/iTSQOg.oqovvtt 135. ysXidövi 127. u. yaXäai I. üanQOv xpagöcpayor (Akamanien). I.) Drum.lavQonovXi (Eykladeu) Pastor roseus 104. ßovXyäqa 134. Son. 131. -/. ) (.toXiir/. y. i. (Brehm) IT.i . (Gloger)Linderm.iiQLvof. Muscicapa coUaris Bechst 124.. nsTQoyeXiöön.. y.) f Microjms melha (L.

XQÜrog \ Strix flammea L 148. Aquila maculata (Gm.) 167. 153. II.. ovfjco' haliah'tus (L..) -fAsio otus (L. /. I. Fied. j.). (Tay- (Son. \Carin(i noctua (Scop. TTStQmjg f Falco feldeggi Schi. (L.). M. .) 174. ßäyia 150.ocpayog -fCuctdus canorus L. I. ^inovcpog.). Geoff. getos) Cerchneis tiiinuncidus iL.us albicilla (L. (Taygi^tus) . Linderm.is ksv/irp' (v.. Son. Jam. äangog äerog fCircaetus M. Drum. xeXiüvi&QTig 171. \Bubo huho 1. .). x/pxii'f'u. Jam. Simpson v. ßaqßmt. Brehm Jara.iQ7. ßaqßaKiva.) ^ir/. St.). 155. Harg.. (Schleg. Jynx 144.) Linderm. Dress. Circus cyaneus (L. Linderm. xülikoi- va. Lindenn. M.?) Jam.). zaif-ihdaQU fxadQOg (Paniali) . (L. j- 180. v. TaifxlidäQa lUKgög 141. imovcpog (L. a£X"ög. Geoff. \Buteo ferox (Gm. fGecinu!< viridis (L. f Dryocopus martius (Naum. meridioiialis Kisso. Lindenn. Fied.. y. \ Dendrocopus medius sancti-johannis (Blanf. St.. . Drimi. Geoff. 172. yegäM Accijnter nisiis (L. (L. Jam.) v.. (L. (paaaoTQvyiovov (Kykladoii) \AQ. 156.).) 176. .).iceugog 7jQXirfZ. Drum.Nisaetus fasciatus (Vieill. d. -fCircus aeruginosus (L. d.'^v%ovQiaTt]g (Panial!) Asio accipitrinus 151. dszog Pandion 173.). Geoff. d. iiomv.) 140.. . yeQÜm. yeQÜM 163. (Taygetos) . y)I. Syrnivm aluco -f v. II... . Jam.QÖg Jam.) galliciis Drnm. 168. Erster Entdecker im Gebiet 139. M.) Jam.. j- Dendrocopiis leuconotus lilfordi Sliarpe u..). \bl. (als me- ridionalis) 142. . St.) und -f Pisorhina Linderm. Drum. (L. ^Aquila melanaUtus (L. Geoff.). Taii-tXiddQa nquaivo Fied. II.. \ Aquila chrysaetus (L. j-Pernis apivorus (L. Tai%XoyiQa%og Linderm. (Fall. ^Nisa'dtus pennatus (Gm. II. St.) Linderm. . Jam. torquilla L. -f Falco eleonorae Gene.92 Ornis baleanica. f Halia'df. H. nannaiawvL 178. -f TrerpiV/yg (Amlros) .i dvc^toyiqtog [Fle'ischcv). ). ftar^o 1G2. {. f Dendrocojius minor danfordi (Hargitt).j. TreTQlztjg 166. Lindcrm. '/.v. 164. j- (Son. Ks. f Falco suhhuteo L.ivi^t cov ßQ&yßv . fCerchneis ncmmanni IGO. Falco peregrinus Tnnst.). yoPßi (Taygotos) I. yvi&vi 152. Falco aesalon Tunst Ißl.j Erythropus vespertinus 158. 175. dszög. d. Kr.) 179.). 145.) Aquila (maculata) clanga Pall 170. \ Astur brevipes (Severzow). Jam.) I. Archihuteo lagopus (Brunn.54.*\ Coccystes glandarius .*\ Circus pygargus 159. St.. 149.). ixrjXaöiX(fi 165. Tff/fiX/- d&Qa nagdakög 143. .. Circus macrurus (Gm.6q. (Gloger) 147. scojJS (L. (Gm. Tobias Jam. . Dress. d. ^iVQ^tr/. j-Bnteo hiUeo (L.. Linderm. 177. M. aTavQasrög -f 169.

(Akariianieii). 203. Grus virgo (Naum.)I.) Ortygometra parva (Scop. *f Milvzis migravs (BodcL). vsQOTtovh.. H. St.avlzijg Son. 209.) Jam.Ttjg 202. oTida (Thessalien) H.oyoxxa (Ky- (Tem. Linderm. \Cacc. ..iavQO (Naum. Ivy. I.) Linderm. St.) Linderm.) (grandis Storr. (Attika) ym^kivo oqviov. H. iQvyüvi Son. Linderm. IslsKag Ciconia nigra 217. vsQov. H. L TQvycDvoy. Ortygometra pusilla 216. Ardea alba L 199. Linderm. (Tem. (Gloger) Linderm.. (Naum. Son. <3§c« vlÜQa (Parnaß und 185. äyQiöyallog. (Ky- j- . v. j. vegOTTOvlada 214. 191 . Taicfzi/g 183. dcaTTgorräQ)]. 210.). ÖQTiyo^irjtQa \Rallus aquaticus L. niyriyÖQa^ I. Jam. St. Linderm. j-Ciconia ciconia (L. ) (Ky- kladen) 201. (Naum. 189. .).iäva. -^ (L. Fulica atra L. (L. -fCoturnix coturnix (L. M. I.).) Phoenicopterus roseus Fall -f Geoff. ipaQOCfäyog 197. kskexi i. .) Linderm.O(. jaky. Crex crex Jam. Geoff..) Oiis tarda L. (Naum. q)aatav6g Son. tQVYiovoavQTt^g. negötyM '*-\ Perdix perdix *-f Phasianus colchicus Son.Qay. *f Milvus 7nilvus (L. I. (Tem. Grits grus (L. 213.) Linderm. H.) 220. kladen) (fcilaglda. -fCaccabis saxatilis graeca (Briss. . v. uyQiojTeQiaxsqi Ardea garzetta L. H. (Tem. 219. dtyQiö%rjva (Parnabi. 190.). y. -fColumba palit.III. Geoff.omov 188.) (Tem. vSQÖyiorra. Linderm. fiavQO oqviov. Xelsm. (Tem. I. j-Ttortur turtur (L. 212. M. &'koyov rijautv .oraeXa (Akarnanien) Lindcrm. 208.) 1S2.) (L. St. St. Botaurus stellaris (L.). H. Epirusj^ (faXyio -fGyps fulvus (Gm. (Fall. -f Astur palumbnrius Linderm. d..). 195.. Linderm. L.).oTTa. oraqoy. .ahis saxatilis chukar (Gray). Jo Griecbeulaiul. fGypaetMS harhatus 186. \Gallinula chloropus (L. Platalea leuc. 218. (L. ) (Tournefort) Dress. (L. yeqavög (Brehm) Jam.Ardea cinerea L. 193. Erster Entdecker im Gebiet 181. Geoff. xovQyi ^avqo. Fied. 211. .).mhus Son.) 206. (I^.). \ Columha livia Gm. ÖQTiv. cpciaau Columha oenas L 196.). negdi^a V(ov 187. St. oqtUi Son.).öqvlov (Parnab) Neophron percnopterus (L. . d. 194..).. Plegadis falcinellus (L. ay. -f Ardea purpurea L.oy..). (Naum. .erodia L. yovhÜQi. Geoff'. Ardea ralloides Scop Ardea ibis L 207. Gallinula porzana (L. Jam.).) 215. Geoff.) Linderm..). . 198.). *f Ai-detta minuta (L. Nycticorax nycticorax (L. Geoff. 192. rrigSi-na tov -m^ittov L. dyQioTrovkccda (Kykladtiii . St. Linderm. ipahSiagrig 184. kladen) Son. ogviov..) Linderm. ratwiä 200. (Naum. -fVultur monachus h. (Thienem.) 204. dQTiyoavQnjg 205.

) 248. H. 234. Nunienius phaeoptis 227.) 237. 225.Uyag f Aciitis hypoleucus (L. Aegialitis hiaticula (L. 242. Rs.).iäqivQoq Ijindcrm.5. y. 259.). (L.. (Akaminiieiii .) 243.). . 239.) Linderm.) Jam. 244.) Lindeiin. Limosa lapfonica (L. Haematopus ostrilegus L Cygnvs cygnus (L. 231.) Jam. Jani.) Liiiderm. /_cmoii()a (Thes- (Naum.) Lindcrm.) Jam. Totanus ochropus (L. (L. L (. St.) Linderm.läQTi'Qog Geoff. aaaXÖQvi&a iXTrsnÜTaa.vv. H. Gallinago gallinago (L. Gallinago major (Gm.). A.aTa'ivtj dirrXö GeofF. .) Drum. Totanus littoreus (L.) 236. 26L 262. Numenius arcuatus (L. vnQOTTeQdiKa. II. Totanus fuscus (L. 24L Tringa suharcioata (Güld. (Tem.) Ijinderm. Charadrius pluvialis 257. Geoff. Vanellus vanellus (L. (Tem. (Naum. Rs.). Geoff. Recurvirostra avocetta 247.94 Oinis balcanica. I. xoD^og Linderm. Fied. Son. ijavQfia äyiorrovh (Kyldadeu) (Akaniaiiien).). 253. -f H. salien) 222.) Lindcrm. (Tem. Charadrius squatavola. 226. St. Geoff..). »St. naqüivog (Akiir- nauien) I. . /.) Eudromias morinelhis (L. 258. Tringa minuta Leisl L 240.). H. Tringa tenimincki Leisl Linderm. ^iirE-Aaiah'ij Kovcpö fxney. 254. d. v.) (Naum. Linderm.) Liiiderm. 228.) Linderm. Hoplopterus spinosus (L. (Naum. fOedicnemus oedicne7nus Son. (L. 24. wdXj««. L.). 25L -f Aegialitis 252.) .l Dnnii. ' .) 232. ^ns-naralvt] I. Aegialitis curonicus (Gm.) Linderm. 233.) 256.al)jj. Geoff. %ovQ%ida C'hettusia gregaria (Pall. Sculopax 223. f Totamis calidris (L. v. Erster Entdocker Gebiet iiu '22\. Totanus stagnatilis Bechst Linderm. (L.) Linderm. (Naum. St. St. . (Kyldadeu) (Naum.) Jam. L Geoff. d. 260. Glareola pratincola -f L. i'eQOXsXtdöi'i (Kyliladeu). L arpa/rdc. Calidris arenaria (L. 8t. . Arenaria interpres (L.).). (Andros) (Naum. St. (L. 255. alexandrinus M.) Limosa limosa (L. toügllSa Numenius temdrostris Vieill (Naum.). f Himantopus himantopus 246. H.) Jam. Eitdromias geoffroyi (Wagl. aiyXlyovQog (KykUideii) (Tem. 230. ) (L.iäi'a. -fOtis tetrax L. Totanus glareola (L.). Trayiovtaivi alyiaXinjg. H. rusticula sc^oxorr«. . Son.vog Cygmcs olor (Gm.). (Naum..) 250. d-aXaaaojrovh Totanus pugnax (L. L 249. M. 238. Liiulerm. Gallinago gallinula 224.) (L. 22U. 235. (Naum. Tringa alfina L Limicola platyrhyncha (Tem.). . Jam. äyQtÖKOZta Qovaaa . (Paniali).) Kr. ßqo^onovli (Naum. f.

(L. y. 276.äg.) Sterna cantiaca Gm v. Jam. Fuligula fuliijula 280. Jam.-/. tov^htovqXski . (Tem. 301.) Anser alhifrons (Scop. 29L Hydrochelidon hyhrida Linderm.) Linderm. 294. Linderm.. Jam. yXaQoräy. Jam.. M. v. (Jam. d. M. 306. Linderm. . d. H. X'7''^' dyQiöxWu Anser erythropus (L. ftsyccXt]. 272. f Anas boscas (Akai-Maiiieu). 278. Jam..). Linderm. "ö Griechenland. 303.M.).av. rhalacrocorax pygmaeus rv^TTctviäg (Akanianii'n) aav.) Linderm. minutus Fall ridihundus L. xaXiycuTGOvSa. v. ^Pelecanus crispus Bruch. v.). Jam. d. 304. /.. f Sterna hirundo L.) . ctQtä'tig Linderm.). vtiaaöyallog (Akanianieu). yMqmaäg (Akamanien) 296.) 298. M. . argentatus michahellesi Bruch. Linderm. d. Hydrochelidon leucoptera (Öcliinz) I..). . Erh.i 293.B(faXovdi L L M. layycüva /.. ysoorrccxta 268. juf'XOs.QÖg melaiiocephalus Natt. L j. M. a~^vXoy. L fuscus L Geoflf. Linderm.).ukqcc . (Fall. 277.ihlicc 270. (L. 295.V) Linderm. 286. St. Hydrochelidon nigra (L. Erster Entdecker im Gebiet 265. (Fall. St. 299.) v. Taoicpkoy. . v. Jam.) Fuligula rufina (Fall.. Jam.rotalus L 285. audouini Fayr \Puffinus kuhli (Boie).d. iaras Larus ^ Larus Larus Larus f Larus *f Larus Geoff. Linderm. 302. 297. . yakavTöi (Akanianieiii Fuligula nyroca (Güld. Erismatura leucocephala 28L Mergiis albellus 282. Mergus serrator Mergus merganser L . Linderm. -f Jam. Rissa tridactyla (L. Linderm. (LGeoff.. 283. TiagSaläg 263. 264. v. (xnaXlia 27 L 267. canus v.III.. . M.. Linderm. ipaXidiäg Spatula clypenta Clangula glaucion (L. 290.ovraläg (L. H..St. . H. d.. . Linderm. 275. Anas fenelope L.) Fuligula ferina (L.). 2Q9.*'\ Anas querquedula L Anas acuta L. . (Lamia) f Tadorna casarca (L.). Linderm. yXaQÖvi Sterna caspia Fall. Tado7-na tadorna (L.) 300. 305. Linderm. Phalacrocorax graculus desmaresti Payr. d. ocpia (Korfu) . dyqionama 274. x^f'^QO^iiolicc (Akariiaiiicn) 279.ovTaßog (Lamiaj .. d. Linderm.. . . f Sterna nilotica Hasselq..l 266. Jam. (. -f Linderm. Äl. (Tem. Phalacrocorax carho 289. Gelastes gelasies (Licht. yXaoog . . naXiraaTtov (Kykladen) layüva Fied. yXaQÖvi 292. L L. Jaiu. *f^nrts strepera 273. 287.). j Sterna minuta L. 284. Fied.. Pelecanus onoc.) Anas crecca L. Anser anser (L. 288.lavQOvijaatt. (Scop. yXäqog Erh. ..

*j' Podiceps fluviatilis Tvmst. lich behaiiptet erfolgt in einem besonderen Kapitel nach dem spezieilen Teile. Jam. L Lindei'm.. bisher somit 312 Arten und Varietäten.). 308. (Ky- Linderm. kliideii) 311. ßovrtjKiäQa 312.') Erh. ^i'xog Podicejjs cristMtus L. Colymhus arcticus L Colymhus septentrionalis Zusammen . . v. [i/elkouanus (Acerbi)].96 Oruis balcauica. deren Vorkommen im Lande entweder fälschoder gegenwärtig noch nicht genügend sicher festgestellt worden ist. Die Aufzälilung jener Vogelarten.wXoßodTt. Erster Entdecker im Gebiet 307.. *f Podicejis nigricolUs (Brehm) 310. (Linderm. . Taovha. Rs. -fPuffinus puffimis (Brunn. jraQanaTdhiov 309. Jam.

SPEZIELLER TEIL.II. Orois balcanica. Reiser. . III.

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Sobald die Nachtigall ihre notwendigen Daseinsbedingungen vorfindet. 405 u. Wie fehlt sie den Inseln durchaus nicht. J. im schönen Parke des Herrn Merlin eine förmliche Nachtigallenansiedlung bewunderte) sowie den Peloponnes (besonders in P]lis und Messenien). Wie geschaffen für sie. ist die ganze Gegend der Vrachoriseen samt der Klissura.Erithacus (Aedon) lusciuia Luscinia minor (L. April im V'alle di Ropa und am 21. da wir am 17. deninsel Skopelos brütet sie. Attika wo In Wälder der akarnanischeu Niederung Menge gibt sie Simpson an. sehlägt ihr Heim ebensowohl auf dem griechischen Festlande wie auf den Inseln auf. nachdem er die Nachtigall als nicht seltenen Brutvogel auf Naxos kennen lernte und schon erwähnt. Krüper dem Parnaßgebiet gelangten und in der Zeit zwischen dem 2. 406). die au Dr.). daß sie Korfu bloß auf dem Zuge berührt. am selben Tage freilieh auch noch ein auf dem Zuge begriffenes Exemplar auf der Düne von Korissia im Wacholdergestrüppe. Teile von Mittelgriechenland. Doch ist seine Ansicht. die an anderer Stelle wiedergegeben werden soll. Br. Es sind darunter wohl so ziemlich die Extreme Grüßenverhältuissen vorhanden 7* in den . dann in im Alpheiostale der vegetationsreichen Schlucht von Lada bei Kalamata und endlich bei Tarapsa in der Maina. welche Krüper verbessert. ich Im Peloponnes beobachtete ich ausnehmend viele J^achtigallen oberhalb <Jlympia sowie unweit davon im Kladeostale. wo Wasser und Veejetation der Nachtigall den Aufenthalt möo-lich machen. Lord Lilford fand sie dort sehr häufig und Drumniond notierte ihre Ankunft gegen den 10. eine Angabe. Graf von der Mühle gibt eine anziehende Schilderung ihrer Wohnplätze Überall. f. aus dort Außerdem kann ich Maß und Gewicht von vier Eiern angeben. beobachtete sie bereits dort auch Eier erhielt (Gab. sie So hat häufiger Nachtigallenschlag schon so manchen Besucher Korfus entzückt. Mai und 7. durch ihren Schlag außerordentlich zur Verschönerung der griechischen Landschaft bei. Die meisten Nachtigallen Aber auch auf der viel kleineren Sporaam 21. Velestino weiters in Thessalien und den nördlichen Teil (namentlich häufig in Kephissia. trägt sie daselbst. April. für die gebüschreichen Nicht minder günstig für Lindermayer bezeichnet als sie ist Orte die Umgebung von ihres Aufenthaltes der Insel Euböa. 18G3. — Xachtiaall. Mai 1894 ein Gelege überbracht wurde. Hier beobachtete ich viele in den ersten Maitagen 1894. entschieden unrichtig. Juni gesammelt wurden. fand ich auf dieser Insel 1894 bei Keramoti. da mir daselbst p. Auf jenen des Archipels Sonnini am Zuge zu Ende des Sommers und Erhard reiht sie unter die Durchzügler der Kykladen ein. Orn. April 1894 bei Braganiotika nestbauende Paare antrafen.

100 .

von Ende Oktober bis vielleicht richtiger der Ankunft im Herbste kleiner Teil ein kommen sie zum einsamen Gebirgswälder hinauf. Am Brutplatze traf ich Erithacus rubecuhis nur im obersten Teile der Langada- schlucht (Taygetos) in Lakonien im Juni 1898. Hier bewohnt es vornehmlich als Brut- vogel die höchstgelegenen Schwarzkiefernbestände. Jameson zufolge am Frühjahrs. Dandalus ruhecula L. Oktober bis Ende Februar. 101 Griccheiilaiirt. wovon aber heutzutage nichts mehr zu erfahren ist. Fall. Kythera besucht es Von Zante befinden sich Exemplare in der Koll. März (Mittelzeiten und Zugkalender bei Mommsen). Februar gesammelt. Erhard rechnete das Rotkehlchen zu den Standvögeln der Kykladen. Dagegen dürl'te dies jedenfalls auf Eubüa der Fall sein. was ich durchaus bezweifeln muß. 17. jedoch im Winter mehr sichtbar sein als zu den übrigen Jahreszeiten. Zur Zeit Ich sah Janner auf der kleinen Insel Vido nur ein Stück. 1866 verschwanden sie von hier am 9. als auch von Kap Skropha an bis zur Phidarismündung in sowie endlich im Gestrüppe der Felsschluchten des Varassovo.und Herbstzuge. wo es nach Lindermayer vorkommt. .. sondern nach Kriipers und meinen Beobachtungen zieht Brutgescliäft im Frühling nur Auf Korfu fand Lilford am Drummond vom es in 1. ein- Färbung maßen: Sylvien-Monogr. In den Tannenbeständen des Ainos auf Kephalonia fand ich es Mitte März sehr häufig und höchstwahrscheinlich brütet es auch daselbst.III Erithacus rubeculus (L. Die Zahl der iu Griechenland überwinternden ist sehr beträchtlich/) jene der Brutpaare verliältnismäßig gering. Krüper erhielt Ende April und im Mai zelne Eier von diesen mit normaler 20 X 15-4 mm 14 cg etliche Gelege vom Parnaß. 41. Mazziari. Auch in der Umgebung und den Gärten der Stadt Athen ist das regelmäßig der und zwar nach Lindermayer von Oktober bis März. Eine größere Anzahl dem hiesigen Museum aus Attika eingesandter Bälge wurde in der Zeit zwischen dem 29. und zwar während des Februar 1897 sowohl im Röhricht an den Lagunenrändern bei Aetolikon. Keinesfalls ist das Rotkehlchen als Standvogel allenthalben so häutig. Nach Kapitän Sperling soll es auf Sta. da auch diese Kleinvögel dort nur mit der Flinte erlegt zu werden pflegen.). urteilen. Im Agäischen Meere fand Sonnini das Vöglein auf den verkarsteten Inseln nur und beklagt das Schlingenstellen der dortigen Griechen. ') Siehe auch Grat' vou der Mühle. daselbst bündelweise auf den Markt. doch sah ich es einmal auch in einer tiefer gelegenen Felsenklamm einen Waldkauz (Syrnium aluca) verfolgen. selten Auf dem Festlande beobachtete ich zur strengen Jahreszeit die Art am häufigsten Akarnanien. als man dies nach den Worten Graf von der Mühles und Linder- mayers erwarten würde. — Kotkehlelieii. Besonders viele über- winternde traf ich auf der Insel Petala. S. zwei 185 X lö-7 mm 15 cg Im Gegensatze zu den südwesteuropäischen Rotkehlchen weisen die griechischen. dagegen tagsdai-auf die Art massenhaft im Strauchwerk bei Govino. September und dem 27.und nordeuropäischen auf. nach den von mir mitgebrachten und später noch eingesendeten Bälgen zu keinerlei Unterschiede von zentral. Maura (Levkas) Standvogel. Lord die in den März verweilend.

von welcher Zeit ein Paar unserer Sammlung in Nord- 15. Auch Erhard einzeltes reiht Überwintern in ihn unter die Wintergäste der Kykladeu Auf ein. Neueren Beobachtungen zufolge ist aber diese Angabe um einen Monat zu früh.Oktober und 24. April 1898 erlegtes altes Männchen vor. leider Beobachtungen vorliegen. mit Sicherheit auf sein Erscheinen in Griechenland nur während des Durchzuges. ohne dafür Beweise beibringen zu können. am und 1898 auf den Strophadon. wintern im Gebiete noch nachgewiesen wurde. Auf dieses Stück hat bereits Seebohm Dressers Werk!) aufmerksam gemacht und des Vorkommens von Ruticilla meso- Federsäume fin *leuca Griechenland auch in seinem eigenen in Werke (p. April ebenfjills auf dem Zuge im Gebüsch der Düue von Korissia beobachtet und geschossen. April 1894 unweit der Hauptstadt. keinerlei weitere Huticilla 2)hoenicura Man kann (L. Euböa. März 1808 in Attika erlegte schöne und versität zu Athen gehört unstreitig das Männchen typische dieses östlichen Eotschwanzes. regelmäßig ist dies aber keineswegs der Fall. Für Korfu verzeichnet Drummoud RuAieilla phoenlc. durch welches die schneeweißen in den Schwingen sogleich auftallt. Über den Frühjahrszug stehen reichlichere Daten zur Verfügung. bleibt die genauere Erforschung der Verbreitung auf der Balkanhalbinsel der Zukunft vorbehalten.) — Glartcni'otsclnvimz. Mai am lfS94 14. Durchaus nicht darf man an ein Brüten im Gebiete denken. phoenicura Jameson Manchmal dehnt sich der in der Koll. Zu den -wichtigsten — Ehr. Woißspiegeliger Kotsclnvanz. Ich habe hier die Art am 17. zuge besitzt unser Museum nur ein Mäunchen von der Insel Skyros und zwei Weibchen von der Umgebung von Athen (29. November 1S94 erbeutet wurden und mir vorliegen. Mai Sarajevo . Mittelgriechenland und Vom Herbstsogar die Maina behaupten. Das Überwintern kommt. und interessantesten Exemplaren der Sammlung in der Uniam 19. Lindermayer und Graf von der Mühle bezeichnen den Garteurotschwanz sogar als überall häufig vom Herbste an und in Graf von der Mühles Monographie „Die europäischen Sylvien" wird er geradezu als „in Griechenland überwinternd" aufgezählt. September 1894). Auf den Inseln des Agäischen Meeres trifft dieses Rotschwänzehen nach Sonnini zugleich mit Erithacus ruhecithts schon anfangs März ein. ein ver- Attika deuten zwei sich eben verfärbende Männchen. welcher Krüpers BeobachtLingen zufolge sich im April und September vollDerselbe Autor meint weiters. als Ausnahme wenigstens. von denen ich ebenfalls ein c? erlegte. gewiß öfters vor.102 Oinis balcanica. am rande des großen Vrachorisees und sogar noch ziemlich viele 2. doch liegt mir auch ein von Hauptmann Polatzek bei Levkimo schon am 6. dann am 21. daß sowohl das Brüten wie das Überzieht. die bei Athen (Olivenwald und Kaphina um S. und 19. rechnen. Mazziari in Athen vorhanden und zu beiden Zugzeiten aufgesucht. Rutieilla luesoleuea (Heuipr. 291) Da gedacht. doch kann ich das gegenwärtig nicht nur für das Brüten gelten lassen. so traf ich ziehende Gartenrotschwänzchen.ura als gegen Ende März ankommend and gegen Norden weitei'ziehend. das Museum zu Athen ein ) Exemplar vom Taygetos. obwohl Graf von der Mühle und Linderniayer solches für die nördlichen Provinzen. Zug weit ins Frühjahr hinein aus.) ii. Von Zante Kythera ist wird laut R.

und 19. gliedern beträchtlicher der Baumgrenze 1894 an den Felsen von ebenso auf der Vardusia (Koraxl: Endlich seinem Brutplatze bei recht bis fand zur höchsten Hauptmann Roth im nach ich den am 14. Jänner 1897 bei den Ziegeleien (Manduchio) der Hauptstadt von Korfu. p.herrührt. de Mor. der Jltihlc wissen speziell ist. ihrer viele bis Kiona. Sechs einzelne Stücke wiegen und messen: 1866. steinigen Lagen nicht unmöglich wäre. 21-4 199 19-8 19-5 18-5 Br. besonders in der Maina. wo er nach Drummond und Lord Lilford den ganzen Winter verbringt. nämlich schon am an- 11. Ebenso äußert zeigt. April 10." In seinem Sommeraufenthalte und rotschwanz an folgenden Orten: in den Höhen des Parnaß. Im Winter sah ich den Hausrötling überall häufig an den Abstürzen des VarasAkarnanien zu Anfang Februar und schließlich. nämlich. ^lai 1892. daß er die mitteilte. noch mw VdS mm 17-2 oben angeführten Griechenland obwohl in sich dieser einer Preisliste Name eines der beispielsweise der größten Die 15 Bälge aus Griechenland der hiesigen KollekPlätzen sowie aus Winterszeit sind in jeder Hinsicht typisch. scient. die er im Sommer größtenteils zu meiden scheint. — und am Missolonghi bei Regen am titis (L. tion von den 8 cg nunmehr aus der Literatur verschwundene Trugbild R. April dagegen noch im Mai. 1897 sah ich am die ersten Standvogel Crebiete und besonders häufig (Ibis. am 18. III. 1898 auch Juli wo Haus15. während des Winters sich 1863.und Herbst- Mazziari Erhard zuge von diesem Rotschwanz aufgesucht und. im Winter in den Tälern und auf den Häusern der Städte. gefunden wurde. cnirei enthalte ich mich jeder Bemerkung. Nach letzterem brüten jedoch auch einige Paare auf der Insel. April bei Patras." Griechenland niemals in den Ebenen in bei Haiisrotscliwanz. 365): „Ruficüla Daß titis wo hält sich in er in großer aber der Hausrotschwanz daß er im und der Maina brütet bereits mitzuteilen. Euböa (Lindermayer) der Fall sein. und Kammhöhe der Anzahl beobachtete ich im Peloponnes. 13 Über das hoffentlich kürzlich bei Bälgen aus Naturalieninstitute angeführt fand. was in den höchsten. Betreffs gewiesen. Von Zantc liegt ein Stück vor. brütet. sovo in Dasselbe dürfte auf in der Koll. auf. auch auf die Inseln übergehend. 1899 Baron Schilling nach HuticilJa 103 Griechenland. was Kykladen Tierleben enthalten. Juli er von auf den Mit- gegen die Spitze des Taygetos (15. spätestes Datum 10. Sämtliche stamDie Größe der Eier schwankt beträchtlich. Kythera wird Jameson zufolge am Frühjahr. Mittelgriechenland in 13. Juni 1898). Kephissia. einige besitzen noch im trockenen Zustande den bläulichen Stich und einige sind am stumpfen Ende mit ganz feinen rotbraunen Punkten geziert. ergänzt Krliper durch seine Bemerkung: „Zur Brutzeit hält er sich an den Felswänden der Gebirge auf. die meisten sind reinweiß. 161 14-4 14-3 151 14-5 12 13 13 11-5 Gew. der Legezeit sind M'ir Krüpers auf sorgftiltige Aufzeichnungen das erste Gelege fand er auft'allend frühzeitig. der Umgebung von Athen zur . der Exped. Tristram sich Griechenland bestimmt das ganze Jahr Menge anzutreffen ist.) Lindermayer und Graf von ganzen April 4. viele men vom Parnaß. L. ist in Brehms nur während der kalten Jahreszeit besucht.

von durch die späteren Beobachtungen Ansicht daß Krüpers zur Gewißheit und es Mehrzahl der Brutplätze ist auch dessen den Gebirgen befindet. wie Erhard vermutete. 27. April 1894. und man kann. November 1903 zeigen. Auf den Kykladen ist Pratincola rubicola ebenfalls Standvogel. Mai 1897 und endlich überwinternde am Rande der Lagune von Korissia am 19. unweit der Phidarismündung und bei Aetolikon. Pratinx'ola ruhicola — (L. Dagegen wurde am Rande des Sumpfsees Mustos bei Astros. aber das Nest angibt. Obgleich ich diesbezüglich beim Vergleiche zwischen Stücken aus der nördlichen Hälfte der BalkanAufFallenderweise habe ich sonst in . wie z. wie mir berichtet wird. in den höheren Lagen jedoch natürlich viel später. und nicht Wintergast. zweifellos am Brutplatze in der Gegend von Kastell Angelo an der Westküste mehrere am 2. doch (1823) fügt der letztere ausdrücklich bei. Ist ein. Die die Legezeit beginnt außergewöhnlich sich in früh defilee sitzen. daß das Vogelchen in Mittelgriechenland niste. von Herrn Merlin und mir am 17. April 1894. wie Sonnini Ferner Brutvogel auf Euboa (Graf von der Mühle) und wahrscheinlich auf Naxos. schen Vogelwelt. nicht finden konnte. und zwar Forscher als recht häutigen. April 1897 nächst Kephissia (Athen) ließ dai-auf schließen. woselbst Krüper 1862 zur Brutzeit ein Weibchen beim Übersteigen einer Steinmauer aufscheuchte. Auf dem griechischen Festlande kannten das Schwarzkehlchen bereits Naumann^ Tiiienemann und Lindermayer als Brut. wenngleich diircliaus nicht gleichmäßig verbreiteter Standvogel der griechidas aus den verschiedenen Beobachtungen deutlich hervorgeht. Die Ver mutung Graf von der Jlühles. B. bezeichnen Druramond und Lord Lilford. ihn für Korfu die Ich beobachtete dort viele in den beiden friscli auf- gegrabenen Weingärten nächst der Stadt am 17. welches Hauptmann Polatzek auf dieser Insel gesammelt am Paar nebst Mai 1895 lU. Jänner 1897. doch sah Graf von der Mühle hier ihr Eintreffen im Herbste auf den Baumwolläckern. dann hat das Athener Museum ein Exemplar im Jugendkleidc vom Taygetos. welcher unbedingt schon in den P. sehr viele. wie Als solchen. zwei Männchen von Chalandrion (Attika) vom 9. Mazziari und für Kythera wähnt diese Art Jameson zu allen Jahreszeiten mit Ausnahme des Winters.und Standvogel. wie Krüper feststellte und ich ebenfalls bestätige. hat.104 Oiuis baluaiiica. Aber auch noch im Juli 1894 sah ich neben den Alten ganz junge Vögel auf dem Tclegraphcndraht zwischen Vitrinifsa und dem Mornosrichtig. wurde auf Eubüa (Delph) und Skyros. daß sie bereits Junge zu ernähren hatten. Das Benehmen mehrerer Paare in Akarnanien am 25. wo er- er das Voglein sicherlich übei'sehen hat. endlich besitzen nach den Untersuchungen Isidor Geoffroy Saint Hilaires die von dort mitgebrachten Vogel eine etwas dunklere Oberseite und stehen dadurch Exemplaren von Südafrika (Kap) näher als französischen. keinem anderen Teile des Peloponnes diese Art beobachtet. Im Spätherbst gibt es auf den Inseln. April 1897 ein Weibchen nebst einem jungen Vogel erlegt. in welcher Gegend ist. In der Sammlung des Hofmuseums in Wien befindet sich ein gepaartes einem Dunenjungen.) Scbwai'ükcklisci" Wieseiischmätzcr. rubicola besonders häutig altes letzten Märztagen die Eischale verlassen haben mußte. Von Zante gibt es ein Exemplar in der Koll. und. schon Ende April flügge Junge finden. daß ein Teil nur im Winter bis Ende März erscheint. dann. speziell wo Exemplare auch vorliegen. ja sogar am 13.

wie denn auch vergleichende Messungen Dressers (Birds of Europe) an Exemplaren aus den verschiedensten Teilen Europas. Nieder an das Museum in Athen gelangten. Zum Schluß mögen hier noch die Maße von einigen der von Krüper gesammelten und stets schwer erhältlichen Eier Platz linden: Gelege 3 Stück 18-5 17-6 17-6 Wim . Flügel: 62 mm. So mißt beisiDielsweise ein altes Weibchen. Erwähnenswert sind noch zwei nahezu vollständige Albinos. 105 Griei-heiiland. Schwanz: 45 /)(?«. welches Höhe von 2100 ?« Ganze Länge: 111 ich am 15. Schnabel: 9 wim. Juli 1894 auf der Kiona in einer beiläufigen erlegte: »nn. Tarsus: 21 mm. \i woselbst sie auch heute noch zu sehen sind. halbinsel und einer Keilie von 13 grieclüsc-hen (größtenteils von Attika stamnieudj keinen wesentlichen Unterschied finden kann.III. so fallen dagegen griechische Brutvögel durch ihre Kleinheit auf. Asiens und Afrikas gerade für ein griechisches Stück die kleinsten Maße ergeben. welche nach Krüper in den Fünfzigerjahren aus der Umgebung von Missolonghi durch Dr.

37. welcher noch obendrein hinzufügt „selbst dann nicht häutig'-. 1873: „ 12. wenigstens für einen kleinen Teil. Ein Brüten kann ich jedoch nicht annehmen und glaube. Angaben im aligemeinen v. Heldreich wiederholt) notierte die am 12. Über Dr. Fortpflanzungsgeschiclito (1«50). aus Attika (Frühjahr) und vom Taygetos (Herbst) zeigen genau die vielen und verschiedenen Farbenabstufungen wie in Mitteleuropa. welche zu den Zugszeiten Menge in Griechenland erscheinen. Die von mir von den oben angegebenen Orten mitgebrachten sechs Exemplare Museums von Athen. Der graue Steinschmätzer gehört zu denjenigen Arten. Drummond schon Wiesenschmätzer als hie und da im mehrere am 19.. aber auch großer einer beträchtlichen Zahl von Brutpaaren. Lord Lilford (Korfu) und Thienemann*) Mühle (Mittel- (bezüglich ganz Griechenland). Graf von der griechenland).) — ist. März und ich be- obachtete die ersten nach Sfurmwetter auf Kephalonia (bei Monastir Gerasimos) 1897: am 18. als oenanthe auch im AVinter in Winter noch nie beobachtet. ruhicola schuld sind. in Diese Tatsachen wurden aber bisher sehr ersichtlich oft in der höheren verkannt. Bezüglich des Überwinterns und des Brütens im Lande sind die Ansichten sehr geteilt.In auf allen Inseln und Küsten des Mittelmeeres. die Zeit Krüper (dessen der Ankunft und des Abzuges besitzen wir nur wenige Daten. wie dies Bergregion. aus folgendem ist. 1867: . das letztere verneinen In Korfu zu müssen.einiger bioioa'ischer Einzelheiten zeiirt. gibt Winter vorkommend an und ich diesen stellte Als solche irrige Angaben bezeichne ich die von Jameson griechenlands und Euböa). namentlich den Sommer verbringen. . Lindermayer (bezüglich Nord- (bezüglich Kythera). tatsächlich dieser kleine Vogel sowohl ira wurde auf griechischem Boden Sommer «S. ') März. zu sehen". er sagt: den Gebirgen . was sowie jene des aus dem oben angegebenen Grunde ja eigentlich selbstverständlich Saxicola oenaiithe in (L. 2. April Attika.106 Ornis bak'jinica. vermutet. „ Leonis erlegte den ersten bei Daphni (Attika) 1895: am 17. Jameson Am sah den Vogel auf Kythera unrichtigsten sowohl wie (Griechenlands die ich besucht habe. daß er die griechischen Inseln bloß im Frühjahre und gegen Ende des Herbstes besucht. welcher durch Anführuno. daß an den diesbezüglichen Angaben sowie über Beobachtungen des Vogels im Sommer überhaupt zum größten Teile Verwechslungen mit P. Ich glaube das erstere. Über den Herbstzug fehlen irgendwelche leider nur einigermaßen genügende Angaben. Außerdem treten auch Lindermayer und Erhard hierfür ein. nirgends daselbst überwintern. unbedingt bejahen. tfrauer Steinscliiuätzer. ist denn ist speziell Sperling nur im Frühjahre. März März 1874: „ 6. p. Derselben irrigen Meinung ist Erhard und Graf von der Mühle. Sonnini. Jänner 1897 am Bande der Lagune von Korissia fest. wenn unterrichtet. daß er den Vogel recht gut kennt.

Dr. daß dieser Steinschmätzer nach meinen Beobachtungen auch auf einigen Kykladeninseln zweifellos brütet. der als erster '» ihn als Brutvogel erkannte und auf Euböa autfand. und 15. wie schon erwähnt. und 15. melanoleuca und etwas weniger l>indermayer Krüper dagegen (Vicill. scient. am 14.) Ohreiisteiusehmätzer. Sehr bemerkenswert erscheint es mir. Als griechischer Brutvogel bewohnt S. denn auf Korfu. die Art einfach für den Peloponnes schlechtweg aufzuzählen. nämlich den Hochebenen des Parnaß. dann am Taygetos am 14. Juni 1898 erkannt. gefunden am 2. in erster scheinen. (20. In der gleichen Gegend. daß Altum in seiner Forstzoologie. Krüper ist es wiederum. sahen und erlegten wir offenbar am Zuge befindliche Stücke am 17.) im Gebiete an geeigneten Orten ein häufiger Brutvogel. de Mor. daß derselbe gegen Ende September erfolgt. in jeder Hinsicht normal. und zur selben Zeit häufig . und zwar alte wie vollkommen flügge Vögel auf der d(im Parnaß benachbarten Kiona. hier besitzt sowohl das Es ist angefangen lich Museum daher ungenau. Bezüglich des Abzuges erfahren wir zunächst von Lindermaver. überließ mir der Genannte. unfern nordwärts. Bezüglich des (iefieders griechischer Stücke habe ich Saxicola albicollis — Allenthalben einige häufig diese. imd 21. 255 sonderbarerweise beim Vergleiche von Exemplaren aus Griechenland Saxicola isahellina mit oenanthe zusammenzuziehen versuchte. Ob die von Douglass in der ersten Maiwoche 1892 auf Santorin beobachteten Vögel daselbst Durchzügler oder Brutvögel waren. der uns die Belege hierfür verindem er am 21. und zwar von den Mittellagen dieses Gebirges angefangen bis etwa zu 2400 m. 19. Oktober. melanoleuca. vom Parnaß Ein vereinzeltes Brutpaar habe ich aber auch ganz deutam 3. Juni 189b von Anavryta an bis hoch hinauf in die alpine Region. begnügte. Weiters traf ich am 14. Von Linie die Bergregion.." wenn in es Athen als auch unser Brehnis Tierleben in Institut (im heißt: ganzen „Brutvogel 9) Stücke.Arten angetroffen. So habe ich ihn auf Naxos mehrfach in der zweiten Hälfte Juni 1894 auf dem Zeusberge Ozia und dem Korönagebirge zusammen mit den beiden mediterranen Saxicola. oenanthc. April. Nikolaos) der unweit gelegenen Makariaes- zoologische gruppe 1894) und auch ziemlich zahlreich etwas später auf Erimomilos. daß die ersten auf dem Rückzuge schon im August erund der Herbstzug dauert dann den September hindurch bis in den (Jktober hinein. fand später auch Seebohm den Vogel zur Sommerszeit. Juli 1894 S. Leonis sogar noch am 28. oenanthe recht häutig. wage ich nicht zu entscheiden. der Bucht von Kalikiopulo und auf der Sanddüne von Mai 1898 ließen sich noch zwei verspätet wandernde graue Steinschmätzer auf den Strophaden nieder. April 1866 auf dem Parnaß das erste Gelege von vier Stück entdeckte. schafft hat. und 3. zwei andere Eier von dort. und zwar in der Gegend des Valle und Korissia di selbst Ropa. dann auch auf der größten Insel (Hag. der nach Tage später ankommt als Sax. Juni nichts zu bemerken und erwähne nur noch. Die Eier sollen kleiner sein als hält beide Steinschmätzerarten für gleich die von Sax. Krüper beobachtete. während sich der der Festungsmauer von Pylos Berichterstatter der Exped. Dann währt aber noch der Durchzug geraume Zeit hindurch. p. ist als (Saxicola aurita Teiii.. Juni 1866.III 107 GrieclienlaiKl. den letzten erlegte Krüper am 14. wo Drummond die Ankunft gegen Ende März beobachtete.

Auf Beschreibung und Ausmessung der vielen aus Griechenland eingesendeten Eier will ich lieber verzichten. ferner das von Krüper und Seebohni am Parnaß unterhalb der Nadelholzregion geschilderte und endlich jenes im Peloponnes zu meisten im Gelände nördlich von Astros Pylos unterkamen. Mai 1898. Santorin (Douglass mit dem Beifügen. Lagen am Fuße des Skopos. da Verwechslungen mit jenen von Sax. Mai ein (jelege von drei Eiern zugetragen wurde. und als die bei Sax. Paar dagegen sogar auf der Hohe der Vrachiona ein am Unter den Opfern der Wetterkatastrophe auf den Strophaden fand ich diese Art ebenfalls vor. albicollis durchaus nicht klar werden konnte. fallen. Makariaes. So ist er nach Erhard Brutvogel der trockenen Berghalden der Kykladen. Br. in nicht allzugroßer beherbergte zur Zeit meines Besuches im Juni 1898 den Vogel der Kaki auf der Ebene Langäda-Schlucht. es mir.lüö Oniis balcanica. 10. Erimomilos. Ich beobachtete mehrere in den tieferen albicollis ebenfalls. In dieser Frage dürften wohl sorgfältigere nui- Beobachtungen. März 18'. Den Wegzug verlegt Krilper in den August und September. daß sich der Genannte über den Artbegriff von Sax. wie denn auch unter anderem die Genauigkeit der Identifikation der von Lindermayer seinerzeit an Thienemann übersandten Eier gewiß viel zu wünschen übrig lassen dürfte. Über das griechische Festland hin scheint Verbreitung eine ziemlich regel- die mäßige zu sein. wo mir bei Tripolitsa (Arkadien) an letzterem Orte doch etwas weniger melanoleuca.l8 erbeutete und einsandte. Erwähnenswert scheint mir das besonders zahlreiche Vorkommen am Varassovo und in der großen Klissura in Akarnanien. Zante bewohnt Sax. daß dieser Steinschmätzer dort nicht verbleibt. Spezielle Beobachtungen und Belegexemplare liegen vor von: Naxos. wo ich bei Melancs Eier erhielt und sowohl in der Höhe von Apiranthos als den Kämmen von Leona dem Vogel begegnete. dann Eubüa (Lindermayer). auch auf der Avgoklippe sah ich ihn. melanoleuca durchaus nicht ausgeschlossen wären. die aber gerade hier mangeln. schon Auch die Ankunftszeit dürfte etwas früher da Hauptmann Polatzek von mehreren anwesenden ein Männchen bei Levkimo am 25. anlangend. wo am 1. wobei freilich zu bemerken wäre. •20b 20-4 20-3 20 mm . Jedoch gab es (<_)stküste). Nur von den vier auf Naxos gesammelten sicher bestimmten Eiern sei Folgendes angegeben L. mit welcher bekanntlich die Wohnplätze Als eine bemerkenswerte sein. daß dies dort die häufigste Saxicola sei). April erfolgen. Eigentümlichkeit schien steinschmätzer sowohl bei Kephissia als mit Vorliebe auf die Aste der Pinu^ halepensis setzte. Deka als bei Kastell Angelo nächst die Paläokastrizza beobachtet und erlegt habe. wenngleich Kythera spärlich in Anzahl. Auf den meisten Inseln im Agäischen Meere wurde dieser Steinschmätzer von mir und anderen ebenfalls aufgefunden. Durchaus unrichtig ist aber seine Angabe. entscheiden. daß sich der Ohrenim Seestrands-Kiefernhain unweit des Piräus. in der Inselmitte recht und bei Kapsali. da ich Ende April und anfangs Mai Brutpaare sowohl in den Felsen von Hag. zusammen ausgewählt werden. Auf Korfu soll Ankunft nach Drummond am 1. Sporadeninsel Xerö und Skyros (von wo mir ein Exemplar zukam).

Naumann. erst durch eine Saxicola melanolenca — Gerade in den letzten (Oüld. welches zweifellos zu amphileuca gehört. Vervollständigt wird das Entwicklungsbild durch ein etwa zwei Monate altes Männchen (Pikermi. Baedecker u.) Weißlicher Steinschmätzer. über welche er in Gab. Päßler (Eierwerk). rufa. Jahren ist über die Steinschmätzer von Südosteuropa und gerade diese für Griechenland sehr eigentümliche Art viel geschrieben worden. Chr. Ein recht altes Männchen meiner Sammlung aus Griechenland hat nur zwei Farben. 109 Griechenland. Es geht daraus hervor. Brehm (1823). Wir voll- finden Sammlung des zoologisch-mineralogischen Vereins in Regensburg. 1856. Doch ist es kräftiger entwickelt. S. Brehms. f. 450. kommen denjenigen Dalmatiens. daß sie keineswegs identisch ist mit der westeuropäischen und daß sie der Güldenstädt'schen melanoleuca weitaus am nächsten zu stehen kommt. später in jener Chr. L. Orn. Degland und v. aus Griechenland. Thienemann (1826). Held reich führen diesen Steinschmätzer als häufig in Griechenland samt dem Peloponnes uiad den griechischen Inseln unter In dem Namen „stapazina''^ auf. Dagegen tiel mir sofort ein schönes Männchen.) (Sax. 27. Östlicher Ohreiistpinschiuätzer. Ich besitze ein solches und Schulterfedern ganz grau sind.. welcher vollständig die Merkmale der östlichen Form amphileuca gezeigt hätte. um gleich wieder mit einer neuen Bezeichnung herauszurücken. der Kehlfleck zeigt größere Ausdehnung und schwärzlichen. stapazina Teni. Klarheit über die Verbreitung dieser Form in Europa könnte wohl genaue Erforschung der jetzigen Tiirkei gebracht werden. alhicollis beweisen die vollständige Übereinstimmung griechischer Vogel mit nordbalkanischen. Bei den abgetragenen Kleidern kommt auf dem Oberkopfe der grauschwarze Grund der Federn zum Vorschein. die Kehle. Die 16 aus den verschiedensten Gegenden des Landes mitgebrachten Bälge von Sax. die Mitglieder der Exped. der die griechischen Vögel dieser Art Herzegowina und Montenegros. Erwarten ist mir während meiner Reisen in Griechenland kein einuntergekommen." Die sechs Männchen im Landesmuseum passen auf diese Beschreibung vollkommen. scient. Gould. sich folgendermaßen äußert: „Das Kleid der einjährigen Männchen von Vitiflora solche schon stapazina ist vor 1849 in der gewöhnlich weniger schön als jenes von V.III. Bau und Gefieder gleichen Größe. L. und zwar: Temminck. Sämtliche älteren Autoren. bei welchem die hinteren Oberflügeldeck- . Mai 1859 (wahralles ziger Steinschmätzer scheinlich in Attika) im Museum zu Athen der Universität auf. ähnelt. welches in diesem Alter am meisten dem alten Weibchen. die ich 1893 in Ostrumelien auffand. Die geringfügigen Unterschiede genügen aber durchaus nicht. de Mor. Juli 1894). J. — Wider ii. das viel schwieriger zu erlegen ist als das Männchen. das Scliwanzspitzenband und die Flügel sind schwarz. Seebohm ist meines Wissens der erste. alles übrige aber ist weiß. welcher 1874 bei Dresser den Namen melanoleuca anwendet. Saxicola alhicollis anijtJiileuca Heuipr. Ehr. wobei er die Brutorte und den Somuieraufenthalt in den Mittellagen des Parnaß anschaulich schildert. ohne sich vollständig mit dieser zu decken. denn die Kopfseiten. erlegt am 28.

da ein von gange der älteren italienischen Autoren mit Sax. wo zahlreiche Paare eben zum Simpson die Brutgeschäft Vorbereitungen machten. April März 3 d zwei Neuankömmlinge und und 1 Q. ferner nicht minder häufig auf den Hängen bei Kalamata. sehr zahlreich an der Ostküste zwischen Kiveri und Astros. Mazziari im Museum zu Athen. beginne nicht kaffeebraunen I ich mit der Mitteilung Druminonds. Mai ebenfalls ein Männchen. Genauere Daten gibt Lindermayer Anfang. wo ich am 18. )) 1866: 24. dann rings um Anavryta unweit Sparta und endlich in der Gegend zwischen Modon und Pylos entschieden öfter zu sehen als Auch in Sax.und Unterseite zu den Seltenheiten. dann die einzig vorkommende Saxicola. Deutliche Reste der graubraunen Färbunii. Juni 1. einige Paare daselbst auch den Sommer über verweilen und selbst auf dem Zitadellfelsen brüten. ebenso auf dem Ithomeberge. „ 13. März 1865: 25. April. welcher Selbständigkeit die dieser Art laut Strickland besonders betont. jedoch mehrere an der Steilküste bei Kap Munlsara antraf und woselbst Krüper mehrfsich Eier erhielt. für Naxos. 24. und 19. Drum- Krüper: Gebiet des Parnaß. 1861: 29. Auf Einzelheiten der geographischen Verbreitung im Lande übergehend. für das Plateau des kleinen Evreokastron Es liegen weiters 1894 einige Paare!).SU5 trägt Von Zante sah ich zuerst Stücke in der Koll. April 1894 für Geröllhaldeu des Varassovoberges bestätigen konnte.von Kopf und Rücken sind stets auch nach Vollendung des ersten Lebensjahres noch vorhanden und auch s^jäter gehören Exemplare ohne jeden Anflug von Rostgelb auf den weißen Partien der Ober. albicollis. nach dem VorBrutvogel. Als Zeit des Eintreffens im Frühling bezeichnen mond geradezu den 1. Jameson erwähnt das Erscheinen am Frühjahi'szuge auf Kythera. doch auch auf dem nahen Paxos er gewiß ebensowohl dort als ist Hauptmann Polatzek an das Wiener Hofmuseum übersendetes Weibchen dieser Insel das Datum vom 25. Thessalien sah und erlegte ich diesen Steinschmätzer am 17. (12. Juni Euböa und endlieh für die Auf dem Festlande fanden Sax. im Gegensatze zu Graf von der Mühle. Angaben des Vorkommens vor: von Douglass für Santorin ferste Woche des Mai). So ist er z. albicollis zusammenwirft.Avt in der Gegend von Doljana in Arkadien und von da bis Tripolitsa verbreitet. Grund. beobachtete ich bei Kephissia 1897: Baron Schilling bei Patras 1899: April wieder 1 Stück. was ich am 25. Dann endlich am 6. von Lindermayer für Sporadeninsel Jura (27. 1898 konnte ich diese Art dort öfters selbst beobachten. B. ja sogar auf der Höhe der Vrachiona (etwa 800 ?« über dem Meere) am 10. daß der weißliche SteinschmJltzer Korfu in beträchtlicher Zahl auf dem Zuge berührt. Mai 1894 am Ufer des Karlasees und am häufigsten seheint er in gewissen Teilen des Pelopounes aufzutreten. Juni 1894 auf dem Oziaberge zwei Paare. Mai von einem Paare das schön verAuch auf den benachbarten Strophaden beobachtete ich färbte Männchen erbeuten. sie noch am Zuge mehrmals und schoß am 15. den er. Ich habe den Vogel hier zweifellos übersehen. Nach Erhard ist sie auf den trockensten Bei'ghalden der Kykladen ein sehr häufiger Brutvogel. dann aber erst . melanoleuca 1859 und liS(50 Krüper und auf den steinigen Abhängen von Akarnanien. Mai 1894 mehrmals).110 Oniis balcanica.

nocfua herum.^) ist aber etwas kleiner und hat vor allem die oberen Teile blasser und die Brust viel heller rotbraun. Die Allgabe (iraf von der Muhles. Savoyen und Südeuropa bis Griechenland und Türkei und kennzeichnet griechische Exemplare folgendermaßen: „Ähnelt C. daß man fast versucht wäre. Cinclus cincliis alhicollis (VieilL) drei — Südlicher Wasserseliiuätzer. ist entweder irrtümlich oder sie beruht auf einer einzelnen. so Krüper verschickt hat. Juli 1866. II. daß durchwegs zur südlichen Form des Wasserschmätzers gehören. wie dies übrigens den Engländern Dresser und Seebohm erkannt worden ist. sonderbarerweise. vol. Da zur Verfügung stehen. melanoleuca verlegt ihn in die Mitte ist September." Absichtlich unterlasse ich wieder an dieser Stelle die genauere Beschreibung der Eier. mit sie allen nicht fürchten diesen in und. Frieden leben. sicher ungewöhnlichen Beobachtung. daß man anfangs März nach jedem starken Sturme Scharen Neuangekommener sieht. Krüper noch am 5. p. Mai 1894 am Hymettos untersuchte Nester waren noch unbelegt. cyanus und. z.. p. gesammelt von Krüper) angeführt ist und die meisten vielmehr von Makedonien und vom Olymp ihm vorgelegen haben mögen. gegen welche sie auch gar keinen Zorn zu haben scheinen. Über den Wegzug von Sax. 111 Griechenland. Nach Krüpers Erfahrungen legen sie ehestens Ende April. Gewicht usw. B. Sie erschienen auch im Leben deutlich kleiner als jene von der Nordgrenze der sie bereits früher von ist durch das lebhafte Rostbraun der UnterStücken derartig eingeengt. Lindermayer bekam noch im Juni Gelege von 5 6 Stück. aquaticus. doch findet man die meisten Eier im Mai. April 1866 im Parnaß. obwohl eine große Zahl von solchen. eine darauf sich gründende Subspezies aufzustellen." Die Brutzeit beginnt nicht alljährlich zur gleichen Zeit. Turd. denn dieser Zeitpunkt ist fast um vier Wochen zu früh. 20) bezeichnet als Verbreitungsgebiet: Schweiz. Der erstere (Birds of Europe. Dagegen ist seine auch von Thienemann wiederholte Schilderung des Beneh- mens nach der Ankunft sehr zutreffend: „Sie treiben sich auf den felsigen Hügeln rastlos zwischen Emh.III. die schiedensten Sammlungen Balkanländern befinden. Stengelstückchen verschiedener zarter Pflanzen ist aus ver- erbaut und inwendig mit Grasblättern und einigen Roßhaaren etwas locker ausgelegt. sich in den ver- mir selbstgefiindene nur aus den nördlichen behalte ich mir die Wiedergabe von deren Maß. doch erlegte Lindermayer nur wenig bekannt. diese Farbe erstreckt sich über den Unterleib. so werden später die Maße der hiesigen Museumsexemplare folgen. Oktober 1871 DurchzUgler dieser Art. Balkanhalbinsel und der weiße Brustfleck seite bei einzelnen ') Unter diesem Namen behandeln den Vogel sämtliche Antoren über Griechenland! . 10. — Thienemann witterten beschreibt ein solches von Attika folgendermaßen: „Es Grasstückchen. 183 und Suppl. während sie untereinander immer hadern und beißen. 4 Eier: 28." Da aus dem eigentlichen Griechenland bei Dresser speziell nur ein junger Vogel (Parnaß. für später vor. Nach eingehender Prüfung und Vergleichen der mir vorliegenden sechs alten und jungen Exemplare aus Griechenland habe ich die Überzeugung gewonnen. S. Einige von mir am II. caesia.

daß er durchaus nicht hervorzuscheuchen war und in einem unbewachten Augenblick das Weite suchte und fand. Graf von der Älühle und Krüper und aus Thienemann und v. Baedecker.. wenn die Gebirgsbäche daß man schwer zu den BrutDie im Parnaß am 29. A.11^ Ornis balcanica.. Jener verkroch sich im Bachbett unter Steinen so.. Es nie ein ist auch hier im Süden ein echter Zugvogel.. sind folgende "o^ Maße abzunehmen: Ganze Länge Flügel. welche sämtlich zwischen dem August von Stavros Strimmeneas im Parnaß bei Agoriani erlegt wurden.. steinigen Gebirgen Griechenlands lebt. so Temminck. .." durch den schmelzenden Schnee so angeschwollen sind. gelangen kann. Uie jungen Vögel zeigen zwischen der dunklen AViisserung der Unterseite einen deutlichen schwefelgelben Anflug! An 5. Naumann. c? cf ö^ 180 191 192 2 182 198 81 92 91 86 97 90 „ 18 19 195 17-5 19 20 „ 24-5 26-5 27 25 28 27 „ . cyanus auf eine Stufe gestellt zu haben. und zwar nur dreimal aufgefunden. Mai 1866 und Ende Mai 1873 gefundenen Eier stammen von Paaren. Heldreich darin üborein. An dem Wasserlaufe im gleich obersten Teile der lakonischen Langadaschlucht habe einem eigens zu diesem Zwecke am 11. Stand. ja vielmehr einfach Meer ergießen. . und 12. einschließlich Euböas. daß der Wasser- denselben schöpfend schmätzer an den klaren Gebirgsbächen Griechenlands.daß die Art in jenem Lande weniger gewöhnlich ist als M. aber drei junge Wasserschraätzer fielen uns doch dort zur Beute.und Brutvogel unmöglich ist dies ist. L. ob- Erhard es angibt.) — SteiiiröteL Schon bei uns bergige Landschaften stets bevorzugend ist es vollends in Griechenland ausschließlicher Gebirgsbewohner. Juni 1898 unternommenen Ausflug einen alten Vogel und eine Familie Junger getroffen. Daher hielt man das Steinrötel daselbst wie auch im Archipel für gemein. ich auf Griechische Eier des Vogels gehören zu den größten Seltenheiten und wurden überhaupt nur von Krüper. denn zur Winterszeit wurde noch Stück in Griechenland beobachtet. so sagt Chr. Brehm Dagegen (^Tierleben). raschem Laufe sich ins scheinlich. 305). In früherer Zeit scheint man den Vogel bezüglich der Verbreitung in Griechenland oft fälschlich mit M. Unwahr- jedoch für die Kykladeninseln. die nach kurzem. stellen. und den sechs alten Vögeln unserer Sammlung. Schnabel Lauf . c? cf 193 »»n Im übrigen stimmen Linderniayer. deren erste Brut verunolückt ist. und fügt 1845 (Stiftungsfest) ganz Ja richtig hinzu. Brehm und Päßler (Eierwerk). daß das sogar. Merkwürdigerweise konnte aber Lindei-- .. p. Dubois. Ajiril die unter den Wasserfjillen sind. Dieser vielerfahrene Forscher schreibt: „Die Brütezeit beginnt schon Ende März. in seinem unvollendet gebliebenen Hauptwerke bemerkt Thienemann gaben. 31. finden sich auch in älteren Veröft'entlichungen schon ganz treft'ende An- Brehm 1823 (Europäische Vögel. daß M. Steinrötel sich in Griechenland nicht leicht unter 3000' nistend findet. saxatilis auf den sehr hohen. cyanus. Monticola saxatilis (L.

Juli Ferner fand St. Sie sind etwas gefleckt und einsamen. am 13. brütet aber in den Bergen. wo nach dem Vogel Umschau ich vergeblich Auch Lord Lilford selten. ein Paar alter Vögel aus der Umgebung von Kalamata dem Vogel in British Museum (Cat. Auf Korfu. Lindermayer am Pentelikon. von wo mir ein Weibchen vom 10. Vol. Ornis balcaiiica. Mai 1866 mit einem und Ende Mai 1873 mit ziemlich bebrüteten Eiern. Er werde. aber auch auf dem Delph auf Eubüa. 30. namentlich dem Am Ifi. aus Dr. Drummond Als Ankunftszeit gibt das Festland I Mitte April an. 315). ist er im Septem- er laut Drum- hat ihn ein. so fand er am 19. 20. 20. (Jrten 1857 erlegtes 1895 in kann ich berichten. daß be- ein junges einlegt dem der Gegend von Merkovuni nächst Tripolis ficuxdilis aid' l'eloponnes Männchen unserer Sammlung von Professor wurde. in Dremisa auf großen. Über das Vorkommen von M. GrieiliL-nl. luaycr sich niemals mit der so loiclit IjegreiHiclieii Tatsache einverstanden erkhiren. Ein von Athen vom April 1893 un- noch nicht einjähriges Männchen aus der Umgebung serer Sammlung hat noch etwas mehr vom Jugendgefieder als von dem eben hervor- sprossenden Alterskleide. hielt.und Sommer in den "riechischen Gebirgen verbringt. Museum ein engl. wie (für aber die Wanderer schon Ende März die Zeit des erfolgt. Mai 1865 ein Nest mit sechs. Reiser. Das Gefieder zeigt keine Abweichungen von mitteleuropäischen Vertretern. einzeln stehenden Felsbioeken eine Familie von flüggen Jungen und am selben Tage hatten mir die Hirten ein solches. daß das Steinrötel den Winter in Afrika und nur FrühHno. mond für kommen auch dort überall. wo er mehrere erlegte (Museum in Athen. Von diesen gelangten einige in die Sammlung Dressers.l. April felsigen 1 7^7X777 am .oder zweials Singvogel sehr ge- schätzt. zurück. mal daselbst beobachtet. ginnt daselbst das Brutgeschäft im Mai. April.113 III.ui. Die Inseln des Archipels scheint es nur vori'ibergehend auf dem Zuge zu be- Freund Knotek fand auf Jura (nürdliche Sporaden) die Reste eines zerrissenen Exemplars und Douglass sah den lialg eines auf Santorin erbeuteten Vogels. den Karavuuibergcn unweit von dort überbracht. Juli 1894 traf ich in den Mittellagen der Kiona beim Abstieg nach Veluchi. Graf von der Mühle den höchsten Gebirgen Mittelgriechenlands (damals Rumelieu genannt!). Mai 1S58). Juli 1895 und August 18'JG) bekam. Strimmeneas am 16. Krüpcrs denn Männchen. Über ber ein Korfu den erlegte 10. Heldreich am 26. suchen. V. überall jedoch nur selten. Auf dem Festlande stellte Krüper [Sb>^ das Vorkommen im Zygosgebirge fest. v. Juni 1898 einen schön singenden alten den Felsabsätzen des Taygetos oberhalb der I3aumgrenze und endlich spendete Herr Konsul Merlin sen. daß und bezüglich der Verbreitung ist nur wenig zu sagen. Krüpers beriani. Zoll. durch einen Steinwurf übel zugerichtetes. lü. Krüper beobachtete das Steinrötel vor allem auf hochgelegenen Felswänden in Athen ein am Paar junge Vögel (AgoNach den Erfahrungen Dr. Mitunter Jäger Dr. April 1897 einen Vogel obachtete und daselbst auch Langhadis am 2Q. und am Hymettos bei Athen. 8 . Mai 1903 vorliegt. März 1872 zwei ankommende Abzuges erwähnt nur Graf von der JMühle. p. ich von wo das Stück und unser Museum altes 31 1 und messen im Parnaß.

) — Blaiimcrlo. Bei meinem Besuche im Juni 1894 trieb sich ebenfalls ein Paar an dieser berühmten Örtlichkeit herum. in ein ganze Jahr. hier und da küste und eines auf der Klippe Avgo fest. einem verfallenden in den Felswänden kletternden Wutte bei gelang Kaes. Die von mir mitgebrachten Stücke stammen von Chalki und Tragäa. Krüper fand sie hier auch mitten im Winter. welche den Besucher solcher abgelegenen CTCgenden noch obendrein durch ihren herrlichen Flötengesang in Entzücken versetzt. Die trostlose Einöde der meisten wenig oder gar nicht bewohnten Folseilandc Griechenhmds wirkt zumeist auch durcli die dortige Vogelarmut umso abstoßender. Fast alle Autoren. Ich sah im April 1894 viele bei Kryoneri und ebenso daselbst in den höheren. dann Krüper auf Erimomilos im Paar auf im Inneren der Zeus-Tropfsteinhöhle fand Krüper 1862 Kykladeninsel Klippen sah die im umgebenden Äleere. kurz die Nahe des Meeres. Am 4. wie wir sehen werden. barerweise entging. Monticolu cyanns (L. daß 71/. Selbst tief von die Lindermayer sonderEuböa und ich begegnete ihm Angabe. gehört vor allem die Blaumerle. Einzelne Paare fanden sich auf (_)xiä der akarnanischen Küste Zante. Jameson erkannte sie hier als Standvogel durchs Zeit meiner Anwesenheit im Juni lSt). entschieden viel zu weit. geschützten Schluchten im Februar 1897.114 Ornis l>aU'aiiica. ein und ein frisches mit drei Jungen vor.S stellte ich der Ostküste mindestens zehn Paare. der Insel. l)evorzugt sie als Standvogel stets Inseln und felsige Küstenstriche. Von den Aufenthaltsorten am Festlande seien zunächst jene in Akarnanien erwähnt. Auf der letztgenannten Gebirge als auch auf den Evreokastron. Doch ging hierbei Gloger. daß man sie an fast allen großen (Jebäuden des Landes finden könne. Zweifellos Brutvogel kleinen Kastell tastari in den Felsen des Skopos. Kei-i und anderen noch kleineren Klippen an der Nähe der Acheloosmündung. Ich beobachtete sie (Mal 18U7) in den Felsen bei Paläokastritza vom Meere an bis hoch ins Gebirge Korfu. deren sich diese sonnendurchglühten Klippen erfreuen. in der kleinen Insel Peluso. doch vermerkte er den Vogel für Skopelos und Xerö. Nur dem kühn im Süden. die über unser Gebiet schrieben erwähnen ihr Vorich zähle allein elf Stellen mit allgemein gehaltenen Angaben kommen und Nisten einschließlich des Peloponnes. fand sie aber allerorts ganz auffallend scheu. eine mehrfach an den Felsenküsten und Naxos. woselbst das Vorkommen seit 1858 im Zygosgebirge und im Varassovo durch Krüper und Simpson bekannt gemacht wurde. Nach Graf von der Mühle käme dies — — überhaupt nur zur Wintei-szeit vor. Zur der Kaki Langhäda-Schlucht an einzelnes an der steilen West- des Bereits durch Sonnini erfahren wir. so Blaumerle sowohl z. Kythera. an den beiden letztgenannten Orten zwei Paare zu erlangen. Zu den wenigen Vögeln. Später erkannte Erhard die Blaumerle als Standvogel der Kykladen. Obzwar man sie in Griechenland auch weit im Eandinneren und ziemlich hoch im Gebirge vorfindet. wenn er behauptete. Mai entdeckte Santarius im Karstc bei Aetolikon ein Nest mit ganz kleinen die Keste eines vorjährigen Nestes . Ein ziemlich deutliches Bild der Verbreitung geben folgende Fundorte: Laut Drummond und Lord Lilford ist sie daselbst sowie an allen Küsten von Nordwestgriechenland während des ganzen Jahres sehr häutig. cijanus die meisten felsigen Inseln Archipels gleichwie die abgelegenen Gebirge bewohnt. am Kap im Norden und Geraki. B.

Missolonghi mehrere schon Datum bei Delphi schon meisten Gelege. Maße und Gewicht dieser sieben Eier: L. typisch.115 Griechenland. Thienemann Grasstückchen fest beschrieb ein von groben und mit und künstlich sind Maße und Gewicht Lindermayer feinen erhaltenes als sehr flach Pflanzenstengelu und aus Besonders zusanimengefügt. der in Begleituui. Februar gepaart an und Krüper fand als frühestes April 1866 ein Gelege von drei Eiern. Br. wie solche gerade beim Genus Monticola hier und da vorkommen. Jungen. weiters auf dem Berge Ithome in Messenien und endlich im Karste nächst Pylos sowie in den Felsen von Weiter wo am sich östlich 11. wo ich sie auch erlegte. Die Brutzeit beginnt manchmal sehr am am 3. Jedoch sind die 20.Juni 1859 in der kleinen Klissura das erste Nest mit fünf ungefleckten. 34 Knapp am stumpfen Ende der Eier zeigt sich durch dicht 20. Gegen Abend schlüpfte sie dann Felsen im ins Innere des reichlich mit Vieh belegten Stalles. Mai bereits ein Paar mit seinen flüggen Juntren herumtrieb. dann überall in den tieferen Lagen der Langhada-Schlucht in Sparta. Gesicht in der Gelege zu sechs Stück! gekommenen Vögel waren Zeit zwischen Juni und in jeder November Hinsicht erlegt. Mir begegnete sie in mehreren Paaren bei Masklena in Arkadien. Jänner 1899 beobachtete. welches ersten Junitagen vollzählig. Das erste Stück ist vom Parnaß sind zwei ein sogenanntes Riesenei. Dezember 1898 und 9. 31. man Graf von wohl sicherlich oft erst der Mühle nicht der in in den einem Blaumerle. ja Jenes Nest. Vielfach sah ich diesen Vogel in der großen Klissura. sondern der Amsel an. mm L. entdeckte. Auf dem Peloponnes lernte sie Graf von der Mühle und Lindermayer als sehr häutig kennen. kann 8* man . die übrigen schwach gefleckt.. pyracantha gehörte zeigte. merula. aber auch hier erwies er sich als äußerst vorsichtig. 282 276 27-5 26-6 Br. verspätete Brut. Glücklicher war Krüper. Von sieben Aveiteren einzelnen Eiern aus Akarnanien und gar nicht. Mai 1894 sind: Pünktchen gehäufte schwache Kranzbildung. vom Parnaß. namentlich in der berühmten Ruinenstadt Mistra. Alt-Pylos. III. Aber auch im Kara dagh bei Velestino konnten wir diese Art feststellen. etwas bebrüteten Eiern. die Nester nie gebaut! eines Geleges von vier Stücken. namentlich im Gebirge. traf ich so zeitlich. wo Baron Schilling die Blaumerle neben dem Kamin des Klosters am 11.Simpsons und Hoerens am Mai oder I. walirscheialicli eine zweite. Als isolierte. Busche Crataegus in der Felsschlucht bei in der zweiten Hälfte Mai. Nach Simpson war das Nest seichter gebaut als bei M. ziemlich weit ins Innere vorgeschobene Punkte kann noch ich die Walde bei Podolovitsa und die Gegend des Monastir Angelokastron erwähnen. 20-3 20 199 202 7n»i 29 29 29 cg Gew. begegnete ich ihr in den Felsen nächst Delphi und am Hymottos. 32-2 30 4 28-5 27-8 26-5 25-5 20-3 19-8 mm mm 28 cg 25 Lindermayer bekam'auch Die Bei drei mir zu jungen.

beliebten Vogel der der Grieche fast dortige Winteraufenthalt alle Leider zumeist anderen nützlichen Vögel unbe- Gericht gebratener Singdrosseln nach vorhergegangenem Jagdvergnügen So kommt daß gerade auf diese Drossel während der ganzen viele Tausende im fernen Süden ihr Leben lassen müssen.i.-aiii. strengen Jahreszeit ununterbrochen gejagt wird und ( Über die Zeit der Ankunft und des Abzuges fehlen ganz genaue Angaben. wie meine eigenen Beobachtungen ergeben. sind wieder mehr auf der Erde sichtbar und flüchten von dort aufgescheucht zu Dutzenden nicht mehr in die Baumkronen. der sich auf das Kreuz des Erlösers gesetzt habe.)ktober. der Abzug dagegen im März. es. Von den ungeheuer großen Scharen. und 17.-il. am v. Die meisten gab es in der Gegend von Potamös. ))eherbergt zur Winterszeit stets als unausbleibliche. bei Braganiotika und auch im Dünenwäldchen von Korissia. Mazziari) und für Kythera erwähnt ihr Vorkommen im Winter und Frühling Jamesou. Auf den Kykladen ist sie nach Erhard die weitaus häufigste aller überwinternden Drosselarten. gelangten große Bündel Erlegter auf den Markt nach Patras. Jänr. ein kann — Singdrossel. Bei einem jungen Vogel von Agoriani im Parnaß bemerke ieli. In der ersten Hälfte .1 Iti Olllis den Weclisel vom l. Erst der Beginn der strengen Fastenzeit macht den argen Verfolgungen ein jähes Ende und dann legen die Drosseln auch sehr bald die unnatürliche Ängstlichkeit ab. von Dezember wo eintreffen. angeneiune Beigabe eine größere gereicht diesem bei uns L. sondern unter die dichten Brombeerhecken. zu welcher Zeit Scharen von Singdrosseln keinem Teile der Insel fehlten. denn wenn auch helligt läßt. Nach Lord Lilford verweilt sie auf Korfu von Oktober bis April und wurde von Drumluond im Sommer dort niemals beobachtet. Für Zante scheint dasselbe Verhältnis zu bestehen (ein Stück in der Kuli. woselbst nur durch äußerst vorsichtiges Anschleichen oder durch Ansitz und gegenseitio-es Zutreiben ein Erfola: erzielt werden kann. Auf Korfu fand am 22. Heldreich Ende Oktober Stavros hier die ersten 18'J4 erlegte 21. Kapitän Sperling erfuhr in einigen Gegenden als Namen der Blaumerle die Bezeichnung „güttliciier Vogel" und gleichzeitig die Legende. die Mehrzahl aber erst anfangs dann zu Ende Februar nur selten mehr einzelne anwesend. daß dies der Sperling dei' Heil.er 1897. November 1898 Baron Schilling auf dem Markte Bündel zu Hunderten. er nicht missen. Lindermayer sah die ersten Endi_' <. für Euboa Lindermayer. November 1894) erlegtes Stück mir vorliegt. welche sich während unserer Anwesenheit im ein dui-ch Februar 1897 in den Olivenpflanzungen bei Aetolikon und Missolonghi umhertrieben. Daher die ganz erstaunliche Scheuheit der unablässig verfolgten Vögel in den JlivenwiUdern. sclinabel in Turdus musicus Der griechische Olivenwald überall zum Verderben. oder geringere Anzahl unserer Singdrossel. desgleichen ich am IG. Schrift sei. Für Santorin vermerkte sie Douglass. daß der Oberabnormer Weise hakig nach abwärts gekrümmt war. Leonis am Delph (27. Ajn-il 1894 in den Oliven von Kali kiopulo und am 2. gewellten Jugendkleide zum eiufarbigeu Altei-sgcwande gut ver- folgen. Dies letztere ist nun durchaus nicht richtig. vielleicht kranke beobachtete ich am 19. Oktober.-. Mai 1897 bei Govino. In Attika erfolgt die Ankunft laut Krüper und oder im November.. Je eine verspätete. sonst kamen mir keine Abweichungen vor.

wenngleich nur selten gesehen haben und Simpson vermutete. Von St. • den Märkten mehr eine solche nordische Drossel. Sowohl im Museum der Universität in Athen. indem unter vielen am 17. Solange aber kein unzweifelhafter Beweis der Fortpflanzung in Gestalt von Eiern nach meiner Ansicht auch in den seltenen Fällen eines Vorkommens im späten Frühlinge oder gar im Sommer nur an ein Verweilen wider Willen. Thienemann. Das schon von Lindermayer mit Recht bestrittene Nisten der Singdrossel in Grieclienland behaupteten. Drei von obigen sechs kaufte ich und nahm drosseln am Markte nur zwei T. daß 7\ iliacus die häufigste Drossel Gi'iechenlands die Ansicht sei.SljO ein Paar in Akarnanien zurückblieb. strengen Wintern die riesigen Lindermayer Märkten unter Tausenden von feilgebotenen Singdrosseln Weindrosselu und hat daher vollkommen Recht. fand auf den nur ganz vei'einzelte stets Graf von der mit einer Verweeiislung erklärt. vom nördlichen Teile angefangen gegen Norden zu. März waren überall Ebenso Mitte März in den Eichenwäldern bei Hag Pantelemono. Im Isten wird sie als überwinternd für Euböa (Lindermayer) und die Kykladen (Erhard) angeführt. bilden geschmorte »Singdrosseln ein sehr beliebtes Gericht und werden als In Griechenland allgemein besonders zuträglich für Rekonvaleszenten er- achtet. aber in den ersten Apriltageu waren überall alle verschwunden. wenn er Müliles. wo die Singdrossel zuerst von der Exped. im Westen kann ich dies für Korfu nachweisen. Turdus vlscivorus Man kann sich diesen Vogel in ein griechisches Landschaftsbild L. de Mor. scient. am 25. Später fand ich weder in Patras noch in Akarnanien auf selbe als Belegstücke mit. festgestellt wurde. musicus mit blaß isabellgelbem Gesamtgetieder eine Färbungsabweichung. Strimmeneas wurden drosseln in der das Gegend von Velestino Museum in Athen gelangte. etwa infolge einer leichteren Verletzung zu denken.117 ' Grieclienland. Lindermayer ermittelte von Ende < in als in der zweiten Hälfte Jänner 1896 einige WeinThessalien erlegt. iliacus. — Misteldrossel. als auch in dem hiesigen Landesmuseum befindet sich je ein Stück von T. — WeiiulrosseL Anzahl und meist nur auf griechisches in Gebiet. unserer mitteleuropäisclien Bergwälder nur schwer hineindenken und doch kann man ihm nicht bloß . um dort zu brüten. ohne genauere Angaben zu besitzen. Unser Stück erstand Herr Rother im Jänner 1898 auf dem Jlarktplatze von Korfu. Turdus iliacus Sie begleitet in geringer Seharen der Singdrossel bis L. welche gerade bei Drosseln schon des öfteren beobachtet wurde. traf sie Graf von der Mühle auch häufig in den Weingürten. Jänner 1897 aus der Umgebung von Potaniös eingebrachten Singdrosseln Am 21. ist — Wie schon erwähnt. dann in Mittelgriechenland Graf von der Mühle. Auch Sperling will sie. daß l. oder Jungen vorliegt. Auf dem Peloponnes. III. Jänner gab es unter etwa 100 Singsich auch vier Weindrosseln befanden. von welchen ein Stück an Zeitdauer ihres Aufenthaltes im Gebiete die Frist )ktober bis Mitte März. im Sommer sowohl auf den Inseln als auf dem Festlande. Milrz hatte sich ihre Anzalil nur wenig vermindert und nueh noch einzelne sichtbar.

Anwesenheit in unmittelbarer Nähe der „Casa inglese". wo ich niemals eine zu Gesicht bekam. des Eichenwaldes Kapellis Die Brutzeit muß dort sehr l. was in Betracht Dagegen bleibt es sehr der dortigen Nadelholzwäldor gar nicht zu bezweifeln ist. zusammen mit anderen Drosseln. gesammelt. wo es beginnen. ob i cephalonica der Abies Beständen 1897. jedenfalls im Hochgebirge. Die Paare hatten damals eben flügge gewordene Junge. wenn sie Nahrung findet. Dr. durch 16. Ebenso selten erscheint sie nach Lord Lilford im Winter auf Korfu. angetroffen. sondern die Misteldrossel ist. Weiters fand ich sie mehrfach an der Nordseite der Kiona und der Westseite der Vardusia (Korax) Mitte Juli 1894 überall dort. wurden am Mai 1890.118 Oniis lialcniiica. Juli für unsei'e Sammlung schoß. Nnr ungern und selten versie läßt sie nach den Beobachtungen des Genannten die Gebirge im Winter. ich T. Dann beobachtete ich und da einzelne Stücke in den höchsten Jjagen des Überganges von Kalamata nach Sparta nnd den undiegenden ]>ergknppen stets im Nadelholze sowie an den höheren Vogel samt dem in seiner Nähe befindlichen hier Berglehnen des Taygetos. aber erst Linderund Graf von der Mühle haben sie als Stand. gibt. wie Krüper be- in merkt. 32 23-2 31 32 mm 12. die einzige von den echten Drosseln. viscivorus als Brutvogel auf den Ainos (Kephalonia) am zunächst 19. und den in 20. denn und Musinitsa. von welchen ich Die Verbreitung reicht von der Piaumeines am 16. die Misteldrossel ein ]3rutvogel ist weithin Wutte kein Nadelholz erlegte am 26. Vermutet hat dies schon Naumann. Juni 1888 und und Gewicht: vom Parnaß. dort als Soltcnlieit im Wintur begegnen. wenn- dort keine mayer und in gleich selten. wo es größere und kleinere Bestände der Apollotanne gab.nnd Brutvogel im nördlichen den liehen Gebirgen des mittleren Griechenlands verzeichnet und auch. welche daselbst Standvogel ist. namentlich mit Turdus pilaris in den Winfermonaten beobachtet. Sonn in seinerzeit diese Während meiner Reisen habe fraglich.>ei früh Mai 1898 einen vollständig erwachsenen jungen alten Männehen. Krüper erhalten. jedoch Drossel auf Milos wirklich angetroffen hat. März P]in Paar verriet durch das bekannte vereinzelt. „Schnarren" sehr seine grrenze talwärts bis Dreraisa. da den Waldungen aller Gebirge brütend angetroffen wird. jedoch überall ziemlich Drei einzelne Eier und 1. Mai Ihr Maß . selten. Stromvi Lala Im Peloponnes in Elis. überwintert aber auch auf den Kvkladen nach Erhard und lebt auf Euboa nach Lindermayer.

Sonnini hielt sie hier teils für einen Stand-. liche graue Wellenzeichiuing aufweist Freund H. Aus alldem geht hervor. . Für die Kykladen erwähnt sie Erhard sowohl als Winter. daß sie häufiger auf den Inseln des Agäischen Meeres auftritt als auf den Jonischen Inseln. Dezember 1897. ihr Von Zante ist sie in der Koll. wo zweifellos sehr viele auch brüten. erwähnt für Santorin (Douglass) und für Euböa (Lindermayer). daß diese Drossel in der strengen Jahreszeit zuweilen allen Landesteilen aufzutreten pflegt. bei Braganiotika musicus. Unser Museum besitzt ein Männehen vom Dezember 1893 aus der Umgebunovon Kalamata (südlicher Pelopounes!). Dieses weil mit Ausnahme der Schwungfedern auffällig. Ich die Drummond Amsel im Winter nach beobachtete dort Mitte Jänner 1897 und Lord Lilford auf Vido nur zwei Stücke. z. welche in der sumpfigen Umgebung Lamias im Winter einfielen. Strimmeneas am 3. Auch Krüper und v. Meviila vulgaris Leaeh. März 1897 in den Tannenwäldern des Ainos auf Kephadagegen in den Olivenwäldern stellenweise. dagegen wurde sie auf Naxos im Sommer bisher speziell wird sie noch nie beobachtet. wie aus folgendem hervorgeht. ebenfalls aus Attika. teils für einen Durchzugsvogel. 119 Griechoiiland. geschossen von St. wenngleich es in vielen Gegenden ihrer viel mehr auf dem Durchzuge und während des Winters gibt. ein weiteres mit greller Brustfärbung vom Pentelikon vom 25. — SeliwarzamseL Die Amsel gehört zu denjenigen Vogelgestalten des Landes. welche mein sehr deut- hochverehrter ebenso ungewöhnlich wie interessant bezeichnete und mir auch noch niemals früher zu Gesicht gekommen ist. lonia doch mehrere.III. welche in der Umgebung der griechischen Hauptstadt von Seh rader sen. Dezember 1896 und ein Weibchen. Sustas in Missolonghi ein daWeiters selbst in befinden sich im November 181)8 geschossenes und konserviertes Stück. welche wegen ihrer Häufigkeit daselbst und wegen ihres überall geschätzten Gesanges schon seit dem Alter- tume zu den volkstümlichsten gezählt werden muß. Graf von der Mühle beobachtete Flüge.wie auch als Stand- vogel. Mazziari vertreten und auf Kythera vermerkte Vorkommen Jamesen im U'inter und Frühjahr. Korfu besucht äußerst häufig. Heldreich kennen sie als vereinzelten Ankömmling in strengen Wintern. »Selbst auf den Inseln erscheint sie hier und da zur Winterszeit. so auf den Kykladen (Erhard). Nach Lindermayer kommt sie nur dann mit den Gattungsverwandlen in den Ebenen zusammen. aber es gab am 18. Schalow als — letztere Exemplar ist deshalb recht das ganze Gefieder eine eine Erscheinung. Merula inerula (L. am 8. wenn die griechischen Gebirge teilweise mit Schnee bedeckt sind. Ebenso glaube ich. was auch Sj> erlin g bestätigt. ß. und dann im Baron Schilling sah im Im Sommer scheint sie dagegen Spätherbste auch zehn Stück am Markte hängen. im Museum zu Athen zwei Wacholderdrosselniännchen. Sie ist im allgemeinen als Standvogel zu betrachten. wie Dünenwalde von Korissia fast ebenso viele als T. Dezember 18(37 erbeutet worden waren. Kythera (Jamesoni und selten auf Paxos (Erzherzog Salvator). Endlich sah Baron Schilling bei Herrn Diam. November 1S65 und 11.). entweder ganz zu fehlen oder wenigstens recht selten zu sein.

(Kap Skropha) bei Aetolikon. Gefangen und verspeist wird die Amsel in Griechenland zum Glück verhältnismäßig doch erwähnen die Mitglieder der Exped. wie Graf von der Mühle und Lindermayer beobachtet haben. In der dortigen Gegend gelten die Amseln im Herbste als Leckerbissen. Fälle von vollständigem Albinismus sind bei diesem Vogel auch in Griechenland mehrfach bekannt geworden. Juni vom Parnaß erwähnt sei. haft rotbrauner Fleckung. Anfiings November vereinigen sich dann. aber nirgends besonders häufig. aus der Gegend von Müdon und Pylos eine eigentümliche Fangmethode mittels Angelhaken. dann im Peloponnes im Nadelholze der Vorbei'ge des Taygetos gegen die Langhada zu sowie in den lichten Schwarzführenbeständen des Hauptgebirgszuges. Ein Gelege vom Walde Kapellis zeigt ])rächtig spangrünen Grund bei spärlicher. nichts weniger als l)egreiflieh. Die Legezeit beginnt in der ersten Hälfte April (frühestes Gelege im Parnaßgebiet nach Krüper am 16. und zwar nach letzterem durch Aristoteles. Von ganz besonderem Interesse ist es aber. und zwar Sommer. Weiters hörte ich auf Xoro viele singen und endlieh sah sie Fiedler in ganz auffallender Zahl im Dezember 1834 auf Skiathos sowie im Jänner ISoö auf Chelidromia. eine am kleinen Vracliorisee in Akarnanien und ebenso Simpson nur ein einziges Paar in dem Auwalde an der Phidarismündung feststellen. geschossen von Herrn Mantlos bei Missolonghi. . die im Lande erbrüteten Vögel mit den aus anderen Gegenden zum Überwintern zugestrichenen in den Ebenen bis zum Beginne des März. daß die meisten von dort nach d<aii nämlich von Attika. nung. findet sie sieh auf den nördlichen Sporaden. vor. kalten Jahreszeit. das im Olivenwalde bei Athen erlegt wurde. des Abzuges der Überwinternden im Jahre 1866 den bei Tholi 20. scient. Nach Thienemann gehen viele Junge der ersten Brut wegen der frühen Legezeit zugrunde. Kapitel 17. Juli 1894) und des Parnaß (Krüper). Tag bemerkte. so usf. April). nach Sclnvab durch Pausanias (Buch VllI. was nach Aristoteles für Griechenland sogar als Regel gelten soll. Dieses fand ich im Museum der Universität nicht dagegen ein ebenfalls rein weißes. gibt Hofgärtner )sten. Absatz 3). Umso zahlreicher erscheinen sie in diesen Gegenden zur brüten. Die weitaus meisten Brufplätze befinden sich jedenfalls in doi <:iebirgcri. eine Erschei. worunter auch ein Zwergei vom 1. Älai In den Niederungen der westlichen Hälfte des Festlaniles scheinen nur wenige zu am 3. geködert sind. welche von genau demselben Platze bereits im Altertume bekant war. so in den Mittellagen der Vardusia (18. bloß im Winter. sondern auch brütend im niclit weise Skopelos am auf der Insel 21. Von ( Dünenwald Missolonghi (Olivenwälder). Lindermayer erwähnt eines solchen Stückes. Sieben griechische Amselbälge zeigen Übereinstimmung mit mittelebenso verhält es sich mit einer größeren Anzahl Eier aus Griechenland. die mit Würmern nur selten. denn es wurde mir beispiels1894 eine ganze Anzahl noch ziemlich frischer Gelege zugetragen. Mir sind diesbezüglich keinerlei Tatsachen bekannt geworden und auch die angegebene als Ursache ist 9. doch lebvollständige und nordeuropäischen. einige sogar schon am Kronoshügel nächst Olympia. Ich zu verschwinden anfingen. die meisten gibt es noch oberhalb von Anavryta. Mai 1804. Endlich brüten auch viele in Elis in dem schönen Eichenwalde Kapellis. Februar Schmidt März an. denn ich konnte nur einmal.120 Ornis In ganz besonderer Menge lialcaiiica. daß sowohl Schwab in seiner Abhandlung über Arkadien (1852) auf (irund von Versicherungen der l^ewohner des Kyllene als auch Lindermayer ganz weißer Amseln in diesem Gebirge erwähnen. doch kann man bis zum Juni noch frische Eier finden. de Mor.

) — Nordische llin^auisel. Ich kaufte es. Am 14. vermag icli aus eigener Erfabrung über diese Art nichts zu bericliten. Graf von der Mühle erhielt ein Stück zur Winterszeit von den Aleppo-Kiefernwaldungen des Malevo (Parnon)Gebirges. am 25.Iir. p." In der Tatsache. Innerhalb der letzten zehn Jahre scheint die Ringamsel öfters aus ihrer nordischen Heimat nach Griechenland gekommen zu sein oder. in gewiesen <len ist Später kam ein Weibchen vom 20. Auch von Degland und v. Dezember. in Arkadien angetroffen wurden. von dort ein Männchen in das Universitätsmuseum und ein schönes Paar in die Sammlung von Merlin jun. Auch v.ö. ßlerula torquata Da 1^' Gripclipiiland. während er bezüglich der Männchen folgendes schreibt: „Stehen wohl M. daß es sich hier nur um nordische und keine östlichen Gäste handelt. im Winter von 1893 auf 1894 ein Exemplar aus der Gegend des Piräus. da die Säume der Unterseite breiter sind und die Unterschwanzdecken keine mediären Streifen besitzen. sind aber eben nicht sehr typisch. die ich wenigstens für unsere Gegenden als nicht haltbar betrachte. einen typisch nordischen Vogel. weißen Striche der Unterschwanzdecken deutlicher. Das eine Exemplar hat die mediären. Heldreich ist nichts Bemerkenswertes zu erfahren. selbst dem über- nicht zur der Universität . Jänner 1897 gelangten aus Kephissia. Dieses ist. Schalow und Helimayr sich nicht etwa als die in den Alpen und den naheliegenden Gebirgen der zentralen Balkanhalbinsel wohnende Form. wieder ein typisch nordisches Stück. für unser Museum. ebenfalls manchen am Markte seltenen Vogel — St. Noch im selben Jahre. wie Helimayr selbst sagt.5 aus Attika in das Museum in Athen. wo es sich noch jetzt befindet. sondern als typische Vögel aus dem Norden heransgestellt haben. Achselfedern aber so weiß wie bei Orientalis. und dann am 4. Lindermayer nnd Erhard bezeichnen sie als überwinternd auf Euböa und den Kykladeu. (L. 225} ebenfalls dieser graeca"' in Form entspricht. eine IlauptbezugsStrimmeneas ein Pärchen am l. Dies ist ein neuer Beweis. Ibis Sibthorps „Fauna 1904. Jedoch ist es eine ganz überraschende Tatsache. Fe- bruar 1898. was noch wahrscheinlicher ist. Tschusi hält diese Exemplare für orientalis. Orientalis (ex Kaukasia et Persia) näher als der nordischen Form. sich oft in ihnen gänzlich fremdartigen Gegenden weit im Süden herumschlagen. sie wurde daselbst häufiger beachtet. erblicke ich einen weiteren Beweis. — wie man sieht.wenig zu entnehmen. den Kontinent überfliegend. Zuerst bekam Strimmeneas sen. ob die Abbildung in Veröffentlichung gelangten Tafelwerke Oxford (s. griechischen Gebirgen die Ringanisel nielit mit Bestimintlieit nachnnd ieli niemals im Winter in HeHas auf eine gestoßen bin. Der Literatur ist leider nur sein. t. daß damals typisch nordische Ringamseln zusammen mit den angeblichen der orientalis-¥ovra. Zuletzt quelle für so kaufte. November 186. daß sämthche bisher aus Griechenland bekannt gewordenen Ringamselu auf Grund eingehender Vergleiche mit einem großen Materiale durch Reichenow. Alle diese Ringamseln gehören zur nordischen Form. Selater. dem Pentelikon und Parnes mehrere solcher Amseln auf den Markt zu Athen. von denen ich zwei Männchen und ein altes Weibchen erwarb. Jener fand sie ein einziges Mal auf dem Markte in Athen. Jänner 1896 sammelte Professor Langhadis in der Umgebung von Tripolitsa in Arkadien mehrere Ringamseln. daß viele nordische Arten. und es wäre interessant zu erfahren. wie ich mich zeugt habe.

angeblich in großer Zahl. beruht auf einem Irrtum. Ein am 20. Lindermayer hält es für einen Standvogel der nördlichen Provinzen des Landes zusammen mit Regulus ignlcapillus und nach Graf von der Mühle ist es ein solcher auch auf Euböa. Zeitangaben. heute noch nicht ermittelt. Februar 1897 im oberen Teile der Schluchten des Zygosgebirges (woher auch ein Exemplar des Museums von Athen stammt) sowie am 3. als eine Reihe von sechs Stückeln unseres Museums in der Zeit vom 26. für meine Augen wenigstens. aber (L. altes AVeibchen auf Petalä am 25. November 1894 bis 27. Kegulas hjuicapilius (Brehui) — Feuerköjitiues («oldhähiiolien. beobachtete diese Art am 20. erlegt. ob dieses Goldhähnchen Vögelchen zur Brutzeit reich. regidus. März in den dichten (iestrüppwäldern am Tripodolakos und erlegte ein sehr schön gefärbtes. Juni 1898 in den mit Apollotannen und Öchwarz- Wie dies . Ein zweites wurde Von Ende November bis Ende P'ebruar fand es 27. Leonis und St. Oktober 1890). (bei sagt bloß sehr vorsichtig: ist in Griechenland brütet dieser Ansicht. ebenso für die noch heute erhaltenen Tannenwälder Fuböas und endlich erkannte ich es deutlich am 16. wurde Ein solches Warwara im Parnaß Gi-iechcnland in bisher noch nie entdeckt.iuch weniger zahlreich vor kiefern bewachsenen. zu welcher Jahreszeit die Goldhähnchen die immergrünen Gesträuche der griechischen Karsthänge bis zur Küste herab beleben. Auf Kythcra beobachtete Jameson diese Art im Frühjahr. obwohl sie ohne Zweifel in der Nadelholzregion der griechischen Gebirge auch brütet. Held„In denselben Wäldern wie das andere sah. Auf Korfu fand es Drummoud. anderswo meistens der Fall ist. daß Krüper 185U ein Nest mit Eiern gefunden habe. Februar 1895 in der Umgebung von Athen in Ein o' wurde in Arkadien am 22. Die Angabe Lindermayers. ohne dabei eine Jahreszeit zu nennen. nicht wahrnehmbar. dann eines von Kalamata (24.und Kiefernwäldern verweilend. wie aus der Angabe Krüpers bei Mommsen: „Über seine Legezeit wurden hier noch keine Beobachtungen gemacht'' deutlich hervorgeht. 'o'- Jiegulus refßulus — Es und ist folglich Kegiiliis cristatus Standvogel Krüper in Seebohm Dresser) der Kiefernregion des Parnaß ist. aus Wacholder (Juniperus macrocarpa und phoenicea) bestehenden Dlinenwalde der Lagune von Korissia. steilen Schluchten des Taygetos nächst dem Joche knapp unterhalb der Baumgrenze. wohl aber traf ich beide Arten in dem schönen. kommt diese Art in Griechenland als R. vom Pentelikon und tlymettos. Jänner 1897 daselbst erbeutetes o" liegt mir vor. In diesen habe ich niemals ein Goldhähnchen auffinden können.).1 22 Oniis balcanica. di'ru . So erhielt ich vier Stücke im November und Jänner durch Langhadis. Koch Grelbköptiges (xoldUähiu'heu. und gesammelt wurden. November 1894) vorliegt. den Oliven. März 1897 ( cT. Strimmeneas von Thessalien. Goldhähnchen". von wo (Delph) mir übrigens auch ein Exemplar am Lindermayer bei Chalkis 21. Unterschiede von mitteleuropäischen Vertretern sind. Oktober 1898 erlegt. da er das und ebenso auch v. und in den Wälder kephalonischeu Tanne am Ainos (Kephaluniai fand ich sie am 18. Häufiger als im Sommer kann man dieses Zwerges der europäischen Vogelwelt im Winter ansichtig werden. Februar 1897. Für Mittelgriechenland (dem alten Rumelien) ist das feuerköpüge Goldhähnchen schon von Lindermayer und Graf von der Mühle nachgewiesen. welche insoferne zu stimmen scheinen. im Winter in den Olivenhainen.

Latli. diesem Laubsänger mit einem echten Wintergastc des Ge- den Beobachtungen KrUpers (von II eidreich wiederim August und September erscheint. wo er an sonnigen Dezember. honellii vor. wo fälschlich sogar für einen PhiiJIoscopus ruftis (Bechst. gebührt dem imermüdlich tätigen auf Kvtliera vcrniPi'kte Ciirrnca vnlgarlx gehört möglichenveise . welcher nach bietes holt) mayer sagt. Februar auf Petalä. Er ist deshalb als Standvogel in Griechenland nicht nur fraglich. ein Männchen. Eine weitere sichere Beobachtung dieser Art machte ich am 24. PJii/JIojnienste rufa — Wir haben es bei Standvogel der es gar kein Nadelholz gibt. Jänner 18ü7 ebenfalls Paar zustande brachte. Oktober 18'J4 im großen Athen. den Winter in den Ebenen zubringt und im April wieder nach Norden zieht. licht olivenbräunliche Aberration vom normalen Gefieder erhielt unser Museum durch St. Dezember 1902 sammelte. Vielleicht liegt hier eine Verwechslung mit Ph. Olivenwalde bei Athen geschossene Männchen. und zwar am überschwemmten Meeresufer der Bucht von Govino bei Goraggio sowie am Rande der Lagune von Korissia. in Megali vrysis bei Lamia am 23. April 1894 in der Richtung gegen Valle di Ropa erbeutetes Männchen betrachtet werden. rufus sah ich dann in der Umgebung von Missolonghi. Jänner 1897 beobachtet und zwei 9 auch geschossen und präpariert wurden. Leonis sandte \inserera Museum drei am 2. diesen Laubvogel ') aiu-li in Die von . woselbst ich am 20. Weidenlaubsiiugei-. März 1897 Vogel zur l)is brüten. daß Ph. Beim Eintritte der wärmeren ^^'itterung waren dann sämtliche verschwunden. Als ganz außergewöhnlich späte Erscheinung muß ein am 17. Sonnini hielt Goldhähnchen dieses griechischen Inseln im Archipel. und noch am 20. Phylloscopus honellii Das Verdienst. trochüus. Sommersich in den griechischen Gebirgen aufhält. Jahreszeit wie Ph. Graf von der Mühle fand den Weidenlaub vogel an denselben Plätzen und zur gleichen In seiner Monographie der europäischen Sylvien huldigt er aber der bestimmt falschen Anschauung. daß der Weidenlaubvogel auf Korfu am 18. gelöst Die Frage. als solcher einfach zur Winterszeit häufig in Der Genannte fand den Weiden- den Vorbergen Attikas und in den Gärten um Auch Krüper erblickte ihn zu dieser Jahreszeit ziemlich häufig in den Gärten der Städte. in den letzten Jännertagen 1897 sowie am 1. regulu^ im Wacholder- kleinen Flügen in Korissia auf Korfu. laubvogel sondern zu streichen. Strimmeneas. könnte zu Jahreszeit ließ diesbezüglich leider Düne von ein in leicht großer Zahl. und 20. Dasselbe bestätigen auch Lindermayer und Seebohni. Chr. ob sie dort werden. Eine sehr hübsche. Als überwinternden Vogel dickicht der Erliebuiig Iriulisten spaterer 123 Oriechenlnnd. traf ich R.rufus'im. der den Vogel. wie Linderzu tun.Tanieson im liierhci*.19.') Ziemlich viele Ph.und Jännertagen seinen eintönigen Gesang hören läßt. auf der Balkanhalbinsel noch nicht aufgefundenen entdeckt Friilijalir (VieilL) zu haben.). Februar im großen Olivenwalde in der Nähe dieser Stadt. bisher Griechenland — Berglaubsängev. ein Paar damals erlegter keinen Schluß zu. Meinen Aufzeichnungen entnehme ich. in Straßengräben und im Röhricht gegen den Phidaris zu. III.

fand aber trotzdem nur noch ein Walde Kapellis nur wenige Brutpaare gibt. cirlus) besitzt. Jahrzeiten" als Ergänzung hierzu: „Dieser Laubvogcl ist der einzige Soramervogel. ihn zu erlegen. April 1867. zu dessen Blätterfärbung sein ich Gefieder so vortrefflich paßt. März 1873 und 12. njliulich 18(34. er ist einer derjenigen Wanderer.und Edelkastanienbeständen am Zygos angetroffen habe. Zwei volle drei unweit von einander befindlichen Hügeln. p. An diesem Umherstreifen ließ ich es in jenen (Erab. Außer diesen Bemerkungen Krüpers wird Ph. etwa 1 2 Tage alten Jungen mit. Auf einem Ausfluge am 4. noch vor Ende März erscheint er in den Olivenbäumen der Ebenen. Nachmittags war ich wieder zur Stelle versteckte mich und sah nach einiger Zeit zu meinem Erstaunen das Weibchen wieder herabschoß und sofort mit einem Männchen unter einem an Cisticola erinnernden unweit von meinem Standorte befindlichen Bodenneste („Tüp") Kufe zu seinem fliegen.und kennen gelernt. nicht fehlen. Tagen wahrhaftig daraus. blieb aber in dem darunter befindlichen dichten Kornfelde leider unauffindbar. boneUii für das Gebiet nur noch von Seebohm (Ibis. Es war ein Männchen und nun kannte ich bereits den Lockruf. in Dieser schrieb Athen. ( 18." Noch im selben Jahre folgt in den „Griech. den Vogel eingehend beobachten zu können. p. ist es leicht begreiflich. — Unmittelbar daneben er- — und nahm das Nest das erste im Lande gefundene samt den darin sechs. Das Vögelchen als fixen Zieljmnkt aufs Korn zu nehmen war . mit dem kleinen Vogel bekannt zu werden. Ornis Krüper Ornith. die am frühesten ankommen. Der Berglaubvogel ist von einer verblüft'enden Lebhaftigkeit und es wäre überhaupt nur reiner Zufall." Da mich im Norden der Balkanhalbinsel bisher ohne Erfolg bemüht hatte. In der Attika traf ich die ersten am 4. Zygos. hatte aber hierbei anfangs wenig Glück. Journ. Am Vormittage des 26. 1877. Am 1897 wurde ein anderer solcher Vogel unweit Astros von einem meiner Gegenwart herabgeschossen.. die mit Triller verraten würde. Mai 1898 wurde ich am Rande einer kleinen Blöße im genannten Walde durch eine mir unbekannte Vogelstimme aufmerksam gemacht und erblickte von Eiche zu Eiche fliegend einen Laubsänger. erfüllt werden. der die hochgelegenen Stellen der Gebirge bewohnt und dort brütet. April )livenbaume Erst am in Brutplatze im schönen Eichenwalde Kapellis bei Lala (Elis) sollte mein Wunsch. allein das Vögelchen verschwand spurlos im dichten Gezweige eines Ölbaumes. daß er die meisten Berglaubvügel zur Brutzeit in den Eichen. den ich auf weite Entfernung als den gewünschten Ph. und Wutte sehr Männehen und folgere Der besprochene Vogel Stunden währte die Jagd auf hohen Eichen bewachsen waren. aber erst 1875 Cab. Da das Männchen zur Brutzeit fort und fort in kurzen Pausen seinen hellen legte ich es — befindlichen Triller ertönen läßt. Dann hält er sieh mehrere Wochen in der Ebene auf und zieht sich in die Berge zurück. honellii erkannte. daß ich mir alle Mühe gab. 28." Jlündlich teilte mir Krüper dann noch mit. April 1S97 im Olivcnwalde östlich von Missolonghi habe ich ohne Zweifel ein Stück zwar für kurze Zeit beobachten können.124 Dl'. )ialc. 95) mit den Worten erwähnt: „Ich habe ihn zur BrutParnaßgebirge zeit in Griechenland beobachtet. streifen welcher am meisten Ähnlichkeit mit dem Lockrufe der Zaunammer den Standplatz eines Paares beim Umherim Walde ausfindig zu machen. wenn ihn nicht nach kurzer Zeit immer wieder sein lauter bereitete mir viel Plage. dies in Giüechenland nachzuholen. April 1874.iuica. daß es im es ist nicht schwer. iu 260 erschienen: „Diesen interessanten Vogel hatte ich schon am f. 8clion in Juli trift't man die Jungen in der Ebene an.

aber der gelbgrüne Bürzel unterscheidet ihn auf den ersten Blick. Beide Geschlechter finde ich in der Färbung vollständig gleich! Zu erwähnen wäre noch. Langhadis am 25.125 III. GiifcliciilaiKl. außer den oben erwähnten drei Brutvögeln. die Eingangsöfinung ist 4-ö cm bi-eit und 2-5 cm hoch. hat eine länglich-rundliche Gestalt von 12 cm größtem und 9 cm kleinstem Durchmesser. durch wenige Grashalme zusammengehalten werden. [und drei Männchen nebst einem Weibchen. April in der Strimmeneas auf dem Durchzuge Athen befindet sich ein in Attika am 25. April 1895. unmöglich und kaum hatte einer von uns auf gut Glück in das den Vogel verbergende Blätterdickicht hineingeschossen. so ließ sich seine Stimme wie zum Spotte schon aus ganz anderer Richtung wieder vernehmen. Im jMuseum der (Station dem 31. außer einem leisen Piepsen von ihm keine Stimme zu ören ist. da sich der Vogel am Durchzuge in den (Jlivenbäumen herumtreibt. Infolge meiner vielen diesbezüglich erteilten Aufträge erhielt unsere Sammlung. g-auz Das erwähnte Nest befand sich am Abhänge eines Hügels und ist nicht sonderEs besteht durchwegs aus vorjährigen. Juli sämtlich zwischen Liosa) Universität in von St. . Umgebung von Athen erlegt. daß zu jener Zeit. noch ein Männchen aus der Umgebung von Tripolis (Arkadien). die lich fest gebaut. 1860 geschossenes Weibchen. In der Gesamtfärbung erinnert der Berglaubsänger sehr an Hypolais palUda. trockenen Eichenblättern. erbeutet von Prof. März und 9.

Zante. Krüper beobachtete ihn im Taygetos im August (von Heldreich wiederholt) und Graf von der Mühle erlegte im Herbste diesen Vogel öfters. wo er den ganzen Winter hindurch bleibt und im März nördlich zu wandern beginnt. als erlegte). Lindermayer Oktober sagt. September 1894 erlegt. 90 und Hist. 1899: 29. 1896: 6.). August 1895 gesendetes bei Agoriani Männchen eher höchstens im Parnaß mit ansässig gewesener Vogel zu betrachten Das Brüten Schleuder geschossenes und mir vorausgeeilter als ein ein- dort ist. Seebohm. Mai. 1897: 26. Der Herbstzug ist wenig beachtet. April zum ersten Male gesehen (Baron Schilling). Strophaden. Krüper). April. dieses Laubvogels ist in Griechenland wohl ausgeschlossen.i2b Oniis 1)alcanica. Mai. 1874: 26. sibilator sehr lange an." So wurde ein Stück der Balgserie des hiesigen Museums von Leonis bei Athen ziemlich häutig schon ich 23. am 25. Korfu. bei Keri des Skopos. aber auf gelangt er im Frühling und Herbst in großer Zahl ins Gebiet (s. Ibis 1877. Korfu. of Br. Die mir vorliegenden. Attika. 1898: 7. um die Argos. bei Govino im März 1857 Mai. bis Mitte April in Wohl richtiger daß der Fitislaubsänger in ziemlicher Anzahl von den ülivenwäldern und Gärten sich herumtreibe. April. bei Kiveri an der Kiiste.r Bechst. An ein Brüten dieser Art wäre daß beispielsweise der Ansicht. 1898: 14. Waldlaubsäiiger. April. — dem Zuge iler den Gebirgen zu denken. bei Kephissia. Phyllopuenste (Boclist. erlegt. am Fuße 12. auf den Hügeln rings Tripolitsa. und 19. 1897: 16. p. denn in der Hauptschlucht des Varassovo trafen wir am 4. 426). an obigen Orten gesammelten sechs Stücke betrachte ich durchwegs als richtige Pli. April (Dr. p. I. B. Februar 1897 ein laut singendes Männehen an.ldreieli bewachsenen Feldern. doch bin durch Stavros Strimmeneas am dem allgemeinen Zuge als ein Phylloscopus sibilator in schönes. ein sibilatri. Bezüglich der Dauer des Aufenthaltes im Lande sind die betreffenden Beobach- tungen etwas verschieden. äußert sich Krüper hierüber mit den Worten: „Er Mitte stellt sich Ende September und im Oktober in den Ebenen ein. zahlreich anwesend. Patras. Das ül)erwintern. 1897: gerade 2. 1894: 17. Der FriUijahrszug dauert auch bei Ph. ist Tatsache. Auf dem Peloponnes beobaclitcte ihn Graf von der Miililc im Herbste und Winter auf mit vielem wilden Fenchel und anderen hoehstengeligen Doldenpflanzen zr. ohne genauere Angaben darüber zu machen. Mai. der Strande einen überwinternden Waldlaubsänger (also viel häutiger. wie folgende Aufzeichnungen beweisen: Attika. sibilator und kann nur bemerken. Mai (Langhadis). welches zunächst Lindermayer für Mittelgriechenland samt Euböa und den Peloponnes feststellte. . daß ich bislang der neuen 1-^orm ßavesceiis beim besten Willen keinen rechten Geschmack abgewinnen konnte. dem Wege nach Valle di Ropa mehrfach und auf Bucht von Kalikiopulo massenhaft. hier viele am Lilford annahm.

Sylvien. erscheint aus fernem Süden. frühzeitig vögeln der Kykladen zählt. . wurde am Peloponnes wieder durch. Ifyxtoluis olivetormn (Strickl. welcher sagt. April 1873 Ende August und anfiings 1860. den Worten des Genannten:^) „Wir vermuten. um zu brüten und von Erhard. p. daß im Gebirge des möglich vogel betrachten. aber richtig kennzeichnet Dr. wohin selbe gehöre. ob H. 147 angegebene Fic. Vom Frühjahrszuge der Vogel weiters ist bekannt geworden namentlich von Drummond den Jonischen Inseln. wenngleich es immerhin Landes hier und da ein einzelnes Paar zum Brüten zurückbleibt. Die von Graf von der Jlühle unter Nr. sondern auch durch sein Erst wenn in ') Kritische Übersicht. 90. (L. der große (_)lbaumspütter. Die Frage. und es war uns ein leichtes. welchen Graf von der Mühle für Griechenland nicht angibt. lichen 127 Grieclienland. Schließlich konnte ich gelegentlieh der Vogelkatastrophe auf den beiden Stropliadeninseln in der Zeit vom 14." Strimmeneas am August 1895 bei Agoriani eingetroffenen Zugirgendwo wäre. Graf von der Mühle dagegen bloß einen einzigen jungen Vogel im September auf dem Palamide (Nauplia). welcher ihn zu den StandSo will denn auch ich ein von im Parnaß erlegtes o\ welches mir vorliegt. Lindermayer verzeichnet den Gartenspötter für Eiiböa und erhielt ihn einige Male im April und September von den Olivenwäldern um Athen. daß er Brutvögeln gehöre. zwischen Athen und Marathon erlegtes Exemplar.[Tfipolais philomehi Sängers in Gartenlaubvogel ist April oder anfangs Mai. als — 28. 53. im angetroffen. Meiner Meinung wäre darunter vielleicht am ehesten Ph. September sich. den griechischen Landen der heiße Sommer Einkehr gehalten hat. und zwar Ende am er 27. April Die obige 6. Angabe vom wie wir aus Dresser ersehen. ohne einen Laut von sich zu geben. je ein Paar für die Museen in Sarajevo und Athen aufzulesen. JtTijpolais Kurz. ^j Monogr. welcher H. dem Zuge befindlichen Vögel dort zwischen den Ähren der Getreidefelder oder in den Dornenzäunen der Feldeinfriedungen umher. wenigstens trafen am ist in besten beantwortet mit Griechenland nicht zu den wir ihn nur äußerst selten dortselbst auf dem Herbstzuge. von Zante durch Strickland und von Kvthera durch Jameson. honellu zu verstehen. nur für wenige Monate.). daß es ihm unbekannt sei. welcher 1873 bezieht die Art eben- Durchziigler bezeichnet.) — GrolJer Ölbaiuuspötter. icterina (später nochmals von Lindermayer wiederholt) hat schon Schlegel') zu der Bemerkung veranlaßt. pallida nicht nur hinsichtlich seiner ansehnlicheren Gestalt. p. enrop. April Seebohm. philomela in Griechenland brütet. Gewiß falsch sind dagegen die Angaben von Drummond. und zwar von Korfu durch (doch hier nach dem- mehr noch im September!)." in Vorkommen Heldreich OarteiispiUter. Mai 1867 und 28. III. als einen 15. falls zieht er dem Durchzuge In der Attika südlichen Krüper das folgendermaßen (von CTriechenland nur auf snlicaria Bp. c1. auf feststellen. auf ein von H. 18. daß einige auf Korfu verbleiben. Mai 1898 daselbst eine große Menge selben — von toten und verhungernden Gartenspöttern Kraftlos huschten die armen. dieses unvergleich- wiederholt): „Der Griechenland zu finden.

II als „Wegen der geringen Entfernung Zantes vom Peloponnes ist es wahrscheinlich. die beide Männchen waren.' (ianze Länge Schnabel Ergänzend füge bildete (in Tarsen englischen Zollen) <i. wo er durchaus nicht selten ist. Seine Stimme ist ein unbestimmtes Gezwitscher ziemlich ähnlich ienem von »S. oliveforuni auf Korfu. obwohl der höchst eigentümliche Gesang den Vogel überall leicht verrät. geradezu quecksilberiges Wesen und an liervorragendcr mag wohl Sclieulieit üljertrift't. Die Primär. an den Seiten dunkler werdend.l^ö Oniis liak-aiiic. den Abzug im August. schon oben erwähnt. Beim Männchen ist die ganze Oberseite graubraun mit einem Stich ins Olivgelblichc. p. erst am 21. jetzt in Cambridge. LIV. . Mai. In 1843 erschienenen Arbeit bezeichnet er den Vogel dort als sehr häufig und vermerkte die Ankunft gegen den 15. Mai vergeblich nach dem lauten. Turdoides und anderen ausländischen Arten. dunkler. Er besucht die Olivenhaine und lebt weniger am Wasser als einige seiner verwandten Arten. mir wohlbekannten Gesang lauschte. unruhigen Wesens konnte ich nur zwei Stücke erbeuten. ebenfalls bis durchaus keiner hören. tlei' dcutsdieu oniitulugisclieu Literatur zuerst 1S40 . jedoch brachten es die Umstände mit sich. aber wegen seines scheuen. daß mir ein im Sommer 1895 von Hauptmann Polatzck auf Korfu erlegtes typisches Exemplar vorliegt. daß die Type der Art. dal^ Sciater der Abbildung dieses Spötters Bauer H. nußbraun. 8. Diese Sclieu- Ursache sein. Strickland erbeutet wurde. bei welcher der Schwanz nur schwach gerundet ist und die Farben dunkel und einförmig sind. Laut brieflicher Mitteilung Drummonds an Dresser wurde H. daß Drummond der Entdeckung verlustig ging früher und 1837 Strickland') in (ioulds berühmtem Werke „The Birds of Europe" im Text zu Tafel 1U9 folgende Neubeschreibung von Salicaria olivetorum gab: „Dieser Vogel gehört zu jener Abteilung der Salicariae. Während meines dortigen Aufenthaltes Wie seiner zum ließ sich bis Ausnahmsfall Hauptstadt ich erlegte. und Zehen Iris Schnabel an der Wurzel orangegclb. in 19U4. Tarsus '/g. scheint aber bisher der Aufmerksamkeit der Beobachter entgangen zu sein. weiß. Auf (Ibis. Der Raum zwischen Schnabel und Auge ist heller. Mai 1836 auf Zante von H. das andere befindet sich in meiner Sammlung.'' ich essante Mitteilung von lichter Unterseite grau- Brust und Unterschwanzdecke gelblich. ') In mitgeteilt. daß dieser Vogel dort auch vorkommt. loalustris. p.!. 'j^. letztere weißgerändert. Die Klangfarbe seiner Stimme wird besonders hervorgehoben. die beiden nächsten Federn mit zarter weißer Spitze. Neuchatel. olirpAorum von Jenem eigentlich schon ein Jahr heit die auf Korfu entdeckt und auch im Balge Mr. gegen die Spitze bleifarbig. arundinacea.liucli ICaysmliiig- u.sius. der Schwanz gerundet und ebenfalls dunkelbraun. seine beiderseitigen Außenfedern ringsherum leicht weißgerändert. \j. Coulon. Strickland vorgezeigt. Flügel o^») Schwanz 3. woselbst 8. ßla. 22ö) Sibthorps die nicht inter- veröffent- in Oxford aufbewahrten Werkes erkennbar nach einem von Sibthorp Tafel 38 dieses olivetorum deutlich vor 1787 beigestellten und zweifellos von Griechenland stammenden Exemplar ab. entdeckte Drummond //. nämlich noch bei. SchHeßlich sei erwähnt. Eines davon gab ich an Mr. wie bei Sylvia * arundlnacea. hier „Fauna graeca" macht. Vol.und Sekundärschwing<'n sind dunkelbraun. weshalb ich es für einen vereinzelten daß Lord Lilford 1857 ein Stück schon im April unweit der Ein zweites sah er im Balge von Zante stammend. E. j\Iai halte. „Ich bemerkte diesen Vogel zuerst im Mai 1836 auf Zante.

Hier möge eine Stelle aus der „Monogr. zwar größtenteils Lindermayer entlehnt. wäldern der Sein schnatternder Gesang. welche. Paare verbringen die Sommermonate auf Skopelos.III. Mai. mit dem Eortpflanzungsgeschäft daselbst und mit der Feststellung von Ankunft und Abzug. Auf Naxos fand ihn Krüper ziemlich häufig in den größeren Olivenbäumen und den Eichen. wie in der „Rhea" (Thienemann) 1846. Nach seinen Aufzeichnungen erscheint er dort in der Zeit vom 10. aber bissige Vogel lebt nur in Olivenwäldern und nur auf Olivenbäumen. einen zu erlegen. Die Inseln des Agäischen Meeres und namentlich auch die Kj'kladen besiedelt //. delt Graf von der Mühle. Lindermayer brachte nämlich schon 1843 eine ausführliche Beschreibung dieses Olbaumspötters und seiner Lebensweise nach eigenen Beobachtungen sowie Belegstücken Umgebung von Athen. bei In ausführlicher Thienemann Weise wird dies (Fortpflanzungsgeschichte). ihn früher schon Simpson erwähnte. denn am 12. wo Lindermayer ihn feststellte. im „Vogelfang" von Ohr. Brehm (Eierwerk). und dies ist Lindermayer in Päßler seinen verschiedenen Arbeiten über die griechische Ornis. April 1860. rechnen Krüper stellte erlegte er auch den Wegzug mit Ende August 1871. daß bei einigen dieser Datums zwölf Tage hinzuzusind. am 4. i\Iai 1859 und 30. dagegen keinen in den Gärten der Ebenen. S. bekam am Mai 1894 im Aleppo-Kiefernwalde westvom Piräus gegen Salamis zu hören und dann tags darauf mehrere in den OlivenIch lich am in Attika den ersten 12. aus der sie schöpften. Brehm. 9 .. April 1873 und anfangs Mai 1874. so läßt er sich doch durch seine Färbung. oben Reiser. Er erhielt auch Eier. d. wurde man sich über die richtige Verbreitung in Griechenland überFritsch beispielsweise hält (S. bis 12. wo aus der er ja sehr häufig war und noch ist. woselbst mir mehrere in den letzten Tagen des Monats Mai und in den ersten des Juni gesammelte Nester samt den Gelegen zugetragen wurden. fest. April 1867. Brehms „Tierleben". Nicht minder häufig dürfte er auf Euböa sein. obwohl alte und junge im Laubwerke einige Male für Augenblicke sichtbar wurden. . doch lernte ich hierbei sogleich seine unbeschreibliche Scheuheit kennen. ist sehr scheu und flüchtig und schwer zu erlegen. Dresser etc. Sylvien" vom Grafen von der scheint Mühle Platz finden. v. europ. 163) noch heutzutage an dem Irrtum daß sich das Vorkommen auf die Jonischen Inseln beschränke. die letzten 11. 233. nach Beendigung des Brutgeschäftes zu verstummen. bei Rey. S. Umgebung von Kephissia. Juni 1894. aber alle diese Bearbeitungen haben eine gemeinsame Quelle. nach In Akarnanien 24. IJJ Griechenland. teils befiissen sie sich ausführlich mit der Lebensweise während des kurzen Sommeraufenthaltes. bei Degland (1867). das Betragen vortrefflich schildert. 28. u. namentlich um Melanes am 15. Auch gelang es mir damals. Dubois. „Der lebhafte. wo Es ist aber nicht ausgeschlossen. denn wenn er sieh durch seinen Gesang auch dem Jäger verrät. Ich hörte den eigentümlichen (iesang vieler Paare in den ausgedehnten Olivenwäldern. olivetoruin nach Erhard ebenfalls zur Brutzeit. weil vielleicht der griechische Kalender (alter Stil!) angenommen wurde. Juli 1894 ließ sich tagsüber in dem prachtvollen Ölbaumwalde bei Itea kein einziger mehr hören. L. viele Die Angaben über das Vorkommen des Vogels auf dem griechischen Festlande sind teils in kurzer Form enthalten in verschiedenen Werken. sorgfältigen Krüper am dagegen. 107. Lange Zeit liaupt nicht klar.luli oder anfangs August fest. Heldreich (Übersetzung Krüpers ins Französische!) und in A. alles behan- Baedeker. der die Erbeutung überhaupt am ehesten ermöglicht. Ornis balcanica HI.

trotz der mayers. war bloß H. Geröhrig und Gebüsche. der Maina. Nicht minder häufig ist Recht er in verschiedenen Teilen von Messenien: nicht allein in Umgebung von Kalamata. weil der unmelodische Gesang in nächster Nähe ertönt.ndra lebend. so hört der schmachtende alles Wanderer durch die ( wogegen mit jener von Acrocephalus schoenohaenus vergleicht. mit Vorliebe mehr den äußeren Gürtel der Ohvälder auf. der Verwandtschaft mit den Rohrsängern. Geradezu massenhaft bewohnt er die geeigneten (_)rtlichkeiten in Messenien und Lakonien.130 Ornis balcanica. Besser scheinen ihm die Olivenhaine bei Kyparissia an der Vom Herzen der Morea liegt mir ein am 12. Zu den alier- — schwierigsten Aufgaben gehört es. hineinzujagen oder aber . dann bei Pylos und JModon. Soweit die Vorgärten der Stadt reichten. nämlich Wutte. nackten Juniussonne in )livenwälder und solche (Jlivenwäldcr in liebt nur er der größten Hitze der Unzahl an jedem Baume sitzen. jeder Landschaft zu finden. daß die Vermutung Stricklands. B. aber weit kräftiger. Um endlich die Verbreitung in Griechenland abzuschließen. wenn man einmal seiner gewahr geworden Oft glaubt man nach langem Nachschleichen in den nächsten Augenblicken endlich Geduld und zu Schuß zu kommen. hat demzu- stimmt. untermisclit Lindermayer bestreitet aber dem unmelodischen. als zur Brutzeit in ein besetztes und vorher ausgekundschaftetes Nest in entsprechender Entfernung eine Schrottladung am Nest Leim oder Schlingen anzuwenden. Das AVeibchen läßt nämlich keine Stimme hören und führt ein außerordentlich verborgenes Dasein. das den in wenn schweigt und ein schattiges Pliltzclien sucht. olivetorum jedoch und zwar zwischen Palaeopanagia und Xerokampos. ziemlich schütteren Oliven- pflanzungen begann das Revier des großen Spötters. wo sich der Vogel herumtreibt da mit einem Male ertönt das Geschnatter desselben Individuums etwa 100 Schritte seitwärts in den buschigen Ölbaumwipfeln. Dies gelang überhaupt nur einem von uns." und nennt die . suchte ich ihn zur richtigen Zeit vergebens in den nordwestlichen Küstenstrichen. sie durch- und verdient ist. frrünliclierau. Ich weiß kein anderes verläßliches Mittel zur Erlangung eines solchen. nicht nicht unähnlich Vergleich letzteren fortissimo. schattenlosen. unten weißlicli. pallida ähnlich. vielmehr folge nicht die geringste die einsamen.itter übereiu- kaum von denselben unterscheiden. sondern auch bis zur Höhe des berühmten Wurkano (IthomeJ ansteigend und dort oft in unmittelbarer Nachbarschaft von der nächsten Klosters Miliaria cala. Die Jagd auf ihn verlangt stets ein ungemein rasches Schießen. nur das schrillende Gezirpe dringenden Geschrei dieses Spötters. viel ist. pallida zu hören. wie auch anderwärts. ja man bemerkt bereits an der Bewegung der Olivenzweiglein den beiläufigen Ort. so z. Er bewegt sich beständig in den Kronen Bäume und meidet gänzlich alles Wasser. weiter draußen in den trockenen.Stimme ein Dresser annäherungsweise In Wirklichkeit ist sie wohl am meisten jener von H. in mit Namen von Gesang manchen Tonlagen dem Gesänge der Kohlmeise Zwitschern der Rauchschwalbe der Baumzikaden. über das Vorkommen im Peloponnes Gleichwohl ist daselbst er keineswegs gegenteiligen sich als in sei hier festgestellt. Mai 1895 in der Umgebung von Tripolitsa erbeutetes Stück vor. In größter zweifellos in gab es viele Menge in Griechenland überhaupt begegnete ich auch in //. späteren Meinung Linder- vollkommen richtig erwiesen hat. Bei Kalamata konnten ich und meine Begleiter das Leben und Treiben des ruhelosen Vogels sehr genau beobachten. der Nähe von Gythion. In der Ebene von Sparta sucht er. eines Weibchens habhaft zu werden. Westseite zu passen. die dem Scheine sehr mit so der <_)hvenbl.

sparsam mit Pferdehaaren.III. sodann 47 Eier im Laufe der nächsten Jahre an Thienemann und 18 an Baron König-Warthaiisen abgegeben und laut des II. Würzelchen. und ist äußerlich 1)2 lOß mm breit. Das erste betnlclitlichere Material an Nestern und Eiern von H. oliveAorum verdanken wir unstreitig' ebenfalls Lindermayer und nach dessen Hingang. Mai 1867. niemals mit Eedern ausgekleidet. d) L. 1847 ein Ei an das Museum zu Regensburg geschenkweise übersendet. 1858 dem zoologischen Kabinette in Passau 21 Eier dediziert^) Tatsachen. Unter einer Reihe von Eiern aus Attika ergibt sich als frühester Fundtag der 21. Bereits 1843 wurden Nest und Eier von Lindermayer gut beschrieben. Jahresber. 124 kurz gedenkt. philomela meist durch die beträchtlichere Größe.selten auf Graiuitapfel. 128). Juni 1863. als spätester dagegen der 10. 131 Griechenland. S. wie immer. daß die Grundlage nicht aufsitzt. der mit Disteltlaum und Gnajjhalinm-WoWe durchtilzt ist. am 19-8 c) 19-7 mm .und Mandelbäumen (Reg. Juni zwei ziemlich frische Eier eines Geleges.-Bl." Krüper erhielt die meisten Eier anfangs Juni. von außen sind sie mit einer dichten Schichte Spinnengewebe überzogen und innerlich mit feineu Grasrispen. Eine genaue Beschreibung des Nestes nach Lindermayers und Thienemanns eingehenden Untersuchungen liefert Baron König-Warthausen folgendermaßen: „Das Nest wird mannshoch und darüber meist so befestigt. dessen Weite zwischen 47 und 66 mm. Das in zwölf Tagen fertiggestellte Nest fand Lindermayer nur auf jungen Schößlingen des Ölbaumes. 15-5 15T mm 14-6 mm Gew. Baststreifen. 13-5 13 125 21-1 21-1 cg 209 15 20 H. obgleich die größten der letzteren die kleinsten von torum erreichen und diese Tatsache ergibt sich wold Gelege 3 Stück 21-5 Br. Gnajjhalium-fitengel bilden den Hauptbau. Dr. VIII der „Naumannia" Ö. welcher Baldamas in Bd. dessen Tiefe zwischen 33 und 53 mm wechselt. 1859. Krüper. (gez. Korr. mit einem Napf. Mehr als vier Eier wurden wohl bisher von niemandem in einem Gelege gefunden. 53 70 mm hoch. Nach Baron König-Warthausen unterscheiden sie sich von denen der H. olive- besten aus folgender Jlaßtabelle: Gelege 4 Stück (gez. doch sammelte ich auf Naxos auch noch am 16. Mai 1871. Überhaupt sind die Schwankungen der Legezeit naturgemäß sehr gering. dürre — Grashalme. manclnnal mit etwas Pflanzen wolle. Die Beschreibung der Eier ist ebenso bekannt wie jene des alten Vogels. Wurzelfasern. das früheste Gelege von vier Stücken am 22. nie auf alten Zweigen dieses Baumes und nur .

Beim jungen Vogel. Juli 1894 geschossenen und die Flügelfedersäume nielir rostgelb wie bei den Alten. ^ FlLlgeldeckfedern . iiacli einem von mir bei Itea am 12.1Ö2 Ornis lialcanica. Maße von 10 Exemplaren in Millimetern: Stücke. sind Uhrfedern. Dunklere Färbung kann ich aber nicht wahrnehmen.

" Auch Heuglin pflichtete Baron König-Warthausen') erfahren. L. p. Mose. >) Ann. 1859. d. H. palustris . elaica welcher eben- pallida Ehr. 13. XII. olivetorum und durch die Ähnlichkeit seines Gesanges konnte er mit ihr verwechselt werden. p. mit auch der unmöglich sein wird. erste. 60.^) Im gleichen Jahre und am gleichen Orte (S. ist echter Laubvogel. Graf von der Mühle lernte den Vogel wilhrend seines Aufenthaltes in Griechenland merkwürdigerweise nicht kennen. Auch reihte er diese Art in den Katalog der auf Euböa gefundenen Arten ein. Identität der H. wiederholt aber in seiner „Monographie der europäischen Sylvien" die Angaben Lindermayers samt den Fehlern und fügt auch über die Seltenheit und die geringe Verbreitung (angeblich bloß auf die Attika beschränkt) Unrichtigkeiten hinzu. Auch die daselbst veröfTentlichte Abbildung des Vogels samt Nest und Eiern nach Originalen aus Griechenland ist nichts weniger als gelungen. indem Drummond sagt: „Kommt gegen dieselbe Zeit an wie S. "-) Abhandl. 264. VIII.." 1844 verbessert bereits 'J'obias-) die Stellung im System mit den Worten: „Besonders Sal. Brehm*) sängern und sucht dies zählt diese Art zuerst fälschlich unbedingt zu in den echten Schilf- P/» Spalten der „Isis" zu begründen. „daß es die Blasius'"') amhigua Schlcg. richtigere Angaben bezüglich des Brutgeschäftes. sich in der Arbeit Driimmonds über die Vögel von Bemerkungen. 1859 wurde der Olbaumspötter durch Krüper und Simpson in Akarnanien ent- deckt und auch Nester gefunden. was zunächst Dr. VII. (Dezember 1843). auch im im selben Jahre^) mit einer ausführlichen Beschreibung nach zwei folgt aus Griechenland erhaltenen Stücken und benennt den Vogel Ficedula ambigua nov. Okens „Isis" 1845. schwer. sie Zunächst wurde nun die Färbung der Eier. Nachdem Linderm. festgestellt hatte.der Spott. da richtiges Materiale aus Griechenland inzwischen eingetroffen war. unterscheidet sich in der Färbung wenig. Jahrg. zu trennen. p. für spruchreif dieser richtigen aber Anschauung bei. Chr. elaica und pallida getrennt auf. ji. . VIII.-Blatt. ist er wenn nicht Precjlii Frauenf. Zur Fortpflanzung. 124 126) sowie namentlich in seinem — — Hauptwerke (S. und weiters S. and Mag. Acad. in der Gestalt gar nicht und. 102 u. Im 133 Griechenland. aber 1855 finden wir im „Vogelfang" schon als „Hypolais elaica''' angeführt. der Verbreitung usf. 124. 42. . daselbst sagt. spcc. gefunden. 53. Bull. daß nicht dieser Vogel. 90 92) gibt dann Lindermayer die weitaus bessere Beschreibung. Obzwar ich sie längs der Ufer der Flüsse und in sumpfigen Gegenden sah. habe ich sie häufiger in den Olivenhainen selben Korfu') unter Jalire linden S. . Nieder in Missolonghi mitteilt.säuger. Auf die Ausführungen des letzteren werde ich später nochmals zu- rückkommen. S.3 Görlitzer Gesellsch." ersichtlich. aus welchen unzweifelhaft hervorgeht.. vol.III. ^) Kritische Übersicht. elaica Linderm. *5'. wie wir schon der letztgenannte führte durch damals noch da er die Angelegenheit der Vereinigung noch nicht hielt. elaeica Linderm. 1844. *) Stiftungsfest in 5) Naumannia Naumannia «) ') ^) Hist. 30. of Nat. p. p. von der 8. von Baldamus^) und Thienemann in trefflicher Weise beschrieben. Aufenthalte und Betragen nicht Schlegel viel wie aus der Beschreibung von Sylv. p. Regensburger Korr. sondern der Olbaumspötter gemeint ist. hippolais Lath.

^) und den Gärten. sofort ich. Mai (Akarnanien). Jahi-fj. April (Attika). Granatäpfel-. pallida nach der Ankunft an das Brutgeschäft denkt. der den Vogel gar verbesserte schon 1863 daß dieser sehr häufig der ICbene sowie in dem ist: in nicht kannte. p.. Seit jener Zeit nur mehr wenig über diesen ist Griechenland bekannt Spiitter aus geworden. Die meisten Autoren fuhren ihn nach wie vor als H. in ist die Berge. welchem wir es ist auch abgebildet. Es beweist dies neuerdings. 1867 am 27. Jouru." nun allerdings der Ölbaumspötter sehr häufig! Erhard. dann müßten H. welche um (und auch Smyrna) ausbreiten. Ich selbst kann alles dies nach meinen Erfahrungen nur bestätigen.und anderen Fruchtbaumen aufhalten und wo er der gewöhn- Dr. welche sich derart um ein ebenfalls anwesendes Weibchen balgten. 1873 am 28. Mai 1898 den ersten Spötter in den (Jarten der Von weiteren Ankunftsdaten vermerke Stadt Zante. April hörte und daß ich an derselben Stelle drei Tage darauf mit einem Schusse zwei Miinnchen von einer Weide herabschoß. Seebohm Wahrheit in Dressers Werk der Theorie in liegt. April (Attika). 1860 am 29.. wie z. olivetoruni. pallida. April (ebenda). Brehm und Paeßler. elaeica (auch elaica und eleica) für Griechenland und die Inseln an. sowie man die Türkei betritt. daß am 26. Mitte Juni sogar noch frische Eier und staunte über die große Zahl der Brutpaare. Diese fallt in die letzten Tage des April. daß beide am 1874 26. und fast immer wird H. XI. schwacher Athen Gesaug wird oft in den Gärten. Dubois. gehört. Fritsch. aber er ist keineswegs so scheu und flüchtig. Hinzufügen kann ich. als die Verbreitung der Olive reicht. •) Cab. daß es ursprünglich stammt. daß 1894 Krüper in meiner Geden ersten Vogel am Vraehorisee am 30. Er ist nur in vegetationsreichen Tälern zu finden und H. Menge dieser Vögel an jenem Orte gegeben. f. Mai auf Korfu sich noch kein einziger Spötter sehen und hören ließ. Er ist über ganz Griechenland gleichmäßig verteilt und wird seltener. Degland u. Es mögen nunmehr jene Worte dem folgen. April (Attika). Orn. 404. B. pallida als Wieder zweite Art beschrieben und oft Krüper. „Wenn griechischen Olbaumspötter widmet: jedes Tier ein Zentrum seiner Verbreitung wir die Insel Naxos im Krüper hat. Seine Eigenschaften sind fast genau dieselben wie die von Sein angenehmer. gebüschreichen Flußufern und Gräben (Jlivenwalde von Tragäa bis zum Gebirgsdorfe Apcranthos. als solches bezeichnen. aber am 6. Er erhielt viele Eier. lichste hat mir eine anregende Schilderung der oft Vogel der Insel ist. weitere gute und richtige Angaben ver- danken. . sammelte 1894 an denselben Orten Vögel. nur August an keine mehr erblickt. Die Ankunftszeit wird von ihm genau ermittelt. wo sie sieh in den Oliven-.134 Ornis balcanica. Über den Abzug wissen wir weniger. Key. Ebenso beobachtete ich am 6. mitunter anfangs Mai: 1859 sah er die ersten am 3. April 1897 in der Umgebung von Athen sowie am 4. Zitronen. sich rings steigt bloß so hoch Auf Naxos Krüper teilt mit. Heldreieh. Mai hörte ich bei Levkimo (Korfu) den zuerst ganz leisen Gesang der Erstangekommeneu. welche einige woher Archipel griechischen so viel steht für daß man von Mitte fest. daß H. Baedeker. und zwar hauptsilehlich in den Gärten. sellschaft einmal kämi»fend sogar in das Wasser fielen. Gerbe.

seltener ins Gelbe spielendes Grau.135 III. drei Die Eier sind durch größerer Zahl der wissen- Fünfergelege gehören zu den größten Seltenheiten. gut kenntliche Abbildung Fig. Die Zahl der Eier eines Geleges beträgt. so daß ich mich darauf beschränken von jedem der sechzehn mir vorliegenden Gelege nur je ein Stück zu messen schaftlichen durfte. so sei diese hier wiederholt: „Die Grundfarbe ist schwach ins Rötliche oder Violette. aber dann zahlreicher verteilt auftreten." Hierzu möchte ich nur noch bemerken. in den Olivengürten gegen den Phalcron gegen den Abhang des Hymettos und um Kephissia gibt es heutzutage noch recht viele. 3.Arten durch stärkere Abplattung. doch glaube ich. Ihre Struktur unterscheidet sich von der der anderen Hypolais. VI. sitzen zu unterst aschgraue und über diesen dunkelbraunrote oder schwarze Punkte und Flecken. eines solchen Eies findet sich in der Fort- Thienemann u. dafür umso häufiger in KalaGärten der Vorstädte mehr zu bevorzugen scheint als die (Jlivenwälder weiter draußen. mit Seestrandkiefer. daß manche Nester dort auch auf anderen Bäumen und Sträuchern angetroffen werden könnten. p. Massenhaft fanden sie sich schließlich bei Spai'ta. sind deshalb nicht zwischen Erhabenheiten versteckt. Hier bewohnt der Vogel außer der Gartenregion der Insel die unteren Lagen des Berges Skopos und namentlich den Küstenstrich von Keri sowie sogar die kleine im Süden vorgelagerte Insel Peluso. welches Hemprich u. und zwar hier zumeist das erhielt Hauptmann Polatze k. unausgeblasenen Zustande ein lebhafteres. dem Original. und zwar von Paxos. pallida. auf und Zante. wie schon erwähnt. eingesendet hatten. meist sparsam und nur an der Basis gedrängter. 24. in den ersten Junitagen 1894 geradezu iialllda zugetragen. daß ich Wiederholungen vermeiden will. Im Norden des Landes kann ich die Gärten von Velestino in Thessalien. Korfu Einen der acht Griechenland gesammelten Vögel in überall häufig angetroffen worden. daß es mir unmöglich erscheint. Die erste. rötlicheres Kolorit zeigen und daß die schwarzen Flecken entweder spärlicher und dann etwas größer oder feiner. Auf den Jonischen Inseln beobachtete ich H. Ehrenberg nach Berlin. den Genannten sowohl. das Korn ist abgeschliffener und die Poren ein trübes. ist schon so oft genau und richtig beschrieben worden. oder vier. Taf. als der nach S. jene von Oreos auf Euböa. wie auch durch Dr. dann aber auch die Inseln Skopelos und Jura als seine Aufentzu. Hier will ich die Bemerkung einschalten. Krüper in Welt zugänglich gemacht worden. haltsorte bezeichnen. Brehm Heft 11 (182G). nicht selten auch Haarzüge. Ihr geschwätziger Gesang unterbricht sehr angenehm das fade Gezirpe der Zikaden und trägt wesentlich zur Belebung der sonnendurchgUihten Landschaft bei. daß die Eier auch nicht im frischen. Auf dem Peloponnes ist diese Art von uns zunächst im Museum durch Alpheiostale bei Olympia auf Pimts halepensis. Aber auch in der Umgebung von Atlien. wo mata. jedoch pflanzungsgesehichte von galactodes zugehörig. wie Lindermayer richtig angibt. der war sie bei Modon zu sehen. Auf Skopelos wurden mir massenhaft Nester und Eier von //. Ein Gelege von zwei Stück leider mir schon schadhaft überbrachter Eier von Naxos sind vollkommen einfarbig mit deutlich fleischfarbigem Stich und jedes . sie Seltener die einiger Sicherheit äußerlich die Das Nest von H. Da es eine bessere Kennzeichnung der Eier nicht geben kann als die durch Baron König-Warthausen veröffentlichte. manchmal Strichelchen. •pallida Männchen von den Weibchen unterscheiden zu können. Es ist in Grieclienland bisher bloß auf Oliven gefunden worden. Gvici'lieiilaiul. und zu wägen.

18-2 X 13-5 .

Mai (Baron Schilling). (am 12. gehört entschieden der rostdes das grüßte Interesse farbige Sänger. Folgende Tage der Ankunft der Erstlinge sind bekannt geworden: 1859 Akarnanien: 10. Mai: 3 Stück!) Der Abzug soll ziemlich rasch und wenig bemerkbar in der zweiten Hälfte August Genauere Beobachtungen hierüber wären sehr dankenswert! Obwohl es feststeht. Dieser Vogel füllt durch seine Beweglichkeit und die bunte Zeichnung des Schwanzes sehr bald auf. lo* Giieclioiiljiiiil. daß dieser die griechische Kalenderrechnung dabei berücksichtigte. Er erlegte am 2. opaca gleicht. welches zweifellos soeben angekommen war. während er als solcher den Kykladen wirklich zu bekannten Sänger als . Mai (Krüper). Mai (Santarius). achten zu können. 1860 südl. Auch Hauptmann Polatzek traf in den letzten Jahren die Art an gewissen Stellen zahlreich an. Lindermayer für Euböa und es ist eine wirklich seltsame Tatsache. Zu denjenigen Vogelarten Griechenlands. April (Krüper). am 30. daß diese Art über alle Teile Griechenlands als Brutvogel verbreitet und nur für die Kykladen nach Erhard und Krüper als Durchzügler zu betrachten ist. Mai und der Vogel hält sich dann den ganzen Sommer über in den Weingärten und Olivenhainen auf. April (Krüper). verbringt aber nur etwa 8^/2 Monate im Jahre auf europäischem Boden. 1899 Patras: 10. Wenn man annimmt.in. welchen der fremde Besucher des Lanvon Anfivng an entgegenbringt. Juli 1895 ein cT für unsere. Mai und 6. Peloponnes: 30. Mai mehrere unter den verendet aufgelesenen VogelGleichwie Freunde Lord Lilford. damals (1837) einzig aus Spanien Sommervogel für Kythera. Stücke der H. Jedoch ist die Art nach Drumniond auf der Insel sehr häufig. Mai (Reiser). 1867 Attika: 27. Juli 1894 im Valle di Korissia zu Gesicht bekommen. welcher genau dem der spanischen H. Jameson vermerkte diesen. gerade hinreichend. April (Kriqier). Gegenwart ein schönes Stück von einem Acdon familiaris auf der Insel Korfu nur ein einziges Mal. in habe auch erlegt wurde. und auf den nahen Strophaden befanden sich am 14. um das Fortpflanzungsgesehäft zu vollziehen. nämlich am 25. Den sorgfiiltigcn Beobachtungen Lindermayers und Krüpers reihen sich jene des Grafen von der Mühle ebenfalls übereinstimmend an. sein Leben und Treiben beoberfolgen. dessen ich mengen. Aedon (Agrobates) familiaris (Jleiietr. wie er bemerkt. zu unterscheiden. „ 1898 Zante: 10. daß er durch meine Reise als ßrutvogel für die nördlichen Sporaden festgestellt wurde. so sind sie doeli ganz auffallend durch das Korn und den Farbenton. Die Ankunft erfolgt am 10. pallida denselben gleiclikommen. auch Baumnaehtigall genannt. Auf Zante hörte und sah ich nur ein einziges Stück im höchstgelegenen Olivenwaldffürtel der Vrachiona. 28.) — Östlicher rostfarliigcr Sänger. hatte ich doch nicht überall den Genuß. Juni 1895 zwei Exemplare für die Sammlung des Hofmuseums in Wien. erfolgt die Ankunft sehr spät und gleichzeitig mit den beiden griechischen Hypolais-kxiexv. 1873 „ 1894 9.

Der Vogel hat bei seinen Bewegungen auf der Erde viel von der Schlüpfbehendigkeit der Locustella-ArUm. so daß er manchmal vom Rücken senkrecht nach aufwärts gerichtet erscheint. ein anderes durch Parzudaki das Britische Museum und ein Junges vom Juli 18G7 die Koll. beim Erspähen und Aufnehmen der Insektennalu'ung manches mit den Würgern gemeinsam. Weitaus am zahlreichsten vorhanden fand ich aber Aä. p. Hier konnte ich mit Muße alle seine Platanendickicht verschiedenen Eigentümlichkeiten beobachten. am auffallendsten bei ihm bleibt jedoch das Emporschnellen des Schwanzes bei Erregung. Jfai seine berühmte f^ammlung erbeutet **) beschränken Im kaini. jene des griechischen Vogels von Drummond und vor allem von Lindermayer und dem Gi-afen von der Mühle. Vereines 1859. Die jungen.138 Ornis balfanica. Von hier bekam schon in den Dreißigerjahren Teniminck ein Exemplar. ja ich fand auf einem Ölbaume sogar ein Nest mit einem frischen Ei. obgleich die kurze aufsteigende Strophe durch die Umgebung. Die F. zu vorstellendem Werke. weiters in den OlivenpBanzungen auf den Anhöhen bei Kalamata und endlich in der Maina zwischen Xerokampos und Tarapsa. Freund Knotek am 25. und auf Thienemann. Des Weibchens kann man nur zur Zeit der Ankunft mühelos liabtiait werden. Beiträffe mayer. meistens sehr angenehm wirkt.ärbung des (iefieders der Baikanvögel scheint mir nach neun vorliegenden Belegstücken sehr gleichbleibend zu sein. griechischen Gebii-ge seines Gesanges schließe ich Über Fortpflanzungsgeschäft. p. 1873 auch H.. bis 13. ') Aus (lieser Geg-enfl Zeit des Anfstandes -) erwäliiit Scliucli gesammelte Graf von der Mühle. und 30. Ahnlich äußert sich auch Graf von der Mühle. mit ihm in Elis. Mai Endheh wurden mir auf Skopelos zwei Gelege und ein einzelnes Ei zugetragen. einjährigen Vögel sind ausschließlich. Linder- zoolog. Korr. Mai 1894 in den staubigen Olivenwälderu zwischen Athen und dem Piräus. Nestbau und Eier berichten Lindermayer. sich vollständig ausgefiederte obwohl wir schon den Junge nebst den alten 12. so daß ich mich auf wenige Bemerkungen In dieser Gegend hatte am 20. mich denen an. p. Die Lebensweise der westlichen Form (galactodes) ist in den letzten Jahren außerordentlich eingehend und treffend von Prof König und Baron Erlanger geschildert worden.-Bl. Seebohm zwei Männchen für und ohne Mühe erlegte ich rasch drei Stücke. gefunden in den letzten Tagen Auf dem Peloponnes traf ich zur Brutzeit des Mai oder den ersten des Juni 1894. Bemerkungen vom Grafen von etc. Ijeobaclitete ihn nämlich deuthch 1894 im Gebüsclie der Insehi Panagia (Pelagonisi) und Jura. 121 — 124 .)!. iler Mühle unter großen Gefaliren zur Stiiclie. in wi. welche ihn eintönig nennen. Juli zählten und allenthalben V^ügeln herumtrieben. 'J3 n. 'J In Attika sahen und erlegten wir diesen Vogel vom 9. d. am unteren Rande des Aleppokiefernwakles am Hymettos und bei Kephissia. am Ufer des Alpheios l)ei Olympia zusammen. famiUarls in den prachtvollen Olivenwäldeni zwischen Itea und Amphissa. d. und zwar einmal am Fuße des Lehmberges bei Katakolo und dann im fehlen sclicint. wo er sehr häufig zu sein schien. p. aber unschwer an den verhältnismäßig breiten cremegelbcn Federrändern der Schwingen und des Rückengefieders kenntlich.-mineralog. später führt es eine sehr versteckte Lebensweise und man kann dann leichter zehn Männchen als ein einziges Weibchen schießen. sowie Vögel Gricelienlands. Dresser. 33 — 39. europ. G6 und „Monogr. Bezüglich ist der rostfarbige Sänger nicht vorhanden.lcher sie vorgetragen wird. '. Sylvien". der Grund dreier von diesem übersandter (Tclege persönlich viele Nester sammelte.

geschützt gegen Wind.!— 'X' r- I C CS ^ 5!J CO -^ ^ n: ti < 3^ '^ . CO' -^ 16 C . sammelte Krüper diese Eier zwischen dem 18.f -. :- « -0) t^ ^i 2 ^' ''^ S OJ rt ^ Xi < r^n . nur einige wenige habe ich auf Lehmmauern. die Älehrzahl hat graue. Wie aus den nachfolgenden Daten ersichtlich ist. den Ästen hinauf. der Rest rötliche Tönung. welche als (iartenumzäunung dienten und mit Gesträuch bedeckt waren. daß die Schlangen eine höchst unverläßliche Schutzmaßregel! Lindermayer in großer Zahl durch Dr. Rogen und Raubvögel durch die aus dem Stamme des Baumes hervorragenden Schößlinge oder es liegt in den dichten Zweigen des Granatapfelbaumes." und an anderer Stelle erwähnt er: „Das Nest hängt sondern liegt flach zwischen zwei großen Asten des Ölbaumes. stehen der Färbung Anthus campestris am nächsten. um und die Be- zu verhindern. Krüper gesam- und Zeichnung nach denen von und spärlicher gefleckte erinnern. Seebohm. melt und verschickt wurden. Kriipcr bei zwei 1858 aus Akarnanien nach merkwürdigen Umstand aufmerksam.sagt: „Die meisten Nester fanden sich auf Olivenbäumen. Mai und 18. Wolle oder Federn ausgelegt. wie schon Naumann erwähnte. "^ ^ " " - ^ C^ . 15 einzelnen Eiern und zwei Gelegen: 22 6 22-5 22-2 22 2 22-2 2216-9 16-4 16-5 16-5 Gew. nicht. Größere Flecken sind selten. Das Nest selbst ist nichts weniger als zierlieh. aus höchst weichen Pflanzenstengeln bereitet und mit etwas Baumwolle.l»^-^' III. au solche des Haussperlings. daß die Eier austrinken.-H •- t^ i— CO :/-! CO CO Ci l^^'-''— IT—ICO"— l"^«-!. sehr selten in einem anderen Gesträuche. Die Eier. Juni. ^^. Höher als 6 Fuß liegt das auf dem Ölbaumstrunk und nie unter 4 Fuß vom Boden im Granatapfel- nie auf der Erde. gefunden. noch lieber aut dem abgehauenen Strünke desselben.f ^ cqbß ='iiß < P S bo C3 CS 1) '. sondern vielmehr eine zauserige Unterlage. manche Maß und Gewicht von L. und zwar derart angebracht.n 3 16 13 mm mn 15 5 c^ CO x> CO l'J-8 16-7 15-7 14-9 16 4 «5 _ O 1 . daß auch in Berlin gebrachten Nestern auf den Griechenland wohner fist erzählten sämtliche Nester Stücke von Schlangenhaut enthalten. sondern sie lagen beständig auf dem abgehauenen Baumstrunk zwischen den größeren Asten. daß sie nie auf einem hervorragenden Aste oder in der Gabel eines emporstrebenden Astchens waren. Gewiß welche nach dies dazu dient. 18 16 18 IG lichte 1 22 219 21-9 21-4 21-3 21-2 20 22 161 15 159 16-9 16 16 5 14 16-2 15-8 14 17 154 175 15 lO GO CO 'M Ci CO -rJH L1— CO i— I— CO CJ c. Lindcrmayei." Sonderbarerweise wurde erst Dr. auch Nest nie nie höher in gesträuch. Grieclieiilaiul.

familiaris gesehen habe. Frage stets unentschieden und beschrieb die griechi- läßt diese Jahre mit der Bezeichnung richtige S. sei es nun spezifisch i oder subspezifisch. KrUper dagegen schen Eier bis f. E. Ganz besonders haben beibehalten sich folglich Thienemann zuerst in und Naumann selbst der „Rhea". indem er feststellte: kannte. Dagegen finden Auffassung wiedergegeben bei Dresser und selbst in Brelims bekanntem „Tierleben". galactodes. überragt letztere Federn bei 8. famiUaris von gleicher Länge sind. 264). zwar der 8. p. familiaris nur um 1 Linie. Da ich im Februar 1897 in Patras zwei im Käflg munter aussehende Exemplare von Ae. f. — Acroeephalus uriindinaceus Nauiii. galactodes um 5 Linien über die großen. Heutzutage zweifelt wohl kaum jemand. selbst und der Boiiennung dieser Art bis in sei neueste Zeit. galactodes außerordentlich verwandt. Endlich ist bei S. daß der Vogel wenigstens im Süden von Europa die Gefangenschaft selbst zur Winterszeit zu ertragen imstande ist. wiewohl nur selten der Versuch hierzu geniaeht worden zu sein scheint. Homeyer (Gab. L. obwohl das eigentliche 'Überwintern noch . 1856. äußeren Flügeldeckfedern hinausreicht. in p. galactodes durch folgende Merkmale. weil die Unterschiede zu gering wilren. aufgeführt hat. 130) und Degland bestätigt wird. galactodes die zweite Schwinge kürzer als die fünfte. Seebohm schließlich nennt die griechische Form S. breites schwarzes Band. familiaris! Etwas zu weit ging offenbar Ghr. Name Si/lvia daß von den meisten galactodus oder ruhiginusa von ihnen keine Unterscheidung der spanisch-afrikanischen von der griechisch-asiatischen für notwendig befunden wurde. Es ist dies ohne Zweifel die Art. in die letzten wir die strenge und Orn.). sondern sie bilden ein durchgehendes. p. Einer der wenigen Buhrsänger. Orn. Teifhroluvsäiiger. ohne Spuren von rostbräunlichem Anfluge. hrachyrhynchos und macrorhynchos zerspaltete. die bei S. welchem man wohl zu allen Jahreszeiten an ge- eigneten Stellen des Landes begegnen kann. daß die Unterschiede daß eine Trennung des griechischen Vogels (als Calamoherpe familiaris !) von den spanisch-afrikanischen durchaus geboten erscheint. Acrocephalus streperus (YieHl. so unterliegt es keinem Zweifel. beweist später (Naumannia 1858. v.r. 1859. 108 (Spanien und Griechenland!). Brehni. Journ. Er. welche Graf von der Mühle p. der (Gab. Bezüglich Autoren. . ferner Graf von der aber auch in seinen Nachträgen gegen die dann Mühle und Jäckel Trennung ausgesprochen. 442 die griechischen Vertreter als Aedon ßruchii noch weiter absplitterte und selbst diese in Aö. während diese beiden Sclnvingen bei S. an der Berechtigung der Trennung beider Formen. Die schwarzen Flecke des Schwanzes sind größer. der „Fortpflanzungsgeschichte". }>. was im allgemeinen von Blasius so groß sind. der die liervorgelioben. der erst auf den oberen Sehwanzdeckfedern auftritt. aber nach Untersuchung mehrerer Stücke aus Griechenland und von den Ufern des Kur standhaft verschieden. der sieh mit dieser Frage ernstlich beschäftigt hat. galactodes va." sen.Journ. 6G als galactodes „Salicarla familiari» ist >S'. Sie unterscheidet sich von tS. Ihr Schnabel ist auf der vorderen Hälfte stärker seitlich zusammengedrückt. nicht rund und isoliert. VIII. Die Farbe der Oberteile ist ein schmutziges Gi-aubraun.140 Oniis Iialcanica. Die erste Schwinge. welcher den deutlich ersichtlichen Unterschied beider Formen anerwar Schlegel in seiner „Kritische Übersicht" (1844i. Der erste.

Avelcher diesen Rohrsänger geradezu als Standvogel in Griechenland betrachtete. an. Drummond schildert das Brutgeschäft und bemerkt. eines genauen Nachweises bedarf. April 1894 in dem Süßwassertümpel unweit des Valle di Korissia ein Männchen erlegte. weshalb er ihn zu den Standvögeln rechnet. Drummond in Griechen- vorstellen. welches nach Lord Lilford zahlreiche Paare bewohnen. Agulinitsa und Osman Aga nördlich von Pylos. Drummond gibt die Ankunft für Korfu. ]\Iärz 1897 am Sumpfsee Markutsa ein und glaube.m. Am 21. 1894 im Valle di Repa fünf bis acht Männchen gegen Abend vernahm und Santarius am 21. Standvogel. Drossclrohi'siiiiffer. in den Rohrdickichten Obwohl dies Thiene- daß hierfür bis heute noch keinerlei Beweise vorliegen. daß sie die Insel gegen Ende August verlassen. wie Erhard glaubt. Die meisten Exemplare ziehen jedoch durch . indem er sagt: „Er kommt Ende April. fand und (L. Ob der Teichrohrsänger auf den Kykladen wirklich vorkommt. daß Acr. Mai 1894 ziemlich viele hören ließen. mit der ersten Woche Mal entschieden zu spät an. ist zu bedenken. wenn das Rohr zu wachsen beginnt. da das Überwintern eines er ihn den Sommer über Teiles wiederholt behauptet. Über den Durchzug im Herbste ist von Griechenland leider bisher nichts be- In Akarnanien habe ich Männchen mehrmals am Morgen des deutlich singen gehört kannt geworden. 5. wie ist er aber irgendwo „gemein Auch kann ich mir durchaus nicht ausgenommen vielleicht das Valle di Kopa. ob er in Griechenland brütet. welchem Teile von Korfu. daß dort mehrere den Winter verbringen. Mai und 2. Sicher brüten auch heute noch zahlreiche Paare au geeigneten Plätzen. mag er. wo sich am 18. wie das Dnbois soll. er behauptet. Acvocephalus arundinaceus — Der mann Aci'OcepJialus turdoides Meyer Einzige. wonach er häufig in Akarnanien überwintert. wo ihn Graf von der Mühle im Röhricht langsam fließender Abzugskanäle sowie im Schilfe des Eurotas erlegt hatte. März 1897 an einer Stelle am kleineren See singend beobachtetes cf möglicherweise schon auf dem Zuge dorthin gelangt sein. lernte ich drei Brutplätze kennen. w^as mit der Beobachtung Lord Lilfords. schuldig. Auch im Röhricht der Vrachoriseen wäre dies leicht möglich. Die Erlangung zweier typischer Männchen kostete aber dort wegen Auf des schwierigen Platzes mich und Freund Knotek ebenso viel Zeit als Mühe. streperus etwas früher erscheint als sein größerer Verwandter Acr. dagegen die Ankunft im Frühling öfters und genau beobachtet wurde. da ich daselbst am anerkannt 17. wohl zu finden sein. V. Die richtige Ankunftszeit gibt Krüper an. und 22.). ist er dort sicherlich nicht. Keinesfalls land". April hat. Juni 1898 ergötzte ich mich öfters an dem leicht kenntlichen Gesänge in den Lagunen von Muria. Bezüglich der Ankunft im Frühling stellt er nur fest. vogel sein 141 Griechenland. laut Lindermayer. dem Peloponnes. ist Graf von der Mühle. Zweifellos ist der Teichrohrsänger nach meinen Beobachtungen Brutvogel an folgenden Ortlichkeiten: am Karlasee in Thessalien. übereinstimmen würde. doch kann ein am 31. als daselbst kaum ein anderer Vogellaut zu dieser Zeit vernommen werden kann. in häufiger Brut- angibt. doch gibt er die Aufenthaltsplätze unrichtig an und bleibt den Beweis. Bei Agulinitsa gab es sicher ein Dutzend Brutpaare und ein ö"' brachte ich auch von dort mit. ist noch nicht Auf Eubüa entschieden. Heldreich gibt nur Wiederholungen und Krüper läßt es unentschieden. welcher umso auffälliger ist. arundinaceus.

teilt mit. Es sei hier erwähnt. einem der bedeutendsten Bruti>latze. April 1897 auf der Trcnnungslinie der beiden Vrachoriseen und schließlich am 11. die Hauptmenge erscheint am Durchzuge. hören. nämlich auf den Strophaden. beginnt schon im März (nach Mühle). namentlich im Frühling. daß ein Stück in meiner Gegenwart am Uferrande der Bucht von Eleusis bereits am 9. dann schon eine ganze Menge ihr Gequake in dem Sumpfe bei Aetolikon und namentlich im llohrgürtel beider Vrachoriseen. St'liilfrohrsäiiger. und dauert bis spät in Weitere Schilfrohrsänger ') Oriecliisclio . Mai 1898 an einem kleinen Bachlaufe bei Katastari auf Zante beobJa sogar noch später sah ich diesen Ruhrsänger auf einem Orte. März 1898 von mehreren eben angekommenen Vögeln.. Ende August und auf Gi-und eines in Attika am 4. der Au Zu Heimat.Jaliresz. daß ihn Jameson auch auf Kythera auf dem Frühjahrszuge feststellte und Lindermayer aufEuböa. Krüpers Worte:*) „Wir müssen ihn als Passatvogel Gebiet betrachten. Als Zeit des Abzuges nennt Krüper. iiürilliclien St. daß Erhard unbedingt einen groben Fehler beging. Acroceplialus schoenobaenus — (L. über welch langen Zeitraum sieh der Durchzug im Frühling erstreckt. bei I^evkimo auf Korfu erlegtes Stück den Mai hinein. April 1894 unweit von Aetolikon. daß Meines Wissens besaß nur Thienemann Eier dieser Art aus Griechenland. September 1859 erlegten Museumsexemplares auch den September. und am 15. Krüper erhielt bisher niemals diese Gelege und vermag daher auch nichts Bestimmtes über die Legezeit anzugeben. unweit der Phidarismündung Am am 24. Mai 1898 am Sumpfrande südlich der Ilaupt- beweist. am 3. und sammelte ich am 27. Als Beweis. Hier fand er naturgemäß nur auf seinem Zuge berührt." Strimmeneas den dieser Jalireszeit. Strimmeneas einen der Vögel. April ließen richt fehlt. ihn unter die Standvögel der Kykladen zu rechnen. wo er ein sehr häufiger Brutvogel am 27. Der Genannte daselbst in den Fünfzigerjahren Nester mit Eiern gefunden wurden. April bei Volo (Thessalien) ( Akavnanien) am 1896. da er noch nicht brütend aufgefunden und Wintervogel ist. die sich gegenwärtig wahrscheiidich in Dresden befinden dürften. p. noch gar nicht untersucht" — haben auch heute noch vollkommene Gültigkeit.S3. diene. Nahrungsmangel zugrunde er sich am 14. Gleichwohl scheint nur ein kleiner Teil wirklich zu überwintern. 2. Calanioherpe 2)hraginitis Bechst. Derselbe währt ziemlich lange. und 30. da es auf diesen Dagegen ist Inseln gar keine ihm zusagenden Brutplätze gibt. die aus gegangen waren. freilich sind für unser auch die großen Sümpfe des Landes. April 1894 am ein ö' in Durchzuge. Mai unter den zaldreichen Opfern. April 1897 geschossen wurde und daß dagegen ich selbst ein am Zuge begriffenes Exemplar am 10. noch je gegeben hat. die hier und da in den Getreidefeldern und Gebüschrändern des Eilandes matt umherhüpften. 5. näuilicli ein ersten.142 zur Ornis balcaiilca. den schon Lindermayer kannte. Mai erlegte St. seliuß auch und Santarius 25. wo er sich fortpflanzen könnte. ferner. wie ein von Hauptmann Polatzek am 23.). keinem RöhKarlasee er fast in Thessalien. Mai 1894 sowie am 2. traf . in Übereinstimmung mit Drummond. den achtet habe. Die mir vorliegenden fünf Bälge aus Griechland stimmen mit mitteleuropäischen vollkommen überein.

was nur dann annähernd richlig ist. für . einige Cistenrohrsänger aufzuscheuchen. spießartig emporragenden Schafte.melanopogon in bedeutender Zahl am 5. Graf von der mayer Mühle und Erhard (Kykladeul (Peloponnesj halte ich. Ferner stellte woselbst.143 Griechenland. Krüper bei Mommsen und v. aber die tatsächlichen Beweise hierfür beschränkten sich auf zwei Bälge des Vogels. xVpril An Seebohm obschon dies gerüchtweise gelten läßt. Lusciniola inelanoiiogon (Tem. um etwa im März nach seinen Brutplätzen in Ungarn zurückzukehren. der Litteratur mehrfache Andeutungen des Mariskenrohrsängers in Griechenland. ein Paar erbeutet wurde. Zante. St. selbe Kleid wie die Wintervögel der Herzegowina und es steht Sie tragen genau das- außer Zweifel. III. den flachen Strand der akarnanischen Küste zwischen Krioneri und Missolonghi betritt und zwischen den Binsenbüscheln auf den von Sumpfstellen durchzogenen wüsten Halden dahinschreitct. fest. Genauere Angaben bezüglich der Zeit der Ankunft und des Abzuges -fehlen dermalen noch vollständig. Eine seiner Lieblings- dem langen. Stadt 27. während seinen kurzen Lockruf. Cistieola cursitans Frankl. sein jener zwei (Stiftungsfest) hatte Stücke das genannten ihn nicht bloß als Zug-. welche Graf von der unter seiner Ausbeute erst in der Heimat entdeckt hatte.). sandte St. Er sammelte ganze Reihe dieser Vögel in den Monaten Dezember und Jänner 1895. von welcher mir sieben Stücke vorliegen. in der daselbst eine 1901. Die Angaben über Sommeraufenthalt und Brut xoii A. daß auch Griechenland dieser Vogel nur die strenge Jahreszeit verbringt. Die größte Zahl von auf der Wanderschaft begriffenen Schilfrohrsängern fand ich aber Mitte Mai 1898 in Getreidefeldern und Gebüschrändern der Strophadeninsehi. in CisticoJa cisticola (Tem. schoenobaenug von Linder(Norden von Griechenland und Eubüa). stürmischen Wetters. trotz des ungünstigen. — Cistciirolirsäiiger. welcher dieser Art angehörte. Drummond (Korfu). all diesen Orten kann ich aber durchaus kein Brüten des Vogels annehmen.) Bis in über das die jüngste Zeit Vorkommen gab zwar es in — Mariskeiirolirssäiigcv. März 1897 in den Dickungen von Cladium mariscus am Markutsasee im westlichsten Akarnanien aufgefunden. Mühle Brehm zwar schon ohne Kenntnis von dem VorhandenVorkommen in Griechenland vermutet. Seither hixhe \c\\ L. Strimmeneas ein. L. aufgescheucht. den von Norden Kommenden unstreitig dieser kleine Sänger. in ruckweise ausgeführtem Bogenfluge eine Dabei hört man fortganze Weile den Störenfried in weitem Kreise umflogen hat. wie schon angedeutet. Fritsch. allein die folgenden Bemerkungen in den Nachträgen Naumanns. 1902 und 1903. welchen Graf von der j\Iühle mit sisisisisi wiedergibt. es unter der großen Menge dort tot aufgelesener Vögel keinen einzigen. nur daß die beiden LetztChr. Strimmeneas die Anwesenheit zahlreicher überwinternder in Gegend von Volo und Lamia (Megali vrysis). sondern als Wintervogel richtig auffaßten. Ein Jlännchen. Wenn man z. wenn man sich zwischen jeder Silbe eine Pause pflanzen ist Auf diesem dort Erianthus ravennae mit sieht man den kleinen Vogel oft . am 1903 bei Marathon geschossen. bei Dubois. kann Eine man der interessantesten Vogelgestalten Griechenlands ist für sicher darauf reclinen. Held reich brachten nichts Genaueres.durchaus nicht stichhältig. B. Ostgriechenland. Auffalleiiderweise waren es durchwegs Weibchen. nach Rohrsängerart herumklettern und hier faßt er gerne Fuß. wenn er. wo sie in kümmerlicher Weise ihr Dasein doch gab fristeten.

meines AVissens zuerst. wie mit Tinte ausgegossen. ohne ihn entdecken Kundigen Sein Paeßler Forschern Stand- er manchem Am leicht '/a\ eben durch diese durchdringende Stimme. Etwas häufiger scheint er heutzutage noch auf Zaute zu sein. sich unmerklich vom Horizonte abhebenden. longhi überall laut zu singen hier sogar in Weizenfeldern antraf. u. Dubois. Heldreich und A. und erlegten wir viele im April 1894 sowie von und zwar westlich von Krioneri. und 17. daß und Brutvogel des Landes ist. Baedeker. darauf aufmei-ksam machte. woher bei Eleusis. Die Nähe des Meeres scheint ihm. denkt. Rey. und es braucht gewöhnlich einige Zeit. Februar 1895 erlegter Vogel stammt. denn trotz als — Aufenthaltsorten nenne ich Korfu. Später verrät der Vogel seine Anwesenheit dem Im Anfange sieht sich Lautes um. Bedürfnis zu sein. dann beim See und Kumunduros. v. daß sehr viel Boden inzwischen entwässert und bebaut worden sein muß. bei Galata. welches ein Hierzu muß einziges Führer auch ich Stück am 4. eingesclialtet lii'lien Krüper Dr. daß die Weibchen verhältnismäßig schwiei'iger zu erbeuten sind als die viel sichtbareren Männchen. daß sich seit jener Zeit es sind ja über vierzig Jahre her — die Verhältnisse auf der Insel wohl dadurch wesentlich verändert haben mögen. bis das Auge den kleinen. im Röhricht Jänner am Phidaris. Wie schon Sa vi. Auch an manchen Orten Attikas gibt es viele Cistenrohrsänger. zwischen Tamariskengebüsch nördlich von Aetolikon. Brehra. Von weiteren wo Lord Lilford diesen Sänger bemerken. März Hier sahen 18'J7. wo wir ihn im Sumpfe südlich der Hauptstadt sowie im Röhricht unweit der Erdpechquellen von Keri beobachteten und sammelten. Vorkommen erwähnen kurz: Thienemann. sehr häufig und ansäßig erwähnt. zahlreichsten in tritt Griechenland wie schon angedeutet. daß der Rachen des Männchens kohlschwarz.144 Oi-nis balcanica. Anderen verdanken wir eingehendere Mitteilungen. aller Aufmerksamkeit habe ich Braganiotika bemerkt. Infolgedessen ist dieser Vogel dort sehr selten geworden. ein reinweißes gerettet bei Marathon. Exemplar werden konnte. An all diesen Orten zeigte es sich deutlich. so nach Linder- mayer die meisten am 7. Sämtliche stimmen überein. Mai 1897 im Sumpfe bei glücklich herabschoß. Am März 1897 begannen die C'i's^jcoZa-J\Iännchen bei Känurion nächst Missound sichtlich nahm die Paarungszeit ihren Anfang. wie so anderen Vogel Griechenlands. Auf dem Peloponnes kamen mehrfach Paare von Cisticola am 16. April 1897 in den Sümpfen nördlich von Astros sowie am benachbarten Sumpfsee Mustos und schheßlich am Kande des Muriiisees bei Katakolo zur Beobachtung. über der Insel Petalä. jener des Weibchens schön gelb gefärbt erscheint. dann insbesondere auf den flachen. pfeilschnell dahinschießenden Punkt erfassen kann. sind die Geschlechter dadurch sehr leicht kenntlich. mit den einförmigen Salzkräutern bewachsenen Liseln der Lagunen westlich von Missolonghi und auch westlich vom Leuchtturme Sosti und schließlich noch in der Sumpfwildnis gegenlich in Akarnanien bis Mitte auf. Chr. nament- er. im Westen des Landes. daß ich einmal bei Aetolikon einen Cistenrohrsänger für kurze Zeit auf dem Telegrapheudraht Fuß fassen sah und Krüper ihn 8. Als Absonderlichkeit erwähne ich. L. verwundert nach dem Urheber dieses sonderbaren können. welches aber leider infolge der Hitze nicht mehr . im dürren Binsicht beim Salzmagazin von Missulonghi. wo vor ein von Leonis einigen Jahren sogar erlegt wurde. Ausflüge den Ruf lelirte viel besser man mich mit tUp gleich — tüp— tüp bei dorn ersten geineinschaft- usw. Brehni. nachzuahmen.

Da es mir hierzu an Zeit gebrach. Nach Erhard denuayer ist er endlich 145 Griechenland. dort findet mau auch sicher ihr Nest. April Über das Vorkommen auf den Inseln Cettia einzeln im April auf 1894 längs des Mesongibaches beobachtete und hörte. (Gab. und sodoch viel ich mich erinnere. lohbraunem Scheitel mit. Von Zante befindet sich ein Stück iu der Koll.III. Cettia cettii (La Marm. doch bemerke ich. aus Griechenland (wahrscheinlich ebenfalls aus Missolonghi) ein Gelege von fünf Stücken weißer Eier in Nest samt Gelege. Euböa bewohnt sie habe tatsächlich bei Oreos einige im Juni feststellen können. Sylvienmonographie Zukunft muß mitteilt in der letzteren Arbeit entscheiden. wenn nicht dreimal des Jahres. brachte er aus Griechenland mehrere Belegstücke von Cisticola Er fügt die Bemerkung hinzi. der diese auf daß nicht. tigen war es mir wie meiner Begleitung leider unmöglich. S. daß auch hierüber in Griechenland genaue Beobachtungen fehlen. daß Mir die Zeichnung des Scheitels äußerst wechselnd ist und zwischen nahezu einfarbig Dunkelbraun bis zu außerordentlich deutlich ausgeprägter gelblicher und schwarzbrauner Strichelung schon unter den vorliegenden neun Vertretern schwankt. da ich am 17. — Cettissänger. Nur ist es in Griechenland nur in ganz vereinzelten Fällen Krüper ist dies mehrmals gelungen. höchst eigentümlich! Krüper und Seebolim fanden einzelne Paare im Parnaß fast bis zur Nadelholzregion.). Wo aber Cettia noch im April sich a\ifhält. einen solchen präch- Fund zu machen. Schließlich erhielt und Heuglin fand Griechenland weiße Eier mit roten Flecken. nämlich bis zu 1060 »i.". laut Lindermayer und Reiser. wie Graf von der Mühle und mayer glaubte. Ornis balcanica. glaubt tva. Lord Lilford ist nur wenig zu berichten. ein so gefärbter Vog'el nirgends ist Das beutelformige Kunstnest des Cistenrohrsängers beschreibt Lindermayer. f." untergekommen. und ich kann dies auch von anderen Ge- genden nur bestätigen. 1857. Krüper richtig bemerken. Wie Graf von der Mühle und sowohl in seinen „Beiträgen etc. Nach Krüper brütet der Vogel zweimal. Das Nest ist stets in den dichtesten Pflanzenwust eingebaut.: „Die mit ganz ungeflecktem. Auch Belegstücke brachte ich von dort mit. denn nicht einmal im Winter entfernt sie sich und ebenso am allzu weit 21. ob dieses Kleid einer eigenen Art angehöre. Graf von der Mühle traf ihn besonders oft in den dichtesten Hecken längs der Abzugsgräben. Die Nähe des Wassers ist diesem Vogel ein stetes Bedürfnis. wo er Erhard zufolge Standvogel sein soll. auch Standvogel auf den Kykladen und nach Liu- auf Eubüa. Orn. wohl immer nur durch Zufall oder längere Beobachtung der Vögel zu entdecken. Insel brüten. doch glaube ich. ich 1" . UI. Ein durchaus nicht so seltener Standvogel des gesamten Gebietes. gefunden worden.? Korfu und di Ropa Valle viele im ziemlich 1894 Ich bin gegenteiliger Ansicht. Dagegen ist weder mir noch Krüper der Vogel jemals auf den Kykladen untergekommen. nach (jrould angeblich gemein auf den griechischen Inseln überhaupt. welches von Dr. wie Lindersondern vielmehr geradezu häufig. wobei er auch zwei lautere Eier erlangte. die von den Sümpfen in das Meer führen. Mazziari. Journ. April von ihren Brutplätzen. steht Nieder in im Museum von Athen ein sehr schönes Missolonghi eingesendet wurde. 115) von Schrader Päßler sen. als auch in der auch durch eine farbige Abbildung ersichtlich macht. Cetffa sericea Natt. während des ganzen Jahres Das Aufsteigen längs der Gebirgsbäche bis zu beträchtlicher Höhe ist für Cettia an.

und anfangs April hatten sie sich an den Brutdiese Vögel plätzen verteilt. und secn Simpson in Weiters vor allem an den Vrachoriden prächtigen Auen bei Galatas und längs der Plüdarismündung. da vielmehr anzunehmen ist. Im Februar konnte ich bemerken. der beiden Eier: ^^g. Meine sechs aus Westgriechenland mitgebrachten Bälge sowie die von der Koll. Menge überwinternd. Dies müßte aber wohl erst noch genau geprüft werden. an geeigneten Stelleu der dortigen Olivenwälder. ohne diese mit dem lautschallenden Aufschlag zu beendigen. ich in dem fast bietet wohl dem Cettissänocr viel zweifellos mehr uiul geeignetere Auf- Akariumieu und Aetolien. Zur Winterszeit verhalten sich die Cettissänger ungewöhnlich ruhig. daß die erste Brut sehr oft zugrunde geht und die Vögel dann allerdings noch zu einer hoch bis Krüper zweiten Brut genötigt werden. die griechischen Hirten daß den Vogel wegen seines Gesanges nicht leiden können. mit welchem auf der ganzen Balkanhalbinsel der Jude bezeichnet wird.j y^ 9 ^^.-^ c<j ^^ fand bei Astros. woselbst seine Aufenthaltsorte so vorzüglich schilderte. nur auf das sogenannte „Mäuseln" antworten beim Näherkommen durch das Wirrsal ihrer versteckten Wohnplätze ununterbrochen mit dem Anfang ihrer ewig gleichbleibenden Strophe. der Sümpfe bei Naupaktos. aber hiuten Strophe die mehrmalige Wiederholung des türkischen Wortes „tschifut". Typha und Markutsalagune den Vogel Triptolakoser hier erster Linie in wohl ebenso Standvogel wie in der in zahlloser Hier fand an der etc.14b Ornis balcanica. November und 2. . Nicht minder viele beherbergt der Peloponnes.4 ^„^ 10 cg Krüper teilte seinerzeit Mommsen mit. daß zuerst ein Nest der Cettia Akarnanien durch Schrader sen. undurchdringlichen Dickicht von Cladium. jedoch auch an und endlich fast in allen den dortigen Gebii'gsbächen bis Hecken nahe an Paßhöhe aufsteigend. Das griechische Festhxud enthaltsorte. endlich die Umgebung von Kalamata. daß durch die strenge Kälte des Jänners 1874 eine Menge Cettissänger zugrundegegangen seien. daß Cettia regelmäßig zwei Brüten im Jahre großzieht. und halten sich folglich von dem unschuldigen. entdeckt wurde. doch Umgebung von ist Aetolikon und Missolonghi. ist der Meinung. Dresser (Akarnanien 28. daß sich die Paare zumeist schon zusammengefunden hatten.g v^ 14. April einen Schilfbusch eingebautes Nest enthielt erst 1866 und am 17. Sie entnehmen der kurzen. nur selten sichtbaren Vöglein dadurch für verspottet. gleichviel ob sie sich im Schilf der Straßengräben oder im dichtesten Rohrwuchs die der kleineren Seebuehten herumtreiben. Durch (iraf von der Mühle wurde bekannt. in Durch das Eierwerk von Baedeker erfahren wir. Lutra Kyllene bei Kap Glarentsa sowie die Ränder der Lagunen von Muria und Agulinitsa in Elis und von dort in den Seitentälern gegen das Plateau von Lala aufsteigend. von wo sich auch ein in beschränkter Anzahl Mitte Mai in und bei Stück im Universitätsmuseum zu Athen befindet. April mitten im Sumpfsee Mustos zwei Eier und wurde mir durch das im Legen begrifl'ene 1897 Weibchen verraten. Dezember 1868) beweisen die große Beständigkeit der Art mit Bezug auf Größe und Gefieder in die Krüper gesammelten ö anz Südeuropa. Scirpus. wo ich als besonders bevorzugte Gegenden aufzählen will: Myli (Lerna). welches zwischen meinen Beinen mit einem zirpenden Angstruf entfloh. Astros. Maße ^^. Dann bekam Krüper eines nebst Gelege im Gebiete ich ein Es in des Parnaß am 29. Die Weibchen auch dieses Sängers sind stets ungleich schwieriger zu erlegen als Männchen. In Thessalien traf ich Brutpaare Velestino.

nie weit viel zu wenig hervorgehoben worden von der Meeresküste entfernt und am liebsten die steinigen. und zwar sowohl auf der größeren als auch der kleinen Insel recht häufig. auch unmittelbar nördlich der Hauptstadt und auf Vido sehr oft. B. Hier bieten ihm insbesondere die Dickungen von Arbutus und Phillyrea die notwendigen Verstecke. denn er ist überall Standvogel. Dann bewegt sich plötzlich da und dort fast unmerklich ein Zweiglein und aus dem dunkelgrünen Blättermeere taucht der gesuchte Vogel mit seinen juchtenroten Augenrändern. wornach derselbe P. 147 Griechenland. wurde unter anderem auch längs der ganzen Nordküste der Insel beobachtet (Sperling) und ein Nest im Gebüsche des Zitadellefelsens gefunden (Lord Lilford). von St. Am besten gelingt die Jagd bei windstillem. melanocephala in den Gärten etc. mit immergrünem Strauchwerke bewachsenen Gestade bewohnt. wenn z. Deshalb ist es ungenau. war es doch nicht schwer.ari gesammelt 1898 vielfach beobachtet." ist Orte. sonnigem Wetter nach vorhergegangenem Regen. ergibt sich von selbst. melanocephala bewohnt sehr zahlreich das ganze Jahr über Korfu iDrummond). Juni Kephalonia fand. Im April 1894 und im Jänner 1897 beobachtete ich den reizenden Vogel namentlich bei Alepu. Er ist ferner nach meinen Beobachtungen. 24. dann ganz im Zentrum der Insel. und zwar sowohl die Gebüsche Lagune es in Umgebung am Rande der auch der Düne. Bei den Darstellungen des Aufenthaltsortes dieses Sängers seheint mir durclnvegs. namentlich in der Gegend der Langhadaschlucht an der Ostseite. außer dem großen Sturmvogel. Insbesondere bei Tagesanbruch des 25. Weiters erwähnt Dresser eine briefliche Mitteilung Lord Lilfords. Juli 1894 wimmelte den stark betauten Sträuchern von Pistacia lentiscus daselbst von alten und als jungen Vögeln. k. Von dem kleinen Polatzek am Paxos befindet sich ein Weibchen. geschossen von Hofmuseum Hauptmann Wien. Braganiotika.) — Schwarzköpfiser Sänger. Obschon seine Lebensweise eine sehr versteckte ist und er gewöhnlich nur auf Momente sichtbar wird. hervor. Am häufigsten auf Korfu scheint mir der Schwarzköpfige Sänger die der Lagune von Korissia zu bewohnen. naturhistorischen in und von mir im Jlai im Buscliwerk des Skopos dieser Sänger von Mazz. wie der Hang des Parnaß bei Delphi und Gegend am Nordufer des großen Vrachorisees. Auf Zante wurde 1895. 10* . der einzige Brutvogel der Strophaden. trällert um sogleich wieder spurlos in dem undurchdringlichen Unterwuchs zu verschwinden. die so sehr von der tiefschwarzen Kappe abstechen. und ich glaube kaum. Daraus daß ihm vorzüglich die griechischen Inseln willkommene Aufenthaltsorte bieten. Entschieden falsch ist aber die Angabe Jamesons. Der Genauigkeit halber seien aber hier dennoch alle jene aufgezählt. daß er hier nur im Sommer zu finden sei. in Brehms „Tierleben" gesagt wird: „In allen Gärten (irieclienlands namentlich er gemein. daß P. Geradezu massenhaft kommt er und der Vrachiona bis hoch hinauf. auf einer Strauchspitze seine kurze Strophe.. im k. Pyrophthalma melanocexthala ((»m. die schon sind die am weitesten gegen das Binnenland zu vorgeschobenen Posten seiner Verbreitung. daß er irgend einer fehlt.III. an diesen Orten sechs Stücke zu sammeln. sowie auf der Insel Peluso vor. Maura (Levkas). P. Auch in allen Teilen von Kythera habe ich ihn angetroften. Ithaka und J. melanoceplmla sich dei- Mühle. etwa mit Ausnahme des Grafen von zu sein. auf welchen er tatsächlich als Standvogel beobachtet worden ist.

Aber gegen Abend war Knotek so glücklich. Ein bei Leona geschossenes Männchen (21.148 Ornis balcanica. Auf Psathura scheint die sie einzige ständig verweilende Sylvie zu sein und ich bemerkte daselbst einige Paare mit flüggen Jungen. aber dieser zeigt sich auch an der gegenüberliegenden Küste des Festlandes. unter dessen Rinde Knotek bei dieser Gelegenheit das neue Lvparthrxi. Im Anfange war alles Suchen nach einem Neste der vielen anwesenden Brutpaare Flächenraumes vergeblich und es war klar. welche Knotek und ich im Mai 1894 auf der zwischen dem attischen Festlande und und zum Aufenthalte jener besind. welcher also reichlich Zeit und Gelegenheit hatte. überhaupt vielen Störungen daß ich bei meinem zweiten Besuche am 22. in jenen langweiligen Tagen seine ganze Aufmerksamkeit der Tierwelt der kleinen Insel zuzuwenden. Folglich muß die Verbreitung die Brutzeit ziemlich zeitlich beginnen. iu Einige Paare fand ich auf Evreokastron und sehr viele auf dem östlich von Naxos gelegenen Eiland Makaries.m St. für Euböa Lindermayer. Georsrios machen. Mai 1894) ist das kleinwüchsigste lich von sämtlichen Griechenland gesammelten Stücken. Speziell Naxos fand ihn Krüper nicht selten und beobachtete daselbst die um ihre Brut Für auf die besorgten Alten. Die schönsten Beobachtungen an P. Zu diesen gehörte auch Freund Knotek. oder in dem stinkenden Kleinstrauche Anagyns foctida mit seinen mächtigen Schoten. daß auch Mai (10. woher ein im Herbste 1894 erlegtes Weibchen unserer Sammlung herrührt. ist es zunächst Attika. dann bei Melanes und Nester. Salamis liegt welche gezwungen Hier gibt es außer dem Schwarzküpfigen Sänger ebenfalls keine andere Grasmückenart. entweder im dichten Gezweige von Plstacia lentiscus. Kykladen zählt ihn Erhard auf. den Sporaden wurde mir das Vorkommen von Skopolos. bekam aber weder Eier noch der Hauptstadt. Die Vögel müssen trotz des verhältnismäßig kleinen hier bereits die erste Brut zumeist ausgeflogen hier in solchen Jahren. wo mir am 1894 ein zum Ausfallen bebrütetes Gelege überbraeht wurde. ich bei Kephissia (9 mit starken Brutfleck!) und namentlich in den ausgedehnten Pistaziendickungen beim kleinen Küstenbade Wuliasmeni antraf. wo ich zur gleichen Zeit mehrere Paare mit kleinen Jungen fand. und von Unter 3. . schwarzen Federstiften bedeckt waren. ein etwas bebrütetes Gelege von fünf Eiern und tagsdarauf mehrere Nester mit fast flüggen Jungen und zwei lauteren Eiern zu finden. Juni 1898 erlegtes Männchen liat sehr abgetragene und daher lichtbraun gefärbte Schwungfedern. kleinen Insel Hag. wo die üblen war sanitären Verhältnisse der Levante einen zahl- reichen und andauernden Besuch der Insel mit sich bringen. welches vier Junge enthielt. 1894). Auch Herr Gustin aus Belgien beteiligte sich an der Suche und brachte ein schön gebautes Nest mit fünf verlassenen und erkalteten Eiern. Pelagiou am 22. Ein bei Hag. Juni Psathura bekannt. wo Krüper die meisten bei Marathon. April 1897. Quarantäne zu halten. Hier fand ich auch ein Nest am 24. Die Nester stehen hier nur wenige Spannen über dem Boden. Nunmehr auf Georgi (ein Borkenkäfer) entdeckte. April 1897 bedeutend wenigere Brutpaare und nur ein einziges Nest mit einem verlassenen ausgesetzt sein und so kommt es. Ich beobachtete den Vogel süd- am Ozya im Gebüsch von Quercus Hex und coccifera und von hier aus gegen die Ostküste (Kap Mutsoma) zu wurde er immer häufiger. von Skyros. Ei antraf. melanocephala beim Neste konnten aber Prof. die mit großen. an den Küsten des griechischen Festlandes übergehend. dauernswerten Reisenden bestimmt ist.

Mai am Fuße bei Känurion. Messenien imterhalb des Monastir W^urkano. erscheint sie liebBei einem besonderen Schwarzkopfkünstler bei Aetolikon konnte lich und angenehm. europ. Oktober 1894 liegen mir und dem 25.^ 1858 beobachtet Leonis am 7. daß er auch hier die Küstenstriche zahlreich besiedelt. doch dem vielerfahrenen Forscher und Oologen bis in die jüngste Zeit so selten Hände gekommen. besonders solche. Leonis zwischen dem 10. Von der Verbreitung auf dem Peloponnes vermag ich nur weniges zu dieselbe obwohl mit Sicherheit anzunehmen berichten. bevölkert er den Ufersaum zwischen dem See von Muriä und dem Meere bei Katakolo. stets gleichbleibende Gesangsstrophe eigentümlich und wenn diese auch vielen als wenig melodisch erscheinen mag. ebenso in Akarnabei Krioneri. an den einsamen Orten. An sehr häufig ist. hier einige Worte des vorzüglich beobachtenden Grafen von der Mühle-) einzusehalten: „Er hält sich vorzugsweise im niederen Buschwerke der sanfteren Hügel und trockenen Niederungen auf und liebt auch Gärten. 68. und Gleichsam als auch taleinwärts gefunden. da diese Pflanze sein Lieblingsaufenthalt und ihm zum Aufstellen des Nestchens die angenehmste ist und überdies die feigenähnliche Frucht der Cactus opuntia ihm sovvohl. Grieilicnlaiiil. Bei Delphi fand Krüper. recht bezeichnend „schmatzend" nennt. B. weiche von meist etwa stehen ^Ijer 1/2 "^ dem Boden. in als des Varassovo und in den an den <»livenwald anstoßenden Gebüsclien. Als Beweise. den Graf von der Mühle ihm nur eine kurze. April begriffene Nester. Juni 1898 bei Kalamata und selbst noch ziemlich landeinwärts in ist. Sehr viele sah ich am 5. Hier erbeutete Hauptmann Roth am 21. Skaramanga und Gleichwohl müssen Worte Lindermayers. Hyniettos und Pentelikou. früher und später nie gehörten Überschlag vernehmen. Die Nester sclieinen zumeist unten in soiehe Büselie mit Gras durcliwachsen reiclilieli Sie sind. nicht weit hörbaren Lockton. an denen man sie zu hören bekommt. deren Umzäunung aus Kaktus besteht. als vielen So zärtlich gebaut immer dieser andei'en Sängern zur angenehmen Nahrung dient. Fortsetzung der Verbreitung von hier gegen Norden sind die ßerg- wo der Vogel halden bei Juritsa (am großen Vrachorisee). daß in Attika der Schwarzküptige Sänger an vielen Orten zu finden neun Stücke vor. bedeutend eingeschränkt. d. welcher eben das Nest verlassen haben mußte und sich jetzt hier im Museum befindet. am Februar 1895 Kalyvia sammelte. daß er sie kaum kennen lernte. und gegen letzterem Orte belebt er den mit Erica arborea und Juniperus macrocarpa dicht bewachsenen Dünenstreifen und ungefähr für Gegend gibt ihn nach Dresser auch Lord Lilford an. an den steinigen Lehnen den Schluchten daselbst. Weitei-s wurde der Vogel von uns in der Umgebung von Naupaktos. welche Chr. 1894 daselb. p. daß die er den Fuß aller griechischen Gebirge bewohnt und im Winter auf die mit Gebüsch bewachsenen Ebenen herabzieht. Februar 1902 ein Pärchen sammelte und einsandte. ist. beziehentlich verbessert werden. hat. flüggen Jungen und erhielt sind später von dieser Gegend hier im Mai 1873 ein Nest mit und da auch Eier.149 III. Mai 1898 einen Vogel. nien: 15. aber ') Santarius fand am ich 28. bei Daphni. manche Andeutungen. ") Monogr. wo Krüper ihn schon am 28. Betreffs der Lebens- sowie ist der Nistweise rinden sich schon im vorstehenden kann mir nicht versagen. Westen bis wo zum Kap Ski'opha anzusehen. eingebaut zu werden. und zwar diese in die sowohl längs des Strandes westwärts östlich von Aetolikon. ich sogar einen deutlichen. wie schon erwähnt wurde. Li großer Menge z. Sylvien.st duixli Beobachtung der alten Vügel zwei im Bau . Außer einem kurzen.

er liebe besonders die Opuntienhecken. wie dies Dresser nach Angabe von Dr. e) 'd cg Gelege 5 Stück von ebendaher. Sänger anssielit achteten seite der Myrten-. Kr U per mitteilt. wenn wir grimmig frierend auf der Sonnenbebusehten Hügel auf Waldschnepfen jagten. gesammelt von Krüper im Gebiete des Parnaß am 1(3. und noch viel weniger einen Platz zur Anlegung eines Nestes darbieten können. Auch darin stimme ich mit dem Genannten überein. abgesehen von ihrer geringeren Größe. welche meines Wissens bislicr in Griechenland noch nicht gefunden wurde. mit sehr gleichmäßig verteilter Oberfläclienzeichnung: 19-3 X 14 mm \2cg h). 17-3 17-3 17 16-5 164 Br. mit vielen regelmäßigen Stachelbüscheln besetzte Zweige durchaus keinen bequemen Sitzpunkt für irgend ein Geschöpf. 423) mit folgenden Worten geschehen: „Graf von der Mühle sagt von ihm. indem ich überhaupt niemals einen Vogel sich zwischen diesen Kaktusarten habe aufhalten sehen.150 Oi-nis balcanica. d) einzelne Stücke von Hag. denn jene halten sich fortwährend im dichtesten Gezweigs unweit des Bodens auf und kommen fast nie dem Beobachter zu Gesicht. 16-8 16-8 17 inm_ Br. daß es an jene der Dorngrasmücke doch ist der Mehrzahl derselben ein etwas bräunlicherer eigentümlich und die aschgrauen Schalenflecken zeigen bei ihnen mehr Neigung zur K ran zbil düng als bei Sylvia sylvia. Sammlungen gelangt und aus dem reichen Materiale von dort wissen neben der gewöhnlichen grünen Form auch eine selten auftretende rote gibt. c). Infolge der frühen Legezeit des ersten Satzes halte Mühle es für sehr möglich. verträgt er die zu- Winter Griechenlands sehr gut und wir beobihn oft daselbst zur Weihnachtszeit. icli auch eine zweite Brut stattfindet. Ton a) ein einzelnes. Georgios (siehe oben): L. sehr verschiedensten wir. daß. . Aus eigener Erfahrung kann ich dies nicht bestätigen. 9 8-b 1 wm mm cg Mai 1877. mit deutlich ausgeprägtem Kranz: L.und Weißdorngebüschen sich herumtreiben. S. sondern auch im Gesamteindruck erinnern diese Eier. 13-6 13-5 13-3 13 125 9 8 Gew." Das Nest selbst ist jenem der Dorngrasmücke so sehr ähnlich. daß eine nähere Beschreibung wohl kaum nötig erseheint. in denen er auch sein Nest aufstelle. gewähren. deren breite und lange. daß die Weibchen bedeutend schwerer zu erlegen sind als die Männchen. Aber nicht allein durch dieses Auftreten der beiden komplementären Farben. anscheinend ganz munter in den Salbei. Maße und Gewicht dieser Eier: . Die Eier des Schwarzköpfigen Sängers sind bisher größtenteils aus Spanien in die wie dies Graf von der angibt. An nnd oligleich er nur das südlichste P^uropa iH-wolint. 12-6 12-6 13-1 mm 9 8 Gew. höchstens eine Eidechse ausgenommen. Die Färbung der Iris ist dunkelbraun und nicht liellgelb." dieser lebensvollen Schilderung wäre nur das über den Lieblingsaufenthalt im weilen ziemlich ein]itindliche Kälte der Kaktus Gesagte zu verbessern und dies ist bereits durch Hansmann (Nauinannia VH.

zu erlangen.und Mageninhalt von erlegten Stücken aufzubewahren und später einem Fachmanne zur ISestimmung einzusenden. aber ich möchte hiermit eindringlichst aufmerksam machen. melanocephala zu erkennen glaubt und die Färbung des Kinnes auf Gelbfärbung durch den Genuß der Früchte von Cactus opuntia zurückfuhrt. Wenn man auf den Strophaden sämtliche insektenfressenden Vögel. indem er in der d. zur gleichen Jahreszeit erlegt. winzig kleine Organismen. Sylvien". melanocephala in einem schwarzgrauen.151 III. das ich besaß. daß der Speisezettel der dortigen Vögel ein durchaus reichlicherer und andersartiger Bevor es daher nicht gelingt. diese Sylvia wieder zu finden. Spalte 23 u. S. melanoce/phala. vielleicht noch außerdem durch llimikrismus geschützte Rindenläuse der mediterranen Sträucher. ist Zusatz. da die fünfte Schwinge am längsten. Die Type sollte sich im Museum von eines einzigen Belegstückes schied zwischen dieser Athen befinden. wahrzunehmen und durch sie ihren Lebensunterhalt zu decken. S. In . eine gute Art zu sein!^' zur „Monogr. zugrunde ging. doch war das Ergebnis zur Beantwortung der vorliegenden Frage völlig bedeutungslos. welche wegen Mangel an jeglicher Nahrung elend zugrunde gehen von P. die ihre Hauptnahrung bilden. konnte. die zweite kürzer als die siebente sein sollte und der Schwanz deshalb. Ich habe versucht. Bis jetzt ist es mir nicht gelungen. mehr gestaffelt aussähe als bei P. Gi'icclicnlaud.und Steuerfedern. daß dies gewiß nicht ohne Interesse bezügSchon der Umstand. als die Hierauf erwiderte führlicher im Lindermayer „Korrespondenz-Blatt Jahrg. da es sich herausstellte. berücksichtigt. so muß ich es hinnehmen. Dr.-mineralog. melanocephala keine anderen Grasmücken. kann über den Gegenstand nichts weiter festgestellt werden. suhalpiua zusammen vorkommt. es herrscht Kenntnis. müssen. 1859. melanocephala aber ganz munter sich selbst und ihre dorthin verschlagen werden. von dort Untersuchungsstoff als auf den Strophaden. die dritte und vierte gleich lang. die Nahrungsreste von dalmatinischen Samtkopfen. so führt dies auf den Gedanken. A. Leider habe ich es versäumt. damals auf den Strophaden Kropf. enthaltsorten der P. glaube. Grund vom Hymettos bei Athen. Vereins als in auch noch ausRegensburg". gewiß bei weitem weniger aus dem Grunde. daß auch die Nahrung eine ganz besondere sein mag. Nach ihm bestand der Unterund P. daß z. sondern . 15. einem schwefelgelben Fleck am Kinn und in einem anderen Verhältnis der Schwung. daß diese Vögel die Fähigkeit besitzen müssen. weil der Vogel nicht oder höchst selten existiert. Mühle im Nachtrage Beschreibung Lindermayers Nichtsdestoweniger verneint dies Graf von der d. deutet darauf hin. untersuchen zu lassen. Bezüglicli der Nahrung dieser Sylvie ist schiedenen Insekten bestehen muß: aber ich daß sie aus vernoch viel zu wenig es natürlieli zweifellos. allmählich in die Farbe des Rückens übergehenden Kopfgefieder. Nestern und Eiern die Echtheit und Selbständigkeit dieser Art nicht daitun „Sylvia ochrogenia Lindermayer. sowohl des in seiner Hauptarbeit zoolog. die mittleren länger seien. Ein Jahr später enthält Görlitzer Gesellschaft" die die kritische Arbeit von Bemerkung: „Scheint Tobias in den „Abhandl. weil die erste Feder kürzer. Liudermayer Grasmücke 24) eine neue beschrieb unter in seiner ersten Arbeit dem Namen („Isis" Si/lvla ochrogeniou auf 1843. 132 folgendermaßen: meiner Abhandlung Vögel Griechenlands' von weiteren Exemdurch Zusendung habe ich diese Sylvia beschrieben: da ich aber plaren. weil selbst das einzige Exemplar. nichts weiter des Weibchens von P. daß in der Regel an den Auflich der Ernährungsfrage wäre. welche Tiere es tatsächlich sind. XIII. höchstens manchesmal noch P. europ. daß diese von mir aufgestellte Art einstweilen noch der Anerkennung harrt. 138. die Brutpaare Nachkominenschaft zu ernähren imstande sind.

manches an jene verschollene Sylvie. sondern. so muß dagegen ich daß die Früchte bemerken.Tagdgegensfänden keinen finden und ieli selbst seit vielen Jahren keine Zeit mehr darauf verwenden Die (Jrnithologen haben gegen diese meine Art eingewendet: . „Der gelbe Fleck spielt eine sehr untergeordnete Uolle in der Beschreibung des wenn Graf von der Mühle glaubt.) (Siehe Tafel Zu den Grasmücken mit nacktem. Eier. III. mit einem Schusse. gehört auch der Masken. abgesehen von der bei ochrogenion sicherlich nur akzessorisch gefärbten Kehle. erlauben. In Athen zerriß ein junger. daß jene Gelbfärbung durch irgend einen andern O. Überdies habe ich diesen Vogel nicht bloß geschossen.und Sehwanzfedern. ') E. demselben die Federn verkleistert und verklebt müßte so Scliuabel. sondern von den Verhältnissen der habe ieh aber Schwung.i) Stirne von ist. Mai 1894 auf einem Bergrücken unweit Aetolikon ein Pyrophthalma-VAar. So erlegte Santarius Männchen sie 4. sondern auch vielfach als Balg in den Händen gehabt. Leider hatten auch von Naxos mitge- brachter Steinmarder beim Spielen den Balg des Weibchens vollständig. Wenn nun S. stark geschwollene Testikeln. welche ich unter der Genusbezeichnung Pyrophthalma vereinige. so erinnerte. in schlechter äußerlich nicht zu unterscheiden sind. „Die Akten über diesen Vogel sind demnach nicht geschlossen.Ut. Ich möchte mir aber zum Bemerkung Schlüsse die cephala manchmal einige Individuen das erste Gefieder. — daß zu bemerken.oder Küppellssänger. da der Saft sehr dick sein. . o-ewiß mir aus dein. ich die die wesentlich verschieden sind von denen der Sylvia melanocephala. wir mit unserer Beute ein Unglück. so läßt sich eben nichts mehr mit der Art anfangen und es ist mir nicht verständlich. bei welchen Manipulationen wohl ein paar gefärbte Federn den forschenden Augen nicht entgangen wären. wie Thienemann im Kataloge am Schlüsse seines großen AVerkes anführen konnte. also zur Zeit. bei welchem das Männchen vom Weibchen nicht zu unterscheiden war. melano- welchem die zum Beginne beiden Gedes zweiten das erste Mal zur Fortpflanzung schreiten.daß meine Sylvia oclirugenia wahrsclieinlieh das Weibchen von Sylvia iiielanocephala sei' dagegen (gefallen kann. weil J. Pyro2}JUhalma rilppelli (Tem. daß er aus Griechenland Nester und Eier von S.S kann aber ganz gut angenonimeu werden. Cactus des opuntia purpurfarben sind und einen Saft enthalten. gleichgültig ob Männchen oder Weibchen. so daß ich gegenwärtig fast jedes Beleges für die vom Männchen oben mitgeteilte inter- essante Angelegenheit schmerzlichst entbehre. beibehalten.er von Profession an so kleinen . Das AVeibchen hatte einen deutlichen Brutfleck und das Jahres." Da nun die Type zu Ä ochrogenion leider nicht mehr vorhanden ist. am auch die plastischen Verhältnisse dieser zwei Vögel nicht genau auf ochrogenion stimmten.) wulstigem Augenringe. Keiser. daß derselbe von den Früchten der Cactus opurdia ge- möge.lt.J52 Ornis balcanica. den Ko))f. der die schönste Purpurfarbe enth. und Hals nicht bloß diese Fiirbung zeigen. ehe ich mich entschloß. mindestens bis wenn daß bei P. ochrogenion erhalten habe. Artunterseheidungsmerkmale nicht von der gelben Filrbung der Kehle hergenommen habe. Pflanzensaft hervorgerufen wurde. — Eüppcllssänger. daß der Fleck an der Kehle dieses Gefieders und Vogels daher haben nossen kommen könne. denselben zu beschreiben und als neue Art aufzustellen. Würde die Sylvia an dieser Frucht genascht haben.

279 folgendermaßen: „Auch diesen Sänger habe ich im Laufe dieses Sommers kennen gelernt.. legt. April vollständige Gelege haben sollte. Chr. Mai 1894 in dem durch Vieh verbiß sehr verdichteten Steinlinden. eine der hübschesten und vor allem 1Ö3 Griechonlautl. Riippelli in Südgriechenland). näher kennen zu lernen. Fritsch. Mai ankäme. stammt.fPAi7Z?/reaj Gebüsch zwei Paare. „ | ver- blieb seinerzeit (Regensburg. wo Lindermayer den Vogel vermerkte. rüppelli noch auf Euböa. daß ein in der letzten Woche des März anlangender Zugvogel schon am 7. April 1859. in derselben Gegend. Thienemann („Kliea". Rey und v. Heldreich. wurde Ein zweites Exemplar erhielten wir es von Herrn Schrader leider nicht präpariert. Durch den Leibarzt nicht. die ureigenste Sylvie Griechenlands. 24. Am Hymettos. Legezeit und Wegzug verdanken wir wiederum Dr. daß S.III. April. und zwar zweimal. Auch das Nest fanden wir. welche das Vöglein als in Griechenland vorkommend ent- weder ohne weiteren Zusatz oder als regelmäßigen Zugvogel oder gar nur als zufällige Erscheinung erwähnen. die Eier noch nicht und er erzählte die Erlegung des ersten Rüppellssängers im Taygetos im Gab. ein 7. Dubois. ]\Ieine folgen- den Ausführungen sollen dartun. Nur das Vorkommen auf den Inseln erscheint mir unglaubwürdig. aber es war Meistens legen die Paare wohl nannten Tage der Legezeit nicht leider noch leer viel später vielleicht und bei der Sektion ergab für sich. seien hier nur kurz angeführt. aber die Angabe Erhards. melanocephala ähnlich. rüppelli in der Zeit nahezu zwei Monaten! Die Brutzeit beginnt um 1864: am 1872: „ vom 15. Krüper. Am ehesten mag P. Orn. Krüper Männchen.-Blatt 1859. Der Lockton ist dem der Dr. auch das Brutgeschäft. ich bin den Mai gelten daß das Weibchen in 1 — 2 Tagen das erste Ei gelegt hätte. es wird jetzt meine Aufgabe sein. welcher übrigens den Mittelpunkt der Verbreitung nach Klcinasien Nach seinen Aufschreibungen langten die ersten an: Lindermayer 1863: am 26. in einem wasserlosen Bache. Genaue Angaben über Ankunft. Lindermayer wurde ich hier belehrt. 228 als Curruca guttata in Griechenland und S. März 1864: „ 26. Journ. f. Es sind dies: Temminck. bis 18. bestreite ich geradezu. Brehm („Vogelfang". zu finden sein. L. ob die gesollten. jedoch eine schön schwarze Kehle hatte. S. Da das Exemplar am Kopfe etwas beschädigt war. Korr.. daß der getötete Vogel wirklich die Sylvia *S'. Degland. wonach er Brutvogel der Kykladeu wäre. daß die Verbreitung im Gebiete durchaus keine allzu beschränkte ist und daß die Art sicherlich oft übersehen wurde. Mitte Mai erlegte ich bei Sotirianika. Also ein Fehler von die Mitte April: 7. 107). 229 als Cur. Gelege 16. bis 1860 kannte 29. 128) hartnäckig dabei. beziehungsweise 17. S. Alle jene Schriftsteller. welches noch von keinem Ornithologen bekannt gemacht worden ist. Vom August 1871 erlegte Krüper die wegziehenden Jungen. dessen Seiten mit Gebüsch und Felsen versehen waren. da es kaum glaublich erscheint. S. März 22. „ erst drei von fünf Eiern Eier im Neste. S. von welchen Santarius das eine erlegte. „ | am 1871: 1872: . geschossen am 10. woher das einzige cf der Sammlung im Museum zu Athen. welches im Äußeren der Sylvia melanocephala ähnlich war. 1861. und im Zweifel. traf ich am 11. .

Das Belegstück zoologischen Verein in Regensburg („Korr. Die Jungen waren am 6. als altes Männchen von Sylvia sylvia bezeichnet. fünf schlechtsbestimmung 1849 im hefte. Heft. begegneten ist. Liner mir eine Ahliildung ihm später die richtige Graf von der Mühle wo felsigen Schlucht an. Juni eben flügge geworden und die alten Vögel bemühten sich sehr um sie."') melandiros. riippelli den Sommer verbringt. Sylvien" hervor. während 1895 zustande gebracht wurde. Mein Entzücken war damals groß. Als dann und den von der Schnabelecke auslaufenden. melanocephala.lli beschrie- . Es ist viel leichter. aber das Männchen mit seinem tiefschwarzen Kehlfleck Streifen. wurde auch o am 20. rüppr. S. 148). April erbeutet. glaubte eine neue Sylvie erhalten zu haben. d. weit Kalamata Vorkommen genau nien das fest. traf ihn ebenfalls er ihn von Mühle dem schenkte Graf von der nur einmal auf in ihn er hielt Durch die Ornithologen systematische Bestimmung mitgeteilt. entkam das Weil)chen. Nicht nur in Mcsscnien und Lakonien. Auch Lindermayer bekam anfänglich lauter Männchen. Bewegung und Gesang erinnern 25. Jahrg. April wie gesagt sofort an P. die er der Württembergischen naturwissenschaftlichen Jahres- beschrieb (abgedruckt bei Linderund auf einer beigegebenen netten Tafel eigenhändig zeichnete 256 als Sylina guttata ausführlich 107 malte. da in seiner ersten Arbeit schon die S. 2.ige darauf St. wo S. Riippelli Sclion ist. beobachtet wurde. 253 S. gerade auf dem Peloponnes den interessanten Vogel an mehreren Steilen beobachten and auch erlegen zu können. Es waren dort ebenfalls mehrere Paare vorhanden und zuletzt stellte ich am Ausgange der genannten Schlucht in Lakobeutet.154 Ornis balraiiica. In kurzer Zeit hatten Wutte und icli drei schone Männchen und eines der Jungen erders viele an der westlichen Einen weiteren jungen Vogel erlegte zwei T. Damit wurde viel Unheil angestiftet. daß Griechenland das einzige Land in Europa sei. 1897 im Gebüsche des Kariätes ein altes Ferner gab es (j hier von ganz beson- Lehne des berühmten Berges Ithome. weithin weiß leuchtenden gewährt zwischen dem sattgrihien Blätterwerke einen ganz prächtigen Anblick. Männchen als ein Weibchen von diesem Vogel zu erwischen. S. daß aber das Fortpflanzungsgeschäft bis Glitte der Fünfzigerjahre von niemandem mit Gewißheit 1854. für unbe- Deutschland wurde dem Peloponnes in einer einem dürren Zweige herabschoß. und nur das o^ wanderte in meine Jagdtasche.. von der die in den Vogel damals nicht bestimmen konnte. an Landbeck. mayer. war glücklich. dermayer zeigte. Strimmeneas unam Wege nach der Langhadaschlucht. denn Landbeck. europ. und V.-Blatt" Auch er hebt in der „Monogr. in herum und uielirere Langhadis am ein 31. zum Schlüsse die Flinte ihre Schuldigkeit tun mußte. Juli dessen Klima verhältnismäßig rauh Hier trieben sich Rüppcllssänger. nur ein Weibchen sandte er. Ä schrieben und nannte ihn so Vögel war dem Dr. Bei meinem ersten Besuche Griechenlands habe ich den Rüppellssänger außer am Hymettos auch am ein in den Macchien der westlichen Geröllhalden des Varassovo in Akarnanien 1894 beobachtet. Dies geschah aber schon vor 1S4'2. als ich geraume Zeit nestbauendes Paar ganz nahe betrachten konnte. da er Beginn des Stuiliums der Ijci Sylina diese griecliisclicii Hände gekommen. — — 109) irregeleitet. von welchen (um 1843) mehrere an Schlegel gelangten. damals zu Klingenbad. sondern sogar in der Umgebung von Ich Tripolis wir so (Trijiolitsa) dem Arkadien. ') ben wird. durch die falsche Gewie gewöhnlich.

Allein Baldamus setzte 1858 in der „Naumannia" VIII (1858) der Mitteilung. fig. daß bei sämtlichen. ist vorzüglich. I von Dubois' „Ois. rüppelli nach W^ie schon im vorigen angedeutet. Horaeyer r„Orn. Daselbst wird auf S. Landbeck von dieser Entdeckuno. der pl. Lindermayer beschrieben"!). welche mir zu Gesicht kamen. Von den Weibchen unterscheiden sie sich leicht durch graubräunliche Färbung der Brust und durch den Mangel der dem Kopfgetieder beigemengten schwarzen alten Tropifenzeichnung. Taf. noch schwieriger von solchen der Pyrophthalma melanocephala zu unterscheiden. Sehr fehlerhaft sind die Abbildungen auf Taf. RüppelP. Zwar schon vor langen Jahren Lindermayer angebliche Eier von P. sylvia. hatte Vorstellung von hatte dem Brutgeschäfte und Deutschland gesendet. auf das der Sylvia guttata wartete von Lindermayer Landbeck bestimmt versprochene Weibchen vergeblich! Bezüglich der verschiedenen Abbildungen von Pijrophthalma rüppelll wäre zu bemerken. und zwar vor 1847 an den zoologisch raineralogischen Verein in Regensburg. Leider enthält die genannte. IL Jahresber. wenige Wochen alten Vögel sind in diesem ihrem Jugendkleide schon schwer von gleichalten der S. Es scheint mir. indem ein zweites daselbst abgebildetes. rotbraune Augenring. rüppelli die Färbung des Scheitels im Gegensatze zu jenem von Nacken und Rücken eine dunklere ist als bei den anderen Arten. ohne die Abbildung gesehen zu haben. daß diese Eier aus Griechenland bekannt wurden. daß es sich um S. Briefe". welche gesandt hatte. Eine Reihe von Nestern und Gelegen. livrais. 1 sogar geradezu ist hier am rich- wiedergegeben. dann drei Stück an den zoologischen Verein in Passau (s. col. Die beste Abbildung des alten Männchens ist zweifellos jene auf Tafel 19. ferner eine nur einigermaßen richtige Färbung der Ständer (olivengrün statt rötlichgelb!) und der Wirklichkeit entsprechende Farbenabstufung beim Weibehen. rüppelll handeln dürfte. 1858 mit der vielsagenden Bemerkung: „von Dr. im Leben falsch. F. 30 bereits auf die erste Beschreibun". planche 245. der charakteristische nackte. Die 1874 angefertigte Tafel in Dressers Prachtwerk enthält die Abbildung von Männchen. welches von Cretzschmar 1827 auso^eo-eben wurde. allein die tigsten ein dunkles Rütlichgelb. daß bei P. sogleich ein Fragezeichen bei.und Abbilduno: eines Beleo-stückes Temrainck im 42. aber leider wie immer zu klein. der bei trockenen Bälgen freilich beinahe gänzlich verschwin- det.Mitteikmg an E. als Weibchen bezeichnet ist. Die Abbildung des in diesem Werke o' bei Fritsch. V. im 4. erkannte dieser als dem Grünling Lindermayer (^Chloris chloris) an Thienemann angehörig und mir . Grieclienlaiul. jene des Weibchens (mit schwarzbrauner Kopfplatte! Farbe der Füße. 1 vom Roten Jleere durch hingewiesen. Die jungen. fehlt. Heft der I. später maclite Freilich.lOO III. Jedoch vermisse ich auch hier den schönen Augenring. welches entschieden am besten von Landbeck (als Sylvia guttata) festgehalten wurde. S. 66 im vol. offenbar jüngeres Männchen. 21. 145). in einer Fußnote seiner Vermutung. de l'Europe" (1868). Einige Jahre Ausdruck gab. 1827 erschienene Tafel auch einen groben Irrtum. man bis in die neueste Zeit keine richtige dem Aussehen der Eier dieses Sängers. welcher. endlich mehrfache Sendungen an Thienemann sen. Weibchen und jungem Vogel und ist entschieden gut gezeichnet.. Abteilung des „Atlas zur Reise im nördlichen Afrika von E.

aus der Umgebung von Smyrna im folgenden zu behandeln: 18-9 Br. Dazu kommt dann noch das Selbstbekenntnis Lindermayers im Regensburger Korr. sondern die der sämtlichen drei nur die Abljil- wiedergegebenen Stücke XXII lassen erkennen. Brelim auf Tafel Seltsamerweise sind aber auch behafteten richtigen Eier nahm ich nicht widerlegen konnte. Beide Eier waren von Dr.us halten möchte. da sie ich aber die Maße der beiden abgebildeten durch einen tückischen Zufall nach durch- Abbildung Mäusen zum Opfer fielen. hielt er docli für eciit. daß es sich hier unmöglich um P. zumal solche auch heute noch sehr vielen der größeren Eiersannnlungen fehlen. daß man die Eier zuerst für solche von Acro- cephalus sclioenobaenus oder aquatic. von Krüper gesammelte Eier abbilden zu lassen. daß Nest und Eier diesem Vogel gehören. bleibt mir nichts übrig. was in dem bekannten und nur Werke von Baedecker. aliein nirlit verdäeiitigen. Färbung jenen von Die dunkle. olivenbraune Zeichnung bedeckt aber die Oberfläche so gleichmäßig und so dicht. 129: „Ob die (bei Thienemann abgebildeten) Eier wirklich von Sylvia EüppcUi stammen. So wie der Vogel P. Päßler u. 13 statt der zwei solche von Sylvia sylvia abgebildet. ist auch für mich. Meine Jäger brachten ein Nest. Zu meinem großen Leidwesen vermag Stücke hier nicht mehr anzugeben. melanocepfiala am selbst. 18-7 als drei einzelne nicht Stücke . zwei echte.156 Oinis ein einziges Gelege von drei Stück dung des einen lialcaiiica. Fig. Da aber hier Maß und Gewicht der richtigen. Krüper von Athen gesammelt worden und stammen von verschiedenen Ge- geführter bei Chasiä nördlich legen her." mit wenigen Fehlern 51. S. stehen auch die Eier bezüglich ihrer nächsten. und da das Nest und die Eier von den mir bisher bekannten und bestimmten abweichen. Eier und Vogel mit der Behauptung. der ich sie unter diesem Namen eingeauf Taf sendet habe. so daß ich mich genötigt sah.-I)latt 1859. rüppclll handeln kann. noch ein ungelöstes Rätsel. meines Wissens bisher noch abgebildeten Eier nicht fehlen dürfen. so ich das für wahr an.

März 1868 und ein anderer. März. Parnaßgebiet nach Lord Lilford „ Dr. welcher den Rückzug im August und das letzte Stück am 1. nämlich in der Zeit vom 14. Maura (Levkas) . ist aber der Einzige. Als Ankunftszeiten sind festgehalten worden: 1857: 24. melanocephala haben wir es bei P. mir vorliegender. „ „ „ „ „ 1867: 30. März. während meines Aufenthaltes auf Korfu im Frühling diese Grasmücke in dem dichten immergrünen Strauchwerk der Hügel nach einem Regengusse gesehen 5. . Über das Vorkommen auf den Inseln wäre folgendes zu bemerken. Von Zante sah ich ein Belegstück in Athen in der Kollektion Mazziari. suhalpina. März. mit einem echten Zugvogel zu tun. Krüper 1865: 26. April 1897 Berg Ithome in Messenien G. daß die An- Grund von 25jährigen Beobachtungen in Athen schon viel früher.III.) — Wcißbärtiger Sängei'. Tatsache ist. Sepkunft auf tember beobachtete. zu P. doch fehlen mir darüber nähere Aufzeichnungen. zu haben. behauptet (vom Grafen von der Mühle wiederholt!). von Chr. Erst 1850 lernte er diese Grasmücke als Brutvogel der Gärten von Athen kennen (handschriftliche Notiz). April. namentlich alte Männchen.. Tripolis in Arkadien 20. westlich von Naupaktos „ Tagsdarauf schon mehrere Lindermayer in „ „ 0. Leonis am März 1895 bei Daphni erlegt. „ „ 1897: 28. März. daß einzelne Stücke. oft schon viel früher Ein solcher „Voi-liiufer" des eigentlichen Zuges wurde als der Haupttrupp erseheinen. Juli 1895 157 Griechenland.Juni 1898 Pyrophtluilma suhalpina Im Gegensatze reizendsten (Bon. März. April. Ich erinnere mich bestimmt. Attika (1874: 12. welcher seine Brutorte allerdings schon früh im Jahre wieder aufsucht.. Leuchtturm auf Sta. einem der Bewohner der griechischen Macchienvegetation. Ganze Länge Flügel Schwanz Schnabel Tarsus mvi mm mm inm mm 144 69 64 12 21 149 70 63 11-5 21 147 67 60 12 20-5 148 69 66 12-5 21 151 70 65 12 21 bei 31.. März unseres Kalenders erfolge. bis 16. „ „ 1866: 26. ) Reiser den Sträuchern der Hügelkette nördlich von der Stadt. bei Athen schon am 6. 1861: 1.

Sämtliche Zeichnungen auf der Oberfläche sind nändich zu derben Klecksen vergrößert. Bei 8 8 17 16 5 163 161 132 132 13-1 13-1 10 9 8 8 mm 125 mm 158 1 cg den neun. Im westlichen Griechenland. 17-5 17-1 17 17 Er. Die Eier sind an ihrer Größe und gedrungenen Gestalt leicht zu erkennen. subalplna aus der Herzegowina. 4. oft loctistella-arüg. woher die meisten der von ihm versendeten Eier stammen. Männchen zeigt. so daß die Eier grob aschgrau und olivenbraun gefleckt erscheinen. — Sijlvia orpJiea Jei'doni (Blyth) (Siehe Tafel — III. genau untersuchtes. Für Euböa verzeichnet sie Lindermayer und auf Naxos traf sie Kriiper nielit und auch brütend. die griechische daß Weißbart-Grasmücke infolge ihrer beträchtlicheren Größe von der westeuropäischen zu trennen sei. selten im Juni die meisten in der Umgebung von Chalki und ebenso auch Dickicht von Quereus Hex und coccifera. habe ich P. Gloger. ist stets sehr zart. wenigstens andeutungsweise. April 1872 ein Fünfergelege fand. ebenso auch in dem mit Unterholz bewachsenen Teile des >livenwaldes bei Rlissolonghi. Santarius fand dort am 2. Ein noch früheres Datum gibt Krüper bekannt. am folgenden Tage zwei vollzählige Gelege zu fünf Stück herbeigebracht. bei Dr. welcher am 20. vei'mag ich keinen Unterschied von herzegowinischen Stücken wahrzunehmen. doch annähernd ähnliche Eier von P. 12 3 13-2 13-6 133 9 9 Gew. Eier. doch waren hier weniger Paare sichtbar als vom Orpheus-'S'dugev. Auch auf dem kleinen Evreokastron bei Faros wurde sie von Kr ü per festgestellt. subalpina mehrfach beobachtet und geschossen. und benannte sie Curruca leucoiiogon ein Vorgang. Mai 1894 ein fertiges Nest. Mai 18'Jl ist. Am selben Tage wurden aus der großen Klissura auch schon ein. am Interessant April 1897 gesammeltes. der Unterseite. Zu Beginn der ornithologischen Erforschung des sen hervorragenden Singvogel Landes war und mangelhaft. In der Umgebung von Athen fand ich sie als Bi'utvogel besonders bei Kepliissia und am Hyniettos.loa Ornis bak-anica. von wo er Eier erhielt. es dieser Sylvie zuzuschreiben. 229) ist der Meinung. und zwar im Strauchwerke der Schutthalden des Varassovo Ich sah daselbst am Ozya im hoch und des Zygos bei Aetolikon. während der späteste Zeitpunkt für ein solches aus dem Parnaßgebietc.) die Kunde über diefehlte es nicht Zwar äußerst dürftig an allgemeinen kurzen Bemerkungen über das mehr oder weniger häutige Vorkommen auf dem Festlande und den griechischen Inseln bei Naumann (1822). namentHch in den höheren Regionen. feinen Schalenflecken fehlen denselben ebensowenig wie jenen von Si/lvia sylvia. dem meines Wissens bislang noch niemand beigestimmt hat. L. Brehm („Vogelfang". . S. sub- alplna verschiedensten Alters und Geschlechtes. sei sie rötlich oder ins liraungraue ziehend. nur ein sehr abweichend gezeichnetes Gelege von fünf Stücken fand ich ( Krüper. die Rotfäi'bung der Chr. Östliche SSn^ei'srasmUeke. das aber noch keine Eier enthielt. der 18. aus verschiedenen Laudesteilen herrührenden griechischen P. dem alten Originalstandorte Krüpers. besitze ich Maß und Gewicht von neun griechischen Eiern aus ebensovielen Gielegen: L. ist ein von mir bei Missolonghi welches auf sehr altes Weibchen. welcher sich gar nicht getraute. Die Fleckung. Die grauen. Besonders häufig war diese ziei-liche Grasmücke an der Lehne nördlich von Juritsa am Nordrande des großen Vrachorisees.

So erlegte Graf von der Mühle nur ein einziges Stück und erwähnte noch 1856 in der Sylvienmonographie. schöner Gesang. daß ich es nicht erlegen konnte. 1801. zwischen Velitsa und Dadi. der auch am 15. daß meine eingebildete S. Bei dem Dorfe Sotirianika. hörte ich am der soeben angekommenen. Parnaß. Meine jetzige Vermutung fiel auf Sylvia Eüppellii Tem. sobald ich mich der Stelle näherte. endlich gelang es mir. Das vorsichtige Weibchen entfloh mehrmals vom Neste so zeitlich. u. J. Die Aneaben Lindermayers sind durchwegs gänzlich falsch. von denen ich das dieses Sängers beste allein es ging auf der Fußtour zugrunde. daß sie in Griechenland nur einzeln und wahrscheinlich nur durchziehend bemerkt wurde. die in Gab. den Gesang und war so Exemplar präparieren Während des Sommers 1860 hatte erlegen. den Sänger in einem Gebüsche zu überraschen und seine schwarze Kopfplatte zu sehen. Ein lauter Gesang bewegt mich zum Stillstehen und Zuhören: Nachtigallentöne waren es zum Teile. Krüper war es vorbehalten. welche ich für wollte. hoch oben in einem wilden Birnbäume ein Nest mit fünf Eiern zu entdecken. Herrn Seh rader. Da wir keinen Fußsteig dorthin kannten. zwei Männchen zu sei. Mai 1857 „Während in dem in der hellen Mitternacht vom 28. Jouru. Eüppellii derselbe Vogel „Am 3. gerade die Ergebnisse der allein Fritscli in Grieelienland selbst — < die einer Nachtigall. Sommers 1858 blieb ich ohne allen Aufschluß über jenen Sänger. über Lebensweise und Verbreitung in Griechenland wahrend seiner vielen Reisen Klarheit zu schaffen. 276 279 niedergelegt wurden. bei jeder Exkursion hörte ich seinen Gesang und machte meinen Begleiter. Diibois. ich .j Stunden von Missolungi in einer gebüschreichen Gegend in einem Ginsterbusche in Mannshöhe. d. Mein Begleiter wußte mir über den Konzertgeber keine Auskunft zu erteilen. noch nicht scheuen Männchen glücklich. harte Knarrtöne eines Rohrsängers und hell flötender Gesang der Drossel folgten durcheinander. (im Eierwerk). Im Sommer 1859 bekam ich am Parnaß wieder Eier von orphea^ ohne zu ahnen. Unser mühsames Vorschreiten entzog uns dem Sänger. im südlichen Teile des Peloponnes oftmals Gelegenheit. südlichen Teile der Insel Gothland bei Oeja lauschte. drei Stunden von Kalamata. aus den benachbarten Gebüschen erschallte sein lauter. f Orn. 1859: „auf den Inseln gar nicht''). Nieder eine Exkursion. April d. Sylvia philomela. erlegte ich ein anderes Männchen und war so glücklich. nämlich ein Nest mit fünf Eiern. an eben jenem Felsen nähere Bekanntschaft mit demselben Vogel. und es scheint mir von Wert. wurde durch ein einmaliges Anblicken eines kleinen Vogels beseitigt. S. stiegen wir die Vorberge hinauf und kamen dabei in dichtes Gebüsch. Daß es eine Drosselart sein könnte. Am 17. diesen Vogel zu beobachten. Vom Männchen vernahm ich keinen Laut.159 III. Erst Dr. 1855: „auf Euböa". Mai das erste Männchen erlegte. S. aufmerksam. die Ergebnisse seiner diesbezüglichen Wahrnehnuingen. war er nicht zu selten. Mai machte ich mit Dr. welcher ich zum 29. so daß sie am besten gar nicht berücksichtigt werden (als Beispiel. dessen Töne eben so lange in meinem )hre nachklingen werden wie „Tierleben". welches uns bekannt war. jedoch von keiner Nachtigall gesungen. welche ich nach Deutschland mitbrachte.. da ich dem Orpheus kein Sängertalent zuschrieb. Päßlcr Baedccker und in Brelims beobachtenden Autoren können durchaus nicht befriedigen. Griechenlaiifl. es befand sich ^/. „Am 21. der Vogel des 1859 machte ich entkam jedesmal ungesehen. Wegen Einbruch der Nacht nahm ich nur Nest und Eier mit.ind ich die ersten Spuren vom Vorhandensein dieses Sängers. M. hörte ich den Gesang von einer anderen Stelle. Brelim. Mai 1858 f. um an einem Felsen die Nester der Hirundo rufula zu finden. hier nochmals im Wortlaute folgen zu lassen: „Am 9. es blieben mir jetzt keine anderen Vögel als die große Anzahl der Sylvien übrig zur Vermutung.

Wie Seebohm ') l)etont. schoß ich das abgeflogene Weibchen." Durch Krüper erfahren wir auch Näheres betreffs Ankunft und Abzug von selten an. welche ich. ist es wirklich orphea. In Sotiriauika meiner Wohnung. für 8. d. Die Nester sind ziemlich dickwandig und nicht so lose zusammengelegt wie die der anderen Sylvien.') daß sie in der Nähe der Häuser. Rei. weiß ich nicht. orphea. Ich muß ge- daß kein Gesang der griechischen Vögel mich so sehr anspricht wie der von S. welches schon lange gebrütet hatte. wie das auch meine eigenen Beobachtungen bestätigen. sowie deren Legezeit. sondern in bedeutender Entfernung Liebeslieder singt. Am vom Neste Taygetos habe ich das Männchen nicht oder nur selten Gebüschen singen gehört. den ersten . am 18. orphea. wurde ich durch den Angstruf einer Sylvia zum Ausschauen genötigt. schwankt aber auch an einer und derselben Ortlichkeit in geradezu S.und Baumlöchern ihr Nest anlegt. sie den Dörfern brütet. galac- man den Orpheus wohl nur ist er ebenso flüchtig und unruhig als seine Das Männchen des am 18. „Das Weibchen scheint allein das Brutgeschäft zu übernehmen. der dort sein Nest angelegt hatte. todes sich sicher. so liebsten saß es auf sitzt er was ihn vor den anderen — auszeichnet. orphea Ende April sein Nest stehen. im Gebiete. orphea hielt. jetzt das lockende und klagende Männelien von Baum zu Baum fliegen zu sehen. orphea hielt.ser. ist er einmal aufgescheucht. so lang oder länger auf derselben eine Viertelstunde beweglichen Sylvien In solcher betrachtender Ruhe — trifft mit Ausnahme der S. flie der S. Die drei mir vorliegenden Nester sind gleich groß und aus denselben Materialien gebaut: die äußere Seite besteht aus verschiedenen groben Pflanzenstengeln. hat.IbO Ornis balcanica. Später schoß und zerschoß ich noch einige Männchen und Weibchen. die ich hier kürzlich mit dem Lindermayer Leibarzt Dr. Beides ist recht verschieden je nach der Höhenlage des gewählten Sorameraufenthaltsortes. angestellt habe. eine Katze zwischen dichten. nachmittags besuchte ich wiederum dieselbe Gegend und war nicht wenig überrascht. welches wir dem schönen Sänger zugehörig erkannten. was Herr Schrader durchaus nicht zugeben wollte. Herrn Schrader wollte es mehrmals nicht gelingen. Dies ist natüilit-li von Dresser verAnkömmlingen der den dessen Erfahrungen teilweise schon wurden. am 19. im Abfliegen zu erlegen. M. während welchem das Männchen nicht in der Nähe. Nach meinen bisherigen Beobachtungen baut S. später erlegte ich des Nestes hin feiner werden und dort mit Pflanzenwolle gemischt sind. davon mehrmals in will sichtbar auch ich in ein Beispiel anführen. Nach den Untersuchungen. man muß jedoch jedesmal nach Beendigung des Gesanges stillstehen. die nach dem Innern nicht erblicken. Glavibt er Stelle. so daß ich vermutete. und 18. Mai nirgends hören. ergreifen: das Paar S. Die Eier sind bekannt und untereinander selten abweichend. obgleich ich das melancliolische Stimmennachbilden der S. Während des Gesanges kann man diesem Sänger am leichtesten nahe kommen. 07-phea auffälliger Weise. d. nicht sondern versteckt. M. es wurde auch meine ]5eute. O. daß ich es am ersten Tage über eine Viertelstunde vom Neste entfernt erlegt hätte. am in seine den einem der höheren Zweige eines Olivenoder Birnbaumes. ich sah dann gewöhnlich nur den Ruhestörer. so Verwandten. gehört diese Grasmücke zu öffentlicht niemals iev Fall. mitten in leicht Ob Zweigen der Bäume. man behauptet wie in den Spitzen der Büsche und auf den Mauer. galactodes nicht verachte. die auf einem steilen Felsen am Bache lag. undui-chdringlichen Cactos-Büschen umher- und schleichen konnte die Flucht ich anfangs den Vogel. das Weibchen. den Eiern nach zu urteilen. Mal geschossenen Weibchens ließ sich am 17.

Sommei' über verweilenden Brutvügcl.III. . . . da Krüper vermerkte die Ankunft: Akarnauien im Parnaßgebiet in 161 Griechenlancl. . sie in der ersten Hälfte April erscheint. .

424). geben müsse. 1904. auf dem Boden hockenden Jungen dadurch fortzulocken. im Ölwalde bei Potamia. was für die dalmatinischen Vertreter Geltung hat. am 17. daß es sich dann bezüglich des östlichen Vogels nur um die Form jerdoni (Blyth) handeln könne. . nämlich eine westliche und eine östliche. Endlich trachtete in der Maina. daß aucii die dalmatinischen Ov^j/iew-s-Sänger zu jerdoni gehören und dasjenige. Was die systematische Stellung dieses Vogels anbelangt. S. S.smiXc\s. 115 sich dahin entschieden. daß ich nicht nur infolge der äußerst zutreft'enden Kennzeichnung der Eier griechischer und westeuropäischer Herkunft durch Baldamus („Naumannia" III. Herr Dresser meinte sogleich. so muß ich bemerken. Juni 1898 eine mich von ilu-em flugunfähigen.e schen unterscheiden. f. Schnabel und Färbung der Unterseite sich genügend von spanifutterbringende Orpheus-Gra. dahinlief und sich überhaupt wie wahnsinnig gebärdete. dabei stark klagend. daß sie. sondern auch durch das Vergleichen der Eier aus den genannten Ländern. daß es zwei gut unterscheidbare Formen. beziehungsweise Juni 1902. Orn. besitzt solche auch für griechische. ähnlich wie dies bei den Hühnern vorkommt. deren Vorkommen von Palästina bis Indien festgestellt Kollibay hat nun ebenfalls im Journ. selbst schon längst die feste Meinung hegte.162 Ürnis baleanica. Diese Ansicht äußerte ich unumwunden den Herren Kollibay und Dresser bei ihrem Aufenthalte in Sarajevo im April. welche durch Gesamtgröße. auf der glatten Bodenfläche mit gesenkten Flügeln. sei.

III. 14 einzelne Eier aus je einem Gelege: 163 . Griechenland.

doch wurde eine von den im Athener Museum aufbewahrten Zaungrasmücken am Taygetos am 18. F. August 1895 nächst („Urn. et Brehm. Homeycr vom 25. durch Merlin sen. anfangs oder sogar erst Mitte Mai. Wenn Graf von der Mühle bemerkt: „Scheint. April. höheren Gebirgen. atricapilla Ende Juli und August. wenn ich Ihnen sage.164 Ornis balcanica. daß tatsächlich nur wenige Paare über den Sommer dort verweilen. Veluchi für das in 1861 ein Gelege von drei Eiern Athen. als auch ein vorliegendes Männchen. August 1860 geschossen und Lord Lilford erlegte die einzige von ihm überhaupt wahrgenommene auf Korfu im September 1857. welches St. Bezüglich des Unterschiedes der dortigen S. September 1847 erwähnt Chr. Niemals und nirgends habe ich während meines Aufenthaltes in Griechenland diese Grasmücke beobachten können und da sie sich während der Brutzeit bekanntlich leicht durch ihren eintönigen Gesang verrät. in Mengen auf den Feigenbäumen ein (von Heldreich kopiert!) und in den Wintermonaten sieht man sie zahlreich in den dichtbelaubten Pfefferbäumen in Athen umherzanken. 66): „Es wird Sie interessieren. L.C'urruca ohscura Linderm. curruca von der mitteleuropäischen Brehm in einem Briefe an E. Nach Krüper stellt sich S." Später wird von Brehm im „Vogelfang"." Tatsache ist nun. 228 diese Angabe auf das richtige Maß zurückgeführt und dem griechischen Vogel auch ein Name beigelegt: . nur sehr vereinzelt zu überwintern"..) — Z. Graf von der Mühle und Erhard traten sie einzeln am Herbstzuge auf dem Peloponnes und auf den Kykladen. so ist dies ganz richtig. muß ich annehmen. an das Britische Museum in London gelangte. S. Strimmeneas am 24. wenn überhaupt. denn ein solches Vorkommnis ist drei bisher nicht bekannt geworden. daß sowohl die im Museum zu Athen befindlichen Stücke. neue Sylvia. abgeändert werden sollte. Dr. ebendaselbst am 20. wenn die Feigen reif werden. besteht.aungrasiuüeke. mit äußerst zartem Schnabel. Krüper und dieser bezeichnet Ende März als Baron Schilling traf bei Patras am März 1899 die erste. kleine Lindermayer dagegen auch am Viel häufiger beobachtete sie FrUhjahrsdurchzuge. Sylvia curruca (L. April 1866 am Parnaß und ein drittes. Die wenigen Paare. Februar in der Umgebung von Athen gesammelt. Zehn Stücke der hiesigen Sammlung wurden zwischen dem 27. wie Krüper sammelte Museum der Universität 30. kleiner als die deutsche Zaungrasmücke. welche sich in Griechenland fortpflanzen. In Größe und Tracht gleichen die griechischen Vögel vollkommen jenen aus übrigen Europa. S. September und 25. eigentlich Curruca. Mai 1888. sie Ende Jahre 1873. daß die Bemerkung in Brclims „Tierlebeu": „erscheint in Griechenland nur auf dem Zuge". aber halb so groß aus Griechenland erhalten habe. während eines des Universitätsmuseums daselbst vom Taygetos (September) stammt und vom selben Gebirge ein Paar Hieraus geht aber weiters liervor. . woselbst '24. daß ich eine unserem Müllerchen ähnlich. ein zweites mit vier Stück im am am welches mir vorliegt und aus drei Stücken Über die Zeit des Herbstdurchzuges ist nichts bekannt. zu legen beginnen. eilen nach der Ankunft im Frühling sogleich nach ihren Brutplätzen ins Bereich der Nadelhölzer in den Zeit ihres Eintreffens. Briefe". Nur zwei Männchen meiner dem Balgserie zeigen den hübschen Übergang der braunen zur schwarzen Kopfplatte.

Schwanz: 53 mm. Nach dem ersteren kommt S. Bemerkung Auch die Ver- „Monogr. Ansicht nach müßte aber zur Aufstellung einer klimatischen Abart. Flügel: 62 mm. denn eine derartige Beobachtung hat weder früher noch antwortiing für die in seiner jemand gemacht.als die liches Farbenspiel. und zwar wurde die erste von ihm beobachtet: später irgend am 3. Krüper. Sylvien". Eier kann ich verzichten und erwähne Juni 1892). Abgesehen von v. verweilt über den Sommer. So vermerkte sie auch im September und Oktober daselbst beobachtet. im ganzen Lande eine sehr häufige Erscheinung. Auch Teilen schwächer erscheint als Meiner die Eier sind etwas kleiner. 11. X allbekannten die sämtlichen Farbentöne außer- Grundfarbe etwas dunkler grauen Schalenflecke — als gewöhn- ein wahi-haft süd- . Heldreich. daß er diesen überall häufigen Sommervogel mit irgend einer anderen Sylvie verwechselt haben muß. und zwar sowohl in den Ebenen als auch im Gebirge. — Borngrasmückc. brütet in etwas höher gelegenen Gegenden und zieht in September wieder fort. April 1860 in Akarnanien „ 12. Maße vom Vogel und den Eiern im um die es sich nur Durchschnitt: Ganze Länge: 127 mm. Nach Druramond brütet und wurde gelegentlich Jameson für Kythera bloß im und Lord Lilford kommt sie nach Korfu anfangs April. vorerst mehr Materiale abgewartet werden. und zwar gar nicht häufig gesehen zu haben. erlegte wie dies die 165 Grieohpnland. Sijlviti sijlviu (L. sie nur auf dem Durchzuge im Herbste. muß ich ausschließlich ihm überlassen.III.). lich und ebenso 14-4 und zwar ist die mm bei 11 — ^12 cg Gewicht. welches die ülbraunen Ober. im Parnaß und Peloponnes gesammelter. daß die Dorngrasmücke in nicht unbeträchtlicher Zahl in Griechenland überwintert. alle anderen im Mai und selbst noch in der ersten Gel^e Hälfte Juni. warum ein Teil der über (Iriechenland schreibenden Ornithologen sie gänzhch mit Stillschweigen übergeht oder sehr unzulängSie ist Brutvogel. ordentlich grell gehalten zeigt. Schnabel: 8 mm. Auf maßen Sie durchschnittlich 17-7 eiue Beschreibung der nur eines Geleges (Parnaß. 17-9 X 12-7 mm Sylvia cinerea Lath. und einsandte. liche Angaben über diese so leicht zu beobachtende Grasmücke macht. Frühling. erfahren wir nur von Lindermayer in seiner letzten Arbeit und von Krüper Bemerkenswerteres über diesen Vogel. handeln kann. Sylvia gegen Ende März in Attika und auf Euböa ziemlich häufig an. Die Brutzeit der Dorngrasmücke fällt in Griechenland ziemlich spät. fand Krüper am 29. allen in Maße bezeugen. Die Ankunft erfolgt zusammen mit mehreren anderen Sängerarten Ende März. Ein einziges unter einer großen Zahl in Attika. der Wiederholungen bringt. April 1866. Tarsus: 17 mm. woraus hervorgeht. der europ. wo er sie vielfach brütend fand und zahlreiche Eier versendete. Gleich häufig nennt sie Dr. „ 1874 „ Attika „ 1. Graf von der Mühle behauptet. und zwar als Zug.und Es ist daher schwer begreiflich. „ 1897 „ Akarnanien (Vrachorisee) von Führer. am Parnaß Ag-oriani typisciie Vögel.

Beeilst. bei Chalki erbeuteter. daß sie große Meinungsverschie- nicht einmal auf dem Zuge in dagegen Lindermayer zuversichtlich. welchen ich durchaus beipflichten muß. Akarnanien: Sowohl im Gebüsch der Küste als im Sumpfwalde nahe der Phidarismündung. Schließlich möchte ich aber doch noch jene Ortlichkeiten aufzählen.lob Oi'nis balcaniea. denn Krüpers langjährige Beobachtungen. Hieraus ist ersichtlich. wo ich während der Monate April und Mai die Dorngrasmücke mehr oder minder häutig beob- achtet habe. mitten im Surapfsee Mustos. Sep- . daß S. im Steineichenwalde auf ohne Zweifel auch brütend. die meisten um Braganiotika. Velestino. Endauf Naxos. der nirgends brütet und schwerlich überwintert wie S. weniger auf der Vraehiona.und Terpentinbäumen (soll wohl richtig Griechenland erscheine. sylvia. als auch am Abhänge des Varassovo. Wuliasmeni zusammen mit Pyrophthalma ynelanocephala im Gebüsch von iMittelgriechenland: Hänge im mittleren Mornostale und der Kiona. dann im Olivenwalde bei Aetolikon und sehr häufig im Gebüsch an den Vi'achoriseen. hier am 26. Nördliche Sporaden: Jura. während die meiste Rostfarbe im Flügel ein Durchzügler vom 27. der Brust und Bauchseiten. heißen Terebinthen!). — (xarteiigrasmüeke. stellen fest. nämlich rußgraubraun. in etwa 1800 m Höhe auf Gegend (14. daß sie einerseits in den wasserreichen Gärten der nördlichen Landesteile und Euböas überwintere und andererseits sogar Stand. eben flügger Vogel eine ganz merkFärbung der Kehle. Sylvia hortensis Über das Vorkommen denheit. melanocephala hielt. so tember 1894 ich ihn anfänglich bereits rostigen für ein Junges von P. Das Brustgefieder der griechischen Dorngrasmücke hat ebensoviele Abstufungen des Kosarötlichen als in nördlicheren Gegenden aufzuweisen. bei Tripohs. Seplich besitzt ein würdige daß — — ein sehr spätes Datum aus der Umgebung von Athen zeigt. Er beobachtete sie im August sehr häufig auf den Feigen. Zante: Am Fuße des Skopos. Korfu: Überall ziemlich häufig und Brutvogel. daselbst auch am 25. dem Rücken der Insel und hier Peloponnes: Astros. behauptete doch befindet sich im Athener Museum ein noch am 26. in fast kahler Attika: Bei Fistacia lentiscus. doch verraten Kanten der Schwungfedern deutlich die Zugehörigkeit zu 8. wie dies sieben Belegstücke von dort bezeugen. Juli 1894. Beides ist falsch. in großer Menge im Ufergebüsch der Lagune Murid bei Pyrgos und im Walde Kapcllis bei Lala. April 1894 nesttragend. Juli 1894). Besonders lebhaft rostig auf der Oberseite ist das Exemplar von der Kiona.und Brutvogel an bebuschten Mühlbüchen Attikas und der Gegend von Livadhia (Parnaß) sei. atricapilla. daß sie gleichmäßig über alle Laudesteile verbreitet ist. wahrscheinlich noch Thessalien: In und um am Zuge. dieser Art herrschte ursprünglich Während Thienemann die wissen wollte. Strophaden: und zwar auf beiden Inseln noch Mitte Mai auf dem Durchzuge recht häufig. und Mcsongi. ebenso endlich am Fuße des Ithomeberges in Messenien. hortensis in Griechenland nur ein Passatvogel ist.

und zwar bef:inden sich ihrer ziemlich viele unter den Opfern auf den Strophaden Mitte Mai 1898 und auch noch kümmerlich lebende gab es am 14. Jänner 1861 zwei Stücke im Olivenwalde bei Aetolikon verfolgte und Baron Schilline: am 18. Monatsber. daß die Alpenbraunellen der Balkanhalbinsel sich durch die . läßt. Monatschrift XXIV. Dezember zwei Stücke beim Monastir Angelokastron beobachtete. 74) einst daselbst im Herbste eine Anzahl getöteter und zum Verspeisen bestimmter Gartengrasmücken. selbst beobachtet. Accentor inodularis (L. wo sich ja gerade ihre Brutheimat befindet. Meine eigenen Beobachtungen sind recht spärlich. welche mit Brombeergesträuchern bewachsen sind. Über das Erscheinen auf den griechischen Inseln ist wenig bekannt. eine einzelne am 17. S. Auf Zante beobachtete auch Kronprinz Rudolf eine Heckenbraunelle am Fuße des Skopos am 14. Accentor (alpinus) collaris sithalpinus v. Die Auffassung Heldreich. bleibt zweifelhaft und wenn Sperling angibt. so häutige (Lindner. und 13. indem sie sich nach Krüper hier etwa von Oktober und November bis Februar und März aufhält. Außer einem am erstgenannten Orte erbeuteten Weibchen liegen mir noch ein zweites ^^'eibchen. Strimmeneas am 18. Aus all dem geht hervor. daß sie ebenfalls im Frühling sich auf Korfu zeige. am tembci. Jänner 1897 im Strauchwerke der Hänge an der Bucht von Govino. Schließlich liegen noch zwei Beobachtungen aus Akarnanien vor. über deren ausschiießhche Fruchtnahrung er von dem Vogelfänger belehrt wurde. Mir ist S. Auch hierin zeigt sich deutlich der italienische Einfluß betreffs Vogelfanges auf Korfu. welche Ihre Aufenthaltsorte in der Winteroffenbar hier im Süden den Winter zubrachten. Mai an den Gebüschrändern der größeren. Ob Jameson unter Sylvia vulgaris im Frühling auf Kythera die Gartengrasmücke meinte. vor.III. 1901. Dezember 1898 ein Stück und am 20. Krüper am 25. daß die Heckenbraunelle in Griechenland bloß überwintert. hortensis in Griechenland dagegen nur im Mai auf dem Zuge begegnet. von Leonis am 17. 1(37 Taygetos erbeutetes Stück. 1899. wo es viele gab. in sylvia überhaupt unerwähnt Orn. von Mazziari in den Vierzigerjahren eingesendet. desselben Monates im Gesträuch am Rande der Lagune von Korissia. 1-31) darauf gemacht. Mai 1894 bei Kephissia und am Hange des Hymettos sammelten. herberge bezeichnet treffend Lindermayer: „Sie bewohnt die bebuschten Vorberge. wo Dr. welches Knotek und ich am 11. Marshall S. so wilre dies allerdings möglich." Das Museum in Athen besitzt Stücke aus der Winterszeit von Attika und drei von Zante.1860 geteilt von v. Griechenland. irgendwelche Abweichungen von Stücken aus Mitteleuropa. A. Februar 1881 auf den Blättern einer Opuntia. und zwar am 18. geschossen von St.) — Heekciibrainiolle. und ein Männchen. Es sind in Tracht und Große mit den mitteleuropäischen übereinstimmende Vögel. doch ist es verdächtig. Krüpers wird später aucli Brehm und Seebohm. Mai auf der kleineren Insel. Diese Gartengrasmücken von den Strophaden zeigen ebensowenig als ein Pärchen. aus denen Wasserrisse hervorquellen. braunelle bloß auf Korfu. denn ich habe die Heckenwo sie nach Lord Lilford im Winter sehr häufig ist. November 1896 bei Karnalia am Karlasee in Thessalien. und am 20. Tschusi-Schmidhoffen Breliiu — SüdHclie Alpcnbraniielle. daß er die dort Dagegen sah Professor W. aufmerksam graue Färbung hat (Orn. 5". Dezember 1894 im Gebirge von Skaramanga in Attika zustande gebracht.

Mühle Zuerst erhielt Graf von der am obachtete die Art ein Stück vom Veluchi zugeschickt Ich will gleich an dieser Stelle Taygetos. Strimmeneas so glücklich. Troyloilytes 2)(irviilus Koch — Zaniiköuig. Lconis am 30. Ebenso ist es leider unbekannt geblieben. indes liegen noch keine direkten Beobachtungen vor! Über das Vorkommen gaben den Gebirgen Mittelgriechenlands kann ich einige An- in liefern. doch liegt mir bloß anderen. nämlich das Varassovodiese Vögel im Laufe des Februar an den tiefer hier und da gesehen und am 16. Wir erfahren durch Lindermayer. und zwar besonders an den steil abstürzenden Wänden und im obersten Schuttkar dieses Gebirges hier nahm zusammen mit anderen hochalpinen Vogelarten fest. etwas tiefer herunterzugehen. den Geröllhalden der obersten Gebirgsteile ziemlich viele Paare mit flüggen Jungen. wird die Alpenbraunelle gezwungen. Gebirgen der nördlichen Landcsteilo sowie auch Euböas zählt Lindermayer Accentoi. in den . hingegen war St. wo die von ihm erwähnten In den Nester mit Eiern und Jungen gefunden wurden und wohin diese Kostbarkeiten gekom- men sind. Krüper bemerkt ausdrücklich: die Brutzeit dürfte erst Ende Mai oder im Juni beginnen.und Brutvögeln. Februar davon einem Dutzend Stücken beobachtet. höheren Gebirgszüge von Chr. Juli stellte ich dann diese Vögel allenthalben in den Hochlagen der Vardusia (Korax). ohne brilunlicheu Anflug. Troglodytes troglodytes (L. Serbiens und Bulgariens.168 Oinis balcanica. Oberhalb Arachova am Parnaß traf ich sie öfters an. Am 15. blieb aber leider auf einem unersteiglichen Felsabsatz liegen. von jenen der Alpen unterscheiden. kommt jedoch wohl nie bis in die Ebene. im Parnaß berührt Krüper: „Wenn die Gebirge ganz mit Schnee bedeckt sind. Elias drei alte Vögel. Von ich ebenfalls zwei Stücke mit. woselbst der Vogel die der höchsten Gebirge bewohnt. und daß beich bestätigen kann. Juli 1894 flog eine Alpenbraunello von der schön erhaltenen Gipfelpyramide Kammvvanderung zwei zur Aber auch beim Abstieg gegen Dremisa am folgenden Tage gewahrten wir in der Kiona (2512 m) ab und später fielen uns während der Beute. Eine einzelne wurde geschossen. Einen ihrer Winteraufenthaltsorte gebirge in Akarnanien. daß der Zaunkönig allenthalben in ganz Griechenland (inklusive Euböa) Standvogel ist. Dies Kämme trifft nun selbstverständlich auch für Griechenland zu. Man nennt sie am Parnaß Die Anwesenheit den Schneevogel. eifrig Wahrscheinlich bewohnt der Vogel auch die vom Chelmos ein Peloponues. Graf von der Mühle und Krüper.coUaris zu den Stand. aber nur einmal bei dem tiefer liegenden Delphi. hinzufügen. dort ein Exemplar zu erbeuten. nennt aber dabei keine genauere Örtiichkeit. Am 15. daß die Alpenbraunelle in der Hochregion dieses Gebirges die häufigste und eigentümlichste Erscheinung der dortigen Vogelwelt ist. des Mai 1899 erbeuteter ganz junger Vogel vor. Hier wurden gelegenen Felspartien nächst Kryoneri selbst von Santarius sogar ein Flug Zweifeüos reicht die Verbreitung lernte dieser Braunelle von Griechenland geschlossen nordwärts bis zu den Gebirgen Bosniens.). Juni 1898 erlegte ich mit meinen Begleitern an den Schneefeldern unweit Hag." auch ich kennen. die Futter suchten. Am 18. der ganzen Oberseite und der Kopfpartie.

daß die griechischen Vertreter kleiner sind als englische. In Akarnanien dagegen scheint sie an geeigneten Orten alljährlich zu nisten. Lindermayer war der erste. ein Pärchen zu erlegen. November 1894. An dem letzteren Orte fand St. im Gebiete zu finden Brehms ist und auch brütet. da der Zaunkönig meiner Ansicht nach im Norden der Insel und in den höheren Lagen sehr wohl Standvogel sein kann. 6 Stück). . Euböas und des Peloponnes zu wiederholten Malen. aber Dresser fand nach vergleichenden Messungen. Juni 1898 ein Nest mit eben flügge gewordenen Jungen. Drummond Korfu nicht sehr häutig. Dies hat schon 1860 Simpson behauptet und 1898 fand Herr Soustas bei Missolonghi ein schönes. Schade. Sonuini hielt ihn seinerzeit Egypten irrtümlich für einen Zugvogel. 28. und zwar vielfiich im Strauchwerke bei Govino sowie auch im Wacholderwäldchen auf der Düne von Korissia. in den Schluchten der Xerovuniberge in Lakonien (9. Ich sah ihn ebenso Avie Lord Lilford hier wie auf Petalä ausschließlich im Winter.III. behauptet aber. und zwar an folgenden Tagen: 3. Sie gleichen den bosnischen Vögeln vollkommen. daß Griechenland eher in den Ländern an der unteren Donau der Fall. Ich beobachtete dort. Doch wurde sie in dem zuletzt genannten Gebiete in neuerer Zeit nicht wiedergefunden. Mai 1888 (Gel. Später fand er sowohl als auch Graf von der Mühle diese Meise am genannten Orte wie in anderen Sümpfen Mittelgriechenlands. daß Jahr verbleibt. Mai 1896 (Gel. Juni 1892 usw. Die Vögel trieben sich in den Weiden und Tamarisken herum und es gelang mir ohne Mühe. 4. 6 Stück). aber leeres Nest.) — Beutelmeise. Waldungen Mittelgriechenlands sowie in den anderen höheren Gebirgen brütet und im Winter häufiger gesehen wird. Juli 1894). welcher ihr Vorkommen zunächst durcii Auffindung eines leeren Nestes am Likerisee nördlich von Theben feststellte. Aegithalus pendnlimis Wenngleich so ist ihre doch zu Heimat die Beutelmeise stellenweise viel gesagt. Juni 1898) sowie auch in den höchstgelegenen Waldbeständen des Taygetos kennen lernte. und zwar an toten Armen des Phidaris bei Bochori 1897 die Ankunft einer ziemlichen Anzahl am 25. erlegt von Leonis am 10. Maura) und von Zante befindet sich ein Stück in der Kollektion Mazziari. März. Strimmencas am 16. den Aufzeichnungen Krüpers zu entnehmen. denn das wenn ist es in (L. welches er nach Athen brachte. Erhard dagegen zählt Troglodytes wenigstens für die hohen Lagen von zu den Standvögeln Naxos durch Krüper Kykladen. was der ausdrücklich bestätigt wurde. daß er keine näheren Ortsangaben macht. er beobachtete ihn auf das ganze daselbst Kapitän Sperling erwähnt ihn als ziemlich zahlreich auf Levkas (Sta. wenigstens ist dies Die sieben Zaunkönige des hiesigen Landesmuseums stammen außer von den angegebenen Orten vom Hymettos (Herbstvögel) und vom Phaleron. und 18. sei. weil er dann die Ebenen und die Garten der Städte und Dörfer bewohnt. 169 Griechenland. der im Parnaß eine beträchtliche Anzahl von Gelegen sammelte. Überwinternde Zaunkönige beobachtete ich auch am Fuße Phidaris und in Akarnanien im Gebüsch des Varassovo bei Kryoneri. Der Beginn der Brutzeit scheint ziemlichen Schwankungen unterworfen zu sein. 10. „Tierleben" heißt. der über die griechischen Inseln nach eilt. während ich ihn am am Brutplatze in den waldigen Vorbergen der Kiona (14. Juni 1891.

Seither wurde sie nur noch von Seebohm für das Gebiet als sehr selten bezeichnet und von Krüper überhaupt für sozusagen verschollen Meise in erklärt. kurzem war man über Vorkommen und Verbreitung dieser prächtigen dem in Frage kommenden Gebiete noch sehr im Unklaren. Krüper gänzlich Krüper Juni gesammelt. Beutelmeise von dessen mündlicher zerbrechlichen der Zeit vom 18. Dezember 1895 bis zum März 1896 am Karlasee. Jänner 1903 ein noch nicht einjähriges. Die Genannten erbeuteten nämlich in der Zeit vom 21. in ver- der Maße und Gewicht von sechs Stück aus ebensovielen Gelegen: L. 7 6 ww mm 5-5 cg Mit Bezug auf Größe und Färbung stimmen die griechischen Vertreter vollständig mit solchen aus Ungarn und dem Norden der Balkanhalbinscl. und Lindermayer kannte sie als Seltenheit der Sümpfe Euböas und Nordgriechenlands. gesetzten Jagden und Sammelreisen in Thessalien Licht in durch die ihre lange fort- Sache gebracht zu haben. Im Osten des Landes beobachtete und erlegte 8t. Sümpfen Griechenlands überwintert. bei Burbulithra und Volo 25 tadellose Exemplare der Bartmeise. folglich mit der typi- schen Ae. und ebenso unrichtig ist die Heimat sei. Strimmeneas. schwunden. Paare auswählen konnte. wie zwei im Besitze Herrn Merlins jun. Die außerordentlich Gegend des Kopaissees nach leicht in bedeutende Anzahl von Eiern. ebenfalls daselbst übersondern auch einigen in besonders geschützten wintert. . Bei Lamia ist die Meise übrigens auch Brutvogel. Krüper seit vielen Jahren und zuletzt noch 1898. daß die Boutclmeisc nicht nur in die ersten eines mir Klcinasien. ohne eine bestimmte Ortlichkeit namhaft zu machen. I*anurus hiarmicKs Bis vor (L.) — IJartiiioise. Gänzlich neu ist aber die Tatsache. 174 17-3 16-3 16 15-8 15-2 Br. vStrimmencas 1896 März in der Umgebung von Volo. eine den Sumpfstellen im Parnaßtale. Mitteilung jetzt Eierchen wurden für Mai bis 3. woher Dr. unausgefärbtes Männchen in Megali vrysis bei Lamia erJedenfalls hat ein andei'cs Männchen. trotz aller Dagegen noch der ist 1873 riesigen die Trockenlegungsarljeiten. bewohnt sie aber zur Zeit der Fortpflanzung die ganze Gegend des Von hier erhielt Dr. welches Datum auch die Etikette von dort vorliegenden alten Männchens trägt. Graf von der Mühle bemerkte sie öfters auf dem Peloponnes und in Mittelgriechenland im Spätherbste am Bande von Rohrwäldern.17Ü Ornis bali'iiiiica. Strimmeneas bei Volo am 20. pendulinus überein.1 6-5 6-5 6-5 Gew. welches schon früher St. am 17. daß Griechenland ihre Schließlich rechnete sie v. befindliche Nester bezeugen. obwohl nicht in dem Maße wie ehedem. Den Gebrüdern Strimmeneas gebührt das Verdienst. legte und einsandte. Am zahlreichsten. 10-3 10-5 10-3 1(M lÖ^ 10. indem er am 6. Den Beweis hierfür lieferte ebenfalls St. Februar 1896 erbeutet hatte. Gelege bekam. wovon ein Paar nach Athen gelangte und ich für das hiesige Museum zwei 14. Heldreich fälschlich zu den seltenen Standvögeln Angabe in Brehms „Tierleben". Kopa'issees.

und Acredula vitudata macedonica Salvad. am 29. welcher brütet und im Winter ziemlich häufig angetroffen wird. daß er- die Bartmeise au geeigneten Orten des östlichen Griechenlands ziemlich regelmäßig zu Ende des Herbstes von ihren weiter nördlich gelegenen Brutplätzen her Mitte März wieder verschwindet. Seither hat sich aber herausgestellt. ist jedoch falsch. Vielleicht erscheint diese dort nur im Winter. gänzlich zu streichen. Acrediila caudata — und etwa (L. des Monastir Angelokastron in Aetolien. Club. p. l'l Griechenland. diese nicht die unzweideutige Bemerkung Baron Schillings mir vorläge. Februar VJOo den Schluß ziehen.^) Dresser hielt 1872 die nicht weißköpfigc Schwanzmeise aus Griechenland zur Form irbyi gehörig. den er in Gärten und Gebüschen der Vorberge beobachtete. daß Lindermayer sie dort auch brütet.III. gebung seines vorübergehenden Asyls. weil aus gewissen Teilen Griechenlands nur sehr spärliches Material dort gesammelter Bälge nach dem übrigen Europa gelangte. XV eine neue Schwanzmeise als ÄcreduJa macedonica auf Grund eines Belegstückes. In jüngster Zeit entdeckte St. welche ging. daß diese nach Osten über Italien nicht hinausgeht. wenn durchaus nicht der Fall und ich wäre genötigt. Krüper (1858 oder Später lernte sie als einen 1859) ihre Eier in Akarnanien auffand. und 1892 beschrieben Salvador! und Dresser im Bull. wäre anzunehmen. Es ist sehr schwer. denn sie ist mir. aber am darauffolgenden Tage keinen einzigen mehr antraf. Seine Angabe. caudata. trotz der größten Aufmerksamkeit. Er fügt bei. Man darf aus den vorstehenden Erfahrungen wohl zur Winterszeit auch in am 4. November 1898 fünf makedonische. vorfindet. aber auch sonst im übrigen Griechenland nicht untergekommen. die einzelnen Formen der Schwanzmeise gerade im Gebiete von Griechenland auseinanderzuhalten. nach seiner Meinung aus Nordgi-iecheuland vorübergehend erscheinenden Strichvogel strengen der Ebene von Athen in Wintern in kennen. daß die Legezeit anfangs April oder schon im März man im Mai flüggen Jungen begegnet. gerade in jener Gegend niemals. Wciliköpfige und makedonische kSchwanzmelse. aber auch sehr viele ganz weißköpfigc Schwanzmeisen beobachtet hat. wie mich Dr. Strimmeneas den Vogel den Sümpfen von Megali vrysis bei Lauiia und sandte mir ein legtes Paar ein. Noch vor 1843 beobachtete Drummond auf Korfu (oder anderen jonischen InGraf von der Mühle zur seln':') im Winter gelegentlich kleine Schwanzmeisenflügo. daß sich im Gebiete überhaupt bloß Dies ist jedoch die vollkommen weißküpfige Schwanzmeise. vol. Drcss. wornach dieser außerordentlich scharf und gewissenhaft beobachtende deutsche Forstmann in der Um- Nach den älteren Autoren A. I. und zweitens. weil bis vor etwa zwanzig Jahren zwischen ihnen überhaupt kein Unterschied gemacht wurde. Griechenland zu den Seltenheiten. welches beginnen dürfte. da ') ist Krüper beigesetzt: „Die wird auch in Brehms „Tierleben" bezüglich Schwanzmeise gehört schon in Griechenlands zitiert. Orn. daß Dr. B. Krüper dann sogar in Dressers Werk selbst versicherte. über- Derselbe bezeichnet (1875) die Schwanzmeise als Standvogel. selben Jahreszeit solche in Begleitung von Gattungsverwandten in den Waldungen Mittelgriechenlands (Rumeliens) und er sagt.) u. Größe und Färbung der griechischen Vertreter erscheint sind vollständig typisch." aber abweichend . erstens.

und dem Markutsasee der erste Vogel. und es gelang hier am letzten März und ersten April noch ein zweites Paar von genau derselben Färbung zu erbeuten. Krüper begegnete am 3. ein anderes von Aslanlär in vom Ufer des Vrachori- der Nomarchie Trikkala ber 1901). Strimmeneas verfolgte Es wurden fünf Meisen geschossen. Das erste Paar beobachtete Führer am 3. dazwischen verwilderte Olbilume. Hier war der Lieblingsaufenthalt dieser Meise sowie von P. dies anzunehmen. ob es sich hier um und vorsichtig eine Familie von Acr. März an derselben Stelle das Männchen erlegt. p. mich an Ort und Stelle überzeugt habe. Später kamen wir in den teilweise unter Wasser stehenden Sumpfwald. der untere besitzt keine auffallende Farbe. mehr Material aus Griechenland zu ei-Außer der in seinem Besitze befindlichen Type befindet sich nämlich. welche sich außerordentlich scheu benahmen. Eine seliöne Abbildung dieses Vogels mit erläuterndem Texte gab dann später Dresser 189:") im Supplement zu seinen „Birds of Europe" (Taf. wiewohl ich geneigt bin. Im weiteren Ver- Richtung gegen Podolovitsa sehr viele solche Schwanzmeisen. aber Ein fünftes Stück erlegte Baron Schilling gelokastron leider keiner der beiden alten Vögel. Mai einem ganzen Trupp eiligst vorbeihuschender Schwanzmeisen am Ufer der Vrachoriseen. so daß ich uiclit zu entscheiden wage. in der Umgebung von Monastir Anam 16.172 Oniis balcaui<'a. im Museum zu Athen nur noch ein zweites. eines sees (Februar 1902). Den folgenden Tag wurde auf einer Halbinsel zwischen dem Tripdolakos. und viel baumartiger Mehldorn (Crataegus). macedonica handelte. März etwa eine Viertelstunde lang gelegentlich einer Treibjagd auf Damhirsche in nächster Nähe seines Standes im Busehwalde am Fuße des Chalkitsaberges. luguhris graeeus. Auch die Jungen. Dezem- . In letzter Zeit bekam das Museum noch weitere Paare. daß Dresser im Anfange den Vogel für eine individuelle Abweichung ansah und vergeblieh bestrebt war. durfte aber nicht schießen. daß ich am Nachmittag des 24. von Krüper am thessalischen) Olymp erbeutet war. macedonica gehören. ebenfalls von Krüper vom Olymp mitgebrachtes Stück. da das Jugendgefieder die Artzugehörigkeit durchaus nicht sicher erkennen läßt. Aus diesem Grunde war ich von Anfang an eifrig bestrebt. welcher die Vrachoriseen einsäumt. Es würden also diese zwei Acr. von denen zwei konserviert wurden. wie ich halten. Dezember 1898 und sandte es mir zu. lUj. ( Daselbst wird mitgeteilt. wenn nicht Dresser ausdrücklich betonen würde. Anfangs hatte ich kein Glück. ein Weibchen mit einem vollständig legreifen Ei und am 5. Endlich muß ich noch erwähnen. mit einer dichten Moosschichte bedeckt. Bakeseh und Führer in den Wäldern des westlichen Akarnanien zwei Paare alter Vögel zu bekommen. im Vereine mit meinen Begleitern Dr. Es befindet sich dort eine Art Auwald mit ziemlich dichtem und hohem Baumwuchs. Nur der mich begleitende Dr. dürften hierüber wohl kaum Aufschluß geben. Im frischen Zustande ist der obere Rand des Augenlides bei Acr. denn im Jahre 1894 konnte ich durchaus keine Schwanzmeise zu Gesicht bekommen. 655. durch mein Sammeln in Griechenland Klarheit in diese Sache zu bringen. Mai 1898 in nächster Nähe des aus der Mythologie bekannten „Freierhügels" bei Olympia am Alpheios eine Familie Schwanzmeisen im dortigen Buschwerke bis zur Dämmerung gemeinsam mit St. Dagegen war ich im März 1897 so glücklich. Othrysgebirge. macedonica laufe der Treibjagd beobachtete ich in der schön schwefelgelb gefärbt. daß seiner Meinung nach sämtliche Schwanzmeisen Griechenlands zu Acr. endlich 1902 von der Gegend von Lamia und vom (4. macedonica eigentlich außerhalb des Rahmens dieser Betrachtungen fallen.

in. Griechenland. Maße der neun alten Vög-el in Millimetern: 1<3 .

Sowohl in den Ölbäumen im Sumpfwalde an den Vrachoriseen. Drei Männchen aus der Gegend von Agoriani im Parnaß vom 12. und Krüper erwähnt ihr wo sich vier Veluehi. Schließlich erwähne ich noch eines jungen Vogels unserer Sammlung aus Arkadien und zweier Stücke aus dem Taygetosgebiete. denn ich sah schon am 4. endlich in den daranstoßenden Aubeständen ist sie geradezu charakteristisch und sehr zahlreich. Hier begegnete ich der Tannenmeise im Juni in zumeist aus Schwarzkiefern bestehenden Wäldern am Übergange von Messenien nach Lakonien zur Langhädaschlucht. oder. Den Aufschriften von Krüpers Hand sind folgende Fundtage zu entnehmen: 23. Auf dem Festlande fand brütend und am ich die Blaumeise in Velestino in einem Baumloche häufigsten in Akarnanien. und zwar vornehmlich in den Olivemväldern bei Melanes und Tragaea. lU. Fünf Stücke unserer Sammlung stammen von dort her. . besonders zur Brutzeit. Beim Abstiege gegen Xerokampos war leicht w^ahrzunehmen. Die Brutzeit beginnt hier sehr früh. Von den Tannenbeständen des Ainos auf Kephalonia brachte ich sie ebenfalls mit. von hiuifiges Vorkommen in den Gebirgswäldern des Parnaß Eier im Universitätsmuseum von Athen befinden. Dr. nur im Herbste nicht. bloß ein Brut- vogel der Gebirge im nördlichen Griechenland und auf Euböa. und 16. als sie eben ihre Jungen fütterte. Auch hier war zani Teile zum Teile mit Apollotaune gemischter Bestand ihr Aufenthalt. März 1897 eine in ihre Nisthöhle schlüpfen. wie dies aus folgenden Beobachtungen hervorgeht. sie sei selten. ferner im Februar hoch oben am Varassovo. dann beim Aufstiege auf den Taygetos von Anavryta angefangen bis in den obersten Holzgürtel. B. wo eine Familie beobachtet wurde (26. Die Insel Korfu bewohnt sie nach Drummond und Lord Lilford sehr häufig und ist dort Standvogel. Mai 1894 und 26. Hier erhielt Dr. Juni 1893. wo sie sicher auch brütet. Heldreich. wenn er sagt. Überhaupt irrt v. wo es viele gibt. Mai 1891. dann in den schütteren Eichenbeständen des Zygos und des Chalkitsaberges. wie Lindermayer angibt. und am 4. wie Graf von der Mühle glaubt. Taunenmeise desto seltener wurde. Mit Favus cypriotes besitzen die griechischen Tannenmeisen gar keine Ähnlichkeit. Noch bei Aetolikon. Strimmeneas dem Museum ein. Mai 1898) beobachtet. Gleich bei meinem ersten Ausfluge beobachtete ich sie mehrfach daselbst in dem schönen Olivenwalde bei Alepu. Juni 1889 und 12. S. In Größe und Gewicht gleichen sie ebenso solchen aus Mitteleuropa wie die alten Vögel selbst. Jameson sah sie auf Kythera zu allen Jahreszeiten. September 1895 sandte St. und insbesondere Naxos. Krüper 1862 Eier dieser Meise und ich erlegte einen ganz jungen Vogel. — Blaumeise. reiner Schwarzkiefern-. den Olivenwäldern des Landes wird man die Blaumeise nicht vergeblich suchen.Juni 1893.Juni 1892. die Pariis coertileus L. Ihre Eier wurden erst in neuerer Zeit von den Sammlern Dr. je tiefer wir kamen. daß. Mai 1894). Sie ist ebensowohl daselbst wie auch in den (iebirgswäldern Brutvogel und folglich auch nicht. Von den Inseln des Agäischen Meeres sind es Jura (bei Euböa). im Winter auf die Besonders in Wälder Mittelgriechenlands beschränkt. doch ist sie dort nur vereinzelt und auch in den Olivengärten bei Zante wurde nur ein Paar (8.174 Ornis balcanica. Mai 1897 traf ich eine bei Braganiotika. als auch. Krüpers in den Wäldern des Parnaß aufgefunden.

wo von vielen Seiten das größte Gewicht gelegt wird. in der Bergin der oberen Laughäda und im höchstgelegenen Waldgürtel von wo auch ein Stück im Museum von Athen sich befindet. welche aus den verschiedensten Teilen des Landes stammen. Ich beobachtete sie dort Korfu. Das Federkleid der griechischen Kohlmeisen ist durchaus zug auf die Färbung und daher umso interessanter. bezüglich der Färbung von Ober. de Mor. ferner recht viele auf den Inseln Petala und Oxia. Mai 1898 Junge fütternd und 25. Athen) erlegt am 25. während recht häufig in den Olivenwäldern von Alepu (17. wo sie nur während des Sommers und Winters wahrgenommen haben will. in der Schlucht bei Kapsaliou auf Kythera {22. Auf der letztgenannten Insel beherbergen besonders die Olivenbestände von Melanes. Jameson und Potamia (Krüper) eine große Menge von Brutpaaren. Auf dem Peloponnes wurde sie von der Exped. — Fartis major L. major Brut. in Agulinitsa.und Standvogel der Kykladen ist. . und zwar hier ganz besonders viele. ja Vorbergen bei Kalamata und von dort aufwärts bis Baumgrenze des Taygetos.der Olivenbestände. schon in Mühle der wohl sie ist den Gebirgen wie bezeichnen in sie als fast allerorts da- den Ebenen. des Gebirges Die Färbung von zehn griechischen Blaumeisen ist genau dieselbe wie bei Vertretern aus Mitteleuropa. zusammen mit Herrn Hellmayr genau untereinander sowie mit der schönen Serie des Hofmuseums in Wien verglichen und wir kommen beide zu dem Ergebnis. Vom sie hier Peloponnes in der ist sie seit Umgebung von Temminck Astros. Februar 1895.und Brut- Wäldern Mittelgriechenlands bis Euböa. am Pentelikon (bei schlucht Lada (Laubholz). Kohlmeise. Männchen. im Winter und Baron Schilling sah am 16. dann nächst (Braganiotika (4. vermerkt. längs des Alpheios bei Olympia.III. an mehreren Stellen von Zante (Exemplar von hier in der Koll. scient. Falsch ist aber die Angabe Lindermayers. traf sie einmal im Eichenwalde Kapellis bei Lala.und Unterseite entschieden P. dagegen steht ein elftes Stück. in den Tannenbeständen des Ainos auf Kephalonia (März 1897). Drummoud und Sperling nennen sie nämlich einen sehr häufigen Standvogel von sie Lord Lilford liier nur im Winter sah. Skopelos (wo mir viele Gelege gebracht wurden) und Naxos. und Stand. Ti-agaea Mazziarü). Juli 1894 flügge Junge führend). so daß also P. Dezember 1898 Monastir Angelokastrou bis zu 50 Stück auf einem Oliveubaume beisammen. Außerdem vermerkte ich das Vorkommen im Gestrüppe der Schluchten des Varassovo. endlich auf Jura. von denen Krüper wiederholt Eier bekam. ('Nadelholz). Naupaktos und an den Vrachoriseen. bei besonderer Bevorzugung. Juni 1898). daß sie im Winter noch zahlreicher auftritt. als nun die bis zur obersten bekanntlich auf die geringsten diesbezüglichen Unterschiede nicht beständig Zeit gekommen in be- ist. auf den zum Übergänge nach Lakonien. Ich habe die 19 Stücke. dagegen zahlreich im Juni bei Ich am Berge Itliome in Messenienj vor allem aber sehr häufig im (iebiete des Taygetos. wie vogel in den aus dem folgenden zu ersehen ist. in den Eichenwäldern des Zygos bei Aetolikon. bekannt und am zahlreichsten dem Aleppo-Kiefernwalde der fand ich Düne von im Eichenwalde Kapellis bei Lala. bemerkbarer wird sie 175 Griechenland. wobei bemerkt wird. daß die Kohlmeise den Inseln felile. pleskei näher als coeruleus. Als die in Griechenland weitaus häufigste Meisenart Krüper fand sie Lindermayer sowie Graf von ebenso selbst anzutreffen. April 1904).

Jahrg. fast dieselben Abmessungen zeigen wie die cyprischen. weil drei andere Vögel aus derselben Gegend. daß er die Trauermeise für einen Zugvogel Dubois in wiederholt wird. B. Diese nähern sich dadurch sowie durch das lebhafte Blaugrau der Flügeldecken der nordafrikanischen Form in excelsus Brm. im ganzen nördlichen Teile der Balkanhalbiusel und noch weiter nördlich sehr deutlich durch ihre geringeren Körper- mals. von welchen mir 31 Stuck vorliegen. daß zwei männliche Vögel. Jahrbuch" beschrieben und ich wiederhole hier noch- von der typischen P. Die Brutzeit der griechischen Kohlmeisen beginnt nach Krüpers Erfahrungen anfangs April. stimmen ganz genau mit mittel.) über die in feststellten.OT gegen Flügel: 68. eingehend berichtigt wurde. „Ornith. kann. so z. Deswegen hielt sie Färbung der Kopfplatte sowie des Kehlfleckes zweifelsohne mit P. aber darin. Februar 1895.. Diese Angaben finden sich trägen zu etc. Ende Mai auf Skopelos mir überbracht. Schwanz: bl mm der Typen aus Cypern. Februar 1902 und vom vom 25. 8 Mini m u m Maximum: 18-7 X 13-7 mm 16-4 ^ Tiif/ubHs f/raeciis Keiser (Siehe Tafel Form Diese echt mediterrane (1901) von Tschusis 12-5 mm 17-5 cg 21 cg Parus X I. Hieran schließt sieh eine Reihe von Kohlmeisen. Doch scheint dies nicht von großer Bedeutung zu sein. Eier. Vogel und Tafel in. Naumann verwertet. dies geht aus dem vorliegenden Materiale deutlich hervor und die vielen Übergänge erlauben vorläufig den Schluß. welche Übergänge zu major darstellen. so daß drei Gelege zu und 4 Stücken. sihiricus. Uriecliiselu' Traiiermeise. L. luguhris Natt.und Strichvogel.176 Ornis balcanica. welche eine ebenso gelbe oder noch greller gefärbte Unterseite besitzen als die mitteleuropäischen. 67. genau zu der Beschreibung von Parus afhrodite Pentelikon Madaräsz aus Cypern passen. ist Platze ist. Fleckung und Größe der Eier.) der Trauermeise wurde von mir im XII. den Nach- . daß maße und sie sich die viel lichtere. schildert ganz richtig Lockton und Lebensweise. um eine individuelle Abweichung in der daß dabei Geschlecht und Jahreszeit keine Rolle spielen. verblichenere unterscheidet.und nordeuropäischen überein. irrt was sogar dann von Lindermayer und Krüper Griechenland ein Stand. oder ob Färbung sich es wie dabei. daß eine Sonderung einer besonderen Art handelt. Auch noch vier andere Stücke stehen in der Mitte zwischen aphrodite und major. Lindermayer Brehm anfänglich für identisch bald darauf („Stiftungsfest" Auch Graf von der Mühle äußert sich treffend Verschiedenheit von P. wie ansieht. während im übrigen Schwefelgelb vorherrscht und die anderen schon mehr Gelb an allen Teilen zeigen. Schwanz: 68 ?n.. indem bei diesen die Unterseite rahmfarbig mit einzelnen gelben Federn auf der Vorderbrustseite erscheint. muß. was aber von Chr. was gewiß auffallend erscheinen der Zukunft entscheiden lassen. 9. sihiricus Nilss. doch legen viele Paare erst bedeutend später. Sie ist jedoch. Es wird sich auch hier erst ob aphrodite wirklich von major getrennt werden so oft. 75. vSicher am (aphrodite) nicht nur. und zwar von Aetolikon vom 9. tritt bei dem einen fein cf vom Hymettos) an der Vorderbrust und der Bauchseite die Rahmfiirbe noch deutlich auf. Nur sind sie etwas größer: Flügel: 751/2. noch vollkommen frisch waren.

11. Lindermayer und dem Grafen von sie auch Simpson fand). ich traf daselbst einige in der Schlucht bei Kapsali an. 243 und in der „Naumannia" VI. April 1894 schon flügge Junge gab (ein Paar und ein Junges Typen der Subsp. unweit von dort.177 III. Richtiger (1843) Linderiuay e r: Brütet Reiser. Meise an folgenden Orten: Im Olivenwalde östlich von wo es am 29. 369 nennt Chr." üb P. scheint mir übrigens fraglich. es viele hohle Dezember 1898 erlegte Trauermeise Sarajevo. Jänner und 7. Kopf und Kehle sind schwärzlich die — hellerem mit Unterkörper und größerem Daraus Schnabel. lugiobris Natt. Mai fest ein alter Vogel einer hohlen Esche (Frnxinus ornus) in — etwa in Brusthöhe — dem Ufer des Sees von Bäume gibt. Jfai führen. kastron. ich bloß am Leonis ein (25. wo am 17. Juni ein vollkommen ausgewachsenes Männchen erlegt wurde. Die Legezeit scheint mir von Krüper mit Ende März und anfangs April etwas sein. Drei Jahre Unweit von hier. Die griechische Trauermeise brütet nach der Mühle im Parnaß. Dezember 1894 uud Gebirge von Skaramangä 22. Stets unruhig Olivenzweigen und ist genau und sehr beweglich. Brehm Trauermeise Griechenlands Pariis lugens und gibt von ihr folgende Beschreibung: „Etwas kleiner und dunkler als P. weit hörbaren Lockruf: zi. vom Monastir Angelo- auf kleinen Jungen. Ornis balcanica. welches ich ebenso wie vier andere des Museums in Athen vom Taygetos und vom nördlichen Peloponnes mit den von mir zusammengebrachten elf Stücken zu vergleichen Gelegenheit hatte. zwischen bis März mit und Itea aber ziemlich weit im Gebirge bei Ano-Musi- einmal bemerkt. Mai 1899). bei Athen. Pantelemono sich viele herumtrieben wurde. zi tsrrr. legereifem Ei geschossen Amphissa habe ich sie wo der Berglehnen beim Hafen Hag. im dem Peloponnes. 14. in der Umgebung von Athen habe ^ 1894 im Aleppo-Kiefernwalde am Hymettos eine Familie flügger Junger beobachtet und von Leonis erhielt ich zwei Wintervögel von dort (Daphni. wie aus obigem erhellt. UI. Von Zaute schickte Akarnanien (wo in Norden von Griechenland. auf Euböa und auf Mazziari ein Stück ein. graecus!):. Jänner 1895). Schließlich kann ich die griechische Trauermeise auch für die Insel Kythera an nitsa erbeutete Chr. CTriecheiiland. die Belegstücke wirklich aus Griechenland stammten. Ihr Betragen und ihre Lebensweise den. geht daß hervor. an der Westküste von Akarnanien sind es vor allem die bestände des Chalkitsaberges und zur Tripdolakos-Seebucht. wo sie sehr verbreitet zu sein scheint.") Dresser veröffentlichte (1872) zu spät angegeben zu ') ") Nunmehr im Museum von Manchester. verrät sie dem dieselbe wie in nördlicheren Gegen- ihren Aufenthalt in den dichtesten undurchdringlichsten Strauchwerke immer durch den schnarren- den. lugubris graecus.. Schließlich gehört zweifelsohne auch ein Paar von Krüper am 28. sandte Baron Schilling eine am 12. higubris graecus nichts zu tun hat. nach schütteren Eichen- Im prachtvollen und auch ein Olivenwalde Q am 5. S. auf dem Peloponnes. fanden wir sie im Juni 1898: im obersten Teile des Kladeostales sowie der Langhädaschlucht (eine Familie!) am Hange des Nedontales bei Kalamata (zwei Paare!) und in der Maina bei Tarapsa. 1. erlegt. saß am beobachtete diese Ich Aetolikon. lugens mit P. Februar 1869 in Akarnanien und Aetolien gesammelter Vögel ebenso wie die aus der Türkei im Museum Dresser^) zu P. in der großen Klissura. die Eier im Milrz aus! 12 . Ein anderes stammt aus der Umgebung von Tripolis (22. L. war später dieses Paar wieder am wo Platze. ein weiteres Brutpaar fand sich nahe Angelokastron (beim Hause des Katsuris). S. Im „Vogelfang". Februar 1895).

1894: L. manehmal tief unten und scheint nicht so viele Eier zu legen wie die anderen Meisenarten. Attika. baut ihr Nest Eier von P. im Baumluchern. liujuhris graecus folgen: Gelege 5 Stück." Es mögen nun Maße und Gewicht einiger authentischen von Krüper gesammelten folgemle Mitteilungen „Sie ist Lrütet zweimal im Jahre. in den Ebenen Griechenlands nicht selten.l'ö Onus Krüpers: balcaiiica. . manchmal hoch oben.

III.

1875 fügt derselbe noch hinzu:
gefundene Eier sah ich noch

179

Griechenland.

„Die Legezeit wird Ende April beginnen; hier

wohl aber beinahe flügge Junge, die mein Jäger
Ende Mai 1873 im Parnaß aushob." Später scheint Krüper aber doch griechische
Eier erhalten zu haben, wenigstens glaube ich mich erinnern zu können, einige wenige
Stücke bei ihm gesehen zu haben.

Am

nicht,

Februar 1897 besuchte ich den oben erwähnten Ort, nämlich die Eichendes Zygosgebirges unweit Missolonghi, und hörte sofort den bekannten Lockruf des Kleibers. Es waren mehrere Paare da, aber ich konnte keinen
zu Schuß bekommen, da sie entgegen ihrem sonstigen Benehmen äußerst flüchtig waren.
Li der ersten Märzwoche begegneten wir dann dem Kleiber öfters in den schütteren Eichenwäldern von Chalkitsa und Podolovitsa im westlichen Akarnanien, wo er
bestände

20.

am Kamme

zweifellos Brutvogel

ist.

Auf dem Peloponues konnte

ich ihn im Walde Kapellis bei Lala als
Mai 1898 ein vollkommen flügges Junges und am
ein altes Männchen in den dortigen prachtvollen Elichen erbeutet wurden.
in den höheren Lagen des Taygetos, am Joche Varvara sowie in den
Schwarzkiefernwäldern sah ich am 15. und 16. Juni 1898 hier und da
Vögel.
Ein diesjähriger Vogel wurde geschossen. Schließlich beobachtete
stellen,

am

indem

26.

solchen

umliegenden
einen dieser
ich in einer

Lage,

in

den Eichenbeständen südUch von Tarapsa den Kleiber

Nachbarschaft von

S.

neumeyeri.

viel tieferen

Auf Grund der oben erwähnten

drei

Vögel,

männliches Exemplar von Agoriani im Parnaß

(6.

fest-

Tage vorher
Aber auch

in

nächster

zu denen noch ein sehr schönes
September 1895) kommt, ergaben

genaue Vergleiche, welche Herr Schalow mit nordischen Kleibern

anstellte,

folgendes:

Bei den griechischen Stücken ist der Schnabel ein wenig schwächer, die Primärschwingen dunkler, die Unterschwanzdecken etwas weniger weiß und die Brustfärbung
selbst bei

jüngeren Vögeln heller

Unterschiede zu geringfügig,

als

Jedenfalls sind aber

bei typischen caesia.

daß sich eine Abtrennung rechtfertigen

als

Sitta neumet/eri Miehah.\)

diese

ließe.

Felsenkleiber.

Vor allem sei bezüglich der Namengebung bei diesem Vogel hervorgehoben, daß
Ausnahme von Lindermayer, aber nur in seiner ersten Arbeit (1843), und Dresser
(1872) sämtliche Autoren, welche das Vorkommen usw. in Griechenland behandeln,

mit

syriaca Ehrbg. gebrauchen.
Vergleichsmateriale
gehabt zu haben, denn er
wenig
Brehm scheint zu
Falle
es
sich
erweisen sollte, daß die
schlug zuerst (Stiftungsfest etc. 1845) vor, im

der richtigen Bezeichnung

statt

stets Sitta

Chr. L.

griechischen Vertreter stets kleiner sind als die dalmatinischen, die ersteren ebenso wie
die

asiatischen

')

S.

syriaca,

die

dalmatinischen

Der Entdecker der SUta neumeyeri

dermayers,

der

griecliische

Bataillonsarzt

Lebenslaufes, enthalten auf Seite

XX

u.

XXI

ist

S.

neumeyeri

zu

benennen.

der intime Freund des Grafen von der

Dr. Karl

Michahelles.

Dem

Später

Mühle und Lin-

interessanten

Abriß

seines

der Säkularfeier-Festschrift der naturhistorischen Gesellschaft

Nürnberg (1901), ist zu entnehmen, daß Michahelles am 5. Mai 1807 zu Nürnberg geboren wurde
und am 15. August 1834 zu Nauplia als Opfer seiner hingebungsvollen LazarctlJitigkeit starb. Das frühe
Ende dieses strebsamen und vielversprechenden Ornithologen ist nicht genug, namentlich im Interesse
in

„Seine Gebeine", schrieb Lindermayer
der Tierwelt Griechenlands zu bedauern.
Traueruachricht au die Eltern des Hingeschiedenen, „ruhen in dem Tale, das der Wanderer
durchreitet, wenn er von Nauplia nach Epidauros zieht, hinter einer mächtigen Felswand, in der sein einder Erforschung

in

seiner

facher

Name

eingegraben werden wird."

erschien 1830 in

Okens

„Isis",

Die

erste

Beschreibung von

Sitta

neumeyeri durch

Michahelles

Spalte 814.

12*

IbO

Ornis balcanica.

(„Vogelfang"

unterscheidet

1855)

er

S.

neiimeyeri Micliali. (et Brni.?)

von

S.

syriaca

wegen der angeblich schmutzigweißen (nicht weißen!) Brust.')
Genaue Vergleiche haben ergeben, daß der Felsenkleiber von Dalmatien, der
Herzegowina, von Montenegro und Griechenland sowohl hinsiclitlich der Lirößc als auch
der Färbung ein und derselbe Vogel ist und daher einheitlich benannt werden muß.
P]hrbg.

Die

Felsenspechtmeise

eine

ist

äußerst

charakteristische

Vogelgestalt

für

Gegenden der meisten Teile des Landes. Allerorts ist sie aber durchaus
zu finden und deshalb soll hier die Verbreitung etwas näher erörtert werden.
felsigen

Die sämtlichen Inseln meidet

sie

entweder vollständig oder

tritt

die

nicht

dort nur sehr selten

Krüper, Erhard und ich nirgends auf den Kykladen beobachtet; nur für Euböa, das ja überhaupt mehr Festlandscharakter hat, wird sie von
Lindermayer angegeben. Auf den westgriechischen Inseln habe ich vergebens nach
ihr an anscheinend vollkommen geeigneten Ortlichkeiteu gesucht und nur auf dem
So haben

auf.

sie z.

B.

kleinen Felseneiland Oxiä, nahe der Küste Akarnaniens vei-rieten einige wenige Paare

am

Februar 1897 ihre Anwesenheit. Jedoch hat Druramond
auf den Jonischen Inseln zwischen Felsen hier und da eine gesehen. Irrtümlich hielt
er sie für einen Zugvogel, der gegen Ende März auf Korfu ankommt und auch brütet.
Endlich befindet sich im Museum zu Athen ein 8tück der Koll. Mazziari aus den
Vierzigerjahren von Zante.
durch den Lockruf

23.

Außerordentlich häufig

fand

Dr.

sie

Krüper

seit

als

sie

tritt

echter Standvogel

dem Frühjahre 1858

in

Akarnanien

auf.

Hier

wiederholt in den Schluchten des Zygos,

Simpson

fast zur selben Zeit in der großen und kleinen Klissura
alles Orte, wo
und 1897 noch immer ihre große Häufigkeit feststellen konnte. Vor allem
ist dies aber auf den Felsen des Varassovo der Fall, besonders unmittelbar bei Kryoneri,
wo diese Spechtmeise sich mir bis auf 1 — 2 Schritte lockend näherte, während ich dort

ich 1894

Luderhütte am Ansitz war.
Weiter östlich begegnete ich

in der

den zahllosen Steinblöcken zwischen
unweit von hier ziemlich
hoch im Koraxgebirge oberhalb des Dorfes Granitsa. Dort hält sie sich mit Vorliebe
in den Stützmauern der Maisfelder an den steilen Lehnen auf
Eine angeschossene
floh daselbst in die dichte Krone einer Apollotanne.
Noch weiter östlich kennen wir
sie durch Krüper als häufigen Bewohner des Parnaß, woselbst sie, wie der Genannte

dem oberen

Mornostale und

dem

ihr überall auf

Hafenorte Vitrinitsa sowie

ebenso wie überall, ein allen Hirten wohlbekannter Vogel ist. Am
1894 sah ich viele in den Felsen bei der Kastalischeu Quelle unweit Delphi.
Auch in Attika fand ihn Krüper oft brütend. Im ganzen nordwestlichen Peloponnes
habe ich die Felsenkleiber nirgends angetroti'en; dagegen mehrere an den felsigen Abrichtig

bemerkt,

12. Juli

hängen nahe bei Pylos, dabei (am

1.

Juni 1898) ein Paar mit flüggen Jungen vor

Neste, einige in den Felsen von Alt-Pylos, aber bei

Weiters kamen ein bis zwei
Nedontales bei Kalamata,

recht

Familien

viele

an

Modon nur

den Felswänden

am Ithomeberge und

dem

einen einzigen.

sogar

am Ausgange
auf

des

dem Monastir

Wurkano zur Beobachtung. Insbesondere hier, aber auch bei anderer Gelegenheit,
habe ich deutlieh und wiederholt gesehen, daß sich Sitta neumeijeri nicht ungern, wenngleich nur vorübergehend, auf Sträueher und Bäume setzt, was auffallenderweise von
sehr

vielen Autoren,

mit

Ausnahme Dr. Krüpers, in Abrede gestellt wird. Krüper
dem Felde unter einem Olivenbaume Nahrung suchen!

sah einmal sogar eine Sitta auf

')

Unrichtigerweise werden an jener Stelle Banni- und Felsenkleiber zu.sammengemisclit, je nach de

Brustgefiederlärljung.

181

in. Griechenland.

Schließlich erwähne ich noch des besonders häufigen Vorkommens am lakonischen
Ende der Langhädaschlucht und im verkarsteten Teile der Maina, namentlich abwärts
von Tarapsa. Von dieser Gegend holte sie, trotz allerlei Fährlichkeiten, vor Jahren Graf
von der Mühle (laut des Berichtes seines Kameraden Schnell). Auch beobachtete er

den Vogel sogar an

den Schußlöchern der

alten

dem

venezianischen Festungen auf

Peloponnes.
des Fortpflanzungsgeschäftes

Bezüglich

ist

es

am

besten, zunächst

die

genauen

Angaben Dr. Krüpers wiederzugeben: „Die Felsenspechtmeise beginnt ihr BrutViele Jahre hindurch wird dasgeschäft, sobald wärmere Witterung eingetreten ist.
selbe Nest benutzt und, wenn es beschädigt ist, schnell ausgebessert. Ende März oder
anfangs April werden 8
10 Eier gelegt: am Parnaß am ol. März 1866 das erste Ei!
Wird das erste Gelege weggenommen, so bessert das Pärchen den Schaden sogleich
aus und legt nochmals und mitunter noch zum dritten Male, zieht jedoch nur einmal
Junge auf und bleibt den Winter hindurch in seinem Felsenrevier."

Besonders anziehend schildert der Mehrgenannte seine Beobachtungen in Cab.
sie hier zu wiederholen, zumal sie
f. Ornith. und ich kann es mir nicht versagen,

Journ.

eine Reihe von Einzelheiten über die

„Wenn

merkwürdige Nistweise des Vogels

enthalten.

der in Griechenland reisende Ornithologe, auf den schlechten Landwegen

wandernd oder

reitend,

stundenlang keinen Vogel sieht und hört und dann über die

große Vogelarmut nachdenkt, so wird er plötzlich durch ein gellendes Gelächter aus
seiner Träumerei gerissen. Blickt er umher, so wird sich jedenfalls in seiner Nähe eine

Felswand, wenn auch nur eine kleine, oder eine Anzahl Felsblöcke entdecken lassen.
Von dort wird das Geschrei ausgehen und bei baldiger Wiederholung wird er vielleicht
eine Spechtmeise als Urheberin erblicken. Ist des Beobachters Ohr an Unterscheidung
der Vogelstimmen gewöhnt, so wird er sich
hörte Vogel ohne Zweifel

paea

s.

nicht

die

gleich

sagen,

daß der gesehene und ge-

gewöhnliche europäische Spechtmeise, Sitta

caesia, sein kann, sondern die Felsenspechtmeise, Sitta syriaca, sein

„In

den ersten Wochen meines Aufenthaltes

in

paivo-

muß.

Griechenland war ich mit den

Stimmen der meisten hiesigen Vögel noch nicht vertraut genug, um jeden Vogel aus
Kam ich in
der Ferne an seiner Stimme, am Gesänge oder Lockrufe zu erkennen.
ich anfängTöne,
die
ich
verschiedene
die Nähe eines felsigen Terrains, so vernahm
Felseneinem
lich nicht zu deuten wußte, bis ich eine Blaudrossel, Turdus cyanus, auf
Bei späteren Exkursionen schrieb ich alle weithörbarcu
absatze singend erblickte.
Gesänge ebenfalls dieser Drossel zu, da ich des eigentlichen Sängers nie ansichtig werden konnte.
,,Bei meinen Nachforschungen nach den Nestern der Höhlenschwalbo, Hirundo
rufula, fand ich am 24. Mai 1858 an einer Felswand Fragmente eines aus Erde, Steinchen, Dünger etc. bestehenden Nestes, welches ich noch nie zu sehen Gelegenheit gehabt hatte.

Ich vermutete, daß das Nest einer Blau- oder Steindrossel angehört habe,

Halmen bauen sollen.
der Aetolischen Klissura wiederum einen sehr

obgleich ich mich erinnerte, daß diese ihre Nester

am

14. Juni, hörte

ich

jenseits

aus

Später,

lauten

eine Specht-

gleich darauf in dem Eingange einer großen Felshöhle
Gesteine umherklettern; etwa eine halbe Stunde später fand ich in einer
Höhle ein vollständiges aus demselben Material wie das fragmentarisch gebaute Nest,
welches überall dicht am Felsen angeklebt war und etwa in ^|^ der Höhe eine runde,

Gesang und sah
meise an

1

dem

Zoll lange

Köhre

als

Eingang besaß.

Mit Hilfe eines scharfen Messers schnitt ich so

viel von der harten Nestkruste ab, daß ich mit den Fingern hineingreifen konnte und
nach und nach fünf Eier hervorbrachte, die mir den Baumeister des Nestes verrieten,

182

Oniis balcanica.

da ich diese Eier schon seit hiiiger Zeit kannte. In jenem Sommer und im vorjährig-cn
mehrmals Gelegenheit, teils nnvei-sehrte, teils halb zerstörte Nester zu finden;
Erst in diesem Frühjahre (1860) hatte ich das
Eier bekam ich jedoch nur selten.
Eierzahl zu finden, und zwar im südlichen Teile
vollständiger
Glück, mehi-ere Nester mit

hatte ich

Am Morgen des 25. April landete ich mit dem Dampfschifife in Kalamata und machte am Nachmittage eine kleine Exkursion. In einer Entfernung von
einer halben Stunde kam ich an eine niedrige Fclsenpartie, in der eine Sitta ihren
Gesang erschallen ließ; bei dem Nachsuchen fand ich das alte, zerstörte, jedoch naheGriechenlands.

bei

auch das neue Nest, welches

Weibchen

Am

holte.

verließ das Nest,
28. April

war

ich

ich

durch geringes Klettern

aus welchem ich neun schöne,
so

glücklich,

erreichen

konnte.

unbebri'itete Eier

Das

hervor-

an einem Tage zwei Nester auszuheben,

von denen das eine acht, das andere neun Eier enthielt. Da auf den letzteren (ganz
unbebrüteten) Eiern das Weibchen noch nicht zu brüten begonnen hatte, so glaube ich,

daß
liche

die Sitta mitunter

Zahl zu

sein.

im Neste ergreifen;

Tage später kam

auch zehn Eier

Da
am

legt;

das AVeibchen sehr
28. April tüdtete ich

jedoch scheint acht und neun die gewöhneifrig

im Brüten

ein solches,

um

ist,

es

so

kann man

es leicht

zu präparieren;

acht

demselben Nest zurück und sah, daß die von mir beschädigten Stellen ausgebessert waren. Das übriggebliebene Männchen hatte in der Zwischenzeit nicht nur das Nest hergestellt, sondern auch schon eine neue Gattin angenommen,
die es mit

Am

12.

ich zu

dem lachenden Paarungsrufe an den benachbarten Felswänden umherjagte.
ich mit Herrn Schrader bei dem (iebirgsdorfe Selza zwei Sitta mit

Mai sah

Baumaterial im Schnabel einer Felswand zufliegen;

wir folgen und tretl'en die Vogel
mauern; mit einem Schusse erlegte
Schrader beide. Das Nest zu untersuchen fiel uns nicht ein; während wir beschäftigt
waren, die Vögel sorgfällig zu bewahren, steigt ein herbeigekommener Bursche zum
unvollendeten Neste hinauf und findet zu unserem Erstaunen schon ein Ei darin.
„Von der großen Baulust der Sitta hier einige Beispiele: Anfangs Mai 1859 fand
ich am Fuße des Zygosgebirges bei Aetolikon an einem großen Felsblocke ein Sitta
s?/riaca-Nest von seltener Konstruktion: eine natürliche Steinhöhlung ist das eigentliche
Nest, zu welchem ein 2'/2 Zoll (= 66 mm) langer, künstlicher, aus Dünger, Erde,
Insektenflügeln {Lydus algirims, Chrysomela fulminans etc.) bestehender Eingang
führte.
Diesen Eingang brach ich ab
er befindet sich im Museum zu Athen; am
31. Mai war die Höhlung unsichtbar gemacht, d. li. vollständig zugemauert.
Um die
Ursache dieser Arbeit zu sehen, schnitt ich die Erdkruste heraus, fand jedoch nichts
im Neste. Nur die Baulust muß den Vogel zu der Arbeit angetrieben haben."
Aus demselben Grunde fand Dr. Krüper auf der gegenüberliegenden Seite desselben Felsblockes ein von ihm halb zerstörtes Nest der Hirundo rufula durch den Felsenkleiber wieder ausgebessert, wobei er diesen Baumeister bei Besichtigung der Klebemasse sogleich mit Sicherheit erkannte. Er fährt dann weiter fort: „Am 12. Mai 1859
fand ich ^/.j Stunden von Missolonghi an einer Felswand ein vollständiges Nest. Um
dessen Inhalt zu untersuchen und es nicht zu sehr zu beschädigen, schnitt ich an der
Stelle, wo die Nestlage ungefähr sein konnte, ein kleines Loch hinein; mit den Fingern
fühlte ich schon Junge und ein faules Ei, welches ich mitnahm. Am 5. Juni kam ich an
dieselbe Felswand: die Jungen hatten das Nest verlassen; das hineingoschnittene Loch
war nicht zugeklebt, sondern der Eigentümer hatte es für zweckmäßiger erachtet, hier
noch eine 1 Zoll (= 27 mm) lange Eingangsröhre zu bauen, so daß das Nest zwei Eingänge hatte. Dieses Nest war wert, in einer Sammlung aufbewahrt zu werden; ich
konnte es ohne scharfe Instrumente nicht lostrennen. Am 4. März I86Ü ging ich mit
beschäftigt, das über die Hälfte beendigte Nest zu

III.

dem Engländer Herrn Simpson

183

Griechonland.

um

dortbin,

das Nest abzulösen, allein wir fanden es

durch Mutwillen zerstört."

Im weiteren

Krüper

Angabe des Grafen von der Mühle, daß das Nest
richtig.
Die Angabe rief mancherlei
unliebsame Verwechslungen mit dem Neste von Hirundo rufula hervor. Da aber Graf

(^

einen 11 Zoll

von

der

stellt

29

Mühle

die

die

langen Eingang habe,

c?«)

für

neumeyeri

Sitta

charakteristische

Flügeldecken einiger buntgefärbter Insekten^) erwähnt,
Druckfehler, vielleicht II

Simpson
unterscheiden

Nestmateriallieigabe

am

wohl

ehesten

an

von
einen

11, zu denken.
daß das Nest schwer von dem umgebenden Gestein zu

statt

hebt hervor,

ist,

ist

besonders deshalb, weil auf dessen Oberfläche (ebenso wie auf

dem

Felsen) sich kleine erdige Erhebungen, die Nester einer kleinen Ameisenart, befinden.

Dieselbe Beobachtung habe auch ich wiederholt gemacht!

Es handelt

sich

hierbei

jedoch vielleicht eher

Simpson

Wo

Nester.

zum Zwecke

fand in

eine

merkwürdige Form von Mimikrismus,

des Schutzes für die Ameisen.

der kleinen

keine Spalte

um

offenbar

Klissura

vorhanden

ist,

viele

zumeist schwer

alte,

zugängliche

wird das Nest flach an die Felsoberfläche

angeklebt, gewöhnlich gegen Süden gekehrt.

Über
und

ein außerordentlich reiches Materiale

einige schöne Nester verfügte

Darstellung folgen

gültige

lasse:

an griechischen

pjiern

von

neumeyeri

S.

Thienemann, weshalb ich seine geradezu
„Wenn Herr Dr. Linderma3^er in seiner

muster(ersten)

Abhandlung über die Vögel Griechenlands 1843 angibt, daß diese Spechtmeise
Eier in ein Nest von Nadeln der Pinus maritima (= halepensis!) lege, ist dies in
Zeit geschrieben,

wo

er das eigentliche Nest noch nicht kannte.

das richtige öfters eingesendet.

etwas unregelmäßigen Schildes, von

eines

(iestalt

Drei von diesen liegen vor mir.

ihre
einer

Später hat er selbst

Das größte hat die
18'4 cm Breite,

316 cm Länge und

ist an dem Felsen so befestigt gewesen, daß die Länge scheitelrecht gestanden hat.
Etwas über der Mitte nach oben racrt die Einsranffsröhre vor, welche in horizontaler
Richtung, nur am Ende ein wenig abwärts gebogen von der Anheftungsfläche 14'5 cm,
von der gewölbten Oberfläche 5'o cm absteht und 7'9 cm äußere Breite hat. Die Ober-

des

fläche

Schildes hat

einzelne

runzelige Erhabenheiten,

ihre

Wand

ist

meist

über

cm dick und läßt inwendig nur wenig Raum
mehr im Felsen selbst ihren Platz gefanden hat und aus einer gut verbuudenen dicken
Schicht von zarten Wurzelfasern und Haaren vom Fuchs oder Schakal besteht. Das
Material der Außenwand ist vulkanischer Ton, mit Eselsexkrementen von schwarzgrüner
Färbung vermischt, welche an der Außenfläche, wo sie fast allein angebracht sind,
Bei
vielleicht durch das Zusammentrocknen, ein ganz zerfressenes Ansehen haben.
2'7

für die Ausfütterung,

ist außer am Anheftungsrande im ganzen nur wenig Ton,
Größe und Dicke doch kaum 1 Pfund wiegt.

diesem

ragt

nur

es

daß

so

es bei seiner

nur 17'2c?» lang, 14-5 cm breit, aber inwendig
Sein Rohr mißt von der Basis 15'8 cm, über die Wölbung der Wand

„Ein zweites, retortenartiges,
geräumiger.

die jedenfalls

7 '9

cm

vor.

ist

Das Material

enthält

viel

mehr Ton

als

das vorige,

weit

größere.

')

nuda.

Graf von der

Zu jener Art

Fragezeichen.

Es

ist

Mühle

fügt

nennt

Krüper

die

hierbei

Chiysomela graminis

und Trichodes

Bemerkung hinzu: „wohl immer

nun anzunehmen, daß

antiijiiui)

als

nomina

ßihiinans!'' zu dieser dagegen ein

hier Ch. graminis Duft. (1825) gemeint

ist,

welche aber ebenso

Einen Trichodes antiquus gibt es tateine inedierte
sächlich nicht, wahrscheinlich ist auch dieses Wort verdruckt und soll cmüigum heißen
und nicht anerkannte, von Parreyß aufgestellte südliche Varietät von Trichodes facarius.
wie Ch. fiilminans nur eine Form von Chi: menthastri

SuftV. bildet.

184

Ornis balcanica.

„Das

dritte,

kleinste,

lo'2

cm

lange, 10'6

des ersten zu sein; doch trägt seine Basis

alle

cm

breite, scheint

Zeichen, daß

sie

nur ein

h'olirabseliuitt

vom

vollständig

Felsen

also nur ein Überbau eines Steinloches gewesen, enthält meist

losgenommen sei. Es ist
tonige Masse und wenige Eselsexkremonte,

so

daß

schwer

es fast so

Bei allen hat das Eingangsrohr inwendig einen Durchmesser von 28
nicht ganz kreisrund

ist,

auch

ist

seine

Außenwand uneben.

ist

als

— 34 mm,

Bei allen findet

das erste.

indem

man

es

hier

und da Bruchstücke von Käfern mit eingeklebt, doch bei keinem viel davon, auch etwas
Haare und Federn. Ihr Geruch ist ein ganz eigenti'uulicher, nicht unangenehmer, teils
nach dem vulkanischen Tone, teils nach den noch stark riechenden Kräuterteilen der

Exkremente.
„Die Eier, deren ich weit über hundert aus Griechenland vergleichen konnte,
kommen denen des Baumkleibers nahe, sind aber fast durchgehends größer, schwerer
und glänzender. Nach den Maßen finden sich unter 100 Stücken: 5 sehr kleine, 30
kleinere, 45 mittelgroße, 20 große, was bei so großer Anzahl doch nur geringe Abänderung zu nennen ist.
„Ihre Grundfarbe ist ein meist ganz reines, glänzendes Milchweiß; unter lUO Exemplaren sind 11 ohne alle Flecken,') 14 mit sehr einzelnen, kleinen blassen Flecken;
48 sind mäßig stark, 27 stark gefleckt. Die untersten Flecke sind rötlichgrau, die
nächsten blasser, die obersten lebhaft bräunlichrotli. Nur wenige Exemplare haben
kleinere und dichtere Pünktchen und Fleckchen, bei den meisten stehen die etwas
größeren Flecke, zuweilen an A^j^ mm durchmessend, einzeln, nur an der Basis etwas
dichter, zuweilen einen lockeren Kranz daselbst bildend.
Alle sind ungleichhälftig,
nach der Basis sanft zugerundet, nach der stärker oder schwächer abfallenden Höhe
stumpf zugespitzt oder ganz abgestumpft. Nicht selten kommen solche vor, welche die
Gestalt der Schnepfeneier haben, zuweilen ganz kreiselartige.
Das Korn ist etwas
derber als beim Baumkleiber und deutlicher ausgesprochen; die flachen, stark geglätteten, erhabenen Züge lassen etwas größere, zum Teile gerundete Zwischenräume mit
ungleichen, oft ziemlich tiefen Poren, welche nicht selten in fortlaufenden Furchen
ziemlich dicht stehen."

den

Diesen

Gegenstand nahezu erschöpfenden Worten ist wenig
Die Maße von vier hier befindlichen Eiern aus Attika und dem

behandelten

mehr hinzuzufügen.

Parnaß sind folgende:
L.

21-4

21-2

Br.

14-6

15-5

Gew.

vom

IG
5.

.

17

April 1872

8.

20-8

20-1

15^9

15^9

10. April

^

IGö

17

April 1889

mm

1891

14. April

ccj

1891

Nach Dresser, in dessen Werke sich ebenso wie in Brehms „Tierleben" eine
Reihe von biologischen Beobachtungen der Bearbeiter von Griechenlands )rnis wiedergegeben finden, besitzt Dr. Rey Eier von jS. neumeyeri aus Griechenland, welche denjenigen von
caexia in Gestalt und Färbung etwas ähnlich, jedoch durch die glattglänzende Oberfläche stets zu unterscheiden sind. Roy gibt die durchschnittliche Größe
15'3 mm an, das kleinste nur 19
von 33 Eiern mit 20-6
14'25 7nm.
(

*S'.

X

An Bälgen

X

griechischer Herkunft befinden sich meines Wissen in der Kollektion

Tristram zwei Stück vom Taygetos, im Universitätsmuseum zu Athen zwei aus Attika
')

Dies

i.st

entscliieden ein seltener Zufall,

denn von

weit,

mehr

als Iiunclert, die

aus der Herzegowina, sah, befand sich nur ein einziges vollkommen fleckenloses.

Rs.

ich bisher, znmei.st

III.

IbO

Gi'iechenlaud.

im bosniscli-hcrzegowinischen Landesmuseum sechs Stücke von folgenden
Orten: Fuß des Hymettos (3. November 1894), Skaramanga (17. Dezember 1894), Umgebung von Tripolis (17. Jänner 1895), Zygos bei Aetolikon (24. März 1897), Spai,
zwischen Jlodon und Pylos (1. Juni 1898) und große Klissura (18. Februar 1902).
Es sei hier nochmals betont, daß diese griechischen Felsenkleiber sich weder in
der Färbung noch in der Größe von nordbalkanischeu unterscheiden.
S. neumeyeri wird in Attika nach v. Heldreich Tsopanopiili und Sphyrtktis genannt, d. h. kleiner Schäfer, und zwar deshalb, weil er sich auf Vorspriinge der Felsen
zu setzen liebt, wie wenn ein Schäfer seine Herde hütet. Nach einer handschriftlichen

und

hier

Bemerkung Lindermayers

heißt

er ,jPetritis

ein

sehr

bezeichnender Name, der

wohl mit Steintreter übersetzt werden könnte, oder Felsenbewolmer, was noch besser
Diesen Namen hörte auch ich von Griechen an Ort und Stelle!
ist".

Certhia familiär is hrachydactijla^) Br.

Baumläut'or.

Bei diesem Vogel gibt es bezüglich seiner Verbreitung und Lebensweise im Ge-

von Griechenland noch manche Lücke auszufüllen. Weine sorgfältigen Beobachtungen in einigen Landesteilen bestätigen die Annahme Lindermayers, Krüpers
und V. Heldreichs, daß der Baumläufer auf dem Pcloponnes, in Mittelgriechenland
und Euböa Standvogel, und zwar seltener Brutvogel in den höchstgelegenen Gebirgswaldungen ist. Gleichwohl wäre zur endgültigen Feststellung erst die Auffindung von
Nest und Eiern oder wenigstens Dunenjungen abzuwarten, da derartige Funde von
Akarnanien und Nordgriechenland zwar von Lindermayer gemeldet, aber tatsächlich
biete

nie gemacht wurden.

Auf Korfu fand Drummond den Baumläufer nur im Winter, während ihn
Sperling allgemein als ziemlich häufig in den Olivenwäldern feststellte. Ich bin überzeugt, daß er daselbst Brutvogel ist, da ich am 17. April 1894 und auch später noch
allenthalben diese Vögelchen in den Ritzen der Olivenbäume nach Nahrung suchen sah
und auch mehrere erlegte; so bei Alepu, Valle di Ropa usf.
Andere sammelte ich im Zygosgebirge in Akarnanien (20. Februar 1897), dann
im Mittelgebirge, ohne jedes Nadelholz, nördlich von Naupaktos, ferner auf dem Pcloponnes: im Walde Kapellis bei Lala (Elis) am 26. Mai 1898, endlich im Taygetos sowohl

den Vorbergen im obersten Teile der Langhädaschlucht,

in

als

auch

(

16.

1898) in den höchsten Lagen unweit der Baumgrenze, und zwar in beiden Fällen

in

Juni

den

Gipfeln der Schwarzkiefern.

Da sämtliche von mir im Gebiete untersuchten Baumläufer, darunter zehn in das
hiesige Museum mitgebrachte Bälge zur Form brachydactyla gehören, ist anzunehmen,
daß

die typische familiaiis dort nicht

vorkommt.

Tichodronia muraria

(L.)

Dieser herrliche Gebirgsvogel findet sich

in

Alpciimauerläufer.

den griechischen Gebirgen bei weitem

nicht so häufig als in den nördlicher gelegenen Teilen der Balkanhalbinsel.

Die

erste

Kunde

brachte

Gloger 1834

mit den Worten: „Er

kommt

auf den Ciipfelu

derjenigen griechischen Gebirge gar nicht selten vor, welche bis nahe an
region hinan oder noch in dieselbe hineinragen."

')

In der kritischen Liste S. 89

ist

Auch Dubois

die Schnec-

sagt ungefähr das Gleiche.

aus Versehen der Beisatz hrachj/dacti/la ausgeblieben.

lob

Oriiis baU'anii'a.

Tatsächlich beobachtet wurde der Älauerliuifer auf gricchisclieui Boden zuerst im

Dezember 1837 an Felsen
der

Mühle

in

bei Delphi vom Geologen Fiedler, dann vom Grafen von
mehreren Stücken auf der Feste Mistra (^bei Sparta) und sogar geschossen

der Maiua auf Petrobouni, wahrscheinlich zur Winterszeit.

in

Lindermayer, welcher den Vogel

und ihn

nie selbst beobachtete

erst

1856

in

der

Nachtragsliste im „Mon. grec" anführt, zählt außer den obigen Orten noch folgende auf,

wo

vorgekommen

Mauern der Palamide bei Nauplia, auf der
Auch brachte er schon
in Erfahrung, daß der Alpen mauerlilufer im Parnaß und anderen Gebirgen des Landes
Brutvogel ist. Tatsächlich entdeckte einst ein Sammler Krüpers im Parnaß ein Nest
der Vogel

sein soll:

die

Larissa bei Argos und auf den Festungsmauern Monemvasias.

mit Jungen,

Avie

mir der greise Forscher selbst erzählte, aber die Eier, welche ja über-

haupt zu den größten Seltenheiten gehören, wurden bisher auch

dort

noch niemals

gefunden.

und zwar vom Parnes, bekam das Museum in Athen zwei Vögel
am 13. Dezember 1866 und 28. Jänner 1867 daselbst gesammelt.
Heldreich glaubt, daß T. muraria bei Phyle, wo er sie beobachtet hat, in Fels-

Aus

Attika,

im winterlichen Kleide,
V.

löchern niste.

Endlich erfahren wir durch Drummond, daß der Vogel nach Herrn Alexander
im Winter, vermutlich durch Schnee aus den Gebirgen vertrieben, an den Felsen des
Eilandes Ovo oder Avgo bei Kythera gefunden wurde und ebenso in den Felsklüften
der Insel Fauo bei Korfu, wo er zu verschiedenen Zeiten von Herrn Grcenwood,
dem Sohne des Residenten, geschossen wurde.

Auf

allen

meinen Reisen

in

Griechenland wurde nur ein einziges Mal ein Männ-

chen im Winterkleide erbeutet und
die

steile

Prassulaschlucht im

vogel" etwa in halber

Es war am

ausgestopft.

4.

Februar 1897,

Varassovo hinaufkletterten, wo dieser

Höhe der Schlucht von Führer

erblickt

und

als

wir

„Schmetterlings-

erlegt wurde.

Wir

hatten alle drei darauf noch sehr viel Mühe, bis es gelang, die auf einem hohen Fcls-

gesimse liegen gebliebene Beute

in

unsere

Hände zu

Otocorys 2>enicillafa (Uould)

bi'ingon.

Bulkiui-Ohreiilerche.

J. Santarius mir am 15. Juli 1894 in unmittelbarer Nähe des
hohen Kiona (höchster Berg Griechenlands) ein schönes von ihm
geschossenes Männchen der Ohrenlerche überreichte und ich wenige Tage später (am
18. Juli) diesem wertvollen Stücke zwei am Korax selbst erbeutete junge Vögel desselben Jahres anreihen konnte, begrüßte ich in diesen alte Bekannte von der Balkanhalbinsel, die ich hier im Süden allerdings nicht vermutet hatte. Es erscheint mir noch
heute unerklärlich, daß diese leicht kenntlichen Vögel bisher den Augen anderer Beobachter entgehen konnten.

Als

Kollektor

Gipfels der 2512

An

m

obersten Geröllhalde des Korax (Vardusia), also fast in
Höhe wie auf der Kiona, trieb sich eine ganze Familie der Balkan-Ohrenlerchc zusammen mit Schneefinken (s. d.) und Alpenbraunellen herum. Hier oder doch
in der Nähe dieser Stelle erlegte in der ersten Hälfte Juni 1899 (briefliche Jütteilung
Krüpers vom 21. Dezember 1899) Christos Leonis, den ich auf diesen Vogel besonletzterem Orte, der

derselben

ders aufmerksam
weiteres Stück für

gemacht

hatte,

land aucli noch andere hohe
wahrscheinlich.

gelegentlich

das Universitätsmuseum

in

einer

eutomologischen Sammelreise

Athen.

Gebirgskämme bewohnt,

Ob
ist

diese Lerche

in

ein

Griechen-

bisher nicht festgestellt, aber

III.

187

Grieoliculand.

Die drei nach Sarajevo gebrachten Stücke gleichen in jegHeher Hinsicht denjenigen,
Die
nördlichen Balkanländern zusammengetragen wurden.

welche daselbst aus den

Maße

des Männchens von der Kiona sind:

Ganze Länge: IQO mvi, Flügel: IIb mm, Schwanz:

Alauda arvensis
Wie

sie

ist

L.

bei vielen anderen in Mitteleuropa

auch mit der Feldlerche:

ISnivi^ Tarsus:

2?)

mm,

mm

Schnal)el: Vi

Feldlerehe.

ganz gewöhnlichen Sommervögcln

ist

es

Griechenland nur während der Winterszeit anzu-

in

treffen.

Im Sommer könnte man

ihr,

wie schon

Krüper

andeutete,

höchstens auf den

wo es mehr Graswuchs gibt, begegnen.
Genannte einst mitten im Sommer eine Feldlerche nahezu am Gipfel
südlicheren Landesteilen ist es reiner Zufall, wenn man während der

hohen Gebii-gen Mittel- und Nordgriechenlands,

So

z.

B. sah der

des Veluchi.

warmen

In

Jahreszeit

Feldlerche

eine

am

Kykladeninsel Erimomilos

Kegenwasser

-f9.

sieht.

Juni 1894,

gefüllten Gipfelkraters aufhielt,

war der

Dies

wo

Fall

auf der unbewohnten

eine Lerche sich in der

Nähe des mit

jedoch wegen der Birsche auf die Wild-

Im Museum von Athen befindet sich eine schöne
ziesren leider nicht erleg-t wurde.
weiße Aberration der Feldlerche, geschossen im August 1879 in der Umgebung durch

Strimmeneas

sen.

Bezüglich ihrer Ankunfts- und Abzugszeit mögen hier die Worte
finden: „Sobald es

in

kommt Ende Oktober

der Heimat dieser Lerche

kalt wird,

verläßt

Krüpers

sie

Platz

dieselbe

schon einzeln an, häufiger im November, und in Scharen

und

streift

sie im Dezember und Jänner auf den Feldern umher; 1874 blieb, weil der Schnee im
Februar die Felder bedeckte, der deutsche Frühlingsbote noch länger hier als gewöhnlich.
Im März kommen noch Wanderer, die das Meer überflogen, hier an und eilen
dann der Heimat zu."
Diese Beobachtungen beziehen sich größtenteils auf Attika; aber auch in Wcstgriechenland sind ungeheure Scharen z. B. bei Missolonghi zu beobachten, wie wir
schon von Simpson erfahren und ich wiederum am 29. Jänner 1897, Baron Schil-

ling

am

November 1898 (etwa 100 beisammen!)

26.

bestätigt fanden.

Für den Peloponnes wurde die Feldlerche von der Exped. scient. de Mor. vermerkt und auch die umliegenden Inseln besucht sie.
So ist sie auf Korfu im Winter häufig, erscheint in der zweiten Hälfte September
und verschwindet im Februar nach Drummond und Lord Lilford. Ich selbst traf
am 20. Jänner 1897 im Valle di Korissia einen Flug von vier Stücken und erlegte eines
davon für unsere Sammlung.
Ferner ist eine Fcldlerche von Zante in der Koll. Mazziari in Athen.
Auf Euböa (Linderraayer) und den Kykladen überwintern ebenfalls viele; doch
bilden sich, nach Erhard, daselbst kleine Gesellschaften von 4
5 Stücken, niemals

große Flüge.

Dieser Beobachtung läuft die

auf den Feldern
Seit

Feldlerche

')

all

dieser Inseln oft

Lindermayer

Laut

lieferte

1)

und

alte

Schwärme

Angabe Sonninis zuwider, welcher

beobachtete.

(1843) eine ausführliche Beschreibung der griechischen Winter-

Brehm

handsclirit'tliclier

(1845,

Bemerkiing-

Okens

„Isis")

bemerkte, daß er die griechische

Linderniayers muß dem Schlußsätze .seiner Beschreibimg:
Wort „nicht" angefügt werden, wo-

„In diesem Kleide erscheint sie wahrscheinlich in Deutschland", das

durch der Sinn allerdings vollständig geändert wird.

loö

Oruis balcanica.

Lerche nach jener Beschreibung für verscliieden von der deutschen Art lialto, wurde
von den verschiedensten Seiten der Versuch unternommen, durchgreifende Unterschiede
herauszufinden.

So nameutlicli darcli Graf von der Mühle, der zwei Spielarten oder Arten aufzustellen
versuchte, durch Brehm, der eine Feldlerche aus Griechenland erhielt, die sich durch
weißen Vorderhals auszeichnet, weshalb er sie Alauda alhicolUs („Naumannia", 1853, S. 14)
benannte u. a. m.
Lindermayer faßte schließlich alles als klimatische Abweichung
auf Ich selbst habe mich redlich bemüht, auf Grund von acht griechischen Belegstücken, irgendwelche deutlich erkennbare Unterschiede festzustellen, kann aber nur
die

Überzeugung aussprechen, daß ausschließlich

individuelle

Calandrella bracJnjdacti/la (LeisL)
Die bedeutende Neigung dieser Lerche,

in

besonders hinsichtlich griechischer Vertreter

Abweichungen

vorliegen.

Kui'zzehige Lcrclic.

Größe und Fiirbung zu schwanken, hat

ganz

Meinungsverschieden-

unglaubliche

heiten unter den Ornithologen hervorgerufen.

Naumann vermutete sie 1824 als Bewohnerin des Landes, aber schon an ein
von der Exped. scient. de Mor. (von Bory) in der Ebene von Megalopolis erbeutetes
und im Atlas abgebildetes Stück knüpfen sich Erörterungen, wie der griechische Vogel
zu benennen wäre.
J.

G.

St.

Plilaire

fand,

daß dessen Unterseite lebhafter

französischen und italienischen Vertretern.

Auch

rot

die P^'lecken seien

gefiirbt

sei

als

bei

dunkler, die Brust

und Augenstriche mehr fahlgelb als weiß und die Hinterhauptfedern länger gewesen.
Unter der Abbildung des einzigen mitgebrachten Vogels steht dort Almida arenaria
Vicill. Variete.
Im allgemeinen kann man diese damals gewiß sehr kostspielige Abbildung nicht als sehr gelungen bezeichnen. Die Oberseite ist zu dunkel, die Unterseite
zu licht ausgefallen und die Färbung und Form des Schnabels und der Füße sind unrichtig.
So kam es, daß Temminck auf Grund dieser Abbildung an der Identität mit
Cal. brachijdactyla zweifelte und annahm, daß sich das Belegstück vom Pelopounes durch
stärkeren Bau, längeren Schnabel, mehr gegabelten Schwanz und längere Sekundärschwingen unterscheide.

Drummond behandelt diese Lerche für die Jonischen Inseln und Erhard für
Kykladcn offenbar unter dem falschen Namen AI. isabellina.
Graf von der Mühle brachte zwei Bälge aus Griechenland mit und fand an ihnen
teilweise dieselben Abweichungen wie Geof. de St. Hilaire. Er fügt hinzu: „Die Kehle
ist ganz weiß, der Bauch dagegen hell isabellfarben, die Weichen bräunhch überflogen,
die Wangen und Oberschwanzdeckfedern dunkel isabellfarbig.
Sollte sich diese Art
bestätigen, so gehört ihr der Name: Phileremos moreatia." Später aber wurden dieseldie

ben zwei Stücke von

Schuck

bei der

Übernahme

in

den Besitz des zoologisch-minera-

logischen Vereines in Regensburg als Phileremos riißceps (Rüpp.) aufgeführt
Aufschrift tragen

hrachydactyla

Schlegel

sie

sind,

in seiner

fälschlicherweise

wie

dies

noch heute, obwohl

Degland

fp.

338)

ganz

es

ausgesprochen

um

(S.

XXXVII)

eine neue Art.

daß Chr. L. Brehm, welcher laut Baedeker und
solche Lerchen aus Griechenland erhalten
nicht hoch genug zu schätzen wußte (s. „Ornith. Briefe", S. 57), sich die

Ganz selbstverständlich ist
Päßler (Eierwerk) und durch E.
er

hat.

„Kritischen Übersicht" begnügt sich, das bisher Erwäimte kurz zu-

vermuteten, es handle sich hier

was

diese

ganz gewöhnliche Cal.

richtig

sammenzufassen, und fügt nur hinzu, daß schon Kayserling und Blasius

hatte,

und

es,

v.

Homeyer

III.

günstige Gelegenheit nicht entgehen
schied er

(Okens

lOv

Griechenland.

ließ,

um

„Isis", „Stiftungsfest" etc.)

neue Arten aufzustellen. Zunächst unter1845 für Griechenland: 1. Cal. (= Melano-

affinis, eine große Form! und 2. Cal. Itala „mit ins Rostgraugelbe fallendem
Oberkörper und lehmrotem Kopfe, im Sommer fast ungefleckt". Einen solchen Vogel
besaß auch E. v. Homeyer (Journ. f. Orn. 1873, S. 194).
Im „Vogelfang" dagegen findet man zehn Jahre später für Griechenland unterschieden: Melanocorypha graeca, tenuirostris und macroftera Alfr. u. L. Brehm.
Tatsächlich sind unter den zehn aus verschiedenen Landesteilen von mir mitgebrachten alten Vögeln nicht zwei, welche sich in allen Punkten gleichen wurden.
Bei einigen ist der dunkle Fleck an den Halsseiteu deutlich ausgeprägt, bei anderen
Länge und Stärke des Schnabels schwanken merklich und
fehlt er nahezu gänzlich.

conjpha)

Farbe und Fleckung der Oberseite. Durchwegs sind
Lerchen etwas heller als diejenigen aus den nördlichen
Balkanländern und immer herrscht bei ihnen die deutliche Isabellfarbe vor. Ein auf
den Strophaden erlegtes Männchen (14. Mai) ist auf der ganzen Unterseite rostgelb
Hier und da
gefärbt, doch schreibe ich dies zufälligen, äußerlichen Einwirkungen zu.

am

allerverschiedensten

die

ist

die griechischen kurzzehigeu

Einen solchen, von Seebohm mitgebrachten, erwähnt Dresser und ein zweiter liegt mir aus der Gegend von Tripo-

kommen auch eigentümhch dunkle Vögel

vor.

htsa vor.

Während

des AVinters

kurzzehige Lerche im Gebiete

die

ist

Degland

häufig zu finden, wie

(p.

beobachtet haben und einmal erlegten

Elwes und Buckley

einige bei Athen.

Angabe ihrer Ankunft
ersten Arbeit mit Ende März.
Die

richtigste

Ankunftstage für Attika
1874:

durchaus nicht so

Nur Lord Lilford avüI dies aufKorfu
im Jänner 1869 während eines scharfen Frostes

343) meint.

finde

ich

Lindermayer

bei

vermerkte Dr. Krüper: 1867:

1.

April;

1873:

in

2.

seiner

April;

6. April.

Ich 1897: 25. März bei Känui'ion (Akarnanien).

Hauptmann Polatzek, Korfu, Levkimo 1898: 24. März.
Als Abzugszeit wird von Lindermayer und anderen der August genannt.

Krüper sammelte die ersten
auch
Simpson von griechis»hen
Eier in
in großer Zahl
Gassenjungen zugetragen wurden, am 5. Mai 1858 und 29. April 1859, dagegen am
Parnaß erst am 13. Mai 18G6 und ebendaselbst Seebohm am 11. Mai 1873. Einzelne
Paare scheinen sehr früh zu brüten; so z. B. liegt vor mir ein noch nicht vollständig
flügger Vogel, welchen Strimmeneas am 27. April 1894 auf dem Hymettos geBald nach der Ankunft beginnt das Brutgeschäft.
Akarnanien, woselbst solche

fangen hatte.

Es möge nun

die

Aufzählung der Ortlichkeiten folgen, an welchen mir und an-

Vorkommen besonders aufgefallen ist.
AufKorfu fand ich zuerst fünf oder sechs Stücke am

deren das

19. April

an der Bucht von

Santarius schoß, hat etwas verkrüppelte Zehen; dann
trafen wir sie ein paar Tage darauf scharenweise umherstreichend im Valle di Korissia,
so daß mit einem Schusse fünf erbeutet wurden, und auch am 6. Mai in der Umgebung
von Levkimo. Ich muß sie hier als Brutvogel betrachten.
Kalikiopulo;

eine davon,

die

Ziemlich selten schien sie mir zur selben Zeit auf Zante zu sein, aber auch auf
den beiden Strophadeninseln erschienen Mitte Mai vorübergehend kleine Scharen.
Für Santorin vermerkte sie Douglass in der ersten Maiwoche und auf Naxos
stellte

sie

Krüper

bloß

in

den

niedrigen

am Meere

gelegenen

Strichen

fest.

Er

lyO

Oinis baleanica.

erhielt

dort nur

Nach Lindermayer

einziges Gelege.

ein

ist

Bewohnerin

eine

sie

von Eubüa.

Auf dem Festlande sah ich
Ein 9 wurde erlegt.

Sehr

am

viele sah ich ferner

im Mündungsgebiete des Phidaris und
4.

ankommenden Scliwärmo am

die ersten

Naupaktos.

Aetolikon,

bei

das

März bei
und 4. Mai
wirkliche Paar am
28.

25. April

erste

April bei Missolonghi.

Später während der Brutzeit gab

trockenen Feldern gegen Wuliasmeni.

es

die

um

meisten

Sehr häufig

ist

sie

Athen, namentlich

nach

Seebohm

in

auch

in

den
den

sandigen Ebenen zwischen Athen und Marathon.

Weiters

um

Velestino

und

(Thessalien)

am

Tripolitsa (Arkadien),

Küstenstreifen

südlich von Katakolo, weniger bei Modon.

Bemerkenswert scheint

daß ich einige Paare auf dem Taygetos

es mir,

Höhe von über 2000 in wahrnehmen konnte.
über das Brüten schreibt Lindermayer:
Disteln

und niedrigem

Professor

Thienemann

„Sie

Dresden,

auf den

Feldern

unter

Die von meinem Freunde, Herrn

einjährigen Stiauchwerke.
in

nistet

einer

in

seinem Eierwerke abgebildeten Exemplare sind

in

etwas zu rütlich ausgefallen."

Der Letztgenannte beschreibt drei von Griechenland erhaltene Nester folgendermaßen: „Aus Fasernwurzeln, Grasblättern und Distelpappus mit rotgrauer, toniger Erde
zu fester Masse verbunden. Beim zweiten bilden Bruchstücke von Distelblättern, kleine
Grasstöckchen und Distelpappus den kleinen, lockeren Napf. Das dritte im Inneren
mit Köpfchen von Lagurus ausgekleidet."
Maße und Gewicht von elf Eiern und einem Gelege sind folgende:
L.

21-6

21-4

212

21

2Q-5

205

203

19-8

19-4

189

18-1

Br.

15-8

15

14-7

15-7

15

14-ti

142

15-5

14-8

15

14-6

mm
mm

Gew.

14-5

13-5

145

14

14

13-5

135

14

14

14

11

c,j

aus Akarnanien und Attika.

Gelege 4 Stück, Insel Porös,

2().

20-9

20-8

20-7

20-3

Br.

15-6

15-4

15-6

15

mm
mm

16

15

14

cg

Melanocorypha calandra
(Siehe Tafel

Brutvogel

lichte

L.

Gew. 15

Als

Normale

April 1893.

kann man

die

Teilen Griechenlands antreffen, jedoch

(L.)

Färbung!

Kalandcrlerche.

III, Eier.)

Kalanderlerche allerdings im
die häutigste

Sommer

in

vielen

Lerchenart des Landes, wie Graf

von der Mühle behauptet, ist sie gewiß nirgends und zu keiner Jahreszeit, wie dies
übrigens auch schon von Lindermayer richtiggestellt worden ist.
Es scheint mir, als ob die nördliche Hälfte des griechischen Festlandes ungleich
häufiger von ihr besiedelt würde als die südliche.
Im Winter freilich mögen starkflügige Scharen in großer Zahl teils nach dein Süden ziehen, teils auf dem Peloponnes
überwintern, denn die Kalanderlerche ist, wie ans sämtlichen Beobachtungen hervoi'geht, in Griechenland sowohl Zug- als Strichvogel, ja in gewisser Beziehung selbst
Standvogel.
Außer allgemeinen Bemerkungen über ihr Vorkommen im Lande, bei

und braunem Weinund zugecm Weite und 1 cm Tiefe hat. also brütend. von Lutraki am Umgebung von Athen In der nicht jeden Drummond 1842 bei Isthmus nächst Korinth. ein Gelege von sieben Stück. Für die den Winter weiter im Süden verbringenden Vögel Mitte April als Ankunfts. 1897 war von Jänner zu bemerken und nur „Oeniadae" genannten antiken bis April daselbst nicht eine einzige weiter westlich in der sumpfigen Niederung. arvensis erlegt zu haben. Naumann. wo Simpson sie 1859 sehr zahlreich nahe der Stadt antraf. 7 '/g den letzten Jahrzehnten ziemlich zahlreich in die Sammlungen gelangten Eier scheinen ebenso wie die mir vorliegenden durchwegs vom Tale Die durch Krüper in . einige Paare im auch mir dem ist dies Berichte Sommer (1858). vor allem aber im Tale wurde sie in großer Menge im breiten Tale des Asopos Juni 1836) von Fiedler beobachtet und wahrscheinlich während der nördlich des Parnaß. Das Nest wird Thienemann in Feldern und einsamen Heiden nur wenig geschützt angelegt. beschreibt ein solches aus Griechenland folgendermaßen: „Ziemlich massig und gut gebaut. gestattet den vom Grafen von sicheren Schluß. ferner bei Theben (Mitte Überwinterung. Lord Lilford war so glücklich. die Zahl des Geleges ist gewöhnEinmal fand aber Krüper in Akarnanien am 1. welcher 13 cm Breite.III. später St. C. Auf den griechischen Inseln im Ägäischen Meere fand die Kalanderlerche zuerst Sonnini und bezeichnet sie als Zugvogel. Dubois. kleine Distelblätter. folgendes Ver- sich („Tierleben"). überwinterten einige Flüge. Ebenso ungleichmäßig tritt sie im Winter bei Missolonghi auf. meistens im Mai und dehnt sich bis in den Juni hinein aus. offenbar in irgend einem entlegenen Teile der Insel Korfu. daß der Genannte angibt. ergibt breitungsbiid. Daselbst sahen ich wie auch St. Dagegen wurde wenngleich sehr selten Drummond sowie Lerche nach auf Zaute geschossen. hrachydactifla und A. Jlai konnten. März Diese Ortlichkeit entspricht genau der Schilderung ihrer Lieblingsplätze erlegte. In Attika und Akarnanien fand sie Dr. was diese umso glaubwürdiger halte. als sie mir unweit davon auf der größeren Strophadenzu Gesicht kam. l-" Griechenland. trillernden so daß wir leicht am Ebene 1894 mehrere sammeln 17. calandra. Krüper brütend. Mai 1859 sogar lich vier. während nur ein kleiner Teil zum Nisten verblieb." Stöckchen von Filacjo bast nebst Grasblättern bilden das Material des ziemlich sorgsam verarbeiteten rundeten Napfes. ein Männchen zu erbeuten. Erhard reiht sie unter die Brutvögel der Kykladen und Lindermayer unter die Vögel Euböas ein. Winter sichtbar soll zwar häufig überwintern. Schusse M.und Ende (Jktober als Abzugszeit an. Strimmeneas am U!. Rey und Brchm A. jedoch durchaus sie Im Jänner 1900 sammelte sein. nahe dem Monastir gibt Lindermayer Die Legezeit beginnt nach Krüpers vieljährigen Erfahrungen Ende April. festzustellen. Am allerhäufigsten fand ich brütende Kalanderlerchen in Thessalien in der von Velestino gegen den Karlasee allenthalben die Dort stiegen aus den Feldern zu. Strimmeneas drei Kalanderlerchen und tagsdarauf gelang es ihm sogar. Mai ich für insel 1898 zuerst eine. welche von allen Autoren bestätigt wird. selten fünf. wo sich die Baureste befinden. ö^/« cm Höhe. von denen ich ein auch Männchen am 2. Graue. mit einem der Mühle. des Letztgenannten. daß seine diesbezüglichen Beobachtungen in die Whitermonate fallen. Der Umstand. hier Leonis eine statt- liche Reihe. auf jener Insel nie gelungen. Männchen empor.

Maß und Gewiclit Eiern sind: Gelege 4 Stück. 24-2 Br. Mai 1890: L. vom 10. 17-6 24-1 24-1 23-6 mm von einem Dutzend .192 Ornis balcanica. nördlich des Paniaßgebirges herziistaiiimen.

ein Weibchen mit Brutfleck zu erbeuten. auf den Dünen westlich von dort. die sich beim Monastir Angelokastron herumtrieb. Bis vor nicht allzulanger Zeit war es lerche zu den griechischen Brutvögeln zu zälilen habe. Krüper. sandte ein. GaleHda arhoveti (L. erlegt bei Lamia St. später auch v. in der ganzen Levante ein außerordentwelchen fabelhafte Preise bezahlt werden. wo sie recht zahlreich die Blößen des Eichenwaldes Kapellis Paaren auf dem Gipfel des Ithomeberges in Messenieu seßhaft und auf allen Vorbergen des Taygetos. Mir begegnete nur einmal ein Flug am 19. Zur Zeit des Grafen von der Mühle wurden sie besonders häufig bei Patras und Missolonghi gefangen und der Handel mit solchen lag damals hauptsächlich in den Händen der Tabakhändler von Athen. dessen Beobachtungen vermerkten. Hier scheint diese Lerche aber sehr vorsichtig zu sein. Von Zante befindet sich ein Stück in der Koll. Jänner 1897 in den Weingärten des Valle di Korissia. Es ist bekannt. Ovuis balcanica. Heldreich und Seebohm kurz das G. die einzige Kalanderlerche. doch ist Lord Lilford der Ansicht. Lullula arhovea L.ist. Mir Zygos und den Hängen des Varassovo. in einigen Von allen diesen auftretenden Orten zeigen die gesammelten Stücke. des belebt. ob man die HeideLindermayer und Graf von der Mühle kannten sie vom Festlande und von Euböa bloß als häufigen Wintergast in der Zeit von Ende Oktober bis Ende März. Hl. am 23. arborea. z. Auf Korfu wurde sie von Drummond in kleineren Flügen von Ende September zum Frühjahre beobachtet. — Heidelerche. wo sie sieh dann in die Gebirge des nahen Albanien zurückzieht.III. daß es sogar in nächster Nähe der Hauptstadt am Hymettos Brutpaare gibt. weniger vielleicht als in den östlichen Balkanländern. ist. was in den gebirgigen Teilen der Insel sehr leicht möglich.). stellte zunächst fest. viel eher bemerkbar als zur Brutzeit in den Gebirgslagen. Dezember 1900. noch nicht ausgemacht. welchen dadurch namhafter Gewinn erwuchs. Er erhielt im Mai am Parnaß wiederholt Eier und fand brütende Paare auch im Taygetos. von wo ich mir ein Weibchen für die Sammlung holte. Außerdem vermerkte ich ihr Vorkommen im Sommer noch an drei Stellen Peloponnes: in Elis. Mai 1894 gelang. November 1898 aus einer Schar von zehn Heidelerchen. Strimmeneas Reiser. Ein Stück unserer Sammlung erlegte Baron Schilling am 30. daß die Kalanderlerchc lich beliebter Kätigvogel gefangene Vögel haben wie 193 Giiechenland. wo sie sich zu kleineren oder größeren Flügen vereinigt. Tatsächhch macht sich das Auftreten zur strengen Jahreszeit. mit Ausnahme der überall individuellen Größenunterschiede. Mazziari in Athen und nach Erhard überwintert sie in unstet umherstreichenden Scharen zu vielen Tausenden auf den Kykla- kam die Heidelerche am häufigsten und zahlreichsten als Wintergast im Februar 1897 in Akarnanien zu Gesicht: In den Olivenwäldern um Missolonghi (hier zuerst von Simpson angegeben!). arhovea in vielen Paaren in den griechischen Gebii-gen brütet und daher zu den Standvögeln zu zählen ist. nichts Abweichendes von der typischen G. Ich kann hinzufügen. Einen nahezu vollständigen Albino. I3 . daß einige wenige Paare zum Brüten bis dennoch zurückbleiben. z. den Xei'owunibergen bis zum Malevos sowie auf dem Hauptgebirge bis nahe der Baumgrenze zu finden ist. für stets B. die ich in den engen Straßen Korfus zu hören bekam. da es mir erst mit dem achten Schusse auf weite Entfernung am 11. überall wimmelte es geradezu von überwintei-nden. in den Vorbergen des den. Jung einden Vorzug und manche singen tatsächlich entzückend. B.

als ziemlich häufig bezeichnet. über die Dünen hin. April 22-5 22-3 22-1 20-9 Br. der Haubenlerche Mitteleuropas findet sich in den meisten als Standvogel recht häufig. wovon auch ein ad c^ am 1.) — mm 15-9 mm 16 cg Haubeiilerclie. Weinberge sagt. und auch in anderen Teilen der Lisel zu finden (Exemplar auch in der KoU. dann in beträchtliche Höhe aufsteigend und singend. In Attika ist sie sehr häufig. welche spärlich mit Gebüsch bewachsen sind. Gew. Juni ihr 1898 zwischen Pylos und Modon geschossen wurde.194 Ornis balcanica. dann von Krüper für Naxos. heftig. 17 Fünf einzelne vollständig. so ergibt sich folgendes: Auf Korfu trafen Drummond und Lord Lilford die Haubenlerche sehr häufig während des ganzen Jahres und auch ich kann dies auf Grund meiner vier dortigen Besuche bestätigen. lG-5 l(3-() Ki-S l(J-4 18 18 20 Galerida eristafa Die gewöhnliehe Form Landesteilen Griechenlands welche ge- (L. und Gärten liebt sie hier. wie diese Lerchen am Abend des 11. so in den Türkenbergen bei Athen. So ist sie namentlich bei den Ziegeleien Und dem Schlachthause in der Nähe der Hauptstadt häufig. dann auf den Feldern gegen den Hymettos und von hier gegen Wuliasmeni zu wird sie geradezu . Von der letzteren Insel liegt mir ein und von den früher genannten fünf selbst gesammelte Exemplare zum Vergleiche vor. als auch bei Melanes und im Gebirge im Zentrum genug. Auf Zante ist die Haubeiderche geradezu massenhaft auf den öden Feldern des Kap Geraki. Mazziari in Athen). wie Graf von Nicht allein Straßen. Wenden wir uns den einzelnen Gegenden zu. aber vergeblich von einem Turmfalken verfolgt wurden. dann in den Weingilrten des Valle di Korissia. Mai 22. Auf den Kykladen wurde sie von Erhard zunächst als Standvogel erkannt. wo ihr Vorkommen besonders an- geführt werden kann. Ich beobachtete. in den Olivenhainen bei Levkimo und auch am Nordsaume der Insel. doch gibt es an langem den verschiedensten Ornithologen seit am Parnaß 20-8 Orten bezüglich der Gefiederfilrbung eine Menge Abstufungen rot. daher muß ich die Angabe Jamesons als ungenau bezeichnen. Auf dem griechischen Festlande wurde ihr Vorkommen auf dem Peloponnes zunächst durch die Exped.und herfliegend. in mehreren Paaren. der Mühle ganz richtig angibt. Auf dem nahen Santorin wurde die Haubenlerche häufig in der ersten Woche des Mai 1892 von Douglass und auf Euboa von Lindermayer bemerkt und auch auf Skyros soll es viele geben. Ungemein viele beobachtete ich am Plateau von Kythera Ende Juni (1898). von wo er auch Gelege erhielt. von griechische Eier Krüper der Zeit in sammelt. wie Lindermayer sondern auch besonders öde Platze und ausgetrocknete Flußbette. z. und bis viel zum den gleichen deutlichen Rost- zu schaffen gegeben haben. welcher die Haubenlerche auf dieser Insel bloß im Winter und Frühling bemerkt haben will. scient. B. Gewicht: L. haben folgendes gleichen mitteleuropäischen zwischen Maß und dem 25. de Moree nachgewiesen und auch wir begegneten dort mehrfach. Auf dieser Insel gibt es sowohl in den Sanddüucn nahe der Hauptstadt. Juni 1894. Auch Stücke.

Alauda ferruginea. ich am 19. die meisten gab es aber in den Olivenwäldern zwischen Missolonghi und Aetolikon. Brehm und Päßler (1863) herausgegebenen Eierwerke wird G. daß auf Grund eingehender Beobachtungen er trotzdem bloß eine Art der Haubenlerche anerkennen kann. zumeist fest. Jugendkleides gegeben. Beschreibung seiner ausgesprochenen Rost- anderen Unterschiede so undeutlich und unwesentlich. Weiter westlich erlegte ein altes In Akarnanien beobachtete ich (10. Noch im selben Jahre beschrieb Chr. die ich selbst nie Bezüglich der Gefiederfärbung der griechischen Haubenlerche hat in seiner (Tcfieder ersten Arbeit (1843) im Sommer als Liudermayer der Meinung Ausdruck verliehen. matt rostbraune Flecke. Februar 1897) viele auf der Düne bei Kap Skropha. daß sie nicht selten so groß wie als eintrat.ril. und 4. rühren sieben weitere Stücke unserer Sammlung und drei Herbst und Wintervögel. Juli 1894 unweit des Hafenortes Vitrinitsa Weibchen. ferruginea (Graf von der Mühle) als selbständige Art behandelt und ausdrücklich bemerkt. L. 13* . Auch später noch hielt Lindermayer an dieser vorübergehenden Rotfärbung und sagt ausdrücklich. Doch eine Wacholderdrossel wird. von Baedeker. herumtrieben. daß Graf selbst 1858 erkennt einzigen Belegstückes. ebenso Haubenlerche im Winter spärliches die mit der Heidelerche herumtreibt — eine Beobachtung. (nach der Begattung!) fest 1844 gibt Graf von der Mühle (S. Von diesen Ortlichkeiten des Museums Athen. sowie am Hange wo westlich von Aetolikon. welches von allen Stücken aus Griechenland im ganzen Gefieder. Meiner Meinung nach beruht die oben angegebene Färbung im Fluge ausschließlich auf Fai'benreflexen an den sonnendurchglühteu Aufenthaltsorten dieser Lerche. konstante 58) dieselbe als „eine und bezeichnet sie als häufiger auf den Kykladen ist seine Angabe. (Paliurus) sich diese wie Graf von der Mühle. Doch fand ich diese nicht schen Stücken. scheinlich dieselbe Haubenlerchenform aus Griechenland als Galerita nach deren schmalen Kropfstreifen. sondern auch im allgemeinen äußerst veränderlich. striata S. südliche Varietät" an die typische G. daß ihr Schimmer annimmt. zweifel- los stark übertrieben. namentlich aber auch an der Unterseite den stärksten Rostanflug zeigte. die mittleren matt rostfarben. Die 2. gemacht habe. Wie bei so vielen anderen Arten wird auch bei G. besonders an der Innenseite erster einen rötlichen der Flügel und der Tragfedern. die zusammen Scharen V^oi'liebe Simpson manchen Teilen Bemerkung bei. ferruginea in diesem Werke nicht allein eine Beschreibung der Eier. ein Charaktervogel der Georgios bei Salamis Laadscliaft. der weißliche Unterkörper am Kröpfe verwaschene. dann auch höher oberhalb davon auf den kahlen Hügeln. 208) wahr- cristata angusti- allein bei griechi- In dem bekannten. daß Brehm von Griechenland auch die gewöhnliche Form der Haubenlerche besitze. her. Audi auf der 1894 zwei Brutpaare ich stellte 195 Griechenlaml. färbung sind aber von der Mühle Mit Ausnahme der deutlich alle ersichtlichen. daß sich Gebiete als ein ungleichmäßiges und in kleinen Lerchen mit Übrigens bezeichnet in dem Jadendorn Vorkommen in diesem zwischen ihr und fügt. Quarantäneinsel kleinen Hag. Steuerfeder gi-auschwarz. cristata. 3. Brehm („Naumannia'' VIII. so daß der Vogel im Fluge dann „rosarötlichpurpurn" aussieht. sondern auch des Dieses soll auf dem Oberkörper matt rostbraungelb mit braunen Halbringen vor dem weißlichen Spitzensaume auch an den Schwingen sein.. 35) auf Grund eines welches gegenwärtig nicht mehr vorhanden zu sein scheint. die durchaus nicht bestimmt für diese neue Art Erhard (S.

Homeyer.) Wie — Scliafstelze. welche Krüper versandte. Journ. daß kein Unterschied zwischen griechischen und Vertretern aus Mitteleuropa zu entdecken sei. Ihre Maße betragen: L. Manche Nach Form und sind grob. 20. S. daß deshalb eine Spielart aufzustellen ihm berechtigt erscheint. andere fein gefleckt.oder grüngelben. tragen die Daten 15. S. Die dunkelste unter den vorliegenden Lerchen stammt von Korfu. Sechs Eier.)." vorliegenden Materiale kann ich nur sagen. daß diese Eier in Größe. findet jährlich im Frühling Durchzug von Schafstelzen statt. Sie mit braun. 24-9 23-3 Br. Jänner 1869) und kommt dann zu dem Schlüsse. 204 und 1882. 1873. an ihnen zwar die meiste Rostfarbe.IJb Ornis balcanica. 10. 24 In dem Baedekerschen Eierwerke schreibung von drei Eiern 22 22-5 Taf. Juni Oberseite. so. JBudi/tes flaviis (L. B. der Vogel von Skyros. Elwes. findet Betrefis der Brutzeit muß es auffallend erscheinen. Orn. da mir die Beschreibung Müllers (1776J leider nicht zur Verfügung steht. Fleckenzeichnung vielfach schwanken. ist 20-9 21 Nr. Schließlich bury Barclay). 1. sind daß die Grundfarbe dem mir soll: „Ihre Eier sind der Haubenlerche. jedoch hell hervortritt. am meisten Rostfarbe zeigen jene von Vitrinitsa und auch von Kythera. dem griechische Belegstücke in seiner Sammlung genügend zur Verfügung standen (Gab. Zu und Herbst ein starker beiden Jahreszeiten erfolgt derselbe allmählich . vergleicht auch E. April 1890. 24. aber keine so großen Unterschiede. die Griechenland ganz gut paßt und daher hier wiedergegeben werden lichter und klarer als die haben weißgrauen Grund. Mai 1881 und 10. fahle Isabellfärbung der ganzen Ein 22. wohin sie am richtigsten zu stellen wären. und zwischen diesen gibt es wieder welche. April 1890. Bezüglich der Ptylocorys senegalensis bemerke ich. 17-1 lG-4 16-7 16-7 16!» 159 mm mm 19 18 17-5 16 17 cg Gew. am 18y4 auf Naxos von uns erbeutetes eben flügges Junges. Weiters gibt 1873 Dresser die Maße einer Haubenlerche von Korfu (leg. S. dessen Eltern die bekannte aufl'allende Rostfarbe trugen. v. nicht anders zu erwarten. zeigt aber von der obigen Charakteristik fast gar nichts. auch kleiner und von zarterer Schale. daß sie in Griechenland erst gegen Mitte April zu beginnen scheint. Mai 1879. 66. Hanaußerdem eine andere (cf) aus der Umgebung von Athen (leg. 24. Abbildung und Be- welche für Exemplare aus in der Schale mit deutlichen blaugrauen und darüber gesonderten oder verwaschenen Flecken bedeckt. Madaräsz auch an der im Nationalmuseum in Budapest befindlichen ungarischen TyjDe zu erkennen. sondern vielmehr eine deutliche. so z. 315). April 1897. 9 der G. daß meine Augen nicht imstande waren. v. ferruginea enthalten. Juni 1892. bei denen man in Zweifel bleibt. bei noch so sorgfältigem Vergleichen die aschgrauen Flecken der Flügeldeckfedern auf der Abbildung in den „Magyarorsziig Madarai" von Dr. Dieser Ansicht namhafter Forscher schließe ich mich auf Grund des vorliegenden Materiales vollkommen an. L. Müll. und auch die übrigen Unterscheidungsmerkmale vermag ich nicht zu verwenden. F. f. Wieder andere gleichen vollständig der Ptilocorys senegalensis (P.

sowie der Abbildung in Madaräsz. lassen sich Budytes flavus taivanus Zu den merkwürdigsten und (Swinli. bei Erhard für Kykladen. April an der Bucht von Kalikiopulo. Almasys in Tschusis Jahrbuch IX (1898). so und da eine hierbei stets Solche Ausnahme von der Regel vorkommen. weiden es gibt. 105 n. April Ein auffallend frühes Durchzugsdatum gibt F. p.') Graf von der Mühle für Nisi auf dem südlichen Peloponnes. denkt wurde. namentlich an deren Ostrand bei Analipsis. März 1866 (etwa griechischen Kalender?). B.III. bis 11. Die ersten AnkömmHnge traf ich auffallend spät erst am 15. Hefte der „Magyarorszag Madarai" von Dr. Schmidt für Attika an: 9. beweist aber auch für den Herbst eine Ausdehnung lange der Zugfrist. wie dies meine Beobachtungen wenigstens den Frühjahrszug zeigen werden. Da im Gebiete des heutigen Griechenland weder eigentliche Wiesen noch Hutdie Schafstelzen auf ihrem Zuge meistens am flachen Meeresufer. Vom Herbstzuge wissen wir bloß durch Krüper. welche vorzüglich zu Ein Belegstück von dieser Insel befindet sich im Museum Tristram mit dem Datum 4. melanocephalus. bis ü. Ebenso auf Zante 1898 in der sumpfigen Niederung südlich der Hauptstadt sowie bei Katastari sogar noch vom 8. Ganz un- bei Petra am Karlasee zur ohne erkennen zu können. Ein Paar junger Vögel. mitten im Gebirge antreffen. niemand mehr. von Leonis am 8. einst Krüper hoch im Parnaß einen Schwärm bei einer Ziegenherde beobachtete. Jameson für Kytliera. 197 Grieclienlaml. viele Hunderte. die (ein seit Graf von der Mühle.) zufälligsten — Cliinesiselie Seliafstclze. Oktober 1894 am Phaleron erlegt. mit welcher sich erst in den letzten Jahren namentlich ungarische Ornithologen eingehender beschäftigt haben. bei An der ein Brüten der Schafstelze in Griechenland Lindermayer von diesbezüglich möglich wäre dies vielleicht in ThessaHen nicht. wenngleich hier Verwechslungen mit Motacilla melanope zu befürchten Angaben über B. In Griechenland überwinternde Vögel habe ich selbst niemals beobachten können. Auf den Feldern der Strophadeninsel stellten sich selbst am 14. Mai bei Mesongi. — 111. ob selbe zu flavus oder zu melanocephalus gehörten. dem dem Mai 1858. Februar 1881). sehr im Gegensatze zu B. wie z. geraume Zeit hindurch an. Mai massenhaft neue Ankömmlinge ein. Gerade auf Grund der ausführlichen Auseinandersetzungen G. bei Simpson für Akarnanien und bei Kronprinz Rudolf für Zante Exemplar am Fuße des Skopos 14. berichtigt wo Brutzeit (18. im Valle di Ropa und am 19. v. 1897 stellten wir vom 4. April 1897 bei Myle lind dauert eine für (Lerna) und ebenso am Monates bei Chasani (Attika) recht viele. Mai) mehrmals einzelne Budytes fliegen ich sah. ') v. Da mag wohl aber von mehreren Beobachtern ein Überwintern gemeldet wird. Entdeckungen während meiner griechi- schen Reisen gehört ohne Zweifel die Erbeutung eines Paares dieser Schafstelze. daß er in die Monate August und September fällt. Potamo und Levkimo riesige Mengen von Durchzüglei-n fest. Auf Korfu gab es 24. Mai. in sumpfigen Niederungen oder auch weitab von jedem Wasser zwischen Weidevieh auf den steinigen Feldern nieder und man kann sie dann auch.flavus im Winter finden sich bei hier wie anderwärts sind. . desselben 1894 am 17.

Kennzeichen der B. mir noch möglich. Maße dieses Paares: keinen Unterschied vom typi- . Biulytes flavus borealis (Sund.. Zweite Steuerfeder schwarz gehört das von Lindermayer bis S. Da Griechenland bloß die nordische am Zuge begriftenen Schafstelzen jedoch die mehr oder weniger weißkehlige. flavus taivamos.l-'^ (»riiis griechischen Exemphire baleaniua.) und Jiudi/fes fldvus citiereocajnllus — (Savi) l«riiuköplige Schafsteize. die den Anker zu lichten schon und fort ging's im Saus in die hochgehende See. graue Stirnfleck die- ist Beim Weibchen kann ich mit dem besten Willen schen Budytes flavus herausfinden. paßt. ganz schwarzen Steuerfedern nicht hierher. Blai 189-1 flachen Sporadeninsel Psathura. kennzeiclinete Es war am während meines kurzen Aufenthaltes auf der kleinen. Sie wurden bisher ebensooft mit einander auch mit B. samt einem zweiten jüngeren Vertreter in der Kegensburger Sammlung. Ganze Länge .. Das Männchen dieses Paares ist ein kräftiges Stück mit sattgelber Unterseite und seichte längst bereit war. Schnabel 14 13 „ Tarsus 2o 22 „ auf einen schmalen Äußerste Steuerfeder weiß bis schwarzen Streifen auf der Innenfahne. Graf von der Mühle schreibt in seinem Buche S. einen Schuß anzubringen. Beide Formen können nach meinen Erfahrungen für Griechenland ausschheßlich als DurchzUgler in Betracht kommen. so muß sie als Form er- viel ohne Zweifel auch Griechenland auf . hierherzubeziehen. ßaveola Temmincks erinnert. ein In größter Eile war es Schwärm Schafstelzen aus den Wolken herabwirbelte. Der jüngere Vogel ist 1901 durch Tausch in den Besitz unserer Anstalt überein gegangen. das daraufhin liegen gebliebene Schafstelzenpärchen in die Tasche zu schieben. das viele Scheitelfedern mit zeisiggrünen Rändern hat. die gegenwärtig übrigens haben außer dem grellgelben Augenstreifen weshalb ich nicht anstehe.. was an die Mot. wiedergefunden zu haben. bevor ich durch den heranbrausenden Sturm gezwungen 29. jenes Eiland zu verlassen. Schwanz 73 ^0 . auf einen kleinen weißen Spitzenfleck. Augenblicke." Diesen Vogel glaube ich mit Bestimmtheit. Deshalb 82 beschriebene Stück mit nur vier mittleren.. sie alle als Mot. Ebenso gelb gefärbt langgezogene und Superziliarstreifen ein der ist Der paar Federchen unterhalb des Auges. flavus verwechselt. behandle ich dieses als die durch die Überschrift ge- (o") östliche Schafstelzenform. am weitesten nach Norden vorgeschoben erscheint.. obwohl ich viele Dutzende von legte. welche bekanntlich die Reste der griechischen Ausbeute Graf von der Mühles enthält. südliche Form gar nicht weiter nördlich schon Brutvogel ist. 168 159?H»i Flügel 86 77 . die als im letzten wurde. geringer dunkler Tropfenzeichnung an den unteren Kehlseiten. so schnell als möglich durchs Wasser watend die Segelbarke zu erreichen. Beide Stücke. campestris bezeichnet sind. 60 folgendes: „Ich besitze auch Männchen. Mir selbst ist in untergekommen. nur schwach sichtbar und Oberkopf und Nacken hat genau selbe olivenbi'aungrüne Farbe wie die ganze obere Seite des Vogels.

1878. von dem mir ein ad o auch vorliegt. Erhard und Krüper wiederholen würde. leider aber schon 185G von ihm im „Mon. Mai 1897 B. so daß es schwer ist zu sagen. viridis) mit M." Hierzu bemerkt sehr zutrefiend Dresser (1875): „Da Lord Lilford M. so kann man doch beobachten. daß verschiedene Autoren der Ornithologie Griechenlands diese Art (M. 5. und mit typischen 6. Wenngleich die Behauptung.. cinereocapillus von Lindermayer in seiner ersten Arbeit für Griechenland angeführt. . Er sagt: „Kommt häufig im Frühjahre auf die Triften in der Nähe des Meeres.) — Sehwarzköpfige Sehafstelze. melanor. besitzt l!»i' Museum das Britische ein Stück mit der p. F. Homeyer. Feldeggi Michail. 1830. dem Zuge und berühi-cu Angabe: Greece tatsächlich (Cat. bis in die neueste Zeit über die Verbreitung der einzelnen Formen unterrichtet war. wenn die anderen BudytesArten schon weitergezogen sind. flavus beobachtete bei welcher irrigerweise B. f.ephalus sich nie im Innern des Landes zeigt. vol X. Budytes melanocexihalus Gerade (Licht." Zum ersten Male wird B. Ich konnte kein Nest von dieser Gattung finden. den deutlichen Stich ins Grünliche des Rückengefieders und haben keine Spur von Weiß an der Kehle. ich finde. obwohl ich während des ganzen Sommei's einige wenige Paare beobachtete. über welche Lord Lilford unter Motacilla cinereocapilla schreibt: „Sie kommen in großer Zahl in Korfu gegen Mitte April an und man findet sie zu dieser Zeit in kleinen Flügen auf allen kärglichen Matten und in den Kukuruzfeldern der Insel. flava vereinigen. S. nicht genau zutrifft. 2ß. köpfige Stelze hielt. am V.in. Graf von der Mühle. Ob sie nicht eher eine Varietät genannt werden dürfte als die melanocephala?^ Eine für die damalige Zeit gewiß bemerkenswerte Frage! Grauköpfe E. und gerne bekenne ich. betonen mit aller Entschiedenheit auf Grund ihrer vielfältigen Er- fahrungen. flavus horealis am und 29. gab fälschf. 527). sondern während des Sommers als einzige gelbe Stelze die Küstenstriche bewohnt. die denselben Weg zurückzulegen haben! In großer cervinus. das ich mich dieser Anschauung vollkommen anschließe. können sich diese Bemerkungen wahrscheinlich ebensogut auf diese Art als auf den genannten Vogel beziehen. cinereocapillus (Savi). die sämtlichen deutschen Ornithologen. wenn ich hier alle die langen Auseinandersetzungen von Lindermayer. welche über Griechenlands Fauna geschrieben haben. Budytes flavus horealis traf ich in Griechenland vielfacli zusammen mit Anthus also zwei Reisende. Journ. Menge und vermischt und erlegte ich nordische Potamo und Levkimo auf Korfu. für eine grau- und zwar als Synonym lich einen Teil von Griechenland als ihre — ein deutlicher Beweis. Orn. ^Möglicherweise gehören hierher jene Vögel. Giiechenlaiid. daß B. flava in sein Werk nicht aufgenommen hat. grec" wieder gestrichen. of B. lichkeiten stammenden Männchen zeigen übereinstimmend die eigentümUche dunkle Kopffärbung mit Andeutungen eines Augenstriches. April 1894 am Strande bei Kryoneri (Akarnanien) und bei Aetolikon deutlieh beobachtet und am 24. Auf dem griechischen Festlande habe ich je ein Stück von B. melanocephalus erst dann im Frühling in Griechenland erscheine. Es würde zu weit führen. 130) Heimat an (Gab. daß diese Schafstelze eine vollkommen selbständige Art bildet. wie schlecht man mit B. daß der Zug gänzlich gesondert erfolgt und daß gerade in Griechenland M. aber die wichtigsten Gründe der Trennung seien hier angegeben. April 1897 einen kleinen Flug bei Wuliasmeni (Attika) anAlle drei von den angegebenen Örtgetrofien. ob dieser Vogel dort häufig ist oder nicht.

Briefe". welche ich sah. endlich konnte ich neun Stücke. dafür aber umso mehr Seggen und Salzkräuter gedeihen. wird man durch den weit hörbaren Lockton der Stelze an ihre Anwesenheit erinnert. Auch er tritt für die Sonderung dieser Stelze als selbständige Art von den nächsten Verwandten ein. und daß überall dort. F. Aber selbst dann.200 Ornis baloanica. I. April 1848 an E. Die Schwarzkopfbachstelze ist in keiner anderen Gegend Griechenlands zu so vielen Malen aufgesucht und beobachtet worden als an den Lagunenrändern und auf den Laguneninseln Akarnaniens. Männchen 1847 Schuch geschenkt im Museum von Athen drei Stücke aus Attika. daß sie viel weiter nördhch hegt. Ho- angebahnt. welcher Besuch freilich in erster Linie das Auffinden der „unzweifelhaft echt" so schwer erhältlichen Eier bezweckte. wenn die Augen dauernd nur der Wasserfläche zugewendet sind. geschildert.flavus. wo B. weit herabgehende Schwarz des Kopfes und die herrlichen Flügelhinden. daß viel kräftiger ge- genauem Ver- bei sich gleichen auch deutliche anatomische Unterschiede herausstellen werden. VI. S. Saunders. Auch über die nördliche Grenze ihres iSommeraufenthaltes sind wir heutzutage ziemhch gut unterrichtet und wissen. rayt zunächst und sie und zu B. Seebohm am 29. Für diese Plätze. durch seine grelle. Binseuarten und Salsola wachsen. S. wo sicli Süßwo Tamariskensträucher. 16) wiederholt fast die sämthchen vom Grafen von der Mühle angeführten Unterscheidungsmerkmale und zählt die Länder ihrer Verbreitung von Griechenland an gegen Süden auf Baron Selys Longchamps („Naumannia" 1856. kennt die typische griechische der Kehlfärbung zu glaubt an das Vorkommen von Übergängen Lord Lilford stellt Schwarzkopfstelze merkwürdigerweise B. ferner liegen gelangte von dort durch Herrn die hiesige Sammlung einreihen. stimmen vollkommen mit einander übereih. sondern.ält sie für gestreckter! ilire Lieblingspliitze vorzugsweise wasser mit diesem vermischt. ein weiteres Merlin sen. An diesen Ortlichkeiten gibt es nur sehr wenig Kleinvögel. B. als man früher annahm. an das British Museum und ein bei Missolonghi von H. daß außer den Stücken der Brehmschen Sammlung zoologisch-mineralogischen Verein in Regensburg vom ein Sekretär Dr. schreibt Chr. so meyer („Ornith. leuchtend gelbe Unterseite und den sattschwarzen Kopf. Bezüglich des aus Griechenland stammenden Materiales an Bälgen von dieser Art erwähne dem ich. Mai 1873 erbeutetes cT in das Museum von H. v. p. 4. L. welches als auch das Auge erfreuende Erscheinung. 390) sucht Budytes nach land. keine andere Budytes-Art zu finden ist. ') ^) Graf von der Mühle Lindermayer fand li. . nämlich vier Männchen und fünf Weibchen in wurde. alle. 69): „Sie erhalten erstens B. auf Avelchcu nur wenig Graswuchs. melanocephalus brütet. melanocephalus aus Griechen- Dieser Vogel unterscheidet sich von allen deutschen durch das dunkle.^) ist sie eine ebenso bezeichnende Namentlich das Männchen ist es. dann aber durch seine außerordentliche Beweglichkeit im Laufen und Fliegen die Aufmerksamkeit auf sich lenkt. Die schwarzköpfige 8chafstelze baut') als die verwandten Arten und ist ich aber auch durchschnittlich bin überzeugt. Seebohm be- nennt sie trinär Motacilla flava melanocephala. vor allem in der Nähe des Meeres. Brehra unter dem 22. weshalb der muntere Vogel von jedermann umso freudiger begrüßt wird." Zander („Naumannia" 1851. Bezüglich des Gefieders wurde schon frühzeitig die Sonderstellung von Autoritäten z. In anziehender Weise hat Simpson im „Ibis" 1860 seine diesbezüglichen Wahrnehmungen beim Betreten jener Inseln.

Die Ankunftszeit ist bei B. In Attika ist der Phaleron ein Lieblingsaufenthalt. auf Naxos. Krüper wie bemerkt. zusammen mit grauköpfigen Stelzen. am 17. Ich halte es für durchaus nicht ausgeschlossen. beim Graf von der er- Mühle. auch hier stets getrennt von B. aber Sie verbleiben nach ihm nur wenige Tage dort. 201 Griechenland. aber erst erste (sehr früher Zeitpunkt). dagegen ist sie Brutvogel in Thessalien. geringerer Zahl beobachtet. von wo zwei sehr schön ausgefärbte Männchen und ein Weibchen unserer Sammlung herrühren. Aber noch am 2. am auf. Über von B. Un- genauigkeiten vorgekommen sind. Unter den letzteren namentlich zahlreich auf Mykonos. Linder may er oder Mitte für anfixiigs an. 1843 B. wo Douglass in der ersten Woche Mai 1892 ein diesjähriges (soll wohl heißen einjähriges!) Exemplar beobachtete. wohl als gelöst betrachtet werden. 1873 ebendaselbst April waren daselbst ungemein viele sichtbar. Im nachfolgenden soll die Verbreitung der Art in Griechenland gemacht werden. Juni 1894 erlegte. auch scheint mir zwischen der Ankunft der ersten ein ungewöhnlich langer Zwischenraum bis zu jener der Hauptmenge Regel zu sein. 1874 ebendaselbst am 1. März erlegt am 24. Mai 1897 gab es geradezu sehr viele an der Mündung des Potamö sowie auch bei Levkimo. . melanocephalus. April. März. doch Ende August oder September. ebenso wie überhaupt bei Budytea verwandten Vogelarten. melanocephalus fir identisch doch verdient mit MolaciUa Feldeggi Michah. April 1894 traf ich sie gleich außerhalb der Hauptstadt Korfu neben Weidevieh umhertrippelnd und zwei Tage später holte ich mir ein sehr Weibchen vom Strande der Bucht von Kalikiopulo.III. und zwar namentlich bekannt von der Umgebung von Volo und Lamia. alierdings nur für kurze Zeit. Ankunft genau um einen Monat zu spät angegeben. angeführt für Euböa und als Brutvogel der Kykladen (Erhard i. Zumeist befindet sich Anthus cervinus in ihrer Gesellschaft. melanocephalus die Fortpflanzung in Griechenland besitzen wir einige bemerkenswerte Mitteilungen. wie sichtlich z. Daselbst fand ich viele am den Sümpfen Sumpfsee Mustos. wo ich ein Weibchen mit Brutfleck am 13. am 24. besonders zahlreich auf der Düne einige Brutpaare in Mai 1898) und im Seggengras der Lagune Osman Aga bei ). Noch häufiger tritt sie auf dem Peloponnes 15. da diesbezüglich. deren ich auf griechischem Boden ansichtig wurde. April 1897 zwischen Argos und Lerna (Myli). Die Schwarzkopfstelze war einer der ersten Vögel. März beobachtet (Führer). bis 5. Der Abzug setzt er ihn für August ist. in Attika (Phaleron) am 18. Juni 1898 Schließlich ist sie (21. nördlich von Astros sowie der Lagune von Muriä Alt-Pylos (2. flavus!. daß er schon aus Dalmatien hielt. auf Santorin. Aber auch Drummonds „flavus mit pechschwarzem Kopfe zur Brutzeit" gehört zweiEr vermerkte die Ankunft auf Korfu in Menge gegen den 1. April. Die vielfachen von Strickland an jener Stelle aufgestellten Fragen können heutzutage fellos hierher. Auf in viel Korfii wurde sie von Lord Lilford. noch nicht genau beobachtet worden. daß mehrere Paare an geeigneten Plätzen der Insel auch altes brüten. unregelmäßiger als bei Nach Krüper') wurde 1868 die 1897 wurde die erste bei Aetolikon am 2. ') Lindermayer hat die erwähnt zu werden. des näheren B.

finden sieh auf Taf." Ein anderes Nest mit fünf Eiern. wahrscheinlich erste von Lindermayer. den Gefangenen die Schwingen und Steuerfedern beschnitten und am Markt verkauft wurden. tief. wie während des Winters als belebendes Element an den Rändern der Gewässer in den Niederungen.')) in Zweifel . im Frühling luid Herbst auf dem Durchzuge nach JameEuböa nach Lindermayer und laut Sonnini und Erhard sie ') Kr ü per (Gab. Das Nest mit einigen Eiern von hier erhielt Thieneniann. daß und 29. sich nur Die Inseln werden von gesucht. am die Nester seien auf den Laganeninseln sehr niedrig Boden. Am 27. die indessen nach seiner eigenen Angabe von B.-Blatt 1859. daß diese Stelze auf Korfu damals in Netzen gefangen. gends etwas gehört. mehr rund als eiförmig. melanocephalus bemüht zu haben. angelegt. daß er von brachte Dr.202 Ornis balcaiiica. 20. 6 seiner „FortNapf. Nieder sich um die Eier von B. denn er sagt (Reg. etwas sparrigen enthalt etwas Hanffasern mit Eselshaaren ausgefüttert. von lehmartiger Farbe oder isabellfarbig mit lehmartigen. Der Eier waren vier. Daher hießen Heutzutage habe ich davon nie und nirsie bei den Griechen auch „Fliegentöter". cm cm hoch. — Man kann stilplwirea Bct'list. 4 cm. Ich mußte mich mit dem Erlegen von drei Vögeln damals begnügen. So fand sie auf Korfu. Jänner 1897 häufig. ich mich bei Aetolikon stundenlang ohne jeden Erfolg. Zwei der Eier. trcbirgsbachstclzc. Fig. um die Stuben von Fliegen zu reinigen. 1875. welches des Engländers Jagdhund anzeigte. April 1859 in den ein weiteres mit Schraders Ausflügen her wußte." . Lagunen von Missolonghi zustande und Jungen fand er ebenda in Begleitung des Herrn Simpson. von denen mir das Weibchen mit sehr lichter Unterseite und nahezu weißer Kehle am interessantesten erscheint. die zweite aus verschiedenen Tierhaaren. freilieh S. woselbst ich und bei Govino ein Kythera (^ besucht sens Beobachtungen. unter die »SnisoZa-Pflanzen versteckt. schwer diesen munteren Bewohner unserer klaren Waldbäche in ein griechisches Landschaftsbild hineindenken und doch gehört diese Bachstelze ebensowohl zur Umgebung des dortigen Gebirgsbaches im Sommer. S. Journ. 30). 21). sorglos die erste Schichte am bestand aus trockenen Binsen. ahgehildet: pflanzungsgeschichte" 5'3 breit. und ist ist 10'5 cm „Das Nest hat einen gerundeten. kann versichern. jungen Exemplaren mag man sind. jedoch bei ihr Lord Lilford im Winter f. am wohl nur am Zuge und 18.') Merkwürdig ist die Mitteilung Drummonds. ob sie „Bei Bälgen von weiblichen nnd zn der verwandten Art hinzuzuzählen lebenden Vi5geln kann man nicht leicht sich irren." Lindermayer Stamme hat ein Nest dieser »Stelze selbst gefunden und sagt: „Es war eines Tamariskenstrauches hingebaut. XXV.flavus nicht zu unterscheiden sind. sie sind klein. Demnach ist die Legezeit Ende April oder Mai. 4-7 weit. Korr.sagt ausdiücklieh: geraten. Oni. Suche nach denselben sehr schwierig ist. April 1894 bemühte Ich die MotaciUu 3Iotacilla inelanope PalL. obwohl nach dem Benehmen der beiden Alten das Nest stets in nächster Nähe von mir gestanden sein mußte. das Nestchen war flach und dem der Älauda hrachydactyla nicht unähnlich. am zur strengen Jahreszeit auf- Drummond dagegen nur selten Strande bei Potamo einige beobachtete erlegte. Li dieser Gegend scheint auch früher Di'. sehr fein in einander fließenden Punkten. Krüpcr am welches sich im Museum zu Athen befindet.

L. daß mir überhaupt kein Stück bekannt geworden ist. Wie Seebohm ein Nest im Parnaß. die vierte hat diesen Keilfleck noch größer. die zweite ganz weiß auf der äußeren Fahne.III. 19-6 19-5 19-3 Br. das Brüten zuerst Graf von der Mühle und Lindermayer sogar Eier gefunden worden seiu. alle Kykladeii. übrigens ist sie ganz weiß. 498.. 82). lautet: häufig." Diese Beschreibung Lindermayers wird anstatt der ersteren von Brehm sowohl im „Cat. Verdienst meines Originalbeschreibung von Chr. welche sich möglicherweise auf dieselbe Bachstelzenform beziehen könnte: „Der Schwanz hat vier schreibung eingetragen (veröffentlicht mittlere Art: in seiner rabenschwarze Federn. woselbst Vorkommen ständigem 203 Gnoclicnlaiid. nun liatte und 3.') wo die Gebirgbachstelze April. sehr schmaler. doch sie fabelt der erstere von be- im Winter usf. so daß er den äußeren Bart fast ganz einnimmt. wie die vier in der letzten Woche Oktober 1894 daselbst erlegten Vögel unserer Sammlung und bei Delphi die bezeugen. wie Krüper erfuhr. auf jeder Seite aber vier weiße. auf welche sie passen würde. S. In der Umgebung von Athen zeigt sie sich zumeist vom Spätherbst an. p. Die Entdeckung der Freundes Hen-n „Stiftungsfest" etc. die der inneren) Fahne weiß. ') Museum. den Winter verbringt. das übrige blendend weiß. Als Seitcnstück zu dem vom Grafen Mai 1873 bei Agoriaui gesammeltes Nestjunges bcHiidet sich im British . 12 1 Als noch heute besetzte Brutplätze kann ich die mm mm cg Gegend der kastalischen Quelle ganze Umgebung von Musinitsa namentlich hervorheben. aber ich muß gestehen. den Lagunen kleine Flüge im daselbst. Spalte 341 und auf der äußeren (bei melanope nur auf der Hinterzehe stets der sah. (bei der Nagel melanope nur mittellang und Im selben Jahre 2. ein echter Sporn gekrümmt). Langhädaschlucht feststellte Brehm ist ein Okens „Isis" 1845. als auch von Dresser (1875) „Birds of Europe" zitiert und dieselbe von dem letzteren überdies fälschlich auf Budytes melanocephalus bezogen. befindet sich in Steuerfeder ganz. in lang. gerade.'' Linder may er in sein Notizbuch die folgende Be- zweiten Arbeit 1859. länglicher Fleck. Ein von Seebohm am 8. da er anfangs In Mittelgriechenland vermutete später daselbst sollen nach Dresser berichtet. Die Feder ein schwarzer. und zwar in folgender äußerste Feder ganz weiß. 14 14-6 14- 13 11 Gew. Die griechischen Gebirgsbachstelzen scheinen in Färbung und Grüße von mittelungefiihr in der Mitte der dritte europäischen durchaus nicht verschieden zu sein. sie „Die 1. Schalow. später zur Brutzeit fand ich zwei Paare in den Schluchten des Zygosgebirges am Bache sowie mehrere nordwärts von Naupaktos (Ende März und im April). Nisten auf kleinen Inseln In Akarnanien beobachtete zunächst Simpson in Februar. Auch auf dem Peloponnes während ist sie Mühle im Winter am 12. of Birds" (1885). fand Ende März oder anfangs Mai 1873 schon flügge Junge antraf Drei einzelne Eier vom Parnaß: L. Juni 1898 im Museum zu Athen nach Graf von der ich sie als Brntvogel daselbst nicht allzu zahlreich und ein Stück vom Taygetos Schließlich noch einige Worte über Mutacilla lindermayeri. zu legen beginnt. die Feder hat diesen Fleck auf der äußeren Fahne deutlich.

diese Bachstelze als auffallend späten Durchzügler auf der größeren später auch noch auf den natürlichen Randklippen 15. Evreokastron. Der Abzug nach Norden wurde 1866 am 9. Im Februar 1897 beobachtete ich ihrer viele am Uferrande von Petalä und in kleinen Schwärmen in der Nähe von Schafherden nächst Missolonghi. Zeit zunächst in ziemlicher Zahl am auf Korfu. Auf Kythera hat sie Jameson bloß auf dem Früiijahrs. Bezüglich des Brüteus verweist Lindermayer auf Krüpers Entdeckung. auch im Hafen von Naxia und bei Muntsara richtig als Standvogel.) glaubte zufolge der Mitteilung daß diese Bachstelze in Griechenland gar kein Hochzeitskleid Lindermayers. anfangs Mai ein einjähriges Exemplar (Douglass). am 23. Mai 1892 zeigen folgende Größenextreme: 20-7 X 16 Chr. Krüper stellte die Brutzeit im Parnaß fest. Juni 1894 zu Nest tragend (Krüper u. Sie ist auf der Insel nach Lord Lilford häufiger Standvogel. von der ]\Illhle liegendes von erwähnten. Jänner 1899 etwa 100. angesiedelt. Krüper 1862 Eier! erhielt hier Auf dem Festlande überwintei't sie von Mitte Oktober bis Mitte März (Linder- mayer). (Reiser). April in der 14. Giura bei Andres. Gestein des kleinen Molo Mai herausragten. de. Beobachtung Baron Schillings in der Umgebung von Patras. dessen Schweif eine Länge von 106 der Insel Skyros mm erreicht. während die aus dem Meere Ferner bei Kryoneri am traf ich Strande von Potamo 19. besonders langsehwänzigen Exemplare kann ich ein vor- hervorheben. Juni 1889 und 21. im Juli 1835 (Fiedler). Die weiße Bachstelze habe ich in Grieclienland sowohl während der Wintermonate als zur Brutzeit an den verschiedensten Ortiichkeiten angetroffen. zu ersterer am und der Düne von Korissia Bucht von Kalikiopulo nur noch eine vereinzelte zu sehen war. einige Paare 12. Santorin. wo sie Simpson zur selben Jahreszeit erwähnte. Makaries. ebenso auf dem Peloponnes (Graf von der Mühle). In Mittclgriechenland durch Graf von der Mühle als Brutvogel aufgeführt. Motacilla alba L. Brehm 15-5 mm 17-8 V 15-4 mm 12 cg cgf („Stiftungsfest" etc. Zwei andere Eier normaler Färbung und Punktierung vom 1.s Eilandes an. Juni (Reiser). Nach der Meinung des Verfassers der „Mittelzeiten" ist es fraglich. ob die Winterbachstelzen des südlichen Gi-iechenlands im nördlichen brüten. während Fiedler sie am zahlreichsten an den warmen Quellen der Thermopylen überwinternd antraf. Naxos. gast. Mai ein Paar in Mauertrümmern. sah ich Mitte Juli 1894 die meisten am Gebirgsbache bei Musinitsa. Unweit von hier fand ich am 5. April 1866 bekam er ein Gelege von sechs Stücken. wogegen sie hier Drummond häufig nur im Winter in den Sümpfen fand. Für die griechischen Inseln im Agäischen Meere betrachtet sie Sonnini ganz Erhard von Krüper auf den Kykladen weniger genau bloß als AVinterwas bereits richtiggestellt wurde.und Herbstzuge wahrgenommen. Am 15. Jänner etwa 500 Stück zum Übernachten ins Interessant wo am am Strophadeninsel umherspazierend und ist eine Rohr zogen. — Weiße Bachstelze. Reiser). anlege.204 Oniis balcanica. Eingehende Beobachtungen liegen vor: von Euböa (Lindermayer). sondern im . März vermerkt. L.

higubris hatten Graf von der Mühle und Erhard nicht gefunden und Kapitän Sperling läßt es unentschieden. doch will haben. alba. Auch auf dem Peloponnes überwintern sehr viele (ein Stück aus der Umgebung von Kalamata) und ebenso in Attika. Herbstkleidc brüte. ja Krüper Die Ankunft im Herbste dürfte.III. 22.) — Wieseupieper. ob er diese oder die typische Form in Griechenland am 28. brachte auch ein Weibchen von dort mit und sah die letzten Durchfeinen. November und zusammengebracht wurden. März 1897 auf dem Berge Ainos (Kephalonia). obwohl ge- aller Pieper. nauere Daten mangeln. endlich zwischen den einförmigen Salzkräutern der sämtlichen Lagunen. Mazziari). gehört hierher ein ähnlicher Vogel. Dezember 1894 und am 7. an der Mündung des Potamo. welche am Phaleron und Pentelikon von den dortigen Sammlern am 18. ^UO Griechenland. Graf von der Mühle lernte zu dieser Jahreszeit den Wiesenpieper mit seinem In März fangs durchdringenden Ruf Warner der Strandläufer kennen. noch größerer Anzahl trafen wir A. daß einige wenige Wiesenpieper auf Koi-fu Sommer zu sehen sind (Drummond. Wourro Sonnini Vielleicht von Syra be- schreiben wollte. daß ich den von einem entblätterten Baume herabgeschossen und einmal beobachteten wir einen Turmfalken. Dezember 1862 erbeutete. wie vier Paare unserer Museumssammlung und eines des Athener Kabinettes beweisen. welchen nach Fiedler Dr. März 1895 Die Angabe der englischen Forscher. sie dort in nicht der genau demselben Kleide sich fortpflanzt wie bei uns. Zwei Paare überwinternder weißer Bachstelzen unserer Sammlung. namentlich so auf den Kykladen (Erhard). gehören zur typischen Mot. sondern auch auf den Inseln zu finden. Nach zügler am Mitte 28. dann deutlich der Durchzug von Süd nach Nord fühlbar. pratensis dann von Ende Jänner bis anin der Umgebung von Missolonghi. halte ich nicht . und Lord Lilford). alh. im Lande während des Winters sehr häufig. als März macht März sich bei Naupaktos. und 20. (Drummond Korfu Auf der Zante (Koll. welcher Wiesenpieper aufgebäumt sah täglich — — einen Wiesenpieper kröpfte. nach Lindermayer um Mitte Oktober erfolgen und der Weg- zug. besonders im oder gar einige Paare in den griechischen Gebirgen brüten TSeebohm). Abweichungen im Gefieder eine Stelze auf Milos angetroflen sind mir nicht untergekommen. Überwinternde Wieseupieper sind nicht bloß in den Niederungen des Festlandes. die meisten gab es auf der Insel Vido. die wir stets aufscheuchten. beziehungsweise der Durchzug im Frühling von März bis in den April hinein dauern. am binsenbewachsenen Meeresufer. Atithus pratensis Der Wiesenpieper ist nennt ihn den häufigsten (L. deren ganze Unterseite weiß war. in der Bucht von Kalikiopulo und an der Nordküste bei Kap Katharina. welche Leonis einsandte. was zwar sehr merkwürdig wäre. aber in Wirklichkeit Fall da ist. Mot. So traf ich ziehende Schwärme am 18. Euböa (Lindermayer). letztgenannten Lisel begegneten wir diesem Pieper Mitte Jänner 1897 und erlegten auch ein Paar von der großen Menge. und zwar sowohl im Gebüsch am Phidaris als im dürren Röhricht gegen Aetolikon zu. Einer der Vögel wurde es war das erste Jlal. Lord Lilford) zu allen Jahreszeiten.

diesen Orten stammen zwei weitere besonders schön gefärbte Männchen unserer Sammfür ein feines lung her. hätte. mehrmals im Frühling auf Korfu. welcher stets an dem bräunlichen Stich der Oberseite und der ununterbrochen bis zum Ende der oberen Schwanzdeckfedern reichenden Schaftzeichnung erkennbar ist. j4. sowie endlich am 6. lich ist. lassen sie nach Pieperart stets ihren Ohr gut von den nahestehenden Arten unterscheidbaren Lockton hören und senken sich dann nach kurzem Bogenflug rasch wieder herab. wonach A. Nach ihm erscheinen einzelne Beginn des Frühlings auf dem Peloponnes. zumal im Herbste. auf Zante und Eubüa. weil A. was für eine Vogelart damals als A. Am 19. was Graf von der Mühle über ihn mit„bewohnt Griechenland einzeln und nur im Sommer". was bei wenig geschulten Beobachtern. Dresser gibt zweimal seiner Überzeugung Ausdruck. Vollständig unerwartet war mir das Zusammentreffen mit einem Paare dieses Piepers am 29. dem Bei-eich der Jlöglichkeit um einen Schritt näher gerückt. Th. . zumal übrigen Autoren ausdrücklich das vollständige Fehlen zur Brutzeit betonen. teilt: Nicht viel mehr erfahren wir von Lindermayer. Anthus cervinus Es stellt Zander noch in von Dr. April 1894 schössen wir ohne Mühe an der Bucht von Kalikiopulo drei Männchen und im Valle di Korissia ein Weibchen. ja sehr leicht erklärP]s paßt z. cervinus angesehen wurde! am doch Viel- ehesten ein verspäteter A. S. während am 2. und für rielitig vielleicht teilweise auf Vci'weehsliing mit A. weiß. Griechenland Krüper als (Mommsen. der „Naumannia" 1854. daß alle obigen Angaben auf Verwechslung mit dem Wasserpieper (A.206 Ornis balcanica. geteilt Erfahrungen an Ort und Jedonfiills ist Zugvogel zu betrachten S. ceiTinifs selbst Diese Ansicht wurde auch später und entspricht auch meinen mehrfachen Stelle. dieser Pieper früher oft mit den verwandten Arten verwechselt worden. 3. pratensis oder trivialis! und 1897 fand ich diesen schönen Vogel. spipoletta) beruhen dürften. und 5. Dies bei ist aber deshalb unwahrscheinlich. B. und 21. gar nichts von dem. ließ keinen Zweifel zu. Aufgescheucht. Mai 1897 am Rande des Sumpfes an der Potamoniündung regelmäßig zwei oder mehrere anzuVon treffen waren. triviaUs beruhend. Mai einige in den Salinen von Levkimo. endlich „er sitzt gerne auf den äußersten Zweigen der Büsche" usw.. v. Bd. 222) ist.) Bemerkung in — Ilotkehliger Pieper. IV. allein der Eierstock des von mir geschossenen Weibchens Jedenfalls kommen bei daß der Vogel in demselben Jahre gewiß nicht gebrütet dieser Art des öfteren Spätlinge auf dem Zuge vor. sämtliche in eine kurze (Pall. Die rotkehligen Pieper befanden sich hier immer in Gesellschaft von durchziehenden B'udytes und trippelten nalirungsuchend unweit des Strandes zwischen den In den Jahren 1894 spärlichen (irasbüscheln umher. cervinus auf den Kykladen brüten soll. Durch dieses Vorkommnis wäre die an und für sich gänzlich unglaubwürdige Angabe Erhards. 20. womit daß seiner Bearbeitung der eurojjäischcn Pieper ausdrückt. Mai! 1894 auf der kleinen und flachen Sporadeninsel Psathura. spipoletta ebenfalls im land nirgends zu finden Wer leicht ist und schon zeitlich Sommer im Frühling nordwärts in Griechen- zieht. Held reich meldet seinen Durchzug im Oktober. dann „wo auf üppigen Wiesen einzelne Gebüsche von Erdbeerbäumen stehen" (es gibt in Griechenland überhaupt gar keine üppigen Wiesen!). Er selbst habe nur ein Stück im April beobachtet.

Die sieben Stücke unserer Sammlung sowie vier jener des Museums in Athen geben mir zu keinerlei Bemerkungen Anlaß. ihn in höheren Lagen als bis zu 300 m Seehöhe gesehen zu haben. Weiters flogen am 8. oder anfangs April. Oktober 1894) liegt mir vor. und am 24. kommt er . indem dort Olivenpflanzungen mit Weingärten vermischt. sein. in Attika 1873 am 2. — am zweckentsprechendsten zu Seebohms über diesen Pieper. ist die einzige Pieperart. wenn bereits ich die vorzüg- 1874 Dresser ver- Der Genannte sagt folgendes: Griechenland brütet.III. betrachten ihn für das Festland März 1852 mehrere Stücke und und hatte ihn. gibt Lord Lilford beobachtete ihn nämes einige gegenteilige Angaben bezüglich Korfu. wie Seebohm treffend Graf von der Mühle und Lindermayer land nur auf Euböa Letzterer schoß erst im als selten. er zieht südlicher" dem Zuge. (Wiederholt von Heldreich!) Ein solcher Herbstdurchzügler vom Hymettos (22.jAnthus canix)estris (L. April 1897 gab es war auch einzelne in der Ebene am südlich von Athen. und neu ist die Beobachtung. In den Tälern südlich vom Parnaß traf ich ihn dagegen nicht. Während meines Aufenthaltes wurde er am 17. und zwar im April an und hat im Mai Eier. April 1897 im Sumpfe Mustos bei Astros. wovon auch ein Stück erlegt wurde. B. indem ich ihn am 14. trivialis GriechenObgleich ausdrücklich hervorhebt: nicht iu Griechenland. Er bevölkert die Täler des Landes und ich kann mich nicht erinnern. April und den Herbstzug im Oktober. Anthus trivalis Krüper (L. bemerkt. vorher unbegreiflicherweise ausgelassen. in Gesellschaft Unter den Opfern auf den Strophaden befanden sieh nur wenige und am 14. pratensis vorzuliegen. da diese ihm zu viel bewaldet sein dürften. Dabei scheint er die überallhin offenen Ebenen zu bevorzugen und ist in den gänzlich baumlosen Tälern zwischen dem Parnaß und den Thermopylen recht häufig. Juli 1894 als nicht sehr seltenen Bewohner der oberen Waldregion der Kiona kennen lernte Jedenfalls interessantesten und durch Erlegen von zwei jungen Vögeln. lich dort nur dann und wann während des Winters und Drummond hält ihn gar für einen Standvogel. „Der Baumpieper überwintert noch und auch ich dasselbe bestätigen kann. ja im Gelände der Bucht Kalikiopulo war er geradezu massenhaft auf dem Durchzuge anwesend. zwei. April 1894 in der Umgebung der Hauptstadt Korfu mehrfach gesehen und erlegt. Anthus (Agvodroma) Es öffenthcht hat. und 16. Krüper vermerkte den Beginn des Frühjahrszuges mit Ende März z. und 19. der in der strengen Jahreszeit sehr häutig. das Brüten dieser Art nachwies. Endlich begegnete ich einem großen Schwärm am 17. die in Braclipicper. Mai 1898 unweit der Erdpechquelle von Keri auf Zantc und zwei Tage später fanden wir mehrere dieser Pieper von Budytes ßavus nächst Katastari. die noch nicht lange flügge geworden sein konnten. ^07 Griechen lauti. — AiUJius arboreus Bcchst.) allen campestris anderen Mitteilungen voranstelle. trivialis doch auch zu den Brutvögeln gerechnet werden muß. welche scheint mir weitaus liche Schilderung . daß A. im Sommer dagegen selten gesehen wird. denn der Hauptsache nach berührt A. Mai die Anzahl der noch auf dem Zuge daselbst Anwesenden eine geringe. vielleicht ein Paar. Dies halte ich für durchaus unrichtig und scheinen hier Verweclislungeu mit A. auf. wie er selbst schreibt. Baumpieper.).

A. die Eier zu erlangen. und auch aus 266) geht hervor. Einen Lieblingsaufenthalt des Vogels bildet die wellenförmige. Auf dem Festlande ist er zunächst ein ziemlich seltener Brutvogel von Akarnanien. April vermerkte und 1894 am 28. Keineswegs ist aber Anthus campestris ein so ausgesprochener Bodenvogel wie A. Mai 1898 zur Zeit meines dortigen Besuches nur einige wenige Stücke auf dem Durchzuge anwesend. als An- frühestes April fest- gestellt. was von ganz besonderem Interesse ist. . Außerdem wird der Brachpieper unter den Bewohnern Eubüas und von Douglass für Santorin (erste Woche Mai 1892 zweimal erlegt) aufgezählt. pratensis und man kann ihn oft beobachten. campestris unter die auf den Kykladen bloß überwinternden Vogelarten einreiht. Mai 1897 in Levkimo und Umgebung mehrere beobachtet und Korissia. wenn ich auch die treffliche Schilderung Seebohms über seine sonstige Lebensweise hier einschalten wollte. da er daselbst nur zwei Gelege erlangen konnte. Ansehein. Krüper Ende Phaleron erbeutetes und eingesendetes junges Oktober. aber Weibehen ein von Leonis 1894 trägt sogar das Datum vom am 8. die in der Umgebung von Kephissia gesammelt wurden. wo Dr. lich nächst Aetolikon wirkliche Paare beobachtete. wie ganz richtig einer Bemerkung Krüpers in Brehms (Gab. in in gibt einer Lindermayer die ersten handschriftlichen Notiz Attika wurde 1874 der erste von Tage des April der 22. cani'pestris. hält. Als Zeit des Abzuges im Herbste nennt September. bemerkt wird. mer nur Winter nirgends angetroffen." Es würde entschieden zu weit fuhren. Ein Belegstück von dieser Insel befindet sich in der Koll. Juni 1894 in den Dünen unweit der Stadt Naxia und am 15. 406) dort zu den Standvögeln. aber ich besitze einige Gelege. daß er diesen „Tierleben" Orn.208 Ornis balcanica. Februar 1881 große Flüge dieses Piepers an den Berghängen auf Zante. dagegen sehr häutig im Winter vorkommt. Wenngleich nun schon aus vorstehendem manchen Gegenden des Landes häufig keine Geltung. Jedoch hat Kronprinz Rudolf am 14. Wenn Erhard A. Journ. als hat es fast dem den ob er auf den Inseln auch überwintern würde. sowie ein Paar auch mitgebracht. Ich fand die Art mehrfach am 11. Lindermayer Mitte. Mazziari im Museum von Athen. wenigstens nach den bisherigen Beobachtungen. Als ich diese (iegend besuchte. war es hierzu zu früh. Krüper 1860 die Ankunft am 7. Für Mittelgriechenland kunftszeit an. teils von Felsen. hat dies daß der Brachpieper in doch für die Gesamtfläche ist. Krüper rechnet ihn Gab. April Grn. sondern nur am 21. 1875. ist dies auf alle Fälle falsch. teils von Gras und Heidekraut ausgefüllte Ebene zwischen Athen und Marathon. die am besten mit „zer vii" wiedergegeben — werden kann. sowie namentlich für Naxos zu den spärvorhandenen Brutvögeln. S. S. März Krüper am als 6. von der Ferne wie geschlossene Olbaumwaldungon aussehen. auf Festlande nur während der wärmeren Jahreszeit zu verweilen pflegt. Juni wurde ein Stück bei Melanes erlegt. 1863. Journ. Hier ist es auch nicht schwer. Pieper für einen der selteneren Bratvögel Während ersichtlich auftritt. während ich am Parnaß war. wie er von einem Heidekrautbusch oder einem höheren Grasbüschel herab. seine eintönige »Stimme hören läßt. Auf der größeren Strophadeninsel waren am 14. doch wird Datum genannt. f. f. namentlich am Skopos festgestellt. So vermeldet Drummond von Korfu. daß er als dortiger Standvogel im SomIch habe ihn dort im selten. April 1894 im Valle di am 6.

kaum l^o Zoll hoch. 209 Giiechcnlana. iMai 1894) und im Peloponnes fand ihn Graf von der Mühle ziemlich häufig an denselben Plätzen wie die Kalanderlerche.') erst 1856 von Krüper ') in der Nachtragsliste im „Mon. mit sehr langem. III. Mai 1894 längere Zeit am Fuße des Hymettos verfolgter Brachpieper entkam schließlich trotz aller Mühe. Wintervogel ist. von welchen aber nur die letztgenannte in das 1866 heraus- auszufinden und Chr. findet man schon im daraufi'olgenden Jahre im 6." Zwei einzelne Eier aus dem Gebiete des Parnaß von Krüper eingesendet. Keiser. messen und wiegen: 22-8 X 15-9 mm 20 X 15 cg (1. richardi gezogen hatte. diese längst vergessenen Formen möglicherweise wieder aufleben zu lassen. enthielt im Mai sorgfältige Aus- kleidung. Die Nester des Brachpiepers sind stets schwer zu finden und enthalten nach Krüper meistens fünf. wurde Anthus aquaticus Bechst. beziehen sich offenbar auf einen Makedonien erlegten Vogel. 338 dieselben.III. grec" an. Mai 1889). Gegenden. Die Maße eines Stückes. obgleich er daselbst. hat eine schwache stengeln und eine dicke Auskleidung von fünf Eier und unterscheidet sich Unterlage von einigen kürzeren Pflanzcn- Es von einem Lerchenneste nur durch haarartigen Bastfasern. d. Jahrg.). p. 2^2 Zoll weit und Zoll 1 tief. So führt ihn selbst Lindermayer Nach meinen Erfahrungen III. gegebene Verzeichnis der Sammlung aufgenommen wurde. Der größte unter den eigentlichen Brachpiepern. es 336 gibt. in zwei Unterarten gespalten. erlegte und konservierte diesen Pieper Santarius im Kara dagh bei Velestino zur Brutzeit (18. in vol. dünnem Schnabel. Forschern mit feinerem Unterscheidungsvermögen. bei Anthus campestris besprochen. welche Dresscr. langen Schnabels" als Corydalla gracilis zur Gruppe von C. S. — dieser Pieper in den verschiedensten Wassei'piepcr. mit nur mittellangem Schnabel. Oniis balcanica ist 14 . 15'9 «»»i 14 ccj Bezüglich der Größe und des Gefieders vermag ich bei den sechs mir vorliegen- den Stücken aus Griechenland durchaus keinen Unterschied von nordbalkanischen her- Brelim scheint mit griechischen Vertretern nicht recht ins Reine denn während er 1855 solche im „Vogelfang" wegen des „sehr dünnen. dem als es Verfasser dieser Zeilen zu Gebote steht. Die Vögel sind hier wegen des vielen Schießens noeh scheuer als sonst und ein am 11. „Naumannia". campestris tenuirosiris Brm. von mir In Thessalien beobachtete. Dem vorigen ähnlich. von den meisten übrigen ornithologischen Schriftstellern gänzlich übersehen. bleibt es vorbehalten. sind: a) A. Ein aus Griechenland stammendes Nest beschreibt Thienemann folgendermaßen: „Es ist ganz flach und napfförmig. namentlich aber an der Meeresküste Griechenlands. campestris gracilis Brm. Krüper wissen. gekommen zu sein. h) A. L. wie wir durch den Grafen von der ]\Iühle und Dr. aber viel kleiner als der nordostafrikanischc Spornpieper. Diese beiden griechischen Formen. Juni 1866 und 20. gegen 4 Zoll breit. schlankem Körper und etwas ins Rostgraugelbe ziehendem Oberkörper. sehr wechselnden Färbungen. Anthus spipoletta Auflfälligerweise (L. nach Liudermaycr oft auch sechs Eier von den bekannten.

Strimmeneas den Wasserpieper zahlreich überwinternd und sammelte im Dezember und Jänner mehrere.) — dieser in Mitteleuropa Rohraiuiuer. Jänner) sowie bei Februar 1897). was wohl von der Strenge des jeweiligen Winters im Norden abhängen mag. daß er am 24. Am März 1897 beobachtete ich ziehende Schwärme mitton im Karst des Ainos am 25. Erwähnt wird dies für Korfu (Drummond) und Euböa (Lindermayer). wo die Gipfel des Hymettos und des Pentelikon mit Schnee bedeckt waren.^l(J Ovnis lialcanica. Von letzterem Orte stammt ein Männchen unserer Sammlung. Avestlich erlegte sie bei Aetolikon. welcher sagt: dem Eintritte der strengen Jahreszeit von Dezem- land stehen wir auch heute noch auf „Sie findet sich ziemlich häufig mit ber bis Ende Februar ein." Heldreich einen seltenen Wintergast nennt. und zwar hier wahrscheinlich Auf die Inseln dürfte sie am Zuge begriffen. dann fand ich ihn aber sehr aber ancli tat. brütenden Ammer in Griechen- dem Standpunkte Lindermayers. ich ein von Naupaktos. März 1897. Schließlicli erwähnt Baron Schilling. daß der Wasserpieper den griechischen Gebirgen. Jänner 1897. März bei Känurion nächst Missolonghi viele Hunderte. Auf alle Fälle steht fest. nur so lange herumtreibt. Jänner 1897 und erlegte dort auch ein Weibchen. welches ebenso wie das Exemplar von Korfu das reine Winterkleid trägt. Auch im Röhricht toter Arme des Phidaris beobachtete ich sie. die zweifellos auf dem Zuge nach Norden begriffen waren. wie dies v. in der sumpfigen Ebene des Phaleron angetroffen. sowie 100 Wasserpieper dem Lande im Sommer eine Rast haltende Gesellschaft überhaujit. Auch in Thessalien bei Lamia traf St. Während nun betreffs des Herbstdurchzuges jegliche Anhaltspunkte fehlen. Diese Vögel liatten zumeist schon über die Hälfte das Sommerkleid angelegt oder. Als überwinternden (jast begegnete ich dem Wasserpieper in beschränkter Anzahl zuerst an überschwemmten Uferstellen an der Mündung des Potamo auf Korfu am 18. wie an einem erlegten Weibchen ersichtlich ist. unriclitig. vermag ich doch wenigstens einige Daten über das Erscheinen durchziehender WasserAetolikon (1. daß ausschließlicher Wintervogel für Griechenland ist. schoeniclus. Fünf Stücke aus Thessalien (Volo). . Heldreicli denn wahrscheinlich besucht er die griechischen Gestade alhvinterlich und berührt sie außerdem noch jährlich zweimal auf dem Zuge. pieper im Friihlinge zu liefern. gänzlich fehlt. nur selten gelangen und auch da nur während der Winterszeit. ebenso Santarius deutlich noch am 28. besaßen sie nur mehr wenige Reste des winterlichen Gefieders. Schließlich betonen auch Krüper und Seebohm. Paar von mehreren anwesenden beim Salzmagazin unweit Missolonghi am 28. Attika und Akarnanien zeigen vollständige Übereinstimmung mit typischem E. ihn einen seltenen Winterojast zu nennen. lEmherixa schoeniclus Bezüglich des Auftretens (L. März 1809 ungefähr 18. auf Kephalonia und — offenbar — a tempo in den Bergebenen bei Patras aufgetreten habe. fand sie Graf von der den Rohrwäldern der Sümpfe des Peloponnes geradezu häufig. Ich habe sie in nur in den mit Tamarisken und Arundo donax bewachsenen Sümpfen jenen Tagen. Während Mühle in sie v. bis wärmere Witterung Krüper der sieh in die typische Rohrammer den dortigen Rohrsümpfen eintritt. häufig längs der neuen Straßendärarae rings nm Missolonghi (29.

welche St. Strimmeneas zusammen mit anderen dort auch brüten und verbleiben. schoeniclus canneti sich nicht sehr weit nördlich von Korfu befinden. palustris auf Korfu mitteilt. schönen Reihe italienischer Vertreter Dennoch glaube E. das ganze weiteres Material zu erhalten. Dagegen sammelte St. Viel näher dagegen stehen die thessalischen Vögel der E. schoeniclus canneti und nicht auf die eben ich.III. Emberiisa schoenicliis canneti (Brolnn). E. Fauna" den obigen 9. B. Jänner 1902 ein schönes Paar derselben Vogelart und schrieb. als Bewohnerin des Landes E. pyrrkzdoides \ue\t. — Mittlere Kohrauimei'. die er iär E. ') Dieses gelangte au das Museum vou Athen. welche in den Sümpfen der Umgebung von Volo den Winter verbringen. Strimmeneas am 3. die Beschreibung Graf von der ]Mühles. tose". unter nur auf E. 14* . Februar 1896 gesammelten Stücken sandte er dem Museum drei Männchen und zwei Weibchen ein. palustris Savi („Orn. Rohrammern erzählte mir. die Herren Schalow und Reichenow bei einem Vergleiche mit einer sehr identisch hielten. welchem später Lindernach griechischen Vögeln. Derselbe soll dort im Winter häufig sein und in einigen Paaren auch auf der Insel brüten. so dürfte wohl keine andere als diese Rohrammer bei darunter zu verstehen sein. 91). ja sie sehen bis auf etwas größere Maße. p. daß die Vögel mit der von Pallas als pyrrhuloides aufgeführten grauen Form des Ostens durchaus nichts zu tun haben. Zunächst sei hervorgehoben. was gewiß sehr wünschenswert wäre. v>'emgstens zum Teile hierher. Strimmeneas auch die von llichahelles entdeckte. Leider habe ich von dieser Gegend Jahr über keine Aussicht. aber daß es nicht gelang. besprochene Form beziehen kann. daß sie Paare brüten. traf St. Nach ihm wäre diese Ammer ein Brutvogel der dichtesten Rohrbestände in den dortigen Sümpfen und infolgedessen zählt auch v. Da die nächst bekannten Brutplätze von E. namentlich der Schnäbel. 211 Griechenland. Emheriza schoeniclus reiseri IFartcrt — Westliclie lTimi)eIroliraiuiuer. daß in der dortigen Gegend St. U. palustris genannte Rohrammer hierher zu beziehen und höchst wahrscheinlich ist dies der Fall dem von Lord Lilford ebenso genannten Vogel von Korfu. daß die Vögel sich damals aufhielten. Von den daselbst am 20. aber es ist nunmehr ausgemacht. Leider vermag ich nicht zu sagen. ein Gelege aufzufinden. paläarkt. Mögliciierweise ist die von Dubois sen. Heldreich Dagegen paßt mayer gefolgt ist. daß z. so wie jene der mitteleuropäischen viele Rohrammer. pyrrhioloides zu den Standvögeln Griechenlands. daß sich das. dieser so ähnlich. Unter der bedeutenden Anzahl von Rohrammern. Strimmeneas in Megali vrysis (bei Lamia) am 28. vol. ob diese Vögel in Thessalien auch über den Sommer verbleiben. Schoenicola intermedia Micliah. denn die Färbung der Flügel und des Rückens ist spatzenartig braun. Es ist eine sehr interessante Rohrammerform. bezüglich der Schnabelgröße intermediäre Form. B. Namen gab. und März 1896 in den Sümpfen bei Volo in drei Belegstücken (zwei d' und ein (j ^) sammelte und welcher Hartert in seinen „Vögel d. Dezember 1901 und 21. und 26. sie mit diesen für was Lord Lilford z.

212

Oniis balcanica.

Veniiiitct hat das

(„Stiftungsfest"
(palustris) unter

Vorkommen
indem

etc.),

dieser

Rohraramerform

„Es

sagt:

er

bereits

mir aufgefallen,

ist

1845 Chr. L.

Brchm

den Cynchr. (tquaticus

den griechischen Vögeln (Lindermayers nämlich!) nicht genannt zu
und Dalmatien lebt."

finden, da er doch in Italien

Die vier mir vorliegenden Stucke sind sehr kräftig entwickelt und ilbcrtreffeu
hierin sowie namentlich in der Dicke und Stärke des Schnabels sämtliche Hohranunern
Ihre

des östlichen Bulgariens.

Maße

sind:
d^

d^

cf

9

164

169

165

164

88

86

8'J

82

Schwanz

67

71

76

73

Tarsus

21

20

21

21

12

11

12

11

Ganze Länge
'

Flügel

.

.

Schnabel (über

dem

Firste!)

....

mm

Der Schnabel ist vollständig gimpelartig, bei dem einen Vogel stark abgenützt
und stumpf, während bei dem andei-en am Oberschnabel deutlich eine parallel mit dem
Der Ilalsring ist sehr breit und an der Kehle sind
Firste laufende Rille sichtbar ist.
schwarzen
Felde vorhanden. Das Weibchen paßt in der
noch viele gelbe Ränder im
Schnabclform vollständig zu den eben beschriebenen Männchen. Die Sümpfe der östlichen Türkei dürften in Zukunft wohl noch weiteres Vergleichsmaterial liefern.

Emheriza

da

L.

Zippammer.

Als eine mehr oder weniger dem ganzen Süden Europas eigentümliche Art war
von vorneherein ihr Auftreten im Gebiete Griechenlands anzunehmen. Dasselbe verzeichnen denn auch Naumann, Thienemann, Rey, v. Heldreich und A. Brehm
(„Tierleben").

Vorwiegend wurde

sie

auf

dem Festlande gefunden, von den

Inseln jedoch nur

für Euböa (Lindermayer) und als überwinternd auf den Kykladen (Erhard) angegeben. In den Verzeichnissen der Vögel der Jonischen Inseln fehlt E. da; doch bemerkt Drummond nachträglich in seiner Arbeit über Makedonien, daß er sie später
während des Winters auf Korfu zahlreich gesehen habe.
Anfänglich wurde E. da in Griechenland überhaupt nur im Winter beobachtet;
so vom Grafen von der Mühle auf felsigen Hügeln, die dann im Sommer von E. caesia
bezogen werden, und von Lindermayer in der Zeit von November bis März. Doch
vermutete später Liudermaycr schon ihr Brüten in den Gebirgen des nördlichen

Griechenland, Avas ja später durch Dr.

Lindermayer
niedriges

(icsträuch

beobachtete auch,
(Eupliorhia

Krüper nachgewiesen
wie sich diese Ammer

spinosissima

und

von

wurde.
bei heftigem

Ziegen

Regen unter
Pistada

verbissene

lentiscus) flüchtete.

So zeigt sie sich während des Winters nicht allzuselten in der Umgebung von
Athen in Attika, wie dies die Stücke der Sammlung E. v. Homeyers, des Museums
in Athen (vom Pentelikon) und fünf unserer Sammlung (vom Ilymettos, Mon. Siriani,
Daphni, Anchesmos, Skaramanga etc.) bezeugen.
Zu dieser Jahreszeit erseheint sie auch bei Patras, von wo aus Baron Schilling

am

12. Februar 1899 geschossenes Männchen übersandte.
Ferner wurde ein Weibchen am 25. Jänner 1861 von Krüper in der kleinen
Klissura bei Actolikon und unweit von dort in einer tief eingerissenen Felsschlucht des

ein

Jlo

in. Grieclieuland.

Zygos

bei Missolonghij

erlegt,

während

einige

am

20.

Wochen

Februar 1897 von mir ein schön gefärbtes Männclien
früher mehrere von Santarius und Führer auf dem

Vurassovo beobachtet worden waren.
Als Standvogel lernte

sie,

bewohnt nach ihm im Sommer

wie schon erwähnt, zunächst Dr.

Krüpur

kennen.

Sie

Tannenwälder aller Gebirge und macht sich
dort durch ihren finkenartigeu Gesang bemerkbar.
Am häufigsten traf er sie im
Vehichi, viel seltener im Taygetos an.
Dem gegenüber kann ich ergänzend hinzufügen, daß ich im Gebiete des Taygetos,
sowohl im obersten Teile der Laughädaschlucht als insbesondere in den Xerovunibergen, unweit von dort, am 8. und 9. Juni 1898 sehr viele Brutjjaare feststellte. Die
Vögel trieben sich damals

in

die stillen

dem Karst

der alpinen Region,

aus

dessen Spalten

ein

Graswuchs emporgeschossen war, allenthalben
herum, setzten sich hier und da auf die verkrüppelten Aste des Mehlbeerbaumes (Aria
nivea var. graeca) und erwiesen sich, wie auch sonst, als ziemlich scheu. Ein dort erbeutetes Männchen zeigt auffallend breite und tiefschwarze Kopfstreifung.
für

griechische

Krüper
Ammern,

so

Verhältnisse

bemerkt, daß bei E. cia die Legezeit

daß

die Eier selten vor Mitte

er ein Fünfergelege

Mai und im
7.

üppiger

am Parnaß am

Juni, ja selbst,

11.

Mai

viel später

ins

Mai 1866,

beginnt als bei den anderen

Nest gelangen.

die meisten in

Am

den

frühesten fand

letzten

wie die Aufschrift eines Stückes ersehen

läßt,

Tagen des
noch

am

Juli 18G6.

Schon früher hatte

Thienemann

durch

dieser Art aus Griechenland erhalten, welches
steht aus

ein Nest

er folgendermaßen

mit

drei Eiern

beschreibt: „Es

be-

schmalen Streifen von Weinbast, dürren, zarten Stengeln von Plantago, einigen

Grasblättern und

sam

Lindermayer

ist

mit denselben Stoffen und haarfeinen Würzelchen nicht sehr sorg-

ausgekleidet."^)

Da Eier der Ziijpammer aus Griechenland in den Sammlungen entschieden zu
den Seltenheiten zählen, mögen hier Maß und Gewicht von vier griechischen Exemplaren
der so interessant aussehenden Eier mit ihrer bekannten spinnfadenfeinen Umwicklung
von langen Haarzügen auf der Oberfläche Platz finden.
L.

22

Br.

15-8

20-8

20-3

19-5

mm

1859:

in

Akarnanien

.

III.

lialb

215

Griechenland.

Doljanä, bei Masklina und häufig bei Tripolitsa; ebenso zwischen Pylos

sowie

am Berge Ithome und um Anavryta im Taygetos.
Sehr bald nach dem Erscheinen am Brutorte wird das

am Boden

zwischen Steinen gebaut und

Krüper

Eiern belegt.

fand

in

nimmt derselbe auf Grund langjähriger Erfahrungen
Jahre an, was auch ich
verschiedene

für

Lindermayer

so

z.

B. der

eingesendet,

Jlai

dem

mit vier

oder fünf

und 16. Mai; doch
gewöliulich zwei Brüten im

sehr wahrscheinlich bezeichne.

und Sammler,

Institute

Regensburg, durch

als

echt ammerartige Nest stets

den ersten Tagen

meisten Eier zwischen

die

und JModon

4.

Eier erhielten bereits 1847

zoologisch-mineralogische Verein

(s.

auch

Baldamus

in

in

„Naumannia"

VIII, 1858, S. 124) und wurden mehrfach beschrieben, so im Nachtrage zum Baedekerschen Werke: „Die Eier selien jenen der E. hortulana täuschend ähnlich, sind
ebenso groß und haben grauweißen, bei einigen ins Gelbe ziehenden Grund, mattviolette Schalenflecke und schwarze Pünktchen, Punkte, Striche und Schnörkel auf der

Oberfläche.

Hierzu wäre zu bemerken, daß
denen von E. hortulana am nächsten
oder weniger dunkler, dann ist mehr
vorhanden und die ganze Zeichnung
bei der

die Eier zweifellos

ebenso wie der Vogel selbst

Grundfarbe fast immer mehr
Neigung zu ammerartigen Strichen und Schnörkeln
stehen; doch

ist

die

bedeckt die Oberfläche augenscheinlich dichter

als

Gartenammer.

Auch Dresser nennt

die Eier duukelweißlich, mit matter

purpurschwarzer Unter-

und schwärzlichbrauner Oberfleckenzeichnung sowie regelmäßig über
verteilten Schnörkeln.

Maß und Gewicht
Parnaß,

2.

einiger Gelege

und einzelner Stücke:

Mai 1888, Gelege 4 Stück:
L.

19

18-7

18-5

18-5

Br.

15-5

15-4

16

16

13

13

13

Gew. 12
Insel Skopelos,

Ende Mai
L.

21

mm
mm

1894, Gelege 5 Stück:
20-9

20-8

208

20

mm

die Oberfläche

216

Ornis balcanica.

tone uinl Farbenbegrenzungen von Rotbraun

nen

und Blaugrau schon

überall deutlich erken-

läßt.

Zum
scheinlich

Temminck^

Schlüsse erwähne ich noch eine Stelle bei
ist

Griechenland

an

Stelle der E. strlolata die E. caesia

welcher sagt: „Wahr-

zu setzen, welche sehr

liäufio-

in

ist."

Uniberisa hortulana

L.

Glarteiiaiumer.

Im Gegensatze zu vielen verwandten Arten haben wir es hier mit einem echten
Zugvogel zu tun, welcher -während des Winters auch die wärmsten Landesteile verläßt und erst im Frühling ziemlich spät wiederkehrt.
Außer einigen allgemein gehaltenen Angaben über Vorkommen und Nisten im
Naumann, Thienemann und Rey enthält die Literatur folgendes.

Gebiete von

Lindermayer sah und erlegte nur wenige Stücke am Frühjahrszuge in Attika
und auf Euböa, Graf von der Mühle dagegen auf dem Herbstzuge auf dem Pcloponnes.
Aus den übrigen Verbreitungsangaben des letztgenannten Forsehers sowie namentlich
der Besehreibung des Nestes und der Eier

ist

jedoch ersichtlich, daß ihm eine Verwechs-

lung mit einer anderen Aramerart unterlaufen

ist.

Auch Krüper bemerkt, daß E. hortulana in Griechenland nicht so häufig sei wie
anderen Ammerarten, aber wie sich im weiteren ergeben wird, trifft dies auf die
Hochlagen der sämtlichen Gebirge nicht zu, da der Vogel dort in großer Zahl seine
die

Gattungsverwandten

vertritt.

Auf Korfu stellten Drummond and Lord Lilford die Ankunft am 10. April fest.
Gegen Mitte Mai zieht die Gartenammer, nach diesen vorzuglichen Beobachtern, in die
Gebirge der Insel, wo sie ziemlich häufig ist, brütet dort, verbleibt aber niemals im
Winter dort. Am 19. April 1894 beobachtete ich noch ein Stück in den niedrigen Lagen
unweit der Bucht von Kalikiopulo.

Auf Zante fand ich am 7. Mai 1898 ein Paar am Skopos, wo es sich möglicherzum Brüten niedergelassen hatte, und am selben Tage erbeutete Wutte ein
Weibchen bei Xerokastelon.
Für die Kykladen ist E. hortulana nach Erhard bloß Durchzugsvogel, was wohl

weise

auch zutreffen

dürfte.

In Mittelgriechenland

Woche

des April

vor Mitte April.

beobachtete

Seebohm

die

Ankunft Avährend der zweiten

zusammen mit anderen späten Zugvögeln; Krüper ebenfalls daselbst
Die Genannten bezeichnen die Gartenammer als einen Brutvogel der

Nadelholzrcgion der Gebirge, wogegen es mir den Ansehein erweckte, daß die größere

Zahl der Brutpaare oberhalb der Baumgrenze zu finden

ist.

alle Paare kommen gleichzeitig au, denn ich erlegte beispielsweise noch am
1894 an der Lehne des Zygos nächst Aetolikon aus einer Schar eben Ein-

Nicht
28. April

getroffener
frischen

zwei

Weibchen, desgleichen begegneten wir

Ankömmlingen oberhalb Doljana und im Karst

am

18.

und

20. April

1897

bei Tripolitsa in Arkadien, bei

welcher Gelegenheit ein Paar geschossen wurde.

Am Brutplatze traf ich ebenfalls mehrmals mit der Gartenammer zusammen, und
zwar auf den alpinen Hängen der Kiona in etwas höherer Lage, als das Verbreitungsgebiet der E. caesia hinaufreicht, und von dort angefangen bis zu 2400 in vorkommend.
In dieser beträchtlichen Höhe war der Vogel sehr häufig und ich sammelte sowohl alte
als auch ganz junge Exemplare am 14. und 15. Juli 1894; darunter ein cf, welches in
seinem abgeriebenen Fcdergewande eine auffiillende Almlichkeit mit E. caesia zeigt.

III.

Im Gebiete

217

Griechenland.

des Taygetos begegnete ich ihr zuerst an der Grenze von Messenien

ein am 8. Juni 1898 erlegtes Stück bezeugt; später
den lichten Beständen von Apollotannen und Schwarzkiefern,
der baumlosen, kahlen Region bis über 2000 m hinauf, woselbst sehr viele

und Lakonien oberhalb Lada, wie
fand ich viele sowohl in

auch

als

in

brüten.

am 14., IG. und 20. Mai 1899 sieben Männchen
Weibchen, in der Hochregion des Korax Vardusia) und am 25. Mai 1899 in
jener des Chelmos ein Männchen, welche er insgesamt unserem Museum überlieferte.
Zwei Stücke von diesen fallen durch eine fast weiße Kehlfärbung auf Auch ein Gelege
von fünf Eiern fand der Genannte damals.
Den Abzug im Herbste setzt Dr. Krüper mit Ende August an.
Gelege des Gartenammers erhielt Krüper nur selten aus den griechischen GebirEndlich sammelte Chr. Leonis

und

ein

(

vom Parnaß, gefunden am 13. Mai 1866. Hier wie am
Mai za legen. Von hier gelangten Eier in die Sammlungen
von Rey und Dresser und der letztere bemei-kt ganz richtig, daß bei ihnen nur hier
und da jene charakteristischen, hieroglyphenartigen Schnörkel auftreten, welche die Eier
der nahe verwandten Ammerarten auszeichnen.
Drei von Dr. Krüper erhaltene griechische Eier zeigen folgende Maße:
gen, so eines mit sechs Eiern

Veluchi pflegt

sie

Mitte

L.

22-5

Br.

16-5

Gew. 17
Es

ist

nicht der Fall

als

mm
mm

16-1

16

17

15-5 cg

mir nirgends möglich gewesen,

Herbste von den heutigen Griechen

211

21-3

Erfahrung zu bringen, ob der Ortolan im

in

Leckerbissen geschätzt wird, glaube aber, daß dies

ist.

Emberisa cirlus

L.

Zauiiammer.

Ihi-e Wahl der Aufenthaltsorte in Griechenland kennzeichnet Seebohm kurz und
bündig: „In den Gebirgen brütend und in den Ebenen überwinternd", wozu ich nur
noch beifüge: ohne dabei selten zu sein.

den ebenen Teilen Attikas überwintern,

In

sehr

urteilen,

nach vorliegenden Belegstücken zu

und Lindermayer meint sogar, daß außer den Brutvögeln im
Zuzug von auswärts stattfinde, eine Ansicht, die ich indes für un-

viele

Winter noch ein

wahrscheinlich halte.

Auf Korfu, wo

sie

Drummonds

den Beobachtungen

nicht sehr häufiger Standvogel

folge ein

ist,

fand ich Mitte

und Lord Lilfords
Api'il überall

in

der

zu-

Um-

gebung der Hauptstadt einzelne Brutpaare und erlegte daselbst auch einige; desgleichen
im Mai am Skopos auf Zante.
Ferner ist die Zaunammer Brutvogel auf Euböa (nach Lindermayer) und auf
Naxos, woselbst ich sie bei Apiranthos beobachtete und Krüper ilire Eier von gebüschreichen, höher gelegenen

In

Akarnanien

Gegenden

stellte

erlialten hatte.

ich E. cirlus vornehmlich in der

Umgebung

der Vrachori-

im Gebirge zwischen diesen und Naupaktos, wo einige gesammelt wurden,
fest.
Am 1. Mai 1894 fand sich am Ausgang der großen Klissura ein vollzähliges
Gelege von vier Stück. Das Nest war etwa 1 m über dem Boden in eine Steineiche
(Quercus Hex) eingebaut.
Seen und

Aber auch im Februar begegnete
in

größerer Zahl, so im Gebüsche der

ich dieser

Dünen

Ammer

in

der genannten Landschaft

westlich von Missolonghi.

^lö

Ornis Ijalcanica.

Nach Krüper
selbst er

ist

Gelege vom

1888 und noch

am

sie

weiters ein häufiger Bratvogel

19. April bis

den

in

Juli fand;

so

im Vehichi und Parnaß, woam 9. Mai 1891, am 10. Juni

10. Juli 1866.

Die Eier sind auch ans anderen Gebieten hinlänglich bekannt und trefflich nach
Baedekers Eierwerk beschrieben, so daß

griechischen Belegstücken im Naclitrage zu

Maß und Gewicht

dreier Stücke aus

hier

wohl

lich

großes Ei sich beiludet, genügen dürften.

sei

2G-4

22-4

21-3

Er.

16-5

16-3

17-1

16

15-5 cg

bezüglich der Verbreitung auf

Zauuammer
auch im Walde

dem Peloponnes noch

erwähnt,

daß

im östlichen Berglande von Arkadien (bei Doljana),
Elis, dagegen ziemlich selten an Feldrändern in den

ich die

vielfach sowohl

als

Kapellis

in

ungewöhn-

mm
mm

L.

Gew. 20
Endlich

drei Gelegen, worunter ein

Vorbergen des Taygetos, und zwar hier im Juni große Junge führend, beobachtete.
Lindermayer fand sie auch im Kyllenegebirge.
Die griechischen Zaunammern haben nach F. v. Homeyer (Gab. Journ. f. <^i'n.
1880, S. 280) auf der Oberseite weniger lebhaftes Rostbraun als spanische, was ich
aber nicht gefunden.

Anderweitige Unterschiede habe ich

durchaus bestätigen kann.

Euspiza melanocephala

(Scop.)

Kappeiiamiuer.

(Sielie Tafel III, Eier.)

Nahezu sämtliche

der Literaturübersicht angegebene Arbeiten über Griechen-

in

lands Vogelwelt beschäftigen sich

mehr oder weniger eingehend gerade mit

E. melano-

cephala, so daß ich mir die Aufzählung der allgemein gehaltenen Fundortsangaben für

Der

das Gebiet wohl ersparen darf.
des Landes bald auf und

lebhaft gefärbte Vogel

dem Kundigen

fällt

eben jedem Besucher

verrät er seine Anwesenheit noch früher durch

seine einförmige Öangweise.

Sein auffallendes Äußere veranlaßte die Mitglieder der Exped. scient. de Mor. zu

erhöhter Aufmerksamkeit, so daß sogar eine recht gute Abbildung des alten Männchens

auf Tafel

IV

des Foliowerkes gegeben wurde.

auf weitschweifige Ausführungen

Aber der Text hierzu beschränkt

sich

über die Stellung der Art im System und nur im

allgemeinen Teile (p. 119) wird gesagt, daß die Schwarzkopfammer namentlich in
Messenien häufig angetroffen und zwischen Nisi und Petalidion auch ein Weibchen
erbeutet wurde.

Der Vogel bewohnt zur Brutzeit sowohl das Festland wie auch die Inseln.
Auf Korfu beobachteten Drummond und Lord Lilford die Ankunft zahlreicher
Paare im April und anfangs Mai. Diese brüten zumeist in den Weingärten und ziehen
im September weg. Ich fand diese Ammer dort ziemlich häufig in der Umgebung von
Hau Braganiotika am 4. Mal 1897 und erlegte auch ein singendes Männchen; ein
weiteres am 7. Mai 1898 auf Zante, wo ich am Fuße des Skopos zweien begegnete.
Häufiger war sie in der Gegend von Keri und am zahlreichsten in den Weingärten
der Ebene.
Ein einzelnes, auf einem Feigenbaume singendes Männchen stellte sich als große
Seltenheit auf der größeren Strophadeninsel am 17. Mai 1898 ein.

Das Vorkommen auf Kythera, wo
sich auf jene Stellen der Insel,

sie

zuerst

Jameson

vermerkte,

wo nur einigermaßen Fruchtbäumc angebaut

beschrilnkt
sind;

doch

III.

219

Griechenland.

bemerkte ich gerade auf Kythera, daß E. rnelanocephala dort hier und da

als Käfig-

vogel gehalteu wird.

Im Archipel

stellte

Erfahrungen anreihen, wonach
lieh spärlicher

Jura

auf

Lindermayer

sie zunäclist

ein

sie

Eubüa

woran sich meine
häufiger Brutvogel von Skopelos und ein ziem-

(nördliche Pporaden)

fi'ir

fest,

ist.

Erhard zählt sie zu den Brut vögeln der Kyk laden, was Krüper speziell für
Naxos bestätigt; jedoch ist sie, ihm zufolge, daselbst doch nicht so massenhaft vorhanden wie auf dem Festlande, steigt aber bis in die höheren Lagen der Insel hinauf
In Akarnanien, wo sie zuerst Simpson anführte, ist sie sehr verbreitet
am

4.

Mai 1894 gab

schon wirkliche Paare bei Aetolikon

es

und noch zahlreicher

heutzutage noch in Attika. Die meisten sah ich rings

sie selbst

des Hymettos

Fiedler

als

um

Kephissia

und im Olivenwalde zwischen Athen und dem Phaleron, wo

ist

am Fuße
sie

1837

E. melanictera aufführte und Santarius mehrere offenbar erst jüngst ein-

getroffene Stücke

am

9.

Mai 1894

erlegte.

Gegend von Theben

Brehm

fest.
Die ganze LandAuf dem Peloponnes machte
sie sich vor allem in Messenien, auch am Ithomebei'ge und noch höher im Gebirge,
gegen die lakonische Grenze zu, im Juni 1898 bemerkbar, während in Elis sich nur
wenige Brutpaare niedergelassen hatten, und zwar an den Räudern der Lagune von
Muriä bei Pyrgos sowohl, wie bei Druhwa nächst Olympia und selbst noch unweit des

In

schaft

der

um

stellte

sie

A.

1847

Velestino in Thessahen belebt sie allenthalben.

ziemlich hoch gelegenen Lala.

Als Zeit der Ankunft,

welche

ebenso

Krüper

wie

Graf von der iVlühle

Lindermayer

großer Masse beobachtete, gibt

die

in

den Morgenstunden

fünf

letzten

in

Tage des April an;

folgt:

Akarnanien

1859: 26. April
1860: 29. April

Parnaßgebiet

ij

Attika

1865:

6.

1866:

4.

Mai
Mai

1867: 27. April
1873: 27. April

Akarnanien (Vrachorisee)

Nach der Ankunft pflegen
lich:

nach

Männchen

die

Sehr bald wird der Nestbau

zu geben.

Krüper

in

nach

14,

in

1894: 30. April

.

.

sofort ihre schlichte

Angriff

genommen und

Weise zum besten
mög-

so schnell als

Lindermayer in 10 Tagen auch beendet. Die Nester
Baedecker vermerkt ist) in Griechenland meistens

stehen (wie bereits im Eierwerk von
ziemlich hoch über

dem Erdboden

in

Weinstöcken.

Griechische Eier sammelte wohl zuerst
Bl. 1853, S. 178)

Lindermayer, dann Nieder

und später Krüper ab 1859

des Landes (Gab. Journ.

f.

in

(Reg. Korr.-

Akarnanien und anderen Gegenden

Orn. 1860, S. 275).

Datum eines Geleges von vier Stücken bezeichnet Krüper den
Von da an dehnt sich die Legezeit bis in den Juni hinein aus. WähZeit läßt sich das Weibchen nur sehr selten sehen und ist dann, wie Graf

Als frühestes
14.

Mai 1863.

rend dieser

von der

Mühle

bemerkt, wirklich schwer zu erbeuten.

Die Zahl der Eier eines Geleges beträgt
')

Der Brutbezirk

reiclit

liier

Ijis

in

der Regel 4 oder 5!

iu die Mittellageu des Gebirges

uacli

Liudermay er

220

Oinis balcanica.

Tliienemann, der auch zwei von Liiiderraayer erhaltene Nester aus der Gegend von Athen beschreibt, erhöht sie auf fünf oder sechs Stück und verbessert damit
Lindermayers erste Angabe von 7 8 Eiern.
Die Eier sind schon hinUinghch beschrieben und bekannt; doch will ich erwähnen,

daß einzelne der vielen untersuchten griechischen Stücke sogar täuschende Ähnlichkeit
mit solchen von Motacllla alba und A'idon familiaris besitzen und daß auch, wie die

Abbildung auf Tafel

III zeigt, als Seltenheit einfarbig

50 Eiern aus Griechenland, die

——
25

Maximum:

mm

Rey abmaß,
.

19'3

.

Minimum:

grüne Stücke vorkommen. Unter

gibt es folgende

Größen:

mm

225
Durchschnitt:

15'7 mm,

16'5 vim

16'1

mm
mm

Nur aus dem Grunde, um das zugehörige Schalengewicht vergleichen zu können,
folgen hier

Naxos, der
L.
Br.

24-2

Maß und Gewicht von 25
Umgebung von Athen und
24-2

23-8

Eiern aus ebensovielen Gelegen

von Skopelos,

von Akarnanien:

23-7

28-7

23-6

23-3

2'6-2

mm

221

III. Gvicclipiilaud.

calandra

3Iiliai'ia

Weniger

als

(L.),

Miliafia eirropaea Swaius.

Grriiiiaiuuier.

den anderen Baikaulandern scheinen, nach dem von mir unterGrauammern Griechenlands in Größe und ZeichDa sie das Land im Winter in Schwärmen durchstreift und im

in

suchten Balgmaterial zu urteilen, die

nung abzuändern.
Frühling
wie

in

den bebauten, ebenen Gegenden (durchaus niemals aber

Lindermayer
Auch den

angibt) zahlreich nistet,

ist

sie als

in

den Gebirgen,

Standvogel zu betrachten.

Inseln fehlt sie nicht.

Fast hat es den Anschein,

Zahl bevölkere, denn während
fand, beobachtete sie

als

ob die

sie dort

Lord Lilford nur

Ich stieß auf überwinternde

sowie gegen Govino zu und traf

Grauammer Korfu

Drummond
spärlich

nicht alljährlich in gleicher

das ganze Jahr über sehr häutig

im Winter.

Schwärme im Jänner 1897 auf der
sie

singend

am

kleinen Insel Vido

Brutplatze Mitte April in der Ebene des

im Flachland an der Bucht von Kalikiopulo, in den Weingärten von
Braganiotika und im Valle di Korissia.
Nach Sperling bewohnt sie in großer Menge Sta. Maura (Levkas) und am
17. März 1897 trieb der starke Sturm ihrer viele in die nächste Nähe des Klosters Hag.
Gerasimos auf Kephalonia, wo die Vögel in dichten Zypressen Schutz fanden.
In der nördlichen Hälfte von Zante habe ich im Mai 1898 die kurze, unverkennbare Weise der Miliaria ebenfalls einige Male deutlich vernommen und ein Stück von
dieser Insel befindet sich in Athen in der Koll. Mazziari.
Auf Kythera hat Jameson die Gerstenammer im Winter und Frühling festgestellt, auf Euböa Lindermayer und auf den Kykladen wird sie von Sonnini
und Erhard sowohl für den Strich zu Beginn des Winters und im März als auch als
überwinternder Vogel namhaft gemacht.
Auf dem Festlande lernte ich sie als häufigen Bewohner der Umgebung von
Aetolikon und Missolonghi, namentlich aber der Gegend an der Phidarismündung kennen.
Hier gab es im Februar noch viele Schwärme; im März begannen sich aber die Paare
In dem Hügellande von Akarnanien gibt es schon bedeutend
bereits zu sondern.
weniger; so sah Baron Schilling bei Monastir Angelokastron das erste Paar am
20. Dezember und dann erst wieder am 5. Februar sechs Stücke.
In den Weingärten nächst dem Phaleron brüten sehr viele und ein AVeibchen von
dort (9. Mai 1894) hat, was bei der Grauammer öfters vorzukommen pflegt, die Federn
der Brust durch klebrige Fruchtsäfte zusammengefilzt und verschmutzt.
Sehr verbreitet ist M. calandra auf dem Peloponnes, wo sie von den Mitgliedern
der Exped. scient. de Mor. entdeckt worden ist. Die meisten stellte ich fest: am Ufersaume der Lagune von Muriä, auf dem Hochplateau von Lala bei Olympia, in der
Gegend von Myli (Lerna) und auf dem Berge Ithome in Messenien.
Nach Krüper beginnt die Legezeit Mitte April und in kalten Frühjahren später;
vor dem 22. April scheint er keine Gelege gefunden zu haben, wohl aber viele bedeuValle di Ropa,

tend später: im Mai bis Mitte Juni.
In

aus

der berühmten Nestei'sammlung

Griechenland, unter einer ziemlichen

Thienemanns stammte
Anzahl ähnlich

das massigste Nest

gebauter von

ebendortlier

erhaltener.

Unter mehreren dort gesammelten Eiern befindet sich nur eines von erwähnenswertem Aussehen: Grundfarbe vollständig weiß, dann wenige, aber große aschgraue
Schalenflecken und einige ganz feine pechschwarze Schnörkel.

An

sechs Eiern aus ebensovielen Gelegen messe

und wäge

ich:

222

III.

223

Gripclirnland.

Als echter Zigeunervogel erscheint er dann aber auch hier und da im Winter an

ganz anderen Orten.

So enthält das Universitätsmuseunis

in

Athen zwei

alte

Männchen,

am 4. November 1868 erlegt wurden, und Krüper hörte im Winter von
einige am Hj^mettos, während zur selben Zeit sowohl gefangene als erlegte

die in Attika

1873/74
nach Athen gebracht wurden.
Selbst auf den Kj'kladen überwintern Kreuzschnäbel sehr ausnahmsweise nach
Erhards Erfahrungen; so gab es beispielsweise im Winter 1855 junge Vogel auf dem

Markte in Syra.
Ferner versichern Drummond und Lord Lilford auf Grund zuverlässiger Erkundigungen, daß sich Loxia curvirostra allerdings sehr selten nach Korfu verirrt und
daselbst geschossen wurde (in der Koll. Alexander!).
Auch sah Lord Lilford daselbst ein

Paar im Käfig, von welchem behauptet wurde, daß

beständen von Kephalonia gefangen worden

sei.

Da

es

in

den Nadelholz-

jene Wälder aber ausschließlich

welche Tanne bekanntlich ihren Samen sofort nach
können die Kreuzschnäbel dort nur ganz vorübergehend
Nahrung finden und keinen dauernden Aufenthalt nehmen. Tatsächlich fand ich im
März 1897 in den schonen Tannenwäldern am Ainos nicht einen einzigen Krummaus Ahics cephalonica

dem Keifwerden

bestehen,
so

verliert,

schnabel.

Die von Lakonien mitgebrachten Vögel sind sehr groß und kräftig gebaut und
eigentlich

nicht

typische

L. curvirostra.

Bezüglich

ihrer

Zwischenstellung

zwischen

und guillemardi von Cypern teile ich vollkommen die Ansicht des
Kollegen Dr. v. Jladarasz, welcher die Liebenswürdigkeit hatte, dieselben genau zu vergleichen.
Die Schnäbel der Griechen sind viel stärker als bei der nord- und zentraleuropäischen L. curvirostra und beinahe so hoch wie bei L. guillemardi. Der Schnabel
der letzteren ist jedoch viel länger, wodurch er mehr gestreckt und schlank erscheint.
Zur Aufstellung einer neuen geographischen Form für Griechenland müßte meiner
Meinung nach aber jedenfalls umfangreicheres Material abgewartet werden.
L. curvirostra

Pjjyrhula pyt'rltula

(L.),

Pyrrhnla major

Chr. L. Brehui

— Großer

Griiui)ol.

Eine ganz auffallende Übereinstimmtmg bei der Wanderung nordischer Vogelarten
nach dem Süden scheint zu bestehen, wenn wirklich, wie namentlich die englischen
Forscher annehmen, die wenigen in harten Wintern bis Griechenland gelangenden
Gimpel ausschließlich der großwüchsigen Form und nicht der mitteleuropäischen,
kleineren angehören.

Hierbei

sei

bloß auf den ganz ähnlichen Fall bei den in Griechen-

land erbeuteten Ringamseln hingewiesen.

wie

Graf von

der

bewohnt,

wenigstens

zur

Dr. Krüper, der bekanntlich auf eine lange Reihe von Beobachtungsjahren

zu-

Die Gebirge

Mühle und ihm

des

folgend

Landes,
später

namentlich

Mittelgriechenlands,

Lindermayer annahmen,

Sommerszeit, keinerlei Pxjrrhula- Art.

rückblicken kann und dessen Ansicht auch von Th.

v.

Heldreich angenommen und

ins

Französische übersetzt wurde, bemerkt ausdrücklich, daß der Dompfaff in Griechenland
ein seltener

Wintervogel

ist,

der nicht alljährlich erscheint.

Genau dasselbe berichten Drummond und Lord Lilford für die Insel Korfu
und Erhard erwäliut für die Kykladen noch ausdrücklich, daß dieser Vogel in dem
für Griechenland milden, für das ganze nördlichere Europa aber äußerst strengen Winter
von 1855 in so großer Zahl erschien, daß viele auf den Markt gebracht wurden, und
zwar augeblich bloß Weibchen und jüngere Vögel.

Aus dem Vorstehenden geht also hervor. Brehm („Tierleben") stützen sich auf den von Temminck angeführten Satz: „Man sagt. Heldreich. ÖS erlegt. Fritsch. dieser ist zur größeren selbst doch nordischen erst Form als P.224 Oruis balcanica. 2Ü. in Kommission gegeben und war am 1 Jänner 1869 bereits verkauft. Dieses Li diesem Falle wäre es wirklich interessant zu ermitteln. daß sich deren Untersuchungen zweifellos auf die von Dr. daß der Satz in Brehras „Tierlebcu". Krüper im Winter von 1869 auf 1870 im Gebiete des Olymp (türkisches Thessa- gesammelten Stücke und nicht auf eigentlich griechische beziehen. noch jener Vogel erwähnt werden. welchen Dr. var. aufFühren. Das war in der ersten Hälfte des Nach den Aufzeichnungen des Genannten wurde der Balg nebst anderen am Oktober an Herrn W. So kommt es. daß ich meinerseits nichts weiter zur Verfolgung der interessanten Frage beitragen kann. wohin derselbe gekommen sein mag. Lamia i.) WUstciitroiupctcr. so von Bolle („Naumannia" VIH. Alle anderen Zitate betreffs des Auftretens auf den griechischen Liseln. vollständig den Tatsachen entspricht. als P. das aiis der Umgebung von Athen stammende Exemplar vergleichen zu können. rubicilla Fall. mitteilt. *) Temminck Angabe machte. Schlüter sen. Meine diesbezüglichen Umfragen blieben führen aber diese Zeilen zur Ermittelung bis heute ebenfalls erfolglos. vul. über den Verbleib vielleicht des für die Ornis von Vorkommnisses erwähnt ganz kurz Krüper bei Mommsen und später meines Wissens nur noch v. welchen Graf von bei üres. Deglaud. doch dürfte die noch weiter südlich auftretenden zur selben Form zählen können. Schlüter scn. erbeutetes Paar ist lien) man kurzweg wohl auch infolge schlechter Konservierung unglücklicherweise zugrunde gegangen. war für eine Anzahl jung ausgenommener.scr. Bezüglich der genauen Unterscheidung Autoren den griechischen Dompfaft' ältere Dresser und rechnen sjiäter — jener Seebohm als P. daß er sich auf den Vogel noch ganz gut erinnern könne. Erythrospi^a githaginea — (Liclit. ist es ihm doch nicht möglich. daß der Gimpel unter Umständen seine Wanderungen bis Griechenland ausdehnt. Krüper abbalgte und konservierte. Leider war es mir nicht möglich. 370). ausdrücklich i) ihn maior. S. auf Grund welcher Be- obachtungen Zum der als seinerzeit diese muß hier im Sommer Schlüsse Mühle. nach so langer Zeit eine Angabe zu machen. Deshalb waren einige griechische Jäger fortwährend auf der Vogeljagd und unter den eingelieferten Vögeln befand sich eines Tages ein Wüstentrompeter. zu bemerken. für verschiedene Tiergärten bestimmter Eleonorenfalken das Futter zu besorgen. 103. das in der kleinen Sammlung sich befindet. ob wirklich der Gimpel des europäischen Nordens und nicht jener der anliegenden Balkanländer seine Wanderung bis Griechenland fortsetzt. inaior. vulg. obwohl viele. p. „Birds of Eiirope". Dubois." Griechenland so außerordentlich wichtigen Stückes. ziemlich ausführlich beschrieb. Ein in einem Winter der Neunzigerjahre in Kephissia von Merlin jun. ihn . Hierbei wäre hervorzuheben. Rey und A. Als Dr. Monats Oktober. daß er auch die Inseln des Archipels besucht. Krüper im Herbste 1868 auf der Lisel Milos weilte. Obwohl mir nun Herr W. daß. u. welche die Witwe Lindermayers noch gegenwärtig als Andenken aufbewahrt.

wohl nicht zu denken ist. sibirica. Bei Lindermayer ist nichts von Belang zu finden. die bei gythaginea dreikantig. daß ich mich durch diese Entdeckung genötigt sah. 1844. gythaginea und dürfte wohl ein Unikum Wir können sein. die angeblich von dieser Quelle herrührenden Belegstücke mit doppelter Vorsieht zu behandeln. erythrina und zur selben Zeit de Selys-Longchamps (Rev. als ich bei genauerer Besichtigung entdeckte. 111. ^j wogegen Graf von der Mühle die Schnabelform einwendet. Wer beschreibt aber meine unangenehme Überraschung. Griechenland. der Girlitz in Griechenland früher sehr oft mit dem — Giiiltz. mulj es liier heißen P." Tatsächlich fand ich diesen Vogel bei meinem Besuche in der Vereinssammlung zu Regensburg im Juli 1900 mit der Aufschrift: . Serimis hortulanus Koch. So schloß beispielsweise Schlegel („Kritische Übersicht". daß Graf von der Mühle hat ausstopfen lassen und in Stuttgart aus diesen Bericht nicht schließen. zu ziehen. Nach all dem Vorstehenden mußte Mühle von der größten Wichtigkeit Untersuchung der Type des Grafen von zumal in dem „Korrespondenzblatt''' des zoologisch-mineralogischen Vereines in Regensburg 1854. Auf jeden Fall ist es aber wohl erklärlich. diese Vögel u. statt ihn aber eingehend zu beschreiben. noch zu erwähnen. mit ? anflilirte und zuletzt nocli beifügte: „es könnte auch P. wie ich unter Chrysomitris citrinella nachweisen werde. zu P. die dem damals schon erkrankten und im Oktober 1855 verstorbenen Grafen jedenfalls unbekannt geblieben ist. Schlegel in seiner kritischen Übersicht ist geneigt. müssen ') Dies i. diesen Vogel zu P. Serinus serinus Da (L. wie dies auch Dresser klar und deutlich in seinen „Birds of Europe" auseinandersetzt. githaginea oder eine Aberration von derselben.III. flachgedrückt. Er gehört auf jeden Fall in die seltene Gruppe der die sein. githaginea einzuschalten. Orois geradezu balcanica. kann hier Da an ein Auftreten dieser Art in Griechenland nur eine absichtliche oder unabsichtliche Ver- wechslung des Vogels bei Plouquet vorhegen. unter „Pyrrhula sinaica aber vielleicht Temm. 140) auf P. kleines zoolog. Zitronenzeisig verwechselt wurde. 150. Erachtens kann man übrigens am ehesten annehmen. bei sinaica hingegen hochgewölbt und rundlich ist. S. in der Umgebung von Athen gefangenen Käfigvogel. gythaginea Licht. hielt er es für besser. Diesen schönen Vogel brachte Graf von der Mühle aus Griechenland mit und beschrieb iliu in seinen Beiträgen unter diesem Namen. unter „Vereinsangelegenheiten" gelegentlich deren Schenkung von Seiten des Grafen folgendes mitgeteilt wird: „Pyrrhula sinaica Tenim. Dieser sah zwar einen angeblich hiei'hergehörigen. Graf von der Mühle". 81) auf P. rosea. erythrina. Wiedergabe der Beschreibung verzichte ich. daß es sich hier um nichts anderes handeln kann als den amerikanischen Carpodacus purpurexis (Gmel). daß Graf von der Mühle wirklich Erythrospiza githaginea beschreiben wollte. p. die Graf von der Mühleschen Angaben und die Beschreibung Deglands von Auf die P. l'alscli. ohne von dem berühmten Plouquet Sammlung auch noch seiner reichhaltigen fortwährend die unsere zu vervollständigen beabsichtigt. S.st Reiser. githaginca sein". da man durch diese doch zu keinem Ergebnis gelangen kann. enucleator.). der Purpurgimpcl." J^Ö Griechenland. erythrina. a. 15 . denn wie die betretfen- scliou frülior crwiiliiit.jPyrrhula sinaica. indem er ihn nach einer Abbildung in den Planches enluminees Temmincks ohne Beschreibung bestimmte. noch gut erhalten vor und erwarb ihn später für das hiesige Museum. caucasica.

was bezweifelt. ich desgleichen viele in den Weingärten und (Jlivenbeständen bei Missolonghi in der Zeit vom 8. Mazziari in Atlien und aus der Ebene von Attika (Kalitheia) liegen mir drei Wintervögel (27. 8-5 mm 133 mm 17-5 8 c(/ Größe und Gefieder geben mir zu keinen besonderen Bemerkungen Anlaß. da es dort keine bewaldeten Gebirge Euböa wohl der Graf von der Mühle (1829). fügt er bei. am 8. Dezember 1894) vor. S. daß es ein entkommener Gefangener gewesen sei.226 Ornis balcanica. Pantelemonos noch am 14. Februar 1897 beobachtete und an der Westküste ein schönes Männchen bei Hag. nahm er selbst an.) — Erlciizcisig. 13'4 Gew. rechnete den Girlitz zu den Standvögeln der Kykladen. da ich unweit der Hauptstadt Am Jänner 1897 sah ich dann an deu gleichen Plätzen den Olivenwäldern ganze Scharen umherstreichen. grelle. fand CJvrysomitris spinns (L. 18. bis 20. in Fall sein Ich traf den Vogel an seinem Brutorte im Gebirge nur einmal. jedoch bin ich der Überzeugung. während ein Girlitz von derselben Ortlichkeit von Lindermayer an das Museum in Altenburg als „Fring. abzusondern. feurige Doch gibt. Von Zaute befindet sich ein Stück in der Koll. daß dieser Vogel hier und da in riricchenland gerne im Käfig gehalten zu werden pflegt. für die in Sammlung 19. L. 18 Br. Krüpers Beobachtungen zufolge ist der Girlitz im Winter auf den Feldern sehr häufig. Vertreter aus Tirol und Griechenland als Serinus vieridionalis. 93) veranlaßt. citrinella" eingesendet wurde. über den Mitteilungen werden. Krüper daß es auf mag. Ohne weiteren Zusatz führt diesen Gast aus nördliclieren Breiten Jameson für Winter und Frühling auf Kythera an und Drummond erlegte zwar einst einen Zeisig gerade außerhalb der Stadt Korfu. mit angeblich größerem Schnabel. doch sich Chr. das Vorkommen usf. wo Baron Schilling die ersten vier am 30. Brehm („Vogelfang". dann kleiner und gelber als der östliche Girlitz. ist sein Umherstreifen im Herbste anderer Körnerfresser erwähnt. Juni 1898 den Nadelholzbeständen im obersten Teile der Langhadaschluclit in Lakonien. . daß recht viele Girlitze in den Zypressengruppen auf am Korfu 1894 mehrere Paare mit den Vorbereitungen zum Nestbau beschäftigt beobachtete und eines von diesen auch damals brüten. die und Winter in Gesellschaft Erhard Färbung und der erste. da er aber hier niemals früher oder später einen solchen Vogel beobachtet hatte. März erbeutete. April schoß. mit stets besonderer Vorsicht geprüft Die ersten allgemeinen Andeutungen über Aufenthalt und Nisten finden sich bereits bei Naumann (l82G) und Thienemann welcher seine Hiuifigkeit. Recht häufig ist er im Winter und ersten Frühling in Akarnanien. November 1898 beim Monastir Angelokastron fand und ein Weibchen erlegte. Maße und Gewicht zweier Eier: L. deu Sommer über lebt er in der höchsten Waldregion der Gebirge und brütet dort im Mai. Es sei schließlich noch bemerkt.

Griechenland. auch die Gebirge bewohnt und ebendort kommt Inseln er vor. Lord Lilford häufig Drummond ab Mitte Septemdessen Be- unrichtig jedoch den Sommer über verweilen. im Parnaß. Mai Menge des Landes. und ein normal gefärbtes Weibchen hierher nach Sarajevo gelangten. da Erhard öfters auf Naxos weilte. kastron 2. Simpson in den akarnanischen Ebenen beobachteten. März einen Flug und viele gab es auf Zante (ein Exemplar in der Koll. dagegen war dort Baron Schilling glücklicher. daß nur wenige jeder — der häufigsten und verbi'eitetsten Vögel einer ber bis anfangs Februar wahrnahm. mit Pappelwolle im Schnabel. ist wahrscheinlich. Von Dr. für Euböa In ziemlicher Lindermayer." Trotzdem halte ich das Erscheinen des Zeisigs so weit im Süden für durchaus nicht regelmäßig. Erhard dagegen zählt den Stieglitz fälschlich zu den Wintervögeln statt zu den Standvögeln der Kykladen. woselbst Krüper den Vogel als ungemein häufig brütend feststellte. daß er auf den größeren Inseln das ganze Jahr verbleibt und nur auf den kleineren selten ist. Krüper dagegen Erlenzeisig ist wir erfoliren während der Winterraonate liäufig') anzutreffen. der brütet. bei Braganiotika schon traf gerade und zwar im April ganz flügge Junge.^) welcher berichtet. Douglass. im Winter 1873/74 wurden bei Athen viele gefangen. als ist als Carduelis elef/ans (L. und ihn Stieglitz. Juni 1894 bei Melanes eine große Menge eben flügger Jungen umherzog. 15* . Am 2G. da am 15. Aetolikon. Schließlich erlegte St. wo sie noch fehlten. welcher in der Umgebung des Monastir Angelo- am Dezember 1898 einen etwa 50 Stück zählenden Schwärm beobachtete. anfangs Mai. November 1897 vier Erlenzcisige. Hei (Ire ich wiederholt dies! Aus dieser Quelle schupften otl'enbar Temmiuck und Urehm („Europäische Vögel") ihre Mit- teilungen. Mazziarü). wie mir auch von einem Vogelsteller in Athen versichert wurde. dort den Vogel zu Stepli. ich in Vorkommen folgendos: „Der Gegenden Griechenlands ziemlich über das allen fand ihn in Akarnanien. wie solchen hauptung. welchen Irrtum Krüper fast unbegreiflich fand. aber am 4. in Attika und im Taygetos. Hier begegnete ich während der Monate Februar und März bei Missolonghi. Für Kythera erwähnt seiner während des Winters und Frühlings Jamesoii. Strimmeneas in der Umgebung von Athen am 6. Jahreszeit in größter am 4. April war die Hauptmasse verzeit schwunden. ganz vergebens nach diesen uns allen wohlbekannten Vögeln. November 1898 traf Baron Schilling bei Missolonghi einen Schwärm von etwa 500 Stück. von welchen zwei an das dortige Museum. B. Auf den griechischen den Distelfink schon Sonnini gefunden. Carduelis carduelis Der Stieglitz sowohl die Ebenen Auch auf den und Brutvogel. Inseln des Agäischen Meeres hat Auf dem Festlaude trifft man natürlich die meisten und größten Flüge zur Winters(Lindermayer).22 ni. wie solche unter anderen Elwes u. auf dem Isthmus.). Ich kann dies ebenfalls bestätigen. Höhe am Ainos auf Kcphalonia sah ich am 18. Ich wenigstens überall an. für Santorin. In den ersten Monaten des Jahres 1897 suchte ich in günstigen Lagen Akarnaniens z. Buckley in den böotischen. Auf Korfu fand Ein Zuzug im Winter. ') ') Auch V. am Varassovo und bei Naupaktos täglich ansehnlichen Flügen. namentlich in den Eichenwäldern am Skopos zur Brutzeit.

" Aber auch bei Arachova in den höheren Lagen gibt es nach Hauptmann Roth In Stieglitze. So z.) oftmals bedaß der Distelfink gerne im Käflg gehalten zu werden pflegt. Auf Evreokastron entdeckte Santarius ein Gelege von vier frischen Eiern noch am 12. Dagegen beobachtete ich auf der an Kürnerfressern so auft'allend armen größeren solcher in großer Anzahl festgestellt häufig augetroffen. ja sogar in den eigentlichen Gebirgen des Landes auf. während mir di'ci Wochen früher ein ebensolches auf Skopelos zu getragen worden war. Auf dem Peloponnes stellte ich zur Brutzeit die meisten fest: im Aleppokiefernwalde der Düne von Agulinitsa. während sich vielfache falsche Angaben in der älteren land zur kalten Jahreszeit mehr in Literatur finden. dann im großen Ülivenwalde bei Itea brüten sehr viele Gegend. den übrigen Balkanländern hält sich der Hänfling auch in Griechen- den Ebenen. Auf Zante und Kythera sah ich zwar keinen Hänfling. und 22. Auch auf den Kykladen für einen Wintergast. carduelis. Größe. Nach dem Gesagten daß hauptet. Die zehn Vögel unseres und die zwei des Athener Museums zeigen bezüglich der Färbung. in fand die Mitteilung des Grafen von der Mühle (auf Korfu usw. Jänner 1897 scharenweise in den Olivenwäldern von Govino und Mamalos. daß er gerade So wurde er für und Standvogel und Lord Lilford als April 1894 im Valle di Kopa den meisten Inseln Korfu von als Brut- Drummond und von mir am 17. wo ich ziemlich viele brütende Hänflinge vorfand. Mazziari und Jamcsou gibt das Vorkommen im Winter und Frühling an. keinerlei Abweichungen von typischen C. Mai 1898 am Nordrande einen kleinen Flug. Krüper richtig betont. von dem ich ein Weibchen erbeutete. dann aber auch am am 15. zum Brüten aber in etwas höheren Lagen. C. Juni 1894.22o Ornis balcanica. von welcher Seebohm schreibt: „Er ist einer der häufigsten Brutvögel in den tiefliegenden Tillern des Parnaß. er in großer Wir werden eigentümlich wJlhrend ihn Sounini gar als Zugvogel betrachtete. soll der Hänfling sich auf dem Peloponnes. — Bluthünfling. Schnabelform usw. aber es befinden sich von dort Belegstücke in der Koll. IS. den Zahl auf Kimolos beobachtete. Dies die ist ihrer genug. cardaelis nur auf wenn Lindermayer be- den bewaldeten Gebirgen der Provinzen von Nord- griechenland brütet. Von den Kykladen sind es Naxos sowie die unweit davon gelegenen Eilande Evreokastron und Makarics. AcantJüs cannahhia Genau wie in (L. Cannahtna sanffninea Landb. auf Euböa und den Inseln nach Graf von der Mühle und Lindermayer bloß scharenweise vom November bis Älärz zeigen und nur in den Mittelgebirgen des mittleren Griechenland brüten. der großen Klissura. Die Legezeit beginnt nach Krüper Mitte April. in den Olivenwälderu und besonders in den Dorfgärten zwischen Delphi und dem korinthischen Meerbusen. Stropliadoninscl älteres . was ebenfalls Erhard hielt den Hänfling bereits Krüper richtigstellte. in den Ebenen etwas früher als den Gebirgen. in den Gärten von Kalamata und in den üliveuhaiuen der Maina.). B. sehen. ergibt es sich als durchaus falsch. Dies wurde namentlich von Dr. ist. Ich stätigt.

Mai 1898) imd am Ithomeberge in (lles- senien) (6. April 1897. 18-3 18-3 18-3 18-1 mm 17-2 17-2 17 16-8 mm . wo Krüper Eier erhielt. weiters in JMittelgriechenland auf den alpinen Triften der Kiona nahe an 2000 m über dem Meere im Juli 1894. cannahina sein. Maß und Gewicht der beiden oben erwähnten. aber auch tiefer am Kap Muntsara am Ostrande. J. Auf Kaxos ist A. wie eine Reihe von zehn Bälgen bestätigt. von wo dies schon durch Simpson bekannt ist.' III. Daher nach Graf von der Mühle ein häufig gehaltener ist der Hänfling auch mancherorts bis Käfigvogel. vollkommen typischen Gelege von bereits Mitte April. Februar 1895 für unsere Sammlung einlieferten.' Griechenland. zu Paare auflösten. so um Apiranthos. Br. Oktober 1894 bis 20. Zur Winterszeit begegnete ich ansehnlichen Scharen Ende Jänner 1897 in der IJmo'ebnng von Missolonghi.^. sonst Skopelos und Evreokastron L. bei Druliwä nächst Olympia welcher Zeit sich eben die Scharen (24. welche Leonis und S trimmen cas in der Zeit vom 11.. Auf dem Festlande sah und erlegte ich Hänflinge zunächst auf dem Peloponnes bei Tripolis (Arkadien) am 20.häutig in den liühei'en Lagen. Juni 1898). Die Legezeit beginnt laut Krüper in wärmeren Lagen und günstigen Jahren wohl später. sowie am ganzen Hauptgcbirgskamme der Insel. Auch in der Umgebung von Athen dürfte zu dieser Jahreszeit der Vogel sehr häufig sein.

Daß im Winter ein Zuzug aus nördlicher gelegenen Ländern wahrscheinlich und wurde zuerst vom Grafen von der Mühle stattfindet. wozu ich beifüge. Teile in Zante (von liitn' aucli in der Koll. Brehm ( „bis auf die griechischen „Europäische Vögel"). Ausdrücklich wird der Grünfink erwähnt für Santorin (Douglassi. doch ist die von ihm genannte Eierzahl eines Geleges 7 9 entschieden zu hoch gegriffen. So z. Ziemlich viele brüten auch in dem prächtigen Olivenwalde zwischen Itea und Die große Salona (Ampbissa) sowie allenthalben in der Umgebung von Kephissia (Attika). wo daß er dort cannabina) Menge brüten muß. ist sehr Dieser auch die griechischen Grünfinken für greller gefärbt als jene in Deutschland. wurden uns in der Umgebung des Vrachorisees am 2. so z.230 Ornis balcanica. bei Naupaktos und Aetolikon (im Palinrus-Gestrihichl) im Februar. dort 11. Naumann. welche der zweiten Woche Jameson des Mai schon ziemlich große Junge hatten. Das Nest befindet sieh meistens auf Olivenbäumen und dessen Material ist am häufigsten die in die — Wurzelrinde einer SymphyUim-Avt. Mai 1894 zwei frische Gelege zugetragen. alten ist Beobachtung Sonnin is zugleich mit auch laut Erhard Stand- daselbst aber Begrenzung des Vorkommes die für Striche. Simpson der Phidarismündung. Man wäre hierbei versucht. doch seheint bedeutenden Schwankungen unterworfen zu sein. doch förderte die genaue Unterhielt . da mir am für 3. Bis zum 4. der Hänfling (Acanihis in in den höheren Lagen etwas seltener ist Euböa (Lindermayer) und Skopelos. beobachtete den Grünfinken auf Kythera nur im Winter und Frühling. 13. ausgesprochen. Mai gab wie andere Paare bereits ziemlich erwachsene es am Ilymettos schon getrennte Flüge von alten Die auf Skopelos anfangs Juni gesammlten Gelege.und Nordgriechenlands. und am und jungen Grünlingen. zu denken. dem auf Inseln" noch recht lange maßgebend. Auf dem Peloponnes beobachtete ich die meisten zur Brutzeit um Astros. ß. Mazziari) beherbergt namentlich im südlichen und in den Eichenwäldern am Skopos eine namhafte Anzahl Brutpaaro. zusah. Hieraus dürfte wohl zur Genüge hervorgehen. bei Druhwa nächst Olympia. die in jeder Hinsicht jenen von mitteleuropäischen Vögeln gleichen. Sammlung Thienemanns (s. in den Gärten von Kalamata und in den Vorbergcn der Blaina. Juni eine große Zahl als er von frischen Gelegen ge- bracht wurde. Nach seinen umfassenden Beobachtungen brütet der Vogel sowohl hoch im Parnaß und anderen Gebirgen Mittel. dürften wohl sicher einer zweiten Brut zuzuschreiben sein. während am sie selben Tage Santarius Junge fütterten. Durch Lindermayer gelangten diese Eier schon früh nach Deutschland. an die erst jüngst durch Baron Erlanger für Tunesien nachgewiesene Form aurantnventris Gab. Naxos. woselbst Krüper Eier erhielt und ihn sowohl in der Ebene als in den Bergen als häufig bezeichnet. als auch in der Nähe der Küste. daß wir es mit einem nirgends im Gebiete gänzlich fehlenden Vogel zu tun haben. Päßler (Eierwerk). dessen Schluß-Eierkatalog). April war eine sehr merkliche Abnahme zu ersehen. Die Legezeit beginnt nach Krüper (bei Mommsen) Mitte April. Auf das Festland übergehend seien folgende Gegenden namentlich hervorgehoben: Menge der die Ebenen Akarnaniens bewohnenden Grünlinge fiel schon Die meisten Schwärme vermerkte ich hier. und zwar in der Gegend auf. so für Dubois und Baedeker n. im Olivcnwalde bei Missolonghi. Die Kykladen besucht er zufolge der der Grauammer häufig Sonnini war vogel.

95 einen Chi. Chloris chloris zutage.) des Kaukasus gar nichts gemeinsam haben. L. in einer ihm bis dahin unbekannten kurzer Frist den ersten und dann. zu meinem dem sonnendurchglühtcu Griechenallerdings in einer Höhe von un- der es mir in alpine Vogelart mitten in unzweifelhaften Brutvogcl. werden wird. Es war am 18. wo Santarius. Trotz der vorgerückten Jahreszeit lag in der Mulde noch eine gewaltige Schneegebirges (Vardusia) erreichte. kam Ich selbst und Santarius gebührt demnach das Verdienst der ersten Erlegung nicht zu Schuß dieses Vogels auf griechischem Boden. Knapp vor der Drucklegung ist es noch möglich beizufügen. früher das Nest verlassen haben. größten Erstaunen diese land und noch dazu als — (L. Hier war es.III. 225) in dem niemals veröffentlichten Tafelwerke Sibthorps „Fauna graeca". durch meinen Jubel ermuntert. . gefähr 2000 m. nur Dieses dürfte bereits ungefähr zwei Monate Außer den Stelle sichtbar. Felsgeschröfe ein junges. daß Sibthorp diesen Finken in den Gebirgen des nördlichen Griechenland aufgefunden hat. hergestellt Es hat den Anschein. letzteres leicht kenntlich an an der Spitze schwärzlichen Schnabel. festzustellen. welche. als ob wir es hier. Obwohl kein Fundort angegeben ist. welches 1787 nach griechischen Originalen von Bauer hergestellt wurde. L. daß Ph. daß sich die griechischen Schneefinken im mindesten von jenen der Alpen unterscheiden und daß sie nicht mit M. Brehm im „Vogelfang". daß einst südlichsten Fundorte auf der Balkanhalbinsel. liegt die Vermutung nahe. Genaue Vergleiche haben erwiesen. Juli 1894. beschieden war. masse. Sclater („Ibis" 1904. alpicola (Fall. San- eines der obersten Schuttkare des Korax- Etwas weiter gegen Süden baut sich dann die höchste Erhebung des von Nord nach Süd verlaufenden Kammes dieses mächtigen Gebirges auf. sich zurückzogen und aus Mangel an Zeit nicht weiter wurden. mit einem Überbleibsel der Verbreitung aus einer längst entschwundenen Zeitperiode zu tun haben. worauf besonders geachtet wurde. durch den Lockton Vogelart aufmerksam gemacht. sucliung von zwei Stücken ^ol Griechenland. anderer an in < )rt und das umliegende behelligt dem in dem- gelblichen. auch noch weiter gegen Norden zu und sicherlich auf den geheimaisvollen Bergriesen Albaniens dieser echte Gebirgsbewohner zu finden sein und so der Zusammenhang mit seinem bisher bekannten Jedenfalls ist nunmehr zu erwarten. erlegten war noch eine ganze Anzahl durch die Verfolgung scheu gemacht. nicht bezüglich der — Montifringilla nivalis Nie werde ich die Stunde vergessen.) Selmeefliik. zwei weitere Schneefinken erlegte. der im Sammlungsverzeichnis von 1866 dann megarhynchos genannt wird. des iMuscums in Athen sowie eines Dutzends solcher aus den verschiedensten Landesteilen unserer Anstalt keinerlei Unterschiede von typischen Auch Grüße und der Form des Schnabels. als tarius' und des Sammlers Christos ich gegen die Jlittagsstunde Leonis in Begleitung J. hrachyrhynchos aus Griechenland aufführt ein Vogel. dem Durmitor (Montenegro). p. eine unverkennbare Abbildung des Sclmeefinken auffand. wie bei so mancher anderen Art. Die erbeuteten Vögel erwiesen sich später als zwei alte und selben Jahre ausgebrütetes Männchen. 8. da Chr.

mischen sich unter diese Scharen doch auch zweifelsohne jene Finken. viel mehr oberhalb davon im Nadelholzbestande an der raessenisch-lakonischen Grenze und die allermeisten in der Schwai'zkiefernregion des Taygetos. am 31. März 1845 ein Paar am Phaleron. wo Als solche nenne ich die Auwälder der Vrachoriseen und auch die Buscliwälder daselbst am Nordrande. meisten Buchfinken. wo ich zur Brutzeit genug Buchfinken antraf und einige auch schoß. die Gebirge des Landes zu betreten. Viele sehen waren. bei Juritsa noch anfangs Mai 1894 öfters durch Finkenschlag erfreut wurde. B. St. Er wurde nach Graf von der Mühle in strengen Wintern mehrmals bei Laraia Lindermayer erlegte im geschossen und durch v. Auch 1903 sind die Bergfinken Ids Thessalien gewandert. Mühir das Vorkommen von Fngus . etwa in der Höhe des Joches Warwara (Juni 1898). Gebirge des Festlandes. welche sieh während des ganzen Winters in sämtlichen ebenen Teilen Griechenlands herumtreiben. Einen solchen Einsiedler beobachtete Santarius sehr am deutlich Itea 12. Brutpaare gab es ferner im Eichenwalde Kapellis (Pholoe) bei Lala. daß er im Norden Griechenlands häufiger vorkäme. Jänner 189G in Velestino von St. wußte man dies nicht und hielt besonders die Buchen- nordgriechischon Brutvogel. daß einmal ein Buchfink den Sommer in den heißen Olivenwäldern verbringt. welche zur Sommerszeit alle bewaldeten Gebii'ge Griechenlands bewohnen und dort auch Zu den Zeiten Lindermayers und dos Grafen von der Mühle. Strimmeneas Lamia (Meg. Frlngilla montifriiujilJa Das Erscheinen des — L. Jänner drei Stück und sandte sie ein. Auch sah er einige lebende Berglinken auf dem Markte von Athen und behauptet. Sehr selten dagegen kommt es vor.232 Oniis bali'. aus leicht begreiflichen Grün- den ein sehr unregelmäßiges und seheint tatsiichlich mit jeweiligem strengen Froste im Norden im Zusammenhange zu stehen. einen ihn bloß für und Platanen- wälder ^) bei Karpenisi werden hierbei namhaft gemacht. vrysis) am 20. wo sie nicht nur die Tannenbestände beleben. Strimmeneas erbeutetes Männchen. Jänner 1862 in Attika gesammelt wurden. B.abci' daraiLS hervor. wo sich viele unter die Flüge von Stieglitzen gemischt hatten. Erwähnt wird sein Auftreten ausdrücklich von Naumann und auch in lirehms „Tierleben". gibt der Buchfink den Sommer zuzubringen pflegt. Juli 1894. Dezember 1861 und 4. Heldreich in Attika beobachtet. und 22. erlegte bei Fringilla coelehs Obwohl die L. vom Boden aufstehend. weiters einige in der Schlucht von Lada bei Kalamata.anica. namentlich im Westen des Landes. während die zwei Stücke des Athener Universitätsmuscums durch Seh rader sen. ein Wagnis war. ]}ergfinken in (Tricciienland ist Bergfink. sind: die Kiona. bei Stroravi und Musinitsa im Juli 1894 zu Im benachbarten Parnaß ließ Krüper wiederholt Eier sammehi und besonders viele Finken beobachtete Hauptmann Roth (Juli 1898) bei Ai-achova. daß schon ilem Grafen von der Griechenland beliannt geworden war. Es aber auch einige Niederungen. aus nördlicher gelegenen Ländern stammen. ') Es geht silvatica in . als es noch brüten. in dem riesigen Olivenwalde zwischen und Amphissa. Von dort erhielt das hiesige Landesmuseum ein am 9. — Buchfink. wo ich z. tiefer z. sondern auch den in liegenden Tälern.

Valle di Korissia. Am 18. weshalb ich vermute. hat die Art zuerst als Standvogel des Gebietes festgestellt. sowohl an den Lachen nördlicli der Stadt als in den CTärten und namentlich den Olivenwäldern von Jänner bis Ende März auf. April zwischen 19'1 mm 1866 und 23. daß sogar erst im Mai gelegt werden.). da auch die jungen Vögel Bezüglich der Färbung des Gefieders geben mir ein Dutzend griechischer Ver- wovon die Hälfte aus Wintcrvögeln aus der Umgebung von Athen besteht. daß er sich dort mag nui- . April war nicht ein einziger Fink mehr sichtbar! Auch an Westküste der von Akarnanien und von da weit ins Binnenland verfolgten wir anfangs und Mitte März 1897 enorme Mengen. gibt es viele. wo am einige erlegt wurden. daß diese Finken nicht sehr weit herkommen und in naheliegenden Gegenden ausgebrütet wurden. Grundfarbe durchschnittlich etwas dunkler kalten Jahren die erscheint als bei mitteleuropäischen Stücken. keinen Anlaß zu irgend einer Bemerkung. Abzug Ende Februar und März. land nach mache Krüper ich die Mitte April. Es waren oft ungeheure Am 4. der vor so langer Zeit auf diesen Inseln beobachtete. März 1897 bis Im Osten etc. Mazziari) Drummond Ankunft gegen 1. Nicht minder große Massen beherbergten die Inseln )xiä. Euböa (Lindermayer) als Standvogeldie Kykladen an. ist. < Mit Ausnahme von Kephalonia hält sich der Buchfink auf den Jonischen Inseln nur während des Winters auf. 15'3 mm und 14'1 mm Breite und 12 14 C(j. deren Gefieder sie als junge Vögel desselben Jahres kennzeichnet. so auf Kythera (Jameson). Scharen beisammen. in Wahrnehmung. Bucht vou Kalikiopulo etc." dieser Zeit zart Heutzutage wissen wir. etc. weil sein Fleisch zu und ziemlich delikat ist. Kirsclikernbeilier. Während Erscheinung des ganzen Winters dagegen hausen riesige Scharen als eharaktcristischo diesen Olbaumpflanzungen. in Buchfinken in den Olivenzweigen! — be- ihnen und deutschen Blaujacken in den Tropcnwaldungen? Beide passen nicht in den Rahmen der Umgebung und doch gewöhnt man sich rasch au den absonderlichen Anblick! steht nicht eine gewisse Ähnlichkeit zwischen Solche überwinternde Finkenschwärnio hielten sich insbesonders in der Umgebung von Missolonghi. Coccothraustes vulgaris Pall. aber betreffs der Eier. daß dies kaum stichhältig ganz gewaltige Wanderungen unternehmen. obgleich nur wenige Paare den Sommer über zum Brüten verweilen. Für Attika und Euböa wohl im allgemeinen die Angabe Lindermayers richtig sein. welche ich auf den Inseln gesehen habe. Unter der großen Zahl dieser Vögel. Grieolicnland. welche in Griechentreter. Juni 1861 am Parnaß gesammelte Eier schwanken und 17'5 mm Länge.Jon in. PetaLä. Zante (Koll. Vido bei Korfii und endlich vor allem die letztgenannte Insel selbst. so insbesondere die Gejrend von Potam('). und Lord Lilford geben als Zeit seines Aufeuthaltes auf Korfu an: Oktober. — Coccothraustes coccothraustes — Krüper (L. doch sah Douglass ihn noch im Mai auf Santorin und bemerkenswert ist. Er sagt: „P]r kommt gegen Ende als findet er sich hauptsächlich auf überwinternd führt ihn Erhard für Oktober hier au und ist ein Gegenstand lebhafter Verfolgung. was wir durch Sonnini erfahren. am Berge zum eine ist Ainos höchsten als große Zahl Buchfinken in den Beständen der Brutvögel angesiedelt und ich fand solche Kamme. Auf Kephalonia dagegen cephalonica Ahies 18.

So schienen er in dieser von Naupaktos am 29. 94) ist es von ihm Coccothraustes fagorum benannte Form. Passer petfonius (L. welches dem Universitätsmuseum in Athen einverleibt wurde. nach Erhard. welche im Winter die großwüchsige. Mai 1894 wurde von uns ein Paar in der großen Klissura erlegt. von welchen mir sieben Stücke vorliegen. dann als selten und er verweilt dort nur wälu-end des Winters bis anfangs April. Leonis am 2(3. der. Eier. ist der Kirschkernbeißer in der strengen Jahreszeit in Aeto- Hier fand ich ihn zunächst im Februar 1897 in den Olivenwälderu bei Aetolikon und Jlissolonghi. in der der Vrachoriseen hat Nähe fand ich überdies das charak- Im großen Olivenwalde bei Itea dürften ebenfalls einige nisten. In geradezu unglaublicher Menge begegneten wir dem Vogel im westlichsten Akarnanien. Nach Chr. Die Kykladen sucht er. in seltenen Fällen auf.) — Stcinsperling. die Tempelpracht der Akropolis bewundert. nach Spatzenart Geniste im Schnabel haltend. woher unser Museum ebenfalls einen Wintervogel und Krüper endlich gelang es am 5. Außerordentlich häufig und Akarnanien. . welches in den Bäumen der dortigen steilen Geröllhalden nistete. sich just ein antikes Säulenkapitäl als Wohnstätte auscrsehen hat. Ich beobachtete in den (_)livenpflanzungen bei Potamo am 18. da ieh dort am 12. wo die größte Zahl am 1'8. Jänner 1894 drei Stücke. aber leider noch leere Nest. daß im Winter 1855 diese Fremdlinge auf den Bergen wieder von Syra mehrfach erlegt wurden. vollkommen typischen erhielt.) Wenn wie des jetzigen Athen. so geschah es. Auf dem Peloponnes sammelte Graf von der Mühle einige bei Platanos (im Parnongebirge) und bei Tripolitsa. mögen seine Betrachtungen über Anlage und Vergangenheit dieses unvergleichlichen ]>auwerkes vielleicht manchesmal durch den der Beschauer des Glanzpunktes des alten zwitschernden Ruf eines Vogels unterbrochen werden. Mäi-z sich 1897 schon einen Brut- Krüper den Kernbeißer im ersten Jahre seiner Anwesenheit brütend angetroffen. April viele einzelne sowie auch ganze Flüge zu sehen waren. der aber nicht allein auf der Akropolis. selten ein Für Korfu bezeichnet ihn Drummond in manchen Jahren als iiilutig'. Juni 18G0. am Taygetos ein Gelege von Stück aufzufinden. S. (Siehe Tafel III.2oi Oniis balcauica. drei Stücken aus Mitteleuropa. Aber auch als Brutvogel ist einige Paare im Gebirge nördlich Uegend nachgewiesen. Februar ankam und noch am 4. Juli ein futtertragendes Weibehen beobachtete. bis Griechenland verstreicht. in den Eichenbeständen von Chalkitsa lien und von dort immerfort bis Podolovitsa. sondern fast in der ganzen Stadt Athen samt Umgebung zu finden ist. L. in den Blacehien am Triptolakos. um daselbst zu überwintern. Am 1. Jiinner 1S95 am Peutehkon erbeutetes Weibehen. Aus diesem LandcstcMle erhielt ieh nur einmal von Ohr. Das erlegte Weibehen hätte platz zu wählen und in der näheren Umgebung wenige Stunden später ein Ei gelegt und teristische. Auch bei Monastir Angelokastron beobachtete und erlegte Baron Schilling für unser Museum einige Stücke Ende November und anfangs Dezember 1898 im Weißdorn (Crataegus monogyna). im Janncr und Februar zeigt. Es ist der Steinsperling. Abgesehen von durchschnittlich etwas grelleren Farbentönen gleichen die griechischen Coccothraustcs. Brelims Auftassung („Vogelfang".

Einen modulierten Gesang habe ich nie vernommen. Mai 1894). Vom Parnaß kennt ihn seit langer Zeit Krüpcr und ich sah in der Felswand bei Delphi am 12. Marusi und Kephissia. noch in kleinen Scharen herum. lich in Auf sämtlichen er ziemlich selten. L.III. Ich führe deshalb die folgenden Angaben hier mit größtem Vor- behalt auf. aber im Jahre 1897 gab es dort keine mehr. Weiters schoß ich den Steinspatzen an der felsigen Lehne des Zygos bei Aetolikon. JameStandvogel von Kythera kennen und Mazziari lieferte einen Balg von Zantc Graf von der (Thermia) sehr häufig einziges sei. in Thessalien. Man darf den Steinsperling nämlich durchaus nicht zu den gemeinen Vögeln des Landes zählen. daß er bloß ein Stück von den Kykladeu erhielt. deren große Platten ihm ein ruhiges und gesichertes Heim gewähren. Weshalb Chr. Eine ziemhehe Anzahl stellten wir (April 1897) bei Tripolis fest. Flug. Nestbau und Färbung der Eier sind bei dieser Art durchaus sperlingsartig. dann die Landhäuser und Villen in den Sommerfrischen von Athen. Im Norden. wie dies z. ist mir nicht verständlich. B. ebenso von Potamiä und Xerökampos. In der Umgebung von Athen ist es vor allem die Hafenstadt Piräus. in den Olivenwäldern diesen angeführten Orten ist häufiger dagegen weiter süd- An allen Inseln scheint er entweder ganz zu fehlen oder doch nur als große Seltenheit aufzutreten. April 1897 trieben sich hier diese Sperlinge.imd Winterszeit ist selbst bei alten Vögeln der gelbe Kehlfleck matter und die ganze Unterseite bräunlicher gefärbt als im Frühjahre. natürlich streng gesondert von ihren Verwandten. Brehms „Tierleben" besagt. Brehm den Belegstücken aus Griechenland den Namen P. 235 Giieclienland. macrorhynchtis beilegte. Zur Herbst. In Akarnanien sind es die steil ins Meer fallenden Abstürze des Varassovo bei Kryoneri. trafen wir ihn bloß in und um das Dorf Kanalia am Karlasee (18. doch blieben alle meine sorgfältigen Nachforschungen auf den beiden letztgenannten Inseln 1898 ohne jeden Erfolg. son als in den Vierzigerjahren dem Museum in Athen. Lindermayer will ihn von Euböa. weil wir diesbezüglich ebenso wie über seine sonstigen Eigentümlichkeiten von sämtlichen Autoren nur ungenaue oder einfacli unrichtige Angaben verzeichnet finden. Auf dem Peloponnes sagen ihm nur wenige Ortlichkeiten zu. Zeitlich morgens schon kann man im FrühUng soinen eigentiuiiheh gezogenen Lockruf von den Steindächern herab vernehmen. der Maina. wurden auch Belegstücke gesammelt. namentlich die Ziegeldächer der Spitalsbaracken und jene der Baracken der etwas weiter entfernten Quarantäneinsel Hag. daß er auf den Inseln und besonders auf Kythnos wogegen Erhard ausdrücklich hervorhebt. welche viele Steinsperlinge beherbergt. Georgios. Das Gefieder der mir vorliegenden 19 Stücke entspricht bei Zuhilfenahme der die Unterarten veranschaulichenden Tafel Kleinschmidts in Baron Erlangers Werk vollständig dem Linneschen Typus. . Bei Sparta bei Anavryta und beim Beginne der Langhadaschlucht. Betragen. Auch auf den Militärgebäuden des Artillerieschießplatzes und weiter hinaus an den Felswänden des Hymettos und den kraterartigen Wänden bei Wuliasmeni au der attischen Küste fanden wir recht viele. sondern er meidet ohne ersichtHchen will ich Grund weite Landstriche. Juni 1894 sehr viele. wo wir Ende April 1894 mehrere Paare angesiedelt fanden. Am 13. Mühle meint. Über die Verbreitung des Vogels im übrigen Griechenland ganz bestimmte Daten geben.

Manchmal ist auch ein Ei des Geleges lichter als die übrigen. und zwar Ende Mai." bereits einige zitronengelbe dem der alten Vögel. Ein ganz junger Vogel aus der Gegend von Marathon vom 1. Jidi IS'M zeigt Federn an der Kehle und auch das übrige Gefieder ähnelt die Zeichnung am Rücken verschwommen. indem bei diesen auf Punkte zu einem einzigen kaft'eebraunen Fleck einer Eihälfte die sämtlichen braunen zusammengeflossen erscheinen. In Wuliasmeni begann die Brutzeit noch etwas später. Es gab auf Hag. daß sie gegen Regen vollständig geschützt waren. Über das ßrutgeschäft erfahren wir von Krüper folgendes: „In der Attika brütet der Steinsperling zweimal des Jahres. Von außen materialien nicht das geringste ist von den Nist- zu bemerken. Die Grundfarbe ist entweder weißlieh oder lichtbräunlich. ich fand um diese Zeit im Parnaß ein frisches Gelege von sieben Eiern. Als vereinzelte Athen ein Nest Ausnahme will mit fünf jungen St. wie dies der nebenstehende ziegeln der Querschnitt zeigt. Ende April und im Juni. und Mai daselbst: 22-4 16-2 21-9 21-S 21-7 21-2 mm . welche sicher 50 Paare beherbergte. so deren genauen Standort verratend. bezügder Zeichnung aber großen Schwankungen unterden ersten Blick die Eigentümlichkeiten der Passer- der Feinheit und Dichtigkeit worfen. Zum 20. in den Gebirgen legt er nur einmal. nur Thienemann lich besaß bereits seinerzeit Eier dieses Vogels aus Griechenland. — Die Gelege bestanden aus 4 7 Eiern und die Nester waren unter deu HohlBarackendäeher in Wuliasmeni und auf der Quarantaineinsel derartig angebracht. daß an letzterem Orte die Haussperlinge zur selben Zeit schon ihre Jungen fütterten.') so kehrten die von uns verscheuchten Weibehen sehr bald zu ihren Nestern zurück. die Oberflächenzeichnung lich ist entweder von grauem oder braunem Gesamteindruck. April einzelne noch mit Nistmaterial zur großen Felswand fliegen sah. Georgios sicher 20. Weil damals (22. Stets lassen sie aber auf Eier erkennen. Strimmeneas 1896 Steinspatzen in den Türkenbergen bei auf einer Seestrandskiefer angebracht. Das wichtigste Kennzeichen für die Eier des Steinsperlings bildet stets ihr deuterkennbarer Glanz. April) die Steinsperlinge fast durchwegs schon bebrUtete Eier hatten. gefunden haben. Schlüsse Maß und Gewicht von 44 Eiern des griechischen Passer petron'ms: Fünf einzelne Stücke aus dem Parnaßgebiete und gesammelt zwischen dem 7. im Spital (Piräus) etwa 4 Brutpaare und es wäre zu bemerken.236 Ornis balcauica. Interessant ist die Zeichnung der sämtlichen Eier eines Geleges aus Wuliasmeni. weil ich dort am 24. Im Juli und August traf ich in der Hochebene des Parnaß Scharen von Hunderten umherschweifend.

mehr oder weniger bebrütet. Georgios (bei Salamis) am 22. 22-6 22-1 Br. Sechs Gelege. 16-4 161 22-1 221 21-8 mm Ein Ei veriinjjliickt. gesammelt auf der Quarantäneinsel Hag. April 1897: L. .III. 237 Griechenland.

daß einst Herr Mci'lin am aus der Gefangensciiaft entkommenen Keisfinkeu (Sperme. Abweichungen im Gefieder oder in der Größe sind bei diesen Feldsperlingen im Vergleich zu Mitteleuropäern nicht wahrzunehmen. Lord Lilford fand ihn auf Korfu nicht sehr häufig.) in — Hiiussperliug. domesticus mit anderen GattungsNähe des Steinsperlings in den Felswänden nistet er in unmittelbarer hier als Absonderliclikelt ervvUluit.schon längere Zeit der Freiheit Gefangenhaltuug erkennen. ist. Gerasimos dem heftigen Sturme Schutz in auf Kephalonia suchten.'^puren der . mir das und zwar namentlich Umgebung von Astros. die übrigen in Velestino (Thessalien) in der Zeit vom 20. ist in in wie die Sperlinge vor ich. er nach ist Hier fand ich die meisten (Lindermayer) und Auf dem Festlande will ich auf Euböa in und um Chalki. daß der Feldsperling im Winter hier und da Griechenland in geringer Zahl aufsucht. Krüper kein einziges Vorkommen für Griechenland angehen konnte. an welchen massenhafte Auftreten des Sperlings insbesondere aufgefallen zur Brutzeit. auf Auf Santorin auf Naxos.*) südlichen Ländern Europas allen häufig auftritt als bei uns in der Mitte des Kontinentes. dann Im Winter beobaciitete ich der Lagune von Aetolikon. weun Erhard den Feldsperliiig einen iStandvogcl der uiayer ohneweiters Vögel Euböas Kykladen nennt und Linder- ihn daß bis in die neueste Zeit Dr. Sosti bei Naupaktos. sehr vermehrt haben. . beim Leuchtturm Hag. dort sich auch im April traf ich namentlich aber im Mai wirklich ebenso es nicht auftallend. Strimmeneas sah wähi-end unseres dortigen Aufenthaltes ein Männchen. erfreut haben und der mir vorliegende l?alg Phaleron einen offenbar Der Vogel läßt soll sich keinerlei damals . Erhard. bloß diejenigen Orte erwähnen. die größten und Scharen am Rande Sehr zahlreich brütet er Skopelos. Sämtliche Museum in Passer dotnesticiis Da der gewöhnliche Sperling fast (L. er auf dem fruchtbaren Milos dagegen sehr häufig ist. Bemerkenswert verwandten. Jänner bis 19. Februar 1896. ist. so er auch den wenigsten Landstrichen Griechenlands ebenso bekannter Geselle wie ist Seither muß er Am 17. Strimmeneas ist es gelungen nachzuweisen. die Kalamata. der Umgebung von Palaeokastrizza. März sah und daß ein im Volke Drummond aber sehr fehlt zahlreich. Ebenso nach Krüper saat als Schmarotzer erscheint. denn sowohl im Jänner als den verschiedenen Olivenwäldern eine ganze Masse an. aber schon Kimolos nur ktu'ze Zeit während der Aus- Als Standvogel der Kykladen bezeichnete den Hausspatzen viel früher teilte Sonnini daß mit. Zypressenallee des Monastir Hag.^OÖ Ornis balcanica. Das erste Stück wurde im Winter 1894 (Jänner oder Februar) in Kephissia bei Athen geschossen. auch Zante der und Kythera beherbergen namentlich in den Städten und Ortschaften eine Menge Brutpaare. von denen zwei an das Athen und drei an unsere Anstalt gelangten. Auf den Strophaden ist er dagegen sehr selten und nur St." Erst den Bemühungen der Herren Merlin und St. die Liste der in Tatsache einreiht. allerorts.ites ori/sivora) erlegte. erbeuteten Feldsperlinge sind Männchen. Douglass verhältnismäßig selten. Auch Seebolim sagt: „Scheint in Griechenland zu fohlen. der große Friedhof von Athen und Kephissia. ') Es sei So ist das Zusammenwohnen des P. Diese sind: die Ufer der Vrachoiiscen.

Brehm (1823) nennt ihn einen l^ewohner Südgriechenlands. 271) in Akarnanien mögen folgen. Rey und v. Seit Temminck den griechischen Archipel als Fundort dieses Sperlings anführte.Den spanischen Sperling haben die Ornithologen. und zwar auf den bekannten. Journ. In Tripolitsa. kleid vorliegt. Im westlichen Mittelgriechenland hat ihn indem er bei Aetolikon am 22. als klimatische Abänderung . im Winter dagegen zumeist in größeren Schwärmen viel weiter umherstreicht. 239 Griechenland. Heldreich. will dies daß der griechische gerne bestätigen. überhaupt zum er wohl in den Platanen dieser Stadt angesiedelt sein." Lindermayer dem gewöhnlichen gleicht. aber betonen. Beginn der Brutzeit an: „Der Sperling legt So fand man in Athen am 29. Gm. Verbreitung des Sumpfsperlings im Lande läßt sich gegenJedenfalls geht aus den bisherigen Beobachtungen her- wärtig leider nicht viel sagen. weil sie in die eigenen Worte trefflicher Weise auch meine eigenen Anschauungen wiedergeben: . Jänner 1861 von sechs bis acht anwesenden Sumpfsperlingen je ein Männchen erlegte. domesticus hervorhebt. einzeln stehender Zypressen. daß die Sperlinge bezüglich der Tönung und Verteilung der Farben muß im Gefieder überhaupt sehr abändern. Brehm im „Tierleben" geben nur die Mitteilungen früherer Beobachter wieder und einfache Erwähnung des Vorkommens im Lande tun Dubois. der die Art mit P. daß in neuerer Zeit von einem Vorkommen der Art auf irgend einer griechischen Insel nichts bekannt geworden ist. Gleich hier sei bemerkt. in gibt folgendes für den warmen Häusern schon Ende März. Krüper entdeckt und nachgewiesen. wie es daß der Sumpfsperling gerade die Platane allen anderen Bäumen dürfte feststeht. von wo mir ein von Langhadis erbeutetes Männchen im SommerAuf dem Peloponnes wurde er für die Artselbständigkeit eintritt. und 25.) Über die tatsächliche — Sumpfspeiiing. hispaniolensis als häufigen Standvogel auf den südlichen Kykladen ihn als klimatische Spielart angetroffen wurde. so daß eigentlich ganz genau betrachtet jeder einzelne verschieden ist. gewaltigen Mauerresten des alten Tiryns. Nisten vorzieht." Graf von der Mühle sagt: „Die alten türkischen Gebäude mit den vielen Schnitzwerken geben ihm treffliche Brutplätze. die nie einen Sperling dieser Art im Freien sahen. daß der Vogel auf den griechischen Inseln A. stößt man auf kurze. der ganz entschieden nur einmal erlegt und einmal beobachtet.III. Naumann (1824) betrachtet und wiederholt. er nistet jedoch auch gerne in den Zweigen Dr. P. April 1873 sah ich Junge. Bezüglich der anderen Beobachtungen Krüpevs (Gab. Ich Dieser Autor sowohl. 1875.. Jlärz 1867 sieben Eier und am 12. aber die Verschiedenheit von P. f. S. die das Nest verlassen hatten. obwohl Erhard. so daß einmal auf einen Schuß beide Spatzenarten Krüper herabfielen. ähnliche Bemerkungen in der Literatur zu wiederholten Malen: vor. daß er im Sommer zur Brutzeit ganz bestimmte ürtlichkeiten aufsucht. wie auch Sperling vollkommen versichern. Passer hispaniolensis (Tem. Lindermayer und zeichnet. und dies ist auch bei der Reihe von 16 aus den verschiedensten Teilen Griechenlands mitgebrachten Bälgen deutlich zu ersehen. vom Grafen von der Mühle. Georgios und mit dem Sumpfs2jerling zusammen in den Storchnestern von Velestino. italiae zusammenwirft. des Varassovo bei Kryoneri und auf der Quarantäneinsel Ilag.

dürfte er jetzt wohl aus dieser Gegend weggezogen sein." Im Frühjahre 1894 suchten Dr. stande viel stärker hervortritt. obwohl ziemlich verschieden in ihrer Form und etwas abändernd in als gemeinsames Merkmal der Stärke und Verteilung der Fleckung. tragenen Horsten des weißen Storches eingenistet. was bei der ausgesprochen vogelfrenndlichen Gesinnung der dortigen Bevölkerung mitten im Grte selbst auch gar nicht ratsam erschien. schen Spatzeneier zu die natürlich im frischen Zu- Sie scheinen mir zartschaliger als die anderen europäi- sein. Weiters wurde ein Männchen bei Bisbardi westlieh St. während andere eifrigst Baumaterial aus der Umgebung herbeischleppten. besonders der Weibchen. Gerade in derselben Gegend sah übrigens auch Kapitän Sperling einen Ende November 1862 Lerchen einzelnen Vogel. wenn gegangen wären und ihn dort ruhig beobachtet wo sie Kämpfe das Vaterhxnd dieses Vogels in Als ich hätten. Maß und Gewicht eines Geleges von sechs Stück (sieben gab es nur in Neste) und von weiteren sieben Eiern aus ebensovielen Gelegen sind folgende: einem . er auf einen kleinen Distrikt in und selbst in der Riesenplatane der Stadt.240 Ornis baloanica. Die Vögel sollen so flüchtig und scheu gewesen sein. Mai 1894 beobachtete ich das lustige Leben und Treiben dieser ganzen Gesellschaft längere Zeit. des Haussperliiigs betrachtet und haben sich ihrer Ansichten wegen in bittere eingekssen. Echtes Spatzengeschwätz war unablässig zu hören. Ganz durch Zufall gelangte ich aber in letzter Stunde doch noch in den Besitz einiger schöner Gelege von Passer hispaniolensis. diesen Sperling in Akurnunien und bei Vrachori (Agrinion) beschränkt zu sein scheint. wenn sie sich zanken. Besser hätten sie freihch getan. es aber nicht gelang. zwei waren bebrütet. von Skripü März 1899 erbeutet und eingesendet. ist Velestino in Thessalien. überzeugte ich mich von der Verschiedenheit vom gewöhnlichen Haussperling. Von um den Eisenbahnzug nicht zu versäumen. Avelcher erlegten einem futtersuchenden Fluge sich zugesellt hatte. besitzen immer eine deutlich wahrnehmbare blaßgrüne Schalenfärbung. daß zwar mit Mühe nach längerer Verfolgung drei Stücke erbeutet wurden. Diese Eier. Krüper und ich vergeblich am Südrande der beiden Seen nach Passei. daß alle in Frage kommenden Bäume nur mit sehr großen Schwierigkeiten zu besteigen waren. eines vollständig weißen. waren dabei! Am 17. Strimmeneas am 4. Zu meinem Bedauern sah ich bald. Ein Teil schien bereits Eier in den innerhalb der Storchbehausung versteckten Nestern gelegt zu haben. von welchen er in aller Eile. Die Bauart der Nester in den herabhängenden Büscheln der Zweige von mächtigen Platanen an den Seen von Vrachori Griechenland. kennen lernte. Santa rius fand nämlich zwei Tage darauf in dem Horste von Aquila melanaetus etwa Ib Paare. verschieden von der der Haussperlinge. Es trägt in Böotien von noch die voll- ständige Wintertracht! Derjenige Ort aber. im Schwärm befindlichen Exemplars habhaft zu werden. Hier von mächtigen Platanen geAber auch ein paar Hausspatzen hatte er sich in zahlreichen Paaren in den umfangreichen. Februar 1897 einen starken Flug Sumpfsperlinge gemischt mit Buchfinken in der Ebene östlich von Missolonghi. ebenso ist die Stimme dieser Sperlinge. diesen erwiesen sich sieben als frisch. war mir sehr auffallend.hispaniolensis und da ich ihn auch 1897 dort nicht fand. Dagegen trafen meine Begleiter am 8. neun Gelege zusammenraffte. wo ich den Sumpfsperling in großer Menge beobachten und auch eine Reihe von sieben Stücken sammeln konnte.

Mai 1894: L.III. 22-3 22 21-9 21-6 21-6 215 . 241 Griechenland. Velestino in Thessalien 19. Br.

So wollte Brehm sen. sah noch am 25. die Unterseite mit mehr oder weniger Purpur an den Seiten. In jener Gegend. fanden Lilford. also gar nichts nicht beweisen kann. und scharfe Uuterscheidungsgabe allgemein bekannt ist." Ich möchte die Form folgendermaßen charakterisieren: „Kennzeichen: St. B. Außenränder der großen Flügeldecken und die der äußeren Sekundarien violett. Ritter von Tschusi äußert „Die Sichtung der Starformen sich hierüber ist oft folgendermaßen: wirklich sehr schwierig! Ich finde nur An- klänge (beziehungsweise ein nicht typisches Stück) an poltoratzkyi und betrachte junge Stare ausgenommen — so ziemlich alle als zwischen — einige vulgaris und poltoratzkyi stehend. und zwar öfters zu platze. aber mit violetten Säumen der großen Flügel- decken und der Sekundarien. Dies wurde auch ausgeführt und St. Mai 1899 unweit Patras etwa 200 Stück eng beisammen gegen Westen ziehen. Baron Schilling z. da das von mir mitgebrachte Belegmateriale von zwölf Stücken durchaus unzureichend erschien. die wohl geeignet schienen.) gerne wissen. Erwünscht wären allerdings ein paar ganz alte Männchen im frischen und vollendeten Frühlingskleide. (bei Oberkopf. Lonl Lilford ebensolche im Jänner 1858 bei Port Platea. daselbst brütende Stare zu sammeln. oiinc zu brüten.242 Oniis balcanica. die man beschreiben könnte. zur Lösung dieser Frage beizutragen. St. veranlaßte ich. Hals und Kehle purpurn. bekannt (Douglass: Santorin). Die Frage nach der richtigen wissenschaftlichen Bezeichnung der in Griechenland lebenden Stare wurde frühzeitig aufgeworfen. deren sorgfältige über diese Belegstücke Platz finden. vember 1836 große Flüge in am 28. Um nun über den im Gebiete brütenden Star ins Reine zu kommen. bereits 1845 („Stiftungsfest" etc. Strimmeneas im Mai 1902 zu einem Sammelausflnge nach Thessalien mit dem besonderen Zwecke. Sperling und Mazziari den Star ebenfalls von Oktober und von den Kykladeii war Sonnini und Erhard er schon Drum mond. 16) erwähnt er als in Deutschland neu eingewandert einen Sturnus longirostris und fügt die Bemerkung „Ich bei: erhielt anderen Gegenden aus nur einen einzigen Vogel dieser Subspezies aus Griechenland. Ohrdecken ebenso. vulgaris graecus. bis Mitte Lord März häufig als zahlreich auftretender Wintergast. Kopfseiten. Im nachfolgenden mögen die Urteile zweier Forscher. vulgaris ähnlich. Auch in Akarnauien wurde von Hirten öfters auf diese Vögel geschossen. zuweilen ins Purpurfarbige St. Abgesehen von dem verschiedenen Alterskleiderzustande scheinen sie mir eine ziemHch ausgeglichene Form dazustellen. namentlich Korfu und Zante. V." übergehend. Auf den Jonischen Inseln. beobachtete und schilderte übrigens Simpson in lebendigen Farben das Einfallen vieler tausender an ihrem winterlichen UbernachtungsAetoiikon. doch von Anfang März an nur mehr kleine Scharen." Doch wird später im „Vogelfang" diese Starform mehr erwähnt. ich desgleichen von Ende Jänner 1897 an bei Missolonghi und Tausenden. aber oft Ganze Oberseite grün. „cf. S. Manchmal verweilen aber die Stare doch ziemlich lange im Süden. dessen „Wildbret" geschätzt wird. während die oberen grüne Ränder haben folgende: dagegen ist Die Ansicht von Pfarrer Kleinschmidt . No- der Ebene von Elatea. und 1853 („Naumannia". Strimmeneas sandte ein weiteres Dutzend zumeist alter ausgefärbter Vögel. welchem Star der griechische ähnlich sieht. nämlich im Röhricht von Metochi südlich von Kap Papa (Elis). So sah beispielsweise Fiedler Speise häufig auch auf den Markt gelangt. ebenso jüngeren) mit mehr oder weniger grünem Schimmer. welcher aber im Winter geschossen ist.

noch weiteres Studienmateriale aus Griechenland abzuwarten. und zwar in kleinen Flügen genannt von Naumann. 449). durch gleichmäßig roten Kopf und klärten Zwischenformen: oft recht viel Violett am Flügel. ist („Zool. unterscheiden sie sich bedeutend von Ihren zwei Vögehi aus dem Maricagebiet (Ostrumehen). C. Gänzlich Dies glaubten fälschlich Erhard („Stiftungsfest" etc. kurz gesagt durch das starke Hinneigen zu der Färbung des kleinasiatischen Stares (respektive purpurascens). sich in den am Meere gelegenen Weingärten nach Atzung umsieht und dann. 243 Griechenland. JPastor roseus (L. Die hellen Flecken an den Federspitzen sind bei allen ziemlich klein. V. denn aus allen diesbezüglichen Nachrichten folgt. einem jüngeren Männchen und dem Weibchen k. Die S. als neue Art aufgestellt hat. für die verdanken wir Nachrichten „Ein Zugvogel. Lindermayer. So gut wie man Sturnus poltoratzkyi. lo-l. purpurascens identisch waren. daß er bloß von Mai bis August sich sehen läßt. 12-8 und bei dem Q 12"7. 16 22 Stück an der Küste von Attika besonders vom Kap Sunion bis zum Pii-äus ankommt. nach meiner Ansicht sogar mit St. 13-2. von menzhieri durch grüne Ohrdecken und die zum Teil sehr stark von unten her rotviolett gefärbten mitte Flügeldecken und Sekundarien. Vögel unterscheiden sich: von purpurascens imd poltoratzkyi durch grünliche Brustund Ohrdecken und die nicht ganz roten. kaum sechs Tage von der Seereise ausruht. die Zahl der . Unter sich übereinstimmend und auch mit den früher gesandten griechischen Vögehi ziemhch gleich gefärbt. über die icli noch genaue Aufzeichnungen besitze und die ausgesprochene poltorat. aber der Kopf bleibt doch rot. Bei dem schönsten Männchen (von mir auf der Rückseite der Etikette mit a bezeichnet) geht das Orün ein klein wenig über die Ohrdecken hinaus. E. oben grünen Flügel. viermal 13-0. unerwiesen das Brüten des Rosenstares im Gebiete. was später von Tobias (Görlitzer Abhand- lungen) bemängelt wird. Umso ausgiebiger sind die Berichte verschiedener Ornithologen. 16* . 13o. bald vom Brehm Verfasser verbessert mit Mai). Kykladen. wie mit Zauberschlag. Land besucht.). der nur ein Zwischenglied zwischen |jm)-purascens und menzhieri ist. Ebenso traf ich den(handschriftlich — selben auf seinem ') Zuge Lindermayer in wählte z.III. Desgleichen bei Exemplar h. in usw." 1875. wohl nicht nur durch stärkere Abnutzung im südlichen KHma. Brehm deker etc.) Da — Kosenstar. von vulgaris und seinen noch nicht genügend aufgeintermedius." Vorläufig möchte ich mich dieser letzteren Meinung Kleinschmidts anschließen und würde empfehlen. genau in der Mitte zwischen St. F. „Vier Stücke sind ältere. der jedes Jahr bald in geringerer. (Eierwerk). Homeyer üubois. dieser schöne Vogel durchaus nicht alljährlich das erklärlich. wird So er als mehr oder minder häufiger und regelmäßiger Besucher Griechenlands. Gart. sah ihn aber als Genusnamen Äcridotheres.:kyi-Vi\Yh\in^ zeigen. die anderen jüngere Männchen. verschwindet. allein vorläufig ist es besser. den Hochebenen von Theben und Livadia. Die Fittichlänge 13-4. Bae- Lindermayer: ^) größerer Anzahl Mitte März — — B. L. sophiae etc. Die jetzt erhaltenen thessalischen „Die zehn Brutstare von Chiliadü stehen vulgaris und purpurascens. ist es wohl daß ich ihm in Griechenland niemals begegnet bin. ersten A.intermediären' Namen nicht zu vermehren. Dies wäre auch nur 1894 und 1898 möglich gewesen. könnte man auch diese Zwischenform neu benennen. Gloger.

sondern in unregelmäßigen Zeiträumen. Es scheint. Aufenthalte in Griechenland („Reiseskizzen" I.von der Bevölkerung das Vertilgen der Heuschrecken hoch angerechnet werde. Vollständigkeit halber sei noch erwähnt. während Alles weiter in früheren Jahren mir oft an einem Tage ein Dutzend zu Gebote stand. Bis jetzt ist festgestellt. daß dieser mehr- und nennt zwei Stücke in dessen Nachlaß. stare bei ') Wahrsclieinliuli hat Liudermay er die Weibr. und sind den Korfioten unter „Maulbeerfresser" wohl bekannt. auf Euböa. Heldreieh in großen Flügen am Durchzug im Mai in Attika sah und den Rückzug im Juli und August vermerkte. sieht man sie in Scharen beisammen. 1857 besuchte der Rosenstar Korfu sehr spärlich und Lord Lilford erhielt bloß im Juni 1858 waren die Maulbeerpflanzungeu für einige Tage voll von ein Stück. In benannten Monaten wurden mehrere Tage hindurch am Likerisee starke Flüge bemerkt. Sechzehn Jahre später schreibt derselbe weiters: „Der Rosenstar scheint mir noch Stunde ein mystischer Vogel zu sein. in den höher gelegenen Gegenden Griechenhxnds. welcher zurückkehrt. aber nur die Jungen Vogel darunter gefunden. wo ihn Jameson im Sommer bemerkte. von denen eines sjjäter in den Besitz des bosnisch-herzegowinischen Landes- museums überging. die zwischen 8 und 9 Uhr vormittags. kommt im Juni und Juh vor. in gerader Richtung von Osten nach Westen.hen mit den jungen Vögeln verwechselt. so daß ich in sieben Jahren. Brehm S. Ahnliches und sehr Richtiges „In manchen Jahren gemein."') Weiters teilt Lindermayer mit. Lord Lilford traf ihn gelegentlich daselbst in großer Anzahl anfangs Juni. ist ich habe nie einen jährigen er der erste. wo er die Obstgärten aufsuchte und sich fast durchwegs von Maulbeeren ernährte. denn gerade während dieser Monate. er — bedeutungslos. aber ihnen und er erhielt Rosenstare im Überfluß und in allen Sie verbheben nur einen oder wenige dem Namen Der Tage auf der Insel Stadien der Befiederung. Schuch erwähnt im Nekrologe des Grafen von der Mühle. Im Anfang August. um den Glauben an das Brüten des Rosen- erwecken. . daß A. daß er nur auf dem Zuge in den ersten Tagen des Mai in Scharen von 12 20 Stücken an der östlichen Küste des Peloponnes und Rumeliens gesehen worden ist. ungeachtet aller Mühe." bis zur — von Lindermayer Gesagte stares in Griechenland zu ist Hypothese. Man trifft sie übrigens auch einzeln und paarweise und in Flügen mit Stai'en gemischt. doch hält er sein diesbezügliches EinM'irken wegen seiner geringen Zahl an Ort und Stelle für nur zwei Tage. immer nur im Mai und Juni. während ich im Sommer 1900 bei meinem Besuche in Regensburg in der zoologischen Vereinssammlung drei wohlerhaltene Männchen aus Griechenland untermals Rosenstare zwischen Büffelherden erlegt habe." — Dr. nicht ein Exemplar erhalten habe. und für Korfu Nachrichten. daß viele von diesen Vögeln nicht brüten. allein sein Erscheinen ist nicht regelmäßig und alijährlich. Vom Vorkommen auf den Inseln haben wir bloß für Kythera. die doch die wahren Brutmonate sind.244 Oniis balcanica. Auf der letzteren Insel zählt Drummond den Rosenstar unter die seltenen und zufälligen Besucher. wie das schon früher Kr ü per mitteilte. 30 40 Schritte über der Erde dahinstrichen. in den Grafen von der Mühle: erfahren wir durch manchen wieder sehr selten in Griechenland. suchte. daß dem Kosenstai. 15) Mitte Juli bei seinem kurzen 1847 einen Flug Rosen- Theben beobachtete und daß diese Vögel v. wo kein Zugvogel nocli vorkommt.

Graf von der Mühle für Agrinion (auf Silberpappeln) und Porös (Olivenwald. imd bei Aetolikon brachte ein Jäger selten: einige in in jener Gegend. Thiencmann. April auf (Mittelzeitcn). Mai 1859 und die anderen (weibliche oder jüngere Stücke) am 21. Im Museum der Universität zu Atiien am befindeii vier Rosenstare sich aus Attika. April (Drummond) angegeben.') 28. Krüper fand den Rückzug schon Ende Juli beginnen und bis Mitte September andauern. Vom Herbstzuge fehlen solche mehrjährige Aufzeichnungen. und die Strophaden. „Teufelsvogel" genannt wird. „einige Paare Trotzdem Durchzugsvogel gelten. endlich Drummond und Lord Lilford für Korfu. eintjesendet. — wurde von Kapitän Graves von dort nach London 24.seHi. April Patras. woselbst wir am 14. schhnge zappelndes Weibchen befreite. dann Kythera. Brehm in seinem Tierleben die richtigste Zusammenfassung. Erheiternd wirkt die Mitteilung Dr. sondern strahlen- förmig nach verschiedenen Seiten hin weiterzieht und so auch nach Griechenland gelangt.st vom 15. April Attika. für Griechenland Erhard dies schon stellt L. 111. daß er dort auch den Sommer vei'bringt. genau Simpson fand. Die Inseln scheint der Pirol zahlreicher aufzusuchen. daß Pastor roseus vom Volke im Mai wegen der Vertilgung der Heuschrecken „heiliger Vogel". jedoch zu ist reden. Mai 1871 eingeliefert wurden. .^) obwohl die Jamesonsche Angabe. für als ist kaum zu es bezweifeln. daß dieser Zigeunervogel von dem Brennpunkte seiner Verbreitung. 1867: 18. Genauere Daten erfahren wir durch Krüper: 1859: 18. an günstigen Lokalitäten brütend zurück- das noch nicht bewiesen". So vor aUem Korfu. Nach meinen eigenen Wahrnehmungen kann ich bloß die Gegrend von Velestino in Thessalien als wahrscheinlichen Brutort des Das Erscheinen Pirols angeben. zugleich mit dem Kuckuck Lord Lilford. April Korfu und 1899: 29. Sperling. Krüpers. weiters Zante. H eidreich) oder sogar erst mit 25. aber in sehr geringer Zahl. indem er sagt. April (möglicherweise vorher nicht zur Beobachtung gekommen^ kann ich hinzufügen: 1894: 19. Pirol — Pirol. wo er am 17. wo Hauptmann Roth in der Nähe von Keri ein in einer Haar- Mai) (4.245 Griechenland. Mai 1865 und 12. 1866: 18. Übrigens gibt A. Mai einzelne und am 16. dem sumpfigen wo ihn 1859 ein Stück zu Markte. daß. wie schon aus den Berichten der englischen Forscher hervorgeht. August erfolgte. Oriolus giilbula Im allgemeinen muß der die um Kykladen mit Krüper bleiben. den innerasiatischen Steppen aus. Dieses bisher nicht bewiesene Brüten des Pirols erwähnen auch Lindermayer Gegend von Aetolikon. April für die (zwei Stücke geschossen) Attika. zuweilen gerade zur Brutzeit sein Verbreitungsgebiet weit überschreitet und dann nicht allein in der Richtung seiner Zugstraßen. etwas zweifelhaft erscheint. Schmidt. im Frühling wird zumeist mit Mitte April (Lindermayer. wo Baron Schilling die vorhergehenden Tage noch keinen Pirol sah. was wenig wahrscheinlich ist!). fest. Mai mehrere neuangekommene beobachteten und einen verendeten auflasen. 1873: hier erst Aus neuerer am Zeit Auf dem Festlande beobachtete ich den Pirol nur Walde bei Galata unweit der Phidarismündung. ') Nach Hofgärtntr Schmidt ^) Ein Stiiclt liielt sich Oriolns da. im Juli dagegen wegen des Schadens an den Weingärten von denen ein Paar 5. daß der Durchzug hauptsächlich am 13. Mai 1894 recht heimisch zu sein schien. Nach Lindermayer kommen Alte und Junge im August und sind Mitte September alle fort. Nur vom Jahre 1866 erfahren wir durch Fr. April Parnaß.

den es in Ländern. daß diejenigen. ein vielbegehrter und vielverfolgter Leckerbissen ist. h. fast durch- Durch die wegs nur geschossen und nur selten mit Schlingen gefangen werden. April und besonders im August. daß der von Chr. Schließlich werden Euböa (Lindermayer) und Santorin (Donglass) als seine Rastplätze ausdrücklich genannt. nämlich anfangs August. wo es keine Feigenbäume gibt. diese Früchte sind seine Lieblingsnahrung und sein Fleisch erhält dadurch einen Wohl- geschmack. d. S. z. Lindermayers und Erzherzog Leopolds. läßt sich ja diese fortwährenden Abänderungen. wenn die Feigen reif werden. welche die Regelung der wissenschaftlichen Benennung sich zur Hauptaufgabe gemacht haben. 64. und es verdient hervorgehoben zu werden. als auch unter Dutzenden daselbst auf dem ^Markte aus- klärlich.^) welchen ich vollständig beipflichte. Pyrrhocorax graculus (L. Wer in die Schwierigkeit der Nomenklatursregelungen eingeweiht ist. glaube ich der Andaß es füglich denn doch einmal an der Zeit wäre. Daher nennen die Griechen diesen Vogel „Sykophagos". B. Aus der ornithologischen Literatur des Gebietes sowie mündlichen Erklärungen Krüpers ist deutlich zu entnehmen. so ist es ganz erdaß Lord Lilford sowohl unter den vielen im September die Gärten von Korfu belebenden Pirolen. wissen Sonninis Reisebericht wir schon aus welcher von sehr vielen späteren Autoren wiederholt wurde und Stelle folgendermaßen lautet: „Der Pirol kommt auf den wo die (1801). Daß der Pirol in Griechenland.) — Alpenkriüu'. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt. gefallen. der Anfänger dagegen verliert die Geduld und wird unserer schönen Ornithologie dadurch geradezu entfremdet. obwohl sie daselbst paßt. Da im Herbste junge und alte Vögel zumeist getrennt ziehen. schauung diese Auffassung durchaus nicht vieler Ausdruck geben zu ') Auf Paxos im 2) Vogelfang. daß sie nach den Erfahrungen vieler. April 1894 erbeutet wurde. sollen. Übrigens halten sich die Pirole höchstens bis in den September auf diesen Inseln auf. daß die in Betracht kommende Erstbeschreibung der Alpendohle auf graculus. . wo es von Santarius am 20. wenn auch mißmutig. insbesondere zur Herbstzeit. Feigenfresser. das Weibchen von der Insel Skyros (Herbst 1894). gebotenen nie einen alten Vogel antreffen konnte. Von dem hier befindlichen Paare stammt das ganz besonders tiefgelbe Männchen aus dem Valle di Korissia auf Korfu. Unter den aus CJriechenland stammenden Vertretern vom Pirol im British Museum und jenen von Athen und Sarajevo verdient vor allem ein partieller Albino mit reinweißen Flügeln und ebensolcher Brust Erwähnung (Museum Athen). In neuester Zeit hat man plötzlich herausgebracht. ihre Untersuchungen wenigstens bezüglich der wenigen hundert europäischer Vögel abschließen möchten. Brehm^) aus Griechenland und Deutschland beschriebene Oriolus aureus (mit gelben Spitzenkanten an den Schwungfedern der Männchen und gi'auen bei den Weibchen) längst fallengelassen werden mußte.246 Ornis balcanica. daß die rotschnäbelige Alpenkrähe einstmals viel zahlreicher im Lande vorhanden gewesen sein muß als heutzutage. betreffende südlichen Liseln des Archipels (im Herbst) schon zu der Zeit an. L." Feigenmast werden diese Vögel in der Tat unglaublich fett. nicht besitzt. jene der Alpenkrähe auf pyrrhocorax Obzwar unanfechtbar ist.

endlich ein prächtiges Paar alter Vögel von Guic- von Herrn Merlin ein zweites am 7. daß es heutzutage mindestens in den Gebirgen Attikas (Hymettos und Pentelikon) diesen Vogel nicht mehr gibt. Ibis 226) zu Oxford. Von werden nur zwei genannt. Leonis 1895 in der Hochregion des Delph einen solchen Korallenschnabel genau erkannt haben will. dürften aber wohl ähnliche sein wie bei uns in den Alpen. Sammlungen sind mir London. in Aetolien. im Museum der Universität in Athen. wo sie zu finden sein soll. gegenwärtig im Museum zu Augsburg. aber wegen der schweren Zugänglich keit die Eier unmöglich beschafi'en kann. Zu den obigen Ausführungen sei hier bemerkt. daß dieser einige Jahre vorher eine Aipenkrähe in der Umgebung für die Küche ersind. der Kustos des hiesigen Museums und Entomologe V. rwpestris eine Endlich erfuhr Hauptmann Roth im Juli 1898 von einem Hirten in Arachova. Mai 1900 am Kamme des Oxyägebirges bei Karpenisi zwei Stück. wie Gloger vermeinte. erlegt Stück von ebendaher im Museum auf Feste Koburg. In den: folgende Belegstücke aus Griechenland bekannt geworaltes Weibchen aus der Umgebung von Athen. pyrrhocorax ist und daß in diesem Lande von der Art leider überhaupt nur ciardi als sen. vermutlich ein Paar. Sclater. woselbst übrigens Chr. auf dessen Felsen entflog. daß er wohl Niststellen des Vogels kennt. Heldreich und tatsächlich Sicherheit noch nachgewiesen dem Peloponnes auf ist das der einzige Ort. British-Museum. Im Parnaß betrat Krüper 1859 eine Felshöhle. Die Gründe dieser Abnahme sind nicht recht klar. Bezüglich des Festlandes wird die Alpenkrähe zunächst von Hymettos und Lindermayer in Pentelikon augegeben mit dem Beisatze. p. daß sie nur zur Sommerszeit an den Fuß der Berge herabkomme. ein altes Männchen mit regelwidrig verlängertem Oberschnabel von 1840 aus Griechenland in der ehemaligen Kollektion des Herzogs von Leuchteuberg.. in welcher außer einem Paar Alpenkrähe ihre Jungen fütterte. mein lieber Freund. ferner sei sie sehr scheu. und wie mir Krüper vor wenigen Jahren erzählte. fliege ungemein hoch und geringer Anzahl die Schluchten füi* werde daher sehr Weiters war des des selten erlegt. in nächster Nähe beobachtet zu haben ver- sichert. niemals sämtliche hohe Gebirge bewohnte. daß aber im Westen.III. als der Vogel eben einem Karsttrichter Inseln torin (Thera). Mai 1857 am Parnaß erl)eutet. werden kann. nämlich Sansie nach Fiedler im Herbste erscheinen soll. Apfelbeck am 28. und zwar angeblich von den kleinasiatischen Gebirgen her. Jahrhunderts von Bauer (Tafel 66) hergestellte Bild 1904. . den Taygetos und den Paniaß. graczihis jetzt ungleich seltener P. welche in Griechenland bisher noch nicht genommen worden Cl. und Euböa (Lindermaycrj. Den ältesten Anhaltspunkt für das Vorkommen in den griechischen Gebirgen bietet jedenfalls das gegen Ende des 18. ausdrücklich den endlich v. um an den Quellen zu trinken. legt hatte. Aus alldem geht hervor. bereitet es seinem dortigen besten Sammler alljährlich Arger. das weitere Aufenthaltsorte als Parthenongebirge bei Tripolitsa. daß in Griechenland P. 247 Griechenland. sie nach dem Grafen von der Mühle am häufigsten im Oeta und nennt dann Lindermayer die Gebirge Akarnaniens. in der unveröffentlichten „P^auna graeca" von Sibthorp (s. während ich wo sie Parnaß heutzutage mit im Taygetos und überhaupt keine Spur finden konnte und auch meine Nachfragen ohne jeden Erfolg blieben. Die beiden letztgenannten Gebirge erwähnt Simpson.

Krüper Winter scharenweise Anfangs gelang Museum in es Auch die Stücke im Museum zu Athen stam- beobachtete. füllt fyrrhocorax pijrvhocorax. ich ziemlich viele der wie die Untersuchung ergab. welche er dort Ende men vom Juli 18'J8 erbeutet hatte. Gegenwart hat der Ausspruch die chenland häufiger zu finden mag Jahrhunderten dies in Brehms daß „Tierleben". Die Gebirgsdohlen stets in solcher damals prachtvolle Flugspiele sich aber Höhe. Lindermayer und Graf von der Mühle kannten sie bereits von den höchsten Gebirgen Mittelgriechenlands. wo der Vogel kolonieweise zusammen mit Columba livia und Colaeus inoned'ida in tiefen Karsthöhlen brütet. drei Stücken sind: L. fast Höhe sich in beträchtlicher den Xerowunibergen neben der Langhäda- in schlucht in Lakonien ein von der Alpendohle besetzter Felstrichter befinden. so ') „Zoologist" 1861 enthält unter dem Titel: „Note ou tlie alpine chough as observed in tlie Juuian den Abdruck des betreffenden Teiles der liekaunten Arbeit von Lord Lilford (Povvys). Parnaß. bis 22. woselbst diese Art niemals beobachtet Islands" wurde. "^l Am Schar von über 50 solcher Dohlen. aber erst bei der Besteigung des Taygetosgipfels Die Bruttrichter sind dort. dem Parthenion und der Hochebene von Ti'ipolitsa. ein Gebirge herabfliegt. den prächtigen sjjärliche Vogel endhch einmal in der Freiheit beoljachten können. daß ihnen unsere Schrotladungen nichts anhaben konnten. 26-6 26-9 25-6 mm 90 75 cg Gew. „Ibis" l«6ü. einziges Ei vom Veluchi für das Athener aufzubringen. . verwechselt erscheint. bekam Vögel zu sehen. — Für (L. 37-7 35-5 346 mm Br. Ich traf am 15. Erst führten auf.). Alpenkrähe. so daß mein sehnHeher Wunsch. aber in den letzten drei Jahrzehnten wurden fast alljährlich eine und in alle Welt verschickt. sei als die wohl Pyrrhocoraoc alpinus vielleicht Mit Ausnahme von Euböa. 83 Aber auch schon Ende Mai sah Krüper im Parnaß öfters bereits flügge Junge. leider auch hier uner- zu bheb. Ali)cn(lohle. und zwar meistens paarweise. mehr Reste vorhanden sind. ZuMai ausgenommen. daß auch hier wie anderwärts der Beginn der Legezeit ziemlich unregelmäßig genannt werden muß. des Korax (Vardusia) Weiters soll 18. hielten durch die Liebenswürdigkeit des Herrn Hauptmannes Roth erhielt das Museum aus der Gegend von Agoriani im Parnaß je ein Paar junger und alter P. pyrrhocorax. alle sehr tief und schwer zu- gänglich. Juli sahen wir dann bei der Besteigung den ganzen Tag über welche. den Gebirgen sehr häufig sein soll. Jidi 1894 auf der Höhe der Kiona sieben Stück und tags darauf in den Felsabstürzen gegen Norden zu eine sie in sie Umso die sämtlichen griechischen Inseln.248 Ornis balcaiiica. Maß und Gewicht Partie Eier dieser Art im Parnaß für ihn gesamnrelt meist werden von sie in der Zeit vom 20. wobei jedoch das Festland von Albanien mit den jonischen Inseln. vollauf seine Richtigkeit. vom Taygetos. wo L. anders gewesen sie in Grie- In früheren sein. daß auch in Griechenland die Alpendohle im die tiefer gelegenen Teile der Krüper nur. meidet zahlreicher bewohnt sie die gebirgigen Teile des Festlandes.

Hilaire fest sowie etwas später Fiedler für die mit Tannen bewachsenen Schluchten des Olonos. Juni 1898 sich eine Familie großer Jungen herumtrieb. Ein Standvogel der verschiedensten Landesteile. und zwar jener an der Bucht von und Levkimo gelegenen. Kythera soll der Eichelheher nach Jameson von Frühjahr bis Herbst bewohnen.) — Eichellieher. bis zum höchsten Nadelholzgürtel. Die Vögel waren überall ungemein vorsichtig. wenngleich nicht mehr so zahlreich wie Drummond und Lord Lilford. Obwohl häutiger in den Waldungen der Gebirge. woselbst der Vogel sich allerdings Mühle und Lindermayer anfangs nur im Herbste stets am in als den Eichen- bemei-kbarsten macht. . Hier brütet der Vogel in größerer Zahl und die meisten Nester enthielten Junge in verschiedenem Alter. Zahl wie etwa in Als Bewohner der Olivenwälder von Korfu. Die Tatsache. sind aber sonst ganz regelrecht gezeichnet. stellte ihn nach eigenen Beobachtungen zuerst Geoffroy-St. ein Nest mit Jungen. Für Mittelgriechenland führten Brutvogel an. Andere Paare gab es auf diesem Berge noch in einer Höhe von 1500 1550 m. Jedenfalls bilden sie einen für Griechenland seltenen Fund! Weiters beobachtete ich den Eichelheher zur Brutzeit zweimal in den Vorbergen des Malevosgebirges zwischen Kalamata und Sparta und im Taygetos von oberhalb Anavryta angefangen. In Akarnanien seen stark verwilderten zeigten sich einige ' 29. Dubois. Am 2. In der Umgebung der Casa Inglese auf Kephalonia fand ich in den dortigen Tannenbeständen des Ainos im März 1897 zwei Paare. aber auf dem griechischen Festlande. nur ein Gelege von fünf unbebrüteten Eiern wurde doch noch aufgetrieben. lernte ich ihn im Winter und Frühling kennen. daß sein Verbreitungsgebiet ül)erhaupt bis nach Griechenland reicht. ist er vor allem ein Bewohner der Auwälder \im die Vrachori- wo ihn Simpson fand. ihn Graf von der Lindermayer bemerkte ihn waldungen. wo am 14. . und auch im OHvenwalde beim Markutsasee gab es mehrere Paare. Theodoros unweit davon und die Waldungen bei Gumeron in Eiis. wo St. Strimnieneas Eichelheher für uns sammelte und Krüper vor Jahren im Mai auch einige Eier Orte seines dortigen erhielt. die Gegend bei Hag. und zwar auf dem Peloponnes. Juni 1862 wurde auf Korfu von Sperling ein kaum flügges Junges geschossen. März 1897. fehlt er jedoch auch nicht den Niederungen. Kalikiopulo. Brelim und Päßler (Eierwerk) und AI tum. wo daselbst der Vogel einen geeigneten Platz zur Fortpflanzung finden kann. 249 Griechenlaud. In Aetolien Vrachorisee am bei Metaxa zwischen dem Phidai'is und dem großen ^ sowie jener an der Phidarismündung.III. bei Govino — wobei es mir freilich nicht recht klar ist. wenngleich nirgends in solcher den Wäldern Mitteleuropas. Besonders häufig soll er nach Lindermayer und Graf von der iMühle auf Euböa vorkommen. Garrulus glandarius (L. im oberen Teile des Kladeostales verriet sich mir Mai 1898 der Eichelheher durch seinen weithin hörbaren Ruf und die folgenden Tage bekam ich sehr viele im ausgedehnten Eichenwalde Kapellis (Pholoe) zu sehen. Auch in der Maina bekam Graf von der Mühle Östlich von am 25. wo er sowohl in den Olivenwäldern als auch in den Aubeständen seinen Wohnsitz hat. erfahren wir von dem letztgenannten Orte. Arachova und im Parnaßgebiete. namentlich in Arkadien. Die Eier zeigen eine stark grünliche Grundfärbung. Livadiiia Vorkommens sind Agoriani (Hauptmann Roth). Baedeker. schoß einen Hoher krank und erbeutete ein altes Weibchen.

Ich selbst sah die meisten Elstern ebenso wie der Ebengenannte und auch Kapitän Sperling. lichtbraunen Schwungund Steuerfedern ohne jeglichen Metallglanz und stellte fest. Diese Aufenthaltsorte beschreibt am mit den Worten: „Sie liebt die Sümpfe mit Rohr und Tamarisken bewachsen und die besten an dieselben stoßenden Ebenen. April 1858 mit acht altes 25.drig. In Akarnanien halten sich die meisten im niedrigen unteren Phidaris und bei Naupaktos auf und nicht minder Gebüsch der Niederung am Düne viele gibt es auf der Lindermayer von Agulinitsa bei Pyrgos. was auch durch die neun Stücke unserer Sammlung von den obigen Orten bekräftigt wird. wurde unter genau ausgeführt und sämtliche in Frage kommenden Autoren stimmen darin überein. daß sich die Heher Griechenlands durchaus nicht von mitteleuropäischen in Gefieder. daß aber ein völliger von ziehenden Hehern. ist sie Erscheinung. sowohl hoch als auch untersuchtes Nest enthielt acht Eier. Sammlung gegen Ende Dezember serer Von weiter nördlich wurde ein Stück in unLamia geschossen und Drummoiid bekam bei einzelne Stücke aus Thessalien. Kavassila. Auch im dichten Tannenwaldc oberhalb Segditsa in den Verbergen der Kiona be- obachtete ich welche am 14. in dieser Art Pica pica Weit können. Er sah sie während der Reise gewöhnlich gesondert von anderen Vögeln auf liüsche aufsitzen und auch für kurze Zeit sich auf die Erde herab- Wenn senken. In den viele Paare. mit wilden Birnbäumen^) und Pinien versehen. wäre eine welche wir durch Sounini erfahren. Hier schoß ich ein 1894 mit gänzlich abgetragenen. hier kein Irrtum vorliegt. Größe usw. östlich Missolonghi und Actolikon in den dortigen ausgedehnten Olivenwäldern sowie Auwalde rings um die beiden Vrachorisecu. wo wir im ni(. daß die Nester fertig waren und meist sechs Eier enthielten. der Eichelheher auch streicht in Griechenland zur Herbst. Juli 1894. die Elster als Bewohnerin von ganz Griechenland bezeichnen zu doch für gewisse Landstriche daselbst eine sehr gewöhnliche. unterscheiden. April Eiern. ihre leicht Ein am in von dem bemerk1894 3. Äfai Ein hier von mir geschossener und nicht sogleich gefundener Steinkauz wurde sofort von Elstern gerupft. alltägliche entfernt. (L. und welches war das sein Daß woher mögen diese Wanderer wohl gekommen Ziel ihrer Reise? Griechenland nirgends der schwarzköpfige Heher vorkommt. Akarnanien und dem in gegenüberliegenden Teile des Peloponnes: bei Patras." Wipfeln des stillen ebenso wie in Pinienwaldes (P. wie diese Vögel überhaupt nach ^) Pyrus amiiydalifonnia . Eine riesige Anzahl brütender Elstern gibt es aber auch unweit davon.). denn in Attika nach Krüper (dessen Angaben v. der sie ganz mit Recht für echte Standvögel hält. Dieser berichtet nämlich Winterszeit weit umher. welche zugleich mit der Turteltaube P]nde August auf den griechischen Inseln ankommen. April und J\Iai zahlreich antrafen. Pyrgos und Olympia. baren Nester. In ist sie Umgebung von Athen würde man sie vergeblich suchen. halepensis) dem Tamariskendickicht an Männehen am von Agulinitsa brüten auch sehr der Phidarismündung.^öU Ornis balcanica. Krüper fand hier eines am 18. Heldreich wiederholt) nur in der Ebene der von Marathon zu finden.und Zug übers Meer stattfindet. Pica catidata Boie — Eistor. Wie überall so interessante Neuigkeit.

so halte ich damit denn jener nennt sie hier und dieser sehr häutig. Lycos moiiedula L. ins Reine zu kommen. viele viele Eier in der zweiten von ihnen waren mehr oder weniger bebrütet. um mit der Form collaris Drum. daß Jameson die Elstern auf Kythera bloß im Frühling und Sommer beich bekam auf dieser Insel überhaupt keine zu Gesicht! merkt haben will führt für sie auf. Gerade der Versuch des letztgenannten. daß im Winter ein Zuzug von anderswoher stattEbensowenig kann ich es mir findet. daß in Akarnanien im Winter beide Formen vorkämen.m in Albanien zu brüten. obachtete. wo in Auf dem übrigen Peloponnes nenne wo sehr „Exped." Wie unregelmäßig die Paare übrigens auch in diesem Lande das Fortpflanziings- ich am See Muriä am 21. erkläi-en. im Frühling dagegen collaris in der Klissura ihre Niststellen bezieht. collaris in Thessalien in großer Zahl be- monedula daselbst niemals. selten Colaeus monedula (L. sondern lediglich um individuelle Verschiedenheiten der Färbung des Nackens und des Halses handelt. . und zwar im Valle di Ropa und Korissia. Mai einem Neste die Elster vom ersten frischen Ei wegscheuchte und unweit davon. bei Katakolo. dann bei Strongyli." die schaften ausgestattet wie in Westeuropa. daß er C. noch um eine lokale Form. ') dagegen C. de Mor. geschäft beginnen. III. nachzuweisen. den Mittelweg zwischen ein. u. p. erfuhr ich in der Gegend von Pyrgos. ich noch die Gegend von Argos und Sparta. p. 513. Graf von der Mühle iu Griechenlaud wirklich nicht verfolgt werden und infolgedessen keck sind. Aus Thessalien stammt ein am Weibchen und auch sicht typisches Von den dermayer 17. Ich begegnete ihr auf dieser Insel im Jänner und April sehr oft. Bd. Euböa Erhard Lin- Kykladen im allgemeinen als Standvogel. Birds of Eur. Mai 1894 bei Velestino erlegtes. Ich habe den Dohlen Griechenlands besonders große Aufmerksamkeit gewidmet luid zu erlangen getrachtet. April 1894 einem auf einem Erdbeerbaume (Arhutus unedo) angebrachten Neste sechs frische Eier. acht Tage darauf bereits flügge Junge antraf. für die — Wenn ich schließlich die Elster für Drummond Korfu als häufig und Lord Lilford bezeichne. Braganiotika und Govino. daß es sich hier ebenso wie in anderen Balkanländcrn weder um eine besondere Spielart. fügt aber noch hinzu. viele scient. und überhaupt bezeichnen schon die Mitglieder der Elster hier als sehr verbreitet und mit denselben Eigen- zu sehen waren. in seiner Auf diesem Standpunkte beharre ich trotz der Angabe Drumraonds Arbeit über Makedonien. während monedula nordwärts Ich kann dem gegenüber zieht.251 GriechenlaiKl. Mesongi. was Krüper und ich entschieden bezweifeln.. Dresser. Eine Reihe von sechs aus großer Zahl ausgewählter griechischer Dohlen zeigt viele das ganz deutlich. Die gewöhnliche Zahl in jedem Neste war sieben. Ich erhielt Woche des Mai in den Tälern des nördlichen Parnaß. (187:s). griechischen Inseln scheint sie auch nicht eine jede zu bewohnen. ist mindestens auff'allend. letzterer mit folgenden Worten darstellt:^) „Am Parnaß sehr traf ich sie einzig in den Tälern in der Region der Olive und der Rebe. 384). Im Valle di Korissia entnahm ich am 21. wie dies Krüper und Seebohm. Sehr viele Elstern dürfte es auch heute noch im Gebiete des Parnaß geben. und trotz der langatmigen Auseinandersetzungen Simpsons (Ibis 1860. in jeder Hin- dort gab es recht viele Elstern. — Dohle.). IV. Dadurch gelangte ich zu der Überzeugung.

(Jbgleich die Dohle durchaus kein seltener Vogel des Gebietes doch nicht alle Gegenden zu. März 1897 im Gebirge oberhalb von Naupaktos. hier einer der wenigen Standvögel der Insel (Jameson) und ebenso angeblich auf Korfu (Drummond). so regel- sagen ihr wie aus den folgenden Verbreitungsangaben ersichtlich ist sie im allgemeinen im Norden des Landes häufiger als im Süden. dann am Tripodolakos und bei Astakos traf. Diese ansehnlichen Siedlungen wurden schon 1858 von Krüper. ein charakteristischer Mitbewohner in allen Städten im Tieflande von Thessalien. Es machte ganz den Eindruck.und SandsteinAvänden von Gythion. ist. so Ende Mai 1873 und 1875 von hochgelegenen Brutplätzen Eier. Ich konnte bei meinem viermaligen Besuch von Korfu nur ein einziges Mal diese Ai't beobachten. verzeiclnict ^efmideu. St. Wenige Dohlen beobachtete ich am 29. Möglich. an der Nordküste der Insel unweit Kap Katharina am 22. de Mor. während die neu hervorsprossenden Federn bereits die gewöhnliche Dohlenfarbe besitzen. in der Nähe \'on Kap Papa in Elis (Simpson) und die drei Trinisi genannten. lichtnackige als auch vollkommen und habe dafür auch Beweise mitgebracht. felsigen Eilande') im Lakonischen Meerbusen gebirges Außerdem fand Lehm. was ich 1897 bestätigen konnte. daß hinsichtlich der genannten OrtHchkeiten. 1860 von Simpson untersucht. daß Degland diesen Punkt im Auge hatte. Jänner 1897 auf Feldern herum. Für Mittelgriechenland ist sie als Brutvogel für Karpenisi (Graf von der Mühle) und das Parnaßgebiet Aus letzterer Gegend erhielt Krüper mehrmals. Ganz unglaublich große Scharen schwärmen ist. *) Ich lialjc (lieselbtui aiis. an den Brutplätzen sowohl deutlich recht gefärbte Stücke zu sehen sind. Auf dem Peloponnes gibt es folgende bisher bekannt gewordene OrtHchkeiten ihres Vorkommens: Tripolis (Lindermayer). dagegen nimmt ihre Zahl gegen Westen bedeutend zu. unweit davon suchten bei Juritsa eine Menge Dohlen die Felder ab (1. Hilaire). scient. von denen ich einige erwarb. Im östlichsten Teile des Vrachorisees bereiteten sich viele Paare in den letzten den Höhlungen dicker Platanen vor. Tinos. da ich im Jänner und noch im März riesige Scharen zwischen Missolonghi und Aetolikon. nachgewiesen. Zea (Keos). Die Federn des Halses sowie des Nackens bis zum Kücken hinab sind nämlich bei ihr von der lichtaschgraucn Farbe des Rückens von Conus cornix. wie Philijjpson treffend bemerkt. daß ihre Scharen sozusagen die Sonne verfinstern. und zwar trieb sich ein ungeheurer Schwärm. ebenso bemerkte ich dies in Velestino. durch Lamia und Pharsalos." Unter den Inseln wurde die Dohle bisher auf den folgenden beobachtet: Euböa (Lindermayer und Graf von der Mühle). als ob es sich hier um vorübergehende Besucher handelte. deren erstes (Gefieder sehr abweichend licht gefärbt ist. in riesiger Menge im verlassenen Turme des Monastir Hag. vermischt mit Saatkrähen. (t. als er schrieb: „So häufig in Morea. hier besonders zahlreich in den Wänden des ungeheuren Granitfelsens. Diese beiden Autoren stellten aber außerdem noch einen namhaften Zuzug von Dohlen zur Winterszeit fest.sciiließlicli auf der Karte der Expöd. versichern. nördlich löcherten ich etwa 30 Paare bei Platanos in den siebartig durch- (unweit von Pyrgos) angesiedelt und eine ganz gewaltige Kolonie in den Spalten des Lcuchtturmfelsens an der Einfahrt in den Hafen von Pylos.2J0J Oriiis balcauica. Jedenfalls Sie ist. Schließlich kaufte ich von Strimmeneas eine auf Skyros 1894 geschossene junge Dohle. . Marina (Fiedler). Mai 1894) und viele hunderte nisten in der großen Klissura sowie in den kleineren Schluchten des Arakynthos oder Zygos- Märztagen zum Brüten in oder am Varassovo und der Felsiusel Oxiä. welcher die alte venezianische Stadt d'El-Bourgo trägt (J. gleichviel üb im Winter oder im Frühling. Kythera. kleinen.

Offenbar für den östlichen und südlichen Peloponnes gilt die Bemerkung Graf von der Mühles. bedeutender Anzahl nach Drummond wo sie in im Oktober ankommt und im Februar gegen Norden abzieht.III. Abzug gegen Ende Februar. daß es ein einjähriges Männchen war und in diesem der letztgenannten Gegend sellschaft Jahre nicht gebrütet hatte. Die Sektion ergab. Viel mehr Beobachtungen besitzen wir von der Westseite Griechenlands. gab es ihrer nicht allzuEin Schwärm von etwa 30 Stücken trieb sich bei heftigstem Platzi-egen viele. Euböa ausgenommen. verViel häufiger und zahlreicher ist sie den ganzen Winter in Akarmischt mit Dohlen. an welchem Tage ich unweit am nördlichen Seeufer bei Juritsa sechs Saatkrähen in Gevon Nebelkrähen und Dohlen antraf und nach längerer Verfolgung auch eine davon erlegte. bei Mandukio herum und an der Nordküste sah ich ziemlich viele auf den Feldern. Heldreich sagen. nirgends und von niemandem beobachtet worden.') Zur Zeit meiner Anwesenheit auf Korfu im Jänner 1897. Nach Lord Lilford genauer: Ankunft gegen Ende Oktober. und auch Dr. Jänner bis 10. aber gegen Abend überflogen viele tausende die dortigen Lagunen nach Norden. Endlich (29. Daselbst beobachteten Simpson und Sperling beträchtliche Schwärme am nanien. April 1894 sah ich dicht bei Missolonghi noch Im Jahre 1897 begegnete Missolonghi ich großen. sowie zwei Stück nach heftigem Sturme im Hafen Hag. B. — Saatkrähe. Pantelemono (14. die Ankunft Mitte November und den Abzug . ja teilweise einen ganzen Sehwarm. daß sie im Osten nicht so häufig So ist sie z. Schwärmen auf den Ackern am Südufer ziemlich später Zeitpunkt. März. Lindermayer sein dürfte. Fuße des Zygos (Arakynthos). April waren über dem Olivenwalde östlich der Stadt 27. Festlande. JOo Grieclienland. daß sich die Saatkrähe nicht selten im Spätherbst und Winter auf ungepflügten Ackern zeigt. auf fast allen Ausflügen in der Umgebung von ungeheuren Saatkrähenschwärmen in der Zeit vom Am 4. Hier ist die Saatkrähe zunächst ein alljährlicher Wintergast auf Korfu. auf den Inseln östlich vom zur Winterszeit erscheint als im Westen. ') Anfang Etwas abweichend davon vermerkt was für Attika wohl richtiger April. welcher nur noch bei weitem Mai 1894 übertrofien wird. daß die Saatkrähe sehr häufig im Winter in den Ebenen und Olivenwaldungen Attikas ist und erst beim Erwachen des Frühlings in die nördliche Heimat zieht. daß ich die Saatkrähe nur auf Korfu und im Westen von (iriechenland beobachten konnte. aber am 27. Kriiper und V. nur einzelne zu bemerken. März 1897) und einen starken Durchzug beobachtete ich am 3. März 1897 an der akarnauischen Westküste bei Chalkitsa. wo sie in den Ebenen und Sümpfen reichliche Nahrung finden. Corvus ft'ugilegus L. begegnete ich vielen Saatkrähen im Tale landeinwärts von Naupaktos März 1897) und tags darauf ungeheuren des großen Vrachorisees — ein durch eine Beobachtung am 2. aber trotzdem glaube ich nach allen mir gewordenen Nachrichten schließen zu dürfen. Meiner Reiseeinteilung ist es zuzuschreiben. daß er im Winter 18B8 jeden Abend tausende vom Spercheiostale gegen die Bucht von Lamia (Stylis) streichen sah. Gleichwohl erwähnt Lindermayer. Auch auf Petald zeigten sich welche. Hier waren untertags nur einzelne sichtbar.

wie ausdrücklich von Lindermayer und Sperling hervorgehoben wird. Auch die Gegend des Hafens Hag. ob der Mangel an geeigneter Nahrung oder das heiße Klima des Landes die Ursache davon ist.. Erhard. fand sie für dessen Gesamtgebiet sie Graf von der Mühle von der Exped. In weitaus geringerer Anzahl als in anderen europäischen Ländern tritt die Nebel- Es ist nicht bekannt. Aber auch die ebenen Landesteile und die Küstenstriche sowie die Inseln meidet sie nicht. Juni 1894 zwei Paare vorfanden. erwähnt. angegeben wird.254 Ornis balcanica. ich scient. de Mor. wo am 3. bei Patras. daß Saatkrähen selten Corinis cornior L. Als Standorte unter den Kykladen nenne ich ausdrücklich: Evreokastron. Familien. zu brüten. und zwar ziemlich häufig (24. Mai 1894). am 12. Wenn Simpson bemerkt. geradezu sehr viele. Auf den Kykladen ist die Nebelkrähe ebenfalls Standvogel (Sonnini. die wahrscheinlich alle in den zahlreichen Spalten des Kongiomeratgesteines . Naxos. um überhaupt noch daß dies gar nie festgestellt wurde. — Nelielkräho. Pantelemono bei Astakos beherbergte mehrere Paare. Exped. Juli krähe in Griechenland auf. dann auf Petala (25. gegen den Mornos abwärts. sowie endÜch in den Xerowunibergen des Taygetos überall einzeln. moneclula vorüberzogen. frugilegus und Cul. März 1897 tausende zusammen mit Corv. Februar 1897) und dem gegenüberliegenden Festlande. So z. sehr alten Vogel auch einsandte. der Vollständigkeit halber Dezember 1898 bis 21. von denen sich die alte Ki-ähe sehr zeitÜch entfernte. Auf dem Peloponnes. wo namentlich am Kap Muntsara oder Mutsoma (Ostküste) sich viele am 19. Im Osten des Landes fand sie Graf von der Mühle bei Lamia und um Athen als Standvogel und es liegt mir ein von St. v. Drei Junge wurden dort auch geschossen. Georgios. In Westgriechenland konnte ich einige bei Juritsa am Vrachorisee (2. als Krüper und v. April 1862 ein Paar und ich am 12. de Mor. Mai 1894 ein Nest mit drei frischen Eiern. Strimmeneas am 31. Dezember 1895 bei Marathon erlegtes und präpariertes Männchen vor. teils am Zuge nach Norden wahrnahm und einen Schließlich sei vom 3. wahrnehmen. Entschieden häufiger als in der Ebene habe ich sie in den Gebirgen angetroffen und in mehreren dieser ist sie nicht so selten. im Alpheiostale ober- halb von Olympia. in Griechenland verbleiben. Auch fand ich selbst im Walde von Piims halepensis in Attika. dann bei Lala und auch beim Abstiege von diesem Plateau gegen Platanos zu. Juli bei Stromvi zwei zwei Tage darauf von Granitsa. Mai 1898). daß sie auf diesen Inseln an Zahl alle anderen Corviden weit überragt. so muß ich entgegnen. Erhard sagt. 1894 längs des Weges von Araphissa nach Segditsa viele. daß auch Baron Schilling März 1899 in den Olivenwäldern bei Angelokastron. scient. B. Auf Korfu stellte sie bloß Drummond als eine gelegentliche Erscheinung festSie scheint dort sehr selten vorzukommen. gegenüber der Quarantäneiusel Hag. Das Nest war in der Gabel einer älteren Seestrandskiefer angebracht. sah ich am 13. Hier verfolgten mehrere auch ein Paar Steinadler. an der Seebucht von Aetolikon und in der Umgebung von Patras Schwärme bis zu lOÜO Stück Saatkrähen teils am Strich. bei Musinitsa wieder viele und Im Parnaß beobachtete Hauptmann Koth mehrmals Nebelkrähen im Juli 1898 bei Agoriani. wo Krüper am 21. Heldreich angeben. Juni 1894 herumtrieben. am 17. Heldreich) und ebenso auf Euboa (Lindermayer).

denn Gebirge im Landinneren anzutreffen. gab ich mit Freuden meine Zustimmung zur Abbildung wenigstens des Kopfes dieser sowie des mittel. a. dieser sowohl Baum ist in den hohen Gebirgen bekanntlich nirgends im . Roth am 25. Juni 1894 je eine in Felsspalten und auch ein eben wo sie Fiedler (7. namentlich am Kopfe purpurbraun (schokoladebraun) schimmerndes Gefieder. neigt namentlich im Osten ein Teil offenbar zur deren Heimat Nordwest-Indien bis zum Raben typische lebenden Form Euphrattale und Palästina C. — (Siehe Tafel Während meisten die der I. erste dies- Kleinschmidt gelegentlich der Besprechung der Formen von C. November 1892 „Rosental" bei Marburg (Flügellänge 45 cm) und corax lawrencei: Altes Männchen Der Vergleich C. corax. April 1888 aus dem Gebiete des Parnaß mit vollkommen regelrechter Färbung und von Naxos vom Frühjahre 1894 von bei zwei solche zu je zwei Stück vor. und zwar gleichmäßig dunkler. C. corax in der Sammlung Brehms in „Nov. tiefem Schwarz und blauem Glanz. worden waren.III. I abgebildet: vom 22. typisch: Lahn Altes Männchen vom 21. L. Juli von Strimmeneas im Herbst 1894 Selbst von Skyros liegt mir ein erbeutetes junges Exemplar vor. ') Bei Graf von der Kumeliens. allerdings jungen Belegstücken vom Hymettos bezügliche Mitteilung findet sich hierüber von Hartert u. ausgebrütete Nebelkrähenfamilie antraf flügges Junges mitbrachte. sei Mühle erwähnten rötlichen Federränder. eine Erscheinung. 53 muß es heißen: „Sie brütet Waldungen von Pinus maritima. Die ist. cornix h. 1835) bei Viehherden antraf. vol. corax lawrencei hat dagegen. Außer dem oben angeführten. und Pentelikon. Zool. verteilter. corax sind. C. indem er von hier Eier und Junge (von rius 255 Griechenland. seltener auftritt. V) Ein bei Läla von H. am 24. eine Beobachtung. d. aschgrauer Fleckung. Mai 1898 erlegter Vogel zeigt deutlich die Nur der bereits die Vollständigkeit halber vom Grafen von der erwähnt.) Griechenland in ständig C. wo Santaei-hielt. 47.". corax laivrencei. aber auch anderwärts nicht ungewöhnlich ist. daselbst ausgebrütet machte. daß Lindermayer Corvus cornix fälschlich als Wintergast des Landes betrachtete und später erst für einen Standvogel wenigstens der Gebirge Nordgriechenlands erklärte. Athen genommenen Gelege liegen mir noch vom 20. — Kolkrabe und Corvus corax laivrencel Hiime Indischer Kolkrabe. ergibt: corax mit reinem. Krüper als Brutvogel festgestellt). als auch in Mühle S.und uordeuropäischen Kolkraben nannten östlichen zu Vergleichszwecken. Andersartige Abweichungen habe ich nicht gefunden. die vor Jahren auch Dr. Da um es sich hier einen wirklich interessanten Fall der Verbreitung der ge- Form handelt. p. VIII. wie solche bei C. Corvus corax. Krüper Mykonos und Faros Gaiduronisos und Phaneri bei Syra. auf Grund von drei. Es wurden infolgedessen auf Tafel C. 1901. Jänner 1897 Hymettos (Flügellänge 43 C7n). ferner Santorin. schließlich Giura (nordwestlich von Syra).

ich ihn häufig. allein gerade . für eine bestimmte Gegend geradezu bezeichnende Horstplätze oder Lieblingsaufenthaltsorte vor. sehr deutlich wird. Drummond und Lord Lilford stimmen vollkommen darin überein. obwohl jedesmal die Jungen von den Soldaten ausgenommen wurden. und zwar dem nahen Makaries und dem und Kap Erimomilos bei Melanes. corax ist. daß im frischen Gefieder die Färbung ganz ähnlicii wie beim nordischen C. Je ein Horstpaar gab es weiters auf Petal. welche für den naturkundigeu Reisenden von Interesse sind. corax lawrencei zeigen. wo er sicher horstet und auch vom Kronprinzen Rudolf erwähnt wird. gestellt für (Krüper). ist wird der Rabe Hier fand auch Muntsara. Chalki bei Milos gelegenen . allgemeinen zu den Standvögeln der Kykladen zählt. sondern das Gefieder ist viel schwächer pigmentiert als bei corax und deshalb bleibt es nicht lange schwarz. der wenn man den Vogel gegen das Licht besonders.. stets und deshalb mögen solche Orte im nachfolgenden. als ob sie jahrelang dem Sonnenlicht ausgesetzt gewesen und verblichen wären.''' wir uns nun mit der Verbreitung des Raben im Bereiche des Königreiches sie mit den Worten: vollständig gekennzeichnet. kommt überall vor" beim Kolkraben kommen eigent- uralte. dem Horste nähernde Silbermöwe fest- Kastellfelsen wie die bis beiden auf das heftigste anfielen und weg- jagten. wenngleich ganz kurz. Im September beobachtete dann Lord Lilford kleine Gesellschaften in der Buclit bei der Hauptstadt und auf Korfu sehr häufig dem nahen Vido. corax laicrencei auch griechischen Raben ersichtlich Hierzu fügt dann Kleinschmidt bei: „Der braune Anflug des Gefieders. Nach Brehm ist er besonders häufig auf Syra'. Auf Zante fand ich einen Raben nahe der Festung und je ein Horstpaar in den Felsen des Skopos und der Vrachiona.ä und O. wie dies eben an den viel ist. aufgezählt werden.256 Oniis balcanica. an den Felswänden von Hag. ferner auf je eine Familie. Die Gefiederbasis Wenn ist weißlich. sowie je drei Stück auf dem Ainos und am Strande von Lixuri auf Kephalonia. für den griechischen Archipel nur flüchtig erwähnt. Aber auch in der Umgebung der Stadt. corax wird in Mitteleuropa braun. ferner ausdrücklich festG iura (Fiedler) und Santorin (Douglass). aber sie bleichen rasch aus und werden braun. daß er auf ist und daß ein Paar alljährlich im Kastellfelsen horstet. Er dem diesbezüglich in stellt der dem zwischen Mitte afrikanischen umhrimis und riesigen tkibetauus. C. nicht grau wie beim typischen Griechenland beschäftigen.xiä. Die neuen Federn von C. am Ich war sehr erfreut. liiUt. dann bei Braganiotika beobachtete ich wiederholt und zu verschiedenen Jahreszeiten den stattlichen Vogel. schlanker aus. so nie mögen die Federn auch noch so alt sein. gleich stellen daß jenes Rabenpaar können. zu ersten auf den heutigen Tag beibehalten hat. beruht nicht etwa auf äußerlichem Ausbleichen durch stärkeren Sonnenbrand. Nach Jameson Von Sonn in während ihn Erhard im i ihm und er hier Standvogel. Raben jede sieh Tage meines dortigen Aufenthaltes den alten Horstplatz im Mit Vergnügen sahen wir. in der Bucht von Kalikiopulo. Deka. Auf Kythera traf Wutte drei Stück im südlichen Inselteile auf einem Eselskelette an. Außerdem sieht C. so wäre lich corax. dann als Brutvogel für Naxos Alfr. an der Potamosmündung.

Bezüglich des Vorkommens erstaunlich häufig ist. in Sogar auf der Akropolis selbst auf dem Hymettos gesehen. konnte er jede Bewegung vei-folgen: so oft unten im Hafen von Kryoneri auf einem der Boote ein Hammerschlag fiel. auf dem Lykabettos ansässige Brutpaar und endlich eine bedeutende Menge stets auf den Feldern der Umgebung der Hauptstadt bis zum Küstensaume des Piräus und den Felsen von Wuliasmeni. Es war stets interessant zu sehen. Ein hier angeschossener Rabe wurde vor unseren Augen von seinen Kameraden jämmerlich gezupft und gezaust. der diesmal die Hütte besetzt hielt. ließ sie über eine Stunde lang sich an dem Fleische gütlich tun. 17 . Oinis balcanica. noch heutbedeutend.III. mit welcher Schnelligkeit sich auf diesen Inseln Raben auf unseren Lagerplätzen unmittelbar nach dem Verlassen derselben einfanden. Weitere Rabenhorstplätze gibt es dann und in in den Felsen bei Aetolikon. Einen Tag später hatten sich wieder drei Kolkraben bei dem Ochsen eingefunden und Santarius. auf den Brachen am Ostende des großen Sees Futter suchend herum. daß die Raben Einen besetzten Horst habe ich die vielen einzelnen Reiser. UI. Die Anzahl der in zutage horstenden Paare um wo sie bereits Simpson sah. Aber auch in den sumpfigen Niederungen der großen Klissura. die Auf das Festland übergehend. wenige Schritte von mir entfernt. so gibt es doch nur einzelne Brutpaare. Sie auf den lange Zeit unter Wasser stehenden Den meisten in diesen Gegenden begegneten wir aber doch in den nördlich von Naupaktos gelegenen Vorbergen sowie auch am dortigen Strande. Weiter östlich stießen wir auf den Odins -Vogel sowohl in der Hochregion des Korax als auch in der Niederung zwischen Chrysso und Itea und bei Arachova im Parnaß sah Hauptmann Roth einmal im Juli ihrer etwa 50 Stück versammelt. Attika kann man sagen. indem er wahrnahm. aber wenn man Raben rings um Athen herumstreichen sieht. nahmen das Aas nur die Kolkraben an. ja schon zu Fiedlers Zeit. ja sogar auf dem flachen Psathura angetroffen. sprangen die Raben schon entsetzt bei Seite. Als wir am Fuße dieses Berges einen Teil eines Ochsen als Luder für größere Raubvögel auslegten und Führer den ersten Tag über in der bereits dort befindlichen Hirtenhütte ansaß. Ein viel kleineres Stück (g") erlegte dann Santarius unweit Missolonghi auf dem Kopfe eines verendeten Pferdes." jedoch Lindermayer eine ganz gute Erklärung. berühre ich zunächst die Beobachtungen in Akarnanien und Aetolien. in Schließlich erhielt unser Museum ein Stück von Skyros. Da er nur 10 15 Schritte — von ihnen entfernt saß. gedenkt man unwillkürlich der Worte Krüpers: „Obgleich während des Frühjahrs und des Sommers Hierzu gibt viele Raben gesehen werden. Jura. rings plätze die Vrachoriseen gibt es viele Raben. Weiter nördlich wird er von Liudermayer für Euböa aufgezählt und von mir mehreren Paaren auf Xerö. ebenso das seit langen Jahren. ist sehr finden genug passeade Horsthohen Bäumen und trieben sich ohne jede Scheu mitten unter gewöhnlichen Dohlen. Während meines Ansitzes am folgenden Tage hörte ich unausgesetzt das Jammergekrächze des sein verlorenes Männchen suchenden Weibchens. sowohl in den tieferen Lagen bei Kryoneri als auch höher oben. von welchen er ein wahres Riesenexemplar (cT) erlegte. daß auch dort der Rabe noch in Athen ist er noch zu finden. welcher mehrere Brutpaare zur Horststätte einladet. Hier ist es vor allem der massige Stock des Varassovo. 257 Griechenland. um die Überreste der Mahlzeiten zusammenzusuchen. Podolovitsa den zahlreichen Schluchten des Zygosgebirges.

Sepien u. Auch die obige Übersicht scheint zu zeigen. Anchesmos. Parnes. ein Weitere Fundorte sind: der Wald Kapellis (Pholoc) in Elis sowie die von dort neben Lala abwärts führenden felsigen Schluchten. Erhard Dohlen und Elstern sieh reihenund nirgends im Balkan je beobaclitete gar. Tag Junge und alte Derselbe enthielt drei etwa einen entweder faules oder noch nicht aufgebrochenes Ei. „ 44 cm „ cm „ „ Arkadien 27. wo am Juni die beiden 6. alt o"^ sovogebirge. joche Warwara auf einer ausgelegten Ziegenhaut. Maße griechischer Raben. in nicht gerader 13. der auf 20. alt 4o'0 cm 43 cm Flügellänge Flügellänge. Das diesem sehr ähnliche c^ 27. Manchmal nien fünf Eier. 33-G mwi und Breite cg. Da die weiblichen Kolkraben bedeutend kleiner sind. 23' 1 cT Insel Skyros 1894. was ich nie beobachtet habe. vom sogar Pentelikon. alt. Auf dem Peloponnes belebt der der Bahnstrecke. 1897 einen Horst untersuchte. Nach Krüpers Erfahrungen beginnt die Brutzeit Norddeutschland gegen Mitte März. Endlich in zeigten mehrmals Raben sich den Xerowunibergen und der Langhada. Dezember 1894 Attika. mit gerader Schnabelschneide und grauer Gefiederbasis . 22. cm Schwanz zur Stirn Spitze gemessen 3. daß sie nach Art der weise auf den Rücken der Schweine setzen. — Das große aanz so aussre- zeigt. das gleichfalls die Zawrencei-Charaktere — wenn auch prägt 2. jüngerer Vogel in sehr abgenutztem Gefieder 4. Mühle wie Graf von der er. je ein Brutpaar beherbergte der Nikolaosberg bei Pylos. Ein einzelner erschien beim Taygetoshoch- Am Griechenland ebenso wie in März 1860 15. dem nordischen corax ähnlich. enthielt dürften aber wohl auch etwas frühere eines griechischen Eies: 55'2 ?»wi Länge. was deshalb ganz am ganz richtig bemerkt. ein Horst in in Akarna- Brüten vorkommen. dgl. April (Langhadis). April bei Tripolitsa. Hymettos. . Februar 1897 Varas- alt. Linie von der d" 47 5 cm „ 25'5 cwi 44'4 cm „ 23-0 cm. 23"5 — Nummer 1 4 im bosuisch-herzegowinischen Landesmuseum in Sarajevo. dem Stamme wo Santaaus dem einer Felsen herauswachsenden Steineiche angebracht war. Der abgebildete Vogel cf 1.258 Ornis balcaiiica. Meeresstrande reichliche Nahrung an ausgeworfenen toten Fischen. die Ochsenbauchbai bei Alt-Pylos und der berühmte Berg Ithome in Messenien. darf man nur Männchen mit einander vergleichen. gerade Rabe häufig die nördliche Küste längs überall natürlich weil ist. alten Raben ihrer Brut noch fleißig Futter zuschleppten. in der Sammlung Kleinschmidt: Jänner 1897 Attika. jederzeit findet. daß in Attika . ja vom und Scldaehtstätten Kitliäron aus täglich die Mist- von Athen aufzusuchen pflegen. Sehr häufig am rius er oberhalb Doljana ist dann bei Astros. Schnabel 7'8 cm lang. Maß und Gewicht 200 in den Vorbergen östlich von Kalamata.

da der übrigens bei L. — GrrauTviirger. Flügel: 112mm. ist Schalow und Reichenow jetzt von Wichtigkeit. weil die Verwechslung nius minor offenkundig zutage liegt. richtigstellt: oder collurio. April 1894 in einem Olivenwalde unweit der Hauptstadt mich an dem Gesänge eines jüngst angekommenen Männchens ergötzen konnte. Außerdem wurde ein Raubwürger von Baron Schilling am 1. Auch kann ich bestreiten. 1884 auf Tafel XI abgebildeten Vogel aus Siebenbürgen. Schon der Beisatz. Strimmeneas ein altes Weibchen in Athens Feloponnes von Mitte letzterer bezeichnet ihn als sehr Umgebung. Lanius eoccubitor Er tritt so weit im Süden äußerst Nachweis über ein sicheres Vorkommen der — und homeyeri Gab. erhielt ihre Bestätigung erst dadurch. bei Acharnä (Menidi) am 22. Weniger leicht zu prüfen ist die Bemerkung James ons. Lanius minor (xm. Orn. Bezüglich der Häufigkeit des Auftretens im Gebiete nimmt der Grauwürger die dritte Stelle er unter den Würgern ein. gleichwohl aber zugab. und Westgriechenland dagegen sich der kleine. Es stimmt sowohl mit dem Typus überein als auch mit dem in Mad. Der Unterschied von Lanius exeuhitor liegt belos zum östlich dem kanntlich in der durchgehends lichteren Gesamtfärbung 'S und in weißlicheren Bürzel. welcher Lanitcs excubitor im Frühling auf Kythera gesehen haben will. welche und später von Krüper Bis 1875 konnte selten auf. Zeitscbr. Die Angabe Naumanns („Nachtrag" 18G0). daß es meist junge Vögel gewesen seien. weil es nach Ansiclit der Herren deshalb zweifel- wohnenden Lanius homeyeri Gab. im Museum zu Sarajevo. Schnabel: 19mm. die Lindermayer und v. f. Nach meinen eigenen Erfahrungen ist letzteres zutrefi"end für die Jonischen Inseln und namentlich Korfu. viele brütend fand. 296).III. April ankommen soll. Ganze Länge: 195 »?im. vertauschte. Tarsus: 26mm." Möglicherweise gab es in früheren Jahrzehnten mehr Brutpaare. November 1894 erbeuteten und präparierten. d. ^OV Griechenland. gehört. keinerlei kurzen Angaben des Grafen von Der Erstgenannte will wie- mit jungen La- den Raubwürger auf dem September an häufig auf allen Büschen getroft'en haben und gemein während des Herbstzuges auf den Kykladen. Mühle und Erhards. daß dieser Würger in Griechenland überwintert. liefern Raubwürger. L. Auch in „L. schlanke lawrencei findet. Jänner 1899 in der Umgebung des Monastir Angelokastron (Akarnanien) beobachtet. Senator Liudermayer. während ich schon am 19. aber leider gefehlt. p. Auch Thienemann meint. Schwanz: 110mm. wo er nach Drummond gegen den 25. besitzen deshalb keinen Wert. auch region. minor in Griechenland stellenweise ziemlich häufig sei. daß L. in Nord- ein mehr dem typischen corax ähnlicher Rabe vorkommt. Der Vogel ahmte eine Menge Vogelstimmen nach. minor teilt er mit ist Treffend äußert sich der ihm in dem die zweite Griechenland letzteren nicht hierüber Stelle nirgends so Seebohm. ges. deutet auf die Verwechslung mit dem Grauwürger. daß alle 17* . damit die Meinung Simpsons. daß Herr Merlin vor Jahren ein Stück im Dezember bei Lamia und St. Heldreich derholt worden. häufig wie den Aufenthalt in den Ohvenwäldorn scheint er sehr selten zu sein. Das oben erwähnte Stück von Acharnä. daß die Mehrzahl weiter nach Norden durchzieht. Senator der Nadelholz- seiner Darstellung diesen Würger mit L. indem einräumt („Ibis" 1860.

und bezeichnet diesen Würger als seltenen Brutvogel der Niederungen. der drei Stücke im Mai 1858 dort erlegte. Auf Zante habe ich ihn am 8.. Krüper bekam dort nur zwei Eier. 3.) und zum Teile — Maskeiiwürger. Vergleichshalber folgen hier die Parnaßgebiet. u. von wo zwei Weibchen in das Universitätsmuseum Dieser vermerkte 1867 in für Attika 14. 84 aus Griechenland beschriebene Zantws gr aecus Urm. welcher Mitte oder Ende Mai zu legen beginnt. wo mein Freund Finanzrat Pogorelc am 25. denn ich habe im Juli 1894 allenthalben alte und junge Vögel angetroffen. dann wies Lindermayer sein Vorkommen auf Euboa. April Athen gelangten. Krüper 25. Barclay. und Lagurus ovatus. namentlich im Valle dl Korissia. Als Bewohner des Archipelagus nennen ihn zunächst Temminck und Dubois. von Santarius am letzten April 1894 unweit Aetolikou geschossene Männchen vorliegen. Helichrysum siculum Spreng. Festlande besitzen wir die zuverlässigsten Angaben ebenfalls von am Krüper. ein seltener Sommergast ist. Brehm im „Vogelfang" S. rätselhaftesten Erscheinungen in der daß gewisse Formen derselben plötzlich verschwinden. ein noch nicht lange flügges Männchen erlegte. angibt. Trifolium stellatum. wenn Erhard den Grauwürger zu den Standvögeln der auf dieser Insel sehr er brütet Gänzlich falsch er ist im ganzen Gebiete ausgesprochener Sommervogel. trotz aller Bemühungen nicht wiedergefunden wer- Tierwelt Gi'iechenlands.. Zum Schlüsse noch die Bemerkung. L. Mai 1859 und im Parnaßgebiete am Thienemann gesendetes Nest enthielt die an Bestandteile von folgenden Pflanzen: Filago germanica L. . Lanius nubicus Es ist Lidit. Doch ist es dagegen.260 Ornls balcanica. eine der auffallendsten {= persoitattis Tem. daß der von Chr. Maße der Eier im Mittel und von Juni 1877 drei Geleges von vier Stück. erhielt Eier in Ein von Akarnanien Lindermayer am 29. iu den Tieflagen des Parnaß und in Attika. daß er seit 1864 iu der Umgebung von Athen. eines durch einzelnen Lindermayer an Parreyss gesandten Eiern. Er fand einige Nester in Akarnanien. (mit drei weißen Steuerfedern auf jeder Seite) bezüglich der Benennung mit Lanius nuhicus offenbar verwechselt wurde. Plantago lagopus. Ein Weibchen von dieser Insel befindet sich im Museum Haub. Krüper auf Naxos nach. wo er einstens geradezu häufig gewesen sein muß. weiterziehen und daß er. daß er zur Auswanderung genötigt gewesen wäre. den konnte. 25-2 X 1^"4 -21 Das erste dieser drei mm cg Stücke ist 28-8 25 24 18-7 18-3 17-4 mm mm 30 26 23 cg ein ungewöhnlich großes Ei. Sart. Ankunft die Mai 1866. IStachys penicillata Heldr. Tatsache ist. Kykladen rechnet: denn Vom selten. wie Lord Liiford. Mai 1898 bei Litliakias beobachtet und auf Kythera Jameson im Frühling. worüber bei Lanius nuhicus nachzusehen wäre. von wo mir zwei schöne. Bei manchen ist der Grund unschwer zu finden: Unsinnige Verfolgung von Seite der BeBeim IMaskenwürger völkerung war die Ursache des allmählichen Verschwindeus! kommt dies nicht in Betracht und auch seine ehemaligen Aufenthaltsorte haben sich doch nicht ausnahmslos derart verändert.

Liudermayer fügt die Lindermayer ihn Bemerkung betont „Ornith. erste war. in befindet sich (brief- Die Kollektion des zoologisch-mineralogischen Vereines in Regensburg erhielt laut dessen Korrespondenzblatt (1847) Vogel. 50) nochmals Exemplare vom Grafen von der Mühle. 159). sowie ein Ei. selbst diesen Vogel sei Brehm (Okens nach Belegstücken. gebührt das Verdienst des Nachweises für Griechenland durch In „Stiftungsfest" diesem Sinne erwähnt auch etc. Degland u. S. aber niemals hatte Paar des Maskenwürgers finden können. Tobias bemerkt: „i. Mainz. Die schon oben erwähnten Exemplare des Museums von Mainz aus Griechenland kannte auch Schlegel („Kritische Übersicht". in Homeyers z. Brehm lichte. „Rhea". Bd. der Umgebung viele der Hauptstadt. Briefe". 112). Strimmeneas. um Lantus nubicus bei Athen neuerdings festzustellen. im Museum daselbst schon längere Zeit befanden. Brehm und Päßler lEierwerk). S.). Würger. Gerbe. Vögel. Baedeker. personatus habe ich soeben aus Athen in den Händen.261 ni. daß es an Bemühungen nicht gefehlt hat. Das meiste davon gelangte nach dem Deutschen Reiche und es sind mir folgende Belegstücke von gestopften Vögeln. Europ. „Isis" 1843! Arbeit statt zum Opfer fiel. Griechenland. 228). im Großherzoglichen Museum ()ldenburg. Fritsch. Und wenn wo des Landes. Vergeblich bemühten sich jahreMerlin und besonders sein Famulus St. Schöner Vogel (Abhandl. nicht angenommen werden er bisher könnte. Gleich hier sei bemerkt. . daß er aber übrigens als erster als L. d. europ. Nest und Eier als Geschenk von Dr. einschließlich meiner und meiner Begleiter. oder daß ist. Ebenso blieben Lindermayer und Graf von der Mühle auch die einzigen Quellen zur Beschatfung von Material dieses Würgers aus Griechenland für die Museen usw. 46). sehbarer Zeit wieder eine neuerhche Ansiedlung etwa von Kleinasien ans. daß zwar Bruch in Chr. naturforsch. der ihn als europäische Art veröffent- der des öfteren (so kleinste eui'opäische B. p. zoologique 1843. Heft). IV. und auch den vielen fremden Ornithologen. Nestern und Eiern bekannt geworden: Das erste Stück erhielt Herr Hartlaub mit einer unmittelbar aus Griechenland einlangenden Vogelsendung für das Museum in Bremen (Rev. erfolgen ist. Krüper dieses dürfte. Dubois (Hauptwerk sowie im Conspect. cf liche Mitteilung) laut brieflicher Mitteilung Dr. Ein ad.. der noch obendrein Gelegenheit hatte. nubicus bei. 72). Natürlich ist hierbei in erster Linie h<äufig Dr. 1. Würgers Krüper sammelte hunderte Eier alle Umgebung von Smyrua genau kennen zu der in namentlich den Sechzigerjahren und auch später noch in vom Rotkopfwürger in Eigentümlichkeiten lernen. zu Görlitz 1844. Heldreich (selten in Griechenland!) und Alfr. Gleich nach Lindermayer kam Graf von der Mühle mit einer ausfühi-lichen Beschreibung (1844) und auf Grund der Angaben beider erfolgten die sämtlichen aphoristischen Bemerkungen folgender Autoren über das Vorkommen in Griechenland: Thienemann (Katalog d. der uns an seiner ür. seine Lindermayer erste 1845. ab^ in wo er ja müßte der Maskenwürger aus der Liste der Vögel Griechenlands und damit auch aus jener von Europa gestrichen werden. Im Museum auf der Veste Coburg befindet sich Fischers ein Stück mit der Aufschrift: Griechenland. der die sich Europäer erkannte. einen solchen Würger zu erbeuten. so zu nennen. brütend bei Athen gefunden und also unter die europäischen Vögel eingereiht habe. S. av. Immer und immer wieder war es ausschließlich er hier ein lang Herr Lanius Senator. daß er noch irgend der Beobachtung entgangen einen Winkel bewohnt. Lindermayer und (1856. v. L. S. ist es nicht besser ergangen. Brehm („Tierleben"). Lindermayer. Gesellsch. gesammelt von Dr.

" und. .H7 ist dir NummPi' dfis L. Finsch's ist gegenwärtig noch ein altes Männchen vorhanden. Im Museum zu Altenburg befand sich ein ad. Brehm untersuchte und dem Erstgenannten zur Abbildung seines „L. ') Nr. der gefächerte Flügel und Schwanz des VogeLs. welches dieses an die von Jungen des L. 1. leucometopon). vorliegenden Korrekturexeraplar seiner ersten Arbeit. als Original Gegenwärtig ist es durch Tausch in den Besitz Museums von Sarajevo übergegangen. feder weiß. ferner der nicht kolorierte Kopf nnt geöffnetem Schnabel Farben gehalten. Nach Schlegel („Kritische Übersicht". Auch das Postament des oben erwähnten Stückes von Altenburg trug die Aufschrift Lanius atticus. ist. 37". 3.und Fünfzigerjahren eine ziemlich bedeutende Anzahl von Belegstücken für das Dasein dieser schönen Würgerart in Griechenland an die wissenschaftliche Welt Europas eingeliefert worden Betreffs hielt der Nomenklatur herrschte anfangs im Anfange. Ich konnte genau untersuchen und finde. species Graeciae Nr. 11. S. Die Legende lautet: „Lanius atticus. Steuerweißlich ist als bei collurio und Senator. woran der Präparator des Originals in erster Linie Schuld trägt. gesammelt von 1 detto „ „ 1 iuv. welches früher mit Tcmmincks des Handschrift bezeichnet war: „Lanius 2Jersoncdus Tem. Die Oberseite erinnert am meisten Spitze. ein untei-seits angeklebtes Blatt jedoch in der Handschrift Lindermayers die Bezeichnung: „Lanius graecus mihi. da die Färbung des Gefieders trefflich wiedergegeben erscheint. Europe. daß der (Tcsamteindruck im ersten Kleide mehr Besonders licht ist die Unterseite. denn nannte ihn zuerst Lanius atticus. Europae species.262 Ornis baleanica. „ „ noch drei Stücke an: Lindermayer Graf von der Mühle Graf von der Mühle (mit der Bezeichnung L. an der Außenfahne und fast die Hälfte der Innenftxhne. Jahresbericht. Exemplar von Lindermayer. Diese Aufzählung kann nicht den mindesten Anspruch auf Vollständigeit erheben. welche meinem sich jetzt in Besitze befinden. Gröce. 1858). nov. S. diesen Würger für eine neue Art und Offenbar war von Lindermayer außer der Abbildung von Falco eleonorae auch jene vom Maskenwürger für die „Isis" geplant. ferner zwei Nester mit sieben und acht Eiern an Thienemann (Beschreibung s. nuhicus in Li iid ermay ers erster Arbeit l^i43. Eier und Nester betreffend sei noch außerdem erwähnt. 2. Laut gütiger Mitteilung Dr. 1 cf. atticus^' welches gedient zu haben scheint. ist die Abbildung sehr kenntlich. . bloß an der Der Spiegel ist schon deutlicher sichtbar. Im Sommer 1900 traf ich tatsächlich dort ad. Juli 18(34 aus der Umgebung der nur ein junges Weibchen vorhanden." Im Museum zu Athen ist aus Griechenland am 20. daß Lindermayer vier Eier an den naturwissenschaftlichen Verein in Passau sandte (III. aber es geht daraus hervor. wie er selbst einige Verwirrung. 46) enthielt das niederländische Heichsmuseum in Leyden Stücke aus Griechenland. personatus und nuhicus mit Bleistift dazugesetzt. in Bis auf die altmodisch steife Haltung. welches durchschossen befindet sich als loses Blatt die sehr gelungene Aquarellskizze eines älteren Stückes auf einem Aste sitzend. unten) und daß schließlich zwei Eier in die Sammlung Baldamus gelangten. daß in den Vierziger. Nov. Stadt eingeliefert wurde.*) später wurden von Lindermayer die Synonyme L. Lindermayer 1843 schreibt. in dem mir geheftet ist. Senator.

159 und 211 ausführlich mitgeteilt. brubru Levaill. da sie inzwischen längst überholt sind. aus Ägypten habe ich denselben mehrmals erhalten. Er liebt die höchsten Spitzen dieser Bäume. daß er ein dem Äquator angehöriger sei. bedauert er es doch noch in seiner Schlußzusammensteilung (1859). innen mit dünnen Grashalmen und Blütenblättern ausgefüttert." ^A'citers sagt 1859 derselbe Autor ergänzend: „Er ist mit der Rosenamsel der mäßigen. widerruft er damit. von denen er einen melodischen. nur seine Angabe. p. schwai'zgrünen Das sehr letzte späte Ankommen Zugvogel. singt sehr anmutig. sitzt vor der Paarung einsam auf dem höchsten Gipfel der Bäume. zu einer Zeit. will ich unterlassen. Nichtsdestoweniger gab ein Jahr später Graf von der Mühle dem Vogel den Namen Lanhis leucometopon (= L. sondern er stürzt sich vom Gipfel den nächsten höchsten einem horizontalen Bogen er auf in des Baumes. und zieht Ende August mit seiner Brut wieder von hinnen. ja manche schon Junge haben. daß er am Schlüsse sagt: „Auf den Inseln kommt er nicht vor. Die ersten. doch erscheint es vielleicht wünschenswert. Das spitze Elende ohne mit ist Flecken." Lindermayer berichtet: „D'iesQV seine Gestalt erscheint viel Schwanz Lanius schmächtiger. Nur in den ersten Tagen des Mai habe ich ihn auf Heiden gefunden. . L. in welchen sparsame. aber monotonen Gesang hören Baum. bach- er Er kommt Ende April." Dagegen enthält (jraf von der Mühles Zusammenstellung die kurze Bemerkung: „Auf Dorngestrüpp längs dem Phalerus bei Athen. in ') Die Synonymie dieses mit nnfjiais stellte dann noch ausdrücklich Selys Longchauips in der „Revue zoolngique" 1844. daß er auf Euböa vorkommt. anfangs Mai in den breitgestreckten Tälern Griechenlands an. *) Eine ganz vorzügliche Bezeichnung! Der Verfasser. Grieclierxlaud. der hier ankommt. „Er brütet Ende Mai auf Ohvenbäumen oder im dichten Gebüsche des strauchDas Nest besteht aus ungemein zarten. dieses Vogels dürfte wohl als Beweis gelten. Er nistet in dem Gebüsche und Gestrüppe brachliegender Gegenden. als beschaue er sich den neugewählteu Wohnort. wie sie mehrere südliche Labiaten haben. wie Lanius Senator. was wohl nur eine Vermutung war. von 5 5'/^ Zoll und 6 äußerem Zoll Durchmesser und Zoll 3 tief. ziemlich ausführlichen Beschreibungen wiederzugeben. erst — — — Flecken und auf diesen deutlich mit grünbraunen besetzt. einer Linie Aufgescheucht fliegt oder im Zickzack oder wie andere Vögel. enthält 7 8 blaßgraugrüne Eier 6^/2 gelblichem Hauche. Obwohl lich auch bereits Liuderiuayer durch anderwärts die Redaktion der „Isis" und wahrscheinworden war. auch durch seinen langen. anderweitige Angaben hier nochmals zu wiederholen. das stumpfe mit unregelstelzenartigen-) die Länge des L.us keinen Anklang fand. daß den Namen Teiumincks und aufgeklärt Lichtensteins die Priorität gebühre.) ') und Chr. Merkwürdigerweise erwähnt Lindermayer nirgends einen Fundort genauer. wo alle übrigen Zugvögel schon lange brüten. S. p. den er verläßt. 84 nannte ihn wegen des angeblichen kürzeren Schnabels Lanius caudatus. wolligen Blättern artigen Granatapfelbaumes. und deren Stengeln. Brehm 1855 im vollständigen „Vogelfang". daß der Name Lanius graec. coUurio oder Senator erreicht. der Kultur nicht unterworfene Olivenbäume standen.263 III. aber nicht in läßt. Die Synonymie aller dieser Namen und die Wichtigkeit der Entdeckung Linder- mayers wurde übrigens schon 1843 von Hartlaub und Lafresnay erkannt und vom Herausgeber der „Revue zoologique" 1843. Es ist kreisrund. 140 fest. auch auf Olivenbäumeu. ist wenn kleiner als alle übrigen europäischen.

daß es kleiner ist. Crupina crupinastrum. dann folgen gelbgrünliche oder olivengrüne. l'/a ^ol' tief und besteht aus Stengeln von Gnaphalium. in seltenen Phallen etwas gleichmäßig ver- . Wie alle südlichen Vögel. 1869. meisten waren unter der Mitte des Baumes. minor dadurch. im Umfange so groß als eines von Lanius excubitor. Krüper eine dankenswerte Kritik (Gab. mit Krüper bei der Tatsache. Centaurea cana. oft etwas oder Gelb- recht lebhaft. Der Abzug dürfte sowie in Smyrna erst im Laufe des September erfolgen. daß man sie leicht von denen anderer Würger unterscheiden kann. und daß es nicht in der Mitte des Baumes — Die Zahl der Eier beträgt 6 7. nur das Grünliche oder Bläuliche (??). sie und trockener sind. in ist grüngelblich. daß Athen beiden Orten zu der Annahme. 15-6 14-9 mm mm 15 cg Gew. Sein Aufenthalt sind gerade die üppigen Gegenden." Thienemann wie folgt an: Die Eiermaße gibt ~ — 7 Lmien 9^/." Mitte August sehr frühzeitig Diese Angaben erfuhren auf Grund eingehender Studien in Kleinasien durch — — Dr. welche sehr spät ankommen und hier brüten. 20-8 19-6 Br. mattere oder lebhaftere. Die beiden mir gehörigen Stücke haben: L. welcher in der Umgebung ist. zarten Dolden. 1. zieht auch dieser Würger wieder weg. Senator. 2 Zoll hoch. mit ölbraunen Tupfen. 3 Zoll weit und l'/a Zoll tief. Gelangt Dr. Journ. 32). 3 Zoll hoch und weit. 4. meist nur als Kränzchen vor der Basis. Linien Maximum: ^/g 9 Linien Mmimum: . Das andere ist noch sparriger und massiger. und Smyrna. Der kleine Innennapf ist mit zarten. Die innere Auskleidung bilden Stöckchen der Plantago lagopus und gelbbraune Würzelchen. besteht auswendig aus Stengeln der Stachys cretica. Sein Nest baut er auf die höchste Spitze des Olivenbaumes. Phagnalon. grauen Rindenstreifen sauber ausgekleidet. man auch ein Pärchen an einer sterilen Stelle. 16 „Die Grundfarbe der Mehrzahl mehr liche. Kein einziges Nest nimmt die höchste Spitze des Baumes ein. besonders aber aus samentragenden Stengeln der Dlflotaxis viminea. dasselbe unterscheidet sich von dem des L. von der Größe der Eier sind lehmfsirben. besonders aber der sparrigen Crupina crupinastnim. Beide Nester sind so eigentümlich. so daß sie mit dem Kötscherstocke berührt werden konnten. bogenförmigem Fluge fast bis um von auf den Boden herab. Satureia juliana. außerdem nur sehr sparsam. eintrifft. S. 7 Linien und 3 Gran Gewicht. da aus den Gipfel des Baumes zu erreichen. . aus welchen das Nest des minor nächsten gebaut ist. viel zarter hängt. daß Lanius nuhicus als Lindermayer Klima hat wie ein milderes Berücksichtigung der Ankunftszeiten anderer zarter Zugvögel an um vier Wochen früher angibt. bei anderen in bei einigen zieht sie das Bräunliche Die untersten Flecke sind aschgrau oder bräunlichgrau. sondern am des L. an 7 Zoll breit. f Orn. daß dieselben Pflanzen. sondern die 3. grüne übergehen und am stumpfen Ende des Eies einen Kranz bilden. selten findet 2. die ziemlicii locker und sparrig ineinander geflochten sind. die selbst bis ins DunkelGipfel. Thienemann beschreibt die griechischen Nester und Eier des Maskenwürgers in vortrefflicher Weise folgendermaßen: „Das eine der beiden Nester ist 6 Zoll breit.264 Ornis balcanica.

" Hieraus geht an und für sich schon hervor. Ein sehr richtiges und voizügliches Kennzeichen. ob die Schale von als Wachs wäi"e. Mai 1897 gab es in derselben Gegend gleichfalls ziemlich viele und am 25.ste als in den höheren Lagen daselbst. Sie wo hatten ich sich mit Santarius nicht ohne auf den Spitzen der höheren Gebüsche niedergelassen und waren damals auffallend scheu. ist. III. Ebenso wie unsere Singdrossel im Winter. von Lord Lilford hingegen mit Ende April etwas zu spät angegeben. 51) unter die durch- ziehenden Vogelarten der Kykladen rechnet. Mazziari sah. denn ich beobachtete das Eintreffen auf der Insel am 21. trägt der Rotkopfwürger während des Sommers wesentlich zur Belebung der ziemlich eintönigen griechischen Olivenwälder bei. aber ich traf ihn anfangs Mai 1898 sowohl in der Nähe der Kü. Krüper vollkommen beipflichte) der häufigste von allen Würgern im Lande ist. *) inwendig gegen das Licht scheinen auf gelbgrünlichem Grunde die Flecke deutlich Ihr Korn ist zart. Lantus rufus Crin. Senator einerseits unter die überwinternden. aber ziemdurch. Krüper mir der grobe Irrtum Erhards. ist es geradezu ein Vergnügen zu hören. April. wurde er wieder sehr häufig. aber sehr besonders. April 1894. mit welcher Meisterschaft er in Griechenland den schnarrenden Gesang des großen und kleinen Olbaumspötters wiedergibt. der übrigens auch ein Beispiel rührender Gattenliebe nach dem Wegschießen des WeibPlatz finden: „Er ist chens erzählt. mäßig großen und ver- tieften. Nach den Beobachtungen des Letztgenannten. Die Zeit der Ankunft wird von Drummond eine Kleinigkeit zu früh mit 1. Der Verfasser. Juli 1894 hatten sich uns zahlreiche Alte und Junge gezeigt. so glaubte ich bei sein zu sollen. die Züge schmal. Schwer erklärlich ist sowohl Dr. über dem Meere wird der Vogel viel seltener und in der Nadelholzregion bei 1200 m schien sein Platz von L. ist 265 Griecheuland. zumal er (worin ich Dr. meist eckigen Poren.Der Glanz teilt. daß er gerne die vegetationsreiclieren Inseln aufsucht. dicht verzweigt mit gerundeten Zwischenräumen. Im allgemeinen sucht er die ebenen Ergebnis der Wahrnehmungen Seebohms Landesteile auf und es mag hier das klare nur Sommergast und Höher als 600 in gehört weder zu den frühesten noch zu den spätesten Zugvögeln. Am 4. — Rotköj)flger Würger. collurio eingenommen zu werden. lich erhaben. Korissia. sobald wir jedoch von der Nadelholzregion abwärts stiegen." Da diese Würgerart für die Ornis der Balkanhalbinsel im besonderen und für jene von Europa im allgemeinen von entschiedener Wichtigkeit deren Behandlung etwas ausführlicher Lantus Senator L. wie der L. Bekannt als vorzügHcher Nachahmer fremder Vogelstimmen. von wo ich ein Stück in der KoU. andererseits (S. .. bewohnt er spärlicher. Die meisten fand ich damals in der Gegend von Braganiotika und Schwierigkeit sieben Stück erbeutete. Sein Aufenthalt im Gebiete dauert nicht sehr lange und genügt eben zur Aufzucht der Nachkommenschaft. So ist er nach Drummond. bevorzugt dieser Würger hier besonders die Gipfel der Johannisbrotbäume. mäßig. aber sehr deutlich entwickelt. Lord Lilford und Sperling auf allen Jonischen Inseln und besonders auf Korfu den Sommer über als Brutvogel in den Olivenwäldern sehr zahlreich zu finden. Zante.

d. wo Krüper 1862 viele Eier bekommen hatte.^bb Oniis balcauica. schaften des Festlandes. Auch auf Eiern in Skopelos. Lindermajer. dem Mor. ja sogar noch am die Zeit des beobachtete ihn 6. am 13. wie sich in Brehms „Tierleben" angegeben findet. Den der und weitaus meisten Brutpaaren auf Mühle Peloponnes. bei wurden. In großer Zalil war er am 14. Nicht minder häufig ist wie gesagt L. der richtige Termin. den Mai. Senator in den ebenen und hügeligen Landkennen. (S. bei Tripolitsa ') feststellten. Namentlich in den Ölwäldern um Tragäa und Chalki gab es Mitte Juni viele eben flügge Junge. wo gelegen?) und Graf von sc. ?nino>' vertauschte. Seebohm bei Delphi ebenfalls ein SechserDas allerfrüheste Datum. Auch Seebohm erwähnt. April erfolge. daß er nur von dem Ivappenammer noch mehr Nester sammeln konnte als vom Rotkopfwürger. Mai 1894 sechs frische Eier und noch am 5. in Über Abzuges gibt es. Meistens jedoch fällt dieselbe später. der seine Angaben der ersten Bearbeitung später verbesserte. wie gesagt. so daß mit Mitte April. daß die Ankunft schon um den 1. Mai 1873 fand H. nämlich 29. trivialis) von ilim im Schnabel geschleppt und schließlich verzehrt wurde.und Malevogebirge ge- funden wurde. namentlich nach den Beobachtungen der letzten Jahre getroffen sein dürfte. B. großer Anzahl Naxos und in bei Lala in Elis wurden mir Nester mit frischen der letzten Maiwoche sowie noch spät im Juni zugetragen. keine genaueren Angaben. den Abzug mit Mitte August au. So gab es im Jahre 1897 bei Kephissa. in Messeuien (Ebene von Cujes und Sapienca. April erst einen einzigen und selbst am 26. daß gerade dort Hecken von Prunus spi)wsa als Aulentlialtsort angegeben werden. Mai — 1872 je sieben Eier als erste Gelege mit noch mehr H^iern Avurden keine gefunden. während eine Reihe anderer dort noch im Juni angetroffen früher. Ich entnahm einem Neste bei Kephissia am 13. wie ein ermatteter Baumpieper (Anth. so z. auf der Düne von Agulinitsa gelegene. Ankunft daselbst mit Mitte April. Krüper Attika im September sowohl wie im Oktober. Er sowie Krüper behaupten. April und am jedoch bei den Überschriften nimmt seine letzten das erste wirkliche Paar. obwohl dieser Strauch auf dem Peloponnes bisher nur im Olouos. daß es dem Genannten gelang. wo ihn zuerst die Exped. . Als Brutplätze werden außer den Olivenpflanzungen vor allem die Bestände der Seestrandskiefer (Piniis halepensis) von ihm bevorzugt. wo viele brüten. 113 und 114) diesen Würger mit i. trägt aber ein von Krüper Athen gefundenes Ei. Douglass von Santorin auf und als außerordentlich häufigen Brutvogel lernte ich ihn für Skopelos und Naxos. April waren erst wenige zu sehen. an einem einzigen Vormittage 20 Nester mit Eiern zu finden. in Krüper erhielt am 10. Er nistete dazumal in Attika so massenhaft. ') Aufialleiul ist dabei mir. in November 1871 Die Brutzeit erlegte er einen fällt jungen Vogel. in Attika am 3. April 1889. Mai auf den Strophaden anwesend und zu meinem großen Erstaunen hatte ich dort das Schauspiel. Bei Patras sah Baron Schilling im Jahre 1899 den ersten am 17. April 1867. Mai 1871 und am 11. Auf den Inseln des Agäischen Meeres führen ihn Lindermayer als Bewohner von Euböa. nämlich gelege. begegnete ich aber entschieden bei Kalamata der Maina. so jener an der attischen Küste gegenüber von Salamis und namentlich der große.

collurio manchmal gar der Heldr. ist nicht möglich.) und Phagnalon graecum Boiss. Wie dieser richtig bemerkt. Griechische Eier sind schon wiederholt. (vielleicht auch affinis Hausk. wohl von Thiene- Mitte zwischen L. doch erhielt Thieneraann eines. Näheres ist der folgenden Übersicht zu entnehmen. Die Mehrzahl der Nester wird stets auf Ohvenbäumen ana'elecrt. welches in einem Granatapfelbusch eingebaut war. wie ich solche Nur gehören etwas weniger Gelege der in in der Grie- Dorndrehers roten als der grünen Farbengruppe an. jedoch stets kleiner. mitgebrachten Nester besteht aus Filago spathulata Presl. mann et am ausflihrliclisten Meiner Meinung nach steht deren Tönung gerade beschrieben worden. 267 Griechenland. und chenland öfters die Unterscheidung von Eiern des gewöhnlichen erhielt.m. ist das Nest in allem ähnlich dem von L. minor. zu deren Zusammenstellung 30 Stück aus ebcnsovielen Gelegen dienten: Insel Skopelos 25-3 Br. Das Hauptmateriale der von mir an Ort und Stelle gar nicht vor. minor. var. Das von Lindermayer angeführte Nestmateriaie ö/iap/iaiiitm dioicum findet sich Näher der Wahrheit kommt schon Thienemann mit Filago arvensis und Gnaphalium angustifolium. Bei kleinen Stücken. 16-7 24-6 24-2 24 23-3 23-2 22 7 22-2 21-4 20^ . L.

Krüper Juni 1865 und mehrmals. I) cf Mai 1898 Mai 1894 26. denn Santai'ius erlegte am 18. Mai Die mir vorliegenden fünf einzelnen Eier von dort zeigen die bekannten Farbenabänderungen wie in Mitteleuropa. April Kapellis in Elis Kephissia bei Athen Korfu n d' 21. daselbst. Senator sehr leicht für In der Umgebung von Kryoneri normale des Akarnanien L. Es ist jedenfalls ein schönes Beispiel von Anpassung an die natürlichen Verhältdaß dieser Würger. 102 mm 101 „ „ 86 84 „ 101 99 „ 82 „ 98 "" 97 „ 89 „ April 1894 » n . ist er selten Drumniond. Strimmeneas 1894 auf Skyros erbeutetes und eingesendetes junges Männchen. April 21.. Lord Lilford glaubt an das Brüten müßte dies erst zuverlässig erwiesen werden. Senator auzunehmen ist. Naxos. Mai Fall des Hrütens im öfters in . doch Linder- des Frühjahrszuges. des näheren auf die1866. am 26. die Mittellagen der hohen Gebirge sich zum Sommeraufenthalte erwählt. und Fiedler gibt ihn als den gewöhnlichsten Vogel Syras an. Bezüglich der Inseln wissen wir zunächst durch gegen den 15. April 1894 Kephissia bei Athen 9 26. Auf Kythera vermerkte mayer Jameson während ihn Korfu Hauptmann er auf nicht. daß das in Thessalien oder vielleicht sogar regelmäßig vorkommt. Im übrigen Gebiete ist er dagegen nur Zugvogel. Zum mögen Schlüsse Maße der zur Hand einige befindliehen Exemplare hier Platz linden: Flügellänge Kephissia Korfu Wald d' cT 1897 1894 26. nisse. doch glaube ich.. selben hier einzugehen. Chalki $ 16. daß und verweilt Polatzek hat ihn hier erlegt. zeigt ein von St. daß die öfters auftretenden regelwidrig kleinen Eier von L. coUurio nach Lindermayers Beobachtungen Mitte Ende April sah ihn Krüper an seinen Brutstellen in den Gebirgslagen des Parnaß und Veluchi. Im erstgenannten Gebirge fand ihn Hauptmann Roth recht häufig im Juli 1898 bei Agoriani. • Juni 1894 Vrachorisee in Akarnanien g 30. August Auf dem Festlande kommt i. April an und Lagen brütet also der Dorndreher und Eier im Parnaß habhaft zu werden. Juni 1894 Lanius collnrio Scliwanzlänge 98 „ 96 „ „ „ „ 84 86 83 „ „ „ Rotriiekiger Würisier. so am 11.. April Doch ankommt. cT 13. L. — 81 ?nm „ 8D 87 j? 97 „ 87 97 „ 81 102 „ Naxos. nur sei erwähnt. am 16.268 Ornis balcanica. und In solchen seiner es gelang 12. von wo Graf von der Mühle Junge bekam. coUurio gehalten werden können.. Melanes cf Itea cf 12. und 18. Daß er aber auf dem Herbstzuge bezeichnet ihn als sehr häufig für auch die Inseln des Archipels berührt. Euböa. wobei wohl eine Verwechslung mit L. während ich mehrere am 17. Juli 1894 14. April 1897 . weshalb es sich nicht lohnt. Juli 1894 in der Gegend von Stromvi an der Nordseite der Kiona sowie in gleicher Höhenlage am Korax (Vardusia) in den Nadelholzbüschcn beobachten konnte. ungewohnt des heißen Mediterranklimas iu Griechenland. stellte einmal Krüper den einzigen Buschwerk der Ebene fest.

Mai 1898. Brehm. also zur Brutzeit. Beim Anstieg zum Bergjoche Warwara be- vom Taygetos merkte ich hie und da einen Dorndreher und auch am Rande der Hochebene von Lala am 25. parva Griechenland be- bei im April im Olivenwalde bei Athen. „Einige Vogelarten. bezeichnet Krüper. Lindermayer und beobachtete den Zwergfliegenfänger sehr selten (auch auf Euboa) erlegte ihn einmal Dr. Krüpers in Begleitung Herrn Seh raders September 1860 zwei Stücke. dem Weibchen S. Vom altes Männchen und ein ebensolches sah ich tags zuvor am Ufer- Peloponnes liegen mir ein Weibchen aus der Gegend von Tripolitsa und eines oberhalb von Anavryti vor. MuscicajHi grisola L. 1864. Die Häutigkeit dieses Pliegenfängers im Gesamtgebiete von Griechenland während Sommers und Herbstes scheint mir bisher nicht genügend hervorgehoben worden zu sein. der in Erfahrung brachte (von wem?). welchen man in Griechenland mit Ausnahme der Winterszeit an den verschiedensten Orten und am des Frühlings. \) ist B. einige blicken. im Taygetos wurden am 25. Thienemann. September 1894. daß man dieses gärten der Vögelchen vor sich hat. überall wird man durch den bekannten Flügelaufschlag nach dem Fußfassen aufmerksam gemacht. Leonis am 28. 1894 bei Velestino ein geläude des Karlasees. der die Verbreitung von hier augefangen nach Norden annahm. vol. am Herbstzuge erlegt. — (xi'auer Fliegenfänger. häutigsten begegnet. Acad. oder L. ähnliches Kleid . 1856 der vorhandenen Literatur nur sehr wenig zu entnehmen. Gelegentlich des längeren Aufenthaltes sen. v. Gegenden wie seines längeren oder kürzeren Aufenthaltes: er blieb selbst in den meisten den geübten Be- obachtern und Sammlern unbemerkt. erfahren. der nach Linder- wie wir durch Wright ist er. in den Frucht- Ebene oder im Nadelwald der Gebirge. in der 3Iuscicaj)a Den parva Beeilst. während Graf von der Mühle nur ein einzelnes am Zuge befindliches Männchen bei Koron beobachtete. welche sich dadurch. Umgebung von Athen zahlreich vorhanden. 16. Heldreich und Seebohm wiederholen. Abgesehen von einigen anscheinend ziemlich willkürlichen Angaben. Von diesen befindet sich ein Männchen gewöhnlicher Färbung noch jetzt im Museum der Universität zu Athen. Die Färbung der griechischen Vertreter ist durchaus nicht ganz gleichmäßig. Gleichviel ob auf dem Festlande oder den Inseln. — Zwergfliesenfänger. wofür auch drei vorliegende junge Männchen. z. (Elis) ließen sich Viel häutiger scheint er mayer während des Herbstzuges Mitte September vor sich geht. XXXI. und zwar nach mündlicher Mitteilung in der mittleren Lage des westlichen Gebirgshanges. daß AI. Der graue Fliegenfänger ist nämlich einer derjenigen Vögel. aber immerhin brüten sehr viele wohl in allen ') Teilen des Gebietes. von den Verwandten unterscheiden." Leop. Selbstverständlich vermehrt sich die Zahl noch ganz bedeu- tend zur Zeit des Zuges im Frühling und Herbst. doch ist das bei dieser Art wohl überall der Fall. Griechenland. wie Ch. wohnt.269 HI. dessen Ansicht parva für das Gebiet als Durchzugsvogel. kleinen Vogel traf in Griechenland dasselbe Schicksal. Zu dieser Zeit aufzutreten. zu sprechen scheinen. AI. erlegt von Chr. daß ihre Männchen ein tragen.

die wegen Nahrungsmangel wohl ohne bei unserer Ausnahme den Tod gefunden haben mögen. Orn.270 OiLiis Deshalb wo es eine unhaltbare ist bakanica. Braganiotika. Juni 1894 vielfach beobachtete. Jedenfalls ist die Zeit der Ankunft und des Abzuges noch nicht genau ermittelt. des Rotkopfwürgers (Laiiius Senator). 18(j3. vielleiclit unrichtig Beschränkung. wenn Graf von der er brütet. grisola auf Korfu im Sommer sehr häutig ist. daß nur wenige in den höchsten Regionen der Gebirge brütend zurückbleiben. Knotek am 3. Mai 1897 im Inneren der Insel und bei Mai verweilte vor Korfu sogar ein grauer Fliegenfänger längere Zeit an Bord des Lloyddampfers „Vorwärts". woselbst auch ich am 16. während mir die dortige Straßenjugend acht Gelege zutrug. 406). Strimmeneas Mai) erlegt Bei diesem Vogel (ö') ist die Kehle reinweiß. und zwar bis den schönen Gärten der Hauptstadt. daß M. Als Erster beobachtete den grauen Fliegenfänger Sonnini auf den Inseln des Archipels während des Herbstzuges gegen Mitte August. Arkadien ist dieser Fliegenfänger ein häufiger Brutvogel. Mühle als Orte. bloß Platana (wahrscheinlich auf dem Peloponues. beobachtete ich einen teilweisen Albino. Juni l<SSt4 den Vogel beobachtete) als Brutvogel feststellte. daß er ein ziemlich häufiger Brutvogel der Gärten und Olivenwälder ist. in der ersten Woche des April ankommt und auch brütet. ja desgleichen am 1. Drum- Bezüglich der westgriechischen Inseln stimmen die drei englischen Forscher mond. S. Oktober 1894 zehn solcher sich oft bedeutend. denn noch am 1894 beobachtete ich Flüge von offenbar soeben Angekommenen nahe der nicht 19. Leonis sammelte für unser Museum Athen noch vom 25. begritfen. April am 2. einige men regelrecht. B. grisola. Journ. um . der ihn für Naxos (Ti'agäa. Auf Kythera schließlieh beobachtete ihn Jameson nur auf dem Frühjahrszuge. war also sicherlich noch auf dem Zuge Hauptstadt Korfu. Am am Menge herum Skopos (7. Überhaupt muß sich der Zug über eine ziemlich lange Periode hinaus forterstrecken. allgemeine Angaben über M. bis 17. ebenso die linke hintere und Federchen der rechten Schcitelhälfte und endlieh die ersten vier Schwungfedern Die übrige Färbung ist vollkomdes rechten und die ersten drei des linken Flügels. Held reich gibt nur Wiederholungen) usw. Es blieben dort Abreise noch viele hunderte zurück. 12. so im Parnaß und Veluchi (Krüper. zum als auch namentlich Gipfel sowie bis hoch auf der Vrachiona in und war auf diesen Bergen oft die einzige sichtbare Vogelart. welcher sodann von St. und zwar von Ende April bis Mitte September (Lindermayer). welchen hier Prof. und o. bis von Zante (auch auf der kleinen Insel Peluso!). 4U4 u. wie z. Aber alljährlich scheint der Vogel schon so früh einzuti-effen. Vom Herbstzuge 1894 erhielt ich ein Stück von der Insel Skyros. Erhard führte ihn gar nicht an. September bis 2. aber und Eubüa angibt. Unter den täglich dort verendet aufgefundenen Vögeln machten die grauen Fliegenfänger stets den weitaus größten Teil aus und viele wurden die Beute stärkerer Vögel. Hier wie die weiteren Beobachtungen zeigen werden. Auf der Sporadeninsel Skopelos geschrieben!). Sehr häufig fand ich ihn vom 6. richtigstellend besprochen hat (Gab. was Krü]jer. v. Lord Lilford und Sperling darin überein. Dorf und Olivenwald. was bei der Baumarmut dieser Insel gar nicht zu verwundern ist. Mai 1898 auf beiden Strophadeninseln. f. Mit Bezug auf das griechische Festland gab es bisher nur wenige und zum Teile daß er von hier angefangen nach Norden verbreitet sei (Thienemann 1854). Mai 1898 er trieb in allen Teilen sich sowohl in Skopos. Die größte Menge auf dem Zuge begriffener grauer Fliegenfänger trafen wir aber vom 14. Der Abzug verzögert in den Olivengärten So: denn Chr. wurde.

ist befindet sich auch ein Paar Herbstvögel im ein Teil durch lebhaft blaugrüne Grundfarbe und sehr au. wie dies Maß und Gewicht L. Fiedler fand sie 271 Griechenland. Fliegenfänger. vorliegen. Juni 1898). und 20.3 n-l «m . Exemplare beobachtet und erlegt: im Olivenwalde zwischen Itea und Chryssö (12. April 1897. von welchen mir außer den oben erwähnten von Skopelos auch zwei Gelege aus dem Parnaß (3. Einige Zugsdaten entnehme ich noch meinen Tagebüchern: Mehrfach ziehende bei am 26. Juni 1888). Unter den Eiern. zeichnet. April 1894.III. Juli 1894). im Eichenwalde Kapellis bei Lala (27.8 17. 14-7 19-81) von 10 Eiern aus ebensovielen Gelegen: 19-7 19-5 191 19 i^. dann bei Doljana und Merkowuni (Arkadien) Galata (Akarnanien) am 18. Mai 1898) und in den Schwarzkiefernbeständen des Taygetos in der Nähe des Joches Warwara (1<). Krüper erhalten. von Dr. Von dieser Örtlichkeit Museum zu Athen. 19-9 Br. Schließlich wurden. zu dieser Zeit am mehr iiäutig. wird dadurch äußerst deshalb leider den Gegenstand vielfacher Nachstellungen.sgeprägte Fleckung ausgeim Süden ja auch bei vielen anderen Arten vorzukommen pflegt.-j 17. um so fett zu befriedigen. oflenbar am Brutplatze. und bildet manches Leckermaul gleichen Orte nicht Der Vogel nascht im Herbste gerne an den Feigen.

Museum der Universität in Athen besitzt ein Weibchen. da die zwei Griechenland gefundenen Stücke nicht genau mit der kaukasischen Type übereinzu- stimmen scheinen. später aber nicht mehr und Lord Lilford beobachtete ihn im Mai 1857 bei Peleka. in der Athen. daß er mehr oder minder erscheine. Ver. D.g sei. Dort wurde auch auf einen Augenblick das Weibchen bemerkt und in Anbetracht der vorgerückten Jahreszeit ist es zweifellos. S. logischen Sammler Männchen und wurden von dem eifrigen ornithoStrimnieneas erlegt. Monatsschr. Umgebung von alte und der zweite bei der am 26. IIuscicaiMi albicollis Teui. Krüper August 1860 im Taygetos. welches Dr. Etwas genauer sind wir über Korfu unterrichtet: Drummond sah diesen Fliegenhäufig von Anfang April bis 15. atricapiUn und welche E.. Die Grüßenverhältnisse vermag ich nicht zu vergleichen.212 Ornis balcanica. der in Griechenland merkwürdigerweise bisher ausschließlich auf dem Frühjahrsdurchzuge beobachtet worden ist. wahrscheinlich bei Kephissia. ä.. — Halsbaiulfliegenfäiiger. tleiUscli. . atricapilla und coUaris längst nach Norden weiter gezogen waren.h'nithologie.is am 18. Blasius^) und benenne den Vogel lieber trinär. Ich folge jedoch bei der Namengebung samte <. April 1896 Beide sind St. R. dem Vorschlage von in II. schon auf dem Herbstzuge begriffen. im Laufe der Jahre ausgiebigeres Material dieser interessanten Formen zu erlangen. Scliutze d. Deshalb wäre auch die Bezeichnung „bevölkert Griechenland" in Brehms „Tierleben" richtigzustellen und die Angabe Nau- manns nur auf den Zug im Frühling zu beziehen. und zwar der erste Vogel am y. 185 (und Abbildung von cf und 5) auf Grund von sechs kaukasischen Vögeln beschrieb. F. ') Ornith. während sowohl M. Homeyer bekanntlich in Madaräsz' Zeitschrift für die ge- 1885. daß er auf der Insel auch während des Sommers fänger hier häufi. Homeyer in seiner Neubeschreibung keinerlei Maße angibt. Die Exemplare des Museums in Sarajevo bilden eine Reihe von zehn Stücken. v. z. Beifall. weil E. Die Nachrichten der früheren Ornitholoe-en sind ziemlich unbestimmt. daß die letzteren viel weniger Weiß an den Steuerfederu haben und daß bei diesen das „Halbhalsband" viel schmäler erscheint. Vogelw. dabei drei ziemlich ausgefärbte Männchen und drei men durchwegs von den vorstehend angegebenen Abweichungen im Gefieder usw. Bd. Museieapa alte Weibchen. Diese Vögel stamund weisen keinerlei Ortlichkeiten auf. S. collaris. so wissen Lindermayer und Graf von häufig an wenigen der Mühle Tagen zu Anfang April nur zu sagen. atrica^yilla ftemitorqimUi (Houieyer) — Halbhalsbiiiulflicgeiifänger. Mai 1898. U100. Die Unterschiede zwischen den kaukasischen und den zwei griechischen Vögeln bestehen darin. Hoffentlich wird es gelingen. F. daß jenes Paar auch in den dortigen Eichen gebrütet hat. Mai. Durchstreifung des Waldes Kapellis (Pholoe) nördlich von <_)lympia Muscicapa collaris Beeilst. Bei sehr vielen Ornithologen fand diese Zwischenform zwischen M. v. Nur bei Sperling findet sich die zweifellos unrichtige Bemerkung. Ein Vogel. XXV. erlegte. Bd. 278.

. Von einem nichts bekannt und nur Lindermayer vermutet in seiner ersten Arbeit als ]]rutvogel Gebiete Überwintern Hii-undo urbica (L. . üliei- die Ankunftszeit im Früh- hierüber lauten: 1859: 26. April. Sie lautet: „iVIan erzählt sich. „ Krüper „ „ . Krüper betont nach seinen Erfahrungen in Attika. Die nette Anekdote in der Naturgeschichte von Prevost et Lemaire (s. 1897: . doch war überall M. p. — Stadtschwalbe.. Ornis balcaoica III. 1899: Patras. April. atricapilla. Warum fragst Von jahre. an welchem Tage St. sage mir. zum Anton. daß auch noch im Mai viele Paare nordwärts durchwandern. ist daß dies manchmal vorkommen könnte. . 1859: Attika. und ohne feststellen viel ^lo Griecheiilaüd. sind folgende festgehalten worden: Th. Mai 1898 bei Vasilikos und am Fuße des Skopos mehrere zur Beobachtung. Audi Dr. Strimmeneas in den ersten Tagen des Mai! Es geht daraus hervor. Das spilteste mir diesbezüglich bekannt gewordene Datum ist der 22. Heldreich „ „ Dr. . Schuster an einer Stadtschwalbe ein . doch ist aus obigem ersichtlich.III. 1903: der Hauptzug bei Athen nach 8. April des Doljfana Baron Schilling . 1860: 28. Nach v.Nach Athen. O. grisola viel häufiger. Reiser 18G1: . April 16.. „ 1873: „ 15.. daß diese Art auf dem Durchzuge viel häutiger ist als M. Chelidon urbica Sowohl ganzen L. der und Ostküste und zweimal mehrmals beobachtet Peloponnes und bei geschossen 1 18.v. Für Kythera gibt diese Art Jameson ebenfalls im Frühling an. . „ 18 . . März . 13. wohin ziehst du im Winter?' Im folgenden Frühling erhielt er durch dieselbe Schwalbe die Antwort: . auch wurde ein Paar gesammelt.. du darnach'?'" Interesse sind zunächst die Beobachtungen Die genauen Mitteilungen Krüpers Akarnanien Parnaß Eeiser.. . Krüper für Naxos (Frühjahr 1862) und Douglass für Santorin (erste AVoche Mai 1892 ein Paar geschossen). daß ein Baseler 1843. „Ibis" 1864.. Strimmeneas ein mir vorliegendes altes Männchen bei Lamia in Tiiessalien erbeutete. eben Mühe ein Paar erlegen. zum Teile nach gegenwärtig nicht mehr vorhandenen Exem- Gelegentlich meines Besuches auf plaren des Museums in Athen. dann und an Kiveri bei erlegt 13. . anlangend atricapilla. 24. März . beobachtet bei Kephissia. 1860: 22. als auch während des Durchzuges ist die Stadtschwalbe im wohlbekannt und von der Bevölkerung gerne gesehen. collaris nur selten schon Ende März und regelmäßig in der ersten Hälfte April erscheint. die du so schön bist. Mai 1895. „ .. Zante gelangten am 7. Von Ankunftstagen. . daß BI. Heldreich dauert der Zug in Attika bis 20. Am zahl 19.). 120) dürfte wohl kaum in dieser Hinsicht Berücksichtigung verdienen.. . April 1894 konnte ich zusammen mit M. 1867: „ 2. . selbst unweit der die aber in Bucht von KaÜkiopnlo eine An- entschiedener Minderzahl waren. . St. Halsband mit folgender Anschrift befestigte: Schwalbe.. . ebenso Lindermayer für Eubüa.

1865: 22. . bei welchem die Stadtschwalben einen wesentlichen Bestandteil ausmachten. und 24. z.M Hier sowie in der „Eine Brutkolonie ist zusammen die Felsenschwalbe in einzelnen Paaren. . f.. fand Mitte Mai der oft berührte Massentod statt.. an den Ankunftsdaten seiner ersten März. März .S ebenfalls beobachtet. und besser 15. nächst vom Grafen von der teils an steilen Felsen sich ansiedelt. welche Seobohm (1883) veröfl'entliehte und wonach die Stadtschwalbe regelmäßig während der ersten Woche des März in Griechenland ankäme. Das Nisten der Stadtschwalben an den Häusern der Griechen erfuhr ich erst im Herbste 1858 durch Herrn Dr. nämlich zwischen 10. rustica an. soll die Ankunft nach Drummond gar erst gegen Anfting April erund es bleiben nur wenige dort. . die zu- Mühle bezweifelt wurde. um zu brüten. . . Am Parnaß gibt es auch mehrere Kolonien. Der Durchzug hält Auf Korfu folgen lange da ich an. Journ. ganz unbekannt. Krüper in schreibt (Gab. Patras . die tags darauf sämtlich ver- schwunden waren.. Mai auf dem immer wieder neue ziehende Schwärme.li im . die ich besuchte. dieser Schwalbe H. Es war schon Gloger bekannt. eine Tatsache. . Parnaß . festzuhalten. . aber trotzdem schwebten ihrer noch eine schwere Menge kleinen Peluso täglich in den Lüften. „ 1867: 10. „ 1873: 11. B. S. 282): „Die Stadtschwalben haben Griechenland die Gewohnheit. getan. . „ 1899: 18.. Klissura nistet mit dieser Schwalbe ') Von lleri'u llaiiiitmaun llot. in der Menge auf dem Zuge am Nachmittage Hauptstadt des 16. 1898 dauerte der Zug noch Erdrissen des Kastellberges von länger: viel Zante Am G. eine dritte in der Klissura. 1 Schwalbe sogleich zum alten Nest und auch am 22. Nieder. März wieder beobachtet. die Nester sind an den Wänden und Decken des Felsens angeklebt. Orn. der einzelne solcher Nester in Patras gesehen hatte. Eine andere große Kolonie findet sich ^/^ Stunden von Aetolikon. zirka 1 Stunde von Missolonghi.^•4 Ornis balcanica. Ja auf den Strophaden. . Stadt über dieses der Paar Aus dem Obigen ergibt sich ein deutlicher Widerspruch der klaren Angaben Krüpers mit dessen angeblich mündlichen Erzählung. . aber dann von Krüper ihre volle Bestätigung fand.Tiili ISil. Attika . Den Beobachtungen Lord Lilfords und Sperlings zufolge verleben dort viele den Sommer. bei Arachova. Auf den östlichen Inseln gehört die Stadtschwalbe zu den Brutvögeln der Kykladen (Erhard). namentlich Santorins (Douglass) und Euböas (Lindermayer).. Mai 1898 zogen an den steilen lanzählige umher. in um Akarnanien wenigstens ist das Vorkommen den Städten. daß diese Schwalbe in Griechenland teils an menschlichen Wohnstätten. wo keine Schwalbe wegen gänzlichen Futtermangels sich lange aufhalten kann. In an einem Vorberge vom Zygosgebirge. die Felsen und nicht die Städte zu bewohnen. An diesem Tage gab es bei Vasilikos und am 12. Auch Lindermayer hätte Arbeit. als diesen richtigen Zeitpunkt auf die ersten Märztage zu verlegen. April 1894 ihrer eine begriffen antraf. „ 2 Stücke Baron Schilling: 1 Scliwarm angekommen.. 18G6: 22. 1860. dort trifft man nur dort ihr Brutgeschäft zu verrichten.

Temmincks frühere Bemerkung. Der Entdecker schen Schwalbe dieser ausgezeichneten auf griechischem Boden — und ist Rotöl scliwalbe. Korr. daß sie die erste unter den abziehenden Schwalbenarten sei. April 1836 eine ganze Anzahl über einem kleinen Sumpfe nächst Patras beobachtete und am 14. in Agoriani und in als ich 275 Griedienlaiul. Simpson („Ibis" 1860) und Seebohm (in Dressers Birds of Europe) ebenso anziehender als trefflicher Art die Ergebnisse ihrer Beobachtungen in Griechenland zu Papier gebracht. die sich in den Festungsruinen von Modon angesiedelt hatten. Juli 1853 hatte Schradcr das erste authentische Nest bei Missolonghi aufgefunden und 1854 14 richtige Eier eingesendet. 1854. in der großen Klissura. nachher Athen habe ich einzelne Niststellen gesehen. Dr. Diese Neuigkeit wurde zuerst durch E. Journ. was in seiner letzten Arbeit H. daß //. zum Paniaßdorfe Arachova kam. gegen Sparta zu. Ich selbst sah dieselbe erst 1859. 1859. 31). später durch Herrn Päßler selbst (ebenda 1857. rufula gelegentlich den Archipel besucht. daß ich am 26.III. April 1842 auf der Insel Fano bei Korfu ein Stück von dem einzigen anwesenden Paare erlegte.-Blatt schlüsse über die Kötelschwalbe. Es dürfte wohl richtig sein. v. gab es dort am 15. auch hier in Dort. Juli 1894 nur wenige. Krüper endlich stellte das Verschwinden sowohl im September als im )kto- mehrere Wochen früher die als in ( ber fest. Boissonneauti anführt. Krüper beschäftigte sich gerade Dasjenige. April Kcphissia bei Athen eine ganze Kolonie angesiedelt fand und 1894 an einem am 11. Mai 1858). Als gewöhnliche Legezeit bezeichnet er Ende April. Nieder (Regensb. scheint. urhica die häufigste Schwalbe ist. wo er sie noch Ende Mai mit dem Nestbau beschäftigt sah. S. dies einfach unberücksichtigt zu lassen. Auf dem Peloponnes bemerkte ich außerdem nur einige Paare. ist sehr unbestimmt und gerade dort wurde die Schwalbe seither nicht wiedergesehen. Hirundo rufula Tcm. dagegen wirbelten beim Abstieg tiefer unten an der Grenze der Nadelholzregion hunderte bienenschwarmartig zwischen den Wipfeln der Apollotannen durcheinander. rufula sowie bei daß es mir am besten erist derartig verworren und unklar." Zu Hause in letzterer Bemerkung hätte ich beizufügen. 174). doch folgen noch im Oktober Nachzügler nach. f. die Kotklümpchen mit dem Schnabel Doch sah ich jedenfalls die grüßten Siedlungen in der kleinen Klissura (entdeckt von Krüper am 2H. mit diesem Vogel auf das eingehendste und ihm verdanken wir die wichtigsten AufZwar haben auch Dr. 116) den Fachkreisen mitgeteilt. für unser Gebiet äußerst charakteristi- unbestritten Drummond. F. Bezüglich des Wegzuges im Herbste äußert sich Graf von der Mühle. Lindermayer vermerkte den Abzug vom August bis Mitte September. anderen Dürfern fand ich die Nester. Griechenlands daß der Zahl nach Cli. In den höchsten Lagen nächster aufgelesen hatten. Am 8. allein ihre Jlitteilungen decken sich vollständig mit jenen in 18* . Lindei-mayer bei //. Orn. S. Homeyer (Gab. welcher am 17. Nach Krüper beginnt Brutzeit in den Städten und Dörfern der Ebenen den Gebirgen. Älai in Nähe der Hauptstadt viele iimherstrichen. Im eigentlichen Hochgebirge des Landes begegnete ich ihr nur im gewaltigen Stock der Kiona (2500 m). wo Ende April hunderte Paare gerade mit der Wahl der Nistplätze beschäftigt waren (erwähnt 1860 von Simpson) und endlich in der Langhadaschlucht. 8.

Mariolates. rufula bewohnt werden.). Das Baumaterial ist gewöhnlich eine gelbliche Erde. Deshalb beschränke ich mich auf diesen und beginne mit seinen Worten. so hatte ich Gelegenheit. in der Regel ist er gebogen. rustica und urbica. lieh 1860. eine Stunde von Missolonghi am großen Bache.*) „Die Höhlen. erwählt die Schwalbe einen großen hohlliegenden Stein ich fand die Nester so niedrig angelegt. daher ziemlich eng. jetzt werden diese Löcher selten von den wandernden Hirten eingenommen. Journ. vielleicht bis Dalmatien. daß sie beinahe im Dunkeln sind. unter die Haus von oben gedeckt sein. oft so tief im Innern. Gravia. S. ihren alten Nistplatz und beginnt. Krüpers. jedenfalls der Nester ist muß ihr verschieden nach der Anhef- Größe ebenfalls verschieden. daß die Schwalben sich nur gerade haben hineindrängen können. Der Nestnapf ist Die Form sie das Nest anklebt. so wird doch nur eine Höhle von einem Paare bewohnt. nur die Nester in der Gegend der Stadt Aetolikon sind aus schwarzer Erde gebaut. ferner nördlicher beim Hafenplatz Astakos. voi'. rufula. m-him und nanicntlich Gl. 271 ff. zwei interessante Nester unter einem tafelförmigen Vorsprunge. weshalb ich für diese Schwalbe da die übrigen Arten ihren Namen von dem Nistplatzc erhalten haben (Ufer-. Die Schwalbennester befinden sich stets an der Decke dieser Höhlen. Obgleich diese Schwalbe gern in Gesellschaft fliegt. die Weite ist dem Körper des Vogels angemessen. S. daß ich zu denselben förmlich kriechen mußte — — — — oder eine vorstehende Steinplatte. riicksichtlich Orn. rupestris an. bei Vrachori und vier Stunden von dort auf penisi. 1859 sah ich die erste rustica am 20. da sänitin der — ') niiieslrls Icli zielin die Bezeichnung Rötelschwalbe trotzdem iu llcjhleu woliucn. Als Nistort dienen größere oder kleinere Höhlen. f. der eine endigte so hart in der Ecke des Vorsprunges. tungsstelle. Ende September traf ich sie noch oftmals am Parnaß. Beide Nestnäpfe berührten sich mit den äußersten Enden. dann dem Wege über sura. In einigen Höhlen fand ich jedoch zwei unversehrte Nester. sehr selten ganz gerade. von denen nur das eine bewohnt wurde. 1859. Olme Zweifel findet sich //. wo solche Höhlen fehlen.276 Ornis balcauica. Der Abzug ist wahrscheinlich im Oktober. Agorian. In Gegenden. wie alle Schwalben. gemeinsamen ihres Begleiters. Beide Nester blieben das Jahr hindurch unbenutzt.(Euenos-) Fluß. eine beträchtliche Anzahl derselben zu sehen. die ersten urbica und rufula am 26. Nachdem Kruper seine ersten Ausflüge und Erfolge Grieclienland ausführlich geschildert hatte (Gab. Ferner traf ich sie in der Klis- Prostova nach Kar- am hohen Parnaßgebirge bei den Dürfern Arachova. März. Felsenschwalbe) als deutschen Namen: Höhlenschwalbe vorschlage. Da Spuren der zerstörten Nester zurückbleiben. bis jetzt fand ich noch nicht zwei. gewöhnlich eine Spanne einer mittelgroßen Hand lang und breit. Im vergangenen Jahre fand ich vor Ankunft der Schwalben. H. die jetzt von der //. den Eingang traf ich von 1 7 Zoll Länge. Dadi und rufula noch viel nördlicher in der Türkei. niinilich Dr. weil aueli Oh. bald darauf den Nestbau. die Eingänge gingen nach entgegengesetzter Kichtung. haben größtenteils früher den Käubern als Wohnort gedient. einige Male in Gesellschaft von H. die sich an Felswänden befinden. am häufigsten bei Velitsa. „Ihre Ankunft in Akarnanien ist wahrscheinlich dieselbe wie die der H. . von dort am Zygosgebirge entlang bis zum Aspro-Potamos (Acheloos). rufida in 439 und nament gelangt er zu folgenden Ergebnissen: „Als bestimmten Aufenthaltsort in Griechenland kann ich angeben Akarnanien. von der äußersten Spitze des Varassovogebirges (Patras gegenüber) an diesem Gebirge entlang bis zum Phidaris. Haus-. „Gleich bei ihrer Ankunft bezieht H.

und zwar in Gesellschaft Den dritten Bewohner traf ich am Simpson und Heeren. absichtigte. daß im Neste spürte ich. rustica. erkannte. 16 Tage vorher hatte ich allein das Terrain besucht und eine Felsenhöhle. „Die Eier der H. Mit Herrn Simpson kletterte ich hinein und wir finden Wie gewöhnlich schnitt ich tief im Innern. ein verwandtes Tier. obgleich die Schwalben die Richtung zum Gebirge nahmen. um den Inhalt zu untersuchen. rufula-'Nest enthielt eingetrocknetes. die zu machen. junge Schwalben. sie zu töten. über dessen Art ich nicht klar werden konnte. fast im Dunkeln. in der ich 1858 ein Nest gefunden hatte. rufttla sind denen der H. Juni 1858 erstieg ich in der Nähe der aetolisciien Kiissura eine Holde in einer Felswand und fand ein H. die Schlange unschäd- kam aus dem Neste eine junge Schwalbe hervor. Da dieselbe etwas träge war. Dort erlegte ich mehrere Männchen. die wir noch unversehrt herausschnitten. die ich am Ausgange dem Insektennetze auffing. weshalb ich bei Einbruch der Nacht bei jenem Felsen war. Nest allmählich abzustoßen und mit das Als ich die Eingangsröhre zur Hälfte ein lebendes Wesen zertrüm- ich vermutete sich befinde. da ich schon am Tage vorher ein Nest mit Jungen gefunden hatte. oder eine andere Art. Bei Untersuchung der Schlange ergab sich. Schwalben dieselben an einer Stelle sammeln. ferner ein halbzerbrochenes Ei Den deren. mert hatte. Die Eltern dieser Jungen sahen wir nicht. Sitta syriaca. konnte ich die Brutstelle doch nicht finden. die Eingangsröhre verstopft hatte. Meine Überraschung war groß. an- Ich be- oben erwähnten. Mit einem Finger fasse ich hinein und fühle einen Gegenstand. der Höhle mit vierte entkam. Das H. Nieder aufgefundenen Nestes zu greifen. mit welcher der Vogel selbst vollkommen weiß ohne Flecken. Nur in wasser. ruftila-'S est. ein Loch in den Nestnapf. Myoxus dryas. 2(7 Griechenland. Juli 1858. wahrscheinlich eine ein unversehrtes. Von solchen Sammelplätzen aus kann man sich zu den Brutplätzen leiten lassen. hatte die Gestalt eines Eichhörnchens. „Oftmals werden die retortenförmigen Nester der Höhlenschwalben von anderen Geschöpfen benutzt. der ersten folgte die zweite und dritte. aus demselben hinaus an die Seitenwand der Höhle sprang und mit Behendigkeit davon- Das graue Tier eilte.III. schnitt ich mit einem ]\Iesser ein Loch Nachdem in ich den Nest- napf und fühlte hinein. stark bebrütetes. als wir noch beschäftigt waren. es befand sich nur ein Vogel darin. Zu verwundern ist. Mai 1859. nehmen die Schwalben die Erde. den ich bei Betrachtung als die 31. in welcher ich das Jahr vorher die meisten Schwalben gesehen hatte. den beiden Seiten. Ich die meiste Ähnlichkeit hat. es Haselmaus. Felsenspechtmeise. als plötzlich ein vierbeiniges Tier in meinen Kötscher fiel. von Dr. in trockenen und bebauten Distrikten wird sie sich wohl nicht vorfinden. ich versuchte meinem Insektenkötscher aufzufangen. Quelle führt der an Erdreich wo das von den fluß der Pferden und Eseln stets naß ist. Am 15. kommt aus der Eingangsröhre der Kopf einer Schlange. Von der Reisenden Aetolikon aus führte ich beide Herren in eine interessante Gegend. daß sie eine junge Schwalbe verzehrt hatte. fiel lich es nicht schwer. um sie zu präparieren. wie die Schlange bis zur Decke der Höhle hat kriechen können. welches ich niclit mit liehe Stunde von Aetolikon Hand der erreichen — — konnte. nämlich an einer berühmten Quelle. wenigstens suchte ich lüer bei Athen vergebens in den vielen passenden Hohlen nach Spuren der Nester. das Trinkwasser der Stadt ist von dort durch den Ab1/2 Reitweg. als ich meinem Begleiter das Resultat mitgeteilt hatte. wegen Mangel an Zeit nicht besucht. .und gebüschreichen Gegenden findet man die Nistorte dieser Schwalben. und Schalenstücke von mehreren zweiten Insassen der Schwalbennester traf ich das Pärchen des ist 1859 sah ich zweimal dasselbe oder am 31. Eine halbe Stunde vom Varassovogebirge ab entdeckte ich eine solche Stelle hart am Strande. sie sind . nicht ähnlich. der giftigen Vipera herus hervor. das unversehrte Nest.

gesellt sie sich zur H. den sie IL riifula hat auch im Fluge und während der Paarungszeit oftmals hören einen läßt. dagegen auf dem Isthmus . welches zuweilen dem Locken einer fliegenden Sperhngschar ähnlich klingt. wie schon viereckiges Stück heraus. etwaige Seitenlöcher verstopfte ich mit l'apicr. Jungen Futter bringenden Eltern entgegenflogen. wuitsch'. auch unter den wenigen vom vorigen Jahre (ich brachte fünf Exemplare für das hiesige Museum mit und einige übergab ich Heri-n Simpson) fand solche vor. am Krüper dann noch häufigsten in einige Ergänzungen. quidl. auf einigen großen Steinen einer die Ruheplätze. falls das Nest Einige Male legte ich Eier zur neuen Brut gebraucht werden sollte. Saxicola aurita. urbica in das Nest. Mai die ersten drei Eier. die mit sie sie nicht leicht. er klingt etwa: . in einem Jahre viermal Eier zu legen. nachdem ich 2 3 Eier. so mauerte das Schwalbenpärchen. Wenn man die Eier zur rechten Zeit fortnimmt. quidl. Die Eier sind in Größe so verschieden wie die von der ich keine H. können „Ornithologen. Unterließ ich die Zusetzung der Öffnung. Bei näherer Untersuchung fand ich die Schalen des Eies am Boden: die Schwalben selbst hatten es hinausgeworfen. rustica. Tagen kam damit das Weibchen noch zwei Stück hinzu- zum Neste zurück. unter denen keines Neigung zur Fleckenanlage zu haben schien. von denen ich zwei erwähnt. so daß ich einige Male sogar getäuscht wurde. die Höhlen- schwalben sicher unterscheiden. der H. wenn sie das Nest verlassen. ij78 Im Jaliro 1858 brachte ich Varietät gefleckt vorkommen. rufula nicht mit den Eiern andei-er europäischer Vögel. fand jedoch nicht mehr das im Neste zurückgelassene Ei. sagt er. Die gestreckte Form ist die vorherrschende. vier ich digte Stelle ausgebessert. der dieselben Lokalitäten bewohnt. gestreckte Exemplare der H. von wo aus sie den zurückkehrenden. In Akarnanieu sah ich sie gewöhnlich unter den Scharen der H. ich durchschneide die der Jungen Anleitung Anhöhe nahmen die zum Insektenfange angesehen. Nach Akarna- Messenien vor. urhica. enthielt drei Eier. Die Stückzahl in der ersten Brut ist 5. ich. 1850 fand ich am glaube nicht. Ihr Lockton ist ein langgedehntes . rupestris und streift mit derselben umher. hat mich anfangs auch schon getäuscht. besonders zur HerbstIn einer an Inzeit. genommen. in der zweiten 4 oder 3. denn keine Menschenhand hatte das Nest beschädigt.quitsch. Ein Steinschmätzer. schnitt dem Nestnapf Um 1858 erhielt ich die letzten frischen Eier.Ornis l)alcanica. fand die von mir beschäErde nochmals. so kann man die Schwalben zwingen. aus ein — Stück mitnahm und das Nach dritte liegen ließ. so daß sie. ein im Unterscheiden der Eier geübtes Auge verwechselt die der //. dieselben eine Strecke begleiteten und auf den Sitzplatz dann eilten. zuweilen mit der H. rustica zusammen. am 31. und in später gibt kommt sie Attika nur einzeln. Anfangs Mai beginnt die Legezeit. daß sie als eine Anzahl (58 Stück) o. um das Pärchen zu täuschen. Juli zu erfahren. urhica. „Die Jungen verbleiben ebensolange im Neste als die anderen Schwalbenarten. den übrigen Schwalben Freundschaft und fliegt gern in deren Gesellschaft. den noch nicht vollständigen Satz. rufula-^cst. diese Täuschung glückte mir noch nicht. nach Deutschland. der Stimme der Vögel vertraut sind. ob in den unverletzten Nestern Eier sich befinden. welches ich jedesmal nach Untersuchung wieder einsetzte. Fünf Jahre nieu. vollständig flugfertig sind. „Hirundo rufula hält mit sekten reichen Bergschlucht verweilen solche kleine Gesellschaften stundenlang ehe Wiederholte Schüsse vertreiben weiter ziehen. Am Parnaß.quitscli'. Gesang. Am Parnaß habe ich legen sollte. einige Eier waren nur so groß als starke. sie wieder zu. Das dritte H. welches ich auffand.

20 Br. daß man welche Herr in Lehm Mühle anknüpft. 1861. Mai Gelego 5 Stück. 20. man schrieb wiederholt hierher. 279 Gnechenlaiid. Brehm und Baedeker um ist Brutzeit die einen vollen Monat zu spat angegeben und der Kütelschwalbe der sonderbare Name Rüpp. worauf Päßler in einer Erwiderung in den Nachträgen zum Eierwerk nochmals für dieselben eintrat und damit auch Recht behielt. beigelegt. hier die Maße eines Geleges und vier einzelner Stücke zu lassen: Gelege 4 Stück. Gelege 4 Stück. sei anzunehmen. keinen Glauben schenkte. indem ßaldamus bereits 1858 im letzten Bande der „Naumannia" (S. rufrda. daß diese Nester der Sitta neumeyeri angehören. (. L.Nest aus anlaßte. daß über die Echtheit der ersten von S ehr a der an Päßler gelieferten Eier ein hartnäckiger Zank entstand. wo sie häufig' ist. vcr- Deutschland den ersten Beschreibungen der Nester der H. Eine für diesen Streit wichtige. Journ. ist 1871 18G0 am 1. . Selbst in den Nachträgen zu Naumanns Werk wollte Baldamus noch nichts von diesen Eiern wissen. aufklärende Bemerkung gibt Krüper in Gab. . Mai anfangs am 3. welche an eine falsche Maßangabe bei einem Bau des f.') Es sei hier bemerkt. Mai 1890: L. Jlai zwei Eier. Cecrojjis melanocritisa Felsenkleibers (Sitta neiimeyeri) durch den Grafen von der bemerkt: „Diese falsche Angabe. 131 in einer Note. Mai Gelege 4 Stück und 1872 am 17. Akarnanien . 13-7 19-7 19-7 19-6 mm folgen . fehlen. Parnaß. April 1874 „ 7." Die stets weißen Eier fehlen heute wohl kaum einer größeren vSammlung und ich darf mich begnügen. daß die Ankunft \inmittelbar nach jener der Gattungs verwandten erfolge. 125) die Entdeckung dieser Eier in Griechenland mit einem Fragezeichen versah. . April Mai: 1858 am 18. Schrader machte.III. S. ürn. Attika Die gewöhnliche Legezeit 1859 am 3. Krüper mit 11 Zoll langem Eingange'. Im bekannten Eierwerk von Päßler.)bwolil iiocli genaue Beobachtuncjoii an Stellen.

Hier scheint sie im Osten und in der Mitte zu fehlen. Elis: In dem sogenannten römischen Teile dos Ausgrabungsfcldes von Olympia entdeckte ich am 24. ( )line Mit ihre gei-adc von einer eigentlichen Kolonie sprechen zu können. am 13. in der kleinen Klissura im Zygos. Weiter in der großen begegnete ich im Defil^e des Mornos nördlich von Vitrinitsa unBogenbrücke über diesen Fluß am 19. Mai 1898 das an die Wölbung einer Kapelle angeklebte Nest eines Paares. Bei Patras beobachtete Baron Schilling am 28. namentlich Taubenfedern. Juli 1894 mehreren Paaren Männchen.2a() Oriiis balcaiiica. April ein Dutzend und am I. Bei Kalaniata sah ich an den Hängen des Nedontales zwei oder drei iStück und fand drei alte unbewohnte Nester. April 1897 einzeln oder paarweise nächst Kephissia fliegen gesehen. vielen und 15. wo Santarius die vorjährigen Nester in einer Höhle fand. April 1902 diese Schwalbe mehrfach in Megali vrysis bei Lamia. die eben den iSteinwölbungen der Bachdurchlässe des Straßenkörpers anzulegen im Begriffe waren. Mai 1898 drei Paare. von frevelhafter Hand zerstört. April 1. Nester konnte ich dort nicht auffinden. ziemlich viel Aufwand von Zeit und Mühe besuchte ich am 28. April zuerst unter vielen Hausschwalbcn eine einzelne. Klissura. nordöstlich von AetoHkon. so am Fuße des schon genannten Varassovo. Einige der frischen Nester waren mit Anstrengung erreichbar und erwiesen sich als fix und fertig gebaut. In Attika habe ich sie bloß einmal. Messenien: Gleich außerhalb der Stadt Pylos beobachtete tagen 1898 einige.S94 zum ersten Male auf die mir unvergeßliche Erscheinung aufmerksam machte. und endlich Auch hier benützte sie den Telegraphendraht zum Ausruhen. am Boden. Für das benachbarte Festland kann ich nur bestätigen. ich in den ersten Juni- Sie schienen sich hier zumeist an die kleinen Wasserläufe zu halten. Am 3. Ungemein viele Paare hatten sich im Kladeostale bei Platanos angesiedelt.Mai bei Nordostwind wieder ein Dutzend. Zantc: ihre Nester In der Niihe von Vasilikos traf in Auf der kleinen Schwalben nur eine auf dem Zuge Insel Peluso einzige. Aus dieser Gegend besitzt das British j\[useum in . icli am 7. bei weiteren vier ist Unter 14 iStücken besitzen nur drei dener ein wenig angedeutet und den übrigen fehlt er vollständig. Die Nestmulde enthielt viel Geniste. Am 12. dann etwa 50 Stück. Strimmeneas sechs (Hag. j\lai lag das Nest. wo ebenfalls mehrere Paare sich sehen ließen. welches sich durch deutlich weißen Fleck auf der Innen- östlich weit der steinernen und erlegte ein fahne der äußeren Steuei'federn auszeichnet. Georgios) zwei Paare bei ihren Nestern und Stunden von Vclestino im Gebirge er erlegte ab 11. Tagsdarauf erlegte ich das erste Männchen tuuI sah von da an täglich solche Schwalben. am 29. Mai bei Windstille etwa 25. ist aber überall an passenden Plätzen im Westen und Süden zu finden. selben deutlich sichtbar. aber auf sah 8t. Strimmeneas den Stropliaden gab es unter ( 14. welches leider noch keine Eier enthielt. daß es in Akariianien noch heute recht viele gibt. Krüpcr am 25. Umso zahlreicher dagegen auf dem Peloponnes. Nur ein Paar schoß ich und nalim es mit. Avoselbst mich Dr. nisten an dieser Stelle doch eine Reihe von Paaren unweit von einander. In Thessalien fand St. baute ein Paar sein Nest im Bogen des Viaduktes und am 28. anderen Mai) noch einige. Mai mit Wutte Nistplätze in seichten Aushöhlungen einer weithiu sichtbaren Felswand. aber ebenso leer als ein auifallend großes in nächster Nähe von Platanos.

waren Die verräterische lange Stange und unsämtliche Nester mutwillig zerstört worden. 18(iO das Museum Athen. ruf-ula ein ausanlage erforderte. indem es mir nicht vergönnt sein sollte. Bezüglich des Aussehens des jungen Vogels. Durch diese Zerstörungs- gesprochenes Pech Von sammeln. In den eigentlichen ITochlagen findet man sie hier ebensowenig als im Parnaß und in anderen Gebirgeu. daß ich mit den Eiern von H. Juni am Ausgange der Langhadaschlucht weitere fünf oder sechs Stück tagsdarauf unterhalb von Auavryti. Die Strichelung der Unterseite ist in diesem Alter noch durchMaße von 13 Stücken: aus nicht ausgebildet. Das eine sah sehr merkwürdig aus. Ganze Länge Flügel min 180 Korfu 9 9 Zante 9 Akarnanicn mm 14 7 13 8 12 7 12-5 7 13-5 6-5 14 7 17G 118 179 120 174 116 95 94 95 188 119 107 175 116 95 13 7-5 12-5 7 106 14 7 119 96 14 7 125 109 135 6-5 75 7-5 121 100 c^ 176 120 99 185 121 179 186 9 cf Lamia 9 Schnabel 108 183 Megali vrysis bei Tarsus mm d' Mornosfluß Parnaß 124 Schwanz 183 126 106 14 176 120 101 15 . Juni und August 17. ohne daß es mir gehingen wäre. London in ein Paar und ein anderes vom 14. dann am Fuße des Taygetos oberhalb von Palaeopanagia. ihre Nester zu entdecken. 20. Lakonien: Die gegen Trypi zu fest. sie selbst einzudenen bekanntlich überhaupt nichts heilig ist. In einem anderen der zertrümmerten Bauten erkannte ich deutlich eine eingeschleppte Feder vom wut haben die Kötelsehwälben in Griechenland offenbar sehr viel zu leiden. In der Maina längs der Straße südwärts von Tarapsa brüten sehr viele dieser Schwalben allenthalben in den Wölbungen der steinernen Brücken. Ilirtenbuben. welche die StraßcnEs zeigte sich. ei'sten stellte ich am 12. Schlangenadler (Circaetus gallicusj. sondern nur schwach angedeutet. von waren. aber auch dieses enthielt keine Eier. zweideutige Eischalenreste fanden sich am Tatorte noch vor.281 III. hatte. daß derselbe außer an der matten Färbung des vom Gesamtgetieders leicht an den lehmgelben Rändern der Schulterfedern und der Armschwingen kenntlich ist. Giicclieulanrt. da es scheinbar parallele Doppelrohren besaß (neben dem zerstörten Bau). finde ich nach einem Exemplare September 1895 von Velitsa. Die meisten fertig nahezu welchen zwei Paare bauten nun von neuem ihre kunstvollen Nester. Auf dem Ithomeberge flogen hier und da einige umher.

aber erst eines schien Eier im Neste zu haben. B.Le in Hrohms „Ticrieheii": — „Griechenland und Kleinasien scheinen der Brennpunkt der Verbreitung zu sein'' nicht ganz zutrefl'end ist. wie ein solches einst anfangs Novemljer auf dem Weye zum Piräus erblickte.und Turkestan andererseits sich ausdehnt. wie beispielsweise auf Psathura oder der Quarantäncinsel oft nur ein Auf dem Peloponnes ich in Lakonien recht Hag. Sie verträgt sich mit den siidliclien Gattungsverwandten sehr gut. einziges Paar. Sie siedelt sich ebenso auf den Inseln wie auf häufiger Brutvogel auf: Auf kleinen Georgios nistet Liseln. da sie bekanntlich bis Abcssynien einei-. die daß die An(. rufula auf dem Tclegrapheudrahte sitzen und (kastalische Quelle) zusammen mit CUvicola rupentris umherfliegen. welche durch Anwendung der beiden Kalenderstile ohne ausdrückliche Nennung erzeugt wird. aber nicht gerade überall.^HJ Oriiis lialcanicii. Überhaupt scheint mir der von Krüper für Mitte April angesetzte Beginn der ]5rutzeit ein wenig zu früh zu sein. Eisenbahnstation Velestino in Thessalien frische Gelege am 17. Zante (eigene Beobachtung). Kephissia usw. den Dörfern Trypi und Anavryti. die doch nicht alle von gestörten Paaren herrühren konnten. doch fand er einzelue Paare. In und um Rauchschwalbe sehr häufig und ebenso bemerkt. ist in Griechenland ebenso ver- brüten. So bezieht sich beispielsweise die Bemerkung Sperlings über einen Schwalbciitrupp im Dezember auf Sta. wie schon Graf von der Mühle wahrnahm. April 1894 wenigstens 30 Paare angesiedelt. obgleich Simpson ist die richtig dortigen Niederungen. Maura (Levkas) wahrscheinlich auf CUvicola rupesiris. Ankunft und Abzug der Rauchschwalbe genau festzustellen. Dennoch kann ich versichern. aber keine so fand in der Langhädaschlucht. da ich viel später (z. — Kaudiscliwalbe. ist viele sie in zwar auch häufig. Dagegen gibt es umsomehr in den auch in Athen. neben H. Unsere allbekannte und geschätzte Rauchschwalbe Zwar breitet wie in Mitteleuropa. Mai) oft noch Brüten beobachtete. In Griechenland erschweren dies vornehmlich zwei Umstände: die Verwechslung mit der häufig überwinternden Felsenschwalbe und die Verwirrung. Krüper . Akarnanien. abgesehen von verspäteten Individuen. den Kykladen (Erhard) und hier namentlich Naxos (Krüper) und Santorin (Douglass). Zum noch Schlüsse Bciuerkun^. Eine der wichtigsten Fragen für den Vogelzug ist es bekanntlich. Euböa (Lindermayer). auch an Felsen angesiedelt. So ist sie Korfu (Lord Lilford). sie öfters dicht denn ich sah viele bei Delphi dem Festlande an.-a. niemals aber Kolonien. daselbst viel weniger Paare als von Chelidon urhica\ dafiir aber gibt es nach mayer Linder- regelmäßig zwei Brüten. Hirando rtistica L. Kythera (Jameson). daß sie in den Klissuren des Zygosgcbirgcs von urhica an Zahl übertroffen wird. In dem Dache des Quellenhäuschens nordöstlich von Aetolikon fimden Krüper und ich am 27. daß einzelne Rauchschwalben im Winter in Griechenland zu sehen sind. Bezüglich der Nestanlage an menschlichen Bauwerken nennt sie Krüper in Griechenland äußerst zutraulich.

(J.. 9. Akarnanien Parnaß Athen nini). daß Hirundo rustica und Chelidon urhica gleichzeitig in Griechenland eintreffen.! Attika 1866. 1897. in 1899. wie lange sich der Zug ins Frühjahr hinein erstreckt. 30. „ 1864. „ ein Paar nestbauend. 24. 9.. . „ 1865. .. 17.. . Genaue Beobachtungen des Baron Patras erste (Krüper). 20. Aug. 19. 18. (J. Als Beweis. Mai auf den Strophaden sich vorfanden.. 1. 11. Schmidt). Betreffs der Ankunft im Frühling stimmen alle Autoren darin überein. . Schilling: . 1780. bei Kephissia (E. Schmidt). . 1866.. Am 1897 zogen während eines Gewitters unweit Kap Katharina an von Korfu vier Rauchschwalben dicht über mir vorbei und in den Lagunen bei Missolonghi sah ich. „ „ 1867. mir die Aufzeichnungen des Dr. „ . Schmidt. 29.). Mommsen hat in seinen „Mittelzeiten" versucht. tung.. 21. Pikermi ) ^ . diene. '. 22. Schmidt). ' 1861. Schmidt). 1853.. „ . Schmidt). „ 1867. 25 Stück bei erschlaffendem Südwestwind. 1899. „ „ . . . Fol- März (Krüper).. aber es scheiterte daran.. „ 1862. . Giiechenland. (Krüper). Außer Krüper dünken 1. 21.21. diesbezüghch zu einem Ergebnis zu gelangen. . Jul. dann erst am April viele an den Vrachoriseen. . März. möglicherweise ein und derselbe Vogel. Attika Insel sein. 18. 1«. der Xordkiiste am Februar eine Rauchschwalbe. Ing. 22.. ' „ 1860. . zu meiner Verwunderung. 16. März. in Athen (J... März. woselbst sich aber auch massenhaft 7. in 1865.. 1859. März Mykonos . Kephalonia Drummond ) „ Patras Westwind (Krüper). „ 1873. 2 Stück angekommen. nach vorhergegangenem genauesten zu 1860.. März (Engl. 10 Stück angekommen. . .. . 24. (Krüper). „ (Krüper). viele dann gegen den 25. 1899. Schmidt). daß der eine Beobachter den Kalender alten. 18. 1860.. . .28.. worauf Begatdann 3 Stück am Postplatz und 2 Stück am Hafen. 12.. Korfu „ . wieder 10 Stück bei Westwind. (J. der andere jenen neuen Stiles stillschweigend anwendete. durchschnittlich 15. 20. Jänner als Jänner 22.283 in. 1899. 1856. bei Kephissia (Hofg. sowohl am 29. 27. Wild). Nach 1861. ... Parnaß am März (Erhard). 1899. „ 1868. Schmidt gende erscheinen mir mitteilenswert: Insel Kimolos (Son Insel . . 31.. . Attika . C. .. „ (Hofg. .. daß am Mai 1898 viele ziehende bei Peluso nächst Zante zu sehen waren und recht viele tote am 14. März. (Krüper) in Argostoli (Reiser). Die folgenden drei Bcobachtung-eu schließen jeden Zweifel an deren llichtigkeit aus und einige andere nicht so sichere erwähne ich überhaupt gar nicht.1.

Im Herbste findet nach Graf von der Mühle der stiirkste Durelizug Ende September statt. in rustica savignyi Stoph. sondern Rostbraun dunkles ebenfalls Clivicola rlpariu die Zeit der und deutlich bräunlich. vermag ich aber doch das Vorhandensein gefärbten. weiß. Auf Grund zweier der richtigen 1[.284 Oniis lebende l)a1i. daß sich des Landes in großer Gesellschaft nisten soll. wonach sie in den sandigen Ufern der größeren Flüsse und in den zahllosen Meeresbuchten Auch für meine Vermutung. da Anzahl von insektenfangendeu Paaren dem ich dies aus am 18.) land als Vaterland an. 18(30. daß sie viel später erscheint als die Stadt. denn sogar Dr. Ein nicht typisches.Iriechenland nachzuweisen. degli ucc. beide rustica savignyi Steph. bleibt eine Bestätigung erst abzuwarten. — Ufcrschwalhc. und zwar stets später als von Chelldon urltica. sei bemerkt.). daß diese Schwalbe das genannte Auch Bonaparte Land bewohnt. olnvohl in wegen des Insektenmangels auf den Inseln brütet. Belegstück für seine //. Hirundo riptiria L. eine Mühle. in (. daß den hohen Ufern des Alpheios und Eurotas befinden. Journ. nicht aber die eine individuelle lichen Kauchsclnvalbe handelt. S. daß zunächst von Lindermayer die unbestimmte und nichtssagende Angabe vorliegt. die Flecken der Steuerfedern sind nicht (ien. aus ungefähr 200 Paaren bestehende Brutkolonie auffand. welches sieh dermalen im Über auch dem in Die kennzeichnende Färbung der Unterseite der Ä«y«(/H. daß es auf Grund Nun hat aber um nur sich hier Abweichung in der Bauchfärbung bei der gewöhnund auch Dresser bezeugt nach Verständigung durch Griechenland liisher nur diese Rauchschwalbenform. gesättigtes.)/-Schwalbe Museum (L.-ui diese Kennzeichen trägt das eine zu Sarajevo befindet. 281) eingehender Studien im Freileben dieser Schwalbe nachgewiesen. Im JMuseum zu Athen befindet sich mit isabellgelbera Ge- ein unvollständiger Albino. erhielt ein Kastanleiihraunc Rauchschwalbe. Hlrimdo rustica Temminck — savif/uf/i Steph. Europ. samtgefieder. Krüper in überzeugender Weise (Gab.aiiica. gleich auf diese letztere eine Nistkolonie in der Benehmen einer Nähe des Karlasees ziemlichen in Thessalien befinde. kein Paar den Lüften tummelten. Die Färbung der griechischen Rauchschwalben ist genan dieselbe wie bei uns. daß //. weil Mündung ich vom Meeresetwa eine Stunde von Katakolo ent- des erstgenannten Flusses in einer unmittelbar mauerartig erhebenden Lehmwand. Stück. f Oru. Seebohm. lebhaft gefärbtes Stück befindet sich übrigens Museum ist ein zu Athen. worauf im gleichen Sinne Dubois weist ihr Griechen- folgte. Frage des näheren einzugehen. Bei unserem . (Cat. Mai 1894 folgern zu dürfen glaube. aufgefunden wurde. Krüper wußte nur anzugeben. Exemplai'e. nach KrUper sowohl im September als namentlich im Oktober. Ankunft zu beiden Zugzeiten sowie über Brutsiedlungen der Uferschwalbe im Gebiete wurde bisher nur wenig bekannt. eines vollkommen typischen und eines etwas matter von Kephissia bei Athen.und Rauchschwalbe und daß sie Um als Brutvogel wohl nur an wenigen Stellen anzutreften sei. Zweifellos richtig dünkt mir aber die ^Mitteilung des Grafen von der sich kleine Kolonien in selbst unweit der strande sich fernt. Boissonneautli in den Dreißiger- jahren aus Griechenland und zog daraus den Schluß. met.

wozu ich bemerke.III. von St. steht sie an Stückzahl den übrigen Schwalbenarten nach. Veluchi u. z. Mai 1899 sah Baron Schilling die ersten drei Stück bei Patras gegen Norden ziehen.a. Mai 1898 beobachtete ich auf Zante. Die zusammenfassenden Beobachtungen des Grafen von der Mühle seien hier als die ältesten vorangestellt: „Im Sommer sieht man sie selten. April 1902 erlegt wurde. nur auf Hoch- Die nunmeiir unbestreitbare Standvogel dem gebirgen. nämlich buchstäblich tausende. April 1894 im Valle di Kopa mehrere und erlegte ein Paar für unsere Sammlung. noch vor IL urbica. und ebenso unrichtig ist die Bemerkung Drummonds. darf umso weniger wundernehmen. . Woche stellte April erfolge ich viele ziehende Clivicola rupestris (Seop. April eine einzelne auf. daß die Ankunft am und daß nur wenige zurückblieben. Heldreich angab. Obgleich in Griechenland weit verbreitet. Einiges Licht über die Zeit des Frühjahi-szuges werfen meine Beobachtungen lich im westlichen Griechenland. 285 Giiecheulaiul. Hirundo Uferschwalben rnvpestris Scop. Clivic. Von letzterem gibt es nur die kurze Mitteilung von der Miihles. Hier wie dort zieht aber gleichwohl ein guter Teil doch nach Süden und kehrt zeitlich im Frühling an die Brutplätze zurück. Schließlich die Ergänzung. nähert nicht sie so ist Taygetos. Aber auch in den Tagen vom 6. als dies auch in viel nördlicher gelegenen Gegenden. fortzieht. daß diese Schwalben von der etwa 50 km entfernten Brutsiedelung bei Katakolo hergekommen wären. 17-3 17-2 onm 13'7 13'6 wjh 7 "' ''g Bezüglich der Ankunft im Frülding und des Wegzuges im Herbste fehlen eigentgenaue Angaben. aus denen hervorgeht. daß die Uferschwalbe frühzeitig. wurde nur je ein verlassenes und ein stark bebrütetes Ei gefunden Br Gew. daß die Nester 1'/^ bis P/o "^ tief angebracht waren und daß sie durchwegs nahezu flügge Junge enthielten.). aber die größte Zahl. Mai 1898 zeigte es sich. Auf Korfu sah ich am 17. daß es mir durchaus unglaubwürdig erscheint. daß er von ungewöhnhch langer Dauer ist. wie v. Strimmeneas am 19. 'i'atsache. um am 2.ola riparia ist also in Griechenland nichts weniger als „sehr selten".m.. deren Balg mir vorliegt. um auf Korfu die erste Weiters zu brüten. und 15. — Fclsenschwalbe. oberhalb des Festungsberges und im südlichen Teile der Insel noch viele am Zuge und namentlich am 14. von Lindermayer auf Euböa und die Erstangekommene in der Umgebung von Lamia (Megali vrysis). Besuche am 30. klaren Wintertagen hingegen sich sehr dreist den menschliclien Wohnungen und streicht einzeln mit einem als vielmehr dem Bieneuwolfe ähnlichen Fluge in an- den Schwalben. in den wärmsten Teilen der Herzegowina der Fall ist. Oeta. daß die Felsenschwalbe in Griechenland und daher daselbst überwintert. an kalten. Mai geradezu massenhaft auf den Strophaden. Mai 1897 schwebten noch Dutzende über dem kleinen Süßwassersee nördlich von Govino. Mai 1894 am großen Vrachorisee fest und am 1. daß diese Schwalbe von Jameson auf Kythera am Durchzuge im Frühling und Herbst. Auch an der Lagune von Korissia hielt sich am 21. B. Auch am folgenden Tage 2. bis 12. beobachtete ich zwischen Govino und der Hauptstadt. Die Nester waren aus Tang und Taubenfedern schön gebaut und obwolil wir deren eine große Zahl aus' gruben.

und herstreichen. zu welcher Zeit die Felsenschwalbcn dann in großer Anzahl über den Sümjifen hin. unweit von hier. Seltener als die Jameson Erhard nach sie angeblich nur nach zu anderen Schwalben traf sie den vom Frühling Douglass in bis zum Herbst Kykiaden gehört. Zuletzt wui-de ein Exemplar zum Andenken gesammelt. der ersten Maiwoche auf Standvögeln der Santorin. Jänner 1897 längere Zeit an dem Schwebetlug dreier Paare im hellen sichtbar. Mir kam sie auf Korfu nur im Winter zu Gesicht. Februar 1897 trieb sich über eine Stunde ein größerer Schwärm in der stark erwärmten Fclsscldiicht des Varassovo uinnittcibar bei . fielen die augenscheinlich auf. Kythera sie soll wogegen aufsuchen. weiters ergötzte ich Sonnenschein an der Küste bei Känurion unweit Missolonghi. Jänner 1897 an der Küste bei Corragio einen Schwärm deutlich erkannte und am '22. in fand sie. an den Felsen oberhalb der großer Zahl während des Februars 18G0. Api- 1894 Dessen- imgeachtet ließ es sich der einheimische Jäger Sideris nicht nehmen. denn icli habe sie am Ende Dezember geschossen. am 16. Euböa niclit und mehrfach stellte ich sie So erlangte Freund Knotek am 22." häutigsten Viele ziehen tiefer gelegene Sommeraufenthaltsorte vor! Seebohm. mir Junge Naxos bei am 18. mutigen . fand sie im GeParnaß nur in den tiefer gelegenen Schluchten knapp über dem mit Rel_)<-n und Ölbäumen bebauten Gelände. An ranthos. Möglicherweise brüten nach dem Genannten aber doch einige Paare. Mai 1894 vom Kahne aus ein Stück an der nördlichen Steilküste von Skopelos und Ende Mai beobachteten wir sie sowohl auf Jura. als Inseln die sucht sie geeignete Ortiichkeiten des griechischen Fest- landes auf Mit Akarnanien beginnend. baren Nest und dasselbe Paar wurde später Am erlegt. indem ich am 18. In jener. Lagunen von Aetolikon Klissura dagegen traf Dr. Drummond beobKorfu und den Jonischen Inseln niemals im Sommer. Sie überwintert dort. oft bei Monastir Angelokastron beobachtete ein Paar. der Wölbung des Einganges wo Krüper 1862 zwei Paare sogleich ebenfalls ein paar Nester zur bekannten Zeushöhle auf angesiedelt fand. der eine sehr ausführliche Seliilderung dieser Schwalbe und auch ihrer in Dressers Werk: „Birds of Europe" entwarf.5jbb Ornis halcaiiica. Jänner an derselben Stelle achtete sie auf wieder sechs oder sieben Stücke beobachtete. April 1894 offenbar erst die Nistplätze aus und trieben sich zumeist hoch in Simpson den Lüften herum. erwähne ich zunächst das Vorkommen in der kleinen und großen Klissura. da er ein solches noch am 20. Juni 1859 von Herrn Heeren dort Mai 1894 sah ich am gleichen Orte mehrere und schoß ein Weibchen mit stark entwickeltem Ovarium. als sogar auf dem unweit von dort gelegenen Eilande Lindermayer zufolge fehlt sie auch auf den nördlichen Sporaden Gramusa mehreren Paaren. 1. eines der Weib- chen für unsere Sammlung zu schießen. welche Aetolikon zunächst liegt. des Winters Dezember 1898 begleitern am sind die Felsenschwalbcn in diesem Teile Griechenlands Baron Schilling am mich samt meinen damaligen Reise30.Schwenkungen über den Städten. Juni enthielten. Während recht 30. wählten ihrer mehrere am 28. in Mehr fest. Lebensgewohnlieiten biete des Über das Vorkommen auf den Inseln ist folgendes bekannt. sondern erst nach Eintritt der kühlen Winde. Krüper im Frühjahre 1858 ein Paar bei In der großen seinem uneri'eich- am 3. Mai sah.

aber das Habhaftwerden unversehrter Eier und noch mehr von Gelegen außerordentlich schwierig. am 4.ver. rustica durch mattbraunen F^irbcnton. dieses samt dem Inhalt hineinfällt.^iiätete Biul ihr im ganzen Parnaßgebiet im . Eiche setzten. Mai 1873 Ostlich von Wahrnehmung. Juli 1894 viele CUvicola rupestris vorfand.III. Distelflaum und Federn ausgekleidet und darin Gelege von 5 — 6 Eiern vor. wie ich aus eigener Erfahrung weiß. Mai bekam dann Dr. wie 1873. einer im Sonnenschein nach einem auf die Zweige einer gefällten auszuruhen. welche sich leicht durch ihren fledermausartigen Flug von den übrigen anwesenden Es sei Schwalben unterschieden.') Zwei Eier aus der dortigen Gegend. ähnlich wüe das Das Nest fand er mit Wolle. Leider werden einige der Eier dabei fast stets beschädigt. nach längerem Suchen am 19. rufula. und daß Hauptmann Roth Juli 1898 häufig begegnete. zeigen folgende Ablesungen: L. Die Felsenschwalbe lebt. der H. Jener traf sie daselbst öfters im August und Ende September auch in Gesellschaft anderer Schwalben an und Seebohm machte unter anderem am 10. Juli 1894) und im Gebiete des Parnaß wurde diese Schwalbe am häufigsten und eingehendsten von Krüper und Seebohm beobachtet. Juni 1859 bei Graviä im Parnaß ein Nest mit Jungen. da nach dem Berichte eines seiner Sammler von den Krüper selbst fand früheren Paaren im Parnaß nur zwei erschienen. sehr richtig. in welclien. Mai fünf frische Eier bekommen. Akarnanien kann ich das Felsendcfilee im Unterlaufe des Mornos als Brutstelle für mehrere Paare angeben (19. an langem Stiele befestigten Kelch. Auch von doi-t liegt mir ein Stück vor. am schoß 16. nach dem behutsamen Abstoßen des Kotnestes. ') Dies ist offenbar eine sein. Die Nester sind verhältnismäßig leicht zu finden. besten unterscheiden. Am 30. Auch Seebohm fand ebenfalls selten mehr als ein oder zwei Nester in derselben Hohle und beschreibt deren Bauart. Iw-yoneri Triptohikoslagiine. Die Sammler Dr. 115 mm 14-4 mm 19-9 11 c(j der Vollständigkeit wegen hier beigefügt. 20-4 Br. 14-7 Gew. Ende Mai. 287 (riiedienland. welche sich. sondern jedes Paar behauptet an der hohen Felswand sein eigenes Revier. Krüpers benutzen hierzu einen sciiarfrandigen. während der Brutzeit gesellschaftlich. 1874 dürften im Jänner von den überwinternden Felsenschwalben viele zugrunde gegangen sein. in warmen Frühjahren zeitlicher. Seebohm am Mai 1873 unweit Velitsa an einer Pfütze eine Felsenschwalbe nebst drei H. herum und endlich gab es ganze Flüge am 5. Krüper hier frische Eier. daß die interessante sich einzelne um Gewitter umherschwärmenden Schar. Nach seinen weiteren Aufzeichnungen begann die Legezeit manchmal. J\Iärz 1897 des Morgens an der und zwar sowohl über dem Wasserspiegel als hoch in den Lüften. rustica an der Decke angebracht. wie an mehreren Stellen schon hervorgehoben wurde. wie Schwalben nicht wie die anderen Krüper treffend bemerkt. von den ähnlichen der H. konnte aber erst 1864 aus zwei Nestern die Gelege und dann wieder 1866. daß ich in der Umgebung der kastalischen Quelle bei Delphi am 13. welche im Schnabel Kot für den Nestbau sammelten.

zählt. die ich für das Festland anffegeben finde. zweifellos von einer nahen Kolonie. längere Zeit die verschiedensten Gebietsteile des heutigen Hellas muß man so (L. segler. in Micropus apus Wenn man reist. Drummond sah die ersten auf Korfu am 10. p. II. Zwei Paare sah weiters Baron Schilling am 12. Februar 1899 täglich fünf Stück. Juni 1898 bei heißester Witterung eine große Anzahl in der Ebene nördlich von Gythion in der Maina ganz niedrig umherschwärmend. Mai 1899 in einer Lohmwand südöstlich von Patras und mehrere Stücke ich am 2. Krüper traf die ersten dieser Segler im Parnaß am 1. be- zur Überzeugung gelangen. bis 27. Milrz 1845 Itei Da})lini. sich die Inseln zum Wohnsitz ausersehen hat und nicht das Festland. Von hier betinden sieh Belegstücke in der Universitätssammlung in Athen (10. daß auch dort M.. Strimmeneas fand am 16. St. April.i1e. Dr. Juni sogar oberhalb der Holzgrenze des eigentlichen Taygetos ein leider nicht erreichbares Nest dieser Schwalbe au steilem Felsvorsjjrunge. welcher Schwalbe passende Wohnstittteu darbietet.iniea. melha häufiger ist. von welcher Gegend das Gelege von vier Eiern stammt. daß der größere Teil derjenigen Mauer- welcher den Sommer dort zubringt. was in Brelims „Tierleben" mit Recht angezweifelt wird. sah ich jedoch während meines dortigen gab es Besuches im Juni 1898 keinen einzigen. Mai einen großen Schwärm. und 22. der allerdings für Segler sehr geeignet wäre. — Mauersegler. 366) sah Clivicola rwpestris den ganzen Winter über den Felsschluchten des Peloponnes und Baron Schilling nach ausgiebigem Schneefall im Gebirge über Patras vom 25. Richtiger dürfte der Wegzug ungefähr mit Ende August anzugeben sein. April 1894 über der Brücke von Aetolikon. wo sie bei tagsüber währender Bora und Regenwetter in großer Zahl niedrig dahinflog. sind folo-ende: Krüper traf ihn 1858 in der großen Klissura angesiedelt. gab es am 9. wird er von allen wenngleich man als echter Sommervogel auch für die Zeit seines Eintreffens ziemlich verschieden ansetzt. bei Velestino und endlich am 17. welches dort (laut handschriftlicher Anmerkung'!) er 1858 dem zum ersten naturwissenschaftlichen Verein in Passau schenkte Auf dem Peloponnes ist es vor allem der Gebirgszug (s. Erhard. Juni 1898 ein Paar. Mai 1800). S.288 Ornis In Attika scheint b. vor jener des Alpenseglers. Die weitaus meisten brütenden Paare siedeln sich alljährlich in den gewaltigen Wänden des obersten Teiles der Langhadaschlucht an. doch bemerkt Simpson. Nach Graf von der Mühle ist apus im Gebiete seltener als melha. Cyxtselus ajnis L. Juli 1898 mir ein altes Männchen holte. Ich selbst bemerkte den ersten sehr spät im Frühling. und zwar erst am 28. Mai 1894 am Nordrande des Vrachorisees.. wo ich am 12. der den Mauersegler ganz widersinnig zu den Standvögeln der Kykladen Griechenland festgestellt. welches dieser wahrscheinlich damals Eier enthielt. Aj^ril 1861 an. Die meisten nach ihm in Chalkis (Euböa) sowie in Lamia und Mistra. die Felsenschwalbe selten zu sein. . aber auch in der nahezu baumlosen Hohe des Malevosgebirges. Dann aber erst wieder am 17. Linderniayer schoß sie Male am 10. Taygetos. des Jahresber. Unbekannt bleibt es.). Mit Ausnahme von Dr. Juli 1860) und im llofmuscum in Wien (2. 11). unweit von dort. Tristram („Ibis" 1863. Lindermayer verlegt die Ankunft auf Ende März. Die wenigen Fundstellen. An diesem Orte.

Ein Mann kann auf diese Weise 4. 10. Auch auf den Gebirgsrücken von Naxos sowie in den Abstüi'zen bei Kap Mutsoma oder Muntsara daselbst gibt es viele. und zwar meistens an den Abstürzen im nördlichen Teile beider Inseln Lurida Kambo und Gremosto Rumanu (auch Sta. wo ich vom 7. Das Nisten auf Naxos wurde von Krüper 1862 ebenso wie auf einigen benachbarten unbewohnten Inseln festgestellt. Chelidona genannt) wird auf die Segler im August eine Fangart betrieben. Mai bei Levkimo. — Alpeusegicr. man gewöhnlich annimmt. und zwar auf den Steilküsten von Xero. 3lict'opus vielba (L. aber doch seltener als der Alpeusegler. ja bis 15 Stück an einem Tage erbeuten. stets mehr oder weniger viele zu sehen bekam. Diese beiden Vögel besitzen schon einen ganz ansehnlichen weißlichen Kehlfleck. ist er jedoch bei dem mir vorliegenden Exemplar von Zante. als L. allein es wollte ihm durchaus nicht gelingen. Auf der Insel besteht gar keine Netzsorte zum Vogelfangen. Ich selbst sah dort nur einen einzelnen bei Govino am 2. III. Noch deutlicher weiß und somit sehr an Apus apus kollibayi v. wo auch ein Weibchen gewöhnlicher Färbung von Führer erlegt wurde. Mai 1894." der lich. Auf Paxos und Antipaxos. dann auf Avgo und den drei westlich der Hauptinsel gelegenen Felseilanden Mavronisi. Strongyli und Karavonisi. als namentlich im Süden in der Gegend von Keri. namentlich von Turteltauben. Schließlich muß ich noch der riesigen Siedlungen des Mauerseglers Erwähnung tun. daß er während des SomLord Lilford häutig Korfu bewohnt. wo die Segler im Vorbeisausen gerne den Spiegel der mit Regenwasser gefüllten KrateröfFnung streiften. richtigzustellen. der den Vogel nur im Frühling und im Herbst sah. Hand über die steilen Abstürze. bis 13. spaltenreichen vulkanischen Basalt des Westrandes von Psathura kennen zu lernen Gelegenheit hatte. apus von Douglass auf Santorin in der ersten Woche des Mai beobachtet. Orais balcaaica. welche unzweifelhaft italienischer Herkunft ist.289 nr. Auf der letztgenannten interessanten Insel erlegte ich auch ein Paar am 29. Bezüglich der Inseln wäre besonders hervorzuheben. welche ich auf den nördlichen Sporaden. Aspronisi (bei Syra) und Erimomilos. Griechenland. Eier dort zu erlangen. mers laut In den Abstürzen der Südspitze befinden sich jedenfalls ganz bedeutende Ansiedlungen. Viel mehr gibt es entschieden auf Zaute.). sowohl im Gebiete der Vrachiona im Norden. an einem schwarzen Seidenfaden Der Mann hält das Pvohr in dieser Fang bei Landwind tun- befestigt. Erzherzog Salvator schildert sie folgendermaßen: „Die Mauerschwalben werden mit einem Stück Baumwolle oder mit einer weißen Feder. Cijpselus melba Seine Ankunft erfolgt meistens viel früher. mit der Angel gefangen. Auf jede Pfahlrohrrute kommt eine Angel. in den Spalten ein Nest zu entdecken — die Segler hatten sich die engsten und tiefsten Einschnitte zum Brüten ausgesucht! Im Osten wurde M. Mai 1898 in den verschiedensten Gegenden. In großer Anzahl traf ich M. Auf der vielfach auch mit Lindo bezeichneten kleinen Insel Mavronisi bemühte ich mich vergeblich. Mai und mehrere am 6. Es ist daher die alte Mitteilung Jamesons. 19 . Tschusi erinnernd. ferner stellte ich ansehnliche Brutsiedelungen fest: auf Evreokastron (bei Faros). Jura und Gramusa sowie endlich in dem schwarzen. opus zur Brutzeit an geeigneten Stellen von Kythera. Auf den Strophaden dagegen ließ sich nur einmal ein einzelner blicken. doch zeigen sich anfangs mir einzelne oder vereinzelte Paare und erst viel später erscheint Reiser. Am besten ist weil der Wind den Faden vom Felsen fernhält.

konnte aber wegen am 19. da die älteren von Brehm Gegen (1823). Abend. und namentlich auf dem einsamen Jura. im Lande. Brutsiedelungen in ziemlicher Anzahl fest. Auf das griechische Festland übergehend. wo uns die Vögel am und 29. Drummond und Lord Liiford. Vrachorisee und am April 1. am 2. „ „ 186G: 25. Hauptmann Polatzeks mündlicher Mit- befinden sich nach auf Antipaxos. wenn ihn Jameson für die Insel nur im Frühling und Herbst anführt. Krüper 1865: 27. Für Zante gibt mein Tagebuch folgende Auskünfte: 6. . März daselbst eine große Schar. z. Baron Scliilling. Euböa angegeben. wo Erzherzog Salvator ihren Brutplatz in einer Höhle am Kap Chelidonograva ausführlich beschreibt (S. 30. welche durchaus keine gleicliman den besten Überblick durch Auf- genannt werden kann. Mai 1898 ein einzelnes Stück über den Festungswerken. Krüper stellte nämlich 1862 auf Naxos und einigen benachbai-ten unbewohnten Inseln. 436). In erfahren wir durch segler dort in großer Zahl gegen 20. als M. April einen einzelnen einzelne unter an der Lagune der Zitadelle geschossenes g (12. 0. Achaia (Patras) 1899: 22. in für Juni 1894 in Oreos. April. Erhard reihte M. melba unter die Brutvögel der Kykladen ein. und II. was Krüpcrs und meine Erfahrungen. Vorkommen und Nisten in den Felsen des griechischen Festlandes sowie der Inseln besagen. Ich sah 1894 einige an ihrem Brutplatze Von Lindermayer 4. April 1894. Dann 1897: 28. beginne ich mit unseren Beobachtungen Tliessalien. gewinnt zählung der bisherigen genaueren Aufenthaltsangaben. am Ich sah 21. Von Korfu lich mehrfach im Zitadellefelsen dem genannten Felsen Ch. B. Dennoch geht daraus hervor. Held reich angibt. . entstandenen Nebenklippe. Reiser. oft auch heute noch brüten. Thienemann und Naumann nur ganz allgemein das Temminck. am 8. „ „ 1860: „ Aetohen (Naupaktos) zweimal je ein Paar . urhica in der Stadt . März. ebenso an den Steilküsten der Sporadcninsel Xerö. die Verbreitung des Alpenseglers verteilte April. Folgende zweifellos aber früher als erste Ankunftszeiten sind bekannt geworden: Akarnanien Parnaß Dr. daß die Alpenauch ei'st im Mai eintreffen. nach welchen M. M. alljährbrüten und Ende September wieder verschwinden. Akarnanien (Varassovo) 1905: 9. Santarius. m. Mai 1897) von Kother. Juni am äußersten Ende des Kaps Muntsara auf Naxos. von Auf Kythera bewohnte er zur Zeit meines Aufenthaltes (am 21.2a0 Ornis balcanica. beobachtete ich diesen Segler dort am der schwierigen Zugänglichkeit weder Eier noch Junge erlangen. wie v. der Ilaiipttrupp in mehr oder weniger langen Zwischenräumen bis in den Mai hinein. bestätigen. April. wie folgt. in Auch befindet sich ein Alpensegler Mazziari. März. südwestlich von weniger 27.von Korissia und dürften am erhielt ein bei Weitere Nistplätze den sie 16.elha in den Wänden des Kai'a dagh. März. obzwar hier . cqrus und nicht später. apus. März. Juni 1898) nur eine Stelle der steil ins Meer abfallenden Westküste und war selbst da nur spärlicli vorhanden. auf Keros und der durch Abreißen hier in der Koll. Ein Stück wurde von Hauptmann Roth bei Keri erlegt. Über mäßig . Mai 1894 in unheimlicher Nähe die Felsgrate entlang um die Köpfe schwirrten. . bei schwülem Südwestwind. wo teilung der Steilküste des Kaps viele wohnhaft sind. Mai mehrmals einzelne über dem Sumpfe unweit der Hauptstadt. daß es unrichtig ist.

und beginnen dort vermutlich Mitte sich hoch oder Ende Mai zu in legen. schon im Juli im Pai-naß Jungen und im August trifl't Sobald die der Ebene umherstreifend an. daß sie mittags hoch. endlich die weitaus größte Menge. Nach Krüpers Erfahrungen begeben sie sich erst im Mai au ihre Brutplätze." Ähnlich berichtet auch für große Brutsiedelangen sowohl im Zygos (Arakynthos) befinden sich Am tief in 1894 sah ich bei einem Besuche der kleinen Klissura nächst Aetolikon einige solche Segler sausenden Fluges in einer großen Höhle verschwinden und wieder abstreichen. Die Nester den Spalten hoher Felsabstürze und sind sehr schwer erreichbar. Weiters fand ich am 16. ein Weibchen noch wenig entwickeltem Eierstocke am Eingange der Höhle zu eingenistet hatten. Maß und Gewicht derselben: 19* . da damals Nebel und Regen der Ebene nächst Athen von den Gebirgen herabgedrückt hatten. Die nähere Untersuchung ergab. begriffene 17.III. zu ihren dortigen Nestern vor- zudringen. Juni von unseren Bootsleuten. in 1897 vei'suchte dem Am schrofien Leuchtturmfelsen bei Navai'in-Pylos. April 1897 im Pirilus und am 11. Außer einem faulen Ei wurde bei dem zweiten erreichbaren Neste das über zwei Eiern sehr fest brütende (wie sich bei der Sektion zeigte) ergrifien und die Eier. konserviert. Männchen meines Wissens die einzigen von Griechenland bekannten. Viel Äther mehr durchfurchten dann am 1. Er sagt weiters: „Obgleich ich mehrere Brutplätze kenne. so konnte ich doch keine Eier aus erwachsen man sie werden sind. Velestino Kolonien bildet 291 Griechenland. die den Felshöhlen der Gebirge befinden. obwohl die Bebrütung schon ziemlich weit vorgeschritten war. daß die Eingangsöffnungen zu den Nestern stets viel zu eng waren. Juni an der Baumgrenze des Taygetos eine Anzahl hoch dahinschießend und immer wieder zurückkehrend. während alle späteren Versuche daran scheiterten. wie sich zeigte. während Hauptmann Roth im Juli 1898 nur wenige im Parnaß. dann in den Nestern erhalten. und zwar nur bei diese Segler mehrere ich Arachova am antraf. erlegen. April artigen Spalten der Deckenwölbung wohin zu gelangen nur mit großen weshalb ich mich begnügte. und von dort sowohl den genannten Ort. In den Hochlagen vermerkte 15. Umständlichkeiten möglich gewesen wäre. als daß man Eier oder Junge hätte erlangen können. mit. Ich fand die Beobachtung morgens und abends dagegen niedrig dahinstreichen." Simpson Aetolien: „Kommt im April und bildet als im Varassovo. daß sich acht Paare in den schlot28. unterstützt 2. In Mittelgriechenland und Attika vom Zeitpunkte erfolgt der Äquinoktialstürme bis die um Hauptankuuft nach die Mitte April. Krüper wohl samt der flüggen Brut Ende August oder nach Lindermayer während der Abzug richtiger im September vor sich geht. welche nicht weit von dort ihre Niststellen haben mochten. Mai über der großen Klissura den reinen bedeutender Höhe. April 1897 bei Tripolis am Zuge und in der Ebene nördlich von Gythion in der Maina gegen Abend des Juni 1898 eine große Menge insektenfangender und niedrig schwärmender Segler. Lindermayers öfters bestätigt. ich. ja geradezu unzählige. in Auf dem Peloponnes sah ich zunächst am 20. Mai in großer Menge getroffen. Aber es gelang das nur in zwei Fällen. als auch den Karla- see besucht. die Brutplätze verlassen. Juli 1894 auf der obersten Kammhöhe der Kiona (über 2400 m). Ich habe ihn noch auf 1894 in dem Zuge am 22.

Am zu unterbrechen. 18-1 17-8 mm. da dort nur die DurchzUgler So kommt C. April 1894 als am 4. Schrittes in mit Sturm. 28-9 28-4 m«i 29-9 Br. und rar. verbleibt seiner Ansicht nach aber nicht zum Brüten. April 1897 folgte eine dem Lloyddampfer und Nachtschwalbe in der Nähe der messenischen Küste ganz kurze Zeit auf der Kommandobrücke ließ sich sogar für nieder. L.292 Ornis balcanica. über verweilt meridionalis gehören. Erhard teilt ferner mit. Ich habe niemals Ähnliches auf meinen Reisen gesehen und es wurden mir von vielen Seiten die Vögel als ungenießbar Die mir vorliegenden sieben Stücke bezeugen die bekannte Unveränderbezeichnet. da ich die in dem darauf heftig und dortigen Steineichenbestande von Parus major verfolgt wurde. auch auf den Kykladen verbreitet sei und daß das feiste Wildbret der Nachtschwalbe im Herbste das wohlschmeckendste sämtlicher vorkommenden Vogelarten sei. die Reise stets bald wieder ein. wo sie Lindermayer anführte. daß eine Anzahl liier den Sommer und zur Fortpflanzung schreitet. wie lange Zeit der — oft anhält. 18-3 mm mm Gew. Capriimilgus europaeus L. 33'5 31 35 cg c</ Graf von der Mühle fand Alpensegler öfters in Menge als leckere Speise in Ermanglung besseren Wildbrets auf den Markten feilgeboten und beschreibt auch eine der italienischen ähnliche Fangart mittels Angelhaken. — Nachtsclnvalbe. a. insel Strimmeneas eine einzelne mann Roth. 370) durchwegs zur Form Gebiete verweilt. daß der be- dem Vogel den Namen „Ziegenmelker" verschafl't hat. dürfte sie wahrscheinlich brüten ebenso auch auf der Sporadeninsel Jura. am 31. Heldreich und Krüpcr die Ankunft im Laufe . nieridionalis Hart. kannte Aberglaube. scheuchte am Mai 1898 auf der größeren Strophadon- 14. daß es ein (V) und Herbst fest Durchzüglcr auf April und Oktober. und zwar besonders in Attika. Diese letzteren dürften nach den bisher gewonnenen Erfahrungen (s. — HauptDie Sektion wahrsclieinlich dieselbe Zug im Frühling Weibchen mit stark entwickeltem Ovarium war. Auf dem Festlande. Für Kythera stellte ihr Vorkommen Jameson im Sommer eraab. der Entfernung eines Später erlegte ich hier zwei Weibchen. Hartert. v. aufscheuchte. Am 30. Obgleich zu den Zeiten des Durchzuges die größte Menge für wenige Tage im ist es doch nunmehr festgestellt. so daß erstgenannten Tage zwang sie arges Unwetter Aus dem Dünensande aufgescheucht. auf und tags darauf erlegte ein Beweis. fielen sie einmal ein ich auffallend aschgrau gefärbtes Stück von mir an den Boden gedrückt beobachten konnte. Mai 1897 ungemein viele Auf den erscheinen. p. welcher AufEuböa. wo ich sowohl am 21. Inseln zeigt sich diese südliche Form nicht. erfolgt nach den sorgfältigen Beobachtungen von Lindermayer. St. Mai 1894 eine aufscheuchte. lingsrastplatz scheint dort die mit Buschwerk und Wacholder bewachsene Düne von Korissia zu sein. europaeus nach Lord Lilford in bescheidener Zahl im Ein LiebApril nach Korfu. „Ibis" 1896. lichkeit dieses Seglers im Körperbau imd im Gefieder. kennt sie als den Kykladen im und Erhard Doch wurde ein Stück mit auflallend dunkler Unterseite auf Santorin an Douglass noch in der ersten Maiwoche 1892 eingeliefert.

epops pallida genau paßte. welche ich iu geringer Zahl bei abendliche Schnurren zu verraten pflegt. Diese Färbung wurde schon in der Exped. 29-8 Br. Heldreich und Krüper im Oktober. f. Grieclieulanti. 16.Tierleben" Daher wäre Frühestes Datum: 15. Richtigkeit seiner Mitteilung zu erhärten. sind nicht so lebhaft buno. welche Mühles scient. während ein zweites solches von Velitsa am Parnaß St. im Eichenwalde Kapellis. Orn. Der eben Genannte behalt einschalte. 27. aber es wäre von Interesse. Auf dem Peloponnes stieß ich nur auf ein Paar. 21-4 Gew. als Im Herbste beginnt der Zug nach Graf von der Mühle schon Anfang September und der Abzug erfolgt nach v. . Tarsus ZTpupa epops L. habe ich die vier griechischen Belegstücke der 1900. epops pallida) fast übereinstimmten. sandte. während sie dem auf Peloponnes. nach einem von Bory . das sich oÖcnbar Am am Brutplatze Mai 1898 erlegte ich daselbst das zur Form meridionalis gehörige Männchen. nachdem von Mai an der Vogel seinen Aiifenthaltsort durch das Die Eier. hiesigen Sammlung sorgfältig mit solchen aus Bosnien und Osterreich verglichen. die ich hier freilich mit von C. Juli 1895 schoß und dem hiesigen Museum überbefand. wo anfliegenden die die Mitglieder Mor. die Angabe in Brehms . Mitteilungen als nach mehreren selbst Schüssen nicht zu verlassen pflegen. das Ergebnis war. Im Olivenwalde des Uissostales bei Athen sah Fiedler viele Nachtschwalben. Juni 189G 47 cg (68 Maße der zwei oben genannten od' der Form unrein entleert) cg meridionalis: 283 mm. daß aus allen diesen Ländern ein Teil wenigstens zu der Abbildung von Zwei der Griechen haben überdies einen so starken U.? ^^ n Ganze Länge . S. die um abends neben den Viehexkrementen auf den Boden setzten. der zweiten Hälfte des Monates April. in kleine Felsenlöcher legt. Krüper daß ist wie sah und von denen mir ein Gelege zu zwei und ein einzelnes vorliegen. schon durch daß er Nachtschwalben zahlreich erzählte mir. 275 mm Flügel 191 „ 191 „ Schwanz 145 „ 137 „ Schnabel 7 „ 7 „ 11 . meridionalis Lindermayer bekannt gemacht in am Hymettos großem Vor- Griechenland ist worden. Juni 293 mm Parnaßgebiet 217 mm 8. Erlangers in Gab. Freiherr v. auch Dr. europaeus. d. nach Lindermayer erst Ende Oktober. nach Graf von der Lieblingsplatz die Getreidedreschplätze bevorzugen. 53 mm mm von C. — Wiedehopf. . April 1861. zu früh richtigzustellen.. wie einen solchen zeigt. sondern die FärMaße und Gewicht derselben: die Parnaßgebiet 29-4 1895 21-5 10. Ermuntert durch die Bemerkung C. die Nachtschwalbe hier ihre zwei Eier Krüper fanden die Eier in den Gebirgen im Juni. überwinternd angetroffen habe Das Brüten — eine Mitteilung. Journ. in Elis. rötlichen Anflug auf der Unterseite bis zur Kehle. diesen Vogel entdeckten. sich Insekten zu fangen. keine Abbildung de Mor. wornach zwei Wiedehopfe aus Griechenland mit tunesischen Vögeln (U. sie der Exped. und scharf gefleckt wie unansehnlicher und verschwommener.293 III. die Lindermayer L. Strimmeneas am 7. scient. eioropaeus var.

den wir bei Vasilikos und an der Südostspitze (leräki am 7. ist ganz sicher. Strimdas meueas am 22. Auf dem Zuge haben die Wiedehopfe viel von den Raubvögeln zu leiden. Patras Einem Briefe Krüpers an Dresser ist u. und 17. Wir verfügen aber auch über genauere Angaben. „ Akarnanien (Klissura) . Juli 1895 bei Agoriani am Parnaß geschossenes Weibchen Daß einige — dunkelste der vier griechischen Vertreter. 1867: 24. ja noch im Mai begriffenen Wiedehopfen begegnete ich auf Korfu am statt. 4. Der Herbstzug beginnt nach Krüper (dessen Angalien v. Für das Verweilen über den Sommer sprechen nicht nur mehrere der nachfolgenden Beobachtungen. paarweise oder zu mehreren vereint 1899: 22. Auf Paxos erscheint er nach Frzhcrzog Salvator ebenfalls am Durchzuge im März und April sowie im August. März Santarius . sondern auch ein von St. 24. daß Endo Mä. Auf Korfu wurde fach gefunden). Die vom Mühle angegebene Ankunftszeit Anfang März ist demnach zu früh. Mai 1897 und sogar 25. daß der Vogel hier brütet. Auf Kythera soll nach Jameson der Wiedehopf vom Frühling bis zum Herbste verweilen. Krüper April Dr. griechischen auf Korfu nach oder 20. Juli! 1894). den Sommer hier zubringen. 1897: . daß der erste Wiedehopf um den 24. April 1894 auf den Hügeln an der Bucht von Kalikiopulo und besonders im Valle und der April 1894. in der zweiten Hälfte März 1829 in der Ebene von Jalova und für von Der Wiedehopf kommt vor allem für Griechenland l>ei Pylos französisclien aljweichend erklärt. Im Osten wird er angegeben für die Kykladen Euböa (Lindermayer). U. Held reich ins Französische Lindermayer meint.rz und Anfsxng August zu 15. doch glaubt jener nicht. April 0. Die ersten wurden beobachtet: Krüper Schmidt März Hofgärtner Schmidt April (?) Dr. Reiser. März Ilofgärtner 1. 4. bei Katakolo mehr- Düne von Korissia (21. wie die häufig vorgefundenen Überreste zerrissener beweisen (so z. Missolonghi (Olivenwald) 1897: 31. „ 1874: 26. epops von Loi-d Lilford häufig im März und August. Mai 1898 einige Male vorbeistreichen sahen und selbst noch am 15. Auch auf Zante ist der Wiedehopf ein allbekannter Vogel. Santorin einmal in der ersten als Durchzugsvogel (Erhard). von Drummond vereinzelt auch den Sommer über beobachtet. daß im übersetzt hat) im August und endet im Septerabeiv September die aus dem Norden Europas abziehenden AVicdehöpfe in Griechenland eintreffen und um die Mitte September die Reise nach Afrika fortsetzen. Mai auf den beiden Strophadeninseln beobachten konnten. Vincent St. B. März Baron Schilling zu entnehmen. Woche Mai 1892 (Douglass) .294 de Ornis l>alcanica. er auf den erfolgt. aber obwohl schon Thiencmann vom Nisten anf den griechischen Inseln spricht. 19. Über Inseln die Zeit des (des Drummond Archipels) gegen den Durchzuges berichtet Sonnini. März. ist kein einziges sicheres Bnitvorkommnis bis heute bekannt geworden. gewöhnlich zusammen mit Pyrophthalma riippelli Grafen von der Der Frühjahrszug Solchen am Zuge findet noch während des ganzen April. crlesten Stücke als auflfallend als Dnrchzugsvogcl in IJetracht. März eintrifft. Parnaß 18G1: Attika 1866: 30.

. entweder nur auf dem Durchzuge berührt oder von Wichtigkeit. Erzherzog Salvator für Paxos etc. Mai 1898 fünf ließen. Angabe enthalten." Autoren wissen mitzuteilen. Auf Korfu erscheint die Blaurake zufolge der Beobachtungen von und Lord Lilford manchmal mehr. 1867: 27. wo er zu verweilen Mühle: „Er kommt mit Ardea ralloides an und pflegt. auf den Markt gebracht und als Delikatesse gerühmt wird. dann sehr gerne die von den Schäfern abgebrannten Heiden und Gebüsche. 1859: 16. Fast alle und zwar zumeist im August. Krüper erfahren wir folgende Ankunftszeiten für das Festland: Akarnanien . 31). wo die Schafe mittags ruhen. welche schon am nächsten Tage das Eiland traf ich der Vrachiona je ein Stück sich am ver- 14. daß der Durchzug im Frühling ziemlich lange andauert! Auf Zante am 8. manchmal weniger häufig gegen den verweilt hier nur bis Mitte Mai.. Mai 1898 bei Keri und in halber Höhe am Zuge und auf der größeren Strophadeninsel trieben Raken herum. daß er nur auf dem Festlande nistet. ihre Ankunftszeit im die Blaurake Griechenland aber den British dieser Stadt besitzen.. Es wurde mir versichert.') Ich beobachtete dort am 17. während der Genannte ausdrücklich er- fand. Mai wurde eine an den Federschmücker Rot her und von ihm eingeliefert für unser Museum kon- serviert. Fiedler für Syra. Dann am 4. Von Dr. April . April biologische Beobachtungen der Autoren von Griechenland die unrichtige Powys verdruckt!) den Vogel auf Korfu brütend wähnt. Mai 1897 je eine im Valle di Korissia ixnd im Olivenwalde bei Braganiotika und selbst noch am 15. sich viele über Cot-acias gairula abgedruckt finden. wo sie am fettesten sind und keinerlei widi'igen Geschmack haben. ist 1868: 13. c. 295 Griechenland. April Attika. und wir beobachteten einen im nördlichen Teile der Sporadeninsel Jura am 27. Schließlich wäre noch zu erwähnen. April Drummond 15. und 10. sonst auch die Mohnfelder. wo Opium bereitet wird. . . es zunächst ist festzustellen. berichtet trefflich liebt Graf von der dieselben Aufenthaltsorte. daß das Umgebung je ein Stück aus der Coracias garrula Da Lande Sommer Museum und jenes von Athen dort zubringt. Auch Professor Schmidt bekam in Kliomeno auf Zante einen gebratenen Wiedehopf vorgesetzt (Zakynthos 1S99. . ebenso die die Zistenbüsche an feuchten Plätzen. daß ein Paar auf jener stillen Insel gebrütet hat! Über die Ortlichkeiten. wo . — Blaui'ixkc. so Sonnini. zumal Oieandergebüsehe an der Meeresküste. S.. April und 1894 im Oliven- walde bei Alepu drei eben angekommene und zwei Tage später auf der Hügelkette bei der Bucht von Kalikiopulo wieder zwei. . Mai 18D4. daß der Wiedehopf von den Griechen in der ganzen Levante gejagt. Parys statt . Lindermayer gibt diese entschieden zu früh an.m. L. Schon aus diesen Angaben geht hervor. ') In Brehms „Tierlebcn". daß der Eleonorenfalko mit Vorliebe die fetten Herbstvögel schlägt und seinen Jungen zuträgt. Unmöglich wäre es nicht. daß Lord Lilford (1. wie aus den folgenden be- stimmten Daten hervorgeht. die Bamies und Baumwolläcker und hohe Disteln an ehemaligen Reisfeldern.

wurde damals von Herrn Merlin noch am einzeln bei Kephissa (ein Stück unscror erlegt!). Als Brutplatz fand er sowohl hohle Bäume als auch die Lehmmauern zerstörter Landhäuser. und Paxos nebst Antipaxos. Vom Grafen die Zeit von Mitte von der Mühle der Peloponncs. ist Falls ausgefüttei't. während von ihm auf Euböa eines der Nester untersucht wurde. Sammlung aber auch durchziehend bei AVuliasmeni in Attika. garr