MATERIALIEN

zu EINER

ORNIS BALCANICA
HERAUSGEGEBEN
VOM

BOSNISCH-HERZEGOWINISCHEN LANDESMUSEÜM
IN SARAJEVO.

^

111.

GRIECHENLAND
UND DIE GRIECHISCHEN IN8ELN
(MIT

AUSNAHME VON

KRETA).

VON

OTMAR REISER,
KUSTOS AM BOSN.-HEKZE«. LANDESIIUSEUM.

MIT

4

TAFELN

IN

FARBENDRUCK, 5 ABBILDUNGEN IN SCHWARZDRUCK
UND EINER KARTE.

WIEN, 1905.
IN

KOMMISSION BEI CARL GEEOLD'S SOHN.

^

5 Smithsonian

Institution Libraries

7

MATERIALIEN
zu EINER

ORNIS BALCANICA
HERAUSGEGEBEN
VOM

BOSNISCH-HEEZEGOWINISCHEN LANDESMUSEUM
IN SARAJEVO.

III.

GRIECHENLAND
UND DIE GRIECHISCHEN INSELN
(MIT

AUSNAHME VON

KRETA).

VON

OTMAR REISER,
KÜSTOS AM HOSN.-HEKZEG. LANDESMÜSEUM.

MIT

4

TÄFELN

IN

FARBENDRUCK, 5 ABBILDUNGEN IN SCHWARZDRUCK
UND EINER KARTE.

WIEN, 1905.
IN KOMMISSION BEI CAEL GEIIOLD'S SOHN.

Ailolf UolÄbausen,
und Uuiveraitüts-Buchdiiicker

Druck von
k.

und

k,

Hof-

in Wien.

VORWORT.
JJei der Bearbeitung des vorliegenden
derai'tige

Schwierigkeiten

ungeahnt

stände,

welche

Länge

die

in

sicli

Verwertung

der

der

gelegentlich

möglichst

und dabei weit zerstreuten

recht beträchtlichen
sich

Bandes der „Ornis balcanica" ergaben

zu

kamen

noch

zweimalige Bereisung Serbiens

die

mancherlei

zum Zwecke

Forschung, die Veranstaltung der Ornithologenversammlung
die

daß dessen Fertigstellung

Literatur,

Um-

andere

Malen eine längere Unterbrechung der Arbeit zur

wiederholten

Folge hatten, wie:

Hiezu

zog.

vollständigen

Teilnahme an der zoologischen Expedition

in

in

ornithologischer

Sarajevo und vor allem

das Innere von Noi'dost-Brasilien.

Diese Verzögerung im Erscheinen des Buches brachte jedoch den einen Gewinn,

daß

über Anzahl und Verbreitung der Arten im Gebiete durch die un-

sich das Bild

Sammeltätigkeit

ausgesetzte

mehrerer Persönlichkeiten

durch die dankenswerte Vermittlung Dr.

Krüpers

namentlich

Griechenland,

in

inzwischen immer mehr und mehr

vervollständigte.

Während nämlich
wurde,

veröffentlicht

in früherer Zeit

erschien

her Gebotenen allein schon die
so

kam

Sammelreisen

es,

in

daß

bald

viel

den letzten drei Jahrzehnten keine einzige belang-

über dieses interessante Gebiet, obwohl die kritische Sichtung des

reiche Arbeit

hätte;

in

über die Ornis von Griechenland ziemlich

Mühe

bis-

einer derartigen Veröflfentlichung reichlich gelohnt

nach Vollendung meiner drei

dorthin

unternommenen

den Jahren 1894, 1897 und 1898 der zu verarbeitende Stoif derartig

anwuchs, daß ich mich genötigt sah, die Wiedergabe so mancher unvergeßlicher Episode,
die

Erzählung

nicht

so

manches spannenden Jagdabenteuers zu unterdrücken,

um

nur ja

dadurch die im Vergleiche mit den früher erschienenen Bänden unverhältnis-

mäßig angewachsene Stärke des Buches noch zu vergrößern.
Als ganz besonders wichtig und notwendig erschien mir das Ausscheiden solcher

Arten aus der „Fauna graeca", deren
lich erhärtet

wurde.

Wenn

ich in

bin, so bitte ich dies nachsichtig

zeugung Platz gegriffen

hat,

daß

Vorkommen

nicht durch Beweisstücke unumstöß-

dieser Hinsicht vielleicht etwas zu weit

zu beurteilen, da

in

mir schon

es unvergleichlich leichter

seit

gegangen

langem die Über-

und angenehmer

ist,

in

ein

IV

Vnrwcrt.

bezuglich des

bestimmtes Faunengebiet eine

Vorkommens

gar neue Art auf Grund unwiderleglicher Belege einzureihen,
irrtümlich angegebene aus gleichwohl

Aber

als

eine augenscheinlich

annehmbar erscheinenden Gründen zu

streichen.

nicht nur diesbezüglicii, sondern auch vor allem hinsichtlich der Erforschung

des Wanderfluges unserer Zugvögel

Griechenland noch außerordentlich

ist in

Manches hierhergehörige Rätsel würde durch
achtung gerade

den dortigen Breiten

in

ich

Punkte hierfür nur das Eiland Psathura und
zweifellos der

will

viel

zu tun.

und mehrjährige Beob-

sorgfältige

ganz hervorragend wichtige

als

die beiden Strophadeninseln

erwähnen

Lösung näher gebracht werden

Vornahme

Freilich fehlen zur Zeit sowohl die Mittel zur
als

dahin zweifeliiafte oder

bis

solcher Beobachtungen,

auch die hierfür geeigneten, willigen Beobachter.
Bei dieser Gelegenheit

darauf aufmerksam gemacht, daß schon aus den im

sei

vorliegenden Bande niedergelegten Erfahrungen hervorgeht, daß

Dauer des tatsächlichen Zeitabschnittes, innerhalb welches

sich

man

von der

bisher

Zug der meisten

der

Vogelarten im Frühlinge vollzieht, durchaus nicht die richtige Vorstellung hatte; denn

genau zur selben Zeit,

als

und überhaupt

Bosnien, Osterreich

in

Mitteleuropa

in

von irgend einem bestimmten Zugvogel bereits frisch gelegte Eier gefunden wurden,

machte ich die überraschende Wahrnehmung, daß an

Wanderung von Vertretern

derselben Art gegen Norden zu noch im vollen

Eine ganz besondere Schwierigkeit ergab sich

Nur mit Mühe gelangte

daten.

den griechischen Küsten

densten Quellen stammenden

ich

bei

die

Gange war.

der Regelung der Kalender-

zu der Gewißheit, die

vielen,

den

aus

verschie-

Zeitangaben doch schließlich auf die gemeinsame Basis

unseres gewöhnlichen Stiles richtig gebracht zu haben.
Hinsichtlich der Schreibweise der topographischen Nomenklatur
vielfach

sie

dort

zum

bemerke

ich,

genau mit der auf der beigegelienen Karte übereinstimmt, da

nicht

Teile französisch beibehalten

erscheint.

Außerdem wurde

(namentlich durch Pliilippson) eine ganze Reihe von

in

bisher falschen

daß
sie

neuester Zeit

Namen

richtig-

gestellt.

Endlich gestattete der kleine Maßstab der Übersichtskarte leider nicht die Auf-

nahme

sämtlicher geographischen

wähnung

die

in

ich

zum

der vorliegenden Bearbeitung Er-

fanden.

Lange

Zeit

ist

seither verstrichen,

Boden von Hellas wandelte, aber
wonnenen Eindrücke erhalten und
jenigen Personen
V.

Punkte,

Kallay an der

in

da

letzten

lebhaftester Frische
in

und hohen Gönner,
Spitze, welche diese

Male auf dem historischen

haben sich mir die dort ge-

unvergänglicher Dankbarkeit gedenke ich
Sr.

Exzellenz des verewigten

Ministers

Forschungen ermöglichten und förderten.

dei'-

Benj.
Ich

nenne weiters dankbarst meine lieben Begleiter auf diesen Reisen, zunächst meinen
väterlichen Fürsorger

Dr. Th.

Krüper

in

Athen, meinen

alten

Freund Professor Joh.

Vorwort.

Knotek

in

Brück

a. d.

»

Mur, den vielerfalirenen und weitgereisten Hauptmann

J.

Roth

aus Stuttgart, endlich den unermüdlichen Kollektor Joh. Santarius und spreche schließlich allen jenen,

welche mich bei der Bearbeitung des schier endlosen Stoffes mit Rat

und Tat unterstützten, meinen
E. H.

Dresser, Hofrat Dr.

Pfarrer
E.

O.

P.

tiefstgefühlten

Dank

Leverkühn, Kustos

so

Dr. L.

den Herren:

namentlicii

Lorenz

R.

v.

Liburnau,

Kleinschmidt, Dr. R. Baron Koenig-Warthausen, H. Schalow,

Stfibrny

(Sarajevo), V. Ritter v.

Tschüs

i

Griechenland angedeihen
es

wäre

in

ließ,

sei hier

Seite der griechischen

in

Triest

den

Expeditionen nach

rühmend gedacht.

hohem Grade ungerecht, wenn an

weitgehende Entgegenkommen und

Prof.

Auch der wesentlichen Begünsti-

u. v. a.

gungen, welche die Verwaltung des Österr. Lloyd

Aber

aus,

die

werktätige

dieser Stelle nicht auch das

Förderung unserer Arbeiten von

Bevölkerung besondere Erwähnung und aufrichtiges Lob finden

würden, denn nirgends auf der Balkanhalbinsel, einige Vorfalle zur Kriegszeit 1897

etwa abgerechnet, war das Sammeln in ornithologischer Hinsicht
wie in Griechenland.
Missolonghi

Vlachen

in

unsere

Wie

sehr forderte

Bestrebungen,

beispielsweise

so leicht

und angenehm

Herr Diamantis Soustas

in

wie hilfsbereit erwiesen sich uns die wetterharten

Akarnanien, wie ausgiebig wurden wir von den Inselbewohnern der Sporaden

unterstützt

Nur auf

diese

Weise wurde

es möglich, die

Bälgen auf den drei Reisen zusammenzubringen:

Jahr

nachfolgend ersichthche Ausbeute an

Vorwort.

\'I

Aber auch dem Pflanzen-Sammeln

und -Trocknen wurde namentlich dank der

Unterstützung unseres Dolmetschers, des alten Christos Leonis, stete Aufmerksamkeit

zugewendet, wobei mich manch seltener, unerwarteter oder gar neuer

Die gesamte Ausbeute

ist

seither in E. v.

Fund

erfreute.

Haläcsys klassischem Werke: „Conspectus

Florae Graecae" vei'öffentlicht worden, ebenso wie unsere Fangergebnisse an Reptilien
in

Fr.

Werners

schöner Zusammenstellung:

„Beitrüge

zur

Kenntnis der Reptilien-

und Batrachierfauna der Balkanhalbinsel".

Zum

Schlüsse

sei

nochmals das horizontal wie vertikal so reichgegliederte Gebiet

des heutigen Griechenlands sowohl den gegenwärtig tätigen wie auch künftigen Ornithologen als Arbeitsfeld aufs wärmste empfohlen, da ich überzeugt bin, daß sie namentlich
in

den nördlichen Landesteilen und auf vielen von den Inseln durch mehr oder weniger

überraschende Entdeckungen

den

schönsten

Lohn

für

alle

aufgewendete Mühe

Opfer an Zeit finden werden.

Sarajevo, im März 19U5.

Otmar

Reiser.

und

(^ JAN

1

1

2C06

/

INHALT.
Seite

Vorwort

III

Allgemeinei' Teil.

I.

Erste Reise 1894

3

Zweite Reise 1897

35

Dritte Reise 1898

57

Die ornithologisclie Literatur Griechenlands
Kritische Liste

80
88

Griechenlands

Viig'el

iler

Spezieller Teil

II.

und

Für das Gebiet zweifelhafte oder

III.

fälschlich angegebene Arten.

Die Arten des IH. Teiles sind im oachfolgenden alphabetischen Register mit kleinerer Schrift gesetzt.

Acanthis cannabina


Cannabina sangidnea Landb.

(L.),

flamrostris (L.)

linaria (L.), Linaria

Accentor (alpinus) coUaris sufmipiniis

modularis (L.)

Accipiter

nwus

(L.)

228

Bluthäuflin»

5C8

alnorum Chr. L. Brehm

&

Tujescens (Vieill.), Linaria rujtsceiis Schi.

Berghänfling

Bp.

Brehm

Nordischer Leinünk

568

568

Südlicher Leinfink

167

Südliche Aliieubrauuelle

167

Heckenbrauuelle

381

Sperber

Acredula caudata (L.) und Acredula caudata macedmiica Salvad.

u.

Dress.

Weißköpfige und make171

donische Sclnvanzmeise

(Günther)

teplironola

Acrocephalua aquaiicus (Gm.)




anmdinaceus

Drosselrohrsiinger

alexandHnua
(L.)


M.

Alcedo isinda L.

Ammomanes

Östlicher rostfarbiger Sänger

— Seeregenpfeifer
W. — Flußregenpfeifer

u.




boscas L.
crecca L.


187

isabellnw,

Tem.

Östliche Wüstenlerche

501

Stockente

497

Krickente
Pfeifeute

5G4
499

Spießente

485

299

UMVinnratit Tem., A. anijusiirostri'i M6uetr.

penelope L.

137

484

169

Eisvogel
Alauda

140

486

Sandregenpfeifer

Feldlerche

deserti (Licht.),

Anas acuta L.

142

406

Aegithalus pendulinus (L.) Beutelmeise

Alauda arvensis L.

Schilfrohrsänger

TeichrohrsUnger

cantianus Lath.

curonicus (Gm.), Aeg. minor
liiaticula

Naum.

Flußuferläufer

(L.), Aeg.

141

562

streperus (Vieill.), A, arundinaceus

A'edon (AgrohcUes) familiuris (Mem'tr.)


Meyer

Sumpfrohrsänger

schoenohaeiuis (L.), Calamoherpe phragmilin Beehst.

Actilis hypoleucus (L.)

Aegialitis

561

Binsensänger

(L.), A. turdoides

palustris (Beehst.)

173

Graurückige Sclnvanzmeise

Marmelente

585
499

j

VIII

luhalt.

Seite


Anas querquedula L.


(Acx) sponsa (L.)

strepei-a L.

Anoiix stolidus

anser (L.),

scgduvi

585

587

Gans
A. cinereus Meyer — Graugans
Zwerggans
(L.), A. mimdus Nauni.

(f-TDi.)

cervinu.i (Fall.)

585

(L.)

Brachpieper

richardl Vieill.

565

Aquila chrysaetus (L.)

arhoreus Beeilst.

triwialis (L.), -4.

366

melanaelus (L.), Aqu. imperialis Beeilst.

rapa.i: Tera.

Raubadler

362

Schelladler

Wolf

maculata (Gm.), Aqu. naeiiia

ArchihiUeo lagopiis (Briin.)

purpurea L.

ralloides Scop.

cinerea L.

573

.

377

Raulifaßbussard

433

Arenaria interpres

.

431

.

Kuhreiher

437

434

Purpurreiher

Ardetta miniita (L.)

435

Kleiner Silberreiher

A. bubulcvs Aud.

436

Rallenreiher

Zwergrohrdommel

438

Strepsilas interpres L.

(L.),

Astur brevipes (Severzow)

jialumbarius (L.)

Botaiirtis stellaris (L.)
ascalaplni^'i

biibn (L.),

B.



Rohrdommel

439

Uhu

572

Ägyptischer

Sibb.

hore-dis (Sund.)

320
196

mfa

(L.),

— Chinesische Schafstelze
(Licht.) — Seliwarzköpfige Schafstelze
.

ßerdtj; rubra auct.

378
379

577

578

ßotliuhn

Calidris arenaria (L.)

Perdix chucar Gray

gracca (Briss.), Perdix saxatilis M.

u.

Tem.

188

477

Sanderliug

Cerchneis


(L.),

naumanni

292

Nachtschwalbe

570

Kothals-Nachtscbwalbo

227

Stieglitz

Carine noctua (Scop.), Athene noctua Retz. (und var. vieridinnnlis Risso)
passerina

411

Griechisches Steinhuhn

Kurzzehige Lerche

Carduelis carduelis (L.), C. elegans Steph.

406

Östliches Steinhuhn

W.

Caprimulgus europaeus L. (und var. meridionalis Hartert)
ni,ficolUs

199

.

Mäusebussard

Klippenhuhn

Calandrella brachydartyla (Leisl.)

197

.

Adlerbussard

saxatilis chulcar (Gray),

198

Südliche grauköpfige Schafstelze

taicanns Swiuh.

ferox (Gm.)

198

Nördliche grauköpfige Scliafstolze

cinereocapillus (Savi)

Caccabis petrosa (Gm.)

Uhu

Schafstelze

melanocephalus

381

384

Habicht

Buteo Imteo (L.), B. vulgaris Sechst.

319

Waldohreule
Zwerghabicht

maximus

Bndi/tes flavus (L.)



Savig.

318

Sunipf'rohroule

Flem.

otus (L.), Otus vulgaris

491

.Stein wälzer

Asio accipitrinus (Pall.), Brachi/otus palustris Förster

Bubo

364

Kaiseradler

Grauer Reiher

garzella L.

360

Schreiadler

Großer Silberreiher




209
207

Steinadler

(maculata) clancja Fall.

ibis L.,

Wasserpieper

Baumpieper


205

,

spipoletta fL.), A. aquaticus Beeilst.

20ß

566

Strandpieper

— Wiesenpieper
— Spornpieper

pratensis (L.)

Ardea alba L.

207

Rotkehliger Pieper

ohscurus (Lath.), A. rupcdris Niels.

493

494

Saatgans

Anthus (Agrodroina) campeslrin


495

Weißstirnig'e

erijthi-opus



500

.

Tolpelseescbwalbe

Anser alUfrons (Scop.)


498

ßrautente

Mitteleiite

(L.)

Knäclveute

Alhenc passcrina L.

Steinkauz

312

.

571

Sperlingskauz

(Fleischer), Tinnnnculus cenchris

— Afrikanischer Turmfalke
(L.) — Turmfalke

Naum.

Rötelfalke

...

-

-

327

rapiadus (Diiud.)

572

linnunadus

333

) Ch-ysolophns — Goldregeupfeifer Hirundo nrbica L. C. Polarseetaucher — aeptentrionalia L.). — Coccystes glandariua (L. Hirundo riparia L.) — 684 Ciconia ciconia (L.). — 488 488 Herdenkiebitz Ligurhms Ckryaomilris ciirineUa 145 Cettissänger Kiebitzregeiipfeifer actjyptiacus (L. Uferschwalbe Felseuschwalbe rupestris Scop. — — — 482 229 Grünfink Zitronenzeisig — — Circtis aeruginosus (L. 584 Großer Buntspecht — .) 585 Gaos chloris L.. sericea Natt.) Clielidon urbica (L.) — cia L.) minor danfordi (Hargitt) u. — C olor — — — major Singschwan — (L.). — Dress. Schwarzspecht Emberiza caeaia Cretzschm. — Goldammer hortulana L. Corvua corax L. corcrne L.) — pygargus — Ü79 567 226 Erlenzeisig — 440 Weißer Storch 443 — Südlicher Wassenschmätzer 111 Schlangenadler . — Gartenammer cirlus L. 571 Zipparamer cinerea Strickl. sqnatarola (L.) — — 273 Stadtschwalbe Goldfasan — — (L. 325 C.icrtorum — — — — — picius (L.) cyaneua (L. — — Kirschkernbeißer Heherkuckuck 309 — Dohle 251 — Felsentaiibe oenas L.) spinus (L. — (Gm.). livia — Colymbtcs arcticus L. — 569 Saatkrähe 253 Colurnix coturnix (L. — 143 .) — — Schwarzer Storch Civcaetus gallicus (Gm.) nigra (L.) Columba — — 502 284 285 233 C. . frugilegns L. 323 — Steppenweihe — Wiesenweihe Frankl. C.) Dryocopus martius (L. — Olimcola riparia (L.).) Cetlia cetlü (Stanl. alba Bechst.) Chloris chloria (L.. Hellenenspecht Gleitaar — . 295 — Hume) Kolkrabe 255 — Nebelkrähe — Rabenkrähe . — Cistenrohrsiinger macrurus (Gm.). Cucjdus canorus L. C. 428 428 427 . — Coracias garrxda L. vulgaris Pall.). dactylisonana Me^'er Crex C..) Ägyptische — 185 565 Bogenschnabellercha Sehneegans Chettusia gregaria (Pall.) — - — Unveränderlicher Schwan lilfordi 418 449 Höckerschwan Dendrocopua leuconotus — Wachtel Wiesenralle musicus Bechst. pratensis Bechst. cursitatis — Clangula glaucion (L. Cygnus cygnus — — (L. Coccothraiistes coccolhraustes (L. Elanus cacndcus (Desf. — — Brekm Cevthia famüiaris brachydactyla 566 217 566 216 ..).). Colaeus monedula (L. Chenalopex Alauda Jc. C.). ci-ex (L. 554 554 Nordseetaucher Blaurake lawrencei (u.). pallidus Sylces 324 Mont. Charadriuf! pluvialis L.) — — Kuckuck immuiabiUs Yarr. Cinchts cinchts albicollis (Vieill.).. Clien hypcrboreus Baumläufer Gescheckter Eisvogel (La Marm.). — — — Östlicher Mittelbuntspecht östlicher Kleinbuntspecht — Gelbkehlige ' 306 492 304 302 301 305 574 Blaugrauköpfige Ammer 213 212 Ammer — Zaunammer ciirindla L.) 3(Jii — C. — Hirundo rupeslria (Scop.. — — — — 373 321 Sumpfweilie Kornweihe Cislicola ciiUcola (Teni. (Pall.). — Hohltaube pahimbus L. — Kingeltaube Gm.) Schellente ..). Lycos monedula L. 493 Sharpe meditta sancli-johannis (Blanf. (Stanl. cineraceus (L. var.IX Inhalt. Seite Certhilauda desertorum — Ceryle rudis (L. 254 cornix L.

pityormis L. 490 Kranich Gypaelus barbatus (L. t Würgfalke — 567 218 Zwergfalke Afrikanischer Graufalke — Innarius Fall.) — — 505 — — — Eiispiza dolichonkh (ßp. 578 Frankolin Buchfink 232 — 232 Berg'tink — 445 (L.) Ilimavtopus Idtnantopus riifula Tem. F.) Bekassine 459 porzana (L.) — — 349 Lerchenfalke montifringilla L.).) Ggps fulous (Gm. — üriolaLa Licht. Fidica alra L.) — 193 Haubenlerche krijnicU Kalenicz. E. — — — (Sechst.) — Falco aesaltm Taust. — cristaia (L. Ammer Lesbische — leucoeephala — pi/rrhuloides relsei-i Hartert — — — Gm E.) morinellus (L.) 503 — nifina (Pall.) — 504 Tafelente fuligula (L.). Lidlula arhorea L.) — Nachtigall Blaukehlcheu Eri/thropus vespeHinus (L.) 504 Qalerida arborea (L. 447 447 — Eichelheher 249 — Türkischer Schwarzkoplheher 569 — Grauspecht — Grünsi)eclit (Licht.).) Grus gras — 571 301 viridis (L.) MJiwe Nordmanns Brachsehwalbe 586 Bechst.. — — gallinula (L. cinereus Bechst.).) Eudromias 211 Kuilerente rubecidus (L.) (var.) 458 460 — Grünfüßiges Teichhuhn — Getüpfeltes iSumpfliulni Garruins glandarius (L. F. rtijipes — ßütolschvvalbe 386 396 .).) — — Heidelerche 194 Galtinago gallinago (L.) (L... — — — — Rutfußfalke — toncöhir — Tem. 487 - eleonorae Geu(5 feldeggi 8chl. — StorclLschneiife 478 275 . Fringilla coelehs L.) — 567 — — Fohrenammer 567 Westliche Gimpelrcilirammer 'JIO canncti (Brehm). Haliaetus albicilla (L. 337 • Wanderfalke francolirms (L. — schoenicltK (L. Seite Emheriza lesbia — Tem. Was. (L.) Mittlere Kohramiiier 567 Erithacus (A'ddon) hiscinia (L.X liili.) — 584 450 Jungfernkranich — 525 .) 101 Rotkehlclieii 557 326 Wüstentrompeter 224 — Großer Moruellregeiipfeifer — Moniellregenpfeifer Gestreifte — melnnocephala (Scop. Prachtammer Kappeuaiumer 334 573 — Eleouoreufalke — FehTeggsfalUe peregrinns Tuiist.) — Gelastes gelasles Glareola nidatwptaxi (Nordm. Luscinia minor Iirelim jMlomda — Ammer Gt'struifte Erismatura leucoeephala (Scop.) — Brachschwalbe G. — — 452 — Bartgeier Weißköpfiger Aasgeier — IIaemat. inlennedia Michail. Oallinago scolopaeina Bp.opus oslrilegus L.serhuhu Fuligtda ferina (L.) — — — Kleine Sunipfschnepfe — Große Sumpfschnepfu Gallinula chtoropus (L. . ghu-ialis (L. virgo (L. 487 ..).-ilt. &Ui'cifUs (L.) — Dünnschuälielige Gecinus camts (Gm.) major (Gm. IT. — subbuteo L.) — - Sprosser Erylhrospiza glthayinea (Licht. Austerntischer JTarclda 492 — Seeadler — öingseeadler — Eisente Hirundo 370 573 vocifir Vieill. 99 557 geoffi-oyi (Wag-1. cristaia 'inarila 348 336 . Francolinus — — — — — 573 viitgari-i — Steph.).) — — pratlncola (L. grandis Storr. Dandalus rubeculus L.).) — 211 Riiliramraur — Leach Reiherente 504 585 Bergente — Mnorente — Kolbenente — nyroca (Gülil.

) pallida (Hempr.. promnüialvi (Gm.) — 563 Provencesänger — 506 Großer Säger 507 506 297 Bienenfresser — 299 Savignys Bieneufresser 570 Grüner ßienenfresser torquata (L. — — — — — — UucopHhalimis Tem. . — Möwe — ridibundus L.XI lulialt.i — Kleiner Kurzflügeliger Gartenspötter — — (mjentatiis L.)... — audouini Payr. Mauersegler — Cypselus melha — L.).) Locustella hisclnioides (Savi) — Loxia curvirostra L. Seite Ilirundo iiistica — — — L. regalis auct.. aegocephala Bechst. Mergus alheüus L. Milvus ater Gm. Lachmöwe — Nachtigallrohrsänger Melizophilns sardm (La Marm. liuseiniola — (L.) Micropus apiis (L.. 517 Schwarze Seescliwalbe — — — — — — 583 (OtisJ u^iditlata (Jaci^.). — marinus L.).. — — — — Sturmmöwe fiiscus L. 588 527 L. viridis L. 282 Raiu'liscliwalbe samgnyi — 8tej)h.). — 562 Kiefernkreuzschnabel — — . 533 534 587 Fall.. . L. (u.). M. u. — Häringsmöwe — Fischmöwe ichthyaetns Möwe Korallensehnabelmiiwa 587 Grauköpfige — 541 canvs L. 567 143 Mariskenrohrsäuger Kalanderlerche 190 574 — 563 Bardischer Sänger M. — 127 — Heiliger Tbis meridionalis Tem... limosa (L. L. — Schwarzköpfige Zwergmöwe Chema ridihundum — Limicola platyrhyncka (Tem. — 121 288 289 Alpensegler Miliaria calandra (L. 517 Zwergspötter olivetorum (Strickl. — 464 persicus Fall.) — (L.).) — Ris acthiopLca (Lath..) Melanocorgpha calandra Melierax — Fichtenkreuzschnabel pityopsiüacus Borckh. salicaria — polyglotta (Vieill. 221 575 385 385 .) — 51G Großer Ölbaumspötter — Wendehals L.iuiuspütter 306 nuhicus Licht... L. Miliaria europaea Swains. — Rotriickiger minor Gm. — 477 serrator L. Nordische Silbermöwe — Bruch mickahellesi — atricilla L. Gartenspötter 127 561 581 Würger — — 268 259 Raul)\vürger 569 Hesperiden-Raubwtirger Grauwürger 259 — Senator L. — Bp.) — — — merganser L. — — — Grauammer Schmarotzermilan — migrans (Bodd. vulgaris Leach. — Tem. elaeica //.. //.) Houhava Hypolais — — calujaia (Licht.. Mantelmöwe mimitus Fall. — aei/yptius (Gm.) — 529 Rostrote Uferschnepfe melanojwgon (Tem.) — pliiloniela (L.) — Weißbärtige Seeschwalbe leucoplera (Schiuz) — Weißflüjjolige Seescliwalbe — nigra (L. Larus Linderm. 222 .) — (/abar (Daud..) KastanieubramiG Rauclischwalbe 482 — — Afrikanische Kragentrappe hyhrida (Fall.) Jynx torquilla L. personatu. — . excuhitor L..) Hydrochelidon Lantus 284 Dorn. — — 527 Sumpfläufer Singsperber ^cndatiis (Bodd. 260 265 . Mittlerer Säger Merops apiaster L.. hmneyeri Cab.) 119 Schwarzamsel Nordische Ringamsel Cypselus apus L. Milvus 465 Schwarzschwänzige Uferschnepfe Zwergsäger — Mei-jda merula (L. collurio 561 Ehr.).oder Sporeiikiebitz Maskenwürger Rotköptiger Würger — Gm. — lloplopleriki spinosus (L. 588 534 Südliche Silbermöwe — Schwarzbrauner Milan Roter Milan .).). Limosa lapponica 588 Weißwimperige Möwe melanocephatus Natt. — milvus (L. M. — inelha (L. rufus — 182 ('ill>..

— grisola L.. -- 512 511 584 Plattschnäbeliger Wassertreter — 376 514 584 416 antiqiwrum Tem. — Zwergadler (L.).).) — Haussperling 575 372 170 173 174 564 crlstatus L. 416 (L. hypcrboreus (L. Grauer Fliegenfänger collavh Beeilst.) — — — u. Periiis apivorus (L.. Sumpfhuhn 448 Zwergsumpfliuliu 449 Kleines Großtrapjpe 452 Zwergtrappe 453 hkorais (Licht. — Gebirgsbauhstelze M.sköpfiger Pelikan — Gemeiner Pelikan — — (L. Berglaubvogel — Flamingo 440 123 . — Zwergscharbe Schmalschnäbeliger Wassertreter Fasan Fall.) 202 271 269 I\appengeier NisadtHn fasciattis (Vieill. — Blaumeise — — Haubenmeise — luguhris yraecus Rei.) — Fischadler Panurus hiarmicus (L. Numida — mdcagris L. (L.) Halsbaudfliegenfänger .) — Bartmeise Parus ater L.) — MolaciUa alba L.) — Trauerente 586 — Orlygometra (Scop. Aquila pennata Numeniits arcuatus (L. Phylloscopus bondlii (Vieill.). — — Gm. — pggmaea Naum. — 238 239 Feldsperling — Phalaropus fulimrius 175 Sumpfsperling Starna cinerea L.). pygmaeus Phasiamis colchicus L.) — montanus (L. W. Pkatacrocorax car/io 237 234 243 — Krau. — Oedicnemus oedicncmas 461 460 572 437 480 — Naehtreilier — Triel — Bamtente 586 nigra (L. pusilla (Fall.) — MontiffingiUa nh-alis (L.) — petronius (L. alricirpilla — — — M. griseus Strickl. — Schwarzer Fliegenfänger semitorquata (Homeyer) Halbhalabandfliegenfanger Fall. crepitatis L.).XII luluüt.ser — Griechische — major L.).) /'/(.) roseiiJi Rebhuhn Oarbo cormoraniis M.) 272 272 576 pennatns (Gm. — Kormoran Mittelmeer-Krähenscharbo Carba pygmaeus Fall. L.) — 402 — — Große Brachsclinepfe — Regenbrachschnei-ife phaeopus (L.ichstelze . — Perlhuhn NycttiUi triujiimimi (Gin. — pai-oa Bechst.) — onocrnlalus L. 507 510 Wespenbussard — Phoenicopterns 568 Steinsperling graculus desmaresti Payr. (Fall. — hispaniolensis (Tem. — Tannenmeise — caeruleus L. — melanope Muscicapa — — — — 114 Steinrötel Weiße 112 .) 176 564 Rosenstar Pelernmis crisp>us Bruch Perdix perdix Trauermeise Italienischer Sperling — — — — 564 186 Balkan-Ohrenlerche Otogijpa auricidarü Gray — 463 579 Oe.) Pastor roseus (L.) — Blaunierle — saxatilis (L. N. — — Otocorys hilöpha — Oallinula miniUa Fall.).Schneefiiik 231 li. Tem.) Oidemia fusca — Habiclit. (L. — Kolilmeise — palustris stagmitilU Brehm — Sumpfmeise Passer domesticus (L. Philn-cnhOA — penicillata (Gould) Brehm — Wiisten-rihrenlerche — Ohrengeier Pandion haliaclus (L. j^o^i'^a 245 Pirol tetrax L. NeophroH peraiopterus — — Egyptischer Aasgeier — — — tenuiroslris Vieill. Aquila BonelHi — 204 269 Zwergtliegenfänger — (L.). Seite — Monticola cyanua (L.satller Dünnsduiäbelige BraclLschnepfe Nycticorax nycticorax (L.) — italiac (Vieill. mdphui-ea Beeilst. al/jieoUis Tem.) Qallinula OlU tarda L.) filcaius (Burch.).. 352 358 Rauhfußkauz Oriolus galbula L.

). 122 Möwe Gartenrutschwanz Serinus . 544 589 — Gelbsteißige Buschdrossel — Brillengrasmücke piirrhocorax (L. Scops aldrovandi AVillug-.. hirundo L. — Pica caudata Boie — — — 315 Zwergohreule 443 — 444 Brauner Sichler 552 Haubensteißfuß — minor Gm. — — — Dougalls Seescbwalhe ..106 454 225 Girlitz .) — — 524 Kleiber neumeyeri Michah.) 105 Tauchersturmvogel (La Marm. 586 519 Flußseeschwallie Hellgraue Seescbwalhe Zwergseeschwalbe 8l. leucomcla Pall. S..) — — 562 Schwarzköpfiger Säuger Alpenkrähe regulua (L.) — (L. — — . hyacinihus Tem. 558 . P.). St.) — rilppelli — suhalpina (Bon. u. — trochilun (L. .). isabcllina Rüpp. 102 102 Schockiger Steinschmätzer Stercoftirius poinatorhinxLs (Tem. Pica pica (L. caspia Pall. nilolica Hassel^.) Weißspiegeliger Rotschwauz Stenia canliaca — — — — Strix Gm. Ehr. *S'^ u. — PhyUopneuste trochilus L. Clir. Platalea leucerodia L. Sturmes Weißlicher Steinschmätzer Löffelente media Horsf. 157 .) Pterodes arautrius (Pall.) — 479 ampkileuca Hempr. — — — — — — Brehm Saxicola albicollis (Vieill... S. Blas.) Einfarbstar . 586 518 — Lachmeersclnvalbe 521 Schleiereule 311 — 569 unicolor (La Marm.. Iiortulanus Silta caesia 122 Weifisohwänziger Steinschmätzer — — Scolopax rwsticula L. Naum..). . Europaiscbes Purpurhuhu 582 . S. .lerinns (L. Uueiira (Gm. oenanthe (L.) 248 223 Alpendohle 450 Hausrotschwanz Tem. fluviatilU L. Raubmöwe Brandungsmeerschwalbe doxirjalü Mont. 123 Wakllaubvogel Elster Pisoi-hina scops (L.) coiispicülata Pyrrhula pyrrliula 5b2 GrüBnickiges Purpurhuhn . Rissa — — Pyi-rhocorax graculua (L. Phi/Uopneuste rufa Lath. cristalus tridact.) 579 Ehr..) Piiffimia kühlt (Boie) — Nadelschwänziges Flughuhn — Grauer Tauchersturmvogel — obscurus (Gm.) — pvffinus (Briln.). P.) 559 Säbler Eegulus ignicapillus (Brehm) — 547 Mittelmeor. S.) - — — — — — Koch — — Wolf — — Spatula clypeala (L.). ßammea 559 Tanzender Steinschmätzer — 1U7 109 Östlicher Ohrensteinschmätzer Grauer Steinschmätzer Waldschnepfe — — Kaspische — . Rallus aquaticus L. Falcinelhis iijneus Leach Podiceps a-istatus L.) 147 246 L.). P.).).Tauchersturmvogel Weißbärtiger Sänger major — — Rüppellssäuger Wasserralle Recuroirostra avocetla L. Phi/lhpneuste sibilatrix Bechst. alpinus L. (Tem. — (Brehm) nirjricollis 125 Löffelreiher flumalilis Tunst. Pyrophthahna — melanocephala (Gm.. u. jmrphyrio (L.XIII Inhalt. aurita — 152 Feuerküpfiges Goldhähuhen Dreizehige phoeniciira (L. 502 Breitschwänzige 589 Seeschwalbe 520 522 paradisea Kays.) — Pratincola ruhetra (L. — Koch — — 558 109 . — — — — — titis — (L. minuta L.). 178 179 . Felsenkleiber 8t.) — Brauukehliger Wieseuschmätzer — Schwarzkehliger Wieseuschmätzer 104 — Sandflughuhn 579 — — rubicola (L.. anglica Mout. u.) Pterncbirua alchata (L.).. 103 — Ohrensteinschmätzer — Ehr.yla (L. afßiii^ C'retzscbm. — 653 Zwergsteißfuß 553 Schwarzhalssteißfuß — Porphyi'io cacndeux (Vand. Großer Gimpel Gelbköpfiges Goldhähnchen melanoleuca (Güld.) \jyelkoaamts (Äcerbi)] — Dunkler Pycnnnotiis xanthopy<ßi^ Hempr. P. R. RuticiUa mesoleiica (Hempr. stapazina Tem.). . saitator MSnetr. — 126 Fitishiubvogel 250 Plegadia falcinellus (L. Seite Phylloscopas rufiis (Bechst. — Weulenlaubvogel — sihilator (Bechst.)..

) — liltorens (L. — — 165 579 Steppenhuhn 496 — Gm. Tetrao tdrU L.) — sutiarcuata (Güld.XIV liili. Sula hasrnna — (L. lioi-lensis 241 — ciirruca (L.i — — puynax — stagnatilis Bechst.iufor — — — — 158 Dorngrasmücke 315 — Nimmersatt — Birkhuhn — Auerhuhn — Kleine Thalasndrmna -[idnijica (L. lies: Emberha pi/rrhu/. . — — Turdiis iliaais L. — Brün. 5S0 580 (? T. — Senegal-Turteltaube — turtur (L. V. cormifn (Tu. Ilartort statt: als auf Seite 211.) uiwria Star Baßtölpel Sylvia alricapilla (L. 168 117 Weindrossel — Singdrossel — Wacholderdrossel viscivorus L. Trini/a alpina L.).). 423 . — — 470 Heller Wasserläufer — 470 467 Kampfsclinepfe 472 Teichwasserlänfer Alpenstrandläufer — 476 - Isländischer Stramllaufer 583 ^ — Seestrandläufer — Zwergstrandläufer minuta Leisl.). 563 östliche Sängergrasmüeke Waltlkauz (Pall. rufidorsalix 580 (L.) glareola (L.) — Rostrückige Turteltaube — ^megalai^iü Coluviha acgyptiaca Lath. — Misteldrossel — Laufhuhn Turnix (andalusica) syhatiea Turtur cambaycnsü (Gm. .) — Syrrkaptes paradoxus Tndorna easarca — — tarlorna Tantalus ibis L.ilf. 'S- 164 Garteugrasmüeke orpliea jerdoni (Blytli) Syrnium aluco — — (Beeilst.) - . — Wiedehopf Vanellus va. auritus Ray — Turteltaube Upnpa epops L.1 L. . — Kiebitz Vultur Cretzsehm. .) Sclnvarzköpfige Grasmücke Zaunfjrasmücke Bfichst.). — Eüppellsgeier — monachus L.) Tickodroma muraria (L. Sowohl auf Seite 90. Tr. — temmincki (Leisl. Totanus — nchropii. T. reiseri Baldamus .) — Fahlbraune Senegal-Turteltaube — Brehm habelJmus Bp.) — — — Seite — SlMiius mdyari. inardiiiia 185 Brucliwasserläufer glottis 589 468 Dunkler Wasserläufer — (L. Nr.) — 583 473 475 Bogensclinäbeliger Strandläufer — 474 Grauer Zwergstrandläufer Zaunkönig T. — Kuttengeier musicus L. Zeile 7 von oben. 116 pilaris L.) (L.) 586 163 — — — — Sylvia (L-)) (L. 469 471 Beeilst. statt: dann auf Baklamas.) Stnrmschwalbe Al]ienmauerl. Emberiza xchoeniclus reiseri Hartert. Totamis calidris (L.).) — — — Rostente T.). cristatus L. Zeile 17 von oben. cinerea Brün. Brandente 495 581 577 576 uroijallus L..) 166 Sperbergrasmücke cinerea Lath. Mache/es pngnax L. Rotschenkel — (L.nellus (L.) — — — fuscus (L. 118 117 579 (Desf. 293 483 576 kulhei ^00 Boriclitlaunseii. pai-vulns Kuch — Ti-oglndytes troijlodytes (L. .oides Seite 131. 80.). Punktierter Wasserläufer eanuti L.

ALLGEMEINER Heiser. TEIL. Ornis balcanica. Hl. .

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Doch wie außerordentlich verschieden waren unsere Aufgaben und unsere Pläne von den Zielen Jener. daß deshalb die folgenden — — Zeilen wenigstens Unmasse lich zum Teile Schilderungen enthalten werden. Ein glücklicher Zufall führte uns vom Hafen weg in die nahe dem königlichen Palais wo wir bei der wackeren Frau Julie Michel. daß uns unser Weg in Gebiete des Landes führte. In diesem Sinne sind natürlich auch sämtliche Reisehandbücher über Griechenland abgefaßt. 1* . einer Marburgerin. Ü/s ist wohl sehr begreiflich. was für Erfolge zu erhoffen wären. sei es zu Studien. und daß wir schließ- Gelegenheit hatten. Unsere Tätigkeit galt einem ganz anderen Gebiete der Naturwissenschaft und die Folge davon war. Städten und namentlich im welche hierüber urteilen zu können glauben. welche der Schwärm der anderen Reisenden selten oder nie betritt. auf der sich außer den in jenen Gewässern den Schiflen jederzeit folgenden Silbermöwen nur einmal nahe bei Korfu ein einzelner großer Sturmvogel zeigte. sei es zum Vergnügen. die im Begriffe stehen.nd Monaten erleben würden. welche alljährlich.Erste Reise 1894. was wir in den nächsten Wochen i. April. als ich mich am 14. nach dem alten Hellas reisen! Fast ohne Ausnahme ist archäologisches. Bei diesem gelegene „Pension Julie". April samt dem Kollektor Santarius an Bord des abfahrtsbereiten Lloyddampfers „Urano" im Hafen von Triest befand. historisches oder höchstens ethnographisches Interesse die Veranlassung zur Reise und immer wieder werden ausschließlich jene Ortlichkeiten aufgesucht. landeten wir auf dieser herrlichen Insel am Vormittag des 16. wo Kulturstätten des Altertums und des Mittelalters oder Museen mit angehäuften Schätzen aus jenen Epochen das Entzücken des Fachmannes wie des wißbegierigen Laien hervorrufen. zu verlassen. welche man in der von Reiseberichten über Griechenland vergeblich sucht. ein ebenso bequemes Quartier als vortreffliche Verpflegung fanden. daß. als bei den bisherigen Balkanreisen. unter anderem auch den Charakter und die Eigentümlichkeiten des griechischen Volkes auf dem Lande weitab von den Gebirge besser kennen zu lernen als die meisten. bedeutend höher gespannte Avaren J. hatte damals mächtig jene Sehnsucht nach dem Zauber des Südens welche ja fast alle befällt. die mitteleuropäische Heimat Auch mich erfaßt. Nach einer in jeder Hinsicht angenehmen Fahrt. unsere Erwartungen dessen.

4 Oruis balcHnica. während es ganz fremdartig aussah. ohne auf besonders lebhaftes Vogelleben zu stoßen. und hoch über uns sehwirrten im unvergleichlichen Blau des griechischen Himmels eben angekommene Alpensegler und viele Stadtschwalben. Steinlinden und Baumeriken bewachsenen Hügeln war OS vor allem das versteckt lebende Samtköpfchen (Pyrophthalinn melanoci'phala) welches unsere Aufmerksamkeit erregte. sowie kurzzchige Lerchen trippelten auf . wohlbekannten Val di Ropa stattfinden konnte. weil Regenwetter eintrat und notwendigerweise die erlegten Vögel präpariert werden mußten. während ringsum von den Olivenwäldern die Zwergohreulen den lauen Abend begrüßten. Nachtigall und Cetti's Sänger verrieten ihre Anwesenheit durch ihren weithin hör- baren Schlag. Auf den mit Erdbeerbaum. nur gewöhnliche und schwarzköpfige Schafstelzen. so war es. Von diesem Ausflüge zurückgekehrt. um einen Überblick über die der Stadt zunächst gelegenen Inselteile zu gewinnen und um zu sehen. konnten wir beobachten. und Avenn wir in den Olivenwäldern von Alepu oder längs der Agavenzäune den südlichen Sylvien nachstellten. als wir die eigentlichen Sümpfe des Ropatales durchwateten.. wie bei allen folg-enclen Besuclien fühlten wir uns dort so gut aufgehoben und in unseren sonstigen Samraelbestrebungen derart unterstützt. Ein Wagen uns auf der prächtigen. mußte zunächst unser umfangreiches und Gepäck vom Hafenmagazin in die Stadt befördert werden. von den Engländern angelegten Chaussee rasch nach Kerkyra zurück. Stockente und Drosselrohrsänger waren auch hier die häufigsten Vertreter und das beste war eine von Santarius erlegte Doppelschnepfe. April schon der Ausflug nach dem allen jenen. so daß am 17. wie die beiden Raben die vorbeiziehenden Silbermöwen heftig aus der Nähe ihres im Kastellfelsen befindlichen Horstes verjagten. Aber auch Bekannte aus der Heimat belebten die frisch aufgegrabenen Weingärten und die Brachen auf dem Durchzuge: Pieper. welche in ganz Griechenland nur spärlich erste . s. Unser erster Besuch auf Korfu galt dem alten Kastell. Der 19. Von drei eben angekommenen Blaiiraken wurde eine von korfiotischen Nimroden erlegt und sofort für die Küche gerupft. Unter diesen mußte sofort das gewissermaßen historische Kolkraben] )aar autfallen. Die üppige Vegetation dieses Teiles von Korfu ist alibekannt. brachte Die unvergeßlichen Ausflüge wurden dann auf einen Tag unterbrochen. Die offenen. wenn unser Baumläufer die kahlen Stämme der uralten Ölbäume erkletterte. welche vor langen Jahren Lord Lilford verzeichnet hatte. welches seit Jahrzehnten hier angesiedelt ist. Es war schon ziemlich spät. welche schon einmal auf Korfu gejagt haben. w. zur damaligen Jahreszeit entfaltete sie eben ihre ganze Pracht. ob sich noch jene Vogelarten am Kastellberge vorfanden. A|)ril wurde dann zu einer vollständigen Umgehung der Bucht von Kali- kiopulo benützt. als ob wir in lauter Gartenanlagen umherbirschcn würden. flachen Strandpartien zeigten hier kein besonderes Vogelleben. Während unten im Hafen die Salutschüsse eines französischen Kriegsschiffes donnerten. Laubvögelu. was dank dem anerkennenswerten Entgegenkommen der Zollbeamten bei der Ausfolgung rasch mannigfaltiges und ohne Schwierigkeit bewerkstelligt werden konnte. daß namentlich den forschern die „Pension Julie" hiermit bestens empfohlen reisenden Natur- sei. auftritt.

besuchten wir zunächst einen kleinen Süßwassersee. viele Olivenwälder passierend. dem salz2. welche fast alle im Süden von Korfu am Zuge Immer dem nunmehr grasigen Buchtrande worden waren.III. zuerst im Straße die Ortschaften Mesongi und Strongili. Deca. konnten wir die Schönheit der dichtbewachsenen Mausinseln bewundern. dann eine Strecke längs des Mesongi- immer der Westküste entgegen. die luftige Fischverkaufshalle zu besuchen und den Hafen genauer zu besichtigen. wo die Bucht mit dem Meere zusammenhängt. Pistazien. sehr viele Stieglitze. den unvergleichlichen Frühling des Südens an diesem Tage genießen. Reichbeladen bogen sich die Zweige der Zitronen. erreichten wir. bloß (Trasmücken. Erdbeerbaum. wo reges Vogelleben herrscht. Zaunammern. ja sogar Steppenweihe und Schmutzgeier zeigten sich habe nirgends auf Korfu später ein vielfältigeres Tierleben gefunden hier. und kamen endlich zur lang- gestreckten Brackwasserlaguue. daß ich beschloß. Der Schlag der Nachtigall und des baches. um diese Zeit durchziehenden rotkehligen Pieper auf. Überall fanden wir in den Gassen und Gäßchen von Kerkyra zahlreiche Käfige mit verschiedenen gefiederten Lisassen: außer Kanarienvögeln. und beim Durchschreiten des Marktes fanden wir daselbst eine Menge korbweise feilgebotener Wachteln. man konnte in vollen Zügen Alles duftete und blühte — Last der reifen Früchte. leitete uns der Weg wieder nach der Stadt zurück. In mehrstündiger Wagenfahrt über H.und Orangenbäume unter der kurz. Dort. wo der Graswuchs dichter wurde. aber teilweise mit Cisten. wo ein Kolkrabenpaar im Morgengi'auen sich sehen ließ. doch hatten wir außerdem noch Gelegenheit. so oft mich eine Reise nach Korfu bringen würde. welche durch eine sandige Düne vom Meere geschieden . folgend. ja sogar der Pfiff der Zwergohreule war bei girrten Turteltauben. lebendiger war es in den landeinwärts gelegenen Gebüschen und in den Olivenwäldern auf den Hügelketten und deren wasserreichen Einschnitten. heide u. schön sin- — die beiden letztgenannten Vogelarten aber gende Kalanderlerchen und Steinhühner nicht von Korfu stammend. In den Zweigen der Ölbäume huschten Fliegenfänger. Leider verstärkte sich inzwischen der Wind immer mehr. sondern vor allem der zierliche würger. Da es öfters auf dem Postamte für uns zu tun gab. Cetti's Sänger tönt hier aus den Büschen. Lerchen. BaumNicht Rotkopf- und ich als hier. April war zu einer Exkursion nach der südlichen Hälfte der Insel bestimmt und die Ergebnisse derselben waren so mannigfaltige. auf herrlicher Von hier ging es zu Fuß. Der 21. Grünlinge. schon aus weiter Ferne. Am folgenden Tage mußte die Zeit wieder zur Präparation und zum Umlegen der gesammelten Pflanzen ausgenützt werden. darunter auch ein fast schwarzer. scheuchten unsere Schritte auch die Umso Grieclienland. Pirole. was bekanntlich der Vogelbeobachtung und -Jagd stets abträglich ist. Später hat man steinige. wo sich aber nur ein brauner Sichler herumtrieb. lockten hellstem Sonnenglanze zur Mittagszeit zu vernehmen. dieselbe jedesmal zu wiederholen. Zaunammern. Schatten der ältesten Ölbäume der ganzen Insel. bev\^aclisene Halden zu überschreiten. flöteten Orpheussänger. deren Reiz ja schon vor Jahren Kaiserin Eli- sabeth so mächtig angezogen hatte. dgl. Im Valle di Korissia angelangt. während Tui-mfalken und Bienenfresser sich hoch in den Lüften wiegten.etränkten Boden umher und. erlegt einen Rundgang durch die Stadt auszuführen. und Würger verrieten Pirole sich Kuckucke. daß das dortige rasche Amtieren alle Anerkennung verdient. kann ich die Bemerkung nicht unterdrücken.

daß wir nur mit Pflicht. unsetv Flinten rich- V'ine ten Sollten: so vielerlei Voarelvolk hatte das Unwener auf die Düne geworfen. deren Mittelpunkt natürlich der in goldenem Tabernakel ruhende tmd von einer großen Schar hoher Geistlicher umgebene HeiHge bildete. und ich konnte ar. alles jetzt .ii Däne ^^sr der Wind zu ^ineni hottigien Sand üWrschttttete und so stark Sturme tobte. dann aber nahte auch schon die Stunde der Weiterreise. u. der nicht nur eine bemerkenswerte Vegetation.»oh$ou.-en Wachteln auf dahersrepeitscht. " — sogar ein grell gezeiclmeter Austemtischer. ja Dies die ich in keiner von den anderen Gegend der Lisel gefunden habe. gerecht werden konnten.en. bot dieser Teil von Korfu Reize. überall doi.. die links ' R.z. Als später noch ein feiner Re^en dazukam. um einen Rundgang durch die Stadt zu vollführen und unter Führung von mehreren Bekannten die vorzüglichen Weine der Insel zu verkosten.. Rückwege nach der Hauptstraße bei Mesongi. fizierter sondern auch noch folgenden Tage gab es so viel Zerstreuung. Konsuls Haupt von Höchstetten und der liebenswürdigen Gesellschaft des sächsischen Generals von Schweingel samt Famihe hier gedenken. deren präzises Spielen zu bewundern war. der uns gleichzeitig als Dol- gestellt. überhaupt noch schießen zu körr. Erst nach einigen Sranden besserte sich das Wetter zusehends.s macrocJirpn und phccnic/Ki befestigt.Ortiis ^«lciEio*- (1 Bfim Betreten der . später werden immer dichter und ge^en das Südende der Lagune zu bilden sie einen fonulichen südlichen Wacholdern sie .rbentönen der südlichen Sonne überzogen. wohin wir zuet^ft unsere Aucen. Ani^ings treten Banmform annehmenden Wacholder vereinzelt auf. April fand uns in voller Tätigkeit.# mit Res^n i*t- dieser ar. und Sande wurde im Rallenreiher Schar Siibermöwen besnchten jetzt den Dünenstreifeu oder den Binnensee.uoa.nd üppige Gruppen von alle Eig-entümliohkeiten nun Der men feine gell>e irebildet- jHniperu. war auf den Beinen. Diese waren Dr. Am ersten der alles Palmsonntag. Theobald Krüper aus Athen und der Sammler Christos Leonis.-_ •~-r. schierten in Mühe die Stadt- unserer Es war ein besonders großer Fest- persona nämlich sein mumi- Körper) in feierlicher Prozession durch die Stadt getragen wird. dunkelblaue Lagune und an ihrem Rande eine Menge Straudläuter und leben in sich schließt. uns kaum ant" äe-a FtiiSen eHialten koir. Spiridion. Der 23. wo unser Wagen vor 10 Oir abends nach der -Pension Julie" zurückbrachte. Anläßlich dieses ersten Besuches von Korfu muß ich mit Dankbarkeit der gütigen Unterstützung des k.Principe Oddone'^ nach Patras ein.\hli£-e der Düne und ihrer Umjrebunir mustern. .ahrt erfolgte die Ankunft im Hafen von Patras schon vor 4 Uhr früh und eine halbe Stunde später waren wir mit unseren sehr ersehnten Begleitern für die nächsten Wochen und Monate zusammengetroffen. Flugsand hatte auch hier Hügel von allerlei phantastischen Foraber die Krone derselben >vird durch starke r. TroTzdem xmßien wir nicht. Einige Präparate wurden noch fertigdann alles gepackt und am Nachmittag schifften wir uns an Bord des italienischen Dampfers . wirkliche diese. tiir die Korfioten in Landl>evölkernng. k. Wald. sondern auch ein reiches Vogel Dazu rechts das unermeßliche 5[eer mit der Felseninsel Lagudia. Nach rascher F. nämlich tag. Reiche Beute machten wir an diesem Tag-e nicht nur hier. und zwar sowohl am wartete. metsch unentbehrlich war. Am Abend erübrigten wir noch so viel Zeit. dai5 wir aiigo'w". Ganz Korfu wie die massenhaft herbeigeströmte Drei !Musikbanden. der uns noch Gesammelte zu konservieren. üWrzogen sieh die Eiseuteile der Gi>wehre rasch mit einer dicken Rostschichte und wir hatten unsere Not. mar- der Prozession. griechische an welchem der Schutzheilige der Insel.

sei. Lee. unweit der Rampe In einem der kleinen. namentlich - vom gewaltigen . und wa mit Leonis die bereits fi^her b^onnenen Sammelansflüge in der Umgebxmg von Panas fortsetzte. r rungimvortrefSichen -Hotel Patras* des Herrn Dimaköpnlos. gTößtemteiis Griechenlaodä öeorjr I^r in dies«in indem er braachf. welcher seit vier . unmittell>ar am Fuße der mächtigen Felswär. Krnpers auch von seinen ehemaligen Erlebnissen daselbst und seine Versicherung.. . . der deatächen n: .„^ .»ienst . ._.. herzlichst begrüßt baite.„. einen Nachmittagsbesuch ab. %nm in Athen eine nnd ver-scbaffte dem nnr mit Infekten und b^ s' die*- nahezn der einzige. ^.. langberten Straßen und der reizlosen r in den .Tohnt '--ji-' Stunde imserer Abreise dorthin auf das lebhafteste herbeiwünschte.ite - - T- ''— -i ^. '. ersten . ~- .. April -s'ir zum nact. . . -- .. und die Erzählungen Dr.. . . Jahren noch während seiner Militärdienstzeit in seit au--.. durch das Klima - ::en.j-. Hier wie überall. Seitdem Köni^ Krüper tätig.' als Folge äeiner unzähligen Reisen in "" ror all«^ Objekten der ' /- -^ -... •'^ die - xmd öri«^ am mis inä<%:n -': - O bat. ^ - Alan genießt von dort einen prächtigen über r " " .. bestimmten Dampfer den Meerbusen von Korinth an seinem Beginne überquerten und schnurgerade dem malerischen Varassovo entgegendft er und achtunggebietender Seine steilen Wände und Runsen traten immer — l^te der Dampfer an der ins Meer hinatisgebauten Eisenbahnendstation Kryoneri an. .: - - " einen großen Teil c --- . ist - • ten Univer Thron innehat... davon... iessen fnr unsere . Konchylien und Insekten angef^ Unternehmung der richtige 3Iann als ständiger Nachdem wir uns . unmittelbar aus dem 3Ieere aufsteigend. .. . - .. die gemei^ . Krüper von den Bereisungen in früheren Jahren hervor und ehe man sich's versah. seinen wenig gesäu-v_ ... ^ _ _ gegenüber von den Fenstern des .z . ich wohl nnr wenige eatlärende gewürdigtes Wirken wäre die Kenntnis der mediterranen Fatma bei weitem nicht äo weit vorgeächr'" Chr.. ..1 --i.. _ weilige Stadt.Varassovo.. Krüpers Worte voraasaojschickeo.Über die Per9<>nlichkeit Dr.„. daß er . — : -" noch heutzutage v '''".Hotels Patras" e:.jjg t--.. Herbarpflanzen.-. .§enen Häuser fanden wir billige Unterkunft. verursachten.\kamanienä nebst ihrer. trotz dem bedeuter. . war schon Thessalien von einer Kei: reisenden zum Begleiter echisehen Sprache end. Tolikommen mächtig. ~ "• ytiT\ZMii(^\f. ' '"-n Be. Meine Gedanken weilten aber jetzt schon zumeist bei den Felsschluchten und den ^ daranstoßenden Xiedernngen . wohin wir in den nächsten Tagen unsere Schritte lenkten. . war Dr. <^. als suche und Vorstellungen am 25. . Raubvögeln. •._. - !ch mit > • gelegenen erläge ' • _ ' - ' --=. iie . Zudem ist Patras mit seiner regelmäßigen Anlage... _ oessen ^ — " . . ' letzten Jahrzehnten genommen f Ich war daher herzlich fron.._..

verschoben wir auf morgen. die sich im weiten Bogen zur Mündung des Phidaris (einst Euenos) hinzieht und welche in den letzten Jahrzehten ihr Aussehen vollständig geändert hat. die in der nächsten Umgebung des Horstes stattgefunden hatten. aus denen überall der ki'äftige Schlag des Cetti's Sängers liervortönte. Doppelt interessant war diese Ortlichkeit. bekannte wo wir welchem früher Hunderte von Rötelfalken gebrütet hatten eingehend samt seinen Bewohnern schilderte. herum. ein Stalle der nächsten Morgen begleitete ich Dr. jedoch den alten Turm. dem durch Dr. kletterte die Felsenspechtmeise und knixte der weißhalsige Steinschmiitzer. Noch denselben Vormittag eilten wir deshalb hinaus nach den gegen Norden sich hinziehenden ansehnlichen Schutthalden des Westdas in den letzten Jahren vielerlei Bronzefunde lieferte. vielfach von Sümpfen durchsetzter Laubwald ausdehnte. dessen schneeweißer bei jeder Wendung in der Sonne erglänzte. leider abgetragen in so fanden.und zustreichenden Weißkopfgeiern. Ja sogar eine flüchtige Begegnung mit einem Schakal hatte Santarius zu vermelden. Dann aber wandten wir uns der westlich gelegenen Ebene zu. durch das dichte Buschwerk huschenden und ihre liebliche Strophe singenden Grasmücken des Südens und auf umherschwebenden Höhlenschwalben. Dann durchschritten wir eine Menge von kleinen Sumpfstellen. was uns sehr zu statten kam. Den in Kryoneri wieder angelangt. und einigen ab. das seit Jahrzehnten hier seinen Horst hat. doch hatte sich immerhin noch eine ganz ansehnliche Anzahl dieser reizenden Falken unter den Dächern des Dörfchens angesiedelt. daß aber auch die in Flug und Stimme höchst auffällige Cisticula nicht fehlt. amphitheatralischen (Macchien) überzogen sind. die größtenteils mit einer üppigen südlichen Sti-auchvegetation In der nahe bei Kryoneri gelegenen. Krüper unsere Aufmerksamkeit auf die zahlreichen. Krüper und seine ornithologischen Gäste wiederholt und schon vor etwa 35 Jahren das Gelege genommen worden war. und welchen Simpson in Griechenland Krüper allgemein zunächst nach Galatä. an von si'idliclien Schlingpflanzen und Sumpfgewächsen heranbirschcnd und dabei stellenweise . begrüßte uns zuletzt noch aus Steinkauz. daß die häufigsten Vogelarten hier Grauammer und Kurzzehenlerche sind. und zweitens befanden wir uns Abgesehen von den über unserem Obdach der zum ersten lockte im Felsen knapp mannigfaltigen Raubvögeln. Felsschlucht bot sich uns sogleich ein unvergeßliches Schauspiel.Ornis balcanica. Beim Weiterwandern lenkte dann Dr. 8 her -svolilbekannt. und trotz den ungeheuren Veränderungen. Näher mit diesem Terrain bekannt zu werden. Während sich früher dort ein fast undurchdringlicher. denn am Grunde des Meeres ragten die Mauerreste des alten Chalkis empor. abfalles des Varassovo. flötete die Blaumerle Male gehörte Steinsperling. auf dieser klassischen Stätte inmitten echt griechischen Vogellebens. Mit der allen Adlern mehr oder dem einmal auserwählten Brutorte festzuhalten. und näherten uns umfangreicheren Ferne sah Schwanz ich Überbleibsel des früheren gewaltigen Auwaldes. bestehend in den bekannten Plänkeleien zwischen einem Bonelliadlerpaar. die die mir eine ganz neue Erscheinung waren. Mich vorsichtig durch das immer dichter werdende Gewirre weniger eigeutündichen Zähigkeit. dem letzten etwas Schon von weiter über die Baumwipfel einen alten Seeadler kreisen. war auch dieses Seeadlerpaar. In der Nähe des Meeresstrandes gab es viel Tamariskengebüsch und dieses hielten kleiner hierzulande die Elstern für sicher genug. In der Dämmerung einem verlassenen „kukuwaja". ein Rundgang bis zum Strande belehrte uns aber schon heute. am Platze geblieben. ihre Korbnester in Brusthöhe hineinzubauen. ist heute nahezu alles gerodet und in Ackerland umgewandelt.

und zwar in einer . als Als aber die Mittel. damals noch fast gänzlich unbekannte Objekte. wo er in früheren Jahren die ersten griechischen Eier vom Weißkopfgeier und Bonelliadler. da die Hitze noch gegen er schon seit einer Reihe von Jahren fast seine Abend und kehrten dann nach Aetolikon zurück. belebt wurde. welcher ganze freie Zeit widmet. eine Tätigkeit. wenigstens den einzigen jungen Adler. Krüpers bekommen hatten. sich unter demselben ein Versteck zurechtgemacht und den alten Adler beim Anstreichen schwer krank geschossen. jeden Augenblick den Horstrand zu verlassen. den wir nicht weiter belästigten. Geschrei und Lärm ist dabei stets die Hauptsache. und wanderten den Strand entlang nach Kryoneri zurück. verpaßte aher leider den richtigen Moment. nachdem durch die Freunde Dr. Er hatte in der schon erwähnten Felsschlucht den Horst des Bonelliadlers gefunden. Den Nachmittag benützten wir zu einem kleinen Ausfluge nordöstlich wir in derselben ein ganz gutes und billiges Quartier (27. Stadt liegt bekanntlich auf einer Insel mitten Festlande durch solide reihe zieht sich salziger Morast hin. Auch am folgenden Morgen zeigte sich bloß ein einziger Habichtsadler am Horste. knietief im erblickte ich nach Wasser watend. von der abendländischen vollkommen verschiedenen Art und Weise. zur Erhöhung der Feierlichkeit innerhalb der kleinen Kirche von Seite sen die zierliche Schwarzkopfbachstelze umhertrippelt. Pirolen und Turteltauben. von uns zum ersten Male hier beobachteter Bartgeier. so daß es gar nicht zu wundern ist. dennoch erfolglos den Horst zurück. Diese in der Lagune und ist beiderseits mit dem Steinbrücken verbunden. Mit dieser Beute verließen wir endlich die prächtige Au.III. Krüper mit einer fabelhaften Gewandtheit die hohe Esche empor und stieß den verendeten Adler mit einem abgebrochenen Zweige aus dem Horste. strich dann mit abwärtshängenden Ständern die Schlucht hinaus und verschwand hinter einer Ecke. blieben. ruhten aus. bereit zu sein schien. Es waren au diesem Tage auffallend viele Zugvögel zu sehen. ohne daß es Santarius möglich gewesen wäre. und ehe ich es versah. boten aber doch einen angenehmen Ersatz. und namentlich die in den Salzsümpfen und im nahen Olivenwalde sich herumtreibende Vogelwelt gab mir viel zu schaffen. mehr und mehr und ^ Griechenland. sowie ein prächtiger. ihn warf ihn ein Schuß in zum Abstreichen zu veranlassen. uns So blieb mir nichts übrig. geraumer Zeit den Horst auf einer Esche. Den ganzen Nachmittag verbrachteu wir mit der Suche nach dem zu Holze geschossenen Adler. um auf die in allerdings ziemlich beträcht- Ucher Höhe kreisenden alten Adler zu feuern. Vormittags bestiegen wir dann alle die Bahn. ohne auch nur eine Spur zu tinden. namentlich von grauen Fliegenschnäppern. die uns im weiten Bogen über Missolonghi nach Aetolikou brachte. B. zu sichern. der. südliche Grasmücken. April) der Stadt Aetolikon. Hier fanden wir Santarius sehr niedergeschlagen. einen zweiten Schuß anzubringen. ausgenommen und der wissenschaftlichen Welt zugänglich gemacht hatte. welche von einer großen Zahl durchziehender Vögel. stürzte bis knapp zu den Strauch spitzen des Felshanges herab. woselbst zwischen den eigentümlichen Salzgewäch- Man feierte eben das Osterfest. Vom Waggonfenster aus zeigte uns Dr. Später entfernten sich dieselben immer selbst stundenlanger Ansitz im sicheren Verstecke war erfolglos. Dr. darunter auch die RüppeU'sche. Bis zu den Mauern der ersten Häuser- eine ganz bedeutende war. Der edle Vogel überschlug sich nach dem Schusse. Bei einer schön gefaßten. Krüper sammelte sehr fleißig Konchylien. wenn z. Mehrere erlegte Höhlenschwalben. Krüper alle die Plätze. überdachten und außerordentlich stark besuchten Quelle an der nach Norden führenden Straße machten wir Halt. vollkommen ausgewachsen. kletterte zu meinem größten Erstaunen der damals 6öjähngc Dr.

Dabei wurden sowohl tagsüber als die folgenden Nächte hindurch in allen Straßen und auf allen Plätzen vom ansehnlichen Mörser angefangen bis zur kleinsten Vogelfliiite alle möglichen Schnßwerkzeuge so daß Dame oft die Tätigkeit gesetzt und eine in Unmenge Pulver verbraucht. daß alle Klamm zu der Balkanhalbinsel zu sehen bekam. gegen Missolonghi sich hinziehenden Olivenwalde und namentlich nach der unweit im Zygosgebirge gelegenen malerischen Felsschlucht. in den Felsen eingebauten „Monastir" vorbei und dann abwärts an den Südrand des Sees von Agrinion oder von Angelokastron. April fand uns kann nur versichern. vielen Windungen der Straße hat man Wände nach vollauf Gelegenheit. gab Natürlich es täglich pulver- verbrannte Gesichter und zerfetzte Hände. Im übrigen zeigte es sich. obwohl ohne der letzteren der großen Klissura versammelt.. deren jüngere MitDer vor Jahren verstorbene Vater war von Jugend an kennt. Schmutzgeier. daß die Reisehandbücher fast von Patras aus mit viel Zeitaufwand zu bewerkstelligen ist. genannt „die kleine Klissura". schönen Schlangenlinien zuerst auf- wärts an einem kleinen. machten uns rasch mit den charakteristischesten Vertretern der griechischen Fauna bekannt und das herrlichste Wetter begünstigte unsere Unternehmungen. fast gleich. das ich bisher auf in durchwegs stillschweigend hinwegBahn und Wagen leicht und Schiff. und welche halten. Es sind dies wandernde Hirten. Flammen entzündet oder gar der Andächtigen bengalische . daß die Wahl Dr. an einem der nächsten Tage der Riesenschlucht einen eingehenderen Besuch abzustatten.10 Ornis balcaiiica. Alpensegler. Steinadler. und ich die großartige Felsszenerie dieser gewaltigen. Vogelarten eben vor einer langen Reihe von Jahren schon Dr. in Aetolikon Station zu Die Ausflüge in diesen Tagen nach den Sumpfrändern der Lagune. das herrlich gelegene glieder Dr. Gerade den Blick infolge die der riesigen Richtungen entlang schweifen zu lassen und das enorme Vogelleben Schon damals wurde beschlossen. Krüper und manchen anderen Ornithologen zum oftmaligen Besuche der kleinen wie Der veranlaßt hatten. nach dem großen. an welchen interessante Beobachtungen zu machen waren. die den Winter mit ihren Herden in den milden Küstenstri- .. eine vortreffliche war. Quartier. Auch das alte Mütterchen hieß uns alle freundlich willkommen. Ein anderer Übelstand damals lag in der Schwierigkeit xmserer Verköstigung Griechenland wurde auch hier das Fasteugebot zur Osterzeit außerordentlich streng befolgt. so daß alle Speisehäuser geschlossen und durchaus nichts Wie überall in Mühen sehr bedürftigen Mägen zu haben war. buchstäblich die Häuser erzitterten und mit der Zeit auch die zartbesaitetste Angst vor dem Schießen vei-loren hätte. und es Sehenswürdigkeit diese gehen. Die recht gut erhaltene l'^alirstraße führt gehört. 30. Krüpers.Frösche" abgehrannt Averden. Trauermeise ii. die ursprünglich dort zur Gewinnung des Honigs von wilden Bienen eifrigst geübt wurde. Gehilfe bei Nestern und Horsten der in dem lebensgefährlichen Geschäfte des Eierholens aus den den Felswänden brütenden Vogelarten und zwei seiner Söhne kamen ihm in der Felsenkletterkunst. Diesen und die folgenden Tage kam in diese einsame Gegend außerordentlich viel Leben durch die truppweise in langen Reihen vorbeiziehenden Wlachen. verschaffte uns nach langem Zureden einen trefflichen Lanims- braten. wir zufolge unseres Kalenders die Fasten schon 12 Tage früher Nur die Ausrede. a. Vor allem waren es Bartgeier. Krüper ja sein treuester t Haus der Wlachenfamilie Katzuris. daß Passendes für unsere nach des Tages durchgemacht hätten. augenscheinlich durch ein Erdbel. Mittags erreichten wir unser allen daselbst zu bewundern.)en entstandenen über in der Besuch ersten dem Schönsten ist Ranges unbegreiflich.

entweder watend oder mit Benützung eines Kahnes etwas tiefer in die Geheimnisse des unter Wasser stehenden Weiden. der Schrecken aller Touristen im schönen Griechenland. und nun mit Kind und Kegel chen zugebracht haben Gebirgen Mittelgriechenlands. Da war vor aflem längs der Trennungslinie. der seltsamen Karawane. sind sie sofort bereit. all das Gesehene im Tagebuche festzuhalten. welche außer dem dürftigen Hausgei'äte auch noch die in den Wiegen festgebundenen Säuglinge und das mit den Ständern angeschnürte. so daß erst gegen Mittag nach der großen Klissura aufgebrochen werden konnte. daß sich an diesem Nachmittage nicht nur unsere Jagdtaschen mit den verschiedensten Vogelarten füllten. deren Niststellen wir hier kennen lernten. Da kein Fleckchen Adler mehr Auslug-. wo ja eben zug hält. uns höchstens mißtrauisch von der Seite anblinzelnd. Eine breite Straße ist dammartig darüber geführt und eine Brücke vermittelt den Übergang über den Kanal. Am nördlichen Seerande ist dann die Vegetation etwas weniger dicht und deshalb bieten sich dort Rastplätze für wieder andere Vogelarten. der Strand. Krüper sogleich hinaus an die ihm wohlbekannten Punkte. alle ebenso unmenschlich bepackt wie die wenigen Tragtiere: Pferde oder Esel. jeden Fremden bei der Annäherung in Stücke zu reißen. den ihrer jetzt 1 auch der Frühling seinen Ein- Prachtvolle sehnige Leute. aber sehr ausgerottet zurückgegangen. In frühereu Zeiten umgab aber ein noch viel dichterer waldähnlichen Bestandes. zustreben. 1^ eigentlichen Heimat. Heutzutage sind die letzteren vollständig und der Raubvogelbestand zwar durchaus nicht verschwunden. alle barhaupt. Die Krone bildete aber der Anblick des einzigen besetzten Bartgeierhorstes der Klissura. ebenso jene der Blaumerle. zogen die Männer an der Spitze' daher. vermischt mit altem Rohr und einsamen Seespiegel und weit und breit gab hatten natürlich auch die es und breiterer Gürtel ur- reichlichem Buschwerk. Saphiris Katzuris führte mich bis knapp unter den Brutplatz und wir beschlossen zu versuchen. Hier verflog der Nachmittag geradezu bei der teilweise eingehenderen Begehung und Besichtigung des großartigen Felsgehänges und seiner beliederten Bewohner. namentlich aus der Familie der Reiher. Griechenland. Den Beschluß die Schulter geworfen und Herdentiere ihr Dann zugewendet. sondern daß ich gar nicht fertig werden konnte. sowie aber der Rastplatz oder gar das erste Standquartier im Gebirge erreicht ist. der beide Seen verbindet. das für jeden Natui'beobachter denkbar günstigste Terrain. welche den kleineren westlichen von dem großen. ewig flatternde Geflügel zu schleppen hatten. an denen interessante ornithologische Beobachtungen gewiß waren. Es ist daher sehr begreiflich. Gegen Abend überraschte uns ein starkes Gewitter mit Hagel und auch während des ganzen Vormittags des L Mai regnete es. Panoramaartig ziehen rechts und links die Bilder echter Sumpf.und Horstbäume.und Wasserläufer. Monatelang könnte der Zoologe hier verweilen und jeder Tag würde ihm Neues. den gerodetes Land.und Aulandschaft beim Vorwärtsschi'eiten vorbei und hie und da ist es auch möglich.und Eschenhochwaldes vorzudringen. Heute schienen sie alle ihr Naturell verändert zu haben und schlichen mit eingezogenem Schwänze hinter ihren Herren einher. Unerwartetes bringen.III. Schlaf. So waren es vor allem die südlichen Schwalbenarten. ob der . Nach einer kleinen Stärkung geleitete uns der unermüdliche Dr. bildeten einzeln oder paarweise die berüchtigten Wolfshunde. die lange einläufige Flinte lässig über Augenmerk dem Vorwärtsbringen der teuren Frauen mit den Kindern. die meisten wirkliche Gladiatorengestalten. östlich gelegenen Vrachorisee (Trichonis im Altertum) scheidet. -während sich im Unterwuchs eine Menge Fasane tummelten. ganzes die die sich natürlich stets nur sehr langsam vorwärtsbewegte.

dasjenige aber. auf einem zweirädrigen Karreii über die Trennungslinio und dann den NordNicht minder an ornithologischen Beobachtungen reich Krüper holte von dort rand des großen Vrachoi'isees entlang bis Juritsa fuhren. setzte ich dann die Weiterfahrt nach Aetolikon fort. stündiger. italienische Opernarien ein am Eingange Morgen zu wünschen. Während der See zur Rechten immer neue Bilder entrollte. Abschuß nicht möglich oliwohl sei. passierten wir zur Linken die Vorberge der ziemlich steil und hoch ansteigenden Arapokephalae. die Eisenbahn nach Missolonghi zu benützen. iJa Feldwebel. an welchem wir zu viert. welcher. Nacht hinein vorsang und ununterbrochen zum Trinken nötigte. In der Umgebung von Juritsa gab es genug zu sammeln und die meiste Freude bereitete mir ein Glücksschuß auf ein prächtiges Zwergbabichtmännchen. war jede Spur eines un. Der nun folgende scharfe Aufstieg in pechschwarzer Nacht war einfach grauenhaft. Als wir geraume Zeit vor Tagesanbruch wirklich am Fuße der Plorstwand anlaugten. unzählige Pistolenschüsse ab- Kehlen geschüttet. um 3 Uhr früh den wackeren Saphiris zu wecken. um das und jenes noch mitzunehmen. war der folgende Tag. deren „Häupter" teilweise mit Apollotannenwald bedeckt sind. Auch auf der Rückfahrt wurde öfters angehalten. sicli an diesem Tage der eine von den alten Bart- geiern als sehr vorsichtig erwies. der letztere suchte. während ringsum alles im tiefsten Schlafe lag und schnarchte. Auch ein ricsige.s neugriechische Volkslieder bis tief in die griechischen Katzenjammers verschwunden. Leonis und ich zurück. war vor allem zum Besten gab. Mich beschäftigten unterdessen sehr die in in sofort Häusern der Stadt brütenden Röteltälken. mit König Otto ins statten. denn das Gesehene und Gesammelte entschädigte reichlich für alles Ungemach.12 Ornis balcauica. In der ärgerlichsten Stimmung. woselbst ich Dr. Den Vormittag des 3. wahrhaft knochenerschütternder Fahrt wieder eintrafen. Krüper und Santarius eben im Begriffe fand. da Leonis des Botanisieren« halber auch mitgenommen wurde. Bei dem Monastir in der Felsnische blieben aber Saphiris. verabschiedeten uns dann von der alten Mutter des Saphiris und traten den Rückweg nach Aetolikon an. um hier dem oben erwähnten zu nächtigen und bei Tagesanbruch seiner Felsenburg guten Zufällig feierte man im Monastir gerade das Fest herrschte ganz im Gegensatze zu der sonst so einsamen Überall wurde llartgeier gesungen. bereits erwähnten Vogelarten zu entdecken. von Zante stammend. ohne jedoch etwas anderes als die gewöhnlichen. zu Ehren gegeben und reichlich Wein in des Klosterpatrons die festfrohen des Gegend zu und es Schutzpatrons ein reges Volksgetriebe. so daß wir erst in finsterer Nacht im Katzuri'schen Hause nach S^/. wegen der ununterbroche- eine seltene Süßwasserschnecke Stöße und des ewigen Rütteins entsetzliche Fahi't durchaus nicht.s Exemplar der Jachschlange wurde zum Entsetzen der Griechen gefangen und mußte trotz allem Zischen die Weiterreise nen lebend in einem festen Sacke mitmachen. Mai verbrachten wir noch eifrig sammelnd und l>eobachtend an den liebgewordenen Plätzen der Umgebung. was sich dann nach Tages anbruch beim Horste ereignete. und wir bedauerten diese. Kein Wunder also. die sämtlichen Felsabsätze zwischen den beiden genannten Städten ab. Ersterer wollte dem greisen. daß wir infolge des schweren Weines mit noch schwereren Köpfen viel zu spät zur Ruhe gingen und es keiner geringen Anstrengung meinerseits bedurfte. die man sich nur denken kann. Der Besuch des Dachbodens unserem Absteigequartier brachte mir sogleich ein schönes und frisches Gelege dieses fast allen . ist beim Kapitel „Bartgeier" weiter unten zu ersehen. Land gekommenen Arzte Dr. Nieder einen Besuch ab- rückkehrend.

Falken und weitere waren ohne viele Mühe zu erhalten. erwähne ich nur. Erstaunlich war die vergeßlich wird mir der Felsabstürzen mir Dr. Nicht minder interessant und überraschend ist der kurze Einblick in den Riesendurchstich am Isthmus von Korinth. Alt der das Die Eisenbahnfahrt von Patras längs des südlichen Gestades des korinthischen Meerbusens wird mit Recht von all den vielen Reisenden. gepriesen und so lernte auch ich die Reize derselben zum ersten Male am 6. . Schon der merklich fühlbare Patronenmangel nötigte uns hierzu. In raschem Tempo ging's dann abwärts Attika und Athen zu. Abends stellte es sich heraus. in dessen Krüper die Spalte zeigte. lo Griechenland. bevor er mit werden konnte. Am nächsten Tage (5. daß dies den durchziehenden Turteltauben galt und ein heimischer Jäger brachte in der Tat ein ganzes Bündel nebst einem Pirol und bot es uns zum Kaufe an. dessen Großartigkeit sich von der darüberführenden Eisenbahnbrücke aus viel besser ermessen läßt als bei der Durchfahrt zu Schiif. der wenigstens bis vor kurzem in Griechenland zwar nicht erlaubt. und zwar namentlich an Strandläufern und Regenpfeifern. einem der vielen griechischen Feiertage. schon wegen seiner backofenförmigen Häuser und der albanesischen Bevölkerung in ihrer malerischen Tracht. gung. uns Luft zu machen. und abends wollte der Lärm und Singen in den Straßen schier kein Ende nehmen. Die geringste Bewegung des Sackes genügte. Die Fahrgeschwindigkeit ist bei 1 m Spurweite eine ganz anerkennenswert hohe und der Zudrang auf den Bahnhöfen ein sehr bedeutender. Menge der Kolkraben bis in die Gegend von Korinth. deren Beseiti- Auf jede Schilderung dieser vielgerühmten Bahnstrecke verzichtend. herrliche Blick auf Akrokorinth bleiben. daß auch die Salzsümpfe an der Westseite der Bucht von Aetolikon ein reiches Vogelleben Weiter landbeherbergen. daß die Umi-ahraung des herrlichen Ausblickes auf den Golf sehr oft durch eine Unmenge von Raupengespinsten auf den Aleppokiefern gestört wurde. welche Athen besuchen. aber die auch nicht annäherungsweise das. was wir in Korfu zu hören Nachmittags gab es Musikkapelle leistete bekommen hatten. um ein fürchterliches Zischen hervorzurufen. Mai kennen. galt es über Missolonghi und Kryoneri nach Patras zurückzukehren.s sich. Weiters zeigte e. um vermittelst des Trittbrettes andere Plätze aufzusuchen — ein Vorgang. In fort- der noch immer lebend gehaltenen und im Sacke wohl- verwahrten Schlange von Juritsa besaßen wir aber ein vorzügliches Mittel. In den Weingärten wimmelte es förmlich von Jägern. die alle auf ziehende Turteltauben lauerten eine wirkliche Nationalbeschäftigung aller griechischen Gewehr- — besitzer nach Beendigung der strengen Fastenzeit. aber allgemein geduldet wurde. in welcher ein Un- grotesken vom Grafen von der größter Mühe erreicht Mühle geschossener Bartgeier zwei Tage hing. Auf dieser Strecke ist wohl Megara für den Reisenden der bemerkenswerteste Ort. obwohl der Zug sich schon längst in Bewegung gesetzt hatte. Mai). in Patras Platzmusik und abends Zapfenstreich. einwärts zu hörte man ununterbrochenes Flintenknallen.III. Auf einem kleinen Rundgange durch die Stadt und namentlich auf dem von und Jung zum Bummeln bevorzugten Molo begegneten wir einem großen Teile eleganten Welt von Patras in Festgewändern. so daß auch unser Coupe während überfüllt war. und voll Entsetzen verließen regelmäßig unsere eben eingestiege- nen Griechen den Wagen. respektive Vorbeugung ihres Entstehens gerade hier äußerst empfehlenswert wäre.

Santarius und ich) an von einer kleinen Kolonie Rötelfalken belebten Leuchtturminsel Lipsokutali vorbei 10. Krüper. nicht Insel Nach den Erkundigungen sandtschaft bei dem in Piräus sowohl äußerst liebenswürdigen Baron als auch K osjek in der österr. es den Blick auf das allinählich mehr und mehr hervortretende Athen oder auf die prachtvolle Umrahmung der attischen Ebene zu richten. Georgios. Krüper verbracht und schon durch die Stadt begeisterte mich ganz für ihre Schönheiten.-ungar. . wie des neuen daß auch den — den Bauwerkes und dessen Felsensockels gebührende Aufmerksamkeit geschenkt Kolkraben. zumal von ihm ein ganz jammervoller Brief über sein Ungemach eingetroffen war. welcher damals Professor an der technischen Mittelschule in Sarajevo war und mich auf der geplanten Wildziegenjagd auf den nördlichen Sporaden begleiten sollte. was von den Tausenden der alljährlichen Besucher dort wohl nur sehr selten geschehen dürfte. vor luftigen Felshorsten geholte Bartgeier nach Mitteleuropa zu Anzahl von Goldfüchsen dort österr. wenigstens den Versuch zu machen. Den nächsten Tag Monaten aus ihren fuhr ich mit Dr. sondern auf der weit draußen in der Bucht von Salamis gelegenen Hag. ein kleiner mehr. wo die von Salonik kommenden Schiffspassagiere eine viertägige Quarantäne durchzumachen hatten. sondern die Zeit land. der Witwe des vielen Orni- und thologen Avohlbekanuten. wenigen senden Erstens Empfang zu nehmen und zweitens dem Eintreffen meines langjährigen Studienkollegen.Ornis balcanica. Dr. Krtipers angenehmes als billider Romastraße unweit des erhielten wir ein ebenso Quartier bei der Professorswitwe Frau Thamm in Lykabettos. nach Möglichkeit ausnützten. Konsulat in vor. erwartet in die »Stadt geleitet. Auf dem Bahnhofe wurden wir in liebens' würdigster Weise von Frau Krüper und Frau Schrader. Ge- war eine Abkürzung dieser Quarantäne natürlich durchaus unmöglich und so beschlossen wir. Die Nachricht war richtig da und Knotek selbst bereits angekommen. Durch ges die Fürsorge Dr. 14 Gegen Ende der Fahrt wußte ich nicht recht. Außerdem beanspruchte die halbwegs genaue Durchsicht der ganz bedeutenden Privatsammlungen Krüpers eine beträchtliche Anzahl von Stunden. indem das Museum der Universität. Am Nachmittag des 8. Freundes und Jagdgefährten Plans Knotek. Wir mieteten daher am iler Mai ein kleines Segelboot und fuhren (Dr. einer gründlichen Musterung unterzogen wurde. aber leider erwartete ich eine Nachricht von in Piräus. daß wir auch nicht eine Minute müßig waren. Rötelfalken und Steinsperlingen — wurde. Aber auch für den Naturhistoriker gab es genug zu studieren. eine bescheiden dotierte Stellung innehat. Der Abend wurde bei Dr. welcher hatte. Kein Wunder also. nach dem Piräus und sprach dort beim hatte ich eine vier lebende. vor Jahren verstorbenen Sammlers. Selbstverständlich steigerte sich meine Begeisterung noch kundiger Führung Hellas in weltberühmten die den verschiedenen Museen und bekannten geschichtlichen Ereignisse in antiken Baudenkmäler. Mai lernte ich auch die Perle Athen. Freund Knotek zu besuchen und zu trösten. Krüper.-ungar. die unvergleichliche Akropolis kennen und will nur gefiederten Bewohnern dieses gewaltigen des alten beifügen. an welchem der Altmeister der jetzt lebenden Zoologen in Griechen- Krüper. ob lohnender wäre. als die Schätze Rundgang ich unter des alten von der vSchulbank her wohlden nächsten Tagen besichtigen und bewundie Stätten der dern konnte.

rüppelli am meisten unsere Aufmerksamkeit in dichten erweckte. der Stadt war alles öde und sehr wenig Nur der eigentümliche quietschende Ruf des Steinsperlings war Vogelleben bemerkbar. Georgios. der sich die Zeit in nützlicher Weise durch Käfersammeln vertrieb. Viele Orpheussänger ließen hier ihren prachtvollen Gesang hören und sogar eine Nebelkrähe hatte in den Wipfel einer Kiefer ihr großes Nest eingebaut und mit Eiern belegt. und zwar übermorgen. bedeutenderen Felspartien erreicht hatten. Nach längerer Debatte gestattete uns der diensttuende Arzt die Landung unter der Bedingung. So verging der Tag nur zu rasch und erst um 9 Uhr langten wir im gastlichen Heim Dr. Santarius und ich brachen sehr zeitig auf und erstiegen. daß wir alle erst den um schiedeten wir uns bald mit einem kräftigen „auf Wiedersehen morgen" . verab- und durchstreiften den ansehnlichen Seestrandskiefernbestand auf dem nordwärts der Bucht sich hinziehenden Küstensaunie. inzwischen nicht untätig gewesen und hatte im Vereine mit einigen Gebüsche der Insel nach Nestern der samtköpfigen Grasmücke durchstöbert. melanocephala) und des es nun eine Steinsperlinges.III. der Aleppokiefer waren schon mehr Vögel in den sichtbar. unter denen ein nestbauendes Pärchen von Pyrophth. die wir nur den strengen Quarantänevorschriften zu verdanken hatten. mußten wir Knotek auf das bestimmteste versprechen. Den folgenden Morgen verbrachten wir mit Präparationsarbeiten. bevor wir langsam in die wo uns die ansehnliche Zahl von Ebene abwärts Kolkraben und hoch dahinschießenden Alpen- seglern in Staunen setzte. Krüpers es zu ist Knotek war Wut und in nur den ruhigen und dringenden Vorstellungen verdanken. 15 Griechenland. Krüpers an. Etwas höher auch hier überall zu hören. Als der Abend heranrückte. an dem Artillerieschießplatze vorbei die gegen Athen abfallenden Hänge des lang- In der nächsten Nähe gezogenen Berges. mit keinem der Passagiere in direkte Berührung zu kommen. Mai war ein Ausflug auf den Hymettos angesetzt. manche bisher von uns im nicht beobachtete Art sammelnd. Nach längei-em Suchen fanden wir Knotek. Für den 11. Seine Stimmung war ebenso wie die seiner übrigen Reisegefährten eine äußerst gedrückte. Das Resultat bildeten vier Nester mit mehr oder weniger frischen bis stark bebrüteten Eiern eine immer- seiner Leidensgenossen die sämtlichen — hin nicht alltägliche Ausbeute. war ziemlich und dem als ansehnlichen Beständen wir den Fuß der ersten immergrünen Buschwerk um uns alles lebendig von verschiedenartigen Grasmücken. Ich geriet über diese wechselvollen Bestimmungen geradezu Dr. daß wir endlich landen konnten. eine Reihe hübscher Beobachtungen. Tags darauf gelaugten wir nach einem kleinen Abstecher nach Lipsokutali erst gegen Mittag nach Hag. nochmals. Da aber die Quarantäne erst den nächsten Tag früh aufgehoben wurde. die unter den Ziegeldächern der Baracken ihre Jungen fütterten. aber das Ganze machte auf uns einen mehr komischen heit vieler Eindruck. wiederzukommen. Außerdem gyris foetida) hatte die er in von dem Marke eines südlichen Schmetterlingsblütlers (Ana- ihm später neu beschriebene Borkenkäferart (Liparthrum sancti Georgi) entdeckt. ein gutes Stück die Lehne entlang. Wir wanderten Lande noch stiegen. Georgios und diesmal wollte man uns das Betreten der Quarantänestation überhaupt durchaus nicht gestatten. nach Hag. da sich als ernsteia Da gab alle des besten Wohlseins erfreuten. was keine geringe Arbeit war. und Knotek kam so spät. Menge zu erzählen und außerdem veranlaßte die AnwesenBrutpaare der samtköpfigen Grasmücke (Pyrophth.

Oruis balcanica. In Marusi wurden wir von Frau Krüper. die zwischen den grell gefärbten Cistenblüten dahinhuschten. von wo die Weiter- dann mit Segclbarke fortgesetzt werden mußte. vom Wasser mit Sinter überzogen. daß hier der Überzug sich durch schneeige Weiße gebildeten und in allen Schattierungen auszeichnet. Auch hier werden Geflechte. Kronen u. die wir durchstreiften. Die Witterung war auffallend kühl geworden. diliagebirge einen Besuch abgestattet. in der Form von Fenstergittern. Mai in dem sonnedurchglühten Griechenland zu weilen. Straßenanlageu u. am Die zwei folgenden Tage 13. nach dem Regen der eintönige Gesang der blaugrauköpfigen Ammer und das Schnalzen der gewöhnlichen südlichen Steinschmätzerarten. Mai schifften wir uns auf dem „Peloponnes" ein und lagen vor Tagesanbruch vor Chalkis. wie sehnsüchtig blickte ich während der Vorbeifahrt nach den anderen. in der Tat eine sehr bemerkenswerte und weit über die Grenzen Griechenlands hinaus bekannte. deren Schwester und Fräulein Schra- der erwartet. Ein einstilndiger Platzregen. Die Heilkraft derselben bei rheumatischen Leiden ist der berühmten heißen Quellen. In Aedipsos bedingte das Ausladen einer Masse luitgeführten Bauholzes einen Diese Frist benützten wir zur genauen Besichtigung Aufenthalt von fünf Stunden. die mir bis dahin völlig fremd waren: die Baumnachtigall und der große Olbaumspötter. so daß man durchaus nicht das Gefühl hatte. und es sei bemerkt. enor- die die durch Zubauten. zeigten sich zwei vor wenigen Tagen angekommene Vogelarten. zu einer gemeinsameil Fahrt nach Kephissia benützen konnten. aber zum Glück gab es überall Schenken genug als Unterstand Auf steinigen Halden beund bald konnten wir gegen Marusi Mreitermarschieren. Schwarzkopfammer und Rotkopfwürger. Nach dieser Richtung hin wiesen uns schon die vom Meere landeinwärts ziehenden Scharen von Schwarzkopfmöwen und anderem Wassergeflügel. zum Kaufe angeboten. nun die jetzt fast alle men Veränderungen. überall am Rande lavaartige Krusten zurücklassend. von Jahr zu Jahr hier vor sich gehen. aber das Reiseprogramm vertrug durchaus keinen derartigen Abstecher. Zum Glück reise . und in der angenehmsten Weise verging der Rest des Tages. Spät abends tauchten die Lichter von Stylis auf und Volo zeigte sich zeitig Morgen als ansehnliche Stadt gen im Hintergrunde. Auffallend war auch die Menge der die Ziegel- grüßte uns dächer der Villen besiedelnden Steinsperlinge. 16 11 Uhi. für Gartentöpfe. unterbrach unsere Wanderung. Am Abend des 15. w. waren der Fortsetzung der Besichtigung von Athen und dessen Sammlungen. prächtigen Landhäuser der vornehmen Welt von Athen bewohnt waren.abpellenden Zug Daselbst lernten wir kennen. um bald darauf die dortigen gefürchteten seichten Wie gerne hätte ich dem hoch emporragenden KanStellen glücklich zu passieren. In den umliegenden Olivenwäldern. aber trotzdem sind die Unterkünfte geradezu armselig und überhaupt ist von der Bequemlichkeit moderner Heilstätten keine Spur vorhanden Über einen aus Sinter von Braun und Gelb scliillernden Felsen ergießt sich das stark dampfende heiße Wasser ins Meer. in malerischer am Lage mit ziemlich bedeutenden Erhebun- Bis zur Abfahrt des nächsten kleinen Dampfers nach Skopelos. Kriiper erzählte uns von den. z. B. hatten wir gerade drei Tage Zeit und diese benützten wir zu einem kleinen Ausfluge nach Velestino und dem Karlasee. aber auch den Vorbereitungen zur Reise nach den nördlichen Sporaden gewidmet. zu dieser Jahreszeit hier sehr selten. s. Den Hauptbestandteil der Vogelwelt in den teilweise schönen Anlagen bildeten Orpheussänger. für griechische Verhältnisse vortrefflich bewaldeten Höhen Euböas. dgl. Dr.

recht unwirsch behandelt wurden. IH. denselben in den nächsten Tagen so lange zu folgen. der im letzten Kriege eine so bedeutende Rolle spielte.und Kalanderlerchen. verschiedenen Reiherarten und den seit meiner Bereisung Bulgariens nicht wiedergesehenen Rostenten. und zwar Stock. Griecheülancl. wo nie Mangel an Wasser hinab. in der Uniform eines griechischen Gendarmen einnahm. den Rand einer kleinen Hochebene erklimmend. ist. brachte ich sie richtig in den Bereich von Knoteks Flinte und sie wurde so unsere Beute.III. welche Knotek geflügelt hatte und der ich über eine Viertelstunde weit in den zum Glück überall seichten See folgen mußte. Laut kreischend zogen in kleinen Zeitabschnitten kleinere und größere Scharen von Schwarzkopfmöwen gegen Westen und wir nahmen uns vor. Dach zu Dach huschenden Rötelfalken und die zahlreichen von gar die dicht an der Ortslisiere vorbei- schwebenden Zwerghabichte riefen bei uns wahren Enthusiasmus hervor. sollten Velestino selbst und dessen unmittelbare Umgebung durchstreifen. während die übrigen sich dem Karlasee zuwandten. gegen den sehr stark zurückgetretenen See zu. Durch das Einbringen einer der letzteren. Damals umgab den Rand des Wassers an den meisten Stellen ein dichter. aber vogelleerer Schilfgürtel. Wer hätte damals gedacht. an jenem isolierten Felshügel vorbei. Ich konnte es mir nicht versagen. dann Schwarzkopfammern in Überzahl vorhanden waren. L e o n i s. Aber auch Enten gab es hier genug. erst weiter gegen Osten wui'de das Ufer steinig und es eröffnete sich unseren Blicken weithin der freie Seespiegel mit schwimmenden Pelikanen. Das Tierleben am See wurde immer reicher. auf trockenem Grunde stehender. Langsam gegen das Ufer zu schreitend. 1 ' konnten wir uns bis zum Abgang des nächsten nach Larissa fahrenden Zuges gerade noch für diese Exkursion rüsten und mit allem Nötigen versehen. 2 . eine große Silbermöwe herbei auch der Kommandant der Polizei daselbst nahmen sich unser sehr freundlich an.und Älitteleuten. der Sohn des Chr.nd des die vor Monaten eingelangte Ordre Zweckes unserer Tätigkeit längst verworfen oder vergessen hatten. Unser Weg führte zunächst durchaus durch weithin wogende Getreidefelder. das ich. welche unserer Ankunft i. im See ein Bad zu nehmen. in seinen Gärten in Grieclieulaud nie und Auen fast ganz verschwindende gesehenen Vegetation und dem reichen Vogel- leben in Wahrheit als thessalische Idylle. ja er trocknet in manchen Jahren ohne ersichtlichen Grund ganz aus. bis wir ihre Brutniederlassung erreicht haben würden. daß Gegend wenige Jahre später so sehr unter den Greueln Hinsicht überflüssigen Krieges der Verwüstung anheimfallen würde? diese friedliche eines in jeder Die mächtigen Platanen von Velestino mit ihren sorgsam gehüteten Storchnestern und in diesen letzteren die Brutsiedelungen der Sumpfsperlinge. Der Karlasee hat eine sehr veränderliche Tiefe. während meine ganz durchnäßten Kleider trockneten. um spätestens den dritten Tag von dort zurückzukeliren. daß wir erst Sowohl der Bürgermeister als in der Dunkelheit den kleinen Ort Kanalia erreichten. Santarius und Georg. Uns erschien der Ort mit der üppigen. Ornis balcanica. Dann kamen wir. wurde so viel Zeit verbraucht. angesichts der mächtigen Häupter des Olymps Durch die ungewohnte Erscheinung angezogen. indem ein reichliches Abendmahl in überraschend kurzer Zeit bereit stand. Da hieß es der knappen Zeit wegen rasch handeln. woselbst stets Stummel. Keiser. Die Bahntrasse führt gleich vom Gestade steil aufwärts. welcher Eindruck sich auch nicht verwischen ließ. und senkt sich dann nach den fruchtbaren Gefilden von Velestino. kleine. als betreffs wir von den dortigen Behörden. kam und umkreiste mich laut schreiend.

au dem ims gar gewaltigen des zu Füßen Am Nachmittag wurde mitten im Sumpfe ein kleiner. So kräftig aber auch unsere Bootsleute ihre Ruder und Ruderstangen handhabten und obwohl wir nirgends In traten längeren Aufenthalt nahmen — bis spät am i^achmittage flogen die Schwarzkopfmöwen Scharen gegen Westen. welche ihrer Brut Futter zu- Während umher und trippelten die zierlichen SchafFurchen der Acker und Wiesen. Bei unserer Annäherung suchte nach und nach die ganze CTesellschaft das Weite. dieselbe zu durchqueren. ganz bedeutenden Schmerzen gepeinigt. mit vielem Strauchwerk überzogen. Namentlich mit dem Ausfindigmachen der Horste des Zwerghabichtes hatte Santarius Glück gehabt und über das eingehende Betrachten der selteuen frischen Eier vergaß ich ganz mein Ungemach. Bei hellem Mondschein kamen wir in Velestino an und mühsam liumpelte ich die Treppe nach unserem Zimmer hinauf. Pelikanen und anderem Wassergeflügel buchstäblich bedeckt war. Aber auch an Kleinvögeln soll das dortige Gebirge ganz außerordentlich reich sein. gewesen. Diese ging durchaus nicht glatt vor sich. sehr schöne Zwerghabichteier. deren Liebe zu ihrem Nachwuchs sich uns wieder im — alles dies schönsten Lichte zeigte. durch das lange Sitzen im Boote steif gewordenen Glieder wieder in Bewegung bringen wollten. Im übrigen bot die Fahrt übergenug des Interessanten. stießen wir um 6 Uhr morgens vom Lande und von diesem Ende des Sees die Fahrt gegen Westen an. kroch ich auf allen Vieren zum Nachen und gab natürlich nach dem Eimretfen der Gefährten sogleich das Signal zur Rückkehr nach Velestino. Mai mußte beinahe vollständig zum Konservieren der Ausbeute verwendet werden. Die Insel besteht aus klippenartigem Karst bösester Sorte. erstens in der Hoffnung auf etliche zurückgebliebene Nachzügler und zweitens weil wir endlich unsere. der vielen Enten. der prachtvollen Rostenten. Wasserhühner und Rohrsänger wir nicht sattsehen konnten. noch immer laut rufend die o'esuchte Kolonie derselben müsse entweder im westhchsten Viertel des Sees oder in noch weiter gegen Larissa zu gelegen sein. uud allerorts stolzierten die Störche stelzen in den bewies am besten ilu'e kostbare Ausbeute. festgestellt und einem Schmutzgeierpaare nahm Georg nach kühner Felsenklettei'ei das Gelege weg. Unterwegs begegneten wir zahlreichen Staren. aber wir laudeten dennoch. für mich ein Pferd hei'beigebracht wtirde. stürzte ins Von Gestein und renkte mir den rechten Fuß vollständig aus dem Gelenke heraus. Olymps. schnitt mir Freund Knotek von dem unförmlich aufgequollenen Fuße und dann ging's so schnell als den Stiefel möglich gegen Velestino durch die dortige fruchtbare Ebene. holten zwei frischgelegte. welcher von Reihern. felsiger Hügel sichtbar. denn weite Strecken von Wassersauerampfer erschwerten die Fahrt außerordentlich.18 Ornis balcanica. so war der erste nennenswerte Unglücksfall auf allen meinen Beim Sprunge über eine tiefe bisherigen Reisen im Balkan auch schon geschehen. ich verlor das Gleichgewicht. so den Anblick der vielen zu dieser Zeit an anderen Orten Griechenlands gar nicht mehr vorkommenden Reiher. zwei Booten verteilt. Kutten- und Bartgeier. dann aus einem Kaiseradlerhorste die drei darinliegenden . Santarius und der jüngere Leonis waren inzwischen nichts weniger als untätig trugen. und kaum hatte ich begonnen. Spalte schlug mir eine Distel ins Gesicht. daselbst Steinadler. das Den heutigen Tag hatten die beiden im Kara dagh (südwestlich von Velestino) zuge- bracht. so daß wir zur Einsicht kamen. bis wir endlich unweit von Petra das südliche Seeufer erreichten. Der 19. offenbar als Bi'utvögel. nur wenige Stunden vor Abgang des nach Volo fahrenden Zuges eilten Knotek und Santarius nochmals in den nahen Wald.

den alten SchifFskapitän Drakiotis empfohlen und fanden freundliche Aufnahme und Unterkunft. mir einen verläßlichen Arzt besorgen zu lassen. ges Honorar. Nachmittags näherten wir uns der Südspitze von Chelidromia und erblickten lich war. ja sogar in einem kleinen mitgeführten Kahne Abstecher dicht an das Ufer machen. die mir von der hoffnungsvollen Jugend des Städtchens massenhaft zugeschleppten Gelege zu präparieren. so daß der Polizeikommandant mit seiner Peitsche Ordnung schaffen mußte. Nachdem ich ein möglichst heißes Fußbad genommen. kann ') Diese Schreibweise diene zum Unterschied der bei Audros gelegenen Insel Giura 2* . nachdem er den Fuß betrachtet. in seinem Hause äußerst Der 2L Mai verging mit der Anwerbung eines Segelbootes nebst zwei in den und mit den sonstigen Vorbereitungen für die langwierige Reise nach Jura. daß ein Liter davon nicht mehr als 16 Heller nach unserer Währung gekostet hatte. Mai. war's mit den Schmerzen folgenden Vormittage auf dem griechischen kleinen Dampfer „Hagion Spiridion" die Reise nach Skopelos angetreten werden. teils auf einem Fuße hüpfend zurückgelegt und während der Bahnfahrt mehrten sich die Schmerzen derart. Obwohl der Fuß vorbei und wirklich natürlich sehr geschont konnte am werden mußte. Meine Reisegenossen kauften auch eine Menge eigenartig geformter Messer mit trefflicher Am Klinge — eine spezielle Industrie auf dieser Insel. daß es nach unserer Ankunft in Volo natürlich mein erstes war. man sich gar nichts Reizenderes vorstellen als diese einsame Fahrt zwischen den so selten besuchten Inseln mit den verschiedenen prächtigen Farbenwirkungen. des Rot- und des kleinen Olbaumspötters. Dieselbe war sehr angenehm und wurde nur dadurch beeinträchtigt. Durch die Fürsorge Dr. wo wir. Griechenland. aber wir hatten nur wenig Wind und konnten daher die nördliche Steilküste der Insel genau mustern. machte eine feste Bandage und verlangte ein äußerst mäßiangesiedelten Sumpfsperlinge. Dunenjungen und aus dem Gezweige des Horstes neun Gelege der hier massenhaft Mit knapper Not erreichten sie den schon in der Station haltenden Zug. Der griechische Militärarzt erklärte.') Schitfszwieback und trefflicher Rotwein von Skopelos selbst in zwei nicht unbeträchtlichen Fäßchen wurden verstaut und jeder von uns. auf dem das Gepäck v-erladen war. an dieser Stelle dem Manne ein Loblied zu singen. von der Nachtigall. Natürlich war ich selbst zur Untätigkeit verurteilt und hatte bloß dadurch eine Abwechslung.19 in. der das feurige Naß versuchte. Namentlich die verschiedenartigen Landvon schaften des nördlichen Teiles Euböa sind höchst anziehend und zahlreiche Sturmvögel belebten die Meeresfläche. Knotek brachte von einem solchen Ausfluge eine Blaumerle und eine Felsenschwalbe mit. Ich kann wirklich nicht umhin. ans Land gesetzt. richtete mir der Spaniole den Fuß äußerst geschickt ein. der Amsel. konnte es kaum glauben. welche zusammengetragen wurden. segelten wir aus dem Hafen hinaus. sofort von einer Schar Neugieriger umringt stäblich vollgepfropft wurden. daß ein dortiger spanischer Jude für solche Fälle am besten anzuempfehlen sei. Trotz der langsamen Fortbewegung. Krüpers waren wir zum Glück an einen guten Bekannten. Ich hatte den Weg bis zum Bahnhofe teils in einem elenden Karren. daß das ganze Schiff buchmit Reisenden war. die teilweise sogar nur durch Rudern mög22. gegen 10 Uhr vormittags. daß ich kaum fertig werden konnte. Erst um 8 Uhr abends erreichten wir den Hafen von Skopelos. Zumeist dortigen Gewässern kundigen Bootsleuten waren es Eier kopfwtii'gers vom großen Fliegenschnäpper.

so daß diesen Spektakel niemand von uns zeitlebens vergessen dürfte. mühselig über die wirren Blöcke in unseren marmornen Palast. kam auch schon den siebenten Sommer hatten wir uns so gut es ging dort eingerichtet. als ich. Zweifellos waren auch unsere Bootsleute Abkömmlinge von solchen.Oniis balcanica. welche die gewöhnliche Begleiterin längerer SegelbootAm allerinteressantesten aber war uns allen jedenfahrten ist. niemals aufkommen. daß es Schwammlischer waren. der bereits Herde von Schafen und Ziegen daselbst weiden ließ der hier und zu . wie denn überhaupt gerade diese Gewässer wegen des Piratenunwesens ehemals im übelsten Rufe standen. wäre schlechterdings keine Zeit gewesen. so eine kleine Insel. die Insel Jura. grätenreichen Seetischen stärkte uns. gleich 8chwalbennestern aneinandergereihten Häusern bestehenden llauptort. liefen Nach dem Namen in den sehr ge- dieses Hafens wird unrichtigerweise auf den meisten Landkarten die ganze Insel benannt. Es stellte sich heraus. Waldpartien scheinen aus Kiefern zu bestehen und sehnsüchtig sch^yeiften meine Blicke über das liebliche Bild. Sobald wir hier gelandet und ein mächtiges Feuer entfacht hatten. Fast der ganze Tag verging mit dem Einsammeln von kleinen Sturmvögeln und deren Gelegen an dem steilen Hange unmittelbar beim „Seeräuberhafeu". krabbelte ich Kaum einzige Bewohner der zubrachte. denn wenn es auch mein noch immer gänzlich unbrauchbares Bein gestattet hätte. Den folgenden Tag fuhren wir nur ein kleines Stück an der Küste von Xerö entlang und setzten uns dann in einem ganz kleinen Hafen mit schmalem Eingange Hier war in früheren Zeiten der Unterschlupf eines gefurchteten Seeräubers. welches wir hier zum ersten Male zu hören bekamen. aus den Fluten empor. fest. Alpensegler. da die Gegen Abend gelangten wir in den stillen Hafen am Fuße des Monastir Hagia Pauagia. Felseutaubeu. begann das schreckliche Konzert einiger Paare von kleinen Sturmvögeln. Bei der Weitei-fahrt konnte man sehen. Zum Greifen nahe „ragte das Ziel unserer Reise. geräumigen Höhle — unsere Behausung wälirend der Während unser ganzes Gepäck hinaufgeschatft wurde. stundenlang auf dem Kücken an Bord liegend. Am Nachmittag stießen wir auf zwei Boote. was aus vielen Andeutungen hervorzugehen schien. Silbermöwen. 20 auch zeitweise den aus kalkweißen. Eine voi'treffliche Suppe von frisch Tiefe gar nicht bedeutend war. Die Weiterfahrt am l'-l. der hier recht häutig war und entweder unter hellem Geschrei weit aufs blaue Meer hinausflog oder die felsigen Ufer entlang zog. einem Zuckerhute von hier aus nicht unähnlich. gefangenen. falls der Anbhck des Eleouorenfalken. klaren Luft sah man die Umrisse selbst der fernsten Inseln. Eine angenehme Brise brachte uns ohne Mühe unserem Ziele immer näher und in der weichen. nach welchem die ganze Insel jetzt den Namen hat. Schon um 8 Uhr früh landeten wir daselbst an der Südspitze unterhalb einer von der Flut niemals erreichbaren. deren Treiben wir eine Zeitlang recht gut beobachten konnten. während sie in früheren Zeiten Pelagonisi hieß. Zum ersten Male verwünschte ich mein Geschick. Dabei sorgten Seeadler. Ziemlich spät abends erreichten wir die Insel Xerö und schützten Hafen Peristeri au der Westseite ein. ohrenzerreißendes Lärmen von hunderten Sturmvögeln. Abends natürlich bedeutend verstärktes. daß Chelidromia bedeuDie dunklen tend mehr Vegetation zeigt als alle anderen Inseln der Nachbarschaft. dem lustigen Treiben meiner Begleiter zuzusehen gezwungen war. der Hirt Pulios. hier Station zu machen. folgenden Tage und Nächte. vor allem aber die auf den Felsen hockenden zahlreichen Mittelmeer-Krähenscharben stets für Abwechslung und ließen die Langweile. Mai gehöi'te wohl zu den schönsten Erinnerungen der ganzen Reise.

heimkehrten. wo sich in dem üppigen Grase eine ziemliche Anzahl der südlichen Silbermöwe angesiedelt hatte. al Griechenlanrl seiner Zerstreuung fast ununterl)rochen auf die Wildziegen Mädchen teilte dem mit ziemlich verschlossenen Manne Jagd maclito. mit unserem Boote die Ostküste von Jura lang nach Norden zu segeln. weil wegen völliger Windstille zu den Rudern gegriiFen werden mußte. herrschte allgemeine Fröhlichkeit. äußerst unwegsame Gelände hatten. Halacsy in Wien. daß Später lernte er freilich kennen. da ich das flache. In der klaren Luft trat der „heilige Berg" Athos deutlich am Horizont hervor. ent- auf- Gleich nach Beginn der Fahrt scheuchten wir zwei der „odysseischen" welche in wilder Flucht aufwärts strebten. gegenwärtig wohl zweifellos der hervorragendste Kenner eier der griechischen Pflanzenwelt. dem Reinigen außer mir. daß er uns unterschätzt hatte. wo sich die Georg armselige des Pulios mit seinem Töchterlein. Ziegen auf. aufs Pflanzensammeln und stattete auch der unweit gelegenen Tropfsteinhöhle einen Besuch ab. während nur der Höhle zurückblieb. Die Höhle ist sehr geräumig. Etwa in der Mitte der Insel wurden Knotek und Santarius ausgesetzt.III. Ich faßte zunächst auf der kleinen Insel Muia um 3 Uhr Nachmittag Fuß. Während dann die anderen die Ziegenbirsche fortsetzten. Mai wurde beschlossen. . Mai wurde zur Erholung bestimmt und am Nachmittag unternahmen wir alle einen Ausflug nach dem nahen Gramusa. verlegte ich mich mit Leonis sen. V. das besucht ziegen leisten. Am 29. So zogen am Mai schon vor Tagesanbruch -<i. Am in Wohnung 10 folgenden Tage erstieg ich zusammen mit den übrigen. weshalb auch und verscheucht zu sein schien. dort eine kleine. Anfangs wollte Pulios durchaus keine Führerdienste für die Jagd auf die Wildbisher alle Fremden. Leonis sen. bereits das erste Plateau der Insel. und sammelte daselbst in Menge ein bisher nirgends anderswo gefundenes neues Kreuzkraut (Galium). welches mir später Herr Dr. welche die Insel zur Jagd als zu schwierig befanden. mich an der prachtvollen Flora ergötzend. Die Bewegung schadete meinem Fuße gar nicht und als spät am Nachmittage die anderen mit einem kapitalen Wildziegenbocke. indem er darauf hinwies. die sich in die Länge zog. und zwar an diesem Tage ohne jeden Erfolg. doch bot das kleine Eiland so gut wie gar nichts. Wäiirend es draußen auf dem Meere arg stürmte und die Gischt bis nahe zu uns emporspritzte. das unser Interesse erweckt hätte. als uns zur Verfügung standen. Wegen des gewaltigen Schwankens des Bootes blieb das auf dieselben gerichtete Schnellfeuer aus unseren Büchsen wirkungslos. durch Feuerbrände stark berußt und erfordert zu eingehenderer Untersuchung mehr und bessere Beleuchtungskörper. und ich setzten die Fahrt fort. eigentümlich aussehende Psathnra die dürftige Vogelwelt der Insel gestört suchen wollte. so gut es ging. in die steilen Fel- der starkbebrüteten Sturmvögel- und dem Ordnen unseres Gepäckes verbrachte. zu widmen die Liebenswürdigkeit hatte. Der Vormittag des 28. dem Monastir auf Hagia Panagia Ein Hirte weidete gehöi'ige Ziegenherde. eine Kapelle mit den . um mit Pulios verabredeterweise zusammenzukommen und die Birsch fortzusetzen. Aber dann kletterte auch ich in der nächsten Umgebung der Höhle langsam umher.. den Freund Knoteks Geschoß auf etwa zweihundert Schritte Entfernung ereilt hatte. sen hinauf während ich mit die Zeit alle. E. gab es in unserer Naturwohnung ein wahres Festessen und das eigenartige Wildbret fand ungeteilten Beifall. Sein öjähriges dieses Exil.Schädeln der vor -12 Jahren vom Blitze erschlagenen sieben Mönche und eine Zisterne mit ganz vor- züglichem Trinkwasser befinden.

mit Vergnügen in EmpJahren hier ein spanisches. was zur Folge hatte. da ging der Tanz auch schon los. die man dort vom Meei-e aus niemals vermutet hätte. Erst um 5 Uhr nachmittags kam Pulios ganz erschöpft und ebenfalls ohne Beute. hier in griechischen Inselwelt" genau analysiert findet. sehnlichen Rudeln. rückten Mai nochEs der Insel. sowohl mit an- und Knotek war es wieder. staunte ich den Vertiefungen und an den Hängen. blasigem Basalt bestehen. Die erlegte drei viel so Pflanzen ein. Die Brandung soll so arg gewesen sein. denn seither wurde alles Holz von Jura in Holzkohle umgewandelt und nun wird wohl auch bald gänzliche Vegetationslosigkeit die Folge dieser barbarischen Ausbeutung sein. die an die Küste von Jura angeschwemmt wurden. Nicht so Knotek und Santarius. denn die Lage ist eine hervorragend günstige. als auch einzelnen Stücken. Erst gegen Morgen wurde das Wetter besser und nach langwierigem Lavieren gelangten wir gegen 11 Uhr vormittags Während der ganzen Zeit war ich ganz wohlzu unserer Höhlenwohnung auf Jura. und als war. Gerne hätte ich noch länger zwischen den schwarzen Blocken herumgestöbert. . die ich vollständig unbehelligt ließ. Das Fahrzeug schoß mit den großen Sturmvögeln um die Wette über die Wellenkänime und bald war von einer Steuerung keine Rede mehr. vor M-enigen Erst Fahrzeug Schiffbruch gelitten haben. Psathura aber die tellerartige Schiffahrt eine solche einen Leuchtturm. mit es sich zeigte. indem er ein Kitzböcklein und eine alte Geiß streckte. und zwar diesmal im südliehen Teile war ein herrlicher Tag. zu errichten. Ausnahme daß mein Fuß als nahezu geheilt zu betrachten des alten Leonis. ist natürlich genau von der vulkanische Ursprung derselben Beschaffenheit wie die letztgenannte Hauptinsel dessen genaue ist unverkennbar. aus als möglich von dem gerade anwesenden Vogelvolke und legte an was ich in Blüte nur finden konnte. Stunden meines dortigen Aufenthaltes nützte ich. über die schönen Altbestäude der Steineiche (Quercus Hex) Wir trafen in mehrfach mit den merkwürdigen Ziegen zusammen. diese seltenen Tiere in ihrer ungebändigten Wildheit in dem zerklüfteten Karst dahinstürmen zu sehen. allesamt vor Tagesanbruch am mals den Wildziegen zu Leibe. bei welchem ein Aufenthalt an dem hafenlosen Felseiland unmöglich sei. während rings um die Riesenklippe. auf und konnte sogar ganz gut in dem Kielräume schlafen. Die ganze Nacht heulte der Sturm fort und verschlug uns nach Westen gegen Salonik zu. so gut es ging. die Eischalen : Zusammensetzling man Struktur und Philipps ons „Beiträgen zur Kenntnis der war bis vor kurzem unbewohnt. welchen ich eben vollendet fand. mit Mais bcladenes soll fang nahm. Da wir. der die Ehre des Tages rettete. daß anscheinend der Felsboden der Höhle davon erzitterte. letzten wir etwa die Inselmitte erreicht hatten. Das ganz besonders anhaltende Klagegeschrei der Möwen galt ihrer zumeist ehen durchbrechenden Brut. die mit Pulios gar nicht zusammengetroffen waren und nach erfolgloser Jagd trotz der bedeutenden Ermüdung aus Sorge um uns keinen Schlaf fanden. Kaum waren die Anker gelichtet. Aber auch damit ist's vorbei. aber unsere Schiffsleute riefen mich eiligst an Bord. indem sie aus schwarzem. Zur Zeit des Zuges im Frühjahr und Herbst muß es aixf diesem kleinen Erdenfleck an interessanten Arten geradezu wimmeln. daß der uns bekannte Pulios tagelang große Mengen von Maisköi'nern. Muia.22 Oiuis balcanica. Gestalt der Insel bildete bei Nebel und hohem Seegang für die (lefahr. P]s war ein herrlicher Anblick. von wo ich mich dann ungesäumt nach Psathura überfahren ließ. da ein Sturm unmittelbar bevorstehe. daß die griechische Regierung sich gezwungen sah.

Die Gluthitze des Tages und das stundenlange Herumklettern den in Felsen hatten aber bei allen einen derartigen Durst erzeugt. als daß man uns zwei wilde Kaninchen von Chelidromia lebend an Bord brachte. Lange blieben unsere Blicke noch auf Jura haften und wie bekannt schien uns jede einzelne Felsrunse! Zunächst beauftragte ich nun unsere Schiffer. auszusaugen. in den „Seeräuberhafen" rudern. möge bei dem Kapitel über Larus audouini weiter unten nachgesehen werden. aber die Suche blieb gänzlich ohne Erfolg. fuhr uns ein Boot entgegen. Juni aus dem Klosterhafen Mönche bezeigten uns ihre Aufmerksamkeit dadurch. da ich mir schon auf der Herfahrt vor- jetzt jeder Grat. worin Nähe der Matrosen Knotek und ich Platz nahmen und auf Melissa zu hielten. Ein zur Inspizierung auf Skopelos eingetroffener Polizeimajor war bei Entgegennahme des . Zum Glück konnten wir uns nach raschem Abstieg bald an dem prächtigen. gemessen und die Decken konserviert. und die See ziemlich unruhig zu werden begann. welche Jura darstellt. daß Flagge hißten und mehrere Pistolen abfeuerten.m. da es sich zeigte. während das Segelboot pfeilschnell auf und ab lavierte. der dachartig geformten Felsklippe zu steuern. Die Art und Weise. den Kurs gegen die Klippe Melissa zu halten. genommen Dal lei stieß ich aber auf heftigen Widerspruch. Mit Tagesanbruch segelten wir dann am 1. inzwischen wurden auch schon die zwei gestern erlegten Ziegen kunstgerecht abgehäutet. hatte. Es bedurfte längeren energischen Zuredens. steri In schneller Fahrt liefen wir dann schon um 2 Uhr nachmittags im Hafen Periauf Xerö ein. in die Dann wurde von einem unter fürchterlichen Flüchen der kleine Nachen gelöst. der Zisterne laben und hatten gerade noch Zeit. da die Leute es gar nicht erwarten konnten. wieder nach Skopelos zu kommen. was wir natürlich und die sie hinaus die griechische sofort mit unseren Flinten erwiderten. schoß unterwegs einen schiefergrauen Eleonorenfalken und entnahm nach einigem Suchen der Niststelle eines kleinen Sturmvogels das einem grauen Wollklumpen ähnliche Dunenjunge. dessen Insassen ein merkwürdiges Ansuchen an uns stellten. daß ganz Melissa von einem fast undurchdringlichen Mantel eines strauch- artigen Klees (Medicago arhorea) überzogen war. trotz des starken Wellenganges. den wackeren Pulios zu entlohnen und bis zur einbrechenden Dämmerung wieder den Hafen unterhalb des Monastirs Hagia Panagia zu kühlen Naß erreichen. 23 Griechenland. daß wir dadurch nachmittags zur Umkehr gezwungen wurden. Ja Knotek renden Zitzen der geschossenen Geiß entschloß sich sogar. während den Boden eine gut handhohe Schicht von Schneckengehäusen bedeckte. Avie ich dann dank einem Zufall eine meiner schönsten Entdeckungen während der ganzen Reise durch Feststellung eines Brutplatzes der Koralienschnabelmöwe auf dieser einsamen Klippe machte. das Meer Ijlaute und knapp über unseren Köpfen die Eleonnren- falken pfeilschnell hinwegsausten. bis sie sich herbeiließen. sie näher anzusehen. Als wir uns gegen 3 Uhr nachmittags dem Hafenplatze näherten. Von den zwei Paaren Eleonorenfalken schössen wir je einen herab uud ebenso eine der umherschwärmenden Möwen. Die am folgenden Tage ausgeführte Fahrt bis Skopelos bot nichts Bemerkenswertes. um das die noch Milch füh- quälende Durstgefühl zu lindern. unser Gepäck aus der PJöhle ins Boot zu schaffen. Spät am Nachmittage ließ ich mich noch.

um keine Zeit zu verlieren. und zwar in Gesellschaft eines unserem Reisezwecke ebenfalls bis Oreos äußerst entgegenkommenden und denselben später auch noch mehrfach fördernden griechischen Gutsbesitzers. Dies hinderte aber durchaus nicht. kehrte er bei wirklich südlicher Gluthitze über Patras und Triest nach Sarajevo zurück. täns clerartii:^ Da nnn in in was wir selbstverständlich auf das entschiedenste ablehnten. Auch ich durfte nicht länger in Athen verweilen. Juni um ti Uhr abends gab es daselbst noch eine ziemlich erregte Auseinandersetzung mit den Zollbeamten. Unvergeßlich ist mir eine dort erlebte Szene.Stelle verdem kleinen Neste alle Welt wußte. deren Zusammenstellung wie erwähnt durchaus dem verdienstvollen Wirken Dr. Aber auch die Museen und Sammlungen. denn es wurde von allen Seiten eine ganz unglaubliche Menge von Vogelncstei'n samt den Eiern herbeigetragen. schen Nationalgetränk auf einer Achsel. daß mehrere in der Eile hergestellte Rohskelette von Puffinen nur deshalb nach Atlien mitgenommen werden konnten. namentlich die berühmte Kollektion Schliemanns. und begab mich am Abend des 10. indem der üble Geruch allgemein mit pietätvoller Resignation hingenommen wurde. vom Schlage gerührt. Juni nicht einen Augenblick Zeit zur Muße. überdeckte Pflaster. Wähi-end Knotek einen kleinen Ausflug auf der Insel unternahm. Krüper in der Mitte. fleißig gearbeitet. fragten die behördlichen Organe Rapportes schied. Ein Lastträger an. mit Schmutz aller Art. mit Dr. Wir erwarteten die Abfahrt des nach Paros und Naxos abgehenden Dampfers „Pelops" im Hafen. Juni nebst Santarius und den \)eiden Leonis mit dem griechischen Dampfer „Elpis" nach Syra. wie solche eben jede Hafenstadt aufzuweisen hat. daß er. auf der . Für Freund Knotek hatte inzwischen die Abschiedsstunde geschlagen und nachdem noch vorher von uns allen. ja mit umherliegenden Schuhsohlen und auch auf dem Bauche liegend. ob wir den trug eine toten Major mächtige nicht Ballonflasche einbalsamieren mit Masticha. weil die denselben entströmenden (jase auf Rechnung des unglücklichen toten Majors gingen. durchaus nicht angenehm zu werden versprach. stieß wollten. Zu bemerken wäre noch. dem mit allgemein derselben in verbreiteten griechi- der Eile gegen eine und im nächsten Momente ergoß sich der Inhalt der Flasche in »Strömen über das löcherige. weil man unser sämtliches Herbarpapier samt den Pflanzen verzollen wollte. sich einen Gratiseiserne Gardinenstange rausch holten. ein recht gut gelungenes Gruppenbild hergestellt worden war. das Noi'dende von Paros schon um 'A Uhr nach kurzem nachmittae-s bei Naxia die Anker . Krüpers zu danken ist. Zorn geraten. Auch dort war die Hitze unerträglich. daß wir im Hause des KapiDrakiotis eine Menge Vögel konserviert hatten. Dann ging es nach herzlichem Abschied im Hause des gastfreundlichen Kapitäns Drakiotis wieder über Skiathos und Oreos auf Eubüa nach Athen zurück. daß sofort die Hafenarbeiter wie Raubtiere herbeisprangen und mit den Glasscherben. Die Zeit vom fi. Juni war dann der Erholung gewidmet. des Herrn Konstantiuides aus Skopelos. Nach der Ankunft in Piräus am 5. welch letztere natürlich alle sofort entleert und gereinigt werden mußten. bis !(•. hatte ich bis zur Abreise am 4. obwold die Rückreise mit dem bei der enormen Hitze zweifellos in Verwesung übergehenden und zur Überführung nach Athen bestimmten Leichnam auf dem einzigen. wurden nochmals eingehend studiert.24 Ornis baloanica. Der „Pelops" erwies Verweilen am sich als ein in jeder Hinsicht gutes Scliitf. erst übermorgen abgehenden Dampfer. sowie natürlich in der zoologischen Sammlung des Universitätsmuseums.

Johannisbrotbäume und echte Akazien. sonnten. Die Gegend von Melanes ist äußerst reich an gut bewässerten und gepflegten Obstgärten mit verschiedenartigen vorzüglichen Früchten. KrUpers. gelbsteißige Buschdrossel (Pycnonofus xanthopygus) mich deshalb unterwegs übei'all längere Zeit aufhalten mußte. nur die riesenhaften Felswänden konnten wir bewundern. welches ich hier kennen lernte: Überall in großer Menge Agaven. und Juni nur bis Melanes. teils auf benachbarten kleineren Inseln mit sehr bedeutender Mühe und Anstrengung einen ganzen Korb voll Krähenscharbeneier zusammengebracht hatte. GriecliPiilanrl. daß er angeblich erkrankte. von unserer Ankunft ein langjähriger Bekanntor bereits in Kenntnis gesetzt. mieteten wir ein Boot. welches den Auftrag bekam. unter den festzustellen. drei Im übrigen gab Horstbauten kleinen Sturmvogels nahmen wir mit sowie fünf Weibchen der grauen Art. um alles von Evreokastron Mitgebrachte zu konservieren. von einer großen Zahl beobachteter. Dieses Unglück nahm sich damals Alexandros so zu Herzen. Auch das Männchen und worden waren. und Sammler Dr. Wir kamen am Singvögeln die 14. fallen ließ. während wir die Insel gemächlich zu Fuß zu durch- queren beschlossen. so daß erst abends so viel Zeit erübrigt wurde. aber im allgemeinen entich . zwar um den großen Sturmvogel auf seinem Brutplatzc kennen zu lernen und Jagd auf wilde Kaninchen zu machen. und erlegte. Wir selbst hatten bei der Rückfahrt so schlechten Wind. ziemlich ausgedehnten iSanddünen. zu erwarten. dessen Bemannung teils an den Küsten von Naxos selbst. Die Suche nach den brütenden großen Sturmvögeln war bei der gräßlichen Hitze nicht so leicht und erforderte ein stundenlanges Umherkriechen auf dem Bauche. Da ich mir vorgenommen hatte. im Osten von Naxos gelegene Inseln zu besuchen. Hier nahm uns der Gastwirt Alexandros.^ö in. an der Ostküste gelegenen Hafen Muntsara. da es meine Aufgabe war. Mit beidem hatten wir Erfolg. Juni nordöstlich von Faros gelegene Felseninsel Evreokastron aufgesucht. Hier sah ich zum ersten Male den Sandregenpfeifer (Aegialitis hiaticula) im vollständigen Sommerkleide und der Dämmerung gab es eine spaßhafte Hetzjagd auf einen der Gegend eigentümlichen Käfer: l'ohjphylla olivteri. während allenthalben auf den Gneisgranitblöcken sich die großen Schleuderschwanzeidechsen (Stellis vulgaris). Bis gegen Abend brachten wir 14 Eier zusammen. daß alle diesbezügliche Mühe an diesem und den folgenden Tagen deswegen gänzlich erfolglos war. einige kleine. um nochmals auf die lustige Polyphylla-Jagd auszuziehen. von den Bewohnern allgemein „Krokodile" genannt. 12. Noch am selben Tage unternahmen wir einen Ausflug nach den südwärts der Hauptstadt gelegenen. welche über ihrem Ei ergriffen kleine Junge eines der es auf viel zu sehen. daß wir erst um 11 Uhr nachts todmüde in Naxia anlangten. Tags darauf hatten wir alle Hände voll zu tun. Im Evreokastron nicht Krähenscharben in den Februar hatte Alexandros über Veranlassung Krüpers ein Boot ausgerüstet. da die Eier oft metertief in den Spalten lagen. auch Mutsoma genannt. Naxos zu umsegeln und uns in dem verödeten. von weichem eine ziemliche Anzahl gesammelt wurde. Ich erwähne gleich jetzt. worauf ich das Plateau der Insel erstieg und am Ansitze ein Kaninchen. Bei der Heimfahrt wurde der Korb durch ein Tau umgerissen und nicht ein einziges Ei blieb ganz. auf das liebenswürdigste auf. weil dieser Vogel auf den Kykladen überhaupt nicht vorkommt. Es war ein ganz fremdartiges Landschaftsbild. in Am wurde nach sehr rasch zurückgelegter Segelbootfahrt die kleine.

Von Mejanes bis Chalki und Tragäa. welche (Tcsträuchbündel erleuchten. in übliche stets höchst mit hin das Gefühl Unzählige Kirchen und Kapellen kennzeichnen diese Landschaft. daß mir ein derartig leichtflüssiger.2o Oriiis balcanica. Streclien man buchstäblich künstliche Schluchten erzeugt. wie so oft. Die Höhle enthält prähistorische Überreste (Feuerund Topfscherben). aufflammende enorme Höhe und Geräumigkeit bewun- die ihre dern kann. halsbrecherischen Wege folgte der nicht verdrießen und wurde mit großer Begeisterung empfangen sowie mit dem besten vorhandenen Weine bewirtet. deren wir ansichtig wurden oder deren Stimme wir hörten. In (Jhalki wurden wir vom Wirte tüchtig gescimürt und die Leute waren dort es überhaupt ziemlich unfreundlich. Krüper büßte entwendet. Als aber der Rückweg angetreten werden sollte. interessante Käfer und am P2ingang die Nester einiger Felsenschwalben sowie eines Paares der herrlich flöten- den Blaumerie. nicht süßer und fast wasserheller Wein in ganz (iriechen- mehr vorgekommen ist. um dort den berühmten weißen Einladung. Obwohl in Apiranthos sehr freundlich aufgenommen. Meistens wurden aber alle Vogelstimnien von dem tausendfältigen Gezirpe der Zikaden verschlungen. Die Folgen blieben nicht aus und des Morgens erwachten wir mit mehr oder weniger bleischweren Köpfen und konnten uns nur mit Mühe zu einem ziemlich anstrengenden Ausflug nach der berühmten Höhle und auf land nirgends die Gipfelschneide des höchsten Berges der Zeusberge Oziä aufrufl'en. zu. Orpheussänger. uns Tabak und dort doch gleich zum Braten ein in fix 1862 eine kleine Vogeiflinte ein. Am 19. indem die Kykladen. zu kommen. vogelarm. deren Bewohner. habe ich doch allen Grund. Als nämlich König Otto auf seiner Rundreise nach Naxos kam. der höchsten Ansiedlung der Insel. und ich muß sagen. blaugrauköpfige Ammern. wie auf einer Reliefkarte vor uns ausgebreitet lagen. Steinadlerpaar umkreiste ihn dem 1003 m hohen als Wahr- gleichsam zeichen und die Aussicht war in jeder Hinsicht eine ganz großartige. stellte es sich heraus. aber die peinlichste Begebenheit ereignete sich zu Beginn des Regierungs- Königs Otto. Auch den Besuch der Höhle. Obwohl uns schon in Chalki ohne diesbezügliche Aufrage daß das Folgende Erfindung sei. Frömmelei mit durchaus nicht lobenswerten Eigenschaften verbinden. große und kleine Olivenspötter. vor allem aber der Rotkopfwürger. antrittes des versichert wurde. besonders das vulkanische Thera (Santorin). mir die fiel Es waren auf weite auf. das Gegenteil anzunehmen. Ein sämtlichen Kykladen. unzählige Fledermäuse. schieden Auch mir fielen die und Schmetterlinge vielen Konchylicn dort auf. Juni durchstreiften Santarius und ich die von A))irantlios gegen die Ostküste abfallenden Karsthänge unter Führung eines einheimischen Jägers namens . so daß Bruclisteinen hatte. damit man Hirten durch trockene. auch nach Apiranthos. bereute ich steinmesser nicht. Auch uns trank man fleißig mit dem gewöhnlichen sowie auch dem beinihmten weißen Rebensaft. wurde der ersten Nacht unseres dortigen Aufenthaltes etwas und fertiges Spanferkel Auch Dr. wurde er gebeten. waren immer wieder bloß Kapperammern. ließ sich den Ritt über die oft Wein Der König zu kosten. daß dem König inzwischen der kostbare Sattel gestohlen worden war. wo wir die nächsten Tage zubrachten. Beim Weiterniarsch eigentümliche. Derselbe war von den treuen Untertanen auch später nicht wieder zu erlangen. dort nach dem hochgelegenen Apiranthos Weganlage Hohlwegen zu wandern. beide hier ohne Terpentinzusatz.

um Brutplätze der Sturmvögel zu finden. zwischen Makaries und Strongylo liegende Insel. zur Saat. begnügten wir uns für den Rest des Tages damit. Hier fanden wir im Hause des Direktors Em. Zwei Paare Eleonorenfalken zeigten sich leider in sehr bedeutender Höhe. was auch gelang. ^' Griechenland. das bekanntlicli von hier angefangen gegen Asien hin eine riesige Verbreitung besitzt. Vollkommene Windstille erschwerte am folgenden JVIorgen die Überfahrt. und unweit des Tourneforts Zeiten halbverschollene Pflanze. die auf eine alte Besiedlung des Eilandes schließen lassen. da sich ein heftiger Wind erhoben hatte. wie die alte Henne sehr laut ihre zersprengte Kette zusammenlockte. als auch die bestellte Segelbarke trafen fast gleichzeitig in dem Hafen bei Kap Muntsara mit uns zusammen. empfanden wir so recht die lähmende Wirkung subtropischer Hitze. nicht wie auf den Karten steht. sowie manche seltene Pflanze. den wir lebend mitnahmen. doch sahen wir bald. Die Landung auf Strongylo war nicht minder schwierig als das Erklimmen dieser Klippe mit nur wenig Pflanzenwuchs. Da die beiden SchifFsleute den Wind zur Erreichung der nahen Inseln im Osten für un- günstig erklärten. sondern Aspronisos genannt wird. das nahe gelegene Kap mit seinen Schwindel erregenden. daß wir unbarmherzig hin- wurden und erst mit Einbruch der Nacht den nördlich vom Kap Muntsara gelegenen größeren Schmirgelhafen Leona erreichten. sind bekanntlich Staatsregal und der Abbau wird völlig unsystematisch und in geradezu barHalsbrecherische Ziegenpfade führen von den Brüchen barisch roher Weise betrieben. denn schon in den Morgenstunden wurden ein alter Hahn und ein nahezu ausgewachsenes junges Huhn erbeutet und wir konnten hören. Sideris zu dem Zwecke. Rasch sprangen wir dann ins Boot und steuerten unverweilt der Küste von Naxos und hergeschleudert zu. begann die See unruhig zu werden. wie gerade jetzt. schöne. indem unausgesetzt gerudert werden mußte.und Ernte- Wir überstiegen den Hauptrücken der Insel. Gegen 10 Uhr langten wir an der Küste an und sowohl unser Gepäck unter Begleitung des auf einem Esel reitenden Alexandros. aber kaum hatten wir den tief eingeschnittenen Hafen verlassen. Gianopulo freundliche Aufnahme seiner Führung die unweit gelegenen ganz gewöhnliche Tagbaue. . Das Übernachten erfolgte in dem Schmirgeldepot der Regierung. daß die kleine. Strandes legten wir eine die Achillea aegyptiaca L. ein. Prasina. Dagegen sammelte ich hier verschiedene roh bearbeitete Stücke von schwarzem Obsidian. Nach einem erfrischenden Seebade und stärkendem seit Mahle bestiegen wir wieder unser Boot. Es gelang dies vollkommen. zeit von einer einzigen Familie bewohnt. kennen zu lernen und womöglich auch zu erlegen. doch ging die See bereits so hoch.III. Diese. unter Korundbruchstellen zu besichtigen. Trotzdem hielten wir auf das rundliche Strongylo zu und erfuhren von den Schiffern. um das vom gewöhnlichen Steinhuhn merklich abweichende Chukarhuhn. daß wegen der spaltenreichen Beschaffenheit des Gesteins an ein Erreichen der Brutstellen gar nicht zu denken war. und als wir endlich in dem schönen Hafen von Makaries gelandet hatten. Auch sammelten wir in Menge die hier gewiß nicht oft gefundene Clausula altecostata Zel. und ein verlassenes Ei des kleinen Sturmvogels. ohne hierbei etwas von Belang sammeln zu können. Makaries wird nur vorübergehend. auf welchen Akkordanten der Umgebung auf und hatten am folgenden Tage Gelegenheit. zum Stapelplatze an der Küste herab. im Abbröckeln begriffenen Steilabfällen ab- zusuchen. Santarius fand in einer Höhlung einen auf seinem Ei hockenden großen Sturmvogel.

Am 23. Da sollte. Juni Ijrachten uns unsere Bootsleute an Bord der „Thetis"'. als uns die Schiffsleute mitteilten. wie wir schon hier erfuhren. von Seite der dortigen Bewohner zuteil wurde. der angenehmen Gesellschaft des liebenswürdigen Dr. ein Flüchtling aus Kreta. Flagge aufzutreiben. war wieder die denkbar freundlichste. wobei sich umständlich entschuldigten. ein auswärtiger Dampfer seine Anker fallen läßt und mit Schmirgel beladen wird. der nächste Dampfer nach Milos erst zwei Tage später von hatten wir daselbst reichlich Zeit. Erhards höchst selten geAvordener Arbeit „Die Fauna der Kykladen" aufzutreiben wäre.-ungar. Dieser.28 Oi'iiis balcanica. Auch fand ich das rege Hafenleben Santarius besuchte mit dem jungen Leonis mittels Segelbarke die unweit des Hafens gelegene Leuchtturminsel Phanari und den von ihr abgetrennten Felsbrocken den Namen Gaiduronisi der Karten kennt niemand. der sich sofort außerordentlich zutraulich erwies und uns während der nächsten Wochen eben so viel Freude In Naxia war es das erste. daß er sofort den mit großer Mühe als Arger bereitete. kannte nändich die Einstände der Wild- mit- . der uns niclits Neues bot. mit Fischstückchen am Lehen erhaltenen jungen Sturmvogel von Evreokastron Den Abend verbrachten wir in tötete. Unter herzlichen Abschiedsworten von Alexandros setzte sich dann der ansehnliche Dampfer in Bewegung und brachte uns trotz des stürmischen Wetters sehr bald in nach Syra zurück. benötigten wir wegen des widrigen Windes 2ö. bis wir unser Ziel erreicht hatten. da sie die Barke herankommen gesehen hatten. Am Strande erwarteten uns schon die zwei einzigen Bewohner. Juni traten wir die Überfahrt nach Milos an. Später war Dr..men Gelnrgspfaden über Keramoti nach Naxia zurückzupilgern. Die Hauptsache war ja wiederum die Sorge für Speise und Trank. Da demnach eine baldige Besserung kaum zu erwarten stand. — Am dann auf der kleinen und stark ülierfülltcn . ob nicht etwa hier ein Exemplar von Dr. Die ganze Gegend trägt den Stempel der Ode und nicht eine einzige Kantine sorgt für die leiblichen Bedürfnisse der Leute. mit Ausnahme von uns. mit Alexandres auf seinem Ksel an der Spitze in achtstündigem Marsche. Pagidas. uns sie zu Ehren Naxia für das Boot eine österr. Unsere Stimmung war nicht gerade die beste. die uns von Anfang an auf Milos. Nachforschungen darüber anzustellen. zogen wir es schließlich vor. für sehr die unterhaltend. mir sein eigenes Exemplar zum Geschenk zu machen. uns die interessante Altstadt Syra abfahren anzusehen und kommenden Tage Kräfte zu sammeln. fast alle Mitreisenden von der Seekrankheit ergriffen. Maultieren und Pterdcn das kostbare Rolunaterialc nach der Küste scldeppen. daß es ihnen unmöglich gewesen sei. Mit den Vorbereitungen zur Weiterreise nach dem. Aber obwohl das ebenso steil wie Jura aus dem Meere emporsteigende Felseiland uns ganz nahe zu liegen schien. Wir hatten außer den Schiffsleuten auch noch einen griechischen Gendarmen und einen Metzger von Adamantos namens Bredologos genommen. Unterwegs kauften wir einen jungen leljenden Steinmarder. Unterdessen benützte ich die Muße. um. nur von einem Hirten mit seinem Sohne bewohnten Erimomilus (auch Antimilos genannt). waren wir bald fertig.Kleopatra" Das Wetter war äußerst stürmisch und nach und nach wurden. teilweise auf recht unAvegsa. Kr ü per so gütig. leider erfolglos. Die Aufnahme. Er brachte nicht unwichtige Ausbeute an Kormoran en und Seeschwalben von dort mit. Leben kommt in diese verlassene Gegend Eseln wenn irgend erst. in der Hauptstadt Adämantos. daß der Wind für die beabsiclitigte Rückfahrt zur See andauernd ungünstig sei. zehn volle Stunden.

So mußte denn auch von dieser genommen werden. : Interessanteste ist unstreitig der den Gipfel einnehmende Krater. Zwischen Seriphos und Syra ergötzte ich mich an einem nie gesehenen Schaubuchstäblich Tausende von großen und kleinen Sturmvögeln durchschnitten die hochaufschäumenden Wogen mit ihrem unvergleichlichen Fluge. Außer einigen verkrüppelten wilden Oliven gibt es auf der Insel weder Baum noch Strauch. aber die Fahrt hatte bloß drei Stunden gedauert und wir wurden von den Bekannten äußerst herzlich empfangen. dabei den Dampfer spiel: fortwährend umkreisend. Ich will ni. welche hier von Privatpersonen gesammelt worden waren.n die unsäglichen Strapazen und Entbehrungen der folgenden Tage nur kurz berühren. Die kleine „Kleopatra" rollte und stampfte derart. allerdings unter beständiger Lebensgefahr. erkrankt. Zahlreiche bearbeitete Stücke Obsidian sammelte ich in der Das Nähe und überbrachte dieselben dem Museum in Sarajevo. dem Bau am besten.III. in lockeren roten und violetten Gesteine deutlich vulkanischen Ursprungs zu verunglücken. Es war die höchste Zeit. zu Schuß. und eine alte Geiß. das einzig trinkbare. täglich auf das scheue Wild. denn der Nordwind hatte die See gewaltig aufgewühlt. aber eine Reihe nicht unwichtiger Pflanzen konnte ich doch sammeln. dürfte das Schicksal beschäftigte sich zuerst mit eines kleinen Molos. auf Während der wir fast der ganzen eine Zeit glühende Hitze wurde Woche gehaust wölbte sich ein hatten. Himmel über ihr und die Abschied wolkenloser durch die kühle Seeluft erträglich gemacht. daß wieder fast kein Mensch dem eklen Ubelbefinden entging. Dennoch gelang es mir nur einmal. welches an der Landungsstelle zu linden war. ja sogar kühle Naß enthält. Hier lenite ich das Herrlichste an malerischen Farbenschattierungen kennen. dann ein Paar Kolkraben und vor allem mehrere des rätselhaften Eleonorenfalken hausen hier und verschiedene Seevögel statteten ihr vorübergehenden Besuch ab. In Adamantos kamen wir von kleinen Sturzwellen vollständig durchnäßt an. Die Insel ist zwar bedeutend kleiner. die Rückkehr anzutreten. denn es drohten die Nahrungsmittel auszugehen und einige Leute waren durch das brackige Trinkwasser. so daß wir am am 1. Die Vogelwelt ist zu dieser Jalireszeit arm an Arten einige Paare Steinschmätzer und Blaumerlen. vor allem Reptilien und recht interessante Petrefakten. tief mit Kegenwasser gefüllt. Die Fahrt am folgenden Tage nach Syra war äußerst stürmisch. Den 2. einen der wenigen dort noch vorhandenen Wildziegen wohl bald besiegelt Wir kamen dem durchaus sein. verließen . letzten Tage erlegte der Hirte Vi c hos dazu noch Juli nach Milos zurückkehren konnten. und nach einem unverschämt wir endlich die Kykladen und landeten In Syra gab es bloß ein paar Stunden Aufenthalt hoch angerechneten zeitlich früh Abendessen wieder im Piräus. Insel. um Die ganze Gesellschaft Zugang von unserem Fahrzeuge zur einzigen halbwegs ebenen Landuiigsstelle der Insel herzustellen. wenn der Blick bei Sonnenuntergang von den wilden Felszacken von Erimomilos zurück nach den fast stets Kykladen streifte. oder gegen Süden und Westen nur durch zwei geheimnisvolle Eilande: Annanes und Gerakunia gebannt wurde. einen dreijährigen Bock auf eine bedeu- tende Distanz zu strecken. aber viel schwieriger zu begehen als Jura. dessen Öffnung noch vom Altertum her sehr schön und massiv mit ringförmig sich verjüngenden Quaderreihen eingesäumt ist und. Da sie aber bedeutend leichter erreichbar ist. auf die wir es diesmal wieder abgesehen hatten. ziegen. Juli benützten wir zur Erholung und kauften außerdem eine Menge Naturalien zusammen. 29 GiiechenlaDd.

in einem unbewachten Augenblicke acht fertige Bälge vernichtet habe.30 Ornis balcanica. und endlich zwei kleine Wildziegen. Krüper erstandener Bonelliadler und ein Bartgeier. daß der im Gebiete der Balkanhalbinsel nur sehr vereinzelt auftretende Luchs im ich einer sorgfältigen Karste und den Waldresten Arkadiens gar nicht selten in sei und in manchen Jahren Decken zu Markt gebracht werden. suchte ich 36 in der Umgebung der Hauptstadt gesammelte Bälge in Athen. Mit väterlicher Fürsorge erteilte für die bevorstehende Gebirgstour mir Dr. Es kam eine kleine Menagerie dort zusammen: In der bei angelangt. und 6. welche derselbe Leider befanden sich dieselben hatte. Noch denselben Abend musterte ich die teils in der dortigen Umgebung. und gab uns Krüper noch bis zum verschiedene Ratschläge Piräus das Geleite. in einem Laden des Städtchens eine Anzahl Luchsfelle zu erblicken. beide vom Parnaß im selben Frühjahr den Horsten entnommen. zumeist im aus. Die folgenden zwei Tage wurden durch unablässiges Verpacken der bisher gesammelten Naturalien und nicht mehr benötigten Reiserequisiten ausgefüllt. Die beiden Leonis erwarteten uns schon an Bord des kleineu griechischen Dampfers „Margarita". Den 7. hieß es nun von all den lieben Bekannten und Freunden Abschied nehmen. ziemlich viele Unsere Rückreise gestaltete sich dadurch etwas unangenehm. Die nach dem arkadischen Berglande ansteigende Bahn- und als wir uns der Hochebene von Tripolis näherwar das Klima mit einem Schlage ein anderes. Sieben Kisten und eine Anzahl Verschlage mit den lebenden Tieren brachte ich am 11. daß Balgvori'äte teils bei mich nur zu einer Auslese entschließen konnte. welche überdies später in Sarajevo und mühevollen Umpräparierung unterzogen M^erden mußte. worunter sich so manche selten vorkommende Art brachten wir in angenehmer Gesellschaft in dem seit befand. Sehr überraschte es uns. ja sogar Spuren eines vor kurzem niedergegangenen Regens waren zu meinem Staunen trasse bot sehr viel des Interessanten ten. erfuhr ich der Steinmarder. stimmt. von denen ich zwei auswäldte und billig erstand. denn abends sollten wir die griechische Hauptstadt bis sie (mit zum Jahre 1902 des Sturmvogels) glücklich sich des besten endgiltig verlassen. seine Vogelsammlung zu besichtigen und womöglich anzukaufen. zwei jung aufgezogene Silbermöwen von Skopelos. Unter ebenso angenehmen wie nützlichen Geschäften vergingen der 5. und 8. die wir von Jura mitgebracht hatten. die sichtbar. ein von Dr. wohin mich Professor Langhadis eingeladen hatte. Bei Präparator Strimmeneas sen. Nochmals nach Athen zurückgekehrt. in bei Herrn Langhadis. wo Alle diese Tiere waren für den Ausnahme Park des Bades Ilidze bei Sarajevo be- anlangten und größtenteils Wohlseins erfreuten. Juli an Bord des Lloyddampfers „Aurora". Juli benützte ich zu einem zusammen mit Dr. und die Abende ver- 1837 bestehenden. Die Tren- nung von dem liebenswürdigen Manne fiel uns allen schwer. viel kühleres geworden. welcher . Juli belehrenden Zusammensein mit Dr. der uns durch sein Spielen und seine außerordentliche Zutraulichkeit stundenlang erfieute. Kalamata zusammengebracht einem derart verwahrlosten Zustande. älterer Bock von Erimomilos. der Sturmvogel von Strongylo. und ein wilder. zu meinem Verdruß. daß sich bei uns beiden infolge eines Gläschens Rezinatweines bedeutendes Übelbefinden einstellte. von Bayern und Österreichern gegründeten Klub „Philadelphia". Nachfragen ergaben. das aber zum Glück bei der Ankunft Wohnung Frau in Athen Thamm bereits verschwunden war. daß unser lebender Steinmarder. Krüper unternommenen Ausflüge per Bahn nach Tripolitza. Kriiper.

jedes frischen Grüns entbehrende Landschaftsbild der dortigen Gegend. was an Laberaitteln nur aufzutreiben war. abwehren. behauptete. bei welchen nur die enorme. brausende Flüßchen und und sah kahle. als wir wieder die nach Amphissa führende Fahrstraße erreicht hatten. Grünlinge. uns zu fesseln. er möge sich legitimieren. nur in dem Augenblicke. bewunderte die großartigen. verbrannte Ebenen. seltsamerweise ohne Grund von langer Reihe einherschreitenden Kameele angefallen. ohne gewerbetreibende Städtchen." — und dann die Gebirgsbachstelzen. gegen Mitternacht den kärglich mit Glühlampen beleuchteten Isthmusdurchstich durchfuhr und um 7 Uhr früh in Bucht von Itea die einlief. und gelangte endlich zur kastalischen Quelle. alle schon im Vereine mit ihrer flüggen Brut. schmutzstarrenden Wäscherinnen. unsere Gewehre zu übergeben.III. Es eilte nämlich ein ländlich gekleideter Mann mit den Zeichen höchster Aufregung uns entgegen. in 31 Griechenland. ohne stille Dörfchen. nicht zu vergessen des schwarzen Kaffees. die griechische Trauermeise. welche das gepriesene Wasser der Quelle benützten. konnten den üblen Gefährten zurück. Brehm. welche das Auge ruhelos durchirrt. zwischen denen hindurch sich der in der Hitze des Südens ermattende Wanderer mühsam seinen Weg bahnt. Eindruck nicht recht mildern und gar bald kehrte ich zu den Felsenschwalben. Ich stieg sodann noch bis Delphi aufwärts. bedeuteten. Als wir ihm Sobald wir uns in eine alle lange Kette auf. welche hier den Beim Umherstreifen längs der Fahrstraße wurde einem der in ich Nur mit Mühe konnte der Frachtenverkehr zwischen Itea und Lamia vermitteln. Das ausgedörrte. in denen die goldene Orange und saftige Feige den Frem- den entgegenschimmert. gerade zur Mittagszeit. war uns noch eine Überraschung beschieden. vor allem die beiden Zahl- reiche Vögel tummelten sich in den Ölbaumspötter. von romantischen Felsgebirgen umstandene Seen zu finden geglaubt nur mit Steinen bedeckte Berge. ohne belebenden Baumschlag. schweißgebadet und halb verschmachtet eilten wir in eine Schenke des Dorfes und leerten alles. lösten wir um so die gesamten gefiederten Bewohner besser auskundschaften zu können. -wurde er grob und drohte. Dies . be- und schönsten Olivenwald. der Diimnieruiig die Anker lichtete. die ganze Umgebung verunstaltende Staubentwicklung zu dieser Jahreszeit zu bedauern ist. mit freundlichen Olivenwäldern und Zypressenhainen. von der Französischen Schule in Athen durchgeführten Ausgrabungen daselbst. mit Dörfern von Gärten umfaßt. erreichte die Hitze an diesem Tage eine Höhe. und ich erinnerte mich dabei lebhaft der AVorte eines A. und forderte uns in barscher Weise auf. Zweigen der uralten Stämme. Stieglitze und Kappenammern. sowie die drückende Schwüle waren wohl geeignet. dann wieder den ausgedehnten Olivenwald betraten. bei seinem ersten Besuche Griechenlands. die Baumnachtigall. Nachdem wir unser Gepäck nach Amphissa traten wir den größten (Salona) vorausgesendet hatten. ich wurde heute bitter getäuscht und fand statt Selbst die hier anwesenden Rauchlebensvoller Poesie allüberall nur trockene Prosa. jede Illusion zu zerstören. als Wächter dieser Gegend keinen Schuß hier dulden zu dürfen. Felsenkleiber und Blaumerlen. ich hatte schäumende Waldbäche. öde. der an Güte dem bosnischen durchaus nicht nachsteht. in den Reiseskizzen aus Nordostafrika: „Ich hatte mir im (ieiste blühende. Rotkopfwürger. Es kamen uns aber nicht viele andere Arten zur Beobachtung oder zu Schuß. wie ich sie vorher im Lande noch nicht verspürt hatte. den ich jemals kennen lernte. welche man sich von Kindlieit auf von dieser ÖrtHchkeit vorzuträumen pflegt. in ewiges Grün gekleidete Ebenen ausgemalt. sofort herbeistürzende Aufseher das wütende Tier Beim Anstieg gegen Chrysso. die häßlichen.

lang entbehrter Am 14. aufsteigen. Bei der enormen Hitze gab es so gut Li angenehmster Erinnerung an diesen Weg ist mir ein wie nichts zu beobachten. der dort unsere Legföhre zu vertreten scheint. Juli wurde schon vor 5 Uhr aufgebrochen. ohne jedes Unterholz die Tannen emporstreben und nur hie und da ein kleiner Ahorn (Acer heldreichi) oder ein baumartiger Wacholder von erstaunlicher Größe (Juniperus foetidissimus) das monotone Waldbild unterbricht. Betritt man dann die alpine baumlose Höhenzone. des höchsten Berges des Königreiches. gegen den Später vor bis entlud sich Gewehre in Anscldag brachten Nacht hinein großen Spektakel. aber von eigentlichen alpinen Raseiimatten ist nirgends eine Spur vorhanden. um der gewaltigen Kiona näher an den Leib zu rücken. bildet sich infolge des abrinnenden Wassei's einiges Grün. es gab sie ihre bis spät in die konnten wir mit zwei Maultieren für das Gepäck zu dem (iebirgsdorfe Segditsa. v.32 Ornis balcanica. wenn nicht ganz zufällig ein Wagen voll Gendarmen aus Amphissa entgegengekommen wäre. wo man auf die ersten Schneeflecken stößt. bestimmt. Hier beobachtete ich zunach längerer Pause wieder einen unterseits sehr lichten Bonelliadler und später nächst tendem beim Betreten der Apollotannenbestände mehrte sich das Vogelleben ganz bedeutend: Eichelheher trieben hier ihr munteres Wesen. welche von hier aus ohne jede vSchwierigkeit durchzuführen ist. Das Aufarbeiten der geschossenen Vögel sowie das Einlegen der gesammelten Pflanzen beschäftigte uns alle den ganzen nächsten Vormittag und erst nachmittags und ernstlich bedrohten — kurz. Aber selbst nach unserer zwei Stunden später erfolgten Ankunft und Einquartierung in Amphissa gab es an diesem ereignisreichen Tage noch keine Ruhe. später aber mahnten sieben Alpendohlen. den Leuten den Lihalt unserer Papiere auseinandersetzten. Bewaffnete Polizeiagenten in Zivilkleidung drangen. graue Steinschmätzer. wäre nun freilicli drei bewaffneten Leuten gegenüber niclit so b. Heider nach Schlafstelle denselben Platz angewiesen. da ihr ganzer Unwille auf sie Abmahnungen des Wirtes. Dort. Die dortigen halbwilden Hirten l)ewillkommten uns äußerst freundlich und sorgten in jeder Hinsicht für unsere leiblichen Bedürfnisse. Der 15. Ab und zu erscheint ein Steinadler und manchmal zeigt sich auch der Baumfalk. trotz der unsere Zimmertüren. . Labetruuk köstlichen Quellwassers bei der Kapelle Hagios Nikolaos. so erblickt man gewöhnlich weite Strecken wie beschneit mit einem kleinstrauchigen Seidelbast (Daphne oleoides). Gartenammern und Hänflinge sind in dieser Region die typischen Vertreter der Vogelwelt. 2512 m. wäre die Sache wahrscheinlich für uns recht unangenehm geworden. Gegen Abend erreichten wir das höchstgelegenc Flirtenlager und bekamen wo einige Halacsy und M. Freunde Dr. als ob wir uns lOOü m tiefer befinden würden. indem sozusagen unmittelbar aus dem Karst. Anfangs begegneten wir wieder denselben Vogelarten wie am Vortage.'icbt möglieli gewesen und nötigte uns ein Lachen ab. Baumpieper. die. Juli war zur Besteigung der Kiona. das um 7»'' Uhr abends erreicht wurde. Hausrotschwänze. Freilich sieht dort der Waldboden ganz anders aus als bei uns. doch konnte dies der Tragtiere wegen nur auf bedeu- Umwege durch die östlichen Vorberge geschehen. Raubvögel sieht man wenige. Meisen lockten im Tannengezweig und mehrmals traten wir mitten im Walde das schöngefärbte Steinhuhn auf. Da aber auf seine Ptitfo von allen Seiten seine Kameraden herbeikamen. den Wirt. als meine Landsleute und ihren botanischen Exkursionen geJalire früher ruht hatten. uns für Räuber oder Spione hielten. des Lesens kundig.

In Ober-Musinitsa hatten wir Zeit. den Abstieg direkt durch die Wände zum Hirtenlager zu versuchen. Durch die Baumwipfel wirbelten bienenschwarmartig die Stadtschwalben mit ihrer Bewohner bis die in ausgerottet sein wird. teilte er mit. v. was ihm fehle. Heldreich besungen und gepriesen hat. selten auffindbares Kräutlein. welcher auffallend zerstreut lange dauern. Ornis balfanii^a UI. und Alpenflücvügel. bildete. bei den ersten Apollotannen. Klephte (Räuber) geworden und später gefangen genommen worden sei. Statt die beschwerliche Grattour nochmal zurückzulegen. das sich zu unseren Füßen entfaltete. . von welchen einer gerade von der gut erhaltenen aMog. Gemse Griechenland vollständig durch die Unvernunft der Kiona und der Veluchi sollen die einzigen Gebirge sein. Die Hirten brachten die Kruken eines am Vortage von den bösartigen Schäferhunden zerrissenen Gamskitzes und einmal sah ich selbst ein kleines Rudel des hier mit Recht doppelt vorsichtigen Wildes über ein Geröllfeld sprengen. Auch die botanische Ausbeute war eine reiche. Während in den Hochregionen noch das Schnalzen eines größeren Sch^varmes Alpendohlen zu hören war. sich zu vergegen- Als auffallendste Erscheinungen aus der Vogelwelt wären hier unser gewöhnlicher Dorndreher (Lanius colhirio) und die Ringeltaube zu erwähnen. Da am folgenden Morgen die Maultiere durchaus nicht zur Stelle zu bringen waren. uns auszurasten. was nach mehrmaligem Kreuz. wir in Gebirgscharakter und an vielen Stellen ihi'en wärtigen. sammelten wir in der Umgebung dieses Kara Wuni genannten Platzes. Der Rundblick war durch Gipfel Pyramide Dunstraassen wohl einigermaßen. dieser Tage für seine Missetaten im Staatsgefängnis zu Nauplia enthauptet werden sollte. daß sein Bruder. Es wird wohl nicht mehr Derjenige von den letzteren. ist es kaum möglich. die Pflanzen umzulegen und einige zeit fertigzustellen. beeinträchtigt. Auch Weißkopfgeier und mehrmals sogar der Bartgeier sowohl in alten als in braunen. die flüggen Brut. es bedrücke ihn sehr. der wegen eines Raufliandels einst ins Gebirge geflohen. Nachmittag stiegen wir dann gegen Norden nach Dremisa zu Tal. eine Gegend. aber gleich- war es ein großartiges Landschaftsbild. in der wir uns befanden.S . daß von Seiten der Bevölkerung während des Sommers jeder Weg. welche sogar unsere Hirten in Verwun- in der Sennerei das Kommando führte. Auf unser Befragen. welche vor Jahren der bekannte Botaniker Th. welche noch einige Reste dieser Wildart beherbergen.und Quertraversieren auch gelang und eine immerhin beAvohl merkenswerte touristische Leistung derung setzte. jugendlichen Exemplaren zogen durch die reine Gebirgsluft dahin. Präparate und die Roisor. zogen Santarius und ich es vor. der Wirt beanspruchte für eine bescheidene MahlÜbernachtung 33 Drachmen. Als ein das Marschieren in diesem Landesteile sehr erschwerender Umstand mag der allgemein gebräuchliche Unfug bezeichnet werden. einige Olirciilcrchen od Gi'ioelipnlanil. daß man sich in Hellas befindet. erfreute uns tiefer unten. der Schlag des Buchfinken. Sie verleugnet nirgends Juli legten 17.III. namentlich gegen Süden zu. an die ansehnliche Höhenlage. war und einsilbig. jeder Fußsteig zur Anlegung von Wasserzuleitiingen zum Zwecke der Feldbewässerung benützt wird. Der Parnaß. Am fünf Stunden die Strecke von Dremisa über Stromvi nach Ober-Musinitsa gemächlich zurück. das Schnarren der heimatlichen Misteldrossel und das flötende Steinrötel. Die endemische PotentiUa l-ionae Halacsy war besonders üppig entwickelt und bei der mühseligen Weiterkletterei auf dem zerrissenen Grate entnahm ich den Felsspalten das liebliche < hnphalodes luciliae sowie manch anderes.

Knapp vor der Abreise fügte ich unseren Sammlungen noch einen ethnographischen Gegenstand hinzu. Es war schon ziemlich spät am Nachmittag. dieser Stelle darf nicht unerwähnt bleil. Zuletzt schrieb ich noch einen ausführlichen J^rief an Dr. Maximilian Meyer. der indessen keine sonderlich schöne Aussicht bot. schwer erreichbaren Felsenvorsj)rung unseren allbekannten Türkenbund (Li/mm mnrtagon) und um die Mittagszeit befanden wir uns schon hoch in der alpinen Damals kamen genau dieselben Vogelarten Region. der aber leider sein Ziel nicht erreichte. Auf dem Dampfer des maclitc ich trotz Archäologen Dr. dem Santarius Stück Unmittelbar darauf betrat ich den von zwei kahlen Gipfel des mächtigen Gebirgszuges. . ein mit dem grellen Sonnenlichte an Lichtglanz wetteiferndes Meteor fallen zu sehen (19. aber bezüglich am der Ausljeute recht lohnend. In Vitrinitsa verbrachten wir dann den ganzen nächsten Tag unter großer Langweile. übersetzt. dem Gepäck An wo uns unsere Tragtiere mit bereits erwarteten. auf der benachbarten Kioiia. was mir in späteren Jahren Leonis öfters erzählt hat. durch die Granitsa vorausgeseudeten Tragtiere seien worden und hätten uns vergeblich in die Spießgesellen aber dem nach Nordwesten streichenden Teile der Vardusia aufgelauert. tief Bürger zur Beobachtung wie mit Schnee ausgefüllten der griechischen Fauna. Der weißglühende Streifen nahm gegen den Horizont an Mächtigkeit deutlich zu. um daselbst den Dampfer nicht zu versäumen. Der Aufstieg von liior auf den ICorax (Vai'dusia) war beschwerlich. Juli). geflügelten (Montifringllla eine noch nivalis). da am folgenden Küste erreicht werden mußte. spät in die Nacht liinein. genau von der Form der sogenannten Römerbrücken in der Hercegovina. nämlich das soldaten — Zeichen der Gewalt eines griechischen Polizcivon der er sich nach einigem Widerstreben in Anbetracht sichtbarste die Lederpeitsche. folgenden Tage ziemlich Santarius sammelte auf einem schattigen. den man hier In Granitsa arbeiteten wir alle bis Tage unbedingt die auf einer kühnen Steiubi-ücke. Zunächst führte der steinige Pfad in das enge Felstal des Mornos.34 Ornis balcaiiica. der vorgerückten Stunde die Bekanntschaft Um 4 Uhr früh legten wir in Patras an. eine kleine auf Bande die Absicht gehabt. Wenige Minuten nach Y2 Uhr mittags hatte ich das Glück. Augeblich Himmelskörper in der Nähe der Insel Tinos ins Meer gefallen sein. Große Dürre und armselige Vegetation zeichnet diesen Küstenstreifen aus. daß diese ganze Landschaft Iiis in schlimmem Hufe stand. Seiner Mitteilung zufolge hätte nämlich an diesem Tage die jüngste Zeit Avegen des Käuljerunwesens in versichern. Nach neunstündigem Marsche ^var der Hafen (niclit die auf einer Anhöhe landeinwärts liegende Ortschaft) Vitrinitsa erreicht und wir alle trotz der bedeusoll dieser tenden Hitze munter und guter Dinge. Ich kann nur daß ich nirgends und niemals diesbezüglich eine böse Erfahrung machte. als wir den Abstieg gegen Westen nach Granitsa. ob es wirklich Tatsache ist. einem echten Gebirgsdorfe durchführten. ich einen in dem neuen obersten. und ich weiß auch nicht. da der Dampfer statt vormittags erst um ^jAi Uhr nachts einlangte. nnr entdeckten wir Schuttkar Schneefink nämlich den während erbeutete. Krü]ier.ien. obwohl ich ihn persönlich samt Porto und Trinkgeld dem Postboten übergeben hatte. Umwegen nach ii'rcgeführt uns zu umzingeln und aufzuheben. als dessen häufigste Bewohner die blaugrauküpfige Ammer und der Felscnkleiber bezeichnet werden können. Ohrenlei'che schoß. des angebotenen Obolus doch trennte.

als er unsere Absicht erfuhr. um die so erfolgreich begonnene Neuerforschung der seit langem vernachlässigten Kunde der Tierwelt dieses Teiles von Europa nach besten Kräften fortes sollte zusetzen. wo uns ein 34 Jahre dort angestellter erklärte und uns sogar noch von dem Besuche des Botanikers diese Exkursion schloß sich des königlichen Parkes Gärtner aus Krain alles Spreitzenhofer und den Fundorten des zählen wußte. allein die griechische Militärwache duldete nicht einmal die Annäherung au die Umfassung des unbewohnten Schlosses. Nach bloß dreistündiger Fahrt kamen wir um An 7 Uhr abends in der HaujJtstadt an.-. bis ich wieder nach den Gefilden des Südens aufbrechen konnte. Seeschwalben und Strandläufern mangelte es nicht. So verbrachten wir dann im Hause und in der Gesellschaft des liebenswürdigsten Koriioten. dann am 26. Juli eine eingehende Besichtigung und Ptlanzgartens. Bei der Weiterfahrt von Gasturi nach Hag. in seiner idyllisch Schon um 2 Uhr früh fuhren Avir weiter und erreichten mit Tagesanbruch das Südende der Lagune von Korissia. einen höchst angenehmen Abend.•3* . wo wir nach denkbar angenehmster Fahrt auf der „Vesta" wohlbehalten ans Land stiegen. um wenigstens von außen das damals für jeder- mann noch vollständig unzugängliche „Achilleion" zu betrachten.III. so daß wir genug Interessantes zu sammeln hatten. war jetzt nichts mehr zu hören. Zweite Reise 1897. Nach Vcrabsclneduiig der beiden Leonis „Athena" uns am Abend auf und am 22. Jedenfalls enthält seltenen Ranunndug spreÄizenhoferi zu er- der prächtige Garten sehr beachtenswertes Pflanzen- materiale. Juli vor 10 Uhr vormittags befanden wir uns wieder in den zwar kleinen. wie verabredet. der.. Hier war der Aufentlialt nur kurz. Nur von dem lieblichen Gesang der meisten Vögel. in Deka zu übernachten und am anderen Morgen vor Tagesanbruch gegen Süden weiterzufahren. des Herrn Pierry jun. die uns hier im April erfreut hatten. Auch zu dieser Jahreszeit war das Vogelleben in den stark betauten Büschen ein sehr reges. nahm die griechische Tags darauf traf pünktlich. uns ohne viel Bedenken einlud. Ammern und Würger herumtrieb. zumal sich schon überall die flügge Brut der Grasmücken. alter Freund Finanzrat Pogorelc aus Sarajevo ein. aber angenehmen Räumen der Pension Julie in Korfu. Nach kleinen Spaziergängen in der näheren Umgebung der Stadt fuhren wir am 24. mit der „]\Iaria Theresia" mein lieber. Der tatsächliche Abschluß der ganzen Reise erfolgte am 30. nach Gasturi. Als nach einer Pause von zwei Jahren die Verhältnisse es gestatteten. Juli in Triest. Wichtigkeit. Damit waren aber auch die schönen Tage in Hellas für dieses Jahr vorbei und geraume Zeit vergehen. den wir je kennen lernten. die ornithologischen Forschungen in Griechenland fortzusetzen. Juli nachmittag. Aber auch an Möwen. Deka machten wir ganz zufällig die Bekanntschaft mit einem eben so eleganten als virtuosen Radfahrer. 35 Griechenland. mit Rücksicht auf die Vergrößerung der merk auf die in der Lagune im Westen schien es mir von größter Sammlung zunächst das Augen- des Landes sich alljährlich ansammelnden . kaiserlichen schön gelegenen Villa daselbst abzusteigen und seine Gäste zu sein. um mit mir gemeinsam noch einige Tage auf griechischem Boden zu verbringen.

Zaunkönigen. Hier wie dort stießen wir überall auf ganze Trupps von Jägern und bis spät abends war des Knallens kein Ende. verließen wir Triest am 14. Bündel auf den Markt! daselbst wei- Täglich kamen schwere Misteldrosseln waren nie dabei. welcher für das manche Seltenheit gesammelt hatte und dessen Ratschläge uns waren. Nach ziemlich angenehmer Fahrt. Grauammern. man Ehrensaehe betrachten. Wiesenpieper. J. Quaranta. daß keine einzige Waldauf Korfu einfällt. verrieten. Rotkehlchen. deutlich erkannter Felsenschwalben. suche . Mit Munition und allem Nötigen reichlich versehen. Die schönen Schwarzkopfmöwen hielten draußen auf offener See auf. der In fanden wir zu unserer großen Befriedigung „Pension Julie" Alten und bald gesellte sich uns dort ein Herr zu. AVoliin wir aber auch unsere Schritte lenkten. mit verlangenden Blicken. Januar die Stadt in der Richtung gegen Norden. auftritt. nach dem Norden der Insel gegen Kap Katharina. Januar unternahm ich bloß eine kleine Bootfahrt im Hafen von Manduehio. da er das Terrain der ganzen Insel seit alles beim Museum schon so willkommen längerer Zeit genau kannte: es war der hier doiipelt Hauptmann i. außer mir. Nur einen in der Bucht fischenden Flußadler verfolgten wir Im niederen Gesträuch wimmelte es von überwinternden Klein- vögeln. welche hier alljährlich zu jagen pflegen. Sowohl am Meeresstrande wie in den landeinwärts gelegenen (_)livenwäldern herrschte reges Vogelleben. daß hier der Jagdbetrieb vom Teile vollem in Gange war. Die Reisegesellscliaft setzte sicli diesmal. P. die Am 11'. drossel.36 Ornis balcaiiica. Amseln. Januar zum dritten ]5eder Lagune von Korissia und am '2'2. Ein kleiner Ausflug nach der vor Tage nach unserer Ankunft lenden Wintergäste: sehr. aus dem Kollektor Ludwig von Führer und dem altbewährten Johann Santarius zusammen. um der in der Bucht von Potamo und Govino zu beol:)achten und zu sammeln. Auffallend erschienen mir einige Ringeltauben und ein Sehwarm a. Ganze Körbe mit Waldschnepfen. Insel Buchfinken. namentlich von Laubsängern. zum größten Polatzek. wohl aber hie und da eine Wein- Bei heftigem Platzregen. ja Wir bedauerten auch Wachteln. ohne daß gerade irgend eine große Seltenheit unser Interesse hätte besonders erregen können. dem Hafen gelegeneu vermittelte uns die Kenntnis der häufigsten 18. die I5ewohner für eine wenig mehr lieferte als vier Lachmöwen. während uns Leonis in Patras erwarten sollte. SchAvarzplättchen u. und in Govino erzählte mir. wurde Korfa Woche am 16. daß es schnepfe. m. Braunellen. Bündel von Waldschnepfen aus der Gegend von Butrinto (am Festlande) hingen gleiß- die sich stets weit nerisch an Deck. Zwei größere Ausflüge folgten dann zu Wagen am 20. gegenüberliegenden Albanien stammend. Januar an Bord des „Helios". Enten und Singdrosseln. wie er hier zu dieser Jahreszeit so häuftig verließen wir alle Umgebung am am Yido gleich während unseres ganzen Aufenthaltes Zeugen der unablässigen Verfolgung unserer Singdrossel sein zu müssen. Bei dieser Fahrt ruderten wir auch an den eleganten Yachten der Engländer vorbei. Wintergäste zu richten und dann einige Teile des Peloponnes zu bereisen. überall vernahm man die Schießerei der auf Schnepfen und Singdrosseln ausgerückten Jäger. die Insel wieder verlasse. nachmittags erreicht und hier die Weiterfahrt für eine unterbrochen. um aucli in diesem Gel)ietc eine Übersicht über die Verbreitung der cliarakteristischesten Arten ewinnen. mit Ausnahme der Strecke von Brindisi bis Sta.

Hier man gar nicht mehr auf Korfu zu weilen. daß in Kryoneri in der Dämme- den AVändcn des Varassovo über unsere Häupter der Phidariscbene zustrich. Erst am 24. «37 Trotz häufiger Kegengüsse war Jic Luft so warm wie in einem Gewächshause und beim scharfen Marschieren benötigten wir unsere wärmeren Kleider niemals. so . aber zu sammeln gab es nur wenig. JMissolonghi. ti'effliche Inhaber des Die notwendigen Anmeldungen und Vor- stellungen beim Konsulat und bei der Stadtpräfektur. aber nach kurzer Fahrt zwang ein gewaltiger Scirocco das Schift' in der Bucht von Levkimo (im Süden der Lisel) Anker zu werfen. wälirond zwei Jäger mit einem Bündel Ringeltauben und sechs Reiherenten uns entgegenkamen. obwohl diese sonst so idyllischen Gewässer gerade jetzt einen über- wältigenden Anblick lioten. GriücheulaiKl. nur in bedeutender Entfernung von uns Aviegten sich hunderte Pfeifenten auf den Wellen. Hier sowohl als bei der Weiterfahrt am folgenden Morgen wurde der „Urano" wir auf fortwährend von einer Schar südlicher Silbermöwen und einigen Schwarzkopfmöwen umschwärmt. erwartete uns natürlich schon geraume Zeit und der Hotel „Patras" hieß uns freundlich willkommen. zu welchen sich für eine halbe Stunde auch eine deutlich erkannte Dreizehenmöwe gesellte. Lifolge des Unwetters traf der Korfu gar nicht ein und wir wurden infolgedessen mit in sämtlichen Vorbereitungen zur Weiterreise leicht fertig. karstigen Hänge mit den Eichenjungbeständen weit mehr an hier vermeinte Hcreegovina viele Teile der an eine griechische Gegend. Unter Blitz und Donner stiegen wir wieder gegen Episkepsis hinan und gelangten um erst Mitternacht nach am Lloyddanipfer 23. dann das so wichtige Einwechseln des unbedingt nötigen Kleingeldes nahm einen so glatten Verlauf. Nacht schliefen wir in dem einzigen Absteigequartier des Städtchens (im Apothekerhötel). denn die ganze Landschaft erinnerte durch ihre kahlen. als Längs des Küstensaumes zog ein großer Schwärm Dohlen und Saatkrähen dahin. Viel anstrengender (Pantokrator) nach war die Partie über das Gebirge westlich dem hochgelegenen. Bussarde und Kornweihen zeigten sich ein paarmal. aber des Morgens war das erste Geschäft die Wahl einer passenden Behausung. allerdings möbellose Behausung für 40 Drachmen monatlich Die erste gemietet zu Sie lag am Westrande von Missolonghi mit freier Aussicht auf daß später wiederholt einzelne Seevögel vom Balkon aus geschossen haben. daß wir schon am Nach- mittage desselben Tages nach Kryoneri überfahren und von dort mit der Balm unser Standquartier für längere Zeit. Gleichsam rung ein als mächtiger Vorzeichen betrachtete ich Uhu aus es. Januar der Stadt zurück. Die Düne erwies sich leider damals als ebenso vogelleer wie die Lagune selbst. vormittags verließen dem uns von 1894 wohlbekannten „Urano" den Hafen der Hauptstadt. unansehnlichen Dörfchen vom Sau Salvator Episkepsis und von wegen Zeitmangels im Laufschritte nach der nördlichen Küste der Insel. ])ie See ging noch immer sehr hoch und es gab wenige Reisende in froher Stimmung an Bord. erreichen konnten. die Lagiinen. Riesige Fluge von Lerchen (alle drei bekannten Arten) und Finken trieben sich in den Weingärten umher und aus den Sumpfstellen scheuchten wir Bekassinen und Haarsclinepfen anf. in kurzer Zeit eine für unsere Zwecke wie geschaffene.Iir. Der behäbige Polizeimajor war uns bei der Suche sehr behilflich und dank seiner Verbindungen hatten wir das Glück. Bei der Einfahrt in den Hafen von Patras erschienen sogleich eine und auch einige Leonis Menge Lach- Zwergmüwen beim Dampfer.

Vom 28. fast Diese langen Stangen laufen im Boden haften ohne Ausnahme Fischer. von dem wir -wußten. Gleich bei unserer ersten Kahnfahrt in der Michtung gegen Aetolikon lernten wir den Reichtum an gefiederten Wintergästen kennen. zimmei'ten Stellagen. Nach und nach lernten wir fast alle Lagunenteile der näheren und weiteren Umgebung durch fortgesetzte Kahnfahrten kennen. und von dem wir gleich in den ersten Stunden unserer Anwesenheit sieben Stück über den Häusern der Stadt kreisen sahen.und Schwimmvögel dem Wellcnsaume entlang zogen. Diejenigen Punkte. Meisen und Singdrosseln trieben. Da die Lagunen auf viele Kilometer Entfernung nirgends über 2 m tief. Wir riclitcten uns also in dem aus drei Zimmern und einem Vorzimmer samt einer Küclie hestehenden ersten Stock des Gebäudes so gut es ging häuslich ein. So ungesund auch die widerlich der Auldick der von Sumpf und Schlamm umgebeneu für den AVeidmann und sammeisten Fremden auch sein mag Häuser gewiß den melnden Ornitliologen gibt es nicht leicht ein vorzüglicheres Plätzchen zur Ausübung auf das in zahlloser Missolonghi ist. Baum. Obenan steht in dieser Beziehung der krausköpfige Pelikan. indem Buchfinken. meistens aber noch viel seichter sind. gab . werden alle Boote ausschließlich mit Stoßstangen vorwärtsgetrieben. in die dortigen und dazwischen liegenden Olivenwälder und Gärten. Wie erstaunte ich über den Mangel jeglicher Ruder in dieser Gegend. bleiben. Aber auch zu Fuß wurden fleißig Ausflüge unternommen. charakteristischesten Die Möwen und See- Vertretern: der wären noch zwei Ichthyophagen zu erwähnen. Grünlinge. das Buchstäblich von der Haustlur an eröffneten wir oft Jagd Lage von die Menge versammelte Wassergeflügel. wimmelte. Abgesehen davon? daß die oben erwähnten Wasser. die hier ebenfalls nicht fehlten. Stieglitze. Schließlich meisten dienlich zeigten. Tische und Stühle. wurden. besitzen in der Natürlich wird derungswürdige Geschicklichkeit. welche zur Beobachtung und zum Erbeuten dieser Herrlichkeiten sich und die am kaspisclien Seeschwallje. nämlich Eisvogel und Fischadler. In erster Linie sind es immer die Fischfresser. damit sie besser ner.38 Ornis ^alcanica. dann namentlich gegen die Mündung und den Unterlauf des Phidarisflusses über Känurion hinaus. zum Teile weit von Norden eingetroffen. Während in den (Jlivenwäldern alles von überwinternden Gilsten. Ein ganz anderes Bild bot wieder das Vogelleben am Strande. Avaren die Gegend des Salzmagazincs nördlich Badehütten östlich der Stadt Missolonghi. welche die riesige Masse der in den Lagunen vorhandenen Fische veranlaßt. und am Ende die dortigen Handhabung derselben eine Bewohbewun- außerdem jede Luftströmung durch Hissen äußerst primitiver Segel ausgenützt.und Haubenlerchen. Ihm zunächst an Fischverbrauch stehen dann die Scharben. die unablässig nach Nahrung in die Dagegen gab herrlichste Zierde bildet aber unstreitig die unglaubliche Anzahl von schwalben der verschiedensten Rosenbauchmöwe und der Arten mit ihren es umso- geringe Tiefe tauchten. Laubvögel. hier die harte Jahreszeit zuzubringen. mehr Mittelsäger. mieteten Bettstellen. fröhlicliste man Jägcrleben. Januar angefangen begann für uns das Heim so wolm- lich als sich nur vorstellen kann. so — der Jagd auf Wasserwild. große zu sehen war. war im dichten Röhricht zu dieser Zeit alles still und ihr munteres Wesen nui. So in der Richtung gegen Aetolikon. sorgten für Milch zum Frühstück — kurz jeder von uns war bis sjiät am Abend beschäftigt. daß er bis zum heutigen Tage in der dortigen Gegend nistet. vou welchen aber eigen- tümlicherweise hier bloß die gewöhnliche. unser neues nur möglich zu gestalten. in drei Spitzen aus.hie und da der gedämpfte Schlag des Cettis Sängers zu hören.

Derselbe dem stand Bald hatten in Missolonghi ansäs- uns während unseres . Gricclienlaiifl. in mit die der baumlosen. ungestörtes Dasein während der rauhen Jahreszeit Außer führt. Einen zweitägigen Ausflug unternahmen wir am 3. nur mit Phlomis be- üppiger. war dann mehi'ere Kolkraben waren Führer leider nur der letztere erlegte eine Alpenbraunelle Vogel mit vieler Mühe die auffallendsten Bewohner des und einen Alpenmauerläufcr. sondern auch geradezu gefährlich. südwärts gelegenen Hauptschlucht rudern und erstiegen in derselben in 2 Y« Stunden den Gipfel des merkwürdigen Berges. immergrüner Strauchvegetation schüttere. und konnte Santarius und Führer waren kei- inzwischen zur Auskuudschaftung auf den Varassovo gestiegeu. und endlich Überschreiten in Täler. t'ilr Da wiegten sich häufigsten stets die Rohrweihe in der Luft. verfallene Kapelle findet am Ausgange der Schlucht. griechischen Mittelbuntspecht. am unsere Flinten. woselbst unsere Waldschnepfe ein beschauliches. Nur die äußerst bösartigen Hirtenhunde werden in dieser Gegend. tiefen Felsrisses.30 III. Februar mit der Bahn nach Kryoneri und von da auf den Varassovo. ihr man begegnet hier verschiedenen Meisenarten und dem Baumkleiber. ein paar Steinadler. Die Menge der in der Umgebung von uns geschossenen Wasservögel war oft so sich ganz oben groß.t4 her bekannten Schlucht. Kicht immer entsprach die Witterung der südlichen Lage. Einigemale wurden Steinhühner aufgetreten und Blaumeisen. die in mancher Hinsicht an die mitteleuropäische Heimat erinnert. hatten aber den Weg verfehlt und gelangten nach mehrstündiger. hinansteigen. doch erreichbar. aber ziemlich ausgedehnte Eichen- und Kasta nienwälder. Eine kleine. Den ersten Tag verbrachte ich mit Leonis in der uns von 18'. nicht nur lästig. Oft gab es rauhe Bora mit Regen. Zu solcher Zeit kommt dann die überwinternde Waldschnepfe zur Freude der zahlreichen Jagdfreunde in die Ebene herab. dann muß man ziemlich hoch den Arakynthos (Zygos) kleine und mittlere (gewöhnliche) Bekassinen auf. Abends nach Missolonghi zurückgekehrt. da scheuchte der Tritt überall während die großen Brachschnepfen Große Schwärme von Alpenstrandläufern wechselten mit kleinen Flügen von Steinwälzern. um den Appetit der Kauflustigen mehr zu reizen. daß wir alle zugreifen mußten. gelehrigen Schüler in gefunden. schon von weitem ihr Heil in der Flucht suchten. Rotkehlchen und Waldlaubvögel waren die Vertreter der Kleinvogelwelt. es am Ufergelände stets und Ziele reichliche Weihen verschiedener Arten. Will man aber ihr ständiges Winterquartier kennen lernen. und sammelte eine Reihe bereits zu so früher Zeit in Blüte stehender Phanero- Leider hatte ich mit dem Bonelliadler ausgesprochenes Pech nen dieser herrlichen Raubvögel erlangen. zwei alte Bartgeier. Eine Menge Aasgeier. fanden wir alle Verkaufsläden voll mit verschiedenen Enten. um nach- zusehen. lebensgefährlicher Kletterei erst bei vorgeschrittener Dämö merung nach Kryoneri zurück. und dann zeigten sich die Höhen ringsum regelmäßig mit Neuschnee bedeckt. dem an felsigen Stellen der Zippammer. beobachtete hier die Paarung des Bonelliadlers gamen. Den zweiten Tag ließen wir uns im Kahn bis zur großen. der vorsichtigste aus dieser Gruppe blieb aber stets der Kiebitzregenpfeifer. da des schönen Wetters wegen in diesen Tagen reiche Beute gemacht worden war. wir einen ebenso liebenswürdigen sigen Lehrer als Diamantis Soustas um die Konservierung zu bewältigen. ob sich nicht ein leckeres Mahl finden ließe. Auch zwei Ruderenten (Erismatura leucocephala) gab es dabei. Man nach gelangt wachsenen Hänge zunächst ausgefüllt sind. Leider war bei der einen nach griechischem Brauche die Brust zur Hälfte kahl gerupft. Goldregenpfeifer mit See und Sandregenpfeifern al).

angeschlossen. Auf der nun folgenden Kahnfahrt gelangten wir in eine gegen den Acheloos sich hinziehende seichte Seitenbucht. sclnvarzköpfige Sänger und Scliwarzplättchen. stengeln auf Ansitz Am meisten beschäftigten uns daljci die kaspischen Sceschwalben. vor welcher wir ein großes Stück eines im Sumpf erstickten Ochsen ausgelegt hatten. in die Halb erstarrt betraten wir sjiät abends unser Standquartier. deren Kehlsäcke zum Zeichen der beginnenden Paarungszeit bereits blutrot leuchteten. scliwarzlialsige und kleine Lapipcntaucher fanden sich hier und zwischen dem fiisch hervorsprießenden Grase auf den sonst nur von Salz- bewachsenen flachen Laguneninseln trieben kräutern sich Cistensänger und Wiesen- pieper umher. Die Zeit drängte zur Rückfahrt nach Missolonghi. Ein prächtiger Morgen ließ uns bald alle Unbill vergessen und beim emsigen Durchstreifen der nahen. Eine zweite größere Exkursion unternahmen wir im Boot nach den westlich gelegenen Lagunen und Dünen bis Tholi in der Nähe vom Kap Skropha. bis 17.40 ()riii. versammelten \\'ir uns in der Rohrhütte bei den sehr gastfreundlichen armen Hirten. den (iolf von Prokopanisto. bald dorthin. nach allen Regeln präpariert und etikettiert. wir hier auf. von welcher sich fünf Pelikane erhoben. waren aber nirgends zu überlisten. Als Führer hatte sich uns ein äußerst intelligenter junger Mann namens Petros. an unser InstiSehr oft kam es vor. eine nur mit dem Kahne erreichbare Luderhütte auf einer Schutthalde des Varassovo. welchen scheuchten von immer die Pfeifsende von Enten und Sägern enten die Hauptmasse bildeten. Merkwürdigerweise zogen samt- . daß wir nicht das einzige im Städtchen vortut nach Sarajevo. und Zwergseeschwalbe eifrig tischend sich mit solcher Gewalt daß das Wasser meterhoch aufspritzte. als am 1*. Nachdem zum Schlüsse noch vier Schlageisen für umherstreifende Scliakale (^leider erfolglos) aufgestellt worden wai'en. durchschnitten wir Buchstäblich taurasch. dichtbewachsenen Düne erwärmten wir uns bald. aber eine Schar von etwa vierzig überwinternden LöfFelreihern setzte uns in Erstaunen. Februar bezog je einer von uns. Außerdem war dies der Lieblingsplatz einer beträchtlichen Anzahl überwinternder Avosettsäbler. und Tat zur Seite und auch in späteren Jahren sandte er den Balg manch seltener Art. während die markanteste Erscheinung zweifellos die Brandenten waren. handene Speisehaus aufsuchten. von kräftigen Ai'men „gestoßen". aus Fischen und den von uns enthäuteten Körpern der Enten und anderer Vögel bestehende Mahl bereiteten. weil wir bisher bloß den grauen und den großen Silberreiher hier kennen gelernt hatten. durchs Los bestimmt. Vom 12. Die reizenden Vögel mit ihrem eigentümlich weichen Fluge zogen in größeren und kleineren Scharen bald da-. Amseln. leider aber kein einziger von den zu dieser Jahreszeit prachtvoll gefärbten großen Kormoranen. dann Waldschnepfen und Bekassinen stellten wir hier fest. und in zwei Booten verteilt. Februar der Himmel nach längerem Unwetter sich geklärt und die ]5ora nachgelassen hatte. der Bruder des Apothekers. sondern uns selbst das einfache. welche in langen Ketten zu dreißig und mehr gegen Westen zogen. welche ein eisiger Nordwind recht unangenehm gestaltete. Von Wasserläufern ließ sich bloß der Rotschenkel und der helle (Glutt) sehen. a-anzcu Aufenthaltes mit Rat Fabelhaft billig Avar dazu der starke Rezinatwein dieser Gegend und alle hatten sich mit der Zeit an den Terpentinbeisatz gewöhnt. welche genau so wie die Fluß- Lagune hinter großen so stürzten. Gegen Abend lagen wir alle und es wurde Haufen von Salzkräutern und Rohrmanches dabei erbeutet.'j lialcauiiii. Außerdem blitzte und donnerte es heftig. wo wir in der Nacht trotz unserer warmen Kleidung tüchtig froren. Auch große.

alljanesische Jäger. Das richtige Abschätzen der Entfernung wurde durch die riesigen Wände und Felsmassen sowie eröffnet die dazwischen liegenden Schluchten sehr erschwert. um womöglich einen der beiden BonelliAthener adler abzuschießen. nur die sonst so vortaglich daran gütlicl). Zunächst ruderten wir alle vier nach dem nahen Oxid in einer kleinen mitgeführten Barke.III. Es dauerte eine Weile. die Jagd jetzt lieber einzustellen und mit als Freiwillige ins Feld zu ziehen. Die Zeitungen wurden mit einer wahren Gier verschlungen. Linien bis zu fünfzehn vorbeiziehende große welche sich beim nächsten Morgengrauen Kormorane waren zeigten. Sie sagten.l.(spr. um wenigstens ein paar Weißkopfgeier zu erhalten. die Vogelgestalten. von wo der Weitermarsch nach Arta Auch unser wackerer Petros hatte sich verabschiedet und war eingerückt. von zwei erfahrenen Seeleuten geleitet. deren Bewohner sämtlich von . namentlich oft die nächtliche Buhe und Euzonen. Um 10 Uhr wurde das Feuer über eine Stunde.". In diesen Tagen zog sich wie dunkles Gewölk am Horizont jenes politische Ge- zusammen. Während Führer und Santarius auf den die Horstplätze überragenden Felsen auf das eifrigste fortgesetzt. wobei bloß uns längstbekannte Vogelarten zur Beobachtung kamen. überall hörte = Hoch-) Rufen. die Straßen. Dagegen erbeutete er unmittelbar bei Kryoneri mehrere Acceiifor collaris und das Männchen eines überwin- Auf kurze ternden Schlangenadlerpaares. bis wir einiger armseliger Hirtenhütten ansichtig wurden. Fuß mit ihren Kugclgewehren wir einsahen.. Zeit war auch Stavros Strimmeneas. Wir aber bereiteten eine mehrtägige Segelbootfahrt längs der Küste bis Petalä vor. Februar außerhalb der Lagunen von Turlida bis zur westlichen Küste unweit des felsigen Es wurde Oxiä.-::. Das gelang ihm aber ebensowenig wie uns. zu Besuch hergekommen. erlag er wie so viele den ausgestandenen Kriegsstrapazen. witter Wie wir später erfuhren. so steigerte sich dieselbe jetzt immer mehr und mehr. leckeren jMalile teilnalnnslos vorbei. brachte uns am 22. Erregung unter der Bevölkerung zu bemerken gewesen. Die gesamte Bevölkerung schien durch die Aussicht auf einen bevorstehenden Feldzug mit den verhaßten Osmanen in eine Art Freudentaumel versetzt worden zu sein und auch uns forderte man auf der Straße wiederholt auf. faßten. stieg ich die Sohle der Schlucht empor. welches wenige Wochen später in Gestalt des griechisch. weshalb eine Menge Fehlschüsse unvermeidlich war. Einzeln und in an einer kleinen.türkischen War schon seit einiger Zeit eine gewisse Feldzuges zur Entladung kommen sollte. Ein größeres .Kaik". beschlossen wir ein gemeinsames Vorgehen in der Felsschlucht uaiie von Kryoneri. Sito folgte kannte keine Grenzen. felsigen Lisel angelegt und im Boot übernachtet. nach Agrinion. erfolgte. türkenfeindliche Umzüge mit Trommeln und Pfeifen in Missolonghi und Patras störten zahlreiche Militärzüge brachten Truppen. wir hätten für unser Museum schon genug Vogelbälge gesammelt und sollten lieber dazu noch einige Bälge von gefallenen Feinden beifügen. der Sohn des Präparators des Museums. bis wir zwei der gewaltigen Vögel zur Strecke gebracht hatten. um die und dauerte Geier von unten begrüßen zu können. Den Georg man größten Jubel rief aber das Eingreifen der griechischen Flotte unter Prinz in die Ereignisse das Plätze. Prozessionen bewegten sich über die größeren — kurz die Begeisterung mit Fahnen und brennenden Kerzen „Z-r. welchen man Musik zog durch auf Kreta hervor. wurden natürlich Da die kleineren Ausflüge in die Umgebung tagtäglich daß die Luderhütte keinen Erfolg verhieß. große Kaubvügcl an liclic dem Kolkraben taten sich sichtigen Gleichzeitig 4L Grifchciilaii.

Eine reichliche und kräftige Fischsuppe stärkte uns nach den Strajiazen des Tages an Bord unseres Schiffleins. ferner zogen je ein Paar Seeadler. erlegte Führer ein sehr altes Exemplar. Diese übersiedeln von der nahen Küste Akarnaniens sogleich nach Petalä. von ihren großen Hunden unterstützt. Man kann sich denkeu. Nach einigem Lavieren gelangte dann das Boot in jene seichte Lagune. und auch der gefüllte Becher kreiste diesmal öfter als sonst. Der erste Schakal hielt sich knapp an den felsigen Strand und entkam unbeschossen. Avomöglieli im März die Jagd nochmals zu Aviedcrholeu. Februar vormittags nahmen Avir von den l.oder Bonelliadlers Um Wiederholungen zu vermeiden. Auch jetzt erfreute mich der Reichtum an mannigfaltigem Wassergeflügel daselbst und gerne lenkten wir unser Boot an die gegen Osten gelegene Laudungsstelle von Petala. der dritte aber kam genau auf mich zu. mich zu einem nahen besetzten Adlerhorste zu führen. Wer besehreibt mein Entzücken. nicht ohne sehnsüchtige Blicke auf das Aveithin sichtltare Au. aber Aveit außer Schußweite in einem tnrmähnlichen Felsen.staiuiiitcn liursche. selten von Fremden besuchten Eilandes lieferte eine Anzahl in vollster Blüte stehender GeAvächse. aber sclnvankend und rollend gelangte er noch bis zum Stande Führers. Ithaka und von denen . der hier seine Herden weidete. Avelchen er beim Abfangen noch tüchtig durch die Ledergamaschen biß. um auf Schakale zu jagen. Sämtliche Hirten. in welch fröhlicher Stimmung wir befand! Mahl im Kielräume des Segelbootes einnahmen. Fclscntauben Felsenkleibers Avobei M'ir die Mündung des Aeheloos passierten. Die Hirten Avaren sehr befriedigt. verAveise ich auch hierbei auf die Schilderung der zuerst mißglückten. ein ziemlich bei'eit erklärte. erbot sich nach kurzei' Anfrage. und uns zu Ehren Avurde in ihrer Niederlassang ein feistes Lamm am Spieße gebraten und uns davon verabreicht. dann aber gelungenen Erlegung des alten Adlerweibchens und des darautfolgenden Ausnehmcns des frischen Geleges durch Santarius im speziellen Teil. Am folgenden Tage folgten wir einer Einladung des Oljcrhauptes und Ältesten der sämtlichen über Winter hier weilenden Hirten. und Dohlen flogen die Felsen entlang. und wohl genährter Führer zu dienen. spät abends unser einfaches mit dem übelbeleumundeten Rezinatwein . sich samt seinem weißen Hunde aber nur wenige einer.»iedoren Leuten Abschied mit doiu Versprechen.43 Oniis liak-aiiica. Ein mehrstündiger Aufstieg und Rundgang auf den Ilühen des unwegsamen. Zwei Schüsse Avarfen den alten Räul)er zu Boden. Februar setzten wir dann die Fahrt im Segelboot fort. Die Raubtiere durchschAvimmen dann die seichte Lagune und räumen unter den Lämmern nächtlicherAveise arg auf. aus welclien der Kuf des und der melodische Pfiff der Blaumerle sieh vernehmen ließ. der zweite verklüftete sich vor unseren Blicken. Bonelliadler und Bartgeier ihre majestätischen Kreise über der kreisrunden. Ein barhäuptiger Viaehe. trieben etAva die Hälfte der Insel sorgfältig ab und brachten drei Schakale gegen ixnsere Stände. als ich mich nach wenig mehr als halbstündiger Wanderung unter der Behausung des seltenen Habichts. an eine KrateröfFnung erinnernden Bucht iu der Mitte der Insel.und Riedgeläude am Unterlaufe dieses Flusses mit dessen gewiß sehr reicher Tierwelt zu werfen. Wahrnehmungen über uns trllgor als das dortige Vogellcbcn. Erst am 2(). eines der verhaßten Raubtiere Aveniger auf der Insel zu Avissen. eine wahre Hünengestalt mit einem Kopfe von antiker Schönheit. welche die Insel Petalä vom Festlande trennt und wo Lord Lilford im Jahre 1858 so erfolgreich gejagt hatte. Zeitlich morgens am 24. Besser Von einem Dutzend hier horstender Weißkopfgeier waren die Raubvögel vertreten. Avenn daselbst die Hirten mit ihren Herden das Winterquartier bezogen haben.

welche sich schon jetzt an den Brutplätzen zu sammeln schienen. der Apotheker mit seiner liebenswürdigen Tochter und Dr. med. Hier brütet in riesiger Menge die gelbrudrige Silbermöwe. Gewitterwolken Rauch am fernen Horizonte. Eine sehr günstige Brise trieb das Boot rasch \vcstwärts an einer großen Zahl von unbewolmten Eilanden vorbei. namentlich auf Eiland. von den Bewohnern (J absiclitlich entfachten Rohrbrände am unteren Aclieloos anzusehen. war es interessant. Ein drittes wurde von den Möwen. einen der großartigen. Zur Zeit unserer Anwesenheit lebte der öfters vor allem der Lehrer hochbetagte Greis noch. Es entstand hier ein kleines Museum.". Er begleitete uns auf allen Ausflügen und half nach besten Kräften mit. Die meiste Beute lieferten aber immer die Fahrten nach der Bucht von Prokopanisto. Außer drei ist aber. die Rötelfalken. der uns die besten Jagd platze verriet. ist einer der Söhne des zur Zeit König Ottos aus Bayern eingewanderten Mediziners. daß die Stöße der getrockneten Pflanzen und die Reihen der fertiggestellten Bälge die sämtlichen Stellagen des Mittelzimmers unserer Behausung füllten. in späteren Jahren unser sowie das Athener Universitätsmuseum ihm eine ganze Anzahl von durchaus erstklassigen Vogelbälgen verdanken. Manchmal war es empfindlich kalt und dann erblickte man des Morgens die höchsten Lagen der Umgebung immer mit frischem Schnee bedeckt. Er hatte in kurzer Zeit das Konservieren der Bälge so gut von Santarius erlernt. größeren Ausflügen. Für die ganze Dauer des März vergrößerte sich unsere Gesellschaft um eine Person. wie schon erwähnt. dann den nach und nach einlangenden Zugvögeln. sowie jenem östlich von Makri dem nördlich von Samothi gelegenen kleinen befindliclien. Bakes. hatte sich freiwillig uns angeschlossen. daß wir nach äußerst rascher Fahrt schon um Uhr abends in Missolonghi wieder anlangten. auf kleineren Touren in der näheren schil- Umgebung im Laufe des März das allmähliche Anwachsen der gefiederten Frühjalirsboten zu beobachten. dort ausgesetzter Esel zu sehen war. aber am 24. 4b ririeclunilanrl. Dr. deshall) gemieden.tpcy. in Wien studierender Medizinei'. welcher als lebhafter Naturfreund wiedei'holt interessante Sendungen von Naturalien aller Art aus der Umgebung von Missolonghi an verschiedene Museen gelangen ließ. wo es die größte Anzahl von Enten auch zu dieser Jahreszeit gab. wobei die Erbeutung eines Kranichs unweit Bochori obenan steht. Sosti und der Gegend von Känurion galten der Jagd auf Seescliwalbcn. weil darauf als Kuhestöror ein einsamer. welche im naclifolgcnden ausführlicher zu dern sein werden. Dr. uns verläßliche Bootsleute verschaffte und überhaupt an unserer ganzen Tätigkeit den lebhaftesten Anteil nahm. ein beliebter Arzt des Städtchens. Nieder. Die Witterung blieb den Monat über noch recht unbeständig. welches an den Präparier.und Rasttagen gleich häufte sich der massenhafte von bekannten Persönlichkeiten Missolonghis besucht wurde. Zu diesen gehörte Diamantis Soustas. März war zum ersten Male die Wärme des Südens deutlich fühlbar und dann kamen auch die empfindlicheren Raubvögel: der ägyptische Schmutzgeier und in ganzen Schwärmen die im Lande so weit und überall gerne geduldeten „y. Ein junger. bald nach unserer Abreise gestorben. Herr Soustas war es. Je zweimalige Besuche der Gewässer um den Leuchtturm Hag. Auch Naclimittag war der Wind für uns so günstig. Auf dieser Rückfahrt hatten wir zum ersten Male Gelegenheit. die gewöhnlich unter dem Namen Kurtsolares (früher Echinades) zusammengefaßt zu werden pflegen. unsere Sammlungen zu vergrößern und zu vervollständigen. insbesondere der stets scliwer eriangbaren Raubmeerschwalbe und des uns schier unerreichbaren Fischadlers. Nieder. daß. wie ich später erfuhr. wo die verbreiteten .III.tvs-'. Dieselben wuchsen nach und nach derart an.

Genaue Erkundigungen ergaben hier. Der 8. am bis meisten einige Scharen von überwinternden Kalanderlerchen auf. ob es in Akar- nanien derzeit wirklich noch Museum unser zu erbeuten. nichts zum Vorschein. schwierige und aufregende Jagd auf große Brachsclinepfen und große Edelreiher unsere ganze List und Schießfertigkeit beanspruchte und wo es uns auch einmal zur allgemeinen Befriedigung gelang. Zwei Triebe daselbst brachten außer einem Fuchs oder Schawelchen Leonis pardonnierte. von Hunderten auf jeder Station sehnsüchtig erwartet. mit einem wohlgezielten Kugelschusse die mächtigste aller an- wesenden Vogelgestalten. daß die Leute willig und geradezu mit Begeib sterung der Fahne folgten. Sicherheit darü)_>er zu erlangen. welche auf den Landkarten mit Von Mittag dem Namen Chalkitsa bezeichnet nach Einbruch völliger Finsternis dauerte der Marsch vorbei an jenen gewaltigen. zur Strecke zu bringen. Die Garnison von Missolonghi wurde binnen wenigen Wochen öfters zum Scheibenschießen kommandiert als sonst während einiger Jahre. aber leeren Taschen und Mägen umherspazieren und auch die Mobilmachung immer neuer Bataillone nahm ihren Fortgang. und wenn irgend möglich ein Stück für Wir fuhren über Aetolikon durch die fruchtbare Ebene um wo bei Verwandten des Apothekers abgestiegen und Mittagsrast Der Acheloos war bedeutend angeschwollen und tags vorher war mitten im Orte ein Mädchen beim Wäschewaschen ertrunken. bestünde. Die Kriegserklärung war schon damals jede Woche zu gewärtigen und ganze Berge von griechischen Zeitungen brachten die Züge. noch von Schrader sen. Damwild anzutreffen. indem mit einem Schlage alle daraus verschwanden und auch keinerlei Wassergctlligel mehr auf den Markt gebracht wurde. wie gesagt. falls viel Cettis . Trotz dieser unruhigen Zeiten führten wir. überall sah man Landstreicher und arbeitsscheues Gelichter als Freiwillige mit gespickten Patronengürteln. auch größere Touren aus. den krausköpfigen Pelikan. Auch am 4. März gemeinschaftlich auf zwei Wagen unter Leitung des mehr- erwähnten Apothekers angetreten wurde. Der Ki'iegsrummel war inzwischen fortwidirend im Steigen begriffen. Unsere freundlichen Gastgeber besaßen unter einem Glassturz ein schön erhaltenes Exemplar der Schwarzkopfmöwe. nach dem unangenehmen Herumtappen froh. Am Rande des offenen Wassers dagegen ruliten jetzt in großer Zahl aus dem Süden angekommene Zwergkormoranc. deren erste am 2.44 Oniis biilcaiiii'a. kal. jeden- mehr als in dem Rohrwust der Lagunen. „Oniaden" genannten antiken Mauerresten. konserviert. abgesehen von vier hochgemachten Waldschnepfen. Damwild gibt. sternis in einer ärmlichen. März verlief der erste Trieb auf dem Rücken des nur von schütteren Eichen bestockten Chalkitsaberges ganz resultatlos. obwohl die Treiber anscheinend ihr möglichstes leisteten. in den Schluchten ostwärts der Lagunen von Petalä Neochori bis Katochi. welche wegen ihrer Entlegenheit nur selten von Archäologen besucht werden. eine Gegend. auf welche englische Offiziere hier öfters jagen sollen. Gerne sei hier hervorgehoben. Von hier aus gab es am anderen Morgen eine ziendich umständliche Kahnfahrt durch die versumpfte Lagune nach den mit hohem Buscliwerk bewachsenen Hängen der akarnanischen Küste. März war der Beginn der strengen griechischen Fastenzeit. aber durchaus Wir waren alle unbekannter Gegend l)ei völliger Finsauber gehaltenen Rohrhütte bei Fischern in Unterkunft zu finden. die derzeit bloß von einer Masse Sänger bewohnt zu sein schienen. Li der durchwanderten Ebene fielen mir ist. Der Hauptzweck dieser Reise war. gehalten wurde. Er bedeutete für uns eine wesentliche Fleischspeisen Änderung unseres Speisezettels. Kleinvögel waren in der äußerst üppigen Vegetation recht viele zu sehen. daß die meiste Aussicht.

daß das Damwild in früheren Jahrhunderten im Lande eingebürgert worden sei. rief dies wieder bei den übrigen Jagdteil- Deshalb war es mir eine besondere Genug- nehmern lebhaften Widerspruch hervor. Auch der letzte Jagdtag verlief ganz ohne Resultat. Leider waren die Stände sehr schlecht gewählt vor und das Wild erstieg im rechten Winkel abbiegend im langsamen Tempo die uns gegen- überliegende Berglehne. Ich hatte große Lust. die hier ganz gewöhnlich war. doch noch ein Stück Damwild zu erlangen. Spät am 7. merkwürdig gewundene Schluchten mit mehr Vegetation. Von anderer Seite erfolgte die Annahme.) Grieclieiilaml. Auch in der Umgebung von Karawassara am (4olf von Arta sollen sich nur mehr wenige Reste eines einst reichen Standes aufhalten und bald wird das Schicksal dieses schönen Wildes in Griechenland besiegelt sein. Die ganze Nacht stürmte und wetterte es. Dann aber hieß es eiligst aufbrechen. als endlich ein Fischer uns in seine Pfahlbanhütte einlud und uns eine tüchtige Portion Fische nach einigem Warten vorsetzte. aber am Morgen besserte sich die Witterung zusehends. riclitigc Stimmung tür eine erfolgreiche Während sich Dr. des dor- am Hange einer ziemlich dicht verwachsenen Schlucht den Treibern sieben Stück der so sehr bezweifelten „ttaztiovi" flüchtig wurden. als man sonst in Griechenland zu finden gewohnt ist. In den blauen Lüften tummelten sich hingegen Adler und (jeier in beträchtlicher Zahl. Überhaupt heirsclite nicht die 4. B. mit der Jagd für heute vor- vor Jahren ein sehr schönes Stück gestreckt haben und wir wanderten gegen Osten den Tri]>tolakoslagunen und speziell dem MarkutsaObwohl hier ein außerordentlicher Reichtum an Wasserwild war und gegen Abend sich ein lebhafter Entenstrich entwickelte. In einer einsam gelegenen Ilirtenbehausung wurde übernachtet und zum Frühstück erhielten wir fette Büflfelmilch. daß es sich hier um die bei see zu. F. . von welchen iünf. ob dies nicht mit geringeren Auslagen und mit mehr Aussicht auf Erfolg von dem jenen Jagdgründen unfern gelegenen Küstenorte Astakos ans zu erreichen wäre. Damit war es wenigstens in dieser Gegend. wo der berüchtigte Diplomat Ignatiev soll. da wir seit dem frühen Morgen jeglicher Nahrung entbehrten und von unserem Anführer für nichts A-orgesorgt worden war. wurde uns die ganze Lust am Beobachten und Sammeln durch ein immer heftigeres Bedürfnis nach Speise und Trank verleidet. so daß im Schilfe sogar noch zwei überwinternde Lusclniola melanopogon geschossen werden kounten. Die Hoffnung.III. darunter zwei kapitale Böcke. da es hier nur mehr sehr wenig Damhirsche gibt. Jedoch sind mir keinerlei stichhältige Beweise dafür bekannt und es kann mindestens ebensogut angenommen werden. Demnach war aber auch die Tierwelt eine mannigfaltige und reiche. am Nachmittage langten wir in Podolovitsa an und konnten erst tagsdarauf. Die lange Wanderung führte durch üppige Auwälder. tuung. Zum ersten Male machte ich hier Bekanntschaft mit der mazedonischen Schwanzmeise. eines der vielen am Sumpfrande sich Timhcrtreibenden Ferkel zu schießen. und v. in schlechten Witzen über die Unmöglichkeit tigen Vorkommens von Damwild überboten. März. nach einer äußerst stürmischen Nacht bei bedeutender Kälte die Rückreise nach Missolonghi antreten. spärlichen Reste einer ehemals viel größeren Verbreitung auf der Balkanhalbinsel handelt. ließ mich aber nicht ruhen und ich wollte versuchen. um noch ein anderes Jagdterrain westlich von Podolovitsa am selben Tage zu erreichen. daß im zweiten Triebe Jagd. sowohl mir als auch Santarius in der Talsohle deutlich zu Gesicht kamen.

gewiß derselbe Vogel. uns zunächst nach Petalä und dann nach Samos auf Kephalonia zu befördern. während ich nebst Leonis und Santarius zu Wagen nach dem . Der Abschied von den liiedereu Leuten hier armen Hirten wir endlich ihr ganzes am 15. denn nach unheimlicher Stille und drückender Schwüle erhob sich ein Südsturm von elementarer Gewalt. nämlich 100 Drachmen. Um /oö Uhr früh fuhren wir an der Südspitze von Ithaka (Kap Hagios Andreas) vorbei und eine Stunde später wurde in Samos gelandet. die zu ihrer persönlichen Sicherheit unter Gendarmeriebedeckung erschienen gerne erfüllt wurde waren. Pause zu einem mehrstündigen Rundgang in den benachlmrten Vorbergen. So blieb nichts übrig als Küste zu erreichen war. Als zeitlich morgens den iinheimlichen Platz verließen. wo ich Blauuud Trauermeisen. Auf der Außenseite sind die Steinblöcke unbehauen. Die ganze Nacht und den folgenden Tag brauste ein mächtiger Südwind. Es war aber hiezu auch schon die höchste Zeit. B. Ungetahrlich waren diese Spaziergänge allerdings nicht. schifften l~)oiunac. daß uns der herbeigeeilte Polizeichef so schnell als möglich in ein befreundetes Haus in Sicherheit zu bringen Er setzte uns dort auseinander. welche sowohl von Dr. tödlich getrotten. in der betreffeuden Gegend von gefähilichen Wegelagerern geradezu da es sein könne. Die müßige Menge. denn es soll nach übereinstimmenden Meldungen dort eine Menge Hallunken gegeben haben. liier — Sogar die Gerichte hatten nun ihre Tätigkeit nachzugehen und alle Gedanken an das schöne Uamwild endgültig fallen zu lassen. Um Mitternacht verließen Avir Petalä und segelten westwärts Kephalonia zu. Hier befinden sich die Magazine zur Aufspeicherung der in Menge gesammelten Eichenknoppern. die in jedem Hafen herumlungert. der uns leicht hätte verderblich werden können und der auch die folgenden Tage und Nächte ununterbrochen anhielt. März zum Molo des ward uns aber ein sehr unfreundlicher Empfang zuteil. s ie nach Petala mitzunehmen. den wir schon bei unserem Stände ein prachtvoller Bartgeier ersten Besuche der Insel gesehen hatten. Älärz nachmittags ein. kamen ziemlich spät aus Ende der Bucht von Prokopanisto und infolge günstigen Windes schon um die Mittagszeit des lo. gerade jetzt ärger als je verhaßter Fremder in große Erregung und der Unwille gab sich in Mienen uud Gebärden so deutlich zu erkennen. daß von einer Jagd gar keine Rede sich veranlaßt sah. des wichtigsten dortigen Handelsartikels. als auch von F. Li Samos trennte sich unsere Gesellschaft. zweifellos aus dem Altertunie stammende Mauerreste mit drei deutlich erkennbaren Türmen. da der Wind nichts weniger als günstig und nur mit Mühe der kleine Hafen Hagios Pantelemonos an der akarnanischen eine Folge des iinheilvollen Kriegsrummels! eingestellt. abgenommen hatten. alles wimmle und er selbst sogar hier in der kStadt seines Lebens nicht sieher sei hiihsch gelegenen Astakos. Girlitze und Johannisbuntspechte schoß und auch einen jüngst verAm Südrande der Bucht traf endeten Weißkopfgeier fand und zur Barke schleppte. März — fiel uns wirklich schwer. so daß von der Ich benützte diese langweilige offenen See nichts als Gischt und Nebel sichtbar war.46 Onii. Unter unzweideutigen Drohungen und lauten Schimpfworten des Pöbels bestiegen wir clie Segelbarke mit der Weisung. aber dennoch erst von den nachsetzenden scharfen Während der Jagd erschien unweit unserer Wolfshunden zustande gebracht wurde.s balcanica. Es war nur eine alte Fee im Trieb. welche Bitte natürlich ö^ Auf Petala war man über unsere Ankunft sehr . geriet durch das Erscheinen so vieler.li wir uns naeli sorgfältiger Verproviantierung neuerdings am 12. Das Oberhaupt der dortigen vlachischen Hirten begrüßte uns auf das freundlichste und ordnete sogleich ein Treiben auf Schakale au. die tagszuvor Vermögen. baten zwei Hirten. ich auf riesige.erfreut. Das war aber leichter gesagt als ausgeführt.

wie die Flecken auf einer Giraffenhaut. In erster Linie beleben sie Tannen-. machte Kloster führenden Allee hatte der riesige grimmige Kälte fühlbar. weil es fast immer man die Bestände der berühmten kcphalonischen Tanne in der Fahrt nach regnete. Kohl- und Blaumeisen. Im Monastir wies man uns gerne das Gastzimmer an. Rotkehlchen und einige Paare Eichelheher. Besonders streng nehmen es die Leute mit dem Forstdienst aber scheinbar nicht. wo man eben mit der Haue daselbst beschäftigt war. Sperlinge und Ammern zusammengetrieben. daß deren Vogelwelt aus nicht vielen Arten besteht. Auf In der zum die Straße sich bergan emporschlängelte. . Dampfer nach JVIissolonghi zurückkehren. Finken. als zur Heimreise wieder unsere Segelbarke zu benützen. sobald sich das Wetter gebes- sert hatte. Spechte schienen vollkommen zu fehlen. Wie erfreute sieh nach mehrstündigem Steigen das Auge. walzenförmige Stämme gehören bei dieser Tanne zu den Seltenheiten. Der Wind hatte nachgelassen und als Frühlingsboten begrüßten wir einige am Durchzug befindliche graue Steinschmätzer. aber. der Hochebene Omala je hühcr angelangt. so wollte Gerasimos selbst haben. so erklärte uns die sehr lebhafte Oberin. welche m^an hoch „häufelt". in 80 Nonnen beisammen zu finden. oft in fünf bis sechs Teile auslaufende Bäume. Sturm eine Menge Körnerfresser: Grünlinge. weshalb meinen Begleitern nichts übrig blieb. welches seit vielen Wochen nur das Graugrün der Olivenwälder zu sehen zur Besteigung des Gebirges. Alle Hänge rings um Hagios Gerasimos sind zur Anlage von Weingärten ausgenützt und jetzt.III. erfolgte der Aufbruch Anfangs führte der Weg durch die sandigen Weinberge. dem reizend gelegenen Blockliause. Samos ein. und zwar nacli sollten die 47 Griecliciilaiid.. es der heilige griechischen Fastenkost. in welchen die Reben. der indes. Gerade. denn bei unserem zu dieser Jahreszeit unvermuteten Erscheinen trafen wir einen Holzfrevler. zeigten sie weithin alle Abstufungen in Gelb und Braun. Amseln. Ein nachmittags unternommener mehrstündiger Rundgang durch die über Rücken und Schluchten weithin sich ausdehnenden Tannenbestände lehrte mich. sondern war von der liegierung zum übrigen mit einem griechischen Dieser Dampfer traf aber niemals in Truppentransport nach Arta benützt worden. indem diese Vögel in dem dichten Gezweig der Zypressen daselbst Schutz suchten. welches Monate Mai bis Oktober von einer kleinen Militärabteilung zur Bewachung der Tannenbestände bezogen wird. an den frischgrünen W^ipfeln der kcphalonischen Tannen! Noch zwei Stunden und wir standen mitten im Walde vor der „Casa inglese" oder. die Flucht ergriö". oft gibt es ganz gewundene. Da jeder Unterwuchs fehlt und außer ein paar strauchartigen Steineichen. Bald nachdem der zu unserer Begleitung herbeigeholte Gendarm und Forstaufseher anlangte. krummliolzartig am Boden liegen. einer Heckenrose und baumartigem Weißdorn (in etwas höherer Lage) kein anderes Laubholz wahrzunehmen war. welches die meisten Besucher des höchsten Berges dieser und auch der sämtlichen jonischen Inseln. erschien dieser reine Tannenbestand auf die Dauer doch recht eintönig. Während dem Monastir war nicht viel zu sehen. nen und Salat. vorlieb merkwürdigen Kloster. aber schon konnte den höheren Lagen an ihrer dunkelgrünen Farbe umso deutlicher untersciieiden. dem großen Monastir Hagios Gerasinios fuhr. Inneren von Kephalonia. sich eine Nur mußten wir mit der strengen zu benützen pflegen. allerdings unter Zurückder lassung seines Rockes und der Hacke. Gegen Morgen verspürten wir ein leichtes Erdbeben. dann Goldhähnchen. Boh Kecht sonderbar erscheint es dem Fremden in diesem dem einen Flügel gegen 100 Mönche und in dem anderen nehmen. wie auf dem Schilde zu lesen während ist: iXAGMOil AAilKHi. des Ainos oder Monte Nero. um gewohnt war.

Wir „Grand Hotel des Etrangers" des Photios Vlachoulis. aber dann nicht auf kleine. Von Zante gmg die Fahrt nach kurzem Aufenthalte an Kap Glarentsa vorbei. in eine sehr fiuchtbare Gegend. was zu verlangen recht und billig gewesen wäre (z. benützte ich die Zwischenzeit zu eingehender Besichtigung der Stadt. die leider nicht Wie zu )Schuß kamen. Nachdem wir noch Sämlinge nebst anderen blühenden Pflänzchen eingelegt. mit seinem sciiöuen und geschützten Hafen. möchte ich nur noch bemerken. Ade Bevor wir nun dem schönen Tannwalde sagen. Eine von Santarius erlegte dünnschnäbelige Brachschnepfe machte mir ganz besondere Freude. bis Kamm- der kephalonischen Tanne viel zwergartiger und das Holz viel folgenden Morgen wurden für mehrere Holzsammlungen von der gefrevelten. . brachte uns. zeigten Schnee gab uns eines der herrlichsten Panoramen. eröflfnete sich fast ich in Gipfel angelangt. den ganz auf italienische Art vorgetragenen einschmeichelnden Gesängen einiger Griechen an Bord zuzuhören. Über Valsamata kamen wir durch fleißig an ihi'er Arbeit waren. da wir ungefähr das Achtfache von dem bezahlen mußten. Die Tür des Blockhauses wurde soi'gfältig versperrt und dann ging es so schnell talwärts. eines Weinhändlers. als dies unsere zwei schwer beladenen Maultiere zuließen. Hier trieben sich zwar schon eine Älenge Entenjäger herum. warne ich hiermit doch jedermann vor diesem Hotel. Obwohl der Mann die Liebenswürdigkeit selber war und wir bei ihm keinerlei Mangel litten. heute noch immer nicht ins Eeine partien ist fester. sechs Stunden nach Argostoli. Kolkraben und ein paar Steinhühner. Aber ich sollte an diesem Tage noch genug Ärger ausstehen. später erfuhr. März gab nur wenige es ebenfalls neue Vügel: einige Misteldrosseln. März abfahren sollte. da ich diese Der Art in stiegen im der Freiheit bisher noch nie gesehen hatte. daß ich eine Eigentümlichkeit der Nadeln dieser Ahies -Art beobachtete. der jetzt stillstehenden Mcermühlen mit dem rätselhaften Abfluß des Seewassers in unterirdische Schlünde und zu einem Jagdausfluge mittels Segelbarkc nach den Sümpfen nördlich von Lixuri. die angeblich einen anderen Lockruf hören lassen Die Kalksteine längs des scharfen Fostlande. so daß ein abgebrochener Zweig schon nach wenigen Tagen ganz kahl wird. B.48 (. von verschiedenen Fahrgästen überfüllte Dam}ifer „Damaskene" nachdem wir Fahrkarten nach Missolonghi gelöst hatten. Das Wetter war prachtvoll geworden und es war eine Lust. obwohl das von ganz besonderer Wichtigkeit gewesen wäre. die Spieß. traten wir den Alistieg an. endlich eine Anzahl von Borkenkäfern aus den 'l'annenstämmen ausgebohrt hatten. Reisehandbüchern erwähnten verkalkten Knochensplitter. soll es in einigen abgelegenen Teilen von Kephalouia doch Steinhühner geben. Menge von Kammes hier längst bekannten Versteinerungen. vorjährige Zapfen gesammelt und mit Bindfaden vor dem Zerfallen geschützt. deren Bewohner dem Hauptorte der Insel. Schneller noch unserer gewöhnlichen Fichte springen nämlich bei ihr die Nadeln beim Trocknen aus den Kapseln. Am der Wuchs gekommen zu über welche man aber In den obersten sein scheint. deren Bewohner größtenteils im Auslande weilen. aber die »Sonne brannte schon tüchtig hernieder. Griechenland kennen Hier sammelten wir auch eine ganze Anzahl der merkwürdigen. als bei die ich bisher nirgends erwähnt finde. kerngesunden Tanne zwei Klötze abgehackt und auf ein Maultier verladen. ab. Da der nächste Dampfer nach Missolonghi erst am 23. zunächst nach Zante. welche wir noch einige als jene auf dem durchwegs eine es auf der Schattenseite Am noch genug. in den meisten lernten. Bei der Besteigung des liöchsten Gipfels am 19. aber auch für uns blieb noch Beute genug übrig.)iiiis baluaiiii-^a. drei Schalen Milchkaffee mit Gebäck: 10 Drachmen).und Moorcnten erlegt hatten.

auf herstolzierten. wenn einmal wii'kliche Ordnung in diesen Ländern einkehren würde! Erfahrungen. welcher der Schlucht entströmt. Giieclienland. Es gesellen welchen Kolkraben gravitätischen Schrittes ein- munterem Fluge umherschwenkten und eine Sumpfweihe. Längs des Baches. mehrere . die aber doch leicht vermieden Averden könnten. Eine gänzliche Veränderung erfuhr das Landschaftsbild in Leonis bei dem Weitermarsche Ich ließ das Gepäck auf einem zwei- Karren befördern. fallweise Bahn. Dampfer oder Segel- barke benützend. Klasse zu der Fahrt nach Kryoneri und Missolonghi einhändigen. die Nähe des Röhrichtes verriet. Noch niemals empfand ich den Mangel einer guten Landkarte so sehr wie in dieser Gegend. die vorhandenen erwiesen sich als äußerst unvollständig und rabler Verfassung. das Auge des Wanderers. Oi-nis balcanica. was ich natürlich nicht annahm. den Krallen tragend. des 30. aber die räderigen Hänge und die Gebirge selbst erschienen ganz kahl. Nach 4 einer . Das sind man zum Glück auch bei Reisen im Gebiete der Balkanhalbinsel nicht macht. den Meerbusens des Norclsauui Obwohl außer uns noch gegen Missolonghi zu. Die in der ersten Umrahmung Morgendämmerung sich weithin fruchtbare Felder hinzu. UI. umso elender jedoch bezüglich ihrer Erhaltung und daher in geradezu mise- Dagegen überrascht wohl jeden die zierliche eiserne Brücke über den Phidaris. war zu unseren Füßen bereits das Ostende des größeren Vrachorisees sichtbar und wir beeilten uns.49 in. aber die altbekannten Festungswerke der dortigen Gegend sind immerhin interessant. west- den übrigen Ich lernte hier ein für gewisse es keine anderen Arten gab als Durchstöberung der dortigen Sümpfe und Fluren aufgewendete Zeit keineswegs. Patras und Psatopyrgos nach Naupaktos. dort eingelangt. Zugvögel sehr geeignetes Terrain kennen und obwohl östlich in der Umgebung von Missolonghi. mehrere am Zuge befindliche Wespenbussarde und bei Metaxa ein mit einem Seeadler raufender Bussard belebten die Gegend. Der sehr gefällige herbei. Kryoneri. Die Straße war nicht übel in ihrer Anlage. Die größere Exkursion traten wir von Missolonghi aus letzte am März über 27. Leer und öde blieb nur der See selbst. an. gab es noch ziemlich viel Vegetation. der Missolonghi zu begleiten hatte und nach dieser Station verabfolgt Wir mußten nichts. Reiser. ist auch hier sehr schön. die oft Infolgedessen erfolgte die Ankunft in unserem Quartier auch die beiden anderen waren infolge des elenden Wetters erst am erst 24 Stunden früher März und 24. zog ich mit über den Mornos bis ans Ende der Niederung. Die Stadt selbst zeigte keine nennens- werten Sehenswürdigkeiten. dem man Patras. fehlerhaft.Soldaten nach gleich uns in Argostoli anstandslos Karten hatte. Von einer einsamen Herberge aus. während wir wie gewöhnlich marschierten. halfen unsere gemeinsamen Bitten und Vorstellungen heute wider Willen nach Patras. meist Eichen. erst gegen die Paßhöhe zu erfreute Gebüsch und Baumwuchs. welcher uns als Nomai-ch von Naupaktos rief alsbald einen einheimischen Jäger Führer dienen sollte. sondern direkt nach ein griechischer Unteroffizier mitfuhr. bereute ich die zur die Schlucht nordwestlich von Naupaktos. zu der wir gegen Abend gelangten. Ungein heure Schwärme von Saatkrähen vervollständigten das Bild des Tierlebens der Niederungen. wärts bis nahe Während am an Antirrhion den folgenden Tage Santarius mit Küstenstrich abstreifte. nur wollte mir der Kapitän knapp vor der Ankunft daselbst großmütig das Geld für drei Karten 8. denn außer einigen als Punkte erschei- nenden Schwarzhalssteißfüßen wiegte sich kein Vogel auf seinen Fluten. des ansehnlichen Wasserspiegels Lachmöwen eine Wasserschlange in März an das Seeufer hinabzusteigen. Einzelne Weißkopfgeier.

den gefundenen Bartgeierhorst auszunehmen oder nicht. weshalb ich zeitlich morgens mit ihnen von oben in die Wände stieg. aber die zwei Brüder. wo zur Winterszeit eine Menge der Orientierung über die Horststelle.50 Oinis balcanica. ja noch im Eisenbahnwagen erschien plötzlich ein Mitreisender. das aus Fischen des Sees bestand. erklärten. Leider hatte Saphiris zu seiner Truppe in Arta einrücken müssen. ob es möglich sei. wo sie die jährige Horststelle des Bartgeierpaares in einem rechteckigen Loche der nach Felswand höchsten gelegenen bekannten Plätze der in feststellten. Da diesmal einige Kähne zur Verfügung standen. welche sich an den Nordrand des kleinen Sees begeben hatte. daß das Erreichen des Horstes mit ihrem Stricke durchaus nicht schwer durchführbar sei. Auf dem Rückwege berührten wir einen Sattel. um dort noch so viel als möglich zu sammeln. war unbedeutend. trotzdem wurden wir sehr freundlich atifgenommen. die ich gestern und 1894 erklettert und wo ich so schöne Stunden ungetrübter Naturfreude genossen hatte. das ungefälir 20 Tage alte Dunenjunge unversehrt zu uns herauf. Daher suchten Santarius nicht innerten sich unser noch und Führer mit dem einen Katzouris die große Klissura auf. Wir trafen Vögel weit entfernt vom Horst. Die Ausbeute der zweiten Partie. kleinen Verzögerung. freilich winzig klein. Dann aber war es zum Abmarsch die höchste Zeit. Krüper gesammelt hatten. wie die alten volle Flugspiele aufführten. B. welche aus der Klissura und anderen Gegenden Akarnaniens schon gegen 25 Gypadtus-EÄ&v für Dr. Bei der so sehr verschiedenartigen Gestaltung der dortigen (iegend erschien mir für die nächsten Exkursionstage eine entsprechende Verteilung unserer Gesellschaft am zweckentsprechendsten. als er über dem Rande verschwunden war. deshalb konnte ich es mir nicht versagen. welcher ohne jede Einleitung dem hart belästigten die Nase Dr. sowohl an diesem Abend wie am folgenden Morgen zum letzten Male die mir liebgewordenen lauschigen Partien am See zu besuchen. Enten beim Strich vom Golf von Aetolikon nach den Vrachoriseen geschossen wird. erganz gut. welche das Sammeln einer dieser Gegend eigentümlichen kleinen Schnecke (NerUina) an im See liegenden Steinhlücken verursacht hatte. hieß es tüchtig ausschreiten. Umgebung Icli dies- Westen dagegen suchte mit den übrigen die des kleineu Sees und an dessen Trennungslinie von dem großen auf. gab es dann eine lebhafte Erörterung. seine mit einer ekelhaften Hautkrankheit behaftete Glatze unter . war die Ausbeute eine reichere als 1894 und namentlich die Erlegung von einigen Paaren der seltenen mazedonischen Schwanzmeise und des östlichen Kleinspechtes rief bei mir lebhafte Befriedigung hervor. Auf der Station Aetolikon mußten wir noch eine gute Weile auf den Zug warten und während dieser Zeit mußte unser Mediziner wohl oder übel eine ganze Anzahl von herbeigeeilten Patienten untersuchen und ihnen Ratschläge erteilen. Da er sich mit den Füßen dabei stets gegen die Felswand stemmte und so beim Aufziehen mithalf. Nach herzlichem Abschied von den wackeren Katzouris schritten wir nochmals durch die erhabene Riesenklamm der großen Klissura und nochmals erschienen mir alle die Stellen. hielt. um noch rechtzeitig das Haus des mir von der ersten Reise so wohlbekannten Katzouris zu erreichen. Die alte Frau traten wir mehr unter den Lebenden. Beim Abendessen. Die beiden Katzouris. namentlich der taube. Das erste Abseilen des Tauben sie miteinander pracht- verfolgte nur den Zweck Beim zweiten Male gelangte er ohne jeden Zwischenfall zum Horste und brachte ebenso rasch. erforderte das Heraufbefördern erstaunlich wenig Anstrengung und ich habe nie eine auf „elegantere" Weise durchgeführte Horstausnahme mitgemacht.

Trotz der Ablenkung durch die kriegerischen Rüstungen rief unsere bevorstehende Abreise allgemeine Teilnahme hervor. von welcher ich einiges auswählte und für unser Museum aus nicht stören. Am meisten bedauerte dieselbe unser geschäftiger Gastwirt. der stetige und Präparator Merlins auf dessen vielen Jagdztigen.und Regentage allen am 4.liciilaiul. und auch jene der Brüder Strimmeneas. Präparier. in besten Gästen rechnete. Stavros Strimmeneas. Die Elstern hatten frische Finken und Drosseln "waren Stille. daß wir uns hier im vollen Frühling befanden. notwendigen Rast-. die einen zu Land. alle fort. Nur einige verspätete ScliTrarzplättchen waren noch da. von den Öommervögeln aber noch nichts zu bemerken war. Weit draußen auf dem blauen Meere wiegten sich aber in vollTeichwasserläufer (T. welcher uns. die anderen Die letzteren konnten nur feststellen.-c-. verspätet hatte. Insbesondere am Schlage der Nachtigall eine Menge konnte man erkennen. in Missolonglii ent- April noch zu einer letzten. Merlins vortreffliche langhaarige Hündin „Alta" stöberte in dem dichten Binsengrase sehr eifrig und brachte daraus eine ziemliche Anzahl getüpfelter und grünfüßiger Sumpfhühner zum Vorschein. beginnes von 1821 einer der größten Feiertage. Dies bezeugten In den prächtigen Gärten von Kephissia und namentlich in war schon 4* . aus welchem Begleiter ster Sicherheit zwei nordische Fremdlinge: Eisseetaucher in pi'achtvoller Frühlingstracht. wegen dos BefreiungsArta. Nach einem uns schloß ich mich Umgebung zu Wasser. wo uns der gütige Dr. Krüper sclion am Bahnhof erwartete und in das von ihm trefflich ausgewählte Quartier bei der Witwe Emge geleitete. dem Parke Herrn Merlins Sommervögel eingezogen. Fünfergelege hier bebrütete. dann zwei sehr lohnende Ausflüge unter Herrn Merlins. was nach des Tages Last In Kryoneri fand die Abfahrt des Dampfers erst zu Mittag eines statt. 51 Gii. KrUpers Führung über Daphni nach dem sumpfigen Uferrand der Bucht von Eleusis wir mittels des Wagens und nach Kephissia. während wir anderen mit der Bahn über Korinth nach Athen fuhren. so lange wir dem Städtchen weilten. Ich studierte die Universitätsnuiseums. die schöne Balgsammlung des Herrn erstand. April. Ich fand dort große Grünlinge und Stieglitze sah ich wenige. welches allen unseren Ansprüchen vollkommen genügte. Dort bezogen wir ein freundliches Turmzimmer. In allen Stationen waren ohrenbetäubende Zr|-(o-Rufe zu hören und natürlich auch in Athen. da sie sich wegen größeren Transportes frisch gekaufter Pferde mit ihren Wärtern. Autiallend anders stand die Sache in den Olivenwäldern. abschließenden Tour in die nächste Jeder ging seine eigenen Wege. In Athen ließen wir uns durch die damals so unruhige Lage durch- Zuwächse der ornithologischen Sammlung des Merlin junior. daß von den winterliclien Lagunen- gästen aus der Vogelwelt noch ein guter Teil anwesend. bestimmt für Gegen Patras zu gerieten wir in ein furchtbares Unwetter mit und Sturm Platzregen. Eier und aus einem alten Neste derselben trieb ich eine Waldohreule heraus. Am 9. zu seinen und Mühe auch gut begreiflich war. A])ril folgten Dr. der Stadt. aber es war noch ungemein viel in Missolonglii zu tun. Es war der 6. Merlin so des Herrn mitten im Sumpfe waren. ich Da waren Abschiedsbesuche zu machen und bis spät in die Nacht hinein währte das Einpacken der Bälge und des übrigen Gepäckes. Gerne wäre noch länger umhergestreift.111. Dr. welcher gerade jetzt mit erhöhter Begeisterung begangen wurde. Bakes kehrte von hier nach der Heimat zurück. die ihr Viele Wiedehopfe befanden sich am Zuge. und beziehungsweise 13. auch ein Exemplar erlegte. stagnatilis). In die erstgenannte Gegend gelangten daß wir bei Sonnenaufgang schon Die interessanteste Vogelart war hier unstreitig ein Trupp zeitig.

bei Ansitz blieben. die jetzt zu einem Meierhofe umgewandelt ist. gramm abzuändern. Als wir abends nach Argos zurückkamen. Lange vorher hatte ich aber schon zwei Waagen zur Fahrt nach Kiveri für 5 Uhr früh Nach bestellt. wäre zu längerem Aufenthalt wohl sehr einladend inneren speziell gewesen. Allerdings lagen seither gerade sechs Jahrzehnte dazwischen. Hier befindet sich eine alte Kavalleriekaserne. wogegen ich aufmerksam machte. als ich ein klein wenig strauchelte. Von Kiveri aus traten wir die Weiterreise nach Süden längs der nun felsigen Küste zu Fuß an. Da war es denn doch mit meiner Geduld zu Ende und ich jagte dem Kädelsfühi-er der Meute eine volle Ladung Vogeldunst in die Seite. wurde mir mitgeteilt. beinahe bis Myle (Lerna) und machten gute Beute an frisch eingetrotfenen Zugvögeln. Der Hund brach sofort zusammen. diese Wagen trotz der Vorladung zu der Polizei weitere Arbeit zu ersparen. sprang der älteste von ihnen in Schadenersatz verlangten. nur einen frisch befahrenen Dachsbau fand schein ist dem Angenehmen. und ich habe auch von der Sache später nichts mehr zu hören bekommen. als wir schon auf der Heimkehr begriffen waren. Diese eröfineten einen regel- rechten Angriff von verschiedenen Seiten auf mich und nach ihrer Wildheit zu schließen. dann hätte aber die noch Peloponnes zu starke Einbuße erlitten. einiger Überlegung zog ich es vor. Wir gingen inzwischen jagend den Küstensaum entlang.52 Ornis baleanica. aber die Friedenspartei im Lande glaubte noch immer an eine friedliche Lösung Es lag für mich vorläufig überhaupt kein Grund vor. um benützen. aber einen Teil der Ursprungderten . bis uns die Müdigkeit welchem wir vergebens im Mond- zum Heimwege nötigte. wobei namentlich viele südliche Steinschmätzer gesammelt wurden. untröstlich und erstatteten in Argos sogleich die Anzeige. Halsbandfliegenfänger und Rotsteißschwalben {H. im Kreise drehte und die Bestien mit der Flinte abzuwehdem Augenblick auf mich. und riß mir den Zeigefinger auf. verstärkt durch Herrn Merlin. Astros. der bald darauf verendete. Kleine eben einlangende Scharen von Turteltauben lockten sofort einige griechische Nimrode ins Freie. daß ich meinerseits Schmerzensgeld wegen des verletzten Zeigefingers fordern werde. auch zahlreiche Rotschwänzchen. deshalb benützten wir. Dieser Saumpfad bis Astros sehr empfehlenswert und wir verbanden so das Nützliche mit lichen Olivenpfianzungen um am übrigens landschaftlich ansehn- Astros erwiesen sich aber leider sehr öde und vogelarm. dem Besuche in genommene Bereisung des einen Tag widmete ich doch Aussicht Allein des nahegelegenen Sumpfsees Mustos. am 15. April die Eisenbahn zu einer Fahrt nach Argos und durchstreiften noch am selben Tage die Fluren östlich der Stadt bis ans Meeresgestade. als ihre Weder Wut Stein- zu erhöhen. dem andern an die türkisch-lhessalische Grenze ab. während von den Kotkopfwürgern erst ein einziger sich sehen ließ. Obwohl sein. das Reiseproin letzter Stunde. erhob sich aber nochmals und wankte dem wenige Schritte entfernten Meere zu. dieser kleine abgelegene Hafenort. daß ich morgen um 8 Uhr bei der Polizei wegen der Erschießung des Hundes erscheinen solle. schienen sie Abkömmlinge dereinst so gefürchteten „Molosser" zu würfe noch Schreckschüsse hatten irgendwelche andere Wirkung. Die ich. Jetzt erst eilten die Besitzer herbei. indem sie ich mich blitzschnell ren trachtete. Des Nachmittags zog ein Gewitter herauf und bald plätscherte ein alles erfrischender Regen herab. welchen nebst seinen gefie- Bewohnern Graf von der Mühle so lebendig und farbenprächtig geschildert hatte. Die übrigen ließen sofort von mir ab und stürzten sich sonderbarerweise auf ihren todwunden Gefährten. welchen sie erbärmlich zerrissen. viifula). und ich hatte daselbst ein AbenZu jener Zeit rückte ein Bataillon nach teuer mit fünf äußerst bösartigen Hunden zu bestehen. zeigten sich über den Verlust des Hundes.

anderen Morgen bekamen wir unsere Sachen doch. war fast jede Stelle zugänglich. Obwohl mit ziemlicher Schwierigkeit. von der Fortsetzung der Reise vorläufig abzusehen und ungesäumt nach Athen zui'ückzukehren. ob nicht die nächsten ein Stunden schon die unangenehmsten Situationen brächten. hatten für die Segelbootfahrt vom Krüper Piräus aus so widrigen . Auf dem Rückwege mußten wir uns in der Stadt wiederum ganz öffentlich gröbliche Schimpfworte gefallen lassen. Auch von der prächtigen Tulipa orphanidis legten wir Stücke und nahmen einige Zwiebel mit. so daß Christos Leonis mit aller Entschiedenheit erklärte. wir würden dasselbe erst dann den Hängen die Garten. welcher dort zur Herstellung kräftige (xesang des Orpheussängers war es vor- nehmlich. die sich im ausgetrockneten Plußbett des Tanos aufwärts immer tiefer Von Doljana nahmen wir Proben Der von Pfeifenköpfen benutzt wird. ja sogar einige Nester mit Eiern sammelten. was sehr glaubwürdig erscheint. an welchem wir außer diesen Reihern auch von anderen Zug. in die Berge von Morea hinein bewegte. So gelangten wir nachmittags nach Masklena und von dort mit der Bahn nach dem unweit befindlichen Tripolitsa (Tripolis). am am Es war durchaus nicht warm. dessenungeachtet drängte sich die aufgeregte um Menge durch die Straßen. der Hauptstadt von Arkadien.-ungar. dabei war ein Später. sich sehr viele Stein- Fliegenfiinger. Von einem Hügel aus war leicht ein Überblick über das Sumpfgebiet erlangt und darauf drangen Santarius und ich in das Innere ein. recht unfreundlich. Ich verbrachte zuerst die meiste Zeit bei Professor Langhadis. Gleich den Tag nach der Ankunft dort führte ich einen längst gehegten Plan aus. welcher sich in dieser Landschaft angenehm bemerkbar machte.und Rüppellsche Grasmücken herum. So entschloß ich mich denn schweren Herzens nachzugeben. Für Gallinulaund <h-ty<j(imetra -Arten kann man sich keinen entsprechenderen Aufenthalt denken hatte diese lichkeit hier eine Unmenge Wasserwild als diesen Ort. wo wir unter ungeheurer Aufregung der Bevölkerung von der Kriegserklärung Griechenlands an die Türkei erfuhren. der dortigen kurzzehige spärlichen Lerchen. des roten Tones mit. (lepäckes nötig und wir bildeten eine ganz stattliche Karawane. indem wieder ich die Quarantäneinsel aufsuchte. da ein ziemlich Vier Maultiere waren zur Weiterbeförderung unseres langwieriger Marsch bevorstand. sondern in der dortigen Gegend erbeuteter Heherkuckuck. Oo Griechenland. 20. Dorn. und der stolze Bartgeier zeigten sich einmal. Wir Hagios Georgios bei Salamis zusammen mit Dr. nicht länger mit uns gehen zu wollen. nur wurde man durch das Waten in dem zähen Schlamme außerordentlich ermüdet.und Standvögeln so manchen in unseren Kucksäcken borgen konnten. aber österr. Hier war es. wo ich unter den seit 1894 gesammelten Vogelbälgen eine sorgfältige Auslese hielt. April beschleunigte ich den Abmarsch so viel als möglich. Man verweigerte uns am Bahnhofe die Ausfolgung unseres Gepäckes und gab uns die Auskunft. Am 18.und blaugrauköpfigen auch Kolkraben aber erhalten. welche uns eine willkommene Vervollständigung unserer Sammlungen ermöglichten. bis die Kriegsschiife sich von Kreta entfernt hätten. weil bei dem herrschenden Fanatismus er nicht mehr gutstehen könne. während von Ammern ihre eintönige Weise hören ließen. trieben Steinspatzen. wiederum Das Beste und zwar doch eine kleine Streifung auf die im Nordosten der Stadt gelegenen Hänge bis Merkowuni. Strauchvegetation Hänflinge. Fünf kleine Silberreiher im schönsten Federschmuck bildeten die hervorragendste Zierde von Mustos an jenem Tage. die recht befriedigend ausfiel. die Plakate mit der Kriegserklärung zu lesen. April morgens. versuchte ich aber Trotz schmätzer. merkwürdige (TOgend doch noch behalten und im Winter soll sich aufhalten.m.

dessen Becken sich otfenbar inFelswände mit zahlreichen Höhlungen. mit dem Meere in Verbindung stehende See. an der Disziplin. uns durch und öde Ebene am Fuße wir des Hymettus nach dem kleinen. Sogar eine auf vierzehn Eiern brütende Wachtel — eine Seltenheit — Dächern wir die Wächter der dortigen I>aracken. In Kephissia und Marusi fiel es mir sehr auf. Nicht minder lohnend waren zwei von Dr. einem Lieblingsausflugsort vieler Athener. aljer die schönen ornithologiseheu Beobachtungen auf Zeit l)loß ^ou einem Wächter bewohnten Inselchen und namentlich die dem [-icsig lauge zur jetzigen Erlangung einer schonen Reihe von den kostbaren flelegen des Steinsperlings. bis der Piräus worden wäre. stets steigender Beliebtheit als Sommeraufenthalt der Athener und auch zur Zeit wurde an allen Ecken und Enden gebaut und unfruchtbarer Boden zu Anlagen und Gärten umgestaltet.uns von unseren heimkehrenden Freunden durch gleichzeitiges Abfeuern der Jagdgewehre auf der Plattform des Gebäudes und diese weithin vernehmbare Salve um Mitternacht hatte nur die eine Folge. Sicher 50 Paare Steinspatzen nisteten hier. Dicht neben der Badeanstalt ist der merkwürdige. da die Stadt durch die Herrschaft des Kriegsgottes ihre Dazu kam noch wir diesmal in Strimmeneas Physiognomie völlig verändert hatte. In dem dichten (jiebüschmantel von Pistacia lentisrus waren viele Sammetköpfchen angesiedelt und nach einigem Suchen fand ich auch ein Nest mit vier schwarzen Dunenhatte der erreicht jungen. welche Herr Merlin und Stavros Momente des nächtlichen Schauspieles der der Hauptstadt vollständig mitmachten. bedrohliche Aufzüge in den Straßen und kleine Krawalle bei der Aufstellung verschiedener Hilfstruppenkörper. Ijelohnten reichlich die auffür Attika gewendete Geduld. überall mit großem Hailoh begrüßt. den Brutfolge eines Erdbebens gesetzt hat. aber nur ein (ielege im Gesimse einer Badebaracke konnte erreicht werden. welcher rasch die steinige wieder einen Wagen. Sperliugsnester wegnahmen. Vom Kriegsschauplatze liefen aber schon damals durchaus ungünstige Nachrichten Es gab überaus stürmische Sitzungen in der Kammer. Die genannten Orte erfreuen sich bekanntlich hatte sein Nest schon fertig gebaut. daß uns aus allen umliegenden Gassen mit unaufhörlichem Knallen geantwortet wurde. die ich unberührt ließ.- Zeit hraueliteu. aber reizend gelegenen oben genannten Bade. es fehlte deutlich an einer der wichtigsten militärischen Vorbedingungen.iß wir zur Zuriicklos''in{. zeigte uns der freundliche Wind umgeschlagen i^nd wir hätten wieder Stunden verloren. brachte. die in Griechenland so sehr geräuschvolle Feier des Osterfestes. von deren Als wir uns zur Heimkehr anschickten. Ornis baU-aiiica. il.- der au sich uuliodeutendeu Entternuu. verabschiedeten wii. Der Aufenthalt in Athen war damals in verschiedener Hinsicht sehr interessant. Als wir uns endlich ermüdet nach unserem Turmzimmer zurückzogen. nach Wuliasmeni und nochmals nach Kephissia. daß ein Teil der den Sommer hier Der Orpheussänger dagegen verbringenden Vögel noch immer nicht angelangt war. zeigten uns die wichtigsten Auferstehung. umgeben ihn ringsum. welches stets und besonders dieses Jahi" von hunderten Schüssen (Knall- bomben und Pistolen) begleitet sein muß. die letzten Zu dem ersteren wählten in Attika. Um das Bild noch bunter zu machen.54 Wind. Einen schlimmen Eindruck machte in jenen Tagen das von uns persönlich miterlebte gewaltsame Eindringen und Einln-e- ein.!. Unter den Freiwilligen der philhellenischen Legion lernten wir auch sehr sonderbare Käuze kennen und wenn auch der AVille noch so gut war. . Deshalb ließen wir uns lieber an das Eestland überfahren und benützten zur Rückkehr einen zweirädeiigen Karren. Krüper geleitete AusHüge. stätten vieler Felsnister. tauchten dann auch die roten Gestalten der Garibaldianer in den Straßen auf.

wozii es aber zum Glück. Deshalb sprachen wir am 1. Nur ungerne trennten wir uns dann am nächsten Tage von dem „Vorwärts". während Leonis schon zeitlich morgens unser Gepäck auf das schöne LloydschifF „Vorwärts" nach dem Piräus gebracht hatte. zum Zwecke der BeschafFung von Gewehren. daß wir einen Spaziergang auf die alte Festung ganz unbedenklich wagen konnten. Mai vormittags in der „Pension Julie" vor. da ich doch die stille Hoffung hegte. Von Finstersehern wurde dies als Beginn einer Revolution angesehen. OO Gi'iechenland. Die örtliche Lage des Monastir Palaeokastrizza ist prachtvoll. auch diesmal nicht von Griechenland scheiden. Der Abschied von Athen fiel mir damals weniger schwer. Nach Patras kam der Dampfer so bald. April von demselben auf das herzlichste verabschiedet. vorgeblicli in Orientreisenden zur Rückkehr veranlaßte. aber ich wollte. weshalb ich dorthin später des öfteren meine Schritte lenkte. Auf der Rückfahrt sah ich zwischen Govino und der Hauptstadt tausende von ziehenden Uferschwalben. Auch der dor- Federnschmücker Roth er hatte eine Überraschung für mich in Gestalt eines schon präparierten Geheckes junger Schleiereulen nebst den Bälgen der Alten mit rein weißei'. Während derselben bemerkte ich an der Mündung des Potamö reiches Vogelleben. meinem Vorsatze getreu.und Wasserläufer. ohne vorher noch eine Woche auf Korfu zugebracht zu haben. In angenehmer Gesellschaft und bei vortrefflichem Wetter ging die Fahi't rasch von statten. Öfters war ich vorher noch bei dem lieben Dr. seidenglänzender Unterseite. ZugAvachteln. Aber auch hier mußten wir Flüche auf die Großmächte Europas von einigen aufgeregten Gemütern über uns ergehen lassen. auch Reiher und Giarole. für welche dieser Platz einen Lieblingsaufent- . Die Vögel stammten von der alten Festung. Die ringsum betige findlichen zerklüfteten Felsen luden daselbst enttäuschte mich sehr. einen verfrühten Mauersegler und eine verspätete Singdrossel. der so manchen chen in dieWafFenhandlungsIäden.III. Wahrheit aber nur um zu plündern und zu stehlen. schon längst erwartet hatte. In zum Herumklettern geradezu ein. so nahe der Hauptstadt ein so reges SumpfvogcUeben vorzuflnden. aber die Ornis den nur vom Meere aus zugänglichen Höhlungen und von hier an bis hoch in die Berge ihrem Flötengesang. dann Bekassinen und Brachschnepfen. Krüper zu Gaste gewesen und hatte mich am 29. die Zeit zur Rückfahrt noch nicht drängte. dank dem besonnenen Einschreiten klarer Köpfe. Von der messenischen Küste her flogen für kurze Zeit eine Wachtel und eine Nachtschwalbe auf den „Vorwärts". für diesmal meine Tätigkeit hier abzubrechen und in aller Stille abzureisen. avo sich im Ufergebüsch einige Zwergrohrdommeln zeigten und wo ich einige Schildkröten sammelte. das ziemlich viele 330 m hoch gelegene große Kastell Angelo. Den Besuch des schon erwähnten Sumpfes an der Mündung des Potamö kann ich jedem zu dieser Jahi-eszeit auf Korfu weilenden Ornithologen wärmstens empfehlen. nochmals wiederzukommen. doch nicht kam. Ich verbrachte am 3. brütende blaugrauköptige Dabei stießen wir auf weißhalsige Steinschmätzer und. von Kleinvögeln Bachstelzen und Piepei-. Auf der Weiterfahrt ließ ich dann noch beim kleinen See Kunupena anhalten. durch dick und nisten jetzt noch wenige Paare Felsentauben hinein trifft Da dünn man die Blaumerle mit kletternd. Die Ausflüge auf Korfu begannen diesmal mit einer Wagenfahrt nach Palaeokastrizza. wo man uns des Krieges wegen. wo diese für die Balkanhalbinsel seltene Art von Lord Lilford schon vor 40 Jahren aufgefunden worden war. und 5. Namentlich sind es Strand. erstiegen wir. was das Beste war. auf Ammern — das nördlichste mir bekannte Auftreten dieser südosteuropäischen Vogelart. Mai viele Stunden daselbst und war nicht wenig erstaunt. Immerhin schien es mir aber geraten.

noch bevor die )Schenke erreicht war. . Aus beträchtlicher Höhe holte ich aus einem Schwärme vier Lachmeerschwalben herunter und mit sehr verschiedenartigen Strandläufern (T. Bei herrlichstem Wetter ließen wir uns in vierstündiger Kahnfixhrt nach dem durch einen Leuchtturm gekennzeichneten. Je weiter wir nach Süden kamen. jnupuuv. Reich vertreten Kiebitzregenpfeifer. Stein wälzer und eine Menge Wasserläufer trippelten und flatterten hier miteinander um die Wette.56 Oi'uis balcanica. vorspringenden Teil im Süden der Insel rudei'u. Erst um 8 Uhr morgens war es möglich. Zwergrohrdommeln. um mich mit meinen Reisegenossen auf dem altbewährten. während hier sonst nur die schon früher bemerkten Arten wiedergefunden wurden. ein paar Knäckenten. uns allen lieb gewordenen „Urano" einzuschiffen. in noch viel erhöhterem Maße. fand dort aber nur einen Graureiher. In fieberhafter Eile besorgten das nötige Präparieren. Den ganzen Tag über war übrigens vom epirotischen Kriegsschauplatze her Kanonendonner deutlich hörbar. subarr. und punkt es 12 Uhr nun alle noch mittags legten wir unter der alten Festung an. zu welchem uns Hauptmann Polatzek ermuntert hatte. von Stunde zu Stunde mit früher nicht beobachteten Vogelarten Bekanntschaft zu machen. Zwergsteißfüße und Dutzende von ziehenden UferViel reichere Ausbeute lieferten natürlich der obligate Ausflug nach der schwalben. von denen wir ohne Muhe siebzehn erlegten.uata. Lustig ließen wir noch zu guter Letzt den Tag über unsere Büchsen knallen und hatten gegen Abend gegen 40 Stück erlesener Stücke beisammen. glareola und temmincki) füllten sich nach und nach unsere Jagdtaschen. offenstehenden „Achilleion'' bei am 8. Lauge vor Tagesanbruch fuhren wir am 4. schnepfen und Brachschwalben. desto lebendiger wurde schwalben es am Ufersaume der Lagune: Regenpfeifer. Schon um 8 Uhr abends saßen wir recht liefriedigt wieder vor den Fleischtöpfen gab es Blauraken. dem nunmehr jedem Fremden paar Stunden zu widmen. Bekassinen und Rallenreiher auf dem Zuge. helle Wasserläufer. und das Fehlen der noch immer nicht eingetroftenen Ölbaumspötter recht auffällig. daß keine der christlichen Mächte Europas ihnen gegen den Halbmond zu Hilfe käme. die aber schon seit langem außer Betrieb zu sein scheinen. Mai wiederum nach fb'aganiotika und schössen. haltsort bildet. Außer den schon oben erwähnten Vögeln ein fanden wir noch: Zwergstrandläufer. Interessant war weiters ein Exemplar des Cistensängers. waren auch die Seeschwalben Storch- — kurz war eine Lust. Die ebene Fläche neben diesem Leuchtturme -ward durch umfangreiche Salinenanlagen ausgefüllt. vom Wagen aus ein auf dem Telegraphen- Das war ein guter Anfang! Auf dem Marsche zur Lagune waren die große Menge ziehender Turteltauben. auf der Düne wieder Nachtund Wiedehopfe. rasch wurde gepackt und so gewann ich Zeit. der „Pension Julie". Leider gestattete der inzwischen angewachsene Wind erst am folgenden Morgen die Rückfahrt und wir übernachteten in der Ortschaft Levkimo. nach den Salzgiii'ten von Levbei kimo. aber. Einmal machte ich auch einen Abstecher nacli dem kleinen. Mai Gasturi ein Entzückt von der reizenden Lage und vielen Details des Prunkschlosses kehrte ich gerade noch rechtzeitig zurück. Einen geradezu glänzenden Abschluß bildete der schon erwähnte Abstecher nach Levkimo. wie ich glaube. Am Sumpfsee draht sitzendes Paar der südlichen Kötelschwalbe. wo die Leute über den Krieg jammerten und sich uns gegenüber bitter beschwerten. welcher um 3 Uhr Korfu verließ. Hier ist Haupttummelplatz für dieselben Arten wie in der Lagune von Korissia. den Kahn flott zu machon. Lagune von Korissia und der letzte dieser ganzen Reise. nördlich Govino gelegenen >Süßwassersee.

daß ich nach der immerhin nicht ganz gefahrlosen. Mai um 4 Uhr nachmittags. kriegerischen die Ereignisse des Jahres 1897 machten dies aber unmöglich. Aus verschiedenen Richtungen kommend. Mai auf Stunden im Hafen von Korfu. mit Ausnahme Strimmeneas'. Um phische Fragen von größerer Bedeutung lösen zu können oder doch wenigstens der nun einige tiergeogra- Lösung näher zu bringen. abschließende Bereisung. brauche ich wohl nicht erst zu versichern. Da micii am dortigen iVIolo diesmal Weib pünktlich und Kinder erwarteten. Nach einer recht angenehmen Fahrt unterbrach das Schiff dieselbe am 4. Gewichtige Gründe bewogen mich. von mehreren an Bord befindlichen Griechen mit begeisterten „Z-r. wenngleich von kürzerer Dauer. Dann Strimmeneas wollte es ein glücklicher Zufall. welche die „Pension Julie" nach dem im Herbste des V^orjahres erfolgten Tode ilirer Mutter auf gleicher Höhe zu halten weiß. der über eine beneidenswerte Praxis bei der Durchführung derartiger Unternehmungen auf Grund von Reisen in allen Teilen des Erdkreises verfügt. Dritte Reise 1898. erschien eine nochmalige. Auch zwei Wachteln hielten auf der „Galathea" bei Fano für kurze Zeit Rast. drei Nach Patras kamen wir am nächsten Vormittag. Das Wetter war ziemlich stürmisch. Wir hatten daher Zeit. am 2. aber trotzdem erfolgte die Ankunft in Triest am lU. Bald darauf rauschte mit großer Geschwindigkeit knapp neben unserem Dampfer das griechische Kriegsschiff „Miaulis" vorüber.und beobachtet Lachmöwen dem Schiffe folgten und sonst nur Scharen von ziehenden. aber verhältnismäßig schnell fahrenden Lloyddampfers „Galathea" und verließen am Abend. Plangemäß schon mit der hätten vorigen die Arbeiten Bereisung des ihren Landesmuscums bosnisch -hercegoviui. unsere Bekannten. trafen die Teilnehmer. Mai in Fiume ein. dem Königs und Nationalfesttag. wenn auch nur ganz kurz. während für würdig befunden. Alle Schiffe hatten ihre Namenstag des Flaggen gehißt und wohin man (jeorgiostage. Als erste Vogelart wurde der Eintragung ins Tagebuch eine einzelne alte Härings- möwe in Fiume wurde. Hauptmann Polatzek zeigte sich sehr erfreut über das Wiedersehen und nicht minder Madame Blanot. aufzusuchen. . Unserem neuen Gefährten. Die Reisegenossen sowohl wie auch die Zureiseroute waren diesmal andere.III. daß sich uns im letzten Augenblick der in Weidmannskreisen bestbekannte Ai'tilleriehauptmann J. dringend geboten. sei gleich an dieser Stelle der aufrichtigste Dank für seine Winke und Ratschläge dargebracht. die Blicke auf das hell erleuchtete Abbazia zurücklenkend.Seeschwalben von Deck aus zu sehen waren. 07 Griecheiilaud. ferner um die bisher nicht besuchten Teile des Peloponnes und die Naturverhältnisse daselbst kennen zu lernen. welche Art später nur noch einmal in den griechischen Gewässern wieder nur Silber.tü)"-Rufen begrüßt.schcn Abschluß finden sollen. den von früheren Reisen her bestens erprobten Revierförster Alois Wutte aus Steiermark und den jungen Stavros aus Athen für diese Fahrt als Begleiter zu wählen. brachten zu Mittag das Reisegepäck an vielen wertvollen Bord des kleinen. Roth aus Stuttgart als hochwillkommener Reiseteilnehmer auf seine eigenen Kosten anschloß. die rasch emporstrebende Haupthafenstadt des Quarnero. langen Reise mit erhöht freuiligen Gefühlen wieder heimatlichen Boden betrat. schwarzen .

erkannten ich und Stavros ganz sicher vier in einiger Höhe dahinziehende Eleonorenfalken so weit im Norden und Westen eine autfallende Erscheinung.urüj)e" tretf- Verpflegung fanden. machten es die Menge der ziehenden Turteltauben und der Mangel an Ersatz von Wild im eigenen Lande. um sie zum Verspeisen Gleich jederzeit bei der am Morgen des 7. Hand zu in haben. nicht sonderlich anziehende Wirkung aus. Heute umschwebten unzählige Ufer. darauffolgender Skoiu'is. aber noch militärisch besetzte Festung. wovon der größte Teil in der Umgebung von Athen in Anwendung kam. die Jagd auf sie ist daher alle Jahre neu. welche durch die vielen Ruinen. 22) über die jagdlichen Verhältnisse in Attika während der Dreißigerjahre hingewiesen: „Bei weitem Jedenfalls der größte Teil der (für die Umgebung der Hauptstadt) genannten Vögel sind Zug- im Frühjahr." So ist es bis auf den heutigen Tag im wesentlichen auch geblieben! Am Markt von Zante gab es damals natürlich Turteltauben in Menge. wo wir samt dem Gepäck. Stavros war richtig zur Stelle und geleitete uns nach einem Privathause. alle besteht — auf die vielbegehrten „-kprfwvsc" zu knallen. die sich mehr gewinnen kann als auf andere nicht oft mehr als Wild. war es für mich wirklich von großem Interesse. Die ältesten Vorderladergewehre werden dann in Stand gesetzt und alt und jung eilt })is in die fernsten Teile der Insel. gute liehe und geräumige Unterkunft sowie im Xenodocheion „K.Schwimmhosenfahuc. so gibt es deren Athen gegen 1000 Waffenscheine (ohne welchen niemand bewaffnet gehen darf) für Flinten ausgestellt. manche in großer Menge einstellen. Die eintönige Farbe des nackten Lehmes im Hintergrunde der Häuser von Zante übt stets auf den Beschauer eine eigentümliche. Am Nachmittag begaben wir uns auf den eigentümlichen Berg. Sowohl an diesem ersten Tage auf Zante. welchen wir von allen Seiten bekletterten und in Augenschein nahmen. Im Jahre 1886 wurden so unterhaltende Weise. nnd trägt oben eine in Verfall begriffene. wie auch an allen folgenden und noch später auf dem Festlande. auch lilicktc. bis auf wenige Arten wieder fort. und am häutigsten zeigte sich welche allerorts der . und zwar nicht nur geschossene. daß auf diese Jagd so viel Wert gelegt wird. der von unzähligen steilen und tiefen Wasserrissen durchfurcht ist. Bei dieser (iJelegenheit sei auf einige Worte Fiedlers (Bd. um sie schon vor oft sclierzweise geuanut wird. An der Nordseite angelangt. kennen zu lernen. alles beredte Zeugen der furchtbaren Wirkung des Erdliebeus von 1893. auffallendsten schienen mir bei Vasilikos einige Paare Kötclschwaiben. daß ein leidlicher Schütze vögel. dem Nestbau beschäftigt waren.und Stadtschwalben sowie ein Alpensegler diesen Kastellberg. wie sie Die Straßen der Stadt waren zur Mittagszeit wie ausgestorben und dunstige Nebehnassen verhüllten die Gebirge. noch eine entschiedene Steigerung erfährt. namentlich jene des einstigen Theaters. um von früh bis spät abends sich die Er Hauptstadt anlehnt. sowie es heiß wird.58 Ornis l)alcaniea. sondern auch zu Dutzenden lebend im Käfig gehaltene. als die „Galathea" bald nach 2 Uhr nachmittags die Anker lichtete. so daß wir alle froh waren. Die Jagd ist bis jetzt noch überall frei. Da jetzt eßbare Vögel auf dem Markte so bezahlt werden. I. S. welche Jagdleidenschaft bei der heutigen griechischen Bevölkerung der Durchzug der Turteltauben hervorruft. an welchen durchwegs aus Lehm. Uhr abends im Hafen von Zante wieder fallen zu lassen. sie ziehen aber. ^^'elches uns vom Zollamte am anderen Moi'gen olnie Anstände aus8 gefolgt wurde. sah mau d'iv griechischen Farbeu — die . Mai begannen wir schönen Insel mit einer Fahrt nach dem Südosten hung von Kap Geraki und mit der Ersteigung des Am eben mit die planmäßige Durchstreifung der Bege- bis Vasilikos.

daß solcher Unfug auf dem Festlande selten oder gar nicht vorkommt. graue Fliegenfänger. karstige Bergmassen ausfüllen. Den östlichen Hang zum des Berges. wobei Hauptmann Roth auf einem buschigen Hügel eine Menge fängisch gestellter Schlingen mit Beschlag belegte und einem gefangenen Pirolweibchen die Freiheit wiedergab. Auch Wiedehopf und Bienen- Kap Ueraki sehr absouderlichen Formen. kürzlich in zwei Tagen aus den zu diesem 600 Turteltauben Am Hier wurden von einheimischen Jägern Zwecke hergerichteten Schießständen über erlegt. fresser befanden sich Steilküsten von oft noch auf dem Zuge. sich die Straße In Keri selbst ist vor allem die mit Röhricht und Sumpfgewächsen ausgefiülte Meeresbucht für den Vogelkenner wichtig. am Boden der Quelle Von diesem nahm ich in einer Menge mit. Auf dem Rückmarsche nach der Hauptstadt schlugen wir eine ganz andere Richein. welches dann auf der Obcrfläclic als buntschillernde Flecken erscheint und mit dem Wasser abfließt. M'ährend den ganzen Westen ode. allerdings sehr solide Umzäunung auf. Der zweite Ausflug führte uns nach Keri im Süden der einander bewegte durch sehr verschiedenartiges Gelände. nachdem der mit Oliven bewachsene Vorberg östlich von Keri überstiegen war. daß Wutte läufer schoß. dann hinab. das Holz verwertet und tlen versteinerten Inhalt.und Rohrvögel bildet. daß die Kulturen. Merkwürdig erschien es mir. an welchem sich ungestüm die brandenden Wogen braclien. entfachen. stark rußende Flamme zi. wo Die Fahrt dahin durch mehrere Einschnitte zum Meeresgestade herabsenkt. Flasche eine tüchtige daß ein Zündhölzchen genügt. Gärten und Felder sich bloß über den nordöstlichen Teil derselben erstrecken. Im Hafen war nämlich ein 8chlepper mit einer Ladung Zementfässer gesunken. sich Dort. dessen ganze Unterseite mit tung in der Nähe von Keri einen WasserNaphtha förmlich getränkt war. Hie und da entsteigt ihrem Grunde eine kleine Partie von Erdöl (Petroleum). sandigen Strande. Die Aussicht vom 8kopös war durch das trlil)c dem aber dennoch gewann ich von beeinträchtigt. aber sammelt sich das breiige. stiegen M'ir ein wenig aus dem Wagen und ])irschten in den Gehölzen. Man hatte dann die Fässer gehoben. weniger der Ilalsbandtliegent'änger. liegen die meisten dieser Quellen tief unter dem Meeresspiegel. Ich sah. indem wir zumeist dem Strande folgten. welchen Teil Eichenstangenhölzer bekleiden. aber die durch wenige hineingeschleuderte Wassertropfen sich bildende Dampfschichte erstickt dieselbe augenblicklich. für jedermann von Interesse aber ist der Platz durch seine seit den Zeiten Herodots bekannten Erdpechquellen. nebeneilte ich gestellt. zu Mauern gestaltet. um binnen wenigen Minuten eine meterhohe.ni. schwarze Erdpech an. Auf einer kleinen Land- zunge befindet sich eine Quelle mit klarem Trinkwasser. um die Gefährten noch am Rande des großen Hafens einzuholen. In der Umgebung des erstgenannten Platzes ist die Erde derartig mit Pech getränkt. 59 GriiH-lifiilaiuI. auf dem schmalen Dünensaume dahinter und noch weiter landeinwärts im Schilfgrase und . Hier Hei mir eine sonderbar aussehende. welche einen beliebten Zufluchtsort für Wasser. eine ganz gute Übersicht über die Obcrflächengestaltung knopfartigen Wipfel aus der Insel. hat schon ganz anselinliche ]\Iittelnieerschai'ben und Blaumerlen sind dort die auffälligsten Bewohner. Insel. und windige Wetter wohl etwas felsigen. die kaum erwähnenswerten Vertreter der Urnis fleißig notierend. Dieses unheilvolle Schlingenlegen habe ich bloß auf den jonischen Inseln beobachtet und bin überzeugt. Wie später zu ersehen sein wird.

Die Hänge sind teilweise mit ziemlich hohem. nochmals Platz Als ich drei Tage Hauptmann Roth später mit fanden wir neu dazugekommen: Kornweihe. drei weißflügelige Seeschwalben und braunkehlige Wiesenschmätzer. zu kommen trachtete. Unser letzter Ausflug auf Zante galt dem Norden mit der höchsten dort gelegenen Elrhebung. weit ins ofi^ene Meer hinausgerückten um '/ä''' unser Rößlein selbst bald in Ulli" f^er in den Stall Stadt und bewunderten — 1 I . Von Katastari aus besuchten wir zunächst die an der Ostküste befindlichen Salzgärten. aber große Sorge der Weingärtenbesitzer wegen des Auftretens der gefurchteten Peronospora herrschte.\uf diese war ich schon lange gespannt. Selbst hier auf sturmgepeitschten Plateau scheuchte ich Turteltauben auf und fand außerdem Kolkraben. Bei Tagesanbruch fuhren wir mittelst Einspänner mitten zwischen den sorgfältig bearbeiteten Weingärten hindurch bis Katastari. vom Berggipfel aus wenigstens einen schönen Überblick über die unfruchtbare und stellenweise arg zerklüftete Westküste gewonnen zu haben. in der Farbe an den steirischen „Schilcher" erinnernden Rotwein vorgesetzt bekamen.'istenrohrsänger diesen guten und Mauersegler. Flüge von Schafstelzen. und etwas tiefer im Buschwerk Braunkehlchen und Sammetköpfchen. so daß wir in der reinlichen Schenke von Katastari Zuflucht siichten und dort einen vortrefflichen. Ibis. etwa dreißig Kampfsehnepfen. umt'angTciclien wir bemerkten das reg'ste auf Zante Vogelleben ülteiliaupt. An guten Zugtagen mag jedoch auch hier manch seltener Vogel Rast halten. kleine Silberreilier. welche gerade auf Zante sicli einer so gioßen Sorgfalt erfreuen und Anlaß zu dem italienischen Sprichwort gaben: Isola Zante flor di Levante. besuchte. wimmelte es förmlich um mich von grauen Fliegenfängern und auch eine soeben angelangte Baumnachtigall ließ schüchtern ihre Stimme hören. Sumpfweihe. welchem aus ich als charakteristischeste Gestalten nur nennen will: bogenschnäbelige Strandläufer. (. . waren wir schon im letzten Abschnitt der Fahrt die duftenden Gartenanlagen. Hauptmann Roth und Wutte nahmen inzwischen die nördlich von Katastari gelegene Felswand in näheren Augenschein. Vor der Abfahrt brachte man uns noch einen gestern geflügelten und heute zum die zwei südlichen Stenischmätzerarten Verspeisen geschlachteten braunen Drachme eine halbe Da erstand. Tenimincks Strandläufer. ein sehr schönes Exemplar. Ich war froh. Sodann bestieg ich mit Stavros in aller Eile die gegen l-i(IO?u hohe Vrachiona. so daß zwar die Vegetation der ganzen Landschaft erfrisclit war. welches ich Ein zweites lag schon als Leckerbissen in um der Bratpfanne. Sobald ich wieder die (Jlivenpflanzungen betrat. Teil durch dichten Nebel sehr beeinträchtigt. dichtem und fast durchwegs immergrünem Strauchwerk bekleidet. Außerdem wurde die Ferndem wüsten.-ungar. wogegen die höheren Lagen sich insbesondere zur jetzigen Jahreszeit trostlos. Vizekonsul und besorgten die Einkäufe an Lebensmitteln und Wein für die nächste größere Unternehmung: die BarkentVdirt nach den Strophaden! . Es hatte am Vortage sehr stark und anhaltend geregnet. Kotfußfalken. da sie bereits vor einem Jahre hätte stattfinden sollen und der Besuch der beiden kleinen. Jener beobachtete dort einen noch ziemlich dunkel gefärbten Schmutzgeier und Wutte brachte ein schönes Blaumerlenmännchen mit. etwa eine Stunde von der Hauptstadt entfernt.60 Ornis balcaniea. Triel. Am Mai verabschiedeten wir uns beim österr. dem zicmlicli Sumpfe. Auch heute regnete es von Zeit zu Zeit. wo außer etwa dreißig Zwergstrandläufern nur die schon am südlichen Gestade beobachteten Arten anwesend waren. sicht zum vegetationsarm und verödet zeigten.

Meere. Klippen aus der Ferne das Boot durch die laute Bran- zum Glück unseren Schiflsleuten bekannt Landung war es natürlich heute viel zu spät. Alpen. von zum Teil verborgenen und auch kleinere die Ursache. Allein bald darnach schlug der Wind um und wir waren nach Passieren des Kap Gerakos genötigt. sondern sich auch nur wenig über den Meeresspiegel. Noch weit draußen auf dem Meere machten uns unsere Geruchsorgane auf die Nähe von Petroleum aufmerksam. Es ein Verdienst unseres ist einem halbwegs annehmbaren Preise für die in bester Stimmung am 12.61 rn. Es mochte etwa dung hindurch in den stirs 1 1 — 3000 m erheben. künstlich hergestellten Hafen gerade unterhalb des einbog. Den Nachmittag über streiften wir durch die Vorberge. dunkler Sturmvogel. verwilderten Anlagen neben nichts Durch Schiffer zu dem hier seine bekannten Flugkünste Auch die einzigen. Mai um 2 Uhr früh antraten. zeigten sich einzelne der großen. denn eben dieser Kranz. daß sowohl die größere als auch die kleinere der beiden Inseln nicht nur ganz flach sind. der Leuchtturm dem der Strophaden. Bd. teilt in Hand sein dürfte. weil der Originaltext wohl nur wenigen Lesern zur Orient". ein größerer. Sie waren unsere Reisebegleiter während der ganzen Fahrt und nur zweimal später erschien mitten unter ihnen auch je ein kleiner. auch von einigen Felsentauben bevölkert ist. aber steilaber eine seetüchtige Begehung des Eilandes lernten wir die Hause und auch die Außergewöhnliches bietende Vogelwelt derselben kennen. als allmählich sowohl das peloponnesische auch die Küste von Zante immer mehr und mehr am Horizonte verschwanden und wir endlich ohne jedes Land in Sicht unser Wohl und Wehe unserer Nußschale an- Gestade als Später erschienen vertrauten. für einige Stunden an der kleinen. aus einer Tiefe von 2000 nur als schmale Streifen erscheinen. Professor umfassender Nachforschungen nur den Besuch des Grafen die Strophaden folgendes mit: „Am 28. im Zerfall befindlichen zum besten. buntschillernden Flecken auf dem Meeresspiegel schwamm. daß Barke und drei Fahrt gewann.und Mauerseglern. welche wir ist. es sich. daß sie. war von Zante kein Fortkommen. daß niemals ein größeres Schiff hier anlegt ist nur notgedrungen. Juni dem 1825 . S. seinen „Denkwürdigkeiten und Erinnerungen aus 522—524 über nebst Türkenkriege im nachfolgenden Platz finden mögen. welches in größeren. welcher Für daß Mona- war. Wutte nach mühseliger und nicht ungefährlicher Felskletterei ein schönes Paar alter Blaumerlen. Es war ein ganz eigenttimliches Gefühl. Legende über noch niemals besucht wurden. als so hier wohlbehalten angelangt zu sein. eine sie kleinen. dessen Worte über seine dortigen ein Ereignis zur Zeit der Wahrnehmungen Prokesch-Osten 2. Prokesch-Osten einer hübschen daß die Strophaden fast Bonn konnte trotz feststellen. ganze Klumpen bildeten und sogar hie und da sich auf die Oberfläche des Meeres niederließen. wir waren schon froh. zeigte das Kloster. später aber so viel. Erst als wir ganz in der Richtung unserer Fahrt zwei Punkte über und ein Nähe kamen. Bald nachdem das offene Meer gewonnen war. eifrig dem Fischfange obliegend. Uhr nachts geworden sein.. in die kleinerer. Wir mußten neuerdings in der Bucht von Ken Schutz suchen. Hauptmann Roth brachte von dort einen Alpensegler. Ein Wanderfalke gab fallenden Insel Peluso anzulegen. So kommt Philippson in es. grauen Sturmvögel. 1836. welche von sehr vielen Silbermöwen. Inseln durchaus nicht so einfach zu l)ewerkstelligen Stavros. und zwar in nächster Nähe der kürzlich besuchten Erdpechquellen. Griechenland. Im Boot selbst nächtigten wir und vor Tagesanbruch wurden die Segel gehißt. Im ersten Dämmerlichte kamen wir an der gewaltig hohen Steilküste von Kap Kerl vorbei.

62 (^inis balcanica. die schon. Üa wir einige Lebensmittel und sandten den München. andere sagten." Eine interessante Nutiz gibt ferner Eugen Freiherr von Gutschmid in einer Fußnote seiner 1842 erschienenen Übersetzung des Werkes von Dr.ReIazione del viaggio dalla maesta del Re Federico Augusto di Sassonia" (Trieste 1841) Kanäle brächten es aus der Morea. Biasoletto: . in die Kirche. während noch jede Spur von Land unter demselben verhüllt war. Flinf bis sechs Mönche kamen mir entgegengelaufen. Mönche aus der Morea oder aus Zante und der Halbinsel ganz verlassen Was sie bedürfen. flüchte sich auf diese Das Ringen der Völker im Lineren und nach außen. Das Kloster auf der kamen wir an mittags Stampliauia vorUher. geben und sich dafür wohl einiges dem Die Schiffe. ') Icli i'anil nur mit lleij-cu nasser ^etiillfe 'rüiu|)el uiul Zisternen. ]>. andere standen neugierig auf dem flachen Dache des Klosters. die keine Rhede hat und der sich nur bei ganz ruhiger Zeit Schiffe zu nähern wagen wo man demnach die nötigsten Lebens- von außen erhalten muß. „Bei ungestümem Wetter Strophaden vorüberkommen. es springt aus einer lebendigen Quelle. der Glanz und Ruhm. reinliche Kloster endlich selbst. da die Küste ist. . in das geräumige. das Steigen und Fallen der Herrschaft. Das Wasser gehört pflegen Kloster ein die Merkwürdigkeiten dieser Klippe. unterirdische unter — Wer der Welt müde ist. V. der Reichtum und die Macht: sie sind für die Bewohner dieser Klippe nicht. da sie wir ganz nahe vorüljerkamen. es käme aus Sizilien. voll Votivstücken von Scliiffbrüchigen. jetzt nur ist keine Zufuhr möglich. Klippe. Man führte mich in ein Gärtchen. ist der Ge- danke. Ich ging selbst an das Land und wurde mit Uank und Preis empfangen. die weiße rotdurchkreuzte Flagge aufgezogen hatten. holen noch aus Zante. deren Kloster schon flachen Klippe iler einige Stunden tiliher auf größpi'en Strophadetiinsel. die Eitelkeit des Wissens. weil die Klippe wenig hervorbringt und überdies den mittel geringen Vorrat die — oft gegen die Seeräuber verteidigen muß. so nahmen sie uns aus der Ferne sahen. welche an den Almosen an Lebensmitteln zu Grünzeug und Wasser zu holen. das gegen die Seeräuber in Verteidiguugsstand gesetzt ist und sogar ein jiaar kleine Kanonen Seltsam hat. sich auf dieser Klip})e anzusiedeln. dem Spiegel des Meeres sich zeigte. D. ') Die Mehrzahl der Mönche behauptete..

was ich in den wenigen Tagen des dortigen Aufenthaltes in ornithologischer Beziehung kennen gelernt und erlebt habe. DO Griechenland. Wirklich blieb auch von da an die Insel ungefährdet während des ganzen Krieges. die heftige Regen. alles geraubte Gut den Eigentümern zurückzugeben. Erstaunlicli ist dabei nur. eines Tages der (Japudan Pascha gelandet. worauf eine Kapsel sich öffnete. die kleine Schale nicht ausgenommen. auch die Kirchengefäße sich ausliefern lassen. eilten sie herbei. um das kennen zu lernen. so Zimmer daß wir uns dort sehr rasch heimisch fühlten. wo er unter der Erde sich verliert. der heilige Dionysius. damit noch nicht zufrieden. Im höchsten Erstaunen fragte er die anwesenden Geistlichen wie diese Kirche zu diesem Kleinod gekommen sei. «Unser Schutzpatron. hat es uns in einem tiefen Brunnen auf der Insel finden lassen. die wohlriechende Substanzen enthalten hatte. so wurden die . dort in den Fluß Rusias fallen lassen. hießen uns herzlich willkommen und geleiteten uns zum „Igumen" des stattlichen. als ich vor fünfzehn Jahren in Morea befehligte." Am Morgen des 14. ließ auch die Kirchengefäße wieder an Ort und Stelle bringen. wüstes Gebiet und das übrige Land ist mit verschiedenem Buschwerk. und versicherte die Inselbewohner seines besonderen Schutzes. Auch der Igumen und Schlafstellen schien über unseren Besuch erfreut und wies uns sofort Dauer unseres Aufenthaltes auf der für die Insel an. der mit dem 15raude der tüi'kischen Flotte bei Tschesme endete. Infolge des Unwetters hatte eine große Menge nordwärtsfliegender Zugvögel. aber all' unsere Erwartungen wurden durch das Gesehene übertroflen. Dieselbe lautet: „In Bezug auf den unterirdischen Lauf mancher Gewässer erzählte mir ein Grieche von der kleinen Insel Strofades. um auf den einladenden Strophaden Zuflucht zu suchen. weißgetünchten Gebäudes. ja es gibt auch einige feuchte. Selbstverständlich trachteten wir so bald als möglich ins Freie zu kommen.» rief da der Türke aus. die heutiges Tages noch gezeigt wird. Als er nun vor dem aufgehäuften Golde und Silber stand. daß diese nette Legende damals noch für glauLwürdig gehalten werden konnte. den Zugvögeln eine jener Katastrophen herbei. 4. Über den Zweck unseres [lierseins durch die Schiffsleute aufgeklärt.III.» lautete die Antwort. Am meisten überrascht war ich aber über alles das. ungefähr zehn deutsche Meilen von Zante entfernt. das wirklich einer Festung auf Seite > eher als einem Kloster gleicht. hatte die Bewohner rein ausgeplündert und. die Reise unterbrochen. kleinen Wäldchen der Seestrandskiefer und anderen mediterranen Holzarten bewachsen. Mai weckte uns der laute Zuruf der Mönche aus dem Schlummer. Der Tagen auf Zante heimgesucht hatte. «so habt ihr denn einen gar großen Heiligen. In zwei Stunden etwa kann man den Rundgang längs des Ufers beenden und auch mit der Gesamtfläche ist man bald An das fertig. dann folgt unbebautes. ein merkwürdiges Faktum. „Er befahl hierauf seiner Mannschaft. «Nun beim Allah. Dieselben schienen die Ankunft eines Bootes als ein überaus seltenes und unerhörtes Ereignis zu betrachten. Auf dieser Insel war in dem Kriege zwischen Kußland und der Pforte. nicht weit von da. denn wisset. Monastir schließen sich unmittelbar wogende Getreidefelder an. Da es aber daselbst nicht eine Spur der gewöhnlichen Insekten gibt. heftig griflf er darnach und drückte an einer verborgenen Feder. fiel plötzlich sein Blick auf eine kleine Schale von Silber. welcher uns vor einigen führte auf den Strophaden unter nach den Aussagen der Mönche dort nicht allzuselten vorkommen sollen. dies Gefäß habe ich. tiefeingeschnittene Schluchten und wenigstens jetzt im Frühlinge weltferne Fleckchen Erde zwei mit Regenwasser gefüllte Weiher.

dem Auflesen und Rupfen der erlegten Turteltauben. daß sie. S. Überall dort. F. so daß es klar ist. V. Es gewährt einen eigentümlichen Anblick. Dieser kleinen Psathura. Vogelzug Homeyers zu beobachten verweisen. damit jeder Schuß gehörig viel ergebe. Wenn wir uns hierbei ins Gedächtnis rufen." Unter der Voraussetzung. Fliegenfänger und andere Kleinvögel nach kurzer Zeit so entkräi'tet. Aber selbst die Menge der jetzt zur günstigen Zeit die Inseln besuchenden Zugvögel war erstaunlich und wechselte von Tag zu Tag ab. so ist. welche nicht von einer daß es auch nicht eine einzige Menge von Vögeln besucht Dies gibt wird. daß auch auf anderen kleinen Inseln der griechischen Gewässer im Osten. sondern man wartet. daß diese Annahme ebenso für den Frühlings. Bäume und Buschwerk große Anzahl Schießhütten eingerichtete all Vegetation. angebrachte Menge Mönche unglaublicher Fast sämtliche auf der Insel weilenden die nebst zwei Dienern Gesamtbevölkerung ausmachen Vergnügen. günstig viele angelegte bequem Aufsitzäste — wo stärkere Birschsteige. reger lieh K. wiederum einen Beweis für den Zug in breiter Front. die und rings (wenigstens zum Abschuß der im Frühling hier durchziehenden Turteltauben. kleine Insel gibt. und zwei Leuchtturmwächtern — die mit Leidenschaft diesem einträglichen Aiif einzelne Tauben pflegt man gar nicht zu schießen. welche zur Konservierung der erlegten oder aufgelesenen Vögel nötig waren. . wenn man diese frommen Schützen an den geschilderten lauschigen Plätzen die Tageszeit mit Laden und Abfeuern ihrer altmodischen Vorderladerflinten. Auf diese Weise brachte ein Klosterbruder während unseres Aufenthaltes fünfzehn Stück mit einem einzigen Schusse zu Fall. zu Hunderten elend zuÜlierall fanden wir diese Vögel tot oder gänzlich entkräftet selbst in grunde gingen. 100) künstlich diese in widmen sich gab es Schießschirme. dies eine bloß in um — auftraten. daß wir es hier mit einer Vogelzug-Raststation ersten vielen su sehr nützlichen Ranges zu tun haben. verbrachten wir fast die ganze Zeit unserer Anwesenheit mit dem Abstreifen der beiden Inseln. Abgesehen von den Stunden. möchte ich gerade darauf aufmerksam machen. der unmittelbaren Umgebung des Klosters. damals waren es achtzehn. wie die genannten Inseln es zweifellos sind. Zögen die Vögel im Gänsemarsche.64 Ornls balcanica Grasmücken. dem B. in 3H4 f der Meinung. und sagt dann weiters: „Der Zug über Griechenland und die griechischen Inseln ist ein so allgemeiner. daß nach den gewonnenen Erfahrungen solche Lieblingsrastplätze. Verdichtungen zu Inseln herbeiführen bi'eiter Front ziehenden Vögel eben nach diesen ohne daß dabei an eine Art Gänsemarsch gedacht der in dürften. ein so außerordent möchte nämlich ist ich hiebei auf einige Worte den „Wanderungen der Vögel". auf z.wie für den Herbstzug gelten soll. so würden sie nicht überall so gleichmäßig erscheinen. daß die Vögel Ungarns wohl wesentlich nach der europäischen Türkei und Griechenland wandern. werden muß. bis Neuankömmlinge oder die von anderen Schießstellen verscheuchten Turteltauben sich größerer Anzahl dicht nebeneinander auf die Aufsitzäste niedergelassen haben. so daß uns zum Sclilusse fast jeder Fleck und jede Strauchpartie bekannt waren. außer Stande die Reise fortzusetzen. dann wieder mit Beten sowie Einnehmen der mitgenommenen Leiltesstärkungen verbringen Erst nach mehrstündigem Beschießen an allen Ecken und Enden der Insel wird den geängstigten Vögeln die Geschichte endlich denn doch zu bunt und in geschlossenen sieht. Trotzdem sollen in einer Saison durchschnittlich nicht mehr als 600—700 Tauben zusammen gebracht werden.

von Säugetieren gibt es außer eingeführten Haustieren überhaupt nur ein einziges. daß wir durch den Eigensinn der Matrosen in die höchste Wut versetzt wurden. herrliche Witterung an jenen Tagen begünstigte unsere Beobachtungen am 15. welche einen ziemlich guten Hafenplatz besitzt. wie ich in Athen später erfuhr. hielten jene Lumpen den Kurs gegen alle Abmachung direkt auf Zante zu. So nahmen wir denn am Morgen des 18. seine nächtliche Lebensweise sowie sein kalkweißes Ei neuerdings kennen leniten und schließlich zur Überzeugung gelangten. Über die nun folgende Fahrt wäre nichts Bemerkenswertes zu berichten. war der pfeilschnelle Eleonorenfalke entschieden der interessanteste. ein kleiner Windling (Convolvulus lineatus L. daß viele Jahre vergehen können. ist es leicht erklärlich. nur andauernden heftigen Majstral beeinträchtigt. Die erbeuteten und sorgfältig gerupften Tauben werden ausgenommeUj in großen Gefäßen mit Weinessig überbrüht und über Zante in den Handel gebracht. Schwärmen aufwii'belud und 65 Griechenland. nicht ohne forderten vorher der Gewehrsalut uns zu Ehren gehißten griechischen Klosterflagge den landesüblichen geleistet zu haben. an den kleinen Weiher. energische Gegenvorstellungen. feuchten Schluchten. Mai von den freundlichen Mönchen herzlichen Abschied und stachen bei ziemlich günstigem Winde in See. welche nicht allzuselten hier ihre schöne Haut im Kloster lassen muß. Während habe.') nächtlicherweile. Gerne wären wir alle noch länger auf dieser echten „Vogelwarte" des Jonischen Meei-es geblieben. Mai benützten wir zur gründlichen Untersuchung der kleineren Insel. aber erstens ging der Proviant bedenklich zur Neige und zweitens unsere Schiffsleute in geradezu unverschämter Weise zur Rückreise auf. daß man die Sturmvögel als die Vertreter der Harpyen des Altertums zu betrachten unseres Aufenthaltes auf den Strophaden kamen sehr oft. Den 17. Jahrgang 1902. außer. aber man ist sich dabei stets bewußt. Bitten.III. zu abenteuerlichen Gerüchten über „pindarische Gockelhähne" auf den Strophaden Veranlassung gegeben hatte. III. S. 5 . die sich fast täglich abzulösen schienen. namentlich nach den verschiedensten Richtungen hinsteuernde Dampfer in Sicht. Obwohl nämlich der Wind für die Fahrtrichtung nach Katakolo an der peloponnesischen Küste durchaus günstig gewesen wäre. um sich einfach den Umweg zu ersparen. Mai wurde diese durch einen fast 24 Stunden die Vogeljagd ungemein. wo jederzeit Vogelleben herrschte. daß der Reisende im Segelboot vielfach ein Spielball des Schiffsvolkes zu sein ') Da noch obendrein zuletzt Windstille eintrat und zu den Rudern werden mußte. Von den zahlreichen anwesenden Raubvögeln. sich vereinigend. einige Gesteinsproben von der Insel mitzunehmen und die Kinder der dortigen Flora möglichst vollzählig in das Pflanzenpapierpaket ein- Aber nur zulegen. Drohungen wai-en vergeblich. oder nach den schattigen. ohne daß ein solcher auch nur in die Nähe dieser Flachklippen herankäme. daß wir Mitternacht war schon vorüber pflegt. verlassen sie gegen Norden weiterziehend die Unglücksstätte. Reiser. Immer wieder zog es uns unwiderstehlich aus den dicken Klostermauern hinaus. Hier war es auch. Ich versäumte damals nicht. gegriffen — Siehe Ornithologische Monatsberic-hte. Ornis balcauica. und es zeigte sich wieder einmal deutlich.) erwies sich als für die griechische Flora neu. nämlich die Mönchsrobbe (Pelagius monachus). — 133: Der Harijyen Wohnsitz. wo wir vielfach mit dem großen grauen Sturmvogel (Puffinus kuhli) an seinem Nistplatze in Berührung kamen. Die und laue. wo das verwilderte Haushühnervolk ein beschauliches Dasein führte und.

wobei der Rädelsführer des unangenehmen Weil wir uns aber Kleeblattes diesmal einen zerschossenen Vorderlauf davontrug. weil gänzlich gegen unseren Reiseplan. wenn eine derselben auf kurze Entfernung unseren zähnevierfüßigen Widersachern auf den Schädel abgefeuert wurde. Auf der Düne von Muriä hatte ich wieder ein Abenteuer mit drei bissigen. fanden wir ganz auffallend wenige Brutvögel. von Patras über Kawassild kommend. Ein armer Hirte labte uns unaufgefordert mit frischer Milch und sträubte sich lange.und blätterbestreuten Pfaden die neuerbauten Bade- Baulichkeiten und -Anlagen zu besichtigen. Und doch war die oöene Wasserfläche fortwährend belebt durch Hunderte von in Gruppen dahinflatternden schwarzen Seeschwalben. die Schrote und füllten Wir sie jedem entfernten aus statt deren mit Jeder von uns trug ein paar solcher Salzpatronen Wirkung. Hier herrschte überall festliche Stimmung. das wir noch am wenige schon dem „Kephalonia" zur Überfahrt nach kleineu Stunden später die Dampfbarkasse Bade Lutra-Kyllene am Kap Glarenza Vormittag des 19. Strandläufervolk. König- Georg von Hellas. hatten wir übrigen reichlich Zeit. außer allgemeiner Ermüdung. wir mahl hatten als mittels derselben Zweigbahn nachmittags Lutra verließen und nach angenehmer Falirt abends in Pyrgos eintrafen. sich wie toll gebärdenden Wolfsliunden zir bestehen. erreichten. nicht aber hier auf dem Durchzuge vermuten möchte. welche jene vom Meere trennt. etwas dafür anzunehmen. nicht nur unsere Korrespondenz zu erledigen. Auch in der größeren und tieferen Lagune von Agulinitsa. die angriffsbereiten . eben rosiger Stimmung. einer Anzahl unserer Jagdpatronen grobkörnigem. Während zweier von unternommener Tagesausflüge lernten wir die Lagunen von Muriä und von Agulinitsa kennen. namentlich Aale gibt. ein kleiner Beweis jener Gastfreundlichkeit. dabei nur wenige weißflügelige. ohne eine sichtbare Verwundung herbeizuführen. welches ich für die Hinkunft flintenbewehi-ten Besucher Griechenlands angelegentlichst empfehle. in nicht Zum Glück konnten wir benützen. welcher die Düne zum größten Teile weithin bedeckt. scharfkantigem Seesalz. nochmals den Hafenquai von Zante betraten. Der Jubel und das unvermeidliche Festkein noch Ende. Möwen. einen Roth auf ein ausgezeichnetes Mittel zur Hund zu erschießen. denn kurz nach unserer Landung entstieg dem kleinen Eiseubahnzuge der Zweigbahn. um auf blumen. sowie die Düne. Hier gab es wieder ein ganz eigenartiges Vogelleben: einzelne Brachschnepfen. erwehren hatten und es begreifin diesen Tagen wiederholt solch bösartiger Köter zu hier aus licherweise stets sehr böses Blut macht. Am Heimwege durchwateten wir stundenlang einen großen Teil der stark salzigen Lagune.6G Onus balcanica. der man in Griechenland so oft begegnet und die bei jedem Fremden eine angenehme Erinnerung zurücklassen muß. welche alle augenscheinlich eiligst ihrem Sommeraufenthalte weiter im Norden zustrebten. war stets von Erfolg begleitet. Hie und da zog ein Schwarzhalssteißfuß oder eine Moorente durch die blaue Flut und in dem Einsicht war ein paarmal der abgerissene Gesang des Teichrohrsängers zu erlauschen. Die Bevölkerung dieses aufstrebenden Städtchens zeichnet sich durch echt südländische Lebhaftigkeit aus. bei sich und fletschenden. Während am folgenden Tage Stavros unsere Post von Katakolon herbeiholte. sondern auch Pyrgos selbst eingehend zu besichtigen. verfiel Hauptmann Abwehr. wo es viele Fische. ohne dabei ein besonders erwähnenswertes Ergebnis zu erzielen. aber sonst blieb es hier ebenso still wie in dem prachtvollen Altbestande von Seestrandskiefern. deren Anwesenheit man zu dieser Jahreszeit wohl am Brutplatze.

Selbstverständlich verging fast der ganze mit der eingehenden Besichtigung des Museums mit Tag nur zu schnell seinen bekannten Sehenswürdig- und der Ausgrabungen. daß ich mir nach unserer unvollkommenen keiten Schulweisheit die Stätte der olympischen Spiele ganz anders. Heidelerchen und Rotkopfwürger bevölkerten den Bestand. Es fiel mir hiebei auf. Fuchs und Igel festgestellt. daß wir hier einen vortrefflichen Platz zum Sammeln gefunden hatten. Baumheide. Lala liegt ausdehnenden Terrassenlandschaft. daß die den Küstenstrichen eigentümliche Aleppooder Seestrandskiefer hier nahezu bis zum Rande des Plateaus sich aufwärts verbreitet hatte. glaubte ich mich im Geiste nach gewissen Gegenden des Wienerwaldes versetzt und konnte durchaus keine Ähnlichkeit mit irgend einem der bisher gesehenen Landschaftsbilder Griechenlands herausfinden. Wenn ich im Schatten der dortigen Bestände. so muß ich doch der Wahrheit die Ehre gebend gestehen. östliche Mittelbuntspechte. Nur gegen Abend wurde noch ein „bewaflneter" Spaziergang nach Dhruwa und über den sogenannten „Freierhügel" hinaus im Alpheiostale aufwärts und wieder zurück unternommen. Nur sehr ungerne trennten wir uns von dieser schönen Gegend. Zahlreiche hier nistende Eichelhäher. Misteldrosseln. bis wir davon eine genügende Anzahl beisammen hatten. entspricht das stark verwitternde. während die begleitenden Laubhölzer aus Platanen. Bald zeigte es sich. birschend herumschlenderte und den üppigen. In einer kapellenartigen Wölbung des römischen Teiles des Ausgrabungsfeldes Paar der Rötelschwalbe auf und das zutrauliche Wesen Avir dürften wohl mich und meine Begleiter sehr nach wie vor die einzigen Menschen gewesen sein. Nach kurzer Rast ging es nordwärts weiter und gar bald betraten wir jenen prachtvollen Wald sommergrüner Eichen (Quercus c. grasreichen Unterwuchs bewunderte. Tags darauf verließen wir zeitlich das hübsch eingerichtete Hotel in Olympia und zogen das Kladeostal hinauf bis nach dem Dorfe Wanderung. einen zu erlegen. welche durch ihren Reichtum an gelbroten Kirschen berühmt ist. elend „vermöbelt". welcher eigentlich eines viel längeren Aufenthaltes wert gewesen wäre. eine ebenso romantische als abAvechslungsreiche schon ziemlich hoch am Rande einer sich weithin von dieser erfrischenden Frucht daselbst zu sehen und zu verkosten. Mai langten wir mit der Eisenbahn an der weltberühmten Stätte des alten Olympia an. An Säugetieren wurden Hase.onfevta)^ welcher im Altertume Pholoe hieß. brüchige Material der steinernen Bauten den Erwartungen des Besuchers keineswegs. Mitten in dieser Waldidylle errichteten wir neben einer kleinen Kapelle und unter einer besonders großen und schönen Eiche unsere Zelte und blieben dort bis zum 28. und bei den Schlangenadlern gelang es uns überhaupt nicht. Tatsächlich bekamen wir Lala. Obwohl wir alle auch hier unvergeßliche Eindrücke emjjfingen. Am 67 Griechenland. Schwarzamseln. Die genannte gefiederte Gesellschaft gab uns natürlich an jenen schönen Tagen genug zu tun. und besonderes Interesse erweckten bei uns ein Paar Schlangenadler. namentlich räumlich viel au-sgedehnter vorgestellt Auch hatte. Vormittag des 24. . die das Stangenholzalter kaum überschritten hatten. Steineichen.III. jetzt aber Kapellis genannt wird. um wieder gegen Platanos zum Kladeostale abzusteigen. der ziemlich viel Berglaubvogel. Mai. wie sich Hauptmann Roth auszudrücken pflegte. Erdbeerbaum und Hopfenbuche bestanden. sondern diese wurden. welche deutsche Arbeitskräfte der wissenscliaftlichen Welt erschlossen hatten. Baumkleiber. dann der Halbhalsbandfliegenfänger und einer der charakteristischesten Brutvögel dieser Gegend. die an solchem Orte ihr Augenfiel mir ein daselbst nistendes — dieser südlichen Schwalbe fesselte merk auf jene leichtbeschwingten Vögelchen richteten.

zwei Tage auf ein anderes Schiff zu warten. Mai erhob sich ein starker Sturm und außerdem wollte das Heulen und Raufen der vielen herrenlosen Hunde in der Nähe unseres Quartiers durchaus kein Ende nehmen. nicht lange auf den Eisenbahnzug warten zu müssen. Umgebung Dem für das Städtchen eine geradezu reizende Umrahmung bildet. welcher uns rasch nach sieliartig diirchlöcherten ich denselben Mißerfolg. Bei der Strandwanderung stießen wir dagegen auf eine große Brutsicdlung der Uferschwalbe in der sandigen Steilböschung der Küste nordöstlich von Katakolon. von der Route dieser Küstendampfer aus die beiden Strophaden- inscln zu sehen. fahlgelbe Erdhänge in einen kleinen Einschnitt. andererseits den Küstensaum entlang bis in die Nähe der Lagunen von Murid und endlich wurde der gewaltigen „Mäusefestung" Pontekokastron ein flüchtiger Besuch abgestattet. zumal die Li der Nacht Bellen. Wir hatten jedoch keine vorzubringen.68 Oinis balcanlca. so daß unser Schlaf fortwährend gestört wurde. Auf einem Abschiedsspaziergang hatten wir gegen Abend das seltsame Erlebnis. nach Alaun schmeckenden Blättchen zeigte. als sich in das Unvermeidliche zu fügen und. daß die Schifiahrtsgesellschaft . Endlich erlöste uns um 11 Uhr vormittags der Dampfer „Kriti" der Gesellschaft „Gudes" von unserer Untätigkeit in dem langweiligen Hafenplatze und brachte uns nach kurzem Anlegen vor Kyparissia') gegen Abend nach Pylos. Hier erst betraten wir wieder festes Kalkgestein ') Es dortigen Polizeihauptmanne ist ein Ding der UnmUglicIikeit. aus einer der Kirchen des Städtchens stürmisches Händeklatschen als Beifallskund- gebung der andächtigen Gemeinde zu vernehmen. Li der Nähe des Kaps gelangten wir über fast pflanzenlose. die wir mit Muße untersuchen konnten. so daß mehr als die Hälfte der Fahrgäste unpäßlich geworden war. welche zwischen erdigen Bestandteilen deutliche Beimischungen von Schwefel und salzähnlichen. weshalb er uns äußerst liebenswürdig empfing und nach unseren Wünschen fragte. die Zeit mehr oder weniger zu verbummeln. Sandsteinwänden unweit der Eisenbahnstation Platanos hatte Hier lebten gegen hundert Paare Rötclfalken. Die Hitze war hier zum erstenmale wirklich drückend geworden und wir waren alle froh. Die See war noch sehr bewegt und das kleine Schiff schlingerte ganz gewaltig. . Die Lage von Pylos neben den großen Festungswerken macht auf den Ankömmling zur See einen sehr gewinnenden Eindruck. erhielten wir sogleich die unangenehme Kunde. war unsere Ankunft von Athen aus telegraphisch angezeigt worden. daß dieselben durchwegs noch leer waren. An den zu Tal führenden Felsabsätzen gab es kleine Siedlungen der Rütelschwalbe. Dohlen und Blauraken friedlich beisammen. sondern machten gleich am 1. wovon ich Proben mitnahm. Als wir am folgenden Morgen nach kurzer Bahnfahrt im Hafenplatz Katakolon angekommen waren. Pyrgos zurückbeförderte. Juni durch den nach Süden führenden Taleinschnitt hindurch einen Abstecher nach dem historisch berühmten Modon.Tzon" keinen Dampfer hierher verkehren läßt und wir deshalb genötigt seien. da in der Nähe nichts von Belang zu sammeln war. Die übelriechenden Schwefelwasserstoflgase entströmten an mehreren. durch kalkigen Überzug leicht kenntlichen Stellen der Talsohle. Es blieb daher nichts übrig.. Mit der Untersuchung ihrer kunstvoll gebauten Nester verloren wir viel Zeit und Auch an den schließlich erwies es sich. zum 31. in welchem sich ein durchdringender Gestank bemerkbar machte. Einerseits durchstreiften wir die (iegend beim Leuchtturm vorbei nach der Kaphöhe. wie noch in der neuesten Auflage des „Baedeker" behauptet wird.

Etwa vierzig umherliegende eiserne Geschützrohre verschiedeneu Kalibers Zeugnis von der einstigen Bedeutung des Platzes. Rasch eilten wir auf demselben Wege nach Pylos zurück. Der 2. Zur Winterszeit soll diese Gegend von Wasservögoln wimmeln. — Unsere Bootsleute durchsuchten auf mein Geheiß nach Nestern des jedoch der engen Spalten wegen nur Bald darauf durchfurchte unser Boot die senkrecht Alpenseglers.e Reiher suchten nach Nahrung. Ein oft leiterartiger. nur ein Kolkrabe zog vorbei. ja Tausende von toten Aalen der verschiedensten Größe. bei unserem Besuche erschienen jedoch die Sümpfe geradezu vogelleer. zum Meere führenden der hier zahlreich ein aus zwei Eiern bestehendes Felsspalten nistet. ganze Landschaft trug das unverkennbare Gepräge des Karstes.III. schmaler Steig führt auf den beschränkten Raum der Gipfelfläche. konnten Gelege erreichen. bogenschnäbeligen Strandläufer vertreten. Juni in Neae Kalamae. etwa achtzig Silbermöwen machten Jagd auf Fische und die Schnepfenvögel waren durch einen Flug der rostroten. Blaumerle. In Modon selbst verwendeten wir eine beträchtliche Zeit auf die Besichtigung der gewaltigen venezianischen Festungswerke. welches von der Regierung Frankreichs im Jahre 1890 zum Andenken an die Ereignisse von 1827 und die Expedition scientifique de Moree von 1828 1831 hier errichtet wurde. Juni galt der historisch so überaus bedeutsamen Umgebung im Westen und Norden der Stadt. verließen wir um '/2 diese interessante Gegend und landeten um 8 Uhr früh am 4. von welchem Aussicht nach allen Seiten. sich die Moräste Wenngleich von diesen begehrenswerten Vogelarten heutzutage dort keine Spur mehr zu ist. Im gleichnamigen Gasthofe fanden wir ganz gute Unterkunft und widmeten den verschiedenen orientierenden Spaziergängen Tag und ausgiebiger Briefschaftenerledigung. das wir noch vor der Dämmei-ung erreichten. gegenwärtig wirkliche Ruinen. und die daselbst 69 Uriechunlaud. mit geschwellten Segeln die Bai und legte an dem von Osmanaga ziemlich weit Dort dehnen landeinwärts aus. Den Bergliang des spitzen H. welche am Rande der Lagune oder in den seichteren Tümpeln weithin umherlagen. Nikolaos zog ein Kolkrabe entlang. Felsenkleiber. . Die auffallendste Erscheinung bildeten eine große Menge. Die Ursache dieses Massensterbens blieb mir völlig rätselhaft und auch unsere Bootsleute wußten keine befriedigende Aufklärung darüber zu geben. daß in jener entschwundenen Zeitperiode sich die genannten Vögel dort wirklich gezeigt haben. wo vor 70 Jahren die Kommission der Expedition scientifique de Moree ihre Studien anstellte und damals Flamingos und Sultanhühner beobachtet haben will. welcher zahnartig aus den Fluten emporragt. Steinkauz und auf dieser Reise zum erstenmale auch die blaugrauköpfige Ammer. Nach einer Umkletterung der bis hart an die Meeresklippen heranreichenden Festungsanlagen von Pylos und nachdem alle gesammelten Stücke soi-gfältig konserviert Uhr abends auf dem Dampfer „Nea Ilellenia" worden waren. Ein Segelboot brachte uns zunächst zum Leuchtturmfelsen an der Einfahrt in die Bai von Na%\arino. Messeniens reizender Hauptstadt. acht grai. beobachteten und erlegten gefiederten Bewohner verrieten dies: Schon die Orpheus- grasmücke. namentlich auf die vorgelagerten man gaben eine wundervolle Inseln Sapienza und Skiza genießt. dem H Hafenplatz von Kalamata. wo neben dem Leuchtturm ein hübsches Marmordenkmal Platz fand. nördlichen Ufersaume an. so ist doch die Ortlichkeit für ein solches Vorkommen sehr geeignet und es ist die Möglichkeit immerhin vorhanden. Im niedrigen Grase dagegen trippelten schwarzköpfige Schafstelzen finden einher.

verließen wir die Bahn mit einstündiger Verspätung in der Station Tsepheremini und waren bestrebt.70 Ornis Wir lernten in halcanic. unsere Ausbeute an Vögeln u. Aber nicht bloß für den Altertumsforscher ist der Ausflug zur Stätte des alten Messene von Wichtigkeit. auch der Zoologe findet hier reichlichen Stoff zur Beobachtung und zum Sammeln. s. jetzt. Unter uns im Nedontale übte sich eine Abteilung Soldaten im Scheibenschießen. somit auch mit Athen hergestellt ist. Leider drängte die Zeit und wir mußten trachten. Schöngefärbte Blaumeisen und Hänflinge. nur ein einziger solcher Vogel nach geraumer Zeit zenden Olivenwülder zu durchstreifen. zur Station Tsepheremini möglichst bald wieder abzusteigen. da wir unser überflüssiges (iopäck zur Entlastung zu Schiff nach Gythion voraussandten. Kalamata bald einen äußerst rührigen nnd lebhaften naiiilels|)latz viel Gemüse. waren wir aber doch mit zwei martialisch aussehenden Gesellen handeleins Endlich geworden und es zu Wutte beseitigen. Natürlich war es sehr einladend für uns. Es war Sonntag und bei sonnoglühender Beleuchtung betrachteten wir mit Entzücken von der Höhe herab den blauen messenischen Golf und die überall reichlich mit hellem Grün durchsetzte Häusermenge an dessen Ufersaume. und da nunmehr auch die Eisenbahnverbindung mit Tripolitza. zu konservieren und Vorbereitungen für die Weiterreise zu treffen. Tragtiere und „Agojatis" aufzutreiben.und Glistbau kennen. Stavros und Wutte gingen der Verfolgung zur Beute fiel. um am Nachmittag noch den gegen Norden abgehenden Zug zum Besuche von Ithome benützen zu können.I natürlich schon Batrachier die vielbegehrte Rann graeca erkannt hatte. galt nur noch einen einzigen Übelstand vor der Reise ins Gebirge hatte nämlich gegen Dysenterie eine zu starke Dosis Rhus .Vurkanoberges fort. da ich unter einigen dieser Trotz der vorgerückten Stunde ( '. Juni setzten wir dann den Aufstieg bis zum (iipfel des Ithome. während mir. der ich zusammen mit Hauptmann Roth im Nedontale aufwärts und dann an den Berghängen emporstieg. wo die Leute viel Feldarbeit zu bewältigen hatten. In keiner anderen Stadt Griechenlands kann man bei der großen Hitze sich an reinerem und kälterem Brunnenwasser erfrischen als hier. In Kalamata hatten wir an demselben Tage gerade noch Zeit. Uhr) wurden wir von den an solche Besuche '/o gewöhnten Mönchen sehr freundlich aufgenommen. Gruppen. der jedem Nachsteller durch seine große Vorsicht und Ruhelosigkeit genug zu schaffen macht. Durch eine in jeder Flinsicht liebliche und fruchtliare Ebene dahineilend. Am frühen Morgen des 6. dann aber auch vor allem die nett gezeichnete Rüppells-Grasmücke trieben sich an den Berghängen umher. Auch war es gar nicht so leicht. aber bei der steigenden Tageshitze rückte die kleine Truppe gar bald ein und auch wir wandten uns ebenfalls heimwärts. möglichst rasch und nun zum Monastir Vurkano hinanzukommen. dessen Lage ringsum zwischen Gartenanlagen mit eine geradezu beneidenswerte genannt werden muß. w. gelegentlich des ersten Ausfluges die an die Gärten angren- Zu diesem Zwecke teilten wir uns in zwei gegen Westen und beschäftigten sich einen ganzen Vormittag lang mit dem großen Ölbaum spütter.'i. lassen die Verkelirswege zu Wasser wie zu Lande nichts mehr zu wünschen übrig. ebensowohl den üppigen Busch wald desselben als die gewaltigen Mauerreste der alten Befestigungsanlagen bewundernd. aber ging's querfeldein über Stock und bald wurde es dunkel Stein gerade auf das erleuchtete Kloster zu. welche aber auch noch einen Teil des nächsten Tages in Anspruch nahmen. was ein allgemeines Umpacken erfoi'derte. Trotzdem brachten sie vier Stück heim. In deren Umgebung wurde die Zeit bis zum Eintreffen des Eisenbalmzuges zumeist mit Fröschefangen ausgefüllt.

der hübschen Zippammer bis in die höchsten Lagen hinauf. doch bekamen wir gar keine Dohle zu sehen. . daß es nur Ansitz vier Stück für unsere Sammlung zu Juni nachmittags besuchten uns dem bedächtigen Wutte erbeuten. nur ein paar Steinadler. Auch die Vogelwelt zeichnet sich dort nicht durch Formenreichtum aus. Auch schäumenden Baches gegen die romantische nach den Bergzügen unmittelbar an der Grenze waren recht dieser ganzen Gegend sich buchstäblich kein ebenes Plätzchen befindet. am Am Dieser war aber so scheu. Hier sollen auch Bruthöhlen der Alpendohle vorhanden sein. Seite die Aleppokiefer. Schon am nächsten Morgen folgten wir den Genannten und konnten mit Muße die eigenartige Schönheit der Langadaschlucht bewundern. schon gegen die Kammhöhe zu. den Bereich der Schwarzkiefer. reicht die Verbreitung von Baumlerche und Ausflug als in Führer die diente. Tannenmeise und auch unser anmutender Fichtenkreuzschnabel. gelang. da in zu. toxicodendron. welche dieser ganzen Berglandschaft Keineswegs findet man aber. ein einzelner. nach Sparta begriflenen in deutschen weiter talabwärts begegneten wir den ersten Steinspatzen. 4. uns dieses viel- verspi-echende. wenngleich im Rückgange begriffen. meisten erwähnenswert. die kleineren Ausflüge längs des Langadaschlucht anstrengend. wo Erst höher oben in Mittagsrast gehalten wurde. dennoch einen großen Bevölkerungsteil beschäftigt. und jeder von uns nahm sich als Andenken von den verhältnismäßig billigen Erzeugnissen das eine oder andere Stück mit. unserer Hütte für kurze Zeit die auf Archäologen Sieveking und Stier. giftungserscheinungen gen dieses 71 Grieclienlaiid. Pflanzengiftes eingenommen und war unter VerGlucklicherweise erholte er sich aber von den Fol- sehr rasch. Der höchste Punkt des Überganges an der Grenze zwischen Messenien und Lakonien ist durch eine kleine Kapelle H. wobei unser Wirt Tief eingerissene Seitentäler und Schluchten erschweren hier nach allen Seiten hin jede Wanderung und im allgemeinen sieht es bis in die alpine Zone hinauf recht öde und trostlos aus. mehrere Turmfalken Zone und ein gewöhnlicher Sperber ließen sich in der alpinen blicken. weder hier noch auf der lakonischen kleinere Bestände der Edelkastanie gelangt man eigentümlich in ist. betraten wir und noch höher. ein äußerst wirksames Gegenmittel. daß keinerlei Verzögerung so in der Abreise eintrat. sowie In den Wipfeln der breitästigen Föhren und in den wenigen Apollotannen waren bloß drei Vogelarten wirklich häufig: Buchfink.nd etwas dem Ritte 11. daß die Seidenindustrie. von Kalamata hinan und der prachtvolle Rückblick nach Messenien und dem Golf war beim Aufstieg entschieden Umgebung der am des Gebirgsdorfes Lada. Hier will ich auch noch einschalten. wilde Bergland ein wenig näher anzusehen und für ein paar Tage hier den Weitermarsch zu unterbrechen. Zahlreiche Brutsiedlungen der Felsenschwalbe. dem hohen Taygetos zufliegender besonders Bartgeier. erkranlit.III. die den Küstengegenden angehört und (Seite 368. Nach kurzem Abstieg bis zum Chan Langada beschlossen wir. Bei herrlichstem Sommerwetter unternahmen wir infolgedessen tagsdarauf einen Xerovuni genannten Vorberge des Malevosgebirges. auch einige des Rötelfalken erregten unsere Aufmerksamkeit i. Am östlich Juni bewegte sich dann unsere Karawane die ziemlich öden Vorberge nord- 8. Während in den buschigeren Schluchten Zaunkönig und Rotkehlchen ihr munteres Wesen treiben. nur stellenweise wird das Auge durch prächtige Gruppen alter Schwarzkiefern erfreut. Elias gekennzeichnet. Aiiflage) mit der Schwarzkiefer verwechselt in Baedekers Reisebuch wui'de.

durchaus nicht gut bekommen Wir fanden in wollten. so gut Des Nachts erhob sich jedesmal ein starker Wind. bei sengender Hitze setzte Bewegung und der nach Durchquerung der Ebene zu bewältigende Aufstieg nach Anavryti wurde allen sauer. als öfters Steinadler. um diese mittelalterliche es denen Spaziergängen bestens ausgenützt. aber im übrigen beschränkten sich die Erscheinungen der Vogelwelt auf die allergewühnlichsten Arten. Ilias gekrönten Gipfel aus genossen. ich. Man konnte lange suchen. zeigte es sich bald. Ein Kalksteinblock der Spitze trug deutlich lesbar den Namen eines der Mitglieder der Expedition scieutifique de Moree: „H. Anavryti in demselben Hause über Nacht Unterkunft. wir in Beim Abstieg sammelten wir eine Anzahl jener Steine. Trupp in von vornherein und eine Verzögerung fällt. Nicht allein die ganze Maina bis Kap Matapan entrollte sich dem Beschauer. Diese Landschaft entbehrt besonders hervortretender Reize trotz der schütteren Nadelholzbestände in den oberen Lagen. aber bei Tagesanbruch herrschte immer wieder das prächtigste Sommerwetter. wobei uns einige in der Nähe befindliche Hirten behilflich waren. hier nicht lange zu verweilen. Neu-Spai'ta hatte für wenig Anziehendes uns Lescldossen. Bei dieser Bergwanderung mußte vor allem die ganz auöallen. bloß um erstaunliche Pflanzenarmut nur ein paar blühende Arten für das Herba- unmittelbaren Nähe des schmelzenden Schnees wurde es Hausrotschwanz. Glühende Hitze lagerte über den Fluren von Sparta. Mistra. Wutte und Stavros dagegen zur Besteigung bei des Taygetosgipfels. Fast der ganze 14. welche als Wetzsteine sehr und durch viele Jahre im Laboratorium unseres Museums gute Verwendung geschätzt sind Zum Lagerplatz Varvara zurückgekeln-t.en. als uns drei Nichthellenen einige roh verspeiste grüne Gurken. Misteldrossel und Kreuzschnabel konnten wenigstens beobachtet ins Notizbuch eingetragen werden. wurde zu verschie- Gesellschaft nur zu rasch folgenden Vormittag. Die letzten Tagesstunden wurden zur Herrichtung des Lagerplatzes unter mächtigen Schwarzföhren benützt. Gartenammer und grauer Steinschmätzer traten bis in die höchsten Lagen auf. nicht einmal eine genügende Menge von Milch war aufzutreiben. umsomehr. Varvara durch die Vorberge des Taygetosgebirgszuges. in welchem Dr. welche unseren Agogiaten zur Last sich unser wurde Herrn Stier nach Ruinenstadt kennen zu lernen und nahm von derselben zum Andenken eine Blaumerle mit. Eugenie 183U" eingehav. Einöde. Krüper im Jahre 1860 längere Zeit wohnte. welche aller Ruhe fast zwei Stunden lang von dem durch die kleine Kapelle H. fanden. aber dort oben waren doch Alpendohlen ixnd Alpenbrauncllen die wichtigsten Vertreter der Vogelwelt in der sonst trostlosen. auch die Umrisse von Kreta waren deutlich sichtbar. Baumfalke. ein griechisches Nationalgericht zu dieser Jahreszeit. . Juni verging dann mit dem mühseligen Marsche bis zum Joche H. Den folgenden Tag verwendete Hauptmann Roth zu einem leider erfolglosen Ansitz auf Adler einem ausgelegten Luder. rium zu finden. und ein Teil der Leute erinnerte sich noch sehr wohl seiner damaligen Anwesenheit.schädigte wieder die wundervolle Fernsicht gegen Süden. dessen ungeschwächtem Anprall wir sehr ausgesetzt waren. als wir uns gegen Mittag der gartenreiehen Hauptstadt Lakoniens näherten.72 Oniis balcaiiiea. steinigen in der in dieser Hinsicht etwas besser. daß von den Hirten wie nichts an Lebensmitteln zu erhandeln war. Der Abend verflog in angenehmer am und Nacliniittags fuhr ich mit Erst gegen Mittag. Dafür ent.

feuerköpfiges Goldhähnchen. wo aus der Niederung die trockenen Hügel mit ihrer roten Erde hervorseine Fürsorge für tauchen. ließ er es sich nicht nehmen. Ein Seebad erfrischte alle und die vom Marsche müden Glieder gewannen durch die Ruhe in dem zwar wenig einladenden. immergrünen Buschvegetation (Macchien) überdeckt. 'o Grioclienlaml. Nachmittags erfolgte so rasch als möglich der Abstieg. i'asch entschlossen unter lustiges Freilager. wenn nicht ein ganz unstillbares Durstgefühl zur Eile angetrieben hätte. und wir hätten diesem Landstrich gerne mehr Aufmerksamkeit zugewendet. Mit Tagesanbruch setzten wir den Marsch fort und gelangten über Potamia etwa zur Mittagsstunde zu dem Chan von Tarapsa an der von Sparta zur Küste führenden Die durchreiste Landschaft gehört zu den fruchtbarsten der Maina. daß das übermäßige Wassertrinken auf unsere Mägen übel eingewirkt hatte. welche in dem Maße zunehmen. ein unser Wohl und Wehe zu betätigen. sind sie von einer dichten. Es ist zu bemerken. was wir dankend ablehnten. in Gythion erfrischende Getränke zu erhalten. selir forcierten Vormittagsausfluge am Ui. Auf diesem gelangten mehrfach Bienenfresser. aber Hauptstraße. Baumkleiber und hoch in den Lüften den Alpensegler festfanden meine Arbeiten im Taygetos und in den Gebirgen des Peloponncs stellte. da Avir hoffen durften. überall dort. Xerokampos sich niemand herbeilassen ihre schnarrende Da in zu gewähren. aegilops als man und pubescens) dem Meere sich nähert. . Der Weg zieht hier durch alten. wie östlichen Mittelbuntspecht. Juni wurde zum Rasttag ausersehen und es zeigte sich. daß wir uns nur schwer zu dem keineswegs angenehmen Weitermai'sche entschließen konnten. daß in diesem Teile des Peloponnes die Bevölkerung auch heute noch ein wenig unfi'eundlich genannt werden muß. nach Palaeopanagia und schon in der Dämmerung weiter bis Xerokampos. Stellenweise wieder bilden Speiskleine und und weichhaarige Eiche (Quercus schüttere Bestände. entschuldigte sich wegen der unfreundlichen Aufnahme und Um aber bot uns die Schule für die Übei'nachtung an. alles austrocknender Wind. bei der Schottererzeugung und Beschotterung des Straßenkörpers eine Menge weiblicher Personen verschiedenen Alters im Schweiße ihres Angesichtes arbeitend zu ei'blicken. in welchem eine nie gehörte Anzahl von großen Olbaumspöttern Stimme vernehmen ließ. Gegen die Küste zu wurde die Gesamtvegetation eine auffallend üppigere. Der 1<S. deren Erzeugnisse wegen ihrer mannigfaltigen und an die Antike erinnernden Formen unsere Bewunderung erregten.111. Juni. so erschien auch wollte. Kaum hatten wir es schon der Ortsvorsteher. von einem riesigen Köter Hiebei wurden wir aber unausgesetzt und immer zudringlicher belästigt. Nacht über die neben dem Lagerplatze einen bewaffneten Posten aufzustellen. Während der Rast erhob sich ein so glühendheißer. schönen Olwald dahin. so beschriebenen Salzpatronen daß nichts übrig zukommen blieb. auf welchem zufällig ein Steinhuhn mit der noch sehr kleinen Kette aufgetreten wurde. Rötelschwalben und auch ein Schlangenadler zur Beobachtung. so bezogen wir uns für die Nacht Unterkunft den Oliven knapp am Ortsausgange uns bequem gemacht. Mit einem steile überhaupt ihren Abschluß. Trotzdem wurde dieser wichtigste Hafenplatz Lakonions erst in vorgeschrittener Dämmerung erreicht und es ward uns vorher noch das sonderbare Bild. auf welchem ich mehrere Mulden mit Nadelholzbeständen etwas unterhalb der Baumgrenze zweimal durchquerte und dabei einige wichtigere Bewohner derselben. als demselben eine der oben zu lassen. aber leidlich kühlen Gasthofe bald wieder ihre frühere Elastizität. In der Schenke zu Tarapsa war gleichzeitig eine Töpferei untergebracht.

welche sich zu dieser Jahreszeit schon viele wären. Mehrmals erschienen unter Tags pfeilschnell dahinsausende heuschreckenfangende klagten sehr über es scheint. um 8 Uhr lag dieser vor dem aus wenigen Häuschen bestehenden Dorfe Nordosten der Insel. Gerne aber will artigsten Brutplätzen zu nähern pflegen. dann Eidechsen und Schlangen zu finden Noch am häufigsten belebten Erde des dortigen Karstes die Haubenlerche. Monastirs der Strophaden haben. daß unser Plan. der weißhalsige Steinschmätzer. Folge der großen Dürre eine ausgesprochene Vogelarmut besteht. woselbst die Straßen ganz eng und die Häuser dicht aneinandergedrängt sind und . Die wenigen hier an Land gehenden Reisenden werden samt dem Gepäck in großen Booten von Bord abgeholt.74 Oinia lialcanica. Aber durch ihn erfuhren Verwertung der Mann große dessen auf zu wegen der ungünstigen die Gegend dieses Kaps besuchen. Epidemien. ohne sich wegen des flachen Ufers dem Strande H. wir. Auch bei mir trat immer entschiedener eine böse Dysenterie auf. welclier aus der Imnteni. am folgenden Tage. daß wir binnen weniger Stunden Zeugen von zwei Begräbnissen waren. rote Haussperling und. Gleich beim Ersteigen der Hochfläche der Insel wurde ich einiger Eleonorenfalken derzeit gewahr. ist die verschiedenartige Bauart der Häuser. Gegen Abend erreichten wir den Hauptort von Kythera. Auf dem Marsche berührten wir mehrere Dörfer und es war jedenfalls ein Zufall. daß zur Zeit des Zuges Kythera von den verschieden- als ich Wandervögeln oft staubtrockene spärliche. daß »Schon mit Ausnahme der österreichischen Lloyddampfer sämtliche Schiffe nur in H. da in einer Herberge Rohschinken und Rotwein. daß gegenwärtig zwar recht und verschiedenartige Heuschrecken. die ihi'en Doch die folgenden Stunden belehrten mich bald. aber zu Schuß wollte doch keiner von ihnen Das Firmament bewölkte sich ging kurze Zeit sogar ein leichter für die In Fußwanderung dem kleinen kommen. daß die Gesundheitsverhältnisse Eleonorenfalken. wozu das schlechte Zisternenwasser wohl am meisten beitragen mag. Avgo oder Chytra. nicht lange nach Mitternacht auf einem kleinen und sehr überfüllten griechischen Insel Kythera (Cerigo) Dampfer nach der ein. und bald darauf eröffnete sich ein prächtiger Ausblick nach Süden auf die schöngcfonnte „Eünsel". Schiffsverbindungen sehr viel Zeit beansjn'uchen Programm})unkt fallen und schifften uns lieber Deshalb ließen wir diesen würde. noch etwas lichter in der Farbe als der von Zante. der geradezu überschwemmt wird. meist rotem Marmor. tragen. zu haben war. Infolgedessen wurde der größte Teil unseres Gepäckes in Pelagia belassen und nach 10 Uhr zu Fuß nach dem Südende von Kythera aufgebrochen. Kontolianika wurde ein wenig gerastet. Pelagia im nähern zu können. zumal der Seewind die Hitze milderte. zeichnen Stets Bauten aber durch größte Reinlichkeit und blendend weiße Kalktünchung vorteilhaft aus. welcher ich jedoch anfangs wenig Bedeutung beilegte. Auf jeden Fall war die Witterung sehr angenehm. Die Einheimischen gaben in zuvorkommendster Weise Auskunft über die Entfernungen auf der Insel und belehrten uns. und Die Leute von Kythera nicht gerade die besten sind. wenngleich viel seltener. Pelagia anlaufen. weshalb wir unbedingt wieder hierher zurückkehren müßten. dagegen zugeben. immer mehr und zur allgemeinen Überraschung Regen nieder. fehlen solche im ganzen Inneren das festungsähnliche Aussehen sich die des Während Auffallend Norden Giebeldächer indem dort die Bauten diese im und Süden der Insel. Ein liebenswürdiger mainotisclicr Grundbesitzer zeigte uns hübsche Proben von Nähe des Kap Matapan herrührte und Hoffnungen setzte. auf Anti-Kythera oder Cerigotto und die wonigen dazwischenliegenden Klippen.

Aveil dann zur Zeit. Wir wären nämlich durch meine eigene Unvorsichtigkeit damals beinahe in arge Verwenn nicht auf telegraphisches Ersuchen uns die österreichisch-unga- legenheiten gei'aten. wie denn überhaupt der Absclinitt „Tierwelt" in der sonst vortrefflichen Aljhandlung in einigen Punkten der Verbesserung bedarf. sahen wir bald ein. sondern auch an der Ostseite eine Stelle gesehen zu haben. gerade der stärkste Wachteldurchzug stattfindet. der hier ein beschauliches Dasein führt. rische Gesandtschaft in ') Athen bis zu unserem Eintreffen Selbstverständlich gibt es weder heute noch gab es in der griechischen Hauptstadt. August. trotz der Bootsschwankungen einen herabzuschießen. Leonhards über die Insel . uns noch Zeit. aber nur ein einziger Eleonoren- dann zwei Blaumerlen. wo solche Hühner noch den unaussind. reichte aber die Zeit nicht mehr aus und außerdem begann nunmehr auch der Geldbeutel von Bedeutung zu werden. ganz kleinen Dunenjungen und Eiern gemacht. Auf der Fahrt dahin war außer einem halben Dutzend Mittelraeer-Krähenscharben nichts zu sehen. Dagegen ist das sich immer mehr entfaltende Bild der südlichen zerrissenen Steilküste von Kythera einzig schön in 20. Nacht Unterkunft im einzigen vorhandenen „Xcnodochion''. unsere Flinten sprechen zu lassen. aufgesucht und eine prächtige Ausbeute an alten Eleonorenfalken. ehedem auf Kythera Rebhühner. Die äußerst fetten Falken- keiten versichert. Moni und PI. das uns veranlaßt hätte. ein kurzer Besuch abgestattet wurde. eine Nachdem Avgo erreicht war. Es fehlte mir hierzu aber auch schon deshalb die Lust. Juni seiner Art. also nur wenige Wochen später. Herr Merlin und Stavros Strimmeneas haben daraufhin Avgo vom IG. so daß es nicht schwer war.landen t'lir diese 75 Grieclienland. da es mir von großer ob die dortigen zur Form graeca oder chukar Wichtigkeit gewesen wäre festzustellen. wurde Am trotz hohen Seeganges eine Bootfahrt in der Bucht von Kapsali lind nach der merkwürdigen Felsinsel Avgo unternommen. Am Nachmittag wandte ich mich gegen Osten und kletterte unverdrossen in dem öden Gestein gegen das Amaranthon-Flußbett zu umher. falke. Um diesen Platz zu besuchen. daß die einzige Gegend. da unser Boot von den in steter heftiger Bewegung ei'halten wurde. an welcher ein Aufwärtsklettern durchführlmr wäre. jungen gelten dann für die Bewohner von Kythera als hervorragende Leckerbissen. Bei der Rückfahrt nach Kapsali zogen mehrere der großen Sturmvögel in ihrem wundervollen Fluge wenige Meter über unseren Köpfen dahin. Später erfuhr ich. Georgios im gesetzten Nachstellungen entgangen äußersten Osten der Insel ist. bis 20. wobei des österreichischen Lloyd Doch blieb Strande der Bucht gelegenen dem und österreichisch-ungarischen Vizekonsul betagten Agenten Cavellini. wenn ihre Jungen das meiste Futter benötigen. gehören. weil sich wohl einige Turm-. jene zwischen H. daß bei der unruhigen See Landung an der wandartig aus dem Meere emporstrebenden Klippe nur mit sehr vielen Schwierigkeiten durchführbar gewesen wäre. Vergebens suchte ich nach Spuren der Anwesenheit von Steinhühnern \). Es wurde mir in Kapsali von mehreren vollkommen vertrauenswürdigen Persönlichdaß im August sich gegen 150 Paare Eleonorenfalken auf Avgo ansiedeln um dort zu brüten. III. sonst aber keine besonders begehrenswerte Vogelart sehen ließ. einen Spaziergang nach der tief unten am halbkreisförmigen Häuserreihe von Kapsali zu unternehmen. Wogen Aber beim nahen Vorbeifahren glaube ich nicht bloß an der Süd-. ein weißhalsiger Steinschmätzer und eine Anzahl hier brütender Silbermöwen und Mauersegler. ohne irgend etwas Bemerkenswertes außer einem Eleonorenfalken hoch in den Lüften finden zu können.

ungemein hohen Seeganges stieß das mit vier Ruderern bemannte Boot zeitlich Am Kap Ti'achilas wurde im Voi'beifahren ein Paar Wanderfalken festgestellt und etwas später zeigten sich wieder in großer Höhe vier Eleouorenfalken.Sturzwellen. sondern auf allen felsigen Inseln und auf Kythera selbst. Da die See inzwischen immer i'uhiger geworden war. nur vom Meere aus zugänglichen. so manche seltene Pflanze mitzunehmen und die spärliche Vogelwelt nochmals zu mustern. und zwar nach der Insel Mavronisi (auf vielen Karten fälschlich Lindo) an der Westküste. wozu wir uns an deren Ausgang in einer Barke hinrudern ließen. da für diese keine geeigneten Brutplätze vorhanden sind. wo uns bereits Wuttc erwartete. welche ziemlich große Dunenjunge hatten. Erst in der unmittelbaren Nähe von Mavronisi beruhigte sich das Meer ein wenig und die Insel Landung ging zeigt glatt vor sich. von denen es hier sehr viele geben soll. statteten wir am nächsten Tage der etwa eine Stunde südöstlich gelegenen Langadaschlucht einen Besuch ab. und ich bin fest überzeugt.und abgeschaukelt und wiederholt durchnäßten uns die . Pelagia fand am "22. uns in bessere Stimmung zu versetzen. Einen mir unvergeßlichen Ausflug unternahmen wir aber doch noch am folgenden Tage. Leider hatte sich bei mir die Dysenterie wieder verstärkt eingestellt und als wir uns zur Mittagsrast nach dem Orte Potamos begeben hatten. die ich bisher kennen gelernt hatte. nachdem nur ein paar Eier verzehrt worden waren. Wohlbehalten langten wir nachmittags wieder in Kapsali an. der inzwischen einen Ausflug ins Innere unternommen. Die vielen. während die Alpensegler nur eine einzige Stelle besiedelten. Da wo uns die Bekannten freundlich empfingen. bei solcher Ti'otz moi'gens ab. See auszufahren. wenn So aber wurde das Boot viele Meter die See nur ein wenig ruhiger gewesen Aväre. hätten wir auf der Rückfahrt sehr leicht auch die beiden Klippen Strongyli und Karavonisi besuchen können. Juni statt und es bot sich dabei Gelegenheit. Die Zirdringlichkeit der dort ganz besonders neugierigen Bewohnerschaft trug auch nicht dazu bei. oder wo etwas Feuchtigkeit Buschwerk aufkommen ließ. woselbst inzwisclien eine Nachtragsscndiiiig eingelangt war. mißlang wegen der sehr tief. vorgesetzt. Dies konnte mit Erfolg nur dort scharfkantig nach aufwärts stehendes Gestein aus. Große Sturmvögel gab es nur wenige. der nächste Dampfer erst übermorgen erwartet wurde. An solchen Orten fanden sich Schwarzkopfamniern. aber stets in bescheidener Anzahl. klagten alle über unzweifelgeschehen. aber außer ein Paar Kolkraben auf einem Eselskelette nichts Bemerkenswertes beobachtet hatte. und es wurde daher. Die Schiffsleute erwiesen sich als viel seetüchtiger und unerschrockener als jene der nördlichen jonischen Inseln. die Eier der Mauersegler zu erlangen. aber es zeigte sich dort nichts. dafür aber umsomehr Mauersegler. und gerne wären wir in eine derselben hineingefahren. was zu einem Besuche irgendwie eingeladen hätte. Die ansehnlich . Abends wurde uns ein vortrefflicher. Ein Versuch. wo einige Fruchtbäume angepflanzt waren.76 (Jinis balcauica. Die Oberfläche dieser gewiß selten besuchten nur spärlichen Graswuchs und zeichnet sich durch ungemein spitzes und Als Bewohner trafen wir etwa ein Dutzend der südlichen Silbermöwe. hoch auf. Trauermeisen und Samtköpfchen. oft sehr schönen Höhlen der Westküste sind durchwegs von Felsentauben bewohnt. und zwar nicht nur auf dieser. einiges Übelbefinden. bald der Abstieg haftes nach der Dampferanlegestelle vollführt. jeder weiteren Sorge über- hoben hätte. frisch gefangener Hummer. in engen Spalten des Gesteins angelegten Niststellen. Der Rückmarsch nach H. daß beispielsweise auf Zante sich kein einziger Schiffer hätte bestimmen lassen.

Dagegen der gemeinsame Angriff auf ein Paar Bonellihabichtsadler. Während der Fahrt bot sich neuerdings Gelegenheit. auf dem mein Blick von Erimomilos her so oft geruht hatte. Bei Tagesanbruch des 26. daß es mir geradezu zum Tröste gereichte. Eine Stunde später befanden wir uns im Hotel „Alexander der Große" in Athen am Konkordiaplatz. ja sogar die ferne Kuppe des Eilandes Falkonera oder Gerakunia. um uns auf der dortigen Strandpromenade die elegante Welt von Athen anzusehen. der Tat. welches ich wegen der bequemen Lage und auch sonst in anderer Hinsicht nur bestens anempfehlen kann. wahrend auf Umwegen den paar Fehlschüssen oberen von Rand erstieg mehreren und das Glück hatte. Erfreulicherweise besserte sich das Befinden aller und das meinige im besonderen zusehends. schlug ich meinen Begleitern (Stavros war natürlich sogleich zu seinen Verwandten geeilt) vor. ohne einen Schuß abgegeben zu haben. wildromantisch und wir verweilten dort recht gerne mehrere Stunden im kühlen Schatten. gaben dem dahineilenden Schiffe. von Wichtigkeit zu bemerken. wie Leonhard bemerkt. die außerordentliche Geschicklichkeit der griechischen SchiflPsleute im Anholen eines kleinen Fischerbootes an das unter Volldampf dahinfahrende Schiff zu bewundern. Genau zur Mittagsstunde verließen wir dann auf einem der kleineren griechischen Küstendampfer Kytheraund gelangten nach fünfstündiger Überfahrt nochmals nach Gythion. welches um 2 Uhr nachmittags im Piräus einlief. von dort aus nach ein der auf Insektenjagd umherschießenden Eleonoren- falken ein unterseits grell rostrot gefärbtes starkes Männchen zu erbeuten. Juni derart elend und geschwächt. nach Phaleron zu fahren. Seebad erquickte kaum und da die Dysenterie nunmehr ärger als je mich am Morgen des 24. daß ich an einem zweiten Besuche der Lang. Nach wochenlangem Umherstreifen auf dem Lande übt das wechselvolle Bild des dortigen großstädtischen Lebens und Treibens immerhin seinen Reiz auf den fremdländischen Beschauer aus. Zur Zeit der ärgsten Mittagshitze wanderten wir langsam nach II. . während schreienden gästen der Langäda Die Felswände von mindestens zehn Wutte diesjährigen Jungen dort herumtrieb das und sich mit seinem zweifellos zu den blieb fort- Stamm- gehörte. meist kleine. Auch auftrat. In Gythion wurde zunächst das gesamte Gepäck in Ordnung gebracht.lda. das Geleite. als nach etwa vier Stunden die übrigen. da das lauwarme. große und tiefe Schlucht ist in 77 Griechenland.III. zurückkehrten. so daß wir am dortigen Belustigungsplatze auf der zum Teile künstlich hergestellten Leuchttui'mlandzunge noch einen vergnügten Abend verlebten und uns um 10 Uhr nachts auf dem griechischen Dampfer „Elpis" nach dem Piräus einschifften. Da an diesem Sonntag die Zeit es gerade noch erlaubte. ein fühlte ich Ich muß gestehen. während unseres Aufenthaltes von dem Flötengesaug Paaren Blaumerlen. später ganz nahe die Leuchtturminsel Kaimeni-Parapola. Infolge schlechtgewählter Aufstellung hatten Bei der Wildarmut der Insel auf diesem Wege ist auf einen Hasen sie die Adlerfamilie nur einmal zu Gesicht es aber bekommen. halbsalzige Zisternenwasser geradezu ekelerregend war. da sich keine menschliche Behausung in der Nähe befindet. um eines der Bonelliadler haljhaft zu werden. daß Wutte stieß. gänzlich erfolglos. Pelagia zurück widerhallten und dort angekommen gab es erst recht keine Erfrischung. sonst aber war es dort recht still und einsam. Juni erschien im Osten zuerst das kleine Karavi. Eine Menge Sturmvögel. da ja die Sammelreise eigentlich zu Ende war. beim besten Willen nicht teilnehmen konnte.

u. Marmor buchstäblich strotzenden Friedhof besuchte. Zuerst verabschiedete ich mich von Hauptmann Roth. und am Nachmittag holte ich ein Versäumnis meines früheren Aufenthaltes in Athen nach. Christos Leonis. der eben von einer längeren botanischen Sammelreise von den Kykladen heimgekehrt war. und unter dem Druck seiner Segel schob sich das stolze Schitf aus dem trüben Hafenwasser in die nur leicht bewegten Wogen des Golfs von Ägina hinaus.üniis balcanica. welche später an den zoologischen Garten in Berlin gelangten. nur ein wichtiger Abschnitt meiner Lebensaufgabe sein Mitternacht weckte uns im messenischen Meerbusen der schrille Nebels wiederholt einige Stunden nach Plifl' der wegen dichten Dampfpfeife. selbstverständlich auch auf der Akropolis. denn es ergaben sich wegen geforderter Verzollung Sammlungen derartige Schwierigkeiten. Juni nahte für mich die Abschiedsstunde von Athen. 78 Gleicli am Morgen Krüper und des anderen Tages besuchten wir Herrn und Frau fanden beide bei befriedigendem Wohlsein. indem Führung Dr. Am 29. trotz des nur vorübergehenden Aufenthaltes welches zwar keinen bösartigen Charakter annahm. in Tätigkeit gesetzten Ein glücklicher Zufall versammelte auf dem „Imperator" die angenehmste Reisegesellschaft. welcher noch einen vollen Monat in den Bergen des Parnaß auf Raubvögel zu jagen beabsichtigte und tatsächlich während dieser Zeit schöne Erfolge erzielte. dann galten meine weiteren Abschieds. Er hatte vollkommen recht. drängte mit dem Gepäck möglichst bald nach dem Piräus ich unter nämlich den von zu fahren. daß Avir mit größter Not vormittags mit deren Überwindung fertig Avurden und endlich mittags an Bord eines der stattlichsten Dampfer des österreichischen Lloyd. Im übrigen wurde uns der Aufenthalt in Athen zur damahgen Zeit durch eine schier unerträgliche Hitze verbunden mit einer ganz Abendstunden klar. daß Übelbefinden einstellte. österreichisch-ungarischen Gesandtschaft vor und verbrachte den Rest des Tages mit Hauptmann Roth mit der Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten. und es wurde später das lästigste fühlbar machte. Der Abend vereinte uns in der von früher liebgewonnenen griechischen Speisestube „zum Maulbeerbaum". sich aber immerhin noch lange fühlbar machte.k. verleidet. daß nun Ende erreicht hatte. Am Morgen des 30. durch gelbliche Staubwolken teilweise verschleierten Athen. daß er sich am die sogar in den kühlereu Dazu kam noch.und zugleich Dankesworte dem väterlichen Freunde Dr. Krüpei-. langsam dessen Wahrzeichen. da wurde ich mir bewußt. und endlich hieß es Herrn Merlin wie den Gebrüdern Strinimeneas ein herzliches Lebewohl zu sagen. Im Hause des Vaters Stavros' erstand ich damals einige für die vorliegende Arbeit wichtige Bälge sowie auch drei lebende Eleouorenfalken. Krüpers eine der größten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt. besorgte einige kleine Einkäufe. Hauptmann Roth wiederum sich bei Staubentwicklung. außergewöhnliclien sich auf öfters Ufer des Eurotas ein Fieber geholt hatte. Juni verweilte ich noch eine gute Stunde in anregendem Gespräche bei dem greisen Theodor von Heldreich. des „Imperator" standen. sprach in der Kanzlei der k. Noch ein Leonis geltendes Tücherscliwenken. die man sich nur denken kann drei jugendliche deutsche Archäologen mit dem bekannten Professor Dörpfeld samt Gemahlin an der Spitze und der seither verstorbene : . darunter einen ganz dunklen. Unverwandt haftete mein Blick rückwärts unserer auf dem und als pracht sonnenbeglänzten. Die Fahrt um den Peloponnes war ruhig und schön. darauf folgte ein gemeinsamer Besuch des Museums der Universität und bei Professor Apostolides. die Akropolis mit ihrer unvergleichlichen Tempel- am Horizont verschwand.

6. langte ich. daß bei normalen Ver- dem hältnissen naturwissenschaftlichen Sammler in Gi'iechenland meisten erleichtert und angenehm gemacht wird. Juli um ü Uhr abends im Hafen von und beendigte Triest bei trüber. nachdem am Steinbrück von mir getrennt hatte und heimgekehrt war.III. Wenngleich ich von allen meinen Balkanfahrten überwiegend angenehme Eindrücke mitgebracht habe. Juli 4. Sekretär des österreichischeu archäologischeu Institutes Dr. regnerischer Witterung. IG v. und deswegen klärlich. Reichel nebst Frau. zu verstehen. 79 Giieclienland.. o. zum Einkaufe einiger Bälge bei Federnschraiicker Rother und zur flüchtigen Begegnung mit Hauptmann Polatzek. Die wenigen Stunden Aufenthalt in Korfu verwendete ich selbstverständlich zum Besuche der „Pension Julie". Unter den „Rusias" Alj)lieios-Fluß. daß mir der dreimalige Aufenthalt in diesem Lande seine Tätigkeit ist es auch zeitlebens am leicht erin bester Erinnerung bleiben wird. Z. 6. die neugrieeliische Bezeichnung für . der ebenfalls wenige Tage immer später Korfu für Am seine Fahrt am verließ.3. Mit Ungeduld die Heimreise beschleunigend. Juli sich Wutte nachmittags in in Sarajevo wohlbehalten an. einer Tochter Hofrat Benndorfs. früh lief der „Imperator" für kurze Zeit Brindisi an 3. so bleibt es doch eine feststehende Tatsache. ist zweifellos Riiphias. auf S.

Auszug dependencies.) a) — Erster Abschnitt der Untersuchungen deutscher Gelehrter im ganzen Geljiete h) 1840 des Königreiches.. et its 1843. fol. Lindermayer. — 185'J. from notes a sejourn of four years. 62—69 [Birds (120 Arten). p. welche sich mit der griechischen Vogelwelt in archäologisch . Aufnahme gefunden haben. Spalte 127 Dr. Erschien auch als Separat- abdruck mit 44 Spalten. an der Universität in Athen nochmals besonders hervorgehoben. Magaz. H. in Geoffroy 1837. Erhard. 1837. 1838. 41 — 5G et 4 — 1836 etc. von der Mühle. davon St. p.historischer und mythologischer Beziehung I. 1843. Als MiUtiirarzt in doii Droißig'crjaliron länn-erc Zoit auf Kytliera seßhaft... av. Oken. d. Sperling. in Corfu and made during With Notes by H. London.. Die Vögel Griechenlands. Hilaire. 42nd R. Vincent 3 tom. Jahrg. Die ornithologische Erforschung Griechenlands zerfällt gewissermaßen in drei Arbeitsgruppen Forschungen und Veröffentlichungen der Franzosen und Engländer betreffend einzelne Teile des Peloponnes. en G vols. . vol. of Nat. Powys-Lord Lilford. (Aves par Isidore tab. Expedition scicntifique de j\Ioree. April 1837.Die oniitliologisclie Literatur Griechenlands.') Notes on the nat. III. schen Inseln. and XII. Okens „Isis". tom. Ant. history and statistics of the Island of Cerigo The Edinburgh New Philosoph. October 1836 to XXII. die westlichen Küstenstriche und die Joni1800 1860. 64—67].). December. Tafel. — 130. scient. befiissen. Drummond. Werke und Abhandlungen.) Zweiter Abschnitt mit den Arbeiten von deren Nachfolgern und zugleich wissen- c) schaftlichen Hilfskräften heutigen Tage. deutscher Übersetzung in Lindermayer. Catalogue of the Birds found the other Jonian Islands. Es (v. 1843. „Isis" von Heft V. daß sei hier von 1859 bis zum Heldreich und Krüper. Jameson. Hay M. Journal. A. also on the coast of Albania. (Fiedler. Rob. p. Strickland. (Sonnini. col. 412 — 422. Spalte 321 —364. Strickland. noch jene. Paris 1832 in vol. Bory St. Jahrg.) in der nachfolgenden Zusam- menstellung weder die über Kreta und Kleinasien handelnden Arbeiten. E. p. welche sich ausschließlich oder vornehmlich mit der Ornis von Griechenland beschäftigen. Section des sciences phys. Jameson. Exp. Ann. p. 1832. Moree. NB.. . mit einer kol. Drummond. Atlas gr. ') Hist. M.

. welche — 1856.. Naturalist. S c h r a d e r Temm.B. ') Seit 1840 nahm Namen . 25 avril. leucerodin betreffend). Heft. Portlock.. der Mühle" an Das bekannte Buch des Grafen. 401 451.. und zwar 1838 währte. Dumoulin Oktober 1810. datiert: Athen den 10. zu auf Schloß Leonberg bei Regensburg Oktober 1855. d.von der Graf den der Literatur weitaus gebräuehlicliere. Landbeck. Heinrich Graf von 1844. bist. Tobias. am Skizze. die Liste der bis 1842 aufgefundenen Arten. Orn. {Platalea in XIX. d. Nur selten. Dr. Görlitz. 20 einer kurzen französischen Vor- bemerkung: 1. dessen Aufentlialt vom Frühjahre 1834 bis Juli und dieser letztere Name ist der in z. Eine naturhistorische 25. 24. Nr. Birds the to und VIII pp. Moscou. AVürttemberg. II. erregte gleich nach dem Erscheinen bedeutendes Aufsehen in der gesamten wissenschaftlichen Welt. Kritische Bemerkungen zu Dr. E. Anton Lindermayers Autsatz: Die Vögel Griechenlands in Okens „Isis" 1843. s.. Imp. 447 451. V. A. \\1. Beitrag Chr. Abhandl.) Mühle:') v. 2. 81 Gricclienlancl. p. in Grieclionland etwas über vier Jalire. 1844. Mühle. Gab. Bd. September 1842. f.III. Graf böa. 174. die Liste der von 1842^1855 aufgefundeneu Arten. deren Material größtenteils unter Zeiten einen hervorragenden Platz in der uaturwis. Oinis balcanica.) Ein genauer Abdruck beider Listen. de Mose. of Corfu nat. von Erliard wird „Dumoulins" gebraucht. natur- wiss. Ebensowohl die Fülle persönlicher Beobachtungen als die anziehende Darstelhingsweise sichern dieser dem Donner der Feldgeschütze zusammengetragen wurde. Les oiseaux de (Athenes). 1847. Bulletin de la Soc. naturforsch. zur Ornithologie Griechenlands u. Jahrg. für alle Arbeit. Ludwig. Ges. Eu- Dr. die rothalsige Ge- birgsschwalbe als europäi- scher Briitvogel. ^-^^cy/tiUi /fv Hirtmdo rufida . IV. der. Jahreshefte. p. la Grece (Enthält nach in „Le Äloniteur Grec". 2. w. 6 . Lindermayer. p. zu Görlitz.. 2. d. — (Darin Verzeichnis der Vögel. 1854. Stutt- gart.'senschattlicheu Literatur des Landes. Heft. (Be- schreibung und kolorierte Abbildung von Sylvia guttata).. Robert. 58 bis 60. magaz. 1. auf Euböa vorkommen. 1855. Annee 1855. zur Beiträge Ornithologie Griechenlands 152 Ann. 137 Addendum J. Lindermayer. Jahrg. = gest. Nüniberg am geb. Vendredi. Journ. Bei er.. 253— 25G. Nr. Leipzig. p. 1849. p.

Eine große Menge von ornithologischem Material ist durch ihn zu i'ruher Zeit an öffentliche Institute und Privatsammlungen. Vereines in Regensburg XIII. Korre. Fauna der Teil: Die Wirbeltiere Cykladen (mit llGpp. Die Vögel Griechenlands. 'AvTrwvtou AtvocpjiaJpoü . Leipzig. Dr. 121—133. Zur Ornithologie Griechenlands. f. p. zeichnete am sich namentlich in der Cholerazeit in Athen aus und galt als Wohltäter der dortigen Gemeinde. 30 31. wird) hinzugekommenen neu Dr.. der „Naumannia". des zoolog. Lindermayer. cinerea aufgezählt doppelt 1842 seit Vogelarten in 1858. ebenda.spondenzbl. und p. Nieder. Berlin. t6 heißt es auf Seite 4 fälschlich: „YEVvjjOä. Dr.82 Oi'nis balcaiiica.. Jahr- gang. 1859. redigiert von E. einer Karte).oauvov h toÜ äaiJ^v/jatov 'Ofl£p|j. Journ. 1859. p. Notiz über (es handelt sich und Ixos ohscurus. d. a. Erhard. in Regensburg XIII. 1858. iibcr mit Weglassung der fehlerliaften Numerierung der Arten im „Moniteur". schließlich ein Abdruck der Liste 2.. Ein Beitrag zur Fauna dieses Landes: a) in den Abhandlungen des natui'historischen Vereines in ') Die vieli'aflien Veröffentlichungen Lindermayers über die griecbisebe Vogelwelt gehören zu den bekanntesten über diesen Gegenstand. d. [ivr)jj. p.ߣpyr|". Daraus: Katalog der auf den Cykladen einheimischen und überwinternden oder nur durchziehenden Arten von Vögeln in „Naumannia". 1857. Durch seine erste Veröffentlichung in Okens „Isis" erlangte er in vieler Beziehung gegenüber den ornithologischen Ergebnissen des Grafen von der Mühle die Priorität. -^ zwei junge Falken um F. 8. gest. Ritter A. Giebel von giert redi- und Heintz.. mit 38 (nicht wie angegeben 39 Arten. zuOrtenburg") westlicli von 18(J6. Lindermayer. Lindennay er:') Anton Passau am 'I. 8. 170. in Athen am 15. Dr. Be- merkungen zur Monographie der europäischen Sylvien vom Grafen von der Mühle. VII. Januar und geb. 1857. Vereines Dr.. 134—137. Briefliche Mittheilungen aus Missolunghi. X. Korrespondenzbl. — lU 93. Lindermayer.. p.mineralog. Leipzig 1858. äc..-mineralog. Erhard. Dr. I. von Philippos Joannu „Adp. weil Starna Juli. Baldamus. Lindermayer war griechischer Stabsarzt und in der ornithologischcn Literatur Leibarzt König Ottos. zoolog. wie die zahllosen Zitate besten beweisen. Orn. Jahrg. 193. Athen s. April 1S68. 1859. 169 p. eleonorue) „Naumannia". Jahrg. sich iindet in der Zeitschrift für die gesamten Naturwissenschaften. der VII. Dr. Nr. Cykladen. 1859. ) Im Nekrologe latpoü"..Bd. gekommen... 1 — 2ß. Jahrg.. p. namentlich Deutschlands.

. Bonellii in Griechenland.. Wenngleich Krüper den letzten 30 Jahren leider nicht mehr literarisch tätig war. Powys. p. 1 — Ijeziehen sich die Zitate. f. — erschienen unter dem Titel: Lord Lilford. Notes on Birds obscr- ved in the Jonian Ishmds and the Provinces of Albania pro- and Acarnania Epirus.. Außerordentliche Genauigkeit und Gründlichkeit zeichnen die sämtlichen Arbeiten dieses hoch- verdienten Forschers aus. Passau. 1860. London 18(J7. Further Observations on some of the Birds of 1861. Über Sylvia orphea IX. dessen Tätigkeit. Jahrg. p. Notes on P]uropean Ornithology. 1860. VII. in Griechenland. VIII. am 30.. Gab. Jaliresliericlit dieses Vereines 1859. „Ibis" Simpson = Hudleston. W. Dr. Gab.. in Griechenland. der Wissenschaft zugutekomin mende Arbeltskraft ab. 1860. in Griechenland von 1858 beginnend und bis auf den heutigen Tag fortgesetzt. 439—441.. Jahrg. Dr. Gab. lungi)... Baldamus von Misso- Örn. o. Lilford.III. 1861. in Juni Uekennüiule 1S21). 271—284. vol. VIII. 17 — 202: separat herausgegeben Passau 1860. Dr. W. so geben doch seine reichhaltigen. Orn. Jahrg. Thomas = Lord L.. p. Hon. H. H.) 1860. Montenegro. 133—140.. Krüper.V Th.. Tlieobald '^'^ " c//^ ^^TT^C^ß^-r Krüi)er:') geh. Griechenland Gab. f. Orn. 228—239 und 338 357.. p. p. Jahrg. Über Aquila Th. Th.202. Journ. (Auf diese Ausgabe p. = [On the occurrence and the breeding of Aquila Bonellii a. Mesolonghi and Southern Aetolia. Journ. 129—132. Ornithological Notes 279-296. per. Orn. Th. Dr. 53. Journ. 1—10. f. Die SchM-alben Griechenlands.. alljährlichen S. Journ. zum Beilage als 83 Giieclieiilaud. — 395. W. 18(30. II. Journ. Jahrg. Simpson Hudleston. beobachtet. 1860.. Krüper.. Krüper. Griechenland (an Dr.iinmelergebnisse die beste Zeugeuschaft für seine unermüdliche. (Pomineni) briefliche Notiz: „Ibis" II. Möge sie der Ornithologie noch recht viele Jahre erhalten bleiben! 6* .. In 1860. 441—447. 369 und Krüper. p. Auch separat p.. p. Simpson froni Western Greece. Orn. Krüper. „Ibis" II. Briefliches aus Journ.ndPelecanus crispus in Aetolia] a«Pr Erste Dr. = Hudleston. 188 pp. die zoologische Erschließung des Landes so wesentlich fördern half. ') Th. b) 1859. p. f. f. H. Gab. VIII. 378 II. Dr. 276—279. f.. 370.. „Ibis". Th. Orn. Gab.. p. Jahrg. Über Sitta syriaca IX. Carlo spec. Krliper. Dr. p.

Ornis balcanica. sten der Adler und Geier in Akamanien.. Norman. Nr. Zeiten Gehens und Kommens und des Brütens der des Vögel in Griechenland und Jonien. Sperling.. Krüper. „Ibis" VI. Orn.. Haus.. Gh. 72 1862.. Gab.. 1900 bereits vergeben. Gene. 231.... Sclater. Th. 402-407. erschienene Übersetzung von Paris.. 26 61). L. Lamb. M. V. Journ. Breslau. Society.') 1875. terranean. Falco Eleonorae 1863. Lehrbuch der Naturgeschichte aller europäischen Vögel. 1864. On P. Vollständiges der Stuben-. Jahrg. La Faune de Grece. Mommsen. . — Krüper. wurde vor kurzem von dem bekannten Londoner Antiquar Henry Sotheran & Co. Ilmenau. welche sich teilweise oder in gelegentlichen Bemerkungen mit der Ornis von Griechenland beschäftigen. Ornithologische Notizen über Griechenland. Orn. 1832. Athenes (Oiseaux. Der vorstehende Vortrag. „Ibis".. Weyland unvollständig). Die Brutvügel von Naxos. und beste. L. Journ.. Beitrag zur Naturgeschichte des Eleonorenfalken. p. Dr. „Zoologischer Anzeiger". Heldreich. 113 pp. p. Die Sturmvögel der Gykladen. Sterl.. f. Gab. X. Dr. 1801. 407. Dieser Vortrag wurde also nicht benützt. Sonnini. Krüper. (Wichtige Beoh. und es ist daher schwer begreiflich oder vielleicht nur eine Folge der eigentümlichen Betitelung des Buches. f. der nie gedruckt worden ist. Katalog von Dr. Journ. Henry. Dr. XII. Brehm. XI. Gab... I.) Gab. 1876. 435—448. f. p. 326—339. X.. 1864. Literatur und Zusätzen von Dr.. Vögel Europas. Inhalt: III. Gloger. Jahrg. ausgesprochen haben. p. Gab. the Parnassus and Missolonghi: a paper read Nov. 4"> 187:5 at the SheffieUl Literary and Philos. Leipzig. 2 Bde. p. (NB. Journ. Gh. 84 Aus meinem Tagebuche. 182 pp. zum Verkaufe ausgeboten und war im März rial.-) 1878. Jena 1823 und 1824. daß vielfach bis in die neueste Zeit die älteren Publikationen von Lindcrniay er und erschienen von der Mühle vorgezogen wurden. Hartlaub. of an Ornithologists Gruise in the Medi- August.. R. 360^379. 1824. enthält mannigfaches ornithologisches MateDas Manuskript. avec atlas.. Dr. 1863. Journ. de. p. Heft Some Account p. I. G. 268—290. Krüper. Gar US. f. S. Dr.. Brehm. zum Preise von 1 Pf. 1 — 23. Hartlaub. Zur Fauna 1892. Th. partie: Animaux Vertebres. Jahrg. ist ist Birds ofEurope. — — Douglass. L.. Gonst. p. 1834. p. gegeben von 1904.und aller der Handbuch der Naturgeschichte der Theil: Deutsche Laudvögcl (mehr erschien nicht). Six weeks among the Groeks and Brigand. Schleswig.. Dr. the XV. G. Th. mit Gitaten Kalender vom Herausgeber.ichtungcn über das Hor77. Orn. f. „Fauna Graeca". April. Jahrg.. — Seebohm. IL Werke und Abhandlungen. at Athens. Orn. Birds of Sibthorp's heraus- 454: Aves (48 Arten). Th.s.. ') Seebohm. Orn.. '-) Wie schon Dresser. Jahrg. Jahrg. Journ. Santorins. ist Voyage en Grece Die im selben Jahre et in Berlin en Turquie. Krüper. welche über die Ornis Griechenlands bisher ist.. Orn. Sclater. p. von Dr. XI. Griechische Jahreszeiten (unter Mitwirkung Sachkundiger). die weitaus XXXV. Gab. 2 Tom. diese Arbeit jedoch von Dresser berücksichtigt. f. Prem. vol. Th. 30 sauber gesciiriebene Folioseiten. 1862. 222—227. Th. p. Handbuch für den Liebhaber Zähmung werthen Vögel. Krüper. Henry. Lieut.

Braun- schweig. Heft XII. 1843. Fiedler. A. sec.. Graf von der Mühle (Dumoulin) Nekrolog. Brehm.. Vereines in Regensburg.: Heinr. 1853. et sec. herausgegeben von ThieneHeft (soviel erschienen).. Drummond. Amsterdam et Paris 1815. ausgear- den Jahren 1845 — 1854.. C. from notes niade during a two montlis shooting excursion in the interior during the winter of 1845 1849.) 1844. p. Dr. imp. ed. Brehm. VIII. 5 Hefte mit 28 kolorierten Tafeln. 171 181... L. Zeitschrift für Dr. Brehm. Notice ofmigratory birds which alighted on. on the passage from Malta to the Morea at 125—129). 432 pp. 9.) Korrespondenzblatt des zoolog. — Ann.. - ..-mineralog. H.. 6 17. 65 and 67. Soc. 1855. 1842. Naturhistorische Notizen aus Griechenland.A. IV und 152 pp..III. wichtigen Angaben über die Sammeltätigkeit — 1856. Manuel J. F. p. Kritische Übersicht der europäischen Vögel (deutsch und franzö- CXXV sisch). Die Wirbeltiere Europas. vols.Isis". 1845. Leipzig. Keyserling. Weimar (416 Seiten und 2 Tafeln). (Stellt die Ansichten and Mag. kol. . hist.. Monographie der europäischen Sylvien. 141 — 144. and ^lag. Graves. geblieben) und 100 kolorierte Tafeln (Leipzig). p. Reise durch alle Teile des Königreiches Griechenland. Auflage kommt: 1. partie Paris lSo. Der vollständige Vogelfang. Temniinck. VII. (Darin enthalten: Spenden von Vogelbälgen von Cerigo des Capt. 1840. J. List of the birds observed to winter in Macedonia. Dr. Spalte 890 the end of April 1841 (Ann.. Vereine zu Regensburg. 3 Teile. mann. Schlegel. April. partie Paris 1840.. Jena.. nat. nat. und II. Zur (Text unvollendet beitet in 1856. Heinrich Graf von der. M. with 449 folio.. d'ornithologie. Leipzig 1846 und 1849. Okens Australiens. Das Stiftungsfest der naturforschenden Gesellschaft des OsterAltenburg am 5. Edmund. I. Leiden. Ed. Brehm. Okens .... Mit 4 lithogr. — 1846.. C.-mineralog. geschlossen Dresden 1856. Capt. (I. crispus). und Blasius. Jahrg. or were seen from. hist. Enthalt bloß Angaben über gewöhnliche Arten von Zugvögeln. Beacon. Fortpflanzungsgeschichte der gesaraten Vögel. XVIU. col. 1840. Heft V. Spalte 323 — 358. p. Thienemann. Systematische DarsteHung der Fortpflanzung der Vögel Europas mit Abbildung der Eier. Thomson.Rhea". 5 1838. Tafeln. Chr. p. Chr. The Birds of Europe. Prof. über Cuculus rufus in Griechen- land richtig. die gesamte Ornithologie. H. Lindermayers vol. Regensburg. J. 1. Fr. Nieder.Isis". XII. Dr. vol. Karl Gust. L.5. landes in und 1846. ö5 Grieclienland. plates. Alfred — In Betracht 1855.. Goukl. 1837. L.. Dickson and Ross. nach dem Tode des Verfassers herausgegeben von dem zoolog. quatr. prem. 2 Teile. und 116 pp.. (Mit von der Mühles in Griechenland. 893. Schuch. Hay . (Enthält Biologisches über Pelec.) 1840. L. trois. p. Part. Proceedings of the Zoolog. Juli 1843 und Etwas über die Vögel Griechenlands Chr. Leipzig 1825—1838. mineralog. H. Graf A. Graves. M. S. partie.) 1844. W. 1855. L. Korrespondenzblatt des zoolog. Einige naturgeschichtliche Bemerkungen auf einer Reise an den Rhein im September und Oktober 1842. Donation of Birds Skins. Mühle. 10 15 (partim). Teil.L. welche 40 bis 90 Seemeilen von den griechischen Küsten entfernt auf hoher See beobachtet wurden. F. Vereines in Regensburg. Thienemann. of London. Paris 1820. Reiseskizzen aus Nordostafrika.

B. p.. 21—45 und XXIII. Liiidermayr. p. Ornithologische Briefe. p.. Naturgeschichte der Vögel Deutschlands. „Naumannia". „Ibis". Hypolais pallida. 1875. und Leipzig 1850 Stuttgart Korrespondenzblatt des kommen In Betracht redigiert von E. I. Eine Orientreise. Th. 59 77. Berlin. Imp. Baron R. Ehves. Mommsen. H.) 1859. London 1902. 1875. Orn. Wien (nicht im 1881.. XVII. 1881. p. j). T. (In Betracht kommen: p. d. F. Aug. Wien V. Journ. zoologisch inineralogiscben Vereine. Wolley. 327 — 341 des griechischen Klimas. f. List of the — VI.. Stuttgart Das naturhistorische Museum der Otto's -Universität zu Athen. Dr. p. L. 3. Soc. bis XIII. et Gerbe.. Wien. p. H. Krüper.']) [Über Salicaria elaica j3. . (Mit Abhandlungen. Ornitbologie. 1870. F. Jahrg. Bd. p.s - bloß hier 8 Bde. von. Journ. F. Homeyer. Leipzig. kleinen Moscou. vols. 1863. 185G. espfeces nouvelles la variabilite et — 1872. Schenkungslistcn von Lindermayer. 1858. 1870. Bd. t. Homeyer. Ein Beitrag zur Kunde vol. Koenig-Wartliausen. Naumann. . f. Bruxelles 1873. Revue et Magasiu de Zoologie. 1872. Berlin. E.s. 230 und 231 und Buchhandel). J. completing vol. Baldamus. 258—285 1880. = 1859. et Alph. d. 182 — 531.-botau. p. Oh. 15 30. J. Forstzoologie. (enthält Vögel. — OsterSchulprogramm. — f. Um. Th. Paris. I XL. ersten die 115 Regensburg. I. zool. Leipzig und Iserlohn (samt den später ausgegebenen 7 Lieferungen 1862. — 1858... F. Bd... 108 und 150. Alfred. Oiseaux. Baedeker. 311 320.. 2 Bde. 1873. Krüper. Ootheca Wolleyana. Dr. 1. 1864. Bd. p. Synonymik der europäischen Brutvögel und Gäste.. Gab. April. Tiere. VI. Dubois.. Die Eier der europäischen Vögel. Paris D. 1822— 18(iO. Natui'geschichte der Vögel Europas (Atlas und ein Band Text). M. und 210.. Zum p. und Paeßler. A 1870. C Degland. Teile abgedruckt in „Mitteilungen des ornitholog. 1872. Nr. Journ. A.. 181)7.. Schleswig. von der Mühle und Nieder.86 Ornis balcanica. Beitrag zur Ornithologie Kleinasiens. Dr. W. W. John and Newton. viele Beobachtungen aus Griechenland!). Dr. Bull. IL Aufl.) part II A'cariae-Fasseres. part I Accipitres. und J.. Dubois.. Halle. Auszug aus einem Briefe (Verb. p. 5 vols. Degland Z. of Turkey. Anton. London (englisch). Nachträge). 209 II. F. deuxierae edition. 1869. 6 partie. new series January. 1.. Notizen. 2 vols. Ges. Tab. J. Umgearund Leipzig 13 Bde. Jahrg. 188 (nur zum Teile die Ornis Griechenlands betrefiend). (I. Leiden 1862—1873. Eugene. F.1. 1)2). Museum dTIistoire Naturelle des Pays-Bas.. Vereines" in 250— 254. Die Wanderungen der Vögel. ser. E. Oiseaux de la Belgique et oiseaux de l'Europe leurs uiufs. 1860. July. 386—393. p. Schlegel. Jahrg.. Alph. E. Naumann.). Ed. Birds — 201. Rey. Nat. fils. de certains oiseaux et indication de quelques pour l'Europe.. Altum. X — J— M. in Jahrgänge 1847 — 1859. Gab. Dr... von. and Buckley. p. Brehm. Zur Fortpflanzungsgeschichte der Spottsänger. 1881. Mittelzeiten. Kronprinz Rudolf. 6-21. Ornithologie Europeenne. und neu herausgegeben von beitet 2o8 — 250 (auch als Separatabdruck).. 82. De 1854 H. 2 seul 1849.. X. Fritsch.

Hehn. 1899. daß mir Lilfords Prachtwerk. Brehms Tierleben. London 1874—1898. Kulturpflanzen und Haustiere in ihrem Übergänge aus Asien nach Griechenland u. 3 Bde. p. London 1871—1896. H. Sclater. (samt Supplement). Ergänzungsheft Nr. Thessalien und Epirus. Pechuel-Loesche neu bearbeitete Auflage. History of the Birds of Europe..) Eine Reihe anderer Werke.. Dr. in: — 358 und 359. leider unerreichbar geblieben ist. — 65 und in: Jagden und Beo])aclitungen. Philippson. Eine Monographie. Saunders and Salvin. s. Leipzig und Wien 1891 Dresser. Dr. In desselben Autors Werk „Der Peloponnes" ist bloß die Beschreibung des Wachtelfanges in der Maina p. wie etwa das berühmte Buch von V. Enc. wie z. (7. von ganz anderer. 1881. 1885. Hist. direktem Widerspruche Bds. Vollständig Eine Orientreise vom Jahre 1881.. — 1892. Die Lisel Kythera. (Paris 1885). p. (Enthält viele auf eigener Beobachtung beruhende Angaben über die Ornis von Griechenland!). Fig. Ogilvie-Grant. wieder andere. Seebohm. 3 vols. Auflage 1902). 30 und 31. Col. 1892. Brit. 4 15. Leonhard. Rieh.. med. Berlin. Gotha. Seebohm. der Art. E. 128 zu Petermanns Mitteilungen. Salvadori. „Grece" von Clon St«^phanos im Dict. 1888. Paxos und Antipaxos. London 1883—1885. vielfach zu Ergebnissen. Erzherzog Ludwig Salvator. Birds.m. H. 1897. Alfr. (Anm. Würzburg und Wien. of Brit. (Tierwelt. Wien 1885. w. 9 Bde. B. trotz einiger botanischer Zusätze. stehen .) 1898. dritte von Prof. p.. 347 und 348. gelangen Forschung dadurch in geblieben sind. 60 oi Griechenland. oder von Teilen dieses Landes. Gadow. nämlich rein linguistisch -historischer Seite und 1896. Schließlich sei welche mit der naturwissenschaftlichen und daher absichtlich unberücksichtigt bemerkt. 227 als hierhergehörig zu erwähnen. behandeln den Stoff. 27 Bde. enthalten nur eine allgemeine Übersicht über die Ornis von Griechenland. beschrieben vom Kronprinzen Rudolf von Osterreich.. illustriert von Pausinger. Catalogue of the Birds in the British Museum by Sliarpe. Vögel. Wien 18S6.

St. 19. Jam.. f Saxicola oenanthe I. . (Vieill. Reiser. 7rETqoy. Geoff. 14. Die ZusammciistelUinjf der nengrioeliisclion..ög. Ehr. Ehr \ Moidicola saxafilis cyanus f Monticola H. v.). Kriiper. St. Druuimoml llay. I. Raticilla mesoleuca (Hempr. 10. 13. Tl.). J:ini. Dress.«t Kriiper zu verdanken. H. Liird Lilford-Powys.og Turdus niusicus L.?) Linderm. d. f Saxicola melanoleuca (Guld. 18. kladen) 20. 10.öaavcpog .). GeofF. Tqitiaa Pratincola rubetra (L.öaav(pog Mcrida tonjuafa (L. f Pratincola ruhicola (L. Lindcrmayor. 12. voll^stiimlichen Namen Dr.). (Ky- 17. f Saxicola alhiroUis (Vieill. Graf von der Mülile.?) (L. 11. Brntvog-el. (L.hjg (L. St.) rai'/k« I- Geoft'. St. Abkiirzunjren: = = = = Drcss Drum Erli Fifiil I.Oft7toiccvvrjg 3. f Erithacus (Alkion) hiscinia {Ij.).6aacipog.) 1. Fiedler.io'kog v.). äanQoynokiva -f GcofF. v. Gciiff.v. /. (Parnaß) 7. rctiQa'ktg (Tliessalien).ivöv. (Son. 11 ^ = = Linderm Dresspr. Linderm. St.).KivÖY. d. melanoleuca) Son. v. Turdus pilaris L f Merida mrrula (L. .ov. salien) laaQTaÜQa (Thes- (Son. Son. welcher dieselbe auf Grnnd vieljäliriger eigener Notizen und in Übereinstimmung mit einigen der verläßlichsten griechischen Jäger im Februar 1904 für die vorliegende Arbeit einzusenden die Güte hatte. . (als Gooff. vEQOY. Rs. Son. (Andms) 9. St. Erster Entdeclier im (iebiet 2. Jam. phoenicura 4. ).Ml. Linderm.?) Linderm. Frasrlielier Brutvofrel.Kritische Liste der Vöael Grieclieiilaiids. V. M Ks Son Erhard. Seebohm (Son.) .aqßovviaQ'n^g. H.VQiaTQsivi] (Parnaß). yiari'av. f Ruticilla 0. xaXat'rQijg . M. 8. neTQO-/. u.). i. äffTTgo-Mallva *f Saxicola alhicollis amphileuca Hempr. (Tem.?) Linderm. K'Utlcilla 5. Clnclus cinclus alhicollis (Li. y. \Turdiis viscivorus L.). Turdus iliacus L 15. fieqovla I. y. V) (I'aruaO) /T£rQÖ/. (Son.) titis Son. I.ov. IT. dedövi \ Erithacus ruheculus (L. u.). (Tem. ^= Isidor Geoffroy Saint Ililaire ^ = — Jam Kr Lilf Jameson. (L.öaavcpog.). . ^= Sonnini..

tiqtiqXI u. .) Sylvia hortensis Bechst 45. aEÖorä/..okv^i{:li}i -f 50. ) Jam. M.) 32. (Tem.m. Linderm.) Linderm. Accentor modularis (L.). 43. (Parnaß).og -f ) Linderm. 21. ^vioxä(pti]g Gould.). 44. v. TQixäxi] (Andres) 30. -f Linderm. if.) Pyrophthalma rüppelli (Tem. Hypolais pallida (Hempr. raonaväKog rüv dsvÖQWv 57. 47. Linderm. Erster Entdecker im Gebiet Linderm. Jam.olöyog 59. St. M. ßgayonolh f Troglodytes troglodytes . d.. zaiQoß(xy.). -fParios ater 53. Parus lugubris graecus Rs. TiaXÖYtjQog (KyHaden) 56. ^ovoTav-aVig f ^crec^M^o cawtZata (L.). Rs. f Regulus ignicapillus (Brehm) 22. (L. 25. 3L f Acrocephalus streperus (Vieill.. 24. Jam. .. v. 40. (Tay- getos) 48. 27.) Linderm.).) 35. d.V) Linderm. (Gould t Cisticola cisticola (Tem.) Jam. (Jam. . Lusciniola melanopogon (Tem. Dress.) -f \ Pyrophthalma suhalpina (Bon. *f Certhia familiaris L. .).) 46. Linderm. xXeidcuvSg fSitta caesia Wolf. 89 Griechenland. d. Schleg. Hypolais philomela (L.). Linderm. (Jam. v.). Linderm. -fParus coeruleus 54. y. taoTTaväyiog. . L L L. Son.ovcpaBd6vi . /. M. Jam..*-\ Acredula tephronota (Günther) 55. TQvnoy. (Gloger) Fied.ivQUi'/.. d.i \Pyrophthalma melanocephala (Gm. (Tem. aßaqviaTQa (Parnaß) ') (Driim.aQlda.) Linderm. M. u.) 37.). ^sliaaovoyciy. Rs. v. f Sylvia orphea jerdoni (Blyth) 38. Phylloscopus trochilus (L. weil zwar verläßliche Beobachtungen. -f acQnaida. 36. (Attika) (Kyldatlen). (Naum. ßaailsvg Phylloscopus rußis (Bechst. . -f Acrocejihalus arundinaceus (L.) f Sylvia sylvia (L. Diese Art findet sich deshalb nicht separat mimericrt.i Panurus hiarmicus 49. d. aber vorläufig noch keine Belegstücke vorliegen. macec^ü/u'crt Salvad.). var.V) Rs.) 33. . -f a(fVQiv. JI. f. d..) Jam. (L.lEhaaovQyög Geoff.t))g 58.) 34. Phylloscopxis sihilator (Bechst.) Linderm. t Sylvia curruca (L. f Hypolais olicetorum (Strickl.. Lindei'm. (als fa- miliarisl) Linderm. ^Phylloscopus honelUi (Vieill. Son. fSitta neumeyeri Michah. t Tichodroma muraria (L. Acrocephalus schoenohaenns (L. najinadkaa. ) 39. Ehr.) 23.)^)u. \Parus major Linderm. Linderm. Accentor collaris subalpinus Brehm. . Aegithalus pendulinus (L. H. 29. (Jam. . Sylvia atricapilla (L. . Alidoii f (Agrobates) familiaris (Menetr. -fCettia cettii (Le Marm. 28. 4L 42.) 26. Kr. *-f Eegidus regulus (L. Jam. L 52. b\.?) v. v.. M. Linderm.

TanaigXlg (Scop.. . 74. (Naum. Linderm. Rs. 96. (Naum.3. %ovdgo- 97. (Tem. Son. lien) 99.) 87.) Anthus cerviuus (Fall. äay.irlus L. . f Miliaria calandra Son. ürum. .) f Fringilla coelebs Li. (Tem.iXiuda v..az^ovXieoa. (Akaniaiünn) . f Passe?. H. v. cia L. Linderm.St. Loxia curvirostra Li. Son. f Otocorys penicillata (Gould).). \ Acanthis cannahina -f Chlor is chloris (Li. Budytes ßavus taivanus (Swinh.. .). xoQvdalög. . TaiXißrjd-oa (Parnaß) Son.90 Oinis balcauica. 8L ^Emberiza (Naum. öinXoanlvog. J.aQdeQtva. 77.) f Anthus camTpestris (L. v. f Calandrella hrachydactyla (LcisL). M. d. Serinus serinus (L.) ^ Anthus trivialis (L. v. Budytes flavus horealis (Sund.i/TsXovoög. i. Linderm. aovaougäda. 100. Son.. {MüU} !.) 90. 66.) ..OQdaXög x. (Li. asiaovga. f Montifringilla nivalis TovQV-OnovXt (Parnaß) ^ovqoTai%Xa (Taygetos) . Jam. aniyyägi. d. taf/Xün rov ßovvov 84. . ßXäxog f Emberiza hortulana L \ Emberiza c.) Linderm.. I. -f 73. GeofF. ).. 75.aQ3a/.no cephala (Parnaß). Linderm.*\ Emhcriza schoeniclus canneti (Bi'ehm) 80.petronius (Li. yiaXiavÖQa fGalerida arborea (L.). Antlms spipoletta (L.). Erythrospiza githaginea (Licht.ivTi]g -f 88.) Budytes flavus cinerocapillus (Sa vi) 68.). d. 64. (Parnaß) ä[. acaQt]&Qa 85. Eus'piza. 89..). 83. (Taygetos)..). Chrysomitris spinus (L.) 19.) f Melanocorypha cnlandra {Li. Y. -f 82. y.) kSt.).St. (Naum. (pavtict. nHrgoarcovqyiTifjg. f Coccothraustes coccothraustes (Li. (Attika). ) 69.oaao/roCXi (Attika)^ (KyMaden) 86.). yßi. 7G. Motacilla alba L. TaaQi'j&ga 62. . Li yaidovQÖaitlvog Son. kSoii. zaiva 7L \ Motacilla melanope 72. . -/. Linderm.) -f Carduelis carduelis (L. 95. Rs.ioXox&6g 6.).akävÖQa. . (L. Rs.) Linderm.. laixXCovt.<x)Xoaovaa Anthus pratensis (L. (piioQi.) Linderm. 93. Drum. Pyrrhula pyrrhula (L.. ßovvöxaixXa .). Linderm. Son. 94. xaün (Parnaß) 98.io}.H. raag/j^Qa /.) Kr. Erster Entdecker im Gebiet 61.) Linderm.t Jam. Lilf. -f 9L 92. Jam. \ Emberiza schoeniclus reiseri Hartert Linderm.). aiuvog. 60.oxd6g Tougicm fGalerida cristata (L. dyQtoaTtovQymjg Passer montanus (L. Soii. 78. ^ Budytes melanocephalus (Licht. \ Emberiza caesia Cretzschm. M. Emberiza schoeniclus (L. cpXiogog.) 67. Budytes ßavus (L. 65. /«wracJa Fringilla montifringilla fJ-VTijg.). Tal(pTt]g Drum. xiwrdda Alauda arvensis L. 70. Fall. (jT(xvQO(.iOY. Linderm. Linderm. mela. (Thessa- Linderm. (L. .H. (Naum. Rs.cdo^aiQU'ij. M. (ircEQßeXi fxsd'vatQa (Brehm) L Geoff. a-/. Geoff.

Son. Erster Entdecker im Gebiet f Passer domesticus (L. .. -/.. \Colaeus monedula (L. \ Sturmis vulgaris L. H.) Jam. nsTQoyeXiöön. i. d.. ) (. (L. Ceryle rudis (L.) f Microjms melha (L. Son. M. -f M.) Jam.. (u. St. f Hirundo rustica L.oqovvtt 135.) 101.. /. fieXtaaovgyög. Geoff.). Jam.i 125. . 136. (Tem. H. azQU. y. (Par- Son. 106. \22. . H.OY. (L.ivra . ayiOTtovli. . 112. L Linderm. f Hirundo rustica savignyi Steph 123. (Naum.ä%og.. f Muscicapa grisola L.aqayä^a. ^ Merops apiaster L.). .toXiir/. Geoff.iTiaag (Thessalien) naß) (Naum. 108. ipccQuii'i. fieXiaaofüyog. Xö/iTSQOg. (Thes- salieu) 114. .aQvä 111. u.) Jam. d. Jam.. vvAXoßüt'ijg. .). Jam. yaßaQÖvt. L Geoff. %aX'Aoy. Son. yXttdiavtjQrjg (Taygetos) f Caprimulgus europaeus L. St. I. Muscicapa coUaris Bechst 124.. • xpctqoXöyi. v. Mtiscicafa atricapilla semitorquata (Homeyer) Rs. diaßolo/roCh getos) 113. Linderm. H.*f0riolus galbula L. ^ Lantus nubicus Licht -f 117.aXiaxovda Y. ßovXyäqa 134. (Tem.ivov. Son..). Linderm.) Drum. var.im. 128. (Tliessalien)j <Jv/. y.). (iavQOfj-ÜTrjg Linderm.laaa f Pica pica (L. iL. xe(pttXäg. v. TQvjrofpgäxTtjg 102.) J. (Naum.. (Tem. äaTO(i. . I0b. . fChelidon urhica (L. (Gloger)Linderm. Son. 137. \ Pyrrhocorax pyrrhocorax Ttovh (L.Täqa 130.OQag. Jam. 115.i .) 129..). nlävog (Kykladen) 133.. I. .) Jam. ... \ Hirundo rufula Tem. Corvus frugilegus L.). anovQyhrjg. (Brehm) IT. ßaaiXonovXi (Lamia) 138. Kogaraäg Lanius minor Gm. laaloTtersivög. ysXidövi 127..trof.). St.. xögaKag . Muscicapa parva Bechst 120.e(pttkäg 118. Corvus cornix L. xQi'^^oy. v.).ahay.iü%og 119. Muscicapa atricapilla L 132. v. St. Blerops persicus Pall Alcedo ispida L.oida /. (Gloger) Fied. . fClivicola riparia (L. .. (Taygetos) fGarrulus glandarius Son. \Clivicola rupestris (Scop. dyQioy.in:ovi. Son. lawrencei Hurne. fivio%a(ftrfi 121.tvrcc. d.III.. (Tem. ^ Corvus corax L. üanQOv xpagöcpayor (Akamanien). atay. Geoff. diTc}. v. aoqovvo- 109. zagax䧫 110. f Pyrrhocorax graculus 107. nuqöa- fCoracias garrula L. . 103. yidoßv^ä- . St.ox/.oiqovva azagoyiOQäy.o(fccyog . n£TQO%tXidova.äxog. &axo(. meridionalis Hartert). "1 Griechenland. 116. yaLdovQoaaiO!J.lavQonovXi (Eykladeu) Pastor roseus 104. KCCQaßih (Purnnfi) . f Passer hispaniolensis (Tem. . St.) Drum.iTQOvojtovh Goykalog (Tay- . uc(QTiväv. noina..iiQLvof. L G. v.. .). Lantus excubitor homeyeri Gab *-\ Geoff. Son.OK/. Upupa epops L. Son. 131. fLariius Senator L.. (Naum. /.öy. \Micropus apus (L.o 126. M. .öga^.). H. f Lanius coUurio L. Tem. yaXäai I.

us albicilla (L. (Fall. ßaqßmt. dszög.QÖg Jam. . Syrnivm aluco -f v. St. a£X"ög. ).is ksv/irp' (v. ovfjco' haliah'tus (L. Jam.. Jam.ocpayog -fCuctdus canorus L. yegäM Accijnter nisiis (L. Fied. -f Falco eleonorae Gene. fGecinu!< viridis (L. Lindenn.iceugog 7jQXirfZ. xülikoi- va. Jynx 144.).). j- 180. {. xeXiüvi&QTig 171. 172. I.). .ivi^t cov ßQ&yßv .). Fied..) I. f Dryocopus martius (Naum.).. yeQÜm. (Schleg. (als me- ridionalis) 142. . . XQÜrog \ Strix flammea L 148. ßäyia 150. v.6q. Harg. II. \ Astur brevipes (Severzow). iiomv..) 176. (Taygetos) . 156. f Halia'df. TTStQmjg f Falco feldeggi Schi. II.. zaif-ihdaQU fxadQOg (Paniali) .) v.) -fAsio otus (L. d. ^Nisa'dtus pennatus (Gm. Dress. M..) Linderm. y)I. (Gm. dszog Pandion 173. TaifxlidäQa lUKgög 141. \Carin(i noctua (Scop. Geoff. d.i dvc^toyiqtog [Fle'ischcv).92 Ornis baleanica. ^Aquila melanaUtus (L. \Bubo huho 1.. .iQ7.'^v%ovQiaTt]g (Panial!) Asio accipitrinus 151. (L.). 155.) und -f Pisorhina Linderm. Drimi. 177. H. M. \bl. yvi&vi 152. -f TrerpiV/yg (Amlros) .) Aquila (maculata) clanga Pall 170. j-Pernis apivorus (L. torquilla L..).).j. 164.*\ Circus pygargus 159. 168. (Tay- (Son. Circus cyaneus (L. d. Archihuteo lagopus (Brunn. (paaaoTQvyiovov (Kykladoii) \AQ. Tai%XoyiQa%og Linderm.). Lindenn. d. (Taygi^tus) .. (L. Son. scojJS (L.). St. ftar^o 1G2. . Jam. Dress. St. M.) 174. Tff/fiX/- d&Qa nagdakög 143.j Erythropus vespertinus 158.. imovcpog (L. f Dendrocojius minor danfordi (Hargitt).). Geoff. (L.). II. 145. St. Brehm Jara. Circus macrurus (Gm.. ßaqßaKiva.. getos) Cerchneis tiiinuncidus iL. d. j- Dendrocopiis leuconotus lilfordi Sliarpe u. M. (L. Falco peregrinus Tnnst. Jam. meridioiialis Kisso. f Falco suhhuteo L. ixrjXaöiX(fi 165. Jam. Geoff. I. yoPßi (Taygotos) I. Linderm. ^iVQ^tr/.v. (L. Linderm. . \Buteo ferox (Gm. yeQÜM 163. Falco aesalon Tunst Ißl. nannaiawvL 178. \ Dendrocopus medius sancti-johannis (Blanf. äangog äerog fCircaetus M.) ^ir/. Geoff. 175.Nisaetus fasciatus (Vieill.). Kr. Geoff. . Drum. TreTQlztjg 166. Drum. -fCircus aeruginosus (L.) Jam.. j. Ks. aTavQasrög -f 169. j- (Son.) 179. j-Bnteo hiUeo (L. II.. (Gloger) 147. 149. Linderm. Taii-tXiddQa nquaivo Fied. St.54.) Linderm. x/pxii'f'u. Simpson v.) 167.?) Jam. Jam.). Drum. Lindcrm. y. Aquila maculata (Gm.. '/. /. . ^inovcpog. Erster Entdecker im Gebiet 139.) 140. fCerchneis ncmmanni IGO. Tobias Jam.*\ Coccystes glandarius . \ Aquila chrysaetus (L.. 153. .) galliciis Drnm.

). 209. Erster Entdecker im Gebiet 181. H. -f Ardea purpurea L. M. . d. Linderm.).omov 188. (L. (Naum.) 204. Grits grus (L. xovQyi ^avqo.) 206.). fiavQO oqviov. oraqoy.) 220. 210. Geoff. Gallinula porzana (L. (Thienem. 203. Grus virgo (Naum. oqtUi Son.. I. dyQioTrovkccda (Kykladtiii .). . (Akariianieii). ÖQTiyo^irjtQa \Rallus aquaticus L. yovhÜQi.erodia L. (Tem. 191 .oy.) Linderm. Son. Epirusj^ (faXyio -fGyps fulvus (Gm. I. (Ky- j- .Ttjg 202...) Linderm. I.Qay. vegOTTOvlada 214.iäva. St.)I.).. Ivy. 198. y. . negötyM '*-\ Perdix perdix *-f Phasianus colchicus Son.Ardea cinerea L. Jo Griecbeulaiul. 189. Jam. \Gallinula chloropus (L. ipahSiagrig 184. 195. (Tem.).) 1S2. j.) (L.). Jam. *f Milvzis migravs (BodcL). H. (Tem. Geoff. H. (Naum. Geoff. q)aatav6g Son. St. ogviov. . 219. oTida (Thessalien) H. . (Naum.) (grandis Storr. Geoff.öqvlov (Parnab) Neophron percnopterus (L.. -fCoturnix coturnix (L. Fied.oraeXa (Akarnanien) Lindcrm. 218. I. uyQiojTeQiaxsqi Ardea garzetta L. .).).). -fColumba palit. d. St. vSQÖyiorra. (Tem. St. cpciaau Columha oenas L 196. ) (Ky- kladen) 201.).oTTa. 192. niyriyÖQa^ I. Linderm. äyQiöyallog. Fulica atra L.ahis saxatilis chukar (Gray).) Ortygometra parva (Scop. iQvyüvi Son.). -fVultur monachus h. (Naum. Plegadis falcinellus (L. (L.) Linderm.) Linderm. kladen) (fcilaglda. j-Ciconia ciconia (L. Linderm. (Naum.. Nycticorax nycticorax (L. (I^. (Attika) ym^kivo oqviov. . ratwiä 200. H. v. 190.). -^ (L. Linderm.O(. Geoff. \ Columha livia Gm. M. Taicfzi/g 183. kskexi i. &'koyov rijautv . *f Milvus 7nilvus (L.) (Tem.). ipaQOCfäyog 197.. Xelsm..III. *f Ai-detta minuta (L. L TQvycDvoy. Ardea alba L 199. H. dQTiyoavQnjg 205. <3§c« vlÜQa (Parnaß und 185.iavQO (Naum. Geoff'. negdi^a V(ov 187.). . 211.) Phoenicopterus roseus Fall -f Geoff. Linderm. vsQov. St.. St. 212. (Gloger) Linderm.avlzijg Son.).. Ortygometra pusilla 216. Crex crex Jam. v.mhus Son.) Oiis tarda L. IslsKag Ciconia nigra 217. H..) Linderm.oyoxxa (Ky- (Tem. Linderm. ÖQTiv.) 215. 193. (Fall. (L. kladen) Son. tQVYiovoavQTt^g. dcaTTgorräQ)]. -f Astur palumbnrius Linderm. Botaurus stellaris (L. -fCaccabis saxatilis graeca (Briss. ) (Tournefort) Dress. 213.) Jam.) Linderm. Ardea ralloides Scop Ardea ibis L 207. \Cacc. fGypaetMS harhatus 186. . jaky. j-Ttortur turtur (L. yeqavög (Brehm) Jam. rrigSi-na tov -m^ittov L. Linderm. Platalea leuc. L. St. ay. dtyQiö%rjva (Parnabi. 208. vsQOTtovh. 194.

226. 244. Geoff. 25L -f Aegialitis 252.) Linderm. xoD^og Linderm. L 249. »St. 233.) . Totanus ochropus (L.Uyag f Aciitis hypoleucus (L.) (L.). 239. f.) Limosa limosa (L.) Linderm. d. II. .).) 243. Rs. Aegialitis curonicus (Gm. 230. d. Eitdromias geoffroyi (Wagl. L (. Gallinago major (Gm.). f Himantopus himantopus 246.) 250. Fied. (L.) 256. Rs. . Linderm. Geoff. St. (L. St. 260. v. (Naum. L. Totanus glareola (L.) Eudromias morinelhis (L. Calidris arenaria (L. (Kyldadeu) (Naum.). St. 238.) Kr.) Linderm. ^iirE-Aaiah'ij Kovcpö fxney. d-aXaaaojrovh Totanus pugnax (L. (L. Gallinago gallinago (L. fOedicnemus oedicne7nus Son. Gallinago gallinula 224. 225.). Charadrius squatavola. y.) Lindcrm. ) (L. 231. L arpa/rdc. Trayiovtaivi alyiaXinjg. i'eQOXsXtdöi'i (Kyliladeu). ' .) Ijinderm. toügllSa Numenius temdrostris Vieill (Naum. (Naum. St. aiyXlyovQog (KykUideii) (Tem. H. (Naum. Tringa minuta Leisl L 240.).) Drum. (Tem. 24.) 248.) 232..) Jam. 255. Vanellus vanellus (L..). Sculopax 223. . Nunienius phaeoptis 227. (Tem. I. (Naum. H.). alexandrinus M. vnQOTTeQdiKa. (Andros) (Naum. Recurvirostra avocetta 247. f Totamis calidris (L.). H.vv. M. Hoplopterus spinosus (L. H. H.) (Naum. 24L Tringa suharcioata (Güld. (Naum.iäi'a. 259.). Son. (Akaminiieiii . Tringa tenimincki Leisl Linderm.) Liiiderm.) Lindcrm. (L. Liiulerm.) Linderm. 234.) Lindeiin. (Tem. Geoff. %ovQ%ida C'hettusia gregaria (Pall. salien) 222. ijavQfia äyiorrovh (Kyldadeu) (Akaniaiiien). /. .) 236. (L. wdXj««.5. -fOtis tetrax L.) Linderm. Limosa lapfonica (L. 228.).) Jam. Numenius arcuatus (L. Jani. A. Glareola pratincola -f L. äyQtÖKOZta Qovaaa . ßqo^onovli (Naum.iäqivQoq Ijindcrm. Aegialitis hiaticula (L. Totanus fuscus (L. aaaXÖQvi&a iXTrsnÜTaa. Arenaria interpres (L. (Paniali). Tringa alfina L Limicola platyrhyncha (Tem. /_cmoii()a (Thes- (Naum.) 237. Totanus littoreus (L.) Jam. . Haematopus ostrilegus L Cygnvs cygnus (L. Son.läQTi'Qog Geoff. ^ns-naralvt] I. 8t. Geoff. 258.) Jam. Totanus stagnatilis Bechst Linderm. naqüivog (Akiir- nauien) I. L Geoff.). .). Charadrius pluvialis 257. 242.aTa'ivtj dirrXö GeofF.vog Cygmcs olor (Gm. 253. Erster Entdocker Gebiet iiu '22\. 26L 262. . 254.94 Oinis balcanica.) Jam.). 235. -f H.).) Liiiderm. Jam. 22U.. v. rusticula sc^oxorr«.l Dnnii.al)jj. St.

Jam. yXaQÖvi Sterna caspia Fall. (Tem. (L.) Fuligula rufina (Fall.lavQOvijaatt. 303. 272. 304. v. Jaiu. ipaXidiäg Spatula clypenta Clangula glaucion (L.ihlicc 270. . minutus Fall ridihundus L.ovTaßog (Lamiaj . 295. Jam. 290.. Anser anser (L. 306. Jam. Linderm.).. rhalacrocorax pygmaeus rv^TTctviäg (Akanianii'n) aav. .). (L. St.. x^f'^QO^iiolicc (Akariiaiiicn) 279.) Sterna cantiaca Gm v. Jam. TiagSaläg 263. . -f Jam. . Erster Entdecker im Gebiet 265. vtiaaöyallog (Akanianieu).) Linderm. d. Jam. . Mergus serrator Mergus merganser L .äg. f Sterna nilotica Hasselq.) .) Fuligula ferina (L. H. L L. ^Pelecanus crispus Bruch. yXaQoräy. Jam. Pelecanus onoc. 275. Phalacrocorax carho 289. . d.St. (Fall. j Sterna minuta L. (Lamia) f Tadorna casarca (L. yMqmaäg (Akamanien) 296.. Linderm. . 283. Linderm. v. dyqionama 274. "ö Griechenland.l 266. Jam.rotalus L 285. Linderm. . 284. iaras Larus ^ Larus Larus Larus f Larus *f Larus Geoff. (. Linderm. (Fall. (xnaXlia 27 L 267. y. 287.B(faXovdi L L M.. 288. 2Q9. Anas fenelope L. argentatus michahellesi Bruch. 29L Hydrochelidon hyhrida Linderm. (Jam.M... d. Rissa tridactyla (L. yXaoog . naXiraaTtov (Kykladen) layüva Fied. canus v. 294..) 300. yXaQÖvi 292. Taoicpkoy. juf'XOs. Erh. . L j. ysoorrccxta 268. (LGeoff. M.) Linderm.d. Erismatura leucocephala 28L Mergiis albellus 282. 299. Jam. Linderm. 301.ukqcc . Linderm.. *f^nrts strepera 273.). a~^vXoy. Gelastes gelasies (Licht. Linderm. v. d. ftsyccXt]. 286. audouini Fayr \Puffinus kuhli (Boie). layycüva /. Fied. Hydrochelidon nigra (L. Linderm.III. 276. v. /.. Fuligula fuliijula 280. Phalacrocorax graculus desmaresti Payr.). Linderm.av. Hydrochelidon leucoptera (Öcliinz) I. . d. Tado7-na tadorna (L.) Anas crecca L. H.) v. -f Linderm.ovraläg (L. 264. f Anas boscas (Akai-Maiiieu). xaXiycuTGOvSa.).*'\ Anas querquedula L Anas acuta L. (Scop.).i 293. X'7''^' dyQiöxWu Anser erythropus (L..) 298... M. (Tem.). 277.) Anser alhifrons (Scop. v. . L fuscus L Geoflf. St. H.). ... 305. d. Linderm..QÖg melaiiocephalus Natt. Äl. Linderm. M. ctQtä'tig Linderm.. d. tov^htovqXski .-/. ocpia (Korfu) . M. yakavTöi (Akanianieiii Fuligula nyroca (Güld.). 297.V) Linderm. 278. . M. 302. yXäqog Erh. Linderm. Jam. f Sterna hirundo L.

deren Vorkommen im Lande entweder fälschoder gegenwärtig noch nicht genügend sicher festgestellt worden ist. *f Podicejis nigricolUs (Brehm) 310. lich behaiiptet erfolgt in einem besonderen Kapitel nach dem spezieilen Teile. Taovha.. (Linderm. bisher somit 312 Arten und Varietäten. . ßovrtjKiäQa 312. Rs. Erster Entdecker im Gebiet 307.96 Oruis balcauica. Jam. 308.') Erh.. L Lindei'm.wXoßodTt. Jam.). -fPuffinus puffimis (Brunn. (Ky- Linderm. [i/elkouanus (Acerbi)]. Colymhus arcticus L Colymhus septentrionalis Zusammen . kliideii) 311. Die Aufzälilung jener Vogelarten. ^i'xog Podicejjs cristMtus L. . jraQanaTdhiov 309. v. *j' Podiceps fluviatilis Tvmst.

SPEZIELLER TEIL.II. Orois balcanica. Reiser. . III.

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durch ihren Schlag außerordentlich zur Verschönerung der griechischen Landschaft bei. sie So hat häufiger Nachtigallenschlag schon so manchen Besucher Korfus entzückt. April. Die meisten Nachtigallen Aber auch auf der viel kleineren Sporaam 21. trägt sie daselbst. ich Im Peloponnes beobachtete ich ausnehmend viele J^achtigallen oberhalb <Jlympia sowie unweit davon im Kladeostale. Lord Lilford fand sie dort sehr häufig und Drumniond notierte ihre Ankunft gegen den 10. da wir am 17. Wie fehlt sie den Inseln durchaus nicht. Auf jenen des Archipels Sonnini am Zuge zu Ende des Sommers und Erhard reiht sie unter die Durchzügler der Kykladen ein. 406). wo Wasser und Veejetation der Nachtigall den Aufenthalt möo-lich machen. sehlägt ihr Heim ebensowohl auf dem griechischen Festlande wie auf den Inseln auf. — Xachtiaall. fand ich auf dieser Insel 1894 bei Keramoti. Orn. da mir daselbst p. Juni gesammelt wurden. 18G3. Hier beobachtete ich viele in den ersten Maitagen 1894. 405 u. die au Dr.Erithacus (Aedon) lusciuia Luscinia minor (L. Krüper dem Parnaßgebiet gelangten und in der Zeit zwischen dem 2. deninsel Skopelos brütet sie. beobachtete sie bereits dort auch Eier erhielt (Gab. aus dort Außerdem kann ich Maß und Gewicht von vier Eiern angeben. eine Angabe. daß sie Korfu bloß auf dem Zuge berührt. April im V'alle di Ropa und am 21. für die gebüschreichen Nicht minder günstig für Lindermayer bezeichnet als sie ist Orte die Umgebung von ihres Aufenthaltes der Insel Euböa. Es sind darunter wohl so ziemlich die Extreme Grüßenverhältuissen vorhanden 7* in den . Br. ist die ganze Gegend der Vrachoriseen samt der Klissura. dann in im Alpheiostale der vegetationsreichen Schlucht von Lada bei Kalamata und endlich bei Tarapsa in der Maina. im schönen Parke des Herrn Merlin eine förmliche Nachtigallenansiedlung bewunderte) sowie den Peloponnes (besonders in P]lis und Messenien). Mai und 7. am selben Tage freilieh auch noch ein auf dem Zuge begriffenes Exemplar auf der Düne von Korissia im Wacholdergestrüppe. entschieden unrichtig. welche Krüper verbessert. Attika wo In Wälder der akarnanischeu Niederung Menge gibt sie Simpson an. Mai 1894 ein Gelege überbracht wurde. nachdem er die Nachtigall als nicht seltenen Brutvogel auf Naxos kennen lernte und schon erwähnt. Teile von Mittelgriechenland. Doch ist seine Ansicht. die an anderer Stelle wiedergegeben werden soll. Velestino weiters in Thessalien und den nördlichen Teil (namentlich häufig in Kephissia. f. Sobald die Nachtigall ihre notwendigen Daseinsbedingungen vorfindet. Wie geschaffen für sie. Graf von der Mühle gibt eine anziehende Schilderung ihrer Wohnplätze Überall.). J. April 1894 bei Braganiotika nestbauende Paare antrafen.

100 .

). sondern nach Kriipers und meinen Beobachtungen zieht Brutgescliäft im Frühling nur Auf Korfu fand Lilford am Drummond vom es in 1. Nach Kapitän Sperling soll es auf Sta. Die Zahl der iu Griechenland überwinternden ist sehr beträchtlich/) jene der Brutpaare verliältnismäßig gering. Kythera besucht es Von Zante befinden sich Exemplare in der Koll. was ich durchaus bezweifeln muß. Dagegen dürl'te dies jedenfalls auf Eubüa der Fall sein. Februar gesammelt. In den Tannenbeständen des Ainos auf Kephalonia fand ich es Mitte März sehr häufig und höchstwahrscheinlich brütet es auch daselbst.und nordeuropäischen auf. Oktober bis Ende Februar. Besonders viele über- winternde traf ich auf der Insel Petala. doch sah ich es einmal auch in einer tiefer gelegenen Felsenklamm einen Waldkauz (Syrnium aluca) verfolgen.III Erithacus rubeculus (L. ') Siehe auch Grat' vou der Mühle. Hier bewohnt es vornehmlich als Brut- vogel die höchstgelegenen Schwarzkiefernbestände. zwei 185 X lö-7 mm 15 cg Im Gegensatze zu den südwesteuropäischen Rotkehlchen weisen die griechischen.und Herbstzuge. Fall. Lord die in den März verweilend. — Kotkehlelieii. Am Brutplatze traf ich Erithacus rubecuhis nur im obersten Teile der Langada- schlucht (Taygetos) in Lakonien im Juni 1898. März (Mittelzeiten und Zugkalender bei Mommsen). und zwar während des Februar 1897 sowohl im Röhricht an den Lagunenrändern bei Aetolikon. Jameson zufolge am Frühjahrs. selten Auf dem Festlande beobachtete ich zur strengen Jahreszeit die Art am häufigsten Akarnanien. 41. daselbst bündelweise auf den Markt. Im Agäischen Meere fand Sonnini das Vöglein auf den verkarsteten Inseln nur und beklagt das Schlingenstellen der dortigen Griechen. da auch diese Kleinvögel dort nur mit der Flinte erlegt zu werden pflegen. Krüper erhielt Ende April und im Mai zelne Eier von diesen mit normaler 20 X 15-4 mm 14 cg etliche Gelege vom Parnaß. Eine größere Anzahl dem hiesigen Museum aus Attika eingesandter Bälge wurde in der Zeit zwischen dem 29. September und dem 27. von Ende Oktober bis vielleicht richtiger der Ankunft im Herbste kleiner Teil ein kommen sie zum einsamen Gebirgswälder hinauf. urteilen. 17. 101 Griccheiilaiirt. wo es nach Lindermayer vorkommt. . Maura (Levkas) Standvogel. Mazziari. wovon aber heutzutage nichts mehr zu erfahren ist. als auch von Kap Skropha an bis zur Phidarismündung in sowie endlich im Gestrüppe der Felsschluchten des Varassovo. S. Zur Zeit Ich sah Janner auf der kleinen Insel Vido nur ein Stück. Auch in der Umgebung und den Gärten der Stadt Athen ist das regelmäßig der und zwar nach Lindermayer von Oktober bis März. jedoch im Winter mehr sichtbar sein als zu den übrigen Jahreszeiten. Erhard rechnete das Rotkehlchen zu den Standvögeln der Kykladen. dagegen tagsdai-auf die Art massenhaft im Strauchwerk bei Govino.. Keinesfalls ist das Rotkehlchen als Standvogel allenthalben so häutig. ein- Färbung maßen: Sylvien-Monogr. als man dies nach den Worten Graf von der Mühles und Linder- mayers erwarten würde. Dandalus ruhecula L. nach den von mir mitgebrachten und später noch eingesendeten Bälgen zu keinerlei Unterschiede von zentral. 1866 verschwanden sie von hier am 9.

und interessantesten Exemplaren der Sammlung in der Uniam 19.) ii. Rutieilla luesoleuea (Heuipr. das Museum zu Athen ein ) Exemplar vom Taygetos. Woißspiegeliger Kotsclnvanz. Mai Sarajevo . Von Zante Kythera ist wird laut R. Das Überwintern kommt. 291) Da gedacht. als Ausnahme wenigstens. Über den Frühjahrszug stehen reichlichere Daten zur Verfügung. gewiß öfters vor. Mai am lfS94 14. Zu den -wichtigsten — Ehr. Auf den Inseln des Agäischen Meeres trifft dieses Rotschwänzehen nach Sonnini zugleich mit Erithacus ruhecithts schon anfangs März ein. ohne dafür Beweise beibringen zu können. dann am 21. Lindermayer und Graf von der Mühle bezeichnen den Garteurotschwanz sogar als überall häufig vom Herbste an und in Graf von der Mühles Monographie „Die europäischen Sylvien" wird er geradezu als „in Griechenland überwinternd" aufgezählt. obwohl Graf von der Mühle und Linderniayer solches für die nördlichen Provinzen. so traf ich ziehende Gartenrotschwänzchen. daß sowohl das Brüten wie das Überzieht.) — Glartcni'otsclnvimz.ura als gegen Ende März ankommend and gegen Norden weitei'ziehend. Mittelgriechenland und Vom Herbstsogar die Maina behaupten. November 1S94 erbeutet wurden und mir vorliegen. phoenicura Jameson Manchmal dehnt sich der in der Koll. April 1894 unweit der Hauptstadt. am rande des großen Vrachorisees und sogar noch ziemlich viele 2. rechnen. Für Korfu verzeichnet Drummoud RuAieilla phoenlc. Euböa. und 19. Auch Erhard einzeltes reiht Überwintern in ihn unter die Wintergäste der Kykladeu Auf ein. April ebenfjills auf dem Zuge im Gebüsch der Düue von Korissia beobachtet und geschossen. am und 1898 auf den Strophadon. von denen ich ebenfalls ein c? erlegte. regelmäßig ist dies aber keineswegs der Fall.102 Oinis balcanica. Zug weit ins Frühjahr hinein aus. Durchaus nicht darf man an ein Brüten im Gebiete denken. mit Sicherheit auf sein Erscheinen in Griechenland nur während des Durchzuges. April 1898 erlegtes altes Männchen vor. doch kann ich das gegenwärtig nicht nur für das Brüten gelten lassen. Neueren Beobachtungen zufolge ist aber diese Angabe um einen Monat zu früh. welcher Krüpers BeobachtLingen zufolge sich im April und September vollDerselbe Autor meint weiters. die bei Athen (Olivenwald und Kaphina um S. Auf dieses Stück hat bereits Seebohm Dressers Werk!) aufmerksam gemacht und des Vorkommens von Ruticilla meso- Federsäume fin *leuca Griechenland auch in seinem eigenen in Werke (p. Ich habe hier die Art am 17. zuge besitzt unser Museum nur ein Mäunchen von der Insel Skyros und zwei Weibchen von der Umgebung von Athen (29. leider Beobachtungen vorliegen. keinerlei weitere Huticilla 2)hoenicura Man kann (L. März 1808 in Attika erlegte schöne und versität zu Athen gehört unstreitig das Männchen typische dieses östlichen Eotschwanzes. von welcher Zeit ein Paar unserer Sammlung in Nord- 15. wintern im Gebiete noch nachgewiesen wurde. bleibt die genauere Erforschung der Verbreitung auf der Balkanhalbinsel der Zukunft vorbehalten. September 1894). durch welches die schneeweißen in den Schwingen sogleich auftallt. Mazziari in Athen vorhanden und zu beiden Zugzeiten aufgesucht. doch liegt mir auch ein von Hauptmann Polatzek bei Levkimo schon am 6. ein ver- Attika deuten zwei sich eben verfärbende Männchen.Oktober und 24.

ist in Brehms nur während der kalten Jahreszeit besucht." In seinem Sommeraufenthalte und rotschwanz an folgenden Orten: in den Höhen des Parnaß. Von Zantc liegt ein Stück vor. der Exped. Ebenso äußert zeigt. noch mw VdS mm 17-2 oben angeführten Griechenland obwohl in sich dieser einer Preisliste Name eines der beispielsweise der größten Die 15 Bälge aus Griechenland der hiesigen KollekPlätzen sowie aus Winterszeit sind in jeder Hinsicht typisch. de Mor. 365): „Ruficüla Daß titis wo hält sich in er in großer aber der Hausrotschwanz daß er im und der Maina brütet bereits mitzuteilen." Griechenland niemals in den Ebenen in bei Haiisrotscliwanz. Euböa (Lindermayer) der Fall sein. Im Winter sah ich den Hausrötling überall häufig an den Abstürzen des VarasAkarnanien zu Anfang Februar und schließlich. steinigen Lagen nicht unmöglich wäre. 1897 sah ich am die ersten Standvogel Crebiete und besonders häufig (Ibis. Kythera wird Jameson zufolge am Frühjahr. Tristram sich Griechenland bestimmt das ganze Jahr Menge anzutreffen ist. 13 Über das hoffentlich kürzlich bei Bälgen aus Naturalieninstitute angeführt fand. und Kammhöhe der Anzahl beobachtete ich im Peloponnes. Betreffs gewiesen. besonders in der Maina. der Jltihlc wissen speziell ist. was Kykladen Tierleben enthalten. spätestes Datum 10. im Winter in den Tälern und auf den Häusern der Städte. nämlich. auch auf die Inseln übergehend. gliedern beträchtlicher der Baumgrenze 1894 an den Felsen von ebenso auf der Vardusia (Koraxl: Endlich seinem Brutplatze bei recht bis fand zur höchsten Hauptmann Roth im nach ich den am 14. 1898 auch Juli wo Haus15. scient. ergänzt Krliper durch seine Bemerkung: „Zur Brutzeit hält er sich an den Felswänden der Gebirge auf. der Legezeit sind M'ir Krüpers auf sorgftiltige Aufzeichnungen das erste Gelege fand er auft'allend frühzeitig. April bei Patras. 21-4 199 19-8 19-5 18-5 Br. ihrer viele bis Kiona. sovo in Dasselbe dürfte auf in der Koll.herrührt. nämlich schon am an- 11. einige besitzen noch im trockenen Zustande den bläulichen Stich und einige sind am stumpfen Ende mit ganz feinen rotbraunen Punkten geziert. brütet. April dagegen noch im Mai. Sämtliche stamDie Größe der Eier schwankt beträchtlich. cnirei enthalte ich mich jeder Bemerkung. viele men vom Parnaß. die er im Sommer größtenteils zu meiden scheint. 161 14-4 14-3 151 14-5 12 13 13 11-5 Gew. und 19. Sechs einzelne Stücke wiegen und messen: 1866. Jänner 1897 bei den Ziegeleien (Manduchio) der Hauptstadt von Korfu. was in den höchsten. wo er nach Drummond und Lord Lilford den ganzen Winter verbringt. gefunden wurde. III. Mittelgriechenland in 13. — und am Missolonghi bei Regen am titis (L. daß er die mitteilte. tion von den 8 cg nunmehr aus der Literatur verschwundene Trugbild R. während des Winters sich 1863. April 10. die meisten sind reinweiß. auf.) Lindermayer und Graf von ganzen April 4. ^lai 1892. Juni 1898). L. 1899 Baron Schilling nach HuticilJa 103 Griechenland. p. am 18. Nach letzterem brüten jedoch auch einige Paare auf der Insel.und Herbst- Mazziari Erhard zuge von diesem Rotschwanz aufgesucht und. Kephissia. der Umgebung von Athen zur . Juli er von auf den Mit- gegen die Spitze des Taygetos (15.

Die die Legezeit beginnt außergewöhnlich sich in früh defilee sitzen. Die Ver mutung Graf von der Jlühles. Das Benehmen mehrerer Paare in Akarnanien am 25. und. April 1897 ein Weibchen nebst einem jungen Vogel erlegt.104 Oiuis baluaiiica. daß das Vogelchen in Mittelgriechenland niste. wenngleich diircliaus nicht gleichmäßig verbreiteter Standvogel der griechidas aus den verschiedenen Beobachtungen deutlich hervorgeht. Mai 1897 und endlich überwinternde am Rande der Lagune von Korissia am 19. ihn für Korfu die Ich beobachtete dort viele in den beiden friscli auf- gegrabenen Weingärten nächst der Stadt am 17. welcher unbedingt schon in den P. endlich besitzen nach den Untersuchungen Isidor Geoffroy Saint Hilaires die von dort mitgebrachten Vogel eine etwas dunklere Oberseite und stehen dadurch Exemplaren von Südafrika (Kap) näher als französischen. April 1894. wie z. keinem anderen Teile des Peloponnes diese Art beobachtet. wie Krüper feststellte und ich ebenfalls bestätige. November 1903 zeigen. speziell wo Exemplare auch vorliegen. daß sie bereits Junge zu ernähren hatten. und nicht Wintergast. wurde auf Eubüa (Delph) und Skyros. Mazziari und für Kythera wähnt diese Art Jameson zu allen Jahreszeiten mit Ausnahme des Winters. wie Sonnini Ferner Brutvogel auf Euboa (Graf von der Mühle) und wahrscheinlich auf Naxos. Auf den Kykladen ist Pratincola rubicola ebenfalls Standvogel. wie mir berichtet wird. B. hat. 27. daß ein Teil nur im Winter bis Ende März erscheint.) Scbwai'ükcklisci" Wieseiischmätzcr. Aber auch noch im Juli 1894 sah ich neben den Alten ganz junge Vögel auf dem Tclegraphcndraht zwischen Vitrinifsa und dem Mornosrichtig. ja sogar am 13. von durch die späteren Beobachtungen Ansicht daß Krüpers zur Gewißheit und es Mehrzahl der Brutplätze ist auch dessen den Gebirgen befindet. sehr viele. Von Zante gibt es ein Exemplar in der Koll. wo er- er das Voglein sicherlich übei'sehen hat. nicht finden konnte. doch (1823) fügt der letztere ausdrücklich bei. schen Vogelwelt. Jänner 1897. und zwar Forscher als recht häutigen. Obgleich ich diesbezüglich beim Vergleiche zwischen Stücken aus der nördlichen Hälfte der BalkanAufFallenderweise habe ich sonst in . schon Ende April flügge Junge finden. rubicola besonders häutig altes letzten Märztagen die Eischale verlassen haben mußte. April 1894. bezeichnen Druramond und Lord Lilford. welches Hauptmann Polatzek auf dieser Insel gesammelt am Paar nebst Mai 1895 lU. Dagegen wurde am Rande des Sumpfsees Mustos bei Astros. April 1897 nächst Kephissia (Athen) ließ dai-auf schließen. doch sah Graf von der Mühle hier ihr Eintreffen im Herbste auf den Baumwolläckern. wie Erhard vermutete. und man kann. Auf dem griechischen Festlande kannten das Schwarzkehlchen bereits Naumann^ Tiiienemann und Lindermayer als Brut. zweifellos am Brutplatze in der Gegend von Kastell Angelo an der Westküste mehrere am 2. wie Als solchen. Pratinx'ola ruhicola — (L. in den höheren Lagen jedoch natürlich viel später. dann hat das Athener Museum ein Exemplar im Jugendkleidc vom Taygetos. Im Spätherbst gibt es auf den Inseln.und Standvogel. zwei Männchen von Chalandrion (Attika) vom 9. von Herrn Merlin und mir am 17. Ist ein. dann. woselbst Krüper 1862 zur Brutzeit ein Weibchen beim Übersteigen einer Steinmauer aufscheuchte. in welcher Gegend ist. unweit der Phidarismündung und bei Aetolikon. In der Sammlung des Hofmuseums in Wien befindet sich ein gepaartes einem Dunenjungen. aber das Nest angibt.

105 Griei-heiiland. welches Höhe von 2100 ?« Ganze Länge: 111 ich am 15. Schnabel: 9 wim. so fallen dagegen griechische Brutvögel durch ihre Kleinheit auf. wie denn auch vergleichende Messungen Dressers (Birds of Europe) an Exemplaren aus den verschiedensten Teilen Europas. Tarsus: 21 mm. halbinsel und einer Keilie von 13 grieclüsc-hen (größtenteils von Attika stamnieudj keinen wesentlichen Unterschied finden kann. Schwanz: 45 /)(?«. Asiens und Afrikas gerade für ein griechisches Stück die kleinsten Maße ergeben. Flügel: 62 mm. Erwähnenswert sind noch zwei nahezu vollständige Albinos. Zum Schluß mögen hier noch die Maße von einigen der von Krüper gesammelten und stets schwer erhältlichen Eier Platz linden: Gelege 3 Stück 18-5 17-6 17-6 Wim .III. welche nach Krüper in den Fünfzigerjahren aus der Umgebung von Missolonghi durch Dr. So mißt beisiDielsweise ein altes Weibchen. Juli 1894 auf der Kiona in einer beiläufigen erlegte: »nn. Nieder an das Museum in Athen gelangten. \i woselbst sie auch heute noch zu sehen sind.

nirgends daselbst überwintern. wenigstens für einen kleinen Teil. „ Leonis erlegte den ersten bei Daphni (Attika) 1895: am 17. vermutet. er sagt: den Gebirgen . aus folgendem ist. daß er den Vogel recht gut kennt. Graf von der griechenland). Ich glaube das erstere. Der graue Steinschmätzer gehört zu denjenigen Arten. daß an den diesbezüglichen Angaben sowie über Beobachtungen des Vogels im Sommer überhaupt zum größten Teile Verwechslungen mit P. Über den Herbstzug fehlen irgendwelche leider nur einigermaßen genügende Angaben. ') März. Drummond schon Wiesenschmätzer als hie und da im mehrere am 19.) — ist. unbedingt bejahen. Derselben irrigen Meinung ist Erhard und Graf von der Mühle. Heldreich wiederholt) notierte die am 12. was sowie jene des aus dem oben angegebenen Grunde ja eigentlich selbstverständlich Saxicola oenaiithe in (L. Jameson Am sah den Vogel auf Kythera unrichtigsten sowohl wie (Griechenlands die ich besucht habe.106 Ornis bak'jinica.einiger bioioa'ischer Einzelheiten zeiirt. die Zeit Krüper (dessen der Ankunft und des Abzuges besitzen wir nur wenige Daten. Lindermayer (bezüglich Nord- (bezüglich Kythera). welche zu den Zugszeiten Menge in Griechenland erscheinen. welcher durch Anführuno. 2. Jänner 1897 am Bande der Lagune von Korissia fest. Angaben im aligemeinen v. Bezüglich des Überwinterns und des Brütens im Lande sind die Ansichten sehr geteilt. ruhicola schuld sind. gibt Winter vorkommend an und ich diesen stellte Als solche irrige Angaben bezeichne ich die von Jameson griechenlands und Euböa). in Diese Tatsachen wurden aber bisher sehr ersichtlich oft in der höheren verkannt. März März 1874: „ 6.37. Außerdem treten auch Lindermayer und Erhard hierfür ein. März und ich be- obachtete die ersten nach Sfurmwetter auf Kephalonia (bei Monastir Gerasimos) 1897: am 18. aus Attika (Frühjahr) und vom Taygetos (Herbst) zeigen genau die vielen und verschiedenen Farbenabstufungen wie in Mitteleuropa. Die von mir von den oben angegebenen Orten mitgebrachten sechs Exemplare Museums von Athen. namentlich den Sommer verbringen. Fortpflanzungsgeschiclito (1«50). daß er die griechischen Inseln bloß im Frühjahre und gegen Ende des Herbstes besucht. tfrauer Steinscliiuätzer. als oenanthe auch im AVinter in Winter noch nie beobachtet. tatsächlich dieser kleine Vogel sowohl ira wurde auf griechischem Boden Sommer «S. ist denn ist speziell Sperling nur im Frühjahre. wenn unterrichtet. April Attika.In auf allen Inseln und Küsten des Mittelmeeres. 1867: . das letztere verneinen In Korfu zu müssen. Ein Brüten kann ich jedoch nicht annehmen und glaube. p. Lord Lilford (Korfu) und Thienemann*) Mühle (Mittel- (bezüglich ganz Griechenland). Sonnini. Über Dr. .. welcher noch obendrein hinzufügt „selbst dann nicht häutig'-. wie dies Bergregion. aber auch großer einer beträchtlichen Zahl von Brutpaaren. 1873: „ 12. zu sehen".

wo Drummond die Ankunft gegen Ende März beobachtete. und zur selben Zeit häufig . Juni 189b von Anavryta an bis hoch hinauf in die alpine Region. unfern nordwärts. Dann währt aber noch der Durchzug geraume Zeit hindurch. den letzten erlegte Krüper am 14. melanoleuca. gefunden am 2. begnügte. Juni nichts zu bemerken und erwähne nur noch. (20.) im Gebiete an geeigneten Orten ein häufiger Brutvogel. Von Linie die Bergregion. Leonis sogar noch am 28. So habe ich ihn auf Naxos mehrfach in der zweiten Hälfte Juni 1894 auf dem Zeusberge Ozia und dem Korönagebirge zusammen mit den beiden mediterranen Saxicola. Krüper ist es wiederum. wie schon erwähnt. 19.) Ohreiisteiusehmätzer. und 15. die Art einfach für den Peloponnes schlechtweg aufzuzählen. sahen und erlegten wir offenbar am Zuge befindliche Stücke am 17. oenanthc. in jeder Hinsicht normal. melanoleuca und etwas weniger l>indermayer Krüper dagegen (Vicill. denn auf Korfu. April. der nach Tage später ankommt als Sax.. hier besitzt sowohl das Es ist angefangen lich Museum daher ungenau. und zwar alte wie vollkommen flügge Vögel auf der d(im Parnaß benachbarten Kiona. nämlich den Hochebenen des Parnaß. überließ mir der Genannte. zwei andere Eier von dort. dann am Taygetos am 14.. 255 sonderbarerweise beim Vergleiche von Exemplaren aus Griechenland Saxicola isahellina mit oenanthe zusammenzuziehen versuchte. Sehr bemerkenswert erscheint es mir. daß derselbe gegen Ende September erfolgt. Dr. und zwar von den Mittellagen dieses Gebirges angefangen bis etwa zu 2400 m. dann auch auf der größten Insel (Hag. Als griechischer Brutvogel bewohnt S. während sich der der Festungsmauer von Pylos Berichterstatter der Exped. und zwar in der Gegend des Valle und Korissia di selbst Ropa. vom Parnaß Ein vereinzeltes Brutpaar habe ich aber auch ganz deutam 3. fand später auch Seebohm den Vogel zur Sommerszeit. Juni 1898 erkannt.III 107 GrieclienlaiKl. p. daß die ersten auf dem Rückzuge schon im August erund der Herbstzug dauert dann den September hindurch bis in den (Jktober hinein. Ob die von Douglass in der ersten Maiwoche 1892 auf Santorin beobachteten Vögel daselbst Durchzügler oder Brutvögel waren. in erster scheinen. und 3. Juli 1894 S. de Mor. daß Altum in seiner Forstzoologie. scient. Oktober. der als erster '» ihn als Brutvogel erkannte und auf Euböa autfand." wenn in es Athen als auch unser Brehnis Tierleben in Institut (im heißt: ganzen „Brutvogel 9) Stücke. schafft hat. Bezüglich des Abzuges erfahren wir zunächst von Lindermaver. Juni 1866. und 15. der Bucht von Kalikiopulo und auf der Sanddüne von Mai 1898 ließen sich noch zwei verspätet wandernde graue Steinschmätzer auf den Strophaden nieder. der uns die Belege hierfür verindem er am 21. ist als (Saxicola aurita Teiii. Weiters traf ich am 14. wage ich nicht zu entscheiden. Bezüglich des (iefieders griechischer Stücke habe ich Saxicola albicollis — Allenthalben einige häufig diese. am 14. Nikolaos) der unweit gelegenen Makariaes- zoologische gruppe 1894) und auch ziemlich zahlreich etwas später auf Erimomilos.Arten angetroffen. daß dieser Steinschmätzer nach meinen Beobachtungen auch auf einigen Kykladeninseln zweifellos brütet. Krüper beobachtete. In der gleichen Gegend. oenanthe recht häutig. Die Eier sollen kleiner sein als hält beide Steinschmätzerarten für gleich die von Sax. imd 21. April 1866 auf dem Parnaß das erste Gelege von vier Stück entdeckte.

März 18'. wo am 1. In dieser Frage dürften wohl sorgfältigere nui- Beobachtungen. Auf Korfu soll Ankunft nach Drummond am 1. wo ich bei Melancs Eier erhielt und sowohl in der Höhe von Apiranthos als den Kämmen von Leona dem Vogel begegnete. 10. daß sich der Genannte über den Artbegriff von Sax. Zante bewohnt Sax. Eigentümlichkeit schien steinschmätzer sowohl bei Kephissia als mit Vorliebe auf die Aste der Pinu^ halepensis setzte. Sporadeninsel Xerö und Skyros (von wo mir ein Exemplar zukam). da ich Ende April und anfangs Mai Brutpaare sowohl in den Felsen von Hag. daß dieser Steinschmätzer dort nicht verbleibt. Nur von den vier auf Naxos gesammelten sicher bestimmten Eiern sei Folgendes angegeben L. schon Auch die Ankunftszeit dürfte etwas früher da Hauptmann Polatzek von mehreren anwesenden ein Männchen bei Levkimo am 25. Erwähnenswert scheint mir das besonders zahlreiche Vorkommen am Varassovo und in der großen Klissura in Akarnanien. Jedoch gab es (<_)stküste). zusammen ausgewählt werden. dann Eubüa (Lindermayer). Paar dagegen sogar auf der Hohe der Vrachiona ein am Unter den Opfern der Wetterkatastrophe auf den Strophaden fand ich diese Art ebenfalls vor. Über das griechische Festland hin scheint Verbreitung eine ziemlich regel- die mäßige zu sein. anlangend. da Verwechslungen mit jenen von Sax. Deka als bei Kastell Angelo nächst die Paläokastrizza beobachtet und erlegt habe. die aber gerade hier mangeln. Mai 1898. Spezielle Beobachtungen und Belegexemplare liegen vor von: Naxos. und als die bei Sax. melanoleuca durchaus nicht ausgeschlossen wären. Erimomilos. Den Wegzug verlegt Krilper in den August und September. Auf den meisten Inseln im Agäischen Meere wurde dieser Steinschmätzer von mir und anderen ebenfalls aufgefunden. albicollis durchaus nicht klar werden konnte. fallen. daß dies dort die häufigste Saxicola sei). Lagen am Fuße des Skopos. •20b 20-4 20-3 20 mm . entscheiden. Santorin (Douglass mit dem Beifügen.l8 erbeutete und einsandte. Br. in der Inselmitte recht und bei Kapsali. in nicht allzugroßer beherbergte zur Zeit meines Besuches im Juni 1898 den Vogel der Kaki auf der Ebene Langäda-Schlucht. Durchaus unrichtig ist aber seine Angabe. April erfolgen. mit welcher bekanntlich die Wohnplätze Als eine bemerkenswerte sein.lüö Oniis balcanica. Makariaes. ferner das von Krüper und Seebohni am Parnaß unterhalb der Nadelholzregion geschilderte und endlich jenes im Peloponnes zu meisten im Gelände nördlich von Astros Pylos unterkamen. Mai ein (jelege von drei Eiern zugetragen wurde. wo mir bei Tripolitsa (Arkadien) an letzterem Orte doch etwas weniger melanoleuca. daß sich der Ohrenim Seestrands-Kiefernhain unweit des Piräus. Ich beobachtete mehrere in den tieferen albicollis ebenfalls. wobei freilich zu bemerken wäre. es mir. So ist er nach Erhard Brutvogel der trockenen Berghalden der Kykladen. wenngleich Kythera spärlich in Anzahl. auch auf der Avgoklippe sah ich ihn. wie denn auch unter anderem die Genauigkeit der Identifikation der von Lindermayer seinerzeit an Thienemann übersandten Eier gewiß viel zu wünschen übrig lassen dürfte. Auf Beschreibung und Ausmessung der vielen aus Griechenland eingesendeten Eier will ich lieber verzichten.

Es geht daraus hervor. L. der Kehlfleck zeigt größere Ausdehnung und schwärzlichen. ohne sich vollständig mit dieser zu decken. Jahren ist über die Steinschmätzer von Südosteuropa und gerade diese für Griechenland sehr eigentümliche Art viel geschrieben worden. Saxicola alhicollis anijtJiileuca Heuipr. ähnelt. welcher vollständig die Merkmale der östlichen Form amphileuca gezeigt hätte. Naumann. das Scliwanzspitzenband und die Flügel sind schwarz. S. Sämtliche älteren Autoren. Bau und Gefieder gleichen Größe. welches zweifellos zu amphileuca gehört. die Mitglieder der Exped. wobei er die Brutorte und den Somuieraufenthalt in den Mittellagen des Parnaß anschaulich schildert.) Weißlicher Steinschmätzer. f. Orn. Degland und v. Brehm (1823).. Chr. Doch ist es kräftiger entwickelt. — Wider ii. de Mor. um gleich wieder mit einer neuen Bezeichnung herauszurücken. welcher 1874 bei Dresser den Namen melanoleuca anwendet. Erwarten ist mir während meiner Reisen in Griechenland kein einuntergekommen. stapazina Teni. das viel schwieriger zu erlegen ist als das Männchen. über welche er in Gab. Thienemann (1826). Klarheit über die Verbreitung dieser Form in Europa könnte wohl genaue Erforschung der jetzigen Tiirkei gebracht werden. Vervollständigt wird das Entwicklungsbild durch ein etwa zwei Monate altes Männchen (Pikermi. Gould.) (Sax. Baedecker u. Juli 1894).III. scient. L. Päßler (Eierwerk). daß sie keineswegs identisch ist mit der westeuropäischen und daß sie der Güldenstädt'schen melanoleuca weitaus am nächsten zu stehen kommt. erlegt am 28. der die griechischen Vögel dieser Art Herzegowina und Montenegros. kommen denjenigen Dalmatiens. J. Seebohm ist meines Wissens der erste. 1856. Bei den abgetragenen Kleidern kommt auf dem Oberkopfe der grauschwarze Grund der Federn zum Vorschein. 109 Griechenland. Dagegen tiel mir sofort ein schönes Männchen. 450. Mai 1859 (wahralles ziger Steinschmätzer scheinlich in Attika) im Museum zu Athen der Universität auf. Brehms. Ehr. und zwar: Temminck. Die 16 aus den verschiedensten Gegenden des Landes mitgebrachten Bälge von Sax. denn die Kopfseiten. Ein recht altes Männchen meiner Sammlung aus Griechenland hat nur zwei Farben. rufa. Held reich führen diesen Steinschmätzer als häufig in Griechenland samt dem Peloponnes uiad den griechischen Inseln unter In dem Namen „stapazina''^ auf. Wir voll- finden Sammlung des zoologisch-mineralogischen Vereins in Regensburg. bei welchem die hinteren Oberflügeldeck- . welches in diesem Alter am meisten dem alten Weibchen. alles übrige aber ist weiß. 27. alhicollis beweisen die vollständige Übereinstimmung griechischer Vogel mit nordbalkanischen. Ich besitze ein solches und Schulterfedern ganz grau sind. später in jener Chr. Östlicher Ohreiistpinschiuätzer. die ich 1893 in Ostrumelien auffand. erst durch eine Saxicola melanolenca — Gerade in den letzten (Oüld. die Kehle. sich folgendermaßen äußert: „Das Kleid der einjährigen Männchen von Vitiflora solche schon stapazina ist vor 1849 in der gewöhnlich weniger schön als jenes von V." Die sechs Männchen im Landesmuseum passen auf diese Beschreibung vollkommen. aus Griechenland. Die geringfügigen Unterschiede genügen aber durchaus nicht.

März 1865: 25. beobachtete ich bei Kephissia 1897: Baron Schilling bei Patras 1899: April wieder 1 Stück. Ich habe den Vogel hier zweifellos übersehen. Juni 1894 auf dem Oziaberge zwei Paare. für das Plateau des kleinen Evreokastron Es liegen weiters 1894 einige Paare!). daß der weißliche SteinschmJltzer Korfu in beträchtlicher Zahl auf dem Zuge berührt. da ein von gange der älteren italienischen Autoren mit Sax. April März 3 d zwei Neuankömmlinge und und 1 Q. dann rings um Anavryta unweit Sparta und endlich in der Gegend zwischen Modon und Pylos entschieden öfter zu sehen als Auch in Sax. Auf Einzelheiten der geographischen Verbreitung im Lande übergehend. was ich am 25. Juni 1. Mai 1894 mehrmals). April. den er. „ 13. nach dem VorBrutvogel. Thessalien sah und erlegte ich diesen Steinschmätzer am 17. sehr zahlreich an der Ostküste zwischen Kiveri und Astros.und Unterseite zu den Seltenheiten. dann die einzig vorkommende Saxicola. und 19. Drum- Krüper: Gebiet des Parnaß. (12. von Lindermayer für Sporadeninsel Jura (27. dann aber erst . Mai ebenfalls ein Männchen. Mai 1894 am Ufer des Karlasees und am häufigsten seheint er in gewissen Teilen des Pelopounes aufzutreten. Grund. Als Zeit des Eintreffens im Frühling bezeichnen mond geradezu den 1. Juni Euböa und endlieh für die Auf dem Festlande fanden Sax. )) 1866: 24.von Kopf und Rücken sind stets auch nach Vollendung des ersten Lebensjahres noch vorhanden und auch s^jäter gehören Exemplare ohne jeden Anflug von Rostgelb auf den weißen Partien der Ober. 1898 konnte ich diese Art dort öfters selbst beobachten. B. jedoch mehrere an der Steilküste bei Kap Munlsara antraf und woselbst Krüper mehrfsich Eier erhielt. sie noch am Zuge mehrmals und schoß am 15. April 1894 für Geröllhaldeu des Varassovoberges bestätigen konnte. albicollis zusammenwirft. Genauere Daten gibt Lindermayer Anfang. 1861: 29. im Gegensatze zu Graf von der Mühle. Mai von einem Paare das schön verAuch auf den benachbarten Strophaden beobachtete ich färbte Männchen erbeuten. einige Paare daselbst auch den Sommer über verweilen und selbst auf dem Zitadellfelsen brüten. albicollis. wo ich am 18. ja sogar auf der Höhe der Vrachiona (etwa 800 ?« über dem Meere) am 10. doch auch auf dem nahen Paxos er gewiß ebensowohl dort als ist Hauptmann Polatzek an das Wiener Hofmuseum übersendetes Weibchen dieser Insel das Datum vom 25. Deutliche Reste der graubraunen Färbunii. Nach Erhard ist sie auf den trockensten Bei'ghalden der Kykladen ein sehr häufiger Brutvogel. für Naxos. beginne nicht kaffeebraunen I ich mit der Mitteilung Druminonds. Angaben des Vorkommens vor: von Douglass für Santorin ferste Woche des Mai). Jameson erwähnt das Erscheinen am Frühjahi'szuge auf Kythera. ferner nicht minder häufig auf den Hängen bei Kalamata. Dann endlich am 6. So ist er z.Avt in der Gegend von Doljana in Arkadien und von da bis Tripolitsa verbreitet. Mazziari im Museum zu Athen. 24. wo zahlreiche Paare eben zum Simpson die Brutgeschäft Vorbereitungen machten.SU5 trägt Von Zante sah ich zuerst Stücke in der Koll. ebenso auf dem Ithomeberge.110 Oniis balcanica. welcher Selbständigkeit die dieser Art laut Strickland besonders betont. melanoleuca 1859 und liS(50 Krüper und auf den steinigen Abhängen von Akarnanien.

p. sicher ungewöhnlichen Beobachtung." Die Brutzeit beginnt nicht alljährlich zur gleichen Zeit." Da aus dem eigentlichen Griechenland bei Dresser speziell nur ein junger Vogel (Parnaß. daß man fast versucht wäre. II. obwohl eine große Zahl von solchen. caesia. Einige von mir am II. Der erstere (Birds of Europe. doch erlegte Lindermayer nur wenig bekannt. melanoleuca verlegt ihn in die Mitte ist September. aquaticus. Lindermayer bekam noch im Juni Gelege von 5 6 Stück. Krüper noch am 5.. mit sie allen nicht fürchten diesen in und. daß durchwegs zur südlichen Form des Wasserschmätzers gehören. so werden später die Maße der hiesigen Museumsexemplare folgen. 10. eine darauf sich gründende Subspezies aufzustellen. — Thienemann witterten beschreibt ein solches von Attika folgendermaßen: „Es Grasstückchen. z. Oktober 1871 DurchzUgler dieser Art. Die Allgabe (iraf von der Muhles. doch findet man die meisten Eier im Mai. Turd. Sie erschienen auch im Leben deutlich kleiner als jene von der Nordgrenze der sie bereits früher von ist durch das lebhafte Rostbraun der UnterStücken derartig eingeengt. während sie untereinander immer hadern und beißen. daß man anfangs März nach jedem starken Sturme Scharen Neuangekommener sieht. so Krüper verschickt hat. 20) bezeichnet als Verbreitungsgebiet: Schweiz. Nach eingehender Prüfung und Vergleichen der mir vorliegenden sechs alten und jungen Exemplare aus Griechenland habe ich die Überzeugung gewonnen. vol. Savoyen und Südeuropa bis Griechenland und Türkei und kennzeichnet griechische Exemplare folgendermaßen: „Ähnelt C. Balkanhalbinsel und der weiße Brustfleck seite bei einzelnen ') Unter diesem Namen behandeln den Vogel sämtliche Antoren über Griechenland! . für später vor. Dagegen ist seine auch von Thienemann wiederholte Schilderung des Beneh- mens nach der Ankunft sehr zutreffend: „Sie treiben sich auf den felsigen Hügeln rastlos zwischen Emh. gesammelt von Krüper) angeführt ist und die meisten vielmehr von Makedonien und vom Olymp ihm vorgelegen haben mögen. Frieden leben. 183 und Suppl. wie dies übrigens den Engländern Dresser und Seebohm erkannt worden ist. die schiedensten Sammlungen Balkanländern befinden. B. sonderbarerweise. Da zur Verfügung stehen. ist entweder irrtümlich oder sie beruht auf einer einzelnen. cyanus und. diese Farbe erstreckt sich über den Unterleib. p. S. Nach Krüpers Erfahrungen legen sie ehestens Ende April. Gewicht usw. nocfua herum. denn dieser Zeitpunkt ist fast um vier Wochen zu früh.III." Absichtlich unterlasse ich wieder an dieser Stelle die genauere Beschreibung der Eier. 4 Eier: 28. April 1866 im Parnaß. Mai 1894 am Hymettos untersuchte Nester waren noch unbelegt. 111 Griechenland. Cinclus cincliis alhicollis (VieilL) drei — Südlicher Wasserseliiuätzer.^) ist aber etwas kleiner und hat vor allem die oberen Teile blasser und die Brust viel heller rotbraun. sich in den ver- mir selbstgefiindene nur aus den nördlichen behalte ich mir die Wiedergabe von deren Maß. Juli 1866. gegen welche sie auch gar keinen Zorn zu haben scheinen. Stengelstückchen verschiedener zarter Pflanzen ist aus ver- erbaut und inwendig mit Grasblättern und einigen Roßhaaren etwas locker ausgelegt. Über den Wegzug von Sax.

daß die Art in jenem Lande weniger gewöhnlich ist als M. L.. Juni 1898 unternommenen Ausflug einen alten Vogel und eine Familie Junger getroffen. In früherer Zeit scheint man den Vogel bezüglich der Verbreitung in Griechenland oft fälschlich mit M.und Brutvogel unmöglich ist dies ist. Stand. und 12. Uie jungen Vögel zeigen zwischen der dunklen AViisserung der Unterseite einen deutlichen schwefelgelben Anflug! An 5. und zwar nur dreimal aufgefunden. daß M. p. c? cf ö^ 180 191 192 2 182 198 81 92 91 86 97 90 „ 18 19 195 17-5 19 20 „ 24-5 26-5 27 25 28 27 „ .) — SteiiiröteL Schon bei uns bergige Landschaften stets bevorzugend ist es vollends in Griechenland ausschließlicher Gebirgsbewohner. cyanus auf eine Stufe gestellt zu haben. Brehm Dagegen (^Tierleben). Baedecker. steinigen Gebirgen Griechenlands lebt. Graf von der Älühle und Krüper und aus Thienemann und v. A. c? cf 193 »»n Im übrigen stimmen Linderniayer. finden sich auch in älteren Veröft'entlichungen schon ganz treft'ende An- Brehm 1823 (Europäische Vögel. ich auf Griechische Eier des Vogels gehören zu den größten Seltenheiten und wurden überhaupt nur von Krüper. saxatilis auf den sehr hohen. einschließlich Euböas. daß das sogar. deren erste Brut verunolückt ist. Naumann. daß der Wasser- denselben schöpfend schmätzer an den klaren Gebirgsbächen Griechenlands. Mai 1866 und Ende Mai 1873 gefundenen Eier stammen von Paaren. stellen. und den sechs alten Vögeln unserer Sammlung. cyanus. 305).. Ajiril die unter den Wasserfjillen sind. die nach kurzem. sind folgende "o^ Maße abzunehmen: Ganze Länge Flügel. in seinem unvollendet gebliebenen Hauptwerke bemerkt Thienemann gaben.. aber drei junge Wasserschraätzer fielen uns doch dort zur Beute. und fügt 1845 (Stiftungsfest) ganz Ja richtig hinzu." durch den schmelzenden Schnee so angeschwollen sind. ob- Erhard es angibt. so Temminck. Monticola saxatilis (L. gelangen kann. ja vielmehr einfach Meer ergießen. daß er durchaus nicht hervorzuscheuchen war und in einem unbewachten Augenblick das Weite suchte und fand.. Unwahr- jedoch für die Kykladeninseln. Schnabel Lauf .. wenn die Gebirgsbäche daß man schwer zu den BrutDie im Parnaß am 29.11^ Ornis balcanica. Heldreich darin üborein. denn zur Winterszeit wurde noch Stück in Griechenland beobachtet.. Dubois. so sagt Chr. Daher hielt man das Steinrötel daselbst wie auch im Archipel für gemein. 31. Dieser vielerfahrene Forscher schreibt: „Die Brütezeit beginnt schon Ende März. Jener verkroch sich im Bachbett unter Steinen so. . Merkwürdigerweise konnte aber Lindei-- . raschem Laufe sich ins scheinlich. An dem Wasserlaufe im gleich obersten Teile der lakonischen Langadaschlucht habe einem eigens zu diesem Zwecke am 11. Es nie ein ist auch hier im Süden ein echter Zugvogel. Steinrötel sich in Griechenland nicht leicht unter 3000' nistend findet. Brehm und Päßler (Eierwerk). welche sämtlich zwischen dem August von Stavros Strimmeneas im Parnaß bei Agoriani erlegt wurden. ..

30. Er werde. ein Paar alter Vögel aus der Umgebung von Kalamata dem Vogel in British Museum (Cat. den Karavuuibergcn unweit von dort überbracht. einzeln stehenden Felsbioeken eine Familie von flüggen Jungen und am selben Tage hatten mir die Hirten ein solches. ist er im Septem- er laut Drum- hat ihn ein.ui. Juli Ferner fand St. Mitunter Jäger Dr. April felsigen 1 7^7X777 am . Zoll. Das Gefieder zeigt keine Abweichungen von mitteleuropäischen Vertretern. 315). mond für kommen auch dort überall. Vol. Krüpers beriani. Über ber ein Korfu den erlegte 10. GrieiliL-nl. Lindermayer am Pentelikon. daß und bezüglich der Verbreitung ist nur wenig zu sagen. wo nach dem Vogel Umschau ich vergeblich Auch Lord Lilford selten. Juli 1895 und August 18'JG) bekam. Museum ein engl. Juli 1894 traf ich in den Mittellagen der Kiona beim Abstieg nach Veluchi. und am Hymettos bei Athen.oder zweials Singvogel sehr ge- schätzt. aus Dr. überall jedoch nur selten. Über das Vorkommen von M. Auf Korfu. in Dremisa auf großen. daß das Steinrötel den Winter in Afrika und nur FrühHno. suchen. Reiser. v. 8 . zurück.l. Drummond Als Ankunftszeit gibt das Festland I Mitte April an.und Sommer in den "riechischen Gebirgen verbringt. (Jrten 1857 erlegtes 1895 in kann ich berichten. Krüper beobachtete das Steinrötel vor allem auf hochgelegenen Felswänden in Athen ein am Paar junge Vögel (AgoNach den Erfahrungen Dr. luaycr sich niemals mit der so loiclit IjegreiHiclieii Tatsache einverstanden erkhiren. mal daselbst beobachtet. Ornis balcaiiica. aber auch auf dem Delph auf Eubüa. Von diesen gelangten einige in die Sammlung Dressers. wie (für aber die Wanderer schon Ende März die Zeit des erfolgt. Sie sind etwas gefleckt und einsamen. Graf von der Mühle den höchsten Gebirgen Mittelgriechenlands (damals Rumelieu genannt!). April 1897 einen Vogel obachtete und daselbst auch Langhadis am 2Q. April. brütet aber in den Bergen. Heldreich am 26. Die Inseln des Archipels scheint es nur vori'ibergehend auf dem Zuge zu be- Freund Knotek fand auf Jura (nürdliche Sporaden) die Reste eines zerrissenen Exemplars und Douglass sah den lialg eines auf Santorin erbeuteten Vogels. ich von wo das Stück und unser Museum altes 31 1 und messen im Parnaß. Krüpcrs denn Männchen. 20. lü. namentlich dem Am Ifi. von wo mir ein Weibchen vom 10. März 1872 zwei ankommende Abzuges erwähnt nur Graf von der JMühle. Ein von Athen vom April 1893 un- noch nicht einjähriges Männchen aus der Umgebung serer Sammlung hat noch etwas mehr vom Jugendgefieder als von dem eben hervor- sprossenden Alterskleide. Juni 1898 einen schön singenden alten den Felsabsätzen des Taygetos oberhalb der I3aumgrenze und endlich spendete Herr Konsul Merlin sen. Mai 1S58). 20. Mai 1865 ein Nest mit sechs. daß be- ein junges einlegt dem der Gegend von Merkovuni nächst Tripolis ficuxdilis aid' l'eloponnes Männchen unserer Sammlung von Professor wurde. so fand er am 19. Mai 1866 mit einem und Ende Mai 1873 mit ziemlich bebrüteten Eiern. hielt. p. Auf dem Festlande stellte Krüper [Sb>^ das Vorkommen im Zygosgebirge fest. Strimmeneas am 16.113 III. V. am 13. Mai 1903 vorliegt. durch einen Steinwurf übel zugerichtetes. wo er mehrere erlegte (Museum in Athen. ginnt daselbst das Brutgeschäft im Mai.

Kei-i und anderen noch kleineren Klippen an der Nähe der Acheloosmündung. daß man sie an fast allen großen (Jebäuden des Landes finden könne. kurz die Nahe des Meeres. wie wir sehen werden. cijanus die meisten felsigen Inseln Archipels gleichwie die abgelegenen Gebirge bewohnt. Zweifellos Brutvogel kleinen Kastell tastari in den Felsen des Skopos. Zu den wenigen Vögeln. Kythera. Bei meinem Besuche im Juni 1894 trieb sich ebenfalls ein Paar an dieser berühmten Örtlichkeit herum. Mai entdeckte Santarius im Karstc bei Aetolikon ein Nest mit ganz kleinen die Keste eines vorjährigen Nestes . entschieden viel zu weit. am Kap im Norden und Geraki. Nach Graf von der Mühle käme dies — — überhaupt nur zur Wintei-szeit vor. Am 4. doch vermerkte er den Vogel für Skopelos und Xerö. hier und da küste und eines auf der Klippe Avgo fest. barerweise entging. woselbst das Vorkommen seit 1858 im Zygosgebirge und im Varassovo durch Krüper und Simpson bekannt gemacht wurde. fand sie aber allerorts ganz auffallend scheu. gehört vor allem die Blaumerle. l)evorzugt sie als Standvogel stets Inseln und felsige Küstenstriche. so Blaumerle sowohl z. Später erkannte Erhard die Blaumerle als Standvogel der Kykladen. an den beiden letztgenannten Orten zwei Paare zu erlangen. Obzwar man sie in Griechenland auch weit im Eandinneren und ziemlich hoch im Gebirge vorfindet. Jameson erkannte sie hier als Standvogel durchs Zeit meiner Anwesenheit im Juni lSt). einem verfallenden in den Felswänden kletternden Wutte bei gelang Kaes. Ein ziemlich deutliches Bild der Verbreitung geben folgende Fundorte: Laut Drummond und Lord Lilford ist sie daselbst sowie an allen Küsten von Nordwestgriechenland während des ganzen Jahres sehr häutig. geschützten Schluchten im Februar 1897. die über unser Gebiet schrieben erwähnen ihr Vorich zähle allein elf Stellen mit allgemein gehaltenen Angaben kommen und Nisten einschließlich des Peloponnes. Fast alle Autoren. Auf der letztgenannten Gebirge als auch auf den Evreokastron.S stellte ich der Ostküste mindestens zehn Paare.114 Ornis l>aU'aiiica. B. in ein ganze Jahr. welche den Besucher solcher abgelegenen CTCgenden noch obendrein durch ihren herrlichen Flötengesang in Entzücken versetzt. in der kleinen Insel Peluso. Ich sah im April 1894 viele bei Kryoneri und ebenso daselbst in den höheren. daß 71/. wenn er behauptete. ein und ein frisches mit drei Jungen vor. Die trostlose Einöde der meisten wenig oder gar nicht bewohnten Folseilandc Griechenhmds wirkt zumeist auch durcli die dortige Vogelarmut umso abstoßender. Einzelne Paare fanden sich auf (_)xiä der akarnanischen Küste Zante. der Insel. Von den Aufenthaltsorten am Festlande seien zunächst jene in Akarnanien erwähnt. dann Krüper auf Erimomilos im Paar auf im Inneren der Zeus-Tropfsteinhöhle fand Krüper 1862 Kykladeninsel Klippen sah die im umgebenden Äleere. Die von mir mitgebrachten Stücke stammen von Chalki und Tragäa.) — Blaiimcrlo. Nur dem kühn im Süden. Selbst tief von die Lindermayer sonderEuböa und ich begegnete ihm Angabe. Doch ging hierbei Gloger. Monticolu cyanns (L. Ich beobachtete sie (Mal 18U7) in den Felsen bei Paläokastritza vom Meere an bis hoch ins Gebirge Korfu. Krüper fand sie hier auch mitten im Winter. deren sich diese sonnendurchglühten Klippen erfreuen. eine mehrfach an den Felsenküsten und Naxos. Zur der Kaki Langhäda-Schlucht an einzelnes an der steilen West- des Bereits durch Sonnini erfahren wir.

die Nester nie gebaut! eines Geleges von vier Stücken. Alt-Pylos. Nach Simpson war das Nest seichter gebaut als bei M. Februar gepaart an und Krüper fand als frühestes April 1866 ein Gelege von drei Eiern. namentlich in der berühmten Ruinenstadt Mistra. Vielfach sah ich diesen Vogel in der großen Klissura. walirscheialicli eine zweite. Jänner 1899 beobachtete. Mir begegnete sie in mehreren Paaren bei Masklena in Arkadien.. 34 Knapp am stumpfen Ende der Eier zeigt sich durch dicht 20. aber auch hier erwies er sich als äußerst vorsichtig. wo ich sie auch erlegte. traf ich so zeitlich. der in Begleituui. ja Jenes Nest. Dezember 1898 und 9. begegnete ich ihr in den Felsen nächst Delphi und am Hymottos. Als isolierte. 20-3 20 199 202 7n»i 29 29 29 cg Gew. Von sieben Aveiteren einzelnen Eiern aus Akarnanien und gar nicht. sondern der Amsel an. wie solche gerade beim Genus Monticola hier und da vorkommen. Aber auch im Kara dagh bei Velestino konnten wir diese Art feststellen. 282 276 27-5 26-6 Br. 32-2 30 4 28-5 27-8 26-5 25-5 20-3 19-8 mm mm 28 cg 25 Lindermayer bekam'auch Die Bei drei mir zu jungen. pyracantha gehörte zeigte. Jedoch sind die 20. mm L. Mai bereits ein Paar mit seinen flüggen Juntren herumtrieb. Jungen. verspätete Brut.Simpsons und Hoerens am Mai oder I. dann überall in den tieferen Lagen der Langhada-Schlucht in Sparta.Juni 1859 in der kleinen Klissura das erste Nest mit fünf ungefleckten. typisch. ziemlich weit ins Innere vorgeschobene Punkte kann noch ich die Walde bei Podolovitsa und die Gegend des Monastir Angelokastron erwähnen. vom Parnaß. Glücklicher war Krüper. entdeckte. Busche Crataegus in der Felsschlucht bei in der zweiten Hälfte Mai. etwas bebrüteten Eiern. welches ersten Junitagen vollzählig. namentlich im Gebirge. Das erste Stück ist vom Parnaß sind zwei ein sogenanntes Riesenei. weiters auf dem Berge Ithome in Messenien und endlich im Karste nächst Pylos sowie in den Felsen von Weiter wo am sich östlich 11. merula. wo Baron Schilling die Blaumerle neben dem Kamin des Klosters am 11. III. Mai 1894 sind: Pünktchen gehäufte schwache Kranzbildung. Thienemann Grasstückchen fest beschrieb ein von groben und mit und künstlich sind Maße und Gewicht Lindermayer feinen erhaltenes als sehr flach Pflanzenstengelu und aus Besonders zusanimengefügt. Gegen Abend schlüpfte sie dann Felsen im ins Innere des reichlich mit Vieh belegten Stalles.115 Griechenland. Maße und Gewicht dieser sieben Eier: L. Br. Missolonghi mehrere schon Datum bei Delphi schon meisten Gelege. man Graf von wohl sicherlich oft erst der Mühle nicht der in in den einem Blaumerle. Die Brutzeit beginnt manchmal sehr am am 3. Gesicht in der Gelege zu sechs Stück! gekommenen Vögel waren Zeit zwischen Juni und in jeder November Hinsicht erlegt. kann 8* man . die übrigen schwach gefleckt. Auf dem Peloponnes lernte sie Graf von der Mühle und Lindermayer als sehr häutig kennen. 31.

er nicht missen. Kapitän Sperling erfuhr in einigen Gegenden als Namen der Blaumerle die Bezeichnung „güttliciier Vogel" und gleichzeitig die Legende. Mazziari) und für Kythera erwähnt ihr Vorkommen im Winter und Frühling Jamesou.i.-il. wie meine eigenen Beobachtungen ergeben. für Euboa Lindermayer. Daher die ganz erstaunliche Scheuheit der unablässig verfolgten Vögel in den JlivenwiUdern. sonst kamen mir keine Abweichungen vor. Lindermayer sah die ersten Endi_' <.er 1897. und 17. Dies letztere ist nun durchaus nicht richtig. Jänr. vielleicht kranke beobachtete ich am 19. Mai 1897 bei Govino. In Attika erfolgt die Ankunft laut Krüper und oder im November.-aiii. desgleichen ich am IG. sind wieder mehr auf der Erde sichtbar und flüchten von dort aufgescheucht zu Dutzenden nicht mehr in die Baumkronen. angeneiune Beigabe eine größere gereicht diesem bei uns L. der sich auf das Kreuz des Erlösers gesetzt habe. woselbst nur durch äußerst vorsichtiges Anschleichen oder durch Ansitz und gegenseitio-es Zutreiben ein Erfola: erzielt werden kann. November 1898 Baron Schilling auf dem Markte Bündel zu Hunderten. Die meisten gab es in der Gegend von Potamös. Je eine verspätete. strengen Jahreszeit ununterbrochen gejagt wird und ( Über die Zeit der Ankunft und des Abzuges fehlen ganz genaue Angaben. der Abzug dagegen im März. Nach Lord Lilford verweilt sie auf Korfu von Oktober bis April und wurde von Drumluond im Sommer dort niemals beobachtet. daß der Oberabnormer Weise hakig nach abwärts gekrümmt war. welche sich während unserer Anwesenheit im ein dui-ch Februar 1897 in den Olivenpflanzungen bei Aetolikon und Missolonghi umhertrieben. es. Oktober. ein kann — Singdrossel.-. gewellten Jugendkleide zum eiufarbigeu Altei-sgcwande gut ver- folgen. sondern unter die dichten Brombeerhecken. Leonis am Delph (27. Bei einem jungen Vogel von Agoriani im Parnaß bemerke ieli. von Dezember wo eintreffen. Schrift sei. In der ersten Hälfte . Ajn-il 1894 in den Oliven von Kali kiopulo und am 2. Auf den Kykladen ist sie nach Erhard die weitaus häufigste aller überwinternden Drosselarten. sclinabel in Turdus musicus Der griechische Olivenwald überall zum Verderben.1 Iti Olllis den Weclisel vom l. die Mehrzahl aber erst anfangs dann zu Ende Februar nur selten mehr einzelne anwesend. oder geringere Anzahl unserer Singdrossel.)ktober. gelangten große Bündel Erlegter auf den Markt nach Patras. bei Braganiotika und auch im Dünenwäldchen von Korissia. Erst der Beginn der strengen Fastenzeit macht den argen Verfolgungen ein jähes Ende und dann legen die Drosseln auch sehr bald die unnatürliche Ängstlichkeit ab. Auf Korfu fand am 22. Für Santorin vermerkte sie Douglass. am v. denn wenn auch helligt läßt. Heldreich Ende Oktober Stavros hier die ersten 18'J4 erlegte 21. November 1894) erlegtes Stück mir vorliegt.. daß dies der Sperling dei' Heil. ))eherbergt zur Winterszeit stets als unausbleibliche. beliebten Vogel der der Grieche fast dortige Winteraufenthalt alle Leider zumeist anderen nützlichen Vögel unbe- Gericht gebratener Singdrosseln nach vorhergegangenem Jagdvergnügen So kommt daß gerade auf diese Drossel während der ganzen viele Tausende im fernen Süden ihr Leben lassen müssen. Für Zante scheint dasselbe Verhältnis zu bestehen (ein Stück in der Kuli. zu welcher Zeit Scharen von Singdrosseln keinem Teile der Insel fehlten. Von den ungeheuer großen Scharen.

festgestellt wurde. Später fand ich weder in Patras noch in Akarnanien auf selbe als Belegstücke mit. Solange aber kein unzweifelhafter Beweis der Fortpflanzung in Gestalt von Eiern nach meiner Ansicht auch in den seltenen Fällen eines Vorkommens im späten Frühlinge oder gar im Sommer nur an ein Verweilen wider Willen. iliacus. Turdus iliacus Sie begleitet in geringer Seharen der Singdrossel bis L. ist — Wie schon erwähnt. aber in den ersten Apriltageu waren überall alle verschwunden. ohne genauere Angaben zu besitzen. Strimmeneas wurden drosseln in der das Gegend von Velestino Museum in Athen gelangte. fand auf den nur ganz vei'einzelte stets Graf von der mit einer Verweeiislung erklärt. Thienemann. Auf dem Peloponnes. • den Märkten mehr eine solche nordische Drossel. im Westen kann ich dies für Korfu nachweisen. musicus mit blaß isabellgelbem Gesamtgetieder eine Färbungsabweichung. von welchen ein Stück an Zeitdauer ihres Aufenthaltes im Gebiete die Frist )ktober bis Mitte März. wo die Singdrossel zuerst von der Exped. de Mor. strengen Wintern die riesigen Lindermayer Märkten unter Tausenden von feilgebotenen Singdrosseln Weindrosselu und hat daher vollkommen Recht. daß 7\ iliacus die häufigste Drossel Gi'iechenlands die Ansicht sei. um dort zu brüten. Turdus vlscivorus Man kann sich diesen Vogel in ein griechisches Landschaftsbild L. Drei von obigen sechs kaufte ich und nahm drosseln am Markte nur zwei T. Unser Stück erstand Herr Rother im Jänner 1898 auf dem Jlarktplatze von Korfu. Das schon von Lindermayer mit Recht bestrittene Nisten der Singdrossel in Grieclienland behaupteten. — Misteldrossel. März waren überall Ebenso Mitte März in den Eichenwäldern bei Hag Pantelemono. unserer mitteleuropäisclien Bergwälder nur schwer hineindenken und doch kann man ihm nicht bloß . Lindermayer ermittelte von Ende < in als in der zweiten Hälfte Jänner 1896 einige WeinThessalien erlegt. oder Jungen vorliegt. III. welche gerade bei Drosseln schon des öfteren beobachtet wurde. Milrz hatte sich ihre Anzalil nur wenig vermindert und nueh noch einzelne sichtbar. — WeiiulrosseL Anzahl und meist nur auf griechisches in Gebiet. Sowohl im Museum der Universität in Athen. wenngleich nur selten gesehen haben und Simpson vermutete. als auch in dem hiesigen Landesmuseum befindet sich je ein Stück von T. Auch Sperling will sie. im Sommer sowohl auf den Inseln als auf dem Festlande. vom nördlichen Teile angefangen gegen Norden zu. Im Isten wird sie als überwinternd für Euböa (Lindermayer) und die Kykladen (Erhard) angeführt.117 ' Grieclienland. Jänner 1897 aus der Umgebung von Potaniös eingebrachten Singdrosseln Am 21. daß l. dann in Mittelgriechenland Graf von der Mühle. wenn er Müliles. indem unter vielen am 17. etwa infolge einer leichteren Verletzung zu denken. Jänner gab es unter etwa 100 Singsich auch vier Weindrosseln befanden. scient. traf sie Graf von der Mühle auch häufig in den Weingürten.SljO ein Paar in Akarnanien zurückblieb. Von St. am 25. bilden geschmorte »Singdrosseln ein sehr beliebtes Gericht und werden als In Griechenland allgemein besonders zuträglich für Rekonvaleszenten er- achtet.

Ebenso selten erscheint sie nach Lord Lilford im Winter auf Korfu. jedoch überall ziemlich Drei einzelne Eier und 1. ich T.118 Oniis lialcniiica. dort als Soltcnlieit im Wintur begegnen. ob i cephalonica der Abies Beständen 1897. aber erst Linderund Graf von der Mühle haben sie als Stand. sondern die Misteldrossel ist. Stromvi Lala Im Peloponnes in Elis. namentlich mit Turdus pilaris in den Winfermonaten beobachtet. zusammen mit anderen Drosseln. Dr. selten. wo es größere und kleinere Bestände der Apollotanne gab. gibt. überwintert aber auch auf den Kvkladen nach Erhard und lebt auf Euboa nach Lindermayer. wo ich niemals eine zu Gesicht bekam. angetroffen. was in Betracht Dagegen bleibt es sehr der dortigen Nadelholzwäldor gar nicht zu bezweifeln ist. „Schnarren" sehr seine grrenze talwärts bis Dreraisa. wenn sie Nahrung findet. und den in 20. Vermutet hat dies schon Naumann. März P]in Paar verriet durch das bekannte vereinzelt. denn und Musinitsa. Weiters fand ich sie mehrfach an der Nordseite der Kiona und der Westseite der Vardusia (Korax) Mitte Juli 1894 überall dort. die einzige von den echten Drosseln. wenn- dort keine mayer und in gleich selten. durch 16.nnd Brutvogel im nördlichen den liehen Gebirgen des mittleren Griechenlands verzeichnet und auch. jedoch Drossel auf Milos wirklich angetroffen hat. Die Paare hatten damals eben flügge gewordene Junge. viscivorus als Brutvogel auf den Ainos (Kephalonia) am zunächst 19. die Misteldrossel ein ]3rutvogel ist weithin Wutte kein Nadelholz erlegte am 26. welche daselbst Standvogel ist. da den Waldungen aller Gebirge brütend angetroffen wird. Nnr ungern und selten versie läßt sie nach den Beobachtungen des Genannten die Gebirge im Winter.>ei früh Mai 1898 einen vollständig erwachsenen jungen alten Männehen. Krüper erhalten. Sonn in seinerzeit diese Während meiner Reisen habe fraglich. Juni 1888 und und Gewicht: vom Parnaß. von welchen ich Die Verbreitung reicht von der Piaumeines am 16. gesammelt. Anwesenheit in unmittelbarer Nähe der „Casa inglese". wurden am Mai 1890. Juli für unsei'e Sammlung schoß. Dann beobachtete ich und da einzelne Stücke in den höchsten Jjagen des Überganges von Kalamata nach Sparta nnd den undiegenden ]>ergknppen stets im Nadelholze sowie an den höheren Vogel samt dem in seiner Nähe befindlichen hier Berglehnen des Taygetos. jedenfalls im Hochgebirge. 32 23-2 31 32 mm 12. des Eichenwaldes Kapellis Die Brutzeit muß dort sehr l. wo es beginnen. wie Krüper be- in merkt. Mai Ihr Maß .

Ebenso glaube ich. bei Braganiotika musicus. so auf den Kykladen (Erhard). wenn die griechischen Gebirge teilweise mit Schnee bedeckt sind. Kythera (Jamesoni und selten auf Paxos (Erzherzog Salvator). wenngleich es in vielen Gegenden ihrer viel mehr auf dem Durchzuge und während des Winters gibt.III. Merula inerula (L. »Selbst auf den Inseln erscheint sie hier und da zur Winterszeit. teils für einen Durchzugsvogel. Ich die Drummond Amsel im Winter nach beobachtete dort Mitte Jänner 1897 und Lord Lilford auf Vido nur zwei Stücke. Mazziari vertreten und auf Kythera vermerkte Vorkommen Jamesen im U'inter und Frühjahr. Dezember 1896 und ein Weibchen. . ihr Von Zante ist sie in der Koll. Heldreich kennen sie als vereinzelten Ankömmling in strengen Wintern. Sie ist im allgemeinen als Standvogel zu betrachten. entweder ganz zu fehlen oder wenigstens recht selten zu sein. Für die Kykladen erwähnt sie Erhard sowohl als Winter. wie Dünenwalde von Korissia fast ebenso viele als T. Endlich sah Baron Schilling bei Herrn Diam. Dieses weil mit Ausnahme der Schwungfedern auffällig. Dezember 18(37 erbeutet worden waren. Sustas in Missolonghi ein daWeiters selbst in befinden sich im November 181)8 geschossenes und konserviertes Stück. Strimmeneas am 3. daß sie häufiger auf den Inseln des Agäischen Meeres auftritt als auf den Jonischen Inseln. Meviila vulgaris Leaeh. 119 Griechoiiland. erwähnt für Santorin (Douglass) und für Euböa (Lindermayer). im Museum zu Athen zwei Wacholderdrosselniännchen. welche wegen ihrer Häufigkeit daselbst und wegen ihres überall geschätzten Gesanges schon seit dem Alter- tume zu den volkstümlichsten gezählt werden muß. Auch Krüper und v. Aus alldem geht hervor. ebenfalls aus Attika. März 1897 in den Tannenwäldern des Ainos auf Kephadagegen in den Olivenwäldern stellenweise. welche mein sehr deut- hochverehrter ebenso ungewöhnlich wie interessant bezeichnete und mir auch noch niemals früher zu Gesicht gekommen ist. am 8. dagegen wurde sie auf Naxos im Sommer bisher speziell wird sie noch nie beobachtet. Nach Lindermayer kommt sie nur dann mit den Gattungsverwandlen in den Ebenen zusammen. Unser Museum besitzt ein Männehen vom Dezember 1893 aus der Umgebunovon Kalamata (südlicher Pelopounes!).). geschossen von St. aber es gab am 18. liche graue Wellenzeichiuing aufweist Freund H.wie auch als Stand- vogel. und dann im Baron Schilling sah im Im Sommer scheint sie dagegen Spätherbste auch zehn Stück am Markte hängen. daß diese Drossel in der strengen Jahreszeit zuweilen allen Landesteilen aufzutreten pflegt. lonia doch mehrere. November 1S65 und 11. welche in der Umgebung der griechischen Hauptstadt von Seh rader sen. Sonnini hielt sie hier teils für einen Stand-. ein weiteres mit greller Brustfärbung vom Pentelikon vom 25. z. Korfu besucht äußerst häufig. wie aus folgendem hervorgeht. Schalow als — letztere Exemplar ist deshalb recht das ganze Gefieder eine eine Erscheinung. Dezember 1897. welche in der sumpfigen Umgebung Lamias im Winter einfielen. ß. wo zweifellos sehr viele auch brüten. was auch Sj> erlin g bestätigt. — SeliwarzamseL Die Amsel gehört zu denjenigen Vogelgestalten des Landes. Graf von der Mühle beobachtete Flüge.

Die weitaus meisten Brufplätze befinden sich jedenfalls in doi <:iebirgcri. geschossen von Herrn Mantlos bei Missolonghi. geködert sind. Ich zu verschwinden anfingen. findet sie sieh auf den nördlichen Sporaden. Tag bemerkte. und zwar Sommer. und zwar nach letzterem durch Aristoteles. aber nirgends besonders häufig. das im Olivenwalde bei Athen erlegt wurde. aus der Gegend von Müdon und Pylos eine eigentümliche Fangmethode mittels Angelhaken. kalten Jahreszeit. so in den Mittellagen der Vardusia (18. In der dortigen Gegend gelten die Amseln im Herbste als Leckerbissen. April). gibt Hofgärtner )sten. die meisten gibt es noch oberhalb von Anavryta. Älai In den Niederungen der westlichen Hälfte des Festlaniles scheinen nur wenige zu am 3. die im Lande erbrüteten Vögel mit den aus anderen Gegenden zum Überwintern zugestrichenen in den Ebenen bis zum Beginne des März. wie Graf von der Mühle und Lindermayer beobachtet haben. eine Erschei. Juni vom Parnaß erwähnt sei. nach Sclnvab durch Pausanias (Buch VllI. daß die meisten von dort nach d<aii nämlich von Attika. sondern auch brütend im niclit weise Skopelos am auf der Insel 21. doch kann man bis zum Juni noch frische Eier finden. welche von genau demselben Platze bereits im Altertume bekant war. scient. so usf. Von ( Dünenwald Missolonghi (Olivenwälder). Mir sind diesbezüglich keinerlei Tatsachen bekannt geworden und auch die angegebene als Ursache ist 9. Endlich brüten auch viele in Elis in dem schönen Eichenwalde Kapellis. Weiters hörte ich auf Xoro viele singen und endlieh sah sie Fiedler in ganz auffallender Zahl im Dezember 1834 auf Skiathos sowie im Jänner ISoö auf Chelidromia. bloß im Winter. Juli 1894) und des Parnaß (Krüper). Die Legezeit beginnt in der ersten Hälfte April (frühestes Gelege im Parnaßgebiet nach Krüper am 16. denn es wurde mir beispiels1894 eine ganze Anzahl noch ziemlich frischer Gelege zugetragen. Anfiings November vereinigen sich dann. Dieses fand ich im Museum der Universität nicht dagegen ein ebenfalls rein weißes. Mai 1804. Umso zahlreicher erscheinen sie in diesen Gegenden zur brüten. vor. (Kap Skropha) bei Aetolikon. Kapitel 17. Gefangen und verspeist wird die Amsel in Griechenland zum Glück verhältnismäßig doch erwähnen die Mitglieder der Exped. denn ich konnte nur einmal. worunter auch ein Zwergei vom 1. daß sowohl Schwab in seiner Abhandlung über Arkadien (1852) auf (irund von Versicherungen der l^ewohner des Kyllene als auch Lindermayer ganz weißer Amseln in diesem Gebirge erwähnen. Nach Thienemann gehen viele Junge der ersten Brut wegen der frühen Legezeit zugrunde. Absatz 3). . was nach Aristoteles für Griechenland sogar als Regel gelten soll. Von ganz besonderem Interesse ist es aber. haft rotbrauner Fleckung. dann im Peloponnes im Nadelholze der Vorbei'ge des Taygetos gegen die Langhada zu sowie in den lichten Schwarzführenbeständen des Hauptgebirgszuges. doch lebvollständige und nordeuropäischen. Sieben griechische Amselbälge zeigen Übereinstimmung mit mittelebenso verhält es sich mit einer größeren Anzahl Eier aus Griechenland. eine am kleinen Vracliorisee in Akarnanien und ebenso Simpson nur ein einziges Paar in dem Auwalde an der Phidarismündung feststellen.120 Ornis In ganz besonderer Menge lialcaiiica. Ein Gelege vom Walde Kapellis zeigt ])rächtig spangrünen Grund bei spärlicher. Lindermayer erwähnt eines solchen Stückes. de Mor. des Abzuges der Überwinternden im Jahre 1866 den bei Tholi 20. Fälle von vollständigem Albinismus sind bei diesem Vogel auch in Griechenland mehrfach bekannt geworden. nung. Februar Schmidt März an. einige sogar schon am Kronoshügel nächst Olympia. nichts weniger als l)egreiflieh. die mit Würmern nur selten.

selbst dem über- nicht zur der Universität . im Winter von 1893 auf 1894 ein Exemplar aus der Gegend des Piräus. Ibis Sibthorps „Fauna 1904.ö. in Arkadien angetroffen wurden. einen typisch nordischen Vogel. dem Pentelikon und Parnes mehrere solcher Amseln auf den Markt zu Athen. während er bezüglich der Männchen folgendes schreibt: „Stehen wohl M. von denen ich zwei Männchen und ein altes Weibchen erwarb. Jänner 1897 gelangten aus Kephissia. ob die Abbildung in Veröffentlichung gelangten Tafelwerke Oxford (s. Dies ist ein neuer Beweis. Auch v. November 186. Schalow und Helimayr sich nicht etwa als die in den Alpen und den naheliegenden Gebirgen der zentralen Balkanhalbinsel wohnende Form. Am 14. Jener fand sie ein einziges Mal auf dem Markte in Athen. daß sämthche bisher aus Griechenland bekannt gewordenen Ringamselu auf Grund eingehender Vergleiche mit einem großen Materiale durch Reichenow. weißen Striche der Unterschwanzdecken deutlicher. Orientalis (ex Kaukasia et Persia) näher als der nordischen Form. Alle diese Ringamseln gehören zur nordischen Form. sind aber eben nicht sehr typisch. Ich kaufte es.) — Nordische llin^auisel. Selater. da die Säume der Unterseite breiter sind und die Unterschwanzdecken keine mediären Streifen besitzen. sondern als typische Vögel aus dem Norden heransgestellt haben. griechischen Gebirgen die Ringanisel nielit mit Bestimintlieit nachnnd ieli niemals im Winter in HeHas auf eine gestoßen bin. wieder ein typisch nordisches Stück. (L. ebenfalls manchen am Markte seltenen Vogel — St. Dezember. Dieses ist. Heldreich ist nichts Bemerkenswertes zu erfahren. Das eine Exemplar hat die mediären. Noch im selben Jahre. daß viele nordische Arten. eine IlauptbezugsStrimmeneas ein Pärchen am l. Auch von Degland und v. Tschusi hält diese Exemplare für orientalis. sie wurde daselbst häufiger beachtet. Lindermayer nnd Erhard bezeichnen sie als überwinternd auf Euböa und den Kykladeu. daß damals typisch nordische Ringamseln zusammen mit den angeblichen der orientalis-¥ovra. die ich wenigstens für unsere Gegenden als nicht haltbar betrachte. Jänner 1896 sammelte Professor Langhadis in der Umgebung von Tripolitsa in Arkadien mehrere Ringamseln. was noch wahrscheinlicher ist. ßlerula torquata Da 1^' Gripclipiiland. für unser Museum. am 25.Iir.5 aus Attika in das Museum in Athen. Zuletzt quelle für so kaufte." In der Tatsache. t. Der Literatur ist leider nur sein. sich oft in ihnen gänzlich fremdartigen Gegenden weit im Süden herumschlagen. von dort ein Männchen in das Universitätsmuseum und ein schönes Paar in die Sammlung von Merlin jun. p. Zuerst bekam Strimmeneas sen. in gewiesen <len ist Später kam ein Weibchen vom 20. Jedoch ist es eine ganz überraschende Tatsache. den Kontinent überfliegend. Innerhalb der letzten zehn Jahre scheint die Ringamsel öfters aus ihrer nordischen Heimat nach Griechenland gekommen zu sein oder. und es wäre interessant zu erfahren. erblicke ich einen weiteren Beweis. Graf von der Mühle erhielt ein Stück zur Winterszeit von den Aleppo-Kiefernwaldungen des Malevo (Parnon)Gebirges. 225} ebenfalls dieser graeca"' in Form entspricht. vermag icli aus eigener Erfabrung über diese Art nichts zu bericliten. wie Helimayr selbst sagt. wo es sich noch jetzt befindet. wie ich mich zeugt habe. daß es sich hier nur um nordische und keine östlichen Gäste handelt.wenig zu entnehmen. und dann am 4. — wie man sieht. Fe- bruar 1898. Achselfedern aber so weiß wie bei Orientalis.

erlegt. wie aus der Angabe Krüpers bei Mommsen: „Über seine Legezeit wurden hier noch keine Beobachtungen gemacht'' deutlich hervorgeht. Kegulas hjuicapilius (Brehui) — Feuerköjitiues («oldhähiiolien. Auf Kythcra beobachtete Jameson diese Art im Frühjahr. wurde Ein solches Warwara im Parnaß Gi-iechcnland in bisher noch nie entdeckt. kommt diese Art in Griechenland als R. anderswo meistens der Fall ist. Februar 1897. aber (L. zu welcher Jahreszeit die Goldhähnchen die immergrünen Gesträuche der griechischen Karsthänge bis zur Küste herab beleben. angeblich in großer Zahl. beobachtete diese Art am 20. (bei sagt bloß sehr vorsichtig: ist in Griechenland brütet dieser Ansicht. da er das und ebenso auch v. Auf Korfu fand es Drummoud. Goldhähnchen". Februar 1895 in der Umgebung von Athen in Ein o' wurde in Arkadien am 22. November 1894) vorliegt. beruht auf einem Irrtum. und gesammelt wurden. obwohl sie ohne Zweifel in der Nadelholzregion der griechischen Gebirge auch brütet. im Winter in den Olivenhainen. Jänner 1897 daselbst erbeutetes o" liegt mir vor. Oktober 1898 erlegt. Häufiger als im Sommer kann man dieses Zwerges der europäischen Vogelwelt im Winter ansichtig werden. dann eines von Kalamata (24. vom Pentelikon und tlymettos. Koch Grelbköptiges (xoldUähiu'heu. für meine Augen wenigstens. So erhielt ich vier Stücke im November und Jänner durch Langhadis. steilen Schluchten des Taygetos nächst dem Joche knapp unterhalb der Baumgrenze. Juni 1898 in den mit Apollotannen und Öchwarz- Wie dies . als eine Reihe von sechs Stückeln unseres Museums in der Zeit vom 26. ebenso für die noch heute erhaltenen Tannenwälder Fuböas und endlich erkannte ich es deutlich am 16. heute noch nicht ermittelt. aus Wacholder (Juniperus macrocarpa und phoenicea) bestehenden Dlinenwalde der Lagune von Korissia. Für Mittelgriechenland (dem alten Rumelien) ist das feuerköpüge Goldhähnchen schon von Lindermayer und Graf von der Mühle nachgewiesen.). von wo (Delph) mir übrigens auch ein Exemplar am Lindermayer bei Chalkis 21. Lindermayer hält es für einen Standvogel der nördlichen Provinzen des Landes zusammen mit Regulus ignlcapillus und nach Graf von der Mühle ist es ein solcher auch auf Euböa. altes AVeibchen auf Petalä am 25. März 1897 ( cT.und Kiefernwäldern verweilend.1 22 Oniis balcanica. Zeitangaben. daß Krüper 185U ein Nest mit Eiern gefunden habe. ob dieses Goldhähnchen Vögelchen zur Brutzeit reich. November 1894 bis 27. Ein am 20. In diesen habe ich niemals ein Goldhähnchen auffinden können.iuch weniger zahlreich vor kiefern bewachsenen. nicht wahrnehmbar. Unterschiede von mitteleuropäischen Vertretern sind. di'ru . welche insoferne zu stimmen scheinen. Ein zweites wurde Von Ende November bis Ende P'ebruar fand es 27. 'o'- Jiegulus refßulus — Es und ist folglich Kegiiliis cristatus Standvogel Krüper in Seebohm Dresser) der Kiefernregion des Parnaß ist. Leonis und St. Strimmeneas von Thessalien. Oktober 1890). März in den dichten (iestrüppwäldern am Tripodolakos und erlegte ein sehr schön gefärbtes. Held„In denselben Wäldern wie das andere sah. Die Angabe Lindermayers. und in den Wälder kephalonischeu Tanne am Ainos (Kephaluniai fand ich sie am 18. den Oliven. Februar 1897 im oberen Teile der Schluchten des Zygosgebirges (woher auch ein Exemplar des Museums von Athen stammt) sowie am 3. wohl aber traf ich beide Arten in dem schönen. ohne dabei eine Jahreszeit zu nennen. regidus.

als solcher einfach zur Winterszeit häufig in Der Genannte fand den Weiden- den Vorbergen Attikas und in den Gärten um Auch Krüper erblickte ihn zu dieser Jahreszeit ziemlich häufig in den Gärten der Städte. ein Paar damals erlegter keinen Schluß zu. traf ich R. Jänner 1897 beobachtet und zwei 9 auch geschossen und präpariert wurden. und zwar am überschwemmten Meeresufer der Bucht von Govino bei Goraggio sowie am Rande der Lagune von Korissia. Meinen Aufzeichnungen entnehme ich. Als überwinternden Vogel dickicht der Erliebuiig Iriulisten spaterer 123 Oriechenlnnd. bisher Griechenland — Berglaubsängev. Leonis sandte \inserera Museum drei am 2. März 1897 Vogel zur l)is brüten. licht olivenbräunliche Aberration vom normalen Gefieder erhielt unser Museum durch St. Als ganz außergewöhnlich späte Erscheinung muß ein am 17. Weidenlaubsiiugei-. Eine sehr hübsche. Vielleicht liegt hier eine Verwechslung mit Ph. rufus sah ich dann in der Umgebung von Missolonghi.und Jännertagen seinen eintönigen Gesang hören läßt. honellii vor. Dezember 1902 sammelte. auf der Balkanhalbinsel noch nicht aufgefundenen entdeckt Friilijalir (VieilL) zu haben.') Ziemlich viele Ph. diesen Laubvogel ') aiu-li in Die von . in den letzten Jännertagen 1897 sowie am 1. könnte zu Jahreszeit ließ diesbezüglich leider Düne von ein in leicht großer Zahl. in Megali vrysis bei Lamia am 23. der den Vogel. Sommersich in den griechischen Gebirgen aufhält. in Straßengräben und im Röhricht gegen den Phidaris zu. Beim Eintritte der wärmeren ^^'itterung waren dann sämtliche verschwunden. Sonnini hielt Goldhähnchen dieses griechischen Inseln im Archipel. April 1894 in der Richtung gegen Valle di Ropa erbeutetes Männchen betrachtet werden. Jänner 18ü7 ebenfalls Paar zustande brachte. PJii/JIojnienste rufa — Wir haben es bei Standvogel der es gar kein Nadelholz gibt. Graf von der Mühle fand den Weidenlaub vogel an denselben Plätzen und zur gleichen In seiner Monographie der europäischen Sylvien huldigt er aber der bestimmt falschen Anschauung.). gebührt dem imermüdlich tätigen auf Kvtliera vcrniPi'kte Ciirrnca vnlgarlx gehört möglichenveise . gelöst Die Frage. Eine weitere sichere Beobachtung dieser Art machte ich am 24. Februar im großen Olivenwalde in der Nähe dieser Stadt. ein Männchen. diesem Laubsänger mit einem echten Wintergastc des Ge- den Beobachtungen KrUpers (von II eidreich wiederim August und September erscheint. daß der Weidenlaubvogel auf Korfu am 18. wo fälschlich sogar für einen PhiiJIoscopus ruftis (Bechst. Olivenwalde bei Athen geschossene Männchen. laubvogel sondern zu streichen.rufus'im. Latli. ob sie dort werden. Dasselbe bestätigen auch Lindermayer und Seebohni. Oktober 18'J4 im großen Athen. trochüus. III. und noch am 20. den Winter in den Ebenen zubringt und im April wieder nach Norden zieht. und 20. Er ist deshalb als Standvogel in Griechenland nicht nur fraglich.19.Tanieson im liierhci*. Februar auf Petalä. wo er an sonnigen Dezember. woselbst ich am 20. welcher nach bietes holt) mayer sagt. Chr. regulu^ im Wacholder- kleinen Flügen in Korissia auf Korfu. wie Linderzu tun. Strimmeneas. daß Ph. Jahreszeit wie Ph. Phylloscopus honellii Das Verdienst.

Zygos. der die hochgelegenen Stellen der Gebirge bewohnt und dort brütet. In der Attika traf ich die ersten am 4. März 1873 und 12. erfüllt werden. April )livenbaume Erst am in Brutplatze im schönen Eichenwalde Kapellis bei Lala (Elis) sollte mein Wunsch. Da das Männchen zur Brutzeit fort und fort in kurzen Pausen seinen hellen legte ich es — befindlichen Triller ertönen läßt. Das Vögelchen als fixen Zieljmnkt aufs Korn zu nehmen war .. p. Dann hält er sieh mehrere Wochen in der Ebene auf und zieht sich in die Berge zurück. honellii erkannte. fand aber trotzdem nur noch ein Walde Kapellis nur wenige Brutpaare gibt." Da mich im Norden der Balkanhalbinsel bisher ohne Erfolg bemüht hatte. iu 260 erschienen: „Diesen interessanten Vogel hatte ich schon am f. Jahrzeiten" als Ergänzung hierzu: „Dieser Laubvogcl ist der einzige Soramervogel. dies in Giüechenland nachzuholen. daß er die meisten Berglaubvügel zur Brutzeit in den Eichen. ihn zu erlegen. den Vogel eingehend beobachten zu können.124 Dl'. Tagen wahrhaftig daraus. Es war ein Männchen und nun kannte ich bereits den Lockruf. 8clion in Juli trift't man die Jungen in der Ebene an. 1877. allein das Vögelchen verschwand spurlos im dichten Gezweige eines Ölbaumes. ist es leicht begreiflich. April 1867.iuica. boneUii für das Gebiet nur noch von Seebohm (Ibis. — Unmittelbar daneben er- — und nahm das Nest das erste im Lande gefundene samt den darin sechs. An diesem Umherstreifen ließ ich es in jenen (Erab. die mit Triller verraten würde. etwa 1 2 Tage alten Jungen mit. Zwei volle drei unweit von einander befindlichen Hügeln. streifen welcher am meisten Ähnlichkeit mit dem Lockrufe der Zaunammer den Standplatz eines Paares beim Umherim Walde ausfindig zu machen." Noch im selben Jahre folgt in den „Griech. Auf einem Ausfluge am 4. Ornis Krüper Ornith. in Dieser schrieb Athen. Der Berglaubvogel ist von einer verblüft'enden Lebhaftigkeit und es wäre überhaupt nur reiner Zufall. Nachmittags war ich wieder zur Stelle versteckte mich und sah nach einiger Zeit zu meinem Erstaunen das Weibchen wieder herabschoß und sofort mit einem Männchen unter einem an Cisticola erinnernden unweit von meinem Standorte befindlichen Bodenneste („Tüp") Kufe zu seinem fliegen.und kennen gelernt. mit dem kleinen Vogel bekannt zu werden." Jlündlich teilte mir Krüper dann noch mit. April 1S97 im Olivcnwalde östlich von Missolonghi habe ich ohne Zweifel ein Stück zwar für kurze Zeit beobachten können. zu dessen Blätterfärbung sein ich Gefieder so vortrefflich paßt. daß ich mir alle Mühe gab. April 1874. aber erst 1875 Cab. 95) mit den Worten erwähnt: „Ich habe ihn zur BrutParnaßgebirge zeit in Griechenland beobachtet. Journ. und Wutte sehr Männehen und folgere Der besprochene Vogel Stunden währte die Jagd auf hohen Eichen bewachsen waren. ( 18. den ich auf weite Entfernung als den gewünschten Ph. nicht fehlen. )ialc.und Edelkastanienbeständen am Zygos angetroffen habe. wenn ihn nicht nach kurzer Zeit immer wieder sein lauter bereitete mir viel Plage. njliulich 18(34. Am 1897 wurde ein anderer solcher Vogel unweit Astros von einem meiner Gegenwart herabgeschossen. die am frühesten ankommen. blieb aber in dem darunter befindlichen dichten Kornfelde leider unauffindbar. Außer diesen Bemerkungen Krüpers wird Ph. cirlus) besitzt. Mai 1898 wurde ich am Rande einer kleinen Blöße im genannten Walde durch eine mir unbekannte Vogelstimme aufmerksam gemacht und erblickte von Eiche zu Eiche fliegend einen Laubsänger. er ist einer derjenigen Wanderer. 28. Am Vormittage des 26. hatte aber hierbei anfangs wenig Glück. daß es im es ist nicht schwer. p. noch vor Ende März erscheint er in den Olivenbäumen der Ebenen.

GiifcliciilaiKl. außer einem leisen Piepsen von ihm keine Stimme zu ören ist. noch ein Männchen aus der Umgebung von Tripolis (Arkadien). außer den oben erwähnten drei Brutvögeln. unmöglich und kaum hatte einer von uns auf gut Glück in das den Vogel verbergende Blätterdickicht hineingeschossen. Umgebung von Athen erlegt. Juli sämtlich zwischen Liosa) Universität in von St. [und drei Männchen nebst einem Weibchen. hat eine länglich-rundliche Gestalt von 12 cm größtem und 9 cm kleinstem Durchmesser. daß zu jener Zeit. durch wenige Grashalme zusammengehalten werden. Infolge meiner vielen diesbezüglich erteilten Aufträge erhielt unsere Sammlung. erbeutet von Prof. so ließ sich seine Stimme wie zum Spotte schon aus ganz anderer Richtung wieder vernehmen. Langhadis am 25.125 III. Beide Geschlechter finde ich in der Färbung vollständig gleich! Zu erwähnen wäre noch. März und 9. die lich fest gebaut. April 1895. In der Gesamtfärbung erinnert der Berglaubsänger sehr an Hypolais palUda. g-auz Das erwähnte Nest befand sich am Abhänge eines Hügels und ist nicht sonderEs besteht durchwegs aus vorjährigen. Im jMuseum der (Station dem 31. die Eingangsöfinung ist 4-ö cm bi-eit und 2-5 cm hoch. da sich der Vogel am Durchzuge in den (Jlivenbäumen herumtreibt. aber der gelbgrüne Bürzel unterscheidet ihn auf den ersten Blick. April in der Strimmeneas auf dem Durchzuge Athen befindet sich ein in Attika am 25. trockenen Eichenblättern. 1860 geschossenes Weibchen. .

April. wie folgende Aufzeichnungen beweisen: Attika. Das ül)erwintern. August 1895 gesendetes bei Agoriani Männchen eher höchstens im Parnaß mit ansässig gewesener Vogel zu betrachten Das Brüten Schleuder geschossenes und mir vorausgeeilter als ein ein- dort ist.r Bechst. 1874: 26. Bezüglich der Dauer des Aufenthaltes im Lande sind die betreffenden Beobach- tungen etwas verschieden. — dem Zuge iler den Gebirgen zu denken. bei Kephissia. an obigen Orten gesammelten sechs Stücke betrachte ich durchwegs als richtige Pli. 426)." So wurde ein Stück der Balgserie des hiesigen Museums von Leonis bei Athen ziemlich häutig schon ich 23. p. April zum ersten Male gesehen (Baron Schilling). der Strande einen überwinternden Waldlaubsänger (also viel häutiger. am Fuße 12. B. um die Argos. am 25. 1896: 6. 1894: 17. sibilator sehr lange an. Die mir vorliegenden. Der Herbstzug ist wenig beachtet. 1897: gerade 2. ein sibilatri. Ibis 1877. Waldlaubsäiiger. Der FriUijahrszug dauert auch bei Ph. denn in der Hauptschlucht des Varassovo trafen wir am 4. 1897: 16. Korfu. als erlegte). Krüper). Zante. Mai.ldreieli bewachsenen Feldern. Februar 1897 ein laut singendes Männehen an.i2b Oniis 1)alcanica. Auf dem Peloponnes beobaclitcte ihn Graf von der Miililc im Herbste und Winter auf mit vielem wilden Fenchel und anderen hoehstengeligen Doldenpflanzen zr. auf den Hügeln rings Tripolitsa. April. Mai (Langhadis). September 1894 erlegt. Seebohm. 90 und Hist. doch bin durch Stavros Strimmeneas am dem allgemeinen Zuge als ein Phylloscopus sibilator in schönes. Phyllopuenste (Boclist. hier viele am Lilford annahm. aber auf gelangt er im Frühling und Herbst in großer Zahl ins Gebiet (s. Mai. ohne genauere Angaben darüber zu machen. welches zunächst Lindermayer für Mittelgriechenland samt Euböa und den Peloponnes feststellte. April. Attika. p. dem Wege nach Valle di Ropa mehrfach und auf Bucht von Kalikiopulo massenhaft. Strophaden. dieses Laubvogels ist in Griechenland wohl ausgeschlossen. . äußert sich Krüper hierüber mit den Worten: „Er Mitte stellt sich Ende September und im Oktober in den Ebenen ein. Korfu. An ein Brüten dieser Art wäre daß beispielsweise der Ansicht. ist Tatsache. erlegt. Mai. Krüper beobachtete ihn im Taygetos im August (von Heldreich wiederholt) und Graf von der Mühle erlegte im Herbste diesen Vogel öfters. bis Mitte April in Wohl richtiger daß der Fitislaubsänger in ziemlicher Anzahl von den ülivenwäldern und Gärten sich herumtreibe. zahlreich anwesend. 1899: 29. 1897: 26. Lindermayer Oktober sagt. und 19. sibilator und kann nur bemerken. bei Govino im März 1857 Mai. bei Kiveri an der Kiiste.). 1898: 7. bei Keri des Skopos. daß ich bislang der neuen 1-^orm ßavesceiis beim besten Willen keinen rechten Geschmack abgewinnen konnte. April (Dr. of Br. I. wo er den ganzen Winter hindurch bleibt und im März nördlich zu wandern beginnt. Patras. 1898: 14.

pallida nicht nur hinsichtlich seiner ansehnlicheren Gestalt." in Vorkommen Heldreich OarteiispiUter. als einen 15. 18. Die von Graf von der Jlühle unter Nr. und zwar von Korfu durch (doch hier nach dem- mehr noch im September!). lichen 127 Grieclienland. honellu zu verstehen. daß es ihm unbekannt sei. wohin selbe gehöre. Angabe vom wie wir aus Dresser ersehen. ^j Monogr. JtTijpolais Kurz. erscheint aus fernem Süden. zwischen Athen und Marathon erlegtes Exemplar. daß im Gebirge des möglich vogel betrachten. enrop. wenngleich es immerhin Landes hier und da ein einzelnes Paar zum Brüten zurückbleibt. p. September sich. April Die obige 6. Meiner Meinung wäre darunter vielleicht am ehesten Ph. III. Schließlich konnte ich gelegentlieh der Vogelkatastrophe auf den beiden Stropliadeninseln in der Zeit vom 14. icterina (später nochmals von Lindermayer wiederholt) hat schon Schlegel') zu der Bemerkung veranlaßt. Mai 1898 daselbst eine große Menge selben — von toten und verhungernden Gartenspöttern Kraftlos huschten die armen." Strimmeneas am August 1895 bei Agoriani eingetroffenen Zugirgendwo wäre. ob H. Ifyxtoluis olivetormn (Strickl. ohne einen Laut von sich zu geben. welchen Graf von der Mühle für Griechenland nicht angibt. welcher sagt. wenigstens trafen am ist in besten beantwortet mit Griechenland nicht zu den wir ihn nur äußerst selten dortselbst auf dem Herbstzuge. April Seebohm. sondern auch durch sein Erst wenn in ') Kritische Übersicht. . auf feststellen.[Tfipolais philomehi Sängers in Gartenlaubvogel ist April oder anfangs Mai. welcher ihn zu den StandSo will denn auch ich ein von im Parnaß erlegtes o\ welches mir vorliegt. Die Frage. der große (_)lbaumspütter. Mai 1867 und 28. Graf von der Mühle dagegen bloß einen einzigen jungen Vogel im September auf dem Palamide (Nauplia). und es war uns ein leichtes. um zu brüten und von Erhard. von Zante durch Strickland und von Kvthera durch Jameson. je ein Paar für die Museen in Sarajevo und Athen aufzulesen. falls zieht er dem Durchzuge In der Attika südlichen Krüper das folgendermaßen (von CTriechenland nur auf snlicaria Bp. p. (L. als — 28. im angetroffen. welcher 1873 bezieht die Art eben- Durchziigler bezeichnet. dieses unvergleich- wiederholt): „Der Griechenland zu finden. wurde am Peloponnes wieder durch. c1.). 147 angegebene Fic. aber richtig kennzeichnet Dr. und zwar Ende am er 27. Lindermayer verzeichnet den Gartenspötter für Eiiböa und erhielt ihn einige Male im April und September von den Olivenwäldern um Athen. 53. 90. auf ein von H. den griechischen Landen der heiße Sommer Einkehr gehalten hat. nur für wenige Monate. Vom Frühjahrszuge der Vogel weiters ist bekannt geworden namentlich von Drummond den Jonischen Inseln. frühzeitig vögeln der Kykladen zählt. dem Zuge befindlichen Vögel dort zwischen den Ähren der Getreidefelder oder in den Dornenzäunen der Feldeinfriedungen umher. Sylvien.) — GrolJer Ölbaiuuspötter. philomela in Griechenland brütet. Gewiß falsch sind dagegen die Angaben von Drummond. daß einige auf Korfu verbleiben. den Worten des Genannten:^) „Wir vermuten. welcher H. April 1873 Ende August und anfiings 1860. daß er Brutvögeln gehöre.

Der Raum zwischen Schnabel und Auge ist heller.' (ianze Länge Schnabel Ergänzend füge bildete (in Tarsen englischen Zollen) <i. p. Seine Stimme ist ein unbestimmtes Gezwitscher ziemlich ähnlich ienem von »S. letztere weißgerändert. scheint aber bisher der Aufmerksamkeit der Beobachter entgangen zu sein. nämlich noch bei. Turdoides und anderen ausländischen Arten. Vol. mir wohlbekannten Gesang lauschte. E. ßla. daß mir ein im Sommer 1895 von Hauptmann Polatzck auf Korfu erlegtes typisches Exemplar vorliegt. 22ö) Sibthorps die nicht inter- veröffent- in Oxford aufbewahrten Werkes erkennbar nach einem von Sibthorp Tafel 38 dieses olivetorum deutlich vor 1787 beigestellten und zweifellos von Griechenland stammenden Exemplar ab. dal^ Sciater der Abbildung dieses Spötters Bauer H. jedoch brachten es die Umstände mit sich. Mai. \j. p. Neuchatel. aber wegen seines scheuen. dunkler.und Sekundärschwing<'n sind dunkelbraun. unruhigen Wesens konnte ich nur zwei Stücke erbeuten. Er besucht die Olivenhaine und lebt weniger am Wasser als einige seiner verwandten Arten. j\Iai halte. ') In mitgeteilt. woselbst 8. Laut brieflicher Mitteilung Drummonds an Dresser wurde H. daß die Type der Art. Tarsus '/g.!. II als „Wegen der geringen Entfernung Zantes vom Peloponnes ist es wahrscheinlich. olirpAorum von Jenem eigentlich schon ein Jahr heit die auf Korfu entdeckt und auch im Balge Mr. weshalb ich es für einen vereinzelten daß Lord Lilford 1857 ein Stück schon im April unweit der Ein zweites sah er im Balge von Zante stammend.l^ö Oniis liak-aiiic. Mai 1836 auf Zante von H. Coulon. weiß. entdeckte Drummond //. Eines davon gab ich an Mr. 8. und Zehen Iris Schnabel an der Wurzel orangegclb. „Ich bemerkte diesen Vogel zuerst im Mai 1836 auf Zante. Die Klangfarbe seiner Stimme wird besonders hervorgehoben. die beiden nächsten Federn mit zarter weißer Spitze. oliveforuni auf Korfu. ebenfalls bis durchaus keiner hören. wo er durchaus nicht selten ist. bei welcher der Schwanz nur schwach gerundet ist und die Farben dunkel und einförmig sind. die beide Männchen waren. das andere befindet sich in meiner Sammlung. jetzt in Cambridge. 'j^. . Auf (Ibis. seine beiderseitigen Außenfedern ringsherum leicht weißgerändert.liucli ICaysmliiig- u. schon oben erwähnt. geradezu quecksilberiges Wesen und an liervorragendcr mag wohl Sclieulieit üljertrift't. Flügel o^») Schwanz 3. In 1843 erschienenen Arbeit bezeichnet er den Vogel dort als sehr häufig und vermerkte die Ankunft gegen den 15. Während meines dortigen Aufenthaltes Wie seiner zum ließ sich bis Ausnahmsfall Hauptstadt ich erlegte. daß Drummond der Entdeckung verlustig ging früher und 1837 Strickland') in (ioulds berühmtem Werke „The Birds of Europe" im Text zu Tafel 1U9 folgende Neubeschreibung von Salicaria olivetorum gab: „Dieser Vogel gehört zu jener Abteilung der Salicariae. Die Primär. hier „Fauna graeca" macht.'' ich essante Mitteilung von lichter Unterseite grau- Brust und Unterschwanzdecke gelblich. wie bei Sylvia * arundlnacea. gegen die Spitze bleifarbig. Strickland erbeutet wurde. tlei' dcutsdieu oniitulugisclieu Literatur zuerst 1S40 . Mai vergeblich nach dem lauten. obwohl der höchst eigentümliche Gesang den Vogel überall leicht verrät. Strickland vorgezeigt. Beim Männchen ist die ganze Oberseite graubraun mit einem Stich ins Olivgelblichc. Diese Sclieu- Ursache sein. LIV. an den Seiten dunkler werdend. der Schwanz gerundet und ebenfalls dunkelbraun. loalustris. nußbraun. arundinacea. SchHeßlich sei erwähnt. den Abzug im August. daß dieser Vogel dort auch vorkommt. in 19U4.sius. erst am 21.

nach Beendigung des Brutgeschäftes zu verstummen. namentlich um Melanes am 15. wäldern der Sein schnatternder Gesang.luli oder anfangs August fest. Lindermayer brachte nämlich schon 1843 eine ausführliche Beschreibung dieses Olbaumspötters und seiner Lebensweise nach eigenen Beobachtungen sowie Belegstücken Umgebung von Athen. Die Inseln des Agäischen Meeres und namentlich auch die Kj'kladen besiedelt //. wie in der „Rhea" (Thienemann) 1846. . teils befiissen sie sich ausführlich mit der Lebensweise während des kurzen Sommeraufenthaltes. aber bissige Vogel lebt nur in Olivenwäldern und nur auf Olivenbäumen. ist sehr scheu und flüchtig und schwer zu erlegen. zwar größtenteils Lindermayer entlehnt. ihn früher schon Simpson erwähnte. oben Reiser. Juli 1894 ließ sich tagsüber in dem prachtvollen Ölbaumwalde bei Itea kein einziger mehr hören. Ich hörte den eigentümlichen (iesang vieler Paare in den ausgedehnten Olivenwäldern. Auf Naxos fand ihn Krüper ziemlich häufig in den größeren Olivenbäumen und den Eichen. 163) noch heutzutage an dem Irrtum daß sich das Vorkommen auf die Jonischen Inseln beschränke. delt Graf von der Mühle. europ. Nach seinen Aufzeichnungen erscheint er dort in der Zeit vom 10. Ornis balcanica HI. denn am 12. Brehm. Umgebung von Kephissia. wo Es ist aber nicht ausgeschlossen. Er erhielt auch Eier. Hier möge eine Stelle aus der „Monogr. Juni 1894. Nicht minder häufig dürfte er auf Euböa sein. dagegen keinen in den Gärten der Ebenen. i\Iai 1859 und 30. Dresser etc. „Der lebhafte. Paare verbringen die Sommermonate auf Skopelos. bei Degland (1867). aber alle diese Bearbeitungen haben eine gemeinsame Quelle. aus der sie schöpften. 28. April 1860. u. mit dem Eortpflanzungsgeschäft daselbst und mit der Feststellung von Ankunft und Abzug. im „Vogelfang" von Ohr. Lange Zeit liaupt nicht klar.III. obwohl alte und junge im Laubwerke einige Male für Augenblicke sichtbar wurden. sorgfältigen Krüper am dagegen. woselbst mir mehrere in den letzten Tagen des Monats Mai und in den ersten des Juni gesammelte Nester samt den Gelegen zugetragen wurden.. Dubois. April 1867. Brehms „Tierleben". IJJ Griechenland. Mai. bekam am Mai 1894 im Aleppo-Kiefernwalde westvom Piräus gegen Salamis zu hören und dann tags darauf mehrere in den OlivenIch lich am in Attika den ersten 12. Auch gelang es mir damals. die letzten 11. bei Rey. S. denn wenn er sieh durch seinen Gesang auch dem Jäger verrät. viele Die Angaben über das Vorkommen des Vogels auf dem griechischen Festlande sind teils in kurzer Form enthalten in verschiedenen Werken. einen zu erlegen. fest. und dies ist Lindermayer in Päßler seinen verschiedenen Arbeiten über die griechische Ornis. bei In ausführlicher Thienemann Weise wird dies (Fortpflanzungsgeschichte). 9 . bis 12. nach In Akarnanien 24. weil vielleicht der griechische Kalender (alter Stil!) angenommen wurde. 233. d. wurde man sich über die richtige Verbreitung in Griechenland überFritsch beispielsweise hält (S. 107. so läßt er sich doch durch seine Färbung. S. daß bei einigen dieser Datums zwölf Tage hinzuzusind. olivetoruin nach Erhard ebenfalls zur Brutzeit. am 4. welche. der die Erbeutung überhaupt am ehesten ermöglicht. April 1873 und anfangs Mai 1874. doch lernte ich hierbei sogleich seine unbeschreibliche Scheuheit kennen. das Betragen vortrefflich schildert. wo Lindermayer ihn feststellte. alles behan- Baedeker. wo aus der er ja sehr häufig war und noch ist. rechnen Krüper stellte erlegte er auch den Wegzug mit Ende August 1871. Brehm (Eierwerk). L. v. Sylvien" vom Grafen von der scheint Mühle Platz finden. Heldreich (Übersetzung Krüpers ins Französische!) und in A.

weil der unmelodische Gesang in nächster Nähe ertönt. nur das schrillende Gezirpe dringenden Geschrei dieses Spötters. Dies gelang überhaupt nur einem von uns. daß die Vermutung Stricklands. unten weißlicli. weiter draußen in den trockenen. mit Vorliebe mehr den äußeren Gürtel der Ohvälder auf. Die Jagd auf ihn verlangt stets ein ungemein rasches Schießen. trotz der mayers. In der Ebene von Sparta sucht er. pallida zu hören. ja man bemerkt bereits an der Bewegung der Olivenzweiglein den beiläufigen Ort. Bei Kalamata konnten ich und meine Begleiter das Leben und Treiben des ruhelosen Vogels sehr genau beobachten. die dem Scheine sehr mit so der <_)hvenbl.itter übereiu- kaum von denselben unterscheiden. wenn man einmal seiner gewahr geworden Oft glaubt man nach langem Nachschleichen in den nächsten Augenblicken endlich Geduld und zu Schuß zu kommen. nämlich Wutte.130 Ornis balcanica. pallida ähnlich. Westseite zu passen.ndra lebend. olivetorum jedoch und zwar zwischen Palaeopanagia und Xerokampos. so z. eines Weibchens habhaft zu werden. nicht nicht unähnlich Vergleich letzteren fortissimo. hat demzu- stimmt. aber weit kräftiger. Geradezu massenhaft bewohnt er die geeigneten (_)rtlichkeiten in Messenien und Lakonien. der Maina. wie auch anderwärts. Nicht minder häufig ist Recht er in verschiedenen Teilen von Messenien: nicht allein in Umgebung von Kalamata. vielmehr folge nicht die geringste die einsamen. frrünliclierau. Besser scheinen ihm die Olivenhaine bei Kyparissia an der Vom Herzen der Morea liegt mir ein am 12. nackten Juniussonne in )livenwälder und solche (Jlivenwäldcr in liebt nur er der größten Hitze der Unzahl an jedem Baume sitzen. viel ist." und nennt die . untermisclit Lindermayer bestreitet aber dem unmelodischen. der Verwandtschaft mit den Rohrsängern. wo sich der Vogel herumtreibt da mit einem Male ertönt das Geschnatter desselben Individuums etwa 100 Schritte seitwärts in den buschigen Ölbaumwipfeln. sie durch- und verdient ist. sondern auch bis zur Höhe des berühmten Wurkano (IthomeJ ansteigend und dort oft in unmittelbarer Nachbarschaft von der nächsten Klosters Miliaria cala. In größter zweifellos in gab es viele Menge in Griechenland überhaupt begegnete ich auch in //. jeder Landschaft zu finden. ziemlich schütteren Oliven- pflanzungen begann das Revier des großen Spötters. Geröhrig und Gebüsche. war bloß H. Um endlich die Verbreitung in Griechenland abzuschließen. als zur Brutzeit in ein besetztes und vorher ausgekundschaftetes Nest in entsprechender Entfernung eine Schrottladung am Nest Leim oder Schlingen anzuwenden. das den in wenn schweigt und ein schattiges Pliltzclien sucht. späteren Meinung Linder- vollkommen richtig erwiesen hat. Zu den alier- — schwierigsten Aufgaben gehört es.Stimme ein Dresser annäherungsweise In Wirklichkeit ist sie wohl am meisten jener von H. über das Vorkommen im Peloponnes Gleichwohl ist daselbst er keineswegs gegenteiligen sich als in sei hier festgestellt. der Nähe von Gythion. dann bei Pylos und JModon. Mai 1895 in der Umgebung von Tripolitsa erbeutetes Stück vor. Soweit die Vorgärten der Stadt reichten. schattenlosen. Ich weiß kein anderes verläßliches Mittel zur Erlangung eines solchen. Er bewegt sich beständig in den Kronen Bäume und meidet gänzlich alles Wasser. Das AVeibchen läßt nämlich keine Stimme hören und führt ein außerordentlich verborgenes Dasein. hineinzujagen oder aber . suchte ich ihn zur richtigen Zeit vergebens in den nordwestlichen Küstenstrichen. B. so hört der schmachtende alles Wanderer durch die ( wogegen mit jener von Acrocephalus schoenohaenus vergleicht. in mit Namen von Gesang manchen Tonlagen dem Gesänge der Kohlmeise Zwitschern der Rauchschwalbe der Baumzikaden.

Juni zwei ziemlich frische Eier eines Geleges. oliveAorum verdanken wir unstreitig' ebenfalls Lindermayer und nach dessen Hingang. Mehr als vier Eier wurden wohl bisher von niemandem in einem Gelege gefunden. 15-5 15T mm 14-6 mm Gew. dessen Tiefe zwischen 33 und 53 mm wechselt. nie auf alten Zweigen dieses Baumes und nur . das früheste Gelege von vier Stücken am 22. d) L. Mai 1867. Unter einer Reihe von Eiern aus Attika ergibt sich als frühester Fundtag der 21. 1859. Krüper. am 19-8 c) 19-7 mm . Baststreifen. 131 Griechenland. dessen Weite zwischen 47 und 66 mm. daß die Grundlage nicht aufsitzt. olive- besten aus folgender Jlaßtabelle: Gelege 4 Stück (gez. 1858 dem zoologischen Kabinette in Passau 21 Eier dediziert^) Tatsachen.und Mandelbäumen (Reg. VIII der „Naumannia" Ö." Krüper erhielt die meisten Eier anfangs Juni.selten auf Graiuitapfel. Die Beschreibung der Eier ist ebenso bekannt wie jene des alten Vogels. welcher Baldamas in Bd. 13-5 13 125 21-1 21-1 cg 209 15 20 H. Eine genaue Beschreibung des Nestes nach Lindermayers und Thienemanns eingehenden Untersuchungen liefert Baron König-Warthausen folgendermaßen: „Das Nest wird mannshoch und darüber meist so befestigt. Bereits 1843 wurden Nest und Eier von Lindermayer gut beschrieben.-Bl. Dr. sodann 47 Eier im Laufe der nächsten Jahre an Thienemann und 18 an Baron König-Warthaiisen abgegeben und laut des II. als spätester dagegen der 10. (gez. und ist äußerlich 1)2 lOß mm breit. Wurzelfasern. Gnajjhalium-fitengel bilden den Hauptbau. Korr. wie immer. von außen sind sie mit einer dichten Schichte Spinnengewebe überzogen und innerlich mit feineu Grasrispen. der mit Disteltlaum und Gnajjhalinm-WoWe durchtilzt ist. Mai 1871. Juni 1863. doch sammelte ich auf Naxos auch noch am 16. niemals mit Eedern ausgekleidet. manclnnal mit etwas Pflanzen wolle. Das in zwölf Tagen fertiggestellte Nest fand Lindermayer nur auf jungen Schößlingen des Ölbaumes. 1847 ein Ei an das Museum zu Regensburg geschenkweise übersendet. 53 70 mm hoch. S. mit einem Napf. Würzelchen. sparsam mit Pferdehaaren. Jahresber. Das erste betnlclitlichere Material an Nestern und Eiern von H. philomela meist durch die beträchtlichere Größe. dürre — Grashalme. Nach Baron König-Warthausen unterscheiden sie sich von denen der H.III. 128). obgleich die größten der letzteren die kleinsten von torum erreichen und diese Tatsache ergibt sich wold Gelege 3 Stück 21-5 Br. Überhaupt sind die Schwankungen der Legezeit naturgemäß sehr gering. 124 kurz gedenkt.

Juli 1894 geschossenen und die Flügelfedersäume nielir rostgelb wie bei den Alten. ^ FlLlgeldeckfedern .1Ö2 Ornis lialcanica. iiacli einem von mir bei Itea am 12. Beim jungen Vogel. Dunklere Färbung kann ich aber nicht wahrnehmen. Maße von 10 Exemplaren in Millimetern: Stücke. sind Uhrfedern.

hippolais Lath. *) Stiftungsfest in 5) Naumannia Naumannia «) ') ^) Hist. VIII. Obzwar ich sie längs der Ufer der Flüsse und in sumpfigen Gegenden sah. für spruchreif dieser richtigen aber Anschauung bei. p. 1844. S. unterscheidet sich in der Färbung wenig. elaica und pallida getrennt auf. Auf die Ausführungen des letzteren werde ich später nochmals zu- rückkommen. L. und weiters S. von Baldamus^) und Thienemann in trefflicher Weise beschrieben. 60. „daß es die Blasius'"') amhigua Schlcg. Bull. aber 1855 finden wir im „Vogelfang" schon als „Hypolais elaica''' angeführt. Im 133 Griechenland. Chr. festgestellt hatte. and Mag. Okens „Isis" 1845. da richtiges Materiale aus Griechenland inzwischen eingetroffen war.säuger. ist er wenn nicht Precjlii Frauenf. 42. VIII. Zur Fortpflanzung. mit auch der unmöglich sein wird. ji. was zunächst Dr. elaica welcher eben- pallida Ehr. Graf von der Mühle lernte den Vogel wilhrend seines Aufenthaltes in Griechenland merkwürdigerweise nicht kennen. Jahrg. gefunden. Nieder in Missolonghi mitteilt. sich in der Arbeit Driimmonds über die Vögel von Bemerkungen. olivetorum und durch die Ähnlichkeit seines Gesanges konnte er mit ihr verwechselt werden. VII. p.-Blatt. wie wir schon der letztgenannte führte durch damals noch da er die Angelegenheit der Vereinigung noch nicht hielt. Mose. Auch die daselbst veröfTentlichte Abbildung des Vogels samt Nest und Eiern nach Originalen aus Griechenland ist nichts weniger als gelungen. (Dezember 1843).. p. von der 8. . 102 u. Nachdem Linderm. elaica Linderm. Regensburger Korr. 53. Aufenthalte und Betragen nicht Schlegel viel wie aus der Beschreibung von Sylv. elaeica Linderm.3 Görlitzer Gesellsch." ersichtlich. ^) Kritische Übersicht.der Spott. Auch reihte er diese Art in den Katalog der auf Euböa gefundenen Arten ein. schwer. *5'. p. ist echter Laubvogel. H. auch im im selben Jahre^) mit einer ausführlichen Beschreibung nach zwei folgt aus Griechenland erhaltenen Stücken und benennt den Vogel Ficedula ambigua nov. >) Ann. 90 92) gibt dann Lindermayer die weitaus bessere Beschreibung. daselbst sagt. p. 30. "-) Abhandl. p. sondern der Olbaumspötter gemeint ist.. XII. 124 126) sowie namentlich in seinem — — Hauptwerke (S. spcc. aus welchen unzweifelhaft hervorgeht. 1859 wurde der Olbaumspötter durch Krüper und Simpson in Akarnanien ent- deckt und auch Nester gefunden. palustris . vol. zu trennen. habe ich sie häufiger in den Olivenhainen selben Korfu') unter Jalire linden S. in der Gestalt gar nicht und. 124." 1844 verbessert bereits 'J'obias-) die Stellung im System mit den Worten: „Besonders Sal. d. of Nat. . Acad. indem Drummond sagt: „Kommt gegen dieselbe Zeit an wie S. richtigere Angaben bezüglich des Brutgeschäftes." Auch Heuglin pflichtete Baron König-Warthausen') erfahren. wiederholt aber in seiner „Monographie der europäischen Sylvien" die Angaben Lindermayers samt den Fehlern und fügt auch über die Seltenheit und die geringe Verbreitung (angeblich bloß auf die Attika beschränkt) Unrichtigkeiten hinzu. der Verbreitung usf.^) Im gleichen Jahre und am gleichen Orte (S. 1859. daß nicht dieser Vogel.III. . 264. sie Zunächst wurde nun die Färbung der Eier. 13. erste. Brehm*) sängern und sucht dies zählt diese Art zuerst fälschlich unbedingt zu in den echten Schilf- P/» Spalten der „Isis" zu begründen. Identität der H.

Fritsch.^) und den Gärten." nun allerdings der Ölbaumspötter sehr häufig! Erhard. pallida als Wieder zweite Art beschrieben und oft Krüper. Brehm und Paeßler. Diese fallt in die letzten Tage des April. daß am 26. Granatäpfel-. . Mitte Juni sogar noch frische Eier und staunte über die große Zahl der Brutpaare. Heldreieh. Die meisten Autoren fuhren ihn nach wie vor als H. Ebenso beobachtete ich am 6. schwacher Athen Gesaug wird oft in den Gärten. Seit jener Zeit nur mehr wenig über diesen ist Griechenland bekannt Spiitter aus geworden. Jahi-fj. Er erhielt viele Eier. gebüschreichen Flußufern und Gräben (Jlivenwalde von Tragäa bis zum Gebirgsdorfe Apcranthos. Gerbe. wo sie sieh in den Oliven-.134 Ornis balcanica. „Wenn griechischen Olbaumspötter widmet: jedes Tier ein Zentrum seiner Verbreitung wir die Insel Naxos im Krüper hat. Degland u. welche um (und auch Smyrna) ausbreiten. •) Cab. sowie man die Türkei betritt.. daß H. dann müßten H.und anderen Fruchtbaumen aufhalten und wo er der gewöhn- Dr. wie z. 1860 am 29. 1867 am 27. Ich selbst kann alles dies nach meinen Erfahrungen nur bestätigen. Seine Eigenschaften sind fast genau dieselben wie die von Sein angenehmer. daß beide am 1874 26. und fast immer wird H. Zitronen. sofort ich. sellschaft einmal kämi»fend sogar in das Wasser fielen. olivetoruni. und zwar hauptsilehlich in den Gärten. aber er ist keineswegs so scheu und flüchtig. Baedeker. Mai auf Korfu sich noch kein einziger Spötter sehen und hören ließ. pallida. welchem wir es ist auch abgebildet. welche sich derart um ein ebenfalls anwesendes Weibchen balgten. Hinzufügen kann ich. April (Attika). April 1897 in der Umgebung von Athen sowie am 4. Er ist über ganz Griechenland gleichmäßig verteilt und wird seltener. XI. Seebohm Wahrheit in Dressers Werk der Theorie in liegt. April (Attika). daß 1894 Krüper in meiner Geden ersten Vogel am Vraehorisee am 30. Orn. sich rings steigt bloß so hoch Auf Naxos Krüper teilt mit. daß es ursprünglich stammt. April hörte und daß ich an derselben Stelle drei Tage darauf mit einem Schusse zwei Miinnchen von einer Weide herabschoß. pallida nach der Ankunft an das Brutgeschäft denkt. Mai (Akarnanien). f. April (ebenda). aber am 6. der den Vogel gar verbesserte schon 1863 daß dieser sehr häufig der ICbene sowie in dem ist: in nicht kannte. Mai 1898 den ersten Spötter in den (Jarten der Von weiteren Ankunftsdaten vermerke Stadt Zante. weitere gute und richtige Angaben ver- danken. Er ist nur in vegetationsreichen Tälern zu finden und H. B. Über den Abzug wissen wir weniger.. Es mögen nunmehr jene Worte dem folgen. Menge dieser Vögel an jenem Orte gegeben. in ist die Berge. Jouru. nur August an keine mehr erblickt. als die Verbreitung der Olive reicht. als solches bezeichnen. Die Ankunftszeit wird von ihm genau ermittelt. lichste hat mir eine anregende Schilderung der oft Vogel der Insel ist. gehört. Es beweist dies neuerdings. mitunter anfangs Mai: 1859 sah er die ersten am 3. p. Dubois. elaeica (auch elaica und eleica) für Griechenland und die Inseln an. sammelte 1894 an denselben Orten Vögel. 1873 am 28. 404. April (Attika). Key. welche einige woher Archipel griechischen so viel steht für daß man von Mitte fest. Mai hörte ich bei Levkimo (Korfu) den zuerst ganz leisen Gesang der Erstangekommeneu.

welches Hemprich u. oder vier. 3. in den ersten Junitagen 1894 geradezu iialllda zugetragen. Es ist in Grieclienland bisher bloß auf Oliven gefunden worden." Hierzu möchte ich nur noch bemerken. so sei diese hier wiederholt: „Die Grundfarbe ist schwach ins Rötliche oder Violette. sind deshalb nicht zwischen Erhabenheiten versteckt. Ihr geschwätziger Gesang unterbricht sehr angenehm das fade Gezirpe der Zikaden und trägt wesentlich zur Belebung der sonnendurchgUihten Landschaft bei. rötlicheres Kolorit zeigen und daß die schwarzen Flecken entweder spärlicher und dann etwas größer oder feiner. daß manche Nester dort auch auf anderen Bäumen und Sträuchern angetroffen werden könnten. VI. Ehrenberg nach Berlin. Aber auch in der Umgebung von Atlien. Auf den Jonischen Inseln beobachtete ich H. ist schon so oft genau und richtig beschrieben worden. daß ich Wiederholungen vermeiden will. mit Seestrandkiefer. Hier will ich die Bemerkung einschalten. •pallida Männchen von den Weibchen unterscheiden zu können. meist sparsam und nur an der Basis gedrängter.Arten durch stärkere Abplattung. Ihre Struktur unterscheidet sich von der der anderen Hypolais. Die erste. gut kenntliche Abbildung Fig. pallida. daß die Eier auch nicht im frischen. aber dann zahlreicher verteilt auftreten. Taf. drei Die Eier sind durch größerer Zahl der wissen- Fünfergelege gehören zu den größten Seltenheiten. sie Seltener die einiger Sicherheit äußerlich die Das Nest von H. das Korn ist abgeschliffener und die Poren ein trübes. dafür umso häufiger in KalaGärten der Vorstädte mehr zu bevorzugen scheint als die (Jlivenwälder weiter draußen. eingesendet hatten. als der nach S. so daß ich mich darauf beschränken von jedem der sechzehn mir vorliegenden Gelege nur je ein Stück zu messen schaftlichen durfte. jedoch pflanzungsgesehichte von galactodes zugehörig. unausgeblasenen Zustande ein lebhafteres. manchmal Strichelchen. sitzen zu unterst aschgraue und über diesen dunkelbraunrote oder schwarze Punkte und Flecken. Ein Gelege von zwei Stück leider mir schon schadhaft überbrachter Eier von Naxos sind vollkommen einfarbig mit deutlich fleischfarbigem Stich und jedes . den Genannten sowohl. eines solchen Eies findet sich in der Fort- Thienemann u. Im Norden des Landes kann ich die Gärten von Velestino in Thessalien. daß es mir unmöglich erscheint. doch glaube ich. Korfu Einen der acht Griechenland gesammelten Vögel in überall häufig angetroffen worden. der war sie bei Modon zu sehen. 24. in den Olivengürten gegen den Phalcron gegen den Abhang des Hymettos und um Kephissia gibt es heutzutage noch recht viele. haltsorte bezeichnen. Auf Skopelos wurden mir massenhaft Nester und Eier von //. Da es eine bessere Kennzeichnung der Eier nicht geben kann als die durch Baron König-Warthausen veröffentlichte. Die Zahl der Eier eines Geleges beträgt. und zwar von Paxos. wie auch durch Dr. p. und zwar hier zumeist das erhielt Hauptmann Polatze k. Gvici'lieiilaiul. Auf dem Peloponnes ist diese Art von uns zunächst im Museum durch Alpheiostale bei Olympia auf Pimts halepensis. Massenhaft fanden sie sich schließlich bei Spai'ta. und zu wägen. dann aber auch die Inseln Skopelos und Jura als seine Aufentzu.135 III. seltener ins Gelbe spielendes Grau. wie Lindermayer richtig angibt. Krüper in Welt zugänglich gemacht worden. nicht selten auch Haarzüge. auf und Zante. Brehm Heft 11 (182G). wo mata. jene von Oreos auf Euböa. wie schon erwähnt. Hier bewohnt der Vogel außer der Gartenregion der Insel die unteren Lagen des Berges Skopos und namentlich den Küstenstrich von Keri sowie sogar die kleine im Süden vorgelagerte Insel Peluso. dem Original.

18-2 X 13-5 .

Mai (Baron Schilling). Jedoch ist die Art nach Drumniond auf der Insel sehr häufig. Lindermayer für Euböa und es ist eine wirklich seltsame Tatsache. dessen ich mengen. Wenn man annimmt. welchen der fremde Besucher des Lanvon Anfivng an entgegenbringt. auch Baumnaehtigall genannt. Mai und 6. Mai (Reiser). daß er durch meine Reise als ßrutvogel für die nördlichen Sporaden festgestellt wurde. „ 1898 Zante: 10. daß dieser die griechische Kalenderrechnung dabei berücksichtigte. Jameson vermerkte diesen. hatte ich doch nicht überall den Genuß. welches zweifellos soeben angekommen war.in. am 30. Peloponnes: 30. Folgende Tage der Ankunft der Erstlinge sind bekannt geworden: 1859 Akarnanien: 10. (am 12. Mai mehrere unter den verendet aufgelesenen VogelGleichwie Freunde Lord Lilford.) — Östlicher rostfarliigcr Sänger. Mai (Santarius). erfolgt die Ankunft sehr spät und gleichzeitig mit den beiden griechischen Hypolais-kxiexv. April (Krüper). und auf den nahen Strophaden befanden sich am 14. damals (1837) einzig aus Spanien Sommervogel für Kythera. 1867 Attika: 27. gerade hinreichend. Juli 1894 im Valle di Korissia zu Gesicht bekommen. gehört entschieden der rostdes das grüßte Interesse farbige Sänger. daß diese Art über alle Teile Griechenlands als Brutvogel verbreitet und nur für die Kykladen nach Erhard und Krüper als Durchzügler zu betrachten ist. zu unterscheiden. Mai (Krüper). Juli 1895 ein cT für unsere. wie er bemerkt. 1860 südl. so sind sie doeli ganz auffallend durch das Korn und den Farbenton. sein Leben und Treiben beoberfolgen. um das Fortpflanzungsgesehäft zu vollziehen. Auch Hauptmann Polatzek traf in den letzten Jahren die Art an gewissen Stellen zahlreich an. opaca gleicht. achten zu können. Dieser Vogel füllt durch seine Beweglichkeit und die bunte Zeichnung des Schwanzes sehr bald auf. lo* Giieclioiiljiiiil. Die Ankunft erfolgt am 10. April (Kriqier). 1899 Patras: 10. in habe auch erlegt wurde. nämlich am 25. Mai und der Vogel hält sich dann den ganzen Sommer über in den Weingärten und Olivenhainen auf. April (Krüper). 1873 „ 1894 9. Auf Zante hörte und sah ich nur ein einziges Stück im höchstgelegenen Olivenwaldffürtel der Vrachiona. welcher genau dem der spanischen H. Er erlegte am 2. während er als solcher den Kykladen wirklich zu bekannten Sänger als . Aedon (Agrobates) familiaris (Jleiietr. 28. Juni 1895 zwei Exemplare für die Sammlung des Hofmuseums in Wien. Stücke der H. Mai: 3 Stück!) Der Abzug soll ziemlich rasch und wenig bemerkbar in der zweiten Hälfte August Genauere Beobachtungen hierüber wären sehr dankenswert! Obwohl es feststeht. Den sorgfiiltigcn Beobachtungen Lindermayers und Krüpers reihen sich jene des Grafen von der Mühle ebenfalls übereinstimmend an. pallida denselben gleiclikommen. verbringt aber nur etwa 8^/2 Monate im Jahre auf europäischem Boden. Gegenwart ein schönes Stück von einem Acdon familiaris auf der Insel Korfu nur ein einziges Mal. Zu denjenigen Vogelarten Griechenlands.

Der Vogel hat bei seinen Bewegungen auf der Erde viel von der Schlüpfbehendigkeit der Locustella-ArUm. beim Erspähen und Aufnehmen der Insektennalu'ung manches mit den Würgern gemeinsam. europ. Mai 1894 in den staubigen Olivenwälderu zwischen Athen und dem Piräus. Bemerkungen vom Grafen von etc. p.lcher sie vorgetragen wird.. Die jungen. am Ufer des Alpheios l)ei Olympia zusammen. und auf Thienemann. Ahnlich äußert sich auch Graf von der Mühle. wo er sehr häufig zu sein schien.-Bl. iler Mühle unter großen Gefaliren zur Stiiclie. weiters in den OlivenpBanzungen auf den Anhöhen bei Kalamata und endlich in der Maina zwischen Xerokampos und Tarapsa. Ijeobaclitete ihn nämlich deuthch 1894 im Gebüsclie der Insehi Panagia (Pelagonisi) und Jura. Von hier bekam schon in den Dreißigerjahren Teniminck ein Exemplar. am auffallendsten bei ihm bleibt jedoch das Emporschnellen des Schwanzes bei Erregung. zu vorstellendem Werke. Jfai seine berühmte f^ammlung erbeutet **) beschränken Im kaini. Seebohm zwei Männchen für und ohne Mühe erlegte ich rasch drei Stücke. und zwar einmal am Fuße des Lehmberges bei Katakolo und dann im fehlen sclicint. Freund Knotek am 25. Die F. sowie Vögel Gricelienlands. obgleich die kurze aufsteigende Strophe durch die Umgebung. Sylvien". gefunden in den letzten Tagen Auf dem Peloponnes traf ich zur Brutzeit des Mai oder den ersten des Juni 1894. Mai Endheh wurden mir auf Skopelos zwei Gelege und ein einzelnes Ei zugetragen. famiUarls in den prachtvollen Olivenwäldeni zwischen Itea und Amphissa. 121 — 124 . später führt es eine sehr versteckte Lebensweise und man kann dann leichter zehn Männchen als ein einziges Weibchen schießen. p.)!. Bezüglich ist der rostfarbige Sänger nicht vorhanden. mit ihm in Elis. Dresser. Weitaus am zahlreichsten vorhanden fand ich aber Aä. d. in wi. Hier konnte ich mit Muße alle seine Platanendickicht verschiedenen Eigentümlichkeiten beobachten. 1873 auch H. ') Aus (lieser Geg-enfl Zeit des Anfstandes -) erwäliiit Scliucli gesammelte Graf von der Mühle. jene des griechischen Vogels von Drummond und vor allem von Lindermayer und dem Gi-afen von der Mühle. am unteren Rande des Aleppokiefernwakles am Hymettos und bei Kephissia. 'J In Attika sahen und erlegten wir diesen Vogel vom 9. sich vollständig ausgefiederte obwohl wir schon den Junge nebst den alten 12. Linder- zoolog. griechischen Gebii-ge seines Gesanges schließe ich Über Fortpflanzungsgeschäft. '. und 30. einjährigen Vögel sind ausschließlich.138 Ornis balfanica. ein anderes durch Parzudaki das Britische Museum und ein Junges vom Juli 18G7 die Koll. ja ich fand auf einem Ölbaume sogar ein Nest mit einem frischen Ei. bis 13. Die Lebensweise der westlichen Form (galactodes) ist in den letzten Jahren außerordentlich eingehend und treffend von Prof König und Baron Erlanger geschildert worden. Des Weibchens kann man nur zur Zeit der Ankunft mühelos liabtiait werden. p. Beiträffe mayer. Nestbau und Eier berichten Lindermayer. G6 und „Monogr. Vereines 1859.ärbung des (iefieders der Baikanvögel scheint mir nach neun vorliegenden Belegstücken sehr gleichbleibend zu sein. p.-mineralog. welche ihn eintönig nennen. so daß ich mich auf wenige Bemerkungen In dieser Gegend hatte am 20. 33 — 39. der Grund dreier von diesem übersandter (Tclege persönlich viele Nester sammelte. Juli zählten und allenthalben V^ügeln herumtrieben. mich denen an. so daß er manchmal vom Rücken senkrecht nach aufwärts gerichtet erscheint. meistens sehr angenehm wirkt. aber unschwer an den verhältnismäßig breiten cremegelbcn Federrändern der Schwingen und des Rückengefieders kenntlich. d. 'J3 n. Korr.

!— 'X' r- I C CS ^ 5!J CO -^ ^ n: ti < 3^ '^ . 15 einzelnen Eiern und zwei Gelegen: 22 6 22-5 22-2 22 2 22-2 2216-9 16-4 16-5 16-5 Gew. noch lieber aut dem abgehauenen Strünke desselben. daß die Eier austrinken. 18 16 18 IG lichte 1 22 219 21-9 21-4 21-3 21-2 20 22 161 15 159 16-9 16 16 5 14 16-2 15-8 14 17 154 175 15 lO GO CO 'M Ci CO -rJH L1— CO i— I— CO CJ c. sondern vielmehr eine zauserige Unterlage. ^^.n 3 16 13 mm mn 15 5 c^ CO x> CO l'J-8 16-7 15-7 14-9 16 4 «5 _ O 1 . au solche des Haussperlings. Juni. daß sie nie auf einem hervorragenden Aste oder in der Gabel eines emporstrebenden Astchens waren. sehr selten in einem anderen Gesträuche. nur einige wenige habe ich auf Lehmmauern.-H •- t^ i— CO :/-! CO CO Ci l^^'-''— IT—ICO"— l"^«-!. melt und verschickt wurden. welche als (iartenumzäunung dienten und mit Gesträuch bedeckt waren. geschützt gegen Wind. Lindcrmayei. sondern sie lagen beständig auf dem abgehauenen Baumstrunk zwischen den größeren Asten. Rogen und Raubvögel durch die aus dem Stamme des Baumes hervorragenden Schößlinge oder es liegt in den dichten Zweigen des Granatapfelbaumes." Sonderbarerweise wurde erst Dr.l»^-^' III. daß die Schlangen eine höchst unverläßliche Schutzmaßregel! Lindermayer in großer Zahl durch Dr. stehen der Färbung Anthus campestris am nächsten. Größere Flecken sind selten. wie schon Naumann erwähnte. auch Nest nie nie höher in gesträuch. manche Maß und Gewicht von L. Wie aus den nachfolgenden Daten ersichtlich ist. aus höchst weichen Pflanzenstengeln bereitet und mit etwas Baumwolle. um und die Be- zu verhindern. :- « -0) t^ ^i 2 ^' ''^ S OJ rt ^ Xi < r^n . nicht.sagt: „Die meisten Nester fanden sich auf Olivenbäumen. CO' -^ 16 C . Grieclieiilaiul. daß auch in Berlin gebrachten Nestern auf den Griechenland wohner fist erzählten sämtliche Nester Stücke von Schlangenhaut enthalten. Höher als 6 Fuß liegt das auf dem Ölbaumstrunk und nie unter 4 Fuß vom Boden im Granatapfel- nie auf der Erde. und zwar derart angebracht. Die Eier. gefunden. den Ästen hinauf.f ^ cqbß ='iiß < P S bo C3 CS 1) '. der Rest rötliche Tönung. Wolle oder Federn ausgelegt. Seebohm. Krüper gesam- und Zeichnung nach denen von und spärlicher gefleckte erinnern. Gewiß welche nach dies dazu dient. die Älehrzahl hat graue. sammelte Krüper diese Eier zwischen dem 18. Das Nest selbst ist nichts weniger als zierlieh.f -. Mai und 18. "^ ^ " " - ^ C^ ." und an anderer Stelle erwähnt er: „Das Nest hängt sondern liegt flach zwischen zwei großen Asten des Ölbaumes. Kriipcr bei zwei 1858 aus Akarnanien nach merkwürdigen Umstand aufmerksam.

welcher den deutlich ersichtlichen Unterschied beider Formen anerwar Schlegel in seiner „Kritische Übersicht" (1844i. nicht rund und isoliert. Name Si/lvia daß von den meisten galactodus oder ruhiginusa von ihnen keine Unterscheidung der spanisch-afrikanischen von der griechisch-asiatischen für notwendig befunden wurde. der erst auf den oberen Sehwanzdeckfedern auftritt. welche Graf von der Mühle p. Teifhroluvsäiiger. daß die Unterschiede daß eine Trennung des griechischen Vogels (als Calamoherpe familiaris !) von den spanisch-afrikanischen durchaus geboten erscheint. galactodes außerordentlich verwandt. weil die Unterschiede zu gering wilren. hrachyrhynchos und macrorhynchos zerspaltete. Ganz besonders haben beibehalten sich folglich Thienemann zuerst in und Naumann selbst der „Rhea". Brehni. überragt letztere Federn bei 8. }>. E. Die Farbe der Oberteile ist ein schmutziges Gi-aubraun. p. an der Berechtigung der Trennung beider Formen. breites schwarzes Band. famiUaris von gleicher Länge sind. Sie unterscheidet sich von tS. — Acroeephalus uriindinaceus Nauiii. Dagegen finden Auffassung wiedergegeben bei Dresser und selbst in Brelims bekanntem „Tierleben". Bezüglich Autoren. f. Die erste Schwinge. der „Fortpflanzungsgeschichte". galactodes va. Da ich im Februar 1897 in Patras zwei im Käflg munter aussehende Exemplare von Ae. familiaris nur um 1 Linie. 6G als galactodes „Salicarla familiari» ist >S'. L. was im allgemeinen von Blasius so groß sind. Ihr Schnabel ist auf der vorderen Hälfte stärker seitlich zusammengedrückt. Der erste. galactodes die zweite Schwinge kürzer als die fünfte. v. Er. sondern sie bilden ein durchgehendes. Es ist dies ohne Zweifel die Art. zwar der 8. selbst und der Boiiennung dieser Art bis in sei neueste Zeit. 264). Acrocephalus streperus (YieHl. aufgeführt hat. Orn. indem er feststellte: kannte. familiaris gesehen habe. sei es nun spezifisch i oder subspezifisch. während diese beiden Sclnvingen bei S. familiaris! Etwas zu weit ging offenbar Ghr. VIII. in die letzten wir die strenge und Orn. 1859. . Endlich ist bei S. der die liervorgelioben. ferner Graf von der aber auch in seinen Nachträgen gegen die dann Mühle und Jäckel Trennung ausgesprochen. aber nach Untersuchung mehrerer Stücke aus Griechenland und von den Ufern des Kur standhaft verschieden. der (Gab. galactodes. 1856. die bei S. galactodes durch folgende Merkmale. Seebohm schließlich nennt die griechische Form S.140 Oniis Iialcanica.r. Die schwarzen Flecke des Schwanzes sind größer. daß der Vogel wenigstens im Süden von Europa die Gefangenschaft selbst zur Winterszeit zu ertragen imstande ist. Homeyer (Gab. wiewohl nur selten der Versuch hierzu geniaeht worden zu sein scheint. welchem man wohl zu allen Jahreszeiten an ge- eigneten Stellen des Landes begegnen kann.Journ. 442 die griechischen Vertreter als Aedon ßruchii noch weiter absplitterte und selbst diese in Aö. 108 (Spanien und Griechenland!). obwohl das eigentliche 'Überwintern noch . Heutzutage zweifelt wohl kaum jemand. 130) und Degland bestätigt wird. so unterliegt es keinem Zweifel.). p. äußeren Flügeldeckfedern hinausreicht. der sieh mit dieser Frage ernstlich beschäftigt hat. Einer der wenigen Buhrsänger. galactodes um 5 Linien über die großen. KrUper dagegen schen Eier bis f. in p. Frage stets unentschieden und beschrieb die griechi- läßt diese Jahre mit der Bezeichnung richtige S. ohne Spuren von rostbräunlichem Anfluge." sen. Journ. beweist später (Naumannia 1858.

wohl zu finden sein. Mai und 2. weshalb er ihn zu den Standvögeln rechnet. ist noch nicht Auf Eubüa entschieden. an. w^as mit der Beobachtung Lord Lilfords. vogel sein 141 Griechenland. arundinaceus. Standvogel. Ob der Teichrohrsänger auf den Kykladen wirklich vorkommt. lernte ich drei Brutplätze kennen. da ich daselbst am anerkannt 17. daß dort mehrere den Winter verbringen. Die richtige Ankunftszeit gibt Krüper an. wie Erhard glaubt. Bezüglich der Ankunft im Frühling stellt er nur fest. wenn das Rohr zu wachsen beginnt. wo sich am 18. Zweifellos ist der Teichrohrsänger nach meinen Beobachtungen Brutvogel an folgenden Ortlichkeiten: am Karlasee in Thessalien. welcher umso auffälliger ist. daß sie die Insel gegen Ende August verlassen. da das Überwintern eines er ihn den Sommer über Teiles wiederholt behauptet. Bei Agulinitsa gab es sicher ein Dutzend Brutpaare und ein ö"' brachte ich auch von dort mit. 1894 im Valle di Repa fünf bis acht Männchen gegen Abend vernahm und Santarius am 21. schuldig. eines genauen Nachweises bedarf.m. wonach er häufig in Akarnanien überwintert. Über den Durchzug im Herbste ist von Griechenland leider bisher nichts be- In Akarnanien habe ich Männchen mehrmals am Morgen des deutlich singen gehört kannt geworden. V. laut Lindermayer. Drummond schildert das Brutgeschäft und bemerkt. als daselbst kaum ein anderer Vogellaut zu dieser Zeit vernommen werden kann. ist Graf von der Mühle. mag er. doch kann ein am 31. Die Erlangung zweier typischer Männchen kostete aber dort wegen Auf des schwierigen Platzes mich und Freund Knotek ebenso viel Zeit als Mühe. ist zu bedenken. in den Rohrdickichten Obwohl dies Thiene- daß hierfür bis heute noch keinerlei Beweise vorliegen. und 22. daß Acr. dem Peloponnes. wo ihn Graf von der Mühle im Röhricht langsam fließender Abzugskanäle sowie im Schilfe des Eurotas erlegt hatte. ob er in Griechenland brütet. Auch im Röhricht der Vrachoriseen wäre dies leicht möglich. er behauptet. mit der ersten Woche Mal entschieden zu spät an. Drummond gibt die Ankunft für Korfu. Mai 1894 ziemlich viele hören ließen. Die meisten Exemplare ziehen jedoch durch . übereinstimmen würde. Agulinitsa und Osman Aga nördlich von Pylos. fand und (L. Sicher brüten auch heute noch zahlreiche Paare au geeigneten Plätzen. Drummond in Griechen- vorstellen.). wie ist er aber irgendwo „gemein Auch kann ich mir durchaus nicht ausgenommen vielleicht das Valle di Kopa. Drossclrohi'siiiiffer. Keinesfalls land". März 1897 an einer Stelle am kleineren See singend beobachtetes cf möglicherweise schon auf dem Zuge dorthin gelangt sein. Acvocephalus arundinaceus — Der mann Aci'OcepJialus turdoides Meyer Einzige. Heldreich gibt nur Wiederholungen und Krüper läßt es unentschieden. streperus etwas früher erscheint als sein größerer Verwandter Acr. 5. dagegen die Ankunft im Frühling öfters und genau beobachtet wurde. April 1894 in dem Süßwassertümpel unweit des Valle di Korissia ein Männchen erlegte. welchem Teile von Korfu. indem er sagt: „Er kommt Ende April. welches nach Lord Lilford zahlreiche Paare bewohnen. Am 21. Avelcher diesen Rohrsänger geradezu als Standvogel in Griechenland betrachtete. ]\Iärz 1897 am Sumpfsee Markutsa ein und glaube. doch gibt er die Aufenthaltsplätze unrichtig an und bleibt den Beweis. wie das Dnbois soll. ist er dort sicherlich nicht. April hat. Juni 1898 ergötzte ich mich öfters an dem leicht kenntlichen Gesänge in den Lagunen von Muria. in häufiger Brut- angibt.

Als Zeit des Abzuges nennt Krüper. den achtet habe. Die mir vorliegenden fünf Bälge aus Griechland stimmen mit mitteleuropäischen vollkommen überein. April 1897 auf der Trcnnungslinie der beiden Vrachoriseen und schließlich am 11. noch gar nicht untersucht" — haben auch heute noch vollkommene Gültigkeit. wo er ein sehr häufiger Brutvogel am 27. April 1894 am ein ö' in Durchzuge. Es sei hier erwähnt. Der Genannte daselbst in den Fünfzigerjahren Nester mit Eiern gefunden wurden. daß Erhard unbedingt einen groben Fehler beging. Gleichwohl scheint nur ein kleiner Teil wirklich zu überwintern. am 3. ferner. den schon Lindermayer kannte. näuilicli ein ersten. seliuß auch und Santarius 25. teilt mit. p. Nahrungsmangel zugrunde er sich am 14. Acroceplialus schoenobaenus — (L. April bei Volo (Thessalien) ( Akavnanien) am 1896. da es auf diesen Dagegen ist Inseln gar keine ihm zusagenden Brutplätze gibt. Hier fand er naturgemäß nur auf seinem Zuge berührt. April 1894 unweit von Aetolikon. die Hauptmenge erscheint am Durchzuge. Mai 1898 an einem kleinen Bachlaufe bei Katastari auf Zante beobJa sogar noch später sah ich diesen Ruhrsänger auf einem Orte. und dauert bis spät in Weitere Schilfrohrsänger ') Oriecliisclio . bei I^evkimo auf Korfu erlegtes Stück den Mai hinein.). in Übereinstimmung mit Drummond. Strimmeneas einen der Vögel. ihn unter die Standvögel der Kykladen zu rechnen. iiürilliclien St. beginnt schon im März (nach Mühle). Mai 1898 am Sumpfrande südlich der Ilaupt- beweist. noch je gegeben hat. März 1898 von mehreren eben angekommenen Vögeln. 5. die hier und da in den Getreidefeldern und Gebüschrändern des Eilandes matt umherhüpften. traf . und 30. und am 15. Derselbe währt ziemlich lange. April 1897 geschossen wurde und daß dagegen ich selbst ein am Zuge begriffenes Exemplar am 10. Als Beweis. unweit der Phidarismündung Am am 24. keinem RöhKarlasee er fast in Thessalien. freilich sind für unser auch die großen Sümpfe des Landes. wo er sich fortpflanzen könnte. 2.142 zur Ornis balcaiilca. daß ein Stück in meiner Gegenwart am Uferrande der Bucht von Eleusis bereits am 9. Krüper erhielt bisher niemals diese Gelege und vermag daher auch nichts Bestimmtes über die Legezeit anzugeben. einem der bedeutendsten Bruti>latze. Ende August und auf Gi-und eines in Attika am 4. April ließen richt fehlt. da er noch nicht brütend aufgefunden und Wintervogel ist. hören. die aus gegangen waren. dann schon eine ganze Menge ihr Gequake in dem Sumpfe bei Aetolikon und namentlich im llohrgürtel beider Vrachoriseen. über welch langen Zeitraum sieh der Durchzug im Frühling erstreckt. Calanioherpe 2)hraginitis Bechst. wie ein von Hauptmann Polatzek am 23." Strimmeneas den dieser Jalireszeit. die sich gegenwärtig wahrscheiidich in Dresden befinden dürften.S3.Jaliresz. und sammelte ich am 27. daß ihn Jameson auch auf Kythera auf dem Frühjahrszuge feststellte und Lindermayer aufEuböa. Mai unter den zaldreichen Opfern. September 1859 erlegten Museumsexemplares auch den September. Mai 1894 sowie am 2. Krüpers Worte:*) „Wir müssen ihn als Passatvogel Gebiet betrachten. Mai erlegte St. der Au Zu Heimat. St'liilfrohrsäiiger.. namentlich im Frühling. daß Meines Wissens besaß nur Thienemann Eier dieser Art aus Griechenland. nämlich auf den Strophaden. diene.

Eine seiner Lieblings- dem langen. Er sammelte ganze Reihe dieser Vögel in den Monaten Dezember und Jänner 1895.durchaus nicht stichhältig. März 1897 in den Dickungen von Cladium mariscus am Markutsasee im westlichsten Akarnanien aufgefunden. daß auch Griechenland dieser Vogel nur die strenge Jahreszeit verbringt. B.143 Griechenland. schoenobaenug von Linder(Norden von Griechenland und Eubüa). wenn er. Drummond (Korfu). wo sie in kümmerlicher Weise ihr Dasein doch gab fristeten. sondern als Wintervogel richtig auffaßten. Lusciniola inelanoiiogon (Tem. sein jener zwei (Stiftungsfest) hatte Stücke das genannten ihn nicht bloß als Zug-. xVpril An Seebohm obschon dies gerüchtweise gelten läßt. Genauere Angaben bezüglich der Zeit der Ankunft und des Abzuges -fehlen dermalen noch vollständig. Strimmeneas ein. L. Zante. in CisticoJa cisticola (Tem. bei Dubois. Fritsch. für . der Litteratur mehrfache Andeutungen des Mariskenrohrsängers in Griechenland. Mühle Brehm zwar schon ohne Kenntnis von dem VorhandenVorkommen in Griechenland vermutet. wenn man sich zwischen jeder Silbe eine Pause pflanzen ist Auf diesem dort Erianthus ravennae mit sieht man den kleinen Vogel oft . Stadt 27. Die größte Zahl von auf der Wanderschaft begriffenen Schilfrohrsängern fand ich aber Mitte Mai 1898 in Getreidefeldern und Gebüschrändern der Strophadeninsehi. sandte St. Ferner stellte woselbst. Seither hixhe \c\\ L. Ein Jlännchen. trotz des ungünstigen. Graf von der mayer Mühle und Erhard (Kykladeul (Peloponnesj halte ich. fest. nur daß die beiden LetztChr. es unter der großen Menge dort tot aufgelesener Vögel keinen einzigen. Auffalleiiderweise waren es durchwegs Weibchen. III. aber die tatsächlichen Beweise hierfür beschränkten sich auf zwei Bälge des Vogels. all diesen Orten kann ich aber durchaus kein Brüten des Vogels annehmen. stürmischen Wetters. den von Norden Kommenden unstreitig dieser kleine Sänger.) Bis in über das die jüngste Zeit Vorkommen gab zwar es in — Mariskeiirolirssäiigcv. Krüper bei Mommsen und v.). welche Graf von der unter seiner Ausbeute erst in der Heimat entdeckt hatte. um etwa im März nach seinen Brutplätzen in Ungarn zurückzukehren. selbe Kleid wie die Wintervögel der Herzegowina und es steht Sie tragen genau das- außer Zweifel. in ruckweise ausgeführtem Bogenfluge eine Dabei hört man fortganze Weile den Störenfried in weitem Kreise umflogen hat. Wenn man z. Strimmeneas die Anwesenheit zahlreicher überwinternder in Gegend von Volo und Lamia (Megali vrysis). was nur dann annähernd richlig ist. spießartig emporragenden Schafte. wie schon angedeutet. 1902 und 1903. kann Eine man der interessantesten Vogelgestalten Griechenlands ist für sicher darauf reclinen. St. — Cistciirolirsäiiger. den flachen Strand der akarnanischen Küste zwischen Krioneri und Missolonghi betritt und zwischen den Binsenbüscheln auf den von Sumpfstellen durchzogenen wüsten Halden dahinschreitct. welchen Graf von der j\Iühle mit sisisisisi wiedergibt.melanopogon in bedeutender Zahl am 5. am 1903 bei Marathon geschossen. Cistieola cursitans Frankl. nach Rohrsängerart herumklettern und hier faßt er gerne Fuß. allein die folgenden Bemerkungen in den Nachträgen Naumanns. Held reich brachten nichts Genaueres. in der daselbst eine 1901. Ostgriechenland. aufgescheucht. Die Angaben über Sommeraufenthalt und Brut xoii A. einige Cistenrohrsänger aufzuscheuchen. welcher dieser Art angehörte. während seinen kurzen Lockruf. ein Paar erbeutet wurde. von welcher mir sieben Stücke vorliegen.

meines AVissens zuerst. so nach Linder- mayer die meisten am 7. sehr häufig und ansäßig erwähnt. im dürren Binsicht beim Salzmagazin von Missulonghi. Als Absonderlichkeit erwähne ich. L. Ausflüge den Ruf lelirte viel besser man mich mit tUp gleich — tüp— tüp bei dorn ersten geineinschaft- usw. bei Galata. Anderen verdanken wir eingehendere Mitteilungen. Auf dem Peloponnes kamen mehrfach Paare von Cisticola am 16. April 1897 in den Sümpfen nördlich von Astros sowie am benachbarten Sumpfsee Mustos und schheßlich am Kande des Muriiisees bei Katakolo zur Beobachtung. Heldreich und A. wie mit Tinte ausgegossen. daß sehr viel Boden inzwischen entwässert und bebaut worden sein muß. An all diesen Orten zeigte es sich deutlich. Infolgedessen ist dieser Vogel dort sehr selten geworden. bis das Auge den kleinen. daß die Weibchen verhältnismäßig schwiei'iger zu erbeuten sind als die viel sichtbareren Männchen. wie so anderen Vogel Griechenlands. nachzuahmen. Später verrät der Vogel seine Anwesenheit dem Im Anfange sieht sich Lautes um. zwischen Tamariskengebüsch nördlich von Aetolikon. ohne ihn entdecken Kundigen Sein Paeßler Forschern Stand- er manchem Am leicht '/a\ eben durch diese durchdringende Stimme. Dubois. über der Insel Petalä. Auch an manchen Orten Attikas gibt es viele Cistenrohrsänger. woher bei Eleusis. ein reinweißes gerettet bei Marathon. daß der Rachen des Männchens kohlschwarz. sind die Geschlechter dadurch sehr leicht kenntlich. u. aller Aufmerksamkeit habe ich Braganiotika bemerkt.144 Oi-nis balcanica. Bedürfnis zu sein. longhi überall laut zu singen hier sogar in Weizenfeldern antraf. denn trotz als — Aufenthaltsorten nenne ich Korfu. eingesclialtet lii'lien Krüper Dr. und erlegten wir viele im April 1894 sowie von und zwar westlich von Krioneri. Brehra. dann insbesondere auf den flachen. Chr. und es braucht gewöhnlich einige Zeit. Die Nähe des Meeres scheint ihm. zahlreichsten in tritt Griechenland wie schon angedeutet. Februar 1895 erlegter Vogel stammt. dann beim See und Kumunduros. Exemplar werden konnte. im Westen des Landes. verwundert nach dem Urheber dieses sonderbaren können. Vorkommen erwähnen kurz: Thienemann. welches ein Hierzu muß einziges Führer auch ich Stück am 4. im Röhricht Jänner am Phidaris. Brehni. Mai 1897 im Sumpfe bei glücklich herabschoß. Baedeker. v. wo vor ein von Leonis einigen Jahren sogar erlegt wurde. denkt. welches aber leider infolge der Hitze nicht mehr . Von weiteren wo Lord Lilford diesen Sänger bemerken. Sämtliche stimmen überein. pfeilschnell dahinschießenden Punkt erfassen kann. Etwas häufiger scheint er heutzutage noch auf Zaute zu sein. Rey. und 17. daß ich einmal bei Aetolikon einen Cistenrohrsänger für kurze Zeit auf dem Telegrapheudraht Fuß fassen sah und Krüper ihn 8. Am März 1897 begannen die C'i's^jcoZa-J\Iännchen bei Känurion nächst Missound sichtlich nahm die Paarungszeit ihren Anfang. darauf aufmei-ksam machte. März Hier sahen 18'J7. nament- er. Wie schon Sa vi. sich unmerklich vom Horizonte abhebenden. mit den einförmigen Salzkräutern bewachsenen Liseln der Lagunen westlich von Missolonghi und auch westlich vom Leuchtturme Sosti und schließlich noch in der Sumpfwildnis gegenlich in Akarnanien bis Mitte auf. daß und Brutvogel des Landes ist. daß sich seit jener Zeit es sind ja über vierzig Jahre her — die Verhältnisse auf der Insel wohl dadurch wesentlich verändert haben mögen. wo wir ihn im Sumpfe südlich der Hauptstadt sowie im Röhricht unweit der Erdpechquellen von Keri beobachteten und sammelten. jener des Weibchens schön gelb gefärbt erscheint.

während des ganzen Jahres Das Aufsteigen längs der Gebirgsbäche bis zu beträchtlicher Höhe ist für Cettia an.: „Die mit ganz ungeflecktem. Die Nähe des Wassers ist diesem Vogel ein stetes Bedürfnis.? Korfu und di Ropa Valle viele im ziemlich 1894 Ich bin gegenteiliger Ansicht. ich 1" . Journ. wie Graf von der Mühle und mayer glaubte.). Das Nest ist stets in den dichtesten Pflanzenwust eingebaut. UI. Auch Belegstücke brachte ich von dort mit. steht Nieder in im Museum von Athen ein sehr schönes Missolonghi eingesendet wurde. f. Cettia cettii (La Marm. nach (jrould angeblich gemein auf den griechischen Inseln überhaupt. laut Lindermayer und Reiser. tigen war es mir wie meiner Begleitung leider unmöglich. Nach Krüper brütet der Vogel zweimal. und ich kann dies auch von anderen Ge- genden nur bestätigen. (Gab. Dagegen ist weder mir noch Krüper der Vogel jemals auf den Kykladen untergekommen. Nur ist es in Griechenland nur in ganz vereinzelten Fällen Krüper ist dies mehrmals gelungen. denn nicht einmal im Winter entfernt sie sich und ebenso am allzu weit 21. doch glaube ich. auch Standvogel auf den Kykladen und nach Liu- auf Eubüa. 1857.". wohl immer nur durch Zufall oder längere Beobachtung der Vögel zu entdecken. Krüper richtig bemerken. wie Lindersondern vielmehr geradezu häufig. — Cettissänger. doch bemerke ich. als auch in der auch durch eine farbige Abbildung ersichtlich macht. Ornis balcanica. ein so gefärbter Vog'el nirgends ist Das beutelformige Kunstnest des Cistenrohrsängers beschreibt Lindermayer. daß auch hierüber in Griechenland genaue Beobachtungen fehlen. Euböa bewohnt sie habe tatsächlich bei Oreos einige im Juni feststellen können. 115) von Schrader Päßler sen. April Über das Vorkommen auf den Inseln Cettia einzeln im April auf 1894 längs des Mesongibaches beobachtete und hörte. Wie Graf von der Mühle und sowohl in seinen „Beiträgen etc. wobei er auch zwei lautere Eier erlangte. Sylvienmonographie Zukunft muß mitteilt in der letzteren Arbeit entscheiden. Von Zante befindet sich ein Stück iu der Koll. Nach Erhard denuayer ist er endlich 145 Griechenland. Cetffa sericea Natt. und sodoch viel ich mich erinnere. April von ihren Brutplätzen. nämlich bis zu 1060 »i. Mazziari. gefunden worden. Ein durchaus nicht so seltener Standvogel des gesamten Gebietes. brachte er aus Griechenland mehrere Belegstücke von Cisticola Er fügt die Bemerkung hinzi. lohbraunem Scheitel mit. Wo aber Cettia noch im April sich a\ifhält. welches von Dr." untergekommen. daß Mir die Zeichnung des Scheitels äußerst wechselnd ist und zwischen nahezu einfarbig Dunkelbraun bis zu außerordentlich deutlich ausgeprägter gelblicher und schwarzbrauner Strichelung schon unter den vorliegenden neun Vertretern schwankt. Insel brüten. da ich am 17.III. glaubt tva. ob dieses Kleid einer eigenen Art angehöre. Lord Lilford ist nur wenig zu berichten. Schließlich erhielt und Heuglin fand Griechenland weiße Eier mit roten Flecken. einen solchen präch- Fund zu machen. Graf von der Mühle traf ihn besonders oft in den dichtesten Hecken längs der Abzugsgräben. Da es mir hierzu an Zeit gebrach. dort findet mau auch sicher ihr Nest. aus Griechenland (wahrscheinlich ebenfalls aus Missolonghi) ein Gelege von fünf Stücken weißer Eier in Nest samt Gelege. höchst eigentümlich! Krüper und Seebolim fanden einzelne Paare im Parnaß fast bis zur Nadelholzregion. S. wo er Erhard zufolge Standvogel sein soll. die von den Sümpfen in das Meer führen. wenn nicht dreimal des Jahres. der diese auf daß nicht. Orn.

April mitten im Sumpfsee Mustos zwei Eier und wurde mir durch das im Legen begrifl'ene 1897 Weibchen verraten. der beiden Eier: ^^g. Maße ^^. nur selten sichtbaren Vöglein dadurch für verspottet. doch Umgebung von ist Aetolikon und Missolonghi. Dann bekam Krüper eines nebst Gelege im Gebiete ich ein Es in des Parnaß am 29. entdeckt wurde. gleichviel ob sie sich im Schilf der Straßengräben oder im dichtesten Rohrwuchs die der kleineren Seebuehten herumtreiben.14b Ornis balcanica. und halten sich folglich von dem unschuldigen. undurchdringlichen Dickicht von Cladium. mit welchem auf der ganzen Balkanhalbinsel der Jude bezeichnet wird. daß durch die strenge Kälte des Jänners 1874 eine Menge Cettissänger zugrundegegangen seien. Menge überwinternd.4 ^„^ 10 cg Krüper teilte seinerzeit Mommsen mit. Dezember 1868) beweisen die große Beständigkeit der Art mit Bezug auf Größe und Gefieder in die Krüper gesammelten ö anz Südeuropa. welches zwischen meinen Beinen mit einem zirpenden Angstruf entfloh. wo ich als besonders bevorzugte Gegenden aufzählen will: Myli (Lerna). ist der Meinung. aber hiuten Strophe die mehrmalige Wiederholung des türkischen Wortes „tschifut". an geeigneten Stelleu der dortigen Olivenwälder. Scirpus. woselbst seine Aufenthaltsorte so vorzüglich schilderte. daß zuerst ein Nest der Cettia Akarnanien durch Schrader sen. daß Cettia regelmäßig zwei Brüten im Jahre großzieht. daß die erste Brut sehr oft zugrunde geht und die Vögel dann allerdings noch zu einer hoch bis Krüper zweiten Brut genötigt werden. Im Februar konnte ich bemerken. der Sümpfe bei Naupaktos. Meine sechs aus Westgriechenland mitgebrachten Bälge sowie die von der Koll. April einen Schilfbusch eingebautes Nest enthielt erst 1866 und am 17. Die Weibchen auch dieses Sängers sind stets ungleich schwieriger zu erlegen als Männchen. Dresser (Akarnanien 28. von wo sich auch ein in beschränkter Anzahl Mitte Mai in und bei Stück im Universitätsmuseum zu Athen befindet. die griechischen Hirten daß den Vogel wegen seines Gesanges nicht leiden können. In Thessalien traf ich Brutpaare Velestino. und secn Simpson in Weiters vor allem an den Vrachoriden prächtigen Auen bei Galatas und längs der Plüdarismündung. ohne diese mit dem lautschallenden Aufschlag zu beendigen. Sie entnehmen der kurzen. daß sich die Paare zumeist schon zusammengefunden hatten. Nicht minder viele beherbergt der Peloponnes. endlich die Umgebung von Kalamata. Lutra Kyllene bei Kap Glarentsa sowie die Ränder der Lagunen von Muria und Agulinitsa in Elis und von dort in den Seitentälern gegen das Plateau von Lala aufsteigend. . in Durch das Eierwerk von Baedeker erfahren wir. Typha und Markutsalagune den Vogel Triptolakoser hier erster Linie in wohl ebenso Standvogel wie in der in zahlloser Hier fand an der etc. jedoch auch an und endlich fast in allen den dortigen Gebii'gsbächen bis Hecken nahe an Paßhöhe aufsteigend. November und 2. nur auf das sogenannte „Mäuseln" antworten beim Näherkommen durch das Wirrsal ihrer versteckten Wohnplätze ununterbrochen mit dem Anfang ihrer ewig gleichbleibenden Strophe. Zur Winterszeit verhalten sich die Cettissänger ungewöhnlich ruhig.j y^ 9 ^^. und anfangs April hatten sie sich an den Brutdiese Vögel plätzen verteilt.g v^ 14. ich in dem fast bietet wohl dem Cettissänocr viel zweifellos mehr uiul geeignetere Auf- Akariumieu und Aetolien. Das griechische Festhxud enthaltsorte. Astros. Dies müßte aber wohl erst noch genau geprüft werden. da vielmehr anzunehmen ist.-^ c<j ^^ fand bei Astros. Durch (iraf von der Mühle wurde bekannt.

hervor. auf einer Strauchspitze seine kurze Strophe. war es doch nicht schwer. Maura (Levkas)." ist Orte. 10* . Er ist ferner nach meinen Beobachtungen. wenn z. Obschon seine Lebensweise eine sehr versteckte ist und er gewöhnlich nur auf Momente sichtbar wird. 147 Griechenland. sowie auf der Insel Peluso vor. geschossen von Hofmuseum Hauptmann Wien. im k. trällert um sogleich wieder spurlos in dem undurchdringlichen Unterwuchs zu verschwinden. auf welchen er tatsächlich als Standvogel beobachtet worden ist. Am besten gelingt die Jagd bei windstillem. Auf Zante wurde 1895. etwa mit Ausnahme des Grafen von zu sein. melanocephala in den Gärten etc. B. dann ganz im Zentrum der Insel. k. melanocephala bewohnt sehr zahlreich das ganze Jahr über Korfu iDrummond). ergibt sich von selbst. wurde unter anderem auch längs der ganzen Nordküste der Insel beobachtet (Sperling) und ein Nest im Gebüsche des Zitadellefelsens gefunden (Lord Lilford). Von dem kleinen Polatzek am Paxos befindet sich ein Weibchen. an diesen Orten sechs Stücke zu sammeln. daß P. außer dem großen Sturmvogel. Weiters erwähnt Dresser eine briefliche Mitteilung Lord Lilfords. Entschieden falsch ist aber die Angabe Jamesons. mit immergrünem Strauchwerke bewachsenen Gestade bewohnt. Braganiotika. Juni Kephalonia fand.. Im April 1894 und im Jänner 1897 beobachtete ich den reizenden Vogel namentlich bei Alepu. Am häufigsten auf Korfu scheint mir der Schwarzköpfige Sänger die der Lagune von Korissia zu bewohnen. Der Genauigkeit halber seien aber hier dennoch alle jene aufgezählt. Pyrophthalma melanocexthala ((»m. P. Juli 1894 wimmelte den stark betauten Sträuchern von Pistacia lentiscus daselbst von alten und als jungen Vögeln. Insbesondere bei Tagesanbruch des 25. in Brehms „Tierleben" gesagt wird: „In allen Gärten (irieclienlands namentlich er gemein. 24. denn er ist überall Standvogel. auch unmittelbar nördlich der Hauptstadt und auf Vido sehr oft. und zwar sowohl auf der größeren als auch der kleinen Insel recht häufig.III. Dann bewegt sich plötzlich da und dort fast unmerklich ein Zweiglein und aus dem dunkelgrünen Blättermeere taucht der gesuchte Vogel mit seinen juchtenroten Augenrändern.) — Schwarzköpfiser Sänger. Geradezu massenhaft kommt er und der Vrachiona bis hoch hinauf. sonnigem Wetter nach vorhergegangenem Regen. Daraus daß ihm vorzüglich die griechischen Inseln willkommene Aufenthaltsorte bieten. melanoceplmla sich dei- Mühle. Hier bieten ihm insbesondere die Dickungen von Arbutus und Phillyrea die notwendigen Verstecke. nie weit viel zu wenig hervorgehoben worden von der Meeresküste entfernt und am liebsten die steinigen. naturhistorischen in und von mir im Jlai im Buscliwerk des Skopos dieser Sänger von Mazz. wie der Hang des Parnaß bei Delphi und Gegend am Nordufer des großen Vrachorisees. wornach derselbe P. die so sehr von der tiefschwarzen Kappe abstechen. die schon sind die am weitesten gegen das Binnenland zu vorgeschobenen Posten seiner Verbreitung. Ithaka und J. Deshalb ist es ungenau. Auch in allen Teilen von Kythera habe ich ihn angetroften. Bei den Darstellungen des Aufenthaltsortes dieses Sängers seheint mir durclnvegs. daß er hier nur im Sommer zu finden sei. und ich glaube kaum. daß er irgend einer fehlt. von St. und zwar sowohl die Gebüsche Lagune es in Umgebung am Rande der auch der Düne. namentlich in der Gegend der Langhadaschlucht an der Ostseite. der einzige Brutvogel der Strophaden.ari gesammelt 1898 vielfach beobachtet.

daß auch Mai (10. ich bei Kephissia (9 mit starken Brutfleck!) und namentlich in den ausgedehnten Pistaziendickungen beim kleinen Küstenbade Wuliasmeni antraf. Zu diesen gehörte auch Freund Knotek. Mai 1894) ist das kleinwüchsigste lich von sämtlichen Griechenland gesammelten Stücken. Im Anfange war alles Suchen nach einem Neste der vielen anwesenden Brutpaare Flächenraumes vergeblich und es war klar. wo mir am 1894 ein zum Ausfallen bebrütetes Gelege überbraeht wurde. welche Knotek und ich im Mai 1894 auf der zwischen dem attischen Festlande und und zum Aufenthalte jener besind. Hier fand ich auch ein Nest am 24. Die Nester stehen hier nur wenige Spannen über dem Boden. ist es zunächst Attika. entweder im dichten Gezweige von Plstacia lentiscus. die mit großen. aber dieser zeigt sich auch an der gegenüberliegenden Küste des Festlandes.m St. schwarzen Federstiften bedeckt waren. Ei antraf. Quarantäne zu halten. und von Unter 3. Aber gegen Abend war Knotek so glücklich. Ich beobachtete den Vogel süd- am Ozya im Gebüsch von Quercus Hex und coccifera und von hier aus gegen die Ostküste (Kap Mutsoma) zu wurde er immer häufiger. kleinen Insel Hag. Salamis liegt welche gezwungen Hier gibt es außer dem Schwarzküpfigen Sänger ebenfalls keine andere Grasmückenart. Georsrios machen. Speziell Naxos fand ihn Krüper nicht selten und beobachtete daselbst die um ihre Brut Für auf die besorgten Alten. melanocephala beim Neste konnten aber Prof. Die Vögel müssen trotz des verhältnismäßig kleinen hier bereits die erste Brut zumeist ausgeflogen hier in solchen Jahren. ein etwas bebrütetes Gelege von fünf Eiern und tagsdarauf mehrere Nester mit fast flüggen Jungen und zwei lauteren Eiern zu finden. wo Krüper die meisten bei Marathon. April 1897 bedeutend wenigere Brutpaare und nur ein einziges Nest mit einem verlassenen ausgesetzt sein und so kommt es. April 1897. Auch Herr Gustin aus Belgien beteiligte sich an der Suche und brachte ein schön gebautes Nest mit fünf verlassenen und erkalteten Eiern. Kykladen zählt ihn Erhard auf. in jenen langweiligen Tagen seine ganze Aufmerksamkeit der Tierwelt der kleinen Insel zuzuwenden. Folglich muß die Verbreitung die Brutzeit ziemlich zeitlich beginnen. von Skyros. Ein bei Leona geschossenes Männchen (21. überhaupt vielen Störungen daß ich bei meinem zweiten Besuche am 22. oder in dem stinkenden Kleinstrauche Anagyns foctida mit seinen mächtigen Schoten. bekam aber weder Eier noch der Hauptstadt. welches vier Junge enthielt. woher ein im Herbste 1894 erlegtes Weibchen unserer Sammlung herrührt. dann bei Melanes und Nester. Juni 1898 erlegtes Männchen liat sehr abgetragene und daher lichtbraun gefärbte Schwungfedern.148 Ornis balcanica. wo ich zur gleichen Zeit mehrere Paare mit kleinen Jungen fand. Ein bei Hag. Die schönsten Beobachtungen an P. Pelagiou am 22. Nunmehr auf Georgi (ein Borkenkäfer) entdeckte. iu Einige Paare fand ich auf Evreokastron und sehr viele auf dem östlich von Naxos gelegenen Eiland Makaries. dauernswerten Reisenden bestimmt ist. wo die üblen war sanitären Verhältnisse der Levante einen zahl- reichen und andauernden Besuch der Insel mit sich bringen. den Sporaden wurde mir das Vorkommen von Skopolos. . Auf Psathura scheint die sie einzige ständig verweilende Sylvie zu sein und ich bemerkte daselbst einige Paare mit flüggen Jungen. welcher also reichlich Zeit und Gelegenheit hatte. Juni Psathura bekannt. an den Küsten des griechischen Festlandes übergehend. 1894). für Euböa Lindermayer. unter dessen Rinde Knotek bei dieser Gelegenheit das neue Lvparthrxi.

^ 1858 beobachtet Leonis am 7. Juni 1898 bei Kalamata und selbst noch ziemlich landeinwärts in ist. Fortsetzung der Verbreitung von hier gegen Norden sind die ßerg- wo der Vogel halden bei Juritsa (am großen Vrachorisee). 68. an denen man sie zu hören bekommt. bevölkert er den Ufersaum zwischen dem See von Muriä und dem Meere bei Katakolo. europ. bedeutend eingeschränkt. welche Chr. Als Beweise. früher und später nie gehörten Überschlag vernehmen. Hier erbeutete Hauptmann Roth am 21. wie schon erwähnt wurde. ") Monogr. wo Krüper ihn schon am 28. doch dem vielerfahrenen Forscher und Oologen bis in die jüngste Zeit so selten Hände gekommen. daß die er den Fuß aller griechischen Gebirge bewohnt und im Winter auf die mit Gebüsch bewachsenen Ebenen herabzieht. erscheint sie liebBei einem besonderen Schwarzkopfkünstler bei Aetolikon konnte lich und angenehm. Westen bis wo zum Kap Ski'opha anzusehen. nien: 15. 1894 daselb. und Gleichsam als auch taleinwärts gefunden. daß er sie kaum kennen lernte. Messenien imterhalb des Monastir W^urkano. stets gleichbleibende Gesangsstrophe eigentümlich und wenn diese auch vielen als wenig melodisch erscheinen mag. Grieilicnlaiiil. Mai 1898 einen Vogel. April begriffene Nester. deren Umzäunung aus Kaktus besteht. d. den Graf von der Mühle ihm nur eine kurze. eingebaut zu werden. Leonis zwischen dem 10. und zwar diese in die sowohl längs des Strandes westwärts östlich von Aetolikon. manche Andeutungen. Betreffs der Lebens- sowie ist der Nistweise rinden sich schon im vorstehenden kann mir nicht versagen. Li großer Menge z. daß in Attika der Schwarzküptige Sänger an vielen Orten zu finden neun Stücke vor. am Februar 1895 Kalyvia sammelte. Die Nester sclieinen zumeist unten in soiehe Büselie mit Gras durcliwachsen reiclilieli Sie sind. Mai am Fuße bei Känurion. Sehr viele sah ich am 5. nicht weit hörbaren Lockton. aber ') Santarius fand am ich 28. weiche von meist etwa stehen ^Ijer 1/2 "^ dem Boden. flüggen Jungen und erhielt sind später von dieser Gegend hier im Mai 1873 ein Nest mit und da auch Eier. ebenso in Akarnabei Krioneri. Hyniettos und Pentelikou. Sylvien. Skaramanga und Gleichwohl müssen Worte Lindermayers. beziehentlich verbessert werden. ist. und gegen letzterem Orte belebt er den mit Erica arborea und Juniperus macrocarpa dicht bewachsenen Dünenstreifen und ungefähr für Gegend gibt ihn nach Dresser auch Lord Lilford an. An sehr häufig ist. hier einige Worte des vorzüglich beobachtenden Grafen von der Mühle-) einzusehalten: „Er hält sich vorzugsweise im niederen Buschwerke der sanfteren Hügel und trockenen Niederungen auf und liebt auch Gärten. Von der Verbreitung auf dem Peloponnes vermag ich nur weniges zu dieselbe obwohl mit Sicherheit anzunehmen berichten. Februar 1902 ein Pärchen sammelte und einsandte.149 III. B. Oktober 1894 liegen mir und dem 25. Außer einem kurzen. ich sogar einen deutlichen. als vielen So zärtlich gebaut immer dieser andei'en Sängern zur angenehmen Nahrung dient. in als des Varassovo und in den an den <»livenwald anstoßenden Gebüsclien. daß er auch hier die Küstenstriche zahlreich besiedelt. besonders solche. recht bezeichnend „schmatzend" nennt. p. da diese Pflanze sein Lieblingsaufenthalt und ihm zum Aufstellen des Nestchens die angenehmste ist und überdies die feigenähnliche Frucht der Cactus opuntia ihm sovvohl. welcher eben das Nest verlassen haben mußte und sich jetzt hier im Museum befindet. Weitei-s wurde der Vogel von uns in der Umgebung von Naupaktos. an den steinigen Lehnen den Schluchten daselbst.st duixli Beobachtung der alten Vügel zwei im Bau . an den einsamen Orten. Bei Delphi fand Krüper. hat. bei Daphni.

An nnd oligleich er nur das südlichste P^uropa iH-wolint. wenn wir grimmig frierend auf der Sonnenbebusehten Hügel auf Waldschnepfen jagten. icli auch eine zweite Brut stattfindet. abgesehen von ihrer geringeren Größe. sondern auch im Gesamteindruck erinnern diese Eier. gesammelt von Krüper im Gebiete des Parnaß am 1(3. Sammlungen gelangt und aus dem reichen Materiale von dort wissen neben der gewöhnlichen grünen Form auch eine selten auftretende rote gibt. er liebe besonders die Opuntienhecken. verträgt er die zu- Winter Griechenlands sehr gut und wir beobihn oft daselbst zur Weihnachtszeit. höchstens eine Eidechse ausgenommen. Auch darin stimme ich mit dem Genannten überein. 13-6 13-5 13-3 13 125 9 8 Gew. sehr verschiedensten wir. in denen er auch sein Nest aufstelle. 9 8-b 1 wm mm cg Mai 1877. e) 'd cg Gelege 5 Stück von ebendaher. daß eine nähere Beschreibung wohl kaum nötig erseheint. Aus eigener Erfahrung kann ich dies nicht bestätigen. daß die Weibchen bedeutend schwerer zu erlegen sind als die Männchen. wie dies Dresser nach Angabe von Dr. Kr U per mitteilt. 423) mit folgenden Worten geschehen: „Graf von der Mühle sagt von ihm.150 Oi-nis balcanica. Maße und Gewicht dieser Eier: . Sänger anssielit achteten seite der Myrten-. anscheinend ganz munter in den Salbei. Die Eier des Schwarzköpfigen Sängers sind bisher größtenteils aus Spanien in die wie dies Graf von der angibt. S. Ton a) ein einzelnes. deren breite und lange. Georgios (siehe oben): L. 16-8 16-8 17 inm_ Br." Das Nest selbst ist jenem der Dorngrasmücke so sehr ähnlich. c). . 12-6 12-6 13-1 mm 9 8 Gew. daß. Infolge der frühen Legezeit des ersten Satzes halte Mühle es für sehr möglich. daß es an jene der Dorngrasmücke doch ist der Mehrzahl derselben ein etwas bräunlicherer eigentümlich und die aschgrauen Schalenflecken zeigen bei ihnen mehr Neigung zur K ran zbil düng als bei Sylvia sylvia. mit deutlich ausgeprägtem Kranz: L. mit vielen regelmäßigen Stachelbüscheln besetzte Zweige durchaus keinen bequemen Sitzpunkt für irgend ein Geschöpf. Aber nicht allein durch dieses Auftreten der beiden komplementären Farben." dieser lebensvollen Schilderung wäre nur das über den Lieblingsaufenthalt im weilen ziemlich ein]itindliche Kälte der Kaktus Gesagte zu verbessern und dies ist bereits durch Hansmann (Nauinannia VH. denn jene halten sich fortwährend im dichtesten Gezweigs unweit des Bodens auf und kommen fast nie dem Beobachter zu Gesicht.und Weißdorngebüschen sich herumtreiben. indem ich überhaupt niemals einen Vogel sich zwischen diesen Kaktusarten habe aufhalten sehen. welche meines Wissens bislicr in Griechenland noch nicht gefunden wurde. Die Färbung der Iris ist dunkelbraun und nicht liellgelb. 17-3 17-3 17 16-5 164 Br. gewähren. mit sehr gleichmäßig verteilter Oberfläclienzeichnung: 19-3 X 14 mm \2cg h). und noch viel weniger einen Platz zur Anlegung eines Nestes darbieten können. d) einzelne Stücke von Hag.

und Steuerfedern. als die Hierauf erwiderte führlicher im Lindermayer „Korrespondenz-Blatt Jahrg. ist Zusatz. nichts weiter des Weibchens von P. S. allmählich in die Farbe des Rückens übergehenden Kopfgefieder. von dort Untersuchungsstoff als auf den Strophaden. Ein Jahr später enthält Görlitzer Gesellschaft" die die kritische Arbeit von Bemerkung: „Scheint Tobias in den „Abhandl. wahrzunehmen und durch sie ihren Lebensunterhalt zu decken. es herrscht Kenntnis. indem er in der d. so muß ich es hinnehmen. europ. Sylvien". diese Sylvia wieder zu finden. A. mehr gestaffelt aussähe als bei P. In . kann über den Gegenstand nichts weiter festgestellt werden. S. das ich besaß. so führt dies auf den Gedanken. XIII. gewiß bei weitem weniger aus dem Grunde. Nestern und Eiern die Echtheit und Selbständigkeit dieser Art nicht daitun „Sylvia ochrogenia Lindermayer. weil der Vogel nicht oder höchst selten existiert. einem schwefelgelben Fleck am Kinn und in einem anderen Verhältnis der Schwung. Liudermayer Grasmücke 24) eine neue beschrieb unter in seiner ersten Arbeit dem Namen („Isis" Si/lvla ochrogeniou auf 1843. vielleicht noch außerdem durch llimikrismus geschützte Rindenläuse der mediterranen Sträucher. welche wegen Mangel an jeglicher Nahrung elend zugrunde gehen von P. 15. Wenn man auf den Strophaden sämtliche insektenfressenden Vögel. berücksichtigt. Bezüglicli der Nahrung dieser Sylvie ist schiedenen Insekten bestehen muß: aber ich daß sie aus vernoch viel zu wenig es natürlieli zweifellos. daß in der Regel an den Auflich der Ernährungsfrage wäre. Ich habe versucht. damals auf den Strophaden Kropf.und Mageninhalt von erlegten Stücken aufzubewahren und später einem Fachmanne zur ISestimmung einzusenden. Mühle im Nachtrage Beschreibung Lindermayers Nichtsdestoweniger verneint dies Graf von der d. sowohl des in seiner Hauptarbeit zoolog. daß auch die Nahrung eine ganz besondere sein mag. daß der Speisezettel der dortigen Vögel ein durchaus reichlicherer und andersartiger Bevor es daher nicht gelingt. zu erlangen. die Brutpaare Nachkominenschaft zu ernähren imstande sind. da die fünfte Schwinge am längsten. die ihre Hauptnahrung bilden. doch war das Ergebnis zur Beantwortung der vorliegenden Frage völlig bedeutungslos. 132 folgendermaßen: meiner Abhandlung Vögel Griechenlands' von weiteren Exemdurch Zusendung habe ich diese Sylvia beschrieben: da ich aber plaren. müssen. suhalpiua zusammen vorkommt. glaube. Die Type sollte sich im Museum von eines einzigen Belegstückes schied zwischen dieser Athen befinden. melanocephala zu erkennen glaubt und die Färbung des Kinnes auf Gelbfärbung durch den Genuß der Früchte von Cactus opuntia zurückfuhrt. melanocephala in einem schwarzgrauen. zur gleichen Jahreszeit erlegt. deutet darauf hin. melanoce/phala. daß diese von mir aufgestellte Art einstweilen noch der Anerkennung harrt. winzig kleine Organismen. Spalte 23 u. weil die erste Feder kürzer. zugrunde ging. 1859. da es sich herausstellte. Vereins als in auch noch ausRegensburg". sondern . Dr. melanocephala aber ganz munter sich selbst und ihre dorthin verschlagen werden. weil selbst das einzige Exemplar. Bis jetzt ist es mir nicht gelungen. aber ich möchte hiermit eindringlichst aufmerksam machen.-mineralog. Nach ihm bestand der Unterund P. melanocephala keine anderen Grasmücken. daß z. Leider habe ich es versäumt. Gi'icclicnlaud. untersuchen zu lassen. eine gute Art zu sein!^' zur „Monogr. enthaltsorten der P. die zweite kürzer als die siebente sein sollte und der Schwanz deshalb. die dritte und vierte gleich lang. daß dies gewiß nicht ohne Interesse bezügSchon der Umstand. 138. daß diese Vögel die Fähigkeit besitzen müssen.151 III. konnte. die mittleren länger seien. Grund vom Hymettos bei Athen. höchstens manchesmal noch P. die Nahrungsreste von dalmatinischen Samtkopfen. welche Tiere es tatsächlich sind.

so erinnerte. Leider hatten auch von Naxos mitge- brachter Steinmarder beim Spielen den Balg des Weibchens vollständig. Wenn nun S.oder Küppellssänger. sondern von den Verhältnissen der habe ieh aber Schwung. Keiser." Da nun die Type zu Ä ochrogenion leider nicht mehr vorhanden ist. daß er aus Griechenland Nester und Eier von S.i) Stirne von ist. III.) (Siehe Tafel Zu den Grasmücken mit nacktem. Würde die Sylvia an dieser Frucht genascht haben. beibehalten. ') E.daß meine Sylvia oclirugenia wahrsclieinlieh das Weibchen von Sylvia iiielanocephala sei' dagegen (gefallen kann. mindestens bis wenn daß bei P. daß jene Gelbfärbung durch irgend einen andern O. Pflanzensaft hervorgerufen wurde.und Sehwanzfedern. o-ewiß mir aus dein.S kann aber ganz gut angenonimeu werden. so daß ich gegenwärtig fast jedes Beleges für die vom Männchen oben mitgeteilte inter- essante Angelegenheit schmerzlichst entbehre. melano- welchem die zum Beginne beiden Gedes zweiten das erste Mal zur Fortpflanzung schreiten. . demselben die Federn verkleistert und verklebt müßte so Scliuabel. gehört auch der Masken. — daß zu bemerken. also zur Zeit. So erlegte Santarius Männchen sie 4. bei welchen Manipulationen wohl ein paar gefärbte Federn den forschenden Augen nicht entgangen wären.J52 Ornis balcanica. „Der gelbe Fleck spielt eine sehr untergeordnete Uolle in der Beschreibung des wenn Graf von der Mühle glaubt.er von Profession an so kleinen . ehe ich mich entschloß. am auch die plastischen Verhältnisse dieser zwei Vögel nicht genau auf ochrogenion stimmten. In Athen zerriß ein junger. Ich möchte mir aber zum Bemerkung Schlüsse die cephala manchmal einige Individuen das erste Gefieder. Pyro2}JUhalma rilppelli (Tem. Artunterseheidungsmerkmale nicht von der gelben Filrbung der Kehle hergenommen habe.Ut. wir mit unserer Beute ein Unglück. sondern. welche ich unter der Genusbezeichnung Pyrophthalma vereinige. Mai 1894 auf einem Bergrücken unweit Aetolikon ein Pyrophthalma-VAar. in schlechter äußerlich nicht zu unterscheiden sind. sondern auch vielfach als Balg in den Händen gehabt. abgesehen von der bei ochrogenion sicherlich nur akzessorisch gefärbten Kehle. — Eüppcllssänger. daß der Fleck an der Kehle dieses Gefieders und Vogels daher haben nossen kommen könne. erlauben. denselben zu beschreiben und als neue Art aufzustellen. wie Thienemann im Kataloge am Schlüsse seines großen AVerkes anführen konnte. daß derselbe von den Früchten der Cactus opurdia ge- möge. manches an jene verschollene Sylvie. den Ko))f. stark geschwollene Testikeln.Tagdgegensfänden keinen finden und ieli selbst seit vielen Jahren keine Zeit mehr darauf verwenden Die (Jrnithologen haben gegen diese meine Art eingewendet: . ich die die wesentlich verschieden sind von denen der Sylvia melanocephala. und Hals nicht bloß diese Fiirbung zeigen. mit einem Schusse. Überdies habe ich diesen Vogel nicht bloß geschossen. Das AVeibchen hatte einen deutlichen Brutfleck und das Jahres. „Die Akten über diesen Vogel sind demnach nicht geschlossen. gleichgültig ob Männchen oder Weibchen. Eier. so läßt sich eben nichts mehr mit der Art anfangen und es ist mir nicht verständlich. bei welchem das Männchen vom Weibchen nicht zu unterscheiden war. Cactus des opuntia purpurfarben sind und einen Saft enthalten. der die schönste Purpurfarbe enth. ochrogenion erhalten habe. weil J. da der Saft sehr dick sein. so muß dagegen ich daß die Früchte bemerken.) wulstigem Augenringe.lt.

April. daß ein in der letzten Woche des März anlangender Zugvogel schon am 7. S. März 1864: „ 26. in derselben Gegend. 279 folgendermaßen: „Auch diesen Sänger habe ich im Laufe dieses Sommers kennen gelernt. geschossen am 10. S. welcher übrigens den Mittelpunkt der Verbreitung nach Klcinasien Nach seinen Aufschreibungen langten die ersten an: Lindermayer 1863: am 26. . bestreite ich geradezu. Da das Exemplar am Kopfe etwas beschädigt war. S. zu finden sein. aber es war Meistens legen die Paare wohl nannten Tage der Legezeit nicht leider noch leer viel später vielleicht und bei der Sektion ergab für sich. ein 7. eine der hübschesten und vor allem 1Ö3 Griechonlautl. Heldreich.fPAi7Z?/reaj Gebüsch zwei Paare. welches noch von keinem Ornithologen bekannt gemacht worden ist. März 22. es wird jetzt meine Aufgabe sein. Dubois. ich bin den Mai gelten daß das Weibchen in 1 — 2 Tagen das erste Ei gelegt hätte.. 229 als Cur. Mai 1894 in dem durch Vieh verbiß sehr verdichteten Steinlinden. Krüper Männchen. Korr. in einem wasserlosen Bache. bis 18. dessen Seiten mit Gebüsch und Felsen versehen waren. Nur das Vorkommen auf den Inseln erscheint mir unglaubwürdig. von welchen Santarius das eine erlegte. „ | ver- blieb seinerzeit (Regensburg. Thienemann („Kliea". und im Zweifel. daß der getötete Vogel wirklich die Sylvia *S'. Journ. da es kaum glaublich erscheint. „ | am 1871: 1872: . woher das einzige cf der Sammlung im Museum zu Athen. stammt. Am ehesten mag P. melanocephala ähnlich. Auch das Nest fanden wir. Orn. 24. bis 1860 kannte 29. Riippelli in Südgriechenland). Gelege 16. 107).III. Es sind dies: Temminck. die Eier noch nicht und er erzählte die Erlegung des ersten Rüppellssängers im Taygetos im Gab. Legezeit und Wegzug verdanken wir wiederum Dr. f. näher kennen zu lernen. Mitte Mai erlegte ich bei Sotirianika. Durch den Leibarzt nicht.. ]\Ieine folgen- den Ausführungen sollen dartun. L. beziehungsweise 17. daß S. und zwar zweimal. Vom August 1871 erlegte Krüper die wegziehenden Jungen. April vollständige Gelege haben sollte. wonach er Brutvogel der Kykladeu wäre. 1861. welche das Vöglein als in Griechenland vorkommend ent- weder ohne weiteren Zusatz oder als regelmäßigen Zugvogel oder gar nur als zufällige Erscheinung erwähnen. jedoch eine schön schwarze Kehle hatte. „ erst drei von fünf Eiern Eier im Neste. S. seien hier nur kurz angeführt. rüppelli in der Zeit nahezu zwei Monaten! Die Brutzeit beginnt um 1864: am 1872: „ vom 15. aber die Angabe Erhards. Chr. auch das Brutgeschäft. Rey und v. April 1859.-Blatt 1859. legt. Brehm („Vogelfang". 128) hartnäckig dabei. wo Lindermayer den Vogel vermerkte. wurde Ein zweites Exemplar erhielten wir es von Herrn Schrader leider nicht präpariert. Der Lockton ist dem der Dr. daß die Verbreitung im Gebiete durchaus keine allzu beschränkte ist und daß die Art sicherlich oft übersehen wurde. Also ein Fehler von die Mitte April: 7. Degland. ob die gesollten. traf ich am 11. rüppelli noch auf Euböa. die ureigenste Sylvie Griechenlands. Genaue Angaben über Ankunft. Krüper. welches im Äußeren der Sylvia melanocephala ähnlich war. 228 als Curruca guttata in Griechenland und S. Fritsch. Lindermayer wurde ich hier belehrt. Am Hymettos. Mai ankäme. Alle jene Schriftsteller.

dermayer zeigte.lli beschrie- . Heft. 148). Es ist viel leichter. nur ein Weibchen sandte er. Auch Lindermayer bekam anfänglich lauter Männchen. von welchen (um 1843) mehrere an Schlegel gelangten. daß aber das Fortpflanzungsgeschäft bis Glitte der Fünfzigerjahre von niemandem mit Gewißheit 1854. riippelli den Sommer verbringt. Das Belegstück zoologischen Verein in Regensburg („Korr. Jahrg. melanocephala. denn Landbeck. Strimmeneas unam Wege nach der Langhadaschlucht. Juni eben flügge geworden und die alten Vögel bemühten sich sehr um sie. Damit wurde viel Unheil angestiftet. Es waren dort ebenfalls mehrere Paare vorhanden und zuletzt stellte ich am Ausgange der genannten Schlucht in Lakobeutet. beobachtet wurde. europ. durch die falsche Gewie gewöhnlich. in herum und uielirere Langhadis am ein 31. die er der Württembergischen naturwissenschaftlichen Jahres- beschrieb (abgedruckt bei Linderund auf einer beigegebenen netten Tafel eigenhändig zeichnete 256 als Sylina guttata ausführlich 107 malte. Die Jungen waren am 6. als altes Männchen von Sylvia sylvia bezeichnet. Bei meinem ersten Besuche Griechenlands habe ich den Rüppellssänger außer am Hymettos auch am ein in den Macchien der westlichen Geröllhalden des Varassovo in Akarnanien 1894 beobachtet. wo S. S. da er Beginn des Stuiliums der Ijci Sylina diese griecliisclicii Hände gekommen. Nicht nur in Mcsscnien und Lakonien. rüppr.. damals zu Klingenbad. 1897 im Gebüsche des Kariätes ein altes Ferner gab es (j hier von ganz beson- Lehne des berühmten Berges Ithome. Männchen als ein Weibchen von diesem Vogel zu erwischen. an Landbeck. 2. sondern sogar in der Umgebung von Ich Tripolis wir so (Trijiolitsa) dem Arkadien. Als dann und den von der Schnabelecke auslaufenden.-Blatt" Auch er hebt in der „Monogr. als ich geraume Zeit nestbauendes Paar ganz nahe betrachten konnte. glaubte eine neue Sylvie erhalten zu haben. und nur das o^ wanderte in meine Jagdtasche. ') ben wird. für unbe- Deutschland wurde dem Peloponnes in einer einem dürren Zweige herabschoß. aber das Männchen mit seinem tiefschwarzen Kehlfleck Streifen. gerade auf dem Peloponnes den interessanten Vogel an mehreren Steilen beobachten and auch erlegen zu können. April wie gesagt sofort an P. — — 109) irregeleitet. Bewegung und Gesang erinnern 25. während 1895 zustande gebracht wurde. traf ihn ebenfalls er ihn von Mühle dem schenkte Graf von der nur einmal auf in ihn er hielt Durch die Ornithologen systematische Bestimmung mitgeteilt. Sylvien" hervor. wurde auch o am 20. Liner mir eine Ahliildung ihm später die richtige Graf von der Mühle wo felsigen Schlucht an. Mein Entzücken war damals groß. und V. 253 S. In kurzer Zeit hatten Wutte und icli drei schone Männchen und eines der Jungen erders viele an der westlichen Einen weiteren jungen Vogel erlegte zwei T. entkam das Weil)chen. war glücklich. April erbeutet. da in seiner ersten Arbeit schon die S. fünf schlechtsbestimmung 1849 im hefte."') melandiros. mayer. d. S. zum Schlüsse die Flinte ihre Schuldigkeit tun mußte.154 Ornis balraiiica. Riippelli Sclion ist. begegneten ist. Juli dessen Klima verhältnismäßig rauh Hier trieben sich Rüppcllssänger. von der die in den Vogel damals nicht bestimmen konnte. daß Griechenland das einzige Land in Europa sei. Dies geschah aber schon vor 1S4'2. weithin weiß leuchtenden gewährt zwischen dem sattgrihien Blätterwerke einen ganz prächtigen Anblick.ige darauf St. weit Kalamata Vorkommen genau nien das fest. Ä schrieben und nannte ihn so Vögel war dem Dr.

rüppelli nach W^ie schon im vorigen angedeutet. wenige Wochen alten Vögel sind in diesem ihrem Jugendkleide schon schwer von gleichalten der S. Grieclienlaiul. F. rüppelll handeln dürfte. col. Sehr fehlerhaft sind die Abbildungen auf Taf. der bei trockenen Bälgen freilich beinahe gänzlich verschwin- det. Daselbst wird auf S. allein die tigsten ein dunkles Rütlichgelb. Horaeyer r„Orn. Jedoch vermisse ich auch hier den schönen Augenring. 21. Abteilung des „Atlas zur Reise im nördlichen Afrika von E. daß diese Eier aus Griechenland bekannt wurden. später maclite Freilich. Briefe". welches entschieden am besten von Landbeck (als Sylvia guttata) festgehalten wurde. IL Jahresber. ferner eine nur einigermaßen richtige Färbung der Ständer (olivengrün statt rötlichgelb!) und der Wirklichkeit entsprechende Farbenabstufung beim Weibehen. jene des Weibchens (mit schwarzbrauner Kopfplatte! Farbe der Füße. Leider enthält die genannte. V.Mitteikmg an E. im 4. welche mir zu Gesicht kamen. 1827 erschienene Tafel auch einen groben Irrtum. RüppelP. Die 1874 angefertigte Tafel in Dressers Prachtwerk enthält die Abbildung von Männchen. fig. und zwar vor 1847 an den zoologisch raineralogischen Verein in Regensburg. Zwar schon vor langen Jahren Lindermayer angebliche Eier von P. rüppelli die Färbung des Scheitels im Gegensatze zu jenem von Nacken und Rücken eine dunklere ist als bei den anderen Arten. Die jungen. offenbar jüngeres Männchen. Eine Reihe von Nestern und Gelegen. 145). Lindermayer beschrieben"!). daß bei P.lOO III. Heft der I. Es scheint mir. noch schwieriger von solchen der Pyrophthalma melanocephala zu unterscheiden. 1 vom Roten Jleere durch hingewiesen. rotbraune Augenring. man bis in die neueste Zeit keine richtige dem Aussehen der Eier dieses Sängers.und Abbilduno: eines Beleo-stückes Temrainck im 42. daß bei sämtlichen. indem ein zweites daselbst abgebildetes. Die Abbildung des in diesem Werke o' bei Fritsch. planche 245. ohne die Abbildung gesehen zu haben. Von den Weibchen unterscheiden sie sich leicht durch graubräunliche Färbung der Brust und durch den Mangel der dem Kopfgetieder beigemengten schwarzen alten Tropifenzeichnung. in einer Fußnote seiner Vermutung. livrais. 1 sogar geradezu ist hier am rich- wiedergegeben. Einige Jahre Ausdruck gab. S. welche gesandt hatte. endlich mehrfache Sendungen an Thienemann sen. welches von Cretzschmar 1827 auso^eo-eben wurde. auf das der Sylvia guttata wartete von Lindermayer Landbeck bestimmt versprochene Weibchen vergeblich! Bezüglich der verschiedenen Abbildungen von Pijrophthalma rüppelll wäre zu bemerken. welcher. der charakteristische nackte. Die beste Abbildung des alten Männchens ist zweifellos jene auf Tafel 19. 66 im vol. erkannte dieser als dem Grünling Lindermayer (^Chloris chloris) an Thienemann angehörig und mir . der pl. dann drei Stück an den zoologischen Verein in Passau (s. daß es sich um S. sylvia. Allein Baldamus setzte 1858 in der „Naumannia" VIII (1858) der Mitteilung. Taf. 30 bereits auf die erste Beschreibun". als Weibchen bezeichnet ist. fehlt. aber leider wie immer zu klein. I von Dubois' „Ois. Landbeck von dieser Entdeckuno.. Weibchen und jungem Vogel und ist entschieden gut gezeichnet. hatte Vorstellung von hatte dem Brutgeschäfte und Deutschland gesendet. im Leben falsch. ist vorzüglich. 1858 mit der vielsagenden Bemerkung: „von Dr. de l'Europe" (1868). sogleich ein Fragezeichen bei.

melanocepfiala am selbst. Dazu kommt dann noch das Selbstbekenntnis Lindermayers im Regensburger Korr. Krüper von Athen gesammelt worden und stammen von verschiedenen Ge- geführter bei Chasiä nördlich legen her. rüppclll handeln kann. so ich das für wahr an. von Krüper gesammelte Eier abbilden zu lassen. daß es sich hier unmöglich um P. Brelim auf Tafel Seltsamerweise sind aber auch behafteten richtigen Eier nahm ich nicht widerlegen konnte. ist auch für mich. sondern die der sämtlichen drei nur die Abljil- wiedergegebenen Stücke XXII lassen erkennen. und da das Nest und die Eier von den mir bisher bekannten und bestimmten abweichen. bleibt mir nichts übrig. Päßler u. aus der Umgebung von Smyrna im folgenden zu behandeln: 18-9 Br. Da aber hier Maß und Gewicht der richtigen. Zu meinem großen Leidwesen vermag Stücke hier nicht mehr anzugeben. S. olivenbraune Zeichnung bedeckt aber die Oberfläche so gleichmäßig und so dicht. Fig. was in dem bekannten und nur Werke von Baedecker. 129: „Ob die (bei Thienemann abgebildeten) Eier wirklich von Sylvia EüppcUi stammen. 13 statt der zwei solche von Sylvia sylvia abgebildet. zumal solche auch heute noch sehr vielen der größeren Eiersannnlungen fehlen.156 Oinis ein einziges Gelege von drei Stück dung des einen lialcaiiica.-I)latt 1859." mit wenigen Fehlern 51. der ich sie unter diesem Namen eingeauf Taf sendet habe. Färbung jenen von Die dunkle. daß man die Eier zuerst für solche von Acro- cephalus sclioenobaenus oder aquatic. noch ein ungelöstes Rätsel. aliein nirlit verdäeiitigen. Meine Jäger brachten ein Nest. meines Wissens bisher noch abgebildeten Eier nicht fehlen dürfen. 18-7 als drei einzelne nicht Stücke . so daß ich mich genötigt sah. daß Nest und Eier diesem Vogel gehören. Eier und Vogel mit der Behauptung. hielt er docli für eciit. zwei echte. Beide Eier waren von Dr.us halten möchte. stehen auch die Eier bezüglich ihrer nächsten. So wie der Vogel P. da sie ich aber die Maße der beiden abgebildeten durch einen tückischen Zufall nach durch- Abbildung Mäusen zum Opfer fielen.

bei Athen schon am 6. namentlich alte Männchen. westlich von Naupaktos „ Tagsdarauf schon mehrere Lindermayer in „ „ 0. „ „ 1866: 26. zu haben. melanocephala haben wir es bei P. April.. Leonis am März 1895 bei Daphni erlegt. doch fehlen mir darüber nähere Aufzeichnungen. mir vorliegender. von Chr. während meines Aufenthaltes auf Korfu im Frühling diese Grasmücke in dem dichten immergrünen Strauchwerk der Hügel nach einem Regengusse gesehen 5. „ „ 1897: 28. Maura (Levkas) . Leuchtturm auf Sta. welcher seine Brutorte allerdings schon früh im Jahre wieder aufsucht. Als Ankunftszeiten sind festgehalten worden: 1857: 24. „ „ „ „ „ 1867: 30.III. Ich erinnere mich bestimmt. suhalpina. . März unseres Kalenders erfolge.Juni 1898 Pyrophtluilma suhalpina Im Gegensatze reizendsten (Bon. Erst 1850 lernte er diese Grasmücke als Brutvogel der Gärten von Athen kennen (handschriftliche Notiz).. April. ist aber der Einzige. zu P. Tripolis in Arkadien 20. Über das Vorkommen auf den Inseln wäre folgendes zu bemerken. Tatsache ist. behauptet (vom Grafen von der Mühle wiederholt!). März 1868 und ein anderer.) — Wcißbärtiger Sängei'. Von Zante sah ich ein Belegstück in Athen in der Kollektion Mazziari. 1861: 1. nämlich in der Zeit vom 14. daß die An- Grund von 25jährigen Beobachtungen in Athen schon viel früher. März. oft schon viel früher Ein solcher „Voi-liiufer" des eigentlichen Zuges wurde als der Haupttrupp erseheinen. Krüper 1865: 26. Juli 1895 157 Griechenland. Parnaßgebiet nach Lord Lilford „ Dr. mit einem echten Zugvogel zu tun. März. bis 16. März. März. welcher den Rückzug im August und das letzte Stück am 1. ) Reiser den Sträuchern der Hügelkette nördlich von der Stadt. März. Sepkunft auf tember beobachtete. daß einzelne Stücke. einem der Bewohner der griechischen Macchienvegetation. Attika (1874: 12.. April 1897 Berg Ithome in Messenien G. Ganze Länge Flügel Schwanz Schnabel Tarsus mvi mm mm inm mm 144 69 64 12 21 149 70 63 11-5 21 147 67 60 12 20-5 148 69 66 12-5 21 151 70 65 12 21 bei 31.

so daß die Eier grob aschgrau und olivenbraun gefleckt erscheinen. wenigstens andeutungsweise.) die Kunde über diefehlte es nicht Zwar äußerst dürftig an allgemeinen kurzen Bemerkungen über das mehr oder weniger häutige Vorkommen auf dem Festlande und den griechischen Inseln bei Naumann (1822). Männchen zeigt. namentHch in den höheren Regionen. Die Eier sind an ihrer Größe und gedrungenen Gestalt leicht zu erkennen. besitze ich Maß und Gewicht von neun griechischen Eiern aus ebensovielen Gielegen: L. S. am Interessant April 1897 gesammeltes. von wo er Eier erhielt. Am selben Tage wurden aus der großen Klissura auch schon ein. 4. dem meines Wissens bislang noch niemand beigestimmt hat. vei'mag ich keinen Unterschied von herzegowinischen Stücken wahrzunehmen. subalplna aus der Herzegowina. subalpina mehrfach beobachtet und geschossen. der 18. welcher am 20. genau untersuchtes. Die Fleckung. woher die meisten der von ihm versendeten Eier stammen. Für Euböa verzeichnet sie Lindermayer und auf Naxos traf sie Kriiper nielit und auch brütend. ist stets sehr zart. L. der Unterseite.loa Ornis bak-anica. Im westlichen Griechenland. Besonders häufig war diese ziei-liche Grasmücke an der Lehne nördlich von Juritsa am Nordrande des großen Vrachorisees. Mai 1894 ein fertiges Nest. 12 3 13-2 13-6 133 9 9 Gew. und benannte sie Curruca leucoiiogon ein Vorgang. die griechische daß Weißbart-Grasmücke infolge ihrer beträchtlicheren Größe von der westeuropäischen zu trennen sei. 17-5 17-1 17 17 Er. — Sijlvia orpJiea Jei'doni (Blyth) (Siehe Tafel — III. Santarius fand dort am 2. es dieser Sylvie zuzuschreiben. ist ein von mir bei Missolonghi welches auf sehr altes Weibchen. aus verschiedenen Laudesteilen herrührenden griechischen P. habe ich P. feinen Schalenflecken fehlen denselben ebensowenig wie jenen von Si/lvia sylvia. bei Dr. . selten im Juni die meisten in der Umgebung von Chalki und ebenso auch Dickicht von Quereus Hex und coccifera. doch annähernd ähnliche Eier von P. ebenso auch in dem mit Unterholz bewachsenen Teile des >livenwaldes bei Rlissolonghi. Brehm („Vogelfang". und zwar im Strauchwerke der Schutthalden des Varassovo Ich sah daselbst am Ozya im hoch und des Zygos bei Aetolikon. Die grauen. Eier. Gloger. das aber noch keine Eier enthielt. Sämtliche Zeichnungen auf der Oberfläche sind nändich zu derben Klecksen vergrößert. Auch auf dem kleinen Evreokastron bei Faros wurde sie von Kr ü per festgestellt. während der späteste Zeitpunkt für ein solches aus dem Parnaßgebietc. Bei 8 8 17 16 5 163 161 132 132 13-1 13-1 10 9 8 8 mm 125 mm 158 1 cg den neun. nur ein sehr abweichend gezeichnetes Gelege von fünf Stücken fand ich ( Krüper. doch waren hier weniger Paare sichtbar als vom Orpheus-'S'dugev. welcher sich gar nicht getraute. April 1872 ein Fünfergelege fand. oft loctistella-arüg. die Rotfäi'bung der Chr. In der Umgebung von Athen fand ich sie als Bi'utvogel besonders bei Kepliissia und am Hyniettos. Zu Beginn der ornithologischen Erforschung des sen hervorragenden Singvogel Landes war und mangelhaft. 229) ist der Meinung. Ein noch früheres Datum gibt Krüper bekannt. Mai 18'Jl ist. sub- alplna verschiedensten Alters und Geschlechtes. Östliche SSn^ei'srasmUeke. sei sie rötlich oder ins liraungraue ziehend. dem alten Originalstandorte Krüpers. am folgenden Tage zwei vollzählige Gelege zu fünf Stück herbeigebracht.

um an einem Felsen die Nester der Hirundo rufula zu finden. noch nicht scheuen Männchen glücklich. die in Gab. stiegen wir die Vorberge hinauf und kamen dabei in dichtes Gebüsch. den Gesang und war so Exemplar präparieren Während des Sommers 1860 hatte erlegen. Parnaß. Bei dem Dorfe Sotirianika. dessen Töne eben so lange in meinem )hre nachklingen werden wie „Tierleben". April d. wurde durch ein einmaliges Anblicken eines kleinen Vogels beseitigt. Sylvia philomela. aus den benachbarten Gebüschen erschallte sein lauter. Mai das erste Männchen erlegte.ind ich die ersten Spuren vom Vorhandensein dieses Sängers. den Sänger in einem Gebüsche zu überraschen und seine schwarze Kopfplatte zu sehen. hoch oben in einem wilden Birnbäume ein Nest mit fünf Eiern zu entdecken. zwischen Velitsa und Dadi. hörte ich am der soeben angekommenen. Krüper war es vorbehalten. welches uns bekannt war. südlichen Teile der Insel Gothland bei Oeja lauschte. Im Sommer 1859 bekam ich am Parnaß wieder Eier von orphea^ ohne zu ahnen. war er nicht zu selten. die Ergebnisse seiner diesbezüglichen Wahrnehnuingen. welche ich für wollte. Daß es eine Drosselart sein könnte. hier nochmals im Wortlaute folgen zu lassen: „Am 9. Päßlcr Baedccker und in Brelims beobachtenden Autoren können durchaus nicht befriedigen. Da wir keinen Fußsteig dorthin kannten. zwei Männchen zu sei. daß ich es nicht erlegen konnte. schöner Gesang. Unser mühsames Vorschreiten entzog uns dem Sänger. da ich dem Orpheus kein Sängertalent zuschrieb. d. Mai 1858 f. und es scheint mir von Wert. Mai 1857 „Während in dem in der hellen Mitternacht vom 28. u. S. Ein lauter Gesang bewegt mich zum Stillstehen und Zuhören: Nachtigallentöne waren es zum Teile.159 III. daß sie in Griechenland nur einzeln und wahrscheinlich nur durchziehend bemerkt wurde. 1855: „auf Euböa". So erlegte Graf von der Mühle nur ein einziges Stück und erwähnte noch 1856 in der Sylvienmonographie. es befand sich ^/. ich . J. es blieben mir jetzt keine anderen Vögel als die große Anzahl der Sylvien übrig zur Vermutung. Brelim. 276 279 niedergelegt wurden. von denen ich das dieses Sängers beste allein es ging auf der Fußtour zugrunde. Wegen Einbruch der Nacht nahm ich nur Nest und Eier mit. Sommers 1858 blieb ich ohne allen Aufschluß über jenen Sänger. erlegte ich ein anderes Männchen und war so glücklich. welche ich nach Deutschland mitbrachte. nämlich ein Nest mit fünf Eiern. der Vogel des 1859 machte ich entkam jedesmal ungesehen. hörte ich den Gesang von einer anderen Stelle.j Stunden von Missolungi in einer gebüschreichen Gegend in einem Ginsterbusche in Mannshöhe. so daß sie am besten gar nicht berücksichtigt werden (als Beispiel. M. sobald ich mich der Stelle näherte. (im Eierwerk). der auch am 15. harte Knarrtöne eines Rohrsängers und hell flötender Gesang der Drossel folgten durcheinander. Mein Begleiter wußte mir über den Konzertgeber keine Auskunft zu erteilen. aufmerksam. Nieder eine Exkursion. Griechenlaiifl. welcher ich zum 29. jedoch von keiner Nachtigall gesungen. endlich gelang es mir. f Orn. im südlichen Teile des Peloponnes oftmals Gelegenheit. über Lebensweise und Verbreitung in Griechenland wahrend seiner vielen Reisen Klarheit zu schaffen. Mai machte ich mit Dr. an eben jenem Felsen nähere Bekanntschaft mit demselben Vogel. 1801. 1859: „auf den Inseln gar nicht''). Jouru. drei Stunden von Kalamata. Am 17. „Am 21. S. Herrn Seh rader. Eüppellii derselbe Vogel „Am 3. gerade die Ergebnisse der allein Fritscli in Grieelienland selbst — < die einer Nachtigall. Erst Dr. bei jeder Exkursion hörte ich seinen Gesang und machte meinen Begleiter. diesen Vogel zu beobachten. Diibois. daß meine eingebildete S. Meine jetzige Vermutung fiel auf Sylvia Eüppellii Tem.. Die Aneaben Lindermayers sind durchwegs gänzlich falsch. Vom Männchen vernahm ich keinen Laut. Das vorsichtige Weibchen entfloh mehrmals vom Neste so zeitlich.

jetzt das lockende und klagende Männelien von Baum zu Baum fliegen zu sehen. orphea Ende April sein Nest stehen. d. O. während welchem das Männchen nicht in der Nähe. am 18. obgleich ich das melancliolische Stimmennachbilden der S. am in seine den einem der höheren Zweige eines Olivenoder Birnbaumes.und Baumlöchern ihr Nest anlegt. so Verwandten. nachmittags besuchte ich wiederum dieselbe Gegend und war nicht wenig überrascht. welches schon lange gebrütet hatte. die nach dem Innern nicht erblicken. nicht sondern versteckt. für 8. im Abfliegen zu erlegen. Die Nester sind ziemlich dickwandig und nicht so lose zusammengelegt wie die der anderen Sylvien. Dies ist natüilit-li von Dresser verAnkömmlingen der den dessen Erfahrungen teilweise schon wurden. den Eiern nach zu urteilen. ich sah dann gewöhnlich nur den Ruhestörer. eine Katze zwischen dichten. so daß ich vermutete. es wurde auch meine ]5eute. und 18." Durch Krüper erfahren wir auch Näheres betreffs Ankunft und Abzug von selten an. orphea hielt. Während des Gesanges kann man diesem Sänger am leichtesten nahe kommen. der dort sein Nest angelegt hatte. orphea. Nach meinen bisherigen Beobachtungen baut S. mitten in leicht Ob Zweigen der Bäume. was Herr Schrader durchaus nicht zugeben wollte. weiß ich nicht. Mal geschossenen Weibchens ließ sich am 17. galactodes nicht verachte. man muß jedoch jedesmal nach Beendigung des Gesanges stillstehen. M. Beides ist recht verschieden je nach der Höhenlage des gewählten Sorameraufenthaltsortes. gehört diese Grasmücke zu öffentlicht niemals iev Fall. undui-chdringlichen Cactos-Büschen umher- und schleichen konnte die Flucht ich anfangs den Vogel. welche ich. Herrn Schrader wollte es mehrmals nicht gelingen. welches wir dem schönen Sänger zugehörig erkannten. Mai nirgends hören. den ersten . sondern in bedeutender Entfernung Liebeslieder singt. angestellt habe. Rei. ergreifen: das Paar S. todes sich sicher. davon mehrmals in will sichtbar auch ich in ein Beispiel anführen. Die drei mir vorliegenden Nester sind gleich groß und aus denselben Materialien gebaut: die äußere Seite besteht aus verschiedenen groben Pflanzenstengeln. M. im Gebiete. orphea. galac- man den Orpheus wohl nur ist er ebenso flüchtig und unruhig als seine Das Männchen des am 18. man behauptet wie in den Spitzen der Büsche und auf den Mauer. d.') daß sie in der Nähe der Häuser. Nach den Untersuchungen.IbO Ornis balcanica. 07-phea auffälliger Weise. „Das Weibchen scheint allein das Brutgeschäft zu übernehmen. orphea hielt. später erlegte ich des Nestes hin feiner werden und dort mit Pflanzenwolle gemischt sind. Ich muß ge- daß kein Gesang der griechischen Vögel mich so sehr anspricht wie der von S. wie das auch meine eigenen Beobachtungen bestätigen. schoß ich das abgeflogene Weibchen. sie den Dörfern brütet. so liebsten saß es auf sitzt er was ihn vor den anderen — auszeichnet. Am vom Neste Taygetos habe ich das Männchen nicht oder nur selten Gebüschen singen gehört. die auf einem steilen Felsen am Bache lag. am 19.ser. Die Eier sind bekannt und untereinander selten abweichend. flie der S. daß ich es am ersten Tage über eine Viertelstunde vom Neste entfernt erlegt hätte. In Sotiriauika meiner Wohnung. sowie deren Legezeit. Glavibt er Stelle. Später schoß und zerschoß ich noch einige Männchen und Weibchen. wurde ich durch den Angstruf einer Sylvia zum Ausschauen genötigt. ist er einmal aufgescheucht. schwankt aber auch an einer und derselben Ortlichkeit in geradezu S. ist es wirklich orphea. die ich hier kürzlich mit dem Lindermayer Leibarzt Dr. Wie Seebohm ') l)etont. so lang oder länger auf derselben eine Viertelstunde beweglichen Sylvien In solcher betrachtender Ruhe — trifft mit Ausnahme der S. das Weibchen. hat.

Sommei' über verweilenden Brutvügcl. . . sie in der ersten Hälfte April erscheint. . .III. . da Krüper vermerkte die Ankunft: Akarnauien im Parnaßgebiet in 161 Griechenlancl.

smiXc\s. auf dem Boden hockenden Jungen dadurch fortzulocken.e schen unterscheiden. Was die systematische Stellung dieses Vogels anbelangt. daß ich nicht nur infolge der äußerst zutreft'enden Kennzeichnung der Eier griechischer und westeuropäischer Herkunft durch Baldamus („Naumannia" III. Diese Ansicht äußerte ich unumwunden den Herren Kollibay und Dresser bei ihrem Aufenthalte in Sarajevo im April. im Ölwalde bei Potamia. Endlich trachtete in der Maina. beziehungsweise Juni 1902. dahinlief und sich überhaupt wie wahnsinnig gebärdete. selbst schon längst die feste Meinung hegte. . 1904. welche durch Gesamtgröße. S. daß aucii die dalmatinischen Ov^j/iew-s-Sänger zu jerdoni gehören und dasjenige. daß sie. ähnlich wie dies bei den Hühnern vorkommt. dabei stark klagend. Herr Dresser meinte sogleich. geben müsse. deren Vorkommen von Palästina bis Indien festgestellt Kollibay hat nun ebenfalls im Journ. daß es zwei gut unterscheidbare Formen. auf der glatten Bodenfläche mit gesenkten Flügeln. nämlich eine westliche und eine östliche. sondern auch durch das Vergleichen der Eier aus den genannten Ländern. 115 sich dahin entschieden.162 Ürnis baleanica. Juni 1898 eine mich von ilu-em flugunfähigen. f. was für die dalmatinischen Vertreter Geltung hat. am 17. S. 424). so muß ich bemerken. Orn. sei. daß es sich dann bezüglich des östlichen Vogels nur um die Form jerdoni (Blyth) handeln könne. Schnabel und Färbung der Unterseite sich genügend von spanifutterbringende Orpheus-Gra. besitzt solche auch für griechische.

Griechenland. 14 einzelne Eier aus je einem Gelege: 163 .III.

) — Z. curruca von der mitteleuropäischen Brehm in einem Briefe an E." Später wird von Brehm im „Vogelfang". Strimmeneas am 24. an das Britische Museum in London gelangte. 228 diese Angabe auf das richtige Maß zurückgeführt und dem griechischen Vogel auch ein Name beigelegt: . In Größe und Tracht gleichen die griechischen Vögel vollkommen jenen aus übrigen Europa. daß sowohl die im Museum zu Athen befindlichen Stücke. als auch ein vorliegendes Männchen. daß tatsächlich nur wenige Paare über den Sommer dort verweilen.aungrasiuüeke." Tatsache ist nun. Niemals und nirgends habe ich während meines Aufenthaltes in Griechenland diese Grasmücke beobachten können und da sie sich während der Brutzeit bekanntlich leicht durch ihren eintönigen Gesang verrät. Mai 1888. August 1895 nächst („Urn. mit äußerst zartem Schnabel. eigentlich Curruca. neue Sylvia. Krüper und dieser bezeichnet Ende März als Baron Schilling traf bei Patras am März 1899 die erste. September 1847 erwähnt Chr. besteht. S. in Mengen auf den Feigenbäumen ein (von Heldreich kopiert!) und in den Wintermonaten sieht man sie zahlreich in den dichtbelaubten Pfefferbäumen in Athen umherzanken. Zehn Stücke der hiesigen Sammlung wurden zwischen dem 27. Briefe". wenn überhaupt. et Brehm. ebendaselbst am 20. anfangs oder sogar erst Mitte Mai. während eines des Universitätsmuseums daselbst vom Taygetos (September) stammt und vom selben Gebirge ein Paar Hieraus geht aber weiters liervor. zu legen beginnen. durch Merlin sen. sie Ende Jahre 1873. August 1860 geschossen und Lord Lilford erlegte die einzige von ihm überhaupt wahrgenommene auf Korfu im September 1857.164 Ornis balcanica. wenn die Feigen reif werden.C'urruca ohscura Linderm. Nach Krüper stellt sich S. . daß die Bemerkung in Brclims „Tierlebeu": „erscheint in Griechenland nur auf dem Zuge". kleiner als die deutsche Zaungrasmücke. woselbst '24. nur sehr vereinzelt zu überwintern". Bezüglich des Unterschiedes der dortigen S. September und 25. wie Krüper sammelte Museum der Universität 30. F. welche sich in Griechenland fortpflanzen. kleine Lindermayer dagegen auch am Viel häufiger beobachtete sie FrUhjahrsdurchzuge. Homeycr vom 25. muß ich annehmen. höheren Gebirgen. denn ein solches Vorkommnis ist drei bisher nicht bekannt geworden. ein zweites mit vier Stück im am am welches mir vorliegt und aus drei Stücken Über die Zeit des Herbstdurchzuges ist nichts bekannt. S. daß ich eine unserem Müllerchen ähnlich. Dr.. Nur zwei Männchen meiner dem Balgserie zeigen den hübschen Übergang der braunen zur schwarzen Kopfplatte. Sylvia curruca (L. atricapilla Ende Juli und August. welches St. abgeändert werden sollte. doch wurde eine von den im Athener Museum aufbewahrten Zaungrasmücken am Taygetos am 18. April 1866 am Parnaß und ein drittes. Veluchi für das in 1861 ein Gelege von drei Eiern Athen. April. so ist dies ganz richtig. Die wenigen Paare. L. aber halb so groß aus Griechenland erhalten habe. wenn ich Ihnen sage. Wenn Graf von der Mühle bemerkt: „Scheint. eilen nach der Ankunft im Frühling sogleich nach ihren Brutplätzen ins Bereich der Nadelhölzer in den Zeit ihres Eintreffens. Februar in der Umgebung von Athen gesammelt. Graf von der Mühle und Erhard traten sie einzeln am Herbstzuge auf dem Peloponnes und auf den Kykladen. 66): „Es wird Sie interessieren.

sie nur auf dem Durchzuge im Herbste. daß die Dorngrasmücke in nicht unbeträchtlicher Zahl in Griechenland überwintert. Ein einziges unter einer großen Zahl in Attika. verweilt über den Sommer. Schwanz: 53 mm. Nach dem ersteren kommt S.als die liches Farbenspiel. erlegte wie dies die 165 Grieohpnland.III. 17-9 X 12-7 mm Sylvia cinerea Lath. muß ich ausschließlich ihm überlassen. So vermerkte sie auch im September und Oktober daselbst beobachtet. Graf von der Mühle behauptet. 11. der Wiederholungen bringt. April 1866. X allbekannten die sämtlichen Farbentöne außer- Grundfarbe etwas dunkler grauen Schalenflecke — als gewöhn- ein wahi-haft süd- . „ 1874 „ Attika „ 1. alle anderen im Mai und selbst noch in der ersten Gel^e Hälfte Juni. lich und ebenso 14-4 und zwar ist die mm bei 11 — ^12 cg Gewicht. im ganzen Lande eine sehr häufige Erscheinung. daß er diesen überall häufigen Sommervogel mit irgend einer anderen Sylvie verwechselt haben muß. „ 1897 „ Akarnanien (Vrachorisee) von Führer. Die Ankunft erfolgt zusammen mit mehreren anderen Sängerarten Ende März. Gleich häufig nennt sie Dr. Schnabel: 8 mm. Ansicht nach müßte aber zur Aufstellung einer klimatischen Abart. Abgesehen von v. fand Krüper am 29. woraus hervorgeht. warum ein Teil der über (Iriechenland schreibenden Ornithologen sie gänzhch mit Stillschweigen übergeht oder sehr unzulängSie ist Brutvogel. am Parnaß Ag-oriani typisciie Vögel. allen in Maße bezeugen. Heldreich. — Borngrasmückc. handeln kann. Sylvien". der europ. Sijlviti sijlviu (L. April 1860 in Akarnanien „ 12. und zwar sowohl in den Ebenen als auch im Gebirge. ordentlich grell gehalten zeigt. Die Brutzeit der Dorngrasmücke fällt in Griechenland ziemlich spät. Krüper. und zwar gar nicht häufig gesehen zu haben. erfahren wir nur von Lindermayer in seiner letzten Arbeit und von Krüper Bemerkenswerteres über diesen Vogel. Tarsus: 17 mm. Bemerkung Auch die Ver- „Monogr. Frühling. Eier kann ich verzichten und erwähne Juni 1892). Auch Teilen schwächer erscheint als Meiner die Eier sind etwas kleiner. und zwar wurde die erste von ihm beobachtet: später irgend am 3. vorerst mehr Materiale abgewartet werden. Auf maßen Sie durchschnittlich 17-7 eiue Beschreibung der nur eines Geleges (Parnaß. Nach Druramond brütet und wurde gelegentlich Jameson für Kythera bloß im und Lord Lilford kommt sie nach Korfu anfangs April.und Es ist daher schwer begreiflich. Maße vom Vogel und den Eiern im um die es sich nur Durchschnitt: Ganze Länge: 127 mm. liche Angaben über diese so leicht zu beobachtende Grasmücke macht. wo er sie vielfach brütend fand und zahlreiche Eier versendete. und einsandte. im Parnaß und Peloponnes gesammelter. Flügel: 62 mm.). Sylvia gegen Ende März in Attika und auf Euböa ziemlich häufig an. welches die ülbraunen Ober. brütet in etwas höher gelegenen Gegenden und zieht in September wieder fort. und zwar als Zug. denn eine derartige Beobachtung hat weder früher noch antwortiing für die in seiner jemand gemacht.

Schließlich möchte ich aber doch noch jene Ortlichkeiten aufzählen.und Brutvogel an bebuschten Mühlbüchen Attikas und der Gegend von Livadhia (Parnaß) sei. melanocephala hielt. Akarnanien: Sowohl im Gebüsch der Küste als im Sumpfwalde nahe der Phidarismündung. in fast kahler Attika: Bei Fistacia lentiscus. wie dies sieben Belegstücke von dort bezeugen. daß sie große Meinungsverschie- nicht einmal auf dem Zuge in dagegen Lindermayer zuversichtlich. mitten im Surapfsee Mustos. Juli 1894. und Mcsongi. der nirgends brütet und schwerlich überwintert wie S. sylvia. Besonders lebhaft rostig auf der Oberseite ist das Exemplar von der Kiona. Sylvia hortensis Über das Vorkommen denheit. wo ich während der Monate April und Mai die Dorngrasmücke mehr oder minder häutig beob- achtet habe. hortensis in Griechenland nur ein Passatvogel ist. heißen Terebinthen!). Seplich besitzt ein würdige daß — — ein sehr spätes Datum aus der Umgebung von Athen zeigt. stellen fest. Er beobachtete sie im August sehr häufig auf den Feigen. Juli 1894). Endauf Naxos. daß sie gleichmäßig über alle Laudesteile verbreitet ist. in großer Menge im Ufergebüsch der Lagune Murid bei Pyrgos und im Walde Kapcllis bei Lala. während die meiste Rostfarbe im Flügel ein Durchzügler vom 27. Zante: Am Fuße des Skopos. — (xarteiigrasmüeke. daß sie einerseits in den wasserreichen Gärten der nördlichen Landesteile und Euböas überwintere und andererseits sogar Stand. Wuliasmeni zusammen mit Pyrophthalma ynelanocephala im Gebüsch von iMittelgriechenland: Hänge im mittleren Mornostale und der Kiona. April 1894 nesttragend. hier am 26. Das Brustgefieder der griechischen Dorngrasmücke hat ebensoviele Abstufungen des Kosarötlichen als in nördlicheren Gegenden aufzuweisen. im Steineichenwalde auf ohne Zweifel auch brütend. so tember 1894 ich ihn anfänglich bereits rostigen für ein Junges von P. daselbst auch am 25. Sep- . der Brust und Bauchseiten. ebenso endlich am Fuße des Ithomeberges in Messenien. doch verraten Kanten der Schwungfedern deutlich die Zugehörigkeit zu 8. Nördliche Sporaden: Jura. Velestino. nämlich rußgraubraun.lob Oi'nis balcaniea. Beeilst. Beides ist falsch. Hieraus ist ersichtlich. wahrscheinlich noch Thessalien: In und um am Zuge. Korfu: Überall ziemlich häufig und Brutvogel. bei Chalki erbeuteter. die meisten um Braganiotika. Strophaden: und zwar auf beiden Inseln noch Mitte Mai auf dem Durchzuge recht häufig. welchen ich durchaus beipflichten muß. weniger auf der Vraehiona. denn Krüpers langjährige Beobachtungen. atricapilla.und Terpentinbäumen (soll wohl richtig Griechenland erscheine. in etwa 1800 m Höhe auf Gegend (14. eben flügger Vogel eine ganz merkFärbung der Kehle. dem Rücken der Insel und hier Peloponnes: Astros. bei Tripohs. behauptete doch befindet sich im Athener Museum ein noch am 26. als auch am Abhänge des Varassovo. daß S. dieser Art herrschte ursprünglich Während Thienemann die wissen wollte. dann im Olivenwalde bei Aetolikon und sehr häufig im Gebüsch an den Vi'achoriseen.

III. Krüpers wird später aucli Brehm und Seebohm. und zwar am 18. irgendwelche Abweichungen von Stücken aus Mitteleuropa. Mai 1894 bei Kephissia und am Hange des Hymettos sammelten. Marshall S. Diese Gartengrasmücken von den Strophaden zeigen ebensowenig als ein Pärchen. 1899. vor. 1-31) darauf gemacht. November 1896 bei Karnalia am Karlasee in Thessalien. S. bleibt zweifelhaft und wenn Sperling angibt. Mai an den Gebüschrändern der größeren. Die Auffassung Heldreich. und am 20. daß die Heckenbraunelle in Griechenland bloß überwintert. Griechenland. hortensis in Griechenland dagegen nur im Mai auf dem Zuge begegnet. so häutige (Lindner. läßt. daß er die dort Dagegen sah Professor W.1860 geteilt von v. Strimmeneas am 18. Es sind in Tracht und Große mit den mitteleuropäischen übereinstimmende Vögel. aufmerksam graue Färbung hat (Orn. Jänner 1897 im Strauchwerke der Hänge an der Bucht von Govino. 1901. und 13. und zwar bef:inden sich ihrer ziemlich viele unter den Opfern auf den Strophaden Mitte Mai 1898 und auch noch kümmerlich lebende gab es am 14. Auch hierin zeigt sich deutlich der italienische Einfluß betreffs Vogelfanges auf Korfu. herberge bezeichnet treffend Lindermayer: „Sie bewohnt die bebuschten Vorberge. eine einzelne am 17. Mai auf der kleineren Insel. aus denen Wasserrisse hervorquellen. welche Ihre Aufenthaltsorte in der Winteroffenbar hier im Süden den Winter zubrachten. welches Knotek und ich am 11. geschossen von St. wo sich ja gerade ihre Brutheimat befindet. doch ist es verdächtig. Dezember 1894 im Gebirge von Skaramanga in Attika zustande gebracht. Accentor (alpinus) collaris sithalpinus v. 5".) — Heekciibrainiolle. wo Dr. braunelle bloß auf Korfu. Mir ist S. Meine eigenen Beobachtungen sind recht spärlich. Dezember zwei Stücke beim Monastir Angelokastron beobachtete. wo es viele gab. Über das Erscheinen auf den griechischen Inseln ist wenig bekannt. Februar 1881 auf den Blättern einer Opuntia. am tembci. A. Auf Zante beobachtete auch Kronprinz Rudolf eine Heckenbraunelle am Fuße des Skopos am 14. und ein Männchen. 74) einst daselbst im Herbste eine Anzahl getöteter und zum Verspeisen bestimmter Gartengrasmücken. Schließlich liegen noch zwei Beobachtungen aus Akarnanien vor. selbst beobachtet. denn ich habe die Heckenwo sie nach Lord Lilford im Winter sehr häufig ist. von Mazziari in den Vierzigerjahren eingesendet. Außer einem am erstgenannten Orte erbeuteten Weibchen liegen mir noch ein zweites ^^'eibchen. so wilre dies allerdings möglich." Das Museum in Athen besitzt Stücke aus der Winterszeit von Attika und drei von Zante. Jänner 1861 zwei Stücke im Olivenwalde bei Aetolikon verfolgte und Baron Schilline: am 18. von Leonis am 17. welche mit Brombeergesträuchern bewachsen sind. in sylvia überhaupt unerwähnt Orn. daß die Alpenbraunellen der Balkanhalbinsel sich durch die . Accentor inodularis (L. Krüper am 25. daß sie ebenfalls im Frühling sich auf Korfu zeige. 1(37 Taygetos erbeutetes Stück. indem sie sich nach Krüper hier etwa von Oktober und November bis Februar und März aufhält. Ob Jameson unter Sylvia vulgaris im Frühling auf Kythera die Gartengrasmücke meinte. Aus all dem geht hervor. über deren ausschiießhche Fruchtnahrung er von dem Vogelfänger belehrt wurde. desselben Monates im Gesträuch am Rande der Lagune von Korissia. Tschusi-Schmidhoffen Breliiu — SüdHclie Alpcnbraniielle. Monatschrift XXIV. Monatsber. Dezember 1898 ein Stück und am 20.

Eine einzelne wurde geschossen. aber nur einmal bei dem tiefer liegenden Delphi. daß die Alpenbraunelle in der Hochregion dieses Gebirges die häufigste und eigentümlichste Erscheinung der dortigen Vogelwelt ist. Troyloilytes 2)(irviilus Koch — Zaniiköuig. der ganzen Oberseite und der Kopfpartie. Hier wurden gelegenen Felspartien nächst Kryoneri selbst von Santarius sogar ein Flug Zweifeüos reicht die Verbreitung lernte dieser Braunelle von Griechenland geschlossen nordwärts bis zu den Gebirgen Bosniens. Ebenso ist es leider unbekannt geblieben. Wir erfahren durch Lindermayer. indes liegen noch keine direkten Beobachtungen vor! Über das Vorkommen gaben den Gebirgen Mittelgriechenlands kann ich einige An- in liefern. daß der Zaunkönig allenthalben in ganz Griechenland (inklusive Euböa) Standvogel ist. des Mai 1899 erbeuteter ganz junger Vogel vor. Krüper bemerkt ausdrücklich: die Brutzeit dürfte erst Ende Mai oder im Juni beginnen. Februar davon einem Dutzend Stücken beobachtet. höheren Gebirgszüge von Chr. dort ein Exemplar zu erbeuten. Von ich ebenfalls zwei Stücke mit. und zwar besonders an den steil abstürzenden Wänden und im obersten Schuttkar dieses Gebirges hier nahm zusammen mit anderen hochalpinen Vogelarten fest. Einen ihrer Winteraufenthaltsorte gebirge in Akarnanien.und Brutvögeln. wird die Alpenbraunelle gezwungen. in den . den Geröllhalden der obersten Gebirgsteile ziemlich viele Paare mit flüggen Jungen. und daß beich bestätigen kann. kommt jedoch wohl nie bis in die Ebene. von jenen der Alpen unterscheiden. etwas tiefer herunterzugehen. Am 15. Juni 1898 erlegte ich mit meinen Begleitern an den Schneefeldern unweit Hag. woselbst der Vogel die der höchsten Gebirge bewohnt. Am 15. doch liegt mir bloß anderen. Juli 1894 flog eine Alpenbraunello von der schön erhaltenen Gipfelpyramide Kammvvanderung zwei zur Aber auch beim Abstieg gegen Dremisa am folgenden Tage gewahrten wir in der Kiona (2512 m) ab und später fielen uns während der Beute. im Parnaß berührt Krüper: „Wenn die Gebirge ganz mit Schnee bedeckt sind. Elias drei alte Vögel. blieb aber leider auf einem unersteiglichen Felsabsatz liegen. Juli stellte ich dann diese Vögel allenthalben in den Hochlagen der Vardusia (Korax). hingegen war St. ohne brilunlicheu Anflug. Lconis am 30. Graf von der Mühle und Krüper. Man nennt sie am Parnaß Die Anwesenheit den Schneevogel. die Futter suchten. nennt aber dabei keine genauere Örtiichkeit. hinzufügen. Dies Kämme trifft nun selbstverständlich auch für Griechenland zu. nämlich das Varassovodiese Vögel im Laufe des Februar an den tiefer hier und da gesehen und am 16.168 Oinis balcanica. Mühle Zuerst erhielt Graf von der am obachtete die Art ein Stück vom Veluchi zugeschickt Ich will gleich an dieser Stelle Taygetos. Troglodytes troglodytes (L." auch ich kennen. eifrig Wahrscheinlich bewohnt der Vogel auch die vom Chelmos ein Peloponues. Oberhalb Arachova am Parnaß traf ich sie öfters an. Strimmeneas so glücklich.). Gebirgen der nördlichen Landcsteilo sowie auch Euböas zählt Lindermayer Accentoi. Serbiens und Bulgariens. Am 18. wo die von ihm erwähnten In den Nester mit Eiern und Jungen gefunden wurden und wohin diese Kostbarkeiten gekom- men sind.coUaris zu den Stand.

erlegt von Leonis am 10. Aegithalus pendnlimis Wenngleich so ist ihre doch zu Heimat die Beutelmeise stellenweise viel gesagt. Ich beobachtete dort. Der Beginn der Brutzeit scheint ziemlichen Schwankungen unterworfen zu sein. da der Zaunkönig meiner Ansicht nach im Norden der Insel und in den höheren Lagen sehr wohl Standvogel sein kann. 169 Griechenland. er beobachtete ihn auf das ganze daselbst Kapitän Sperling erwähnt ihn als ziemlich zahlreich auf Levkas (Sta. was der ausdrücklich bestätigt wurde.III. Juni 1891. und zwar an folgenden Tagen: 3. Juni 1892 usw. der über die griechischen Inseln nach eilt. Lindermayer war der erste.) — Beutelmeise. Drummond Korfu nicht sehr häutig. und 18. Dies hat schon 1860 Simpson behauptet und 1898 fand Herr Soustas bei Missolonghi ein schönes. März. Juni 1898 ein Nest mit eben flügge gewordenen Jungen. 28. weil er dann die Ebenen und die Garten der Städte und Dörfer bewohnt. und zwar an toten Armen des Phidaris bei Bochori 1897 die Ankunft einer ziemlichen Anzahl am 25. welches er nach Athen brachte. Schade. und zwar vielfiich im Strauchwerke bei Govino sowie auch im Wacholderwäldchen auf der Düne von Korissia. Überwinternde Zaunkönige beobachtete ich auch am Fuße Phidaris und in Akarnanien im Gebüsch des Varassovo bei Kryoneri. Mai 1888 (Gel. welcher ihr Vorkommen zunächst durcii Auffindung eines leeren Nestes am Likerisee nördlich von Theben feststellte. den Aufzeichnungen Krüpers zu entnehmen. Später fand er sowohl als auch Graf von der Mühle diese Meise am genannten Orte wie in anderen Sümpfen Mittelgriechenlands. Juni 1898) sowie auch in den höchstgelegenen Waldbeständen des Taygetos kennen lernte. In Akarnanien dagegen scheint sie an geeigneten Orten alljährlich zu nisten. Waldungen Mittelgriechenlands sowie in den anderen höheren Gebirgen brütet und im Winter häufiger gesehen wird. Sonuini hielt ihn seinerzeit Egypten irrtümlich für einen Zugvogel. November 1894. in den Schluchten der Xerovuniberge in Lakonien (9. Euböas und des Peloponnes zu wiederholten Malen. der im Parnaß eine beträchtliche Anzahl von Gelegen sammelte. 6 Stück). . Juli 1894). Die Vögel trieben sich in den Weiden und Tamarisken herum und es gelang mir ohne Mühe. daß er keine näheren Ortsangaben macht. aber leeres Nest. Ich sah ihn ebenso Avie Lord Lilford hier wie auf Petalä ausschließlich im Winter. Sie gleichen den bosnischen Vögeln vollkommen. während ich ihn am am Brutplatze in den waldigen Vorbergen der Kiona (14. behauptet aber. 10. daß Griechenland eher in den Ländern an der unteren Donau der Fall. daß die griechischen Vertreter kleiner sind als englische. 6 Stück). sei. An dem letzteren Orte fand St. Maura) und von Zante befindet sich ein Stück in der Kollektion Mazziari. Strimmencas am 16. im Gebiete zu finden Brehms ist und auch brütet. 4. denn das wenn ist es in (L. daß Jahr verbleibt. Mai 1896 (Gel. Erhard dagegen zählt Troglodytes wenigstens für die hohen Lagen von zu den Standvögeln Naxos durch Krüper Kykladen. wenigstens ist dies Die sieben Zaunkönige des hiesigen Landesmuseums stammen außer von den angegebenen Orten vom Hymettos (Herbstvögel) und vom Phaleron. „Tierleben" heißt. ein Pärchen zu erlegen. aber Dresser fand nach vergleichenden Messungen. Doch wurde sie in dem zuletzt genannten Gebiete in neuerer Zeit nicht wiedergefunden.

Die außerordentlich Gegend des Kopaissees nach leicht in bedeutende Anzahl von Eiern. Gänzlich neu ist aber die Tatsache. am 17. 10-3 10-5 10-3 1(M lÖ^ 10. daß die Boutclmeisc nicht nur in die ersten eines mir Klcinasien. Im Osten des Landes beobachtete und erlegte 8t. Dezember 1895 bis zum März 1896 am Karlasee. Sümpfen Griechenlands überwintert.) — IJartiiioise. indem er am 6. Jänner 1903 ein noch nicht einjähriges. vStrimmencas 1896 März in der Umgebung von Volo. Heldreich fälschlich zu den seltenen Standvögeln Angabe in Brehms „Tierleben". kurzem war man über Vorkommen und Verbreitung dieser prächtigen dem in Frage kommenden Gebiete noch sehr im Unklaren. ebenfalls daselbst übersondern auch einigen in besonders geschützten wintert. obwohl nicht in dem Maße wie ehedem. folglich mit der typi- schen Ae. bei Burbulithra und Volo 25 tadellose Exemplare der Bartmeise. wovon ein Paar nach Athen gelangte und ich für das hiesige Museum zwei 14. welches schon früher St. und Lindermayer kannte sie als Seltenheit der Sümpfe Euböas und Nordgriechenlands. Krüper seit vielen Jahren und zuletzt noch 1898. ohne eine bestimmte Ortlichkeit namhaft zu machen. eine den Sumpfstellen im Parnaßtale. 174 17-3 16-3 16 15-8 15-2 Br. daß Griechenland ihre Schließlich rechnete sie v. unausgefärbtes Männchen in Megali vrysis bei Lamia erJedenfalls hat ein andei'cs Männchen. wie zwei im Besitze Herrn Merlins jun. Paare auswählen konnte. Die Genannten erbeuteten nämlich in der Zeit vom 21. Graf von der Mühle bemerkte sie öfters auf dem Peloponnes und in Mittelgriechenland im Spätherbste am Bande von Rohrwäldern. Kopa'issees. Seither wurde sie nur noch von Seebohm für das Gebiet als sehr selten bezeichnet und von Krüper überhaupt für sozusagen verschollen Meise in erklärt. welches Datum auch die Etikette von dort vorliegenden alten Männchens trägt. 7 6 ww mm 5-5 cg Mit Bezug auf Größe und Färbung stimmen die griechischen Vertreter vollständig mit solchen aus Ungarn und dem Norden der Balkanhalbinscl. und ebenso unrichtig ist die Heimat sei. Krüper gänzlich Krüper Juni gesammelt. Beutelmeise von dessen mündlicher zerbrechlichen der Zeit vom 18. bewohnt sie aber zur Zeit der Fortpflanzung die ganze Gegend des Von hier erhielt Dr. legte und einsandte. gesetzten Jagden und Sammelreisen in Thessalien Licht in durch die ihre lange fort- Sache gebracht zu haben. Strimmeneas. I*anurus hiarmicKs Bis vor (L. Bei Lamia ist die Meise übrigens auch Brutvogel.17Ü Ornis bali'iiiiica. Februar 1896 erbeutet hatte. schwunden. Gelege bekam. woher Dr. pendulinus überein.1 6-5 6-5 6-5 Gew. Den Beweis hierfür lieferte ebenfalls St. in ver- der Maße und Gewicht von sechs Stück aus ebensovielen Gelegen: L. Den Gebrüdern Strimmeneas gebührt das Verdienst. befindliche Nester bezeugen. Am zahlreichsten. trotz aller Dagegen noch der ist 1873 riesigen die Trockenlegungsarljeiten. Mitteilung jetzt Eierchen wurden für Mai bis 3. Strimmeneas bei Volo am 20. .

B. Es ist sehr schwer. daß sich im Gebiete überhaupt bloß Dies ist jedoch die vollkommen weißküpfige Schwanzmeise. den er in Gärten und Gebüschen der Vorberge beobachtete. daß die Legezeit anfangs April oder schon im März man im Mai flüggen Jungen begegnet." aber abweichend . und zweitens. Februar VJOo den Schluß ziehen. Griechenland zu den Seltenheiten. Krüper (1858 oder Später lernte sie als einen 1859) ihre Eier in Akarnanien auffand.) u. Club. wenn durchaus nicht der Fall und ich wäre genötigt. erstens. November 1898 fünf makedonische. Seither hat sich aber herausgestellt.^) Dresser hielt 1872 die nicht weißköpfigc Schwanzmeise aus Griechenland zur Form irbyi gehörig. aber auch sonst im übrigen Griechenland nicht untergekommen. daß diese nach Osten über Italien nicht hinausgeht. denn sie ist mir. daß Lindermayer sie dort auch brütet. Drcss. die einzelnen Formen der Schwanzmeise gerade im Gebiete von Griechenland auseinanderzuhalten. Strimmeneas den Vogel den Sümpfen von Megali vrysis bei Lauiia und sandte mir ein legtes Paar ein. gerade in jener Gegend niemals. selben Jahreszeit solche in Begleitung von Gattungsverwandten in den Waldungen Mittelgriechenlands (Rumeliens) und er sagt. Man darf aus den vorstehenden Erfahrungen wohl zur Winterszeit auch in am 4. weil aus gewissen Teilen Griechenlands nur sehr spärliches Material dort gesammelter Bälge nach dem übrigen Europa gelangte. vol. Orn. trotz der größten Aufmerksamkeit. Vielleicht erscheint diese dort nur im Winter. wie mich Dr. und 1892 beschrieben Salvador! und Dresser im Bull. Acrediila caudata — und etwa (L. nach seiner Meinung aus Nordgi-iecheuland vorübergehend erscheinenden Strichvogel strengen der Ebene von Athen in Wintern in kennen. gebung seines vorübergehenden Asyls. des Monastir Angelokastron in Aetolien. und Acredula vitudata macedonica Salvad. daß er- die Bartmeise au geeigneten Orten des östlichen Griechenlands ziemlich regelmäßig zu Ende des Herbstes von ihren weiter nördlich gelegenen Brutplätzen her Mitte März wieder verschwindet. gänzlich zu streichen. XV eine neue Schwanzmeise als ÄcreduJa macedonica auf Grund eines Belegstückes. l'l Griechenland. Wciliköpfige und makedonische kSchwanzmelse. wornach dieser außerordentlich scharf und gewissenhaft beobachtende deutsche Forstmann in der Um- Nach den älteren Autoren A. caudata. diese nicht die unzweideutige Bemerkung Baron Schillings mir vorläge. welche ging. wäre anzunehmen. Größe und Färbung der griechischen Vertreter erscheint sind vollständig typisch. daß Dr. da ') ist Krüper beigesetzt: „Die wird auch in Brehms „Tierleben" bezüglich Schwanzmeise gehört schon in Griechenlands zitiert. ist jedoch falsch. vorfindet. welches beginnen dürfte. In jüngster Zeit entdeckte St. aber auch sehr viele ganz weißköpfigc Schwanzmeisen beobachtet hat. aber am darauffolgenden Tage keinen einzigen mehr antraf.III. Noch vor 1843 beobachtete Drummond auf Korfu (oder anderen jonischen InGraf von der Mühle zur seln':') im Winter gelegentlich kleine Schwanzmeisenflügo. Seine Angabe. I. weil bis vor etwa zwanzig Jahren zwischen ihnen überhaupt kein Unterschied gemacht wurde. welcher brütet und im Winter ziemlich häufig angetroffen wird. am 29. p. Er fügt bei. über- Derselbe bezeichnet (1875) die Schwanzmeise als Standvogel. Krüper dann sogar in Dressers Werk selbst versicherte.

aber Ein fünftes Stück erlegte Baron Schilling gelokastron leider keiner der beiden alten Vögel. macedonica laufe der Treibjagd beobachtete ich in der schön schwefelgelb gefärbt. Das erste Paar beobachtete Führer am 3. Krüper begegnete am 3. Mai 1898 in nächster Nähe des aus der Mythologie bekannten „Freierhügels" bei Olympia am Alpheios eine Familie Schwanzmeisen im dortigen Buschwerke bis zur Dämmerung gemeinsam mit St. wenn nicht Dresser ausdrücklich betonen würde. wie ich halten. mit einer dichten Moosschichte bedeckt. Dezember 1898 und sandte es mir zu. 655. daß seiner Meinung nach sämtliche Schwanzmeisen Griechenlands zu Acr. Dezem- . wiewohl ich geneigt bin. endlich 1902 von der Gegend von Lamia und vom (4. Hier war der Lieblingsaufenthalt dieser Meise sowie von P.und dem Markutsasee der erste Vogel. ein Weibchen mit einem vollständig legreifen Ei und am 5. da das Jugendgefieder die Artzugehörigkeit durchaus nicht sicher erkennen läßt. macedonica handelte. welche sich außerordentlich scheu benahmen. Aus diesem Grunde war ich von Anfang an eifrig bestrebt. luguhris graeeus. p. Anfangs hatte ich kein Glück. im Museum zu Athen nur noch ein zweites. welcher die Vrachoriseen einsäumt. so daß ich uiclit zu entscheiden wage. Es würden also diese zwei Acr. ein anderes von Aslanlär in vom Ufer des Vrachori- der Nomarchie Trikkala ber 1901). dazwischen verwilderte Olbilume. ( Daselbst wird mitgeteilt. Den folgenden Tag wurde auf einer Halbinsel zwischen dem Tripdolakos. mich an Ort und Stelle überzeugt habe. Endlich muß ich noch erwähnen. Strimmeneas verfolgte Es wurden fünf Meisen geschossen. März an derselben Stelle das Männchen erlegt. März etwa eine Viertelstunde lang gelegentlich einer Treibjagd auf Damhirsche in nächster Nähe seines Standes im Busehwalde am Fuße des Chalkitsaberges. Eine seliöne Abbildung dieses Vogels mit erläuterndem Texte gab dann später Dresser 189:") im Supplement zu seinen „Birds of Europe" (Taf. Im weiteren Ver- Richtung gegen Podolovitsa sehr viele solche Schwanzmeisen. Im frischen Zustande ist der obere Rand des Augenlides bei Acr. von Krüper am thessalischen) Olymp erbeutet war. macedonica gehören. macedonica eigentlich außerhalb des Rahmens dieser Betrachtungen fallen. Nur der mich begleitende Dr. und es gelang hier am letzten März und ersten April noch ein zweites Paar von genau derselben Färbung zu erbeuten. im Vereine mit meinen Begleitern Dr. in der Umgebung von Monastir Anam 16. denn im Jahre 1894 konnte ich durchaus keine Schwanzmeise zu Gesicht bekommen. Später kamen wir in den teilweise unter Wasser stehenden Sumpfwald. dürften hierüber wohl kaum Aufschluß geben. ebenfalls von Krüper vom Olymp mitgebrachtes Stück. daß Dresser im Anfange den Vogel für eine individuelle Abweichung ansah und vergeblieh bestrebt war. Es befindet sich dort eine Art Auwald mit ziemlich dichtem und hohem Baumwuchs. ob es sich hier um und vorsichtig eine Familie von Acr. lUj. der untere besitzt keine auffallende Farbe. daß ich am Nachmittag des 24.172 Oniis balcaui<'a. Mai einem ganzen Trupp eiligst vorbeihuschender Schwanzmeisen am Ufer der Vrachoriseen. Auch die Jungen. durch mein Sammeln in Griechenland Klarheit in diese Sache zu bringen. durfte aber nicht schießen. Othrysgebirge. Dagegen war ich im März 1897 so glücklich. Bakeseh und Führer in den Wäldern des westlichen Akarnanien zwei Paare alter Vögel zu bekommen. mehr Material aus Griechenland zu ei-Außer der in seinem Besitze befindlichen Type befindet sich nämlich. von denen zwei konserviert wurden. In letzter Zeit bekam das Museum noch weitere Paare. eines sees (Februar 1902). dies anzunehmen. und viel baumartiger Mehldorn (Crataegus).

Griechenland.in. Maße der neun alten Vög-el in Millimetern: 1<3 .

März 1897 eine in ihre Nisthöhle schlüpfen. von hiuifiges Vorkommen in den Gebirgswäldern des Parnaß Eier im Universitätsmuseum von Athen befinden. Den Aufschriften von Krüpers Hand sind folgende Fundtage zu entnehmen: 23.Juni 1892. B. Überhaupt irrt v. Strimmeneas dem Museum ein. sie sei selten. den Olivenwäldern des Landes wird man die Blaumeise nicht vergeblich suchen. wie Lindermayer angibt. Heldreich. Die Brutzeit beginnt hier sehr früh. Hier erhielt Dr. wie Graf von der Mühle glaubt. oder. als sie eben ihre Jungen fütterte. doch ist sie dort nur vereinzelt und auch in den Olivengärten bei Zante wurde nur ein Paar (8. wo es viele gibt. die Pariis coertileus L. Beim Abstiege gegen Xerokampos war leicht w^ahrzunehmen. Gleich bei meinem ersten Ausfluge beobachtete ich sie mehrfach daselbst in dem schönen Olivenwalde bei Alepu. wenn er sagt. und zwar vornehmlich in den Olivemväldern bei Melanes und Tragaea. dann beim Aufstiege auf den Taygetos von Anavryta angefangen bis in den obersten Holzgürtel. S. dann in den schütteren Eichenbeständen des Zygos und des Chalkitsaberges. Auf dem Festlande fand brütend und am ich die Blaumeise in Velestino in einem Baumloche häufigsten in Akarnanien. als auch. Von den Inseln des Agäischen Meeres sind es Jura (bei Euböa). daß. Ihre Eier wurden erst in neuerer Zeit von den Sammlern Dr. . reiner Schwarzkiefern-. — Blaumeise. Taunenmeise desto seltener wurde. ferner im Februar hoch oben am Varassovo. endlich in den daranstoßenden Aubeständen ist sie geradezu charakteristisch und sehr zahlreich. Von den Tannenbeständen des Ainos auf Kephalonia brachte ich sie ebenfalls mit. September 1895 sandte St.174 Ornis balcanica. Sowohl in den Ölbäumen im Sumpfwalde an den Vrachoriseen. Schließlich erwähne ich noch eines jungen Vogels unserer Sammlung aus Arkadien und zweier Stücke aus dem Taygetosgebiete. Krüper 1862 Eier dieser Meise und ich erlegte einen ganz jungen Vogel. Mai 1894). je tiefer wir kamen. Mai 1898) beobachtet. Mit Favus cypriotes besitzen die griechischen Tannenmeisen gar keine Ähnlichkeit. Mai 1894 und 26. Sie ist ebensowohl daselbst wie auch in den (iebirgswäldern Brutvogel und folglich auch nicht. Juni 1889 und 12. Noch bei Aetolikon. Krüpers in den Wäldern des Parnaß aufgefunden. Juni 1893. Auch hier war zani Teile zum Teile mit Apollotaune gemischter Bestand ihr Aufenthalt. Drei Männchen aus der Gegend von Agoriani im Parnaß vom 12. im Winter auf die Besonders in Wälder Mittelgriechenlands beschränkt. und am 4. Dr. Mai 1891. lU. wie dies aus folgenden Beobachtungen hervorgeht. Fünf Stücke unserer Sammlung stammen von dort her. wo eine Familie beobachtet wurde (26. Jameson sah sie auf Kythera zu allen Jahreszeiten. wo sie sicher auch brütet. besonders zur Brutzeit. bloß ein Brut- vogel der Gebirge im nördlichen Griechenland und auf Euböa. Mai 1897 traf ich eine bei Braganiotika. und 16. nur im Herbste nicht. und insbesondere Naxos. In Größe und Gewicht gleichen sie ebenso solchen aus Mitteleuropa wie die alten Vögel selbst. Die Insel Korfu bewohnt sie nach Drummond und Lord Lilford sehr häufig und ist dort Standvogel. und Krüper erwähnt ihr wo sich vier Veluehi.Juni 1893. denn ich sah schon am 4. Hier begegnete ich der Tannenmeise im Juni in zumeist aus Schwarzkiefern bestehenden Wäldern am Übergange von Messenien nach Lakonien zur Langhädaschlucht.

Naupaktos und an den Vrachoriseen. dann nächst (Braganiotika (4. bezüglich der Färbung von Ober. in der Bergin der oberen Laughäda und im höchstgelegenen Waldgürtel von wo auch ein Stück im Museum von Athen sich befindet. Athen) erlegt am 25. major Brut.und Unterseite entschieden P. schon in Mühle der wohl sie ist den Gebirgen wie bezeichnen in sie als fast allerorts da- den Ebenen. und Stand. wie vogel in den aus dem folgenden zu ersehen ist. April 1904). zusammen mit Herrn Hellmayr genau untereinander sowie mit der schönen Serie des Hofmuseums in Wien verglichen und wir kommen beide zu dem Ergebnis. scient. . dagegen steht ein elftes Stück. an mehreren Stellen von Zante (Exemplar von hier in der Koll. Vom sie hier Peloponnes in der ist sie seit Umgebung von Temminck Astros. Drummoud und Sperling nennen sie nämlich einen sehr häufigen Standvogel von sie Lord Lilford liier nur im Winter sah. Ti-agaea Mazziarü). ja Vorbergen bei Kalamata und von dort aufwärts bis Baumgrenze des Taygetos. ferner recht viele auf den Inseln Petala und Oxia. endlich auf Jura. Juni 1898). wo sie nur während des Sommers und Winters wahrgenommen haben will.und Standvogel der Kykladen ist. Skopelos (wo mir viele Gelege gebracht wurden) und Naxos. Dezember 1898 Monastir Angelokastrou bis zu 50 Stück auf einem Oliveubaume beisammen. ('Nadelholz). Jameson und Potamia (Krüper) eine große Menge von Brutpaaren. Juli 1894 flügge Junge führend). traf sie einmal im Eichenwalde Kapellis bei Lala. im Winter und Baron Schilling sah am 16. Auf der letztgenannten Insel beherbergen besonders die Olivenbestände von Melanes. pleskei näher als coeruleus. Männchen. so daß also P. welche aus den verschiedensten Teilen des Landes stammen. Mai 1898 Junge fütternd und 25. auf den zum Übergänge nach Lakonien. wobei bemerkt wird. und zwar hier ganz besonders viele. Kohlmeise.der Olivenbestände. in Agulinitsa. daß sie im Winter noch zahlreicher auftritt. während recht häufig in den Olivenwäldern von Alepu (17. in der Schlucht bei Kapsaliou auf Kythera {22. längs des Alpheios bei Olympia. in den Eichenwäldern des Zygos bei Aetolikon. Das Federkleid der griechischen Kohlmeisen ist durchaus zug auf die Färbung und daher umso interessanter. bekannt und am zahlreichsten dem Aleppo-Kiefernwalde der fand ich Düne von im Eichenwalde Kapellis bei Lala. bei besonderer Bevorzugung. Falsch ist aber die Angabe Lindermayers. de Mor. wo von vielen Seiten das größte Gewicht gelegt wird. Als die in Griechenland weitaus häufigste Meisenart Krüper fand sie Lindermayer sowie Graf von ebenso selbst anzutreffen. Außerdem vermerkte ich das Vorkommen im Gestrüppe der Schluchten des Varassovo. Februar 1895. am Pentelikon (bei schlucht Lada (Laubholz). von denen Krüper wiederholt Eier bekam.III. als nun die bis zur obersten bekanntlich auf die geringsten diesbezüglichen Unterschiede nicht beständig Zeit gekommen in be- ist.und Brut- Wäldern Mittelgriechenlands bis Euböa. dagegen zahlreich im Juni bei Ich am Berge Itliome in Messenienj vor allem aber sehr häufig im (iebiete des Taygetos. — Fartis major L. des Gebirges Die Färbung von zehn griechischen Blaumeisen ist genau dieselbe wie bei Vertretern aus Mitteleuropa. in den Tannenbeständen des Ainos auf Kephalonia (März 1897). Ich beobachtete sie dort Korfu. Ich habe die 19 Stücke. bemerkbarer wird sie 175 Griechenland. Auf dem Peloponnes wurde sie von der Exped. daß die Kohlmeise den Inseln felile. vermerkt.

dies geht aus dem vorliegenden Materiale deutlich hervor und die vielen Übergänge erlauben vorläufig den Schluß. welche Übergänge zu major darstellen. eingehend berichtigt wurde. daß er die Trauermeise für einen Zugvogel Dubois in wiederholt wird. „Ornith.. von welchen mir 31 Stuck vorliegen. luguhris Natt. daß zwei männliche Vögel. L.. 75. stimmen ganz genau mit mittel. und zwar von Aetolikon vom 9.OT gegen Flügel: 68.und Strichvogel.) über die in feststellten. vSicher am (aphrodite) nicht nur. was gewiß auffallend erscheinen der Zukunft entscheiden lassen. fast dieselben Abmessungen zeigen wie die cyprischen. Jahrbuch" beschrieben und ich wiederhole hier noch- von der typischen P. irrt was sogar dann von Lindermayer und Krüper Griechenland ein Stand. Naumann verwertet. im ganzen nördlichen Teile der Balkanhalbiusel und noch weiter nördlich sehr deutlich durch ihre geringeren Körper- mals. Jahrg. tritt bei dem einen fein cf vom Hymettos) an der Vorderbrust und der Bauchseite die Rahmfiirbe noch deutlich auf. Deswegen hielt sie Färbung der Kopfplatte sowie des Kehlfleckes zweifelsohne mit P. indem bei diesen die Unterseite rahmfarbig mit einzelnen gelben Federn auf der Vorderbrustseite erscheint. was aber von Chr. so daß drei Gelege zu und 4 Stücken. so z. Februar 1895. den Nach- . Lindermayer Brehm anfänglich für identisch bald darauf („Stiftungsfest" Auch Graf von der Mühle äußert sich treffend Verschiedenheit von P. B. Ende Mai auf Skopelos mir überbracht. sihiricus Nilss. Fleckung und Größe der Eier. noch vollkommen frisch waren. Auch noch vier andere Stücke stehen in der Mitte zwischen aphrodite und major.) der Trauermeise wurde von mir im XII. muß.176 Ornis balcanica. daß eine Sonderung einer besonderen Art handelt. wie ansieht. um eine individuelle Abweichung in der daß dabei Geschlecht und Jahreszeit keine Rolle spielen. schildert ganz richtig Lockton und Lebensweise. doch legen viele Paare erst bedeutend später. Doch scheint dies nicht von großer Bedeutung zu sein. 67. sihiricus. Eier. daß maße und sie sich die viel lichtere. Uriecliiselu' Traiiermeise. Vogel und Tafel in. Hieran schließt sieh eine Reihe von Kohlmeisen. Sie ist jedoch. 9. aber darin. Die Brutzeit der griechischen Kohlmeisen beginnt nach Krüpers Erfahrungen anfangs April. Nur sind sie etwas größer: Flügel: 751/2. kann. genau zu der Beschreibung von Parus afhrodite Pentelikon Madaräsz aus Cypern passen. Diese nähern sich dadurch sowie durch das lebhafte Blaugrau der Flügeldecken der nordafrikanischen Form in excelsus Brm. verblichenere unterscheidet. weil drei andere Vögel aus derselben Gegend. 8 Mini m u m Maximum: 18-7 X 13-7 mm 16-4 ^ Tiif/ubHs f/raeciis Keiser (Siehe Tafel Form Diese echt mediterrane (1901) von Tschusis 12-5 mm 17-5 cg 21 cg Parus X I. während im übrigen Schwefelgelb vorherrscht und die anderen schon mehr Gelb an allen Teilen zeigen. Es wird sich auch hier erst ob aphrodite wirklich von major getrennt werden so oft. Februar 1902 und vom vom 25. Schwanz: 68 ?n. oder ob Färbung sich es wie dabei. Diese Angaben finden sich trägen zu etc. Schwanz: bl mm der Typen aus Cypern.und nordeuropäischen überein. welche eine ebenso gelbe oder noch greller gefärbte Unterseite besitzen als die mitteleuropäischen. ist Platze ist.

Stets unruhig Olivenzweigen und ist genau und sehr beweglich. welches ich ebenso wie vier andere des Museums in Athen vom Taygetos und vom nördlichen Peloponnes mit den von mir zusammengebrachten elf Stücken zu vergleichen Gelegenheit hatte. sandte Baron Schilling eine am 12. Pantelemono sich viele herumtrieben wurde. Mai 1899). L. bei Athen. Juni ein vollkommen ausgewachsenes Männchen erlegt wurde. lugiobris Natt. S. Jfai führen. Im „Vogelfang". 14. Ihr Betragen und ihre Lebensweise den. higubris graecus nichts zu tun hat. Drei Jahre Unweit von hier. in der großen Klissura.177 III. weit hörbaren Lockruf: zi. es viele hohle Dezember 1898 erlegte Trauermeise Sarajevo." üb P. geht daß hervor. Mai fest ein alter Vogel einer hohlen Esche (Frnxinus ornus) in — etwa in Brusthöhe — dem Ufer des Sees von Bäume gibt. vom Monastir Angelo- auf kleinen Jungen. wo am 17. Meise an folgenden Orten: Im Olivenwalde östlich von wo es am 29. S. die Belegstücke wirklich aus Griechenland stammten.") Dresser veröffentlichte (1872) zu spät angegeben zu ') ") Nunmehr im Museum von Manchester. 369 nennt Chr. erlegt. saß am beobachtete diese Ich Aetolikon. lugubris graecus. 243 und in der „Naumannia" VI. in der Umgebung von Athen habe ^ 1894 im Aleppo-Kiefernwalde am Hymettos eine Familie flügger Junger beobachtet und von Leonis erhielt ich zwei Wintervögel von dort (Daphni. lugens mit P. verrät sie dem dieselbe wie in nördlicheren Gegen- ihren Aufenthalt in den dichtesten undurchdringlichsten Strauchwerke immer durch den schnarren- den. zwischen bis März mit und Itea aber ziemlich weit im Gebirge bei Ano-Musi- einmal bemerkt. Die Legezeit scheint mir von Krüper mit Ende März und anfangs April etwas sein. Von Zaute schickte Akarnanien (wo in Norden von Griechenland. Februar 1895). auf dem Peloponnes. Februar 1869 in Akarnanien und Aetolien gesammelter Vögel ebenso wie die aus der Türkei im Museum Dresser^) zu P. Die griechische Trauermeise brütet nach der Mühle im Parnaß. im dem Peloponnes. kastron. unweit von dort. an der Westküste von Akarnanien sind es vor allem die bestände des Chalkitsaberges und zur Tripdolakos-Seebucht. ich traf daselbst einige in der Schlucht bei Kapsali an. Kopf und Kehle sind schwärzlich die — hellerem mit Unterkörper und größerem Daraus Schnabel. auf Euböa und auf Mazziari ein Stück ein. Schließlich kann ich die griechische Trauermeise auch für die Insel Kythera an nitsa erbeutete Chr. scheint mir übrigens fraglich. Dezember 1894 uud Gebirge von Skaramangä 22. wo sie sehr verbreitet zu sein scheint. zi tsrrr. fanden wir sie im Juni 1898: im obersten Teile des Kladeostales sowie der Langhädaschlucht (eine Familie!) am Hange des Nedontales bei Kalamata (zwei Paare!) und in der Maina bei Tarapsa. nach schütteren Eichen- Im prachtvollen und auch ein Olivenwalde Q am 5. die Eier im Milrz aus! 12 . ich bloß am Leonis ein (25. Schließlich gehört zweifelsohne auch ein Paar von Krüper am 28. legereifem Ei geschossen Amphissa habe ich sie wo der Berglehnen beim Hafen Hag. CTriecheiiland. 1. Brehm Trauermeise Griechenlands Pariis lugens und gibt von ihr folgende Beschreibung: „Etwas kleiner und dunkler als P. war später dieses Paar wieder am wo Platze. wie aus obigem erhellt. Ein anderes stammt aus der Umgebung von Tripolis (22. graecus!):. 11. Richtiger (1843) Linderiuay e r: Brütet Reiser. Lindermayer und dem Grafen von sie auch Simpson fand). UI. Jänner und 7. ein weiteres Brutpaar fand sich nahe Angelokastron (beim Hause des Katsuris).. Ornis balcanica. April 1894 schon flügge Junge gab (ein Paar und ein Junges Typen der Subsp. Jänner 1895).

." Es mögen nun Maße und Gewicht einiger authentischen von Krüper gesammelten folgemle Mitteilungen „Sie ist Lrütet zweimal im Jahre.l'ö Onus Krüpers: balcaiiica. in den Ebenen Griechenlands nicht selten. manehmal tief unten und scheint nicht so viele Eier zu legen wie die anderen Meisenarten. liujuhris graecus folgen: Gelege 5 Stück. manchmal hoch oben. 1894: L. im Baumluchern. Attika. baut ihr Nest Eier von P.

III.

1875 fügt derselbe noch hinzu:
gefundene Eier sah ich noch

179

Griechenland.

„Die Legezeit wird Ende April beginnen; hier

wohl aber beinahe flügge Junge, die mein Jäger
Ende Mai 1873 im Parnaß aushob." Später scheint Krüper aber doch griechische
Eier erhalten zu haben, wenigstens glaube ich mich erinnern zu können, einige wenige
Stücke bei ihm gesehen zu haben.

Am

nicht,

Februar 1897 besuchte ich den oben erwähnten Ort, nämlich die Eichendes Zygosgebirges unweit Missolonghi, und hörte sofort den bekannten Lockruf des Kleibers. Es waren mehrere Paare da, aber ich konnte keinen
zu Schuß bekommen, da sie entgegen ihrem sonstigen Benehmen äußerst flüchtig waren.
Li der ersten Märzwoche begegneten wir dann dem Kleiber öfters in den schütteren Eichenwäldern von Chalkitsa und Podolovitsa im westlichen Akarnanien, wo er
bestände

20.

am Kamme

zweifellos Brutvogel

ist.

Auf dem Peloponues konnte

ich ihn im Walde Kapellis bei Lala als
Mai 1898 ein vollkommen flügges Junges und am
ein altes Männchen in den dortigen prachtvollen Elichen erbeutet wurden.
in den höheren Lagen des Taygetos, am Joche Varvara sowie in den
Schwarzkiefernwäldern sah ich am 15. und 16. Juni 1898 hier und da
Vögel.
Ein diesjähriger Vogel wurde geschossen. Schließlich beobachtete
stellen,

am

indem

26.

solchen

umliegenden
einen dieser
ich in einer

Lage,

in

den Eichenbeständen südUch von Tarapsa den Kleiber

Nachbarschaft von

S.

neumeyeri.

viel tieferen

Auf Grund der oben erwähnten

drei

Vögel,

männliches Exemplar von Agoriani im Parnaß

(6.

fest-

Tage vorher
Aber auch

in

nächster

zu denen noch ein sehr schönes
September 1895) kommt, ergaben

genaue Vergleiche, welche Herr Schalow mit nordischen Kleibern

anstellte,

folgendes:

Bei den griechischen Stücken ist der Schnabel ein wenig schwächer, die Primärschwingen dunkler, die Unterschwanzdecken etwas weniger weiß und die Brustfärbung
selbst bei

jüngeren Vögeln heller

Unterschiede zu geringfügig,

als

Jedenfalls sind aber

bei typischen caesia.

daß sich eine Abtrennung rechtfertigen

als

Sitta neumet/eri Miehah.\)

diese

ließe.

Felsenkleiber.

Vor allem sei bezüglich der Namengebung bei diesem Vogel hervorgehoben, daß
Ausnahme von Lindermayer, aber nur in seiner ersten Arbeit (1843), und Dresser
(1872) sämtliche Autoren, welche das Vorkommen usw. in Griechenland behandeln,

mit

syriaca Ehrbg. gebrauchen.
Vergleichsmateriale
gehabt zu haben, denn er
wenig
Brehm scheint zu
Falle
es
sich
erweisen sollte, daß die
schlug zuerst (Stiftungsfest etc. 1845) vor, im

der richtigen Bezeichnung

statt

stets Sitta

Chr. L.

griechischen Vertreter stets kleiner sind als die dalmatinischen, die ersteren ebenso wie
die

asiatischen

')

S.

syriaca,

die

dalmatinischen

Der Entdecker der SUta neumeyeri

dermayers,

der

griecliische

Bataillonsarzt

Lebenslaufes, enthalten auf Seite

XX

u.

XXI

ist

S.

neumeyeri

zu

benennen.

der intime Freund des Grafen von der

Dr. Karl

Michahelles.

Dem

Später

Mühle und Lin-

interessanten

Abriß

seines

der Säkularfeier-Festschrift der naturhistorischen Gesellschaft

Nürnberg (1901), ist zu entnehmen, daß Michahelles am 5. Mai 1807 zu Nürnberg geboren wurde
und am 15. August 1834 zu Nauplia als Opfer seiner hingebungsvollen LazarctlJitigkeit starb. Das frühe
Ende dieses strebsamen und vielversprechenden Ornithologen ist nicht genug, namentlich im Interesse
in

„Seine Gebeine", schrieb Lindermayer
der Tierwelt Griechenlands zu bedauern.
Traueruachricht au die Eltern des Hingeschiedenen, „ruhen in dem Tale, das der Wanderer
durchreitet, wenn er von Nauplia nach Epidauros zieht, hinter einer mächtigen Felswand, in der sein einder Erforschung

in

seiner

facher

Name

eingegraben werden wird."

erschien 1830 in

Okens

„Isis",

Die

erste

Beschreibung von

Sitta

neumeyeri durch

Michahelles

Spalte 814.

12*

IbO

Ornis balcanica.

(„Vogelfang"

unterscheidet

1855)

er

S.

neiimeyeri Micliali. (et Brni.?)

von

S.

syriaca

wegen der angeblich schmutzigweißen (nicht weißen!) Brust.')
Genaue Vergleiche haben ergeben, daß der Felsenkleiber von Dalmatien, der
Herzegowina, von Montenegro und Griechenland sowohl hinsiclitlich der Lirößc als auch
der Färbung ein und derselbe Vogel ist und daher einheitlich benannt werden muß.
P]hrbg.

Die

Felsenspechtmeise

eine

ist

äußerst

charakteristische

Vogelgestalt

für

Gegenden der meisten Teile des Landes. Allerorts ist sie aber durchaus
zu finden und deshalb soll hier die Verbreitung etwas näher erörtert werden.
felsigen

Die sämtlichen Inseln meidet

sie

entweder vollständig oder

tritt

die

nicht

dort nur sehr selten

Krüper, Erhard und ich nirgends auf den Kykladen beobachtet; nur für Euböa, das ja überhaupt mehr Festlandscharakter hat, wird sie von
Lindermayer angegeben. Auf den westgriechischen Inseln habe ich vergebens nach
ihr an anscheinend vollkommen geeigneten Ortlichkeiteu gesucht und nur auf dem
So haben

auf.

sie z.

B.

kleinen Felseneiland Oxiä, nahe der Küste Akarnaniens vei-rieten einige wenige Paare

am

Februar 1897 ihre Anwesenheit. Jedoch hat Druramond
auf den Jonischen Inseln zwischen Felsen hier und da eine gesehen. Irrtümlich hielt
er sie für einen Zugvogel, der gegen Ende März auf Korfu ankommt und auch brütet.
Endlich befindet sich im Museum zu Athen ein 8tück der Koll. Mazziari aus den
Vierzigerjahren von Zante.
durch den Lockruf

23.

Außerordentlich häufig

fand

Dr.

sie

Krüper

seit

als

sie

tritt

echter Standvogel

dem Frühjahre 1858

in

Akarnanien

auf.

Hier

wiederholt in den Schluchten des Zygos,

Simpson

fast zur selben Zeit in der großen und kleinen Klissura
alles Orte, wo
und 1897 noch immer ihre große Häufigkeit feststellen konnte. Vor allem
ist dies aber auf den Felsen des Varassovo der Fall, besonders unmittelbar bei Kryoneri,
wo diese Spechtmeise sich mir bis auf 1 — 2 Schritte lockend näherte, während ich dort

ich 1894

Luderhütte am Ansitz war.
Weiter östlich begegnete ich

in der

den zahllosen Steinblöcken zwischen
unweit von hier ziemlich
hoch im Koraxgebirge oberhalb des Dorfes Granitsa. Dort hält sie sich mit Vorliebe
in den Stützmauern der Maisfelder an den steilen Lehnen auf
Eine angeschossene
floh daselbst in die dichte Krone einer Apollotanne.
Noch weiter östlich kennen wir
sie durch Krüper als häufigen Bewohner des Parnaß, woselbst sie, wie der Genannte

dem oberen

Mornostale und

dem

ihr überall auf

Hafenorte Vitrinitsa sowie

ebenso wie überall, ein allen Hirten wohlbekannter Vogel ist. Am
1894 sah ich viele in den Felsen bei der Kastalischeu Quelle unweit Delphi.
Auch in Attika fand ihn Krüper oft brütend. Im ganzen nordwestlichen Peloponnes
habe ich die Felsenkleiber nirgends angetroti'en; dagegen mehrere an den felsigen Abrichtig

bemerkt,

12. Juli

hängen nahe bei Pylos, dabei (am

1.

Juni 1898) ein Paar mit flüggen Jungen vor

Neste, einige in den Felsen von Alt-Pylos, aber bei

Weiters kamen ein bis zwei
Nedontales bei Kalamata,

recht

Familien

viele

an

Modon nur

den Felswänden

am Ithomeberge und

dem

einen einzigen.

sogar

am Ausgange
auf

des

dem Monastir

Wurkano zur Beobachtung. Insbesondere hier, aber auch bei anderer Gelegenheit,
habe ich deutlieh und wiederholt gesehen, daß sich Sitta neumeijeri nicht ungern, wenngleich nur vorübergehend, auf Sträueher und Bäume setzt, was auffallenderweise von
sehr

vielen Autoren,

mit

Ausnahme Dr. Krüpers, in Abrede gestellt wird. Krüper
dem Felde unter einem Olivenbaume Nahrung suchen!

sah einmal sogar eine Sitta auf

')

Unrichtigerweise werden an jener Stelle Banni- und Felsenkleiber zu.sammengemisclit, je nach de

Brustgefiederlärljung.

181

in. Griechenland.

Schließlich erwähne ich noch des besonders häufigen Vorkommens am lakonischen
Ende der Langhädaschlucht und im verkarsteten Teile der Maina, namentlich abwärts
von Tarapsa. Von dieser Gegend holte sie, trotz allerlei Fährlichkeiten, vor Jahren Graf
von der Mühle (laut des Berichtes seines Kameraden Schnell). Auch beobachtete er

den Vogel sogar an

den Schußlöchern der

alten

dem

venezianischen Festungen auf

Peloponnes.
des Fortpflanzungsgeschäftes

Bezüglich

ist

es

am

besten, zunächst

die

genauen

Angaben Dr. Krüpers wiederzugeben: „Die Felsenspechtmeise beginnt ihr BrutViele Jahre hindurch wird dasgeschäft, sobald wärmere Witterung eingetreten ist.
selbe Nest benutzt und, wenn es beschädigt ist, schnell ausgebessert. Ende März oder
anfangs April werden 8
10 Eier gelegt: am Parnaß am ol. März 1866 das erste Ei!
Wird das erste Gelege weggenommen, so bessert das Pärchen den Schaden sogleich
aus und legt nochmals und mitunter noch zum dritten Male, zieht jedoch nur einmal
Junge auf und bleibt den Winter hindurch in seinem Felsenrevier."

Besonders anziehend schildert der Mehrgenannte seine Beobachtungen in Cab.
sie hier zu wiederholen, zumal sie
f. Ornith. und ich kann es mir nicht versagen,

Journ.

eine Reihe von Einzelheiten über die

„Wenn

merkwürdige Nistweise des Vogels

enthalten.

der in Griechenland reisende Ornithologe, auf den schlechten Landwegen

wandernd oder

reitend,

stundenlang keinen Vogel sieht und hört und dann über die

große Vogelarmut nachdenkt, so wird er plötzlich durch ein gellendes Gelächter aus
seiner Träumerei gerissen. Blickt er umher, so wird sich jedenfalls in seiner Nähe eine

Felswand, wenn auch nur eine kleine, oder eine Anzahl Felsblöcke entdecken lassen.
Von dort wird das Geschrei ausgehen und bei baldiger Wiederholung wird er vielleicht
eine Spechtmeise als Urheberin erblicken. Ist des Beobachters Ohr an Unterscheidung
der Vogelstimmen gewöhnt, so wird er sich
hörte Vogel ohne Zweifel

paea

s.

nicht

die

gleich

sagen,

daß der gesehene und ge-

gewöhnliche europäische Spechtmeise, Sitta

caesia, sein kann, sondern die Felsenspechtmeise, Sitta syriaca, sein

„In

den ersten Wochen meines Aufenthaltes

in

paivo-

muß.

Griechenland war ich mit den

Stimmen der meisten hiesigen Vögel noch nicht vertraut genug, um jeden Vogel aus
Kam ich in
der Ferne an seiner Stimme, am Gesänge oder Lockrufe zu erkennen.
ich anfängTöne,
die
ich
verschiedene
die Nähe eines felsigen Terrains, so vernahm
Felseneinem
lich nicht zu deuten wußte, bis ich eine Blaudrossel, Turdus cyanus, auf
Bei späteren Exkursionen schrieb ich alle weithörbarcu
absatze singend erblickte.
Gesänge ebenfalls dieser Drossel zu, da ich des eigentlichen Sängers nie ansichtig werden konnte.
,,Bei meinen Nachforschungen nach den Nestern der Höhlenschwalbo, Hirundo
rufula, fand ich am 24. Mai 1858 an einer Felswand Fragmente eines aus Erde, Steinchen, Dünger etc. bestehenden Nestes, welches ich noch nie zu sehen Gelegenheit gehabt hatte.

Ich vermutete, daß das Nest einer Blau- oder Steindrossel angehört habe,

Halmen bauen sollen.
der Aetolischen Klissura wiederum einen sehr

obgleich ich mich erinnerte, daß diese ihre Nester

am

14. Juni, hörte

ich

jenseits

aus

Später,

lauten

eine Specht-

gleich darauf in dem Eingange einer großen Felshöhle
Gesteine umherklettern; etwa eine halbe Stunde später fand ich in einer
Höhle ein vollständiges aus demselben Material wie das fragmentarisch gebaute Nest,
welches überall dicht am Felsen angeklebt war und etwa in ^|^ der Höhe eine runde,

Gesang und sah
meise an

1

dem

Zoll lange

Köhre

als

Eingang besaß.

Mit Hilfe eines scharfen Messers schnitt ich so

viel von der harten Nestkruste ab, daß ich mit den Fingern hineingreifen konnte und
nach und nach fünf Eier hervorbrachte, die mir den Baumeister des Nestes verrieten,

182

Oniis balcanica.

da ich diese Eier schon seit hiiiger Zeit kannte. In jenem Sommer und im vorjährig-cn
mehrmals Gelegenheit, teils nnvei-sehrte, teils halb zerstörte Nester zu finden;
Erst in diesem Frühjahre (1860) hatte ich das
Eier bekam ich jedoch nur selten.
Eierzahl zu finden, und zwar im südlichen Teile
vollständiger
Glück, mehi-ere Nester mit

hatte ich

Am Morgen des 25. April landete ich mit dem Dampfschifife in Kalamata und machte am Nachmittage eine kleine Exkursion. In einer Entfernung von
einer halben Stunde kam ich an eine niedrige Fclsenpartie, in der eine Sitta ihren
Gesang erschallen ließ; bei dem Nachsuchen fand ich das alte, zerstörte, jedoch naheGriechenlands.

bei

auch das neue Nest, welches

Weibchen

Am

holte.

verließ das Nest,
28. April

war

ich

ich

durch geringes Klettern

aus welchem ich neun schöne,
so

glücklich,

erreichen

konnte.

unbebri'itete Eier

Das

hervor-

an einem Tage zwei Nester auszuheben,

von denen das eine acht, das andere neun Eier enthielt. Da auf den letzteren (ganz
unbebrüteten) Eiern das Weibchen noch nicht zu brüten begonnen hatte, so glaube ich,

daß
liche

die Sitta mitunter

Zahl zu

sein.

im Neste ergreifen;

Tage später kam

auch zehn Eier

Da
am

legt;

das AVeibchen sehr
28. April tüdtete ich

jedoch scheint acht und neun die gewöhneifrig

im Brüten

ein solches,

um

ist,

es

so

kann man

es leicht

zu präparieren;

acht

demselben Nest zurück und sah, daß die von mir beschädigten Stellen ausgebessert waren. Das übriggebliebene Männchen hatte in der Zwischenzeit nicht nur das Nest hergestellt, sondern auch schon eine neue Gattin angenommen,
die es mit

Am

12.

ich zu

dem lachenden Paarungsrufe an den benachbarten Felswänden umherjagte.
ich mit Herrn Schrader bei dem (iebirgsdorfe Selza zwei Sitta mit

Mai sah

Baumaterial im Schnabel einer Felswand zufliegen;

wir folgen und tretl'en die Vogel
mauern; mit einem Schusse erlegte
Schrader beide. Das Nest zu untersuchen fiel uns nicht ein; während wir beschäftigt
waren, die Vögel sorgfällig zu bewahren, steigt ein herbeigekommener Bursche zum
unvollendeten Neste hinauf und findet zu unserem Erstaunen schon ein Ei darin.
„Von der großen Baulust der Sitta hier einige Beispiele: Anfangs Mai 1859 fand
ich am Fuße des Zygosgebirges bei Aetolikon an einem großen Felsblocke ein Sitta
s?/riaca-Nest von seltener Konstruktion: eine natürliche Steinhöhlung ist das eigentliche
Nest, zu welchem ein 2'/2 Zoll (= 66 mm) langer, künstlicher, aus Dünger, Erde,
Insektenflügeln {Lydus algirims, Chrysomela fulminans etc.) bestehender Eingang
führte.
Diesen Eingang brach ich ab
er befindet sich im Museum zu Athen; am
31. Mai war die Höhlung unsichtbar gemacht, d. li. vollständig zugemauert.
Um die
Ursache dieser Arbeit zu sehen, schnitt ich die Erdkruste heraus, fand jedoch nichts
im Neste. Nur die Baulust muß den Vogel zu der Arbeit angetrieben haben."
Aus demselben Grunde fand Dr. Krüper auf der gegenüberliegenden Seite desselben Felsblockes ein von ihm halb zerstörtes Nest der Hirundo rufula durch den Felsenkleiber wieder ausgebessert, wobei er diesen Baumeister bei Besichtigung der Klebemasse sogleich mit Sicherheit erkannte. Er fährt dann weiter fort: „Am 12. Mai 1859
fand ich ^/.j Stunden von Missolonghi an einer Felswand ein vollständiges Nest. Um
dessen Inhalt zu untersuchen und es nicht zu sehr zu beschädigen, schnitt ich an der
Stelle, wo die Nestlage ungefähr sein konnte, ein kleines Loch hinein; mit den Fingern
fühlte ich schon Junge und ein faules Ei, welches ich mitnahm. Am 5. Juni kam ich an
dieselbe Felswand: die Jungen hatten das Nest verlassen; das hineingoschnittene Loch
war nicht zugeklebt, sondern der Eigentümer hatte es für zweckmäßiger erachtet, hier
noch eine 1 Zoll (= 27 mm) lange Eingangsröhre zu bauen, so daß das Nest zwei Eingänge hatte. Dieses Nest war wert, in einer Sammlung aufbewahrt zu werden; ich
konnte es ohne scharfe Instrumente nicht lostrennen. Am 4. März I86Ü ging ich mit
beschäftigt, das über die Hälfte beendigte Nest zu

III.

dem Engländer Herrn Simpson

183

Griechonland.

um

dortbin,

das Nest abzulösen, allein wir fanden es

durch Mutwillen zerstört."

Im weiteren

Krüper

Angabe des Grafen von der Mühle, daß das Nest
richtig.
Die Angabe rief mancherlei
unliebsame Verwechslungen mit dem Neste von Hirundo rufula hervor. Da aber Graf

(^

einen 11 Zoll

von

der

stellt

29

Mühle

die

die

langen Eingang habe,

c?«)

für

neumeyeri

Sitta

charakteristische

Flügeldecken einiger buntgefärbter Insekten^) erwähnt,
Druckfehler, vielleicht II

Simpson
unterscheiden

Nestmateriallieigabe

am

wohl

ehesten

an

von
einen

11, zu denken.
daß das Nest schwer von dem umgebenden Gestein zu

statt

hebt hervor,

ist,

ist

besonders deshalb, weil auf dessen Oberfläche (ebenso wie auf

dem

Felsen) sich kleine erdige Erhebungen, die Nester einer kleinen Ameisenart, befinden.

Dieselbe Beobachtung habe auch ich wiederholt gemacht!

Es handelt

sich

hierbei

jedoch vielleicht eher

Simpson

Wo

Nester.

zum Zwecke

fand in

eine

merkwürdige Form von Mimikrismus,

des Schutzes für die Ameisen.

der kleinen

keine Spalte

um

offenbar

Klissura

vorhanden

ist,

viele

zumeist schwer

alte,

zugängliche

wird das Nest flach an die Felsoberfläche

angeklebt, gewöhnlich gegen Süden gekehrt.

Über
und

ein außerordentlich reiches Materiale

einige schöne Nester verfügte

Darstellung folgen

gültige

lasse:

an griechischen

pjiern

von

neumeyeri

S.

Thienemann, weshalb ich seine geradezu
„Wenn Herr Dr. Linderma3^er in seiner

muster(ersten)

Abhandlung über die Vögel Griechenlands 1843 angibt, daß diese Spechtmeise
Eier in ein Nest von Nadeln der Pinus maritima (= halepensis!) lege, ist dies in
Zeit geschrieben,

wo

er das eigentliche Nest noch nicht kannte.

das richtige öfters eingesendet.

etwas unregelmäßigen Schildes, von

eines

(iestalt

Drei von diesen liegen vor mir.

ihre
einer

Später hat er selbst

Das größte hat die
18'4 cm Breite,

316 cm Länge und

ist an dem Felsen so befestigt gewesen, daß die Länge scheitelrecht gestanden hat.
Etwas über der Mitte nach oben racrt die Einsranffsröhre vor, welche in horizontaler
Richtung, nur am Ende ein wenig abwärts gebogen von der Anheftungsfläche 14'5 cm,
von der gewölbten Oberfläche 5'o cm absteht und 7'9 cm äußere Breite hat. Die Ober-

des

fläche

Schildes hat

einzelne

runzelige Erhabenheiten,

ihre

Wand

ist

meist

über

cm dick und läßt inwendig nur wenig Raum
mehr im Felsen selbst ihren Platz gefanden hat und aus einer gut verbuudenen dicken
Schicht von zarten Wurzelfasern und Haaren vom Fuchs oder Schakal besteht. Das
Material der Außenwand ist vulkanischer Ton, mit Eselsexkrementen von schwarzgrüner
Färbung vermischt, welche an der Außenfläche, wo sie fast allein angebracht sind,
Bei
vielleicht durch das Zusammentrocknen, ein ganz zerfressenes Ansehen haben.
2'7

für die Ausfütterung,

ist außer am Anheftungsrande im ganzen nur wenig Ton,
Größe und Dicke doch kaum 1 Pfund wiegt.

diesem

ragt

nur

es

daß

so

es bei seiner

nur 17'2c?» lang, 14-5 cm breit, aber inwendig
Sein Rohr mißt von der Basis 15'8 cm, über die Wölbung der Wand

„Ein zweites, retortenartiges,
geräumiger.

die jedenfalls

7 '9

cm

vor.

ist

Das Material

enthält

viel

mehr Ton

als

das vorige,

weit

größere.

')

nuda.

Graf von der

Zu jener Art

Fragezeichen.

Es

ist

Mühle

fügt

nennt

Krüper

die

hierbei

Chiysomela graminis

und Trichodes

Bemerkung hinzu: „wohl immer

nun anzunehmen, daß

antiijiiui)

als

nomina

ßihiinans!'' zu dieser dagegen ein

hier Ch. graminis Duft. (1825) gemeint

ist,

welche aber ebenso

Einen Trichodes antiquus gibt es tateine inedierte
sächlich nicht, wahrscheinlich ist auch dieses Wort verdruckt und soll cmüigum heißen
und nicht anerkannte, von Parreyß aufgestellte südliche Varietät von Trichodes facarius.
wie Ch. fiilminans nur eine Form von Chi: menthastri

SuftV. bildet.

184

Ornis balcanica.

„Das

dritte,

kleinste,

lo'2

cm

lange, 10'6

des ersten zu sein; doch trägt seine Basis

alle

cm

breite, scheint

Zeichen, daß

sie

nur ein

h'olirabseliuitt

vom

vollständig

Felsen

also nur ein Überbau eines Steinloches gewesen, enthält meist

losgenommen sei. Es ist
tonige Masse und wenige Eselsexkremonte,

so

daß

schwer

es fast so

Bei allen hat das Eingangsrohr inwendig einen Durchmesser von 28
nicht ganz kreisrund

ist,

auch

ist

seine

Außenwand uneben.

ist

als

— 34 mm,

Bei allen findet

das erste.

indem

man

es

hier

und da Bruchstücke von Käfern mit eingeklebt, doch bei keinem viel davon, auch etwas
Haare und Federn. Ihr Geruch ist ein ganz eigenti'uulicher, nicht unangenehmer, teils
nach dem vulkanischen Tone, teils nach den noch stark riechenden Kräuterteilen der

Exkremente.
„Die Eier, deren ich weit über hundert aus Griechenland vergleichen konnte,
kommen denen des Baumkleibers nahe, sind aber fast durchgehends größer, schwerer
und glänzender. Nach den Maßen finden sich unter 100 Stücken: 5 sehr kleine, 30
kleinere, 45 mittelgroße, 20 große, was bei so großer Anzahl doch nur geringe Abänderung zu nennen ist.
„Ihre Grundfarbe ist ein meist ganz reines, glänzendes Milchweiß; unter lUO Exemplaren sind 11 ohne alle Flecken,') 14 mit sehr einzelnen, kleinen blassen Flecken;
48 sind mäßig stark, 27 stark gefleckt. Die untersten Flecke sind rötlichgrau, die
nächsten blasser, die obersten lebhaft bräunlichrotli. Nur wenige Exemplare haben
kleinere und dichtere Pünktchen und Fleckchen, bei den meisten stehen die etwas
größeren Flecke, zuweilen an A^j^ mm durchmessend, einzeln, nur an der Basis etwas
dichter, zuweilen einen lockeren Kranz daselbst bildend.
Alle sind ungleichhälftig,
nach der Basis sanft zugerundet, nach der stärker oder schwächer abfallenden Höhe
stumpf zugespitzt oder ganz abgestumpft. Nicht selten kommen solche vor, welche die
Gestalt der Schnepfeneier haben, zuweilen ganz kreiselartige.
Das Korn ist etwas
derber als beim Baumkleiber und deutlicher ausgesprochen; die flachen, stark geglätteten, erhabenen Züge lassen etwas größere, zum Teile gerundete Zwischenräume mit
ungleichen, oft ziemlich tiefen Poren, welche nicht selten in fortlaufenden Furchen
ziemlich dicht stehen."

den

Diesen

Gegenstand nahezu erschöpfenden Worten ist wenig
Die Maße von vier hier befindlichen Eiern aus Attika und dem

behandelten

mehr hinzuzufügen.

Parnaß sind folgende:
L.

21-4

21-2

Br.

14-6

15-5

Gew.

vom

IG
5.

.

17

April 1872

8.

20-8

20-1

15^9

15^9

10. April

^

IGö

17

April 1889

mm

1891

14. April

ccj

1891

Nach Dresser, in dessen Werke sich ebenso wie in Brehms „Tierleben" eine
Reihe von biologischen Beobachtungen der Bearbeiter von Griechenlands )rnis wiedergegeben finden, besitzt Dr. Rey Eier von jS. neumeyeri aus Griechenland, welche denjenigen von
caexia in Gestalt und Färbung etwas ähnlich, jedoch durch die glattglänzende Oberfläche stets zu unterscheiden sind. Roy gibt die durchschnittliche Größe
15'3 mm an, das kleinste nur 19
von 33 Eiern mit 20-6
14'25 7nm.
(

*S'.

X

An Bälgen

X

griechischer Herkunft befinden sich meines Wissen in der Kollektion

Tristram zwei Stück vom Taygetos, im Universitätsmuseum zu Athen zwei aus Attika
')

Dies

i.st

entscliieden ein seltener Zufall,

denn von

weit,

mehr

als Iiunclert, die

aus der Herzegowina, sah, befand sich nur ein einziges vollkommen fleckenloses.

Rs.

ich bisher, znmei.st

III.

IbO

Gi'iechenlaud.

im bosniscli-hcrzegowinischen Landesmuseum sechs Stücke von folgenden
Orten: Fuß des Hymettos (3. November 1894), Skaramanga (17. Dezember 1894), Umgebung von Tripolis (17. Jänner 1895), Zygos bei Aetolikon (24. März 1897), Spai,
zwischen Jlodon und Pylos (1. Juni 1898) und große Klissura (18. Februar 1902).
Es sei hier nochmals betont, daß diese griechischen Felsenkleiber sich weder in
der Färbung noch in der Größe von nordbalkanischeu unterscheiden.
S. neumeyeri wird in Attika nach v. Heldreich Tsopanopiili und Sphyrtktis genannt, d. h. kleiner Schäfer, und zwar deshalb, weil er sich auf Vorspriinge der Felsen
zu setzen liebt, wie wenn ein Schäfer seine Herde hütet. Nach einer handschriftlichen

und

hier

Bemerkung Lindermayers

heißt

er ,jPetritis

ein

sehr

bezeichnender Name, der

wohl mit Steintreter übersetzt werden könnte, oder Felsenbewolmer, was noch besser
Diesen Namen hörte auch ich von Griechen an Ort und Stelle!
ist".

Certhia familiär is hrachydactijla^) Br.

Baumläut'or.

Bei diesem Vogel gibt es bezüglich seiner Verbreitung und Lebensweise im Ge-

von Griechenland noch manche Lücke auszufüllen. Weine sorgfältigen Beobachtungen in einigen Landesteilen bestätigen die Annahme Lindermayers, Krüpers
und V. Heldreichs, daß der Baumläufer auf dem Pcloponnes, in Mittelgriechenland
und Euböa Standvogel, und zwar seltener Brutvogel in den höchstgelegenen Gebirgswaldungen ist. Gleichwohl wäre zur endgültigen Feststellung erst die Auffindung von
Nest und Eiern oder wenigstens Dunenjungen abzuwarten, da derartige Funde von
Akarnanien und Nordgriechenland zwar von Lindermayer gemeldet, aber tatsächlich
biete

nie gemacht wurden.

Auf Korfu fand Drummond den Baumläufer nur im Winter, während ihn
Sperling allgemein als ziemlich häufig in den Olivenwäldern feststellte. Ich bin überzeugt, daß er daselbst Brutvogel ist, da ich am 17. April 1894 und auch später noch
allenthalben diese Vögelchen in den Ritzen der Olivenbäume nach Nahrung suchen sah
und auch mehrere erlegte; so bei Alepu, Valle di Ropa usf.
Andere sammelte ich im Zygosgebirge in Akarnanien (20. Februar 1897), dann
im Mittelgebirge, ohne jedes Nadelholz, nördlich von Naupaktos, ferner auf dem Pcloponnes: im Walde Kapellis bei Lala (Elis) am 26. Mai 1898, endlich im Taygetos sowohl

den Vorbergen im obersten Teile der Langhädaschlucht,

in

als

auch

(

16.

1898) in den höchsten Lagen unweit der Baumgrenze, und zwar in beiden Fällen

in

Juni

den

Gipfeln der Schwarzkiefern.

Da sämtliche von mir im Gebiete untersuchten Baumläufer, darunter zehn in das
hiesige Museum mitgebrachte Bälge zur Form brachydactyla gehören, ist anzunehmen,
daß

die typische familiaiis dort nicht

vorkommt.

Tichodronia muraria

(L.)

Dieser herrliche Gebirgsvogel findet sich

in

Alpciimauerläufer.

den griechischen Gebirgen bei weitem

nicht so häufig als in den nördlicher gelegenen Teilen der Balkanhalbinsel.

Die

erste

Kunde

brachte

Gloger 1834

mit den Worten: „Er

kommt

auf den Ciipfelu

derjenigen griechischen Gebirge gar nicht selten vor, welche bis nahe an
region hinan oder noch in dieselbe hineinragen."

')

In der kritischen Liste S. 89

ist

Auch Dubois

die Schnec-

sagt ungefähr das Gleiche.

aus Versehen der Beisatz hrachj/dacti/la ausgeblieben.

lob

Oriiis baU'anii'a.

Tatsächlich beobachtet wurde der Älauerliuifer auf gricchisclieui Boden zuerst im

Dezember 1837 an Felsen
der

Mühle

in

bei Delphi vom Geologen Fiedler, dann vom Grafen von
mehreren Stücken auf der Feste Mistra (^bei Sparta) und sogar geschossen

der Maiua auf Petrobouni, wahrscheinlich zur Winterszeit.

in

Lindermayer, welcher den Vogel

und ihn

nie selbst beobachtete

erst

1856

in

der

Nachtragsliste im „Mon. grec" anführt, zählt außer den obigen Orten noch folgende auf,

wo

vorgekommen

Mauern der Palamide bei Nauplia, auf der
Auch brachte er schon
in Erfahrung, daß der Alpen mauerlilufer im Parnaß und anderen Gebirgen des Landes
Brutvogel ist. Tatsächlich entdeckte einst ein Sammler Krüpers im Parnaß ein Nest
der Vogel

sein soll:

die

Larissa bei Argos und auf den Festungsmauern Monemvasias.

mit Jungen,

Avie

mir der greise Forscher selbst erzählte, aber die Eier, welche ja über-

haupt zu den größten Seltenheiten gehören, wurden bisher auch

dort

noch niemals

gefunden.

und zwar vom Parnes, bekam das Museum in Athen zwei Vögel
am 13. Dezember 1866 und 28. Jänner 1867 daselbst gesammelt.
Heldreich glaubt, daß T. muraria bei Phyle, wo er sie beobachtet hat, in Fels-

Aus

Attika,

im winterlichen Kleide,
V.

löchern niste.

Endlich erfahren wir durch Drummond, daß der Vogel nach Herrn Alexander
im Winter, vermutlich durch Schnee aus den Gebirgen vertrieben, an den Felsen des
Eilandes Ovo oder Avgo bei Kythera gefunden wurde und ebenso in den Felsklüften
der Insel Fauo bei Korfu, wo er zu verschiedenen Zeiten von Herrn Grcenwood,
dem Sohne des Residenten, geschossen wurde.

Auf

allen

meinen Reisen

in

Griechenland wurde nur ein einziges Mal ein Männ-

chen im Winterkleide erbeutet und
die

steile

Prassulaschlucht im

vogel" etwa in halber

Es war am

ausgestopft.

4.

Februar 1897,

Varassovo hinaufkletterten, wo dieser

Höhe der Schlucht von Führer

erblickt

und

als

wir

„Schmetterlings-

erlegt wurde.

Wir

hatten alle drei darauf noch sehr viel Mühe, bis es gelang, die auf einem hohen Fcls-

gesimse liegen gebliebene Beute

in

unsere

Hände zu

Otocorys 2>enicillafa (Uould)

bi'ingon.

Bulkiui-Ohreiilerche.

J. Santarius mir am 15. Juli 1894 in unmittelbarer Nähe des
hohen Kiona (höchster Berg Griechenlands) ein schönes von ihm
geschossenes Männchen der Ohrenlerche überreichte und ich wenige Tage später (am
18. Juli) diesem wertvollen Stücke zwei am Korax selbst erbeutete junge Vögel desselben Jahres anreihen konnte, begrüßte ich in diesen alte Bekannte von der Balkanhalbinsel, die ich hier im Süden allerdings nicht vermutet hatte. Es erscheint mir noch
heute unerklärlich, daß diese leicht kenntlichen Vögel bisher den Augen anderer Beobachter entgehen konnten.

Als

Kollektor

Gipfels der 2512

An

m

obersten Geröllhalde des Korax (Vardusia), also fast in
Höhe wie auf der Kiona, trieb sich eine ganze Familie der Balkan-Ohrenlerchc zusammen mit Schneefinken (s. d.) und Alpenbraunellen herum. Hier oder doch
in der Nähe dieser Stelle erlegte in der ersten Hälfte Juni 1899 (briefliche Jütteilung
Krüpers vom 21. Dezember 1899) Christos Leonis, den ich auf diesen Vogel besonletzterem Orte, der

derselben

ders aufmerksam
weiteres Stück für

gemacht

hatte,

land aucli noch andere hohe
wahrscheinlich.

gelegentlich

das Universitätsmuseum

in

einer

eutomologischen Sammelreise

Athen.

Gebirgskämme bewohnt,

Ob
ist

diese Lerche

in

ein

Griechen-

bisher nicht festgestellt, aber

III.

187

Grieoliculand.

Die drei nach Sarajevo gebrachten Stücke gleichen in jegHeher Hinsicht denjenigen,
Die
nördlichen Balkanländern zusammengetragen wurden.

welche daselbst aus den

Maße

des Männchens von der Kiona sind:

Ganze Länge: IQO mvi, Flügel: IIb mm, Schwanz:

Alauda arvensis
Wie

sie

ist

L.

bei vielen anderen in Mitteleuropa

auch mit der Feldlerche:

ISnivi^ Tarsus:

2?)

mm,

mm

Schnal)el: Vi

Feldlerehe.

ganz gewöhnlichen Sommervögcln

ist

es

Griechenland nur während der Winterszeit anzu-

in

treffen.

Im Sommer könnte man

ihr,

wie schon

Krüper

andeutete,

höchstens auf den

wo es mehr Graswuchs gibt, begegnen.
Genannte einst mitten im Sommer eine Feldlerche nahezu am Gipfel
südlicheren Landesteilen ist es reiner Zufall, wenn man während der

hohen Gebii-gen Mittel- und Nordgriechenlands,

So

z.

B. sah der

des Veluchi.

warmen

In

Jahreszeit

Feldlerche

eine

am

Kykladeninsel Erimomilos

Kegenwasser

-f9.

sieht.

Juni 1894,

gefüllten Gipfelkraters aufhielt,

war der

Dies

wo

Fall

auf der unbewohnten

eine Lerche sich in der

Nähe des mit

jedoch wegen der Birsche auf die Wild-

Im Museum von Athen befindet sich eine schöne
ziesren leider nicht erleg-t wurde.
weiße Aberration der Feldlerche, geschossen im August 1879 in der Umgebung durch

Strimmeneas

sen.

Bezüglich ihrer Ankunfts- und Abzugszeit mögen hier die Worte
finden: „Sobald es

in

kommt Ende Oktober

der Heimat dieser Lerche

kalt wird,

verläßt

Krüpers

sie

Platz

dieselbe

schon einzeln an, häufiger im November, und in Scharen

und

streift

sie im Dezember und Jänner auf den Feldern umher; 1874 blieb, weil der Schnee im
Februar die Felder bedeckte, der deutsche Frühlingsbote noch länger hier als gewöhnlich.
Im März kommen noch Wanderer, die das Meer überflogen, hier an und eilen
dann der Heimat zu."
Diese Beobachtungen beziehen sich größtenteils auf Attika; aber auch in Wcstgriechenland sind ungeheure Scharen z. B. bei Missolonghi zu beobachten, wie wir
schon von Simpson erfahren und ich wiederum am 29. Jänner 1897, Baron Schil-

ling

am

November 1898 (etwa 100 beisammen!)

26.

bestätigt fanden.

Für den Peloponnes wurde die Feldlerche von der Exped. scient. de Mor. vermerkt und auch die umliegenden Inseln besucht sie.
So ist sie auf Korfu im Winter häufig, erscheint in der zweiten Hälfte September
und verschwindet im Februar nach Drummond und Lord Lilford. Ich selbst traf
am 20. Jänner 1897 im Valle di Korissia einen Flug von vier Stücken und erlegte eines
davon für unsere Sammlung.
Ferner ist eine Fcldlerche von Zante in der Koll. Mazziari in Athen.
Auf Euböa (Linderraayer) und den Kykladen überwintern ebenfalls viele; doch
bilden sich, nach Erhard, daselbst kleine Gesellschaften von 4
5 Stücken, niemals

große Flüge.

Dieser Beobachtung läuft die

auf den Feldern
Seit

Feldlerche

')

all

dieser Inseln oft

Lindermayer

Laut

lieferte

1)

und

alte

Schwärme

Angabe Sonninis zuwider, welcher

beobachtete.

(1843) eine ausführliche Beschreibung der griechischen Winter-

Brehm

handsclirit'tliclier

(1845,

Bemerkiing-

Okens

„Isis")

bemerkte, daß er die griechische

Linderniayers muß dem Schlußsätze .seiner Beschreibimg:
Wort „nicht" angefügt werden, wo-

„In diesem Kleide erscheint sie wahrscheinlich in Deutschland", das

durch der Sinn allerdings vollständig geändert wird.

loö

Oruis balcanica.

Lerche nach jener Beschreibung für verscliieden von der deutschen Art lialto, wurde
von den verschiedensten Seiten der Versuch unternommen, durchgreifende Unterschiede
herauszufinden.

So nameutlicli darcli Graf von der Mühle, der zwei Spielarten oder Arten aufzustellen
versuchte, durch Brehm, der eine Feldlerche aus Griechenland erhielt, die sich durch
weißen Vorderhals auszeichnet, weshalb er sie Alauda alhicolUs („Naumannia", 1853, S. 14)
benannte u. a. m.
Lindermayer faßte schließlich alles als klimatische Abweichung
auf Ich selbst habe mich redlich bemüht, auf Grund von acht griechischen Belegstücken, irgendwelche deutlich erkennbare Unterschiede festzustellen, kann aber nur
die

Überzeugung aussprechen, daß ausschließlich

individuelle

Calandrella bracJnjdacti/la (LeisL)
Die bedeutende Neigung dieser Lerche,

in

besonders hinsichtlich griechischer Vertreter

Abweichungen

vorliegen.

Kui'zzehige Lcrclic.

Größe und Fiirbung zu schwanken, hat

ganz

Meinungsverschieden-

unglaubliche

heiten unter den Ornithologen hervorgerufen.

Naumann vermutete sie 1824 als Bewohnerin des Landes, aber schon an ein
von der Exped. scient. de Mor. (von Bory) in der Ebene von Megalopolis erbeutetes
und im Atlas abgebildetes Stück knüpfen sich Erörterungen, wie der griechische Vogel
zu benennen wäre.
J.

G.

St.

Plilaire

fand,

daß dessen Unterseite lebhafter

französischen und italienischen Vertretern.

Auch

rot

die P^'lecken seien

gefiirbt

sei

als

bei

dunkler, die Brust

und Augenstriche mehr fahlgelb als weiß und die Hinterhauptfedern länger gewesen.
Unter der Abbildung des einzigen mitgebrachten Vogels steht dort Almida arenaria
Vicill. Variete.
Im allgemeinen kann man diese damals gewiß sehr kostspielige Abbildung nicht als sehr gelungen bezeichnen. Die Oberseite ist zu dunkel, die Unterseite
zu licht ausgefallen und die Färbung und Form des Schnabels und der Füße sind unrichtig.
So kam es, daß Temminck auf Grund dieser Abbildung an der Identität mit
Cal. brachijdactyla zweifelte und annahm, daß sich das Belegstück vom Pelopounes durch
stärkeren Bau, längeren Schnabel, mehr gegabelten Schwanz und längere Sekundärschwingen unterscheide.

Drummond behandelt diese Lerche für die Jonischen Inseln und Erhard für
Kykladcn offenbar unter dem falschen Namen AI. isabellina.
Graf von der Mühle brachte zwei Bälge aus Griechenland mit und fand an ihnen
teilweise dieselben Abweichungen wie Geof. de St. Hilaire. Er fügt hinzu: „Die Kehle
ist ganz weiß, der Bauch dagegen hell isabellfarben, die Weichen bräunhch überflogen,
die Wangen und Oberschwanzdeckfedern dunkel isabellfarbig.
Sollte sich diese Art
bestätigen, so gehört ihr der Name: Phileremos moreatia." Später aber wurden dieseldie

ben zwei Stücke von

Schuck

bei der

Übernahme

in

den Besitz des zoologisch-minera-

logischen Vereines in Regensburg als Phileremos riißceps (Rüpp.) aufgeführt
Aufschrift tragen

hrachydactyla

Schlegel

sie

sind,

in seiner

fälschlicherweise

wie

dies

noch heute, obwohl

Degland

fp.

338)

ganz

es

ausgesprochen

um

(S.

XXXVII)

eine neue Art.

daß Chr. L. Brehm, welcher laut Baedeker und
solche Lerchen aus Griechenland erhalten
nicht hoch genug zu schätzen wußte (s. „Ornith. Briefe", S. 57), sich die

Ganz selbstverständlich ist
Päßler (Eierwerk) und durch E.
er

hat.

„Kritischen Übersicht" begnügt sich, das bisher Erwäimte kurz zu-

vermuteten, es handle sich hier

was

diese

ganz gewöhnliche Cal.

richtig

sammenzufassen, und fügt nur hinzu, daß schon Kayserling und Blasius

hatte,

und

es,

v.

Homeyer

III.

günstige Gelegenheit nicht entgehen
schied er

(Okens

lOv

Griechenland.

ließ,

um

„Isis", „Stiftungsfest" etc.)

neue Arten aufzustellen. Zunächst unter1845 für Griechenland: 1. Cal. (= Melano-

affinis, eine große Form! und 2. Cal. Itala „mit ins Rostgraugelbe fallendem
Oberkörper und lehmrotem Kopfe, im Sommer fast ungefleckt". Einen solchen Vogel
besaß auch E. v. Homeyer (Journ. f. Orn. 1873, S. 194).
Im „Vogelfang" dagegen findet man zehn Jahre später für Griechenland unterschieden: Melanocorypha graeca, tenuirostris und macroftera Alfr. u. L. Brehm.
Tatsächlich sind unter den zehn aus verschiedenen Landesteilen von mir mitgebrachten alten Vögeln nicht zwei, welche sich in allen Punkten gleichen wurden.
Bei einigen ist der dunkle Fleck an den Halsseiteu deutlich ausgeprägt, bei anderen
Länge und Stärke des Schnabels schwanken merklich und
fehlt er nahezu gänzlich.

conjpha)

Farbe und Fleckung der Oberseite. Durchwegs sind
Lerchen etwas heller als diejenigen aus den nördlichen
Balkanländern und immer herrscht bei ihnen die deutliche Isabellfarbe vor. Ein auf
den Strophaden erlegtes Männchen (14. Mai) ist auf der ganzen Unterseite rostgelb
Hier und da
gefärbt, doch schreibe ich dies zufälligen, äußerlichen Einwirkungen zu.

am

allerverschiedensten

die

ist

die griechischen kurzzehigeu

Einen solchen, von Seebohm mitgebrachten, erwähnt Dresser und ein zweiter liegt mir aus der Gegend von Tripo-

kommen auch eigentümhch dunkle Vögel

vor.

htsa vor.

Während

des AVinters

kurzzehige Lerche im Gebiete

die

ist

Degland

häufig zu finden, wie

(p.

beobachtet haben und einmal erlegten

Elwes und Buckley

einige bei Athen.

Angabe ihrer Ankunft
ersten Arbeit mit Ende März.
Die

richtigste

Ankunftstage für Attika
1874:

durchaus nicht so

Nur Lord Lilford avüI dies aufKorfu
im Jänner 1869 während eines scharfen Frostes

343) meint.

finde

ich

Lindermayer

bei

vermerkte Dr. Krüper: 1867:

1.

April;

1873:

in

2.

seiner

April;

6. April.

Ich 1897: 25. März bei Känui'ion (Akarnanien).

Hauptmann Polatzek, Korfu, Levkimo 1898: 24. März.
Als Abzugszeit wird von Lindermayer und anderen der August genannt.

Krüper sammelte die ersten
auch
Simpson von griechis»hen
Eier in
in großer Zahl
Gassenjungen zugetragen wurden, am 5. Mai 1858 und 29. April 1859, dagegen am
Parnaß erst am 13. Mai 18G6 und ebendaselbst Seebohm am 11. Mai 1873. Einzelne
Paare scheinen sehr früh zu brüten; so z. B. liegt vor mir ein noch nicht vollständig
flügger Vogel, welchen Strimmeneas am 27. April 1894 auf dem Hymettos geBald nach der Ankunft beginnt das Brutgeschäft.
Akarnanien, woselbst solche

fangen hatte.

Es möge nun

die

Aufzählung der Ortlichkeiten folgen, an welchen mir und an-

Vorkommen besonders aufgefallen ist.
AufKorfu fand ich zuerst fünf oder sechs Stücke am

deren das

19. April

an der Bucht von

Santarius schoß, hat etwas verkrüppelte Zehen; dann
trafen wir sie ein paar Tage darauf scharenweise umherstreichend im Valle di Korissia,
so daß mit einem Schusse fünf erbeutet wurden, und auch am 6. Mai in der Umgebung
von Levkimo. Ich muß sie hier als Brutvogel betrachten.
Kalikiopulo;

eine davon,

die

Ziemlich selten schien sie mir zur selben Zeit auf Zante zu sein, aber auch auf
den beiden Strophadeninseln erschienen Mitte Mai vorübergehend kleine Scharen.
Für Santorin vermerkte sie Douglass in der ersten Maiwoche und auf Naxos
stellte

sie

Krüper

bloß

in

den

niedrigen

am Meere

gelegenen

Strichen

fest.

Er

lyO

Oinis baleanica.

erhielt

dort nur

Nach Lindermayer

einziges Gelege.

ein

ist

Bewohnerin

eine

sie

von Eubüa.

Auf dem Festlande sah ich
Ein 9 wurde erlegt.

Sehr

am

viele sah ich ferner

im Mündungsgebiete des Phidaris und
4.

ankommenden Scliwärmo am

die ersten

Naupaktos.

Aetolikon,

bei

das

März bei
und 4. Mai
wirkliche Paar am
28.

25. April

erste

April bei Missolonghi.

Später während der Brutzeit gab

trockenen Feldern gegen Wuliasmeni.

es

die

um

meisten

Sehr häufig

ist

sie

Athen, namentlich

nach

Seebohm

in

auch

in

den
den

sandigen Ebenen zwischen Athen und Marathon.

Weiters

um

Velestino

und

(Thessalien)

am

Tripolitsa (Arkadien),

Küstenstreifen

südlich von Katakolo, weniger bei Modon.

Bemerkenswert scheint

daß ich einige Paare auf dem Taygetos

es mir,

Höhe von über 2000 in wahrnehmen konnte.
über das Brüten schreibt Lindermayer:
Disteln

und niedrigem

Professor

Thienemann

„Sie

Dresden,

auf den

Feldern

unter

Die von meinem Freunde, Herrn

einjährigen Stiauchwerke.
in

nistet

einer

in

seinem Eierwerke abgebildeten Exemplare sind

in

etwas zu rütlich ausgefallen."

Der Letztgenannte beschreibt drei von Griechenland erhaltene Nester folgendermaßen: „Aus Fasernwurzeln, Grasblättern und Distelpappus mit rotgrauer, toniger Erde
zu fester Masse verbunden. Beim zweiten bilden Bruchstücke von Distelblättern, kleine
Grasstöckchen und Distelpappus den kleinen, lockeren Napf. Das dritte im Inneren
mit Köpfchen von Lagurus ausgekleidet."
Maße und Gewicht von elf Eiern und einem Gelege sind folgende:
L.

21-6

21-4

212

21

2Q-5

205

203

19-8

19-4

189

18-1

Br.

15-8

15

14-7

15-7

15

14-ti

142

15-5

14-8

15

14-6

mm
mm

Gew.

14-5

13-5

145

14

14

13-5

135

14

14

14

11

c,j

aus Akarnanien und Attika.

Gelege 4 Stück, Insel Porös,

2().

20-9

20-8

20-7

20-3

Br.

15-6

15-4

15-6

15

mm
mm

16

15

14

cg

Melanocorypha calandra
(Siehe Tafel

Brutvogel

lichte

L.

Gew. 15

Als

Normale

April 1893.

kann man

die

Teilen Griechenlands antreffen, jedoch

(L.)

Färbung!

Kalandcrlerche.

III, Eier.)

Kalanderlerche allerdings im
die häutigste

Sommer

in

vielen

Lerchenart des Landes, wie Graf

von der Mühle behauptet, ist sie gewiß nirgends und zu keiner Jahreszeit, wie dies
übrigens auch schon von Lindermayer richtiggestellt worden ist.
Es scheint mir, als ob die nördliche Hälfte des griechischen Festlandes ungleich
häufiger von ihr besiedelt würde als die südliche.
Im Winter freilich mögen starkflügige Scharen in großer Zahl teils nach dein Süden ziehen, teils auf dem Peloponnes
überwintern, denn die Kalanderlerche ist, wie ans sämtlichen Beobachtungen hervoi'geht, in Griechenland sowohl Zug- als Strichvogel, ja in gewisser Beziehung selbst
Standvogel.
Außer allgemeinen Bemerkungen über ihr Vorkommen im Lande, bei

die Zahl des Geleges ist gewöhnEinmal fand aber Krüper in Akarnanien am 1. ein Gelege von sieben Stück. März Diese Ortlichkeit entspricht genau der Schilderung ihrer Lieblingsplätze erlegte. vor allem aber im Tale wurde sie in großer Menge im breiten Tale des Asopos Juni 1836) von Fiedler beobachtet und wahrscheinlich während der nördlich des Parnaß. Dubois. auf jener Insel nie gelungen. Dagegen wurde wenngleich sehr selten Drummond sowie Lerche nach auf Zaute geschossen. Strimmeneas am U!. wo sich die Baureste befinden. Rey und Brchm A. welche von allen Autoren bestätigt wird. welcher 13 cm Breite. Ebenso ungleichmäßig tritt sie im Winter bei Missolonghi auf. was diese umso glaubwürdiger halte. später St. C. wo Simpson sie 1859 sehr zahlreich nahe der Stadt antraf. ein Männchen zu erbeuten. Lord Lilford war so glücklich. l-" Griechenland. Der Umstand. Krüper brütend. nahe dem Monastir gibt Lindermayer Die Legezeit beginnt nach Krüpers vieljährigen Erfahrungen Ende April. Graue. von Lutraki am Umgebung von Athen In der nicht jeden Drummond 1842 bei Isthmus nächst Korinth. ferner bei Theben (Mitte Überwinterung. Auf den griechischen Inseln im Ägäischen Meere fand die Kalanderlerche zuerst Sonnini und bezeichnet sie als Zugvogel. beschreibt ein solches aus Griechenland folgendermaßen: „Ziemlich massig und gut gebaut. ö^/« cm Höhe. Schusse M." Stöckchen von Filacjo bast nebst Grasblättern bilden das Material des ziemlich sorgsam verarbeiteten rundeten Napfes. trillernden so daß wir leicht am Ebene 1894 mehrere sammeln 17. kleine Distelblätter. Jlai konnten. von denen ich ein auch Männchen am 2. Mai ich für insel 1898 zuerst eine. ergibt breitungsbiid. 7 '/g den letzten Jahrzehnten ziemlich zahlreich in die Sammlungen gelangten Eier scheinen ebenso wie die mir vorliegenden durchwegs vom Tale Die durch Krüper in . mit einem der Mühle. überwinterten einige Flüge. des Letztgenannten. festzustellen. daß seine diesbezüglichen Beobachtungen in die Whitermonate fallen. Winter sichtbar soll zwar häufig überwintern. daß der Genannte angibt. und braunem Weinund zugecm Weite und 1 cm Tiefe hat. Naumann. calandra. gestattet den vom Grafen von sicheren Schluß. jedoch durchaus sie Im Jänner 1900 sammelte sein. arvensis erlegt zu haben. Erhard reiht sie unter die Brutvögel der Kykladen und Lindermayer unter die Vögel Euböas ein. meistens im Mai und dehnt sich bis in den Juni hinein aus. während nur ein kleiner Teil zum Nisten verblieb. hrachydactifla und A. selten fünf. als sie mir unweit davon auf der größeren Strophadenzu Gesicht kam. hier Leonis eine statt- liche Reihe. Das Nest wird Thienemann in Feldern und einsamen Heiden nur wenig geschützt angelegt. Am allerhäufigsten fand ich brütende Kalanderlerchen in Thessalien in der von Velestino gegen den Karlasee allenthalben die Dort stiegen aus den Feldern zu. Männchen empor. Für die den Winter weiter im Süden verbringenden Vögel Mitte April als Ankunfts. Daselbst sahen ich wie auch St. folgendes Ver- sich („Tierleben").III. 1897 war von Jänner zu bemerken und nur „Oeniadae" genannten antiken bis April daselbst nicht eine einzige weiter westlich in der sumpfigen Niederung. In Attika und Akarnanien fand sie Dr. also brütend. Mai 1859 sogar lich vier. Strimmeneas drei Kalanderlerchen und tagsdarauf gelang es ihm sogar. einige Paare im auch mir dem ist dies Berichte Sommer (1858).und Ende (Jktober als Abzugszeit an. offenbar in irgend einem entlegenen Teile der Insel Korfu.

24-2 Br.192 Ornis balcanica. Mai 1890: L. Maß und Gewiclit Eiern sind: Gelege 4 Stück. 17-6 24-1 24-1 23-6 mm von einem Dutzend . vom 10. nördlich des Paniaßgebirges herziistaiiimen.

später auch v. auf den Dünen westlich von dort. nichts Abweichendes von der typischen G. ein Weibchen mit Brutfleck zu erbeuten. GaleHda arhoveti (L. den Xei'owunibergen bis zum Malevos sowie auf dem Hauptgebirge bis nahe der Baumgrenze zu finden ist. Bis vor nicht allzulanger Zeit war es lerche zu den griechischen Brutvögeln zu zälilen habe. — Heidelerche. für stets B. noch nicht ausgemacht. Außerdem vermerkte ich ihr Vorkommen im Sommer noch an drei Stellen Peloponnes: in Elis. des belebt. z. November 1898 aus einer Schar von zehn Heidelerchen. wo sie sieh dann in die Gebirge des nahen Albanien zurückzieht.). Krüper. arhovea in vielen Paaren in den griechischen Gebii-gen brütet und daher zu den Standvögeln zu zählen ist. Zur Zeit des Grafen von der Mühle wurden sie besonders häufig bei Patras und Missolonghi gefangen und der Handel mit solchen lag damals hauptsächlich in den Händen der Tabakhändler von Athen. da es mir erst mit dem achten Schusse auf weite Entfernung am 11. sandte ein. Ein Stück unserer Sammlung erlegte Baron Schilling am 30. welchen dadurch namhafter Gewinn erwuchs. in der ganzen Levante ein außerordentwelchen fabelhafte Preise bezahlt werden. von wo ich mir ein Weibchen für die Sammlung holte. Tatsächhch macht sich das Auftreten zur strengen Jahreszeit. Lullula arhovea L. wo sie recht zahlreich die Blößen des Eichenwaldes Kapellis Paaren auf dem Gipfel des Ithomeberges in Messenieu seßhaft und auf allen Vorbergen des Taygetos. überall wimmelte es geradezu von überwintei-nden. die ich in den engen Straßen Korfus zu hören bekam. dessen Beobachtungen vermerkten. Ich kann hinzufügen. in den Vorbergen des den. Von Zante befindet sich ein Stück in der Koll. Er erhielt im Mai am Parnaß wiederholt Eier und fand brütende Paare auch im Taygetos. die sich beim Monastir Angelokastron herumtrieb. Hl. Jung einden Vorzug und manche singen tatsächlich entzückend. arborea. Mazziari in Athen und nach Erhard überwintert sie in unstet umherstreichenden Scharen zu vielen Tausenden auf den Kykla- kam die Heidelerche am häufigsten und zahlreichsten als Wintergast im Februar 1897 in Akarnanien zu Gesicht: In den Olivenwäldern um Missolonghi (hier zuerst von Simpson angegeben!). I3 . stellte zunächst fest. daß einige wenige Paare zum Brüten bis dennoch zurückbleiben. Heldreich und Seebohm kurz das G. mit Ausnahme der überall individuellen Größenunterschiede. weniger vielleicht als in den östlichen Balkanländern. Hier scheint diese Lerche aber sehr vorsichtig zu sein. Mir begegnete nur einmal ein Flug am 19. Ovuis balcanica. Mir Zygos und den Hängen des Varassovo. Dezember 1900. am 23. wo sie sich zu kleineren oder größeren Flügen vereinigt. doch ist Lord Lilford der Ansicht. ob man die HeideLindermayer und Graf von der Mühle kannten sie vom Festlande und von Euböa bloß als häufigen Wintergast in der Zeit von Ende Oktober bis Ende März.III. B. viel eher bemerkbar als zur Brutzeit in den Gebirgslagen. daß die Kalanderlerchc lich beliebter Kätigvogel gefangene Vögel haben wie 193 Giiechenland.ist. Auf Korfu wurde sie von Drummond in kleineren Flügen von Ende September zum Frühjahre beobachtet. ist. Es ist bekannt. Mai 1894 gelang. z. Jänner 1897 in den Weingärten des Valle di Korissia. was in den gebirgigen Teilen der Insel sehr leicht möglich. Strimmeneas Reiser. Einen nahezu vollständigen Albino. in einigen Von allen diesen auftretenden Orten zeigen die gesammelten Stücke. erlegt bei Lamia St. daß es sogar in nächster Nähe der Hauptstadt am Hymettos Brutpaare gibt. die einzige Kalanderlerche.

welche spärlich mit Gebüsch bewachsen sind. Wenden wir uns den einzelnen Gegenden zu. Ungemein viele beobachtete ich am Plateau von Kythera Ende Juni (1898). Juni ihr 1898 zwischen Pylos und Modon geschossen wurde. So ist sie namentlich bei den Ziegeleien Und dem Schlachthause in der Nähe der Hauptstadt häufig. dann in den Weingilrten des Valle di Korissia. Gewicht: L. Von der letzteren Insel liegt mir ein und von den früher genannten fünf selbst gesammelte Exemplare zum Vergleiche vor. Auf dem griechischen Festlande wurde ihr Vorkommen auf dem Peloponnes zunächst durch die Exped. Auf Zante ist die Haubeiderche geradezu massenhaft auf den öden Feldern des Kap Geraki. Mazziari in Athen). Weinberge sagt. Auf dieser Insel gibt es sowohl in den Sanddüucn nahe der Hauptstadt. wovon auch ein ad c^ am 1. Auch Stücke. In Attika ist sie sehr häufig. wie Lindermayer sondern auch besonders öde Platze und ausgetrocknete Flußbette. und bis viel zum den gleichen deutlichen Rost- zu schaffen gegeben haben. aber vergeblich von einem Turmfalken verfolgt wurden. de Moree nachgewiesen und auch wir begegneten dort mehrfach. lG-5 l(3-() Ki-S l(J-4 18 18 20 Galerida eristafa Die gewöhnliehe Form Landesteilen Griechenlands welche ge- (L. Auf dem nahen Santorin wurde die Haubenlerche häufig in der ersten Woche des Mai 1892 von Douglass und auf Euboa von Lindermayer bemerkt und auch auf Skyros soll es viele geben. daher muß ich die Angabe Jamesons als ungenau bezeichnen. 17 Fünf einzelne vollständig. von griechische Eier Krüper der Zeit in sammelt. z. doch gibt es an langem den verschiedensten Ornithologen seit am Parnaß 20-8 Orten bezüglich der Gefiederfilrbung eine Menge Abstufungen rot. haben folgendes gleichen mitteleuropäischen zwischen Maß und dem 25.) — mm 15-9 mm 16 cg Haubeiilerclie. April 22-5 22-3 22-1 20-9 Br. so ergibt sich folgendes: Auf Korfu trafen Drummond und Lord Lilford die Haubenlerche sehr häufig während des ganzen Jahres und auch ich kann dies auf Grund meiner vier dortigen Besuche bestätigen. in den Olivenhainen bei Levkimo und auch am Nordsaume der Insel. wie diese Lerchen am Abend des 11. von wo er auch Gelege erhielt. über die Dünen hin.194 Ornis balcanica.und herfliegend. dann in beträchtliche Höhe aufsteigend und singend. Ich beobachtete. Mai 22. Juni 1894. und auch in anderen Teilen der Lisel zu finden (Exemplar auch in der KoU. als ziemlich häufig bezeichnet. und Gärten liebt sie hier. Auf den Kykladen wurde sie von Erhard zunächst als Standvogel erkannt. B. dann auf den Feldern gegen den Hymettos und von hier gegen Wuliasmeni zu wird sie geradezu . dann von Krüper für Naxos. der Mühle ganz richtig angibt. welcher die Haubenlerche auf dieser Insel bloß im Winter und Frühling bemerkt haben will. als auch bei Melanes und im Gebirge im Zentrum genug. in mehreren Paaren. heftig. wo ihr Vorkommen besonders an- geführt werden kann. so in den Türkenbergen bei Athen. der Haubenlerche Mitteleuropas findet sich in den meisten als Standvogel recht häufig. wie Graf von Nicht allein Straßen. Gew. scient.

Juli 1894 unweit des Hafenortes Vitrinitsa Weibchen. und 4. Noch im selben Jahre beschrieb Chr. ich am 19. dann auch höher oberhalb davon auf den kahlen Hügeln. 13* . sondern auch des Dieses soll auf dem Oberkörper matt rostbraungelb mit braunen Halbringen vor dem weißlichen Spitzensaume auch an den Schwingen sein. Quarantäneinsel kleinen Hag. matt rostbraune Flecke. welches von allen Stücken aus Griechenland im ganzen Gefieder. ferruginea in diesem Werke nicht allein eine Beschreibung der Eier. 35) auf Grund eines welches gegenwärtig nicht mehr vorhanden zu sein scheint. (Paliurus) sich diese wie Graf von der Mühle. südliche Varietät" an die typische G. Von diesen Ortlichkeiten des Museums Athen. daß Graf selbst 1858 erkennt einzigen Belegstückes.ril. daß auf Grund eingehender Beobachtungen er trotzdem bloß eine Art der Haubenlerche anerkennen kann. färbung sind aber von der Mühle Mit Ausnahme der deutlich alle ersichtlichen. Weiter westlich erlegte ein altes In Akarnanien beobachtete ich (10. daß sich Gebiete als ein ungleichmäßiges und in kleinen Lerchen mit Übrigens bezeichnet in dem Jadendorn Vorkommen in diesem zwischen ihr und fügt. gemacht habe. besonders an der Innenseite erster einen rötlichen der Flügel und der Tragfedern. der weißliche Unterkörper am Kröpfe verwaschene. Die 2. rühren sieben weitere Stücke unserer Sammlung und drei Herbst und Wintervögel. Wie bei so vielen anderen Arten wird auch bei G. Februar 1897) viele auf der Düne bei Kap Skropha. Brehm („Naumannia'' VIII. Steuerfeder gi-auschwarz. daß sie nicht selten so groß wie als eintrat. 208) wahr- cristata angusti- allein bei griechi- In dem bekannten. (nach der Begattung!) fest 1844 gibt Graf von der Mühle (S. Brehm und Päßler (1863) herausgegebenen Eierwerke wird G. her. Doch fand ich diese nicht schen Stücken. Meiner Meinung nach beruht die oben angegebene Färbung im Fluge ausschließlich auf Fai'benreflexen an den sonnendurchglühteu Aufenthaltsorten dieser Lerche. die meisten gab es aber in den Olivenwäldern zwischen Missolonghi und Aetolikon. die ich selbst nie Bezüglich der Gefiederfärbung der griechischen Haubenlerche hat in seiner (Tcfieder ersten Arbeit (1843) im Sommer als Liudermayer der Meinung Ausdruck verliehen. daß ihr Schimmer annimmt. Beschreibung seiner ausgesprochenen Rost- anderen Unterschiede so undeutlich und unwesentlich. von Baedeker. ebenso Haubenlerche im Winter spärliches die mit der Heidelerche herumtreibt — eine Beobachtung. so daß der Vogel im Fluge dann „rosarötlichpurpurn" aussieht. Jugendkleides gegeben. die mittleren matt rostfarben. ferruginea (Graf von der Mühle) als selbständige Art behandelt und ausdrücklich bemerkt. sondern auch im allgemeinen äußerst veränderlich. striata S. namentlich aber auch an der Unterseite den stärksten Rostanflug zeigte. scheinlich dieselbe Haubenlerchenform aus Griechenland als Galerita nach deren schmalen Kropfstreifen. L. zumeist fest. konstante 58) dieselbe als „eine und bezeichnet sie als häufiger auf den Kykladen ist seine Angabe.. Audi auf der 1894 zwei Brutpaare ich stellte 195 Griechenlaml. sowie am Hange wo westlich von Aetolikon. 3. die zusammen Scharen V^oi'liebe Simpson manchen Teilen Bemerkung bei. Doch eine Wacholderdrossel wird. zweifel- los stark übertrieben. die durchaus nicht bestimmt für diese neue Art Erhard (S. herumtrieben. Auch später noch hielt Lindermayer an dieser vorübergehenden Rotfärbung und sagt ausdrücklich. daß Brehm von Griechenland auch die gewöhnliche Form der Haubenlerche besitze. cristata. Alauda ferruginea. ein Charaktervogel der Georgios bei Salamis Laadscliaft.

17-1 lG-4 16-7 16-7 16!» 159 mm mm 19 18 17-5 16 17 cg Gew. Ihre Maße betragen: L. Madaräsz auch an der im Nationalmuseum in Budapest befindlichen ungarischen TyjDe zu erkennen. vergleicht auch E. 10. Orn. der Vogel von Skyros. tragen die Daten 15.). am meisten Rostfarbe zeigen jene von Vitrinitsa und auch von Kythera. Mai 1881 und 10. daß kein Unterschied zwischen griechischen und Vertretern aus Mitteleuropa zu entdecken sei. f. daß meine Augen nicht imstande waren. 204 und 1882. ferruginea enthalten. F. Bezüglich der Ptylocorys senegalensis bemerke ich. S. an ihnen zwar die meiste Rostfarbe. dem griechische Belegstücke in seiner Sammlung genügend zur Verfügung standen (Gab. und zwischen diesen gibt es wieder welche. Manche Nach Form und sind grob.) Wie — Scliafstelze. April 1890. wohin sie am richtigsten zu stellen wären. die Griechenland ganz gut paßt und daher hier wiedergegeben werden lichter und klarer als die haben weißgrauen Grund. April 1897. ist 20-9 21 Nr. andere fein gefleckt." vorliegenden Materiale kann ich nur sagen. findet jährlich im Frühling Durchzug von Schafstelzen statt. v. 1. Sechs Eier. nicht anders zu erwarten. bei denen man in Zweifel bleibt. findet Betrefis der Brutzeit muß es auffallend erscheinen. am 18y4 auf Naxos von uns erbeutetes eben flügges Junges. daß diese Eier in Größe. daß sie in Griechenland erst gegen Mitte April zu beginnen scheint. April 1890. v. welche Krüper versandte. Wieder andere gleichen vollständig der Ptilocorys senegalensis (P. bei noch so sorgfältigem Vergleichen die aschgrauen Flecken der Flügeldeckfedern auf der Abbildung in den „Magyarorsziig Madarai" von Dr. Schließlich bury Barclay). B. sind daß die Grundfarbe dem mir soll: „Ihre Eier sind der Haubenlerche. so. 9 der G. so z. Journ. Die dunkelste unter den vorliegenden Lerchen stammt von Korfu.IJb Ornis balcanica. Weiters gibt 1873 Dresser die Maße einer Haubenlerche von Korfu (leg. Homeyer. 20. Jänner 1869) und kommt dann zu dem Schlüsse. Elwes. Müll. aber keine so großen Unterschiede. Hanaußerdem eine andere (cf) aus der Umgebung von Athen (leg. daß deshalb eine Spielart aufzustellen ihm berechtigt erscheint. sondern vielmehr eine deutliche. 24. 1873. dessen Eltern die bekannte aufl'allende Rostfarbe trugen. jedoch hell hervortritt. 66. fahle Isabellfärbung der ganzen Ein 22. zeigt aber von der obigen Charakteristik fast gar nichts. JBudi/tes flaviis (L. Dieser Ansicht namhafter Forscher schließe ich mich auf Grund des vorliegenden Materiales vollkommen an. Juni Oberseite. auch kleiner und von zarterer Schale. 315). 24 In dem Baedekerschen Eierwerke schreibung von drei Eiern 22 22-5 Taf. S. und auch die übrigen Unterscheidungsmerkmale vermag ich nicht zu verwenden. L. Zu und Herbst ein starker beiden Jahreszeiten erfolgt derselbe allmählich . da mir die Beschreibung Müllers (1776J leider nicht zur Verfügung steht. 24. 24-9 23-3 Br. Sie mit braun. Mai 1879. Abbildung und Be- welche für Exemplare aus in der Schale mit deutlichen blaugrauen und darüber gesonderten oder verwaschenen Flecken bedeckt. Juni 1892. Fleckenzeichnung vielfach schwanken. S.oder grüngelben.

Ganz un- bei Petra am Karlasee zur ohne erkennen zu können. geraume Zeit hindurch an. viele Hunderte. sehr im Gegensatze zu B. Mai massenhaft neue Ankömmlinge ein. März 1866 (etwa griechischen Kalender?). weiden es gibt. Die ersten AnkömmHnge traf ich auffallend spät erst am 15. Februar 1881). bis ü. mitten im Gebirge antreffen. bis 11. sowie der Abbildung in Madaräsz. Jameson für Kytliera. Da mag wohl aber von mehreren Beobachtern ein Überwintern gemeldet wird. ') v. Mai) mehrmals einzelne Budytes fliegen ich sah. lassen sich Budytes flavus taivanus Zu den merkwürdigsten und (Swinli. Auf den Feldern der Strophadeninsel stellten sich selbst am 14. Mai.') Graf von der Mühle für Nisi auf dem südlichen Peloponnes. ob selbe zu flavus oder zu melanocephalus gehörten. wie dies meine Beobachtungen wenigstens den Frühjahrszug zeigen werden. Vom Herbstzuge wissen wir bloß durch Krüper. einst Krüper hoch im Parnaß einen Schwärm bei einer Ziegenherde beobachtete. Almasys in Tschusis Jahrbuch IX (1898). .III. v. im Valle di Ropa und am 19. wenngleich hier Verwechslungen mit Motacilla melanope zu befürchten Angaben über B. Hefte der „Magyarorszag Madarai" von Dr. bei Erhard für Kykladen. — 111. mit welcher sich erst in den letzten Jahren namentlich ungarische Ornithologen eingehender beschäftigt haben. B.) zufälligsten — Cliinesiselie Seliafstclze. p. daß er in die Monate August und September fällt. so und da eine hierbei stets Solche Ausnahme von der Regel vorkommen. Ein Paar junger Vögel. melanocephalus. Gerade auf Grund der ausführlichen Auseinandersetzungen G. bei Simpson für Akarnanien und bei Kronprinz Rudolf für Zante Exemplar am Fuße des Skopos 14. April 1897 bei Myle lind dauert eine für (Lerna) und ebenso am Monates bei Chasani (Attika) recht viele. welche vorzüglich zu Ein Belegstück von dieser Insel befindet sich im Museum Tristram mit dem Datum 4. beweist aber auch für den Herbst eine Ausdehnung lange der Zugfrist. die (ein seit Graf von der Mühle. 1897 stellten wir vom 4. dem dem Mai 1858. Auf Korfu gab es 24. von Leonis am 8.flavus im Winter finden sich bei hier wie anderwärts sind. Entdeckungen während meiner griechi- schen Reisen gehört ohne Zweifel die Erbeutung eines Paares dieser Schafstelze. Mai bei Mesongi. Da im Gebiete des heutigen Griechenland weder eigentliche Wiesen noch Hutdie Schafstelzen auf ihrem Zuge meistens am flachen Meeresufer. 105 n. Schmidt für Attika an: 9. niemand mehr. 197 Grieclienlaml. In Griechenland überwinternde Vögel habe ich selbst niemals beobachten können. Ebenso auf Zante 1898 in der sumpfigen Niederung südlich der Hauptstadt sowie bei Katastari sogar noch vom 8. in sumpfigen Niederungen oder auch weitab von jedem Wasser zwischen Weidevieh auf den steinigen Feldern nieder und man kann sie dann auch. desselben 1894 am 17. denkt wurde. April Ein auffallend frühes Durchzugsdatum gibt F. April an der Bucht von Kalikiopulo. bei An der ein Brüten der Schafstelze in Griechenland Lindermayer von diesbezüglich möglich wäre dies vielleicht in ThessaHen nicht. wie z. Oktober 1894 am Phaleron erlegt. namentlich an deren Ostrand bei Analipsis. Potamo und Levkimo riesige Mengen von Durchzüglei-n fest. berichtigt wo Brutzeit (18.

Mir selbst ist in untergekommen. Augenblicke. campestris bezeichnet sind. welche bekanntlich die Reste der griechischen Ausbeute Graf von der Mühles enthält. Beide Formen können nach meinen Erfahrungen für Griechenland ausschheßlich als DurchzUgler in Betracht kommen. 168 159?H»i Flügel 86 77 . behandle ich dieses als die durch die Überschrift ge- (o") östliche Schafstelzenform." Diesen Vogel glaube ich mit Bestimmtheit. jenes Eiland zu verlassen. Biulytes flavus borealis (Sund.. Schnabel 14 13 „ Tarsus 2o 22 „ auf einen schmalen Äußerste Steuerfeder weiß bis schwarzen Streifen auf der Innenfahne. paßt. geringer dunkler Tropfenzeichnung an den unteren Kehlseiten. Sie wurden bisher ebensooft mit einander auch mit B. Zweite Steuerfeder schwarz gehört das von Lindermayer bis S.l-'^ (»riiis griechischen Exemphire baleaniua. Schwanz 73 ^0 . ßaveola Temmincks erinnert. das daraufhin liegen gebliebene Schafstelzenpärchen in die Tasche zu schieben.) und Jiudi/fes fldvus citiereocajnllus — (Savi) l«riiuköplige Schafsteize. was an die Mot. einen Schuß anzubringen. die den Anker zu lichten schon und fort ging's im Saus in die hochgehende See. ganz schwarzen Steuerfedern nicht hierher. Das Männchen dieses Paares ist ein kräftiges Stück mit sattgelber Unterseite und seichte längst bereit war. Der jüngere Vogel ist 1901 durch Tausch in den Besitz unserer Anstalt überein gegangen... die gegenwärtig übrigens haben außer dem grellgelben Augenstreifen weshalb ich nicht anstehe. hierherzubeziehen. Da Griechenland bloß die nordische am Zuge begriftenen Schafstelzen jedoch die mehr oder weniger weißkehlige. flavus verwechselt. Blai 189-1 flachen Sporadeninsel Psathura. so muß sie als Form er- viel ohne Zweifel auch Griechenland auf . Ebenso gelb gefärbt langgezogene und Superziliarstreifen ein der ist Der paar Federchen unterhalb des Auges. graue Stirnfleck die- ist Beim Weibchen kann ich mit dem besten Willen schen Budytes flavus herausfinden. das viele Scheitelfedern mit zeisiggrünen Rändern hat. 60 folgendes: „Ich besitze auch Männchen. kennzeiclinete Es war am während meines kurzen Aufenthaltes auf der kleinen. Kennzeichen der B. mir noch möglich. die als im letzten wurde. obwohl ich viele Dutzende von legte. auf einen kleinen weißen Spitzenfleck. Deshalb 82 beschriebene Stück mit nur vier mittleren. ein In größter Eile war es Schwärm Schafstelzen aus den Wolken herabwirbelte. nur schwach sichtbar und Oberkopf und Nacken hat genau selbe olivenbi'aungrüne Farbe wie die ganze obere Seite des Vogels. südliche Form gar nicht weiter nördlich schon Brutvogel ist.. flavus taivamos. bevor ich durch den heranbrausenden Sturm gezwungen 29. Graf von der Mühle schreibt in seinem Buche S. sie alle als Mot. am weitesten nach Norden vorgeschoben erscheint. wiedergefunden zu haben. Maße dieses Paares: keinen Unterschied vom typi- . so schnell als möglich durchs Wasser watend die Segelbarke zu erreichen. Beide Stücke. samt einem zweiten jüngeren Vertreter in der Kegensburger Sammlung.. Ganze Länge .

Auf dem griechischen Festlande habe ich je ein Stück von B. und gerne bekenne ich. Feldeggi Michail. 527). cinereocapillus von Lindermayer in seiner ersten Arbeit für Griechenland angeführt. flavus beobachtete bei welcher irrigerweise B. können sich diese Bemerkungen wahrscheinlich ebensogut auf diese Art als auf den genannten Vogel beziehen. 130) Heimat an (Gab. und mit typischen 6. den deutlichen Stich ins Grünliche des Rückengefieders und haben keine Spur von Weiß an der Kehle. für eine grau- und zwar als Synonym lich einen Teil von Griechenland als ihre — ein deutlicher Beweis. viridis) mit M. Es würde zu weit führen. cinereocapillus (Savi). 5. grec" wieder gestrichen. besitzt l!»i' Museum das Britische ein Stück mit der p. ^Möglicherweise gehören hierher jene Vögel. f. Ich konnte kein Nest von dieser Gattung finden. flavus horealis am und 29. flava in sein Werk nicht aufgenommen hat. am V. aber die wichtigsten Gründe der Trennung seien hier angegeben. nicht genau zutrifft. ob dieser Vogel dort häufig ist oder nicht. flava vereinigen.) — Sehwarzköpfige Sehafstelze. über welche Lord Lilford unter Motacilla cinereocapilla schreibt: „Sie kommen in großer Zahl in Korfu gegen Mitte April an und man findet sie zu dieser Zeit in kleinen Flügen auf allen kärglichen Matten und in den Kukuruzfeldern der Insel. daß B. . wenn die anderen BudytesArten schon weitergezogen sind.in. dem Zuge und berühi-cu Angabe: Greece tatsächlich (Cat. Er sagt: „Kommt häufig im Frühjahre auf die Triften in der Nähe des Meeres. Menge und vermischt und erlegte ich nordische Potamo und Levkimo auf Korfu. Budytes melanocexihalus Gerade (Licht. 1830. daß der Zug gänzlich gesondert erfolgt und daß gerade in Griechenland M. Erhard und Krüper wiederholen würde. Orn. melanor. betonen mit aller Entschiedenheit auf Grund ihrer vielfältigen Er- fahrungen. of B. leider aber schon 185G von ihm im „Mon. daß verschiedene Autoren der Ornithologie Griechenlands diese Art (M. lichkeiten stammenden Männchen zeigen übereinstimmend die eigentümUche dunkle Kopffärbung mit Andeutungen eines Augenstriches. von dem mir ein ad o auch vorliegt. sondern während des Sommers als einzige gelbe Stelze die Küstenstriche bewohnt. S. ich finde.. welche über Griechenlands Fauna geschrieben haben. die denselben Weg zurückzulegen haben! In großer cervinus. Giiechenlaiid. gab fälschf. daß diese Schafstelze eine vollkommen selbständige Art bildet.ephalus sich nie im Innern des Landes zeigt." Zum ersten Male wird B. wenn ich hier alle die langen Auseinandersetzungen von Lindermayer. das ich mich dieser Anschauung vollkommen anschließe. köpfige Stelze hielt. Journ. die sämtlichen deutschen Ornithologen. Mai 1897 B. bis in die neueste Zeit über die Verbreitung der einzelnen Formen unterrichtet war. Homeyer. melanocephalus erst dann im Frühling in Griechenland erscheine. so kann man doch beobachten. 1878. Budytes flavus horealis traf ich in Griechenland vielfacli zusammen mit Anthus also zwei Reisende. F." Hierzu bemerkt sehr zutrefiend Dresser (1875): „Da Lord Lilford M. Graf von der Mühle. vol X. obwohl ich während des ganzen Sommei's einige wenige Paare beobachtete. April 1897 einen kleinen Flug bei Wuliasmeni (Attika) anAlle drei von den angegebenen Örtgetrofien. wie schlecht man mit B. 2ß. April 1894 am Strande bei Kryoneri (Akarnanien) und bei Aetolikon deutlieh beobachtet und am 24. so daß es schwer ist zu sagen. Wenngleich die Behauptung. Ob sie nicht eher eine Varietät genannt werden dürfte als die melanocephala?^ Eine für die damalige Zeit gewiß bemerkenswerte Frage! Grauköpfe E.

In anziehender Weise hat Simpson im „Ibis" 1860 seine diesbezüglichen Wahrnehmungen beim Betreten jener Inseln. S. dafür aber umso mehr Seggen und Salzkräuter gedeihen. rayt zunächst und sie und zu B. I. wo B. melanocephalus aus Griechen- Dieser Vogel unterscheidet sich von allen deutschen durch das dunkle. alle. daß sie viel weiter nördhch hegt. Briefe". VI. geschildert. Männchen 1847 Schuch geschenkt im Museum von Athen drei Stücke aus Attika. Saunders. leuchtend gelbe Unterseite und den sattschwarzen Kopf. schreibt Chr. wo sicli Süßwo Tamariskensträucher. vor allem in der Nähe des Meeres. Auch er tritt für die Sonderung dieser Stelze als selbständige Art von den nächsten Verwandten ein. stimmen vollkommen mit einander übereih. Brehra unter dem 22. April 1848 an E. durch seine grelle. nämlich vier Männchen und fünf Weibchen in wurde. 4. Aber selbst dann. sondern. Auch über die nördliche Grenze ihres iSommeraufenthaltes sind wir heutzutage ziemhch gut unterrichtet und wissen. Seebohm be- nennt sie trinär Motacilla flava melanocephala. v. 390) sucht Budytes nach land." Zander („Naumannia" 1851. 16) wiederholt fast die sämthchen vom Grafen von der Mühle angeführten Unterscheidungsmerkmale und zählt die Länder ihrer Verbreitung von Griechenland an gegen Süden auf Baron Selys Longchamps („Naumannia" 1856. an das British Museum und ein bei Missolonghi von H. melanocephalus brütet. welche ich sah. welcher Besuch freilich in erster Linie das Auffinden der „unzweifelhaft echt" so schwer erhältlichen Eier bezweckte. daß außer den Stücken der Brehmschen Sammlung zoologisch-mineralogischen Verein in Regensburg vom ein Sekretär Dr. ') ^) Graf von der Mühle Lindermayer fand li. wird man durch den weit hörbaren Lockton der Stelze an ihre Anwesenheit erinnert. wenn die Augen dauernd nur der Wasserfläche zugewendet sind. keine andere Budytes-Art zu finden ist. An diesen Ortlichkeiten gibt es nur sehr wenig Kleinvögel.ält sie für gestreckter! ilire Lieblingspliitze vorzugsweise wasser mit diesem vermischt. weit herabgehende Schwarz des Kopfes und die herrlichen Flügelhinden. weshalb der muntere Vogel von jedermann umso freudiger begrüßt wird. Bezüglich des Gefieders wurde schon frühzeitig die Sonderstellung von Autoritäten z. so meyer („Ornith. 69): „Sie erhalten erstens B. dann aber durch seine außerordentliche Beweglichkeit im Laufen und Fliegen die Aufmerksamkeit auf sich lenkt. Ho- angebahnt. ein weiteres Merlin sen. L.200 Ornis baloanica. p. welches als auch das Auge erfreuende Erscheinung. Seebohm am 29. F. B. und daß überall dort.flavus. endlich konnte ich neun Stücke. Bezüglich des aus Griechenland stammenden Materiales an Bälgen von dieser Art erwähne dem ich. ferner liegen gelangte von dort durch Herrn die hiesige Sammlung einreihen. Die Schwarzkopfbachstelze ist in keiner anderen Gegend Griechenlands zu so vielen Malen aufgesucht und beobachtet worden als an den Lagunenrändern und auf den Laguneninseln Akarnaniens. . S. daß viel kräftiger ge- genauem Ver- bei sich gleichen auch deutliche anatomische Unterschiede herausstellen werden. Für diese Plätze. Mai 1873 erbeutetes cT in das Museum von H. Binseuarten und Salsola wachsen. als man früher annahm. Die schwarzköpfige 8chafstelze baut') als die verwandten Arten und ist ich aber auch durchschnittlich bin überzeugt.^) ist sie eine ebenso bezeichnende Namentlich das Männchen ist es. kennt die typische griechische der Kehlfärbung zu glaubt an das Vorkommen von Übergängen Lord Lilford stellt Schwarzkopfstelze merkwürdigerweise B. auf Avelchcu nur wenig Graswuchs.

Auf in viel Korfii wurde sie von Lord Lilford. Ich halte es für durchaus nicht ausgeschlossen. deren ich auf griechischem Boden ansichtig wurde. Im nachfolgenden soll die Verbreitung der Art in Griechenland gemacht werden. April 1897 zwischen Argos und Lerna (Myli). April. wohl als gelöst betrachtet werden. Mai 1897 gab es geradezu sehr viele an der Mündung des Potamö sowie auch bei Levkimo. und zwar namentlich bekannt von der Umgebung von Volo und Lamia. daß er schon aus Dalmatien hielt. Krüper wie bemerkt. aber erst erste (sehr früher Zeitpunkt). ebenso wie überhaupt bei Budytea verwandten Vogelarten. Die vielfachen von Strickland an jener Stelle aufgestellten Fragen können heutzutage fellos hierher. melanocephalus die Fortpflanzung in Griechenland besitzen wir einige bemerkenswerte Mitteilungen. April 1894 traf ich sie gleich außerhalb der Hauptstadt Korfu neben Weidevieh umhertrippelnd und zwei Tage später holte ich mir ein sehr Weibchen vom Strande der Bucht von Kalikiopulo. dagegen ist sie Brutvogel in Thessalien. Über von B. 201 Griechenland. In Attika ist der Phaleron ein Lieblingsaufenthalt. wo Douglass in der ersten Woche Mai 1892 ein diesjähriges (soll wohl heißen einjähriges!) Exemplar beobachtete. 1873 ebendaselbst April waren daselbst ungemein viele sichtbar. des näheren B. Juni 1894 erlegte. auf Naxos. flavus!. am auf. Unter den letzteren namentlich zahlreich auf Mykonos. in Attika (Phaleron) am 18. Aber auch Drummonds „flavus mit pechschwarzem Kopfe zur Brutzeit" gehört zweiEr vermerkte die Ankunft auf Korfu in Menge gegen den 1. Juni 1898 Schließlich ist sie (21. März beobachtet (Führer). März. von wo zwei sehr schön ausgefärbte Männchen und ein Weibchen unserer Sammlung herrühren. Noch häufiger tritt sie auf dem Peloponnes 15. auf Santorin. März erlegt am 24. Der Abzug setzt er ihn für August ist. auch scheint mir zwischen der Ankunft der ersten ein ungewöhnlich langer Zwischenraum bis zu jener der Hauptmenge Regel zu sein. . Linder may er oder Mitte für anfixiigs an. auch hier stets getrennt von B. am 24. 1874 ebendaselbst am 1. bis 5. noch nicht genau beobachtet worden. nördlich von Astros sowie der Lagune von Muriä Alt-Pylos (2. besonders zahlreich auf der Düne einige Brutpaare in Mai 1898) und im Seggengras der Lagune Osman Aga bei ). April. beim Graf von der er- Mühle. aber Sie verbleiben nach ihm nur wenige Tage dort. Zumeist befindet sich Anthus cervinus in ihrer Gesellschaft. geringerer Zahl beobachtet. wo ich ein Weibchen mit Brutfleck am 13.III. wie sichtlich z. Ankunft genau um einen Monat zu spät angegeben. Die Ankunftszeit ist bei B. ') Lindermayer hat die erwähnt zu werden. 1843 B. Daselbst fand ich viele am den Sümpfen Sumpfsee Mustos. doch Ende August oder September. Aber noch am 2. Die Schwarzkopfstelze war einer der ersten Vögel. melanocephalus. unregelmäßiger als bei Nach Krüper') wurde 1868 die 1897 wurde die erste bei Aetolikon am 2. melanocephalus fir identisch doch verdient mit MolaciUa Feldeggi Michah. alierdings nur für kurze Zeit. Un- genauigkeiten vorgekommen sind. daß mehrere Paare an geeigneten Plätzen der Insel auch altes brüten. da diesbezüglich. angeführt für Euböa und als Brutvogel der Kykladen (Erhard i. zusammen mit grauköpfigen Stelzen. am 17.

etwas sparrigen enthalt etwas Hanffasern mit Eselshaaren ausgefüttert. sehr fein in einander fließenden Punkten. Demnach ist die Legezeit Ende April oder Mai. daß er von brachte Dr. und ist ist 10'5 cm „Das Nest hat einen gerundeten. das Nestchen war flach und dem der Älauda hrachydactyla nicht unähnlich. S. mehr rund als eiförmig. 4-7 weit. Jänner 1897 häufig.')) in Zweifel . finden sieh auf Taf. Oni. Krüpcr am welches sich im Museum zu Athen befindet.202 Ornis balcaiiica. jungen Exemplaren mag man sind. die indessen nach seiner eigenen Angabe von B. ob sie „Bei Bälgen von weiblichen nnd zn der verwandten Art hinzuzuzählen lebenden Vi5geln kann man nicht leicht sich irren. am die Nester seien auf den Laganeninseln sehr niedrig Boden. Daher hießen Heutzutage habe ich davon nie und nirsie bei den Griechen auch „Fliegentöter". Der Eier waren vier. 1875. 20. welches des Engländers Jagdhund anzeigte. gends etwas gehört. ahgehildet: pflanzungsgeschichte" 5'3 breit. wahrscheinlich erste von Lindermayer. Fig. April 1894 bemühte Ich die MotaciUu 3Iotacilla inelanope PalL. Am 27. melanocephalus bemüht zu haben. 4 cm. im Frühling luid Herbst auf dem Durchzuge nach JameEuböa nach Lindermayer und laut Sonnini und Erhard sie ') Kr ü per (Gab.flavus nicht zu unterscheiden sind. unter die »SnisoZa-Pflanzen versteckt. trcbirgsbachstclzc. denn er sagt (Reg. Li dieser Gegend scheint auch früher Di'. schwer diesen munteren Bewohner unserer klaren Waldbäche in ein griechisches Landschaftsbild hineindenken und doch gehört diese Bachstelze ebensowohl zur Umgebung des dortigen Gebirgsbaches im Sommer. Journ. am wohl nur am Zuge und 18. von lehmartiger Farbe oder isabellfarbig mit lehmartigen. Lagunen von Missolonghi zustande und Jungen fand er ebenda in Begleitung des Herrn Simpson. den Gefangenen die Schwingen und Steuerfedern beschnitten und am Markt verkauft wurden.-Blatt 1859. die zweite aus verschiedenen Tierhaaren. Ich mußte mich mit dem Erlegen von drei Vögeln damals begnügen. sich nur Die Inseln werden von gesucht." Ein anderes Nest mit fünf Eiern. wie während des Winters als belebendes Element an den Rändern der Gewässer in den Niederungen. angelegt. sorglos die erste Schichte am bestand aus trockenen Binsen. daß und 29. XXV. — Man kann stilplwirea Bct'list. Das Nest mit einigen Eiern von hier erhielt Thieneniann. ich mich bei Aetolikon stundenlang ohne jeden Erfolg. cm cm hoch. daß diese Stelze auf Korfu damals in Netzen gefangen. um die Stuben von Fliegen zu reinigen. obwohl nach dem Benehmen der beiden Alten das Nest stets in nächster Nähe von mir gestanden sein mußte." Lindermayer Stamme hat ein Nest dieser »Stelze selbst gefunden und sagt: „Es war eines Tamariskenstrauches hingebaut. sie sind klein. April 1859 in den ein weiteres mit Schraders Ausflügen her wußte. 30). freilieh S. Korr. von denen mir das Weibchen mit sehr lichter Unterseite und nahezu weißer Kehle am interessantesten erscheint. jedoch bei ihr Lord Lilford im Winter f. tief. Suche nach denselben sehr schwierig ist. 6 seiner „FortNapf. Nieder sich um die Eier von B. woselbst ich und bei Govino ein Kythera (^ besucht sens Beobachtungen.sagt ausdiücklieh: geraten. am zur strengen Jahreszeit auf- Drummond dagegen nur selten Strande bei Potamo einige beobachtete erlegte." . 21). So fand sie auf Korfu.') Merkwürdig ist die Mitteilung Drummonds. kann versichern. Zwei der Eier.

zu legen beginnt. und zwar in folgender äußerste Feder ganz weiß. auf jeder Seite aber vier weiße. wie Krüper erfuhr. 498.') wo die Gebirgbachstelze April. die Feder hat diesen Fleck auf der äußeren Fahne deutlich. L. (bei der Nagel melanope nur mittellang und Im selben Jahre 2. die vierte hat diesen Keilfleck noch größer. aber ich muß gestehen. S. fand Ende März oder anfangs Mai 1873 schon flügge Junge antraf Drei einzelne Eier vom Parnaß: L. den Winter verbringt. den Lagunen kleine Flüge im daselbst. gerade. die zweite ganz weiß auf der äußeren Fahne. sie „Die 1.. welche sich möglicherweise auf dieselbe Bachstelzenform beziehen könnte: „Der Schwanz hat vier schreibung eingetragen (veröffentlicht mittlere Art: in seiner rabenschwarze Federn. das übrige blendend weiß. Als Seitcnstück zu dem vom Grafen Mai 1873 bei Agoriaui gesammeltes Nestjunges bcHiidet sich im British . 12 1 Als noch heute besetzte Brutplätze kann ich die mm mm cg Gegend der kastalischen Quelle ganze Umgebung von Musinitsa namentlich hervorheben. nun liatte und 3.'' Linder may er in sein Notizbuch die folgende Be- zweiten Arbeit 1859. Die griechischen Gebirgsbachstelzen scheinen in Färbung und Grüße von mittelungefiihr in der Mitte der dritte europäischen durchaus nicht verschieden zu sein. Juni 1898 im Museum zu Athen nach Graf von der ich sie als Brntvogel daselbst nicht allzu zahlreich und ein Stück vom Taygetos Schließlich noch einige Worte über Mutacilla lindermayeri. woselbst Vorkommen ständigem 203 Gnoclicnlaiid. Die Entdeckung der Freundes Hen-n „Stiftungsfest" etc. Ein von Seebohm am 8. Spalte 341 und auf der äußeren (bei melanope nur auf der Hinterzehe stets der sah." Diese Beschreibung Lindermayers wird anstatt der ersteren von Brehm sowohl im „Cat. Verdienst meines Originalbeschreibung von Chr. Schalow. als auch von Dresser (1875) „Birds of Europe" zitiert und dieselbe von dem letzteren überdies fälschlich auf Budytes melanocephalus bezogen. ') Museum. In der Umgebung von Athen zeigt sie sich zumeist vom Spätherbst an. länglicher Fleck. so daß er den äußeren Bart fast ganz einnimmt. 82). die der inneren) Fahne weiß. 19-6 19-5 19-3 Br. doch sie fabelt der erstere von be- im Winter usf. p.III. Nisten auf kleinen Inseln In Akarnanien beobachtete zunächst Simpson in Februar. alle Kykladeii. Wie Seebohm ein Nest im Parnaß. in lang. da er anfangs In Mittelgriechenland vermutete später daselbst sollen nach Dresser berichtet. Die Feder ein schwarzer. lautet: häufig. wie die vier in der letzten Woche Oktober 1894 daselbst erlegten Vögel unserer Sammlung und bei Delphi die bezeugen. ein echter Sporn gekrümmt). 14 14-6 14- 13 11 Gew. später zur Brutzeit fand ich zwei Paare in den Schluchten des Zygosgebirges am Bache sowie mehrere nordwärts von Naupaktos (Ende März und im April). sehr schmaler. das Brüten zuerst Graf von der Mühle und Lindermayer sogar Eier gefunden worden seiu. auf welche sie passen würde. Auch auf dem Peloponnes während ist sie Mühle im Winter am 12. of Birds" (1885). Langhädaschlucht feststellte Brehm ist ein Okens „Isis" 1845. übrigens ist sie ganz weiß. daß mir überhaupt kein Stück bekannt geworden ist. befindet sich in Steuerfeder ganz.

Für die griechischen Inseln im Agäischen Meere betrachtet sie Sonnini ganz Erhard von Krüper auf den Kykladen weniger genau bloß als AVinterwas bereits richtiggestellt wurde.und Herbstzuge wahrgenommen. Bezüglich des Brüteus verweist Lindermayer auf Krüpers Entdeckung. Juni 1894 zu Nest tragend (Krüper u. April in der 14. — Weiße Bachstelze. ebenso auf dem Peloponnes (Graf von der Mühle). besonders langsehwänzigen Exemplare kann ich ein vor- hervorheben. am 23. Reiser). wo sie Simpson zur selben Jahreszeit erwähnte.) glaubte zufolge der Mitteilung daß diese Bachstelze in Griechenland gar kein Hochzeitskleid Lindermayers. wogegen sie hier Drummond häufig nur im Winter in den Sümpfen fand. Juni 1889 und 21. gast. Am 15. einige Paare 12. dessen Schweif eine Länge von 106 der Insel Skyros mm erreicht. April 1866 bekam er ein Gelege von sechs Stücken. L. Naxos. im Juli 1835 (Fiedler). Mai ein Paar in Mauertrümmern. Zeit zunächst in ziemlicher Zahl am auf Korfu. zu ersterer am und der Düne von Korissia Bucht von Kalikiopulo nur noch eine vereinzelte zu sehen war. de. sondern im . Sie ist auf der Insel nach Lord Lilford häufiger Standvogel. Motacilla alba L.204 Oniis balcanica. angesiedelt. Giura bei Andres. Krüper stellte die Brutzeit im Parnaß fest. Evreokastron. Eingehende Beobachtungen liegen vor: von Euböa (Lindermayer). Gestein des kleinen Molo Mai herausragten. Beobachtung Baron Schillings in der Umgebung von Patras.s Eilandes an. anfangs Mai ein einjähriges Exemplar (Douglass). von der ]\Illhle liegendes von erwähnten. (Reiser). Makaries. Nach der Meinung des Verfassers der „Mittelzeiten" ist es fraglich. Mai 1892 zeigen folgende Größenextreme: 20-7 X 16 Chr. Brehm 15-5 mm 17-8 V 15-4 mm 12 cg cgf („Stiftungsfest" etc. anlege. ob die Winterbachstelzen des südlichen Gi-iechenlands im nördlichen brüten. Der Abzug nach Norden wurde 1866 am 9. Die weiße Bachstelze habe ich in Grieclienland sowohl während der Wintermonate als zur Brutzeit an den verschiedensten Ortiichkeiten angetroffen. sah ich Mitte Juli 1894 die meisten am Gebirgsbache bei Musinitsa. Jänner etwa 500 Stück zum Übernachten ins Interessant wo am am Strophadeninsel umherspazierend und ist eine Rohr zogen. März vermerkt. Santorin. Jänner 1899 etwa 100. auch im Hafen von Naxia und bei Muntsara richtig als Standvogel. Zwei andere Eier normaler Färbung und Punktierung vom 1. Im Februar 1897 beobachtete ich ihrer viele am Uferrande von Petalä und in kleinen Schwärmen in der Nähe von Schafherden nächst Missolonghi. Unweit von hier fand ich am 5. diese Bachstelze als auffallend späten Durchzügler auf der größeren später auch noch auf den natürlichen Randklippen 15. In Mittclgriechenland durch Graf von der Mühle als Brutvogel aufgeführt. Krüper 1862 Eier! erhielt hier Auf dem Festlande überwintei't sie von Mitte Oktober bis Mitte März (Linder- mayer). während die aus dem Meere Ferner bei Kryoneri am traf ich Strande von Potamo 19. während Fiedler sie am zahlreichsten an den warmen Quellen der Thermopylen überwinternd antraf. Juni (Reiser). Auf Kythera hat sie Jameson bloß auf dem Früiijahrs.

Euböa (Lindermayer). aber in Wirklichkeit Fall da ist. pratensis dann von Ende Jänner bis anin der Umgebung von Missolonghi. obwohl ge- aller Pieper. dann deutlich der Durchzug von Süd nach Nord fühlbar. Dezember 1862 erbeutete. Mazziari). (Drummond Korfu Auf der Zante (Koll.III. ja Krüper Die Ankunft im Herbste dürfte. ^UO Griechenland. noch größerer Anzahl trafen wir A. die wir stets aufscheuchten. welche Leonis einsandte. gehört hierher ein ähnlicher Vogel. in der Bucht von Kalikiopulo und an der Nordküste bei Kap Katharina. nach Lindermayer um Mitte Oktober erfolgen und der Weg- zug. wie vier Paare unserer Museumssammlung und eines des Athener Kabinettes beweisen. Graf von der Mühle lernte zu dieser Jahreszeit den Wiesenpieper mit seinem In März fangs durchdringenden Ruf Warner der Strandläufer kennen. und 20. endlich zwischen den einförmigen Salzkräutern der sämtlichen Lagunen. ob er diese oder die typische Form in Griechenland am 28. brachte auch ein Weibchen von dort mit und sah die letzten Durchfeinen. am binsenbewachsenen Meeresufer. welchen nach Fiedler Dr.) — Wieseupieper. Überwinternde Wieseupieper sind nicht bloß in den Niederungen des Festlandes. daß ich den von einem entblätterten Baume herabgeschossen und einmal beobachteten wir einen Turmfalken. die meisten gab es auf der Insel Vido. Atithus pratensis Der Wiesenpieper ist nennt ihn den häufigsten (L. was zwar sehr merkwürdig wäre. alba. nauere Daten mangeln. So traf ich ziehende Schwärme am 18. beziehungsweise der Durchzug im Frühling von März bis in den April hinein dauern. im Lande während des Winters sehr häufig. Lord Lilford) zu allen Jahreszeiten. sondern auch auf den Inseln zu finden. Auch auf dem Peloponnes überwintern sehr viele (ein Stück aus der Umgebung von Kalamata) und ebenso in Attika. und zwar sowohl im Gebüsch am Phidaris als im dürren Röhricht gegen Aetolikon zu. Dezember 1894 und am 7. namentlich so auf den Kykladen (Erhard). besonders im oder gar einige Paare in den griechischen Gebirgen brüten TSeebohm). als März macht März sich bei Naupaktos. letztgenannten Lisel begegneten wir diesem Pieper Mitte Jänner 1897 und erlegten auch ein Paar von der großen Menge. daß einige wenige Wiesenpieper auf Koi-fu Sommer zu sehen sind (Drummond. sie dort in nicht der genau demselben Kleide sich fortpflanzt wie bei uns. März 1897 auf dem Berge Ainos (Kephalonia). Mot. welche am Phaleron und Pentelikon von den dortigen Sammlern am 18. welcher Wiesenpieper aufgebäumt sah täglich — — einen Wiesenpieper kröpfte. Wourro Sonnini Vielleicht von Syra be- schreiben wollte. Abweichungen im Gefieder eine Stelze auf Milos angetroflen sind mir nicht untergekommen. 22. Zwei Paare überwinternder weißer Bachstelzen unserer Sammlung. an der Mündung des Potamo. und Lord Lilford). gehören zur typischen Mot. higubris hatten Graf von der Mühle und Erhard nicht gefunden und Kapitän Sperling läßt es unentschieden. November und zusammengebracht wurden. deren ganze Unterseite weiß war. doch will haben. halte ich nicht . Nach zügler am Mitte 28. alh. März 1895 Die Angabe der englischen Forscher. Einer der Vögel wurde es war das erste Jlal. Herbstkleidc brüte.

der „Naumannia" 1854. dem Bei-eich der Jlöglichkeit um einen Schritt näher gerückt.) Bemerkung in — Ilotkehliger Pieper. . welcher stets an dem bräunlichen Stich der Oberseite und der ununterbrochen bis zum Ende der oberen Schwanzdeckfedern reichenden Schaftzeichnung erkennbar ist. pratensis oder trivialis! und 1897 fand ich diesen schönen Vogel. und 5. dieser Pieper früher oft mit den verwandten Arten verwechselt worden. Th. während am 2.. Mai! 1894 auf der kleinen und flachen Sporadeninsel Psathura. 222) ist. ceiTinifs selbst Diese Ansicht wurde auch später und entspricht auch meinen mehrfachen Stelle. daß alle obigen Angaben auf Verwechslung mit dem Wasserpieper (A. was Graf von der Mühle über ihn mit„bewohnt Griechenland einzeln und nur im Sommer". April 1894 schössen wir ohne Mühe an der Bucht von Kalikiopulo drei Männchen und im Valle di Korissia ein Weibchen. womit daß seiner Bearbeitung der eurojjäischcn Pieper ausdrückt. Aufgescheucht. zumal im Herbste. geteilt Erfahrungen an Ort und Jedonfiills ist Zugvogel zu betrachten S. allein der Eierstock des von mir geschossenen Weibchens Jedenfalls kommen bei daß der Vogel in demselben Jahre gewiß nicht gebrütet dieser Art des öfteren Spätlinge auf dem Zuge vor. gar nichts von dem. ließ keinen Zweifel zu. triviaUs beruhend. wonach A. und für rielitig vielleicht teilweise auf Vci'weehsliing mit A. lassen sie nach Pieperart stets ihren Ohr gut von den nahestehenden Arten unterscheidbaren Lockton hören und senken sich dann nach kurzem Bogenflug rasch wieder herab. Anthus cervinus Es stellt Zander noch in von Dr. endlich „er sitzt gerne auf den äußersten Zweigen der Büsche" usw. IV. mehrmals im Frühling auf Korfu. Er selbst habe nur ein Stück im April beobachtet. lich ist. weiß. ja sehr leicht erklärP]s paßt z. Held reich meldet seinen Durchzug im Oktober. cervinus auf den Kykladen brüten soll. dann „wo auf üppigen Wiesen einzelne Gebüsche von Erdbeerbäumen stehen" (es gibt in Griechenland überhaupt gar keine üppigen Wiesen!). Mai einige in den Salinen von Levkimo. sowie endlich am 6. teilt: Nicht viel mehr erfahren wir von Lindermayer. Dies bei ist aber deshalb unwahrscheinlich. spipoletta) beruhen dürften. hätte. diesen Orten stammen zwei weitere besonders schön gefärbte Männchen unserer Sammfür ein feines lung her. auf Zante und Eubüa. Durch dieses Vorkommnis wäre die an und für sich gänzlich unglaubwürdige Angabe Erhards. Nach ihm erscheinen einzelne Beginn des Frühlings auf dem Peloponnes. v. Am 19. Mai 1897 am Rande des Sumpfes an der Potamoniündung regelmäßig zwei oder mehrere anzuVon treffen waren. j4. 20. 3.206 Ornis balcanica. Griechenland Krüper als (Mommsen. zumal übrigen Autoren ausdrücklich das vollständige Fehlen zur Brutzeit betonen. was für eine Vogelart damals als A. Vollständig unerwartet war mir das Zusammentreffen mit einem Paare dieses Piepers am 29. sämtliche in eine kurze (Pall. und 21. B. was bei wenig geschulten Beobachtern. Bd. cervinus angesehen wurde! am doch Viel- ehesten ein verspäteter A. Dresser gibt zweimal seiner Überzeugung Ausdruck. weil A. spipoletta ebenfalls im land nirgends zu finden Wer leicht ist und schon zeitlich Sommer im Frühling nordwärts in Griechen- zieht. Die rotkehligen Pieper befanden sich hier immer in Gesellschaft von durchziehenden B'udytes und trippelten nalirungsuchend unweit des Strandes zwischen den In den Jahren 1894 spärlichen (irasbüscheln umher. S.

betrachten ihn für das Festland März 1852 mehrere Stücke und und hatte ihn. April 1897 gab es war auch einzelne in der Ebene am südlich von Athen. und am 24. das Brüten dieser Art nachwies. welche scheint mir weitaus liche Schilderung . indem ich ihn am 14. wie er selbst schreibt. wovon auch ein Stück erlegt wurde. Während meines Aufenthaltes wurde er am 17. pratensis vorzuliegen. Mai 1898 unweit der Erdpechquelle von Keri auf Zantc und zwei Tage später fanden wir mehrere dieser Pieper von Budytes ßavus nächst Katastari. die noch nicht lange flügge geworden sein konnten. In den Tälern südlich vom Parnaß traf ich ihn dagegen nicht. Mai die Anzahl der noch auf dem Zuge daselbst Anwesenden eine geringe. im Sommer dagegen selten gesehen wird. lich dort nur dann und wann während des Winters und Drummond hält ihn gar für einen Standvogel. auf. (Wiederholt von Heldreich!) Ein solcher Herbstdurchzügler vom Hymettos (22. Die sieben Stücke unserer Sammlung sowie vier jener des Museums in Athen geben mir zu keinerlei Bemerkungen Anlaß. B. in Gesellschaft Unter den Opfern auf den Strophaden befanden sieh nur wenige und am 14. ja im Gelände der Bucht Kalikiopulo war er geradezu massenhaft auf dem Durchzuge anwesend. sein. Weiters flogen am 8. Baumpieper.jAnthus canix)estris (L.III. in Attika 1873 am 2. denn der Hauptsache nach berührt A.). Krüper vermerkte den Beginn des Frühjahrszuges mit Ende März z. — am zweckentsprechendsten zu Seebohms über diesen Pieper. ihn in höheren Lagen als bis zu 300 m Seehöhe gesehen zu haben. gibt Lord Lilford beobachtete ihn nämes einige gegenteilige Angaben bezüglich Korfu. und neu ist die Beobachtung. Juli 1894 als nicht sehr seltenen Bewohner der oberen Waldregion der Kiona kennen lernte Jedenfalls interessantesten und durch Erlegen von zwei jungen Vögeln.) allen campestris anderen Mitteilungen voranstelle. ^07 Griechen lauti. und 16. Endlich begegnete ich einem großen Schwärm am 17. Dabei scheint er die überallhin offenen Ebenen zu bevorzugen und ist in den gänzlich baumlosen Tälern zwischen dem Parnaß und den Thermopylen recht häufig. April und den Herbstzug im Oktober. „Der Baumpieper überwintert noch und auch ich dasselbe bestätigen kann. vielleicht ein Paar. daß A. wenn bereits ich die vorzüg- 1874 Dresser ver- Der Genannte sagt folgendes: Griechenland brütet. kommt er . zwei. Oktober 1894) liegt mir vor. wie Seebohm treffend Graf von der Mühle und Lindermayer land nur auf Euböa Letzterer schoß erst im als selten. bemerkt. Anthus (Agvodroma) Es öffenthcht hat. und 19. vorher unbegreiflicherweise ausgelassen. — AiUJius arboreus Bcchst. Er bevölkert die Täler des Landes und ich kann mich nicht erinnern. April 1897 im Sumpfe Mustos bei Astros. Dies halte ich für durchaus unrichtig und scheinen hier Verweclislungeu mit A. April 1894 in der Umgebung der Hauptstadt Korfu mehrfach gesehen und erlegt. oder anfangs April. er zieht südlicher" dem Zuge. trivialis GriechenObgleich ausdrücklich hervorhebt: nicht iu Griechenland. die in Braclipicper. Anthus trivalis Krüper (L. indem dort Olivenpflanzungen mit Weingärten vermischt. und zwar im April an und hat im Mai Eier. trivialis doch auch zu den Brutvögeln gerechnet werden muß. da diese ihm zu viel bewaldet sein dürften. der in der strengen Jahreszeit sehr häutig. ist die einzige Pieperart.

wenigstens nach den bisherigen Beobachtungen. die in der Umgebung von Kephissia gesammelt wurden. lich nächst Aetolikon wirkliche Paare beobachtete. teils von Gras und Heidekraut ausgefüllte Ebene zwischen Athen und Marathon. Als Zeit des Abzuges im Herbste nennt September. als An- frühestes April fest- gestellt. April Grn. Für Mittelgriechenland kunftszeit an. daß er als dortiger Standvogel im SomIch habe ihn dort im selten. Einen Lieblingsaufenthalt des Vogels bildet die wellenförmige. 1875. Juni 1894 in den Dünen unweit der Stadt Naxia und am 15. Hier ist es auch nicht schwer. Mai 1897 in Levkimo und Umgebung mehrere beobachtet und Korissia. wenn ich auch die treffliche Schilderung Seebohms über seine sonstige Lebensweise hier einschalten wollte. mer nur Winter nirgends angetroffen. hat dies daß der Brachpieper in doch für die Gesamtfläche ist. f. Ansehein. in in gibt einer Lindermayer die ersten handschriftlichen Notiz Attika wurde 1874 der erste von Tage des April der 22. die am besten mit „zer vii" wiedergegeben — werden kann. doch wird Datum genannt. Ich fand die Art mehrfach am 11. S." Es würde entschieden zu weit fuhren. Jedoch hat Kronprinz Rudolf am 14. dagegen sehr häutig im Winter vorkommt. Keineswegs ist aber Anthus campestris ein so ausgesprochener Bodenvogel wie A. und auch aus 266) geht hervor. seine eintönige »Stimme hören läßt. Wenngleich nun schon aus vorstehendem manchen Gegenden des Landes häufig keine Geltung. aber ich besitze einige Gelege. Krüper Ende Phaleron erbeutetes und eingesendetes junges Oktober. 406) dort zu den Standvögeln. Mai 1898 zur Zeit meines dortigen Besuches nur einige wenige Stücke auf dem Durchzuge anwesend. So vermeldet Drummond von Korfu. Pieper für einen der selteneren Bratvögel Während ersichtlich auftritt. da er daselbst nur zwei Gelege erlangen konnte. S. wo Dr. Krüper 1860 die Ankunft am 7. Als ich diese (iegend besuchte. während ich am Parnaß war. campestris unter die auf den Kykladen bloß überwinternden Vogelarten einreiht. April vermerkte und 1894 am 28. sowie namentlich für Naxos zu den spärvorhandenen Brutvögeln. Journ. Auf dem Festlande ist er zunächst ein ziemlich seltener Brutvogel von Akarnanien. Ein Belegstück von dieser Insel befindet sich in der Koll.208 Ornis balcanica. Außerdem wird der Brachpieper unter den Bewohnern Eubüas und von Douglass für Santorin (erste Woche Mai 1892 zweimal erlegt) aufgezählt. Lindermayer Mitte. ist dies auf alle Fälle falsch. März Krüper am als 6. auf Festlande nur während der wärmeren Jahreszeit zu verweilen pflegt. daß er diesen „Tierleben" Orn. Journ. aber Weibehen ein von Leonis 1894 trägt sogar das Datum vom am 8. pratensis und man kann ihn oft beobachten. wie ganz richtig einer Bemerkung Krüpers in Brehms (Gab. wie er von einem Heidekrautbusch oder einem höheren Grasbüschel herab. Mazziari im Museum von Athen. f. Februar 1881 große Flüge dieses Piepers an den Berghängen auf Zante. namentlich am Skopos festgestellt. April 1894 im Valle di am 6. cani'pestris. teils von Felsen. sowie ein Paar auch mitgebracht. die Eier zu erlangen. bemerkt wird. hält. was von ganz besonderem Interesse ist. 1863. Juni wurde ein Stück bei Melanes erlegt. von der Ferne wie geschlossene Olbaumwaldungon aussehen. als hat es fast dem den ob er auf den Inseln auch überwintern würde. war es hierzu zu früh. Wenn Erhard A. Krüper rechnet ihn Gab. sondern nur am 21. A. Auf der größeren Strophadeninsel waren am 14. .

mit sehr langem. hat eine schwache stengeln und eine dicke Auskleidung von fünf Eier und unterscheidet sich Unterlage von einigen kürzeren Pflanzcn- Es von einem Lerchenneste nur durch haarartigen Bastfasern. S. Die Nester des Brachpiepers sind stets schwer zu finden und enthalten nach Krüper meistens fünf. in vol. gegen 4 Zoll breit. dem als es Verfasser dieser Zeilen zu Gebote steht. Die Maße eines Stückes. Dem vorigen ähnlich. in zwei Unterarten gespalten. dünnem Schnabel. Keiser. obgleich er daselbst. von den meisten übrigen ornithologischen Schriftstellern gänzlich übersehen. findet man schon im daraufi'olgenden Jahre im 6. „Naumannia". namentlich aber an der Meeresküste Griechenlands. Forschern mit feinerem Unterscheidungsvermögen. iMai 1894) und im Peloponnes fand ihn Graf von der Mühle ziemlich häufig an denselben Plätzen wie die Kalanderlerche. kaum l^o Zoll hoch.') erst 1856 von Krüper ') in der Nachtragsliste im „Mon. Mai 1894 längere Zeit am Fuße des Hymettos verfolgter Brachpieper entkam schließlich trotz aller Mühe. messen und wiegen: 22-8 X 15-9 mm 20 X 15 cg (1. — dieser Pieper in den verschiedensten Wassei'piepcr.III. es 336 gibt. Anthus spipoletta Auflfälligerweise (L. So führt ihn selbst Lindermayer Nach meinen Erfahrungen III. Juni 1866 und 20. campestris tenuirosiris Brm. erlegte und konservierte diesen Pieper Santarius im Kara dagh bei Velestino zur Brutzeit (18. Wintervogel ist. 2^2 Zoll weit und Zoll 1 tief. p. von welchen aber nur die letztgenannte in das 1866 heraus- auszufinden und Chr." Zwei einzelne Eier aus dem Gebiete des Parnaß von Krüper eingesendet. welche Dresscr. gegebene Verzeichnis der Sammlung aufgenommen wurde. Jahrg.). langen Schnabels" als Corydalla gracilis zur Gruppe von C. mit nur mittellangem Schnabel. Der größte unter den eigentlichen Brachpiepern. 338 dieselben. bei Anthus campestris besprochen. Diese beiden griechischen Formen. Mai 1889). bleibt es vorbehalten. grec" an. nach Liudermaycr oft auch sechs Eier von den bekannten. beziehen sich offenbar auf einen Makedonien erlegten Vogel. campestris gracilis Brm. Oniis balcanica ist 14 . gekommen zu sein. von mir In Thessalien beobachtete. diese längst vergessenen Formen möglicherweise wieder aufleben zu lassen. wie wir durch den Grafen von der ]\Iühle und Dr. Krüper wissen. h) A. schlankem Körper und etwas ins Rostgraugelbe ziehendem Oberkörper. enthielt im Mai sorgfältige Aus- kleidung. sind: a) A. richardi gezogen hatte. 15'9 «»»i 14 ccj Bezüglich der Größe und des Gefieders vermag ich bei den sechs mir vorliegen- den Stücken aus Griechenland durchaus keinen Unterschied von nordbalkanischen her- Brelim scheint mit griechischen Vertretern nicht recht ins Reine denn während er 1855 solche im „Vogelfang" wegen des „sehr dünnen. Die Vögel sind hier wegen des vielen Schießens noeh scheuer als sonst und ein am 11. aber viel kleiner als der nordostafrikanischc Spornpieper. wurde Anthus aquaticus Bechst. Gegenden. d. Ein aus Griechenland stammendes Nest beschreibt Thienemann folgendermaßen: „Es ist ganz flach und napfförmig. sehr wechselnden Färbungen. L. 209 Giiechcnlana. III.

in der sumpfigen Ebene des Phaleron angetroffen. nur so lange herumtreibt. Während nun betreffs des Herbstdurchzuges jegliche Anhaltspunkte fehlen. Am März 1897 beobachtete ich ziehende Schwärme mitton im Karst des Ainos am 25. welches ebenso wie das Exemplar von Korfu das reine Winterkleid trägt. die zweifellos auf dem Zuge nach Norden begriffen waren. bis wärmere Witterung Krüper der sieh in die typische Rohrammer den dortigen Rohrsümpfen eintritt. daß der Wasserpieper den griechischen Gebirgen. Jänner 1897. dann fand ich ihn aber sehr aber ancli tat. pieper im Friihlinge zu liefern. brütenden Ammer in Griechen- dem Standpunkte Lindermayers. Während Mühle in sie v. Diese Vögel liatten zumeist schon über die Hälfte das Sommerkleid angelegt oder. Jänner 1897 und erlegte dort auch ein Weibchen. März bei Känurion nächst Missolonghi viele Hunderte. Fünf Stücke aus Thessalien (Volo). ich ein von Naupaktos. wie dies v.^l(J Ovnis lialcanica. gänzlich fehlt. Auf alle Fälle steht fest. Attika und Akarnanien zeigen vollständige Übereinstimmung mit typischem E. vermag ich doch wenigstens einige Daten über das Erscheinen durchziehender WasserAetolikon (1. Schließlich betonen auch Krüper und Seebohm. März 1809 ungefähr 18. lEmherixa schoeniclus Bezüglich des Auftretens (L. auf Kephalonia und — offenbar — a tempo in den Bergebenen bei Patras aufgetreten habe. was wohl von der Strenge des jeweiligen Winters im Norden abhängen mag. schoeniclus. . daß er am 24. häufig längs der neuen Straßendärarae rings nm Missolonghi (29. März 1897. ebenso Santarius deutlich noch am 28. fand sie Graf von der den Rohrwäldern der Sümpfe des Peloponnes geradezu häufig. Paar von mehreren anwesenden beim Salzmagazin unweit Missolonghi am 28." Heldreich einen seltenen Wintergast nennt. Avestlich erlegte sie bei Aetolikon. besaßen sie nur mehr wenige Reste des winterlichen Gefieders. ihn einen seltenen Winterojast zu nennen. Heldreicli denn wahrscheinlich besucht er die griechischen Gestade alhvinterlich und berührt sie außerdem noch jährlich zweimal auf dem Zuge. Ich habe sie in nur in den mit Tamarisken und Arundo donax bewachsenen Sümpfen jenen Tagen. Auch in Thessalien bei Lamia traf St. Als überwinternden (jast begegnete ich dem Wasserpieper in beschränkter Anzahl zuerst an überschwemmten Uferstellen an der Mündung des Potamo auf Korfu am 18. Jänner) sowie bei Februar 1897). Erwähnt wird dies für Korfu (Drummond) und Euböa (Lindermayer).) — dieser in Mitteleuropa Rohraiuiuer. welcher sagt: dem Eintritte der strengen Jahreszeit von Dezem- land stehen wir auch heute noch auf „Sie findet sich ziemlich häufig mit ber bis Ende Februar ein. Strimmeneas den Wasserpieper zahlreich überwinternd und sammelte im Dezember und Jänner mehrere. wo die Gipfel des Hymettos und des Pentelikon mit Schnee bedeckt waren. unriclitig. Auch im Röhricht toter Arme des Phidaris beobachtete ich sie. sowie 100 Wasserpieper dem Lande im Sommer eine Rast haltende Gesellschaft überhaujit. Schließlicli erwähnt Baron Schilling. daß ausschließlicher Wintervogel für Griechenland ist. Von letzterem Orte stammt ein Männchen unserer Sammlung. nur selten gelangen und auch da nur während der Winterszeit. wie an einem erlegten Weibchen ersichtlich ist. und zwar hier wahrscheinlich Auf die Inseln dürfte sie am Zuge begriffen.

Leider vermag ich nicht zu sagen. Nach ihm wäre diese Ammer ein Brutvogel der dichtesten Rohrbestände in den dortigen Sümpfen und infolgedessen zählt auch v. Von den daselbst am 20. palustris auf Korfu mitteilt. die Beschreibung Graf von der ]Mühles. daß die Vögel sich damals aufhielten. Viel näher dagegen stehen die thessalischen Vögel der E. Fauna" den obigen 9. namentlich der Schnäbel. Schoenicola intermedia Micliah. 211 Griechenland. U. aber es ist nunmehr ausgemacht. was gewiß sehr wünschenswert wäre. B. das ganze weiteres Material zu erhalten. als Bewohnerin des Landes E. Dagegen sammelte St. daß sie Paare brüten. ein Gelege aufzufinden. traf St. daß in der dortigen Gegend St. v>'emgstens zum Teile hierher. welche St. Heldreich Dagegen paßt mayer gefolgt ist. Mögliciierweise ist die von Dubois sen. denn die Färbung der Flügel und des Rückens ist spatzenartig braun. schoeniclus canneti und nicht auf die eben ich. daß die Vögel mit der von Pallas als pyrrhuloides aufgeführten grauen Form des Ostens durchaus nichts zu tun haben. tose". Februar 1896 gesammelten Stücken sandte er dem Museum drei Männchen und zwei Weibchen ein. ja sie sehen bis auf etwas größere Maße. paläarkt. dieser so ähnlich. Leider habe ich von dieser Gegend Jahr über keine Aussicht. schönen Reihe italienischer Vertreter Dennoch glaube E. aber daß es nicht gelang. 14* . — Mittlere Kohrauimei'. Rohrammern erzählte mir. Namen gab. welchem später Lindernach griechischen Vögeln. und 26. besprochene Form beziehen kann. bezüglich der Schnabelgröße intermediäre Form. Strimmeneas zusammen mit anderen dort auch brüten und verbleiben. sie mit diesen für was Lord Lilford z. vol. so wie jene der mitteleuropäischen viele Rohrammer. welche in den Sümpfen der Umgebung von Volo den Winter verbringen. ob diese Vögel in Thessalien auch über den Sommer verbleiben. Jänner 1902 ein schönes Paar derselben Vogelart und schrieb. Zunächst sei hervorgehoben. pyrrkzdoides \ue\t. so dürfte wohl keine andere als diese Rohrammer bei darunter zu verstehen sein. p. 91). palustris Savi („Orn. Strimmeneas auch die von llichahelles entdeckte.III. Da die nächst bekannten Brutplätze von E. Dezember 1901 und 21. Emheriza schoeniclus reiseri IFartcrt — Westliclie lTimi)eIroliraiuiuer. pyrrhioloides zu den Standvögeln Griechenlands. daß sich das. Strimmeneas in Megali vrysis (bei Lamia) am 28. schoeniclus canneti sich nicht sehr weit nördlich von Korfu befinden. Es ist eine sehr interessante Rohrammerform. ') Dieses gelangte au das Museum vou Athen. Strimmeneas am 3. E. die Herren Schalow und Reichenow bei einem Vergleiche mit einer sehr identisch hielten. B. Derselbe soll dort im Winter häufig sein und in einigen Paaren auch auf der Insel brüten. Unter der bedeutenden Anzahl von Rohrammern. Emberiisa schoenicliis canneti (Brolnn). und März 1896 in den Sümpfen bei Volo in drei Belegstücken (zwei d' und ein (j ^) sammelte und welcher Hartert in seinen „Vögel d. unter nur auf E. die er iär E. palustris genannte Rohrammer hierher zu beziehen und höchst wahrscheinlich ist dies der Fall dem von Lord Lilford ebenso genannten Vogel von Korfu. daß z.

212

Oniis balcanica.

Veniiiitct hat das

(„Stiftungsfest"
(palustris) unter

Vorkommen
indem

etc.),

dieser

Rohraramerform

„Es

sagt:

er

bereits

mir aufgefallen,

ist

1845 Chr. L.

Brchm

den Cynchr. (tquaticus

den griechischen Vögeln (Lindermayers nämlich!) nicht genannt zu
und Dalmatien lebt."

finden, da er doch in Italien

Die vier mir vorliegenden Stucke sind sehr kräftig entwickelt und ilbcrtreffeu
hierin sowie namentlich in der Dicke und Stärke des Schnabels sämtliche Hohranunern
Ihre

des östlichen Bulgariens.

Maße

sind:
d^

d^

cf

9

164

169

165

164

88

86

8'J

82

Schwanz

67

71

76

73

Tarsus

21

20

21

21

12

11

12

11

Ganze Länge
'

Flügel

.

.

Schnabel (über

dem

Firste!)

....

mm

Der Schnabel ist vollständig gimpelartig, bei dem einen Vogel stark abgenützt
und stumpf, während bei dem andei-en am Oberschnabel deutlich eine parallel mit dem
Der Ilalsring ist sehr breit und an der Kehle sind
Firste laufende Rille sichtbar ist.
schwarzen
Felde vorhanden. Das Weibchen paßt in der
noch viele gelbe Ränder im
Schnabclform vollständig zu den eben beschriebenen Männchen. Die Sümpfe der östlichen Türkei dürften in Zukunft wohl noch weiteres Vergleichsmaterial liefern.

Emheriza

da

L.

Zippammer.

Als eine mehr oder weniger dem ganzen Süden Europas eigentümliche Art war
von vorneherein ihr Auftreten im Gebiete Griechenlands anzunehmen. Dasselbe verzeichnen denn auch Naumann, Thienemann, Rey, v. Heldreich und A. Brehm
(„Tierleben").

Vorwiegend wurde

sie

auf

dem Festlande gefunden, von den

Inseln jedoch nur

für Euböa (Lindermayer) und als überwinternd auf den Kykladen (Erhard) angegeben. In den Verzeichnissen der Vögel der Jonischen Inseln fehlt E. da; doch bemerkt Drummond nachträglich in seiner Arbeit über Makedonien, daß er sie später
während des Winters auf Korfu zahlreich gesehen habe.
Anfänglich wurde E. da in Griechenland überhaupt nur im Winter beobachtet;
so vom Grafen von der Mühle auf felsigen Hügeln, die dann im Sommer von E. caesia
bezogen werden, und von Lindermayer in der Zeit von November bis März. Doch
vermutete später Liudermaycr schon ihr Brüten in den Gebirgen des nördlichen

Griechenland, Avas ja später durch Dr.

Lindermayer
niedriges

(icsträuch

beobachtete auch,
(Eupliorhia

Krüper nachgewiesen
wie sich diese Ammer

spinosissima

und

von

wurde.
bei heftigem

Ziegen

Regen unter
Pistada

verbissene

lentiscus) flüchtete.

So zeigt sie sich während des Winters nicht allzuselten in der Umgebung von
Athen in Attika, wie dies die Stücke der Sammlung E. v. Homeyers, des Museums
in Athen (vom Pentelikon) und fünf unserer Sammlung (vom Ilymettos, Mon. Siriani,
Daphni, Anchesmos, Skaramanga etc.) bezeugen.
Zu dieser Jahreszeit erseheint sie auch bei Patras, von wo aus Baron Schilling

am

12. Februar 1899 geschossenes Männchen übersandte.
Ferner wurde ein Weibchen am 25. Jänner 1861 von Krüper in der kleinen
Klissura bei Actolikon und unweit von dort in einer tief eingerissenen Felsschlucht des

ein

Jlo

in. Grieclieuland.

Zygos

bei Missolonghij

erlegt,

während

einige

am

20.

Wochen

Februar 1897 von mir ein schön gefärbtes Männclien
früher mehrere von Santarius und Führer auf dem

Vurassovo beobachtet worden waren.
Als Standvogel lernte

sie,

bewohnt nach ihm im Sommer

wie schon erwähnt, zunächst Dr.

Krüpur

kennen.

Sie

Tannenwälder aller Gebirge und macht sich
dort durch ihren finkenartigeu Gesang bemerkbar.
Am häufigsten traf er sie im
Vehichi, viel seltener im Taygetos an.
Dem gegenüber kann ich ergänzend hinzufügen, daß ich im Gebiete des Taygetos,
sowohl im obersten Teile der Laughädaschlucht als insbesondere in den Xerovunibergen, unweit von dort, am 8. und 9. Juni 1898 sehr viele Brutjjaare feststellte. Die
Vögel trieben sich damals

in

die stillen

dem Karst

der alpinen Region,

aus

dessen Spalten

ein

Graswuchs emporgeschossen war, allenthalben
herum, setzten sich hier und da auf die verkrüppelten Aste des Mehlbeerbaumes (Aria
nivea var. graeca) und erwiesen sich, wie auch sonst, als ziemlich scheu. Ein dort erbeutetes Männchen zeigt auffallend breite und tiefschwarze Kopfstreifung.
für

griechische

Krüper
Ammern,

so

Verhältnisse

bemerkt, daß bei E. cia die Legezeit

daß

die Eier selten vor Mitte

er ein Fünfergelege

Mai und im
7.

üppiger

am Parnaß am

Juni, ja selbst,

11.

Mai

viel später

ins

Mai 1866,

beginnt als bei den anderen

Nest gelangen.

die meisten in

Am

den

frühesten fand

letzten

wie die Aufschrift eines Stückes ersehen

läßt,

Tagen des
noch

am

Juli 18G6.

Schon früher hatte

Thienemann

durch

dieser Art aus Griechenland erhalten, welches
steht aus

ein Nest

er folgendermaßen

mit

drei Eiern

beschreibt: „Es

be-

schmalen Streifen von Weinbast, dürren, zarten Stengeln von Plantago, einigen

Grasblättern und

sam

Lindermayer

ist

mit denselben Stoffen und haarfeinen Würzelchen nicht sehr sorg-

ausgekleidet."^)

Da Eier der Ziijpammer aus Griechenland in den Sammlungen entschieden zu
den Seltenheiten zählen, mögen hier Maß und Gewicht von vier griechischen Exemplaren
der so interessant aussehenden Eier mit ihrer bekannten spinnfadenfeinen Umwicklung
von langen Haarzügen auf der Oberfläche Platz finden.
L.

22

Br.

15-8

20-8

20-3

19-5

mm

1859:

in

Akarnanien

.

III.

lialb

215

Griechenland.

Doljanä, bei Masklina und häufig bei Tripolitsa; ebenso zwischen Pylos

sowie

am Berge Ithome und um Anavryta im Taygetos.
Sehr bald nach dem Erscheinen am Brutorte wird das

am Boden

zwischen Steinen gebaut und

Krüper

Eiern belegt.

fand

in

nimmt derselbe auf Grund langjähriger Erfahrungen
Jahre an, was auch ich
verschiedene

für

Lindermayer

so

z.

B. der

eingesendet,

Jlai

dem

mit vier

oder fünf

und 16. Mai; doch
gewöliulich zwei Brüten im

sehr wahrscheinlich bezeichne.

und Sammler,

Institute

Regensburg, durch

als

echt ammerartige Nest stets

den ersten Tagen

meisten Eier zwischen

die

und JModon

4.

Eier erhielten bereits 1847

zoologisch-mineralogische Verein

(s.

auch

Baldamus

in

in

„Naumannia"

VIII, 1858, S. 124) und wurden mehrfach beschrieben, so im Nachtrage zum Baedekerschen Werke: „Die Eier selien jenen der E. hortulana täuschend ähnlich, sind
ebenso groß und haben grauweißen, bei einigen ins Gelbe ziehenden Grund, mattviolette Schalenflecke und schwarze Pünktchen, Punkte, Striche und Schnörkel auf der

Oberfläche.

Hierzu wäre zu bemerken, daß
denen von E. hortulana am nächsten
oder weniger dunkler, dann ist mehr
vorhanden und die ganze Zeichnung
bei der

die Eier zweifellos

ebenso wie der Vogel selbst

Grundfarbe fast immer mehr
Neigung zu ammerartigen Strichen und Schnörkeln
stehen; doch

ist

die

bedeckt die Oberfläche augenscheinlich dichter

als

Gartenammer.

Auch Dresser nennt

die Eier duukelweißlich, mit matter

purpurschwarzer Unter-

und schwärzlichbrauner Oberfleckenzeichnung sowie regelmäßig über
verteilten Schnörkeln.

Maß und Gewicht
Parnaß,

2.

einiger Gelege

und einzelner Stücke:

Mai 1888, Gelege 4 Stück:
L.

19

18-7

18-5

18-5

Br.

15-5

15-4

16

16

13

13

13

Gew. 12
Insel Skopelos,

Ende Mai
L.

21

mm
mm

1894, Gelege 5 Stück:
20-9

20-8

208

20

mm

die Oberfläche

216

Ornis balcanica.

tone uinl Farbenbegrenzungen von Rotbraun

nen

und Blaugrau schon

überall deutlich erken-

läßt.

Zum
scheinlich

Temminck^

Schlüsse erwähne ich noch eine Stelle bei
ist

Griechenland

an

Stelle der E. strlolata die E. caesia

welcher sagt: „Wahr-

zu setzen, welche sehr

liäufio-

in

ist."

Uniberisa hortulana

L.

Glarteiiaiumer.

Im Gegensatze zu vielen verwandten Arten haben wir es hier mit einem echten
Zugvogel zu tun, welcher -während des Winters auch die wärmsten Landesteile verläßt und erst im Frühling ziemlich spät wiederkehrt.
Außer einigen allgemein gehaltenen Angaben über Vorkommen und Nisten im
Naumann, Thienemann und Rey enthält die Literatur folgendes.

Gebiete von

Lindermayer sah und erlegte nur wenige Stücke am Frühjahrszuge in Attika
und auf Euböa, Graf von der Mühle dagegen auf dem Herbstzuge auf dem Pcloponnes.
Aus den übrigen Verbreitungsangaben des letztgenannten Forsehers sowie namentlich
der Besehreibung des Nestes und der Eier

ist

jedoch ersichtlich, daß ihm eine Verwechs-

lung mit einer anderen Aramerart unterlaufen

ist.

Auch Krüper bemerkt, daß E. hortulana in Griechenland nicht so häufig sei wie
anderen Ammerarten, aber wie sich im weiteren ergeben wird, trifft dies auf die
Hochlagen der sämtlichen Gebirge nicht zu, da der Vogel dort in großer Zahl seine
die

Gattungsverwandten

vertritt.

Auf Korfu stellten Drummond and Lord Lilford die Ankunft am 10. April fest.
Gegen Mitte Mai zieht die Gartenammer, nach diesen vorzuglichen Beobachtern, in die
Gebirge der Insel, wo sie ziemlich häufig ist, brütet dort, verbleibt aber niemals im
Winter dort. Am 19. April 1894 beobachtete ich noch ein Stück in den niedrigen Lagen
unweit der Bucht von Kalikiopulo.

Auf Zante fand ich am 7. Mai 1898 ein Paar am Skopos, wo es sich möglicherzum Brüten niedergelassen hatte, und am selben Tage erbeutete Wutte ein
Weibchen bei Xerokastelon.
Für die Kykladen ist E. hortulana nach Erhard bloß Durchzugsvogel, was wohl

weise

auch zutreffen

dürfte.

In Mittelgriechenland

Woche

des April

vor Mitte April.

beobachtete

Seebohm

die

Ankunft Avährend der zweiten

zusammen mit anderen späten Zugvögeln; Krüper ebenfalls daselbst
Die Genannten bezeichnen die Gartenammer als einen Brutvogel der

Nadelholzrcgion der Gebirge, wogegen es mir den Ansehein erweckte, daß die größere

Zahl der Brutpaare oberhalb der Baumgrenze zu finden

ist.

alle Paare kommen gleichzeitig au, denn ich erlegte beispielsweise noch am
1894 an der Lehne des Zygos nächst Aetolikon aus einer Schar eben Ein-

Nicht
28. April

getroffener
frischen

zwei

Weibchen, desgleichen begegneten wir

Ankömmlingen oberhalb Doljana und im Karst

am

18.

und

20. April

1897

bei Tripolitsa in Arkadien, bei

welcher Gelegenheit ein Paar geschossen wurde.

Am Brutplatze traf ich ebenfalls mehrmals mit der Gartenammer zusammen, und
zwar auf den alpinen Hängen der Kiona in etwas höherer Lage, als das Verbreitungsgebiet der E. caesia hinaufreicht, und von dort angefangen bis zu 2400 in vorkommend.
In dieser beträchtlichen Höhe war der Vogel sehr häufig und ich sammelte sowohl alte
als auch ganz junge Exemplare am 14. und 15. Juli 1894; darunter ein cf, welches in
seinem abgeriebenen Fcdergewande eine auffiillende Almlichkeit mit E. caesia zeigt.

III.

Im Gebiete

217

Griechenland.

des Taygetos begegnete ich ihr zuerst an der Grenze von Messenien

ein am 8. Juni 1898 erlegtes Stück bezeugt; später
den lichten Beständen von Apollotannen und Schwarzkiefern,
der baumlosen, kahlen Region bis über 2000 m hinauf, woselbst sehr viele

und Lakonien oberhalb Lada, wie
fand ich viele sowohl in

auch

als

in

brüten.

am 14., IG. und 20. Mai 1899 sieben Männchen
Weibchen, in der Hochregion des Korax Vardusia) und am 25. Mai 1899 in
jener des Chelmos ein Männchen, welche er insgesamt unserem Museum überlieferte.
Zwei Stücke von diesen fallen durch eine fast weiße Kehlfärbung auf Auch ein Gelege
von fünf Eiern fand der Genannte damals.
Den Abzug im Herbste setzt Dr. Krüper mit Ende August an.
Gelege des Gartenammers erhielt Krüper nur selten aus den griechischen GebirEndlich sammelte Chr. Leonis

und

ein

(

vom Parnaß, gefunden am 13. Mai 1866. Hier wie am
Mai za legen. Von hier gelangten Eier in die Sammlungen
von Rey und Dresser und der letztere bemei-kt ganz richtig, daß bei ihnen nur hier
und da jene charakteristischen, hieroglyphenartigen Schnörkel auftreten, welche die Eier
der nahe verwandten Ammerarten auszeichnen.
Drei von Dr. Krüper erhaltene griechische Eier zeigen folgende Maße:
gen, so eines mit sechs Eiern

Veluchi pflegt

sie

Mitte

L.

22-5

Br.

16-5

Gew. 17
Es

ist

nicht der Fall

als

mm
mm

16-1

16

17

15-5 cg

mir nirgends möglich gewesen,

Herbste von den heutigen Griechen

211

21-3

Erfahrung zu bringen, ob der Ortolan im

in

Leckerbissen geschätzt wird, glaube aber, daß dies

ist.

Emberisa cirlus

L.

Zauiiammer.

Ihi-e Wahl der Aufenthaltsorte in Griechenland kennzeichnet Seebohm kurz und
bündig: „In den Gebirgen brütend und in den Ebenen überwinternd", wozu ich nur
noch beifüge: ohne dabei selten zu sein.

den ebenen Teilen Attikas überwintern,

In

sehr

urteilen,

nach vorliegenden Belegstücken zu

und Lindermayer meint sogar, daß außer den Brutvögeln im
Zuzug von auswärts stattfinde, eine Ansicht, die ich indes für un-

viele

Winter noch ein

wahrscheinlich halte.

Auf Korfu, wo

sie

Drummonds

den Beobachtungen

nicht sehr häufiger Standvogel

folge ein

ist,

fand ich Mitte

und Lord Lilfords
Api'il überall

in

der

zu-

Um-

gebung der Hauptstadt einzelne Brutpaare und erlegte daselbst auch einige; desgleichen
im Mai am Skopos auf Zante.
Ferner ist die Zaunammer Brutvogel auf Euböa (nach Lindermayer) und auf
Naxos, woselbst ich sie bei Apiranthos beobachtete und Krüper ilire Eier von gebüschreichen, höher gelegenen

In

Akarnanien

Gegenden

stellte

erlialten hatte.

ich E. cirlus vornehmlich in der

Umgebung

der Vrachori-

im Gebirge zwischen diesen und Naupaktos, wo einige gesammelt wurden,
fest.
Am 1. Mai 1894 fand sich am Ausgang der großen Klissura ein vollzähliges
Gelege von vier Stück. Das Nest war etwa 1 m über dem Boden in eine Steineiche
(Quercus Hex) eingebaut.
Seen und

Aber auch im Februar begegnete
in

größerer Zahl, so im Gebüsche der

ich dieser

Dünen

Ammer

in

der genannten Landschaft

westlich von Missolonghi.

^lö

Ornis Ijalcanica.

Nach Krüper
selbst er

ist

Gelege vom

1888 und noch

am

sie

weiters ein häufiger Bratvogel

19. April bis

den

in

Juli fand;

so

im Vehichi und Parnaß, woam 9. Mai 1891, am 10. Juni

10. Juli 1866.

Die Eier sind auch ans anderen Gebieten hinlänglich bekannt und trefflich nach
Baedekers Eierwerk beschrieben, so daß

griechischen Belegstücken im Naclitrage zu

Maß und Gewicht

dreier Stücke aus

hier

wohl

lich

großes Ei sich beiludet, genügen dürften.

sei

2G-4

22-4

21-3

Er.

16-5

16-3

17-1

16

15-5 cg

bezüglich der Verbreitung auf

Zauuammer
auch im Walde

dem Peloponnes noch

erwähnt,

daß

im östlichen Berglande von Arkadien (bei Doljana),
Elis, dagegen ziemlich selten an Feldrändern in den

ich die

vielfach sowohl

als

Kapellis

in

ungewöhn-

mm
mm

L.

Gew. 20
Endlich

drei Gelegen, worunter ein

Vorbergen des Taygetos, und zwar hier im Juni große Junge führend, beobachtete.
Lindermayer fand sie auch im Kyllenegebirge.
Die griechischen Zaunammern haben nach F. v. Homeyer (Gab. Journ. f. <^i'n.
1880, S. 280) auf der Oberseite weniger lebhaftes Rostbraun als spanische, was ich
aber nicht gefunden.

Anderweitige Unterschiede habe ich

durchaus bestätigen kann.

Euspiza melanocephala

(Scop.)

Kappeiiamiuer.

(Sielie Tafel III, Eier.)

Nahezu sämtliche

der Literaturübersicht angegebene Arbeiten über Griechen-

in

lands Vogelwelt beschäftigen sich

mehr oder weniger eingehend gerade mit

E. melano-

cephala, so daß ich mir die Aufzählung der allgemein gehaltenen Fundortsangaben für

Der

das Gebiet wohl ersparen darf.
des Landes bald auf und

lebhaft gefärbte Vogel

dem Kundigen

fällt

eben jedem Besucher

verrät er seine Anwesenheit noch früher durch

seine einförmige Öangweise.

Sein auffallendes Äußere veranlaßte die Mitglieder der Exped. scient. de Mor. zu

erhöhter Aufmerksamkeit, so daß sogar eine recht gute Abbildung des alten Männchens

auf Tafel

IV

des Foliowerkes gegeben wurde.

auf weitschweifige Ausführungen

Aber der Text hierzu beschränkt

sich

über die Stellung der Art im System und nur im

allgemeinen Teile (p. 119) wird gesagt, daß die Schwarzkopfammer namentlich in
Messenien häufig angetroffen und zwischen Nisi und Petalidion auch ein Weibchen
erbeutet wurde.

Der Vogel bewohnt zur Brutzeit sowohl das Festland wie auch die Inseln.
Auf Korfu beobachteten Drummond und Lord Lilford die Ankunft zahlreicher
Paare im April und anfangs Mai. Diese brüten zumeist in den Weingärten und ziehen
im September weg. Ich fand diese Ammer dort ziemlich häufig in der Umgebung von
Hau Braganiotika am 4. Mal 1897 und erlegte auch ein singendes Männchen; ein
weiteres am 7. Mai 1898 auf Zante, wo ich am Fuße des Skopos zweien begegnete.
Häufiger war sie in der Gegend von Keri und am zahlreichsten in den Weingärten
der Ebene.
Ein einzelnes, auf einem Feigenbaume singendes Männchen stellte sich als große
Seltenheit auf der größeren Strophadeninsel am 17. Mai 1898 ein.

Das Vorkommen auf Kythera, wo
sich auf jene Stellen der Insel,

sie

zuerst

Jameson

vermerkte,

wo nur einigermaßen Fruchtbäumc angebaut

beschrilnkt
sind;

doch

III.

219

Griechenland.

bemerkte ich gerade auf Kythera, daß E. rnelanocephala dort hier und da

als Käfig-

vogel gehalteu wird.

Im Archipel

stellte

Erfahrungen anreihen, wonach
lieh spärlicher

Jura

auf

Lindermayer

sie zunäclist

ein

sie

Eubüa

woran sich meine
häufiger Brutvogel von Skopelos und ein ziem-

(nördliche Pporaden)

fi'ir

fest,

ist.

Erhard zählt sie zu den Brut vögeln der Kyk laden, was Krüper speziell für
Naxos bestätigt; jedoch ist sie, ihm zufolge, daselbst doch nicht so massenhaft vorhanden wie auf dem Festlande, steigt aber bis in die höheren Lagen der Insel hinauf
In Akarnanien, wo sie zuerst Simpson anführte, ist sie sehr verbreitet
am

4.

Mai 1894 gab

schon wirkliche Paare bei Aetolikon

es

und noch zahlreicher

heutzutage noch in Attika. Die meisten sah ich rings

sie selbst

des Hymettos

Fiedler

als

um

Kephissia

und im Olivenwalde zwischen Athen und dem Phaleron, wo

ist

am Fuße
sie

1837

E. melanictera aufführte und Santarius mehrere offenbar erst jüngst ein-

getroffene Stücke

am

9.

Mai 1894

erlegte.

Gegend von Theben

Brehm

fest.
Die ganze LandAuf dem Peloponnes machte
sie sich vor allem in Messenien, auch am Ithomebei'ge und noch höher im Gebirge,
gegen die lakonische Grenze zu, im Juni 1898 bemerkbar, während in Elis sich nur
wenige Brutpaare niedergelassen hatten, und zwar an den Räudern der Lagune von
Muriä bei Pyrgos sowohl, wie bei Druhwa nächst Olympia und selbst noch unweit des

In

schaft

der

um

stellte

sie

A.

1847

Velestino in Thessahen belebt sie allenthalben.

ziemlich hoch gelegenen Lala.

Als Zeit der Ankunft,

welche

ebenso

Krüper

wie

Graf von der iVlühle

Lindermayer

großer Masse beobachtete, gibt

die

in

den Morgenstunden

fünf

letzten

in

Tage des April an;

folgt:

Akarnanien

1859: 26. April
1860: 29. April

Parnaßgebiet

ij

Attika

1865:

6.

1866:

4.

Mai
Mai

1867: 27. April
1873: 27. April

Akarnanien (Vrachorisee)

Nach der Ankunft pflegen
lich:

nach

Männchen

die

Sehr bald wird der Nestbau

zu geben.

Krüper

in

nach

14,

in

1894: 30. April

.

.

sofort ihre schlichte

Angriff

genommen und

Weise zum besten
mög-

so schnell als

Lindermayer in 10 Tagen auch beendet. Die Nester
Baedecker vermerkt ist) in Griechenland meistens

stehen (wie bereits im Eierwerk von
ziemlich hoch über

dem Erdboden

in

Weinstöcken.

Griechische Eier sammelte wohl zuerst
Bl. 1853, S. 178)

Lindermayer, dann Nieder

und später Krüper ab 1859

des Landes (Gab. Journ.

f.

in

(Reg. Korr.-

Akarnanien und anderen Gegenden

Orn. 1860, S. 275).

Datum eines Geleges von vier Stücken bezeichnet Krüper den
Von da an dehnt sich die Legezeit bis in den Juni hinein aus. WähZeit läßt sich das Weibchen nur sehr selten sehen und ist dann, wie Graf

Als frühestes
14.

Mai 1863.

rend dieser

von der

Mühle

bemerkt, wirklich schwer zu erbeuten.

Die Zahl der Eier eines Geleges beträgt
')

Der Brutbezirk

reiclit

liier

Ijis

in

der Regel 4 oder 5!

iu die Mittellageu des Gebirges

uacli

Liudermay er

220

Oinis balcanica.

Tliienemann, der auch zwei von Liiiderraayer erhaltene Nester aus der Gegend von Athen beschreibt, erhöht sie auf fünf oder sechs Stück und verbessert damit
Lindermayers erste Angabe von 7 8 Eiern.
Die Eier sind schon hinUinghch beschrieben und bekannt; doch will ich erwähnen,

daß einzelne der vielen untersuchten griechischen Stücke sogar täuschende Ähnlichkeit
mit solchen von Motacllla alba und A'idon familiaris besitzen und daß auch, wie die

Abbildung auf Tafel

III zeigt, als Seltenheit einfarbig

50 Eiern aus Griechenland, die

——
25

Maximum:

mm

Rey abmaß,
.

19'3

.

Minimum:

grüne Stücke vorkommen. Unter

gibt es folgende

Größen:

mm

225
Durchschnitt:

15'7 mm,

16'5 vim

16'1

mm
mm

Nur aus dem Grunde, um das zugehörige Schalengewicht vergleichen zu können,
folgen hier

Naxos, der
L.
Br.

24-2

Maß und Gewicht von 25
Umgebung von Athen und
24-2

23-8

Eiern aus ebensovielen Gelegen

von Skopelos,

von Akarnanien:

23-7

28-7

23-6

23-3

2'6-2

mm

221

III. Gvicclipiilaud.

calandra

3Iiliai'ia

Weniger

als

(L.),

Miliafia eirropaea Swaius.

Grriiiiaiuuier.

den anderen Baikaulandern scheinen, nach dem von mir unterGrauammern Griechenlands in Größe und ZeichDa sie das Land im Winter in Schwärmen durchstreift und im

in

suchten Balgmaterial zu urteilen, die

nung abzuändern.
Frühling
wie

in

den bebauten, ebenen Gegenden (durchaus niemals aber

Lindermayer
Auch den

angibt) zahlreich nistet,

ist

sie als

in

den Gebirgen,

Standvogel zu betrachten.

Inseln fehlt sie nicht.

Fast hat es den Anschein,

Zahl bevölkere, denn während
fand, beobachtete sie

als

ob die

sie dort

Lord Lilford nur

Ich stieß auf überwinternde

sowie gegen Govino zu und traf

Grauammer Korfu

Drummond
spärlich

nicht alljährlich in gleicher

das ganze Jahr über sehr häutig

im Winter.

Schwärme im Jänner 1897 auf der
sie

singend

am

kleinen Insel Vido

Brutplatze Mitte April in der Ebene des

im Flachland an der Bucht von Kalikiopulo, in den Weingärten von
Braganiotika und im Valle di Korissia.
Nach Sperling bewohnt sie in großer Menge Sta. Maura (Levkas) und am
17. März 1897 trieb der starke Sturm ihrer viele in die nächste Nähe des Klosters Hag.
Gerasimos auf Kephalonia, wo die Vögel in dichten Zypressen Schutz fanden.
In der nördlichen Hälfte von Zante habe ich im Mai 1898 die kurze, unverkennbare Weise der Miliaria ebenfalls einige Male deutlich vernommen und ein Stück von
dieser Insel befindet sich in Athen in der Koll. Mazziari.
Auf Kythera hat Jameson die Gerstenammer im Winter und Frühling festgestellt, auf Euböa Lindermayer und auf den Kykladen wird sie von Sonnini
und Erhard sowohl für den Strich zu Beginn des Winters und im März als auch als
überwinternder Vogel namhaft gemacht.
Auf dem Festlande lernte ich sie als häufigen Bewohner der Umgebung von
Aetolikon und Missolonghi, namentlich aber der Gegend an der Phidarismündung kennen.
Hier gab es im Februar noch viele Schwärme; im März begannen sich aber die Paare
In dem Hügellande von Akarnanien gibt es schon bedeutend
bereits zu sondern.
weniger; so sah Baron Schilling bei Monastir Angelokastron das erste Paar am
20. Dezember und dann erst wieder am 5. Februar sechs Stücke.
In den Weingärten nächst dem Phaleron brüten sehr viele und ein AVeibchen von
dort (9. Mai 1894) hat, was bei der Grauammer öfters vorzukommen pflegt, die Federn
der Brust durch klebrige Fruchtsäfte zusammengefilzt und verschmutzt.
Sehr verbreitet ist M. calandra auf dem Peloponnes, wo sie von den Mitgliedern
der Exped. scient. de Mor. entdeckt worden ist. Die meisten stellte ich fest: am Ufersaume der Lagune von Muriä, auf dem Hochplateau von Lala bei Olympia, in der
Gegend von Myli (Lerna) und auf dem Berge Ithome in Messenien.
Nach Krüper beginnt die Legezeit Mitte April und in kalten Frühjahren später;
vor dem 22. April scheint er keine Gelege gefunden zu haben, wohl aber viele bedeuValle di Ropa,

tend später: im Mai bis Mitte Juni.
In

aus

der berühmten Nestei'sammlung

Griechenland, unter einer ziemlichen

Thienemanns stammte
Anzahl ähnlich

das massigste Nest

gebauter von

ebendortlier

erhaltener.

Unter mehreren dort gesammelten Eiern befindet sich nur eines von erwähnenswertem Aussehen: Grundfarbe vollständig weiß, dann wenige, aber große aschgraue
Schalenflecken und einige ganz feine pechschwarze Schnörkel.

An

sechs Eiern aus ebensovielen Gelegen messe

und wäge

ich:

222

III.

223

Gripclirnland.

Als echter Zigeunervogel erscheint er dann aber auch hier und da im Winter an

ganz anderen Orten.

So enthält das Universitätsmuseunis

in

Athen zwei

alte

Männchen,

am 4. November 1868 erlegt wurden, und Krüper hörte im Winter von
einige am Hj^mettos, während zur selben Zeit sowohl gefangene als erlegte

die in Attika

1873/74
nach Athen gebracht wurden.
Selbst auf den Kj'kladen überwintern Kreuzschnäbel sehr ausnahmsweise nach
Erhards Erfahrungen; so gab es beispielsweise im Winter 1855 junge Vogel auf dem

Markte in Syra.
Ferner versichern Drummond und Lord Lilford auf Grund zuverlässiger Erkundigungen, daß sich Loxia curvirostra allerdings sehr selten nach Korfu verirrt und
daselbst geschossen wurde (in der Koll. Alexander!).
Auch sah Lord Lilford daselbst ein

Paar im Käfig, von welchem behauptet wurde, daß

beständen von Kephalonia gefangen worden

sei.

Da

es

in

den Nadelholz-

jene Wälder aber ausschließlich

welche Tanne bekanntlich ihren Samen sofort nach
können die Kreuzschnäbel dort nur ganz vorübergehend
Nahrung finden und keinen dauernden Aufenthalt nehmen. Tatsächlich fand ich im
März 1897 in den schonen Tannenwäldern am Ainos nicht einen einzigen Krummaus Ahics cephalonica

dem Keifwerden

bestehen,
so

verliert,

schnabel.

Die von Lakonien mitgebrachten Vögel sind sehr groß und kräftig gebaut und
eigentlich

nicht

typische

L. curvirostra.

Bezüglich

ihrer

Zwischenstellung

zwischen

und guillemardi von Cypern teile ich vollkommen die Ansicht des
Kollegen Dr. v. Jladarasz, welcher die Liebenswürdigkeit hatte, dieselben genau zu vergleichen.
Die Schnäbel der Griechen sind viel stärker als bei der nord- und zentraleuropäischen L. curvirostra und beinahe so hoch wie bei L. guillemardi. Der Schnabel
der letzteren ist jedoch viel länger, wodurch er mehr gestreckt und schlank erscheint.
Zur Aufstellung einer neuen geographischen Form für Griechenland müßte meiner
Meinung nach aber jedenfalls umfangreicheres Material abgewartet werden.
L. curvirostra

Pjjyrhula pyt'rltula

(L.),

Pyrrhnla major

Chr. L. Brehui

— Großer

Griiui)ol.

Eine ganz auffallende Übereinstimmtmg bei der Wanderung nordischer Vogelarten
nach dem Süden scheint zu bestehen, wenn wirklich, wie namentlich die englischen
Forscher annehmen, die wenigen in harten Wintern bis Griechenland gelangenden
Gimpel ausschließlich der großwüchsigen Form und nicht der mitteleuropäischen,
kleineren angehören.

Hierbei

sei

bloß auf den ganz ähnlichen Fall bei den in Griechen-

land erbeuteten Ringamseln hingewiesen.

wie

Graf von

der

bewohnt,

wenigstens

zur

Dr. Krüper, der bekanntlich auf eine lange Reihe von Beobachtungsjahren

zu-

Die Gebirge

Mühle und ihm

des

folgend

Landes,
später

namentlich

Mittelgriechenlands,

Lindermayer annahmen,

Sommerszeit, keinerlei Pxjrrhula- Art.

rückblicken kann und dessen Ansicht auch von Th.

v.

Heldreich angenommen und

ins

Französische übersetzt wurde, bemerkt ausdrücklich, daß der Dompfaff in Griechenland
ein seltener

Wintervogel

ist,

der nicht alljährlich erscheint.

Genau dasselbe berichten Drummond und Lord Lilford für die Insel Korfu
und Erhard erwäliut für die Kykladen noch ausdrücklich, daß dieser Vogel in dem
für Griechenland milden, für das ganze nördlichere Europa aber äußerst strengen Winter
von 1855 in so großer Zahl erschien, daß viele auf den Markt gebracht wurden, und
zwar augeblich bloß Weibchen und jüngere Vögel.

erbeutetes Paar ist lien) man kurzweg wohl auch infolge schlechter Konservierung unglücklicherweise zugrunde gegangen. daß sich deren Untersuchungen zweifellos auf die von Dr. Das war in der ersten Hälfte des Nach den Aufzeichnungen des Genannten wurde der Balg nebst anderen am Oktober an Herrn W. Dieses Li diesem Falle wäre es wirklich interessant zu ermitteln.scr. doch dürfte die noch weiter südlich auftretenden zur selben Form zählen können. obwohl viele. wohin derselbe gekommen sein mag. daß der Satz in Brehras „Tierlebcu".224 Oruis balcanica. Ein in einem Winter der Neunzigerjahre in Kephissia von Merlin jun. daß er sich auf den Vogel noch ganz gut erinnern könne. welchen Dr. welche die Witwe Lindermayers noch gegenwärtig als Andenken aufbewahrt. das aiis der Umgebung von Athen stammende Exemplar vergleichen zu können. 370). dieser ist zur größeren selbst doch nordischen erst Form als P. Alle anderen Zitate betreffs des Auftretens auf den griechischen Liseln. daß der Gimpel unter Umständen seine Wanderungen bis Griechenland ausdehnt. daß ich meinerseits nichts weiter zur Verfolgung der interessanten Frage beitragen kann. rubicilla Fall. daß er auch die Inseln des Archipels besucht. das in der kleinen Sammlung sich befindet. ziemlich ausführlich beschrieb. Schlüter sen. var. „Birds of Eiirope". in Kommission gegeben und war am 1 Jänner 1869 bereits verkauft. Heldreich. mitteilt. Deglaud. ob wirklich der Gimpel des europäischen Nordens und nicht jener der anliegenden Balkanländer seine Wanderung bis Griechenland fortsetzt. war für eine Anzahl jung ausgenommener. Brehm („Tierleben") stützen sich auf den von Temminck angeführten Satz: „Man sagt. Dubois. ihn . *) Temminck Angabe machte. p. ist es ihm doch nicht möglich. Leider war es mir nicht möglich. vollständig den Tatsachen entspricht. ausdrücklich i) ihn maior. Als Dr. nach so langer Zeit eine Angabe zu machen. Krüper im Herbste 1868 auf der Lisel Milos weilte. u. Deshalb waren einige griechische Jäger fortwährend auf der Vogeljagd und unter den eingelieferten Vögeln befand sich eines Tages ein Wüstentrompeter. Krüper im Winter von 1869 auf 1870 im Gebiete des Olymp (türkisches Thessa- gesammelten Stücke und nicht auf eigentlich griechische beziehen. Obwohl mir nun Herr W. Hierbei wäre hervorzuheben.) WUstciitroiupctcr. so von Bolle („Naumannia" VIH. zu bemerken. als P. 2Ü. Krüper abbalgte und konservierte. welchen Graf von bei üres. 103. daß. noch jener Vogel erwähnt werden. inaior. S. Schlüter scn. Erythrospi^a githaginea — (Liclit. Rey und A. über den Verbleib vielleicht des für die Ornis von Vorkommnisses erwähnt ganz kurz Krüper bei Mommsen und später meines Wissens nur noch v. Fritsch. ÖS erlegt. Bezüglich der genauen Unterscheidung Autoren den griechischen Dompfaft' ältere Dresser und rechnen sjiäter — jener Seebohm als P. So kommt es. Monats Oktober. aufFühren." Griechenland so außerordentlich wichtigen Stückes. Meine diesbezüglichen Umfragen blieben führen aber diese Zeilen zur Ermittelung bis heute ebenfalls erfolglos. Aus dem Vorstehenden geht also hervor. Lamia i. vulg. vul. für verschiedene Tiergärten bestimmter Eleonorenfalken das Futter zu besorgen. auf Grund welcher Be- obachtungen Zum der als seinerzeit diese muß hier im Sommer Schlüsse Mühle.

S.st Reiser. erythrina. Dieser sah zwar einen angeblich hiei'hergehörigen. diesen Vogel zu P. 81) auf P. Auf jeden Fall ist es aber wohl erklärlich. kann hier Da an ein Auftreten dieser Art in Griechenland nur eine absichtliche oder unabsichtliche Ver- wechslung des Vogels bei Plouquet vorhegen. gythaginea und dürfte wohl ein Unikum Wir können sein. Serimis hortulanus Koch. Griechenland. denn wie die betretfen- scliou frülior crwiiliiit. hielt er es für besser. statt ihn aber eingehend zu beschreiben. daß es sich hier um nichts anderes handeln kann als den amerikanischen Carpodacus purpurexis (Gmel). diese Vögel u.jPyrrhula sinaica.). Nach all dem Vorstehenden mußte Mühle von der größten Wichtigkeit Untersuchung der Type des Grafen von zumal in dem „Korrespondenzblatt''' des zoologisch-mineralogischen Vereines in Regensburg 1854. daß ich mich durch diese Entdeckung genötigt sah. die angeblich von dieser Quelle herrührenden Belegstücke mit doppelter Vorsieht zu behandeln. 150. erythrina. wie ich unter Chrysomitris citrinella nachweisen werde." J^Ö Griechenland. S. caucasica. die bei gythaginea dreikantig. Bei Lindermayer ist nichts von Belang zu finden. bei sinaica hingegen hochgewölbt und rundlich ist. l'alscli. der Purpurgimpcl. 15 . der Girlitz in Griechenland früher sehr oft mit dem — Giiiltz. sibirica. ohne von dem berühmten Plouquet Sammlung auch noch seiner reichhaltigen fortwährend die unsere zu vervollständigen beabsichtigt. flachgedrückt. noch zu erwähnen. githaginca sein". erythrina und zur selben Zeit de Selys-Longchamps (Rev. Er gehört auf jeden Fall in die seltene Gruppe der die sein. rosea. Diesen schönen Vogel brachte Graf von der Mühle aus Griechenland mit und beschrieb iliu in seinen Beiträgen unter diesem Namen. enucleator. githaginea oder eine Aberration von derselben. Serinus serinus Da (L. unter „Vereinsangelegenheiten" gelegentlich deren Schenkung von Seiten des Grafen folgendes mitgeteilt wird: „Pyrrhula sinaica Tenim. Erachtens kann man übrigens am ehesten annehmen. Schlegel in seiner kritischen Übersicht ist geneigt. die Graf von der Mühleschen Angaben und die Beschreibung Deglands von Auf die P. Orois geradezu balcanica. zu ziehen. daß Graf von der Mühle hat ausstopfen lassen und in Stuttgart aus diesen Bericht nicht schließen. So schloß beispielsweise Schlegel („Kritische Übersicht". 140) auf P." Tatsächlich fand ich diesen Vogel bei meinem Besuche in der Vereinssammlung zu Regensburg im Juli 1900 mit der Aufschrift: . in der Umgebung von Athen gefangenen Käfigvogel. ^j wogegen Graf von der Mühle die Schnabelform einwendet. Wer beschreibt aber meine unangenehme Überraschung. Zitronenzeisig verwechselt wurde. mit ? anflilirte und zuletzt nocli beifügte: „es könnte auch P. daß Graf von der Mühle wirklich Erythrospiza githaginea beschreiben wollte. müssen ') Dies i. die dem damals schon erkrankten und im Oktober 1855 verstorbenen Grafen jedenfalls unbekannt geblieben ist. wohl nicht zu denken ist. indem er ihn nach einer Abbildung in den Planches enluminees Temmincks ohne Beschreibung bestimmte. unter „Pyrrhula sinaica aber vielleicht Temm.III. githaginea einzuschalten. als ich bei genauerer Besichtigung entdeckte. noch gut erhalten vor und erwarb ihn später für das hiesige Museum. zu P. kleines zoolog. p. a. 111. Wiedergabe der Beschreibung verzichte ich. 1844. Graf von der Mühle". mulj es liier heißen P. gythaginea Licht. da man durch diese doch zu keinem Ergebnis gelangen kann. wie dies auch Dresser klar und deutlich in seinen „Birds of Europe" auseinandersetzt.

März erbeutete. S. da er aber hier niemals früher oder später einen solchen Vogel beobachtet hatte.) — Erlciizcisig. ist sein Umherstreifen im Herbste anderer Körnerfresser erwähnt. April schoß. in Fall sein Ich traf den Vogel an seinem Brutorte im Gebirge nur einmal. 93) veranlaßt. daß dieser Vogel hier und da in riricchenland gerne im Käfig gehalten zu werden pflegt. Maße und Gewicht zweier Eier: L. die und Winter in Gesellschaft Erhard Färbung und der erste. Juni 1898 den Nadelholzbeständen im obersten Teile der Langhadaschluclit in Lakonien. Pantelemonos noch am 14. Brehm („Vogelfang". wo Baron Schilling die ersten vier am 30. Krüper daß es auf mag. citrinella" eingesendet wurde. nahm er selbst an. für die in Sammlung 19. Ohne weiteren Zusatz führt diesen Gast aus nördliclieren Breiten Jameson für Winter und Frühling auf Kythera an und Drummond erlegte zwar einst einen Zeisig gerade außerhalb der Stadt Korfu. 13'4 Gew. Dezember 1894) vor. fügt er bei. abzusondern. L. Mazziari in Atlien und aus der Ebene von Attika (Kalitheia) liegen mir drei Wintervögel (27. Krüpers Beobachtungen zufolge ist der Girlitz im Winter auf den Feldern sehr häufig. Von Zaute befindet sich ein Stück in der Koll. 8-5 mm 133 mm 17-5 8 c(/ Größe und Gefieder geben mir zu keinen besonderen Bemerkungen Anlaß. Es sei schließlich noch bemerkt. Recht häufig ist er im Winter und ersten Frühling in Akarnanien. deu Sommer über lebt er in der höchsten Waldregion der Gebirge und brütet dort im Mai. was bezweifelt. während ein Girlitz von derselben Ortlichkeit von Lindermayer an das Museum in Altenburg als „Fring. da ich unweit der Hauptstadt Am Jänner 1897 sah ich dann an deu gleichen Plätzen den Olivenwäldern ganze Scharen umherstreichen. Vertreter aus Tirol und Griechenland als Serinus vieridionalis. da es dort keine bewaldeten Gebirge Euböa wohl der Graf von der Mühle (1829). daß es ein entkommener Gefangener gewesen sei. ich desgleichen viele in den Weingärten und (Jlivenbeständen bei Missolonghi in der Zeit vom 8. daß recht viele Girlitze in den Zypressengruppen auf am Korfu 1894 mehrere Paare mit den Vorbereitungen zum Nestbau beschäftigt beobachtete und eines von diesen auch damals brüten. doch sich Chr. fand CJvrysomitris spinns (L. dann kleiner und gelber als der östliche Girlitz. November 1898 beim Monastir Angelokastron fand und ein Weibchen erlegte.226 Ornis balcanica. grelle. rechnete den Girlitz zu den Standvögeln der Kykladen. das Vorkommen usf. . 18 Br. Februar 1897 beobachtete und an der Westküste ein schönes Männchen bei Hag. über den Mitteilungen werden. bis 20. jedoch bin ich der Überzeugung. mit angeblich größerem Schnabel. mit stets besonderer Vorsicht geprüft Die ersten allgemeinen Andeutungen über Aufenthalt und Nisten finden sich bereits bei Naumann (l82G) und Thienemann welcher seine Hiuifigkeit. am 8. feurige Doch gibt. 18.

und ihn Stieglitz. im Winter 1873/74 wurden bei Athen viele gefangen. für Euböa In ziemlicher Lindermayer. welchen Irrtum Krüper fast unbegreiflich fand." Trotzdem halte ich das Erscheinen des Zeisigs so weit im Süden für durchaus nicht regelmäßig. dagegen war dort Baron Schilling glücklicher. Strimmeneas in der Umgebung von Athen am 6. daß er auf den größeren Inseln das ganze Jahr verbleibt und nur auf den kleineren selten ist. Inseln des Agäischen Meeres hat Auf dem Festlaude trifft man natürlich die meisten und größten Flüge zur Winters(Lindermayer). wo sie noch fehlten. ') ') Auch V. Von Dr. Carduelis carduelis Der Stieglitz sowohl die Ebenen Auch auf den und Brutvogel. aber am 4. Auf den griechischen den Distelfink schon Sonnini gefunden.^) welcher berichtet. November 1898 traf Baron Schilling bei Missolonghi einen Schwärm von etwa 500 Stück. Hei (Ire ich wiederholt dies! Aus dieser Quelle schupften otl'enbar Temmiuck und Urehm („Europäische Vögel") ihre Mit- teilungen. Schließlich erlegte St. wie mir auch von einem Vogelsteller in Athen versichert wurde. wie solchen hauptung. und ein normal gefärbtes Weibchen hierher nach Sarajevo gelangten. Hier begegnete ich während der Monate Februar und März bei Missolonghi. Griechenland. in Attika und im Taygetos. namentlich in den Eichenwäldern am Skopos zur Brutzeit. Auf Korfu fand Ein Zuzug im Winter. Simpson in den akarnanischen Ebenen beobachteten. woselbst Krüper den Vogel als ungemein häufig brütend feststellte. Höhe am Ainos auf Kcphalonia sah ich am 18. anfangs Mai. auf dem Isthmus. mit Pappelwolle im Schnabel. Buckley in den böotischen. ich in Vorkommen folgendos: „Der Gegenden Griechenlands ziemlich über das allen fand ihn in Akarnanien. auch die Gebirge bewohnt und ebendort kommt Inseln er vor. Am 2G. April war die Hauptmasse verzeit schwunden. Krüper dagegen Erlenzeisig ist wir erfoliren während der Winterraonate liäufig') anzutreffen. als ist als Carduelis elef/ans (L. Mai Menge des Landes. da Erhard öfters auf Naxos weilte. Mazziarü). Ich wenigstens überall an. 15* . Douglass. im Parnaß. Juni 1894 bei Melanes eine große Menge eben flügger Jungen umherzog. Aetolikon. am Varassovo und bei Naupaktos täglich ansehnlichen Flügen. Ich kann dies ebenfalls bestätigen. kastron 2. Erhard dagegen zählt den Stieglitz fälschlich zu den Wintervögeln statt zu den Standvögeln der Kykladen. November 1897 vier Erlenzcisige. dort den Vogel zu Stepli. bei Braganiotika schon traf gerade und zwar im April ganz flügge Junge. da am 15. welcher in der Umgebung des Monastir Angelo- am Dezember 1898 einen etwa 50 Stück zählenden Schwärm beobachtete.). Jahreszeit in größter am 4. ist wahrscheinlich. B. von welchen zwei an das dortige Museum. ganz vergebens nach diesen uns allen wohlbekannten Vögeln. daß nur wenige jeder — der häufigsten und verbi'eitetsten Vögel einer ber bis anfangs Februar wahrnahm. März einen Flug und viele gab es auf Zante (ein Exemplar in der Koll. der brütet. Für Kythera erwähnt seiner während des Winters und Frühlings Jamesoii. wie solche unter anderen Elwes u. für Santorin.22 ni. In den ersten Monaten des Jahres 1897 suchte ich in günstigen Lagen Akarnaniens z. Lord Lilford häufig Drummond ab Mitte Septemdessen Be- unrichtig jedoch den Sommer über verweilen.

von welcher Seebohm schreibt: „Er ist einer der häufigsten Brutvögel in den tiefliegenden Tillern des Parnaß. Auch auf den Kykladen für einen Wintergast. Schnabelform usw. IS. ergibt es sich als durchaus falsch. cardaelis nur auf wenn Lindermayer be- den bewaldeten Gebirgen der Provinzen von Nord- griechenland brütet. Von den Kykladen sind es Naxos sowie die unweit davon gelegenen Eilande Evreokastron und Makarics. Krüper richtig betont. was ebenfalls Erhard hielt den Hänfling bereits Krüper richtigstellte. auf Euböa und den Inseln nach Graf von der Mühle und Lindermayer bloß scharenweise vom November bis Älärz zeigen und nur in den Mittelgebirgen des mittleren Griechenland brüten. Auf Zante und Kythera sah ich zwar keinen Hänfling. dann im großen Ülivenwalde bei Itea brüten sehr viele Gegend. Nach dem Gesagten daß hauptet. von dem ich ein Weibchen erbeutete. der großen Klissura. Dies wurde namentlich von Dr. Cannahtna sanffninea Landb. Mazziari und Jamcsou gibt das Vorkommen im Winter und Frühling an. aber es befinden sich von dort Belegstücke in der Koll. sehen. Auf dem Peloponnes stellte ich zur Brutzeit die meisten fest: im Aleppokiefernwalde der Düne von Agulinitsa. in den Ebenen etwas früher als den Gebirgen.22o Ornis balcanica. wo ich ziemlich viele brütende Hänflinge vorfand." Aber auch bei Arachova in den höheren Lagen gibt es nach Hauptmann Roth In Stieglitze. Stropliadoninscl älteres . — Bluthünfling. AcantJüs cannahhia Genau wie in (L. daß er gerade So wurde er für und Standvogel und Lord Lilford als April 1894 im Valle di Kopa den meisten Inseln Korfu von als Brut- Drummond und von mir am 17. zum Brüten aber in etwas höheren Lagen. Die Legezeit beginnt nach Krüper Mitte April. Größe. keinerlei Abweichungen von typischen C. Dies die ist ihrer genug. in den Gärten von Kalamata und in den üliveuhaiuen der Maina. während mir di'ci Wochen früher ein ebensolches auf Skopelos zu getragen worden war. den übrigen Balkanländern hält sich der Hänfling auch in Griechen- den Ebenen. Die zehn Vögel unseres und die zwei des Athener Museums zeigen bezüglich der Färbung. ist. Jänner 1897 scharenweise in den Olivenwäldern von Govino und Mamalos. er in großer Wir werden eigentümlich wJlhrend ihn Sounini gar als Zugvogel betrachtete. Mai 1898 am Nordrande einen kleinen Flug. So z. in fand die Mitteilung des Grafen von der Mühle (auf Korfu usw. carduelis.) oftmals bedaß der Distelfink gerne im Käflg gehalten zu werden pflegt. in den Olivenwälderu und besonders in den Dorfgärten zwischen Delphi und dem korinthischen Meerbusen. den Zahl auf Kimolos beobachtete. dann aber auch am am 15. Dagegen beobachtete ich auf der an Kürnerfressern so auft'allend armen größeren solcher in großer Anzahl festgestellt häufig augetroffen. soll der Hänfling sich auf dem Peloponnes.). B. Ich stätigt. Juni 1894. ja sogar in den eigentlichen Gebirgen des Landes auf. während sich vielfache falsche Angaben in der älteren land zur kalten Jahreszeit mehr in Literatur finden. C. Auf Evreokastron entdeckte Santarius ein Gelege von vier frischen Eiern noch am 12. und 22.

' III. Zur Winterszeit begegnete ich ansehnlichen Scharen Ende Jänner 1897 in der IJmo'ebnng von Missolonghi. wo Krüper Eier erhielt. Daher nach Graf von der Mühle ein häufig gehaltener ist der Hänfling auch mancherorts bis Käfigvogel.' Griechenland.. vollkommen typischen Gelege von bereits Mitte April. April 1897. cannahina sein. Februar 1895 für unsere Sammlung einlieferten. zu Paare auflösten.^. wie eine Reihe von zehn Bälgen bestätigt.häutig in den liühei'en Lagen. Mai 1898) imd am Ithomeberge in (lles- senien) (6. welche Leonis und S trimmen cas in der Zeit vom 11. Auf Kaxos ist A. sowie am ganzen Hauptgcbirgskamme der Insel. sonst Skopelos und Evreokastron L. bei Druliwä nächst Olympia welcher Zeit sich eben die Scharen (24. Maß und Gewicht der beiden oben erwähnten. Juni 1898). weiters in JMittelgriechenland auf den alpinen Triften der Kiona nahe an 2000 m über dem Meere im Juli 1894. J. Die Legezeit beginnt laut Krüper in wärmeren Lagen und günstigen Jahren wohl später. 18-3 18-3 18-3 18-1 mm 17-2 17-2 17 16-8 mm . aber auch tiefer am Kap Muntsara am Ostrande. von wo dies schon durch Simpson bekannt ist. Auf dem Festlande sah und erlegte ich Hänflinge zunächst auf dem Peloponnes bei Tripolis (Arkadien) am 20. Br. Auch in der Umgebung von Athen dürfte zu dieser Jahreszeit der Vogel sehr häufig sein. Oktober 1894 bis 20. so um Apiranthos.

April war eine sehr merkliche Abnahme zu ersehen. dessen Schluß-Eierkatalog). wurden uns in der Umgebung des Vrachorisees am 2. ausgesprochen. und am und jungen Grünlingen. woselbst Krüper Eier erhielt und ihn sowohl in der Ebene als in den Bergen als häufig bezeichnet. Durch Lindermayer gelangten diese Eier schon früh nach Deutschland. während am sie selben Tage Santarius Junge fütterten.und Nordgriechenlands. Mai 1894 zwei frische Gelege zugetragen. welche der zweiten Woche Jameson des Mai schon ziemlich große Junge hatten. doch förderte die genaue Unterhielt . So z. bei Druhwa nächst Olympia. dort 11. und zwar in der Gegend auf. ß. wo daß er dort cannabina) Menge brüten muß. Bis zum 4. Auf dem Peloponnes beobachtete ich die meisten zur Brutzeit um Astros. als auch in der Nähe der Küste. Nach seinen umfassenden Beobachtungen brütet der Vogel sowohl hoch im Parnaß und anderen Gebirgen Mittel. alten ist Beobachtung Sonnin is zugleich mit auch laut Erhard Stand- daselbst aber Begrenzung des Vorkommes die für Striche. Hieraus dürfte wohl zur Genüge hervorgehen. Das Nest befindet sieh meistens auf Olivenbäumen und dessen Material ist am häufigsten die in die — Wurzelrinde einer SymphyUim-Avt. Die Kykladen besucht er zufolge der der Grauammer häufig Sonnini war vogel. dürften wohl sicher einer zweiten Brut zuzuschreiben sein. der Hänfling (Acanihis in in den höheren Lagen etwas seltener ist Euböa (Lindermayer) und Skopelos. beobachtete den Grünfinken auf Kythera nur im Winter und Frühling.230 Ornis balcanica. Naxos. Mazziari) beherbergt namentlich im südlichen und in den Eichenwäldern am Skopos eine namhafte Anzahl Brutpaaro. 13. Daß im Winter ein Zuzug aus nördlicher gelegenen Ländern wahrscheinlich und wurde zuerst vom Grafen von der Mühle stattfindet. im Olivcnwalde bei Missolonghi. Die Legezeit beginnt nach Krüper (bei Mommsen) Mitte April. so für Dubois und Baedeker n. Mai gab wie andere Paare bereits ziemlich erwachsene es am Ilymettos schon getrennte Flüge von alten Die auf Skopelos anfangs Juni gesammlten Gelege. an die erst jüngst durch Baron Erlanger für Tunesien nachgewiesene Form aurantnventris Gab. daß wir es mit einem nirgends im Gebiete gänzlich fehlenden Vogel zu tun haben. ist sehr Dieser auch die griechischen Grünfinken für greller gefärbt als jene in Deutschland. Juni eine große Zahl als er von frischen Gelegen ge- bracht wurde. dem auf Inseln" noch recht lange maßgebend. Simpson der Phidarismündung. Ziemlich viele brüten auch in dem prächtigen Olivenwalde zwischen Itea und Die große Salona (Ampbissa) sowie allenthalben in der Umgebung von Kephissia (Attika). Teile in Zante (von liitn' aucli in der Koll. so z. doch seheint bedeutenden Schwankungen unterworfen zu sein. Brehm ( „bis auf die griechischen „Europäische Vögel"). Päßler (Eierwerk). Auf das Festland übergehend seien folgende Gegenden namentlich hervorgehoben: Menge der die Ebenen Akarnaniens bewohnenden Grünlinge fiel schon Die meisten Schwärme vermerkte ich hier. bei Naupaktos und Aetolikon (im Palinrus-Gestrihichl) im Februar. Ausdrücklich wird der Grünfink erwähnt für Santorin (Douglassi. wozu ich beifüge. doch ist die von ihm genannte Eierzahl eines Geleges 7 9 entschieden zu hoch gegriffen. Naumann. in den Gärten von Kalamata und in den Vorbergcn der Blaina. zusah. da mir am für 3. die in jeder Hinsicht jenen von mitteleuropäischen Vögeln gleichen. Sammlung Thienemanns (s. zu denken. Man wäre hierbei versucht.

durch meinen Jubel ermuntert. Es war am 18. p. festzustellen. Brehm im „Vogelfang". Felsgeschröfe ein junges. L. da Chr. durch den Lockton Vogelart aufmerksam gemacht. nur Dieses dürfte bereits ungefähr zwei Monate Außer den Stelle sichtbar. sucliung von zwei Stücken ^ol Griechenland. eine unverkennbare Abbildung des Sclmeefinken auffand. auch noch weiter gegen Norden zu und sicherlich auf den geheimaisvollen Bergriesen Albaniens dieser echte Gebirgsbewohner zu finden sein und so der Zusammenhang mit seinem bisher bekannten Jedenfalls ist nunmehr zu erwarten. daß Ph. Sclater („Ibis" 1904. Obwohl kein Fundort angegeben ist. werden wird. wo Santarius. Chloris chloris zutage. der im Sammlungsverzeichnis von 1866 dann megarhynchos genannt wird. beschieden war.) des Kaukasus gar nichts gemeinsam haben. als ob wir es hier. nicht bezüglich der — Montifringilla nivalis Nie werde ich die Stunde vergessen. daß Sibthorp diesen Finken in den Gebirgen des nördlichen Griechenland aufgefunden hat. in einer ihm bis dahin unbekannten kurzer Frist den ersten und dann. masse. gefähr 2000 m. . Genaue Vergleiche haben erwiesen. des iMuscums in Athen sowie eines Dutzends solcher aus den verschiedensten Landesteilen unserer Anstalt keinerlei Unterschiede von typischen Auch Grüße und der Form des Schnabels. Die erbeuteten Vögel erwiesen sich später als zwei alte und selben Jahre ausgebrütetes Männchen. sich zurückzogen und aus Mangel an Zeit nicht weiter wurden. Knapp vor der Drucklegung ist es noch möglich beizufügen. hrachyrhynchos aus Griechenland aufführt ein Vogel. größten Erstaunen diese land und noch dazu als — (L. 225) in dem niemals veröffentlichten Tafelwerke Sibthorps „Fauna graeca".) Selmeefliik. 8. worauf besonders geachtet wurde. früher das Nest verlassen haben. welche. L. als tarius' und des Sammlers Christos ich gegen die Jlittagsstunde Leonis in Begleitung J. Hier war es. daß sich die griechischen Schneefinken im mindesten von jenen der Alpen unterscheiden und daß sie nicht mit M. dem Durmitor (Montenegro). 95 einen Chi. daß einst südlichsten Fundorte auf der Balkanhalbinsel. Juli 1894. hergestellt Es hat den Anschein. wie bei so mancher anderen Art. letzteres leicht kenntlich an an der Spitze schwärzlichen Schnabel. mit einem Überbleibsel der Verbreitung aus einer längst entschwundenen Zeitperiode zu tun haben. kam Ich selbst und Santarius gebührt demnach das Verdienst der ersten Erlegung nicht zu Schuß dieses Vogels auf griechischem Boden. welches 1787 nach griechischen Originalen von Bauer hergestellt wurde. anderer an in < )rt und das umliegende behelligt dem in dem- gelblichen. alpicola (Fall. liegt die Vermutung nahe. Trotz der vorgerückten Jahreszeit lag in der Mulde noch eine gewaltige Schneegebirges (Vardusia) erreichte. zwei weitere Schneefinken erlegte. San- eines der obersten Schuttkare des Korax- Etwas weiter gegen Süden baut sich dann die höchste Erhebung des von Nord nach Süd verlaufenden Kammes dieses mächtigen Gebirges auf. erlegten war noch eine ganze Anzahl durch die Verfolgung scheu gemacht.III. zu meinem dem sonnendurchglühtcu Griechenallerdings in einer Höhe von un- der es mir in alpine Vogelart mitten in unzweifelhaften Brutvogcl.

Von dort erhielt das hiesige Landesmuseum ein am 9. März 1845 ein Paar am Phaleron. Brutpaare gab es ferner im Eichenwalde Kapellis (Pholoe) bei Lala. wo Als solche nenne ich die Auwälder der Vrachoriseen und auch die Buscliwälder daselbst am Nordrande. Juli 1894. Mühir das Vorkommen von Fngus . meisten Buchfinken. ') Es geht silvatica in . bei Stroravi und Musinitsa im Juli 1894 zu Im benachbarten Parnaß ließ Krüper wiederholt Eier sammehi und besonders viele Finken beobachtete Hauptmann Roth (Juli 1898) bei Ai-achova. Strimmeneas erbeutetes Männchen.anica. namentlich im Westen des Landes. einen ihn bloß für und Platanen- wälder ^) bei Karpenisi werden hierbei namhaft gemacht. weiters einige in der Schlucht von Lada bei Kalamata. während die zwei Stücke des Athener Universitätsmuscums durch Seh rader sen. Es aber auch einige Niederungen. daß er im Norden Griechenlands häufiger vorkäme. Auch sah er einige lebende Berglinken auf dem Markte von Athen und behauptet. tiefer z. Frlngilla montifriiujilJa Das Erscheinen des — L. Heldreich in Attika beobachtet.abci' daraiLS hervor. sind: die Kiona. sondern auch den in liegenden Tälern. wo sich viele unter die Flüge von Stieglitzen gemischt hatten. die Gebirge des Landes zu betreten. viel mehr oberhalb davon im Nadelholzbestande an der raessenisch-lakonischen Grenze und die allermeisten in der Schwai'zkiefernregion des Taygetos.232 Oniis bali'. mischen sich unter diese Scharen doch auch zweifelsohne jene Finken. B. wo ich zur Brutzeit genug Buchfinken antraf und einige auch schoß. Viele sehen waren. gibt der Buchfink den Sommer zuzubringen pflegt. als es noch brüten. aus leicht begreiflichen Grün- den ein sehr unregelmäßiges und seheint tatsiichlich mit jeweiligem strengen Froste im Norden im Zusammenhange zu stehen. Jänner 1862 in Attika gesammelt wurden. welche zur Sommerszeit alle bewaldeten Gebii'ge Griechenlands bewohnen und dort auch Zu den Zeiten Lindermayers und dos Grafen von der Mühle. Sehr selten dagegen kommt es vor. bei Juritsa noch anfangs Mai 1894 öfters durch Finkenschlag erfreut wurde. Gebirge des Festlandes. — Buchfink. aus nördlicher gelegenen Ländern stammen. etwa in der Höhe des Joches Warwara (Juni 1898). Dezember 1861 und 4. Erwähnt wird sein Auftreten ausdrücklich von Naumann und auch in lirehms „Tierleben". daß schon ilem Grafen von der Griechenland beliannt geworden war. B. wußte man dies nicht und hielt besonders die Buchen- nordgriechischon Brutvogel. welche sieh während des ganzen Winters in sämtlichen ebenen Teilen Griechenlands herumtreiben. erlegte bei Fringilla coelehs Obwohl die L. Jänner 189G in Velestino von St. in dem riesigen Olivenwalde zwischen und Amphissa. Strimmeneas Lamia (Meg. vrysis) am 20. Einen solchen Einsiedler beobachtete Santarius sehr am deutlich Itea 12. wo sie nicht nur die Tannenbestände beleben. Er wurde nach Graf von der Mühle in strengen Wintern mehrmals bei Laraia Lindermayer erlegte im geschossen und durch v. wo ich z. am 31. Auch 1903 sind die Bergfinken Ids Thessalien gewandert. ]}ergfinken in (Tricciienland ist Bergfink. St. und 22. ein Wagnis war. vom Boden aufstehend. daß einmal ein Buchfink den Sommer in den heißen Olivenwäldern verbringt. Jänner drei Stück und sandte sie ein.

Jon in. in Wahrnehmung. Am 18. sowohl an den Lachen nördlicli der Stadt als in den CTärten und namentlich den Olivenwäldern von Jänner bis Ende März auf. doch sah Douglass ihn noch im Mai auf Santorin und bemerkenswert ist. ist. Nicht minder große Massen beherbergten die Inseln )xiä. Grundfarbe durchschnittlich etwas dunkler kalten Jahren die erscheint als bei mitteleuropäischen Stücken. Grieolicnland. gibt es viele. welche in Griechentreter. am Berge zum eine ist Ainos höchsten als große Zahl Buchfinken in den Beständen der Brutvögel angesiedelt und ich fand solche Kamme. der vor so langer Zeit auf diesen Inseln beobachtete. aber betreffs der Eier. Es waren oft ungeheure Am 4. Unter der großen Zahl dieser Vögel. land nach mache Krüper ich die Mitte April. und Lord Lilford geben als Zeit seines Aufeuthaltes auf Korfu an: Oktober. Juni 1861 am Parnaß gesammelte Eier schwanken und 17'5 mm Länge. etc. weshalb ich vermute. Für Attika und Euböa wohl im allgemeinen die Angabe Lindermayers richtig sein.). Bucht vou Kalikiopulo etc. welche ich auf den Inseln gesehen habe. PetaLä. 15'3 mm und 14'1 mm Breite und 12 14 C(j. weil sein Fleisch zu und ziemlich delikat ist. März 1897 bis Im Osten etc. daß er sich dort mag nui- . daß diese Finken nicht sehr weit herkommen und in naheliegenden Gegenden ausgebrütet wurden. daß sogar erst im Mai gelegt werden. was wir durch Sonnini erfahren. keinen Anlaß zu irgend einer Bemerkung. Mazziari) Drummond Ankunft gegen 1." dieser Zeit zart Heutzutage wissen wir. da auch die jungen Vögel Bezüglich der Färbung des Gefieders geben mir ein Dutzend griechischer Ver- wovon die Hälfte aus Wintcrvögeln aus der Umgebung von Athen besteht. April zwischen 19'1 mm 1866 und 23. Während Erscheinung des ganzen Winters dagegen hausen riesige Scharen als eharaktcristischo diesen Olbaumpflanzungen. wo am einige erlegt wurden. Abzug Ende Februar und März. deren Gefieder sie als junge Vögel desselben Jahres kennzeichnet. Er sagt: „P]r kommt gegen Ende als findet er sich hauptsächlich auf überwinternd führt ihn Erhard für Oktober hier au und ist ein Gegenstand lebhafter Verfolgung. Euböa (Lindermayer) als Standvogeldie Kykladen an. — Coccothraustes coccothraustes — Krüper (L. Kirsclikernbeilier. < Mit Ausnahme von Kephalonia hält sich der Buchfink auf den Jonischen Inseln nur während des Winters auf. Vido bei Korfii und endlich vor allem die letztgenannte Insel selbst. April war nicht ein einziger Fink mehr sichtbar! Auch an Westküste der von Akarnanien und von da weit ins Binnenland verfolgten wir anfangs und Mitte März 1897 enorme Mengen. Coccothraustes vulgaris Pall. daß dies kaum stichhältig ganz gewaltige Wanderungen unternehmen. so insbesondere die Gejrend von Potam('). in Buchfinken in den Olivenzweigen! — be- ihnen und deutschen Blaujacken in den Tropcnwaldungen? Beide passen nicht in den Rahmen der Umgebung und doch gewöhnt man sich rasch au den absonderlichen Anblick! steht nicht eine gewisse Ähnlichkeit zwischen Solche überwinternde Finkenschwärnio hielten sich insbesonders in der Umgebung von Missolonghi. obgleich nur wenige Paare den Sommer über zum Brüten verweilen. Scharen beisammen. so auf Kythera (Jameson). Auf Kephalonia dagegen cephalonica Ahies 18. Zante (Koll. Valle di Korissia. hat die Art zuerst als Standvogel des Gebietes festgestellt.

nach Erhard. 94) ist es von ihm Coccothraustes fagorum benannte Form. Aus diesem LandcstcMle erhielt ieh nur einmal von Ohr. die Tempelpracht der Akropolis bewundert. (Siehe Tafel III. in den Eichenbeständen von Chalkitsa lien und von dort immerfort bis Podolovitsa. . mögen seine Betrachtungen über Anlage und Vergangenheit dieses unvergleichlichen ]>auwerkes vielleicht manchesmal durch den der Beschauer des Glanzpunktes des alten zwitschernden Ruf eines Vogels unterbrochen werden. dann als selten und er verweilt dort nur wälu-end des Winters bis anfangs April. daß im Winter 1855 diese Fremdlinge auf den Bergen wieder von Syra mehrfach erlegt wurden. selten ein Für Korfu bezeichnet ihn Drummond in manchen Jahren als iiilutig'. Abgesehen von durchschnittlich etwas grelleren Farbentönen gleichen die griechischen Coccothraustcs. von welchen mir sieben Stücke vorliegen. April viele einzelne sowie auch ganze Flüge zu sehen waren. Jiinner 1S95 am Peutehkon erbeutetes Weibehen. Leonis am 2(3. so geschah es. Juni 18G0. der. Juli ein futtertragendes Weibehen beobachtete. drei Stücken aus Mitteleuropa. woher unser Museum ebenfalls einen Wintervogel und Krüper endlich gelang es am 5. im Janncr und Februar zeigt. L. Die Kykladen sucht er. wo die größte Zahl am 1'8. Nach Chr.) Wenn wie des jetzigen Athen. Passer petfonius (L. In geradezu unglaublicher Menge begegneten wir dem Vogel im westlichsten Akarnanien. am Taygetos ein Gelege von Stück aufzufinden. bis Griechenland verstreicht. der aber nicht allein auf der Akropolis. Februar ankam und noch am 4. Brelims Auftassung („Vogelfang".2oi Oniis balcauica. in der der Vrachoriseen hat Nähe fand ich überdies das charak- Im großen Olivenwalde bei Itea dürften ebenfalls einige nisten. nach Spatzenart Geniste im Schnabel haltend. sich just ein antikes Säulenkapitäl als Wohnstätte auscrsehen hat. welches dem Universitätsmuseum in Athen einverleibt wurde. Eier. in seltenen Fällen auf. Jänner 1894 drei Stücke. Außerordentlich häufig und Akarnanien. Auch bei Monastir Angelokastron beobachtete und erlegte Baron Schilling für unser Museum einige Stücke Ende November und anfangs Dezember 1898 im Weißdorn (Crataegus monogyna). S. Am 1. vollkommen typischen erhielt. ist der Kirschkernbeißer in der strengen Jahreszeit in Aeto- Hier fand ich ihn zunächst im Februar 1897 in den Olivenwälderu bei Aetolikon und Jlissolonghi. Ich beobachtete in den (_)livenpflanzungen bei Potamo am 18. Aber auch als Brutvogel ist einige Paare im Gebirge nördlich Uegend nachgewiesen. da ieh dort am 12. Mai 1894 wurde von uns ein Paar in der großen Klissura erlegt. in den Blacehien am Triptolakos. welche im Winter die großwüchsige. aber leider noch leere Nest. welches in den Bäumen der dortigen steilen Geröllhalden nistete. sondern fast in der ganzen Stadt Athen samt Umgebung zu finden ist. um daselbst zu überwintern. So schienen er in dieser von Naupaktos am 29.) — Stcinsperling. Das erlegte Weibehen hätte platz zu wählen und in der näheren Umgebung wenige Stunden später ein Ei gelegt und teristische. Auf dem Peloponnes sammelte Graf von der Mühle einige bei Platanos (im Parnongebirge) und bei Tripolitsa. Es ist der Steinsperling. Mäi-z sich 1897 schon einen Brut- Krüper den Kernbeißer im ersten Jahre seiner Anwesenheit brütend angetroffen.

L. Eine ziemhehe Anzahl stellten wir (April 1897) bei Tripolis fest. Einen modulierten Gesang habe ich nie vernommen. Zur Herbst. In Akarnanien sind es die steil ins Meer fallenden Abstürze des Varassovo bei Kryoneri. Brehm den Belegstücken aus Griechenland den Namen P. aber im Jahre 1897 gab es dort keine mehr. in den Olivenwäldern diesen angeführten Orten ist häufiger dagegen weiter süd- An allen Inseln scheint er entweder ganz zu fehlen oder doch nur als große Seltenheit aufzutreten. natürlich streng gesondert von ihren Verwandten. Brehms „Tierleben" besagt. Marusi und Kephissia. Weshalb Chr. . Georgios. April 1897 trieben sich hier diese Sperlinge. macrorhynchtis beilegte.III. Nestbau und Färbung der Eier sind bei dieser Art durchaus sperlingsartig. Mai 1894). Flug. weil wir diesbezüglich ebenso wie über seine sonstigen Eigentümlichkeiten von sämtlichen Autoren nur ungenaue oder einfacli unrichtige Angaben verzeichnet finden. Lindermayer will ihn von Euböa. wie dies z. Weiters schoß ich den Steinspatzen an der felsigen Lehne des Zygos bei Aetolikon. Das Gefieder der mir vorliegenden 19 Stücke entspricht bei Zuhilfenahme der die Unterarten veranschaulichenden Tafel Kleinschmidts in Baron Erlangers Werk vollständig dem Linneschen Typus. Juni 1894 sehr viele. son als in den Vierzigerjahren dem Museum in Athen. Zeitlich morgens schon kann man im FrühUng soinen eigentiuiiheh gezogenen Lockruf von den Steindächern herab vernehmen. Man darf den Steinsperling nämlich durchaus nicht zu den gemeinen Vögeln des Landes zählen. noch in kleinen Scharen herum. Mühle meint. doch blieben alle meine sorgfältigen Nachforschungen auf den beiden letztgenannten Inseln 1898 ohne jeden Erfolg. trafen wir ihn bloß in und um das Dorf Kanalia am Karlasee (18. wo wir Ende April 1894 mehrere Paare angesiedelt fanden. deren große Platten ihm ein ruhiges und gesichertes Heim gewähren. ist mir nicht verständlich. Am 13. Im Norden. wurden auch Belegstücke gesammelt. der Maina. welche viele Steinsperlinge beherbergt. JameStandvogel von Kythera kennen und Mazziari lieferte einen Balg von Zantc Graf von der (Thermia) sehr häufig einziges sei. dann die Landhäuser und Villen in den Sommerfrischen von Athen. namentlich die Ziegeldächer der Spitalsbaracken und jene der Baracken der etwas weiter entfernten Quarantäneinsel Hag. lich in Auf sämtlichen er ziemlich selten.imd Winterszeit ist selbst bei alten Vögeln der gelbe Kehlfleck matter und die ganze Unterseite bräunlicher gefärbt als im Frühjahre. 235 Giieclienland. sondern er meidet ohne ersichtHchen will ich Grund weite Landstriche. daß er bloß ein Stück von den Kykladeu erhielt. Über die Verbreitung des Vogels im übrigen Griechenland ganz bestimmte Daten geben. daß er auf den Inseln und besonders auf Kythnos wogegen Erhard ausdrücklich hervorhebt. Betragen. Bei Sparta bei Anavryta und beim Beginne der Langhadaschlucht. Vom Parnaß kennt ihn seit langer Zeit Krüpcr und ich sah in der Felswand bei Delphi am 12. Auch auf den Militärgebäuden des Artillerieschießplatzes und weiter hinaus an den Felswänden des Hymettos und den kraterartigen Wänden bei Wuliasmeni au der attischen Küste fanden wir recht viele. In der Umgebung von Athen ist es vor allem die Hafenstadt Piräus. in Thessalien. B. Auf dem Peloponnes sagen ihm nur wenige Ortlichkeiten zu. Ich führe deshalb die folgenden Angaben hier mit größtem Vor- behalt auf. ebenso von Potamiä und Xerökampos.

so deren genauen Standort verratend. In Wuliasmeni begann die Brutzeit noch etwas später. Über das ßrutgeschäft erfahren wir von Krüper folgendes: „In der Attika brütet der Steinsperling zweimal des Jahres. daß sie gegen Regen vollständig geschützt waren. Die Grundfarbe ist entweder weißlieh oder lichtbräunlich.') so kehrten die von uns verscheuchten Weibehen sehr bald zu ihren Nestern zurück. Von außen materialien nicht das geringste ist von den Nist- zu bemerken. im Spital (Piräus) etwa 4 Brutpaare und es wäre zu bemerken. Schlüsse Maß und Gewicht von 44 Eiern des griechischen Passer petron'ms: Fünf einzelne Stücke aus dem Parnaßgebiete und gesammelt zwischen dem 7. Das wichtigste Kennzeichen für die Eier des Steinsperlings bildet stets ihr deuterkennbarer Glanz. die Oberflächenzeichnung lich ist entweder von grauem oder braunem Gesamteindruck. Georgios sicher 20. Strimmeneas 1896 Steinspatzen in den Türkenbergen bei auf einer Seestrandskiefer angebracht. Es gab auf Hag. nur Thienemann lich besaß bereits seinerzeit Eier dieses Vogels aus Griechenland. wie dies der nebenstehende ziegeln der Querschnitt zeigt. Zum 20. welche sicher 50 Paare beherbergte. daß an letzterem Orte die Haussperlinge zur selben Zeit schon ihre Jungen fütterten. gefunden haben. April einzelne noch mit Nistmaterial zur großen Felswand fliegen sah. in den Gebirgen legt er nur einmal. Stets lassen sie aber auf Eier erkennen.236 Ornis balcauica." bereits einige zitronengelbe dem der alten Vögel. bezügder Zeichnung aber großen Schwankungen unterden ersten Blick die Eigentümlichkeiten der Passer- der Feinheit und Dichtigkeit worfen. und Mai daselbst: 22-4 16-2 21-9 21-S 21-7 21-2 mm . Weil damals (22. indem bei diesen auf Punkte zu einem einzigen kaft'eebraunen Fleck einer Eihälfte die sämtlichen braunen zusammengeflossen erscheinen. Als vereinzelte Athen ein Nest Ausnahme will mit fünf jungen St. Im Juli und August traf ich in der Hochebene des Parnaß Scharen von Hunderten umherschweifend. ich fand um diese Zeit im Parnaß ein frisches Gelege von sieben Eiern. Ende April und im Juni. Ein ganz junger Vogel aus der Gegend von Marathon vom 1. weil ich dort am 24. und zwar Ende Mai. — Die Gelege bestanden aus 4 7 Eiern und die Nester waren unter deu HohlBarackendäeher in Wuliasmeni und auf der Quarantaineinsel derartig angebracht. Interessant ist die Zeichnung der sämtlichen Eier eines Geleges aus Wuliasmeni. Jidi IS'M zeigt Federn an der Kehle und auch das übrige Gefieder ähnelt die Zeichnung am Rücken verschwommen. April) die Steinsperlinge fast durchwegs schon bebrUtete Eier hatten. Manchmal ist auch ein Ei des Geleges lichter als die übrigen.

Georgios (bei Salamis) am 22. April 1897: L. mehr oder weniger bebrütet. . gesammelt auf der Quarantäneinsel Hag. 16-4 161 22-1 221 21-8 mm Ein Ei veriinjjliickt. Sechs Gelege. 237 Griechenland.III. 22-6 22-1 Br.

die Kalamata. Auf den Strophaden ist er dagegen sehr selten und nur St. ist in in wie die Sperlinge vor ich. erfreut haben und der mir vorliegende l?alg Phaleron einen offenbar Der Vogel läßt soll sich keinerlei damals . so er auch den wenigsten Landstrichen Griechenlands ebenso bekannter Geselle wie ist Seither muß er Am 17. März sah und daß ein im Volke Drummond aber sehr fehlt zahlreich.'^puren der . weun Erhard den Feldsperliiig einen iStandvogcl der uiayer ohneweiters Vögel Euböas Kykladen nennt und Linder- ihn daß bis in die neueste Zeit Dr. die übrigen in Velestino (Thessalien) in der Zeit vom 20. die größten und Scharen am Rande Sehr zahlreich brütet er Skopelos." Erst den Bemühungen der Herren Merlin und St. der Umgebung von Palaeokastrizza. Auch Seebolim sagt: „Scheint in Griechenland zu fohlen. ist. dann Im Winter beobaciitete ich der Lagune von Aetolikon. bloß diejenigen Orte erwähnen. Krüper kein einziges Vorkommen für Griechenland angehen konnte. Lord Lilford fand ihn auf Korfu nicht sehr häufig.schon längere Zeit der Freiheit Gefangenhaltuug erkennen. Sämtliche Museum in Passer dotnesticiis Da der gewöhnliche Sperling fast (L. . Erhard. auf Auf Santorin auf Naxos. daß einst Herr Mci'lin am aus der Gefangensciiaft entkommenen Keisfinkeu (Sperme. Jänner bis 19. denn sowohl im Jänner als den verschiedenen Olivenwäldern eine ganze Masse an. von denen zwei an das Athen und drei an unsere Anstalt gelangten. erbeuteten Feldsperlinge sind Männchen. sehr vermehrt haben. Das erste Stück wurde im Winter 1894 (Jänner oder Februar) in Kephissia bei Athen geschossen. Gerasimos dem heftigen Sturme Schutz in auf Kephalonia suchten. Strimmeneas sah wähi-end unseres dortigen Aufenthaltes ein Männchen. Douglass verhältnismäßig selten. auch Zante der und Kythera beherbergen namentlich in den Städten und Ortschaften eine Menge Brutpaare. Strimmeneas ist es gelungen nachzuweisen. Abweichungen im Gefieder oder in der Größe sind bei diesen Feldsperlingen im Vergleich zu Mitteleuropäern nicht wahrzunehmen. Diese sind: die Ufer der Vrachoiiscen. Zypressenallee des Monastir Hag. er nach ist Hier fand ich die meisten (Lindermayer) und Auf dem Festlande will ich auf Euböa in und um Chalki. aber schon Kimolos nur ktu'ze Zeit während der Aus- Als Standvogel der Kykladen bezeichnete den Hausspatzen viel früher teilte Sonnini daß mit. Februar 1896.) in — Hiiussperliug. allerorts. Sosti bei Naupaktos.^OÖ Ornis balcanica. die Liste der in Tatsache einreiht. beim Leuchtturm Hag.*) südlichen Ländern Europas allen häufig auftritt als bei uns in der Mitte des Kontinentes. daß der Feldsperling im Winter hier und da Griechenland in geringer Zahl aufsucht. mir das und zwar namentlich Umgebung von Astros. ist. Bemerkenswert verwandten. ') Es sei So ist das Zusammenwohnen des P. an welchen massenhafte Auftreten des Sperlings insbesondere aufgefallen zur Brutzeit. der große Friedhof von Athen und Kephissia.ites ori/sivora) erlegte. er auf dem fruchtbaren Milos dagegen sehr häufig ist. dort sich auch im April traf ich namentlich aber im Mai wirklich ebenso es nicht auftallend. Ebenso nach Krüper saat als Schmarotzer erscheint. domesticus mit anderen GattungsNähe des Steinsperlings in den Felswänden nistet er in unmittelbarer hier als Absonderliclikelt ervvUluit.

f. Rey und v. Krüper entdeckt und nachgewiesen. im Winter dagegen zumeist in größeren Schwärmen viel weiter umherstreicht. daß er im Sommer zur Brutzeit ganz bestimmte ürtlichkeiten aufsucht. obwohl Erhard. und dies ist auch bei der Reihe von 16 aus den verschiedensten Teilen Griechenlands mitgebrachten Bälgen deutlich zu ersehen. die das Nest verlassen hatten. aber betonen. hispaniolensis als häufigen Standvogel auf den südlichen Kykladen ihn als klimatische Spielart angetroffen wurde. domesticus hervorhebt. Heldreich. weil sie in die eigenen Worte trefflicher Weise auch meine eigenen Anschauungen wiedergeben: . aber die Verschiedenheit von P. P. so daß eigentlich ganz genau betrachtet jeder einzelne verschieden ist. überhaupt zum er wohl in den Platanen dieser Stadt angesiedelt sein. gewaltigen Mauerresten des alten Tiryns.) Über die tatsächliche — Sumpfspeiiing. und 25. 1875. In Tripolitsa. April 1873 sah ich Junge. daß der Vogel auf den griechischen Inseln A. S.III. kleid vorliegt. als klimatische Abänderung . Georgios und mit dem Sumpfs2jerling zusammen in den Storchnestern von Velestino. Brehm im „Tierleben" geben nur die Mitteilungen früherer Beobachter wieder und einfache Erwähnung des Vorkommens im Lande tun Dubois. daß die Sperlinge bezüglich der Tönung und Verteilung der Farben muß im Gefieder überhaupt sehr abändern. Jänner 1861 von sechs bis acht anwesenden Sumpfsperlingen je ein Männchen erlegte. und zwar auf den bekannten.. einzeln stehender Zypressen. Beginn der Brutzeit an: „Der Sperling legt So fand man in Athen am 29. Verbreitung des Sumpfsperlings im Lande läßt sich gegenJedenfalls geht aus den bisherigen Beobachtungen her- wärtig leider nicht viel sagen. Lindermayer und zeichnet. Jlärz 1867 sieben Eier und am 12.Den spanischen Sperling haben die Ornithologen. Journ. der die Art mit P. die nie einen Sperling dieser Art im Freien sahen. Nisten vorzieht. Im westlichen Mittelgriechenland hat ihn indem er bei Aetolikon am 22. will dies daß der griechische gerne bestätigen. Naumann (1824) betrachtet und wiederholt. wie auch Sperling vollkommen versichern. Bezüglich der anderen Beobachtungen Krüpevs (Gab. vom Grafen von der Mühle." Graf von der Mühle sagt: „Die alten türkischen Gebäude mit den vielen Schnitzwerken geben ihm treffliche Brutplätze. Seit Temminck den griechischen Archipel als Fundort dieses Sperlings anführte. Gleich hier sei bemerkt. 271) in Akarnanien mögen folgen." Lindermayer dem gewöhnlichen gleicht. so daß einmal auf einen Schuß beide Spatzenarten Krüper herabfielen. der ganz entschieden nur einmal erlegt und einmal beobachtet. in gibt folgendes für den warmen Häusern schon Ende März. er nistet jedoch auch gerne in den Zweigen Dr. italiae zusammenwirft. des Varassovo bei Kryoneri und auf der Quarantäneinsel Ilag. Brehm (1823) nennt ihn einen l^ewohner Südgriechenlands. Gm. von wo mir ein von Langhadis erbeutetes Männchen im SommerAuf dem Peloponnes wurde er für die Artselbständigkeit eintritt. stößt man auf kurze. ähnliche Bemerkungen in der Literatur zu wiederholten Malen: vor. 239 Griechenland. Passer hispaniolensis (Tem. wie es daß der Sumpfsperling gerade die Platane allen anderen Bäumen dürfte feststeht. Ich Dieser Autor sowohl. daß in neuerer Zeit von einem Vorkommen der Art auf irgend einer griechischen Insel nichts bekannt geworden ist.

obwohl ziemlich verschieden in ihrer Form und etwas abändernd in als gemeinsames Merkmal der Stärke und Verteilung der Fleckung.240 Ornis baloanica. Gerade in derselben Gegend sah übrigens auch Kapitän Sperling einen Ende November 1862 Lerchen einzelnen Vogel. Von um den Eisenbahnzug nicht zu versäumen. im Schwärm befindlichen Exemplars habhaft zu werden. Es trägt in Böotien von noch die voll- ständige Wintertracht! Derjenige Ort aber. Avelcher erlegten einem futtersuchenden Fluge sich zugesellt hatte. er auf einen kleinen Distrikt in und selbst in der Riesenplatane der Stadt. Diese Eier. zwei waren bebrütet. verschieden von der der Haussperlinge. besonders der Weibchen. daß alle in Frage kommenden Bäume nur mit sehr großen Schwierigkeiten zu besteigen waren. neun Gelege zusammenraffte. tragenen Horsten des weißen Storches eingenistet. wo ich den Sumpfsperling in großer Menge beobachten und auch eine Reihe von sieben Stücken sammeln konnte. von Skripü März 1899 erbeutet und eingesendet. diesen Sperling in Akurnunien und bei Vrachori (Agrinion) beschränkt zu sein scheint. ist Velestino in Thessalien. ebenso ist die Stimme dieser Sperlinge. es aber nicht gelang. Weiters wurde ein Männchen bei Bisbardi westlieh St. Maß und Gewicht eines Geleges von sechs Stück (sieben gab es nur in Neste) und von weiteren sieben Eiern aus ebensovielen Gelegen sind folgende: einem . des Haussperliiigs betrachtet und haben sich ihrer Ansichten wegen in bittere eingekssen. Besser hätten sie freihch getan. was bei der ausgesprochen vogelfrenndlichen Gesinnung der dortigen Bevölkerung mitten im Grte selbst auch gar nicht ratsam erschien. überzeugte ich mich von der Verschiedenheit vom gewöhnlichen Haussperling.hispaniolensis und da ich ihn auch 1897 dort nicht fand. Die Bauart der Nester in den herabhängenden Büscheln der Zweige von mächtigen Platanen an den Seen von Vrachori Griechenland. Ein Teil schien bereits Eier in den innerhalb der Storchbehausung versteckten Nestern gelegt zu haben. Zu meinem Bedauern sah ich bald. Dagegen trafen meine Begleiter am 8. daß zwar mit Mühe nach längerer Verfolgung drei Stücke erbeutet wurden. Mai 1894 beobachtete ich das lustige Leben und Treiben dieser ganzen Gesellschaft längere Zeit. dürfte er jetzt wohl aus dieser Gegend weggezogen sein. diesen erwiesen sich sieben als frisch. von welchen er in aller Eile. eines vollständig weißen. wenn sie sich zanken. stande viel stärker hervortritt." Im Frühjahre 1894 suchten Dr. während andere eifrigst Baumaterial aus der Umgebung herbeischleppten. Echtes Spatzengeschwätz war unablässig zu hören. Santa rius fand nämlich zwei Tage darauf in dem Horste von Aquila melanaetus etwa Ib Paare. Ganz durch Zufall gelangte ich aber in letzter Stunde doch noch in den Besitz einiger schöner Gelege von Passer hispaniolensis. Krüper und ich vergeblich am Südrande der beiden Seen nach Passei. Februar 1897 einen starken Flug Sumpfsperlinge gemischt mit Buchfinken in der Ebene östlich von Missolonghi. wenn gegangen wären und ihn dort ruhig beobachtet wo sie Kämpfe das Vaterhxnd dieses Vogels in Als ich hätten. schen Spatzeneier zu die natürlich im frischen Zu- Sie scheinen mir zartschaliger als die anderen europäi- sein. kennen lernte. Die Vögel sollen so flüchtig und scheu gewesen sein. besitzen immer eine deutlich wahrnehmbare blaßgrüne Schalenfärbung. Hier von mächtigen Platanen geAber auch ein paar Hausspatzen hatte er sich in zahlreichen Paaren in den umfangreichen. war mir sehr auffallend. Strimmeneas am 4. waren dabei! Am 17.

Mai 1894: L. Br. Velestino in Thessalien 19.III. 241 Griechenland. 22-3 22 21-9 21-6 21-6 215 .

Dies wurde auch ausgeführt und St. ich desgleichen von Ende Jänner 1897 an bei Missolonghi und Tausenden. Strimmeneas im Mai 1902 zu einem Sammelausflnge nach Thessalien mit dem besonderen Zwecke. die Unterseite mit mehr oder weniger Purpur an den Seiten. Um nun über den im Gebiete brütenden Star ins Reine zu kommen. Im nachfolgenden mögen die Urteile zweier Forscher. Auf den Jonischen Inseln. Abgesehen von dem verschiedenen Alterskleiderzustande scheinen sie mir eine ziemHch ausgeglichene Form dazustellen. beobachtete und schilderte übrigens Simpson in lebendigen Farben das Einfallen vieler tausender an ihrem winterlichen UbernachtungsAetoiikon. zuweilen ins Purpurfarbige St. Manchmal verweilen aber die Stare doch ziemlich lange im Süden. also gar nichts nicht beweisen kann. vember 1836 große Flüge in am 28. No- der Ebene von Elatea. Lonl Lilford ebensolche im Jänner 1858 bei Port Platea. B. (bei Oberkopf. Mai 1899 unweit Patras etwa 200 Stück eng beisammen gegen Westen ziehen. Ritter von Tschusi äußert „Die Sichtung der Starformen sich hierüber ist oft folgendermaßen: wirklich sehr schwierig! Ich finde nur An- klänge (beziehungsweise ein nicht typisches Stück) an poltoratzkyi und betrachte junge Stare ausgenommen — so ziemlich alle als zwischen — einige vulgaris und poltoratzkyi stehend.242 Oniis balcanica. während die oberen grüne Ränder haben folgende: dagegen ist Die Ansicht von Pfarrer Kleinschmidt . namentlich Korfu und Zante. oiinc zu brüten. veranlaßte ich. doch von Anfang März an nur mehr kleine Scharen. bis Mitte Lord März häufig als zahlreich auftretender Wintergast. Hals und Kehle purpurn. Baron Schilling z. nämlich im Röhricht von Metochi südlich von Kap Papa (Elis). welchem Star der griechische ähnlich sieht. So sah beispielsweise Fiedler Speise häufig auch auf den Markt gelangt. und scharfe Uuterscheidungsgabe allgemein bekannt ist. sah noch am 25. Sperling und Mazziari den Star ebenfalls von Oktober und von den Kykladeii war Sonnini und Erhard er schon Drum mond. V. bekannt (Douglass: Santorin). zur Lösung dieser Frage beizutragen. aber mit violetten Säumen der großen Flügel- decken und der Sekundarien.) gerne wissen. und zwar öfters zu platze. Kopfseiten. aber oft Ganze Oberseite grün. So wollte Brehm sen. bereits 1845 („Stiftungsfest" etc. die wohl geeignet schienen. deren sorgfältige über diese Belegstücke Platz finden. Auch in Akarnauien wurde von Hirten öfters auf diese Vögel geschossen. da das von mir mitgebrachte Belegmateriale von zwölf Stücken durchaus unzureichend erschien." übergehend. ebenso jüngeren) mit mehr oder weniger grünem Schimmer. und 1853 („Naumannia". Erwünscht wären allerdings ein paar ganz alte Männchen im frischen und vollendeten Frühlingskleide. vulgaris graecus. In jener Gegend. 16) erwähnt er als in Deutschland neu eingewandert einen Sturnus longirostris und fügt die Bemerkung „Ich bei: erhielt anderen Gegenden aus nur einen einzigen Vogel dieser Subspezies aus Griechenland. welcher aber im Winter geschossen ist. „cf. fanden Lilford. daselbst brütende Stare zu sammeln. die man beschreiben könnte." Ich möchte die Form folgendermaßen charakterisieren: „Kennzeichen: St. S. dessen „Wildbret" geschätzt wird. Die Frage nach der richtigen wissenschaftlichen Bezeichnung der in Griechenland lebenden Stare wurde frühzeitig aufgeworfen. Strimmeneas sandte ein weiteres Dutzend zumeist alter ausgefärbter Vögel. Außenränder der großen Flügeldecken und die der äußeren Sekundarien violett." Doch wird später im „Vogelfang" diese Starform mehr erwähnt. vulgaris ähnlich. St. Ohrdecken ebenso.

wird So er als mehr oder minder häufiger und regelmäßiger Besucher Griechenlands. oben grünen Flügel. die Zahl der . Bei dem schönsten Männchen (von mir auf der Rückseite der Etikette mit a bezeichnet) geht das Orün ein klein wenig über die Ohrdecken hinaus. (Eierwerk). 16* . Die S. L. Homeyer üubois.intermediären' Namen nicht zu vermehren. Gänzlich Dies glaubten fälschlich Erhard („Stiftungsfest" etc. Kykladen. ist („Zool. könnte man auch diese Zwischenform neu benennen. und zwar in kleinen Flügen genannt von Naumann. noch weiteres Studienmateriale aus Griechenland abzuwarten. 13o. kaum sechs Tage von der Seereise ausruht. als neue Art aufgestellt hat. über die icli noch genaue Aufzeichnungen besitze und die ausgesprochene poltorat. 13-2. Gart. die anderen jüngere Männchen. dieser schöne Vogel durchaus nicht alljährlich das erklärlich. 16 22 Stück an der Küste von Attika besonders vom Kap Sunion bis zum Pii-äus ankommt. unerwiesen das Brüten des Rosenstares im Gebiete. sophiae etc. von menzhieri durch grüne Ohrdecken und die zum Teil sehr stark von unten her rotviolett gefärbten mitte Flügeldecken und Sekundarien. viermal 13-0.:kyi-Vi\Yh\in^ zeigen. 12-8 und bei dem Q 12"7. bald vom Brehm Verfasser verbessert mit Mai). genau in der Mitte zwischen St. ist es wohl daß ich ihm in Griechenland niemals begegnet bin. E. aber der Kopf bleibt doch rot. V.) Da — Kosenstar. ersten A. 449). C." Vorläufig möchte ich mich dieser letzteren Meinung Kleinschmidts anschließen und würde empfehlen. verschwindet. Brehm deker etc. Desgleichen bei Exemplar h. F. Lindermayer. Umso ausgiebiger sind die Berichte verschiedener Ornithologen. den Hochebenen von Theben und Livadia. 243 Griechenland. wie mit Zauberschlag. „Vier Stücke sind ältere. Gloger. kurz gesagt durch das starke Hinneigen zu der Färbung des kleinasiatischen Stares (respektive purpurascens). Unter sich übereinstimmend und auch mit den früher gesandten griechischen Vögehi ziemhch gleich gefärbt. für die verdanken wir Nachrichten „Ein Zugvogel. sah ihn aber als Genusnamen Äcridotheres. wohl nicht nur durch stärkere Abnutzung im südlichen KHma. was später von Tobias (Görlitzer Abhand- lungen) bemängelt wird. Ebenso traf ich den(handschriftlich — selben auf seinem ') Zuge Lindermayer in wählte z. sich in den am Meere gelegenen Weingärten nach Atzung umsieht und dann. Vögel unterscheiden sich: von purpurascens imd poltoratzkyi durch grünliche Brustund Ohrdecken und die nicht ganz roten. Die jetzt erhaltenen thessalischen „Die zehn Brutstare von Chiliadü stehen vulgaris und purpurascens. unterscheiden sie sich bedeutend von Ihren zwei Vögehi aus dem Maricagebiet (Ostrumehen). Die Fittichlänge 13-4. der nur ein Zwischenglied zwischen |jm)-purascens und menzhieri ist. Dies wäre auch nur 1894 und 1898 möglich gewesen. daß er bloß von Mai bis August sich sehen läßt. denn aus allen diesbezüglichen Nachrichten folgt.). nach meiner Ansicht sogar mit St. in usw. Land besucht. durch gleichmäßig roten Kopf und klärten Zwischenformen: oft recht viel Violett am Flügel. der jedes Jahr bald in geringerer. lo-l." 1875. einem jüngeren Männchen und dem Weibchen k. purpurascens identisch waren. Bae- Lindermayer: ^) größerer Anzahl Mitte März — — B. Die hellen Flecken an den Federspitzen sind bei allen ziemlich klein. allein vorläufig ist es besser. So gut wie man Sturnus poltoratzkyi.III. von vulgaris und seinen noch nicht genügend aufgeintermedius. JPastor roseus (L.

Auf der letzteren Insel zählt Drummond den Rosenstar unter die seltenen und zufälligen Besucher. Es scheint. 1857 besuchte der Rosenstar Korfu sehr spärlich und Lord Lilford erhielt bloß im Juni 1858 waren die Maulbeerpflanzungeu für einige Tage voll von ein Stück." — Dr. auf Euböa. 15) Mitte Juli bei seinem kurzen 1847 einen Flug Rosen- Theben beobachtete und daß diese Vögel v. ist ich habe nie einen jährigen er der erste. und für Korfu Nachrichten. Im Anfang August. Ahnliches und sehr Richtiges „In manchen Jahren gemein. Bis jetzt ist festgestellt. wo kein Zugvogel nocli vorkommt. welcher zurückkehrt. daß viele von diesen Vögeln nicht brüten. 30 40 Schritte über der Erde dahinstrichen. ungeachtet aller Mühe. von denen eines sjjäter in den Besitz des bosnisch-herzegowinischen Landes- museums überging. in gerader Richtung von Osten nach Westen. doch hält er sein diesbezügliches EinM'irken wegen seiner geringen Zahl an Ort und Stelle für nur zwei Tage. aber nur die Jungen Vogel darunter gefunden. Vom Vorkommen auf den Inseln haben wir bloß für Kythera.von der Bevölkerung das Vertilgen der Heuschrecken hoch angerechnet werde. sieht man sie in Scharen beisammen. nicht ein Exemplar erhalten habe. Heldreieh in großen Flügen am Durchzug im Mai in Attika sah und den Rückzug im Juli und August vermerkte. daß dieser mehr- und nennt zwei Stücke in dessen Nachlaß. . um den Glauben an das Brüten des Rosen- erwecken. denn gerade während dieser Monate. und sind den Korfioten unter „Maulbeerfresser" wohl bekannt. Vollständigkeit halber sei noch erwähnt. sondern in unregelmäßigen Zeiträumen. Schuch erwähnt im Nekrologe des Grafen von der Mühle. kommt im Juni und Juh vor. wie das schon früher Kr ü per mitteilte.244 Oniis balcanica. stare bei ') Wahrsclieinliuli hat Liudermay er die Weibr. allein sein Erscheinen ist nicht regelmäßig und alijährlich. die doch die wahren Brutmonate sind."') Weiters teilt Lindermayer mit. er — bedeutungslos. suchte. In benannten Monaten wurden mehrere Tage hindurch am Likerisee starke Flüge bemerkt. Man trifft sie übrigens auch einzeln und paarweise und in Flügen mit Stai'en gemischt." bis zur — von Lindermayer Gesagte stares in Griechenland zu ist Hypothese. während Alles weiter in früheren Jahren mir oft an einem Tage ein Dutzend zu Gebote stand. wo ihn Jameson im Sommer bemerkte. daß A. während ich im Sommer 1900 bei meinem Besuche in Regensburg in der zoologischen Vereinssammlung drei wohlerhaltene Männchen aus Griechenland untermals Rosenstare zwischen Büffelherden erlegt habe. aber ihnen und er erhielt Rosenstare im Überfluß und in allen Sie verbheben nur einen oder wenige dem Namen Der Tage auf der Insel Stadien der Befiederung. Lord Lilford traf ihn gelegentlich daselbst in großer Anzahl anfangs Juni. Aufenthalte in Griechenland („Reiseskizzen" I. immer nur im Mai und Juni. Brehm S. in den Grafen von der Mühle: erfahren wir durch manchen wieder sehr selten in Griechenland. daß dem Kosenstai. in den höher gelegenen Gegenden Griechenhxnds. die zwischen 8 und 9 Uhr vormittags. daß er nur auf dem Zuge in den ersten Tagen des Mai in Scharen von 12 20 Stücken an der östlichen Küste des Peloponnes und Rumeliens gesehen worden ist.hen mit den jungen Vögeln verwechselt. wo er die Obstgärten aufsuchte und sich fast durchwegs von Maulbeeren ernährte. Sechzehn Jahre später schreibt derselbe weiters: „Der Rosenstar scheint mir noch Stunde ein mystischer Vogel zu sein. so daß ich in sieben Jahren.

') 28. 1867: 18. daß Pastor roseus vom Volke im Mai wegen der Vertilgung der Heuschrecken „heiliger Vogel". April Patras. August erfolgte. 1873: hier erst Aus neuerer am Zeit Auf dem Festlande beobachtete ich den Pirol nur Walde bei Galata unweit der Phidarismündung. Im Museum der Universität zu Atiien am befindeii vier Rosenstare sich aus Attika.^) obwohl die Jamesonsche Angabe. Übrigens gibt A.st vom 15. schhnge zappelndes Weibchen befreite. Oriolus giilbula Im allgemeinen muß der die um Kykladen mit Krüper bleiben. aber in sehr geringer Zahl. Mai 1871 eingeliefert wurden. „einige Paare Trotzdem Durchzugsvogel gelten. für Griechenland Erhard dies schon stellt L. Krüper fand den Rückzug schon Ende Juli beginnen und bis Mitte September andauern. wie schon aus den Berichten der englischen Forscher hervorgeht. daß dieser Zigeunervogel von dem Brennpunkte seiner Verbreitung. April Parnaß. Dieses bisher nicht bewiesene Brüten des Pirols erwähnen auch Lindermayer Gegend von Aetolikon. Die Inseln scheint der Pirol zahlreicher aufzusuchen. fest. Nur vom Jahre 1866 erfahren wir durch Fr. an günstigen Lokalitäten brütend zurück- das noch nicht bewiesen". „Teufelsvogel" genannt wird. dem sumpfigen wo ihn 1859 ein Stück zu Markte. Mai mehrere neuangekommene beobachteten und einen verendeten auflasen. Vom Herbstzuge fehlen solche mehrjährige Aufzeichnungen. Thiencmann. April (Drummond) angegeben. Genauere Daten erfahren wir durch Krüper: 1859: 18. dann Kythera. zugleich mit dem Kuckuck Lord Lilford. imd bei Aetolikon brachte ein Jäger selten: einige in in jener Gegend. im Frühling wird zumeist mit Mitte April (Lindermayer. April (möglicherweise vorher nicht zur Beobachtung gekommen^ kann ich hinzufügen: 1894: 19. Nach meinen eigenen Wahrnehmungen kann ich bloß die Gegrend von Velestino in Thessalien als wahrscheinlichen Brutort des Das Erscheinen Pirols angeben. — wurde von Kapitän Graves von dort nach London 24. daß. indem er sagt. jedoch zu ist reden. Pirol — Pirol. Mai einzelne und am 16. wo Baron Schilling die vorhergehenden Tage noch keinen Pirol sah. Brehm in seinem Tierleben die richtigste Zusammenfassung. im Juli dagegen wegen des Schadens an den Weingärten von denen ein Paar 5. endlich Drummond und Lord Lilford für Korfu. sondern strahlen- förmig nach verschiedenen Seiten hin weiterzieht und so auch nach Griechenland gelangt. für als ist kaum zu es bezweifeln. eintjesendet. So vor aUem Korfu. wo er am 17. daß er dort auch den Sommer vei'bringt. Mai 1865 und 12. April auf (Mittelzeitcn). ') Nach Hofgärtntr Schmidt ^) Ein Stiiclt liielt sich Oriolns da. Mai 1859 und die anderen (weibliche oder jüngere Stücke) am 21. und die Strophaden. Graf von der Mühle für Agrinion (auf Silberpappeln) und Porös (Olivenwald. genau Simpson fand. daß der Durchzug hauptsächlich am 13. Krüpers. weiters Zante. Erheiternd wirkt die Mitteilung Dr.245 Griechenland. zuweilen gerade zur Brutzeit sein Verbreitungsgebiet weit überschreitet und dann nicht allein in der Richtung seiner Zugstraßen. 1866: 18. etwas zweifelhaft erscheint. Mai 1894 recht heimisch zu sein schien. April Attika. Sperling. woselbst wir am 14. was wenig wahrscheinlich ist!). wo Hauptmann Roth in der Nähe von Keri ein in einer Haar- Mai) (4. April für die (zwei Stücke geschossen) Attika. 111. den innerasiatischen Steppen aus. Nach Lindermayer kommen Alte und Junge im August und sind Mitte September alle fort. H eidreich) oder sogar erst mit 25.seHi. April Korfu und 1899: 29. . Schmidt.

betreffende südlichen Liseln des Archipels (im Herbst) schon zu der Zeit an. daß die in Betracht kommende Erstbeschreibung der Alpendohle auf graculus. wo es von Santarius am 20. . Von dem hier befindlichen Paare stammt das ganz besonders tiefgelbe Männchen aus dem Valle di Korissia auf Korfu. April 1894 erbeutet wurde. ein vielbegehrter und vielverfolgter Leckerbissen ist. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt.) — Alpenkriüu'. In neuester Zeit hat man plötzlich herausgebracht. obwohl sie daselbst paßt. Übrigens halten sich die Pirole höchstens bis in den September auf diesen Inseln auf. sollen. wenn auch mißmutig. jene der Alpenkrähe auf pyrrhocorax Obzwar unanfechtbar ist. diese Früchte sind seine Lieblingsnahrung und sein Fleisch erhält dadurch einen Wohl- geschmack. insbesondere zur Herbstzeit.^) welchen ich vollständig beipflichte. gebotenen nie einen alten Vogel antreffen konnte. so ist es ganz erdaß Lord Lilford sowohl unter den vielen im September die Gärten von Korfu belebenden Pirolen. daß sie nach den Erfahrungen vieler. nämlich anfangs August. als auch unter Dutzenden daselbst auf dem ^Markte aus- klärlich. welche die Regelung der wissenschaftlichen Benennung sich zur Hauptaufgabe gemacht haben. Schließlich werden Euböa (Lindermayer) und Santorin (Donglass) als seine Rastplätze ausdrücklich genannt. schauung diese Auffassung durchaus nicht vieler Ausdruck geben zu ') Auf Paxos im 2) Vogelfang. der Anfänger dagegen verliert die Geduld und wird unserer schönen Ornithologie dadurch geradezu entfremdet. Pyrrhocorax graculus (L. d. B. glaube ich der Andaß es füglich denn doch einmal an der Zeit wäre. Brehm^) aus Griechenland und Deutschland beschriebene Oriolus aureus (mit gelben Spitzenkanten an den Schwungfedern der Männchen und gi'auen bei den Weibchen) längst fallengelassen werden mußte. April und besonders im August. ihre Untersuchungen wenigstens bezüglich der wenigen hundert europäischer Vögel abschließen möchten. Daß der Pirol in Griechenland. Daher nennen die Griechen diesen Vogel „Sykophagos". den es in Ländern. z.246 Ornis balcanica. Unter den aus CJriechenland stammenden Vertretern vom Pirol im British Museum und jenen von Athen und Sarajevo verdient vor allem ein partieller Albino mit reinweißen Flügeln und ebensolcher Brust Erwähnung (Museum Athen). Wer in die Schwierigkeit der Nomenklatursregelungen eingeweiht ist. Da im Herbste junge und alte Vögel zumeist getrennt ziehen. fast durch- Durch die wegs nur geschossen und nur selten mit Schlingen gefangen werden. L. läßt sich ja diese fortwährenden Abänderungen. 64. wenn die Feigen reif werden. daß diejenigen. wo es keine Feigenbäume gibt. wissen Sonninis Reisebericht wir schon aus welcher von sehr vielen späteren Autoren wiederholt wurde und Stelle folgendermaßen lautet: „Der Pirol kommt auf den wo die (1801). Feigenfresser. h. das Weibchen von der Insel Skyros (Herbst 1894). nicht besitzt." Feigenmast werden diese Vögel in der Tat unglaublich fett. und es verdient hervorgehoben zu werden. daß die rotschnäbelige Alpenkrähe einstmals viel zahlreicher im Lande vorhanden gewesen sein muß als heutzutage. Aus der ornithologischen Literatur des Gebietes sowie mündlichen Erklärungen Krüpers ist deutlich zu entnehmen. gefallen. Lindermayers und Erzherzog Leopolds. S. daß der von Chr.

vermutlich ein Paar. erlegt Stück von ebendaher im Museum auf Feste Koburg. werden kann. fliege ungemein hoch und geringer Anzahl die Schluchten füi* werde daher sehr Weiters war des des selten erlegt. sie nach dem Grafen von der Mühle am häufigsten im Oeta und nennt dann Lindermayer die Gebirge Akarnaniens. woselbst übrigens Chr. Apfelbeck am 28. niemals sämtliche hohe Gebirge bewohnte. Mai 1900 am Kamme des Oxyägebirges bei Karpenisi zwei Stück. legt hatte.. in nächster Nähe beobachtet zu haben ver- sichert. Zu den obigen Ausführungen sei hier bemerkt. daß sie nur zur Sommerszeit an den Fuß der Berge herabkomme. Sclater. Ibis 226) zu Oxford. wie Gloger vermeinte. und wie mir Krüper vor wenigen Jahren erzählte. während ich wo sie Parnaß heutzutage mit im Taygetos und überhaupt keine Spur finden konnte und auch meine Nachfragen ohne jeden Erfolg blieben. Im Parnaß betrat Krüper 1859 eine Felshöhle. ferner sei sie sehr scheu. endlich ein prächtiges Paar alter Vögel von Guic- von Herrn Merlin ein zweites am 7. Heldreich und tatsächlich Sicherheit noch nachgewiesen dem Peloponnes auf ist das der einzige Ort. bereitet es seinem dortigen besten Sammler alljährlich Arger. daß aber im Westen. um an den Quellen zu trinken. Die Gründe dieser Abnahme sind nicht recht klar. Mai 1857 am Parnaß erl)eutet. als der Vogel eben einem Karsttrichter Inseln torin (Thera). im Museum der Universität in Athen. Leonis 1895 in der Hochregion des Delph einen solchen Korallenschnabel genau erkannt haben will. gegenwärtig im Museum zu Augsburg. und zwar angeblich von den kleinasiatischen Gebirgen her. aber wegen der schweren Zugänglich keit die Eier unmöglich beschafi'en kann. auf dessen Felsen entflog. ein altes Männchen mit regelwidrig verlängertem Oberschnabel von 1840 aus Griechenland in der ehemaligen Kollektion des Herzogs von Leuchteuberg. den Taygetos und den Paniaß. rwpestris eine Endlich erfuhr Hauptmann Roth im Juli 1898 von einem Hirten in Arachova. British-Museum. in welcher außer einem Paar Alpenkrähe ihre Jungen fütterte. welche in Griechenland bisher noch nicht genommen worden Cl. das weitere Aufenthaltsorte als Parthenongebirge bei Tripolitsa. daß dieser einige Jahre vorher eine Aipenkrähe in der Umgebung für die Küche ersind. und Euböa (Lindermaycrj. in der unveröffentlichten „P^auna graeca" von Sibthorp (s. Von werden nur zwei genannt. Aus alldem geht hervor. Die beiden letztgenannten Gebirge erwähnt Simpson. nämlich Sansie nach Fiedler im Herbste erscheinen soll. p. 247 Griechenland. ausdrücklich den endlich v. daß er wohl Niststellen des Vogels kennt. der Kustos des hiesigen Museums und Entomologe V. dürften aber wohl ähnliche sein wie bei uns in den Alpen. Sammlungen sind mir London. daß es heutzutage mindestens in den Gebirgen Attikas (Hymettos und Pentelikon) diesen Vogel nicht mehr gibt. wo sie zu finden sein soll. graczihis jetzt ungleich seltener P. . daß in Griechenland P. mein lieber Freund. in Aetolien. Bezüglich des Festlandes wird die Alpenkrähe zunächst von Hymettos und Lindermayer in Pentelikon augegeben mit dem Beisatze. In den: folgende Belegstücke aus Griechenland bekannt geworaltes Weibchen aus der Umgebung von Athen. Jahrhunderts von Bauer (Tafel 66) hergestellte Bild 1904.III. pyrrhocorax ist und daß in diesem Lande von der Art leider überhaupt nur ciardi als sen. Den ältesten Anhaltspunkt für das Vorkommen in den griechischen Gebirgen bietet jedenfalls das gegen Ende des 18.

füllt fyrrhocorax pijrvhocorax. wo L. 26-6 26-9 25-6 mm 90 75 cg Gew. und zwar meistens paarweise. Krüper Winter scharenweise Anfangs gelang Museum in es Auch die Stücke im Museum zu Athen stam- beobachtete. hielten durch die Liebenswürdigkeit des Herrn Hauptmannes Roth erhielt das Museum aus der Gegend von Agoriani im Parnaß je ein Paar junger und alter P. Lindermayer und Graf von der Mühle kannten sie bereits von den höchsten Gebirgen Mittelgriechenlands. woselbst diese Art niemals beobachtet Islands" wurde. dem Parthenion und der Hochebene von Ti'ipolitsa. daß auch in Griechenland die Alpendohle im die tiefer gelegenen Teile der Krüper nur. ein Gebirge herabfliegt. aber erst bei der Besteigung des Taygetosgipfels Die Bruttrichter sind dort.248 Ornis balcaiiica. wo der Vogel kolonieweise zusammen mit Columba livia und Colaeus inoned'ida in tiefen Karsthöhlen brütet. Jidi 1894 auf der Höhe der Kiona sieben Stück und tags darauf in den Felsabstürzen gegen Norden zu eine sie in sie Umso die sämtlichen griechischen Inseln. vom Taygetos. "^l Am Schar von über 50 solcher Dohlen. bekam Vögel zu sehen. — Für (L. bis 22. vollauf seine Richtigkeit. so ') „Zoologist" 1861 enthält unter dem Titel: „Note ou tlie alpine chough as observed in tlie Juuian den Abdruck des betreffenden Teiles der liekaunten Arbeit von Lord Lilford (Povvys). „Ibis" l«6ü. anders gewesen sie in Grie- In früheren sein. daß ihnen unsere Schrotladungen nichts anhaben konnten. den Gebirgen sehr häufig sein soll. verwechselt erscheint. Erst führten auf. 83 Aber auch schon Ende Mai sah Krüper im Parnaß öfters bereits flügge Junge. Ali)cn(lohle. wobei jedoch das Festland von Albanien mit den jonischen Inseln. Ich traf am 15. Parnaß. alle sehr tief und schwer zu- gänglich. drei Stücken sind: L. pyrrhocorax. Gegenwart hat der Ausspruch die chenland häufiger zu finden mag Jahrhunderten dies in Brehms daß „Tierleben". sei als die wohl Pyrrhocoraoc alpinus vielleicht Mit Ausnahme von Euböa. fast Höhe sich in beträchtlicher den Xerowunibergen neben der Langhäda- in schlucht in Lakonien ein von der Alpendohle besetzter Felstrichter befinden.). 37-7 35-5 346 mm Br. einziges Ei vom Veluchi für das Athener aufzubringen. so daß mein sehnHeher Wunsch. aber in den letzten drei Jahrzehnten wurden fast alljährlich eine und in alle Welt verschickt. mehr Reste vorhanden sind. Die Gebirgsdohlen stets in solcher damals prachtvolle Flugspiele sich aber Höhe. ich ziemlich viele der wie die Untersuchung ergab. . leider auch hier uner- zu bheb. Maß und Gewicht Partie Eier dieser Art im Parnaß für ihn gesamnrelt meist werden von sie in der Zeit vom 20. den prächtigen sjjärliche Vogel endhch einmal in der Freiheit beoljachten können. welche er dort Ende men vom Juli 18'J8 erbeutet hatte. ZuMai ausgenommen. Alpenkrähe. daß auch hier wie anderwärts der Beginn der Legezeit ziemlich unregelmäßig genannt werden muß. des Korax (Vardusia) Weiters soll 18. Juli sahen wir dann bei der Besteigung den ganzen Tag über welche. meidet zahlreicher bewohnt sie die gebirgigen Teile des Festlandes.

wo am 14. lernte ich ihn im Winter und Frühling kennen. erfahren wir von dem letztgenannten Orte. Auch in der Maina bekam Graf von der Mühle Östlich von am 25. ihn Graf von der Lindermayer bemerkte ihn waldungen. In der Umgebung der Casa Inglese auf Kephalonia fand ich in den dortigen Tannenbeständen des Ainos im März 1897 zwei Paare. 249 Griechenlaud. Baedeker. wo St. Die Tatsache. im oberen Teile des Kladeostales verriet sich mir Mai 1898 der Eichelheher durch seinen weithin hörbaren Ruf und die folgenden Tage bekam ich sehr viele im ausgedehnten Eichenwalde Kapellis (Pholoe) zu sehen. Brelim und Päßler (Eierwerk) und AI tum. schoß einen Hoher krank und erbeutete ein altes Weibchen. namentlich in Arkadien. Die Vögel waren überall ungemein vorsichtig. und zwar jener an der Bucht von und Levkimo gelegenen. Theodoros unweit davon und die Waldungen bei Gumeron in Eiis. . Juni 1898 sich eine Familie großer Jungen herumtrieb. Kythera soll der Eichelheher nach Jameson von Frühjahr bis Herbst bewohnen. bei Govino — wobei es mir freilich nicht recht klar ist. Arachova und im Parnaßgebiete. wenngleich nirgends in solcher den Wäldern Mitteleuropas. Jedenfalls bilden sie einen für Griechenland seltenen Fund! Weiters beobachtete ich den Eichelheher zur Brutzeit zweimal in den Vorbergen des Malevosgebirges zwischen Kalamata und Sparta und im Taygetos von oberhalb Anavryta angefangen. Besonders häufig soll er nach Lindermayer und Graf von der iMühle auf Euböa vorkommen. Hilaire fest sowie etwas später Fiedler für die mit Tannen bewachsenen Schluchten des Olonos.) — Eichellieher. woselbst der Vogel sich allerdings Mühle und Lindermayer anfangs nur im Herbste stets am in als den Eichen- bemei-kbarsten macht. wenngleich nicht mehr so zahlreich wie Drummond und Lord Lilford. sind aber sonst ganz regelrecht gezeichnet. Strimnieneas Eichelheher für uns sammelte und Krüper vor Jahren im Mai auch einige Eier Orte seines dortigen erhielt. In Akarnanien seen stark verwilderten zeigten sich einige ' 29. Ein Standvogel der verschiedensten Landesteile. aber auf dem griechischen Festlande. Garrulus glandarius (L. Kalikiopulo. daß sein Verbreitungsgebiet ül)erhaupt bis nach Griechenland reicht. Zahl wie etwa in Als Bewohner der Olivenwälder von Korfu.III. In Aetolien Vrachorisee am bei Metaxa zwischen dem Phidai'is und dem großen ^ sowie jener an der Phidarismündung. nur ein Gelege von fünf unbebrüteten Eiern wurde doch noch aufgetrieben. März 1897. wo daselbst der Vogel einen geeigneten Platz zur Fortpflanzung finden kann. ist er vor allem ein Bewohner der Auwälder \im die Vrachori- wo ihn Simpson fand. Obwohl häutiger in den Waldungen der Gebirge. Andere Paare gab es auf diesem Berge noch in einer Höhe von 1500 1550 m. Dubois. und zwar auf dem Peloponnes. Livadiiia Vorkommens sind Agoriani (Hauptmann Roth). . Am 2. fehlt er jedoch auch nicht den Niederungen. bis zum höchsten Nadelholzgürtel. ein Nest mit Jungen. Die Eier zeigen eine stark grünliche Grundfärbung. Juni 1862 wurde auf Korfu von Sperling ein kaum flügges Junges geschossen. Hier brütet der Vogel in größerer Zahl und die meisten Nester enthielten Junge in verschiedenem Alter. und auch im OHvenwalde beim Markutsasee gab es mehrere Paare. Für Mittelgriechenland führten Brutvogel an. die Gegend bei Hag. wo er sowohl in den Olivenwäldern als auch in den Aubeständen seinen Wohnsitz hat. stellte ihn nach eigenen Beobachtungen zuerst Geoffroy-St.

denn in Attika nach Krüper (dessen Angaben v. Diese Aufenthaltsorte beschreibt am mit den Worten: „Sie liebt die Sümpfe mit Rohr und Tamarisken bewachsen und die besten an dieselben stoßenden Ebenen. wurde unter genau ausgeführt und sämtliche in Frage kommenden Autoren stimmen darin überein. ist sie Erscheinung. wo wir im ni(. April 1858 mit acht altes 25. Äfai Ein hier von mir geschossener und nicht sogleich gefundener Steinkauz wurde sofort von Elstern gerupft. hier kein Irrtum vorliegt. Pyrgos und Olympia. In den viele Paare. In Akarnanien halten sich die meisten im niedrigen unteren Phidaris und bei Naupaktos auf und nicht minder Gebüsch der Niederung am Düne viele gibt es auf der Lindermayer von Agulinitsa bei Pyrgos. die Elster als Bewohnerin von ganz Griechenland bezeichnen zu doch für gewisse Landstriche daselbst eine sehr gewöhnliche. Eine riesige Anzahl brütender Elstern gibt es aber auch unweit davon. Wie überall so interessante Neuigkeit. In ist sie Umgebung von Athen würde man sie vergeblich suchen. östlich Missolonghi und Actolikon in den dortigen ausgedehnten Olivenwäldern sowie Auwalde rings um die beiden Vrachorisecu. Pica catidata Boie — Eistor. der Eichelheher auch streicht in Griechenland zur Herbst. Kavassila. Ich selbst sah die meisten Elstern ebenso wie der Ebengenannte und auch Kapitän Sperling. alltägliche entfernt. der sie ganz mit Recht für echte Standvögel hält. Dieser berichtet nämlich Winterszeit weit umher. daß aber ein völliger von ziehenden Hehern. Krüper fand hier eines am 18. welche zugleich mit der Turteltaube P]nde August auf den griechischen Inseln ankommen. lichtbraunen Schwungund Steuerfedern ohne jeglichen Metallglanz und stellte fest. Er sah sie während der Reise gewöhnlich gesondert von anderen Vögeln auf liüsche aufsitzen und auch für kurze Zeit sich auf die Erde herab- Wenn senken. was auch durch die neun Stücke unserer Sammlung von den obigen Orten bekräftigt wird." Wipfeln des stillen ebenso wie in Pinienwaldes (P. April und J\Iai zahlreich antrafen. April Eiern. Größe usw. daß die Nester fertig waren und meist sechs Eier enthielten.). Juli 1894. (L. sowohl hoch als auch untersuchtes Nest enthielt acht Eier. wie diese Vögel überhaupt nach ^) Pyrus amiiydalifonnia . daß sich die Heher Griechenlands durchaus nicht von mitteleuropäischen in Gefieder. mit wilden Birnbäumen^) und Pinien versehen. Auch im dichten Tannenwaldc oberhalb Segditsa in den Verbergen der Kiona be- obachtete ich welche am 14. in dieser Art Pica pica Weit können. und welches war das sein Daß woher mögen diese Wanderer wohl gekommen Ziel ihrer Reise? Griechenland nirgends der schwarzköpfige Heher vorkommt. Heldreich wiederholt) nur in der Ebene der von Marathon zu finden. baren Nester. unterscheiden. ihre leicht Ein am in von dem bemerk1894 3. Akarnanien und dem in gegenüberliegenden Teile des Peloponnes: bei Patras. Sammlung gegen Ende Dezember serer Von weiter nördlich wurde ein Stück in unLamia geschossen und Drummoiid bekam bei einzelne Stücke aus Thessalien.und Zug übers Meer stattfindet. Hier schoß ich ein 1894 mit gänzlich abgetragenen. wäre eine welche wir durch Sounini erfahren.^öU Ornis balcanica. halepensis) dem Tamariskendickicht an Männehen am von Agulinitsa brüten auch sehr der Phidarismündung.drig.

letzterer mit folgenden Worten darstellt:^) „Am Parnaß sehr traf ich sie einzig in den Tälern in der Region der Olive und der Rebe. Birds of Eur. April 1894 einem auf einem Erdbeerbaume (Arhutus unedo) angebrachten Neste sechs frische Eier. — Dohle. Im Valle di Korissia entnahm ich am 21. nachzuweisen. noch um eine lokale Form. daß es sich hier ebenso wie in anderen Balkanländcrn weder um eine besondere Spielart. und zwar im Valle di Ropa und Korissia. u. Mai einem Neste die Elster vom ersten frischen Ei wegscheuchte und unweit davon. während monedula nordwärts Ich kann dem gegenüber zieht." die schaften ausgestattet wie in Westeuropa. Ich erhielt Woche des Mai in den Tälern des nördlichen Parnaß. geschäft beginnen. de Mor. daß Jameson die Elstern auf Kythera bloß im Frühling und Sommer beich bekam auf dieser Insel überhaupt keine zu Gesicht! merkt haben will führt für sie auf. dann bei Strongyli.m in Albanien zu brüten. Euböa Erhard Lin- Kykladen im allgemeinen als Standvogel. Braganiotika und Govino. daß in Akarnanien im Winter beide Formen vorkämen.. erkläi-en. Mai 1894 bei Velestino erlegtes. ') dagegen C. den Mittelweg zwischen ein. wie dies Krüper und Seebohm.). acht Tage darauf bereits flügge Junge antraf. fügt aber noch hinzu. Mesongi. Aus Thessalien stammt ein am Weibchen und auch sicht typisches Von den dermayer 17. ich noch die Gegend von Argos und Sparta. erfuhr ich in der Gegend von Pyrgos. Eine Reihe von sechs aus großer Zahl ausgewählter griechischer Dohlen zeigt viele das ganz deutlich. Graf von der Mühle iu Griechenlaud wirklich nicht verfolgt werden und infolgedessen keck sind. in seiner Auf diesem Standpunkte beharre ich trotz der Angabe Drumraonds Arbeit über Makedonien. . viele scient. Sehr viele Elstern dürfte es auch heute noch im Gebiete des Parnaß geben. ist mindestens auff'allend. für die — Wenn ich schließlich die Elster für Drummond Korfu als häufig und Lord Lilford bezeichne. Lycos moiiedula L." Wie unregelmäßig die Paare übrigens auch in diesem Lande das Fortpflanziings- ich am See Muriä am 21. Ich habe den Dohlen Griechenlands besonders große Aufmerksamkeit gewidmet luid zu erlangen getrachtet. Bd. was Krüper und ich entschieden bezweifeln. Dadurch gelangte ich zu der Überzeugung. selten Colaeus monedula (L. 384). obachtete. und überhaupt bezeichnen schon die Mitglieder der Elster hier als sehr verbreitet und mit denselben Eigen- zu sehen waren. III. (187:s). so halte ich damit denn jener nennt sie hier und dieser sehr häutig. bei Katakolo. sondern lediglich um individuelle Verschiedenheiten der Färbung des Nackens und des Halses handelt. viele viele Eier in der zweiten von ihnen waren mehr oder weniger bebrütet. in jeder Hin- dort gab es recht viele Elstern. wo in Auf dem übrigen Peloponnes nenne wo sehr „Exped. collaris in Thessalien in großer Zahl be- monedula daselbst niemals.251 GriechenlaiKl. p. p. daß im Winter ein Zuzug von anderswoher stattEbensowenig kann ich es mir findet. Gerade der Versuch des letztgenannten. Ich begegnete ihr auf dieser Insel im Jänner und April sehr oft. Die gewöhnliche Zahl in jedem Neste war sieben. um mit der Form collaris Drum. IV. ins Reine zu kommen. daß er C. im Frühling dagegen collaris in der Klissura ihre Niststellen bezieht. 513. Dresser. und trotz der langatmigen Auseinandersetzungen Simpsons (Ibis 1860. griechischen Inseln scheint sie auch nicht eine jede zu bewohnen.

Tinos. unweit davon suchten bei Juritsa eine Menge Dohlen die Felder ab (1. ist. Auf dem Peloponnes gibt es folgende bisher bekannt gewordene OrtHchkeiten ihres Vorkommens: Tripolis (Lindermayer). Marina (Fiedler). . als er schrieb: „So häufig in Morea. de Mor. daß ihre Scharen sozusagen die Sonne verfinstern. versichern. Diese ansehnlichen Siedlungen wurden schon 1858 von Krüper. von denen ich einige erwarb. daß Degland diesen Punkt im Auge hatte. Es machte ganz den Eindruck. was ich 1897 bestätigen konnte. Zea (Keos). in der Nähe \'on Kap Papa in Elis (Simpson) und die drei Trinisi genannten. Möglich. Jänner 1897 auf Feldern herum. Die Federn des Halses sowie des Nackens bis zum Kücken hinab sind nämlich bei ihr von der lichtaschgraucn Farbe des Rückens von Conus cornix. gleichviel üb im Winter oder im Frühling. hier besonders zahlreich in den Wänden des ungeheuren Granitfelsens. durch Lamia und Pharsalos. ein charakteristischer Mitbewohner in allen Städten im Tieflande von Thessalien.2J0J Oriiis balcauica. Ganz unglaublich große Scharen schwärmen ist. verzeiclnict ^efmideu. (t. an den Brutplätzen sowohl deutlich recht gefärbte Stücke zu sehen sind. daß hinsichtlich der genannten OrtHchkeiten. wie Philijjpson treffend bemerkt. so Ende Mai 1873 und 1875 von hochgelegenen Brutplätzen Eier. in riesiger Menge im verlassenen Turme des Monastir Hag. Mai 1894) und viele hunderte nisten in der großen Klissura sowie in den kleineren Schluchten des Arakynthos oder Zygos- Märztagen zum Brüten in oder am Varassovo und der Felsiusel Oxiä. St. kleinen. Schließlich kaufte ich von Strimmeneas eine auf Skyros 1894 geschossene junge Dohle. felsigen Eilande') im Lakonischen Meerbusen gebirges Außerdem fand Lehm. dann am Tripodolakos und bei Astakos traf. (Jbgleich die Dohle durchaus kein seltener Vogel des Gebietes doch nicht alle Gegenden zu. ebenso bemerkte ich dies in Velestino. hier einer der wenigen Standvögel der Insel (Jameson) und ebenso angeblich auf Korfu (Drummond).sciiließlicli auf der Karte der Expöd. dagegen nimmt ihre Zahl gegen Westen bedeutend zu. nachgewiesen. vermischt mit Saatkrähen. während die neu hervorsprossenden Federn bereits die gewöhnliche Dohlenfarbe besitzen. Jedenfalls Sie ist. *) Ich lialjc (lieselbtui aiis." Unter den Inseln wurde die Dohle bisher auf den folgenden beobachtet: Euböa (Lindermayer und Graf von der Mühle). lichtnackige als auch vollkommen und habe dafür auch Beweise mitgebracht. scient. Hilaire). Für Mittelgriechenland ist sie als Brutvogel für Karpenisi (Graf von der Mühle) und das Parnaßgebiet Aus letzterer Gegend erhielt Krüper mehrmals. als ob es sich hier um vorübergehende Besucher handelte.und SandsteinAvänden von Gythion. an der Nordküste der Insel unweit Kap Katharina am 22. und zwar trieb sich ein ungeheurer Schwärm. Im östlichsten Teile des Vrachorisees bereiteten sich viele Paare in den letzten den Höhlungen dicker Platanen vor. Ich konnte bei meinem viermaligen Besuch von Korfu nur ein einziges Mal diese Ai't beobachten. März 1897 im Gebirge oberhalb von Naupaktos. Diese beiden Autoren stellten aber außerdem noch einen namhaften Zuzug von Dohlen zur Winterszeit fest. Kythera. Wenige Dohlen beobachtete ich am 29. welcher die alte venezianische Stadt d'El-Bourgo trägt (J. da ich im Jänner und noch im März riesige Scharen zwischen Missolonghi und Aetolikon. 1860 von Simpson untersucht. deren erstes (Gefieder sehr abweichend licht gefärbt ist. nördlich löcherten ich etwa 30 Paare bei Platanos in den siebartig durch- (unweit von Pyrgos) angesiedelt und eine ganz gewaltige Kolonie in den Spalten des Lcuchtturmfelsens an der Einfahrt in den Hafen von Pylos. so regel- sagen ihr wie aus den folgenden Verbreitungsangaben ersichtlich ist sie im allgemeinen im Norden des Landes häufiger als im Süden.

Meiner Reiseeinteilung ist es zuzuschreiben. März 1897) und einen starken Durchzug beobachtete ich am 3. nur einzelne zu bemerken. ja teilweise einen ganzen Sehwarm.III. bei Mandukio herum und an der Nordküste sah ich ziemlich viele auf den Feldern. aber am 27. Abzug gegen Ende Februar. Fuße des Zygos (Arakynthos). gab es ihrer nicht allzuEin Schwärm von etwa 30 Stücken trieb sich bei heftigstem Platzi-egen viele. wo sie in den Ebenen und Sümpfen reichliche Nahrung finden. März. April waren über dem Olivenwalde östlich der Stadt 27. und auch Dr. Die Sektion ergab. verViel häufiger und zahlreicher ist sie den ganzen Winter in Akarmischt mit Dohlen. April 1894 sah ich dicht bei Missolonghi noch Im Jahre 1897 begegnete Missolonghi ich großen. aber trotzdem glaube ich nach allen mir gewordenen Nachrichten schließen zu dürfen. daß sie im Osten nicht so häufig So ist sie z. Kriiper und V. aber gegen Abend überflogen viele tausende die dortigen Lagunen nach Norden. Gleichwohl erwähnt Lindermayer. Viel mehr Beobachtungen besitzen wir von der Westseite Griechenlands. Hier ist die Saatkrähe zunächst ein alljährlicher Wintergast auf Korfu. Hier waren untertags nur einzelne sichtbar. Auch auf Petald zeigten sich welche. Schwärmen auf den Ackern am Südufer ziemlich später Zeitpunkt. Endlich (29. sowie zwei Stück nach heftigem Sturme im Hafen Hag. Euböa ausgenommen. Pantelemono (14. Daselbst beobachteten Simpson und Sperling beträchtliche Schwärme am nanien. — Saatkrähe. JOo Grieclienland. daß es ein einjähriges Männchen war und in diesem der letztgenannten Gegend sellschaft Jahre nicht gebrütet hatte. daß die Saatkrähe sehr häufig im Winter in den Ebenen und Olivenwaldungen Attikas ist und erst beim Erwachen des Frühlings in die nördliche Heimat zieht. Corvus ft'ugilegus L. Lindermayer sein dürfte. Offenbar für den östlichen und südlichen Peloponnes gilt die Bemerkung Graf von der Mühles. März 1897 an der akarnauischen Westküste bei Chalkitsa. Jänner bis 10. an welchem Tage ich unweit am nördlichen Seeufer bei Juritsa sechs Saatkrähen in Gevon Nebelkrähen und Dohlen antraf und nach längerer Verfolgung auch eine davon erlegte. auf den Inseln östlich vom zur Winterszeit erscheint als im Westen. auf fast allen Ausflügen in der Umgebung von ungeheuren Saatkrähenschwärmen in der Zeit vom Am 4. daß ich die Saatkrähe nur auf Korfu und im Westen von (iriechenland beobachten konnte. ') Anfang Etwas abweichend davon vermerkt was für Attika wohl richtiger April. daß sich die Saatkrähe nicht selten im Spätherbst und Winter auf ungepflügten Ackern zeigt. nirgends und von niemandem beobachtet worden. welcher nur noch bei weitem Mai 1894 übertrofien wird. daß er im Winter 18B8 jeden Abend tausende vom Spercheiostale gegen die Bucht von Lamia (Stylis) streichen sah. die Ankunft Mitte November und den Abzug . Nach Lord Lilford genauer: Ankunft gegen Ende Oktober. B. begegnete ich vielen Saatkrähen im Tale landeinwärts von Naupaktos März 1897) und tags darauf ungeheuren des großen Vrachorisees — ein durch eine Beobachtung am 2. Heldreich sagen.') Zur Zeit meiner Anwesenheit auf Korfu im Jänner 1897. bedeutender Anzahl nach Drummond wo sie in im Oktober ankommt und im Februar gegen Norden abzieht. Festlande.

Juli krähe in Griechenland auf. dann auf Petala (25. Heldreich) und ebenso auf Euboa (Lindermayer). wahrnehmen. Hier verfolgten mehrere auch ein Paar Steinadler. Wenn Simpson bemerkt. Auf Korfu stellte sie bloß Drummond als eine gelegentliche Erscheinung festSie scheint dort sehr selten vorzukommen. Drei Junge wurden dort auch geschossen. und zwar ziemlich häufig (24. Erhard sagt. der Vollständigkeit halber Dezember 1898 bis 21. So z. sehr alten Vogel auch einsandte. erwähnt. Im Osten des Landes fand sie Graf von der Mühle bei Lamia und um Athen als Standvogel und es liegt mir ein von St. 1894 längs des Weges von Araphissa nach Segditsa viele. Auf den Kykladen ist die Nebelkrähe ebenfalls Standvogel (Sonnini. In weitaus geringerer Anzahl als in anderen europäischen Ländern tritt die Nebel- Es ist nicht bekannt. dann bei Lala und auch beim Abstiege von diesem Plateau gegen Platanos zu. gegenüber der Quarantäneiusel Hag. Mai 1898). gegen den Mornos abwärts. am 17. die wahrscheinlich alle in den zahlreichen Spalten des Kongiomeratgesteines . Auch fand ich selbst im Walde von Piims halepensis in Attika. Das Nest war in der Gabel einer älteren Seestrandskiefer angebracht. wo am 3. Juni 1894 zwei Paare vorfanden. sowie endÜch in den Xerowunibergen des Taygetos überall einzeln. als Krüper und v. bei Patras. daß auch Baron Schilling März 1899 in den Olivenwäldern bei Angelokastron. Als Standorte unter den Kykladen nenne ich ausdrücklich: Evreokastron. April 1862 ein Paar und ich am 12. ob der Mangel an geeigneter Nahrung oder das heiße Klima des Landes die Ursache davon ist. Auf dem Peloponnes. März 1897 tausende zusammen mit Corv. ich scient. sah ich am 13. Juli bei Stromvi zwei zwei Tage darauf von Granitsa. Juni 1894 herumtrieben. Georgios. Dezember 1895 bei Marathon erlegtes und präpariertes Männchen vor. de Mor. wo namentlich am Kap Muntsara oder Mutsoma (Ostküste) sich viele am 19. Aber auch die ebenen Landesteile und die Küstenstriche sowie die Inseln meidet sie nicht. Naxos. wie ausdrücklich von Lindermayer und Sperling hervorgehoben wird. Auch die Gegend des Hafens Hag. teils am Zuge nach Norden wahrnahm und einen Schließlich sei vom 3. B. Entschieden häufiger als in der Ebene habe ich sie in den Gebirgen angetroffen und in mehreren dieser ist sie nicht so selten. Pantelemono bei Astakos beherbergte mehrere Paare. moneclula vorüberzogen. In Westgriechenland konnte ich einige bei Juritsa am Vrachorisee (2. geradezu sehr viele. an der Seebucht von Aetolikon und in der Umgebung von Patras Schwärme bis zu lOÜO Stück Saatkrähen teils am Strich. daß sie auf diesen Inseln an Zahl alle anderen Corviden weit überragt.. zu brüten. von denen sich die alte Ki-ähe sehr zeitÜch entfernte. Mai 1894 ein Nest mit drei frischen Eiern. Familien. angegeben wird. so muß ich entgegnen. Mai 1894). Strimmeneas am 31.254 Ornis balcanica. scient. v. wo Krüper am 21. — Nelielkräho. Exped. daß Saatkrähen selten Corinis cornior L. um überhaupt noch daß dies gar nie festgestellt wurde. bei Musinitsa wieder viele und Im Parnaß beobachtete Hauptmann Koth mehrmals Nebelkrähen im Juli 1898 bei Agoriani. in Griechenland verbleiben. Februar 1897) und dem gegenüberliegenden Festlande. im Alpheiostale ober- halb von Olympia. frugilegus und Cul. fand sie für dessen Gesamtgebiet sie Graf von der Mühle von der Exped. de Mor. Heldreich angeben. Erhard. am 12.

neigt namentlich im Osten ein Teil offenbar zur deren Heimat Nordwest-Indien bis zum Raben typische lebenden Form Euphrattale und Palästina C. 1835) bei Viehherden antraf. allerdings jungen Belegstücken vom Hymettos bezügliche Mitteilung findet sich hierüber von Hartert u. eine Beobachtung. April 1888 aus dem Gebiete des Parnaß mit vollkommen regelrechter Färbung und von Naxos vom Frühjahre 1894 von bei zwei solche zu je zwei Stück vor. typisch: Lahn Altes Männchen vom 21. aber auch anderwärts nicht ungewöhnlich ist. Da um es sich hier einen wirklich interessanten Fall der Verbreitung der ge- Form handelt. seltener auftritt. wo Santaei-hielt. sei Mühle erwähnten rötlichen Federränder. a. als auch in Mühle S.". indem er von hier Eier und Junge (von rius 255 Griechenland. ergibt: corax mit reinem. 1901. Athen genommenen Gelege liegen mir noch vom 20. Es wurden infolgedessen auf Tafel C. corax.und uordeuropäischen Kolkraben nannten östlichen zu Vergleichszwecken. ausgebrütete Nebelkrähenfamilie antraf flügges Junges mitbrachte. — (Siehe Tafel Während meisten die der I. Krüper Mykonos und Faros Gaiduronisos und Phaneri bei Syra. Corvus corax. dieser sowohl Baum ist in den hohen Gebirgen bekanntlich nirgends im . Roth am 25. — Kolkrabe und Corvus corax laivrencel Hiime Indischer Kolkrabe. November 1892 „Rosental" bei Marburg (Flügellänge 45 cm) und corax lawrencei: Altes Männchen Der Vergleich C. C. Mai 1898 erlegter Vogel zeigt deutlich die Nur der bereits die Vollständigkeit halber vom Grafen von der erwähnt. denn Gebirge im Landinneren anzutreffen. die vor Jahren auch Dr. ') Bei Graf von der Kumeliens. Die ist. C.) Griechenland in ständig C. corax in der Sammlung Brehms in „Nov. cornix h. schließlich Giura (nordwestlich von Syra). und Pentelikon. namentlich am Kopfe purpurbraun (schokoladebraun) schimmerndes Gefieder. p. I abgebildet: vom 22. daselbst ausgebrütet machte. V) Ein bei Läla von H.III. Zool. aschgrauer Fleckung. Andersartige Abweichungen habe ich nicht gefunden. corax sind. Jänner 1897 Hymettos (Flügellänge 43 C7n). Außer dem oben angeführten. erste dies- Kleinschmidt gelegentlich der Besprechung der Formen von C. Juni 1894 je eine in Felsspalten und auch ein eben wo sie Fiedler (7. Krüper als Brutvogel festgestellt). corax lawrencei hat dagegen. ferner Santorin. 47. tiefem Schwarz und blauem Glanz. daß Lindermayer Corvus cornix fälschlich als Wintergast des Landes betrachtete und später erst für einen Standvogel wenigstens der Gebirge Nordgriechenlands erklärte. L. auf Grund von drei. eine Erscheinung. d. verteilter. gab ich mit Freuden meine Zustimmung zur Abbildung wenigstens des Kopfes dieser sowie des mittel. worden waren. und zwar gleichmäßig dunkler. Juli von Strimmeneas im Herbst 1894 Selbst von Skyros liegt mir ein erbeutetes junges Exemplar vor. vol. corax laivrencei. am 24. VIII. wie solche bei C. 53 muß es heißen: „Sie brütet Waldungen von Pinus maritima.

Im September beobachtete dann Lord Lilford kleine Gesellschaften in der Buclit bei der Hauptstadt und auf Korfu sehr häufig dem nahen Vido. am Ich war sehr erfreut. corax wird in Mitteleuropa braun. schlanker aus.xiä. sondern das Gefieder ist viel schwächer pigmentiert als bei corax und deshalb bleibt es nicht lange schwarz. zu ersten auf den heutigen Tag beibehalten hat.. allgemeinen zu den Standvögeln der Kykladen zählt. Er dem diesbezüglich in stellt der dem zwischen Mitte afrikanischen umhrimis und riesigen tkibetauus. dann als Brutvogel für Naxos Alfr. als ob sie jahrelang dem Sonnenlicht ausgesetzt gewesen und verblichen wären. Nach Brehm ist er besonders häufig auf Syra'. Auf Zante fand ich einen Raben nahe der Festung und je ein Horstpaar in den Felsen des Skopos und der Vrachiona. Auf Kythera traf Wutte drei Stück im südlichen Inselteile auf einem Eselskelette an. Chalki bei Milos gelegenen . in der Bucht von Kalikiopulo. für den griechischen Archipel nur flüchtig erwähnt. corax ist. kommt überall vor" beim Kolkraben kommen eigent- uralte. Die neuen Federn von C. aber sie bleichen rasch aus und werden braun. daß im frischen Gefieder die Färbung ganz ähnlicii wie beim nordischen C. Die Gefiederbasis Wenn ist weißlich. so nie mögen die Federn auch noch so alt sein. aufgezählt werden. für eine bestimmte Gegend geradezu bezeichnende Horstplätze oder Lieblingsaufenthaltsorte vor. sowie je drei Stück auf dem Ainos und am Strande von Lixuri auf Kephalonia. allein gerade . ferner auf je eine Familie. dann bei Braganiotika beobachtete ich wiederholt und zu verschiedenen Jahreszeiten den stattlichen Vogel. Außerdem sieht C. corax laicrencei auch griechischen Raben ersichtlich Hierzu fügt dann Kleinschmidt bei: „Der braune Anflug des Gefieders. der wenn man den Vogel gegen das Licht besonders. wie dies eben an den viel ist. dem Horste nähernde Silbermöwe fest- Kastellfelsen wie die bis beiden auf das heftigste anfielen und weg- jagten. welche für den naturkundigeu Reisenden von Interesse sind. Raben jede sieh Tage meines dortigen Aufenthaltes den alten Horstplatz im Mit Vergnügen sahen wir. Aber auch in der Umgebung der Stadt. sehr deutlich wird. stets und deshalb mögen solche Orte im nachfolgenden. nicht grau wie beim typischen Griechenland beschäftigen. an den Felswänden von Hag. liiUt. corax lawrencei zeigen. ich ihn häufig. wenngleich ganz kurz. Je ein Horstpaar gab es weiters auf Petal. ferner ausdrücklich festG iura (Fiedler) und Santorin (Douglass). daß er auf ist und daß ein Paar alljährlich im Kastellfelsen horstet. ist wird der Rabe Hier fand auch Muntsara. beruht nicht etwa auf äußerlichem Ausbleichen durch stärkeren Sonnenbrand. und zwar dem nahen Makaries und dem und Kap Erimomilos bei Melanes.''' wir uns nun mit der Verbreitung des Raben im Bereiche des Königreiches sie mit den Worten: vollständig gekennzeichnet. wo er sicher horstet und auch vom Kronprinzen Rudolf erwähnt wird. so wäre lich corax.ä und O. Nach Jameson Von Sonn in während ihn Erhard im i ihm und er hier Standvogel. gestellt für (Krüper). obwohl jedesmal die Jungen von den Soldaten ausgenommen wurden. gleich stellen daß jenes Rabenpaar können. Drummond und Lord Lilford stimmen vollkommen darin überein. Deka.256 Oniis balcanica. an der Potamosmündung. C.

Aber auch in den sumpfigen Niederungen der großen Klissura. Es war stets interessant zu sehen. ebenso das seit langen Jahren. von welchen er ein wahres Riesenexemplar (cT) erlegte. ja schon zu Fiedlers Zeit. nahmen das Aas nur die Kolkraben an. Bezüglich des Vorkommens erstaunlich häufig ist. in Sogar auf der Akropolis selbst auf dem Hymettos gesehen. Sie auf den lange Zeit unter Wasser stehenden Den meisten in diesen Gegenden begegneten wir aber doch in den nördlich von Naupaktos gelegenen Vorbergen sowie auch am dortigen Strande. gedenkt man unwillkürlich der Worte Krüpers: „Obgleich während des Frühjahrs und des Sommers Hierzu gibt viele Raben gesehen werden. Da er nur 10 15 Schritte — von ihnen entfernt saß. Oinis balcanica. indem er wahrnahm.III. daß auch dort der Rabe noch in Athen ist er noch zu finden. noch heutbedeutend. welcher mehrere Brutpaare zur Horststätte einladet. so gibt es doch nur einzelne Brutpaare. ließ sie über eine Stunde lang sich an dem Fleische gütlich tun. sowohl in den tieferen Lagen bei Kryoneri als auch höher oben. auf den Brachen am Ostende des großen Sees Futter suchend herum. auf dem Lykabettos ansässige Brutpaar und endlich eine bedeutende Menge stets auf den Feldern der Umgebung der Hauptstadt bis zum Küstensaume des Piräus und den Felsen von Wuliasmeni. 257 Griechenland. berühre ich zunächst die Beobachtungen in Akarnanien und Aetolien. Ein hier angeschossener Rabe wurde vor unseren Augen von seinen Kameraden jämmerlich gezupft und gezaust. Die Anzahl der in zutage horstenden Paare um wo sie bereits Simpson sah. Weiter nördlich wird er von Liudermayer für Euböa aufgezählt und von mir mehreren Paaren auf Xerö. Podolovitsa den zahlreichen Schluchten des Zygosgebirges. ja sogar auf dem flachen Psathura angetroffen. Als wir am Fuße dieses Berges einen Teil eines Ochsen als Luder für größere Raubvögel auslegten und Führer den ersten Tag über in der bereits dort befindlichen Hirtenhütte ansaß. ist sehr finden genug passeade Horsthohen Bäumen und trieben sich ohne jede Scheu mitten unter gewöhnlichen Dohlen. mit welcher Schnelligkeit sich auf diesen Inseln Raben auf unseren Lagerplätzen unmittelbar nach dem Verlassen derselben einfanden. in Schließlich erhielt unser Museum ein Stück von Skyros. Ein viel kleineres Stück (g") erlegte dann Santarius unweit Missolonghi auf dem Kopfe eines verendeten Pferdes. UI. aber wenn man Raben rings um Athen herumstreichen sieht. wenige Schritte von mir entfernt. der diesmal die Hütte besetzt hielt. konnte er jede Bewegung vei-folgen: so oft unten im Hafen von Kryoneri auf einem der Boote ein Hammerschlag fiel. Während meines Ansitzes am folgenden Tage hörte ich unausgesetzt das Jammergekrächze des sein verlorenes Männchen suchenden Weibchens. Jura. 17 . daß die Raben Einen besetzten Horst habe ich die vielen einzelnen Reiser. rings plätze die Vrachoriseen gibt es viele Raben. um die Überreste der Mahlzeiten zusammenzusuchen. Attika kann man sagen." jedoch Lindermayer eine ganz gute Erklärung. Einen Tag später hatten sich wieder drei Kolkraben bei dem Ochsen eingefunden und Santarius. die Auf das Festland übergehend. sprangen die Raben schon entsetzt bei Seite. Weiter östlich stießen wir auf den Odins -Vogel sowohl in der Hochregion des Korax als auch in der Niederung zwischen Chrysso und Itea und bei Arachova im Parnaß sah Hauptmann Roth einmal im Juli ihrer etwa 50 Stück versammelt. Weitere Rabenhorstplätze gibt es dann und in in den Felsen bei Aetolikon. Hier ist es vor allem der massige Stock des Varassovo.

Linie von der d" 47 5 cm „ 25'5 cwi 44'4 cm „ 23-0 cm. Tag Junge und alte Derselbe enthielt drei etwa einen entweder faules oder noch nicht aufgebrochenes Ei. vom sogar Pentelikon. alt. der auf 20. jüngerer Vogel in sehr abgenutztem Gefieder 4. „ 44 cm „ cm „ „ Arkadien 27. Auf dem Peloponnes belebt der der Bahnstrecke. April (Langhadis). Dezember 1894 Attika. das gleichfalls die Zawrencei-Charaktere — wenn auch prägt 2. was deshalb ganz am ganz richtig bemerkt. alten Raben ihrer Brut noch fleißig Futter zuschleppten. Der abgebildete Vogel cf 1. Maß und Gewicht 200 in den Vorbergen östlich von Kalamata. 22. darf man nur Männchen mit einander vergleichen. ein Horst in in Akarna- Brüten vorkommen. enthielt dürften aber wohl auch etwas frühere eines griechischen Eies: 55'2 ?»wi Länge. April bei Tripolitsa. Erhard Dohlen und Elstern sieh reihenund nirgends im Balkan je beobaclitete gar. je ein Brutpaar beherbergte der Nikolaosberg bei Pylos. daß in Attika . Hymettos. cm Schwanz zur Stirn Spitze gemessen 3. 1897 einen Horst untersuchte. ein Weitere Fundorte sind: der Wald Kapellis (Pholoc) in Elis sowie die von dort neben Lala abwärts führenden felsigen Schluchten. ja vom und Scldaehtstätten Kitliäron aus täglich die Mist- von Athen aufzusuchen pflegen. 23"5 — Nummer 1 4 im bosuisch-herzegowinischen Landesmuseum in Sarajevo. Maße griechischer Raben. Sepien u. alt 4o'0 cm 43 cm Flügellänge Flügellänge. 33-G mwi und Breite cg. dem nordischen corax ähnlich. 23' 1 cT Insel Skyros 1894. Parnes. mit gerader Schnabelschneide und grauer Gefiederbasis . alt o"^ sovogebirge. . die Ochsenbauchbai bei Alt-Pylos und der berühmte Berg Ithome in Messenien. Sehr häufig am rius er oberhalb Doljana ist dann bei Astros. Auch die obige Übersicht scheint zu zeigen. Ein einzelner erschien beim Taygetoshoch- Am Griechenland ebenso wie in März 1860 15. Das diesem sehr ähnliche c^ 27. in der Sammlung Kleinschmidt: Jänner 1897 Attika. Nach Krüpers Erfahrungen beginnt die Brutzeit Norddeutschland gegen Mitte März. Schnabel 7'8 cm lang. — Das große aanz so aussre- zeigt. dgl. dem Stamme wo Santaaus dem einer Felsen herauswachsenden Steineiche angebracht war. Manchmal nien fünf Eier. Anchesmos. Endlich in zeigten mehrmals Raben sich den Xerowunibergen und der Langhada. Da die weiblichen Kolkraben bedeutend kleiner sind. gerade Rabe häufig die nördliche Küste längs überall natürlich weil ist. jederzeit findet.258 Ornis balcaiiica. in nicht gerader 13. Februar 1897 Varas- alt. joche Warwara auf einer ausgelegten Ziegenhaut. daß sie nach Art der weise auf den Rücken der Schweine setzen. wo am Juni die beiden 6. was ich nie beobachtet habe. Meeresstrande reichliche Nahrung an ausgeworfenen toten Fischen. Mühle wie Graf von der er.

viele brütend fand. daß die Mehrzahl weiter nach Norden durchzieht." Möglicherweise gab es in früheren Jahrzehnten mehr Brutpaare. Der Vogel ahmte eine Menge Vogelstimmen nach. auch region. gehört. daß L. welche und später von Krüper Bis 1875 konnte selten auf. während ich schon am 19. Schnabel: 19mm. Zeitscbr. minor teilt er mit ist Treffend äußert sich der ihm in dem die zweite Griechenland letzteren nicht hierüber Stelle nirgends so Seebohm. Jänner 1899 in der Umgebung des Monastir Angelokastron (Akarnanien) beobachtet. Auch kann ich bestreiten. Auch Thienemann meint. aber leider gefehlt. Orn. Strimmeneas ein altes Weibchen in Athens Feloponnes von Mitte letzterer bezeichnet ihn als sehr Umgebung. in Nord- ein mehr dem typischen corax ähnlicher Rabe vorkommt. ^OV Griechenland. Schwanz: 110mm. — GrrauTviirger. und Westgriechenland dagegen sich der kleine. minor in Griechenland stellenweise ziemlich häufig sei. indem einräumt („Ibis" 1860. daß Herr Merlin vor Jahren ein Stück im Dezember bei Lamia und St. Auch in „L. 1884 auf Tafel XI abgebildeten Vogel aus Siebenbürgen. Es stimmt sowohl mit dem Typus überein als auch mit dem in Mad. p. November 1894 erbeuteten und präparierten. Heldreich derholt worden. Schon der Beisatz. f. Der Unterschied von Lanius exeuhitor liegt belos zum östlich dem kanntlich in der durchgehends lichteren Gesamtfärbung 'S und in weißlicheren Bürzel. vertauschte. keinerlei kurzen Angaben des Grafen von Der Erstgenannte will wie- mit jungen La- den Raubwürger auf dem September an häufig auf allen Büschen getroft'en haben und gemein während des Herbstzuges auf den Kykladen. April ankommen soll. damit die Meinung Simpsons. besitzen deshalb keinen Wert. daß alle 17* . gleichwohl aber zugab. da der übrigens bei L. Flügel: 112mm. Bezüglich der Häufigkeit des Auftretens im Gebiete nimmt der Grauwürger die dritte Stelle er unter den Würgern ein.III. weil es nach Ansiclit der Herren deshalb zweifel- wohnenden Lanius homeyeri Gab. April 1894 in einem Olivenwalde unweit der Hauptstadt mich an dem Gesänge eines jüngst angekommenen Männchens ergötzen konnte. wo er nach Drummond gegen den 25. L. erhielt ihre Bestätigung erst dadurch. Ganze Länge: 195 »?im. daß dieser Würger in Griechenland überwintert. ist Schalow und Reichenow jetzt von Wichtigkeit. welcher Lanitcs excubitor im Frühling auf Kythera gesehen haben will. Lanius eoccubitor Er tritt so weit im Süden äußerst Nachweis über ein sicheres Vorkommen der — und homeyeri Gab. Das oben erwähnte Stück von Acharnä. Nach meinen eigenen Erfahrungen ist letzteres zutrefi"end für die Jonischen Inseln und namentlich Korfu. häufig wie den Aufenthalt in den Ohvenwäldorn scheint er sehr selten zu sein. Die Angabe Naumanns („Nachtrag" 18G0). richtigstellt: oder collurio. 296). ges. Senator der Nadelholz- seiner Darstellung diesen Würger mit L. daß es meist junge Vögel gewesen seien. Lanius minor (xm. bei Acharnä (Menidi) am 22. die Lindermayer und v. liefern Raubwürger. Mühle und Erhards. deutet auf die Verwechslung mit dem Grauwürger. Senator Liudermayer. schlanke lawrencei findet. weil die Verwechslung nius minor offenkundig zutage liegt. d. Weniger leicht zu prüfen ist die Bemerkung James ons. Außerdem wurde ein Raubwürger von Baron Schilling am 1. im Museum zu Sarajevo. Tarsus: 26mm.

eines durch einzelnen Lindermayer an Parreyss gesandten Eiern. April Athen gelangten. Doch ist es dagegen. wo er einstens geradezu häufig gewesen sein muß. weiterziehen und daß er. Zum Schlüsse noch die Bemerkung. u. 3. wenn Erhard den Grauwürger zu den Standvögeln der auf dieser Insel sehr er brütet Gänzlich falsch er ist im ganzen Gebiete ausgesprochener Sommervogel. IStachys penicillata Heldr. Brehm im „Vogelfang" S. Krüper 25. L. angibt. 84 aus Griechenland beschriebene Zantws gr aecus Urm. worüber bei Lanius nuhicus nachzusehen wäre. Maße der Eier im Mittel und von Juni 1877 drei Geleges von vier Stück. . Ein Weibchen von dieser Insel befindet sich im Museum Haub. Sart.. wo mein Freund Finanzrat Pogorelc am 25. Kykladen rechnet: denn Vom selten. denn ich habe im Juli 1894 allenthalben alte und junge Vögel angetroffen. Mai 1859 und im Parnaßgebiete am Thienemann gesendetes Nest enthielt die an Bestandteile von folgenden Pflanzen: Filago germanica L.260 Ornls balcanica. den konnte. Vergleichshalber folgen hier die Parnaßgebiet. iu den Tieflagen des Parnaß und in Attika. und Lagurus ovatus. Ankunft die Mai 1866. Festlande besitzen wir die zuverlässigsten Angaben ebenfalls von am Krüper. Krüper bekam dort nur zwei Eier. Lanius nubicus Es ist Lidit. von Santarius am letzten April 1894 unweit Aetolikou geschossene Männchen vorliegen. daß er seit 1864 iu der Umgebung von Athen.. 25-2 X 1^"4 -21 Das erste dieser drei mm cg Stücke ist 28-8 25 24 18-7 18-3 17-4 mm mm 30 26 23 cg ein ungewöhnlich großes Ei. daß er zur Auswanderung genötigt gewesen wäre. wie Lord Liiford. trotz aller Bemühungen nicht wiedergefunden wer- Tierwelt Gi'iechenlands. Bei manchen ist der Grund unschwer zu finden: Unsinnige Verfolgung von Seite der BeBeim IMaskenwürger völkerung war die Ursache des allmählichen Verschwindeus! kommt dies nicht in Betracht und auch seine ehemaligen Aufenthaltsorte haben sich doch nicht ausnahmslos derart verändert. Er fand einige Nester in Akarnanien. (mit drei weißen Steuerfedern auf jeder Seite) bezüglich der Benennung mit Lanius nuhicus offenbar verwechselt wurde. Krüper auf Naxos nach. Mai 1898 bei Litliakias beobachtet und auf Kythera Jameson im Frühling. von wo zwei Weibchen in das Universitätsmuseum Dieser vermerkte 1867 in für Attika 14. erhielt Eier in Ein von Akarnanien Lindermayer am 29. Trifolium stellatum. der drei Stücke im Mai 1858 dort erlegte. und bezeichnet diesen Würger als seltenen Brutvogel der Niederungen.) und zum Teile — Maskeiiwürger. von wo mir zwei schöne. Plantago lagopus. eine der auffallendsten {= persoitattis Tem. Barclay. Helichrysum siculum Spreng. rätselhaftesten Erscheinungen in der daß gewisse Formen derselben plötzlich verschwinden. Als Bewohner des Archipelagus nennen ihn zunächst Temminck und Dubois. daß der von Chr. namentlich im Valle dl Korissia. dann wies Lindermayer sein Vorkommen auf Euboa. ein noch nicht lange flügges Männchen erlegte. Tatsache ist. ein seltener Sommergast ist. Auf Zante habe ich ihn am 8. welcher Mitte oder Ende Mai zu legen beginnt.

sehbarer Zeit wieder eine neuerhche Ansiedlung etwa von Kleinasien ans. um Lantus nubicus bei Athen neuerdings festzustellen. brütend bei Athen gefunden und also unter die europäischen Vögel eingereiht habe. erfolgen ist. Nest und Eier als Geschenk von Dr. und auch den vielen fremden Ornithologen. . zu Görlitz 1844. der noch obendrein Gelegenheit hatte. im Museum daselbst schon längere Zeit befanden. 159). Fritsch. der die sich Europäer erkannte. ab^ in wo er ja müßte der Maskenwürger aus der Liste der Vögel Griechenlands und damit auch aus jener von Europa gestrichen werden. Gleich nach Lindermayer kam Graf von der Mühle mit einer ausfühi-lichen Beschreibung (1844) und auf Grund der Angaben beider erfolgten die sämtlichen aphoristischen Bemerkungen folgender Autoren über das Vorkommen in Griechenland: Thienemann (Katalog d. naturforsch. Krüper dieses dürfte. S. S. aber niemals hatte Paar des Maskenwürgers finden können. Tobias bemerkt: „i. Ein ad. 50) nochmals Exemplare vom Grafen von der Mühle. erste war. Bd. zoologique 1843. europ. Vergeblich bemühten sich jahreMerlin und besonders sein Famulus St. Brehm („Tierleben"). „Isis" 1843! Arbeit statt zum Opfer fiel. seine Lindermayer erste 1845. Heldreich (selten in Griechenland!) und Alfr. Die schon oben erwähnten Exemplare des Museums von Mainz aus Griechenland kannte auch Schlegel („Kritische Übersicht". Das meiste davon gelangte nach dem Deutschen Reiche und es sind mir folgende Belegstücke von gestopften Vögeln. „Rhea". 72). Degland u. Strimmeneas. der uns an seiner ür. Würgers Krüper sammelte hunderte Eier alle Umgebung von Smyrua genau kennen zu der in namentlich den Sechzigerjahren und auch später noch in vom Rotkopfwürger in Eigentümlichkeiten lernen.). Europ. Briefe". p. nicht angenommen werden er bisher könnte. oder daß ist.. Griechenland. daß er aber übrigens als erster als L. S. gesammelt von Dr. gebührt das Verdienst des Nachweises für Griechenland durch In „Stiftungsfest" diesem Sinne erwähnt auch etc. der ihn als europäische Art veröffent- der des öfteren (so kleinste eui'opäische B. so zu nennen. Dubois (Hauptwerk sowie im Conspect. cf liche Mitteilung) laut brieflicher Mitteilung Dr. Immer und immer wieder war es ausschließlich er hier ein lang Herr Lanius Senator. 46). daß er noch irgend der Beobachtung entgangen einen Winkel bewohnt. im Großherzoglichen Museum ()ldenburg. einen solchen Würger zu erbeuten. Vögel. Würger. Brehm lichte. Brehm und Päßler lEierwerk). 112).261 ni. L. 1. Gesellsch. av. Mainz. in Homeyers z. einschließlich meiner und meiner Begleiter. nubicus bei. Heft). Gleich hier sei bemerkt. Im Museum auf der Veste Coburg befindet sich Fischers ein Stück mit der Aufschrift: Griechenland. selbst diesen Vogel sei Brehm (Okens nach Belegstücken. der Umgebung viele der Hauptstadt. 228). Ebenso blieben Lindermayer und Graf von der Mühle auch die einzigen Quellen zur Beschatfung von Material dieses Würgers aus Griechenland für die Museen usw. Baedeker. Lindermayer und (1856. Lindermayer. daß zwar Bruch in Chr. S. d. sowie ein Ei. Schöner Vogel (Abhandl. Liudermayer fügt die Lindermayer ihn Bemerkung betont „Ornith. in befindet sich (brief- Die Kollektion des zoologisch-mineralogischen Vereines in Regensburg erhielt laut dessen Korrespondenzblatt (1847) Vogel. ist es nicht besser ergangen. v. Und wenn wo des Landes. Natürlich ist hierbei in erster Linie h<äufig Dr. IV. Nestern und Eiern bekannt geworden: Das erste Stück erhielt Herr Hartlaub mit einer unmittelbar aus Griechenland einlangenden Vogelsendung für das Museum in Bremen (Rev. daß es an Bemühungen nicht gefehlt hat. personatus habe ich soeben aus Athen in den Händen. Gerbe.

woran der Präparator des Originals in erster Linie Schuld trägt. Finsch's ist gegenwärtig noch ein altes Männchen vorhanden. welches dieses an die von Jungen des L. als Original Gegenwärtig ist es durch Tausch in den Besitz Museums von Sarajevo übergegangen. in Bis auf die altmodisch steife Haltung. an der Außenfahne und fast die Hälfte der Innenftxhne. . species Graeciae Nr. denn nannte ihn zuerst Lanius atticus.*) später wurden von Lindermayer die Synonyme L. Die Legende lautet: „Lanius atticus. 37". Exemplar von Lindermayer. Lindermayer 1843 schreibt. welches durchschossen befindet sich als loses Blatt die sehr gelungene Aquarellskizze eines älteren Stückes auf einem Aste sitzend. Gröce. ein untei-seits angeklebtes Blatt jedoch in der Handschrift Lindermayers die Bezeichnung: „Lanius graecus mihi. nov. Jahresbericht. Diese Aufzählung kann nicht den mindesten Anspruch auf Vollständigeit erheben. welche meinem sich jetzt in Besitze befinden. 11. 1 cf. Im Sommer 1900 traf ich tatsächlich dort ad. der gefächerte Flügel und Schwanz des VogeLs. 2. Europae species. Eier und Nester betreffend sei noch außerdem erwähnt. feder weiß. ist die Abbildung sehr kenntlich. leucometopon).und Fünfzigerjahren eine ziemlich bedeutende Anzahl von Belegstücken für das Dasein dieser schönen Würgerart in Griechenland an die wissenschaftliche Welt Europas eingeliefert worden Betreffs hielt der Nomenklatur herrschte anfangs im Anfange. Brehm untersuchte und dem Erstgenannten zur Abbildung seines „L. Nach Schlegel („Kritische Übersicht". 3. . ferner zwei Nester mit sieben und acht Eiern an Thienemann (Beschreibung s. Laut gütiger Mitteilung Dr. S. unten) und daß schließlich zwei Eier in die Sammlung Baldamus gelangten. Europe. Die Oberseite erinnert am meisten Spitze. Senator. gesammelt von 1 detto „ „ 1 iuv. ') Nr. welches früher mit Tcmmincks des Handschrift bezeichnet war: „Lanius 2Jersoncdus Tem. Ich konnte genau untersuchen und finde." Im Museum zu Athen ist aus Griechenland am 20.H7 ist dir NummPi' dfis L. aber es geht daraus hervor. wie er selbst einige Verwirrung. ferner der nicht kolorierte Kopf nnt geöffnetem Schnabel Farben gehalten. daß Lindermayer vier Eier an den naturwissenschaftlichen Verein in Passau sandte (III. Nov. da die Färbung des Gefieders trefflich wiedergegeben erscheint. Im Museum zu Altenburg befand sich ein ad. Juli 18(34 aus der Umgebung der nur ein junges Weibchen vorhanden. „ „ noch drei Stücke an: Lindermayer Graf von der Mühle Graf von der Mühle (mit der Bezeichnung L. bloß an der Der Spiegel ist schon deutlicher sichtbar. vorliegenden Korrekturexeraplar seiner ersten Arbeit." und. ist. 46) enthielt das niederländische Heichsmuseum in Leyden Stücke aus Griechenland. personatus und nuhicus mit Bleistift dazugesetzt. Auch das Postament des oben erwähnten Stückes von Altenburg trug die Aufschrift Lanius atticus. 1858). diesen Würger für eine neue Art und Offenbar war von Lindermayer außer der Abbildung von Falco eleonorae auch jene vom Maskenwürger für die „Isis" geplant. in dem mir geheftet ist. Stadt eingeliefert wurde.262 Ornis baleanica. Steuerweißlich ist als bei collurio und Senator. S. daß der (Tcsamteindruck im ersten Kleide mehr Besonders licht ist die Unterseite. atticus^' welches gedient zu haben scheint. nuhicus in Li iid ermay ers erster Arbeit l^i43. daß in den Vierziger. 1.

widerruft er damit. Merkwürdigerweise erwähnt Lindermayer nirgends einen Fundort genauer. Er nistet in dem Gebüsche und Gestrüppe brachliegender Gegenden.263 III. wolligen Blättern artigen Granatapfelbaumes.) ') und Chr. und deren Stengeln. den er verläßt. auch durch seinen langen. auch auf Olivenbäumeu. enthält 7 8 blaßgraugrüne Eier 6^/2 gelblichem Hauche. aber monotonen Gesang hören Baum. der Kultur nicht unterworfene Olivenbäume standen. Das spitze Elende ohne mit ist Flecken. nur seine Angabe. doch erscheint es vielleicht wünschenswert. Nichtsdestoweniger gab ein Jahr später Graf von der Mühle dem Vogel den Namen Lanhis leucometopon (= L. 159 und 211 ausführlich mitgeteilt. in welchen sparsame. brubru Levaill. daß er auf Euböa vorkommt. singt sehr anmutig. daß er am Schlüsse sagt: „Auf den Inseln kommt er nicht vor. wie Lanius Senator. schwai'zgrünen Das sehr letzte späte Ankommen Zugvogel. 140 fest. als beschaue er sich den neugewählteu Wohnort. dieses Vogels dürfte wohl als Beweis gelten. zu einer Zeit. bedauert er es doch noch in seiner Schlußzusammensteilung (1859). Obwohl lich auch bereits Liuderiuayer durch anderwärts die Redaktion der „Isis" und wahrscheinworden war. bach- er Er kommt Ende April." Dagegen enthält (jraf von der Mühles Zusammenstellung die kurze Bemerkung: „Auf Dorngestrüpp längs dem Phalerus bei Athen. einer Linie Aufgescheucht fliegt oder im Zickzack oder wie andere Vögel. p. coUurio oder Senator erreicht. und zieht Ende August mit seiner Brut wieder von hinnen. erst — — — Flecken und auf diesen deutlich mit grünbraunen besetzt. will ich unterlassen. Nur in den ersten Tagen des Mai habe ich ihn auf Heiden gefunden. S. p. von denen er einen melodischen. von 5 5'/^ Zoll und 6 äußerem Zoll Durchmesser und Zoll 3 tief. was wohl nur eine Vermutung war. Die Synonymie aller dieser Namen und die Wichtigkeit der Entdeckung Linder- mayers wurde übrigens schon 1843 von Hartlaub und Lafresnay erkannt und vom Herausgeber der „Revue zoologique" 1843. „Er brütet Ende Mai auf Ohvenbäumen oder im dichten Gebüsche des strauchDas Nest besteht aus ungemein zarten. aber nicht in läßt. anfangs Mai in den breitgestreckten Tälern Griechenlands an. daß der Name Lanius graec. aus Ägypten habe ich denselben mehrmals erhalten. L. wie sie mehrere südliche Labiaten haben. *) Eine ganz vorzügliche Bezeichnung! Der Verfasser. 84 nannte ihn wegen des angeblichen kürzeren Schnabels Lanius caudatus." Lindermayer berichtet: „D'iesQV seine Gestalt erscheint viel Schwanz Lanius schmächtiger. sitzt vor der Paarung einsam auf dem höchsten Gipfel der Bäume. anderweitige Angaben hier nochmals zu wiederholen. ist wenn kleiner als alle übrigen europäischen. ja manche schon Junge haben. da sie inzwischen längst überholt sind. daß er ein dem Äquator angehöriger sei. innen mit dünnen Grashalmen und Blütenblättern ausgefüttert. Brehm 1855 im vollständigen „Vogelfang". Er liebt die höchsten Spitzen dieser Bäume. Die ersten." ^A'citers sagt 1859 derselbe Autor ergänzend: „Er ist mit der Rosenamsel der mäßigen. daß den Namen Teiumincks und aufgeklärt Lichtensteins die Priorität gebühre. . Es ist kreisrund. wo alle übrigen Zugvögel schon lange brüten. der hier ankommt.us keinen Anklang fand. ziemlich ausführlichen Beschreibungen wiederzugeben. das stumpfe mit unregelstelzenartigen-) die Länge des L. in ') Die Synonymie dieses mit nnfjiais stellte dann noch ausdrücklich Selys Longchauips in der „Revue zoolngique" 1844. sondern er stürzt sich vom Gipfel den nächsten höchsten einem horizontalen Bogen er auf in des Baumes. Grieclierxlaud.

32). 15-6 14-9 mm mm 15 cg Gew. grüne übergehen und am stumpfen Ende des Eies einen Kranz bilden. daß man sie leicht von denen anderer Würger unterscheiden kann. 20-8 19-6 Br. oft etwas oder Gelb- recht lebhaft. besteht auswendig aus Stengeln der Stachys cretica. aus welchen das Nest des minor nächsten gebaut ist." Mitte August sehr frühzeitig Diese Angaben erfuhren auf Grund eingehender Studien in Kleinasien durch — — Dr. meist nur als Kränzchen vor der Basis. Senator. nur das Grünliche oder Bläuliche (??). Beide Nester sind so eigentümlich. mattere oder lebhaftere. dasselbe unterscheidet sich von dem des L. so daß sie mit dem Kötscherstocke berührt werden konnten. eintrifft. im Umfange so groß als eines von Lanius excubitor. 1869. 2 Zoll hoch. Journ. grauen Rindenstreifen sauber ausgekleidet. 3 Zoll weit und l'/a Zoll tief. sondern die 3. von der Größe der Eier sind lehmfsirben. man auch ein Pärchen an einer sterilen Stelle. da aus den Gipfel des Baumes zu erreichen. außerdem nur sehr sparsam. 4." Thienemann wie folgt an: Die Eiermaße gibt ~ — 7 Lmien 9^/. die selbst bis ins DunkelGipfel. f Orn. in ist grüngelblich. Gelangt Dr. zarten Dolden. dann folgen gelbgrünliche oder olivengrüne. daß Athen beiden Orten zu der Annahme. und Smyrna. bei anderen in bei einigen zieht sie das Bräunliche Die untersten Flecke sind aschgrau oder bräunlichgrau. Sein Nest baut er auf die höchste Spitze des Olivenbaumes. 16 „Die Grundfarbe der Mehrzahl mehr liche. Die beiden mir gehörigen Stücke haben: L. meisten waren unter der Mitte des Baumes. Thienemann beschreibt die griechischen Nester und Eier des Maskenwürgers in vortrefflicher Weise folgendermaßen: „Das eine der beiden Nester ist 6 Zoll breit. viel zarter hängt. besonders aber der sparrigen Crupina crupinastnim. Wie alle südlichen Vögel. l'/a ^ol' tief und besteht aus Stengeln von Gnaphalium. besonders aber aus samentragenden Stengeln der Dlflotaxis viminea. Centaurea cana. die ziemlicii locker und sparrig ineinander geflochten sind. 1. bogenförmigem Fluge fast bis um von auf den Boden herab. selten findet 2. Linien Maximum: ^/g 9 Linien Mmimum: . mit ölbraunen Tupfen. zieht auch dieser Würger wieder weg. Der Abzug dürfte sowie in Smyrna erst im Laufe des September erfolgen. Die innere Auskleidung bilden Stöckchen der Plantago lagopus und gelbbraune Würzelchen. und daß es nicht in der Mitte des Baumes — Die Zahl der Eier beträgt 6 7. sondern am des L. mit Krüper bei der Tatsache. minor dadurch. daß dieselben Pflanzen. an 7 Zoll breit. Kein einziges Nest nimmt die höchste Spitze des Baumes ein. . welche sehr spät ankommen und hier brüten. Der kleine Innennapf ist mit zarten. 3 Zoll hoch und weit. 7 Linien und 3 Gran Gewicht. Das andere ist noch sparriger und massiger. S. Phagnalon. Satureia juliana. Krüper eine dankenswerte Kritik (Gab. sie und trockener sind. Sein Aufenthalt sind gerade die üppigen Gegenden.264 Ornis balcanica. welcher in der Umgebung ist. daß Lanius nuhicus als Lindermayer Klima hat wie ein milderes Berücksichtigung der Ankunftszeiten anderer zarter Zugvögel an um vier Wochen früher angibt. Crupina crupinastrum. daß es kleiner ist. in seltenen Phallen etwas gleichmäßig ver- .

meist eckigen Poren. Im allgemeinen sucht er die ebenen Ergebnis der Wahrnehmungen Seebohms Landesteile auf und es mag hier das klare nur Sommergast und Höher als 600 in gehört weder zu den frühesten noch zu den spätesten Zugvögeln. Mazziari sah. collurio eingenommen zu werden. mäßig. Lantus rufus Crin. aber sehr deutlich entwickelt. sobald wir jedoch von der Nadelholzregion abwärts stiegen. bewohnt er spärlicher. trägt der Rotkopfwürger während des Sommers wesentlich zur Belebung der ziemlich eintönigen griechischen Olivenwälder bei. *) inwendig gegen das Licht scheinen auf gelbgrünlichem Grunde die Flecke deutlich Ihr Korn ist zart. daß er gerne die vegetationsreiclieren Inseln aufsucht. von wo ich ein Stück in der KoU.. Die meisten fand ich damals in der Gegend von Braganiotika und Schwierigkeit sieben Stück erbeutete. Sein Aufenthalt im Gebiete dauert nicht sehr lange und genügt eben zur Aufzucht der Nachkommenschaft. ist es geradezu ein Vergnügen zu hören. Senator einerseits unter die überwinternden. Krüper mir der grobe Irrtum Erhards. zumal er (worin ich Dr. ob die Schale von als Wachs wäi"e. 51) unter die durch- ziehenden Vogelarten der Kykladen rechnet. aber ich traf ihn anfangs Mai 1898 sowohl in der Nähe der Kü. der übrigens auch ein Beispiel rührender Gattenliebe nach dem Wegschießen des WeibPlatz finden: „Er ist chens erzählt. Ebenso wie unsere Singdrossel im Winter. Ein sehr richtiges und voizügliches Kennzeichen. ist. Zante. über dem Meere wird der Vogel viel seltener und in der Nadelholzregion bei 1200 m schien sein Platz von L.ste als in den höheren Lagen daselbst. Der Verfasser. Bekannt als vorzügHcher Nachahmer fremder Vogelstimmen. ist 265 Griecheuland. die Züge schmal. April 1894. Mai 1897 gab es in derselben Gegend gleichfalls ziemlich viele und am 25. Sie wo hatten ich sich mit Santarius nicht ohne auf den Spitzen der höheren Gebüsche niedergelassen und waren damals auffallend scheu. Schwer erklärlich ist sowohl Dr." Da diese Würgerart für die Ornis der Balkanhalbinsel im besonderen und für jene von Europa im allgemeinen von entschiedener Wichtigkeit deren Behandlung etwas ausführlicher Lantus Senator L. Krüper vollkommen beipflichte) der häufigste von allen Würgern im Lande ist.Der Glanz teilt. Die Zeit der Ankunft wird von Drummond eine Kleinigkeit zu früh mit 1. bevorzugt dieser Würger hier besonders die Gipfel der Johannisbrotbäume. von Lord Lilford hingegen mit Ende April etwas zu spät angegeben. Juli 1894 hatten sich uns zahlreiche Alte und Junge gezeigt. . denn ich beobachtete das Eintreffen auf der Insel am 21. aber ziemdurch. — Rotköj)flger Würger. mäßig großen und ver- tieften. wie der L. wurde er wieder sehr häufig. April. so glaubte ich bei sein zu sollen. aber sehr besonders. Am 4. lich erhaben. Nach den Beobachtungen des Letztgenannten. andererseits (S. mit welcher Meisterschaft er in Griechenland den schnarrenden Gesang des großen und kleinen Olbaumspötters wiedergibt. So ist er nach Drummond. Lord Lilford und Sperling auf allen Jonischen Inseln und besonders auf Korfu den Sommer über als Brutvogel in den Olivenwäldern sehr zahlreich zu finden. Korissia." Hieraus geht an und für sich schon hervor. dicht verzweigt mit gerundeten Zwischenräumen. III.

Er sowie Krüper behaupten. Mai 1873 fand H. Bei Patras sah Baron Schilling im Jahre 1899 den ersten am 17. während eine Reihe anderer dort noch im Juni angetroffen früher. dem Mor. schaften des Festlandes. wie gesagt. Auch Seebohm erwähnt. großer Anzahl Naxos und in bei Lala in Elis wurden mir Nester mit frischen der letzten Maiwoche sowie noch spät im Juni zugetragen. namentlich nach den Beobachtungen der letzten Jahre getroffen sein dürfte. ja sogar noch am die Zeit des beobachtete ihn 6. in Krüper erhielt am 10. So gab es im Jahre 1897 bei Kephissa. Douglass von Santorin auf und als außerordentlich häufigen Brutvogel lernte ich ihn für Skopelos und Naxos. Den der und weitaus meisten Brutpaaren auf Mühle Peloponnes. wie sich in Brehms „Tierleben" angegeben findet. so daß mit Mitte April. ?nino>' vertauschte. Senator in den ebenen und hügeligen Landkennen. 113 und 114) diesen Würger mit i. daß die Ankunft schon um den 1. April erfolge. obwohl dieser Strauch auf dem Peloponnes bisher nur im Olouos. an einem einzigen Vormittage 20 Nester mit Eiern zu finden. so jener an der attischen Küste gegenüber von Salamis und namentlich der große. in November 1871 Die Brutzeit erlegte er einen fällt jungen Vogel. Nicht minder häufig ist wie gesagt L. Auf den Inseln des Agäischen Meeres führen ihn Lindermayer als Bewohner von Euböa. B. nämlich gelege. Als Brutplätze werden außer den Olivenpflanzungen vor allem die Bestände der Seestrandskiefer (Piniis halepensis) von ihm bevorzugt. Auch auf Eiern in Skopelos. bei Tripolitsa ') feststellten. der seine Angaben der ersten Bearbeitung später verbesserte. trivialis) von ilim im Schnabel geschleppt und schließlich verzehrt wurde. Ankunft daselbst mit Mitte April. daß gerade dort Hecken von Prunus spi)wsa als Aulentlialtsort angegeben werden. trägt aber ein von Krüper Athen gefundenes Ei. in Über Abzuges gibt es. Ich entnahm einem Neste bei Kephissia am 13. wo ihn zuerst die Exped. keine genaueren Angaben. so z. in Messeuien (Ebene von Cujes und Sapienca. Lindermajer. April waren erst wenige zu sehen. April erst einen einzigen und selbst am 26. In großer Zalil war er am 14. den Mai. Mai 1871 und am 11. wo viele brüten. daß er nur von dem Ivappenammer noch mehr Nester sammeln konnte als vom Rotkopfwürger. April 1889. wo gelegen?) und Graf von sc. Mai 1894 sechs frische Eier und noch am 5. den Abzug mit Mitte August au. Seebohm bei Delphi ebenfalls ein SechserDas allerfrüheste Datum. wie ein ermatteter Baumpieper (Anth. in Attika am 3. Mai auf den Strophaden anwesend und zu meinem großen Erstaunen hatte ich dort das Schauspiel.^bb Oniis balcauica. Krüper Attika im September sowohl wie im Oktober.und Malevogebirge ge- funden wurde. begegnete ich aber entschieden bei Kalamata der Maina. . der richtige Termin. am 13. Er nistete dazumal in Attika so massenhaft. wo Krüper 1862 viele Eier bekommen hatte. April und am jedoch bei den Überschriften nimmt seine letzten das erste wirkliche Paar. Meistens jedoch fällt dieselbe später. d. Mai — 1872 je sieben Eier als erste Gelege mit noch mehr H^iern Avurden keine gefunden. ') Aufialleiul ist dabei mir. April 1867. Namentlich in den Ölwäldern um Tragäa und Chalki gab es Mitte Juni viele eben flügge Junge. daß es dem Genannten gelang. auf der Düne von Agulinitsa gelegene. (S. bei wurden. nämlich 29.

jedoch stets kleiner.m. minor.) und Phagnalon graecum Boiss. Bei kleinen Stücken. welches in einem Granatapfelbusch eingebaut war. 16-7 24-6 24-2 24 23-3 23-2 22 7 22-2 21-4 20^ . wie ich solche Nur gehören etwas weniger Gelege der in in der Grie- Dorndrehers roten als der grünen Farbengruppe an. wohl von Thiene- Mitte zwischen L. L. Die Mehrzahl der Nester wird stets auf Ohvenbäumen ana'elecrt. 267 Griechenland. Wie dieser richtig bemerkt. minor. ist das Nest in allem ähnlich dem von L. Näheres ist der folgenden Übersicht zu entnehmen. (vielleicht auch affinis Hausk. zu deren Zusammenstellung 30 Stück aus ebcnsovielen Gelegen dienten: Insel Skopelos 25-3 Br. und chenland öfters die Unterscheidung von Eiern des gewöhnlichen erhielt. mann et am ausflihrliclisten Meiner Meinung nach steht deren Tönung gerade beschrieben worden. doch erhielt Thieneraann eines. Das Hauptmateriale der von mir an Ort und Stelle gar nicht vor. Das von Lindermayer angeführte Nestmateriaie ö/iap/iaiiitm dioicum findet sich Näher der Wahrheit kommt schon Thienemann mit Filago arvensis und Gnaphalium angustifolium. collurio manchmal gar der Heldr. var. mitgebrachten Nester besteht aus Filago spathulata Presl. Griechische Eier sind schon wiederholt. ist nicht möglich.

am 16. Senator auzunehmen ist. stellte einmal Krüper den einzigen Buschwerk der Ebene fest. und In solchen seiner es gelang 12. Im übrigen Gebiete ist er dagegen nur Zugvogel. Chalki $ 16. ungewohnt des heißen Mediterranklimas iu Griechenland. Mai Die mir vorliegenden fünf einzelnen Eier von dort zeigen die bekannten Farbenabänderungen wie in Mitteleuropa. April 1894 Kephissia bei Athen 9 26. L. und 18. coUurio gehalten werden können.268 Ornis balcanica. nisse. wobei wohl eine Verwechslung mit L. denn Santai'ius erlegte am 18. daß und verweilt Polatzek hat ihn hier erlegt. daß die öfters auftretenden regelwidrig kleinen Eier von L. ist er selten Drumniond. 102 mm 101 „ „ 86 84 „ 101 99 „ 82 „ 98 "" 97 „ 89 „ April 1894 » n . I) cf Mai 1898 Mai 1894 26. coUurio nach Lindermayers Beobachtungen Mitte Ende April sah ihn Krüper an seinen Brutstellen in den Gebirgslagen des Parnaß und Veluchi.. Es ist jedenfalls ein schönes Beispiel von Anpassung an die natürlichen Verhältdaß dieser Würger. nur sei erwähnt. April Doch ankommt. Lord Lilford glaubt an das Brüten müßte dies erst zuverlässig erwiesen werden. Juni 1894 Lanius collnrio Scliwanzlänge 98 „ 96 „ „ „ „ 84 86 83 „ „ „ Rotriiekiger Würisier. von wo Graf von der Mühle Junge bekam. Senator sehr leicht für In der Umgebung von Kryoneri normale des Akarnanien L. am 26. doch glaube ich.. doch Linder- des Frühjahrszuges. Strimmeneas 1894 auf Skyros erbeutetes und eingesendetes junges Männchen. des näheren auf die1866. Krüper Juni 1865 und mehrmals. Daß er aber auf dem Herbstzuge bezeichnet ihn als sehr häufig für auch die Inseln des Archipels berührt. — 81 ?nm „ 8D 87 j? 97 „ 87 97 „ 81 102 „ Naxos. daß das in Thessalien oder vielleicht sogar regelmäßig vorkommt. Zum mögen Schlüsse Maße der zur Hand einige befindliehen Exemplare hier Platz linden: Flügellänge Kephissia Korfu Wald d' cT 1897 1894 26. daselbst.. Euböa. Juli 1894 14. Naxos.. April 1897 . während ich mehrere am 17. die Mittellagen der hohen Gebirge sich zum Sommeraufenthalte erwählt. April 21. Mai Fall des Hrütens im öfters in . zeigt ein von St. so am 11. Auf Kythera vermerkte mayer Jameson während ihn Korfu Hauptmann er auf nicht. Juli 1894 in der Gegend von Stromvi an der Nordseite der Kiona sowie in gleicher Höhenlage am Korax (Vardusia) in den Nadelholzbüschcn beobachten konnte. cT 13. Bezüglich der Inseln wissen wir zunächst durch gegen den 15. und Fiedler gibt ihn als den gewöhnlichsten Vogel Syras an. • Juni 1894 Vrachorisee in Akarnanien g 30. Im erstgenannten Gebirge fand ihn Hauptmann Roth recht häufig im Juli 1898 bei Agoriani. Melanes cf Itea cf 12. April an und Lagen brütet also der Dorndreher und Eier im Parnaß habhaft zu werden. August Auf dem Festlande kommt i. April Kapellis in Elis Kephissia bei Athen Korfu n d' 21. selben hier einzugehen. weshalb es sich nicht lohnt.

z. welche sich dadurch. 16. Krüpers in Begleitung Herrn Seh raders September 1860 zwei Stücke. Mai 1898. — Zwergfliesenfänger. Gegenden wie seines längeren oder kürzeren Aufenthaltes: er blieb selbst in den meisten den geübten Be- obachtern und Sammlern unbemerkt. MuscicajHi grisola L. Zu dieser Zeit aufzutreten. welchen man in Griechenland mit Ausnahme der Winterszeit an den verschiedensten Orten und am des Frühlings. bezeichnet Krüper. 1856 der vorhandenen Literatur nur sehr wenig zu entnehmen. in der 3Iuscicaj)a Den parva Beeilst. daß AI. im Taygetos wurden am 25. Beim Anstieg zum Bergjoche Warwara be- vom Taygetos merkte ich hie und da einen Dorndreher und auch am Rande der Hochebene von Lala am 25. Griechenland. überall wird man durch den bekannten Flügelaufschlag nach dem Fußfassen aufmerksam gemacht." Leop. Der graue Fliegenfänger ist nämlich einer derjenigen Vögel. oder L. Thienemann. „Einige Vogelarten. — (xi'auer Fliegenfänger. und zwar nach mündlicher Mitteilung in der mittleren Lage des westlichen Gebirgshanges. dem Weibchen S. Die Häutigkeit dieses Pliegenfängers im Gesamtgebiete von Griechenland während Sommers und Herbstes scheint mir bisher nicht genügend hervorgehoben worden zu sein. während Graf von der Mühle nur ein einzelnes am Zuge befindliches Männchen bei Koron beobachtete. kleinen Vogel traf in Griechenland dasselbe Schicksal. vol. Von diesen befindet sich ein Männchen gewöhnlicher Färbung noch jetzt im Museum der Universität zu Athen. der nach Linder- wie wir durch Wright ist er. Brehm. Die Färbung der griechischen Vertreter ist durchaus nicht ganz gleichmäßig. Heldreich und Seebohm wiederholen. 1894 bei Velestino ein geläude des Karlasees. AI. der die Verbreitung von hier augefangen nach Norden annahm. Vom altes Männchen und ein ebensolches sah ich tags zuvor am Ufer- Peloponnes liegen mir ein Weibchen aus der Gegend von Tripolitsa und eines oberhalb von Anavryti vor. erfahren. häutigsten begegnet. ähnliches Kleid . 1864. September 1894. Selbstverständlich vermehrt sich die Zahl noch ganz bedeu- tend zur Zeit des Zuges im Frühling und Herbst. Lindermayer und beobachtete den Zwergfliegenfänger sehr selten (auch auf Euboa) erlegte ihn einmal Dr. v. XXXI. Gelegentlich des längeren Aufenthaltes sen. Acad. Abgesehen von einigen anscheinend ziemlich willkürlichen Angaben. von den Verwandten unterscheiden. also zur Brutzeit. parva Griechenland be- bei im April im Olivenwalde bei Athen. aber immerhin brüten sehr viele wohl in allen ') Teilen des Gebietes. wohnt. dessen Ansicht parva für das Gebiet als Durchzugsvogel. erlegt von Chr. Umgebung von Athen zahlreich vorhanden. daß ihre Männchen ein tragen. der in Erfahrung brachte (von wem?). am Herbstzuge erlegt. wofür auch drei vorliegende junge Männchen. in den Frucht- Ebene oder im Nadelwald der Gebirge. zu sprechen scheinen. Leonis am 28. Gleichviel ob auf dem Festlande oder den Inseln. \) ist B. einige blicken. wie Ch. doch ist das bei dieser Art wohl überall der Fall.269 HI. daß man dieses gärten der Vögelchen vor sich hat. (Elis) ließen sich Viel häutiger scheint er mayer während des Herbstzuges Mitte September vor sich geht.

Braganiotika. Der Abzug verzögert in den Olivengärten So: denn Chr. Mühle als Orte. Aber alljährlich scheint der Vogel schon so früh einzuti-effen. Juni l<SSt4 den Vogel beobachtete) als Brutvogel feststellte. welchen hier Prof. während mir die dortige Straßenjugend acht Gelege zutrug. Oktober 1894 zehn solcher sich oft bedeutend. allgemeine Angaben über M. Strimmeneas Mai) erlegt Bei diesem Vogel (ö') ist die Kehle reinweiß. und zwar bis den schönen Gärten der Hauptstadt. S. 406). Als Erster beobachtete den grauen Fliegenfänger Sonnini auf den Inseln des Archipels während des Herbstzuges gegen Mitte August. um . vielleiclit unrichtig Beschränkung. 18(j3. Orn. Mai 1898 auf beiden Strophadeninseln. Knotek am 3. Mai 1897 im Inneren der Insel und bei Mai verweilte vor Korfu sogar ein grauer Fliegenfänger längere Zeit an Bord des Lloyddampfers „Vorwärts". des Rotkopfwürgers (Laiiius Senator). wie z. Erhard führte ihn gar nicht an. welcher sodann von St. war also sicherlich noch auf dem Zuge Hauptstadt Korfu. Mai 1898 er trieb in allen Teilen sich sowohl in Skopos. Am am Menge herum Skopos (7. Auf der Sporadeninsel Skopelos geschrieben!). und o. v. richtigstellend besprochen hat (Gab. 4U4 u. B. grisola. grisola auf Korfu im Sommer sehr häutig ist. ja desgleichen am 1. Mit Bezug auf das griechische Festland gab es bisher nur wenige und zum Teile daß er von hier angefangen nach Norden verbreitet sei (Thienemann 1854). Drum- Bezüglich der westgriechischen Inseln stimmen die drei englischen Forscher mond. der ihn für Naxos (Ti'agäa. Vom Herbstzuge 1894 erhielt ich ein Stück von der Insel Skyros. so im Parnaß und Veluchi (Krüper. Juni 1894 vielfach beobachtete. bloß Platana (wahrscheinlich auf dem Peloponues. einige men regelrecht. Leonis sammelte für unser Museum Athen noch vom 25. bis von Zante (auch auf der kleinen Insel Peluso!). Die größte Menge auf dem Zuge begriffener grauer Fliegenfänger trafen wir aber vom 14. Held reich gibt nur Wiederholungen) usw. ebenso die linke hintere und Federchen der rechten Schcitelhälfte und endlieh die ersten vier Schwungfedern Die übrige Färbung ist vollkomdes rechten und die ersten drei des linken Flügels. Unter den täglich dort verendet aufgefundenen Vögeln machten die grauen Fliegenfänger stets den weitaus größten Teil aus und viele wurden die Beute stärkerer Vögel. Lord Lilford und Sperling darin überein. Journ. Überhaupt muß sich der Zug über eine ziemlich lange Periode hinaus forterstrecken. Arkadien ist dieser Fliegenfänger ein häufiger Brutvogel. und zwar von Ende April bis Mitte September (Lindermayer). Sehr häufig fand ich ihn vom 6. daß nur wenige in den höchsten Regionen der Gebirge brütend zurückbleiben. was Krü]jer. denn noch am 1894 beobachtete ich Flüge von offenbar soeben Angekommenen nahe der nicht 19. daß M. 12. begritfen. Jedenfalls ist die Zeit der Ankunft und des Abzuges noch nicht genau ermittelt. beobachtete ich einen teilweisen Albino. die wegen Nahrungsmangel wohl ohne bei unserer Ausnahme den Tod gefunden haben mögen. in der ersten Woche des April ankommt und auch brütet. Auf Kythera schließlieh beobachtete ihn Jameson nur auf dem Frühjahrszuge. woselbst auch ich am 16. wurde. Es blieben dort Abreise noch viele hunderte zurück. daß er ein ziemlich häufiger Brutvogel der Gärten und Olivenwälder ist. aber und Eubüa angibt. September bis 2. Dorf und Olivenwald. April am 2.270 OiLiis Deshalb wo es eine unhaltbare ist bakanica. bis 17. wenn Graf von der er brütet. f. Hier wie die weiteren Beobachtungen zeigen werden. zum als auch namentlich Gipfel sowie bis hoch auf der Vrachiona in und war auf diesen Bergen oft die einzige sichtbare Vogelart. was bei der Baumarmut dieser Insel gar nicht zu verwundern ist.

Krüper erhalten. im Eichenwalde Kapellis bei Lala (27. 14-7 19-81) von 10 Eiern aus ebensovielen Gelegen: 19-7 19-5 191 19 i^.3 n-l «m . und 20. oflenbar am Brutplatze. Unter den Eiern. um so fett zu befriedigen. Juni 1888).sgeprägte Fleckung ausgeim Süden ja auch bei vielen anderen Arten vorzukommen pflegt. Schließlich wurden. zu dieser Zeit am mehr iiäutig. April 1897. von Dr. Fiedler fand sie 271 Griechenland. Exemplare beobachtet und erlegt: im Olivenwalde zwischen Itea und Chryssö (12. Einige Zugsdaten entnehme ich noch meinen Tagebüchern: Mehrfach ziehende bei am 26.8 17. ist befindet sich auch ein Paar Herbstvögel im ein Teil durch lebhaft blaugrüne Grundfarbe und sehr au. April 1894. 19-9 Br. wird dadurch äußerst deshalb leider den Gegenstand vielfacher Nachstellungen. vorliegen. von welchen mir außer den oben erwähnten von Skopelos auch zwei Gelege aus dem Parnaß (3. Fliegenfänger.III. zeichnet. Juni 1898).-j 17. dann bei Doljana und Merkowuni (Arkadien) Galata (Akarnanien) am 18. Juli 1894). Von dieser Örtlichkeit Museum zu Athen. wie dies Maß und Gewicht L. Mai 1898) und in den Schwarzkiefernbeständen des Taygetos in der Nähe des Joches Warwara (1<). und bildet manches Leckermaul gleichen Orte nicht Der Vogel nascht im Herbste gerne an den Feigen.

v. Die Exemplare des Museums in Sarajevo bilden eine Reihe von zehn Stücken. S. F. 185 (und Abbildung von cf und 5) auf Grund von sechs kaukasischen Vögeln beschrieb. später aber nicht mehr und Lord Lilford beobachtete ihn im Mai 1857 bei Peleka. tleiUscli.is am 18. . während sowohl M. Die Grüßenverhältnisse vermag ich nicht zu vergleichen. Ver. Bd. Diese Vögel stamund weisen keinerlei Ortlichkeiten auf.. Ein Vogel. Nur bei Sperling findet sich die zweifellos unrichtige Bemerkung. Mai. weil E. Ich folge jedoch bei der Namengebung samte <. Die Nachrichten der früheren Ornitholoe-en sind ziemlich unbestimmt. Krüper August 1860 im Taygetos. in der Athen. erlegte. dem Vorschlage von in II. 278. und zwar der erste Vogel am y.h'nithologie. U100. IIuscicaiMi albicollis Teui. v. R. Blasius^) und benenne den Vogel lieber trinär. Durchstreifung des Waldes Kapellis (Pholoe) nördlich von <_)lympia Muscicapa collaris Beeilst. Museum der Universität in Athen besitzt ein Weibchen.g sei. Umgebung von alte und der zweite bei der am 26. z. atricapiUn und welche E. Mai 1898. ') Ornith. Monatsschr. Beifall. atricapilla und coUaris längst nach Norden weiter gezogen waren. der in Griechenland merkwürdigerweise bisher ausschließlich auf dem Frühjahrsdurchzuge beobachtet worden ist. daß jenes Paar auch in den dortigen Eichen gebrütet hat. Bei sehr vielen Ornithologen fand diese Zwischenform zwischen M. F. schon auf dem Herbstzuge begriffen. collaris. Bd. Museieapa alte Weibchen. — Halsbaiulfliegenfäiiger. Vogelw. daß er auf der Insel auch während des Sommers fänger hier häufi. welches Dr. Homeyer in seiner Neubeschreibung keinerlei Maße angibt.212 Ornis balcanica. so wissen Lindermayer und Graf von häufig an wenigen der Mühle Tagen zu Anfang April nur zu sagen. wahrscheinlich bei Kephissia. im Laufe der Jahre ausgiebigeres Material dieser interessanten Formen zu erlangen. da die zwei Griechenland gefundenen Stücke nicht genau mit der kaukasischen Type übereinzu- stimmen scheinen. ä. Hoffentlich wird es gelingen. Scliutze d. Die Unterschiede zwischen den kaukasischen und den zwei griechischen Vögeln bestehen darin. Deshalb wäre auch die Bezeichnung „bevölkert Griechenland" in Brehms „Tierleben" richtigzustellen und die Angabe Nau- manns nur auf den Zug im Frühling zu beziehen. Homeyer bekanntlich in Madaräsz' Zeitschrift für die ge- 1885.. logischen Sammler Männchen und wurden von dem eifrigen ornithoStrimnieneas erlegt. daß er mehr oder minder erscheine. S. Etwas genauer sind wir über Korfu unterrichtet: Drummond sah diesen Fliegenhäufig von Anfang April bis 15. daß die letzteren viel weniger Weiß an den Steuerfederu haben und daß bei diesen das „Halbhalsband" viel schmäler erscheint. atrica^yilla ftemitorqimUi (Houieyer) — Halbhalsbiiiulflicgeiifänger. D. dabei drei ziemlich ausgefärbte Männchen und drei men durchwegs von den vorstehend angegebenen Abweichungen im Gefieder usw. Dort wurde auch auf einen Augenblick das Weibchen bemerkt und in Anbetracht der vorgerückten Jahreszeit ist es zweifellos. XXV. April 1896 Beide sind St.

sage mir.. Schuster an einer Stadtschwalbe ein . . dann und an Kiveri bei erlegt 13. Mai 1895. 13. zum Anton. 120) dürfte wohl kaum in dieser Hinsicht Berücksichtigung verdienen. 24. atricapilla.. Reiser 18G1: . März . Heldreich dauert der Zug in Attika bis 20. 1860: 28.. anlangend atricapilla. . eben Mühe ein Paar erlegen. daß diese Art auf dem Durchzuge viel häutiger ist als M. Krüper für Naxos (Frühjahr 1862) und Douglass für Santorin (erste AVoche Mai 1892 ein Paar geschossen).. Heldreich „ „ Dr.). sind folgende festgehalten worden: Th. . April 16. . .. April 1894 konnte ich zusammen mit M. zum Teile nach gegenwärtig nicht mehr vorhandenen Exem- Gelegentlich meines Besuches auf plaren des Museums in Athen. wohin ziehst du im Winter?' Im folgenden Frühling erhielt er durch dieselbe Schwalbe die Antwort: . an welchem Tage St. . ebenso Lindermayer für Eubüa. Von Ankunftstagen. Ornis balcaoica III. . — Stadtschwalbe. doch war überall M. . daß ein Baseler 1843. Für Kythera gibt diese Art Jameson ebenfalls im Frühling an. 1903: der Hauptzug bei Athen nach 8. Chelidon urbica Sowohl ganzen L. . Die nette Anekdote in der Naturgeschichte von Prevost et Lemaire (s. „ 18 . grisola viel häufiger. „Ibis" 1864. und ohne feststellen viel ^lo Griecheiilaüd.. Audi Dr. April. April des Doljfana Baron Schilling . . du darnach'?'" Interesse sind zunächst die Beobachtungen Die genauen Mitteilungen Krüpers Akarnanien Parnaß Eeiser. p. auch wurde ein Paar gesammelt. 1899: Patras.. 1867: „ 2. beobachtet bei Kephissia. .v.. 1859: Attika. „ Krüper „ „ . Halsband mit folgender Anschrift befestigte: Schwalbe. 1897: . Zante gelangten am 7. üliei- die Ankunftszeit im Früh- hierüber lauten: 1859: 26. . März .III. der und Ostküste und zweimal mehrmals beobachtet Peloponnes und bei geschossen 1 18. 1860: 22. Sie lautet: „iVIan erzählt sich. St. Am zahl 19. Warum fragst Von jahre. daß auch noch im Mai viele Paare nordwärts durchwandern. „ 1873: „ 15.. April. Krüper betont nach seinen Erfahrungen in Attika. daß BI. selbst unweit der die aber in Bucht von KaÜkiopnlo eine An- entschiedener Minderzahl waren. Strimmeneas in den ersten Tagen des Mai! Es geht daraus hervor. die du so schön bist. Nach v.Nach Athen. Strimmeneas ein mir vorliegendes altes Männchen bei Lamia in Tiiessalien erbeutete. als auch während des Durchzuges ist die Stadtschwalbe im wohlbekannt und von der Bevölkerung gerne gesehen. ist daß dies manchmal vorkommen könnte. Mai 1898 bei Vasilikos und am Fuße des Skopos mehrere zur Beobachtung. „ . Das spilteste mir diesbezüglich bekannt gewordene Datum ist der 22. collaris nur selten schon Ende März und regelmäßig in der ersten Hälfte April erscheint. Von einem nichts bekannt und nur Lindermayer vermutet in seiner ersten Arbeit als ]]rutvogel Gebiete Überwintern Hii-undo urbica (L. doch ist aus obigem ersichtlich.. O.

Eine andere große Kolonie findet sich ^/^ Stunden von Aetolikon. in der Menge auf dem Zuge am Nachmittage Hauptstadt des 16. Am Parnaß gibt es auch mehrere Kolonien. aber dann von Krüper ihre volle Bestätigung fand. und besser 15. um zu brüten. In an einem Vorberge vom Zygosgebirge. März wieder beobachtet. die zu- Mühle bezweifelt wurde. Orn. . Das Nisten der Stadtschwalben an den Häusern der Griechen erfuhr ich erst im Herbste 1858 durch Herrn Dr. aber trotzdem schwebten ihrer noch eine schwere Menge kleinen Peluso täglich in den Lüften. Der Durchzug hält Auf Korfu folgen lange da ich an. eine dritte in der Klissura. z. Stadt über dieses der Paar Aus dem Obigen ergibt sich ein deutlicher Widerspruch der klaren Angaben Krüpers mit dessen angeblich mündlichen Erzählung.. daß diese Schwalbe in Griechenland teils an menschlichen Wohnstätten. Auf den östlichen Inseln gehört die Stadtschwalbe zu den Brutvögeln der Kykladen (Erhard). die ich besuchte. in um Akarnanien wenigstens ist das Vorkommen den Städten.. . und 24. getan. Mai 1898 zogen an den steilen lanzählige umher. bei welchem die Stadtschwalben einen wesentlichen Bestandteil ausmachten. „ 2 Stücke Baron Schilling: 1 Scliwarm angekommen. April 1894 ihrer eine begriffen antraf. 1865: 22.S ebenfalls beobachtet. „ 1867: 10. Es war schon Gloger bekannt. fand Mitte Mai der oft berührte Massentod statt. 18G6: 22.M Hier sowie in der „Eine Brutkolonie ist zusammen die Felsenschwalbe in einzelnen Paaren.li im . . Klissura nistet mit dieser Schwalbe ') Von lleri'u llaiiiitmaun llot. Nieder.. Parnaß . dort trifft man nur dort ihr Brutgeschäft zu verrichten. die Felsen und nicht die Städte zu bewohnen. ganz unbekannt.. die tags darauf sämtlich ver- schwunden waren. . „ 1873: 11. An diesem Tage gab es bei Vasilikos und am 12. Den Beobachtungen Lord Lilfords und Sperlings zufolge verleben dort viele den Sommer. an den Ankunftsdaten seiner ersten März. 1 Schwalbe sogleich zum alten Nest und auch am 22.. namentlich Santorins (Douglass) und Euböas (Lindermayer). bei Arachova. Attika . f.Tiili ISil. .^•4 Ornis balcanica. S. eine Tatsache. Journ. rustica an. . nämlich zwischen 10. Mai auf dem immer wieder neue ziehende Schwärme. Ja auf den Strophaden. . als diesen richtigen Zeitpunkt auf die ersten Märztage zu verlegen.. B. wo keine Schwalbe wegen gänzlichen Futtermangels sich lange aufhalten kann. . soll die Ankunft nach Drummond gar erst gegen Anfting April erund es bleiben nur wenige dort. Patras . . der einzelne solcher Nester in Patras gesehen hatte. 1898 dauerte der Zug noch Erdrissen des Kastellberges von länger: viel Zante Am G. . Auch Lindermayer hätte Arbeit. welche Seobohm (1883) veröfl'entliehte und wonach die Stadtschwalbe regelmäßig während der ersten Woche des März in Griechenland ankäme. 282): „Die Stadtschwalben haben Griechenland die Gewohnheit. 1860. zirka 1 Stunde von Missolonghi. nächst vom Grafen von der teils an steilen Felsen sich ansiedelt. die Nester sind an den Wänden und Decken des Felsens angeklebt. „ 1899: 18. dieser Schwalbe H. festzuhalten. März . Krüper in schreibt (Gab.

Mai 1858)." Zu Hause in letzterer Bemerkung hätte ich beizufügen. Boissonneauti anführt. 174). dies einfach unberücksichtigt zu lassen. S. doch folgen noch im Oktober Nachzügler nach. April 1836 eine ganze Anzahl über einem kleinen Sumpfe nächst Patras beobachtete und am 14. nachher Athen habe ich einzelne Niststellen gesehen. Der Entdecker schen Schwalbe dieser ausgezeichneten auf griechischem Boden — und ist Rotöl scliwalbe. 31). was in seiner letzten Arbeit H. Journ. die sich in den Festungsruinen von Modon angesiedelt hatten. daß //. gab es dort am 15. anderen Dürfern fand ich die Nester. Krüper endlich stellte das Verschwinden sowohl im September als im )kto- mehrere Wochen früher die als in ( ber fest. allein ihre Jlitteilungen decken sich vollständig mit jenen in 18* . für unser Gebiet äußerst charakteristi- unbestritten Drummond. Im eigentlichen Hochgebirge des Landes begegnete ich ihr nur im gewaltigen Stock der Kiona (2500 m). Lindermayer vermerkte den Abzug vom August bis Mitte September. auch hier in Dort.III. in Agoriani und in als ich 275 Griedienlaiul. dagegen wirbelten beim Abstieg tiefer unten an der Grenze der Nadelholzregion hunderte bienenschwarmartig zwischen den Wipfeln der Apollotannen durcheinander. daß ich am 26. gegen Sparta zu. Orn. scheint. 8. 1854. daß sie die erste unter den abziehenden Schwalbenarten sei. 116) den Fachkreisen mitgeteilt. welcher am 17.-Blatt schlüsse über die Kötelschwalbe. Diese Neuigkeit wurde zuerst durch E. v. Nieder (Regensb. in der großen Klissura. Lindei-mayer bei //. mit diesem Vogel auf das eingehendste und ihm verdanken wir die wichtigsten AufZwar haben auch Dr. Älai in Nähe der Hauptstadt viele iimherstrichen. Griechenlands daß der Zahl nach Cli. wo er sie noch Ende Mai mit dem Nestbau beschäftigt sah. Juli 1894 nur wenige. Dr. Nach Krüper beginnt Brutzeit in den Städten und Dörfern der Ebenen den Gebirgen. rufula gelegentlich den Archipel besucht. ist sehr unbestimmt und gerade dort wurde die Schwalbe seither nicht wiedergesehen. urhica die häufigste Schwalbe ist. zum Paniaßdorfe Arachova kam. Als gewöhnliche Legezeit bezeichnet er Ende April. Homeyer (Gab. rufula sowie bei daß es mir am besten erist derartig verworren und unklar. Temmincks frühere Bemerkung. April Kcphissia bei Athen eine ganze Kolonie angesiedelt fand und 1894 an einem am 11. Bezüglich des Wegzuges im Herbste äußert sich Graf von der Mühle. 1859. Hirundo rufula Tcm. wo Ende April hunderte Paare gerade mit der Wahl der Nistplätze beschäftigt waren (erwähnt 1860 von Simpson) und endlich in der Langhadaschlucht. Juli 1853 hatte Schradcr das erste authentische Nest bei Missolonghi aufgefunden und 1854 14 richtige Eier eingesendet. Krüper beschäftigte sich gerade Dasjenige. Simpson („Ibis" 1860) und Seebohm (in Dressers Birds of Europe) ebenso anziehender als trefflicher Art die Ergebnisse ihrer Beobachtungen in Griechenland zu Papier gebracht. Es dürfte wohl richtig sein. F. Am 8. f. S. Auf dem Peloponnes bemerkte ich außerdem nur einige Paare. die Kotklümpchen mit dem Schnabel Doch sah ich jedenfalls die grüßten Siedlungen in der kleinen Klissura (entdeckt von Krüper am 2H. In den höchsten Lagen nächster aufgelesen hatten. Ich selbst sah dieselbe erst 1859. später durch Herrn Päßler selbst (ebenda 1857. Korr. April 1842 auf der Insel Fano bei Korfu ein Stück von dem einzigen anwesenden Paare erlegte.

riicksichtlich Orn. ihren alten Nistplatz und beginnt. „Ihre Ankunft in Akarnanien ist wahrscheinlich dieselbe wie die der H. Journ. Krüpers. In einigen Höhlen fand ich jedoch zwei unversehrte Nester. ferner nördlicher beim Hafenplatz Astakos. eine beträchtliche Anzahl derselben zu sehen. haben größtenteils früher den Käubern als Wohnort gedient. die jetzt von der //. Da Spuren der zerstörten Nester zurückbleiben. so wird doch nur eine Höhle von einem Paare bewohnt. 1859 sah ich die erste rustica am 20. weshalb ich für diese Schwalbe da die übrigen Arten ihren Namen von dem Nistplatzc erhalten haben (Ufer-. Olme Zweifel findet sich //. Die Schwalbennester befinden sich stets an der Decke dieser Höhlen. so hatte ich Gelegenheit. rufula. daher ziemlich eng. vielleicht bis Dalmatien. Im vergangenen Jahre fand ich vor Ankunft der Schwalben. bis jetzt fand ich noch nicht zwei. von der äußersten Spitze des Varassovogebirges (Patras gegenüber) an diesem Gebirge entlang bis zum Phidaris. von denen nur das eine bewohnt wurde. m-him und nanicntlich Gl. die Eingänge gingen nach entgegengesetzter Kichtung. tungsstelle. bei Vrachori und vier Stunden von dort auf penisi. Der Nestnapf ist Die Form sie das Nest anklebt. daß die Schwalben sich nur gerade haben hineindrängen können. jetzt werden diese Löcher selten von den wandernden Hirten eingenommen. den Eingang traf ich von 1 7 Zoll Länge. jedenfalls der Nester ist muß ihr verschieden nach der Anhef- Größe ebenfalls verschieden. Felsenschwalbe) als deutschen Namen: Höhlenschwalbe vorschlage. . Das Baumaterial ist gewöhnlich eine gelbliche Erde. dann dem Wege über sura. rufula bewohnt werden. „Gleich bei ihrer Ankunft bezieht H. Deshalb beschränke ich mich auf diesen und beginne mit seinen Worten. oft so tief im Innern. niinilich Dr. lieh 1860. am häufigsten bei Velitsa. Gravia. gemeinsamen ihres Begleiters.). bald darauf den Nestbau. Agorian. Beide Nestnäpfe berührten sich mit den äußersten Enden. Als Nistort dienen größere oder kleinere Höhlen. In Gegenden. wo solche Höhlen fehlen. Nachdem Kruper seine ersten Ausflüge und Erfolge Grieclienland ausführlich geschildert hatte (Gab. unter die Haus von oben gedeckt sein. einige Male in Gesellschaft von H. nur die Nester in der Gegend der Stadt Aetolikon sind aus schwarzer Erde gebaut. Ferner traf ich sie in der Klis- Prostova nach Kar- am hohen Parnaßgebirge bei den Dürfern Arachova. wie alle Schwalben. Ende September traf ich sie noch oftmals am Parnaß. rufida in 439 und nament gelangt er zu folgenden Ergebnissen: „Als bestimmten Aufenthaltsort in Griechenland kann ich angeben Akarnanien. Haus-. die Weite ist dem Körper des Vogels angemessen. März. die sich an Felswänden befinden. die ersten urbica und rufula am 26. rustica und urbica. daß ich zu denselben förmlich kriechen mußte — — — — oder eine vorstehende Steinplatte.(Euenos-) Fluß. S.*) „Die Höhlen. der eine endigte so hart in der Ecke des Vorsprunges. eine Stunde von Missolonghi am großen Bache. erwählt die Schwalbe einen großen hohlliegenden Stein ich fand die Nester so niedrig angelegt. weil aueli Oh. Obgleich diese Schwalbe gern in Gesellschaft fliegt. zwei interessante Nester unter einem tafelförmigen Vorsprunge. 1859. gewöhnlich eine Spanne einer mittelgroßen Hand lang und breit. S.276 Ornis balcauica. Mariolates. 271 ff. H. sehr selten ganz gerade. Beide Nester blieben das Jahr hindurch unbenutzt. in der Regel ist er gebogen. voi'. rupestris an. da sänitin der — ') niiieslrls Icli zielin die Bezeichnung Rötelschwalbe trotzdem iu llcjhleu woliucn. Dadi und rufula noch viel nördlicher in der Türkei. von dort am Zygosgebirge entlang bis zum Aspro-Potamos (Acheloos). Der Abzug ist wahrscheinlich im Oktober. f. daß sie beinahe im Dunkeln sind.

nicht ähnlich. der Höhle mit vierte entkam. ruftila-'S est. „Oftmals werden die retortenförmigen Nester der Höhlenschwalben von anderen Geschöpfen benutzt. als wir noch beschäftigt waren. sie sind . Zu verwundern ist. ferner ein halbzerbrochenes Ei Den deren.III. das unversehrte Nest. mert hatte. hatte die Gestalt eines Eichhörnchens. Schwalben dieselben an einer Stelle sammeln. der ersten folgte die zweite und dritte. wegen Mangel an Zeit nicht besucht. junge Schwalben. Mit einem Finger fasse ich hinein und fühle einen Gegenstand. Meine Überraschung war groß. an- Ich be- oben erwähnten. Am 15. . von Dr. nämlich an einer berühmten Quelle. daß sie eine junge Schwalbe verzehrt hatte. Bei Untersuchung der Schlange ergab sich. obgleich die Schwalben die Richtung zum Gebirge nahmen. Nur in wasser. absichtigte. „Die Eier der H. Nieder aufgefundenen Nestes zu greifen. 2(7 Griechenland. Mit Herrn Simpson kletterte ich hinein und wir finden Wie gewöhnlich schnitt ich tief im Innern. stark bebrütetes. Da dieselbe etwas träge war. Von der Reisenden Aetolikon aus führte ich beide Herren in eine interessante Gegend. ich versuchte meinem Insektenkötscher aufzufangen. sie zu töten. den ich bei Betrachtung als die 31. mit welcher der Vogel selbst vollkommen weiß ohne Flecken. Myoxus dryas. 16 Tage vorher hatte ich allein das Terrain besucht und eine Felsenhöhle. daß im Neste spürte ich. die Schlange unschäd- kam aus dem Neste eine junge Schwalbe hervor. Quelle führt der an Erdreich wo das von den fluß der Pferden und Eseln stets naß ist. den beiden Seiten. wenigstens suchte ich lüer bei Athen vergebens in den vielen passenden Hohlen nach Spuren der Nester. Felsenspechtmeise. und Schalenstücke von mehreren zweiten Insassen der Schwalbennester traf ich das Pärchen des ist 1859 sah ich zweimal dasselbe oder am 31. weshalb ich bei Einbruch der Nacht bei jenem Felsen war. erkannte. schnitt ich mit einem ]\Iesser ein Loch Nachdem in ich den Nest- napf und fühlte hinein.und gebüschreichen Gegenden findet man die Nistorte dieser Schwalben. wahrscheinlich eine ein unversehrtes. kommt aus der Eingangsröhre der Kopf einer Schlange. in trockenen und bebauten Distrikten wird sie sich wohl nicht vorfinden. Dort erlegte ich mehrere Männchen. Juli 1858. als plötzlich ein vierbeiniges Tier in meinen Kötscher fiel. als ich meinem Begleiter das Resultat mitgeteilt hatte. der giftigen Vipera herus hervor. rufttla sind denen der H. in der ich 1858 ein Nest gefunden hatte. die zu machen. die ich am Ausgange dem Insektennetze auffing. über dessen Art ich nicht klar werden konnte. um den Inhalt zu untersuchen. Ich die meiste Ähnlichkeit hat. um sie zu präparieren. Das H. Sitta syriaca. die wir noch unversehrt herausschnitten. Die Eltern dieser Jungen sahen wir nicht. oder eine andere Art. fast im Dunkeln. rufula-'Nest enthielt eingetrocknetes. konnte ich die Brutstelle doch nicht finden. ein Loch in den Nestnapf. und zwar in Gesellschaft Den dritten Bewohner traf ich am Simpson und Heeren. Mai 1859. da ich schon am Tage vorher ein Nest mit Jungen gefunden hatte. Nest allmählich abzustoßen und mit das Als ich die Eingangsröhre zur Hälfte ein lebendes Wesen zertrüm- ich vermutete sich befinde. wie die Schlange bis zur Decke der Höhle hat kriechen können. aus demselben hinaus an die Seitenwand der Höhle sprang und mit Behendigkeit davon- Das graue Tier eilte. ein verwandtes Tier. in welcher ich das Jahr vorher die meisten Schwalben gesehen hatte. die Eingangsröhre verstopft hatte. Eine halbe Stunde vom Varassovogebirge ab entdeckte ich eine solche Stelle hart am Strande. nehmen die Schwalben die Erde. es Haselmaus. fiel lich es nicht schwer. es befand sich nur ein Vogel darin. das Trinkwasser der Stadt ist von dort durch den Ab1/2 Reitweg. welches ich niclit mit liehe Stunde von Aetolikon Hand der erreichen — — konnte. Von solchen Sammelplätzen aus kann man sich zu den Brutplätzen leiten lassen. Juni 1858 erstieg ich in der Nähe der aetolisciien Kiissura eine Holde in einer Felswand und fand ein H. rustica.

von wo aus sie den zurückkehrenden. sagt er. so daß sie. ein im Unterscheiden der Eier geübtes Auge verwechselt die der //. besonders zur HerbstIn einer an Inzeit. Ihr Lockton ist ein langgedehntes . am 31. so mauerte das Schwalbenpärchen. Gesang. denn keine Menschenhand hatte das Nest beschädigt. auch unter den wenigen vom vorigen Jahre (ich brachte fünf Exemplare für das hiesige Museum mit und einige übergab ich Heri-n Simpson) fand solche vor. nachdem ich 2 3 Eier. von denen ich zwei erwähnt. quidl. vollständig flugfertig sind. Die Eier sind in Größe so verschieden wie die von der ich keine H. Ein Steinschmätzer. Jungen Futter bringenden Eltern entgegenflogen. ich durchschneide die der Jungen Anleitung Anhöhe nahmen die zum Insektenfange angesehen. gestreckte Exemplare der H. er klingt etwa: . „Die Jungen verbleiben ebensolange im Neste als die anderen Schwalbenarten. dagegen auf dem Isthmus . zuweilen mit der H. urbica in das Nest. vier ich digte Stelle ausgebessert. gesellt sie sich zur H. um das Pärchen zu täuschen. unter denen keines Neigung zur Fleckenanlage zu haben schien. „Hirundo rufula hält mit sekten reichen Bergschlucht verweilen solche kleine Gesellschaften stundenlang ehe Wiederholte Schüsse vertreiben weiter ziehen. welches ich auffand. Juli zu erfahren.Ornis l)alcanica. der H. enthielt drei Eier. nach Deutschland. falls das Nest Einige Male legte ich Eier zur neuen Brut gebraucht werden sollte. genommen. den sie IL riifula hat auch im Fluge und während der Paarungszeit oftmals hören einen läßt. dieselben eine Strecke begleiteten und auf den Sitzplatz dann eilten. den übrigen Schwalben Freundschaft und fliegt gern in deren Gesellschaft. Nach Akarna- Messenien vor. Die Stückzahl in der ersten Brut ist 5. aus ein — Stück mitnahm und das Nach dritte liegen ließ. daß sie als eine Anzahl (58 Stück) o. am Krüper dann noch häufigsten in einige Ergänzungen. ob in den unverletzten Nestern Eier sich befinden. hat mich anfangs auch schon getäuscht. rustica zusammen. in der zweiten 4 oder 3. einige Eier waren nur so groß als starke. quidl. Das dritte H. diese Täuschung glückte mir noch nicht. wuitsch'. Saxicola aurita. etwaige Seitenlöcher verstopfte ich mit l'apicr. den noch nicht vollständigen Satz. der dieselben Lokalitäten bewohnt. die mit sie sie nicht leicht. können „Ornithologen. In Akarnanieu sah ich sie gewöhnlich unter den Scharen der H. Die gestreckte Form ist die vorherrschende. in einem Jahre viermal Eier zu legen. 1850 fand ich am glaube nicht. Anfangs Mai beginnt die Legezeit. Am Parnaß habe ich legen sollte. welches ich jedesmal nach Untersuchung wieder einsetzte. Tagen kam damit das Weibchen noch zwei Stück hinzu- zum Neste zurück. rufula nicht mit den Eiern andei-er europäischer Vögel. Bei näherer Untersuchung fand ich die Schalen des Eies am Boden: die Schwalben selbst hatten es hinausgeworfen. Fünf Jahre nieu. die Höhlen- schwalben sicher unterscheiden. so kann man die Schwalben zwingen. fand die von mir beschäErde nochmals. Am Parnaß. der Stimme der Vögel vertraut sind. wenn sie das Nest verlassen. Wenn man die Eier zur rechten Zeit fortnimmt. schnitt dem Nestnapf Um 1858 erhielt ich die letzten frischen Eier.quitscli'. rufula-^cst. rustica. ij78 Im Jaliro 1858 brachte ich Varietät gefleckt vorkommen. wie schon viereckiges Stück heraus.quitsch. sie wieder zu. und in später gibt kommt sie Attika nur einzeln. Unterließ ich die Zusetzung der Öffnung. urhica. welches zuweilen dem Locken einer fliegenden Sperhngschar ähnlich klingt. fand jedoch nicht mehr das im Neste zurückgelassene Ei. urhica. ich. Mai die ersten drei Eier. auf einigen großen Steinen einer die Ruheplätze. rupestris und streift mit derselben umher. so daß ich einige Male sogar getäuscht wurde.

fehlen. indem ßaldamus bereits 1858 im letzten Bande der „Naumannia" (S. sei anzunehmen. aufklärende Bemerkung gibt Krüper in Gab. 20. Akarnanien . Schrader machte. beigelegt. April Mai: 1858 am 18. daß diese Nester der Sitta neumeyeri angehören. Mai Gelego 5 Stück. Eine für diesen Streit wichtige. 13-7 19-7 19-7 19-6 mm folgen . S. keinen Glauben schenkte. Jlai zwei Eier. 1861. ürn. Journ.') Es sei hier bemerkt. Brehm und Baedeker um ist Brutzeit die einen vollen Monat zu spat angegeben und der Kütelschwalbe der sonderbare Name Rüpp. 131 in einer Note. 279 Gnechenlaiid. daß man welche Herr in Lehm Mühle anknüpft. Im bekannten Eierwerk von Päßler. welche an eine falsche Maßangabe bei einem Bau des f. (." Die stets weißen Eier fehlen heute wohl kaum einer größeren vSammlung und ich darf mich begnügen. L. Attika Die gewöhnliche Legezeit 1859 am 3. worauf Päßler in einer Erwiderung in den Nachträgen zum Eierwerk nochmals für dieselben eintrat und damit auch Recht behielt.)bwolil iiocli genaue Beobachtuncjoii an Stellen. Selbst in den Nachträgen zu Naumanns Werk wollte Baldamus noch nichts von diesen Eiern wissen. vcr- Deutschland den ersten Beschreibungen der Nester der H. wo sie häufig' ist.III. 20 Br. Cecrojjis melanocritisa Felsenkleibers (Sitta neiimeyeri) durch den Grafen von der bemerkt: „Diese falsche Angabe. Mai anfangs am 3. rufrda. Gelege 4 Stück. April 1874 „ 7. ist 1871 18G0 am 1. hier die Maße eines Geleges und vier einzelner Stücke zu lassen: Gelege 4 Stück. . Mai Gelege 4 Stück und 1872 am 17. . Parnaß. .Nest aus anlaßte. daß die Ankunft \inmittelbar nach jener der Gattungs verwandten erfolge. daß über die Echtheit der ersten von S ehr a der an Päßler gelieferten Eier ein hartnäckiger Zank entstand. man schrieb wiederholt hierher. Mai 1890: L. 125) die Entdeckung dieser Eier in Griechenland mit einem Fragezeichen versah. Krüper mit 11 Zoll langem Eingange'.

April 1897 einzeln oder paarweise nächst Kephissia fliegen gesehen. baute ein Paar sein Nest im Bogen des Viaduktes und am 28. in der kleinen Klissura im Zygos. Mai mit Wutte Nistplätze in seichten Aushöhlungen einer weithiu sichtbaren Felswand. Einige der frischen Nester waren mit Anstrengung erreichbar und erwiesen sich als fix und fertig gebaut. selben deutlich sichtbar. und endlich Auch hier benützte sie den Telegraphendraht zum Ausruhen. daß es in Akariianien noch heute recht viele gibt. Mai 1898 drei Paare. Mai bei Windstille etwa 25. April ein Dutzend und am I. am Boden. Aus dieser Gegend besitzt das British j\[useum in . April 1. Ungemein viele Paare hatten sich im Kladeostale bei Platanos angesiedelt. so am Fuße des schon genannten Varassovo. am 29. aber auf sah 8t. am 13. bei weiteren vier ist Unter 14 iStücken besitzen nur drei dener ein wenig angedeutet und den übrigen fehlt er vollständig. j\lai lag das Nest. Strimmeneas den Stropliaden gab es unter ( 14. Am 12. ich in den ersten Juni- Sie schienen sich hier zumeist an die kleinen Wasserläufe zu halten. ist aber überall an passenden Plätzen im Westen und Süden zu finden. Avoselbst mich Dr. icli am 7. aber ebenso leer als ein auifallend großes in nächster Nähe von Platanos. Hier scheint sie im Osten und in der Mitte zu fehlen. April 1902 diese Schwalbe mehrfach in Megali vrysis bei Lamia. wo ebenfalls mehrere Paare sich sehen ließen. wo Santarius die vorjährigen Nester in einer Höhle fand. ( )line Mit ihre gei-adc von einer eigentlichen Kolonie sprechen zu können. Bei Patras beobachtete Baron Schilling am 28. nordöstlich von AetoHkon. Mai 1898 das an die Wölbung einer Kapelle angeklebte Nest eines Paares. Strimmeneas sechs (Hag. April zuerst unter vielen Hausschwalbcn eine einzelne. Weiter in der großen begegnete ich im Defil^e des Mornos nördlich von Vitrinitsa unBogenbrücke über diesen Fluß am 19. vielen und 15. Elis: In dem sogenannten römischen Teile dos Ausgrabungsfcldes von Olympia entdeckte ich am 24. die eben den iSteinwölbungen der Bachdurchlässe des Straßenkörpers anzulegen im Begriffe waren. Bei Kalaniata sah ich an den Hängen des Nedontales zwei oder drei iStück und fand drei alte unbewohnte Nester.Mai bei Nordostwind wieder ein Dutzend. namentlich Taubenfedern. Georgios) zwei Paare bei ihren Nestern und Stunden von Vclestino im Gebirge er erlegte ab 11.S94 zum ersten Male auf die mir unvergeßliche Erscheinung aufmerksam machte. Zantc: ihre Nester In der Niihe von Vasilikos traf in Auf der kleinen Schwalben nur eine auf dem Zuge Insel Peluso einzige. Für das benachbarte Festland kann ich nur bestätigen. von frevelhafter Hand zerstört. Die Nestmulde enthielt viel Geniste. Nur ein Paar schoß ich und nalim es mit. anderen Mai) noch einige. Am 3. ziemlich viel Aufwand von Zeit und Mühe besuchte ich am 28. welches leider noch keine Eier enthielt. welches sich durch deutlich weißen Fleck auf der Innen- östlich weit der steinernen und erlegte ein fahne der äußeren Steuei'federn auszeichnet. Umso zahlreicher dagegen auf dem Peloponnes. In Attika habe ich sie bloß einmal. Tagsdarauf erlegte ich das erste Männchen tuuI sah von da an täglich solche Schwalben. Nester konnte ich dort nicht auffinden. Juli 1894 mehreren Paaren Männchen. Klissura.2a() Oriiis balcaiiica. dann etwa 50 Stück. nisten an dieser Stelle doch eine Reihe von Paaren unweit von einander. In Thessalien fand St. Messenien: Gleich außerhalb der Stadt Pylos beobachtete tagen 1898 einige. Krüpcr am 25.

ruf-ula ein ausanlage erforderte. London in ein Paar und ein anderes vom 14. finde ich nach einem Exemplare September 1895 von Velitsa. Schlangenadler (Circaetus gallicusj. daß ich mit den Eiern von H. In einem anderen der zertrümmerten Bauten erkannte ich deutlich eine eingeschleppte Feder vom wut haben die Kötelsehwälben in Griechenland offenbar sehr viel zu leiden. von waren. ihre Nester zu entdecken. Juni am Ausgange der Langhadaschlucht weitere fünf oder sechs Stück tagsdarauf unterhalb von Auavryti.281 III. sondern nur schwach angedeutet. Das eine sah sehr merkwürdig aus. ei'sten stellte ich am 12. Bezüglich des Aussehens des jungen Vogels. Die Strichelung der Unterseite ist in diesem Alter noch durchMaße von 13 Stücken: aus nicht ausgebildet. Juni und August 17. da es scheinbar parallele Doppelrohren besaß (neben dem zerstörten Bau). ohne daß es mir gehingen wäre. Die meisten fertig nahezu welchen zwei Paare bauten nun von neuem ihre kunstvollen Nester. Auf dem Ithomeberge flogen hier und da einige umher. sie selbst einzudenen bekanntlich überhaupt nichts heilig ist. Ganze Länge Flügel min 180 Korfu 9 9 Zante 9 Akarnanicn mm 14 7 13 8 12 7 12-5 7 13-5 6-5 14 7 17G 118 179 120 174 116 95 94 95 188 119 107 175 116 95 13 7-5 12-5 7 106 14 7 119 96 14 7 125 109 135 6-5 75 7-5 121 100 c^ 176 120 99 185 121 179 186 9 cf Lamia 9 Schnabel 108 183 Megali vrysis bei Tarsus mm d' Mornosfluß Parnaß 124 Schwanz 183 126 106 14 176 120 101 15 . In der Maina längs der Straße südwärts von Tarapsa brüten sehr viele dieser Schwalben allenthalben in den Wölbungen der steinernen Brücken. waren Die verräterische lange Stange und unsämtliche Nester mutwillig zerstört worden. Giicclieulanrt. indem es mir nicht vergönnt sein sollte. zweideutige Eischalenreste fanden sich am Tatorte noch vor. In den eigentlichen ITochlagen findet man sie hier ebensowenig als im Parnaß und in anderen Gebirgeu. Lakonien: Die gegen Trypi zu fest. 20. dann am Fuße des Taygetos oberhalb von Palaeopanagia. hatte. welche die StraßcnEs zeigte sich. Durch diese Zerstörungs- gesprochenes Pech Von sammeln. 18(iO das Museum Athen. aber auch dieses enthielt keine Eier. Ilirtenbuben. daß derselbe außer an der matten Färbung des vom Gesamtgetieders leicht an den lehmgelben Rändern der Schulterfedern und der Armschwingen kenntlich ist.

wie schon Graf von der Mühle wahrnahm. Überhaupt scheint mir der von Krüper für Mitte April angesetzte Beginn der ]5rutzeit ein wenig zu früh zu sein. Mai) oft noch Brüten beobachtete.^HJ Oriiis lialcanicii. rufula auf dem Tclegrapheudrahte sitzen und (kastalische Quelle) zusammen mit CUvicola rupentris umherfliegen. einziges Paar. den Kykladen (Erhard) und hier namentlich Naxos (Krüper) und Santorin (Douglass). So bezieht sich beispielsweise die Bemerkung Sperlings über einen Schwalbciitrupp im Dezember auf Sta. Unsere allbekannte und geschätzte Rauchschwalbe Zwar breitet wie in Mitteleuropa. welche durch Anwendung der beiden Kalenderstile ohne ausdrückliche Nennung erzeugt wird.Le in Hrohms „Ticrieheii": — „Griechenland und Kleinasien scheinen der Brennpunkt der Verbreitung zu sein'' nicht ganz zutrefl'end ist. auch an Felsen angesiedelt. In Griechenland erschweren dies vornehmlich zwei Umstände: die Verwechslung mit der häufig überwinternden Felsenschwalbe und die Verwirrung. — Kaudiscliwalbe. In dem Dache des Quellenhäuschens nordöstlich von Aetolikon fimden Krüper und ich am 27. aber erst eines schien Eier im Neste zu haben. da ich viel später (z. obgleich Simpson ist die richtig dortigen Niederungen. Dennoch kann ich versichern. Krüper . niemals aber Kolonien. Eisenbahnstation Velestino in Thessalien frische Gelege am 17. Hirando rtistica L. Kythera (Jameson). wie ein solches einst anfangs Novemljer auf dem Weye zum Piräus erblickte. B. Euböa (Lindermayer). daselbst viel weniger Paare als von Chelidon urhica\ dafiir aber gibt es nach mayer Linder- regelmäßig zwei Brüten. den Dörfern Trypi und Anavryti. neben H. doch fand er einzelue Paare. Ankunft und Abzug der Rauchschwalbe genau festzustellen. aber nicht gerade überall. ist viele sie in zwar auch häufig. ist in Griechenland ebenso ver- brüten. In und um Rauchschwalbe sehr häufig und ebenso bemerkt. Zum noch Schlüsse Bciuerkun^. wie beispielsweise auf Psathura oder der Quarantäncinsel oft nur ein Auf dem Peloponnes ich in Lakonien recht Hag.-a. da sie bekanntlich bis Abcssynien einei-. daß sie in den Klissuren des Zygosgcbirgcs von urhica an Zahl übertroffen wird. Bezüglich der Nestanlage an menschlichen Bauwerken nennt sie Krüper in Griechenland äußerst zutraulich. aber keine so fand in der Langhädaschlucht. die daß die An(. Zante (eigene Beobachtung). Sie verträgt sich mit den siidliclien Gattungsverwandten sehr gut. Eine der wichtigsten Fragen für den Vogelzug ist es bekanntlich. die doch nicht alle von gestörten Paaren herrühren konnten. Maura (Levkas) wahrscheinlich auf CUvicola rupesiris. April 1894 wenigstens 30 Paare angesiedelt. Sie siedelt sich ebenso auf den Inseln wie auf häufiger Brutvogel auf: Auf kleinen Georgios nistet Liseln. sie öfters dicht denn ich sah viele bei Delphi dem Festlande an. daß einzelne Rauchschwalben im Winter in Griechenland zu sehen sind. Akarnanien.und Turkestan andererseits sich ausdehnt. So ist sie Korfu (Lord Lilford). abgesehen von verspäteten Individuen. Kephissia usw. Dagegen gibt es umsomehr in den auch in Athen.

17. . Akarnanien Parnaß Athen nini). (Krüper) in Argostoli (Reiser). Schilling: . wie lange sich der Zug ins Frühjahr hinein erstreckt. Betreffs der Ankunft im Frühling stimmen alle Autoren darin überein. Schmidt). Jänner als Jänner 22. 2 Stück angekommen. bei Kephissia (E. . Schmidt). daß der eine Beobachter den Kalender alten. „ „ 1867. Aug. 29. (Krüper). „ (Hofg. Als Beweis. C. 19.28. Schmidt).. Schmidt). 1«. „ 1868. 25 Stück bei erschlaffendem Südwestwind. Korfu „ . in Athen (J. 24. .1. sowohl am 29. Wild).. Ing. 1866. daß am Mai 1898 viele ziehende bei Peluso nächst Zante zu sehen waren und recht viele tote am 14. „ 1864. aber es scheiterte daran. .. 9. . . 1780. 20. . 9. „ 1865. 1860. Schmidt gende erscheinen mir mitteilenswert: Insel Kimolos (Son Insel .! Attika 1866. . „ . in 1899. 31. bei Kephissia (Hofg. 12. (J. 18. ..21. Kephalonia Drummond ) „ Patras Westwind (Krüper).... Am 1897 zogen während eines Gewitters unweit Kap Katharina an von Korfu vier Rauchschwalben dicht über mir vorbei und in den Lagunen bei Missolonghi sah ich. „ 1862. 18. durchschnittlich 15. Außer Krüper dünken 1. viele dann gegen den 25. „ 1873. 10 Stück angekommen.. Nach 1861. '. ' 1861. 30. Schmidt). .. Die folgenden drei Bcobachtung-eu schließen jeden Zweifel an deren llichtigkeit aus und einige andere nicht so sichere erwähne ich überhaupt gar nicht.. möglicherweise ein und derselbe Vogel. 1859. mir die Aufzeichnungen des Dr.. Schmidt... 1.. der Xordkiiste am Februar eine Rauchschwalbe. 24. . 11. 1853. 1899. März. Pikermi ) ^ . Attika .). (J. in 1865. März Mykonos . Schmidt). 1856. Parnaß am März (Erhard). (Krüper). März. . diene. worauf Begatdann 3 Stück am Postplatz und 2 Stück am Hafen. Giiechenland.. 16. nach vorhergegangenem genauesten zu 1860. . März. . ... 18.. daß Hirundo rustica und Chelidon urhica gleichzeitig in Griechenland eintreffen. (J. Attika Insel sein. tung. woselbst sich aber auch massenhaft 7. 1899. März. „ ein Paar nestbauend. Jul... dann erst am April viele an den Vrachoriseen.. 22. 21. 20. 22. „ . 1899. Genaue Beobachtungen des Baron Patras erste (Krüper)... Mai auf den Strophaden sich vorfanden. „ (Krüper). Fol- März (Krüper). . . Mommsen hat in seinen „Mittelzeiten" versucht. . 21. „ 1867. ' „ 1860. wieder 10 Stück bei Westwind. . März (Engl. „ „ . 1899. der andere jenen neuen Stiles stillschweigend anwendete.. 1897.283 in. diesbezüghch zu einem Ergebnis zu gelangen. . 27. . zu meiner Verwunderung.

) land als Vaterland an.)/-Schwalbe Museum (L. 18(30. erhielt ein Kastanleiihraunc Rauchschwalbe. Exemplai'e. welches sieh dermalen im Über auch dem in Die kennzeichnende Färbung der Unterseite der Ä«y«(/H. weiß. sondern Rostbraun dunkles ebenfalls Clivicola rlpariu die Zeit der und deutlich bräunlich. S. Hlrimdo rustica Temminck — savif/uf/i Steph. — Ufcrschwalhc. Die Färbung der griechischen Rauchschwalben ist genan dieselbe wie bei uns. Ankunft zu beiden Zugzeiten sowie über Brutsiedlungen der Uferschwalbe im Gebiete wurde bisher nur wenig bekannt.284 Oniis lebende l)a1i. beide rustica savignyi Steph. eines vollkommen typischen und eines etwas matter von Kephissia bei Athen.und Rauchschwalbe und daß sie Um als Brutvogel wohl nur an wenigen Stellen anzutreften sei. met. Frage des näheren einzugehen.Iriechenland nachzuweisen. kein Paar den Lüften tummelten. Stück. aus ungefähr 200 Paaren bestehende Brutkolonie auffand. Mai 1894 folgern zu dürfen glaube. Belegstück für seine //. Seebohm. f Oru. daß diese Schwalbe das genannte Auch Bonaparte Land bewohnt. daß //. daß den hohen Ufern des Alpheios und Eurotas befinden.-ui diese Kennzeichen trägt das eine zu Sarajevo befindet. Krüper in überzeugender Weise (Gab. samtgefieder. Europ. lebhaft gefärbtes Stück befindet sich übrigens Museum ist ein zu Athen. daß es auf Grund Nun hat aber um nur sich hier Abweichung in der Bauchfärbung bei der gewöhnund auch Dresser bezeugt nach Verständigung durch Griechenland liisher nur diese Rauchschwalbenform. da Anzahl von insektenfangendeu Paaren dem ich dies aus am 18. vermag ich aber doch das Vorhandensein gefärbten. und zwar stets später als von Chelldon urltica. olnvohl in wegen des Insektenmangels auf den Inseln brütet. nach KrUper sowohl im September als namentlich im Oktober. daß sie viel später erscheint als die Stadt. Ein nicht typisches. eine Mühle. 281) eingehender Studien im Freileben dieser Schwalbe nachgewiesen. Krüper wußte nur anzugeben. Im Herbste findet nach Graf von der Mühle der stiirkste Durelizug Ende September statt. degli ucc. Auf Grund zweier der richtigen 1[. sei bemerkt. Boissonneautli in den Dreißiger- jahren aus Griechenland und zog daraus den Schluß. Journ. daß sich des Landes in großer Gesellschaft nisten soll. Hirundo riptiria L. gleich auf diese letztere eine Nistkolonie in der Benehmen einer Nähe des Karlasees ziemlichen in Thessalien befinde. gesättigtes.aiiica. wonach sie in den sandigen Ufern der größeren Flüsse und in den zahllosen Meeresbuchten Auch für meine Vermutung. in (. weil Mündung ich vom Meeresetwa eine Stunde von Katakolo ent- des erstgenannten Flusses in einer unmittelbar mauerartig erhebenden Lehmwand. daß zunächst von Lindermayer die unbestimmte und nichtssagende Angabe vorliegt. denn sogar Dr. die Flecken der Steuerfedern sind nicht (ien. Bei unserem . aufgefunden wurde. bleibt eine Bestätigung erst abzuwarten.). worauf im gleichen Sinne Dubois weist ihr Griechen- folgte. Im JMuseum zu Athen befindet sich mit isabellgelbera Ge- ein unvollständiger Albino. Zweifellos richtig dünkt mir aber die ^Mitteilung des Grafen von der sich kleine Kolonien in selbst unweit der strande sich fernt. nicht aber die eine individuelle lichen Kauchsclnvalbe handelt. in rustica savignyi Stoph. (Cat.

Aber auch in den Tagen vom 6. nähert nicht sie so ist Taygetos. nur auf Hoch- Die nunmeiir unbestreitbare Standvogel dem gebirgen. noch vor IL urbica.III. wurde nur je ein verlassenes und ein stark bebrütetes Ei gefunden Br Gew. daß die Nester 1'/^ bis P/o "^ tief angebracht waren und daß sie durchwegs nahezu flügge Junge enthielten. daß die Uferschwalbe frühzeitig. daß diese Schwalbe von Jameson auf Kythera am Durchzuge im Frühling und Herbst. darf umso weniger wundernehmen. oberhalb des Festungsberges und im südlichen Teile der Insel noch viele am Zuge und namentlich am 14. daß die Ankunft am und daß nur wenige zurückblieben. Schließlich die Ergänzung. April eine einzelne auf. Auf Korfu sah ich am 17. 'i'atsache. 17-3 17-2 onm 13'7 13'6 wjh 7 "' ''g Bezüglich der Ankunft im Frülding und des Wegzuges im Herbste fehlen eigentgenaue Angaben. als dies auch in viel nördlicher gelegenen Gegenden. Mai 1899 sah Baron Schilling die ersten drei Stück bei Patras gegen Norden ziehen. daß die Felsenschwalbe in Griechenland und daher daselbst überwintert. Woche stellte April erfolge ich viele ziehende Clivicola rupestris (Seop. um auf Korfu die erste Weiters zu brüten. daß er von ungewöhnhch langer Dauer ist. Mai 1897 schwebten noch Dutzende über dem kleinen Süßwassersee nördlich von Govino. klaren Wintertagen hingegen sich sehr dreist den menschliclien Wohnungen und streicht einzeln mit einem als vielmehr dem Bieneuwolfe ähnlichen Fluge in an- den Schwalben. Die zusammenfassenden Beobachtungen des Grafen von der Mühle seien hier als die ältesten vorangestellt: „Im Sommer sieht man sie selten. April 1902 erlegt wurde. Strimmeneas am 19. von St.ola riparia ist also in Griechenland nichts weniger als „sehr selten".m. April 1894 im Valle di Kopa mehrere und erlegte ein Paar für unsere Sammlung. deren Balg mir vorliegt. und ebenso unrichtig ist die Bemerkung Drummonds. um am 2. z. 285 Giiecheulaiul. . wie v. Hier wie dort zieht aber gleichwohl ein guter Teil doch nach Süden und kehrt zeitlich im Frühling an die Brutplätze zurück. aus denen hervorgeht. Clivic. Oeta. in den wärmsten Teilen der Herzegowina der Fall ist. Einiges Licht über die Zeit des Frühjahi-szuges werfen meine Beobachtungen lich im westlichen Griechenland. Hirundo Uferschwalben rnvpestris Scop.. Mai 1898 zeigte es sich. Veluchi u. Obgleich in Griechenland weit verbreitet.). Mai 1898 beobachtete ich auf Zante. beobachtete ich zwischen Govino und der Hauptstadt. und 15. an kalten. B. wozu ich bemerke. daß es mir durchaus unglaubwürdig erscheint. aber die größte Zahl. daß diese Schwalben von der etwa 50 km entfernten Brutsiedelung bei Katakolo hergekommen wären. Besuche am 30. Mai geradezu massenhaft auf den Strophaden. steht sie an Stückzahl den übrigen Schwalbenarten nach.a. Heldreich angab. Mai 1894 am großen Vrachorisee fest und am 1. bis 12. Auch an der Lagune von Korissia hielt sich am 21. von Lindermayer auf Euböa und die Erstangekommene in der Umgebung von Lamia (Megali vrysis). Von letzterem gibt es nur die kurze Mitteilung von der Miihles. nämlich buchstäblich tausende. Auch am folgenden Tage 2. Die Nester waren aus Tang und Taubenfedern schön gebaut und obwolil wir deren eine große Zahl aus' gruben. fortzieht. — Fclsenschwalbe.

am 16. Api- 1894 Dessen- imgeachtet ließ es sich der einheimische Jäger Sideris nicht nehmen. an den Felsen oberhalb der großer Zahl während des Februars 18G0. baren Nest und dasselbe Paar wurde später Am erlegt. 1. Mai 1894 vom Kahne aus ein Stück an der nördlichen Steilküste von Skopelos und Ende Mai beobachteten wir sie sowohl auf Jura. zu welcher Zeit die Felsenschwalbcn dann in großer Anzahl über den Sümjifen hin. welche Aetolikon zunächst liegt. Jänner 1897 an der Küste bei Corragio einen Schwärm deutlich erkannte und am '22. mutigen ." häutigsten Viele ziehen tiefer gelegene Sommeraufenthaltsorte vor! Seebohm. Krüper im Frühjahre 1858 ein Paar bei In der großen seinem uneri'eich- am 3.5jbb Ornis halcaiiica. mir Junge Naxos bei am 18. erwähne ich zunächst das Vorkommen in der kleinen und großen Klissura. Jänner an derselben Stelle achtete sie auf wieder sechs oder sieben Stücke beobachtete. Mir kam sie auf Korfu nur im Winter zu Gesicht. der ersten Maiwoche auf Standvögeln der Santorin. Euböa niclit und mehrfach stellte ich sie So erlangte Freund Knotek am 22. Sie überwintert dort. eines der Weib- chen für unsere Sammlung zu schießen. fand sie im GeParnaß nur in den tiefer gelegenen Schluchten knapp über dem mit Rel_)<-n und Ölbäumen bebauten Gelände. wählten ihrer mehrere am 28.Schwenkungen über den Städten. Seltener als die Jameson Erhard nach sie angeblich nur nach zu anderen Schwalben traf sie den vom Frühling Douglass in bis zum Herbst Kykiaden gehört. Mai sah. da er ein solches noch am 20. oft bei Monastir Angelokastron beobachtete ein Paar. sondern erst nach Eintritt der kühlen Winde. weiters ergötzte ich Sonnenschein an der Küste bei Känurion unweit Missolonghi. Juni enthielten. fielen die augenscheinlich auf. Drummond beobKorfu und den Jonischen Inseln niemals im Sommer. indem ich am 18. Kythera sie soll wogegen aufsuchen. denn icli habe sie am Ende Dezember geschossen. Zuletzt wui-de ein Exemplar zum Andenken gesammelt. als sogar auf dem unweit von dort gelegenen Eilande Lindermayer zufolge fehlt sie auch auf den nördlichen Sporaden Gramusa mehreren Paaren. in fand sie. Lebensgewohnlieiten biete des Über das Vorkommen auf den Inseln ist folgendes bekannt. Jänner 1897 längere Zeit an dem Schwebetlug dreier Paare im hellen sichtbar.und herstreichen. Lagunen von Aetolikon Klissura dagegen traf Dr. unweit von hier. in Mehr fest. An ranthos. April 1894 offenbar erst die Nistplätze aus und trieben sich zumeist hoch in Simpson den Lüften herum. der eine sehr ausführliche Seliilderung dieser Schwalbe und auch ihrer in Dressers Werk: „Birds of Europe" entwarf. Möglicherweise brüten nach dem Genannten aber doch einige Paare. des Winters Dezember 1898 begleitern am sind die Felsenschwalbcn in diesem Teile Griechenlands Baron Schilling am mich samt meinen damaligen Reise30. Februar 1897 trieb sich über eine Stunde ein größerer Schwärm in der stark erwärmten Fclsscldiicht des Varassovo uinnittcibar bei . als Inseln die sucht sie geeignete Ortiichkeiten des griechischen Fest- landes auf Mit Akarnanien beginnend. Juni 1859 von Herrn Heeren dort Mai 1894 sah ich am gleichen Orte mehrere und schoß ein Weibchen mit stark entwickeltem Ovarium. Während recht 30. In jener. der Wölbung des Einganges wo Krüper 1862 zwei Paare sogleich ebenfalls ein paar Nester zur bekannten Zeushöhle auf angesiedelt fand.

welche im Schnabel Kot für den Nestbau sammelten. 287 (riiedienland. Leider werden einige der Eier dabei fast stets beschädigt. rustica an der Decke angebracht. 20-4 Br. Juli 1894) und im Gebiete des Parnaß wurde diese Schwalbe am häufigsten und eingehendsten von Krüper und Seebohm beobachtet. wie Schwalben nicht wie die anderen Krüper treffend bemerkt. J\Iärz 1897 des Morgens an der und zwar sowohl über dem Wasserspiegel als hoch in den Lüften. wie an mehreren Stellen schon hervorgehoben wurde. aber das Habhaftwerden unversehrter Eier und noch mehr von Gelegen außerordentlich schwierig. besten unterscheiden. Am 30.^iiätete Biul ihr im ganzen Parnaßgebiet im . der H. 1874 dürften im Jänner von den überwinternden Felsenschwalben viele zugrunde gegangen sein. Krüper hier frische Eier. sehr richtig. einer im Sonnenschein nach einem auf die Zweige einer gefällten auszuruhen. rustica durch mattbraunen F^irbcnton. zeigen folgende Ablesungen: L. welche sich. Die Felsenschwalbe lebt. in welclien. Distelflaum und Federn ausgekleidet und darin Gelege von 5 — 6 Eiern vor. 115 mm 14-4 mm 19-9 11 c(j der Vollständigkeit wegen hier beigefügt. Jener traf sie daselbst öfters im August und Ende September auch in Gesellschaft anderer Schwalben an und Seebohm machte unter anderem am 10. rufula. daß die interessante sich einzelne um Gewitter umherschwärmenden Schar. wie 1873. Krüpers benutzen hierzu einen sciiarfrandigen. am schoß 16. welche sich leicht durch ihren fledermausartigen Flug von den übrigen anwesenden Es sei Schwalben unterschieden. Die Nester sind verhältnismäßig leicht zu finden. wie ich aus eigener Erfahrung weiß. herum und endlich gab es ganze Flüge am 5. nach längerem Suchen am 19. ähnlich wüe das Das Nest fand er mit Wolle. Mai 1873 Ostlich von Wahrnehmung. Auch Seebohm fand ebenfalls selten mehr als ein oder zwei Nester in derselben Hohle und beschreibt deren Bauart. da nach dem Berichte eines seiner Sammler von den Krüper selbst fand früheren Paaren im Parnaß nur zwei erschienen. Die Sammler Dr. an langem Stiele befestigten Kelch. Auch von doi-t liegt mir ein Stück vor. Eiche setzten. sondern jedes Paar behauptet an der hohen Felswand sein eigenes Revier. nach dem behutsamen Abstoßen des Kotnestes. Mai fünf frische Eier bekommen. Iw-yoneri Triptohikoslagiine. Akarnanien kann ich das Felsendcfilee im Unterlaufe des Mornos als Brutstelle für mehrere Paare angeben (19.III. Juni 1859 bei Graviä im Parnaß ein Nest mit Jungen. konnte aber erst 1864 aus zwei Nestern die Gelege und dann wieder 1866. daß ich in der Umgebung der kastalischen Quelle bei Delphi am 13. Nach seinen weiteren Aufzeichnungen begann die Legezeit manchmal. Mai bekam dann Dr. Seebohm am Mai 1873 unweit Velitsa an einer Pfütze eine Felsenschwalbe nebst drei H. Juli 1894 viele CUvicola rupestris vorfand. am 4.ver.') Zwei Eier aus der dortigen Gegend. in warmen Frühjahren zeitlicher. von den ähnlichen der H. Ende Mai. 14-7 Gew. während der Brutzeit gesellschaftlich. und daß Hauptmann Roth Juli 1898 häufig begegnete. ') Dies ist offenbar eine sein. dieses samt dem Inhalt hineinfällt.

II. Mai einen großen Schwärm. April.). Juni sogar oberhalb der Holzgrenze des eigentlichen Taygetos ein leider nicht erreichbares Nest dieser Schwalbe au steilem Felsvorsjjrunge. Ich selbst bemerkte den ersten sehr spät im Frühling.. St. welcher Schwalbe passende Wohnstittteu darbietet. — Mauersegler. des Jahresber. vor jener des Alpenseglers. Mai 1800).iniea. Februar 1899 täglich fünf Stück. Dr. Strimmeneas fand am 16. daß der größere Teil derjenigen Mauer- welcher den Sommer dort zubringt.. bis 27. die Felsenschwalbe selten zu sein. daß auch dort M. welches dieser wahrscheinlich damals Eier enthielt. sind folo-ende: Krüper traf ihn 1858 in der großen Klissura angesiedelt. wird er von allen wenngleich man als echter Sommervogel auch für die Zeit seines Eintreffens ziemlich verschieden ansetzt. An diesem Orte. Aj^ril 1861 an. welches dort (laut handschriftlicher Anmerkung'!) er 1858 dem zum ersten naturwissenschaftlichen Verein in Passau schenkte Auf dem Peloponnes ist es vor allem der Gebirgszug (s. Dann aber erst wieder am 17. wo ich am 12. Mai 1899 in einer Lohmwand südöstlich von Patras und mehrere Stücke ich am 2. und 22. Unbekannt bleibt es. zählt. segler. und zwar erst am 28. zweifellos von einer nahen Kolonie. doch bemerkt Simpson. längere Zeit die verschiedensten Gebietsteile des heutigen Hellas muß man so (L. Taygetos. Linderniayer schoß sie Male am 10. bei Velestino und endlich am 17. sich die Inseln zum Wohnsitz ausersehen hat und nicht das Festland. Juni 1898 ein Paar. der allerdings für Segler sehr geeignet wäre. der den Mauersegler ganz widersinnig zu den Standvögeln der Kykladen Griechenland festgestellt. S. Juni 1898 bei heißester Witterung eine große Anzahl in der Ebene nördlich von Gythion in der Maina ganz niedrig umherschwärmend. April 1894 über der Brücke von Aetolikon. wo sie bei tagsüber währender Bora und Regenwetter in großer Zahl niedrig dahinflog. sah ich jedoch während meines dortigen gab es Besuches im Juni 1898 keinen einzigen. Zwei Paare sah weiters Baron Schilling am 12. Drummond sah die ersten auf Korfu am 10. Juli 1898 mir ein altes Männchen holte. Krüper traf die ersten dieser Segler im Parnaß am 1. melha häufiger ist. . p. be- zur Überzeugung gelangen. Cyxtselus ajnis L. von welcher Gegend das Gelege von vier Eiern stammt. Tristram („Ibis" 1863.i1e.288 Ornis In Attika scheint b. Erhard. Lindermayer verlegt die Ankunft auf Ende März. gab es am 9. Die meisten nach ihm in Chalkis (Euböa) sowie in Lamia und Mistra. Richtiger dürfte der Wegzug ungefähr mit Ende August anzugeben sein. Nach Graf von der Mühle ist apus im Gebiete seltener als melha. Mai 1894 am Nordrande des Vrachorisees. in Micropus apus Wenn man reist. Mit Ausnahme von Dr. aber auch in der nahezu baumlosen Hohe des Malevosgebirges. was in Brelims „Tierleben" mit Recht angezweifelt wird. die ich für das Festland anffegeben finde. Die wenigen Fundstellen. 366) sah Clivicola rwpestris den ganzen Winter über den Felsschluchten des Peloponnes und Baron Schilling nach ausgiebigem Schneefall im Gebirge über Patras vom 25. Von hier betinden sieh Belegstücke in der Universitätssammlung in Athen (10. Milrz 1845 Itei Da})lini. 11). Die weitaus meisten brütenden Paare siedeln sich alljährlich in den gewaltigen Wänden des obersten Teiles der Langhadaschlucht an. Juli 1860) und im llofmuscum in Wien (2. unweit von dort.

Orais balcaaica. bis 13. welche ich auf den nördlichen Sporaden. wo die Segler im Vorbeisausen gerne den Spiegel der mit Regenwasser gefüllten KrateröfFnung streiften. III. Strongyli und Karavonisi. richtigzustellen. Mai und mehrere am 6. ferner stellte ich ansehnliche Brutsiedelungen fest: auf Evreokastron (bei Faros). man gewöhnlich annimmt. Auf Paxos und Antipaxos. Mai 1898 in den verschiedensten Gegenden. als namentlich im Süden in der Gegend von Keri. Viel mehr gibt es entschieden auf Zaute. mit der Angel gefangen. welche unzweifelhaft italienischer Herkunft ist. Tschusi erinnernd.289 nr. ja bis 15 Stück an einem Tage erbeuten.). spaltenreichen vulkanischen Basalt des Westrandes von Psathura kennen zu lernen Gelegenheit hatte. 10. daß er während des SomLord Lilford häutig Korfu bewohnt. Es ist daher die alte Mitteilung Jamesons. Das Nisten auf Naxos wurde von Krüper 1862 ebenso wie auf einigen benachbarten unbewohnten Inseln festgestellt. Auf jede Pfahlrohrrute kommt eine Angel. Am besten ist weil der Wind den Faden vom Felsen fernhält. Schließlich muß ich noch der riesigen Siedlungen des Mauerseglers Erwähnung tun. ist er jedoch bei dem mir vorliegenden Exemplar von Zante. sowohl im Gebiete der Vrachiona im Norden. stets mehr oder weniger viele zu sehen bekam. Bezüglich der Inseln wäre besonders hervorzuheben. 19 . Jura und Gramusa sowie endlich in dem schwarzen. Noch deutlicher weiß und somit sehr an Apus apus kollibayi v. in den Spalten ein Nest zu entdecken — die Segler hatten sich die engsten und tiefsten Einschnitte zum Brüten ausgesucht! Im Osten wurde M. doch zeigen sich anfangs mir einzelne oder vereinzelte Paare und erst viel später erscheint Reiser. 3lict'opus vielba (L. Hand über die steilen Abstürze. namentlich von Turteltauben. der den Vogel nur im Frühling und im Herbst sah. Mai bei Levkimo. Ich selbst sah dort nur einen einzelnen bei Govino am 2. Erzherzog Salvator schildert sie folgendermaßen: „Die Mauerschwalben werden mit einem Stück Baumwolle oder mit einer weißen Feder. und zwar auf den Steilküsten von Xero. apus von Douglass auf Santorin in der ersten Woche des Mai beobachtet. Chelidona genannt) wird auf die Segler im August eine Fangart betrieben. Aspronisi (bei Syra) und Erimomilos. aber doch seltener als der Alpeusegler. Auch auf den Gebirgsrücken von Naxos sowie in den Abstüi'zen bei Kap Mutsoma oder Muntsara daselbst gibt es viele. dann auf Avgo und den drei westlich der Hauptinsel gelegenen Felseilanden Mavronisi. Auf der letztgenannten interessanten Insel erlegte ich auch ein Paar am 29. Diese beiden Vögel besitzen schon einen ganz ansehnlichen weißlichen Kehlfleck. allein es wollte ihm durchaus nicht gelingen. Eier dort zu erlangen. und zwar meistens an den Abstürzen im nördlichen Teile beider Inseln Lurida Kambo und Gremosto Rumanu (auch Sta. an einem schwarzen Seidenfaden Der Mann hält das Pvohr in dieser Fang bei Landwind tun- befestigt. Cijpselus melba Seine Ankunft erfolgt meistens viel früher. Auf den Strophaden dagegen ließ sich nur einmal ein einzelner blicken. mers laut In den Abstürzen der Südspitze befinden sich jedenfalls ganz bedeutende Ansiedlungen. Griechenland. Ein Mann kann auf diese Weise 4. wo auch ein Weibchen gewöhnlicher Färbung von Führer erlegt wurde. Mai 1894. als L. Auf der vielfach auch mit Lindo bezeichneten kleinen Insel Mavronisi bemühte ich mich vergeblich. — Alpeusegicr. Auf der Insel besteht gar keine Netzsorte zum Vogelfangen. wo ich vom 7. opus zur Brutzeit an geeigneten Stellen von Kythera. In großer Anzahl traf ich M." der lich.

in für Juni 1894 in Oreos. Juni am äußersten Ende des Kaps Muntsara auf Naxos. „ „ 186G: 25. bestätigen. Krüper 1865: 27. als M. da die älteren von Brehm Gegen (1823). südwestlich von weniger 27. Reiser. die Verbreitung des Alpenseglers verteilte April. In erfahren wir durch segler dort in großer Zahl gegen 20. wo uns die Vögel am und 29. auf Keros und der durch Abreißen hier in der Koll. Akarnanien (Varassovo) 1905: 9. Achaia (Patras) 1899: 22. apus. Held reich angibt. März. am 8. beginne ich mit unseren Beobachtungen Tliessalien. Ein Stück wurde von Hauptmann Roth bei Keri erlegt. bei schwülem Südwestwind. Mai 1897) von Kother. Dann 1897: 28. April. M. oft auch heute noch brüten. Für Zante gibt mein Tagebuch folgende Auskünfte: 6. am Ich sah 21. . 30. 436). April einen einzelnen einzelne unter an der Lagune der Zitadelle geschossenes g (12. April. z. Euböa angegeben. Vorkommen und Nisten in den Felsen des griechischen Festlandes sowie der Inseln besagen. melba unter die Brutvögel der Kykladen ein.elha in den Wänden des Kai'a dagh. Dennoch geht daraus hervor. Krüper stellte nämlich 1862 auf Naxos und einigen benachbai-ten unbewohnten Inseln. entstandenen Nebenklippe. wo teilung der Steilküste des Kaps viele wohnhaft sind. . wo Erzherzog Salvator ihren Brutplatz in einer Höhle am Kap Chelidonograva ausführlich beschreibt (S. Auf das griechische Festland übergehend. und namentlich auf dem einsamen Jura. im Lande. April 1894. wenn ihn Jameson für die Insel nur im Frühling und Herbst anführt. Drummond und Lord Liiford. daß es unrichtig ist. Mai 1898 ein einzelnes Stück über den Festungswerken. . Über mäßig . von Auf Kythera bewohnte er zur Zeit meines Aufenthaltes (am 21. Baron Scliilling. der Ilaiipttrupp in mehr oder weniger langen Zwischenräumen bis in den Mai hinein. beobachtete ich diesen Segler dort am der schwierigen Zugänglichkeit weder Eier noch Junge erlangen. März. wie v. cqrus und nicht später. alljährbrüten und Ende September wieder verschwinden. ebenso an den Steilküsten der Sporadcninsel Xerö. obzwar hier . Mai 1894 in unheimlicher Nähe die Felsgrate entlang um die Köpfe schwirrten. nach welchen M. Thienemann und Naumann nur ganz allgemein das Temminck. Erhard reihte M. März. März daselbst eine große Schar. Brutsiedelungen in ziemlicher Anzahl fest. welche durchaus keine gleicliman den besten Überblick durch Auf- genannt werden kann. daß die Alpenauch ei'st im Mai eintreffen. in Auch befindet sich ein Alpensegler Mazziari. März. Folgende zweifellos aber früher als erste Ankunftszeiten sind bekannt geworden: Akarnanien Parnaß Dr. und II. „ „ 1860: „ Aetohen (Naupaktos) zweimal je ein Paar . m. Juni 1898) nur eine Stelle der steil ins Meer abfallenden Westküste und war selbst da nur spärlicli vorhanden. 0. konnte aber wegen am 19. Hauptmann Polatzeks mündlicher Mit- befinden sich nach auf Antipaxos. Von Korfu lich mehrfach im Zitadellefelsen dem genannten Felsen Ch. am 2. Ich sah 1894 einige an ihrem Brutplatze Von Lindermayer 4. urhica in der Stadt . Vrachorisee und am April 1.2a0 Ornis balcanica. Mai mehrmals einzelne über dem Sumpfe unweit der Hauptstadt. Abend. wie folgt. Santarius. B. was Krüpcrs und meine Erfahrungen.von Korissia und dürften am erhielt ein bei Weitere Nistplätze den sie 16. gewinnt zählung der bisherigen genaueren Aufenthaltsangaben.

obwohl die Bebrütung schon ziemlich weit vorgeschritten war. Lindermayers öfters bestätigt. als daß man Eier oder Junge hätte erlangen können. als auch den Karla- see besucht. und beginnen dort vermutlich Mitte sich hoch oder Ende Mai zu in legen. Nach Krüpers Erfahrungen begeben sie sich erst im Mai au ihre Brutplätze. wie sich zeigte. Die Nester den Spalten hoher Felsabstürze und sind sehr schwer erreichbar. Mai in großer Menge getroffen. während alle späteren Versuche daran scheiterten. Krüper wohl samt der flüggen Brut Ende August oder nach Lindermayer während der Abzug richtiger im September vor sich geht. erlegen. da damals Nebel und Regen der Ebene nächst Athen von den Gebirgen herabgedrückt hatten. unterstützt 2. Viel Äther mehr durchfurchten dann am 1. endlich die weitaus größte Menge. Ich fand die Beobachtung morgens und abends dagegen niedrig dahinstreichen. Männchen meines Wissens die einzigen von Griechenland bekannten." Simpson Aetolien: „Kommt im April und bildet als im Varassovo." Ähnlich berichtet auch für große Brutsiedelangen sowohl im Zygos (Arakynthos) befinden sich Am tief in 1894 sah ich bei einem Besuche der kleinen Klissura nächst Aetolikon einige solche Segler sausenden Fluges in einer großen Höhle verschwinden und wieder abstreichen. Velestino Kolonien bildet 291 Griechenland. die Brutplätze verlassen. daß sich acht Paare in den schlot28. daß die Eingangsöffnungen zu den Nestern stets viel zu eng waren. Die nähere Untersuchung ergab. Aber es gelang das nur in zwei Fällen. welche nicht weit von dort ihre Niststellen haben mochten. Mai über der großen Klissura den reinen bedeutender Höhe. Er sagt weiters: „Obgleich ich mehrere Brutplätze kenne. daß sie mittags hoch. Juni an der Baumgrenze des Taygetos eine Anzahl hoch dahinschießend und immer wieder zurückkehrend. in 1897 vei'suchte dem Am schrofien Leuchtturmfelsen bei Navai'in-Pylos. Weiters fand ich am 16. mit. ich. Umständlichkeiten möglich gewesen wäre. begriffene 17. Ich habe ihn noch auf 1894 in dem Zuge am 22. so konnte ich doch keine Eier aus erwachsen man sie werden sind. konserviert. in Auf dem Peloponnes sah ich zunächst am 20. ein Weibchen noch wenig entwickeltem Eierstocke am Eingange der Höhle zu eingenistet hatten.III. dann in den Nestern erhalten. April 1897 bei Tripolis am Zuge und in der Ebene nördlich von Gythion in der Maina gegen Abend des Juni 1898 eine große Menge insektenfangender und niedrig schwärmender Segler. die den Felshöhlen der Gebirge befinden. Juni von unseren Bootsleuten. und von dort sowohl den genannten Ort. April 1897 im Pirilus und am 11. Maß und Gewicht derselben: 19* . während Hauptmann Roth im Juli 1898 nur wenige im Parnaß. In Mittelgriechenland und Attika vom Zeitpunkte erfolgt der Äquinoktialstürme bis die um Hauptankuuft nach die Mitte April. Außer einem faulen Ei wurde bei dem zweiten erreichbaren Neste das über zwei Eiern sehr fest brütende (wie sich bei der Sektion zeigte) ergrifien und die Eier. ja geradezu unzählige. In den Hochlagen vermerkte 15. zu ihren dortigen Nestern vor- zudringen. April artigen Spalten der Deckenwölbung wohin zu gelangen nur mit großen weshalb ich mich begnügte. schon im Juli im Pai-naß Jungen und im August trifl't Sobald die der Ebene umherstreifend an. und zwar nur bei diese Segler mehrere ich Arachova am antraf. Juli 1894 auf der obersten Kammhöhe der Kiona (über 2400 m).

nieridionalis Hart. aufscheuchte. da dort nur die DurchzUgler So kommt C. scheuchte am Mai 1898 auf der größeren Strophadon- 14. wo sie Lindermayer anführte. welcher AufEuböa. Am zu unterbrechen. Erhard teilt ferner mit. Mai 1894 eine aufscheuchte. kannte Aberglaube. April 1897 folgte eine dem Lloyddampfer und Nachtschwalbe in der Nähe der messenischen Küste ganz kurze Zeit auf der Kommandobrücke ließ sich sogar für nieder. Für Kythera stellte ihr Vorkommen Jameson im Sommer eraab. auch auf den Kykladen verbreitet sei und daß das feiste Wildbret der Nachtschwalbe im Herbste das wohlschmeckendste sämtlicher vorkommenden Vogelarten sei. fielen sie einmal ein ich auffallend aschgrau gefärbtes Stück von mir an den Boden gedrückt beobachten konnte. v. Hartert. — HauptDie Sektion wahrsclieinlich dieselbe Zug im Frühling Weibchen mit stark entwickeltem Ovarium war. Mai 1897 ungemein viele Auf den erscheinen. Capriimilgus europaeus L. p. daß der be- dem Vogel den Namen „Ziegenmelker" verschafl't hat. L. kennt sie als den Kykladen im und Erhard Doch wurde ein Stück mit auflallend dunkler Unterseite auf Santorin an Douglass noch in der ersten Maiwoche 1892 eingeliefert. St. insel Strimmeneas eine einzelne mann Roth. Am 30. Heldreich und Krüpcr die Ankunft im Laufe . a. die Reise stets bald wieder ein. Auf dem Festlande. Diese letzteren dürften nach den bisher gewonnenen Erfahrungen (s. europaeus nach Lord Lilford in bescheidener Zahl im Ein LiebApril nach Korfu. lingsrastplatz scheint dort die mit Buschwerk und Wacholder bewachsene Düne von Korissia zu sein. lichkeit dieses Seglers im Körperbau imd im Gefieder. verbleibt seiner Ansicht nach aber nicht zum Brüten. so daß erstgenannten Tage zwang sie arges Unwetter Aus dem Dünensande aufgescheucht. daß eine Anzahl liier den Sommer und zur Fortpflanzung schreitet. — Nachtsclnvalbe. 370) durchwegs zur Form Gebiete verweilt. daß es ein (V) und Herbst fest Durchzüglcr auf April und Oktober. Obgleich zu den Zeiten des Durchzuges die größte Menge für wenige Tage im ist es doch nunmehr festgestellt.292 Ornis balcanica. Schrittes in mit Sturm. am 31. 18-1 17-8 mm. 18-3 mm mm Gew. erfolgt nach den sorgfältigen Beobachtungen von Lindermayer. über verweilt meridionalis gehören. der Entfernung eines Später erlegte ich hier zwei Weibchen. 33'5 31 35 cg c</ Graf von der Mühle fand Alpensegler öfters in Menge als leckere Speise in Ermanglung besseren Wildbrets auf den Markten feilgeboten und beschreibt auch eine der italienischen ähnliche Fangart mittels Angelhaken. 28-9 28-4 m«i 29-9 Br. Ich habe niemals Ähnliches auf meinen Reisen gesehen und es wurden mir von vielen Seiten die Vögel als ungenießbar Die mir vorliegenden sieben Stücke bezeugen die bekannte Unveränderbezeichnet. da ich die in dem darauf heftig und dortigen Steineichenbestande von Parus major verfolgt wurde. auf und tags darauf erlegte ein Beweis. April 1894 als am 4. Inseln zeigt sich diese südliche Form nicht. dürfte sie wahrscheinlich brüten ebenso auch auf der Sporadeninsel Jura. wie lange Zeit der — oft anhält. wo ich sowohl am 21. und zwar besonders in Attika. und rar. „Ibis" 1896.

das sich oÖcnbar Am am Brutplatze Mai 1898 erlegte ich daselbst das zur Form meridionalis gehörige Männchen. Juli 1895 schoß und dem hiesigen Museum überbefand.? ^^ n Ganze Länge . nachdem von Mai an der Vogel seinen Aiifenthaltsort durch das Die Eier. Ermuntert durch die Bemerkung C. sondern die FärMaße und Gewicht derselben: die Parnaßgebiet 29-4 1895 21-5 10. Juni 293 mm Parnaßgebiet 217 mm 8. Freiherr v. 53 mm mm von C. sind nicht so lebhaft buno. und scharf gefleckt wie unansehnlicher und verschwommener. welche ich iu geringer Zahl bei abendliche Schnurren zu verraten pflegt. die um abends neben den Viehexkrementen auf den Boden setzten. Strimmeneas am 7. f. — Wiedehopf. Im Olivenwalde des Uissostales bei Athen sah Fiedler viele Nachtschwalben. im Eichenwalde Kapellis. Auf dem Peloponnes stieß ich nur auf ein Paar. 16. hiesigen Sammlung sorgfältig mit solchen aus Bosnien und Osterreich verglichen. aber es wäre von Interesse. auch Dr. S. überwinternd angetroffen habe Das Brüten — eine Mitteilung. Erlangers in Gab. die Nachtschwalbe hier ihre zwei Eier Krüper fanden die Eier in den Gebirgen im Juni. 29-8 Br. wie einen solchen zeigt. sich Insekten zu fangen. wo anfliegenden die die Mitglieder Mor. eioropaeus var. in kleine Felsenlöcher legt. nach Lindermayer erst Ende Oktober. in Elis. nach einem von Bory . epops pallida) fast übereinstimmten. 275 mm Flügel 191 „ 191 „ Schwanz 145 „ 137 „ Schnabel 7 „ 7 „ 11 . Journ.293 III. diesen Vogel entdeckten. die ich hier freilich mit von C. rötlichen Anflug auf der Unterseite bis zur Kehle. Grieclieulanti. Der eben Genannte behalt einschalte. 21-4 Gew. europaeus. keine Abbildung de Mor. Diese Färbung wurde schon in der Exped. Tarsus ZTpupa epops L. zu früh richtigzustellen. sandte. . während sie dem auf Peloponnes. Richtigkeit seiner Mitteilung zu erhärten. welche Mühles scient. schon durch daß er Nachtschwalben zahlreich erzählte mir. die Angabe in Brehms . Krüper daß ist wie sah und von denen mir ein Gelege zu zwei und ein einzelnes vorliegen. meridionalis Lindermayer bekannt gemacht in am Hymettos großem Vor- Griechenland ist worden. Heldreich und Krüper im Oktober. der zweiten Hälfte des Monates April. daß aus allen diesen Ländern ein Teil wenigstens zu der Abbildung von Zwei der Griechen haben überdies einen so starken U. als Im Herbste beginnt der Zug nach Graf von der Mühle schon Anfang September und der Abzug erfolgt nach v. 27. . wornach zwei Wiedehopfe aus Griechenland mit tunesischen Vögeln (U. d. Mitteilungen als nach mehreren selbst Schüssen nicht zu verlassen pflegen. die Lindermayer L. scient. habe ich die vier griechischen Belegstücke der 1900. epops pallida genau paßte. das Ergebnis war. April 1861. sie der Exped. Juni 189G 47 cg (68 Maße der zwei oben genannten od' der Form unrein entleert) cg meridionalis: 283 mm. Orn.Tierleben" Daher wäre Frühestes Datum: 15. während ein zweites solches von Velitsa am Parnaß St. nach Graf von der Lieblingsplatz die Getreidedreschplätze bevorzugen..

Held reich ins Französische Lindermayer meint. daß im übersetzt hat) im August und endet im Septerabeiv September die aus dem Norden Europas abziehenden AVicdehöpfe in Griechenland eintreffen und um die Mitte September die Reise nach Afrika fortsetzen. epops von Loi-d Lilford häufig im März und August.294 de Ornis l>alcanica. von Drummond vereinzelt auch den Sommer über beobachtet. B. paarweise oder zu mehreren vereint 1899: 22. daß der Vogel hier brütet. März. Mai 1897 und sogar 25. Auf Korfu wurde fach gefunden). wie die häufig vorgefundenen Überreste zerrissener beweisen (so z. März Ilofgärtner 1. Reiser. Die ersten wurden beobachtet: Krüper Schmidt März Hofgärtner Schmidt April (?) Dr. gewöhnlich zusammen mit Pyrophthalma riippelli Grafen von der Der Frühjahrszug Solchen am Zuge findet noch während des ganzen April. ja noch im Mai begriffenen Wiedehopfen begegnete ich auf Korfu am statt. Auf Paxos erscheint er nach Frzhcrzog Salvator ebenfalls am Durchzuge im März und April sowie im August. Für das Verweilen über den Sommer sprechen nicht nur mehrere der nachfolgenden Beobachtungen. Missolonghi (Olivenwald) 1897: 31. Santorin einmal in der ersten als Durchzugsvogel (Erhard). 1867: 24. Krüper April Dr. Auf dem Zuge haben die Wiedehopfe viel von den Raubvögeln zu leiden. 1897: . Vincent St. Woche Mai 1892 (Douglass) .rz und Anfsxng August zu 15. März Baron Schilling zu entnehmen. ist kein einziges sicheres Bnitvorkommnis bis heute bekannt geworden. Mai 1898 einige Male vorbeistreichen sahen und selbst noch am 15. Parnaß 18G1: Attika 1866: 30. und 17. griechischen auf Korfu nach oder 20. Auch auf Zante ist der Wiedehopf ein allbekannter Vogel. daß Endo Mä. März eintrifft. er auf den erfolgt. aber obwohl schon Thiencmann vom Nisten anf den griechischen Inseln spricht. 24. den Sommer hier zubringen. Der Herbstzug beginnt nach Krüper (dessen Angalien v. doch glaubt jener nicht. 19. 4. April 0. Wir verfügen aber auch über genauere Angaben. Juli 1895 bei Agoriani am Parnaß geschossenes Weibchen Daß einige — dunkelste der vier griechischen Vertreter. U. Patras Einem Briefe Krüpers an Dresser ist u. Die vom Mühle angegebene Ankunftszeit Anfang März ist demnach zu früh. bei Katakolo mehr- Düne von Korissia (21. 4. Juli! 1894). daß der erste Wiedehopf um den 24. Auf Kythera soll nach Jameson der Wiedehopf vom Frühling bis zum Herbste verweilen. sondern auch ein von St. Strimdas meueas am 22. März Santarius . „ 1874: 26. ist ganz sicher. crlesten Stücke als auflfallend als Dnrchzugsvogcl in IJetracht. den wir bei Vasilikos und an der Südostspitze (leräki am 7. Mai auf den beiden Strophadeninseln beobachten konnten. April 1894 auf den Hügeln an der Bucht von Kalikiopulo und besonders im Valle und der April 1894. Im Osten wird er angegeben für die Kykladen Euböa (Lindermayer). Über Inseln die Zeit des (des Drummond Archipels) gegen den Durchzuges berichtet Sonnini. „ Akarnanien (Klissura) . in der zweiten Hälfte März 1829 in der Ebene von Jalova und für von Der Wiedehopf kommt vor allem für Griechenland l>ei Pylos französisclien aljweichend erklärt.

. c.m. Fiedler für Syra. Krüper erfahren wir folgende Ankunftszeiten für das Festland: Akarnanien . S. 295 Griechenland. 1867: 27. so Sonnini. berichtet trefflich liebt Graf von der dieselben Aufenthaltsorte. Dann am 4. Schließlich wäre noch zu erwähnen. welche schon am nächsten Tage das Eiland traf ich der Vrachiona je ein Stück sich am ver- 14. . . Lindermayer gibt diese entschieden zu früh an. wo er zu verweilen Mühle: „Er kommt mit Ardea ralloides an und pflegt. sich viele über Cot-acias gairula abgedruckt finden. sonst auch die Mohnfelder. die Bamies und Baumwolläcker und hohe Disteln an ehemaligen Reisfeldern. wo die Schafe mittags ruhen. es zunächst ist festzustellen. auf den Markt gebracht und als Delikatesse gerühmt wird. April . L. Mai wurde eine an den Federschmücker Rot her und von ihm eingeliefert für unser Museum kon- serviert. Schon aus diesen Angaben geht hervor. ihre Ankunftszeit im die Blaurake Griechenland aber den British dieser Stadt besitzen. 1859: 16. April und 1894 im Oliven- walde bei Alepu drei eben angekommene und zwei Tage später auf der Hügelkette bei der Bucht von Kalikiopulo wieder zwei. April biologische Beobachtungen der Autoren von Griechenland die unrichtige Powys verdruckt!) den Vogel auf Korfu brütend wähnt. Mai 1898 fünf ließen. Auch Professor Schmidt bekam in Kliomeno auf Zante einen gebratenen Wiedehopf vorgesetzt (Zakynthos 1S99.. ebenso die die Zistenbüsche an feuchten Plätzen. daß der Wiedehopf von den Griechen in der ganzen Levante gejagt. und 10. Fast alle und zwar zumeist im August. daß das Umgebung je ein Stück aus der Coracias garrula Da Lande Sommer Museum und jenes von Athen dort zubringt. Mai 1898 bei Keri und in halber Höhe am Zuge und auf der größeren Strophadeninsel trieben Raken herum.. April Drummond 15. . während der Genannte ausdrücklich er- fand. zumal Oieandergebüsehe an der Meeresküste. und wir beobachteten einen im nördlichen Teile der Sporadeninsel Jura am 27." Autoren wissen mitzuteilen. Unmöglich wäre es nicht.. wie aus den folgenden be- stimmten Daten hervorgeht. wo sie am fettesten sind und keinerlei widi'igen Geschmack haben. — Blaui'ixkc. Mai 1897 je eine im Valle di Korissia ixnd im Olivenwalde bei Braganiotika und selbst noch am 15. dann sehr gerne die von den Schäfern abgebrannten Heiden und Gebüsche. Mai 18D4. ') In Brehms „Tierlebcn". 31). April Attika. daß er nur auf dem Festlande nistet. entweder nur auf dem Durchzuge berührt oder von Wichtigkeit. Von Dr. daß der Eleonorenfalko mit Vorliebe die fetten Herbstvögel schlägt und seinen Jungen zuträgt. manchmal weniger häufig gegen den verweilt hier nur bis Mitte Mai. Auf Korfu erscheint die Blaurake zufolge der Beobachtungen von und Lord Lilford manchmal mehr. wo Opium bereitet wird.') Ich beobachtete dort am 17. daß der Durchzug im Frühling ziemlich lange andauert! Auf Zante am 8. ist 1868: 13. daß Lord Lilford (1. Angabe enthalten.. Parys statt . Erzherzog Salvator für Paxos etc. wo . daß ein Paar auf jener stillen Insel gebrütet hat! Über die Ortlichkeiten. Es wurde mir versichert.

garrula die Rede ist. daß er in August bis Mitte September fallt. während von ihm auf Euböa eines der Nester untersucht wurde. und Paxos nebst Antipaxos. j\lai sekten von ihr gefangen und verzehrt werden. Auch viele glänzende Käferreste sind in dem Kote eingebettet. wo St. wo von C. Über den Herbstzug erfahren wir nur im allgemeinen durch Kriiper. Strimmeneas eine Brutstelle in der Nähe von zwei vorjährigen fand und ich eine aus zehn Paaren be- stehende Kolonie in einer siebartig durchlöcherten Sandstein wand unweit der Eisenbahnstation Platanos untersuchte. Es bestand außen von Wurzeln Verwechslung mit denn einem Dohlennest sonst pflegt die Blaurake die Eier ohne viel Unterlage in die Höhlungen abzulegen. Von anderweitigen Orthchkeiten des Gebietes. wo es keine Insekten und im Mai auch keine geeigneten Früchte gibt. Am 13 April 1897 sah icli sie. Arkadien. Die Zahl der im Lande nistenden Paare ist auch heutzutage nicht unbeträchtlich. wo sie nach Jameson auffallenderweise sich vom Frühling bis zum Herbst aufhalten soll. werden genannt: von Lindermayer die Insel Euböa. Mai 1894 sowie auch ein im Ansiedeln begriffenes Paar am Abhänge der von Aetolikon in das Zygosgebirge führenden Schlucht feststellte Elis. wo der Vogel schon von den Mitgliedern der Exped. 300 Faß hohen Wand von Konglomerat. bevorzugt sie . kittartigem Kote der Nestunterlage dick überzogen. So blieb jenen fünf Raken auf den Strophaden. wo die Kake brütet. wo sie Erzherzog Salvator am Zuge im April und August beobachtete. Die Nahrung der Blaurake ist in Griechenland eine sehr verschiedenartige. und besonders in Kolonien in der Maina. Doch kommen bei der Nahrungssuche auch Absonderlichkeit