MATERIALIEN

zu EINER

ORNIS BALCANICA
HERAUSGEGEBEN
VOM

BOSNISCH-HERZEGOWINISCHEN LANDESMUSEÜM
IN SARAJEVO.

^

111.

GRIECHENLAND
UND DIE GRIECHISCHEN IN8ELN
(MIT

AUSNAHME VON

KRETA).

VON

OTMAR REISER,
KUSTOS AM BOSN.-HEKZE«. LANDESIIUSEUM.

MIT

4

TAFELN

IN

FARBENDRUCK, 5 ABBILDUNGEN IN SCHWARZDRUCK
UND EINER KARTE.

WIEN, 1905.
IN

KOMMISSION BEI CARL GEEOLD'S SOHN.

^

5 Smithsonian

Institution Libraries

7

MATERIALIEN
zu EINER

ORNIS BALCANICA
HERAUSGEGEBEN
VOM

BOSNISCH-HEEZEGOWINISCHEN LANDESMUSEUM
IN SARAJEVO.

III.

GRIECHENLAND
UND DIE GRIECHISCHEN INSELN
(MIT

AUSNAHME VON

KRETA).

VON

OTMAR REISER,
KÜSTOS AM HOSN.-HEKZEG. LANDESMÜSEUM.

MIT

4

TÄFELN

IN

FARBENDRUCK, 5 ABBILDUNGEN IN SCHWARZDRUCK
UND EINER KARTE.

WIEN, 1905.
IN KOMMISSION BEI CAEL GEIIOLD'S SOHN.

Ailolf UolÄbausen,
und Uuiveraitüts-Buchdiiicker

Druck von
k.

und

k,

Hof-

in Wien.

VORWORT.
JJei der Bearbeitung des vorliegenden
derai'tige

Schwierigkeiten

ungeahnt

stände,

welche

Länge

die

in

sicli

Verwertung

der

der

gelegentlich

möglichst

und dabei weit zerstreuten

recht beträchtlichen
sich

Bandes der „Ornis balcanica" ergaben

zu

kamen

noch

zweimalige Bereisung Serbiens

die

mancherlei

zum Zwecke

Forschung, die Veranstaltung der Ornithologenversammlung
die

daß dessen Fertigstellung

Literatur,

Um-

andere

Malen eine längere Unterbrechung der Arbeit zur

wiederholten

Folge hatten, wie:

Hiezu

zog.

vollständigen

Teilnahme an der zoologischen Expedition

in

in

ornithologischer

Sarajevo und vor allem

das Innere von Noi'dost-Brasilien.

Diese Verzögerung im Erscheinen des Buches brachte jedoch den einen Gewinn,

daß

über Anzahl und Verbreitung der Arten im Gebiete durch die un-

sich das Bild

Sammeltätigkeit

ausgesetzte

mehrerer Persönlichkeiten

durch die dankenswerte Vermittlung Dr.

Krüpers

namentlich

Griechenland,

in

inzwischen immer mehr und mehr

vervollständigte.

Während nämlich
wurde,

veröffentlicht

in früherer Zeit

erschien

her Gebotenen allein schon die
so

kam

Sammelreisen

es,

in

daß

bald

viel

den letzten drei Jahrzehnten keine einzige belang-

über dieses interessante Gebiet, obwohl die kritische Sichtung des

reiche Arbeit

hätte;

in

über die Ornis von Griechenland ziemlich

Mühe

bis-

einer derartigen Veröflfentlichung reichlich gelohnt

nach Vollendung meiner drei

dorthin

unternommenen

den Jahren 1894, 1897 und 1898 der zu verarbeitende Stoif derartig

anwuchs, daß ich mich genötigt sah, die Wiedergabe so mancher unvergeßlicher Episode,
die

Erzählung

nicht

so

manches spannenden Jagdabenteuers zu unterdrücken,

um

nur ja

dadurch die im Vergleiche mit den früher erschienenen Bänden unverhältnis-

mäßig angewachsene Stärke des Buches noch zu vergrößern.
Als ganz besonders wichtig und notwendig erschien mir das Ausscheiden solcher

Arten aus der „Fauna graeca", deren
lich erhärtet

wurde.

Wenn

ich in

bin, so bitte ich dies nachsichtig

zeugung Platz gegriffen

hat,

daß

Vorkommen

nicht durch Beweisstücke unumstöß-

dieser Hinsicht vielleicht etwas zu weit

zu beurteilen, da

in

mir schon

es unvergleichlich leichter

seit

gegangen

langem die Über-

und angenehmer

ist,

in

ein

IV

Vnrwcrt.

bezuglich des

bestimmtes Faunengebiet eine

Vorkommens

gar neue Art auf Grund unwiderleglicher Belege einzureihen,
irrtümlich angegebene aus gleichwohl

Aber

als

eine augenscheinlich

annehmbar erscheinenden Gründen zu

streichen.

nicht nur diesbezüglicii, sondern auch vor allem hinsichtlich der Erforschung

des Wanderfluges unserer Zugvögel

Griechenland noch außerordentlich

ist in

Manches hierhergehörige Rätsel würde durch
achtung gerade

den dortigen Breiten

in

ich

Punkte hierfür nur das Eiland Psathura und
zweifellos der

will

viel

zu tun.

und mehrjährige Beob-

sorgfältige

ganz hervorragend wichtige

als

die beiden Strophadeninseln

erwähnen

Lösung näher gebracht werden

Vornahme

Freilich fehlen zur Zeit sowohl die Mittel zur
als

dahin zweifeliiafte oder

bis

solcher Beobachtungen,

auch die hierfür geeigneten, willigen Beobachter.
Bei dieser Gelegenheit

darauf aufmerksam gemacht, daß schon aus den im

sei

vorliegenden Bande niedergelegten Erfahrungen hervorgeht, daß

Dauer des tatsächlichen Zeitabschnittes, innerhalb welches

sich

man

von der

bisher

Zug der meisten

der

Vogelarten im Frühlinge vollzieht, durchaus nicht die richtige Vorstellung hatte; denn

genau zur selben Zeit,

als

und überhaupt

Bosnien, Osterreich

in

Mitteleuropa

in

von irgend einem bestimmten Zugvogel bereits frisch gelegte Eier gefunden wurden,

machte ich die überraschende Wahrnehmung, daß an

Wanderung von Vertretern

derselben Art gegen Norden zu noch im vollen

Eine ganz besondere Schwierigkeit ergab sich

Nur mit Mühe gelangte

daten.

den griechischen Küsten

densten Quellen stammenden

ich

bei

die

Gange war.

der Regelung der Kalender-

zu der Gewißheit, die

vielen,

den

aus

verschie-

Zeitangaben doch schließlich auf die gemeinsame Basis

unseres gewöhnlichen Stiles richtig gebracht zu haben.
Hinsichtlich der Schreibweise der topographischen Nomenklatur
vielfach

sie

dort

zum

bemerke

ich,

genau mit der auf der beigegelienen Karte übereinstimmt, da

nicht

Teile französisch beibehalten

erscheint.

Außerdem wurde

(namentlich durch Pliilippson) eine ganze Reihe von

in

bisher falschen

daß
sie

neuester Zeit

Namen

richtig-

gestellt.

Endlich gestattete der kleine Maßstab der Übersichtskarte leider nicht die Auf-

nahme

sämtlicher geographischen

wähnung

die

in

ich

zum

der vorliegenden Bearbeitung Er-

fanden.

Lange

Zeit

ist

seither verstrichen,

Boden von Hellas wandelte, aber
wonnenen Eindrücke erhalten und
jenigen Personen
V.

Punkte,

Kallay an der

in

da

letzten

lebhaftester Frische
in

und hohen Gönner,
Spitze, welche diese

Male auf dem historischen

haben sich mir die dort ge-

unvergänglicher Dankbarkeit gedenke ich
Sr.

Exzellenz des verewigten

Ministers

Forschungen ermöglichten und förderten.

dei'-

Benj.
Ich

nenne weiters dankbarst meine lieben Begleiter auf diesen Reisen, zunächst meinen
väterlichen Fürsorger

Dr. Th.

Krüper

in

Athen, meinen

alten

Freund Professor Joh.

Vorwort.

Knotek

in

Brück

a. d.

»

Mur, den vielerfalirenen und weitgereisten Hauptmann

J.

Roth

aus Stuttgart, endlich den unermüdlichen Kollektor Joh. Santarius und spreche schließlich allen jenen,

welche mich bei der Bearbeitung des schier endlosen Stoffes mit Rat

und Tat unterstützten, meinen
E. H.

Dresser, Hofrat Dr.

Pfarrer
E.

O.

P.

tiefstgefühlten

Dank

Leverkühn, Kustos

so

Dr. L.

den Herren:

namentlicii

Lorenz

R.

v.

Liburnau,

Kleinschmidt, Dr. R. Baron Koenig-Warthausen, H. Schalow,

Stfibrny

(Sarajevo), V. Ritter v.

Tschüs

i

Griechenland angedeihen
es

wäre

in

ließ,

sei hier

Seite der griechischen

in

Triest

den

Expeditionen nach

rühmend gedacht.

hohem Grade ungerecht, wenn an

weitgehende Entgegenkommen und

Prof.

Auch der wesentlichen Begünsti-

u. v. a.

gungen, welche die Verwaltung des Österr. Lloyd

Aber

aus,

die

werktätige

dieser Stelle nicht auch das

Förderung unserer Arbeiten von

Bevölkerung besondere Erwähnung und aufrichtiges Lob finden

würden, denn nirgends auf der Balkanhalbinsel, einige Vorfalle zur Kriegszeit 1897

etwa abgerechnet, war das Sammeln in ornithologischer Hinsicht
wie in Griechenland.
Missolonghi

Vlachen

in

unsere

Wie

sehr forderte

Bestrebungen,

beispielsweise

so leicht

und angenehm

Herr Diamantis Soustas

in

wie hilfsbereit erwiesen sich uns die wetterharten

Akarnanien, wie ausgiebig wurden wir von den Inselbewohnern der Sporaden

unterstützt

Nur auf

diese

Weise wurde

es möglich, die

Bälgen auf den drei Reisen zusammenzubringen:

Jahr

nachfolgend ersichthche Ausbeute an

Vorwort.

\'I

Aber auch dem Pflanzen-Sammeln

und -Trocknen wurde namentlich dank der

Unterstützung unseres Dolmetschers, des alten Christos Leonis, stete Aufmerksamkeit

zugewendet, wobei mich manch seltener, unerwarteter oder gar neuer

Die gesamte Ausbeute

ist

seither in E. v.

Fund

erfreute.

Haläcsys klassischem Werke: „Conspectus

Florae Graecae" vei'öffentlicht worden, ebenso wie unsere Fangergebnisse an Reptilien
in

Fr.

Werners

schöner Zusammenstellung:

„Beitrüge

zur

Kenntnis der Reptilien-

und Batrachierfauna der Balkanhalbinsel".

Zum

Schlüsse

sei

nochmals das horizontal wie vertikal so reichgegliederte Gebiet

des heutigen Griechenlands sowohl den gegenwärtig tätigen wie auch künftigen Ornithologen als Arbeitsfeld aufs wärmste empfohlen, da ich überzeugt bin, daß sie namentlich
in

den nördlichen Landesteilen und auf vielen von den Inseln durch mehr oder weniger

überraschende Entdeckungen

den

schönsten

Lohn

für

alle

aufgewendete Mühe

Opfer an Zeit finden werden.

Sarajevo, im März 19U5.

Otmar

Reiser.

und

(^ JAN

1

1

2C06

/

INHALT.
Seite

Vorwort

III

Allgemeinei' Teil.

I.

Erste Reise 1894

3

Zweite Reise 1897

35

Dritte Reise 1898

57

Die ornithologisclie Literatur Griechenlands
Kritische Liste

80
88

Griechenlands

Viig'el

iler

Spezieller Teil

II.

und

Für das Gebiet zweifelhafte oder

III.

fälschlich angegebene Arten.

Die Arten des IH. Teiles sind im oachfolgenden alphabetischen Register mit kleinerer Schrift gesetzt.

Acanthis cannabina


Cannabina sangidnea Landb.

(L.),

flamrostris (L.)

linaria (L.), Linaria

Accentor (alpinus) coUaris sufmipiniis

modularis (L.)

Accipiter

nwus

(L.)

228

Bluthäuflin»

5C8

alnorum Chr. L. Brehm

&

Tujescens (Vieill.), Linaria rujtsceiis Schi.

Berghänfling

Bp.

Brehm

Nordischer Leinünk

568

568

Südlicher Leinfink

167

Südliche Aliieubrauuelle

167

Heckenbrauuelle

381

Sperber

Acredula caudata (L.) und Acredula caudata macedmiica Salvad.

u.

Dress.

Weißköpfige und make171

donische Sclnvanzmeise

(Günther)

teplironola

Acrocephalua aquaiicus (Gm.)




anmdinaceus

Drosselrohrsiinger

alexandHnua
(L.)


M.

Alcedo isinda L.

Ammomanes

Östlicher rostfarbiger Sänger

— Seeregenpfeifer
W. — Flußregenpfeifer

u.




boscas L.
crecca L.


187

isabellnw,

Tem.

Östliche Wüstenlerche

501

Stockente

497

Krickente
Pfeifeute

5G4
499

Spießente

485

299

UMVinnratit Tem., A. anijusiirostri'i M6uetr.

penelope L.

137

484

169

Eisvogel
Alauda

140

486

Sandregenpfeifer

Feldlerche

deserti (Licht.),

Anas acuta L.

142

406

Aegithalus pendulinus (L.) Beutelmeise

Alauda arvensis L.

Schilfrohrsänger

TeichrohrsUnger

cantianus Lath.

curonicus (Gm.), Aeg. minor
liiaticula

Naum.

Flußuferläufer

(L.), Aeg.

141

562

streperus (Vieill.), A, arundinaceus

A'edon (AgrohcUes) familiuris (Mem'tr.)


Meyer

Sumpfrohrsänger

schoenohaeiuis (L.), Calamoherpe phragmilin Beehst.

Actilis hypoleucus (L.)

Aegialitis

561

Binsensänger

(L.), A. turdoides

palustris (Beehst.)

173

Graurückige Sclnvanzmeise

Marmelente

585
499

j

VIII

luhalt.

Seite


Anas querquedula L.


(Acx) sponsa (L.)

strepei-a L.

Anoiix stolidus

anser (L.),

scgduvi

585

587

Gans
A. cinereus Meyer — Graugans
Zwerggans
(L.), A. mimdus Nauni.

(f-TDi.)

cervinu.i (Fall.)

585

(L.)

Brachpieper

richardl Vieill.

565

Aquila chrysaetus (L.)

arhoreus Beeilst.

triwialis (L.), -4.

366

melanaelus (L.), Aqu. imperialis Beeilst.

rapa.i: Tera.

Raubadler

362

Schelladler

Wolf

maculata (Gm.), Aqu. naeiiia

ArchihiUeo lagopiis (Briin.)

purpurea L.

ralloides Scop.

cinerea L.

573

.

377

Raulifaßbussard

433

Arenaria interpres

.

431

.

Kuhreiher

437

434

Purpurreiher

Ardetta miniita (L.)

435

Kleiner Silberreiher

A. bubulcvs Aud.

436

Rallenreiher

Zwergrohrdommel

438

Strepsilas interpres L.

(L.),

Astur brevipes (Severzow)

jialumbarius (L.)

Botaiirtis stellaris (L.)
ascalaplni^'i

biibn (L.),

B.



Rohrdommel

439

Uhu

572

Ägyptischer

Sibb.

hore-dis (Sund.)

320
196

mfa

(L.),

— Chinesische Schafstelze
(Licht.) — Seliwarzköpfige Schafstelze
.

ßerdtj; rubra auct.

378
379

577

578

ßotliuhn

Calidris arenaria (L.)

Perdix chucar Gray

gracca (Briss.), Perdix saxatilis M.

u.

Tem.

188

477

Sanderliug

Cerchneis


(L.),

naumanni

292

Nachtschwalbe

570

Kothals-Nachtscbwalbo

227

Stieglitz

Carine noctua (Scop.), Athene noctua Retz. (und var. vieridinnnlis Risso)
passerina

411

Griechisches Steinhuhn

Kurzzehige Lerche

Carduelis carduelis (L.), C. elegans Steph.

406

Östliches Steinhuhn

W.

Caprimulgus europaeus L. (und var. meridionalis Hartert)
ni,ficolUs

199

.

Mäusebussard

Klippenhuhn

Calandrella brachydartyla (Leisl.)

197

.

Adlerbussard

saxatilis chulcar (Gray),

198

Südliche grauköpfige Schafstelze

taicanns Swiuh.

ferox (Gm.)

198

Nördliche grauköpfige Scliafstolze

cinereocapillus (Savi)

Caccabis petrosa (Gm.)

Uhu

Schafstelze

melanocephalus

381

384

Habicht

Buteo Imteo (L.), B. vulgaris Sechst.

319

Waldohreule
Zwerghabicht

maximus

Bndi/tes flavus (L.)



Savig.

318

Sunipf'rohroule

Flem.

otus (L.), Otus vulgaris

491

.Stein wälzer

Asio accipitrinus (Pall.), Brachi/otus palustris Förster

Bubo

364

Kaiseradler

Grauer Reiher

garzella L.

360

Schreiadler

Großer Silberreiher




209
207

Steinadler

(maculata) clancja Fall.

ibis L.,

Wasserpieper

Baumpieper


205

,

spipoletta fL.), A. aquaticus Beeilst.

20ß

566

Strandpieper

— Wiesenpieper
— Spornpieper

pratensis (L.)

Ardea alba L.

207

Rotkehliger Pieper

ohscurus (Lath.), A. rupcdris Niels.

493

494

Saatgans

Anthus (Agrodroina) campeslrin


495

Weißstirnig'e

erijthi-opus



500

.

Tolpelseescbwalbe

Anser alUfrons (Scop.)


498

ßrautente

Mitteleiite

(L.)

Knäclveute

Alhenc passcrina L.

Steinkauz

312

.

571

Sperlingskauz

(Fleischer), Tinnnnculus cenchris

— Afrikanischer Turmfalke
(L.) — Turmfalke

Naum.

Rötelfalke

...

-

-

327

rapiadus (Diiud.)

572

linnunadus

333

Elanus cacndcus (Desf. Corvua corax L. Clien hypcrboreus Baumläufer Gescheckter Eisvogel (La Marm.). — 143 .). cineraceus (L.) — — 273 Stadtschwalbe Goldfasan — — (L. Uferschwalbe Felseuschwalbe rupestris Scop. — 569 Saatkrähe 253 Colurnix coturnix (L.) — — Kuckuck immuiabiUs Yarr. — — — Östlicher Mittelbuntspecht östlicher Kleinbuntspecht — Gelbkehlige ' 306 492 304 302 301 305 574 Blaugrauköpfige Ammer 213 212 Ammer — Zaunammer ciirindla L. Cinchts cinchts albicollis (Vieill.). alba Bechst. ci-ex (L. C. pratensis Bechst.). Schwarzspecht Emberiza caeaia Cretzschm. frugilegns L. — 488 488 Herdenkiebitz Ligurhms Ckryaomilris ciirineUa 145 Cettissänger Kiebitzregeiipfeifer actjyptiacus (L. Chenalopex Alauda Jc. — — Brekm Cevthia famüiaris brachydactyla 566 217 566 216 ..) spinus (L. dactylisonana Me^'er Crex C.) Ch-ysolophns — Goldregeupfeifer Hirundo nrbica L.). — Cistenrohrsiinger macrurus (Gm. var.).). — Coracias garrxda L. Colaeus monedula (L.) cyaneua (L. 325 C.). 584 Großer Buntspecht — . 323 — Steppenweihe — Wiesenweihe Frankl. sqnatarola (L.) Clielidon urbica (L. Seite Certhilauda desertorum — Ceryle rudis (L. corcrne L.). Hellenenspecht Gleitaar — .) Cetlia cetlü (Stanl. C. — Dress.) Schellente .) — - — Unveränderlicher Schwan lilfordi 418 449 Höckerschwan Dendrocopua leuconotus — Wachtel Wiesenralle musicus Bechst. (Pall. — Gartenammer cirlus L.). — — — — 373 321 Sumpfweilie Kornweihe Cislicola ciiUcola (Teni. 554 554 Nordseetaucher Blaurake lawrencei (u.. sericea Natt.). — Hirundo rupeslria (Scop. C. . — Goldammer hortulana L.) 585 Gaos chloris L. Cygnus cygnus — — (L... — C olor — — — major Singschwan — (L. Charadriuf! pluvialis L.) minor danfordi (Hargitt) u. 254 cornix L. cursitatis — Clangula glaucion (L. Polarseetaucher — aeptentrionalia L.).) Dryocopus martius (L.) Chloris chloria (L.) Columba — — 502 284 285 233 C. vulgaris Pall. 493 Sharpe meditta sancli-johannis (Blanf.).) — cia L.) — pygargus — Ü79 567 226 Erlenzeisig — 440 Weißer Storch 443 — Südlicher Wassenschmätzer 111 Schlangenadler . — — — 482 229 Grünfink Zitronenzeisig — — Circtis aeruginosus (L. Hirundo riparia L.). (Stanl. — — Kirschkernbeißer Heherkuckuck 309 — Dohle 251 — Felsentaiibe oenas L.) Ägyptische — 185 565 Bogenschnabellercha Sehneegans Chettusia gregaria (Pall. — Kingeltaube Gm.) — 684 Ciconia ciconia (L. Coccothraiistes coccolhraustes (L. Cucjdus canorus L.) nigra (L. — Hohltaube pahimbus L. — (Gm. pallidus Sylces 324 Mont. 571 Zipparamer cinerea Strickl. 428 428 427 .icrtorum — — — — — picius (L.) — — Schwarzer Storch Civcaetus gallicus (Gm. C. — Coccystes glandariua (L.IX Inhalt.. Lycos monedula L.). 295 — Hume) Kolkrabe 255 — Nebelkrähe — Rabenkrähe . livia — Colymbtcs arcticus L. — Olimcola riparia (L..) 3(Jii — C..

). 487 .) major (Gm. inlennedia Michail.) MJiwe Nordmanns Brachsehwalbe 586 Bechst.) — - Sprosser Erylhrospiza glthayinea (Licht.) — 211 Riiliramraur — Leach Reiherente 504 585 Bergente — Mnorente — Kolbenente — nyroca (Gülil..) Ggps fulous (Gm.opus oslrilegus L. F. — — 452 — Bartgeier Weißköpfiger Aasgeier — IIaemat. Francolinus — — — — — 573 viitgari-i — Steph. E. — cristaia (L. pityormis L.) 504 Qalerida arborea (L.) — — Heidelerche 194 Galtinago gallinago (L.. — schoenicltK (L. 487 - eleonorae Geu(5 feldeggi 8chl. — — — — Rutfußfalke — toncöhir — Tem.X liili. grandis Storr.) — — 505 — — — Eiispiza dolichonkh (ßp.).) 101 Rotkehlclieii 557 326 Wüstentrompeter 224 — Großer Moruellregeiipfeifer — Moniellregenpfeifer Gestreifte — melnnocephala (Scop. — üriolaLa Licht. .) — Falco aesaltm Taust.) Eudromias 211 Kuilerente rubecidus (L. Fidica alra L. Lidlula arhorea L.).) — — 349 Lerchenfalke montifringilla L.-ilt.. Luscinia minor Iirelim jMlomda — Ammer Gt'struifte Erismatura leucoeephala (Scop. Was.. Dandalus rubeculus L.). — subbuteo L.) — Dünnschuälielige Gecinus camts (Gm. 337 • Wanderfalke francolirms (L.) — 193 Haubenlerche krijnicU Kalenicz. t Würgfalke — 567 218 Zwergfalke Afrikanischer Graufalke — Innarius Fall.) Mittlere Kohramiiier 567 Erithacus (A'ddon) hiscinia (L.) Grus gras — 571 301 viridis (L.serhuhu Fuligtda ferina (L.) 503 — nifina (Pall. F. 99 557 geoffi-oyi (Wag-1. IT.) — — — Kleine Sunipfschnepfe — Große Sumpfschnepfu Gallinula chtoropus (L.) — Brachschwalbe G.).) morinellus (L.) — 567 — — Fohrenammer 567 Westliche Gimpelrcilirammer 'JIO canncti (Brehm).) — 504 Tafelente fuligula (L.) (var. (L. Seite Emheriza lesbia — Tem.) — 584 450 Jungfernkranich — 525 .) 458 460 — Grünfüßiges Teichhuhn — Getüpfeltes iSumpfliulni Garruins glandarius (L.). ghu-ialis (L. &Ui'cifUs (L.) Bekassine 459 porzana (L.).) — Nachtigall Blaukehlcheu Eri/thropus vespeHinus (L. 578 Frankolin Buchfink 232 — 232 Berg'tink — 445 (L. — — gallinula (L. — — — (Sechst.). Prachtammer Kappeuaiumer 334 573 — Eleouoreufalke — FehTeggsfalUe peregrinns Tuiist. — StorclLschneiife 478 275 . Austerntischer JTarclda 492 — Seeadler — öingseeadler — Eisente Hirundo 370 573 vocifir Vieill. cristaia 'inarila 348 336 . cinereus Bechst. Fringilla coelehs L.) — — pratlncola (L.) Ilimavtopus Idtnantopus riifula Tem.) — Gelastes gelasles Glareola nidatwptaxi (Nordm. 447 447 — Eichelheher 249 — Türkischer Schwarzkoplheher 569 — Grauspecht — Grünsi)eclit (Licht. Ammer Lesbische — leucoeephala — pi/rrhuloides relsei-i Hartert — — — Gm E. rtijipes — ßütolschvvalbe 386 396 . 490 Kranich Gypaelus barbatus (L. Oallinago scolopaeina Bp. Haliaetus albicilla (L.) (L. virgo (L.

L.). salicaria — polyglotta (Vieill.) Houhava Hypolais — — calujaia (Licht.. aegocephala Bechst.). 222 .) Melanocorgpha calandra Melierax — Fichtenkreuzschnabel pityopsiüacus Borckh.) Hydrochelidon Lantus 284 Dorn. Mergus alheüus L.) pallida (Hempr. — Häringsmöwe — Fischmöwe ichthyaetns Möwe Korallensehnabelmiiwa 587 Grauköpfige — 541 canvs L. Milvus 465 Schwarzschwänzige Uferschnepfe Zwergsäger — Mei-jda merula (L. (u.. — aei/yptius (Gm.) — 529 Rostrote Uferschnepfe melanojwgon (Tem..iuiuspütter 306 nuhicus Licht. — inelha (L. collurio 561 Ehr.). 282 Raiu'liscliwalbe samgnyi — 8tej)h.) Locustella hisclnioides (Savi) — Loxia curvirostra L.) KastanieubramiG Rauclischwalbe 482 — — Afrikanische Kragentrappe hyhrida (Fall.XI lulialt.) Micropus apiis (L. — 127 — Heiliger Tbis meridionalis Tem. L. viridis L. — 477 serrator L.) — 51G Großer Ölbaumspötter — Wendehals L..) — — — merganser L. — Rotriickiger minor Gm. — 562 Kiefernkreuzschnabel — — . — — — Grauammer Schmarotzermilan — migrans (Bodd. u.. 588 527 L. Limosa lapponica 588 Weißwimperige Möwe melanocephatus Natt. M. — 464 persicus Fall. elaeica //.). excuhitor L. — Tem. — Bp... 567 143 Mariskenrohrsäuger Kalanderlerche 190 574 — 563 Bardischer Sänger M. limosa (L.). — Schwarzköpfige Zwergmöwe Chema ridihundum — Limicola platyrhyncka (Tem. rufus — 182 ('ill>. 588 534 Südliche Silbermöwe — Schwarzbrauner Milan Roter Milan . liuseiniola — (L.i — Kleiner Kurzflügeliger Gartenspötter — — (mjentatiis L..) — pliiloniela (L. — lloplopleriki spinosus (L.) — Ris acthiopLca (Lath.. 533 534 587 Fall.. Mauersegler — Cypselus melha — L. — — 527 Sumpfläufer Singsperber ^cndatiis (Bodd. M.) — (/abar (Daud. Mittlerer Säger Merops apiaster L.). Larus Linderm. hmneyeri Cab... Milvus ater Gm. Gartenspötter 127 561 581 Würger — — 268 259 Raul)\vürger 569 Hesperiden-Raubwtirger Grauwürger 259 — Senator L.) — (L. personatu.. L. 221 575 385 385 . — Möwe — ridibundus L.). Miliaria europaea Swains. vulgaris Leach. — — — — — — UucopHhalimis Tem. regalis auct.). — milvus (L.. — ..) 119 Schwarzamsel Nordische Ringamsel Cypselus apus L. 517 Schwarze Seescliwalbe — — — — — — 583 (OtisJ u^iditlata (Jaci^.) — Weißbärtige Seeschwalbe leucoplera (Schiuz) — Weißflüjjolige Seescliwalbe — nigra (L. //.) Jynx torquilla L. — — — — Sturmmöwe fiiscus L.) — 563 Provencesänger — 506 Großer Säger 507 506 297 Bienenfresser — 299 Savignys Bieneufresser 570 Grüner ßienenfresser torquata (L. . Mantelmöwe mimitus Fall.. 517 Zwergspötter olivetorum (Strickl. — 121 288 289 Alpensegler Miliaria calandra (L. 260 265 .). — audouini Payr. Seite Ilirundo iiistica — — — L. Lachmöwe — Nachtigallrohrsänger Melizophilns sardm (La Marm.. Nordische Silbermöwe — Bruch mickahellesi — atricilla L. . — marinus L.. promnüialvi (Gm.).oder Sporeiikiebitz Maskenwürger Rotköptiger Würger — Gm.

XII luluüt. — Perlhuhn NycttiUi triujiimimi (Gin. — — Gm. — Gebirgsbauhstelze M. — — Otocorys hilöpha — Oallinula miniUa Fall. (L.) — MolaciUa alba L. Seite — Monticola cyanua (L.ser — Griechische — major L. Aquila pennata Numeniits arcuatus (L.) — MontiffingiUa nh-alis (L. — 238 239 Feldsperling — Phalaropus fulimrius 175 Sumpfsperling Starna cinerea L. Grauer Fliegenfänger collavh Beeilst. — Kormoran Mittelmeer-Krähenscharbo Carba pygmaeus Fall.) — Trauerente 586 — Orlygometra (Scop. Tem.) — — — u. Periiis apivorus (L.) — Bartmeise Parus ater L.) Pastor roseus (L.) Oidemia fusca — Habiclit.).). — Zwergscharbe Schmalschnäbeliger Wassertreter Fasan Fall.).) — onocrnlalus L. — Zwergadler (L.) — Blaunierle — saxatilis (L.satller Dünnsduiäbelige BraclLschnepfe Nycticorax nycticorax (L.) — montanus (L. — Blaumeise — — Haubenmeise — luguhris yraecus Rei. NeophroH peraiopterus — — Egyptischer Aasgeier — — — tenuiroslris Vieill. — Oedicnemus oedicncmas 461 460 572 437 480 — Naehtreilier — Triel — Bamtente 586 nigra (L. — hispaniolensis (Tem.) Qallinula OlU tarda L.). N.).) /'/(.. (Fall.) roseiiJi Rebhuhn Oarbo cormoraniis M.) filcaius (Burch.) — petronius (L. Berglaubvogel — Flamingo 440 123 . Aquila BonelHi — 204 269 Zwergtliegenfänger — (L.. crepitatis L. pygmaeus Phasiamis colchicus L. j^o^i'^a 245 Pirol tetrax L. W. — Tannenmeise — caeruleus L. 352 358 Rauhfußkauz Oriolus galbula L. — pggmaea Naum.Schneefiiik 231 li. — melanope Muscicapa — — — — 114 Steinrötel Weiße 112 . Philn-cnhOA — penicillata (Gould) Brehm — Wiisten-rihrenlerche — Ohrengeier Pandion haliaclus (L.) Halsbaudfliegenfänger . — Kolilmeise — palustris stagmitilU Brehm — Sumpfmeise Passer domesticus (L.) — 402 — — Große Brachsclinepfe — Regenbrachschnei-ife phaeopus (L. hypcrboreus (L.).ichstelze .) 176 564 Rosenstar Pelernmis crisp>us Bruch Perdix perdix Trauermeise Italienischer Sperling — — — — 564 186 Balkan-Ohrenlerche Otogijpa auricidarü Gray — 463 579 Oe.) 202 271 269 I\appengeier NisadtHn fasciattis (Vieill..) — Haussperling 575 372 170 173 174 564 crlstatus L.sköpfiger Pelikan — Gemeiner Pelikan — — (L. (L.). L. — Schwarzer Fliegenfänger semitorquata (Homeyer) Halbhalabandfliegenfanger Fall. pusilla (Fall. 507 510 Wespenbussard — Phoenicopterns 568 Steinsperling graculus desmaresti Payr. al/jieoUis Tem. alricirpilla — — — M.) — Fischadler Panurus hiarmicus (L.) — italiac (Vieill.) 272 272 576 pennatns (Gm. Phylloscopus bondlii (Vieill. mdphui-ea Beeilst. Sumpfhuhn 448 Zwergsumpfliuliu 449 Kleines Großtrapjpe 452 Zwergtrappe 453 hkorais (Licht.). Numida — mdcagris L. 416 (L. -- 512 511 584 Plattschnäbeliger Wassertreter — 376 514 584 416 antiqiwrum Tem. — grisola L. Pkatacrocorax car/io 237 234 243 — Krau. — pai-oa Bechst. griseus Strickl.).

Scops aldrovandi AVillug-. leucomcla Pall. S. jmrphyrio (L. (Tem. P. fluviatilU L. 544 589 — Gelbsteißige Buschdrossel — Brillengrasmücke piirrhocorax (L. nilolica Hassel^.). aurita — 152 Feuerküpfiges Goldhähuhen Dreizehige phoeniciira (L. — — — — — — Brehm Saxicola albicollis (Vieill.XIII Inhalt. R. — — — Dougalls Seescbwalhe . — (Brehm) nirjricollis 125 Löffelreiher flumalilis Tunst. Ehr. Raubmöwe Brandungsmeerschwalbe doxirjalü Mont.). S.).). 122 Möwe Gartenrutschwanz Serinus . 586 518 — Lachmeersclnvalbe 521 Schleiereule 311 — 569 unicolor (La Marm. Europaiscbes Purpurhuhu 582 .lerinns (L..) - — — — — — Koch — — Wolf — — Spatula clypeala (L. Iiortulanus Silta caesia 122 Weifisohwänziger Steinschmätzer — — Scolopax rwsticula L. 102 102 Schockiger Steinschmätzer Stercoftirius poinatorhinxLs (Tem.) Einfarbstar .) Pterncbirua alchata (L. u. S. S.. oenanthe (L. isabcllina Rüpp.) — 479 ampkileuca Hempr. afßiii^ C'retzscbm. Pica pica (L. — — . — — — — — titis — (L. P. saitator MSnetr. . alpinus L. Clir. Platalea leucerodia L.) 147 246 L.) — pvffinus (Briln. Phi/lhpneuste sibilatrix Bechst. — 126 Fitishiubvogel 250 Plegadia falcinellus (L..) 248 223 Alpendohle 450 Hausrotschwanz Tem. caspia Pall. 178 179 .) Piiffimia kühlt (Boie) — Nadelschwänziges Flughuhn — Grauer Tauchersturmvogel — obscurus (Gm. — Koch — — 558 109 ..)..). u..) 559 Säbler Eegulus ignicapillus (Brehm) — 547 Mittelmeor.) \jyelkoaamts (Äcerbi)] — Dunkler Pycnnnotiis xanthopy<ßi^ Hempr. Phi/Uopneuste rufa Lath.. — Pica caudata Boie — — — 315 Zwergohreule 443 — 444 Brauner Sichler 552 Haubensteißfuß — minor Gm.). 586 519 Flußseeschwallie Hellgraue Seescbwalhe Zwergseeschwalbe 8l.).) — — 562 Schwarzköpfiger Säuger Alpenkrähe regulua (L. ßammea 559 Tanzender Steinschmätzer — 1U7 109 Östlicher Ohrensteinschmätzer Grauer Steinschmätzer Waldschnepfe — — Kaspische — . Naum. P. 123 Wakllaubvogel Elster Pisoi-hina scops (L. 502 Breitschwänzige 589 Seeschwalbe 520 522 paradisea Kays. hirundo L.Tauchersturmvogel Weißbärtiger Sänger major — — Rüppellssäuger Wasserralle Recuroirostra avocetla L. *S'^ u.) — Brauukehliger Wieseuschmätzer — Schwarzkehliger Wieseuschmätzer 104 — Sandflughuhn 579 — — rubicola (L. RuticiUa mesoleiica (Hempr. 103 — Ohrensteinschmätzer — Ehr. Falcinelhis iijneus Leach Podiceps a-istatus L. Sturmes Weißlicher Steinschmätzer Löffelente media Horsf. .106 454 225 Girlitz . St. .). anglica Mout.) — — 524 Kleiber neumeyeri Michah. cristalus tridact.). hyacinihus Tem.) 579 Ehr.yla (L. Rallus aquaticus L..) — rilppelli — suhalpina (Bon. stapazina Tem..).) — Pratincola ruhetra (L.). P. Seite Phylloscopas rufiis (Bechst.). Rissa — — Pyi-rhocorax graculua (L. 558 .) Pterodes arautrius (Pall. minuta L. Pyrophthahna — melanocephala (Gm. Uueiira (Gm. — 653 Zwergsteißfuß 553 Schwarzhalssteißfuß — Porphyi'io cacndeux (Vand.) — (L.. — trochilun (L. Großer Gimpel Gelbköpfiges Goldhähnchen melanoleuca (Güld. 157 .) 105 Tauchersturmvogel (La Marm.) Weißspiegeliger Rotschwauz Stenia canliaca — — — — Strix Gm. . Felsenkleiber 8t..) coiispicülata Pyrrhula pyrrliula 5b2 GrüBnickiges Purpurhuhn .. Blas. — PhyUopneuste trochilus L. — Weulenlaubvogel — sihilator (Bechst. u.

Rotschenkel — (L.. cormifn (Tu.).XIV liili. . — Misteldrossel — Laufhuhn Turnix (andalusica) syhatiea Turtur cambaycnsü (Gm. Tr.) — — — Seite — SlMiius mdyari. cristatus L.) (L. — — 165 579 Steppenhuhn 496 — Gm. Nr. — Kuttengeier musicus L. Totamis calidris (L.oides Seite 131. statt: dann auf Baklamas. . — — 470 Heller Wasserläufer — 470 467 Kampfsclinepfe 472 Teichwasserlänfer Alpenstrandläufer — 476 - Isländischer Stramllaufer 583 ^ — Seestrandläufer — Zwergstrandläufer minuta Leisl. auritus Ray — Turteltaube Upnpa epops L. Sula hasrnna — (L. — temmincki (Leisl. pai-vulns Kuch — Ti-oglndytes troijlodytes (L.).) — Fahlbraune Senegal-Turteltaube — Brehm habelJmus Bp. T.) — — — Rostente T.).). Emberiza xchoeniclus reiseri Hartert. 293 483 576 kulhei ^00 Boriclitlaunseii. Punktierter Wasserläufer eanuti L. — Brün.) - .) — Rostrückige Turteltaube — ^megalai^iü Coluviha acgyptiaca Lath. Brandente 495 581 577 576 uroijallus L. Mache/es pngnax L.) glareola (L. 469 471 Beeilst.) Tickodroma muraria (L. . rufidorsalix 580 (L.ilf. Trini/a alpina L. lies: Emberha pi/rrhu/.i — — puynax — stagnatilis Bechst. Zeile 17 von oben.) Stnrmschwalbe Al]ienmauerl.nellus (L.) 586 163 — — — — Sylvia (L-)) (L.) Sclnvarzköpfige Grasmücke Zaunfjrasmücke Bfichst.) uiwria Star Baßtölpel Sylvia alricapilla (L. inardiiiia 185 Brucliwasserläufer glottis 589 468 Dunkler Wasserläufer — (L.iufor — — — — 158 Dorngrasmücke 315 — Nimmersatt — Birkhuhn — Auerhuhn — Kleine Thalasndrmna -[idnijica (L.).) — sutiarcuata (Güld.) — 583 473 475 Bogensclinäbeliger Strandläufer — 474 Grauer Zwergstrandläufer Zaunkönig T.). . 116 pilaris L. Totanus — nchropii.) — Syrrkaptes paradoxus Tndorna easarca — — tarlorna Tantalus ibis L. Ilartort statt: als auf Seite 211. 80. 118 117 579 (Desf. Zeile 7 von oben.1 L. cinerea Brün.) — — — fuscus (L. lioi-lensis 241 — ciirruca (L. Tetrao tdrU L. 168 117 Weindrossel — Singdrossel — Wacholderdrossel viscivorus L. — Kiebitz Vultur Cretzsehm. V. reiseri Baldamus . — Eüppellsgeier — monachus L. — Senegal-Turteltaube — turtur (L. Sowohl auf Seite 90. 563 östliche Sängergrasmüeke Waltlkauz (Pall.) 166 Sperbergrasmücke cinerea Lath. 5S0 580 (? T.) — liltorens (L. — Wiedehopf Vanellus va. . 'S- 164 Garteugrasmüeke orpliea jerdoni (Blytli) Syrnium aluco — — (Beeilst.). — — Turdiis iliaais L. 423 .

Ornis balcanica. Hl.ALLGEMEINER Heiser. TEIL. .

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Doch wie außerordentlich verschieden waren unsere Aufgaben und unsere Pläne von den Zielen Jener. Nach einer in jeder Hinsicht angenehmen Fahrt. Ein glücklicher Zufall führte uns vom Hafen weg in die nahe dem königlichen Palais wo wir bei der wackeren Frau Julie Michel. welche man in der von Reiseberichten über Griechenland vergeblich sucht. ein ebenso bequemes Quartier als vortreffliche Verpflegung fanden. und daß wir schließ- Gelegenheit hatten.nd Monaten erleben würden. In diesem Sinne sind natürlich auch sämtliche Reisehandbücher über Griechenland abgefaßt. hatte damals mächtig jene Sehnsucht nach dem Zauber des Südens welche ja fast alle befällt. April samt dem Kollektor Santarius an Bord des abfahrtsbereiten Lloyddampfers „Urano" im Hafen von Triest befand. daß. unsere Erwartungen dessen. als bei den bisherigen Balkanreisen. bedeutend höher gespannte Avaren J. zu verlassen. was wir in den nächsten Wochen i. was für Erfolge zu erhoffen wären.Erste Reise 1894. daß deshalb die folgenden — — Zeilen wenigstens Unmasse lich zum Teile Schilderungen enthalten werden. wo Kulturstätten des Altertums und des Mittelalters oder Museen mit angehäuften Schätzen aus jenen Epochen das Entzücken des Fachmannes wie des wißbegierigen Laien hervorrufen. Bei diesem gelegene „Pension Julie". auf der sich außer den in jenen Gewässern den Schiflen jederzeit folgenden Silbermöwen nur einmal nahe bei Korfu ein einzelner großer Sturmvogel zeigte. landeten wir auf dieser herrlichen Insel am Vormittag des 16. 1* . Städten und namentlich im welche hierüber urteilen zu können glauben. nach dem alten Hellas reisen! Fast ohne Ausnahme ist archäologisches. sei es zum Vergnügen. welche alljährlich. daß uns unser Weg in Gebiete des Landes führte. einer Marburgerin. Unsere Tätigkeit galt einem ganz anderen Gebiete der Naturwissenschaft und die Folge davon war. Ü/s ist wohl sehr begreiflich. April. historisches oder höchstens ethnographisches Interesse die Veranlassung zur Reise und immer wieder werden ausschließlich jene Ortlichkeiten aufgesucht. die mitteleuropäische Heimat Auch mich erfaßt. unter anderem auch den Charakter und die Eigentümlichkeiten des griechischen Volkes auf dem Lande weitab von den Gebirge besser kennen zu lernen als die meisten. als ich mich am 14. sei es zu Studien. die im Begriffe stehen. welche der Schwärm der anderen Reisenden selten oder nie betritt.

A|)ril wurde dann zu einer vollständigen Umgehung der Bucht von Kali- kiopulo benützt. nur gewöhnliche und schwarzköpfige Schafstelzen. als wir die eigentlichen Sümpfe des Ropatales durchwateten. so war es. Laubvögelu. von den Engländern angelegten Chaussee rasch nach Kerkyra zurück. Nachtigall und Cetti's Sänger verrieten ihre Anwesenheit durch ihren weithin hör- baren Schlag. Die offenen. wie bei allen folg-enclen Besuclien fühlten wir uns dort so gut aufgehoben und in unseren sonstigen Samraelbestrebungen derart unterstützt.4 Oruis balcHnica. Auf den mit Erdbeerbaum. konnten wir beobachten. Unser erster Besuch auf Korfu galt dem alten Kastell. wohlbekannten Val di Ropa stattfinden konnte. wenn unser Baumläufer die kahlen Stämme der uralten Ölbäume erkletterte. welche in ganz Griechenland nur spärlich erste . w. ohne auf besonders lebhaftes Vogelleben zu stoßen. Aber auch Bekannte aus der Heimat belebten die frisch aufgegrabenen Weingärten und die Brachen auf dem Durchzuge: Pieper. sowie kurzzchige Lerchen trippelten auf . ob sich noch jene Vogelarten am Kastellberge vorfanden. wie die beiden Raben die vorbeiziehenden Silbermöwen heftig aus der Nähe ihres im Kastellfelsen befindlichen Horstes verjagten. weil Regenwetter eintrat und notwendigerweise die erlegten Vögel präpariert werden mußten. während es ganz fremdartig aussah. Ein Wagen uns auf der prächtigen. und hoch über uns sehwirrten im unvergleichlichen Blau des griechischen Himmels eben angekommene Alpensegler und viele Stadtschwalben. als ob wir in lauter Gartenanlagen umherbirschcn würden. welche schon einmal auf Korfu gejagt haben. mußte zunächst unser umfangreiches und Gepäck vom Hafenmagazin in die Stadt befördert werden. welches seit Jahrzehnten hier angesiedelt ist. April schon der Ausflug nach dem allen jenen. Von drei eben angekommenen Blaiiraken wurde eine von korfiotischen Nimroden erlegt und sofort für die Küche gerupft. auftritt. Unter diesen mußte sofort das gewissermaßen historische Kolkraben] )aar autfallen. so daß am 17. Während unten im Hafen die Salutschüsse eines französischen Kriegsschiffes donnerten. während ringsum von den Olivenwäldern die Zwergohreulen den lauen Abend begrüßten. s. Von diesem Ausflüge zurückgekehrt. flachen Strandpartien zeigten hier kein besonderes Vogelleben.. brachte Die unvergeßlichen Ausflüge wurden dann auf einen Tag unterbrochen. und Avenn wir in den Olivenwäldern von Alepu oder längs der Agavenzäune den südlichen Sylvien nachstellten. Stockente und Drosselrohrsänger waren auch hier die häufigsten Vertreter und das beste war eine von Santarius erlegte Doppelschnepfe. daß namentlich den forschern die „Pension Julie" hiermit bestens empfohlen reisenden Natur- sei. Der 19. welche vor langen Jahren Lord Lilford verzeichnet hatte. Steinlinden und Baumeriken bewachsenen Hügeln war OS vor allem das versteckt lebende Samtköpfchen (Pyrophthalinn melanoci'phala) welches unsere Aufmerksamkeit erregte. Die üppige Vegetation dieses Teiles von Korfu ist alibekannt. um einen Überblick über die der Stadt zunächst gelegenen Inselteile zu gewinnen und um zu sehen. was dank dem anerkennenswerten Entgegenkommen der Zollbeamten bei der Ausfolgung rasch mannigfaltiges und ohne Schwierigkeit bewerkstelligt werden konnte. Es war schon ziemlich spät. zur damaligen Jahreszeit entfaltete sie eben ihre ganze Pracht.

ja sogar der Pfiff der Zwergohreule war bei girrten Turteltauben.etränkten Boden umher und. BaumNicht Rotkopf- und ich als hier. auf herrlicher Von hier ging es zu Fuß. dieselbe jedesmal zu wiederholen. dann eine Strecke längs des Mesongi- immer der Westküste entgegen. und kamen endlich zur lang- gestreckten Brackwasserlaguue. viele Olivenwälder passierend. April war zu einer Exkursion nach der südlichen Hälfte der Insel bestimmt und die Ergebnisse derselben waren so mannigfaltige. Reichbeladen bogen sich die Zweige der Zitronen. erreichten wir. sehr viele Stieglitze. Pistazien. bev\^aclisene Halden zu überschreiten. konnten wir die Schönheit der dichtbewachsenen Mausinseln bewundern. bloß (Trasmücken. man konnte in vollen Zügen Alles duftete und blühte — Last der reifen Früchte. Der Schlag der Nachtigall und des baches. wo reges Vogelleben herrscht. dgl. die luftige Fischverkaufshalle zu besuchen und den Hafen genauer zu besichtigen. so oft mich eine Reise nach Korfu bringen würde. Zaunammern. Da es öfters auf dem Postamte für uns zu tun gab. Erdbeerbaum. wo sich aber nur ein brauner Sichler herumtrieb. lockten hellstem Sonnenglanze zur Mittagszeit zu vernehmen. wo ein Kolkrabenpaar im Morgengi'auen sich sehen ließ. aber teilweise mit Cisten. zuerst im Straße die Ortschaften Mesongi und Strongili. schön sin- — die beiden letztgenannten Vogelarten aber gende Kalanderlerchen und Steinhühner nicht von Korfu stammend. darunter auch ein fast schwarzer. um diese Zeit durchziehenden rotkehligen Pieper auf. Zaunammern. flöteten Orpheussänger. heide u. erlegt einen Rundgang durch die Stadt auszuführen. Am folgenden Tage mußte die Zeit wieder zur Präparation und zum Umlegen der gesammelten Pflanzen ausgenützt werden. lebendiger war es in den landeinwärts gelegenen Gebüschen und in den Olivenwäldern auf den Hügelketten und deren wasserreichen Einschnitten. was bekanntlich der Vogelbeobachtung und -Jagd stets abträglich ist. wo der Graswuchs dichter wurde. deren Reiz ja schon vor Jahren Kaiserin Eli- sabeth so mächtig angezogen hatte. scheuchten unsere Schritte auch die Umso Grieclienland. daß ich beschloß. leitete uns der Weg wieder nach der Stadt zurück. doch hatten wir außerdem noch Gelegenheit. Leider verstärkte sich inzwischen der Wind immer mehr.und Orangenbäume unter der kurz. Dort. In den Zweigen der Ölbäume huschten Fliegenfänger.III. dem salz2. Im Valle di Korissia angelangt. folgend. Der 21. Schatten der ältesten Ölbäume der ganzen Insel. Deca. kann ich die Bemerkung nicht unterdrücken. während Tui-mfalken und Bienenfresser sich hoch in den Lüften wiegten. sondern vor allem der zierliche würger. schon aus weiter Ferne. ja sogar Steppenweihe und Schmutzgeier zeigten sich habe nirgends auf Korfu später ein vielfältigeres Tierleben gefunden hier. welche durch eine sandige Düne vom Meere geschieden . welche fast alle im Süden von Korfu am Zuge Immer dem nunmehr grasigen Buchtrande worden waren. und Würger verrieten Pirole sich Kuckucke. Später hat man steinige. und beim Durchschreiten des Marktes fanden wir daselbst eine Menge korbweise feilgebotener Wachteln. wo die Bucht mit dem Meere zusammenhängt. Überall fanden wir in den Gassen und Gäßchen von Kerkyra zahlreiche Käfige mit verschiedenen gefiederten Lisassen: außer Kanarienvögeln. Lerchen. Cetti's Sänger tönt hier aus den Büschen. daß das dortige rasche Amtieren alle Anerkennung verdient. besuchten wir zunächst einen kleinen Süßwassersee. Grünlinge. Pirole. den unvergleichlichen Frühling des Südens an diesem Tage genießen. In mehrstündiger Wagenfahrt über H.

" — sogar ein grell gezeiclmeter Austemtischer. sondern auch ein reiches Vogel Dazu rechts das unermeßliche 5[eer mit der Felseninsel Lagudia. Ani^ings treten Banmform annehmenden Wacholder vereinzelt auf.ahrt erfolgte die Ankunft im Hafen von Patras schon vor 4 Uhr früh und eine halbe Stunde später waren wir mit unseren sehr ersehnten Begleitern für die nächsten Wochen und Monate zusammengetroffen. dann aber nahte auch schon die Stunde der Weiterreise. gerecht werden konnten.»oh$ou. und zwar sowohl am wartete.nd üppige Gruppen von alle Eig-entümliohkeiten nun Der men feine gell>e irebildet- jHniperu. Einige Präparate wurden noch fertigdann alles gepackt und am Nachmittag schifften wir uns an Bord des italienischen Dampfers . griechische an welchem der Schutzheilige der Insel. deren präzises Spielen zu bewundern war. Flugsand hatte auch hier Hügel von allerlei phantastischen Foraber die Krone derselben >vird durch starke r.. und Sande wurde im Rallenreiher Schar Siibermöwen besnchten jetzt den Dünenstreifeu oder den Binnensee. Konsuls Haupt von Höchstetten und der liebenswürdigen Gesellschaft des sächsischen Generals von Schweingel samt Famihe hier gedenken. war auf den Beinen. ja Dies die ich in keiner von den anderen Gegend der Lisel gefunden habe. mar- der Prozession. der uns gleichzeitig als Dol- gestellt. nämlich tag. uns kaum ant" äe-a FtiiSen eHialten koir. Rückwege nach der Hauptstraße bei Mesongi. Nach rascher F. unsetv Flinten rich- V'ine ten Sollten: so vielerlei Voarelvolk hatte das Unwener auf die Düne geworfen. Der 23. daß wir nur mit Pflicht. Wald. schierten in Mühe die Stadt- unserer Es war ein besonders großer Fest- persona nämlich sein mumi- Körper) in feierlicher Prozession durch die Stadt getragen wird. alles jetzt . fizierter sondern auch noch folgenden Tage gab es so viel Zerstreuung. um einen Rundgang durch die Stadt zu vollführen und unter Führung von mehreren Bekannten die vorzüglichen Weine der Insel zu verkosten. metsch unentbehrlich war. Ganz Korfu wie die massenhaft herbeigeströmte Drei !Musikbanden.# mit Res^n i*t- dieser ar.Ortiis ^«lciEio*- (1 Bfim Betreten der . bot dieser Teil von Korfu Reize.-_ •~-r. die links ' R. überall doi. Theobald Krüper aus Athen und der Sammler Christos Leonis. wohin wir zuet^ft unsere Aucen.uoa. k. Am ersten der alles Palmsonntag. dunkelblaue Lagune und an ihrem Rande eine Menge Straudläuter und leben in sich schließt.-en Wachteln auf dahersrepeitscht. üWrzogen sieh die Eiseuteile der Gi>wehre rasch mit einer dicken Rostschichte und wir hatten unsere Not. Reiche Beute machten wir an diesem Tag-e nicht nur hier. wo unser Wagen vor 10 Oir abends nach der -Pension Julie" zurückbrachte.Principe Oddone'^ nach Patras ein. tiir die Korfioten in Landl>evölkernng. später werden immer dichter und ge^en das Südende der Lagune zu bilden sie einen fonulichen südlichen Wacholdern sie ..\hli£-e der Düne und ihrer Umjrebunir mustern. und ich konnte ar. Am Abend erübrigten wir noch so viel Zeit. deren Mittelpunkt natürlich der in goldenem Tabernakel ruhende tmd von einer großen Schar hoher Geistlicher umgebene HeiHge bildete. Anläßlich dieses ersten Besuches von Korfu muß ich mit Dankbarkeit der gütigen Unterstützung des k. der uns noch Gesammelte zu konservieren. . überhaupt noch schießen zu körr. dai5 wir aiigo'w". TroTzdem xmßien wir nicht. April fand uns in voller Tätigkeit. u. Erst nach einigen Sranden besserte sich das Wetter zusehends.s macrocJirpn und phccnic/Ki befestigt. Diese waren Dr. wirkliche diese.ii Däne ^^sr der Wind zu ^ineni hottigien Sand üWrschttttete und so stark Sturme tobte. der nicht nur eine bemerkenswerte Vegetation. Als später noch ein feiner Re^en dazukam. Spiridion.en.z.rbentönen der südlichen Sonne überzogen.

Konchylien und Insekten angef^ Unternehmung der richtige 3Iann als ständiger Nachdem wir uns . -- .. - . welcher seit vier .. ersten . durch das Klima - ::en. ~- . Seitdem Köni^ Krüper tätig. daß er .. ich wohl nnr wenige eatlärende gewürdigtes Wirken wäre die Kenntnis der mediterranen Fatma bei weitem nicht äo weit vorgeächr'" Chr. ._..Hotels Patras" e:.Tohnt '--ji-' Stunde imserer Abreise dorthin auf das lebhafteste herbeiwünschte. einen Nachmittagsbesuch ab.. April -s'ir zum nact. unmittelbar aus dem 3Ieere aufsteigend. . sei.»ienst . •. langberten Straßen und der reizlosen r in den . verursachten. seinen wenig gesäu-v_ . . ' letzten Jahrzehnten genommen f Ich war daher herzlich fron. wohin wir in den nächsten Tagen unsere Schritte lenkten. Herbarpflanzen.: - - " einen großen Teil c --- .. der deatächen n: . bestimmten Dampfer den Meerbusen von Korinth an seinem Beginne überquerten und schnurgerade dem malerischen Varassovo entgegendft er und achtunggebietender Seine steilen Wände und Runsen traten immer — l^te der Dampfer an der ins Meer hinatisgebauten Eisenbahnendstation Kryoneri an. Raubvögeln. war Dr..Varassovo.. .. ..\kamanienä nebst ihrer. iessen fnr unsere .„. und wa mit Leonis die bereits fi^her b^onnenen Sammelansflüge in der Umgebxmg von Panas fortsetzte. herzlichst begrüßt baite.._. . '. Meine Gedanken weilten aber jetzt schon zumeist bei den Felsschluchten und den ^ daranstoßenden Xiedernngen . . iie .. . trotz dem bedeuter.Über die Per9<>nlichkeit Dr._... ~ "• ytiT\ZMii(^\f..„.. ^ - Alan genießt von dort einen prächtigen über r " " . - !ch mit > • gelegenen erläge ' • _ ' - ' --=. gTößtemteiis Griechenlaodä öeorjr I^r in dies«in indem er braachf. namentlich - vom gewaltigen . Zudem ist Patras mit seiner regelmäßigen Anlage. %nm in Athen eine nnd ver-scbaffte dem nnr mit Infekten und b^ s' die*- nahezn der einzige. war schon Thessalien von einer Kei: reisenden zum Begleiter echisehen Sprache end.§enen Häuser fanden wir billige Unterkunft. Krnpers auch von seinen ehemaligen Erlebnissen daselbst und seine Versicherung.. . Lee.. Jahren noch während seiner Militärdienstzeit in seit au--. die gemei^ . .1 --i. ^ _ _ gegenüber von den Fenstern des .. <^.j-..' als Folge äeiner unzähligen Reisen in "" ror all«^ Objekten der ' /- -^ -. . Tolikommen mächtig.-. — : -" noch heutzutage v '''".z .jjg t--.. _ weilige Stadt. ^. •'^ die - xmd öri«^ am mis inä<%:n -': - O bat. Hier wie überall. unweit der Rampe In einem der kleinen.. . ' '"-n Be. . als suche und Vorstellungen am 25. ist - • ten Univer Thron innehat... unmittell>ar am Fuße der mächtigen Felswär.. .ite - - T- ''— -i ^. davon. r rungimvortrefSichen -Hotel Patras* des Herrn Dimaköpnlos. Krüper von den Bereisungen in früheren Jahren hervor und ehe man sich's versah. ... . _ oessen ^ — " . und die Erzählungen Dr.„^ . Krüpers Worte voraasaojschickeo.

Dann aber wandten wir uns der westlich gelegenen Ebene zu. an von si'idliclien Schlingpflanzen und Sumpfgewächsen heranbirschcnd und dabei stellenweise . denn am Grunde des Meeres ragten die Mauerreste des alten Chalkis empor. die in der nächsten Umgebung des Horstes stattgefunden hatten. In der Nähe des Meeresstrandes gab es viel Tamariskengebüsch und dieses hielten kleiner hierzulande die Elstern für sicher genug.Ornis balcanica. durch das dichte Buschwerk huschenden und ihre liebliche Strophe singenden Grasmücken des Südens und auf umherschwebenden Höhlenschwalben. verschoben wir auf morgen. dessen schneeweißer bei jeder Wendung in der Sonne erglänzte. bestehend in den bekannten Plänkeleien zwischen einem Bonelliadlerpaar. Ja sogar eine flüchtige Begegnung mit einem Schakal hatte Santarius zu vermelden. Felsschlucht bot sich uns sogleich ein unvergeßliches Schauspiel. In der Dämmerung einem verlassenen „kukuwaja". daß die häufigsten Vogelarten hier Grauammer und Kurzzehenlerche sind. flötete die Blaumerle Male gehörte Steinsperling. Mit der allen Adlern mehr oder dem einmal auserwählten Brutorte festzuhalten. Krüper und seine ornithologischen Gäste wiederholt und schon vor etwa 35 Jahren das Gelege genommen worden war. Dann durchschritten wir eine Menge von kleinen Sumpfstellen. die sich im weiten Bogen zur Mündung des Phidaris (einst Euenos) hinzieht und welche in den letzten Jahrzehten ihr Aussehen vollständig geändert hat. Krüper unsere Aufmerksamkeit auf die zahlreichen. ihre Korbnester in Brusthöhe hineinzubauen. ein Stalle der nächsten Morgen begleitete ich Dr. die größtenteils mit einer üppigen südlichen Sti-auchvegetation In der nahe bei Kryoneri gelegenen. war auch dieses Seeadlerpaar. ist heute nahezu alles gerodet und in Ackerland umgewandelt. 8 her -svolilbekannt. was uns sehr zu statten kam. vielfach von Sümpfen durchsetzter Laubwald ausdehnte. und trotz den ungeheuren Veränderungen.und zustreichenden Weißkopfgeiern. die die mir eine ganz neue Erscheinung waren. doch hatte sich immerhin noch eine ganz ansehnliche Anzahl dieser reizenden Falken unter den Dächern des Dörfchens angesiedelt. amphitheatralischen (Macchien) überzogen sind. und zweitens befanden wir uns Abgesehen von den über unserem Obdach der zum ersten lockte im Felsen knapp mannigfaltigen Raubvögeln. jedoch den alten Turm. leider abgetragen in so fanden. begrüßte uns zuletzt noch aus Steinkauz. bekannte wo wir welchem früher Hunderte von Rötelfalken gebrütet hatten eingehend samt seinen Bewohnern schilderte. herum. auf dieser klassischen Stätte inmitten echt griechischen Vogellebens. aus denen überall der ki'äftige Schlag des Cetti's Sängers liervortönte. und einigen ab. daß aber auch die in Flug und Stimme höchst auffällige Cisticula nicht fehlt. das seit Jahrzehnten hier seinen Horst hat. Doppelt interessant war diese Ortlichkeit. Während sich früher dort ein fast undurchdringlicher. Beim Weiterwandern lenkte dann Dr. dem durch Dr. und welchen Simpson in Griechenland Krüper allgemein zunächst nach Galatä. kletterte die Felsenspechtmeise und knixte der weißhalsige Steinschmiitzer. Noch denselben Vormittag eilten wir deshalb hinaus nach den gegen Norden sich hinziehenden ansehnlichen Schutthalden des Westdas in den letzten Jahren vielerlei Bronzefunde lieferte. Mich vorsichtig durch das immer dichter werdende Gewirre weniger eigeutündichen Zähigkeit. dem letzten etwas Schon von weiter über die Baumwipfel einen alten Seeadler kreisen. und näherten uns umfangreicheren Ferne sah Schwanz ich Überbleibsel des früheren gewaltigen Auwaldes. Den in Kryoneri wieder angelangt. Näher mit diesem Terrain bekannt zu werden. am Platze geblieben. ein Rundgang bis zum Strande belehrte uns aber schon heute. abfalles des Varassovo.

nachdem durch die Freunde Dr. vollkommen ausgewachsen. Bei einer schön gefaßten. wenigstens den einzigen jungen Adler. Den Nachmittag benützten wir zu einem kleinen Ausfluge nordöstlich wir in derselben ein ganz gutes und billiges Quartier (27.III. bereit zu sein schien. B. namentlich von grauen Fliegenschnäppern. Den ganzen Nachmittag verbrachteu wir mit der Suche nach dem zu Holze geschossenen Adler. sich unter demselben ein Versteck zurechtgemacht und den alten Adler beim Anstreichen schwer krank geschossen. belebt wurde. Krüpers bekommen hatten. April) der Stadt Aetolikon. die uns im weiten Bogen über Missolonghi nach Aetolikou brachte. als Als aber die Mittel. mehr und mehr und ^ Griechenland. Bis zu den Mauern der ersten Häuser- eine ganz bedeutende war. ihn warf ihn ein Schuß in zum Abstreichen zu veranlassen. und namentlich die in den Salzsümpfen und im nahen Olivenwalde sich herumtreibende Vogelwelt gab mir viel zu schaffen. Krüper mit einer fabelhaften Gewandtheit die hohe Esche empor und stieß den verendeten Adler mit einem abgebrochenen Zweige aus dem Horste. geraumer Zeit den Horst auf einer Esche. welche von einer großen Zahl durchziehender Vögel. ruhten aus. einen zweiten Schuß anzubringen. Krüper sammelte sehr fleißig Konchylien. und ehe ich es versah. Er hatte in der schon erwähnten Felsschlucht den Horst des Bonelliadlers gefunden. Pirolen und Turteltauben. stürzte bis knapp zu den Strauch spitzen des Felshanges herab. eine Tätigkeit. Es waren au diesem Tage auffallend viele Zugvögel zu sehen. zur Erhöhung der Feierlichkeit innerhalb der kleinen Kirche von Seite sen die zierliche Schwarzkopfbachstelze umhertrippelt. Der edle Vogel überschlug sich nach dem Schusse. da die Hitze noch gegen er schon seit einer Reihe von Jahren fast seine Abend und kehrten dann nach Aetolikon zurück. und zwar in einer . um auf die in allerdings ziemlich beträcht- Ucher Höhe kreisenden alten Adler zu feuern. kletterte zu meinem größten Erstaunen der damals 6öjähngc Dr. dennoch erfolglos den Horst zurück. darunter auch die RüppeU'sche. so daß es gar nicht zu wundern ist. Mit dieser Beute verließen wir endlich die prächtige Au. Mehrere erlegte Höhlenschwalben. Auch am folgenden Morgen zeigte sich bloß ein einziger Habichtsadler am Horste. Krüper alle die Plätze. Diese in der Lagune und ist beiderseits mit dem Steinbrücken verbunden. und wanderten den Strand entlang nach Kryoneri zurück. Stadt liegt bekanntlich auf einer Insel mitten Festlande durch solide reihe zieht sich salziger Morast hin. Vormittags bestiegen wir dann alle die Bahn. von uns zum ersten Male hier beobachteter Bartgeier. Hier fanden wir Santarius sehr niedergeschlagen. ohne daß es Santarius möglich gewesen wäre. Später entfernten sich dieselben immer selbst stundenlanger Ansitz im sicheren Verstecke war erfolglos. sowie ein prächtiger. wo er in früheren Jahren die ersten griechischen Eier vom Weißkopfgeier und Bonelliadler. südliche Grasmücken. Vom Waggonfenster aus zeigte uns Dr. uns So blieb mir nichts übrig. der. wenn z. Geschrei und Lärm ist dabei stets die Hauptsache. ausgenommen und der wissenschaftlichen Welt zugänglich gemacht hatte. zu sichern. jeden Augenblick den Horstrand zu verlassen. von der abendländischen vollkommen verschiedenen Art und Weise. strich dann mit abwärtshängenden Ständern die Schlucht hinaus und verschwand hinter einer Ecke. woselbst zwischen den eigentümlichen Salzgewäch- Man feierte eben das Osterfest. boten aber doch einen angenehmen Ersatz. den wir nicht weiter belästigten. ohne auch nur eine Spur zu tinden. damals noch fast gänzlich unbekannte Objekte. knietief im erblickte ich nach Wasser watend. blieben. welcher ganze freie Zeit widmet. verpaßte aher leider den richtigen Moment. Dr. überdachten und außerordentlich stark besuchten Quelle an der nach Norden führenden Straße machten wir Halt.

Es sind dies wandernde Hirten. Mittags erreichten wir unser allen daselbst zu bewundern. augenscheinlich durch ein Erdbel. gegen Missolonghi sich hinziehenden Olivenwalde und namentlich nach der unweit im Zygosgebirge gelegenen malerischen Felsschlucht. und welche halten.10 Ornis balcaiiica. Ein anderer Übelstand damals lag in der Schwierigkeit xmserer Verköstigung Griechenland wurde auch hier das Fasteugebot zur Osterzeit außerordentlich streng befolgt. wir zufolge unseres Kalenders die Fasten schon 12 Tage früher Nur die Ausrede. Schmutzgeier. so daß alle Speisehäuser geschlossen und durchaus nichts Wie überall in Mühen sehr bedürftigen Mägen zu haben war. deren jüngere MitDer vor Jahren verstorbene Vater war von Jugend an kennt. schönen Schlangenlinien zuerst auf- wärts an einem kleinen. gab Natürlich es täglich pulver- verbrannte Gesichter und zerfetzte Hände. Krüper und manchen anderen Ornithologen zum oftmaligen Besuche der kleinen wie Der veranlaßt hatten. buchstäblich die Häuser erzitterten und mit der Zeit auch die zartbesaitetste Angst vor dem Schießen vei-loren hätte. Gehilfe bei Nestern und Horsten der in dem lebensgefährlichen Geschäfte des Eierholens aus den den Felswänden brütenden Vogelarten und zwei seiner Söhne kamen ihm in der Felsenkletterkunst. an welchen interessante Beobachtungen zu machen waren. Steinadler. Die recht gut erhaltene l'^alirstraße führt gehört. daß alle Klamm zu der Balkanhalbinsel zu sehen bekam. Trauermeise ii. a. verschaffte uns nach langem Zureden einen trefflichen Lanims- braten. Im übrigen zeigte es sich. obwohl ohne der letzteren der großen Klissura versammelt. vielen Windungen der Straße hat man Wände nach vollauf Gelegenheit. die ursprünglich dort zur Gewinnung des Honigs von wilden Bienen eifrigst geübt wurde. Auch das alte Mütterchen hieß uns alle freundlich willkommen. das ich bisher auf in durchwegs stillschweigend hinwegBahn und Wagen leicht und Schiff. Quartier.. 30. Vor allem waren es Bartgeier. in den Felsen eingebauten „Monastir" vorbei und dann abwärts an den Südrand des Sees von Agrinion oder von Angelokastron.Frösche" abgehrannt Averden. Vogelarten eben vor einer langen Reihe von Jahren schon Dr. daß Passendes für unsere nach des Tages durchgemacht hätten. Krüper ja sein treuester t Haus der Wlachenfamilie Katzuris. Alpensegler. und ich die großartige Felsszenerie dieser gewaltigen. fast gleich.. in Aetolikon Station zu Die Ausflüge in diesen Tagen nach den Sumpfrändern der Lagune. an einem der nächsten Tage der Riesenschlucht einen eingehenderen Besuch abzustatten. Dabei wurden sowohl tagsüber als die folgenden Nächte hindurch in allen Straßen und auf allen Plätzen vom ansehnlichen Mörser angefangen bis zur kleinsten Vogelfliiite alle möglichen Schnßwerkzeuge so daß Dame oft die Tätigkeit gesetzt und eine in Unmenge Pulver verbraucht. daß die Reisehandbücher fast von Patras aus mit viel Zeitaufwand zu bewerkstelligen ist. machten uns rasch mit den charakteristischesten Vertretern der griechischen Fauna bekannt und das herrlichste Wetter begünstigte unsere Unternehmungen. eine vortreffliche war. April fand uns kann nur versichern. Krüpers. die den Winter mit ihren Herden in den milden Küstenstri- . Diesen und die folgenden Tage kam in diese einsame Gegend außerordentlich viel Leben durch die truppweise in langen Reihen vorbeiziehenden Wlachen. Gerade den Blick infolge die der riesigen Richtungen entlang schweifen zu lassen und das enorme Vogelleben Schon damals wurde beschlossen. nach dem großen. und es Sehenswürdigkeit diese gehen. Flammen entzündet oder gar der Andächtigen bengalische . genannt „die kleine Klissura". das herrlich gelegene glieder Dr. daß die Wahl Dr.)en entstandenen über in der Besuch ersten dem Schönsten ist Ranges unbegreiflich.

Hier verflog der Nachmittag geradezu bei der teilweise eingehenderen Begehung und Besichtigung des großartigen Felsgehänges und seiner beliederten Bewohner. Es ist daher sehr begreiflich. wo ja eben zug hält. der Strand. Nach einer kleinen Stärkung geleitete uns der unermüdliche Dr. der Schrecken aller Touristen im schönen Griechenland.und Eschenhochwaldes vorzudringen. Am nördlichen Seerande ist dann die Vegetation etwas weniger dicht und deshalb bieten sich dort Rastplätze für wieder andere Vogelarten. so daß erst gegen Mittag nach der großen Klissura aufgebrochen werden konnte. uns höchstens mißtrauisch von der Seite anblinzelnd. deren Niststellen wir hier kennen lernten. So waren es vor allem die südlichen Schwalbenarten. sondern daß ich gar nicht fertig werden konnte. Da war vor aflem längs der Trennungslinie. Unerwartetes bringen. der seltsamen Karawane. Monatelang könnte der Zoologe hier verweilen und jeder Tag würde ihm Neues. die lange einläufige Flinte lässig über Augenmerk dem Vorwärtsbringen der teuren Frauen mit den Kindern. alle ebenso unmenschlich bepackt wie die wenigen Tragtiere: Pferde oder Esel. zustreben. sind sie sofort bereit. entweder watend oder mit Benützung eines Kahnes etwas tiefer in die Geheimnisse des unter Wasser stehenden Weiden. daß sich an diesem Nachmittage nicht nur unsere Jagdtaschen mit den verschiedensten Vogelarten füllten. Heutzutage sind die letzteren vollständig und der Raubvogelbestand zwar durchaus nicht verschwunden.und Wasserläufer.III. aber sehr ausgerottet zurückgegangen. ebenso jene der Blaumerle. Eine breite Straße ist dammartig darüber geführt und eine Brücke vermittelt den Übergang über den Kanal.und Aulandschaft beim Vorwärtsschi'eiten vorbei und hie und da ist es auch möglich. Panoramaartig ziehen rechts und links die Bilder echter Sumpf. alle barhaupt. ewig flatternde Geflügel zu schleppen hatten. der beide Seen verbindet. vermischt mit altem Rohr und einsamen Seespiegel und weit und breit gab hatten natürlich auch die es und breiterer Gürtel ur- reichlichem Buschwerk. In frühereu Zeiten umgab aber ein noch viel dichterer waldähnlichen Bestandes. Den Beschluß die Schulter geworfen und Herdentiere ihr Dann zugewendet. welche den kleineren westlichen von dem großen. bildeten einzeln oder paarweise die berüchtigten Wolfshunde. Da kein Fleckchen Adler mehr Auslug-. an denen interessante ornithologische Beobachtungen gewiß waren. welche außer dem dürftigen Hausgei'äte auch noch die in den Wiegen festgebundenen Säuglinge und das mit den Ständern angeschnürte. das für jeden Natui'beobachter denkbar günstigste Terrain.und Horstbäume. östlich gelegenen Vrachorisee (Trichonis im Altertum) scheidet. den ihrer jetzt 1 auch der Frühling seinen Ein- Prachtvolle sehnige Leute. all das Gesehene im Tagebuche festzuhalten. jeden Fremden bei der Annäherung in Stücke zu reißen. Heute schienen sie alle ihr Naturell verändert zu haben und schlichen mit eingezogenem Schwänze hinter ihren Herren einher. und nun mit Kind und Kegel chen zugebracht haben Gebirgen Mittelgriechenlands. Schlaf. Gegen Abend überraschte uns ein starkes Gewitter mit Hagel und auch während des ganzen Vormittags des L Mai regnete es. sowie aber der Rastplatz oder gar das erste Standquartier im Gebirge erreicht ist. die meisten wirkliche Gladiatorengestalten. ganzes die die sich natürlich stets nur sehr langsam vorwärtsbewegte. Krüper sogleich hinaus an die ihm wohlbekannten Punkte. Saphiris Katzuris führte mich bis knapp unter den Brutplatz und wir beschlossen zu versuchen. ob der . namentlich aus der Familie der Reiher. Die Krone bildete aber der Anblick des einzigen besetzten Bartgeierhorstes der Klissura. -während sich im Unterwuchs eine Menge Fasane tummelten. den gerodetes Land. Griechenland. 1^ eigentlichen Heimat. zogen die Männer an der Spitze' daher.

denn das Gesehene und Gesammelte entschädigte reichlich für alles Ungemach. ohne jedoch etwas anderes als die gewöhnlichen. Als wir geraume Zeit vor Tagesanbruch wirklich am Fuße der Plorstwand anlaugten. zu Ehren gegeben und reichlich Wein in des Klosterpatrons die festfrohen des Gegend zu und es Schutzpatrons ein reges Volksgetriebe. und wir bedauerten diese. In der Umgebung von Juritsa gab es genug zu sammeln und die meiste Freude bereitete mir ein Glücksschuß auf ein prächtiges Zwergbabichtmännchen. Der nun folgende scharfe Aufstieg in pechschwarzer Nacht war einfach grauenhaft. der letztere suchte. wegen der ununterbroche- eine seltene Süßwasserschnecke Stöße und des ewigen Rütteins entsetzliche Fahi't durchaus nicht. ist beim Kapitel „Bartgeier" weiter unten zu ersehen. Auch ein ricsige. während ringsum alles im tiefsten Schlafe lag und schnarchte. woselbst ich Dr. italienische Opernarien ein am Eingange Morgen zu wünschen. Nacht hinein vorsang und ununterbrochen zum Trinken nötigte. mit König Otto ins statten. war jede Spur eines un. auf einem zweirädrigen Karreii über die Trennungslinio und dann den NordNicht minder an ornithologischen Beobachtungen reich Krüper holte von dort rand des großen Vrachoi'isees entlang bis Juritsa fuhren. welcher. was sich dann nach Tages anbruch beim Horste ereignete. verabschiedeten uns dann von der alten Mutter des Saphiris und traten den Rückweg nach Aetolikon an. Mich beschäftigten unterdessen sehr die in in sofort Häusern der Stadt brütenden Röteltälken. von Zante stammend. Leonis und ich zurück. dasjenige aber. so daß wir erst in finsterer Nacht im Katzuri'schen Hause nach S^/. die Eisenbahn nach Missolonghi zu benützen. da Leonis des Botanisieren« halber auch mitgenommen wurde. Während der See zur Rechten immer neue Bilder entrollte. passierten wir zur Linken die Vorberge der ziemlich steil und hoch ansteigenden Arapokephalae. Mai verbrachten wir noch eifrig sammelnd und l>eobachtend an den liebgewordenen Plätzen der Umgebung. war vor allem zum Besten gab. sicli an diesem Tage der eine von den alten Bart- geiern als sehr vorsichtig erwies. war der folgende Tag. deren „Häupter" teilweise mit Apollotannenwald bedeckt sind. Auch auf der Rückfahrt wurde öfters angehalten.s neugriechische Volkslieder bis tief in die griechischen Katzenjammers verschwunden. die sämtlichen Felsabsätze zwischen den beiden genannten Städten ab. um 3 Uhr früh den wackeren Saphiris zu wecken. an welchem wir zu viert. Land gekommenen Arzte Dr. die man sich nur denken kann. setzte ich dann die Weiterfahrt nach Aetolikon fort. Der Besuch des Dachbodens unserem Absteigequartier brachte mir sogleich ein schönes und frisches Gelege dieses fast allen .12 Ornis balcauica. stündiger. um das und jenes noch mitzunehmen. In der ärgerlichsten Stimmung. unzählige Pistolenschüsse ab- Kehlen geschüttet. Kein Wunder also. daß wir infolge des schweren Weines mit noch schwereren Köpfen viel zu spät zur Ruhe gingen und es keiner geringen Anstrengung meinerseits bedurfte. iJa Feldwebel. Den Vormittag des 3. Krüper und Santarius eben im Begriffe fand. um hier dem oben erwähnten zu nächtigen und bei Tagesanbruch seiner Felsenburg guten Zufällig feierte man im Monastir gerade das Fest herrschte ganz im Gegensatze zu der sonst so einsamen Überall wurde llartgeier gesungen. bereits erwähnten Vogelarten zu entdecken. wahrhaft knochenerschütternder Fahrt wieder eintrafen. Bei dem Monastir in der Felsnische blieben aber Saphiris. Nieder einen Besuch ab- rückkehrend. Ersterer wollte dem greisen. Abschuß nicht möglich oliwohl sei.s Exemplar der Jachschlange wurde zum Entsetzen der Griechen gefangen und mußte trotz allem Zischen die Weiterreise nen lebend in einem festen Sacke mitmachen.

und voll Entsetzen verließen regelmäßig unsere eben eingestiege- nen Griechen den Wagen. In raschem Tempo ging's dann abwärts Attika und Athen zu. die alle auf ziehende Turteltauben lauerten eine wirkliche Nationalbeschäftigung aller griechischen Gewehr- — besitzer nach Beendigung der strengen Fastenzeit. Mai kennen. In fort- der noch immer lebend gehaltenen und im Sacke wohl- verwahrten Schlange von Juritsa besaßen wir aber ein vorzügliches Mittel. einwärts zu hörte man ununterbrochenes Flintenknallen. Weiters zeigte e. Die Fahrgeschwindigkeit ist bei 1 m Spurweite eine ganz anerkennenswert hohe und der Zudrang auf den Bahnhöfen ein sehr bedeutender. Nicht minder interessant und überraschend ist der kurze Einblick in den Riesendurchstich am Isthmus von Korinth. daß dies den durchziehenden Turteltauben galt und ein heimischer Jäger brachte in der Tat ein ganzes Bündel nebst einem Pirol und bot es uns zum Kaufe an. Falken und weitere waren ohne viele Mühe zu erhalten. Schon der merklich fühlbare Patronenmangel nötigte uns hierzu. galt es über Missolonghi und Kryoneri nach Patras zurückzukehren. der wenigstens bis vor kurzem in Griechenland zwar nicht erlaubt. bevor er mit werden konnte.III. Auf einem kleinen Rundgange durch die Stadt und namentlich auf dem von und Jung zum Bummeln bevorzugten Molo begegneten wir einem großen Teile eleganten Welt von Patras in Festgewändern. in welcher ein Un- grotesken vom Grafen von der größter Mühe erreicht Mühle geschossener Bartgeier zwei Tage hing. einem der vielen griechischen Feiertage. um vermittelst des Trittbrettes andere Plätze aufzusuchen — ein Vorgang. erwähne ich nur. aber allgemein geduldet wurde. respektive Vorbeugung ihres Entstehens gerade hier äußerst empfehlenswert wäre. obwohl der Zug sich schon längst in Bewegung gesetzt hatte. Erstaunlich war die vergeßlich wird mir der Felsabstürzen mir Dr. lo Griechenland. uns Luft zu machen. aber die auch nicht annäherungsweise das. daß die Umi-ahraung des herrlichen Ausblickes auf den Golf sehr oft durch eine Unmenge von Raupengespinsten auf den Aleppokiefern gestört wurde. Die geringste Bewegung des Sackes genügte. um ein fürchterliches Zischen hervorzurufen. herrliche Blick auf Akrokorinth bleiben. welche Athen besuchen. . In den Weingärten wimmelte es förmlich von Jägern. was wir in Korfu zu hören Nachmittags gab es Musikkapelle leistete bekommen hatten. Alt der das Die Eisenbahnfahrt von Patras längs des südlichen Gestades des korinthischen Meerbusens wird mit Recht von all den vielen Reisenden. Am nächsten Tage (5. in Patras Platzmusik und abends Zapfenstreich. Abends stellte es sich heraus. und zwar namentlich an Strandläufern und Regenpfeifern. daß auch die Salzsümpfe an der Westseite der Bucht von Aetolikon ein reiches Vogelleben Weiter landbeherbergen. deren Beseiti- Auf jede Schilderung dieser vielgerühmten Bahnstrecke verzichtend. Menge der Kolkraben bis in die Gegend von Korinth. Mai). und abends wollte der Lärm und Singen in den Straßen schier kein Ende nehmen. so daß auch unser Coupe während überfüllt war. gepriesen und so lernte auch ich die Reize derselben zum ersten Male am 6.s sich. Auf dieser Strecke ist wohl Megara für den Reisenden der bemerkenswerteste Ort. gung. dessen Großartigkeit sich von der darüberführenden Eisenbahnbrücke aus viel besser ermessen läßt als bei der Durchfahrt zu Schiif. schon wegen seiner backofenförmigen Häuser und der albanesischen Bevölkerung in ihrer malerischen Tracht. in dessen Krüper die Spalte zeigte.

Der Abend wurde bei Dr. wie des neuen daß auch den — den Bauwerkes und dessen Felsensockels gebührende Aufmerksamkeit geschenkt Kolkraben. Konsulat in vor. Den nächsten Tag Monaten aus ihren fuhr ich mit Dr. . wenigen senden Erstens Empfang zu nehmen und zweitens dem Eintreffen meines langjährigen Studienkollegen. der Witwe des vielen Orni- und thologen Avohlbekanuten. Santarius und ich) an von einer kleinen Kolonie Rötelfalken belebten Leuchtturminsel Lipsokutali vorbei 10. 14 Gegen Ende der Fahrt wußte ich nicht recht. Am Nachmittag des 8. Selbstverständlich steigerte sich meine Begeisterung noch kundiger Führung Hellas in weltberühmten die den verschiedenen Museen und bekannten geschichtlichen Ereignisse in antiken Baudenkmäler. Krüper. Krtipers angenehmes als billider Romastraße unweit des erhielten wir ein ebenso Quartier bei der Professorswitwe Frau Thamm in Lykabettos. eine bescheiden dotierte Stellung innehat. Die Nachricht war richtig da und Knotek selbst bereits angekommen. Dr. als die Schätze Rundgang ich unter des alten von der vSchulbank her wohlden nächsten Tagen besichtigen und bewundie Stätten der dern konnte.-ungar. Wir mieteten daher am iler Mai ein kleines Segelboot und fuhren (Dr. zumal von ihm ein ganz jammervoller Brief über sein Ungemach eingetroffen war.Ornis balcanica. es den Blick auf das allinählich mehr und mehr hervortretende Athen oder auf die prachtvolle Umrahmung der attischen Ebene zu richten. die unvergleichliche Akropolis kennen und will nur gefiederten Bewohnern dieses gewaltigen des alten beifügen. Krüper. Auf dem Bahnhofe wurden wir in liebens' würdigster Weise von Frau Krüper und Frau Schrader. daß wir auch nicht eine Minute müßig waren. an welchem der Altmeister der jetzt lebenden Zoologen in Griechen- Krüper.-ungar. Außerdem beanspruchte die halbwegs genaue Durchsicht der ganz bedeutenden Privatsammlungen Krüpers eine beträchtliche Anzahl von Stunden. ein kleiner mehr. erwartet in die »Stadt geleitet. Ge- war eine Abkürzung dieser Quarantäne natürlich durchaus unmöglich und so beschlossen wir. sondern die Zeit land. Freundes und Jagdgefährten Plans Knotek. nach Möglichkeit ausnützten. Rötelfalken und Steinsperlingen — wurde. nicht Insel Nach den Erkundigungen sandtschaft bei dem in Piräus sowohl äußerst liebenswürdigen Baron als auch K osjek in der österr. vor Jahren verstorbenen Sammlers. Durch ges die Fürsorge Dr. was von den Tausenden der alljährlichen Besucher dort wohl nur sehr selten geschehen dürfte. einer gründlichen Musterung unterzogen wurde. aber leider erwartete ich eine Nachricht von in Piräus. sondern auf der weit draußen in der Bucht von Salamis gelegenen Hag. nach dem Piräus und sprach dort beim hatte ich eine vier lebende. ob lohnender wäre. Kein Wunder also. Mai lernte ich auch die Perle Athen. Georgios. Aber auch für den Naturhistoriker gab es genug zu studieren. wo die von Salonik kommenden Schiffspassagiere eine viertägige Quarantäne durchzumachen hatten. wenigstens den Versuch zu machen. Krüper verbracht und schon durch die Stadt begeisterte mich ganz für ihre Schönheiten. vor luftigen Felshorsten geholte Bartgeier nach Mitteleuropa zu Anzahl von Goldfüchsen dort österr. welcher hatte. welcher damals Professor an der technischen Mittelschule in Sarajevo war und mich auf der geplanten Wildziegenjagd auf den nördlichen Sporaden begleiten sollte. indem das Museum der Universität. Freund Knotek zu besuchen und zu trösten.

Das Resultat bildeten vier Nester mit mehr oder weniger frischen bis stark bebrüteten Eiern eine immer- seiner Leidensgenossen die sämtlichen — hin nicht alltägliche Ausbeute. der Stadt war alles öde und sehr wenig Nur der eigentümliche quietschende Ruf des Steinsperlings war Vogelleben bemerkbar. melanocephala) und des es nun eine Steinsperlinges. die unter den Ziegeldächern der Baracken ihre Jungen fütterten. inzwischen nicht untätig gewesen und hatte im Vereine mit einigen Gebüsche der Insel nach Nestern der samtköpfigen Grasmücke durchstöbert. Da aber die Quarantäne erst den nächsten Tag früh aufgehoben wurde. Menge zu erzählen und außerdem veranlaßte die AnwesenBrutpaare der samtköpfigen Grasmücke (Pyrophth. da sich als ernsteia Da gab alle des besten Wohlseins erfreuten. Ich geriet über diese wechselvollen Bestimmungen geradezu Dr. die wir nur den strengen Quarantänevorschriften zu verdanken hatten. unter denen ein nestbauendes Pärchen von Pyrophth. Viele Orpheussänger ließen hier ihren prachtvollen Gesang hören und sogar eine Nebelkrähe hatte in den Wipfel einer Kiefer ihr großes Nest eingebaut und mit Eiern belegt. und zwar übermorgen. nach Hag. Seine Stimmung war ebenso wie die seiner übrigen Reisegefährten eine äußerst gedrückte. Mai war ein Ausflug auf den Hymettos angesetzt. Den folgenden Morgen verbrachten wir mit Präparationsarbeiten. So verging der Tag nur zu rasch und erst um 9 Uhr langten wir im gastlichen Heim Dr. Tags darauf gelaugten wir nach einem kleinen Abstecher nach Lipsokutali erst gegen Mittag nach Hag. nochmals. Als der Abend heranrückte. Für den 11. mit keinem der Passagiere in direkte Berührung zu kommen. 15 Griechenland. bedeutenderen Felspartien erreicht hatten. Georgios. eine Reihe hübscher Beobachtungen. der Aleppokiefer waren schon mehr Vögel in den sichtbar. Nach längei-em Suchen fanden wir Knotek. verab- und durchstreiften den ansehnlichen Seestrandskiefernbestand auf dem nordwärts der Bucht sich hinziehenden Küstensaunie. Nach längerer Debatte gestattete uns der diensttuende Arzt die Landung unter der Bedingung. Krüpers es zu ist Knotek war Wut und in nur den ruhigen und dringenden Vorstellungen verdanken. Krüpers an. Wir wanderten Lande noch stiegen. aber das Ganze machte auf uns einen mehr komischen heit vieler Eindruck. Georgios und diesmal wollte man uns das Betreten der Quarantänestation überhaupt durchaus nicht gestatten. der sich die Zeit in nützlicher Weise durch Käfersammeln vertrieb. manche bisher von uns im nicht beobachtete Art sammelnd. bevor wir langsam in die wo uns die ansehnliche Zahl von Ebene abwärts Kolkraben und hoch dahinschießenden Alpen- seglern in Staunen setzte. Santarius und ich brachen sehr zeitig auf und erstiegen. daß wir alle erst den um schiedeten wir uns bald mit einem kräftigen „auf Wiedersehen morgen" . ein gutes Stück die Lehne entlang. Außerdem gyris foetida) hatte die er in von dem Marke eines südlichen Schmetterlingsblütlers (Ana- ihm später neu beschriebene Borkenkäferart (Liparthrum sancti Georgi) entdeckt. war ziemlich und dem als ansehnlichen Beständen wir den Fuß der ersten immergrünen Buschwerk um uns alles lebendig von verschiedenartigen Grasmücken. Etwas höher auch hier überall zu hören. wiederzukommen. was keine geringe Arbeit war. an dem Artillerieschießplatze vorbei die gegen Athen abfallenden Hänge des lang- In der nächsten Nähe gezogenen Berges. daß wir endlich landen konnten. mußten wir Knotek auf das bestimmteste versprechen. rüppelli am meisten unsere Aufmerksamkeit in dichten erweckte.III. und Knotek kam so spät.

in malerischer am Lage mit ziemlich bedeutenden Erhebun- Bis zur Abfahrt des nächsten kleinen Dampfers nach Skopelos. 16 11 Uhi. die zwischen den grell gefärbten Cistenblüten dahinhuschten. am Die zwei folgenden Tage 13. zeigten sich zwei vor wenigen Tagen angekommene Vogelarten. In den umliegenden Olivenwäldern. in der Form von Fenstergittern. für griechische Verhältnisse vortrefflich bewaldeten Höhen Euböas. dgl. s. aber das Reiseprogramm vertrug durchaus keinen derartigen Abstecher. Die Heilkraft derselben bei rheumatischen Leiden ist der berühmten heißen Quellen.Oruis balcanica. unterbrach unsere Wanderung. Nach dieser Richtung hin wiesen uns schon die vom Meere landeinwärts ziehenden Scharen von Schwarzkopfmöwen und anderem Wassergeflügel. Straßenanlageu u. Am Abend des 15. Kronen u. die mir bis dahin völlig fremd waren: die Baumnachtigall und der große Olbaumspötter. Die Witterung war auffallend kühl geworden. Dr. vom Wasser mit Sinter überzogen. so daß man durchaus nicht das Gefühl hatte. und in der angenehmsten Weise verging der Rest des Tages. von wo die Weiter- dann mit Segclbarke fortgesetzt werden mußte. Schwarzkopfammer und Rotkopfwürger. In Aedipsos bedingte das Ausladen einer Masse luitgeführten Bauholzes einen Diese Frist benützten wir zur genauen Besichtigung Aufenthalt von fünf Stunden. Ein einstilndiger Platzregen. hatten wir gerade drei Tage Zeit und diese benützten wir zu einem kleinen Ausfluge nach Velestino und dem Karlasee. und es sei bemerkt. w. aber zum Glück gab es überall Schenken genug als Unterstand Auf steinigen Halden beund bald konnten wir gegen Marusi Mreitermarschieren. prächtigen Landhäuser der vornehmen Welt von Athen bewohnt waren. aber auch den Vorbereitungen zur Reise nach den nördlichen Sporaden gewidmet. daß hier der Überzug sich durch schneeige Weiße gebildeten und in allen Schattierungen auszeichnet. In Marusi wurden wir von Frau Krüper. nun die jetzt fast alle men Veränderungen. zu dieser Jahreszeit hier sehr selten. Auch hier werden Geflechte. von Jahr zu Jahr hier vor sich gehen. Spät abends tauchten die Lichter von Stylis auf und Volo zeigte sich zeitig Morgen als ansehnliche Stadt gen im Hintergrunde. Mai in dem sonnedurchglühten Griechenland zu weilen. Den Hauptbestandteil der Vogelwelt in den teilweise schönen Anlagen bildeten Orpheussänger. Kriiper erzählte uns von den. in der Tat eine sehr bemerkenswerte und weit über die Grenzen Griechenlands hinaus bekannte. deren Schwester und Fräulein Schra- der erwartet. wie sehnsüchtig blickte ich während der Vorbeifahrt nach den anderen. enor- die die durch Zubauten. diliagebirge einen Besuch abgestattet. die wir durchstreiften. zum Kaufe angeboten. nach dem Regen der eintönige Gesang der blaugrauköpfigen Ammer und das Schnalzen der gewöhnlichen südlichen Steinschmätzerarten. um bald darauf die dortigen gefürchteten seichten Wie gerne hätte ich dem hoch emporragenden KanStellen glücklich zu passieren. waren der Fortsetzung der Besichtigung von Athen und dessen Sammlungen. Auffallend war auch die Menge der die Ziegel- grüßte uns dächer der Villen besiedelnden Steinsperlinge. aber trotzdem sind die Unterkünfte geradezu armselig und überhaupt ist von der Bequemlichkeit moderner Heilstätten keine Spur vorhanden Über einen aus Sinter von Braun und Gelb scliillernden Felsen ergießt sich das stark dampfende heiße Wasser ins Meer. zu einer gemeinsameil Fahrt nach Kephissia benützen konnten. Zum Glück reise .abpellenden Zug Daselbst lernten wir kennen. Mai schifften wir uns auf dem „Peloponnes" ein und lagen vor Tagesanbruch vor Chalkis. überall am Rande lavaartige Krusten zurücklassend. z. für Gartentöpfe. B.

Langsam gegen das Ufer zu schreitend. welche Knotek geflügelt hatte und der ich über eine Viertelstunde weit in den zum Glück überall seichten See folgen mußte. denselben in den nächsten Tagen so lange zu folgen. als betreffs wir von den dortigen Behörden. IH. während die übrigen sich dem Karlasee zuwandten.und Kalanderlerchen. der Sohn des Chr. daß Gegend wenige Jahre später so sehr unter den Greueln Hinsicht überflüssigen Krieges der Verwüstung anheimfallen würde? diese friedliche eines in jeder Die mächtigen Platanen von Velestino mit ihren sorgsam gehüteten Storchnestern und in diesen letzteren die Brutsiedelungen der Sumpfsperlinge.III. Dach zu Dach huschenden Rötelfalken und die zahlreichen von gar die dicht an der Ortslisiere vorbei- schwebenden Zwerghabichte riefen bei uns wahren Enthusiasmus hervor. dann Schwarzkopfammern in Überzahl vorhanden waren. Da hieß es der knappen Zeit wegen rasch handeln. im See ein Bad zu nehmen. Ich konnte es mir nicht versagen. und senkt sich dann nach den fruchtbaren Gefilden von Velestino. Unser Weg führte zunächst durchaus durch weithin wogende Getreidefelder. 1 ' konnten wir uns bis zum Abgang des nächsten nach Larissa fahrenden Zuges gerade noch für diese Exkursion rüsten und mit allem Nötigen versehen. eine große Silbermöwe herbei auch der Kommandant der Polizei daselbst nahmen sich unser sehr freundlich an. an jenem isolierten Felshügel vorbei. kam und umkreiste mich laut schreiend. welche unserer Ankunft i. Uns erschien der Ort mit der üppigen. woselbst stets Stummel. wurde so viel Zeit verbraucht. wo nie Mangel an Wasser hinab. Aber auch Enten gab es hier genug. Der Karlasee hat eine sehr veränderliche Tiefe. Wer hätte damals gedacht. Santarius und Georg. das ich. L e o n i s. Die Bahntrasse führt gleich vom Gestade steil aufwärts. Das Tierleben am See wurde immer reicher. Laut kreischend zogen in kleinen Zeitabschnitten kleinere und größere Scharen von Schwarzkopfmöwen gegen Westen und wir nahmen uns vor. brachte ich sie richtig in den Bereich von Knoteks Flinte und sie wurde so unsere Beute. den Rand einer kleinen Hochebene erklimmend. angesichts der mächtigen Häupter des Olymps Durch die ungewohnte Erscheinung angezogen. Griecheülancl. Dann kamen wir. welcher Eindruck sich auch nicht verwischen ließ. indem ein reichliches Abendmahl in überraschend kurzer Zeit bereit stand. Ornis balcanica. auf trockenem Grunde stehender. daß wir erst Sowohl der Bürgermeister als in der Dunkelheit den kleinen Ort Kanalia erreichten. gegen den sehr stark zurückgetretenen See zu. und zwar Stock. um spätestens den dritten Tag von dort zurückzukeliren.und Älitteleuten. der im letzten Kriege eine so bedeutende Rolle spielte. Damals umgab den Rand des Wassers an den meisten Stellen ein dichter. in der Uniform eines griechischen Gendarmen einnahm. in seinen Gärten in Grieclieulaud nie und Auen fast ganz verschwindende gesehenen Vegetation und dem reichen Vogel- leben in Wahrheit als thessalische Idylle. 2 . sollten Velestino selbst und dessen unmittelbare Umgebung durchstreifen. aber vogelleerer Schilfgürtel. Durch das Einbringen einer der letzteren. während meine ganz durchnäßten Kleider trockneten. erst weiter gegen Osten wui'de das Ufer steinig und es eröffnete sich unseren Blicken weithin der freie Seespiegel mit schwimmenden Pelikanen. verschiedenen Reiherarten und den seit meiner Bereisung Bulgariens nicht wiedergesehenen Rostenten. ja er trocknet in manchen Jahren ohne ersichtlichen Grund ganz aus. ist. kleine. Keiser. bis wir ihre Brutniederlassung erreicht haben würden.nd des die vor Monaten eingelangte Ordre Zweckes unserer Tätigkeit längst verworfen oder vergessen hatten. recht unwirsch behandelt wurden.

zwei Booten verteilt. holten zwei frischgelegte. Bei hellem Mondschein kamen wir in Velestino an und mühsam liumpelte ich die Treppe nach unserem Zimmer hinauf. der prachtvollen Rostenten. ich verlor das Gleichgewicht. nur wenige Stunden vor Abgang des nach Volo fahrenden Zuges eilten Knotek und Santarius nochmals in den nahen Wald. noch immer laut rufend die o'esuchte Kolonie derselben müsse entweder im westhchsten Viertel des Sees oder in noch weiter gegen Larissa zu gelegen sein. erstens in der Hoffnung auf etliche zurückgebliebene Nachzügler und zweitens weil wir endlich unsere. Unterwegs begegneten wir zahlreichen Staren. daselbst Steinadler. dieselbe zu durchqueren. das Den heutigen Tag hatten die beiden im Kara dagh (südwestlich von Velestino) zuge- bracht. so den Anblick der vielen zu dieser Zeit an anderen Orten Griechenlands gar nicht mehr vorkommenden Reiher. Pelikanen und anderem Wassergeflügel buchstäblich bedeckt war. dann aus einem Kaiseradlerhorste die drei darinliegenden . gewesen. schnitt mir Freund Knotek von dem unförmlich aufgequollenen Fuße und dann ging's so schnell als den Stiefel möglich gegen Velestino durch die dortige fruchtbare Ebene. Spalte schlug mir eine Distel ins Gesicht. denn weite Strecken von Wassersauerampfer erschwerten die Fahrt außerordentlich. der vielen Enten. Mai mußte beinahe vollständig zum Konservieren der Ausbeute verwendet werden. ganz bedeutenden Schmerzen gepeinigt. durch das lange Sitzen im Boote steif gewordenen Glieder wieder in Bewegung bringen wollten. festgestellt und einem Schmutzgeierpaare nahm Georg nach kühner Felsenklettei'ei das Gelege weg. offenbar als Bi'utvögel. stürzte ins Von Gestein und renkte mir den rechten Fuß vollständig aus dem Gelenke heraus. Bei unserer Annäherung suchte nach und nach die ganze CTesellschaft das Weite. und kaum hatte ich begonnen. au dem ims gar gewaltigen des zu Füßen Am Nachmittag wurde mitten im Sumpfe ein kleiner. uud allerorts stolzierten die Störche stelzen in den bewies am besten ilu'e kostbare Ausbeute. sehr schöne Zwerghabichteier. Der 19. so daß wir zur Einsicht kamen. bis wir endlich unweit von Petra das südliche Seeufer erreichten.18 Ornis balcanica. Im übrigen bot die Fahrt übergenug des Interessanten. kroch ich auf allen Vieren zum Nachen und gab natürlich nach dem Eimretfen der Gefährten sogleich das Signal zur Rückkehr nach Velestino. für mich ein Pferd hei'beigebracht wtirde. Olymps. aber wir laudeten dennoch. welcher von Reihern. Aber auch an Kleinvögeln soll das dortige Gebirge ganz außerordentlich reich sein. Santarius und der jüngere Leonis waren inzwischen nichts weniger als untätig trugen. Wasserhühner und Rohrsänger wir nicht sattsehen konnten. deren Liebe zu ihrem Nachwuchs sich uns wieder im — alles dies schönsten Lichte zeigte. felsiger Hügel sichtbar. Namentlich mit dem Ausfindigmachen der Horste des Zwerghabichtes hatte Santarius Glück gehabt und über das eingehende Betrachten der selteuen frischen Eier vergaß ich ganz mein Ungemach. Kutten- und Bartgeier. welche ihrer Brut Futter zu- Während umher und trippelten die zierlichen SchafFurchen der Acker und Wiesen. Die Insel besteht aus klippenartigem Karst bösester Sorte. mit vielem Strauchwerk überzogen. so war der erste nennenswerte Unglücksfall auf allen meinen Beim Sprunge über eine tiefe bisherigen Reisen im Balkan auch schon geschehen. So kräftig aber auch unsere Bootsleute ihre Ruder und Ruderstangen handhabten und obwohl wir nirgends In traten längeren Aufenthalt nahmen — bis spät am i^achmittage flogen die Schwarzkopfmöwen Scharen gegen Westen. Diese ging durchaus nicht glatt vor sich. stießen wir um 6 Uhr morgens vom Lande und von diesem Ende des Sees die Fahrt gegen Westen an.

war's mit den Schmerzen folgenden Vormittage auf dem griechischen kleinen Dampfer „Hagion Spiridion" die Reise nach Skopelos angetreten werden. daß ein Liter davon nicht mehr als 16 Heller nach unserer Währung gekostet hatte. Trotz der langsamen Fortbewegung. Der griechische Militärarzt erklärte. man sich gar nichts Reizenderes vorstellen als diese einsame Fahrt zwischen den so selten besuchten Inseln mit den verschiedenen prächtigen Farbenwirkungen. der das feurige Naß versuchte. Ich hatte den Weg bis zum Bahnhofe teils in einem elenden Karren. in seinem Hause äußerst Der 2L Mai verging mit der Anwerbung eines Segelbootes nebst zwei in den und mit den sonstigen Vorbereitungen für die langwierige Reise nach Jura. Namentlich die verschiedenartigen Landvon schaften des nördlichen Teiles Euböa sind höchst anziehend und zahlreiche Sturmvögel belebten die Meeresfläche. richtete mir der Spaniole den Fuß äußerst geschickt ein. nachdem er den Fuß betrachtet. segelten wir aus dem Hafen hinaus. Dunenjungen und aus dem Gezweige des Horstes neun Gelege der hier massenhaft Mit knapper Not erreichten sie den schon in der Station haltenden Zug. die teilweise sogar nur durch Rudern mög22. wo wir. teils auf einem Fuße hüpfend zurückgelegt und während der Bahnfahrt mehrten sich die Schmerzen derart. ans Land gesetzt. aber wir hatten nur wenig Wind und konnten daher die nördliche Steilküste der Insel genau mustern. des Rot- und des kleinen Olbaumspötters. so daß der Polizeikommandant mit seiner Peitsche Ordnung schaffen mußte. die mir von der hoffnungsvollen Jugend des Städtchens massenhaft zugeschleppten Gelege zu präparieren. Knotek brachte von einem solchen Ausfluge eine Blaumerle und eine Felsenschwalbe mit. Griechenland. von der Nachtigall. welche zusammengetragen wurden. Krüpers waren wir zum Glück an einen guten Bekannten. kann ') Diese Schreibweise diene zum Unterschied der bei Audros gelegenen Insel Giura 2* . Meine Reisegenossen kauften auch eine Menge eigenartig geformter Messer mit trefflicher Am Klinge — eine spezielle Industrie auf dieser Insel. Natürlich war ich selbst zur Untätigkeit verurteilt und hatte bloß dadurch eine Abwechslung. sofort von einer Schar Neugieriger umringt stäblich vollgepfropft wurden. Nachdem ich ein möglichst heißes Fußbad genommen.19 in. ges Honorar. daß ich kaum fertig werden konnte. daß es nach unserer Ankunft in Volo natürlich mein erstes war. der Amsel. konnte es kaum glauben. Erst um 8 Uhr abends erreichten wir den Hafen von Skopelos. daß das ganze Schiff buchmit Reisenden war. Mai. Obwohl der Fuß vorbei und wirklich natürlich sehr geschont konnte am werden mußte. auf dem das Gepäck v-erladen war. Zumeist dortigen Gewässern kundigen Bootsleuten waren es Eier kopfwtii'gers vom großen Fliegenschnäpper. gegen 10 Uhr vormittags. machte eine feste Bandage und verlangte ein äußerst mäßiangesiedelten Sumpfsperlinge. an dieser Stelle dem Manne ein Loblied zu singen. den alten SchifFskapitän Drakiotis empfohlen und fanden freundliche Aufnahme und Unterkunft. daß ein dortiger spanischer Jude für solche Fälle am besten anzuempfehlen sei. Dieselbe war sehr angenehm und wurde nur dadurch beeinträchtigt. Durch die Fürsorge Dr. mir einen verläßlichen Arzt besorgen zu lassen. Ich kann wirklich nicht umhin. ja sogar in einem kleinen mitgeführten Kahne Abstecher dicht an das Ufer machen. Nachmittags näherten wir uns der Südspitze von Chelidromia und erblickten lich war.') Schitfszwieback und trefflicher Rotwein von Skopelos selbst in zwei nicht unbeträchtlichen Fäßchen wurden verstaut und jeder von uns.

Bei der Weitei-fahrt konnte man sehen. so daß diesen Spektakel niemand von uns zeitlebens vergessen dürfte. daß Chelidromia bedeuDie dunklen tend mehr Vegetation zeigt als alle anderen Inseln der Nachbarschaft. Ziemlich spät abends erreichten wir die Insel Xerö und schützten Hafen Peristeri au der Westseite ein. gefangenen. falls der Anbhck des Eleouorenfalken. als ich. Fast der ganze Tag verging mit dem Einsammeln von kleinen Sturmvögeln und deren Gelegen an dem steilen Hange unmittelbar beim „Seeräuberhafeu". einem Zuckerhute von hier aus nicht unähnlich. stundenlang auf dem Kücken an Bord liegend. hier Station zu machen. welche die gewöhnliche Begleiterin längerer SegelbootAm allerinteressantesten aber war uns allen jedenfahrten ist. Dabei sorgten Seeadler. krabbelte ich Kaum einzige Bewohner der zubrachte. Zum Greifen nahe „ragte das Ziel unserer Reise. der bereits Herde von Schafen und Ziegen daselbst weiden ließ der hier und zu . begann das schreckliche Konzert einiger Paare von kleinen Sturmvögeln. Schon um 8 Uhr früh landeten wir daselbst an der Südspitze unterhalb einer von der Flut niemals erreichbaren.Oniis balcanica. dem lustigen Treiben meiner Begleiter zuzusehen gezwungen war. daß es Schwammlischer waren. Zum ersten Male verwünschte ich mein Geschick. Es stellte sich heraus. Silbermöwen. Felseutaubeu. liefen Nach dem Namen in den sehr ge- dieses Hafens wird unrichtigerweise auf den meisten Landkarten die ganze Insel benannt. fest. ohrenzerreißendes Lärmen von hunderten Sturmvögeln. während sie in früheren Zeiten Pelagonisi hieß. 20 auch zeitweise den aus kalkweißen. mühselig über die wirren Blöcke in unseren marmornen Palast. deren Treiben wir eine Zeitlang recht gut beobachten konnten. wie denn überhaupt gerade diese Gewässer wegen des Piratenunwesens ehemals im übelsten Rufe standen. Mai gehöi'te wohl zu den schönsten Erinnerungen der ganzen Reise. Am Nachmittag stießen wir auf zwei Boote. grätenreichen Seetischen stärkte uns. der hier recht häutig war und entweder unter hellem Geschrei weit aufs blaue Meer hinausflog oder die felsigen Ufer entlang zog. kam auch schon den siebenten Sommer hatten wir uns so gut es ging dort eingerichtet. Waldpartien scheinen aus Kiefern zu bestehen und sehnsüchtig sch^yeiften meine Blicke über das liebliche Bild. denn wenn es auch mein noch immer gänzlich unbrauchbares Bein gestattet hätte. klaren Luft sah man die Umrisse selbst der fernsten Inseln. Alpensegler. der Hirt Pulios. so eine kleine Insel. Abends natürlich bedeutend verstärktes. Eine angenehme Brise brachte uns ohne Mühe unserem Ziele immer näher und in der weichen. niemals aufkommen. vor allem aber die auf den Felsen hockenden zahlreichen Mittelmeer-Krähenscharben stets für Abwechslung und ließen die Langweile. folgenden Tage und Nächte. Sobald wir hier gelandet und ein mächtiges Feuer entfacht hatten. aus den Fluten empor. da die Gegen Abend gelangten wir in den stillen Hafen am Fuße des Monastir Hagia Pauagia. Die Weiterfahrt am l'-l. wäre schlechterdings keine Zeit gewesen. geräumigen Höhle — unsere Behausung wälirend der Während unser ganzes Gepäck hinaufgeschatft wurde. gleich 8chwalbennestern aneinandergereihten Häusern bestehenden llauptort. was aus vielen Andeutungen hervorzugehen schien. nach welchem die ganze Insel jetzt den Namen hat. die Insel Jura. Zweifellos waren auch unsere Bootsleute Abkömmlinge von solchen. Den folgenden Tag fuhren wir nur ein kleines Stück an der Küste von Xerö entlang und setzten uns dann in einem ganz kleinen Hafen mit schmalem Eingange Hier war in früheren Zeiten der Unterschlupf eines gefurchteten Seeräubers. Eine voi'treffliche Suppe von frisch Tiefe gar nicht bedeutend war. welches wir hier zum ersten Male zu hören bekamen.

gegenwärtig wohl zweifellos der hervorragendste Kenner eier der griechischen Pflanzenwelt. ent- auf- Gleich nach Beginn der Fahrt scheuchten wir zwei der „odysseischen" welche in wilder Flucht aufwärts strebten. gab es in unserer Naturwohnung ein wahres Festessen und das eigenartige Wildbret fand ungeteilten Beifall. heimkehrten. daß er uns unterschätzt hatte. eine Kapelle mit den . Anfangs wollte Pulios durchaus keine Führerdienste für die Jagd auf die Wildbisher alle Fremden. V. Ich faßte zunächst auf der kleinen Insel Muia um 3 Uhr Nachmittag Fuß. da ich das flache.. Etwa in der Mitte der Insel wurden Knotek und Santarius ausgesetzt.Schädeln der vor -12 Jahren vom Blitze erschlagenen sieben Mönche und eine Zisterne mit ganz vor- züglichem Trinkwasser befinden. Mai wurde zur Erholung bestimmt und am Nachmittag unternahmen wir alle einen Ausflug nach dem nahen Gramusa. bereits das erste Plateau der Insel. das besucht ziegen leisten. während nur der Höhle zurückblieb. verlegte ich mich mit Leonis sen. durch Feuerbrände stark berußt und erfordert zu eingehenderer Untersuchung mehr und bessere Beleuchtungskörper. und sammelte daselbst in Menge ein bisher nirgends anderswo gefundenes neues Kreuzkraut (Galium). äußerst unwegsame Gelände hatten. Ziegen auf. wo sich die Georg armselige des Pulios mit seinem Töchterlein. eigentümlich aussehende Psathnra die dürftige Vogelwelt der Insel gestört suchen wollte. Leonis sen. und zwar an diesem Tage ohne jeden Erfolg. mich an der prachtvollen Flora ergötzend. welches mir später Herr Dr. doch bot das kleine Eiland so gut wie gar nichts. in die steilen Fel- der starkbebrüteten Sturmvögel- und dem Ordnen unseres Gepäckes verbrachte. weil wegen völliger Windstille zu den Rudern gegriiFen werden mußte. al Griechenlanrl seiner Zerstreuung fast ununterl)rochen auf die Wildziegen Mädchen teilte dem mit ziemlich verschlossenen Manne Jagd maclito. Wäiirend es draußen auf dem Meere arg stürmte und die Gischt bis nahe zu uns emporspritzte. indem er darauf hinwies. Am in Wohnung 10 folgenden Tage erstieg ich zusammen mit den übrigen. zu widmen die Liebenswürdigkeit hatte. Mai wurde beschlossen. Aber dann kletterte auch ich in der nächsten Umgebung der Höhle langsam umher. E. Während dann die anderen die Ziegenbirsche fortsetzten. herrschte allgemeine Fröhlichkeit. den Freund Knoteks Geschoß auf etwa zweihundert Schritte Entfernung ereilt hatte. wo sich in dem üppigen Grase eine ziemliche Anzahl der südlichen Silbermöwe angesiedelt hatte. Halacsy in Wien. . dem Monastir auf Hagia Panagia Ein Hirte weidete gehöi'ige Ziegenherde. aufs Pflanzensammeln und stattete auch der unweit gelegenen Tropfsteinhöhle einen Besuch ab. so gut es ging. dem Reinigen außer mir. Die Höhle ist sehr geräumig. dort eine kleine. und ich setzten die Fahrt fort. sen hinauf während ich mit die Zeit alle. Wegen des gewaltigen Schwankens des Bootes blieb das auf dieselben gerichtete Schnellfeuer aus unseren Büchsen wirkungslos. weshalb auch und verscheucht zu sein schien. um mit Pulios verabredeterweise zusammenzukommen und die Birsch fortzusetzen. als uns zur Verfügung standen. mit unserem Boote die Ostküste von Jura lang nach Norden zu segeln. daß Später lernte er freilich kennen.III. In der klaren Luft trat der „heilige Berg" Athos deutlich am Horizont hervor. Sein öjähriges dieses Exil. welche die Insel zur Jagd als zu schwierig befanden. Der Vormittag des 28. das unser Interesse erweckt hätte. Am 29. die sich in die Länge zog. Die Bewegung schadete meinem Fuße gar nicht und als spät am Nachmittage die anderen mit einem kapitalen Wildziegenbocke. So zogen am Mai schon vor Tagesanbruch -<i.

letzten wir etwa die Inselmitte erreicht hatten. . daß die griechische Regierung sich gezwungen sah. Ausnahme daß mein Fuß als nahezu geheilt zu betrachten des alten Leonis. und als war. Kaum waren die Anker gelichtet. denn die Lage ist eine hervorragend günstige. da ein Sturm unmittelbar bevorstehe. die Eischalen : Zusammensetzling man Struktur und Philipps ons „Beiträgen zur Kenntnis der war bis vor kurzem unbewohnt. welchen ich eben vollendet fand. ist natürlich genau von der vulkanische Ursprung derselben Beschaffenheit wie die letztgenannte Hauptinsel dessen genaue ist unverkennbar. Die ganze Nacht heulte der Sturm fort und verschlug uns nach Westen gegen Salonik zu. diese seltenen Tiere in ihrer ungebändigten Wildheit in dem zerklüfteten Karst dahinstürmen zu sehen. Aber auch damit ist's vorbei. daß der uns bekannte Pulios tagelang große Mengen von Maisköi'nern. so gut es ging. Zur Zeit des Zuges im Frühjahr und Herbst muß es aixf diesem kleinen Erdenfleck an interessanten Arten geradezu wimmeln. Erst gegen Morgen wurde das Wetter besser und nach langwierigem Lavieren gelangten wir gegen 11 Uhr vormittags Während der ganzen Zeit war ich ganz wohlzu unserer Höhlenwohnung auf Jura. die ich vollständig unbehelligt ließ. die mit Pulios gar nicht zusammengetroffen waren und nach erfolgloser Jagd trotz der bedeutenden Ermüdung aus Sorge um uns keinen Schlaf fanden. mit Mais bcladenes soll fang nahm. Gerne hätte ich noch länger zwischen den schwarzen Blocken herumgestöbert. mit Vergnügen in EmpJahren hier ein spanisches. und zwar diesmal im südliehen Teile war ein herrlicher Tag. Gestalt der Insel bildete bei Nebel und hohem Seegang für die (lefahr.22 Oiuis balcanica. auf und konnte sogar ganz gut in dem Kielräume schlafen. während rings um die Riesenklippe. die man dort vom Meei-e aus niemals vermutet hätte. Nicht so Knotek und Santarius. rückten Mai nochEs der Insel. Psathura aber die tellerartige Schiffahrt eine solche einen Leuchtturm. aber unsere Schiffsleute riefen mich eiligst an Bord. Das Fahrzeug schoß mit den großen Sturmvögeln um die Wette über die Wellenkänime und bald war von einer Steuerung keine Rede mehr. zu errichten. über die schönen Altbestäude der Steineiche (Quercus Hex) Wir trafen in mehrfach mit den merkwürdigen Ziegen zusammen. vor M-enigen Erst Fahrzeug Schiffbruch gelitten haben. blasigem Basalt bestehen. Da wir. aus als möglich von dem gerade anwesenden Vogelvolke und legte an was ich in Blüte nur finden konnte. Erst um 5 Uhr nachmittags kam Pulios ganz erschöpft und ebenfalls ohne Beute. sowohl mit an- und Knotek war es wieder. der die Ehre des Tages rettete. als auch einzelnen Stücken. allesamt vor Tagesanbruch am mals den Wildziegen zu Leibe. hier in griechischen Inselwelt" genau analysiert findet. staunte ich den Vertiefungen und an den Hängen. sehnlichen Rudeln. bei welchem ein Aufenthalt an dem hafenlosen Felseiland unmöglich sei. was zur Folge hatte. Die erlegte drei viel so Pflanzen ein. von wo ich mich dann ungesäumt nach Psathura überfahren ließ. P]s war ein herrlicher Anblick. da ging der Tanz auch schon los. die an die Küste von Jura angeschwemmt wurden. mit es sich zeigte. indem er ein Kitzböcklein und eine alte Geiß streckte. Die Brandung soll so arg gewesen sein. daß anscheinend der Felsboden der Höhle davon erzitterte. Muia. Stunden meines dortigen Aufenthaltes nützte ich. denn seither wurde alles Holz von Jura in Holzkohle umgewandelt und nun wird wohl auch bald gänzliche Vegetationslosigkeit die Folge dieser barbarischen Ausbeutung sein. Das ganz besonders anhaltende Klagegeschrei der Möwen galt ihrer zumeist ehen durchbrechenden Brut. indem sie aus schwarzem.

Die Art und Weise. genommen Dal lei stieß ich aber auf heftigen Widerspruch. Lange blieben unsere Blicke noch auf Jura haften und wie bekannt schien uns jede einzelne Felsrunse! Zunächst beauftragte ich nun unsere Schiffer. trotz des starken Wellenganges. während das Segelboot pfeilschnell auf und ab lavierte. inzwischen wurden auch schon die zwei gestern erlegten Ziegen kunstgerecht abgehäutet. der Zisterne laben und hatten gerade noch Zeit. Es bedurfte längeren energischen Zuredens. 23 Griechenland. Ein zur Inspizierung auf Skopelos eingetroffener Polizeimajor war bei Entgegennahme des . welche Jura darstellt. Zum Glück konnten wir uns nach raschem Abstieg bald an dem prächtigen. Die am folgenden Tage ausgeführte Fahrt bis Skopelos bot nichts Bemerkenswertes. steri In schneller Fahrt liefen wir dann schon um 2 Uhr nachmittags im Hafen Periauf Xerö ein. als daß man uns zwei wilde Kaninchen von Chelidromia lebend an Bord brachte. unser Gepäck aus der PJöhle ins Boot zu schaffen. daß wir dadurch nachmittags zur Umkehr gezwungen wurden. in die Dann wurde von einem unter fürchterlichen Flüchen der kleine Nachen gelöst. daß Flagge hißten und mehrere Pistolen abfeuerten. das Meer Ijlaute und knapp über unseren Köpfen die Eleonnren- falken pfeilschnell hinwegsausten. wieder nach Skopelos zu kommen. Ja Knotek renden Zitzen der geschossenen Geiß entschloß sich sogar. Juni aus dem Klosterhafen Mönche bezeigten uns ihre Aufmerksamkeit dadurch. was wir natürlich und die sie hinaus die griechische sofort mit unseren Flinten erwiderten. Avie ich dann dank einem Zufall eine meiner schönsten Entdeckungen während der ganzen Reise durch Feststellung eines Brutplatzes der Koralienschnabelmöwe auf dieser einsamen Klippe machte. den wackeren Pulios zu entlohnen und bis zur einbrechenden Dämmerung wieder den Hafen unterhalb des Monastirs Hagia Panagia zu kühlen Naß erreichen. schoß unterwegs einen schiefergrauen Eleonorenfalken und entnahm nach einigem Suchen der Niststelle eines kleinen Sturmvogels das einem grauen Wollklumpen ähnliche Dunenjunge. während den Boden eine gut handhohe Schicht von Schneckengehäusen bedeckte. Spät am Nachmittage ließ ich mich noch. um das die noch Milch füh- quälende Durstgefühl zu lindern. da es sich zeigte. Die Gluthitze des Tages und das stundenlange Herumklettern den in Felsen hatten aber bei allen einen derartigen Durst erzeugt. auszusaugen. möge bei dem Kapitel über Larus audouini weiter unten nachgesehen werden. worin Nähe der Matrosen Knotek und ich Platz nahmen und auf Melissa zu hielten. da ich mir schon auf der Herfahrt vor- jetzt jeder Grat. in den „Seeräuberhafen" rudern.m. da die Leute es gar nicht erwarten konnten. Mit Tagesanbruch segelten wir dann am 1. hatte. den Kurs gegen die Klippe Melissa zu halten. bis sie sich herbeiließen. dessen Insassen ein merkwürdiges Ansuchen an uns stellten. und die See ziemlich unruhig zu werden begann. sie näher anzusehen. der dachartig geformten Felsklippe zu steuern. Als wir uns gegen 3 Uhr nachmittags dem Hafenplatze näherten. gemessen und die Decken konserviert. aber die Suche blieb gänzlich ohne Erfolg. Von den zwei Paaren Eleonorenfalken schössen wir je einen herab uud ebenso eine der umherschwärmenden Möwen. fuhr uns ein Boot entgegen. daß ganz Melissa von einem fast undurchdringlichen Mantel eines strauch- artigen Klees (Medicago arhorea) überzogen war.

daß er. fleißig gearbeitet. Zorn geraten. welch letztere natürlich alle sofort entleert und gereinigt werden mußten. um keine Zeit zu verlieren. des Herrn Konstantiuides aus Skopelos. Juni nicht einen Augenblick Zeit zur Muße. mit Dr. Unvergeßlich ist mir eine dort erlebte Szene. namentlich die berühmte Kollektion Schliemanns. Juni war dann der Erholung gewidmet. daß sofort die Hafenarbeiter wie Raubtiere herbeisprangen und mit den Glasscherben. Dies hinderte aber durchaus nicht. denn es wurde von allen Seiten eine ganz unglaubliche Menge von Vogelncstei'n samt den Eiern herbeigetragen. weil die denselben entströmenden (jase auf Rechnung des unglücklichen toten Majors gingen. Die Zeit vom fi. Der „Pelops" erwies Verweilen am sich als ein in jeder Hinsicht gutes Scliitf. schen Nationalgetränk auf einer Achsel. Aber auch die Museen und Sammlungen. kehrte er bei wirklich südlicher Gluthitze über Patras und Triest nach Sarajevo zurück. bis !(•. Für Freund Knotek hatte inzwischen die Abschiedsstunde geschlagen und nachdem noch vorher von uns allen. täns clerartii:^ Da nnn in in was wir selbstverständlich auf das entschiedenste ablehnten. deren Zusammenstellung wie erwähnt durchaus dem verdienstvollen Wirken Dr.24 Ornis baloanica. Dann ging es nach herzlichem Abschied im Hause des gastfreundlichen Kapitäns Drakiotis wieder über Skiathos und Oreos auf Eubüa nach Athen zurück. daß mehrere in der Eile hergestellte Rohskelette von Puffinen nur deshalb nach Atlien mitgenommen werden konnten. und zwar in Gesellschaft eines unserem Reisezwecke ebenfalls bis Oreos äußerst entgegenkommenden und denselben später auch noch mehrfach fördernden griechischen Gutsbesitzers. Wir erwarteten die Abfahrt des nach Paros und Naxos abgehenden Dampfers „Pelops" im Hafen. und begab mich am Abend des 10. ja mit umherliegenden Schuhsohlen und auch auf dem Bauche liegend. ob wir den trug eine toten Major mächtige nicht Ballonflasche einbalsamieren mit Masticha. Krüpers zu danken ist. Juni um ti Uhr abends gab es daselbst noch eine ziemlich erregte Auseinandersetzung mit den Zollbeamten. Auch dort war die Hitze unerträglich. hatte ich bis zur Abreise am 4. stieß wollten. indem der üble Geruch allgemein mit pietätvoller Resignation hingenommen wurde. vom Schlage gerührt. fragten die behördlichen Organe Rapportes schied. Auch ich durfte nicht länger in Athen verweilen. Krüper in der Mitte. mit Schmutz aller Art. Zu bemerken wäre noch. durchaus nicht angenehm zu werden versprach. das Noi'dende von Paros schon um 'A Uhr nach kurzem nachmittae-s bei Naxia die Anker . weil man unser sämtliches Herbarpapier samt den Pflanzen verzollen wollte. Ein Lastträger an. auf der . überdeckte Pflaster. sowie natürlich in der zoologischen Sammlung des Universitätsmuseums. Wähi-end Knotek einen kleinen Ausflug auf der Insel unternahm. wie solche eben jede Hafenstadt aufzuweisen hat. wurden nochmals eingehend studiert. dem mit allgemein derselben in verbreiteten griechi- der Eile gegen eine und im nächsten Momente ergoß sich der Inhalt der Flasche in »Strömen über das löcherige. ein recht gut gelungenes Gruppenbild hergestellt worden war. obwold die Rückreise mit dem bei der enormen Hitze zweifellos in Verwesung übergehenden und zur Überführung nach Athen bestimmten Leichnam auf dem einzigen. erst übermorgen abgehenden Dampfer.Stelle verdem kleinen Neste alle Welt wußte. Juni nebst Santarius und den \)eiden Leonis mit dem griechischen Dampfer „Elpis" nach Syra. sich einen Gratiseiserne Gardinenstange rausch holten. Nach der Ankunft in Piräus am 5. daß wir im Hause des KapiDrakiotis eine Menge Vögel konserviert hatten.

Bis gegen Abend brachten wir 14 Eier zusammen. zwar um den großen Sturmvogel auf seinem Brutplatzc kennen zu lernen und Jagd auf wilde Kaninchen zu machen. von den Bewohnern allgemein „Krokodile" genannt. Naxos zu umsegeln und uns in dem verödeten. Ich erwähne gleich jetzt. im Osten von Naxos gelegene Inseln zu besuchen. 12. Die Gegend von Melanes ist äußerst reich an gut bewässerten und gepflegten Obstgärten mit verschiedenartigen vorzüglichen Früchten. zu erwarten. daß wir erst um 11 Uhr nachts todmüde in Naxia anlangten. Juni nordöstlich von Faros gelegene Felseninsel Evreokastron aufgesucht. GriecliPiilanrl. da die Eier oft metertief in den Spalten lagen. Im Evreokastron nicht Krähenscharben in den Februar hatte Alexandros über Veranlassung Krüpers ein Boot ausgerüstet. Da ich mir vorgenommen hatte. Auch das Männchen und worden waren. daß alle diesbezügliche Mühe an diesem und den folgenden Tagen deswegen gänzlich erfolglos war. von einer großen Zahl beobachteter. fallen ließ. dessen Bemannung teils an den Küsten von Naxos selbst. Dieses Unglück nahm sich damals Alexandros so zu Herzen. auf das liebenswürdigste auf. gelbsteißige Buschdrossel (Pycnonofus xanthopygus) mich deshalb unterwegs übei'all längere Zeit aufhalten mußte. an der Ostküste gelegenen Hafen Muntsara. Noch am selben Tage unternahmen wir einen Ausflug nach den südwärts der Hauptstadt gelegenen. während allenthalben auf den Gneisgranitblöcken sich die großen Schleuderschwanzeidechsen (Stellis vulgaris). weil dieser Vogel auf den Kykladen überhaupt nicht vorkommt. mieteten wir ein Boot. Wir selbst hatten bei der Rückfahrt so schlechten Wind. Johannisbrotbäume und echte Akazien. worauf ich das Plateau der Insel erstieg und am Ansitze ein Kaninchen. welche über ihrem Ei ergriffen kleine Junge eines der es auf viel zu sehen. in Am wurde nach sehr rasch zurückgelegter Segelbootfahrt die kleine. Hier nahm uns der Gastwirt Alexandros. Mit beidem hatten wir Erfolg. drei Im übrigen gab Horstbauten kleinen Sturmvogels nahmen wir mit sowie fünf Weibchen der grauen Art. Tags darauf hatten wir alle Hände voll zu tun. um alles von Evreokastron Mitgebrachte zu konservieren. Hier sah ich zum ersten Male den Sandregenpfeifer (Aegialitis hiaticula) im vollständigen Sommerkleide und der Dämmerung gab es eine spaßhafte Hetzjagd auf einen der Gegend eigentümlichen Käfer: l'ohjphylla olivteri. von weichem eine ziemliche Anzahl gesammelt wurde. sonnten. und Sammler Dr. teils auf benachbarten kleineren Inseln mit sehr bedeutender Mühe und Anstrengung einen ganzen Korb voll Krähenscharbeneier zusammengebracht hatte. welches den Auftrag bekam. Es war ein ganz fremdartiges Landschaftsbild. Bei der Heimfahrt wurde der Korb durch ein Tau umgerissen und nicht ein einziges Ei blieb ganz. Wir kamen am Singvögeln die 14. und erlegte. so daß erst abends so viel Zeit erübrigt wurde. einige kleine. welches ich hier kennen lernte: Überall in großer Menge Agaven. unter den festzustellen. ziemlich ausgedehnten iSanddünen. nur die riesenhaften Felswänden konnten wir bewundern. um nochmals auf die lustige Polyphylla-Jagd auszuziehen. während wir die Insel gemächlich zu Fuß zu durch- queren beschlossen. Die Suche nach den brütenden großen Sturmvögeln war bei der gräßlichen Hitze nicht so leicht und erforderte ein stundenlanges Umherkriechen auf dem Bauche. von unserer Ankunft ein langjähriger Bekanntor bereits in Kenntnis gesetzt. daß er angeblich erkrankte.^ö in. und Juni nur bis Melanes. auch Mutsoma genannt. da es meine Aufgabe war. KrUpers. aber im allgemeinen entich .

stellte es sich heraus. aufflammende enorme Höhe und Geräumigkeit bewun- die ihre dern kann. blaugrauköpfige Ammern. wie so oft. Auch den Besuch der Höhle. ließ sich den Ritt über die oft Wein Der König zu kosten. das Gegenteil anzunehmen. beide hier ohne Terpentinzusatz. besonders das vulkanische Thera (Santorin). In (Jhalki wurden wir vom Wirte tüchtig gescimürt und die Leute waren dort es überhaupt ziemlich unfreundlich. Von Mejanes bis Chalki und Tragäa. mir die fiel Es waren auf weite auf. unzählige Fledermäuse. vogelarm. vor allem aber der Rotkopfwürger. Derselbe war von den treuen Untertanen auch später nicht wieder zu erlangen. deren wir ansichtig wurden oder deren Stimme wir hörten. Orpheussänger. Als nämlich König Otto auf seiner Rundreise nach Naxos kam. Steinadlerpaar umkreiste ihn dem 1003 m hohen als Wahr- gleichsam zeichen und die Aussicht war in jeder Hinsicht eine ganz großartige. wurde er gebeten. dort nach dem hochgelegenen Apiranthos Weganlage Hohlwegen zu wandern. der höchsten Ansiedlung der Insel. Juni durchstreiften Santarius und ich die von A))irantlios gegen die Ostküste abfallenden Karsthänge unter Führung eines einheimischen Jägers namens . und ich muß sagen. bereute ich steinmesser nicht. indem die Kykladen. Die Folgen blieben nicht aus und des Morgens erwachten wir mit mehr oder weniger bleischweren Köpfen und konnten uns nur mit Mühe zu einem ziemlich anstrengenden Ausflug nach der berühmten Höhle und auf land nirgends die Gipfelschneide des höchsten Berges der Zeusberge Oziä aufrufl'en. wurde der ersten Nacht unseres dortigen Aufenthaltes etwas und fertiges Spanferkel Auch Dr. wo wir die nächsten Tage zubrachten. damit man Hirten durch trockene. Als aber der Rückweg angetreten werden sollte.2o Oriiis balcanica. deren Bewohner. Auch uns trank man fleißig mit dem gewöhnlichen sowie auch dem beinihmten weißen Rebensaft. aber die peinlichste Begebenheit ereignete sich zu Beginn des Regierungs- Königs Otto. daß mir ein derartig leichtflüssiger. habe ich doch allen Grund. welche (Tcsträuchbündel erleuchten. Am 19. zu. waren immer wieder bloß Kapperammern. halsbrecherischen Wege folgte der nicht verdrießen und wurde mit großer Begeisterung empfangen sowie mit dem besten vorhandenen Weine bewirtet. Frömmelei mit durchaus nicht lobenswerten Eigenschaften verbinden. Obwohl in Apiranthos sehr freundlich aufgenommen. so daß Bruclisteinen hatte. auch nach Apiranthos. um dort den berühmten weißen Einladung. große und kleine Olivenspötter. Beim Weiterniarsch eigentümliche. wie auf einer Reliefkarte vor uns ausgebreitet lagen. interessante Käfer und am P2ingang die Nester einiger Felsenschwalben sowie eines Paares der herrlich flöten- den Blaumerie. Krüper büßte entwendet. Ein sämtlichen Kykladen. schieden Auch mir fielen die und Schmetterlinge vielen Konchylicn dort auf. Die Höhle enthält prähistorische Überreste (Feuerund Topfscherben). in übliche stets höchst mit hin das Gefühl Unzählige Kirchen und Kapellen kennzeichnen diese Landschaft. daß dem König inzwischen der kostbare Sattel gestohlen worden war. Streclien man buchstäblich künstliche Schluchten erzeugt. nicht süßer und fast wasserheller Wein in ganz (iriechen- mehr vorgekommen ist. Meistens wurden aber alle Vogelstimnien von dem tausendfältigen Gezirpe der Zikaden verschlungen. Obwohl uns schon in Chalki ohne diesbezügliche Aufrage daß das Folgende Erfindung sei. zu kommen. uns Tabak und dort doch gleich zum Braten ein in fix 1862 eine kleine Vogeiflinte ein. antrittes des versichert wurde.

zeit von einer einzigen Familie bewohnt. und ein verlassenes Ei des kleinen Sturmvogels. sowie manche seltene Pflanze. . das nahe gelegene Kap mit seinen Schwindel erregenden. Sideris zu dem Zwecke. daß die kleine. zur Saat. den wir lebend mitnahmen. empfanden wir so recht die lähmende Wirkung subtropischer Hitze. Nach einem erfrischenden Seebade und stärkendem seit Mahle bestiegen wir wieder unser Boot. die auf eine alte Besiedlung des Eilandes schließen lassen. Auch sammelten wir in Menge die hier gewiß nicht oft gefundene Clausula altecostata Zel. Prasina. Da die beiden SchifFsleute den Wind zur Erreichung der nahen Inseln im Osten für un- günstig erklärten. da sich ein heftiger Wind erhoben hatte. Es gelang dies vollkommen. im Abbröckeln begriffenen Steilabfällen ab- zusuchen. Trotzdem hielten wir auf das rundliche Strongylo zu und erfuhren von den Schiffern. aber kaum hatten wir den tief eingeschnittenen Hafen verlassen. das bekanntlicli von hier angefangen gegen Asien hin eine riesige Verbreitung besitzt. Gianopulo freundliche Aufnahme seiner Führung die unweit gelegenen ganz gewöhnliche Tagbaue. begnügten wir uns für den Rest des Tages damit. doch ging die See bereits so hoch. Rasch sprangen wir dann ins Boot und steuerten unverweilt der Küste von Naxos und hergeschleudert zu. ohne hierbei etwas von Belang sammeln zu können. nicht wie auf den Karten steht. doch sahen wir bald. begann die See unruhig zu werden. und als wir endlich in dem schönen Hafen von Makaries gelandet hatten. Das Übernachten erfolgte in dem Schmirgeldepot der Regierung. denn schon in den Morgenstunden wurden ein alter Hahn und ein nahezu ausgewachsenes junges Huhn erbeutet und wir konnten hören. Vollkommene Windstille erschwerte am folgenden JVIorgen die Überfahrt. Diese. und unweit des Tourneforts Zeiten halbverschollene Pflanze. als auch die bestellte Segelbarke trafen fast gleichzeitig in dem Hafen bei Kap Muntsara mit uns zusammen. Strandes legten wir eine die Achillea aegyptiaca L.und Ernte- Wir überstiegen den Hauptrücken der Insel. kennen zu lernen und womöglich auch zu erlegen. Makaries wird nur vorübergehend. daß wegen der spaltenreichen Beschaffenheit des Gesteins an ein Erreichen der Brutstellen gar nicht zu denken war. Die Landung auf Strongylo war nicht minder schwierig als das Erklimmen dieser Klippe mit nur wenig Pflanzenwuchs. Hier fanden wir im Hause des Direktors Em. Dagegen sammelte ich hier verschiedene roh bearbeitete Stücke von schwarzem Obsidian. Gegen 10 Uhr langten wir an der Küste an und sowohl unser Gepäck unter Begleitung des auf einem Esel reitenden Alexandros. ein. schöne. zum Stapelplatze an der Küste herab. unter Korundbruchstellen zu besichtigen.III. daß wir unbarmherzig hin- wurden und erst mit Einbruch der Nacht den nördlich vom Kap Muntsara gelegenen größeren Schmirgelhafen Leona erreichten. um das vom gewöhnlichen Steinhuhn merklich abweichende Chukarhuhn. indem unausgesetzt gerudert werden mußte. zwischen Makaries und Strongylo liegende Insel. sondern Aspronisos genannt wird. Zwei Paare Eleonorenfalken zeigten sich leider in sehr bedeutender Höhe. Santarius fand in einer Höhlung einen auf seinem Ei hockenden großen Sturmvogel. um Brutplätze der Sturmvögel zu finden. was auch gelang. wie die alte Henne sehr laut ihre zersprengte Kette zusammenlockte. sind bekanntlich Staatsregal und der Abbau wird völlig unsystematisch und in geradezu barHalsbrecherische Ziegenpfade führen von den Brüchen barisch roher Weise betrieben. auf welchen Akkordanten der Umgebung auf und hatten am folgenden Tage Gelegenheit. ^' Griechenland. wie gerade jetzt.

Dieser. teilweise auf recht unAvegsa. daß es ihnen unmöglich gewesen sei. Kr ü per so gütig. nur von einem Hirten mit seinem Sohne bewohnten Erimomilus (auch Antimilos genannt). Später war Dr. Flagge aufzutreiben. Juni traten wir die Überfahrt nach Milos an. Da sollte. Die Hauptsache war ja wiederum die Sorge für Speise und Trank. der sich sofort außerordentlich zutraulich erwies und uns während der nächsten Wochen eben so viel Freude In Naxia war es das erste. benötigten wir wegen des widrigen Windes 2ö. in der Hauptstadt Adämantos. der nächste Dampfer nach Milos erst zwei Tage später von hatten wir daselbst reichlich Zeit. Wir hatten außer den Schiffsleuten auch noch einen griechischen Gendarmen und einen Metzger von Adamantos namens Bredologos genommen. fast alle Mitreisenden von der Seekrankheit ergriffen. mir sein eigenes Exemplar zum Geschenk zu machen. Aber obwohl das ebenso steil wie Jura aus dem Meere emporsteigende Felseiland uns ganz nahe zu liegen schien. daß der Wind für die beabsiclitigte Rückfahrt zur See andauernd ungünstig sei.28 Oi'iiis balcanica. Juni Ijrachten uns unsere Bootsleute an Bord der „Thetis"'. die uns von Anfang an auf Milos. Leben kommt in diese verlassene Gegend Eseln wenn irgend erst. als uns die Schiffsleute mitteilten. Am 23. Erhards höchst selten geAvordener Arbeit „Die Fauna der Kykladen" aufzutreiben wäre. ob nicht etwa hier ein Exemplar von Dr. Unterwegs kauften wir einen jungen leljenden Steinmarder. Unterdessen benützte ich die Muße. Er brachte nicht unwichtige Ausbeute an Kormoran en und Seeschwalben von dort mit. Nachforschungen darüber anzustellen. — Am dann auf der kleinen und stark ülierfülltcn . daß er sofort den mit großer Mühe als Arger bereitete. zehn volle Stunden. mit Alexandres auf seinem Ksel an der Spitze in achtstündigem Marsche. wie wir schon hier erfuhren.men Gelnrgspfaden über Keramoti nach Naxia zurückzupilgern. war wieder die denkbar freundlichste. leider erfolglos. Maultieren und Pterdcn das kostbare Rolunaterialc nach der Küste scldeppen. Unsere Stimmung war nicht gerade die beste. für sehr die unterhaltend. Pagidas. wobei sich umständlich entschuldigten. Am Strande erwarteten uns schon die zwei einzigen Bewohner. von Seite der dortigen Bewohner zuteil wurde. der angenehmen Gesellschaft des liebenswürdigen Dr. um. mit Ausnahme von uns. zogen wir es schließlich vor. waren wir bald fertig.Kleopatra" Das Wetter war äußerst stürmisch und nach und nach wurden. der uns niclits Neues bot.. mit Fischstückchen am Lehen erhaltenen jungen Sturmvogel von Evreokastron Den Abend verbrachten wir in tötete. Unter herzlichen Abschiedsworten von Alexandros setzte sich dann der ansehnliche Dampfer in Bewegung und brachte uns trotz des stürmischen Wetters sehr bald in nach Syra zurück. da sie die Barke herankommen gesehen hatten. uns die interessante Altstadt Syra abfahren anzusehen und kommenden Tage Kräfte zu sammeln. Die Aufnahme. ein auswärtiger Dampfer seine Anker fallen läßt und mit Schmirgel beladen wird.-ungar. Auch fand ich das rege Hafenleben Santarius besuchte mit dem jungen Leonis mittels Segelbarke die unweit des Hafens gelegene Leuchtturminsel Phanari und den von ihr abgetrennten Felsbrocken den Namen Gaiduronisi der Karten kennt niemand. kannte nändich die Einstände der Wild- mit- . bis wir unser Ziel erreicht hatten. uns sie zu Ehren Naxia für das Boot eine österr. Mit den Vorbereitungen zur Weiterreise nach dem. Die ganze Gegend trägt den Stempel der Ode und nicht eine einzige Kantine sorgt für die leiblichen Bedürfnisse der Leute. Da demnach eine baldige Besserung kaum zu erwarten stand. ein Flüchtling aus Kreta.

Die kleine „Kleopatra" rollte und stampfte derart. dessen Öffnung noch vom Altertum her sehr schön und massiv mit ringförmig sich verjüngenden Quaderreihen eingesäumt ist und. dann ein Paar Kolkraben und vor allem mehrere des rätselhaften Eleonorenfalken hausen hier und verschiedene Seevögel statteten ihr vorübergehenden Besuch ab. auf Während der wir fast der ganzen eine Zeit glühende Hitze wurde Woche gehaust wölbte sich ein hatten. welches an der Landungsstelle zu linden war. Zwischen Seriphos und Syra ergötzte ich mich an einem nie gesehenen Schaubuchstäblich Tausende von großen und kleinen Sturmvögeln durchschnitten die hochaufschäumenden Wogen mit ihrem unvergleichlichen Fluge. so daß wir am am 1. wenn der Blick bei Sonnenuntergang von den wilden Felszacken von Erimomilos zurück nach den fast stets Kykladen streifte. Die Vogelwelt ist zu dieser Jalireszeit arm an Arten einige Paare Steinschmätzer und Blaumerlen. das einzig trinkbare. täglich auf das scheue Wild. Außer einigen verkrüppelten wilden Oliven gibt es auf der Insel weder Baum noch Strauch. welche hier von Privatpersonen gesammelt worden waren. auf die wir es diesmal wieder abgesehen hatten. denn es drohten die Nahrungsmittel auszugehen und einige Leute waren durch das brackige Trinkwasser. So mußte denn auch von dieser genommen werden. Juli benützten wir zur Erholung und kauften außerdem eine Menge Naturalien zusammen. in lockeren roten und violetten Gesteine deutlich vulkanischen Ursprungs zu verunglücken. Dennoch gelang es mir nur einmal. Ich will ni. einen der wenigen dort noch vorhandenen Wildziegen wohl bald besiegelt Wir kamen dem durchaus sein. Insel. tief mit Kegenwasser gefüllt. verließen . 29 GiiechenlaDd. denn der Nordwind hatte die See gewaltig aufgewühlt. dem Bau am besten. : Interessanteste ist unstreitig der den Gipfel einnehmende Krater. Zahlreiche bearbeitete Stücke Obsidian sammelte ich in der Das Nähe und überbrachte dieselben dem Museum in Sarajevo. Den 2. und nach einem unverschämt wir endlich die Kykladen und landeten In Syra gab es bloß ein paar Stunden Aufenthalt hoch angerechneten zeitlich früh Abendessen wieder im Piräus. allerdings unter beständiger Lebensgefahr. einen dreijährigen Bock auf eine bedeu- tende Distanz zu strecken. ziegen.III.n die unsäglichen Strapazen und Entbehrungen der folgenden Tage nur kurz berühren. Es war die höchste Zeit. oder gegen Süden und Westen nur durch zwei geheimnisvolle Eilande: Annanes und Gerakunia gebannt wurde. aber viel schwieriger zu begehen als Jura. Die Insel ist zwar bedeutend kleiner. um Die ganze Gesellschaft Zugang von unserem Fahrzeuge zur einzigen halbwegs ebenen Landuiigsstelle der Insel herzustellen. aber eine Reihe nicht unwichtiger Pflanzen konnte ich doch sammeln. daß wieder fast kein Mensch dem eklen Ubelbefinden entging. Die Fahrt am folgenden Tage nach Syra war äußerst stürmisch. vor allem Reptilien und recht interessante Petrefakten. ja sogar kühle Naß enthält. dürfte das Schicksal beschäftigte sich zuerst mit eines kleinen Molos. Himmel über ihr und die Abschied wolkenloser durch die kühle Seeluft erträglich gemacht. aber die Fahrt hatte bloß drei Stunden gedauert und wir wurden von den Bekannten äußerst herzlich empfangen. dabei den Dampfer spiel: fortwährend umkreisend. Da sie aber bedeutend leichter erreichbar ist. letzten Tage erlegte der Hirte Vi c hos dazu noch Juli nach Milos zurückkehren konnten. In Adamantos kamen wir von kleinen Sturzwellen vollständig durchnäßt an. und eine alte Geiß. Hier lenite ich das Herrlichste an malerischen Farbenschattierungen kennen. erkrankt. die Rückkehr anzutreten. zu Schuß.

Bei Präparator Strimmeneas sen. viel kühleres geworden. der uns durch sein Spielen und seine außerordentliche Zutraulichkeit stundenlang erfieute. suchte ich 36 in der Umgebung der Hauptstadt gesammelte Bälge in Athen. welcher . Die folgenden zwei Tage wurden durch unablässiges Verpacken der bisher gesammelten Naturalien und nicht mehr benötigten Reiserequisiten ausgefüllt. Sieben Kisten und eine Anzahl Verschlage mit den lebenden Tieren brachte ich am 11. hieß es nun von all den lieben Bekannten und Freunden Abschied nehmen. das aber zum Glück bei der Ankunft Wohnung Frau in Athen Thamm bereits verschwunden war. worunter sich so manche selten vorkommende Art brachten wir in angenehmer Gesellschaft in dem seit befand.30 Ornis balcanica. in bei Herrn Langhadis. zu meinem Verdruß. Juli an Bord des Lloyddampfers „Aurora". beide vom Parnaß im selben Frühjahr den Horsten entnommen. und endlich zwei kleine Wildziegen. Noch denselben Abend musterte ich die teils in der dortigen Umgebung. von Bayern und Österreichern gegründeten Klub „Philadelphia". der Sturmvogel von Strongylo. daß Balgvori'äte teils bei mich nur zu einer Auslese entschließen konnte. Die beiden Leonis erwarteten uns schon an Bord des kleineu griechischen Dampfers „Margarita". Den 7. Kriiper. die wir von Jura mitgebracht hatten. seine Vogelsammlung zu besichtigen und womöglich anzukaufen. Juli benützte ich zu einem zusammen mit Dr. wo Alle diese Tiere waren für den Ausnahme Park des Bades Ilidze bei Sarajevo be- anlangten und größtenteils Wohlseins erfreuten. zumeist im aus. erfuhr ich der Steinmarder. in einem unbewachten Augenblicke acht fertige Bälge vernichtet habe. Nachfragen ergaben. ein von Dr. und 6. und 8. stimmt. zwei jung aufgezogene Silbermöwen von Skopelos. daß unser lebender Steinmarder. Nochmals nach Athen zurückgekehrt. ja sogar Spuren eines vor kurzem niedergegangenen Regens waren zu meinem Staunen trasse bot sehr viel des Interessanten ten. welche derselbe Leider befanden sich dieselben hatte. und ein wilder. älterer Bock von Erimomilos. denn abends sollten wir die griechische Hauptstadt bis sie (mit zum Jahre 1902 des Sturmvogels) glücklich sich des besten endgiltig verlassen. Unter ebenso angenehmen wie nützlichen Geschäften vergingen der 5. und die Abende ver- 1837 bestehenden. die sichtbar. welche überdies später in Sarajevo und mühevollen Umpräparierung unterzogen M^erden mußte. und gab uns Krüper noch bis zum verschiedene Ratschläge Piräus das Geleite. ziemlich viele Unsere Rückreise gestaltete sich dadurch etwas unangenehm. Krüper unternommenen Ausflüge per Bahn nach Tripolitza. Juli belehrenden Zusammensein mit Dr. wohin mich Professor Langhadis eingeladen hatte. von denen ich zwei auswäldte und billig erstand. Kalamata zusammengebracht einem derart verwahrlosten Zustande. Es kam eine kleine Menagerie dort zusammen: In der bei angelangt. Die nach dem arkadischen Berglande ansteigende Bahn- und als wir uns der Hochebene von Tripolis näherwar das Klima mit einem Schlage ein anderes. daß sich bei uns beiden infolge eines Gläschens Rezinatweines bedeutendes Übelbefinden einstellte. daß der im Gebiete der Balkanhalbinsel nur sehr vereinzelt auftretende Luchs im ich einer sorgfältigen Karste und den Waldresten Arkadiens gar nicht selten in sei und in manchen Jahren Decken zu Markt gebracht werden. in einem Laden des Städtchens eine Anzahl Luchsfelle zu erblicken. Mit väterlicher Fürsorge erteilte für die bevorstehende Gebirgstour mir Dr. Die Tren- nung von dem liebenswürdigen Manne fiel uns allen schwer. Krüper erstandener Bonelliadler und ein Bartgeier. Sehr überraschte es uns.

Es kamen uns aber nicht viele andere Arten zur Beobachtung oder zu Schuß. die häßlichen. konnten den üblen Gefährten zurück. welche das Auge ruhelos durchirrt. bewunderte die großartigen. Rotkopfwürger. gerade zur Mittagszeit. der an Güte dem bosnischen durchaus nicht nachsteht. bedeuteten. bei seinem ersten Besuche Griechenlands. nicht zu vergessen des schwarzen Kaffees. Grünlinge. die ganze Umgebung verunstaltende Staubentwicklung zu dieser Jahreszeit zu bedauern ist. von romantischen Felsgebirgen umstandene Seen zu finden geglaubt nur mit Steinen bedeckte Berge. bei welchen nur die enorme. ich wurde heute bitter getäuscht und fand statt Selbst die hier anwesenden Rauchlebensvoller Poesie allüberall nur trockene Prosa. uns zu fesseln. der Diimnieruiig die Anker lichtete. öde. wie ich sie vorher im Lande noch nicht verspürt hatte. er möge sich legitimieren. Eindruck nicht recht mildern und gar bald kehrte ich zu den Felsenschwalben. ich hatte schäumende Waldbäche. Zweigen der uralten Stämme. und gelangte endlich zur kastalischen Quelle. Es eilte nämlich ein ländlich gekleideter Mann mit den Zeichen höchster Aufregung uns entgegen. die griechische Trauermeise. mit Dörfern von Gärten umfaßt. in ewiges Grün gekleidete Ebenen ausgemalt. abwehren. in denen die goldene Orange und saftige Feige den Frem- den entgegenschimmert. sofort herbeistürzende Aufseher das wütende Tier Beim Anstieg gegen Chrysso. zwischen denen hindurch sich der in der Hitze des Südens ermattende Wanderer mühsam seinen Weg bahnt. Ich stieg sodann noch bis Delphi aufwärts. dann wieder den ausgedehnten Olivenwald betraten. die Baumnachtigall. -wurde er grob und drohte. jedes frischen Grüns entbehrende Landschaftsbild der dortigen Gegend. ohne stille Dörfchen. als Wächter dieser Gegend keinen Schuß hier dulden zu dürfen. sowie die drückende Schwüle waren wohl geeignet. Als wir ihm Sobald wir uns in eine alle lange Kette auf. alle schon im Vereine mit ihrer flüggen Brut. be- und schönsten Olivenwald. welche man sich von Kindlieit auf von dieser ÖrtHchkeit vorzuträumen pflegt. mit freundlichen Olivenwäldern und Zypressenhainen. von der Französischen Schule in Athen durchgeführten Ausgrabungen daselbst.III. nur in dem Augenblicke. Das ausgedörrte. und ich erinnerte mich dabei lebhaft der AVorte eines A. und forderte uns in barscher Weise auf. gegen Mitternacht den kärglich mit Glühlampen beleuchteten Isthmusdurchstich durchfuhr und um 7 Uhr früh in Bucht von Itea die einlief. welche das gepriesene Wasser der Quelle benützten. Brehm. schmutzstarrenden Wäscherinnen. Dies . behauptete. den ich jemals kennen lernte. brausende Flüßchen und und sah kahle. schweißgebadet und halb verschmachtet eilten wir in eine Schenke des Dorfes und leerten alles. in den Reiseskizzen aus Nordostafrika: „Ich hatte mir im (ieiste blühende. seltsamerweise ohne Grund von langer Reihe einherschreitenden Kameele angefallen. vor allem die beiden Zahl- reiche Vögel tummelten sich in den Ölbaumspötter. unsere Gewehre zu übergeben." — und dann die Gebirgsbachstelzen. verbrannte Ebenen. erreichte die Hitze an diesem Tage eine Höhe. in 31 Griechenland. lösten wir um so die gesamten gefiederten Bewohner besser auskundschaften zu können. Nachdem wir unser Gepäck nach Amphissa traten wir den größten (Salona) vorausgesendet hatten. Stieglitze und Kappenammern. ohne gewerbetreibende Städtchen. was an Laberaitteln nur aufzutreiben war. war uns noch eine Überraschung beschieden. jede Illusion zu zerstören. Felsenkleiber und Blaumerlen. welche hier den Beim Umherstreifen längs der Fahrstraße wurde einem der in ich Nur mit Mühe konnte der Frachtenverkehr zwischen Itea und Lamia vermitteln. ohne belebenden Baumschlag. als wir wieder die nach Amphissa führende Fahrstraße erreicht hatten.

des höchsten Berges des Königreiches. so erblickt man gewöhnlich weite Strecken wie beschneit mit einem kleinstrauchigen Seidelbast (Daphne oleoides). es gab sie ihre bis spät in die konnten wir mit zwei Maultieren für das Gepäck zu dem (iebirgsdorfe Segditsa. um der gewaltigen Kiona näher an den Leib zu rücken. der dort unsere Legföhre zu vertreten scheint. Dort. Meisen lockten im Tannengezweig und mehrmals traten wir mitten im Walde das schöngefärbte Steinhuhn auf. wo man auf die ersten Schneeflecken stößt. Juli war zur Besteigung der Kiona. indem sozusagen unmittelbar aus dem Karst. wäre nun freilicli drei bewaffneten Leuten gegenüber niclit so b. . den Wirt.'icbt möglieli gewesen und nötigte uns ein Lachen ab. Freilich sieht dort der Waldboden ganz anders aus als bei uns. als meine Landsleute und ihren botanischen Exkursionen geJalire früher ruht hatten. ohne jedes Unterholz die Tannen emporstreben und nur hie und da ein kleiner Ahorn (Acer heldreichi) oder ein baumartiger Wacholder von erstaunlicher Größe (Juniperus foetidissimus) das monotone Waldbild unterbricht. Freunde Dr. trotz der unsere Zimmertüren. gegen den Später vor bis entlud sich Gewehre in Anscldag brachten Nacht hinein großen Spektakel. Hausrotschwänze. doch konnte dies der Tragtiere wegen nur auf bedeu- Umwege durch die östlichen Vorberge geschehen. v. wäre die Sache wahrscheinlich für uns recht unangenehm geworden. Baumpieper. bestimmt. Betritt man dann die alpine baumlose Höhenzone. Der 15. Da aber auf seine Ptitfo von allen Seiten seine Kameraden herbeikamen. Gegen Abend erreichten wir das höchstgelegenc Flirtenlager und bekamen wo einige Halacsy und M. wenn nicht ganz zufällig ein Wagen voll Gendarmen aus Amphissa entgegengekommen wäre. Die dortigen halbwilden Hirten l)ewillkommten uns äußerst freundlich und sorgten in jeder Hinsicht für unsere leiblichen Bedürfnisse. da ihr ganzer Unwille auf sie Abmahnungen des Wirtes. das um 7»'' Uhr abends erreicht wurde. des Lesens kundig. Ab und zu erscheint ein Steinadler und manchmal zeigt sich auch der Baumfalk. welche von hier aus ohne jede vSchwierigkeit durchzuführen ist. den Leuten den Lihalt unserer Papiere auseinandersetzten. Raubvögel sieht man wenige. Bei der enormen Hitze gab es so gut Li angenehmster Erinnerung an diesen Weg ist mir ein wie nichts zu beobachten. lang entbehrter Am 14. die. Aber selbst nach unserer zwei Stunden später erfolgten Ankunft und Einquartierung in Amphissa gab es an diesem ereignisreichen Tage noch keine Ruhe. Gartenammern und Hänflinge sind in dieser Region die typischen Vertreter der Vogelwelt. Bewaffnete Polizeiagenten in Zivilkleidung drangen. Juli wurde schon vor 5 Uhr aufgebrochen. als ob wir uns lOOü m tiefer befinden würden. bildet sich infolge des abrinnenden Wassei's einiges Grün. 2512 m. Hier beobachtete ich zunach längerer Pause wieder einen unterseits sehr lichten Bonelliadler und später nächst tendem beim Betreten der Apollotannenbestände mehrte sich das Vogelleben ganz bedeutend: Eichelheher trieben hier ihr munteres Wesen. später aber mahnten sieben Alpendohlen. uns für Räuber oder Spione hielten. Labetruuk köstlichen Quellwassers bei der Kapelle Hagios Nikolaos. graue Steinschmätzer. Das Aufarbeiten der geschossenen Vögel sowie das Einlegen der gesammelten Pflanzen beschäftigte uns alle den ganzen nächsten Vormittag und erst nachmittags und ernstlich bedrohten — kurz. aber von eigentlichen alpinen Raseiimatten ist nirgends eine Spur vorhanden. Heider nach Schlafstelle denselben Platz angewiesen.32 Ornis balcanica. aufsteigen. Anfangs begegneten wir wieder denselben Vogelarten wie am Vortage.

Die Hirten brachten die Kruken eines am Vortage von den bösartigen Schäferhunden zerrissenen Gamskitzes und einmal sah ich selbst ein kleines Rudel des hier mit Recht doppelt vorsichtigen Wildes über ein Geröllfeld sprengen. Präparate und die Roisor. . Auch die botanische Ausbeute war eine reiche. Sie verleugnet nirgends Juli legten 17. Gemse Griechenland vollständig durch die Unvernunft der Kiona und der Veluchi sollen die einzigen Gebirge sein. jugendlichen Exemplaren zogen durch die reine Gebirgsluft dahin. sammelten wir in der Umgebung dieses Kara Wuni genannten Platzes. Durch die Baumwipfel wirbelten bienenschwarmartig die Stadtschwalben mit ihrer Bewohner bis die in ausgerottet sein wird. das sich zu unseren Füßen entfaltete. einige Olirciilcrchen od Gi'ioelipnlanil. Da am folgenden Morgen die Maultiere durchaus nicht zur Stelle zu bringen waren. Es wird wohl nicht mehr Derjenige von den letzteren. Heldreich besungen und gepriesen hat. namentlich gegen Süden zu. selten auffindbares Kräutlein. teilte er mit. daß von Seiten der Bevölkerung während des Sommers jeder Weg. die Pflanzen umzulegen und einige zeit fertigzustellen. welcher auffallend zerstreut lange dauern. In Ober-Musinitsa hatten wir Zeit. die flüggen Brut. daß sein Bruder.III. der Wirt beanspruchte für eine bescheidene MahlÜbernachtung 33 Drachmen. Die endemische PotentiUa l-ionae Halacsy war besonders üppig entwickelt und bei der mühseligen Weiterkletterei auf dem zerrissenen Grate entnahm ich den Felsspalten das liebliche < hnphalodes luciliae sowie manch anderes. in der wir uns befanden. Auch Weißkopfgeier und mehrmals sogar der Bartgeier sowohl in alten als in braunen. war und einsilbig. von welchen einer gerade von der gut erhaltenen aMog. bildete. das Schnarren der heimatlichen Misteldrossel und das flötende Steinrötel. welche noch einige Reste dieser Wildart beherbergen. uns auszurasten. eine Gegend. erfreute uns tiefer unten. Ornis balfanii^a UI.S . Am fünf Stunden die Strecke von Dremisa über Stromvi nach Ober-Musinitsa gemächlich zurück. Als ein das Marschieren in diesem Landesteile sehr erschwerender Umstand mag der allgemein gebräuchliche Unfug bezeichnet werden. an die ansehnliche Höhenlage. v. Der Rundblick war durch Gipfel Pyramide Dunstraassen wohl einigermaßen.und Quertraversieren auch gelang und eine immerhin beAvohl merkenswerte touristische Leistung derung setzte. Der Parnaß. der Schlag des Buchfinken. und Alpenflücvügel. was nach mehrmaligem Kreuz. Klephte (Räuber) geworden und später gefangen genommen worden sei. Nachmittag stiegen wir dann gegen Norden nach Dremisa zu Tal. was ihm fehle. zogen Santarius und ich es vor. dieser Tage für seine Missetaten im Staatsgefängnis zu Nauplia enthauptet werden sollte. Statt die beschwerliche Grattour nochmal zurückzulegen. jeder Fußsteig zur Anlegung von Wasserzuleitiingen zum Zwecke der Feldbewässerung benützt wird. Während in den Hochregionen noch das Schnalzen eines größeren Sch^varmes Alpendohlen zu hören war. daß man sich in Hellas befindet. sich zu vergegen- Als auffallendste Erscheinungen aus der Vogelwelt wären hier unser gewöhnlicher Dorndreher (Lanius colhirio) und die Ringeltaube zu erwähnen. bei den ersten Apollotannen. wir in Gebirgscharakter und an vielen Stellen ihi'en wärtigen. ist es kaum möglich. aber gleich- war es ein großartiges Landschaftsbild. Auf unser Befragen. welche vor Jahren der bekannte Botaniker Th. es bedrücke ihn sehr. der wegen eines Raufliandels einst ins Gebirge geflohen. den Abstieg direkt durch die Wände zum Hirtenlager zu versuchen. beeinträchtigt. welche sogar unsere Hirten in Verwun- in der Sennerei das Kommando führte.

um daselbst den Dampfer nicht zu versäumen. da am folgenden Küste erreicht werden mußte. tief Bürger zur Beobachtung wie mit Schnee ausgefüllten der griechischen Fauna. der aber leider sein Ziel nicht erreichte. aber bezüglich am der Ausljeute recht lohnend. Seiner Mitteilung zufolge hätte nämlich an diesem Tage die jüngste Zeit Avegen des Käuljerunwesens in versichern. der vorgerückten Stunde die Bekanntschaft Um 4 Uhr früh legten wir in Patras an. schwer erreichbaren Felsenvorsj)rung unseren allbekannten Türkenbund (Li/mm mnrtagon) und um die Mittagszeit befanden wir uns schon hoch in der alpinen Damals kamen genau dieselben Vogelarten Region. dem Gepäck An wo uns unsere Tragtiere mit bereits erwarteten. . übersetzt. da der Dampfer statt vormittags erst um ^jAi Uhr nachts einlangte. dieser Stelle darf nicht unerwähnt bleil. Maximilian Meyer. ein mit dem grellen Sonnenlichte an Lichtglanz wetteiferndes Meteor fallen zu sehen (19. spät in die Nacht liinein. und ich weiß auch nicht. Juli). als dessen häufigste Bewohner die blaugrauküpfige Ammer und der Felscnkleiber bezeichnet werden können. Umwegen nach ii'rcgeführt uns zu umzingeln und aufzuheben. Augeblich Himmelskörper in der Nähe der Insel Tinos ins Meer gefallen sein. Nach neunstündigem Marsche ^var der Hafen (niclit die auf einer Anhöhe landeinwärts liegende Ortschaft) Vitrinitsa erreicht und wir alle trotz der bedeusoll dieser tenden Hitze munter und guter Dinge. durch die Granitsa vorausgeseudeten Tragtiere seien worden und hätten uns vergeblich in die Spießgesellen aber dem nach Nordwesten streichenden Teile der Vardusia aufgelauert. genau von der Form der sogenannten Römerbrücken in der Hercegovina. In Vitrinitsa verbrachten wir dann den ganzen nächsten Tag unter großer Langweile. Krü]ier. der indessen keine sonderlich schöne Aussicht bot. ich einen in dem neuen obersten. nnr entdeckten wir Schuttkar Schneefink nämlich den während erbeutete. was mir in späteren Jahren Leonis öfters erzählt hat.34 Ornis balcaiiica. eine kleine auf Bande die Absicht gehabt. Knapp vor der Abreise fügte ich unseren Sammlungen noch einen ethnographischen Gegenstand hinzu. ob es wirklich Tatsache ist. geflügelten (Montifringllla eine noch nivalis). Der Aufstieg von liior auf den ICorax (Vai'dusia) war beschwerlich. obwohl ich ihn persönlich samt Porto und Trinkgeld dem Postboten übergeben hatte. Große Dürre und armselige Vegetation zeichnet diesen Küstenstreifen aus. folgenden Tage ziemlich Santarius sammelte auf einem schattigen.ien. dem Santarius Stück Unmittelbar darauf betrat ich den von zwei kahlen Gipfel des mächtigen Gebirgszuges. den man hier In Granitsa arbeiteten wir alle bis Tage unbedingt die auf einer kühnen Steiubi-ücke. Ich kann nur daß ich nirgends und niemals diesbezüglich eine böse Erfahrung machte. Ohrenlei'che schoß. nämlich das soldaten — Zeichen der Gewalt eines griechischen Polizcivon der er sich nach einigem Widerstreben in Anbetracht sichtbarste die Lederpeitsche. Der weißglühende Streifen nahm gegen den Horizont an Mächtigkeit deutlich zu. Es war schon ziemlich spät am Nachmittag. Wenige Minuten nach Y2 Uhr mittags hatte ich das Glück. Zuletzt schrieb ich noch einen ausführlichen J^rief an Dr. auf der benachbarten Kioiia. daß diese ganze Landschaft Iiis in schlimmem Hufe stand. des angebotenen Obolus doch trennte. einem echten Gebirgsdorfe durchführten. Auf dem Dampfer des maclitc ich trotz Archäologen Dr. Zunächst führte der steinige Pfad in das enge Felstal des Mornos. als wir den Abstieg gegen Westen nach Granitsa.

wie verabredet. als er unsere Absicht erfuhr. um wenigstens von außen das damals für jeder- mann noch vollständig unzugängliche „Achilleion" zu betrachten. die uns hier im April erfreut hatten. allein die griechische Militärwache duldete nicht einmal die Annäherung au die Umfassung des unbewohnten Schlosses. kaiserlichen schön gelegenen Villa daselbst abzusteigen und seine Gäste zu sein.. zumal sich schon überall die flügge Brut der Grasmücken. 35 Griechenland.•3* . der. Damit waren aber auch die schönen Tage in Hellas für dieses Jahr vorbei und geraume Zeit vergehen. dann am 26. Der tatsächliche Abschluß der ganzen Reise erfolgte am 30. aber angenehmen Räumen der Pension Julie in Korfu.-. uns ohne viel Bedenken einlud.III. Juli eine eingehende Besichtigung und Ptlanzgartens. in seiner idyllisch Schon um 2 Uhr früh fuhren Avir weiter und erreichten mit Tagesanbruch das Südende der Lagune von Korissia. Nach kleinen Spaziergängen in der näheren Umgebung der Stadt fuhren wir am 24. Nur von dem lieblichen Gesang der meisten Vögel. Bei der Weiterfahrt von Gasturi nach Hag. Juli in Triest. in Deka zu übernachten und am anderen Morgen vor Tagesanbruch gegen Süden weiterzufahren. Juli vor 10 Uhr vormittags befanden wir uns wieder in den zwar kleinen. Als nach einer Pause von zwei Jahren die Verhältnisse es gestatteten. nahm die griechische Tags darauf traf pünktlich. um die so erfolgreich begonnene Neuerforschung der seit langem vernachlässigten Kunde der Tierwelt dieses Teiles von Europa nach besten Kräften fortes sollte zusetzen. Hier war der Aufentlialt nur kurz. alter Freund Finanzrat Pogorelc aus Sarajevo ein. des Herrn Pierry jun. die ornithologischen Forschungen in Griechenland fortzusetzen. einen höchst angenehmen Abend. Ammern und Würger herumtrieb. den wir je kennen lernten. Aber auch an Möwen. mit der „]\Iaria Theresia" mein lieber. Juli nachmittag. so daß wir genug Interessantes zu sammeln hatten. mit Rücksicht auf die Vergrößerung der merk auf die in der Lagune im Westen schien es mir von größter Sammlung zunächst das Augen- des Landes sich alljährlich ansammelnden . Deka machten wir ganz zufällig die Bekanntschaft mit einem eben so eleganten als virtuosen Radfahrer. war jetzt nichts mehr zu hören. Nach Vcrabsclneduiig der beiden Leonis „Athena" uns am Abend auf und am 22. Auch zu dieser Jahreszeit war das Vogelleben in den stark betauten Büschen ein sehr reges. Jedenfalls enthält seltenen Ranunndug spreÄizenhoferi zu er- der prächtige Garten sehr beachtenswertes Pflanzen- materiale. wo uns ein 34 Jahre dort angestellter erklärte und uns sogar noch von dem Besuche des Botanikers diese Exkursion schloß sich des königlichen Parkes Gärtner aus Krain alles Spreitzenhofer und den Fundorten des zählen wußte. wo wir nach denkbar angenehmster Fahrt auf der „Vesta" wohlbehalten ans Land stiegen. Zweite Reise 1897. nach Gasturi. Wichtigkeit. Seeschwalben und Strandläufern mangelte es nicht. So verbrachten wir dann im Hause und in der Gesellschaft des liebenswürdigsten Koriioten. bis ich wieder nach den Gefilden des Südens aufbrechen konnte. Nach bloß dreistündiger Fahrt kamen wir um An 7 Uhr abends in der HaujJtstadt an. um mit mir gemeinsam noch einige Tage auf griechischem Boden zu verbringen.

die I5ewohner für eine wenig mehr lieferte als vier Lachmöwen. Die schönen Schwarzkopfmöwen hielten draußen auf offener See auf. Bündel auf den Markt! daselbst wei- Täglich kamen schwere Misteldrosseln waren nie dabei. Zaunkönigen. nachmittags erreicht und hier die Weiterfahrt für eine unterbrochen. suche . man Ehrensaehe betrachten. und in Govino erzählte mir. ja Wir bedauerten auch Wachteln. AVoliin wir aber auch unsere Schritte lenkten. wie er hier zu dieser Jahreszeit so häuftig verließen wir alle Umgebung am am Yido gleich während unseres ganzen Aufenthaltes Zeugen der unablässigen Verfolgung unserer Singdrossel sein zu müssen. während uns Leonis in Patras erwarten sollte. Bündel von Waldschnepfen aus der Gegend von Butrinto (am Festlande) hingen gleiß- die sich stets weit nerisch an Deck. Insel Buchfinken. Januar die Stadt in der Richtung gegen Norden. Amseln. welche hier alljährlich zu jagen pflegen.36 Ornis balcaiiica. die Insel wieder verlasse. Nur einen in der Bucht fischenden Flußadler verfolgten wir Im niederen Gesträuch wimmelte es von überwinternden Klein- vögeln. namentlich von Laubsängern. Januar unternahm ich bloß eine kleine Bootfahrt im Hafen von Manduehio. Die Reisegesellscliaft setzte sicli diesmal. da er das Terrain der ganzen Insel seit alles beim Museum schon so willkommen längerer Zeit genau kannte: es war der hier doiipelt Hauptmann i. deutlich erkannter Felsenschwalben. J. m. wurde Korfa Woche am 16. Ganze Körbe mit Waldschnepfen. SchAvarzplättchen u. daß es schnepfe. um der in der Bucht von Potamo und Govino zu beol:)achten und zu sammeln. Wiesenpieper. Januar zum dritten ]5eder Lagune von Korissia und am '2'2. Januar an Bord des „Helios". Braunellen. Grauammern. Rotkehlchen. außer mir. Quaranta. Sowohl am Meeresstrande wie in den landeinwärts gelegenen (_)livenwäldern herrschte reges Vogelleben. mit verlangenden Blicken. daß keine einzige Waldauf Korfu einfällt. Zwei größere Ausflüge folgten dann zu Wagen am 20. mit Ausnahme der Strecke von Brindisi bis Sta. zum größten Polatzek. gegenüberliegenden Albanien stammend. auftritt. Bei dieser Fahrt ruderten wir auch an den eleganten Yachten der Engländer vorbei. überall vernahm man die Schießerei der auf Schnepfen und Singdrosseln ausgerückten Jäger. P. verließen wir Triest am 14. drossel. der In fanden wir zu unserer großen Befriedigung „Pension Julie" Alten und bald gesellte sich uns dort ein Herr zu. Mit Munition und allem Nötigen reichlich versehen. ohne daß gerade irgend eine große Seltenheit unser Interesse hätte besonders erregen können. Hier wie dort stießen wir überall auf ganze Trupps von Jägern und bis spät abends war des Knallens kein Ende. die Am 11'. daß hier der Jagdbetrieb vom Teile vollem in Gange war. um aucli in diesem Gel)ietc eine Übersicht über die Verbreitung der cliarakteristischesten Arten ewinnen. Enten und Singdrosseln. wohl aber hie und da eine Wein- Bei heftigem Platzregen. nach dem Norden der Insel gegen Kap Katharina. Auffallend erschienen mir einige Ringeltauben und ein Sehwarm a. welcher für das manche Seltenheit gesammelt hatte und dessen Ratschläge uns waren. Wintergäste zu richten und dann einige Teile des Peloponnes zu bereisen. Nach ziemlich angenehmer Fahrt. Ein kleiner Ausflug nach der vor Tage nach unserer Ankunft lenden Wintergäste: sehr. verrieten. aus dem Kollektor Ludwig von Führer und dem altbewährten Johann Santarius zusammen. dem Hafen gelegeneu vermittelte uns die Kenntnis der häufigsten 18.

JMissolonghi. Nacht schliefen wir in dem einzigen Absteigequartier des Städtchens (im Apothekerhötel). aber des Morgens war das erste Geschäft die Wahl einer passenden Behausung. als Längs des Küstensaumes zog ein großer Schwärm Dohlen und Saatkrähen dahin. aber nach kurzer Fahrt zwang ein gewaltiger Scirocco das Schift' in der Bucht von Levkimo (im Süden der Lisel) Anker zu werfen. die Lagiinen. Bei der Einfahrt in den Hafen von Patras erschienen sogleich eine und auch einige Leonis Menge Lach- Zwergmüwen beim Dampfer. allerdings möbellose Behausung für 40 Drachmen monatlich Die erste gemietet zu Sie lag am Westrande von Missolonghi mit freier Aussicht auf daß später wiederholt einzelne Seevögel vom Balkon aus geschossen haben. Der behäbige Polizeimajor war uns bei der Suche sehr behilflich und dank seiner Verbindungen hatten wir das Glück. Unter Blitz und Donner stiegen wir wieder gegen Episkepsis hinan und gelangten um erst Mitternacht nach am Lloyddanipfer 23. wälirond zwei Jäger mit einem Bündel Ringeltauben und sechs Reiherenten uns entgegenkamen. vormittags verließen dem uns von 1894 wohlbekannten „Urano" den Hafen der Hauptstadt. daß wir schon am Nach- mittage desselben Tages nach Kryoneri überfahren und von dort mit der Balm unser Standquartier für längere Zeit. nur in bedeutender Entfernung von uns Aviegten sich hunderte Pfeifenten auf den Wellen. so . daß in Kryoneri in der Dämme- den AVändcn des Varassovo über unsere Häupter der Phidariscbene zustrich. erreichen konnten. Bussarde und Kornweihen zeigten sich ein paarmal. Lifolge des Unwetters traf der Korfu gar nicht ein und wir wurden infolgedessen mit in sämtlichen Vorbereitungen zur Weiterreise leicht fertig. «37 Trotz häufiger Kegengüsse war Jic Luft so warm wie in einem Gewächshause und beim scharfen Marschieren benötigten wir unsere wärmeren Kleider niemals. Hier sowohl als bei der Weiterfahrt am folgenden Morgen wurde der „Urano" wir auf fortwährend von einer Schar südlicher Silbermöwen und einigen Schwarzkopfmöwen umschwärmt. karstigen Hänge mit den Eichenjungbeständen weit mehr an hier vermeinte Hcreegovina viele Teile der an eine griechische Gegend. erwartete uns natürlich schon geraume Zeit und der Hotel „Patras" hieß uns freundlich willkommen. in kurzer Zeit eine für unsere Zwecke wie geschaffene. GriücheulaiKl. aber zu sammeln gab es nur wenig. Erst am 24. dann das so wichtige Einwechseln des unbedingt nötigen Kleingeldes nahm einen so glatten Verlauf. Die Düne erwies sich leider damals als ebenso vogelleer wie die Lagune selbst. unansehnlichen Dörfchen vom Sau Salvator Episkepsis und von wegen Zeitmangels im Laufschritte nach der nördlichen Küste der Insel. Riesige Fluge von Lerchen (alle drei bekannten Arten) und Finken trieben sich in den Weingärten umher und aus den Sumpfstellen scheuchten wir Bekassinen und Haarsclinepfen anf. zu welchen sich für eine halbe Stunde auch eine deutlich erkannte Dreizehenmöwe gesellte. Januar der Stadt zurück. denn die ganze Landschaft erinnerte durch ihre kahlen. Viel anstrengender (Pantokrator) nach war die Partie über das Gebirge westlich dem hochgelegenen. ])ie See ging noch immer sehr hoch und es gab wenige Reisende in froher Stimmung an Bord. Gleichsam rung ein als mächtiger Vorzeichen betrachtete ich Uhu aus es. ti'effliche Inhaber des Die notwendigen Anmeldungen und Vor- stellungen beim Konsulat und bei der Stadtpräfektur.Iir. Hier man gar nicht mehr auf Korfu zu weilen. obwohl diese sonst so idyllischen Gewässer gerade jetzt einen über- wältigenden Anblick lioten.

Nach und nach lernten wir fast alle Lagunenteile der näheren und weiteren Umgebung durch fortgesetzte Kahnfahrten kennen. unser neues nur möglich zu gestalten. hier die harte Jahreszeit zuzubringen. daß er bis zum heutigen Tage in der dortigen Gegend nistet. meistens aber noch viel seichter sind. in drei Spitzen aus. zum Teile weit von Norden eingetroffen. zimmei'ten Stellagen. indem Buchfinken. In erster Linie sind es immer die Fischfresser. Aber auch zu Fuß wurden fleißig Ausflüge unternommen. bleiben. mehr Mittelsäger. sorgten für Milch zum Frühstück — kurz jeder von uns war bis sjiät am Abend beschäftigt. Laubvögel. die unablässig nach Nahrung in die Dagegen gab herrlichste Zierde bildet aber unstreitig die unglaubliche Anzahl von schwalben der verschiedensten Rosenbauchmöwe und der Arten mit ihren es umso- geringe Tiefe tauchten. große zu sehen war. charakteristischesten Die Möwen und See- Vertretern: der wären noch zwei Ichthyophagen zu erwähnen. Diejenigen Punkte. Vom 28. vou welchen aber eigen- tümlicherweise hier bloß die gewöhnliche. die hier ebenfalls nicht fehlten.38 Ornis ^alcanica. besitzen in der Natürlich wird derungswürdige Geschicklichkeit. Da die Lagunen auf viele Kilometer Entfernung nirgends über 2 m tief. Wie erstaunte ich über den Mangel jeglicher Ruder in dieser Gegend. von dem wir -wußten. Obenan steht in dieser Beziehung der krausköpfige Pelikan. werden alle Boote ausschließlich mit Stoßstangen vorwärtsgetrieben. Tische und Stühle.und Haubenlerchen. So in der Richtung gegen Aetolikon. das Buchstäblich von der Haustlur an eröffneten wir oft Jagd Lage von die Menge versammelte Wassergeflügel. nämlich Eisvogel und Fischadler. war im dichten Röhricht zu dieser Zeit alles still und ihr munteres Wesen nui. mieteten Bettstellen. Abgesehen davon? daß die oben erwähnten Wasser.und Schwimmvögel dem Wellcnsaume entlang zogen. Gleich bei unserer ersten Kahnfahrt in der Michtung gegen Aetolikon lernten wir den Reichtum an gefiederten Wintergästen kennen. So ungesund auch die widerlich der Auldick der von Sumpf und Schlamm umgebeneu für den AVeidmann und sammeisten Fremden auch sein mag Häuser gewiß den melnden Ornitliologen gibt es nicht leicht ein vorzüglicheres Plätzchen zur Ausübung auf das in zahlloser Missolonghi ist. wimmelte. fröhlicliste man Jägcrleben. Während in den (Jlivenwäldern alles von überwinternden Gilsten. Avaren die Gegend des Salzmagazincs nördlich Badehütten östlich der Stadt Missolonghi. und von dem wir gleich in den ersten Stunden unserer Anwesenheit sieben Stück über den Häusern der Stadt kreisen sahen. damit sie besser ner. Meisen und Singdrosseln trieben. in die dortigen und dazwischen liegenden Olivenwälder und Gärten. Januar angefangen begann für uns das Heim so wolm- lich als sich nur vorstellen kann.hie und da der gedämpfte Schlag des Cettis Sängers zu hören. wurden. so — der Jagd auf Wasserwild. Schließlich meisten dienlich zeigten. Wir riclitcten uns also in dem aus drei Zimmern und einem Vorzimmer samt einer Küclie hestehenden ersten Stock des Gebäudes so gut es ging häuslich ein. Ihm zunächst an Fischverbrauch stehen dann die Scharben. und am Ende die dortigen Handhabung derselben eine Bewohbewun- außerdem jede Luftströmung durch Hissen äußerst primitiver Segel ausgenützt. fast Diese langen Stangen laufen im Boden haften ohne Ausnahme Fischer. welche die riesige Masse der in den Lagunen vorhandenen Fische veranlaßt. Ein ganz anderes Bild bot wieder das Vogelleben am Strande. Grünlinge. dann namentlich gegen die Mündung und den Unterlauf des Phidarisflusses über Känurion hinaus. Stieglitze. Baum. welche zur Beobachtung und zum Erbeuten dieser Herrlichkeiten sich und die am kaspisclien Seeschwallje. gab .

um nach- zusehen. lebensgefährlicher Kletterei erst bei vorgeschrittener Dämö merung nach Kryoneri zurück. nicht nur lästig. Abends nach Missolonghi zurückgekehrt. da des schönen Wetters wegen in diesen Tagen reiche Beute gemacht worden war. dem an felsigen Stellen der Zippammer. gelehrigen Schüler in gefunden. Auch zwei Ruderenten (Erismatura leucocephala) gab es dabei. Einen zweitägigen Ausflug unternahmen wir am 3.t4 her bekannten Schlucht. wir einen ebenso liebenswürdigen sigen Lehrer als Diamantis Soustas um die Konservierung zu bewältigen. Den zweiten Tag ließen wir uns im Kahn bis zur großen. war dann mehi'ere Kolkraben waren Führer leider nur der letztere erlegte eine Alpenbraunelle Vogel mit vieler Mühe die auffallendsten Bewohner des und einen Alpenmauerläufcr. Februar mit der Bahn nach Kryoneri und von da auf den Varassovo. Einigemale wurden Steinhühner aufgetreten und Blaumeisen. schon von weitem ihr Heil in der Flucht suchten. Gricclienlaiifl. in mit die der baumlosen. aber ziemlich ausgedehnte Eichen- und Kasta nienwälder. Eine kleine. hatten aber den Weg verfehlt und gelangten nach mehrstündiger. ob sich nicht ein leckeres Mahl finden ließe. ihr man begegnet hier verschiedenen Meisenarten und dem Baumkleiber. da scheuchte der Tritt überall während die großen Brachschnepfen Große Schwärme von Alpenstrandläufern wechselten mit kleinen Flügen von Steinwälzern. und dann zeigten sich die Höhen ringsum regelmäßig mit Neuschnee bedeckt. ein paar Steinadler. fanden wir alle Verkaufsläden voll mit verschiedenen Enten. und konnte Santarius und Führer waren kei- inzwischen zur Auskuudschaftung auf den Varassovo gestiegeu. Derselbe dem stand Bald hatten in Missolonghi ansäs- uns während unseres . t'ilr Da wiegten sich häufigsten stets die Rohrweihe in der Luft. Goldregenpfeifer mit See und Sandregenpfeifern al). es am Ufergelände stets und Ziele reichliche Weihen verschiedener Arten. die in mancher Hinsicht an die mitteleuropäische Heimat erinnert. südwärts gelegenen Hauptschlucht rudern und erstiegen in derselben in 2 Y« Stunden den Gipfel des merkwürdigen Berges. am unsere Flinten. und endlich Überschreiten in Täler. Eine Menge Aasgeier. und sammelte eine Reihe bereits zu so früher Zeit in Blüte stehender Phanero- Leider hatte ich mit dem Bonelliadler ausgesprochenes Pech nen dieser herrlichen Raubvögel erlangen. daß wir alle zugreifen mußten. Will man aber ihr ständiges Winterquartier kennen lernen. Zu solcher Zeit kommt dann die überwinternde Waldschnepfe zur Freude der zahlreichen Jagdfreunde in die Ebene herab. Kicht immer entsprach die Witterung der südlichen Lage. zwei alte Bartgeier. Die Menge der in der Umgebung von uns geschossenen Wasservögel war oft so sich ganz oben groß. beobachtete hier die Paarung des Bonelliadlers gamen. ungestörtes Dasein während der rauhen Jahreszeit Außer führt. griechischen Mittelbuntspecht. immergrüner Strauchvegetation schüttere. Nur die äußerst bösartigen Hirtenhunde werden in dieser Gegend. dann muß man ziemlich hoch den Arakynthos (Zygos) kleine und mittlere (gewöhnliche) Bekassinen auf. Oft gab es rauhe Bora mit Regen. Rotkehlchen und Waldlaubvögel waren die Vertreter der Kleinvogelwelt. Den ersten Tag verbrachte ich mit Leonis in der uns von 18'. woselbst unsere Waldschnepfe ein beschauliches. hinansteigen. um den Appetit der Kauflustigen mehr zu reizen. Man nach gelangt wachsenen Hänge zunächst ausgefüllt sind. der vorsichtigste aus dieser Gruppe blieb aber stets der Kiebitzregenpfeifer. nur mit Phlomis be- üppiger. verfallene Kapelle findet am Ausgange der Schlucht. tiefen Felsrisses. Leider war bei der einen nach griechischem Brauche die Brust zur Hälfte kahl gerupft.30 III. doch erreichbar. sondern auch geradezu gefährlich.

eine nur mit dem Kahne erreichbare Luderhütte auf einer Schutthalde des Varassovo. waren aber nirgends zu überlisten. wir hier auf. welchen scheuchten von immer die Pfeifsende von Enten und Sägern enten die Hauptmasse bildeten. welche ein eisiger Nordwind recht unangenehm gestaltete. dann Waldschnepfen und Bekassinen stellten wir hier fest. Auf der nun folgenden Kahnfahrt gelangten wir in eine gegen den Acheloos sich hinziehende seichte Seitenbucht. Februar bezog je einer von uns. Gegen Abend lagen wir alle und es wurde Haufen von Salzkräutern und Rohrmanches dabei erbeutet. von kräftigen Ai'men „gestoßen". welche in langen Ketten zu dreißig und mehr gegen Westen zogen. Vom 12. daß wir nicht das einzige im Städtchen vortut nach Sarajevo. während die markanteste Erscheinung zweifellos die Brandenten waren. Nachdem zum Schlüsse noch vier Schlageisen für umherstreifende Scliakale (^leider erfolglos) aufgestellt worden wai'en. Merkwürdigerweise zogen samt- . welche genau so wie die Fluß- Lagune hinter großen so stürzten. nach allen Regeln präpariert und etikettiert. deren Kehlsäcke zum Zeichen der beginnenden Paarungszeit bereits blutrot leuchteten. Auch große. der Bruder des Apothekers. und in zwei Booten verteilt. bald dorthin. Die reizenden Vögel mit ihrem eigentümlich weichen Fluge zogen in größeren und kleineren Scharen bald da-. an unser InstiSehr oft kam es vor. und Zwergseeschwalbe eifrig tischend sich mit solcher Gewalt daß das Wasser meterhoch aufspritzte. Die Zeit drängte zur Rückfahrt nach Missolonghi. aus Fischen und den von uns enthäuteten Körpern der Enten und anderer Vögel bestehende Mahl bereiteten. versammelten \\'ir uns in der Rohrhütte bei den sehr gastfreundlichen armen Hirten. sclnvarzköpfige Sänger und Scliwarzplättchen. den (iolf von Prokopanisto. Ein prächtiger Morgen ließ uns bald alle Unbill vergessen und beim emsigen Durchstreifen der nahen. Amseln.40 ()riii. als am 1*. stengeln auf Ansitz Am meisten beschäftigten uns daljci die kaspischen Sceschwalben. dichtbewachsenen Düne erwärmten wir uns bald. aber eine Schar von etwa vierzig überwinternden LöfFelreihern setzte uns in Erstaunen. in die Halb erstarrt betraten wir sjiät abends unser Standquartier. Eine zweite größere Exkursion unternahmen wir im Boot nach den westlich gelegenen Lagunen und Dünen bis Tholi in der Nähe vom Kap Skropha. vor welcher wir ein großes Stück eines im Sumpf erstickten Ochsen ausgelegt hatten. angeschlossen. Außerdem blitzte und donnerte es heftig. sondern uns selbst das einfache. wo wir in der Nacht trotz unserer warmen Kleidung tüchtig froren. a-anzcu Aufenthaltes mit Rat Fabelhaft billig Avar dazu der starke Rezinatwein dieser Gegend und alle hatten sich mit der Zeit an den Terpentinbeisatz gewöhnt. Außerdem war dies der Lieblingsplatz einer beträchtlichen Anzahl überwinternder Avosettsäbler. Februar der Himmel nach längerem Unwetter sich geklärt und die ]5ora nachgelassen hatte. bis 17. durchschnitten wir Buchstäblich taurasch. weil wir bisher bloß den grauen und den großen Silberreiher hier kennen gelernt hatten. Als Führer hatte sich uns ein äußerst intelligenter junger Mann namens Petros. und Tat zur Seite und auch in späteren Jahren sandte er den Balg manch seltener Art. von welcher sich fünf Pelikane erhoben. leider aber kein einziger von den zu dieser Jahreszeit prachtvoll gefärbten großen Kormoranen. scliwarzlialsige und kleine Lapipcntaucher fanden sich hier und zwischen dem fiisch hervorsprießenden Grase auf den sonst nur von Salz- bewachsenen flachen Laguneninseln trieben kräutern sich Cistensänger und Wiesen- pieper umher. durchs Los bestimmt.'j lialcauiiii. handene Speisehaus aufsuchten. Von Wasserläufern ließ sich bloß der Rotschenkel und der helle (Glutt) sehen.

felsigen Lisel angelegt und im Boot übernachtet. Um 10 Uhr wurde das Feuer über eine Stunde. welchen man Musik zog durch auf Kreta hervor. die Straßen. wurden natürlich Da die kleineren Ausflüge in die Umgebung tagtäglich daß die Luderhütte keinen Erfolg verhieß. Den Georg man größten Jubel rief aber das Eingreifen der griechischen Flotte unter Prinz in die Ereignisse das Plätze. Das gelang ihm aber ebensowenig wie uns. deren Bewohner sämtlich von . so steigerte sich dieselbe jetzt immer mehr und mehr. Sie sagten. türkenfeindliche Umzüge mit Trommeln und Pfeifen in Missolonghi und Patras störten zahlreiche Militärzüge brachten Truppen. beschlossen wir ein gemeinsames Vorgehen in der Felsschlucht uaiie von Kryoneri. Während Führer und Santarius auf den die Horstplätze überragenden Felsen auf das eifrigste fortgesetzt. Das richtige Abschätzen der Entfernung wurde durch die riesigen Wände und Felsmassen sowie eröffnet die dazwischen liegenden Schluchten sehr erschwert. Zeit war auch Stavros Strimmeneas. erfolgte. von wo der Weitermarsch nach Arta Auch unser wackerer Petros hatte sich verabschiedet und war eingerückt. von zwei erfahrenen Seeleuten geleitet. witter Wie wir später erfuhren. brachte uns am 22. um die und dauerte Geier von unten begrüßen zu können. Wir aber bereiteten eine mehrtägige Segelbootfahrt längs der Küste bis Petalä vor. leckeren jMalile teilnalnnslos vorbei. faßten. weshalb eine Menge Fehlschüsse unvermeidlich war. der Sohn des Präparators des Museums. Februar außerhalb der Lagunen von Turlida bis zur westlichen Küste unweit des felsigen Es wurde Oxiä. nur die sonst so vortaglich daran gütlicl).türkischen War schon seit einiger Zeit eine gewisse Feldzuges zur Entladung kommen sollte. namentlich oft die nächtliche Buhe und Euzonen. Linien bis zu fünfzehn vorbeiziehende große welche sich beim nächsten Morgengrauen Kormorane waren zeigten.". nach Agrinion. Dagegen erbeutete er unmittelbar bei Kryoneri mehrere Acceiifor collaris und das Männchen eines überwin- Auf kurze ternden Schlangenadlerpaares.III.. um womöglich einen der beiden BonelliAthener adler abzuschießen. Die Zeitungen wurden mit einer wahren Gier verschlungen. wobei bloß uns längstbekannte Vogelarten zur Beobachtung kamen. In diesen Tagen zog sich wie dunkles Gewölk am Horizont jenes politische Ge- zusammen. überall hörte = Hoch-) Rufen.(spr. die Vogelgestalten. Erregung unter der Bevölkerung zu bemerken gewesen. Prozessionen bewegten sich über die größeren — kurz die Begeisterung mit Fahnen und brennenden Kerzen „Z-r. Sito folgte kannte keine Grenzen. große Kaubvügcl an liclic dem Kolkraben taten sich sichtigen Gleichzeitig 4L Grifchciilaii. zu Besuch hergekommen.Kaik". stieg ich die Sohle der Schlucht empor. um wenigstens ein paar Weißkopfgeier zu erhalten. bis wir zwei der gewaltigen Vögel zur Strecke gebracht hatten. Es dauerte eine Weile. Fuß mit ihren Kugclgewehren wir einsahen.-::. die Jagd jetzt lieber einzustellen und mit als Freiwillige ins Feld zu ziehen. alljanesische Jäger. bis wir einiger armseliger Hirtenhütten ansichtig wurden. wir hätten für unser Museum schon genug Vogelbälge gesammelt und sollten lieber dazu noch einige Bälge von gefallenen Feinden beifügen. Die gesamte Bevölkerung schien durch die Aussicht auf einen bevorstehenden Feldzug mit den verhaßten Osmanen in eine Art Freudentaumel versetzt worden zu sein und auch uns forderte man auf der Straße wiederholt auf. erlag er wie so viele den ausgestandenen Kriegsstrapazen. welches wenige Wochen später in Gestalt des griechisch.l. Ein größeres . Einzeln und in an einer kleinen. Zunächst ruderten wir alle vier nach dem nahen Oxid in einer kleinen mitgeführten Barke.

43 Oniis liak-aiiica. verAveise ich auch hierbei auf die Schilderung der zuerst mißglückten. in welch fröhlicher Stimmung wir befand! Mahl im Kielräume des Segelbootes einnahmen. Avelchen er beim Abfangen noch tüchtig durch die Ledergamaschen biß. Ein barhäuptiger Viaehe. Bonelliadler und Bartgeier ihre majestätischen Kreise über der kreisrunden. Avomöglieli im März die Jagd nochmals zu Aviedcrholeu. aber Aveit außer Schußweite in einem tnrmähnlichen Felsen. Februar setzten wir dann die Fahrt im Segelboot fort. Diese übersiedeln von der nahen Küste Akarnaniens sogleich nach Petalä. Erst am 2(). eine wahre Hünengestalt mit einem Kopfe von antiker Schönheit. Zwei Schüsse Avarfen den alten Räul)er zu Boden. Nach einigem Lavieren gelangte dann das Boot in jene seichte Lagune. selten von Fremden besuchten Eilandes lieferte eine Anzahl in vollster Blüte stehender GeAvächse. Sämtliche Hirten. der dritte aber kam genau auf mich zu. aus welclien der Kuf des und der melodische Pfiff der Blaumerle sieh vernehmen ließ. an eine KrateröfFnung erinnernden Bucht iu der Mitte der Insel. und wohl genährter Führer zu dienen. von ihren großen Hunden unterstützt. trieben etAva die Hälfte der Insel sorgfältig ab und brachten drei Schakale gegen ixnsere Stände. welche die Insel Petalä vom Festlande trennt und wo Lord Lilford im Jahre 1858 so erfolgreich gejagt hatte. Am folgenden Tage folgten wir einer Einladung des Oljcrhauptes und Ältesten der sämtlichen über Winter hier weilenden Hirten. erlegte Führer ein sehr altes Exemplar. Die Raubtiere durchschAvimmen dann die seichte Lagune und räumen unter den Lämmern nächtlicherAveise arg auf. Zeitlich morgens am 24. Die Hirten Avaren sehr befriedigt.staiuiiitcn liursche. Man kann sich denkeu. Avenn daselbst die Hirten mit ihren Herden das Winterquartier bezogen haben. um auf Schakale zu jagen. Ein mehrstündiger Aufstieg und Rundgang auf den Ilühen des unwegsamen. ein ziemlich bei'eit erklärte.oder Bonelliadlers Um Wiederholungen zu vermeiden.und Riedgeläude am Unterlaufe dieses Flusses mit dessen gewiß sehr reicher Tierwelt zu werfen. aber sclnvankend und rollend gelangte er noch bis zum Stande Führers. sich samt seinem weißen Hunde aber nur wenige einer. Der erste Schakal hielt sich knapp an den felsigen Strand und entkam unbeschossen.»iedoren Leuten Abschied mit doiu Versprechen. dann aber gelungenen Erlegung des alten Adlerweibchens und des darautfolgenden Ausnehmcns des frischen Geleges durch Santarius im speziellen Teil. Eine reichliche und kräftige Fischsuppe stärkte uns nach den Strajiazen des Tages an Bord unseres Schiffleins. spät abends unser einfaches mit dem übelbeleumundeten Rezinatwein . und Dohlen flogen die Felsen entlang. mich zu einem nahen besetzten Adlerhorste zu führen. Februar vormittags nahmen Avir von den l. und uns zu Ehren Avurde in ihrer Niederlassang ein feistes Lamm am Spieße gebraten und uns davon verabreicht. Wahrnehmungen über uns trllgor als das dortige Vogellcbcn. als ich mich nach wenig mehr als halbstündiger Wanderung unter der Behausung des seltenen Habichts. der zweite verklüftete sich vor unseren Blicken. Besser Von einem Dutzend hier horstender Weißkopfgeier waren die Raubvögel vertreten. Fclscntauben Felsenkleibers Avobei M'ir die Mündung des Aeheloos passierten. der hier seine Herden weidete. Auch jetzt erfreute mich der Reichtum an mannigfaltigem Wassergeflügel daselbst und gerne lenkten wir unser Boot an die gegen Osten gelegene Laudungsstelle von Petala. und auch der gefüllte Becher kreiste diesmal öfter als sonst. erbot sich nach kurzei' Anfrage. Ithaka und von denen . eines der verhaßten Raubtiere Aveniger auf der Insel zu Avissen. ferner zogen je ein Paar Seeadler. nicht ohne sehnsüchtige Blicke auf das Aveithin sichtltare Au. Wer besehreibt mein Entzücken.

Sosti und der Gegend von Känurion galten der Jagd auf Seescliwalbcn. Auf dieser Rückfahrt hatten wir zum ersten Male Gelegenheit. Für die ganze Dauer des März vergrößerte sich unsere Gesellschaft um eine Person. daß die Stöße der getrockneten Pflanzen und die Reihen der fertiggestellten Bälge die sämtlichen Stellagen des Mittelzimmers unserer Behausung füllten.". aber am 24. welche sich schon jetzt an den Brutplätzen zu sammeln schienen. in Wien studierender Medizinei'. uns verläßliche Bootsleute verschaffte und überhaupt an unserer ganzen Tätigkeit den lebhaftesten Anteil nahm. größeren Ausflügen. Er begleitete uns auf allen Ausflügen und half nach besten Kräften mit. unsere Sammlungen zu vergrößern und zu vervollständigen. Nieder. Die Witterung blieb den Monat über noch recht unbeständig. wie schon erwähnt.III. auf kleineren Touren in der näheren schil- Umgebung im Laufe des März das allmähliche Anwachsen der gefiederten Frühjalirsboten zu beobachten. ein beliebter Arzt des Städtchens. dort ausgesetzter Esel zu sehen war. Dieselben wuchsen nach und nach derart an. daß wir nach äußerst rascher Fahrt schon um Uhr abends in Missolonghi wieder anlangten. Herr Soustas war es. Dr. Je zweimalige Besuche der Gewässer um den Leuchtturm Hag. welcher als lebhafter Naturfreund wiedei'holt interessante Sendungen von Naturalien aller Art aus der Umgebung von Missolonghi an verschiedene Museen gelangen ließ. Dr. Ein junger. wobei die Erbeutung eines Kranichs unweit Bochori obenan steht. welches an den Präparier. Hier brütet in riesiger Menge die gelbrudrige Silbermöwe. der uns die besten Jagd platze verriet. weil darauf als Kuhestöror ein einsamer. insbesondere der stets scliwer eriangbaren Raubmeerschwalbe und des uns schier unerreichbaren Fischadlers. Bakes. daß.tpcy. Nieder. sowie jenem östlich von Makri dem nördlich von Samothi gelegenen kleinen befindliclien. wie ich später erfuhr. war es interessant. Ein drittes wurde von den Möwen. 4b ririeclunilanrl. bald nach unserer Abreise gestorben. wo die verbreiteten . in späteren Jahren unser sowie das Athener Universitätsmuseum ihm eine ganze Anzahl von durchaus erstklassigen Vogelbälgen verdanken.und Rasttagen gleich häufte sich der massenhafte von bekannten Persönlichkeiten Missolonghis besucht wurde. Zu diesen gehörte Diamantis Soustas. Es entstand hier ein kleines Museum. Manchmal war es empfindlich kalt und dann erblickte man des Morgens die höchsten Lagen der Umgebung immer mit frischem Schnee bedeckt. der Apotheker mit seiner liebenswürdigen Tochter und Dr. die gewöhnlich unter dem Namen Kurtsolares (früher Echinades) zusammengefaßt zu werden pflegen. hatte sich freiwillig uns angeschlossen. die Rötelfalken. Auch Naclimittag war der Wind für uns so günstig. med. ist einer der Söhne des zur Zeit König Ottos aus Bayern eingewanderten Mediziners. welche im naclifolgcnden ausführlicher zu dern sein werden. Die meiste Beute lieferten aber immer die Fahrten nach der Bucht von Prokopanisto. dann den nach und nach einlangenden Zugvögeln. Eine sehr günstige Brise trieb das Boot rasch \vcstwärts an einer großen Zahl von unbewolmten Eilanden vorbei. Er hatte in kurzer Zeit das Konservieren der Bälge so gut von Santarius erlernt. einen der großartigen. Außer drei ist aber. von den Bewohnern (J absiclitlich entfachten Rohrbrände am unteren Aclieloos anzusehen.tvs-'. wo es die größte Anzahl von Enten auch zu dieser Jahreszeit gab. deshall) gemieden. Zur Zeit unserer Anwesenheit lebte der öfters vor allem der Lehrer hochbetagte Greis noch. März war zum ersten Male die Wärme des Südens deutlich fühlbar und dann kamen auch die empfindlicheren Raubvögel: der ägyptische Schmutzgeier und in ganzen Schwärmen die im Lande so weit und überall gerne geduldeten „y. Gewitterwolken Rauch am fernen Horizonte. namentlich auf Eiland.

überall sah man Landstreicher und arbeitsscheues Gelichter als Freiwillige mit gespickten Patronengürteln. aber durchaus Wir waren alle unbekannter Gegend l)ei völliger Finsauber gehaltenen Rohrhütte bei Fischern in Unterkunft zu finden. Der Hauptzweck dieser Reise war. welche auf den Landkarten mit Von Mittag dem Namen Chalkitsa bezeichnet nach Einbruch völliger Finsternis dauerte der Marsch vorbei an jenen gewaltigen. zur Strecke zu bringen. Die Garnison von Missolonghi wurde binnen wenigen Wochen öfters zum Scheibenschießen kommandiert als sonst während einiger Jahre. Die Kriegserklärung war schon damals jede Woche zu gewärtigen und ganze Berge von griechischen Zeitungen brachten die Züge. nach dem unangenehmen Herumtappen froh. ob es in Akar- nanien derzeit wirklich noch Museum unser zu erbeuten. gehalten wurde. aber leeren Taschen und Mägen umherspazieren und auch die Mobilmachung immer neuer Bataillone nahm ihren Fortgang. Sicherheit darü)_>er zu erlangen. jeden- mehr als in dem Rohrwust der Lagunen. Auch am 4. März war der Beginn der strengen griechischen Fastenzeit. obwohl die Treiber anscheinend ihr möglichstes leisteten. daß die Leute willig und geradezu mit Begeib sterung der Fahne folgten. und wenn irgend möglich ein Stück für Wir fuhren über Aetolikon durch die fruchtbare Ebene um wo bei Verwandten des Apothekers abgestiegen und Mittagsrast Der Acheloos war bedeutend angeschwollen und tags vorher war mitten im Orte ein Mädchen beim Wäschewaschen ertrunken. den krausköpfigen Pelikan. März verlief der erste Trieb auf dem Rücken des nur von schütteren Eichen bestockten Chalkitsaberges ganz resultatlos. Damwild gibt. von Hunderten auf jeder Station sehnsüchtig erwartet. Gerne sei hier hervorgehoben. Von hier aus gab es am anderen Morgen eine ziendich umständliche Kahnfahrt durch die versumpfte Lagune nach den mit hohem Buscliwerk bewachsenen Hängen der akarnanischen Küste. Der Ki'iegsrummel war inzwischen fortwidirend im Steigen begriffen. abgesehen von vier hochgemachten Waldschnepfen. Unsere freundlichen Gastgeber besaßen unter einem Glassturz ein schön erhaltenes Exemplar der Schwarzkopfmöwe. am bis meisten einige Scharen von überwinternden Kalanderlerchen auf. auf welche englische Offiziere hier öfters jagen sollen. nichts zum Vorschein. eine Gegend. noch von Schrader sen. indem mit einem Schlage alle daraus verschwanden und auch keinerlei Wassergctlligel mehr auf den Markt gebracht wurde. sternis in einer ärmlichen. bestünde. Damwild anzutreffen. Am Rande des offenen Wassers dagegen ruliten jetzt in großer Zahl aus dem Süden angekommene Zwergkormoranc.44 Oniis biilcaiiii'a. mit einem wohlgezielten Kugelschusse die mächtigste aller an- wesenden Vogelgestalten. schwierige und aufregende Jagd auf große Brachsclinepfen und große Edelreiher unsere ganze List und Schießfertigkeit beanspruchte und wo es uns auch einmal zur allgemeinen Befriedigung gelang. Kleinvögel waren in der äußerst üppigen Vegetation recht viele zu sehen. Der 8. Trotz dieser unruhigen Zeiten führten wir. März gemeinschaftlich auf zwei Wagen unter Leitung des mehr- erwähnten Apothekers angetreten wurde. falls viel Cettis . kal. Er bedeutete für uns eine wesentliche Fleischspeisen Änderung unseres Speisezettels. Li der durchwanderten Ebene fielen mir ist. wie gesagt. auch größere Touren aus. deren erste am 2. die derzeit bloß von einer Masse Sänger bewohnt zu sein schienen. Genaue Erkundigungen ergaben hier. welche wegen ihrer Entlegenheit nur selten von Archäologen besucht werden. konserviert. „Oniaden" genannten antiken Mauerresten. Zwei Triebe daselbst brachten außer einem Fuchs oder Schawelchen Leonis pardonnierte. in den Schluchten ostwärts der Lagunen von Petalä Neochori bis Katochi. daß die meiste Aussicht.

ob dies nicht mit geringeren Auslagen und mit mehr Aussicht auf Erfolg von dem jenen Jagdgründen unfern gelegenen Küstenorte Astakos ans zu erreichen wäre. um noch ein anderes Jagdterrain westlich von Podolovitsa am selben Tage zu erreichen. wo der berüchtigte Diplomat Ignatiev soll. Überhaupt heirsclite nicht die 4. mit der Jagd für heute vor- vor Jahren ein sehr schönes Stück gestreckt haben und wir wanderten gegen Osten den Tri]>tolakoslagunen und speziell dem MarkutsaObwohl hier ein außerordentlicher Reichtum an Wasserwild war und gegen Abend sich ein lebhafter Entenstrich entwickelte. nach einer äußerst stürmischen Nacht bei bedeutender Kälte die Rückreise nach Missolonghi antreten. daß im zweiten Triebe Jagd. und v. Auch in der Umgebung von Karawassara am (4olf von Arta sollen sich nur mehr wenige Reste eines einst reichen Standes aufhalten und bald wird das Schicksal dieses schönen Wildes in Griechenland besiegelt sein.) Grieclieiilaml. von welchen iünf. ließ mich aber nicht ruhen und ich wollte versuchen. Jedoch sind mir keinerlei stichhältige Beweise dafür bekannt und es kann mindestens ebensogut angenommen werden. aber am Morgen besserte sich die Witterung zusehends. Von anderer Seite erfolgte die Annahme. Leider waren die Stände sehr schlecht gewählt vor und das Wild erstieg im rechten Winkel abbiegend im langsamen Tempo die uns gegen- überliegende Berglehne. wurde uns die ganze Lust am Beobachten und Sammeln durch ein immer heftigeres Bedürfnis nach Speise und Trank verleidet. Spät am 7. am Nachmittage langten wir in Podolovitsa an und konnten erst tagsdarauf. In einer einsam gelegenen Ilirtenbehausung wurde übernachtet und zum Frühstück erhielten wir fette Büflfelmilch. riclitigc Stimmung tür eine erfolgreiche Während sich Dr. tuung. als man sonst in Griechenland zu finden gewohnt ist. die hier ganz gewöhnlich war. In den blauen Lüften tummelten sich hingegen Adler und (jeier in beträchtlicher Zahl. Dann aber hieß es eiligst aufbrechen. da wir seit dem frühen Morgen jeglicher Nahrung entbehrten und von unserem Anführer für nichts A-orgesorgt worden war. F. Die ganze Nacht stürmte und wetterte es. in schlechten Witzen über die Unmöglichkeit tigen Vorkommens von Damwild überboten. .III. B. merkwürdig gewundene Schluchten mit mehr Vegetation. als endlich ein Fischer uns in seine Pfahlbanhütte einlud und uns eine tüchtige Portion Fische nach einigem Warten vorsetzte. da es hier nur mehr sehr wenig Damhirsche gibt. sowohl mir als auch Santarius in der Talsohle deutlich zu Gesicht kamen. Ich hatte große Lust. Demnach war aber auch die Tierwelt eine mannigfaltige und reiche. daß das Damwild in früheren Jahrhunderten im Lande eingebürgert worden sei. Die lange Wanderung führte durch üppige Auwälder. so daß im Schilfe sogar noch zwei überwinternde Lusclniola melanopogon geschossen werden kounten. Auch der letzte Jagdtag verlief ganz ohne Resultat. Zum ersten Male machte ich hier Bekanntschaft mit der mazedonischen Schwanzmeise. darunter zwei kapitale Böcke. des dor- am Hange einer ziemlich dicht verwachsenen Schlucht den Treibern sieben Stück der so sehr bezweifelten „ttaztiovi" flüchtig wurden. Die Hoffnung. Damit war es wenigstens in dieser Gegend. März. doch noch ein Stück Damwild zu erlangen. rief dies wieder bei den übrigen Jagdteil- Deshalb war es mir eine besondere Genug- nehmern lebhaften Widerspruch hervor. daß es sich hier um die bei see zu. spärlichen Reste einer ehemals viel größeren Verbreitung auf der Balkanhalbinsel handelt. eines der vielen am Sumpfrande sich Timhcrtreibenden Ferkel zu schießen.

nämlich 100 Drachmen. liier — Sogar die Gerichte hatten nun ihre Tätigkeit nachzugehen und alle Gedanken an das schöne Uamwild endgültig fallen zu lassen. Um /oö Uhr früh fuhren wir an der Südspitze von Ithaka (Kap Hagios Andreas) vorbei und eine Stunde später wurde in Samos gelandet. tödlich getrotten. So blieb nichts übrig als Küste zu erreichen war. welche sowohl von Dr. des wichtigsten dortigen Handelsartikels. Der Abschied von den liiedereu Leuten hier armen Hirten wir endlich ihr ganzes am 15. die tagszuvor Vermögen. März zum Molo des ward uns aber ein sehr unfreundlicher Empfang zuteil. baten zwei Hirten.s balcanica. die in jedem Hafen herumlungert. während ich nebst Leonis und Santarius zu Wagen nach dem . schifften l~)oiunac. B. uns zunächst nach Petalä und dann nach Samos auf Kephalonia zu befördern. welche Bitte natürlich ö^ Auf Petala war man über unsere Ankunft sehr . ich auf riesige. Das war aber leichter gesagt als ausgeführt. Um Mitternacht verließen Avir Petalä und segelten westwärts Kephalonia zu. Li Samos trennte sich unsere Gesellschaft. gewiß derselbe Vogel. Girlitze und Johannisbuntspechte schoß und auch einen jüngst verAm Südrande der Bucht traf endeten Weißkopfgeier fand und zur Barke schleppte. denn nach unheimlicher Stille und drückender Schwüle erhob sich ein Südsturm von elementarer Gewalt. Ungetahrlich waren diese Spaziergänge allerdings nicht. zweifellos aus dem Altertunie stammende Mauerreste mit drei deutlich erkennbaren Türmen. Älärz nachmittags ein. kamen ziemlich spät aus Ende der Bucht von Prokopanisto und infolge günstigen Windes schon um die Mittagszeit des lo. geriet durch das Erscheinen so vieler. den wir schon bei unserem Stände ein prachtvoller Bartgeier ersten Besuche der Insel gesehen hatten. so daß von der Ich benützte diese langweilige offenen See nichts als Gischt und Nebel sichtbar war. aber dennoch erst von den nachsetzenden scharfen Während der Jagd erschien unweit unserer Wolfshunden zustande gebracht wurde. da der Wind nichts weniger als günstig und nur mit Mühe der kleine Hafen Hagios Pantelemonos an der akarnanischen eine Folge des iinheilvollen Kriegsrummels! eingestellt.erfreut. Unter unzweideutigen Drohungen und lauten Schimpfworten des Pöbels bestiegen wir clie Segelbarke mit der Weisung. abgenommen hatten.li wir uns naeli sorgfältiger Verproviantierung neuerdings am 12. als auch von F. in der betreffeuden Gegend von gefähilichen Wegelagerern geradezu da es sein könne. Hier befinden sich die Magazine zur Aufspeicherung der in Menge gesammelten Eichenknoppern. März — fiel uns wirklich schwer. die zu ihrer persönlichen Sicherheit unter Gendarmeriebedeckung erschienen gerne erfüllt wurde waren. Das Oberhaupt der dortigen vlachischen Hirten begrüßte uns auf das freundlichste und ordnete sogleich ein Treiben auf Schakale au. Es war aber hiezu auch schon die höchste Zeit.46 Onii. Die müßige Menge. denn es soll nach übereinstimmenden Meldungen dort eine Menge Hallunken gegeben haben. Auf der Außenseite sind die Steinblöcke unbehauen. der uns leicht hätte verderblich werden können und der auch die folgenden Tage und Nächte ununterbrochen anhielt. gerade jetzt ärger als je verhaßter Fremder in große Erregung und der Unwille gab sich in Mienen uud Gebärden so deutlich zu erkennen. Pause zu einem mehrstündigen Rundgang in den benachlmrten Vorbergen. Als zeitlich morgens den iinheimlichen Platz verließen. daß von einer Jagd gar keine Rede sich veranlaßt sah. alles wimmle und er selbst sogar hier in der kStadt seines Lebens nicht sieher sei hiihsch gelegenen Astakos. daß uns der herbeigeeilte Polizeichef so schnell als möglich in ein befreundetes Haus in Sicherheit zu bringen Er setzte uns dort auseinander. Es war nur eine alte Fee im Trieb. wo ich Blauuud Trauermeisen. s ie nach Petala mitzunehmen. Die ganze Nacht und den folgenden Tag brauste ein mächtiger Südwind.

Spechte schienen vollkommen zu fehlen. oft in fünf bis sechs Teile auslaufende Bäume. erfolgte der Aufbruch Anfangs führte der Weg durch die sandigen Weinberge. Gerade. der indes. machte Kloster führenden Allee hatte der riesige grimmige Kälte fühlbar.III. um gewohnt war. In erster Linie beleben sie Tannen-. aber schon konnte den höheren Lagen an ihrer dunkelgrünen Farbe umso deutlicher untersciieiden. sobald sich das Wetter gebes- sert hatte. Bald nachdem der zu unserer Begleitung herbeigeholte Gendarm und Forstaufseher anlangte. aber. Dampfer nach JVIissolonghi zurückkehren. welches seit vielen Wochen nur das Graugrün der Olivenwälder zu sehen zur Besteigung des Gebirges. dem großen Monastir Hagios Gerasinios fuhr. Ein nachmittags unternommener mehrstündiger Rundgang durch die über Rücken und Schluchten weithin sich ausdehnenden Tannenbestände lehrte mich. walzenförmige Stämme gehören bei dieser Tanne zu den Seltenheiten. Besonders streng nehmen es die Leute mit dem Forstdienst aber scheinbar nicht. Auf In der zum die Straße sich bergan emporschlängelte. Rotkehlchen und einige Paare Eichelheher. erschien dieser reine Tannenbestand auf die Dauer doch recht eintönig. in welchen die Reben. oft gibt es ganz gewundene. vorlieb merkwürdigen Kloster. welches die meisten Besucher des höchsten Berges dieser und auch der sämtlichen jonischen Inseln. krummliolzartig am Boden liegen. sich eine Nur mußten wir mit der strengen zu benützen pflegen. Sperlinge und Ammern zusammengetrieben. Samos ein. zeigten sie weithin alle Abstufungen in Gelb und Braun. so erklärte uns die sehr lebhafte Oberin. Alle Hänge rings um Hagios Gerasimos sind zur Anlage von Weingärten ausgenützt und jetzt. welches Monate Mai bis Oktober von einer kleinen Militärabteilung zur Bewachung der Tannenbestände bezogen wird. Sturm eine Menge Körnerfresser: Grünlinge. dann Goldhähnchen. Gegen Morgen verspürten wir ein leichtes Erdbeben. Kohl- und Blaumeisen. Boh Kecht sonderbar erscheint es dem Fremden in diesem dem einen Flügel gegen 100 Mönche und in dem anderen nehmen. Finken. sondern war von der liegierung zum übrigen mit einem griechischen Dieser Dampfer traf aber niemals in Truppentransport nach Arta benützt worden. die Flucht ergriö". wie die Flecken auf einer Giraffenhaut. an den frischgrünen W^ipfeln der kcphalonischen Tannen! Noch zwei Stunden und wir standen mitten im Walde vor der „Casa inglese" oder. einer Heckenrose und baumartigem Weißdorn (in etwas höherer Lage) kein anderes Laubholz wahrzunehmen war. es der heilige griechischen Fastenkost. weil es fast immer man die Bestände der berühmten kcphalonischen Tanne in der Fahrt nach regnete. denn bei unserem zu dieser Jahreszeit unvermuteten Erscheinen trafen wir einen Holzfrevler. wo man eben mit der Haue daselbst beschäftigt war. welche m^an hoch „häufelt". Amseln. und zwar nacli sollten die 47 Griecliciilaiid. Im Monastir wies man uns gerne das Gastzimmer an. Der Wind hatte nachgelassen und als Frühlingsboten begrüßten wir einige am Durchzug befindliche graue Steinschmätzer. so wollte Gerasimos selbst haben. des Ainos oder Monte Nero. . weshalb meinen Begleitern nichts übrig blieb. wie auf dem Schilde zu lesen während ist: iXAGMOil AAilKHi. Während dem Monastir war nicht viel zu sehen. Inneren von Kephalonia. nen und Salat. in 80 Nonnen beisammen zu finden. der Hochebene Omala je hühcr angelangt. Wie erfreute sieh nach mehrstündigem Steigen das Auge. als zur Heimreise wieder unsere Segelbarke zu benützen. daß deren Vogelwelt aus nicht vielen Arten besteht.. allerdings unter Zurückder lassung seines Rockes und der Hacke. dem reizend gelegenen Blockliause. Da jeder Unterwuchs fehlt und außer ein paar strauchartigen Steineichen. indem diese Vögel in dem dichten Gezweig der Zypressen daselbst Schutz suchten.

)iiiis baluaiiii-^a. welche wir noch einige als jene auf dem durchwegs eine es auf der Schattenseite Am noch genug. Reisehandbüchern erwähnten verkalkten Knochensplitter. möchte ich nur noch bemerken. kerngesunden Tanne zwei Klötze abgehackt und auf ein Maultier verladen. aber dann nicht auf kleine.und Moorcnten erlegt hatten. deren Bewohner dem Hauptorte der Insel. Nachdem wir noch Sämlinge nebst anderen blühenden Pflänzchen eingelegt. Von Zante gmg die Fahrt nach kurzem Aufenthalte an Kap Glarentsa vorbei. da wir ungefähr das Achtfache von dem bezahlen mußten. . der jetzt stillstehenden Mcermühlen mit dem rätselhaften Abfluß des Seewassers in unterirdische Schlünde und zu einem Jagdausfluge mittels Segelbarkc nach den Sümpfen nördlich von Lixuri. warne ich hiermit doch jedermann vor diesem Hotel. Die Tür des Blockhauses wurde soi'gfältig versperrt und dann ging es so schnell talwärts. die angeblich einen anderen Lockruf hören lassen Die Kalksteine längs des scharfen Fostlande. März gab nur wenige es ebenfalls neue Vügel: einige Misteldrosseln. Griechenland kennen Hier sammelten wir auch eine ganze Anzahl der merkwürdigen. bis Kamm- der kephalonischen Tanne viel zwergartiger und das Holz viel folgenden Morgen wurden für mehrere Holzsammlungen von der gefrevelten. B. von verschiedenen Fahrgästen überfüllte Dam}ifer „Damaskene" nachdem wir Fahrkarten nach Missolonghi gelöst hatten. Bei der Besteigung des liöchsten Gipfels am 19. vorjährige Zapfen gesammelt und mit Bindfaden vor dem Zerfallen geschützt. Da der nächste Dampfer nach Missolonghi erst am 23. mit seinem sciiöuen und geschützten Hafen. aber auch für uns blieb noch Beute genug übrig.48 (. Aber ich sollte an diesem Tage noch genug Ärger ausstehen. die leider nicht Wie zu )Schuß kamen. in den meisten lernten. März abfahren sollte. ab. später erfuhr. deren Bewohner größtenteils im Auslande weilen. Hier trieben sich zwar schon eine Älenge Entenjäger herum. den ganz auf italienische Art vorgetragenen einschmeichelnden Gesängen einiger Griechen an Bord zuzuhören. sechs Stunden nach Argostoli. zunächst nach Zante. zeigten Schnee gab uns eines der herrlichsten Panoramen. eines Weinhändlers. eröflfnete sich fast ich in Gipfel angelangt. Das Wetter war prachtvoll geworden und es war eine Lust. heute noch immer nicht ins Eeine partien ist fester. Ade Bevor wir nun dem schönen Tannwalde sagen. traten wir den Alistieg an. obwohl das von ganz besonderer Wichtigkeit gewesen wäre. Wir „Grand Hotel des Etrangers" des Photios Vlachoulis. soll es in einigen abgelegenen Teilen von Kephalouia doch Steinhühner geben. endlich eine Anzahl von Borkenkäfern aus den 'l'annenstämmen ausgebohrt hatten. Kolkraben und ein paar Steinhühner. drei Schalen Milchkaffee mit Gebäck: 10 Drachmen). benützte ich die Zwischenzeit zu eingehender Besichtigung der Stadt. Über Valsamata kamen wir durch fleißig an ihi'er Arbeit waren. Am der Wuchs gekommen zu über welche man aber In den obersten sein scheint. so daß ein abgebrochener Zweig schon nach wenigen Tagen ganz kahl wird. daß ich eine Eigentümlichkeit der Nadeln dieser Ahies -Art beobachtete. da ich diese Der Art in stiegen im der Freiheit bisher noch nie gesehen hatte. aber die »Sonne brannte schon tüchtig hernieder. die Spieß. Menge von Kammes hier längst bekannten Versteinerungen. Schneller noch unserer gewöhnlichen Fichte springen nämlich bei ihr die Nadeln beim Trocknen aus den Kapseln. Obwohl der Mann die Liebenswürdigkeit selber war und wir bei ihm keinerlei Mangel litten. was zu verlangen recht und billig gewesen wäre (z. in eine sehr fiuchtbare Gegend. als dies unsere zwei schwer beladenen Maultiere zuließen. Eine von Santarius erlegte dünnschnäbelige Brachschnepfe machte mir ganz besondere Freude. als bei die ich bisher nirgends erwähnt finde. brachte uns.

Soldaten nach gleich uns in Argostoli anstandslos Karten hatte. Klasse zu der Fahrt nach Kryoneri und Missolonghi einhändigen. Längs des Baches. Das sind man zum Glück auch bei Reisen im Gebiete der Balkanhalbinsel nicht macht. Leer und öde blieb nur der See selbst. Nach 4 einer . der Missolonghi zu begleiten hatte und nach dieser Station verabfolgt Wir mußten nichts. west- den übrigen Ich lernte hier ein für gewisse es keine anderen Arten gab als Durchstöberung der dortigen Sümpfe und Fluren aufgewendete Zeit keineswegs. halfen unsere gemeinsamen Bitten und Vorstellungen heute wider Willen nach Patras. Die Stadt selbst zeigte keine nennens- werten Sehenswürdigkeiten. aber die räderigen Hänge und die Gebirge selbst erschienen ganz kahl. umso elender jedoch bezüglich ihrer Erhaltung und daher in geradezu mise- Dagegen überrascht wohl jeden die zierliche eiserne Brücke über den Phidaris. dort eingelangt. welcher uns als Nomai-ch von Naupaktos rief alsbald einen einheimischen Jäger Führer dienen sollte. Der sehr gefällige herbei. was ich natürlich nicht annahm. Es gesellen welchen Kolkraben gravitätischen Schrittes ein- munterem Fluge umherschwenkten und eine Sumpfweihe. Zugvögel sehr geeignetes Terrain kennen und obwohl östlich in der Umgebung von Missolonghi. bereute ich die zur die Schlucht nordwestlich von Naupaktos. zu der wir gegen Abend gelangten. den Krallen tragend. erst gegen die Paßhöhe zu erfreute Gebüsch und Baumwuchs. Die größere Exkursion traten wir von Missolonghi aus letzte am März über 27. Reiser. Patras und Psatopyrgos nach Naupaktos. Noch niemals empfand ich den Mangel einer guten Landkarte so sehr wie in dieser Gegend. Die in der ersten Umrahmung Morgendämmerung sich weithin fruchtbare Felder hinzu. Die Straße war nicht übel in ihrer Anlage. ist auch hier sehr schön. Einzelne Weißkopfgeier. die aber doch leicht vermieden Averden könnten. fallweise Bahn. auf herstolzierten. das Auge des Wanderers. den Meerbusens des Norclsauui Obwohl außer uns noch gegen Missolonghi zu. welcher der Schlucht entströmt. gab es noch ziemlich viel Vegetation. fehlerhaft. Eine gänzliche Veränderung erfuhr das Landschaftsbild in Leonis bei dem Weitermarsche Ich ließ das Gepäck auf einem zwei- Karren befördern. Giieclienland. die vorhandenen erwiesen sich als äußerst unvollständig und rabler Verfassung. an. meist Eichen. nur wollte mir der Kapitän knapp vor der Ankunft daselbst großmütig das Geld für drei Karten 8. Dampfer oder Segel- barke benützend. die oft Infolgedessen erfolgte die Ankunft in unserem Quartier auch die beiden anderen waren infolge des elenden Wetters erst am erst 24 Stunden früher März und 24. UI. mehrere am Zuge befindliche Wespenbussarde und bei Metaxa ein mit einem Seeadler raufender Bussard belebten die Gegend. des 30. zog ich mit über den Mornos bis ans Ende der Niederung. denn außer einigen als Punkte erschei- nenden Schwarzhalssteißfüßen wiegte sich kein Vogel auf seinen Fluten. war zu unseren Füßen bereits das Ostende des größeren Vrachorisees sichtbar und wir beeilten uns. während wir wie gewöhnlich marschierten. Oi-nis balcanica. Kryoneri. die Nähe des Röhrichtes verriet. mehrere . dem man Patras.49 in. wenn einmal wii'kliche Ordnung in diesen Ländern einkehren würde! Erfahrungen. wärts bis nahe Während am an Antirrhion den folgenden Tage Santarius mit Küstenstrich abstreifte. Von einer einsamen Herberge aus. Ungein heure Schwärme von Saatkrähen vervollständigten das Bild des Tierlebens der Niederungen. aber die altbekannten Festungswerke der dortigen Gegend sind immerhin interessant. sondern direkt nach ein griechischer Unteroffizier mitfuhr. des ansehnlichen Wasserspiegels Lachmöwen eine Wasserschlange in März an das Seeufer hinabzusteigen.

war die Ausbeute eine reichere als 1894 und namentlich die Erlegung von einigen Paaren der seltenen mazedonischen Schwanzmeise und des östlichen Kleinspechtes rief bei mir lebhafte Befriedigung hervor. B. Dann aber war es zum Abmarsch die höchste Zeit. Bei der so sehr verschiedenartigen Gestaltung der dortigen (iegend erschien mir für die nächsten Exkursionstage eine entsprechende Verteilung unserer Gesellschaft am zweckentsprechendsten. freilich winzig klein. namentlich der taube. Enten beim Strich vom Golf von Aetolikon nach den Vrachoriseen geschossen wird. ob es möglich sei. seine mit einer ekelhaften Hautkrankheit behaftete Glatze unter . welche sich an den Nordrand des kleinen Sees begeben hatte. Auf dem Rückwege berührten wir einen Sattel. Nach herzlichem Abschied von den wackeren Katzouris schritten wir nochmals durch die erhabene Riesenklamm der großen Klissura und nochmals erschienen mir alle die Stellen. den gefundenen Bartgeierhorst auszunehmen oder nicht. als er über dem Rande verschwunden war. Wir trafen Vögel weit entfernt vom Horst. erganz gut.50 Oinis balcanica. hielt. Umgebung Icli dies- Westen dagegen suchte mit den übrigen die des kleineu Sees und an dessen Trennungslinie von dem großen auf. Die Ausbeute der zweiten Partie. war unbedeutend. trotzdem wurden wir sehr freundlich atifgenommen. weshalb ich zeitlich morgens mit ihnen von oben in die Wände stieg. Die beiden Katzouris. Da diesmal einige Kähne zur Verfügung standen. erklärten. wie die alten volle Flugspiele aufführten. Daher suchten Santarius nicht innerten sich unser noch und Führer mit dem einen Katzouris die große Klissura auf. die ich gestern und 1894 erklettert und wo ich so schöne Stunden ungetrübter Naturfreude genossen hatte. ja noch im Eisenbahnwagen erschien plötzlich ein Mitreisender. erforderte das Heraufbefördern erstaunlich wenig Anstrengung und ich habe nie eine auf „elegantere" Weise durchgeführte Horstausnahme mitgemacht. Krüper gesammelt hatten. welcher ohne jede Einleitung dem hart belästigten die Nase Dr. Da er sich mit den Füßen dabei stets gegen die Felswand stemmte und so beim Aufziehen mithalf. kleinen Verzögerung. sowohl an diesem Abend wie am folgenden Morgen zum letzten Male die mir liebgewordenen lauschigen Partien am See zu besuchen. das aus Fischen des Sees bestand. Leider hatte Saphiris zu seiner Truppe in Arta einrücken müssen. Auf der Station Aetolikon mußten wir noch eine gute Weile auf den Zug warten und während dieser Zeit mußte unser Mediziner wohl oder übel eine ganze Anzahl von herbeigeeilten Patienten untersuchen und ihnen Ratschläge erteilen. Das erste Abseilen des Tauben sie miteinander pracht- verfolgte nur den Zweck Beim zweiten Male gelangte er ohne jeden Zwischenfall zum Horste und brachte ebenso rasch. das ungefälir 20 Tage alte Dunenjunge unversehrt zu uns herauf. Die alte Frau traten wir mehr unter den Lebenden. wo zur Winterszeit eine Menge der Orientierung über die Horststelle. welche das Sammeln einer dieser Gegend eigentümlichen kleinen Schnecke (NerUina) an im See liegenden Steinhlücken verursacht hatte. gab es dann eine lebhafte Erörterung. deshalb konnte ich es mir nicht versagen. hieß es tüchtig ausschreiten. um dort noch so viel als möglich zu sammeln. um noch rechtzeitig das Haus des mir von der ersten Reise so wohlbekannten Katzouris zu erreichen. Beim Abendessen. aber die zwei Brüder. welche aus der Klissura und anderen Gegenden Akarnaniens schon gegen 25 Gypadtus-EÄ&v für Dr. wo sie die jährige Horststelle des Bartgeierpaares in einem rechteckigen Loche der nach Felswand höchsten gelegenen bekannten Plätze der in feststellten. daß das Erreichen des Horstes mit ihrem Stricke durchaus nicht schwer durchführbar sei.

in besten Gästen rechnete. Am 9. welcher uns. die einen zu Land.-c-. A])ril folgten Dr. aber es war noch ungemein viel in Missolonglii zu tun. Präparier. abschließenden Tour in die nächste Jeder ging seine eigenen Wege. so lange wir dem Städtchen weilten. während wir anderen mit der Bahn über Korinth nach Athen fuhren. beginnes von 1821 einer der größten Feiertage. Die Elstern hatten frische Finken und Drosseln "waren Stille.111. Dr. alle fort. Ich fand dort große Grünlinge und Stieglitze sah ich wenige.liciilaiul. ich Da waren Abschiedsbesuche zu machen und bis spät in die Nacht hinein währte das Einpacken der Bälge und des übrigen Gepäckes. Weit draußen auf dem blauen Meere wiegten sich aber in vollTeichwasserläufer (T. Trotz der Ablenkung durch die kriegerischen Rüstungen rief unsere bevorstehende Abreise allgemeine Teilnahme hervor. Ich studierte die Universitätsnuiseums. und auch jene der Brüder Strimmeneas. die ihr Viele Wiedehopfe befanden sich am Zuge. Gerne wäre noch länger umhergestreift. verspätet hatte. Eier und aus einem alten Neste derselben trieb ich eine Waldohreule heraus. dem Parke Herrn Merlins Sommervögel eingezogen. was nach des Tages Last In Kryoneri fand die Abfahrt des Dampfers erst zu Mittag eines statt. wegen dos BefreiungsArta. Am meisten bedauerte dieselbe unser geschäftiger Gastwirt. Insbesondere am Schlage der Nachtigall eine Menge konnte man erkennen. notwendigen Rast-. da sie sich wegen größeren Transportes frisch gekaufter Pferde mit ihren Wärtern. und beziehungsweise 13. der Stadt. Merlin so des Herrn mitten im Sumpfe waren. dann zwei sehr lohnende Ausflüge unter Herrn Merlins. In Athen ließen wir uns durch die damals so unruhige Lage durch- Zuwächse der ornithologischen Sammlung des Merlin junior. Autiallend anders stand die Sache in den Olivenwäldern. KrUpers Führung über Daphni nach dem sumpfigen Uferrand der Bucht von Eleusis wir mittels des Wagens und nach Kephissia. wo uns der gütige Dr. daß von den winterliclien Lagunen- gästen aus der Vogelwelt noch ein guter Teil anwesend. bestimmt für Gegen Patras zu gerieten wir in ein furchtbares Unwetter mit und Sturm Platzregen. Stavros Strimmeneas. Dort bezogen wir ein freundliches Turmzimmer. Fünfergelege hier bebrütete. von welcher ich einiges auswählte und für unser Museum aus nicht stören. Merlins vortreffliche langhaarige Hündin „Alta" stöberte in dem dichten Binsengrase sehr eifrig und brachte daraus eine ziemliche Anzahl getüpfelter und grünfüßiger Sumpfhühner zum Vorschein. die anderen Die letzteren konnten nur feststellen. auch ein Exemplar erlegte. in Missolonglii ent- April noch zu einer letzten. Bakes kehrte von hier nach der Heimat zurück. Es war der 6. 51 Gii. zu seinen und Mühe auch gut begreiflich war. Nach einem uns schloß ich mich Umgebung zu Wasser. stagnatilis). von den Öommervögeln aber noch nichts zu bemerken war. daß wir uns hier im vollen Frühling befanden. aus welchem Begleiter ster Sicherheit zwei nordische Fremdlinge: Eisseetaucher in pi'achtvoller Frühlingstracht. die schöne Balgsammlung des Herrn erstand. Dies bezeugten In den prächtigen Gärten von Kephissia und namentlich in war schon 4* . Nur einige verspätete ScliTrarzplättchen waren noch da. April.und Regentage allen am 4. In die erstgenannte Gegend gelangten daß wir bei Sonnenaufgang schon Die interessanteste Vogelart war hier unstreitig ein Trupp zeitig. Krüper sclion am Bahnhof erwartete und in das von ihm trefflich ausgewählte Quartier bei der Witwe Emge geleitete. welches allen unseren Ansprüchen vollkommen genügte. In allen Stationen waren ohrenbetäubende Zr|-(o-Rufe zu hören und natürlich auch in Athen. welcher gerade jetzt mit erhöhter Begeisterung begangen wurde. der stetige und Präparator Merlins auf dessen vielen Jagdztigen.

wobei namentlich viele südliche Steinschmätzer gesammelt wurden. wurde mir mitgeteilt. dann hätte aber die noch Peloponnes zu starke Einbuße erlitten. Da war es denn doch mit meiner Geduld zu Ende und ich jagte dem Kädelsfühi-er der Meute eine volle Ladung Vogeldunst in die Seite. dem andern an die türkisch-lhessalische Grenze ab. Diese eröfineten einen regel- rechten Angriff von verschiedenen Seiten auf mich und nach ihrer Wildheit zu schließen. am 15. um benützen. wogegen ich aufmerksam machte. nur einen frisch befahrenen Dachsbau fand schein ist dem Angenehmen.52 Ornis baleanica. Obwohl sein. dieser kleine abgelegene Hafenort. Des Nachmittags zog ein Gewitter herauf und bald plätscherte ein alles erfrischender Regen herab. einiger Überlegung zog ich es vor. auch zahlreiche Rotschwänzchen. schienen sie Abkömmlinge dereinst so gefürchteten „Molosser" zu würfe noch Schreckschüsse hatten irgendwelche andere Wirkung. als wir schon auf der Heimkehr begriffen waren. Der Hund brach sofort zusammen. deshalb benützten wir. April die Eisenbahn zu einer Fahrt nach Argos und durchstreiften noch am selben Tage die Fluren östlich der Stadt bis ans Meeresgestade. daß ich meinerseits Schmerzensgeld wegen des verletzten Zeigefingers fordern werde. Lange vorher hatte ich aber schon zwei Waagen zur Fahrt nach Kiveri für 5 Uhr früh Nach bestellt. viifula). Wir gingen inzwischen jagend den Küstensaum entlang. welchen nebst seinen gefie- Bewohnern Graf von der Mühle so lebendig und farbenprächtig geschildert hatte. während von den Kotkopfwürgern erst ein einziger sich sehen ließ. Astros. Die ich. und riß mir den Zeigefinger auf. Dieser Saumpfad bis Astros sehr empfehlenswert und wir verbanden so das Nützliche mit lichen Olivenpfianzungen um am übrigens landschaftlich ansehn- Astros erwiesen sich aber leider sehr öde und vogelarm. indem sie ich mich blitzschnell ren trachtete. aber die Friedenspartei im Lande glaubte noch immer an eine friedliche Lösung Es lag für mich vorläufig überhaupt kein Grund vor. im Kreise drehte und die Bestien mit der Flinte abzuwehdem Augenblick auf mich. Die übrigen ließen sofort von mir ab und stürzten sich sonderbarerweise auf ihren todwunden Gefährten. Allerdings lagen seither gerade sechs Jahrzehnte dazwischen. Als wir abends nach Argos zurückkamen. gramm abzuändern. beinahe bis Myle (Lerna) und machten gute Beute an frisch eingetrotfenen Zugvögeln. Jetzt erst eilten die Besitzer herbei. zeigten sich über den Verlust des Hundes. Hier befindet sich eine alte Kavalleriekaserne. und ich hatte daselbst ein AbenZu jener Zeit rückte ein Bataillon nach teuer mit fünf äußerst bösartigen Hunden zu bestehen. Von Kiveri aus traten wir die Weiterreise nach Süden längs der nun felsigen Küste zu Fuß an. daß ich morgen um 8 Uhr bei der Polizei wegen der Erschießung des Hundes erscheinen solle. verstärkt durch Herrn Merlin. erhob sich aber nochmals und wankte dem wenige Schritte entfernten Meere zu. sprang der älteste von ihnen in Schadenersatz verlangten. das Reiseproin letzter Stunde. untröstlich und erstatteten in Argos sogleich die Anzeige. der bald darauf verendete. Kleine eben einlangende Scharen von Turteltauben lockten sofort einige griechische Nimrode ins Freie. bei Ansitz blieben. dem Besuche in genommene Bereisung des einen Tag widmete ich doch Aussicht Allein des nahegelegenen Sumpfsees Mustos. die jetzt zu einem Meierhofe umgewandelt ist. als ich ein klein wenig strauchelte. aber einen Teil der Ursprungderten . als ihre Weder Wut Stein- zu erhöhen. wäre zu längerem Aufenthalt wohl sehr einladend inneren speziell gewesen. bis uns die Müdigkeit welchem wir vergebens im Mond- zum Heimwege nötigte. welchen sie erbärmlich zerrissen. und ich habe auch von der Sache später nichts mehr zu hören bekommen. diese Wagen trotz der Vorladung zu der Polizei weitere Arbeit zu ersparen. Halsbandfliegenfänger und Rotsteißschwalben {H.

Dorn. (lepäckes nötig und wir bildeten eine ganz stattliche Karawane. da ein ziemlich Vier Maultiere waren zur Weiterbeförderung unseres langwieriger Marsch bevorstand. April morgens. April beschleunigte ich den Abmarsch so viel als möglich. sondern in der dortigen Gegend erbeuteter Heherkuckuck. indem wieder ich die Quarantäneinsel aufsuchte. anderen Morgen bekamen wir unsere Sachen doch. Ich verbrachte zuerst die meiste Zeit bei Professor Langhadis.-ungar. recht unfreundlich. Auf dem Rückwege mußten wir uns in der Stadt wiederum ganz öffentlich gröbliche Schimpfworte gefallen lassen. welche uns eine willkommene Vervollständigung unserer Sammlungen ermöglichten.m. Obwohl mit ziemlicher Schwierigkeit. weil bei dem herrschenden Fanatismus er nicht mehr gutstehen könne. wo ich unter den seit 1894 gesammelten Vogelbälgen eine sorgfältige Auslese hielt. in die Berge von Morea hinein bewegte. Von einem Hügel aus war leicht ein Überblick über das Sumpfgebiet erlangt und darauf drangen Santarius und ich in das Innere ein. am am Es war durchaus nicht warm. Hier war es. des roten Tones mit. Man verweigerte uns am Bahnhofe die Ausfolgung unseres Gepäckes und gab uns die Auskunft. wiederum Das Beste und zwar doch eine kleine Streifung auf die im Nordosten der Stadt gelegenen Hänge bis Merkowuni. So entschloß ich mich denn schweren Herzens nachzugeben. Strauchvegetation Hänflinge. nicht länger mit uns gehen zu wollen. war fast jede Stelle zugänglich. Fünf kleine Silberreiher im schönsten Federschmuck bildeten die hervorragendste Zierde von Mustos an jenem Tage. aber österr. bis die Kriegsschiife sich von Kreta entfernt hätten. versuchte ich aber Trotz schmätzer. Oo Griechenland. wir würden dasselbe erst dann den Hängen die Garten. hatten für die Segelbootfahrt vom Krüper Piräus aus so widrigen . dessenungeachtet drängte sich die aufgeregte um Menge durch die Straßen. an welchem wir außer diesen Reihern auch von anderen Zug. ja sogar einige Nester mit Eiern sammelten. trieben Steinspatzen. und der stolze Bartgeier zeigten sich einmal. dabei war ein Später. ob nicht die nächsten ein Stunden schon die unangenehmsten Situationen brächten. Auch von der prächtigen Tulipa orphanidis legten wir Stücke und nahmen einige Zwiebel mit. sich sehr viele Stein- Fliegenfiinger. welcher sich in dieser Landschaft angenehm bemerkbar machte. merkwürdige (TOgend doch noch behalten und im Winter soll sich aufhalten.und Standvögeln so manchen in unseren Kucksäcken borgen konnten. Für Gallinulaund <h-ty<j(imetra -Arten kann man sich keinen entsprechenderen Aufenthalt denken hatte diese lichkeit hier eine Unmenge Wasserwild als diesen Ort. die recht befriedigend ausfiel.und blaugrauköpfigen auch Kolkraben aber erhalten. Am 18. während von Ammern ihre eintönige Weise hören ließen. wo wir unter ungeheurer Aufregung der Bevölkerung von der Kriegserklärung Griechenlands an die Türkei erfuhren. die Plakate mit der Kriegserklärung zu lesen. welcher dort zur Herstellung kräftige (xesang des Orpheussängers war es vor- nehmlich. nur wurde man durch das Waten in dem zähen Schlamme außerordentlich ermüdet.und Rüppellsche Grasmücken herum. was sehr glaubwürdig erscheint. Wir Hagios Georgios bei Salamis zusammen mit Dr. 20. von der Fortsetzung der Reise vorläufig abzusehen und ungesäumt nach Athen zui'ückzukehren. der dortigen kurzzehige spärlichen Lerchen. die sich im ausgetrockneten Plußbett des Tanos aufwärts immer tiefer Von Doljana nahmen wir Proben Der von Pfeifenköpfen benutzt wird. der Hauptstadt von Arkadien. so daß Christos Leonis mit aller Entschiedenheit erklärte. Gleich den Tag nach der Ankunft dort führte ich einen längst gehegten Plan aus. So gelangten wir nachmittags nach Masklena und von dort mit der Bahn nach dem unweit befindlichen Tripolitsa (Tripolis).

von deren Als wir uns zur Heimkehr anschickten. aber nur ein (ielege im Gesimse einer Badebaracke konnte erreicht werden. die ich unberührt ließ. Ornis baU-aiiica. stets steigender Beliebtheit als Sommeraufenthalt der Athener und auch zur Zeit wurde an allen Ecken und Enden gebaut und unfruchtbarer Boden zu Anlagen und Gärten umgestaltet. In dem dichten (jiebüschmantel von Pistacia lentisrus waren viele Sammetköpfchen angesiedelt und nach einigem Suchen fand ich auch ein Nest mit vier schwarzen Dunenhatte der erreicht jungen. Der Aufenthalt in Athen war damals in verschiedener Hinsicht sehr interessant. Deshalb ließen wir uns lieber an das Eestland überfahren und benützten zur Rückkehr einen zweirädeiigen Karren. zeigte uns der freundliche Wind umgeschlagen i^nd wir hätten wieder Stunden verloren. bedrohliche Aufzüge in den Straßen und kleine Krawalle bei der Aufstellung verschiedener Hilfstruppenkörper. einem Lieblingsausflugsort vieler Athener. verabschiedeten wii. Ijelohnten reichlich die auffür Attika gewendete Geduld. Um das Bild noch bunter zu machen. den Brutfolge eines Erdbebens gesetzt hat. zeigten uns die wichtigsten Auferstehung. daß ein Teil der den Sommer hier Der Orpheussänger dagegen verbringenden Vögel noch immer nicht angelangt war. Dicht neben der Badeanstalt ist der merkwürdige. Unter den Freiwilligen der philhellenischen Legion lernten wir auch sehr sonderbare Käuze kennen und wenn auch der AVille noch so gut war. die letzten Zu dem ersteren wählten in Attika.iß wir zur Zuriicklos''in{. die in Griechenland so sehr geräuschvolle Feier des Osterfestes.uns von unseren heimkehrenden Freunden durch gleichzeitiges Abfeuern der Jagdgewehre auf der Plattform des Gebäudes und diese weithin vernehmbare Salve um Mitternacht hatte nur die eine Folge. welches stets und besonders dieses Jahi" von hunderten Schüssen (Knall- bomben und Pistolen) begleitet sein muß. Nicht minder lohnend waren zwei von Dr. tauchten dann auch die roten Gestalten der Garibaldianer in den Straßen auf. daß uns aus allen umliegenden Gassen mit unaufhörlichem Knallen geantwortet wurde. dessen Becken sich otfenbar inFelswände mit zahlreichen Höhlungen. Sogar eine auf vierzehn Eiern brütende Wachtel — eine Seltenheit — Dächern wir die Wächter der dortigen I>aracken. Sicher 50 Paare Steinspatzen nisteten hier. es fehlte deutlich an einer der wichtigsten militärischen Vorbedingungen. In Kephissia und Marusi fiel es mir sehr auf. aljer die schönen ornithologiseheu Beobachtungen auf Zeit l)loß ^ou einem Wächter bewohnten Inselchen und namentlich die dem [-icsig lauge zur jetzigen Erlangung einer schonen Reihe von den kostbaren flelegen des Steinsperlings. il.- der au sich uuliodeutendeu Entternuu. mit dem Meere in Verbindung stehende See.- Zeit hraueliteu.54 Wind. uns durch und öde Ebene am Fuße wir des Hymettus nach dem kleinen. Sperliugsnester wegnahmen. nach Wuliasmeni und nochmals nach Kephissia. Die genannten Orte erfreuen sich bekanntlich hatte sein Nest schon fertig gebaut. stätten vieler Felsnister. .!. brachte. da die Stadt durch die Herrschaft des Kriegsgottes ihre Dazu kam noch wir diesmal in Strimmeneas Physiognomie völlig verändert hatte. welcher rasch die steinige wieder einen Wagen. an der Disziplin. Einen schlimmen Eindruck machte in jenen Tagen das von uns persönlich miterlebte gewaltsame Eindringen und Einln-e- ein. Krüper geleitete AusHüge. welche Herr Merlin und Stavros Momente des nächtlichen Schauspieles der der Hauptstadt vollständig mitmachten. überall mit großem Hailoh begrüßt. aber reizend gelegenen oben genannten Bade. bis der Piräus worden wäre. umgeben ihn ringsum. Vom Kriegsschauplatze liefen aber schon damals durchaus ungünstige Nachrichten Es gab überaus stürmische Sitzungen in der Kammer. Als wir uns endlich ermüdet nach unserem Turmzimmer zurückzogen.

In zum Herumklettern geradezu ein. Von Finstersehern wurde dies als Beginn einer Revolution angesehen. April von demselben auf das herzlichste verabschiedet. Auf der Weiterfahrt ließ ich dann noch beim kleinen See Kunupena anhalten. Deshalb sprachen wir am 1.und Wasserläufer. auf Ammern — das nördlichste mir bekannte Auftreten dieser südosteuropäischen Vogelart. OO Gi'iechenland. schon längst erwartet hatte. Wahrheit aber nur um zu plündern und zu stehlen. Aber auch hier mußten wir Flüche auf die Großmächte Europas von einigen aufgeregten Gemütern über uns ergehen lassen. Nur ungerne trennten wir uns dann am nächsten Tage von dem „Vorwärts". Auch der dor- Federnschmücker Roth er hatte eine Überraschung für mich in Gestalt eines schon präparierten Geheckes junger Schleiereulen nebst den Bälgen der Alten mit rein weißei'. die Zeit zur Rückfahrt noch nicht drängte. meinem Vorsatze getreu. brütende blaugrauköptige Dabei stießen wir auf weißhalsige Steinschmätzer und. Die Vögel stammten von der alten Festung. wozii es aber zum Glück. dank dem besonnenen Einschreiten klarer Köpfe. während Leonis schon zeitlich morgens unser Gepäck auf das schöne LloydschifF „Vorwärts" nach dem Piräus gebracht hatte. zum Zwecke der BeschafFung von Gewehren. nochmals wiederzukommen. das ziemlich viele 330 m hoch gelegene große Kastell Angelo. Den Besuch des schon erwähnten Sumpfes an der Mündung des Potamö kann ich jedem zu dieser Jahi-eszeit auf Korfu weilenden Ornithologen wärmstens empfehlen. Mai viele Stunden daselbst und war nicht wenig erstaunt. Ich verbrachte am 3. Die Ausflüge auf Korfu begannen diesmal mit einer Wagenfahrt nach Palaeokastrizza. auch Reiher und Giarole. Von der messenischen Küste her flogen für kurze Zeit eine Wachtel und eine Nachtschwalbe auf den „Vorwärts". für diesmal meine Tätigkeit hier abzubrechen und in aller Stille abzureisen. ZugAvachteln. Nach Patras kam der Dampfer so bald. wo diese für die Balkanhalbinsel seltene Art von Lord Lilford schon vor 40 Jahren aufgefunden worden war. was das Beste war. Der Abschied von Athen fiel mir damals weniger schwer. für welche dieser Platz einen Lieblingsaufent- . ohne vorher noch eine Woche auf Korfu zugebracht zu haben. durch dick und nisten jetzt noch wenige Paare Felsentauben hinein trifft Da dünn man die Blaumerle mit kletternd. daß wir einen Spaziergang auf die alte Festung ganz unbedenklich wagen konnten. so nahe der Hauptstadt ein so reges SumpfvogcUeben vorzuflnden. und 5. Namentlich sind es Strand. da ich doch die stille Hoffung hegte. Krüper zu Gaste gewesen und hatte mich am 29. auch diesmal nicht von Griechenland scheiden. der so manchen chen in dieWafFenhandlungsIäden. Die örtliche Lage des Monastir Palaeokastrizza ist prachtvoll.III. Immerhin schien es mir aber geraten. Mai vormittags in der „Pension Julie" vor. seidenglänzender Unterseite. avo sich im Ufergebüsch einige Zwergrohrdommeln zeigten und wo ich einige Schildkröten sammelte. dann Bekassinen und Brachschnepfen. Während derselben bemerkte ich an der Mündung des Potamö reiches Vogelleben. erstiegen wir. wo man uns des Krieges wegen. doch nicht kam. In angenehmer Gesellschaft und bei vortrefflichem Wetter ging die Fahi't rasch von statten. Auf der Rückfahrt sah ich zwischen Govino und der Hauptstadt tausende von ziehenden Uferschwalben. weshalb ich dorthin später des öfteren meine Schritte lenkte. aber ich wollte. einen verfrühten Mauersegler und eine verspätete Singdrossel. Die ringsum betige findlichen zerklüfteten Felsen luden daselbst enttäuschte mich sehr. von Kleinvögeln Bachstelzen und Piepei-. vorgeblicli in Orientreisenden zur Rückkehr veranlaßte. Öfters war ich vorher noch bei dem lieben Dr. aber die Ornis den nur vom Meere aus zugänglichen Höhlungen und von hier an bis hoch in die Berge ihrem Flötengesang.

Zwergsteißfüße und Dutzende von ziehenden UferViel reichere Ausbeute lieferten natürlich der obligate Ausflug nach der schwalben. von Stunde zu Stunde mit früher nicht beobachteten Vogelarten Bekanntschaft zu machen. haltsort bildet. Lagune von Korissia und der letzte dieser ganzen Reise. Mai wiederum nach fb'aganiotika und schössen. aber. Lauge vor Tagesanbruch fuhren wir am 4. nach den Salzgiii'ten von Levbei kimo. Stein wälzer und eine Menge Wasserläufer trippelten und flatterten hier miteinander um die Wette. ein paar Knäckenten. fand dort aber nur einen Graureiher.uata. von denen wir ohne Muhe siebzehn erlegten. wo die Leute über den Krieg jammerten und sich uns gegenüber bitter beschwerten. Bekassinen und Rallenreiher auf dem Zuge. und das Fehlen der noch immer nicht eingetroftenen Ölbaumspötter recht auffällig. zu welchem uns Hauptmann Polatzek ermuntert hatte. in noch viel erhöhterem Maße. Mai Gasturi ein Entzückt von der reizenden Lage und vielen Details des Prunkschlosses kehrte ich gerade noch rechtzeitig zurück. die aber schon seit langem außer Betrieb zu sein scheinen. . schnepfen und Brachschwalben. den Kahn flott zu machon. Reich vertreten Kiebitzregenpfeifer. In fieberhafter Eile besorgten das nötige Präparieren. Den ganzen Tag über war übrigens vom epirotischen Kriegsschauplatze her Kanonendonner deutlich hörbar. der „Pension Julie".56 Oi'uis balcanica. helle Wasserläufer. waren auch die Seeschwalben Storch- — kurz war eine Lust. während hier sonst nur die schon früher bemerkten Arten wiedergefunden wurden. jnupuuv. vom Wagen aus ein auf dem Telegraphen- Das war ein guter Anfang! Auf dem Marsche zur Lagune waren die große Menge ziehender Turteltauben. noch bevor die )Schenke erreicht war. Die ebene Fläche neben diesem Leuchtturme -ward durch umfangreiche Salinenanlagen ausgefüllt. Zwergrohrdommeln. Einen geradezu glänzenden Abschluß bildete der schon erwähnte Abstecher nach Levkimo. welcher um 3 Uhr Korfu verließ. desto lebendiger wurde schwalben es am Ufersaume der Lagune: Regenpfeifer. Lustig ließen wir noch zu guter Letzt den Tag über unsere Büchsen knallen und hatten gegen Abend gegen 40 Stück erlesener Stücke beisammen. Schon um 8 Uhr abends saßen wir recht liefriedigt wieder vor den Fleischtöpfen gab es Blauraken. Hier ist Haupttummelplatz für dieselben Arten wie in der Lagune von Korissia. um mich mit meinen Reisegenossen auf dem altbewährten. Erst um 8 Uhr morgens war es möglich. daß keine der christlichen Mächte Europas ihnen gegen den Halbmond zu Hilfe käme. wie ich glaube. rasch wurde gepackt und so gewann ich Zeit. dem nunmehr jedem Fremden paar Stunden zu widmen. auf der Düne wieder Nachtund Wiedehopfe. Je weiter wir nach Süden kamen. Leider gestattete der inzwischen angewachsene Wind erst am folgenden Morgen die Rückfahrt und wir übernachteten in der Ortschaft Levkimo. Einmal machte ich auch einen Abstecher nacli dem kleinen. offenstehenden „Achilleion'' bei am 8. uns allen lieb gewordenen „Urano" einzuschiffen. subarr. und punkt es 12 Uhr nun alle noch mittags legten wir unter der alten Festung an. Am Sumpfsee draht sitzendes Paar der südlichen Kötelschwalbe. Bei herrlichstem Wetter ließen wir uns in vierstündiger Kahnfixhrt nach dem durch einen Leuchtturm gekennzeichneten. Außer den schon oben erwähnten Vögeln ein fanden wir noch: Zwergstrandläufer. vorspringenden Teil im Süden der Insel rudei'u. glareola und temmincki) füllten sich nach und nach unsere Jagdtaschen. Aus beträchtlicher Höhe holte ich aus einem Schwärme vier Lachmeerschwalben herunter und mit sehr verschiedenartigen Strandläufern (T. nördlich Govino gelegenen >Süßwassersee. Interessant war weiters ein Exemplar des Cistensängers.

trafen die Teilnehmer. dem Königs und Nationalfesttag. Die Reisegenossen sowohl wie auch die Zureiseroute waren diesmal andere. daß sich uns im letzten Augenblick der in Weidmannskreisen bestbekannte Ai'tilleriehauptmann J. ferner um die bisher nicht besuchten Teile des Peloponnes und die Naturverhältnisse daselbst kennen zu lernen. Hauptmann Polatzek zeigte sich sehr erfreut über das Wiedersehen und nicht minder Madame Blanot. wenn auch nur ganz kurz. abschließende Bereisung. wenngleich von kürzerer Dauer. . schwarzen . Plangemäß schon mit der hätten vorigen die Arbeiten Bereisung des ihren Landesmuscums bosnisch -hercegoviui. Unserem neuen Gefährten. drei Nach Patras kamen wir am nächsten Vormittag. Wir hatten daher Zeit. die Blicke auf das hell erleuchtete Abbazia zurücklenkend. Dann Strimmeneas wollte es ein glücklicher Zufall. Bald darauf rauschte mit großer Geschwindigkeit knapp neben unserem Dampfer das griechische Kriegsschiff „Miaulis" vorüber. langen Reise mit erhöht freuiligen Gefühlen wieder heimatlichen Boden betrat. Das Wetter war ziemlich stürmisch. von mehreren an Bord befindlichen Griechen mit begeisterten „Z-r. während für würdig befunden. der über eine beneidenswerte Praxis bei der Durchführung derartiger Unternehmungen auf Grund von Reisen in allen Teilen des Erdkreises verfügt. daß ich nach der immerhin nicht ganz gefahrlosen. am 2. die rasch emporstrebende Haupthafenstadt des Quarnero. Aus verschiedenen Richtungen kommend. Auch zwei Wachteln hielten auf der „Galathea" bei Fano für kurze Zeit Rast. Nach einer recht angenehmen Fahrt unterbrach das Schiff dieselbe am 4. mit Ausnahme Strimmeneas'. Mai in Fiume ein. kriegerischen die Ereignisse des Jahres 1897 machten dies aber unmöglich.Seeschwalben von Deck aus zu sehen waren.III. Um phische Fragen von größerer Bedeutung lösen zu können oder doch wenigstens der nun einige tiergeogra- Lösung näher zu bringen. Da micii am dortigen iVIolo diesmal Weib pünktlich und Kinder erwarteten. Gewichtige Gründe bewogen mich. sei gleich an dieser Stelle der aufrichtigste Dank für seine Winke und Ratschläge dargebracht. Roth aus Stuttgart als hochwillkommener Reiseteilnehmer auf seine eigenen Kosten anschloß. brachten zu Mittag das Reisegepäck an vielen wertvollen Bord des kleinen. den von früheren Reisen her bestens erprobten Revierförster Alois Wutte aus Steiermark und den jungen Stavros aus Athen für diese Fahrt als Begleiter zu wählen. Mai auf Stunden im Hafen von Korfu. Als erste Vogelart wurde der Eintragung ins Tagebuch eine einzelne alte Härings- möwe in Fiume wurde. Mai um 4 Uhr nachmittags. 07 Griecheiilaud. aufzusuchen. brauche ich wohl nicht erst zu versichern. unsere Bekannten. welche die „Pension Julie" nach dem im Herbste des V^orjahres erfolgten Tode ilirer Mutter auf gleicher Höhe zu halten weiß. aber trotzdem erfolgte die Ankunft in Triest am lU. Dritte Reise 1898. welche Art später nur noch einmal in den griechischen Gewässern wieder nur Silber.tü)"-Rufen begrüßt. Alle Schiffe hatten ihre Namenstag des Flaggen gehißt und wohin man (jeorgiostage. dringend geboten.schcn Abschluß finden sollen. aber verhältnismäßig schnell fahrenden Lloyddampfers „Galathea" und verließen am Abend. erschien eine nochmalige.und beobachtet Lachmöwen dem Schiffe folgten und sonst nur Scharen von ziehenden.

nnd trägt oben eine in Verfall begriffene. welchen wir von allen Seiten bekletterten und in Augenschein nahmen.Schwimmhosenfahuc. wo wir samt dem Gepäck. sah mau d'iv griechischen Farbeu — die . Am Nachmittag begaben wir uns auf den eigentümlichen Berg.58 Ornis l)alcaniea. nicht sonderlich anziehende Wirkung aus. wie auch an allen folgenden und noch später auf dem Festlande. Im Jahre 1886 wurden so unterhaltende Weise. Sowohl an diesem ersten Tage auf Zante. An der Nordseite angelangt. machten es die Menge der ziehenden Turteltauben und der Mangel an Ersatz von Wild im eigenen Lande. die Jagd auf sie ist daher alle Jahre neu. aber noch militärisch besetzte Festung. dem Nestbau beschäftigt waren. Stavros war richtig zur Stelle und geleitete uns nach einem Privathause. auch lilicktc. so daß wir alle froh waren. noch eine entschiedene Steigerung erfährt. als die „Galathea" bald nach 2 Uhr nachmittags die Anker lichtete. Da jetzt eßbare Vögel auf dem Markte so bezahlt werden. Mai begannen wir schönen Insel mit einer Fahrt nach dem Südosten hung von Kap Geraki und mit der Ersteigung des Am eben mit die planmäßige Durchstreifung der Bege- bis Vasilikos. daß ein leidlicher Schütze vögel. erkannten ich und Stavros ganz sicher vier in einiger Höhe dahinziehende Eleonorenfalken so weit im Norden und Westen eine autfallende Erscheinung. und am häutigsten zeigte sich welche allerorts der . alle besteht — auf die vielbegehrten „-kprfwvsc" zu knallen. 22) über die jagdlichen Verhältnisse in Attika während der Dreißigerjahre hingewiesen: „Bei weitem Jedenfalls der größte Teil der (für die Umgebung der Hauptstadt) genannten Vögel sind Zug- im Frühjahr. welche durch die vielen Ruinen." So ist es bis auf den heutigen Tag im wesentlichen auch geblieben! Am Markt von Zante gab es damals natürlich Turteltauben in Menge. Die ältesten Vorderladergewehre werden dann in Stand gesetzt und alt und jung eilt })is in die fernsten Teile der Insel. sowie es heiß wird. und zwar nicht nur geschossene. Heute umschwebten unzählige Ufer. Bei dieser (iJelegenheit sei auf einige Worte Fiedlers (Bd. bis auf wenige Arten wieder fort. die sich mehr gewinnen kann als auf andere nicht oft mehr als Wild. welche Jagdleidenschaft bei der heutigen griechischen Bevölkerung der Durchzug der Turteltauben hervorruft. Die eintönige Farbe des nackten Lehmes im Hintergrunde der Häuser von Zante übt stets auf den Beschauer eine eigentümliche. Hand zu in haben.und Stadtschwalben sowie ein Alpensegler diesen Kastellberg. I. um von früh bis spät abends sich die Er Hauptstadt anlehnt. gute liehe und geräumige Unterkunft sowie im Xenodocheion „K. wie sie Die Straßen der Stadt waren zur Mittagszeit wie ausgestorben und dunstige Nebehnassen verhüllten die Gebirge. darauffolgender Skoiu'is. sondern auch zu Dutzenden lebend im Käfig gehaltene. um sie schon vor oft sclierzweise geuanut wird. S. um sie zum Verspeisen Gleich jederzeit bei der am Morgen des 7. an welchen durchwegs aus Lehm. auffallendsten schienen mir bei Vasilikos einige Paare Kötclschwaiben. wovon der größte Teil in der Umgebung von Athen in Anwendung kam. kennen zu lernen.urüj)e" tretf- Verpflegung fanden. Uhr abends im Hafen von Zante wieder fallen zu lassen. Die Jagd ist bis jetzt noch überall frei. sie ziehen aber. daß auf diese Jagd so viel Wert gelegt wird. so gibt es deren Athen gegen 1000 Waffenscheine (ohne welchen niemand bewaffnet gehen darf) für Flinten ausgestellt. der von unzähligen steilen und tiefen Wasserrissen durchfurcht ist. war es für mich wirklich von großem Interesse. manche in großer Menge einstellen. ^^'elches uns vom Zollamte am anderen Moi'gen olnie Anstände aus8 gefolgt wurde. namentlich jene des einstigen Theaters. alles beredte Zeugen der furchtbaren Wirkung des Erdliebeus von 1893.

am Boden der Quelle Von diesem nahm ich in einer Menge mit. welches dann auf der Obcrfläclic als buntschillernde Flecken erscheint und mit dem Wasser abfließt. nebeneilte ich gestellt. wobei Hauptmann Roth auf einem buschigen Hügel eine Menge fängisch gestellter Schlingen mit Beschlag belegte und einem gefangenen Pirolweibchen die Freiheit wiedergab. graue Fliegenfänger. um binnen wenigen Minuten eine meterhohe. weniger der Ilalsbandtliegent'änger. Dieses unheilvolle Schlingenlegen habe ich bloß auf den jonischen Inseln beobachtet und bin überzeugt. zu Mauern gestaltet. Flasche eine tüchtige daß ein Zündhölzchen genügt. nachdem der mit Oliven bewachsene Vorberg östlich von Keri überstiegen war. Auf dem Rückmarsche nach der Hauptstadt schlugen wir eine ganz andere Richein. stiegen M'ir ein wenig aus dem Wagen und ])irschten in den Gehölzen. fresser befanden sich Steilküsten von oft noch auf dem Zuge. Die Aussicht vom 8kopös war durch das trlil)c dem aber dennoch gewann ich von beeinträchtigt. Der zweite Ausflug führte uns nach Keri im Süden der einander bewegte durch sehr verschiedenartiges Gelände. daß solcher Unfug auf dem Festlande selten oder gar nicht vorkommt. für jedermann von Interesse aber ist der Platz durch seine seit den Zeiten Herodots bekannten Erdpechquellen. Wie später zu ersehen sein wird. schwarze Erdpech an. karstige Bergmassen ausfüllen. an welchem sich ungestüm die brandenden Wogen braclien. daß die Kulturen. Gärten und Felder sich bloß über den nordöstlichen Teil derselben erstrecken. das Holz verwertet und tlen versteinerten Inhalt. um die Gefährten noch am Rande des großen Hafens einzuholen. Auf einer kleinen Land- zunge befindet sich eine Quelle mit klarem Trinkwasser. welche einen beliebten Zufluchtsort für Wasser. Hie und da entsteigt ihrem Grunde eine kleine Partie von Erdöl (Petroleum). hat schon ganz anselinliche ]\Iittelnieerschai'ben und Blaumerlen sind dort die auffälligsten Bewohner.und Rohrvögel bildet. sich Dort. Merkwürdig erschien es mir. M'ährend den ganzen Westen ode. daß Wutte läufer schoß. dessen ganze Unterseite mit tung in der Nähe von Keri einen WasserNaphtha förmlich getränkt war. liegen die meisten dieser Quellen tief unter dem Meeresspiegel. 59 GriiH-lifiilaiuI. auf dem schmalen Dünensaume dahinter und noch weiter landeinwärts im Schilfgrase und . kürzlich in zwei Tagen aus den zu diesem 600 Turteltauben Am Hier wurden von einheimischen Jägern Zwecke hergerichteten Schießständen über erlegt. dann hinab. aber sammelt sich das breiige. sandigen Strande. sich die Straße In Keri selbst ist vor allem die mit Röhricht und Sumpfgewächsen ausgefiülte Meeresbucht für den Vogelkenner wichtig. entfachen. allerdings sehr solide Umzäunung auf. Im Hafen war nämlich ein 8chlepper mit einer Ladung Zementfässer gesunken. Auch Wiedehopf und Bienen- Kap Ueraki sehr absouderlichen Formen.ni. indem wir zumeist dem Strande folgten. stark rußende Flamme zi. Ich sah. Den östlichen Hang zum des Berges. Man hatte dann die Fässer gehoben. wo Die Fahrt dahin durch mehrere Einschnitte zum Meeresgestade herabsenkt. In der Umgebung des erstgenannten Platzes ist die Erde derartig mit Pech getränkt. welchen Teil Eichenstangenhölzer bekleiden. Insel. aber die durch wenige hineingeschleuderte Wassertropfen sich bildende Dampfschichte erstickt dieselbe augenblicklich. eine ganz gute Übersicht über die Obcrflächengestaltung knopfartigen Wipfel aus der Insel. und windige Wetter wohl etwas felsigen. Hier Hei mir eine sonderbar aussehende. die kaum erwähnenswerten Vertreter der Urnis fleißig notierend.

60 Ornis balcaniea. etwa eine Stunde von der Hauptstadt entfernt. welche gerade auf Zante sicli einer so gioßen Sorgfalt erfreuen und Anlaß zu dem italienischen Sprichwort gaben: Isola Zante flor di Levante. nochmals Platz Als ich drei Tage Hauptmann Roth später mit fanden wir neu dazugekommen: Kornweihe. . ein sehr schönes Exemplar. Ich war froh. Triel. zu kommen trachtete. Flüge von Schafstelzen. Vor der Abfahrt brachte man uns noch einen gestern geflügelten und heute zum die zwei südlichen Stenischmätzerarten Verspeisen geschlachteten braunen Drachme eine halbe Da erstand.'istenrohrsänger diesen guten und Mauersegler. dichtem und fast durchwegs immergrünem Strauchwerk bekleidet. An guten Zugtagen mag jedoch auch hier manch seltener Vogel Rast halten. Jener beobachtete dort einen noch ziemlich dunkel gefärbten Schmutzgeier und Wutte brachte ein schönes Blaumerlenmännchen mit. Tenimincks Strandläufer. (. drei weißflügelige Seeschwalben und braunkehlige Wiesenschmätzer. Bei Tagesanbruch fuhren wir mittelst Einspänner mitten zwischen den sorgfältig bearbeiteten Weingärten hindurch bis Katastari. besuchte. wogegen die höheren Lagen sich insbesondere zur jetzigen Jahreszeit trostlos. Hauptmann Roth und Wutte nahmen inzwischen die nördlich von Katastari gelegene Felswand in näheren Augenschein. waren wir schon im letzten Abschnitt der Fahrt die duftenden Gartenanlagen. Die Hänge sind teilweise mit ziemlich hohem. Außerdem wurde die Ferndem wüsten. so daß zwar die Vegetation der ganzen Landschaft erfrisclit war. Selbst hier auf sturmgepeitschten Plateau scheuchte ich Turteltauben auf und fand außerdem Kolkraben. wo außer etwa dreißig Zwergstrandläufern nur die schon am südlichen Gestade beobachteten Arten anwesend waren. Von Katastari aus besuchten wir zunächst die an der Ostküste befindlichen Salzgärten. Auch heute regnete es von Zeit zu Zeit. sicht zum vegetationsarm und verödet zeigten. Kotfußfalken. Vizekonsul und besorgten die Einkäufe an Lebensmitteln und Wein für die nächste größere Unternehmung: die BarkentVdirt nach den Strophaden! . welches ich Ein zweites lag schon als Leckerbissen in um der Bratpfanne. Sobald ich wieder die (Jlivenpflanzungen betrat. Am Mai verabschiedeten wir uns beim österr. Sodann bestieg ich mit Stavros in aller Eile die gegen l-i(IO?u hohe Vrachiona. kleine Silberreilier. welchem aus ich als charakteristischeste Gestalten nur nennen will: bogenschnäbelige Strandläufer. umt'angTciclien wir bemerkten das reg'ste auf Zante Vogelleben ülteiliaupt. dem zicmlicli Sumpfe. Ibis. weit ins ofi^ene Meer hinausgerückten um '/ä''' unser Rößlein selbst bald in Ulli" f^er in den Stall Stadt und bewunderten — 1 I . aber große Sorge der Weingärtenbesitzer wegen des Auftretens der gefurchteten Peronospora herrschte.-ungar. Sumpfweihe.\uf diese war ich schon lange gespannt. Teil durch dichten Nebel sehr beeinträchtigt. etwa dreißig Kampfsehnepfen. Es hatte am Vortage sehr stark und anhaltend geregnet. wimmelte es förmlich um mich von grauen Fliegenfängern und auch eine soeben angelangte Baumnachtigall ließ schüchtern ihre Stimme hören. Unser letzter Ausflug auf Zante galt dem Norden mit der höchsten dort gelegenen Elrhebung. und etwas tiefer im Buschwerk Braunkehlchen und Sammetköpfchen. da sie bereits vor einem Jahre hätte stattfinden sollen und der Besuch der beiden kleinen. so daß wir in der reinlichen Schenke von Katastari Zuflucht siichten und dort einen vortrefflichen. vom Berggipfel aus wenigstens einen schönen Überblick über die unfruchtbare und stellenweise arg zerklüftete Westküste gewonnen zu haben. in der Farbe an den steirischen „Schilcher" erinnernden Rotwein vorgesetzt bekamen.

Klippen aus der Ferne das Boot durch die laute Bran- zum Glück unseren Schiflsleuten bekannt Landung war es natürlich heute viel zu spät. Im Boot selbst nächtigten wir und vor Tagesanbruch wurden die Segel gehißt. Hauptmann Roth brachte von dort einen Alpensegler.und Mauerseglern. von zum Teil verborgenen und auch kleinere die Ursache. es sich. Bald nachdem das offene Meer gewonnen war. teilt in Hand sein dürfte. weil der Originaltext wohl nur wenigen Lesern zur Orient". Legende über noch niemals besucht wurden. Inseln durchaus nicht so einfach zu l)ewerkstelligen Stavros. Es ein Verdienst unseres ist einem halbwegs annehmbaren Preise für die in bester Stimmung am 12. denn eben dieser Kranz. welcher Für daß Mona- war. Erst als wir ganz in der Richtung unserer Fahrt zwei Punkte über und ein Nähe kamen. daß niemals ein größeres Schiff hier anlegt ist nur notgedrungen. später aber so viel. zeigten sich einzelne der großen. sondern sich auch nur wenig über den Meeresspiegel. aus einer Tiefe von 2000 nur als schmale Streifen erscheinen. daß sowohl die größere als auch die kleinere der beiden Inseln nicht nur ganz flach sind. Sie waren unsere Reisebegleiter während der ganzen Fahrt und nur zweimal später erschien mitten unter ihnen auch je ein kleiner. Meere. eifrig dem Fischfange obliegend. für einige Stunden an der kleinen. der Leuchtturm dem der Strophaden. Griechenland. ganze Klumpen bildeten und sogar hie und da sich auf die Oberfläche des Meeres niederließen. aber steilaber eine seetüchtige Begehung des Eilandes lernten wir die Hause und auch die Außergewöhnliches bietende Vogelwelt derselben kennen. 1836. So kommt Philippson in es. Bd. und zwar in nächster Nähe der kürzlich besuchten Erdpechquellen. Es war ein ganz eigenttimliches Gefühl. welche von sehr vielen Silbermöwen. welche wir ist. grauen Sturmvögel. war von Zante kein Fortkommen. auch von einigen Felsentauben bevölkert ist. buntschillernden Flecken auf dem Meeresspiegel schwamm. seinen „Denkwürdigkeiten und Erinnerungen aus 522—524 über nebst Türkenkriege im nachfolgenden Platz finden mögen. Den Nachmittag über streiften wir durch die Vorberge. Allein bald darnach schlug der Wind um und wir waren nach Passieren des Kap Gerakos genötigt. daß Barke und drei Fahrt gewann. künstlich hergestellten Hafen gerade unterhalb des einbog. Noch weit draußen auf dem Meere machten uns unsere Geruchsorgane auf die Nähe von Petroleum aufmerksam.61 rn. als so hier wohlbehalten angelangt zu sein. eine sie kleinen. dunkler Sturmvogel. Juni dem 1825 . als allmählich sowohl das peloponnesische auch die Küste von Zante immer mehr und mehr am Horizonte verschwanden und wir endlich ohne jedes Land in Sicht unser Wohl und Wehe unserer Nußschale an- Gestade als Später erschienen vertrauten. verwilderten Anlagen neben nichts Durch Schiffer zu dem hier seine bekannten Flugkünste Auch die einzigen. Wutte nach mühseliger und nicht ungefährlicher Felskletterei ein schönes Paar alter Blaumerlen. ein größerer. S. dessen Worte über seine dortigen ein Ereignis zur Zeit der Wahrnehmungen Prokesch-Osten 2. welches in größeren. Mai um 2 Uhr früh antraten. im Zerfall befindlichen zum besten. Ein Wanderfalke gab fallenden Insel Peluso anzulegen. Prokesch-Osten einer hübschen daß die Strophaden fast Bonn konnte trotz feststellen. Professor umfassender Nachforschungen nur den Besuch des Grafen die Strophaden folgendes mit: „Am 28.. in die kleinerer. Im ersten Dämmerlichte kamen wir an der gewaltig hohen Steilküste von Kap Kerl vorbei. Uhr nachts geworden sein. Alpen. zeigte das Kloster. daß sie. Wir mußten neuerdings in der Bucht von Ken Schutz suchen. wir waren schon froh. Es mochte etwa dung hindurch in den stirs 1 1 — 3000 m erheben.

. weil die Klippe wenig hervorbringt und überdies den mittel geringen Vorrat die — oft gegen die Seeräuber verteidigen muß. jetzt nur ist keine Zufuhr möglich. in die Kirche. so nahmen sie uns aus der Ferne sahen. Mönche aus der Morea oder aus Zante und der Halbinsel ganz verlassen Was sie bedürfen. die keine Rhede hat und der sich nur bei ganz ruhiger Zeit Schiffe zu nähern wagen wo man demnach die nötigsten Lebens- von außen erhalten muß. sich auf dieser Klip})e anzusiedeln.ReIazione del viaggio dalla maesta del Re Federico Augusto di Sassonia" (Trieste 1841) Kanäle brächten es aus der Morea. es springt aus einer lebendigen Quelle. die schon. Das Kloster auf der kamen wir an mittags Stampliauia vorUher. „Bei ungestümem Wetter Strophaden vorüberkommen. V. flüchte sich auf diese Das Ringen der Völker im Lineren und nach außen. in das geräumige." Eine interessante Nutiz gibt ferner Eugen Freiherr von Gutschmid in einer Fußnote seiner 1842 erschienenen Übersetzung des Werkes von Dr. der Glanz und Ruhm. Flinf bis sechs Mönche kamen mir entgegengelaufen. das Steigen und Fallen der Herrschaft. welche an den Almosen an Lebensmitteln zu Grünzeug und Wasser zu holen. ]>. Das Wasser gehört pflegen Kloster ein die Merkwürdigkeiten dieser Klippe. ') Icli i'anil nur mit lleij-cu nasser ^etiillfe 'rüiu|)el uiul Zisternen. ist der Ge- danke. während noch jede Spur von Land unter demselben verhüllt war. die Eitelkeit des Wissens. voll Votivstücken von Scliiffbrüchigen. Man führte mich in ein Gärtchen. D. unterirdische unter — Wer der Welt müde ist. geben und sich dafür wohl einiges dem Die Schiffe. es käme aus Sizilien. das gegen die Seeräuber in Verteidiguugsstand gesetzt ist und sogar ein jiaar kleine Kanonen Seltsam hat. ') Die Mehrzahl der Mönche behauptete. die weiße rotdurchkreuzte Flagge aufgezogen hatten.62 (^inis balcanica. Üa wir einige Lebensmittel und sandten den München. dem Spiegel des Meeres sich zeigte. andere sagten. Ich ging selbst an das Land und wurde mit Uank und Preis empfangen. deren Kloster schon flachen Klippe iler einige Stunden tiliher auf größpi'en Strophadetiinsel. da die Küste ist. reinliche Kloster endlich selbst. da sie wir ganz nahe vorüljerkamen. andere standen neugierig auf dem flachen Dache des Klosters.. holen noch aus Zante. Biasoletto: . der Reichtum und die Macht: sie sind für die Bewohner dieser Klippe nicht. Klippe.

worauf eine Kapsel sich öffnete. Infolge des Unwetters hatte eine große Menge nordwärtsfliegender Zugvögel. den Zugvögeln eine jener Katastrophen herbei. die heutiges Tages noch gezeigt wird. dann folgt unbebautes. nicht weit von da. welcher uns vor einigen führte auf den Strophaden unter nach den Aussagen der Mönche dort nicht allzuselten vorkommen sollen. alles geraubte Gut den Eigentümern zurückzugeben. eines Tages der (Japudan Pascha gelandet. die kleine Schale nicht ausgenommen. DO Griechenland. ließ auch die Kirchengefäße wieder an Ort und Stelle bringen. kleinen Wäldchen der Seestrandskiefer und anderen mediterranen Holzarten bewachsen. um auf den einladenden Strophaden Zuflucht zu suchen.» rief da der Türke aus. Dieselben schienen die Ankunft eines Bootes als ein überaus seltenes und unerhörtes Ereignis zu betrachten. «Unser Schutzpatron. die wohlriechende Substanzen enthalten hatte.» lautete die Antwort. der heilige Dionysius. «Nun beim Allah. Im höchsten Erstaunen fragte er die anwesenden Geistlichen wie diese Kirche zu diesem Kleinod gekommen sei. hießen uns herzlich willkommen und geleiteten uns zum „Igumen" des stattlichen. „Er befahl hierauf seiner Mannschaft. dies Gefäß habe ich. die heftige Regen. und versicherte die Inselbewohner seines besonderen Schutzes. ungefähr zehn deutsche Meilen von Zante entfernt. ja es gibt auch einige feuchte. Der Tagen auf Zante heimgesucht hatte. eilten sie herbei. weißgetünchten Gebäudes.III. ein merkwürdiges Faktum. hatte die Bewohner rein ausgeplündert und. Auch der Igumen und Schlafstellen schien über unseren Besuch erfreut und wies uns sofort Dauer unseres Aufenthaltes auf der für die Insel an. hat es uns in einem tiefen Brunnen auf der Insel finden lassen. Mai weckte uns der laute Zuruf der Mönche aus dem Schlummer. so Zimmer daß wir uns dort sehr rasch heimisch fühlten. wüstes Gebiet und das übrige Land ist mit verschiedenem Buschwerk. so wurden die . der mit dem 15raude der tüi'kischen Flotte bei Tschesme endete. tiefeingeschnittene Schluchten und wenigstens jetzt im Frühlinge weltferne Fleckchen Erde zwei mit Regenwasser gefüllte Weiher. Erstaunlicli ist dabei nur. wo er unter der Erde sich verliert. «so habt ihr denn einen gar großen Heiligen. auch die Kirchengefäße sich ausliefern lassen. Auf dieser Insel war in dem Kriege zwischen Kußland und der Pforte. Am meisten überrascht war ich aber über alles das. was ich in den wenigen Tagen des dortigen Aufenthaltes in ornithologischer Beziehung kennen gelernt und erlebt habe. das wirklich einer Festung auf Seite > eher als einem Kloster gleicht. daß diese nette Legende damals noch für glauLwürdig gehalten werden konnte. Als er nun vor dem aufgehäuften Golde und Silber stand. denn wisset. die Reise unterbrochen. Selbstverständlich trachteten wir so bald als möglich ins Freie zu kommen. Dieselbe lautet: „In Bezug auf den unterirdischen Lauf mancher Gewässer erzählte mir ein Grieche von der kleinen Insel Strofades. heftig griflf er darnach und drückte an einer verborgenen Feder." Am Morgen des 14. In zwei Stunden etwa kann man den Rundgang längs des Ufers beenden und auch mit der Gesamtfläche ist man bald An das fertig. 4. als ich vor fünfzehn Jahren in Morea befehligte. aber all' unsere Erwartungen wurden durch das Gesehene übertroflen. fiel plötzlich sein Blick auf eine kleine Schale von Silber. Da es aber daselbst nicht eine Spur der gewöhnlichen Insekten gibt. Monastir schließen sich unmittelbar wogende Getreidefelder an. Über den Zweck unseres [lierseins durch die Schiffsleute aufgeklärt. dort in den Fluß Rusias fallen lassen. damit noch nicht zufrieden. um das kennen zu lernen. Wirklich blieb auch von da an die Insel ungefährdet während des ganzen Krieges.

in 3H4 f der Meinung. S. daß diese Annahme ebenso für den Frühlings. angebrachte Menge Mönche unglaublicher Fast sämtliche auf der Insel weilenden die nebst zwei Dienern Gesamtbevölkerung ausmachen Vergnügen. verbrachten wir fast die ganze Zeit unserer Anwesenheit mit dem Abstreifen der beiden Inseln. daß sie. dies eine bloß in um — auftraten. kleine Insel gibt. daß auch auf anderen kleinen Inseln der griechischen Gewässer im Osten. so daß es klar ist. wenn man diese frommen Schützen an den geschilderten lauschigen Plätzen die Tageszeit mit Laden und Abfeuern ihrer altmodischen Vorderladerflinten. Wenn wir uns hierbei ins Gedächtnis rufen. und sagt dann weiters: „Der Zug über Griechenland und die griechischen Inseln ist ein so allgemeiner. so daß uns zum Sclilusse fast jeder Fleck und jede Strauchpartie bekannt waren. 100) künstlich diese in widmen sich gab es Schießschirme. zu Hunderten elend zuÜlierall fanden wir diese Vögel tot oder gänzlich entkräftet selbst in grunde gingen. außer Stande die Reise fortzusetzen. wiederum einen Beweis für den Zug in breiter Front. Überall dort. und zwei Leuchtturmwächtern — die mit Leidenschaft diesem einträglichen Aiif einzelne Tauben pflegt man gar nicht zu schießen. damals waren es achtzehn. Auf diese Weise brachte ein Klosterbruder während unseres Aufenthaltes fünfzehn Stück mit einem einzigen Schusse zu Fall. so würden sie nicht überall so gleichmäßig erscheinen. Fliegenfänger und andere Kleinvögel nach kurzer Zeit so entkräi'tet. dann wieder mit Beten sowie Einnehmen der mitgenommenen Leiltesstärkungen verbringen Erst nach mehrstündigem Beschießen an allen Ecken und Enden der Insel wird den geängstigten Vögeln die Geschichte endlich denn doch zu bunt und in geschlossenen sieht. Es gewährt einen eigentümlichen Anblick. ein so außerordent möchte nämlich ist ich hiebei auf einige Worte den „Wanderungen der Vögel". Trotzdem sollen in einer Saison durchschnittlich nicht mehr als 600—700 Tauben zusammen gebracht werden. V. der unmittelbaren Umgebung des Klosters. Vogelzug Homeyers zu beobachten verweisen.wie für den Herbstzug gelten soll. Dieser kleinen Psathura. daß wir es hier mit einer Vogelzug-Raststation ersten vielen su sehr nützlichen Ranges zu tun haben. wie die genannten Inseln es zweifellos sind. Aber selbst die Menge der jetzt zur günstigen Zeit die Inseln besuchenden Zugvögel war erstaunlich und wechselte von Tag zu Tag ab. F. welche nicht von einer daß es auch nicht eine einzige Menge von Vögeln besucht Dies gibt wird. Zögen die Vögel im Gänsemarsche.64 Ornls balcanica Grasmücken. damit jeder Schuß gehörig viel ergebe. günstig viele angelegte bequem Aufsitzäste — wo stärkere Birschsteige. . die und rings (wenigstens zum Abschuß der im Frühling hier durchziehenden Turteltauben. möchte ich gerade darauf aufmerksam machen. welche zur Konservierung der erlegten oder aufgelesenen Vögel nötig waren. Abgesehen von den Stunden. daß die Vögel Ungarns wohl wesentlich nach der europäischen Türkei und Griechenland wandern. dem B." Unter der Voraussetzung. werden muß. sondern man wartet. daß nach den gewonnenen Erfahrungen solche Lieblingsrastplätze. dem Auflesen und Rupfen der erlegten Turteltauben. so ist. Verdichtungen zu Inseln herbeiführen bi'eiter Front ziehenden Vögel eben nach diesen ohne daß dabei an eine Art Gänsemarsch gedacht der in dürften. auf z. reger lieh K. bis Neuankömmlinge oder die von anderen Schießstellen verscheuchten Turteltauben sich größerer Anzahl dicht nebeneinander auf die Aufsitzäste niedergelassen haben. Bäume und Buschwerk große Anzahl Schießhütten eingerichtete all Vegetation.

energische Gegenvorstellungen. ein kleiner Windling (Convolvulus lineatus L. Von den zahlreichen anwesenden Raubvögeln. nicht ohne forderten vorher der Gewehrsalut uns zu Ehren gehißten griechischen Klosterflagge den landesüblichen geleistet zu haben. daß wir Mitternacht war schon vorüber pflegt. nämlich die Mönchsrobbe (Pelagius monachus). die sich fast täglich abzulösen schienen. Hier war es auch. Mai wurde diese durch einen fast 24 Stunden die Vogeljagd ungemein. daß man die Sturmvögel als die Vertreter der Harpyen des Altertums zu betrachten unseres Aufenthaltes auf den Strophaden kamen sehr oft. außer. S. 5 . Mai von den freundlichen Mönchen herzlichen Abschied und stachen bei ziemlich günstigem Winde in See. daß viele Jahre vergehen können. Immer wieder zog es uns unwiderstehlich aus den dicken Klostermauern hinaus. sich vereinigend. zu abenteuerlichen Gerüchten über „pindarische Gockelhähne" auf den Strophaden Veranlassung gegeben hatte. Drohungen wai-en vergeblich. Die erbeuteten und sorgfältig gerupften Tauben werden ausgenommeUj in großen Gefäßen mit Weinessig überbrüht und über Zante in den Handel gebracht. welche einen ziemlich guten Hafenplatz besitzt. herrliche Witterung an jenen Tagen begünstigte unsere Beobachtungen am 15. an den kleinen Weiher. um sich einfach den Umweg zu ersparen.') nächtlicherweile. wo das verwilderte Haushühnervolk ein beschauliches Dasein führte und. wo jederzeit Vogelleben herrschte. war der pfeilschnelle Eleonorenfalke entschieden der interessanteste. Schwärmen aufwii'belud und 65 Griechenland. hielten jene Lumpen den Kurs gegen alle Abmachung direkt auf Zante zu. Jahrgang 1902. einige Gesteinsproben von der Insel mitzunehmen und die Kinder der dortigen Flora möglichst vollzählig in das Pflanzenpapierpaket ein- Aber nur zulegen. III. wo wir vielfach mit dem großen grauen Sturmvogel (Puffinus kuhli) an seinem Nistplatze in Berührung kamen. ist es leicht erklärlich. verlassen sie gegen Norden weiterziehend die Unglücksstätte. seine nächtliche Lebensweise sowie sein kalkweißes Ei neuerdings kennen leniten und schließlich zur Überzeugung gelangten. daß wir durch den Eigensinn der Matrosen in die höchste Wut versetzt wurden. Reiser. Ich versäumte damals nicht. ohne daß ein solcher auch nur in die Nähe dieser Flachklippen herankäme.) erwies sich als für die griechische Flora neu. und es zeigte sich wieder einmal deutlich. Obwohl nämlich der Wind für die Fahrtrichtung nach Katakolo an der peloponnesischen Küste durchaus günstig gewesen wäre. nur andauernden heftigen Majstral beeinträchtigt. welche nicht allzuselten hier ihre schöne Haut im Kloster lassen muß. Gerne wären wir alle noch länger auf dieser echten „Vogelwarte" des Jonischen Meei-es geblieben. Die und laue. Während habe. Bitten. gegriffen — Siehe Ornithologische Monatsberic-hte. von Säugetieren gibt es außer eingeführten Haustieren überhaupt nur ein einziges. aber erstens ging der Proviant bedenklich zur Neige und zweitens unsere Schiffsleute in geradezu unverschämter Weise zur Rückreise auf. Ornis balcauica. feuchten Schluchten. Über die nun folgende Fahrt wäre nichts Bemerkenswertes zu berichten. Den 17. namentlich nach den verschiedensten Richtungen hinsteuernde Dampfer in Sicht. oder nach den schattigen. daß der Reisende im Segelboot vielfach ein Spielball des Schiffsvolkes zu sein ') Da noch obendrein zuletzt Windstille eintrat und zu den Rudern werden mußte. — 133: Der Harijyen Wohnsitz. Mai benützten wir zur gründlichen Untersuchung der kleineren Insel. aber man ist sich dabei stets bewußt. wie ich in Athen später erfuhr. So nahmen wir denn am Morgen des 18.III.

Während zweier von unternommener Tagesausflüge lernten wir die Lagunen von Muriä und von Agulinitsa kennen. dabei nur wenige weißflügelige. deren Anwesenheit man zu dieser Jahreszeit wohl am Brutplatze. welche jene vom Meere trennt. Ein armer Hirte labte uns unaufgefordert mit frischer Milch und sträubte sich lange. sowie die Düne. etwas dafür anzunehmen. sich wie toll gebärdenden Wolfsliunden zir bestehen. wobei der Rädelsführer des unangenehmen Weil wir uns aber Kleeblattes diesmal einen zerschossenen Vorderlauf davontrug. Hier gab es wieder ein ganz eigenartiges Vogelleben: einzelne Brachschnepfen. nochmals den Hafenquai von Zante betraten. ein kleiner Beweis jener Gastfreundlichkeit. Auf der Düne von Muriä hatte ich wieder ein Abenteuer mit drei bissigen. Möwen.und blätterbestreuten Pfaden die neuerbauten Bade- Baulichkeiten und -Anlagen zu besichtigen. die Schrote und füllten Wir sie jedem entfernten aus statt deren mit Jeder von uns trug ein paar solcher Salzpatronen Wirkung. nicht nur unsere Korrespondenz zu erledigen. erwehren hatten und es begreifin diesen Tagen wiederholt solch bösartiger Köter zu hier aus licherweise stets sehr böses Blut macht. erreichten. Auch in der größeren und tieferen Lagune von Agulinitsa. namentlich Aale gibt. weil gänzlich gegen unseren Reiseplan. außer allgemeiner Ermüdung. welche alle augenscheinlich eiligst ihrem Sommeraufenthalte weiter im Norden zustrebten. der man in Griechenland so oft begegnet und die bei jedem Fremden eine angenehme Erinnerung zurücklassen muß. sondern auch Pyrgos selbst eingehend zu besichtigen. ohne eine sichtbare Verwundung herbeizuführen. nicht aber hier auf dem Durchzuge vermuten möchte. eben rosiger Stimmung. wir mahl hatten als mittels derselben Zweigbahn nachmittags Lutra verließen und nach angenehmer Falirt abends in Pyrgos eintrafen. König- Georg von Hellas. verfiel Hauptmann Abwehr. das wir noch am wenige schon dem „Kephalonia" zur Überfahrt nach kleineu Stunden später die Dampfbarkasse Bade Lutra-Kyllene am Kap Glarenza Vormittag des 19. fanden wir ganz auffallend wenige Brutvögel. einen Roth auf ein ausgezeichnetes Mittel zur Hund zu erschießen. ohne dabei ein besonders erwähnenswertes Ergebnis zu erzielen. bei sich und fletschenden. denn kurz nach unserer Landung entstieg dem kleinen Eiseubahnzuge der Zweigbahn. einer Anzahl unserer Jagdpatronen grobkörnigem. Hie und da zog ein Schwarzhalssteißfuß oder eine Moorente durch die blaue Flut und in dem Einsicht war ein paarmal der abgerissene Gesang des Teichrohrsängers zu erlauschen. Während am folgenden Tage Stavros unsere Post von Katakolon herbeiholte. Hier herrschte überall festliche Stimmung. Und doch war die oöene Wasserfläche fortwährend belebt durch Hunderte von in Gruppen dahinflatternden schwarzen Seeschwalben. hatten wir übrigen reichlich Zeit. in nicht Zum Glück konnten wir benützen. wo es viele Fische. um auf blumen. Strandläufervolk. Der Jubel und das unvermeidliche Festkein noch Ende.6G Onus balcanica. war stets von Erfolg begleitet. Am Heimwege durchwateten wir stundenlang einen großen Teil der stark salzigen Lagune. wenn eine derselben auf kurze Entfernung unseren zähnevierfüßigen Widersachern auf den Schädel abgefeuert wurde. Die Bevölkerung dieses aufstrebenden Städtchens zeichnet sich durch echt südländische Lebhaftigkeit aus. die angriffsbereiten . aber sonst blieb es hier ebenso still wie in dem prachtvollen Altbestande von Seestrandskiefern. welches ich für die Hinkunft flintenbewehi-ten Besucher Griechenlands angelegentlichst empfehle. von Patras über Kawassild kommend. welcher die Düne zum größten Teile weithin bedeckt. scharfkantigem Seesalz.

Steineichen. dann der Halbhalsbandfliegenfänger und einer der charakteristischesten Brutvögel dieser Gegend. Baumkleiber. Mai. Lala liegt ausdehnenden Terrassenlandschaft. Wenn ich im Schatten der dortigen Bestände. namentlich räumlich viel au-sgedehnter vorgestellt Auch hatte. daß die den Küstenstrichen eigentümliche Aleppooder Seestrandskiefer hier nahezu bis zum Rande des Plateaus sich aufwärts verbreitet hatte. Die genannte gefiederte Gesellschaft gab uns natürlich an jenen schönen Tagen genug zu tun. Tags darauf verließen wir zeitlich das hübsch eingerichtete Hotel in Olympia und zogen das Kladeostal hinauf bis nach dem Dorfe Wanderung. . Nach kurzer Rast ging es nordwärts weiter und gar bald betraten wir jenen prachtvollen Wald sommergrüner Eichen (Quercus c. Schwarzamseln. birschend herumschlenderte und den üppigen. welcher eigentlich eines viel längeren Aufenthaltes wert gewesen wäre. bis wir davon eine genügende Anzahl beisammen hatten. während die begleitenden Laubhölzer aus Platanen. Vormittag des 24. Baumheide. so muß ich doch der Wahrheit die Ehre gebend gestehen. Nur sehr ungerne trennten wir uns von dieser schönen Gegend. Obwohl wir alle auch hier unvergeßliche Eindrücke emjjfingen. Selbstverständlich verging fast der ganze mit der eingehenden Besichtigung des Museums mit Tag nur zu schnell seinen bekannten Sehenswürdig- und der Ausgrabungen. An Säugetieren wurden Hase. Es fiel mir hiebei auf.onfevta)^ welcher im Altertume Pholoe hieß. Zahlreiche hier nistende Eichelhäher. Bald zeigte es sich. daß ich mir nach unserer unvollkommenen keiten Schulweisheit die Stätte der olympischen Spiele ganz anders. und besonderes Interesse erweckten bei uns ein Paar Schlangenadler. einen zu erlegen. wie sich Hauptmann Roth auszudrücken pflegte. Mitten in dieser Waldidylle errichteten wir neben einer kleinen Kapelle und unter einer besonders großen und schönen Eiche unsere Zelte und blieben dort bis zum 28. elend „vermöbelt". sondern diese wurden. Tatsächlich bekamen wir Lala. Fuchs und Igel festgestellt. die an solchem Orte ihr Augenfiel mir ein daselbst nistendes — dieser südlichen Schwalbe fesselte merk auf jene leichtbeschwingten Vögelchen richteten. daß wir hier einen vortrefflichen Platz zum Sammeln gefunden hatten. jetzt aber Kapellis genannt wird. Heidelerchen und Rotkopfwürger bevölkerten den Bestand. brüchige Material der steinernen Bauten den Erwartungen des Besuchers keineswegs. glaubte ich mich im Geiste nach gewissen Gegenden des Wienerwaldes versetzt und konnte durchaus keine Ähnlichkeit mit irgend einem der bisher gesehenen Landschaftsbilder Griechenlands herausfinden. östliche Mittelbuntspechte. Mai langten wir mit der Eisenbahn an der weltberühmten Stätte des alten Olympia an. Erdbeerbaum und Hopfenbuche bestanden. Am 67 Griechenland. welche deutsche Arbeitskräfte der wissenscliaftlichen Welt erschlossen hatten. Misteldrosseln.III. eine ebenso romantische als abAvechslungsreiche schon ziemlich hoch am Rande einer sich weithin von dieser erfrischenden Frucht daselbst zu sehen und zu verkosten. In einer kapellenartigen Wölbung des römischen Teiles des Ausgrabungsfeldes Paar der Rötelschwalbe auf und das zutrauliche Wesen Avir dürften wohl mich und meine Begleiter sehr nach wie vor die einzigen Menschen gewesen sein. der ziemlich viel Berglaubvogel. welche durch ihren Reichtum an gelbroten Kirschen berühmt ist. und bei den Schlangenadlern gelang es uns überhaupt nicht. um wieder gegen Platanos zum Kladeostale abzusteigen. entspricht das stark verwitternde. die das Stangenholzalter kaum überschritten hatten. grasreichen Unterwuchs bewunderte. Nur gegen Abend wurde noch ein „bewaflneter" Spaziergang nach Dhruwa und über den sogenannten „Freierhügel" hinaus im Alpheiostale aufwärts und wieder zurück unternommen.

An den zu Tal führenden Felsabsätzen gab es kleine Siedlungen der Rütelschwalbe. andererseits den Küstensaum entlang bis in die Nähe der Lagunen von Murid und endlich wurde der gewaltigen „Mäusefestung" Pontekokastron ein flüchtiger Besuch abgestattet. so daß mehr als die Hälfte der Fahrgäste unpäßlich geworden war. in welchem sich ein durchdringender Gestank bemerkbar machte. Mit der Untersuchung ihrer kunstvoll gebauten Nester verloren wir viel Zeit und Auch an den schließlich erwies es sich. nach Alaun schmeckenden Blättchen zeigte. Juni durch den nach Süden führenden Taleinschnitt hindurch einen Abstecher nach dem historisch berühmten Modon. fahlgelbe Erdhänge in einen kleinen Einschnitt. Die Lage von Pylos neben den großen Festungswerken macht auf den Ankömmling zur See einen sehr gewinnenden Eindruck. die Zeit mehr oder weniger zu verbummeln. Die See war noch sehr bewegt und das kleine Schiff schlingerte ganz gewaltig. so daß unser Schlaf fortwährend gestört wurde.Tzon" keinen Dampfer hierher verkehren läßt und wir deshalb genötigt seien. Wir hatten jedoch keine vorzubringen. Li der Nähe des Kaps gelangten wir über fast pflanzenlose. welche zwischen erdigen Bestandteilen deutliche Beimischungen von Schwefel und salzähnlichen. zwei Tage auf ein anderes Schiff zu warten. Als wir am folgenden Morgen nach kurzer Bahnfahrt im Hafenplatz Katakolon angekommen waren. Die übelriechenden Schwefelwasserstoflgase entströmten an mehreren. da in der Nähe nichts von Belang zu sammeln war. Hier erst betraten wir wieder festes Kalkgestein ') Es dortigen Polizeihauptmanne ist ein Ding der UnmUglicIikeit. . welcher uns rasch nach sieliartig diirchlöcherten ich denselben Mißerfolg.. Dohlen und Blauraken friedlich beisammen. war unsere Ankunft von Athen aus telegraphisch angezeigt worden. Auf einem Abschiedsspaziergang hatten wir gegen Abend das seltsame Erlebnis. zumal die Li der Nacht Bellen. Mai erhob sich ein starker Sturm und außerdem wollte das Heulen und Raufen der vielen herrenlosen Hunde in der Nähe unseres Quartiers durchaus kein Ende nehmen. von der Route dieser Küstendampfer aus die beiden Strophaden- inscln zu sehen. Bei der Strandwanderung stießen wir dagegen auf eine große Brutsicdlung der Uferschwalbe in der sandigen Steilböschung der Küste nordöstlich von Katakolon. zum 31. aus einer der Kirchen des Städtchens stürmisches Händeklatschen als Beifallskund- gebung der andächtigen Gemeinde zu vernehmen. Die Hitze war hier zum erstenmale wirklich drückend geworden und wir waren alle froh.68 Oinis balcanlca. erhielten wir sogleich die unangenehme Kunde. Pyrgos zurückbeförderte. Einerseits durchstreiften wir die (iegend beim Leuchtturm vorbei nach der Kaphöhe. wovon ich Proben mitnahm. die wir mit Muße untersuchen konnten. als sich in das Unvermeidliche zu fügen und. daß die Schifiahrtsgesellschaft . daß dieselben durchwegs noch leer waren. weshalb er uns äußerst liebenswürdig empfing und nach unseren Wünschen fragte. Umgebung Dem für das Städtchen eine geradezu reizende Umrahmung bildet. nicht lange auf den Eisenbahnzug warten zu müssen. wie noch in der neuesten Auflage des „Baedeker" behauptet wird. Es blieb daher nichts übrig. sondern machten gleich am 1. Endlich erlöste uns um 11 Uhr vormittags der Dampfer „Kriti" der Gesellschaft „Gudes" von unserer Untätigkeit in dem langweiligen Hafenplatze und brachte uns nach kurzem Anlegen vor Kyparissia') gegen Abend nach Pylos. durch kalkigen Überzug leicht kenntlichen Stellen der Talsohle. Sandsteinwänden unweit der Eisenbahnstation Platanos hatte Hier lebten gegen hundert Paare Rötclfalken.

e Reiher suchten nach Nahrung. ganze Landschaft trug das unverkennbare Gepräge des Karstes. das wir noch vor der Dämmei-ung erreichten. Die auffallendste Erscheinung bildeten eine große Menge. Messeniens reizender Hauptstadt. bei unserem Besuche erschienen jedoch die Sümpfe geradezu vogelleer. Etwa vierzig umherliegende eiserne Geschützrohre verschiedeneu Kalibers Zeugnis von der einstigen Bedeutung des Platzes. welches von der Regierung Frankreichs im Jahre 1890 zum Andenken an die Ereignisse von 1827 und die Expedition scientifique de Moree von 1828 1831 hier errichtet wurde. Im niedrigen Grase dagegen trippelten schwarzköpfige Schafstelzen finden einher. ja Tausende von toten Aalen der verschiedensten Größe.III. so ist doch die Ortlichkeit für ein solches Vorkommen sehr geeignet und es ist die Möglichkeit immerhin vorhanden. wo vor 70 Jahren die Kommission der Expedition scientifique de Moree ihre Studien anstellte und damals Flamingos und Sultanhühner beobachtet haben will. und die daselbst 69 Uriechunlaud. nur ein Kolkrabe zog vorbei. nördlichen Ufersaume an. mit geschwellten Segeln die Bai und legte an dem von Osmanaga ziemlich weit Dort dehnen landeinwärts aus. Den Bergliang des spitzen H. Rasch eilten wir auf demselben Wege nach Pylos zurück. bogenschnäbeligen Strandläufer vertreten. sich die Moräste Wenngleich von diesen begehrenswerten Vogelarten heutzutage dort keine Spur mehr zu ist. Ein Segelboot brachte uns zunächst zum Leuchtturmfelsen an der Einfahrt in die Bai von Na%\arino. zum Meere führenden der hier zahlreich ein aus zwei Eiern bestehendes Felsspalten nistet. In Modon selbst verwendeten wir eine beträchtliche Zeit auf die Besichtigung der gewaltigen venezianischen Festungswerke. wo neben dem Leuchtturm ein hübsches Marmordenkmal Platz fand. gegenwärtig wirkliche Ruinen. Der 2. konnten Gelege erreichen. Ein oft leiterartiger. . dem H Hafenplatz von Kalamata. verließen wir um '/2 diese interessante Gegend und landeten um 8 Uhr früh am 4. Zur Winterszeit soll diese Gegend von Wasservögoln wimmeln. etwa achtzig Silbermöwen machten Jagd auf Fische und die Schnepfenvögel waren durch einen Flug der rostroten. welcher zahnartig aus den Fluten emporragt. Steinkauz und auf dieser Reise zum erstenmale auch die blaugrauköpfige Ammer. von welchem Aussicht nach allen Seiten. Juni galt der historisch so überaus bedeutsamen Umgebung im Westen und Norden der Stadt. Die Ursache dieses Massensterbens blieb mir völlig rätselhaft und auch unsere Bootsleute wußten keine befriedigende Aufklärung darüber zu geben. Juni in Neae Kalamae. namentlich auf die vorgelagerten man gaben eine wundervolle Inseln Sapienza und Skiza genießt. Nach einer Umkletterung der bis hart an die Meeresklippen heranreichenden Festungsanlagen von Pylos und nachdem alle gesammelten Stücke soi-gfältig konserviert Uhr abends auf dem Dampfer „Nea Ilellenia" worden waren. Blaumerle. Im gleichnamigen Gasthofe fanden wir ganz gute Unterkunft und widmeten den verschiedenen orientierenden Spaziergängen Tag und ausgiebiger Briefschaftenerledigung. welche am Rande der Lagune oder in den seichteren Tümpeln weithin umherlagen. beobachteten und erlegten gefiederten Bewohner verrieten dies: Schon die Orpheus- grasmücke. daß in jener entschwundenen Zeitperiode sich die genannten Vögel dort wirklich gezeigt haben. acht grai. Nikolaos zog ein Kolkrabe entlang. — Unsere Bootsleute durchsuchten auf mein Geheiß nach Nestern des jedoch der engen Spalten wegen nur Bald darauf durchfurchte unser Boot die senkrecht Alpenseglers. Felsenkleiber. schmaler Steig führt auf den beschränkten Raum der Gipfelfläche.

Natürlich war es sehr einladend für uns. Tragtiere und „Agojatis" aufzutreiben. Am frühen Morgen des 6. Es war Sonntag und bei sonnoglühender Beleuchtung betrachteten wir mit Entzücken von der Höhe herab den blauen messenischen Golf und die überall reichlich mit hellem Grün durchsetzte Häusermenge an dessen Ufersaume. der ich zusammen mit Hauptmann Roth im Nedontale aufwärts und dann an den Berghängen emporstieg.I natürlich schon Batrachier die vielbegehrte Rann graeca erkannt hatte. aber bei der steigenden Tageshitze rückte die kleine Truppe gar bald ein und auch wir wandten uns ebenfalls heimwärts. Stavros und Wutte gingen der Verfolgung zur Beute fiel.70 Ornis Wir lernten in halcanic. Leider drängte die Zeit und wir mußten trachten. w. somit auch mit Athen hergestellt ist. welche aber auch noch einen Teil des nächsten Tages in Anspruch nahmen. zu konservieren und Vorbereitungen für die Weiterreise zu treffen. auch der Zoologe findet hier reichlichen Stoff zur Beobachtung und zum Sammeln. Schöngefärbte Blaumeisen und Hänflinge. In deren Umgebung wurde die Zeit bis zum Eintreffen des Eisenbalmzuges zumeist mit Fröschefangen ausgefüllt. möglichst rasch und nun zum Monastir Vurkano hinanzukommen. und da nunmehr auch die Eisenbahnverbindung mit Tripolitza. während mir. waren wir aber doch mit zwei martialisch aussehenden Gesellen handeleins Endlich geworden und es zu Wutte beseitigen. lassen die Verkelirswege zu Wasser wie zu Lande nichts mehr zu wünschen übrig. was ein allgemeines Umpacken erfoi'derte. Trotzdem brachten sie vier Stück heim. jetzt. Uhr) wurden wir von den an solche Besuche '/o gewöhnten Mönchen sehr freundlich aufgenommen. galt nur noch einen einzigen Übelstand vor der Reise ins Gebirge hatte nämlich gegen Dysenterie eine zu starke Dosis Rhus . Kalamata bald einen äußerst rührigen nnd lebhaften naiiilels|)latz viel Gemüse. Gruppen. dann aber auch vor allem die nett gezeichnete Rüppells-Grasmücke trieben sich an den Berghängen umher. um am Nachmittag noch den gegen Norden abgehenden Zug zum Besuche von Ithome benützen zu können. nur ein einziger solcher Vogel nach geraumer Zeit zenden Olivenwülder zu durchstreifen. Auch war es gar nicht so leicht. dessen Lage ringsum zwischen Gartenanlagen mit eine geradezu beneidenswerte genannt werden muß.Vurkanoberges fort.'i. ebensowohl den üppigen Busch wald desselben als die gewaltigen Mauerreste der alten Befestigungsanlagen bewundernd.und Glistbau kennen. der jedem Nachsteller durch seine große Vorsicht und Ruhelosigkeit genug zu schaffen macht. da ich unter einigen dieser Trotz der vorgerückten Stunde ( '. Aber nicht bloß für den Altertumsforscher ist der Ausflug zur Stätte des alten Messene von Wichtigkeit. verließen wir die Bahn mit einstündiger Verspätung in der Station Tsepheremini und waren bestrebt. da wir unser überflüssiges (iopäck zur Entlastung zu Schiff nach Gythion voraussandten. aber ging's querfeldein über Stock und bald wurde es dunkel Stein gerade auf das erleuchtete Kloster zu. In keiner anderen Stadt Griechenlands kann man bei der großen Hitze sich an reinerem und kälterem Brunnenwasser erfrischen als hier. s. gelegentlich des ersten Ausfluges die an die Gärten angren- Zu diesem Zwecke teilten wir uns in zwei gegen Westen und beschäftigten sich einen ganzen Vormittag lang mit dem großen Ölbaum spütter. Unter uns im Nedontale übte sich eine Abteilung Soldaten im Scheibenschießen. In Kalamata hatten wir an demselben Tage gerade noch Zeit. Juni setzten wir dann den Aufstieg bis zum (iipfel des Ithome. unsere Ausbeute an Vögeln u. zur Station Tsepheremini möglichst bald wieder abzusteigen. wo die Leute viel Feldarbeit zu bewältigen hatten. Durch eine in jeder Flinsicht liebliche und fruchtliare Ebene dahineilend.

nur stellenweise wird das Auge durch prächtige Gruppen alter Schwarzkiefern erfreut. die den Küstengegenden angehört und (Seite 368. doch bekamen wir gar keine Dohle zu sehen. Der höchste Punkt des Überganges an der Grenze zwischen Messenien und Lakonien ist durch eine kleine Kapelle H. der hübschen Zippammer bis in die höchsten Lagen hinauf. toxicodendron. gelang. wo Erst höher oben in Mittagsrast gehalten wurde. und jeder von uns nahm sich als Andenken von den verhältnismäßig billigen Erzeugnissen das eine oder andere Stück mit. Schon am nächsten Morgen folgten wir den Genannten und konnten mit Muße die eigenartige Schönheit der Langadaschlucht bewundern. reicht die Verbreitung von Baumlerche und Ausflug als in Führer die diente.III. nur ein paar Steinadler. von Kalamata hinan und der prachtvolle Rückblick nach Messenien und dem Golf war beim Aufstieg entschieden Umgebung der am des Gebirgsdorfes Lada. betraten wir und noch höher. erkranlit. Hier will ich auch noch einschalten. den Bereich der Schwarzkiefer. Zahlreiche Brutsiedlungen der Felsenschwalbe. ein äußerst wirksames Gegenmittel. Pflanzengiftes eingenommen und war unter VerGlucklicherweise erholte er sich aber von den Fol- sehr rasch. . schon gegen die Kammhöhe zu. Auch schäumenden Baches gegen die romantische nach den Bergzügen unmittelbar an der Grenze waren recht dieser ganzen Gegend sich buchstäblich kein ebenes Plätzchen befindet. daß es nur Ansitz vier Stück für unsere Sammlung zu Juni nachmittags besuchten uns dem bedächtigen Wutte erbeuten. ein einzelner. welche dieser ganzen Berglandschaft Keineswegs findet man aber. auch einige des Rötelfalken erregten unsere Aufmerksamkeit i. Bei herrlichstem Sommerwetter unternahmen wir infolgedessen tagsdarauf einen Xerovuni genannten Vorberge des Malevosgebirges. Auch die Vogelwelt zeichnet sich dort nicht durch Formenreichtum aus. 4. nach Sparta begriflenen in deutschen weiter talabwärts begegneten wir den ersten Steinspatzen. Nach kurzem Abstieg bis zum Chan Langada beschlossen wir. wenngleich im Rückgange begriffen. Aiiflage) mit der Schwarzkiefer verwechselt in Baedekers Reisebuch wui'de. am Am Dieser war aber so scheu. Tannenmeise und auch unser anmutender Fichtenkreuzschnabel.nd etwas dem Ritte 11. dennoch einen großen Bevölkerungsteil beschäftigt. giftungserscheinungen gen dieses 71 Grieclienlaiid. wilde Bergland ein wenig näher anzusehen und für ein paar Tage hier den Weitermarsch zu unterbrechen. sowie In den Wipfeln der breitästigen Föhren und in den wenigen Apollotannen waren bloß drei Vogelarten wirklich häufig: Buchfink. daß keinerlei Verzögerung so in der Abreise eintrat. wobei unser Wirt Tief eingerissene Seitentäler und Schluchten erschweren hier nach allen Seiten hin jede Wanderung und im allgemeinen sieht es bis in die alpine Zone hinauf recht öde und trostlos aus. unserer Hütte für kurze Zeit die auf Archäologen Sieveking und Stier. Hier sollen auch Bruthöhlen der Alpendohle vorhanden sein. dem hohen Taygetos zufliegender besonders Bartgeier. uns dieses viel- verspi-echende. Während in den buschigeren Schluchten Zaunkönig und Rotkehlchen ihr munteres Wesen treiben. mehrere Turmfalken Zone und ein gewöhnlicher Sperber ließen sich in der alpinen blicken. weder hier noch auf der lakonischen kleinere Bestände der Edelkastanie gelangt man eigentümlich in ist. Seite die Aleppokiefer. da in zu. Elias gekennzeichnet. Am östlich Juni bewegte sich dann unsere Karawane die ziemlich öden Vorberge nord- 8. daß die Seidenindustrie. die kleineren Ausflüge längs des Langadaschlucht anstrengend. meisten erwähnenswert.

schädigte wieder die wundervolle Fernsicht gegen Süden. Baumfalke. Dafür ent. welche aller Ruhe fast zwei Stunden lang von dem durch die kleine Kapelle H. Nicht allein die ganze Maina bis Kap Matapan entrollte sich dem Beschauer.72 Oniis balcaiiiea. als öfters Steinadler. Die letzten Tagesstunden wurden zur Herrichtung des Lagerplatzes unter mächtigen Schwarzföhren benützt. nicht einmal eine genügende Menge von Milch war aufzutreiben. durchaus nicht gut bekommen Wir fanden in wollten. Misteldrossel und Kreuzschnabel konnten wenigstens beobachtet ins Notizbuch eingetragen werden. Ilias gekrönten Gipfel aus genossen. Den folgenden Tag verwendete Hauptmann Roth zu einem leider erfolglosen Ansitz auf Adler einem ausgelegten Luder. Trupp in von vornherein und eine Verzögerung fällt. Einöde. und ein Teil der Leute erinnerte sich noch sehr wohl seiner damaligen Anwesenheit. Eugenie 183U" eingehav. welche unseren Agogiaten zur Last sich unser wurde Herrn Stier nach Ruinenstadt kennen zu lernen und nahm von derselben zum Andenken eine Blaumerle mit. Juni verging dann mit dem mühseligen Marsche bis zum Joche H. Anavryti in demselben Hause über Nacht Unterkunft. Varvara durch die Vorberge des Taygetosgebirgszuges. aber im übrigen beschränkten sich die Erscheinungen der Vogelwelt auf die allergewühnlichsten Arten. welche als Wetzsteine sehr und durch viele Jahre im Laboratorium unseres Museums gute Verwendung geschätzt sind Zum Lagerplatz Varvara zurückgekeln-t. hier nicht lange zu verweilen. aber bei Tagesanbruch herrschte immer wieder das prächtigste Sommerwetter. wir in Beim Abstieg sammelten wir eine Anzahl jener Steine. bei sengender Hitze setzte Bewegung und der nach Durchquerung der Ebene zu bewältigende Aufstieg nach Anavryti wurde allen sauer. Der Abend verflog in angenehmer am und Nacliniittags fuhr ich mit Erst gegen Mittag. in welchem Dr. so gut Des Nachts erhob sich jedesmal ein starker Wind. dessen ungeschwächtem Anprall wir sehr ausgesetzt waren. steinigen in der in dieser Hinsicht etwas besser. Krüper im Jahre 1860 längere Zeit wohnte. um diese mittelalterliche es denen Spaziergängen bestens ausgenützt. wurde zu verschie- Gesellschaft nur zu rasch folgenden Vormittag. ein griechisches Nationalgericht zu dieser Jahreszeit. Mistra. Wutte und Stavros dagegen zur Besteigung bei des Taygetosgipfels.en. umsomehr. Bei dieser Bergwanderung mußte vor allem die ganz auöallen. Neu-Spai'ta hatte für wenig Anziehendes uns Lescldossen. rium zu finden. ich. daß von den Hirten wie nichts an Lebensmitteln zu erhandeln war. als wir uns gegen Mittag der gartenreiehen Hauptstadt Lakoniens näherten. Fast der ganze 14. wobei uns einige in der Nähe befindliche Hirten behilflich waren. Gartenammer und grauer Steinschmätzer traten bis in die höchsten Lagen auf. Ein Kalksteinblock der Spitze trug deutlich lesbar den Namen eines der Mitglieder der Expedition scieutifique de Moree: „H. Diese Landschaft entbehrt besonders hervortretender Reize trotz der schütteren Nadelholzbestände in den oberen Lagen. Glühende Hitze lagerte über den Fluren von Sparta. fanden. bloß um erstaunliche Pflanzenarmut nur ein paar blühende Arten für das Herba- unmittelbaren Nähe des schmelzenden Schnees wurde es Hausrotschwanz. . als uns drei Nichthellenen einige roh verspeiste grüne Gurken. auch die Umrisse von Kreta waren deutlich sichtbar. aber dort oben waren doch Alpendohlen ixnd Alpenbrauncllen die wichtigsten Vertreter der Vogelwelt in der sonst trostlosen. zeigte es sich bald. Man konnte lange suchen.

auf welchem ich mehrere Mulden mit Nadelholzbeständen etwas unterhalb der Baumgrenze zweimal durchquerte und dabei einige wichtigere Bewohner derselben. und wir hätten diesem Landstrich gerne mehr Aufmerksamkeit zugewendet. aegilops als man und pubescens) dem Meere sich nähert. daß in diesem Teile des Peloponnes die Bevölkerung auch heute noch ein wenig unfi'eundlich genannt werden muß. Baumkleiber und hoch in den Lüften den Alpensegler festfanden meine Arbeiten im Taygetos und in den Gebirgen des Peloponncs stellte. Auf diesem gelangten mehrfach Bienenfresser. Mit einem steile überhaupt ihren Abschluß. ein unser Wohl und Wehe zu betätigen. Der 1<S. Während der Rast erhob sich ein so glühendheißer. i'asch entschlossen unter lustiges Freilager. entschuldigte sich wegen der unfreundlichen Aufnahme und Um aber bot uns die Schule für die Übei'nachtung an. Es ist zu bemerken. wie östlichen Mittelbuntspecht. Gegen die Küste zu wurde die Gesamtvegetation eine auffallend üppigere. so erschien auch wollte. wo aus der Niederung die trockenen Hügel mit ihrer roten Erde hervorseine Fürsorge für tauchen. Nacht über die neben dem Lagerplatze einen bewaffneten Posten aufzustellen. deren Erzeugnisse wegen ihrer mannigfaltigen und an die Antike erinnernden Formen unsere Bewunderung erregten. als demselben eine der oben zu lassen. selir forcierten Vormittagsausfluge am Ui. Stellenweise wieder bilden Speiskleine und und weichhaarige Eiche (Quercus schüttere Bestände. in Gythion erfrischende Getränke zu erhalten. In der Schenke zu Tarapsa war gleichzeitig eine Töpferei untergebracht. aber Hauptstraße. Nachmittags erfolgte so rasch als möglich der Abstieg. welche in dem Maße zunehmen. . 'o Grioclienlaml. Trotzdem wurde dieser wichtigste Hafenplatz Lakonions erst in vorgeschrittener Dämmerung erreicht und es ward uns vorher noch das sonderbare Bild. so beschriebenen Salzpatronen daß nichts übrig zukommen blieb. Mit Tagesanbruch setzten wir den Marsch fort und gelangten über Potamia etwa zur Mittagsstunde zu dem Chan von Tarapsa an der von Sparta zur Küste führenden Die durchreiste Landschaft gehört zu den fruchtbarsten der Maina. sind sie von einer dichten. überall dort. von einem riesigen Köter Hiebei wurden wir aber unausgesetzt und immer zudringlicher belästigt. was wir dankend ablehnten. ließ er es sich nicht nehmen. Rötelschwalben und auch ein Schlangenadler zur Beobachtung. Der Weg zieht hier durch alten. nach Palaeopanagia und schon in der Dämmerung weiter bis Xerokampos. in welchem eine nie gehörte Anzahl von großen Olbaumspöttern Stimme vernehmen ließ. so bezogen wir uns für die Nacht Unterkunft den Oliven knapp am Ortsausgange uns bequem gemacht. Ein Seebad erfrischte alle und die vom Marsche müden Glieder gewannen durch die Ruhe in dem zwar wenig einladenden. bei der Schottererzeugung und Beschotterung des Straßenkörpers eine Menge weiblicher Personen verschiedenen Alters im Schweiße ihres Angesichtes arbeitend zu ei'blicken. Kaum hatten wir es schon der Ortsvorsteher. schönen Olwald dahin. da Avir hoffen durften.111. aber leidlich kühlen Gasthofe bald wieder ihre frühere Elastizität. feuerköpfiges Goldhähnchen. auf welchem zufällig ein Steinhuhn mit der noch sehr kleinen Kette aufgetreten wurde. Xerokampos sich niemand herbeilassen ihre schnarrende Da in zu gewähren. wenn nicht ein ganz unstillbares Durstgefühl zur Eile angetrieben hätte. alles austrocknender Wind. daß wir uns nur schwer zu dem keineswegs angenehmen Weitermai'sche entschließen konnten. daß das übermäßige Wassertrinken auf unsere Mägen übel eingewirkt hatte. Juni wurde zum Rasttag ausersehen und es zeigte sich. Juni. immergrünen Buschvegetation (Macchien) überdeckt.

Folge der großen Dürre eine ausgesprochene Vogelarmut besteht. zeichnen Stets Bauten aber durch größte Reinlichkeit und blendend weiße Kalktünchung vorteilhaft aus. Pelagia im nähern zu können. Die Einheimischen gaben in zuvorkommendster Weise Auskunft über die Entfernungen auf der Insel und belehrten uns. Schiffsverbindungen sehr viel Zeit beansjn'uchen Programm})unkt fallen und schifften uns lieber Deshalb ließen wir diesen würde. Auf jeden Fall war die Witterung sehr angenehm. der weißhalsige Steinschmätzer. dagegen zugeben. der geradezu überschwemmt wird. weshalb wir unbedingt wieder hierher zurückkehren müßten. daß die Gesundheitsverhältnisse Eleonorenfalken. woselbst die Straßen ganz eng und die Häuser dicht aneinandergedrängt sind und . Ein liebenswürdiger mainotisclicr Grundbesitzer zeigte uns hübsche Proben von Nähe des Kap Matapan herrührte und Hoffnungen setzte. welcher ich jedoch anfangs wenig Bedeutung beilegte. Die wenigen hier an Land gehenden Reisenden werden samt dem Gepäck in großen Booten von Bord abgeholt. daß gegenwärtig zwar recht und verschiedenartige Heuschrecken. aber zu Schuß wollte doch keiner von ihnen Das Firmament bewölkte sich ging kurze Zeit sogar ein leichter für die In Fußwanderung dem kleinen kommen. am folgenden Tage. fehlen solche im ganzen Inneren das festungsähnliche Aussehen sich die des Während Auffallend Norden Giebeldächer indem dort die Bauten diese im und Süden der Insel. Gleich beim Ersteigen der Hochfläche der Insel wurde ich einiger Eleonorenfalken derzeit gewahr.74 Oinia lialcanica. meist rotem Marmor. die ihi'en Doch die folgenden Stunden belehrten mich bald. Avgo oder Chytra. tragen. Gerne aber will artigsten Brutplätzen zu nähern pflegen. nicht lange nach Mitternacht auf einem kleinen und sehr überfüllten griechischen Insel Kythera (Cerigo) Dampfer nach der ein. wir. Pelagia anlaufen. zumal der Seewind die Hitze milderte. Infolgedessen wurde der größte Teil unseres Gepäckes in Pelagia belassen und nach 10 Uhr zu Fuß nach dem Südende von Kythera aufgebrochen. Monastirs der Strophaden haben. wenngleich viel seltener. Gegen Abend erreichten wir den Hauptort von Kythera. Aber durch ihn erfuhren Verwertung der Mann große dessen auf zu wegen der ungünstigen die Gegend dieses Kaps besuchen. Kontolianika wurde ein wenig gerastet. welche sich zu dieser Jahreszeit schon viele wären. Auf dem Marsche berührten wir mehrere Dörfer und es war jedenfalls ein Zufall. daß wir binnen weniger Stunden Zeugen von zwei Begräbnissen waren. noch etwas lichter in der Farbe als der von Zante. immer mehr und zur allgemeinen Überraschung Regen nieder. ist die verschiedenartige Bauart der Häuser. wozu das schlechte Zisternenwasser wohl am meisten beitragen mag. rote Haussperling und. welclier aus der Imnteni. ohne sich wegen des flachen Ufers dem Strande H. da in einer Herberge Rohschinken und Rotwein. daß »Schon mit Ausnahme der österreichischen Lloyddampfer sämtliche Schiffe nur in H. Epidemien. dann Eidechsen und Schlangen zu finden Noch am häufigsten belebten Erde des dortigen Karstes die Haubenlerche. und bald darauf eröffnete sich ein prächtiger Ausblick nach Süden auf die schöngcfonnte „Eünsel". daß zur Zeit des Zuges Kythera von den verschieden- als ich Wandervögeln oft staubtrockene spärliche. um 8 Uhr lag dieser vor dem aus wenigen Häuschen bestehenden Dorfe Nordosten der Insel. und Die Leute von Kythera nicht gerade die besten sind. Auch bei mir trat immer entschiedener eine böse Dysenterie auf. auf Anti-Kythera oder Cerigotto und die wonigen dazwischenliegenden Klippen. zu haben war. Mehrmals erschienen unter Tags pfeilschnell dahinsausende heuschreckenfangende klagten sehr über es scheint. daß unser Plan.

Später erfuhr ich. also nur wenige Wochen später. uns noch Zeit. sahen wir bald ein. Auf der Fahrt dahin war außer einem halben Dutzend Mittelraeer-Krähenscharben nichts zu sehen. gerade der stärkste Wachteldurchzug stattfindet. da unser Boot von den in steter heftiger Bewegung ei'halten wurde. da es mir von großer ob die dortigen zur Form graeca oder chukar Wichtigkeit gewesen wäre festzustellen. Nacht Unterkunft im einzigen vorhandenen „Xcnodochion''. wenn ihre Jungen das meiste Futter benötigen. das uns veranlaßt hätte. rische Gesandtschaft in ') Athen bis zu unserem Eintreffen Selbstverständlich gibt es weder heute noch gab es in der griechischen Hauptstadt. der hier ein beschauliches Dasein führt. Herr Merlin und Stavros Strimmeneas haben daraufhin Avgo vom IG. gehören. wobei des österreichischen Lloyd Doch blieb Strande der Bucht gelegenen dem und österreichisch-ungarischen Vizekonsul betagten Agenten Cavellini. eine Nachdem Avgo erreicht war. ehedem auf Kythera Rebhühner. daß die einzige Gegend. ohne irgend etwas Bemerkenswertes außer einem Eleonorenfalken hoch in den Lüften finden zu können. weil sich wohl einige Turm-. Es fehlte mir hierzu aber auch schon deshalb die Lust. jungen gelten dann für die Bewohner von Kythera als hervorragende Leckerbissen. Moni und PI. aber nur ein einziger Eleonoren- dann zwei Blaumerlen. Georgios im gesetzten Nachstellungen entgangen äußersten Osten der Insel ist. wie denn überhaupt der Absclinitt „Tierwelt" in der sonst vortrefflichen Aljhandlung in einigen Punkten der Verbesserung bedarf. ein kurzer Besuch abgestattet wurde. Aveil dann zur Zeit. III. aufgesucht und eine prächtige Ausbeute an alten Eleonorenfalken. Bei der Rückfahrt nach Kapsali zogen mehrere der großen Sturmvögel in ihrem wundervollen Fluge wenige Meter über unseren Köpfen dahin. Es wurde mir in Kapsali von mehreren vollkommen vertrauenswürdigen Persönlichdaß im August sich gegen 150 Paare Eleonorenfalken auf Avgo ansiedeln um dort zu brüten. Juni seiner Art. wo solche Hühner noch den unaussind. so daß es nicht schwer war. trotz der Bootsschwankungen einen herabzuschießen. einen Spaziergang nach der tief unten am halbkreisförmigen Häuserreihe von Kapsali zu unternehmen. Dagegen ist das sich immer mehr entfaltende Bild der südlichen zerrissenen Steilküste von Kythera einzig schön in 20. sondern auch an der Ostseite eine Stelle gesehen zu haben. Wir wären nämlich durch meine eigene Unvorsichtigkeit damals beinahe in arge Verwenn nicht auf telegraphisches Ersuchen uns die österreichisch-unga- legenheiten gei'aten. reichte aber die Zeit nicht mehr aus und außerdem begann nunmehr auch der Geldbeutel von Bedeutung zu werden. unsere Flinten sprechen zu lassen. daß bei der unruhigen See Landung an der wandartig aus dem Meere emporstrebenden Klippe nur mit sehr vielen Schwierigkeiten durchführbar gewesen wäre. sonst aber keine besonders begehrenswerte Vogelart sehen ließ. ganz kleinen Dunenjungen und Eiern gemacht. ein weißhalsiger Steinschmätzer und eine Anzahl hier brütender Silbermöwen und Mauersegler. falke. Um diesen Platz zu besuchen. Die äußerst fetten Falken- keiten versichert. Am Nachmittag wandte ich mich gegen Osten und kletterte unverdrossen in dem öden Gestein gegen das Amaranthon-Flußbett zu umher. bis 20. Vergebens suchte ich nach Spuren der Anwesenheit von Steinhühnern \). an welcher ein Aufwärtsklettern durchführlmr wäre. jene zwischen H. Wogen Aber beim nahen Vorbeifahren glaube ich nicht bloß an der Süd-. August.landen t'lir diese 75 Grieclienland. Leonhards über die Insel . wurde Am trotz hohen Seeganges eine Bootfahrt in der Bucht von Kapsali lind nach der merkwürdigen Felsinsel Avgo unternommen.

die ich bisher kennen gelernt hatte. Leider hatte sich bei mir die Dysenterie wieder verstärkt eingestellt und als wir uns zur Mittagsrast nach dem Orte Potamos begeben hatten. Dies konnte mit Erfolg nur dort scharfkantig nach aufwärts stehendes Gestein aus. woselbst inzwisclien eine Nachtragsscndiiiig eingelangt war. bald der Abstieg haftes nach der Dampferanlegestelle vollführt. und gerne wären wir in eine derselben hineingefahren. und ich bin fest überzeugt. Wohlbehalten langten wir nachmittags wieder in Kapsali an. sondern auf allen felsigen Inseln und auf Kythera selbst. Die ansehnlich . uns in bessere Stimmung zu versetzen. Trauermeisen und Samtköpfchen. da für diese keine geeigneten Brutplätze vorhanden sind. in engen Spalten des Gesteins angelegten Niststellen. frisch gefangener Hummer. so manche seltene Pflanze mitzunehmen und die spärliche Vogelwelt nochmals zu mustern. Der Rückmarsch nach H.und abgeschaukelt und wiederholt durchnäßten uns die .76 (Jinis balcauica. oder wo etwas Feuchtigkeit Buschwerk aufkommen ließ. Pelagia fand am "22. von denen es hier sehr viele geben soll. klagten alle über unzweifelgeschehen. der inzwischen einen Ausflug ins Innere unternommen. wozu wir uns an deren Ausgang in einer Barke hinrudern ließen. Da wo uns die Bekannten freundlich empfingen. aber stets in bescheidener Anzahl. statteten wir am nächsten Tage der etwa eine Stunde südöstlich gelegenen Langadaschlucht einen Besuch ab. See auszufahren. was zu einem Besuche irgendwie eingeladen hätte. dafür aber umsomehr Mauersegler. hoch auf. bei solcher Ti'otz moi'gens ab. aber außer ein Paar Kolkraben auf einem Eselskelette nichts Bemerkenswertes beobachtet hatte. Da die See inzwischen immer i'uhiger geworden war. An solchen Orten fanden sich Schwarzkopfamniern. während die Alpensegler nur eine einzige Stelle besiedelten. Die Schiffsleute erwiesen sich als viel seetüchtiger und unerschrockener als jene der nördlichen jonischen Inseln. die Eier der Mauersegler zu erlangen. der nächste Dampfer erst übermorgen erwartet wurde. Die Oberfläche dieser gewiß selten besuchten nur spärlichen Graswuchs und zeichnet sich durch ungemein spitzes und Als Bewohner trafen wir etwa ein Dutzend der südlichen Silbermöwe. wenn So aber wurde das Boot viele Meter die See nur ein wenig ruhiger gewesen Aväre. aber es zeigte sich dort nichts. Die Zirdringlichkeit der dort ganz besonders neugierigen Bewohnerschaft trug auch nicht dazu bei. Abends wurde uns ein vortrefflicher. vorgesetzt. und es wurde daher. welche ziemlich große Dunenjunge hatten. und zwar nicht nur auf dieser. einiges Übelbefinden. und zwar nach der Insel Mavronisi (auf vielen Karten fälschlich Lindo) an der Westküste. nachdem nur ein paar Eier verzehrt worden waren. jeder weiteren Sorge über- hoben hätte. oft sehr schönen Höhlen der Westküste sind durchwegs von Felsentauben bewohnt. nur vom Meere aus zugänglichen. wo einige Fruchtbäume angepflanzt waren. Juni statt und es bot sich dabei Gelegenheit. mißlang wegen der sehr tief. Erst in der unmittelbaren Nähe von Mavronisi beruhigte sich das Meer ein wenig und die Insel Landung ging zeigt glatt vor sich. Ein Versuch. ungemein hohen Seeganges stieß das mit vier Ruderern bemannte Boot zeitlich Am Kap Ti'achilas wurde im Voi'beifahren ein Paar Wanderfalken festgestellt und etwas später zeigten sich wieder in großer Höhe vier Eleouorenfalken. hätten wir auf der Rückfahrt sehr leicht auch die beiden Klippen Strongyli und Karavonisi besuchen können. wo uns bereits Wuttc erwartete. Große Sturmvögel gab es nur wenige. Die vielen. Einen mir unvergeßlichen Ausflug unternahmen wir aber doch noch am folgenden Tage.Sturzwellen. daß beispielsweise auf Zante sich kein einziger Schiffer hätte bestimmen lassen.

daß es mir geradezu zum Tröste gereichte. welches um 2 Uhr nachmittags im Piräus einlief. welches ich wegen der bequemen Lage und auch sonst in anderer Hinsicht nur bestens anempfehlen kann. Während der Fahrt bot sich neuerdings Gelegenheit. um uns auf der dortigen Strandpromenade die elegante Welt von Athen anzusehen.III. als nach etwa vier Stunden die übrigen. von dort aus nach ein der auf Insektenjagd umherschießenden Eleonoren- falken ein unterseits grell rostrot gefärbtes starkes Männchen zu erbeuten. der Tat. auf dem mein Blick von Erimomilos her so oft geruht hatte. Auch auftrat. Eine Stunde später befanden wir uns im Hotel „Alexander der Große" in Athen am Konkordiaplatz. Zur Zeit der ärgsten Mittagshitze wanderten wir langsam nach II. Juni erschien im Osten zuerst das kleine Karavi. zurückkehrten. . gaben dem dahineilenden Schiffe. wie Leonhard bemerkt. beim besten Willen nicht teilnehmen konnte. von Wichtigkeit zu bemerken. wildromantisch und wir verweilten dort recht gerne mehrere Stunden im kühlen Schatten. ohne einen Schuß abgegeben zu haben. gänzlich erfolglos. In Gythion wurde zunächst das gesamte Gepäck in Ordnung gebracht. Da an diesem Sonntag die Zeit es gerade noch erlaubte. die außerordentliche Geschicklichkeit der griechischen SchiflPsleute im Anholen eines kleinen Fischerbootes an das unter Volldampf dahinfahrende Schiff zu bewundern. wahrend auf Umwegen den paar Fehlschüssen oberen von Rand erstieg mehreren und das Glück hatte. während unseres Aufenthaltes von dem Flötengesaug Paaren Blaumerlen. nach Phaleron zu fahren. sonst aber war es dort recht still und einsam. Dagegen der gemeinsame Angriff auf ein Paar Bonellihabichtsadler. halbsalzige Zisternenwasser geradezu ekelerregend war. Juni derart elend und geschwächt. da ja die Sammelreise eigentlich zu Ende war. Bei Tagesanbruch des 26. das Geleite. Nach wochenlangem Umherstreifen auf dem Lande übt das wechselvolle Bild des dortigen großstädtischen Lebens und Treibens immerhin seinen Reiz auf den fremdländischen Beschauer aus. um eines der Bonelliadler haljhaft zu werden. während schreienden gästen der Langäda Die Felswände von mindestens zehn Wutte diesjährigen Jungen dort herumtrieb das und sich mit seinem zweifellos zu den blieb fort- Stamm- gehörte. Genau zur Mittagsstunde verließen wir dann auf einem der kleineren griechischen Küstendampfer Kytheraund gelangten nach fünfstündiger Überfahrt nochmals nach Gythion. Seebad erquickte kaum und da die Dysenterie nunmehr ärger als je mich am Morgen des 24. ein fühlte ich Ich muß gestehen. Infolge schlechtgewählter Aufstellung hatten Bei der Wildarmut der Insel auf diesem Wege ist auf einen Hasen sie die Adlerfamilie nur einmal zu Gesicht es aber bekommen.lda. da das lauwarme. später ganz nahe die Leuchtturminsel Kaimeni-Parapola. große und tiefe Schlucht ist in 77 Griechenland. so daß wir am dortigen Belustigungsplatze auf der zum Teile künstlich hergestellten Leuchttui'mlandzunge noch einen vergnügten Abend verlebten und uns um 10 Uhr nachts auf dem griechischen Dampfer „Elpis" nach dem Piräus einschifften. Eine Menge Sturmvögel. Pelagia zurück widerhallten und dort angekommen gab es erst recht keine Erfrischung. daß ich an einem zweiten Besuche der Lang. daß Wutte stieß. Erfreulicherweise besserte sich das Befinden aller und das meinige im besonderen zusehends. da sich keine menschliche Behausung in der Nähe befindet. meist kleine. schlug ich meinen Begleitern (Stavros war natürlich sogleich zu seinen Verwandten geeilt) vor. ja sogar die ferne Kuppe des Eilandes Falkonera oder Gerakunia.

welche später an den zoologischen Garten in Berlin gelangten. Der Abend vereinte uns in der von früher liebgewonnenen griechischen Speisestube „zum Maulbeerbaum". selbstverständlich auch auf der Akropolis. und am Nachmittag holte ich ein Versäumnis meines früheren Aufenthaltes in Athen nach. die Akropolis mit ihrer unvergleichlichen Tempel- am Horizont verschwand. und unter dem Druck seiner Segel schob sich das stolze Schitf aus dem trüben Hafenwasser in die nur leicht bewegten Wogen des Golfs von Ägina hinaus.üniis balcanica. verleidet.und zugleich Dankesworte dem väterlichen Freunde Dr. daß Avir mit größter Not vormittags mit deren Überwindung fertig Avurden und endlich mittags an Bord eines der stattlichsten Dampfer des österreichischen Lloyd. Die Fahrt um den Peloponnes war ruhig und schön. Zuerst verabschiedete ich mich von Hauptmann Roth. und endlich hieß es Herrn Merlin wie den Gebrüdern Strinimeneas ein herzliches Lebewohl zu sagen. besorgte einige kleine Einkäufe. Juni verweilte ich noch eine gute Stunde in anregendem Gespräche bei dem greisen Theodor von Heldreich. Im übrigen wurde uns der Aufenthalt in Athen zur damahgen Zeit durch eine schier unerträgliche Hitze verbunden mit einer ganz Abendstunden klar. darunter einen ganz dunklen. Unverwandt haftete mein Blick rückwärts unserer auf dem und als pracht sonnenbeglänzten. drängte mit dem Gepäck möglichst bald nach dem Piräus ich unter nämlich den von zu fahren. sich aber immerhin noch lange fühlbar machte. dann galten meine weiteren Abschieds. daß er sich am die sogar in den kühlereu Dazu kam noch. Christos Leonis. welcher noch einen vollen Monat in den Bergen des Parnaß auf Raubvögel zu jagen beabsichtigte und tatsächlich während dieser Zeit schöne Erfolge erzielte. Noch ein Leonis geltendes Tücherscliwenken. trotz des nur vorübergehenden Aufenthaltes welches zwar keinen bösartigen Charakter annahm. nur ein wichtiger Abschnitt meiner Lebensaufgabe sein Mitternacht weckte uns im messenischen Meerbusen der schrille Nebels wiederholt einige Stunden nach Plifl' der wegen dichten Dampfpfeife. darauf folgte ein gemeinsamer Besuch des Museums der Universität und bei Professor Apostolides. 78 Gleicli am Morgen Krüper und des anderen Tages besuchten wir Herrn und Frau fanden beide bei befriedigendem Wohlsein. die man sich nur denken kann drei jugendliche deutsche Archäologen mit dem bekannten Professor Dörpfeld samt Gemahlin an der Spitze und der seither verstorbene : . Krüpers eine der größten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt. sprach in der Kanzlei der k. außergewöhnliclien sich auf öfters Ufer des Eurotas ein Fieber geholt hatte. Am Morgen des 30. durch gelbliche Staubwolken teilweise verschleierten Athen. und es wurde später das lästigste fühlbar machte. Im Hause des Vaters Stavros' erstand ich damals einige für die vorliegende Arbeit wichtige Bälge sowie auch drei lebende Eleouorenfalken.k. der eben von einer längeren botanischen Sammelreise von den Kykladen heimgekehrt war. Am 29. denn es ergaben sich wegen geforderter Verzollung Sammlungen derartige Schwierigkeiten. österreichisch-ungarischen Gesandtschaft vor und verbrachte den Rest des Tages mit Hauptmann Roth mit der Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten. in Tätigkeit gesetzten Ein glücklicher Zufall versammelte auf dem „Imperator" die angenehmste Reisegesellschaft. Er hatte vollkommen recht. Hauptmann Roth wiederum sich bei Staubentwicklung. Marmor buchstäblich strotzenden Friedhof besuchte. daß nun Ende erreicht hatte. Krüpei-. des „Imperator" standen. u. langsam dessen Wahrzeichen. daß Übelbefinden einstellte. Juni nahte für mich die Abschiedsstunde von Athen. indem Führung Dr. da wurde ich mir bewußt.

daß bei normalen Ver- dem hältnissen naturwissenschaftlichen Sammler in Gi'iechenland meisten erleichtert und angenehm gemacht wird. o. zum Einkaufe einiger Bälge bei Federnschraiicker Rother und zur flüchtigen Begegnung mit Hauptmann Polatzek.III. Juli 4. zu verstehen. Juli um ü Uhr abends im Hafen von und beendigte Triest bei trüber. so bleibt es doch eine feststehende Tatsache. daß mir der dreimalige Aufenthalt in diesem Lande seine Tätigkeit ist es auch zeitlebens am leicht erin bester Erinnerung bleiben wird. nachdem am Steinbrück von mir getrennt hatte und heimgekehrt war. 79 Giieclienland. einer Tochter Hofrat Benndorfs. Wenngleich ich von allen meinen Balkanfahrten überwiegend angenehme Eindrücke mitgebracht habe. Reichel nebst Frau. der ebenfalls wenige Tage immer später Korfu für Am seine Fahrt am verließ. Die wenigen Stunden Aufenthalt in Korfu verwendete ich selbstverständlich zum Besuche der „Pension Julie". auf S. Juli sich Wutte nachmittags in in Sarajevo wohlbehalten an. 6. Mit Ungeduld die Heimreise beschleunigend. die neugrieeliische Bezeichnung für . langte ich.3. regnerischer Witterung. Z. Unter den „Rusias" Alj)lieios-Fluß. 6. früh lief der „Imperator" für kurze Zeit Brindisi an 3.. Sekretär des österreichischeu archäologischeu Institutes Dr. und deswegen klärlich. ist zweifellos Riiphias. IG v.

Atlas gr. Erhard. Hay M. Die Vögel Griechenlands. Als MiUtiirarzt in doii Droißig'crjaliron länn-erc Zoit auf Kytliera seßhaft. history and statistics of the Island of Cerigo The Edinburgh New Philosoph. — 185'J. welche sich mit der griechischen Vogelwelt in archäologisch . M. (Sonnini. p. III. ') Hist. Jahrg. Bory St. 41 — 5G et 4 — 1836 etc. Jameson. et its 1843.') Notes on the nat. Die ornithologische Erforschung Griechenlands zerfällt gewissermaßen in drei Arbeitsgruppen Forschungen und Veröffentlichungen der Franzosen und Engländer betreffend einzelne Teile des Peloponnes. deutscher Übersetzung in Lindermayer. scient. 42nd R. welche sich ausschließlich oder vornehmlich mit der Ornis von Griechenland beschäftigen. London. Ann. Sperling. Rob. — 130. 1837. schen Inseln. Lindermayer. en G vols. an der Universität in Athen nochmals besonders hervorgehoben. from notes a sejourn of four years. Paris 1832 in vol. d. E. Vincent 3 tom. 1843. Hilaire.). Es (v. fol. davon St. Magaz. A. Ant. Aufnahme gefunden haben. 62—69 [Birds (120 Arten). die westlichen Küstenstriche und die Joni1800 1860. 1843. . October 1836 to XXII. 1838. and XII. Strickland. noch jene. p. Spalte 127 Dr. Werke und Abhandlungen. Strickland. also on the coast of Albania. Erschien auch als Separat- abdruck mit 44 Spalten.. .. 64—67]. p. Drummond. av. Auszug dependencies. Jameson. col. 412 — 422. daß sei hier von 1859 bis zum Heldreich und Krüper. (Aves par Isidore tab. „Isis" von Heft V. befiissen. Section des sciences phys. Tafel. H.historischer und mythologischer Beziehung I. p..) a) — Erster Abschnitt der Untersuchungen deutscher Gelehrter im ganzen Geljiete h) 1840 des Königreiches. vol. 1832.Die oniitliologisclie Literatur Griechenlands. Powys-Lord Lilford. Oken. of Nat. Okens „Isis". NB. tom. Moree. (Fiedler. Jahrg. Journal. Drummond. December. von der Mühle.. April 1837. in Corfu and made during With Notes by H. in Geoffroy 1837. mit einer kol.) Zweiter Abschnitt mit den Arbeiten von deren Nachfolgern und zugleich wissen- c) schaftlichen Hilfskräften heutigen Tage. Spalte 321 —364. Expedition scicntifique de j\Ioree. Exp. p.. Catalogue of the Birds found the other Jonian Islands.) in der nachfolgenden Zusam- menstellung weder die über Kreta und Kleinasien handelnden Arbeiten.

f.) Mühle:') v. am Skizze. die Liste der bis 1842 aufgefundenen Arten. Les oiseaux de (Athenes). Vendredi.III. Lindermayer. p. Jahrg. Bd.. 1844. V. 20 einer kurzen französischen Vor- bemerkung: 1. 174. September 1842. 1849. Jahreshefte. zur Beiträge Ornithologie Griechenlands 152 Ann. de Mose. Ebensowohl die Fülle persönlicher Beobachtungen als die anziehende Darstelhingsweise sichern dieser dem Donner der Feldgeschütze zusammengetragen wurde. 2. s. auf Euböa vorkommen.. Beitrag Chr. leucerodin betreffend). 2. Naturalist. 1847. Ludwig.. Annee 1855. Ges. Journ. Portlock. Abhandl. Birds the to und VIII pp. Dr. für alle Arbeit. (Be- schreibung und kolorierte Abbildung von Sylvia guttata). von Erliard wird „Dumoulins" gebraucht. ^-^^cy/tiUi /fv Hirtmdo rufida . {Platalea in XIX. 81 Gricclienlancl. — (Darin Verzeichnis der Vögel. zur Ornithologie Griechenlands u. Nüniberg am geb. 24. die rothalsige Ge- birgsschwalbe als europäi- scher Briitvogel. Imp. Bei er. bist. die Liste der von 1842^1855 aufgefundeneu Arten. w. 25 avril. 1. Landbeck. 401 451. 6 . in Grieclionland etwas über vier Jalire. 137 Addendum J. of Corfu nat. deren Material größtenteils unter Zeiten einen hervorragenden Platz in der uaturwis. p. Graf böa. zu Görlitz. 253— 25G. Nr. Dumoulin Oktober 1810. IV. Heinrich Graf von 1844. Kritische Bemerkungen zu Dr. der. 447 451. Mühle.B. Orn. Görlitz. A. Stutt- gart. magaz. welche — 1856. Lindermayer. 58 bis 60. dessen Aufentlialt vom Frühjahre 1834 bis Juli und dieser letztere Name ist der in z.. II. d.. und zwar 1838 währte. p. Moscou. d. Leipzig.. Nr. d. Heft. = gest. 2. \\1. Robert. S c h r a d e r Temm. erregte gleich nach dem Erscheinen bedeutendes Aufsehen in der gesamten wissenschaftlichen Welt. natur- wiss. zu auf Schloß Leonberg bei Regensburg Oktober 1855. E. der Mühle" an Das bekannte Buch des Grafen. 1855. p. Gab.. Eu- Dr..'senschattlicheu Literatur des Landes. la Grece (Enthält nach in „Le Äloniteur Grec". Oinis balcanica. ') Seit 1840 nahm Namen . Nur selten. AVürttemberg. naturforsch. Bulletin de la Soc. 1854.) Ein genauer Abdruck beider Listen. Jahrg.von der Graf den der Literatur weitaus gebräuehlicliere. Heft. p. Anton Lindermayers Autsatz: Die Vögel Griechenlands in Okens „Isis" 1843. Eine naturhistorische 25. Tobias. datiert: Athen den 10.

. p.spondenzbl. Jahr- gang. Athen s.. Jahrg. Lindermayer. p.. Briefliche Mittheilungen aus Missolunghi. 134—137. 170. der VII. Erhard. Zur Ornithologie Griechenlands. t6 heißt es auf Seite 4 fälschlich: „YEVvjjOä. VII. zoolog. Notiz über (es handelt sich und Ixos ohscurus. Jahrg. des zoolog. Leipzig. Ritter A. 169 p. Erhard... iibcr mit Weglassung der fehlerliaften Numerierung der Arten im „Moniteur". in Athen am 15. Lindermayer.Bd. d. ebenda. Lindermayer war griechischer Stabsarzt und in der ornithologischcn Literatur Leibarzt König Ottos. 1 — 2ß. -^ zwei junge Falken um F. Korre. — lU 93. und p. I. Jahrg. Fauna der Teil: Die Wirbeltiere Cykladen (mit llGpp. gest.. 8. ) Im Nekrologe latpoü". 8. Dr. Dr. gekommen. p. 30 31. Korrespondenzbl. Be- merkungen zur Monographie der europäischen Sylvien vom Grafen von der Mühle. p. April 1S68. Orn.. namentlich Deutschlands. Nr. a. [ivr)jj. Lindermayer. X. 193. Baldamus. Die Vögel Griechenlands. weil Starna Juli. Durch seine erste Veröffentlichung in Okens „Isis" erlangte er in vieler Beziehung gegenüber den ornithologischen Ergebnissen des Grafen von der Mühle die Priorität. 'AvTrwvtou AtvocpjiaJpoü . Nieder. 1858. Leipzig 1858. wie die zahllosen Zitate besten beweisen. der „Naumannia". in Regensburg XIII. Journ. f. Daraus: Katalog der auf den Cykladen einheimischen und überwinternden oder nur durchziehenden Arten von Vögeln in „Naumannia". Eine große Menge von ornithologischem Material ist durch ihn zu i'ruher Zeit an öffentliche Institute und Privatsammlungen. Dr.ߣpyr|". zuOrtenburg") westlicli von 18(J6. einer Karte).. Cykladen. Vereines Dr.. sich iindet in der Zeitschrift für die gesamten Naturwissenschaften. Vereines in Regensburg XIII.. 1859. 1857. 1859. Lindennay er:') Anton Passau am 'I. d. eleonorue) „Naumannia".mineralog. 121—133. schließlich ein Abdruck der Liste 2. Berlin. Ein Beitrag zur Fauna dieses Landes: a) in den Abhandlungen des natui'historischen Vereines in ') Die vieli'aflien Veröffentlichungen Lindermayers über die griecbisebe Vogelwelt gehören zu den bekanntesten über diesen Gegenstand. Dr. mit 38 (nicht wie angegeben 39 Arten. cinerea aufgezählt doppelt 1842 seit Vogelarten in 1858. Januar und geb. zeichnete am sich namentlich in der Cholerazeit in Athen aus und galt als Wohltäter der dortigen Gemeinde. p. Dr.82 Oi'nis balcaiiica. Giebel von giert redi- und Heintz.. redigiert von E.-mineralog. äc. 1857.oauvov h toÜ äaiJ^v/jatov 'Ofl£p|j. 1859. von Philippos Joannu „Adp. 1859. wird) hinzugekommenen neu Dr.

Simpson Hudleston. alljährlichen S. „Ibis" Simpson = Hudleston. Jahrg. ') Th. Dr. Baldamus von Misso- Örn. Orn. W. Mesolonghi and Southern Aetolia. 370. p.. f. 378 II.) 1860. Orn. die zoologische Erschließung des Landes so wesentlich fördern half. Griechenland Gab. 17 — 202: separat herausgegeben Passau 1860. Dr. so geben doch seine reichhaltigen.. p. p. Jahrg. II. „Ibis" II. Orn. f. Carlo spec. Die SchM-alben Griechenlands. f. in Juni Uekennüiule 1S21). Journ. Krüper. vol. VIII. am 30. H. 228—239 und 338 357. „Ibis". W.. p. Dr... 1860. Dr. Further Observations on some of the Birds of 1861. p. Jahrg. Auch separat p. Simpson froni Western Greece. Thomas = Lord L. Gab. Wenngleich Krüper den letzten 30 Jahren leider nicht mehr literarisch tätig war. Hon. Gab. Gab. Th. in Griechenland. 188 pp. p. Th. Bonellii in Griechenland. (Pomineni) briefliche Notiz: „Ibis" II. W. Jahrg. Über Sitta syriaca IX. 369 und Krüper. Über Sylvia orphea IX. in Griechenland von 1858 beginnend und bis auf den heutigen Tag fortgesetzt. der Wissenschaft zugutekomin mende Arbeltskraft ab. Journ. Journ. — erschienen unter dem Titel: Lord Lilford. — 395. 1861.. f. Über Aquila Th. Krliper. 1860. 439—441.iinmelergebnisse die beste Zeugeuschaft für seine unermüdliche. H. p.III. = [On the occurrence and the breeding of Aquila Bonellii a. p. Orn.. p. Außerordentliche Genauigkeit und Gründlichkeit zeichnen die sämtlichen Arbeiten dieses hoch- verdienten Forschers aus.V Th.ndPelecanus crispus in Aetolia] a«Pr Erste Dr. per. 271—284. Griechenland (an Dr. f. 1860. Notes on P]uropean Ornithology. 1860... Krüper.. Th. Jahrg. Journ. Dr.. Montenegro. Journ.. H.. 1 — Ijeziehen sich die Zitate. VIII. VIII. Jahrg. Dr. in Griechenland. Ornithological Notes 279-296. Powys. 53. p. Orn. Gab. = Hudleston. zum Beilage als 83 Giieclieiilaud. Passau. 276—279. (Auf diese Ausgabe p.. o. Jaliresliericlit dieses Vereines 1859. Krüper. 18(30. b) 1859.202. f. 1—10. In 1860. Notes on Birds obscr- ved in the Jonian Ishmds and the Provinces of Albania pro- and Acarnania Epirus. Lilford. 133—140. Krüper. Möge sie der Ornithologie noch recht viele Jahre erhalten bleiben! 6* .. Gab. London 18(J7. Briefliches aus Journ. VII. beobachtet. 129—132.... Tlieobald '^'^ " c//^ ^^TT^C^ß^-r Krüi)er:') geh.. lungi). dessen Tätigkeit.. 441—447.

Journ. von Dr. daß vielfach bis in die neueste Zeit die älteren Publikationen von Lindcrniay er und erschienen von der Mühle vorgezogen wurden. Inhalt: III. Prem. Dr. die weitaus XXXV. Journ. 4"> 187:5 at the SheffieUl Literary and Philos. 1834. Th. Jahrg. at Athens. G. Gab. ist Voyage en Grece Die im selben Jahre et in Berlin en Turquie. 2 Bde. f. Orn. p. Schleswig. „Zoologischer Anzeiger". Henry. p.. p. Society. enthält mannigfaches ornithologisches MateDas Manuskript. p. 182 pp. Gab. Gab.. G. April. Ilmenau. welche sich teilweise oder in gelegentlichen Bemerkungen mit der Ornis von Griechenland beschäftigen. Gh.. 435—448. Athenes (Oiseaux... wurde vor kurzem von dem bekannten Londoner Antiquar Henry Sotheran & Co... 1832. '-) Wie schon Dresser. Henry. 1824. Gh. p. 1900 bereits vergeben... Jahrg. Heft Some Account p. Nr. Jahrg. Vollständiges der Stuben-. L. Gloger. zum Verkaufe ausgeboten und war im März rial. Leipzig. 2 Tom. Gene. Brehm. und beste.. Gab. Norman. XI. 30 sauber gesciiriebene Folioseiten. Breslau. „Fauna Graeca". Die Brutvügel von Naxos. Gonst. Dr. Griechische Jahreszeiten (unter Mitwirkung Sachkundiger).. Gab. Birds of Sibthorp's heraus- 454: Aves (48 Arten). Hartlaub. de. Krüper. zum Preise von 1 Pf. f. erschienene Übersetzung von Paris. L. Th. der nie gedruckt worden ist. Der vorstehende Vortrag. — Seebohm. Jahrg. Handbuch für den Liebhaber Zähmung werthen Vögel.-) 1878. Orn. Katalog von Dr. 26 61). f.ichtungcn über das Hor77. Lamb. Lehrbuch der Naturgeschichte aller europäischen Vögel. IL Werke und Abhandlungen. p. X. Die Sturmvögel der Gykladen.. Krüper. mit Gitaten Kalender vom Herausgeber. Six weeks among the Groeks and Brigand. 1864. M. f. . Orn. „Ibis" VI.') 1875. 402-407. „Ibis". Orn. I... Sonnini. 113 pp. — Krüper. Journ. 407.. Dr. Dr. sten der Adler und Geier in Akamanien.. Sterl. 268—290. the XV. p. Haus.. welche über die Ornis Griechenlands bisher ist. Gar US. gegeben von 1904. Brehm. Ornithologische Notizen über Griechenland.. Jahrg. 1862. Mommsen. Journ.. 360^379. 222—227. On P. 1876.. (Wichtige Beoh. vol.Ornis balcanica. R. 1 — 23. Th. Sclater. 84 Aus meinem Tagebuche. Beitrag zur Naturgeschichte des Eleonorenfalken. — — Douglass. Lieut. p..und aller der Handbuch der Naturgeschichte der Theil: Deutsche Laudvögcl (mehr erschien nicht).s. avec atlas. Zeiten Gehens und Kommens und des Brütens der des Vögel in Griechenland und Jonien. Literatur und Zusätzen von Dr.. I. XII. Krüper. ausgesprochen haben. Vögel Europas. XI. Dieser Vortrag wurde also nicht benützt. 326—339. f. Jahrg. ist ist Birds ofEurope. 1801. Jena 1823 und 1824. Dr. Sperling. terranean.. 1863. Krüper. Santorins. S. Weyland unvollständig). Heldreich. Sclater. 72 1862.. L.) Gab. Th. the Parnassus and Missolonghi: a paper read Nov. Falco Eleonorae 1863. Hartlaub. Krüper. partie: Animaux Vertebres. (NB. f.. 231. und es ist daher schwer begreiflich oder vielleicht nur eine Folge der eigentümlichen Betitelung des Buches. ') Seebohm. Zur Fauna 1892.. Th. 1864. Orn. X. Orn. p. Dr. diese Arbeit jedoch von Dresser berücksichtigt. Th. Journ. V. La Faune de Grece. of an Ornithologists Gruise in the Medi- August. p. Journ.

landes in und 1846. L.. Schlegel.. S. Brehm... of London. 1845. Zur (Text unvollendet beitet in 1856. 1855. Nieder.. 5 Hefte mit 28 kolorierten Tafeln. 1837. die gesamte Ornithologie. 2 Teile. J. (Stellt die Ansichten and Mag. 1840. 1840. Systematische DarsteHung der Fortpflanzung der Vögel Europas mit Abbildung der Eier. W. Auflage kommt: 1. Lindermayers vol. Mit 4 lithogr. und II. Reiseskizzen aus Nordostafrika. F.: Heinr. Brehm. Graves. Das Stiftungsfest der naturforschenden Gesellschaft des OsterAltenburg am 5. mineralog. Die Wirbeltiere Europas. Edmund.L. H.. XVIU.. Graf A..) 1844. partie Paris lSo. (Mit von der Mühles in Griechenland. 1842.. ed. 1853. p. 1. Thomson. 10 15 (partim). partie.. Korrespondenzblatt des zoolog.. imp. Thienemann. Leiden. geschlossen Dresden 1856. Kritische Übersicht der europäischen Vögel (deutsch und franzö- CXXV sisch). nat.) 1844... Prof. (I. Jena.5. Teil. 6 17. Jahrg. Fortpflanzungsgeschichte der gesaraten Vögel. 65 and 67. Braun- schweig. p.Rhea". 141 — 144. — Ann.) 1840. Graves. Heft XII. Paris 1820. Zeitschrift für Dr. trois. Fiedler. — 1846. 171 181. Dr. d'ornithologie. ö5 Grieclienland. ausgear- den Jahren 1845 — 1854.. Brehm.) Korrespondenzblatt des zoolog. Leipzig 1846 und 1849. Goukl. col. quatr. hist. Der vollständige Vogelfang. geblieben) und 100 kolorierte Tafeln (Leipzig). Capt. partie Paris 1840. L. p. crispus). Heinrich Graf von der. 893. p. Drummond. Monographie der europäischen Sylvien. VIII. List of the birds observed to winter in Macedonia. herausgegeben von ThieneHeft (soviel erschienen). Naturhistorische Notizen aus Griechenland.. J. 1843. Karl Gust. Mühle. und 116 pp. Chr. 432 pp. Reise durch alle Teile des Königreiches Griechenland. 1855.Isis".A. Chr. A. Donation of Birds Skins. Ed. 5 1838. p. and ^lag. Juli 1843 und Etwas über die Vögel Griechenlands Chr. with 449 folio. Part. Regensburg. XII. 9.. Schuch.-mineralog. . Temniinck. Leipzig 1825—1838. und Blasius. vols. über Cuculus rufus in Griechen- land richtig. et sec. Okens . nat. on the passage from Malta to the Morea at 125—129). M. IV und 152 pp. (Darin enthalten: Spenden von Vogelbälgen von Cerigo des Capt.. Vereines in Regensburg. VII. L. Tafeln.Isis". Enthalt bloß Angaben über gewöhnliche Arten von Zugvögeln. Spalte 323 — 358. p. H. I. L.. Einige naturgeschichtliche Bemerkungen auf einer Reise an den Rhein im September und Oktober 1842. Spalte 890 the end of April 1841 (Ann. (Enthält Biologisches über Pelec. kol. prem. Vereine zu Regensburg. Notice ofmigratory birds which alighted on. wichtigen Angaben über die Sammeltätigkeit — 1856.. Beacon. from notes niade during a two montlis shooting excursion in the interior during the winter of 1845 1849. F. hist. vol. Alfred — In Betracht 1855. Hay . Proceedings of the Zoolog. The Birds of Europe. plates. Manuel J. welche 40 bis 90 Seemeilen von den griechischen Küsten entfernt auf hoher See beobachtet wurden.-mineralog. nach dem Tode des Verfassers herausgegeben von dem zoolog. - . C. or were seen from. Brehm..III. Leipzig. Fr. Weimar (416 Seiten und 2 Tafeln).. Keyserling. Graf von der Mühle (Dumoulin) Nekrolog. Vereines in Regensburg. April. C. sec. Heft V.. Okens Australiens. L. Amsterdam et Paris 1815. Soc. Dr. Thienemann. Dickson and Ross. Dr. H. M. mann. 3 Teile.

July. viele Beobachtungen aus Griechenland!). — 1858. von. Anton.. (In Betracht kommen: p.. 59 77. 1881. Ornithologische Briefe. Museum dTIistoire Naturelle des Pays-Bas. E.). Wien (nicht im 1881. Oiseaux de la Belgique et oiseaux de l'Europe leurs uiufs. J. p. 2 seul 1849. „Ibis". Ehves. Dr. fils. Ein Beitrag zur Kunde vol. Th. part I Accipitres.. espfeces nouvelles la variabilite et — 1872.. Halle. Leipzig und Iserlohn (samt den später ausgegebenen 7 Lieferungen 1862. (I. L.. 1881. Orn. X — J— M. Naumann. VI. Synonymik der europäischen Brutvögel und Gäste. 15 30. 230 und 231 und Buchhandel). H. und J. . Bd.. Die Eier der europäischen Vögel.-botau. 1)2). Nr. Journ. 1860. Ornitbologie.. Baron R. Jahrg. 185G. 3. Birds — 201. zool. und Paeßler. 209 II. 1875. XVII. 2 vols. A. 1875. Bd. Gab. Baedeker. E. Soc. Kronprinz Rudolf.. Eine Orientreise. Leiden 1862—1873.. H.. 182 — 531... 5 vols. Berlin. Auszug aus einem Briefe (Verb. — OsterSchulprogramm. Brehm. 1872. Bull.. Fritsch.. Dr.) part II A'cariae-Fasseres. p. Ed. F. (enthält Vögel. p. Schleswig. F. und 210. 6 partie. Wien V. Natui'geschichte der Vögel Europas (Atlas und ein Band Text). Paris. Dr. April.. 1872. und neu herausgegeben von beitet 2o8 — 250 (auch als Separatabdruck). W. Wolley. Journ. Krüper. Ootheca Wolleyana. completing vol. — f. d. J. Leipzig. (Mit Abhandlungen. Naturgeschichte der Vögel Deutschlands.. Koenig-Wartliausen. Dubois. Alfred. Berlin. p. Bd. Um.s - bloß hier 8 Bde.. of Turkey. Aug. F. De 1854 H. p. Alph. 181)7. Zur Fortpflanzungsgeschichte der Spottsänger. Mittelzeiten. Hypolais pallida. Stuttgart Das naturhistorische Museum der Otto's -Universität zu Athen. 2 Bde.. T. new series January. Paris D. Krüper. 82. d. et Gerbe.. 1864.. E.. Jahrg.86 Ornis balcanica. 6-21. Gab. Notizen. Oh. Umgearund Leipzig 13 Bde. 311 320.']) [Über Salicaria elaica j3. Teile abgedruckt in „Mitteilungen des ornitholog.. Th.. M. zoologisch inineralogiscben Vereine. A 1870. Schenkungslistcn von Lindermayer. deuxierae edition. Nat. 1873. . John and Newton. 1. Dr. f. 1869. F. Ornithologie Europeenne. Nachträge). 1870. London 1902. Tiere. p. I. W. F. ersten die 115 Regensburg. 386—393. I. j). List of the — VI. 188 (nur zum Teile die Ornis Griechenlands betrefiend). 1858. 258—285 1880. B. von. 108 und 150. Bd. F. Schlegel. 1.) 1859. Altum. Wien. Liiidermayr. von der Mühle und Nieder. f. C Degland. X. Beitrag zur Ornithologie Kleinasiens. Rey. p. Imp.. J. Baldamus. p. 1822— 18(iO. Homeyer. Homeyer. p. = 1859. vols. Journ. Revue et Magasiu de Zoologie. de certains oiseaux et indication de quelques pour l'Europe.1. Dr. Dubois. 327 — 341 des griechischen Klimas. p. und Leipzig 1850 Stuttgart Korrespondenzblatt des kommen In Betracht redigiert von E. Ges. Degland Z. Forstzoologie. Bruxelles 1873. bis XIII. London (englisch). and Buckley. p. in Jahrgänge 1847 — 1859. 1863. t. p. Die Wanderungen der Vögel.s. Vereines" in 250— 254. et Alph. Mommsen. I XL.. Zum p. IL Aufl. Eugene. Oiseaux. 21—45 und XXIII. „Naumannia". 1870. Jahrg. kleinen Moscou. Tab. ser. Naumann.

Ogilvie-Grant. 9 Bde. Wien 1885. w. H. direktem Widerspruche Bds. p.. Seebohm. (Anm. 1885. daß mir Lilfords Prachtwerk. wieder andere. B. vielfach zu Ergebnissen. — 65 und in: Jagden und Beo])aclitungen. Pechuel-Loesche neu bearbeitete Auflage.) 1898. in: — 358 und 359. wie z. 227 als hierhergehörig zu erwähnen. 3 vols. Saunders and Salvin. Paxos und Antipaxos. von ganz anderer. Thessalien und Epirus. Berlin. London 1871—1896. (7. Birds. (Tierwelt. Erzherzog Ludwig Salvator. Seebohm. oder von Teilen dieses Landes. Auflage 1902). 27 Bde. Alfr. „Grece" von Clon St«^phanos im Dict. Rieh.. History of the Birds of Europe.. Dr. nämlich rein linguistisch -historischer Seite und 1896.m. Schließlich sei welche mit der naturwissenschaftlichen und daher absichtlich unberücksichtigt bemerkt. leider unerreichbar geblieben ist. 128 zu Petermanns Mitteilungen. wie etwa das berühmte Buch von V. Brehms Tierleben. Hehn. 4 15. Leonhard. 30 und 31. — 1892. Vollständig Eine Orientreise vom Jahre 1881. Kulturpflanzen und Haustiere in ihrem Übergänge aus Asien nach Griechenland u.. s. 60 oi Griechenland. E. trotz einiger botanischer Zusätze. 1888. gelangen Forschung dadurch in geblieben sind. of Brit. 3 Bde. Wien 18S6. Col. Brit. Leipzig und Wien 1891 Dresser. In desselben Autors Werk „Der Peloponnes" ist bloß die Beschreibung des Wachtelfanges in der Maina p. Gadow. illustriert von Pausinger. Hist. der Art. London 1874—1898. behandeln den Stoff. Würzburg und Wien. Dr. 347 und 348. Die Lisel Kythera. Gotha. enthalten nur eine allgemeine Übersicht über die Ornis von Griechenland. (Enthält viele auf eigener Beobachtung beruhende Angaben über die Ornis von Griechenland!). 1892. stehen . p. H. 1897. beschrieben vom Kronprinzen Rudolf von Osterreich. Vögel. 1881. 1899. Catalogue of the Birds in the British Museum by Sliarpe. med. Ergänzungsheft Nr. Enc. dritte von Prof. Fig. (Paris 1885). London 1883—1885. p.. Philippson. (samt Supplement). Sclater. Salvadori.) Eine Reihe anderer Werke. Eine Monographie..

og Turdus niusicus L.ög.). yiari'av.). Tl. (Son. . K'Utlcilla 5.Oft7toiccvvrjg 3.). Turdus pilaris L f Merida mrrula (L. y. 18.aqßovviaQ'n^g. u. Liird Lilford-Powys. vEQOY.VQiaTQsivi] (Parnaß). d.ov. I. (L. (Andms) 9. Raticilla mesoleuca (Hempr. 11 ^ = = Linderm Dresspr. Brntvog-el. Die ZusammciistelUinjf der nengrioeliisclion. ). 8. f Saxicola alhiroUis (Vieill.. St. f Pratincola ruhicola (L. . v. f Saxicola oenanthe I. Rs. V) (I'aruaO) /T£rQÖ/. H. Fiedler. (Vieill. v. Frasrlielier Brutvofrel. xaXat'rQijg .6aacipog.io'kog v.). salien) laaQTaÜQa (Thes- (Son. . IT.öaavcpog. Dress.?) Linderm. f Ruticilla 0. d. dedövi \ Erithacus ruheculus (L. .KivÖY. Abkiirzunjren: = = = = Drcss Drum Erli Fifiil I.. Kriiper.Kritische Liste der Vöael Grieclieiilaiids. 10. f Saxicola melanoleuca (Guld. Geoff. phoenicura 4.Ml. v. I.).hjg (L.?) Linderm. Gciiff.?) (L. Linderm. (als Gooff. (Parnaß) 7.öaav(pog Mcrida tonjuafa (L. u.öaavcpog . äffTTgo-Mallva *f Saxicola alhicollis amphileuca Hempr. Ehr. neTQO-/.) 1. /.ov. GeofF. 11.) rai'/k« I- Geoft'. 10.). 7rETqoy.).). melanoleuca) Son.ivöv. ^= Isidor Geoffroy Saint Ililaire ^ = — Jam Kr Lilf Jameson. 12. fieqovla I. Graf von der Mülile. rctiQa'ktg (Tliessalien). Clnclus cinclus alhicollis (Li. M. St.) titis Son. Lindcrmayor. voll^stiimlichen Namen Dr. St. f Erithacus (Alkion) hiscinia {Ij.?) Linderm. Seebohm (Son. St.v.«t Kriiper zu verdanken. \Turdiis viscivorus L. (Tem. (Tem. M Ks Son Erhard. äanQoynokiva -f GcofF. Jam.. ^= Sonnini. welcher dieselbe auf Grnnd vieljäliriger eigener Notizen und in Übereinstimmung mit einigen der verläßlichsten griechischen Jäger im Februar 1904 für die vorliegende Arbeit einzusenden die Güte hatte. i. H. 13. Jam. (Ky- 17. 19. Ehr \ Moidicola saxafilis cyanus f Monticola H. (L. J:ini. kladen) 20. Turdus iliacus L 15. Reiser. Linderm. y. Son. St. V. 14. Son. Druuimoml llay.). Erster Entdeclier im (iebiet 2. (Son.) .).). St. Tqitiaa Pratincola rubetra (L.

var. Jam. Rs.og -f ) Linderm. St. aEÖorä/. Acrocephalus schoenohaenns (L.) Jam. d. 4L 42. aber vorläufig noch keine Belegstücke vorliegen. . L L L. ßaailsvg Phylloscopus rußis (Bechst. Linderm. 25. Son. d.. Lusciniola melanopogon (Tem. . Ehr. v. (Tem. Linderm.) 32.V) Linderm. . ^vioxä(pti]g Gould. fSitta neumeyeri Michah. . -f Acrocejihalus arundinaceus (L. . (als fa- miliarisl) Linderm. (L. Phylloscopus trochilus (L. M. Accentor collaris subalpinus Brehm.ovcpaBd6vi .) f Sylvia sylvia (L. Linderm.) Linderm.. Parus lugubris graecus Rs. t Sylvia curruca (L.i Panurus hiarmicus 49. najinadkaa. Rs. Schleg. tiqtiqXI u. Diese Art findet sich deshalb nicht separat mimericrt. Lindei'm. weil zwar verläßliche Beobachtungen. -fCettia cettii (Le Marm. H.lEhaaovQyög Geoff. v.*-\ Acredula tephronota (Günther) 55.?) v. *f Certhia familiaris L. ) Jam. (Parnaß). f Regulus ignicapillus (Brehm) 22.. taoTTaväyiog. Linderm. Erster Entdecker im Gebiet Linderm. (Tem. *-f Eegidus regulus (L. -f acQnaida. TQixäxi] (Andres) 30. Accentor modularis (L. if. v.). 29.. Jam. TiaXÖYtjQog (KyHaden) 56.) Linderm. 28. Hypolais philomela (L.m. JI. /. 36. macec^ü/u'crt Salvad. M.). 27. d. 89 Griechenland.aQlda. (Naum. (Jam.V) Rs. f Hypolais olicetorum (Strickl.) Jam. M.). (Gould t Cisticola cisticola (Tem. M.. . -fParios ater 53. f.).) 35. raonaväKog rüv dsvÖQWv 57. ) 39.).) Linderm.. \Parus major Linderm. -f Linderm. v. Aegithalus pendulinus (L. d. aßaqviaTQa (Parnaß) ') (Driim.) 33. f Sylvia orphea jerdoni (Blyth) 38.) 23.) Pyrophthalma rüppelli (Tem.) Linderm. 24..) 26. ^Phylloscopus honelUi (Vieill. ßgayonolh f Troglodytes troglodytes . d. Linderm. .) 46. Sylvia atricapilla (L.t))g 58.). L 52. Linderm.i \Pyrophthalma melanocephala (Gm. Hypolais pallida (Hempr.) -f \ Pyrophthalma suhalpina (Bon.)^)u. u. Phylloscopxis sihilator (Bechst. 44. d. (Tay- getos) 48. ^sliaaovoyciy. M. . ^ovoTav-aVig f ^crec^M^o cawtZata (L.). Jam. (Jam.. Son.ivQUi'/.olöyog 59. . 43. TQvnoy. -fParus coeruleus 54. Dress. Alidoii f (Agrobates) familiaris (Menetr. Linderm. xXeidcuvSg fSitta caesia Wolf. zaiQoß(xy.) 34. 21. 40. Kr.okv^i{:li}i -f 50. 3L f Acrocephalus streperus (Vieill. -f a(fVQiv. Jam.) Sylvia hortensis Bechst 45. (Jam. y. .). (L. (Gloger) Fied. t Tichodroma muraria (L.). b\..). 47. (Attika) (Kyldatlen).) 37. v.

) -f Carduelis carduelis (L. (Naum. cia L.az^ovXieoa. Soii. (Taygetos). -f 82. dyQtoaTtovQymjg Passer montanus (L. raag/j^Qa /. (Tem. äay.). d.). {MüU} !. M. Son.). Rs.H. 66. f Coccothraustes coccothraustes (Li. H. Budytes flavus horealis (Sund. d. . Erythrospiza githaginea (Licht. 78.ioXox&6g 6. Linderm.. i. 96.) Kr.St. f Calandrella hrachydactyla (LcisL). \ Emberiza schoeniclus reiseri Hartert Linderm. Motacilla alba L. 89. Rs.) Linderm. (Li. xiwrdda Alauda arvensis L.). öinXoanlvog. \ Emberiza caesia Cretzschm. yßi. (Parnaß) ä[. (Attika). (Akaniaiünn) . . TaaQi'j&ga 62. y. 74. xaün (Parnaß) 98.) f Melanocorypha cnlandra {Li.) kSt. Linderm. . . Emberiza schoeniclus (L. v. Erster Entdecker im Gebiet 61. (Naum.. I.cdo^aiQU'ij. cpXiogog.) Anthus cerviuus (Fall. -f 73. Pyrrhula pyrrhula (L. 95.OQdaXög x... d. (jT(xvQO(.petronius (Li.oaao/roCXi (Attika)^ (KyMaden) 86. (pavtict. ). Tal(pTt]g Drum.).).io}. Chrysomitris spinus (L. asiaovga.) 90. f Miliaria calandra Son. Linderm. Jam. . ßovvöxaixXa ..oxd6g Tougicm fGalerida cristata (L.akävÖQa. (piioQi.iXiuda v. Budytes ßavus (L. (Naum.) f Anthus camTpestris (L.). Lilf. Drum. v. laixXCovt.).). (L.) f Fringilla coelebs Li. f Otocorys penicillata (Gould).i/TsXovoög..).. -f 9L 92. (Thessa- Linderm. 75.) 87. Son. J. (Tem.).aQdeQtva.) ^ Anthus trivialis (L. Linderm. 93. Geoff. (Naum.).. Rs.. . nHrgoarcovqyiTifjg. -/. .) Budytes flavus cinerocapillus (Sa vi) 68. Jam. 65.90 Oinis balcauica. Linderm. Y.. %ovdgo- 97.t Jam. (L.) . /«wracJa Fringilla montifringilla fJ-VTijg.) Linderm. 60. Eus'piza. Loxia curvirostra Li. (ircEQßeXi fxsd'vatQa (Brehm) L Geoff. 7G. ) 69.) 19. 8L ^Emberiza (Naum. M.. aovaougäda. Fall. Linderm. 83.irlus L.aQ3a/.St. f Montifringilla nivalis TovQV-OnovXt (Parnaß) ^ovqoTai%Xa (Taygetos) . a-/.) Linderm.3. ßXäxog f Emberiza hortulana L \ Emberiza c. 70.H. Son.) Linderm. 64. TanaigXlg (Scop. Rs. . \ Acanthis cannahina -f Chlor is chloris (Li. 100. ürum. zaiva 7L \ Motacilla melanope 72.iOY. Budytes ßavus taivanus (Swinh. mela. 94. aiuvog. yiaXiavÖQa fGalerida arborea (L. f Passe?.) 67. xoQvdalög.*\ Emhcriza schoeniclus canneti (Bi'ehm) 80. M. kSoii. TaiXißrjd-oa (Parnaß) Son. Li yaidovQÖaitlvog Son. 77. Son.<x)Xoaovaa Anthus pratensis (L.no cephala (Parnaß). Linderm. Serinus serinus (L. lien) 99. aniyyägi. taf/Xün rov ßovvov 84.ivTi]g -f 88. . acaQt]&Qa 85. ^ Budytes melanocephalus (Licht. v. Linderm. . GeofF. Antlms spipoletta (L.).

M.. atay. f Passer hispaniolensis (Tem.äxog. (Naum. nsTQoyeXiöön. (L. St.OK/. azQU. fLariius Senator L. f Hirundo rustica savignyi Steph 123.). ayiOTtovli. diaßolo/roCh getos) 113.iiQLvof.. xe(pttXäg. L G. I0b. fChelidon urhica (L.e(pttkäg 118. (L.öy. uc(QTiväv.) 129.. yaLdovQoaaiO!J. dyQioy.) Jam.öga^. yaßaQÖvt. Geoff.oida /.) Jam.. v. (u. /. \22.) f Microjms melha (L..i . L Geoff. i.).iü%og 119. 137.) Drum. 131. \Micropus apus (L. 103. Son. %aX'Aoy. y. &axo(. fieXiaaofüyog..). Son. diTc}. f Lanius coUurio L. H. d.ivov. ^ Lantus nubicus Licht -f 117. xögaKag .. M.iTQOvojtovh Goykalog (Tay- . . ^ Merops apiaster L. (Tem..). ßaaiXonovXi (Lamia) 138.ä%og.Täqa 130. H. St. Jam.).i 125. var. . anovQyhrjg.) Jam. . 116. f Pyrrhocorax graculus 107.o(fccyog .). . Geoff. üanQOv xpagöcpayor (Akamanien).aqayä^a. Upupa epops L. .aXiaxovda Y.. nlävog (Kykladen) 133.. . . Son. Muscicapa parva Bechst 120.in:ovi. Jam. St. Son.) J.o 126. yidoßv^ä- . zagax䧫 110. ysXidövi 127. . v.. Linderm. .. H. 128. d. fClivicola riparia (L..) Jam. .aQvä 111. Erster Entdecker im Gebiet f Passer domesticus (L.). 106. (Naum. . . y. . -/.). vvAXoßüt'ijg. Linderm. (Thes- salieu) 114. Corvus frugilegus L. /. (Brehm) IT. Tem. d. ^ Corvus corax L. Son. 115. ipccQuii'i. . Jam.). fivio%a(ftrfi 121. TQvjrofpgäxTtjg 102. äaTO(i. (Tem. laaloTtersivög.lavQonovXi (Eykladeu) Pastor roseus 104. (Taygetos) fGarrulus glandarius Son.OY. 112. \ Pyrrhocorax pyrrhocorax Ttovh (L. Xö/iTSQOg. Lantus excubitor homeyeri Gab *-\ Geoff.oiqovva azagoyiOQäy. (Gloger) Fied.. H. \ Sturmis vulgaris L. Muscicapa atricapilla L 132.) Drum.ahay.toXiir/.). v. f Hirundo rustica L. Son.. L Linderm. .) 101.laaa f Pica pica (L. v. v. • xpctqoXöyi. (Naum. Ceryle rudis (L. ßovXyäqa 134. yaXäai I.ivra .. Blerops persicus Pall Alcedo ispida L. I. 136. KCCQaßih (Purnnfi) .ox/. \Colaeus monedula (L. "1 Griechenland.tvrcc. noina.OQag. Muscicapa coUaris Bechst 124. (Gloger)Linderm. St. v. n£TQO%tXidova. Son. iL.. (Tem.im. Kogaraäg Lanius minor Gm. nuqöa- fCoracias garrula L.. meridionalis Hartert). 108.). ) (. (Tem.*f0riolus galbula L. (Par- Son.iTiaag (Thessalien) naß) (Naum.oqovvtt 135.. . fieXtaaovgyög. aoqovvo- 109.. \Clivicola rupestris (Scop. xQi'^^oy. yXttdiavtjQrjg (Taygetos) f Caprimulgus europaeus L. St.trof. Mtiscicafa atricapilla semitorquata (Homeyer) Rs. St. (Tliessalien)j <Jv/. (iavQOfj-ÜTrjg Linderm. H. Corvus cornix L. lawrencei Hurne. Geoff. I. \ Hirundo rufula Tem. Son. u. Jam..III. . -f M. f Muscicapa grisola L.

145. (Gm. (L.) 167. d.6q. d.) 176..). f Dendrocojius minor danfordi (Hargitt). (paaaoTQvyiovov (Kykladoii) \AQ. (Gloger) 147.. Geoff.) Aquila (maculata) clanga Pall 170.iceugog 7jQXirfZ.) galliciis Drnm. \bl. ßäyia 150. xeXiüvi&QTig 171. dszog Pandion 173. Aquila maculata (Gm. j- 180. Drum. M. 177.).. 164. Archihuteo lagopus (Brunn. II.j.54. . Drimi.Nisaetus fasciatus (Vieill. M. . y)I.). Harg.) ^ir/. TaifxlidäQa lUKgög 141. \ Aquila chrysaetus (L. I. nannaiawvL 178.*\ Circus pygargus 159. j-Bnteo hiUeo (L. \ Dendrocopus medius sancti-johannis (Blanf. ixrjXaöiX(fi 165. 156. Dress. imovcpog (L.).). yegäM Accijnter nisiis (L. '/. .us albicilla (L. Fied. . Geoff. Drum. Ks.ivi^t cov ßQ&yßv . Son. (Taygi^tus) . (Schleg. {.is ksv/irp' (v..j Erythropus vespertinus 158. Kr. /. ovfjco' haliah'tus (L. . f Falco suhhuteo L. Drum. Tff/fiX/- d&Qa nagdakög 143.. TTStQmjg f Falco feldeggi Schi. Lindenn. (L. I. XQÜrog \ Strix flammea L 148. 155.) Jam. scojJS (L.v. torquilla L. Linderm.'^v%ovQiaTt]g (Panial!) Asio accipitrinus 151.) Linderm. meridioiialis Kisso. . Geoff. H.. .) 179. Geoff. (L.).). Falco peregrinus Tnnst. y. x/pxii'f'u. Jam.. Linderm..). . Erster Entdecker im Gebiet 139.92 Ornis baleanica. Linderm. zaif-ihdaQU fxadQOg (Paniali) ..ocpayog -fCuctdus canorus L. Geoff.) 140.) und -f Pisorhina Linderm. -fCircus aeruginosus (L. II. ßaqßaKiva. Jam.). Circus macrurus (Gm... TreTQlztjg 166. (Fall. Brehm Jara. getos) Cerchneis tiiinuncidus iL. äangog äerog fCircaetus M. St.) Linderm. 172. Jam.i dvc^toyiqtog [Fle'ischcv).. II.iQ7. Tai%XoyiQa%og Linderm. St. xülikoi- va. yoPßi (Taygotos) I. (Tay- (Son.). ^Aquila melanaUtus (L.). 153. d. Jam. 149. Jam. j- (Son. Jam. Simpson v. iiomv. -f TrerpiV/yg (Amlros) .).). ^Nisa'dtus pennatus (Gm. St.) -fAsio otus (L. fGecinu!< viridis (L. yvi&vi 152. . a£X"ög. ftar^o 1G2. (L. 168. Syrnivm aluco -f v. Dress. (L.) v. j- Dendrocopiis leuconotus lilfordi Sliarpe u. Falco aesalon Tunst Ißl. \Carin(i noctua (Scop.. .*\ Coccystes glandarius . f Dryocopus martius (Naum..?) Jam.. ßaqßmt.QÖg Jam.). M.) I. \Bubo huho 1. ). (als me- ridionalis) 142.) 174. j. ^iVQ^tr/. 175. dszög. -f Falco eleonorae Gene. Fied. Jynx 144. \Buteo ferox (Gm. v. Lindenn. yeQÜm. Lindcrm. St. M. \ Astur brevipes (Severzow). d. aTavQasrög -f 169.. II. St. yeQÜM 163. ^inovcpog. Circus cyaneus (L. fCerchneis ncmmanni IGO. f Halia'df. (Taygetos) . d. j-Pernis apivorus (L. Tobias Jam. Taii-tXiddQa nquaivo Fied.

kladen) Son. Taicfzi/g 183. dtyQiö%rjva (Parnabi.) (L..) Jam. (Naum. 212. Grits grus (L.) 215. Geoff. H. dQTiyoavQnjg 205. (Tem. jaky. H. (Tem. (I^. yeqavög (Brehm) Jam. . St. 218. (Naum. Ardea alba L 199.). Botaurus stellaris (L. kladen) (fcilaglda. Erster Entdecker im Gebiet 181.).).oyoxxa (Ky- (Tem. 219. Linderm. .Ardea cinerea L.) 220.Qay. . ipahSiagrig 184. . ÖQTiv. Linderm.).iäva.. (Tem. tQVYiovoavQTt^g.) Linderm. dyQioTrovkccda (Kykladtiii . . -fCaccabis saxatilis graeca (Briss. v. Jo Griecbeulaiul.omov 188. L TQvycDvoy. 190.). niyriyÖQa^ I. q)aatav6g Son.) 204. St. M.) (grandis Storr.oTTa. (Attika) ym^kivo oqviov. vsQOTtovh.O(. 198.) Linderm.ahis saxatilis chukar (Gray). 195. Ardea ralloides Scop Ardea ibis L 207. I. . Fied. j-Ciconia ciconia (L. -fCoturnix coturnix (L. 213. Jam. *f Ai-detta minuta (L. (Fall. -f Astur palumbnrius Linderm. (Tem. \ Columha livia Gm.. .. H. äyQiöyallog. <3§c« vlÜQa (Parnaß und 185. Ivy.. (Naum.mhus Son. (Naum..) Linderm. 192. Son. oqtUi Son.) Ortygometra parva (Scop.) Phoenicopterus roseus Fall -f Geoff. Linderm. -fVultur monachus h.)..). Plegadis falcinellus (L.) (Tem. v. 208. kskexi i. fiavQO oqviov. Geoff. uyQiojTeQiaxsqi Ardea garzetta L. j..oy.avlzijg Son. 189. 193. \Gallinula chloropus (L.).).III. *f Milvus 7nilvus (L. I. ) (Tournefort) Dress. Grus virgo (Naum. -^ (L.). I. negdi^a V(ov 187. oraqoy. yovhÜQi. St. ogviov. L. Geoff. IslsKag Ciconia nigra 217. Geoff. Ortygometra pusilla 216. Fulica atra L. . &'koyov rijautv .oraeXa (Akarnanien) Lindcrm. H. ay. St. Platalea leuc. Linderm. j-Ttortur turtur (L. Crex crex Jam. Nycticorax nycticorax (L.) Oiis tarda L.) 1S2. St.). Jam. Geoff'. St.). (L.) Linderm. (Naum.) Linderm. Linderm.. (Ky- j- . I. Epirusj^ (faXyio -fGyps fulvus (Gm. rrigSi-na tov -m^ittov L. -f Ardea purpurea L. d. iQvyüvi Son. H. 211. ipaQOCfäyog 197..). oTida (Thessalien) H. 210. vSQÖyiorra. cpciaau Columha oenas L 196. d.) Linderm. dcaTTgorräQ)]. M. -fColumba palit. xovQyi ^avqo.). Linderm. ) (Ky- kladen) 201. (Thienem.öqvlov (Parnab) Neophron percnopterus (L. vsQov. ratwiä 200. .) 206. 191 .). negötyM '*-\ Perdix perdix *-f Phasianus colchicus Son. (L. 194. vegOTTOvlada 214.. fGypaetMS harhatus 186. (Gloger) Linderm.erodia L. (L. (Akariianieii).). ÖQTiyo^irjtQa \Rallus aquaticus L. *f Milvzis migravs (BodcL). 203. Linderm. Xelsm. 209.)I. Gallinula porzana (L. St. \Cacc. y.iavQO (Naum. Geoff.Ttjg 202. H.

Gallinago gallinago (L. 24L Tringa suharcioata (Güld. 24. M.) Jam. f. (L.). 244. L. rusticula sc^oxorr«. Haematopus ostrilegus L Cygnvs cygnus (L.) 236. Rs. naqüivog (Akiir- nauien) I. 255. (L.). (Naum. Recurvirostra avocetta 247.). »St.) Lindcrm. H. II. ^ns-naralvt] I. (Naum.) Linderm. alexandrinus M. Son.vog Cygmcs olor (Gm. (Paniali).l Dnnii.) (L. Geoff. ijavQfia äyiorrovh (Kyldadeu) (Akaniaiiien). fOedicnemus oedicne7nus Son.5. Gallinago gallinula 224. 233. 225. Fied.) Ijinderm. Totanus ochropus (L. Geoff.) Liiiderm. Aegialitis curonicus (Gm. xoD^og Linderm.). I. d-aXaaaojrovh Totanus pugnax (L. (Naum.) Eudromias morinelhis (L. . (Tem. 242. 8t.). 25L -f Aegialitis 252. St. Rs.läQTi'Qog Geoff.) (Naum.). Jani. L (.).vv. Totanus stagnatilis Bechst Linderm. .) 232. (Naum.). wdXj««. Son. y. H. L Geoff. St. äyQtÖKOZta Qovaaa . Calidris arenaria (L. Geoff. %ovQ%ida C'hettusia gregaria (Pall. ' . -f H.) Jam. ) (L. -fOtis tetrax L.aTa'ivtj dirrXö GeofF. ^iirE-Aaiah'ij Kovcpö fxney.).. Trayiovtaivi alyiaXinjg. aiyXlyovQog (KykUideii) (Tem.) Jam. Glareola pratincola -f L.Uyag f Aciitis hypoleucus (L. (Akaminiieiii . . /. 258. 226.. v. St.. v.) Linderm. L arpa/rdc.). 230.iäi'a. vnQOTTeQdiKa. Limosa lapfonica (L. i'eQOXsXtdöi'i (Kyliladeu). 254. Tringa alfina L Limicola platyrhyncha (Tem. H. Geoff. Tringa tenimincki Leisl Linderm. Sculopax 223. 253.94 Oinis balcanica.) 250. . ßqo^onovli (Naum.). (L.al)jj. H.) Lindeiin. Totanus littoreus (L. Hoplopterus spinosus (L.) Linderm.) Jam.) Lindcrm. 228. Totanus glareola (L.) Drum. 260.) 248. Arenaria interpres (L. d. . Vanellus vanellus (L. /_cmoii()a (Thes- (Naum. toügllSa Numenius temdrostris Vieill (Naum.) Linderm. (Naum.).). 26L 262. (Tem. . Erster Entdocker Gebiet iiu '22\. f Totamis calidris (L. Liiulerm. Jam.) 256. Tringa minuta Leisl L 240. St. Totanus fuscus (L. Aegialitis hiaticula (L.) Jam.iäqivQoq Ijindcrm. 231. Linderm.).) Kr. 239. . 234. aaaXÖQvi&a iXTrsnÜTaa. Gallinago major (Gm. 259. St. L 249.) Limosa limosa (L.) 243. (Tem. A.) 237. 22U.) Liiiderm. Charadrius pluvialis 257. f Himantopus himantopus 246. (Andros) (Naum. Charadrius squatavola. (Kyldadeu) (Naum. salien) 222. H. (L. Numenius arcuatus (L. 235. d. 238.) Linderm. Eitdromias geoffroyi (Wagl.).) . (L. Nunienius phaeoptis 227.

v. 305. Linderm. Linderm. yXäqog Erh. /. x^f'^QO^iiolicc (Akariiaiiicn) 279. ipaXidiäg Spatula clypenta Clangula glaucion (L. v. iaras Larus ^ Larus Larus Larus f Larus *f Larus Geoff. X'7''^' dyQiöxWu Anser erythropus (L. . (LGeoff. . 278.) Fuligula ferina (L. 301. rhalacrocorax pygmaeus rv^TTctviäg (Akanianii'n) aav. Jam.. 306. Jam. Rissa tridactyla (L. d. Gelastes gelasies (Licht. Jam. Fied. L L.St.. yMqmaäg (Akamanien) 296. H. Linderm. dyqionama 274. H.l 266.QÖg melaiiocephalus Natt. d.. audouini Fayr \Puffinus kuhli (Boie). H. L fuscus L Geoflf. . Linderm.. ysoorrccxta 268. yXaQÖvi Sterna caspia Fall.. Phalacrocorax carho 289. f Sterna nilotica Hasselq. a~^vXoy.). ^Pelecanus crispus Bruch. 303. canus v.d. Jaiu.) Fuligula rufina (Fall. yXaoog . Hydrochelidon nigra (L. . (Jam.). Jam. y. 290. ocpia (Korfu) .V) Linderm. . . (xnaXlia 27 L 267. TiagSaläg 263. 29L Hydrochelidon hyhrida Linderm. Tado7-na tadorna (L. d. (.. d. Pelecanus onoc.. 277. Äl..) Anas crecca L.i 293. 299. Erster Entdecker im Gebiet 265. v. v. yXaQÖvi 292. 297. Jam.) v.av. 288. f Sterna hirundo L. ctQtä'tig Linderm.). Linderm. St. (Fall.ovTaßog (Lamiaj . 294.) . M. Anas fenelope L.. 2Q9.ihlicc 270. (Lamia) f Tadorna casarca (L.). 286..-/. (Tem.äg. Phalacrocorax graculus desmaresti Payr.. "ö Griechenland. Linderm. 283. Jam.). Linderm.ukqcc ... Linderm. M. argentatus michahellesi Bruch.rotalus L 285. M. d. d. v. . Taoicpkoy. -f Linderm. L j. (Scop. Anser anser (L. St..)..) 300. M. f Anas boscas (Akai-Maiiieu). Erismatura leucocephala 28L Mergiis albellus 282. Jam. Fuligula fuliijula 280.M. tov^htovqXski . M. Jam. vtiaaöyallog (Akanianieu). naXiraaTtov (Kykladen) layüva Fied.B(faXovdi L L M.. Linderm.) Anser alhifrons (Scop.ovraläg (L. xaXiycuTGOvSa. (Tem.*'\ Anas querquedula L Anas acuta L. Mergus serrator Mergus merganser L .). . 295. yXaQoräy. 287. d. . 275.) Linderm. 302. 276. Hydrochelidon leucoptera (Öcliinz) I. Erh.) 298. ftsyccXt]. .). Linderm.). (L. juf'XOs. layycüva /. Linderm. 264. -f Jam.III. . minutus Fall ridihundus L. .) Sterna cantiaca Gm v. j Sterna minuta L.. Linderm. Linderm.) Linderm. *f^nrts strepera 273. yakavTöi (Akanianieiii Fuligula nyroca (Güld. 272. (L. Jam. . 284. 304.lavQOvijaatt. (Fall.

*j' Podiceps fluviatilis Tvmst. Rs. .). lich behaiiptet erfolgt in einem besonderen Kapitel nach dem spezieilen Teile. v..96 Oruis balcauica.. ^i'xog Podicejjs cristMtus L. (Linderm.') Erh. L Lindei'm. Erster Entdecker im Gebiet 307. kliideii) 311. Jam. 308. [i/elkouanus (Acerbi)]. ßovrtjKiäQa 312. -fPuffinus puffimis (Brunn. bisher somit 312 Arten und Varietäten. *f Podicejis nigricolUs (Brehm) 310.wXoßodTt. jraQanaTdhiov 309. Jam. Die Aufzälilung jener Vogelarten. (Ky- Linderm. Colymhus arcticus L Colymhus septentrionalis Zusammen . Taovha. deren Vorkommen im Lande entweder fälschoder gegenwärtig noch nicht genügend sicher festgestellt worden ist. .

. SPEZIELLER TEIL. Orois balcanica.II. Reiser. III.

.

wo Wasser und Veejetation der Nachtigall den Aufenthalt möo-lich machen. April 1894 bei Braganiotika nestbauende Paare antrafen. welche Krüper verbessert. Wie geschaffen für sie. — Xachtiaall. deninsel Skopelos brütet sie. Hier beobachtete ich viele in den ersten Maitagen 1894. nachdem er die Nachtigall als nicht seltenen Brutvogel auf Naxos kennen lernte und schon erwähnt. 405 u. eine Angabe. Die meisten Nachtigallen Aber auch auf der viel kleineren Sporaam 21. Lord Lilford fand sie dort sehr häufig und Drumniond notierte ihre Ankunft gegen den 10. Velestino weiters in Thessalien und den nördlichen Teil (namentlich häufig in Kephissia. Krüper dem Parnaßgebiet gelangten und in der Zeit zwischen dem 2. Juni gesammelt wurden. entschieden unrichtig. sehlägt ihr Heim ebensowohl auf dem griechischen Festlande wie auf den Inseln auf. da wir am 17.). Es sind darunter wohl so ziemlich die Extreme Grüßenverhältuissen vorhanden 7* in den . Sobald die Nachtigall ihre notwendigen Daseinsbedingungen vorfindet. beobachtete sie bereits dort auch Eier erhielt (Gab. f. Doch ist seine Ansicht. Attika wo In Wälder der akarnanischeu Niederung Menge gibt sie Simpson an. 18G3. Teile von Mittelgriechenland. Orn. Mai 1894 ein Gelege überbracht wurde. durch ihren Schlag außerordentlich zur Verschönerung der griechischen Landschaft bei. sie So hat häufiger Nachtigallenschlag schon so manchen Besucher Korfus entzückt. im schönen Parke des Herrn Merlin eine förmliche Nachtigallenansiedlung bewunderte) sowie den Peloponnes (besonders in P]lis und Messenien). April. trägt sie daselbst. J.Erithacus (Aedon) lusciuia Luscinia minor (L. ist die ganze Gegend der Vrachoriseen samt der Klissura. da mir daselbst p. die au Dr. aus dort Außerdem kann ich Maß und Gewicht von vier Eiern angeben. Graf von der Mühle gibt eine anziehende Schilderung ihrer Wohnplätze Überall. am selben Tage freilieh auch noch ein auf dem Zuge begriffenes Exemplar auf der Düne von Korissia im Wacholdergestrüppe. April im V'alle di Ropa und am 21. dann in im Alpheiostale der vegetationsreichen Schlucht von Lada bei Kalamata und endlich bei Tarapsa in der Maina. Br. ich Im Peloponnes beobachtete ich ausnehmend viele J^achtigallen oberhalb <Jlympia sowie unweit davon im Kladeostale. Mai und 7. daß sie Korfu bloß auf dem Zuge berührt. fand ich auf dieser Insel 1894 bei Keramoti. 406). für die gebüschreichen Nicht minder günstig für Lindermayer bezeichnet als sie ist Orte die Umgebung von ihres Aufenthaltes der Insel Euböa. Auf jenen des Archipels Sonnini am Zuge zu Ende des Sommers und Erhard reiht sie unter die Durchzügler der Kykladen ein. die an anderer Stelle wiedergegeben werden soll. Wie fehlt sie den Inseln durchaus nicht.

100 .

selten Auf dem Festlande beobachtete ich zur strengen Jahreszeit die Art am häufigsten Akarnanien. was ich durchaus bezweifeln muß. Mazziari. Im Agäischen Meere fand Sonnini das Vöglein auf den verkarsteten Inseln nur und beklagt das Schlingenstellen der dortigen Griechen. 1866 verschwanden sie von hier am 9.und Herbstzuge. Krüper erhielt Ende April und im Mai zelne Eier von diesen mit normaler 20 X 15-4 mm 14 cg etliche Gelege vom Parnaß. dagegen tagsdai-auf die Art massenhaft im Strauchwerk bei Govino. wo es nach Lindermayer vorkommt. März (Mittelzeiten und Zugkalender bei Mommsen). da auch diese Kleinvögel dort nur mit der Flinte erlegt zu werden pflegen. ') Siehe auch Grat' vou der Mühle. wovon aber heutzutage nichts mehr zu erfahren ist. 41. ein- Färbung maßen: Sylvien-Monogr. sondern nach Kriipers und meinen Beobachtungen zieht Brutgescliäft im Frühling nur Auf Korfu fand Lilford am Drummond vom es in 1. S. als auch von Kap Skropha an bis zur Phidarismündung in sowie endlich im Gestrüppe der Felsschluchten des Varassovo. In den Tannenbeständen des Ainos auf Kephalonia fand ich es Mitte März sehr häufig und höchstwahrscheinlich brütet es auch daselbst. von Ende Oktober bis vielleicht richtiger der Ankunft im Herbste kleiner Teil ein kommen sie zum einsamen Gebirgswälder hinauf. Eine größere Anzahl dem hiesigen Museum aus Attika eingesandter Bälge wurde in der Zeit zwischen dem 29. Hier bewohnt es vornehmlich als Brut- vogel die höchstgelegenen Schwarzkiefernbestände.und nordeuropäischen auf. 17. Nach Kapitän Sperling soll es auf Sta. Dandalus ruhecula L. Dagegen dürl'te dies jedenfalls auf Eubüa der Fall sein. daselbst bündelweise auf den Markt. September und dem 27. Besonders viele über- winternde traf ich auf der Insel Petala. als man dies nach den Worten Graf von der Mühles und Linder- mayers erwarten würde. . 101 Griccheiilaiirt.III Erithacus rubeculus (L.. Kythera besucht es Von Zante befinden sich Exemplare in der Koll. Keinesfalls ist das Rotkehlchen als Standvogel allenthalben so häutig. Auch in der Umgebung und den Gärten der Stadt Athen ist das regelmäßig der und zwar nach Lindermayer von Oktober bis März. Jameson zufolge am Frühjahrs. Fall. Zur Zeit Ich sah Janner auf der kleinen Insel Vido nur ein Stück. — Kotkehlelieii. urteilen. Lord die in den März verweilend. Maura (Levkas) Standvogel. nach den von mir mitgebrachten und später noch eingesendeten Bälgen zu keinerlei Unterschiede von zentral. zwei 185 X lö-7 mm 15 cg Im Gegensatze zu den südwesteuropäischen Rotkehlchen weisen die griechischen. Die Zahl der iu Griechenland überwinternden ist sehr beträchtlich/) jene der Brutpaare verliältnismäßig gering. und zwar während des Februar 1897 sowohl im Röhricht an den Lagunenrändern bei Aetolikon. Erhard rechnete das Rotkehlchen zu den Standvögeln der Kykladen.). Oktober bis Ende Februar. doch sah ich es einmal auch in einer tiefer gelegenen Felsenklamm einen Waldkauz (Syrnium aluca) verfolgen. Am Brutplatze traf ich Erithacus rubecuhis nur im obersten Teile der Langada- schlucht (Taygetos) in Lakonien im Juni 1898. jedoch im Winter mehr sichtbar sein als zu den übrigen Jahreszeiten. Februar gesammelt.

ohne dafür Beweise beibringen zu können. so traf ich ziehende Gartenrotschwänzchen. am und 1898 auf den Strophadon. September 1894). obwohl Graf von der Mühle und Linderniayer solches für die nördlichen Provinzen. Rutieilla luesoleuea (Heuipr. durch welches die schneeweißen in den Schwingen sogleich auftallt. die bei Athen (Olivenwald und Kaphina um S. Ich habe hier die Art am 17. Mittelgriechenland und Vom Herbstsogar die Maina behaupten.ura als gegen Ende März ankommend and gegen Norden weitei'ziehend.Oktober und 24.) ii. am rande des großen Vrachorisees und sogar noch ziemlich viele 2. welcher Krüpers BeobachtLingen zufolge sich im April und September vollDerselbe Autor meint weiters. Das Überwintern kommt. rechnen. mit Sicherheit auf sein Erscheinen in Griechenland nur während des Durchzuges.) — Glartcni'otsclnvimz. Über den Frühjahrszug stehen reichlichere Daten zur Verfügung. Euböa. Neueren Beobachtungen zufolge ist aber diese Angabe um einen Monat zu früh. Woißspiegeliger Kotsclnvanz. Zu den -wichtigsten — Ehr. Auf dieses Stück hat bereits Seebohm Dressers Werk!) aufmerksam gemacht und des Vorkommens von Ruticilla meso- Federsäume fin *leuca Griechenland auch in seinem eigenen in Werke (p. Auch Erhard einzeltes reiht Überwintern in ihn unter die Wintergäste der Kykladeu Auf ein. Durchaus nicht darf man an ein Brüten im Gebiete denken. als Ausnahme wenigstens. Zug weit ins Frühjahr hinein aus. März 1808 in Attika erlegte schöne und versität zu Athen gehört unstreitig das Männchen typische dieses östlichen Eotschwanzes. von denen ich ebenfalls ein c? erlegte. Mazziari in Athen vorhanden und zu beiden Zugzeiten aufgesucht.102 Oinis balcanica. April ebenfjills auf dem Zuge im Gebüsch der Düue von Korissia beobachtet und geschossen. daß sowohl das Brüten wie das Überzieht. dann am 21. Mai am lfS94 14. Von Zante Kythera ist wird laut R. keinerlei weitere Huticilla 2)hoenicura Man kann (L. ein ver- Attika deuten zwei sich eben verfärbende Männchen. 291) Da gedacht. und 19. doch kann ich das gegenwärtig nicht nur für das Brüten gelten lassen. Lindermayer und Graf von der Mühle bezeichnen den Garteurotschwanz sogar als überall häufig vom Herbste an und in Graf von der Mühles Monographie „Die europäischen Sylvien" wird er geradezu als „in Griechenland überwinternd" aufgezählt. von welcher Zeit ein Paar unserer Sammlung in Nord- 15. Für Korfu verzeichnet Drummoud RuAieilla phoenlc. Mai Sarajevo . phoenicura Jameson Manchmal dehnt sich der in der Koll. gewiß öfters vor. leider Beobachtungen vorliegen. und interessantesten Exemplaren der Sammlung in der Uniam 19. April 1894 unweit der Hauptstadt. bleibt die genauere Erforschung der Verbreitung auf der Balkanhalbinsel der Zukunft vorbehalten. zuge besitzt unser Museum nur ein Mäunchen von der Insel Skyros und zwei Weibchen von der Umgebung von Athen (29. wintern im Gebiete noch nachgewiesen wurde. regelmäßig ist dies aber keineswegs der Fall. das Museum zu Athen ein ) Exemplar vom Taygetos. November 1S94 erbeutet wurden und mir vorliegen. April 1898 erlegtes altes Männchen vor. Auf den Inseln des Agäischen Meeres trifft dieses Rotschwänzehen nach Sonnini zugleich mit Erithacus ruhecithts schon anfangs März ein. doch liegt mir auch ein von Hauptmann Polatzek bei Levkimo schon am 6.

viele men vom Parnaß. 365): „Ruficüla Daß titis wo hält sich in er in großer aber der Hausrotschwanz daß er im und der Maina brütet bereits mitzuteilen. 1898 auch Juli wo Haus15. Von Zantc liegt ein Stück vor. Juni 1898).herrührt. Im Winter sah ich den Hausrötling überall häufig an den Abstürzen des VarasAkarnanien zu Anfang Februar und schließlich. April bei Patras. April 10. auch auf die Inseln übergehend. ist in Brehms nur während der kalten Jahreszeit besucht. ihrer viele bis Kiona. wo er nach Drummond und Lord Lilford den ganzen Winter verbringt. 13 Über das hoffentlich kürzlich bei Bälgen aus Naturalieninstitute angeführt fand. Tristram sich Griechenland bestimmt das ganze Jahr Menge anzutreffen ist. Ebenso äußert zeigt. Sämtliche stamDie Größe der Eier schwankt beträchtlich. noch mw VdS mm 17-2 oben angeführten Griechenland obwohl in sich dieser einer Preisliste Name eines der beispielsweise der größten Die 15 Bälge aus Griechenland der hiesigen KollekPlätzen sowie aus Winterszeit sind in jeder Hinsicht typisch. Kephissia. und Kammhöhe der Anzahl beobachtete ich im Peloponnes. Jänner 1897 bei den Ziegeleien (Manduchio) der Hauptstadt von Korfu. nämlich.und Herbst- Mazziari Erhard zuge von diesem Rotschwanz aufgesucht und. spätestes Datum 10. ergänzt Krliper durch seine Bemerkung: „Zur Brutzeit hält er sich an den Felswänden der Gebirge auf. sovo in Dasselbe dürfte auf in der Koll. tion von den 8 cg nunmehr aus der Literatur verschwundene Trugbild R. scient. Kythera wird Jameson zufolge am Frühjahr. daß er die mitteilte. steinigen Lagen nicht unmöglich wäre. was in den höchsten." In seinem Sommeraufenthalte und rotschwanz an folgenden Orten: in den Höhen des Parnaß." Griechenland niemals in den Ebenen in bei Haiisrotscliwanz. besonders in der Maina. am 18. 1899 Baron Schilling nach HuticilJa 103 Griechenland. Juli er von auf den Mit- gegen die Spitze des Taygetos (15. der Legezeit sind M'ir Krüpers auf sorgftiltige Aufzeichnungen das erste Gelege fand er auft'allend frühzeitig. der Umgebung von Athen zur . Mittelgriechenland in 13. die meisten sind reinweiß. einige besitzen noch im trockenen Zustande den bläulichen Stich und einige sind am stumpfen Ende mit ganz feinen rotbraunen Punkten geziert. nämlich schon am an- 11. im Winter in den Tälern und auf den Häusern der Städte. — und am Missolonghi bei Regen am titis (L.) Lindermayer und Graf von ganzen April 4. Nach letzterem brüten jedoch auch einige Paare auf der Insel. Sechs einzelne Stücke wiegen und messen: 1866. während des Winters sich 1863. und 19. Betreffs gewiesen. 1897 sah ich am die ersten Standvogel Crebiete und besonders häufig (Ibis. cnirei enthalte ich mich jeder Bemerkung. ^lai 1892. III. Euböa (Lindermayer) der Fall sein. was Kykladen Tierleben enthalten. gefunden wurde. de Mor. p. gliedern beträchtlicher der Baumgrenze 1894 an den Felsen von ebenso auf der Vardusia (Koraxl: Endlich seinem Brutplatze bei recht bis fand zur höchsten Hauptmann Roth im nach ich den am 14. der Exped. brütet. L. 161 14-4 14-3 151 14-5 12 13 13 11-5 Gew. auf. der Jltihlc wissen speziell ist. 21-4 199 19-8 19-5 18-5 Br. April dagegen noch im Mai. die er im Sommer größtenteils zu meiden scheint.

hat. Mai 1897 und endlich überwinternde am Rande der Lagune von Korissia am 19. Ist ein. wurde auf Eubüa (Delph) und Skyros.und Standvogel. daß das Vogelchen in Mittelgriechenland niste. wie Als solchen. ihn für Korfu die Ich beobachtete dort viele in den beiden friscli auf- gegrabenen Weingärten nächst der Stadt am 17.) Scbwai'ükcklisci" Wieseiischmätzcr. wie z. Von Zante gibt es ein Exemplar in der Koll. zweifellos am Brutplatze in der Gegend von Kastell Angelo an der Westküste mehrere am 2. und man kann. wo er- er das Voglein sicherlich übei'sehen hat. Auf dem griechischen Festlande kannten das Schwarzkehlchen bereits Naumann^ Tiiienemann und Lindermayer als Brut. April 1894. und. speziell wo Exemplare auch vorliegen.104 Oiuis baluaiiica. In der Sammlung des Hofmuseums in Wien befindet sich ein gepaartes einem Dunenjungen. in den höheren Lagen jedoch natürlich viel später. welcher unbedingt schon in den P. zwei Männchen von Chalandrion (Attika) vom 9. aber das Nest angibt. und nicht Wintergast. ja sogar am 13. und zwar Forscher als recht häutigen. wie Erhard vermutete. Die die Legezeit beginnt außergewöhnlich sich in früh defilee sitzen. endlich besitzen nach den Untersuchungen Isidor Geoffroy Saint Hilaires die von dort mitgebrachten Vogel eine etwas dunklere Oberseite und stehen dadurch Exemplaren von Südafrika (Kap) näher als französischen. Obgleich ich diesbezüglich beim Vergleiche zwischen Stücken aus der nördlichen Hälfte der BalkanAufFallenderweise habe ich sonst in . doch (1823) fügt der letztere ausdrücklich bei. von Herrn Merlin und mir am 17. keinem anderen Teile des Peloponnes diese Art beobachtet. dann. wenngleich diircliaus nicht gleichmäßig verbreiteter Standvogel der griechidas aus den verschiedenen Beobachtungen deutlich hervorgeht. April 1894. April 1897 nächst Kephissia (Athen) ließ dai-auf schließen. dann hat das Athener Museum ein Exemplar im Jugendkleidc vom Taygetos. daß sie bereits Junge zu ernähren hatten. Dagegen wurde am Rande des Sumpfsees Mustos bei Astros. 27. Mazziari und für Kythera wähnt diese Art Jameson zu allen Jahreszeiten mit Ausnahme des Winters. Aber auch noch im Juli 1894 sah ich neben den Alten ganz junge Vögel auf dem Tclegraphcndraht zwischen Vitrinifsa und dem Mornosrichtig. doch sah Graf von der Mühle hier ihr Eintreffen im Herbste auf den Baumwolläckern. bezeichnen Druramond und Lord Lilford. April 1897 ein Weibchen nebst einem jungen Vogel erlegt. nicht finden konnte. B. Die Ver mutung Graf von der Jlühles. in welcher Gegend ist. welches Hauptmann Polatzek auf dieser Insel gesammelt am Paar nebst Mai 1895 lU. Das Benehmen mehrerer Paare in Akarnanien am 25. daß ein Teil nur im Winter bis Ende März erscheint. Pratinx'ola ruhicola — (L. unweit der Phidarismündung und bei Aetolikon. wie mir berichtet wird. sehr viele. Im Spätherbst gibt es auf den Inseln. schen Vogelwelt. wie Krüper feststellte und ich ebenfalls bestätige. wie Sonnini Ferner Brutvogel auf Euboa (Graf von der Mühle) und wahrscheinlich auf Naxos. rubicola besonders häutig altes letzten Märztagen die Eischale verlassen haben mußte. November 1903 zeigen. schon Ende April flügge Junge finden. von durch die späteren Beobachtungen Ansicht daß Krüpers zur Gewißheit und es Mehrzahl der Brutplätze ist auch dessen den Gebirgen befindet. woselbst Krüper 1862 zur Brutzeit ein Weibchen beim Übersteigen einer Steinmauer aufscheuchte. Jänner 1897. Auf den Kykladen ist Pratincola rubicola ebenfalls Standvogel.

Erwähnenswert sind noch zwei nahezu vollständige Albinos.III. So mißt beisiDielsweise ein altes Weibchen. so fallen dagegen griechische Brutvögel durch ihre Kleinheit auf. wie denn auch vergleichende Messungen Dressers (Birds of Europe) an Exemplaren aus den verschiedensten Teilen Europas. welche nach Krüper in den Fünfzigerjahren aus der Umgebung von Missolonghi durch Dr. 105 Griei-heiiland. Juli 1894 auf der Kiona in einer beiläufigen erlegte: »nn. Asiens und Afrikas gerade für ein griechisches Stück die kleinsten Maße ergeben. \i woselbst sie auch heute noch zu sehen sind. Flügel: 62 mm. Zum Schluß mögen hier noch die Maße von einigen der von Krüper gesammelten und stets schwer erhältlichen Eier Platz linden: Gelege 3 Stück 18-5 17-6 17-6 Wim . Nieder an das Museum in Athen gelangten. Schnabel: 9 wim. halbinsel und einer Keilie von 13 grieclüsc-hen (größtenteils von Attika stamnieudj keinen wesentlichen Unterschied finden kann. Schwanz: 45 /)(?«. welches Höhe von 2100 ?« Ganze Länge: 111 ich am 15. Tarsus: 21 mm.

Lindermayer (bezüglich Nord- (bezüglich Kythera). namentlich den Sommer verbringen. aber auch großer einer beträchtlichen Zahl von Brutpaaren. er sagt: den Gebirgen .. nirgends daselbst überwintern. das letztere verneinen In Korfu zu müssen.einiger bioioa'ischer Einzelheiten zeiirt. Graf von der griechenland). Außerdem treten auch Lindermayer und Erhard hierfür ein. daß er den Vogel recht gut kennt. welche zu den Zugszeiten Menge in Griechenland erscheinen. Heldreich wiederholt) notierte die am 12. 1867: . März und ich be- obachtete die ersten nach Sfurmwetter auf Kephalonia (bei Monastir Gerasimos) 1897: am 18. wie dies Bergregion. p.In auf allen Inseln und Küsten des Mittelmeeres. die Zeit Krüper (dessen der Ankunft und des Abzuges besitzen wir nur wenige Daten. April Attika. tfrauer Steinscliiuätzer. welcher noch obendrein hinzufügt „selbst dann nicht häutig'-. Ein Brüten kann ich jedoch nicht annehmen und glaube. Der graue Steinschmätzer gehört zu denjenigen Arten. ist denn ist speziell Sperling nur im Frühjahre. Bezüglich des Überwinterns und des Brütens im Lande sind die Ansichten sehr geteilt. was sowie jene des aus dem oben angegebenen Grunde ja eigentlich selbstverständlich Saxicola oenaiithe in (L. ruhicola schuld sind. wenigstens für einen kleinen Teil. in Diese Tatsachen wurden aber bisher sehr ersichtlich oft in der höheren verkannt.106 Ornis bak'jinica. Drummond schon Wiesenschmätzer als hie und da im mehrere am 19. zu sehen". daß an den diesbezüglichen Angaben sowie über Beobachtungen des Vogels im Sommer überhaupt zum größten Teile Verwechslungen mit P. ') März. aus folgendem ist. Jameson Am sah den Vogel auf Kythera unrichtigsten sowohl wie (Griechenlands die ich besucht habe. Angaben im aligemeinen v. Lord Lilford (Korfu) und Thienemann*) Mühle (Mittel- (bezüglich ganz Griechenland). „ Leonis erlegte den ersten bei Daphni (Attika) 1895: am 17. welcher durch Anführuno. Derselben irrigen Meinung ist Erhard und Graf von der Mühle. Sonnini. 1873: „ 12. unbedingt bejahen. als oenanthe auch im AVinter in Winter noch nie beobachtet.37. tatsächlich dieser kleine Vogel sowohl ira wurde auf griechischem Boden Sommer «S. . Über den Herbstzug fehlen irgendwelche leider nur einigermaßen genügende Angaben. Fortpflanzungsgeschiclito (1«50). Ich glaube das erstere. aus Attika (Frühjahr) und vom Taygetos (Herbst) zeigen genau die vielen und verschiedenen Farbenabstufungen wie in Mitteleuropa. vermutet. gibt Winter vorkommend an und ich diesen stellte Als solche irrige Angaben bezeichne ich die von Jameson griechenlands und Euböa). wenn unterrichtet.) — ist. 2. daß er die griechischen Inseln bloß im Frühjahre und gegen Ende des Herbstes besucht. Über Dr. Die von mir von den oben angegebenen Orten mitgebrachten sechs Exemplare Museums von Athen. März März 1874: „ 6. Jänner 1897 am Bande der Lagune von Korissia fest.

Bezüglich des (iefieders griechischer Stücke habe ich Saxicola albicollis — Allenthalben einige häufig diese. Bezüglich des Abzuges erfahren wir zunächst von Lindermaver. 255 sonderbarerweise beim Vergleiche von Exemplaren aus Griechenland Saxicola isahellina mit oenanthe zusammenzuziehen versuchte.) Ohreiisteiusehmätzer. wage ich nicht zu entscheiden. die Art einfach für den Peloponnes schlechtweg aufzuzählen. Ob die von Douglass in der ersten Maiwoche 1892 auf Santorin beobachteten Vögel daselbst Durchzügler oder Brutvögel waren. den letzten erlegte Krüper am 14. oenanthc. Juni 1898 erkannt. In der gleichen Gegend. Leonis sogar noch am 28. Juni 1866. Als griechischer Brutvogel bewohnt S. p. der uns die Belege hierfür verindem er am 21. und zur selben Zeit häufig . daß Altum in seiner Forstzoologie." wenn in es Athen als auch unser Brehnis Tierleben in Institut (im heißt: ganzen „Brutvogel 9) Stücke. scient. fand später auch Seebohm den Vogel zur Sommerszeit. Krüper beobachtete. begnügte. wo Drummond die Ankunft gegen Ende März beobachtete. Dr. sahen und erlegten wir offenbar am Zuge befindliche Stücke am 17. und 3. imd 21. und 15. nämlich den Hochebenen des Parnaß. zwei andere Eier von dort. und zwar alte wie vollkommen flügge Vögel auf der d(im Parnaß benachbarten Kiona. unfern nordwärts. Nikolaos) der unweit gelegenen Makariaes- zoologische gruppe 1894) und auch ziemlich zahlreich etwas später auf Erimomilos. Krüper ist es wiederum.Arten angetroffen. Oktober. in jeder Hinsicht normal. Dann währt aber noch der Durchzug geraume Zeit hindurch. Sehr bemerkenswert erscheint es mir. de Mor. So habe ich ihn auf Naxos mehrfach in der zweiten Hälfte Juni 1894 auf dem Zeusberge Ozia und dem Korönagebirge zusammen mit den beiden mediterranen Saxicola. ist als (Saxicola aurita Teiii. vom Parnaß Ein vereinzeltes Brutpaar habe ich aber auch ganz deutam 3. am 14. (20. schafft hat. Juni 189b von Anavryta an bis hoch hinauf in die alpine Region. oenanthe recht häutig. während sich der der Festungsmauer von Pylos Berichterstatter der Exped. daß die ersten auf dem Rückzuge schon im August erund der Herbstzug dauert dann den September hindurch bis in den (Jktober hinein. der Bucht von Kalikiopulo und auf der Sanddüne von Mai 1898 ließen sich noch zwei verspätet wandernde graue Steinschmätzer auf den Strophaden nieder. Juni nichts zu bemerken und erwähne nur noch. dann am Taygetos am 14. in erster scheinen. April 1866 auf dem Parnaß das erste Gelege von vier Stück entdeckte. und zwar in der Gegend des Valle und Korissia di selbst Ropa. gefunden am 2. Weiters traf ich am 14. Von Linie die Bergregion. der nach Tage später ankommt als Sax.III 107 GrieclienlaiKl. melanoleuca und etwas weniger l>indermayer Krüper dagegen (Vicill.) im Gebiete an geeigneten Orten ein häufiger Brutvogel. daß dieser Steinschmätzer nach meinen Beobachtungen auch auf einigen Kykladeninseln zweifellos brütet. dann auch auf der größten Insel (Hag. überließ mir der Genannte. April. denn auf Korfu. melanoleuca. Die Eier sollen kleiner sein als hält beide Steinschmätzerarten für gleich die von Sax. daß derselbe gegen Ende September erfolgt.. 19. hier besitzt sowohl das Es ist angefangen lich Museum daher ungenau.. wie schon erwähnt. und 15. der als erster '» ihn als Brutvogel erkannte und auf Euböa autfand. und zwar von den Mittellagen dieses Gebirges angefangen bis etwa zu 2400 m. Juli 1894 S.

Den Wegzug verlegt Krilper in den August und September. Zante bewohnt Sax. Durchaus unrichtig ist aber seine Angabe. In dieser Frage dürften wohl sorgfältigere nui- Beobachtungen. April erfolgen. daß dies dort die häufigste Saxicola sei). wie denn auch unter anderem die Genauigkeit der Identifikation der von Lindermayer seinerzeit an Thienemann übersandten Eier gewiß viel zu wünschen übrig lassen dürfte.lüö Oniis balcanica. die aber gerade hier mangeln. da ich Ende April und anfangs Mai Brutpaare sowohl in den Felsen von Hag.l8 erbeutete und einsandte. Auf den meisten Inseln im Agäischen Meere wurde dieser Steinschmätzer von mir und anderen ebenfalls aufgefunden. Jedoch gab es (<_)stküste). entscheiden. und als die bei Sax. Ich beobachtete mehrere in den tieferen albicollis ebenfalls. Lagen am Fuße des Skopos. dann Eubüa (Lindermayer). zusammen ausgewählt werden. wenngleich Kythera spärlich in Anzahl. mit welcher bekanntlich die Wohnplätze Als eine bemerkenswerte sein. wo ich bei Melancs Eier erhielt und sowohl in der Höhe von Apiranthos als den Kämmen von Leona dem Vogel begegnete. So ist er nach Erhard Brutvogel der trockenen Berghalden der Kykladen. wo am 1. wo mir bei Tripolitsa (Arkadien) an letzterem Orte doch etwas weniger melanoleuca. in der Inselmitte recht und bei Kapsali. albicollis durchaus nicht klar werden konnte. Erimomilos. Makariaes. in nicht allzugroßer beherbergte zur Zeit meines Besuches im Juni 1898 den Vogel der Kaki auf der Ebene Langäda-Schlucht. daß sich der Genannte über den Artbegriff von Sax. Br. Spezielle Beobachtungen und Belegexemplare liegen vor von: Naxos. ferner das von Krüper und Seebohni am Parnaß unterhalb der Nadelholzregion geschilderte und endlich jenes im Peloponnes zu meisten im Gelände nördlich von Astros Pylos unterkamen. März 18'. Erwähnenswert scheint mir das besonders zahlreiche Vorkommen am Varassovo und in der großen Klissura in Akarnanien. daß sich der Ohrenim Seestrands-Kiefernhain unweit des Piräus. Mai 1898. Santorin (Douglass mit dem Beifügen. schon Auch die Ankunftszeit dürfte etwas früher da Hauptmann Polatzek von mehreren anwesenden ein Männchen bei Levkimo am 25. Auf Beschreibung und Ausmessung der vielen aus Griechenland eingesendeten Eier will ich lieber verzichten. Nur von den vier auf Naxos gesammelten sicher bestimmten Eiern sei Folgendes angegeben L. daß dieser Steinschmätzer dort nicht verbleibt. wobei freilich zu bemerken wäre. Eigentümlichkeit schien steinschmätzer sowohl bei Kephissia als mit Vorliebe auf die Aste der Pinu^ halepensis setzte. Sporadeninsel Xerö und Skyros (von wo mir ein Exemplar zukam). anlangend. Über das griechische Festland hin scheint Verbreitung eine ziemlich regel- die mäßige zu sein. da Verwechslungen mit jenen von Sax. Auf Korfu soll Ankunft nach Drummond am 1. es mir. auch auf der Avgoklippe sah ich ihn. Paar dagegen sogar auf der Hohe der Vrachiona ein am Unter den Opfern der Wetterkatastrophe auf den Strophaden fand ich diese Art ebenfalls vor. •20b 20-4 20-3 20 mm . Deka als bei Kastell Angelo nächst die Paläokastrizza beobachtet und erlegt habe. fallen. 10. melanoleuca durchaus nicht ausgeschlossen wären. Mai ein (jelege von drei Eiern zugetragen wurde.

Östlicher Ohreiistpinschiuätzer. Ehr. daß sie keineswegs identisch ist mit der westeuropäischen und daß sie der Güldenstädt'schen melanoleuca weitaus am nächsten zu stehen kommt. erlegt am 28. Mai 1859 (wahralles ziger Steinschmätzer scheinlich in Attika) im Museum zu Athen der Universität auf. J. Wir voll- finden Sammlung des zoologisch-mineralogischen Vereins in Regensburg. rufa. kommen denjenigen Dalmatiens. Jahren ist über die Steinschmätzer von Südosteuropa und gerade diese für Griechenland sehr eigentümliche Art viel geschrieben worden. denn die Kopfseiten. Dagegen tiel mir sofort ein schönes Männchen. f. Brehm (1823).III. der Kehlfleck zeigt größere Ausdehnung und schwärzlichen. alles übrige aber ist weiß. das Scliwanzspitzenband und die Flügel sind schwarz. der die griechischen Vögel dieser Art Herzegowina und Montenegros. Bau und Gefieder gleichen Größe. Degland und v. Bei den abgetragenen Kleidern kommt auf dem Oberkopfe der grauschwarze Grund der Federn zum Vorschein. Juli 1894). Baedecker u. das viel schwieriger zu erlegen ist als das Männchen. welcher 1874 bei Dresser den Namen melanoleuca anwendet. alhicollis beweisen die vollständige Übereinstimmung griechischer Vogel mit nordbalkanischen. über welche er in Gab. ohne sich vollständig mit dieser zu decken. 109 Griechenland. Brehms. Erwarten ist mir während meiner Reisen in Griechenland kein einuntergekommen. Es geht daraus hervor. Ein recht altes Männchen meiner Sammlung aus Griechenland hat nur zwei Farben. scient. sich folgendermaßen äußert: „Das Kleid der einjährigen Männchen von Vitiflora solche schon stapazina ist vor 1849 in der gewöhnlich weniger schön als jenes von V. Doch ist es kräftiger entwickelt.) Weißlicher Steinschmätzer. Sämtliche älteren Autoren. Ich besitze ein solches und Schulterfedern ganz grau sind. und zwar: Temminck. die ich 1893 in Ostrumelien auffand. stapazina Teni. de Mor. Thienemann (1826). erst durch eine Saxicola melanolenca — Gerade in den letzten (Oüld. 1856. 27.. welches zweifellos zu amphileuca gehört. Gould. Held reich führen diesen Steinschmätzer als häufig in Griechenland samt dem Peloponnes uiad den griechischen Inseln unter In dem Namen „stapazina''^ auf.) (Sax. welches in diesem Alter am meisten dem alten Weibchen. Orn. Päßler (Eierwerk). aus Griechenland. die Mitglieder der Exped. Klarheit über die Verbreitung dieser Form in Europa könnte wohl genaue Erforschung der jetzigen Tiirkei gebracht werden. L. Seebohm ist meines Wissens der erste. ähnelt. welcher vollständig die Merkmale der östlichen Form amphileuca gezeigt hätte. Saxicola alhicollis anijtJiileuca Heuipr. Die 16 aus den verschiedensten Gegenden des Landes mitgebrachten Bälge von Sax. Chr. — Wider ii. Die geringfügigen Unterschiede genügen aber durchaus nicht. L. später in jener Chr. die Kehle. Vervollständigt wird das Entwicklungsbild durch ein etwa zwei Monate altes Männchen (Pikermi. wobei er die Brutorte und den Somuieraufenthalt in den Mittellagen des Parnaß anschaulich schildert. bei welchem die hinteren Oberflügeldeck- . Naumann. S. um gleich wieder mit einer neuen Bezeichnung herauszurücken." Die sechs Männchen im Landesmuseum passen auf diese Beschreibung vollkommen. 450.

und Unterseite zu den Seltenheiten. Auf Einzelheiten der geographischen Verbreitung im Lande übergehend. doch auch auf dem nahen Paxos er gewiß ebensowohl dort als ist Hauptmann Polatzek an das Wiener Hofmuseum übersendetes Weibchen dieser Insel das Datum vom 25. Angaben des Vorkommens vor: von Douglass für Santorin ferste Woche des Mai). dann die einzig vorkommende Saxicola. beobachtete ich bei Kephissia 1897: Baron Schilling bei Patras 1899: April wieder 1 Stück. Juni 1. Als Zeit des Eintreffens im Frühling bezeichnen mond geradezu den 1.Avt in der Gegend von Doljana in Arkadien und von da bis Tripolitsa verbreitet. Mai 1894 am Ufer des Karlasees und am häufigsten seheint er in gewissen Teilen des Pelopounes aufzutreten. was ich am 25. Dann endlich am 6. albicollis zusammenwirft. sie noch am Zuge mehrmals und schoß am 15.110 Oniis balcanica. welcher Selbständigkeit die dieser Art laut Strickland besonders betont. Genauere Daten gibt Lindermayer Anfang. So ist er z. 1861: 29. ferner nicht minder häufig auf den Hängen bei Kalamata. April 1894 für Geröllhaldeu des Varassovoberges bestätigen konnte. für Naxos. 1898 konnte ich diese Art dort öfters selbst beobachten. nach dem VorBrutvogel. Mazziari im Museum zu Athen. ja sogar auf der Höhe der Vrachiona (etwa 800 ?« über dem Meere) am 10. April März 3 d zwei Neuankömmlinge und und 1 Q. (12. Mai von einem Paare das schön verAuch auf den benachbarten Strophaden beobachtete ich färbte Männchen erbeuten. ebenso auf dem Ithomeberge. den er. einige Paare daselbst auch den Sommer über verweilen und selbst auf dem Zitadellfelsen brüten. dann aber erst . jedoch mehrere an der Steilküste bei Kap Munlsara antraf und woselbst Krüper mehrfsich Eier erhielt. )) 1866: 24.SU5 trägt Von Zante sah ich zuerst Stücke in der Koll. da ein von gange der älteren italienischen Autoren mit Sax. Thessalien sah und erlegte ich diesen Steinschmätzer am 17. dann rings um Anavryta unweit Sparta und endlich in der Gegend zwischen Modon und Pylos entschieden öfter zu sehen als Auch in Sax. und 19.von Kopf und Rücken sind stets auch nach Vollendung des ersten Lebensjahres noch vorhanden und auch s^jäter gehören Exemplare ohne jeden Anflug von Rostgelb auf den weißen Partien der Ober. wo zahlreiche Paare eben zum Simpson die Brutgeschäft Vorbereitungen machten. Drum- Krüper: Gebiet des Parnaß. melanoleuca 1859 und liS(50 Krüper und auf den steinigen Abhängen von Akarnanien. beginne nicht kaffeebraunen I ich mit der Mitteilung Druminonds. Mai 1894 mehrmals). B. sehr zahlreich an der Ostküste zwischen Kiveri und Astros. Juni 1894 auf dem Oziaberge zwei Paare. albicollis. daß der weißliche SteinschmJltzer Korfu in beträchtlicher Zahl auf dem Zuge berührt. wo ich am 18. April. von Lindermayer für Sporadeninsel Jura (27. 24. März 1865: 25. Deutliche Reste der graubraunen Färbunii. Ich habe den Vogel hier zweifellos übersehen. „ 13. Grund. im Gegensatze zu Graf von der Mühle. für das Plateau des kleinen Evreokastron Es liegen weiters 1894 einige Paare!). Jameson erwähnt das Erscheinen am Frühjahi'szuge auf Kythera. Nach Erhard ist sie auf den trockensten Bei'ghalden der Kykladen ein sehr häufiger Brutvogel. Mai ebenfalls ein Männchen. Juni Euböa und endlieh für die Auf dem Festlande fanden Sax.

Die Allgabe (iraf von der Muhles. doch erlegte Lindermayer nur wenig bekannt. Savoyen und Südeuropa bis Griechenland und Türkei und kennzeichnet griechische Exemplare folgendermaßen: „Ähnelt C. 183 und Suppl. 10. diese Farbe erstreckt sich über den Unterleib. so Krüper verschickt hat. caesia. Nach Krüpers Erfahrungen legen sie ehestens Ende April. 111 Griechenland.. daß man anfangs März nach jedem starken Sturme Scharen Neuangekommener sieht. während sie untereinander immer hadern und beißen. — Thienemann witterten beschreibt ein solches von Attika folgendermaßen: „Es Grasstückchen. für später vor. aquaticus.^) ist aber etwas kleiner und hat vor allem die oberen Teile blasser und die Brust viel heller rotbraun. p. cyanus und. daß man fast versucht wäre. ist entweder irrtümlich oder sie beruht auf einer einzelnen. April 1866 im Parnaß. Balkanhalbinsel und der weiße Brustfleck seite bei einzelnen ') Unter diesem Namen behandeln den Vogel sämtliche Antoren über Griechenland! . 20) bezeichnet als Verbreitungsgebiet: Schweiz. sonderbarerweise. Juli 1866. eine darauf sich gründende Subspezies aufzustellen. II. 4 Eier: 28. so werden später die Maße der hiesigen Museumsexemplare folgen. gegen welche sie auch gar keinen Zorn zu haben scheinen. Lindermayer bekam noch im Juni Gelege von 5 6 Stück. S. nocfua herum. sicher ungewöhnlichen Beobachtung." Die Brutzeit beginnt nicht alljährlich zur gleichen Zeit. gesammelt von Krüper) angeführt ist und die meisten vielmehr von Makedonien und vom Olymp ihm vorgelegen haben mögen. Krüper noch am 5.III. Oktober 1871 DurchzUgler dieser Art. p. denn dieser Zeitpunkt ist fast um vier Wochen zu früh. Über den Wegzug von Sax. Da zur Verfügung stehen. die schiedensten Sammlungen Balkanländern befinden. Turd. Frieden leben." Absichtlich unterlasse ich wieder an dieser Stelle die genauere Beschreibung der Eier. Sie erschienen auch im Leben deutlich kleiner als jene von der Nordgrenze der sie bereits früher von ist durch das lebhafte Rostbraun der UnterStücken derartig eingeengt. daß durchwegs zur südlichen Form des Wasserschmätzers gehören. Gewicht usw. Der erstere (Birds of Europe. mit sie allen nicht fürchten diesen in und. wie dies übrigens den Engländern Dresser und Seebohm erkannt worden ist. Dagegen ist seine auch von Thienemann wiederholte Schilderung des Beneh- mens nach der Ankunft sehr zutreffend: „Sie treiben sich auf den felsigen Hügeln rastlos zwischen Emh. Stengelstückchen verschiedener zarter Pflanzen ist aus ver- erbaut und inwendig mit Grasblättern und einigen Roßhaaren etwas locker ausgelegt. Einige von mir am II. B. melanoleuca verlegt ihn in die Mitte ist September. z. Cinclus cincliis alhicollis (VieilL) drei — Südlicher Wasserseliiuätzer. obwohl eine große Zahl von solchen. Nach eingehender Prüfung und Vergleichen der mir vorliegenden sechs alten und jungen Exemplare aus Griechenland habe ich die Überzeugung gewonnen." Da aus dem eigentlichen Griechenland bei Dresser speziell nur ein junger Vogel (Parnaß. sich in den ver- mir selbstgefiindene nur aus den nördlichen behalte ich mir die Wiedergabe von deren Maß. doch findet man die meisten Eier im Mai. Mai 1894 am Hymettos untersuchte Nester waren noch unbelegt. vol.

so Temminck. die nach kurzem. p. welche sämtlich zwischen dem August von Stavros Strimmeneas im Parnaß bei Agoriani erlegt wurden. und zwar nur dreimal aufgefunden. denn zur Winterszeit wurde noch Stück in Griechenland beobachtet. wenn die Gebirgsbäche daß man schwer zu den BrutDie im Parnaß am 29. Merkwürdigerweise konnte aber Lindei-- . deren erste Brut verunolückt ist. steinigen Gebirgen Griechenlands lebt. cyanus auf eine Stufe gestellt zu haben. ich auf Griechische Eier des Vogels gehören zu den größten Seltenheiten und wurden überhaupt nur von Krüper. aber drei junge Wasserschraätzer fielen uns doch dort zur Beute. so sagt Chr. ja vielmehr einfach Meer ergießen. gelangen kann. daß das sogar.. Brehm und Päßler (Eierwerk). c? cf 193 »»n Im übrigen stimmen Linderniayer. einschließlich Euböas. stellen. ob- Erhard es angibt. Heldreich darin üborein. . Brehm Dagegen (^Tierleben)... sind folgende "o^ Maße abzunehmen: Ganze Länge Flügel. . Ajiril die unter den Wasserfjillen sind. Naumann. cyanus..daß die Art in jenem Lande weniger gewöhnlich ist als M. 305). in seinem unvollendet gebliebenen Hauptwerke bemerkt Thienemann gaben. Dieser vielerfahrene Forscher schreibt: „Die Brütezeit beginnt schon Ende März. In früherer Zeit scheint man den Vogel bezüglich der Verbreitung in Griechenland oft fälschlich mit M. Steinrötel sich in Griechenland nicht leicht unter 3000' nistend findet.) — SteiiiröteL Schon bei uns bergige Landschaften stets bevorzugend ist es vollends in Griechenland ausschließlicher Gebirgsbewohner.und Brutvogel unmöglich ist dies ist. daß der Wasser- denselben schöpfend schmätzer an den klaren Gebirgsbächen Griechenlands. Dubois. Uie jungen Vögel zeigen zwischen der dunklen AViisserung der Unterseite einen deutlichen schwefelgelben Anflug! An 5. Monticola saxatilis (L. finden sich auch in älteren Veröft'entlichungen schon ganz treft'ende An- Brehm 1823 (Europäische Vögel. Daher hielt man das Steinrötel daselbst wie auch im Archipel für gemein. c? cf ö^ 180 191 192 2 182 198 81 92 91 86 97 90 „ 18 19 195 17-5 19 20 „ 24-5 26-5 27 25 28 27 „ .. Stand. Juni 1898 unternommenen Ausflug einen alten Vogel und eine Familie Junger getroffen. Jener verkroch sich im Bachbett unter Steinen so.11^ Ornis balcanica. A. 31. und fügt 1845 (Stiftungsfest) ganz Ja richtig hinzu. Es nie ein ist auch hier im Süden ein echter Zugvogel.. An dem Wasserlaufe im gleich obersten Teile der lakonischen Langadaschlucht habe einem eigens zu diesem Zwecke am 11. saxatilis auf den sehr hohen. Schnabel Lauf . und den sechs alten Vögeln unserer Sammlung." durch den schmelzenden Schnee so angeschwollen sind. Baedecker. und 12. raschem Laufe sich ins scheinlich. Graf von der Älühle und Krüper und aus Thienemann und v. daß M.. Unwahr- jedoch für die Kykladeninseln. daß er durchaus nicht hervorzuscheuchen war und in einem unbewachten Augenblick das Weite suchte und fand. Mai 1866 und Ende Mai 1873 gefundenen Eier stammen von Paaren. L.

namentlich dem Am Ifi. wo nach dem Vogel Umschau ich vergeblich Auch Lord Lilford selten. Mai 1903 vorliegt. daß und bezüglich der Verbreitung ist nur wenig zu sagen. daß be- ein junges einlegt dem der Gegend von Merkovuni nächst Tripolis ficuxdilis aid' l'eloponnes Männchen unserer Sammlung von Professor wurde. 20. aber auch auf dem Delph auf Eubüa. März 1872 zwei ankommende Abzuges erwähnt nur Graf von der JMühle. aus Dr. luaycr sich niemals mit der so loiclit IjegreiHiclieii Tatsache einverstanden erkhiren. mal daselbst beobachtet. ginnt daselbst das Brutgeschäft im Mai.und Sommer in den "riechischen Gebirgen verbringt. hielt. V. in Dremisa auf großen. Graf von der Mühle den höchsten Gebirgen Mittelgriechenlands (damals Rumelieu genannt!). Lindermayer am Pentelikon. von wo mir ein Weibchen vom 10. Juni 1898 einen schön singenden alten den Felsabsätzen des Taygetos oberhalb der I3aumgrenze und endlich spendete Herr Konsul Merlin sen.oder zweials Singvogel sehr ge- schätzt. April 1897 einen Vogel obachtete und daselbst auch Langhadis am 2Q. Drummond Als Ankunftszeit gibt das Festland I Mitte April an. April. durch einen Steinwurf übel zugerichtetes. lü. 8 . ein Paar alter Vögel aus der Umgebung von Kalamata dem Vogel in British Museum (Cat. brütet aber in den Bergen. Heldreich am 26. überall jedoch nur selten. ist er im Septem- er laut Drum- hat ihn ein. mond für kommen auch dort überall. Mai 1S58). Krüpcrs denn Männchen. Juli 1895 und August 18'JG) bekam. und am Hymettos bei Athen. v. Reiser. zurück. wo er mehrere erlegte (Museum in Athen. Krüpers beriani. Auf dem Festlande stellte Krüper [Sb>^ das Vorkommen im Zygosgebirge fest. Ein von Athen vom April 1893 un- noch nicht einjähriges Männchen aus der Umgebung serer Sammlung hat noch etwas mehr vom Jugendgefieder als von dem eben hervor- sprossenden Alterskleide. 20. am 13. Mai 1866 mit einem und Ende Mai 1873 mit ziemlich bebrüteten Eiern. Strimmeneas am 16. suchen. April felsigen 1 7^7X777 am . wie (für aber die Wanderer schon Ende März die Zeit des erfolgt.l. Über ber ein Korfu den erlegte 10. Die Inseln des Archipels scheint es nur vori'ibergehend auf dem Zuge zu be- Freund Knotek fand auf Jura (nürdliche Sporaden) die Reste eines zerrissenen Exemplars und Douglass sah den lialg eines auf Santorin erbeuteten Vogels. 30. Juli Ferner fand St. Das Gefieder zeigt keine Abweichungen von mitteleuropäischen Vertretern. GrieiliL-nl. Juli 1894 traf ich in den Mittellagen der Kiona beim Abstieg nach Veluchi. daß das Steinrötel den Winter in Afrika und nur FrühHno. Über das Vorkommen von M. Mai 1865 ein Nest mit sechs. p. (Jrten 1857 erlegtes 1895 in kann ich berichten. 315). Museum ein engl. so fand er am 19. Ornis balcaiiica. Von diesen gelangten einige in die Sammlung Dressers.113 III. Mitunter Jäger Dr. Er werde. ich von wo das Stück und unser Museum altes 31 1 und messen im Parnaß. Vol. Auf Korfu. einzeln stehenden Felsbioeken eine Familie von flüggen Jungen und am selben Tage hatten mir die Hirten ein solches. Sie sind etwas gefleckt und einsamen.ui. Krüper beobachtete das Steinrötel vor allem auf hochgelegenen Felswänden in Athen ein am Paar junge Vögel (AgoNach den Erfahrungen Dr. Zoll. den Karavuuibergcn unweit von dort überbracht.

l)evorzugt sie als Standvogel stets Inseln und felsige Küstenstriche. entschieden viel zu weit. Auf der letztgenannten Gebirge als auch auf den Evreokastron. Doch ging hierbei Gloger. kurz die Nahe des Meeres. Nur dem kühn im Süden. Einzelne Paare fanden sich auf (_)xiä der akarnanischen Küste Zante. hier und da küste und eines auf der Klippe Avgo fest. Selbst tief von die Lindermayer sonderEuböa und ich begegnete ihm Angabe. barerweise entging. Die von mir mitgebrachten Stücke stammen von Chalki und Tragäa. in ein ganze Jahr. Monticolu cyanns (L. doch vermerkte er den Vogel für Skopelos und Xerö. wie wir sehen werden.114 Ornis l>aU'aiiica. Ich beobachtete sie (Mal 18U7) in den Felsen bei Paläokastritza vom Meere an bis hoch ins Gebirge Korfu. Ich sah im April 1894 viele bei Kryoneri und ebenso daselbst in den höheren. am Kap im Norden und Geraki.) — Blaiimcrlo. Krüper fand sie hier auch mitten im Winter. welche den Besucher solcher abgelegenen CTCgenden noch obendrein durch ihren herrlichen Flötengesang in Entzücken versetzt. dann Krüper auf Erimomilos im Paar auf im Inneren der Zeus-Tropfsteinhöhle fand Krüper 1862 Kykladeninsel Klippen sah die im umgebenden Äleere. deren sich diese sonnendurchglühten Klippen erfreuen. Zur der Kaki Langhäda-Schlucht an einzelnes an der steilen West- des Bereits durch Sonnini erfahren wir. Von den Aufenthaltsorten am Festlande seien zunächst jene in Akarnanien erwähnt. die über unser Gebiet schrieben erwähnen ihr Vorich zähle allein elf Stellen mit allgemein gehaltenen Angaben kommen und Nisten einschließlich des Peloponnes. daß 71/. Später erkannte Erhard die Blaumerle als Standvogel der Kykladen. daß man sie an fast allen großen (Jebäuden des Landes finden könne. geschützten Schluchten im Februar 1897. cijanus die meisten felsigen Inseln Archipels gleichwie die abgelegenen Gebirge bewohnt. Jameson erkannte sie hier als Standvogel durchs Zeit meiner Anwesenheit im Juni lSt).S stellte ich der Ostküste mindestens zehn Paare. Zweifellos Brutvogel kleinen Kastell tastari in den Felsen des Skopos. Obzwar man sie in Griechenland auch weit im Eandinneren und ziemlich hoch im Gebirge vorfindet. Kythera. Mai entdeckte Santarius im Karstc bei Aetolikon ein Nest mit ganz kleinen die Keste eines vorjährigen Nestes . Ein ziemlich deutliches Bild der Verbreitung geben folgende Fundorte: Laut Drummond und Lord Lilford ist sie daselbst sowie an allen Küsten von Nordwestgriechenland während des ganzen Jahres sehr häutig. eine mehrfach an den Felsenküsten und Naxos. fand sie aber allerorts ganz auffallend scheu. an den beiden letztgenannten Orten zwei Paare zu erlangen. wenn er behauptete. Fast alle Autoren. Am 4. der Insel. einem verfallenden in den Felswänden kletternden Wutte bei gelang Kaes. ein und ein frisches mit drei Jungen vor. Kei-i und anderen noch kleineren Klippen an der Nähe der Acheloosmündung. Nach Graf von der Mühle käme dies — — überhaupt nur zur Wintei-szeit vor. Die trostlose Einöde der meisten wenig oder gar nicht bewohnten Folseilandc Griechenhmds wirkt zumeist auch durcli die dortige Vogelarmut umso abstoßender. so Blaumerle sowohl z. in der kleinen Insel Peluso. woselbst das Vorkommen seit 1858 im Zygosgebirge und im Varassovo durch Krüper und Simpson bekannt gemacht wurde. Zu den wenigen Vögeln. Bei meinem Besuche im Juni 1894 trieb sich ebenfalls ein Paar an dieser berühmten Örtlichkeit herum. B. gehört vor allem die Blaumerle.

Als isolierte. typisch. sondern der Amsel an. Mai 1894 sind: Pünktchen gehäufte schwache Kranzbildung.Simpsons und Hoerens am Mai oder I. Aber auch im Kara dagh bei Velestino konnten wir diese Art feststellen. 34 Knapp am stumpfen Ende der Eier zeigt sich durch dicht 20. etwas bebrüteten Eiern. Alt-Pylos. Jedoch sind die 20. wie solche gerade beim Genus Monticola hier und da vorkommen. Nach Simpson war das Nest seichter gebaut als bei M.115 Griechenland. entdeckte. der in Begleituui. namentlich in der berühmten Ruinenstadt Mistra. ziemlich weit ins Innere vorgeschobene Punkte kann noch ich die Walde bei Podolovitsa und die Gegend des Monastir Angelokastron erwähnen. Vielfach sah ich diesen Vogel in der großen Klissura. verspätete Brut. Gegen Abend schlüpfte sie dann Felsen im ins Innere des reichlich mit Vieh belegten Stalles. Von sieben Aveiteren einzelnen Eiern aus Akarnanien und gar nicht. Die Brutzeit beginnt manchmal sehr am am 3. traf ich so zeitlich. Mai bereits ein Paar mit seinen flüggen Juntren herumtrieb. mm L. man Graf von wohl sicherlich oft erst der Mühle nicht der in in den einem Blaumerle. wo ich sie auch erlegte. merula. Jänner 1899 beobachtete. vom Parnaß. pyracantha gehörte zeigte. ja Jenes Nest. namentlich im Gebirge. walirscheialicli eine zweite. Br. Maße und Gewicht dieser sieben Eier: L. wo Baron Schilling die Blaumerle neben dem Kamin des Klosters am 11. Gesicht in der Gelege zu sechs Stück! gekommenen Vögel waren Zeit zwischen Juni und in jeder November Hinsicht erlegt. Das erste Stück ist vom Parnaß sind zwei ein sogenanntes Riesenei. Missolonghi mehrere schon Datum bei Delphi schon meisten Gelege. aber auch hier erwies er sich als äußerst vorsichtig. die Nester nie gebaut! eines Geleges von vier Stücken. Busche Crataegus in der Felsschlucht bei in der zweiten Hälfte Mai. Jungen. begegnete ich ihr in den Felsen nächst Delphi und am Hymottos. Thienemann Grasstückchen fest beschrieb ein von groben und mit und künstlich sind Maße und Gewicht Lindermayer feinen erhaltenes als sehr flach Pflanzenstengelu und aus Besonders zusanimengefügt. Februar gepaart an und Krüper fand als frühestes April 1866 ein Gelege von drei Eiern.Juni 1859 in der kleinen Klissura das erste Nest mit fünf ungefleckten. Dezember 1898 und 9. kann 8* man . welches ersten Junitagen vollzählig. dann überall in den tieferen Lagen der Langhada-Schlucht in Sparta. Glücklicher war Krüper. 31. die übrigen schwach gefleckt. 32-2 30 4 28-5 27-8 26-5 25-5 20-3 19-8 mm mm 28 cg 25 Lindermayer bekam'auch Die Bei drei mir zu jungen. Auf dem Peloponnes lernte sie Graf von der Mühle und Lindermayer als sehr häutig kennen. III. Mir begegnete sie in mehreren Paaren bei Masklena in Arkadien.. weiters auf dem Berge Ithome in Messenien und endlich im Karste nächst Pylos sowie in den Felsen von Weiter wo am sich östlich 11. 20-3 20 199 202 7n»i 29 29 29 cg Gew. 282 276 27-5 26-6 Br.

der Abzug dagegen im März. Jänr. Mai 1897 bei Govino. am v.-aiii. woselbst nur durch äußerst vorsichtiges Anschleichen oder durch Ansitz und gegenseitio-es Zutreiben ein Erfola: erzielt werden kann. denn wenn auch helligt läßt. oder geringere Anzahl unserer Singdrossel. sind wieder mehr auf der Erde sichtbar und flüchten von dort aufgescheucht zu Dutzenden nicht mehr in die Baumkronen. welche sich während unserer Anwesenheit im ein dui-ch Februar 1897 in den Olivenpflanzungen bei Aetolikon und Missolonghi umhertrieben. für Euboa Lindermayer. Die meisten gab es in der Gegend von Potamös. Für Zante scheint dasselbe Verhältnis zu bestehen (ein Stück in der Kuli. Auf Korfu fand am 22. Daher die ganz erstaunliche Scheuheit der unablässig verfolgten Vögel in den JlivenwiUdern. gelangten große Bündel Erlegter auf den Markt nach Patras. bei Braganiotika und auch im Dünenwäldchen von Korissia.-il. In der ersten Hälfte . daß der Oberabnormer Weise hakig nach abwärts gekrümmt war. Nach Lord Lilford verweilt sie auf Korfu von Oktober bis April und wurde von Drumluond im Sommer dort niemals beobachtet. Leonis am Delph (27. Kapitän Sperling erfuhr in einigen Gegenden als Namen der Blaumerle die Bezeichnung „güttliciier Vogel" und gleichzeitig die Legende. In Attika erfolgt die Ankunft laut Krüper und oder im November. vielleicht kranke beobachtete ich am 19. Dies letztere ist nun durchaus nicht richtig. und 17. Auf den Kykladen ist sie nach Erhard die weitaus häufigste aller überwinternden Drosselarten. desgleichen ich am IG. daß dies der Sperling dei' Heil.i.)ktober. Ajn-il 1894 in den Oliven von Kali kiopulo und am 2. sondern unter die dichten Brombeerhecken. von Dezember wo eintreffen.. ein kann — Singdrossel. Bei einem jungen Vogel von Agoriani im Parnaß bemerke ieli. er nicht missen. Erst der Beginn der strengen Fastenzeit macht den argen Verfolgungen ein jähes Ende und dann legen die Drosseln auch sehr bald die unnatürliche Ängstlichkeit ab. sclinabel in Turdus musicus Der griechische Olivenwald überall zum Verderben. der sich auf das Kreuz des Erlösers gesetzt habe. strengen Jahreszeit ununterbrochen gejagt wird und ( Über die Zeit der Ankunft und des Abzuges fehlen ganz genaue Angaben. Für Santorin vermerkte sie Douglass. angeneiune Beigabe eine größere gereicht diesem bei uns L. ))eherbergt zur Winterszeit stets als unausbleibliche. Mazziari) und für Kythera erwähnt ihr Vorkommen im Winter und Frühling Jamesou. es. wie meine eigenen Beobachtungen ergeben. beliebten Vogel der der Grieche fast dortige Winteraufenthalt alle Leider zumeist anderen nützlichen Vögel unbe- Gericht gebratener Singdrosseln nach vorhergegangenem Jagdvergnügen So kommt daß gerade auf diese Drossel während der ganzen viele Tausende im fernen Süden ihr Leben lassen müssen. November 1898 Baron Schilling auf dem Markte Bündel zu Hunderten. die Mehrzahl aber erst anfangs dann zu Ende Februar nur selten mehr einzelne anwesend. November 1894) erlegtes Stück mir vorliegt. Je eine verspätete.er 1897. sonst kamen mir keine Abweichungen vor. Von den ungeheuer großen Scharen. Heldreich Ende Oktober Stavros hier die ersten 18'J4 erlegte 21.-. zu welcher Zeit Scharen von Singdrosseln keinem Teile der Insel fehlten.1 Iti Olllis den Weclisel vom l. Oktober. gewellten Jugendkleide zum eiufarbigeu Altei-sgcwande gut ver- folgen. Lindermayer sah die ersten Endi_' <. Schrift sei.

aber in den ersten Apriltageu waren überall alle verschwunden. musicus mit blaß isabellgelbem Gesamtgetieder eine Färbungsabweichung. von welchen ein Stück an Zeitdauer ihres Aufenthaltes im Gebiete die Frist )ktober bis Mitte März. wo die Singdrossel zuerst von der Exped. III. im Sommer sowohl auf den Inseln als auf dem Festlande. Auf dem Peloponnes. Thienemann. daß l. Im Isten wird sie als überwinternd für Euböa (Lindermayer) und die Kykladen (Erhard) angeführt. Später fand ich weder in Patras noch in Akarnanien auf selbe als Belegstücke mit. ist — Wie schon erwähnt. unserer mitteleuropäisclien Bergwälder nur schwer hineindenken und doch kann man ihm nicht bloß . strengen Wintern die riesigen Lindermayer Märkten unter Tausenden von feilgebotenen Singdrosseln Weindrosselu und hat daher vollkommen Recht. oder Jungen vorliegt. am 25. festgestellt wurde. um dort zu brüten. Lindermayer ermittelte von Ende < in als in der zweiten Hälfte Jänner 1896 einige WeinThessalien erlegt. im Westen kann ich dies für Korfu nachweisen. dann in Mittelgriechenland Graf von der Mühle. Das schon von Lindermayer mit Recht bestrittene Nisten der Singdrossel in Grieclienland behaupteten. Sowohl im Museum der Universität in Athen. wenn er Müliles. Auch Sperling will sie. Turdus vlscivorus Man kann sich diesen Vogel in ein griechisches Landschaftsbild L.117 ' Grieclienland. Jänner 1897 aus der Umgebung von Potaniös eingebrachten Singdrosseln Am 21. indem unter vielen am 17. ohne genauere Angaben zu besitzen. iliacus. Jänner gab es unter etwa 100 Singsich auch vier Weindrosseln befanden. als auch in dem hiesigen Landesmuseum befindet sich je ein Stück von T. Unser Stück erstand Herr Rother im Jänner 1898 auf dem Jlarktplatze von Korfu. welche gerade bei Drosseln schon des öfteren beobachtet wurde. etwa infolge einer leichteren Verletzung zu denken. vom nördlichen Teile angefangen gegen Norden zu. wenngleich nur selten gesehen haben und Simpson vermutete. — WeiiulrosseL Anzahl und meist nur auf griechisches in Gebiet. Von St.SljO ein Paar in Akarnanien zurückblieb. scient. bilden geschmorte »Singdrosseln ein sehr beliebtes Gericht und werden als In Griechenland allgemein besonders zuträglich für Rekonvaleszenten er- achtet. — Misteldrossel. de Mor. März waren überall Ebenso Mitte März in den Eichenwäldern bei Hag Pantelemono. Milrz hatte sich ihre Anzalil nur wenig vermindert und nueh noch einzelne sichtbar. fand auf den nur ganz vei'einzelte stets Graf von der mit einer Verweeiislung erklärt. Turdus iliacus Sie begleitet in geringer Seharen der Singdrossel bis L. Solange aber kein unzweifelhafter Beweis der Fortpflanzung in Gestalt von Eiern nach meiner Ansicht auch in den seltenen Fällen eines Vorkommens im späten Frühlinge oder gar im Sommer nur an ein Verweilen wider Willen. Drei von obigen sechs kaufte ich und nahm drosseln am Markte nur zwei T. traf sie Graf von der Mühle auch häufig in den Weingürten. • den Märkten mehr eine solche nordische Drossel. daß 7\ iliacus die häufigste Drossel Gi'iechenlands die Ansicht sei. Strimmeneas wurden drosseln in der das Gegend von Velestino Museum in Athen gelangte.

denn und Musinitsa. angetroffen. „Schnarren" sehr seine grrenze talwärts bis Dreraisa. Juli für unsei'e Sammlung schoß. Weiters fand ich sie mehrfach an der Nordseite der Kiona und der Westseite der Vardusia (Korax) Mitte Juli 1894 überall dort. und den in 20. wo ich niemals eine zu Gesicht bekam. ich T. die einzige von den echten Drosseln. Nnr ungern und selten versie läßt sie nach den Beobachtungen des Genannten die Gebirge im Winter. namentlich mit Turdus pilaris in den Winfermonaten beobachtet. ob i cephalonica der Abies Beständen 1897. von welchen ich Die Verbreitung reicht von der Piaumeines am 16. wenn- dort keine mayer und in gleich selten. wo es größere und kleinere Bestände der Apollotanne gab. sondern die Misteldrossel ist.118 Oniis lialcniiica. dort als Soltcnlieit im Wintur begegnen. die Misteldrossel ein ]3rutvogel ist weithin Wutte kein Nadelholz erlegte am 26. Mai Ihr Maß . durch 16.nnd Brutvogel im nördlichen den liehen Gebirgen des mittleren Griechenlands verzeichnet und auch. selten. März P]in Paar verriet durch das bekannte vereinzelt. aber erst Linderund Graf von der Mühle haben sie als Stand. jedoch überall ziemlich Drei einzelne Eier und 1. Sonn in seinerzeit diese Während meiner Reisen habe fraglich. Krüper erhalten. Dr. wo es beginnen. jedoch Drossel auf Milos wirklich angetroffen hat. gibt. Juni 1888 und und Gewicht: vom Parnaß. wenn sie Nahrung findet. Dann beobachtete ich und da einzelne Stücke in den höchsten Jjagen des Überganges von Kalamata nach Sparta nnd den undiegenden ]>ergknppen stets im Nadelholze sowie an den höheren Vogel samt dem in seiner Nähe befindlichen hier Berglehnen des Taygetos. überwintert aber auch auf den Kvkladen nach Erhard und lebt auf Euboa nach Lindermayer. da den Waldungen aller Gebirge brütend angetroffen wird. gesammelt. 32 23-2 31 32 mm 12. Die Paare hatten damals eben flügge gewordene Junge. viscivorus als Brutvogel auf den Ainos (Kephalonia) am zunächst 19. Stromvi Lala Im Peloponnes in Elis.>ei früh Mai 1898 einen vollständig erwachsenen jungen alten Männehen. was in Betracht Dagegen bleibt es sehr der dortigen Nadelholzwäldor gar nicht zu bezweifeln ist. des Eichenwaldes Kapellis Die Brutzeit muß dort sehr l. Ebenso selten erscheint sie nach Lord Lilford im Winter auf Korfu. zusammen mit anderen Drosseln. Anwesenheit in unmittelbarer Nähe der „Casa inglese". Vermutet hat dies schon Naumann. welche daselbst Standvogel ist. wurden am Mai 1890. wie Krüper be- in merkt. jedenfalls im Hochgebirge.

Sustas in Missolonghi ein daWeiters selbst in befinden sich im November 181)8 geschossenes und konserviertes Stück. ihr Von Zante ist sie in der Koll. Sie ist im allgemeinen als Standvogel zu betrachten. wenn die griechischen Gebirge teilweise mit Schnee bedeckt sind. Dezember 18(37 erbeutet worden waren. wo zweifellos sehr viele auch brüten. welche in der Umgebung der griechischen Hauptstadt von Seh rader sen. daß sie häufiger auf den Inseln des Agäischen Meeres auftritt als auf den Jonischen Inseln. Ebenso glaube ich. ß.). wie aus folgendem hervorgeht. lonia doch mehrere. Korfu besucht äußerst häufig. teils für einen Durchzugsvogel. so auf den Kykladen (Erhard). liche graue Wellenzeichiuing aufweist Freund H. aber es gab am 18. Merula inerula (L. . »Selbst auf den Inseln erscheint sie hier und da zur Winterszeit. — SeliwarzamseL Die Amsel gehört zu denjenigen Vogelgestalten des Landes. dagegen wurde sie auf Naxos im Sommer bisher speziell wird sie noch nie beobachtet. Graf von der Mühle beobachtete Flüge. welche mein sehr deut- hochverehrter ebenso ungewöhnlich wie interessant bezeichnete und mir auch noch niemals früher zu Gesicht gekommen ist. Schalow als — letztere Exemplar ist deshalb recht das ganze Gefieder eine eine Erscheinung. daß diese Drossel in der strengen Jahreszeit zuweilen allen Landesteilen aufzutreten pflegt. Auch Krüper und v. wenngleich es in vielen Gegenden ihrer viel mehr auf dem Durchzuge und während des Winters gibt. Dezember 1896 und ein Weibchen. Endlich sah Baron Schilling bei Herrn Diam. wie Dünenwalde von Korissia fast ebenso viele als T. entweder ganz zu fehlen oder wenigstens recht selten zu sein. 119 Griechoiiland. März 1897 in den Tannenwäldern des Ainos auf Kephadagegen in den Olivenwäldern stellenweise. ebenfalls aus Attika. Aus alldem geht hervor. und dann im Baron Schilling sah im Im Sommer scheint sie dagegen Spätherbste auch zehn Stück am Markte hängen. erwähnt für Santorin (Douglass) und für Euböa (Lindermayer). welche wegen ihrer Häufigkeit daselbst und wegen ihres überall geschätzten Gesanges schon seit dem Alter- tume zu den volkstümlichsten gezählt werden muß. Ich die Drummond Amsel im Winter nach beobachtete dort Mitte Jänner 1897 und Lord Lilford auf Vido nur zwei Stücke. welche in der sumpfigen Umgebung Lamias im Winter einfielen. Dieses weil mit Ausnahme der Schwungfedern auffällig.wie auch als Stand- vogel. Meviila vulgaris Leaeh. Sonnini hielt sie hier teils für einen Stand-. Kythera (Jamesoni und selten auf Paxos (Erzherzog Salvator). geschossen von St. Für die Kykladen erwähnt sie Erhard sowohl als Winter. bei Braganiotika musicus.III. Heldreich kennen sie als vereinzelten Ankömmling in strengen Wintern. November 1S65 und 11. ein weiteres mit greller Brustfärbung vom Pentelikon vom 25. Mazziari vertreten und auf Kythera vermerkte Vorkommen Jamesen im U'inter und Frühjahr. im Museum zu Athen zwei Wacholderdrosselniännchen. Dezember 1897. Unser Museum besitzt ein Männehen vom Dezember 1893 aus der Umgebunovon Kalamata (südlicher Pelopounes!). Strimmeneas am 3. Nach Lindermayer kommt sie nur dann mit den Gattungsverwandlen in den Ebenen zusammen. z. am 8. was auch Sj> erlin g bestätigt.

Von ganz besonderem Interesse ist es aber. denn es wurde mir beispiels1894 eine ganze Anzahl noch ziemlich frischer Gelege zugetragen. dann im Peloponnes im Nadelholze der Vorbei'ge des Taygetos gegen die Langhada zu sowie in den lichten Schwarzführenbeständen des Hauptgebirgszuges. und zwar nach letzterem durch Aristoteles. haft rotbrauner Fleckung. welche von genau demselben Platze bereits im Altertume bekant war. Ein Gelege vom Walde Kapellis zeigt ])rächtig spangrünen Grund bei spärlicher. Juni vom Parnaß erwähnt sei. Endlich brüten auch viele in Elis in dem schönen Eichenwalde Kapellis. gibt Hofgärtner )sten. worunter auch ein Zwergei vom 1. Juli 1894) und des Parnaß (Krüper). des Abzuges der Überwinternden im Jahre 1866 den bei Tholi 20. de Mor. daß die meisten von dort nach d<aii nämlich von Attika. die mit Würmern nur selten. was nach Aristoteles für Griechenland sogar als Regel gelten soll. doch kann man bis zum Juni noch frische Eier finden. denn ich konnte nur einmal. eine Erschei. kalten Jahreszeit. nichts weniger als l)egreiflieh. nung. so usf. wie Graf von der Mühle und Lindermayer beobachtet haben. Sieben griechische Amselbälge zeigen Übereinstimmung mit mittelebenso verhält es sich mit einer größeren Anzahl Eier aus Griechenland. die meisten gibt es noch oberhalb von Anavryta. aus der Gegend von Müdon und Pylos eine eigentümliche Fangmethode mittels Angelhaken. eine am kleinen Vracliorisee in Akarnanien und ebenso Simpson nur ein einziges Paar in dem Auwalde an der Phidarismündung feststellen. Mai 1804. Lindermayer erwähnt eines solchen Stückes. Gefangen und verspeist wird die Amsel in Griechenland zum Glück verhältnismäßig doch erwähnen die Mitglieder der Exped. nach Sclnvab durch Pausanias (Buch VllI. Umso zahlreicher erscheinen sie in diesen Gegenden zur brüten. so in den Mittellagen der Vardusia (18. aber nirgends besonders häufig. Fälle von vollständigem Albinismus sind bei diesem Vogel auch in Griechenland mehrfach bekannt geworden. daß sowohl Schwab in seiner Abhandlung über Arkadien (1852) auf (irund von Versicherungen der l^ewohner des Kyllene als auch Lindermayer ganz weißer Amseln in diesem Gebirge erwähnen. die im Lande erbrüteten Vögel mit den aus anderen Gegenden zum Überwintern zugestrichenen in den Ebenen bis zum Beginne des März. Tag bemerkte. bloß im Winter. Ich zu verschwinden anfingen. sondern auch brütend im niclit weise Skopelos am auf der Insel 21. Mir sind diesbezüglich keinerlei Tatsachen bekannt geworden und auch die angegebene als Ursache ist 9.120 Ornis In ganz besonderer Menge lialcaiiica. Kapitel 17. das im Olivenwalde bei Athen erlegt wurde. Absatz 3). findet sie sieh auf den nördlichen Sporaden. einige sogar schon am Kronoshügel nächst Olympia. doch lebvollständige und nordeuropäischen. Die weitaus meisten Brufplätze befinden sich jedenfalls in doi <:iebirgcri. (Kap Skropha) bei Aetolikon. und zwar Sommer. Weiters hörte ich auf Xoro viele singen und endlieh sah sie Fiedler in ganz auffallender Zahl im Dezember 1834 auf Skiathos sowie im Jänner ISoö auf Chelidromia. Dieses fand ich im Museum der Universität nicht dagegen ein ebenfalls rein weißes. Februar Schmidt März an. geködert sind. Nach Thienemann gehen viele Junge der ersten Brut wegen der frühen Legezeit zugrunde. Älai In den Niederungen der westlichen Hälfte des Festlaniles scheinen nur wenige zu am 3. geschossen von Herrn Mantlos bei Missolonghi. . vor. Die Legezeit beginnt in der ersten Hälfte April (frühestes Gelege im Parnaßgebiet nach Krüper am 16. In der dortigen Gegend gelten die Amseln im Herbste als Leckerbissen. Anfiings November vereinigen sich dann. Von ( Dünenwald Missolonghi (Olivenwälder). scient. April).

Das eine Exemplar hat die mediären. Jänner 1897 gelangten aus Kephissia. Jener fand sie ein einziges Mal auf dem Markte in Athen. Fe- bruar 1898. Zuerst bekam Strimmeneas sen. — wie man sieht. daß damals typisch nordische Ringamseln zusammen mit den angeblichen der orientalis-¥ovra. da die Säume der Unterseite breiter sind und die Unterschwanzdecken keine mediären Streifen besitzen. was noch wahrscheinlicher ist. daß viele nordische Arten. wieder ein typisch nordisches Stück. wie ich mich zeugt habe. Heldreich ist nichts Bemerkenswertes zu erfahren." In der Tatsache. in gewiesen <len ist Später kam ein Weibchen vom 20. während er bezüglich der Männchen folgendes schreibt: „Stehen wohl M. weißen Striche der Unterschwanzdecken deutlicher. griechischen Gebirgen die Ringanisel nielit mit Bestimintlieit nachnnd ieli niemals im Winter in HeHas auf eine gestoßen bin. daß sämthche bisher aus Griechenland bekannt gewordenen Ringamselu auf Grund eingehender Vergleiche mit einem großen Materiale durch Reichenow. ßlerula torquata Da 1^' Gripclipiiland. im Winter von 1893 auf 1894 ein Exemplar aus der Gegend des Piräus. wie Helimayr selbst sagt. den Kontinent überfliegend.wenig zu entnehmen. Schalow und Helimayr sich nicht etwa als die in den Alpen und den naheliegenden Gebirgen der zentralen Balkanhalbinsel wohnende Form. t. selbst dem über- nicht zur der Universität . Orientalis (ex Kaukasia et Persia) näher als der nordischen Form. am 25. Der Literatur ist leider nur sein. von dort ein Männchen in das Universitätsmuseum und ein schönes Paar in die Sammlung von Merlin jun. ebenfalls manchen am Markte seltenen Vogel — St. Selater. und es wäre interessant zu erfahren. Dieses ist. Jänner 1896 sammelte Professor Langhadis in der Umgebung von Tripolitsa in Arkadien mehrere Ringamseln. Graf von der Mühle erhielt ein Stück zur Winterszeit von den Aleppo-Kiefernwaldungen des Malevo (Parnon)Gebirges. und dann am 4. Ich kaufte es. Ibis Sibthorps „Fauna 1904.5 aus Attika in das Museum in Athen. dem Pentelikon und Parnes mehrere solcher Amseln auf den Markt zu Athen. eine IlauptbezugsStrimmeneas ein Pärchen am l.Iir. Zuletzt quelle für so kaufte. einen typisch nordischen Vogel. sich oft in ihnen gänzlich fremdartigen Gegenden weit im Süden herumschlagen. Tschusi hält diese Exemplare für orientalis. Dies ist ein neuer Beweis. sind aber eben nicht sehr typisch. Noch im selben Jahre. (L. daß es sich hier nur um nordische und keine östlichen Gäste handelt. in Arkadien angetroffen wurden.) — Nordische llin^auisel. Achselfedern aber so weiß wie bei Orientalis. vermag icli aus eigener Erfabrung über diese Art nichts zu bericliten. sie wurde daselbst häufiger beachtet. die ich wenigstens für unsere Gegenden als nicht haltbar betrachte. für unser Museum. Innerhalb der letzten zehn Jahre scheint die Ringamsel öfters aus ihrer nordischen Heimat nach Griechenland gekommen zu sein oder. November 186. ob die Abbildung in Veröffentlichung gelangten Tafelwerke Oxford (s.ö. Jedoch ist es eine ganz überraschende Tatsache. Auch von Degland und v. Auch v. p. erblicke ich einen weiteren Beweis. Dezember. wo es sich noch jetzt befindet. 225} ebenfalls dieser graeca"' in Form entspricht. Am 14. sondern als typische Vögel aus dem Norden heransgestellt haben. Lindermayer nnd Erhard bezeichnen sie als überwinternd auf Euböa und den Kykladeu. Alle diese Ringamseln gehören zur nordischen Form. von denen ich zwei Männchen und ein altes Weibchen erwarb.

Häufiger als im Sommer kann man dieses Zwerges der europäischen Vogelwelt im Winter ansichtig werden. kommt diese Art in Griechenland als R. Strimmeneas von Thessalien. zu welcher Jahreszeit die Goldhähnchen die immergrünen Gesträuche der griechischen Karsthänge bis zur Küste herab beleben. altes AVeibchen auf Petalä am 25. im Winter in den Olivenhainen. Für Mittelgriechenland (dem alten Rumelien) ist das feuerköpüge Goldhähnchen schon von Lindermayer und Graf von der Mühle nachgewiesen. aber (L. heute noch nicht ermittelt. wie aus der Angabe Krüpers bei Mommsen: „Über seine Legezeit wurden hier noch keine Beobachtungen gemacht'' deutlich hervorgeht. als eine Reihe von sechs Stückeln unseres Museums in der Zeit vom 26. Februar 1895 in der Umgebung von Athen in Ein o' wurde in Arkadien am 22. und in den Wälder kephalonischeu Tanne am Ainos (Kephaluniai fand ich sie am 18. Oktober 1890). Ein zweites wurde Von Ende November bis Ende P'ebruar fand es 27. ohne dabei eine Jahreszeit zu nennen. In diesen habe ich niemals ein Goldhähnchen auffinden können.iuch weniger zahlreich vor kiefern bewachsenen.1 22 Oniis balcanica. von wo (Delph) mir übrigens auch ein Exemplar am Lindermayer bei Chalkis 21. Leonis und St. anderswo meistens der Fall ist.). (bei sagt bloß sehr vorsichtig: ist in Griechenland brütet dieser Ansicht. März in den dichten (iestrüppwäldern am Tripodolakos und erlegte ein sehr schön gefärbtes. wohl aber traf ich beide Arten in dem schönen. ebenso für die noch heute erhaltenen Tannenwälder Fuböas und endlich erkannte ich es deutlich am 16. Unterschiede von mitteleuropäischen Vertretern sind. Kegulas hjuicapilius (Brehui) — Feuerköjitiues («oldhähiiolien. März 1897 ( cT. erlegt. wurde Ein solches Warwara im Parnaß Gi-iechcnland in bisher noch nie entdeckt. beobachtete diese Art am 20. für meine Augen wenigstens. Zeitangaben. vom Pentelikon und tlymettos. steilen Schluchten des Taygetos nächst dem Joche knapp unterhalb der Baumgrenze. aus Wacholder (Juniperus macrocarpa und phoenicea) bestehenden Dlinenwalde der Lagune von Korissia. und gesammelt wurden. Februar 1897. Die Angabe Lindermayers. Lindermayer hält es für einen Standvogel der nördlichen Provinzen des Landes zusammen mit Regulus ignlcapillus und nach Graf von der Mühle ist es ein solcher auch auf Euböa. Auf Kythcra beobachtete Jameson diese Art im Frühjahr. nicht wahrnehmbar. 'o'- Jiegulus refßulus — Es und ist folglich Kegiiliis cristatus Standvogel Krüper in Seebohm Dresser) der Kiefernregion des Parnaß ist. welche insoferne zu stimmen scheinen. beruht auf einem Irrtum. So erhielt ich vier Stücke im November und Jänner durch Langhadis. Held„In denselben Wäldern wie das andere sah. angeblich in großer Zahl. obwohl sie ohne Zweifel in der Nadelholzregion der griechischen Gebirge auch brütet. Jänner 1897 daselbst erbeutetes o" liegt mir vor. regidus. ob dieses Goldhähnchen Vögelchen zur Brutzeit reich. di'ru . Goldhähnchen". Oktober 1898 erlegt. daß Krüper 185U ein Nest mit Eiern gefunden habe. Februar 1897 im oberen Teile der Schluchten des Zygosgebirges (woher auch ein Exemplar des Museums von Athen stammt) sowie am 3. Auf Korfu fand es Drummoud. November 1894) vorliegt. November 1894 bis 27.und Kiefernwäldern verweilend. da er das und ebenso auch v. Koch Grelbköptiges (xoldUähiu'heu. den Oliven. Ein am 20. Juni 1898 in den mit Apollotannen und Öchwarz- Wie dies . dann eines von Kalamata (24.

Phylloscopus honellii Das Verdienst. licht olivenbräunliche Aberration vom normalen Gefieder erhielt unser Museum durch St. als solcher einfach zur Winterszeit häufig in Der Genannte fand den Weiden- den Vorbergen Attikas und in den Gärten um Auch Krüper erblickte ihn zu dieser Jahreszeit ziemlich häufig in den Gärten der Städte. gelöst Die Frage. und noch am 20. in den letzten Jännertagen 1897 sowie am 1.19. traf ich R. in Straßengräben und im Röhricht gegen den Phidaris zu. gebührt dem imermüdlich tätigen auf Kvtliera vcrniPi'kte Ciirrnca vnlgarlx gehört möglichenveise . Als überwinternden Vogel dickicht der Erliebuiig Iriulisten spaterer 123 Oriechenlnnd. wie Linderzu tun. April 1894 in der Richtung gegen Valle di Ropa erbeutetes Männchen betrachtet werden. welcher nach bietes holt) mayer sagt. Meinen Aufzeichnungen entnehme ich. wo er an sonnigen Dezember. Graf von der Mühle fand den Weidenlaub vogel an denselben Plätzen und zur gleichen In seiner Monographie der europäischen Sylvien huldigt er aber der bestimmt falschen Anschauung. und 20. Sommersich in den griechischen Gebirgen aufhält.rufus'im. Jahreszeit wie Ph. März 1897 Vogel zur l)is brüten.). Latli. Februar auf Petalä. diesen Laubvogel ') aiu-li in Die von . ein Paar damals erlegter keinen Schluß zu. Strimmeneas. bisher Griechenland — Berglaubsängev. ein Männchen. Dezember 1902 sammelte. Weidenlaubsiiugei-. diesem Laubsänger mit einem echten Wintergastc des Ge- den Beobachtungen KrUpers (von II eidreich wiederim August und September erscheint. Chr. Eine sehr hübsche. woselbst ich am 20. laubvogel sondern zu streichen.') Ziemlich viele Ph. Oktober 18'J4 im großen Athen. rufus sah ich dann in der Umgebung von Missolonghi. trochüus. wo fälschlich sogar für einen PhiiJIoscopus ruftis (Bechst. der den Vogel. Jänner 1897 beobachtet und zwei 9 auch geschossen und präpariert wurden. regulu^ im Wacholder- kleinen Flügen in Korissia auf Korfu. Er ist deshalb als Standvogel in Griechenland nicht nur fraglich. daß der Weidenlaubvogel auf Korfu am 18. könnte zu Jahreszeit ließ diesbezüglich leider Düne von ein in leicht großer Zahl. Jänner 18ü7 ebenfalls Paar zustande brachte. Sonnini hielt Goldhähnchen dieses griechischen Inseln im Archipel.Tanieson im liierhci*. Beim Eintritte der wärmeren ^^'itterung waren dann sämtliche verschwunden. Vielleicht liegt hier eine Verwechslung mit Ph. Dasselbe bestätigen auch Lindermayer und Seebohni.und Jännertagen seinen eintönigen Gesang hören läßt. Olivenwalde bei Athen geschossene Männchen. PJii/JIojnienste rufa — Wir haben es bei Standvogel der es gar kein Nadelholz gibt. auf der Balkanhalbinsel noch nicht aufgefundenen entdeckt Friilijalir (VieilL) zu haben. den Winter in den Ebenen zubringt und im April wieder nach Norden zieht. Februar im großen Olivenwalde in der Nähe dieser Stadt. Eine weitere sichere Beobachtung dieser Art machte ich am 24. und zwar am überschwemmten Meeresufer der Bucht von Govino bei Goraggio sowie am Rande der Lagune von Korissia. Als ganz außergewöhnlich späte Erscheinung muß ein am 17. ob sie dort werden. III. daß Ph. Leonis sandte \inserera Museum drei am 2. honellii vor. in Megali vrysis bei Lamia am 23.

aber erst 1875 Cab. cirlus) besitzt. ist es leicht begreiflich. und Wutte sehr Männehen und folgere Der besprochene Vogel Stunden währte die Jagd auf hohen Eichen bewachsen waren. der die hochgelegenen Stellen der Gebirge bewohnt und dort brütet. Der Berglaubvogel ist von einer verblüft'enden Lebhaftigkeit und es wäre überhaupt nur reiner Zufall. p. nicht fehlen. 95) mit den Worten erwähnt: „Ich habe ihn zur BrutParnaßgebirge zeit in Griechenland beobachtet. Nachmittags war ich wieder zur Stelle versteckte mich und sah nach einiger Zeit zu meinem Erstaunen das Weibchen wieder herabschoß und sofort mit einem Männchen unter einem an Cisticola erinnernden unweit von meinem Standorte befindlichen Bodenneste („Tüp") Kufe zu seinem fliegen. April )livenbaume Erst am in Brutplatze im schönen Eichenwalde Kapellis bei Lala (Elis) sollte mein Wunsch. Da das Männchen zur Brutzeit fort und fort in kurzen Pausen seinen hellen legte ich es — befindlichen Triller ertönen läßt. ihn zu erlegen. An diesem Umherstreifen ließ ich es in jenen (Erab. dies in Giüechenland nachzuholen. Jahrzeiten" als Ergänzung hierzu: „Dieser Laubvogcl ist der einzige Soramervogel. 1877. 8clion in Juli trift't man die Jungen in der Ebene an. Ornis Krüper Ornith. Tagen wahrhaftig daraus. den Vogel eingehend beobachten zu können." Jlündlich teilte mir Krüper dann noch mit. daß es im es ist nicht schwer. April 1867." Noch im selben Jahre folgt in den „Griech. März 1873 und 12. Außer diesen Bemerkungen Krüpers wird Ph. Mai 1898 wurde ich am Rande einer kleinen Blöße im genannten Walde durch eine mir unbekannte Vogelstimme aufmerksam gemacht und erblickte von Eiche zu Eiche fliegend einen Laubsänger. Es war ein Männchen und nun kannte ich bereits den Lockruf." Da mich im Norden der Balkanhalbinsel bisher ohne Erfolg bemüht hatte. Zygos. April 1S97 im Olivcnwalde östlich von Missolonghi habe ich ohne Zweifel ein Stück zwar für kurze Zeit beobachten können. er ist einer derjenigen Wanderer. den ich auf weite Entfernung als den gewünschten Ph. Dann hält er sieh mehrere Wochen in der Ebene auf und zieht sich in die Berge zurück. blieb aber in dem darunter befindlichen dichten Kornfelde leider unauffindbar.und kennen gelernt. allein das Vögelchen verschwand spurlos im dichten Gezweige eines Ölbaumes. fand aber trotzdem nur noch ein Walde Kapellis nur wenige Brutpaare gibt. zu dessen Blätterfärbung sein ich Gefieder so vortrefflich paßt. Zwei volle drei unweit von einander befindlichen Hügeln. boneUii für das Gebiet nur noch von Seebohm (Ibis. p. )ialc. ( 18. mit dem kleinen Vogel bekannt zu werden.und Edelkastanienbeständen am Zygos angetroffen habe. April 1874. njliulich 18(34.. Am 1897 wurde ein anderer solcher Vogel unweit Astros von einem meiner Gegenwart herabgeschossen. etwa 1 2 Tage alten Jungen mit. — Unmittelbar daneben er- — und nahm das Nest das erste im Lande gefundene samt den darin sechs. Auf einem Ausfluge am 4. iu 260 erschienen: „Diesen interessanten Vogel hatte ich schon am f. streifen welcher am meisten Ähnlichkeit mit dem Lockrufe der Zaunammer den Standplatz eines Paares beim Umherim Walde ausfindig zu machen. Journ. daß er die meisten Berglaubvügel zur Brutzeit in den Eichen. die mit Triller verraten würde. In der Attika traf ich die ersten am 4. erfüllt werden. Das Vögelchen als fixen Zieljmnkt aufs Korn zu nehmen war . hatte aber hierbei anfangs wenig Glück. wenn ihn nicht nach kurzer Zeit immer wieder sein lauter bereitete mir viel Plage. in Dieser schrieb Athen. 28. noch vor Ende März erscheint er in den Olivenbäumen der Ebenen.124 Dl'. die am frühesten ankommen.iuica. daß ich mir alle Mühe gab. honellii erkannte. Am Vormittage des 26.

. Beide Geschlechter finde ich in der Färbung vollständig gleich! Zu erwähnen wäre noch. Juli sämtlich zwischen Liosa) Universität in von St. [und drei Männchen nebst einem Weibchen. so ließ sich seine Stimme wie zum Spotte schon aus ganz anderer Richtung wieder vernehmen. trockenen Eichenblättern. Infolge meiner vielen diesbezüglich erteilten Aufträge erhielt unsere Sammlung. außer den oben erwähnten drei Brutvögeln. die lich fest gebaut. unmöglich und kaum hatte einer von uns auf gut Glück in das den Vogel verbergende Blätterdickicht hineingeschossen. g-auz Das erwähnte Nest befand sich am Abhänge eines Hügels und ist nicht sonderEs besteht durchwegs aus vorjährigen. GiifcliciilaiKl. Im jMuseum der (Station dem 31. erbeutet von Prof. daß zu jener Zeit. aber der gelbgrüne Bürzel unterscheidet ihn auf den ersten Blick. da sich der Vogel am Durchzuge in den (Jlivenbäumen herumtreibt. April in der Strimmeneas auf dem Durchzuge Athen befindet sich ein in Attika am 25. In der Gesamtfärbung erinnert der Berglaubsänger sehr an Hypolais palUda. durch wenige Grashalme zusammengehalten werden. April 1895. Umgebung von Athen erlegt. noch ein Männchen aus der Umgebung von Tripolis (Arkadien). außer einem leisen Piepsen von ihm keine Stimme zu ören ist. die Eingangsöfinung ist 4-ö cm bi-eit und 2-5 cm hoch. hat eine länglich-rundliche Gestalt von 12 cm größtem und 9 cm kleinstem Durchmesser. 1860 geschossenes Weibchen. März und 9. Langhadis am 25.125 III.

426). 1899: 29. Mai (Langhadis). p. auf den Hügeln rings Tripolitsa. hier viele am Lilford annahm. 1897: gerade 2. äußert sich Krüper hierüber mit den Worten: „Er Mitte stellt sich Ende September und im Oktober in den Ebenen ein. Waldlaubsäiiger. Der FriUijahrszug dauert auch bei Ph. doch bin durch Stavros Strimmeneas am dem allgemeinen Zuge als ein Phylloscopus sibilator in schönes. am 25. dem Wege nach Valle di Ropa mehrfach und auf Bucht von Kalikiopulo massenhaft. Attika. August 1895 gesendetes bei Agoriani Männchen eher höchstens im Parnaß mit ansässig gewesener Vogel zu betrachten Das Brüten Schleuder geschossenes und mir vorausgeeilter als ein ein- dort ist. Der Herbstzug ist wenig beachtet. erlegt. Korfu. ein sibilatri. B. der Strande einen überwinternden Waldlaubsänger (also viel häutiger. . am Fuße 12. als erlegte). daß ich bislang der neuen 1-^orm ßavesceiis beim besten Willen keinen rechten Geschmack abgewinnen konnte. p. Krüper). Mai. Seebohm. 1897: 26. April. 1898: 14. welches zunächst Lindermayer für Mittelgriechenland samt Euböa und den Peloponnes feststellte. Strophaden. — dem Zuge iler den Gebirgen zu denken. ohne genauere Angaben darüber zu machen. Auf dem Peloponnes beobaclitcte ihn Graf von der Miililc im Herbste und Winter auf mit vielem wilden Fenchel und anderen hoehstengeligen Doldenpflanzen zr. Die mir vorliegenden." So wurde ein Stück der Balgserie des hiesigen Museums von Leonis bei Athen ziemlich häutig schon ich 23. April. 90 und Hist. ist Tatsache.i2b Oniis 1)alcanica. sibilator sehr lange an. dieses Laubvogels ist in Griechenland wohl ausgeschlossen. 1896: 6. Lindermayer Oktober sagt. Krüper beobachtete ihn im Taygetos im August (von Heldreich wiederholt) und Graf von der Mühle erlegte im Herbste diesen Vogel öfters. September 1894 erlegt. denn in der Hauptschlucht des Varassovo trafen wir am 4. of Br. Bezüglich der Dauer des Aufenthaltes im Lande sind die betreffenden Beobach- tungen etwas verschieden. sibilator und kann nur bemerken. 1874: 26. Zante. bei Kephissia. April zum ersten Male gesehen (Baron Schilling). bei Govino im März 1857 Mai. aber auf gelangt er im Frühling und Herbst in großer Zahl ins Gebiet (s. Mai. bei Keri des Skopos. Phyllopuenste (Boclist. bis Mitte April in Wohl richtiger daß der Fitislaubsänger in ziemlicher Anzahl von den ülivenwäldern und Gärten sich herumtreibe. 1898: 7.ldreieli bewachsenen Feldern. und 19. wo er den ganzen Winter hindurch bleibt und im März nördlich zu wandern beginnt. bei Kiveri an der Kiiste. April. An ein Brüten dieser Art wäre daß beispielsweise der Ansicht. 1897: 16. an obigen Orten gesammelten sechs Stücke betrachte ich durchwegs als richtige Pli. Das ül)erwintern. zahlreich anwesend. Mai. 1894: 17. wie folgende Aufzeichnungen beweisen: Attika.). Februar 1897 ein laut singendes Männehen an. Patras. April (Dr.r Bechst. um die Argos. Ibis 1877. I. Korfu.

ohne einen Laut von sich zu geben. von Zante durch Strickland und von Kvthera durch Jameson. wenigstens trafen am ist in besten beantwortet mit Griechenland nicht zu den wir ihn nur äußerst selten dortselbst auf dem Herbstzuge. Meiner Meinung wäre darunter vielleicht am ehesten Ph. p. den Worten des Genannten:^) „Wir vermuten. Graf von der Mühle dagegen bloß einen einzigen jungen Vogel im September auf dem Palamide (Nauplia). Mai 1867 und 28. wenngleich es immerhin Landes hier und da ein einzelnes Paar zum Brüten zurückbleibt. der große (_)lbaumspütter. Ifyxtoluis olivetormn (Strickl. daß es ihm unbekannt sei. auf ein von H. um zu brüten und von Erhard. Vom Frühjahrszuge der Vogel weiters ist bekannt geworden namentlich von Drummond den Jonischen Inseln. welchen Graf von der Mühle für Griechenland nicht angibt. als — 28. icterina (später nochmals von Lindermayer wiederholt) hat schon Schlegel') zu der Bemerkung veranlaßt. aber richtig kennzeichnet Dr. daß er Brutvögeln gehöre. c1. sondern auch durch sein Erst wenn in ') Kritische Übersicht. Die Frage. ob H. Angabe vom wie wir aus Dresser ersehen. Sylvien. wohin selbe gehöre. erscheint aus fernem Süden. welcher H. 147 angegebene Fic. JtTijpolais Kurz. lichen 127 Grieclienland. Die von Graf von der Jlühle unter Nr. April Die obige 6.). den griechischen Landen der heiße Sommer Einkehr gehalten hat. Gewiß falsch sind dagegen die Angaben von Drummond. . dieses unvergleich- wiederholt): „Der Griechenland zu finden. und es war uns ein leichtes. enrop. Lindermayer verzeichnet den Gartenspötter für Eiiböa und erhielt ihn einige Male im April und September von den Olivenwäldern um Athen.) — GrolJer Ölbaiuuspötter. daß im Gebirge des möglich vogel betrachten. ^j Monogr. als einen 15. zwischen Athen und Marathon erlegtes Exemplar.[Tfipolais philomehi Sängers in Gartenlaubvogel ist April oder anfangs Mai. auf feststellen. welcher 1873 bezieht die Art eben- Durchziigler bezeichnet. September sich. 53. April Seebohm." in Vorkommen Heldreich OarteiispiUter. frühzeitig vögeln der Kykladen zählt. p. 90. nur für wenige Monate. philomela in Griechenland brütet. honellu zu verstehen. April 1873 Ende August und anfiings 1860. III. welcher ihn zu den StandSo will denn auch ich ein von im Parnaß erlegtes o\ welches mir vorliegt." Strimmeneas am August 1895 bei Agoriani eingetroffenen Zugirgendwo wäre. dem Zuge befindlichen Vögel dort zwischen den Ähren der Getreidefelder oder in den Dornenzäunen der Feldeinfriedungen umher. pallida nicht nur hinsichtlich seiner ansehnlicheren Gestalt. welcher sagt. Mai 1898 daselbst eine große Menge selben — von toten und verhungernden Gartenspöttern Kraftlos huschten die armen. wurde am Peloponnes wieder durch. 18. und zwar von Korfu durch (doch hier nach dem- mehr noch im September!). je ein Paar für die Museen in Sarajevo und Athen aufzulesen. und zwar Ende am er 27. Schließlich konnte ich gelegentlieh der Vogelkatastrophe auf den beiden Stropliadeninseln in der Zeit vom 14. daß einige auf Korfu verbleiben. im angetroffen. (L. falls zieht er dem Durchzuge In der Attika südlichen Krüper das folgendermaßen (von CTriechenland nur auf snlicaria Bp.

Während meines dortigen Aufenthaltes Wie seiner zum ließ sich bis Ausnahmsfall Hauptstadt ich erlegte. gegen die Spitze bleifarbig.liucli ICaysmliiig- u. Laut brieflicher Mitteilung Drummonds an Dresser wurde H. mir wohlbekannten Gesang lauschte. dal^ Sciater der Abbildung dieses Spötters Bauer H. ') In mitgeteilt. Eines davon gab ich an Mr. daß dieser Vogel dort auch vorkommt. Beim Männchen ist die ganze Oberseite graubraun mit einem Stich ins Olivgelblichc. Der Raum zwischen Schnabel und Auge ist heller. oliveforuni auf Korfu. daß Drummond der Entdeckung verlustig ging früher und 1837 Strickland') in (ioulds berühmtem Werke „The Birds of Europe" im Text zu Tafel 1U9 folgende Neubeschreibung von Salicaria olivetorum gab: „Dieser Vogel gehört zu jener Abteilung der Salicariae. letztere weißgerändert.'' ich essante Mitteilung von lichter Unterseite grau- Brust und Unterschwanzdecke gelblich. Strickland vorgezeigt. Strickland erbeutet wurde. 'j^. bei welcher der Schwanz nur schwach gerundet ist und die Farben dunkel und einförmig sind. Turdoides und anderen ausländischen Arten. LIV. und Zehen Iris Schnabel an der Wurzel orangegclb. weshalb ich es für einen vereinzelten daß Lord Lilford 1857 ein Stück schon im April unweit der Ein zweites sah er im Balge von Zante stammend. die beiden nächsten Federn mit zarter weißer Spitze.und Sekundärschwing<'n sind dunkelbraun.' (ianze Länge Schnabel Ergänzend füge bildete (in Tarsen englischen Zollen) <i. aber wegen seines scheuen. Diese Sclieu- Ursache sein. die beide Männchen waren. p. In 1843 erschienenen Arbeit bezeichnet er den Vogel dort als sehr häufig und vermerkte die Ankunft gegen den 15. 8. entdeckte Drummond //. Mai. woselbst 8. Tarsus '/g. dunkler. den Abzug im August. Neuchatel. daß die Type der Art. . nämlich noch bei. wo er durchaus nicht selten ist.!. j\Iai halte. nußbraun. daß mir ein im Sommer 1895 von Hauptmann Polatzck auf Korfu erlegtes typisches Exemplar vorliegt. Er besucht die Olivenhaine und lebt weniger am Wasser als einige seiner verwandten Arten. p. seine beiderseitigen Außenfedern ringsherum leicht weißgerändert. Mai vergeblich nach dem lauten. Mai 1836 auf Zante von H. in 19U4. Flügel o^») Schwanz 3. Coulon. hier „Fauna graeca" macht. olirpAorum von Jenem eigentlich schon ein Jahr heit die auf Korfu entdeckt und auch im Balge Mr. geradezu quecksilberiges Wesen und an liervorragendcr mag wohl Sclieulieit üljertrift't. Auf (Ibis. obwohl der höchst eigentümliche Gesang den Vogel überall leicht verrät. E. weiß. jetzt in Cambridge. „Ich bemerkte diesen Vogel zuerst im Mai 1836 auf Zante. jedoch brachten es die Umstände mit sich. \j. 22ö) Sibthorps die nicht inter- veröffent- in Oxford aufbewahrten Werkes erkennbar nach einem von Sibthorp Tafel 38 dieses olivetorum deutlich vor 1787 beigestellten und zweifellos von Griechenland stammenden Exemplar ab. arundinacea.l^ö Oniis liak-aiiic. Die Primär.sius. loalustris. wie bei Sylvia * arundlnacea. unruhigen Wesens konnte ich nur zwei Stücke erbeuten. Seine Stimme ist ein unbestimmtes Gezwitscher ziemlich ähnlich ienem von »S. ßla. Vol. SchHeßlich sei erwähnt. schon oben erwähnt. an den Seiten dunkler werdend. ebenfalls bis durchaus keiner hören. erst am 21. II als „Wegen der geringen Entfernung Zantes vom Peloponnes ist es wahrscheinlich. tlei' dcutsdieu oniitulugisclieu Literatur zuerst 1S40 . scheint aber bisher der Aufmerksamkeit der Beobachter entgangen zu sein. der Schwanz gerundet und ebenfalls dunkelbraun. Die Klangfarbe seiner Stimme wird besonders hervorgehoben. das andere befindet sich in meiner Sammlung.

zwar größtenteils Lindermayer entlehnt. Lange Zeit liaupt nicht klar. Nicht minder häufig dürfte er auf Euböa sein. Ich hörte den eigentümlichen (iesang vieler Paare in den ausgedehnten Olivenwäldern. und dies ist Lindermayer in Päßler seinen verschiedenen Arbeiten über die griechische Ornis. i\Iai 1859 und 30. bei Rey. denn wenn er sieh durch seinen Gesang auch dem Jäger verrät. obwohl alte und junge im Laubwerke einige Male für Augenblicke sichtbar wurden. S. Brehm. das Betragen vortrefflich schildert. oben Reiser. wo aus der er ja sehr häufig war und noch ist. wäldern der Sein schnatternder Gesang. . S. Mai. wurde man sich über die richtige Verbreitung in Griechenland überFritsch beispielsweise hält (S. nach In Akarnanien 24.luli oder anfangs August fest. sorgfältigen Krüper am dagegen. der die Erbeutung überhaupt am ehesten ermöglicht. 163) noch heutzutage an dem Irrtum daß sich das Vorkommen auf die Jonischen Inseln beschränke. wo Es ist aber nicht ausgeschlossen. welche. „Der lebhafte. Dresser etc. Dubois. Brehm (Eierwerk). olivetoruin nach Erhard ebenfalls zur Brutzeit. Hier möge eine Stelle aus der „Monogr. am 4. ist sehr scheu und flüchtig und schwer zu erlegen. April 1867. teils befiissen sie sich ausführlich mit der Lebensweise während des kurzen Sommeraufenthaltes. aus der sie schöpften. Nach seinen Aufzeichnungen erscheint er dort in der Zeit vom 10. Heldreich (Übersetzung Krüpers ins Französische!) und in A. delt Graf von der Mühle. Auch gelang es mir damals. bis 12. v. Die Inseln des Agäischen Meeres und namentlich auch die Kj'kladen besiedelt //. die letzten 11. namentlich um Melanes am 15. aber alle diese Bearbeitungen haben eine gemeinsame Quelle.. nach Beendigung des Brutgeschäftes zu verstummen. fest. Auf Naxos fand ihn Krüper ziemlich häufig in den größeren Olivenbäumen und den Eichen. L. Lindermayer brachte nämlich schon 1843 eine ausführliche Beschreibung dieses Olbaumspötters und seiner Lebensweise nach eigenen Beobachtungen sowie Belegstücken Umgebung von Athen. April 1860. Juli 1894 ließ sich tagsüber in dem prachtvollen Ölbaumwalde bei Itea kein einziger mehr hören. rechnen Krüper stellte erlegte er auch den Wegzug mit Ende August 1871. Er erhielt auch Eier. aber bissige Vogel lebt nur in Olivenwäldern und nur auf Olivenbäumen. europ. so läßt er sich doch durch seine Färbung. doch lernte ich hierbei sogleich seine unbeschreibliche Scheuheit kennen. bei Degland (1867). woselbst mir mehrere in den letzten Tagen des Monats Mai und in den ersten des Juni gesammelte Nester samt den Gelegen zugetragen wurden. denn am 12. April 1873 und anfangs Mai 1874. daß bei einigen dieser Datums zwölf Tage hinzuzusind. einen zu erlegen. u. 233. viele Die Angaben über das Vorkommen des Vogels auf dem griechischen Festlande sind teils in kurzer Form enthalten in verschiedenen Werken. bekam am Mai 1894 im Aleppo-Kiefernwalde westvom Piräus gegen Salamis zu hören und dann tags darauf mehrere in den OlivenIch lich am in Attika den ersten 12. d.III. dagegen keinen in den Gärten der Ebenen. 107. 9 . 28. bei In ausführlicher Thienemann Weise wird dies (Fortpflanzungsgeschichte). Ornis balcanica HI. im „Vogelfang" von Ohr. Brehms „Tierleben". mit dem Eortpflanzungsgeschäft daselbst und mit der Feststellung von Ankunft und Abzug. wie in der „Rhea" (Thienemann) 1846. weil vielleicht der griechische Kalender (alter Stil!) angenommen wurde. Umgebung von Kephissia. Juni 1894. alles behan- Baedeker. Paare verbringen die Sommermonate auf Skopelos. IJJ Griechenland. wo Lindermayer ihn feststellte. ihn früher schon Simpson erwähnte. Sylvien" vom Grafen von der scheint Mühle Platz finden.

hineinzujagen oder aber . der Nähe von Gythion. eines Weibchens habhaft zu werden. trotz der mayers. nur das schrillende Gezirpe dringenden Geschrei dieses Spötters. Geradezu massenhaft bewohnt er die geeigneten (_)rtlichkeiten in Messenien und Lakonien. Mai 1895 in der Umgebung von Tripolitsa erbeutetes Stück vor. sie durch- und verdient ist. Bei Kalamata konnten ich und meine Begleiter das Leben und Treiben des ruhelosen Vogels sehr genau beobachten. wo sich der Vogel herumtreibt da mit einem Male ertönt das Geschnatter desselben Individuums etwa 100 Schritte seitwärts in den buschigen Ölbaumwipfeln. die dem Scheine sehr mit so der <_)hvenbl. über das Vorkommen im Peloponnes Gleichwohl ist daselbst er keineswegs gegenteiligen sich als in sei hier festgestellt. Um endlich die Verbreitung in Griechenland abzuschließen. pallida ähnlich. frrünliclierau." und nennt die . Soweit die Vorgärten der Stadt reichten. war bloß H.itter übereiu- kaum von denselben unterscheiden. wenn man einmal seiner gewahr geworden Oft glaubt man nach langem Nachschleichen in den nächsten Augenblicken endlich Geduld und zu Schuß zu kommen. Zu den alier- — schwierigsten Aufgaben gehört es. Das AVeibchen läßt nämlich keine Stimme hören und führt ein außerordentlich verborgenes Dasein. weil der unmelodische Gesang in nächster Nähe ertönt. olivetorum jedoch und zwar zwischen Palaeopanagia und Xerokampos. nicht nicht unähnlich Vergleich letzteren fortissimo. Geröhrig und Gebüsche. Westseite zu passen. hat demzu- stimmt. unten weißlicli.ndra lebend. jeder Landschaft zu finden. viel ist. Besser scheinen ihm die Olivenhaine bei Kyparissia an der Vom Herzen der Morea liegt mir ein am 12. weiter draußen in den trockenen. Dies gelang überhaupt nur einem von uns. Ich weiß kein anderes verläßliches Mittel zur Erlangung eines solchen. In größter zweifellos in gab es viele Menge in Griechenland überhaupt begegnete ich auch in //. daß die Vermutung Stricklands. mit Vorliebe mehr den äußeren Gürtel der Ohvälder auf. als zur Brutzeit in ein besetztes und vorher ausgekundschaftetes Nest in entsprechender Entfernung eine Schrottladung am Nest Leim oder Schlingen anzuwenden. der Verwandtschaft mit den Rohrsängern. nackten Juniussonne in )livenwälder und solche (Jlivenwäldcr in liebt nur er der größten Hitze der Unzahl an jedem Baume sitzen. In der Ebene von Sparta sucht er. so z. aber weit kräftiger. Die Jagd auf ihn verlangt stets ein ungemein rasches Schießen. in mit Namen von Gesang manchen Tonlagen dem Gesänge der Kohlmeise Zwitschern der Rauchschwalbe der Baumzikaden. nämlich Wutte. vielmehr folge nicht die geringste die einsamen. der Maina. B. schattenlosen. späteren Meinung Linder- vollkommen richtig erwiesen hat.130 Ornis balcanica. das den in wenn schweigt und ein schattiges Pliltzclien sucht. ja man bemerkt bereits an der Bewegung der Olivenzweiglein den beiläufigen Ort. untermisclit Lindermayer bestreitet aber dem unmelodischen. Nicht minder häufig ist Recht er in verschiedenen Teilen von Messenien: nicht allein in Umgebung von Kalamata.Stimme ein Dresser annäherungsweise In Wirklichkeit ist sie wohl am meisten jener von H. Er bewegt sich beständig in den Kronen Bäume und meidet gänzlich alles Wasser. ziemlich schütteren Oliven- pflanzungen begann das Revier des großen Spötters. pallida zu hören. dann bei Pylos und JModon. wie auch anderwärts. suchte ich ihn zur richtigen Zeit vergebens in den nordwestlichen Küstenstrichen. so hört der schmachtende alles Wanderer durch die ( wogegen mit jener von Acrocephalus schoenohaenus vergleicht. sondern auch bis zur Höhe des berühmten Wurkano (IthomeJ ansteigend und dort oft in unmittelbarer Nachbarschaft von der nächsten Klosters Miliaria cala.

Korr. 1847 ein Ei an das Museum zu Regensburg geschenkweise übersendet. Wurzelfasern. S. 1858 dem zoologischen Kabinette in Passau 21 Eier dediziert^) Tatsachen. Nach Baron König-Warthausen unterscheiden sie sich von denen der H. sparsam mit Pferdehaaren. welcher Baldamas in Bd. Mai 1871. Gnajjhalium-fitengel bilden den Hauptbau. von außen sind sie mit einer dichten Schichte Spinnengewebe überzogen und innerlich mit feineu Grasrispen.und Mandelbäumen (Reg. Dr. 131 Griechenland. 124 kurz gedenkt. 13-5 13 125 21-1 21-1 cg 209 15 20 H. olive- besten aus folgender Jlaßtabelle: Gelege 4 Stück (gez. am 19-8 c) 19-7 mm . dessen Weite zwischen 47 und 66 mm. d) L. (gez. manclnnal mit etwas Pflanzen wolle. Krüper. Das in zwölf Tagen fertiggestellte Nest fand Lindermayer nur auf jungen Schößlingen des Ölbaumes. als spätester dagegen der 10. Würzelchen. dessen Tiefe zwischen 33 und 53 mm wechselt. Überhaupt sind die Schwankungen der Legezeit naturgemäß sehr gering. 1859. 128). 53 70 mm hoch. und ist äußerlich 1)2 lOß mm breit. sodann 47 Eier im Laufe der nächsten Jahre an Thienemann und 18 an Baron König-Warthaiisen abgegeben und laut des II. VIII der „Naumannia" Ö. Mehr als vier Eier wurden wohl bisher von niemandem in einem Gelege gefunden. doch sammelte ich auf Naxos auch noch am 16. das früheste Gelege von vier Stücken am 22.selten auf Graiuitapfel. Unter einer Reihe von Eiern aus Attika ergibt sich als frühester Fundtag der 21. Das erste betnlclitlichere Material an Nestern und Eiern von H. Juni zwei ziemlich frische Eier eines Geleges. Jahresber. daß die Grundlage nicht aufsitzt. nie auf alten Zweigen dieses Baumes und nur . philomela meist durch die beträchtlichere Größe. Baststreifen. Mai 1867.III. niemals mit Eedern ausgekleidet. Die Beschreibung der Eier ist ebenso bekannt wie jene des alten Vogels. der mit Disteltlaum und Gnajjhalinm-WoWe durchtilzt ist. obgleich die größten der letzteren die kleinsten von torum erreichen und diese Tatsache ergibt sich wold Gelege 3 Stück 21-5 Br. dürre — Grashalme. wie immer. Juni 1863. Eine genaue Beschreibung des Nestes nach Lindermayers und Thienemanns eingehenden Untersuchungen liefert Baron König-Warthausen folgendermaßen: „Das Nest wird mannshoch und darüber meist so befestigt. Bereits 1843 wurden Nest und Eier von Lindermayer gut beschrieben." Krüper erhielt die meisten Eier anfangs Juni.-Bl. 15-5 15T mm 14-6 mm Gew. oliveAorum verdanken wir unstreitig' ebenfalls Lindermayer und nach dessen Hingang. mit einem Napf.

Maße von 10 Exemplaren in Millimetern: Stücke. ^ FlLlgeldeckfedern . Juli 1894 geschossenen und die Flügelfedersäume nielir rostgelb wie bei den Alten. iiacli einem von mir bei Itea am 12. Dunklere Färbung kann ich aber nicht wahrnehmen. Beim jungen Vogel.1Ö2 Ornis lialcanica. sind Uhrfedern.

p. 30. of Nat. elaica und pallida getrennt auf. Mose. 1859. gefunden.III. aber 1855 finden wir im „Vogelfang" schon als „Hypolais elaica''' angeführt. ji. >) Ann.der Spott. Identität der H. p. p. olivetorum und durch die Ähnlichkeit seines Gesanges konnte er mit ihr verwechselt werden. Auf die Ausführungen des letzteren werde ich später nochmals zu- rückkommen. festgestellt hatte. habe ich sie häufiger in den Olivenhainen selben Korfu') unter Jalire linden S. 264. 1844. . für spruchreif dieser richtigen aber Anschauung bei. Okens „Isis" 1845.3 Görlitzer Gesellsch. elaica welcher eben- pallida Ehr. Im 133 Griechenland. 53. sondern der Olbaumspötter gemeint ist. Zur Fortpflanzung. p. d.. VIII.. 60. Auch die daselbst veröfTentlichte Abbildung des Vogels samt Nest und Eiern nach Originalen aus Griechenland ist nichts weniger als gelungen. Chr. ist er wenn nicht Precjlii Frauenf. und weiters S. palustris . ." 1844 verbessert bereits 'J'obias-) die Stellung im System mit den Worten: „Besonders Sal. unterscheidet sich in der Färbung wenig. Brehm*) sängern und sucht dies zählt diese Art zuerst fälschlich unbedingt zu in den echten Schilf- P/» Spalten der „Isis" zu begründen. 1859 wurde der Olbaumspötter durch Krüper und Simpson in Akarnanien ent- deckt und auch Nester gefunden. vol. VII. wie wir schon der letztgenannte führte durch damals noch da er die Angelegenheit der Vereinigung noch nicht hielt. ^) Kritische Übersicht. 42." ersichtlich. sie Zunächst wurde nun die Färbung der Eier. „daß es die Blasius'"') amhigua Schlcg. auch im im selben Jahre^) mit einer ausführlichen Beschreibung nach zwei folgt aus Griechenland erhaltenen Stücken und benennt den Vogel Ficedula ambigua nov. der Verbreitung usf. 13. was zunächst Dr. S. p. VIII. zu trennen. von Baldamus^) und Thienemann in trefflicher Weise beschrieben. daselbst sagt. elaica Linderm.-Blatt. 90 92) gibt dann Lindermayer die weitaus bessere Beschreibung. Aufenthalte und Betragen nicht Schlegel viel wie aus der Beschreibung von Sylv. L. 124. p. Obzwar ich sie längs der Ufer der Flüsse und in sumpfigen Gegenden sah. sich in der Arbeit Driimmonds über die Vögel von Bemerkungen. wiederholt aber in seiner „Monographie der europäischen Sylvien" die Angaben Lindermayers samt den Fehlern und fügt auch über die Seltenheit und die geringe Verbreitung (angeblich bloß auf die Attika beschränkt) Unrichtigkeiten hinzu. da richtiges Materiale aus Griechenland inzwischen eingetroffen war. aus welchen unzweifelhaft hervorgeht. mit auch der unmöglich sein wird. Regensburger Korr. indem Drummond sagt: „Kommt gegen dieselbe Zeit an wie S. *5'. Auch reihte er diese Art in den Katalog der auf Euböa gefundenen Arten ein. schwer. Jahrg. 124 126) sowie namentlich in seinem — — Hauptwerke (S. erste. 102 u. *) Stiftungsfest in 5) Naumannia Naumannia «) ') ^) Hist. Graf von der Mühle lernte den Vogel wilhrend seines Aufenthaltes in Griechenland merkwürdigerweise nicht kennen. daß nicht dieser Vogel. Nieder in Missolonghi mitteilt. and Mag. "-) Abhandl. elaeica Linderm. Acad. Bull.säuger. . von der 8. in der Gestalt gar nicht und. Nachdem Linderm. (Dezember 1843). spcc. H. ist echter Laubvogel. XII. richtigere Angaben bezüglich des Brutgeschäftes. hippolais Lath.^) Im gleichen Jahre und am gleichen Orte (S." Auch Heuglin pflichtete Baron König-Warthausen') erfahren.

404. daß beide am 1874 26. Jahi-fj. Zitronen. daß 1894 Krüper in meiner Geden ersten Vogel am Vraehorisee am 30. sich rings steigt bloß so hoch Auf Naxos Krüper teilt mit. Mai (Akarnanien). Degland u. Key. aber er ist keineswegs so scheu und flüchtig.134 Ornis balcanica. B.. Jouru. XI. Mai auf Korfu sich noch kein einziger Spötter sehen und hören ließ. wo sie sieh in den Oliven-. •) Cab. Über den Abzug wissen wir weniger. Diese fallt in die letzten Tage des April. Granatäpfel-. mitunter anfangs Mai: 1859 sah er die ersten am 3. Seit jener Zeit nur mehr wenig über diesen ist Griechenland bekannt Spiitter aus geworden. welchem wir es ist auch abgebildet. Er ist über ganz Griechenland gleichmäßig verteilt und wird seltener. Die meisten Autoren fuhren ihn nach wie vor als H. und fast immer wird H. April (Attika). Heldreieh. welche sich derart um ein ebenfalls anwesendes Weibchen balgten. Fritsch. daß es ursprünglich stammt. Ich selbst kann alles dies nach meinen Erfahrungen nur bestätigen.^) und den Gärten. dann müßten H. 1860 am 29. April hörte und daß ich an derselben Stelle drei Tage darauf mit einem Schusse zwei Miinnchen von einer Weide herabschoß. Brehm und Paeßler. gehört. Mitte Juni sogar noch frische Eier und staunte über die große Zahl der Brutpaare. Menge dieser Vögel an jenem Orte gegeben. lichste hat mir eine anregende Schilderung der oft Vogel der Insel ist. pallida. Hinzufügen kann ich. Ebenso beobachtete ich am 6. April (ebenda). welche um (und auch Smyrna) ausbreiten. pallida als Wieder zweite Art beschrieben und oft Krüper. . der den Vogel gar verbesserte schon 1863 daß dieser sehr häufig der ICbene sowie in dem ist: in nicht kannte. sammelte 1894 an denselben Orten Vögel. sellschaft einmal kämi»fend sogar in das Wasser fielen. daß am 26. April (Attika). aber am 6. daß H. Orn. Es beweist dies neuerdings. in ist die Berge." nun allerdings der Ölbaumspötter sehr häufig! Erhard. Mai hörte ich bei Levkimo (Korfu) den zuerst ganz leisen Gesang der Erstangekommeneu. als solches bezeichnen. Er erhielt viele Eier. Baedeker. wie z. sofort ich. Gerbe. und zwar hauptsilehlich in den Gärten. Seine Eigenschaften sind fast genau dieselben wie die von Sein angenehmer. 1867 am 27. Mai 1898 den ersten Spötter in den (Jarten der Von weiteren Ankunftsdaten vermerke Stadt Zante. Dubois. Es mögen nunmehr jene Worte dem folgen. p. April 1897 in der Umgebung von Athen sowie am 4. „Wenn griechischen Olbaumspötter widmet: jedes Tier ein Zentrum seiner Verbreitung wir die Insel Naxos im Krüper hat. Seebohm Wahrheit in Dressers Werk der Theorie in liegt. olivetoruni. weitere gute und richtige Angaben ver- danken. April (Attika). pallida nach der Ankunft an das Brutgeschäft denkt.. elaeica (auch elaica und eleica) für Griechenland und die Inseln an. Die Ankunftszeit wird von ihm genau ermittelt.und anderen Fruchtbaumen aufhalten und wo er der gewöhn- Dr. gebüschreichen Flußufern und Gräben (Jlivenwalde von Tragäa bis zum Gebirgsdorfe Apcranthos. sowie man die Türkei betritt. als die Verbreitung der Olive reicht. nur August an keine mehr erblickt. 1873 am 28. welche einige woher Archipel griechischen so viel steht für daß man von Mitte fest. Er ist nur in vegetationsreichen Tälern zu finden und H. schwacher Athen Gesaug wird oft in den Gärten. f.

eines solchen Eies findet sich in der Fort- Thienemann u. 24. und zwar von Paxos. Die Zahl der Eier eines Geleges beträgt. daß ich Wiederholungen vermeiden will. manchmal Strichelchen. Gvici'lieiilaiul. ist schon so oft genau und richtig beschrieben worden. wie auch durch Dr. jedoch pflanzungsgesehichte von galactodes zugehörig. doch glaube ich. wie schon erwähnt. der war sie bei Modon zu sehen. VI. dem Original. Krüper in Welt zugänglich gemacht worden. Im Norden des Landes kann ich die Gärten von Velestino in Thessalien. Auf dem Peloponnes ist diese Art von uns zunächst im Museum durch Alpheiostale bei Olympia auf Pimts halepensis. aber dann zahlreicher verteilt auftreten. 3. eingesendet hatten. Ein Gelege von zwei Stück leider mir schon schadhaft überbrachter Eier von Naxos sind vollkommen einfarbig mit deutlich fleischfarbigem Stich und jedes . pallida. p. sie Seltener die einiger Sicherheit äußerlich die Das Nest von H." Hierzu möchte ich nur noch bemerken. mit Seestrandkiefer. jene von Oreos auf Euböa. Ehrenberg nach Berlin. Ihr geschwätziger Gesang unterbricht sehr angenehm das fade Gezirpe der Zikaden und trägt wesentlich zur Belebung der sonnendurchgUihten Landschaft bei. sind deshalb nicht zwischen Erhabenheiten versteckt. Die erste. auf und Zante. gut kenntliche Abbildung Fig. Auf den Jonischen Inseln beobachtete ich H. und zwar hier zumeist das erhielt Hauptmann Polatze k. welches Hemprich u. unausgeblasenen Zustande ein lebhafteres. als der nach S. Hier will ich die Bemerkung einschalten. drei Die Eier sind durch größerer Zahl der wissen- Fünfergelege gehören zu den größten Seltenheiten. daß die Eier auch nicht im frischen. daß manche Nester dort auch auf anderen Bäumen und Sträuchern angetroffen werden könnten. in den ersten Junitagen 1894 geradezu iialllda zugetragen. Es ist in Grieclienland bisher bloß auf Oliven gefunden worden. nicht selten auch Haarzüge. daß es mir unmöglich erscheint. Hier bewohnt der Vogel außer der Gartenregion der Insel die unteren Lagen des Berges Skopos und namentlich den Küstenstrich von Keri sowie sogar die kleine im Süden vorgelagerte Insel Peluso. rötlicheres Kolorit zeigen und daß die schwarzen Flecken entweder spärlicher und dann etwas größer oder feiner. wo mata. Ihre Struktur unterscheidet sich von der der anderen Hypolais. den Genannten sowohl. in den Olivengürten gegen den Phalcron gegen den Abhang des Hymettos und um Kephissia gibt es heutzutage noch recht viele. sitzen zu unterst aschgraue und über diesen dunkelbraunrote oder schwarze Punkte und Flecken.Arten durch stärkere Abplattung. seltener ins Gelbe spielendes Grau. haltsorte bezeichnen. Massenhaft fanden sie sich schließlich bei Spai'ta. wie Lindermayer richtig angibt. so daß ich mich darauf beschränken von jedem der sechzehn mir vorliegenden Gelege nur je ein Stück zu messen schaftlichen durfte. Aber auch in der Umgebung von Atlien. Taf.135 III. Korfu Einen der acht Griechenland gesammelten Vögel in überall häufig angetroffen worden. Da es eine bessere Kennzeichnung der Eier nicht geben kann als die durch Baron König-Warthausen veröffentlichte. •pallida Männchen von den Weibchen unterscheiden zu können. meist sparsam und nur an der Basis gedrängter. oder vier. Auf Skopelos wurden mir massenhaft Nester und Eier von //. das Korn ist abgeschliffener und die Poren ein trübes. und zu wägen. dafür umso häufiger in KalaGärten der Vorstädte mehr zu bevorzugen scheint als die (Jlivenwälder weiter draußen. Brehm Heft 11 (182G). dann aber auch die Inseln Skopelos und Jura als seine Aufentzu. so sei diese hier wiederholt: „Die Grundfarbe ist schwach ins Rötliche oder Violette.

18-2 X 13-5 .

am 30. opaca gleicht. wie er bemerkt. dessen ich mengen. April (Krüper). Jameson vermerkte diesen. Jedoch ist die Art nach Drumniond auf der Insel sehr häufig. Aedon (Agrobates) familiaris (Jleiietr. welchen der fremde Besucher des Lanvon Anfivng an entgegenbringt.in. auch Baumnaehtigall genannt. Mai (Santarius). Juni 1895 zwei Exemplare für die Sammlung des Hofmuseums in Wien. Auf Zante hörte und sah ich nur ein einziges Stück im höchstgelegenen Olivenwaldffürtel der Vrachiona. lo* Giieclioiiljiiiil. Folgende Tage der Ankunft der Erstlinge sind bekannt geworden: 1859 Akarnanien: 10. während er als solcher den Kykladen wirklich zu bekannten Sänger als . Juli 1895 ein cT für unsere. Mai (Krüper). hatte ich doch nicht überall den Genuß. sein Leben und Treiben beoberfolgen. pallida denselben gleiclikommen. und auf den nahen Strophaden befanden sich am 14. April (Krüper).) — Östlicher rostfarliigcr Sänger. Juli 1894 im Valle di Korissia zu Gesicht bekommen. in habe auch erlegt wurde. nämlich am 25. Dieser Vogel füllt durch seine Beweglichkeit und die bunte Zeichnung des Schwanzes sehr bald auf. Mai (Baron Schilling). April (Kriqier). Wenn man annimmt. 1899 Patras: 10. Stücke der H. 1860 südl. Lindermayer für Euböa und es ist eine wirklich seltsame Tatsache. welches zweifellos soeben angekommen war. Er erlegte am 2. „ 1898 Zante: 10. Gegenwart ein schönes Stück von einem Acdon familiaris auf der Insel Korfu nur ein einziges Mal. Mai: 3 Stück!) Der Abzug soll ziemlich rasch und wenig bemerkbar in der zweiten Hälfte August Genauere Beobachtungen hierüber wären sehr dankenswert! Obwohl es feststeht. zu unterscheiden. 1867 Attika: 27. 28. Mai mehrere unter den verendet aufgelesenen VogelGleichwie Freunde Lord Lilford. Zu denjenigen Vogelarten Griechenlands. daß diese Art über alle Teile Griechenlands als Brutvogel verbreitet und nur für die Kykladen nach Erhard und Krüper als Durchzügler zu betrachten ist. (am 12. gehört entschieden der rostdes das grüßte Interesse farbige Sänger. Auch Hauptmann Polatzek traf in den letzten Jahren die Art an gewissen Stellen zahlreich an. so sind sie doeli ganz auffallend durch das Korn und den Farbenton. verbringt aber nur etwa 8^/2 Monate im Jahre auf europäischem Boden. daß er durch meine Reise als ßrutvogel für die nördlichen Sporaden festgestellt wurde. 1873 „ 1894 9. achten zu können. Mai und 6. Peloponnes: 30. Mai (Reiser). Den sorgfiiltigcn Beobachtungen Lindermayers und Krüpers reihen sich jene des Grafen von der Mühle ebenfalls übereinstimmend an. Die Ankunft erfolgt am 10. erfolgt die Ankunft sehr spät und gleichzeitig mit den beiden griechischen Hypolais-kxiexv. um das Fortpflanzungsgesehäft zu vollziehen. daß dieser die griechische Kalenderrechnung dabei berücksichtigte. damals (1837) einzig aus Spanien Sommervogel für Kythera. gerade hinreichend. welcher genau dem der spanischen H. Mai und der Vogel hält sich dann den ganzen Sommer über in den Weingärten und Olivenhainen auf.

mit ihm in Elis.)!. ein anderes durch Parzudaki das Britische Museum und ein Junges vom Juli 18G7 die Koll. 1873 auch H. Von hier bekam schon in den Dreißigerjahren Teniminck ein Exemplar.-Bl.. Jfai seine berühmte f^ammlung erbeutet **) beschränken Im kaini. gefunden in den letzten Tagen Auf dem Peloponnes traf ich zur Brutzeit des Mai oder den ersten des Juni 1894. Weitaus am zahlreichsten vorhanden fand ich aber Aä. beim Erspähen und Aufnehmen der Insektennalu'ung manches mit den Würgern gemeinsam. Die Lebensweise der westlichen Form (galactodes) ist in den letzten Jahren außerordentlich eingehend und treffend von Prof König und Baron Erlanger geschildert worden. so daß er manchmal vom Rücken senkrecht nach aufwärts gerichtet erscheint. Der Vogel hat bei seinen Bewegungen auf der Erde viel von der Schlüpfbehendigkeit der Locustella-ArUm. am auffallendsten bei ihm bleibt jedoch das Emporschnellen des Schwanzes bei Erregung. Mai Endheh wurden mir auf Skopelos zwei Gelege und ein einzelnes Ei zugetragen. 33 — 39.ärbung des (iefieders der Baikanvögel scheint mir nach neun vorliegenden Belegstücken sehr gleichbleibend zu sein. bis 13. 121 — 124 . wo er sehr häufig zu sein schien. sowie Vögel Gricelienlands. d. ') Aus (lieser Geg-enfl Zeit des Anfstandes -) erwäliiit Scliucli gesammelte Graf von der Mühle. am Ufer des Alpheios l)ei Olympia zusammen. so daß ich mich auf wenige Bemerkungen In dieser Gegend hatte am 20.138 Ornis balfanica. Freund Knotek am 25. Die jungen. Dresser. Vereines 1859. griechischen Gebii-ge seines Gesanges schließe ich Über Fortpflanzungsgeschäft. in wi. aber unschwer an den verhältnismäßig breiten cremegelbcn Federrändern der Schwingen und des Rückengefieders kenntlich. '. welche ihn eintönig nennen. europ. zu vorstellendem Werke. obgleich die kurze aufsteigende Strophe durch die Umgebung.lcher sie vorgetragen wird. Korr. Mai 1894 in den staubigen Olivenwälderu zwischen Athen und dem Piräus. jene des griechischen Vogels von Drummond und vor allem von Lindermayer und dem Gi-afen von der Mühle. G6 und „Monogr. Beiträffe mayer. iler Mühle unter großen Gefaliren zur Stiiclie. p. am unteren Rande des Aleppokiefernwakles am Hymettos und bei Kephissia. und auf Thienemann. p. weiters in den OlivenpBanzungen auf den Anhöhen bei Kalamata und endlich in der Maina zwischen Xerokampos und Tarapsa. Sylvien". Ijeobaclitete ihn nämlich deuthch 1894 im Gebüsclie der Insehi Panagia (Pelagonisi) und Jura. Des Weibchens kann man nur zur Zeit der Ankunft mühelos liabtiait werden. sich vollständig ausgefiederte obwohl wir schon den Junge nebst den alten 12. 'J In Attika sahen und erlegten wir diesen Vogel vom 9. p. und 30. famiUarls in den prachtvollen Olivenwäldeni zwischen Itea und Amphissa. meistens sehr angenehm wirkt. Juli zählten und allenthalben V^ügeln herumtrieben. der Grund dreier von diesem übersandter (Tclege persönlich viele Nester sammelte. einjährigen Vögel sind ausschließlich. und zwar einmal am Fuße des Lehmberges bei Katakolo und dann im fehlen sclicint. Ahnlich äußert sich auch Graf von der Mühle. Bezüglich ist der rostfarbige Sänger nicht vorhanden. d. mich denen an. Seebohm zwei Männchen für und ohne Mühe erlegte ich rasch drei Stücke. Bemerkungen vom Grafen von etc. p. Die F. Nestbau und Eier berichten Lindermayer. ja ich fand auf einem Ölbaume sogar ein Nest mit einem frischen Ei. später führt es eine sehr versteckte Lebensweise und man kann dann leichter zehn Männchen als ein einziges Weibchen schießen. 'J3 n.-mineralog. Hier konnte ich mit Muße alle seine Platanendickicht verschiedenen Eigentümlichkeiten beobachten. Linder- zoolog.

sondern vielmehr eine zauserige Unterlage. nur einige wenige habe ich auf Lehmmauern. Grieclieiilaiul. nicht." Sonderbarerweise wurde erst Dr.l»^-^' III." und an anderer Stelle erwähnt er: „Das Nest hängt sondern liegt flach zwischen zwei großen Asten des Ölbaumes. noch lieber aut dem abgehauenen Strünke desselben. Das Nest selbst ist nichts weniger als zierlieh. Seebohm. Wolle oder Federn ausgelegt. die Älehrzahl hat graue. Größere Flecken sind selten. geschützt gegen Wind. melt und verschickt wurden.n 3 16 13 mm mn 15 5 c^ CO x> CO l'J-8 16-7 15-7 14-9 16 4 «5 _ O 1 . sehr selten in einem anderen Gesträuche. Krüper gesam- und Zeichnung nach denen von und spärlicher gefleckte erinnern. ^^. sammelte Krüper diese Eier zwischen dem 18. Mai und 18. Höher als 6 Fuß liegt das auf dem Ölbaumstrunk und nie unter 4 Fuß vom Boden im Granatapfel- nie auf der Erde. "^ ^ " " - ^ C^ . :- « -0) t^ ^i 2 ^' ''^ S OJ rt ^ Xi < r^n . au solche des Haussperlings. und zwar derart angebracht. Gewiß welche nach dies dazu dient. 15 einzelnen Eiern und zwei Gelegen: 22 6 22-5 22-2 22 2 22-2 2216-9 16-4 16-5 16-5 Gew. stehen der Färbung Anthus campestris am nächsten. der Rest rötliche Tönung. daß auch in Berlin gebrachten Nestern auf den Griechenland wohner fist erzählten sämtliche Nester Stücke von Schlangenhaut enthalten.sagt: „Die meisten Nester fanden sich auf Olivenbäumen. aus höchst weichen Pflanzenstengeln bereitet und mit etwas Baumwolle. 18 16 18 IG lichte 1 22 219 21-9 21-4 21-3 21-2 20 22 161 15 159 16-9 16 16 5 14 16-2 15-8 14 17 154 175 15 lO GO CO 'M Ci CO -rJH L1— CO i— I— CO CJ c.f -. welche als (iartenumzäunung dienten und mit Gesträuch bedeckt waren. daß die Eier austrinken. wie schon Naumann erwähnte. sondern sie lagen beständig auf dem abgehauenen Baumstrunk zwischen den größeren Asten. daß die Schlangen eine höchst unverläßliche Schutzmaßregel! Lindermayer in großer Zahl durch Dr.-H •- t^ i— CO :/-! CO CO Ci l^^'-''— IT—ICO"— l"^«-!. um und die Be- zu verhindern. Die Eier. den Ästen hinauf. Rogen und Raubvögel durch die aus dem Stamme des Baumes hervorragenden Schößlinge oder es liegt in den dichten Zweigen des Granatapfelbaumes. Lindcrmayei. Kriipcr bei zwei 1858 aus Akarnanien nach merkwürdigen Umstand aufmerksam. daß sie nie auf einem hervorragenden Aste oder in der Gabel eines emporstrebenden Astchens waren.!— 'X' r- I C CS ^ 5!J CO -^ ^ n: ti < 3^ '^ . auch Nest nie nie höher in gesträuch. manche Maß und Gewicht von L. CO' -^ 16 C .f ^ cqbß ='iiß < P S bo C3 CS 1) '. Wie aus den nachfolgenden Daten ersichtlich ist. Juni. gefunden.

E. 1856. galactodes die zweite Schwinge kürzer als die fünfte. Einer der wenigen Buhrsänger. Da ich im Februar 1897 in Patras zwei im Käflg munter aussehende Exemplare von Ae. selbst und der Boiiennung dieser Art bis in sei neueste Zeit. äußeren Flügeldeckfedern hinausreicht. 6G als galactodes „Salicarla familiari» ist >S'. daß die Unterschiede daß eine Trennung des griechischen Vogels (als Calamoherpe familiaris !) von den spanisch-afrikanischen durchaus geboten erscheint. v. aber nach Untersuchung mehrerer Stücke aus Griechenland und von den Ufern des Kur standhaft verschieden. Brehni. welche Graf von der Mühle p. der „Fortpflanzungsgeschichte". galactodes durch folgende Merkmale. in die letzten wir die strenge und Orn.140 Oniis Iialcanica. p. ferner Graf von der aber auch in seinen Nachträgen gegen die dann Mühle und Jäckel Trennung ausgesprochen. der die liervorgelioben. Acrocephalus streperus (YieHl. so unterliegt es keinem Zweifel. überragt letztere Federn bei 8. während diese beiden Sclnvingen bei S. familiaris nur um 1 Linie. Dagegen finden Auffassung wiedergegeben bei Dresser und selbst in Brelims bekanntem „Tierleben". der (Gab. Orn. . KrUper dagegen schen Eier bis f. 442 die griechischen Vertreter als Aedon ßruchii noch weiter absplitterte und selbst diese in Aö. Ihr Schnabel ist auf der vorderen Hälfte stärker seitlich zusammengedrückt. sondern sie bilden ein durchgehendes. Endlich ist bei S." sen. wiewohl nur selten der Versuch hierzu geniaeht worden zu sein scheint. nicht rund und isoliert. Name Si/lvia daß von den meisten galactodus oder ruhiginusa von ihnen keine Unterscheidung der spanisch-afrikanischen von der griechisch-asiatischen für notwendig befunden wurde. in p. Teifhroluvsäiiger. obwohl das eigentliche 'Überwintern noch . galactodes außerordentlich verwandt.Journ. was im allgemeinen von Blasius so groß sind. Heutzutage zweifelt wohl kaum jemand. beweist später (Naumannia 1858. welcher den deutlich ersichtlichen Unterschied beider Formen anerwar Schlegel in seiner „Kritische Übersicht" (1844i. 130) und Degland bestätigt wird. Journ. Es ist dies ohne Zweifel die Art. welchem man wohl zu allen Jahreszeiten an ge- eigneten Stellen des Landes begegnen kann. Bezüglich Autoren. aufgeführt hat. familiaris gesehen habe. ohne Spuren von rostbräunlichem Anfluge. familiaris! Etwas zu weit ging offenbar Ghr. Sie unterscheidet sich von tS. L. p. 264). Die Farbe der Oberteile ist ein schmutziges Gi-aubraun. Ganz besonders haben beibehalten sich folglich Thienemann zuerst in und Naumann selbst der „Rhea". Er. 108 (Spanien und Griechenland!). VIII. sei es nun spezifisch i oder subspezifisch. der sieh mit dieser Frage ernstlich beschäftigt hat. hrachyrhynchos und macrorhynchos zerspaltete. an der Berechtigung der Trennung beider Formen. Seebohm schließlich nennt die griechische Form S. galactodes va. breites schwarzes Band. — Acroeephalus uriindinaceus Nauiii. daß der Vogel wenigstens im Süden von Europa die Gefangenschaft selbst zur Winterszeit zu ertragen imstande ist.r. galactodes um 5 Linien über die großen.). f. indem er feststellte: kannte. 1859. }>. Die erste Schwinge. der erst auf den oberen Sehwanzdeckfedern auftritt. weil die Unterschiede zu gering wilren. Frage stets unentschieden und beschrieb die griechi- läßt diese Jahre mit der Bezeichnung richtige S. Homeyer (Gab. famiUaris von gleicher Länge sind. zwar der 8. Der erste. Die schwarzen Flecke des Schwanzes sind größer. die bei S. galactodes.

indem er sagt: „Er kommt Ende April. Avelcher diesen Rohrsänger geradezu als Standvogel in Griechenland betrachtete. Ob der Teichrohrsänger auf den Kykladen wirklich vorkommt. Sicher brüten auch heute noch zahlreiche Paare au geeigneten Plätzen. in den Rohrdickichten Obwohl dies Thiene- daß hierfür bis heute noch keinerlei Beweise vorliegen. übereinstimmen würde. w^as mit der Beobachtung Lord Lilfords. daß dort mehrere den Winter verbringen. Juni 1898 ergötzte ich mich öfters an dem leicht kenntlichen Gesänge in den Lagunen von Muria. wohl zu finden sein. ]\Iärz 1897 am Sumpfsee Markutsa ein und glaube. laut Lindermayer. Zweifellos ist der Teichrohrsänger nach meinen Beobachtungen Brutvogel an folgenden Ortlichkeiten: am Karlasee in Thessalien. wie ist er aber irgendwo „gemein Auch kann ich mir durchaus nicht ausgenommen vielleicht das Valle di Kopa. Standvogel. Die Erlangung zweier typischer Männchen kostete aber dort wegen Auf des schwierigen Platzes mich und Freund Knotek ebenso viel Zeit als Mühe. Mai und 2. wie Erhard glaubt. wo ihn Graf von der Mühle im Röhricht langsam fließender Abzugskanäle sowie im Schilfe des Eurotas erlegt hatte. ob er in Griechenland brütet. April hat. Heldreich gibt nur Wiederholungen und Krüper läßt es unentschieden. Die meisten Exemplare ziehen jedoch durch . arundinaceus. ist er dort sicherlich nicht. vogel sein 141 Griechenland. wie das Dnbois soll. welches nach Lord Lilford zahlreiche Paare bewohnen. ist zu bedenken. mag er. schuldig. Bezüglich der Ankunft im Frühling stellt er nur fest. V. da das Überwintern eines er ihn den Sommer über Teiles wiederholt behauptet. da ich daselbst am anerkannt 17. Auch im Röhricht der Vrachoriseen wäre dies leicht möglich. Drummond schildert das Brutgeschäft und bemerkt. Agulinitsa und Osman Aga nördlich von Pylos. Drossclrohi'siiiiffer. streperus etwas früher erscheint als sein größerer Verwandter Acr. Mai 1894 ziemlich viele hören ließen. dem Peloponnes. Die richtige Ankunftszeit gibt Krüper an. 1894 im Valle di Repa fünf bis acht Männchen gegen Abend vernahm und Santarius am 21. Keinesfalls land". Drummond gibt die Ankunft für Korfu. doch kann ein am 31. weshalb er ihn zu den Standvögeln rechnet. als daselbst kaum ein anderer Vogellaut zu dieser Zeit vernommen werden kann. ist Graf von der Mühle. welchem Teile von Korfu. wonach er häufig in Akarnanien überwintert. dagegen die Ankunft im Frühling öfters und genau beobachtet wurde. eines genauen Nachweises bedarf. er behauptet. in häufiger Brut- angibt. doch gibt er die Aufenthaltsplätze unrichtig an und bleibt den Beweis. an. mit der ersten Woche Mal entschieden zu spät an. März 1897 an einer Stelle am kleineren See singend beobachtetes cf möglicherweise schon auf dem Zuge dorthin gelangt sein. Am 21. 5. wenn das Rohr zu wachsen beginnt. lernte ich drei Brutplätze kennen. daß Acr. Über den Durchzug im Herbste ist von Griechenland leider bisher nichts be- In Akarnanien habe ich Männchen mehrmals am Morgen des deutlich singen gehört kannt geworden. Bei Agulinitsa gab es sicher ein Dutzend Brutpaare und ein ö"' brachte ich auch von dort mit. ist noch nicht Auf Eubüa entschieden. wo sich am 18. April 1894 in dem Süßwassertümpel unweit des Valle di Korissia ein Männchen erlegte. daß sie die Insel gegen Ende August verlassen. welcher umso auffälliger ist. fand und (L. Drummond in Griechen- vorstellen. Acvocephalus arundinaceus — Der mann Aci'OcepJialus turdoides Meyer Einzige.). und 22.m.

S3. und sammelte ich am 27. Calanioherpe 2)hraginitis Bechst.). Nahrungsmangel zugrunde er sich am 14. nämlich auf den Strophaden. Hier fand er naturgemäß nur auf seinem Zuge berührt. die hier und da in den Getreidefeldern und Gebüschrändern des Eilandes matt umherhüpften. Ende August und auf Gi-und eines in Attika am 4. und dauert bis spät in Weitere Schilfrohrsänger ') Oriecliisclio . die Hauptmenge erscheint am Durchzuge. und 30. St'liilfrohrsäiiger. diene. hören.Jaliresz. bei I^evkimo auf Korfu erlegtes Stück den Mai hinein. Es sei hier erwähnt. Mai 1894 sowie am 2. noch gar nicht untersucht" — haben auch heute noch vollkommene Gültigkeit. traf . September 1859 erlegten Museumsexemplares auch den September. die aus gegangen waren. iiürilliclien St. Derselbe währt ziemlich lange. 2. am 3. Mai erlegte St. freilich sind für unser auch die großen Sümpfe des Landes. in Übereinstimmung mit Drummond. den achtet habe. Mai unter den zaldreichen Opfern. ferner. daß ein Stück in meiner Gegenwart am Uferrande der Bucht von Eleusis bereits am 9. daß Meines Wissens besaß nur Thienemann Eier dieser Art aus Griechenland. wo er sich fortpflanzen könnte. ihn unter die Standvögel der Kykladen zu rechnen. Als Zeit des Abzuges nennt Krüper. den schon Lindermayer kannte. wo er ein sehr häufiger Brutvogel am 27. teilt mit. p. der Au Zu Heimat. einem der bedeutendsten Bruti>latze. noch je gegeben hat." Strimmeneas den dieser Jalireszeit. und am 15. keinem RöhKarlasee er fast in Thessalien. Als Beweis. seliuß auch und Santarius 25. 5. dann schon eine ganze Menge ihr Gequake in dem Sumpfe bei Aetolikon und namentlich im llohrgürtel beider Vrachoriseen. Krüpers Worte:*) „Wir müssen ihn als Passatvogel Gebiet betrachten. Krüper erhielt bisher niemals diese Gelege und vermag daher auch nichts Bestimmtes über die Legezeit anzugeben. Gleichwohl scheint nur ein kleiner Teil wirklich zu überwintern. daß ihn Jameson auch auf Kythera auf dem Frühjahrszuge feststellte und Lindermayer aufEuböa. namentlich im Frühling. April ließen richt fehlt. April 1894 unweit von Aetolikon. April 1894 am ein ö' in Durchzuge. Mai 1898 an einem kleinen Bachlaufe bei Katastari auf Zante beobJa sogar noch später sah ich diesen Ruhrsänger auf einem Orte. April 1897 auf der Trcnnungslinie der beiden Vrachoriseen und schließlich am 11. über welch langen Zeitraum sieh der Durchzug im Frühling erstreckt. näuilicli ein ersten. März 1898 von mehreren eben angekommenen Vögeln. beginnt schon im März (nach Mühle). April bei Volo (Thessalien) ( Akavnanien) am 1896. Die mir vorliegenden fünf Bälge aus Griechland stimmen mit mitteleuropäischen vollkommen überein. Acroceplialus schoenobaenus — (L. die sich gegenwärtig wahrscheiidich in Dresden befinden dürften. Strimmeneas einen der Vögel. Der Genannte daselbst in den Fünfzigerjahren Nester mit Eiern gefunden wurden. Mai 1898 am Sumpfrande südlich der Ilaupt- beweist. daß Erhard unbedingt einen groben Fehler beging. da er noch nicht brütend aufgefunden und Wintervogel ist.142 zur Ornis balcaiilca. wie ein von Hauptmann Polatzek am 23. April 1897 geschossen wurde und daß dagegen ich selbst ein am Zuge begriffenes Exemplar am 10. unweit der Phidarismündung Am am 24.. da es auf diesen Dagegen ist Inseln gar keine ihm zusagenden Brutplätze gibt.

den flachen Strand der akarnanischen Küste zwischen Krioneri und Missolonghi betritt und zwischen den Binsenbüscheln auf den von Sumpfstellen durchzogenen wüsten Halden dahinschreitct. welchen Graf von der j\Iühle mit sisisisisi wiedergibt. welche Graf von der unter seiner Ausbeute erst in der Heimat entdeckt hatte. Zante. Mühle Brehm zwar schon ohne Kenntnis von dem VorhandenVorkommen in Griechenland vermutet. B. Cistieola cursitans Frankl.). der Litteratur mehrfache Andeutungen des Mariskenrohrsängers in Griechenland. Er sammelte ganze Reihe dieser Vögel in den Monaten Dezember und Jänner 1895. Genauere Angaben bezüglich der Zeit der Ankunft und des Abzuges -fehlen dermalen noch vollständig. St. allein die folgenden Bemerkungen in den Nachträgen Naumanns. Wenn man z. all diesen Orten kann ich aber durchaus kein Brüten des Vogels annehmen. kann Eine man der interessantesten Vogelgestalten Griechenlands ist für sicher darauf reclinen. aber die tatsächlichen Beweise hierfür beschränkten sich auf zwei Bälge des Vogels. Strimmeneas ein. Held reich brachten nichts Genaueres. wie schon angedeutet. in der daselbst eine 1901. nach Rohrsängerart herumklettern und hier faßt er gerne Fuß. Ostgriechenland. 1902 und 1903. Graf von der mayer Mühle und Erhard (Kykladeul (Peloponnesj halte ich. in ruckweise ausgeführtem Bogenfluge eine Dabei hört man fortganze Weile den Störenfried in weitem Kreise umflogen hat.) Bis in über das die jüngste Zeit Vorkommen gab zwar es in — Mariskeiirolirssäiigcv. Ein Jlännchen. xVpril An Seebohm obschon dies gerüchtweise gelten läßt. fest. schoenobaenug von Linder(Norden von Griechenland und Eubüa). sein jener zwei (Stiftungsfest) hatte Stücke das genannten ihn nicht bloß als Zug-. ein Paar erbeutet wurde. den von Norden Kommenden unstreitig dieser kleine Sänger. bei Dubois. während seinen kurzen Lockruf. sandte St.durchaus nicht stichhältig. Die Angaben über Sommeraufenthalt und Brut xoii A. es unter der großen Menge dort tot aufgelesener Vögel keinen einzigen. spießartig emporragenden Schafte. Strimmeneas die Anwesenheit zahlreicher überwinternder in Gegend von Volo und Lamia (Megali vrysis). um etwa im März nach seinen Brutplätzen in Ungarn zurückzukehren. wenn man sich zwischen jeder Silbe eine Pause pflanzen ist Auf diesem dort Erianthus ravennae mit sieht man den kleinen Vogel oft . sondern als Wintervogel richtig auffaßten. März 1897 in den Dickungen von Cladium mariscus am Markutsasee im westlichsten Akarnanien aufgefunden. am 1903 bei Marathon geschossen. aufgescheucht. was nur dann annähernd richlig ist. wenn er. Eine seiner Lieblings- dem langen. daß auch Griechenland dieser Vogel nur die strenge Jahreszeit verbringt. Fritsch.143 Griechenland. von welcher mir sieben Stücke vorliegen. Krüper bei Mommsen und v.melanopogon in bedeutender Zahl am 5. Auffalleiiderweise waren es durchwegs Weibchen. in CisticoJa cisticola (Tem. Ferner stellte woselbst. Die größte Zahl von auf der Wanderschaft begriffenen Schilfrohrsängern fand ich aber Mitte Mai 1898 in Getreidefeldern und Gebüschrändern der Strophadeninsehi. — Cistciirolirsäiiger. selbe Kleid wie die Wintervögel der Herzegowina und es steht Sie tragen genau das- außer Zweifel. Stadt 27. einige Cistenrohrsänger aufzuscheuchen. III. trotz des ungünstigen. L. nur daß die beiden LetztChr. welcher dieser Art angehörte. wo sie in kümmerlicher Weise ihr Dasein doch gab fristeten. stürmischen Wetters. für . Lusciniola inelanoiiogon (Tem. Seither hixhe \c\\ L. Drummond (Korfu).

wie mit Tinte ausgegossen. denkt. dann insbesondere auf den flachen. im Röhricht Jänner am Phidaris. März Hier sahen 18'J7. nament- er. daß der Rachen des Männchens kohlschwarz. woher bei Eleusis. eingesclialtet lii'lien Krüper Dr. Später verrät der Vogel seine Anwesenheit dem Im Anfange sieht sich Lautes um. aller Aufmerksamkeit habe ich Braganiotika bemerkt. Vorkommen erwähnen kurz: Thienemann. über der Insel Petalä. denn trotz als — Aufenthaltsorten nenne ich Korfu. welches ein Hierzu muß einziges Führer auch ich Stück am 4. Brehni. L. Wie schon Sa vi. zwischen Tamariskengebüsch nördlich von Aetolikon. sind die Geschlechter dadurch sehr leicht kenntlich.144 Oi-nis balcanica. Bedürfnis zu sein. daß sehr viel Boden inzwischen entwässert und bebaut worden sein muß. ohne ihn entdecken Kundigen Sein Paeßler Forschern Stand- er manchem Am leicht '/a\ eben durch diese durchdringende Stimme. zahlreichsten in tritt Griechenland wie schon angedeutet. nachzuahmen. Auf dem Peloponnes kamen mehrfach Paare von Cisticola am 16. Dubois. v. Etwas häufiger scheint er heutzutage noch auf Zaute zu sein. daß sich seit jener Zeit es sind ja über vierzig Jahre her — die Verhältnisse auf der Insel wohl dadurch wesentlich verändert haben mögen. im Westen des Landes. Exemplar werden konnte. Chr. darauf aufmei-ksam machte. daß und Brutvogel des Landes ist. Ausflüge den Ruf lelirte viel besser man mich mit tUp gleich — tüp— tüp bei dorn ersten geineinschaft- usw. Heldreich und A. Februar 1895 erlegter Vogel stammt. so nach Linder- mayer die meisten am 7. April 1897 in den Sümpfen nördlich von Astros sowie am benachbarten Sumpfsee Mustos und schheßlich am Kande des Muriiisees bei Katakolo zur Beobachtung. wie so anderen Vogel Griechenlands. dann beim See und Kumunduros. wo wir ihn im Sumpfe südlich der Hauptstadt sowie im Röhricht unweit der Erdpechquellen von Keri beobachteten und sammelten. verwundert nach dem Urheber dieses sonderbaren können. Infolgedessen ist dieser Vogel dort sehr selten geworden. Mai 1897 im Sumpfe bei glücklich herabschoß. und es braucht gewöhnlich einige Zeit. daß ich einmal bei Aetolikon einen Cistenrohrsänger für kurze Zeit auf dem Telegrapheudraht Fuß fassen sah und Krüper ihn 8. Von weiteren wo Lord Lilford diesen Sänger bemerken. mit den einförmigen Salzkräutern bewachsenen Liseln der Lagunen westlich von Missolonghi und auch westlich vom Leuchtturme Sosti und schließlich noch in der Sumpfwildnis gegenlich in Akarnanien bis Mitte auf. Sämtliche stimmen überein. wo vor ein von Leonis einigen Jahren sogar erlegt wurde. und erlegten wir viele im April 1894 sowie von und zwar westlich von Krioneri. jener des Weibchens schön gelb gefärbt erscheint. Anderen verdanken wir eingehendere Mitteilungen. Als Absonderlichkeit erwähne ich. Auch an manchen Orten Attikas gibt es viele Cistenrohrsänger. daß die Weibchen verhältnismäßig schwiei'iger zu erbeuten sind als die viel sichtbareren Männchen. pfeilschnell dahinschießenden Punkt erfassen kann. An all diesen Orten zeigte es sich deutlich. sehr häufig und ansäßig erwähnt. Baedeker. meines AVissens zuerst. Brehra. Die Nähe des Meeres scheint ihm. longhi überall laut zu singen hier sogar in Weizenfeldern antraf. u. und 17. welches aber leider infolge der Hitze nicht mehr . ein reinweißes gerettet bei Marathon. Rey. sich unmerklich vom Horizonte abhebenden. bei Galata. bis das Auge den kleinen. im dürren Binsicht beim Salzmagazin von Missulonghi. Am März 1897 begannen die C'i's^jcoZa-J\Iännchen bei Känurion nächst Missound sichtlich nahm die Paarungszeit ihren Anfang.

und ich kann dies auch von anderen Ge- genden nur bestätigen. und sodoch viel ich mich erinnere. wohl immer nur durch Zufall oder längere Beobachtung der Vögel zu entdecken. Das Nest ist stets in den dichtesten Pflanzenwust eingebaut. gefunden worden. Journ. wie Graf von der Mühle und mayer glaubte. Schließlich erhielt und Heuglin fand Griechenland weiße Eier mit roten Flecken." untergekommen. Ornis balcanica. Orn. einen solchen präch- Fund zu machen. Lord Lilford ist nur wenig zu berichten. wobei er auch zwei lautere Eier erlangte. (Gab. Ein durchaus nicht so seltener Standvogel des gesamten Gebietes. der diese auf daß nicht. April Über das Vorkommen auf den Inseln Cettia einzeln im April auf 1894 längs des Mesongibaches beobachtete und hörte. daß auch hierüber in Griechenland genaue Beobachtungen fehlen. denn nicht einmal im Winter entfernt sie sich und ebenso am allzu weit 21. Nach Krüper brütet der Vogel zweimal. tigen war es mir wie meiner Begleitung leider unmöglich. brachte er aus Griechenland mehrere Belegstücke von Cisticola Er fügt die Bemerkung hinzi. die von den Sümpfen in das Meer führen.: „Die mit ganz ungeflecktem. Da es mir hierzu an Zeit gebrach. Wo aber Cettia noch im April sich a\ifhält. f. Graf von der Mühle traf ihn besonders oft in den dichtesten Hecken längs der Abzugsgräben.III. doch glaube ich. nach (jrould angeblich gemein auf den griechischen Inseln überhaupt. Cettia cettii (La Marm.). ich 1" . während des ganzen Jahres Das Aufsteigen längs der Gebirgsbäche bis zu beträchtlicher Höhe ist für Cettia an. nämlich bis zu 1060 »i. wie Lindersondern vielmehr geradezu häufig. wo er Erhard zufolge Standvogel sein soll. 115) von Schrader Päßler sen. Die Nähe des Wassers ist diesem Vogel ein stetes Bedürfnis. aus Griechenland (wahrscheinlich ebenfalls aus Missolonghi) ein Gelege von fünf Stücken weißer Eier in Nest samt Gelege.? Korfu und di Ropa Valle viele im ziemlich 1894 Ich bin gegenteiliger Ansicht. dort findet mau auch sicher ihr Nest. Cetffa sericea Natt. Dagegen ist weder mir noch Krüper der Vogel jemals auf den Kykladen untergekommen. Euböa bewohnt sie habe tatsächlich bei Oreos einige im Juni feststellen können. S. 1857. Von Zante befindet sich ein Stück iu der Koll. laut Lindermayer und Reiser. wenn nicht dreimal des Jahres. als auch in der auch durch eine farbige Abbildung ersichtlich macht. ein so gefärbter Vog'el nirgends ist Das beutelformige Kunstnest des Cistenrohrsängers beschreibt Lindermayer. auch Standvogel auf den Kykladen und nach Liu- auf Eubüa. ob dieses Kleid einer eigenen Art angehöre. glaubt tva. Wie Graf von der Mühle und sowohl in seinen „Beiträgen etc. daß Mir die Zeichnung des Scheitels äußerst wechselnd ist und zwischen nahezu einfarbig Dunkelbraun bis zu außerordentlich deutlich ausgeprägter gelblicher und schwarzbrauner Strichelung schon unter den vorliegenden neun Vertretern schwankt. doch bemerke ich. Nach Erhard denuayer ist er endlich 145 Griechenland.". höchst eigentümlich! Krüper und Seebolim fanden einzelne Paare im Parnaß fast bis zur Nadelholzregion. Auch Belegstücke brachte ich von dort mit. Sylvienmonographie Zukunft muß mitteilt in der letzteren Arbeit entscheiden. Krüper richtig bemerken. UI. welches von Dr. Nur ist es in Griechenland nur in ganz vereinzelten Fällen Krüper ist dies mehrmals gelungen. — Cettissänger. lohbraunem Scheitel mit. steht Nieder in im Museum von Athen ein sehr schönes Missolonghi eingesendet wurde. da ich am 17. Mazziari. Insel brüten. April von ihren Brutplätzen.

Dies müßte aber wohl erst noch genau geprüft werden. der beiden Eier: ^^g. April einen Schilfbusch eingebautes Nest enthielt erst 1866 und am 17.-^ c<j ^^ fand bei Astros. ohne diese mit dem lautschallenden Aufschlag zu beendigen. daß die erste Brut sehr oft zugrunde geht und die Vögel dann allerdings noch zu einer hoch bis Krüper zweiten Brut genötigt werden. Die Weibchen auch dieses Sängers sind stets ungleich schwieriger zu erlegen als Männchen. an geeigneten Stelleu der dortigen Olivenwälder. Durch (iraf von der Mühle wurde bekannt. wo ich als besonders bevorzugte Gegenden aufzählen will: Myli (Lerna). und anfangs April hatten sie sich an den Brutdiese Vögel plätzen verteilt. und halten sich folglich von dem unschuldigen.14b Ornis balcanica. Das griechische Festhxud enthaltsorte. von wo sich auch ein in beschränkter Anzahl Mitte Mai in und bei Stück im Universitätsmuseum zu Athen befindet. aber hiuten Strophe die mehrmalige Wiederholung des türkischen Wortes „tschifut". der Sümpfe bei Naupaktos. Sie entnehmen der kurzen. Nicht minder viele beherbergt der Peloponnes. nur selten sichtbaren Vöglein dadurch für verspottet. da vielmehr anzunehmen ist. Lutra Kyllene bei Kap Glarentsa sowie die Ränder der Lagunen von Muria und Agulinitsa in Elis und von dort in den Seitentälern gegen das Plateau von Lala aufsteigend. Im Februar konnte ich bemerken. daß sich die Paare zumeist schon zusammengefunden hatten. endlich die Umgebung von Kalamata. Zur Winterszeit verhalten sich die Cettissänger ungewöhnlich ruhig. ist der Meinung. nur auf das sogenannte „Mäuseln" antworten beim Näherkommen durch das Wirrsal ihrer versteckten Wohnplätze ununterbrochen mit dem Anfang ihrer ewig gleichbleibenden Strophe. daß zuerst ein Nest der Cettia Akarnanien durch Schrader sen. doch Umgebung von ist Aetolikon und Missolonghi. Dann bekam Krüper eines nebst Gelege im Gebiete ich ein Es in des Parnaß am 29. Maße ^^. In Thessalien traf ich Brutpaare Velestino. woselbst seine Aufenthaltsorte so vorzüglich schilderte. Dresser (Akarnanien 28. Astros. ich in dem fast bietet wohl dem Cettissänocr viel zweifellos mehr uiul geeignetere Auf- Akariumieu und Aetolien. undurchdringlichen Dickicht von Cladium. Dezember 1868) beweisen die große Beständigkeit der Art mit Bezug auf Größe und Gefieder in die Krüper gesammelten ö anz Südeuropa. Meine sechs aus Westgriechenland mitgebrachten Bälge sowie die von der Koll. mit welchem auf der ganzen Balkanhalbinsel der Jude bezeichnet wird.4 ^„^ 10 cg Krüper teilte seinerzeit Mommsen mit. daß Cettia regelmäßig zwei Brüten im Jahre großzieht. Scirpus. Menge überwinternd. und secn Simpson in Weiters vor allem an den Vrachoriden prächtigen Auen bei Galatas und längs der Plüdarismündung.g v^ 14. gleichviel ob sie sich im Schilf der Straßengräben oder im dichtesten Rohrwuchs die der kleineren Seebuehten herumtreiben. entdeckt wurde. die griechischen Hirten daß den Vogel wegen seines Gesanges nicht leiden können. November und 2. daß durch die strenge Kälte des Jänners 1874 eine Menge Cettissänger zugrundegegangen seien. jedoch auch an und endlich fast in allen den dortigen Gebii'gsbächen bis Hecken nahe an Paßhöhe aufsteigend. April mitten im Sumpfsee Mustos zwei Eier und wurde mir durch das im Legen begrifl'ene 1897 Weibchen verraten. . in Durch das Eierwerk von Baedeker erfahren wir.j y^ 9 ^^. welches zwischen meinen Beinen mit einem zirpenden Angstruf entfloh. Typha und Markutsalagune den Vogel Triptolakoser hier erster Linie in wohl ebenso Standvogel wie in der in zahlloser Hier fand an der etc.

Daraus daß ihm vorzüglich die griechischen Inseln willkommene Aufenthaltsorte bieten. namentlich in der Gegend der Langhadaschlucht an der Ostseite. die so sehr von der tiefschwarzen Kappe abstechen. und ich glaube kaum. Auch in allen Teilen von Kythera habe ich ihn angetroften. und zwar sowohl auf der größeren als auch der kleinen Insel recht häufig. wie der Hang des Parnaß bei Delphi und Gegend am Nordufer des großen Vrachorisees. Insbesondere bei Tagesanbruch des 25. geschossen von Hofmuseum Hauptmann Wien. außer dem großen Sturmvogel. auf welchen er tatsächlich als Standvogel beobachtet worden ist. auf einer Strauchspitze seine kurze Strophe.ari gesammelt 1898 vielfach beobachtet. von St. Maura (Levkas). ergibt sich von selbst. daß P. sowie auf der Insel Peluso vor. auch unmittelbar nördlich der Hauptstadt und auf Vido sehr oft. 10* . wenn z. Pyrophthalma melanocexthala ((»m. 24. Hier bieten ihm insbesondere die Dickungen von Arbutus und Phillyrea die notwendigen Verstecke.III. hervor. Am häufigsten auf Korfu scheint mir der Schwarzköpfige Sänger die der Lagune von Korissia zu bewohnen. mit immergrünem Strauchwerke bewachsenen Gestade bewohnt. in Brehms „Tierleben" gesagt wird: „In allen Gärten (irieclienlands namentlich er gemein. Bei den Darstellungen des Aufenthaltsortes dieses Sängers seheint mir durclnvegs. 147 Griechenland. melanocephala bewohnt sehr zahlreich das ganze Jahr über Korfu iDrummond). wornach derselbe P. Der Genauigkeit halber seien aber hier dennoch alle jene aufgezählt. Im April 1894 und im Jänner 1897 beobachtete ich den reizenden Vogel namentlich bei Alepu. der einzige Brutvogel der Strophaden. Deshalb ist es ungenau. melanocephala in den Gärten etc. dann ganz im Zentrum der Insel. naturhistorischen in und von mir im Jlai im Buscliwerk des Skopos dieser Sänger von Mazz. Er ist ferner nach meinen Beobachtungen. Obschon seine Lebensweise eine sehr versteckte ist und er gewöhnlich nur auf Momente sichtbar wird. melanoceplmla sich dei- Mühle.. Dann bewegt sich plötzlich da und dort fast unmerklich ein Zweiglein und aus dem dunkelgrünen Blättermeere taucht der gesuchte Vogel mit seinen juchtenroten Augenrändern. an diesen Orten sechs Stücke zu sammeln. Juli 1894 wimmelte den stark betauten Sträuchern von Pistacia lentiscus daselbst von alten und als jungen Vögeln. Braganiotika. Geradezu massenhaft kommt er und der Vrachiona bis hoch hinauf. Ithaka und J. daß er irgend einer fehlt. B. daß er hier nur im Sommer zu finden sei. Auf Zante wurde 1895. wurde unter anderem auch längs der ganzen Nordküste der Insel beobachtet (Sperling) und ein Nest im Gebüsche des Zitadellefelsens gefunden (Lord Lilford). P. Entschieden falsch ist aber die Angabe Jamesons. und zwar sowohl die Gebüsche Lagune es in Umgebung am Rande der auch der Düne. Weiters erwähnt Dresser eine briefliche Mitteilung Lord Lilfords. im k.) — Schwarzköpfiser Sänger. trällert um sogleich wieder spurlos in dem undurchdringlichen Unterwuchs zu verschwinden. Von dem kleinen Polatzek am Paxos befindet sich ein Weibchen. k. etwa mit Ausnahme des Grafen von zu sein. denn er ist überall Standvogel. sonnigem Wetter nach vorhergegangenem Regen. nie weit viel zu wenig hervorgehoben worden von der Meeresküste entfernt und am liebsten die steinigen. war es doch nicht schwer. Am besten gelingt die Jagd bei windstillem. die schon sind die am weitesten gegen das Binnenland zu vorgeschobenen Posten seiner Verbreitung. Juni Kephalonia fand." ist Orte.

überhaupt vielen Störungen daß ich bei meinem zweiten Besuche am 22. unter dessen Rinde Knotek bei dieser Gelegenheit das neue Lvparthrxi. Pelagiou am 22. Speziell Naxos fand ihn Krüper nicht selten und beobachtete daselbst die um ihre Brut Für auf die besorgten Alten. Ei antraf. 1894). Aber gegen Abend war Knotek so glücklich. Juni Psathura bekannt. an den Küsten des griechischen Festlandes übergehend. in jenen langweiligen Tagen seine ganze Aufmerksamkeit der Tierwelt der kleinen Insel zuzuwenden. melanocephala beim Neste konnten aber Prof. Ich beobachtete den Vogel süd- am Ozya im Gebüsch von Quercus Hex und coccifera und von hier aus gegen die Ostküste (Kap Mutsoma) zu wurde er immer häufiger. von Skyros. oder in dem stinkenden Kleinstrauche Anagyns foctida mit seinen mächtigen Schoten. Nunmehr auf Georgi (ein Borkenkäfer) entdeckte. dann bei Melanes und Nester. Im Anfange war alles Suchen nach einem Neste der vielen anwesenden Brutpaare Flächenraumes vergeblich und es war klar. Die Vögel müssen trotz des verhältnismäßig kleinen hier bereits die erste Brut zumeist ausgeflogen hier in solchen Jahren. und von Unter 3. . schwarzen Federstiften bedeckt waren. den Sporaden wurde mir das Vorkommen von Skopolos. die mit großen. wo ich zur gleichen Zeit mehrere Paare mit kleinen Jungen fand. Georsrios machen. welche Knotek und ich im Mai 1894 auf der zwischen dem attischen Festlande und und zum Aufenthalte jener besind. welches vier Junge enthielt. Zu diesen gehörte auch Freund Knotek. iu Einige Paare fand ich auf Evreokastron und sehr viele auf dem östlich von Naxos gelegenen Eiland Makaries. ist es zunächst Attika. Quarantäne zu halten. bekam aber weder Eier noch der Hauptstadt.m St. kleinen Insel Hag. entweder im dichten Gezweige von Plstacia lentiscus. Hier fand ich auch ein Nest am 24. Mai 1894) ist das kleinwüchsigste lich von sämtlichen Griechenland gesammelten Stücken. Auf Psathura scheint die sie einzige ständig verweilende Sylvie zu sein und ich bemerkte daselbst einige Paare mit flüggen Jungen. aber dieser zeigt sich auch an der gegenüberliegenden Küste des Festlandes. woher ein im Herbste 1894 erlegtes Weibchen unserer Sammlung herrührt. wo die üblen war sanitären Verhältnisse der Levante einen zahl- reichen und andauernden Besuch der Insel mit sich bringen. Die Nester stehen hier nur wenige Spannen über dem Boden. wo Krüper die meisten bei Marathon. April 1897. Die schönsten Beobachtungen an P. Juni 1898 erlegtes Männchen liat sehr abgetragene und daher lichtbraun gefärbte Schwungfedern. Auch Herr Gustin aus Belgien beteiligte sich an der Suche und brachte ein schön gebautes Nest mit fünf verlassenen und erkalteten Eiern. welcher also reichlich Zeit und Gelegenheit hatte. daß auch Mai (10. Salamis liegt welche gezwungen Hier gibt es außer dem Schwarzküpfigen Sänger ebenfalls keine andere Grasmückenart. Ein bei Hag. ein etwas bebrütetes Gelege von fünf Eiern und tagsdarauf mehrere Nester mit fast flüggen Jungen und zwei lauteren Eiern zu finden. Folglich muß die Verbreitung die Brutzeit ziemlich zeitlich beginnen. wo mir am 1894 ein zum Ausfallen bebrütetes Gelege überbraeht wurde. Ein bei Leona geschossenes Männchen (21. Kykladen zählt ihn Erhard auf. für Euböa Lindermayer. ich bei Kephissia (9 mit starken Brutfleck!) und namentlich in den ausgedehnten Pistaziendickungen beim kleinen Küstenbade Wuliasmeni antraf. dauernswerten Reisenden bestimmt ist. April 1897 bedeutend wenigere Brutpaare und nur ein einziges Nest mit einem verlassenen ausgesetzt sein und so kommt es.148 Ornis balcanica.

Sehr viele sah ich am 5. und Gleichsam als auch taleinwärts gefunden. Bei Delphi fand Krüper. nien: 15. flüggen Jungen und erhielt sind später von dieser Gegend hier im Mai 1873 ein Nest mit und da auch Eier. April begriffene Nester. Mai 1898 einen Vogel. Hyniettos und Pentelikou.st duixli Beobachtung der alten Vügel zwei im Bau . ") Monogr. an den einsamen Orten. Fortsetzung der Verbreitung von hier gegen Norden sind die ßerg- wo der Vogel halden bei Juritsa (am großen Vrachorisee). daß er sie kaum kennen lernte.^ 1858 beobachtet Leonis am 7. aber ') Santarius fand am ich 28. Messenien imterhalb des Monastir W^urkano. Grieilicnlaiiil. manche Andeutungen. bedeutend eingeschränkt. Von der Verbreitung auf dem Peloponnes vermag ich nur weniges zu dieselbe obwohl mit Sicherheit anzunehmen berichten. ebenso in Akarnabei Krioneri. ich sogar einen deutlichen. stets gleichbleibende Gesangsstrophe eigentümlich und wenn diese auch vielen als wenig melodisch erscheinen mag. daß die er den Fuß aller griechischen Gebirge bewohnt und im Winter auf die mit Gebüsch bewachsenen Ebenen herabzieht. bevölkert er den Ufersaum zwischen dem See von Muriä und dem Meere bei Katakolo. p. 1894 daselb. früher und später nie gehörten Überschlag vernehmen. daß in Attika der Schwarzküptige Sänger an vielen Orten zu finden neun Stücke vor. und gegen letzterem Orte belebt er den mit Erica arborea und Juniperus macrocarpa dicht bewachsenen Dünenstreifen und ungefähr für Gegend gibt ihn nach Dresser auch Lord Lilford an. Li großer Menge z. Als Beweise. welche Chr. Leonis zwischen dem 10. an den steinigen Lehnen den Schluchten daselbst. Außer einem kurzen. deren Umzäunung aus Kaktus besteht. wie schon erwähnt wurde. Die Nester sclieinen zumeist unten in soiehe Büselie mit Gras durcliwachsen reiclilieli Sie sind. hier einige Worte des vorzüglich beobachtenden Grafen von der Mühle-) einzusehalten: „Er hält sich vorzugsweise im niederen Buschwerke der sanfteren Hügel und trockenen Niederungen auf und liebt auch Gärten. eingebaut zu werden. an denen man sie zu hören bekommt. den Graf von der Mühle ihm nur eine kurze. An sehr häufig ist. welcher eben das Nest verlassen haben mußte und sich jetzt hier im Museum befindet. am Februar 1895 Kalyvia sammelte. bei Daphni. ist. daß er auch hier die Küstenstriche zahlreich besiedelt. in als des Varassovo und in den an den <»livenwald anstoßenden Gebüsclien. doch dem vielerfahrenen Forscher und Oologen bis in die jüngste Zeit so selten Hände gekommen. und zwar diese in die sowohl längs des Strandes westwärts östlich von Aetolikon. beziehentlich verbessert werden. erscheint sie liebBei einem besonderen Schwarzkopfkünstler bei Aetolikon konnte lich und angenehm. Sylvien. hat. wo Krüper ihn schon am 28. B.149 III. Betreffs der Lebens- sowie ist der Nistweise rinden sich schon im vorstehenden kann mir nicht versagen. Oktober 1894 liegen mir und dem 25. recht bezeichnend „schmatzend" nennt. Hier erbeutete Hauptmann Roth am 21. Westen bis wo zum Kap Ski'opha anzusehen. d. 68. als vielen So zärtlich gebaut immer dieser andei'en Sängern zur angenehmen Nahrung dient. nicht weit hörbaren Lockton. weiche von meist etwa stehen ^Ijer 1/2 "^ dem Boden. europ. Mai am Fuße bei Känurion. Juni 1898 bei Kalamata und selbst noch ziemlich landeinwärts in ist. da diese Pflanze sein Lieblingsaufenthalt und ihm zum Aufstellen des Nestchens die angenehmste ist und überdies die feigenähnliche Frucht der Cactus opuntia ihm sovvohl. Skaramanga und Gleichwohl müssen Worte Lindermayers. Weitei-s wurde der Vogel von uns in der Umgebung von Naupaktos. besonders solche. Februar 1902 ein Pärchen sammelte und einsandte.

Georgios (siehe oben): L. An nnd oligleich er nur das südlichste P^uropa iH-wolint. Ton a) ein einzelnes. Maße und Gewicht dieser Eier: . e) 'd cg Gelege 5 Stück von ebendaher. mit vielen regelmäßigen Stachelbüscheln besetzte Zweige durchaus keinen bequemen Sitzpunkt für irgend ein Geschöpf. 12-6 12-6 13-1 mm 9 8 Gew. gewähren. Aus eigener Erfahrung kann ich dies nicht bestätigen. S. indem ich überhaupt niemals einen Vogel sich zwischen diesen Kaktusarten habe aufhalten sehen. Aber nicht allein durch dieses Auftreten der beiden komplementären Farben. sehr verschiedensten wir. 423) mit folgenden Worten geschehen: „Graf von der Mühle sagt von ihm. abgesehen von ihrer geringeren Größe. wenn wir grimmig frierend auf der Sonnenbebusehten Hügel auf Waldschnepfen jagten. Kr U per mitteilt. d) einzelne Stücke von Hag. deren breite und lange. gesammelt von Krüper im Gebiete des Parnaß am 1(3. und noch viel weniger einen Platz zur Anlegung eines Nestes darbieten können.und Weißdorngebüschen sich herumtreiben. mit sehr gleichmäßig verteilter Oberfläclienzeichnung: 19-3 X 14 mm \2cg h). sondern auch im Gesamteindruck erinnern diese Eier." dieser lebensvollen Schilderung wäre nur das über den Lieblingsaufenthalt im weilen ziemlich ein]itindliche Kälte der Kaktus Gesagte zu verbessern und dies ist bereits durch Hansmann (Nauinannia VH. höchstens eine Eidechse ausgenommen. Sänger anssielit achteten seite der Myrten-. Sammlungen gelangt und aus dem reichen Materiale von dort wissen neben der gewöhnlichen grünen Form auch eine selten auftretende rote gibt. anscheinend ganz munter in den Salbei.150 Oi-nis balcanica. c). Die Eier des Schwarzköpfigen Sängers sind bisher größtenteils aus Spanien in die wie dies Graf von der angibt. . Infolge der frühen Legezeit des ersten Satzes halte Mühle es für sehr möglich. 16-8 16-8 17 inm_ Br. icli auch eine zweite Brut stattfindet. in denen er auch sein Nest aufstelle. Auch darin stimme ich mit dem Genannten überein. 9 8-b 1 wm mm cg Mai 1877. 17-3 17-3 17 16-5 164 Br. daß eine nähere Beschreibung wohl kaum nötig erseheint. wie dies Dresser nach Angabe von Dr. er liebe besonders die Opuntienhecken. daß es an jene der Dorngrasmücke doch ist der Mehrzahl derselben ein etwas bräunlicherer eigentümlich und die aschgrauen Schalenflecken zeigen bei ihnen mehr Neigung zur K ran zbil düng als bei Sylvia sylvia. verträgt er die zu- Winter Griechenlands sehr gut und wir beobihn oft daselbst zur Weihnachtszeit. Die Färbung der Iris ist dunkelbraun und nicht liellgelb. mit deutlich ausgeprägtem Kranz: L." Das Nest selbst ist jenem der Dorngrasmücke so sehr ähnlich. daß die Weibchen bedeutend schwerer zu erlegen sind als die Männchen. 13-6 13-5 13-3 13 125 9 8 Gew. daß. denn jene halten sich fortwährend im dichtesten Gezweigs unweit des Bodens auf und kommen fast nie dem Beobachter zu Gesicht. welche meines Wissens bislicr in Griechenland noch nicht gefunden wurde.

als die Hierauf erwiderte führlicher im Lindermayer „Korrespondenz-Blatt Jahrg. A. 132 folgendermaßen: meiner Abhandlung Vögel Griechenlands' von weiteren Exemdurch Zusendung habe ich diese Sylvia beschrieben: da ich aber plaren. die mittleren länger seien. es herrscht Kenntnis. gewiß bei weitem weniger aus dem Grunde. suhalpiua zusammen vorkommt. zugrunde ging. daß diese von mir aufgestellte Art einstweilen noch der Anerkennung harrt. kann über den Gegenstand nichts weiter festgestellt werden.und Mageninhalt von erlegten Stücken aufzubewahren und später einem Fachmanne zur ISestimmung einzusenden. daß dies gewiß nicht ohne Interesse bezügSchon der Umstand. XIII. Bezüglicli der Nahrung dieser Sylvie ist schiedenen Insekten bestehen muß: aber ich daß sie aus vernoch viel zu wenig es natürlieli zweifellos. vielleicht noch außerdem durch llimikrismus geschützte Rindenläuse der mediterranen Sträucher. weil der Vogel nicht oder höchst selten existiert. daß der Speisezettel der dortigen Vögel ein durchaus reichlicherer und andersartiger Bevor es daher nicht gelingt. mehr gestaffelt aussähe als bei P. S. das ich besaß. Leider habe ich es versäumt. indem er in der d. berücksichtigt. höchstens manchesmal noch P. melanocephala zu erkennen glaubt und die Färbung des Kinnes auf Gelbfärbung durch den Genuß der Früchte von Cactus opuntia zurückfuhrt. daß auch die Nahrung eine ganz besondere sein mag. Nestern und Eiern die Echtheit und Selbständigkeit dieser Art nicht daitun „Sylvia ochrogenia Lindermayer. zur gleichen Jahreszeit erlegt. die ihre Hauptnahrung bilden. 138. welche wegen Mangel an jeglicher Nahrung elend zugrunde gehen von P. sondern . Wenn man auf den Strophaden sämtliche insektenfressenden Vögel. daß z. damals auf den Strophaden Kropf. Ein Jahr später enthält Görlitzer Gesellschaft" die die kritische Arbeit von Bemerkung: „Scheint Tobias in den „Abhandl. untersuchen zu lassen. Ich habe versucht. enthaltsorten der P. ist Zusatz. konnte. S. doch war das Ergebnis zur Beantwortung der vorliegenden Frage völlig bedeutungslos.und Steuerfedern. da die fünfte Schwinge am längsten. die zweite kürzer als die siebente sein sollte und der Schwanz deshalb. daß diese Vögel die Fähigkeit besitzen müssen. daß in der Regel an den Auflich der Ernährungsfrage wäre. melanocephala aber ganz munter sich selbst und ihre dorthin verschlagen werden. winzig kleine Organismen. so muß ich es hinnehmen. In . Nach ihm bestand der Unterund P. die Nahrungsreste von dalmatinischen Samtkopfen. europ. diese Sylvia wieder zu finden. Spalte 23 u. melanocephala in einem schwarzgrauen. glaube.-mineralog. müssen. Liudermayer Grasmücke 24) eine neue beschrieb unter in seiner ersten Arbeit dem Namen („Isis" Si/lvla ochrogeniou auf 1843. zu erlangen. so führt dies auf den Gedanken. Sylvien". die Brutpaare Nachkominenschaft zu ernähren imstande sind. aber ich möchte hiermit eindringlichst aufmerksam machen. melanoce/phala. Dr. allmählich in die Farbe des Rückens übergehenden Kopfgefieder. Gi'icclicnlaud. melanocephala keine anderen Grasmücken. Grund vom Hymettos bei Athen. 15. sowohl des in seiner Hauptarbeit zoolog. eine gute Art zu sein!^' zur „Monogr. weil selbst das einzige Exemplar. von dort Untersuchungsstoff als auf den Strophaden. da es sich herausstellte. Bis jetzt ist es mir nicht gelungen.151 III. wahrzunehmen und durch sie ihren Lebensunterhalt zu decken. 1859. einem schwefelgelben Fleck am Kinn und in einem anderen Verhältnis der Schwung. welche Tiere es tatsächlich sind. Die Type sollte sich im Museum von eines einzigen Belegstückes schied zwischen dieser Athen befinden. die dritte und vierte gleich lang. deutet darauf hin. Vereins als in auch noch ausRegensburg". nichts weiter des Weibchens von P. Mühle im Nachtrage Beschreibung Lindermayers Nichtsdestoweniger verneint dies Graf von der d. weil die erste Feder kürzer.

So erlegte Santarius Männchen sie 4. Artunterseheidungsmerkmale nicht von der gelben Filrbung der Kehle hergenommen habe. Pyro2}JUhalma rilppelli (Tem. Würde die Sylvia an dieser Frucht genascht haben. welche ich unter der Genusbezeichnung Pyrophthalma vereinige. Wenn nun S. abgesehen von der bei ochrogenion sicherlich nur akzessorisch gefärbten Kehle. ehe ich mich entschloß. ich die die wesentlich verschieden sind von denen der Sylvia melanocephala. melano- welchem die zum Beginne beiden Gedes zweiten das erste Mal zur Fortpflanzung schreiten. „Der gelbe Fleck spielt eine sehr untergeordnete Uolle in der Beschreibung des wenn Graf von der Mühle glaubt. ') E. so daß ich gegenwärtig fast jedes Beleges für die vom Männchen oben mitgeteilte inter- essante Angelegenheit schmerzlichst entbehre. — Eüppcllssänger.Tagdgegensfänden keinen finden und ieli selbst seit vielen Jahren keine Zeit mehr darauf verwenden Die (Jrnithologen haben gegen diese meine Art eingewendet: . III. also zur Zeit. sondern auch vielfach als Balg in den Händen gehabt. Keiser. so muß dagegen ich daß die Früchte bemerken.S kann aber ganz gut angenonimeu werden." Da nun die Type zu Ä ochrogenion leider nicht mehr vorhanden ist. daß derselbe von den Früchten der Cactus opurdia ge- möge. Das AVeibchen hatte einen deutlichen Brutfleck und das Jahres. sondern.lt. „Die Akten über diesen Vogel sind demnach nicht geschlossen. daß jene Gelbfärbung durch irgend einen andern O. erlauben. sondern von den Verhältnissen der habe ieh aber Schwung.) (Siehe Tafel Zu den Grasmücken mit nacktem. Cactus des opuntia purpurfarben sind und einen Saft enthalten. Leider hatten auch von Naxos mitge- brachter Steinmarder beim Spielen den Balg des Weibchens vollständig. — daß zu bemerken. Pflanzensaft hervorgerufen wurde. der die schönste Purpurfarbe enth. manches an jene verschollene Sylvie. gleichgültig ob Männchen oder Weibchen.oder Küppellssänger.daß meine Sylvia oclirugenia wahrsclieinlieh das Weibchen von Sylvia iiielanocephala sei' dagegen (gefallen kann. am auch die plastischen Verhältnisse dieser zwei Vögel nicht genau auf ochrogenion stimmten.i) Stirne von ist. . mindestens bis wenn daß bei P.) wulstigem Augenringe.J52 Ornis balcanica. Mai 1894 auf einem Bergrücken unweit Aetolikon ein Pyrophthalma-VAar. bei welchen Manipulationen wohl ein paar gefärbte Federn den forschenden Augen nicht entgangen wären. o-ewiß mir aus dein. Ich möchte mir aber zum Bemerkung Schlüsse die cephala manchmal einige Individuen das erste Gefieder. ochrogenion erhalten habe. weil J. demselben die Federn verkleistert und verklebt müßte so Scliuabel. den Ko))f. daß er aus Griechenland Nester und Eier von S. in schlechter äußerlich nicht zu unterscheiden sind. denselben zu beschreiben und als neue Art aufzustellen. so erinnerte. Überdies habe ich diesen Vogel nicht bloß geschossen. da der Saft sehr dick sein.Ut. gehört auch der Masken. daß der Fleck an der Kehle dieses Gefieders und Vogels daher haben nossen kommen könne.er von Profession an so kleinen . wie Thienemann im Kataloge am Schlüsse seines großen AVerkes anführen konnte. beibehalten. In Athen zerriß ein junger. mit einem Schusse. Eier. bei welchem das Männchen vom Weibchen nicht zu unterscheiden war. so läßt sich eben nichts mehr mit der Art anfangen und es ist mir nicht verständlich. stark geschwollene Testikeln.und Sehwanzfedern. und Hals nicht bloß diese Fiirbung zeigen. wir mit unserer Beute ein Unglück.

eine der hübschesten und vor allem 1Ö3 Griechonlautl. dessen Seiten mit Gebüsch und Felsen versehen waren. März 1864: „ 26. 107). Rey und v. Fritsch. Korr.fPAi7Z?/reaj Gebüsch zwei Paare. Genaue Angaben über Ankunft. daß der getötete Vogel wirklich die Sylvia *S'. aber es war Meistens legen die Paare wohl nannten Tage der Legezeit nicht leider noch leer viel später vielleicht und bei der Sektion ergab für sich. in derselben Gegend. ob die gesollten. zu finden sein. bestreite ich geradezu. Heldreich. welches im Äußeren der Sylvia melanocephala ähnlich war. von welchen Santarius das eine erlegte. Es sind dies: Temminck. S. Vom August 1871 erlegte Krüper die wegziehenden Jungen. 1861. 279 folgendermaßen: „Auch diesen Sänger habe ich im Laufe dieses Sommers kennen gelernt. Durch den Leibarzt nicht. Chr. April 1859. Krüper. Mitte Mai erlegte ich bei Sotirianika. die Eier noch nicht und er erzählte die Erlegung des ersten Rüppellssängers im Taygetos im Gab. S. Auch das Nest fanden wir. Mai 1894 in dem durch Vieh verbiß sehr verdichteten Steinlinden. bis 18. und zwar zweimal. woher das einzige cf der Sammlung im Museum zu Athen. traf ich am 11.III. Thienemann („Kliea". Krüper Männchen.. f. April vollständige Gelege haben sollte. Gelege 16. ein 7. S. und im Zweifel. stammt. Mai ankäme. bis 1860 kannte 29. April. 128) hartnäckig dabei. da es kaum glaublich erscheint. aber die Angabe Erhards. ]\Ieine folgen- den Ausführungen sollen dartun. Riippelli in Südgriechenland). rüppelli noch auf Euböa. Am ehesten mag P. Nur das Vorkommen auf den Inseln erscheint mir unglaubwürdig. ich bin den Mai gelten daß das Weibchen in 1 — 2 Tagen das erste Ei gelegt hätte. 229 als Cur. Degland. „ | ver- blieb seinerzeit (Regensburg. in einem wasserlosen Bache. rüppelli in der Zeit nahezu zwei Monaten! Die Brutzeit beginnt um 1864: am 1872: „ vom 15. Der Lockton ist dem der Dr. beziehungsweise 17. Alle jene Schriftsteller. Lindermayer wurde ich hier belehrt. 228 als Curruca guttata in Griechenland und S. Da das Exemplar am Kopfe etwas beschädigt war. daß die Verbreitung im Gebiete durchaus keine allzu beschränkte ist und daß die Art sicherlich oft übersehen wurde.. melanocephala ähnlich. wonach er Brutvogel der Kykladeu wäre. welches noch von keinem Ornithologen bekannt gemacht worden ist. . Am Hymettos. jedoch eine schön schwarze Kehle hatte. welche das Vöglein als in Griechenland vorkommend ent- weder ohne weiteren Zusatz oder als regelmäßigen Zugvogel oder gar nur als zufällige Erscheinung erwähnen. 24. März 22. wo Lindermayer den Vogel vermerkte. Legezeit und Wegzug verdanken wir wiederum Dr. daß ein in der letzten Woche des März anlangender Zugvogel schon am 7. seien hier nur kurz angeführt. Journ. legt.-Blatt 1859. „ erst drei von fünf Eiern Eier im Neste. Dubois. L. Also ein Fehler von die Mitte April: 7. „ | am 1871: 1872: . S. daß S. auch das Brutgeschäft. Orn. die ureigenste Sylvie Griechenlands. geschossen am 10. welcher übrigens den Mittelpunkt der Verbreitung nach Klcinasien Nach seinen Aufschreibungen langten die ersten an: Lindermayer 1863: am 26. es wird jetzt meine Aufgabe sein. Brehm („Vogelfang". wurde Ein zweites Exemplar erhielten wir es von Herrn Schrader leider nicht präpariert. näher kennen zu lernen.

Damit wurde viel Unheil angestiftet. begegneten ist. d. von welchen (um 1843) mehrere an Schlegel gelangten. In kurzer Zeit hatten Wutte und icli drei schone Männchen und eines der Jungen erders viele an der westlichen Einen weiteren jungen Vogel erlegte zwei T. Als dann und den von der Schnabelecke auslaufenden. traf ihn ebenfalls er ihn von Mühle dem schenkte Graf von der nur einmal auf in ihn er hielt Durch die Ornithologen systematische Bestimmung mitgeteilt. glaubte eine neue Sylvie erhalten zu haben. April wie gesagt sofort an P. daß aber das Fortpflanzungsgeschäft bis Glitte der Fünfzigerjahre von niemandem mit Gewißheit 1854. und V. und nur das o^ wanderte in meine Jagdtasche. April erbeutet. Männchen als ein Weibchen von diesem Vogel zu erwischen. die er der Württembergischen naturwissenschaftlichen Jahres- beschrieb (abgedruckt bei Linderund auf einer beigegebenen netten Tafel eigenhändig zeichnete 256 als Sylina guttata ausführlich 107 malte. 253 S. damals zu Klingenbad. europ. sondern sogar in der Umgebung von Ich Tripolis wir so (Trijiolitsa) dem Arkadien. da er Beginn des Stuiliums der Ijci Sylina diese griecliisclicii Hände gekommen. Die Jungen waren am 6. fünf schlechtsbestimmung 1849 im hefte.ige darauf St. daß Griechenland das einzige Land in Europa sei. dermayer zeigte."') melandiros. S. Juni eben flügge geworden und die alten Vögel bemühten sich sehr um sie. Es ist viel leichter. durch die falsche Gewie gewöhnlich. riippelli den Sommer verbringt.lli beschrie- . Es waren dort ebenfalls mehrere Paare vorhanden und zuletzt stellte ich am Ausgange der genannten Schlucht in Lakobeutet. als altes Männchen von Sylvia sylvia bezeichnet. war glücklich. während 1895 zustande gebracht wurde. 148). für unbe- Deutschland wurde dem Peloponnes in einer einem dürren Zweige herabschoß. rüppr. an Landbeck. ') ben wird. Riippelli Sclion ist. da in seiner ersten Arbeit schon die S. Bei meinem ersten Besuche Griechenlands habe ich den Rüppellssänger außer am Hymettos auch am ein in den Macchien der westlichen Geröllhalden des Varassovo in Akarnanien 1894 beobachtet. Strimmeneas unam Wege nach der Langhadaschlucht. — — 109) irregeleitet. Ä schrieben und nannte ihn so Vögel war dem Dr. zum Schlüsse die Flinte ihre Schuldigkeit tun mußte. Auch Lindermayer bekam anfänglich lauter Männchen. aber das Männchen mit seinem tiefschwarzen Kehlfleck Streifen. von der die in den Vogel damals nicht bestimmen konnte. Sylvien" hervor. als ich geraume Zeit nestbauendes Paar ganz nahe betrachten konnte. Liner mir eine Ahliildung ihm später die richtige Graf von der Mühle wo felsigen Schlucht an. beobachtet wurde. Jahrg..-Blatt" Auch er hebt in der „Monogr. Nicht nur in Mcsscnien und Lakonien. Heft. Das Belegstück zoologischen Verein in Regensburg („Korr. wo S. weithin weiß leuchtenden gewährt zwischen dem sattgrihien Blätterwerke einen ganz prächtigen Anblick. melanocephala. Mein Entzücken war damals groß.154 Ornis balraiiica. wurde auch o am 20. 1897 im Gebüsche des Kariätes ein altes Ferner gab es (j hier von ganz beson- Lehne des berühmten Berges Ithome. denn Landbeck. nur ein Weibchen sandte er. in herum und uielirere Langhadis am ein 31. S. weit Kalamata Vorkommen genau nien das fest. Juli dessen Klima verhältnismäßig rauh Hier trieben sich Rüppcllssänger. entkam das Weil)chen. Dies geschah aber schon vor 1S4'2. mayer. gerade auf dem Peloponnes den interessanten Vogel an mehreren Steilen beobachten and auch erlegen zu können. Bewegung und Gesang erinnern 25. 2.

1858 mit der vielsagenden Bemerkung: „von Dr. Daselbst wird auf S. Zwar schon vor langen Jahren Lindermayer angebliche Eier von P. der pl. im 4. daß bei P. Sehr fehlerhaft sind die Abbildungen auf Taf. RüppelP. welcher.Mitteikmg an E. ist vorzüglich. Die beste Abbildung des alten Männchens ist zweifellos jene auf Tafel 19. F. daß bei sämtlichen. rüppelli nach W^ie schon im vorigen angedeutet. 66 im vol. Die Abbildung des in diesem Werke o' bei Fritsch. fig. Abteilung des „Atlas zur Reise im nördlichen Afrika von E. Es scheint mir. als Weibchen bezeichnet ist. S. ohne die Abbildung gesehen zu haben. Jedoch vermisse ich auch hier den schönen Augenring. der charakteristische nackte. 145). der bei trockenen Bälgen freilich beinahe gänzlich verschwin- det. livrais. Die 1874 angefertigte Tafel in Dressers Prachtwerk enthält die Abbildung von Männchen. welches von Cretzschmar 1827 auso^eo-eben wurde.lOO III. endlich mehrfache Sendungen an Thienemann sen. erkannte dieser als dem Grünling Lindermayer (^Chloris chloris) an Thienemann angehörig und mir . Allein Baldamus setzte 1858 in der „Naumannia" VIII (1858) der Mitteilung. 1827 erschienene Tafel auch einen groben Irrtum. jene des Weibchens (mit schwarzbrauner Kopfplatte! Farbe der Füße. Horaeyer r„Orn. dann drei Stück an den zoologischen Verein in Passau (s. im Leben falsch. sylvia. welches entschieden am besten von Landbeck (als Sylvia guttata) festgehalten wurde. wenige Wochen alten Vögel sind in diesem ihrem Jugendkleide schon schwer von gleichalten der S. indem ein zweites daselbst abgebildetes. noch schwieriger von solchen der Pyrophthalma melanocephala zu unterscheiden. col.. rüppelll handeln dürfte. Leider enthält die genannte. ferner eine nur einigermaßen richtige Färbung der Ständer (olivengrün statt rötlichgelb!) und der Wirklichkeit entsprechende Farbenabstufung beim Weibehen. 21. daß diese Eier aus Griechenland bekannt wurden. sogleich ein Fragezeichen bei. in einer Fußnote seiner Vermutung. Von den Weibchen unterscheiden sie sich leicht durch graubräunliche Färbung der Brust und durch den Mangel der dem Kopfgetieder beigemengten schwarzen alten Tropifenzeichnung. später maclite Freilich. auf das der Sylvia guttata wartete von Lindermayer Landbeck bestimmt versprochene Weibchen vergeblich! Bezüglich der verschiedenen Abbildungen von Pijrophthalma rüppelll wäre zu bemerken. Briefe". 30 bereits auf die erste Beschreibun". Grieclienlaiul. Weibchen und jungem Vogel und ist entschieden gut gezeichnet. man bis in die neueste Zeit keine richtige dem Aussehen der Eier dieses Sängers. offenbar jüngeres Männchen. welche mir zu Gesicht kamen. welche gesandt hatte. IL Jahresber. Eine Reihe von Nestern und Gelegen. Taf. I von Dubois' „Ois. aber leider wie immer zu klein. planche 245. daß es sich um S. Lindermayer beschrieben"!). de l'Europe" (1868). Die jungen. hatte Vorstellung von hatte dem Brutgeschäfte und Deutschland gesendet. Einige Jahre Ausdruck gab. fehlt. rüppelli die Färbung des Scheitels im Gegensatze zu jenem von Nacken und Rücken eine dunklere ist als bei den anderen Arten. Landbeck von dieser Entdeckuno.und Abbilduno: eines Beleo-stückes Temrainck im 42. allein die tigsten ein dunkles Rütlichgelb. und zwar vor 1847 an den zoologisch raineralogischen Verein in Regensburg. rotbraune Augenring. V. 1 sogar geradezu ist hier am rich- wiedergegeben. 1 vom Roten Jleere durch hingewiesen. Heft der I.

stehen auch die Eier bezüglich ihrer nächsten. bleibt mir nichts übrig. aus der Umgebung von Smyrna im folgenden zu behandeln: 18-9 Br. Zu meinem großen Leidwesen vermag Stücke hier nicht mehr anzugeben. olivenbraune Zeichnung bedeckt aber die Oberfläche so gleichmäßig und so dicht. Beide Eier waren von Dr. was in dem bekannten und nur Werke von Baedecker. 18-7 als drei einzelne nicht Stücke . Eier und Vogel mit der Behauptung. Päßler u. 129: „Ob die (bei Thienemann abgebildeten) Eier wirklich von Sylvia EüppcUi stammen. rüppclll handeln kann. melanocepfiala am selbst. Brelim auf Tafel Seltsamerweise sind aber auch behafteten richtigen Eier nahm ich nicht widerlegen konnte.us halten möchte. noch ein ungelöstes Rätsel.-I)latt 1859. so ich das für wahr an. meines Wissens bisher noch abgebildeten Eier nicht fehlen dürfen. So wie der Vogel P. Dazu kommt dann noch das Selbstbekenntnis Lindermayers im Regensburger Korr. zumal solche auch heute noch sehr vielen der größeren Eiersannnlungen fehlen. daß man die Eier zuerst für solche von Acro- cephalus sclioenobaenus oder aquatic. Färbung jenen von Die dunkle. Fig. daß Nest und Eier diesem Vogel gehören." mit wenigen Fehlern 51. Da aber hier Maß und Gewicht der richtigen. Meine Jäger brachten ein Nest. aliein nirlit verdäeiitigen. sondern die der sämtlichen drei nur die Abljil- wiedergegebenen Stücke XXII lassen erkennen. ist auch für mich.156 Oinis ein einziges Gelege von drei Stück dung des einen lialcaiiica. hielt er docli für eciit. zwei echte. da sie ich aber die Maße der beiden abgebildeten durch einen tückischen Zufall nach durch- Abbildung Mäusen zum Opfer fielen. Krüper von Athen gesammelt worden und stammen von verschiedenen Ge- geführter bei Chasiä nördlich legen her. von Krüper gesammelte Eier abbilden zu lassen. daß es sich hier unmöglich um P. der ich sie unter diesem Namen eingeauf Taf sendet habe. so daß ich mich genötigt sah. und da das Nest und die Eier von den mir bisher bekannten und bestimmten abweichen. S. 13 statt der zwei solche von Sylvia sylvia abgebildet.

mir vorliegender. Leuchtturm auf Sta. März. Parnaßgebiet nach Lord Lilford „ Dr. März. Leonis am März 1895 bei Daphni erlegt.III. Krüper 1865: 26.. zu haben. Ich erinnere mich bestimmt. melanocephala haben wir es bei P. März. April 1897 Berg Ithome in Messenien G. nämlich in der Zeit vom 14. März unseres Kalenders erfolge. daß einzelne Stücke. Maura (Levkas) . ) Reiser den Sträuchern der Hügelkette nördlich von der Stadt. doch fehlen mir darüber nähere Aufzeichnungen. bei Athen schon am 6. westlich von Naupaktos „ Tagsdarauf schon mehrere Lindermayer in „ „ 0.. ist aber der Einzige. Von Zante sah ich ein Belegstück in Athen in der Kollektion Mazziari. Als Ankunftszeiten sind festgehalten worden: 1857: 24. welcher seine Brutorte allerdings schon früh im Jahre wieder aufsucht. Attika (1874: 12. Tripolis in Arkadien 20.Juni 1898 Pyrophtluilma suhalpina Im Gegensatze reizendsten (Bon. . Sepkunft auf tember beobachtete. „ „ „ „ „ 1867: 30. 1861: 1. März. „ „ 1897: 28. von Chr. namentlich alte Männchen. bis 16. mit einem echten Zugvogel zu tun. Tatsache ist.. Über das Vorkommen auf den Inseln wäre folgendes zu bemerken. behauptet (vom Grafen von der Mühle wiederholt!). daß die An- Grund von 25jährigen Beobachtungen in Athen schon viel früher. April. April. welcher den Rückzug im August und das letzte Stück am 1. März. „ „ 1866: 26. oft schon viel früher Ein solcher „Voi-liiufer" des eigentlichen Zuges wurde als der Haupttrupp erseheinen.) — Wcißbärtiger Sängei'. Ganze Länge Flügel Schwanz Schnabel Tarsus mvi mm mm inm mm 144 69 64 12 21 149 70 63 11-5 21 147 67 60 12 20-5 148 69 66 12-5 21 151 70 65 12 21 bei 31. Juli 1895 157 Griechenland. zu P. während meines Aufenthaltes auf Korfu im Frühling diese Grasmücke in dem dichten immergrünen Strauchwerk der Hügel nach einem Regengusse gesehen 5. Erst 1850 lernte er diese Grasmücke als Brutvogel der Gärten von Athen kennen (handschriftliche Notiz). März 1868 und ein anderer. suhalpina. einem der Bewohner der griechischen Macchienvegetation.

. Ein noch früheres Datum gibt Krüper bekannt. ist stets sehr zart.) die Kunde über diefehlte es nicht Zwar äußerst dürftig an allgemeinen kurzen Bemerkungen über das mehr oder weniger häutige Vorkommen auf dem Festlande und den griechischen Inseln bei Naumann (1822). April 1872 ein Fünfergelege fand. Bei 8 8 17 16 5 163 161 132 132 13-1 13-1 10 9 8 8 mm 125 mm 158 1 cg den neun. woher die meisten der von ihm versendeten Eier stammen. von wo er Eier erhielt. es dieser Sylvie zuzuschreiben. während der späteste Zeitpunkt für ein solches aus dem Parnaßgebietc. doch waren hier weniger Paare sichtbar als vom Orpheus-'S'dugev.loa Ornis bak-anica. dem meines Wissens bislang noch niemand beigestimmt hat. Im westlichen Griechenland. besitze ich Maß und Gewicht von neun griechischen Eiern aus ebensovielen Gielegen: L. Sämtliche Zeichnungen auf der Oberfläche sind nändich zu derben Klecksen vergrößert. am folgenden Tage zwei vollzählige Gelege zu fünf Stück herbeigebracht. namentHch in den höheren Regionen. das aber noch keine Eier enthielt. habe ich P. Mai 18'Jl ist. Brehm („Vogelfang". Männchen zeigt. In der Umgebung von Athen fand ich sie als Bi'utvogel besonders bei Kepliissia und am Hyniettos. 4. Für Euböa verzeichnet sie Lindermayer und auf Naxos traf sie Kriiper nielit und auch brütend. Östliche SSn^ei'srasmUeke. oft loctistella-arüg. 17-5 17-1 17 17 Er. Am selben Tage wurden aus der großen Klissura auch schon ein. Gloger. 229) ist der Meinung. so daß die Eier grob aschgrau und olivenbraun gefleckt erscheinen. doch annähernd ähnliche Eier von P. L. am Interessant April 1897 gesammeltes. Eier. genau untersuchtes. vei'mag ich keinen Unterschied von herzegowinischen Stücken wahrzunehmen. Die Fleckung. wenigstens andeutungsweise. welcher sich gar nicht getraute. die griechische daß Weißbart-Grasmücke infolge ihrer beträchtlicheren Größe von der westeuropäischen zu trennen sei. S. aus verschiedenen Laudesteilen herrührenden griechischen P. sub- alplna verschiedensten Alters und Geschlechtes. Die Eier sind an ihrer Größe und gedrungenen Gestalt leicht zu erkennen. Mai 1894 ein fertiges Nest. Besonders häufig war diese ziei-liche Grasmücke an der Lehne nördlich von Juritsa am Nordrande des großen Vrachorisees. 12 3 13-2 13-6 133 9 9 Gew. Die grauen. dem alten Originalstandorte Krüpers. Zu Beginn der ornithologischen Erforschung des sen hervorragenden Singvogel Landes war und mangelhaft. subalplna aus der Herzegowina. und zwar im Strauchwerke der Schutthalden des Varassovo Ich sah daselbst am Ozya im hoch und des Zygos bei Aetolikon. feinen Schalenflecken fehlen denselben ebensowenig wie jenen von Si/lvia sylvia. Auch auf dem kleinen Evreokastron bei Faros wurde sie von Kr ü per festgestellt. Santarius fand dort am 2. der 18. subalpina mehrfach beobachtet und geschossen. — Sijlvia orpJiea Jei'doni (Blyth) (Siehe Tafel — III. und benannte sie Curruca leucoiiogon ein Vorgang. der Unterseite. selten im Juni die meisten in der Umgebung von Chalki und ebenso auch Dickicht von Quereus Hex und coccifera. die Rotfäi'bung der Chr. nur ein sehr abweichend gezeichnetes Gelege von fünf Stücken fand ich ( Krüper. ebenso auch in dem mit Unterholz bewachsenen Teile des >livenwaldes bei Rlissolonghi. ist ein von mir bei Missolonghi welches auf sehr altes Weibchen. bei Dr. sei sie rötlich oder ins liraungraue ziehend. welcher am 20.

Ein lauter Gesang bewegt mich zum Stillstehen und Zuhören: Nachtigallentöne waren es zum Teile. Am 17. welches uns bekannt war. endlich gelang es mir. Mai 1857 „Während in dem in der hellen Mitternacht vom 28. M. hörte ich den Gesang von einer anderen Stelle. daß sie in Griechenland nur einzeln und wahrscheinlich nur durchziehend bemerkt wurde. von denen ich das dieses Sängers beste allein es ging auf der Fußtour zugrunde.. zwischen Velitsa und Dadi. Daß es eine Drosselart sein könnte. Die Aneaben Lindermayers sind durchwegs gänzlich falsch. den Sänger in einem Gebüsche zu überraschen und seine schwarze Kopfplatte zu sehen. schöner Gesang. stiegen wir die Vorberge hinauf und kamen dabei in dichtes Gebüsch. Da wir keinen Fußsteig dorthin kannten. und es scheint mir von Wert. jedoch von keiner Nachtigall gesungen. u. aus den benachbarten Gebüschen erschallte sein lauter. Jouru. J. 1859: „auf den Inseln gar nicht''). noch nicht scheuen Männchen glücklich. Griechenlaiifl. südlichen Teile der Insel Gothland bei Oeja lauschte. 1855: „auf Euböa". welcher ich zum 29.159 III. Unser mühsames Vorschreiten entzog uns dem Sänger. Wegen Einbruch der Nacht nahm ich nur Nest und Eier mit. hoch oben in einem wilden Birnbäume ein Nest mit fünf Eiern zu entdecken. Päßlcr Baedccker und in Brelims beobachtenden Autoren können durchaus nicht befriedigen. (im Eierwerk). bei jeder Exkursion hörte ich seinen Gesang und machte meinen Begleiter. gerade die Ergebnisse der allein Fritscli in Grieelienland selbst — < die einer Nachtigall. um an einem Felsen die Nester der Hirundo rufula zu finden. Mein Begleiter wußte mir über den Konzertgeber keine Auskunft zu erteilen. Brelim. daß meine eingebildete S. der Vogel des 1859 machte ich entkam jedesmal ungesehen. „Am 21. drei Stunden von Kalamata. im südlichen Teile des Peloponnes oftmals Gelegenheit. welche ich für wollte. harte Knarrtöne eines Rohrsängers und hell flötender Gesang der Drossel folgten durcheinander. f Orn. Meine jetzige Vermutung fiel auf Sylvia Eüppellii Tem. die in Gab. sobald ich mich der Stelle näherte. S.ind ich die ersten Spuren vom Vorhandensein dieses Sängers. S. ich . April d. Erst Dr. daß ich es nicht erlegen konnte. welche ich nach Deutschland mitbrachte. der auch am 15. Krüper war es vorbehalten.j Stunden von Missolungi in einer gebüschreichen Gegend in einem Ginsterbusche in Mannshöhe. wurde durch ein einmaliges Anblicken eines kleinen Vogels beseitigt. diesen Vogel zu beobachten. Sylvia philomela. Bei dem Dorfe Sotirianika. Mai das erste Männchen erlegte. aufmerksam. an eben jenem Felsen nähere Bekanntschaft mit demselben Vogel. d. über Lebensweise und Verbreitung in Griechenland wahrend seiner vielen Reisen Klarheit zu schaffen. Parnaß. Diibois. nämlich ein Nest mit fünf Eiern. Vom Männchen vernahm ich keinen Laut. Im Sommer 1859 bekam ich am Parnaß wieder Eier von orphea^ ohne zu ahnen. Mai machte ich mit Dr. es blieben mir jetzt keine anderen Vögel als die große Anzahl der Sylvien übrig zur Vermutung. es befand sich ^/. So erlegte Graf von der Mühle nur ein einziges Stück und erwähnte noch 1856 in der Sylvienmonographie. Nieder eine Exkursion. den Gesang und war so Exemplar präparieren Während des Sommers 1860 hatte erlegen. dessen Töne eben so lange in meinem )hre nachklingen werden wie „Tierleben". hier nochmals im Wortlaute folgen zu lassen: „Am 9. erlegte ich ein anderes Männchen und war so glücklich. 276 279 niedergelegt wurden. hörte ich am der soeben angekommenen. die Ergebnisse seiner diesbezüglichen Wahrnehnuingen. da ich dem Orpheus kein Sängertalent zuschrieb. 1801. Herrn Seh rader. Eüppellii derselbe Vogel „Am 3. Sommers 1858 blieb ich ohne allen Aufschluß über jenen Sänger. Mai 1858 f. Das vorsichtige Weibchen entfloh mehrmals vom Neste so zeitlich. war er nicht zu selten. so daß sie am besten gar nicht berücksichtigt werden (als Beispiel. zwei Männchen zu sei.

welches wir dem schönen Sänger zugehörig erkannten.und Baumlöchern ihr Nest anlegt. jetzt das lockende und klagende Männelien von Baum zu Baum fliegen zu sehen. sie den Dörfern brütet. ist es wirklich orphea. die auf einem steilen Felsen am Bache lag. daß ich es am ersten Tage über eine Viertelstunde vom Neste entfernt erlegt hätte. sowie deren Legezeit. angestellt habe. am in seine den einem der höheren Zweige eines Olivenoder Birnbaumes. undui-chdringlichen Cactos-Büschen umher- und schleichen konnte die Flucht ich anfangs den Vogel. gehört diese Grasmücke zu öffentlicht niemals iev Fall. orphea hielt. ist er einmal aufgescheucht. weiß ich nicht. 07-phea auffälliger Weise. d. schoß ich das abgeflogene Weibchen. eine Katze zwischen dichten. so liebsten saß es auf sitzt er was ihn vor den anderen — auszeichnet. am 18. im Abfliegen zu erlegen. galactodes nicht verachte. man behauptet wie in den Spitzen der Büsche und auf den Mauer. schwankt aber auch an einer und derselben Ortlichkeit in geradezu S. den ersten . Die drei mir vorliegenden Nester sind gleich groß und aus denselben Materialien gebaut: die äußere Seite besteht aus verschiedenen groben Pflanzenstengeln. hat. was Herr Schrader durchaus nicht zugeben wollte. die ich hier kürzlich mit dem Lindermayer Leibarzt Dr. ich sah dann gewöhnlich nur den Ruhestörer. Ich muß ge- daß kein Gesang der griechischen Vögel mich so sehr anspricht wie der von S. so daß ich vermutete. im Gebiete. Die Eier sind bekannt und untereinander selten abweichend. Glavibt er Stelle. Beides ist recht verschieden je nach der Höhenlage des gewählten Sorameraufenthaltsortes. orphea Ende April sein Nest stehen. M. todes sich sicher. Während des Gesanges kann man diesem Sänger am leichtesten nahe kommen. für 8. orphea. den Eiern nach zu urteilen. Mai nirgends hören. und 18. der dort sein Nest angelegt hatte. welche ich. später erlegte ich des Nestes hin feiner werden und dort mit Pflanzenwolle gemischt sind. obgleich ich das melancliolische Stimmennachbilden der S. welches schon lange gebrütet hatte. Nach den Untersuchungen. Rei. sondern in bedeutender Entfernung Liebeslieder singt. orphea. In Sotiriauika meiner Wohnung. davon mehrmals in will sichtbar auch ich in ein Beispiel anführen. so lang oder länger auf derselben eine Viertelstunde beweglichen Sylvien In solcher betrachtender Ruhe — trifft mit Ausnahme der S." Durch Krüper erfahren wir auch Näheres betreffs Ankunft und Abzug von selten an. während welchem das Männchen nicht in der Nähe. die nach dem Innern nicht erblicken. man muß jedoch jedesmal nach Beendigung des Gesanges stillstehen. Später schoß und zerschoß ich noch einige Männchen und Weibchen. mitten in leicht Ob Zweigen der Bäume. Wie Seebohm ') l)etont. es wurde auch meine ]5eute. M. Dies ist natüilit-li von Dresser verAnkömmlingen der den dessen Erfahrungen teilweise schon wurden. wurde ich durch den Angstruf einer Sylvia zum Ausschauen genötigt. nachmittags besuchte ich wiederum dieselbe Gegend und war nicht wenig überrascht. Die Nester sind ziemlich dickwandig und nicht so lose zusammengelegt wie die der anderen Sylvien. flie der S. das Weibchen. Am vom Neste Taygetos habe ich das Männchen nicht oder nur selten Gebüschen singen gehört. Mal geschossenen Weibchens ließ sich am 17. „Das Weibchen scheint allein das Brutgeschäft zu übernehmen. O. ergreifen: das Paar S. galac- man den Orpheus wohl nur ist er ebenso flüchtig und unruhig als seine Das Männchen des am 18.ser. Herrn Schrader wollte es mehrmals nicht gelingen.IbO Ornis balcanica. so Verwandten. d. Nach meinen bisherigen Beobachtungen baut S. am 19. nicht sondern versteckt.') daß sie in der Nähe der Häuser. wie das auch meine eigenen Beobachtungen bestätigen. orphea hielt.

.III. . . . sie in der ersten Hälfte April erscheint. da Krüper vermerkte die Ankunft: Akarnauien im Parnaßgebiet in 161 Griechenlancl. . Sommei' über verweilenden Brutvügcl.

dahinlief und sich überhaupt wie wahnsinnig gebärdete. S. 115 sich dahin entschieden. so muß ich bemerken. Orn. besitzt solche auch für griechische. nämlich eine westliche und eine östliche. sei. 1904. geben müsse. im Ölwalde bei Potamia.smiXc\s. auf dem Boden hockenden Jungen dadurch fortzulocken. selbst schon längst die feste Meinung hegte. auf der glatten Bodenfläche mit gesenkten Flügeln. daß aucii die dalmatinischen Ov^j/iew-s-Sänger zu jerdoni gehören und dasjenige. daß es sich dann bezüglich des östlichen Vogels nur um die Form jerdoni (Blyth) handeln könne.e schen unterscheiden. daß sie. was für die dalmatinischen Vertreter Geltung hat. deren Vorkommen von Palästina bis Indien festgestellt Kollibay hat nun ebenfalls im Journ.162 Ürnis baleanica. f. Endlich trachtete in der Maina. sondern auch durch das Vergleichen der Eier aus den genannten Ländern. ähnlich wie dies bei den Hühnern vorkommt. Schnabel und Färbung der Unterseite sich genügend von spanifutterbringende Orpheus-Gra. welche durch Gesamtgröße. Juni 1898 eine mich von ilu-em flugunfähigen. Was die systematische Stellung dieses Vogels anbelangt. Herr Dresser meinte sogleich. Diese Ansicht äußerte ich unumwunden den Herren Kollibay und Dresser bei ihrem Aufenthalte in Sarajevo im April. beziehungsweise Juni 1902. am 17. 424). daß es zwei gut unterscheidbare Formen. S. . dabei stark klagend. daß ich nicht nur infolge der äußerst zutreft'enden Kennzeichnung der Eier griechischer und westeuropäischer Herkunft durch Baldamus („Naumannia" III.

III. Griechenland. 14 einzelne Eier aus je einem Gelege: 163 .

durch Merlin sen.) — Z. daß ich eine unserem Müllerchen ähnlich. Dr. Veluchi für das in 1861 ein Gelege von drei Eiern Athen. wie Krüper sammelte Museum der Universität 30. kleiner als die deutsche Zaungrasmücke." Tatsache ist nun. Briefe". S. welches St. 228 diese Angabe auf das richtige Maß zurückgeführt und dem griechischen Vogel auch ein Name beigelegt: .aungrasiuüeke. . Bezüglich des Unterschiedes der dortigen S. et Brehm. September und 25. denn ein solches Vorkommnis ist drei bisher nicht bekannt geworden. höheren Gebirgen. abgeändert werden sollte. während eines des Universitätsmuseums daselbst vom Taygetos (September) stammt und vom selben Gebirge ein Paar Hieraus geht aber weiters liervor. wenn überhaupt.C'urruca ohscura Linderm. so ist dies ganz richtig. neue Sylvia. als auch ein vorliegendes Männchen.. atricapilla Ende Juli und August. September 1847 erwähnt Chr. nur sehr vereinzelt zu überwintern". welche sich in Griechenland fortpflanzen. Niemals und nirgends habe ich während meines Aufenthaltes in Griechenland diese Grasmücke beobachten können und da sie sich während der Brutzeit bekanntlich leicht durch ihren eintönigen Gesang verrät. S. anfangs oder sogar erst Mitte Mai. Februar in der Umgebung von Athen gesammelt. wenn die Feigen reif werden. woselbst '24. aber halb so groß aus Griechenland erhalten habe. doch wurde eine von den im Athener Museum aufbewahrten Zaungrasmücken am Taygetos am 18. daß tatsächlich nur wenige Paare über den Sommer dort verweilen. Homeycr vom 25. ebendaselbst am 20. mit äußerst zartem Schnabel. Nach Krüper stellt sich S. ein zweites mit vier Stück im am am welches mir vorliegt und aus drei Stücken Über die Zeit des Herbstdurchzuges ist nichts bekannt. Nur zwei Männchen meiner dem Balgserie zeigen den hübschen Übergang der braunen zur schwarzen Kopfplatte. Mai 1888." Später wird von Brehm im „Vogelfang". April. eilen nach der Ankunft im Frühling sogleich nach ihren Brutplätzen ins Bereich der Nadelhölzer in den Zeit ihres Eintreffens.164 Ornis balcanica. Wenn Graf von der Mühle bemerkt: „Scheint. daß sowohl die im Museum zu Athen befindlichen Stücke. Sylvia curruca (L. L. zu legen beginnen. F. In Größe und Tracht gleichen die griechischen Vögel vollkommen jenen aus übrigen Europa. kleine Lindermayer dagegen auch am Viel häufiger beobachtete sie FrUhjahrsdurchzuge. 66): „Es wird Sie interessieren. April 1866 am Parnaß und ein drittes. August 1860 geschossen und Lord Lilford erlegte die einzige von ihm überhaupt wahrgenommene auf Korfu im September 1857. Die wenigen Paare. an das Britische Museum in London gelangte. besteht. curruca von der mitteleuropäischen Brehm in einem Briefe an E. muß ich annehmen. August 1895 nächst („Urn. sie Ende Jahre 1873. eigentlich Curruca. daß die Bemerkung in Brclims „Tierlebeu": „erscheint in Griechenland nur auf dem Zuge". in Mengen auf den Feigenbäumen ein (von Heldreich kopiert!) und in den Wintermonaten sieht man sie zahlreich in den dichtbelaubten Pfefferbäumen in Athen umherzanken. Strimmeneas am 24. Zehn Stücke der hiesigen Sammlung wurden zwischen dem 27. wenn ich Ihnen sage. Graf von der Mühle und Erhard traten sie einzeln am Herbstzuge auf dem Peloponnes und auf den Kykladen. Krüper und dieser bezeichnet Ende März als Baron Schilling traf bei Patras am März 1899 die erste.

„ 1897 „ Akarnanien (Vrachorisee) von Führer. im Parnaß und Peloponnes gesammelter. erfahren wir nur von Lindermayer in seiner letzten Arbeit und von Krüper Bemerkenswerteres über diesen Vogel. X allbekannten die sämtlichen Farbentöne außer- Grundfarbe etwas dunkler grauen Schalenflecke — als gewöhn- ein wahi-haft süd- . Sijlviti sijlviu (L. Sylvia gegen Ende März in Attika und auf Euböa ziemlich häufig an. Ansicht nach müßte aber zur Aufstellung einer klimatischen Abart. So vermerkte sie auch im September und Oktober daselbst beobachtet. der europ. daß er diesen überall häufigen Sommervogel mit irgend einer anderen Sylvie verwechselt haben muß. handeln kann. Bemerkung Auch die Ver- „Monogr. Auch Teilen schwächer erscheint als Meiner die Eier sind etwas kleiner. vorerst mehr Materiale abgewartet werden.als die liches Farbenspiel. Gleich häufig nennt sie Dr. brütet in etwas höher gelegenen Gegenden und zieht in September wieder fort. Schnabel: 8 mm. muß ich ausschließlich ihm überlassen. und zwar als Zug. alle anderen im Mai und selbst noch in der ersten Gel^e Hälfte Juni. 11. woraus hervorgeht. Eier kann ich verzichten und erwähne Juni 1892). Krüper. sie nur auf dem Durchzuge im Herbste. Schwanz: 53 mm. und einsandte. Die Ankunft erfolgt zusammen mit mehreren anderen Sängerarten Ende März. welches die ülbraunen Ober. Ein einziges unter einer großen Zahl in Attika. der Wiederholungen bringt. im ganzen Lande eine sehr häufige Erscheinung. denn eine derartige Beobachtung hat weder früher noch antwortiing für die in seiner jemand gemacht. am Parnaß Ag-oriani typisciie Vögel.III. warum ein Teil der über (Iriechenland schreibenden Ornithologen sie gänzhch mit Stillschweigen übergeht oder sehr unzulängSie ist Brutvogel. und zwar sowohl in den Ebenen als auch im Gebirge. daß die Dorngrasmücke in nicht unbeträchtlicher Zahl in Griechenland überwintert. Nach dem ersteren kommt S. Die Brutzeit der Dorngrasmücke fällt in Griechenland ziemlich spät. liche Angaben über diese so leicht zu beobachtende Grasmücke macht. Flügel: 62 mm. lich und ebenso 14-4 und zwar ist die mm bei 11 — ^12 cg Gewicht.). Sylvien". April 1860 in Akarnanien „ 12. wo er sie vielfach brütend fand und zahlreiche Eier versendete. 17-9 X 12-7 mm Sylvia cinerea Lath. Nach Druramond brütet und wurde gelegentlich Jameson für Kythera bloß im und Lord Lilford kommt sie nach Korfu anfangs April. Abgesehen von v. „ 1874 „ Attika „ 1. ordentlich grell gehalten zeigt. Maße vom Vogel und den Eiern im um die es sich nur Durchschnitt: Ganze Länge: 127 mm. April 1866. — Borngrasmückc. und zwar gar nicht häufig gesehen zu haben. erlegte wie dies die 165 Grieohpnland. Frühling. und zwar wurde die erste von ihm beobachtet: später irgend am 3. Auf maßen Sie durchschnittlich 17-7 eiue Beschreibung der nur eines Geleges (Parnaß. Tarsus: 17 mm. Heldreich. verweilt über den Sommer.und Es ist daher schwer begreiflich. allen in Maße bezeugen. Graf von der Mühle behauptet. fand Krüper am 29.

wo ich während der Monate April und Mai die Dorngrasmücke mehr oder minder häutig beob- achtet habe. daß sie einerseits in den wasserreichen Gärten der nördlichen Landesteile und Euböas überwintere und andererseits sogar Stand. Besonders lebhaft rostig auf der Oberseite ist das Exemplar von der Kiona. Endauf Naxos. Wuliasmeni zusammen mit Pyrophthalma ynelanocephala im Gebüsch von iMittelgriechenland: Hänge im mittleren Mornostale und der Kiona. Strophaden: und zwar auf beiden Inseln noch Mitte Mai auf dem Durchzuge recht häufig. atricapilla. Beeilst. Beides ist falsch. mitten im Surapfsee Mustos. sylvia. Schließlich möchte ich aber doch noch jene Ortlichkeiten aufzählen. Velestino. wahrscheinlich noch Thessalien: In und um am Zuge. Hieraus ist ersichtlich. als auch am Abhänge des Varassovo. stellen fest. April 1894 nesttragend.und Brutvogel an bebuschten Mühlbüchen Attikas und der Gegend von Livadhia (Parnaß) sei. und Mcsongi. Das Brustgefieder der griechischen Dorngrasmücke hat ebensoviele Abstufungen des Kosarötlichen als in nördlicheren Gegenden aufzuweisen. eben flügger Vogel eine ganz merkFärbung der Kehle. denn Krüpers langjährige Beobachtungen. daselbst auch am 25. bei Chalki erbeuteter. Korfu: Überall ziemlich häufig und Brutvogel. wie dies sieben Belegstücke von dort bezeugen. der Brust und Bauchseiten. dem Rücken der Insel und hier Peloponnes: Astros. bei Tripohs. welchen ich durchaus beipflichten muß. doch verraten Kanten der Schwungfedern deutlich die Zugehörigkeit zu 8. daß sie große Meinungsverschie- nicht einmal auf dem Zuge in dagegen Lindermayer zuversichtlich. Nördliche Sporaden: Jura. Sep- . die meisten um Braganiotika. in fast kahler Attika: Bei Fistacia lentiscus. im Steineichenwalde auf ohne Zweifel auch brütend. Juli 1894. so tember 1894 ich ihn anfänglich bereits rostigen für ein Junges von P. daß S. Zante: Am Fuße des Skopos. heißen Terebinthen!). melanocephala hielt. hortensis in Griechenland nur ein Passatvogel ist.und Terpentinbäumen (soll wohl richtig Griechenland erscheine. Akarnanien: Sowohl im Gebüsch der Küste als im Sumpfwalde nahe der Phidarismündung. nämlich rußgraubraun. in großer Menge im Ufergebüsch der Lagune Murid bei Pyrgos und im Walde Kapcllis bei Lala. dann im Olivenwalde bei Aetolikon und sehr häufig im Gebüsch an den Vi'achoriseen.lob Oi'nis balcaniea. hier am 26. behauptete doch befindet sich im Athener Museum ein noch am 26. der nirgends brütet und schwerlich überwintert wie S. — (xarteiigrasmüeke. daß sie gleichmäßig über alle Laudesteile verbreitet ist. ebenso endlich am Fuße des Ithomeberges in Messenien. Seplich besitzt ein würdige daß — — ein sehr spätes Datum aus der Umgebung von Athen zeigt. weniger auf der Vraehiona. Juli 1894). während die meiste Rostfarbe im Flügel ein Durchzügler vom 27. Er beobachtete sie im August sehr häufig auf den Feigen. in etwa 1800 m Höhe auf Gegend (14. Sylvia hortensis Über das Vorkommen denheit. dieser Art herrschte ursprünglich Während Thienemann die wissen wollte.

III. 1899. aus denen Wasserrisse hervorquellen. Februar 1881 auf den Blättern einer Opuntia. und 13. bleibt zweifelhaft und wenn Sperling angibt. und am 20. 5". Meine eigenen Beobachtungen sind recht spärlich. 1-31) darauf gemacht. Marshall S. Krüper am 25. in sylvia überhaupt unerwähnt Orn. Griechenland. Auf Zante beobachtete auch Kronprinz Rudolf eine Heckenbraunelle am Fuße des Skopos am 14. geschossen von St. A. Dezember zwei Stücke beim Monastir Angelokastron beobachtete. daß er die dort Dagegen sah Professor W. Dezember 1898 ein Stück und am 20. doch ist es verdächtig. daß sie ebenfalls im Frühling sich auf Korfu zeige. so häutige (Lindner. und ein Männchen. Accentor (alpinus) collaris sithalpinus v. daß die Heckenbraunelle in Griechenland bloß überwintert. vor. welche Ihre Aufenthaltsorte in der Winteroffenbar hier im Süden den Winter zubrachten. Strimmeneas am 18. 1(37 Taygetos erbeutetes Stück. und zwar bef:inden sich ihrer ziemlich viele unter den Opfern auf den Strophaden Mitte Mai 1898 und auch noch kümmerlich lebende gab es am 14.1860 geteilt von v. wo es viele gab. welche mit Brombeergesträuchern bewachsen sind. welches Knotek und ich am 11. Accentor inodularis (L.) — Heekciibrainiolle. Mai auf der kleineren Insel. Mai 1894 bei Kephissia und am Hange des Hymettos sammelten. Ob Jameson unter Sylvia vulgaris im Frühling auf Kythera die Gartengrasmücke meinte. irgendwelche Abweichungen von Stücken aus Mitteleuropa. läßt. 1901. S." Das Museum in Athen besitzt Stücke aus der Winterszeit von Attika und drei von Zante. so wilre dies allerdings möglich. Mai an den Gebüschrändern der größeren. eine einzelne am 17. selbst beobachtet. Monatsber. braunelle bloß auf Korfu. Auch hierin zeigt sich deutlich der italienische Einfluß betreffs Vogelfanges auf Korfu. am tembci. Krüpers wird später aucli Brehm und Seebohm. und zwar am 18. Dezember 1894 im Gebirge von Skaramanga in Attika zustande gebracht. Die Auffassung Heldreich. Jänner 1861 zwei Stücke im Olivenwalde bei Aetolikon verfolgte und Baron Schilline: am 18. Tschusi-Schmidhoffen Breliiu — SüdHclie Alpcnbraniielle. Diese Gartengrasmücken von den Strophaden zeigen ebensowenig als ein Pärchen. Aus all dem geht hervor. herberge bezeichnet treffend Lindermayer: „Sie bewohnt die bebuschten Vorberge. über deren ausschiießhche Fruchtnahrung er von dem Vogelfänger belehrt wurde. desselben Monates im Gesträuch am Rande der Lagune von Korissia. Über das Erscheinen auf den griechischen Inseln ist wenig bekannt. Monatschrift XXIV. Es sind in Tracht und Große mit den mitteleuropäischen übereinstimmende Vögel. wo sich ja gerade ihre Brutheimat befindet. aufmerksam graue Färbung hat (Orn. indem sie sich nach Krüper hier etwa von Oktober und November bis Februar und März aufhält. Außer einem am erstgenannten Orte erbeuteten Weibchen liegen mir noch ein zweites ^^'eibchen. von Leonis am 17. denn ich habe die Heckenwo sie nach Lord Lilford im Winter sehr häufig ist. hortensis in Griechenland dagegen nur im Mai auf dem Zuge begegnet. wo Dr. Mir ist S. Schließlich liegen noch zwei Beobachtungen aus Akarnanien vor. von Mazziari in den Vierzigerjahren eingesendet. daß die Alpenbraunellen der Balkanhalbinsel sich durch die . November 1896 bei Karnalia am Karlasee in Thessalien. 74) einst daselbst im Herbste eine Anzahl getöteter und zum Verspeisen bestimmter Gartengrasmücken. Jänner 1897 im Strauchwerke der Hänge an der Bucht von Govino.

dort ein Exemplar zu erbeuten. aber nur einmal bei dem tiefer liegenden Delphi. daß die Alpenbraunelle in der Hochregion dieses Gebirges die häufigste und eigentümlichste Erscheinung der dortigen Vogelwelt ist. Elias drei alte Vögel. doch liegt mir bloß anderen. Wir erfahren durch Lindermayer. Ebenso ist es leider unbekannt geblieben. wo die von ihm erwähnten In den Nester mit Eiern und Jungen gefunden wurden und wohin diese Kostbarkeiten gekom- men sind. in den . wird die Alpenbraunelle gezwungen. hinzufügen.coUaris zu den Stand. Eine einzelne wurde geschossen. Troyloilytes 2)(irviilus Koch — Zaniiköuig. blieb aber leider auf einem unersteiglichen Felsabsatz liegen. indes liegen noch keine direkten Beobachtungen vor! Über das Vorkommen gaben den Gebirgen Mittelgriechenlands kann ich einige An- in liefern. hingegen war St.168 Oinis balcanica. und daß beich bestätigen kann. der ganzen Oberseite und der Kopfpartie. eifrig Wahrscheinlich bewohnt der Vogel auch die vom Chelmos ein Peloponues. Krüper bemerkt ausdrücklich: die Brutzeit dürfte erst Ende Mai oder im Juni beginnen." auch ich kennen. Troglodytes troglodytes (L. woselbst der Vogel die der höchsten Gebirge bewohnt. Lconis am 30. die Futter suchten. im Parnaß berührt Krüper: „Wenn die Gebirge ganz mit Schnee bedeckt sind. Juli 1894 flog eine Alpenbraunello von der schön erhaltenen Gipfelpyramide Kammvvanderung zwei zur Aber auch beim Abstieg gegen Dremisa am folgenden Tage gewahrten wir in der Kiona (2512 m) ab und später fielen uns während der Beute. Mühle Zuerst erhielt Graf von der am obachtete die Art ein Stück vom Veluchi zugeschickt Ich will gleich an dieser Stelle Taygetos. Dies Kämme trifft nun selbstverständlich auch für Griechenland zu. Man nennt sie am Parnaß Die Anwesenheit den Schneevogel. Serbiens und Bulgariens. ohne brilunlicheu Anflug. kommt jedoch wohl nie bis in die Ebene. des Mai 1899 erbeuteter ganz junger Vogel vor. den Geröllhalden der obersten Gebirgsteile ziemlich viele Paare mit flüggen Jungen. Am 15. Einen ihrer Winteraufenthaltsorte gebirge in Akarnanien. Graf von der Mühle und Krüper. höheren Gebirgszüge von Chr.). nennt aber dabei keine genauere Örtiichkeit. Gebirgen der nördlichen Landcsteilo sowie auch Euböas zählt Lindermayer Accentoi. Hier wurden gelegenen Felspartien nächst Kryoneri selbst von Santarius sogar ein Flug Zweifeüos reicht die Verbreitung lernte dieser Braunelle von Griechenland geschlossen nordwärts bis zu den Gebirgen Bosniens. Juli stellte ich dann diese Vögel allenthalben in den Hochlagen der Vardusia (Korax). Am 18. daß der Zaunkönig allenthalben in ganz Griechenland (inklusive Euböa) Standvogel ist.und Brutvögeln. und zwar besonders an den steil abstürzenden Wänden und im obersten Schuttkar dieses Gebirges hier nahm zusammen mit anderen hochalpinen Vogelarten fest. Von ich ebenfalls zwei Stücke mit. Februar davon einem Dutzend Stücken beobachtet. Strimmeneas so glücklich. Juni 1898 erlegte ich mit meinen Begleitern an den Schneefeldern unweit Hag. nämlich das Varassovodiese Vögel im Laufe des Februar an den tiefer hier und da gesehen und am 16. Am 15. etwas tiefer herunterzugehen. von jenen der Alpen unterscheiden. Oberhalb Arachova am Parnaß traf ich sie öfters an.

weil er dann die Ebenen und die Garten der Städte und Dörfer bewohnt. und 18. was der ausdrücklich bestätigt wurde. Juni 1892 usw. behauptet aber. November 1894.) — Beutelmeise. Sonuini hielt ihn seinerzeit Egypten irrtümlich für einen Zugvogel. An dem letzteren Orte fand St. ein Pärchen zu erlegen. Mai 1896 (Gel. aber Dresser fand nach vergleichenden Messungen. den Aufzeichnungen Krüpers zu entnehmen. Erhard dagegen zählt Troglodytes wenigstens für die hohen Lagen von zu den Standvögeln Naxos durch Krüper Kykladen. Waldungen Mittelgriechenlands sowie in den anderen höheren Gebirgen brütet und im Winter häufiger gesehen wird. er beobachtete ihn auf das ganze daselbst Kapitän Sperling erwähnt ihn als ziemlich zahlreich auf Levkas (Sta. Später fand er sowohl als auch Graf von der Mühle diese Meise am genannten Orte wie in anderen Sümpfen Mittelgriechenlands. Dies hat schon 1860 Simpson behauptet und 1898 fand Herr Soustas bei Missolonghi ein schönes. während ich ihn am am Brutplatze in den waldigen Vorbergen der Kiona (14. Der Beginn der Brutzeit scheint ziemlichen Schwankungen unterworfen zu sein. Juni 1898 ein Nest mit eben flügge gewordenen Jungen. Maura) und von Zante befindet sich ein Stück in der Kollektion Mazziari. Euböas und des Peloponnes zu wiederholten Malen. 4. Schade. Strimmencas am 16. 28. welcher ihr Vorkommen zunächst durcii Auffindung eines leeren Nestes am Likerisee nördlich von Theben feststellte. Lindermayer war der erste. und zwar vielfiich im Strauchwerke bei Govino sowie auch im Wacholderwäldchen auf der Düne von Korissia. da der Zaunkönig meiner Ansicht nach im Norden der Insel und in den höheren Lagen sehr wohl Standvogel sein kann. Mai 1888 (Gel. Ich beobachtete dort. Aegithalus pendnlimis Wenngleich so ist ihre doch zu Heimat die Beutelmeise stellenweise viel gesagt. In Akarnanien dagegen scheint sie an geeigneten Orten alljährlich zu nisten. und zwar an toten Armen des Phidaris bei Bochori 1897 die Ankunft einer ziemlichen Anzahl am 25. erlegt von Leonis am 10. Überwinternde Zaunkönige beobachtete ich auch am Fuße Phidaris und in Akarnanien im Gebüsch des Varassovo bei Kryoneri. daß die griechischen Vertreter kleiner sind als englische. wenigstens ist dies Die sieben Zaunkönige des hiesigen Landesmuseums stammen außer von den angegebenen Orten vom Hymettos (Herbstvögel) und vom Phaleron. aber leeres Nest. der im Parnaß eine beträchtliche Anzahl von Gelegen sammelte. und zwar an folgenden Tagen: 3. 6 Stück). der über die griechischen Inseln nach eilt. 6 Stück). Juli 1894). . „Tierleben" heißt.III. daß Griechenland eher in den Ländern an der unteren Donau der Fall. sei. daß er keine näheren Ortsangaben macht. in den Schluchten der Xerovuniberge in Lakonien (9. Die Vögel trieben sich in den Weiden und Tamarisken herum und es gelang mir ohne Mühe. Juni 1898) sowie auch in den höchstgelegenen Waldbeständen des Taygetos kennen lernte. Drummond Korfu nicht sehr häutig. denn das wenn ist es in (L. welches er nach Athen brachte. Doch wurde sie in dem zuletzt genannten Gebiete in neuerer Zeit nicht wiedergefunden. Ich sah ihn ebenso Avie Lord Lilford hier wie auf Petalä ausschließlich im Winter. 169 Griechenland. im Gebiete zu finden Brehms ist und auch brütet. 10. Juni 1891. daß Jahr verbleibt. März. Sie gleichen den bosnischen Vögeln vollkommen.

Graf von der Mühle bemerkte sie öfters auf dem Peloponnes und in Mittelgriechenland im Spätherbste am Bande von Rohrwäldern. eine den Sumpfstellen im Parnaßtale. Heldreich fälschlich zu den seltenen Standvögeln Angabe in Brehms „Tierleben". welches Datum auch die Etikette von dort vorliegenden alten Männchens trägt. Kopa'issees. daß die Boutclmeisc nicht nur in die ersten eines mir Klcinasien. kurzem war man über Vorkommen und Verbreitung dieser prächtigen dem in Frage kommenden Gebiete noch sehr im Unklaren. Mitteilung jetzt Eierchen wurden für Mai bis 3.17Ü Ornis bali'iiiiica. obwohl nicht in dem Maße wie ehedem. . Die außerordentlich Gegend des Kopaissees nach leicht in bedeutende Anzahl von Eiern. 7 6 ww mm 5-5 cg Mit Bezug auf Größe und Färbung stimmen die griechischen Vertreter vollständig mit solchen aus Ungarn und dem Norden der Balkanhalbinscl. Die Genannten erbeuteten nämlich in der Zeit vom 21. bewohnt sie aber zur Zeit der Fortpflanzung die ganze Gegend des Von hier erhielt Dr. in ver- der Maße und Gewicht von sechs Stück aus ebensovielen Gelegen: L. bei Burbulithra und Volo 25 tadellose Exemplare der Bartmeise. ebenfalls daselbst übersondern auch einigen in besonders geschützten wintert. Den Beweis hierfür lieferte ebenfalls St. Gänzlich neu ist aber die Tatsache.1 6-5 6-5 6-5 Gew. vStrimmencas 1896 März in der Umgebung von Volo. und Lindermayer kannte sie als Seltenheit der Sümpfe Euböas und Nordgriechenlands. Jänner 1903 ein noch nicht einjähriges. am 17. wovon ein Paar nach Athen gelangte und ich für das hiesige Museum zwei 14. gesetzten Jagden und Sammelreisen in Thessalien Licht in durch die ihre lange fort- Sache gebracht zu haben. welches schon früher St. Strimmeneas. indem er am 6. Krüper seit vielen Jahren und zuletzt noch 1898. Seither wurde sie nur noch von Seebohm für das Gebiet als sehr selten bezeichnet und von Krüper überhaupt für sozusagen verschollen Meise in erklärt. unausgefärbtes Männchen in Megali vrysis bei Lamia erJedenfalls hat ein andei'cs Männchen. trotz aller Dagegen noch der ist 1873 riesigen die Trockenlegungsarljeiten. Im Osten des Landes beobachtete und erlegte 8t. Krüper gänzlich Krüper Juni gesammelt. daß Griechenland ihre Schließlich rechnete sie v. Dezember 1895 bis zum März 1896 am Karlasee. Bei Lamia ist die Meise übrigens auch Brutvogel. Sümpfen Griechenlands überwintert. Den Gebrüdern Strimmeneas gebührt das Verdienst. schwunden. 174 17-3 16-3 16 15-8 15-2 Br. wie zwei im Besitze Herrn Merlins jun. befindliche Nester bezeugen.) — IJartiiioise. Beutelmeise von dessen mündlicher zerbrechlichen der Zeit vom 18. folglich mit der typi- schen Ae. pendulinus überein. Gelege bekam. Paare auswählen konnte. woher Dr. Am zahlreichsten. legte und einsandte. Strimmeneas bei Volo am 20. und ebenso unrichtig ist die Heimat sei. ohne eine bestimmte Ortlichkeit namhaft zu machen. 10-3 10-5 10-3 1(M lÖ^ 10. I*anurus hiarmicKs Bis vor (L. Februar 1896 erbeutet hatte.

daß diese nach Osten über Italien nicht hinausgeht. Er fügt bei. selben Jahreszeit solche in Begleitung von Gattungsverwandten in den Waldungen Mittelgriechenlands (Rumeliens) und er sagt. und Acredula vitudata macedonica Salvad. erstens. Man darf aus den vorstehenden Erfahrungen wohl zur Winterszeit auch in am 4. Februar VJOo den Schluß ziehen. November 1898 fünf makedonische. des Monastir Angelokastron in Aetolien. gerade in jener Gegend niemals. In jüngster Zeit entdeckte St. und zweitens. Seine Angabe.) u. Acrediila caudata — und etwa (L. Club. Griechenland zu den Seltenheiten. wäre anzunehmen. Wciliköpfige und makedonische kSchwanzmelse. Es ist sehr schwer. Noch vor 1843 beobachtete Drummond auf Korfu (oder anderen jonischen InGraf von der Mühle zur seln':') im Winter gelegentlich kleine Schwanzmeisenflügo. aber auch sonst im übrigen Griechenland nicht untergekommen. daß Lindermayer sie dort auch brütet. weil aus gewissen Teilen Griechenlands nur sehr spärliches Material dort gesammelter Bälge nach dem übrigen Europa gelangte." aber abweichend . Krüper dann sogar in Dressers Werk selbst versicherte. aber auch sehr viele ganz weißköpfigc Schwanzmeisen beobachtet hat. nach seiner Meinung aus Nordgi-iecheuland vorübergehend erscheinenden Strichvogel strengen der Ebene von Athen in Wintern in kennen. aber am darauffolgenden Tage keinen einzigen mehr antraf. welcher brütet und im Winter ziemlich häufig angetroffen wird.^) Dresser hielt 1872 die nicht weißköpfigc Schwanzmeise aus Griechenland zur Form irbyi gehörig. wie mich Dr. gänzlich zu streichen. die einzelnen Formen der Schwanzmeise gerade im Gebiete von Griechenland auseinanderzuhalten. Krüper (1858 oder Später lernte sie als einen 1859) ihre Eier in Akarnanien auffand. über- Derselbe bezeichnet (1875) die Schwanzmeise als Standvogel. und 1892 beschrieben Salvador! und Dresser im Bull. vorfindet. l'l Griechenland. Strimmeneas den Vogel den Sümpfen von Megali vrysis bei Lauiia und sandte mir ein legtes Paar ein. da ') ist Krüper beigesetzt: „Die wird auch in Brehms „Tierleben" bezüglich Schwanzmeise gehört schon in Griechenlands zitiert. Vielleicht erscheint diese dort nur im Winter. am 29. p. denn sie ist mir. Größe und Färbung der griechischen Vertreter erscheint sind vollständig typisch. daß die Legezeit anfangs April oder schon im März man im Mai flüggen Jungen begegnet. vol. diese nicht die unzweideutige Bemerkung Baron Schillings mir vorläge. weil bis vor etwa zwanzig Jahren zwischen ihnen überhaupt kein Unterschied gemacht wurde. daß sich im Gebiete überhaupt bloß Dies ist jedoch die vollkommen weißküpfige Schwanzmeise. ist jedoch falsch. Seither hat sich aber herausgestellt. XV eine neue Schwanzmeise als ÄcreduJa macedonica auf Grund eines Belegstückes. den er in Gärten und Gebüschen der Vorberge beobachtete. I.III. welche ging. Drcss. welches beginnen dürfte. daß er- die Bartmeise au geeigneten Orten des östlichen Griechenlands ziemlich regelmäßig zu Ende des Herbstes von ihren weiter nördlich gelegenen Brutplätzen her Mitte März wieder verschwindet. wenn durchaus nicht der Fall und ich wäre genötigt. caudata. B. wornach dieser außerordentlich scharf und gewissenhaft beobachtende deutsche Forstmann in der Um- Nach den älteren Autoren A. trotz der größten Aufmerksamkeit. daß Dr. gebung seines vorübergehenden Asyls. Orn.

Mai 1898 in nächster Nähe des aus der Mythologie bekannten „Freierhügels" bei Olympia am Alpheios eine Familie Schwanzmeisen im dortigen Buschwerke bis zur Dämmerung gemeinsam mit St. Aus diesem Grunde war ich von Anfang an eifrig bestrebt. von denen zwei konserviert wurden. mich an Ort und Stelle überzeugt habe. in der Umgebung von Monastir Anam 16. welcher die Vrachoriseen einsäumt. der untere besitzt keine auffallende Farbe. März etwa eine Viertelstunde lang gelegentlich einer Treibjagd auf Damhirsche in nächster Nähe seines Standes im Busehwalde am Fuße des Chalkitsaberges. wenn nicht Dresser ausdrücklich betonen würde. Mai einem ganzen Trupp eiligst vorbeihuschender Schwanzmeisen am Ufer der Vrachoriseen. im Vereine mit meinen Begleitern Dr. dürften hierüber wohl kaum Aufschluß geben. da das Jugendgefieder die Artzugehörigkeit durchaus nicht sicher erkennen läßt. Dezember 1898 und sandte es mir zu. macedonica laufe der Treibjagd beobachtete ich in der schön schwefelgelb gefärbt. Bakeseh und Führer in den Wäldern des westlichen Akarnanien zwei Paare alter Vögel zu bekommen. p. wiewohl ich geneigt bin. Endlich muß ich noch erwähnen. dazwischen verwilderte Olbilume. daß ich am Nachmittag des 24. Nur der mich begleitende Dr. von Krüper am thessalischen) Olymp erbeutet war.und dem Markutsasee der erste Vogel. Dagegen war ich im März 1897 so glücklich. Eine seliöne Abbildung dieses Vogels mit erläuterndem Texte gab dann später Dresser 189:") im Supplement zu seinen „Birds of Europe" (Taf. denn im Jahre 1894 konnte ich durchaus keine Schwanzmeise zu Gesicht bekommen. In letzter Zeit bekam das Museum noch weitere Paare. ( Daselbst wird mitgeteilt. Auch die Jungen. Später kamen wir in den teilweise unter Wasser stehenden Sumpfwald. durfte aber nicht schießen. welche sich außerordentlich scheu benahmen. Den folgenden Tag wurde auf einer Halbinsel zwischen dem Tripdolakos. Dezem- . Hier war der Lieblingsaufenthalt dieser Meise sowie von P. durch mein Sammeln in Griechenland Klarheit in diese Sache zu bringen.172 Oniis balcaui<'a. ob es sich hier um und vorsichtig eine Familie von Acr. ein Weibchen mit einem vollständig legreifen Ei und am 5. daß seiner Meinung nach sämtliche Schwanzmeisen Griechenlands zu Acr. Es befindet sich dort eine Art Auwald mit ziemlich dichtem und hohem Baumwuchs. Anfangs hatte ich kein Glück. wie ich halten. und es gelang hier am letzten März und ersten April noch ein zweites Paar von genau derselben Färbung zu erbeuten. so daß ich uiclit zu entscheiden wage. mit einer dichten Moosschichte bedeckt. daß Dresser im Anfange den Vogel für eine individuelle Abweichung ansah und vergeblieh bestrebt war. ein anderes von Aslanlär in vom Ufer des Vrachori- der Nomarchie Trikkala ber 1901). ebenfalls von Krüper vom Olymp mitgebrachtes Stück. und viel baumartiger Mehldorn (Crataegus). Othrysgebirge. dies anzunehmen. aber Ein fünftes Stück erlegte Baron Schilling gelokastron leider keiner der beiden alten Vögel. Strimmeneas verfolgte Es wurden fünf Meisen geschossen. mehr Material aus Griechenland zu ei-Außer der in seinem Besitze befindlichen Type befindet sich nämlich. macedonica handelte. eines sees (Februar 1902). Es würden also diese zwei Acr. lUj. macedonica gehören. 655. März an derselben Stelle das Männchen erlegt. luguhris graeeus. im Museum zu Athen nur noch ein zweites. Das erste Paar beobachtete Führer am 3. macedonica eigentlich außerhalb des Rahmens dieser Betrachtungen fallen. Krüper begegnete am 3. endlich 1902 von der Gegend von Lamia und vom (4. Im frischen Zustande ist der obere Rand des Augenlides bei Acr. Im weiteren Ver- Richtung gegen Podolovitsa sehr viele solche Schwanzmeisen.

Griechenland. Maße der neun alten Vög-el in Millimetern: 1<3 .in.

März 1897 eine in ihre Nisthöhle schlüpfen. Schließlich erwähne ich noch eines jungen Vogels unserer Sammlung aus Arkadien und zweier Stücke aus dem Taygetosgebiete. und am 4. je tiefer wir kamen. und Krüper erwähnt ihr wo sich vier Veluehi. Sie ist ebensowohl daselbst wie auch in den (iebirgswäldern Brutvogel und folglich auch nicht. wo eine Familie beobachtet wurde (26. besonders zur Brutzeit. von hiuifiges Vorkommen in den Gebirgswäldern des Parnaß Eier im Universitätsmuseum von Athen befinden. Sowohl in den Ölbäumen im Sumpfwalde an den Vrachoriseen. wie Lindermayer angibt. Mai 1897 traf ich eine bei Braganiotika. und insbesondere Naxos. Die Insel Korfu bewohnt sie nach Drummond und Lord Lilford sehr häufig und ist dort Standvogel. Hier erhielt Dr. Krüpers in den Wäldern des Parnaß aufgefunden. doch ist sie dort nur vereinzelt und auch in den Olivengärten bei Zante wurde nur ein Paar (8. im Winter auf die Besonders in Wälder Mittelgriechenlands beschränkt. Noch bei Aetolikon. Heldreich. Juni 1889 und 12. Taunenmeise desto seltener wurde. reiner Schwarzkiefern-. . denn ich sah schon am 4. Jameson sah sie auf Kythera zu allen Jahreszeiten.Juni 1892. Fünf Stücke unserer Sammlung stammen von dort her. und zwar vornehmlich in den Olivemväldern bei Melanes und Tragaea. Gleich bei meinem ersten Ausfluge beobachtete ich sie mehrfach daselbst in dem schönen Olivenwalde bei Alepu. die Pariis coertileus L. endlich in den daranstoßenden Aubeständen ist sie geradezu charakteristisch und sehr zahlreich. dann in den schütteren Eichenbeständen des Zygos und des Chalkitsaberges. als sie eben ihre Jungen fütterte. daß. S. Überhaupt irrt v. Von den Inseln des Agäischen Meeres sind es Jura (bei Euböa). September 1895 sandte St. Mai 1898) beobachtet.Juni 1893. B. Juni 1893. bloß ein Brut- vogel der Gebirge im nördlichen Griechenland und auf Euböa. lU. Strimmeneas dem Museum ein. Beim Abstiege gegen Xerokampos war leicht w^ahrzunehmen. wo sie sicher auch brütet. den Olivenwäldern des Landes wird man die Blaumeise nicht vergeblich suchen. nur im Herbste nicht. Von den Tannenbeständen des Ainos auf Kephalonia brachte ich sie ebenfalls mit. oder. wenn er sagt. wo es viele gibt. wie dies aus folgenden Beobachtungen hervorgeht. und 16. Auch hier war zani Teile zum Teile mit Apollotaune gemischter Bestand ihr Aufenthalt. Mit Favus cypriotes besitzen die griechischen Tannenmeisen gar keine Ähnlichkeit. Die Brutzeit beginnt hier sehr früh. wie Graf von der Mühle glaubt. In Größe und Gewicht gleichen sie ebenso solchen aus Mitteleuropa wie die alten Vögel selbst. Drei Männchen aus der Gegend von Agoriani im Parnaß vom 12. Mai 1891. Krüper 1862 Eier dieser Meise und ich erlegte einen ganz jungen Vogel. Ihre Eier wurden erst in neuerer Zeit von den Sammlern Dr. Den Aufschriften von Krüpers Hand sind folgende Fundtage zu entnehmen: 23. als auch.174 Ornis balcanica. Mai 1894). Mai 1894 und 26. Auf dem Festlande fand brütend und am ich die Blaumeise in Velestino in einem Baumloche häufigsten in Akarnanien. sie sei selten. Hier begegnete ich der Tannenmeise im Juni in zumeist aus Schwarzkiefern bestehenden Wäldern am Übergange von Messenien nach Lakonien zur Langhädaschlucht. ferner im Februar hoch oben am Varassovo. dann beim Aufstiege auf den Taygetos von Anavryta angefangen bis in den obersten Holzgürtel. Dr. — Blaumeise.

Als die in Griechenland weitaus häufigste Meisenart Krüper fand sie Lindermayer sowie Graf von ebenso selbst anzutreffen. Ich habe die 19 Stücke. wo von vielen Seiten das größte Gewicht gelegt wird. ferner recht viele auf den Inseln Petala und Oxia.und Standvogel der Kykladen ist. Juni 1898). Mai 1898 Junge fütternd und 25. Athen) erlegt am 25. . Drummoud und Sperling nennen sie nämlich einen sehr häufigen Standvogel von sie Lord Lilford liier nur im Winter sah. in der Schlucht bei Kapsaliou auf Kythera {22. bei besonderer Bevorzugung. und zwar hier ganz besonders viele. dagegen zahlreich im Juni bei Ich am Berge Itliome in Messenienj vor allem aber sehr häufig im (iebiete des Taygetos. traf sie einmal im Eichenwalde Kapellis bei Lala. wie vogel in den aus dem folgenden zu ersehen ist. dagegen steht ein elftes Stück. Auf der letztgenannten Insel beherbergen besonders die Olivenbestände von Melanes. bezüglich der Färbung von Ober. dann nächst (Braganiotika (4. wobei bemerkt wird. in den Eichenwäldern des Zygos bei Aetolikon. Ti-agaea Mazziarü). Skopelos (wo mir viele Gelege gebracht wurden) und Naxos. zusammen mit Herrn Hellmayr genau untereinander sowie mit der schönen Serie des Hofmuseums in Wien verglichen und wir kommen beide zu dem Ergebnis. scient. Vom sie hier Peloponnes in der ist sie seit Umgebung von Temminck Astros. endlich auf Jura. ja Vorbergen bei Kalamata und von dort aufwärts bis Baumgrenze des Taygetos.und Brut- Wäldern Mittelgriechenlands bis Euböa. des Gebirges Die Färbung von zehn griechischen Blaumeisen ist genau dieselbe wie bei Vertretern aus Mitteleuropa. in Agulinitsa. Naupaktos und an den Vrachoriseen. in der Bergin der oberen Laughäda und im höchstgelegenen Waldgürtel von wo auch ein Stück im Museum von Athen sich befindet. bemerkbarer wird sie 175 Griechenland. Jameson und Potamia (Krüper) eine große Menge von Brutpaaren. so daß also P. Februar 1895. als nun die bis zur obersten bekanntlich auf die geringsten diesbezüglichen Unterschiede nicht beständig Zeit gekommen in be- ist. schon in Mühle der wohl sie ist den Gebirgen wie bezeichnen in sie als fast allerorts da- den Ebenen.III. April 1904). im Winter und Baron Schilling sah am 16. Außerdem vermerkte ich das Vorkommen im Gestrüppe der Schluchten des Varassovo. an mehreren Stellen von Zante (Exemplar von hier in der Koll.der Olivenbestände. während recht häufig in den Olivenwäldern von Alepu (17. und Stand. Männchen. — Fartis major L. wo sie nur während des Sommers und Winters wahrgenommen haben will. major Brut. Ich beobachtete sie dort Korfu. auf den zum Übergänge nach Lakonien. Juli 1894 flügge Junge führend). von denen Krüper wiederholt Eier bekam. daß die Kohlmeise den Inseln felile. welche aus den verschiedensten Teilen des Landes stammen. Auf dem Peloponnes wurde sie von der Exped. Das Federkleid der griechischen Kohlmeisen ist durchaus zug auf die Färbung und daher umso interessanter. de Mor. Dezember 1898 Monastir Angelokastrou bis zu 50 Stück auf einem Oliveubaume beisammen.und Unterseite entschieden P. in den Tannenbeständen des Ainos auf Kephalonia (März 1897). ('Nadelholz). am Pentelikon (bei schlucht Lada (Laubholz). längs des Alpheios bei Olympia. Falsch ist aber die Angabe Lindermayers. vermerkt. pleskei näher als coeruleus. Kohlmeise. bekannt und am zahlreichsten dem Aleppo-Kiefernwalde der fand ich Düne von im Eichenwalde Kapellis bei Lala. daß sie im Winter noch zahlreicher auftritt.

Naumann verwertet. doch legen viele Paare erst bedeutend später. im ganzen nördlichen Teile der Balkanhalbiusel und noch weiter nördlich sehr deutlich durch ihre geringeren Körper- mals. welche eine ebenso gelbe oder noch greller gefärbte Unterseite besitzen als die mitteleuropäischen. Uriecliiselu' Traiiermeise. oder ob Färbung sich es wie dabei.und Strichvogel. noch vollkommen frisch waren. schildert ganz richtig Lockton und Lebensweise. um eine individuelle Abweichung in der daß dabei Geschlecht und Jahreszeit keine Rolle spielen. so daß drei Gelege zu und 4 Stücken. sihiricus. luguhris Natt. ist Platze ist. daß maße und sie sich die viel lichtere. vSicher am (aphrodite) nicht nur. Jahrg. fast dieselben Abmessungen zeigen wie die cyprischen. den Nach- . daß er die Trauermeise für einen Zugvogel Dubois in wiederholt wird. muß. welche Übergänge zu major darstellen. indem bei diesen die Unterseite rahmfarbig mit einzelnen gelben Federn auf der Vorderbrustseite erscheint. Nur sind sie etwas größer: Flügel: 751/2. L. eingehend berichtigt wurde. was gewiß auffallend erscheinen der Zukunft entscheiden lassen.OT gegen Flügel: 68. Deswegen hielt sie Färbung der Kopfplatte sowie des Kehlfleckes zweifelsohne mit P. Ende Mai auf Skopelos mir überbracht. Auch noch vier andere Stücke stehen in der Mitte zwischen aphrodite und major. 75. Schwanz: 68 ?n. B. Diese Angaben finden sich trägen zu etc. verblichenere unterscheidet. von welchen mir 31 Stuck vorliegen. weil drei andere Vögel aus derselben Gegend. Doch scheint dies nicht von großer Bedeutung zu sein. Die Brutzeit der griechischen Kohlmeisen beginnt nach Krüpers Erfahrungen anfangs April. dies geht aus dem vorliegenden Materiale deutlich hervor und die vielen Übergänge erlauben vorläufig den Schluß. während im übrigen Schwefelgelb vorherrscht und die anderen schon mehr Gelb an allen Teilen zeigen. genau zu der Beschreibung von Parus afhrodite Pentelikon Madaräsz aus Cypern passen. daß eine Sonderung einer besonderen Art handelt. sihiricus Nilss. Februar 1902 und vom vom 25. Fleckung und Größe der Eier. Jahrbuch" beschrieben und ich wiederhole hier noch- von der typischen P. Vogel und Tafel in. Schwanz: bl mm der Typen aus Cypern. stimmen ganz genau mit mittel. Hieran schließt sieh eine Reihe von Kohlmeisen. und zwar von Aetolikon vom 9. Februar 1895. so z. wie ansieht.) über die in feststellten. Lindermayer Brehm anfänglich für identisch bald darauf („Stiftungsfest" Auch Graf von der Mühle äußert sich treffend Verschiedenheit von P. irrt was sogar dann von Lindermayer und Krüper Griechenland ein Stand. Diese nähern sich dadurch sowie durch das lebhafte Blaugrau der Flügeldecken der nordafrikanischen Form in excelsus Brm. was aber von Chr. 8 Mini m u m Maximum: 18-7 X 13-7 mm 16-4 ^ Tiif/ubHs f/raeciis Keiser (Siehe Tafel Form Diese echt mediterrane (1901) von Tschusis 12-5 mm 17-5 cg 21 cg Parus X I.) der Trauermeise wurde von mir im XII.176 Ornis balcanica. 9. Es wird sich auch hier erst ob aphrodite wirklich von major getrennt werden so oft. kann. „Ornith. aber darin. 67.und nordeuropäischen überein. tritt bei dem einen fein cf vom Hymettos) an der Vorderbrust und der Bauchseite die Rahmfiirbe noch deutlich auf. Sie ist jedoch. daß zwei männliche Vögel. Eier...

im dem Peloponnes. Meise an folgenden Orten: Im Olivenwalde östlich von wo es am 29. Jänner 1895). lugubris graecus.177 III. Mai fest ein alter Vogel einer hohlen Esche (Frnxinus ornus) in — etwa in Brusthöhe — dem Ufer des Sees von Bäume gibt. die Belegstücke wirklich aus Griechenland stammten. lugiobris Natt. war später dieses Paar wieder am wo Platze. Schließlich gehört zweifelsohne auch ein Paar von Krüper am 28. ich traf daselbst einige in der Schlucht bei Kapsali an. verrät sie dem dieselbe wie in nördlicheren Gegen- ihren Aufenthalt in den dichtesten undurchdringlichsten Strauchwerke immer durch den schnarren- den. Pantelemono sich viele herumtrieben wurde. Jänner und 7. wie aus obigem erhellt. nach schütteren Eichen- Im prachtvollen und auch ein Olivenwalde Q am 5. 14. Drei Jahre Unweit von hier. Lindermayer und dem Grafen von sie auch Simpson fand). Juni ein vollkommen ausgewachsenes Männchen erlegt wurde. welches ich ebenso wie vier andere des Museums in Athen vom Taygetos und vom nördlichen Peloponnes mit den von mir zusammengebrachten elf Stücken zu vergleichen Gelegenheit hatte. graecus!):. bei Athen. zwischen bis März mit und Itea aber ziemlich weit im Gebirge bei Ano-Musi- einmal bemerkt. sandte Baron Schilling eine am 12. Kopf und Kehle sind schwärzlich die — hellerem mit Unterkörper und größerem Daraus Schnabel. zi tsrrr.. Brehm Trauermeise Griechenlands Pariis lugens und gibt von ihr folgende Beschreibung: „Etwas kleiner und dunkler als P. Ornis balcanica. Jfai führen. Mai 1899). Die griechische Trauermeise brütet nach der Mühle im Parnaß." üb P. in der Umgebung von Athen habe ^ 1894 im Aleppo-Kiefernwalde am Hymettos eine Familie flügger Junger beobachtet und von Leonis erhielt ich zwei Wintervögel von dort (Daphni. geht daß hervor. 11. legereifem Ei geschossen Amphissa habe ich sie wo der Berglehnen beim Hafen Hag. UI. unweit von dort. an der Westküste von Akarnanien sind es vor allem die bestände des Chalkitsaberges und zur Tripdolakos-Seebucht. Schließlich kann ich die griechische Trauermeise auch für die Insel Kythera an nitsa erbeutete Chr. S. auf Euböa und auf Mazziari ein Stück ein. fanden wir sie im Juni 1898: im obersten Teile des Kladeostales sowie der Langhädaschlucht (eine Familie!) am Hange des Nedontales bei Kalamata (zwei Paare!) und in der Maina bei Tarapsa. Im „Vogelfang". CTriecheiiland. saß am beobachtete diese Ich Aetolikon. Februar 1869 in Akarnanien und Aetolien gesammelter Vögel ebenso wie die aus der Türkei im Museum Dresser^) zu P. 369 nennt Chr. L. Die Legezeit scheint mir von Krüper mit Ende März und anfangs April etwas sein. ich bloß am Leonis ein (25. April 1894 schon flügge Junge gab (ein Paar und ein Junges Typen der Subsp. es viele hohle Dezember 1898 erlegte Trauermeise Sarajevo. 1. Februar 1895). Ein anderes stammt aus der Umgebung von Tripolis (22. Von Zaute schickte Akarnanien (wo in Norden von Griechenland. kastron. weit hörbaren Lockruf: zi. Richtiger (1843) Linderiuay e r: Brütet Reiser. 243 und in der „Naumannia" VI. in der großen Klissura. auf dem Peloponnes. Stets unruhig Olivenzweigen und ist genau und sehr beweglich. vom Monastir Angelo- auf kleinen Jungen. wo sie sehr verbreitet zu sein scheint. scheint mir übrigens fraglich. wo am 17. die Eier im Milrz aus! 12 . ein weiteres Brutpaar fand sich nahe Angelokastron (beim Hause des Katsuris). Ihr Betragen und ihre Lebensweise den. Dezember 1894 uud Gebirge von Skaramangä 22. lugens mit P. S. erlegt. higubris graecus nichts zu tun hat.") Dresser veröffentlichte (1872) zu spät angegeben zu ') ") Nunmehr im Museum von Manchester.

im Baumluchern. 1894: L. . manehmal tief unten und scheint nicht so viele Eier zu legen wie die anderen Meisenarten. in den Ebenen Griechenlands nicht selten." Es mögen nun Maße und Gewicht einiger authentischen von Krüper gesammelten folgemle Mitteilungen „Sie ist Lrütet zweimal im Jahre.l'ö Onus Krüpers: balcaiiica. Attika. manchmal hoch oben. baut ihr Nest Eier von P. liujuhris graecus folgen: Gelege 5 Stück.

III.

1875 fügt derselbe noch hinzu:
gefundene Eier sah ich noch

179

Griechenland.

„Die Legezeit wird Ende April beginnen; hier

wohl aber beinahe flügge Junge, die mein Jäger
Ende Mai 1873 im Parnaß aushob." Später scheint Krüper aber doch griechische
Eier erhalten zu haben, wenigstens glaube ich mich erinnern zu können, einige wenige
Stücke bei ihm gesehen zu haben.

Am

nicht,

Februar 1897 besuchte ich den oben erwähnten Ort, nämlich die Eichendes Zygosgebirges unweit Missolonghi, und hörte sofort den bekannten Lockruf des Kleibers. Es waren mehrere Paare da, aber ich konnte keinen
zu Schuß bekommen, da sie entgegen ihrem sonstigen Benehmen äußerst flüchtig waren.
Li der ersten Märzwoche begegneten wir dann dem Kleiber öfters in den schütteren Eichenwäldern von Chalkitsa und Podolovitsa im westlichen Akarnanien, wo er
bestände

20.

am Kamme

zweifellos Brutvogel

ist.

Auf dem Peloponues konnte

ich ihn im Walde Kapellis bei Lala als
Mai 1898 ein vollkommen flügges Junges und am
ein altes Männchen in den dortigen prachtvollen Elichen erbeutet wurden.
in den höheren Lagen des Taygetos, am Joche Varvara sowie in den
Schwarzkiefernwäldern sah ich am 15. und 16. Juni 1898 hier und da
Vögel.
Ein diesjähriger Vogel wurde geschossen. Schließlich beobachtete
stellen,

am

indem

26.

solchen

umliegenden
einen dieser
ich in einer

Lage,

in

den Eichenbeständen südUch von Tarapsa den Kleiber

Nachbarschaft von

S.

neumeyeri.

viel tieferen

Auf Grund der oben erwähnten

drei

Vögel,

männliches Exemplar von Agoriani im Parnaß

(6.

fest-

Tage vorher
Aber auch

in

nächster

zu denen noch ein sehr schönes
September 1895) kommt, ergaben

genaue Vergleiche, welche Herr Schalow mit nordischen Kleibern

anstellte,

folgendes:

Bei den griechischen Stücken ist der Schnabel ein wenig schwächer, die Primärschwingen dunkler, die Unterschwanzdecken etwas weniger weiß und die Brustfärbung
selbst bei

jüngeren Vögeln heller

Unterschiede zu geringfügig,

als

Jedenfalls sind aber

bei typischen caesia.

daß sich eine Abtrennung rechtfertigen

als

Sitta neumet/eri Miehah.\)

diese

ließe.

Felsenkleiber.

Vor allem sei bezüglich der Namengebung bei diesem Vogel hervorgehoben, daß
Ausnahme von Lindermayer, aber nur in seiner ersten Arbeit (1843), und Dresser
(1872) sämtliche Autoren, welche das Vorkommen usw. in Griechenland behandeln,

mit

syriaca Ehrbg. gebrauchen.
Vergleichsmateriale
gehabt zu haben, denn er
wenig
Brehm scheint zu
Falle
es
sich
erweisen sollte, daß die
schlug zuerst (Stiftungsfest etc. 1845) vor, im

der richtigen Bezeichnung

statt

stets Sitta

Chr. L.

griechischen Vertreter stets kleiner sind als die dalmatinischen, die ersteren ebenso wie
die

asiatischen

')

S.

syriaca,

die

dalmatinischen

Der Entdecker der SUta neumeyeri

dermayers,

der

griecliische

Bataillonsarzt

Lebenslaufes, enthalten auf Seite

XX

u.

XXI

ist

S.

neumeyeri

zu

benennen.

der intime Freund des Grafen von der

Dr. Karl

Michahelles.

Dem

Später

Mühle und Lin-

interessanten

Abriß

seines

der Säkularfeier-Festschrift der naturhistorischen Gesellschaft

Nürnberg (1901), ist zu entnehmen, daß Michahelles am 5. Mai 1807 zu Nürnberg geboren wurde
und am 15. August 1834 zu Nauplia als Opfer seiner hingebungsvollen LazarctlJitigkeit starb. Das frühe
Ende dieses strebsamen und vielversprechenden Ornithologen ist nicht genug, namentlich im Interesse
in

„Seine Gebeine", schrieb Lindermayer
der Tierwelt Griechenlands zu bedauern.
Traueruachricht au die Eltern des Hingeschiedenen, „ruhen in dem Tale, das der Wanderer
durchreitet, wenn er von Nauplia nach Epidauros zieht, hinter einer mächtigen Felswand, in der sein einder Erforschung

in

seiner

facher

Name

eingegraben werden wird."

erschien 1830 in

Okens

„Isis",

Die

erste

Beschreibung von

Sitta

neumeyeri durch

Michahelles

Spalte 814.

12*

IbO

Ornis balcanica.

(„Vogelfang"

unterscheidet

1855)

er

S.

neiimeyeri Micliali. (et Brni.?)

von

S.

syriaca

wegen der angeblich schmutzigweißen (nicht weißen!) Brust.')
Genaue Vergleiche haben ergeben, daß der Felsenkleiber von Dalmatien, der
Herzegowina, von Montenegro und Griechenland sowohl hinsiclitlich der Lirößc als auch
der Färbung ein und derselbe Vogel ist und daher einheitlich benannt werden muß.
P]hrbg.

Die

Felsenspechtmeise

eine

ist

äußerst

charakteristische

Vogelgestalt

für

Gegenden der meisten Teile des Landes. Allerorts ist sie aber durchaus
zu finden und deshalb soll hier die Verbreitung etwas näher erörtert werden.
felsigen

Die sämtlichen Inseln meidet

sie

entweder vollständig oder

tritt

die

nicht

dort nur sehr selten

Krüper, Erhard und ich nirgends auf den Kykladen beobachtet; nur für Euböa, das ja überhaupt mehr Festlandscharakter hat, wird sie von
Lindermayer angegeben. Auf den westgriechischen Inseln habe ich vergebens nach
ihr an anscheinend vollkommen geeigneten Ortlichkeiteu gesucht und nur auf dem
So haben

auf.

sie z.

B.

kleinen Felseneiland Oxiä, nahe der Küste Akarnaniens vei-rieten einige wenige Paare

am

Februar 1897 ihre Anwesenheit. Jedoch hat Druramond
auf den Jonischen Inseln zwischen Felsen hier und da eine gesehen. Irrtümlich hielt
er sie für einen Zugvogel, der gegen Ende März auf Korfu ankommt und auch brütet.
Endlich befindet sich im Museum zu Athen ein 8tück der Koll. Mazziari aus den
Vierzigerjahren von Zante.
durch den Lockruf

23.

Außerordentlich häufig

fand

Dr.

sie

Krüper

seit

als

sie

tritt

echter Standvogel

dem Frühjahre 1858

in

Akarnanien

auf.

Hier

wiederholt in den Schluchten des Zygos,

Simpson

fast zur selben Zeit in der großen und kleinen Klissura
alles Orte, wo
und 1897 noch immer ihre große Häufigkeit feststellen konnte. Vor allem
ist dies aber auf den Felsen des Varassovo der Fall, besonders unmittelbar bei Kryoneri,
wo diese Spechtmeise sich mir bis auf 1 — 2 Schritte lockend näherte, während ich dort

ich 1894

Luderhütte am Ansitz war.
Weiter östlich begegnete ich

in der

den zahllosen Steinblöcken zwischen
unweit von hier ziemlich
hoch im Koraxgebirge oberhalb des Dorfes Granitsa. Dort hält sie sich mit Vorliebe
in den Stützmauern der Maisfelder an den steilen Lehnen auf
Eine angeschossene
floh daselbst in die dichte Krone einer Apollotanne.
Noch weiter östlich kennen wir
sie durch Krüper als häufigen Bewohner des Parnaß, woselbst sie, wie der Genannte

dem oberen

Mornostale und

dem

ihr überall auf

Hafenorte Vitrinitsa sowie

ebenso wie überall, ein allen Hirten wohlbekannter Vogel ist. Am
1894 sah ich viele in den Felsen bei der Kastalischeu Quelle unweit Delphi.
Auch in Attika fand ihn Krüper oft brütend. Im ganzen nordwestlichen Peloponnes
habe ich die Felsenkleiber nirgends angetroti'en; dagegen mehrere an den felsigen Abrichtig

bemerkt,

12. Juli

hängen nahe bei Pylos, dabei (am

1.

Juni 1898) ein Paar mit flüggen Jungen vor

Neste, einige in den Felsen von Alt-Pylos, aber bei

Weiters kamen ein bis zwei
Nedontales bei Kalamata,

recht

Familien

viele

an

Modon nur

den Felswänden

am Ithomeberge und

dem

einen einzigen.

sogar

am Ausgange
auf

des

dem Monastir

Wurkano zur Beobachtung. Insbesondere hier, aber auch bei anderer Gelegenheit,
habe ich deutlieh und wiederholt gesehen, daß sich Sitta neumeijeri nicht ungern, wenngleich nur vorübergehend, auf Sträueher und Bäume setzt, was auffallenderweise von
sehr

vielen Autoren,

mit

Ausnahme Dr. Krüpers, in Abrede gestellt wird. Krüper
dem Felde unter einem Olivenbaume Nahrung suchen!

sah einmal sogar eine Sitta auf

')

Unrichtigerweise werden an jener Stelle Banni- und Felsenkleiber zu.sammengemisclit, je nach de

Brustgefiederlärljung.

181

in. Griechenland.

Schließlich erwähne ich noch des besonders häufigen Vorkommens am lakonischen
Ende der Langhädaschlucht und im verkarsteten Teile der Maina, namentlich abwärts
von Tarapsa. Von dieser Gegend holte sie, trotz allerlei Fährlichkeiten, vor Jahren Graf
von der Mühle (laut des Berichtes seines Kameraden Schnell). Auch beobachtete er

den Vogel sogar an

den Schußlöchern der

alten

dem

venezianischen Festungen auf

Peloponnes.
des Fortpflanzungsgeschäftes

Bezüglich

ist

es

am

besten, zunächst

die

genauen

Angaben Dr. Krüpers wiederzugeben: „Die Felsenspechtmeise beginnt ihr BrutViele Jahre hindurch wird dasgeschäft, sobald wärmere Witterung eingetreten ist.
selbe Nest benutzt und, wenn es beschädigt ist, schnell ausgebessert. Ende März oder
anfangs April werden 8
10 Eier gelegt: am Parnaß am ol. März 1866 das erste Ei!
Wird das erste Gelege weggenommen, so bessert das Pärchen den Schaden sogleich
aus und legt nochmals und mitunter noch zum dritten Male, zieht jedoch nur einmal
Junge auf und bleibt den Winter hindurch in seinem Felsenrevier."

Besonders anziehend schildert der Mehrgenannte seine Beobachtungen in Cab.
sie hier zu wiederholen, zumal sie
f. Ornith. und ich kann es mir nicht versagen,

Journ.

eine Reihe von Einzelheiten über die

„Wenn

merkwürdige Nistweise des Vogels

enthalten.

der in Griechenland reisende Ornithologe, auf den schlechten Landwegen

wandernd oder

reitend,

stundenlang keinen Vogel sieht und hört und dann über die

große Vogelarmut nachdenkt, so wird er plötzlich durch ein gellendes Gelächter aus
seiner Träumerei gerissen. Blickt er umher, so wird sich jedenfalls in seiner Nähe eine

Felswand, wenn auch nur eine kleine, oder eine Anzahl Felsblöcke entdecken lassen.
Von dort wird das Geschrei ausgehen und bei baldiger Wiederholung wird er vielleicht
eine Spechtmeise als Urheberin erblicken. Ist des Beobachters Ohr an Unterscheidung
der Vogelstimmen gewöhnt, so wird er sich
hörte Vogel ohne Zweifel

paea

s.

nicht

die

gleich

sagen,

daß der gesehene und ge-

gewöhnliche europäische Spechtmeise, Sitta

caesia, sein kann, sondern die Felsenspechtmeise, Sitta syriaca, sein

„In

den ersten Wochen meines Aufenthaltes

in

paivo-

muß.

Griechenland war ich mit den

Stimmen der meisten hiesigen Vögel noch nicht vertraut genug, um jeden Vogel aus
Kam ich in
der Ferne an seiner Stimme, am Gesänge oder Lockrufe zu erkennen.
ich anfängTöne,
die
ich
verschiedene
die Nähe eines felsigen Terrains, so vernahm
Felseneinem
lich nicht zu deuten wußte, bis ich eine Blaudrossel, Turdus cyanus, auf
Bei späteren Exkursionen schrieb ich alle weithörbarcu
absatze singend erblickte.
Gesänge ebenfalls dieser Drossel zu, da ich des eigentlichen Sängers nie ansichtig werden konnte.
,,Bei meinen Nachforschungen nach den Nestern der Höhlenschwalbo, Hirundo
rufula, fand ich am 24. Mai 1858 an einer Felswand Fragmente eines aus Erde, Steinchen, Dünger etc. bestehenden Nestes, welches ich noch nie zu sehen Gelegenheit gehabt hatte.

Ich vermutete, daß das Nest einer Blau- oder Steindrossel angehört habe,

Halmen bauen sollen.
der Aetolischen Klissura wiederum einen sehr

obgleich ich mich erinnerte, daß diese ihre Nester

am

14. Juni, hörte

ich

jenseits

aus

Später,

lauten

eine Specht-

gleich darauf in dem Eingange einer großen Felshöhle
Gesteine umherklettern; etwa eine halbe Stunde später fand ich in einer
Höhle ein vollständiges aus demselben Material wie das fragmentarisch gebaute Nest,
welches überall dicht am Felsen angeklebt war und etwa in ^|^ der Höhe eine runde,

Gesang und sah
meise an

1

dem

Zoll lange

Köhre

als

Eingang besaß.

Mit Hilfe eines scharfen Messers schnitt ich so

viel von der harten Nestkruste ab, daß ich mit den Fingern hineingreifen konnte und
nach und nach fünf Eier hervorbrachte, die mir den Baumeister des Nestes verrieten,

182

Oniis balcanica.

da ich diese Eier schon seit hiiiger Zeit kannte. In jenem Sommer und im vorjährig-cn
mehrmals Gelegenheit, teils nnvei-sehrte, teils halb zerstörte Nester zu finden;
Erst in diesem Frühjahre (1860) hatte ich das
Eier bekam ich jedoch nur selten.
Eierzahl zu finden, und zwar im südlichen Teile
vollständiger
Glück, mehi-ere Nester mit

hatte ich

Am Morgen des 25. April landete ich mit dem Dampfschifife in Kalamata und machte am Nachmittage eine kleine Exkursion. In einer Entfernung von
einer halben Stunde kam ich an eine niedrige Fclsenpartie, in der eine Sitta ihren
Gesang erschallen ließ; bei dem Nachsuchen fand ich das alte, zerstörte, jedoch naheGriechenlands.

bei

auch das neue Nest, welches

Weibchen

Am

holte.

verließ das Nest,
28. April

war

ich

ich

durch geringes Klettern

aus welchem ich neun schöne,
so

glücklich,

erreichen

konnte.

unbebri'itete Eier

Das

hervor-

an einem Tage zwei Nester auszuheben,

von denen das eine acht, das andere neun Eier enthielt. Da auf den letzteren (ganz
unbebrüteten) Eiern das Weibchen noch nicht zu brüten begonnen hatte, so glaube ich,

daß
liche

die Sitta mitunter

Zahl zu

sein.

im Neste ergreifen;

Tage später kam

auch zehn Eier

Da
am

legt;

das AVeibchen sehr
28. April tüdtete ich

jedoch scheint acht und neun die gewöhneifrig

im Brüten

ein solches,

um

ist,

es

so

kann man

es leicht

zu präparieren;

acht

demselben Nest zurück und sah, daß die von mir beschädigten Stellen ausgebessert waren. Das übriggebliebene Männchen hatte in der Zwischenzeit nicht nur das Nest hergestellt, sondern auch schon eine neue Gattin angenommen,
die es mit

Am

12.

ich zu

dem lachenden Paarungsrufe an den benachbarten Felswänden umherjagte.
ich mit Herrn Schrader bei dem (iebirgsdorfe Selza zwei Sitta mit

Mai sah

Baumaterial im Schnabel einer Felswand zufliegen;

wir folgen und tretl'en die Vogel
mauern; mit einem Schusse erlegte
Schrader beide. Das Nest zu untersuchen fiel uns nicht ein; während wir beschäftigt
waren, die Vögel sorgfällig zu bewahren, steigt ein herbeigekommener Bursche zum
unvollendeten Neste hinauf und findet zu unserem Erstaunen schon ein Ei darin.
„Von der großen Baulust der Sitta hier einige Beispiele: Anfangs Mai 1859 fand
ich am Fuße des Zygosgebirges bei Aetolikon an einem großen Felsblocke ein Sitta
s?/riaca-Nest von seltener Konstruktion: eine natürliche Steinhöhlung ist das eigentliche
Nest, zu welchem ein 2'/2 Zoll (= 66 mm) langer, künstlicher, aus Dünger, Erde,
Insektenflügeln {Lydus algirims, Chrysomela fulminans etc.) bestehender Eingang
führte.
Diesen Eingang brach ich ab
er befindet sich im Museum zu Athen; am
31. Mai war die Höhlung unsichtbar gemacht, d. li. vollständig zugemauert.
Um die
Ursache dieser Arbeit zu sehen, schnitt ich die Erdkruste heraus, fand jedoch nichts
im Neste. Nur die Baulust muß den Vogel zu der Arbeit angetrieben haben."
Aus demselben Grunde fand Dr. Krüper auf der gegenüberliegenden Seite desselben Felsblockes ein von ihm halb zerstörtes Nest der Hirundo rufula durch den Felsenkleiber wieder ausgebessert, wobei er diesen Baumeister bei Besichtigung der Klebemasse sogleich mit Sicherheit erkannte. Er fährt dann weiter fort: „Am 12. Mai 1859
fand ich ^/.j Stunden von Missolonghi an einer Felswand ein vollständiges Nest. Um
dessen Inhalt zu untersuchen und es nicht zu sehr zu beschädigen, schnitt ich an der
Stelle, wo die Nestlage ungefähr sein konnte, ein kleines Loch hinein; mit den Fingern
fühlte ich schon Junge und ein faules Ei, welches ich mitnahm. Am 5. Juni kam ich an
dieselbe Felswand: die Jungen hatten das Nest verlassen; das hineingoschnittene Loch
war nicht zugeklebt, sondern der Eigentümer hatte es für zweckmäßiger erachtet, hier
noch eine 1 Zoll (= 27 mm) lange Eingangsröhre zu bauen, so daß das Nest zwei Eingänge hatte. Dieses Nest war wert, in einer Sammlung aufbewahrt zu werden; ich
konnte es ohne scharfe Instrumente nicht lostrennen. Am 4. März I86Ü ging ich mit
beschäftigt, das über die Hälfte beendigte Nest zu

III.

dem Engländer Herrn Simpson

183

Griechonland.

um

dortbin,

das Nest abzulösen, allein wir fanden es

durch Mutwillen zerstört."

Im weiteren

Krüper

Angabe des Grafen von der Mühle, daß das Nest
richtig.
Die Angabe rief mancherlei
unliebsame Verwechslungen mit dem Neste von Hirundo rufula hervor. Da aber Graf

(^

einen 11 Zoll

von

der

stellt

29

Mühle

die

die

langen Eingang habe,

c?«)

für

neumeyeri

Sitta

charakteristische

Flügeldecken einiger buntgefärbter Insekten^) erwähnt,
Druckfehler, vielleicht II

Simpson
unterscheiden

Nestmateriallieigabe

am

wohl

ehesten

an

von
einen

11, zu denken.
daß das Nest schwer von dem umgebenden Gestein zu

statt

hebt hervor,

ist,

ist

besonders deshalb, weil auf dessen Oberfläche (ebenso wie auf

dem

Felsen) sich kleine erdige Erhebungen, die Nester einer kleinen Ameisenart, befinden.

Dieselbe Beobachtung habe auch ich wiederholt gemacht!

Es handelt

sich

hierbei

jedoch vielleicht eher

Simpson

Wo

Nester.

zum Zwecke

fand in

eine

merkwürdige Form von Mimikrismus,

des Schutzes für die Ameisen.

der kleinen

keine Spalte

um

offenbar

Klissura

vorhanden

ist,

viele

zumeist schwer

alte,

zugängliche

wird das Nest flach an die Felsoberfläche

angeklebt, gewöhnlich gegen Süden gekehrt.

Über
und

ein außerordentlich reiches Materiale

einige schöne Nester verfügte

Darstellung folgen

gültige

lasse:

an griechischen

pjiern

von

neumeyeri

S.

Thienemann, weshalb ich seine geradezu
„Wenn Herr Dr. Linderma3^er in seiner

muster(ersten)

Abhandlung über die Vögel Griechenlands 1843 angibt, daß diese Spechtmeise
Eier in ein Nest von Nadeln der Pinus maritima (= halepensis!) lege, ist dies in
Zeit geschrieben,

wo

er das eigentliche Nest noch nicht kannte.

das richtige öfters eingesendet.

etwas unregelmäßigen Schildes, von

eines

(iestalt

Drei von diesen liegen vor mir.

ihre
einer

Später hat er selbst

Das größte hat die
18'4 cm Breite,

316 cm Länge und

ist an dem Felsen so befestigt gewesen, daß die Länge scheitelrecht gestanden hat.
Etwas über der Mitte nach oben racrt die Einsranffsröhre vor, welche in horizontaler
Richtung, nur am Ende ein wenig abwärts gebogen von der Anheftungsfläche 14'5 cm,
von der gewölbten Oberfläche 5'o cm absteht und 7'9 cm äußere Breite hat. Die Ober-

des

fläche

Schildes hat

einzelne

runzelige Erhabenheiten,

ihre

Wand

ist

meist

über

cm dick und läßt inwendig nur wenig Raum
mehr im Felsen selbst ihren Platz gefanden hat und aus einer gut verbuudenen dicken
Schicht von zarten Wurzelfasern und Haaren vom Fuchs oder Schakal besteht. Das
Material der Außenwand ist vulkanischer Ton, mit Eselsexkrementen von schwarzgrüner
Färbung vermischt, welche an der Außenfläche, wo sie fast allein angebracht sind,
Bei
vielleicht durch das Zusammentrocknen, ein ganz zerfressenes Ansehen haben.
2'7

für die Ausfütterung,

ist außer am Anheftungsrande im ganzen nur wenig Ton,
Größe und Dicke doch kaum 1 Pfund wiegt.

diesem

ragt

nur

es

daß

so

es bei seiner

nur 17'2c?» lang, 14-5 cm breit, aber inwendig
Sein Rohr mißt von der Basis 15'8 cm, über die Wölbung der Wand

„Ein zweites, retortenartiges,
geräumiger.

die jedenfalls

7 '9

cm

vor.

ist

Das Material

enthält

viel

mehr Ton

als

das vorige,

weit

größere.

')

nuda.

Graf von der

Zu jener Art

Fragezeichen.

Es

ist

Mühle

fügt

nennt

Krüper

die

hierbei

Chiysomela graminis

und Trichodes

Bemerkung hinzu: „wohl immer

nun anzunehmen, daß

antiijiiui)

als

nomina

ßihiinans!'' zu dieser dagegen ein

hier Ch. graminis Duft. (1825) gemeint

ist,

welche aber ebenso

Einen Trichodes antiquus gibt es tateine inedierte
sächlich nicht, wahrscheinlich ist auch dieses Wort verdruckt und soll cmüigum heißen
und nicht anerkannte, von Parreyß aufgestellte südliche Varietät von Trichodes facarius.
wie Ch. fiilminans nur eine Form von Chi: menthastri

SuftV. bildet.

184

Ornis balcanica.

„Das

dritte,

kleinste,

lo'2

cm

lange, 10'6

des ersten zu sein; doch trägt seine Basis

alle

cm

breite, scheint

Zeichen, daß

sie

nur ein

h'olirabseliuitt

vom

vollständig

Felsen

also nur ein Überbau eines Steinloches gewesen, enthält meist

losgenommen sei. Es ist
tonige Masse und wenige Eselsexkremonte,

so

daß

schwer

es fast so

Bei allen hat das Eingangsrohr inwendig einen Durchmesser von 28
nicht ganz kreisrund

ist,

auch

ist

seine

Außenwand uneben.

ist

als

— 34 mm,

Bei allen findet

das erste.

indem

man

es

hier

und da Bruchstücke von Käfern mit eingeklebt, doch bei keinem viel davon, auch etwas
Haare und Federn. Ihr Geruch ist ein ganz eigenti'uulicher, nicht unangenehmer, teils
nach dem vulkanischen Tone, teils nach den noch stark riechenden Kräuterteilen der

Exkremente.
„Die Eier, deren ich weit über hundert aus Griechenland vergleichen konnte,
kommen denen des Baumkleibers nahe, sind aber fast durchgehends größer, schwerer
und glänzender. Nach den Maßen finden sich unter 100 Stücken: 5 sehr kleine, 30
kleinere, 45 mittelgroße, 20 große, was bei so großer Anzahl doch nur geringe Abänderung zu nennen ist.
„Ihre Grundfarbe ist ein meist ganz reines, glänzendes Milchweiß; unter lUO Exemplaren sind 11 ohne alle Flecken,') 14 mit sehr einzelnen, kleinen blassen Flecken;
48 sind mäßig stark, 27 stark gefleckt. Die untersten Flecke sind rötlichgrau, die
nächsten blasser, die obersten lebhaft bräunlichrotli. Nur wenige Exemplare haben
kleinere und dichtere Pünktchen und Fleckchen, bei den meisten stehen die etwas
größeren Flecke, zuweilen an A^j^ mm durchmessend, einzeln, nur an der Basis etwas
dichter, zuweilen einen lockeren Kranz daselbst bildend.
Alle sind ungleichhälftig,
nach der Basis sanft zugerundet, nach der stärker oder schwächer abfallenden Höhe
stumpf zugespitzt oder ganz abgestumpft. Nicht selten kommen solche vor, welche die
Gestalt der Schnepfeneier haben, zuweilen ganz kreiselartige.
Das Korn ist etwas
derber als beim Baumkleiber und deutlicher ausgesprochen; die flachen, stark geglätteten, erhabenen Züge lassen etwas größere, zum Teile gerundete Zwischenräume mit
ungleichen, oft ziemlich tiefen Poren, welche nicht selten in fortlaufenden Furchen
ziemlich dicht stehen."

den

Diesen

Gegenstand nahezu erschöpfenden Worten ist wenig
Die Maße von vier hier befindlichen Eiern aus Attika und dem

behandelten

mehr hinzuzufügen.

Parnaß sind folgende:
L.

21-4

21-2

Br.

14-6

15-5

Gew.

vom

IG
5.

.

17

April 1872

8.

20-8

20-1

15^9

15^9

10. April

^

IGö

17

April 1889

mm

1891

14. April

ccj

1891

Nach Dresser, in dessen Werke sich ebenso wie in Brehms „Tierleben" eine
Reihe von biologischen Beobachtungen der Bearbeiter von Griechenlands )rnis wiedergegeben finden, besitzt Dr. Rey Eier von jS. neumeyeri aus Griechenland, welche denjenigen von
caexia in Gestalt und Färbung etwas ähnlich, jedoch durch die glattglänzende Oberfläche stets zu unterscheiden sind. Roy gibt die durchschnittliche Größe
15'3 mm an, das kleinste nur 19
von 33 Eiern mit 20-6
14'25 7nm.
(

*S'.

X

An Bälgen

X

griechischer Herkunft befinden sich meines Wissen in der Kollektion

Tristram zwei Stück vom Taygetos, im Universitätsmuseum zu Athen zwei aus Attika
')

Dies

i.st

entscliieden ein seltener Zufall,

denn von

weit,

mehr

als Iiunclert, die

aus der Herzegowina, sah, befand sich nur ein einziges vollkommen fleckenloses.

Rs.

ich bisher, znmei.st

III.

IbO

Gi'iechenlaud.

im bosniscli-hcrzegowinischen Landesmuseum sechs Stücke von folgenden
Orten: Fuß des Hymettos (3. November 1894), Skaramanga (17. Dezember 1894), Umgebung von Tripolis (17. Jänner 1895), Zygos bei Aetolikon (24. März 1897), Spai,
zwischen Jlodon und Pylos (1. Juni 1898) und große Klissura (18. Februar 1902).
Es sei hier nochmals betont, daß diese griechischen Felsenkleiber sich weder in
der Färbung noch in der Größe von nordbalkanischeu unterscheiden.
S. neumeyeri wird in Attika nach v. Heldreich Tsopanopiili und Sphyrtktis genannt, d. h. kleiner Schäfer, und zwar deshalb, weil er sich auf Vorspriinge der Felsen
zu setzen liebt, wie wenn ein Schäfer seine Herde hütet. Nach einer handschriftlichen

und

hier

Bemerkung Lindermayers

heißt

er ,jPetritis

ein

sehr

bezeichnender Name, der

wohl mit Steintreter übersetzt werden könnte, oder Felsenbewolmer, was noch besser
Diesen Namen hörte auch ich von Griechen an Ort und Stelle!
ist".

Certhia familiär is hrachydactijla^) Br.

Baumläut'or.

Bei diesem Vogel gibt es bezüglich seiner Verbreitung und Lebensweise im Ge-

von Griechenland noch manche Lücke auszufüllen. Weine sorgfältigen Beobachtungen in einigen Landesteilen bestätigen die Annahme Lindermayers, Krüpers
und V. Heldreichs, daß der Baumläufer auf dem Pcloponnes, in Mittelgriechenland
und Euböa Standvogel, und zwar seltener Brutvogel in den höchstgelegenen Gebirgswaldungen ist. Gleichwohl wäre zur endgültigen Feststellung erst die Auffindung von
Nest und Eiern oder wenigstens Dunenjungen abzuwarten, da derartige Funde von
Akarnanien und Nordgriechenland zwar von Lindermayer gemeldet, aber tatsächlich
biete

nie gemacht wurden.

Auf Korfu fand Drummond den Baumläufer nur im Winter, während ihn
Sperling allgemein als ziemlich häufig in den Olivenwäldern feststellte. Ich bin überzeugt, daß er daselbst Brutvogel ist, da ich am 17. April 1894 und auch später noch
allenthalben diese Vögelchen in den Ritzen der Olivenbäume nach Nahrung suchen sah
und auch mehrere erlegte; so bei Alepu, Valle di Ropa usf.
Andere sammelte ich im Zygosgebirge in Akarnanien (20. Februar 1897), dann
im Mittelgebirge, ohne jedes Nadelholz, nördlich von Naupaktos, ferner auf dem Pcloponnes: im Walde Kapellis bei Lala (Elis) am 26. Mai 1898, endlich im Taygetos sowohl

den Vorbergen im obersten Teile der Langhädaschlucht,

in

als

auch

(

16.

1898) in den höchsten Lagen unweit der Baumgrenze, und zwar in beiden Fällen

in

Juni

den

Gipfeln der Schwarzkiefern.

Da sämtliche von mir im Gebiete untersuchten Baumläufer, darunter zehn in das
hiesige Museum mitgebrachte Bälge zur Form brachydactyla gehören, ist anzunehmen,
daß

die typische familiaiis dort nicht

vorkommt.

Tichodronia muraria

(L.)

Dieser herrliche Gebirgsvogel findet sich

in

Alpciimauerläufer.

den griechischen Gebirgen bei weitem

nicht so häufig als in den nördlicher gelegenen Teilen der Balkanhalbinsel.

Die

erste

Kunde

brachte

Gloger 1834

mit den Worten: „Er

kommt

auf den Ciipfelu

derjenigen griechischen Gebirge gar nicht selten vor, welche bis nahe an
region hinan oder noch in dieselbe hineinragen."

')

In der kritischen Liste S. 89

ist

Auch Dubois

die Schnec-

sagt ungefähr das Gleiche.

aus Versehen der Beisatz hrachj/dacti/la ausgeblieben.

lob

Oriiis baU'anii'a.

Tatsächlich beobachtet wurde der Älauerliuifer auf gricchisclieui Boden zuerst im

Dezember 1837 an Felsen
der

Mühle

in

bei Delphi vom Geologen Fiedler, dann vom Grafen von
mehreren Stücken auf der Feste Mistra (^bei Sparta) und sogar geschossen

der Maiua auf Petrobouni, wahrscheinlich zur Winterszeit.

in

Lindermayer, welcher den Vogel

und ihn

nie selbst beobachtete

erst

1856

in

der

Nachtragsliste im „Mon. grec" anführt, zählt außer den obigen Orten noch folgende auf,

wo

vorgekommen

Mauern der Palamide bei Nauplia, auf der
Auch brachte er schon
in Erfahrung, daß der Alpen mauerlilufer im Parnaß und anderen Gebirgen des Landes
Brutvogel ist. Tatsächlich entdeckte einst ein Sammler Krüpers im Parnaß ein Nest
der Vogel

sein soll:

die

Larissa bei Argos und auf den Festungsmauern Monemvasias.

mit Jungen,

Avie

mir der greise Forscher selbst erzählte, aber die Eier, welche ja über-

haupt zu den größten Seltenheiten gehören, wurden bisher auch

dort

noch niemals

gefunden.

und zwar vom Parnes, bekam das Museum in Athen zwei Vögel
am 13. Dezember 1866 und 28. Jänner 1867 daselbst gesammelt.
Heldreich glaubt, daß T. muraria bei Phyle, wo er sie beobachtet hat, in Fels-

Aus

Attika,

im winterlichen Kleide,
V.

löchern niste.

Endlich erfahren wir durch Drummond, daß der Vogel nach Herrn Alexander
im Winter, vermutlich durch Schnee aus den Gebirgen vertrieben, an den Felsen des
Eilandes Ovo oder Avgo bei Kythera gefunden wurde und ebenso in den Felsklüften
der Insel Fauo bei Korfu, wo er zu verschiedenen Zeiten von Herrn Grcenwood,
dem Sohne des Residenten, geschossen wurde.

Auf

allen

meinen Reisen

in

Griechenland wurde nur ein einziges Mal ein Männ-

chen im Winterkleide erbeutet und
die

steile

Prassulaschlucht im

vogel" etwa in halber

Es war am

ausgestopft.

4.

Februar 1897,

Varassovo hinaufkletterten, wo dieser

Höhe der Schlucht von Führer

erblickt

und

als

wir

„Schmetterlings-

erlegt wurde.

Wir

hatten alle drei darauf noch sehr viel Mühe, bis es gelang, die auf einem hohen Fcls-

gesimse liegen gebliebene Beute

in

unsere

Hände zu

Otocorys 2>enicillafa (Uould)

bi'ingon.

Bulkiui-Ohreiilerche.

J. Santarius mir am 15. Juli 1894 in unmittelbarer Nähe des
hohen Kiona (höchster Berg Griechenlands) ein schönes von ihm
geschossenes Männchen der Ohrenlerche überreichte und ich wenige Tage später (am
18. Juli) diesem wertvollen Stücke zwei am Korax selbst erbeutete junge Vögel desselben Jahres anreihen konnte, begrüßte ich in diesen alte Bekannte von der Balkanhalbinsel, die ich hier im Süden allerdings nicht vermutet hatte. Es erscheint mir noch
heute unerklärlich, daß diese leicht kenntlichen Vögel bisher den Augen anderer Beobachter entgehen konnten.

Als

Kollektor

Gipfels der 2512

An

m

obersten Geröllhalde des Korax (Vardusia), also fast in
Höhe wie auf der Kiona, trieb sich eine ganze Familie der Balkan-Ohrenlerchc zusammen mit Schneefinken (s. d.) und Alpenbraunellen herum. Hier oder doch
in der Nähe dieser Stelle erlegte in der ersten Hälfte Juni 1899 (briefliche Jütteilung
Krüpers vom 21. Dezember 1899) Christos Leonis, den ich auf diesen Vogel besonletzterem Orte, der

derselben

ders aufmerksam
weiteres Stück für

gemacht

hatte,

land aucli noch andere hohe
wahrscheinlich.

gelegentlich

das Universitätsmuseum

in

einer

eutomologischen Sammelreise

Athen.

Gebirgskämme bewohnt,

Ob
ist

diese Lerche

in

ein

Griechen-

bisher nicht festgestellt, aber

III.

187

Grieoliculand.

Die drei nach Sarajevo gebrachten Stücke gleichen in jegHeher Hinsicht denjenigen,
Die
nördlichen Balkanländern zusammengetragen wurden.

welche daselbst aus den

Maße

des Männchens von der Kiona sind:

Ganze Länge: IQO mvi, Flügel: IIb mm, Schwanz:

Alauda arvensis
Wie

sie

ist

L.

bei vielen anderen in Mitteleuropa

auch mit der Feldlerche:

ISnivi^ Tarsus:

2?)

mm,

mm

Schnal)el: Vi

Feldlerehe.

ganz gewöhnlichen Sommervögcln

ist

es

Griechenland nur während der Winterszeit anzu-

in

treffen.

Im Sommer könnte man

ihr,

wie schon

Krüper

andeutete,

höchstens auf den

wo es mehr Graswuchs gibt, begegnen.
Genannte einst mitten im Sommer eine Feldlerche nahezu am Gipfel
südlicheren Landesteilen ist es reiner Zufall, wenn man während der

hohen Gebii-gen Mittel- und Nordgriechenlands,

So

z.

B. sah der

des Veluchi.

warmen

In

Jahreszeit

Feldlerche

eine

am

Kykladeninsel Erimomilos

Kegenwasser

-f9.

sieht.

Juni 1894,

gefüllten Gipfelkraters aufhielt,

war der

Dies

wo

Fall

auf der unbewohnten

eine Lerche sich in der

Nähe des mit

jedoch wegen der Birsche auf die Wild-

Im Museum von Athen befindet sich eine schöne
ziesren leider nicht erleg-t wurde.
weiße Aberration der Feldlerche, geschossen im August 1879 in der Umgebung durch

Strimmeneas

sen.

Bezüglich ihrer Ankunfts- und Abzugszeit mögen hier die Worte
finden: „Sobald es

in

kommt Ende Oktober

der Heimat dieser Lerche

kalt wird,

verläßt

Krüpers

sie

Platz

dieselbe

schon einzeln an, häufiger im November, und in Scharen

und

streift

sie im Dezember und Jänner auf den Feldern umher; 1874 blieb, weil der Schnee im
Februar die Felder bedeckte, der deutsche Frühlingsbote noch länger hier als gewöhnlich.
Im März kommen noch Wanderer, die das Meer überflogen, hier an und eilen
dann der Heimat zu."
Diese Beobachtungen beziehen sich größtenteils auf Attika; aber auch in Wcstgriechenland sind ungeheure Scharen z. B. bei Missolonghi zu beobachten, wie wir
schon von Simpson erfahren und ich wiederum am 29. Jänner 1897, Baron Schil-

ling

am

November 1898 (etwa 100 beisammen!)

26.

bestätigt fanden.

Für den Peloponnes wurde die Feldlerche von der Exped. scient. de Mor. vermerkt und auch die umliegenden Inseln besucht sie.
So ist sie auf Korfu im Winter häufig, erscheint in der zweiten Hälfte September
und verschwindet im Februar nach Drummond und Lord Lilford. Ich selbst traf
am 20. Jänner 1897 im Valle di Korissia einen Flug von vier Stücken und erlegte eines
davon für unsere Sammlung.
Ferner ist eine Fcldlerche von Zante in der Koll. Mazziari in Athen.
Auf Euböa (Linderraayer) und den Kykladen überwintern ebenfalls viele; doch
bilden sich, nach Erhard, daselbst kleine Gesellschaften von 4
5 Stücken, niemals

große Flüge.

Dieser Beobachtung läuft die

auf den Feldern
Seit

Feldlerche

')

all

dieser Inseln oft

Lindermayer

Laut

lieferte

1)

und

alte

Schwärme

Angabe Sonninis zuwider, welcher

beobachtete.

(1843) eine ausführliche Beschreibung der griechischen Winter-

Brehm

handsclirit'tliclier

(1845,

Bemerkiing-

Okens

„Isis")

bemerkte, daß er die griechische

Linderniayers muß dem Schlußsätze .seiner Beschreibimg:
Wort „nicht" angefügt werden, wo-

„In diesem Kleide erscheint sie wahrscheinlich in Deutschland", das

durch der Sinn allerdings vollständig geändert wird.

loö

Oruis balcanica.

Lerche nach jener Beschreibung für verscliieden von der deutschen Art lialto, wurde
von den verschiedensten Seiten der Versuch unternommen, durchgreifende Unterschiede
herauszufinden.

So nameutlicli darcli Graf von der Mühle, der zwei Spielarten oder Arten aufzustellen
versuchte, durch Brehm, der eine Feldlerche aus Griechenland erhielt, die sich durch
weißen Vorderhals auszeichnet, weshalb er sie Alauda alhicolUs („Naumannia", 1853, S. 14)
benannte u. a. m.
Lindermayer faßte schließlich alles als klimatische Abweichung
auf Ich selbst habe mich redlich bemüht, auf Grund von acht griechischen Belegstücken, irgendwelche deutlich erkennbare Unterschiede festzustellen, kann aber nur
die

Überzeugung aussprechen, daß ausschließlich

individuelle

Calandrella bracJnjdacti/la (LeisL)
Die bedeutende Neigung dieser Lerche,

in

besonders hinsichtlich griechischer Vertreter

Abweichungen

vorliegen.

Kui'zzehige Lcrclic.

Größe und Fiirbung zu schwanken, hat

ganz

Meinungsverschieden-

unglaubliche

heiten unter den Ornithologen hervorgerufen.

Naumann vermutete sie 1824 als Bewohnerin des Landes, aber schon an ein
von der Exped. scient. de Mor. (von Bory) in der Ebene von Megalopolis erbeutetes
und im Atlas abgebildetes Stück knüpfen sich Erörterungen, wie der griechische Vogel
zu benennen wäre.
J.

G.

St.

Plilaire

fand,

daß dessen Unterseite lebhafter

französischen und italienischen Vertretern.

Auch

rot

die P^'lecken seien

gefiirbt

sei

als

bei

dunkler, die Brust

und Augenstriche mehr fahlgelb als weiß und die Hinterhauptfedern länger gewesen.
Unter der Abbildung des einzigen mitgebrachten Vogels steht dort Almida arenaria
Vicill. Variete.
Im allgemeinen kann man diese damals gewiß sehr kostspielige Abbildung nicht als sehr gelungen bezeichnen. Die Oberseite ist zu dunkel, die Unterseite
zu licht ausgefallen und die Färbung und Form des Schnabels und der Füße sind unrichtig.
So kam es, daß Temminck auf Grund dieser Abbildung an der Identität mit
Cal. brachijdactyla zweifelte und annahm, daß sich das Belegstück vom Pelopounes durch
stärkeren Bau, längeren Schnabel, mehr gegabelten Schwanz und längere Sekundärschwingen unterscheide.

Drummond behandelt diese Lerche für die Jonischen Inseln und Erhard für
Kykladcn offenbar unter dem falschen Namen AI. isabellina.
Graf von der Mühle brachte zwei Bälge aus Griechenland mit und fand an ihnen
teilweise dieselben Abweichungen wie Geof. de St. Hilaire. Er fügt hinzu: „Die Kehle
ist ganz weiß, der Bauch dagegen hell isabellfarben, die Weichen bräunhch überflogen,
die Wangen und Oberschwanzdeckfedern dunkel isabellfarbig.
Sollte sich diese Art
bestätigen, so gehört ihr der Name: Phileremos moreatia." Später aber wurden dieseldie

ben zwei Stücke von

Schuck

bei der

Übernahme

in

den Besitz des zoologisch-minera-

logischen Vereines in Regensburg als Phileremos riißceps (Rüpp.) aufgeführt
Aufschrift tragen

hrachydactyla

Schlegel

sie

sind,

in seiner

fälschlicherweise

wie

dies

noch heute, obwohl

Degland

fp.

338)

ganz

es

ausgesprochen

um

(S.

XXXVII)

eine neue Art.

daß Chr. L. Brehm, welcher laut Baedeker und
solche Lerchen aus Griechenland erhalten
nicht hoch genug zu schätzen wußte (s. „Ornith. Briefe", S. 57), sich die

Ganz selbstverständlich ist
Päßler (Eierwerk) und durch E.
er

hat.

„Kritischen Übersicht" begnügt sich, das bisher Erwäimte kurz zu-

vermuteten, es handle sich hier

was

diese

ganz gewöhnliche Cal.

richtig

sammenzufassen, und fügt nur hinzu, daß schon Kayserling und Blasius

hatte,

und

es,

v.

Homeyer

III.

günstige Gelegenheit nicht entgehen
schied er

(Okens

lOv

Griechenland.

ließ,

um

„Isis", „Stiftungsfest" etc.)

neue Arten aufzustellen. Zunächst unter1845 für Griechenland: 1. Cal. (= Melano-

affinis, eine große Form! und 2. Cal. Itala „mit ins Rostgraugelbe fallendem
Oberkörper und lehmrotem Kopfe, im Sommer fast ungefleckt". Einen solchen Vogel
besaß auch E. v. Homeyer (Journ. f. Orn. 1873, S. 194).
Im „Vogelfang" dagegen findet man zehn Jahre später für Griechenland unterschieden: Melanocorypha graeca, tenuirostris und macroftera Alfr. u. L. Brehm.
Tatsächlich sind unter den zehn aus verschiedenen Landesteilen von mir mitgebrachten alten Vögeln nicht zwei, welche sich in allen Punkten gleichen wurden.
Bei einigen ist der dunkle Fleck an den Halsseiteu deutlich ausgeprägt, bei anderen
Länge und Stärke des Schnabels schwanken merklich und
fehlt er nahezu gänzlich.

conjpha)

Farbe und Fleckung der Oberseite. Durchwegs sind
Lerchen etwas heller als diejenigen aus den nördlichen
Balkanländern und immer herrscht bei ihnen die deutliche Isabellfarbe vor. Ein auf
den Strophaden erlegtes Männchen (14. Mai) ist auf der ganzen Unterseite rostgelb
Hier und da
gefärbt, doch schreibe ich dies zufälligen, äußerlichen Einwirkungen zu.

am

allerverschiedensten

die

ist

die griechischen kurzzehigeu

Einen solchen, von Seebohm mitgebrachten, erwähnt Dresser und ein zweiter liegt mir aus der Gegend von Tripo-

kommen auch eigentümhch dunkle Vögel

vor.

htsa vor.

Während

des AVinters

kurzzehige Lerche im Gebiete

die

ist

Degland

häufig zu finden, wie

(p.

beobachtet haben und einmal erlegten

Elwes und Buckley

einige bei Athen.

Angabe ihrer Ankunft
ersten Arbeit mit Ende März.
Die

richtigste

Ankunftstage für Attika
1874:

durchaus nicht so

Nur Lord Lilford avüI dies aufKorfu
im Jänner 1869 während eines scharfen Frostes

343) meint.

finde

ich

Lindermayer

bei

vermerkte Dr. Krüper: 1867:

1.

April;

1873:

in

2.

seiner

April;

6. April.

Ich 1897: 25. März bei Känui'ion (Akarnanien).

Hauptmann Polatzek, Korfu, Levkimo 1898: 24. März.
Als Abzugszeit wird von Lindermayer und anderen der August genannt.

Krüper sammelte die ersten
auch
Simpson von griechis»hen
Eier in
in großer Zahl
Gassenjungen zugetragen wurden, am 5. Mai 1858 und 29. April 1859, dagegen am
Parnaß erst am 13. Mai 18G6 und ebendaselbst Seebohm am 11. Mai 1873. Einzelne
Paare scheinen sehr früh zu brüten; so z. B. liegt vor mir ein noch nicht vollständig
flügger Vogel, welchen Strimmeneas am 27. April 1894 auf dem Hymettos geBald nach der Ankunft beginnt das Brutgeschäft.
Akarnanien, woselbst solche

fangen hatte.

Es möge nun

die

Aufzählung der Ortlichkeiten folgen, an welchen mir und an-

Vorkommen besonders aufgefallen ist.
AufKorfu fand ich zuerst fünf oder sechs Stücke am

deren das

19. April

an der Bucht von

Santarius schoß, hat etwas verkrüppelte Zehen; dann
trafen wir sie ein paar Tage darauf scharenweise umherstreichend im Valle di Korissia,
so daß mit einem Schusse fünf erbeutet wurden, und auch am 6. Mai in der Umgebung
von Levkimo. Ich muß sie hier als Brutvogel betrachten.
Kalikiopulo;

eine davon,

die

Ziemlich selten schien sie mir zur selben Zeit auf Zante zu sein, aber auch auf
den beiden Strophadeninseln erschienen Mitte Mai vorübergehend kleine Scharen.
Für Santorin vermerkte sie Douglass in der ersten Maiwoche und auf Naxos
stellte

sie

Krüper

bloß

in

den

niedrigen

am Meere

gelegenen

Strichen

fest.

Er

lyO

Oinis baleanica.

erhielt

dort nur

Nach Lindermayer

einziges Gelege.

ein

ist

Bewohnerin

eine

sie

von Eubüa.

Auf dem Festlande sah ich
Ein 9 wurde erlegt.

Sehr

am

viele sah ich ferner

im Mündungsgebiete des Phidaris und
4.

ankommenden Scliwärmo am

die ersten

Naupaktos.

Aetolikon,

bei

das

März bei
und 4. Mai
wirkliche Paar am
28.

25. April

erste

April bei Missolonghi.

Später während der Brutzeit gab

trockenen Feldern gegen Wuliasmeni.

es

die

um

meisten

Sehr häufig

ist

sie

Athen, namentlich

nach

Seebohm

in

auch

in

den
den

sandigen Ebenen zwischen Athen und Marathon.

Weiters

um

Velestino

und

(Thessalien)

am

Tripolitsa (Arkadien),

Küstenstreifen

südlich von Katakolo, weniger bei Modon.

Bemerkenswert scheint

daß ich einige Paare auf dem Taygetos

es mir,

Höhe von über 2000 in wahrnehmen konnte.
über das Brüten schreibt Lindermayer:
Disteln

und niedrigem

Professor

Thienemann

„Sie

Dresden,

auf den

Feldern

unter

Die von meinem Freunde, Herrn

einjährigen Stiauchwerke.
in

nistet

einer

in

seinem Eierwerke abgebildeten Exemplare sind

in

etwas zu rütlich ausgefallen."

Der Letztgenannte beschreibt drei von Griechenland erhaltene Nester folgendermaßen: „Aus Fasernwurzeln, Grasblättern und Distelpappus mit rotgrauer, toniger Erde
zu fester Masse verbunden. Beim zweiten bilden Bruchstücke von Distelblättern, kleine
Grasstöckchen und Distelpappus den kleinen, lockeren Napf. Das dritte im Inneren
mit Köpfchen von Lagurus ausgekleidet."
Maße und Gewicht von elf Eiern und einem Gelege sind folgende:
L.

21-6

21-4

212

21

2Q-5

205

203

19-8

19-4

189

18-1

Br.

15-8

15

14-7

15-7

15

14-ti

142

15-5

14-8

15

14-6

mm
mm

Gew.

14-5

13-5

145

14

14

13-5

135

14

14

14

11

c,j

aus Akarnanien und Attika.

Gelege 4 Stück, Insel Porös,

2().

20-9

20-8

20-7

20-3

Br.

15-6

15-4

15-6

15

mm
mm

16

15

14

cg

Melanocorypha calandra
(Siehe Tafel

Brutvogel

lichte

L.

Gew. 15

Als

Normale

April 1893.

kann man

die

Teilen Griechenlands antreffen, jedoch

(L.)

Färbung!

Kalandcrlerche.

III, Eier.)

Kalanderlerche allerdings im
die häutigste

Sommer

in

vielen

Lerchenart des Landes, wie Graf

von der Mühle behauptet, ist sie gewiß nirgends und zu keiner Jahreszeit, wie dies
übrigens auch schon von Lindermayer richtiggestellt worden ist.
Es scheint mir, als ob die nördliche Hälfte des griechischen Festlandes ungleich
häufiger von ihr besiedelt würde als die südliche.
Im Winter freilich mögen starkflügige Scharen in großer Zahl teils nach dein Süden ziehen, teils auf dem Peloponnes
überwintern, denn die Kalanderlerche ist, wie ans sämtlichen Beobachtungen hervoi'geht, in Griechenland sowohl Zug- als Strichvogel, ja in gewisser Beziehung selbst
Standvogel.
Außer allgemeinen Bemerkungen über ihr Vorkommen im Lande, bei

Auf den griechischen Inseln im Ägäischen Meere fand die Kalanderlerche zuerst Sonnini und bezeichnet sie als Zugvogel. ferner bei Theben (Mitte Überwinterung. kleine Distelblätter. als sie mir unweit davon auf der größeren Strophadenzu Gesicht kam. daß der Genannte angibt. ergibt breitungsbiid. daß seine diesbezüglichen Beobachtungen in die Whitermonate fallen. Krüper brütend. festzustellen. 7 '/g den letzten Jahrzehnten ziemlich zahlreich in die Sammlungen gelangten Eier scheinen ebenso wie die mir vorliegenden durchwegs vom Tale Die durch Krüper in . Naumann. wo Simpson sie 1859 sehr zahlreich nahe der Stadt antraf. Rey und Brchm A. mit einem der Mühle. folgendes Ver- sich („Tierleben"). später St. was diese umso glaubwürdiger halte. Erhard reiht sie unter die Brutvögel der Kykladen und Lindermayer unter die Vögel Euböas ein. arvensis erlegt zu haben. selten fünf. meistens im Mai und dehnt sich bis in den Juni hinein aus. überwinterten einige Flüge. l-" Griechenland. von denen ich ein auch Männchen am 2. Ebenso ungleichmäßig tritt sie im Winter bei Missolonghi auf. die Zahl des Geleges ist gewöhnEinmal fand aber Krüper in Akarnanien am 1. Graue. offenbar in irgend einem entlegenen Teile der Insel Korfu. Dagegen wurde wenngleich sehr selten Drummond sowie Lerche nach auf Zaute geschossen. gestattet den vom Grafen von sicheren Schluß. ein Gelege von sieben Stück. Lord Lilford war so glücklich. welche von allen Autoren bestätigt wird. Männchen empor. und braunem Weinund zugecm Weite und 1 cm Tiefe hat. also brütend. ö^/« cm Höhe. Am allerhäufigsten fand ich brütende Kalanderlerchen in Thessalien in der von Velestino gegen den Karlasee allenthalben die Dort stiegen aus den Feldern zu. auf jener Insel nie gelungen. trillernden so daß wir leicht am Ebene 1894 mehrere sammeln 17. Für die den Winter weiter im Süden verbringenden Vögel Mitte April als Ankunfts. Strimmeneas drei Kalanderlerchen und tagsdarauf gelang es ihm sogar. jedoch durchaus sie Im Jänner 1900 sammelte sein. Der Umstand. Mai 1859 sogar lich vier. Jlai konnten. beschreibt ein solches aus Griechenland folgendermaßen: „Ziemlich massig und gut gebaut. ein Männchen zu erbeuten. Das Nest wird Thienemann in Feldern und einsamen Heiden nur wenig geschützt angelegt.III. vor allem aber im Tale wurde sie in großer Menge im breiten Tale des Asopos Juni 1836) von Fiedler beobachtet und wahrscheinlich während der nördlich des Parnaß. Dubois." Stöckchen von Filacjo bast nebst Grasblättern bilden das Material des ziemlich sorgsam verarbeiteten rundeten Napfes. hier Leonis eine statt- liche Reihe. einige Paare im auch mir dem ist dies Berichte Sommer (1858). während nur ein kleiner Teil zum Nisten verblieb. März Diese Ortlichkeit entspricht genau der Schilderung ihrer Lieblingsplätze erlegte. welcher 13 cm Breite. 1897 war von Jänner zu bemerken und nur „Oeniadae" genannten antiken bis April daselbst nicht eine einzige weiter westlich in der sumpfigen Niederung. Strimmeneas am U!. Daselbst sahen ich wie auch St. des Letztgenannten. von Lutraki am Umgebung von Athen In der nicht jeden Drummond 1842 bei Isthmus nächst Korinth. Winter sichtbar soll zwar häufig überwintern. C. wo sich die Baureste befinden. Schusse M. hrachydactifla und A. In Attika und Akarnanien fand sie Dr. nahe dem Monastir gibt Lindermayer Die Legezeit beginnt nach Krüpers vieljährigen Erfahrungen Ende April. calandra.und Ende (Jktober als Abzugszeit an. Mai ich für insel 1898 zuerst eine.

vom 10. nördlich des Paniaßgebirges herziistaiiimen. 24-2 Br. Maß und Gewiclit Eiern sind: Gelege 4 Stück. 17-6 24-1 24-1 23-6 mm von einem Dutzend . Mai 1890: L.192 Ornis balcanica.

nichts Abweichendes von der typischen G. Bis vor nicht allzulanger Zeit war es lerche zu den griechischen Brutvögeln zu zälilen habe. ein Weibchen mit Brutfleck zu erbeuten. daß es sogar in nächster Nähe der Hauptstadt am Hymettos Brutpaare gibt. stellte zunächst fest. die sich beim Monastir Angelokastron herumtrieb. — Heidelerche. Von Zante befindet sich ein Stück in der Koll. GaleHda arhoveti (L. in einigen Von allen diesen auftretenden Orten zeigen die gesammelten Stücke. daß die Kalanderlerchc lich beliebter Kätigvogel gefangene Vögel haben wie 193 Giiechenland. Hier scheint diese Lerche aber sehr vorsichtig zu sein. sandte ein. für stets B. weniger vielleicht als in den östlichen Balkanländern. z. November 1898 aus einer Schar von zehn Heidelerchen.III. später auch v. des belebt. Mazziari in Athen und nach Erhard überwintert sie in unstet umherstreichenden Scharen zu vielen Tausenden auf den Kykla- kam die Heidelerche am häufigsten und zahlreichsten als Wintergast im Februar 1897 in Akarnanien zu Gesicht: In den Olivenwäldern um Missolonghi (hier zuerst von Simpson angegeben!).ist. Mir begegnete nur einmal ein Flug am 19. Jänner 1897 in den Weingärten des Valle di Korissia. noch nicht ausgemacht. Zur Zeit des Grafen von der Mühle wurden sie besonders häufig bei Patras und Missolonghi gefangen und der Handel mit solchen lag damals hauptsächlich in den Händen der Tabakhändler von Athen. was in den gebirgigen Teilen der Insel sehr leicht möglich. wo sie recht zahlreich die Blößen des Eichenwaldes Kapellis Paaren auf dem Gipfel des Ithomeberges in Messenieu seßhaft und auf allen Vorbergen des Taygetos. Jung einden Vorzug und manche singen tatsächlich entzückend. mit Ausnahme der überall individuellen Größenunterschiede. erlegt bei Lamia St. wo sie sich zu kleineren oder größeren Flügen vereinigt. Ovuis balcanica. ob man die HeideLindermayer und Graf von der Mühle kannten sie vom Festlande und von Euböa bloß als häufigen Wintergast in der Zeit von Ende Oktober bis Ende März. dessen Beobachtungen vermerkten. Heldreich und Seebohm kurz das G. B. den Xei'owunibergen bis zum Malevos sowie auf dem Hauptgebirge bis nahe der Baumgrenze zu finden ist. arhovea in vielen Paaren in den griechischen Gebii-gen brütet und daher zu den Standvögeln zu zählen ist. überall wimmelte es geradezu von überwintei-nden. von wo ich mir ein Weibchen für die Sammlung holte. Mir Zygos und den Hängen des Varassovo. Es ist bekannt. Krüper. auf den Dünen westlich von dort. Ein Stück unserer Sammlung erlegte Baron Schilling am 30. da es mir erst mit dem achten Schusse auf weite Entfernung am 11. Mai 1894 gelang. daß einige wenige Paare zum Brüten bis dennoch zurückbleiben. Strimmeneas Reiser. Einen nahezu vollständigen Albino. Auf Korfu wurde sie von Drummond in kleineren Flügen von Ende September zum Frühjahre beobachtet. Tatsächhch macht sich das Auftreten zur strengen Jahreszeit. viel eher bemerkbar als zur Brutzeit in den Gebirgslagen. Er erhielt im Mai am Parnaß wiederholt Eier und fand brütende Paare auch im Taygetos. Dezember 1900. am 23. welchen dadurch namhafter Gewinn erwuchs. doch ist Lord Lilford der Ansicht. z. wo sie sieh dann in die Gebirge des nahen Albanien zurückzieht. arborea. die einzige Kalanderlerche.). ist. Hl. Außerdem vermerkte ich ihr Vorkommen im Sommer noch an drei Stellen Peloponnes: in Elis. Ich kann hinzufügen. I3 . in den Vorbergen des den. die ich in den engen Straßen Korfus zu hören bekam. Lullula arhovea L. in der ganzen Levante ein außerordentwelchen fabelhafte Preise bezahlt werden.

aber vergeblich von einem Turmfalken verfolgt wurden. Gew. Juni ihr 1898 zwischen Pylos und Modon geschossen wurde. dann auf den Feldern gegen den Hymettos und von hier gegen Wuliasmeni zu wird sie geradezu . von wo er auch Gelege erhielt. Auf dieser Insel gibt es sowohl in den Sanddüucn nahe der Hauptstadt. in mehreren Paaren. von griechische Eier Krüper der Zeit in sammelt. Auf Zante ist die Haubeiderche geradezu massenhaft auf den öden Feldern des Kap Geraki.und herfliegend. der Mühle ganz richtig angibt. welcher die Haubenlerche auf dieser Insel bloß im Winter und Frühling bemerkt haben will. als ziemlich häufig bezeichnet. über die Dünen hin. Wenden wir uns den einzelnen Gegenden zu. z.194 Ornis balcanica. de Moree nachgewiesen und auch wir begegneten dort mehrfach. lG-5 l(3-() Ki-S l(J-4 18 18 20 Galerida eristafa Die gewöhnliehe Form Landesteilen Griechenlands welche ge- (L. haben folgendes gleichen mitteleuropäischen zwischen Maß und dem 25. 17 Fünf einzelne vollständig. welche spärlich mit Gebüsch bewachsen sind. scient. Mai 22. und auch in anderen Teilen der Lisel zu finden (Exemplar auch in der KoU. dann von Krüper für Naxos. Ich beobachtete. wie Graf von Nicht allein Straßen. wie Lindermayer sondern auch besonders öde Platze und ausgetrocknete Flußbette. wovon auch ein ad c^ am 1. und bis viel zum den gleichen deutlichen Rost- zu schaffen gegeben haben. so in den Türkenbergen bei Athen. dann in beträchtliche Höhe aufsteigend und singend. Auf dem griechischen Festlande wurde ihr Vorkommen auf dem Peloponnes zunächst durch die Exped. Auf den Kykladen wurde sie von Erhard zunächst als Standvogel erkannt. Auch Stücke. dann in den Weingilrten des Valle di Korissia. Von der letzteren Insel liegt mir ein und von den früher genannten fünf selbst gesammelte Exemplare zum Vergleiche vor. der Haubenlerche Mitteleuropas findet sich in den meisten als Standvogel recht häufig. Auf dem nahen Santorin wurde die Haubenlerche häufig in der ersten Woche des Mai 1892 von Douglass und auf Euboa von Lindermayer bemerkt und auch auf Skyros soll es viele geben. April 22-5 22-3 22-1 20-9 Br. doch gibt es an langem den verschiedensten Ornithologen seit am Parnaß 20-8 Orten bezüglich der Gefiederfilrbung eine Menge Abstufungen rot. so ergibt sich folgendes: Auf Korfu trafen Drummond und Lord Lilford die Haubenlerche sehr häufig während des ganzen Jahres und auch ich kann dies auf Grund meiner vier dortigen Besuche bestätigen. wie diese Lerchen am Abend des 11. daher muß ich die Angabe Jamesons als ungenau bezeichnen. wo ihr Vorkommen besonders an- geführt werden kann. heftig. Mazziari in Athen). In Attika ist sie sehr häufig. Juni 1894. Weinberge sagt. B. in den Olivenhainen bei Levkimo und auch am Nordsaume der Insel.) — mm 15-9 mm 16 cg Haubeiilerclie. Ungemein viele beobachtete ich am Plateau von Kythera Ende Juni (1898). So ist sie namentlich bei den Ziegeleien Und dem Schlachthause in der Nähe der Hauptstadt häufig. und Gärten liebt sie hier. als auch bei Melanes und im Gebirge im Zentrum genug. Gewicht: L.

Brehm und Päßler (1863) herausgegebenen Eierwerke wird G. (nach der Begattung!) fest 1844 gibt Graf von der Mühle (S. gemacht habe. und 4. die durchaus nicht bestimmt für diese neue Art Erhard (S. Beschreibung seiner ausgesprochenen Rost- anderen Unterschiede so undeutlich und unwesentlich. Alauda ferruginea. Steuerfeder gi-auschwarz. her. Brehm („Naumannia'' VIII. daß sich Gebiete als ein ungleichmäßiges und in kleinen Lerchen mit Übrigens bezeichnet in dem Jadendorn Vorkommen in diesem zwischen ihr und fügt. Meiner Meinung nach beruht die oben angegebene Färbung im Fluge ausschließlich auf Fai'benreflexen an den sonnendurchglühteu Aufenthaltsorten dieser Lerche. die ich selbst nie Bezüglich der Gefiederfärbung der griechischen Haubenlerche hat in seiner (Tcfieder ersten Arbeit (1843) im Sommer als Liudermayer der Meinung Ausdruck verliehen. daß sie nicht selten so groß wie als eintrat. die mittleren matt rostfarben. namentlich aber auch an der Unterseite den stärksten Rostanflug zeigte. 13* . daß Graf selbst 1858 erkennt einzigen Belegstückes. ich am 19. besonders an der Innenseite erster einen rötlichen der Flügel und der Tragfedern. 3.. Quarantäneinsel kleinen Hag. ferruginea in diesem Werke nicht allein eine Beschreibung der Eier. zumeist fest. matt rostbraune Flecke. ebenso Haubenlerche im Winter spärliches die mit der Heidelerche herumtreibt — eine Beobachtung. Juli 1894 unweit des Hafenortes Vitrinitsa Weibchen. Die 2. 35) auf Grund eines welches gegenwärtig nicht mehr vorhanden zu sein scheint. Von diesen Ortlichkeiten des Museums Athen. sondern auch im allgemeinen äußerst veränderlich. so daß der Vogel im Fluge dann „rosarötlichpurpurn" aussieht. zweifel- los stark übertrieben. striata S. daß Brehm von Griechenland auch die gewöhnliche Form der Haubenlerche besitze. Noch im selben Jahre beschrieb Chr. Audi auf der 1894 zwei Brutpaare ich stellte 195 Griechenlaml. Wie bei so vielen anderen Arten wird auch bei G. Auch später noch hielt Lindermayer an dieser vorübergehenden Rotfärbung und sagt ausdrücklich. L. Jugendkleides gegeben. sowie am Hange wo westlich von Aetolikon. herumtrieben. daß auf Grund eingehender Beobachtungen er trotzdem bloß eine Art der Haubenlerche anerkennen kann. ein Charaktervogel der Georgios bei Salamis Laadscliaft. Weiter westlich erlegte ein altes In Akarnanien beobachtete ich (10. Februar 1897) viele auf der Düne bei Kap Skropha. konstante 58) dieselbe als „eine und bezeichnet sie als häufiger auf den Kykladen ist seine Angabe. der weißliche Unterkörper am Kröpfe verwaschene. Doch eine Wacholderdrossel wird. die meisten gab es aber in den Olivenwäldern zwischen Missolonghi und Aetolikon.ril. dann auch höher oberhalb davon auf den kahlen Hügeln. sondern auch des Dieses soll auf dem Oberkörper matt rostbraungelb mit braunen Halbringen vor dem weißlichen Spitzensaume auch an den Schwingen sein. färbung sind aber von der Mühle Mit Ausnahme der deutlich alle ersichtlichen. Doch fand ich diese nicht schen Stücken. (Paliurus) sich diese wie Graf von der Mühle. ferruginea (Graf von der Mühle) als selbständige Art behandelt und ausdrücklich bemerkt. welches von allen Stücken aus Griechenland im ganzen Gefieder. cristata. scheinlich dieselbe Haubenlerchenform aus Griechenland als Galerita nach deren schmalen Kropfstreifen. südliche Varietät" an die typische G. daß ihr Schimmer annimmt. von Baedeker. die zusammen Scharen V^oi'liebe Simpson manchen Teilen Bemerkung bei. 208) wahr- cristata angusti- allein bei griechi- In dem bekannten. rühren sieben weitere Stücke unserer Sammlung und drei Herbst und Wintervögel.

an ihnen zwar die meiste Rostfarbe. 24. Ihre Maße betragen: L. v. 204 und 1882. sind daß die Grundfarbe dem mir soll: „Ihre Eier sind der Haubenlerche. der Vogel von Skyros. Juni 1892. da mir die Beschreibung Müllers (1776J leider nicht zur Verfügung steht. wohin sie am richtigsten zu stellen wären. S. ist 20-9 21 Nr. S.oder grüngelben. B. Manche Nach Form und sind grob. so z. April 1890. Schließlich bury Barclay). Juni Oberseite. 17-1 lG-4 16-7 16-7 16!» 159 mm mm 19 18 17-5 16 17 cg Gew. daß deshalb eine Spielart aufzustellen ihm berechtigt erscheint. L. f. Sechs Eier. Die dunkelste unter den vorliegenden Lerchen stammt von Korfu.) Wie — Scliafstelze. daß kein Unterschied zwischen griechischen und Vertretern aus Mitteleuropa zu entdecken sei. andere fein gefleckt. 66. dessen Eltern die bekannte aufl'allende Rostfarbe trugen. so. JBudi/tes flaviis (L. und auch die übrigen Unterscheidungsmerkmale vermag ich nicht zu verwenden. Elwes. Dieser Ansicht namhafter Forscher schließe ich mich auf Grund des vorliegenden Materiales vollkommen an." vorliegenden Materiale kann ich nur sagen. dem griechische Belegstücke in seiner Sammlung genügend zur Verfügung standen (Gab. Sie mit braun. ferruginea enthalten. findet Betrefis der Brutzeit muß es auffallend erscheinen. Bezüglich der Ptylocorys senegalensis bemerke ich. 24-9 23-3 Br. Madaräsz auch an der im Nationalmuseum in Budapest befindlichen ungarischen TyjDe zu erkennen. nicht anders zu erwarten. Hanaußerdem eine andere (cf) aus der Umgebung von Athen (leg. F. Zu und Herbst ein starker beiden Jahreszeiten erfolgt derselbe allmählich . Journ. daß diese Eier in Größe. S. fahle Isabellfärbung der ganzen Ein 22. 9 der G. findet jährlich im Frühling Durchzug von Schafstelzen statt. Jänner 1869) und kommt dann zu dem Schlüsse. auch kleiner und von zarterer Schale. tragen die Daten 15. Mai 1879.IJb Ornis balcanica. v. April 1897. April 1890. daß sie in Griechenland erst gegen Mitte April zu beginnen scheint. daß meine Augen nicht imstande waren. Homeyer. Mai 1881 und 10. 315). 20. am meisten Rostfarbe zeigen jene von Vitrinitsa und auch von Kythera. Müll. aber keine so großen Unterschiede. vergleicht auch E. 1. 1873. und zwischen diesen gibt es wieder welche. Fleckenzeichnung vielfach schwanken. welche Krüper versandte. jedoch hell hervortritt.). Wieder andere gleichen vollständig der Ptilocorys senegalensis (P. Abbildung und Be- welche für Exemplare aus in der Schale mit deutlichen blaugrauen und darüber gesonderten oder verwaschenen Flecken bedeckt. bei noch so sorgfältigem Vergleichen die aschgrauen Flecken der Flügeldeckfedern auf der Abbildung in den „Magyarorsziig Madarai" von Dr. 24. bei denen man in Zweifel bleibt. sondern vielmehr eine deutliche. 24 In dem Baedekerschen Eierwerke schreibung von drei Eiern 22 22-5 Taf. die Griechenland ganz gut paßt und daher hier wiedergegeben werden lichter und klarer als die haben weißgrauen Grund. am 18y4 auf Naxos von uns erbeutetes eben flügges Junges. 10. zeigt aber von der obigen Charakteristik fast gar nichts. Weiters gibt 1873 Dresser die Maße einer Haubenlerche von Korfu (leg. Orn.

Potamo und Levkimo riesige Mengen von Durchzüglei-n fest. Oktober 1894 am Phaleron erlegt. ob selbe zu flavus oder zu melanocephalus gehörten. weiden es gibt. April an der Bucht von Kalikiopulo. so und da eine hierbei stets Solche Ausnahme von der Regel vorkommen. namentlich an deren Ostrand bei Analipsis. Mai) mehrmals einzelne Budytes fliegen ich sah.III. Mai bei Mesongi. viele Hunderte. Vom Herbstzuge wissen wir bloß durch Krüper. — 111.flavus im Winter finden sich bei hier wie anderwärts sind.') Graf von der Mühle für Nisi auf dem südlichen Peloponnes. geraume Zeit hindurch an. April 1897 bei Myle lind dauert eine für (Lerna) und ebenso am Monates bei Chasani (Attika) recht viele. von Leonis am 8. Entdeckungen während meiner griechi- schen Reisen gehört ohne Zweifel die Erbeutung eines Paares dieser Schafstelze. Auf den Feldern der Strophadeninsel stellten sich selbst am 14. Gerade auf Grund der ausführlichen Auseinandersetzungen G. bei Simpson für Akarnanien und bei Kronprinz Rudolf für Zante Exemplar am Fuße des Skopos 14. März 1866 (etwa griechischen Kalender?). sehr im Gegensatze zu B. melanocephalus. Die ersten AnkömmHnge traf ich auffallend spät erst am 15. 197 Grieclienlaml. bei Erhard für Kykladen. bei An der ein Brüten der Schafstelze in Griechenland Lindermayer von diesbezüglich möglich wäre dies vielleicht in ThessaHen nicht. welche vorzüglich zu Ein Belegstück von dieser Insel befindet sich im Museum Tristram mit dem Datum 4. Ebenso auf Zante 1898 in der sumpfigen Niederung südlich der Hauptstadt sowie bei Katastari sogar noch vom 8. berichtigt wo Brutzeit (18. beweist aber auch für den Herbst eine Ausdehnung lange der Zugfrist. B. Mai massenhaft neue Ankömmlinge ein. im Valle di Ropa und am 19. Da im Gebiete des heutigen Griechenland weder eigentliche Wiesen noch Hutdie Schafstelzen auf ihrem Zuge meistens am flachen Meeresufer. dem dem Mai 1858. mit welcher sich erst in den letzten Jahren namentlich ungarische Ornithologen eingehender beschäftigt haben. Almasys in Tschusis Jahrbuch IX (1898). in sumpfigen Niederungen oder auch weitab von jedem Wasser zwischen Weidevieh auf den steinigen Feldern nieder und man kann sie dann auch. Ein Paar junger Vögel. mitten im Gebirge antreffen. p. lassen sich Budytes flavus taivanus Zu den merkwürdigsten und (Swinli. Schmidt für Attika an: 9. v. ') v. Da mag wohl aber von mehreren Beobachtern ein Überwintern gemeldet wird. desselben 1894 am 17. Auf Korfu gab es 24. In Griechenland überwinternde Vögel habe ich selbst niemals beobachten können. daß er in die Monate August und September fällt. wie dies meine Beobachtungen wenigstens den Frühjahrszug zeigen werden. die (ein seit Graf von der Mühle. sowie der Abbildung in Madaräsz.) zufälligsten — Cliinesiselie Seliafstclze. . niemand mehr. April Ein auffallend frühes Durchzugsdatum gibt F. Februar 1881). Jameson für Kytliera. Mai. 1897 stellten wir vom 4. Hefte der „Magyarorszag Madarai" von Dr. bis ü. Ganz un- bei Petra am Karlasee zur ohne erkennen zu können. bis 11. einst Krüper hoch im Parnaß einen Schwärm bei einer Ziegenherde beobachtete. 105 n. wie z. wenngleich hier Verwechslungen mit Motacilla melanope zu befürchten Angaben über B. denkt wurde.

Ganze Länge . 60 folgendes: „Ich besitze auch Männchen. kennzeiclinete Es war am während meines kurzen Aufenthaltes auf der kleinen.. südliche Form gar nicht weiter nördlich schon Brutvogel ist. behandle ich dieses als die durch die Überschrift ge- (o") östliche Schafstelzenform. Maße dieses Paares: keinen Unterschied vom typi- . die den Anker zu lichten schon und fort ging's im Saus in die hochgehende See.. am weitesten nach Norden vorgeschoben erscheint. bevor ich durch den heranbrausenden Sturm gezwungen 29. flavus verwechselt. sie alle als Mot. Zweite Steuerfeder schwarz gehört das von Lindermayer bis S. Da Griechenland bloß die nordische am Zuge begriftenen Schafstelzen jedoch die mehr oder weniger weißkehlige... auf einen kleinen weißen Spitzenfleck." Diesen Vogel glaube ich mit Bestimmtheit. mir noch möglich. was an die Mot. 168 159?H»i Flügel 86 77 . samt einem zweiten jüngeren Vertreter in der Kegensburger Sammlung. hierherzubeziehen. graue Stirnfleck die- ist Beim Weibchen kann ich mit dem besten Willen schen Budytes flavus herausfinden.) und Jiudi/fes fldvus citiereocajnllus — (Savi) l«riiuköplige Schafsteize. Ebenso gelb gefärbt langgezogene und Superziliarstreifen ein der ist Der paar Federchen unterhalb des Auges. ganz schwarzen Steuerfedern nicht hierher. einen Schuß anzubringen. die als im letzten wurde. so muß sie als Form er- viel ohne Zweifel auch Griechenland auf .. Blai 189-1 flachen Sporadeninsel Psathura. obwohl ich viele Dutzende von legte. Der jüngere Vogel ist 1901 durch Tausch in den Besitz unserer Anstalt überein gegangen. Schwanz 73 ^0 . welche bekanntlich die Reste der griechischen Ausbeute Graf von der Mühles enthält. Beide Formen können nach meinen Erfahrungen für Griechenland ausschheßlich als DurchzUgler in Betracht kommen. das viele Scheitelfedern mit zeisiggrünen Rändern hat. geringer dunkler Tropfenzeichnung an den unteren Kehlseiten.l-'^ (»riiis griechischen Exemphire baleaniua. Schnabel 14 13 „ Tarsus 2o 22 „ auf einen schmalen Äußerste Steuerfeder weiß bis schwarzen Streifen auf der Innenfahne. Kennzeichen der B. campestris bezeichnet sind. die gegenwärtig übrigens haben außer dem grellgelben Augenstreifen weshalb ich nicht anstehe. Mir selbst ist in untergekommen. wiedergefunden zu haben. Deshalb 82 beschriebene Stück mit nur vier mittleren. das daraufhin liegen gebliebene Schafstelzenpärchen in die Tasche zu schieben. so schnell als möglich durchs Wasser watend die Segelbarke zu erreichen. jenes Eiland zu verlassen. Das Männchen dieses Paares ist ein kräftiges Stück mit sattgelber Unterseite und seichte längst bereit war. Beide Stücke. Sie wurden bisher ebensooft mit einander auch mit B. Augenblicke. nur schwach sichtbar und Oberkopf und Nacken hat genau selbe olivenbi'aungrüne Farbe wie die ganze obere Seite des Vogels. Graf von der Mühle schreibt in seinem Buche S. ein In größter Eile war es Schwärm Schafstelzen aus den Wolken herabwirbelte. Biulytes flavus borealis (Sund. flavus taivamos. ßaveola Temmincks erinnert. paßt.

ephalus sich nie im Innern des Landes zeigt. Ob sie nicht eher eine Varietät genannt werden dürfte als die melanocephala?^ Eine für die damalige Zeit gewiß bemerkenswerte Frage! Grauköpfe E. 1878. Homeyer. über welche Lord Lilford unter Motacilla cinereocapilla schreibt: „Sie kommen in großer Zahl in Korfu gegen Mitte April an und man findet sie zu dieser Zeit in kleinen Flügen auf allen kärglichen Matten und in den Kukuruzfeldern der Insel. ^Möglicherweise gehören hierher jene Vögel. cinereocapillus von Lindermayer in seiner ersten Arbeit für Griechenland angeführt. vol X. cinereocapillus (Savi). Es würde zu weit führen. die sämtlichen deutschen Ornithologen. . wie schlecht man mit B. daß B. betonen mit aller Entschiedenheit auf Grund ihrer vielfältigen Er- fahrungen. bis in die neueste Zeit über die Verbreitung der einzelnen Formen unterrichtet war. flavus horealis am und 29. Wenngleich die Behauptung. flavus beobachtete bei welcher irrigerweise B. leider aber schon 185G von ihm im „Mon. grec" wieder gestrichen. Orn. of B. Journ. Menge und vermischt und erlegte ich nordische Potamo und Levkimo auf Korfu.in. lichkeiten stammenden Männchen zeigen übereinstimmend die eigentümUche dunkle Kopffärbung mit Andeutungen eines Augenstriches. und gerne bekenne ich. ob dieser Vogel dort häufig ist oder nicht. Auf dem griechischen Festlande habe ich je ein Stück von B." Hierzu bemerkt sehr zutrefiend Dresser (1875): „Da Lord Lilford M.) — Sehwarzköpfige Sehafstelze. köpfige Stelze hielt. den deutlichen Stich ins Grünliche des Rückengefieders und haben keine Spur von Weiß an der Kehle. wenn ich hier alle die langen Auseinandersetzungen von Lindermayer.. Graf von der Mühle. Giiechenlaiid. von dem mir ein ad o auch vorliegt. 527). können sich diese Bemerkungen wahrscheinlich ebensogut auf diese Art als auf den genannten Vogel beziehen. nicht genau zutrifft. 1830. am V. so daß es schwer ist zu sagen. obwohl ich während des ganzen Sommei's einige wenige Paare beobachtete. Budytes melanocexihalus Gerade (Licht. die denselben Weg zurückzulegen haben! In großer cervinus. welche über Griechenlands Fauna geschrieben haben. melanocephalus erst dann im Frühling in Griechenland erscheine. Erhard und Krüper wiederholen würde. f. besitzt l!»i' Museum das Britische ein Stück mit der p. Mai 1897 B. viridis) mit M. aber die wichtigsten Gründe der Trennung seien hier angegeben. wenn die anderen BudytesArten schon weitergezogen sind. April 1897 einen kleinen Flug bei Wuliasmeni (Attika) anAlle drei von den angegebenen Örtgetrofien. daß der Zug gänzlich gesondert erfolgt und daß gerade in Griechenland M. Budytes flavus horealis traf ich in Griechenland vielfacli zusammen mit Anthus also zwei Reisende. melanor. Feldeggi Michail. und mit typischen 6. Ich konnte kein Nest von dieser Gattung finden. für eine grau- und zwar als Synonym lich einen Teil von Griechenland als ihre — ein deutlicher Beweis. 130) Heimat an (Gab. Er sagt: „Kommt häufig im Frühjahre auf die Triften in der Nähe des Meeres. gab fälschf. so kann man doch beobachten. daß verschiedene Autoren der Ornithologie Griechenlands diese Art (M. 5." Zum ersten Male wird B. das ich mich dieser Anschauung vollkommen anschließe. flava in sein Werk nicht aufgenommen hat. 2ß. sondern während des Sommers als einzige gelbe Stelze die Küstenstriche bewohnt. S. flava vereinigen. daß diese Schafstelze eine vollkommen selbständige Art bildet. F. dem Zuge und berühi-cu Angabe: Greece tatsächlich (Cat. ich finde. April 1894 am Strande bei Kryoneri (Akarnanien) und bei Aetolikon deutlieh beobachtet und am 24.

Seebohm be- nennt sie trinär Motacilla flava melanocephala. weit herabgehende Schwarz des Kopfes und die herrlichen Flügelhinden. . Bezüglich des aus Griechenland stammenden Materiales an Bälgen von dieser Art erwähne dem ich. 390) sucht Budytes nach land. Seebohm am 29. geschildert. wo B. melanocephalus aus Griechen- Dieser Vogel unterscheidet sich von allen deutschen durch das dunkle. April 1848 an E." Zander („Naumannia" 1851. daß außer den Stücken der Brehmschen Sammlung zoologisch-mineralogischen Verein in Regensburg vom ein Sekretär Dr. VI. Saunders. wenn die Augen dauernd nur der Wasserfläche zugewendet sind. endlich konnte ich neun Stücke. wo sicli Süßwo Tamariskensträucher. schreibt Chr. Die schwarzköpfige 8chafstelze baut') als die verwandten Arten und ist ich aber auch durchschnittlich bin überzeugt. dafür aber umso mehr Seggen und Salzkräuter gedeihen. dann aber durch seine außerordentliche Beweglichkeit im Laufen und Fliegen die Aufmerksamkeit auf sich lenkt. Binseuarten und Salsola wachsen. An diesen Ortlichkeiten gibt es nur sehr wenig Kleinvögel. 16) wiederholt fast die sämthchen vom Grafen von der Mühle angeführten Unterscheidungsmerkmale und zählt die Länder ihrer Verbreitung von Griechenland an gegen Süden auf Baron Selys Longchamps („Naumannia" 1856. Briefe". S.flavus. wird man durch den weit hörbaren Lockton der Stelze an ihre Anwesenheit erinnert. daß sie viel weiter nördhch hegt. Die Schwarzkopfbachstelze ist in keiner anderen Gegend Griechenlands zu so vielen Malen aufgesucht und beobachtet worden als an den Lagunenrändern und auf den Laguneninseln Akarnaniens. und daß überall dort. ') ^) Graf von der Mühle Lindermayer fand li. Ho- angebahnt. sondern. Brehra unter dem 22. so meyer („Ornith. In anziehender Weise hat Simpson im „Ibis" 1860 seine diesbezüglichen Wahrnehmungen beim Betreten jener Inseln. nämlich vier Männchen und fünf Weibchen in wurde. Für diese Plätze. Auch er tritt für die Sonderung dieser Stelze als selbständige Art von den nächsten Verwandten ein. weshalb der muntere Vogel von jedermann umso freudiger begrüßt wird.200 Ornis baloanica. ferner liegen gelangte von dort durch Herrn die hiesige Sammlung einreihen. welche ich sah. alle. F. leuchtend gelbe Unterseite und den sattschwarzen Kopf. als man früher annahm. auf Avelchcu nur wenig Graswuchs. v.^) ist sie eine ebenso bezeichnende Namentlich das Männchen ist es. keine andere Budytes-Art zu finden ist. Aber selbst dann. daß viel kräftiger ge- genauem Ver- bei sich gleichen auch deutliche anatomische Unterschiede herausstellen werden. 4. L. welcher Besuch freilich in erster Linie das Auffinden der „unzweifelhaft echt" so schwer erhältlichen Eier bezweckte. Auch über die nördliche Grenze ihres iSommeraufenthaltes sind wir heutzutage ziemhch gut unterrichtet und wissen. welches als auch das Auge erfreuende Erscheinung. Männchen 1847 Schuch geschenkt im Museum von Athen drei Stücke aus Attika. S. vor allem in der Nähe des Meeres. ein weiteres Merlin sen. durch seine grelle. p. Mai 1873 erbeutetes cT in das Museum von H. Bezüglich des Gefieders wurde schon frühzeitig die Sonderstellung von Autoritäten z. rayt zunächst und sie und zu B.ält sie für gestreckter! ilire Lieblingspliitze vorzugsweise wasser mit diesem vermischt. stimmen vollkommen mit einander übereih. B. an das British Museum und ein bei Missolonghi von H. kennt die typische griechische der Kehlfärbung zu glaubt an das Vorkommen von Übergängen Lord Lilford stellt Schwarzkopfstelze merkwürdigerweise B. melanocephalus brütet. 69): „Sie erhalten erstens B. I.

Ich halte es für durchaus nicht ausgeschlossen. bis 5. Krüper wie bemerkt. Noch häufiger tritt sie auf dem Peloponnes 15. deren ich auf griechischem Boden ansichtig wurde. auf Santorin. März. Die vielfachen von Strickland an jener Stelle aufgestellten Fragen können heutzutage fellos hierher. am 24. April 1897 zwischen Argos und Lerna (Myli). und zwar namentlich bekannt von der Umgebung von Volo und Lamia. April. Mai 1897 gab es geradezu sehr viele an der Mündung des Potamö sowie auch bei Levkimo. wohl als gelöst betrachtet werden. Der Abzug setzt er ihn für August ist. 1873 ebendaselbst April waren daselbst ungemein viele sichtbar. 1843 B. noch nicht genau beobachtet worden. Linder may er oder Mitte für anfixiigs an. März beobachtet (Führer). besonders zahlreich auf der Düne einige Brutpaare in Mai 1898) und im Seggengras der Lagune Osman Aga bei ). daß er schon aus Dalmatien hielt. aber erst erste (sehr früher Zeitpunkt). Unter den letzteren namentlich zahlreich auf Mykonos. daß mehrere Paare an geeigneten Plätzen der Insel auch altes brüten. . auf Naxos. Ankunft genau um einen Monat zu spät angegeben. Juni 1898 Schließlich ist sie (21. auch hier stets getrennt von B. Zumeist befindet sich Anthus cervinus in ihrer Gesellschaft. dagegen ist sie Brutvogel in Thessalien. melanocephalus fir identisch doch verdient mit MolaciUa Feldeggi Michah. ebenso wie überhaupt bei Budytea verwandten Vogelarten. in Attika (Phaleron) am 18. Un- genauigkeiten vorgekommen sind. Auf in viel Korfii wurde sie von Lord Lilford. melanocephalus die Fortpflanzung in Griechenland besitzen wir einige bemerkenswerte Mitteilungen. Über von B. geringerer Zahl beobachtet. auch scheint mir zwischen der Ankunft der ersten ein ungewöhnlich langer Zwischenraum bis zu jener der Hauptmenge Regel zu sein. April.III. des näheren B. Die Ankunftszeit ist bei B. unregelmäßiger als bei Nach Krüper') wurde 1868 die 1897 wurde die erste bei Aetolikon am 2. doch Ende August oder September. angeführt für Euböa und als Brutvogel der Kykladen (Erhard i. am auf. In Attika ist der Phaleron ein Lieblingsaufenthalt. zusammen mit grauköpfigen Stelzen. Daselbst fand ich viele am den Sümpfen Sumpfsee Mustos. flavus!. März erlegt am 24. ') Lindermayer hat die erwähnt zu werden. aber Sie verbleiben nach ihm nur wenige Tage dort. am 17. April 1894 traf ich sie gleich außerhalb der Hauptstadt Korfu neben Weidevieh umhertrippelnd und zwei Tage später holte ich mir ein sehr Weibchen vom Strande der Bucht von Kalikiopulo. Im nachfolgenden soll die Verbreitung der Art in Griechenland gemacht werden. melanocephalus. Juni 1894 erlegte. 201 Griechenland. wie sichtlich z. alierdings nur für kurze Zeit. beim Graf von der er- Mühle. Die Schwarzkopfstelze war einer der ersten Vögel. wo ich ein Weibchen mit Brutfleck am 13. nördlich von Astros sowie der Lagune von Muriä Alt-Pylos (2. Aber auch Drummonds „flavus mit pechschwarzem Kopfe zur Brutzeit" gehört zweiEr vermerkte die Ankunft auf Korfu in Menge gegen den 1. von wo zwei sehr schön ausgefärbte Männchen und ein Weibchen unserer Sammlung herrühren. 1874 ebendaselbst am 1. Aber noch am 2. da diesbezüglich. wo Douglass in der ersten Woche Mai 1892 ein diesjähriges (soll wohl heißen einjähriges!) Exemplar beobachtete.

')) in Zweifel . — Man kann stilplwirea Bct'list. 4-7 weit. April 1894 bemühte Ich die MotaciUu 3Iotacilla inelanope PalL. sehr fein in einander fließenden Punkten. Lagunen von Missolonghi zustande und Jungen fand er ebenda in Begleitung des Herrn Simpson. Das Nest mit einigen Eiern von hier erhielt Thieneniann. Oni. ahgehildet: pflanzungsgeschichte" 5'3 breit. tief. am zur strengen Jahreszeit auf- Drummond dagegen nur selten Strande bei Potamo einige beobachtete erlegte.202 Ornis balcaiiica. S. 21). woselbst ich und bei Govino ein Kythera (^ besucht sens Beobachtungen. unter die »SnisoZa-Pflanzen versteckt. welches des Engländers Jagdhund anzeigte. Jänner 1897 häufig. ich mich bei Aetolikon stundenlang ohne jeden Erfolg. denn er sagt (Reg. Li dieser Gegend scheint auch früher Di'. wahrscheinlich erste von Lindermayer. Der Eier waren vier. und ist ist 10'5 cm „Das Nest hat einen gerundeten. daß und 29. am wohl nur am Zuge und 18. etwas sparrigen enthalt etwas Hanffasern mit Eselshaaren ausgefüttert. Nieder sich um die Eier von B. den Gefangenen die Schwingen und Steuerfedern beschnitten und am Markt verkauft wurden. jungen Exemplaren mag man sind. angelegt. cm cm hoch. melanocephalus bemüht zu haben.') Merkwürdig ist die Mitteilung Drummonds.flavus nicht zu unterscheiden sind. kann versichern. Suche nach denselben sehr schwierig ist.sagt ausdiücklieh: geraten. das Nestchen war flach und dem der Älauda hrachydactyla nicht unähnlich. Daher hießen Heutzutage habe ich davon nie und nirsie bei den Griechen auch „Fliegentöter". Ich mußte mich mit dem Erlegen von drei Vögeln damals begnügen.-Blatt 1859. mehr rund als eiförmig. sorglos die erste Schichte am bestand aus trockenen Binsen. ob sie „Bei Bälgen von weiblichen nnd zn der verwandten Art hinzuzuzählen lebenden Vi5geln kann man nicht leicht sich irren." . am die Nester seien auf den Laganeninseln sehr niedrig Boden. Journ. April 1859 in den ein weiteres mit Schraders Ausflügen her wußte. freilieh S. Demnach ist die Legezeit Ende April oder Mai. sie sind klein. finden sieh auf Taf." Lindermayer Stamme hat ein Nest dieser »Stelze selbst gefunden und sagt: „Es war eines Tamariskenstrauches hingebaut. daß diese Stelze auf Korfu damals in Netzen gefangen. von denen mir das Weibchen mit sehr lichter Unterseite und nahezu weißer Kehle am interessantesten erscheint. trcbirgsbachstclzc. Zwei der Eier. So fand sie auf Korfu." Ein anderes Nest mit fünf Eiern. gends etwas gehört. daß er von brachte Dr. die zweite aus verschiedenen Tierhaaren. um die Stuben von Fliegen zu reinigen. 6 seiner „FortNapf. im Frühling luid Herbst auf dem Durchzuge nach JameEuböa nach Lindermayer und laut Sonnini und Erhard sie ') Kr ü per (Gab. 30). wie während des Winters als belebendes Element an den Rändern der Gewässer in den Niederungen. schwer diesen munteren Bewohner unserer klaren Waldbäche in ein griechisches Landschaftsbild hineindenken und doch gehört diese Bachstelze ebensowohl zur Umgebung des dortigen Gebirgsbaches im Sommer. XXV. sich nur Die Inseln werden von gesucht. Korr. 20. 1875. 4 cm. von lehmartiger Farbe oder isabellfarbig mit lehmartigen. Fig. Am 27. Krüpcr am welches sich im Museum zu Athen befindet. jedoch bei ihr Lord Lilford im Winter f. die indessen nach seiner eigenen Angabe von B. obwohl nach dem Benehmen der beiden Alten das Nest stets in nächster Nähe von mir gestanden sein mußte.

in lang. wie Krüper erfuhr. als auch von Dresser (1875) „Birds of Europe" zitiert und dieselbe von dem letzteren überdies fälschlich auf Budytes melanocephalus bezogen. Die Entdeckung der Freundes Hen-n „Stiftungsfest" etc. fand Ende März oder anfangs Mai 1873 schon flügge Junge antraf Drei einzelne Eier vom Parnaß: L. Auch auf dem Peloponnes während ist sie Mühle im Winter am 12. das Brüten zuerst Graf von der Mühle und Lindermayer sogar Eier gefunden worden seiu." Diese Beschreibung Lindermayers wird anstatt der ersteren von Brehm sowohl im „Cat. nun liatte und 3. lautet: häufig. den Winter verbringt. ') Museum. auf jeder Seite aber vier weiße. 14 14-6 14- 13 11 Gew. die Feder hat diesen Fleck auf der äußeren Fahne deutlich. übrigens ist sie ganz weiß. wie die vier in der letzten Woche Oktober 1894 daselbst erlegten Vögel unserer Sammlung und bei Delphi die bezeugen. die vierte hat diesen Keilfleck noch größer. In der Umgebung von Athen zeigt sie sich zumeist vom Spätherbst an. of Birds" (1885). L. die der inneren) Fahne weiß. und zwar in folgender äußerste Feder ganz weiß. gerade.. welche sich möglicherweise auf dieselbe Bachstelzenform beziehen könnte: „Der Schwanz hat vier schreibung eingetragen (veröffentlicht mittlere Art: in seiner rabenschwarze Federn. woselbst Vorkommen ständigem 203 Gnoclicnlaiid. Die Feder ein schwarzer. Juni 1898 im Museum zu Athen nach Graf von der ich sie als Brntvogel daselbst nicht allzu zahlreich und ein Stück vom Taygetos Schließlich noch einige Worte über Mutacilla lindermayeri. 498. den Lagunen kleine Flüge im daselbst. alle Kykladeii. 82). da er anfangs In Mittelgriechenland vermutete später daselbst sollen nach Dresser berichtet. sehr schmaler. 19-6 19-5 19-3 Br. ein echter Sporn gekrümmt). sie „Die 1. Spalte 341 und auf der äußeren (bei melanope nur auf der Hinterzehe stets der sah. 12 1 Als noch heute besetzte Brutplätze kann ich die mm mm cg Gegend der kastalischen Quelle ganze Umgebung von Musinitsa namentlich hervorheben.') wo die Gebirgbachstelze April. aber ich muß gestehen. so daß er den äußeren Bart fast ganz einnimmt. auf welche sie passen würde. daß mir überhaupt kein Stück bekannt geworden ist. befindet sich in Steuerfeder ganz. S. Langhädaschlucht feststellte Brehm ist ein Okens „Isis" 1845.III. Verdienst meines Originalbeschreibung von Chr. später zur Brutzeit fand ich zwei Paare in den Schluchten des Zygosgebirges am Bache sowie mehrere nordwärts von Naupaktos (Ende März und im April). p. Die griechischen Gebirgsbachstelzen scheinen in Färbung und Grüße von mittelungefiihr in der Mitte der dritte europäischen durchaus nicht verschieden zu sein. zu legen beginnt. Ein von Seebohm am 8. Wie Seebohm ein Nest im Parnaß. länglicher Fleck. doch sie fabelt der erstere von be- im Winter usf. Als Seitcnstück zu dem vom Grafen Mai 1873 bei Agoriaui gesammeltes Nestjunges bcHiidet sich im British . Nisten auf kleinen Inseln In Akarnanien beobachtete zunächst Simpson in Februar. die zweite ganz weiß auf der äußeren Fahne.'' Linder may er in sein Notizbuch die folgende Be- zweiten Arbeit 1859. das übrige blendend weiß. Schalow. (bei der Nagel melanope nur mittellang und Im selben Jahre 2.

von der ]\Illhle liegendes von erwähnten. diese Bachstelze als auffallend späten Durchzügler auf der größeren später auch noch auf den natürlichen Randklippen 15.) glaubte zufolge der Mitteilung daß diese Bachstelze in Griechenland gar kein Hochzeitskleid Lindermayers. auch im Hafen von Naxia und bei Muntsara richtig als Standvogel. während Fiedler sie am zahlreichsten an den warmen Quellen der Thermopylen überwinternd antraf. März vermerkt. Giura bei Andres. Zeit zunächst in ziemlicher Zahl am auf Korfu. Unweit von hier fand ich am 5. Mai 1892 zeigen folgende Größenextreme: 20-7 X 16 Chr. während die aus dem Meere Ferner bei Kryoneri am traf ich Strande von Potamo 19. Im Februar 1897 beobachtete ich ihrer viele am Uferrande von Petalä und in kleinen Schwärmen in der Nähe von Schafherden nächst Missolonghi. Beobachtung Baron Schillings in der Umgebung von Patras. Jänner 1899 etwa 100. April 1866 bekam er ein Gelege von sechs Stücken. April in der 14. Makaries. Krüper 1862 Eier! erhielt hier Auf dem Festlande überwintei't sie von Mitte Oktober bis Mitte März (Linder- mayer). sah ich Mitte Juli 1894 die meisten am Gebirgsbache bei Musinitsa. Motacilla alba L. Jänner etwa 500 Stück zum Übernachten ins Interessant wo am am Strophadeninsel umherspazierend und ist eine Rohr zogen. Naxos. Die weiße Bachstelze habe ich in Grieclienland sowohl während der Wintermonate als zur Brutzeit an den verschiedensten Ortiichkeiten angetroffen. (Reiser). Der Abzug nach Norden wurde 1866 am 9. wo sie Simpson zur selben Jahreszeit erwähnte. Juni 1889 und 21. im Juli 1835 (Fiedler). L. Am 15. ob die Winterbachstelzen des südlichen Gi-iechenlands im nördlichen brüten. Santorin. Juni (Reiser). gast. Nach der Meinung des Verfassers der „Mittelzeiten" ist es fraglich. Mai ein Paar in Mauertrümmern. Brehm 15-5 mm 17-8 V 15-4 mm 12 cg cgf („Stiftungsfest" etc. Evreokastron. besonders langsehwänzigen Exemplare kann ich ein vor- hervorheben. anlege. Gestein des kleinen Molo Mai herausragten.und Herbstzuge wahrgenommen. am 23. wogegen sie hier Drummond häufig nur im Winter in den Sümpfen fand. Sie ist auf der Insel nach Lord Lilford häufiger Standvogel. de. ebenso auf dem Peloponnes (Graf von der Mühle). Eingehende Beobachtungen liegen vor: von Euböa (Lindermayer). Für die griechischen Inseln im Agäischen Meere betrachtet sie Sonnini ganz Erhard von Krüper auf den Kykladen weniger genau bloß als AVinterwas bereits richtiggestellt wurde. einige Paare 12. Bezüglich des Brüteus verweist Lindermayer auf Krüpers Entdeckung. — Weiße Bachstelze.s Eilandes an. dessen Schweif eine Länge von 106 der Insel Skyros mm erreicht.204 Oniis balcanica. Krüper stellte die Brutzeit im Parnaß fest. sondern im . Auf Kythera hat sie Jameson bloß auf dem Früiijahrs. Zwei andere Eier normaler Färbung und Punktierung vom 1. In Mittclgriechenland durch Graf von der Mühle als Brutvogel aufgeführt. zu ersterer am und der Düne von Korissia Bucht von Kalikiopulo nur noch eine vereinzelte zu sehen war. angesiedelt. anfangs Mai ein einjähriges Exemplar (Douglass). Juni 1894 zu Nest tragend (Krüper u. Reiser).

Herbstkleidc brüte. letztgenannten Lisel begegneten wir diesem Pieper Mitte Jänner 1897 und erlegten auch ein Paar von der großen Menge. higubris hatten Graf von der Mühle und Erhard nicht gefunden und Kapitän Sperling läßt es unentschieden. Atithus pratensis Der Wiesenpieper ist nennt ihn den häufigsten (L. nauere Daten mangeln. aber in Wirklichkeit Fall da ist. und zwar sowohl im Gebüsch am Phidaris als im dürren Röhricht gegen Aetolikon zu.III. Auch auf dem Peloponnes überwintern sehr viele (ein Stück aus der Umgebung von Kalamata) und ebenso in Attika. obwohl ge- aller Pieper. welcher Wiesenpieper aufgebäumt sah täglich — — einen Wiesenpieper kröpfte. an der Mündung des Potamo. im Lande während des Winters sehr häufig. am binsenbewachsenen Meeresufer. was zwar sehr merkwürdig wäre. Zwei Paare überwinternder weißer Bachstelzen unserer Sammlung. noch größerer Anzahl trafen wir A. gehören zur typischen Mot. besonders im oder gar einige Paare in den griechischen Gebirgen brüten TSeebohm). halte ich nicht . pratensis dann von Ende Jänner bis anin der Umgebung von Missolonghi. Überwinternde Wieseupieper sind nicht bloß in den Niederungen des Festlandes. Mot. sondern auch auf den Inseln zu finden. doch will haben. welchen nach Fiedler Dr. So traf ich ziehende Schwärme am 18. alh. (Drummond Korfu Auf der Zante (Koll. alba. November und zusammengebracht wurden. Lord Lilford) zu allen Jahreszeiten. als März macht März sich bei Naupaktos.) — Wieseupieper. welche Leonis einsandte. namentlich so auf den Kykladen (Erhard). Dezember 1894 und am 7. und Lord Lilford). und 20. März 1895 Die Angabe der englischen Forscher. deren ganze Unterseite weiß war. Mazziari). beziehungsweise der Durchzug im Frühling von März bis in den April hinein dauern. brachte auch ein Weibchen von dort mit und sah die letzten Durchfeinen. wie vier Paare unserer Museumssammlung und eines des Athener Kabinettes beweisen. Graf von der Mühle lernte zu dieser Jahreszeit den Wiesenpieper mit seinem In März fangs durchdringenden Ruf Warner der Strandläufer kennen. die wir stets aufscheuchten. Einer der Vögel wurde es war das erste Jlal. ob er diese oder die typische Form in Griechenland am 28. ^UO Griechenland. sie dort in nicht der genau demselben Kleide sich fortpflanzt wie bei uns. gehört hierher ein ähnlicher Vogel. daß einige wenige Wiesenpieper auf Koi-fu Sommer zu sehen sind (Drummond. 22. die meisten gab es auf der Insel Vido. ja Krüper Die Ankunft im Herbste dürfte. nach Lindermayer um Mitte Oktober erfolgen und der Weg- zug. Dezember 1862 erbeutete. Abweichungen im Gefieder eine Stelze auf Milos angetroflen sind mir nicht untergekommen. daß ich den von einem entblätterten Baume herabgeschossen und einmal beobachteten wir einen Turmfalken. März 1897 auf dem Berge Ainos (Kephalonia). Euböa (Lindermayer). endlich zwischen den einförmigen Salzkräutern der sämtlichen Lagunen. welche am Phaleron und Pentelikon von den dortigen Sammlern am 18. Nach zügler am Mitte 28. dann deutlich der Durchzug von Süd nach Nord fühlbar. in der Bucht von Kalikiopulo und an der Nordküste bei Kap Katharina. Wourro Sonnini Vielleicht von Syra be- schreiben wollte.

daß alle obigen Angaben auf Verwechslung mit dem Wasserpieper (A.. teilt: Nicht viel mehr erfahren wir von Lindermayer. Mai einige in den Salinen von Levkimo. ceiTinifs selbst Diese Ansicht wurde auch später und entspricht auch meinen mehrfachen Stelle. Aufgescheucht. Bd. geteilt Erfahrungen an Ort und Jedonfiills ist Zugvogel zu betrachten S. dann „wo auf üppigen Wiesen einzelne Gebüsche von Erdbeerbäumen stehen" (es gibt in Griechenland überhaupt gar keine üppigen Wiesen!). weil A. Durch dieses Vorkommnis wäre die an und für sich gänzlich unglaubwürdige Angabe Erhards. und 21. Dies bei ist aber deshalb unwahrscheinlich. triviaUs beruhend. wonach A. ließ keinen Zweifel zu. was Graf von der Mühle über ihn mit„bewohnt Griechenland einzeln und nur im Sommer".) Bemerkung in — Ilotkehliger Pieper. was für eine Vogelart damals als A. . diesen Orten stammen zwei weitere besonders schön gefärbte Männchen unserer Sammfür ein feines lung her. und für rielitig vielleicht teilweise auf Vci'weehsliing mit A. womit daß seiner Bearbeitung der eurojjäischcn Pieper ausdrückt. weiß. Die rotkehligen Pieper befanden sich hier immer in Gesellschaft von durchziehenden B'udytes und trippelten nalirungsuchend unweit des Strandes zwischen den In den Jahren 1894 spärlichen (irasbüscheln umher. was bei wenig geschulten Beobachtern. April 1894 schössen wir ohne Mühe an der Bucht von Kalikiopulo drei Männchen und im Valle di Korissia ein Weibchen. Held reich meldet seinen Durchzug im Oktober. Th. zumal im Herbste. j4. IV. cervinus auf den Kykladen brüten soll. Mai 1897 am Rande des Sumpfes an der Potamoniündung regelmäßig zwei oder mehrere anzuVon treffen waren.206 Ornis balcanica. dem Bei-eich der Jlöglichkeit um einen Schritt näher gerückt. 3. mehrmals im Frühling auf Korfu. cervinus angesehen wurde! am doch Viel- ehesten ein verspäteter A. der „Naumannia" 1854. 222) ist. sowie endlich am 6. Griechenland Krüper als (Mommsen. zumal übrigen Autoren ausdrücklich das vollständige Fehlen zur Brutzeit betonen. hätte. Mai! 1894 auf der kleinen und flachen Sporadeninsel Psathura. Am 19. Vollständig unerwartet war mir das Zusammentreffen mit einem Paare dieses Piepers am 29. lassen sie nach Pieperart stets ihren Ohr gut von den nahestehenden Arten unterscheidbaren Lockton hören und senken sich dann nach kurzem Bogenflug rasch wieder herab. sämtliche in eine kurze (Pall. Er selbst habe nur ein Stück im April beobachtet. während am 2. v. B. und 5. auf Zante und Eubüa. allein der Eierstock des von mir geschossenen Weibchens Jedenfalls kommen bei daß der Vogel in demselben Jahre gewiß nicht gebrütet dieser Art des öfteren Spätlinge auf dem Zuge vor. 20. ja sehr leicht erklärP]s paßt z. Dresser gibt zweimal seiner Überzeugung Ausdruck. welcher stets an dem bräunlichen Stich der Oberseite und der ununterbrochen bis zum Ende der oberen Schwanzdeckfedern reichenden Schaftzeichnung erkennbar ist. S. spipoletta) beruhen dürften. pratensis oder trivialis! und 1897 fand ich diesen schönen Vogel. endlich „er sitzt gerne auf den äußersten Zweigen der Büsche" usw. Nach ihm erscheinen einzelne Beginn des Frühlings auf dem Peloponnes. dieser Pieper früher oft mit den verwandten Arten verwechselt worden. Anthus cervinus Es stellt Zander noch in von Dr. lich ist. spipoletta ebenfalls im land nirgends zu finden Wer leicht ist und schon zeitlich Sommer im Frühling nordwärts in Griechen- zieht. gar nichts von dem.

Dies halte ich für durchaus unrichtig und scheinen hier Verweclislungeu mit A. Er bevölkert die Täler des Landes und ich kann mich nicht erinnern. In den Tälern südlich vom Parnaß traf ich ihn dagegen nicht. April 1897 gab es war auch einzelne in der Ebene am südlich von Athen. betrachten ihn für das Festland März 1852 mehrere Stücke und und hatte ihn. Oktober 1894) liegt mir vor. Mai 1898 unweit der Erdpechquelle von Keri auf Zantc und zwei Tage später fanden wir mehrere dieser Pieper von Budytes ßavus nächst Katastari. kommt er . wie Seebohm treffend Graf von der Mühle und Lindermayer land nur auf Euböa Letzterer schoß erst im als selten. vorher unbegreiflicherweise ausgelassen. ja im Gelände der Bucht Kalikiopulo war er geradezu massenhaft auf dem Durchzuge anwesend. und zwar im April an und hat im Mai Eier. in Gesellschaft Unter den Opfern auf den Strophaden befanden sieh nur wenige und am 14. — AiUJius arboreus Bcchst. pratensis vorzuliegen. denn der Hauptsache nach berührt A. Während meines Aufenthaltes wurde er am 17. er zieht südlicher" dem Zuge. indem dort Olivenpflanzungen mit Weingärten vermischt. lich dort nur dann und wann während des Winters und Drummond hält ihn gar für einen Standvogel. April 1897 im Sumpfe Mustos bei Astros. und 16. wie er selbst schreibt. welche scheint mir weitaus liche Schilderung . in Attika 1873 am 2.jAnthus canix)estris (L. und am 24. indem ich ihn am 14. da diese ihm zu viel bewaldet sein dürften. Anthus trivalis Krüper (L. ist die einzige Pieperart. und neu ist die Beobachtung. Baumpieper. trivialis GriechenObgleich ausdrücklich hervorhebt: nicht iu Griechenland. und 19. April 1894 in der Umgebung der Hauptstadt Korfu mehrfach gesehen und erlegt. der in der strengen Jahreszeit sehr häutig. wenn bereits ich die vorzüg- 1874 Dresser ver- Der Genannte sagt folgendes: Griechenland brütet. B. das Brüten dieser Art nachwies. Dabei scheint er die überallhin offenen Ebenen zu bevorzugen und ist in den gänzlich baumlosen Tälern zwischen dem Parnaß und den Thermopylen recht häufig. oder anfangs April. vielleicht ein Paar. die in Braclipicper. Weiters flogen am 8. Juli 1894 als nicht sehr seltenen Bewohner der oberen Waldregion der Kiona kennen lernte Jedenfalls interessantesten und durch Erlegen von zwei jungen Vögeln. gibt Lord Lilford beobachtete ihn nämes einige gegenteilige Angaben bezüglich Korfu. im Sommer dagegen selten gesehen wird. „Der Baumpieper überwintert noch und auch ich dasselbe bestätigen kann. — am zweckentsprechendsten zu Seebohms über diesen Pieper. ihn in höheren Lagen als bis zu 300 m Seehöhe gesehen zu haben. die noch nicht lange flügge geworden sein konnten. Mai die Anzahl der noch auf dem Zuge daselbst Anwesenden eine geringe. daß A. Anthus (Agvodroma) Es öffenthcht hat. trivialis doch auch zu den Brutvögeln gerechnet werden muß. wovon auch ein Stück erlegt wurde. ^07 Griechen lauti.III. auf. Die sieben Stücke unserer Sammlung sowie vier jener des Museums in Athen geben mir zu keinerlei Bemerkungen Anlaß.). sein. Krüper vermerkte den Beginn des Frühjahrszuges mit Ende März z. Endlich begegnete ich einem großen Schwärm am 17.) allen campestris anderen Mitteilungen voranstelle. April und den Herbstzug im Oktober. bemerkt. zwei. (Wiederholt von Heldreich!) Ein solcher Herbstdurchzügler vom Hymettos (22.

teils von Gras und Heidekraut ausgefüllte Ebene zwischen Athen und Marathon. als An- frühestes April fest- gestellt. Hier ist es auch nicht schwer. Keineswegs ist aber Anthus campestris ein so ausgesprochener Bodenvogel wie A. S. f. S. Lindermayer Mitte. hat dies daß der Brachpieper in doch für die Gesamtfläche ist. Auf dem Festlande ist er zunächst ein ziemlich seltener Brutvogel von Akarnanien. Mai 1897 in Levkimo und Umgebung mehrere beobachtet und Korissia. Juni wurde ein Stück bei Melanes erlegt. dagegen sehr häutig im Winter vorkommt. war es hierzu zu früh. April vermerkte und 1894 am 28. sowie ein Paar auch mitgebracht. Journ. campestris unter die auf den Kykladen bloß überwinternden Vogelarten einreiht. wie er von einem Heidekrautbusch oder einem höheren Grasbüschel herab. 1875. doch wird Datum genannt. seine eintönige »Stimme hören läßt. namentlich am Skopos festgestellt.208 Ornis balcanica. in in gibt einer Lindermayer die ersten handschriftlichen Notiz Attika wurde 1874 der erste von Tage des April der 22. da er daselbst nur zwei Gelege erlangen konnte. Mai 1898 zur Zeit meines dortigen Besuches nur einige wenige Stücke auf dem Durchzuge anwesend. Ansehein. Einen Lieblingsaufenthalt des Vogels bildet die wellenförmige. Jedoch hat Kronprinz Rudolf am 14. Außerdem wird der Brachpieper unter den Bewohnern Eubüas und von Douglass für Santorin (erste Woche Mai 1892 zweimal erlegt) aufgezählt." Es würde entschieden zu weit fuhren. wie ganz richtig einer Bemerkung Krüpers in Brehms (Gab. als hat es fast dem den ob er auf den Inseln auch überwintern würde. die Eier zu erlangen. Wenn Erhard A. daß er diesen „Tierleben" Orn. Für Mittelgriechenland kunftszeit an. cani'pestris. Februar 1881 große Flüge dieses Piepers an den Berghängen auf Zante. lich nächst Aetolikon wirkliche Paare beobachtete. Als ich diese (iegend besuchte. 1863. f. ist dies auf alle Fälle falsch. April Grn. April 1894 im Valle di am 6. 406) dort zu den Standvögeln. Pieper für einen der selteneren Bratvögel Während ersichtlich auftritt. während ich am Parnaß war. So vermeldet Drummond von Korfu. mer nur Winter nirgends angetroffen. wenigstens nach den bisherigen Beobachtungen. daß er als dortiger Standvogel im SomIch habe ihn dort im selten. sowie namentlich für Naxos zu den spärvorhandenen Brutvögeln. die am besten mit „zer vii" wiedergegeben — werden kann. wenn ich auch die treffliche Schilderung Seebohms über seine sonstige Lebensweise hier einschalten wollte. teils von Felsen. von der Ferne wie geschlossene Olbaumwaldungon aussehen. Auf der größeren Strophadeninsel waren am 14. A. Mazziari im Museum von Athen. die in der Umgebung von Kephissia gesammelt wurden. hält. Journ. wo Dr. Als Zeit des Abzuges im Herbste nennt September. sondern nur am 21. . auf Festlande nur während der wärmeren Jahreszeit zu verweilen pflegt. was von ganz besonderem Interesse ist. Ein Belegstück von dieser Insel befindet sich in der Koll. März Krüper am als 6. Ich fand die Art mehrfach am 11. Krüper 1860 die Ankunft am 7. bemerkt wird. Juni 1894 in den Dünen unweit der Stadt Naxia und am 15. Krüper Ende Phaleron erbeutetes und eingesendetes junges Oktober. Krüper rechnet ihn Gab. aber ich besitze einige Gelege. und auch aus 266) geht hervor. Wenngleich nun schon aus vorstehendem manchen Gegenden des Landes häufig keine Geltung. pratensis und man kann ihn oft beobachten. aber Weibehen ein von Leonis 1894 trägt sogar das Datum vom am 8.

Jahrg. dem als es Verfasser dieser Zeilen zu Gebote steht. messen und wiegen: 22-8 X 15-9 mm 20 X 15 cg (1. enthielt im Mai sorgfältige Aus- kleidung. campestris tenuirosiris Brm. 2^2 Zoll weit und Zoll 1 tief. Dem vorigen ähnlich. L. gegen 4 Zoll breit. „Naumannia". iMai 1894) und im Peloponnes fand ihn Graf von der Mühle ziemlich häufig an denselben Plätzen wie die Kalanderlerche. — dieser Pieper in den verschiedensten Wassei'piepcr. p. grec" an. Die Vögel sind hier wegen des vielen Schießens noeh scheuer als sonst und ein am 11. Keiser. namentlich aber an der Meeresküste Griechenlands. Diese beiden griechischen Formen. S. Oniis balcanica ist 14 . Forschern mit feinerem Unterscheidungsvermögen.). Mai 1889). 338 dieselben. Gegenden. sehr wechselnden Färbungen. richardi gezogen hatte. in vol. Anthus spipoletta Auflfälligerweise (L. nach Liudermaycr oft auch sechs Eier von den bekannten. Wintervogel ist. obgleich er daselbst. Der größte unter den eigentlichen Brachpiepern. 209 Giiechcnlana. von mir In Thessalien beobachtete. bei Anthus campestris besprochen. d. So führt ihn selbst Lindermayer Nach meinen Erfahrungen III. mit nur mittellangem Schnabel. gekommen zu sein. beziehen sich offenbar auf einen Makedonien erlegten Vogel. h) A. von welchen aber nur die letztgenannte in das 1866 heraus- auszufinden und Chr. Juni 1866 und 20. aber viel kleiner als der nordostafrikanischc Spornpieper. hat eine schwache stengeln und eine dicke Auskleidung von fünf Eier und unterscheidet sich Unterlage von einigen kürzeren Pflanzcn- Es von einem Lerchenneste nur durch haarartigen Bastfasern. erlegte und konservierte diesen Pieper Santarius im Kara dagh bei Velestino zur Brutzeit (18. wurde Anthus aquaticus Bechst. Die Maße eines Stückes. diese längst vergessenen Formen möglicherweise wieder aufleben zu lassen. findet man schon im daraufi'olgenden Jahre im 6.') erst 1856 von Krüper ') in der Nachtragsliste im „Mon. langen Schnabels" als Corydalla gracilis zur Gruppe von C. dünnem Schnabel. von den meisten übrigen ornithologischen Schriftstellern gänzlich übersehen. in zwei Unterarten gespalten. welche Dresscr. Mai 1894 längere Zeit am Fuße des Hymettos verfolgter Brachpieper entkam schließlich trotz aller Mühe. es 336 gibt. Krüper wissen. kaum l^o Zoll hoch. bleibt es vorbehalten. campestris gracilis Brm." Zwei einzelne Eier aus dem Gebiete des Parnaß von Krüper eingesendet. 15'9 «»»i 14 ccj Bezüglich der Größe und des Gefieders vermag ich bei den sechs mir vorliegen- den Stücken aus Griechenland durchaus keinen Unterschied von nordbalkanischen her- Brelim scheint mit griechischen Vertretern nicht recht ins Reine denn während er 1855 solche im „Vogelfang" wegen des „sehr dünnen. sind: a) A. Die Nester des Brachpiepers sind stets schwer zu finden und enthalten nach Krüper meistens fünf. III. mit sehr langem.III. gegebene Verzeichnis der Sammlung aufgenommen wurde. Ein aus Griechenland stammendes Nest beschreibt Thienemann folgendermaßen: „Es ist ganz flach und napfförmig. schlankem Körper und etwas ins Rostgraugelbe ziehendem Oberkörper. wie wir durch den Grafen von der ]\Iühle und Dr.

Strimmeneas den Wasserpieper zahlreich überwinternd und sammelte im Dezember und Jänner mehrere. schoeniclus. sowie 100 Wasserpieper dem Lande im Sommer eine Rast haltende Gesellschaft überhaujit. Fünf Stücke aus Thessalien (Volo). nur so lange herumtreibt. die zweifellos auf dem Zuge nach Norden begriffen waren. Jänner 1897. ihn einen seltenen Winterojast zu nennen. März bei Känurion nächst Missolonghi viele Hunderte. Ich habe sie in nur in den mit Tamarisken und Arundo donax bewachsenen Sümpfen jenen Tagen. besaßen sie nur mehr wenige Reste des winterlichen Gefieders. daß er am 24. häufig längs der neuen Straßendärarae rings nm Missolonghi (29. ebenso Santarius deutlich noch am 28. März 1809 ungefähr 18. Heldreicli denn wahrscheinlich besucht er die griechischen Gestade alhvinterlich und berührt sie außerdem noch jährlich zweimal auf dem Zuge. Schließlicli erwähnt Baron Schilling. wo die Gipfel des Hymettos und des Pentelikon mit Schnee bedeckt waren. welcher sagt: dem Eintritte der strengen Jahreszeit von Dezem- land stehen wir auch heute noch auf „Sie findet sich ziemlich häufig mit ber bis Ende Februar ein. Avestlich erlegte sie bei Aetolikon. Jänner) sowie bei Februar 1897). dann fand ich ihn aber sehr aber ancli tat." Heldreich einen seltenen Wintergast nennt. Diese Vögel liatten zumeist schon über die Hälfte das Sommerkleid angelegt oder. Schließlich betonen auch Krüper und Seebohm. welches ebenso wie das Exemplar von Korfu das reine Winterkleid trägt. Erwähnt wird dies für Korfu (Drummond) und Euböa (Lindermayer). Auch in Thessalien bei Lamia traf St. lEmherixa schoeniclus Bezüglich des Auftretens (L.) — dieser in Mitteleuropa Rohraiuiuer. in der sumpfigen Ebene des Phaleron angetroffen. gänzlich fehlt. Am März 1897 beobachtete ich ziehende Schwärme mitton im Karst des Ainos am 25. Attika und Akarnanien zeigen vollständige Übereinstimmung mit typischem E. brütenden Ammer in Griechen- dem Standpunkte Lindermayers. unriclitig. nur selten gelangen und auch da nur während der Winterszeit. Als überwinternden (jast begegnete ich dem Wasserpieper in beschränkter Anzahl zuerst an überschwemmten Uferstellen an der Mündung des Potamo auf Korfu am 18. und zwar hier wahrscheinlich Auf die Inseln dürfte sie am Zuge begriffen. Während nun betreffs des Herbstdurchzuges jegliche Anhaltspunkte fehlen. . wie dies v. was wohl von der Strenge des jeweiligen Winters im Norden abhängen mag. daß der Wasserpieper den griechischen Gebirgen. fand sie Graf von der den Rohrwäldern der Sümpfe des Peloponnes geradezu häufig. Während Mühle in sie v. daß ausschließlicher Wintervogel für Griechenland ist. Auf alle Fälle steht fest. März 1897. bis wärmere Witterung Krüper der sieh in die typische Rohrammer den dortigen Rohrsümpfen eintritt.^l(J Ovnis lialcanica. vermag ich doch wenigstens einige Daten über das Erscheinen durchziehender WasserAetolikon (1. ich ein von Naupaktos. wie an einem erlegten Weibchen ersichtlich ist. Von letzterem Orte stammt ein Männchen unserer Sammlung. pieper im Friihlinge zu liefern. Auch im Röhricht toter Arme des Phidaris beobachtete ich sie. auf Kephalonia und — offenbar — a tempo in den Bergebenen bei Patras aufgetreten habe. Paar von mehreren anwesenden beim Salzmagazin unweit Missolonghi am 28. Jänner 1897 und erlegte dort auch ein Weibchen.

Nach ihm wäre diese Ammer ein Brutvogel der dichtesten Rohrbestände in den dortigen Sümpfen und infolgedessen zählt auch v. schönen Reihe italienischer Vertreter Dennoch glaube E. dieser so ähnlich. vol. unter nur auf E. Rohrammern erzählte mir. B. Leider vermag ich nicht zu sagen. sie mit diesen für was Lord Lilford z. was gewiß sehr wünschenswert wäre. schoeniclus canneti sich nicht sehr weit nördlich von Korfu befinden. Fauna" den obigen 9. Strimmeneas auch die von llichahelles entdeckte. B. das ganze weiteres Material zu erhalten. daß z. Dagegen sammelte St. ein Gelege aufzufinden. 14* . aber daß es nicht gelang. palustris genannte Rohrammer hierher zu beziehen und höchst wahrscheinlich ist dies der Fall dem von Lord Lilford ebenso genannten Vogel von Korfu. Strimmeneas zusammen mit anderen dort auch brüten und verbleiben. Viel näher dagegen stehen die thessalischen Vögel der E. aber es ist nunmehr ausgemacht. daß in der dortigen Gegend St. Leider habe ich von dieser Gegend Jahr über keine Aussicht. Jänner 1902 ein schönes Paar derselben Vogelart und schrieb. 91). Emheriza schoeniclus reiseri IFartcrt — Westliclie lTimi)eIroliraiuiuer. die er iär E. welche St. Heldreich Dagegen paßt mayer gefolgt ist. welchem später Lindernach griechischen Vögeln. ') Dieses gelangte au das Museum vou Athen. daß die Vögel mit der von Pallas als pyrrhuloides aufgeführten grauen Form des Ostens durchaus nichts zu tun haben. tose". bezüglich der Schnabelgröße intermediäre Form. und März 1896 in den Sümpfen bei Volo in drei Belegstücken (zwei d' und ein (j ^) sammelte und welcher Hartert in seinen „Vögel d. daß die Vögel sich damals aufhielten. Februar 1896 gesammelten Stücken sandte er dem Museum drei Männchen und zwei Weibchen ein. so wie jene der mitteleuropäischen viele Rohrammer. U. Da die nächst bekannten Brutplätze von E. E. namentlich der Schnäbel. denn die Färbung der Flügel und des Rückens ist spatzenartig braun. ob diese Vögel in Thessalien auch über den Sommer verbleiben. Schoenicola intermedia Micliah. die Beschreibung Graf von der ]Mühles. Derselbe soll dort im Winter häufig sein und in einigen Paaren auch auf der Insel brüten. Mögliciierweise ist die von Dubois sen.III. Emberiisa schoenicliis canneti (Brolnn). Es ist eine sehr interessante Rohrammerform. v>'emgstens zum Teile hierher. paläarkt. Namen gab. 211 Griechenland. besprochene Form beziehen kann. Unter der bedeutenden Anzahl von Rohrammern. Strimmeneas in Megali vrysis (bei Lamia) am 28. daß sie Paare brüten. so dürfte wohl keine andere als diese Rohrammer bei darunter zu verstehen sein. daß sich das. p. schoeniclus canneti und nicht auf die eben ich. Strimmeneas am 3. pyrrhioloides zu den Standvögeln Griechenlands. ja sie sehen bis auf etwas größere Maße. traf St. palustris auf Korfu mitteilt. und 26. pyrrkzdoides \ue\t. — Mittlere Kohrauimei'. Dezember 1901 und 21. palustris Savi („Orn. welche in den Sümpfen der Umgebung von Volo den Winter verbringen. die Herren Schalow und Reichenow bei einem Vergleiche mit einer sehr identisch hielten. als Bewohnerin des Landes E. Von den daselbst am 20. Zunächst sei hervorgehoben.

212

Oniis balcanica.

Veniiiitct hat das

(„Stiftungsfest"
(palustris) unter

Vorkommen
indem

etc.),

dieser

Rohraramerform

„Es

sagt:

er

bereits

mir aufgefallen,

ist

1845 Chr. L.

Brchm

den Cynchr. (tquaticus

den griechischen Vögeln (Lindermayers nämlich!) nicht genannt zu
und Dalmatien lebt."

finden, da er doch in Italien

Die vier mir vorliegenden Stucke sind sehr kräftig entwickelt und ilbcrtreffeu
hierin sowie namentlich in der Dicke und Stärke des Schnabels sämtliche Hohranunern
Ihre

des östlichen Bulgariens.

Maße

sind:
d^

d^

cf

9

164

169

165

164

88

86

8'J

82

Schwanz

67

71

76

73

Tarsus

21

20

21

21

12

11

12

11

Ganze Länge
'

Flügel

.

.

Schnabel (über

dem

Firste!)

....

mm

Der Schnabel ist vollständig gimpelartig, bei dem einen Vogel stark abgenützt
und stumpf, während bei dem andei-en am Oberschnabel deutlich eine parallel mit dem
Der Ilalsring ist sehr breit und an der Kehle sind
Firste laufende Rille sichtbar ist.
schwarzen
Felde vorhanden. Das Weibchen paßt in der
noch viele gelbe Ränder im
Schnabclform vollständig zu den eben beschriebenen Männchen. Die Sümpfe der östlichen Türkei dürften in Zukunft wohl noch weiteres Vergleichsmaterial liefern.

Emheriza

da

L.

Zippammer.

Als eine mehr oder weniger dem ganzen Süden Europas eigentümliche Art war
von vorneherein ihr Auftreten im Gebiete Griechenlands anzunehmen. Dasselbe verzeichnen denn auch Naumann, Thienemann, Rey, v. Heldreich und A. Brehm
(„Tierleben").

Vorwiegend wurde

sie

auf

dem Festlande gefunden, von den

Inseln jedoch nur

für Euböa (Lindermayer) und als überwinternd auf den Kykladen (Erhard) angegeben. In den Verzeichnissen der Vögel der Jonischen Inseln fehlt E. da; doch bemerkt Drummond nachträglich in seiner Arbeit über Makedonien, daß er sie später
während des Winters auf Korfu zahlreich gesehen habe.
Anfänglich wurde E. da in Griechenland überhaupt nur im Winter beobachtet;
so vom Grafen von der Mühle auf felsigen Hügeln, die dann im Sommer von E. caesia
bezogen werden, und von Lindermayer in der Zeit von November bis März. Doch
vermutete später Liudermaycr schon ihr Brüten in den Gebirgen des nördlichen

Griechenland, Avas ja später durch Dr.

Lindermayer
niedriges

(icsträuch

beobachtete auch,
(Eupliorhia

Krüper nachgewiesen
wie sich diese Ammer

spinosissima

und

von

wurde.
bei heftigem

Ziegen

Regen unter
Pistada

verbissene

lentiscus) flüchtete.

So zeigt sie sich während des Winters nicht allzuselten in der Umgebung von
Athen in Attika, wie dies die Stücke der Sammlung E. v. Homeyers, des Museums
in Athen (vom Pentelikon) und fünf unserer Sammlung (vom Ilymettos, Mon. Siriani,
Daphni, Anchesmos, Skaramanga etc.) bezeugen.
Zu dieser Jahreszeit erseheint sie auch bei Patras, von wo aus Baron Schilling

am

12. Februar 1899 geschossenes Männchen übersandte.
Ferner wurde ein Weibchen am 25. Jänner 1861 von Krüper in der kleinen
Klissura bei Actolikon und unweit von dort in einer tief eingerissenen Felsschlucht des

ein

Jlo

in. Grieclieuland.

Zygos

bei Missolonghij

erlegt,

während

einige

am

20.

Wochen

Februar 1897 von mir ein schön gefärbtes Männclien
früher mehrere von Santarius und Führer auf dem

Vurassovo beobachtet worden waren.
Als Standvogel lernte

sie,

bewohnt nach ihm im Sommer

wie schon erwähnt, zunächst Dr.

Krüpur

kennen.

Sie

Tannenwälder aller Gebirge und macht sich
dort durch ihren finkenartigeu Gesang bemerkbar.
Am häufigsten traf er sie im
Vehichi, viel seltener im Taygetos an.
Dem gegenüber kann ich ergänzend hinzufügen, daß ich im Gebiete des Taygetos,
sowohl im obersten Teile der Laughädaschlucht als insbesondere in den Xerovunibergen, unweit von dort, am 8. und 9. Juni 1898 sehr viele Brutjjaare feststellte. Die
Vögel trieben sich damals

in

die stillen

dem Karst

der alpinen Region,

aus

dessen Spalten

ein

Graswuchs emporgeschossen war, allenthalben
herum, setzten sich hier und da auf die verkrüppelten Aste des Mehlbeerbaumes (Aria
nivea var. graeca) und erwiesen sich, wie auch sonst, als ziemlich scheu. Ein dort erbeutetes Männchen zeigt auffallend breite und tiefschwarze Kopfstreifung.
für

griechische

Krüper
Ammern,

so

Verhältnisse

bemerkt, daß bei E. cia die Legezeit

daß

die Eier selten vor Mitte

er ein Fünfergelege

Mai und im
7.

üppiger

am Parnaß am

Juni, ja selbst,

11.

Mai

viel später

ins

Mai 1866,

beginnt als bei den anderen

Nest gelangen.

die meisten in

Am

den

frühesten fand

letzten

wie die Aufschrift eines Stückes ersehen

läßt,

Tagen des
noch

am

Juli 18G6.

Schon früher hatte

Thienemann

durch

dieser Art aus Griechenland erhalten, welches
steht aus

ein Nest

er folgendermaßen

mit

drei Eiern

beschreibt: „Es

be-

schmalen Streifen von Weinbast, dürren, zarten Stengeln von Plantago, einigen

Grasblättern und

sam

Lindermayer

ist

mit denselben Stoffen und haarfeinen Würzelchen nicht sehr sorg-

ausgekleidet."^)

Da Eier der Ziijpammer aus Griechenland in den Sammlungen entschieden zu
den Seltenheiten zählen, mögen hier Maß und Gewicht von vier griechischen Exemplaren
der so interessant aussehenden Eier mit ihrer bekannten spinnfadenfeinen Umwicklung
von langen Haarzügen auf der Oberfläche Platz finden.
L.

22

Br.

15-8

20-8

20-3

19-5

mm

1859:

in

Akarnanien

.

III.

lialb

215

Griechenland.

Doljanä, bei Masklina und häufig bei Tripolitsa; ebenso zwischen Pylos

sowie

am Berge Ithome und um Anavryta im Taygetos.
Sehr bald nach dem Erscheinen am Brutorte wird das

am Boden

zwischen Steinen gebaut und

Krüper

Eiern belegt.

fand

in

nimmt derselbe auf Grund langjähriger Erfahrungen
Jahre an, was auch ich
verschiedene

für

Lindermayer

so

z.

B. der

eingesendet,

Jlai

dem

mit vier

oder fünf

und 16. Mai; doch
gewöliulich zwei Brüten im

sehr wahrscheinlich bezeichne.

und Sammler,

Institute

Regensburg, durch

als

echt ammerartige Nest stets

den ersten Tagen

meisten Eier zwischen

die

und JModon

4.

Eier erhielten bereits 1847

zoologisch-mineralogische Verein

(s.

auch

Baldamus

in

in

„Naumannia"

VIII, 1858, S. 124) und wurden mehrfach beschrieben, so im Nachtrage zum Baedekerschen Werke: „Die Eier selien jenen der E. hortulana täuschend ähnlich, sind
ebenso groß und haben grauweißen, bei einigen ins Gelbe ziehenden Grund, mattviolette Schalenflecke und schwarze Pünktchen, Punkte, Striche und Schnörkel auf der

Oberfläche.

Hierzu wäre zu bemerken, daß
denen von E. hortulana am nächsten
oder weniger dunkler, dann ist mehr
vorhanden und die ganze Zeichnung
bei der

die Eier zweifellos

ebenso wie der Vogel selbst

Grundfarbe fast immer mehr
Neigung zu ammerartigen Strichen und Schnörkeln
stehen; doch

ist

die

bedeckt die Oberfläche augenscheinlich dichter

als

Gartenammer.

Auch Dresser nennt

die Eier duukelweißlich, mit matter

purpurschwarzer Unter-

und schwärzlichbrauner Oberfleckenzeichnung sowie regelmäßig über
verteilten Schnörkeln.

Maß und Gewicht
Parnaß,

2.

einiger Gelege

und einzelner Stücke:

Mai 1888, Gelege 4 Stück:
L.

19

18-7

18-5

18-5

Br.

15-5

15-4

16

16

13

13

13

Gew. 12
Insel Skopelos,

Ende Mai
L.

21

mm
mm

1894, Gelege 5 Stück:
20-9

20-8

208

20

mm

die Oberfläche

216

Ornis balcanica.

tone uinl Farbenbegrenzungen von Rotbraun

nen

und Blaugrau schon

überall deutlich erken-

läßt.

Zum
scheinlich

Temminck^

Schlüsse erwähne ich noch eine Stelle bei
ist

Griechenland

an

Stelle der E. strlolata die E. caesia

welcher sagt: „Wahr-

zu setzen, welche sehr

liäufio-

in

ist."

Uniberisa hortulana

L.

Glarteiiaiumer.

Im Gegensatze zu vielen verwandten Arten haben wir es hier mit einem echten
Zugvogel zu tun, welcher -während des Winters auch die wärmsten Landesteile verläßt und erst im Frühling ziemlich spät wiederkehrt.
Außer einigen allgemein gehaltenen Angaben über Vorkommen und Nisten im
Naumann, Thienemann und Rey enthält die Literatur folgendes.

Gebiete von

Lindermayer sah und erlegte nur wenige Stücke am Frühjahrszuge in Attika
und auf Euböa, Graf von der Mühle dagegen auf dem Herbstzuge auf dem Pcloponnes.
Aus den übrigen Verbreitungsangaben des letztgenannten Forsehers sowie namentlich
der Besehreibung des Nestes und der Eier

ist

jedoch ersichtlich, daß ihm eine Verwechs-

lung mit einer anderen Aramerart unterlaufen

ist.

Auch Krüper bemerkt, daß E. hortulana in Griechenland nicht so häufig sei wie
anderen Ammerarten, aber wie sich im weiteren ergeben wird, trifft dies auf die
Hochlagen der sämtlichen Gebirge nicht zu, da der Vogel dort in großer Zahl seine
die

Gattungsverwandten

vertritt.

Auf Korfu stellten Drummond and Lord Lilford die Ankunft am 10. April fest.
Gegen Mitte Mai zieht die Gartenammer, nach diesen vorzuglichen Beobachtern, in die
Gebirge der Insel, wo sie ziemlich häufig ist, brütet dort, verbleibt aber niemals im
Winter dort. Am 19. April 1894 beobachtete ich noch ein Stück in den niedrigen Lagen
unweit der Bucht von Kalikiopulo.

Auf Zante fand ich am 7. Mai 1898 ein Paar am Skopos, wo es sich möglicherzum Brüten niedergelassen hatte, und am selben Tage erbeutete Wutte ein
Weibchen bei Xerokastelon.
Für die Kykladen ist E. hortulana nach Erhard bloß Durchzugsvogel, was wohl

weise

auch zutreffen

dürfte.

In Mittelgriechenland

Woche

des April

vor Mitte April.

beobachtete

Seebohm

die

Ankunft Avährend der zweiten

zusammen mit anderen späten Zugvögeln; Krüper ebenfalls daselbst
Die Genannten bezeichnen die Gartenammer als einen Brutvogel der

Nadelholzrcgion der Gebirge, wogegen es mir den Ansehein erweckte, daß die größere

Zahl der Brutpaare oberhalb der Baumgrenze zu finden

ist.

alle Paare kommen gleichzeitig au, denn ich erlegte beispielsweise noch am
1894 an der Lehne des Zygos nächst Aetolikon aus einer Schar eben Ein-

Nicht
28. April

getroffener
frischen

zwei

Weibchen, desgleichen begegneten wir

Ankömmlingen oberhalb Doljana und im Karst

am

18.

und

20. April

1897

bei Tripolitsa in Arkadien, bei

welcher Gelegenheit ein Paar geschossen wurde.

Am Brutplatze traf ich ebenfalls mehrmals mit der Gartenammer zusammen, und
zwar auf den alpinen Hängen der Kiona in etwas höherer Lage, als das Verbreitungsgebiet der E. caesia hinaufreicht, und von dort angefangen bis zu 2400 in vorkommend.
In dieser beträchtlichen Höhe war der Vogel sehr häufig und ich sammelte sowohl alte
als auch ganz junge Exemplare am 14. und 15. Juli 1894; darunter ein cf, welches in
seinem abgeriebenen Fcdergewande eine auffiillende Almlichkeit mit E. caesia zeigt.

III.

Im Gebiete

217

Griechenland.

des Taygetos begegnete ich ihr zuerst an der Grenze von Messenien

ein am 8. Juni 1898 erlegtes Stück bezeugt; später
den lichten Beständen von Apollotannen und Schwarzkiefern,
der baumlosen, kahlen Region bis über 2000 m hinauf, woselbst sehr viele

und Lakonien oberhalb Lada, wie
fand ich viele sowohl in

auch

als

in

brüten.

am 14., IG. und 20. Mai 1899 sieben Männchen
Weibchen, in der Hochregion des Korax Vardusia) und am 25. Mai 1899 in
jener des Chelmos ein Männchen, welche er insgesamt unserem Museum überlieferte.
Zwei Stücke von diesen fallen durch eine fast weiße Kehlfärbung auf Auch ein Gelege
von fünf Eiern fand der Genannte damals.
Den Abzug im Herbste setzt Dr. Krüper mit Ende August an.
Gelege des Gartenammers erhielt Krüper nur selten aus den griechischen GebirEndlich sammelte Chr. Leonis

und

ein

(

vom Parnaß, gefunden am 13. Mai 1866. Hier wie am
Mai za legen. Von hier gelangten Eier in die Sammlungen
von Rey und Dresser und der letztere bemei-kt ganz richtig, daß bei ihnen nur hier
und da jene charakteristischen, hieroglyphenartigen Schnörkel auftreten, welche die Eier
der nahe verwandten Ammerarten auszeichnen.
Drei von Dr. Krüper erhaltene griechische Eier zeigen folgende Maße:
gen, so eines mit sechs Eiern

Veluchi pflegt

sie

Mitte

L.

22-5

Br.

16-5

Gew. 17
Es

ist

nicht der Fall

als

mm
mm

16-1

16

17

15-5 cg

mir nirgends möglich gewesen,

Herbste von den heutigen Griechen

211

21-3

Erfahrung zu bringen, ob der Ortolan im

in

Leckerbissen geschätzt wird, glaube aber, daß dies

ist.

Emberisa cirlus

L.

Zauiiammer.

Ihi-e Wahl der Aufenthaltsorte in Griechenland kennzeichnet Seebohm kurz und
bündig: „In den Gebirgen brütend und in den Ebenen überwinternd", wozu ich nur
noch beifüge: ohne dabei selten zu sein.

den ebenen Teilen Attikas überwintern,

In

sehr

urteilen,

nach vorliegenden Belegstücken zu

und Lindermayer meint sogar, daß außer den Brutvögeln im
Zuzug von auswärts stattfinde, eine Ansicht, die ich indes für un-

viele

Winter noch ein

wahrscheinlich halte.

Auf Korfu, wo

sie

Drummonds

den Beobachtungen

nicht sehr häufiger Standvogel

folge ein

ist,

fand ich Mitte

und Lord Lilfords
Api'il überall

in

der

zu-

Um-

gebung der Hauptstadt einzelne Brutpaare und erlegte daselbst auch einige; desgleichen
im Mai am Skopos auf Zante.
Ferner ist die Zaunammer Brutvogel auf Euböa (nach Lindermayer) und auf
Naxos, woselbst ich sie bei Apiranthos beobachtete und Krüper ilire Eier von gebüschreichen, höher gelegenen

In

Akarnanien

Gegenden

stellte

erlialten hatte.

ich E. cirlus vornehmlich in der

Umgebung

der Vrachori-

im Gebirge zwischen diesen und Naupaktos, wo einige gesammelt wurden,
fest.
Am 1. Mai 1894 fand sich am Ausgang der großen Klissura ein vollzähliges
Gelege von vier Stück. Das Nest war etwa 1 m über dem Boden in eine Steineiche
(Quercus Hex) eingebaut.
Seen und

Aber auch im Februar begegnete
in

größerer Zahl, so im Gebüsche der

ich dieser

Dünen

Ammer

in

der genannten Landschaft

westlich von Missolonghi.

^lö

Ornis Ijalcanica.

Nach Krüper
selbst er

ist

Gelege vom

1888 und noch

am

sie

weiters ein häufiger Bratvogel

19. April bis

den

in

Juli fand;

so

im Vehichi und Parnaß, woam 9. Mai 1891, am 10. Juni

10. Juli 1866.

Die Eier sind auch ans anderen Gebieten hinlänglich bekannt und trefflich nach
Baedekers Eierwerk beschrieben, so daß

griechischen Belegstücken im Naclitrage zu

Maß und Gewicht

dreier Stücke aus

hier

wohl

lich

großes Ei sich beiludet, genügen dürften.

sei

2G-4

22-4

21-3

Er.

16-5

16-3

17-1

16

15-5 cg

bezüglich der Verbreitung auf

Zauuammer
auch im Walde

dem Peloponnes noch

erwähnt,

daß

im östlichen Berglande von Arkadien (bei Doljana),
Elis, dagegen ziemlich selten an Feldrändern in den

ich die

vielfach sowohl

als

Kapellis

in

ungewöhn-

mm
mm

L.

Gew. 20
Endlich

drei Gelegen, worunter ein

Vorbergen des Taygetos, und zwar hier im Juni große Junge führend, beobachtete.
Lindermayer fand sie auch im Kyllenegebirge.
Die griechischen Zaunammern haben nach F. v. Homeyer (Gab. Journ. f. <^i'n.
1880, S. 280) auf der Oberseite weniger lebhaftes Rostbraun als spanische, was ich
aber nicht gefunden.

Anderweitige Unterschiede habe ich

durchaus bestätigen kann.

Euspiza melanocephala

(Scop.)

Kappeiiamiuer.

(Sielie Tafel III, Eier.)

Nahezu sämtliche

der Literaturübersicht angegebene Arbeiten über Griechen-

in

lands Vogelwelt beschäftigen sich

mehr oder weniger eingehend gerade mit

E. melano-

cephala, so daß ich mir die Aufzählung der allgemein gehaltenen Fundortsangaben für

Der

das Gebiet wohl ersparen darf.
des Landes bald auf und

lebhaft gefärbte Vogel

dem Kundigen

fällt

eben jedem Besucher

verrät er seine Anwesenheit noch früher durch

seine einförmige Öangweise.

Sein auffallendes Äußere veranlaßte die Mitglieder der Exped. scient. de Mor. zu

erhöhter Aufmerksamkeit, so daß sogar eine recht gute Abbildung des alten Männchens

auf Tafel

IV

des Foliowerkes gegeben wurde.

auf weitschweifige Ausführungen

Aber der Text hierzu beschränkt

sich

über die Stellung der Art im System und nur im

allgemeinen Teile (p. 119) wird gesagt, daß die Schwarzkopfammer namentlich in
Messenien häufig angetroffen und zwischen Nisi und Petalidion auch ein Weibchen
erbeutet wurde.

Der Vogel bewohnt zur Brutzeit sowohl das Festland wie auch die Inseln.
Auf Korfu beobachteten Drummond und Lord Lilford die Ankunft zahlreicher
Paare im April und anfangs Mai. Diese brüten zumeist in den Weingärten und ziehen
im September weg. Ich fand diese Ammer dort ziemlich häufig in der Umgebung von
Hau Braganiotika am 4. Mal 1897 und erlegte auch ein singendes Männchen; ein
weiteres am 7. Mai 1898 auf Zante, wo ich am Fuße des Skopos zweien begegnete.
Häufiger war sie in der Gegend von Keri und am zahlreichsten in den Weingärten
der Ebene.
Ein einzelnes, auf einem Feigenbaume singendes Männchen stellte sich als große
Seltenheit auf der größeren Strophadeninsel am 17. Mai 1898 ein.

Das Vorkommen auf Kythera, wo
sich auf jene Stellen der Insel,

sie

zuerst

Jameson

vermerkte,

wo nur einigermaßen Fruchtbäumc angebaut

beschrilnkt
sind;

doch

III.

219

Griechenland.

bemerkte ich gerade auf Kythera, daß E. rnelanocephala dort hier und da

als Käfig-

vogel gehalteu wird.

Im Archipel

stellte

Erfahrungen anreihen, wonach
lieh spärlicher

Jura

auf

Lindermayer

sie zunäclist

ein

sie

Eubüa

woran sich meine
häufiger Brutvogel von Skopelos und ein ziem-

(nördliche Pporaden)

fi'ir

fest,

ist.

Erhard zählt sie zu den Brut vögeln der Kyk laden, was Krüper speziell für
Naxos bestätigt; jedoch ist sie, ihm zufolge, daselbst doch nicht so massenhaft vorhanden wie auf dem Festlande, steigt aber bis in die höheren Lagen der Insel hinauf
In Akarnanien, wo sie zuerst Simpson anführte, ist sie sehr verbreitet
am

4.

Mai 1894 gab

schon wirkliche Paare bei Aetolikon

es

und noch zahlreicher

heutzutage noch in Attika. Die meisten sah ich rings

sie selbst

des Hymettos

Fiedler

als

um

Kephissia

und im Olivenwalde zwischen Athen und dem Phaleron, wo

ist

am Fuße
sie

1837

E. melanictera aufführte und Santarius mehrere offenbar erst jüngst ein-

getroffene Stücke

am

9.

Mai 1894

erlegte.

Gegend von Theben

Brehm

fest.
Die ganze LandAuf dem Peloponnes machte
sie sich vor allem in Messenien, auch am Ithomebei'ge und noch höher im Gebirge,
gegen die lakonische Grenze zu, im Juni 1898 bemerkbar, während in Elis sich nur
wenige Brutpaare niedergelassen hatten, und zwar an den Räudern der Lagune von
Muriä bei Pyrgos sowohl, wie bei Druhwa nächst Olympia und selbst noch unweit des

In

schaft

der

um

stellte

sie

A.

1847

Velestino in Thessahen belebt sie allenthalben.

ziemlich hoch gelegenen Lala.

Als Zeit der Ankunft,

welche

ebenso

Krüper

wie

Graf von der iVlühle

Lindermayer

großer Masse beobachtete, gibt

die

in

den Morgenstunden

fünf

letzten

in

Tage des April an;

folgt:

Akarnanien

1859: 26. April
1860: 29. April

Parnaßgebiet

ij

Attika

1865:

6.

1866:

4.

Mai
Mai

1867: 27. April
1873: 27. April

Akarnanien (Vrachorisee)

Nach der Ankunft pflegen
lich:

nach

Männchen

die

Sehr bald wird der Nestbau

zu geben.

Krüper

in

nach

14,

in

1894: 30. April

.

.

sofort ihre schlichte

Angriff

genommen und

Weise zum besten
mög-

so schnell als

Lindermayer in 10 Tagen auch beendet. Die Nester
Baedecker vermerkt ist) in Griechenland meistens

stehen (wie bereits im Eierwerk von
ziemlich hoch über

dem Erdboden

in

Weinstöcken.

Griechische Eier sammelte wohl zuerst
Bl. 1853, S. 178)

Lindermayer, dann Nieder

und später Krüper ab 1859

des Landes (Gab. Journ.

f.

in

(Reg. Korr.-

Akarnanien und anderen Gegenden

Orn. 1860, S. 275).

Datum eines Geleges von vier Stücken bezeichnet Krüper den
Von da an dehnt sich die Legezeit bis in den Juni hinein aus. WähZeit läßt sich das Weibchen nur sehr selten sehen und ist dann, wie Graf

Als frühestes
14.

Mai 1863.

rend dieser

von der

Mühle

bemerkt, wirklich schwer zu erbeuten.

Die Zahl der Eier eines Geleges beträgt
')

Der Brutbezirk

reiclit

liier

Ijis

in

der Regel 4 oder 5!

iu die Mittellageu des Gebirges

uacli

Liudermay er

220

Oinis balcanica.

Tliienemann, der auch zwei von Liiiderraayer erhaltene Nester aus der Gegend von Athen beschreibt, erhöht sie auf fünf oder sechs Stück und verbessert damit
Lindermayers erste Angabe von 7 8 Eiern.
Die Eier sind schon hinUinghch beschrieben und bekannt; doch will ich erwähnen,

daß einzelne der vielen untersuchten griechischen Stücke sogar täuschende Ähnlichkeit
mit solchen von Motacllla alba und A'idon familiaris besitzen und daß auch, wie die

Abbildung auf Tafel

III zeigt, als Seltenheit einfarbig

50 Eiern aus Griechenland, die

——
25

Maximum:

mm

Rey abmaß,
.

19'3

.

Minimum:

grüne Stücke vorkommen. Unter

gibt es folgende

Größen:

mm

225
Durchschnitt:

15'7 mm,

16'5 vim

16'1

mm
mm

Nur aus dem Grunde, um das zugehörige Schalengewicht vergleichen zu können,
folgen hier

Naxos, der
L.
Br.

24-2

Maß und Gewicht von 25
Umgebung von Athen und
24-2

23-8

Eiern aus ebensovielen Gelegen

von Skopelos,

von Akarnanien:

23-7

28-7

23-6

23-3

2'6-2

mm

221

III. Gvicclipiilaud.

calandra

3Iiliai'ia

Weniger

als

(L.),

Miliafia eirropaea Swaius.

Grriiiiaiuuier.

den anderen Baikaulandern scheinen, nach dem von mir unterGrauammern Griechenlands in Größe und ZeichDa sie das Land im Winter in Schwärmen durchstreift und im

in

suchten Balgmaterial zu urteilen, die

nung abzuändern.
Frühling
wie

in

den bebauten, ebenen Gegenden (durchaus niemals aber

Lindermayer
Auch den

angibt) zahlreich nistet,

ist

sie als

in

den Gebirgen,

Standvogel zu betrachten.

Inseln fehlt sie nicht.

Fast hat es den Anschein,

Zahl bevölkere, denn während
fand, beobachtete sie

als

ob die

sie dort

Lord Lilford nur

Ich stieß auf überwinternde

sowie gegen Govino zu und traf

Grauammer Korfu

Drummond
spärlich

nicht alljährlich in gleicher

das ganze Jahr über sehr häutig

im Winter.

Schwärme im Jänner 1897 auf der
sie

singend

am

kleinen Insel Vido

Brutplatze Mitte April in der Ebene des

im Flachland an der Bucht von Kalikiopulo, in den Weingärten von
Braganiotika und im Valle di Korissia.
Nach Sperling bewohnt sie in großer Menge Sta. Maura (Levkas) und am
17. März 1897 trieb der starke Sturm ihrer viele in die nächste Nähe des Klosters Hag.
Gerasimos auf Kephalonia, wo die Vögel in dichten Zypressen Schutz fanden.
In der nördlichen Hälfte von Zante habe ich im Mai 1898 die kurze, unverkennbare Weise der Miliaria ebenfalls einige Male deutlich vernommen und ein Stück von
dieser Insel befindet sich in Athen in der Koll. Mazziari.
Auf Kythera hat Jameson die Gerstenammer im Winter und Frühling festgestellt, auf Euböa Lindermayer und auf den Kykladen wird sie von Sonnini
und Erhard sowohl für den Strich zu Beginn des Winters und im März als auch als
überwinternder Vogel namhaft gemacht.
Auf dem Festlande lernte ich sie als häufigen Bewohner der Umgebung von
Aetolikon und Missolonghi, namentlich aber der Gegend an der Phidarismündung kennen.
Hier gab es im Februar noch viele Schwärme; im März begannen sich aber die Paare
In dem Hügellande von Akarnanien gibt es schon bedeutend
bereits zu sondern.
weniger; so sah Baron Schilling bei Monastir Angelokastron das erste Paar am
20. Dezember und dann erst wieder am 5. Februar sechs Stücke.
In den Weingärten nächst dem Phaleron brüten sehr viele und ein AVeibchen von
dort (9. Mai 1894) hat, was bei der Grauammer öfters vorzukommen pflegt, die Federn
der Brust durch klebrige Fruchtsäfte zusammengefilzt und verschmutzt.
Sehr verbreitet ist M. calandra auf dem Peloponnes, wo sie von den Mitgliedern
der Exped. scient. de Mor. entdeckt worden ist. Die meisten stellte ich fest: am Ufersaume der Lagune von Muriä, auf dem Hochplateau von Lala bei Olympia, in der
Gegend von Myli (Lerna) und auf dem Berge Ithome in Messenien.
Nach Krüper beginnt die Legezeit Mitte April und in kalten Frühjahren später;
vor dem 22. April scheint er keine Gelege gefunden zu haben, wohl aber viele bedeuValle di Ropa,

tend später: im Mai bis Mitte Juni.
In

aus

der berühmten Nestei'sammlung

Griechenland, unter einer ziemlichen

Thienemanns stammte
Anzahl ähnlich

das massigste Nest

gebauter von

ebendortlier

erhaltener.

Unter mehreren dort gesammelten Eiern befindet sich nur eines von erwähnenswertem Aussehen: Grundfarbe vollständig weiß, dann wenige, aber große aschgraue
Schalenflecken und einige ganz feine pechschwarze Schnörkel.

An

sechs Eiern aus ebensovielen Gelegen messe

und wäge

ich:

222

III.

223

Gripclirnland.

Als echter Zigeunervogel erscheint er dann aber auch hier und da im Winter an

ganz anderen Orten.

So enthält das Universitätsmuseunis

in

Athen zwei

alte

Männchen,

am 4. November 1868 erlegt wurden, und Krüper hörte im Winter von
einige am Hj^mettos, während zur selben Zeit sowohl gefangene als erlegte

die in Attika

1873/74
nach Athen gebracht wurden.
Selbst auf den Kj'kladen überwintern Kreuzschnäbel sehr ausnahmsweise nach
Erhards Erfahrungen; so gab es beispielsweise im Winter 1855 junge Vogel auf dem

Markte in Syra.
Ferner versichern Drummond und Lord Lilford auf Grund zuverlässiger Erkundigungen, daß sich Loxia curvirostra allerdings sehr selten nach Korfu verirrt und
daselbst geschossen wurde (in der Koll. Alexander!).
Auch sah Lord Lilford daselbst ein

Paar im Käfig, von welchem behauptet wurde, daß

beständen von Kephalonia gefangen worden

sei.

Da

es

in

den Nadelholz-

jene Wälder aber ausschließlich

welche Tanne bekanntlich ihren Samen sofort nach
können die Kreuzschnäbel dort nur ganz vorübergehend
Nahrung finden und keinen dauernden Aufenthalt nehmen. Tatsächlich fand ich im
März 1897 in den schonen Tannenwäldern am Ainos nicht einen einzigen Krummaus Ahics cephalonica

dem Keifwerden

bestehen,
so

verliert,

schnabel.

Die von Lakonien mitgebrachten Vögel sind sehr groß und kräftig gebaut und
eigentlich

nicht

typische

L. curvirostra.

Bezüglich

ihrer

Zwischenstellung

zwischen

und guillemardi von Cypern teile ich vollkommen die Ansicht des
Kollegen Dr. v. Jladarasz, welcher die Liebenswürdigkeit hatte, dieselben genau zu vergleichen.
Die Schnäbel der Griechen sind viel stärker als bei der nord- und zentraleuropäischen L. curvirostra und beinahe so hoch wie bei L. guillemardi. Der Schnabel
der letzteren ist jedoch viel länger, wodurch er mehr gestreckt und schlank erscheint.
Zur Aufstellung einer neuen geographischen Form für Griechenland müßte meiner
Meinung nach aber jedenfalls umfangreicheres Material abgewartet werden.
L. curvirostra

Pjjyrhula pyt'rltula

(L.),

Pyrrhnla major

Chr. L. Brehui

— Großer

Griiui)ol.

Eine ganz auffallende Übereinstimmtmg bei der Wanderung nordischer Vogelarten
nach dem Süden scheint zu bestehen, wenn wirklich, wie namentlich die englischen
Forscher annehmen, die wenigen in harten Wintern bis Griechenland gelangenden
Gimpel ausschließlich der großwüchsigen Form und nicht der mitteleuropäischen,
kleineren angehören.

Hierbei

sei

bloß auf den ganz ähnlichen Fall bei den in Griechen-

land erbeuteten Ringamseln hingewiesen.

wie

Graf von

der

bewohnt,

wenigstens

zur

Dr. Krüper, der bekanntlich auf eine lange Reihe von Beobachtungsjahren

zu-

Die Gebirge

Mühle und ihm

des

folgend

Landes,
später

namentlich

Mittelgriechenlands,

Lindermayer annahmen,

Sommerszeit, keinerlei Pxjrrhula- Art.

rückblicken kann und dessen Ansicht auch von Th.

v.

Heldreich angenommen und

ins

Französische übersetzt wurde, bemerkt ausdrücklich, daß der Dompfaff in Griechenland
ein seltener

Wintervogel

ist,

der nicht alljährlich erscheint.

Genau dasselbe berichten Drummond und Lord Lilford für die Insel Korfu
und Erhard erwäliut für die Kykladen noch ausdrücklich, daß dieser Vogel in dem
für Griechenland milden, für das ganze nördlichere Europa aber äußerst strengen Winter
von 1855 in so großer Zahl erschien, daß viele auf den Markt gebracht wurden, und
zwar augeblich bloß Weibchen und jüngere Vögel.

Deglaud. welchen Graf von bei üres. Meine diesbezüglichen Umfragen blieben führen aber diese Zeilen zur Ermittelung bis heute ebenfalls erfolglos. var. vollständig den Tatsachen entspricht. daß ich meinerseits nichts weiter zur Verfolgung der interessanten Frage beitragen kann. daß. dieser ist zur größeren selbst doch nordischen erst Form als P. Monats Oktober. Heldreich. als P. über den Verbleib vielleicht des für die Ornis von Vorkommnisses erwähnt ganz kurz Krüper bei Mommsen und später meines Wissens nur noch v. *) Temminck Angabe machte. mitteilt. obwohl viele. Krüper im Winter von 1869 auf 1870 im Gebiete des Olymp (türkisches Thessa- gesammelten Stücke und nicht auf eigentlich griechische beziehen.scr. Als Dr. inaior. daß der Satz in Brehras „Tierlebcu". Lamia i.224 Oruis balcanica. S. zu bemerken. Dieses Li diesem Falle wäre es wirklich interessant zu ermitteln. ob wirklich der Gimpel des europäischen Nordens und nicht jener der anliegenden Balkanländer seine Wanderung bis Griechenland fortsetzt. So kommt es. 370). vulg. daß der Gimpel unter Umständen seine Wanderungen bis Griechenland ausdehnt. welche die Witwe Lindermayers noch gegenwärtig als Andenken aufbewahrt. Brehm („Tierleben") stützen sich auf den von Temminck angeführten Satz: „Man sagt. nach so langer Zeit eine Angabe zu machen. so von Bolle („Naumannia" VIH. p. Fritsch. u. Obwohl mir nun Herr W. Alle anderen Zitate betreffs des Auftretens auf den griechischen Liseln. vul. daß sich deren Untersuchungen zweifellos auf die von Dr. 103. welchen Dr. ist es ihm doch nicht möglich. Aus dem Vorstehenden geht also hervor. „Birds of Eiirope". Leider war es mir nicht möglich. ihn .) WUstciitroiupctcr. Das war in der ersten Hälfte des Nach den Aufzeichnungen des Genannten wurde der Balg nebst anderen am Oktober an Herrn W. das aiis der Umgebung von Athen stammende Exemplar vergleichen zu können. auf Grund welcher Be- obachtungen Zum der als seinerzeit diese muß hier im Sommer Schlüsse Mühle. Krüper im Herbste 1868 auf der Lisel Milos weilte. Deshalb waren einige griechische Jäger fortwährend auf der Vogeljagd und unter den eingelieferten Vögeln befand sich eines Tages ein Wüstentrompeter. daß er auch die Inseln des Archipels besucht. aufFühren. Hierbei wäre hervorzuheben. Dubois. ÖS erlegt. daß er sich auf den Vogel noch ganz gut erinnern könne." Griechenland so außerordentlich wichtigen Stückes. das in der kleinen Sammlung sich befindet. Krüper abbalgte und konservierte. war für eine Anzahl jung ausgenommener. Erythrospi^a githaginea — (Liclit. wohin derselbe gekommen sein mag. doch dürfte die noch weiter südlich auftretenden zur selben Form zählen können. rubicilla Fall. Bezüglich der genauen Unterscheidung Autoren den griechischen Dompfaft' ältere Dresser und rechnen sjiäter — jener Seebohm als P. 2Ü. noch jener Vogel erwähnt werden. Ein in einem Winter der Neunzigerjahre in Kephissia von Merlin jun. für verschiedene Tiergärten bestimmter Eleonorenfalken das Futter zu besorgen. erbeutetes Paar ist lien) man kurzweg wohl auch infolge schlechter Konservierung unglücklicherweise zugrunde gegangen. ziemlich ausführlich beschrieb. Schlüter scn. Rey und A. ausdrücklich i) ihn maior. in Kommission gegeben und war am 1 Jänner 1869 bereits verkauft. Schlüter sen.

st Reiser. 81) auf P. der Girlitz in Griechenland früher sehr oft mit dem — Giiiltz. githaginea oder eine Aberration von derselben. denn wie die betretfen- scliou frülior crwiiliiit.III. enucleator. daß es sich hier um nichts anderes handeln kann als den amerikanischen Carpodacus purpurexis (Gmel). gythaginea Licht. kleines zoolog. in der Umgebung von Athen gefangenen Käfigvogel. Nach all dem Vorstehenden mußte Mühle von der größten Wichtigkeit Untersuchung der Type des Grafen von zumal in dem „Korrespondenzblatt''' des zoologisch-mineralogischen Vereines in Regensburg 1854. indem er ihn nach einer Abbildung in den Planches enluminees Temmincks ohne Beschreibung bestimmte. erythrina und zur selben Zeit de Selys-Longchamps (Rev. bei sinaica hingegen hochgewölbt und rundlich ist.). a. Graf von der Mühle". Zitronenzeisig verwechselt wurde. Serinus serinus Da (L. daß ich mich durch diese Entdeckung genötigt sah. mit ? anflilirte und zuletzt nocli beifügte: „es könnte auch P. statt ihn aber eingehend zu beschreiben. rosea. unter „Pyrrhula sinaica aber vielleicht Temm. als ich bei genauerer Besichtigung entdeckte. Auf jeden Fall ist es aber wohl erklärlich. So schloß beispielsweise Schlegel („Kritische Übersicht". 15 .jPyrrhula sinaica." J^Ö Griechenland. sibirica. p. S. l'alscli. Serimis hortulanus Koch. die bei gythaginea dreikantig. erythrina. erythrina. 150. müssen ') Dies i. zu ziehen. flachgedrückt. githaginca sein". Er gehört auf jeden Fall in die seltene Gruppe der die sein. githaginea einzuschalten. Dieser sah zwar einen angeblich hiei'hergehörigen. kann hier Da an ein Auftreten dieser Art in Griechenland nur eine absichtliche oder unabsichtliche Ver- wechslung des Vogels bei Plouquet vorhegen. Griechenland. Wer beschreibt aber meine unangenehme Überraschung. daß Graf von der Mühle wirklich Erythrospiza githaginea beschreiben wollte. hielt er es für besser. Wiedergabe der Beschreibung verzichte ich." Tatsächlich fand ich diesen Vogel bei meinem Besuche in der Vereinssammlung zu Regensburg im Juli 1900 mit der Aufschrift: . wie ich unter Chrysomitris citrinella nachweisen werde. daß Graf von der Mühle hat ausstopfen lassen und in Stuttgart aus diesen Bericht nicht schließen. S. diese Vögel u. wie dies auch Dresser klar und deutlich in seinen „Birds of Europe" auseinandersetzt. die Graf von der Mühleschen Angaben und die Beschreibung Deglands von Auf die P. 1844. zu P. Diesen schönen Vogel brachte Graf von der Mühle aus Griechenland mit und beschrieb iliu in seinen Beiträgen unter diesem Namen. noch zu erwähnen. mulj es liier heißen P. da man durch diese doch zu keinem Ergebnis gelangen kann. 111. die dem damals schon erkrankten und im Oktober 1855 verstorbenen Grafen jedenfalls unbekannt geblieben ist. diesen Vogel zu P. wohl nicht zu denken ist. noch gut erhalten vor und erwarb ihn später für das hiesige Museum. Bei Lindermayer ist nichts von Belang zu finden. Schlegel in seiner kritischen Übersicht ist geneigt. ^j wogegen Graf von der Mühle die Schnabelform einwendet. gythaginea und dürfte wohl ein Unikum Wir können sein. unter „Vereinsangelegenheiten" gelegentlich deren Schenkung von Seiten des Grafen folgendes mitgeteilt wird: „Pyrrhula sinaica Tenim. ohne von dem berühmten Plouquet Sammlung auch noch seiner reichhaltigen fortwährend die unsere zu vervollständigen beabsichtigt. 140) auf P. Erachtens kann man übrigens am ehesten annehmen. die angeblich von dieser Quelle herrührenden Belegstücke mit doppelter Vorsieht zu behandeln. der Purpurgimpcl. caucasica. Orois geradezu balcanica.

Ohne weiteren Zusatz führt diesen Gast aus nördliclieren Breiten Jameson für Winter und Frühling auf Kythera an und Drummond erlegte zwar einst einen Zeisig gerade außerhalb der Stadt Korfu. fand CJvrysomitris spinns (L. nahm er selbst an. L. die und Winter in Gesellschaft Erhard Färbung und der erste. 93) veranlaßt. Es sei schließlich noch bemerkt. rechnete den Girlitz zu den Standvögeln der Kykladen. Mazziari in Atlien und aus der Ebene von Attika (Kalitheia) liegen mir drei Wintervögel (27. mit angeblich größerem Schnabel. Krüper daß es auf mag. Von Zaute befindet sich ein Stück in der Koll. wo Baron Schilling die ersten vier am 30. S. da er aber hier niemals früher oder später einen solchen Vogel beobachtet hatte.) — Erlciizcisig. am 8. Krüpers Beobachtungen zufolge ist der Girlitz im Winter auf den Feldern sehr häufig. jedoch bin ich der Überzeugung. März erbeutete. Pantelemonos noch am 14. fügt er bei. Brehm („Vogelfang". daß recht viele Girlitze in den Zypressengruppen auf am Korfu 1894 mehrere Paare mit den Vorbereitungen zum Nestbau beschäftigt beobachtete und eines von diesen auch damals brüten. deu Sommer über lebt er in der höchsten Waldregion der Gebirge und brütet dort im Mai. abzusondern. da ich unweit der Hauptstadt Am Jänner 1897 sah ich dann an deu gleichen Plätzen den Olivenwäldern ganze Scharen umherstreichen. ich desgleichen viele in den Weingärten und (Jlivenbeständen bei Missolonghi in der Zeit vom 8. in Fall sein Ich traf den Vogel an seinem Brutorte im Gebirge nur einmal. 13'4 Gew. doch sich Chr. 18. Maße und Gewicht zweier Eier: L. Recht häufig ist er im Winter und ersten Frühling in Akarnanien. daß es ein entkommener Gefangener gewesen sei. feurige Doch gibt. grelle.226 Ornis balcanica. da es dort keine bewaldeten Gebirge Euböa wohl der Graf von der Mühle (1829). citrinella" eingesendet wurde. mit stets besonderer Vorsicht geprüft Die ersten allgemeinen Andeutungen über Aufenthalt und Nisten finden sich bereits bei Naumann (l82G) und Thienemann welcher seine Hiuifigkeit. über den Mitteilungen werden. Dezember 1894) vor. bis 20. . November 1898 beim Monastir Angelokastron fand und ein Weibchen erlegte. Februar 1897 beobachtete und an der Westküste ein schönes Männchen bei Hag. Vertreter aus Tirol und Griechenland als Serinus vieridionalis. das Vorkommen usf. für die in Sammlung 19. 8-5 mm 133 mm 17-5 8 c(/ Größe und Gefieder geben mir zu keinen besonderen Bemerkungen Anlaß. ist sein Umherstreifen im Herbste anderer Körnerfresser erwähnt. während ein Girlitz von derselben Ortlichkeit von Lindermayer an das Museum in Altenburg als „Fring. Juni 1898 den Nadelholzbeständen im obersten Teile der Langhadaschluclit in Lakonien. was bezweifelt. April schoß. dann kleiner und gelber als der östliche Girlitz. daß dieser Vogel hier und da in riricchenland gerne im Käfig gehalten zu werden pflegt. 18 Br.

Carduelis carduelis Der Stieglitz sowohl die Ebenen Auch auf den und Brutvogel. in Attika und im Taygetos. namentlich in den Eichenwäldern am Skopos zur Brutzeit. am Varassovo und bei Naupaktos täglich ansehnlichen Flügen. Ich kann dies ebenfalls bestätigen. der brütet. Strimmeneas in der Umgebung von Athen am 6. Mazziarü). im Parnaß. Ich wenigstens überall an. und ihn Stieglitz. Auf Korfu fand Ein Zuzug im Winter. ganz vergebens nach diesen uns allen wohlbekannten Vögeln. ich in Vorkommen folgendos: „Der Gegenden Griechenlands ziemlich über das allen fand ihn in Akarnanien. März einen Flug und viele gab es auf Zante (ein Exemplar in der Koll. Juni 1894 bei Melanes eine große Menge eben flügger Jungen umherzog. als ist als Carduelis elef/ans (L. bei Braganiotika schon traf gerade und zwar im April ganz flügge Junge. wie solche unter anderen Elwes u. im Winter 1873/74 wurden bei Athen viele gefangen." Trotzdem halte ich das Erscheinen des Zeisigs so weit im Süden für durchaus nicht regelmäßig. anfangs Mai. Mai Menge des Landes. welcher in der Umgebung des Monastir Angelo- am Dezember 1898 einen etwa 50 Stück zählenden Schwärm beobachtete. Griechenland. dort den Vogel zu Stepli. Krüper dagegen Erlenzeisig ist wir erfoliren während der Winterraonate liäufig') anzutreffen. wie mir auch von einem Vogelsteller in Athen versichert wurde. Jahreszeit in größter am 4. von welchen zwei an das dortige Museum.). Erhard dagegen zählt den Stieglitz fälschlich zu den Wintervögeln statt zu den Standvögeln der Kykladen. kastron 2. Buckley in den böotischen. ') ') Auch V. November 1897 vier Erlenzcisige. Höhe am Ainos auf Kcphalonia sah ich am 18. woselbst Krüper den Vogel als ungemein häufig brütend feststellte. und ein normal gefärbtes Weibchen hierher nach Sarajevo gelangten. B. daß nur wenige jeder — der häufigsten und verbi'eitetsten Vögel einer ber bis anfangs Februar wahrnahm. wo sie noch fehlten. da am 15. Hei (Ire ich wiederholt dies! Aus dieser Quelle schupften otl'enbar Temmiuck und Urehm („Europäische Vögel") ihre Mit- teilungen. Aetolikon. Auf den griechischen den Distelfink schon Sonnini gefunden. Inseln des Agäischen Meeres hat Auf dem Festlaude trifft man natürlich die meisten und größten Flüge zur Winters(Lindermayer). In den ersten Monaten des Jahres 1897 suchte ich in günstigen Lagen Akarnaniens z. Hier begegnete ich während der Monate Februar und März bei Missolonghi. Am 2G. November 1898 traf Baron Schilling bei Missolonghi einen Schwärm von etwa 500 Stück. Lord Lilford häufig Drummond ab Mitte Septemdessen Be- unrichtig jedoch den Sommer über verweilen. welchen Irrtum Krüper fast unbegreiflich fand. Für Kythera erwähnt seiner während des Winters und Frühlings Jamesoii. auf dem Isthmus. wie solchen hauptung. 15* . mit Pappelwolle im Schnabel. April war die Hauptmasse verzeit schwunden. aber am 4.^) welcher berichtet. für Euböa In ziemlicher Lindermayer. daß er auf den größeren Inseln das ganze Jahr verbleibt und nur auf den kleineren selten ist. dagegen war dort Baron Schilling glücklicher.22 ni. Schließlich erlegte St. Simpson in den akarnanischen Ebenen beobachteten. da Erhard öfters auf Naxos weilte. Douglass. Von Dr. ist wahrscheinlich. auch die Gebirge bewohnt und ebendort kommt Inseln er vor. für Santorin.

den übrigen Balkanländern hält sich der Hänfling auch in Griechen- den Ebenen. von dem ich ein Weibchen erbeutete. Schnabelform usw. ja sogar in den eigentlichen Gebirgen des Landes auf. von welcher Seebohm schreibt: „Er ist einer der häufigsten Brutvögel in den tiefliegenden Tillern des Parnaß. keinerlei Abweichungen von typischen C. Cannahtna sanffninea Landb. aber es befinden sich von dort Belegstücke in der Koll." Aber auch bei Arachova in den höheren Lagen gibt es nach Hauptmann Roth In Stieglitze. auf Euböa und den Inseln nach Graf von der Mühle und Lindermayer bloß scharenweise vom November bis Älärz zeigen und nur in den Mittelgebirgen des mittleren Griechenland brüten. zum Brüten aber in etwas höheren Lagen. — Bluthünfling. Die zehn Vögel unseres und die zwei des Athener Museums zeigen bezüglich der Färbung.). Jänner 1897 scharenweise in den Olivenwäldern von Govino und Mamalos. dann im großen Ülivenwalde bei Itea brüten sehr viele Gegend. Auf dem Peloponnes stellte ich zur Brutzeit die meisten fest: im Aleppokiefernwalde der Düne von Agulinitsa. während mir di'ci Wochen früher ein ebensolches auf Skopelos zu getragen worden war. er in großer Wir werden eigentümlich wJlhrend ihn Sounini gar als Zugvogel betrachtete. wo ich ziemlich viele brütende Hänflinge vorfand. Von den Kykladen sind es Naxos sowie die unweit davon gelegenen Eilande Evreokastron und Makarics. Mai 1898 am Nordrande einen kleinen Flug. Dies die ist ihrer genug. Mazziari und Jamcsou gibt das Vorkommen im Winter und Frühling an. und 22. in den Gärten von Kalamata und in den üliveuhaiuen der Maina. der großen Klissura. Dies wurde namentlich von Dr. Auf Evreokastron entdeckte Santarius ein Gelege von vier frischen Eiern noch am 12. carduelis. in den Ebenen etwas früher als den Gebirgen.22o Ornis balcanica. cardaelis nur auf wenn Lindermayer be- den bewaldeten Gebirgen der Provinzen von Nord- griechenland brütet. Die Legezeit beginnt nach Krüper Mitte April.) oftmals bedaß der Distelfink gerne im Käflg gehalten zu werden pflegt. C. ist. ergibt es sich als durchaus falsch. in den Olivenwälderu und besonders in den Dorfgärten zwischen Delphi und dem korinthischen Meerbusen. sehen. Auf Zante und Kythera sah ich zwar keinen Hänfling. So z. soll der Hänfling sich auf dem Peloponnes. IS. was ebenfalls Erhard hielt den Hänfling bereits Krüper richtigstellte. Stropliadoninscl älteres . den Zahl auf Kimolos beobachtete. Krüper richtig betont. in fand die Mitteilung des Grafen von der Mühle (auf Korfu usw. dann aber auch am am 15. Auch auf den Kykladen für einen Wintergast. daß er gerade So wurde er für und Standvogel und Lord Lilford als April 1894 im Valle di Kopa den meisten Inseln Korfu von als Brut- Drummond und von mir am 17. Nach dem Gesagten daß hauptet. Juni 1894. Größe. AcantJüs cannahhia Genau wie in (L. Ich stätigt. B. Dagegen beobachtete ich auf der an Kürnerfressern so auft'allend armen größeren solcher in großer Anzahl festgestellt häufig augetroffen. während sich vielfache falsche Angaben in der älteren land zur kalten Jahreszeit mehr in Literatur finden.

welche Leonis und S trimmen cas in der Zeit vom 11. weiters in JMittelgriechenland auf den alpinen Triften der Kiona nahe an 2000 m über dem Meere im Juli 1894.' III. Br. Auf Kaxos ist A. wo Krüper Eier erhielt. Auch in der Umgebung von Athen dürfte zu dieser Jahreszeit der Vogel sehr häufig sein. J. zu Paare auflösten. cannahina sein. sowie am ganzen Hauptgcbirgskamme der Insel. bei Druliwä nächst Olympia welcher Zeit sich eben die Scharen (24. Maß und Gewicht der beiden oben erwähnten. aber auch tiefer am Kap Muntsara am Ostrande. Juni 1898). Mai 1898) imd am Ithomeberge in (lles- senien) (6. wie eine Reihe von zehn Bälgen bestätigt.' Griechenland.. von wo dies schon durch Simpson bekannt ist. sonst Skopelos und Evreokastron L.häutig in den liühei'en Lagen. Auf dem Festlande sah und erlegte ich Hänflinge zunächst auf dem Peloponnes bei Tripolis (Arkadien) am 20. Zur Winterszeit begegnete ich ansehnlichen Scharen Ende Jänner 1897 in der IJmo'ebnng von Missolonghi. Oktober 1894 bis 20. Daher nach Graf von der Mühle ein häufig gehaltener ist der Hänfling auch mancherorts bis Käfigvogel. 18-3 18-3 18-3 18-1 mm 17-2 17-2 17 16-8 mm . vollkommen typischen Gelege von bereits Mitte April. so um Apiranthos. Die Legezeit beginnt laut Krüper in wärmeren Lagen und günstigen Jahren wohl später. Februar 1895 für unsere Sammlung einlieferten. April 1897.^.

die in jeder Hinsicht jenen von mitteleuropäischen Vögeln gleichen. dessen Schluß-Eierkatalog). Nach seinen umfassenden Beobachtungen brütet der Vogel sowohl hoch im Parnaß und anderen Gebirgen Mittel. so z. Mai 1894 zwei frische Gelege zugetragen. zu denken. doch seheint bedeutenden Schwankungen unterworfen zu sein. wurden uns in der Umgebung des Vrachorisees am 2. beobachtete den Grünfinken auf Kythera nur im Winter und Frühling. 13. doch förderte die genaue Unterhielt . Naumann. im Olivcnwalde bei Missolonghi.und Nordgriechenlands. daß wir es mit einem nirgends im Gebiete gänzlich fehlenden Vogel zu tun haben. Durch Lindermayer gelangten diese Eier schon früh nach Deutschland. Das Nest befindet sieh meistens auf Olivenbäumen und dessen Material ist am häufigsten die in die — Wurzelrinde einer SymphyUim-Avt. ß. alten ist Beobachtung Sonnin is zugleich mit auch laut Erhard Stand- daselbst aber Begrenzung des Vorkommes die für Striche. Sammlung Thienemanns (s. Juni eine große Zahl als er von frischen Gelegen ge- bracht wurde. in den Gärten von Kalamata und in den Vorbergcn der Blaina. wozu ich beifüge. so für Dubois und Baedeker n. doch ist die von ihm genannte Eierzahl eines Geleges 7 9 entschieden zu hoch gegriffen. da mir am für 3.230 Ornis balcanica. dürften wohl sicher einer zweiten Brut zuzuschreiben sein. Die Kykladen besucht er zufolge der der Grauammer häufig Sonnini war vogel. welche der zweiten Woche Jameson des Mai schon ziemlich große Junge hatten. Die Legezeit beginnt nach Krüper (bei Mommsen) Mitte April. Mazziari) beherbergt namentlich im südlichen und in den Eichenwäldern am Skopos eine namhafte Anzahl Brutpaaro. Teile in Zante (von liitn' aucli in der Koll. bei Naupaktos und Aetolikon (im Palinrus-Gestrihichl) im Februar. Daß im Winter ein Zuzug aus nördlicher gelegenen Ländern wahrscheinlich und wurde zuerst vom Grafen von der Mühle stattfindet. Auf dem Peloponnes beobachtete ich die meisten zur Brutzeit um Astros. Ziemlich viele brüten auch in dem prächtigen Olivenwalde zwischen Itea und Die große Salona (Ampbissa) sowie allenthalben in der Umgebung von Kephissia (Attika). dort 11. Brehm ( „bis auf die griechischen „Europäische Vögel"). wo daß er dort cannabina) Menge brüten muß. Man wäre hierbei versucht. Simpson der Phidarismündung. Ausdrücklich wird der Grünfink erwähnt für Santorin (Douglassi. zusah. ist sehr Dieser auch die griechischen Grünfinken für greller gefärbt als jene in Deutschland. ausgesprochen. Päßler (Eierwerk). bei Druhwa nächst Olympia. Bis zum 4. Hieraus dürfte wohl zur Genüge hervorgehen. Auf das Festland übergehend seien folgende Gegenden namentlich hervorgehoben: Menge der die Ebenen Akarnaniens bewohnenden Grünlinge fiel schon Die meisten Schwärme vermerkte ich hier. an die erst jüngst durch Baron Erlanger für Tunesien nachgewiesene Form aurantnventris Gab. Naxos. als auch in der Nähe der Küste. Mai gab wie andere Paare bereits ziemlich erwachsene es am Ilymettos schon getrennte Flüge von alten Die auf Skopelos anfangs Juni gesammlten Gelege. während am sie selben Tage Santarius Junge fütterten. woselbst Krüper Eier erhielt und ihn sowohl in der Ebene als in den Bergen als häufig bezeichnet. dem auf Inseln" noch recht lange maßgebend. So z. und am und jungen Grünlingen. und zwar in der Gegend auf. der Hänfling (Acanihis in in den höheren Lagen etwas seltener ist Euböa (Lindermayer) und Skopelos. April war eine sehr merkliche Abnahme zu ersehen.

Knapp vor der Drucklegung ist es noch möglich beizufügen. der im Sammlungsverzeichnis von 1866 dann megarhynchos genannt wird. als ob wir es hier. da Chr. Hier war es.III. daß sich die griechischen Schneefinken im mindesten von jenen der Alpen unterscheiden und daß sie nicht mit M. früher das Nest verlassen haben. 8. auch noch weiter gegen Norden zu und sicherlich auf den geheimaisvollen Bergriesen Albaniens dieser echte Gebirgsbewohner zu finden sein und so der Zusammenhang mit seinem bisher bekannten Jedenfalls ist nunmehr zu erwarten. Brehm im „Vogelfang". in einer ihm bis dahin unbekannten kurzer Frist den ersten und dann. nicht bezüglich der — Montifringilla nivalis Nie werde ich die Stunde vergessen. hrachyrhynchos aus Griechenland aufführt ein Vogel. sucliung von zwei Stücken ^ol Griechenland. werden wird. beschieden war. 95 einen Chi. gefähr 2000 m. als tarius' und des Sammlers Christos ich gegen die Jlittagsstunde Leonis in Begleitung J. nur Dieses dürfte bereits ungefähr zwei Monate Außer den Stelle sichtbar.) Selmeefliik. liegt die Vermutung nahe. L. daß Sibthorp diesen Finken in den Gebirgen des nördlichen Griechenland aufgefunden hat. . worauf besonders geachtet wurde. durch den Lockton Vogelart aufmerksam gemacht. San- eines der obersten Schuttkare des Korax- Etwas weiter gegen Süden baut sich dann die höchste Erhebung des von Nord nach Süd verlaufenden Kammes dieses mächtigen Gebirges auf. des iMuscums in Athen sowie eines Dutzends solcher aus den verschiedensten Landesteilen unserer Anstalt keinerlei Unterschiede von typischen Auch Grüße und der Form des Schnabels. mit einem Überbleibsel der Verbreitung aus einer längst entschwundenen Zeitperiode zu tun haben. welches 1787 nach griechischen Originalen von Bauer hergestellt wurde. dem Durmitor (Montenegro). Felsgeschröfe ein junges. Sclater („Ibis" 1904. letzteres leicht kenntlich an an der Spitze schwärzlichen Schnabel.) des Kaukasus gar nichts gemeinsam haben. masse. eine unverkennbare Abbildung des Sclmeefinken auffand. p. Genaue Vergleiche haben erwiesen. daß einst südlichsten Fundorte auf der Balkanhalbinsel. wie bei so mancher anderen Art. wo Santarius. sich zurückzogen und aus Mangel an Zeit nicht weiter wurden. hergestellt Es hat den Anschein. zwei weitere Schneefinken erlegte. Die erbeuteten Vögel erwiesen sich später als zwei alte und selben Jahre ausgebrütetes Männchen. kam Ich selbst und Santarius gebührt demnach das Verdienst der ersten Erlegung nicht zu Schuß dieses Vogels auf griechischem Boden. welche. Es war am 18. größten Erstaunen diese land und noch dazu als — (L. erlegten war noch eine ganze Anzahl durch die Verfolgung scheu gemacht. durch meinen Jubel ermuntert. Trotz der vorgerückten Jahreszeit lag in der Mulde noch eine gewaltige Schneegebirges (Vardusia) erreichte. daß Ph. L. zu meinem dem sonnendurchglühtcu Griechenallerdings in einer Höhe von un- der es mir in alpine Vogelart mitten in unzweifelhaften Brutvogcl. festzustellen. Obwohl kein Fundort angegeben ist. Juli 1894. Chloris chloris zutage. 225) in dem niemals veröffentlichten Tafelwerke Sibthorps „Fauna graeca". alpicola (Fall. anderer an in < )rt und das umliegende behelligt dem in dem- gelblichen.

Heldreich in Attika beobachtet. Mühir das Vorkommen von Fngus . wußte man dies nicht und hielt besonders die Buchen- nordgriechischon Brutvogel. Gebirge des Festlandes. daß er im Norden Griechenlands häufiger vorkäme.232 Oniis bali'. wo ich z. tiefer z. weiters einige in der Schlucht von Lada bei Kalamata. wo sich viele unter die Flüge von Stieglitzen gemischt hatten. ]}ergfinken in (Tricciienland ist Bergfink. wo Als solche nenne ich die Auwälder der Vrachoriseen und auch die Buscliwälder daselbst am Nordrande. Strimmeneas Lamia (Meg. Sehr selten dagegen kommt es vor. Einen solchen Einsiedler beobachtete Santarius sehr am deutlich Itea 12. Dezember 1861 und 4.abci' daraiLS hervor. Juli 1894. gibt der Buchfink den Sommer zuzubringen pflegt. B. sind: die Kiona. Jänner 1862 in Attika gesammelt wurden. meisten Buchfinken. bei Juritsa noch anfangs Mai 1894 öfters durch Finkenschlag erfreut wurde. die Gebirge des Landes zu betreten. ein Wagnis war. St. ') Es geht silvatica in . daß einmal ein Buchfink den Sommer in den heißen Olivenwäldern verbringt. Frlngilla montifriiujilJa Das Erscheinen des — L. B. bei Stroravi und Musinitsa im Juli 1894 zu Im benachbarten Parnaß ließ Krüper wiederholt Eier sammehi und besonders viele Finken beobachtete Hauptmann Roth (Juli 1898) bei Ai-achova. Es aber auch einige Niederungen.anica. daß schon ilem Grafen von der Griechenland beliannt geworden war. namentlich im Westen des Landes. Jänner drei Stück und sandte sie ein. — Buchfink. und 22. in dem riesigen Olivenwalde zwischen und Amphissa. am 31. etwa in der Höhe des Joches Warwara (Juni 1898). viel mehr oberhalb davon im Nadelholzbestande an der raessenisch-lakonischen Grenze und die allermeisten in der Schwai'zkiefernregion des Taygetos. aus nördlicher gelegenen Ländern stammen. aus leicht begreiflichen Grün- den ein sehr unregelmäßiges und seheint tatsiichlich mit jeweiligem strengen Froste im Norden im Zusammenhange zu stehen. mischen sich unter diese Scharen doch auch zweifelsohne jene Finken. Jänner 189G in Velestino von St. vrysis) am 20. welche zur Sommerszeit alle bewaldeten Gebii'ge Griechenlands bewohnen und dort auch Zu den Zeiten Lindermayers und dos Grafen von der Mühle. März 1845 ein Paar am Phaleron. wo ich zur Brutzeit genug Buchfinken antraf und einige auch schoß. Erwähnt wird sein Auftreten ausdrücklich von Naumann und auch in lirehms „Tierleben". sondern auch den in liegenden Tälern. Auch sah er einige lebende Berglinken auf dem Markte von Athen und behauptet. Strimmeneas erbeutetes Männchen. Auch 1903 sind die Bergfinken Ids Thessalien gewandert. Viele sehen waren. während die zwei Stücke des Athener Universitätsmuscums durch Seh rader sen. wo sie nicht nur die Tannenbestände beleben. Von dort erhielt das hiesige Landesmuseum ein am 9. vom Boden aufstehend. Er wurde nach Graf von der Mühle in strengen Wintern mehrmals bei Laraia Lindermayer erlegte im geschossen und durch v. Brutpaare gab es ferner im Eichenwalde Kapellis (Pholoe) bei Lala. als es noch brüten. erlegte bei Fringilla coelehs Obwohl die L. welche sieh während des ganzen Winters in sämtlichen ebenen Teilen Griechenlands herumtreiben. einen ihn bloß für und Platanen- wälder ^) bei Karpenisi werden hierbei namhaft gemacht.

welche in Griechentreter. hat die Art zuerst als Standvogel des Gebietes festgestellt. obgleich nur wenige Paare den Sommer über zum Brüten verweilen. aber betreffs der Eier. März 1897 bis Im Osten etc. und Lord Lilford geben als Zeit seines Aufeuthaltes auf Korfu an: Oktober. da auch die jungen Vögel Bezüglich der Färbung des Gefieders geben mir ein Dutzend griechischer Ver- wovon die Hälfte aus Wintcrvögeln aus der Umgebung von Athen besteht. weil sein Fleisch zu und ziemlich delikat ist. Mazziari) Drummond Ankunft gegen 1. Kirsclikernbeilier. daß er sich dort mag nui- . land nach mache Krüper ich die Mitte April. 15'3 mm und 14'1 mm Breite und 12 14 C(j. deren Gefieder sie als junge Vögel desselben Jahres kennzeichnet. was wir durch Sonnini erfahren. wo am einige erlegt wurden. Coccothraustes vulgaris Pall. am Berge zum eine ist Ainos höchsten als große Zahl Buchfinken in den Beständen der Brutvögel angesiedelt und ich fand solche Kamme. keinen Anlaß zu irgend einer Bemerkung. welche ich auf den Inseln gesehen habe. sowohl an den Lachen nördlicli der Stadt als in den CTärten und namentlich den Olivenwäldern von Jänner bis Ende März auf. in Buchfinken in den Olivenzweigen! — be- ihnen und deutschen Blaujacken in den Tropcnwaldungen? Beide passen nicht in den Rahmen der Umgebung und doch gewöhnt man sich rasch au den absonderlichen Anblick! steht nicht eine gewisse Ähnlichkeit zwischen Solche überwinternde Finkenschwärnio hielten sich insbesonders in der Umgebung von Missolonghi. Es waren oft ungeheure Am 4. April war nicht ein einziger Fink mehr sichtbar! Auch an Westküste der von Akarnanien und von da weit ins Binnenland verfolgten wir anfangs und Mitte März 1897 enorme Mengen. in Wahrnehmung. PetaLä. Unter der großen Zahl dieser Vögel. < Mit Ausnahme von Kephalonia hält sich der Buchfink auf den Jonischen Inseln nur während des Winters auf. Bucht vou Kalikiopulo etc. weshalb ich vermute. Er sagt: „P]r kommt gegen Ende als findet er sich hauptsächlich auf überwinternd führt ihn Erhard für Oktober hier au und ist ein Gegenstand lebhafter Verfolgung.). Vido bei Korfii und endlich vor allem die letztgenannte Insel selbst.Jon in. etc. doch sah Douglass ihn noch im Mai auf Santorin und bemerkenswert ist. Während Erscheinung des ganzen Winters dagegen hausen riesige Scharen als eharaktcristischo diesen Olbaumpflanzungen. Auf Kephalonia dagegen cephalonica Ahies 18. daß sogar erst im Mai gelegt werden. Grieolicnland. Am 18. Valle di Korissia. so auf Kythera (Jameson). Für Attika und Euböa wohl im allgemeinen die Angabe Lindermayers richtig sein." dieser Zeit zart Heutzutage wissen wir. — Coccothraustes coccothraustes — Krüper (L. ist. der vor so langer Zeit auf diesen Inseln beobachtete. Scharen beisammen. Zante (Koll. Abzug Ende Februar und März. Nicht minder große Massen beherbergten die Inseln )xiä. April zwischen 19'1 mm 1866 und 23. daß dies kaum stichhältig ganz gewaltige Wanderungen unternehmen. Euböa (Lindermayer) als Standvogeldie Kykladen an. gibt es viele. Grundfarbe durchschnittlich etwas dunkler kalten Jahren die erscheint als bei mitteleuropäischen Stücken. so insbesondere die Gejrend von Potam('). Juni 1861 am Parnaß gesammelte Eier schwanken und 17'5 mm Länge. daß diese Finken nicht sehr weit herkommen und in naheliegenden Gegenden ausgebrütet wurden.

2oi Oniis balcauica. bis Griechenland verstreicht. Passer petfonius (L. Mai 1894 wurde von uns ein Paar in der großen Klissura erlegt. Brelims Auftassung („Vogelfang". Es ist der Steinsperling. Nach Chr. daß im Winter 1855 diese Fremdlinge auf den Bergen wieder von Syra mehrfach erlegt wurden. Leonis am 2(3. so geschah es. 94) ist es von ihm Coccothraustes fagorum benannte Form. nach Spatzenart Geniste im Schnabel haltend. um daselbst zu überwintern.) Wenn wie des jetzigen Athen. Juli ein futtertragendes Weibehen beobachtete. Das erlegte Weibehen hätte platz zu wählen und in der näheren Umgebung wenige Stunden später ein Ei gelegt und teristische. wo die größte Zahl am 1'8. woher unser Museum ebenfalls einen Wintervogel und Krüper endlich gelang es am 5. Auch bei Monastir Angelokastron beobachtete und erlegte Baron Schilling für unser Museum einige Stücke Ende November und anfangs Dezember 1898 im Weißdorn (Crataegus monogyna). Aber auch als Brutvogel ist einige Paare im Gebirge nördlich Uegend nachgewiesen. Abgesehen von durchschnittlich etwas grelleren Farbentönen gleichen die griechischen Coccothraustcs. (Siehe Tafel III. in seltenen Fällen auf. der. April viele einzelne sowie auch ganze Flüge zu sehen waren. In geradezu unglaublicher Menge begegneten wir dem Vogel im westlichsten Akarnanien. Jänner 1894 drei Stücke. Eier. Februar ankam und noch am 4. in der der Vrachoriseen hat Nähe fand ich überdies das charak- Im großen Olivenwalde bei Itea dürften ebenfalls einige nisten. drei Stücken aus Mitteleuropa. Ich beobachtete in den (_)livenpflanzungen bei Potamo am 18. Mäi-z sich 1897 schon einen Brut- Krüper den Kernbeißer im ersten Jahre seiner Anwesenheit brütend angetroffen. Die Kykladen sucht er. So schienen er in dieser von Naupaktos am 29. von welchen mir sieben Stücke vorliegen. welche im Winter die großwüchsige. vollkommen typischen erhielt. die Tempelpracht der Akropolis bewundert. Aus diesem LandcstcMle erhielt ieh nur einmal von Ohr. Außerordentlich häufig und Akarnanien. ist der Kirschkernbeißer in der strengen Jahreszeit in Aeto- Hier fand ich ihn zunächst im Februar 1897 in den Olivenwälderu bei Aetolikon und Jlissolonghi. nach Erhard. Am 1. Jiinner 1S95 am Peutehkon erbeutetes Weibehen. dann als selten und er verweilt dort nur wälu-end des Winters bis anfangs April. welches in den Bäumen der dortigen steilen Geröllhalden nistete. L. der aber nicht allein auf der Akropolis. Juni 18G0. sich just ein antikes Säulenkapitäl als Wohnstätte auscrsehen hat. aber leider noch leere Nest. sondern fast in der ganzen Stadt Athen samt Umgebung zu finden ist. S. mögen seine Betrachtungen über Anlage und Vergangenheit dieses unvergleichlichen ]>auwerkes vielleicht manchesmal durch den der Beschauer des Glanzpunktes des alten zwitschernden Ruf eines Vogels unterbrochen werden. Auf dem Peloponnes sammelte Graf von der Mühle einige bei Platanos (im Parnongebirge) und bei Tripolitsa. da ieh dort am 12. in den Blacehien am Triptolakos. im Janncr und Februar zeigt. selten ein Für Korfu bezeichnet ihn Drummond in manchen Jahren als iiilutig'. am Taygetos ein Gelege von Stück aufzufinden. in den Eichenbeständen von Chalkitsa lien und von dort immerfort bis Podolovitsa. welches dem Universitätsmuseum in Athen einverleibt wurde.) — Stcinsperling. .

Bei Sparta bei Anavryta und beim Beginne der Langhadaschlucht. Mühle meint. Eine ziemhehe Anzahl stellten wir (April 1897) bei Tripolis fest. Brehms „Tierleben" besagt. Weshalb Chr. In der Umgebung von Athen ist es vor allem die Hafenstadt Piräus. weil wir diesbezüglich ebenso wie über seine sonstigen Eigentümlichkeiten von sämtlichen Autoren nur ungenaue oder einfacli unrichtige Angaben verzeichnet finden. wurden auch Belegstücke gesammelt. Zeitlich morgens schon kann man im FrühUng soinen eigentiuiiheh gezogenen Lockruf von den Steindächern herab vernehmen. son als in den Vierzigerjahren dem Museum in Athen. . L. namentlich die Ziegeldächer der Spitalsbaracken und jene der Baracken der etwas weiter entfernten Quarantäneinsel Hag. Im Norden. Georgios. dann die Landhäuser und Villen in den Sommerfrischen von Athen. Brehm den Belegstücken aus Griechenland den Namen P. natürlich streng gesondert von ihren Verwandten. Juni 1894 sehr viele. in Thessalien. Ich führe deshalb die folgenden Angaben hier mit größtem Vor- behalt auf. Vom Parnaß kennt ihn seit langer Zeit Krüpcr und ich sah in der Felswand bei Delphi am 12. doch blieben alle meine sorgfältigen Nachforschungen auf den beiden letztgenannten Inseln 1898 ohne jeden Erfolg. trafen wir ihn bloß in und um das Dorf Kanalia am Karlasee (18. Mai 1894). ebenso von Potamiä und Xerökampos.III. in den Olivenwäldern diesen angeführten Orten ist häufiger dagegen weiter süd- An allen Inseln scheint er entweder ganz zu fehlen oder doch nur als große Seltenheit aufzutreten. daß er auf den Inseln und besonders auf Kythnos wogegen Erhard ausdrücklich hervorhebt. B. deren große Platten ihm ein ruhiges und gesichertes Heim gewähren. Marusi und Kephissia. daß er bloß ein Stück von den Kykladeu erhielt. Man darf den Steinsperling nämlich durchaus nicht zu den gemeinen Vögeln des Landes zählen. Das Gefieder der mir vorliegenden 19 Stücke entspricht bei Zuhilfenahme der die Unterarten veranschaulichenden Tafel Kleinschmidts in Baron Erlangers Werk vollständig dem Linneschen Typus. macrorhynchtis beilegte. Einen modulierten Gesang habe ich nie vernommen. 235 Giieclienland. April 1897 trieben sich hier diese Sperlinge. wie dies z. Am 13. aber im Jahre 1897 gab es dort keine mehr. Auf dem Peloponnes sagen ihm nur wenige Ortlichkeiten zu. Betragen. Auch auf den Militärgebäuden des Artillerieschießplatzes und weiter hinaus an den Felswänden des Hymettos und den kraterartigen Wänden bei Wuliasmeni au der attischen Küste fanden wir recht viele. Zur Herbst. lich in Auf sämtlichen er ziemlich selten. Nestbau und Färbung der Eier sind bei dieser Art durchaus sperlingsartig. sondern er meidet ohne ersichtHchen will ich Grund weite Landstriche. noch in kleinen Scharen herum. Lindermayer will ihn von Euböa. Weiters schoß ich den Steinspatzen an der felsigen Lehne des Zygos bei Aetolikon. ist mir nicht verständlich. Über die Verbreitung des Vogels im übrigen Griechenland ganz bestimmte Daten geben. der Maina. wo wir Ende April 1894 mehrere Paare angesiedelt fanden. In Akarnanien sind es die steil ins Meer fallenden Abstürze des Varassovo bei Kryoneri. Flug. JameStandvogel von Kythera kennen und Mazziari lieferte einen Balg von Zantc Graf von der (Thermia) sehr häufig einziges sei.imd Winterszeit ist selbst bei alten Vögeln der gelbe Kehlfleck matter und die ganze Unterseite bräunlicher gefärbt als im Frühjahre. welche viele Steinsperlinge beherbergt.

Jidi IS'M zeigt Federn an der Kehle und auch das übrige Gefieder ähnelt die Zeichnung am Rücken verschwommen. Die Grundfarbe ist entweder weißlieh oder lichtbräunlich. ich fand um diese Zeit im Parnaß ein frisches Gelege von sieben Eiern. in den Gebirgen legt er nur einmal. Schlüsse Maß und Gewicht von 44 Eiern des griechischen Passer petron'ms: Fünf einzelne Stücke aus dem Parnaßgebiete und gesammelt zwischen dem 7. Als vereinzelte Athen ein Nest Ausnahme will mit fünf jungen St. Georgios sicher 20. Das wichtigste Kennzeichen für die Eier des Steinsperlings bildet stets ihr deuterkennbarer Glanz." bereits einige zitronengelbe dem der alten Vögel. Strimmeneas 1896 Steinspatzen in den Türkenbergen bei auf einer Seestrandskiefer angebracht. bezügder Zeichnung aber großen Schwankungen unterden ersten Blick die Eigentümlichkeiten der Passer- der Feinheit und Dichtigkeit worfen. gefunden haben. Im Juli und August traf ich in der Hochebene des Parnaß Scharen von Hunderten umherschweifend.236 Ornis balcauica. welche sicher 50 Paare beherbergte. Manchmal ist auch ein Ei des Geleges lichter als die übrigen.') so kehrten die von uns verscheuchten Weibehen sehr bald zu ihren Nestern zurück. indem bei diesen auf Punkte zu einem einzigen kaft'eebraunen Fleck einer Eihälfte die sämtlichen braunen zusammengeflossen erscheinen. und Mai daselbst: 22-4 16-2 21-9 21-S 21-7 21-2 mm . daß an letzterem Orte die Haussperlinge zur selben Zeit schon ihre Jungen fütterten. weil ich dort am 24. daß sie gegen Regen vollständig geschützt waren. — Die Gelege bestanden aus 4 7 Eiern und die Nester waren unter deu HohlBarackendäeher in Wuliasmeni und auf der Quarantaineinsel derartig angebracht. Interessant ist die Zeichnung der sämtlichen Eier eines Geleges aus Wuliasmeni. Von außen materialien nicht das geringste ist von den Nist- zu bemerken. so deren genauen Standort verratend. die Oberflächenzeichnung lich ist entweder von grauem oder braunem Gesamteindruck. im Spital (Piräus) etwa 4 Brutpaare und es wäre zu bemerken. Es gab auf Hag. April) die Steinsperlinge fast durchwegs schon bebrUtete Eier hatten. wie dies der nebenstehende ziegeln der Querschnitt zeigt. In Wuliasmeni begann die Brutzeit noch etwas später. und zwar Ende Mai. nur Thienemann lich besaß bereits seinerzeit Eier dieses Vogels aus Griechenland. April einzelne noch mit Nistmaterial zur großen Felswand fliegen sah. Weil damals (22. Zum 20. Ein ganz junger Vogel aus der Gegend von Marathon vom 1. Ende April und im Juni. Über das ßrutgeschäft erfahren wir von Krüper folgendes: „In der Attika brütet der Steinsperling zweimal des Jahres. Stets lassen sie aber auf Eier erkennen.

April 1897: L. Georgios (bei Salamis) am 22. gesammelt auf der Quarantäneinsel Hag. . 16-4 161 22-1 221 21-8 mm Ein Ei veriinjjliickt.III. 237 Griechenland. 22-6 22-1 Br. mehr oder weniger bebrütet. Sechs Gelege.

dann Im Winter beobaciitete ich der Lagune von Aetolikon. ist. auch Zante der und Kythera beherbergen namentlich in den Städten und Ortschaften eine Menge Brutpaare. die größten und Scharen am Rande Sehr zahlreich brütet er Skopelos. ist in in wie die Sperlinge vor ich. er auf dem fruchtbaren Milos dagegen sehr häufig ist. denn sowohl im Jänner als den verschiedenen Olivenwäldern eine ganze Masse an. Gerasimos dem heftigen Sturme Schutz in auf Kephalonia suchten. Strimmeneas ist es gelungen nachzuweisen. Das erste Stück wurde im Winter 1894 (Jänner oder Februar) in Kephissia bei Athen geschossen.schon längere Zeit der Freiheit Gefangenhaltuug erkennen. der große Friedhof von Athen und Kephissia. Sämtliche Museum in Passer dotnesticiis Da der gewöhnliche Sperling fast (L. der Umgebung von Palaeokastrizza.*) südlichen Ländern Europas allen häufig auftritt als bei uns in der Mitte des Kontinentes. Lord Lilford fand ihn auf Korfu nicht sehr häufig.^OÖ Ornis balcanica. daß der Feldsperling im Winter hier und da Griechenland in geringer Zahl aufsucht. die Liste der in Tatsache einreiht. Erhard. von denen zwei an das Athen und drei an unsere Anstalt gelangten. die Kalamata. Bemerkenswert verwandten. Ebenso nach Krüper saat als Schmarotzer erscheint. Douglass verhältnismäßig selten. sehr vermehrt haben. weun Erhard den Feldsperliiig einen iStandvogcl der uiayer ohneweiters Vögel Euböas Kykladen nennt und Linder- ihn daß bis in die neueste Zeit Dr. die übrigen in Velestino (Thessalien) in der Zeit vom 20.ites ori/sivora) erlegte. Auch Seebolim sagt: „Scheint in Griechenland zu fohlen. Diese sind: die Ufer der Vrachoiiscen. dort sich auch im April traf ich namentlich aber im Mai wirklich ebenso es nicht auftallend. er nach ist Hier fand ich die meisten (Lindermayer) und Auf dem Festlande will ich auf Euböa in und um Chalki.'^puren der . so er auch den wenigsten Landstrichen Griechenlands ebenso bekannter Geselle wie ist Seither muß er Am 17." Erst den Bemühungen der Herren Merlin und St. Krüper kein einziges Vorkommen für Griechenland angehen konnte. Zypressenallee des Monastir Hag. Februar 1896. an welchen massenhafte Auftreten des Sperlings insbesondere aufgefallen zur Brutzeit. Abweichungen im Gefieder oder in der Größe sind bei diesen Feldsperlingen im Vergleich zu Mitteleuropäern nicht wahrzunehmen. aber schon Kimolos nur ktu'ze Zeit während der Aus- Als Standvogel der Kykladen bezeichnete den Hausspatzen viel früher teilte Sonnini daß mit. bloß diejenigen Orte erwähnen.) in — Hiiussperliug. beim Leuchtturm Hag. ist. allerorts. Strimmeneas sah wähi-end unseres dortigen Aufenthaltes ein Männchen. erbeuteten Feldsperlinge sind Männchen. daß einst Herr Mci'lin am aus der Gefangensciiaft entkommenen Keisfinkeu (Sperme. erfreut haben und der mir vorliegende l?alg Phaleron einen offenbar Der Vogel läßt soll sich keinerlei damals . . Auf den Strophaden ist er dagegen sehr selten und nur St. März sah und daß ein im Volke Drummond aber sehr fehlt zahlreich. ') Es sei So ist das Zusammenwohnen des P. auf Auf Santorin auf Naxos. mir das und zwar namentlich Umgebung von Astros. Jänner bis 19. domesticus mit anderen GattungsNähe des Steinsperlings in den Felswänden nistet er in unmittelbarer hier als Absonderliclikelt ervvUluit. Sosti bei Naupaktos.

vom Grafen von der Mühle.Den spanischen Sperling haben die Ornithologen. einzeln stehender Zypressen. der ganz entschieden nur einmal erlegt und einmal beobachtet. er nistet jedoch auch gerne in den Zweigen Dr. als klimatische Abänderung . und dies ist auch bei der Reihe von 16 aus den verschiedensten Teilen Griechenlands mitgebrachten Bälgen deutlich zu ersehen.. Jänner 1861 von sechs bis acht anwesenden Sumpfsperlingen je ein Männchen erlegte. aber die Verschiedenheit von P. gewaltigen Mauerresten des alten Tiryns." Lindermayer dem gewöhnlichen gleicht. überhaupt zum er wohl in den Platanen dieser Stadt angesiedelt sein. domesticus hervorhebt. und 25. Beginn der Brutzeit an: „Der Sperling legt So fand man in Athen am 29. Brehm im „Tierleben" geben nur die Mitteilungen früherer Beobachter wieder und einfache Erwähnung des Vorkommens im Lande tun Dubois.) Über die tatsächliche — Sumpfspeiiing. Jlärz 1867 sieben Eier und am 12. stößt man auf kurze. Brehm (1823) nennt ihn einen l^ewohner Südgriechenlands. von wo mir ein von Langhadis erbeutetes Männchen im SommerAuf dem Peloponnes wurde er für die Artselbständigkeit eintritt. ähnliche Bemerkungen in der Literatur zu wiederholten Malen: vor. daß der Vogel auf den griechischen Inseln A. wie auch Sperling vollkommen versichern. In Tripolitsa. Bezüglich der anderen Beobachtungen Krüpevs (Gab. Nisten vorzieht. daß in neuerer Zeit von einem Vorkommen der Art auf irgend einer griechischen Insel nichts bekannt geworden ist. hispaniolensis als häufigen Standvogel auf den südlichen Kykladen ihn als klimatische Spielart angetroffen wurde. Im westlichen Mittelgriechenland hat ihn indem er bei Aetolikon am 22. P. daß er im Sommer zur Brutzeit ganz bestimmte ürtlichkeiten aufsucht. so daß einmal auf einen Schuß beide Spatzenarten Krüper herabfielen. f. Gleich hier sei bemerkt. 271) in Akarnanien mögen folgen. Journ. italiae zusammenwirft. daß die Sperlinge bezüglich der Tönung und Verteilung der Farben muß im Gefieder überhaupt sehr abändern. Rey und v. S. Ich Dieser Autor sowohl. will dies daß der griechische gerne bestätigen. die das Nest verlassen hatten. des Varassovo bei Kryoneri und auf der Quarantäneinsel Ilag. obwohl Erhard. Krüper entdeckt und nachgewiesen. wie es daß der Sumpfsperling gerade die Platane allen anderen Bäumen dürfte feststeht. Gm. weil sie in die eigenen Worte trefflicher Weise auch meine eigenen Anschauungen wiedergeben: . aber betonen. Verbreitung des Sumpfsperlings im Lande läßt sich gegenJedenfalls geht aus den bisherigen Beobachtungen her- wärtig leider nicht viel sagen. Georgios und mit dem Sumpfs2jerling zusammen in den Storchnestern von Velestino. im Winter dagegen zumeist in größeren Schwärmen viel weiter umherstreicht. April 1873 sah ich Junge. in gibt folgendes für den warmen Häusern schon Ende März. Passer hispaniolensis (Tem. Heldreich. die nie einen Sperling dieser Art im Freien sahen. 239 Griechenland. Naumann (1824) betrachtet und wiederholt.III." Graf von der Mühle sagt: „Die alten türkischen Gebäude mit den vielen Schnitzwerken geben ihm treffliche Brutplätze. und zwar auf den bekannten. so daß eigentlich ganz genau betrachtet jeder einzelne verschieden ist. Lindermayer und zeichnet. 1875. kleid vorliegt. der die Art mit P. Seit Temminck den griechischen Archipel als Fundort dieses Sperlings anführte.

240 Ornis baloanica. tragenen Horsten des weißen Storches eingenistet. überzeugte ich mich von der Verschiedenheit vom gewöhnlichen Haussperling. Hier von mächtigen Platanen geAber auch ein paar Hausspatzen hatte er sich in zahlreichen Paaren in den umfangreichen. ebenso ist die Stimme dieser Sperlinge. schen Spatzeneier zu die natürlich im frischen Zu- Sie scheinen mir zartschaliger als die anderen europäi- sein. Echtes Spatzengeschwätz war unablässig zu hören. obwohl ziemlich verschieden in ihrer Form und etwas abändernd in als gemeinsames Merkmal der Stärke und Verteilung der Fleckung. es aber nicht gelang.hispaniolensis und da ich ihn auch 1897 dort nicht fand. Besser hätten sie freihch getan. besonders der Weibchen. Mai 1894 beobachtete ich das lustige Leben und Treiben dieser ganzen Gesellschaft längere Zeit. Diese Eier. Februar 1897 einen starken Flug Sumpfsperlinge gemischt mit Buchfinken in der Ebene östlich von Missolonghi. diesen erwiesen sich sieben als frisch. Es trägt in Böotien von noch die voll- ständige Wintertracht! Derjenige Ort aber." Im Frühjahre 1894 suchten Dr. was bei der ausgesprochen vogelfrenndlichen Gesinnung der dortigen Bevölkerung mitten im Grte selbst auch gar nicht ratsam erschien. er auf einen kleinen Distrikt in und selbst in der Riesenplatane der Stadt. dürfte er jetzt wohl aus dieser Gegend weggezogen sein. zwei waren bebrütet. wenn sie sich zanken. Dagegen trafen meine Begleiter am 8. Die Bauart der Nester in den herabhängenden Büscheln der Zweige von mächtigen Platanen an den Seen von Vrachori Griechenland. daß alle in Frage kommenden Bäume nur mit sehr großen Schwierigkeiten zu besteigen waren. Weiters wurde ein Männchen bei Bisbardi westlieh St. Santa rius fand nämlich zwei Tage darauf in dem Horste von Aquila melanaetus etwa Ib Paare. Krüper und ich vergeblich am Südrande der beiden Seen nach Passei. Von um den Eisenbahnzug nicht zu versäumen. wenn gegangen wären und ihn dort ruhig beobachtet wo sie Kämpfe das Vaterhxnd dieses Vogels in Als ich hätten. im Schwärm befindlichen Exemplars habhaft zu werden. Strimmeneas am 4. war mir sehr auffallend. verschieden von der der Haussperlinge. des Haussperliiigs betrachtet und haben sich ihrer Ansichten wegen in bittere eingekssen. Maß und Gewicht eines Geleges von sechs Stück (sieben gab es nur in Neste) und von weiteren sieben Eiern aus ebensovielen Gelegen sind folgende: einem . ist Velestino in Thessalien. besitzen immer eine deutlich wahrnehmbare blaßgrüne Schalenfärbung. Zu meinem Bedauern sah ich bald. Avelcher erlegten einem futtersuchenden Fluge sich zugesellt hatte. Ganz durch Zufall gelangte ich aber in letzter Stunde doch noch in den Besitz einiger schöner Gelege von Passer hispaniolensis. Ein Teil schien bereits Eier in den innerhalb der Storchbehausung versteckten Nestern gelegt zu haben. neun Gelege zusammenraffte. von Skripü März 1899 erbeutet und eingesendet. waren dabei! Am 17. Die Vögel sollen so flüchtig und scheu gewesen sein. von welchen er in aller Eile. eines vollständig weißen. Gerade in derselben Gegend sah übrigens auch Kapitän Sperling einen Ende November 1862 Lerchen einzelnen Vogel. während andere eifrigst Baumaterial aus der Umgebung herbeischleppten. kennen lernte. wo ich den Sumpfsperling in großer Menge beobachten und auch eine Reihe von sieben Stücken sammeln konnte. diesen Sperling in Akurnunien und bei Vrachori (Agrinion) beschränkt zu sein scheint. daß zwar mit Mühe nach längerer Verfolgung drei Stücke erbeutet wurden. stande viel stärker hervortritt.

Velestino in Thessalien 19. 241 Griechenland.III. 22-3 22 21-9 21-6 21-6 215 . Br. Mai 1894: L.

So wollte Brehm sen. und zwar öfters zu platze. S. fanden Lilford. da das von mir mitgebrachte Belegmateriale von zwölf Stücken durchaus unzureichend erschien. nämlich im Röhricht von Metochi südlich von Kap Papa (Elis). In jener Gegend. Hals und Kehle purpurn. welcher aber im Winter geschossen ist." Doch wird später im „Vogelfang" diese Starform mehr erwähnt. Die Frage nach der richtigen wissenschaftlichen Bezeichnung der in Griechenland lebenden Stare wurde frühzeitig aufgeworfen. sah noch am 25. daselbst brütende Stare zu sammeln. bis Mitte Lord März häufig als zahlreich auftretender Wintergast. zuweilen ins Purpurfarbige St." übergehend. und scharfe Uuterscheidungsgabe allgemein bekannt ist. ebenso jüngeren) mit mehr oder weniger grünem Schimmer. zur Lösung dieser Frage beizutragen. (bei Oberkopf. während die oberen grüne Ränder haben folgende: dagegen ist Die Ansicht von Pfarrer Kleinschmidt . bekannt (Douglass: Santorin). aber mit violetten Säumen der großen Flügel- decken und der Sekundarien. deren sorgfältige über diese Belegstücke Platz finden. aber oft Ganze Oberseite grün. veranlaßte ich. die Unterseite mit mehr oder weniger Purpur an den Seiten. welchem Star der griechische ähnlich sieht. Erwünscht wären allerdings ein paar ganz alte Männchen im frischen und vollendeten Frühlingskleide. Sperling und Mazziari den Star ebenfalls von Oktober und von den Kykladeii war Sonnini und Erhard er schon Drum mond. Kopfseiten. doch von Anfang März an nur mehr kleine Scharen. Lonl Lilford ebensolche im Jänner 1858 bei Port Platea. Mai 1899 unweit Patras etwa 200 Stück eng beisammen gegen Westen ziehen. dessen „Wildbret" geschätzt wird. Strimmeneas im Mai 1902 zu einem Sammelausflnge nach Thessalien mit dem besonderen Zwecke. Um nun über den im Gebiete brütenden Star ins Reine zu kommen. Strimmeneas sandte ein weiteres Dutzend zumeist alter ausgefärbter Vögel. Ohrdecken ebenso. also gar nichts nicht beweisen kann. „cf. und 1853 („Naumannia". St. vember 1836 große Flüge in am 28. Baron Schilling z. Dies wurde auch ausgeführt und St.242 Oniis balcanica. Abgesehen von dem verschiedenen Alterskleiderzustande scheinen sie mir eine ziemHch ausgeglichene Form dazustellen." Ich möchte die Form folgendermaßen charakterisieren: „Kennzeichen: St. So sah beispielsweise Fiedler Speise häufig auch auf den Markt gelangt. Im nachfolgenden mögen die Urteile zweier Forscher. die man beschreiben könnte. vulgaris ähnlich. Manchmal verweilen aber die Stare doch ziemlich lange im Süden. Auch in Akarnauien wurde von Hirten öfters auf diese Vögel geschossen. namentlich Korfu und Zante. Außenränder der großen Flügeldecken und die der äußeren Sekundarien violett. oiinc zu brüten. bereits 1845 („Stiftungsfest" etc. No- der Ebene von Elatea. B. vulgaris graecus. Ritter von Tschusi äußert „Die Sichtung der Starformen sich hierüber ist oft folgendermaßen: wirklich sehr schwierig! Ich finde nur An- klänge (beziehungsweise ein nicht typisches Stück) an poltoratzkyi und betrachte junge Stare ausgenommen — so ziemlich alle als zwischen — einige vulgaris und poltoratzkyi stehend. V. Auf den Jonischen Inseln.) gerne wissen. beobachtete und schilderte übrigens Simpson in lebendigen Farben das Einfallen vieler tausender an ihrem winterlichen UbernachtungsAetoiikon. die wohl geeignet schienen. ich desgleichen von Ende Jänner 1897 an bei Missolonghi und Tausenden. 16) erwähnt er als in Deutschland neu eingewandert einen Sturnus longirostris und fügt die Bemerkung „Ich bei: erhielt anderen Gegenden aus nur einen einzigen Vogel dieser Subspezies aus Griechenland.

sich in den am Meere gelegenen Weingärten nach Atzung umsieht und dann. 13o. von menzhieri durch grüne Ohrdecken und die zum Teil sehr stark von unten her rotviolett gefärbten mitte Flügeldecken und Sekundarien. 13-2.) Da — Kosenstar. Bei dem schönsten Männchen (von mir auf der Rückseite der Etikette mit a bezeichnet) geht das Orün ein klein wenig über die Ohrdecken hinaus. ersten A. Dies wäre auch nur 1894 und 1898 möglich gewesen. kurz gesagt durch das starke Hinneigen zu der Färbung des kleinasiatischen Stares (respektive purpurascens). 449). für die verdanken wir Nachrichten „Ein Zugvogel. bald vom Brehm Verfasser verbessert mit Mai). als neue Art aufgestellt hat. C. Die Fittichlänge 13-4." Vorläufig möchte ich mich dieser letzteren Meinung Kleinschmidts anschließen und würde empfehlen. So gut wie man Sturnus poltoratzkyi. von vulgaris und seinen noch nicht genügend aufgeintermedius. der jedes Jahr bald in geringerer. Gänzlich Dies glaubten fälschlich Erhard („Stiftungsfest" etc. Gloger. allein vorläufig ist es besser. dieser schöne Vogel durchaus nicht alljährlich das erklärlich. oben grünen Flügel. der nur ein Zwischenglied zwischen |jm)-purascens und menzhieri ist.). Die hellen Flecken an den Federspitzen sind bei allen ziemlich klein. durch gleichmäßig roten Kopf und klärten Zwischenformen: oft recht viel Violett am Flügel. Land besucht. einem jüngeren Männchen und dem Weibchen k. V. Vögel unterscheiden sich: von purpurascens imd poltoratzkyi durch grünliche Brustund Ohrdecken und die nicht ganz roten. kaum sechs Tage von der Seereise ausruht. wohl nicht nur durch stärkere Abnutzung im südlichen KHma. 243 Griechenland. die Zahl der ." 1875. und zwar in kleinen Flügen genannt von Naumann. Unter sich übereinstimmend und auch mit den früher gesandten griechischen Vögehi ziemhch gleich gefärbt. noch weiteres Studienmateriale aus Griechenland abzuwarten. E. Die jetzt erhaltenen thessalischen „Die zehn Brutstare von Chiliadü stehen vulgaris und purpurascens. ist („Zool. 16 22 Stück an der Küste von Attika besonders vom Kap Sunion bis zum Pii-äus ankommt. den Hochebenen von Theben und Livadia. die anderen jüngere Männchen. sophiae etc. Umso ausgiebiger sind die Berichte verschiedener Ornithologen. Brehm deker etc. F. 16* . Die S. denn aus allen diesbezüglichen Nachrichten folgt. (Eierwerk). aber der Kopf bleibt doch rot. Homeyer üubois. was später von Tobias (Görlitzer Abhand- lungen) bemängelt wird. unterscheiden sie sich bedeutend von Ihren zwei Vögehi aus dem Maricagebiet (Ostrumehen). Bae- Lindermayer: ^) größerer Anzahl Mitte März — — B. 12-8 und bei dem Q 12"7. Lindermayer. könnte man auch diese Zwischenform neu benennen. genau in der Mitte zwischen St. Gart. wird So er als mehr oder minder häufiger und regelmäßiger Besucher Griechenlands. sah ihn aber als Genusnamen Äcridotheres. Desgleichen bei Exemplar h. über die icli noch genaue Aufzeichnungen besitze und die ausgesprochene poltorat. „Vier Stücke sind ältere. wie mit Zauberschlag. verschwindet. ist es wohl daß ich ihm in Griechenland niemals begegnet bin. nach meiner Ansicht sogar mit St. L. lo-l. daß er bloß von Mai bis August sich sehen läßt. unerwiesen das Brüten des Rosenstares im Gebiete.III. Ebenso traf ich den(handschriftlich — selben auf seinem ') Zuge Lindermayer in wählte z.:kyi-Vi\Yh\in^ zeigen.intermediären' Namen nicht zu vermehren. Kykladen. purpurascens identisch waren. in usw. viermal 13-0. JPastor roseus (L.

in den höher gelegenen Gegenden Griechenhxnds. Lord Lilford traf ihn gelegentlich daselbst in großer Anzahl anfangs Juni. In benannten Monaten wurden mehrere Tage hindurch am Likerisee starke Flüge bemerkt. die zwischen 8 und 9 Uhr vormittags. Es scheint. ungeachtet aller Mühe. um den Glauben an das Brüten des Rosen- erwecken. stare bei ') Wahrsclieinliuli hat Liudermay er die Weibr." bis zur — von Lindermayer Gesagte stares in Griechenland zu ist Hypothese. Auf der letzteren Insel zählt Drummond den Rosenstar unter die seltenen und zufälligen Besucher. daß er nur auf dem Zuge in den ersten Tagen des Mai in Scharen von 12 20 Stücken an der östlichen Küste des Peloponnes und Rumeliens gesehen worden ist. daß viele von diesen Vögeln nicht brüten. Brehm S. 1857 besuchte der Rosenstar Korfu sehr spärlich und Lord Lilford erhielt bloß im Juni 1858 waren die Maulbeerpflanzungeu für einige Tage voll von ein Stück. aber nur die Jungen Vogel darunter gefunden. so daß ich in sieben Jahren. Vom Vorkommen auf den Inseln haben wir bloß für Kythera. er — bedeutungslos. 15) Mitte Juli bei seinem kurzen 1847 einen Flug Rosen- Theben beobachtete und daß diese Vögel v. suchte. Ahnliches und sehr Richtiges „In manchen Jahren gemein. doch hält er sein diesbezügliches EinM'irken wegen seiner geringen Zahl an Ort und Stelle für nur zwei Tage." — Dr. die doch die wahren Brutmonate sind. daß dem Kosenstai. immer nur im Mai und Juni. während Alles weiter in früheren Jahren mir oft an einem Tage ein Dutzend zu Gebote stand. und für Korfu Nachrichten. ist ich habe nie einen jährigen er der erste. daß dieser mehr- und nennt zwei Stücke in dessen Nachlaß. nicht ein Exemplar erhalten habe. wie das schon früher Kr ü per mitteilte. in den Grafen von der Mühle: erfahren wir durch manchen wieder sehr selten in Griechenland. allein sein Erscheinen ist nicht regelmäßig und alijährlich. Aufenthalte in Griechenland („Reiseskizzen" I. 30 40 Schritte über der Erde dahinstrichen. sondern in unregelmäßigen Zeiträumen. in gerader Richtung von Osten nach Westen.244 Oniis balcanica. daß A. auf Euböa. während ich im Sommer 1900 bei meinem Besuche in Regensburg in der zoologischen Vereinssammlung drei wohlerhaltene Männchen aus Griechenland untermals Rosenstare zwischen Büffelherden erlegt habe. und sind den Korfioten unter „Maulbeerfresser" wohl bekannt. von denen eines sjjäter in den Besitz des bosnisch-herzegowinischen Landes- museums überging."') Weiters teilt Lindermayer mit. Schuch erwähnt im Nekrologe des Grafen von der Mühle. Sechzehn Jahre später schreibt derselbe weiters: „Der Rosenstar scheint mir noch Stunde ein mystischer Vogel zu sein.hen mit den jungen Vögeln verwechselt.von der Bevölkerung das Vertilgen der Heuschrecken hoch angerechnet werde. denn gerade während dieser Monate. welcher zurückkehrt. Heldreieh in großen Flügen am Durchzug im Mai in Attika sah und den Rückzug im Juli und August vermerkte. kommt im Juni und Juh vor. wo er die Obstgärten aufsuchte und sich fast durchwegs von Maulbeeren ernährte. Bis jetzt ist festgestellt. aber ihnen und er erhielt Rosenstare im Überfluß und in allen Sie verbheben nur einen oder wenige dem Namen Der Tage auf der Insel Stadien der Befiederung. Im Anfang August. . Man trifft sie übrigens auch einzeln und paarweise und in Flügen mit Stai'en gemischt. sieht man sie in Scharen beisammen. wo kein Zugvogel nocli vorkommt. wo ihn Jameson im Sommer bemerkte. Vollständigkeit halber sei noch erwähnt.

April Attika. Sperling. genau Simpson fand. fest. Dieses bisher nicht bewiesene Brüten des Pirols erwähnen auch Lindermayer Gegend von Aetolikon. Pirol — Pirol. an günstigen Lokalitäten brütend zurück- das noch nicht bewiesen". Mai 1865 und 12.') 28. Mai mehrere neuangekommene beobachteten und einen verendeten auflasen. So vor aUem Korfu. daß der Durchzug hauptsächlich am 13. Genauere Daten erfahren wir durch Krüper: 1859: 18. April Patras. dem sumpfigen wo ihn 1859 ein Stück zu Markte. sondern strahlen- förmig nach verschiedenen Seiten hin weiterzieht und so auch nach Griechenland gelangt. eintjesendet. wo er am 17.^) obwohl die Jamesonsche Angabe. zuweilen gerade zur Brutzeit sein Verbreitungsgebiet weit überschreitet und dann nicht allein in der Richtung seiner Zugstraßen. April Parnaß. schhnge zappelndes Weibchen befreite. Übrigens gibt A.st vom 15. etwas zweifelhaft erscheint. April (möglicherweise vorher nicht zur Beobachtung gekommen^ kann ich hinzufügen: 1894: 19. Erheiternd wirkt die Mitteilung Dr. daß dieser Zigeunervogel von dem Brennpunkte seiner Verbreitung. aber in sehr geringer Zahl. im Juli dagegen wegen des Schadens an den Weingärten von denen ein Paar 5. Mai 1894 recht heimisch zu sein schien. im Frühling wird zumeist mit Mitte April (Lindermayer. April Korfu und 1899: 29. Thiencmann. Krüper fand den Rückzug schon Ende Juli beginnen und bis Mitte September andauern. endlich Drummond und Lord Lilford für Korfu. 1873: hier erst Aus neuerer am Zeit Auf dem Festlande beobachtete ich den Pirol nur Walde bei Galata unweit der Phidarismündung. Mai 1871 eingeliefert wurden. Nur vom Jahre 1866 erfahren wir durch Fr. April (Drummond) angegeben. daß er dort auch den Sommer vei'bringt. 1867: 18. H eidreich) oder sogar erst mit 25. wie schon aus den Berichten der englischen Forscher hervorgeht. Graf von der Mühle für Agrinion (auf Silberpappeln) und Porös (Olivenwald. „Teufelsvogel" genannt wird. imd bei Aetolikon brachte ein Jäger selten: einige in in jener Gegend. Im Museum der Universität zu Atiien am befindeii vier Rosenstare sich aus Attika.seHi. 111. Oriolus giilbula Im allgemeinen muß der die um Kykladen mit Krüper bleiben. April für die (zwei Stücke geschossen) Attika.245 Griechenland. . Brehm in seinem Tierleben die richtigste Zusammenfassung. daß. Nach meinen eigenen Wahrnehmungen kann ich bloß die Gegrend von Velestino in Thessalien als wahrscheinlichen Brutort des Das Erscheinen Pirols angeben. dann Kythera. ') Nach Hofgärtntr Schmidt ^) Ein Stiiclt liielt sich Oriolns da. daß Pastor roseus vom Volke im Mai wegen der Vertilgung der Heuschrecken „heiliger Vogel". und die Strophaden. Vom Herbstzuge fehlen solche mehrjährige Aufzeichnungen. — wurde von Kapitän Graves von dort nach London 24. Mai 1859 und die anderen (weibliche oder jüngere Stücke) am 21. weiters Zante. wo Hauptmann Roth in der Nähe von Keri ein in einer Haar- Mai) (4. wo Baron Schilling die vorhergehenden Tage noch keinen Pirol sah. Nach Lindermayer kommen Alte und Junge im August und sind Mitte September alle fort. Schmidt. jedoch zu ist reden. zugleich mit dem Kuckuck Lord Lilford. woselbst wir am 14. 1866: 18. Krüpers. was wenig wahrscheinlich ist!). den innerasiatischen Steppen aus. April auf (Mittelzeitcn). indem er sagt. August erfolgte. Die Inseln scheint der Pirol zahlreicher aufzusuchen. „einige Paare Trotzdem Durchzugsvogel gelten. für Griechenland Erhard dies schon stellt L. Mai einzelne und am 16. für als ist kaum zu es bezweifeln.

z." Feigenmast werden diese Vögel in der Tat unglaublich fett. so ist es ganz erdaß Lord Lilford sowohl unter den vielen im September die Gärten von Korfu belebenden Pirolen. d. B. ein vielbegehrter und vielverfolgter Leckerbissen ist. sollen. Übrigens halten sich die Pirole höchstens bis in den September auf diesen Inseln auf. diese Früchte sind seine Lieblingsnahrung und sein Fleisch erhält dadurch einen Wohl- geschmack. schauung diese Auffassung durchaus nicht vieler Ausdruck geben zu ') Auf Paxos im 2) Vogelfang. April 1894 erbeutet wurde. Feigenfresser. Daß der Pirol in Griechenland. Wer in die Schwierigkeit der Nomenklatursregelungen eingeweiht ist. wenn auch mißmutig. Pyrrhocorax graculus (L.^) welchen ich vollständig beipflichte. insbesondere zur Herbstzeit. Brehm^) aus Griechenland und Deutschland beschriebene Oriolus aureus (mit gelben Spitzenkanten an den Schwungfedern der Männchen und gi'auen bei den Weibchen) längst fallengelassen werden mußte. Lindermayers und Erzherzog Leopolds. Unter den aus CJriechenland stammenden Vertretern vom Pirol im British Museum und jenen von Athen und Sarajevo verdient vor allem ein partieller Albino mit reinweißen Flügeln und ebensolcher Brust Erwähnung (Museum Athen). wissen Sonninis Reisebericht wir schon aus welcher von sehr vielen späteren Autoren wiederholt wurde und Stelle folgendermaßen lautet: „Der Pirol kommt auf den wo die (1801). . gebotenen nie einen alten Vogel antreffen konnte. daß die rotschnäbelige Alpenkrähe einstmals viel zahlreicher im Lande vorhanden gewesen sein muß als heutzutage. Da im Herbste junge und alte Vögel zumeist getrennt ziehen. S. das Weibchen von der Insel Skyros (Herbst 1894). daß die in Betracht kommende Erstbeschreibung der Alpendohle auf graculus. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt. In neuester Zeit hat man plötzlich herausgebracht. jene der Alpenkrähe auf pyrrhocorax Obzwar unanfechtbar ist. ihre Untersuchungen wenigstens bezüglich der wenigen hundert europäischer Vögel abschließen möchten. h. glaube ich der Andaß es füglich denn doch einmal an der Zeit wäre. Von dem hier befindlichen Paare stammt das ganz besonders tiefgelbe Männchen aus dem Valle di Korissia auf Korfu. obwohl sie daselbst paßt. wenn die Feigen reif werden. 64. Aus der ornithologischen Literatur des Gebietes sowie mündlichen Erklärungen Krüpers ist deutlich zu entnehmen. betreffende südlichen Liseln des Archipels (im Herbst) schon zu der Zeit an. welche die Regelung der wissenschaftlichen Benennung sich zur Hauptaufgabe gemacht haben. wo es von Santarius am 20. L. nämlich anfangs August. daß sie nach den Erfahrungen vieler. daß der von Chr. Daher nennen die Griechen diesen Vogel „Sykophagos".) — Alpenkriüu'. fast durch- Durch die wegs nur geschossen und nur selten mit Schlingen gefangen werden. und es verdient hervorgehoben zu werden. daß diejenigen. wo es keine Feigenbäume gibt. April und besonders im August. gefallen. nicht besitzt. Schließlich werden Euböa (Lindermayer) und Santorin (Donglass) als seine Rastplätze ausdrücklich genannt. läßt sich ja diese fortwährenden Abänderungen. den es in Ländern. als auch unter Dutzenden daselbst auf dem ^Markte aus- klärlich. der Anfänger dagegen verliert die Geduld und wird unserer schönen Ornithologie dadurch geradezu entfremdet.246 Ornis balcanica.

daß aber im Westen. Den ältesten Anhaltspunkt für das Vorkommen in den griechischen Gebirgen bietet jedenfalls das gegen Ende des 18. aber wegen der schweren Zugänglich keit die Eier unmöglich beschafi'en kann. endlich ein prächtiges Paar alter Vögel von Guic- von Herrn Merlin ein zweites am 7. ausdrücklich den endlich v. daß es heutzutage mindestens in den Gebirgen Attikas (Hymettos und Pentelikon) diesen Vogel nicht mehr gibt. Sclater. im Museum der Universität in Athen. . Apfelbeck am 28. wie Gloger vermeinte. Zu den obigen Ausführungen sei hier bemerkt. Die beiden letztgenannten Gebirge erwähnt Simpson. Ibis 226) zu Oxford. ein altes Männchen mit regelwidrig verlängertem Oberschnabel von 1840 aus Griechenland in der ehemaligen Kollektion des Herzogs von Leuchteuberg. rwpestris eine Endlich erfuhr Hauptmann Roth im Juli 1898 von einem Hirten in Arachova. vermutlich ein Paar. woselbst übrigens Chr. das weitere Aufenthaltsorte als Parthenongebirge bei Tripolitsa. als der Vogel eben einem Karsttrichter Inseln torin (Thera). niemals sämtliche hohe Gebirge bewohnte. nämlich Sansie nach Fiedler im Herbste erscheinen soll. Heldreich und tatsächlich Sicherheit noch nachgewiesen dem Peloponnes auf ist das der einzige Ort. auf dessen Felsen entflog. Mai 1857 am Parnaß erl)eutet. ferner sei sie sehr scheu. Im Parnaß betrat Krüper 1859 eine Felshöhle. in welcher außer einem Paar Alpenkrähe ihre Jungen fütterte. der Kustos des hiesigen Museums und Entomologe V. Sammlungen sind mir London. um an den Quellen zu trinken. und wie mir Krüper vor wenigen Jahren erzählte. fliege ungemein hoch und geringer Anzahl die Schluchten füi* werde daher sehr Weiters war des des selten erlegt. den Taygetos und den Paniaß. British-Museum. pyrrhocorax ist und daß in diesem Lande von der Art leider überhaupt nur ciardi als sen. dürften aber wohl ähnliche sein wie bei uns in den Alpen. in Aetolien. bereitet es seinem dortigen besten Sammler alljährlich Arger. Die Gründe dieser Abnahme sind nicht recht klar. gegenwärtig im Museum zu Augsburg. welche in Griechenland bisher noch nicht genommen worden Cl. legt hatte. In den: folgende Belegstücke aus Griechenland bekannt geworaltes Weibchen aus der Umgebung von Athen. daß in Griechenland P. Jahrhunderts von Bauer (Tafel 66) hergestellte Bild 1904. graczihis jetzt ungleich seltener P. 247 Griechenland. Mai 1900 am Kamme des Oxyägebirges bei Karpenisi zwei Stück. werden kann. daß dieser einige Jahre vorher eine Aipenkrähe in der Umgebung für die Küche ersind.. und Euböa (Lindermaycrj. sie nach dem Grafen von der Mühle am häufigsten im Oeta und nennt dann Lindermayer die Gebirge Akarnaniens.III. p. daß er wohl Niststellen des Vogels kennt. Aus alldem geht hervor. daß sie nur zur Sommerszeit an den Fuß der Berge herabkomme. mein lieber Freund. in nächster Nähe beobachtet zu haben ver- sichert. Von werden nur zwei genannt. erlegt Stück von ebendaher im Museum auf Feste Koburg. während ich wo sie Parnaß heutzutage mit im Taygetos und überhaupt keine Spur finden konnte und auch meine Nachfragen ohne jeden Erfolg blieben. Leonis 1895 in der Hochregion des Delph einen solchen Korallenschnabel genau erkannt haben will. und zwar angeblich von den kleinasiatischen Gebirgen her. wo sie zu finden sein soll. in der unveröffentlichten „P^auna graeca" von Sibthorp (s. Bezüglich des Festlandes wird die Alpenkrähe zunächst von Hymettos und Lindermayer in Pentelikon augegeben mit dem Beisatze.

den Gebirgen sehr häufig sein soll. woselbst diese Art niemals beobachtet Islands" wurde. Alpenkrähe. den prächtigen sjjärliche Vogel endhch einmal in der Freiheit beoljachten können. "^l Am Schar von über 50 solcher Dohlen. hielten durch die Liebenswürdigkeit des Herrn Hauptmannes Roth erhielt das Museum aus der Gegend von Agoriani im Parnaß je ein Paar junger und alter P. Jidi 1894 auf der Höhe der Kiona sieben Stück und tags darauf in den Felsabstürzen gegen Norden zu eine sie in sie Umso die sämtlichen griechischen Inseln. leider auch hier uner- zu bheb. sei als die wohl Pyrrhocoraoc alpinus vielleicht Mit Ausnahme von Euböa. meidet zahlreicher bewohnt sie die gebirgigen Teile des Festlandes. vom Taygetos. Maß und Gewicht Partie Eier dieser Art im Parnaß für ihn gesamnrelt meist werden von sie in der Zeit vom 20. . dem Parthenion und der Hochebene von Ti'ipolitsa. füllt fyrrhocorax pijrvhocorax. so ') „Zoologist" 1861 enthält unter dem Titel: „Note ou tlie alpine chough as observed in tlie Juuian den Abdruck des betreffenden Teiles der liekaunten Arbeit von Lord Lilford (Povvys). Erst führten auf. daß auch hier wie anderwärts der Beginn der Legezeit ziemlich unregelmäßig genannt werden muß. vollauf seine Richtigkeit. anders gewesen sie in Grie- In früheren sein. 26-6 26-9 25-6 mm 90 75 cg Gew. bekam Vögel zu sehen. wobei jedoch das Festland von Albanien mit den jonischen Inseln. alle sehr tief und schwer zu- gänglich. verwechselt erscheint. wo L. so daß mein sehnHeher Wunsch. fast Höhe sich in beträchtlicher den Xerowunibergen neben der Langhäda- in schlucht in Lakonien ein von der Alpendohle besetzter Felstrichter befinden. ich ziemlich viele der wie die Untersuchung ergab. Parnaß. ein Gebirge herabfliegt. und zwar meistens paarweise. mehr Reste vorhanden sind. einziges Ei vom Veluchi für das Athener aufzubringen. drei Stücken sind: L. Juli sahen wir dann bei der Besteigung den ganzen Tag über welche. aber in den letzten drei Jahrzehnten wurden fast alljährlich eine und in alle Welt verschickt.).248 Ornis balcaiiica. daß auch in Griechenland die Alpendohle im die tiefer gelegenen Teile der Krüper nur. aber erst bei der Besteigung des Taygetosgipfels Die Bruttrichter sind dort. „Ibis" l«6ü. bis 22. pyrrhocorax. des Korax (Vardusia) Weiters soll 18. welche er dort Ende men vom Juli 18'J8 erbeutet hatte. — Für (L. ZuMai ausgenommen. Lindermayer und Graf von der Mühle kannten sie bereits von den höchsten Gebirgen Mittelgriechenlands. 37-7 35-5 346 mm Br. 83 Aber auch schon Ende Mai sah Krüper im Parnaß öfters bereits flügge Junge. wo der Vogel kolonieweise zusammen mit Columba livia und Colaeus inoned'ida in tiefen Karsthöhlen brütet. Gegenwart hat der Ausspruch die chenland häufiger zu finden mag Jahrhunderten dies in Brehms daß „Tierleben". Krüper Winter scharenweise Anfangs gelang Museum in es Auch die Stücke im Museum zu Athen stam- beobachtete. Die Gebirgsdohlen stets in solcher damals prachtvolle Flugspiele sich aber Höhe. daß ihnen unsere Schrotladungen nichts anhaben konnten. Ali)cn(lohle. Ich traf am 15.

Besonders häufig soll er nach Lindermayer und Graf von der iMühle auf Euböa vorkommen. In der Umgebung der Casa Inglese auf Kephalonia fand ich in den dortigen Tannenbeständen des Ainos im März 1897 zwei Paare. im oberen Teile des Kladeostales verriet sich mir Mai 1898 der Eichelheher durch seinen weithin hörbaren Ruf und die folgenden Tage bekam ich sehr viele im ausgedehnten Eichenwalde Kapellis (Pholoe) zu sehen. Brelim und Päßler (Eierwerk) und AI tum. namentlich in Arkadien. Auch in der Maina bekam Graf von der Mühle Östlich von am 25. wo daselbst der Vogel einen geeigneten Platz zur Fortpflanzung finden kann. Andere Paare gab es auf diesem Berge noch in einer Höhe von 1500 1550 m. Die Vögel waren überall ungemein vorsichtig. Ein Standvogel der verschiedensten Landesteile. Hilaire fest sowie etwas später Fiedler für die mit Tannen bewachsenen Schluchten des Olonos. In Aetolien Vrachorisee am bei Metaxa zwischen dem Phidai'is und dem großen ^ sowie jener an der Phidarismündung. bei Govino — wobei es mir freilich nicht recht klar ist. ihn Graf von der Lindermayer bemerkte ihn waldungen. aber auf dem griechischen Festlande. Dubois. Zahl wie etwa in Als Bewohner der Olivenwälder von Korfu. ein Nest mit Jungen. Am 2. Juni 1862 wurde auf Korfu von Sperling ein kaum flügges Junges geschossen. . Obwohl häutiger in den Waldungen der Gebirge. März 1897. wenngleich nirgends in solcher den Wäldern Mitteleuropas. Für Mittelgriechenland führten Brutvogel an. sind aber sonst ganz regelrecht gezeichnet. und auch im OHvenwalde beim Markutsasee gab es mehrere Paare.III. Livadiiia Vorkommens sind Agoriani (Hauptmann Roth). fehlt er jedoch auch nicht den Niederungen. erfahren wir von dem letztgenannten Orte. Die Eier zeigen eine stark grünliche Grundfärbung. Kalikiopulo. schoß einen Hoher krank und erbeutete ein altes Weibchen. 249 Griechenlaud. und zwar jener an der Bucht von und Levkimo gelegenen. . daß sein Verbreitungsgebiet ül)erhaupt bis nach Griechenland reicht. Jedenfalls bilden sie einen für Griechenland seltenen Fund! Weiters beobachtete ich den Eichelheher zur Brutzeit zweimal in den Vorbergen des Malevosgebirges zwischen Kalamata und Sparta und im Taygetos von oberhalb Anavryta angefangen. Arachova und im Parnaßgebiete. wenngleich nicht mehr so zahlreich wie Drummond und Lord Lilford. lernte ich ihn im Winter und Frühling kennen. wo am 14. ist er vor allem ein Bewohner der Auwälder \im die Vrachori- wo ihn Simpson fand. nur ein Gelege von fünf unbebrüteten Eiern wurde doch noch aufgetrieben. Die Tatsache. wo er sowohl in den Olivenwäldern als auch in den Aubeständen seinen Wohnsitz hat. Strimnieneas Eichelheher für uns sammelte und Krüper vor Jahren im Mai auch einige Eier Orte seines dortigen erhielt. Theodoros unweit davon und die Waldungen bei Gumeron in Eiis. In Akarnanien seen stark verwilderten zeigten sich einige ' 29. bis zum höchsten Nadelholzgürtel.) — Eichellieher. Kythera soll der Eichelheher nach Jameson von Frühjahr bis Herbst bewohnen. und zwar auf dem Peloponnes. Hier brütet der Vogel in größerer Zahl und die meisten Nester enthielten Junge in verschiedenem Alter. Baedeker. die Gegend bei Hag. Garrulus glandarius (L. wo St. woselbst der Vogel sich allerdings Mühle und Lindermayer anfangs nur im Herbste stets am in als den Eichen- bemei-kbarsten macht. Juni 1898 sich eine Familie großer Jungen herumtrieb. stellte ihn nach eigenen Beobachtungen zuerst Geoffroy-St.

wurde unter genau ausgeführt und sämtliche in Frage kommenden Autoren stimmen darin überein. was auch durch die neun Stücke unserer Sammlung von den obigen Orten bekräftigt wird. ihre leicht Ein am in von dem bemerk1894 3. Äfai Ein hier von mir geschossener und nicht sogleich gefundener Steinkauz wurde sofort von Elstern gerupft.). daß sich die Heher Griechenlands durchaus nicht von mitteleuropäischen in Gefieder. April und J\Iai zahlreich antrafen. Sammlung gegen Ende Dezember serer Von weiter nördlich wurde ein Stück in unLamia geschossen und Drummoiid bekam bei einzelne Stücke aus Thessalien. Auch im dichten Tannenwaldc oberhalb Segditsa in den Verbergen der Kiona be- obachtete ich welche am 14. Er sah sie während der Reise gewöhnlich gesondert von anderen Vögeln auf liüsche aufsitzen und auch für kurze Zeit sich auf die Erde herab- Wenn senken. In Akarnanien halten sich die meisten im niedrigen unteren Phidaris und bei Naupaktos auf und nicht minder Gebüsch der Niederung am Düne viele gibt es auf der Lindermayer von Agulinitsa bei Pyrgos. Eine riesige Anzahl brütender Elstern gibt es aber auch unweit davon. wo wir im ni(." Wipfeln des stillen ebenso wie in Pinienwaldes (P. alltägliche entfernt. wie diese Vögel überhaupt nach ^) Pyrus amiiydalifonnia . In ist sie Umgebung von Athen würde man sie vergeblich suchen. Heldreich wiederholt) nur in der Ebene der von Marathon zu finden.drig. halepensis) dem Tamariskendickicht an Männehen am von Agulinitsa brüten auch sehr der Phidarismündung. sowohl hoch als auch untersuchtes Nest enthielt acht Eier. wäre eine welche wir durch Sounini erfahren. lichtbraunen Schwungund Steuerfedern ohne jeglichen Metallglanz und stellte fest. baren Nester.und Zug übers Meer stattfindet. Akarnanien und dem in gegenüberliegenden Teile des Peloponnes: bei Patras. Pica catidata Boie — Eistor. Ich selbst sah die meisten Elstern ebenso wie der Ebengenannte und auch Kapitän Sperling. welche zugleich mit der Turteltaube P]nde August auf den griechischen Inseln ankommen. der Eichelheher auch streicht in Griechenland zur Herbst. Kavassila. Wie überall so interessante Neuigkeit. Hier schoß ich ein 1894 mit gänzlich abgetragenen. und welches war das sein Daß woher mögen diese Wanderer wohl gekommen Ziel ihrer Reise? Griechenland nirgends der schwarzköpfige Heher vorkommt. daß die Nester fertig waren und meist sechs Eier enthielten. mit wilden Birnbäumen^) und Pinien versehen. Dieser berichtet nämlich Winterszeit weit umher. östlich Missolonghi und Actolikon in den dortigen ausgedehnten Olivenwäldern sowie Auwalde rings um die beiden Vrachorisecu. April 1858 mit acht altes 25. die Elster als Bewohnerin von ganz Griechenland bezeichnen zu doch für gewisse Landstriche daselbst eine sehr gewöhnliche. Diese Aufenthaltsorte beschreibt am mit den Worten: „Sie liebt die Sümpfe mit Rohr und Tamarisken bewachsen und die besten an dieselben stoßenden Ebenen.^öU Ornis balcanica. In den viele Paare. denn in Attika nach Krüper (dessen Angaben v. Pyrgos und Olympia. ist sie Erscheinung. der sie ganz mit Recht für echte Standvögel hält. daß aber ein völliger von ziehenden Hehern. in dieser Art Pica pica Weit können. Größe usw. (L. April Eiern. Krüper fand hier eines am 18. Juli 1894. unterscheiden. hier kein Irrtum vorliegt.

Gerade der Versuch des letztgenannten. letzterer mit folgenden Worten darstellt:^) „Am Parnaß sehr traf ich sie einzig in den Tälern in der Region der Olive und der Rebe. (187:s). für die — Wenn ich schließlich die Elster für Drummond Korfu als häufig und Lord Lilford bezeichne. selten Colaeus monedula (L. griechischen Inseln scheint sie auch nicht eine jede zu bewohnen. und überhaupt bezeichnen schon die Mitglieder der Elster hier als sehr verbreitet und mit denselben Eigen- zu sehen waren. in seiner Auf diesem Standpunkte beharre ich trotz der Angabe Drumraonds Arbeit über Makedonien. um mit der Form collaris Drum. p. daß in Akarnanien im Winter beide Formen vorkämen.). Birds of Eur. ins Reine zu kommen. in jeder Hin- dort gab es recht viele Elstern.m in Albanien zu brüten. 513. daß es sich hier ebenso wie in anderen Balkanländcrn weder um eine besondere Spielart. Sehr viele Elstern dürfte es auch heute noch im Gebiete des Parnaß geben.251 GriechenlaiKl. collaris in Thessalien in großer Zahl be- monedula daselbst niemals. de Mor. ist mindestens auff'allend. obachtete. und zwar im Valle di Ropa und Korissia. bei Katakolo. daß er C. Euböa Erhard Lin- Kykladen im allgemeinen als Standvogel. Aus Thessalien stammt ein am Weibchen und auch sicht typisches Von den dermayer 17. Ich erhielt Woche des Mai in den Tälern des nördlichen Parnaß. ') dagegen C.. daß im Winter ein Zuzug von anderswoher stattEbensowenig kann ich es mir findet. viele viele Eier in der zweiten von ihnen waren mehr oder weniger bebrütet. wo in Auf dem übrigen Peloponnes nenne wo sehr „Exped. nachzuweisen. viele scient. April 1894 einem auf einem Erdbeerbaume (Arhutus unedo) angebrachten Neste sechs frische Eier. Mesongi. Ich habe den Dohlen Griechenlands besonders große Aufmerksamkeit gewidmet luid zu erlangen getrachtet. was Krüper und ich entschieden bezweifeln. sondern lediglich um individuelle Verschiedenheiten der Färbung des Nackens und des Halses handelt. Ich begegnete ihr auf dieser Insel im Jänner und April sehr oft. fügt aber noch hinzu. — Dohle. 384). acht Tage darauf bereits flügge Junge antraf. und trotz der langatmigen Auseinandersetzungen Simpsons (Ibis 1860. Mai 1894 bei Velestino erlegtes. erfuhr ich in der Gegend von Pyrgos. Bd. erkläi-en. wie dies Krüper und Seebohm. Lycos moiiedula L." Wie unregelmäßig die Paare übrigens auch in diesem Lande das Fortpflanziings- ich am See Muriä am 21. u. so halte ich damit denn jener nennt sie hier und dieser sehr häutig. Die gewöhnliche Zahl in jedem Neste war sieben. Braganiotika und Govino. noch um eine lokale Form. . ich noch die Gegend von Argos und Sparta. geschäft beginnen. im Frühling dagegen collaris in der Klissura ihre Niststellen bezieht. Eine Reihe von sechs aus großer Zahl ausgewählter griechischer Dohlen zeigt viele das ganz deutlich. Im Valle di Korissia entnahm ich am 21. Graf von der Mühle iu Griechenlaud wirklich nicht verfolgt werden und infolgedessen keck sind. Dresser." die schaften ausgestattet wie in Westeuropa. während monedula nordwärts Ich kann dem gegenüber zieht. daß Jameson die Elstern auf Kythera bloß im Frühling und Sommer beich bekam auf dieser Insel überhaupt keine zu Gesicht! merkt haben will führt für sie auf. IV. Mai einem Neste die Elster vom ersten frischen Ei wegscheuchte und unweit davon. Dadurch gelangte ich zu der Überzeugung. den Mittelweg zwischen ein. III. p. dann bei Strongyli.

nachgewiesen. versichern. Mai 1894) und viele hunderte nisten in der großen Klissura sowie in den kleineren Schluchten des Arakynthos oder Zygos- Märztagen zum Brüten in oder am Varassovo und der Felsiusel Oxiä. scient. Hilaire). dann am Tripodolakos und bei Astakos traf. Diese ansehnlichen Siedlungen wurden schon 1858 von Krüper. Wenige Dohlen beobachtete ich am 29. da ich im Jänner und noch im März riesige Scharen zwischen Missolonghi und Aetolikon. (Jbgleich die Dohle durchaus kein seltener Vogel des Gebietes doch nicht alle Gegenden zu. so Ende Mai 1873 und 1875 von hochgelegenen Brutplätzen Eier. deren erstes (Gefieder sehr abweichend licht gefärbt ist. felsigen Eilande') im Lakonischen Meerbusen gebirges Außerdem fand Lehm. Die Federn des Halses sowie des Nackens bis zum Kücken hinab sind nämlich bei ihr von der lichtaschgraucn Farbe des Rückens von Conus cornix. dagegen nimmt ihre Zahl gegen Westen bedeutend zu. Für Mittelgriechenland ist sie als Brutvogel für Karpenisi (Graf von der Mühle) und das Parnaßgebiet Aus letzterer Gegend erhielt Krüper mehrmals. Marina (Fiedler). Es machte ganz den Eindruck. Zea (Keos). daß ihre Scharen sozusagen die Sonne verfinstern. März 1897 im Gebirge oberhalb von Naupaktos. Möglich. 1860 von Simpson untersucht. (t. an den Brutplätzen sowohl deutlich recht gefärbte Stücke zu sehen sind. . Jedenfalls Sie ist. lichtnackige als auch vollkommen und habe dafür auch Beweise mitgebracht. Tinos. St. hier einer der wenigen Standvögel der Insel (Jameson) und ebenso angeblich auf Korfu (Drummond). ist. so regel- sagen ihr wie aus den folgenden Verbreitungsangaben ersichtlich ist sie im allgemeinen im Norden des Landes häufiger als im Süden. in der Nähe \'on Kap Papa in Elis (Simpson) und die drei Trinisi genannten. welcher die alte venezianische Stadt d'El-Bourgo trägt (J. in riesiger Menge im verlassenen Turme des Monastir Hag. daß hinsichtlich der genannten OrtHchkeiten. während die neu hervorsprossenden Federn bereits die gewöhnliche Dohlenfarbe besitzen. verzeiclnict ^efmideu. und zwar trieb sich ein ungeheurer Schwärm. was ich 1897 bestätigen konnte. Auf dem Peloponnes gibt es folgende bisher bekannt gewordene OrtHchkeiten ihres Vorkommens: Tripolis (Lindermayer). hier besonders zahlreich in den Wänden des ungeheuren Granitfelsens. gleichviel üb im Winter oder im Frühling. Kythera. wie Philijjpson treffend bemerkt. Ganz unglaublich große Scharen schwärmen ist. als er schrieb: „So häufig in Morea. *) Ich lialjc (lieselbtui aiis. Ich konnte bei meinem viermaligen Besuch von Korfu nur ein einziges Mal diese Ai't beobachten. daß Degland diesen Punkt im Auge hatte.und SandsteinAvänden von Gythion. Jänner 1897 auf Feldern herum." Unter den Inseln wurde die Dohle bisher auf den folgenden beobachtet: Euböa (Lindermayer und Graf von der Mühle). nördlich löcherten ich etwa 30 Paare bei Platanos in den siebartig durch- (unweit von Pyrgos) angesiedelt und eine ganz gewaltige Kolonie in den Spalten des Lcuchtturmfelsens an der Einfahrt in den Hafen von Pylos. Schließlich kaufte ich von Strimmeneas eine auf Skyros 1894 geschossene junge Dohle. kleinen. ein charakteristischer Mitbewohner in allen Städten im Tieflande von Thessalien.2J0J Oriiis balcauica. unweit davon suchten bei Juritsa eine Menge Dohlen die Felder ab (1. von denen ich einige erwarb. ebenso bemerkte ich dies in Velestino. vermischt mit Saatkrähen.sciiließlicli auf der Karte der Expöd. durch Lamia und Pharsalos. de Mor. als ob es sich hier um vorübergehende Besucher handelte. Diese beiden Autoren stellten aber außerdem noch einen namhaften Zuzug von Dohlen zur Winterszeit fest. an der Nordküste der Insel unweit Kap Katharina am 22. Im östlichsten Teile des Vrachorisees bereiteten sich viele Paare in den letzten den Höhlungen dicker Platanen vor.

Hier ist die Saatkrähe zunächst ein alljährlicher Wintergast auf Korfu. Auch auf Petald zeigten sich welche. auf fast allen Ausflügen in der Umgebung von ungeheuren Saatkrähenschwärmen in der Zeit vom Am 4.III. daß ich die Saatkrähe nur auf Korfu und im Westen von (iriechenland beobachten konnte. — Saatkrähe. Jänner bis 10. bei Mandukio herum und an der Nordküste sah ich ziemlich viele auf den Feldern. März. welcher nur noch bei weitem Mai 1894 übertrofien wird. nirgends und von niemandem beobachtet worden. an welchem Tage ich unweit am nördlichen Seeufer bei Juritsa sechs Saatkrähen in Gevon Nebelkrähen und Dohlen antraf und nach längerer Verfolgung auch eine davon erlegte. aber gegen Abend überflogen viele tausende die dortigen Lagunen nach Norden. Abzug gegen Ende Februar. ja teilweise einen ganzen Sehwarm. die Ankunft Mitte November und den Abzug . Offenbar für den östlichen und südlichen Peloponnes gilt die Bemerkung Graf von der Mühles. daß die Saatkrähe sehr häufig im Winter in den Ebenen und Olivenwaldungen Attikas ist und erst beim Erwachen des Frühlings in die nördliche Heimat zieht. gab es ihrer nicht allzuEin Schwärm von etwa 30 Stücken trieb sich bei heftigstem Platzi-egen viele. Schwärmen auf den Ackern am Südufer ziemlich später Zeitpunkt. April waren über dem Olivenwalde östlich der Stadt 27. daß er im Winter 18B8 jeden Abend tausende vom Spercheiostale gegen die Bucht von Lamia (Stylis) streichen sah. Meiner Reiseeinteilung ist es zuzuschreiben. März 1897 an der akarnauischen Westküste bei Chalkitsa. bedeutender Anzahl nach Drummond wo sie in im Oktober ankommt und im Februar gegen Norden abzieht. Heldreich sagen. begegnete ich vielen Saatkrähen im Tale landeinwärts von Naupaktos März 1897) und tags darauf ungeheuren des großen Vrachorisees — ein durch eine Beobachtung am 2. daß es ein einjähriges Männchen war und in diesem der letztgenannten Gegend sellschaft Jahre nicht gebrütet hatte. aber am 27. verViel häufiger und zahlreicher ist sie den ganzen Winter in Akarmischt mit Dohlen. April 1894 sah ich dicht bei Missolonghi noch Im Jahre 1897 begegnete Missolonghi ich großen. Festlande. und auch Dr.') Zur Zeit meiner Anwesenheit auf Korfu im Jänner 1897. Kriiper und V. ') Anfang Etwas abweichend davon vermerkt was für Attika wohl richtiger April. sowie zwei Stück nach heftigem Sturme im Hafen Hag. B. Pantelemono (14. Euböa ausgenommen. Die Sektion ergab. Nach Lord Lilford genauer: Ankunft gegen Ende Oktober. Gleichwohl erwähnt Lindermayer. Daselbst beobachteten Simpson und Sperling beträchtliche Schwärme am nanien. März 1897) und einen starken Durchzug beobachtete ich am 3. auf den Inseln östlich vom zur Winterszeit erscheint als im Westen. Fuße des Zygos (Arakynthos). JOo Grieclienland. wo sie in den Ebenen und Sümpfen reichliche Nahrung finden. daß sich die Saatkrähe nicht selten im Spätherbst und Winter auf ungepflügten Ackern zeigt. Hier waren untertags nur einzelne sichtbar. Corvus ft'ugilegus L. aber trotzdem glaube ich nach allen mir gewordenen Nachrichten schließen zu dürfen. Viel mehr Beobachtungen besitzen wir von der Westseite Griechenlands. Lindermayer sein dürfte. nur einzelne zu bemerken. daß sie im Osten nicht so häufig So ist sie z. Endlich (29.

sah ich am 13. Auch die Gegend des Hafens Hag. dann auf Petala (25. Juli bei Stromvi zwei zwei Tage darauf von Granitsa. Als Standorte unter den Kykladen nenne ich ausdrücklich: Evreokastron. Naxos. sehr alten Vogel auch einsandte. angegeben wird. im Alpheiostale ober- halb von Olympia. und zwar ziemlich häufig (24. wie ausdrücklich von Lindermayer und Sperling hervorgehoben wird. daß Saatkrähen selten Corinis cornior L. So z. Erhard. Mai 1898). teils am Zuge nach Norden wahrnahm und einen Schließlich sei vom 3. Entschieden häufiger als in der Ebene habe ich sie in den Gebirgen angetroffen und in mehreren dieser ist sie nicht so selten. Heldreich angeben. Drei Junge wurden dort auch geschossen. ob der Mangel an geeigneter Nahrung oder das heiße Klima des Landes die Ursache davon ist. gegenüber der Quarantäneiusel Hag. Dezember 1895 bei Marathon erlegtes und präpariertes Männchen vor. daß sie auf diesen Inseln an Zahl alle anderen Corviden weit überragt. wo am 3. an der Seebucht von Aetolikon und in der Umgebung von Patras Schwärme bis zu lOÜO Stück Saatkrähen teils am Strich. zu brüten. um überhaupt noch daß dies gar nie festgestellt wurde. wo namentlich am Kap Muntsara oder Mutsoma (Ostküste) sich viele am 19. Mai 1894 ein Nest mit drei frischen Eiern. moneclula vorüberzogen.. scient. Auf den Kykladen ist die Nebelkrähe ebenfalls Standvogel (Sonnini. so muß ich entgegnen. Juni 1894 herumtrieben. Februar 1897) und dem gegenüberliegenden Festlande. ich scient. v. April 1862 ein Paar und ich am 12. de Mor. Wenn Simpson bemerkt. dann bei Lala und auch beim Abstiege von diesem Plateau gegen Platanos zu. wahrnehmen. bei Patras. März 1897 tausende zusammen mit Corv. Hier verfolgten mehrere auch ein Paar Steinadler. als Krüper und v. in Griechenland verbleiben. Auf Korfu stellte sie bloß Drummond als eine gelegentliche Erscheinung festSie scheint dort sehr selten vorzukommen. Auf dem Peloponnes. am 12. gegen den Mornos abwärts.254 Ornis balcanica. Familien. daß auch Baron Schilling März 1899 in den Olivenwäldern bei Angelokastron. Das Nest war in der Gabel einer älteren Seestrandskiefer angebracht. bei Musinitsa wieder viele und Im Parnaß beobachtete Hauptmann Koth mehrmals Nebelkrähen im Juli 1898 bei Agoriani. am 17. In Westgriechenland konnte ich einige bei Juritsa am Vrachorisee (2. erwähnt. Heldreich) und ebenso auf Euboa (Lindermayer). Juni 1894 zwei Paare vorfanden. die wahrscheinlich alle in den zahlreichen Spalten des Kongiomeratgesteines . Auch fand ich selbst im Walde von Piims halepensis in Attika. Im Osten des Landes fand sie Graf von der Mühle bei Lamia und um Athen als Standvogel und es liegt mir ein von St. — Nelielkräho. sowie endÜch in den Xerowunibergen des Taygetos überall einzeln. wo Krüper am 21. Pantelemono bei Astakos beherbergte mehrere Paare. Georgios. geradezu sehr viele. 1894 längs des Weges von Araphissa nach Segditsa viele. der Vollständigkeit halber Dezember 1898 bis 21. In weitaus geringerer Anzahl als in anderen europäischen Ländern tritt die Nebel- Es ist nicht bekannt. fand sie für dessen Gesamtgebiet sie Graf von der Mühle von der Exped. B. frugilegus und Cul. Aber auch die ebenen Landesteile und die Küstenstriche sowie die Inseln meidet sie nicht. Erhard sagt. de Mor. Mai 1894). Juli krähe in Griechenland auf. von denen sich die alte Ki-ähe sehr zeitÜch entfernte. Exped. Strimmeneas am 31.

indem er von hier Eier und Junge (von rius 255 Griechenland. Jänner 1897 Hymettos (Flügellänge 43 C7n). Außer dem oben angeführten. wo Santaei-hielt. auf Grund von drei. 53 muß es heißen: „Sie brütet Waldungen von Pinus maritima. sei Mühle erwähnten rötlichen Federränder. ferner Santorin. 1835) bei Viehherden antraf. C. als auch in Mühle S. dieser sowohl Baum ist in den hohen Gebirgen bekanntlich nirgends im . seltener auftritt. eine Beobachtung. aschgrauer Fleckung. Corvus corax. eine Erscheinung. und Pentelikon. a. 47. V) Ein bei Läla von H. vol. ') Bei Graf von der Kumeliens. Krüper Mykonos und Faros Gaiduronisos und Phaneri bei Syra. corax laivrencei. Roth am 25. ausgebrütete Nebelkrähenfamilie antraf flügges Junges mitbrachte.) Griechenland in ständig C. allerdings jungen Belegstücken vom Hymettos bezügliche Mitteilung findet sich hierüber von Hartert u. gab ich mit Freuden meine Zustimmung zur Abbildung wenigstens des Kopfes dieser sowie des mittel. — Kolkrabe und Corvus corax laivrencel Hiime Indischer Kolkrabe. typisch: Lahn Altes Männchen vom 21. corax lawrencei hat dagegen. Krüper als Brutvogel festgestellt). ergibt: corax mit reinem. I abgebildet: vom 22. Zool. Juni 1894 je eine in Felsspalten und auch ein eben wo sie Fiedler (7. Mai 1898 erlegter Vogel zeigt deutlich die Nur der bereits die Vollständigkeit halber vom Grafen von der erwähnt. corax sind. schließlich Giura (nordwestlich von Syra). Juli von Strimmeneas im Herbst 1894 Selbst von Skyros liegt mir ein erbeutetes junges Exemplar vor. wie solche bei C. aber auch anderwärts nicht ungewöhnlich ist. Es wurden infolgedessen auf Tafel C. Die ist. namentlich am Kopfe purpurbraun (schokoladebraun) schimmerndes Gefieder. die vor Jahren auch Dr. — (Siehe Tafel Während meisten die der I. d. Da um es sich hier einen wirklich interessanten Fall der Verbreitung der ge- Form handelt. L. Andersartige Abweichungen habe ich nicht gefunden. 1901. worden waren. am 24. April 1888 aus dem Gebiete des Parnaß mit vollkommen regelrechter Färbung und von Naxos vom Frühjahre 1894 von bei zwei solche zu je zwei Stück vor. denn Gebirge im Landinneren anzutreffen. p. November 1892 „Rosental" bei Marburg (Flügellänge 45 cm) und corax lawrencei: Altes Männchen Der Vergleich C. daselbst ausgebrütet machte. Athen genommenen Gelege liegen mir noch vom 20. cornix h. neigt namentlich im Osten ein Teil offenbar zur deren Heimat Nordwest-Indien bis zum Raben typische lebenden Form Euphrattale und Palästina C. corax. verteilter. VIII. und zwar gleichmäßig dunkler. corax in der Sammlung Brehms in „Nov. daß Lindermayer Corvus cornix fälschlich als Wintergast des Landes betrachtete und später erst für einen Standvogel wenigstens der Gebirge Nordgriechenlands erklärte.III.und uordeuropäischen Kolkraben nannten östlichen zu Vergleichszwecken. C.". erste dies- Kleinschmidt gelegentlich der Besprechung der Formen von C. tiefem Schwarz und blauem Glanz.

obwohl jedesmal die Jungen von den Soldaten ausgenommen wurden. für eine bestimmte Gegend geradezu bezeichnende Horstplätze oder Lieblingsaufenthaltsorte vor. liiUt. Auf Kythera traf Wutte drei Stück im südlichen Inselteile auf einem Eselskelette an. allein gerade . am Ich war sehr erfreut. ich ihn häufig. Außerdem sieht C. daß im frischen Gefieder die Färbung ganz ähnlicii wie beim nordischen C. dem Horste nähernde Silbermöwe fest- Kastellfelsen wie die bis beiden auf das heftigste anfielen und weg- jagten. beruht nicht etwa auf äußerlichem Ausbleichen durch stärkeren Sonnenbrand. Deka. sondern das Gefieder ist viel schwächer pigmentiert als bei corax und deshalb bleibt es nicht lange schwarz. kommt überall vor" beim Kolkraben kommen eigent- uralte. wie dies eben an den viel ist. Die neuen Federn von C. nicht grau wie beim typischen Griechenland beschäftigen. in der Bucht von Kalikiopulo. dann bei Braganiotika beobachtete ich wiederholt und zu verschiedenen Jahreszeiten den stattlichen Vogel. C. und zwar dem nahen Makaries und dem und Kap Erimomilos bei Melanes. Raben jede sieh Tage meines dortigen Aufenthaltes den alten Horstplatz im Mit Vergnügen sahen wir. ist wird der Rabe Hier fand auch Muntsara. corax wird in Mitteleuropa braun. wenngleich ganz kurz. Drummond und Lord Lilford stimmen vollkommen darin überein. schlanker aus. Er dem diesbezüglich in stellt der dem zwischen Mitte afrikanischen umhrimis und riesigen tkibetauus. der wenn man den Vogel gegen das Licht besonders. corax ist. Chalki bei Milos gelegenen .ä und O. sowie je drei Stück auf dem Ainos und am Strande von Lixuri auf Kephalonia. Nach Jameson Von Sonn in während ihn Erhard im i ihm und er hier Standvogel. für den griechischen Archipel nur flüchtig erwähnt. aber sie bleichen rasch aus und werden braun. Die Gefiederbasis Wenn ist weißlich. als ob sie jahrelang dem Sonnenlicht ausgesetzt gewesen und verblichen wären. aufgezählt werden. Je ein Horstpaar gab es weiters auf Petal.''' wir uns nun mit der Verbreitung des Raben im Bereiche des Königreiches sie mit den Worten: vollständig gekennzeichnet. an der Potamosmündung.256 Oniis balcanica. Aber auch in der Umgebung der Stadt. Nach Brehm ist er besonders häufig auf Syra'. zu ersten auf den heutigen Tag beibehalten hat. daß er auf ist und daß ein Paar alljährlich im Kastellfelsen horstet. dann als Brutvogel für Naxos Alfr. gleich stellen daß jenes Rabenpaar können. allgemeinen zu den Standvögeln der Kykladen zählt. an den Felswänden von Hag. welche für den naturkundigeu Reisenden von Interesse sind. wo er sicher horstet und auch vom Kronprinzen Rudolf erwähnt wird. so wäre lich corax. gestellt für (Krüper). corax lawrencei zeigen.. ferner ausdrücklich festG iura (Fiedler) und Santorin (Douglass). corax laicrencei auch griechischen Raben ersichtlich Hierzu fügt dann Kleinschmidt bei: „Der braune Anflug des Gefieders. Auf Zante fand ich einen Raben nahe der Festung und je ein Horstpaar in den Felsen des Skopos und der Vrachiona. ferner auf je eine Familie.xiä. sehr deutlich wird. stets und deshalb mögen solche Orte im nachfolgenden. so nie mögen die Federn auch noch so alt sein. Im September beobachtete dann Lord Lilford kleine Gesellschaften in der Buclit bei der Hauptstadt und auf Korfu sehr häufig dem nahen Vido.

ließ sie über eine Stunde lang sich an dem Fleische gütlich tun. Attika kann man sagen. aber wenn man Raben rings um Athen herumstreichen sieht. Sie auf den lange Zeit unter Wasser stehenden Den meisten in diesen Gegenden begegneten wir aber doch in den nördlich von Naupaktos gelegenen Vorbergen sowie auch am dortigen Strande. nahmen das Aas nur die Kolkraben an.III. Hier ist es vor allem der massige Stock des Varassovo. um die Überreste der Mahlzeiten zusammenzusuchen. mit welcher Schnelligkeit sich auf diesen Inseln Raben auf unseren Lagerplätzen unmittelbar nach dem Verlassen derselben einfanden. rings plätze die Vrachoriseen gibt es viele Raben. der diesmal die Hütte besetzt hielt. ja schon zu Fiedlers Zeit. ebenso das seit langen Jahren. konnte er jede Bewegung vei-folgen: so oft unten im Hafen von Kryoneri auf einem der Boote ein Hammerschlag fiel. Jura. gedenkt man unwillkürlich der Worte Krüpers: „Obgleich während des Frühjahrs und des Sommers Hierzu gibt viele Raben gesehen werden. Bezüglich des Vorkommens erstaunlich häufig ist. auf den Brachen am Ostende des großen Sees Futter suchend herum. ja sogar auf dem flachen Psathura angetroffen. Oinis balcanica. auf dem Lykabettos ansässige Brutpaar und endlich eine bedeutende Menge stets auf den Feldern der Umgebung der Hauptstadt bis zum Küstensaume des Piräus und den Felsen von Wuliasmeni. 257 Griechenland. Weiter östlich stießen wir auf den Odins -Vogel sowohl in der Hochregion des Korax als auch in der Niederung zwischen Chrysso und Itea und bei Arachova im Parnaß sah Hauptmann Roth einmal im Juli ihrer etwa 50 Stück versammelt. Podolovitsa den zahlreichen Schluchten des Zygosgebirges. wenige Schritte von mir entfernt. daß auch dort der Rabe noch in Athen ist er noch zu finden." jedoch Lindermayer eine ganz gute Erklärung. Als wir am Fuße dieses Berges einen Teil eines Ochsen als Luder für größere Raubvögel auslegten und Führer den ersten Tag über in der bereits dort befindlichen Hirtenhütte ansaß. UI. daß die Raben Einen besetzten Horst habe ich die vielen einzelnen Reiser. noch heutbedeutend. ist sehr finden genug passeade Horsthohen Bäumen und trieben sich ohne jede Scheu mitten unter gewöhnlichen Dohlen. Aber auch in den sumpfigen Niederungen der großen Klissura. berühre ich zunächst die Beobachtungen in Akarnanien und Aetolien. Es war stets interessant zu sehen. Ein viel kleineres Stück (g") erlegte dann Santarius unweit Missolonghi auf dem Kopfe eines verendeten Pferdes. Die Anzahl der in zutage horstenden Paare um wo sie bereits Simpson sah. von welchen er ein wahres Riesenexemplar (cT) erlegte. Da er nur 10 15 Schritte — von ihnen entfernt saß. in Sogar auf der Akropolis selbst auf dem Hymettos gesehen. sowohl in den tieferen Lagen bei Kryoneri als auch höher oben. 17 . Einen Tag später hatten sich wieder drei Kolkraben bei dem Ochsen eingefunden und Santarius. in Schließlich erhielt unser Museum ein Stück von Skyros. die Auf das Festland übergehend. Ein hier angeschossener Rabe wurde vor unseren Augen von seinen Kameraden jämmerlich gezupft und gezaust. Weiter nördlich wird er von Liudermayer für Euböa aufgezählt und von mir mehreren Paaren auf Xerö. indem er wahrnahm. Weitere Rabenhorstplätze gibt es dann und in in den Felsen bei Aetolikon. Während meines Ansitzes am folgenden Tage hörte ich unausgesetzt das Jammergekrächze des sein verlorenes Männchen suchenden Weibchens. sprangen die Raben schon entsetzt bei Seite. so gibt es doch nur einzelne Brutpaare. welcher mehrere Brutpaare zur Horststätte einladet.

Ein einzelner erschien beim Taygetoshoch- Am Griechenland ebenso wie in März 1860 15. Dezember 1894 Attika. Parnes. 23"5 — Nummer 1 4 im bosuisch-herzegowinischen Landesmuseum in Sarajevo. alt o"^ sovogebirge. Schnabel 7'8 cm lang. April bei Tripolitsa. Da die weiblichen Kolkraben bedeutend kleiner sind. alt. in nicht gerader 13. mit gerader Schnabelschneide und grauer Gefiederbasis . Linie von der d" 47 5 cm „ 25'5 cwi 44'4 cm „ 23-0 cm. dem Stamme wo Santaaus dem einer Felsen herauswachsenden Steineiche angebracht war. wo am Juni die beiden 6. Anchesmos. dgl. 23' 1 cT Insel Skyros 1894. jüngerer Vogel in sehr abgenutztem Gefieder 4. 33-G mwi und Breite cg. alt 4o'0 cm 43 cm Flügellänge Flügellänge. was deshalb ganz am ganz richtig bemerkt. daß sie nach Art der weise auf den Rücken der Schweine setzen. je ein Brutpaar beherbergte der Nikolaosberg bei Pylos. Sepien u. Mühle wie Graf von der er. Februar 1897 Varas- alt. 22. darf man nur Männchen mit einander vergleichen. Maß und Gewicht 200 in den Vorbergen östlich von Kalamata. April (Langhadis). Tag Junge und alte Derselbe enthielt drei etwa einen entweder faules oder noch nicht aufgebrochenes Ei. cm Schwanz zur Stirn Spitze gemessen 3. daß in Attika . alten Raben ihrer Brut noch fleißig Futter zuschleppten. ein Weitere Fundorte sind: der Wald Kapellis (Pholoc) in Elis sowie die von dort neben Lala abwärts führenden felsigen Schluchten. in der Sammlung Kleinschmidt: Jänner 1897 Attika. Der abgebildete Vogel cf 1. jederzeit findet. „ 44 cm „ cm „ „ Arkadien 27. der auf 20. Maße griechischer Raben. Das diesem sehr ähnliche c^ 27. Hymettos. Nach Krüpers Erfahrungen beginnt die Brutzeit Norddeutschland gegen Mitte März. Erhard Dohlen und Elstern sieh reihenund nirgends im Balkan je beobaclitete gar.258 Ornis balcaiiica. was ich nie beobachtet habe. . gerade Rabe häufig die nördliche Küste längs überall natürlich weil ist. enthielt dürften aber wohl auch etwas frühere eines griechischen Eies: 55'2 ?»wi Länge. Manchmal nien fünf Eier. Auch die obige Übersicht scheint zu zeigen. Auf dem Peloponnes belebt der der Bahnstrecke. joche Warwara auf einer ausgelegten Ziegenhaut. das gleichfalls die Zawrencei-Charaktere — wenn auch prägt 2. die Ochsenbauchbai bei Alt-Pylos und der berühmte Berg Ithome in Messenien. Endlich in zeigten mehrmals Raben sich den Xerowunibergen und der Langhada. Meeresstrande reichliche Nahrung an ausgeworfenen toten Fischen. 1897 einen Horst untersuchte. ja vom und Scldaehtstätten Kitliäron aus täglich die Mist- von Athen aufzusuchen pflegen. ein Horst in in Akarna- Brüten vorkommen. — Das große aanz so aussre- zeigt. Sehr häufig am rius er oberhalb Doljana ist dann bei Astros. vom sogar Pentelikon. dem nordischen corax ähnlich.

indem einräumt („Ibis" 1860. Heldreich derholt worden. gleichwohl aber zugab. und Westgriechenland dagegen sich der kleine. Zeitscbr. Schnabel: 19mm. daß L. Außerdem wurde ein Raubwürger von Baron Schilling am 1. Mühle und Erhards. L. während ich schon am 19. auch region. Die Angabe Naumanns („Nachtrag" 18G0). Schwanz: 110mm.III. erhielt ihre Bestätigung erst dadurch. in Nord- ein mehr dem typischen corax ähnlicher Rabe vorkommt. daß die Mehrzahl weiter nach Norden durchzieht. schlanke lawrencei findet. häufig wie den Aufenthalt in den Ohvenwäldorn scheint er sehr selten zu sein. Weniger leicht zu prüfen ist die Bemerkung James ons. Senator der Nadelholz- seiner Darstellung diesen Würger mit L. — GrrauTviirger." Möglicherweise gab es in früheren Jahrzehnten mehr Brutpaare. 1884 auf Tafel XI abgebildeten Vogel aus Siebenbürgen. Lanius minor (xm. richtigstellt: oder collurio. April ankommen soll. ist Schalow und Reichenow jetzt von Wichtigkeit. daß dieser Würger in Griechenland überwintert. weil es nach Ansiclit der Herren deshalb zweifel- wohnenden Lanius homeyeri Gab. minor in Griechenland stellenweise ziemlich häufig sei. aber leider gefehlt. Senator Liudermayer. Tarsus: 26mm. Bezüglich der Häufigkeit des Auftretens im Gebiete nimmt der Grauwürger die dritte Stelle er unter den Würgern ein. daß Herr Merlin vor Jahren ein Stück im Dezember bei Lamia und St. damit die Meinung Simpsons. f. Ganze Länge: 195 »?im. ges. Strimmeneas ein altes Weibchen in Athens Feloponnes von Mitte letzterer bezeichnet ihn als sehr Umgebung. Flügel: 112mm. minor teilt er mit ist Treffend äußert sich der ihm in dem die zweite Griechenland letzteren nicht hierüber Stelle nirgends so Seebohm. April 1894 in einem Olivenwalde unweit der Hauptstadt mich an dem Gesänge eines jüngst angekommenen Männchens ergötzen konnte. d. p. Der Vogel ahmte eine Menge Vogelstimmen nach. 296). Nach meinen eigenen Erfahrungen ist letzteres zutrefi"end für die Jonischen Inseln und namentlich Korfu. Lanius eoccubitor Er tritt so weit im Süden äußerst Nachweis über ein sicheres Vorkommen der — und homeyeri Gab. ^OV Griechenland. die Lindermayer und v. November 1894 erbeuteten und präparierten. welche und später von Krüper Bis 1875 konnte selten auf. Das oben erwähnte Stück von Acharnä. viele brütend fand. keinerlei kurzen Angaben des Grafen von Der Erstgenannte will wie- mit jungen La- den Raubwürger auf dem September an häufig auf allen Büschen getroft'en haben und gemein während des Herbstzuges auf den Kykladen. Es stimmt sowohl mit dem Typus überein als auch mit dem in Mad. welcher Lanitcs excubitor im Frühling auf Kythera gesehen haben will. besitzen deshalb keinen Wert. Auch kann ich bestreiten. vertauschte. Auch Thienemann meint. gehört. deutet auf die Verwechslung mit dem Grauwürger. Der Unterschied von Lanius exeuhitor liegt belos zum östlich dem kanntlich in der durchgehends lichteren Gesamtfärbung 'S und in weißlicheren Bürzel. daß alle 17* . im Museum zu Sarajevo. Orn. weil die Verwechslung nius minor offenkundig zutage liegt. liefern Raubwürger. Schon der Beisatz. daß es meist junge Vögel gewesen seien. bei Acharnä (Menidi) am 22. Jänner 1899 in der Umgebung des Monastir Angelokastron (Akarnanien) beobachtet. Auch in „L. wo er nach Drummond gegen den 25. da der übrigens bei L.

rätselhaftesten Erscheinungen in der daß gewisse Formen derselben plötzlich verschwinden. L. 3. Krüper auf Naxos nach. worüber bei Lanius nuhicus nachzusehen wäre. weiterziehen und daß er. Plantago lagopus. (mit drei weißen Steuerfedern auf jeder Seite) bezüglich der Benennung mit Lanius nuhicus offenbar verwechselt wurde. daß er seit 1864 iu der Umgebung von Athen. Ein Weibchen von dieser Insel befindet sich im Museum Haub. Barclay. Er fand einige Nester in Akarnanien. Festlande besitzen wir die zuverlässigsten Angaben ebenfalls von am Krüper. dann wies Lindermayer sein Vorkommen auf Euboa. Krüper 25. daß er zur Auswanderung genötigt gewesen wäre. Helichrysum siculum Spreng. Kykladen rechnet: denn Vom selten. ein seltener Sommergast ist. Zum Schlüsse noch die Bemerkung. von wo mir zwei schöne. und bezeichnet diesen Würger als seltenen Brutvogel der Niederungen. denn ich habe im Juli 1894 allenthalben alte und junge Vögel angetroffen.. wo mein Freund Finanzrat Pogorelc am 25. von Santarius am letzten April 1894 unweit Aetolikou geschossene Männchen vorliegen. Vergleichshalber folgen hier die Parnaßgebiet. angibt. Tatsache ist. IStachys penicillata Heldr. Trifolium stellatum. Mai 1898 bei Litliakias beobachtet und auf Kythera Jameson im Frühling.. von wo zwei Weibchen in das Universitätsmuseum Dieser vermerkte 1867 in für Attika 14. Auf Zante habe ich ihn am 8. Ankunft die Mai 1866. wo er einstens geradezu häufig gewesen sein muß. und Lagurus ovatus. wie Lord Liiford. Sart. 84 aus Griechenland beschriebene Zantws gr aecus Urm. Doch ist es dagegen. wenn Erhard den Grauwürger zu den Standvögeln der auf dieser Insel sehr er brütet Gänzlich falsch er ist im ganzen Gebiete ausgesprochener Sommervogel. Maße der Eier im Mittel und von Juni 1877 drei Geleges von vier Stück. Brehm im „Vogelfang" S. April Athen gelangten. den konnte. Krüper bekam dort nur zwei Eier. der drei Stücke im Mai 1858 dort erlegte. Bei manchen ist der Grund unschwer zu finden: Unsinnige Verfolgung von Seite der BeBeim IMaskenwürger völkerung war die Ursache des allmählichen Verschwindeus! kommt dies nicht in Betracht und auch seine ehemaligen Aufenthaltsorte haben sich doch nicht ausnahmslos derart verändert.) und zum Teile — Maskeiiwürger. Lanius nubicus Es ist Lidit. Als Bewohner des Archipelagus nennen ihn zunächst Temminck und Dubois. 25-2 X 1^"4 -21 Das erste dieser drei mm cg Stücke ist 28-8 25 24 18-7 18-3 17-4 mm mm 30 26 23 cg ein ungewöhnlich großes Ei. trotz aller Bemühungen nicht wiedergefunden wer- Tierwelt Gi'iechenlands. erhielt Eier in Ein von Akarnanien Lindermayer am 29. u. namentlich im Valle dl Korissia. . Mai 1859 und im Parnaßgebiete am Thienemann gesendetes Nest enthielt die an Bestandteile von folgenden Pflanzen: Filago germanica L. ein noch nicht lange flügges Männchen erlegte.260 Ornls balcanica. eines durch einzelnen Lindermayer an Parreyss gesandten Eiern. eine der auffallendsten {= persoitattis Tem. iu den Tieflagen des Parnaß und in Attika. welcher Mitte oder Ende Mai zu legen beginnt. daß der von Chr.

Würgers Krüper sammelte hunderte Eier alle Umgebung von Smyrua genau kennen zu der in namentlich den Sechzigerjahren und auch später noch in vom Rotkopfwürger in Eigentümlichkeiten lernen. gesammelt von Dr. in Homeyers z. Heft). daß zwar Bruch in Chr. IV. S. Degland u. 72). erste war. . „Isis" 1843! Arbeit statt zum Opfer fiel. Würger. Gleich nach Lindermayer kam Graf von der Mühle mit einer ausfühi-lichen Beschreibung (1844) und auf Grund der Angaben beider erfolgten die sämtlichen aphoristischen Bemerkungen folgender Autoren über das Vorkommen in Griechenland: Thienemann (Katalog d. Lindermayer. nicht angenommen werden er bisher könnte. Natürlich ist hierbei in erster Linie h<äufig Dr. v. Mainz. der noch obendrein Gelegenheit hatte. Nest und Eier als Geschenk von Dr. zoologique 1843. sowie ein Ei. einschließlich meiner und meiner Begleiter. d. daß es an Bemühungen nicht gefehlt hat. Dubois (Hauptwerk sowie im Conspect. Vergeblich bemühten sich jahreMerlin und besonders sein Famulus St. europ. Und wenn wo des Landes. 50) nochmals Exemplare vom Grafen von der Mühle. Brehm lichte. im Großherzoglichen Museum ()ldenburg. der die sich Europäer erkannte. Die schon oben erwähnten Exemplare des Museums von Mainz aus Griechenland kannte auch Schlegel („Kritische Übersicht". der uns an seiner ür. 228). Krüper dieses dürfte. oder daß ist. naturforsch. Lindermayer und (1856. der Umgebung viele der Hauptstadt. brütend bei Athen gefunden und also unter die europäischen Vögel eingereiht habe. Brehm („Tierleben"). Vögel. Briefe". S. Griechenland. S. 112). so zu nennen. nubicus bei. Gerbe. Brehm und Päßler lEierwerk). „Rhea". 159). Strimmeneas. Gesellsch. Bd. Heldreich (selten in Griechenland!) und Alfr. L. seine Lindermayer erste 1845. ist es nicht besser ergangen. Baedeker. Schöner Vogel (Abhandl. im Museum daselbst schon längere Zeit befanden. S. Liudermayer fügt die Lindermayer ihn Bemerkung betont „Ornith. Gleich hier sei bemerkt. Fritsch. zu Görlitz 1844. Nestern und Eiern bekannt geworden: Das erste Stück erhielt Herr Hartlaub mit einer unmittelbar aus Griechenland einlangenden Vogelsendung für das Museum in Bremen (Rev. Europ. in befindet sich (brief- Die Kollektion des zoologisch-mineralogischen Vereines in Regensburg erhielt laut dessen Korrespondenzblatt (1847) Vogel. aber niemals hatte Paar des Maskenwürgers finden können. Das meiste davon gelangte nach dem Deutschen Reiche und es sind mir folgende Belegstücke von gestopften Vögeln. einen solchen Würger zu erbeuten. 1. Ein ad.. Immer und immer wieder war es ausschließlich er hier ein lang Herr Lanius Senator. Tobias bemerkt: „i. personatus habe ich soeben aus Athen in den Händen.). daß er aber übrigens als erster als L. av. gebührt das Verdienst des Nachweises für Griechenland durch In „Stiftungsfest" diesem Sinne erwähnt auch etc. Ebenso blieben Lindermayer und Graf von der Mühle auch die einzigen Quellen zur Beschatfung von Material dieses Würgers aus Griechenland für die Museen usw. erfolgen ist. ab^ in wo er ja müßte der Maskenwürger aus der Liste der Vögel Griechenlands und damit auch aus jener von Europa gestrichen werden.261 ni. daß er noch irgend der Beobachtung entgangen einen Winkel bewohnt. cf liche Mitteilung) laut brieflicher Mitteilung Dr. selbst diesen Vogel sei Brehm (Okens nach Belegstücken. 46). p. der ihn als europäische Art veröffent- der des öfteren (so kleinste eui'opäische B. um Lantus nubicus bei Athen neuerdings festzustellen. Im Museum auf der Veste Coburg befindet sich Fischers ein Stück mit der Aufschrift: Griechenland. und auch den vielen fremden Ornithologen. sehbarer Zeit wieder eine neuerhche Ansiedlung etwa von Kleinasien ans.

in dem mir geheftet ist. 1858). Ich konnte genau untersuchen und finde. S. nov. feder weiß. 3. Brehm untersuchte und dem Erstgenannten zur Abbildung seines „L. ist die Abbildung sehr kenntlich. S. welche meinem sich jetzt in Besitze befinden. daß in den Vierziger. welches durchschossen befindet sich als loses Blatt die sehr gelungene Aquarellskizze eines älteren Stückes auf einem Aste sitzend. denn nannte ihn zuerst Lanius atticus. Im Sommer 1900 traf ich tatsächlich dort ad. . 37". ist. aber es geht daraus hervor. 1. Im Museum zu Altenburg befand sich ein ad.*) später wurden von Lindermayer die Synonyme L. Finsch's ist gegenwärtig noch ein altes Männchen vorhanden. Gröce. Diese Aufzählung kann nicht den mindesten Anspruch auf Vollständigeit erheben. gesammelt von 1 detto „ „ 1 iuv. welches früher mit Tcmmincks des Handschrift bezeichnet war: „Lanius 2Jersoncdus Tem. 46) enthielt das niederländische Heichsmuseum in Leyden Stücke aus Griechenland. Exemplar von Lindermayer. Eier und Nester betreffend sei noch außerdem erwähnt. ein untei-seits angeklebtes Blatt jedoch in der Handschrift Lindermayers die Bezeichnung: „Lanius graecus mihi. daß der (Tcsamteindruck im ersten Kleide mehr Besonders licht ist die Unterseite. Europae species. nuhicus in Li iid ermay ers erster Arbeit l^i43." Im Museum zu Athen ist aus Griechenland am 20.H7 ist dir NummPi' dfis L. atticus^' welches gedient zu haben scheint. daß Lindermayer vier Eier an den naturwissenschaftlichen Verein in Passau sandte (III. Laut gütiger Mitteilung Dr. . Stadt eingeliefert wurde. species Graeciae Nr. Juli 18(34 aus der Umgebung der nur ein junges Weibchen vorhanden. Steuerweißlich ist als bei collurio und Senator. vorliegenden Korrekturexeraplar seiner ersten Arbeit. Senator. diesen Würger für eine neue Art und Offenbar war von Lindermayer außer der Abbildung von Falco eleonorae auch jene vom Maskenwürger für die „Isis" geplant. bloß an der Der Spiegel ist schon deutlicher sichtbar. der gefächerte Flügel und Schwanz des VogeLs. ferner zwei Nester mit sieben und acht Eiern an Thienemann (Beschreibung s. ') Nr. Jahresbericht. woran der Präparator des Originals in erster Linie Schuld trägt. da die Färbung des Gefieders trefflich wiedergegeben erscheint. leucometopon). Nach Schlegel („Kritische Übersicht". unten) und daß schließlich zwei Eier in die Sammlung Baldamus gelangten. in Bis auf die altmodisch steife Haltung. Die Oberseite erinnert am meisten Spitze. Nov. Lindermayer 1843 schreibt." und. an der Außenfahne und fast die Hälfte der Innenftxhne. welches dieses an die von Jungen des L. Auch das Postament des oben erwähnten Stückes von Altenburg trug die Aufschrift Lanius atticus. 2. 1 cf. personatus und nuhicus mit Bleistift dazugesetzt.und Fünfzigerjahren eine ziemlich bedeutende Anzahl von Belegstücken für das Dasein dieser schönen Würgerart in Griechenland an die wissenschaftliche Welt Europas eingeliefert worden Betreffs hielt der Nomenklatur herrschte anfangs im Anfange.262 Ornis baleanica. Die Legende lautet: „Lanius atticus. „ „ noch drei Stücke an: Lindermayer Graf von der Mühle Graf von der Mühle (mit der Bezeichnung L. ferner der nicht kolorierte Kopf nnt geöffnetem Schnabel Farben gehalten. Europe. 11. als Original Gegenwärtig ist es durch Tausch in den Besitz Museums von Sarajevo übergegangen. wie er selbst einige Verwirrung.

*) Eine ganz vorzügliche Bezeichnung! Der Verfasser." ^A'citers sagt 1859 derselbe Autor ergänzend: „Er ist mit der Rosenamsel der mäßigen. der hier ankommt. auch auf Olivenbäumeu. Brehm 1855 im vollständigen „Vogelfang". erst — — — Flecken und auf diesen deutlich mit grünbraunen besetzt. einer Linie Aufgescheucht fliegt oder im Zickzack oder wie andere Vögel. Nichtsdestoweniger gab ein Jahr später Graf von der Mühle dem Vogel den Namen Lanhis leucometopon (= L. enthält 7 8 blaßgraugrüne Eier 6^/2 gelblichem Hauche. schwai'zgrünen Das sehr letzte späte Ankommen Zugvogel. in welchen sparsame. singt sehr anmutig. in ') Die Synonymie dieses mit nnfjiais stellte dann noch ausdrücklich Selys Longchauips in der „Revue zoolngique" 1844.us keinen Anklang fand. Er nistet in dem Gebüsche und Gestrüppe brachliegender Gegenden. aber nicht in läßt. S. L. was wohl nur eine Vermutung war. brubru Levaill. 84 nannte ihn wegen des angeblichen kürzeren Schnabels Lanius caudatus. p. das stumpfe mit unregelstelzenartigen-) die Länge des L. 159 und 211 ausführlich mitgeteilt. . als beschaue er sich den neugewählteu Wohnort. daß der Name Lanius graec. der Kultur nicht unterworfene Olivenbäume standen. aber monotonen Gesang hören Baum. anderweitige Angaben hier nochmals zu wiederholen. wie sie mehrere südliche Labiaten haben. anfangs Mai in den breitgestreckten Tälern Griechenlands an.) ') und Chr." Lindermayer berichtet: „D'iesQV seine Gestalt erscheint viel Schwanz Lanius schmächtiger. daß den Namen Teiumincks und aufgeklärt Lichtensteins die Priorität gebühre. wolligen Blättern artigen Granatapfelbaumes. Merkwürdigerweise erwähnt Lindermayer nirgends einen Fundort genauer. p. da sie inzwischen längst überholt sind.263 III. zu einer Zeit. ja manche schon Junge haben. von 5 5'/^ Zoll und 6 äußerem Zoll Durchmesser und Zoll 3 tief. Nur in den ersten Tagen des Mai habe ich ihn auf Heiden gefunden. ist wenn kleiner als alle übrigen europäischen. will ich unterlassen. und zieht Ende August mit seiner Brut wieder von hinnen. „Er brütet Ende Mai auf Ohvenbäumen oder im dichten Gebüsche des strauchDas Nest besteht aus ungemein zarten. widerruft er damit. 140 fest. und deren Stengeln. nur seine Angabe. Grieclierxlaud. coUurio oder Senator erreicht. sondern er stürzt sich vom Gipfel den nächsten höchsten einem horizontalen Bogen er auf in des Baumes. innen mit dünnen Grashalmen und Blütenblättern ausgefüttert. bedauert er es doch noch in seiner Schlußzusammensteilung (1859). ziemlich ausführlichen Beschreibungen wiederzugeben. dieses Vogels dürfte wohl als Beweis gelten. bach- er Er kommt Ende April. Er liebt die höchsten Spitzen dieser Bäume. auch durch seinen langen. den er verläßt. von denen er einen melodischen. Die ersten. Das spitze Elende ohne mit ist Flecken. sitzt vor der Paarung einsam auf dem höchsten Gipfel der Bäume." Dagegen enthält (jraf von der Mühles Zusammenstellung die kurze Bemerkung: „Auf Dorngestrüpp längs dem Phalerus bei Athen. Obwohl lich auch bereits Liuderiuayer durch anderwärts die Redaktion der „Isis" und wahrscheinworden war. aus Ägypten habe ich denselben mehrmals erhalten. Die Synonymie aller dieser Namen und die Wichtigkeit der Entdeckung Linder- mayers wurde übrigens schon 1843 von Hartlaub und Lafresnay erkannt und vom Herausgeber der „Revue zoologique" 1843. doch erscheint es vielleicht wünschenswert. daß er am Schlüsse sagt: „Auf den Inseln kommt er nicht vor. wie Lanius Senator. daß er auf Euböa vorkommt. daß er ein dem Äquator angehöriger sei. wo alle übrigen Zugvögel schon lange brüten. Es ist kreisrund.

Das andere ist noch sparriger und massiger. viel zarter hängt. Senator. mit Krüper bei der Tatsache. 16 „Die Grundfarbe der Mehrzahl mehr liche. außerdem nur sehr sparsam. grüne übergehen und am stumpfen Ende des Eies einen Kranz bilden. Thienemann beschreibt die griechischen Nester und Eier des Maskenwürgers in vortrefflicher Weise folgendermaßen: „Das eine der beiden Nester ist 6 Zoll breit. 20-8 19-6 Br. aus welchen das Nest des minor nächsten gebaut ist. in seltenen Phallen etwas gleichmäßig ver- ." Thienemann wie folgt an: Die Eiermaße gibt ~ — 7 Lmien 9^/. daß Athen beiden Orten zu der Annahme. minor dadurch. 1869. besonders aber der sparrigen Crupina crupinastnim. Sein Aufenthalt sind gerade die üppigen Gegenden. 32). in ist grüngelblich. daß man sie leicht von denen anderer Würger unterscheiden kann. besteht auswendig aus Stengeln der Stachys cretica. 2 Zoll hoch. Phagnalon. daß Lanius nuhicus als Lindermayer Klima hat wie ein milderes Berücksichtigung der Ankunftszeiten anderer zarter Zugvögel an um vier Wochen früher angibt. daß dieselben Pflanzen. meist nur als Kränzchen vor der Basis. mit ölbraunen Tupfen. bogenförmigem Fluge fast bis um von auf den Boden herab. Die beiden mir gehörigen Stücke haben: L. von der Größe der Eier sind lehmfsirben. und daß es nicht in der Mitte des Baumes — Die Zahl der Eier beträgt 6 7." Mitte August sehr frühzeitig Diese Angaben erfuhren auf Grund eingehender Studien in Kleinasien durch — — Dr. daß es kleiner ist. Journ. welcher in der Umgebung ist. meisten waren unter der Mitte des Baumes. 3 Zoll weit und l'/a Zoll tief. 1. die selbst bis ins DunkelGipfel. Satureia juliana. 7 Linien und 3 Gran Gewicht. sie und trockener sind. Centaurea cana. so daß sie mit dem Kötscherstocke berührt werden konnten. welche sehr spät ankommen und hier brüten. Beide Nester sind so eigentümlich. sondern am des L. da aus den Gipfel des Baumes zu erreichen. Der kleine Innennapf ist mit zarten. Die innere Auskleidung bilden Stöckchen der Plantago lagopus und gelbbraune Würzelchen. Wie alle südlichen Vögel. besonders aber aus samentragenden Stengeln der Dlflotaxis viminea. und Smyrna. Crupina crupinastrum.264 Ornis balcanica. mattere oder lebhaftere. im Umfange so groß als eines von Lanius excubitor. sondern die 3. die ziemlicii locker und sparrig ineinander geflochten sind. an 7 Zoll breit. 15-6 14-9 mm mm 15 cg Gew. 3 Zoll hoch und weit. S. Linien Maximum: ^/g 9 Linien Mmimum: . Sein Nest baut er auf die höchste Spitze des Olivenbaumes. Krüper eine dankenswerte Kritik (Gab. bei anderen in bei einigen zieht sie das Bräunliche Die untersten Flecke sind aschgrau oder bräunlichgrau. selten findet 2. man auch ein Pärchen an einer sterilen Stelle. Der Abzug dürfte sowie in Smyrna erst im Laufe des September erfolgen. . eintrifft. oft etwas oder Gelb- recht lebhaft. dasselbe unterscheidet sich von dem des L. grauen Rindenstreifen sauber ausgekleidet. dann folgen gelbgrünliche oder olivengrüne. nur das Grünliche oder Bläuliche (??). zieht auch dieser Würger wieder weg. 4. zarten Dolden. l'/a ^ol' tief und besteht aus Stengeln von Gnaphalium. f Orn. Kein einziges Nest nimmt die höchste Spitze des Baumes ein. Gelangt Dr.

aber ziemdurch. ob die Schale von als Wachs wäi"e. Im allgemeinen sucht er die ebenen Ergebnis der Wahrnehmungen Seebohms Landesteile auf und es mag hier das klare nur Sommergast und Höher als 600 in gehört weder zu den frühesten noch zu den spätesten Zugvögeln. So ist er nach Drummond." Hieraus geht an und für sich schon hervor. der übrigens auch ein Beispiel rührender Gattenliebe nach dem Wegschießen des WeibPlatz finden: „Er ist chens erzählt. ist es geradezu ein Vergnügen zu hören. Juli 1894 hatten sich uns zahlreiche Alte und Junge gezeigt. daß er gerne die vegetationsreiclieren Inseln aufsucht. Lantus rufus Crin. so glaubte ich bei sein zu sollen. Korissia. zumal er (worin ich Dr. dicht verzweigt mit gerundeten Zwischenräumen. von wo ich ein Stück in der KoU. aber sehr besonders. Mazziari sah. Mai 1897 gab es in derselben Gegend gleichfalls ziemlich viele und am 25. April. mäßig. — Rotköj)flger Würger. aber ich traf ihn anfangs Mai 1898 sowohl in der Nähe der Kü. Sie wo hatten ich sich mit Santarius nicht ohne auf den Spitzen der höheren Gebüsche niedergelassen und waren damals auffallend scheu. Der Verfasser. bewohnt er spärlicher. andererseits (S.Der Glanz teilt. sobald wir jedoch von der Nadelholzregion abwärts stiegen. denn ich beobachtete das Eintreffen auf der Insel am 21. III. Ebenso wie unsere Singdrossel im Winter. mit welcher Meisterschaft er in Griechenland den schnarrenden Gesang des großen und kleinen Olbaumspötters wiedergibt. Krüper mir der grobe Irrtum Erhards. trägt der Rotkopfwürger während des Sommers wesentlich zur Belebung der ziemlich eintönigen griechischen Olivenwälder bei. ist 265 Griecheuland. Nach den Beobachtungen des Letztgenannten. bevorzugt dieser Würger hier besonders die Gipfel der Johannisbrotbäume. über dem Meere wird der Vogel viel seltener und in der Nadelholzregion bei 1200 m schien sein Platz von L. *) inwendig gegen das Licht scheinen auf gelbgrünlichem Grunde die Flecke deutlich Ihr Korn ist zart. Am 4. aber sehr deutlich entwickelt. wurde er wieder sehr häufig. Ein sehr richtiges und voizügliches Kennzeichen. Zante. April 1894." Da diese Würgerart für die Ornis der Balkanhalbinsel im besonderen und für jene von Europa im allgemeinen von entschiedener Wichtigkeit deren Behandlung etwas ausführlicher Lantus Senator L. die Züge schmal. Die meisten fand ich damals in der Gegend von Braganiotika und Schwierigkeit sieben Stück erbeutete. lich erhaben. Die Zeit der Ankunft wird von Drummond eine Kleinigkeit zu früh mit 1. wie der L.ste als in den höheren Lagen daselbst. von Lord Lilford hingegen mit Ende April etwas zu spät angegeben. 51) unter die durch- ziehenden Vogelarten der Kykladen rechnet. mäßig großen und ver- tieften. Lord Lilford und Sperling auf allen Jonischen Inseln und besonders auf Korfu den Sommer über als Brutvogel in den Olivenwäldern sehr zahlreich zu finden. ist. Krüper vollkommen beipflichte) der häufigste von allen Würgern im Lande ist. collurio eingenommen zu werden.. Sein Aufenthalt im Gebiete dauert nicht sehr lange und genügt eben zur Aufzucht der Nachkommenschaft. Senator einerseits unter die überwinternden. Bekannt als vorzügHcher Nachahmer fremder Vogelstimmen. meist eckigen Poren. . Schwer erklärlich ist sowohl Dr.

der seine Angaben der ersten Bearbeitung später verbesserte. Ankunft daselbst mit Mitte April. den Mai. . Mai auf den Strophaden anwesend und zu meinem großen Erstaunen hatte ich dort das Schauspiel. ?nino>' vertauschte. keine genaueren Angaben. so daß mit Mitte April. am 13. Als Brutplätze werden außer den Olivenpflanzungen vor allem die Bestände der Seestrandskiefer (Piniis halepensis) von ihm bevorzugt. an einem einzigen Vormittage 20 Nester mit Eiern zu finden.und Malevogebirge ge- funden wurde. in Krüper erhielt am 10. B. 113 und 114) diesen Würger mit i. wo Krüper 1862 viele Eier bekommen hatte. April und am jedoch bei den Überschriften nimmt seine letzten das erste wirkliche Paar. während eine Reihe anderer dort noch im Juni angetroffen früher. wo gelegen?) und Graf von sc. namentlich nach den Beobachtungen der letzten Jahre getroffen sein dürfte. (S. der richtige Termin. Seebohm bei Delphi ebenfalls ein SechserDas allerfrüheste Datum. April erfolge. April erst einen einzigen und selbst am 26.^bb Oniis balcauica. in Messeuien (Ebene von Cujes und Sapienca. den Abzug mit Mitte August au. daß er nur von dem Ivappenammer noch mehr Nester sammeln konnte als vom Rotkopfwürger. Er sowie Krüper behaupten. Mai 1873 fand H. daß die Ankunft schon um den 1. obwohl dieser Strauch auf dem Peloponnes bisher nur im Olouos. bei Tripolitsa ') feststellten. großer Anzahl Naxos und in bei Lala in Elis wurden mir Nester mit frischen der letzten Maiwoche sowie noch spät im Juni zugetragen. so z. Meistens jedoch fällt dieselbe später. nämlich 29. begegnete ich aber entschieden bei Kalamata der Maina. trivialis) von ilim im Schnabel geschleppt und schließlich verzehrt wurde. Mai 1894 sechs frische Eier und noch am 5. In großer Zalil war er am 14. d. Krüper Attika im September sowohl wie im Oktober. wie gesagt. April 1867. Auch auf Eiern in Skopelos. Mai 1871 und am 11. Lindermajer. daß es dem Genannten gelang. Auch Seebohm erwähnt. auf der Düne von Agulinitsa gelegene. Auf den Inseln des Agäischen Meeres führen ihn Lindermayer als Bewohner von Euböa. Ich entnahm einem Neste bei Kephissia am 13. wo viele brüten. so jener an der attischen Küste gegenüber von Salamis und namentlich der große. in November 1871 Die Brutzeit erlegte er einen fällt jungen Vogel. Mai — 1872 je sieben Eier als erste Gelege mit noch mehr H^iern Avurden keine gefunden. Er nistete dazumal in Attika so massenhaft. April 1889. wie ein ermatteter Baumpieper (Anth. So gab es im Jahre 1897 bei Kephissa. Den der und weitaus meisten Brutpaaren auf Mühle Peloponnes. Douglass von Santorin auf und als außerordentlich häufigen Brutvogel lernte ich ihn für Skopelos und Naxos. Nicht minder häufig ist wie gesagt L. in Über Abzuges gibt es. daß gerade dort Hecken von Prunus spi)wsa als Aulentlialtsort angegeben werden. in Attika am 3. wie sich in Brehms „Tierleben" angegeben findet. Namentlich in den Ölwäldern um Tragäa und Chalki gab es Mitte Juni viele eben flügge Junge. April waren erst wenige zu sehen. wo ihn zuerst die Exped. Bei Patras sah Baron Schilling im Jahre 1899 den ersten am 17. dem Mor. Senator in den ebenen und hügeligen Landkennen. ja sogar noch am die Zeit des beobachtete ihn 6. nämlich gelege. ') Aufialleiul ist dabei mir. trägt aber ein von Krüper Athen gefundenes Ei. bei wurden. schaften des Festlandes.

ist das Nest in allem ähnlich dem von L. Das Hauptmateriale der von mir an Ort und Stelle gar nicht vor. Wie dieser richtig bemerkt. Die Mehrzahl der Nester wird stets auf Ohvenbäumen ana'elecrt. wie ich solche Nur gehören etwas weniger Gelege der in in der Grie- Dorndrehers roten als der grünen Farbengruppe an. Das von Lindermayer angeführte Nestmateriaie ö/iap/iaiiitm dioicum findet sich Näher der Wahrheit kommt schon Thienemann mit Filago arvensis und Gnaphalium angustifolium. Bei kleinen Stücken. collurio manchmal gar der Heldr. zu deren Zusammenstellung 30 Stück aus ebcnsovielen Gelegen dienten: Insel Skopelos 25-3 Br. wohl von Thiene- Mitte zwischen L. mitgebrachten Nester besteht aus Filago spathulata Presl. welches in einem Granatapfelbusch eingebaut war. L.) und Phagnalon graecum Boiss. jedoch stets kleiner. und chenland öfters die Unterscheidung von Eiern des gewöhnlichen erhielt. minor. doch erhielt Thieneraann eines.m. ist nicht möglich. 16-7 24-6 24-2 24 23-3 23-2 22 7 22-2 21-4 20^ . Griechische Eier sind schon wiederholt. var. (vielleicht auch affinis Hausk. Näheres ist der folgenden Übersicht zu entnehmen. mann et am ausflihrliclisten Meiner Meinung nach steht deren Tönung gerade beschrieben worden. 267 Griechenland. minor.

Chalki $ 16. Naxos. und 18. August Auf dem Festlande kommt i. ungewohnt des heißen Mediterranklimas iu Griechenland.268 Ornis balcanica. zeigt ein von St. und In solchen seiner es gelang 12. nisse. Zum mögen Schlüsse Maße der zur Hand einige befindliehen Exemplare hier Platz linden: Flügellänge Kephissia Korfu Wald d' cT 1897 1894 26. Mai Fall des Hrütens im öfters in . Im übrigen Gebiete ist er dagegen nur Zugvogel. Juli 1894 in der Gegend von Stromvi an der Nordseite der Kiona sowie in gleicher Höhenlage am Korax (Vardusia) in den Nadelholzbüschcn beobachten konnte.. Melanes cf Itea cf 12. April Kapellis in Elis Kephissia bei Athen Korfu n d' 21. Senator auzunehmen ist. Strimmeneas 1894 auf Skyros erbeutetes und eingesendetes junges Männchen. April an und Lagen brütet also der Dorndreher und Eier im Parnaß habhaft zu werden. doch Linder- des Frühjahrszuges. Juli 1894 14. Euböa. 102 mm 101 „ „ 86 84 „ 101 99 „ 82 „ 98 "" 97 „ 89 „ April 1894 » n . am 16. so am 11. denn Santai'ius erlegte am 18. nur sei erwähnt. daß und verweilt Polatzek hat ihn hier erlegt. coUurio gehalten werden können. Lord Lilford glaubt an das Brüten müßte dies erst zuverlässig erwiesen werden. — 81 ?nm „ 8D 87 j? 97 „ 87 97 „ 81 102 „ Naxos. Senator sehr leicht für In der Umgebung von Kryoneri normale des Akarnanien L. I) cf Mai 1898 Mai 1894 26. L.. Mai Die mir vorliegenden fünf einzelnen Eier von dort zeigen die bekannten Farbenabänderungen wie in Mitteleuropa. cT 13. ist er selten Drumniond. wobei wohl eine Verwechslung mit L. selben hier einzugehen. April Doch ankommt. Daß er aber auf dem Herbstzuge bezeichnet ihn als sehr häufig für auch die Inseln des Archipels berührt. doch glaube ich. Bezüglich der Inseln wissen wir zunächst durch gegen den 15. coUurio nach Lindermayers Beobachtungen Mitte Ende April sah ihn Krüper an seinen Brutstellen in den Gebirgslagen des Parnaß und Veluchi. April 21. Juni 1894 Lanius collnrio Scliwanzlänge 98 „ 96 „ „ „ „ 84 86 83 „ „ „ Rotriiekiger Würisier.. stellte einmal Krüper den einzigen Buschwerk der Ebene fest. weshalb es sich nicht lohnt. Es ist jedenfalls ein schönes Beispiel von Anpassung an die natürlichen Verhältdaß dieser Würger. April 1894 Kephissia bei Athen 9 26. Im erstgenannten Gebirge fand ihn Hauptmann Roth recht häufig im Juli 1898 bei Agoriani. während ich mehrere am 17. April 1897 . des näheren auf die1866. am 26. Auf Kythera vermerkte mayer Jameson während ihn Korfu Hauptmann er auf nicht. • Juni 1894 Vrachorisee in Akarnanien g 30. daß das in Thessalien oder vielleicht sogar regelmäßig vorkommt.. von wo Graf von der Mühle Junge bekam. daselbst. und Fiedler gibt ihn als den gewöhnlichsten Vogel Syras an. die Mittellagen der hohen Gebirge sich zum Sommeraufenthalte erwählt. Krüper Juni 1865 und mehrmals. daß die öfters auftretenden regelwidrig kleinen Eier von L.

und zwar nach mündlicher Mitteilung in der mittleren Lage des westlichen Gebirgshanges. Heldreich und Seebohm wiederholen. September 1894. Mai 1898.269 HI. — (xi'auer Fliegenfänger. — Zwergfliesenfänger. 1864. häutigsten begegnet. vol. dem Weibchen S. 1856 der vorhandenen Literatur nur sehr wenig zu entnehmen. Leonis am 28. Gleichviel ob auf dem Festlande oder den Inseln. „Einige Vogelarten. AI. Brehm. überall wird man durch den bekannten Flügelaufschlag nach dem Fußfassen aufmerksam gemacht. Die Häutigkeit dieses Pliegenfängers im Gesamtgebiete von Griechenland während Sommers und Herbstes scheint mir bisher nicht genügend hervorgehoben worden zu sein. aber immerhin brüten sehr viele wohl in allen ') Teilen des Gebietes. also zur Brutzeit. bezeichnet Krüper. parva Griechenland be- bei im April im Olivenwalde bei Athen. wie Ch. XXXI. \) ist B. Zu dieser Zeit aufzutreten. Vom altes Männchen und ein ebensolches sah ich tags zuvor am Ufer- Peloponnes liegen mir ein Weibchen aus der Gegend von Tripolitsa und eines oberhalb von Anavryti vor. während Graf von der Mühle nur ein einzelnes am Zuge befindliches Männchen bei Koron beobachtete. welchen man in Griechenland mit Ausnahme der Winterszeit an den verschiedensten Orten und am des Frühlings. oder L. in den Frucht- Ebene oder im Nadelwald der Gebirge. der in Erfahrung brachte (von wem?). Gelegentlich des längeren Aufenthaltes sen. doch ist das bei dieser Art wohl überall der Fall. Von diesen befindet sich ein Männchen gewöhnlicher Färbung noch jetzt im Museum der Universität zu Athen. daß AI. von den Verwandten unterscheiden. (Elis) ließen sich Viel häutiger scheint er mayer während des Herbstzuges Mitte September vor sich geht. erfahren." Leop. v. wofür auch drei vorliegende junge Männchen. daß man dieses gärten der Vögelchen vor sich hat. Die Färbung der griechischen Vertreter ist durchaus nicht ganz gleichmäßig. welche sich dadurch. wohnt. Selbstverständlich vermehrt sich die Zahl noch ganz bedeu- tend zur Zeit des Zuges im Frühling und Herbst. erlegt von Chr. am Herbstzuge erlegt. Krüpers in Begleitung Herrn Seh raders September 1860 zwei Stücke. Acad. der die Verbreitung von hier augefangen nach Norden annahm. Griechenland. Thienemann. Der graue Fliegenfänger ist nämlich einer derjenigen Vögel. im Taygetos wurden am 25. Abgesehen von einigen anscheinend ziemlich willkürlichen Angaben. dessen Ansicht parva für das Gebiet als Durchzugsvogel. z. Gegenden wie seines längeren oder kürzeren Aufenthaltes: er blieb selbst in den meisten den geübten Be- obachtern und Sammlern unbemerkt. einige blicken. Umgebung von Athen zahlreich vorhanden. kleinen Vogel traf in Griechenland dasselbe Schicksal. 1894 bei Velestino ein geläude des Karlasees. 16. Lindermayer und beobachtete den Zwergfliegenfänger sehr selten (auch auf Euboa) erlegte ihn einmal Dr. MuscicajHi grisola L. zu sprechen scheinen. Beim Anstieg zum Bergjoche Warwara be- vom Taygetos merkte ich hie und da einen Dorndreher und auch am Rande der Hochebene von Lala am 25. der nach Linder- wie wir durch Wright ist er. in der 3Iuscicaj)a Den parva Beeilst. daß ihre Männchen ein tragen. ähnliches Kleid .

und zwar bis den schönen Gärten der Hauptstadt. Mai 1897 im Inneren der Insel und bei Mai verweilte vor Korfu sogar ein grauer Fliegenfänger längere Zeit an Bord des Lloyddampfers „Vorwärts". Oktober 1894 zehn solcher sich oft bedeutend. Als Erster beobachtete den grauen Fliegenfänger Sonnini auf den Inseln des Archipels während des Herbstzuges gegen Mitte August. bis von Zante (auch auf der kleinen Insel Peluso!). so im Parnaß und Veluchi (Krüper. und zwar von Ende April bis Mitte September (Lindermayer). 18(j3. daß M. Unter den täglich dort verendet aufgefundenen Vögeln machten die grauen Fliegenfänger stets den weitaus größten Teil aus und viele wurden die Beute stärkerer Vögel. daß er ein ziemlich häufiger Brutvogel der Gärten und Olivenwälder ist. Leonis sammelte für unser Museum Athen noch vom 25. 12. Auf Kythera schließlieh beobachtete ihn Jameson nur auf dem Frühjahrszuge. Journ. Held reich gibt nur Wiederholungen) usw. Braganiotika. welchen hier Prof. Strimmeneas Mai) erlegt Bei diesem Vogel (ö') ist die Kehle reinweiß. v. wenn Graf von der er brütet. die wegen Nahrungsmangel wohl ohne bei unserer Ausnahme den Tod gefunden haben mögen. welcher sodann von St. Der Abzug verzögert in den Olivengärten So: denn Chr.270 OiLiis Deshalb wo es eine unhaltbare ist bakanica. daß nur wenige in den höchsten Regionen der Gebirge brütend zurückbleiben. Dorf und Olivenwald. Lord Lilford und Sperling darin überein. des Rotkopfwürgers (Laiiius Senator). Mit Bezug auf das griechische Festland gab es bisher nur wenige und zum Teile daß er von hier angefangen nach Norden verbreitet sei (Thienemann 1854). Vom Herbstzuge 1894 erhielt ich ein Stück von der Insel Skyros. um . vielleiclit unrichtig Beschränkung. Aber alljährlich scheint der Vogel schon so früh einzuti-effen. woselbst auch ich am 16. was bei der Baumarmut dieser Insel gar nicht zu verwundern ist. Überhaupt muß sich der Zug über eine ziemlich lange Periode hinaus forterstrecken. grisola. beobachtete ich einen teilweisen Albino. Mai 1898 er trieb in allen Teilen sich sowohl in Skopos. ebenso die linke hintere und Federchen der rechten Schcitelhälfte und endlieh die ersten vier Schwungfedern Die übrige Färbung ist vollkomdes rechten und die ersten drei des linken Flügels. und o. April am 2. f. Orn. Jedenfalls ist die Zeit der Ankunft und des Abzuges noch nicht genau ermittelt. Auf der Sporadeninsel Skopelos geschrieben!). richtigstellend besprochen hat (Gab. allgemeine Angaben über M. der ihn für Naxos (Ti'agäa. Erhard führte ihn gar nicht an. einige men regelrecht. während mir die dortige Straßenjugend acht Gelege zutrug. begritfen. bloß Platana (wahrscheinlich auf dem Peloponues. September bis 2. zum als auch namentlich Gipfel sowie bis hoch auf der Vrachiona in und war auf diesen Bergen oft die einzige sichtbare Vogelart. in der ersten Woche des April ankommt und auch brütet. Drum- Bezüglich der westgriechischen Inseln stimmen die drei englischen Forscher mond. Mai 1898 auf beiden Strophadeninseln. war also sicherlich noch auf dem Zuge Hauptstadt Korfu. 4U4 u. Arkadien ist dieser Fliegenfänger ein häufiger Brutvogel. Hier wie die weiteren Beobachtungen zeigen werden. grisola auf Korfu im Sommer sehr häutig ist. 406). Die größte Menge auf dem Zuge begriffener grauer Fliegenfänger trafen wir aber vom 14. wie z. Am am Menge herum Skopos (7. S. denn noch am 1894 beobachtete ich Flüge von offenbar soeben Angekommenen nahe der nicht 19. Es blieben dort Abreise noch viele hunderte zurück. wurde. B. was Krü]jer. Juni 1894 vielfach beobachtete. Sehr häufig fand ich ihn vom 6. ja desgleichen am 1. aber und Eubüa angibt. bis 17. Juni l<SSt4 den Vogel beobachtete) als Brutvogel feststellte. Knotek am 3. Mühle als Orte.

wie dies Maß und Gewicht L.3 n-l «m . dann bei Doljana und Merkowuni (Arkadien) Galata (Akarnanien) am 18.-j 17. Mai 1898) und in den Schwarzkiefernbeständen des Taygetos in der Nähe des Joches Warwara (1<). von Dr. Juli 1894).III. Von dieser Örtlichkeit Museum zu Athen. Exemplare beobachtet und erlegt: im Olivenwalde zwischen Itea und Chryssö (12. 14-7 19-81) von 10 Eiern aus ebensovielen Gelegen: 19-7 19-5 191 19 i^. und 20.sgeprägte Fleckung ausgeim Süden ja auch bei vielen anderen Arten vorzukommen pflegt. Juni 1898). ist befindet sich auch ein Paar Herbstvögel im ein Teil durch lebhaft blaugrüne Grundfarbe und sehr au. Schließlich wurden. April 1897. Juni 1888). zu dieser Zeit am mehr iiäutig. Einige Zugsdaten entnehme ich noch meinen Tagebüchern: Mehrfach ziehende bei am 26. vorliegen. April 1894. 19-9 Br. um so fett zu befriedigen. oflenbar am Brutplatze. von welchen mir außer den oben erwähnten von Skopelos auch zwei Gelege aus dem Parnaß (3. Fiedler fand sie 271 Griechenland. Fliegenfänger. zeichnet.8 17. Krüper erhalten. wird dadurch äußerst deshalb leider den Gegenstand vielfacher Nachstellungen. im Eichenwalde Kapellis bei Lala (27. Unter den Eiern. und bildet manches Leckermaul gleichen Orte nicht Der Vogel nascht im Herbste gerne an den Feigen.

v. Museum der Universität in Athen besitzt ein Weibchen. atricapilla und coUaris längst nach Norden weiter gezogen waren. welches Dr.. Krüper August 1860 im Taygetos. während sowohl M. Monatsschr. S. atrica^yilla ftemitorqimUi (Houieyer) — Halbhalsbiiiulflicgeiifänger. so wissen Lindermayer und Graf von häufig an wenigen der Mühle Tagen zu Anfang April nur zu sagen. April 1896 Beide sind St.is am 18. Die Grüßenverhältnisse vermag ich nicht zu vergleichen. z. Bd. D. Durchstreifung des Waldes Kapellis (Pholoe) nördlich von <_)lympia Muscicapa collaris Beeilst. weil E. ') Ornith. Mai 1898. daß die letzteren viel weniger Weiß an den Steuerfederu haben und daß bei diesen das „Halbhalsband" viel schmäler erscheint. F. Homeyer in seiner Neubeschreibung keinerlei Maße angibt.212 Ornis balcanica. Bd. wahrscheinlich bei Kephissia. dabei drei ziemlich ausgefärbte Männchen und drei men durchwegs von den vorstehend angegebenen Abweichungen im Gefieder usw. daß jenes Paar auch in den dortigen Eichen gebrütet hat. F. v. daß er mehr oder minder erscheine. im Laufe der Jahre ausgiebigeres Material dieser interessanten Formen zu erlangen.g sei. 185 (und Abbildung von cf und 5) auf Grund von sechs kaukasischen Vögeln beschrieb. später aber nicht mehr und Lord Lilford beobachtete ihn im Mai 1857 bei Peleka. S. Diese Vögel stamund weisen keinerlei Ortlichkeiten auf. Hoffentlich wird es gelingen. da die zwei Griechenland gefundenen Stücke nicht genau mit der kaukasischen Type übereinzu- stimmen scheinen.h'nithologie. Vogelw. und zwar der erste Vogel am y. XXV. 278. der in Griechenland merkwürdigerweise bisher ausschließlich auf dem Frühjahrsdurchzuge beobachtet worden ist. Bei sehr vielen Ornithologen fand diese Zwischenform zwischen M. schon auf dem Herbstzuge begriffen. Scliutze d. Etwas genauer sind wir über Korfu unterrichtet: Drummond sah diesen Fliegenhäufig von Anfang April bis 15. Blasius^) und benenne den Vogel lieber trinär. ä. — Halsbaiulfliegenfäiiger. atricapiUn und welche E. dem Vorschlage von in II. logischen Sammler Männchen und wurden von dem eifrigen ornithoStrimnieneas erlegt. Die Exemplare des Museums in Sarajevo bilden eine Reihe von zehn Stücken. . Die Nachrichten der früheren Ornitholoe-en sind ziemlich unbestimmt. Homeyer bekanntlich in Madaräsz' Zeitschrift für die ge- 1885. tleiUscli. daß er auf der Insel auch während des Sommers fänger hier häufi. IIuscicaiMi albicollis Teui. Nur bei Sperling findet sich die zweifellos unrichtige Bemerkung. Ver. collaris. erlegte. Dort wurde auch auf einen Augenblick das Weibchen bemerkt und in Anbetracht der vorgerückten Jahreszeit ist es zweifellos.. Deshalb wäre auch die Bezeichnung „bevölkert Griechenland" in Brehms „Tierleben" richtigzustellen und die Angabe Nau- manns nur auf den Zug im Frühling zu beziehen. Ich folge jedoch bei der Namengebung samte <. Mai. R. Ein Vogel. in der Athen. Museieapa alte Weibchen. Umgebung von alte und der zweite bei der am 26. U100. Die Unterschiede zwischen den kaukasischen und den zwei griechischen Vögeln bestehen darin. Beifall.

grisola viel häufiger. 1860: 22. daß auch noch im Mai viele Paare nordwärts durchwandern. . collaris nur selten schon Ende März und regelmäßig in der ersten Hälfte April erscheint. . Heldreich „ „ Dr. 1899: Patras. sage mir. April.III.. . 24. selbst unweit der die aber in Bucht von KaÜkiopnlo eine An- entschiedener Minderzahl waren.Nach Athen. 1903: der Hauptzug bei Athen nach 8.. Ornis balcaoica III.. . als auch während des Durchzuges ist die Stadtschwalbe im wohlbekannt und von der Bevölkerung gerne gesehen. Warum fragst Von jahre. „ 1873: „ 15.. 13. auch wurde ein Paar gesammelt. doch ist aus obigem ersichtlich. . . „ 18 . zum Teile nach gegenwärtig nicht mehr vorhandenen Exem- Gelegentlich meines Besuches auf plaren des Museums in Athen. und ohne feststellen viel ^lo Griecheiilaüd.. 1897: . an welchem Tage St.. Krüper für Naxos (Frühjahr 1862) und Douglass für Santorin (erste AVoche Mai 1892 ein Paar geschossen). Die nette Anekdote in der Naturgeschichte von Prevost et Lemaire (s. Reiser 18G1: . daß diese Art auf dem Durchzuge viel häutiger ist als M. Audi Dr. wohin ziehst du im Winter?' Im folgenden Frühling erhielt er durch dieselbe Schwalbe die Antwort: . . Das spilteste mir diesbezüglich bekannt gewordene Datum ist der 22. 120) dürfte wohl kaum in dieser Hinsicht Berücksichtigung verdienen. Nach v. Strimmeneas in den ersten Tagen des Mai! Es geht daraus hervor.). der und Ostküste und zweimal mehrmals beobachtet Peloponnes und bei geschossen 1 18. Chelidon urbica Sowohl ganzen L. Strimmeneas ein mir vorliegendes altes Männchen bei Lamia in Tiiessalien erbeutete. „ . ist daß dies manchmal vorkommen könnte. zum Anton. März . anlangend atricapilla. doch war überall M. März . 1867: „ 2. . Für Kythera gibt diese Art Jameson ebenfalls im Frühling an. üliei- die Ankunftszeit im Früh- hierüber lauten: 1859: 26. Am zahl 19. dann und an Kiveri bei erlegt 13. St. .. April des Doljfana Baron Schilling . 1860: 28. Mai 1895. Von Ankunftstagen. Zante gelangten am 7. eben Mühe ein Paar erlegen. daß ein Baseler 1843. ebenso Lindermayer für Eubüa. — Stadtschwalbe. . . atricapilla. Schuster an einer Stadtschwalbe ein . „ Krüper „ „ .. sind folgende festgehalten worden: Th. April. O. Krüper betont nach seinen Erfahrungen in Attika. . April 1894 konnte ich zusammen mit M. die du so schön bist. du darnach'?'" Interesse sind zunächst die Beobachtungen Die genauen Mitteilungen Krüpers Akarnanien Parnaß Eeiser. p.. 1859: Attika. Halsband mit folgender Anschrift befestigte: Schwalbe. Sie lautet: „iVIan erzählt sich. „Ibis" 1864.. beobachtet bei Kephissia. Mai 1898 bei Vasilikos und am Fuße des Skopos mehrere zur Beobachtung. Von einem nichts bekannt und nur Lindermayer vermutet in seiner ersten Arbeit als ]]rutvogel Gebiete Überwintern Hii-undo urbica (L. Heldreich dauert der Zug in Attika bis 20.v. daß BI. April 16.

nämlich zwischen 10. aber dann von Krüper ihre volle Bestätigung fand. die Felsen und nicht die Städte zu bewohnen. . . namentlich Santorins (Douglass) und Euböas (Lindermayer). 18G6: 22. die zu- Mühle bezweifelt wurde. Attika . die Nester sind an den Wänden und Decken des Felsens angeklebt.. An diesem Tage gab es bei Vasilikos und am 12. dieser Schwalbe H. Mai 1898 zogen an den steilen lanzählige umher. Am Parnaß gibt es auch mehrere Kolonien. rustica an. März wieder beobachtet. eine Tatsache.li im . Ja auf den Strophaden. Auch Lindermayer hätte Arbeit. an den Ankunftsdaten seiner ersten März. 282): „Die Stadtschwalben haben Griechenland die Gewohnheit.. „ 2 Stücke Baron Schilling: 1 Scliwarm angekommen. getan. . Parnaß . um zu brüten. „ 1873: 11. 1865: 22. „ 1867: 10. daß diese Schwalbe in Griechenland teils an menschlichen Wohnstätten. ganz unbekannt. . nächst vom Grafen von der teils an steilen Felsen sich ansiedelt. In an einem Vorberge vom Zygosgebirge. fand Mitte Mai der oft berührte Massentod statt. 1898 dauerte der Zug noch Erdrissen des Kastellberges von länger: viel Zante Am G. in um Akarnanien wenigstens ist das Vorkommen den Städten. als diesen richtigen Zeitpunkt auf die ersten Märztage zu verlegen. Mai auf dem immer wieder neue ziehende Schwärme. festzuhalten. z. Das Nisten der Stadtschwalben an den Häusern der Griechen erfuhr ich erst im Herbste 1858 durch Herrn Dr.. die ich besuchte. April 1894 ihrer eine begriffen antraf. eine dritte in der Klissura. . aber trotzdem schwebten ihrer noch eine schwere Menge kleinen Peluso täglich in den Lüften. und 24. Orn. . Den Beobachtungen Lord Lilfords und Sperlings zufolge verleben dort viele den Sommer. Krüper in schreibt (Gab. „ 1899: 18. die tags darauf sämtlich ver- schwunden waren. wo keine Schwalbe wegen gänzlichen Futtermangels sich lange aufhalten kann.. Patras . 1 Schwalbe sogleich zum alten Nest und auch am 22. dort trifft man nur dort ihr Brutgeschäft zu verrichten. und besser 15. soll die Ankunft nach Drummond gar erst gegen Anfting April erund es bleiben nur wenige dort. . 1860. S. bei welchem die Stadtschwalben einen wesentlichen Bestandteil ausmachten. . . Es war schon Gloger bekannt. bei Arachova.. Auf den östlichen Inseln gehört die Stadtschwalbe zu den Brutvögeln der Kykladen (Erhard). der einzelne solcher Nester in Patras gesehen hatte.S ebenfalls beobachtet. Klissura nistet mit dieser Schwalbe ') Von lleri'u llaiiiitmaun llot. Journ. welche Seobohm (1883) veröfl'entliehte und wonach die Stadtschwalbe regelmäßig während der ersten Woche des März in Griechenland ankäme.Tiili ISil.. Stadt über dieses der Paar Aus dem Obigen ergibt sich ein deutlicher Widerspruch der klaren Angaben Krüpers mit dessen angeblich mündlichen Erzählung.M Hier sowie in der „Eine Brutkolonie ist zusammen die Felsenschwalbe in einzelnen Paaren. Der Durchzug hält Auf Korfu folgen lange da ich an. zirka 1 Stunde von Missolonghi.^•4 Ornis balcanica. f. Nieder. B. in der Menge auf dem Zuge am Nachmittage Hauptstadt des 16. . Eine andere große Kolonie findet sich ^/^ Stunden von Aetolikon. März .

Auf dem Peloponnes bemerkte ich außerdem nur einige Paare. scheint. April Kcphissia bei Athen eine ganze Kolonie angesiedelt fand und 1894 an einem am 11. Ich selbst sah dieselbe erst 1859. doch folgen noch im Oktober Nachzügler nach. 8. ist sehr unbestimmt und gerade dort wurde die Schwalbe seither nicht wiedergesehen. nachher Athen habe ich einzelne Niststellen gesehen. Nieder (Regensb. Lindei-mayer bei //. F. April 1842 auf der Insel Fano bei Korfu ein Stück von dem einzigen anwesenden Paare erlegte. Homeyer (Gab. Der Entdecker schen Schwalbe dieser ausgezeichneten auf griechischem Boden — und ist Rotöl scliwalbe. Juli 1894 nur wenige. dagegen wirbelten beim Abstieg tiefer unten an der Grenze der Nadelholzregion hunderte bienenschwarmartig zwischen den Wipfeln der Apollotannen durcheinander.III. allein ihre Jlitteilungen decken sich vollständig mit jenen in 18* . 174). gegen Sparta zu. Bezüglich des Wegzuges im Herbste äußert sich Graf von der Mühle. Mai 1858). Krüper endlich stellte das Verschwinden sowohl im September als im )kto- mehrere Wochen früher die als in ( ber fest. was in seiner letzten Arbeit H. in Agoriani und in als ich 275 Griedienlaiul. wo Ende April hunderte Paare gerade mit der Wahl der Nistplätze beschäftigt waren (erwähnt 1860 von Simpson) und endlich in der Langhadaschlucht. mit diesem Vogel auf das eingehendste und ihm verdanken wir die wichtigsten AufZwar haben auch Dr. Journ. Es dürfte wohl richtig sein. in der großen Klissura. urhica die häufigste Schwalbe ist. Am 8. S. daß //. Hirundo rufula Tcm. auch hier in Dort. Lindermayer vermerkte den Abzug vom August bis Mitte September. 116) den Fachkreisen mitgeteilt. Nach Krüper beginnt Brutzeit in den Städten und Dörfern der Ebenen den Gebirgen. zum Paniaßdorfe Arachova kam. daß ich am 26. anderen Dürfern fand ich die Nester. 31). Simpson („Ibis" 1860) und Seebohm (in Dressers Birds of Europe) ebenso anziehender als trefflicher Art die Ergebnisse ihrer Beobachtungen in Griechenland zu Papier gebracht. die Kotklümpchen mit dem Schnabel Doch sah ich jedenfalls die grüßten Siedlungen in der kleinen Klissura (entdeckt von Krüper am 2H. rufula gelegentlich den Archipel besucht. S. Boissonneauti anführt. v. f. daß sie die erste unter den abziehenden Schwalbenarten sei. Im eigentlichen Hochgebirge des Landes begegnete ich ihr nur im gewaltigen Stock der Kiona (2500 m). welcher am 17. Juli 1853 hatte Schradcr das erste authentische Nest bei Missolonghi aufgefunden und 1854 14 richtige Eier eingesendet. wo er sie noch Ende Mai mit dem Nestbau beschäftigt sah. Orn. Krüper beschäftigte sich gerade Dasjenige. Diese Neuigkeit wurde zuerst durch E. Griechenlands daß der Zahl nach Cli. rufula sowie bei daß es mir am besten erist derartig verworren und unklar. Temmincks frühere Bemerkung. In den höchsten Lagen nächster aufgelesen hatten. später durch Herrn Päßler selbst (ebenda 1857. Älai in Nähe der Hauptstadt viele iimherstrichen. dies einfach unberücksichtigt zu lassen.-Blatt schlüsse über die Kötelschwalbe. 1854. für unser Gebiet äußerst charakteristi- unbestritten Drummond. Dr. Als gewöhnliche Legezeit bezeichnet er Ende April. April 1836 eine ganze Anzahl über einem kleinen Sumpfe nächst Patras beobachtete und am 14." Zu Hause in letzterer Bemerkung hätte ich beizufügen. die sich in den Festungsruinen von Modon angesiedelt hatten. Korr. 1859. gab es dort am 15.

rustica und urbica. Im vergangenen Jahre fand ich vor Ankunft der Schwalben. rufula bewohnt werden. so wird doch nur eine Höhle von einem Paare bewohnt. Gravia.*) „Die Höhlen. S. die sich an Felswänden befinden. die ersten urbica und rufula am 26. Felsenschwalbe) als deutschen Namen: Höhlenschwalbe vorschlage. jedenfalls der Nester ist muß ihr verschieden nach der Anhef- Größe ebenfalls verschieden. Der Abzug ist wahrscheinlich im Oktober. Das Baumaterial ist gewöhnlich eine gelbliche Erde. Beide Nestnäpfe berührten sich mit den äußersten Enden. von dort am Zygosgebirge entlang bis zum Aspro-Potamos (Acheloos). oft so tief im Innern. der eine endigte so hart in der Ecke des Vorsprunges. Die Schwalbennester befinden sich stets an der Decke dieser Höhlen. weshalb ich für diese Schwalbe da die übrigen Arten ihren Namen von dem Nistplatzc erhalten haben (Ufer-. daß ich zu denselben förmlich kriechen mußte — — — — oder eine vorstehende Steinplatte. Dadi und rufula noch viel nördlicher in der Türkei. den Eingang traf ich von 1 7 Zoll Länge.276 Ornis balcauica. Ferner traf ich sie in der Klis- Prostova nach Kar- am hohen Parnaßgebirge bei den Dürfern Arachova. wie alle Schwalben. 1859. die jetzt von der //. riicksichtlich Orn. nur die Nester in der Gegend der Stadt Aetolikon sind aus schwarzer Erde gebaut. 1859 sah ich die erste rustica am 20. Mariolates. unter die Haus von oben gedeckt sein. von denen nur das eine bewohnt wurde. die Eingänge gingen nach entgegengesetzter Kichtung. Als Nistort dienen größere oder kleinere Höhlen. am häufigsten bei Velitsa. da sänitin der — ') niiieslrls Icli zielin die Bezeichnung Rötelschwalbe trotzdem iu llcjhleu woliucn. Beide Nester blieben das Jahr hindurch unbenutzt. haben größtenteils früher den Käubern als Wohnort gedient. niinilich Dr. Haus-. H.). einige Male in Gesellschaft von H. vielleicht bis Dalmatien. dann dem Wege über sura. Der Nestnapf ist Die Form sie das Nest anklebt. Da Spuren der zerstörten Nester zurückbleiben. so hatte ich Gelegenheit. wo solche Höhlen fehlen. rufula. eine Stunde von Missolonghi am großen Bache. . erwählt die Schwalbe einen großen hohlliegenden Stein ich fand die Nester so niedrig angelegt. S. voi'. sehr selten ganz gerade. lieh 1860. In einigen Höhlen fand ich jedoch zwei unversehrte Nester. Krüpers. Deshalb beschränke ich mich auf diesen und beginne mit seinen Worten. Nachdem Kruper seine ersten Ausflüge und Erfolge Grieclienland ausführlich geschildert hatte (Gab. in der Regel ist er gebogen. ferner nördlicher beim Hafenplatz Astakos. Olme Zweifel findet sich //. eine beträchtliche Anzahl derselben zu sehen. „Gleich bei ihrer Ankunft bezieht H. 271 ff. die Weite ist dem Körper des Vogels angemessen. ihren alten Nistplatz und beginnt. rufida in 439 und nament gelangt er zu folgenden Ergebnissen: „Als bestimmten Aufenthaltsort in Griechenland kann ich angeben Akarnanien. „Ihre Ankunft in Akarnanien ist wahrscheinlich dieselbe wie die der H. bis jetzt fand ich noch nicht zwei. zwei interessante Nester unter einem tafelförmigen Vorsprunge. weil aueli Oh. von der äußersten Spitze des Varassovogebirges (Patras gegenüber) an diesem Gebirge entlang bis zum Phidaris. gemeinsamen ihres Begleiters.(Euenos-) Fluß. bei Vrachori und vier Stunden von dort auf penisi. bald darauf den Nestbau. m-him und nanicntlich Gl. Obgleich diese Schwalbe gern in Gesellschaft fliegt. daher ziemlich eng. gewöhnlich eine Spanne einer mittelgroßen Hand lang und breit. In Gegenden. März. daß sie beinahe im Dunkeln sind. jetzt werden diese Löcher selten von den wandernden Hirten eingenommen. Journ. Ende September traf ich sie noch oftmals am Parnaß. daß die Schwalben sich nur gerade haben hineindrängen können. rupestris an. Agorian. f. tungsstelle.

Am 15. als ich meinem Begleiter das Resultat mitgeteilt hatte. fast im Dunkeln. die ich am Ausgange dem Insektennetze auffing. in welcher ich das Jahr vorher die meisten Schwalben gesehen hatte. das Trinkwasser der Stadt ist von dort durch den Ab1/2 Reitweg. Dort erlegte ich mehrere Männchen. hatte die Gestalt eines Eichhörnchens. daß sie eine junge Schwalbe verzehrt hatte. Das H. nicht ähnlich. wenigstens suchte ich lüer bei Athen vergebens in den vielen passenden Hohlen nach Spuren der Nester. „Oftmals werden die retortenförmigen Nester der Höhlenschwalben von anderen Geschöpfen benutzt. die zu machen. welches ich niclit mit liehe Stunde von Aetolikon Hand der erreichen — — konnte. absichtigte. es befand sich nur ein Vogel darin. die Eingangsröhre verstopft hatte. die Schlange unschäd- kam aus dem Neste eine junge Schwalbe hervor. der ersten folgte die zweite und dritte. Zu verwundern ist. Bei Untersuchung der Schlange ergab sich. Sitta syriaca. Nieder aufgefundenen Nestes zu greifen. Die Eltern dieser Jungen sahen wir nicht. den ich bei Betrachtung als die 31. Mit Herrn Simpson kletterte ich hinein und wir finden Wie gewöhnlich schnitt ich tief im Innern. 2(7 Griechenland. wegen Mangel an Zeit nicht besucht.und gebüschreichen Gegenden findet man die Nistorte dieser Schwalben. über dessen Art ich nicht klar werden konnte. Von solchen Sammelplätzen aus kann man sich zu den Brutplätzen leiten lassen. Nur in wasser. ferner ein halbzerbrochenes Ei Den deren. Quelle führt der an Erdreich wo das von den fluß der Pferden und Eseln stets naß ist. wie die Schlange bis zur Decke der Höhle hat kriechen können. Schwalben dieselben an einer Stelle sammeln. wahrscheinlich eine ein unversehrtes. Eine halbe Stunde vom Varassovogebirge ab entdeckte ich eine solche Stelle hart am Strande. da ich schon am Tage vorher ein Nest mit Jungen gefunden hatte. das unversehrte Nest. Mit einem Finger fasse ich hinein und fühle einen Gegenstand. ruftila-'S est.III. mert hatte. als plötzlich ein vierbeiniges Tier in meinen Kötscher fiel. Von der Reisenden Aetolikon aus führte ich beide Herren in eine interessante Gegend. mit welcher der Vogel selbst vollkommen weiß ohne Flecken. um sie zu präparieren. in trockenen und bebauten Distrikten wird sie sich wohl nicht vorfinden. obgleich die Schwalben die Richtung zum Gebirge nahmen. um den Inhalt zu untersuchen. die wir noch unversehrt herausschnitten. von Dr. kommt aus der Eingangsröhre der Kopf einer Schlange. den beiden Seiten. junge Schwalben. ich versuchte meinem Insektenkötscher aufzufangen. ein verwandtes Tier. der Höhle mit vierte entkam. Meine Überraschung war groß. sie zu töten. aus demselben hinaus an die Seitenwand der Höhle sprang und mit Behendigkeit davon- Das graue Tier eilte. und zwar in Gesellschaft Den dritten Bewohner traf ich am Simpson und Heeren. ein Loch in den Nestnapf. Juni 1858 erstieg ich in der Nähe der aetolisciien Kiissura eine Holde in einer Felswand und fand ein H. schnitt ich mit einem ]\Iesser ein Loch Nachdem in ich den Nest- napf und fühlte hinein. sie sind . oder eine andere Art. es Haselmaus. konnte ich die Brutstelle doch nicht finden. Da dieselbe etwas träge war. nämlich an einer berühmten Quelle. als wir noch beschäftigt waren. rufttla sind denen der H. erkannte. und Schalenstücke von mehreren zweiten Insassen der Schwalbennester traf ich das Pärchen des ist 1859 sah ich zweimal dasselbe oder am 31. der giftigen Vipera herus hervor. Ich die meiste Ähnlichkeit hat. stark bebrütetes. nehmen die Schwalben die Erde. weshalb ich bei Einbruch der Nacht bei jenem Felsen war. Mai 1859. Juli 1858. rufula-'Nest enthielt eingetrocknetes. in der ich 1858 ein Nest gefunden hatte. daß im Neste spürte ich. Felsenspechtmeise. fiel lich es nicht schwer. 16 Tage vorher hatte ich allein das Terrain besucht und eine Felsenhöhle. Myoxus dryas. rustica. . Nest allmählich abzustoßen und mit das Als ich die Eingangsröhre zur Hälfte ein lebendes Wesen zertrüm- ich vermutete sich befinde. an- Ich be- oben erwähnten. „Die Eier der H.

sagt er. Die Eier sind in Größe so verschieden wie die von der ich keine H. er klingt etwa: . Anfangs Mai beginnt die Legezeit. rufula-^cst. ich. Juli zu erfahren. denn keine Menschenhand hatte das Nest beschädigt. gesellt sie sich zur H. Ihr Lockton ist ein langgedehntes . den sie IL riifula hat auch im Fluge und während der Paarungszeit oftmals hören einen läßt. rustica zusammen. den übrigen Schwalben Freundschaft und fliegt gern in deren Gesellschaft. auf einigen großen Steinen einer die Ruheplätze. diese Täuschung glückte mir noch nicht. unter denen keines Neigung zur Fleckenanlage zu haben schien. „Hirundo rufula hält mit sekten reichen Bergschlucht verweilen solche kleine Gesellschaften stundenlang ehe Wiederholte Schüsse vertreiben weiter ziehen. welches zuweilen dem Locken einer fliegenden Sperhngschar ähnlich klingt. quidl. wuitsch'. fand jedoch nicht mehr das im Neste zurückgelassene Ei. urhica. „Die Jungen verbleiben ebensolange im Neste als die anderen Schwalbenarten. hat mich anfangs auch schon getäuscht. dagegen auf dem Isthmus . rufula nicht mit den Eiern andei-er europäischer Vögel. Gesang. am 31. Am Parnaß habe ich legen sollte. wenn sie das Nest verlassen. nachdem ich 2 3 Eier. können „Ornithologen. Unterließ ich die Zusetzung der Öffnung. Fünf Jahre nieu. urhica.Ornis l)alcanica. ob in den unverletzten Nestern Eier sich befinden. am Krüper dann noch häufigsten in einige Ergänzungen. so mauerte das Schwalbenpärchen. enthielt drei Eier. fand die von mir beschäErde nochmals. welches ich auffand. genommen. nach Deutschland. vier ich digte Stelle ausgebessert. einige Eier waren nur so groß als starke. Wenn man die Eier zur rechten Zeit fortnimmt. In Akarnanieu sah ich sie gewöhnlich unter den Scharen der H. ein im Unterscheiden der Eier geübtes Auge verwechselt die der //. quidl. dieselben eine Strecke begleiteten und auf den Sitzplatz dann eilten. so kann man die Schwalben zwingen. und in später gibt kommt sie Attika nur einzeln. der Stimme der Vögel vertraut sind. rupestris und streift mit derselben umher. daß sie als eine Anzahl (58 Stück) o.quitscli'. den noch nicht vollständigen Satz. Nach Akarna- Messenien vor. der dieselben Lokalitäten bewohnt. aus ein — Stück mitnahm und das Nach dritte liegen ließ. 1850 fand ich am glaube nicht. etwaige Seitenlöcher verstopfte ich mit l'apicr. ij78 Im Jaliro 1858 brachte ich Varietät gefleckt vorkommen. Saxicola aurita. Jungen Futter bringenden Eltern entgegenflogen. vollständig flugfertig sind. Ein Steinschmätzer. Am Parnaß. sie wieder zu. auch unter den wenigen vom vorigen Jahre (ich brachte fünf Exemplare für das hiesige Museum mit und einige übergab ich Heri-n Simpson) fand solche vor. falls das Nest Einige Male legte ich Eier zur neuen Brut gebraucht werden sollte. ich durchschneide die der Jungen Anleitung Anhöhe nahmen die zum Insektenfange angesehen. von denen ich zwei erwähnt. Mai die ersten drei Eier. zuweilen mit der H. Bei näherer Untersuchung fand ich die Schalen des Eies am Boden: die Schwalben selbst hatten es hinausgeworfen. von wo aus sie den zurückkehrenden. rustica. gestreckte Exemplare der H.quitsch. urbica in das Nest. in der zweiten 4 oder 3. Tagen kam damit das Weibchen noch zwei Stück hinzu- zum Neste zurück. so daß sie. Die Stückzahl in der ersten Brut ist 5. in einem Jahre viermal Eier zu legen. schnitt dem Nestnapf Um 1858 erhielt ich die letzten frischen Eier. so daß ich einige Male sogar getäuscht wurde. der H. Das dritte H. Die gestreckte Form ist die vorherrschende. um das Pärchen zu täuschen. die Höhlen- schwalben sicher unterscheiden. wie schon viereckiges Stück heraus. besonders zur HerbstIn einer an Inzeit. welches ich jedesmal nach Untersuchung wieder einsetzte. die mit sie sie nicht leicht.

') Es sei hier bemerkt. Mai Gelege 4 Stück und 1872 am 17. 20 Br. vcr- Deutschland den ersten Beschreibungen der Nester der H. beigelegt. April 1874 „ 7. indem ßaldamus bereits 1858 im letzten Bande der „Naumannia" (S. hier die Maße eines Geleges und vier einzelner Stücke zu lassen: Gelege 4 Stück. 279 Gnechenlaiid. Journ. Gelege 4 Stück. welche an eine falsche Maßangabe bei einem Bau des f. 125) die Entdeckung dieser Eier in Griechenland mit einem Fragezeichen versah. 1861. worauf Päßler in einer Erwiderung in den Nachträgen zum Eierwerk nochmals für dieselben eintrat und damit auch Recht behielt. wo sie häufig' ist. Selbst in den Nachträgen zu Naumanns Werk wollte Baldamus noch nichts von diesen Eiern wissen. ist 1871 18G0 am 1. aufklärende Bemerkung gibt Krüper in Gab. sei anzunehmen. man schrieb wiederholt hierher. . April Mai: 1858 am 18. Schrader machte. Parnaß. daß diese Nester der Sitta neumeyeri angehören. 13-7 19-7 19-7 19-6 mm folgen . L.Nest aus anlaßte. fehlen. (. keinen Glauben schenkte. Mai 1890: L. . Attika Die gewöhnliche Legezeit 1859 am 3. Mai anfangs am 3. ürn. 20.)bwolil iiocli genaue Beobachtuncjoii an Stellen. Cecrojjis melanocritisa Felsenkleibers (Sitta neiimeyeri) durch den Grafen von der bemerkt: „Diese falsche Angabe.III. Mai Gelego 5 Stück. 131 in einer Note. daß die Ankunft \inmittelbar nach jener der Gattungs verwandten erfolge. daß man welche Herr in Lehm Mühle anknüpft. Jlai zwei Eier. daß über die Echtheit der ersten von S ehr a der an Päßler gelieferten Eier ein hartnäckiger Zank entstand. Brehm und Baedeker um ist Brutzeit die einen vollen Monat zu spat angegeben und der Kütelschwalbe der sonderbare Name Rüpp. rufrda. Im bekannten Eierwerk von Päßler. Eine für diesen Streit wichtige." Die stets weißen Eier fehlen heute wohl kaum einer größeren vSammlung und ich darf mich begnügen. Krüper mit 11 Zoll langem Eingange'. . Akarnanien . S.

Einige der frischen Nester waren mit Anstrengung erreichbar und erwiesen sich als fix und fertig gebaut. aber auf sah 8t. Am 3. Mai 1898 das an die Wölbung einer Kapelle angeklebte Nest eines Paares. Messenien: Gleich außerhalb der Stadt Pylos beobachtete tagen 1898 einige. April 1. Juli 1894 mehreren Paaren Männchen. Für das benachbarte Festland kann ich nur bestätigen. Nur ein Paar schoß ich und nalim es mit. wo Santarius die vorjährigen Nester in einer Höhle fand. Mai 1898 drei Paare. Hier scheint sie im Osten und in der Mitte zu fehlen. Aus dieser Gegend besitzt das British j\[useum in . und endlich Auch hier benützte sie den Telegraphendraht zum Ausruhen. April zuerst unter vielen Hausschwalbcn eine einzelne. Avoselbst mich Dr. in der kleinen Klissura im Zygos. vielen und 15.Mai bei Nordostwind wieder ein Dutzend. dann etwa 50 Stück. April 1897 einzeln oder paarweise nächst Kephissia fliegen gesehen. Klissura. am Boden. Ungemein viele Paare hatten sich im Kladeostale bei Platanos angesiedelt. Krüpcr am 25. j\lai lag das Nest. April 1902 diese Schwalbe mehrfach in Megali vrysis bei Lamia. April ein Dutzend und am I. wo ebenfalls mehrere Paare sich sehen ließen. Mai mit Wutte Nistplätze in seichten Aushöhlungen einer weithiu sichtbaren Felswand. ist aber überall an passenden Plätzen im Westen und Süden zu finden. anderen Mai) noch einige. baute ein Paar sein Nest im Bogen des Viaduktes und am 28. Nester konnte ich dort nicht auffinden. icli am 7. namentlich Taubenfedern. so am Fuße des schon genannten Varassovo. Elis: In dem sogenannten römischen Teile dos Ausgrabungsfcldes von Olympia entdeckte ich am 24. In Attika habe ich sie bloß einmal. Strimmeneas sechs (Hag. Georgios) zwei Paare bei ihren Nestern und Stunden von Vclestino im Gebirge er erlegte ab 11. welches leider noch keine Eier enthielt. Tagsdarauf erlegte ich das erste Männchen tuuI sah von da an täglich solche Schwalben. daß es in Akariianien noch heute recht viele gibt. Bei Kalaniata sah ich an den Hängen des Nedontales zwei oder drei iStück und fand drei alte unbewohnte Nester. Die Nestmulde enthielt viel Geniste. selben deutlich sichtbar. die eben den iSteinwölbungen der Bachdurchlässe des Straßenkörpers anzulegen im Begriffe waren. In Thessalien fand St. ziemlich viel Aufwand von Zeit und Mühe besuchte ich am 28. am 13. ich in den ersten Juni- Sie schienen sich hier zumeist an die kleinen Wasserläufe zu halten. ( )line Mit ihre gei-adc von einer eigentlichen Kolonie sprechen zu können. Umso zahlreicher dagegen auf dem Peloponnes. Zantc: ihre Nester In der Niihe von Vasilikos traf in Auf der kleinen Schwalben nur eine auf dem Zuge Insel Peluso einzige. Bei Patras beobachtete Baron Schilling am 28. Weiter in der großen begegnete ich im Defil^e des Mornos nördlich von Vitrinitsa unBogenbrücke über diesen Fluß am 19. nordöstlich von AetoHkon.2a() Oriiis balcaiiica. aber ebenso leer als ein auifallend großes in nächster Nähe von Platanos. Mai bei Windstille etwa 25. Strimmeneas den Stropliaden gab es unter ( 14. Am 12. von frevelhafter Hand zerstört. am 29. nisten an dieser Stelle doch eine Reihe von Paaren unweit von einander. welches sich durch deutlich weißen Fleck auf der Innen- östlich weit der steinernen und erlegte ein fahne der äußeren Steuei'federn auszeichnet.S94 zum ersten Male auf die mir unvergeßliche Erscheinung aufmerksam machte. bei weiteren vier ist Unter 14 iStücken besitzen nur drei dener ein wenig angedeutet und den übrigen fehlt er vollständig.

In einem anderen der zertrümmerten Bauten erkannte ich deutlich eine eingeschleppte Feder vom wut haben die Kötelsehwälben in Griechenland offenbar sehr viel zu leiden. daß derselbe außer an der matten Färbung des vom Gesamtgetieders leicht an den lehmgelben Rändern der Schulterfedern und der Armschwingen kenntlich ist. In der Maina längs der Straße südwärts von Tarapsa brüten sehr viele dieser Schwalben allenthalben in den Wölbungen der steinernen Brücken. zweideutige Eischalenreste fanden sich am Tatorte noch vor. Juni und August 17. 20. finde ich nach einem Exemplare September 1895 von Velitsa. Juni am Ausgange der Langhadaschlucht weitere fünf oder sechs Stück tagsdarauf unterhalb von Auavryti. Ilirtenbuben. Schlangenadler (Circaetus gallicusj. Das eine sah sehr merkwürdig aus. Die meisten fertig nahezu welchen zwei Paare bauten nun von neuem ihre kunstvollen Nester. sondern nur schwach angedeutet. ohne daß es mir gehingen wäre. Die Strichelung der Unterseite ist in diesem Alter noch durchMaße von 13 Stücken: aus nicht ausgebildet. Auf dem Ithomeberge flogen hier und da einige umher. indem es mir nicht vergönnt sein sollte. Bezüglich des Aussehens des jungen Vogels. sie selbst einzudenen bekanntlich überhaupt nichts heilig ist. ruf-ula ein ausanlage erforderte. Giicclieulanrt. Lakonien: Die gegen Trypi zu fest. ei'sten stellte ich am 12. Durch diese Zerstörungs- gesprochenes Pech Von sammeln. hatte. daß ich mit den Eiern von H. London in ein Paar und ein anderes vom 14. da es scheinbar parallele Doppelrohren besaß (neben dem zerstörten Bau). welche die StraßcnEs zeigte sich. ihre Nester zu entdecken. von waren. Ganze Länge Flügel min 180 Korfu 9 9 Zante 9 Akarnanicn mm 14 7 13 8 12 7 12-5 7 13-5 6-5 14 7 17G 118 179 120 174 116 95 94 95 188 119 107 175 116 95 13 7-5 12-5 7 106 14 7 119 96 14 7 125 109 135 6-5 75 7-5 121 100 c^ 176 120 99 185 121 179 186 9 cf Lamia 9 Schnabel 108 183 Megali vrysis bei Tarsus mm d' Mornosfluß Parnaß 124 Schwanz 183 126 106 14 176 120 101 15 . waren Die verräterische lange Stange und unsämtliche Nester mutwillig zerstört worden. In den eigentlichen ITochlagen findet man sie hier ebensowenig als im Parnaß und in anderen Gebirgeu. 18(iO das Museum Athen.281 III. dann am Fuße des Taygetos oberhalb von Palaeopanagia. aber auch dieses enthielt keine Eier.

neben H.-a. abgesehen von verspäteten Individuen. Eine der wichtigsten Fragen für den Vogelzug ist es bekanntlich. wie schon Graf von der Mühle wahrnahm. da ich viel später (z. Hirando rtistica L. So bezieht sich beispielsweise die Bemerkung Sperlings über einen Schwalbciitrupp im Dezember auf Sta. Zante (eigene Beobachtung).und Turkestan andererseits sich ausdehnt. B. doch fand er einzelue Paare. Zum noch Schlüsse Bciuerkun^. In und um Rauchschwalbe sehr häufig und ebenso bemerkt. April 1894 wenigstens 30 Paare angesiedelt. ist viele sie in zwar auch häufig. Sie siedelt sich ebenso auf den Inseln wie auf häufiger Brutvogel auf: Auf kleinen Georgios nistet Liseln. daselbst viel weniger Paare als von Chelidon urhica\ dafiir aber gibt es nach mayer Linder- regelmäßig zwei Brüten. aber erst eines schien Eier im Neste zu haben. aber nicht gerade überall. die doch nicht alle von gestörten Paaren herrühren konnten.Le in Hrohms „Ticrieheii": — „Griechenland und Kleinasien scheinen der Brennpunkt der Verbreitung zu sein'' nicht ganz zutrefl'end ist. daß sie in den Klissuren des Zygosgcbirgcs von urhica an Zahl übertroffen wird. rufula auf dem Tclegrapheudrahte sitzen und (kastalische Quelle) zusammen mit CUvicola rupentris umherfliegen. daß einzelne Rauchschwalben im Winter in Griechenland zu sehen sind. den Kykladen (Erhard) und hier namentlich Naxos (Krüper) und Santorin (Douglass). Euböa (Lindermayer). Bezüglich der Nestanlage an menschlichen Bauwerken nennt sie Krüper in Griechenland äußerst zutraulich. Kephissia usw. Überhaupt scheint mir der von Krüper für Mitte April angesetzte Beginn der ]5rutzeit ein wenig zu früh zu sein. Dagegen gibt es umsomehr in den auch in Athen. aber keine so fand in der Langhädaschlucht. wie ein solches einst anfangs Novemljer auf dem Weye zum Piräus erblickte. einziges Paar. welche durch Anwendung der beiden Kalenderstile ohne ausdrückliche Nennung erzeugt wird. ist in Griechenland ebenso ver- brüten. In Griechenland erschweren dies vornehmlich zwei Umstände: die Verwechslung mit der häufig überwinternden Felsenschwalbe und die Verwirrung. So ist sie Korfu (Lord Lilford). In dem Dache des Quellenhäuschens nordöstlich von Aetolikon fimden Krüper und ich am 27. Eisenbahnstation Velestino in Thessalien frische Gelege am 17. Akarnanien. Maura (Levkas) wahrscheinlich auf CUvicola rupesiris. niemals aber Kolonien. Ankunft und Abzug der Rauchschwalbe genau festzustellen. da sie bekanntlich bis Abcssynien einei-.^HJ Oriiis lialcanicii. Unsere allbekannte und geschätzte Rauchschwalbe Zwar breitet wie in Mitteleuropa. obgleich Simpson ist die richtig dortigen Niederungen. auch an Felsen angesiedelt. Dennoch kann ich versichern. sie öfters dicht denn ich sah viele bei Delphi dem Festlande an. — Kaudiscliwalbe. die daß die An(. den Dörfern Trypi und Anavryti. Mai) oft noch Brüten beobachtete. Sie verträgt sich mit den siidliclien Gattungsverwandten sehr gut. Krüper . Kythera (Jameson). wie beispielsweise auf Psathura oder der Quarantäncinsel oft nur ein Auf dem Peloponnes ich in Lakonien recht Hag.

. 25 Stück bei erschlaffendem Südwestwind. „ 1868. der andere jenen neuen Stiles stillschweigend anwendete.. „ 1865. „ „ 1867. 9. tung. 1899.. Mai auf den Strophaden sich vorfanden. Jänner als Jänner 22. zu meiner Verwunderung.. durchschnittlich 15.. Schmidt). aber es scheiterte daran. '. (J. „ .. Wild). nach vorhergegangenem genauesten zu 1860. März Mykonos . Jul. 16. . 1899. in Athen (J. Korfu „ . Schmidt). . Außer Krüper dünken 1. (Krüper) in Argostoli (Reiser). ' „ 1860. 22. . 24. Schilling: . ' 1861. 18. Pikermi ) ^ . 9. (J. 19. 1860. März (Engl. „ . . 31. . März. Attika Insel sein. (Krüper). 20. Akarnanien Parnaß Athen nini). Schmidt). März. 1866. Schmidt.. . Giiechenland. März. in 1865.. (Krüper). „ (Krüper). 27. „ 1867.28.1..! Attika 1866.. Schmidt). daß der eine Beobachter den Kalender alten. Parnaß am März (Erhard). 18. bei Kephissia (E. . wie lange sich der Zug ins Frühjahr hinein erstreckt. Aug. . worauf Begatdann 3 Stück am Postplatz und 2 Stück am Hafen. „ „ ... Ing.21. 1856. Am 1897 zogen während eines Gewitters unweit Kap Katharina an von Korfu vier Rauchschwalben dicht über mir vorbei und in den Lagunen bei Missolonghi sah ich.. 2 Stück angekommen. 1899. 1899.. . möglicherweise ein und derselbe Vogel. Genaue Beobachtungen des Baron Patras erste (Krüper). 10 Stück angekommen. „ 1873. „ ein Paar nestbauend. (J. daß am Mai 1898 viele ziehende bei Peluso nächst Zante zu sehen waren und recht viele tote am 14. diene. . wieder 10 Stück bei Westwind. 1780. C. 1859. 21... . 18. März. Fol- März (Krüper). Schmidt). . .. dann erst am April viele an den Vrachoriseen. Schmidt gende erscheinen mir mitteilenswert: Insel Kimolos (Son Insel . Als Beweis. 12. 30. daß Hirundo rustica und Chelidon urhica gleichzeitig in Griechenland eintreffen. 1897... 1«. 11. „ (Hofg.. . der Xordkiiste am Februar eine Rauchschwalbe. in 1899. 20. 22. Betreffs der Ankunft im Frühling stimmen alle Autoren darin überein. Nach 1861. 21. Kephalonia Drummond ) „ Patras Westwind (Krüper). 1853. 24.. 1. Schmidt). woselbst sich aber auch massenhaft 7. „ 1864.. Mommsen hat in seinen „Mittelzeiten" versucht. Die folgenden drei Bcobachtung-eu schließen jeden Zweifel an deren llichtigkeit aus und einige andere nicht so sichere erwähne ich überhaupt gar nicht. Attika .283 in. 29. . viele dann gegen den 25. bei Kephissia (Hofg.. . . . . sowohl am 29. „ 1862.)... . 17. mir die Aufzeichnungen des Dr. diesbezüghch zu einem Ergebnis zu gelangen.

denn sogar Dr. Auf Grund zweier der richtigen 1[. olnvohl in wegen des Insektenmangels auf den Inseln brütet. welches sieh dermalen im Über auch dem in Die kennzeichnende Färbung der Unterseite der Ä«y«(/H. und zwar stets später als von Chelldon urltica. Belegstück für seine //. kein Paar den Lüften tummelten. Ankunft zu beiden Zugzeiten sowie über Brutsiedlungen der Uferschwalbe im Gebiete wurde bisher nur wenig bekannt. Boissonneautli in den Dreißiger- jahren aus Griechenland und zog daraus den Schluß. met. Die Färbung der griechischen Rauchschwalben ist genan dieselbe wie bei uns. samtgefieder. wonach sie in den sandigen Ufern der größeren Flüsse und in den zahllosen Meeresbuchten Auch für meine Vermutung. nach KrUper sowohl im September als namentlich im Oktober. Exemplai'e. (Cat. Im JMuseum zu Athen befindet sich mit isabellgelbera Ge- ein unvollständiger Albino. lebhaft gefärbtes Stück befindet sich übrigens Museum ist ein zu Athen.und Rauchschwalbe und daß sie Um als Brutvogel wohl nur an wenigen Stellen anzutreften sei. Journ. Stück. vermag ich aber doch das Vorhandensein gefärbten. eine Mühle. daß diese Schwalbe das genannte Auch Bonaparte Land bewohnt. bleibt eine Bestätigung erst abzuwarten.). Bei unserem . daß sie viel später erscheint als die Stadt. nicht aber die eine individuelle lichen Kauchsclnvalbe handelt. S. erhielt ein Kastanleiihraunc Rauchschwalbe. sondern Rostbraun dunkles ebenfalls Clivicola rlpariu die Zeit der und deutlich bräunlich. daß sich des Landes in großer Gesellschaft nisten soll.) land als Vaterland an. aufgefunden wurde. in rustica savignyi Stoph. Mai 1894 folgern zu dürfen glaube. Hlrimdo rustica Temminck — savif/uf/i Steph. daß es auf Grund Nun hat aber um nur sich hier Abweichung in der Bauchfärbung bei der gewöhnund auch Dresser bezeugt nach Verständigung durch Griechenland liisher nur diese Rauchschwalbenform. daß zunächst von Lindermayer die unbestimmte und nichtssagende Angabe vorliegt. Hirundo riptiria L. degli ucc.Iriechenland nachzuweisen. worauf im gleichen Sinne Dubois weist ihr Griechen- folgte. die Flecken der Steuerfedern sind nicht (ien. Europ. da Anzahl von insektenfangendeu Paaren dem ich dies aus am 18. Krüper in überzeugender Weise (Gab.aiiica. weil Mündung ich vom Meeresetwa eine Stunde von Katakolo ent- des erstgenannten Flusses in einer unmittelbar mauerartig erhebenden Lehmwand. in (. Krüper wußte nur anzugeben. daß den hohen Ufern des Alpheios und Eurotas befinden. eines vollkommen typischen und eines etwas matter von Kephissia bei Athen. Ein nicht typisches. — Ufcrschwalhc. Frage des näheren einzugehen. sei bemerkt. Seebohm. Im Herbste findet nach Graf von der Mühle der stiirkste Durelizug Ende September statt. daß //.284 Oniis lebende l)a1i. aus ungefähr 200 Paaren bestehende Brutkolonie auffand. 18(30. Zweifellos richtig dünkt mir aber die ^Mitteilung des Grafen von der sich kleine Kolonien in selbst unweit der strande sich fernt.-ui diese Kennzeichen trägt das eine zu Sarajevo befindet. 281) eingehender Studien im Freileben dieser Schwalbe nachgewiesen. gleich auf diese letztere eine Nistkolonie in der Benehmen einer Nähe des Karlasees ziemlichen in Thessalien befinde. f Oru.)/-Schwalbe Museum (L. gesättigtes. weiß. beide rustica savignyi Steph.

daß die Nester 1'/^ bis P/o "^ tief angebracht waren und daß sie durchwegs nahezu flügge Junge enthielten. Obgleich in Griechenland weit verbreitet. Auch an der Lagune von Korissia hielt sich am 21. nähert nicht sie so ist Taygetos. um auf Korfu die erste Weiters zu brüten. Strimmeneas am 19. aber die größte Zahl. als dies auch in viel nördlicher gelegenen Gegenden. Oeta. oberhalb des Festungsberges und im südlichen Teile der Insel noch viele am Zuge und namentlich am 14.). um am 2. von St. — Fclsenschwalbe. daß die Uferschwalbe frühzeitig. Auf Korfu sah ich am 17. fortzieht. 'i'atsache. April eine einzelne auf. 17-3 17-2 onm 13'7 13'6 wjh 7 "' ''g Bezüglich der Ankunft im Frülding und des Wegzuges im Herbste fehlen eigentgenaue Angaben.a. noch vor IL urbica. Clivic. darf umso weniger wundernehmen. z. Auch am folgenden Tage 2. April 1902 erlegt wurde. Mai 1899 sah Baron Schilling die ersten drei Stück bei Patras gegen Norden ziehen. Die Nester waren aus Tang und Taubenfedern schön gebaut und obwolil wir deren eine große Zahl aus' gruben. steht sie an Stückzahl den übrigen Schwalbenarten nach. April 1894 im Valle di Kopa mehrere und erlegte ein Paar für unsere Sammlung. daß die Ankunft am und daß nur wenige zurückblieben. beobachtete ich zwischen Govino und der Hauptstadt. . daß die Felsenschwalbe in Griechenland und daher daselbst überwintert..III. wurde nur je ein verlassenes und ein stark bebrütetes Ei gefunden Br Gew. in den wärmsten Teilen der Herzegowina der Fall ist. B. daß diese Schwalbe von Jameson auf Kythera am Durchzuge im Frühling und Herbst. Schließlich die Ergänzung. Hirundo Uferschwalben rnvpestris Scop. nämlich buchstäblich tausende. Einiges Licht über die Zeit des Frühjahi-szuges werfen meine Beobachtungen lich im westlichen Griechenland. Mai 1898 beobachtete ich auf Zante. wozu ich bemerke. Mai geradezu massenhaft auf den Strophaden. und 15. von Lindermayer auf Euböa und die Erstangekommene in der Umgebung von Lamia (Megali vrysis). Besuche am 30. deren Balg mir vorliegt. Von letzterem gibt es nur die kurze Mitteilung von der Miihles. nur auf Hoch- Die nunmeiir unbestreitbare Standvogel dem gebirgen. Woche stellte April erfolge ich viele ziehende Clivicola rupestris (Seop. Veluchi u. daß es mir durchaus unglaubwürdig erscheint. Mai 1898 zeigte es sich. klaren Wintertagen hingegen sich sehr dreist den menschliclien Wohnungen und streicht einzeln mit einem als vielmehr dem Bieneuwolfe ähnlichen Fluge in an- den Schwalben. aus denen hervorgeht. Mai 1894 am großen Vrachorisee fest und am 1. wie v. 285 Giiecheulaiul. Heldreich angab.m. Mai 1897 schwebten noch Dutzende über dem kleinen Süßwassersee nördlich von Govino. Aber auch in den Tagen vom 6. daß er von ungewöhnhch langer Dauer ist.ola riparia ist also in Griechenland nichts weniger als „sehr selten". Hier wie dort zieht aber gleichwohl ein guter Teil doch nach Süden und kehrt zeitlich im Frühling an die Brutplätze zurück. Die zusammenfassenden Beobachtungen des Grafen von der Mühle seien hier als die ältesten vorangestellt: „Im Sommer sieht man sie selten. bis 12. daß diese Schwalben von der etwa 50 km entfernten Brutsiedelung bei Katakolo hergekommen wären. und ebenso unrichtig ist die Bemerkung Drummonds. an kalten.

der Wölbung des Einganges wo Krüper 1862 zwei Paare sogleich ebenfalls ein paar Nester zur bekannten Zeushöhle auf angesiedelt fand. unweit von hier. oft bei Monastir Angelokastron beobachtete ein Paar. Drummond beobKorfu und den Jonischen Inseln niemals im Sommer. mutigen . April 1894 offenbar erst die Nistplätze aus und trieben sich zumeist hoch in Simpson den Lüften herum. der eine sehr ausführliche Seliilderung dieser Schwalbe und auch ihrer in Dressers Werk: „Birds of Europe" entwarf. an den Felsen oberhalb der großer Zahl während des Februars 18G0. fielen die augenscheinlich auf.Schwenkungen über den Städten. der ersten Maiwoche auf Standvögeln der Santorin." häutigsten Viele ziehen tiefer gelegene Sommeraufenthaltsorte vor! Seebohm.und herstreichen. eines der Weib- chen für unsere Sammlung zu schießen. mir Junge Naxos bei am 18. Während recht 30. Mai sah. als Inseln die sucht sie geeignete Ortiichkeiten des griechischen Fest- landes auf Mit Akarnanien beginnend. sondern erst nach Eintritt der kühlen Winde. An ranthos. Februar 1897 trieb sich über eine Stunde ein größerer Schwärm in der stark erwärmten Fclsscldiicht des Varassovo uinnittcibar bei . als sogar auf dem unweit von dort gelegenen Eilande Lindermayer zufolge fehlt sie auch auf den nördlichen Sporaden Gramusa mehreren Paaren.5jbb Ornis halcaiiica. Jänner 1897 längere Zeit an dem Schwebetlug dreier Paare im hellen sichtbar. Zuletzt wui-de ein Exemplar zum Andenken gesammelt. Lagunen von Aetolikon Klissura dagegen traf Dr. am 16. Sie überwintert dort. weiters ergötzte ich Sonnenschein an der Küste bei Känurion unweit Missolonghi. in fand sie. des Winters Dezember 1898 begleitern am sind die Felsenschwalbcn in diesem Teile Griechenlands Baron Schilling am mich samt meinen damaligen Reise30. Juni 1859 von Herrn Heeren dort Mai 1894 sah ich am gleichen Orte mehrere und schoß ein Weibchen mit stark entwickeltem Ovarium. Euböa niclit und mehrfach stellte ich sie So erlangte Freund Knotek am 22. In jener. in Mehr fest. wählten ihrer mehrere am 28. Krüper im Frühjahre 1858 ein Paar bei In der großen seinem uneri'eich- am 3. erwähne ich zunächst das Vorkommen in der kleinen und großen Klissura. Jänner an derselben Stelle achtete sie auf wieder sechs oder sieben Stücke beobachtete. Juni enthielten. Mai 1894 vom Kahne aus ein Stück an der nördlichen Steilküste von Skopelos und Ende Mai beobachteten wir sie sowohl auf Jura. welche Aetolikon zunächst liegt. indem ich am 18. fand sie im GeParnaß nur in den tiefer gelegenen Schluchten knapp über dem mit Rel_)<-n und Ölbäumen bebauten Gelände. Seltener als die Jameson Erhard nach sie angeblich nur nach zu anderen Schwalben traf sie den vom Frühling Douglass in bis zum Herbst Kykiaden gehört. Jänner 1897 an der Küste bei Corragio einen Schwärm deutlich erkannte und am '22. Mir kam sie auf Korfu nur im Winter zu Gesicht. Lebensgewohnlieiten biete des Über das Vorkommen auf den Inseln ist folgendes bekannt. Kythera sie soll wogegen aufsuchen. Möglicherweise brüten nach dem Genannten aber doch einige Paare. 1. baren Nest und dasselbe Paar wurde später Am erlegt. denn icli habe sie am Ende Dezember geschossen. da er ein solches noch am 20. zu welcher Zeit die Felsenschwalbcn dann in großer Anzahl über den Sümjifen hin. Api- 1894 Dessen- imgeachtet ließ es sich der einheimische Jäger Sideris nicht nehmen.

Juli 1894 viele CUvicola rupestris vorfand. während der Brutzeit gesellschaftlich. welche im Schnabel Kot für den Nestbau sammelten. in welclien. in warmen Frühjahren zeitlicher. am 4. wie Schwalben nicht wie die anderen Krüper treffend bemerkt. da nach dem Berichte eines seiner Sammler von den Krüper selbst fand früheren Paaren im Parnaß nur zwei erschienen. herum und endlich gab es ganze Flüge am 5. ähnlich wüe das Das Nest fand er mit Wolle. Auch von doi-t liegt mir ein Stück vor. und daß Hauptmann Roth Juli 1898 häufig begegnete. Die Nester sind verhältnismäßig leicht zu finden. Leider werden einige der Eier dabei fast stets beschädigt. Akarnanien kann ich das Felsendcfilee im Unterlaufe des Mornos als Brutstelle für mehrere Paare angeben (19. J\Iärz 1897 des Morgens an der und zwar sowohl über dem Wasserspiegel als hoch in den Lüften. besten unterscheiden. 115 mm 14-4 mm 19-9 11 c(j der Vollständigkeit wegen hier beigefügt. Juli 1894) und im Gebiete des Parnaß wurde diese Schwalbe am häufigsten und eingehendsten von Krüper und Seebohm beobachtet. 1874 dürften im Jänner von den überwinternden Felsenschwalben viele zugrunde gegangen sein. welche sich. Mai bekam dann Dr. wie ich aus eigener Erfahrung weiß. daß die interessante sich einzelne um Gewitter umherschwärmenden Schar. nach dem behutsamen Abstoßen des Kotnestes. zeigen folgende Ablesungen: L. einer im Sonnenschein nach einem auf die Zweige einer gefällten auszuruhen. Iw-yoneri Triptohikoslagiine. sondern jedes Paar behauptet an der hohen Felswand sein eigenes Revier. Krüpers benutzen hierzu einen sciiarfrandigen. Die Sammler Dr. am schoß 16. ') Dies ist offenbar eine sein. 287 (riiedienland.ver. wie 1873. aber das Habhaftwerden unversehrter Eier und noch mehr von Gelegen außerordentlich schwierig. rustica durch mattbraunen F^irbcnton. Auch Seebohm fand ebenfalls selten mehr als ein oder zwei Nester in derselben Hohle und beschreibt deren Bauart. nach längerem Suchen am 19. Jener traf sie daselbst öfters im August und Ende September auch in Gesellschaft anderer Schwalben an und Seebohm machte unter anderem am 10. Krüper hier frische Eier. Ende Mai. dieses samt dem Inhalt hineinfällt. welche sich leicht durch ihren fledermausartigen Flug von den übrigen anwesenden Es sei Schwalben unterschieden.III. Die Felsenschwalbe lebt. 20-4 Br. rustica an der Decke angebracht.^iiätete Biul ihr im ganzen Parnaßgebiet im . Mai 1873 Ostlich von Wahrnehmung. Nach seinen weiteren Aufzeichnungen begann die Legezeit manchmal. Mai fünf frische Eier bekommen. Eiche setzten. an langem Stiele befestigten Kelch.') Zwei Eier aus der dortigen Gegend. Seebohm am Mai 1873 unweit Velitsa an einer Pfütze eine Felsenschwalbe nebst drei H. von den ähnlichen der H. 14-7 Gew. Am 30. rufula. konnte aber erst 1864 aus zwei Nestern die Gelege und dann wieder 1866. der H. Distelflaum und Federn ausgekleidet und darin Gelege von 5 — 6 Eiern vor. daß ich in der Umgebung der kastalischen Quelle bei Delphi am 13. sehr richtig. wie an mehreren Stellen schon hervorgehoben wurde. Juni 1859 bei Graviä im Parnaß ein Nest mit Jungen.

April 1894 über der Brücke von Aetolikon. gab es am 9.i1e.. in Micropus apus Wenn man reist. Lindermayer verlegt die Ankunft auf Ende März. April. Aj^ril 1861 an. welches dort (laut handschriftlicher Anmerkung'!) er 1858 dem zum ersten naturwissenschaftlichen Verein in Passau schenkte Auf dem Peloponnes ist es vor allem der Gebirgszug (s. S. Taygetos. sich die Inseln zum Wohnsitz ausersehen hat und nicht das Festland. und zwar erst am 28. Linderniayer schoß sie Male am 10. Juni 1898 bei heißester Witterung eine große Anzahl in der Ebene nördlich von Gythion in der Maina ganz niedrig umherschwärmend. Mai 1899 in einer Lohmwand südöstlich von Patras und mehrere Stücke ich am 2. Von hier betinden sieh Belegstücke in der Universitätssammlung in Athen (10. wo sie bei tagsüber währender Bora und Regenwetter in großer Zahl niedrig dahinflog. Cyxtselus ajnis L. sind folo-ende: Krüper traf ihn 1858 in der großen Klissura angesiedelt. welcher Schwalbe passende Wohnstittteu darbietet. . p. was in Brelims „Tierleben" mit Recht angezweifelt wird. des Jahresber. vor jener des Alpenseglers. An diesem Orte. Die meisten nach ihm in Chalkis (Euböa) sowie in Lamia und Mistra. be- zur Überzeugung gelangen. die Felsenschwalbe selten zu sein. II. Unbekannt bleibt es. die ich für das Festland anffegeben finde. Nach Graf von der Mühle ist apus im Gebiete seltener als melha.). Ich selbst bemerkte den ersten sehr spät im Frühling. bis 27. Mai 1800). daß der größere Teil derjenigen Mauer- welcher den Sommer dort zubringt. Tristram („Ibis" 1863. daß auch dort M. und 22.iniea. der allerdings für Segler sehr geeignet wäre. Die weitaus meisten brütenden Paare siedeln sich alljährlich in den gewaltigen Wänden des obersten Teiles der Langhadaschlucht an. Juni 1898 ein Paar. Juni sogar oberhalb der Holzgrenze des eigentlichen Taygetos ein leider nicht erreichbares Nest dieser Schwalbe au steilem Felsvorsjjrunge. welches dieser wahrscheinlich damals Eier enthielt. Dann aber erst wieder am 17.. aber auch in der nahezu baumlosen Hohe des Malevosgebirges. unweit von dort.288 Ornis In Attika scheint b. Strimmeneas fand am 16. 11). Juli 1898 mir ein altes Männchen holte. zählt. Drummond sah die ersten auf Korfu am 10. zweifellos von einer nahen Kolonie. Dr. Zwei Paare sah weiters Baron Schilling am 12. sah ich jedoch während meines dortigen gab es Besuches im Juni 1898 keinen einzigen. — Mauersegler. längere Zeit die verschiedensten Gebietsteile des heutigen Hellas muß man so (L. Februar 1899 täglich fünf Stück. bei Velestino und endlich am 17. Mai 1894 am Nordrande des Vrachorisees. von welcher Gegend das Gelege von vier Eiern stammt. Mit Ausnahme von Dr. Die wenigen Fundstellen. Erhard. Milrz 1845 Itei Da})lini. wo ich am 12. St. der den Mauersegler ganz widersinnig zu den Standvögeln der Kykladen Griechenland festgestellt. wird er von allen wenngleich man als echter Sommervogel auch für die Zeit seines Eintreffens ziemlich verschieden ansetzt. Krüper traf die ersten dieser Segler im Parnaß am 1. Mai einen großen Schwärm. melha häufiger ist. 366) sah Clivicola rwpestris den ganzen Winter über den Felsschluchten des Peloponnes und Baron Schilling nach ausgiebigem Schneefall im Gebirge über Patras vom 25. segler. Juli 1860) und im llofmuscum in Wien (2. doch bemerkt Simpson. Richtiger dürfte der Wegzug ungefähr mit Ende August anzugeben sein.

). Auf der vielfach auch mit Lindo bezeichneten kleinen Insel Mavronisi bemühte ich mich vergeblich. sowohl im Gebiete der Vrachiona im Norden. und zwar auf den Steilküsten von Xero. Ich selbst sah dort nur einen einzelnen bei Govino am 2. dann auf Avgo und den drei westlich der Hauptinsel gelegenen Felseilanden Mavronisi. Cijpselus melba Seine Ankunft erfolgt meistens viel früher. richtigzustellen. spaltenreichen vulkanischen Basalt des Westrandes von Psathura kennen zu lernen Gelegenheit hatte. Mai 1894. Orais balcaaica. Auf jede Pfahlrohrrute kommt eine Angel. mit der Angel gefangen. Auf der Insel besteht gar keine Netzsorte zum Vogelfangen. Jura und Gramusa sowie endlich in dem schwarzen. Schließlich muß ich noch der riesigen Siedlungen des Mauerseglers Erwähnung tun. Strongyli und Karavonisi." der lich. und zwar meistens an den Abstürzen im nördlichen Teile beider Inseln Lurida Kambo und Gremosto Rumanu (auch Sta. ferner stellte ich ansehnliche Brutsiedelungen fest: auf Evreokastron (bei Faros). mers laut In den Abstürzen der Südspitze befinden sich jedenfalls ganz bedeutende Ansiedlungen. ist er jedoch bei dem mir vorliegenden Exemplar von Zante. daß er während des SomLord Lilford häutig Korfu bewohnt. als L. opus zur Brutzeit an geeigneten Stellen von Kythera. Am besten ist weil der Wind den Faden vom Felsen fernhält. Mai 1898 in den verschiedensten Gegenden. doch zeigen sich anfangs mir einzelne oder vereinzelte Paare und erst viel später erscheint Reiser. Griechenland. Viel mehr gibt es entschieden auf Zaute. Es ist daher die alte Mitteilung Jamesons. 10. 19 . namentlich von Turteltauben. ja bis 15 Stück an einem Tage erbeuten. Eier dort zu erlangen. Aspronisi (bei Syra) und Erimomilos. allein es wollte ihm durchaus nicht gelingen. 3lict'opus vielba (L. Mai und mehrere am 6. Diese beiden Vögel besitzen schon einen ganz ansehnlichen weißlichen Kehlfleck. Erzherzog Salvator schildert sie folgendermaßen: „Die Mauerschwalben werden mit einem Stück Baumwolle oder mit einer weißen Feder. Noch deutlicher weiß und somit sehr an Apus apus kollibayi v. als namentlich im Süden in der Gegend von Keri. wo ich vom 7. Chelidona genannt) wird auf die Segler im August eine Fangart betrieben. Auf den Strophaden dagegen ließ sich nur einmal ein einzelner blicken. bis 13. Auch auf den Gebirgsrücken von Naxos sowie in den Abstüi'zen bei Kap Mutsoma oder Muntsara daselbst gibt es viele. wo auch ein Weibchen gewöhnlicher Färbung von Führer erlegt wurde. — Alpeusegicr. Auf der letztgenannten interessanten Insel erlegte ich auch ein Paar am 29. Das Nisten auf Naxos wurde von Krüper 1862 ebenso wie auf einigen benachbarten unbewohnten Inseln festgestellt. Bezüglich der Inseln wäre besonders hervorzuheben.289 nr. stets mehr oder weniger viele zu sehen bekam. Ein Mann kann auf diese Weise 4. in den Spalten ein Nest zu entdecken — die Segler hatten sich die engsten und tiefsten Einschnitte zum Brüten ausgesucht! Im Osten wurde M. welche unzweifelhaft italienischer Herkunft ist. In großer Anzahl traf ich M. Tschusi erinnernd. der den Vogel nur im Frühling und im Herbst sah. welche ich auf den nördlichen Sporaden. Auf Paxos und Antipaxos. apus von Douglass auf Santorin in der ersten Woche des Mai beobachtet. aber doch seltener als der Alpeusegler. Mai bei Levkimo. an einem schwarzen Seidenfaden Der Mann hält das Pvohr in dieser Fang bei Landwind tun- befestigt. III. wo die Segler im Vorbeisausen gerne den Spiegel der mit Regenwasser gefüllten KrateröfFnung streiften. man gewöhnlich annimmt. Hand über die steilen Abstürze.

Erhard reihte M. Dennoch geht daraus hervor. Juni 1898) nur eine Stelle der steil ins Meer abfallenden Westküste und war selbst da nur spärlicli vorhanden. wie v. Reiser. entstandenen Nebenklippe. obzwar hier . z. m. wo Erzherzog Salvator ihren Brutplatz in einer Höhle am Kap Chelidonograva ausführlich beschreibt (S. im Lande. 30. Drummond und Lord Liiford. apus. 0. die Verbreitung des Alpenseglers verteilte April. Mai mehrmals einzelne über dem Sumpfe unweit der Hauptstadt. Mai 1894 in unheimlicher Nähe die Felsgrate entlang um die Köpfe schwirrten. Von Korfu lich mehrfach im Zitadellefelsen dem genannten Felsen Ch. 436). am Ich sah 21. beobachtete ich diesen Segler dort am der schwierigen Zugänglichkeit weder Eier noch Junge erlangen.von Korissia und dürften am erhielt ein bei Weitere Nistplätze den sie 16. Vorkommen und Nisten in den Felsen des griechischen Festlandes sowie der Inseln besagen. Folgende zweifellos aber früher als erste Ankunftszeiten sind bekannt geworden: Akarnanien Parnaß Dr. wenn ihn Jameson für die Insel nur im Frühling und Herbst anführt. oft auch heute noch brüten. M. Ein Stück wurde von Hauptmann Roth bei Keri erlegt. Mai 1898 ein einzelnes Stück über den Festungswerken. Krüper stellte nämlich 1862 auf Naxos und einigen benachbai-ten unbewohnten Inseln. melba unter die Brutvögel der Kykladen ein. in für Juni 1894 in Oreos. gewinnt zählung der bisherigen genaueren Aufenthaltsangaben. Baron Scliilling. Thienemann und Naumann nur ganz allgemein das Temminck. Santarius. März. Brutsiedelungen in ziemlicher Anzahl fest. B. In erfahren wir durch segler dort in großer Zahl gegen 20. was Krüpcrs und meine Erfahrungen. „ „ 186G: 25. Ich sah 1894 einige an ihrem Brutplatze Von Lindermayer 4. April 1894. von Auf Kythera bewohnte er zur Zeit meines Aufenthaltes (am 21. April.elha in den Wänden des Kai'a dagh. am 8. da die älteren von Brehm Gegen (1823).2a0 Ornis balcanica. daß die Alpenauch ei'st im Mai eintreffen. Juni am äußersten Ende des Kaps Muntsara auf Naxos. Für Zante gibt mein Tagebuch folgende Auskünfte: 6. Abend. Mai 1897) von Kother. März. . Krüper 1865: 27. cqrus und nicht später. in Auch befindet sich ein Alpensegler Mazziari. Auf das griechische Festland übergehend. beginne ich mit unseren Beobachtungen Tliessalien. April. „ „ 1860: „ Aetohen (Naupaktos) zweimal je ein Paar . ebenso an den Steilküsten der Sporadcninsel Xerö. urhica in der Stadt . . . nach welchen M. Über mäßig . und II. als M. März. Vrachorisee und am April 1. am 2. April einen einzelnen einzelne unter an der Lagune der Zitadelle geschossenes g (12. Hauptmann Polatzeks mündlicher Mit- befinden sich nach auf Antipaxos. alljährbrüten und Ende September wieder verschwinden. wo uns die Vögel am und 29. bei schwülem Südwestwind. Held reich angibt. konnte aber wegen am 19. daß es unrichtig ist. bestätigen. und namentlich auf dem einsamen Jura. März daselbst eine große Schar. Akarnanien (Varassovo) 1905: 9. auf Keros und der durch Abreißen hier in der Koll. südwestlich von weniger 27. wo teilung der Steilküste des Kaps viele wohnhaft sind. Achaia (Patras) 1899: 22. welche durchaus keine gleicliman den besten Überblick durch Auf- genannt werden kann. März. Dann 1897: 28. wie folgt. der Ilaiipttrupp in mehr oder weniger langen Zwischenräumen bis in den Mai hinein. Euböa angegeben.

in Auf dem Peloponnes sah ich zunächst am 20. Umständlichkeiten möglich gewesen wäre. Die nähere Untersuchung ergab. als auch den Karla- see besucht. Ich fand die Beobachtung morgens und abends dagegen niedrig dahinstreichen. obwohl die Bebrütung schon ziemlich weit vorgeschritten war. unterstützt 2. Er sagt weiters: „Obgleich ich mehrere Brutplätze kenne. Viel Äther mehr durchfurchten dann am 1. als daß man Eier oder Junge hätte erlangen können. schon im Juli im Pai-naß Jungen und im August trifl't Sobald die der Ebene umherstreifend an. Nach Krüpers Erfahrungen begeben sie sich erst im Mai au ihre Brutplätze. welche nicht weit von dort ihre Niststellen haben mochten. Krüper wohl samt der flüggen Brut Ende August oder nach Lindermayer während der Abzug richtiger im September vor sich geht. und zwar nur bei diese Segler mehrere ich Arachova am antraf. Maß und Gewicht derselben: 19* . Juni von unseren Bootsleuten. Aber es gelang das nur in zwei Fällen.III. Ich habe ihn noch auf 1894 in dem Zuge am 22. Weiters fand ich am 16. Juni an der Baumgrenze des Taygetos eine Anzahl hoch dahinschießend und immer wieder zurückkehrend. dann in den Nestern erhalten. in 1897 vei'suchte dem Am schrofien Leuchtturmfelsen bei Navai'in-Pylos. April artigen Spalten der Deckenwölbung wohin zu gelangen nur mit großen weshalb ich mich begnügte. daß die Eingangsöffnungen zu den Nestern stets viel zu eng waren. April 1897 im Pirilus und am 11. begriffene 17. erlegen. und von dort sowohl den genannten Ort. wie sich zeigte. Velestino Kolonien bildet 291 Griechenland. die den Felshöhlen der Gebirge befinden. daß sich acht Paare in den schlot28. Männchen meines Wissens die einzigen von Griechenland bekannten. Mai über der großen Klissura den reinen bedeutender Höhe. so konnte ich doch keine Eier aus erwachsen man sie werden sind. während alle späteren Versuche daran scheiterten. während Hauptmann Roth im Juli 1898 nur wenige im Parnaß. In Mittelgriechenland und Attika vom Zeitpunkte erfolgt der Äquinoktialstürme bis die um Hauptankuuft nach die Mitte April. April 1897 bei Tripolis am Zuge und in der Ebene nördlich von Gythion in der Maina gegen Abend des Juni 1898 eine große Menge insektenfangender und niedrig schwärmender Segler. Mai in großer Menge getroffen." Simpson Aetolien: „Kommt im April und bildet als im Varassovo. Lindermayers öfters bestätigt. die Brutplätze verlassen. und beginnen dort vermutlich Mitte sich hoch oder Ende Mai zu in legen. da damals Nebel und Regen der Ebene nächst Athen von den Gebirgen herabgedrückt hatten. endlich die weitaus größte Menge. ich. Die Nester den Spalten hoher Felsabstürze und sind sehr schwer erreichbar. In den Hochlagen vermerkte 15. ja geradezu unzählige. mit. Außer einem faulen Ei wurde bei dem zweiten erreichbaren Neste das über zwei Eiern sehr fest brütende (wie sich bei der Sektion zeigte) ergrifien und die Eier. ein Weibchen noch wenig entwickeltem Eierstocke am Eingange der Höhle zu eingenistet hatten. daß sie mittags hoch." Ähnlich berichtet auch für große Brutsiedelangen sowohl im Zygos (Arakynthos) befinden sich Am tief in 1894 sah ich bei einem Besuche der kleinen Klissura nächst Aetolikon einige solche Segler sausenden Fluges in einer großen Höhle verschwinden und wieder abstreichen. zu ihren dortigen Nestern vor- zudringen. konserviert. Juli 1894 auf der obersten Kammhöhe der Kiona (über 2400 m).

wie lange Zeit der — oft anhält. Capriimilgus europaeus L. Auf dem Festlande. p. insel Strimmeneas eine einzelne mann Roth. so daß erstgenannten Tage zwang sie arges Unwetter Aus dem Dünensande aufgescheucht. daß eine Anzahl liier den Sommer und zur Fortpflanzung schreitet. Hartert. daß der be- dem Vogel den Namen „Ziegenmelker" verschafl't hat. Obgleich zu den Zeiten des Durchzuges die größte Menge für wenige Tage im ist es doch nunmehr festgestellt. über verweilt meridionalis gehören. St. v. da ich die in dem darauf heftig und dortigen Steineichenbestande von Parus major verfolgt wurde. Erhard teilt ferner mit. 370) durchwegs zur Form Gebiete verweilt. da dort nur die DurchzUgler So kommt C. erfolgt nach den sorgfältigen Beobachtungen von Lindermayer. a. nieridionalis Hart.292 Ornis balcanica. Am 30. verbleibt seiner Ansicht nach aber nicht zum Brüten. Schrittes in mit Sturm. April 1897 folgte eine dem Lloyddampfer und Nachtschwalbe in der Nähe der messenischen Küste ganz kurze Zeit auf der Kommandobrücke ließ sich sogar für nieder. am 31. kannte Aberglaube. 33'5 31 35 cg c</ Graf von der Mühle fand Alpensegler öfters in Menge als leckere Speise in Ermanglung besseren Wildbrets auf den Markten feilgeboten und beschreibt auch eine der italienischen ähnliche Fangart mittels Angelhaken. Für Kythera stellte ihr Vorkommen Jameson im Sommer eraab. Heldreich und Krüpcr die Ankunft im Laufe . — HauptDie Sektion wahrsclieinlich dieselbe Zug im Frühling Weibchen mit stark entwickeltem Ovarium war. scheuchte am Mai 1898 auf der größeren Strophadon- 14. auf und tags darauf erlegte ein Beweis. welcher AufEuböa. Mai 1894 eine aufscheuchte. L. Ich habe niemals Ähnliches auf meinen Reisen gesehen und es wurden mir von vielen Seiten die Vögel als ungenießbar Die mir vorliegenden sieben Stücke bezeugen die bekannte Unveränderbezeichnet. Am zu unterbrechen. dürfte sie wahrscheinlich brüten ebenso auch auf der Sporadeninsel Jura. wo sie Lindermayer anführte. 28-9 28-4 m«i 29-9 Br. 18-3 mm mm Gew. und zwar besonders in Attika. die Reise stets bald wieder ein. aufscheuchte. kennt sie als den Kykladen im und Erhard Doch wurde ein Stück mit auflallend dunkler Unterseite auf Santorin an Douglass noch in der ersten Maiwoche 1892 eingeliefert. und rar. europaeus nach Lord Lilford in bescheidener Zahl im Ein LiebApril nach Korfu. „Ibis" 1896. der Entfernung eines Später erlegte ich hier zwei Weibchen. — Nachtsclnvalbe. Mai 1897 ungemein viele Auf den erscheinen. 18-1 17-8 mm. lichkeit dieses Seglers im Körperbau imd im Gefieder. wo ich sowohl am 21. Diese letzteren dürften nach den bisher gewonnenen Erfahrungen (s. auch auf den Kykladen verbreitet sei und daß das feiste Wildbret der Nachtschwalbe im Herbste das wohlschmeckendste sämtlicher vorkommenden Vogelarten sei. fielen sie einmal ein ich auffallend aschgrau gefärbtes Stück von mir an den Boden gedrückt beobachten konnte. April 1894 als am 4. daß es ein (V) und Herbst fest Durchzüglcr auf April und Oktober. lingsrastplatz scheint dort die mit Buschwerk und Wacholder bewachsene Düne von Korissia zu sein. Inseln zeigt sich diese südliche Form nicht.

zu früh richtigzustellen. Richtigkeit seiner Mitteilung zu erhärten. sondern die FärMaße und Gewicht derselben: die Parnaßgebiet 29-4 1895 21-5 10. habe ich die vier griechischen Belegstücke der 1900. Grieclieulanti. und scharf gefleckt wie unansehnlicher und verschwommener. als Im Herbste beginnt der Zug nach Graf von der Mühle schon Anfang September und der Abzug erfolgt nach v. 53 mm mm von C. hiesigen Sammlung sorgfältig mit solchen aus Bosnien und Osterreich verglichen. scient. — Wiedehopf. während sie dem auf Peloponnes. das sich oÖcnbar Am am Brutplatze Mai 1898 erlegte ich daselbst das zur Form meridionalis gehörige Männchen.293 III. nachdem von Mai an der Vogel seinen Aiifenthaltsort durch das Die Eier. sind nicht so lebhaft buno. Der eben Genannte behalt einschalte. 275 mm Flügel 191 „ 191 „ Schwanz 145 „ 137 „ Schnabel 7 „ 7 „ 11 . eioropaeus var. . meridionalis Lindermayer bekannt gemacht in am Hymettos großem Vor- Griechenland ist worden. Journ. auch Dr. die Angabe in Brehms . rötlichen Anflug auf der Unterseite bis zur Kehle. im Eichenwalde Kapellis. daß aus allen diesen Ländern ein Teil wenigstens zu der Abbildung von Zwei der Griechen haben überdies einen so starken U. Orn. der zweiten Hälfte des Monates April. sie der Exped. die um abends neben den Viehexkrementen auf den Boden setzten. schon durch daß er Nachtschwalben zahlreich erzählte mir. nach einem von Bory . 16. aber es wäre von Interesse. Juni 293 mm Parnaßgebiet 217 mm 8. keine Abbildung de Mor. Krüper daß ist wie sah und von denen mir ein Gelege zu zwei und ein einzelnes vorliegen. die Lindermayer L. Im Olivenwalde des Uissostales bei Athen sah Fiedler viele Nachtschwalben. Auf dem Peloponnes stieß ich nur auf ein Paar. das Ergebnis war. sandte. wie einen solchen zeigt. die ich hier freilich mit von C. Diese Färbung wurde schon in der Exped. europaeus. Erlangers in Gab. Ermuntert durch die Bemerkung C.. während ein zweites solches von Velitsa am Parnaß St. sich Insekten zu fangen. . nach Graf von der Lieblingsplatz die Getreidedreschplätze bevorzugen. Juni 189G 47 cg (68 Maße der zwei oben genannten od' der Form unrein entleert) cg meridionalis: 283 mm. epops pallida) fast übereinstimmten. April 1861. in Elis. Freiherr v. wo anfliegenden die die Mitglieder Mor. f. überwinternd angetroffen habe Das Brüten — eine Mitteilung. wornach zwei Wiedehopfe aus Griechenland mit tunesischen Vögeln (U. d. Juli 1895 schoß und dem hiesigen Museum überbefand. in kleine Felsenlöcher legt.? ^^ n Ganze Länge . Heldreich und Krüper im Oktober. welche ich iu geringer Zahl bei abendliche Schnurren zu verraten pflegt. diesen Vogel entdeckten. 21-4 Gew. Strimmeneas am 7. Mitteilungen als nach mehreren selbst Schüssen nicht zu verlassen pflegen. 29-8 Br. epops pallida genau paßte. Tarsus ZTpupa epops L. S. die Nachtschwalbe hier ihre zwei Eier Krüper fanden die Eier in den Gebirgen im Juni. 27. welche Mühles scient.Tierleben" Daher wäre Frühestes Datum: 15. nach Lindermayer erst Ende Oktober.

Held reich ins Französische Lindermayer meint. Auf Paxos erscheint er nach Frzhcrzog Salvator ebenfalls am Durchzuge im März und April sowie im August. Juli 1895 bei Agoriani am Parnaß geschossenes Weibchen Daß einige — dunkelste der vier griechischen Vertreter. wie die häufig vorgefundenen Überreste zerrissener beweisen (so z. Krüper April Dr. ist kein einziges sicheres Bnitvorkommnis bis heute bekannt geworden. den Sommer hier zubringen. Patras Einem Briefe Krüpers an Dresser ist u. Die vom Mühle angegebene Ankunftszeit Anfang März ist demnach zu früh. Missolonghi (Olivenwald) 1897: 31. er auf den erfolgt. epops von Loi-d Lilford häufig im März und August. Im Osten wird er angegeben für die Kykladen Euböa (Lindermayer). Reiser. B. Auch auf Zante ist der Wiedehopf ein allbekannter Vogel. 1867: 24. April 0. „ Akarnanien (Klissura) . Santorin einmal in der ersten als Durchzugsvogel (Erhard). 4. bei Katakolo mehr- Düne von Korissia (21. Der Herbstzug beginnt nach Krüper (dessen Angalien v. Auf Kythera soll nach Jameson der Wiedehopf vom Frühling bis zum Herbste verweilen.294 de Ornis l>alcanica. ja noch im Mai begriffenen Wiedehopfen begegnete ich auf Korfu am statt.rz und Anfsxng August zu 15. März. Parnaß 18G1: Attika 1866: 30. paarweise oder zu mehreren vereint 1899: 22. 24. crlesten Stücke als auflfallend als Dnrchzugsvogcl in IJetracht. von Drummond vereinzelt auch den Sommer über beobachtet. März eintrifft. griechischen auf Korfu nach oder 20. 19. daß Endo Mä. daß der Vogel hier brütet. Woche Mai 1892 (Douglass) . und 17. ist ganz sicher. Die ersten wurden beobachtet: Krüper Schmidt März Hofgärtner Schmidt April (?) Dr. Auf dem Zuge haben die Wiedehopfe viel von den Raubvögeln zu leiden. daß im übersetzt hat) im August und endet im Septerabeiv September die aus dem Norden Europas abziehenden AVicdehöpfe in Griechenland eintreffen und um die Mitte September die Reise nach Afrika fortsetzen. April 1894 auf den Hügeln an der Bucht von Kalikiopulo und besonders im Valle und der April 1894. in der zweiten Hälfte März 1829 in der Ebene von Jalova und für von Der Wiedehopf kommt vor allem für Griechenland l>ei Pylos französisclien aljweichend erklärt. doch glaubt jener nicht. Mai auf den beiden Strophadeninseln beobachten konnten. Mai 1897 und sogar 25. März Baron Schilling zu entnehmen. Vincent St. den wir bei Vasilikos und an der Südostspitze (leräki am 7. Für das Verweilen über den Sommer sprechen nicht nur mehrere der nachfolgenden Beobachtungen. aber obwohl schon Thiencmann vom Nisten anf den griechischen Inseln spricht. 1897: . Mai 1898 einige Male vorbeistreichen sahen und selbst noch am 15. daß der erste Wiedehopf um den 24. Strimdas meueas am 22. U. März Ilofgärtner 1. sondern auch ein von St. Wir verfügen aber auch über genauere Angaben. 4. Über Inseln die Zeit des (des Drummond Archipels) gegen den Durchzuges berichtet Sonnini. gewöhnlich zusammen mit Pyrophthalma riippelli Grafen von der Der Frühjahrszug Solchen am Zuge findet noch während des ganzen April. Auf Korfu wurde fach gefunden). „ 1874: 26. Juli! 1894). März Santarius .

ihre Ankunftszeit im die Blaurake Griechenland aber den British dieser Stadt besitzen.') Ich beobachtete dort am 17.m. April Attika. — Blaui'ixkc. Auf Korfu erscheint die Blaurake zufolge der Beobachtungen von und Lord Lilford manchmal mehr. Es wurde mir versichert. daß Lord Lilford (1. ebenso die die Zistenbüsche an feuchten Plätzen. entweder nur auf dem Durchzuge berührt oder von Wichtigkeit. Angabe enthalten. wo Opium bereitet wird. daß der Durchzug im Frühling ziemlich lange andauert! Auf Zante am 8. . Mai 1897 je eine im Valle di Korissia ixnd im Olivenwalde bei Braganiotika und selbst noch am 15. ist 1868: 13. 1867: 27. Unmöglich wäre es nicht. S. Schon aus diesen Angaben geht hervor. zumal Oieandergebüsehe an der Meeresküste. Lindermayer gibt diese entschieden zu früh an. wo er zu verweilen Mühle: „Er kommt mit Ardea ralloides an und pflegt. Mai 18D4. daß ein Paar auf jener stillen Insel gebrütet hat! Über die Ortlichkeiten. Krüper erfahren wir folgende Ankunftszeiten für das Festland: Akarnanien . . sich viele über Cot-acias gairula abgedruckt finden. Mai wurde eine an den Federschmücker Rot her und von ihm eingeliefert für unser Museum kon- serviert. 1859: 16.. daß das Umgebung je ein Stück aus der Coracias garrula Da Lande Sommer Museum und jenes von Athen dort zubringt. die Bamies und Baumwolläcker und hohe Disteln an ehemaligen Reisfeldern. . ') In Brehms „Tierlebcn". Fast alle und zwar zumeist im August. daß der Wiedehopf von den Griechen in der ganzen Levante gejagt. wo die Schafe mittags ruhen. April und 1894 im Oliven- walde bei Alepu drei eben angekommene und zwei Tage später auf der Hügelkette bei der Bucht von Kalikiopulo wieder zwei. April Drummond 15. . und wir beobachteten einen im nördlichen Teile der Sporadeninsel Jura am 27. welche schon am nächsten Tage das Eiland traf ich der Vrachiona je ein Stück sich am ver- 14. Auch Professor Schmidt bekam in Kliomeno auf Zante einen gebratenen Wiedehopf vorgesetzt (Zakynthos 1S99. wo . daß er nur auf dem Festlande nistet.. während der Genannte ausdrücklich er- fand.. berichtet trefflich liebt Graf von der dieselben Aufenthaltsorte. dann sehr gerne die von den Schäfern abgebrannten Heiden und Gebüsche. auf den Markt gebracht und als Delikatesse gerühmt wird. April . Mai 1898 fünf ließen. Parys statt . manchmal weniger häufig gegen den verweilt hier nur bis Mitte Mai. und 10. Dann am 4. April biologische Beobachtungen der Autoren von Griechenland die unrichtige Powys verdruckt!) den Vogel auf Korfu brütend wähnt. wo sie am fettesten sind und keinerlei widi'igen Geschmack haben. so Sonnini. 295 Griechenland. Schließlich wäre noch zu erwähnen. 31). wie aus den folgenden be- stimmten Daten hervorgeht. sonst auch die Mohnfelder. Mai 1898 bei Keri und in halber Höhe am Zuge und auf der größeren Strophadeninsel trieben Raken herum. Erzherzog Salvator für Paxos etc. c. Von Dr.. daß der Eleonorenfalko mit Vorliebe die fetten Herbstvögel schlägt und seinen Jungen zuträgt. Fiedler für Syra. L. es zunächst ist festzustellen." Autoren wissen mitzuteilen.

nichts anderes übrig. 24. welche dort allgemein unter die Dächer der zur Brutzeit leerstehenden Garten. daß er in August bis Mitte September fallt. Hier nisten sie in einer am Meeresstrande gelegenen senkrechten. ufer des großen Vrachorisees am 2. Die Nahrung der Blaurake ist in Griechenland eine sehr verschiedenartige. wo sie laut Erhard nur Durchzugsvogel ist und Douglas s einen auf Santorin erbeuteten Balg sah. Mai 1894 sowie auch ein im Ansiedeln begriffenes Paar am Abhänge der von Aetolikon in das Zygosgebirge führenden Schlucht feststellte Elis. Die Zahl der im Lande nistenden Paare ist auch heutzutage nicht unbeträchtlich. und Paxos nebst Antipaxos. Als Orte. die Olivenwälder bei Athen. Den genannten <)rtliclikeiten kann ich folgende aus eigener Erfahrung hinzufügen: Akarnauien. Es bestand außen von Wurzeln Verwechslung mit denn einem Dohlennest sonst pflegt die Blaurake die Eier ohne viel Unterlage in die Höhlungen abzulegen. wo St. So blieb jenen fünf Raken auf den Strophaden. garrula die Rede ist. scient. Arkadien. aus Gerolle und Austernschalen. wo es keine Insekten und im Mai auch keine geeigneten Früchte gibt.und Kelterhäu