MATERIALIEN

zu EINER

ORNIS BALCANICA
HERAUSGEGEBEN
VOM

BOSNISCH-HERZEGOWINISCHEN LANDESMUSEÜM
IN SARAJEVO.

^

111.

GRIECHENLAND
UND DIE GRIECHISCHEN IN8ELN
(MIT

AUSNAHME VON

KRETA).

VON

OTMAR REISER,
KUSTOS AM BOSN.-HEKZE«. LANDESIIUSEUM.

MIT

4

TAFELN

IN

FARBENDRUCK, 5 ABBILDUNGEN IN SCHWARZDRUCK
UND EINER KARTE.

WIEN, 1905.
IN

KOMMISSION BEI CARL GEEOLD'S SOHN.

^

5 Smithsonian

Institution Libraries

7

MATERIALIEN
zu EINER

ORNIS BALCANICA
HERAUSGEGEBEN
VOM

BOSNISCH-HEEZEGOWINISCHEN LANDESMUSEUM
IN SARAJEVO.

III.

GRIECHENLAND
UND DIE GRIECHISCHEN INSELN
(MIT

AUSNAHME VON

KRETA).

VON

OTMAR REISER,
KÜSTOS AM HOSN.-HEKZEG. LANDESMÜSEUM.

MIT

4

TÄFELN

IN

FARBENDRUCK, 5 ABBILDUNGEN IN SCHWARZDRUCK
UND EINER KARTE.

WIEN, 1905.
IN KOMMISSION BEI CAEL GEIIOLD'S SOHN.

Ailolf UolÄbausen,
und Uuiveraitüts-Buchdiiicker

Druck von
k.

und

k,

Hof-

in Wien.

VORWORT.
JJei der Bearbeitung des vorliegenden
derai'tige

Schwierigkeiten

ungeahnt

stände,

welche

Länge

die

in

sicli

Verwertung

der

der

gelegentlich

möglichst

und dabei weit zerstreuten

recht beträchtlichen
sich

Bandes der „Ornis balcanica" ergaben

zu

kamen

noch

zweimalige Bereisung Serbiens

die

mancherlei

zum Zwecke

Forschung, die Veranstaltung der Ornithologenversammlung
die

daß dessen Fertigstellung

Literatur,

Um-

andere

Malen eine längere Unterbrechung der Arbeit zur

wiederholten

Folge hatten, wie:

Hiezu

zog.

vollständigen

Teilnahme an der zoologischen Expedition

in

in

ornithologischer

Sarajevo und vor allem

das Innere von Noi'dost-Brasilien.

Diese Verzögerung im Erscheinen des Buches brachte jedoch den einen Gewinn,

daß

über Anzahl und Verbreitung der Arten im Gebiete durch die un-

sich das Bild

Sammeltätigkeit

ausgesetzte

mehrerer Persönlichkeiten

durch die dankenswerte Vermittlung Dr.

Krüpers

namentlich

Griechenland,

in

inzwischen immer mehr und mehr

vervollständigte.

Während nämlich
wurde,

veröffentlicht

in früherer Zeit

erschien

her Gebotenen allein schon die
so

kam

Sammelreisen

es,

in

daß

bald

viel

den letzten drei Jahrzehnten keine einzige belang-

über dieses interessante Gebiet, obwohl die kritische Sichtung des

reiche Arbeit

hätte;

in

über die Ornis von Griechenland ziemlich

Mühe

bis-

einer derartigen Veröflfentlichung reichlich gelohnt

nach Vollendung meiner drei

dorthin

unternommenen

den Jahren 1894, 1897 und 1898 der zu verarbeitende Stoif derartig

anwuchs, daß ich mich genötigt sah, die Wiedergabe so mancher unvergeßlicher Episode,
die

Erzählung

nicht

so

manches spannenden Jagdabenteuers zu unterdrücken,

um

nur ja

dadurch die im Vergleiche mit den früher erschienenen Bänden unverhältnis-

mäßig angewachsene Stärke des Buches noch zu vergrößern.
Als ganz besonders wichtig und notwendig erschien mir das Ausscheiden solcher

Arten aus der „Fauna graeca", deren
lich erhärtet

wurde.

Wenn

ich in

bin, so bitte ich dies nachsichtig

zeugung Platz gegriffen

hat,

daß

Vorkommen

nicht durch Beweisstücke unumstöß-

dieser Hinsicht vielleicht etwas zu weit

zu beurteilen, da

in

mir schon

es unvergleichlich leichter

seit

gegangen

langem die Über-

und angenehmer

ist,

in

ein

IV

Vnrwcrt.

bezuglich des

bestimmtes Faunengebiet eine

Vorkommens

gar neue Art auf Grund unwiderleglicher Belege einzureihen,
irrtümlich angegebene aus gleichwohl

Aber

als

eine augenscheinlich

annehmbar erscheinenden Gründen zu

streichen.

nicht nur diesbezüglicii, sondern auch vor allem hinsichtlich der Erforschung

des Wanderfluges unserer Zugvögel

Griechenland noch außerordentlich

ist in

Manches hierhergehörige Rätsel würde durch
achtung gerade

den dortigen Breiten

in

ich

Punkte hierfür nur das Eiland Psathura und
zweifellos der

will

viel

zu tun.

und mehrjährige Beob-

sorgfältige

ganz hervorragend wichtige

als

die beiden Strophadeninseln

erwähnen

Lösung näher gebracht werden

Vornahme

Freilich fehlen zur Zeit sowohl die Mittel zur
als

dahin zweifeliiafte oder

bis

solcher Beobachtungen,

auch die hierfür geeigneten, willigen Beobachter.
Bei dieser Gelegenheit

darauf aufmerksam gemacht, daß schon aus den im

sei

vorliegenden Bande niedergelegten Erfahrungen hervorgeht, daß

Dauer des tatsächlichen Zeitabschnittes, innerhalb welches

sich

man

von der

bisher

Zug der meisten

der

Vogelarten im Frühlinge vollzieht, durchaus nicht die richtige Vorstellung hatte; denn

genau zur selben Zeit,

als

und überhaupt

Bosnien, Osterreich

in

Mitteleuropa

in

von irgend einem bestimmten Zugvogel bereits frisch gelegte Eier gefunden wurden,

machte ich die überraschende Wahrnehmung, daß an

Wanderung von Vertretern

derselben Art gegen Norden zu noch im vollen

Eine ganz besondere Schwierigkeit ergab sich

Nur mit Mühe gelangte

daten.

den griechischen Küsten

densten Quellen stammenden

ich

bei

die

Gange war.

der Regelung der Kalender-

zu der Gewißheit, die

vielen,

den

aus

verschie-

Zeitangaben doch schließlich auf die gemeinsame Basis

unseres gewöhnlichen Stiles richtig gebracht zu haben.
Hinsichtlich der Schreibweise der topographischen Nomenklatur
vielfach

sie

dort

zum

bemerke

ich,

genau mit der auf der beigegelienen Karte übereinstimmt, da

nicht

Teile französisch beibehalten

erscheint.

Außerdem wurde

(namentlich durch Pliilippson) eine ganze Reihe von

in

bisher falschen

daß
sie

neuester Zeit

Namen

richtig-

gestellt.

Endlich gestattete der kleine Maßstab der Übersichtskarte leider nicht die Auf-

nahme

sämtlicher geographischen

wähnung

die

in

ich

zum

der vorliegenden Bearbeitung Er-

fanden.

Lange

Zeit

ist

seither verstrichen,

Boden von Hellas wandelte, aber
wonnenen Eindrücke erhalten und
jenigen Personen
V.

Punkte,

Kallay an der

in

da

letzten

lebhaftester Frische
in

und hohen Gönner,
Spitze, welche diese

Male auf dem historischen

haben sich mir die dort ge-

unvergänglicher Dankbarkeit gedenke ich
Sr.

Exzellenz des verewigten

Ministers

Forschungen ermöglichten und förderten.

dei'-

Benj.
Ich

nenne weiters dankbarst meine lieben Begleiter auf diesen Reisen, zunächst meinen
väterlichen Fürsorger

Dr. Th.

Krüper

in

Athen, meinen

alten

Freund Professor Joh.

Vorwort.

Knotek

in

Brück

a. d.

»

Mur, den vielerfalirenen und weitgereisten Hauptmann

J.

Roth

aus Stuttgart, endlich den unermüdlichen Kollektor Joh. Santarius und spreche schließlich allen jenen,

welche mich bei der Bearbeitung des schier endlosen Stoffes mit Rat

und Tat unterstützten, meinen
E. H.

Dresser, Hofrat Dr.

Pfarrer
E.

O.

P.

tiefstgefühlten

Dank

Leverkühn, Kustos

so

Dr. L.

den Herren:

namentlicii

Lorenz

R.

v.

Liburnau,

Kleinschmidt, Dr. R. Baron Koenig-Warthausen, H. Schalow,

Stfibrny

(Sarajevo), V. Ritter v.

Tschüs

i

Griechenland angedeihen
es

wäre

in

ließ,

sei hier

Seite der griechischen

in

Triest

den

Expeditionen nach

rühmend gedacht.

hohem Grade ungerecht, wenn an

weitgehende Entgegenkommen und

Prof.

Auch der wesentlichen Begünsti-

u. v. a.

gungen, welche die Verwaltung des Österr. Lloyd

Aber

aus,

die

werktätige

dieser Stelle nicht auch das

Förderung unserer Arbeiten von

Bevölkerung besondere Erwähnung und aufrichtiges Lob finden

würden, denn nirgends auf der Balkanhalbinsel, einige Vorfalle zur Kriegszeit 1897

etwa abgerechnet, war das Sammeln in ornithologischer Hinsicht
wie in Griechenland.
Missolonghi

Vlachen

in

unsere

Wie

sehr forderte

Bestrebungen,

beispielsweise

so leicht

und angenehm

Herr Diamantis Soustas

in

wie hilfsbereit erwiesen sich uns die wetterharten

Akarnanien, wie ausgiebig wurden wir von den Inselbewohnern der Sporaden

unterstützt

Nur auf

diese

Weise wurde

es möglich, die

Bälgen auf den drei Reisen zusammenzubringen:

Jahr

nachfolgend ersichthche Ausbeute an

Vorwort.

I

Aber auch dem Pflanzen-Sammeln

und -Trocknen wurde namentlich dank der

Unterstützung unseres Dolmetschers, des alten Christos Leonis, stete Aufmerksamkeit

zugewendet, wobei mich manch seltener, unerwarteter oder gar neuer

Die gesamte Ausbeute

ist

seither in E. v.

Fund

erfreute.

Haläcsys klassischem Werke: „Conspectus

Florae Graecae" vei'öffentlicht worden, ebenso wie unsere Fangergebnisse an Reptilien
in

Fr.

Werners

schöner Zusammenstellung:

„Beitrüge

zur

Kenntnis der Reptilien-

und Batrachierfauna der Balkanhalbinsel".

Zum

Schlüsse

sei

nochmals das horizontal wie vertikal so reichgegliederte Gebiet

des heutigen Griechenlands sowohl den gegenwärtig tätigen wie auch künftigen Ornithologen als Arbeitsfeld aufs wärmste empfohlen, da ich überzeugt bin, daß sie namentlich
in

den nördlichen Landesteilen und auf vielen von den Inseln durch mehr oder weniger

überraschende Entdeckungen

den

schönsten

Lohn

für

alle

aufgewendete Mühe

Opfer an Zeit finden werden.

Sarajevo, im März 19U5.

Otmar

Reiser.

und

(^ JAN

1

1

2C06

/

INHALT.
Seite

Vorwort

III

Allgemeinei' Teil.

I.

Erste Reise 1894

3

Zweite Reise 1897

35

Dritte Reise 1898

57

Die ornithologisclie Literatur Griechenlands
Kritische Liste

80
88

Griechenlands

Viig'el

iler

Spezieller Teil

II.

und

Für das Gebiet zweifelhafte oder

III.

fälschlich angegebene Arten.

Die Arten des IH. Teiles sind im oachfolgenden alphabetischen Register mit kleinerer Schrift gesetzt.

Acanthis cannabina


Cannabina sangidnea Landb.

(L.),

flamrostris (L.)

linaria (L.), Linaria

Accentor (alpinus) coUaris sufmipiniis

modularis (L.)

Accipiter

nwus

(L.)

228

Bluthäuflin»

5C8

alnorum Chr. L. Brehm

&

Tujescens (Vieill.), Linaria rujtsceiis Schi.

Berghänfling

Bp.

Brehm

Nordischer Leinünk

568

568

Südlicher Leinfink

167

Südliche Aliieubrauuelle

167

Heckenbrauuelle

381

Sperber

Acredula caudata (L.) und Acredula caudata macedmiica Salvad.

u.

Dress.

Weißköpfige und make171

donische Sclnvanzmeise

(Günther)

teplironola

Acrocephalua aquaiicus (Gm.)




anmdinaceus

Drosselrohrsiinger

alexandHnua
(L.)


M.

Alcedo isinda L.

Ammomanes

Östlicher rostfarbiger Sänger

— Seeregenpfeifer
W. — Flußregenpfeifer

u.




boscas L.
crecca L.


187

isabellnw,

Tem.

Östliche Wüstenlerche

501

Stockente

497

Krickente
Pfeifeute

5G4
499

Spießente

485

299

UMVinnratit Tem., A. anijusiirostri'i M6uetr.

penelope L.

137

484

169

Eisvogel
Alauda

140

486

Sandregenpfeifer

Feldlerche

deserti (Licht.),

Anas acuta L.

142

406

Aegithalus pendulinus (L.) Beutelmeise

Alauda arvensis L.

Schilfrohrsänger

TeichrohrsUnger

cantianus Lath.

curonicus (Gm.), Aeg. minor
liiaticula

Naum.

Flußuferläufer

(L.), Aeg.

141

562

streperus (Vieill.), A, arundinaceus

A'edon (AgrohcUes) familiuris (Mem'tr.)


Meyer

Sumpfrohrsänger

schoenohaeiuis (L.), Calamoherpe phragmilin Beehst.

Actilis hypoleucus (L.)

Aegialitis

561

Binsensänger

(L.), A. turdoides

palustris (Beehst.)

173

Graurückige Sclnvanzmeise

Marmelente

585
499

j

VIII

luhalt.

Seite


Anas querquedula L.


(Acx) sponsa (L.)

strepei-a L.

Anoiix stolidus

anser (L.),

scgduvi

585

587

Gans
A. cinereus Meyer — Graugans
Zwerggans
(L.), A. mimdus Nauni.

(f-TDi.)

cervinu.i (Fall.)

585

(L.)

Brachpieper

richardl Vieill.

565

Aquila chrysaetus (L.)

arhoreus Beeilst.

triwialis (L.), -4.

366

melanaelus (L.), Aqu. imperialis Beeilst.

rapa.i: Tera.

Raubadler

362

Schelladler

Wolf

maculata (Gm.), Aqu. naeiiia

ArchihiUeo lagopiis (Briin.)

purpurea L.

ralloides Scop.

cinerea L.

573

.

377

Raulifaßbussard

433

Arenaria interpres

.

431

.

Kuhreiher

437

434

Purpurreiher

Ardetta miniita (L.)

435

Kleiner Silberreiher

A. bubulcvs Aud.

436

Rallenreiher

Zwergrohrdommel

438

Strepsilas interpres L.

(L.),

Astur brevipes (Severzow)

jialumbarius (L.)

Botaiirtis stellaris (L.)
ascalaplni^'i

biibn (L.),

B.



Rohrdommel

439

Uhu

572

Ägyptischer

Sibb.

hore-dis (Sund.)

320
196

mfa

(L.),

— Chinesische Schafstelze
(Licht.) — Seliwarzköpfige Schafstelze
.

ßerdtj; rubra auct.

378
379

577

578

ßotliuhn

Calidris arenaria (L.)

Perdix chucar Gray

gracca (Briss.), Perdix saxatilis M.

u.

Tem.

188

477

Sanderliug

Cerchneis


(L.),

naumanni

292

Nachtschwalbe

570

Kothals-Nachtscbwalbo

227

Stieglitz

Carine noctua (Scop.), Athene noctua Retz. (und var. vieridinnnlis Risso)
passerina

411

Griechisches Steinhuhn

Kurzzehige Lerche

Carduelis carduelis (L.), C. elegans Steph.

406

Östliches Steinhuhn

W.

Caprimulgus europaeus L. (und var. meridionalis Hartert)
ni,ficolUs

199

.

Mäusebussard

Klippenhuhn

Calandrella brachydartyla (Leisl.)

197

.

Adlerbussard

saxatilis chulcar (Gray),

198

Südliche grauköpfige Schafstelze

taicanns Swiuh.

ferox (Gm.)

198

Nördliche grauköpfige Scliafstolze

cinereocapillus (Savi)

Caccabis petrosa (Gm.)

Uhu

Schafstelze

melanocephalus

381

384

Habicht

Buteo Imteo (L.), B. vulgaris Sechst.

319

Waldohreule
Zwerghabicht

maximus

Bndi/tes flavus (L.)



Savig.

318

Sunipf'rohroule

Flem.

otus (L.), Otus vulgaris

491

.Stein wälzer

Asio accipitrinus (Pall.), Brachi/otus palustris Förster

Bubo

364

Kaiseradler

Grauer Reiher

garzella L.

360

Schreiadler

Großer Silberreiher




209
207

Steinadler

(maculata) clancja Fall.

ibis L.,

Wasserpieper

Baumpieper


205

,

spipoletta fL.), A. aquaticus Beeilst.

20ß

566

Strandpieper

— Wiesenpieper
— Spornpieper

pratensis (L.)

Ardea alba L.

207

Rotkehliger Pieper

ohscurus (Lath.), A. rupcdris Niels.

493

494

Saatgans

Anthus (Agrodroina) campeslrin


495

Weißstirnig'e

erijthi-opus



500

.

Tolpelseescbwalbe

Anser alUfrons (Scop.)


498

ßrautente

Mitteleiite

(L.)

Knäclveute

Alhenc passcrina L.

Steinkauz

312

.

571

Sperlingskauz

(Fleischer), Tinnnnculus cenchris

— Afrikanischer Turmfalke
(L.) — Turmfalke

Naum.

Rötelfalke

...

-

-

327

rapiadus (Diiud.)

572

linnunadus

333

Schwarzspecht Emberiza caeaia Cretzschm. Cinchts cinchts albicollis (Vieill.) — - — Unveränderlicher Schwan lilfordi 418 449 Höckerschwan Dendrocopua leuconotus — Wachtel Wiesenralle musicus Bechst. C. 554 554 Nordseetaucher Blaurake lawrencei (u. corcrne L...).). — C olor — — — major Singschwan — (L.). Seite Certhilauda desertorum — Ceryle rudis (L.) minor danfordi (Hargitt) u.).. — Gartenammer cirlus L. — — — — 373 321 Sumpfweilie Kornweihe Cislicola ciiUcola (Teni. — 569 Saatkrähe 253 Colurnix coturnix (L.. . — Coccystes glandariua (L. Lycos monedula L. — — — Östlicher Mittelbuntspecht östlicher Kleinbuntspecht — Gelbkehlige ' 306 492 304 302 301 305 574 Blaugrauköpfige Ammer 213 212 Ammer — Zaunammer ciirindla L. 493 Sharpe meditta sancli-johannis (Blanf. C.) 585 Gaos chloris L. pratensis Bechst. Elanus cacndcus (Desf. Chenalopex Alauda Jc.. (Stanl.) — — Kuckuck immuiabiUs Yarr.) — cia L. Cucjdus canorus L. — (Gm.). — Cistenrohrsiinger macrurus (Gm. 325 C. — Olimcola riparia (L. Hellenenspecht Gleitaar — . — Kingeltaube Gm. var.) Chloris chloria (L. 295 — Hume) Kolkrabe 255 — Nebelkrähe — Rabenkrähe . Polarseetaucher — aeptentrionalia L.) — 684 Ciconia ciconia (L..) — pygargus — Ü79 567 226 Erlenzeisig — 440 Weißer Storch 443 — Südlicher Wassenschmätzer 111 Schlangenadler .) Ch-ysolophns — Goldregeupfeifer Hirundo nrbica L..) Ägyptische — 185 565 Bogenschnabellercha Sehneegans Chettusia gregaria (Pall. — Hohltaube pahimbus L. Hirundo riparia L.). Uferschwalbe Felseuschwalbe rupestris Scop. ci-ex (L. — — Brekm Cevthia famüiaris brachydactyla 566 217 566 216 . Cygnus cygnus — — (L. dactylisonana Me^'er Crex C. Coccothraiistes coccolhraustes (L. alba Bechst. livia — Colymbtcs arcticus L.).icrtorum — — — — — picius (L.) spinus (L. 584 Großer Buntspecht — . 428 428 427 . — Coracias garrxda L. — Dress. — 143 . frugilegns L.) 3(Jii — C. C.) Columba — — 502 284 285 233 C.). — 488 488 Herdenkiebitz Ligurhms Ckryaomilris ciirineUa 145 Cettissänger Kiebitzregeiipfeifer actjyptiacus (L.). pallidus Sylces 324 Mont. Charadriuf! pluvialis L. — — Kirschkernbeißer Heherkuckuck 309 — Dohle 251 — Felsentaiibe oenas L.) Schellente . cursitatis — Clangula glaucion (L. Corvua corax L.) Dryocopus martius (L. sqnatarola (L. 571 Zipparamer cinerea Strickl.). sericea Natt. (Pall.) Cetlia cetlü (Stanl.) cyaneua (L. — Goldammer hortulana L. — Hirundo rupeslria (Scop.).).).IX Inhalt. Clien hypcrboreus Baumläufer Gescheckter Eisvogel (La Marm. C. vulgaris Pall. cineraceus (L.). 323 — Steppenweihe — Wiesenweihe Frankl. Colaeus monedula (L.) Clielidon urbica (L. 254 cornix L.).) nigra (L.) — — Schwarzer Storch Civcaetus gallicus (Gm. — — — 482 229 Grünfink Zitronenzeisig — — Circtis aeruginosus (L.) — — 273 Stadtschwalbe Goldfasan — — (L.

) — 211 Riiliramraur — Leach Reiherente 504 585 Bergente — Mnorente — Kolbenente — nyroca (Gülil.) — — Heidelerche 194 Galtinago gallinago (L.) — — — Kleine Sunipfschnepfe — Große Sumpfschnepfu Gallinula chtoropus (L. — schoenicltK (L. — — 452 — Bartgeier Weißköpfiger Aasgeier — IIaemat.) Eudromias 211 Kuilerente rubecidus (L. E. F.) — Brachschwalbe G.) Mittlere Kohramiiier 567 Erithacus (A'ddon) hiscinia (L.) — Nachtigall Blaukehlcheu Eri/thropus vespeHinus (L.). 487 . 578 Frankolin Buchfink 232 — 232 Berg'tink — 445 (L.) 101 Rotkehlclieii 557 326 Wüstentrompeter 224 — Großer Moruellregeiipfeifer — Moniellregenpfeifer Gestreifte — melnnocephala (Scop.) morinellus (L. — üriolaLa Licht. inlennedia Michail. Haliaetus albicilla (L.) — 193 Haubenlerche krijnicU Kalenicz. — — — — Rutfußfalke — toncöhir — Tem. Austerntischer JTarclda 492 — Seeadler — öingseeadler — Eisente Hirundo 370 573 vocifir Vieill. &Ui'cifUs (L.). virgo (L.). Francolinus — — — — — 573 viitgari-i — Steph.. .) 458 460 — Grünfüßiges Teichhuhn — Getüpfeltes iSumpfliulni Garruins glandarius (L.) — — pratlncola (L. 447 447 — Eichelheher 249 — Türkischer Schwarzkoplheher 569 — Grauspecht — Grünsi)eclit (Licht.) — — 505 — — — Eiispiza dolichonkh (ßp. rtijipes — ßütolschvvalbe 386 396 . 490 Kranich Gypaelus barbatus (L. Fidica alra L. pityormis L.). F.) — 584 450 Jungfernkranich — 525 . 99 557 geoffi-oyi (Wag-1. Fringilla coelehs L.) — Gelastes gelasles Glareola nidatwptaxi (Nordm. — — — (Sechst.) MJiwe Nordmanns Brachsehwalbe 586 Bechst. — cristaia (L. Ammer Lesbische — leucoeephala — pi/rrhuloides relsei-i Hartert — — — Gm E.) — 504 Tafelente fuligula (L. — StorclLschneiife 478 275 .). 487 - eleonorae Geu(5 feldeggi 8chl. Seite Emheriza lesbia — Tem. ghu-ialis (L.) major (Gm. IT.) Grus gras — 571 301 viridis (L.) (var. Was. — — gallinula (L. Prachtammer Kappeuaiumer 334 573 — Eleouoreufalke — FehTeggsfalUe peregrinns Tuiist. t Würgfalke — 567 218 Zwergfalke Afrikanischer Graufalke — Innarius Fall. Lidlula arhorea L. grandis Storr.) — 567 — — Fohrenammer 567 Westliche Gimpelrcilirammer 'JIO canncti (Brehm).) — — 349 Lerchenfalke montifringilla L.) Ilimavtopus Idtnantopus riifula Tem.. Luscinia minor Iirelim jMlomda — Ammer Gt'struifte Erismatura leucoeephala (Scop. (L.) Ggps fulous (Gm.) — Falco aesaltm Taust.opus oslrilegus L.).-ilt.. — subbuteo L.).) — Dünnschuälielige Gecinus camts (Gm.X liili. cinereus Bechst. Oallinago scolopaeina Bp.serhuhu Fuligtda ferina (L.). cristaia 'inarila 348 336 .) — - Sprosser Erylhrospiza glthayinea (Licht.) (L.) 503 — nifina (Pall.) Bekassine 459 porzana (L.. Dandalus rubeculus L. 337 • Wanderfalke francolirms (L.) 504 Qalerida arborea (L.

— audouini Payr. L.) Micropus apiis (L. 588 534 Südliche Silbermöwe — Schwarzbrauner Milan Roter Milan .. — Bp.i — Kleiner Kurzflügeliger Gartenspötter — — (mjentatiis L. L.) — Ris acthiopLca (Lath.).oder Sporeiikiebitz Maskenwürger Rotköptiger Würger — Gm.. Milvus 465 Schwarzschwänzige Uferschnepfe Zwergsäger — Mei-jda merula (L. 222 .).).) KastanieubramiG Rauclischwalbe 482 — — Afrikanische Kragentrappe hyhrida (Fall... 260 265 . — lloplopleriki spinosus (L.. 221 575 385 385 . — Tem.) 119 Schwarzamsel Nordische Ringamsel Cypselus apus L.. Mergus alheüus L. — — — Grauammer Schmarotzermilan — migrans (Bodd. — — 527 Sumpfläufer Singsperber ^cndatiis (Bodd. 517 Schwarze Seescliwalbe — — — — — — 583 (OtisJ u^iditlata (Jaci^. Lachmöwe — Nachtigallrohrsänger Melizophilns sardm (La Marm. 282 Raiu'liscliwalbe samgnyi — 8tej)h. — Häringsmöwe — Fischmöwe ichthyaetns Möwe Korallensehnabelmiiwa 587 Grauköpfige — 541 canvs L..) pallida (Hempr. Limosa lapponica 588 Weißwimperige Möwe melanocephatus Natt.. — — — — — — UucopHhalimis Tem. regalis auct. M. — marinus L. — 121 288 289 Alpensegler Miliaria calandra (L.). Mauersegler — Cypselus melha — L. Gartenspötter 127 561 581 Würger — — 268 259 Raul)\vürger 569 Hesperiden-Raubwtirger Grauwürger 259 — Senator L. Mittlerer Säger Merops apiaster L..). rufus — 182 ('ill>. collurio 561 Ehr.) Locustella hisclnioides (Savi) — Loxia curvirostra L.. limosa (L. Nordische Silbermöwe — Bruch mickahellesi — atricilla L. — — — — Sturmmöwe fiiscus L.) Houhava Hypolais — — calujaia (Licht. L. liuseiniola — (L.XI lulialt.). aegocephala Bechst. hmneyeri Cab. — Rotriickiger minor Gm. elaeica //. — aei/yptius (Gm. personatu. 533 534 587 Fall. salicaria — polyglotta (Vieill. . Miliaria europaea Swains. 588 527 L.) — — — merganser L. Milvus ater Gm.. u.) Jynx torquilla L.. . — .. — milvus (L. Larus Linderm. Seite Ilirundo iiistica — — — L.) — (/abar (Daud..) — Weißbärtige Seeschwalbe leucoplera (Schiuz) — Weißflüjjolige Seescliwalbe — nigra (L. 567 143 Mariskenrohrsäuger Kalanderlerche 190 574 — 563 Bardischer Sänger M. excuhitor L.) — (L.) — 563 Provencesänger — 506 Großer Säger 507 506 297 Bienenfresser — 299 Savignys Bieneufresser 570 Grüner ßienenfresser torquata (L. — 464 persicus Fall... — inelha (L. promnüialvi (Gm.. 517 Zwergspötter olivetorum (Strickl.iuiuspütter 306 nuhicus Licht.) — pliiloniela (L. //. — Schwarzköpfige Zwergmöwe Chema ridihundum — Limicola platyrhyncka (Tem.). Mantelmöwe mimitus Fall..).) — 529 Rostrote Uferschnepfe melanojwgon (Tem.) Melanocorgpha calandra Melierax — Fichtenkreuzschnabel pityopsiüacus Borckh.).) Hydrochelidon Lantus 284 Dorn. — 477 serrator L. — 562 Kiefernkreuzschnabel — — . (u.). M. — 127 — Heiliger Tbis meridionalis Tem. vulgaris Leach.) — 51G Großer Ölbaumspötter — Wendehals L. — Möwe — ridibundus L. viridis L.

) — montanus (L.). (Fall. — Blaumeise — — Haubenmeise — luguhris yraecus Rei. pusilla (Fall. Phylloscopus bondlii (Vieill. 507 510 Wespenbussard — Phoenicopterns 568 Steinsperling graculus desmaresti Payr. al/jieoUis Tem.) filcaius (Burch.) — Haussperling 575 372 170 173 174 564 crlstatus L.).) — — — u. mdphui-ea Beeilst.) /'/(.Schneefiiik 231 li. griseus Strickl..) Pastor roseus (L. — Kormoran Mittelmeer-Krähenscharbo Carba pygmaeus Fall.) — MolaciUa alba L.ser — Griechische — major L. Aquila BonelHi — 204 269 Zwergtliegenfänger — (L. Tem. NeophroH peraiopterus — — Egyptischer Aasgeier — — — tenuiroslris Vieill.).) — italiac (Vieill.sköpfiger Pelikan — Gemeiner Pelikan — — (L. 352 358 Rauhfußkauz Oriolus galbula L. Pkatacrocorax car/io 237 234 243 — Krau. — — Gm. pygmaeus Phasiamis colchicus L. — Schwarzer Fliegenfänger semitorquata (Homeyer) Halbhalabandfliegenfanger Fall.).satller Dünnsduiäbelige BraclLschnepfe Nycticorax nycticorax (L.. -- 512 511 584 Plattschnäbeliger Wassertreter — 376 514 584 416 antiqiwrum Tem. — Zwergscharbe Schmalschnäbeliger Wassertreter Fasan Fall. hypcrboreus (L.).ichstelze .) — Blaunierle — saxatilis (L.) — 402 — — Große Brachsclinepfe — Regenbrachschnei-ife phaeopus (L.) — Fischadler Panurus hiarmicus (L.) 176 564 Rosenstar Pelernmis crisp>us Bruch Perdix perdix Trauermeise Italienischer Sperling — — — — 564 186 Balkan-Ohrenlerche Otogijpa auricidarü Gray — 463 579 Oe.) Oidemia fusca — Habiclit.) — onocrnlalus L. Aquila pennata Numeniits arcuatus (L. — Zwergadler (L.) — Bartmeise Parus ater L. — Tannenmeise — caeruleus L. Numida — mdcagris L.XII luluüt. W. — hispaniolensis (Tem. Philn-cnhOA — penicillata (Gould) Brehm — Wiisten-rihrenlerche — Ohrengeier Pandion haliaclus (L. (L. N.) 272 272 576 pennatns (Gm.). Sumpfhuhn 448 Zwergsumpfliuliu 449 Kleines Großtrapjpe 452 Zwergtrappe 453 hkorais (Licht.) — MontiffingiUa nh-alis (L.) Halsbaudfliegenfänger . alricirpilla — — — M. — Gebirgsbauhstelze M.) — petronius (L. — pggmaea Naum. j^o^i'^a 245 Pirol tetrax L. Grauer Fliegenfänger collavh Beeilst. — grisola L. Berglaubvogel — Flamingo 440 123 .) 202 271 269 I\appengeier NisadtHn fasciattis (Vieill. — Kolilmeise — palustris stagmitilU Brehm — Sumpfmeise Passer domesticus (L. — — Otocorys hilöpha — Oallinula miniUa Fall. Periiis apivorus (L.).). — pai-oa Bechst.) roseiiJi Rebhuhn Oarbo cormoraniis M. — melanope Muscicapa — — — — 114 Steinrötel Weiße 112 . — Oedicnemus oedicncmas 461 460 572 437 480 — Naehtreilier — Triel — Bamtente 586 nigra (L. — Perlhuhn NycttiUi triujiimimi (Gin. 416 (L.) — Trauerente 586 — Orlygometra (Scop.).) Qallinula OlU tarda L. (L. crepitatis L. — 238 239 Feldsperling — Phalaropus fulimrius 175 Sumpfsperling Starna cinerea L. L.. Seite — Monticola cyanua (L.

— PhyUopneuste trochilus L.) — — 562 Schwarzköpfiger Säuger Alpenkrähe regulua (L. Ehr.).).) — Brauukehliger Wieseuschmätzer — Schwarzkehliger Wieseuschmätzer 104 — Sandflughuhn 579 — — rubicola (L. Phi/lhpneuste sibilatrix Bechst. Großer Gimpel Gelbköpfiges Goldhähnchen melanoleuca (Güld.Tauchersturmvogel Weißbärtiger Sänger major — — Rüppellssäuger Wasserralle Recuroirostra avocetla L.) Piiffimia kühlt (Boie) — Nadelschwänziges Flughuhn — Grauer Tauchersturmvogel — obscurus (Gm. aurita — 152 Feuerküpfiges Goldhähuhen Dreizehige phoeniciira (L.) — rilppelli — suhalpina (Bon. — — — Dougalls Seescbwalhe ..) - — — — — — Koch — — Wolf — — Spatula clypeala (L. Clir. Scops aldrovandi AVillug-.).) 147 246 L. Europaiscbes Purpurhuhu 582 . 502 Breitschwänzige 589 Seeschwalbe 520 522 paradisea Kays. 157 . . 123 Wakllaubvogel Elster Pisoi-hina scops (L..) Einfarbstar .). Raubmöwe Brandungsmeerschwalbe doxirjalü Mont. . Iiortulanus Silta caesia 122 Weifisohwänziger Steinschmätzer — — Scolopax rwsticula L. fluviatilU L.. nilolica Hassel^.) Pterodes arautrius (Pall. — Pica caudata Boie — — — 315 Zwergohreule 443 — 444 Brauner Sichler 552 Haubensteißfuß — minor Gm. Phi/Uopneuste rufa Lath. 178 179 .) — 479 ampkileuca Hempr. St. ßammea 559 Tanzender Steinschmätzer — 1U7 109 Östlicher Ohrensteinschmätzer Grauer Steinschmätzer Waldschnepfe — — Kaspische — .. stapazina Tem. Sturmes Weißlicher Steinschmätzer Löffelente media Horsf.). — — — — — — Brehm Saxicola albicollis (Vieill. R. 544 589 — Gelbsteißige Buschdrossel — Brillengrasmücke piirrhocorax (L.) Weißspiegeliger Rotschwauz Stenia canliaca — — — — Strix Gm. 122 Möwe Gartenrutschwanz Serinus . — trochilun (L. minuta L. Naum..) Pterncbirua alchata (L.). .. S. — — — — — titis — (L. u. Uueiira (Gm.yla (L. 103 — Ohrensteinschmätzer — Ehr.). — — . afßiii^ C'retzscbm.. — (Brehm) nirjricollis 125 Löffelreiher flumalilis Tunst. 586 519 Flußseeschwallie Hellgraue Seescbwalhe Zwergseeschwalbe 8l.). cristalus tridact. jmrphyrio (L. Pyrophthahna — melanocephala (Gm.) — — 524 Kleiber neumeyeri Michah. 586 518 — Lachmeersclnvalbe 521 Schleiereule 311 — 569 unicolor (La Marm.). u. — 653 Zwergsteißfuß 553 Schwarzhalssteißfuß — Porphyi'io cacndeux (Vand. (Tem.).) 559 Säbler Eegulus ignicapillus (Brehm) — 547 Mittelmeor. — Weulenlaubvogel — sihilator (Bechst.). — Koch — — 558 109 . S...) 105 Tauchersturmvogel (La Marm. oenanthe (L.lerinns (L. saitator MSnetr.. P. Blas. hirundo L.).XIII Inhalt. leucomcla Pall. P. hyacinihus Tem. Rissa — — Pyi-rhocorax graculua (L.) \jyelkoaamts (Äcerbi)] — Dunkler Pycnnnotiis xanthopy<ßi^ Hempr. Falcinelhis iijneus Leach Podiceps a-istatus L.) 579 Ehr.) coiispicülata Pyrrhula pyrrliula 5b2 GrüBnickiges Purpurhuhn .) 248 223 Alpendohle 450 Hausrotschwanz Tem.106 454 225 Girlitz . caspia Pall. anglica Mout. P.. *S'^ u. — 126 Fitishiubvogel 250 Plegadia falcinellus (L.. 102 102 Schockiger Steinschmätzer Stercoftirius poinatorhinxLs (Tem.). Rallus aquaticus L. S. u. Platalea leucerodia L. Pica pica (L.) — (L. alpinus L. S.) — Pratincola ruhetra (L. isabcllina Rüpp. RuticiUa mesoleiica (Hempr. P. 558 . Seite Phylloscopas rufiis (Bechst. . Felsenkleiber 8t.) — pvffinus (Briln.

— Kuttengeier musicus L..). Trini/a alpina L. — Misteldrossel — Laufhuhn Turnix (andalusica) syhatiea Turtur cambaycnsü (Gm. — Eüppellsgeier — monachus L. — — Turdiis iliaais L. 469 471 Beeilst.). T. Tetrao tdrU L. Brandente 495 581 577 576 uroijallus L. inardiiiia 185 Brucliwasserläufer glottis 589 468 Dunkler Wasserläufer — (L.). 293 483 576 kulhei ^00 Boriclitlaunseii. Sula hasrnna — (L.XIV liili.) — 583 473 475 Bogensclinäbeliger Strandläufer — 474 Grauer Zwergstrandläufer Zaunkönig T. statt: dann auf Baklamas. — Senegal-Turteltaube — turtur (L.nellus (L. cinerea Brün.oides Seite 131. Ilartort statt: als auf Seite 211.) 166 Sperbergrasmücke cinerea Lath. cristatus L.) uiwria Star Baßtölpel Sylvia alricapilla (L. 5S0 580 (? T.) — liltorens (L. cormifn (Tu. — temmincki (Leisl. . Emberiza xchoeniclus reiseri Hartert.). 'S- 164 Garteugrasmüeke orpliea jerdoni (Blytli) Syrnium aluco — — (Beeilst.iufor — — — — 158 Dorngrasmücke 315 — Nimmersatt — Birkhuhn — Auerhuhn — Kleine Thalasndrmna -[idnijica (L. Totamis calidris (L. Nr.) — — — fuscus (L.1 L.) - . — — 165 579 Steppenhuhn 496 — Gm. lies: Emberha pi/rrhu/. Zeile 17 von oben.) Stnrmschwalbe Al]ienmauerl. — — 470 Heller Wasserläufer — 470 467 Kampfsclinepfe 472 Teichwasserlänfer Alpenstrandläufer — 476 - Isländischer Stramllaufer 583 ^ — Seestrandläufer — Zwergstrandläufer minuta Leisl. Mache/es pngnax L. — Brün. pai-vulns Kuch — Ti-oglndytes troijlodytes (L. Zeile 7 von oben.) — Rostrückige Turteltaube — ^megalai^iü Coluviha acgyptiaca Lath.ilf. auritus Ray — Turteltaube Upnpa epops L. .) — Syrrkaptes paradoxus Tndorna easarca — — tarlorna Tantalus ibis L. Tr.) — Fahlbraune Senegal-Turteltaube — Brehm habelJmus Bp. . Rotschenkel — (L.i — — puynax — stagnatilis Bechst. 563 östliche Sängergrasmüeke Waltlkauz (Pall.) Tickodroma muraria (L.). rufidorsalix 580 (L.) — — — Seite — SlMiius mdyari. — Wiedehopf Vanellus va. 168 117 Weindrossel — Singdrossel — Wacholderdrossel viscivorus L. .) — sutiarcuata (Güld. Sowohl auf Seite 90. V.).). 118 117 579 (Desf. Punktierter Wasserläufer eanuti L. lioi-lensis 241 — ciirruca (L. . 80. Totanus — nchropii.) (L. — Kiebitz Vultur Cretzsehm.) glareola (L. 116 pilaris L.) Sclnvarzköpfige Grasmücke Zaunfjrasmücke Bfichst.) — — — Rostente T. 423 . reiseri Baldamus .) 586 163 — — — — Sylvia (L-)) (L.

. Hl.ALLGEMEINER Heiser. TEIL. Ornis balcanica.

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Bei diesem gelegene „Pension Julie". 1* . sei es zum Vergnügen. daß deshalb die folgenden — — Zeilen wenigstens Unmasse lich zum Teile Schilderungen enthalten werden. In diesem Sinne sind natürlich auch sämtliche Reisehandbücher über Griechenland abgefaßt. hatte damals mächtig jene Sehnsucht nach dem Zauber des Südens welche ja fast alle befällt. Nach einer in jeder Hinsicht angenehmen Fahrt. April. die mitteleuropäische Heimat Auch mich erfaßt. als bei den bisherigen Balkanreisen. Unsere Tätigkeit galt einem ganz anderen Gebiete der Naturwissenschaft und die Folge davon war. welche man in der von Reiseberichten über Griechenland vergeblich sucht. Ein glücklicher Zufall führte uns vom Hafen weg in die nahe dem königlichen Palais wo wir bei der wackeren Frau Julie Michel. als ich mich am 14. zu verlassen. daß uns unser Weg in Gebiete des Landes führte. historisches oder höchstens ethnographisches Interesse die Veranlassung zur Reise und immer wieder werden ausschließlich jene Ortlichkeiten aufgesucht. einer Marburgerin.nd Monaten erleben würden. daß. April samt dem Kollektor Santarius an Bord des abfahrtsbereiten Lloyddampfers „Urano" im Hafen von Triest befand. nach dem alten Hellas reisen! Fast ohne Ausnahme ist archäologisches. auf der sich außer den in jenen Gewässern den Schiflen jederzeit folgenden Silbermöwen nur einmal nahe bei Korfu ein einzelner großer Sturmvogel zeigte. Städten und namentlich im welche hierüber urteilen zu können glauben.Erste Reise 1894. sei es zu Studien. die im Begriffe stehen. welche alljährlich. und daß wir schließ- Gelegenheit hatten. ein ebenso bequemes Quartier als vortreffliche Verpflegung fanden. unter anderem auch den Charakter und die Eigentümlichkeiten des griechischen Volkes auf dem Lande weitab von den Gebirge besser kennen zu lernen als die meisten. unsere Erwartungen dessen. welche der Schwärm der anderen Reisenden selten oder nie betritt. was für Erfolge zu erhoffen wären. wo Kulturstätten des Altertums und des Mittelalters oder Museen mit angehäuften Schätzen aus jenen Epochen das Entzücken des Fachmannes wie des wißbegierigen Laien hervorrufen. was wir in den nächsten Wochen i. bedeutend höher gespannte Avaren J. Doch wie außerordentlich verschieden waren unsere Aufgaben und unsere Pläne von den Zielen Jener. landeten wir auf dieser herrlichen Insel am Vormittag des 16. Ü/s ist wohl sehr begreiflich.

Ein Wagen uns auf der prächtigen. April schon der Ausflug nach dem allen jenen. Es war schon ziemlich spät. wohlbekannten Val di Ropa stattfinden konnte. welche schon einmal auf Korfu gejagt haben. Unter diesen mußte sofort das gewissermaßen historische Kolkraben] )aar autfallen. Stockente und Drosselrohrsänger waren auch hier die häufigsten Vertreter und das beste war eine von Santarius erlegte Doppelschnepfe. Von diesem Ausflüge zurückgekehrt. so war es. als ob wir in lauter Gartenanlagen umherbirschcn würden. konnten wir beobachten. als wir die eigentlichen Sümpfe des Ropatales durchwateten. um einen Überblick über die der Stadt zunächst gelegenen Inselteile zu gewinnen und um zu sehen. Nachtigall und Cetti's Sänger verrieten ihre Anwesenheit durch ihren weithin hör- baren Schlag. während es ganz fremdartig aussah. mußte zunächst unser umfangreiches und Gepäck vom Hafenmagazin in die Stadt befördert werden. daß namentlich den forschern die „Pension Julie" hiermit bestens empfohlen reisenden Natur- sei. Während unten im Hafen die Salutschüsse eines französischen Kriegsschiffes donnerten. A|)ril wurde dann zu einer vollständigen Umgehung der Bucht von Kali- kiopulo benützt. wie bei allen folg-enclen Besuclien fühlten wir uns dort so gut aufgehoben und in unseren sonstigen Samraelbestrebungen derart unterstützt. wenn unser Baumläufer die kahlen Stämme der uralten Ölbäume erkletterte. Laubvögelu. Die offenen. welches seit Jahrzehnten hier angesiedelt ist.4 Oruis balcHnica. welche vor langen Jahren Lord Lilford verzeichnet hatte. nur gewöhnliche und schwarzköpfige Schafstelzen. brachte Die unvergeßlichen Ausflüge wurden dann auf einen Tag unterbrochen. Auf den mit Erdbeerbaum. flachen Strandpartien zeigten hier kein besonderes Vogelleben. und hoch über uns sehwirrten im unvergleichlichen Blau des griechischen Himmels eben angekommene Alpensegler und viele Stadtschwalben. Aber auch Bekannte aus der Heimat belebten die frisch aufgegrabenen Weingärten und die Brachen auf dem Durchzuge: Pieper. wie die beiden Raben die vorbeiziehenden Silbermöwen heftig aus der Nähe ihres im Kastellfelsen befindlichen Horstes verjagten. welche in ganz Griechenland nur spärlich erste . Der 19. s. w. und Avenn wir in den Olivenwäldern von Alepu oder längs der Agavenzäune den südlichen Sylvien nachstellten. ohne auf besonders lebhaftes Vogelleben zu stoßen. ob sich noch jene Vogelarten am Kastellberge vorfanden. von den Engländern angelegten Chaussee rasch nach Kerkyra zurück. Die üppige Vegetation dieses Teiles von Korfu ist alibekannt. zur damaligen Jahreszeit entfaltete sie eben ihre ganze Pracht. Von drei eben angekommenen Blaiiraken wurde eine von korfiotischen Nimroden erlegt und sofort für die Küche gerupft. während ringsum von den Olivenwäldern die Zwergohreulen den lauen Abend begrüßten. was dank dem anerkennenswerten Entgegenkommen der Zollbeamten bei der Ausfolgung rasch mannigfaltiges und ohne Schwierigkeit bewerkstelligt werden konnte. so daß am 17. Unser erster Besuch auf Korfu galt dem alten Kastell. weil Regenwetter eintrat und notwendigerweise die erlegten Vögel präpariert werden mußten. auftritt.. Steinlinden und Baumeriken bewachsenen Hügeln war OS vor allem das versteckt lebende Samtköpfchen (Pyrophthalinn melanoci'phala) welches unsere Aufmerksamkeit erregte. sowie kurzzchige Lerchen trippelten auf .

während Tui-mfalken und Bienenfresser sich hoch in den Lüften wiegten. Leider verstärkte sich inzwischen der Wind immer mehr. erlegt einen Rundgang durch die Stadt auszuführen. lebendiger war es in den landeinwärts gelegenen Gebüschen und in den Olivenwäldern auf den Hügelketten und deren wasserreichen Einschnitten. Dort. wo sich aber nur ein brauner Sichler herumtrieb. dann eine Strecke längs des Mesongi- immer der Westküste entgegen. Später hat man steinige. aber teilweise mit Cisten. was bekanntlich der Vogelbeobachtung und -Jagd stets abträglich ist. sehr viele Stieglitze. Der Schlag der Nachtigall und des baches. In den Zweigen der Ölbäume huschten Fliegenfänger. Reichbeladen bogen sich die Zweige der Zitronen. Pistazien. heide u. scheuchten unsere Schritte auch die Umso Grieclienland. In mehrstündiger Wagenfahrt über H. und kamen endlich zur lang- gestreckten Brackwasserlaguue.und Orangenbäume unter der kurz. dgl. Am folgenden Tage mußte die Zeit wieder zur Präparation und zum Umlegen der gesammelten Pflanzen ausgenützt werden. konnten wir die Schönheit der dichtbewachsenen Mausinseln bewundern. Grünlinge. schön sin- — die beiden letztgenannten Vogelarten aber gende Kalanderlerchen und Steinhühner nicht von Korfu stammend. darunter auch ein fast schwarzer. April war zu einer Exkursion nach der südlichen Hälfte der Insel bestimmt und die Ergebnisse derselben waren so mannigfaltige. Im Valle di Korissia angelangt. wo reges Vogelleben herrscht. um diese Zeit durchziehenden rotkehligen Pieper auf. Lerchen. BaumNicht Rotkopf- und ich als hier.etränkten Boden umher und. zuerst im Straße die Ortschaften Mesongi und Strongili. und Würger verrieten Pirole sich Kuckucke. bloß (Trasmücken. Zaunammern. ja sogar Steppenweihe und Schmutzgeier zeigten sich habe nirgends auf Korfu später ein vielfältigeres Tierleben gefunden hier. Deca. welche durch eine sandige Düne vom Meere geschieden .III. lockten hellstem Sonnenglanze zur Mittagszeit zu vernehmen. daß ich beschloß. sondern vor allem der zierliche würger. bev\^aclisene Halden zu überschreiten. auf herrlicher Von hier ging es zu Fuß. Pirole. daß das dortige rasche Amtieren alle Anerkennung verdient. Der 21. ja sogar der Pfiff der Zwergohreule war bei girrten Turteltauben. kann ich die Bemerkung nicht unterdrücken. den unvergleichlichen Frühling des Südens an diesem Tage genießen. wo ein Kolkrabenpaar im Morgengi'auen sich sehen ließ. Cetti's Sänger tönt hier aus den Büschen. erreichten wir. Schatten der ältesten Ölbäume der ganzen Insel. wo die Bucht mit dem Meere zusammenhängt. wo der Graswuchs dichter wurde. Zaunammern. die luftige Fischverkaufshalle zu besuchen und den Hafen genauer zu besichtigen. schon aus weiter Ferne. man konnte in vollen Zügen Alles duftete und blühte — Last der reifen Früchte. Da es öfters auf dem Postamte für uns zu tun gab. dieselbe jedesmal zu wiederholen. welche fast alle im Süden von Korfu am Zuge Immer dem nunmehr grasigen Buchtrande worden waren. flöteten Orpheussänger. folgend. Erdbeerbaum. Überall fanden wir in den Gassen und Gäßchen von Kerkyra zahlreiche Käfige mit verschiedenen gefiederten Lisassen: außer Kanarienvögeln. besuchten wir zunächst einen kleinen Süßwassersee. doch hatten wir außerdem noch Gelegenheit. so oft mich eine Reise nach Korfu bringen würde. dem salz2. leitete uns der Weg wieder nach der Stadt zurück. und beim Durchschreiten des Marktes fanden wir daselbst eine Menge korbweise feilgebotener Wachteln. deren Reiz ja schon vor Jahren Kaiserin Eli- sabeth so mächtig angezogen hatte. viele Olivenwälder passierend.

und ich konnte ar.. Konsuls Haupt von Höchstetten und der liebenswürdigen Gesellschaft des sächsischen Generals von Schweingel samt Famihe hier gedenken. sondern auch ein reiches Vogel Dazu rechts das unermeßliche 5[eer mit der Felseninsel Lagudia. überhaupt noch schießen zu körr. daß wir nur mit Pflicht. fizierter sondern auch noch folgenden Tage gab es so viel Zerstreuung. ja Dies die ich in keiner von den anderen Gegend der Lisel gefunden habe.rbentönen der südlichen Sonne überzogen. Erst nach einigen Sranden besserte sich das Wetter zusehends. Theobald Krüper aus Athen und der Sammler Christos Leonis. dann aber nahte auch schon die Stunde der Weiterreise. der uns gleichzeitig als Dol- gestellt. April fand uns in voller Tätigkeit. uns kaum ant" äe-a FtiiSen eHialten koir. deren Mittelpunkt natürlich der in goldenem Tabernakel ruhende tmd von einer großen Schar hoher Geistlicher umgebene HeiHge bildete. Anläßlich dieses ersten Besuches von Korfu muß ich mit Dankbarkeit der gütigen Unterstützung des k. Ani^ings treten Banmform annehmenden Wacholder vereinzelt auf. Der 23. dunkelblaue Lagune und an ihrem Rande eine Menge Straudläuter und leben in sich schließt.-_ •~-r. wohin wir zuet^ft unsere Aucen.Ortiis ^«lciEio*- (1 Bfim Betreten der . dai5 wir aiigo'w".-en Wachteln auf dahersrepeitscht. um einen Rundgang durch die Stadt zu vollführen und unter Führung von mehreren Bekannten die vorzüglichen Weine der Insel zu verkosten. die links ' R. Nach rascher F. wirkliche diese. und Sande wurde im Rallenreiher Schar Siibermöwen besnchten jetzt den Dünenstreifeu oder den Binnensee. überall doi. schierten in Mühe die Stadt- unserer Es war ein besonders großer Fest- persona nämlich sein mumi- Körper) in feierlicher Prozession durch die Stadt getragen wird. Am ersten der alles Palmsonntag. üWrzogen sieh die Eiseuteile der Gi>wehre rasch mit einer dicken Rostschichte und wir hatten unsere Not. deren präzises Spielen zu bewundern war.ii Däne ^^sr der Wind zu ^ineni hottigien Sand üWrschttttete und so stark Sturme tobte.ahrt erfolgte die Ankunft im Hafen von Patras schon vor 4 Uhr früh und eine halbe Stunde später waren wir mit unseren sehr ersehnten Begleitern für die nächsten Wochen und Monate zusammengetroffen. k.s macrocJirpn und phccnic/Ki befestigt.\hli£-e der Düne und ihrer Umjrebunir mustern. Am Abend erübrigten wir noch so viel Zeit. TroTzdem xmßien wir nicht. der nicht nur eine bemerkenswerte Vegetation. tiir die Korfioten in Landl>evölkernng. Als später noch ein feiner Re^en dazukam. " — sogar ein grell gezeiclmeter Austemtischer. war auf den Beinen.Principe Oddone'^ nach Patras ein. nämlich tag. gerecht werden konnten. später werden immer dichter und ge^en das Südende der Lagune zu bilden sie einen fonulichen südlichen Wacholdern sie . .uoa. Ganz Korfu wie die massenhaft herbeigeströmte Drei !Musikbanden. u. unsetv Flinten rich- V'ine ten Sollten: so vielerlei Voarelvolk hatte das Unwener auf die Düne geworfen. Wald.»oh$ou. Spiridion.en. wo unser Wagen vor 10 Oir abends nach der -Pension Julie" zurückbrachte. Rückwege nach der Hauptstraße bei Mesongi. mar- der Prozession. metsch unentbehrlich war.# mit Res^n i*t- dieser ar. Diese waren Dr. der uns noch Gesammelte zu konservieren.z. Einige Präparate wurden noch fertigdann alles gepackt und am Nachmittag schifften wir uns an Bord des italienischen Dampfers . und zwar sowohl am wartete. griechische an welchem der Schutzheilige der Insel. alles jetzt . Flugsand hatte auch hier Hügel von allerlei phantastischen Foraber die Krone derselben >vird durch starke r.. Reiche Beute machten wir an diesem Tag-e nicht nur hier.nd üppige Gruppen von alle Eig-entümliohkeiten nun Der men feine gell>e irebildet- jHniperu. bot dieser Teil von Korfu Reize.

herzlichst begrüßt baite. . war schon Thessalien von einer Kei: reisenden zum Begleiter echisehen Sprache end.. . r rungimvortrefSichen -Hotel Patras* des Herrn Dimaköpnlos.. Herbarpflanzen. . ist - • ten Univer Thron innehat. . .\kamanienä nebst ihrer.. - . wohin wir in den nächsten Tagen unsere Schritte lenkten.§enen Häuser fanden wir billige Unterkunft. unmittelbar aus dem 3Ieere aufsteigend. als suche und Vorstellungen am 25. die gemei^ . Zudem ist Patras mit seiner regelmäßigen Anlage.„.j-. - !ch mit > • gelegenen erläge ' • _ ' - ' --=.: - - " einen großen Teil c --- . ...Über die Per9<>nlichkeit Dr.Hotels Patras" e:. iie . _ oessen ^ — " ._.. und die Erzählungen Dr. ' letzten Jahrzehnten genommen f Ich war daher herzlich fron. Meine Gedanken weilten aber jetzt schon zumeist bei den Felsschluchten und den ^ daranstoßenden Xiedernngen . langberten Straßen und der reizlosen r in den . unweit der Rampe In einem der kleinen. ich wohl nnr wenige eatlärende gewürdigtes Wirken wäre die Kenntnis der mediterranen Fatma bei weitem nicht äo weit vorgeächr'" Chr.Varassovo.. Hier wie überall.. •.. ersten .... ^ - Alan genießt von dort einen prächtigen über r " " . ^. . Krüper von den Bereisungen in früheren Jahren hervor und ehe man sich's versah. der deatächen n: .. Seitdem Köni^ Krüper tätig. verursachten... durch das Klima - ::en. ._.ite - - T- ''— -i ^. einen Nachmittagsbesuch ab. <^. . und wa mit Leonis die bereits fi^her b^onnenen Sammelansflüge in der Umgebxmg von Panas fortsetzte... . ^ _ _ gegenüber von den Fenstern des .._... unmittell>ar am Fuße der mächtigen Felswär.»ienst . daß er . — : -" noch heutzutage v '''". iessen fnr unsere .„. _ weilige Stadt.jjg t--.Tohnt '--ji-' Stunde imserer Abreise dorthin auf das lebhafteste herbeiwünschte. -- .' als Folge äeiner unzähligen Reisen in "" ror all«^ Objekten der ' /- -^ -. .. . Lee. •'^ die - xmd öri«^ am mis inä<%:n -': - O bat. Raubvögeln.. war Dr. sei. ~ "• ytiT\ZMii(^\f. welcher seit vier . Jahren noch während seiner Militärdienstzeit in seit au--.. . Konchylien und Insekten angef^ Unternehmung der richtige 3Iann als ständiger Nachdem wir uns . trotz dem bedeuter. Krüpers Worte voraasaojschickeo. namentlich - vom gewaltigen . %nm in Athen eine nnd ver-scbaffte dem nnr mit Infekten und b^ s' die*- nahezn der einzige.1 --i.„^ . bestimmten Dampfer den Meerbusen von Korinth an seinem Beginne überquerten und schnurgerade dem malerischen Varassovo entgegendft er und achtunggebietender Seine steilen Wände und Runsen traten immer — l^te der Dampfer an der ins Meer hinatisgebauten Eisenbahnendstation Kryoneri an... davon. ~- . Tolikommen mächtig. gTößtemteiis Griechenlaodä öeorjr I^r in dies«in indem er braachf. April -s'ir zum nact.z . '..-. . Krnpers auch von seinen ehemaligen Erlebnissen daselbst und seine Versicherung. seinen wenig gesäu-v_ . ' '"-n Be.. . .

Ja sogar eine flüchtige Begegnung mit einem Schakal hatte Santarius zu vermelden. am Platze geblieben. doch hatte sich immerhin noch eine ganz ansehnliche Anzahl dieser reizenden Falken unter den Dächern des Dörfchens angesiedelt. ihre Korbnester in Brusthöhe hineinzubauen. bestehend in den bekannten Plänkeleien zwischen einem Bonelliadlerpaar. Beim Weiterwandern lenkte dann Dr. dessen schneeweißer bei jeder Wendung in der Sonne erglänzte. die in der nächsten Umgebung des Horstes stattgefunden hatten. Dann aber wandten wir uns der westlich gelegenen Ebene zu. abfalles des Varassovo. durch das dichte Buschwerk huschenden und ihre liebliche Strophe singenden Grasmücken des Südens und auf umherschwebenden Höhlenschwalben. ein Rundgang bis zum Strande belehrte uns aber schon heute. denn am Grunde des Meeres ragten die Mauerreste des alten Chalkis empor. 8 her -svolilbekannt. Näher mit diesem Terrain bekannt zu werden. dem durch Dr. Noch denselben Vormittag eilten wir deshalb hinaus nach den gegen Norden sich hinziehenden ansehnlichen Schutthalden des Westdas in den letzten Jahren vielerlei Bronzefunde lieferte. die die mir eine ganz neue Erscheinung waren. auf dieser klassischen Stätte inmitten echt griechischen Vogellebens. und zweitens befanden wir uns Abgesehen von den über unserem Obdach der zum ersten lockte im Felsen knapp mannigfaltigen Raubvögeln. und einigen ab. vielfach von Sümpfen durchsetzter Laubwald ausdehnte. Während sich früher dort ein fast undurchdringlicher. amphitheatralischen (Macchien) überzogen sind. In der Nähe des Meeresstrandes gab es viel Tamariskengebüsch und dieses hielten kleiner hierzulande die Elstern für sicher genug. leider abgetragen in so fanden. und trotz den ungeheuren Veränderungen. flötete die Blaumerle Male gehörte Steinsperling. daß aber auch die in Flug und Stimme höchst auffällige Cisticula nicht fehlt. Mit der allen Adlern mehr oder dem einmal auserwählten Brutorte festzuhalten. Dann durchschritten wir eine Menge von kleinen Sumpfstellen. was uns sehr zu statten kam. begrüßte uns zuletzt noch aus Steinkauz. die größtenteils mit einer üppigen südlichen Sti-auchvegetation In der nahe bei Kryoneri gelegenen. ein Stalle der nächsten Morgen begleitete ich Dr. bekannte wo wir welchem früher Hunderte von Rötelfalken gebrütet hatten eingehend samt seinen Bewohnern schilderte. dem letzten etwas Schon von weiter über die Baumwipfel einen alten Seeadler kreisen. kletterte die Felsenspechtmeise und knixte der weißhalsige Steinschmiitzer.Ornis balcanica. daß die häufigsten Vogelarten hier Grauammer und Kurzzehenlerche sind. und welchen Simpson in Griechenland Krüper allgemein zunächst nach Galatä.und zustreichenden Weißkopfgeiern. In der Dämmerung einem verlassenen „kukuwaja". Krüper unsere Aufmerksamkeit auf die zahlreichen. aus denen überall der ki'äftige Schlag des Cetti's Sängers liervortönte. Mich vorsichtig durch das immer dichter werdende Gewirre weniger eigeutündichen Zähigkeit. an von si'idliclien Schlingpflanzen und Sumpfgewächsen heranbirschcnd und dabei stellenweise . war auch dieses Seeadlerpaar. Felsschlucht bot sich uns sogleich ein unvergeßliches Schauspiel. Krüper und seine ornithologischen Gäste wiederholt und schon vor etwa 35 Jahren das Gelege genommen worden war. verschoben wir auf morgen. ist heute nahezu alles gerodet und in Ackerland umgewandelt. das seit Jahrzehnten hier seinen Horst hat. die sich im weiten Bogen zur Mündung des Phidaris (einst Euenos) hinzieht und welche in den letzten Jahrzehten ihr Aussehen vollständig geändert hat. Den in Kryoneri wieder angelangt. Doppelt interessant war diese Ortlichkeit. herum. und näherten uns umfangreicheren Ferne sah Schwanz ich Überbleibsel des früheren gewaltigen Auwaldes. jedoch den alten Turm.

Vom Waggonfenster aus zeigte uns Dr. sowie ein prächtiger. wenn z. Den Nachmittag benützten wir zu einem kleinen Ausfluge nordöstlich wir in derselben ein ganz gutes und billiges Quartier (27. Mit dieser Beute verließen wir endlich die prächtige Au. verpaßte aher leider den richtigen Moment. von der abendländischen vollkommen verschiedenen Art und Weise. Dr. Krüpers bekommen hatten. jeden Augenblick den Horstrand zu verlassen. südliche Grasmücken. Es waren au diesem Tage auffallend viele Zugvögel zu sehen. Vormittags bestiegen wir dann alle die Bahn. da die Hitze noch gegen er schon seit einer Reihe von Jahren fast seine Abend und kehrten dann nach Aetolikon zurück. Hier fanden wir Santarius sehr niedergeschlagen. uns So blieb mir nichts übrig. strich dann mit abwärtshängenden Ständern die Schlucht hinaus und verschwand hinter einer Ecke. damals noch fast gänzlich unbekannte Objekte. einen zweiten Schuß anzubringen. und ehe ich es versah. zu sichern. als Als aber die Mittel. um auf die in allerdings ziemlich beträcht- Ucher Höhe kreisenden alten Adler zu feuern. und zwar in einer . wenigstens den einzigen jungen Adler. boten aber doch einen angenehmen Ersatz. B. überdachten und außerordentlich stark besuchten Quelle an der nach Norden führenden Straße machten wir Halt. welcher ganze freie Zeit widmet. wo er in früheren Jahren die ersten griechischen Eier vom Weißkopfgeier und Bonelliadler. namentlich von grauen Fliegenschnäppern. Bei einer schön gefaßten. kletterte zu meinem größten Erstaunen der damals 6öjähngc Dr. Geschrei und Lärm ist dabei stets die Hauptsache. sich unter demselben ein Versteck zurechtgemacht und den alten Adler beim Anstreichen schwer krank geschossen. belebt wurde. dennoch erfolglos den Horst zurück. ausgenommen und der wissenschaftlichen Welt zugänglich gemacht hatte. nachdem durch die Freunde Dr. den wir nicht weiter belästigten. eine Tätigkeit. Den ganzen Nachmittag verbrachteu wir mit der Suche nach dem zu Holze geschossenen Adler. mehr und mehr und ^ Griechenland. ohne daß es Santarius möglich gewesen wäre. Krüper mit einer fabelhaften Gewandtheit die hohe Esche empor und stieß den verendeten Adler mit einem abgebrochenen Zweige aus dem Horste. Diese in der Lagune und ist beiderseits mit dem Steinbrücken verbunden. stürzte bis knapp zu den Strauch spitzen des Felshanges herab. von uns zum ersten Male hier beobachteter Bartgeier. und namentlich die in den Salzsümpfen und im nahen Olivenwalde sich herumtreibende Vogelwelt gab mir viel zu schaffen. April) der Stadt Aetolikon. ohne auch nur eine Spur zu tinden. darunter auch die RüppeU'sche. knietief im erblickte ich nach Wasser watend. Der edle Vogel überschlug sich nach dem Schusse. so daß es gar nicht zu wundern ist. und wanderten den Strand entlang nach Kryoneri zurück. Er hatte in der schon erwähnten Felsschlucht den Horst des Bonelliadlers gefunden. blieben. welche von einer großen Zahl durchziehender Vögel. die uns im weiten Bogen über Missolonghi nach Aetolikou brachte. geraumer Zeit den Horst auf einer Esche. Bis zu den Mauern der ersten Häuser- eine ganz bedeutende war. Später entfernten sich dieselben immer selbst stundenlanger Ansitz im sicheren Verstecke war erfolglos. Krüper alle die Plätze. woselbst zwischen den eigentümlichen Salzgewäch- Man feierte eben das Osterfest. zur Erhöhung der Feierlichkeit innerhalb der kleinen Kirche von Seite sen die zierliche Schwarzkopfbachstelze umhertrippelt. vollkommen ausgewachsen. Mehrere erlegte Höhlenschwalben. ruhten aus.III. Pirolen und Turteltauben. Krüper sammelte sehr fleißig Konchylien. ihn warf ihn ein Schuß in zum Abstreichen zu veranlassen. bereit zu sein schien. der. Stadt liegt bekanntlich auf einer Insel mitten Festlande durch solide reihe zieht sich salziger Morast hin. Auch am folgenden Morgen zeigte sich bloß ein einziger Habichtsadler am Horste.

daß Passendes für unsere nach des Tages durchgemacht hätten. Krüpers. fast gleich. augenscheinlich durch ein Erdbel. die ursprünglich dort zur Gewinnung des Honigs von wilden Bienen eifrigst geübt wurde.10 Ornis balcaiiica.Frösche" abgehrannt Averden. verschaffte uns nach langem Zureden einen trefflichen Lanims- braten. Dabei wurden sowohl tagsüber als die folgenden Nächte hindurch in allen Straßen und auf allen Plätzen vom ansehnlichen Mörser angefangen bis zur kleinsten Vogelfliiite alle möglichen Schnßwerkzeuge so daß Dame oft die Tätigkeit gesetzt und eine in Unmenge Pulver verbraucht. Vor allem waren es Bartgeier. und welche halten. eine vortreffliche war. Die recht gut erhaltene l'^alirstraße führt gehört. Trauermeise ii. Krüper ja sein treuester t Haus der Wlachenfamilie Katzuris. und ich die großartige Felsszenerie dieser gewaltigen. Quartier. schönen Schlangenlinien zuerst auf- wärts an einem kleinen. vielen Windungen der Straße hat man Wände nach vollauf Gelegenheit.. Krüper und manchen anderen Ornithologen zum oftmaligen Besuche der kleinen wie Der veranlaßt hatten. Es sind dies wandernde Hirten.)en entstandenen über in der Besuch ersten dem Schönsten ist Ranges unbegreiflich. an welchen interessante Beobachtungen zu machen waren. an einem der nächsten Tage der Riesenschlucht einen eingehenderen Besuch abzustatten. gegen Missolonghi sich hinziehenden Olivenwalde und namentlich nach der unweit im Zygosgebirge gelegenen malerischen Felsschlucht. wir zufolge unseres Kalenders die Fasten schon 12 Tage früher Nur die Ausrede. Ein anderer Übelstand damals lag in der Schwierigkeit xmserer Verköstigung Griechenland wurde auch hier das Fasteugebot zur Osterzeit außerordentlich streng befolgt. Flammen entzündet oder gar der Andächtigen bengalische . nach dem großen. Alpensegler. in Aetolikon Station zu Die Ausflüge in diesen Tagen nach den Sumpfrändern der Lagune. Schmutzgeier. Vogelarten eben vor einer langen Reihe von Jahren schon Dr. Diesen und die folgenden Tage kam in diese einsame Gegend außerordentlich viel Leben durch die truppweise in langen Reihen vorbeiziehenden Wlachen. so daß alle Speisehäuser geschlossen und durchaus nichts Wie überall in Mühen sehr bedürftigen Mägen zu haben war. Steinadler. und es Sehenswürdigkeit diese gehen. das ich bisher auf in durchwegs stillschweigend hinwegBahn und Wagen leicht und Schiff. Auch das alte Mütterchen hieß uns alle freundlich willkommen. daß alle Klamm zu der Balkanhalbinsel zu sehen bekam. genannt „die kleine Klissura". buchstäblich die Häuser erzitterten und mit der Zeit auch die zartbesaitetste Angst vor dem Schießen vei-loren hätte. die den Winter mit ihren Herden in den milden Küstenstri- . gab Natürlich es täglich pulver- verbrannte Gesichter und zerfetzte Hände. daß die Reisehandbücher fast von Patras aus mit viel Zeitaufwand zu bewerkstelligen ist. machten uns rasch mit den charakteristischesten Vertretern der griechischen Fauna bekannt und das herrlichste Wetter begünstigte unsere Unternehmungen. Gehilfe bei Nestern und Horsten der in dem lebensgefährlichen Geschäfte des Eierholens aus den den Felswänden brütenden Vogelarten und zwei seiner Söhne kamen ihm in der Felsenkletterkunst. obwohl ohne der letzteren der großen Klissura versammelt. in den Felsen eingebauten „Monastir" vorbei und dann abwärts an den Südrand des Sees von Agrinion oder von Angelokastron. deren jüngere MitDer vor Jahren verstorbene Vater war von Jugend an kennt. a. Im übrigen zeigte es sich. Gerade den Blick infolge die der riesigen Richtungen entlang schweifen zu lassen und das enorme Vogelleben Schon damals wurde beschlossen.. April fand uns kann nur versichern. Mittags erreichten wir unser allen daselbst zu bewundern. 30. das herrlich gelegene glieder Dr. daß die Wahl Dr.

namentlich aus der Familie der Reiher. In frühereu Zeiten umgab aber ein noch viel dichterer waldähnlichen Bestandes. uns höchstens mißtrauisch von der Seite anblinzelnd. aber sehr ausgerottet zurückgegangen.III. die lange einläufige Flinte lässig über Augenmerk dem Vorwärtsbringen der teuren Frauen mit den Kindern. vermischt mit altem Rohr und einsamen Seespiegel und weit und breit gab hatten natürlich auch die es und breiterer Gürtel ur- reichlichem Buschwerk. Da war vor aflem längs der Trennungslinie.und Wasserläufer. -während sich im Unterwuchs eine Menge Fasane tummelten. alle ebenso unmenschlich bepackt wie die wenigen Tragtiere: Pferde oder Esel. Nach einer kleinen Stärkung geleitete uns der unermüdliche Dr. wo ja eben zug hält. ebenso jene der Blaumerle. Panoramaartig ziehen rechts und links die Bilder echter Sumpf. Die Krone bildete aber der Anblick des einzigen besetzten Bartgeierhorstes der Klissura. sind sie sofort bereit. der Schrecken aller Touristen im schönen Griechenland. Es ist daher sehr begreiflich. all das Gesehene im Tagebuche festzuhalten. ewig flatternde Geflügel zu schleppen hatten. Da kein Fleckchen Adler mehr Auslug-. deren Niststellen wir hier kennen lernten. Am nördlichen Seerande ist dann die Vegetation etwas weniger dicht und deshalb bieten sich dort Rastplätze für wieder andere Vogelarten. Krüper sogleich hinaus an die ihm wohlbekannten Punkte. entweder watend oder mit Benützung eines Kahnes etwas tiefer in die Geheimnisse des unter Wasser stehenden Weiden. den gerodetes Land. Den Beschluß die Schulter geworfen und Herdentiere ihr Dann zugewendet. das für jeden Natui'beobachter denkbar günstigste Terrain. sowie aber der Rastplatz oder gar das erste Standquartier im Gebirge erreicht ist. zustreben. welche außer dem dürftigen Hausgei'äte auch noch die in den Wiegen festgebundenen Säuglinge und das mit den Ständern angeschnürte.und Eschenhochwaldes vorzudringen. bildeten einzeln oder paarweise die berüchtigten Wolfshunde. an denen interessante ornithologische Beobachtungen gewiß waren. Saphiris Katzuris führte mich bis knapp unter den Brutplatz und wir beschlossen zu versuchen. Griechenland. zogen die Männer an der Spitze' daher. jeden Fremden bei der Annäherung in Stücke zu reißen. Schlaf. ob der . Eine breite Straße ist dammartig darüber geführt und eine Brücke vermittelt den Übergang über den Kanal. So waren es vor allem die südlichen Schwalbenarten. Heutzutage sind die letzteren vollständig und der Raubvogelbestand zwar durchaus nicht verschwunden. und nun mit Kind und Kegel chen zugebracht haben Gebirgen Mittelgriechenlands. der seltsamen Karawane. 1^ eigentlichen Heimat. den ihrer jetzt 1 auch der Frühling seinen Ein- Prachtvolle sehnige Leute. Gegen Abend überraschte uns ein starkes Gewitter mit Hagel und auch während des ganzen Vormittags des L Mai regnete es. sondern daß ich gar nicht fertig werden konnte. der beide Seen verbindet. daß sich an diesem Nachmittage nicht nur unsere Jagdtaschen mit den verschiedensten Vogelarten füllten. Hier verflog der Nachmittag geradezu bei der teilweise eingehenderen Begehung und Besichtigung des großartigen Felsgehänges und seiner beliederten Bewohner.und Horstbäume. Monatelang könnte der Zoologe hier verweilen und jeder Tag würde ihm Neues. so daß erst gegen Mittag nach der großen Klissura aufgebrochen werden konnte. ganzes die die sich natürlich stets nur sehr langsam vorwärtsbewegte. Heute schienen sie alle ihr Naturell verändert zu haben und schlichen mit eingezogenem Schwänze hinter ihren Herren einher. die meisten wirkliche Gladiatorengestalten.und Aulandschaft beim Vorwärtsschi'eiten vorbei und hie und da ist es auch möglich. Unerwartetes bringen. alle barhaupt. der Strand. östlich gelegenen Vrachorisee (Trichonis im Altertum) scheidet. welche den kleineren westlichen von dem großen.

Nacht hinein vorsang und ununterbrochen zum Trinken nötigte. Der nun folgende scharfe Aufstieg in pechschwarzer Nacht war einfach grauenhaft. Bei dem Monastir in der Felsnische blieben aber Saphiris. und wir bedauerten diese. In der Umgebung von Juritsa gab es genug zu sammeln und die meiste Freude bereitete mir ein Glücksschuß auf ein prächtiges Zwergbabichtmännchen. die sämtlichen Felsabsätze zwischen den beiden genannten Städten ab.s Exemplar der Jachschlange wurde zum Entsetzen der Griechen gefangen und mußte trotz allem Zischen die Weiterreise nen lebend in einem festen Sacke mitmachen. an welchem wir zu viert. die Eisenbahn nach Missolonghi zu benützen. verabschiedeten uns dann von der alten Mutter des Saphiris und traten den Rückweg nach Aetolikon an.s neugriechische Volkslieder bis tief in die griechischen Katzenjammers verschwunden. Mich beschäftigten unterdessen sehr die in in sofort Häusern der Stadt brütenden Röteltälken. war jede Spur eines un. Während der See zur Rechten immer neue Bilder entrollte. Ersterer wollte dem greisen. Den Vormittag des 3. passierten wir zur Linken die Vorberge der ziemlich steil und hoch ansteigenden Arapokephalae. deren „Häupter" teilweise mit Apollotannenwald bedeckt sind. unzählige Pistolenschüsse ab- Kehlen geschüttet. Als wir geraume Zeit vor Tagesanbruch wirklich am Fuße der Plorstwand anlaugten. während ringsum alles im tiefsten Schlafe lag und schnarchte. um 3 Uhr früh den wackeren Saphiris zu wecken. Leonis und ich zurück. welcher. sicli an diesem Tage der eine von den alten Bart- geiern als sehr vorsichtig erwies. Abschuß nicht möglich oliwohl sei. setzte ich dann die Weiterfahrt nach Aetolikon fort. wahrhaft knochenerschütternder Fahrt wieder eintrafen. Auch auf der Rückfahrt wurde öfters angehalten. Auch ein ricsige. italienische Opernarien ein am Eingange Morgen zu wünschen.12 Ornis balcauica. ohne jedoch etwas anderes als die gewöhnlichen. so daß wir erst in finsterer Nacht im Katzuri'schen Hause nach S^/. Land gekommenen Arzte Dr. Mai verbrachten wir noch eifrig sammelnd und l>eobachtend an den liebgewordenen Plätzen der Umgebung. dasjenige aber. um hier dem oben erwähnten zu nächtigen und bei Tagesanbruch seiner Felsenburg guten Zufällig feierte man im Monastir gerade das Fest herrschte ganz im Gegensatze zu der sonst so einsamen Überall wurde llartgeier gesungen. da Leonis des Botanisieren« halber auch mitgenommen wurde. stündiger. Krüper und Santarius eben im Begriffe fand. um das und jenes noch mitzunehmen. denn das Gesehene und Gesammelte entschädigte reichlich für alles Ungemach. wegen der ununterbroche- eine seltene Süßwasserschnecke Stöße und des ewigen Rütteins entsetzliche Fahi't durchaus nicht. Kein Wunder also. war der folgende Tag. der letztere suchte. Der Besuch des Dachbodens unserem Absteigequartier brachte mir sogleich ein schönes und frisches Gelege dieses fast allen . was sich dann nach Tages anbruch beim Horste ereignete. ist beim Kapitel „Bartgeier" weiter unten zu ersehen. von Zante stammend. woselbst ich Dr. auf einem zweirädrigen Karreii über die Trennungslinio und dann den NordNicht minder an ornithologischen Beobachtungen reich Krüper holte von dort rand des großen Vrachoi'isees entlang bis Juritsa fuhren. In der ärgerlichsten Stimmung. iJa Feldwebel. die man sich nur denken kann. mit König Otto ins statten. daß wir infolge des schweren Weines mit noch schwereren Köpfen viel zu spät zur Ruhe gingen und es keiner geringen Anstrengung meinerseits bedurfte. Nieder einen Besuch ab- rückkehrend. war vor allem zum Besten gab. bereits erwähnten Vogelarten zu entdecken. zu Ehren gegeben und reichlich Wein in des Klosterpatrons die festfrohen des Gegend zu und es Schutzpatrons ein reges Volksgetriebe.

Abends stellte es sich heraus. einem der vielen griechischen Feiertage. um vermittelst des Trittbrettes andere Plätze aufzusuchen — ein Vorgang. herrliche Blick auf Akrokorinth bleiben. in welcher ein Un- grotesken vom Grafen von der größter Mühe erreicht Mühle geschossener Bartgeier zwei Tage hing. um ein fürchterliches Zischen hervorzurufen. gung.s sich. in Patras Platzmusik und abends Zapfenstreich. in dessen Krüper die Spalte zeigte. und abends wollte der Lärm und Singen in den Straßen schier kein Ende nehmen. der wenigstens bis vor kurzem in Griechenland zwar nicht erlaubt. Menge der Kolkraben bis in die Gegend von Korinth. Mai kennen. so daß auch unser Coupe während überfüllt war. In den Weingärten wimmelte es förmlich von Jägern. respektive Vorbeugung ihres Entstehens gerade hier äußerst empfehlenswert wäre. und voll Entsetzen verließen regelmäßig unsere eben eingestiege- nen Griechen den Wagen. bevor er mit werden konnte.III. was wir in Korfu zu hören Nachmittags gab es Musikkapelle leistete bekommen hatten. Erstaunlich war die vergeßlich wird mir der Felsabstürzen mir Dr. uns Luft zu machen. Auf dieser Strecke ist wohl Megara für den Reisenden der bemerkenswerteste Ort. daß die Umi-ahraung des herrlichen Ausblickes auf den Golf sehr oft durch eine Unmenge von Raupengespinsten auf den Aleppokiefern gestört wurde. Weiters zeigte e. daß auch die Salzsümpfe an der Westseite der Bucht von Aetolikon ein reiches Vogelleben Weiter landbeherbergen. Schon der merklich fühlbare Patronenmangel nötigte uns hierzu. gepriesen und so lernte auch ich die Reize derselben zum ersten Male am 6. lo Griechenland. Falken und weitere waren ohne viele Mühe zu erhalten. galt es über Missolonghi und Kryoneri nach Patras zurückzukehren. Nicht minder interessant und überraschend ist der kurze Einblick in den Riesendurchstich am Isthmus von Korinth. welche Athen besuchen. daß dies den durchziehenden Turteltauben galt und ein heimischer Jäger brachte in der Tat ein ganzes Bündel nebst einem Pirol und bot es uns zum Kaufe an. aber die auch nicht annäherungsweise das. aber allgemein geduldet wurde. erwähne ich nur. Die geringste Bewegung des Sackes genügte. Alt der das Die Eisenbahnfahrt von Patras längs des südlichen Gestades des korinthischen Meerbusens wird mit Recht von all den vielen Reisenden. Die Fahrgeschwindigkeit ist bei 1 m Spurweite eine ganz anerkennenswert hohe und der Zudrang auf den Bahnhöfen ein sehr bedeutender. schon wegen seiner backofenförmigen Häuser und der albanesischen Bevölkerung in ihrer malerischen Tracht. einwärts zu hörte man ununterbrochenes Flintenknallen. Am nächsten Tage (5. dessen Großartigkeit sich von der darüberführenden Eisenbahnbrücke aus viel besser ermessen läßt als bei der Durchfahrt zu Schiif. und zwar namentlich an Strandläufern und Regenpfeifern. Auf einem kleinen Rundgange durch die Stadt und namentlich auf dem von und Jung zum Bummeln bevorzugten Molo begegneten wir einem großen Teile eleganten Welt von Patras in Festgewändern. . obwohl der Zug sich schon längst in Bewegung gesetzt hatte. In fort- der noch immer lebend gehaltenen und im Sacke wohl- verwahrten Schlange von Juritsa besaßen wir aber ein vorzügliches Mittel. deren Beseiti- Auf jede Schilderung dieser vielgerühmten Bahnstrecke verzichtend. die alle auf ziehende Turteltauben lauerten eine wirkliche Nationalbeschäftigung aller griechischen Gewehr- — besitzer nach Beendigung der strengen Fastenzeit. In raschem Tempo ging's dann abwärts Attika und Athen zu. Mai).

die unvergleichliche Akropolis kennen und will nur gefiederten Bewohnern dieses gewaltigen des alten beifügen. vor luftigen Felshorsten geholte Bartgeier nach Mitteleuropa zu Anzahl von Goldfüchsen dort österr. Aber auch für den Naturhistoriker gab es genug zu studieren. Dr. was von den Tausenden der alljährlichen Besucher dort wohl nur sehr selten geschehen dürfte. zumal von ihm ein ganz jammervoller Brief über sein Ungemach eingetroffen war. wenigstens den Versuch zu machen. Rötelfalken und Steinsperlingen — wurde. Den nächsten Tag Monaten aus ihren fuhr ich mit Dr. aber leider erwartete ich eine Nachricht von in Piräus. 14 Gegen Ende der Fahrt wußte ich nicht recht. welcher damals Professor an der technischen Mittelschule in Sarajevo war und mich auf der geplanten Wildziegenjagd auf den nördlichen Sporaden begleiten sollte. Georgios.-ungar. Mai lernte ich auch die Perle Athen. wie des neuen daß auch den — den Bauwerkes und dessen Felsensockels gebührende Aufmerksamkeit geschenkt Kolkraben. nach Möglichkeit ausnützten. Santarius und ich) an von einer kleinen Kolonie Rötelfalken belebten Leuchtturminsel Lipsokutali vorbei 10. wenigen senden Erstens Empfang zu nehmen und zweitens dem Eintreffen meines langjährigen Studienkollegen. Durch ges die Fürsorge Dr. Außerdem beanspruchte die halbwegs genaue Durchsicht der ganz bedeutenden Privatsammlungen Krüpers eine beträchtliche Anzahl von Stunden. Freundes und Jagdgefährten Plans Knotek. Krtipers angenehmes als billider Romastraße unweit des erhielten wir ein ebenso Quartier bei der Professorswitwe Frau Thamm in Lykabettos. ein kleiner mehr. Kein Wunder also. an welchem der Altmeister der jetzt lebenden Zoologen in Griechen- Krüper. Freund Knotek zu besuchen und zu trösten. ob lohnender wäre.-ungar. eine bescheiden dotierte Stellung innehat. Auf dem Bahnhofe wurden wir in liebens' würdigster Weise von Frau Krüper und Frau Schrader. sondern die Zeit land. es den Blick auf das allinählich mehr und mehr hervortretende Athen oder auf die prachtvolle Umrahmung der attischen Ebene zu richten. nach dem Piräus und sprach dort beim hatte ich eine vier lebende. einer gründlichen Musterung unterzogen wurde. .Ornis balcanica. Der Abend wurde bei Dr. welcher hatte. als die Schätze Rundgang ich unter des alten von der vSchulbank her wohlden nächsten Tagen besichtigen und bewundie Stätten der dern konnte. indem das Museum der Universität. daß wir auch nicht eine Minute müßig waren. Die Nachricht war richtig da und Knotek selbst bereits angekommen. Selbstverständlich steigerte sich meine Begeisterung noch kundiger Führung Hellas in weltberühmten die den verschiedenen Museen und bekannten geschichtlichen Ereignisse in antiken Baudenkmäler. erwartet in die »Stadt geleitet. Krüper verbracht und schon durch die Stadt begeisterte mich ganz für ihre Schönheiten. vor Jahren verstorbenen Sammlers. Konsulat in vor. der Witwe des vielen Orni- und thologen Avohlbekanuten. Krüper. sondern auf der weit draußen in der Bucht von Salamis gelegenen Hag. Krüper. Am Nachmittag des 8. wo die von Salonik kommenden Schiffspassagiere eine viertägige Quarantäne durchzumachen hatten. Wir mieteten daher am iler Mai ein kleines Segelboot und fuhren (Dr. Ge- war eine Abkürzung dieser Quarantäne natürlich durchaus unmöglich und so beschlossen wir. nicht Insel Nach den Erkundigungen sandtschaft bei dem in Piräus sowohl äußerst liebenswürdigen Baron als auch K osjek in der österr.

Etwas höher auch hier überall zu hören. der Stadt war alles öde und sehr wenig Nur der eigentümliche quietschende Ruf des Steinsperlings war Vogelleben bemerkbar. Krüpers an. und Knotek kam so spät. Ich geriet über diese wechselvollen Bestimmungen geradezu Dr. rüppelli am meisten unsere Aufmerksamkeit in dichten erweckte. Tags darauf gelaugten wir nach einem kleinen Abstecher nach Lipsokutali erst gegen Mittag nach Hag. 15 Griechenland. Krüpers es zu ist Knotek war Wut und in nur den ruhigen und dringenden Vorstellungen verdanken. der sich die Zeit in nützlicher Weise durch Käfersammeln vertrieb. Santarius und ich brachen sehr zeitig auf und erstiegen. So verging der Tag nur zu rasch und erst um 9 Uhr langten wir im gastlichen Heim Dr. verab- und durchstreiften den ansehnlichen Seestrandskiefernbestand auf dem nordwärts der Bucht sich hinziehenden Küstensaunie. war ziemlich und dem als ansehnlichen Beständen wir den Fuß der ersten immergrünen Buschwerk um uns alles lebendig von verschiedenartigen Grasmücken. melanocephala) und des es nun eine Steinsperlinges. und zwar übermorgen.III. Den folgenden Morgen verbrachten wir mit Präparationsarbeiten. daß wir alle erst den um schiedeten wir uns bald mit einem kräftigen „auf Wiedersehen morgen" . manche bisher von uns im nicht beobachtete Art sammelnd. was keine geringe Arbeit war. Außerdem gyris foetida) hatte die er in von dem Marke eines südlichen Schmetterlingsblütlers (Ana- ihm später neu beschriebene Borkenkäferart (Liparthrum sancti Georgi) entdeckt. die wir nur den strengen Quarantänevorschriften zu verdanken hatten. der Aleppokiefer waren schon mehr Vögel in den sichtbar. Nach längerer Debatte gestattete uns der diensttuende Arzt die Landung unter der Bedingung. bevor wir langsam in die wo uns die ansehnliche Zahl von Ebene abwärts Kolkraben und hoch dahinschießenden Alpen- seglern in Staunen setzte. nach Hag. Für den 11. Georgios. die unter den Ziegeldächern der Baracken ihre Jungen fütterten. bedeutenderen Felspartien erreicht hatten. Als der Abend heranrückte. inzwischen nicht untätig gewesen und hatte im Vereine mit einigen Gebüsche der Insel nach Nestern der samtköpfigen Grasmücke durchstöbert. Seine Stimmung war ebenso wie die seiner übrigen Reisegefährten eine äußerst gedrückte. mit keinem der Passagiere in direkte Berührung zu kommen. Viele Orpheussänger ließen hier ihren prachtvollen Gesang hören und sogar eine Nebelkrähe hatte in den Wipfel einer Kiefer ihr großes Nest eingebaut und mit Eiern belegt. Mai war ein Ausflug auf den Hymettos angesetzt. wiederzukommen. Da aber die Quarantäne erst den nächsten Tag früh aufgehoben wurde. Wir wanderten Lande noch stiegen. mußten wir Knotek auf das bestimmteste versprechen. daß wir endlich landen konnten. Georgios und diesmal wollte man uns das Betreten der Quarantänestation überhaupt durchaus nicht gestatten. ein gutes Stück die Lehne entlang. da sich als ernsteia Da gab alle des besten Wohlseins erfreuten. unter denen ein nestbauendes Pärchen von Pyrophth. aber das Ganze machte auf uns einen mehr komischen heit vieler Eindruck. nochmals. Das Resultat bildeten vier Nester mit mehr oder weniger frischen bis stark bebrüteten Eiern eine immer- seiner Leidensgenossen die sämtlichen — hin nicht alltägliche Ausbeute. an dem Artillerieschießplatze vorbei die gegen Athen abfallenden Hänge des lang- In der nächsten Nähe gezogenen Berges. Nach längei-em Suchen fanden wir Knotek. Menge zu erzählen und außerdem veranlaßte die AnwesenBrutpaare der samtköpfigen Grasmücke (Pyrophth. eine Reihe hübscher Beobachtungen.

dgl. daß hier der Überzug sich durch schneeige Weiße gebildeten und in allen Schattierungen auszeichnet. die zwischen den grell gefärbten Cistenblüten dahinhuschten. und in der angenehmsten Weise verging der Rest des Tages. von wo die Weiter- dann mit Segclbarke fortgesetzt werden mußte. überall am Rande lavaartige Krusten zurücklassend. w. Mai schifften wir uns auf dem „Peloponnes" ein und lagen vor Tagesanbruch vor Chalkis. Mai in dem sonnedurchglühten Griechenland zu weilen. s. Schwarzkopfammer und Rotkopfwürger. z. für griechische Verhältnisse vortrefflich bewaldeten Höhen Euböas. so daß man durchaus nicht das Gefühl hatte. diliagebirge einen Besuch abgestattet. am Die zwei folgenden Tage 13. aber das Reiseprogramm vertrug durchaus keinen derartigen Abstecher. Straßenanlageu u. nun die jetzt fast alle men Veränderungen.Oruis balcanica. in der Form von Fenstergittern. die wir durchstreiften. von Jahr zu Jahr hier vor sich gehen. wie sehnsüchtig blickte ich während der Vorbeifahrt nach den anderen. Auffallend war auch die Menge der die Ziegel- grüßte uns dächer der Villen besiedelnden Steinsperlinge. enor- die die durch Zubauten. Am Abend des 15. um bald darauf die dortigen gefürchteten seichten Wie gerne hätte ich dem hoch emporragenden KanStellen glücklich zu passieren. Den Hauptbestandteil der Vogelwelt in den teilweise schönen Anlagen bildeten Orpheussänger. aber trotzdem sind die Unterkünfte geradezu armselig und überhaupt ist von der Bequemlichkeit moderner Heilstätten keine Spur vorhanden Über einen aus Sinter von Braun und Gelb scliillernden Felsen ergießt sich das stark dampfende heiße Wasser ins Meer. Kronen u. nach dem Regen der eintönige Gesang der blaugrauköpfigen Ammer und das Schnalzen der gewöhnlichen südlichen Steinschmätzerarten. Kriiper erzählte uns von den. Dr. Ein einstilndiger Platzregen. in der Tat eine sehr bemerkenswerte und weit über die Grenzen Griechenlands hinaus bekannte. zeigten sich zwei vor wenigen Tagen angekommene Vogelarten. hatten wir gerade drei Tage Zeit und diese benützten wir zu einem kleinen Ausfluge nach Velestino und dem Karlasee. unterbrach unsere Wanderung. Die Witterung war auffallend kühl geworden. In Marusi wurden wir von Frau Krüper. Spät abends tauchten die Lichter von Stylis auf und Volo zeigte sich zeitig Morgen als ansehnliche Stadt gen im Hintergrunde. zu dieser Jahreszeit hier sehr selten. vom Wasser mit Sinter überzogen. B. für Gartentöpfe. In Aedipsos bedingte das Ausladen einer Masse luitgeführten Bauholzes einen Diese Frist benützten wir zur genauen Besichtigung Aufenthalt von fünf Stunden. zu einer gemeinsameil Fahrt nach Kephissia benützen konnten. waren der Fortsetzung der Besichtigung von Athen und dessen Sammlungen.abpellenden Zug Daselbst lernten wir kennen. deren Schwester und Fräulein Schra- der erwartet. und es sei bemerkt. Nach dieser Richtung hin wiesen uns schon die vom Meere landeinwärts ziehenden Scharen von Schwarzkopfmöwen und anderem Wassergeflügel. zum Kaufe angeboten. in malerischer am Lage mit ziemlich bedeutenden Erhebun- Bis zur Abfahrt des nächsten kleinen Dampfers nach Skopelos. prächtigen Landhäuser der vornehmen Welt von Athen bewohnt waren. Zum Glück reise . aber zum Glück gab es überall Schenken genug als Unterstand Auf steinigen Halden beund bald konnten wir gegen Marusi Mreitermarschieren. In den umliegenden Olivenwäldern. die mir bis dahin völlig fremd waren: die Baumnachtigall und der große Olbaumspötter. Auch hier werden Geflechte. 16 11 Uhi. Die Heilkraft derselben bei rheumatischen Leiden ist der berühmten heißen Quellen. aber auch den Vorbereitungen zur Reise nach den nördlichen Sporaden gewidmet.

eine große Silbermöwe herbei auch der Kommandant der Polizei daselbst nahmen sich unser sehr freundlich an. verschiedenen Reiherarten und den seit meiner Bereisung Bulgariens nicht wiedergesehenen Rostenten.III. Unser Weg führte zunächst durchaus durch weithin wogende Getreidefelder.und Älitteleuten. 1 ' konnten wir uns bis zum Abgang des nächsten nach Larissa fahrenden Zuges gerade noch für diese Exkursion rüsten und mit allem Nötigen versehen. Uns erschien der Ort mit der üppigen. den Rand einer kleinen Hochebene erklimmend. IH. ja er trocknet in manchen Jahren ohne ersichtlichen Grund ganz aus. denselben in den nächsten Tagen so lange zu folgen. während die übrigen sich dem Karlasee zuwandten. Durch das Einbringen einer der letzteren. Damals umgab den Rand des Wassers an den meisten Stellen ein dichter. der im letzten Kriege eine so bedeutende Rolle spielte. und senkt sich dann nach den fruchtbaren Gefilden von Velestino. erst weiter gegen Osten wui'de das Ufer steinig und es eröffnete sich unseren Blicken weithin der freie Seespiegel mit schwimmenden Pelikanen. im See ein Bad zu nehmen. Ich konnte es mir nicht versagen.nd des die vor Monaten eingelangte Ordre Zweckes unserer Tätigkeit längst verworfen oder vergessen hatten. in seinen Gärten in Grieclieulaud nie und Auen fast ganz verschwindende gesehenen Vegetation und dem reichen Vogel- leben in Wahrheit als thessalische Idylle. an jenem isolierten Felshügel vorbei. in der Uniform eines griechischen Gendarmen einnahm. Santarius und Georg. daß wir erst Sowohl der Bürgermeister als in der Dunkelheit den kleinen Ort Kanalia erreichten. sollten Velestino selbst und dessen unmittelbare Umgebung durchstreifen. und zwar Stock. recht unwirsch behandelt wurden. wurde so viel Zeit verbraucht. kleine. angesichts der mächtigen Häupter des Olymps Durch die ungewohnte Erscheinung angezogen. welche Knotek geflügelt hatte und der ich über eine Viertelstunde weit in den zum Glück überall seichten See folgen mußte. welcher Eindruck sich auch nicht verwischen ließ. Wer hätte damals gedacht. Dach zu Dach huschenden Rötelfalken und die zahlreichen von gar die dicht an der Ortslisiere vorbei- schwebenden Zwerghabichte riefen bei uns wahren Enthusiasmus hervor. wo nie Mangel an Wasser hinab. Aber auch Enten gab es hier genug. Da hieß es der knappen Zeit wegen rasch handeln. kam und umkreiste mich laut schreiend. Das Tierleben am See wurde immer reicher. bis wir ihre Brutniederlassung erreicht haben würden. Die Bahntrasse führt gleich vom Gestade steil aufwärts. ist. Der Karlasee hat eine sehr veränderliche Tiefe. Langsam gegen das Ufer zu schreitend. dann Schwarzkopfammern in Überzahl vorhanden waren. Ornis balcanica. Dann kamen wir. der Sohn des Chr. Griecheülancl. auf trockenem Grunde stehender.und Kalanderlerchen. Keiser. welche unserer Ankunft i. gegen den sehr stark zurückgetretenen See zu. als betreffs wir von den dortigen Behörden. L e o n i s. brachte ich sie richtig in den Bereich von Knoteks Flinte und sie wurde so unsere Beute. das ich. daß Gegend wenige Jahre später so sehr unter den Greueln Hinsicht überflüssigen Krieges der Verwüstung anheimfallen würde? diese friedliche eines in jeder Die mächtigen Platanen von Velestino mit ihren sorgsam gehüteten Storchnestern und in diesen letzteren die Brutsiedelungen der Sumpfsperlinge. 2 . um spätestens den dritten Tag von dort zurückzukeliren. Laut kreischend zogen in kleinen Zeitabschnitten kleinere und größere Scharen von Schwarzkopfmöwen gegen Westen und wir nahmen uns vor. aber vogelleerer Schilfgürtel. woselbst stets Stummel. während meine ganz durchnäßten Kleider trockneten. indem ein reichliches Abendmahl in überraschend kurzer Zeit bereit stand.

kroch ich auf allen Vieren zum Nachen und gab natürlich nach dem Eimretfen der Gefährten sogleich das Signal zur Rückkehr nach Velestino. dann aus einem Kaiseradlerhorste die drei darinliegenden . Pelikanen und anderem Wassergeflügel buchstäblich bedeckt war. ich verlor das Gleichgewicht. der prachtvollen Rostenten. uud allerorts stolzierten die Störche stelzen in den bewies am besten ilu'e kostbare Ausbeute. aber wir laudeten dennoch. dieselbe zu durchqueren. noch immer laut rufend die o'esuchte Kolonie derselben müsse entweder im westhchsten Viertel des Sees oder in noch weiter gegen Larissa zu gelegen sein. Unterwegs begegneten wir zahlreichen Staren. festgestellt und einem Schmutzgeierpaare nahm Georg nach kühner Felsenklettei'ei das Gelege weg. gewesen. Spalte schlug mir eine Distel ins Gesicht. sehr schöne Zwerghabichteier. Bei hellem Mondschein kamen wir in Velestino an und mühsam liumpelte ich die Treppe nach unserem Zimmer hinauf. denn weite Strecken von Wassersauerampfer erschwerten die Fahrt außerordentlich. stießen wir um 6 Uhr morgens vom Lande und von diesem Ende des Sees die Fahrt gegen Westen an. der vielen Enten. au dem ims gar gewaltigen des zu Füßen Am Nachmittag wurde mitten im Sumpfe ein kleiner. Mai mußte beinahe vollständig zum Konservieren der Ausbeute verwendet werden. Im übrigen bot die Fahrt übergenug des Interessanten. mit vielem Strauchwerk überzogen. erstens in der Hoffnung auf etliche zurückgebliebene Nachzügler und zweitens weil wir endlich unsere. nur wenige Stunden vor Abgang des nach Volo fahrenden Zuges eilten Knotek und Santarius nochmals in den nahen Wald. Wasserhühner und Rohrsänger wir nicht sattsehen konnten. Santarius und der jüngere Leonis waren inzwischen nichts weniger als untätig trugen. stürzte ins Von Gestein und renkte mir den rechten Fuß vollständig aus dem Gelenke heraus. So kräftig aber auch unsere Bootsleute ihre Ruder und Ruderstangen handhabten und obwohl wir nirgends In traten längeren Aufenthalt nahmen — bis spät am i^achmittage flogen die Schwarzkopfmöwen Scharen gegen Westen. welcher von Reihern. Aber auch an Kleinvögeln soll das dortige Gebirge ganz außerordentlich reich sein. durch das lange Sitzen im Boote steif gewordenen Glieder wieder in Bewegung bringen wollten. so daß wir zur Einsicht kamen. für mich ein Pferd hei'beigebracht wtirde. Bei unserer Annäherung suchte nach und nach die ganze CTesellschaft das Weite. deren Liebe zu ihrem Nachwuchs sich uns wieder im — alles dies schönsten Lichte zeigte. felsiger Hügel sichtbar. Der 19. welche ihrer Brut Futter zu- Während umher und trippelten die zierlichen SchafFurchen der Acker und Wiesen.18 Ornis balcanica. Die Insel besteht aus klippenartigem Karst bösester Sorte. so den Anblick der vielen zu dieser Zeit an anderen Orten Griechenlands gar nicht mehr vorkommenden Reiher. Diese ging durchaus nicht glatt vor sich. zwei Booten verteilt. Olymps. bis wir endlich unweit von Petra das südliche Seeufer erreichten. offenbar als Bi'utvögel. und kaum hatte ich begonnen. schnitt mir Freund Knotek von dem unförmlich aufgequollenen Fuße und dann ging's so schnell als den Stiefel möglich gegen Velestino durch die dortige fruchtbare Ebene. Namentlich mit dem Ausfindigmachen der Horste des Zwerghabichtes hatte Santarius Glück gehabt und über das eingehende Betrachten der selteuen frischen Eier vergaß ich ganz mein Ungemach. so war der erste nennenswerte Unglücksfall auf allen meinen Beim Sprunge über eine tiefe bisherigen Reisen im Balkan auch schon geschehen. das Den heutigen Tag hatten die beiden im Kara dagh (südwestlich von Velestino) zuge- bracht. Kutten- und Bartgeier. ganz bedeutenden Schmerzen gepeinigt. daselbst Steinadler. holten zwei frischgelegte.

Trotz der langsamen Fortbewegung. daß es nach unserer Ankunft in Volo natürlich mein erstes war. ges Honorar. Dunenjungen und aus dem Gezweige des Horstes neun Gelege der hier massenhaft Mit knapper Not erreichten sie den schon in der Station haltenden Zug. Nachmittags näherten wir uns der Südspitze von Chelidromia und erblickten lich war. des Rot- und des kleinen Olbaumspötters. Natürlich war ich selbst zur Untätigkeit verurteilt und hatte bloß dadurch eine Abwechslung. konnte es kaum glauben. den alten SchifFskapitän Drakiotis empfohlen und fanden freundliche Aufnahme und Unterkunft. kann ') Diese Schreibweise diene zum Unterschied der bei Audros gelegenen Insel Giura 2* . Obwohl der Fuß vorbei und wirklich natürlich sehr geschont konnte am werden mußte. wo wir. teils auf einem Fuße hüpfend zurückgelegt und während der Bahnfahrt mehrten sich die Schmerzen derart. man sich gar nichts Reizenderes vorstellen als diese einsame Fahrt zwischen den so selten besuchten Inseln mit den verschiedenen prächtigen Farbenwirkungen. gegen 10 Uhr vormittags. daß ein dortiger spanischer Jude für solche Fälle am besten anzuempfehlen sei. sofort von einer Schar Neugieriger umringt stäblich vollgepfropft wurden. ja sogar in einem kleinen mitgeführten Kahne Abstecher dicht an das Ufer machen.') Schitfszwieback und trefflicher Rotwein von Skopelos selbst in zwei nicht unbeträchtlichen Fäßchen wurden verstaut und jeder von uns. Ich hatte den Weg bis zum Bahnhofe teils in einem elenden Karren. richtete mir der Spaniole den Fuß äußerst geschickt ein. so daß der Polizeikommandant mit seiner Peitsche Ordnung schaffen mußte. Krüpers waren wir zum Glück an einen guten Bekannten. Erst um 8 Uhr abends erreichten wir den Hafen von Skopelos. Nachdem ich ein möglichst heißes Fußbad genommen. daß das ganze Schiff buchmit Reisenden war. Namentlich die verschiedenartigen Landvon schaften des nördlichen Teiles Euböa sind höchst anziehend und zahlreiche Sturmvögel belebten die Meeresfläche. Griechenland. daß ein Liter davon nicht mehr als 16 Heller nach unserer Währung gekostet hatte. welche zusammengetragen wurden. war's mit den Schmerzen folgenden Vormittage auf dem griechischen kleinen Dampfer „Hagion Spiridion" die Reise nach Skopelos angetreten werden. nachdem er den Fuß betrachtet. der das feurige Naß versuchte. daß ich kaum fertig werden konnte. machte eine feste Bandage und verlangte ein äußerst mäßiangesiedelten Sumpfsperlinge. die teilweise sogar nur durch Rudern mög22. aber wir hatten nur wenig Wind und konnten daher die nördliche Steilküste der Insel genau mustern. an dieser Stelle dem Manne ein Loblied zu singen. Ich kann wirklich nicht umhin. von der Nachtigall.19 in. mir einen verläßlichen Arzt besorgen zu lassen. auf dem das Gepäck v-erladen war. Knotek brachte von einem solchen Ausfluge eine Blaumerle und eine Felsenschwalbe mit. Der griechische Militärarzt erklärte. Durch die Fürsorge Dr. Mai. der Amsel. in seinem Hause äußerst Der 2L Mai verging mit der Anwerbung eines Segelbootes nebst zwei in den und mit den sonstigen Vorbereitungen für die langwierige Reise nach Jura. Zumeist dortigen Gewässern kundigen Bootsleuten waren es Eier kopfwtii'gers vom großen Fliegenschnäpper. die mir von der hoffnungsvollen Jugend des Städtchens massenhaft zugeschleppten Gelege zu präparieren. ans Land gesetzt. Meine Reisegenossen kauften auch eine Menge eigenartig geformter Messer mit trefflicher Am Klinge — eine spezielle Industrie auf dieser Insel. segelten wir aus dem Hafen hinaus. Dieselbe war sehr angenehm und wurde nur dadurch beeinträchtigt.

Sobald wir hier gelandet und ein mächtiges Feuer entfacht hatten. Zum Greifen nahe „ragte das Ziel unserer Reise. wie denn überhaupt gerade diese Gewässer wegen des Piratenunwesens ehemals im übelsten Rufe standen. Mai gehöi'te wohl zu den schönsten Erinnerungen der ganzen Reise. Es stellte sich heraus. aus den Fluten empor. Alpensegler. niemals aufkommen. Waldpartien scheinen aus Kiefern zu bestehen und sehnsüchtig sch^yeiften meine Blicke über das liebliche Bild. der Hirt Pulios. daß es Schwammlischer waren. falls der Anbhck des Eleouorenfalken. Schon um 8 Uhr früh landeten wir daselbst an der Südspitze unterhalb einer von der Flut niemals erreichbaren. Fast der ganze Tag verging mit dem Einsammeln von kleinen Sturmvögeln und deren Gelegen an dem steilen Hange unmittelbar beim „Seeräuberhafeu". stundenlang auf dem Kücken an Bord liegend. so daß diesen Spektakel niemand von uns zeitlebens vergessen dürfte. Eine voi'treffliche Suppe von frisch Tiefe gar nicht bedeutend war. folgenden Tage und Nächte. Dabei sorgten Seeadler. Zweifellos waren auch unsere Bootsleute Abkömmlinge von solchen. mühselig über die wirren Blöcke in unseren marmornen Palast. geräumigen Höhle — unsere Behausung wälirend der Während unser ganzes Gepäck hinaufgeschatft wurde. grätenreichen Seetischen stärkte uns. Den folgenden Tag fuhren wir nur ein kleines Stück an der Küste von Xerö entlang und setzten uns dann in einem ganz kleinen Hafen mit schmalem Eingange Hier war in früheren Zeiten der Unterschlupf eines gefurchteten Seeräubers. Die Weiterfahrt am l'-l. einem Zuckerhute von hier aus nicht unähnlich. Abends natürlich bedeutend verstärktes. liefen Nach dem Namen in den sehr ge- dieses Hafens wird unrichtigerweise auf den meisten Landkarten die ganze Insel benannt. Felseutaubeu. 20 auch zeitweise den aus kalkweißen. hier Station zu machen. was aus vielen Andeutungen hervorzugehen schien. vor allem aber die auf den Felsen hockenden zahlreichen Mittelmeer-Krähenscharben stets für Abwechslung und ließen die Langweile. krabbelte ich Kaum einzige Bewohner der zubrachte. Bei der Weitei-fahrt konnte man sehen. der bereits Herde von Schafen und Ziegen daselbst weiden ließ der hier und zu . kam auch schon den siebenten Sommer hatten wir uns so gut es ging dort eingerichtet. deren Treiben wir eine Zeitlang recht gut beobachten konnten. so eine kleine Insel. Zum ersten Male verwünschte ich mein Geschick. nach welchem die ganze Insel jetzt den Namen hat. Silbermöwen. daß Chelidromia bedeuDie dunklen tend mehr Vegetation zeigt als alle anderen Inseln der Nachbarschaft. als ich. welches wir hier zum ersten Male zu hören bekamen. Am Nachmittag stießen wir auf zwei Boote. welche die gewöhnliche Begleiterin längerer SegelbootAm allerinteressantesten aber war uns allen jedenfahrten ist. da die Gegen Abend gelangten wir in den stillen Hafen am Fuße des Monastir Hagia Pauagia. gleich 8chwalbennestern aneinandergereihten Häusern bestehenden llauptort.Oniis balcanica. die Insel Jura. begann das schreckliche Konzert einiger Paare von kleinen Sturmvögeln. Eine angenehme Brise brachte uns ohne Mühe unserem Ziele immer näher und in der weichen. ohrenzerreißendes Lärmen von hunderten Sturmvögeln. gefangenen. wäre schlechterdings keine Zeit gewesen. während sie in früheren Zeiten Pelagonisi hieß. dem lustigen Treiben meiner Begleiter zuzusehen gezwungen war. klaren Luft sah man die Umrisse selbst der fernsten Inseln. der hier recht häutig war und entweder unter hellem Geschrei weit aufs blaue Meer hinausflog oder die felsigen Ufer entlang zog. fest. Ziemlich spät abends erreichten wir die Insel Xerö und schützten Hafen Peristeri au der Westseite ein. denn wenn es auch mein noch immer gänzlich unbrauchbares Bein gestattet hätte.

zu widmen die Liebenswürdigkeit hatte. bereits das erste Plateau der Insel. So zogen am Mai schon vor Tagesanbruch -<i. Die Höhle ist sehr geräumig. das unser Interesse erweckt hätte. weshalb auch und verscheucht zu sein schien. Mai wurde zur Erholung bestimmt und am Nachmittag unternahmen wir alle einen Ausflug nach dem nahen Gramusa. mit unserem Boote die Ostküste von Jura lang nach Norden zu segeln. Während dann die anderen die Ziegenbirsche fortsetzten.. Sein öjähriges dieses Exil. Aber dann kletterte auch ich in der nächsten Umgebung der Höhle langsam umher. Der Vormittag des 28. Mai wurde beschlossen. und zwar an diesem Tage ohne jeden Erfolg. Am 29. gegenwärtig wohl zweifellos der hervorragendste Kenner eier der griechischen Pflanzenwelt. herrschte allgemeine Fröhlichkeit. um mit Pulios verabredeterweise zusammenzukommen und die Birsch fortzusetzen. eigentümlich aussehende Psathnra die dürftige Vogelwelt der Insel gestört suchen wollte. da ich das flache. Die Bewegung schadete meinem Fuße gar nicht und als spät am Nachmittage die anderen mit einem kapitalen Wildziegenbocke. und sammelte daselbst in Menge ein bisher nirgends anderswo gefundenes neues Kreuzkraut (Galium). gab es in unserer Naturwohnung ein wahres Festessen und das eigenartige Wildbret fand ungeteilten Beifall. und ich setzten die Fahrt fort. das besucht ziegen leisten. so gut es ging. sen hinauf während ich mit die Zeit alle. dem Reinigen außer mir. in die steilen Fel- der starkbebrüteten Sturmvögel- und dem Ordnen unseres Gepäckes verbrachte. doch bot das kleine Eiland so gut wie gar nichts. den Freund Knoteks Geschoß auf etwa zweihundert Schritte Entfernung ereilt hatte. wo sich die Georg armselige des Pulios mit seinem Töchterlein.III. Etwa in der Mitte der Insel wurden Knotek und Santarius ausgesetzt. äußerst unwegsame Gelände hatten. durch Feuerbrände stark berußt und erfordert zu eingehenderer Untersuchung mehr und bessere Beleuchtungskörper. Ich faßte zunächst auf der kleinen Insel Muia um 3 Uhr Nachmittag Fuß. V.Schädeln der vor -12 Jahren vom Blitze erschlagenen sieben Mönche und eine Zisterne mit ganz vor- züglichem Trinkwasser befinden. welche die Insel zur Jagd als zu schwierig befanden. aufs Pflanzensammeln und stattete auch der unweit gelegenen Tropfsteinhöhle einen Besuch ab. indem er darauf hinwies. dem Monastir auf Hagia Panagia Ein Hirte weidete gehöi'ige Ziegenherde. Leonis sen. . Anfangs wollte Pulios durchaus keine Führerdienste für die Jagd auf die Wildbisher alle Fremden. In der klaren Luft trat der „heilige Berg" Athos deutlich am Horizont hervor. daß Später lernte er freilich kennen. E. während nur der Höhle zurückblieb. dort eine kleine. Am in Wohnung 10 folgenden Tage erstieg ich zusammen mit den übrigen. heimkehrten. verlegte ich mich mit Leonis sen. daß er uns unterschätzt hatte. Wäiirend es draußen auf dem Meere arg stürmte und die Gischt bis nahe zu uns emporspritzte. mich an der prachtvollen Flora ergötzend. welches mir später Herr Dr. ent- auf- Gleich nach Beginn der Fahrt scheuchten wir zwei der „odysseischen" welche in wilder Flucht aufwärts strebten. Wegen des gewaltigen Schwankens des Bootes blieb das auf dieselben gerichtete Schnellfeuer aus unseren Büchsen wirkungslos. eine Kapelle mit den . wo sich in dem üppigen Grase eine ziemliche Anzahl der südlichen Silbermöwe angesiedelt hatte. al Griechenlanrl seiner Zerstreuung fast ununterl)rochen auf die Wildziegen Mädchen teilte dem mit ziemlich verschlossenen Manne Jagd maclito. als uns zur Verfügung standen. Halacsy in Wien. weil wegen völliger Windstille zu den Rudern gegriiFen werden mußte. Ziegen auf. die sich in die Länge zog.

indem sie aus schwarzem. Gestalt der Insel bildete bei Nebel und hohem Seegang für die (lefahr. . Die Brandung soll so arg gewesen sein. Das Fahrzeug schoß mit den großen Sturmvögeln um die Wette über die Wellenkänime und bald war von einer Steuerung keine Rede mehr. mit es sich zeigte. auf und konnte sogar ganz gut in dem Kielräume schlafen. welchen ich eben vollendet fand. von wo ich mich dann ungesäumt nach Psathura überfahren ließ. Kaum waren die Anker gelichtet. daß der uns bekannte Pulios tagelang große Mengen von Maisköi'nern. was zur Folge hatte. staunte ich den Vertiefungen und an den Hängen. Stunden meines dortigen Aufenthaltes nützte ich. Zur Zeit des Zuges im Frühjahr und Herbst muß es aixf diesem kleinen Erdenfleck an interessanten Arten geradezu wimmeln. und als war. die man dort vom Meei-e aus niemals vermutet hätte. indem er ein Kitzböcklein und eine alte Geiß streckte. Die erlegte drei viel so Pflanzen ein. hier in griechischen Inselwelt" genau analysiert findet. als auch einzelnen Stücken. denn die Lage ist eine hervorragend günstige. und zwar diesmal im südliehen Teile war ein herrlicher Tag. die ich vollständig unbehelligt ließ. blasigem Basalt bestehen. bei welchem ein Aufenthalt an dem hafenlosen Felseiland unmöglich sei. Das ganz besonders anhaltende Klagegeschrei der Möwen galt ihrer zumeist ehen durchbrechenden Brut. zu errichten. daß anscheinend der Felsboden der Höhle davon erzitterte. Ausnahme daß mein Fuß als nahezu geheilt zu betrachten des alten Leonis. die Eischalen : Zusammensetzling man Struktur und Philipps ons „Beiträgen zur Kenntnis der war bis vor kurzem unbewohnt.22 Oiuis balcanica. während rings um die Riesenklippe. rückten Mai nochEs der Insel. aber unsere Schiffsleute riefen mich eiligst an Bord. Erst um 5 Uhr nachmittags kam Pulios ganz erschöpft und ebenfalls ohne Beute. Da wir. allesamt vor Tagesanbruch am mals den Wildziegen zu Leibe. sowohl mit an- und Knotek war es wieder. Aber auch damit ist's vorbei. die mit Pulios gar nicht zusammengetroffen waren und nach erfolgloser Jagd trotz der bedeutenden Ermüdung aus Sorge um uns keinen Schlaf fanden. so gut es ging. über die schönen Altbestäude der Steineiche (Quercus Hex) Wir trafen in mehrfach mit den merkwürdigen Ziegen zusammen. sehnlichen Rudeln. Psathura aber die tellerartige Schiffahrt eine solche einen Leuchtturm. daß die griechische Regierung sich gezwungen sah. ist natürlich genau von der vulkanische Ursprung derselben Beschaffenheit wie die letztgenannte Hauptinsel dessen genaue ist unverkennbar. aus als möglich von dem gerade anwesenden Vogelvolke und legte an was ich in Blüte nur finden konnte. Muia. Gerne hätte ich noch länger zwischen den schwarzen Blocken herumgestöbert. mit Mais bcladenes soll fang nahm. Nicht so Knotek und Santarius. denn seither wurde alles Holz von Jura in Holzkohle umgewandelt und nun wird wohl auch bald gänzliche Vegetationslosigkeit die Folge dieser barbarischen Ausbeutung sein. die an die Küste von Jura angeschwemmt wurden. letzten wir etwa die Inselmitte erreicht hatten. da ein Sturm unmittelbar bevorstehe. diese seltenen Tiere in ihrer ungebändigten Wildheit in dem zerklüfteten Karst dahinstürmen zu sehen. vor M-enigen Erst Fahrzeug Schiffbruch gelitten haben. Die ganze Nacht heulte der Sturm fort und verschlug uns nach Westen gegen Salonik zu. da ging der Tanz auch schon los. mit Vergnügen in EmpJahren hier ein spanisches. Erst gegen Morgen wurde das Wetter besser und nach langwierigem Lavieren gelangten wir gegen 11 Uhr vormittags Während der ganzen Zeit war ich ganz wohlzu unserer Höhlenwohnung auf Jura. der die Ehre des Tages rettete. P]s war ein herrlicher Anblick.

Mit Tagesanbruch segelten wir dann am 1. der dachartig geformten Felsklippe zu steuern. steri In schneller Fahrt liefen wir dann schon um 2 Uhr nachmittags im Hafen Periauf Xerö ein. das Meer Ijlaute und knapp über unseren Köpfen die Eleonnren- falken pfeilschnell hinwegsausten. Ein zur Inspizierung auf Skopelos eingetroffener Polizeimajor war bei Entgegennahme des . schoß unterwegs einen schiefergrauen Eleonorenfalken und entnahm nach einigem Suchen der Niststelle eines kleinen Sturmvogels das einem grauen Wollklumpen ähnliche Dunenjunge. Lange blieben unsere Blicke noch auf Jura haften und wie bekannt schien uns jede einzelne Felsrunse! Zunächst beauftragte ich nun unsere Schiffer. der Zisterne laben und hatten gerade noch Zeit. Es bedurfte längeren energischen Zuredens. dessen Insassen ein merkwürdiges Ansuchen an uns stellten. während den Boden eine gut handhohe Schicht von Schneckengehäusen bedeckte. gemessen und die Decken konserviert. den wackeren Pulios zu entlohnen und bis zur einbrechenden Dämmerung wieder den Hafen unterhalb des Monastirs Hagia Panagia zu kühlen Naß erreichen. unser Gepäck aus der PJöhle ins Boot zu schaffen. worin Nähe der Matrosen Knotek und ich Platz nahmen und auf Melissa zu hielten. auszusaugen. den Kurs gegen die Klippe Melissa zu halten. in die Dann wurde von einem unter fürchterlichen Flüchen der kleine Nachen gelöst. in den „Seeräuberhafen" rudern. Die Gluthitze des Tages und das stundenlange Herumklettern den in Felsen hatten aber bei allen einen derartigen Durst erzeugt. daß Flagge hißten und mehrere Pistolen abfeuerten. Spät am Nachmittage ließ ich mich noch. genommen Dal lei stieß ich aber auf heftigen Widerspruch. bis sie sich herbeiließen. da es sich zeigte. Als wir uns gegen 3 Uhr nachmittags dem Hafenplatze näherten. und die See ziemlich unruhig zu werden begann. sie näher anzusehen. inzwischen wurden auch schon die zwei gestern erlegten Ziegen kunstgerecht abgehäutet. Avie ich dann dank einem Zufall eine meiner schönsten Entdeckungen während der ganzen Reise durch Feststellung eines Brutplatzes der Koralienschnabelmöwe auf dieser einsamen Klippe machte. daß wir dadurch nachmittags zur Umkehr gezwungen wurden. daß ganz Melissa von einem fast undurchdringlichen Mantel eines strauch- artigen Klees (Medicago arhorea) überzogen war. Juni aus dem Klosterhafen Mönche bezeigten uns ihre Aufmerksamkeit dadurch. möge bei dem Kapitel über Larus audouini weiter unten nachgesehen werden.m. da die Leute es gar nicht erwarten konnten. da ich mir schon auf der Herfahrt vor- jetzt jeder Grat. als daß man uns zwei wilde Kaninchen von Chelidromia lebend an Bord brachte. Zum Glück konnten wir uns nach raschem Abstieg bald an dem prächtigen. während das Segelboot pfeilschnell auf und ab lavierte. Die am folgenden Tage ausgeführte Fahrt bis Skopelos bot nichts Bemerkenswertes. was wir natürlich und die sie hinaus die griechische sofort mit unseren Flinten erwiderten. wieder nach Skopelos zu kommen. trotz des starken Wellenganges. 23 Griechenland. welche Jura darstellt. hatte. Ja Knotek renden Zitzen der geschossenen Geiß entschloß sich sogar. um das die noch Milch füh- quälende Durstgefühl zu lindern. aber die Suche blieb gänzlich ohne Erfolg. Die Art und Weise. Von den zwei Paaren Eleonorenfalken schössen wir je einen herab uud ebenso eine der umherschwärmenden Möwen. fuhr uns ein Boot entgegen.

Der „Pelops" erwies Verweilen am sich als ein in jeder Hinsicht gutes Scliitf. hatte ich bis zur Abreise am 4. obwold die Rückreise mit dem bei der enormen Hitze zweifellos in Verwesung übergehenden und zur Überführung nach Athen bestimmten Leichnam auf dem einzigen. Nach der Ankunft in Piräus am 5. ob wir den trug eine toten Major mächtige nicht Ballonflasche einbalsamieren mit Masticha. Ein Lastträger an. bis !(•. Zu bemerken wäre noch. Dies hinderte aber durchaus nicht. welch letztere natürlich alle sofort entleert und gereinigt werden mußten. fragten die behördlichen Organe Rapportes schied. ja mit umherliegenden Schuhsohlen und auch auf dem Bauche liegend. daß mehrere in der Eile hergestellte Rohskelette von Puffinen nur deshalb nach Atlien mitgenommen werden konnten. schen Nationalgetränk auf einer Achsel. wurden nochmals eingehend studiert. Für Freund Knotek hatte inzwischen die Abschiedsstunde geschlagen und nachdem noch vorher von uns allen. Wir erwarteten die Abfahrt des nach Paros und Naxos abgehenden Dampfers „Pelops" im Hafen. Unvergeßlich ist mir eine dort erlebte Szene.24 Ornis baloanica. Wähi-end Knotek einen kleinen Ausflug auf der Insel unternahm. Krüper in der Mitte. sowie natürlich in der zoologischen Sammlung des Universitätsmuseums. sich einen Gratiseiserne Gardinenstange rausch holten. weil man unser sämtliches Herbarpapier samt den Pflanzen verzollen wollte. stieß wollten. daß wir im Hause des KapiDrakiotis eine Menge Vögel konserviert hatten. durchaus nicht angenehm zu werden versprach. Auch ich durfte nicht länger in Athen verweilen. daß sofort die Hafenarbeiter wie Raubtiere herbeisprangen und mit den Glasscherben. kehrte er bei wirklich südlicher Gluthitze über Patras und Triest nach Sarajevo zurück. weil die denselben entströmenden (jase auf Rechnung des unglücklichen toten Majors gingen. Zorn geraten. wie solche eben jede Hafenstadt aufzuweisen hat. und begab mich am Abend des 10. mit Schmutz aller Art. erst übermorgen abgehenden Dampfer. ein recht gut gelungenes Gruppenbild hergestellt worden war. vom Schlage gerührt. das Noi'dende von Paros schon um 'A Uhr nach kurzem nachmittae-s bei Naxia die Anker . Juni um ti Uhr abends gab es daselbst noch eine ziemlich erregte Auseinandersetzung mit den Zollbeamten. denn es wurde von allen Seiten eine ganz unglaubliche Menge von Vogelncstei'n samt den Eiern herbeigetragen. daß er. dem mit allgemein derselben in verbreiteten griechi- der Eile gegen eine und im nächsten Momente ergoß sich der Inhalt der Flasche in »Strömen über das löcherige. Juni war dann der Erholung gewidmet. namentlich die berühmte Kollektion Schliemanns. auf der . Aber auch die Museen und Sammlungen. Die Zeit vom fi. Krüpers zu danken ist.Stelle verdem kleinen Neste alle Welt wußte. fleißig gearbeitet. deren Zusammenstellung wie erwähnt durchaus dem verdienstvollen Wirken Dr. Dann ging es nach herzlichem Abschied im Hause des gastfreundlichen Kapitäns Drakiotis wieder über Skiathos und Oreos auf Eubüa nach Athen zurück. indem der üble Geruch allgemein mit pietätvoller Resignation hingenommen wurde. Juni nebst Santarius und den \)eiden Leonis mit dem griechischen Dampfer „Elpis" nach Syra. Juni nicht einen Augenblick Zeit zur Muße. täns clerartii:^ Da nnn in in was wir selbstverständlich auf das entschiedenste ablehnten. und zwar in Gesellschaft eines unserem Reisezwecke ebenfalls bis Oreos äußerst entgegenkommenden und denselben später auch noch mehrfach fördernden griechischen Gutsbesitzers. des Herrn Konstantiuides aus Skopelos. mit Dr. Auch dort war die Hitze unerträglich. überdeckte Pflaster. um keine Zeit zu verlieren.

Dieses Unglück nahm sich damals Alexandros so zu Herzen. im Osten von Naxos gelegene Inseln zu besuchen. während allenthalben auf den Gneisgranitblöcken sich die großen Schleuderschwanzeidechsen (Stellis vulgaris). und Sammler Dr. Die Gegend von Melanes ist äußerst reich an gut bewässerten und gepflegten Obstgärten mit verschiedenartigen vorzüglichen Früchten. Es war ein ganz fremdartiges Landschaftsbild. Juni nordöstlich von Faros gelegene Felseninsel Evreokastron aufgesucht. sonnten. Ich erwähne gleich jetzt. zu erwarten. daß er angeblich erkrankte. um nochmals auf die lustige Polyphylla-Jagd auszuziehen. Noch am selben Tage unternahmen wir einen Ausflug nach den südwärts der Hauptstadt gelegenen. Wir selbst hatten bei der Rückfahrt so schlechten Wind. 12. während wir die Insel gemächlich zu Fuß zu durch- queren beschlossen. gelbsteißige Buschdrossel (Pycnonofus xanthopygus) mich deshalb unterwegs übei'all längere Zeit aufhalten mußte. an der Ostküste gelegenen Hafen Muntsara. Bis gegen Abend brachten wir 14 Eier zusammen. welches den Auftrag bekam. zwar um den großen Sturmvogel auf seinem Brutplatzc kennen zu lernen und Jagd auf wilde Kaninchen zu machen. einige kleine. teils auf benachbarten kleineren Inseln mit sehr bedeutender Mühe und Anstrengung einen ganzen Korb voll Krähenscharbeneier zusammengebracht hatte. daß wir erst um 11 Uhr nachts todmüde in Naxia anlangten. welche über ihrem Ei ergriffen kleine Junge eines der es auf viel zu sehen. Bei der Heimfahrt wurde der Korb durch ein Tau umgerissen und nicht ein einziges Ei blieb ganz. weil dieser Vogel auf den Kykladen überhaupt nicht vorkommt. Naxos zu umsegeln und uns in dem verödeten. aber im allgemeinen entich .^ö in. und Juni nur bis Melanes. drei Im übrigen gab Horstbauten kleinen Sturmvogels nahmen wir mit sowie fünf Weibchen der grauen Art. von unserer Ankunft ein langjähriger Bekanntor bereits in Kenntnis gesetzt. welches ich hier kennen lernte: Überall in großer Menge Agaven. nur die riesenhaften Felswänden konnten wir bewundern. Die Suche nach den brütenden großen Sturmvögeln war bei der gräßlichen Hitze nicht so leicht und erforderte ein stundenlanges Umherkriechen auf dem Bauche. unter den festzustellen. Auch das Männchen und worden waren. Johannisbrotbäume und echte Akazien. Hier nahm uns der Gastwirt Alexandros. Hier sah ich zum ersten Male den Sandregenpfeifer (Aegialitis hiaticula) im vollständigen Sommerkleide und der Dämmerung gab es eine spaßhafte Hetzjagd auf einen der Gegend eigentümlichen Käfer: l'ohjphylla olivteri. da es meine Aufgabe war. mieteten wir ein Boot. GriecliPiilanrl. in Am wurde nach sehr rasch zurückgelegter Segelbootfahrt die kleine. dessen Bemannung teils an den Küsten von Naxos selbst. Wir kamen am Singvögeln die 14. daß alle diesbezügliche Mühe an diesem und den folgenden Tagen deswegen gänzlich erfolglos war. Da ich mir vorgenommen hatte. von weichem eine ziemliche Anzahl gesammelt wurde. Tags darauf hatten wir alle Hände voll zu tun. fallen ließ. von einer großen Zahl beobachteter. auf das liebenswürdigste auf. Im Evreokastron nicht Krähenscharben in den Februar hatte Alexandros über Veranlassung Krüpers ein Boot ausgerüstet. Mit beidem hatten wir Erfolg. da die Eier oft metertief in den Spalten lagen. worauf ich das Plateau der Insel erstieg und am Ansitze ein Kaninchen. ziemlich ausgedehnten iSanddünen. um alles von Evreokastron Mitgebrachte zu konservieren. von den Bewohnern allgemein „Krokodile" genannt. und erlegte. KrUpers. so daß erst abends so viel Zeit erübrigt wurde. auch Mutsoma genannt.

damit man Hirten durch trockene. der höchsten Ansiedlung der Insel. welche (Tcsträuchbündel erleuchten. Die Folgen blieben nicht aus und des Morgens erwachten wir mit mehr oder weniger bleischweren Köpfen und konnten uns nur mit Mühe zu einem ziemlich anstrengenden Ausflug nach der berühmten Höhle und auf land nirgends die Gipfelschneide des höchsten Berges der Zeusberge Oziä aufrufl'en. blaugrauköpfige Ammern. interessante Käfer und am P2ingang die Nester einiger Felsenschwalben sowie eines Paares der herrlich flöten- den Blaumerie. bereute ich steinmesser nicht. In (Jhalki wurden wir vom Wirte tüchtig gescimürt und die Leute waren dort es überhaupt ziemlich unfreundlich. Orpheussänger. Obwohl in Apiranthos sehr freundlich aufgenommen. wie so oft. schieden Auch mir fielen die und Schmetterlinge vielen Konchylicn dort auf. deren wir ansichtig wurden oder deren Stimme wir hörten. wurde er gebeten. daß dem König inzwischen der kostbare Sattel gestohlen worden war. vogelarm. auch nach Apiranthos. Auch den Besuch der Höhle. habe ich doch allen Grund. und ich muß sagen. Als nämlich König Otto auf seiner Rundreise nach Naxos kam. Als aber der Rückweg angetreten werden sollte. mir die fiel Es waren auf weite auf. indem die Kykladen. Obwohl uns schon in Chalki ohne diesbezügliche Aufrage daß das Folgende Erfindung sei. Steinadlerpaar umkreiste ihn dem 1003 m hohen als Wahr- gleichsam zeichen und die Aussicht war in jeder Hinsicht eine ganz großartige. deren Bewohner. Frömmelei mit durchaus nicht lobenswerten Eigenschaften verbinden. uns Tabak und dort doch gleich zum Braten ein in fix 1862 eine kleine Vogeiflinte ein. in übliche stets höchst mit hin das Gefühl Unzählige Kirchen und Kapellen kennzeichnen diese Landschaft. Am 19. Ein sämtlichen Kykladen. nicht süßer und fast wasserheller Wein in ganz (iriechen- mehr vorgekommen ist. Krüper büßte entwendet. aufflammende enorme Höhe und Geräumigkeit bewun- die ihre dern kann. Beim Weiterniarsch eigentümliche. beide hier ohne Terpentinzusatz. um dort den berühmten weißen Einladung. Meistens wurden aber alle Vogelstimnien von dem tausendfältigen Gezirpe der Zikaden verschlungen. Streclien man buchstäblich künstliche Schluchten erzeugt. halsbrecherischen Wege folgte der nicht verdrießen und wurde mit großer Begeisterung empfangen sowie mit dem besten vorhandenen Weine bewirtet. unzählige Fledermäuse. Auch uns trank man fleißig mit dem gewöhnlichen sowie auch dem beinihmten weißen Rebensaft. wo wir die nächsten Tage zubrachten. Juni durchstreiften Santarius und ich die von A))irantlios gegen die Ostküste abfallenden Karsthänge unter Führung eines einheimischen Jägers namens . große und kleine Olivenspötter. waren immer wieder bloß Kapperammern. besonders das vulkanische Thera (Santorin). Die Höhle enthält prähistorische Überreste (Feuerund Topfscherben). so daß Bruclisteinen hatte. dort nach dem hochgelegenen Apiranthos Weganlage Hohlwegen zu wandern. Von Mejanes bis Chalki und Tragäa. wie auf einer Reliefkarte vor uns ausgebreitet lagen. aber die peinlichste Begebenheit ereignete sich zu Beginn des Regierungs- Königs Otto. daß mir ein derartig leichtflüssiger. wurde der ersten Nacht unseres dortigen Aufenthaltes etwas und fertiges Spanferkel Auch Dr. das Gegenteil anzunehmen.2o Oriiis balcanica. Derselbe war von den treuen Untertanen auch später nicht wieder zu erlangen. antrittes des versichert wurde. vor allem aber der Rotkopfwürger. ließ sich den Ritt über die oft Wein Der König zu kosten. zu. stellte es sich heraus. zu kommen.

begann die See unruhig zu werden. und als wir endlich in dem schönen Hafen von Makaries gelandet hatten. Die Landung auf Strongylo war nicht minder schwierig als das Erklimmen dieser Klippe mit nur wenig Pflanzenwuchs. daß wir unbarmherzig hin- wurden und erst mit Einbruch der Nacht den nördlich vom Kap Muntsara gelegenen größeren Schmirgelhafen Leona erreichten. zum Stapelplatze an der Küste herab. den wir lebend mitnahmen. empfanden wir so recht die lähmende Wirkung subtropischer Hitze. Strandes legten wir eine die Achillea aegyptiaca L. Trotzdem hielten wir auf das rundliche Strongylo zu und erfuhren von den Schiffern. begnügten wir uns für den Rest des Tages damit. Sideris zu dem Zwecke. Diese. unter Korundbruchstellen zu besichtigen. denn schon in den Morgenstunden wurden ein alter Hahn und ein nahezu ausgewachsenes junges Huhn erbeutet und wir konnten hören. Hier fanden wir im Hause des Direktors Em. nicht wie auf den Karten steht. Auch sammelten wir in Menge die hier gewiß nicht oft gefundene Clausula altecostata Zel. Es gelang dies vollkommen. sondern Aspronisos genannt wird. wie die alte Henne sehr laut ihre zersprengte Kette zusammenlockte. ^' Griechenland. schöne. Gegen 10 Uhr langten wir an der Küste an und sowohl unser Gepäck unter Begleitung des auf einem Esel reitenden Alexandros. daß die kleine. wie gerade jetzt. doch sahen wir bald. das nahe gelegene Kap mit seinen Schwindel erregenden. sowie manche seltene Pflanze. die auf eine alte Besiedlung des Eilandes schließen lassen. Rasch sprangen wir dann ins Boot und steuerten unverweilt der Küste von Naxos und hergeschleudert zu. da sich ein heftiger Wind erhoben hatte. Nach einem erfrischenden Seebade und stärkendem seit Mahle bestiegen wir wieder unser Boot. zwischen Makaries und Strongylo liegende Insel. im Abbröckeln begriffenen Steilabfällen ab- zusuchen. zeit von einer einzigen Familie bewohnt. Gianopulo freundliche Aufnahme seiner Führung die unweit gelegenen ganz gewöhnliche Tagbaue. und unweit des Tourneforts Zeiten halbverschollene Pflanze. kennen zu lernen und womöglich auch zu erlegen.und Ernte- Wir überstiegen den Hauptrücken der Insel. Santarius fand in einer Höhlung einen auf seinem Ei hockenden großen Sturmvogel. indem unausgesetzt gerudert werden mußte. zur Saat. aber kaum hatten wir den tief eingeschnittenen Hafen verlassen. als auch die bestellte Segelbarke trafen fast gleichzeitig in dem Hafen bei Kap Muntsara mit uns zusammen. Makaries wird nur vorübergehend. sind bekanntlich Staatsregal und der Abbau wird völlig unsystematisch und in geradezu barHalsbrecherische Ziegenpfade führen von den Brüchen barisch roher Weise betrieben. Prasina. doch ging die See bereits so hoch. was auch gelang. Dagegen sammelte ich hier verschiedene roh bearbeitete Stücke von schwarzem Obsidian. daß wegen der spaltenreichen Beschaffenheit des Gesteins an ein Erreichen der Brutstellen gar nicht zu denken war. ein. Vollkommene Windstille erschwerte am folgenden JVIorgen die Überfahrt.III. . um Brutplätze der Sturmvögel zu finden. um das vom gewöhnlichen Steinhuhn merklich abweichende Chukarhuhn. und ein verlassenes Ei des kleinen Sturmvogels. Das Übernachten erfolgte in dem Schmirgeldepot der Regierung. ohne hierbei etwas von Belang sammeln zu können. Zwei Paare Eleonorenfalken zeigten sich leider in sehr bedeutender Höhe. auf welchen Akkordanten der Umgebung auf und hatten am folgenden Tage Gelegenheit. das bekanntlicli von hier angefangen gegen Asien hin eine riesige Verbreitung besitzt. Da die beiden SchifFsleute den Wind zur Erreichung der nahen Inseln im Osten für un- günstig erklärten.

Flagge aufzutreiben. der uns niclits Neues bot. ein auswärtiger Dampfer seine Anker fallen läßt und mit Schmirgel beladen wird.. Die Hauptsache war ja wiederum die Sorge für Speise und Trank. Da demnach eine baldige Besserung kaum zu erwarten stand. mit Ausnahme von uns. war wieder die denkbar freundlichste. benötigten wir wegen des widrigen Windes 2ö. — Am dann auf der kleinen und stark ülierfülltcn . der angenehmen Gesellschaft des liebenswürdigen Dr. wobei sich umständlich entschuldigten. Auch fand ich das rege Hafenleben Santarius besuchte mit dem jungen Leonis mittels Segelbarke die unweit des Hafens gelegene Leuchtturminsel Phanari und den von ihr abgetrennten Felsbrocken den Namen Gaiduronisi der Karten kennt niemand. für sehr die unterhaltend. leider erfolglos. Unter herzlichen Abschiedsworten von Alexandros setzte sich dann der ansehnliche Dampfer in Bewegung und brachte uns trotz des stürmischen Wetters sehr bald in nach Syra zurück. mit Alexandres auf seinem Ksel an der Spitze in achtstündigem Marsche. die uns von Anfang an auf Milos. wie wir schon hier erfuhren.-ungar. Unterwegs kauften wir einen jungen leljenden Steinmarder. daß er sofort den mit großer Mühe als Arger bereitete. Kr ü per so gütig. uns die interessante Altstadt Syra abfahren anzusehen und kommenden Tage Kräfte zu sammeln. von Seite der dortigen Bewohner zuteil wurde. nur von einem Hirten mit seinem Sohne bewohnten Erimomilus (auch Antimilos genannt). Nachforschungen darüber anzustellen.28 Oi'iiis balcanica. daß der Wind für die beabsiclitigte Rückfahrt zur See andauernd ungünstig sei. Aber obwohl das ebenso steil wie Jura aus dem Meere emporsteigende Felseiland uns ganz nahe zu liegen schien. der sich sofort außerordentlich zutraulich erwies und uns während der nächsten Wochen eben so viel Freude In Naxia war es das erste. kannte nändich die Einstände der Wild- mit- . uns sie zu Ehren Naxia für das Boot eine österr. Unterdessen benützte ich die Muße. Juni traten wir die Überfahrt nach Milos an. bis wir unser Ziel erreicht hatten.Kleopatra" Das Wetter war äußerst stürmisch und nach und nach wurden. Da sollte. ein Flüchtling aus Kreta. Die Aufnahme. Die ganze Gegend trägt den Stempel der Ode und nicht eine einzige Kantine sorgt für die leiblichen Bedürfnisse der Leute. zehn volle Stunden. Später war Dr. waren wir bald fertig. Dieser. mir sein eigenes Exemplar zum Geschenk zu machen. da sie die Barke herankommen gesehen hatten. mit Fischstückchen am Lehen erhaltenen jungen Sturmvogel von Evreokastron Den Abend verbrachten wir in tötete. Juni Ijrachten uns unsere Bootsleute an Bord der „Thetis"'. Unsere Stimmung war nicht gerade die beste. der nächste Dampfer nach Milos erst zwei Tage später von hatten wir daselbst reichlich Zeit. Er brachte nicht unwichtige Ausbeute an Kormoran en und Seeschwalben von dort mit. um. fast alle Mitreisenden von der Seekrankheit ergriffen. Maultieren und Pterdcn das kostbare Rolunaterialc nach der Küste scldeppen. in der Hauptstadt Adämantos. ob nicht etwa hier ein Exemplar von Dr. Erhards höchst selten geAvordener Arbeit „Die Fauna der Kykladen" aufzutreiben wäre. Am Strande erwarteten uns schon die zwei einzigen Bewohner. Pagidas. daß es ihnen unmöglich gewesen sei. Am 23. Wir hatten außer den Schiffsleuten auch noch einen griechischen Gendarmen und einen Metzger von Adamantos namens Bredologos genommen. zogen wir es schließlich vor. Mit den Vorbereitungen zur Weiterreise nach dem.men Gelnrgspfaden über Keramoti nach Naxia zurückzupilgern. Leben kommt in diese verlassene Gegend Eseln wenn irgend erst. als uns die Schiffsleute mitteilten. teilweise auf recht unAvegsa.

dabei den Dampfer spiel: fortwährend umkreisend. Außer einigen verkrüppelten wilden Oliven gibt es auf der Insel weder Baum noch Strauch. in lockeren roten und violetten Gesteine deutlich vulkanischen Ursprungs zu verunglücken. dessen Öffnung noch vom Altertum her sehr schön und massiv mit ringförmig sich verjüngenden Quaderreihen eingesäumt ist und. Den 2.n die unsäglichen Strapazen und Entbehrungen der folgenden Tage nur kurz berühren. Da sie aber bedeutend leichter erreichbar ist. allerdings unter beständiger Lebensgefahr. letzten Tage erlegte der Hirte Vi c hos dazu noch Juli nach Milos zurückkehren konnten. Hier lenite ich das Herrlichste an malerischen Farbenschattierungen kennen.III. aber eine Reihe nicht unwichtiger Pflanzen konnte ich doch sammeln. tief mit Kegenwasser gefüllt. dürfte das Schicksal beschäftigte sich zuerst mit eines kleinen Molos. täglich auf das scheue Wild. 29 GiiechenlaDd. denn es drohten die Nahrungsmittel auszugehen und einige Leute waren durch das brackige Trinkwasser. zu Schuß. aber die Fahrt hatte bloß drei Stunden gedauert und wir wurden von den Bekannten äußerst herzlich empfangen. so daß wir am am 1. Insel. daß wieder fast kein Mensch dem eklen Ubelbefinden entging. dem Bau am besten. Die kleine „Kleopatra" rollte und stampfte derart. und nach einem unverschämt wir endlich die Kykladen und landeten In Syra gab es bloß ein paar Stunden Aufenthalt hoch angerechneten zeitlich früh Abendessen wieder im Piräus. wenn der Blick bei Sonnenuntergang von den wilden Felszacken von Erimomilos zurück nach den fast stets Kykladen streifte. und eine alte Geiß. : Interessanteste ist unstreitig der den Gipfel einnehmende Krater. Die Fahrt am folgenden Tage nach Syra war äußerst stürmisch. aber viel schwieriger zu begehen als Jura. verließen . erkrankt. Die Insel ist zwar bedeutend kleiner. So mußte denn auch von dieser genommen werden. Ich will ni. das einzig trinkbare. denn der Nordwind hatte die See gewaltig aufgewühlt. Zwischen Seriphos und Syra ergötzte ich mich an einem nie gesehenen Schaubuchstäblich Tausende von großen und kleinen Sturmvögeln durchschnitten die hochaufschäumenden Wogen mit ihrem unvergleichlichen Fluge. ziegen. auf Während der wir fast der ganzen eine Zeit glühende Hitze wurde Woche gehaust wölbte sich ein hatten. Die Vogelwelt ist zu dieser Jalireszeit arm an Arten einige Paare Steinschmätzer und Blaumerlen. auf die wir es diesmal wieder abgesehen hatten. ja sogar kühle Naß enthält. Juli benützten wir zur Erholung und kauften außerdem eine Menge Naturalien zusammen. In Adamantos kamen wir von kleinen Sturzwellen vollständig durchnäßt an. welches an der Landungsstelle zu linden war. vor allem Reptilien und recht interessante Petrefakten. welche hier von Privatpersonen gesammelt worden waren. oder gegen Süden und Westen nur durch zwei geheimnisvolle Eilande: Annanes und Gerakunia gebannt wurde. dann ein Paar Kolkraben und vor allem mehrere des rätselhaften Eleonorenfalken hausen hier und verschiedene Seevögel statteten ihr vorübergehenden Besuch ab. einen dreijährigen Bock auf eine bedeu- tende Distanz zu strecken. Zahlreiche bearbeitete Stücke Obsidian sammelte ich in der Das Nähe und überbrachte dieselben dem Museum in Sarajevo. Es war die höchste Zeit. die Rückkehr anzutreten. Himmel über ihr und die Abschied wolkenloser durch die kühle Seeluft erträglich gemacht. um Die ganze Gesellschaft Zugang von unserem Fahrzeuge zur einzigen halbwegs ebenen Landuiigsstelle der Insel herzustellen. Dennoch gelang es mir nur einmal. einen der wenigen dort noch vorhandenen Wildziegen wohl bald besiegelt Wir kamen dem durchaus sein.

Die beiden Leonis erwarteten uns schon an Bord des kleineu griechischen Dampfers „Margarita". in einem Laden des Städtchens eine Anzahl Luchsfelle zu erblicken. das aber zum Glück bei der Ankunft Wohnung Frau in Athen Thamm bereits verschwunden war. Sehr überraschte es uns. Die nach dem arkadischen Berglande ansteigende Bahn- und als wir uns der Hochebene von Tripolis näherwar das Klima mit einem Schlage ein anderes. und 8. welcher . daß unser lebender Steinmarder. älterer Bock von Erimomilos. Kalamata zusammengebracht einem derart verwahrlosten Zustande. Den 7. der Sturmvogel von Strongylo. Nachfragen ergaben. Krüper unternommenen Ausflüge per Bahn nach Tripolitza. von denen ich zwei auswäldte und billig erstand. ja sogar Spuren eines vor kurzem niedergegangenen Regens waren zu meinem Staunen trasse bot sehr viel des Interessanten ten. Juli belehrenden Zusammensein mit Dr. in einem unbewachten Augenblicke acht fertige Bälge vernichtet habe. und gab uns Krüper noch bis zum verschiedene Ratschläge Piräus das Geleite. und endlich zwei kleine Wildziegen. zwei jung aufgezogene Silbermöwen von Skopelos. stimmt. und ein wilder. welche derselbe Leider befanden sich dieselben hatte. wo Alle diese Tiere waren für den Ausnahme Park des Bades Ilidze bei Sarajevo be- anlangten und größtenteils Wohlseins erfreuten. denn abends sollten wir die griechische Hauptstadt bis sie (mit zum Jahre 1902 des Sturmvogels) glücklich sich des besten endgiltig verlassen. Mit väterlicher Fürsorge erteilte für die bevorstehende Gebirgstour mir Dr. wohin mich Professor Langhadis eingeladen hatte. ziemlich viele Unsere Rückreise gestaltete sich dadurch etwas unangenehm. der uns durch sein Spielen und seine außerordentliche Zutraulichkeit stundenlang erfieute. von Bayern und Österreichern gegründeten Klub „Philadelphia". Juli benützte ich zu einem zusammen mit Dr. Noch denselben Abend musterte ich die teils in der dortigen Umgebung. Die Tren- nung von dem liebenswürdigen Manne fiel uns allen schwer. Unter ebenso angenehmen wie nützlichen Geschäften vergingen der 5. viel kühleres geworden. die wir von Jura mitgebracht hatten. welche überdies später in Sarajevo und mühevollen Umpräparierung unterzogen M^erden mußte. daß sich bei uns beiden infolge eines Gläschens Rezinatweines bedeutendes Übelbefinden einstellte. hieß es nun von all den lieben Bekannten und Freunden Abschied nehmen. Nochmals nach Athen zurückgekehrt. seine Vogelsammlung zu besichtigen und womöglich anzukaufen. Krüper erstandener Bonelliadler und ein Bartgeier. zu meinem Verdruß. worunter sich so manche selten vorkommende Art brachten wir in angenehmer Gesellschaft in dem seit befand. Die folgenden zwei Tage wurden durch unablässiges Verpacken der bisher gesammelten Naturalien und nicht mehr benötigten Reiserequisiten ausgefüllt. suchte ich 36 in der Umgebung der Hauptstadt gesammelte Bälge in Athen. Bei Präparator Strimmeneas sen. daß der im Gebiete der Balkanhalbinsel nur sehr vereinzelt auftretende Luchs im ich einer sorgfältigen Karste und den Waldresten Arkadiens gar nicht selten in sei und in manchen Jahren Decken zu Markt gebracht werden. beide vom Parnaß im selben Frühjahr den Horsten entnommen. Es kam eine kleine Menagerie dort zusammen: In der bei angelangt. Kriiper. zumeist im aus. und 6.30 Ornis balcanica. in bei Herrn Langhadis. und die Abende ver- 1837 bestehenden. erfuhr ich der Steinmarder. die sichtbar. Juli an Bord des Lloyddampfers „Aurora". Sieben Kisten und eine Anzahl Verschlage mit den lebenden Tieren brachte ich am 11. daß Balgvori'äte teils bei mich nur zu einer Auslese entschließen konnte. ein von Dr.

mit Dörfern von Gärten umfaßt. der an Güte dem bosnischen durchaus nicht nachsteht. war uns noch eine Überraschung beschieden. seltsamerweise ohne Grund von langer Reihe einherschreitenden Kameele angefallen. wie ich sie vorher im Lande noch nicht verspürt hatte. gerade zur Mittagszeit. welche das gepriesene Wasser der Quelle benützten. öde. als Wächter dieser Gegend keinen Schuß hier dulden zu dürfen. Stieglitze und Kappenammern. Als wir ihm Sobald wir uns in eine alle lange Kette auf. erreichte die Hitze an diesem Tage eine Höhe. die häßlichen. nur in dem Augenblicke. in ewiges Grün gekleidete Ebenen ausgemalt. schweißgebadet und halb verschmachtet eilten wir in eine Schenke des Dorfes und leerten alles. schmutzstarrenden Wäscherinnen. alle schon im Vereine mit ihrer flüggen Brut. bei welchen nur die enorme. und forderte uns in barscher Weise auf. dann wieder den ausgedehnten Olivenwald betraten. zwischen denen hindurch sich der in der Hitze des Südens ermattende Wanderer mühsam seinen Weg bahnt. bedeuteten. ohne gewerbetreibende Städtchen. lösten wir um so die gesamten gefiederten Bewohner besser auskundschaften zu können." — und dann die Gebirgsbachstelzen. in 31 Griechenland. Brehm. jede Illusion zu zerstören. Dies . die griechische Trauermeise. Rotkopfwürger. von romantischen Felsgebirgen umstandene Seen zu finden geglaubt nur mit Steinen bedeckte Berge. verbrannte Ebenen. bei seinem ersten Besuche Griechenlands. Es eilte nämlich ein ländlich gekleideter Mann mit den Zeichen höchster Aufregung uns entgegen. als wir wieder die nach Amphissa führende Fahrstraße erreicht hatten. uns zu fesseln. Eindruck nicht recht mildern und gar bald kehrte ich zu den Felsenschwalben. Grünlinge. abwehren. sowie die drückende Schwüle waren wohl geeignet. die ganze Umgebung verunstaltende Staubentwicklung zu dieser Jahreszeit zu bedauern ist. welche man sich von Kindlieit auf von dieser ÖrtHchkeit vorzuträumen pflegt. -wurde er grob und drohte. jedes frischen Grüns entbehrende Landschaftsbild der dortigen Gegend.III. Nachdem wir unser Gepäck nach Amphissa traten wir den größten (Salona) vorausgesendet hatten. was an Laberaitteln nur aufzutreiben war. und gelangte endlich zur kastalischen Quelle. ich wurde heute bitter getäuscht und fand statt Selbst die hier anwesenden Rauchlebensvoller Poesie allüberall nur trockene Prosa. Felsenkleiber und Blaumerlen. er möge sich legitimieren. welche das Auge ruhelos durchirrt. unsere Gewehre zu übergeben. Das ausgedörrte. Zweigen der uralten Stämme. in denen die goldene Orange und saftige Feige den Frem- den entgegenschimmert. behauptete. konnten den üblen Gefährten zurück. die Baumnachtigall. und ich erinnerte mich dabei lebhaft der AVorte eines A. ohne stille Dörfchen. Ich stieg sodann noch bis Delphi aufwärts. ohne belebenden Baumschlag. sofort herbeistürzende Aufseher das wütende Tier Beim Anstieg gegen Chrysso. in den Reiseskizzen aus Nordostafrika: „Ich hatte mir im (ieiste blühende. ich hatte schäumende Waldbäche. der Diimnieruiig die Anker lichtete. brausende Flüßchen und und sah kahle. vor allem die beiden Zahl- reiche Vögel tummelten sich in den Ölbaumspötter. den ich jemals kennen lernte. gegen Mitternacht den kärglich mit Glühlampen beleuchteten Isthmusdurchstich durchfuhr und um 7 Uhr früh in Bucht von Itea die einlief. von der Französischen Schule in Athen durchgeführten Ausgrabungen daselbst. welche hier den Beim Umherstreifen längs der Fahrstraße wurde einem der in ich Nur mit Mühe konnte der Frachtenverkehr zwischen Itea und Lamia vermitteln. Es kamen uns aber nicht viele andere Arten zur Beobachtung oder zu Schuß. mit freundlichen Olivenwäldern und Zypressenhainen. nicht zu vergessen des schwarzen Kaffees. bewunderte die großartigen. be- und schönsten Olivenwald.

den Leuten den Lihalt unserer Papiere auseinandersetzten. Bewaffnete Polizeiagenten in Zivilkleidung drangen. da ihr ganzer Unwille auf sie Abmahnungen des Wirtes. Das Aufarbeiten der geschossenen Vögel sowie das Einlegen der gesammelten Pflanzen beschäftigte uns alle den ganzen nächsten Vormittag und erst nachmittags und ernstlich bedrohten — kurz. Gartenammern und Hänflinge sind in dieser Region die typischen Vertreter der Vogelwelt. doch konnte dies der Tragtiere wegen nur auf bedeu- Umwege durch die östlichen Vorberge geschehen. als meine Landsleute und ihren botanischen Exkursionen geJalire früher ruht hatten. trotz der unsere Zimmertüren. Labetruuk köstlichen Quellwassers bei der Kapelle Hagios Nikolaos. als ob wir uns lOOü m tiefer befinden würden. Freilich sieht dort der Waldboden ganz anders aus als bei uns. . indem sozusagen unmittelbar aus dem Karst. um der gewaltigen Kiona näher an den Leib zu rücken. uns für Räuber oder Spione hielten. Ab und zu erscheint ein Steinadler und manchmal zeigt sich auch der Baumfalk. ohne jedes Unterholz die Tannen emporstreben und nur hie und da ein kleiner Ahorn (Acer heldreichi) oder ein baumartiger Wacholder von erstaunlicher Größe (Juniperus foetidissimus) das monotone Waldbild unterbricht.32 Ornis balcanica. Da aber auf seine Ptitfo von allen Seiten seine Kameraden herbeikamen. Meisen lockten im Tannengezweig und mehrmals traten wir mitten im Walde das schöngefärbte Steinhuhn auf. Heider nach Schlafstelle denselben Platz angewiesen. Dort. Aber selbst nach unserer zwei Stunden später erfolgten Ankunft und Einquartierung in Amphissa gab es an diesem ereignisreichen Tage noch keine Ruhe. Baumpieper. aber von eigentlichen alpinen Raseiimatten ist nirgends eine Spur vorhanden. wäre die Sache wahrscheinlich für uns recht unangenehm geworden. 2512 m. wo man auf die ersten Schneeflecken stößt. es gab sie ihre bis spät in die konnten wir mit zwei Maultieren für das Gepäck zu dem (iebirgsdorfe Segditsa. Raubvögel sieht man wenige. den Wirt. wäre nun freilicli drei bewaffneten Leuten gegenüber niclit so b. Gegen Abend erreichten wir das höchstgelegenc Flirtenlager und bekamen wo einige Halacsy und M. der dort unsere Legföhre zu vertreten scheint. das um 7»'' Uhr abends erreicht wurde. lang entbehrter Am 14. welche von hier aus ohne jede vSchwierigkeit durchzuführen ist. aufsteigen. Der 15. Juli war zur Besteigung der Kiona. des Lesens kundig. Hausrotschwänze. Anfangs begegneten wir wieder denselben Vogelarten wie am Vortage. später aber mahnten sieben Alpendohlen. des höchsten Berges des Königreiches. Hier beobachtete ich zunach längerer Pause wieder einen unterseits sehr lichten Bonelliadler und später nächst tendem beim Betreten der Apollotannenbestände mehrte sich das Vogelleben ganz bedeutend: Eichelheher trieben hier ihr munteres Wesen. wenn nicht ganz zufällig ein Wagen voll Gendarmen aus Amphissa entgegengekommen wäre. bildet sich infolge des abrinnenden Wassei's einiges Grün. Betritt man dann die alpine baumlose Höhenzone. gegen den Später vor bis entlud sich Gewehre in Anscldag brachten Nacht hinein großen Spektakel. so erblickt man gewöhnlich weite Strecken wie beschneit mit einem kleinstrauchigen Seidelbast (Daphne oleoides). bestimmt. Freunde Dr. Bei der enormen Hitze gab es so gut Li angenehmster Erinnerung an diesen Weg ist mir ein wie nichts zu beobachten. Juli wurde schon vor 5 Uhr aufgebrochen.'icbt möglieli gewesen und nötigte uns ein Lachen ab. graue Steinschmätzer. v. die. Die dortigen halbwilden Hirten l)ewillkommten uns äußerst freundlich und sorgten in jeder Hinsicht für unsere leiblichen Bedürfnisse.

der wegen eines Raufliandels einst ins Gebirge geflohen. Gemse Griechenland vollständig durch die Unvernunft der Kiona und der Veluchi sollen die einzigen Gebirge sein. Heldreich besungen und gepriesen hat. das Schnarren der heimatlichen Misteldrossel und das flötende Steinrötel. daß von Seiten der Bevölkerung während des Sommers jeder Weg. eine Gegend. es bedrücke ihn sehr. Die Hirten brachten die Kruken eines am Vortage von den bösartigen Schäferhunden zerrissenen Gamskitzes und einmal sah ich selbst ein kleines Rudel des hier mit Recht doppelt vorsichtigen Wildes über ein Geröllfeld sprengen. und Alpenflücvügel. Da am folgenden Morgen die Maultiere durchaus nicht zur Stelle zu bringen waren.III. aber gleich- war es ein großartiges Landschaftsbild. einige Olirciilcrchen od Gi'ioelipnlanil. Der Parnaß. die flüggen Brut. war und einsilbig. namentlich gegen Süden zu. wir in Gebirgscharakter und an vielen Stellen ihi'en wärtigen. Als ein das Marschieren in diesem Landesteile sehr erschwerender Umstand mag der allgemein gebräuchliche Unfug bezeichnet werden. daß man sich in Hellas befindet. beeinträchtigt. bei den ersten Apollotannen. den Abstieg direkt durch die Wände zum Hirtenlager zu versuchen. der Schlag des Buchfinken. Sie verleugnet nirgends Juli legten 17. von welchen einer gerade von der gut erhaltenen aMog. Ornis balfanii^a UI. v. Auch die botanische Ausbeute war eine reiche. jeder Fußsteig zur Anlegung von Wasserzuleitiingen zum Zwecke der Feldbewässerung benützt wird. Der Rundblick war durch Gipfel Pyramide Dunstraassen wohl einigermaßen. bildete. selten auffindbares Kräutlein. erfreute uns tiefer unten. welche vor Jahren der bekannte Botaniker Th. teilte er mit. daß sein Bruder. die Pflanzen umzulegen und einige zeit fertigzustellen. Nachmittag stiegen wir dann gegen Norden nach Dremisa zu Tal. uns auszurasten. dieser Tage für seine Missetaten im Staatsgefängnis zu Nauplia enthauptet werden sollte. sich zu vergegen- Als auffallendste Erscheinungen aus der Vogelwelt wären hier unser gewöhnlicher Dorndreher (Lanius colhirio) und die Ringeltaube zu erwähnen. Präparate und die Roisor. Auf unser Befragen. sammelten wir in der Umgebung dieses Kara Wuni genannten Platzes. . ist es kaum möglich. In Ober-Musinitsa hatten wir Zeit. in der wir uns befanden. Am fünf Stunden die Strecke von Dremisa über Stromvi nach Ober-Musinitsa gemächlich zurück. jugendlichen Exemplaren zogen durch die reine Gebirgsluft dahin. der Wirt beanspruchte für eine bescheidene MahlÜbernachtung 33 Drachmen. Während in den Hochregionen noch das Schnalzen eines größeren Sch^varmes Alpendohlen zu hören war. Klephte (Räuber) geworden und später gefangen genommen worden sei.S . welche sogar unsere Hirten in Verwun- in der Sennerei das Kommando führte. das sich zu unseren Füßen entfaltete. zogen Santarius und ich es vor.und Quertraversieren auch gelang und eine immerhin beAvohl merkenswerte touristische Leistung derung setzte. welcher auffallend zerstreut lange dauern. was nach mehrmaligem Kreuz. was ihm fehle. Es wird wohl nicht mehr Derjenige von den letzteren. an die ansehnliche Höhenlage. Die endemische PotentiUa l-ionae Halacsy war besonders üppig entwickelt und bei der mühseligen Weiterkletterei auf dem zerrissenen Grate entnahm ich den Felsspalten das liebliche < hnphalodes luciliae sowie manch anderes. Durch die Baumwipfel wirbelten bienenschwarmartig die Stadtschwalben mit ihrer Bewohner bis die in ausgerottet sein wird. welche noch einige Reste dieser Wildart beherbergen. Auch Weißkopfgeier und mehrmals sogar der Bartgeier sowohl in alten als in braunen. Statt die beschwerliche Grattour nochmal zurückzulegen.

Krü]ier. was mir in späteren Jahren Leonis öfters erzählt hat. Der weißglühende Streifen nahm gegen den Horizont an Mächtigkeit deutlich zu. einem echten Gebirgsdorfe durchführten.ien. spät in die Nacht liinein. Ich kann nur daß ich nirgends und niemals diesbezüglich eine böse Erfahrung machte. dem Gepäck An wo uns unsere Tragtiere mit bereits erwarteten. Augeblich Himmelskörper in der Nähe der Insel Tinos ins Meer gefallen sein. Der Aufstieg von liior auf den ICorax (Vai'dusia) war beschwerlich. obwohl ich ihn persönlich samt Porto und Trinkgeld dem Postboten übergeben hatte. nämlich das soldaten — Zeichen der Gewalt eines griechischen Polizcivon der er sich nach einigem Widerstreben in Anbetracht sichtbarste die Lederpeitsche. Wenige Minuten nach Y2 Uhr mittags hatte ich das Glück. übersetzt. Nach neunstündigem Marsche ^var der Hafen (niclit die auf einer Anhöhe landeinwärts liegende Ortschaft) Vitrinitsa erreicht und wir alle trotz der bedeusoll dieser tenden Hitze munter und guter Dinge. aber bezüglich am der Ausljeute recht lohnend. daß diese ganze Landschaft Iiis in schlimmem Hufe stand. Knapp vor der Abreise fügte ich unseren Sammlungen noch einen ethnographischen Gegenstand hinzu. In Vitrinitsa verbrachten wir dann den ganzen nächsten Tag unter großer Langweile. Große Dürre und armselige Vegetation zeichnet diesen Küstenstreifen aus. nnr entdeckten wir Schuttkar Schneefink nämlich den während erbeutete. der indessen keine sonderlich schöne Aussicht bot. den man hier In Granitsa arbeiteten wir alle bis Tage unbedingt die auf einer kühnen Steiubi-ücke. da am folgenden Küste erreicht werden mußte. als wir den Abstieg gegen Westen nach Granitsa. Seiner Mitteilung zufolge hätte nämlich an diesem Tage die jüngste Zeit Avegen des Käuljerunwesens in versichern. ob es wirklich Tatsache ist. dieser Stelle darf nicht unerwähnt bleil. genau von der Form der sogenannten Römerbrücken in der Hercegovina. dem Santarius Stück Unmittelbar darauf betrat ich den von zwei kahlen Gipfel des mächtigen Gebirgszuges. geflügelten (Montifringllla eine noch nivalis). da der Dampfer statt vormittags erst um ^jAi Uhr nachts einlangte. folgenden Tage ziemlich Santarius sammelte auf einem schattigen. der vorgerückten Stunde die Bekanntschaft Um 4 Uhr früh legten wir in Patras an. und ich weiß auch nicht. ich einen in dem neuen obersten. auf der benachbarten Kioiia. Zuletzt schrieb ich noch einen ausführlichen J^rief an Dr. der aber leider sein Ziel nicht erreichte. schwer erreichbaren Felsenvorsj)rung unseren allbekannten Türkenbund (Li/mm mnrtagon) und um die Mittagszeit befanden wir uns schon hoch in der alpinen Damals kamen genau dieselben Vogelarten Region. Es war schon ziemlich spät am Nachmittag. Umwegen nach ii'rcgeführt uns zu umzingeln und aufzuheben. eine kleine auf Bande die Absicht gehabt. des angebotenen Obolus doch trennte. um daselbst den Dampfer nicht zu versäumen. Juli). tief Bürger zur Beobachtung wie mit Schnee ausgefüllten der griechischen Fauna. Zunächst führte der steinige Pfad in das enge Felstal des Mornos. Maximilian Meyer. Auf dem Dampfer des maclitc ich trotz Archäologen Dr. Ohrenlei'che schoß. ein mit dem grellen Sonnenlichte an Lichtglanz wetteiferndes Meteor fallen zu sehen (19. durch die Granitsa vorausgeseudeten Tragtiere seien worden und hätten uns vergeblich in die Spießgesellen aber dem nach Nordwesten streichenden Teile der Vardusia aufgelauert. als dessen häufigste Bewohner die blaugrauküpfige Ammer und der Felscnkleiber bezeichnet werden können.34 Ornis balcaiiica. .

aber angenehmen Räumen der Pension Julie in Korfu. um wenigstens von außen das damals für jeder- mann noch vollständig unzugängliche „Achilleion" zu betrachten. Wichtigkeit. der. bis ich wieder nach den Gefilden des Südens aufbrechen konnte. um mit mir gemeinsam noch einige Tage auf griechischem Boden zu verbringen. die ornithologischen Forschungen in Griechenland fortzusetzen. Hier war der Aufentlialt nur kurz. Nach bloß dreistündiger Fahrt kamen wir um An 7 Uhr abends in der HaujJtstadt an. Nur von dem lieblichen Gesang der meisten Vögel. Jedenfalls enthält seltenen Ranunndug spreÄizenhoferi zu er- der prächtige Garten sehr beachtenswertes Pflanzen- materiale. wo wir nach denkbar angenehmster Fahrt auf der „Vesta" wohlbehalten ans Land stiegen. alter Freund Finanzrat Pogorelc aus Sarajevo ein. des Herrn Pierry jun. Aber auch an Möwen. Zweite Reise 1897. Auch zu dieser Jahreszeit war das Vogelleben in den stark betauten Büschen ein sehr reges. in seiner idyllisch Schon um 2 Uhr früh fuhren Avir weiter und erreichten mit Tagesanbruch das Südende der Lagune von Korissia. nach Gasturi. die uns hier im April erfreut hatten. Nach Vcrabsclneduiig der beiden Leonis „Athena" uns am Abend auf und am 22. nahm die griechische Tags darauf traf pünktlich. Als nach einer Pause von zwei Jahren die Verhältnisse es gestatteten. Juli in Triest. wie verabredet. Juli eine eingehende Besichtigung und Ptlanzgartens. zumal sich schon überall die flügge Brut der Grasmücken. 35 Griechenland. Juli vor 10 Uhr vormittags befanden wir uns wieder in den zwar kleinen. war jetzt nichts mehr zu hören. als er unsere Absicht erfuhr. Juli nachmittag. Der tatsächliche Abschluß der ganzen Reise erfolgte am 30. allein die griechische Militärwache duldete nicht einmal die Annäherung au die Umfassung des unbewohnten Schlosses. den wir je kennen lernten. wo uns ein 34 Jahre dort angestellter erklärte und uns sogar noch von dem Besuche des Botanikers diese Exkursion schloß sich des königlichen Parkes Gärtner aus Krain alles Spreitzenhofer und den Fundorten des zählen wußte. mit der „]\Iaria Theresia" mein lieber. So verbrachten wir dann im Hause und in der Gesellschaft des liebenswürdigsten Koriioten.III. einen höchst angenehmen Abend.-. Ammern und Würger herumtrieb. dann am 26. mit Rücksicht auf die Vergrößerung der merk auf die in der Lagune im Westen schien es mir von größter Sammlung zunächst das Augen- des Landes sich alljährlich ansammelnden . um die so erfolgreich begonnene Neuerforschung der seit langem vernachlässigten Kunde der Tierwelt dieses Teiles von Europa nach besten Kräften fortes sollte zusetzen. Bei der Weiterfahrt von Gasturi nach Hag.•3* . so daß wir genug Interessantes zu sammeln hatten. Damit waren aber auch die schönen Tage in Hellas für dieses Jahr vorbei und geraume Zeit vergehen. in Deka zu übernachten und am anderen Morgen vor Tagesanbruch gegen Süden weiterzufahren.. Nach kleinen Spaziergängen in der näheren Umgebung der Stadt fuhren wir am 24. kaiserlichen schön gelegenen Villa daselbst abzusteigen und seine Gäste zu sein. Seeschwalben und Strandläufern mangelte es nicht. Deka machten wir ganz zufällig die Bekanntschaft mit einem eben so eleganten als virtuosen Radfahrer. uns ohne viel Bedenken einlud.

auftritt. welcher für das manche Seltenheit gesammelt hatte und dessen Ratschläge uns waren. drossel. ja Wir bedauerten auch Wachteln.36 Ornis balcaiiica. Quaranta. um der in der Bucht von Potamo und Govino zu beol:)achten und zu sammeln. welche hier alljährlich zu jagen pflegen. daß es schnepfe. namentlich von Laubsängern. Ganze Körbe mit Waldschnepfen. da er das Terrain der ganzen Insel seit alles beim Museum schon so willkommen längerer Zeit genau kannte: es war der hier doiipelt Hauptmann i. Rotkehlchen. Insel Buchfinken. Braunellen. Januar zum dritten ]5eder Lagune von Korissia und am '2'2. mit verlangenden Blicken. Januar unternahm ich bloß eine kleine Bootfahrt im Hafen von Manduehio. deutlich erkannter Felsenschwalben. Zaunkönigen. m. Hier wie dort stießen wir überall auf ganze Trupps von Jägern und bis spät abends war des Knallens kein Ende. man Ehrensaehe betrachten. AVoliin wir aber auch unsere Schritte lenkten. daß keine einzige Waldauf Korfu einfällt. Enten und Singdrosseln. SchAvarzplättchen u. der In fanden wir zu unserer großen Befriedigung „Pension Julie" Alten und bald gesellte sich uns dort ein Herr zu. Nur einen in der Bucht fischenden Flußadler verfolgten wir Im niederen Gesträuch wimmelte es von überwinternden Klein- vögeln. Bündel von Waldschnepfen aus der Gegend von Butrinto (am Festlande) hingen gleiß- die sich stets weit nerisch an Deck. die I5ewohner für eine wenig mehr lieferte als vier Lachmöwen. Die Reisegesellscliaft setzte sicli diesmal. Ein kleiner Ausflug nach der vor Tage nach unserer Ankunft lenden Wintergäste: sehr. Wiesenpieper. P. verrieten. verließen wir Triest am 14. gegenüberliegenden Albanien stammend. dem Hafen gelegeneu vermittelte uns die Kenntnis der häufigsten 18. außer mir. Amseln. die Insel wieder verlasse. Grauammern. mit Ausnahme der Strecke von Brindisi bis Sta. Nach ziemlich angenehmer Fahrt. Januar an Bord des „Helios". nachmittags erreicht und hier die Weiterfahrt für eine unterbrochen. Bündel auf den Markt! daselbst wei- Täglich kamen schwere Misteldrosseln waren nie dabei. Bei dieser Fahrt ruderten wir auch an den eleganten Yachten der Engländer vorbei. um aucli in diesem Gel)ietc eine Übersicht über die Verbreitung der cliarakteristischesten Arten ewinnen. wie er hier zu dieser Jahreszeit so häuftig verließen wir alle Umgebung am am Yido gleich während unseres ganzen Aufenthaltes Zeugen der unablässigen Verfolgung unserer Singdrossel sein zu müssen. Die schönen Schwarzkopfmöwen hielten draußen auf offener See auf. Wintergäste zu richten und dann einige Teile des Peloponnes zu bereisen. daß hier der Jagdbetrieb vom Teile vollem in Gange war. und in Govino erzählte mir. während uns Leonis in Patras erwarten sollte. Januar die Stadt in der Richtung gegen Norden. ohne daß gerade irgend eine große Seltenheit unser Interesse hätte besonders erregen können. zum größten Polatzek. Sowohl am Meeresstrande wie in den landeinwärts gelegenen (_)livenwäldern herrschte reges Vogelleben. aus dem Kollektor Ludwig von Führer und dem altbewährten Johann Santarius zusammen. nach dem Norden der Insel gegen Kap Katharina. Auffallend erschienen mir einige Ringeltauben und ein Sehwarm a. überall vernahm man die Schießerei der auf Schnepfen und Singdrosseln ausgerückten Jäger. suche . wohl aber hie und da eine Wein- Bei heftigem Platzregen. Zwei größere Ausflüge folgten dann zu Wagen am 20. J. wurde Korfa Woche am 16. die Am 11'. Mit Munition und allem Nötigen reichlich versehen.

Hier sowohl als bei der Weiterfahrt am folgenden Morgen wurde der „Urano" wir auf fortwährend von einer Schar südlicher Silbermöwen und einigen Schwarzkopfmöwen umschwärmt. erreichen konnten. karstigen Hänge mit den Eichenjungbeständen weit mehr an hier vermeinte Hcreegovina viele Teile der an eine griechische Gegend. in kurzer Zeit eine für unsere Zwecke wie geschaffene. Unter Blitz und Donner stiegen wir wieder gegen Episkepsis hinan und gelangten um erst Mitternacht nach am Lloyddanipfer 23. denn die ganze Landschaft erinnerte durch ihre kahlen. Lifolge des Unwetters traf der Korfu gar nicht ein und wir wurden infolgedessen mit in sämtlichen Vorbereitungen zur Weiterreise leicht fertig. unansehnlichen Dörfchen vom Sau Salvator Episkepsis und von wegen Zeitmangels im Laufschritte nach der nördlichen Küste der Insel. Hier man gar nicht mehr auf Korfu zu weilen. ti'effliche Inhaber des Die notwendigen Anmeldungen und Vor- stellungen beim Konsulat und bei der Stadtpräfektur. nur in bedeutender Entfernung von uns Aviegten sich hunderte Pfeifenten auf den Wellen. aber nach kurzer Fahrt zwang ein gewaltiger Scirocco das Schift' in der Bucht von Levkimo (im Süden der Lisel) Anker zu werfen. zu welchen sich für eine halbe Stunde auch eine deutlich erkannte Dreizehenmöwe gesellte. Bei der Einfahrt in den Hafen von Patras erschienen sogleich eine und auch einige Leonis Menge Lach- Zwergmüwen beim Dampfer. JMissolonghi. Erst am 24. «37 Trotz häufiger Kegengüsse war Jic Luft so warm wie in einem Gewächshause und beim scharfen Marschieren benötigten wir unsere wärmeren Kleider niemals. dann das so wichtige Einwechseln des unbedingt nötigen Kleingeldes nahm einen so glatten Verlauf. als Längs des Küstensaumes zog ein großer Schwärm Dohlen und Saatkrähen dahin. Gleichsam rung ein als mächtiger Vorzeichen betrachtete ich Uhu aus es. aber zu sammeln gab es nur wenig. wälirond zwei Jäger mit einem Bündel Ringeltauben und sechs Reiherenten uns entgegenkamen. GriücheulaiKl. allerdings möbellose Behausung für 40 Drachmen monatlich Die erste gemietet zu Sie lag am Westrande von Missolonghi mit freier Aussicht auf daß später wiederholt einzelne Seevögel vom Balkon aus geschossen haben. aber des Morgens war das erste Geschäft die Wahl einer passenden Behausung. vormittags verließen dem uns von 1894 wohlbekannten „Urano" den Hafen der Hauptstadt. Riesige Fluge von Lerchen (alle drei bekannten Arten) und Finken trieben sich in den Weingärten umher und aus den Sumpfstellen scheuchten wir Bekassinen und Haarsclinepfen anf. Bussarde und Kornweihen zeigten sich ein paarmal. Die Düne erwies sich leider damals als ebenso vogelleer wie die Lagune selbst. Januar der Stadt zurück. Viel anstrengender (Pantokrator) nach war die Partie über das Gebirge westlich dem hochgelegenen. die Lagiinen. ])ie See ging noch immer sehr hoch und es gab wenige Reisende in froher Stimmung an Bord. obwohl diese sonst so idyllischen Gewässer gerade jetzt einen über- wältigenden Anblick lioten. daß in Kryoneri in der Dämme- den AVändcn des Varassovo über unsere Häupter der Phidariscbene zustrich. so . erwartete uns natürlich schon geraume Zeit und der Hotel „Patras" hieß uns freundlich willkommen. Der behäbige Polizeimajor war uns bei der Suche sehr behilflich und dank seiner Verbindungen hatten wir das Glück. daß wir schon am Nach- mittage desselben Tages nach Kryoneri überfahren und von dort mit der Balm unser Standquartier für längere Zeit.Iir. Nacht schliefen wir in dem einzigen Absteigequartier des Städtchens (im Apothekerhötel).

Tische und Stühle. charakteristischesten Die Möwen und See- Vertretern: der wären noch zwei Ichthyophagen zu erwähnen. Laubvögel. Während in den (Jlivenwäldern alles von überwinternden Gilsten. Grünlinge. damit sie besser ner. indem Buchfinken.hie und da der gedämpfte Schlag des Cettis Sängers zu hören. und von dem wir gleich in den ersten Stunden unserer Anwesenheit sieben Stück über den Häusern der Stadt kreisen sahen. Abgesehen davon? daß die oben erwähnten Wasser. Aber auch zu Fuß wurden fleißig Ausflüge unternommen. die hier ebenfalls nicht fehlten. Ein ganz anderes Bild bot wieder das Vogelleben am Strande.und Schwimmvögel dem Wellcnsaume entlang zogen. wurden. Januar angefangen begann für uns das Heim so wolm- lich als sich nur vorstellen kann. fröhlicliste man Jägcrleben. Diejenigen Punkte. wimmelte. besitzen in der Natürlich wird derungswürdige Geschicklichkeit. Schließlich meisten dienlich zeigten. mieteten Bettstellen. Obenan steht in dieser Beziehung der krausköpfige Pelikan. daß er bis zum heutigen Tage in der dortigen Gegend nistet. Ihm zunächst an Fischverbrauch stehen dann die Scharben. sorgten für Milch zum Frühstück — kurz jeder von uns war bis sjiät am Abend beschäftigt. dann namentlich gegen die Mündung und den Unterlauf des Phidarisflusses über Känurion hinaus. unser neues nur möglich zu gestalten. meistens aber noch viel seichter sind. In erster Linie sind es immer die Fischfresser. große zu sehen war.38 Ornis ^alcanica. Wir riclitcten uns also in dem aus drei Zimmern und einem Vorzimmer samt einer Küclie hestehenden ersten Stock des Gebäudes so gut es ging häuslich ein. So in der Richtung gegen Aetolikon. von dem wir -wußten. So ungesund auch die widerlich der Auldick der von Sumpf und Schlamm umgebeneu für den AVeidmann und sammeisten Fremden auch sein mag Häuser gewiß den melnden Ornitliologen gibt es nicht leicht ein vorzüglicheres Plätzchen zur Ausübung auf das in zahlloser Missolonghi ist. Vom 28. werden alle Boote ausschließlich mit Stoßstangen vorwärtsgetrieben. Avaren die Gegend des Salzmagazincs nördlich Badehütten östlich der Stadt Missolonghi. nämlich Eisvogel und Fischadler. hier die harte Jahreszeit zuzubringen. war im dichten Röhricht zu dieser Zeit alles still und ihr munteres Wesen nui. fast Diese langen Stangen laufen im Boden haften ohne Ausnahme Fischer. Da die Lagunen auf viele Kilometer Entfernung nirgends über 2 m tief. Nach und nach lernten wir fast alle Lagunenteile der näheren und weiteren Umgebung durch fortgesetzte Kahnfahrten kennen. Stieglitze. Wie erstaunte ich über den Mangel jeglicher Ruder in dieser Gegend. das Buchstäblich von der Haustlur an eröffneten wir oft Jagd Lage von die Menge versammelte Wassergeflügel. welche die riesige Masse der in den Lagunen vorhandenen Fische veranlaßt. zum Teile weit von Norden eingetroffen. zimmei'ten Stellagen. Baum. und am Ende die dortigen Handhabung derselben eine Bewohbewun- außerdem jede Luftströmung durch Hissen äußerst primitiver Segel ausgenützt. gab .und Haubenlerchen. in die dortigen und dazwischen liegenden Olivenwälder und Gärten. so — der Jagd auf Wasserwild. Gleich bei unserer ersten Kahnfahrt in der Michtung gegen Aetolikon lernten wir den Reichtum an gefiederten Wintergästen kennen. Meisen und Singdrosseln trieben. die unablässig nach Nahrung in die Dagegen gab herrlichste Zierde bildet aber unstreitig die unglaubliche Anzahl von schwalben der verschiedensten Rosenbauchmöwe und der Arten mit ihren es umso- geringe Tiefe tauchten. welche zur Beobachtung und zum Erbeuten dieser Herrlichkeiten sich und die am kaspisclien Seeschwallje. mehr Mittelsäger. bleiben. in drei Spitzen aus. vou welchen aber eigen- tümlicherweise hier bloß die gewöhnliche.

tiefen Felsrisses. fanden wir alle Verkaufsläden voll mit verschiedenen Enten. Einigemale wurden Steinhühner aufgetreten und Blaumeisen. dem an felsigen Stellen der Zippammer. war dann mehi'ere Kolkraben waren Führer leider nur der letztere erlegte eine Alpenbraunelle Vogel mit vieler Mühe die auffallendsten Bewohner des und einen Alpenmauerläufcr. die in mancher Hinsicht an die mitteleuropäische Heimat erinnert. griechischen Mittelbuntspecht. und konnte Santarius und Führer waren kei- inzwischen zur Auskuudschaftung auf den Varassovo gestiegeu. Februar mit der Bahn nach Kryoneri und von da auf den Varassovo. schon von weitem ihr Heil in der Flucht suchten. Nur die äußerst bösartigen Hirtenhunde werden in dieser Gegend. da des schönen Wetters wegen in diesen Tagen reiche Beute gemacht worden war. Rotkehlchen und Waldlaubvögel waren die Vertreter der Kleinvogelwelt. Oft gab es rauhe Bora mit Regen. Auch zwei Ruderenten (Erismatura leucocephala) gab es dabei. wir einen ebenso liebenswürdigen sigen Lehrer als Diamantis Soustas um die Konservierung zu bewältigen. nur mit Phlomis be- üppiger. aber ziemlich ausgedehnte Eichen- und Kasta nienwälder. hinansteigen. Einen zweitägigen Ausflug unternahmen wir am 3. immergrüner Strauchvegetation schüttere. Den zweiten Tag ließen wir uns im Kahn bis zur großen. Den ersten Tag verbrachte ich mit Leonis in der uns von 18'. verfallene Kapelle findet am Ausgange der Schlucht. woselbst unsere Waldschnepfe ein beschauliches. und dann zeigten sich die Höhen ringsum regelmäßig mit Neuschnee bedeckt. doch erreichbar. Leider war bei der einen nach griechischem Brauche die Brust zur Hälfte kahl gerupft. Zu solcher Zeit kommt dann die überwinternde Waldschnepfe zur Freude der zahlreichen Jagdfreunde in die Ebene herab. ein paar Steinadler. am unsere Flinten. Will man aber ihr ständiges Winterquartier kennen lernen. und endlich Überschreiten in Täler. hatten aber den Weg verfehlt und gelangten nach mehrstündiger. Die Menge der in der Umgebung von uns geschossenen Wasservögel war oft so sich ganz oben groß. um nach- zusehen. ob sich nicht ein leckeres Mahl finden ließe.t4 her bekannten Schlucht. Man nach gelangt wachsenen Hänge zunächst ausgefüllt sind. südwärts gelegenen Hauptschlucht rudern und erstiegen in derselben in 2 Y« Stunden den Gipfel des merkwürdigen Berges. ungestörtes Dasein während der rauhen Jahreszeit Außer führt. gelehrigen Schüler in gefunden.30 III. lebensgefährlicher Kletterei erst bei vorgeschrittener Dämö merung nach Kryoneri zurück. nicht nur lästig. dann muß man ziemlich hoch den Arakynthos (Zygos) kleine und mittlere (gewöhnliche) Bekassinen auf. zwei alte Bartgeier. ihr man begegnet hier verschiedenen Meisenarten und dem Baumkleiber. t'ilr Da wiegten sich häufigsten stets die Rohrweihe in der Luft. Derselbe dem stand Bald hatten in Missolonghi ansäs- uns während unseres . daß wir alle zugreifen mußten. der vorsichtigste aus dieser Gruppe blieb aber stets der Kiebitzregenpfeifer. da scheuchte der Tritt überall während die großen Brachschnepfen Große Schwärme von Alpenstrandläufern wechselten mit kleinen Flügen von Steinwälzern. Eine kleine. um den Appetit der Kauflustigen mehr zu reizen. es am Ufergelände stets und Ziele reichliche Weihen verschiedener Arten. Gricclienlaiifl. und sammelte eine Reihe bereits zu so früher Zeit in Blüte stehender Phanero- Leider hatte ich mit dem Bonelliadler ausgesprochenes Pech nen dieser herrlichen Raubvögel erlangen. in mit die der baumlosen. Eine Menge Aasgeier. Goldregenpfeifer mit See und Sandregenpfeifern al). beobachtete hier die Paarung des Bonelliadlers gamen. sondern auch geradezu gefährlich. Abends nach Missolonghi zurückgekehrt. Kicht immer entsprach die Witterung der südlichen Lage.

Gegen Abend lagen wir alle und es wurde Haufen von Salzkräutern und Rohrmanches dabei erbeutet. Eine zweite größere Exkursion unternahmen wir im Boot nach den westlich gelegenen Lagunen und Dünen bis Tholi in der Nähe vom Kap Skropha. Von Wasserläufern ließ sich bloß der Rotschenkel und der helle (Glutt) sehen. Auf der nun folgenden Kahnfahrt gelangten wir in eine gegen den Acheloos sich hinziehende seichte Seitenbucht. Außerdem blitzte und donnerte es heftig. und Zwergseeschwalbe eifrig tischend sich mit solcher Gewalt daß das Wasser meterhoch aufspritzte. durchs Los bestimmt. und in zwei Booten verteilt. Die reizenden Vögel mit ihrem eigentümlich weichen Fluge zogen in größeren und kleineren Scharen bald da-. den (iolf von Prokopanisto. handene Speisehaus aufsuchten. versammelten \'ir uns in der Rohrhütte bei den sehr gastfreundlichen armen Hirten. aus Fischen und den von uns enthäuteten Körpern der Enten und anderer Vögel bestehende Mahl bereiteten. sclnvarzköpfige Sänger und Scliwarzplättchen. dichtbewachsenen Düne erwärmten wir uns bald. bis 17. von kräftigen Ai'men „gestoßen". welche ein eisiger Nordwind recht unangenehm gestaltete. welchen scheuchten von immer die Pfeifsende von Enten und Sägern enten die Hauptmasse bildeten. aber eine Schar von etwa vierzig überwinternden LöfFelreihern setzte uns in Erstaunen. bald dorthin. daß wir nicht das einzige im Städtchen vortut nach Sarajevo. durchschnitten wir Buchstäblich taurasch. der Bruder des Apothekers.'j lialcauiiii. Amseln. und Tat zur Seite und auch in späteren Jahren sandte er den Balg manch seltener Art. als am 1*. scliwarzlialsige und kleine Lapipcntaucher fanden sich hier und zwischen dem fiisch hervorsprießenden Grase auf den sonst nur von Salz- bewachsenen flachen Laguneninseln trieben kräutern sich Cistensänger und Wiesen- pieper umher. Auch große. von welcher sich fünf Pelikane erhoben. Februar der Himmel nach längerem Unwetter sich geklärt und die ]5ora nachgelassen hatte.40 ()riii. in die Halb erstarrt betraten wir sjiät abends unser Standquartier. Die Zeit drängte zur Rückfahrt nach Missolonghi. weil wir bisher bloß den grauen und den großen Silberreiher hier kennen gelernt hatten. Vom 12. eine nur mit dem Kahne erreichbare Luderhütte auf einer Schutthalde des Varassovo. leider aber kein einziger von den zu dieser Jahreszeit prachtvoll gefärbten großen Kormoranen. Nachdem zum Schlüsse noch vier Schlageisen für umherstreifende Scliakale (^leider erfolglos) aufgestellt worden wai'en. Als Führer hatte sich uns ein äußerst intelligenter junger Mann namens Petros. Außerdem war dies der Lieblingsplatz einer beträchtlichen Anzahl überwinternder Avosettsäbler. welche genau so wie die Fluß- Lagune hinter großen so stürzten. dann Waldschnepfen und Bekassinen stellten wir hier fest. stengeln auf Ansitz Am meisten beschäftigten uns daljci die kaspischen Sceschwalben. nach allen Regeln präpariert und etikettiert. vor welcher wir ein großes Stück eines im Sumpf erstickten Ochsen ausgelegt hatten. Februar bezog je einer von uns. angeschlossen. wir hier auf. Ein prächtiger Morgen ließ uns bald alle Unbill vergessen und beim emsigen Durchstreifen der nahen. während die markanteste Erscheinung zweifellos die Brandenten waren. waren aber nirgends zu überlisten. sondern uns selbst das einfache. an unser InstiSehr oft kam es vor. wo wir in der Nacht trotz unserer warmen Kleidung tüchtig froren. a-anzcu Aufenthaltes mit Rat Fabelhaft billig Avar dazu der starke Rezinatwein dieser Gegend und alle hatten sich mit der Zeit an den Terpentinbeisatz gewöhnt. welche in langen Ketten zu dreißig und mehr gegen Westen zogen. Merkwürdigerweise zogen samt- . deren Kehlsäcke zum Zeichen der beginnenden Paarungszeit bereits blutrot leuchteten.

die Straßen. Linien bis zu fünfzehn vorbeiziehende große welche sich beim nächsten Morgengrauen Kormorane waren zeigten. zu Besuch hergekommen. nach Agrinion. Erregung unter der Bevölkerung zu bemerken gewesen. Dagegen erbeutete er unmittelbar bei Kryoneri mehrere Acceiifor collaris und das Männchen eines überwin- Auf kurze ternden Schlangenadlerpaares. Die gesamte Bevölkerung schien durch die Aussicht auf einen bevorstehenden Feldzug mit den verhaßten Osmanen in eine Art Freudentaumel versetzt worden zu sein und auch uns forderte man auf der Straße wiederholt auf. weshalb eine Menge Fehlschüsse unvermeidlich war.-::. welchen man Musik zog durch auf Kreta hervor. Wir aber bereiteten eine mehrtägige Segelbootfahrt längs der Küste bis Petalä vor. Während Führer und Santarius auf den die Horstplätze überragenden Felsen auf das eifrigste fortgesetzt. überall hörte = Hoch-) Rufen. felsigen Lisel angelegt und im Boot übernachtet. leckeren jMalile teilnalnnslos vorbei. erlag er wie so viele den ausgestandenen Kriegsstrapazen. um womöglich einen der beiden BonelliAthener adler abzuschießen. beschlossen wir ein gemeinsames Vorgehen in der Felsschlucht uaiie von Kryoneri..". Den Georg man größten Jubel rief aber das Eingreifen der griechischen Flotte unter Prinz in die Ereignisse das Plätze. wobei bloß uns längstbekannte Vogelarten zur Beobachtung kamen. stieg ich die Sohle der Schlucht empor. namentlich oft die nächtliche Buhe und Euzonen. alljanesische Jäger. die Vogelgestalten. Das richtige Abschätzen der Entfernung wurde durch die riesigen Wände und Felsmassen sowie eröffnet die dazwischen liegenden Schluchten sehr erschwert. der Sohn des Präparators des Museums. Fuß mit ihren Kugclgewehren wir einsahen. um wenigstens ein paar Weißkopfgeier zu erhalten. Einzeln und in an einer kleinen. wir hätten für unser Museum schon genug Vogelbälge gesammelt und sollten lieber dazu noch einige Bälge von gefallenen Feinden beifügen. Prozessionen bewegten sich über die größeren — kurz die Begeisterung mit Fahnen und brennenden Kerzen „Z-r. von zwei erfahrenen Seeleuten geleitet. große Kaubvügcl an liclic dem Kolkraben taten sich sichtigen Gleichzeitig 4L Grifchciilaii. Zeit war auch Stavros Strimmeneas.(spr. die Jagd jetzt lieber einzustellen und mit als Freiwillige ins Feld zu ziehen. von wo der Weitermarsch nach Arta Auch unser wackerer Petros hatte sich verabschiedet und war eingerückt. In diesen Tagen zog sich wie dunkles Gewölk am Horizont jenes politische Ge- zusammen. um die und dauerte Geier von unten begrüßen zu können. Ein größeres . Sito folgte kannte keine Grenzen.türkischen War schon seit einiger Zeit eine gewisse Feldzuges zur Entladung kommen sollte. bis wir zwei der gewaltigen Vögel zur Strecke gebracht hatten. brachte uns am 22. deren Bewohner sämtlich von . Februar außerhalb der Lagunen von Turlida bis zur westlichen Küste unweit des felsigen Es wurde Oxiä.l. Das gelang ihm aber ebensowenig wie uns. so steigerte sich dieselbe jetzt immer mehr und mehr.Kaik". wurden natürlich Da die kleineren Ausflüge in die Umgebung tagtäglich daß die Luderhütte keinen Erfolg verhieß. witter Wie wir später erfuhren.III. erfolgte. Die Zeitungen wurden mit einer wahren Gier verschlungen. faßten. Es dauerte eine Weile. welches wenige Wochen später in Gestalt des griechisch. nur die sonst so vortaglich daran gütlicl). türkenfeindliche Umzüge mit Trommeln und Pfeifen in Missolonghi und Patras störten zahlreiche Militärzüge brachten Truppen. Zunächst ruderten wir alle vier nach dem nahen Oxid in einer kleinen mitgeführten Barke. Um 10 Uhr wurde das Feuer über eine Stunde. bis wir einiger armseliger Hirtenhütten ansichtig wurden. Sie sagten.

Februar setzten wir dann die Fahrt im Segelboot fort. Ein mehrstündiger Aufstieg und Rundgang auf den Ilühen des unwegsamen. eine wahre Hünengestalt mit einem Kopfe von antiker Schönheit. und auch der gefüllte Becher kreiste diesmal öfter als sonst. sich samt seinem weißen Hunde aber nur wenige einer. trieben etAva die Hälfte der Insel sorgfältig ab und brachten drei Schakale gegen ixnsere Stände. der dritte aber kam genau auf mich zu. Die Raubtiere durchschAvimmen dann die seichte Lagune und räumen unter den Lämmern nächtlicherAveise arg auf. Auch jetzt erfreute mich der Reichtum an mannigfaltigem Wassergeflügel daselbst und gerne lenkten wir unser Boot an die gegen Osten gelegene Laudungsstelle von Petala. Man kann sich denkeu. aus welclien der Kuf des und der melodische Pfiff der Blaumerle sieh vernehmen ließ. Zwei Schüsse Avarfen den alten Räul)er zu Boden. Wer besehreibt mein Entzücken. und wohl genährter Führer zu dienen. Ithaka und von denen . Bonelliadler und Bartgeier ihre majestätischen Kreise über der kreisrunden. Besser Von einem Dutzend hier horstender Weißkopfgeier waren die Raubvögel vertreten. Diese übersiedeln von der nahen Küste Akarnaniens sogleich nach Petalä. erlegte Führer ein sehr altes Exemplar. und Dohlen flogen die Felsen entlang. und uns zu Ehren Avurde in ihrer Niederlassang ein feistes Lamm am Spieße gebraten und uns davon verabreicht. dann aber gelungenen Erlegung des alten Adlerweibchens und des darautfolgenden Ausnehmcns des frischen Geleges durch Santarius im speziellen Teil.oder Bonelliadlers Um Wiederholungen zu vermeiden. selten von Fremden besuchten Eilandes lieferte eine Anzahl in vollster Blüte stehender GeAvächse. eines der verhaßten Raubtiere Aveniger auf der Insel zu Avissen. mich zu einem nahen besetzten Adlerhorste zu führen. welche die Insel Petalä vom Festlande trennt und wo Lord Lilford im Jahre 1858 so erfolgreich gejagt hatte. von ihren großen Hunden unterstützt. Avomöglieli im März die Jagd nochmals zu Aviedcrholeu. Eine reichliche und kräftige Fischsuppe stärkte uns nach den Strajiazen des Tages an Bord unseres Schiffleins. Der erste Schakal hielt sich knapp an den felsigen Strand und entkam unbeschossen.»iedoren Leuten Abschied mit doiu Versprechen. in welch fröhlicher Stimmung wir befand! Mahl im Kielräume des Segelbootes einnahmen. spät abends unser einfaches mit dem übelbeleumundeten Rezinatwein . aber Aveit außer Schußweite in einem tnrmähnlichen Felsen. Die Hirten Avaren sehr befriedigt. an eine KrateröfFnung erinnernden Bucht iu der Mitte der Insel. der zweite verklüftete sich vor unseren Blicken. Am folgenden Tage folgten wir einer Einladung des Oljcrhauptes und Ältesten der sämtlichen über Winter hier weilenden Hirten. erbot sich nach kurzei' Anfrage. Nach einigem Lavieren gelangte dann das Boot in jene seichte Lagune. der hier seine Herden weidete. Wahrnehmungen über uns trllgor als das dortige Vogellcbcn.und Riedgeläude am Unterlaufe dieses Flusses mit dessen gewiß sehr reicher Tierwelt zu werfen. als ich mich nach wenig mehr als halbstündiger Wanderung unter der Behausung des seltenen Habichts. Ein barhäuptiger Viaehe.staiuiiitcn liursche. Fclscntauben Felsenkleibers Avobei M'ir die Mündung des Aeheloos passierten. Erst am 2(). nicht ohne sehnsüchtige Blicke auf das Aveithin sichtltare Au. Sämtliche Hirten. Avelchen er beim Abfangen noch tüchtig durch die Ledergamaschen biß. aber sclnvankend und rollend gelangte er noch bis zum Stande Führers. Februar vormittags nahmen Avir von den l. Zeitlich morgens am 24. ferner zogen je ein Paar Seeadler.43 Oniis liak-aiiica. um auf Schakale zu jagen. verAveise ich auch hierbei auf die Schilderung der zuerst mißglückten. Avenn daselbst die Hirten mit ihren Herden das Winterquartier bezogen haben. ein ziemlich bei'eit erklärte.

Je zweimalige Besuche der Gewässer um den Leuchtturm Hag. deshall) gemieden. März war zum ersten Male die Wärme des Südens deutlich fühlbar und dann kamen auch die empfindlicheren Raubvögel: der ägyptische Schmutzgeier und in ganzen Schwärmen die im Lande so weit und überall gerne geduldeten „y. von den Bewohnern (J absiclitlich entfachten Rohrbrände am unteren Aclieloos anzusehen. dort ausgesetzter Esel zu sehen war. wobei die Erbeutung eines Kranichs unweit Bochori obenan steht. die gewöhnlich unter dem Namen Kurtsolares (früher Echinades) zusammengefaßt zu werden pflegen. größeren Ausflügen. unsere Sammlungen zu vergrößern und zu vervollständigen. wie schon erwähnt. welches an den Präparier. wie ich später erfuhr. Die meiste Beute lieferten aber immer die Fahrten nach der Bucht von Prokopanisto. sowie jenem östlich von Makri dem nördlich von Samothi gelegenen kleinen befindliclien. Dr. die Rötelfalken. Auf dieser Rückfahrt hatten wir zum ersten Male Gelegenheit. war es interessant. Ein junger. Bakes. daß wir nach äußerst rascher Fahrt schon um Uhr abends in Missolonghi wieder anlangten. insbesondere der stets scliwer eriangbaren Raubmeerschwalbe und des uns schier unerreichbaren Fischadlers. dann den nach und nach einlangenden Zugvögeln. Dieselben wuchsen nach und nach derart an. Nieder. der uns die besten Jagd platze verriet. in Wien studierender Medizinei'. Er hatte in kurzer Zeit das Konservieren der Bälge so gut von Santarius erlernt. wo die verbreiteten . Er begleitete uns auf allen Ausflügen und half nach besten Kräften mit. Eine sehr günstige Brise trieb das Boot rasch \vcstwärts an einer großen Zahl von unbewolmten Eilanden vorbei. Hier brütet in riesiger Menge die gelbrudrige Silbermöwe. einen der großartigen. aber am 24. bald nach unserer Abreise gestorben. welche im naclifolgcnden ausführlicher zu dern sein werden. Für die ganze Dauer des März vergrößerte sich unsere Gesellschaft um eine Person. Manchmal war es empfindlich kalt und dann erblickte man des Morgens die höchsten Lagen der Umgebung immer mit frischem Schnee bedeckt.". Sosti und der Gegend von Känurion galten der Jagd auf Seescliwalbcn. namentlich auf Eiland. Nieder. daß die Stöße der getrockneten Pflanzen und die Reihen der fertiggestellten Bälge die sämtlichen Stellagen des Mittelzimmers unserer Behausung füllten. welcher als lebhafter Naturfreund wiedei'holt interessante Sendungen von Naturalien aller Art aus der Umgebung von Missolonghi an verschiedene Museen gelangen ließ. Ein drittes wurde von den Möwen. Zur Zeit unserer Anwesenheit lebte der öfters vor allem der Lehrer hochbetagte Greis noch. hatte sich freiwillig uns angeschlossen. 4b ririeclunilanrl. welche sich schon jetzt an den Brutplätzen zu sammeln schienen. Gewitterwolken Rauch am fernen Horizonte. ist einer der Söhne des zur Zeit König Ottos aus Bayern eingewanderten Mediziners. in späteren Jahren unser sowie das Athener Universitätsmuseum ihm eine ganze Anzahl von durchaus erstklassigen Vogelbälgen verdanken. der Apotheker mit seiner liebenswürdigen Tochter und Dr. Dr.und Rasttagen gleich häufte sich der massenhafte von bekannten Persönlichkeiten Missolonghis besucht wurde.tpcy. Die Witterung blieb den Monat über noch recht unbeständig.III. ein beliebter Arzt des Städtchens. weil darauf als Kuhestöror ein einsamer. wo es die größte Anzahl von Enten auch zu dieser Jahreszeit gab. med. daß. Außer drei ist aber. uns verläßliche Bootsleute verschaffte und überhaupt an unserer ganzen Tätigkeit den lebhaftesten Anteil nahm. Herr Soustas war es. Auch Naclimittag war der Wind für uns so günstig. Zu diesen gehörte Diamantis Soustas.tvs-'. Es entstand hier ein kleines Museum. auf kleineren Touren in der näheren schil- Umgebung im Laufe des März das allmähliche Anwachsen der gefiederten Frühjalirsboten zu beobachten.

Die Kriegserklärung war schon damals jede Woche zu gewärtigen und ganze Berge von griechischen Zeitungen brachten die Züge. schwierige und aufregende Jagd auf große Brachsclinepfen und große Edelreiher unsere ganze List und Schießfertigkeit beanspruchte und wo es uns auch einmal zur allgemeinen Befriedigung gelang. Gerne sei hier hervorgehoben. Damwild anzutreffen. welche wegen ihrer Entlegenheit nur selten von Archäologen besucht werden. Am Rande des offenen Wassers dagegen ruliten jetzt in großer Zahl aus dem Süden angekommene Zwergkormoranc. Sicherheit darü)_>er zu erlangen. den krausköpfigen Pelikan. kal. Von hier aus gab es am anderen Morgen eine ziendich umständliche Kahnfahrt durch die versumpfte Lagune nach den mit hohem Buscliwerk bewachsenen Hängen der akarnanischen Küste. März war der Beginn der strengen griechischen Fastenzeit. indem mit einem Schlage alle daraus verschwanden und auch keinerlei Wassergctlligel mehr auf den Markt gebracht wurde. am bis meisten einige Scharen von überwinternden Kalanderlerchen auf. Der Ki'iegsrummel war inzwischen fortwidirend im Steigen begriffen. sternis in einer ärmlichen. nach dem unangenehmen Herumtappen froh. mit einem wohlgezielten Kugelschusse die mächtigste aller an- wesenden Vogelgestalten. zur Strecke zu bringen. bestünde. gehalten wurde. Unsere freundlichen Gastgeber besaßen unter einem Glassturz ein schön erhaltenes Exemplar der Schwarzkopfmöwe. aber leeren Taschen und Mägen umherspazieren und auch die Mobilmachung immer neuer Bataillone nahm ihren Fortgang. Der Hauptzweck dieser Reise war. abgesehen von vier hochgemachten Waldschnepfen. falls viel Cettis . wie gesagt. Auch am 4. noch von Schrader sen. Er bedeutete für uns eine wesentliche Fleischspeisen Änderung unseres Speisezettels. die derzeit bloß von einer Masse Sänger bewohnt zu sein schienen. daß die Leute willig und geradezu mit Begeib sterung der Fahne folgten. daß die meiste Aussicht. Der 8. Genaue Erkundigungen ergaben hier. obwohl die Treiber anscheinend ihr möglichstes leisteten. von Hunderten auf jeder Station sehnsüchtig erwartet. Damwild gibt. aber durchaus Wir waren alle unbekannter Gegend l)ei völliger Finsauber gehaltenen Rohrhütte bei Fischern in Unterkunft zu finden. Li der durchwanderten Ebene fielen mir ist. deren erste am 2. ob es in Akar- nanien derzeit wirklich noch Museum unser zu erbeuten. Kleinvögel waren in der äußerst üppigen Vegetation recht viele zu sehen.44 Oniis biilcaiiii'a. welche auf den Landkarten mit Von Mittag dem Namen Chalkitsa bezeichnet nach Einbruch völliger Finsternis dauerte der Marsch vorbei an jenen gewaltigen. nichts zum Vorschein. jeden- mehr als in dem Rohrwust der Lagunen. eine Gegend. auf welche englische Offiziere hier öfters jagen sollen. „Oniaden" genannten antiken Mauerresten. und wenn irgend möglich ein Stück für Wir fuhren über Aetolikon durch die fruchtbare Ebene um wo bei Verwandten des Apothekers abgestiegen und Mittagsrast Der Acheloos war bedeutend angeschwollen und tags vorher war mitten im Orte ein Mädchen beim Wäschewaschen ertrunken. Trotz dieser unruhigen Zeiten führten wir. Die Garnison von Missolonghi wurde binnen wenigen Wochen öfters zum Scheibenschießen kommandiert als sonst während einiger Jahre. März gemeinschaftlich auf zwei Wagen unter Leitung des mehr- erwähnten Apothekers angetreten wurde. in den Schluchten ostwärts der Lagunen von Petalä Neochori bis Katochi. auch größere Touren aus. Zwei Triebe daselbst brachten außer einem Fuchs oder Schawelchen Leonis pardonnierte. überall sah man Landstreicher und arbeitsscheues Gelichter als Freiwillige mit gespickten Patronengürteln. März verlief der erste Trieb auf dem Rücken des nur von schütteren Eichen bestockten Chalkitsaberges ganz resultatlos. konserviert.

) Grieclieiilaml.III. von welchen iünf. Demnach war aber auch die Tierwelt eine mannigfaltige und reiche. wo der berüchtigte Diplomat Ignatiev soll. Von anderer Seite erfolgte die Annahme. März. da es hier nur mehr sehr wenig Damhirsche gibt. und v. tuung. Die Hoffnung. ließ mich aber nicht ruhen und ich wollte versuchen. Auch der letzte Jagdtag verlief ganz ohne Resultat. eines der vielen am Sumpfrande sich Timhcrtreibenden Ferkel zu schießen. In den blauen Lüften tummelten sich hingegen Adler und (jeier in beträchtlicher Zahl. Überhaupt heirsclite nicht die 4. da wir seit dem frühen Morgen jeglicher Nahrung entbehrten und von unserem Anführer für nichts A-orgesorgt worden war. rief dies wieder bei den übrigen Jagdteil- Deshalb war es mir eine besondere Genug- nehmern lebhaften Widerspruch hervor. wurde uns die ganze Lust am Beobachten und Sammeln durch ein immer heftigeres Bedürfnis nach Speise und Trank verleidet. die hier ganz gewöhnlich war. daß es sich hier um die bei see zu. nach einer äußerst stürmischen Nacht bei bedeutender Kälte die Rückreise nach Missolonghi antreten. doch noch ein Stück Damwild zu erlangen. Die lange Wanderung führte durch üppige Auwälder. darunter zwei kapitale Böcke. Dann aber hieß es eiligst aufbrechen. als endlich ein Fischer uns in seine Pfahlbanhütte einlud und uns eine tüchtige Portion Fische nach einigem Warten vorsetzte. mit der Jagd für heute vor- vor Jahren ein sehr schönes Stück gestreckt haben und wir wanderten gegen Osten den Tri]>tolakoslagunen und speziell dem MarkutsaObwohl hier ein außerordentlicher Reichtum an Wasserwild war und gegen Abend sich ein lebhafter Entenstrich entwickelte. in schlechten Witzen über die Unmöglichkeit tigen Vorkommens von Damwild überboten. Spät am 7. um noch ein anderes Jagdterrain westlich von Podolovitsa am selben Tage zu erreichen. Ich hatte große Lust. Leider waren die Stände sehr schlecht gewählt vor und das Wild erstieg im rechten Winkel abbiegend im langsamen Tempo die uns gegen- überliegende Berglehne. riclitigc Stimmung tür eine erfolgreiche Während sich Dr. daß das Damwild in früheren Jahrhunderten im Lande eingebürgert worden sei. merkwürdig gewundene Schluchten mit mehr Vegetation. des dor- am Hange einer ziemlich dicht verwachsenen Schlucht den Treibern sieben Stück der so sehr bezweifelten „ttaztiovi" flüchtig wurden. als man sonst in Griechenland zu finden gewohnt ist. sowohl mir als auch Santarius in der Talsohle deutlich zu Gesicht kamen. . Auch in der Umgebung von Karawassara am (4olf von Arta sollen sich nur mehr wenige Reste eines einst reichen Standes aufhalten und bald wird das Schicksal dieses schönen Wildes in Griechenland besiegelt sein. Zum ersten Male machte ich hier Bekanntschaft mit der mazedonischen Schwanzmeise. Die ganze Nacht stürmte und wetterte es. am Nachmittage langten wir in Podolovitsa an und konnten erst tagsdarauf. F. B. ob dies nicht mit geringeren Auslagen und mit mehr Aussicht auf Erfolg von dem jenen Jagdgründen unfern gelegenen Küstenorte Astakos ans zu erreichen wäre. Jedoch sind mir keinerlei stichhältige Beweise dafür bekannt und es kann mindestens ebensogut angenommen werden. In einer einsam gelegenen Ilirtenbehausung wurde übernachtet und zum Frühstück erhielten wir fette Büflfelmilch. so daß im Schilfe sogar noch zwei überwinternde Lusclniola melanopogon geschossen werden kounten. aber am Morgen besserte sich die Witterung zusehends. spärlichen Reste einer ehemals viel größeren Verbreitung auf der Balkanhalbinsel handelt. daß im zweiten Triebe Jagd. Damit war es wenigstens in dieser Gegend.

denn es soll nach übereinstimmenden Meldungen dort eine Menge Hallunken gegeben haben. des wichtigsten dortigen Handelsartikels. da der Wind nichts weniger als günstig und nur mit Mühe der kleine Hafen Hagios Pantelemonos an der akarnanischen eine Folge des iinheilvollen Kriegsrummels! eingestellt. so daß von der Ich benützte diese langweilige offenen See nichts als Gischt und Nebel sichtbar war. nämlich 100 Drachmen. uns zunächst nach Petalä und dann nach Samos auf Kephalonia zu befördern. Um Mitternacht verließen Avir Petalä und segelten westwärts Kephalonia zu. kamen ziemlich spät aus Ende der Bucht von Prokopanisto und infolge günstigen Windes schon um die Mittagszeit des lo. März — fiel uns wirklich schwer. ich auf riesige. die in jedem Hafen herumlungert. s ie nach Petala mitzunehmen. Das Oberhaupt der dortigen vlachischen Hirten begrüßte uns auf das freundlichste und ordnete sogleich ein Treiben auf Schakale au. zweifellos aus dem Altertunie stammende Mauerreste mit drei deutlich erkennbaren Türmen. gerade jetzt ärger als je verhaßter Fremder in große Erregung und der Unwille gab sich in Mienen uud Gebärden so deutlich zu erkennen. Li Samos trennte sich unsere Gesellschaft. Es war nur eine alte Fee im Trieb. welche sowohl von Dr. Die ganze Nacht und den folgenden Tag brauste ein mächtiger Südwind. Girlitze und Johannisbuntspechte schoß und auch einen jüngst verAm Südrande der Bucht traf endeten Weißkopfgeier fand und zur Barke schleppte. der uns leicht hätte verderblich werden können und der auch die folgenden Tage und Nächte ununterbrochen anhielt. abgenommen hatten.46 Onii. März zum Molo des ward uns aber ein sehr unfreundlicher Empfang zuteil. in der betreffeuden Gegend von gefähilichen Wegelagerern geradezu da es sein könne. während ich nebst Leonis und Santarius zu Wagen nach dem . So blieb nichts übrig als Küste zu erreichen war. B. tödlich getrotten. Das war aber leichter gesagt als ausgeführt. aber dennoch erst von den nachsetzenden scharfen Während der Jagd erschien unweit unserer Wolfshunden zustande gebracht wurde. Die müßige Menge. alles wimmle und er selbst sogar hier in der kStadt seines Lebens nicht sieher sei hiihsch gelegenen Astakos. geriet durch das Erscheinen so vieler. Es war aber hiezu auch schon die höchste Zeit.s balcanica.li wir uns naeli sorgfältiger Verproviantierung neuerdings am 12. Älärz nachmittags ein. daß von einer Jagd gar keine Rede sich veranlaßt sah. daß uns der herbeigeeilte Polizeichef so schnell als möglich in ein befreundetes Haus in Sicherheit zu bringen Er setzte uns dort auseinander. gewiß derselbe Vogel. Pause zu einem mehrstündigen Rundgang in den benachlmrten Vorbergen. Auf der Außenseite sind die Steinblöcke unbehauen. Als zeitlich morgens den iinheimlichen Platz verließen. baten zwei Hirten. liier — Sogar die Gerichte hatten nun ihre Tätigkeit nachzugehen und alle Gedanken an das schöne Uamwild endgültig fallen zu lassen. denn nach unheimlicher Stille und drückender Schwüle erhob sich ein Südsturm von elementarer Gewalt. Unter unzweideutigen Drohungen und lauten Schimpfworten des Pöbels bestiegen wir clie Segelbarke mit der Weisung. welche Bitte natürlich ö^ Auf Petala war man über unsere Ankunft sehr . Ungetahrlich waren diese Spaziergänge allerdings nicht. Hier befinden sich die Magazine zur Aufspeicherung der in Menge gesammelten Eichenknoppern. die zu ihrer persönlichen Sicherheit unter Gendarmeriebedeckung erschienen gerne erfüllt wurde waren. den wir schon bei unserem Stände ein prachtvoller Bartgeier ersten Besuche der Insel gesehen hatten. Um /oö Uhr früh fuhren wir an der Südspitze von Ithaka (Kap Hagios Andreas) vorbei und eine Stunde später wurde in Samos gelandet. schifften l~)oiunac.erfreut. Der Abschied von den liiedereu Leuten hier armen Hirten wir endlich ihr ganzes am 15. wo ich Blauuud Trauermeisen. die tagszuvor Vermögen. als auch von F.

In erster Linie beleben sie Tannen-. welches seit vielen Wochen nur das Graugrün der Olivenwälder zu sehen zur Besteigung des Gebirges. weshalb meinen Begleitern nichts übrig blieb. in 80 Nonnen beisammen zu finden. walzenförmige Stämme gehören bei dieser Tanne zu den Seltenheiten. indem diese Vögel in dem dichten Gezweig der Zypressen daselbst Schutz suchten. Ein nachmittags unternommener mehrstündiger Rundgang durch die über Rücken und Schluchten weithin sich ausdehnenden Tannenbestände lehrte mich. Besonders streng nehmen es die Leute mit dem Forstdienst aber scheinbar nicht. welches die meisten Besucher des höchsten Berges dieser und auch der sämtlichen jonischen Inseln. dem reizend gelegenen Blockliause. krummliolzartig am Boden liegen. . an den frischgrünen W^ipfeln der kcphalonischen Tannen! Noch zwei Stunden und wir standen mitten im Walde vor der „Casa inglese" oder. nen und Salat. sobald sich das Wetter gebes- sert hatte. oft in fünf bis sechs Teile auslaufende Bäume. Rotkehlchen und einige Paare Eichelheher. zeigten sie weithin alle Abstufungen in Gelb und Braun. vorlieb merkwürdigen Kloster. machte Kloster führenden Allee hatte der riesige grimmige Kälte fühlbar. welche m^an hoch „häufelt". Gegen Morgen verspürten wir ein leichtes Erdbeben. Gerade. die Flucht ergriö". Finken. Während dem Monastir war nicht viel zu sehen. so erklärte uns die sehr lebhafte Oberin. sich eine Nur mußten wir mit der strengen zu benützen pflegen. in welchen die Reben.III. weil es fast immer man die Bestände der berühmten kcphalonischen Tanne in der Fahrt nach regnete.. Inneren von Kephalonia. Samos ein. wie auf dem Schilde zu lesen während ist: iXAGMOil AAilKHi. um gewohnt war. dem großen Monastir Hagios Gerasinios fuhr. Der Wind hatte nachgelassen und als Frühlingsboten begrüßten wir einige am Durchzug befindliche graue Steinschmätzer. wo man eben mit der Haue daselbst beschäftigt war. welches Monate Mai bis Oktober von einer kleinen Militärabteilung zur Bewachung der Tannenbestände bezogen wird. und zwar nacli sollten die 47 Griecliciilaiid. wie die Flecken auf einer Giraffenhaut. Boh Kecht sonderbar erscheint es dem Fremden in diesem dem einen Flügel gegen 100 Mönche und in dem anderen nehmen. aber. Alle Hänge rings um Hagios Gerasimos sind zur Anlage von Weingärten ausgenützt und jetzt. Auf In der zum die Straße sich bergan emporschlängelte. einer Heckenrose und baumartigem Weißdorn (in etwas höherer Lage) kein anderes Laubholz wahrzunehmen war. Kohl- und Blaumeisen. Dampfer nach JVIissolonghi zurückkehren. Bald nachdem der zu unserer Begleitung herbeigeholte Gendarm und Forstaufseher anlangte. Sperlinge und Ammern zusammengetrieben. Sturm eine Menge Körnerfresser: Grünlinge. Spechte schienen vollkommen zu fehlen. sondern war von der liegierung zum übrigen mit einem griechischen Dieser Dampfer traf aber niemals in Truppentransport nach Arta benützt worden. erfolgte der Aufbruch Anfangs führte der Weg durch die sandigen Weinberge. so wollte Gerasimos selbst haben. es der heilige griechischen Fastenkost. daß deren Vogelwelt aus nicht vielen Arten besteht. der Hochebene Omala je hühcr angelangt. als zur Heimreise wieder unsere Segelbarke zu benützen. erschien dieser reine Tannenbestand auf die Dauer doch recht eintönig. Im Monastir wies man uns gerne das Gastzimmer an. allerdings unter Zurückder lassung seines Rockes und der Hacke. Da jeder Unterwuchs fehlt und außer ein paar strauchartigen Steineichen. der indes. Wie erfreute sieh nach mehrstündigem Steigen das Auge. denn bei unserem zu dieser Jahreszeit unvermuteten Erscheinen trafen wir einen Holzfrevler. des Ainos oder Monte Nero. aber schon konnte den höheren Lagen an ihrer dunkelgrünen Farbe umso deutlicher untersciieiden. Amseln. dann Goldhähnchen. oft gibt es ganz gewundene.

so daß ein abgebrochener Zweig schon nach wenigen Tagen ganz kahl wird. welche wir noch einige als jene auf dem durchwegs eine es auf der Schattenseite Am noch genug. mit seinem sciiöuen und geschützten Hafen. Am der Wuchs gekommen zu über welche man aber In den obersten sein scheint. aber dann nicht auf kleine. eröflfnete sich fast ich in Gipfel angelangt. möchte ich nur noch bemerken. Obwohl der Mann die Liebenswürdigkeit selber war und wir bei ihm keinerlei Mangel litten. Schneller noch unserer gewöhnlichen Fichte springen nämlich bei ihr die Nadeln beim Trocknen aus den Kapseln. drei Schalen Milchkaffee mit Gebäck: 10 Drachmen). in den meisten lernten. obwohl das von ganz besonderer Wichtigkeit gewesen wäre. Über Valsamata kamen wir durch fleißig an ihi'er Arbeit waren.48 (. zunächst nach Zante. deren Bewohner dem Hauptorte der Insel. März gab nur wenige es ebenfalls neue Vügel: einige Misteldrosseln. die Spieß. Da der nächste Dampfer nach Missolonghi erst am 23. März abfahren sollte. was zu verlangen recht und billig gewesen wäre (z. ab. Ade Bevor wir nun dem schönen Tannwalde sagen. Das Wetter war prachtvoll geworden und es war eine Lust. B. da wir ungefähr das Achtfache von dem bezahlen mußten. als dies unsere zwei schwer beladenen Maultiere zuließen. Eine von Santarius erlegte dünnschnäbelige Brachschnepfe machte mir ganz besondere Freude. aber auch für uns blieb noch Beute genug übrig. sechs Stunden nach Argostoli. in eine sehr fiuchtbare Gegend. da ich diese Der Art in stiegen im der Freiheit bisher noch nie gesehen hatte. Reisehandbüchern erwähnten verkalkten Knochensplitter. Griechenland kennen Hier sammelten wir auch eine ganze Anzahl der merkwürdigen. Nachdem wir noch Sämlinge nebst anderen blühenden Pflänzchen eingelegt. Bei der Besteigung des liöchsten Gipfels am 19. den ganz auf italienische Art vorgetragenen einschmeichelnden Gesängen einiger Griechen an Bord zuzuhören. Aber ich sollte an diesem Tage noch genug Ärger ausstehen. der jetzt stillstehenden Mcermühlen mit dem rätselhaften Abfluß des Seewassers in unterirdische Schlünde und zu einem Jagdausfluge mittels Segelbarkc nach den Sümpfen nördlich von Lixuri. Wir „Grand Hotel des Etrangers" des Photios Vlachoulis. eines Weinhändlers. von verschiedenen Fahrgästen überfüllte Dam}ifer „Damaskene" nachdem wir Fahrkarten nach Missolonghi gelöst hatten.)iiiis baluaiiii-^a. aber die »Sonne brannte schon tüchtig hernieder. traten wir den Alistieg an. bis Kamm- der kephalonischen Tanne viel zwergartiger und das Holz viel folgenden Morgen wurden für mehrere Holzsammlungen von der gefrevelten.und Moorcnten erlegt hatten. als bei die ich bisher nirgends erwähnt finde. soll es in einigen abgelegenen Teilen von Kephalouia doch Steinhühner geben. deren Bewohner größtenteils im Auslande weilen. vorjährige Zapfen gesammelt und mit Bindfaden vor dem Zerfallen geschützt. benützte ich die Zwischenzeit zu eingehender Besichtigung der Stadt. brachte uns. warne ich hiermit doch jedermann vor diesem Hotel. später erfuhr. die angeblich einen anderen Lockruf hören lassen Die Kalksteine längs des scharfen Fostlande. Von Zante gmg die Fahrt nach kurzem Aufenthalte an Kap Glarentsa vorbei. Die Tür des Blockhauses wurde soi'gfältig versperrt und dann ging es so schnell talwärts. . heute noch immer nicht ins Eeine partien ist fester. Menge von Kammes hier längst bekannten Versteinerungen. zeigten Schnee gab uns eines der herrlichsten Panoramen. die leider nicht Wie zu )Schuß kamen. endlich eine Anzahl von Borkenkäfern aus den 'l'annenstämmen ausgebohrt hatten. Hier trieben sich zwar schon eine Älenge Entenjäger herum. daß ich eine Eigentümlichkeit der Nadeln dieser Ahies -Art beobachtete. Kolkraben und ein paar Steinhühner. kerngesunden Tanne zwei Klötze abgehackt und auf ein Maultier verladen.

Ungein heure Schwärme von Saatkrähen vervollständigten das Bild des Tierlebens der Niederungen. Die größere Exkursion traten wir von Missolonghi aus letzte am März über 27. Giieclienland. auf herstolzierten. nur wollte mir der Kapitän knapp vor der Ankunft daselbst großmütig das Geld für drei Karten 8. aber die räderigen Hänge und die Gebirge selbst erschienen ganz kahl. fehlerhaft. Es gesellen welchen Kolkraben gravitätischen Schrittes ein- munterem Fluge umherschwenkten und eine Sumpfweihe. war zu unseren Füßen bereits das Ostende des größeren Vrachorisees sichtbar und wir beeilten uns.Soldaten nach gleich uns in Argostoli anstandslos Karten hatte. Einzelne Weißkopfgeier. fallweise Bahn. des 30. dem man Patras. halfen unsere gemeinsamen Bitten und Vorstellungen heute wider Willen nach Patras. Eine gänzliche Veränderung erfuhr das Landschaftsbild in Leonis bei dem Weitermarsche Ich ließ das Gepäck auf einem zwei- Karren befördern. zu der wir gegen Abend gelangten. an. den Meerbusens des Norclsauui Obwohl außer uns noch gegen Missolonghi zu. den Krallen tragend. Längs des Baches. mehrere am Zuge befindliche Wespenbussarde und bei Metaxa ein mit einem Seeadler raufender Bussard belebten die Gegend. des ansehnlichen Wasserspiegels Lachmöwen eine Wasserschlange in März an das Seeufer hinabzusteigen. wenn einmal wii'kliche Ordnung in diesen Ländern einkehren würde! Erfahrungen. Nach 4 einer . zog ich mit über den Mornos bis ans Ende der Niederung. Zugvögel sehr geeignetes Terrain kennen und obwohl östlich in der Umgebung von Missolonghi. Die Straße war nicht übel in ihrer Anlage. Klasse zu der Fahrt nach Kryoneri und Missolonghi einhändigen. mehrere . Der sehr gefällige herbei. welcher uns als Nomai-ch von Naupaktos rief alsbald einen einheimischen Jäger Führer dienen sollte. das Auge des Wanderers. umso elender jedoch bezüglich ihrer Erhaltung und daher in geradezu mise- Dagegen überrascht wohl jeden die zierliche eiserne Brücke über den Phidaris. gab es noch ziemlich viel Vegetation.49 in. der Missolonghi zu begleiten hatte und nach dieser Station verabfolgt Wir mußten nichts. ist auch hier sehr schön. dort eingelangt. die oft Infolgedessen erfolgte die Ankunft in unserem Quartier auch die beiden anderen waren infolge des elenden Wetters erst am erst 24 Stunden früher März und 24. erst gegen die Paßhöhe zu erfreute Gebüsch und Baumwuchs. meist Eichen. wärts bis nahe Während am an Antirrhion den folgenden Tage Santarius mit Küstenstrich abstreifte. Kryoneri. welcher der Schlucht entströmt. Das sind man zum Glück auch bei Reisen im Gebiete der Balkanhalbinsel nicht macht. Reiser. Leer und öde blieb nur der See selbst. was ich natürlich nicht annahm. sondern direkt nach ein griechischer Unteroffizier mitfuhr. Patras und Psatopyrgos nach Naupaktos. aber die altbekannten Festungswerke der dortigen Gegend sind immerhin interessant. UI. denn außer einigen als Punkte erschei- nenden Schwarzhalssteißfüßen wiegte sich kein Vogel auf seinen Fluten. Die in der ersten Umrahmung Morgendämmerung sich weithin fruchtbare Felder hinzu. die aber doch leicht vermieden Averden könnten. Oi-nis balcanica. die Nähe des Röhrichtes verriet. west- den übrigen Ich lernte hier ein für gewisse es keine anderen Arten gab als Durchstöberung der dortigen Sümpfe und Fluren aufgewendete Zeit keineswegs. Dampfer oder Segel- barke benützend. Noch niemals empfand ich den Mangel einer guten Landkarte so sehr wie in dieser Gegend. bereute ich die zur die Schlucht nordwestlich von Naupaktos. die vorhandenen erwiesen sich als äußerst unvollständig und rabler Verfassung. Die Stadt selbst zeigte keine nennens- werten Sehenswürdigkeiten. Von einer einsamen Herberge aus. während wir wie gewöhnlich marschierten.

B. ob es möglich sei. Nach herzlichem Abschied von den wackeren Katzouris schritten wir nochmals durch die erhabene Riesenklamm der großen Klissura und nochmals erschienen mir alle die Stellen. Dann aber war es zum Abmarsch die höchste Zeit. Die Ausbeute der zweiten Partie. war die Ausbeute eine reichere als 1894 und namentlich die Erlegung von einigen Paaren der seltenen mazedonischen Schwanzmeise und des östlichen Kleinspechtes rief bei mir lebhafte Befriedigung hervor. welche sich an den Nordrand des kleinen Sees begeben hatte. hielt. wo zur Winterszeit eine Menge der Orientierung über die Horststelle. weshalb ich zeitlich morgens mit ihnen von oben in die Wände stieg. um noch rechtzeitig das Haus des mir von der ersten Reise so wohlbekannten Katzouris zu erreichen. deshalb konnte ich es mir nicht versagen. Die alte Frau traten wir mehr unter den Lebenden. freilich winzig klein. die ich gestern und 1894 erklettert und wo ich so schöne Stunden ungetrübter Naturfreude genossen hatte. war unbedeutend. namentlich der taube. ja noch im Eisenbahnwagen erschien plötzlich ein Mitreisender. aber die zwei Brüder. Da er sich mit den Füßen dabei stets gegen die Felswand stemmte und so beim Aufziehen mithalf. das aus Fischen des Sees bestand. wo sie die jährige Horststelle des Bartgeierpaares in einem rechteckigen Loche der nach Felswand höchsten gelegenen bekannten Plätze der in feststellten. Leider hatte Saphiris zu seiner Truppe in Arta einrücken müssen. seine mit einer ekelhaften Hautkrankheit behaftete Glatze unter . gab es dann eine lebhafte Erörterung.50 Oinis balcanica. hieß es tüchtig ausschreiten. um dort noch so viel als möglich zu sammeln. trotzdem wurden wir sehr freundlich atifgenommen. welcher ohne jede Einleitung dem hart belästigten die Nase Dr. Daher suchten Santarius nicht innerten sich unser noch und Führer mit dem einen Katzouris die große Klissura auf. erforderte das Heraufbefördern erstaunlich wenig Anstrengung und ich habe nie eine auf „elegantere" Weise durchgeführte Horstausnahme mitgemacht. den gefundenen Bartgeierhorst auszunehmen oder nicht. erganz gut. Wir trafen Vögel weit entfernt vom Horst. Das erste Abseilen des Tauben sie miteinander pracht- verfolgte nur den Zweck Beim zweiten Male gelangte er ohne jeden Zwischenfall zum Horste und brachte ebenso rasch. Auf der Station Aetolikon mußten wir noch eine gute Weile auf den Zug warten und während dieser Zeit mußte unser Mediziner wohl oder übel eine ganze Anzahl von herbeigeeilten Patienten untersuchen und ihnen Ratschläge erteilen. das ungefälir 20 Tage alte Dunenjunge unversehrt zu uns herauf. kleinen Verzögerung. welche das Sammeln einer dieser Gegend eigentümlichen kleinen Schnecke (NerUina) an im See liegenden Steinhlücken verursacht hatte. als er über dem Rande verschwunden war. Beim Abendessen. sowohl an diesem Abend wie am folgenden Morgen zum letzten Male die mir liebgewordenen lauschigen Partien am See zu besuchen. welche aus der Klissura und anderen Gegenden Akarnaniens schon gegen 25 Gypadtus-EÄ&v für Dr. Enten beim Strich vom Golf von Aetolikon nach den Vrachoriseen geschossen wird. Bei der so sehr verschiedenartigen Gestaltung der dortigen (iegend erschien mir für die nächsten Exkursionstage eine entsprechende Verteilung unserer Gesellschaft am zweckentsprechendsten. daß das Erreichen des Horstes mit ihrem Stricke durchaus nicht schwer durchführbar sei. erklärten. wie die alten volle Flugspiele aufführten. Umgebung Icli dies- Westen dagegen suchte mit den übrigen die des kleineu Sees und an dessen Trennungslinie von dem großen auf. Auf dem Rückwege berührten wir einen Sattel. Die beiden Katzouris. Krüper gesammelt hatten. Da diesmal einige Kähne zur Verfügung standen.

Dort bezogen wir ein freundliches Turmzimmer. von welcher ich einiges auswählte und für unser Museum aus nicht stören. In die erstgenannte Gegend gelangten daß wir bei Sonnenaufgang schon Die interessanteste Vogelart war hier unstreitig ein Trupp zeitig. wo uns der gütige Dr.liciilaiul. Am 9. von den Öommervögeln aber noch nichts zu bemerken war. stagnatilis). daß wir uns hier im vollen Frühling befanden. wegen dos BefreiungsArta. bestimmt für Gegen Patras zu gerieten wir in ein furchtbares Unwetter mit und Sturm Platzregen. so lange wir dem Städtchen weilten. aus welchem Begleiter ster Sicherheit zwei nordische Fremdlinge: Eisseetaucher in pi'achtvoller Frühlingstracht. Fünfergelege hier bebrütete. Präparier. Weit draußen auf dem blauen Meere wiegten sich aber in vollTeichwasserläufer (T. In allen Stationen waren ohrenbetäubende Zr|-(o-Rufe zu hören und natürlich auch in Athen. dann zwei sehr lohnende Ausflüge unter Herrn Merlins. verspätet hatte. Es war der 6. A])ril folgten Dr. aber es war noch ungemein viel in Missolonglii zu tun. In Athen ließen wir uns durch die damals so unruhige Lage durch- Zuwächse der ornithologischen Sammlung des Merlin junior. da sie sich wegen größeren Transportes frisch gekaufter Pferde mit ihren Wärtern. ich Da waren Abschiedsbesuche zu machen und bis spät in die Nacht hinein währte das Einpacken der Bälge und des übrigen Gepäckes. die einen zu Land. was nach des Tages Last In Kryoneri fand die Abfahrt des Dampfers erst zu Mittag eines statt. Merlin so des Herrn mitten im Sumpfe waren. in Missolonglii ent- April noch zu einer letzten. welcher gerade jetzt mit erhöhter Begeisterung begangen wurde. Stavros Strimmeneas. Die Elstern hatten frische Finken und Drosseln "waren Stille. der Stadt. auch ein Exemplar erlegte. welcher uns.und Regentage allen am 4. Krüper sclion am Bahnhof erwartete und in das von ihm trefflich ausgewählte Quartier bei der Witwe Emge geleitete. die anderen Die letzteren konnten nur feststellen. zu seinen und Mühe auch gut begreiflich war. Bakes kehrte von hier nach der Heimat zurück. und beziehungsweise 13. Am meisten bedauerte dieselbe unser geschäftiger Gastwirt. notwendigen Rast-. Dies bezeugten In den prächtigen Gärten von Kephissia und namentlich in war schon 4* . KrUpers Führung über Daphni nach dem sumpfigen Uferrand der Bucht von Eleusis wir mittels des Wagens und nach Kephissia. beginnes von 1821 einer der größten Feiertage. und auch jene der Brüder Strimmeneas. Ich fand dort große Grünlinge und Stieglitze sah ich wenige. Dr.-c-. Autiallend anders stand die Sache in den Olivenwäldern. dem Parke Herrn Merlins Sommervögel eingezogen. abschließenden Tour in die nächste Jeder ging seine eigenen Wege. Insbesondere am Schlage der Nachtigall eine Menge konnte man erkennen. 51 Gii. Nur einige verspätete ScliTrarzplättchen waren noch da. April. Nach einem uns schloß ich mich Umgebung zu Wasser. in besten Gästen rechnete. daß von den winterliclien Lagunen- gästen aus der Vogelwelt noch ein guter Teil anwesend. alle fort.111. während wir anderen mit der Bahn über Korinth nach Athen fuhren. die schöne Balgsammlung des Herrn erstand. die ihr Viele Wiedehopfe befanden sich am Zuge. Trotz der Ablenkung durch die kriegerischen Rüstungen rief unsere bevorstehende Abreise allgemeine Teilnahme hervor. der stetige und Präparator Merlins auf dessen vielen Jagdztigen. Eier und aus einem alten Neste derselben trieb ich eine Waldohreule heraus. Gerne wäre noch länger umhergestreift. Ich studierte die Universitätsnuiseums. Merlins vortreffliche langhaarige Hündin „Alta" stöberte in dem dichten Binsengrase sehr eifrig und brachte daraus eine ziemliche Anzahl getüpfelter und grünfüßiger Sumpfhühner zum Vorschein. welches allen unseren Ansprüchen vollkommen genügte.

sprang der älteste von ihnen in Schadenersatz verlangten. welchen nebst seinen gefie- Bewohnern Graf von der Mühle so lebendig und farbenprächtig geschildert hatte. Allerdings lagen seither gerade sechs Jahrzehnte dazwischen.52 Ornis baleanica. daß ich morgen um 8 Uhr bei der Polizei wegen der Erschießung des Hundes erscheinen solle. einiger Überlegung zog ich es vor. aber die Friedenspartei im Lande glaubte noch immer an eine friedliche Lösung Es lag für mich vorläufig überhaupt kein Grund vor. auch zahlreiche Rotschwänzchen. Da war es denn doch mit meiner Geduld zu Ende und ich jagte dem Kädelsfühi-er der Meute eine volle Ladung Vogeldunst in die Seite. April die Eisenbahn zu einer Fahrt nach Argos und durchstreiften noch am selben Tage die Fluren östlich der Stadt bis ans Meeresgestade. Des Nachmittags zog ein Gewitter herauf und bald plätscherte ein alles erfrischender Regen herab. Astros. und ich habe auch von der Sache später nichts mehr zu hören bekommen. um benützen. dann hätte aber die noch Peloponnes zu starke Einbuße erlitten. als ich ein klein wenig strauchelte. beinahe bis Myle (Lerna) und machten gute Beute an frisch eingetrotfenen Zugvögeln. Dieser Saumpfad bis Astros sehr empfehlenswert und wir verbanden so das Nützliche mit lichen Olivenpfianzungen um am übrigens landschaftlich ansehn- Astros erwiesen sich aber leider sehr öde und vogelarm. im Kreise drehte und die Bestien mit der Flinte abzuwehdem Augenblick auf mich. viifula). gramm abzuändern. und ich hatte daselbst ein AbenZu jener Zeit rückte ein Bataillon nach teuer mit fünf äußerst bösartigen Hunden zu bestehen. als ihre Weder Wut Stein- zu erhöhen. während von den Kotkopfwürgern erst ein einziger sich sehen ließ. Als wir abends nach Argos zurückkamen. schienen sie Abkömmlinge dereinst so gefürchteten „Molosser" zu würfe noch Schreckschüsse hatten irgendwelche andere Wirkung. wäre zu längerem Aufenthalt wohl sehr einladend inneren speziell gewesen. untröstlich und erstatteten in Argos sogleich die Anzeige. wurde mir mitgeteilt. Wir gingen inzwischen jagend den Küstensaum entlang. indem sie ich mich blitzschnell ren trachtete. zeigten sich über den Verlust des Hundes. dem Besuche in genommene Bereisung des einen Tag widmete ich doch Aussicht Allein des nahegelegenen Sumpfsees Mustos. diese Wagen trotz der Vorladung zu der Polizei weitere Arbeit zu ersparen. nur einen frisch befahrenen Dachsbau fand schein ist dem Angenehmen. daß ich meinerseits Schmerzensgeld wegen des verletzten Zeigefingers fordern werde. Die übrigen ließen sofort von mir ab und stürzten sich sonderbarerweise auf ihren todwunden Gefährten. Hier befindet sich eine alte Kavalleriekaserne. Obwohl sein. dieser kleine abgelegene Hafenort. Jetzt erst eilten die Besitzer herbei. Diese eröfineten einen regel- rechten Angriff von verschiedenen Seiten auf mich und nach ihrer Wildheit zu schließen. wobei namentlich viele südliche Steinschmätzer gesammelt wurden. bis uns die Müdigkeit welchem wir vergebens im Mond- zum Heimwege nötigte. erhob sich aber nochmals und wankte dem wenige Schritte entfernten Meere zu. und riß mir den Zeigefinger auf. Lange vorher hatte ich aber schon zwei Waagen zur Fahrt nach Kiveri für 5 Uhr früh Nach bestellt. deshalb benützten wir. als wir schon auf der Heimkehr begriffen waren. das Reiseproin letzter Stunde. am 15. die jetzt zu einem Meierhofe umgewandelt ist. welchen sie erbärmlich zerrissen. der bald darauf verendete. wogegen ich aufmerksam machte. Die ich. Kleine eben einlangende Scharen von Turteltauben lockten sofort einige griechische Nimrode ins Freie. Halsbandfliegenfänger und Rotsteißschwalben {H. aber einen Teil der Ursprungderten . Der Hund brach sofort zusammen. bei Ansitz blieben. dem andern an die türkisch-lhessalische Grenze ab. Von Kiveri aus traten wir die Weiterreise nach Süden längs der nun felsigen Küste zu Fuß an. verstärkt durch Herrn Merlin.

recht unfreundlich. indem wieder ich die Quarantäneinsel aufsuchte. Man verweigerte uns am Bahnhofe die Ausfolgung unseres Gepäckes und gab uns die Auskunft. ob nicht die nächsten ein Stunden schon die unangenehmsten Situationen brächten. von der Fortsetzung der Reise vorläufig abzusehen und ungesäumt nach Athen zui'ückzukehren. die sich im ausgetrockneten Plußbett des Tanos aufwärts immer tiefer Von Doljana nahmen wir Proben Der von Pfeifenköpfen benutzt wird. April beschleunigte ich den Abmarsch so viel als möglich. dessenungeachtet drängte sich die aufgeregte um Menge durch die Straßen. Hier war es. anderen Morgen bekamen wir unsere Sachen doch. dabei war ein Später. des roten Tones mit. Auf dem Rückwege mußten wir uns in der Stadt wiederum ganz öffentlich gröbliche Schimpfworte gefallen lassen. (lepäckes nötig und wir bildeten eine ganz stattliche Karawane.und Rüppellsche Grasmücken herum. Von einem Hügel aus war leicht ein Überblick über das Sumpfgebiet erlangt und darauf drangen Santarius und ich in das Innere ein.-ungar. am am Es war durchaus nicht warm. Wir Hagios Georgios bei Salamis zusammen mit Dr. welche uns eine willkommene Vervollständigung unserer Sammlungen ermöglichten. der dortigen kurzzehige spärlichen Lerchen. 20. an welchem wir außer diesen Reihern auch von anderen Zug. wiederum Das Beste und zwar doch eine kleine Streifung auf die im Nordosten der Stadt gelegenen Hänge bis Merkowuni. die recht befriedigend ausfiel.und Standvögeln so manchen in unseren Kucksäcken borgen konnten. Dorn. da ein ziemlich Vier Maultiere waren zur Weiterbeförderung unseres langwieriger Marsch bevorstand. so daß Christos Leonis mit aller Entschiedenheit erklärte. Fünf kleine Silberreiher im schönsten Federschmuck bildeten die hervorragendste Zierde von Mustos an jenem Tage. versuchte ich aber Trotz schmätzer. Für Gallinulaund <h-ty<j(imetra -Arten kann man sich keinen entsprechenderen Aufenthalt denken hatte diese lichkeit hier eine Unmenge Wasserwild als diesen Ort. was sehr glaubwürdig erscheint. Auch von der prächtigen Tulipa orphanidis legten wir Stücke und nahmen einige Zwiebel mit. So gelangten wir nachmittags nach Masklena und von dort mit der Bahn nach dem unweit befindlichen Tripolitsa (Tripolis). wir würden dasselbe erst dann den Hängen die Garten. und der stolze Bartgeier zeigten sich einmal. So entschloß ich mich denn schweren Herzens nachzugeben. die Plakate mit der Kriegserklärung zu lesen. ja sogar einige Nester mit Eiern sammelten. der Hauptstadt von Arkadien. Obwohl mit ziemlicher Schwierigkeit. Gleich den Tag nach der Ankunft dort führte ich einen längst gehegten Plan aus. merkwürdige (TOgend doch noch behalten und im Winter soll sich aufhalten. hatten für die Segelbootfahrt vom Krüper Piräus aus so widrigen . Strauchvegetation Hänflinge. sich sehr viele Stein- Fliegenfiinger.m. nicht länger mit uns gehen zu wollen. in die Berge von Morea hinein bewegte. Ich verbrachte zuerst die meiste Zeit bei Professor Langhadis. sondern in der dortigen Gegend erbeuteter Heherkuckuck. Am 18. April morgens. wo ich unter den seit 1894 gesammelten Vogelbälgen eine sorgfältige Auslese hielt. welcher sich in dieser Landschaft angenehm bemerkbar machte. bis die Kriegsschiife sich von Kreta entfernt hätten. nur wurde man durch das Waten in dem zähen Schlamme außerordentlich ermüdet.und blaugrauköpfigen auch Kolkraben aber erhalten. trieben Steinspatzen. aber österr. wo wir unter ungeheurer Aufregung der Bevölkerung von der Kriegserklärung Griechenlands an die Türkei erfuhren. weil bei dem herrschenden Fanatismus er nicht mehr gutstehen könne. war fast jede Stelle zugänglich. Oo Griechenland. während von Ammern ihre eintönige Weise hören ließen. welcher dort zur Herstellung kräftige (xesang des Orpheussängers war es vor- nehmlich.

einem Lieblingsausflugsort vieler Athener. bedrohliche Aufzüge in den Straßen und kleine Krawalle bei der Aufstellung verschiedener Hilfstruppenkörper. die in Griechenland so sehr geräuschvolle Feier des Osterfestes. Die genannten Orte erfreuen sich bekanntlich hatte sein Nest schon fertig gebaut. tauchten dann auch die roten Gestalten der Garibaldianer in den Straßen auf. verabschiedeten wii. In Kephissia und Marusi fiel es mir sehr auf. von deren Als wir uns zur Heimkehr anschickten.uns von unseren heimkehrenden Freunden durch gleichzeitiges Abfeuern der Jagdgewehre auf der Plattform des Gebäudes und diese weithin vernehmbare Salve um Mitternacht hatte nur die eine Folge.- der au sich uuliodeutendeu Entternuu. welcher rasch die steinige wieder einen Wagen. Ijelohnten reichlich die auffür Attika gewendete Geduld. . aber nur ein (ielege im Gesimse einer Badebaracke konnte erreicht werden.iß wir zur Zuriicklos''in{. mit dem Meere in Verbindung stehende See. dessen Becken sich otfenbar inFelswände mit zahlreichen Höhlungen. In dem dichten (jiebüschmantel von Pistacia lentisrus waren viele Sammetköpfchen angesiedelt und nach einigem Suchen fand ich auch ein Nest mit vier schwarzen Dunenhatte der erreicht jungen. Nicht minder lohnend waren zwei von Dr. brachte. stätten vieler Felsnister.!. Unter den Freiwilligen der philhellenischen Legion lernten wir auch sehr sonderbare Käuze kennen und wenn auch der AVille noch so gut war. Deshalb ließen wir uns lieber an das Eestland überfahren und benützten zur Rückkehr einen zweirädeiigen Karren. aber reizend gelegenen oben genannten Bade. die ich unberührt ließ. überall mit großem Hailoh begrüßt. den Brutfolge eines Erdbebens gesetzt hat. welches stets und besonders dieses Jahi" von hunderten Schüssen (Knall- bomben und Pistolen) begleitet sein muß. welche Herr Merlin und Stavros Momente des nächtlichen Schauspieles der der Hauptstadt vollständig mitmachten.54 Wind. Vom Kriegsschauplatze liefen aber schon damals durchaus ungünstige Nachrichten Es gab überaus stürmische Sitzungen in der Kammer. Der Aufenthalt in Athen war damals in verschiedener Hinsicht sehr interessant. Um das Bild noch bunter zu machen. stets steigender Beliebtheit als Sommeraufenthalt der Athener und auch zur Zeit wurde an allen Ecken und Enden gebaut und unfruchtbarer Boden zu Anlagen und Gärten umgestaltet. aljer die schönen ornithologiseheu Beobachtungen auf Zeit l)loß ^ou einem Wächter bewohnten Inselchen und namentlich die dem [-icsig lauge zur jetzigen Erlangung einer schonen Reihe von den kostbaren flelegen des Steinsperlings. Sogar eine auf vierzehn Eiern brütende Wachtel — eine Seltenheit — Dächern wir die Wächter der dortigen I>aracken. Sperliugsnester wegnahmen. nach Wuliasmeni und nochmals nach Kephissia. Sicher 50 Paare Steinspatzen nisteten hier. an der Disziplin. Als wir uns endlich ermüdet nach unserem Turmzimmer zurückzogen. die letzten Zu dem ersteren wählten in Attika. zeigte uns der freundliche Wind umgeschlagen i^nd wir hätten wieder Stunden verloren. uns durch und öde Ebene am Fuße wir des Hymettus nach dem kleinen. Ornis baU-aiiica. il. bis der Piräus worden wäre. da die Stadt durch die Herrschaft des Kriegsgottes ihre Dazu kam noch wir diesmal in Strimmeneas Physiognomie völlig verändert hatte. Dicht neben der Badeanstalt ist der merkwürdige. umgeben ihn ringsum. daß ein Teil der den Sommer hier Der Orpheussänger dagegen verbringenden Vögel noch immer nicht angelangt war. zeigten uns die wichtigsten Auferstehung. Krüper geleitete AusHüge. Einen schlimmen Eindruck machte in jenen Tagen das von uns persönlich miterlebte gewaltsame Eindringen und Einln-e- ein. es fehlte deutlich an einer der wichtigsten militärischen Vorbedingungen.- Zeit hraueliteu. daß uns aus allen umliegenden Gassen mit unaufhörlichem Knallen geantwortet wurde.

dann Bekassinen und Brachschnepfen. ohne vorher noch eine Woche auf Korfu zugebracht zu haben. Deshalb sprachen wir am 1. Von der messenischen Küste her flogen für kurze Zeit eine Wachtel und eine Nachtschwalbe auf den „Vorwärts". doch nicht kam. einen verfrühten Mauersegler und eine verspätete Singdrossel. für diesmal meine Tätigkeit hier abzubrechen und in aller Stille abzureisen. was das Beste war. Nur ungerne trennten wir uns dann am nächsten Tage von dem „Vorwärts". Die ringsum betige findlichen zerklüfteten Felsen luden daselbst enttäuschte mich sehr. vorgeblicli in Orientreisenden zur Rückkehr veranlaßte. Ich verbrachte am 3. so nahe der Hauptstadt ein so reges SumpfvogcUeben vorzuflnden. aber ich wollte. Krüper zu Gaste gewesen und hatte mich am 29. da ich doch die stille Hoffung hegte. Namentlich sind es Strand. wozii es aber zum Glück. wo diese für die Balkanhalbinsel seltene Art von Lord Lilford schon vor 40 Jahren aufgefunden worden war. erstiegen wir. meinem Vorsatze getreu.und Wasserläufer. Während derselben bemerkte ich an der Mündung des Potamö reiches Vogelleben. während Leonis schon zeitlich morgens unser Gepäck auf das schöne LloydschifF „Vorwärts" nach dem Piräus gebracht hatte. Die Ausflüge auf Korfu begannen diesmal mit einer Wagenfahrt nach Palaeokastrizza. Mai viele Stunden daselbst und war nicht wenig erstaunt. der so manchen chen in dieWafFenhandlungsIäden. Den Besuch des schon erwähnten Sumpfes an der Mündung des Potamö kann ich jedem zu dieser Jahi-eszeit auf Korfu weilenden Ornithologen wärmstens empfehlen. Die Vögel stammten von der alten Festung. auf Ammern — das nördlichste mir bekannte Auftreten dieser südosteuropäischen Vogelart. avo sich im Ufergebüsch einige Zwergrohrdommeln zeigten und wo ich einige Schildkröten sammelte. auch diesmal nicht von Griechenland scheiden. Auf der Weiterfahrt ließ ich dann noch beim kleinen See Kunupena anhalten. nochmals wiederzukommen. schon längst erwartet hatte. ZugAvachteln. Auch der dor- Federnschmücker Roth er hatte eine Überraschung für mich in Gestalt eines schon präparierten Geheckes junger Schleiereulen nebst den Bälgen der Alten mit rein weißei'. Die örtliche Lage des Monastir Palaeokastrizza ist prachtvoll. Wahrheit aber nur um zu plündern und zu stehlen. daß wir einen Spaziergang auf die alte Festung ganz unbedenklich wagen konnten. Immerhin schien es mir aber geraten. und 5. In zum Herumklettern geradezu ein. Aber auch hier mußten wir Flüche auf die Großmächte Europas von einigen aufgeregten Gemütern über uns ergehen lassen. die Zeit zur Rückfahrt noch nicht drängte. weshalb ich dorthin später des öfteren meine Schritte lenkte. Öfters war ich vorher noch bei dem lieben Dr. In angenehmer Gesellschaft und bei vortrefflichem Wetter ging die Fahi't rasch von statten. Auf der Rückfahrt sah ich zwischen Govino und der Hauptstadt tausende von ziehenden Uferschwalben. brütende blaugrauköptige Dabei stießen wir auf weißhalsige Steinschmätzer und. wo man uns des Krieges wegen. OO Gi'iechenland. das ziemlich viele 330 m hoch gelegene große Kastell Angelo. von Kleinvögeln Bachstelzen und Piepei-. Nach Patras kam der Dampfer so bald. dank dem besonnenen Einschreiten klarer Köpfe. Der Abschied von Athen fiel mir damals weniger schwer. durch dick und nisten jetzt noch wenige Paare Felsentauben hinein trifft Da dünn man die Blaumerle mit kletternd.III. aber die Ornis den nur vom Meere aus zugänglichen Höhlungen und von hier an bis hoch in die Berge ihrem Flötengesang. Mai vormittags in der „Pension Julie" vor. auch Reiher und Giarole. Von Finstersehern wurde dies als Beginn einer Revolution angesehen. für welche dieser Platz einen Lieblingsaufent- . zum Zwecke der BeschafFung von Gewehren. seidenglänzender Unterseite. April von demselben auf das herzlichste verabschiedet.

Die ebene Fläche neben diesem Leuchtturme -ward durch umfangreiche Salinenanlagen ausgefüllt. daß keine der christlichen Mächte Europas ihnen gegen den Halbmond zu Hilfe käme. Am Sumpfsee draht sitzendes Paar der südlichen Kötelschwalbe. glareola und temmincki) füllten sich nach und nach unsere Jagdtaschen. desto lebendiger wurde schwalben es am Ufersaume der Lagune: Regenpfeifer. waren auch die Seeschwalben Storch- — kurz war eine Lust. nördlich Govino gelegenen >Süßwassersee. . vom Wagen aus ein auf dem Telegraphen- Das war ein guter Anfang! Auf dem Marsche zur Lagune waren die große Menge ziehender Turteltauben. fand dort aber nur einen Graureiher. Interessant war weiters ein Exemplar des Cistensängers. zu welchem uns Hauptmann Polatzek ermuntert hatte. uns allen lieb gewordenen „Urano" einzuschiffen. den Kahn flott zu machon. auf der Düne wieder Nachtund Wiedehopfe. vorspringenden Teil im Süden der Insel rudei'u. Bekassinen und Rallenreiher auf dem Zuge. Bei herrlichstem Wetter ließen wir uns in vierstündiger Kahnfixhrt nach dem durch einen Leuchtturm gekennzeichneten. Lagune von Korissia und der letzte dieser ganzen Reise. Leider gestattete der inzwischen angewachsene Wind erst am folgenden Morgen die Rückfahrt und wir übernachteten in der Ortschaft Levkimo. während hier sonst nur die schon früher bemerkten Arten wiedergefunden wurden. noch bevor die )Schenke erreicht war. Mai wiederum nach fb'aganiotika und schössen. Schon um 8 Uhr abends saßen wir recht liefriedigt wieder vor den Fleischtöpfen gab es Blauraken. Aus beträchtlicher Höhe holte ich aus einem Schwärme vier Lachmeerschwalben herunter und mit sehr verschiedenartigen Strandläufern (T. In fieberhafter Eile besorgten das nötige Präparieren. Lauge vor Tagesanbruch fuhren wir am 4. um mich mit meinen Reisegenossen auf dem altbewährten. aber. von denen wir ohne Muhe siebzehn erlegten. Den ganzen Tag über war übrigens vom epirotischen Kriegsschauplatze her Kanonendonner deutlich hörbar. nach den Salzgiii'ten von Levbei kimo. Je weiter wir nach Süden kamen. Lustig ließen wir noch zu guter Letzt den Tag über unsere Büchsen knallen und hatten gegen Abend gegen 40 Stück erlesener Stücke beisammen. Einen geradezu glänzenden Abschluß bildete der schon erwähnte Abstecher nach Levkimo.uata. rasch wurde gepackt und so gewann ich Zeit. und das Fehlen der noch immer nicht eingetroftenen Ölbaumspötter recht auffällig. schnepfen und Brachschwalben. dem nunmehr jedem Fremden paar Stunden zu widmen. haltsort bildet. der „Pension Julie". jnupuuv. welcher um 3 Uhr Korfu verließ. und punkt es 12 Uhr nun alle noch mittags legten wir unter der alten Festung an. helle Wasserläufer. Reich vertreten Kiebitzregenpfeifer. Mai Gasturi ein Entzückt von der reizenden Lage und vielen Details des Prunkschlosses kehrte ich gerade noch rechtzeitig zurück. Einmal machte ich auch einen Abstecher nacli dem kleinen. Stein wälzer und eine Menge Wasserläufer trippelten und flatterten hier miteinander um die Wette.56 Oi'uis balcanica. Zwergrohrdommeln. subarr. offenstehenden „Achilleion'' bei am 8. Erst um 8 Uhr morgens war es möglich. wo die Leute über den Krieg jammerten und sich uns gegenüber bitter beschwerten. Außer den schon oben erwähnten Vögeln ein fanden wir noch: Zwergstrandläufer. ein paar Knäckenten. wie ich glaube. in noch viel erhöhterem Maße. die aber schon seit langem außer Betrieb zu sein scheinen. Zwergsteißfüße und Dutzende von ziehenden UferViel reichere Ausbeute lieferten natürlich der obligate Ausflug nach der schwalben. von Stunde zu Stunde mit früher nicht beobachteten Vogelarten Bekanntschaft zu machen. Hier ist Haupttummelplatz für dieselben Arten wie in der Lagune von Korissia.

langen Reise mit erhöht freuiligen Gefühlen wieder heimatlichen Boden betrat. aber trotzdem erfolgte die Ankunft in Triest am lU. sei gleich an dieser Stelle der aufrichtigste Dank für seine Winke und Ratschläge dargebracht. während für würdig befunden. brauche ich wohl nicht erst zu versichern. die Blicke auf das hell erleuchtete Abbazia zurücklenkend.Seeschwalben von Deck aus zu sehen waren. welche Art später nur noch einmal in den griechischen Gewässern wieder nur Silber.und beobachtet Lachmöwen dem Schiffe folgten und sonst nur Scharen von ziehenden. 07 Griecheiilaud. Als erste Vogelart wurde der Eintragung ins Tagebuch eine einzelne alte Härings- möwe in Fiume wurde. Die Reisegenossen sowohl wie auch die Zureiseroute waren diesmal andere. dringend geboten. Um phische Fragen von größerer Bedeutung lösen zu können oder doch wenigstens der nun einige tiergeogra- Lösung näher zu bringen. Aus verschiedenen Richtungen kommend. trafen die Teilnehmer. Mai auf Stunden im Hafen von Korfu. daß ich nach der immerhin nicht ganz gefahrlosen. dem Königs und Nationalfesttag. wenn auch nur ganz kurz. drei Nach Patras kamen wir am nächsten Vormittag. mit Ausnahme Strimmeneas'. Das Wetter war ziemlich stürmisch. Mai um 4 Uhr nachmittags. aufzusuchen. Alle Schiffe hatten ihre Namenstag des Flaggen gehißt und wohin man (jeorgiostage. Da micii am dortigen iVIolo diesmal Weib pünktlich und Kinder erwarteten. Dritte Reise 1898.tü)"-Rufen begrüßt. Hauptmann Polatzek zeigte sich sehr erfreut über das Wiedersehen und nicht minder Madame Blanot. der über eine beneidenswerte Praxis bei der Durchführung derartiger Unternehmungen auf Grund von Reisen in allen Teilen des Erdkreises verfügt.III. welche die „Pension Julie" nach dem im Herbste des V^orjahres erfolgten Tode ilirer Mutter auf gleicher Höhe zu halten weiß. Dann Strimmeneas wollte es ein glücklicher Zufall. Nach einer recht angenehmen Fahrt unterbrach das Schiff dieselbe am 4. Bald darauf rauschte mit großer Geschwindigkeit knapp neben unserem Dampfer das griechische Kriegsschiff „Miaulis" vorüber. aber verhältnismäßig schnell fahrenden Lloyddampfers „Galathea" und verließen am Abend. schwarzen . die rasch emporstrebende Haupthafenstadt des Quarnero. wenngleich von kürzerer Dauer. Auch zwei Wachteln hielten auf der „Galathea" bei Fano für kurze Zeit Rast. ferner um die bisher nicht besuchten Teile des Peloponnes und die Naturverhältnisse daselbst kennen zu lernen. Mai in Fiume ein. daß sich uns im letzten Augenblick der in Weidmannskreisen bestbekannte Ai'tilleriehauptmann J.schcn Abschluß finden sollen. Gewichtige Gründe bewogen mich. brachten zu Mittag das Reisegepäck an vielen wertvollen Bord des kleinen. unsere Bekannten. erschien eine nochmalige. kriegerischen die Ereignisse des Jahres 1897 machten dies aber unmöglich. . Unserem neuen Gefährten. am 2. von mehreren an Bord befindlichen Griechen mit begeisterten „Z-r. Wir hatten daher Zeit. Plangemäß schon mit der hätten vorigen die Arbeiten Bereisung des ihren Landesmuscums bosnisch -hercegoviui. Roth aus Stuttgart als hochwillkommener Reiseteilnehmer auf seine eigenen Kosten anschloß. abschließende Bereisung. den von früheren Reisen her bestens erprobten Revierförster Alois Wutte aus Steiermark und den jungen Stavros aus Athen für diese Fahrt als Begleiter zu wählen.

sah mau d'iv griechischen Farbeu — die .und Stadtschwalben sowie ein Alpensegler diesen Kastellberg. war es für mich wirklich von großem Interesse. so gibt es deren Athen gegen 1000 Waffenscheine (ohne welchen niemand bewaffnet gehen darf) für Flinten ausgestellt. um von früh bis spät abends sich die Er Hauptstadt anlehnt. alle besteht — auf die vielbegehrten „-kprfwvsc" zu knallen. wie auch an allen folgenden und noch später auf dem Festlande. wie sie Die Straßen der Stadt waren zur Mittagszeit wie ausgestorben und dunstige Nebehnassen verhüllten die Gebirge. erkannten ich und Stavros ganz sicher vier in einiger Höhe dahinziehende Eleonorenfalken so weit im Norden und Westen eine autfallende Erscheinung. wovon der größte Teil in der Umgebung von Athen in Anwendung kam. Bei dieser (iJelegenheit sei auf einige Worte Fiedlers (Bd. darauffolgender Skoiu'is. und zwar nicht nur geschossene. welche Jagdleidenschaft bei der heutigen griechischen Bevölkerung der Durchzug der Turteltauben hervorruft. Am Nachmittag begaben wir uns auf den eigentümlichen Berg. sondern auch zu Dutzenden lebend im Käfig gehaltene. daß ein leidlicher Schütze vögel. Stavros war richtig zur Stelle und geleitete uns nach einem Privathause. nnd trägt oben eine in Verfall begriffene. sie ziehen aber. als die „Galathea" bald nach 2 Uhr nachmittags die Anker lichtete. Im Jahre 1886 wurden so unterhaltende Weise.58 Ornis l)alcaniea.urüj)e" tretf- Verpflegung fanden. daß auf diese Jagd so viel Wert gelegt wird. machten es die Menge der ziehenden Turteltauben und der Mangel an Ersatz von Wild im eigenen Lande. um sie schon vor oft sclierzweise geuanut wird. namentlich jene des einstigen Theaters. die sich mehr gewinnen kann als auf andere nicht oft mehr als Wild. bis auf wenige Arten wieder fort. dem Nestbau beschäftigt waren. Mai begannen wir schönen Insel mit einer Fahrt nach dem Südosten hung von Kap Geraki und mit der Ersteigung des Am eben mit die planmäßige Durchstreifung der Bege- bis Vasilikos. Hand zu in haben. welche durch die vielen Ruinen. manche in großer Menge einstellen. um sie zum Verspeisen Gleich jederzeit bei der am Morgen des 7. Heute umschwebten unzählige Ufer. die Jagd auf sie ist daher alle Jahre neu. 22) über die jagdlichen Verhältnisse in Attika während der Dreißigerjahre hingewiesen: „Bei weitem Jedenfalls der größte Teil der (für die Umgebung der Hauptstadt) genannten Vögel sind Zug- im Frühjahr. kennen zu lernen. Die Jagd ist bis jetzt noch überall frei. sowie es heiß wird. Die eintönige Farbe des nackten Lehmes im Hintergrunde der Häuser von Zante übt stets auf den Beschauer eine eigentümliche. An der Nordseite angelangt. I." So ist es bis auf den heutigen Tag im wesentlichen auch geblieben! Am Markt von Zante gab es damals natürlich Turteltauben in Menge. noch eine entschiedene Steigerung erfährt. S.Schwimmhosenfahuc. auffallendsten schienen mir bei Vasilikos einige Paare Kötclschwaiben. an welchen durchwegs aus Lehm. aber noch militärisch besetzte Festung. so daß wir alle froh waren. Da jetzt eßbare Vögel auf dem Markte so bezahlt werden. auch lilicktc. Uhr abends im Hafen von Zante wieder fallen zu lassen. welchen wir von allen Seiten bekletterten und in Augenschein nahmen. nicht sonderlich anziehende Wirkung aus. alles beredte Zeugen der furchtbaren Wirkung des Erdliebeus von 1893. Sowohl an diesem ersten Tage auf Zante. wo wir samt dem Gepäck. der von unzähligen steilen und tiefen Wasserrissen durchfurcht ist. Die ältesten Vorderladergewehre werden dann in Stand gesetzt und alt und jung eilt })is in die fernsten Teile der Insel. und am häutigsten zeigte sich welche allerorts der . ^^'elches uns vom Zollamte am anderen Moi'gen olnie Anstände aus8 gefolgt wurde. gute liehe und geräumige Unterkunft sowie im Xenodocheion „K.

graue Fliegenfänger. Man hatte dann die Fässer gehoben. aber sammelt sich das breiige. kürzlich in zwei Tagen aus den zu diesem 600 Turteltauben Am Hier wurden von einheimischen Jägern Zwecke hergerichteten Schießständen über erlegt. wo Die Fahrt dahin durch mehrere Einschnitte zum Meeresgestade herabsenkt. Gärten und Felder sich bloß über den nordöstlichen Teil derselben erstrecken. Wie später zu ersehen sein wird. eine ganz gute Übersicht über die Obcrflächengestaltung knopfartigen Wipfel aus der Insel. liegen die meisten dieser Quellen tief unter dem Meeresspiegel. Im Hafen war nämlich ein 8chlepper mit einer Ladung Zementfässer gesunken. Die Aussicht vom 8kopös war durch das trlil)c dem aber dennoch gewann ich von beeinträchtigt. stiegen M'ir ein wenig aus dem Wagen und ])irschten in den Gehölzen. welchen Teil Eichenstangenhölzer bekleiden. aber die durch wenige hineingeschleuderte Wassertropfen sich bildende Dampfschichte erstickt dieselbe augenblicklich. Auch Wiedehopf und Bienen- Kap Ueraki sehr absouderlichen Formen. das Holz verwertet und tlen versteinerten Inhalt. karstige Bergmassen ausfüllen. schwarze Erdpech an. daß Wutte läufer schoß. wobei Hauptmann Roth auf einem buschigen Hügel eine Menge fängisch gestellter Schlingen mit Beschlag belegte und einem gefangenen Pirolweibchen die Freiheit wiedergab. Der zweite Ausflug führte uns nach Keri im Süden der einander bewegte durch sehr verschiedenartiges Gelände. Dieses unheilvolle Schlingenlegen habe ich bloß auf den jonischen Inseln beobachtet und bin überzeugt. die kaum erwähnenswerten Vertreter der Urnis fleißig notierend. und windige Wetter wohl etwas felsigen. sich Dort. allerdings sehr solide Umzäunung auf. um die Gefährten noch am Rande des großen Hafens einzuholen. dann hinab. für jedermann von Interesse aber ist der Platz durch seine seit den Zeiten Herodots bekannten Erdpechquellen. 59 GriiH-lifiilaiuI. indem wir zumeist dem Strande folgten. am Boden der Quelle Von diesem nahm ich in einer Menge mit. daß die Kulturen. zu Mauern gestaltet.ni. sich die Straße In Keri selbst ist vor allem die mit Röhricht und Sumpfgewächsen ausgefiülte Meeresbucht für den Vogelkenner wichtig. um binnen wenigen Minuten eine meterhohe. welches dann auf der Obcrfläclic als buntschillernde Flecken erscheint und mit dem Wasser abfließt. stark rußende Flamme zi. Merkwürdig erschien es mir. nachdem der mit Oliven bewachsene Vorberg östlich von Keri überstiegen war. Insel. dessen ganze Unterseite mit tung in der Nähe von Keri einen WasserNaphtha förmlich getränkt war. sandigen Strande. Auf dem Rückmarsche nach der Hauptstadt schlugen wir eine ganz andere Richein. hat schon ganz anselinliche ]\Iittelnieerschai'ben und Blaumerlen sind dort die auffälligsten Bewohner. Auf einer kleinen Land- zunge befindet sich eine Quelle mit klarem Trinkwasser. Ich sah. an welchem sich ungestüm die brandenden Wogen braclien. In der Umgebung des erstgenannten Platzes ist die Erde derartig mit Pech getränkt. welche einen beliebten Zufluchtsort für Wasser. Flasche eine tüchtige daß ein Zündhölzchen genügt. entfachen. weniger der Ilalsbandtliegent'änger.und Rohrvögel bildet. M'ährend den ganzen Westen ode. nebeneilte ich gestellt. auf dem schmalen Dünensaume dahinter und noch weiter landeinwärts im Schilfgrase und . Hie und da entsteigt ihrem Grunde eine kleine Partie von Erdöl (Petroleum). fresser befanden sich Steilküsten von oft noch auf dem Zuge. daß solcher Unfug auf dem Festlande selten oder gar nicht vorkommt. Hier Hei mir eine sonderbar aussehende. Den östlichen Hang zum des Berges.

Vor der Abfahrt brachte man uns noch einen gestern geflügelten und heute zum die zwei südlichen Stenischmätzerarten Verspeisen geschlachteten braunen Drachme eine halbe Da erstand. . welchem aus ich als charakteristischeste Gestalten nur nennen will: bogenschnäbelige Strandläufer. welches ich Ein zweites lag schon als Leckerbissen in um der Bratpfanne. vom Berggipfel aus wenigstens einen schönen Überblick über die unfruchtbare und stellenweise arg zerklüftete Westküste gewonnen zu haben. etwa dreißig Kampfsehnepfen. sicht zum vegetationsarm und verödet zeigten. besuchte. wimmelte es förmlich um mich von grauen Fliegenfängern und auch eine soeben angelangte Baumnachtigall ließ schüchtern ihre Stimme hören. Kotfußfalken. aber große Sorge der Weingärtenbesitzer wegen des Auftretens der gefurchteten Peronospora herrschte. Vizekonsul und besorgten die Einkäufe an Lebensmitteln und Wein für die nächste größere Unternehmung: die BarkentVdirt nach den Strophaden! . waren wir schon im letzten Abschnitt der Fahrt die duftenden Gartenanlagen. Sumpfweihe.'istenrohrsänger diesen guten und Mauersegler. zu kommen trachtete. wo außer etwa dreißig Zwergstrandläufern nur die schon am südlichen Gestade beobachteten Arten anwesend waren. Die Hänge sind teilweise mit ziemlich hohem. Sobald ich wieder die (Jlivenpflanzungen betrat. Von Katastari aus besuchten wir zunächst die an der Ostküste befindlichen Salzgärten. Ich war froh. dem zicmlicli Sumpfe. welche gerade auf Zante sicli einer so gioßen Sorgfalt erfreuen und Anlaß zu dem italienischen Sprichwort gaben: Isola Zante flor di Levante. in der Farbe an den steirischen „Schilcher" erinnernden Rotwein vorgesetzt bekamen.\uf diese war ich schon lange gespannt. ein sehr schönes Exemplar. Ibis. Sodann bestieg ich mit Stavros in aller Eile die gegen l-i(IO?u hohe Vrachiona. weit ins ofi^ene Meer hinausgerückten um '/ä''' unser Rößlein selbst bald in Ulli" f^er in den Stall Stadt und bewunderten — 1 I . Unser letzter Ausflug auf Zante galt dem Norden mit der höchsten dort gelegenen Elrhebung. Bei Tagesanbruch fuhren wir mittelst Einspänner mitten zwischen den sorgfältig bearbeiteten Weingärten hindurch bis Katastari. Selbst hier auf sturmgepeitschten Plateau scheuchte ich Turteltauben auf und fand außerdem Kolkraben. etwa eine Stunde von der Hauptstadt entfernt. so daß zwar die Vegetation der ganzen Landschaft erfrisclit war. dichtem und fast durchwegs immergrünem Strauchwerk bekleidet. Flüge von Schafstelzen. Es hatte am Vortage sehr stark und anhaltend geregnet. da sie bereits vor einem Jahre hätte stattfinden sollen und der Besuch der beiden kleinen. Triel. Am Mai verabschiedeten wir uns beim österr. kleine Silberreilier. Jener beobachtete dort einen noch ziemlich dunkel gefärbten Schmutzgeier und Wutte brachte ein schönes Blaumerlenmännchen mit. umt'angTciclien wir bemerkten das reg'ste auf Zante Vogelleben ülteiliaupt. Tenimincks Strandläufer. (. und etwas tiefer im Buschwerk Braunkehlchen und Sammetköpfchen. wogegen die höheren Lagen sich insbesondere zur jetzigen Jahreszeit trostlos. nochmals Platz Als ich drei Tage Hauptmann Roth später mit fanden wir neu dazugekommen: Kornweihe. Hauptmann Roth und Wutte nahmen inzwischen die nördlich von Katastari gelegene Felswand in näheren Augenschein. Teil durch dichten Nebel sehr beeinträchtigt. drei weißflügelige Seeschwalben und braunkehlige Wiesenschmätzer. An guten Zugtagen mag jedoch auch hier manch seltener Vogel Rast halten. Auch heute regnete es von Zeit zu Zeit. Außerdem wurde die Ferndem wüsten.-ungar.60 Ornis balcaniea. so daß wir in der reinlichen Schenke von Katastari Zuflucht siichten und dort einen vortrefflichen.

es sich. buntschillernden Flecken auf dem Meeresspiegel schwamm. daß sie. Es mochte etwa dung hindurch in den stirs 1 1 — 3000 m erheben. daß niemals ein größeres Schiff hier anlegt ist nur notgedrungen. Juni dem 1825 . denn eben dieser Kranz. seinen „Denkwürdigkeiten und Erinnerungen aus 522—524 über nebst Türkenkriege im nachfolgenden Platz finden mögen. Professor umfassender Nachforschungen nur den Besuch des Grafen die Strophaden folgendes mit: „Am 28. im Zerfall befindlichen zum besten. So kommt Philippson in es. eifrig dem Fischfange obliegend. als so hier wohlbehalten angelangt zu sein. daß sowohl die größere als auch die kleinere der beiden Inseln nicht nur ganz flach sind. Im Boot selbst nächtigten wir und vor Tagesanbruch wurden die Segel gehißt. aus einer Tiefe von 2000 nur als schmale Streifen erscheinen. Es war ein ganz eigenttimliches Gefühl. künstlich hergestellten Hafen gerade unterhalb des einbog. als allmählich sowohl das peloponnesische auch die Küste von Zante immer mehr und mehr am Horizonte verschwanden und wir endlich ohne jedes Land in Sicht unser Wohl und Wehe unserer Nußschale an- Gestade als Später erschienen vertrauten. Legende über noch niemals besucht wurden. Meere. Erst als wir ganz in der Richtung unserer Fahrt zwei Punkte über und ein Nähe kamen. Wir mußten neuerdings in der Bucht von Ken Schutz suchen. von zum Teil verborgenen und auch kleinere die Ursache. Ein Wanderfalke gab fallenden Insel Peluso anzulegen. Prokesch-Osten einer hübschen daß die Strophaden fast Bonn konnte trotz feststellen. Mai um 2 Uhr früh antraten. war von Zante kein Fortkommen. Griechenland. teilt in Hand sein dürfte. und zwar in nächster Nähe der kürzlich besuchten Erdpechquellen. Im ersten Dämmerlichte kamen wir an der gewaltig hohen Steilküste von Kap Kerl vorbei. der Leuchtturm dem der Strophaden. daß Barke und drei Fahrt gewann. grauen Sturmvögel. Sie waren unsere Reisebegleiter während der ganzen Fahrt und nur zweimal später erschien mitten unter ihnen auch je ein kleiner. für einige Stunden an der kleinen. dunkler Sturmvogel. Bd. Inseln durchaus nicht so einfach zu l)ewerkstelligen Stavros. ganze Klumpen bildeten und sogar hie und da sich auf die Oberfläche des Meeres niederließen. in die kleinerer. ein größerer. zeigten sich einzelne der großen. verwilderten Anlagen neben nichts Durch Schiffer zu dem hier seine bekannten Flugkünste Auch die einzigen. Allein bald darnach schlug der Wind um und wir waren nach Passieren des Kap Gerakos genötigt. aber steilaber eine seetüchtige Begehung des Eilandes lernten wir die Hause und auch die Außergewöhnliches bietende Vogelwelt derselben kennen. Alpen. dessen Worte über seine dortigen ein Ereignis zur Zeit der Wahrnehmungen Prokesch-Osten 2. Hauptmann Roth brachte von dort einen Alpensegler. Uhr nachts geworden sein. welche von sehr vielen Silbermöwen. wir waren schon froh.61 rn. weil der Originaltext wohl nur wenigen Lesern zur Orient". auch von einigen Felsentauben bevölkert ist. zeigte das Kloster.. Es ein Verdienst unseres ist einem halbwegs annehmbaren Preise für die in bester Stimmung am 12. welches in größeren. Noch weit draußen auf dem Meere machten uns unsere Geruchsorgane auf die Nähe von Petroleum aufmerksam. sondern sich auch nur wenig über den Meeresspiegel. Wutte nach mühseliger und nicht ungefährlicher Felskletterei ein schönes Paar alter Blaumerlen. eine sie kleinen. 1836. welche wir ist. Bald nachdem das offene Meer gewonnen war. Den Nachmittag über streiften wir durch die Vorberge. später aber so viel. S.und Mauerseglern. Klippen aus der Ferne das Boot durch die laute Bran- zum Glück unseren Schiflsleuten bekannt Landung war es natürlich heute viel zu spät. welcher Für daß Mona- war.

]>. Mönche aus der Morea oder aus Zante und der Halbinsel ganz verlassen Was sie bedürfen. Flinf bis sechs Mönche kamen mir entgegengelaufen. das gegen die Seeräuber in Verteidiguugsstand gesetzt ist und sogar ein jiaar kleine Kanonen Seltsam hat. geben und sich dafür wohl einiges dem Die Schiffe." Eine interessante Nutiz gibt ferner Eugen Freiherr von Gutschmid in einer Fußnote seiner 1842 erschienenen Übersetzung des Werkes von Dr. es käme aus Sizilien. in das geräumige. ') Icli i'anil nur mit lleij-cu nasser ^etiillfe 'rüiu|)el uiul Zisternen. in die Kirche. Klippe. Ich ging selbst an das Land und wurde mit Uank und Preis empfangen. unterirdische unter — Wer der Welt müde ist. . es springt aus einer lebendigen Quelle. andere standen neugierig auf dem flachen Dache des Klosters. die Eitelkeit des Wissens. ') Die Mehrzahl der Mönche behauptete. sich auf dieser Klip})e anzusiedeln. so nahmen sie uns aus der Ferne sahen. andere sagten. die schon. jetzt nur ist keine Zufuhr möglich. D. V. das Steigen und Fallen der Herrschaft. Biasoletto: .ReIazione del viaggio dalla maesta del Re Federico Augusto di Sassonia" (Trieste 1841) Kanäle brächten es aus der Morea.. „Bei ungestümem Wetter Strophaden vorüberkommen. der Glanz und Ruhm. da sie wir ganz nahe vorüljerkamen. Man führte mich in ein Gärtchen. während noch jede Spur von Land unter demselben verhüllt war. Das Wasser gehört pflegen Kloster ein die Merkwürdigkeiten dieser Klippe. Üa wir einige Lebensmittel und sandten den München. holen noch aus Zante. die weiße rotdurchkreuzte Flagge aufgezogen hatten. da die Küste ist. flüchte sich auf diese Das Ringen der Völker im Lineren und nach außen. die keine Rhede hat und der sich nur bei ganz ruhiger Zeit Schiffe zu nähern wagen wo man demnach die nötigsten Lebens- von außen erhalten muß. welche an den Almosen an Lebensmitteln zu Grünzeug und Wasser zu holen. der Reichtum und die Macht: sie sind für die Bewohner dieser Klippe nicht. dem Spiegel des Meeres sich zeigte. ist der Ge- danke. voll Votivstücken von Scliiffbrüchigen. weil die Klippe wenig hervorbringt und überdies den mittel geringen Vorrat die — oft gegen die Seeräuber verteidigen muß. reinliche Kloster endlich selbst. Das Kloster auf der kamen wir an mittags Stampliauia vorUher.62 (^inis balcanica. deren Kloster schon flachen Klippe iler einige Stunden tiliher auf größpi'en Strophadetiinsel.

DO Griechenland. dort in den Fluß Rusias fallen lassen. kleinen Wäldchen der Seestrandskiefer und anderen mediterranen Holzarten bewachsen. «Unser Schutzpatron.III. die Reise unterbrochen. um das kennen zu lernen. dann folgt unbebautes. «so habt ihr denn einen gar großen Heiligen." Am Morgen des 14. nicht weit von da. In zwei Stunden etwa kann man den Rundgang längs des Ufers beenden und auch mit der Gesamtfläche ist man bald An das fertig. ungefähr zehn deutsche Meilen von Zante entfernt. die heutiges Tages noch gezeigt wird. die wohlriechende Substanzen enthalten hatte. Im höchsten Erstaunen fragte er die anwesenden Geistlichen wie diese Kirche zu diesem Kleinod gekommen sei. „Er befahl hierauf seiner Mannschaft. die heftige Regen. Über den Zweck unseres [lierseins durch die Schiffsleute aufgeklärt. Wirklich blieb auch von da an die Insel ungefährdet während des ganzen Krieges. ja es gibt auch einige feuchte. damit noch nicht zufrieden. 4. so wurden die . hatte die Bewohner rein ausgeplündert und. «Nun beim Allah. hat es uns in einem tiefen Brunnen auf der Insel finden lassen. Am meisten überrascht war ich aber über alles das. weißgetünchten Gebäudes. um auf den einladenden Strophaden Zuflucht zu suchen. ein merkwürdiges Faktum. eilten sie herbei. was ich in den wenigen Tagen des dortigen Aufenthaltes in ornithologischer Beziehung kennen gelernt und erlebt habe. hießen uns herzlich willkommen und geleiteten uns zum „Igumen" des stattlichen. Der Tagen auf Zante heimgesucht hatte. worauf eine Kapsel sich öffnete. Infolge des Unwetters hatte eine große Menge nordwärtsfliegender Zugvögel. der heilige Dionysius. tiefeingeschnittene Schluchten und wenigstens jetzt im Frühlinge weltferne Fleckchen Erde zwei mit Regenwasser gefüllte Weiher. auch die Kirchengefäße sich ausliefern lassen. aber all' unsere Erwartungen wurden durch das Gesehene übertroflen. fiel plötzlich sein Blick auf eine kleine Schale von Silber. Mai weckte uns der laute Zuruf der Mönche aus dem Schlummer. alles geraubte Gut den Eigentümern zurückzugeben. den Zugvögeln eine jener Katastrophen herbei. welcher uns vor einigen führte auf den Strophaden unter nach den Aussagen der Mönche dort nicht allzuselten vorkommen sollen. Dieselben schienen die Ankunft eines Bootes als ein überaus seltenes und unerhörtes Ereignis zu betrachten. daß diese nette Legende damals noch für glauLwürdig gehalten werden konnte. Erstaunlicli ist dabei nur. als ich vor fünfzehn Jahren in Morea befehligte. wüstes Gebiet und das übrige Land ist mit verschiedenem Buschwerk. dies Gefäß habe ich. wo er unter der Erde sich verliert. die kleine Schale nicht ausgenommen. denn wisset. Auf dieser Insel war in dem Kriege zwischen Kußland und der Pforte. Als er nun vor dem aufgehäuften Golde und Silber stand. heftig griflf er darnach und drückte an einer verborgenen Feder. Monastir schließen sich unmittelbar wogende Getreidefelder an. Da es aber daselbst nicht eine Spur der gewöhnlichen Insekten gibt. eines Tages der (Japudan Pascha gelandet. Selbstverständlich trachteten wir so bald als möglich ins Freie zu kommen. Dieselbe lautet: „In Bezug auf den unterirdischen Lauf mancher Gewässer erzählte mir ein Grieche von der kleinen Insel Strofades. der mit dem 15raude der tüi'kischen Flotte bei Tschesme endete.» lautete die Antwort.» rief da der Türke aus. das wirklich einer Festung auf Seite > eher als einem Kloster gleicht. ließ auch die Kirchengefäße wieder an Ort und Stelle bringen. so Zimmer daß wir uns dort sehr rasch heimisch fühlten. Auch der Igumen und Schlafstellen schien über unseren Besuch erfreut und wies uns sofort Dauer unseres Aufenthaltes auf der für die Insel an. und versicherte die Inselbewohner seines besonderen Schutzes.

daß nach den gewonnenen Erfahrungen solche Lieblingsrastplätze. so daß uns zum Sclilusse fast jeder Fleck und jede Strauchpartie bekannt waren. daß die Vögel Ungarns wohl wesentlich nach der europäischen Türkei und Griechenland wandern. wie die genannten Inseln es zweifellos sind. und sagt dann weiters: „Der Zug über Griechenland und die griechischen Inseln ist ein so allgemeiner. und zwei Leuchtturmwächtern — die mit Leidenschaft diesem einträglichen Aiif einzelne Tauben pflegt man gar nicht zu schießen. sondern man wartet. Fliegenfänger und andere Kleinvögel nach kurzer Zeit so entkräi'tet. Es gewährt einen eigentümlichen Anblick. reger lieh K. daß auch auf anderen kleinen Inseln der griechischen Gewässer im Osten. dem B. die und rings (wenigstens zum Abschuß der im Frühling hier durchziehenden Turteltauben. Abgesehen von den Stunden. möchte ich gerade darauf aufmerksam machen. Verdichtungen zu Inseln herbeiführen bi'eiter Front ziehenden Vögel eben nach diesen ohne daß dabei an eine Art Gänsemarsch gedacht der in dürften. bis Neuankömmlinge oder die von anderen Schießstellen verscheuchten Turteltauben sich größerer Anzahl dicht nebeneinander auf die Aufsitzäste niedergelassen haben. kleine Insel gibt. so ist. damals waren es achtzehn. V. dem Auflesen und Rupfen der erlegten Turteltauben. Zögen die Vögel im Gänsemarsche. Vogelzug Homeyers zu beobachten verweisen. Wenn wir uns hierbei ins Gedächtnis rufen. damit jeder Schuß gehörig viel ergebe. Überall dort. Bäume und Buschwerk große Anzahl Schießhütten eingerichtete all Vegetation. ein so außerordent möchte nämlich ist ich hiebei auf einige Worte den „Wanderungen der Vögel". wenn man diese frommen Schützen an den geschilderten lauschigen Plätzen die Tageszeit mit Laden und Abfeuern ihrer altmodischen Vorderladerflinten. dies eine bloß in um — auftraten. werden muß. Auf diese Weise brachte ein Klosterbruder während unseres Aufenthaltes fünfzehn Stück mit einem einzigen Schusse zu Fall. günstig viele angelegte bequem Aufsitzäste — wo stärkere Birschsteige. Trotzdem sollen in einer Saison durchschnittlich nicht mehr als 600—700 Tauben zusammen gebracht werden." Unter der Voraussetzung. in 3H4 f der Meinung. . daß wir es hier mit einer Vogelzug-Raststation ersten vielen su sehr nützlichen Ranges zu tun haben. so daß es klar ist. 100) künstlich diese in widmen sich gab es Schießschirme. so würden sie nicht überall so gleichmäßig erscheinen. Aber selbst die Menge der jetzt zur günstigen Zeit die Inseln besuchenden Zugvögel war erstaunlich und wechselte von Tag zu Tag ab. welche nicht von einer daß es auch nicht eine einzige Menge von Vögeln besucht Dies gibt wird. der unmittelbaren Umgebung des Klosters. daß diese Annahme ebenso für den Frühlings. wiederum einen Beweis für den Zug in breiter Front.64 Ornls balcanica Grasmücken. welche zur Konservierung der erlegten oder aufgelesenen Vögel nötig waren. daß sie. verbrachten wir fast die ganze Zeit unserer Anwesenheit mit dem Abstreifen der beiden Inseln. S. F. Dieser kleinen Psathura. zu Hunderten elend zuÜlierall fanden wir diese Vögel tot oder gänzlich entkräftet selbst in grunde gingen. dann wieder mit Beten sowie Einnehmen der mitgenommenen Leiltesstärkungen verbringen Erst nach mehrstündigem Beschießen an allen Ecken und Enden der Insel wird den geängstigten Vögeln die Geschichte endlich denn doch zu bunt und in geschlossenen sieht. angebrachte Menge Mönche unglaublicher Fast sämtliche auf der Insel weilenden die nebst zwei Dienern Gesamtbevölkerung ausmachen Vergnügen.wie für den Herbstzug gelten soll. außer Stande die Reise fortzusetzen. auf z.

S. herrliche Witterung an jenen Tagen begünstigte unsere Beobachtungen am 15. welche einen ziemlich guten Hafenplatz besitzt. und es zeigte sich wieder einmal deutlich. daß wir Mitternacht war schon vorüber pflegt. daß viele Jahre vergehen können. Über die nun folgende Fahrt wäre nichts Bemerkenswertes zu berichten. Ich versäumte damals nicht. welche nicht allzuselten hier ihre schöne Haut im Kloster lassen muß. Jahrgang 1902. wo wir vielfach mit dem großen grauen Sturmvogel (Puffinus kuhli) an seinem Nistplatze in Berührung kamen. Drohungen wai-en vergeblich.III. ohne daß ein solcher auch nur in die Nähe dieser Flachklippen herankäme. daß man die Sturmvögel als die Vertreter der Harpyen des Altertums zu betrachten unseres Aufenthaltes auf den Strophaden kamen sehr oft. wie ich in Athen später erfuhr. um sich einfach den Umweg zu ersparen. Die und laue. nur andauernden heftigen Majstral beeinträchtigt. nicht ohne forderten vorher der Gewehrsalut uns zu Ehren gehißten griechischen Klosterflagge den landesüblichen geleistet zu haben. wo jederzeit Vogelleben herrschte. Hier war es auch. seine nächtliche Lebensweise sowie sein kalkweißes Ei neuerdings kennen leniten und schließlich zur Überzeugung gelangten. von Säugetieren gibt es außer eingeführten Haustieren überhaupt nur ein einziges. daß der Reisende im Segelboot vielfach ein Spielball des Schiffsvolkes zu sein ') Da noch obendrein zuletzt Windstille eintrat und zu den Rudern werden mußte. daß wir durch den Eigensinn der Matrosen in die höchste Wut versetzt wurden. Immer wieder zog es uns unwiderstehlich aus den dicken Klostermauern hinaus. sich vereinigend. aber erstens ging der Proviant bedenklich zur Neige und zweitens unsere Schiffsleute in geradezu unverschämter Weise zur Rückreise auf. ist es leicht erklärlich. Mai von den freundlichen Mönchen herzlichen Abschied und stachen bei ziemlich günstigem Winde in See. ein kleiner Windling (Convolvulus lineatus L. außer. war der pfeilschnelle Eleonorenfalke entschieden der interessanteste. verlassen sie gegen Norden weiterziehend die Unglücksstätte. oder nach den schattigen. nämlich die Mönchsrobbe (Pelagius monachus). Reiser. — 133: Der Harijyen Wohnsitz. Gerne wären wir alle noch länger auf dieser echten „Vogelwarte" des Jonischen Meei-es geblieben. aber man ist sich dabei stets bewußt. Mai wurde diese durch einen fast 24 Stunden die Vogeljagd ungemein. gegriffen — Siehe Ornithologische Monatsberic-hte. Ornis balcauica. einige Gesteinsproben von der Insel mitzunehmen und die Kinder der dortigen Flora möglichst vollzählig in das Pflanzenpapierpaket ein- Aber nur zulegen. Obwohl nämlich der Wind für die Fahrtrichtung nach Katakolo an der peloponnesischen Küste durchaus günstig gewesen wäre.') nächtlicherweile. Von den zahlreichen anwesenden Raubvögeln. Schwärmen aufwii'belud und 65 Griechenland. Bitten. energische Gegenvorstellungen. namentlich nach den verschiedensten Richtungen hinsteuernde Dampfer in Sicht. Die erbeuteten und sorgfältig gerupften Tauben werden ausgenommeUj in großen Gefäßen mit Weinessig überbrüht und über Zante in den Handel gebracht. die sich fast täglich abzulösen schienen. So nahmen wir denn am Morgen des 18. feuchten Schluchten.) erwies sich als für die griechische Flora neu. III. zu abenteuerlichen Gerüchten über „pindarische Gockelhähne" auf den Strophaden Veranlassung gegeben hatte. wo das verwilderte Haushühnervolk ein beschauliches Dasein führte und. hielten jene Lumpen den Kurs gegen alle Abmachung direkt auf Zante zu. Den 17. an den kleinen Weiher. 5 . Mai benützten wir zur gründlichen Untersuchung der kleineren Insel. Während habe.

nochmals den Hafenquai von Zante betraten. wenn eine derselben auf kurze Entfernung unseren zähnevierfüßigen Widersachern auf den Schädel abgefeuert wurde. Und doch war die oöene Wasserfläche fortwährend belebt durch Hunderte von in Gruppen dahinflatternden schwarzen Seeschwalben. die Schrote und füllten Wir sie jedem entfernten aus statt deren mit Jeder von uns trug ein paar solcher Salzpatronen Wirkung. Hier gab es wieder ein ganz eigenartiges Vogelleben: einzelne Brachschnepfen. erreichten. Der Jubel und das unvermeidliche Festkein noch Ende. von Patras über Kawassild kommend. namentlich Aale gibt. Auf der Düne von Muriä hatte ich wieder ein Abenteuer mit drei bissigen. sowie die Düne. nicht aber hier auf dem Durchzuge vermuten möchte. deren Anwesenheit man zu dieser Jahreszeit wohl am Brutplatze. denn kurz nach unserer Landung entstieg dem kleinen Eiseubahnzuge der Zweigbahn. einer Anzahl unserer Jagdpatronen grobkörnigem. der man in Griechenland so oft begegnet und die bei jedem Fremden eine angenehme Erinnerung zurücklassen muß. Ein armer Hirte labte uns unaufgefordert mit frischer Milch und sträubte sich lange. dabei nur wenige weißflügelige. König- Georg von Hellas.und blätterbestreuten Pfaden die neuerbauten Bade- Baulichkeiten und -Anlagen zu besichtigen. in nicht Zum Glück konnten wir benützen. Hier herrschte überall festliche Stimmung. Während am folgenden Tage Stavros unsere Post von Katakolon herbeiholte. scharfkantigem Seesalz. Möwen. wobei der Rädelsführer des unangenehmen Weil wir uns aber Kleeblattes diesmal einen zerschossenen Vorderlauf davontrug. nicht nur unsere Korrespondenz zu erledigen. eben rosiger Stimmung. Am Heimwege durchwateten wir stundenlang einen großen Teil der stark salzigen Lagune. ein kleiner Beweis jener Gastfreundlichkeit. einen Roth auf ein ausgezeichnetes Mittel zur Hund zu erschießen. welche alle augenscheinlich eiligst ihrem Sommeraufenthalte weiter im Norden zustrebten. aber sonst blieb es hier ebenso still wie in dem prachtvollen Altbestande von Seestrandskiefern. Während zweier von unternommener Tagesausflüge lernten wir die Lagunen von Muriä und von Agulinitsa kennen. die angriffsbereiten . Auch in der größeren und tieferen Lagune von Agulinitsa. das wir noch am wenige schon dem „Kephalonia" zur Überfahrt nach kleineu Stunden später die Dampfbarkasse Bade Lutra-Kyllene am Kap Glarenza Vormittag des 19. um auf blumen. bei sich und fletschenden. weil gänzlich gegen unseren Reiseplan. hatten wir übrigen reichlich Zeit. sondern auch Pyrgos selbst eingehend zu besichtigen. welches ich für die Hinkunft flintenbewehi-ten Besucher Griechenlands angelegentlichst empfehle. war stets von Erfolg begleitet.6G Onus balcanica. wir mahl hatten als mittels derselben Zweigbahn nachmittags Lutra verließen und nach angenehmer Falirt abends in Pyrgos eintrafen. wo es viele Fische. Strandläufervolk. etwas dafür anzunehmen. ohne dabei ein besonders erwähnenswertes Ergebnis zu erzielen. Hie und da zog ein Schwarzhalssteißfuß oder eine Moorente durch die blaue Flut und in dem Einsicht war ein paarmal der abgerissene Gesang des Teichrohrsängers zu erlauschen. welche jene vom Meere trennt. fanden wir ganz auffallend wenige Brutvögel. erwehren hatten und es begreifin diesen Tagen wiederholt solch bösartiger Köter zu hier aus licherweise stets sehr böses Blut macht. Die Bevölkerung dieses aufstrebenden Städtchens zeichnet sich durch echt südländische Lebhaftigkeit aus. ohne eine sichtbare Verwundung herbeizuführen. außer allgemeiner Ermüdung. welcher die Düne zum größten Teile weithin bedeckt. sich wie toll gebärdenden Wolfsliunden zir bestehen. verfiel Hauptmann Abwehr.

die an solchem Orte ihr Augenfiel mir ein daselbst nistendes — dieser südlichen Schwalbe fesselte merk auf jene leichtbeschwingten Vögelchen richteten. daß wir hier einen vortrefflichen Platz zum Sammeln gefunden hatten. dann der Halbhalsbandfliegenfänger und einer der charakteristischesten Brutvögel dieser Gegend. welche deutsche Arbeitskräfte der wissenscliaftlichen Welt erschlossen hatten. so muß ich doch der Wahrheit die Ehre gebend gestehen.III. Steineichen. Lala liegt ausdehnenden Terrassenlandschaft. Heidelerchen und Rotkopfwürger bevölkerten den Bestand. eine ebenso romantische als abAvechslungsreiche schon ziemlich hoch am Rande einer sich weithin von dieser erfrischenden Frucht daselbst zu sehen und zu verkosten. Vormittag des 24. während die begleitenden Laubhölzer aus Platanen. Tatsächlich bekamen wir Lala. Bald zeigte es sich. Zahlreiche hier nistende Eichelhäher. glaubte ich mich im Geiste nach gewissen Gegenden des Wienerwaldes versetzt und konnte durchaus keine Ähnlichkeit mit irgend einem der bisher gesehenen Landschaftsbilder Griechenlands herausfinden. sondern diese wurden. daß ich mir nach unserer unvollkommenen keiten Schulweisheit die Stätte der olympischen Spiele ganz anders. Selbstverständlich verging fast der ganze mit der eingehenden Besichtigung des Museums mit Tag nur zu schnell seinen bekannten Sehenswürdig- und der Ausgrabungen. Mitten in dieser Waldidylle errichteten wir neben einer kleinen Kapelle und unter einer besonders großen und schönen Eiche unsere Zelte und blieben dort bis zum 28. Baumkleiber. daß die den Küstenstrichen eigentümliche Aleppooder Seestrandskiefer hier nahezu bis zum Rande des Plateaus sich aufwärts verbreitet hatte. Baumheide. einen zu erlegen. Erdbeerbaum und Hopfenbuche bestanden. Mai. jetzt aber Kapellis genannt wird. Am 67 Griechenland. In einer kapellenartigen Wölbung des römischen Teiles des Ausgrabungsfeldes Paar der Rötelschwalbe auf und das zutrauliche Wesen Avir dürften wohl mich und meine Begleiter sehr nach wie vor die einzigen Menschen gewesen sein. birschend herumschlenderte und den üppigen. Tags darauf verließen wir zeitlich das hübsch eingerichtete Hotel in Olympia und zogen das Kladeostal hinauf bis nach dem Dorfe Wanderung. die das Stangenholzalter kaum überschritten hatten. und bei den Schlangenadlern gelang es uns überhaupt nicht. welche durch ihren Reichtum an gelbroten Kirschen berühmt ist. Nach kurzer Rast ging es nordwärts weiter und gar bald betraten wir jenen prachtvollen Wald sommergrüner Eichen (Quercus c. An Säugetieren wurden Hase. Nur gegen Abend wurde noch ein „bewaflneter" Spaziergang nach Dhruwa und über den sogenannten „Freierhügel" hinaus im Alpheiostale aufwärts und wieder zurück unternommen. Die genannte gefiederte Gesellschaft gab uns natürlich an jenen schönen Tagen genug zu tun. wie sich Hauptmann Roth auszudrücken pflegte. elend „vermöbelt". Nur sehr ungerne trennten wir uns von dieser schönen Gegend. Es fiel mir hiebei auf. und besonderes Interesse erweckten bei uns ein Paar Schlangenadler. um wieder gegen Platanos zum Kladeostale abzusteigen. der ziemlich viel Berglaubvogel. Obwohl wir alle auch hier unvergeßliche Eindrücke emjjfingen. entspricht das stark verwitternde. Fuchs und Igel festgestellt. Misteldrosseln. welcher eigentlich eines viel längeren Aufenthaltes wert gewesen wäre. Schwarzamseln. Mai langten wir mit der Eisenbahn an der weltberühmten Stätte des alten Olympia an. Wenn ich im Schatten der dortigen Bestände. namentlich räumlich viel au-sgedehnter vorgestellt Auch hatte. brüchige Material der steinernen Bauten den Erwartungen des Besuchers keineswegs. grasreichen Unterwuchs bewunderte. bis wir davon eine genügende Anzahl beisammen hatten.onfevta)^ welcher im Altertume Pholoe hieß. . östliche Mittelbuntspechte.

Auf einem Abschiedsspaziergang hatten wir gegen Abend das seltsame Erlebnis. Die Hitze war hier zum erstenmale wirklich drückend geworden und wir waren alle froh. weshalb er uns äußerst liebenswürdig empfing und nach unseren Wünschen fragte. Die See war noch sehr bewegt und das kleine Schiff schlingerte ganz gewaltig. Hier erst betraten wir wieder festes Kalkgestein ') Es dortigen Polizeihauptmanne ist ein Ding der UnmUglicIikeit. Sandsteinwänden unweit der Eisenbahnstation Platanos hatte Hier lebten gegen hundert Paare Rötclfalken. erhielten wir sogleich die unangenehme Kunde. die Zeit mehr oder weniger zu verbummeln. Es blieb daher nichts übrig. andererseits den Küstensaum entlang bis in die Nähe der Lagunen von Murid und endlich wurde der gewaltigen „Mäusefestung" Pontekokastron ein flüchtiger Besuch abgestattet. nicht lange auf den Eisenbahnzug warten zu müssen. fahlgelbe Erdhänge in einen kleinen Einschnitt. zwei Tage auf ein anderes Schiff zu warten. Li der Nähe des Kaps gelangten wir über fast pflanzenlose. in welchem sich ein durchdringender Gestank bemerkbar machte. von der Route dieser Küstendampfer aus die beiden Strophaden- inscln zu sehen. die wir mit Muße untersuchen konnten. wie noch in der neuesten Auflage des „Baedeker" behauptet wird. An den zu Tal führenden Felsabsätzen gab es kleine Siedlungen der Rütelschwalbe. . durch kalkigen Überzug leicht kenntlichen Stellen der Talsohle. Die übelriechenden Schwefelwasserstoflgase entströmten an mehreren. wovon ich Proben mitnahm. war unsere Ankunft von Athen aus telegraphisch angezeigt worden. so daß unser Schlaf fortwährend gestört wurde. daß dieselben durchwegs noch leer waren. Juni durch den nach Süden führenden Taleinschnitt hindurch einen Abstecher nach dem historisch berühmten Modon. Endlich erlöste uns um 11 Uhr vormittags der Dampfer „Kriti" der Gesellschaft „Gudes" von unserer Untätigkeit in dem langweiligen Hafenplatze und brachte uns nach kurzem Anlegen vor Kyparissia') gegen Abend nach Pylos. Wir hatten jedoch keine vorzubringen. Die Lage von Pylos neben den großen Festungswerken macht auf den Ankömmling zur See einen sehr gewinnenden Eindruck. daß die Schifiahrtsgesellschaft . aus einer der Kirchen des Städtchens stürmisches Händeklatschen als Beifallskund- gebung der andächtigen Gemeinde zu vernehmen. zumal die Li der Nacht Bellen. Umgebung Dem für das Städtchen eine geradezu reizende Umrahmung bildet. sondern machten gleich am 1. Dohlen und Blauraken friedlich beisammen. so daß mehr als die Hälfte der Fahrgäste unpäßlich geworden war. Bei der Strandwanderung stießen wir dagegen auf eine große Brutsicdlung der Uferschwalbe in der sandigen Steilböschung der Küste nordöstlich von Katakolon. Mai erhob sich ein starker Sturm und außerdem wollte das Heulen und Raufen der vielen herrenlosen Hunde in der Nähe unseres Quartiers durchaus kein Ende nehmen. Pyrgos zurückbeförderte.68 Oinis balcanlca. welcher uns rasch nach sieliartig diirchlöcherten ich denselben Mißerfolg.. welche zwischen erdigen Bestandteilen deutliche Beimischungen von Schwefel und salzähnlichen. zum 31. nach Alaun schmeckenden Blättchen zeigte. da in der Nähe nichts von Belang zu sammeln war. als sich in das Unvermeidliche zu fügen und.Tzon" keinen Dampfer hierher verkehren läßt und wir deshalb genötigt seien. Einerseits durchstreiften wir die (iegend beim Leuchtturm vorbei nach der Kaphöhe. Mit der Untersuchung ihrer kunstvoll gebauten Nester verloren wir viel Zeit und Auch an den schließlich erwies es sich. Als wir am folgenden Morgen nach kurzer Bahnfahrt im Hafenplatz Katakolon angekommen waren.

Rasch eilten wir auf demselben Wege nach Pylos zurück. Nikolaos zog ein Kolkrabe entlang.e Reiher suchten nach Nahrung. sich die Moräste Wenngleich von diesen begehrenswerten Vogelarten heutzutage dort keine Spur mehr zu ist. Nach einer Umkletterung der bis hart an die Meeresklippen heranreichenden Festungsanlagen von Pylos und nachdem alle gesammelten Stücke soi-gfältig konserviert Uhr abends auf dem Dampfer „Nea Ilellenia" worden waren. Die auffallendste Erscheinung bildeten eine große Menge. daß in jener entschwundenen Zeitperiode sich die genannten Vögel dort wirklich gezeigt haben. etwa achtzig Silbermöwen machten Jagd auf Fische und die Schnepfenvögel waren durch einen Flug der rostroten. bei unserem Besuche erschienen jedoch die Sümpfe geradezu vogelleer. Blaumerle. dem H Hafenplatz von Kalamata. namentlich auf die vorgelagerten man gaben eine wundervolle Inseln Sapienza und Skiza genießt. Die Ursache dieses Massensterbens blieb mir völlig rätselhaft und auch unsere Bootsleute wußten keine befriedigende Aufklärung darüber zu geben. zum Meere führenden der hier zahlreich ein aus zwei Eiern bestehendes Felsspalten nistet. Im gleichnamigen Gasthofe fanden wir ganz gute Unterkunft und widmeten den verschiedenen orientierenden Spaziergängen Tag und ausgiebiger Briefschaftenerledigung. Ein Segelboot brachte uns zunächst zum Leuchtturmfelsen an der Einfahrt in die Bai von Na%\arino. Ein oft leiterartiger. ganze Landschaft trug das unverkennbare Gepräge des Karstes. konnten Gelege erreichen. acht grai. gegenwärtig wirkliche Ruinen. wo neben dem Leuchtturm ein hübsches Marmordenkmal Platz fand. Juni in Neae Kalamae. nördlichen Ufersaume an.III. welche am Rande der Lagune oder in den seichteren Tümpeln weithin umherlagen. und die daselbst 69 Uriechunlaud. Zur Winterszeit soll diese Gegend von Wasservögoln wimmeln. welcher zahnartig aus den Fluten emporragt. verließen wir um '/2 diese interessante Gegend und landeten um 8 Uhr früh am 4. Der 2. mit geschwellten Segeln die Bai und legte an dem von Osmanaga ziemlich weit Dort dehnen landeinwärts aus. Messeniens reizender Hauptstadt. von welchem Aussicht nach allen Seiten. — Unsere Bootsleute durchsuchten auf mein Geheiß nach Nestern des jedoch der engen Spalten wegen nur Bald darauf durchfurchte unser Boot die senkrecht Alpenseglers. wo vor 70 Jahren die Kommission der Expedition scientifique de Moree ihre Studien anstellte und damals Flamingos und Sultanhühner beobachtet haben will. bogenschnäbeligen Strandläufer vertreten. Im niedrigen Grase dagegen trippelten schwarzköpfige Schafstelzen finden einher. Juni galt der historisch so überaus bedeutsamen Umgebung im Westen und Norden der Stadt. Den Bergliang des spitzen H. Felsenkleiber. In Modon selbst verwendeten wir eine beträchtliche Zeit auf die Besichtigung der gewaltigen venezianischen Festungswerke. Steinkauz und auf dieser Reise zum erstenmale auch die blaugrauköpfige Ammer. schmaler Steig führt auf den beschränkten Raum der Gipfelfläche. Etwa vierzig umherliegende eiserne Geschützrohre verschiedeneu Kalibers Zeugnis von der einstigen Bedeutung des Platzes. so ist doch die Ortlichkeit für ein solches Vorkommen sehr geeignet und es ist die Möglichkeit immerhin vorhanden. nur ein Kolkrabe zog vorbei. das wir noch vor der Dämmei-ung erreichten. . welches von der Regierung Frankreichs im Jahre 1890 zum Andenken an die Ereignisse von 1827 und die Expedition scientifique de Moree von 1828 1831 hier errichtet wurde. ja Tausende von toten Aalen der verschiedensten Größe. beobachteten und erlegten gefiederten Bewohner verrieten dies: Schon die Orpheus- grasmücke.

jetzt. dessen Lage ringsum zwischen Gartenanlagen mit eine geradezu beneidenswerte genannt werden muß. und da nunmehr auch die Eisenbahnverbindung mit Tripolitza. unsere Ausbeute an Vögeln u. dann aber auch vor allem die nett gezeichnete Rüppells-Grasmücke trieben sich an den Berghängen umher. Natürlich war es sehr einladend für uns. aber ging's querfeldein über Stock und bald wurde es dunkel Stein gerade auf das erleuchtete Kloster zu. Leider drängte die Zeit und wir mußten trachten. Gruppen. verließen wir die Bahn mit einstündiger Verspätung in der Station Tsepheremini und waren bestrebt. der ich zusammen mit Hauptmann Roth im Nedontale aufwärts und dann an den Berghängen emporstieg. Juni setzten wir dann den Aufstieg bis zum (iipfel des Ithome. welche aber auch noch einen Teil des nächsten Tages in Anspruch nahmen. da ich unter einigen dieser Trotz der vorgerückten Stunde ( '. zur Station Tsepheremini möglichst bald wieder abzusteigen. Stavros und Wutte gingen der Verfolgung zur Beute fiel. Durch eine in jeder Flinsicht liebliche und fruchtliare Ebene dahineilend. Auch war es gar nicht so leicht. auch der Zoologe findet hier reichlichen Stoff zur Beobachtung und zum Sammeln. Es war Sonntag und bei sonnoglühender Beleuchtung betrachteten wir mit Entzücken von der Höhe herab den blauen messenischen Golf und die überall reichlich mit hellem Grün durchsetzte Häusermenge an dessen Ufersaume.I natürlich schon Batrachier die vielbegehrte Rann graeca erkannt hatte. Schöngefärbte Blaumeisen und Hänflinge. gelegentlich des ersten Ausfluges die an die Gärten angren- Zu diesem Zwecke teilten wir uns in zwei gegen Westen und beschäftigten sich einen ganzen Vormittag lang mit dem großen Ölbaum spütter. aber bei der steigenden Tageshitze rückte die kleine Truppe gar bald ein und auch wir wandten uns ebenfalls heimwärts. galt nur noch einen einzigen Übelstand vor der Reise ins Gebirge hatte nämlich gegen Dysenterie eine zu starke Dosis Rhus .70 Ornis Wir lernten in halcanic. In keiner anderen Stadt Griechenlands kann man bei der großen Hitze sich an reinerem und kälterem Brunnenwasser erfrischen als hier. s. In Kalamata hatten wir an demselben Tage gerade noch Zeit. was ein allgemeines Umpacken erfoi'derte. somit auch mit Athen hergestellt ist. der jedem Nachsteller durch seine große Vorsicht und Ruhelosigkeit genug zu schaffen macht. In deren Umgebung wurde die Zeit bis zum Eintreffen des Eisenbalmzuges zumeist mit Fröschefangen ausgefüllt. Am frühen Morgen des 6. da wir unser überflüssiges (iopäck zur Entlastung zu Schiff nach Gythion voraussandten. Uhr) wurden wir von den an solche Besuche '/o gewöhnten Mönchen sehr freundlich aufgenommen. Tragtiere und „Agojatis" aufzutreiben. Kalamata bald einen äußerst rührigen nnd lebhaften naiiilels|)latz viel Gemüse. ebensowohl den üppigen Busch wald desselben als die gewaltigen Mauerreste der alten Befestigungsanlagen bewundernd.'i. wo die Leute viel Feldarbeit zu bewältigen hatten. nur ein einziger solcher Vogel nach geraumer Zeit zenden Olivenwülder zu durchstreifen. möglichst rasch und nun zum Monastir Vurkano hinanzukommen. zu konservieren und Vorbereitungen für die Weiterreise zu treffen.und Glistbau kennen. lassen die Verkelirswege zu Wasser wie zu Lande nichts mehr zu wünschen übrig. waren wir aber doch mit zwei martialisch aussehenden Gesellen handeleins Endlich geworden und es zu Wutte beseitigen. während mir. Aber nicht bloß für den Altertumsforscher ist der Ausflug zur Stätte des alten Messene von Wichtigkeit. Trotzdem brachten sie vier Stück heim. Unter uns im Nedontale übte sich eine Abteilung Soldaten im Scheibenschießen. w. um am Nachmittag noch den gegen Norden abgehenden Zug zum Besuche von Ithome benützen zu können.Vurkanoberges fort.

den Bereich der Schwarzkiefer.nd etwas dem Ritte 11. Während in den buschigeren Schluchten Zaunkönig und Rotkehlchen ihr munteres Wesen treiben. weder hier noch auf der lakonischen kleinere Bestände der Edelkastanie gelangt man eigentümlich in ist. uns dieses viel- verspi-echende. wenngleich im Rückgange begriffen. dem hohen Taygetos zufliegender besonders Bartgeier. Tannenmeise und auch unser anmutender Fichtenkreuzschnabel. unserer Hütte für kurze Zeit die auf Archäologen Sieveking und Stier. toxicodendron. . sowie In den Wipfeln der breitästigen Föhren und in den wenigen Apollotannen waren bloß drei Vogelarten wirklich häufig: Buchfink. nur ein paar Steinadler. daß die Seidenindustrie. Aiiflage) mit der Schwarzkiefer verwechselt in Baedekers Reisebuch wui'de. doch bekamen wir gar keine Dohle zu sehen. Der höchste Punkt des Überganges an der Grenze zwischen Messenien und Lakonien ist durch eine kleine Kapelle H. die kleineren Ausflüge längs des Langadaschlucht anstrengend. Schon am nächsten Morgen folgten wir den Genannten und konnten mit Muße die eigenartige Schönheit der Langadaschlucht bewundern. betraten wir und noch höher. nach Sparta begriflenen in deutschen weiter talabwärts begegneten wir den ersten Steinspatzen. Zahlreiche Brutsiedlungen der Felsenschwalbe. giftungserscheinungen gen dieses 71 Grieclienlaiid. Nach kurzem Abstieg bis zum Chan Langada beschlossen wir. 4.III. Am östlich Juni bewegte sich dann unsere Karawane die ziemlich öden Vorberge nord- 8. dennoch einen großen Bevölkerungsteil beschäftigt. ein äußerst wirksames Gegenmittel. nur stellenweise wird das Auge durch prächtige Gruppen alter Schwarzkiefern erfreut. wo Erst höher oben in Mittagsrast gehalten wurde. Hier will ich auch noch einschalten. welche dieser ganzen Berglandschaft Keineswegs findet man aber. mehrere Turmfalken Zone und ein gewöhnlicher Sperber ließen sich in der alpinen blicken. die den Küstengegenden angehört und (Seite 368. Pflanzengiftes eingenommen und war unter VerGlucklicherweise erholte er sich aber von den Fol- sehr rasch. reicht die Verbreitung von Baumlerche und Ausflug als in Führer die diente. schon gegen die Kammhöhe zu. ein einzelner. Bei herrlichstem Sommerwetter unternahmen wir infolgedessen tagsdarauf einen Xerovuni genannten Vorberge des Malevosgebirges. auch einige des Rötelfalken erregten unsere Aufmerksamkeit i. Hier sollen auch Bruthöhlen der Alpendohle vorhanden sein. Auch schäumenden Baches gegen die romantische nach den Bergzügen unmittelbar an der Grenze waren recht dieser ganzen Gegend sich buchstäblich kein ebenes Plätzchen befindet. Elias gekennzeichnet. wilde Bergland ein wenig näher anzusehen und für ein paar Tage hier den Weitermarsch zu unterbrechen. daß keinerlei Verzögerung so in der Abreise eintrat. Auch die Vogelwelt zeichnet sich dort nicht durch Formenreichtum aus. gelang. meisten erwähnenswert. Seite die Aleppokiefer. am Am Dieser war aber so scheu. von Kalamata hinan und der prachtvolle Rückblick nach Messenien und dem Golf war beim Aufstieg entschieden Umgebung der am des Gebirgsdorfes Lada. erkranlit. und jeder von uns nahm sich als Andenken von den verhältnismäßig billigen Erzeugnissen das eine oder andere Stück mit. daß es nur Ansitz vier Stück für unsere Sammlung zu Juni nachmittags besuchten uns dem bedächtigen Wutte erbeuten. wobei unser Wirt Tief eingerissene Seitentäler und Schluchten erschweren hier nach allen Seiten hin jede Wanderung und im allgemeinen sieht es bis in die alpine Zone hinauf recht öde und trostlos aus. der hübschen Zippammer bis in die höchsten Lagen hinauf. da in zu.

welche aller Ruhe fast zwei Stunden lang von dem durch die kleine Kapelle H. Ein Kalksteinblock der Spitze trug deutlich lesbar den Namen eines der Mitglieder der Expedition scieutifique de Moree: „H. steinigen in der in dieser Hinsicht etwas besser. Die letzten Tagesstunden wurden zur Herrichtung des Lagerplatzes unter mächtigen Schwarzföhren benützt. . aber bei Tagesanbruch herrschte immer wieder das prächtigste Sommerwetter. um diese mittelalterliche es denen Spaziergängen bestens ausgenützt. umsomehr. Ilias gekrönten Gipfel aus genossen. als öfters Steinadler. Einöde.schädigte wieder die wundervolle Fernsicht gegen Süden. ich. in welchem Dr.en. fanden. Mistra. daß von den Hirten wie nichts an Lebensmitteln zu erhandeln war. und ein Teil der Leute erinnerte sich noch sehr wohl seiner damaligen Anwesenheit. wurde zu verschie- Gesellschaft nur zu rasch folgenden Vormittag. als uns drei Nichthellenen einige roh verspeiste grüne Gurken. hier nicht lange zu verweilen. aber dort oben waren doch Alpendohlen ixnd Alpenbrauncllen die wichtigsten Vertreter der Vogelwelt in der sonst trostlosen. Den folgenden Tag verwendete Hauptmann Roth zu einem leider erfolglosen Ansitz auf Adler einem ausgelegten Luder. Gartenammer und grauer Steinschmätzer traten bis in die höchsten Lagen auf. aber im übrigen beschränkten sich die Erscheinungen der Vogelwelt auf die allergewühnlichsten Arten. Diese Landschaft entbehrt besonders hervortretender Reize trotz der schütteren Nadelholzbestände in den oberen Lagen. Glühende Hitze lagerte über den Fluren von Sparta. bei sengender Hitze setzte Bewegung und der nach Durchquerung der Ebene zu bewältigende Aufstieg nach Anavryti wurde allen sauer. welche unseren Agogiaten zur Last sich unser wurde Herrn Stier nach Ruinenstadt kennen zu lernen und nahm von derselben zum Andenken eine Blaumerle mit. Juni verging dann mit dem mühseligen Marsche bis zum Joche H. Der Abend verflog in angenehmer am und Nacliniittags fuhr ich mit Erst gegen Mittag.72 Oniis balcaiiiea. Man konnte lange suchen. Krüper im Jahre 1860 längere Zeit wohnte. dessen ungeschwächtem Anprall wir sehr ausgesetzt waren. so gut Des Nachts erhob sich jedesmal ein starker Wind. Fast der ganze 14. rium zu finden. Neu-Spai'ta hatte für wenig Anziehendes uns Lescldossen. zeigte es sich bald. Dafür ent. Baumfalke. nicht einmal eine genügende Menge von Milch war aufzutreiben. wir in Beim Abstieg sammelten wir eine Anzahl jener Steine. wobei uns einige in der Nähe befindliche Hirten behilflich waren. Bei dieser Bergwanderung mußte vor allem die ganz auöallen. Eugenie 183U" eingehav. als wir uns gegen Mittag der gartenreiehen Hauptstadt Lakoniens näherten. Nicht allein die ganze Maina bis Kap Matapan entrollte sich dem Beschauer. Wutte und Stavros dagegen zur Besteigung bei des Taygetosgipfels. ein griechisches Nationalgericht zu dieser Jahreszeit. welche als Wetzsteine sehr und durch viele Jahre im Laboratorium unseres Museums gute Verwendung geschätzt sind Zum Lagerplatz Varvara zurückgekeln-t. durchaus nicht gut bekommen Wir fanden in wollten. Varvara durch die Vorberge des Taygetosgebirgszuges. Misteldrossel und Kreuzschnabel konnten wenigstens beobachtet ins Notizbuch eingetragen werden. auch die Umrisse von Kreta waren deutlich sichtbar. Trupp in von vornherein und eine Verzögerung fällt. bloß um erstaunliche Pflanzenarmut nur ein paar blühende Arten für das Herba- unmittelbaren Nähe des schmelzenden Schnees wurde es Hausrotschwanz. Anavryti in demselben Hause über Nacht Unterkunft.

nach Palaeopanagia und schon in der Dämmerung weiter bis Xerokampos. Mit einem steile überhaupt ihren Abschluß. Der 1<S. Ein Seebad erfrischte alle und die vom Marsche müden Glieder gewannen durch die Ruhe in dem zwar wenig einladenden. ließ er es sich nicht nehmen. in Gythion erfrischende Getränke zu erhalten. und wir hätten diesem Landstrich gerne mehr Aufmerksamkeit zugewendet. Der Weg zieht hier durch alten. ein unser Wohl und Wehe zu betätigen. welche in dem Maße zunehmen. Gegen die Küste zu wurde die Gesamtvegetation eine auffallend üppigere. in welchem eine nie gehörte Anzahl von großen Olbaumspöttern Stimme vernehmen ließ. Nachmittags erfolgte so rasch als möglich der Abstieg. was wir dankend ablehnten. daß wir uns nur schwer zu dem keineswegs angenehmen Weitermai'sche entschließen konnten. Nacht über die neben dem Lagerplatze einen bewaffneten Posten aufzustellen. Kaum hatten wir es schon der Ortsvorsteher. daß in diesem Teile des Peloponnes die Bevölkerung auch heute noch ein wenig unfi'eundlich genannt werden muß. auf welchem ich mehrere Mulden mit Nadelholzbeständen etwas unterhalb der Baumgrenze zweimal durchquerte und dabei einige wichtigere Bewohner derselben. so beschriebenen Salzpatronen daß nichts übrig zukommen blieb. In der Schenke zu Tarapsa war gleichzeitig eine Töpferei untergebracht. da Avir hoffen durften. so bezogen wir uns für die Nacht Unterkunft den Oliven knapp am Ortsausgange uns bequem gemacht. wenn nicht ein ganz unstillbares Durstgefühl zur Eile angetrieben hätte. aber Hauptstraße. überall dort. aegilops als man und pubescens) dem Meere sich nähert. Es ist zu bemerken. schönen Olwald dahin. auf welchem zufällig ein Steinhuhn mit der noch sehr kleinen Kette aufgetreten wurde. entschuldigte sich wegen der unfreundlichen Aufnahme und Um aber bot uns die Schule für die Übei'nachtung an. Trotzdem wurde dieser wichtigste Hafenplatz Lakonions erst in vorgeschrittener Dämmerung erreicht und es ward uns vorher noch das sonderbare Bild. wie östlichen Mittelbuntspecht. von einem riesigen Köter Hiebei wurden wir aber unausgesetzt und immer zudringlicher belästigt. so erschien auch wollte. Rötelschwalben und auch ein Schlangenadler zur Beobachtung. deren Erzeugnisse wegen ihrer mannigfaltigen und an die Antike erinnernden Formen unsere Bewunderung erregten. alles austrocknender Wind. bei der Schottererzeugung und Beschotterung des Straßenkörpers eine Menge weiblicher Personen verschiedenen Alters im Schweiße ihres Angesichtes arbeitend zu ei'blicken. Juni wurde zum Rasttag ausersehen und es zeigte sich. immergrünen Buschvegetation (Macchien) überdeckt. 'o Grioclienlaml. Während der Rast erhob sich ein so glühendheißer. i'asch entschlossen unter lustiges Freilager. daß das übermäßige Wassertrinken auf unsere Mägen übel eingewirkt hatte. feuerköpfiges Goldhähnchen. Xerokampos sich niemand herbeilassen ihre schnarrende Da in zu gewähren. aber leidlich kühlen Gasthofe bald wieder ihre frühere Elastizität. Baumkleiber und hoch in den Lüften den Alpensegler festfanden meine Arbeiten im Taygetos und in den Gebirgen des Peloponncs stellte. wo aus der Niederung die trockenen Hügel mit ihrer roten Erde hervorseine Fürsorge für tauchen.111. sind sie von einer dichten. Juni. selir forcierten Vormittagsausfluge am Ui. . Stellenweise wieder bilden Speiskleine und und weichhaarige Eiche (Quercus schüttere Bestände. Mit Tagesanbruch setzten wir den Marsch fort und gelangten über Potamia etwa zur Mittagsstunde zu dem Chan von Tarapsa an der von Sparta zur Küste führenden Die durchreiste Landschaft gehört zu den fruchtbarsten der Maina. Auf diesem gelangten mehrfach Bienenfresser. als demselben eine der oben zu lassen.

welclier aus der Imnteni. Avgo oder Chytra. da in einer Herberge Rohschinken und Rotwein. Pelagia anlaufen. zumal der Seewind die Hitze milderte. Ein liebenswürdiger mainotisclicr Grundbesitzer zeigte uns hübsche Proben von Nähe des Kap Matapan herrührte und Hoffnungen setzte. woselbst die Straßen ganz eng und die Häuser dicht aneinandergedrängt sind und . daß unser Plan. noch etwas lichter in der Farbe als der von Zante. Kontolianika wurde ein wenig gerastet. Gerne aber will artigsten Brutplätzen zu nähern pflegen. fehlen solche im ganzen Inneren das festungsähnliche Aussehen sich die des Während Auffallend Norden Giebeldächer indem dort die Bauten diese im und Süden der Insel. Pelagia im nähern zu können. um 8 Uhr lag dieser vor dem aus wenigen Häuschen bestehenden Dorfe Nordosten der Insel. daß wir binnen weniger Stunden Zeugen von zwei Begräbnissen waren. Aber durch ihn erfuhren Verwertung der Mann große dessen auf zu wegen der ungünstigen die Gegend dieses Kaps besuchen. dagegen zugeben. auf Anti-Kythera oder Cerigotto und die wonigen dazwischenliegenden Klippen. Gegen Abend erreichten wir den Hauptort von Kythera. weshalb wir unbedingt wieder hierher zurückkehren müßten. meist rotem Marmor. wenngleich viel seltener. welcher ich jedoch anfangs wenig Bedeutung beilegte. und Die Leute von Kythera nicht gerade die besten sind. daß zur Zeit des Zuges Kythera von den verschieden- als ich Wandervögeln oft staubtrockene spärliche. der weißhalsige Steinschmätzer. Infolgedessen wurde der größte Teil unseres Gepäckes in Pelagia belassen und nach 10 Uhr zu Fuß nach dem Südende von Kythera aufgebrochen. Gleich beim Ersteigen der Hochfläche der Insel wurde ich einiger Eleonorenfalken derzeit gewahr. Monastirs der Strophaden haben. Die Einheimischen gaben in zuvorkommendster Weise Auskunft über die Entfernungen auf der Insel und belehrten uns. Mehrmals erschienen unter Tags pfeilschnell dahinsausende heuschreckenfangende klagten sehr über es scheint. nicht lange nach Mitternacht auf einem kleinen und sehr überfüllten griechischen Insel Kythera (Cerigo) Dampfer nach der ein. tragen. Auf jeden Fall war die Witterung sehr angenehm. rote Haussperling und. immer mehr und zur allgemeinen Überraschung Regen nieder. welche sich zu dieser Jahreszeit schon viele wären. ohne sich wegen des flachen Ufers dem Strande H. wir. zeichnen Stets Bauten aber durch größte Reinlichkeit und blendend weiße Kalktünchung vorteilhaft aus. aber zu Schuß wollte doch keiner von ihnen Das Firmament bewölkte sich ging kurze Zeit sogar ein leichter für die In Fußwanderung dem kleinen kommen. daß die Gesundheitsverhältnisse Eleonorenfalken. der geradezu überschwemmt wird. daß gegenwärtig zwar recht und verschiedenartige Heuschrecken. Folge der großen Dürre eine ausgesprochene Vogelarmut besteht. am folgenden Tage. daß »Schon mit Ausnahme der österreichischen Lloyddampfer sämtliche Schiffe nur in H. zu haben war. dann Eidechsen und Schlangen zu finden Noch am häufigsten belebten Erde des dortigen Karstes die Haubenlerche. und bald darauf eröffnete sich ein prächtiger Ausblick nach Süden auf die schöngcfonnte „Eünsel". die ihi'en Doch die folgenden Stunden belehrten mich bald. Die wenigen hier an Land gehenden Reisenden werden samt dem Gepäck in großen Booten von Bord abgeholt. Schiffsverbindungen sehr viel Zeit beansjn'uchen Programm})unkt fallen und schifften uns lieber Deshalb ließen wir diesen würde. ist die verschiedenartige Bauart der Häuser. wozu das schlechte Zisternenwasser wohl am meisten beitragen mag. Auf dem Marsche berührten wir mehrere Dörfer und es war jedenfalls ein Zufall. Epidemien.74 Oinia lialcanica. Auch bei mir trat immer entschiedener eine böse Dysenterie auf.

Später erfuhr ich. sahen wir bald ein. reichte aber die Zeit nicht mehr aus und außerdem begann nunmehr auch der Geldbeutel von Bedeutung zu werden. Bei der Rückfahrt nach Kapsali zogen mehrere der großen Sturmvögel in ihrem wundervollen Fluge wenige Meter über unseren Köpfen dahin. Dagegen ist das sich immer mehr entfaltende Bild der südlichen zerrissenen Steilküste von Kythera einzig schön in 20. wo solche Hühner noch den unaussind. ehedem auf Kythera Rebhühner. rische Gesandtschaft in ') Athen bis zu unserem Eintreffen Selbstverständlich gibt es weder heute noch gab es in der griechischen Hauptstadt. ohne irgend etwas Bemerkenswertes außer einem Eleonorenfalken hoch in den Lüften finden zu können. Leonhards über die Insel . Wogen Aber beim nahen Vorbeifahren glaube ich nicht bloß an der Süd-. der hier ein beschauliches Dasein führt. unsere Flinten sprechen zu lassen. wurde Am trotz hohen Seeganges eine Bootfahrt in der Bucht von Kapsali lind nach der merkwürdigen Felsinsel Avgo unternommen. aber nur ein einziger Eleonoren- dann zwei Blaumerlen. Es wurde mir in Kapsali von mehreren vollkommen vertrauenswürdigen Persönlichdaß im August sich gegen 150 Paare Eleonorenfalken auf Avgo ansiedeln um dort zu brüten. da unser Boot von den in steter heftiger Bewegung ei'halten wurde. Auf der Fahrt dahin war außer einem halben Dutzend Mittelraeer-Krähenscharben nichts zu sehen. uns noch Zeit. Vergebens suchte ich nach Spuren der Anwesenheit von Steinhühnern \). Die äußerst fetten Falken- keiten versichert. daß bei der unruhigen See Landung an der wandartig aus dem Meere emporstrebenden Klippe nur mit sehr vielen Schwierigkeiten durchführbar gewesen wäre. Wir wären nämlich durch meine eigene Unvorsichtigkeit damals beinahe in arge Verwenn nicht auf telegraphisches Ersuchen uns die österreichisch-unga- legenheiten gei'aten.landen t'lir diese 75 Grieclienland. August. wie denn überhaupt der Absclinitt „Tierwelt" in der sonst vortrefflichen Aljhandlung in einigen Punkten der Verbesserung bedarf. jene zwischen H. eine Nachdem Avgo erreicht war. das uns veranlaßt hätte. weil sich wohl einige Turm-. jungen gelten dann für die Bewohner von Kythera als hervorragende Leckerbissen. wenn ihre Jungen das meiste Futter benötigen. Aveil dann zur Zeit. so daß es nicht schwer war. Um diesen Platz zu besuchen. ganz kleinen Dunenjungen und Eiern gemacht. gehören. gerade der stärkste Wachteldurchzug stattfindet. aufgesucht und eine prächtige Ausbeute an alten Eleonorenfalken. Juni seiner Art. wobei des österreichischen Lloyd Doch blieb Strande der Bucht gelegenen dem und österreichisch-ungarischen Vizekonsul betagten Agenten Cavellini. ein weißhalsiger Steinschmätzer und eine Anzahl hier brütender Silbermöwen und Mauersegler. an welcher ein Aufwärtsklettern durchführlmr wäre. III. also nur wenige Wochen später. trotz der Bootsschwankungen einen herabzuschießen. daß die einzige Gegend. sondern auch an der Ostseite eine Stelle gesehen zu haben. einen Spaziergang nach der tief unten am halbkreisförmigen Häuserreihe von Kapsali zu unternehmen. Herr Merlin und Stavros Strimmeneas haben daraufhin Avgo vom IG. sonst aber keine besonders begehrenswerte Vogelart sehen ließ. da es mir von großer ob die dortigen zur Form graeca oder chukar Wichtigkeit gewesen wäre festzustellen. Nacht Unterkunft im einzigen vorhandenen „Xcnodochion''. Es fehlte mir hierzu aber auch schon deshalb die Lust. Am Nachmittag wandte ich mich gegen Osten und kletterte unverdrossen in dem öden Gestein gegen das Amaranthon-Flußbett zu umher. Moni und PI. falke. bis 20. ein kurzer Besuch abgestattet wurde. Georgios im gesetzten Nachstellungen entgangen äußersten Osten der Insel ist.

Da wo uns die Bekannten freundlich empfingen. Leider hatte sich bei mir die Dysenterie wieder verstärkt eingestellt und als wir uns zur Mittagsrast nach dem Orte Potamos begeben hatten. wozu wir uns an deren Ausgang in einer Barke hinrudern ließen. die ich bisher kennen gelernt hatte. Da die See inzwischen immer i'uhiger geworden war. Die vielen. Juni statt und es bot sich dabei Gelegenheit. aber stets in bescheidener Anzahl. wo einige Fruchtbäume angepflanzt waren. Wohlbehalten langten wir nachmittags wieder in Kapsali an. sondern auf allen felsigen Inseln und auf Kythera selbst. Die Zirdringlichkeit der dort ganz besonders neugierigen Bewohnerschaft trug auch nicht dazu bei. nachdem nur ein paar Eier verzehrt worden waren. Ein Versuch. Die ansehnlich . und gerne wären wir in eine derselben hineingefahren. einiges Übelbefinden. Pelagia fand am "22. Trauermeisen und Samtköpfchen. bald der Abstieg haftes nach der Dampferanlegestelle vollführt. Einen mir unvergeßlichen Ausflug unternahmen wir aber doch noch am folgenden Tage. wenn So aber wurde das Boot viele Meter die See nur ein wenig ruhiger gewesen Aväre. aber es zeigte sich dort nichts. woselbst inzwisclien eine Nachtragsscndiiiig eingelangt war. klagten alle über unzweifelgeschehen. aber außer ein Paar Kolkraben auf einem Eselskelette nichts Bemerkenswertes beobachtet hatte. See auszufahren. frisch gefangener Hummer. Die Schiffsleute erwiesen sich als viel seetüchtiger und unerschrockener als jene der nördlichen jonischen Inseln. wo uns bereits Wuttc erwartete. An solchen Orten fanden sich Schwarzkopfamniern. bei solcher Ti'otz moi'gens ab. Große Sturmvögel gab es nur wenige. dafür aber umsomehr Mauersegler. ungemein hohen Seeganges stieß das mit vier Ruderern bemannte Boot zeitlich Am Kap Ti'achilas wurde im Voi'beifahren ein Paar Wanderfalken festgestellt und etwas später zeigten sich wieder in großer Höhe vier Eleouorenfalken. und es wurde daher. da für diese keine geeigneten Brutplätze vorhanden sind. hoch auf. uns in bessere Stimmung zu versetzen. Die Oberfläche dieser gewiß selten besuchten nur spärlichen Graswuchs und zeichnet sich durch ungemein spitzes und Als Bewohner trafen wir etwa ein Dutzend der südlichen Silbermöwe. Erst in der unmittelbaren Nähe von Mavronisi beruhigte sich das Meer ein wenig und die Insel Landung ging zeigt glatt vor sich. in engen Spalten des Gesteins angelegten Niststellen. die Eier der Mauersegler zu erlangen. und ich bin fest überzeugt. hätten wir auf der Rückfahrt sehr leicht auch die beiden Klippen Strongyli und Karavonisi besuchen können. der nächste Dampfer erst übermorgen erwartet wurde. welche ziemlich große Dunenjunge hatten. so manche seltene Pflanze mitzunehmen und die spärliche Vogelwelt nochmals zu mustern. oder wo etwas Feuchtigkeit Buschwerk aufkommen ließ. mißlang wegen der sehr tief. während die Alpensegler nur eine einzige Stelle besiedelten. vorgesetzt. daß beispielsweise auf Zante sich kein einziger Schiffer hätte bestimmen lassen. statteten wir am nächsten Tage der etwa eine Stunde südöstlich gelegenen Langadaschlucht einen Besuch ab. was zu einem Besuche irgendwie eingeladen hätte.76 (Jinis balcauica. oft sehr schönen Höhlen der Westküste sind durchwegs von Felsentauben bewohnt.Sturzwellen. jeder weiteren Sorge über- hoben hätte. nur vom Meere aus zugänglichen. und zwar nicht nur auf dieser. und zwar nach der Insel Mavronisi (auf vielen Karten fälschlich Lindo) an der Westküste. Dies konnte mit Erfolg nur dort scharfkantig nach aufwärts stehendes Gestein aus. Abends wurde uns ein vortrefflicher. von denen es hier sehr viele geben soll. Der Rückmarsch nach H.und abgeschaukelt und wiederholt durchnäßten uns die . der inzwischen einen Ausflug ins Innere unternommen.

als nach etwa vier Stunden die übrigen. nach Phaleron zu fahren. Bei Tagesanbruch des 26. das Geleite. der Tat. daß es mir geradezu zum Tröste gereichte. Auch auftrat. Genau zur Mittagsstunde verließen wir dann auf einem der kleineren griechischen Küstendampfer Kytheraund gelangten nach fünfstündiger Überfahrt nochmals nach Gythion. . welches ich wegen der bequemen Lage und auch sonst in anderer Hinsicht nur bestens anempfehlen kann. Während der Fahrt bot sich neuerdings Gelegenheit. ein fühlte ich Ich muß gestehen. wahrend auf Umwegen den paar Fehlschüssen oberen von Rand erstieg mehreren und das Glück hatte. In Gythion wurde zunächst das gesamte Gepäck in Ordnung gebracht. von Wichtigkeit zu bemerken. von dort aus nach ein der auf Insektenjagd umherschießenden Eleonoren- falken ein unterseits grell rostrot gefärbtes starkes Männchen zu erbeuten. Eine Menge Sturmvögel. während schreienden gästen der Langäda Die Felswände von mindestens zehn Wutte diesjährigen Jungen dort herumtrieb das und sich mit seinem zweifellos zu den blieb fort- Stamm- gehörte. die außerordentliche Geschicklichkeit der griechischen SchiflPsleute im Anholen eines kleinen Fischerbootes an das unter Volldampf dahinfahrende Schiff zu bewundern. zurückkehrten. Erfreulicherweise besserte sich das Befinden aller und das meinige im besonderen zusehends. da sich keine menschliche Behausung in der Nähe befindet. ohne einen Schuß abgegeben zu haben. Dagegen der gemeinsame Angriff auf ein Paar Bonellihabichtsadler. Eine Stunde später befanden wir uns im Hotel „Alexander der Große" in Athen am Konkordiaplatz. große und tiefe Schlucht ist in 77 Griechenland. wildromantisch und wir verweilten dort recht gerne mehrere Stunden im kühlen Schatten. da ja die Sammelreise eigentlich zu Ende war. Da an diesem Sonntag die Zeit es gerade noch erlaubte. halbsalzige Zisternenwasser geradezu ekelerregend war. welches um 2 Uhr nachmittags im Piräus einlief. Infolge schlechtgewählter Aufstellung hatten Bei der Wildarmut der Insel auf diesem Wege ist auf einen Hasen sie die Adlerfamilie nur einmal zu Gesicht es aber bekommen. um uns auf der dortigen Strandpromenade die elegante Welt von Athen anzusehen. Pelagia zurück widerhallten und dort angekommen gab es erst recht keine Erfrischung. sonst aber war es dort recht still und einsam. ja sogar die ferne Kuppe des Eilandes Falkonera oder Gerakunia. daß ich an einem zweiten Besuche der Lang. da das lauwarme. Juni derart elend und geschwächt. so daß wir am dortigen Belustigungsplatze auf der zum Teile künstlich hergestellten Leuchttui'mlandzunge noch einen vergnügten Abend verlebten und uns um 10 Uhr nachts auf dem griechischen Dampfer „Elpis" nach dem Piräus einschifften. Nach wochenlangem Umherstreifen auf dem Lande übt das wechselvolle Bild des dortigen großstädtischen Lebens und Treibens immerhin seinen Reiz auf den fremdländischen Beschauer aus. Juni erschien im Osten zuerst das kleine Karavi. beim besten Willen nicht teilnehmen konnte. wie Leonhard bemerkt. meist kleine. Zur Zeit der ärgsten Mittagshitze wanderten wir langsam nach II.lda. daß Wutte stieß. gaben dem dahineilenden Schiffe. Seebad erquickte kaum und da die Dysenterie nunmehr ärger als je mich am Morgen des 24. gänzlich erfolglos.III. um eines der Bonelliadler haljhaft zu werden. später ganz nahe die Leuchtturminsel Kaimeni-Parapola. während unseres Aufenthaltes von dem Flötengesaug Paaren Blaumerlen. auf dem mein Blick von Erimomilos her so oft geruht hatte. schlug ich meinen Begleitern (Stavros war natürlich sogleich zu seinen Verwandten geeilt) vor.

Juni verweilte ich noch eine gute Stunde in anregendem Gespräche bei dem greisen Theodor von Heldreich. Im Hause des Vaters Stavros' erstand ich damals einige für die vorliegende Arbeit wichtige Bälge sowie auch drei lebende Eleouorenfalken.üniis balcanica. darunter einen ganz dunklen. welcher noch einen vollen Monat in den Bergen des Parnaß auf Raubvögel zu jagen beabsichtigte und tatsächlich während dieser Zeit schöne Erfolge erzielte. österreichisch-ungarischen Gesandtschaft vor und verbrachte den Rest des Tages mit Hauptmann Roth mit der Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten. drängte mit dem Gepäck möglichst bald nach dem Piräus ich unter nämlich den von zu fahren. in Tätigkeit gesetzten Ein glücklicher Zufall versammelte auf dem „Imperator" die angenehmste Reisegesellschaft. selbstverständlich auch auf der Akropolis. Im übrigen wurde uns der Aufenthalt in Athen zur damahgen Zeit durch eine schier unerträgliche Hitze verbunden mit einer ganz Abendstunden klar. 78 Gleicli am Morgen Krüper und des anderen Tages besuchten wir Herrn und Frau fanden beide bei befriedigendem Wohlsein. daß Avir mit größter Not vormittags mit deren Überwindung fertig Avurden und endlich mittags an Bord eines der stattlichsten Dampfer des österreichischen Lloyd. daß er sich am die sogar in den kühlereu Dazu kam noch. verleidet. denn es ergaben sich wegen geforderter Verzollung Sammlungen derartige Schwierigkeiten. Der Abend vereinte uns in der von früher liebgewonnenen griechischen Speisestube „zum Maulbeerbaum". Zuerst verabschiedete ich mich von Hauptmann Roth. trotz des nur vorübergehenden Aufenthaltes welches zwar keinen bösartigen Charakter annahm. da wurde ich mir bewußt. Hauptmann Roth wiederum sich bei Staubentwicklung. welche später an den zoologischen Garten in Berlin gelangten. des „Imperator" standen. dann galten meine weiteren Abschieds. außergewöhnliclien sich auf öfters Ufer des Eurotas ein Fieber geholt hatte. Unverwandt haftete mein Blick rückwärts unserer auf dem und als pracht sonnenbeglänzten. und am Nachmittag holte ich ein Versäumnis meines früheren Aufenthaltes in Athen nach. Christos Leonis. Krüpers eine der größten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt. und endlich hieß es Herrn Merlin wie den Gebrüdern Strinimeneas ein herzliches Lebewohl zu sagen. langsam dessen Wahrzeichen. die man sich nur denken kann drei jugendliche deutsche Archäologen mit dem bekannten Professor Dörpfeld samt Gemahlin an der Spitze und der seither verstorbene : . der eben von einer längeren botanischen Sammelreise von den Kykladen heimgekehrt war. daß nun Ende erreicht hatte. darauf folgte ein gemeinsamer Besuch des Museums der Universität und bei Professor Apostolides. sprach in der Kanzlei der k. nur ein wichtiger Abschnitt meiner Lebensaufgabe sein Mitternacht weckte uns im messenischen Meerbusen der schrille Nebels wiederholt einige Stunden nach Plifl' der wegen dichten Dampfpfeife. durch gelbliche Staubwolken teilweise verschleierten Athen. Krüpei-.k. Marmor buchstäblich strotzenden Friedhof besuchte. und es wurde später das lästigste fühlbar machte. u. besorgte einige kleine Einkäufe. Noch ein Leonis geltendes Tücherscliwenken. indem Führung Dr. Juni nahte für mich die Abschiedsstunde von Athen. Er hatte vollkommen recht.und zugleich Dankesworte dem väterlichen Freunde Dr. die Akropolis mit ihrer unvergleichlichen Tempel- am Horizont verschwand. daß Übelbefinden einstellte. und unter dem Druck seiner Segel schob sich das stolze Schitf aus dem trüben Hafenwasser in die nur leicht bewegten Wogen des Golfs von Ägina hinaus. Am Morgen des 30. Am 29. sich aber immerhin noch lange fühlbar machte. Die Fahrt um den Peloponnes war ruhig und schön.

zu verstehen. so bleibt es doch eine feststehende Tatsache. auf S. 6. 6. einer Tochter Hofrat Benndorfs.III. die neugrieeliische Bezeichnung für . IG v. und deswegen klärlich. Juli um ü Uhr abends im Hafen von und beendigte Triest bei trüber. Unter den „Rusias" Alj)lieios-Fluß. Mit Ungeduld die Heimreise beschleunigend. daß mir der dreimalige Aufenthalt in diesem Lande seine Tätigkeit ist es auch zeitlebens am leicht erin bester Erinnerung bleiben wird. Wenngleich ich von allen meinen Balkanfahrten überwiegend angenehme Eindrücke mitgebracht habe. Sekretär des österreichischeu archäologischeu Institutes Dr. Juli sich Wutte nachmittags in in Sarajevo wohlbehalten an. langte ich. ist zweifellos Riiphias. daß bei normalen Ver- dem hältnissen naturwissenschaftlichen Sammler in Gi'iechenland meisten erleichtert und angenehm gemacht wird. der ebenfalls wenige Tage immer später Korfu für Am seine Fahrt am verließ.3. Reichel nebst Frau. zum Einkaufe einiger Bälge bei Federnschraiicker Rother und zur flüchtigen Begegnung mit Hauptmann Polatzek. Die wenigen Stunden Aufenthalt in Korfu verwendete ich selbstverständlich zum Besuche der „Pension Julie". früh lief der „Imperator" für kurze Zeit Brindisi an 3. Z. o. 79 Giieclienland.. Juli 4. regnerischer Witterung. nachdem am Steinbrück von mir getrennt hatte und heimgekehrt war.

Strickland.. p. London.) a) — Erster Abschnitt der Untersuchungen deutscher Gelehrter im ganzen Geljiete h) 1840 des Königreiches. ') Hist. Als MiUtiirarzt in doii Droißig'crjaliron länn-erc Zoit auf Kytliera seßhaft. 41 — 5G et 4 — 1836 etc. Aufnahme gefunden haben. 64—67]. also on the coast of Albania. M. Rob. Spalte 321 —364. Ann. Die ornithologische Erforschung Griechenlands zerfällt gewissermaßen in drei Arbeitsgruppen Forschungen und Veröffentlichungen der Franzosen und Engländer betreffend einzelne Teile des Peloponnes. Atlas gr. p.') Notes on the nat. Sperling. Vincent 3 tom. Exp. die westlichen Küstenstriche und die Joni1800 1860. Magaz. av. Oken. Section des sciences phys. 1843. an der Universität in Athen nochmals besonders hervorgehoben. welche sich mit der griechischen Vogelwelt in archäologisch . 1843. Strickland. Drummond.. in Geoffroy 1837. Tafel. Hilaire. Die Vögel Griechenlands. III.. history and statistics of the Island of Cerigo The Edinburgh New Philosoph. Erhard. „Isis" von Heft V. 62—69 [Birds (120 Arten). October 1836 to XXII. welche sich ausschließlich oder vornehmlich mit der Ornis von Griechenland beschäftigen. and XII. Drummond. befiissen. noch jene. col.historischer und mythologischer Beziehung I. . schen Inseln. mit einer kol.Die oniitliologisclie Literatur Griechenlands. tom. vol. p. A. (Sonnini. en G vols. — 185'J. 42nd R. April 1837.. Ant. Jahrg. Moree. Catalogue of the Birds found the other Jonian Islands.). 1832. et its 1843. Es (v. Paris 1832 in vol. fol. Auszug dependencies. — 130. (Aves par Isidore tab. davon St. (Fiedler. Jameson. daß sei hier von 1859 bis zum Heldreich und Krüper. Okens „Isis". deutscher Übersetzung in Lindermayer. Lindermayer. Spalte 127 Dr. p. NB. Erschien auch als Separat- abdruck mit 44 Spalten. Powys-Lord Lilford. scient. E.) Zweiter Abschnitt mit den Arbeiten von deren Nachfolgern und zugleich wissen- c) schaftlichen Hilfskräften heutigen Tage. December. H. d. Expedition scicntifique de j\Ioree. 1837.. Werke und Abhandlungen. von der Mühle. Jameson. 412 — 422. Jahrg. from notes a sejourn of four years. in Corfu and made during With Notes by H. of Nat. Hay M. Bory St. Journal. .) in der nachfolgenden Zusam- menstellung weder die über Kreta und Kleinasien handelnden Arbeiten. p. 1838.

Moscou. — (Darin Verzeichnis der Vögel.. d. p. Les oiseaux de (Athenes). leucerodin betreffend). la Grece (Enthält nach in „Le Äloniteur Grec". Anton Lindermayers Autsatz: Die Vögel Griechenlands in Okens „Isis" 1843.. 1849. von Erliard wird „Dumoulins" gebraucht. Bei er. Jahreshefte. Nur selten. {Platalea in XIX. p. S c h r a d e r Temm. 1844. of Corfu nat. Görlitz.'senschattlicheu Literatur des Landes. Imp. Bulletin de la Soc. Landbeck. Mühle. p. Lindermayer.. 401 451. 58 bis 60. 2.. 81 Gricclienlancl.. s. zu auf Schloß Leonberg bei Regensburg Oktober 1855. 1855. 2. datiert: Athen den 10. (Be- schreibung und kolorierte Abbildung von Sylvia guttata). zur Ornithologie Griechenlands u. naturforsch. Annee 1855. die rothalsige Ge- birgsschwalbe als europäi- scher Briitvogel. erregte gleich nach dem Erscheinen bedeutendes Aufsehen in der gesamten wissenschaftlichen Welt. Lindermayer. der Mühle" an Das bekannte Buch des Grafen. Stutt- gart. = gest. natur- wiss. Leipzig.III.) Ein genauer Abdruck beider Listen.) Mühle:') v. Gab. September 1842. 25 avril.B. dessen Aufentlialt vom Frühjahre 1834 bis Juli und dieser letztere Name ist der in z. 20 einer kurzen französischen Vor- bemerkung: 1. Orn. 2. II. ') Seit 1840 nahm Namen .. ^-^^cy/tiUi /fv Hirtmdo rufida . am Skizze. p. welche — 1856. zur Beiträge Ornithologie Griechenlands 152 Ann. Heft. Vendredi. 24. 1854. die Liste der bis 1842 aufgefundenen Arten. AVürttemberg. 253— 25G. Heinrich Graf von 1844. die Liste der von 1842^1855 aufgefundeneu Arten. bist. Portlock. Nr. 6 . 174. Ebensowohl die Fülle persönlicher Beobachtungen als die anziehende Darstelhingsweise sichern dieser dem Donner der Feldgeschütze zusammengetragen wurde. Dr. deren Material größtenteils unter Zeiten einen hervorragenden Platz in der uaturwis. Journ. Tobias. Birds the to und VIII pp. Eu- Dr.von der Graf den der Literatur weitaus gebräuehlicliere. de Mose. A. Nr. zu Görlitz. und zwar 1838 währte. Beitrag Chr. f. Ges. E. Nüniberg am geb. in Grieclionland etwas über vier Jalire. 1847. Jahrg. Oinis balcanica. Eine naturhistorische 25. Kritische Bemerkungen zu Dr.. p. V. magaz. Abhandl. Jahrg. Graf böa. Heft. Ludwig. Dumoulin Oktober 1810. d. Bd. für alle Arbeit. Robert. 447 451. 137 Addendum J. w. \1. 1. auf Euböa vorkommen.. Naturalist. d. IV. der.

Erhard. t6 heißt es auf Seite 4 fälschlich: „YEVvjjOä. Jahr- gang. Dr.. Jahrg. und p.82 Oi'nis balcaiiica. VII. Lindermayer. X. Dr. Briefliche Mittheilungen aus Missolunghi. 1859. 1 — 2ß.. iibcr mit Weglassung der fehlerliaften Numerierung der Arten im „Moniteur". April 1S68. Orn.. d. a. p. Nieder. Korrespondenzbl. -^ zwei junge Falken um F. Notiz über (es handelt sich und Ixos ohscurus. [ivr)jj. des zoolog. 1857. einer Karte). namentlich Deutschlands. Daraus: Katalog der auf den Cykladen einheimischen und überwinternden oder nur durchziehenden Arten von Vögeln in „Naumannia".ߣpyr|". Leipzig 1858. 169 p. Zur Ornithologie Griechenlands. 8. wird) hinzugekommenen neu Dr. I. Erhard. p. Lindermayer war griechischer Stabsarzt und in der ornithologischcn Literatur Leibarzt König Ottos. p. 170. gest. Be- merkungen zur Monographie der europäischen Sylvien vom Grafen von der Mühle. Lindennay er:') Anton Passau am 'I. 1857. ) Im Nekrologe latpoü". gekommen. der VII. Berlin.. Eine große Menge von ornithologischem Material ist durch ihn zu i'ruher Zeit an öffentliche Institute und Privatsammlungen.. Journ. 121—133. 1858. Athen s. äc.spondenzbl. Baldamus. Jahrg. 'AvTrwvtou AtvocpjiaJpoü . 1859. 134—137. Lindermayer. Jahrg. 8. zeichnete am sich namentlich in der Cholerazeit in Athen aus und galt als Wohltäter der dortigen Gemeinde. schließlich ein Abdruck der Liste 2. sich iindet in der Zeitschrift für die gesamten Naturwissenschaften. Nr. der „Naumannia". Die Vögel Griechenlands. Durch seine erste Veröffentlichung in Okens „Isis" erlangte er in vieler Beziehung gegenüber den ornithologischen Ergebnissen des Grafen von der Mühle die Priorität.. in Athen am 15. wie die zahllosen Zitate besten beweisen. Januar und geb. cinerea aufgezählt doppelt 1842 seit Vogelarten in 1858. p..oauvov h toÜ äaiJ^v/jatov 'Ofl£p|j.-mineralog. eleonorue) „Naumannia". Giebel von giert redi- und Heintz. Vereines in Regensburg XIII. 193. weil Starna Juli. Cykladen.mineralog. f. d. mit 38 (nicht wie angegeben 39 Arten. p. Leipzig. 1859. ebenda. Dr. redigiert von E. Fauna der Teil: Die Wirbeltiere Cykladen (mit llGpp.Bd. Ein Beitrag zur Fauna dieses Landes: a) in den Abhandlungen des natui'historischen Vereines in ') Die vieli'aflien Veröffentlichungen Lindermayers über die griecbisebe Vogelwelt gehören zu den bekanntesten über diesen Gegenstand. Ritter A. Dr.. in Regensburg XIII. zuOrtenburg") westlicli von 18(J6... Dr.. Lindermayer. von Philippos Joannu „Adp. 30 31. 1859. Vereines Dr. — lU 93. zoolog. Korre.

W. per. Further Observations on some of the Birds of 1861. 228—239 und 338 357. die zoologische Erschließung des Landes so wesentlich fördern half.. = [On the occurrence and the breeding of Aquila Bonellii a. am 30.III. 188 pp. Orn. VIII. (Pomineni) briefliche Notiz: „Ibis" II. Jahrg.. p. vol. Mesolonghi and Southern Aetolia. Notes on Birds obscr- ved in the Jonian Ishmds and the Provinces of Albania pro- and Acarnania Epirus. VII. so geben doch seine reichhaltigen.) 1860. In 1860. W. p. = Hudleston. 369 und Krüper. p. Baldamus von Misso- Örn... Notes on P]uropean Ornithology. Journ. (Auf diese Ausgabe p. der Wissenschaft zugutekomin mende Arbeltskraft ab. 370.202. Montenegro.V Th. Jaliresliericlit dieses Vereines 1859. Gab. f. Gab..ndPelecanus crispus in Aetolia] a«Pr Erste Dr. zum Beilage als 83 Giieclieiilaud. 129—132. beobachtet. Lilford. p. Gab. 1—10. Die SchM-alben Griechenlands. in Juni Uekennüiule 1S21). Dr. Orn. „Ibis". Jahrg. Jahrg. f.. Carlo spec. lungi). Th. Krüper. Briefliches aus Journ. „Ibis" II. 1861. Journ. 1860. Krüper. II. Orn.. H. Krüper. Krüper. Orn. Dr. Jahrg. Wenngleich Krüper den letzten 30 Jahren leider nicht mehr literarisch tätig war. b) 1859. in Griechenland von 1858 beginnend und bis auf den heutigen Tag fortgesetzt. Th. p.. 378 II. Jahrg. Ornithological Notes 279-296. in Griechenland. 1860. f. dessen Tätigkeit. p... Gab.. VIII. Möge sie der Ornithologie noch recht viele Jahre erhalten bleiben! 6* . VIII. Außerordentliche Genauigkeit und Gründlichkeit zeichnen die sämtlichen Arbeiten dieses hoch- verdienten Forschers aus. p. Bonellii in Griechenland. — 395. 1 — Ijeziehen sich die Zitate. Th. 1860.. Journ. W. Griechenland Gab. Dr. Dr. London 18(J7. 441—447. Tlieobald '^'^ " c//^ ^^TT^C^ß^-r Krüi)er:') geh. 271—284. Dr. Thomas = Lord L... f. Journ. f. 18(30. Griechenland (an Dr.. 1860. p.iinmelergebnisse die beste Zeugeuschaft für seine unermüdliche. H.. p. 53. Über Aquila Th.. Gab. Dr. Simpson froni Western Greece. Journ. Hon. „Ibis" Simpson = Hudleston... Simpson Hudleston. 276—279. Über Sitta syriaca IX. Über Sylvia orphea IX. H. Orn. 439—441. Jahrg. Auch separat p. Krliper. 17 — 202: separat herausgegeben Passau 1860. ') Th. o. f. — erschienen unter dem Titel: Lord Lilford. Powys.. alljährlichen S. 133—140. p. Passau. in Griechenland.

X... Norman. I. Heft Some Account p. Orn. On P. Athenes (Oiseaux. 222—227. gegeben von 1904. Dr. Der vorstehende Vortrag. „Ibis". '-) Wie schon Dresser. 2 Bde.-) 1878. Henry. 435—448. Die Sturmvögel der Gykladen.. Gh. Santorins. Die Brutvügel von Naxos. p. 1 — 23. XI. 1832. f. vol. Gab. Brehm. f.. 1864. X.. L. 1863. Society. Lamb.. f. Gab. Orn. 2 Tom. Sclater. „Zoologischer Anzeiger". Dieser Vortrag wurde also nicht benützt.. Prem. Gab. Schleswig. Ilmenau.und aller der Handbuch der Naturgeschichte der Theil: Deutsche Laudvögcl (mehr erschien nicht). Inhalt: III.. Jahrg. f. Krüper. Gonst. partie: Animaux Vertebres. M. Krüper.. 113 pp. Krüper. p. Lehrbuch der Naturgeschichte aller europäischen Vögel. wurde vor kurzem von dem bekannten Londoner Antiquar Henry Sotheran & Co. April. zum Preise von 1 Pf. 4"> 187:5 at the SheffieUl Literary and Philos. Journ. Journ.. ausgesprochen haben.') 1875.. Breslau. 326—339.. 268—290. of an Ornithologists Gruise in the Medi- August. Jahrg.. Jahrg. p. Orn. at Athens. V. p. Krüper. Hartlaub. avec atlas. Journ.) Gab. terranean. La Faune de Grece. die weitaus XXXV. p. 231. 1862. Dr. Dr. (NB. Beitrag zur Naturgeschichte des Eleonorenfalken. Gar US. Falco Eleonorae 1863. welche über die Ornis Griechenlands bisher ist. welche sich teilweise oder in gelegentlichen Bemerkungen mit der Ornis von Griechenland beschäftigen. f.. 84 Aus meinem Tagebuche. erschienene Übersetzung von Paris. und es ist daher schwer begreiflich oder vielleicht nur eine Folge der eigentümlichen Betitelung des Buches. 26 61). Th. 1900 bereits vergeben. Nr. R. Jahrg. Gene. zum Verkaufe ausgeboten und war im März rial.. Zur Fauna 1892. p. f. .Ornis balcanica. 1876. und beste. Vollständiges der Stuben-. Handbuch für den Liebhaber Zähmung werthen Vögel. „Ibis" VI. 1801.. S. Gab.. Weyland unvollständig). Griechische Jahreszeiten (unter Mitwirkung Sachkundiger). daß vielfach bis in die neueste Zeit die älteren Publikationen von Lindcrniay er und erschienen von der Mühle vorgezogen wurden. Orn. Dr. 1834. diese Arbeit jedoch von Dresser berücksichtigt. Sonnini. 1824. Ornithologische Notizen über Griechenland. Journ. Vögel Europas. ist Voyage en Grece Die im selben Jahre et in Berlin en Turquie. — Krüper.. de. Zeiten Gehens und Kommens und des Brütens der des Vögel in Griechenland und Jonien. 1864. Henry. mit Gitaten Kalender vom Herausgeber. 360^379. 30 sauber gesciiriebene Folioseiten. Th. Dr. the XV. Orn. L.. 182 pp. Th. Sperling. ist ist Birds ofEurope.. Jahrg. — — Douglass. Th.. „Fauna Graeca". ') Seebohm. 407. p. Gloger. Gh. Hartlaub. — Seebohm. von Dr. Sclater. Krüper. Orn. p.s. XI. enthält mannigfaches ornithologisches MateDas Manuskript. Sterl. Literatur und Zusätzen von Dr.. Leipzig.. IL Werke und Abhandlungen. the Parnassus and Missolonghi: a paper read Nov. G. Jahrg. Heldreich. p. G. Journ.. L. (Wichtige Beoh. Th. Journ. sten der Adler und Geier in Akamanien.. 402-407. Gab. p. Birds of Sibthorp's heraus- 454: Aves (48 Arten). Jena 1823 und 1824. Six weeks among the Groeks and Brigand. 72 1862. Brehm. Lieut. der nie gedruckt worden ist. Mommsen. Haus. Th. I.ichtungcn über das Hor77.. Katalog von Dr. Dr. XII.

.. Edmund. sec. Dr. Thomson. Brehm.5. Heft V. plates. Kritische Übersicht der europäischen Vögel (deutsch und franzö- CXXV sisch). prem. C. S. landes in und 1846. 1840. Dr. J. Dr.. kol. Schlegel. Mit 4 lithogr.. mineralog.) 1844. List of the birds observed to winter in Macedonia. Chr. Reiseskizzen aus Nordostafrika. Hay . IV und 152 pp.-mineralog. und II. F. Regensburg. Leipzig 1846 und 1849. Beacon. ö5 Grieclienland. hist. Jena. Vereine zu Regensburg.. Proceedings of the Zoolog. 6 17.. J. wichtigen Angaben über die Sammeltätigkeit — 1856. p. Brehm.. Leipzig. Donation of Birds Skins. Naturhistorische Notizen aus Griechenland. Leipzig 1825—1838. p. Braun- schweig.-mineralog. Nieder. XII. Alfred — In Betracht 1855. vols. col.. ausgear- den Jahren 1845 — 1854. (Darin enthalten: Spenden von Vogelbälgen von Cerigo des Capt.. Vereines in Regensburg. partie. Capt. Chr. Amsterdam et Paris 1815. 1855. Okens . XVIU.Rhea". nat. Heinrich Graf von der. or were seen from. Part. Enthalt bloß Angaben über gewöhnliche Arten von Zugvögeln. partie Paris 1840. 171 181. Jahrg. Temniinck. M. 5 Hefte mit 28 kolorierten Tafeln.. Notice ofmigratory birds which alighted on. Dickson and Ross. p. p. Fr. mann. Das Stiftungsfest der naturforschenden Gesellschaft des OsterAltenburg am 5. 1. 65 and 67. April. Korrespondenzblatt des zoolog. L. partie Paris lSo. VII. herausgegeben von ThieneHeft (soviel erschienen). Soc. 5 1838.. 1845. Thienemann. F.A. (Enthält Biologisches über Pelec.. Zur (Text unvollendet beitet in 1856. p. Leiden. W. crispus).III. Okens Australiens.. Schuch. Juli 1843 und Etwas über die Vögel Griechenlands Chr. Drummond. Weimar (416 Seiten und 2 Tafeln). Einige naturgeschichtliche Bemerkungen auf einer Reise an den Rhein im September und Oktober 1842.. H. 1843. A. und Blasius.) 1840. et sec. Auflage kommt: 1. Die Wirbeltiere Europas.: Heinr. Thienemann. and ^lag. Ed. Systematische DarsteHung der Fortpflanzung der Vögel Europas mit Abbildung der Eier.Isis". with 449 folio. 432 pp. L. imp. 1837. 1840.Isis". Reise durch alle Teile des Königreiches Griechenland. on the passage from Malta to the Morea at 125—129). M.. Heft XII. Brehm. L.) 1844. Fortpflanzungsgeschichte der gesaraten Vögel. und 116 pp. Spalte 890 the end of April 1841 (Ann. I. Lindermayers vol. vol. Karl Gust. (I. d'ornithologie. Graf A. 9. welche 40 bis 90 Seemeilen von den griechischen Küsten entfernt auf hoher See beobachtet wurden. 1855.. Prof. VIII.L. geschlossen Dresden 1856. Vereines in Regensburg. H. — 1846. nach dem Tode des Verfassers herausgegeben von dem zoolog. — Ann. 2 Teile. 10 15 (partim). . hist.) Korrespondenzblatt des zoolog. geblieben) und 100 kolorierte Tafeln (Leipzig).. Teil. of London. ed. Graf von der Mühle (Dumoulin) Nekrolog.. p. Fiedler. über Cuculus rufus in Griechen- land richtig. Zeitschrift für Dr. 893. Der vollständige Vogelfang. - . Monographie der europäischen Sylvien. (Mit von der Mühles in Griechenland. 1853. The Birds of Europe. L. Mühle. Spalte 323 — 358. from notes niade during a two montlis shooting excursion in the interior during the winter of 1845 1849. 141 — 144.. Tafeln. Paris 1820. nat. C. die gesamte Ornithologie. Keyserling. H.. Graves. quatr. Brehm. Graves. Manuel J. 3 Teile.. Goukl. trois. L. (Stellt die Ansichten and Mag. 1842..

J. ser. 181)7. und 210. Dr. Bd. p. von. Baron R. Dubois. Die Wanderungen der Vögel. Homeyer. Paris. 108 und 150. d. in Jahrgänge 1847 — 1859. Berlin.. 5 vols. „Ibis"..s. Museum dTIistoire Naturelle des Pays-Bas. von. 1)2). Leipzig und Iserlohn (samt den später ausgegebenen 7 Lieferungen 1862. (Mit Abhandlungen. F. F.. Jahrg. Stuttgart Das naturhistorische Museum der Otto's -Universität zu Athen. 1822— 18(iO. kleinen Moscou. C Degland. Bd. p. Leipzig. ersten die 115 Regensburg. 1875. Krüper. Naumann. p. — OsterSchulprogramm. 1875. Nachträge). Vereines" in 250— 254. Gab. Wien (nicht im 1881. Birds — 201. I.. Mommsen. I XL. F.. 2 Bde. et Alph. Degland Z.. completing vol. Tab. Journ. Dr. E.. 2 seul 1849. John and Newton. = 1859. vols. Berlin. und Leipzig 1850 Stuttgart Korrespondenzblatt des kommen In Betracht redigiert von E. f. Beitrag zur Ornithologie Kleinasiens. F. 1860. Th. J. Jahrg.. Auszug aus einem Briefe (Verb. F. X — J— M. von der Mühle und Nieder. „Naumannia". Hypolais pallida. viele Beobachtungen aus Griechenland!). Natui'geschichte der Vögel Europas (Atlas und ein Band Text). Dubois. Bull.. 188 (nur zum Teile die Ornis Griechenlands betrefiend). Baldamus. Tiere. List of the — VI. 1863. Alfred. . Orn.. . De 1854 H. et Gerbe. 1. Bruxelles 1873. London 1902. A 1870. Fritsch. Ges. Bd. Leiden 1862—1873. 15 30. Nat. Ornitbologie.1. 1881.. Koenig-Wartliausen. und Paeßler. Die Eier der europäischen Vögel... X. 1872. (I. zoologisch inineralogiscben Vereine. L. Baedeker.. Paris D. Ornithologie Europeenne. M. Soc.. Ornithologische Briefe. d. Wien. Halle. 327 — 341 des griechischen Klimas. deuxierae edition.. 182 — 531. Dr. 1870. Synonymik der europäischen Brutvögel und Gäste. Oiseaux. p. bis XIII.. Wien V. de certains oiseaux et indication de quelques pour l'Europe. p. p. J. Umgearund Leipzig 13 Bde. Journ. 2 vols.. April. 21—45 und XXIII. 1870. 258—285 1880.. — 1858. Eugene. Dr. fils.. 209 II. 1881. 3. VI. XVII. W. IL Aufl. Homeyer.. part I Accipitres. 311 320. London (englisch). I. Oh. und J. 185G. Ehves. July. p. Bd.']) [Über Salicaria elaica j3. E. Nr. Kronprinz Rudolf. p. 1869. Zum p. 1858. new series January. W. A.. Ed. Schleswig. Th. espfeces nouvelles la variabilite et — 1872. j). T. Aug. p. 82. 1872. Revue et Magasiu de Zoologie. 6-21. E.86 Ornis balcanica. 1. 6 partie.. Schlegel..-botau. zool. H. und neu herausgegeben von beitet 2o8 — 250 (auch als Separatabdruck). 59 77. t. (enthält Vögel.) 1859. Journ. Naturgeschichte der Vögel Deutschlands. Ein Beitrag zur Kunde vol. Dr. of Turkey. p. Gab. Forstzoologie. 386—393. Teile abgedruckt in „Mitteilungen des ornitholog. Krüper. H. p. — f. Mittelzeiten. Oiseaux de la Belgique et oiseaux de l'Europe leurs uiufs. B. Jahrg. (In Betracht kommen: p.). Alph. Rey.. Brehm. p. 1873. F. Liiidermayr. Altum. 230 und 231 und Buchhandel).s - bloß hier 8 Bde. Ootheca Wolleyana. Um. f. Imp. Naumann. Wolley. Notizen. Schenkungslistcn von Lindermayer. Zur Fortpflanzungsgeschichte der Spottsänger. 1864. and Buckley.) part II A'cariae-Fasseres. Eine Orientreise. Anton.

leider unerreichbar geblieben ist. enthalten nur eine allgemeine Übersicht über die Ornis von Griechenland. London 1871—1896. H. wie etwa das berühmte Buch von V. Brehms Tierleben. Vögel. Hist. Gotha.) 1898. p. 347 und 348. Erzherzog Ludwig Salvator.. Paxos und Antipaxos. 30 und 31. Brit. Sclater. s. Schließlich sei welche mit der naturwissenschaftlichen und daher absichtlich unberücksichtigt bemerkt. Auflage 1902). H. B. von ganz anderer. — 65 und in: Jagden und Beo])aclitungen. In desselben Autors Werk „Der Peloponnes" ist bloß die Beschreibung des Wachtelfanges in der Maina p. med. Eine Monographie. wie z. 9 Bde. nämlich rein linguistisch -historischer Seite und 1896. Ergänzungsheft Nr. (Tierwelt. History of the Birds of Europe. Würzburg und Wien. Ogilvie-Grant. Thessalien und Epirus. (Enthält viele auf eigener Beobachtung beruhende Angaben über die Ornis von Griechenland!). (Paris 1885). 1881. (samt Supplement).m. 1897. trotz einiger botanischer Zusätze. p. gelangen Forschung dadurch in geblieben sind. Col. dritte von Prof. 227 als hierhergehörig zu erwähnen. direktem Widerspruche Bds.. 1892.. „Grece" von Clon St«^phanos im Dict. 27 Bde. Rieh. Seebohm. daß mir Lilfords Prachtwerk. 60 oi Griechenland. Salvadori. (7. in: — 358 und 359.. Saunders and Salvin. 1888. Dr.. Catalogue of the Birds in the British Museum by Sliarpe. Vollständig Eine Orientreise vom Jahre 1881. Leipzig und Wien 1891 Dresser. 1899. Kulturpflanzen und Haustiere in ihrem Übergänge aus Asien nach Griechenland u. behandeln den Stoff. Hehn. der Art. London 1874—1898. 1885. Alfr. Pechuel-Loesche neu bearbeitete Auflage. illustriert von Pausinger. 128 zu Petermanns Mitteilungen. 4 15. oder von Teilen dieses Landes. Leonhard. Enc. — 1892. Fig. Wien 18S6. 3 vols. London 1883—1885. Berlin. beschrieben vom Kronprinzen Rudolf von Osterreich. of Brit. vielfach zu Ergebnissen.) Eine Reihe anderer Werke. Birds. E. w. Dr. Gadow. Die Lisel Kythera. p. wieder andere. Philippson. Wien 1885. Seebohm. 3 Bde. (Anm.. stehen .

) rai'/k« I- Geoft'. vEQOY. \Turdiis viscivorus L.?) Linderm.). y. I. f Saxicola oenanthe I. Reiser.ivöv.. y. Tl. f Saxicola melanoleuca (Guld.?) (L.ög. (Ky- 17. . M. Turdus iliacus L 15. phoenicura 4. 10. v. (Tem. kladen) 20.?) Linderm. d. äanQoynokiva -f GcofF.ov.öaavcpog.io'kog v. GeofF. 10. 12. Linderm.og Turdus niusicus L. (L. Abkiirzunjren: = = = = Drcss Drum Erli Fifiil I.«t Kriiper zu verdanken. dedövi \ Erithacus ruheculus (L.?) Linderm.) 1. äffTTgo-Mallva *f Saxicola alhicollis amphileuca Hempr. Graf von der Mülile. (Andms) 9. welcher dieselbe auf Grnnd vieljäliriger eigener Notizen und in Übereinstimmung mit einigen der verläßlichsten griechischen Jäger im Februar 1904 für die vorliegende Arbeit einzusenden die Güte hatte. yiari'av. v. St. u. melanoleuca) Son. Die ZusammciistelUinjf der nengrioeliisclion.. Jam. 18. Fiedler. H. Rs. Tqitiaa Pratincola rubetra (L.. f Erithacus (Alkion) hiscinia {Ij. salien) laaQTaÜQa (Thes- (Son. (Vieill. St. Brntvog-el. f Pratincola ruhicola (L.). (als Gooff. J:ini. (Tem. I. . Turdus pilaris L f Merida mrrula (L. Son.) . u. St. Ehr. 8.öaav(pog Mcrida tonjuafa (L.v. /. .Oft7toiccvvrjg 3. V. Son. ). St. (Parnaß) 7. 14.).6aacipog.KivÖY.). St. neTQO-/. voll^stiimlichen Namen Dr. V) (I'aruaO) /T£rQÖ/. v. 13. H. Erster Entdeclier im (iebiet 2. IT.).aqßovviaQ'n^g. (Son. St. Lindcrmayor. xaXat'rQijg .) titis Son.hjg (L. f Ruticilla 0.). Raticilla mesoleuca (Hempr. Liird Lilford-Powys. i. ^= Sonnini.Ml. rctiQa'ktg (Tliessalien).).VQiaTQsivi] (Parnaß). fieqovla I. f Saxicola alhiroUis (Vieill.). M Ks Son Erhard. Kriiper. (L. 11. Clnclus cinclus alhicollis (Li.ov. d. 7rETqoy. (Son. Linderm.Kritische Liste der Vöael Grieclieiilaiids. 19. Geoff. K'Utlcilla 5. Jam. Frasrlielier Brutvofrel.). ^= Isidor Geoffroy Saint Ililaire ^ = — Jam Kr Lilf Jameson.). .öaavcpog . Druuimoml llay. Ehr \ Moidicola saxafilis cyanus f Monticola H. Seebohm (Son.). 11 ^ = = Linderm Dresspr. Dress. Gciiff.

t Sylvia curruca (L. (Jam. St.) Linderm. 4L 42. M. weil zwar verläßliche Beobachtungen. -f Linderm.) 23. . Jam. d. v. M. TiaXÖYtjQog (KyHaden) 56. f Sylvia orphea jerdoni (Blyth) 38. Linderm. \Parus major Linderm.). Son. ^Phylloscopus honelUi (Vieill. ) Jam. ^ovoTav-aVig f ^crec^M^o cawtZata (L. 44. Son.V) Rs.) 34.) f Sylvia sylvia (L.ovcpaBd6vi .lEhaaovQyög Geoff. 29.). (L. M.aQlda. . -fParus coeruleus 54. ) 39. 40. t Tichodroma muraria (L..) Pyrophthalma rüppelli (Tem. v.).) -f \ Pyrophthalma suhalpina (Bon. 89 Griechenland. Aegithalus pendulinus (L. ßaailsvg Phylloscopus rußis (Bechst. *-f Eegidus regulus (L.*-\ Acredula tephronota (Günther) 55.. u.)^)u. -fParios ater 53. macec^ü/u'crt Salvad. 25. Schleg. d. (Attika) (Kyldatlen).i \Pyrophthalma melanocephala (Gm. (Tem. .).) 46. tiqtiqXI u. if. f Hypolais olicetorum (Strickl.) Linderm. (L. v. Linderm. Phylloscopxis sihilator (Bechst. 3L f Acrocephalus streperus (Vieill. Linderm. *f Certhia familiaris L. raonaväKog rüv dsvÖQWv 57. M. Jam.). 36.).og -f ) Linderm.) 33. Erster Entdecker im Gebiet Linderm. v. 24.) Linderm. najinadkaa.m. .) 26. JI. L L L. fSitta neumeyeri Michah. taoTTaväyiog. Phylloscopus trochilus (L.okv^i{:li}i -f 50.. (als fa- miliarisl) Linderm. d.. -f Acrocejihalus arundinaceus (L. (Jam.) Sylvia hortensis Bechst 45. y. H.. . 27. (Naum. (Tay- getos) 48.V) Linderm.t))g 58. Rs. (Parnaß). Alidoii f (Agrobates) familiaris (Menetr. /. aEÖorä/. zaiQoß(xy. var. v.). Lusciniola melanopogon (Tem. (Gould t Cisticola cisticola (Tem. ßgayonolh f Troglodytes troglodytes . d. Parus lugubris graecus Rs. Ehr. Rs. . ^vioxä(pti]g Gould.ivQUi'/.olöyog 59. Sylvia atricapilla (L. TQvnoy. Linderm. xXeidcuvSg fSitta caesia Wolf.). Kr. aber vorläufig noch keine Belegstücke vorliegen.) 37.. 28. 43. d. Diese Art findet sich deshalb nicht separat mimericrt. 21. Hypolais philomela (L. -f acQnaida. f. .) 35. -f a(fVQiv. Linderm.. Jam. b\.). .i Panurus hiarmicus 49. . Acrocephalus schoenohaenns (L. aßaqviaTQa (Parnaß) ') (Driim.?) v.) Jam. (Tem. Accentor modularis (L. Hypolais pallida (Hempr. f Regulus ignicapillus (Brehm) 22. d. .). Jam.. 47. M.) Jam. (Jam. Linderm. (Gloger) Fied.. Accentor collaris subalpinus Brehm. Dress. TQixäxi] (Andres) 30. L 52. Linderm.) Linderm. -fCettia cettii (Le Marm. ^sliaaovoyciy.) 32. Lindei'm.

. Linderm.).) Kr. f Passe?.. Linderm.iOY.aQdeQtva. Chrysomitris spinus (L. ürum. d. dyQtoaTtovQymjg Passer montanus (L. Drum.). f Calandrella hrachydactyla (LcisL).*\ Emhcriza schoeniclus canneti (Bi'ehm) 80. yiaXiavÖQa fGalerida arborea (L. xoQvdalög. Antlms spipoletta (L.) Linderm.).) Budytes flavus cinerocapillus (Sa vi) 68. \ Emberiza schoeniclus reiseri Hartert Linderm. -/. Linderm.iXiuda v. ^ Budytes melanocephalus (Licht. Li yaidovQÖaitlvog Son. aovaougäda.i/TsXovoög. 60. .ioXox&6g 6. (Tem. 8L ^Emberiza (Naum. Rs. acaQt]&Qa 85. taf/Xün rov ßovvov 84. yßi. 66. Linderm. d.) 67. mela. 70. f Miliaria calandra Son. (Naum.3. xaün (Parnaß) 98. Budytes flavus horealis (Sund. ) 69. Son. 89.<x)Xoaovaa Anthus pratensis (L. Fall. 7G. -f 82. {MüU} !. (Akaniaiünn) . TaaQi'j&ga 62. Eus'piza. Loxia curvirostra Li. Linderm. 77.) 19. lien) 99.) Linderm.cdo^aiQU'ij.) f Anthus camTpestris (L. (Tem.OQdaXög x. M. (pavtict.) 87.) Linderm.oaao/roCXi (Attika)^ (KyMaden) 86. Budytes ßavus (L.. asiaovga. Tal(pTt]g Drum. f Montifringilla nivalis TovQV-OnovXt (Parnaß) ^ovqoTai%Xa (Taygetos) . Emberiza schoeniclus (L.). . (Attika).. .ivTi]g -f 88..St.. ). y.) 90. TaiXißrjd-oa (Parnaß) Son. J. Jam. (L. Son. (Taygetos).akävÖQa. 64.petronius (Li. Lilf. (Naum. Rs. Y.). Rs. 95. 94. d.. 96. aiuvog.). H.. . Soii. aniyyägi.) f Fringilla coelebs Li. 83.. M. %ovdgo- 97. Linderm. Pyrrhula pyrrhula (L. (Naum.90 Oinis balcauica.). (piioQi.) .. a-/. 78. i. Serinus serinus (L. f Otocorys penicillata (Gould).) kSt.). -f 73. äay. 75. (Parnaß) ä[. 74.io}.t Jam. Geoff. ßXäxog f Emberiza hortulana L \ Emberiza c. 93..) Anthus cerviuus (Fall.irlus L. . öinXoanlvog.H. Budytes ßavus taivanus (Swinh. 100.) f Melanocorypha cnlandra {Li. Rs. ßovvöxaixXa . \ Emberiza caesia Cretzschm.no cephala (Parnaß). GeofF. cpXiogog. I. (jT(xvQO(. laixXCovt. xiwrdda Alauda arvensis L. cia L.). nHrgoarcovqyiTifjg. Linderm. raag/j^Qa /.az^ovXieoa. 65. (Thessa- Linderm. (L. \ Acanthis cannahina -f Chlor is chloris (Li. v.)..) Linderm. . M. zaiva 7L \ Motacilla melanope 72. f Coccothraustes coccothraustes (Li. Erster Entdecker im Gebiet 61. .).). Son.) ^ Anthus trivialis (L. v. Son.St.oxd6g Tougicm fGalerida cristata (L. Jam. /«wracJa Fringilla montifringilla fJ-VTijg. -f 9L 92. (Li. Motacilla alba L. Linderm. (ircEQßeXi fxsd'vatQa (Brehm) L Geoff.) -f Carduelis carduelis (L. .). v. (Naum.H.aQ3a/. kSoii. TanaigXlg (Scop. . Erythrospiza githaginea (Licht.

iiQLvof. "1 Griechenland. v. v. yaßaQÖvt.oqovvtt 135. (iavQOfj-ÜTrjg Linderm.e(pttkäg 118. azQU.toXiir/.) Jam. Jam.. TQvjrofpgäxTtjg 102. aoqovvo- 109.. Muscicapa parva Bechst 120. ^ Corvus corax L.. Son. Ceryle rudis (L. .) Jam.äxog. Erster Entdecker im Gebiet f Passer domesticus (L.) 129. . \ Sturmis vulgaris L.. ipccQuii'i. ) (. var. Jam. (u. . . yaLdovQoaaiO!J. fivio%a(ftrfi 121. Geoff. ..). Corvus cornix L. \ Hirundo rufula Tem. . /. (Tem.aQvä 111. f Muscicapa grisola L. KCCQaßih (Purnnfi) .OQag. Tem.iTQOvojtovh Goykalog (Tay- . . d.) Drum.). -/. St. fClivicola riparia (L. nlävog (Kykladen) 133. nsTQoyeXiöön. laaloTtersivög. meridionalis Hartert). \Clivicola rupestris (Scop.ox/. /. Blerops persicus Pall Alcedo ispida L. fChelidon urhica (L. y. Xö/iTSQOg. St. L G.tvrcc. anovQyhrjg. . . f Passer hispaniolensis (Tem. -f M.). Son. Muscicapa atricapilla L 132. Mtiscicafa atricapilla semitorquata (Homeyer) Rs. H.iü%og 119. (Naum. Linderm. yidoßv^ä- .laaa f Pica pica (L. i. v. xögaKag . Son.Täqa 130. Linderm. 137.o 126.. yaXäai I.trof. Jam. M. diaßolo/roCh getos) 113.*f0riolus galbula L.. (Tem..). f Hirundo rustica L.. 103. u. L Linderm. fieXiaaofüyog. n£TQO%tXidova.ivra . I. . atay. Jam.oida /. nuqöa- fCoracias garrula L. üanQOv xpagöcpayor (Akamanien). v.) Drum.) Jam. f Pyrrhocorax graculus 107.. ^ Merops apiaster L. 128. v.im.) J. fieXtaaovgyög. (Par- Son. . 106.). yXttdiavtjQrjg (Taygetos) f Caprimulgus europaeus L. (L. H. &axo(. .).) Jam.iTiaag (Thessalien) naß) (Naum. %aX'Aoy. f Lanius coUurio L. 116. fLariius Senator L. H. (L. (Naum. (Thes- salieu) 114. 2. Upupa epops L.. Lantus excubitor homeyeri Gab *-\ Geoff. dyQioy. Son. (Gloger)Linderm. I. d. 136. .OK/. xQi'^^oy.i 125. H.. iL. Kogaraäg Lanius minor Gm.)..oiqovva azagoyiOQäy.). L Geoff. ßovXyäqa 134.OY..ahay. Son. (Tem. f Hirundo rustica savignyi Steph 123. uc(QTiväv.aqayä^a.). St. (Taygetos) fGarrulus glandarius Son.. d. St. ysXidövi 127. xe(pttXäg. v.ivov. 131. ßaaiXonovXi (Lamia) 138. Son.. M.. 108. Son. \Colaeus monedula (L. ayiOTtovli. äaTO(i. noina. I0b.. St.ä%og. Geoff. \ Pyrrhocorax pyrrhocorax Ttovh (L. H.. vvAXoßüt'ijg.). 115. St.III.. (Naum. . Geoff. Muscicapa coUaris Bechst 124. zagax䧫 110.) f Microjms melha (L. .aXiaxovda Y.lavQonovXi (Eykladeu) Pastor roseus 104.i . y. . (Tliessalien)j <Jv/.) 101. (Tem. . • xpctqoXöyi.in:ovi.öy. (Gloger) Fied. Son. (Brehm) IT. ^ Lantus nubicus Licht -f 117. Corvus frugilegus L.öga^.o(fccyog .). \Micropus apus (L. diTc}. lawrencei Hurne. 112..

Harg. Aquila maculata (Gm. torquilla L. 177. M. yvi&vi 152. Jam. d. (L. ovfjco' haliah'tus (L. f Dryocopus martius (Naum.) Aquila (maculata) clanga Pall 170. dszög. TTStQmjg f Falco feldeggi Schi. Syrnivm aluco -f v. Dress.). . (Schleg.) 167. j- (Son. Archihuteo lagopus (Brunn. St.). Geoff.) -fAsio otus (L. . M.. St. '/. Falco aesalon Tunst Ißl. II. 155. d. Lindenn. Geoff. Linderm.v.).i dvc^toyiqtog [Fle'ischcv). yeQÜm. Tai%XoyiQa%og Linderm. Linderm..). Fied. -f TrerpiV/yg (Amlros) . x/pxii'f'u.) 140.is ksv/irp' (v.) 176. scojJS (L. Lindcrm. imovcpog (L. meridioiialis Kisso. St. . 164.). II. ixrjXaöiX(fi 165. fCerchneis ncmmanni IGO. iiomv.92 Ornis baleanica. (Gloger) 147. f Halia'df. yoPßi (Taygotos) I. \Buteo ferox (Gm.us albicilla (L. v. H.. (Tay- (Son. Jam.*\ Circus pygargus 159. 156.'^v%ovQiaTt]g (Panial!) Asio accipitrinus 151. Fied. 168.. . j.) I. Drum. St. j- 180. 149. (Fall.) ^ir/. TreTQlztjg 166. Geoff. . \ Dendrocopus medius sancti-johannis (Blanf. (L.6q. I. Falco peregrinus Tnnst.). Geoff.ivi^t cov ßQ&yßv . ßäyia 150. y. (Taygi^tus) . aTavQasrög -f 169. -fCircus aeruginosus (L. j-Pernis apivorus (L. (L. 172.). ^Aquila melanaUtus (L.. Erster Entdecker im Gebiet 139. fGecinu!< viridis (L.).iQ7.. Jam. xülikoi- va.). (Taygetos) .ocpayog -fCuctdus canorus L. Circus macrurus (Gm. \ Astur brevipes (Severzow). \ Aquila chrysaetus (L. nannaiawvL 178.) galliciis Drnm. Lindenn. ftar^o 1G2.*\ Coccystes glandarius . Tff/fiX/- d&Qa nagdakög 143. zaif-ihdaQU fxadQOg (Paniali) . 153.) 179.) 174. Drum. (Gm.). dszog Pandion 173.). . Jynx 144. Drimi. y)I. II. f Dendrocojius minor danfordi (Hargitt)..). Linderm. ^iVQ^tr/. . Brehm Jara. /. Ks. Jam.)... Son..)..j. \Bubo huho 1. xeXiüvi&QTig 171.) Jam.) Linderm. yeQÜM 163. .) v. Jam. Geoff.j Erythropus vespertinus 158. Dress. \Carin(i noctua (Scop. Taii-tXiddQa nquaivo Fied. Jam. d. getos) Cerchneis tiiinuncidus iL. 145.Nisaetus fasciatus (Vieill. -f Falco eleonorae Gene. j- Dendrocopiis leuconotus lilfordi Sliarpe u. j-Bnteo hiUeo (L. Drum. (paaaoTQvyiovov (Kykladoii) \AQ.. II. Simpson v. ßaqßmt. ^Nisa'dtus pennatus (Gm. ßaqßaKiva. (L.) Linderm. I. TaifxlidäQa lUKgög 141. d. M.. . 175. M. ^inovcpog. (als me- ridionalis) 142.iceugog 7jQXirfZ. XQÜrog \ Strix flammea L 148.QÖg Jam. Tobias Jam. äangog äerog fCircaetus M. (L. Kr.. d. Circus cyaneus (L. ).. . \bl. f Falco suhhuteo L. St.) und -f Pisorhina Linderm. yegäM Accijnter nisiis (L..?) Jam. a£X"ög. {.54.

negdi^a V(ov 187. Linderm. d. \Cacc. 191 . äyQiöyallog. xovQyi ^avqo. I. St. 211. -fVultur monachus h. H. St. .) Linderm. kskexi i. Gallinula porzana (L. (I^. St. .ahis saxatilis chukar (Gray). (Thienem. j-Ciconia ciconia (L. jaky.oTTa.. v.. . Ardea ralloides Scop Ardea ibis L 207.).. M. -fColumba palit. q)aatav6g Son.).). dtyQiö%rjva (Parnabi. Linderm. I.) Linderm.. Linderm. negötyM '*-\ Perdix perdix *-f Phasianus colchicus Son. ratwiä 200. (Naum. 208. ogviov.) Jam. Son. \Gallinula chloropus (L. Linderm. rrigSi-na tov -m^ittov L. 198. Ortygometra pusilla 216. cpciaau Columha oenas L 196.) (Tem. Linderm. 190. (Tem. ipaQOCfäyog 197.Qay. St. *f Milvus 7nilvus (L.) Oiis tarda L. 209.) 215. Nycticorax nycticorax (L. Crex crex Jam.) Linderm. 213.oyoxxa (Ky- (Tem. v. Geoff. M.)I. vSQÖyiorra.). I. (Naum. (Naum. d. ay. 218. (Tem. Grus virgo (Naum.) Linderm. Xelsm. yovhÜQi.). ) (Tournefort) Dress. iQvyüvi Son.O(. dQTiyoavQnjg 205.). (L. ÖQTiyo^irjtQa \Rallus aquaticus L. (L. <3§c« vlÜQa (Parnaß und 185. .) (L. Geoff. uyQiojTeQiaxsqi Ardea garzetta L. L TQvycDvoy.. &'koyov rijautv . H. St. *f Milvzis migravs (BodcL). H. Geoff.).Ardea cinerea L. kladen) (fcilaglda. Fied.).). tQVYiovoavQTt^g. -fCaccabis saxatilis graeca (Briss.). H. oraqoy.öqvlov (Parnab) Neophron percnopterus (L. -^ (L.). Fulica atra L. St. j.) 206. j-Ttortur turtur (L. . (Ky- j- . \ Columha livia Gm.).erodia L. fGypaetMS harhatus 186. 219. y.iavQO (Naum. (Tem.). Botaurus stellaris (L.). 194.) Ortygometra parva (Scop. (Fall. (Attika) ym^kivo oqviov. (Naum. ) (Ky- kladen) 201. 212. 195.mhus Son.) Phoenicopterus roseus Fall -f Geoff. Grits grus (L.iäva.III. Platalea leuc.. H.. Jo Griecbeulaiul. vsQOTtovh. 210.. I. Jam. St. (Akariianieii).) 1S2. fiavQO oqviov. L. (Naum. . Jam. 203. vsQov.avlzijg Son. Geoff. -f Ardea purpurea L. oTida (Thessalien) H. niyriyÖQa^ I. 189. Ardea alba L 199. . -f Astur palumbnrius Linderm.) 204.. ipahSiagrig 184. 193. . Epirusj^ (faXyio -fGyps fulvus (Gm. dcaTTgorräQ)]. Plegadis falcinellus (L. ÖQTiv.) Linderm.Ttjg 202. yeqavög (Brehm) Jam. IslsKag Ciconia nigra 217. -fCoturnix coturnix (L.) Linderm. Geoff'.).omov 188. Linderm.). H. dyQioTrovkccda (Kykladtiii . (L.. *f Ai-detta minuta (L. (Tem. Linderm. (Gloger) Linderm. kladen) Son.oraeXa (Akarnanien) Lindcrm.) 220.. Geoff.oy.) (grandis Storr. oqtUi Son. vegOTTOvlada 214. Taicfzi/g 183. 192. . Ivy. Erster Entdecker im Gebiet 181.

L arpa/rdc.) Jam. Son. Gallinago major (Gm. 242.) (Naum. (Andros) (Naum. v. L 249. Eitdromias geoffroyi (Wagl. Vanellus vanellus (L.al)jj. d. vnQOTTeQdiKa. f. Charadrius pluvialis 257. (Tem. H. 239. 238.. Sculopax 223. Totanus ochropus (L. L Geoff. ijavQfia äyiorrovh (Kyldadeu) (Akaniaiiien). Tringa tenimincki Leisl Linderm.) (L.). 24. (Kyldadeu) (Naum.) Linderm. (Naum. äyQtÖKOZta Qovaaa . 24L Tringa suharcioata (Güld. Arenaria interpres (L. . ^iirE-Aaiah'ij Kovcpö fxney.) Limosa limosa (L.) Linderm. L. Recurvirostra avocetta 247.). Aegialitis curonicus (Gm.iäqivQoq Ijindcrm.). Tringa minuta Leisl L 240. 225.) 248. . (Naum. Totanus stagnatilis Bechst Linderm. H. f Totamis calidris (L.) Jam. (L.).) 236. 244.). d-aXaaaojrovh Totanus pugnax (L. Numenius arcuatus (L. Totanus littoreus (L. wdXj««.l Dnnii. 253. Gallinago gallinula 224. Liiulerm.) Jam. H.) 232.) 250. Aegialitis hiaticula (L.vog Cygmcs olor (Gm. Geoff. H. Rs. A. I.) Lindcrm. 234.).) Linderm. ' . 22U. Tringa alfina L Limicola platyrhyncha (Tem. 260. (Naum.) Liiiderm. Linderm. 231. M.).94 Oinis balcanica. Limosa lapfonica (L. aiyXlyovQog (KykUideii) (Tem.) Linderm. St. xoD^og Linderm. Glareola pratincola -f L.). -fOtis tetrax L. 8t.).) Lindcrm. naqüivog (Akiir- nauien) I. L (.).) . Fied. St. toügllSa Numenius temdrostris Vieill (Naum. Hoplopterus spinosus (L. Jam. Totanus glareola (L. Charadrius squatavola. (L.) Drum. Rs.) Jam. Erster Entdocker Gebiet iiu '22\. 230. f Himantopus himantopus 246. -f H. ) (L.läQTi'Qog Geoff.) Jam. v. 258. .vv. Jani. Gallinago gallinago (L. y. 26L 262. St. fOedicnemus oedicne7nus Son. . rusticula sc^oxorr«. »St. 255.. Geoff.).) Lindeiin. alexandrinus M. (Akaminiieiii . .aTa'ivtj dirrXö GeofF. 233. d.. (Tem. . 259. Nunienius phaeoptis 227. . 235.) Eudromias morinelhis (L.) Linderm.). (L. 228. %ovQ%ida C'hettusia gregaria (Pall. /_cmoii()a (Thes- (Naum. II.).) 243. (Paniali). Totanus fuscus (L. Geoff. (Naum. 25L -f Aegialitis 252. ^ns-naralvt] I. /.) 256. i'eQOXsXtdöi'i (Kyliladeu). ßqo^onovli (Naum.). Trayiovtaivi alyiaXinjg. (Naum. H. salien) 222. (L. (L. aaaXÖQvi&a iXTrsnÜTaa.iäi'a. Haematopus ostrilegus L Cygnvs cygnus (L.5. (Tem. 254.) 237. St.) Kr. 226. Geoff.) Liiiderm.) Ijinderm. Calidris arenaria (L.Uyag f Aciitis hypoleucus (L.). St. Son.

TiagSaläg 263. (. . (L. j Sterna minuta L. .). ^Pelecanus crispus Bruch.St. 276.. y.. 275. . juf'XOs. d. Anas fenelope L. 287. . Linderm. xaXiycuTGOvSa. (Scop. a~^vXoy. Linderm. 290. 301. f Sterna nilotica Hasselq. L j. Jam. Linderm. yXaQÖvi Sterna caspia Fall... (Jam. vtiaaöyallog (Akanianieu).) Fuligula rufina (Fall. d. 283.rotalus L 285. Hydrochelidon leucoptera (Öcliinz) I. Mergus serrator Mergus merganser L .QÖg melaiiocephalus Natt. naXiraaTtov (Kykladen) layüva Fied. argentatus michahellesi Bruch. Linderm. 306. ftsyccXt]. Linderm.. iaras Larus ^ Larus Larus Larus f Larus *f Larus Geoff. minutus Fall ridihundus L. d. v. canus v.d. L L.). . (Fall. (L. 272. -f Jam. Anser anser (L. 284. yXaQoräy. v. Rissa tridactyla (L.). H. rhalacrocorax pygmaeus rv^TTctviäg (Akanianii'n) aav.) 300.av. Linderm. dyqionama 274. Linderm.) v.). Erster Entdecker im Gebiet 265.).l 266. Pelecanus onoc. ysoorrccxta 268. 304. audouini Fayr \Puffinus kuhli (Boie). Erh. Äl..ihlicc 270. Jam. M. H.äg. (Fall. Linderm. "ö Griechenland. Jam.i 293. v. St.. Hydrochelidon nigra (L.III. . ctQtä'tig Linderm. f Anas boscas (Akai-Maiiieu).. ipaXidiäg Spatula clypenta Clangula glaucion (L. Jam.) Linderm.-/. . . d. M. yXäqog Erh. 29L Hydrochelidon hyhrida Linderm. 2Q9. yXaQÖvi 292. d.) Sterna cantiaca Gm v. v. Taoicpkoy. Fied. 302. layycüva /.) Linderm.). 264. *f^nrts strepera 273. Linderm. . 278.. v. 286. 288.ovraläg (L. Phalacrocorax carho 289. M..) Fuligula ferina (L. Jam. Linderm. (xnaXlia 27 L 267. Fuligula fuliijula 280. .ukqcc . Erismatura leucocephala 28L Mergiis albellus 282. Jam. ocpia (Korfu) . (Tem. -f Linderm. Linderm. 297. Tado7-na tadorna (L. 299. 294. f Sterna hirundo L. . Jam.*'\ Anas querquedula L Anas acuta L. St. (Lamia) f Tadorna casarca (L. L fuscus L Geoflf. M. . 295. x^f'^QO^iiolicc (Akariiaiiicn) 279. tov^htovqXski . H. 277. yakavTöi (Akanianieiii Fuligula nyroca (Güld. yMqmaäg (Akamanien) 296. yXaoog . X'7''^' dyQiöxWu Anser erythropus (L.).) Anser alhifrons (Scop. Jam. /..) Anas crecca L.ovTaßog (Lamiaj . 303. Phalacrocorax graculus desmaresti Payr.) . (Tem..) 298.. Linderm. Linderm.B(faXovdi L L M. Gelastes gelasies (Licht.V) Linderm.. (LGeoff.M. M.. Jam.. d.lavQOvijaatt.. 305. . d.).). Jaiu.

308. *j' Podiceps fluviatilis Tvmst. (Linderm.. Die Aufzälilung jener Vogelarten. Taovha.') Erh. bisher somit 312 Arten und Varietäten. ßovrtjKiäQa 312. . Jam. -fPuffinus puffimis (Brunn. Colymhus arcticus L Colymhus septentrionalis Zusammen . deren Vorkommen im Lande entweder fälschoder gegenwärtig noch nicht genügend sicher festgestellt worden ist. Jam. lich behaiiptet erfolgt in einem besonderen Kapitel nach dem spezieilen Teile. *f Podicejis nigricolUs (Brehm) 310. jraQanaTdhiov 309. Erster Entdecker im Gebiet 307.96 Oruis balcauica.). (Ky- Linderm. ..wXoßodTt. kliideii) 311. [i/elkouanus (Acerbi)]. v. ^i'xog Podicejjs cristMtus L. L Lindei'm. Rs.

II. SPEZIELLER TEIL. Orois balcanica. Reiser. III. .

.

Lord Lilford fand sie dort sehr häufig und Drumniond notierte ihre Ankunft gegen den 10. Mai und 7. Auf jenen des Archipels Sonnini am Zuge zu Ende des Sommers und Erhard reiht sie unter die Durchzügler der Kykladen ein. Velestino weiters in Thessalien und den nördlichen Teil (namentlich häufig in Kephissia. Es sind darunter wohl so ziemlich die Extreme Grüßenverhältuissen vorhanden 7* in den . die au Dr. Orn. — Xachtiaall. für die gebüschreichen Nicht minder günstig für Lindermayer bezeichnet als sie ist Orte die Umgebung von ihres Aufenthaltes der Insel Euböa. Wie fehlt sie den Inseln durchaus nicht. nachdem er die Nachtigall als nicht seltenen Brutvogel auf Naxos kennen lernte und schon erwähnt. ist die ganze Gegend der Vrachoriseen samt der Klissura.Erithacus (Aedon) lusciuia Luscinia minor (L. J. deninsel Skopelos brütet sie. dann in im Alpheiostale der vegetationsreichen Schlucht von Lada bei Kalamata und endlich bei Tarapsa in der Maina. die an anderer Stelle wiedergegeben werden soll. Teile von Mittelgriechenland. sie So hat häufiger Nachtigallenschlag schon so manchen Besucher Korfus entzückt. welche Krüper verbessert. aus dort Außerdem kann ich Maß und Gewicht von vier Eiern angeben. Mai 1894 ein Gelege überbracht wurde. da wir am 17. fand ich auf dieser Insel 1894 bei Keramoti.). ich Im Peloponnes beobachtete ich ausnehmend viele J^achtigallen oberhalb <Jlympia sowie unweit davon im Kladeostale. Doch ist seine Ansicht. daß sie Korfu bloß auf dem Zuge berührt. Krüper dem Parnaßgebiet gelangten und in der Zeit zwischen dem 2. Br. trägt sie daselbst. Juni gesammelt wurden. im schönen Parke des Herrn Merlin eine förmliche Nachtigallenansiedlung bewunderte) sowie den Peloponnes (besonders in P]lis und Messenien). eine Angabe. beobachtete sie bereits dort auch Eier erhielt (Gab. am selben Tage freilieh auch noch ein auf dem Zuge begriffenes Exemplar auf der Düne von Korissia im Wacholdergestrüppe. Attika wo In Wälder der akarnanischeu Niederung Menge gibt sie Simpson an. Graf von der Mühle gibt eine anziehende Schilderung ihrer Wohnplätze Überall. Hier beobachtete ich viele in den ersten Maitagen 1894. April. April 1894 bei Braganiotika nestbauende Paare antrafen. durch ihren Schlag außerordentlich zur Verschönerung der griechischen Landschaft bei. Wie geschaffen für sie. f. Sobald die Nachtigall ihre notwendigen Daseinsbedingungen vorfindet. Die meisten Nachtigallen Aber auch auf der viel kleineren Sporaam 21. wo Wasser und Veejetation der Nachtigall den Aufenthalt möo-lich machen. da mir daselbst p. sehlägt ihr Heim ebensowohl auf dem griechischen Festlande wie auf den Inseln auf. 18G3. 405 u. 406). April im V'alle di Ropa und am 21. entschieden unrichtig.

100 .

als man dies nach den Worten Graf von der Mühles und Linder- mayers erwarten würde. Erhard rechnete das Rotkehlchen zu den Standvögeln der Kykladen. Die Zahl der iu Griechenland überwinternden ist sehr beträchtlich/) jene der Brutpaare verliältnismäßig gering.und Herbstzuge.). urteilen. 17. ') Siehe auch Grat' vou der Mühle. 1866 verschwanden sie von hier am 9. doch sah ich es einmal auch in einer tiefer gelegenen Felsenklamm einen Waldkauz (Syrnium aluca) verfolgen. selten Auf dem Festlande beobachtete ich zur strengen Jahreszeit die Art am häufigsten Akarnanien. Nach Kapitän Sperling soll es auf Sta. 41. Zur Zeit Ich sah Janner auf der kleinen Insel Vido nur ein Stück. und zwar während des Februar 1897 sowohl im Röhricht an den Lagunenrändern bei Aetolikon. Oktober bis Ende Februar. dagegen tagsdai-auf die Art massenhaft im Strauchwerk bei Govino. Kythera besucht es Von Zante befinden sich Exemplare in der Koll.III Erithacus rubeculus (L. Am Brutplatze traf ich Erithacus rubecuhis nur im obersten Teile der Langada- schlucht (Taygetos) in Lakonien im Juni 1898. ein- Färbung maßen: Sylvien-Monogr. Eine größere Anzahl dem hiesigen Museum aus Attika eingesandter Bälge wurde in der Zeit zwischen dem 29. S. Hier bewohnt es vornehmlich als Brut- vogel die höchstgelegenen Schwarzkiefernbestände. sondern nach Kriipers und meinen Beobachtungen zieht Brutgescliäft im Frühling nur Auf Korfu fand Lilford am Drummond vom es in 1. September und dem 27. da auch diese Kleinvögel dort nur mit der Flinte erlegt zu werden pflegen. Maura (Levkas) Standvogel. Krüper erhielt Ende April und im Mai zelne Eier von diesen mit normaler 20 X 15-4 mm 14 cg etliche Gelege vom Parnaß. nach den von mir mitgebrachten und später noch eingesendeten Bälgen zu keinerlei Unterschiede von zentral. wovon aber heutzutage nichts mehr zu erfahren ist. Auch in der Umgebung und den Gärten der Stadt Athen ist das regelmäßig der und zwar nach Lindermayer von Oktober bis März. Dagegen dürl'te dies jedenfalls auf Eubüa der Fall sein. zwei 185 X lö-7 mm 15 cg Im Gegensatze zu den südwesteuropäischen Rotkehlchen weisen die griechischen. Im Agäischen Meere fand Sonnini das Vöglein auf den verkarsteten Inseln nur und beklagt das Schlingenstellen der dortigen Griechen. Februar gesammelt. als auch von Kap Skropha an bis zur Phidarismündung in sowie endlich im Gestrüppe der Felsschluchten des Varassovo.und nordeuropäischen auf. was ich durchaus bezweifeln muß. Dandalus ruhecula L. Keinesfalls ist das Rotkehlchen als Standvogel allenthalben so häutig. wo es nach Lindermayer vorkommt. 101 Griccheiilaiirt. Besonders viele über- winternde traf ich auf der Insel Petala.. jedoch im Winter mehr sichtbar sein als zu den übrigen Jahreszeiten. Fall. . März (Mittelzeiten und Zugkalender bei Mommsen). von Ende Oktober bis vielleicht richtiger der Ankunft im Herbste kleiner Teil ein kommen sie zum einsamen Gebirgswälder hinauf. Jameson zufolge am Frühjahrs. — Kotkehlelieii. In den Tannenbeständen des Ainos auf Kephalonia fand ich es Mitte März sehr häufig und höchstwahrscheinlich brütet es auch daselbst. Lord die in den März verweilend. Mazziari. daselbst bündelweise auf den Markt.

November 1S94 erbeutet wurden und mir vorliegen. Euböa. so traf ich ziehende Gartenrotschwänzchen. doch kann ich das gegenwärtig nicht nur für das Brüten gelten lassen. September 1894). Ich habe hier die Art am 17. durch welches die schneeweißen in den Schwingen sogleich auftallt. von welcher Zeit ein Paar unserer Sammlung in Nord- 15. Lindermayer und Graf von der Mühle bezeichnen den Garteurotschwanz sogar als überall häufig vom Herbste an und in Graf von der Mühles Monographie „Die europäischen Sylvien" wird er geradezu als „in Griechenland überwinternd" aufgezählt. von denen ich ebenfalls ein c? erlegte. Zug weit ins Frühjahr hinein aus. Über den Frühjahrszug stehen reichlichere Daten zur Verfügung. Mai am lfS94 14. phoenicura Jameson Manchmal dehnt sich der in der Koll. bleibt die genauere Erforschung der Verbreitung auf der Balkanhalbinsel der Zukunft vorbehalten. Neueren Beobachtungen zufolge ist aber diese Angabe um einen Monat zu früh. daß sowohl das Brüten wie das Überzieht. als Ausnahme wenigstens. Von Zante Kythera ist wird laut R. leider Beobachtungen vorliegen. Woißspiegeliger Kotsclnvanz. keinerlei weitere Huticilla 2)hoenicura Man kann (L. zuge besitzt unser Museum nur ein Mäunchen von der Insel Skyros und zwei Weibchen von der Umgebung von Athen (29. obwohl Graf von der Mühle und Linderniayer solches für die nördlichen Provinzen. April 1894 unweit der Hauptstadt. das Museum zu Athen ein ) Exemplar vom Taygetos. Für Korfu verzeichnet Drummoud RuAieilla phoenlc. Mittelgriechenland und Vom Herbstsogar die Maina behaupten. rechnen. gewiß öfters vor. Das Überwintern kommt. doch liegt mir auch ein von Hauptmann Polatzek bei Levkimo schon am 6. am und 1898 auf den Strophadon.ura als gegen Ende März ankommend and gegen Norden weitei'ziehend. Durchaus nicht darf man an ein Brüten im Gebiete denken. 291) Da gedacht. Zu den -wichtigsten — Ehr. Mai Sarajevo . und interessantesten Exemplaren der Sammlung in der Uniam 19. die bei Athen (Olivenwald und Kaphina um S.102 Oinis balcanica. April 1898 erlegtes altes Männchen vor. Auch Erhard einzeltes reiht Überwintern in ihn unter die Wintergäste der Kykladeu Auf ein. am rande des großen Vrachorisees und sogar noch ziemlich viele 2. Mazziari in Athen vorhanden und zu beiden Zugzeiten aufgesucht. Auf dieses Stück hat bereits Seebohm Dressers Werk!) aufmerksam gemacht und des Vorkommens von Ruticilla meso- Federsäume fin *leuca Griechenland auch in seinem eigenen in Werke (p. ein ver- Attika deuten zwei sich eben verfärbende Männchen. wintern im Gebiete noch nachgewiesen wurde. mit Sicherheit auf sein Erscheinen in Griechenland nur während des Durchzuges. regelmäßig ist dies aber keineswegs der Fall. Rutieilla luesoleuea (Heuipr. welcher Krüpers BeobachtLingen zufolge sich im April und September vollDerselbe Autor meint weiters. und 19. dann am 21.Oktober und 24. März 1808 in Attika erlegte schöne und versität zu Athen gehört unstreitig das Männchen typische dieses östlichen Eotschwanzes.) ii. Auf den Inseln des Agäischen Meeres trifft dieses Rotschwänzehen nach Sonnini zugleich mit Erithacus ruhecithts schon anfangs März ein.) — Glartcni'otsclnvimz. ohne dafür Beweise beibringen zu können. April ebenfjills auf dem Zuge im Gebüsch der Düue von Korissia beobachtet und geschossen.

sovo in Dasselbe dürfte auf in der Koll. cnirei enthalte ich mich jeder Bemerkung. nämlich. ergänzt Krliper durch seine Bemerkung: „Zur Brutzeit hält er sich an den Felswänden der Gebirge auf. die er im Sommer größtenteils zu meiden scheint. brütet. Von Zantc liegt ein Stück vor. Ebenso äußert zeigt. einige besitzen noch im trockenen Zustande den bläulichen Stich und einige sind am stumpfen Ende mit ganz feinen rotbraunen Punkten geziert. 161 14-4 14-3 151 14-5 12 13 13 11-5 Gew. 1898 auch Juli wo Haus15. gliedern beträchtlicher der Baumgrenze 1894 an den Felsen von ebenso auf der Vardusia (Koraxl: Endlich seinem Brutplatze bei recht bis fand zur höchsten Hauptmann Roth im nach ich den am 14." Griechenland niemals in den Ebenen in bei Haiisrotscliwanz. Euböa (Lindermayer) der Fall sein.herrührt. auch auf die Inseln übergehend. am 18. 21-4 199 19-8 19-5 18-5 Br. spätestes Datum 10. und Kammhöhe der Anzahl beobachtete ich im Peloponnes. Im Winter sah ich den Hausrötling überall häufig an den Abstürzen des VarasAkarnanien zu Anfang Februar und schließlich. III. L. 13 Über das hoffentlich kürzlich bei Bälgen aus Naturalieninstitute angeführt fand. Sämtliche stamDie Größe der Eier schwankt beträchtlich. Betreffs gewiesen. April bei Patras. im Winter in den Tälern und auf den Häusern der Städte.) Lindermayer und Graf von ganzen April 4. Juli er von auf den Mit- gegen die Spitze des Taygetos (15. 365): „Ruficüla Daß titis wo hält sich in er in großer aber der Hausrotschwanz daß er im und der Maina brütet bereits mitzuteilen. Tristram sich Griechenland bestimmt das ganze Jahr Menge anzutreffen ist. de Mor. April dagegen noch im Mai. Mittelgriechenland in 13. ^lai 1892. Nach letzterem brüten jedoch auch einige Paare auf der Insel." In seinem Sommeraufenthalte und rotschwanz an folgenden Orten: in den Höhen des Parnaß. tion von den 8 cg nunmehr aus der Literatur verschwundene Trugbild R. der Exped. Kythera wird Jameson zufolge am Frühjahr. 1897 sah ich am die ersten Standvogel Crebiete und besonders häufig (Ibis. ist in Brehms nur während der kalten Jahreszeit besucht. der Jltihlc wissen speziell ist. steinigen Lagen nicht unmöglich wäre. Kephissia. während des Winters sich 1863. daß er die mitteilte. Jänner 1897 bei den Ziegeleien (Manduchio) der Hauptstadt von Korfu. viele men vom Parnaß. auf. was in den höchsten. die meisten sind reinweiß. noch mw VdS mm 17-2 oben angeführten Griechenland obwohl in sich dieser einer Preisliste Name eines der beispielsweise der größten Die 15 Bälge aus Griechenland der hiesigen KollekPlätzen sowie aus Winterszeit sind in jeder Hinsicht typisch. Sechs einzelne Stücke wiegen und messen: 1866. wo er nach Drummond und Lord Lilford den ganzen Winter verbringt. und 19. p. Juni 1898). scient. April 10.und Herbst- Mazziari Erhard zuge von diesem Rotschwanz aufgesucht und. gefunden wurde. — und am Missolonghi bei Regen am titis (L. der Legezeit sind M'ir Krüpers auf sorgftiltige Aufzeichnungen das erste Gelege fand er auft'allend frühzeitig. nämlich schon am an- 11. was Kykladen Tierleben enthalten. der Umgebung von Athen zur . 1899 Baron Schilling nach HuticilJa 103 Griechenland. besonders in der Maina. ihrer viele bis Kiona.

woselbst Krüper 1862 zur Brutzeit ein Weibchen beim Übersteigen einer Steinmauer aufscheuchte. sehr viele. nicht finden konnte. hat. wurde auf Eubüa (Delph) und Skyros. ja sogar am 13. Obgleich ich diesbezüglich beim Vergleiche zwischen Stücken aus der nördlichen Hälfte der BalkanAufFallenderweise habe ich sonst in . aber das Nest angibt. schon Ende April flügge Junge finden. und zwar Forscher als recht häutigen. und. speziell wo Exemplare auch vorliegen. in welcher Gegend ist. Aber auch noch im Juli 1894 sah ich neben den Alten ganz junge Vögel auf dem Tclegraphcndraht zwischen Vitrinifsa und dem Mornosrichtig. endlich besitzen nach den Untersuchungen Isidor Geoffroy Saint Hilaires die von dort mitgebrachten Vogel eine etwas dunklere Oberseite und stehen dadurch Exemplaren von Südafrika (Kap) näher als französischen. welcher unbedingt schon in den P. wie z. daß das Vogelchen in Mittelgriechenland niste. doch (1823) fügt der letztere ausdrücklich bei. Auf den Kykladen ist Pratincola rubicola ebenfalls Standvogel. zweifellos am Brutplatze in der Gegend von Kastell Angelo an der Westküste mehrere am 2. und nicht Wintergast. Die die Legezeit beginnt außergewöhnlich sich in früh defilee sitzen. Im Spätherbst gibt es auf den Inseln. April 1894. wie Erhard vermutete. schen Vogelwelt. B. Dagegen wurde am Rande des Sumpfsees Mustos bei Astros. wie Als solchen. daß sie bereits Junge zu ernähren hatten. April 1894. Die Ver mutung Graf von der Jlühles. keinem anderen Teile des Peloponnes diese Art beobachtet. 27. November 1903 zeigen. Mai 1897 und endlich überwinternde am Rande der Lagune von Korissia am 19. Das Benehmen mehrerer Paare in Akarnanien am 25.und Standvogel. Mazziari und für Kythera wähnt diese Art Jameson zu allen Jahreszeiten mit Ausnahme des Winters.) Scbwai'ükcklisci" Wieseiischmätzcr. wo er- er das Voglein sicherlich übei'sehen hat. doch sah Graf von der Mühle hier ihr Eintreffen im Herbste auf den Baumwolläckern. Jänner 1897. In der Sammlung des Hofmuseums in Wien befindet sich ein gepaartes einem Dunenjungen. Ist ein. unweit der Phidarismündung und bei Aetolikon. und man kann. welches Hauptmann Polatzek auf dieser Insel gesammelt am Paar nebst Mai 1895 lU. von Herrn Merlin und mir am 17. rubicola besonders häutig altes letzten Märztagen die Eischale verlassen haben mußte. dann. ihn für Korfu die Ich beobachtete dort viele in den beiden friscli auf- gegrabenen Weingärten nächst der Stadt am 17.104 Oiuis baluaiiica. zwei Männchen von Chalandrion (Attika) vom 9. Auf dem griechischen Festlande kannten das Schwarzkehlchen bereits Naumann^ Tiiienemann und Lindermayer als Brut. Von Zante gibt es ein Exemplar in der Koll. in den höheren Lagen jedoch natürlich viel später. von durch die späteren Beobachtungen Ansicht daß Krüpers zur Gewißheit und es Mehrzahl der Brutplätze ist auch dessen den Gebirgen befindet. April 1897 ein Weibchen nebst einem jungen Vogel erlegt. wie mir berichtet wird. Pratinx'ola ruhicola — (L. daß ein Teil nur im Winter bis Ende März erscheint. April 1897 nächst Kephissia (Athen) ließ dai-auf schließen. bezeichnen Druramond und Lord Lilford. wenngleich diircliaus nicht gleichmäßig verbreiteter Standvogel der griechidas aus den verschiedenen Beobachtungen deutlich hervorgeht. wie Krüper feststellte und ich ebenfalls bestätige. dann hat das Athener Museum ein Exemplar im Jugendkleidc vom Taygetos. wie Sonnini Ferner Brutvogel auf Euboa (Graf von der Mühle) und wahrscheinlich auf Naxos.

Zum Schluß mögen hier noch die Maße von einigen der von Krüper gesammelten und stets schwer erhältlichen Eier Platz linden: Gelege 3 Stück 18-5 17-6 17-6 Wim . Erwähnenswert sind noch zwei nahezu vollständige Albinos. so fallen dagegen griechische Brutvögel durch ihre Kleinheit auf. Flügel: 62 mm.III. So mißt beisiDielsweise ein altes Weibchen. Schnabel: 9 wim. \i woselbst sie auch heute noch zu sehen sind. halbinsel und einer Keilie von 13 grieclüsc-hen (größtenteils von Attika stamnieudj keinen wesentlichen Unterschied finden kann. Nieder an das Museum in Athen gelangten. Schwanz: 45 /)(?«. 105 Griei-heiiland. wie denn auch vergleichende Messungen Dressers (Birds of Europe) an Exemplaren aus den verschiedensten Teilen Europas. welche nach Krüper in den Fünfzigerjahren aus der Umgebung von Missolonghi durch Dr. Juli 1894 auf der Kiona in einer beiläufigen erlegte: »nn. Asiens und Afrikas gerade für ein griechisches Stück die kleinsten Maße ergeben. welches Höhe von 2100 ?« Ganze Länge: 111 ich am 15. Tarsus: 21 mm.

Außerdem treten auch Lindermayer und Erhard hierfür ein.) — ist. p. wenn unterrichtet. Bezüglich des Überwinterns und des Brütens im Lande sind die Ansichten sehr geteilt. aus Attika (Frühjahr) und vom Taygetos (Herbst) zeigen genau die vielen und verschiedenen Farbenabstufungen wie in Mitteleuropa. daß er die griechischen Inseln bloß im Frühjahre und gegen Ende des Herbstes besucht. tfrauer Steinscliiuätzer. Heldreich wiederholt) notierte die am 12. ist denn ist speziell Sperling nur im Frühjahre. zu sehen". in Diese Tatsachen wurden aber bisher sehr ersichtlich oft in der höheren verkannt.106 Ornis bak'jinica. tatsächlich dieser kleine Vogel sowohl ira wurde auf griechischem Boden Sommer «S. .einiger bioioa'ischer Einzelheiten zeiirt. daß an den diesbezüglichen Angaben sowie über Beobachtungen des Vogels im Sommer überhaupt zum größten Teile Verwechslungen mit P. unbedingt bejahen. wenigstens für einen kleinen Teil. März März 1874: „ 6. Derselben irrigen Meinung ist Erhard und Graf von der Mühle. was sowie jene des aus dem oben angegebenen Grunde ja eigentlich selbstverständlich Saxicola oenaiithe in (L. Graf von der griechenland). welche zu den Zugszeiten Menge in Griechenland erscheinen. welcher noch obendrein hinzufügt „selbst dann nicht häutig'-. 1873: „ 12. ruhicola schuld sind. Lindermayer (bezüglich Nord- (bezüglich Kythera). Ich glaube das erstere. April Attika. Der graue Steinschmätzer gehört zu denjenigen Arten.37. Fortpflanzungsgeschiclito (1«50). vermutet. aber auch großer einer beträchtlichen Zahl von Brutpaaren. Jameson Am sah den Vogel auf Kythera unrichtigsten sowohl wie (Griechenlands die ich besucht habe. welcher durch Anführuno. Jänner 1897 am Bande der Lagune von Korissia fest. Die von mir von den oben angegebenen Orten mitgebrachten sechs Exemplare Museums von Athen. Drummond schon Wiesenschmätzer als hie und da im mehrere am 19. Ein Brüten kann ich jedoch nicht annehmen und glaube. 2. Lord Lilford (Korfu) und Thienemann*) Mühle (Mittel- (bezüglich ganz Griechenland). namentlich den Sommer verbringen. Über Dr. März und ich be- obachtete die ersten nach Sfurmwetter auf Kephalonia (bei Monastir Gerasimos) 1897: am 18. aus folgendem ist. Über den Herbstzug fehlen irgendwelche leider nur einigermaßen genügende Angaben. als oenanthe auch im AVinter in Winter noch nie beobachtet.In auf allen Inseln und Küsten des Mittelmeeres. ') März. wie dies Bergregion. gibt Winter vorkommend an und ich diesen stellte Als solche irrige Angaben bezeichne ich die von Jameson griechenlands und Euböa). daß er den Vogel recht gut kennt. das letztere verneinen In Korfu zu müssen.. nirgends daselbst überwintern. 1867: . die Zeit Krüper (dessen der Ankunft und des Abzuges besitzen wir nur wenige Daten. Sonnini. Angaben im aligemeinen v. er sagt: den Gebirgen . „ Leonis erlegte den ersten bei Daphni (Attika) 1895: am 17.

in erster scheinen. In der gleichen Gegend.) Ohreiisteiusehmätzer. und zwar von den Mittellagen dieses Gebirges angefangen bis etwa zu 2400 m. hier besitzt sowohl das Es ist angefangen lich Museum daher ungenau. der Bucht von Kalikiopulo und auf der Sanddüne von Mai 1898 ließen sich noch zwei verspätet wandernde graue Steinschmätzer auf den Strophaden nieder. Als griechischer Brutvogel bewohnt S. während sich der der Festungsmauer von Pylos Berichterstatter der Exped. Juni 1898 erkannt. und zur selben Zeit häufig . April. Bezüglich des Abzuges erfahren wir zunächst von Lindermaver. wie schon erwähnt.. So habe ich ihn auf Naxos mehrfach in der zweiten Hälfte Juni 1894 auf dem Zeusberge Ozia und dem Korönagebirge zusammen mit den beiden mediterranen Saxicola. Dann währt aber noch der Durchzug geraume Zeit hindurch. fand später auch Seebohm den Vogel zur Sommerszeit. wage ich nicht zu entscheiden. denn auf Korfu. Oktober. Krüper ist es wiederum.Arten angetroffen. wo Drummond die Ankunft gegen Ende März beobachtete. Juni 189b von Anavryta an bis hoch hinauf in die alpine Region.. begnügte. Dr. (20." wenn in es Athen als auch unser Brehnis Tierleben in Institut (im heißt: ganzen „Brutvogel 9) Stücke. Bezüglich des (iefieders griechischer Stücke habe ich Saxicola albicollis — Allenthalben einige häufig diese. oenanthc. daß derselbe gegen Ende September erfolgt. Juli 1894 S. Krüper beobachtete. imd 21. schafft hat. Juni nichts zu bemerken und erwähne nur noch. die Art einfach für den Peloponnes schlechtweg aufzuzählen. am 14. Nikolaos) der unweit gelegenen Makariaes- zoologische gruppe 1894) und auch ziemlich zahlreich etwas später auf Erimomilos. scient. nämlich den Hochebenen des Parnaß. sahen und erlegten wir offenbar am Zuge befindliche Stücke am 17. ist als (Saxicola aurita Teiii. zwei andere Eier von dort. und 15. der als erster '» ihn als Brutvogel erkannte und auf Euböa autfand. der nach Tage später ankommt als Sax. dann am Taygetos am 14. Weiters traf ich am 14. den letzten erlegte Krüper am 14. der uns die Belege hierfür verindem er am 21. und zwar in der Gegend des Valle und Korissia di selbst Ropa. in jeder Hinsicht normal. und zwar alte wie vollkommen flügge Vögel auf der d(im Parnaß benachbarten Kiona. Sehr bemerkenswert erscheint es mir. dann auch auf der größten Insel (Hag. de Mor. 19. überließ mir der Genannte. melanoleuca und etwas weniger l>indermayer Krüper dagegen (Vicill. und 15. April 1866 auf dem Parnaß das erste Gelege von vier Stück entdeckte.III 107 GrieclienlaiKl. Die Eier sollen kleiner sein als hält beide Steinschmätzerarten für gleich die von Sax. daß dieser Steinschmätzer nach meinen Beobachtungen auch auf einigen Kykladeninseln zweifellos brütet. vom Parnaß Ein vereinzeltes Brutpaar habe ich aber auch ganz deutam 3. Ob die von Douglass in der ersten Maiwoche 1892 auf Santorin beobachteten Vögel daselbst Durchzügler oder Brutvögel waren. daß Altum in seiner Forstzoologie. Leonis sogar noch am 28. gefunden am 2. unfern nordwärts. melanoleuca. Juni 1866. p. Von Linie die Bergregion.) im Gebiete an geeigneten Orten ein häufiger Brutvogel. daß die ersten auf dem Rückzuge schon im August erund der Herbstzug dauert dann den September hindurch bis in den (Jktober hinein. oenanthe recht häutig. 255 sonderbarerweise beim Vergleiche von Exemplaren aus Griechenland Saxicola isahellina mit oenanthe zusammenzuziehen versuchte. und 3.

Br. 10. Mai ein (jelege von drei Eiern zugetragen wurde. •20b 20-4 20-3 20 mm . Auf Korfu soll Ankunft nach Drummond am 1. es mir. melanoleuca durchaus nicht ausgeschlossen wären. daß sich der Genannte über den Artbegriff von Sax. und als die bei Sax.lüö Oniis balcanica. in nicht allzugroßer beherbergte zur Zeit meines Besuches im Juni 1898 den Vogel der Kaki auf der Ebene Langäda-Schlucht. Nur von den vier auf Naxos gesammelten sicher bestimmten Eiern sei Folgendes angegeben L. April erfolgen. Auf den meisten Inseln im Agäischen Meere wurde dieser Steinschmätzer von mir und anderen ebenfalls aufgefunden. März 18'. Sporadeninsel Xerö und Skyros (von wo mir ein Exemplar zukam). wo ich bei Melancs Eier erhielt und sowohl in der Höhe von Apiranthos als den Kämmen von Leona dem Vogel begegnete. So ist er nach Erhard Brutvogel der trockenen Berghalden der Kykladen. Jedoch gab es (<_)stküste). da Verwechslungen mit jenen von Sax. Zante bewohnt Sax. Spezielle Beobachtungen und Belegexemplare liegen vor von: Naxos. Deka als bei Kastell Angelo nächst die Paläokastrizza beobachtet und erlegt habe. Den Wegzug verlegt Krilper in den August und September. Eigentümlichkeit schien steinschmätzer sowohl bei Kephissia als mit Vorliebe auf die Aste der Pinu^ halepensis setzte. entscheiden. Lagen am Fuße des Skopos. wie denn auch unter anderem die Genauigkeit der Identifikation der von Lindermayer seinerzeit an Thienemann übersandten Eier gewiß viel zu wünschen übrig lassen dürfte. in der Inselmitte recht und bei Kapsali. schon Auch die Ankunftszeit dürfte etwas früher da Hauptmann Polatzek von mehreren anwesenden ein Männchen bei Levkimo am 25. auch auf der Avgoklippe sah ich ihn. dann Eubüa (Lindermayer). Erimomilos. Ich beobachtete mehrere in den tieferen albicollis ebenfalls.l8 erbeutete und einsandte. wenngleich Kythera spärlich in Anzahl. Über das griechische Festland hin scheint Verbreitung eine ziemlich regel- die mäßige zu sein. wo mir bei Tripolitsa (Arkadien) an letzterem Orte doch etwas weniger melanoleuca. Mai 1898. Santorin (Douglass mit dem Beifügen. die aber gerade hier mangeln. Makariaes. daß dies dort die häufigste Saxicola sei). In dieser Frage dürften wohl sorgfältigere nui- Beobachtungen. ferner das von Krüper und Seebohni am Parnaß unterhalb der Nadelholzregion geschilderte und endlich jenes im Peloponnes zu meisten im Gelände nördlich von Astros Pylos unterkamen. anlangend. fallen. daß dieser Steinschmätzer dort nicht verbleibt. Durchaus unrichtig ist aber seine Angabe. albicollis durchaus nicht klar werden konnte. Paar dagegen sogar auf der Hohe der Vrachiona ein am Unter den Opfern der Wetterkatastrophe auf den Strophaden fand ich diese Art ebenfalls vor. Erwähnenswert scheint mir das besonders zahlreiche Vorkommen am Varassovo und in der großen Klissura in Akarnanien. daß sich der Ohrenim Seestrands-Kiefernhain unweit des Piräus. wo am 1. zusammen ausgewählt werden. mit welcher bekanntlich die Wohnplätze Als eine bemerkenswerte sein. wobei freilich zu bemerken wäre. Auf Beschreibung und Ausmessung der vielen aus Griechenland eingesendeten Eier will ich lieber verzichten. da ich Ende April und anfangs Mai Brutpaare sowohl in den Felsen von Hag.

Vervollständigt wird das Entwicklungsbild durch ein etwa zwei Monate altes Männchen (Pikermi. sich folgendermaßen äußert: „Das Kleid der einjährigen Männchen von Vitiflora solche schon stapazina ist vor 1849 in der gewöhnlich weniger schön als jenes von V. Naumann." Die sechs Männchen im Landesmuseum passen auf diese Beschreibung vollkommen. Brehm (1823). die Kehle. 109 Griechenland.. Seebohm ist meines Wissens der erste. Klarheit über die Verbreitung dieser Form in Europa könnte wohl genaue Erforschung der jetzigen Tiirkei gebracht werden. Chr. welcher vollständig die Merkmale der östlichen Form amphileuca gezeigt hätte. Thienemann (1826). bei welchem die hinteren Oberflügeldeck- . Die 16 aus den verschiedensten Gegenden des Landes mitgebrachten Bälge von Sax. erlegt am 28. 450. denn die Kopfseiten. Sämtliche älteren Autoren. der die griechischen Vögel dieser Art Herzegowina und Montenegros. wobei er die Brutorte und den Somuieraufenthalt in den Mittellagen des Parnaß anschaulich schildert. das Scliwanzspitzenband und die Flügel sind schwarz. — Wider ii. ähnelt. S. über welche er in Gab. Östlicher Ohreiistpinschiuätzer. alles übrige aber ist weiß. Päßler (Eierwerk). Doch ist es kräftiger entwickelt.) (Sax. erst durch eine Saxicola melanolenca — Gerade in den letzten (Oüld. stapazina Teni. L. rufa. Bau und Gefieder gleichen Größe. Brehms. Ein recht altes Männchen meiner Sammlung aus Griechenland hat nur zwei Farben. Held reich führen diesen Steinschmätzer als häufig in Griechenland samt dem Peloponnes uiad den griechischen Inseln unter In dem Namen „stapazina''^ auf. daß sie keineswegs identisch ist mit der westeuropäischen und daß sie der Güldenstädt'schen melanoleuca weitaus am nächsten zu stehen kommt. Erwarten ist mir während meiner Reisen in Griechenland kein einuntergekommen. Bei den abgetragenen Kleidern kommt auf dem Oberkopfe der grauschwarze Grund der Federn zum Vorschein. Degland und v. 1856. de Mor. Die geringfügigen Unterschiede genügen aber durchaus nicht. scient. welches in diesem Alter am meisten dem alten Weibchen. Orn. ohne sich vollständig mit dieser zu decken. um gleich wieder mit einer neuen Bezeichnung herauszurücken. Es geht daraus hervor. Saxicola alhicollis anijtJiileuca Heuipr. kommen denjenigen Dalmatiens. welches zweifellos zu amphileuca gehört. Juli 1894). Wir voll- finden Sammlung des zoologisch-mineralogischen Vereins in Regensburg.III. später in jener Chr. Jahren ist über die Steinschmätzer von Südosteuropa und gerade diese für Griechenland sehr eigentümliche Art viel geschrieben worden. das viel schwieriger zu erlegen ist als das Männchen. f. alhicollis beweisen die vollständige Übereinstimmung griechischer Vogel mit nordbalkanischen. Mai 1859 (wahralles ziger Steinschmätzer scheinlich in Attika) im Museum zu Athen der Universität auf. L.) Weißlicher Steinschmätzer. die ich 1893 in Ostrumelien auffand. welcher 1874 bei Dresser den Namen melanoleuca anwendet. aus Griechenland. Dagegen tiel mir sofort ein schönes Männchen. Baedecker u. J. Gould. Ich besitze ein solches und Schulterfedern ganz grau sind. der Kehlfleck zeigt größere Ausdehnung und schwärzlichen. 27. und zwar: Temminck. die Mitglieder der Exped. Ehr.

24. albicollis.von Kopf und Rücken sind stets auch nach Vollendung des ersten Lebensjahres noch vorhanden und auch s^jäter gehören Exemplare ohne jeden Anflug von Rostgelb auf den weißen Partien der Ober. doch auch auf dem nahen Paxos er gewiß ebensowohl dort als ist Hauptmann Polatzek an das Wiener Hofmuseum übersendetes Weibchen dieser Insel das Datum vom 25. Mai 1894 am Ufer des Karlasees und am häufigsten seheint er in gewissen Teilen des Pelopounes aufzutreten. Grund. wo zahlreiche Paare eben zum Simpson die Brutgeschäft Vorbereitungen machten. beobachtete ich bei Kephissia 1897: Baron Schilling bei Patras 1899: April wieder 1 Stück. den er. Mai ebenfalls ein Männchen. welcher Selbständigkeit die dieser Art laut Strickland besonders betont. April 1894 für Geröllhaldeu des Varassovoberges bestätigen konnte. im Gegensatze zu Graf von der Mühle. daß der weißliche SteinschmJltzer Korfu in beträchtlicher Zahl auf dem Zuge berührt. melanoleuca 1859 und liS(50 Krüper und auf den steinigen Abhängen von Akarnanien. was ich am 25. sehr zahlreich an der Ostküste zwischen Kiveri und Astros. Angaben des Vorkommens vor: von Douglass für Santorin ferste Woche des Mai). von Lindermayer für Sporadeninsel Jura (27. B. Thessalien sah und erlegte ich diesen Steinschmätzer am 17. (12. einige Paare daselbst auch den Sommer über verweilen und selbst auf dem Zitadellfelsen brüten. sie noch am Zuge mehrmals und schoß am 15. dann aber erst . dann rings um Anavryta unweit Sparta und endlich in der Gegend zwischen Modon und Pylos entschieden öfter zu sehen als Auch in Sax. Nach Erhard ist sie auf den trockensten Bei'ghalden der Kykladen ein sehr häufiger Brutvogel. albicollis zusammenwirft. jedoch mehrere an der Steilküste bei Kap Munlsara antraf und woselbst Krüper mehrfsich Eier erhielt. da ein von gange der älteren italienischen Autoren mit Sax. Mazziari im Museum zu Athen.SU5 trägt Von Zante sah ich zuerst Stücke in der Koll. und 19. 1898 konnte ich diese Art dort öfters selbst beobachten. März 1865: 25. für Naxos. Deutliche Reste der graubraunen Färbunii. Mai 1894 mehrmals). ebenso auf dem Ithomeberge. Genauere Daten gibt Lindermayer Anfang. Juni 1. wo ich am 18.und Unterseite zu den Seltenheiten.Avt in der Gegend von Doljana in Arkadien und von da bis Tripolitsa verbreitet. beginne nicht kaffeebraunen I ich mit der Mitteilung Druminonds. Dann endlich am 6. Drum- Krüper: Gebiet des Parnaß. ja sogar auf der Höhe der Vrachiona (etwa 800 ?« über dem Meere) am 10. Auf Einzelheiten der geographischen Verbreitung im Lande übergehend. dann die einzig vorkommende Saxicola. Als Zeit des Eintreffens im Frühling bezeichnen mond geradezu den 1. Mai von einem Paare das schön verAuch auf den benachbarten Strophaden beobachtete ich färbte Männchen erbeuten. Juni 1894 auf dem Oziaberge zwei Paare. nach dem VorBrutvogel. So ist er z. „ 13. April März 3 d zwei Neuankömmlinge und und 1 Q. Juni Euböa und endlieh für die Auf dem Festlande fanden Sax. Ich habe den Vogel hier zweifellos übersehen. Jameson erwähnt das Erscheinen am Frühjahi'szuge auf Kythera. April. ferner nicht minder häufig auf den Hängen bei Kalamata. )) 1866: 24. 1861: 29. für das Plateau des kleinen Evreokastron Es liegen weiters 1894 einige Paare!).110 Oniis balcanica.

Juli 1866. denn dieser Zeitpunkt ist fast um vier Wochen zu früh. 10." Da aus dem eigentlichen Griechenland bei Dresser speziell nur ein junger Vogel (Parnaß. die schiedensten Sammlungen Balkanländern befinden. während sie untereinander immer hadern und beißen. Savoyen und Südeuropa bis Griechenland und Türkei und kennzeichnet griechische Exemplare folgendermaßen: „Ähnelt C. S. so Krüper verschickt hat. 20) bezeichnet als Verbreitungsgebiet: Schweiz. 4 Eier: 28. wie dies übrigens den Engländern Dresser und Seebohm erkannt worden ist. ist entweder irrtümlich oder sie beruht auf einer einzelnen. Nach Krüpers Erfahrungen legen sie ehestens Ende April. vol. Gewicht usw. Der erstere (Birds of Europe. sich in den ver- mir selbstgefiindene nur aus den nördlichen behalte ich mir die Wiedergabe von deren Maß. Mai 1894 am Hymettos untersuchte Nester waren noch unbelegt. sonderbarerweise. daß man anfangs März nach jedem starken Sturme Scharen Neuangekommener sieht. Nach eingehender Prüfung und Vergleichen der mir vorliegenden sechs alten und jungen Exemplare aus Griechenland habe ich die Überzeugung gewonnen. p. sicher ungewöhnlichen Beobachtung. daß man fast versucht wäre." Absichtlich unterlasse ich wieder an dieser Stelle die genauere Beschreibung der Eier. Frieden leben. diese Farbe erstreckt sich über den Unterleib. Über den Wegzug von Sax. nocfua herum. Oktober 1871 DurchzUgler dieser Art. Einige von mir am II. Balkanhalbinsel und der weiße Brustfleck seite bei einzelnen ') Unter diesem Namen behandeln den Vogel sämtliche Antoren über Griechenland! . daß durchwegs zur südlichen Form des Wasserschmätzers gehören. gegen welche sie auch gar keinen Zorn zu haben scheinen. für später vor. cyanus und. so werden später die Maße der hiesigen Museumsexemplare folgen. Lindermayer bekam noch im Juni Gelege von 5 6 Stück." Die Brutzeit beginnt nicht alljährlich zur gleichen Zeit. Dagegen ist seine auch von Thienemann wiederholte Schilderung des Beneh- mens nach der Ankunft sehr zutreffend: „Sie treiben sich auf den felsigen Hügeln rastlos zwischen Emh. 183 und Suppl. — Thienemann witterten beschreibt ein solches von Attika folgendermaßen: „Es Grasstückchen. eine darauf sich gründende Subspezies aufzustellen. obwohl eine große Zahl von solchen. Sie erschienen auch im Leben deutlich kleiner als jene von der Nordgrenze der sie bereits früher von ist durch das lebhafte Rostbraun der UnterStücken derartig eingeengt..III. mit sie allen nicht fürchten diesen in und. April 1866 im Parnaß. II. Da zur Verfügung stehen. Krüper noch am 5. caesia. z. p. B. 111 Griechenland. doch erlegte Lindermayer nur wenig bekannt. Die Allgabe (iraf von der Muhles. doch findet man die meisten Eier im Mai. Turd. Cinclus cincliis alhicollis (VieilL) drei — Südlicher Wasserseliiuätzer.^) ist aber etwas kleiner und hat vor allem die oberen Teile blasser und die Brust viel heller rotbraun. gesammelt von Krüper) angeführt ist und die meisten vielmehr von Makedonien und vom Olymp ihm vorgelegen haben mögen. melanoleuca verlegt ihn in die Mitte ist September. Stengelstückchen verschiedener zarter Pflanzen ist aus ver- erbaut und inwendig mit Grasblättern und einigen Roßhaaren etwas locker ausgelegt. aquaticus.

daß der Wasser- denselben schöpfend schmätzer an den klaren Gebirgsbächen Griechenlands.. Dieser vielerfahrene Forscher schreibt: „Die Brütezeit beginnt schon Ende März. Baedecker. raschem Laufe sich ins scheinlich. 305). daß M. Mai 1866 und Ende Mai 1873 gefundenen Eier stammen von Paaren. Unwahr- jedoch für die Kykladeninseln. saxatilis auf den sehr hohen. und zwar nur dreimal aufgefunden. Dubois. c? cf 193 »»n Im übrigen stimmen Linderniayer. cyanus. Juni 1898 unternommenen Ausflug einen alten Vogel und eine Familie Junger getroffen. ob- Erhard es angibt.daß die Art in jenem Lande weniger gewöhnlich ist als M.. daß er durchaus nicht hervorzuscheuchen war und in einem unbewachten Augenblick das Weite suchte und fand. Graf von der Älühle und Krüper und aus Thienemann und v.. A. deren erste Brut verunolückt ist. Jener verkroch sich im Bachbett unter Steinen so.. Steinrötel sich in Griechenland nicht leicht unter 3000' nistend findet. Merkwürdigerweise konnte aber Lindei-- . wenn die Gebirgsbäche daß man schwer zu den BrutDie im Parnaß am 29. L. Uie jungen Vögel zeigen zwischen der dunklen AViisserung der Unterseite einen deutlichen schwefelgelben Anflug! An 5. denn zur Winterszeit wurde noch Stück in Griechenland beobachtet. cyanus auf eine Stufe gestellt zu haben. Es nie ein ist auch hier im Süden ein echter Zugvogel. Naumann.und Brutvogel unmöglich ist dies ist. In früherer Zeit scheint man den Vogel bezüglich der Verbreitung in Griechenland oft fälschlich mit M. Brehm Dagegen (^Tierleben). gelangen kann. Daher hielt man das Steinrötel daselbst wie auch im Archipel für gemein. steinigen Gebirgen Griechenlands lebt. und den sechs alten Vögeln unserer Sammlung." durch den schmelzenden Schnee so angeschwollen sind. finden sich auch in älteren Veröft'entlichungen schon ganz treft'ende An- Brehm 1823 (Europäische Vögel. Monticola saxatilis (L. aber drei junge Wasserschraätzer fielen uns doch dort zur Beute.. Brehm und Päßler (Eierwerk). die nach kurzem. . ja vielmehr einfach Meer ergießen. An dem Wasserlaufe im gleich obersten Teile der lakonischen Langadaschlucht habe einem eigens zu diesem Zwecke am 11. Ajiril die unter den Wasserfjillen sind. Heldreich darin üborein. Schnabel Lauf . daß das sogar. .. in seinem unvollendet gebliebenen Hauptwerke bemerkt Thienemann gaben. und fügt 1845 (Stiftungsfest) ganz Ja richtig hinzu.. 31. c? cf ö^ 180 191 192 2 182 198 81 92 91 86 97 90 „ 18 19 195 17-5 19 20 „ 24-5 26-5 27 25 28 27 „ . sind folgende "o^ Maße abzunehmen: Ganze Länge Flügel. und 12. so sagt Chr. ich auf Griechische Eier des Vogels gehören zu den größten Seltenheiten und wurden überhaupt nur von Krüper. p.11^ Ornis balcanica. welche sämtlich zwischen dem August von Stavros Strimmeneas im Parnaß bei Agoriani erlegt wurden. so Temminck. stellen. Stand.) — SteiiiröteL Schon bei uns bergige Landschaften stets bevorzugend ist es vollends in Griechenland ausschließlicher Gebirgsbewohner. einschließlich Euböas.

hielt. Reiser. 8 . (Jrten 1857 erlegtes 1895 in kann ich berichten. 315). Drummond Als Ankunftszeit gibt das Festland I Mitte April an. am 13. ginnt daselbst das Brutgeschäft im Mai. Mai 1903 vorliegt. Ein von Athen vom April 1893 un- noch nicht einjähriges Männchen aus der Umgebung serer Sammlung hat noch etwas mehr vom Jugendgefieder als von dem eben hervor- sprossenden Alterskleide. überall jedoch nur selten. Krüper beobachtete das Steinrötel vor allem auf hochgelegenen Felswänden in Athen ein am Paar junge Vögel (AgoNach den Erfahrungen Dr. Mai 1866 mit einem und Ende Mai 1873 mit ziemlich bebrüteten Eiern. ist er im Septem- er laut Drum- hat ihn ein. Über das Vorkommen von M. Mai 1S58). Sie sind etwas gefleckt und einsamen. GrieiliL-nl. 30. März 1872 zwei ankommende Abzuges erwähnt nur Graf von der JMühle. April felsigen 1 7^7X777 am . lü. mal daselbst beobachtet.oder zweials Singvogel sehr ge- schätzt. 20. v. Mitunter Jäger Dr. Auf dem Festlande stellte Krüper [Sb>^ das Vorkommen im Zygosgebirge fest. ein Paar alter Vögel aus der Umgebung von Kalamata dem Vogel in British Museum (Cat. durch einen Steinwurf übel zugerichtetes. 20. Heldreich am 26.l. April. daß und bezüglich der Verbreitung ist nur wenig zu sagen. Graf von der Mühle den höchsten Gebirgen Mittelgriechenlands (damals Rumelieu genannt!). wie (für aber die Wanderer schon Ende März die Zeit des erfolgt. wo nach dem Vogel Umschau ich vergeblich Auch Lord Lilford selten. so fand er am 19. wo er mehrere erlegte (Museum in Athen. daß be- ein junges einlegt dem der Gegend von Merkovuni nächst Tripolis ficuxdilis aid' l'eloponnes Männchen unserer Sammlung von Professor wurde.und Sommer in den "riechischen Gebirgen verbringt. p. Lindermayer am Pentelikon. Das Gefieder zeigt keine Abweichungen von mitteleuropäischen Vertretern. Juli 1895 und August 18'JG) bekam. Die Inseln des Archipels scheint es nur vori'ibergehend auf dem Zuge zu be- Freund Knotek fand auf Jura (nürdliche Sporaden) die Reste eines zerrissenen Exemplars und Douglass sah den lialg eines auf Santorin erbeuteten Vogels. Über ber ein Korfu den erlegte 10. Juli 1894 traf ich in den Mittellagen der Kiona beim Abstieg nach Veluchi. Krüpcrs denn Männchen. Ornis balcaiiica. April 1897 einen Vogel obachtete und daselbst auch Langhadis am 2Q. Von diesen gelangten einige in die Sammlung Dressers. Vol. Er werde.ui. zurück. aber auch auf dem Delph auf Eubüa. ich von wo das Stück und unser Museum altes 31 1 und messen im Parnaß.113 III. Museum ein engl. suchen. von wo mir ein Weibchen vom 10. einzeln stehenden Felsbioeken eine Familie von flüggen Jungen und am selben Tage hatten mir die Hirten ein solches. und am Hymettos bei Athen. namentlich dem Am Ifi. Auf Korfu. Mai 1865 ein Nest mit sechs. V. luaycr sich niemals mit der so loiclit IjegreiHiclieii Tatsache einverstanden erkhiren. Juni 1898 einen schön singenden alten den Felsabsätzen des Taygetos oberhalb der I3aumgrenze und endlich spendete Herr Konsul Merlin sen. Zoll. Juli Ferner fand St. in Dremisa auf großen. mond für kommen auch dort überall. aus Dr. den Karavuuibergcn unweit von dort überbracht. daß das Steinrötel den Winter in Afrika und nur FrühHno. Strimmeneas am 16. brütet aber in den Bergen. Krüpers beriani.

Die von mir mitgebrachten Stücke stammen von Chalki und Tragäa. Doch ging hierbei Gloger. doch vermerkte er den Vogel für Skopelos und Xerö. Fast alle Autoren. woselbst das Vorkommen seit 1858 im Zygosgebirge und im Varassovo durch Krüper und Simpson bekannt gemacht wurde. hier und da küste und eines auf der Klippe Avgo fest. an den beiden letztgenannten Orten zwei Paare zu erlangen. entschieden viel zu weit. Obzwar man sie in Griechenland auch weit im Eandinneren und ziemlich hoch im Gebirge vorfindet. Einzelne Paare fanden sich auf (_)xiä der akarnanischen Küste Zante. Bei meinem Besuche im Juni 1894 trieb sich ebenfalls ein Paar an dieser berühmten Örtlichkeit herum. Zu den wenigen Vögeln. Krüper fand sie hier auch mitten im Winter. Zweifellos Brutvogel kleinen Kastell tastari in den Felsen des Skopos. Die trostlose Einöde der meisten wenig oder gar nicht bewohnten Folseilandc Griechenhmds wirkt zumeist auch durcli die dortige Vogelarmut umso abstoßender.114 Ornis l>aU'aiiica. geschützten Schluchten im Februar 1897. Später erkannte Erhard die Blaumerle als Standvogel der Kykladen. Nur dem kühn im Süden. deren sich diese sonnendurchglühten Klippen erfreuen. Von den Aufenthaltsorten am Festlande seien zunächst jene in Akarnanien erwähnt. B. Monticolu cyanns (L. so Blaumerle sowohl z. l)evorzugt sie als Standvogel stets Inseln und felsige Küstenstriche. Ein ziemlich deutliches Bild der Verbreitung geben folgende Fundorte: Laut Drummond und Lord Lilford ist sie daselbst sowie an allen Küsten von Nordwestgriechenland während des ganzen Jahres sehr häutig. Jameson erkannte sie hier als Standvogel durchs Zeit meiner Anwesenheit im Juni lSt). wie wir sehen werden. in ein ganze Jahr. barerweise entging. in der kleinen Insel Peluso. daß man sie an fast allen großen (Jebäuden des Landes finden könne. Auf der letztgenannten Gebirge als auch auf den Evreokastron. kurz die Nahe des Meeres. ein und ein frisches mit drei Jungen vor. cijanus die meisten felsigen Inseln Archipels gleichwie die abgelegenen Gebirge bewohnt. gehört vor allem die Blaumerle. Ich sah im April 1894 viele bei Kryoneri und ebenso daselbst in den höheren. fand sie aber allerorts ganz auffallend scheu. der Insel.) — Blaiimcrlo. wenn er behauptete. am Kap im Norden und Geraki. Kei-i und anderen noch kleineren Klippen an der Nähe der Acheloosmündung. Ich beobachtete sie (Mal 18U7) in den Felsen bei Paläokastritza vom Meere an bis hoch ins Gebirge Korfu. die über unser Gebiet schrieben erwähnen ihr Vorich zähle allein elf Stellen mit allgemein gehaltenen Angaben kommen und Nisten einschließlich des Peloponnes. eine mehrfach an den Felsenküsten und Naxos. Mai entdeckte Santarius im Karstc bei Aetolikon ein Nest mit ganz kleinen die Keste eines vorjährigen Nestes . Zur der Kaki Langhäda-Schlucht an einzelnes an der steilen West- des Bereits durch Sonnini erfahren wir. dann Krüper auf Erimomilos im Paar auf im Inneren der Zeus-Tropfsteinhöhle fand Krüper 1862 Kykladeninsel Klippen sah die im umgebenden Äleere. Nach Graf von der Mühle käme dies — — überhaupt nur zur Wintei-szeit vor. Kythera. Am 4. daß 71/. einem verfallenden in den Felswänden kletternden Wutte bei gelang Kaes. Selbst tief von die Lindermayer sonderEuböa und ich begegnete ihm Angabe. welche den Besucher solcher abgelegenen CTCgenden noch obendrein durch ihren herrlichen Flötengesang in Entzücken versetzt.S stellte ich der Ostküste mindestens zehn Paare.

entdeckte. Jänner 1899 beobachtete. merula. etwas bebrüteten Eiern. III. Gegen Abend schlüpfte sie dann Felsen im ins Innere des reichlich mit Vieh belegten Stalles. sondern der Amsel an. die Nester nie gebaut! eines Geleges von vier Stücken. verspätete Brut. 32-2 30 4 28-5 27-8 26-5 25-5 20-3 19-8 mm mm 28 cg 25 Lindermayer bekam'auch Die Bei drei mir zu jungen. kann 8* man . mm L. ja Jenes Nest. ziemlich weit ins Innere vorgeschobene Punkte kann noch ich die Walde bei Podolovitsa und die Gegend des Monastir Angelokastron erwähnen. Glücklicher war Krüper. Als isolierte. aber auch hier erwies er sich als äußerst vorsichtig. Gesicht in der Gelege zu sechs Stück! gekommenen Vögel waren Zeit zwischen Juni und in jeder November Hinsicht erlegt. welches ersten Junitagen vollzählig. 34 Knapp am stumpfen Ende der Eier zeigt sich durch dicht 20. Busche Crataegus in der Felsschlucht bei in der zweiten Hälfte Mai. Alt-Pylos. man Graf von wohl sicherlich oft erst der Mühle nicht der in in den einem Blaumerle.115 Griechenland. Februar gepaart an und Krüper fand als frühestes April 1866 ein Gelege von drei Eiern. weiters auf dem Berge Ithome in Messenien und endlich im Karste nächst Pylos sowie in den Felsen von Weiter wo am sich östlich 11. typisch. wo ich sie auch erlegte. wo Baron Schilling die Blaumerle neben dem Kamin des Klosters am 11. Aber auch im Kara dagh bei Velestino konnten wir diese Art feststellen. die übrigen schwach gefleckt. 20-3 20 199 202 7n»i 29 29 29 cg Gew.Juni 1859 in der kleinen Klissura das erste Nest mit fünf ungefleckten. Nach Simpson war das Nest seichter gebaut als bei M. der in Begleituui. Mir begegnete sie in mehreren Paaren bei Masklena in Arkadien. Thienemann Grasstückchen fest beschrieb ein von groben und mit und künstlich sind Maße und Gewicht Lindermayer feinen erhaltenes als sehr flach Pflanzenstengelu und aus Besonders zusanimengefügt. Br. Von sieben Aveiteren einzelnen Eiern aus Akarnanien und gar nicht.Simpsons und Hoerens am Mai oder I. Maße und Gewicht dieser sieben Eier: L. traf ich so zeitlich. namentlich in der berühmten Ruinenstadt Mistra. Dezember 1898 und 9. dann überall in den tieferen Lagen der Langhada-Schlucht in Sparta. Mai 1894 sind: Pünktchen gehäufte schwache Kranzbildung. 282 276 27-5 26-6 Br. walirscheialicli eine zweite. Das erste Stück ist vom Parnaß sind zwei ein sogenanntes Riesenei. Jedoch sind die 20. Mai bereits ein Paar mit seinen flüggen Juntren herumtrieb. Jungen. Die Brutzeit beginnt manchmal sehr am am 3. Missolonghi mehrere schon Datum bei Delphi schon meisten Gelege. pyracantha gehörte zeigte. Auf dem Peloponnes lernte sie Graf von der Mühle und Lindermayer als sehr häutig kennen. Vielfach sah ich diesen Vogel in der großen Klissura. begegnete ich ihr in den Felsen nächst Delphi und am Hymottos. 31. namentlich im Gebirge. vom Parnaß. wie solche gerade beim Genus Monticola hier und da vorkommen..

November 1898 Baron Schilling auf dem Markte Bündel zu Hunderten. desgleichen ich am IG.i. Leonis am Delph (27. Für Santorin vermerkte sie Douglass. am v. sondern unter die dichten Brombeerhecken.1 Iti Olllis den Weclisel vom l. gelangten große Bündel Erlegter auf den Markt nach Patras. Daher die ganz erstaunliche Scheuheit der unablässig verfolgten Vögel in den JlivenwiUdern.-aiii. In Attika erfolgt die Ankunft laut Krüper und oder im November. Schrift sei. gewellten Jugendkleide zum eiufarbigeu Altei-sgcwande gut ver- folgen. die Mehrzahl aber erst anfangs dann zu Ende Februar nur selten mehr einzelne anwesend. zu welcher Zeit Scharen von Singdrosseln keinem Teile der Insel fehlten. Auf Korfu fand am 22. Auf den Kykladen ist sie nach Erhard die weitaus häufigste aller überwinternden Drosselarten. angeneiune Beigabe eine größere gereicht diesem bei uns L. Heldreich Ende Oktober Stavros hier die ersten 18'J4 erlegte 21.er 1897. denn wenn auch helligt läßt. daß dies der Sperling dei' Heil. wie meine eigenen Beobachtungen ergeben. sonst kamen mir keine Abweichungen vor. Jänr. ein kann — Singdrossel. Für Zante scheint dasselbe Verhältnis zu bestehen (ein Stück in der Kuli. Kapitän Sperling erfuhr in einigen Gegenden als Namen der Blaumerle die Bezeichnung „güttliciier Vogel" und gleichzeitig die Legende. der Abzug dagegen im März. Von den ungeheuer großen Scharen. es. Erst der Beginn der strengen Fastenzeit macht den argen Verfolgungen ein jähes Ende und dann legen die Drosseln auch sehr bald die unnatürliche Ängstlichkeit ab. sclinabel in Turdus musicus Der griechische Olivenwald überall zum Verderben. oder geringere Anzahl unserer Singdrossel. In der ersten Hälfte . welche sich während unserer Anwesenheit im ein dui-ch Februar 1897 in den Olivenpflanzungen bei Aetolikon und Missolonghi umhertrieben. von Dezember wo eintreffen. Bei einem jungen Vogel von Agoriani im Parnaß bemerke ieli. Die meisten gab es in der Gegend von Potamös. ))eherbergt zur Winterszeit stets als unausbleibliche.-il. Mazziari) und für Kythera erwähnt ihr Vorkommen im Winter und Frühling Jamesou. Ajn-il 1894 in den Oliven von Kali kiopulo und am 2. Nach Lord Lilford verweilt sie auf Korfu von Oktober bis April und wurde von Drumluond im Sommer dort niemals beobachtet. Mai 1897 bei Govino. sind wieder mehr auf der Erde sichtbar und flüchten von dort aufgescheucht zu Dutzenden nicht mehr in die Baumkronen. daß der Oberabnormer Weise hakig nach abwärts gekrümmt war. woselbst nur durch äußerst vorsichtiges Anschleichen oder durch Ansitz und gegenseitio-es Zutreiben ein Erfola: erzielt werden kann. strengen Jahreszeit ununterbrochen gejagt wird und ( Über die Zeit der Ankunft und des Abzuges fehlen ganz genaue Angaben. Oktober. Dies letztere ist nun durchaus nicht richtig.. für Euboa Lindermayer. vielleicht kranke beobachtete ich am 19. bei Braganiotika und auch im Dünenwäldchen von Korissia. und 17. er nicht missen. beliebten Vogel der der Grieche fast dortige Winteraufenthalt alle Leider zumeist anderen nützlichen Vögel unbe- Gericht gebratener Singdrosseln nach vorhergegangenem Jagdvergnügen So kommt daß gerade auf diese Drossel während der ganzen viele Tausende im fernen Süden ihr Leben lassen müssen. Lindermayer sah die ersten Endi_' <. November 1894) erlegtes Stück mir vorliegt. Je eine verspätete. der sich auf das Kreuz des Erlösers gesetzt habe.)ktober.-.

Jänner gab es unter etwa 100 Singsich auch vier Weindrosseln befanden. scient. bilden geschmorte »Singdrosseln ein sehr beliebtes Gericht und werden als In Griechenland allgemein besonders zuträglich für Rekonvaleszenten er- achtet. festgestellt wurde. März waren überall Ebenso Mitte März in den Eichenwäldern bei Hag Pantelemono. Im Isten wird sie als überwinternd für Euböa (Lindermayer) und die Kykladen (Erhard) angeführt. Das schon von Lindermayer mit Recht bestrittene Nisten der Singdrossel in Grieclienland behaupteten. Auf dem Peloponnes. — WeiiulrosseL Anzahl und meist nur auf griechisches in Gebiet. traf sie Graf von der Mühle auch häufig in den Weingürten. Später fand ich weder in Patras noch in Akarnanien auf selbe als Belegstücke mit. Sowohl im Museum der Universität in Athen. — Misteldrossel. Turdus iliacus Sie begleitet in geringer Seharen der Singdrossel bis L. wenn er Müliles. dann in Mittelgriechenland Graf von der Mühle. Unser Stück erstand Herr Rother im Jänner 1898 auf dem Jlarktplatze von Korfu. III. oder Jungen vorliegt. im Sommer sowohl auf den Inseln als auf dem Festlande. Milrz hatte sich ihre Anzalil nur wenig vermindert und nueh noch einzelne sichtbar. Thienemann. Jänner 1897 aus der Umgebung von Potaniös eingebrachten Singdrosseln Am 21. vom nördlichen Teile angefangen gegen Norden zu. • den Märkten mehr eine solche nordische Drossel. wenngleich nur selten gesehen haben und Simpson vermutete.117 ' Grieclienland. daß l. wo die Singdrossel zuerst von der Exped. im Westen kann ich dies für Korfu nachweisen. am 25. Turdus vlscivorus Man kann sich diesen Vogel in ein griechisches Landschaftsbild L. um dort zu brüten. iliacus. ist — Wie schon erwähnt. als auch in dem hiesigen Landesmuseum befindet sich je ein Stück von T. Solange aber kein unzweifelhafter Beweis der Fortpflanzung in Gestalt von Eiern nach meiner Ansicht auch in den seltenen Fällen eines Vorkommens im späten Frühlinge oder gar im Sommer nur an ein Verweilen wider Willen. fand auf den nur ganz vei'einzelte stets Graf von der mit einer Verweeiislung erklärt. Drei von obigen sechs kaufte ich und nahm drosseln am Markte nur zwei T. Auch Sperling will sie. unserer mitteleuropäisclien Bergwälder nur schwer hineindenken und doch kann man ihm nicht bloß . Von St. welche gerade bei Drosseln schon des öfteren beobachtet wurde. etwa infolge einer leichteren Verletzung zu denken. de Mor. von welchen ein Stück an Zeitdauer ihres Aufenthaltes im Gebiete die Frist )ktober bis Mitte März. ohne genauere Angaben zu besitzen. strengen Wintern die riesigen Lindermayer Märkten unter Tausenden von feilgebotenen Singdrosseln Weindrosselu und hat daher vollkommen Recht.SljO ein Paar in Akarnanien zurückblieb. Lindermayer ermittelte von Ende < in als in der zweiten Hälfte Jänner 1896 einige WeinThessalien erlegt. musicus mit blaß isabellgelbem Gesamtgetieder eine Färbungsabweichung. aber in den ersten Apriltageu waren überall alle verschwunden. Strimmeneas wurden drosseln in der das Gegend von Velestino Museum in Athen gelangte. indem unter vielen am 17. daß 7\ iliacus die häufigste Drossel Gi'iechenlands die Ansicht sei.

Stromvi Lala Im Peloponnes in Elis. was in Betracht Dagegen bleibt es sehr der dortigen Nadelholzwäldor gar nicht zu bezweifeln ist. „Schnarren" sehr seine grrenze talwärts bis Dreraisa. Dann beobachtete ich und da einzelne Stücke in den höchsten Jjagen des Überganges von Kalamata nach Sparta nnd den undiegenden ]>ergknppen stets im Nadelholze sowie an den höheren Vogel samt dem in seiner Nähe befindlichen hier Berglehnen des Taygetos. Juli für unsei'e Sammlung schoß. durch 16. wo ich niemals eine zu Gesicht bekam. und den in 20. ich T. 32 23-2 31 32 mm 12. Ebenso selten erscheint sie nach Lord Lilford im Winter auf Korfu. gesammelt. wurden am Mai 1890. jedoch Drossel auf Milos wirklich angetroffen hat. Nnr ungern und selten versie läßt sie nach den Beobachtungen des Genannten die Gebirge im Winter. Krüper erhalten. jedoch überall ziemlich Drei einzelne Eier und 1. wie Krüper be- in merkt. Die Paare hatten damals eben flügge gewordene Junge. zusammen mit anderen Drosseln. Weiters fand ich sie mehrfach an der Nordseite der Kiona und der Westseite der Vardusia (Korax) Mitte Juli 1894 überall dort. Juni 1888 und und Gewicht: vom Parnaß. die einzige von den echten Drosseln. März P]in Paar verriet durch das bekannte vereinzelt. Sonn in seinerzeit diese Während meiner Reisen habe fraglich. ob i cephalonica der Abies Beständen 1897. viscivorus als Brutvogel auf den Ainos (Kephalonia) am zunächst 19. Dr. Mai Ihr Maß . wo es größere und kleinere Bestände der Apollotanne gab. gibt. wo es beginnen. jedenfalls im Hochgebirge. namentlich mit Turdus pilaris in den Winfermonaten beobachtet. wenn sie Nahrung findet. überwintert aber auch auf den Kvkladen nach Erhard und lebt auf Euboa nach Lindermayer. die Misteldrossel ein ]3rutvogel ist weithin Wutte kein Nadelholz erlegte am 26. da den Waldungen aller Gebirge brütend angetroffen wird. des Eichenwaldes Kapellis Die Brutzeit muß dort sehr l. Anwesenheit in unmittelbarer Nähe der „Casa inglese". angetroffen. selten. von welchen ich Die Verbreitung reicht von der Piaumeines am 16. sondern die Misteldrossel ist.nnd Brutvogel im nördlichen den liehen Gebirgen des mittleren Griechenlands verzeichnet und auch. wenn- dort keine mayer und in gleich selten.118 Oniis lialcniiica. aber erst Linderund Graf von der Mühle haben sie als Stand.>ei früh Mai 1898 einen vollständig erwachsenen jungen alten Männehen. dort als Soltcnlieit im Wintur begegnen. denn und Musinitsa. welche daselbst Standvogel ist. Vermutet hat dies schon Naumann.

Ich die Drummond Amsel im Winter nach beobachtete dort Mitte Jänner 1897 und Lord Lilford auf Vido nur zwei Stücke. am 8. teils für einen Durchzugsvogel. Heldreich kennen sie als vereinzelten Ankömmling in strengen Wintern. Merula inerula (L.III. ein weiteres mit greller Brustfärbung vom Pentelikon vom 25. wie Dünenwalde von Korissia fast ebenso viele als T. ß. erwähnt für Santorin (Douglass) und für Euböa (Lindermayer). Schalow als — letztere Exemplar ist deshalb recht das ganze Gefieder eine eine Erscheinung. Dezember 18(37 erbeutet worden waren. Sonnini hielt sie hier teils für einen Stand-. ihr Von Zante ist sie in der Koll. Unser Museum besitzt ein Männehen vom Dezember 1893 aus der Umgebunovon Kalamata (südlicher Pelopounes!). wo zweifellos sehr viele auch brüten. November 1S65 und 11. Mazziari vertreten und auf Kythera vermerkte Vorkommen Jamesen im U'inter und Frühjahr. Dezember 1897. Auch Krüper und v. aber es gab am 18. .). Dezember 1896 und ein Weibchen.wie auch als Stand- vogel. welche in der Umgebung der griechischen Hauptstadt von Seh rader sen. Graf von der Mühle beobachtete Flüge. Sustas in Missolonghi ein daWeiters selbst in befinden sich im November 181)8 geschossenes und konserviertes Stück. wie aus folgendem hervorgeht. dagegen wurde sie auf Naxos im Sommer bisher speziell wird sie noch nie beobachtet. bei Braganiotika musicus. — SeliwarzamseL Die Amsel gehört zu denjenigen Vogelgestalten des Landes. Aus alldem geht hervor. daß diese Drossel in der strengen Jahreszeit zuweilen allen Landesteilen aufzutreten pflegt. Endlich sah Baron Schilling bei Herrn Diam. Korfu besucht äußerst häufig. Ebenso glaube ich. geschossen von St. Nach Lindermayer kommt sie nur dann mit den Gattungsverwandlen in den Ebenen zusammen. welche mein sehr deut- hochverehrter ebenso ungewöhnlich wie interessant bezeichnete und mir auch noch niemals früher zu Gesicht gekommen ist. liche graue Wellenzeichiuing aufweist Freund H. Strimmeneas am 3. so auf den Kykladen (Erhard). im Museum zu Athen zwei Wacholderdrosselniännchen. und dann im Baron Schilling sah im Im Sommer scheint sie dagegen Spätherbste auch zehn Stück am Markte hängen. Sie ist im allgemeinen als Standvogel zu betrachten. »Selbst auf den Inseln erscheint sie hier und da zur Winterszeit. welche in der sumpfigen Umgebung Lamias im Winter einfielen. entweder ganz zu fehlen oder wenigstens recht selten zu sein. 119 Griechoiiland. z. daß sie häufiger auf den Inseln des Agäischen Meeres auftritt als auf den Jonischen Inseln. Meviila vulgaris Leaeh. März 1897 in den Tannenwäldern des Ainos auf Kephadagegen in den Olivenwäldern stellenweise. wenngleich es in vielen Gegenden ihrer viel mehr auf dem Durchzuge und während des Winters gibt. welche wegen ihrer Häufigkeit daselbst und wegen ihres überall geschätzten Gesanges schon seit dem Alter- tume zu den volkstümlichsten gezählt werden muß. Dieses weil mit Ausnahme der Schwungfedern auffällig. was auch Sj> erlin g bestätigt. wenn die griechischen Gebirge teilweise mit Schnee bedeckt sind. ebenfalls aus Attika. Kythera (Jamesoni und selten auf Paxos (Erzherzog Salvator). lonia doch mehrere. Für die Kykladen erwähnt sie Erhard sowohl als Winter.

aber nirgends besonders häufig. Umso zahlreicher erscheinen sie in diesen Gegenden zur brüten. die meisten gibt es noch oberhalb von Anavryta. daß sowohl Schwab in seiner Abhandlung über Arkadien (1852) auf (irund von Versicherungen der l^ewohner des Kyllene als auch Lindermayer ganz weißer Amseln in diesem Gebirge erwähnen. nung. sondern auch brütend im niclit weise Skopelos am auf der Insel 21. denn es wurde mir beispiels1894 eine ganze Anzahl noch ziemlich frischer Gelege zugetragen. Mir sind diesbezüglich keinerlei Tatsachen bekannt geworden und auch die angegebene als Ursache ist 9. haft rotbrauner Fleckung. Mai 1804. nach Sclnvab durch Pausanias (Buch VllI. . Die weitaus meisten Brufplätze befinden sich jedenfalls in doi <:iebirgcri. Absatz 3). denn ich konnte nur einmal. findet sie sieh auf den nördlichen Sporaden. so usf. geködert sind. doch lebvollständige und nordeuropäischen. Älai In den Niederungen der westlichen Hälfte des Festlaniles scheinen nur wenige zu am 3. wie Graf von der Mühle und Lindermayer beobachtet haben. und zwar Sommer. Sieben griechische Amselbälge zeigen Übereinstimmung mit mittelebenso verhält es sich mit einer größeren Anzahl Eier aus Griechenland. gibt Hofgärtner )sten. das im Olivenwalde bei Athen erlegt wurde. Die Legezeit beginnt in der ersten Hälfte April (frühestes Gelege im Parnaßgebiet nach Krüper am 16. Juli 1894) und des Parnaß (Krüper). Kapitel 17. Gefangen und verspeist wird die Amsel in Griechenland zum Glück verhältnismäßig doch erwähnen die Mitglieder der Exped. scient. vor. die im Lande erbrüteten Vögel mit den aus anderen Gegenden zum Überwintern zugestrichenen in den Ebenen bis zum Beginne des März. Fälle von vollständigem Albinismus sind bei diesem Vogel auch in Griechenland mehrfach bekannt geworden. welche von genau demselben Platze bereits im Altertume bekant war. April). bloß im Winter. eine am kleinen Vracliorisee in Akarnanien und ebenso Simpson nur ein einziges Paar in dem Auwalde an der Phidarismündung feststellen. geschossen von Herrn Mantlos bei Missolonghi. Juni vom Parnaß erwähnt sei. Weiters hörte ich auf Xoro viele singen und endlieh sah sie Fiedler in ganz auffallender Zahl im Dezember 1834 auf Skiathos sowie im Jänner ISoö auf Chelidromia. Von ganz besonderem Interesse ist es aber. Anfiings November vereinigen sich dann. Februar Schmidt März an. Lindermayer erwähnt eines solchen Stückes. In der dortigen Gegend gelten die Amseln im Herbste als Leckerbissen. aus der Gegend von Müdon und Pylos eine eigentümliche Fangmethode mittels Angelhaken. de Mor. kalten Jahreszeit. Ein Gelege vom Walde Kapellis zeigt ])rächtig spangrünen Grund bei spärlicher. worunter auch ein Zwergei vom 1. doch kann man bis zum Juni noch frische Eier finden. des Abzuges der Überwinternden im Jahre 1866 den bei Tholi 20.120 Ornis In ganz besonderer Menge lialcaiiica. dann im Peloponnes im Nadelholze der Vorbei'ge des Taygetos gegen die Langhada zu sowie in den lichten Schwarzführenbeständen des Hauptgebirgszuges. nichts weniger als l)egreiflieh. Ich zu verschwinden anfingen. so in den Mittellagen der Vardusia (18. eine Erschei. und zwar nach letzterem durch Aristoteles. Von ( Dünenwald Missolonghi (Olivenwälder). Nach Thienemann gehen viele Junge der ersten Brut wegen der frühen Legezeit zugrunde. Tag bemerkte. Dieses fand ich im Museum der Universität nicht dagegen ein ebenfalls rein weißes. (Kap Skropha) bei Aetolikon. die mit Würmern nur selten. einige sogar schon am Kronoshügel nächst Olympia. Endlich brüten auch viele in Elis in dem schönen Eichenwalde Kapellis. was nach Aristoteles für Griechenland sogar als Regel gelten soll. daß die meisten von dort nach d<aii nämlich von Attika.

Zuletzt quelle für so kaufte." In der Tatsache. selbst dem über- nicht zur der Universität . Innerhalb der letzten zehn Jahre scheint die Ringamsel öfters aus ihrer nordischen Heimat nach Griechenland gekommen zu sein oder. Lindermayer nnd Erhard bezeichnen sie als überwinternd auf Euböa und den Kykladeu. Achselfedern aber so weiß wie bei Orientalis. Das eine Exemplar hat die mediären. wo es sich noch jetzt befindet.) — Nordische llin^auisel. erblicke ich einen weiteren Beweis.Iir.5 aus Attika in das Museum in Athen. Noch im selben Jahre. (L. in Arkadien angetroffen wurden. — wie man sieht. Dies ist ein neuer Beweis. da die Säume der Unterseite breiter sind und die Unterschwanzdecken keine mediären Streifen besitzen. t. Fe- bruar 1898. Auch von Degland und v. ßlerula torquata Da 1^' Gripclipiiland. Alle diese Ringamseln gehören zur nordischen Form. sondern als typische Vögel aus dem Norden heransgestellt haben. November 186. Zuerst bekam Strimmeneas sen. am 25.wenig zu entnehmen. sie wurde daselbst häufiger beachtet. 225} ebenfalls dieser graeca"' in Form entspricht. Auch v. weißen Striche der Unterschwanzdecken deutlicher. Schalow und Helimayr sich nicht etwa als die in den Alpen und den naheliegenden Gebirgen der zentralen Balkanhalbinsel wohnende Form. daß damals typisch nordische Ringamseln zusammen mit den angeblichen der orientalis-¥ovra. im Winter von 1893 auf 1894 ein Exemplar aus der Gegend des Piräus. Am 14. griechischen Gebirgen die Ringanisel nielit mit Bestimintlieit nachnnd ieli niemals im Winter in HeHas auf eine gestoßen bin. Dieses ist. von denen ich zwei Männchen und ein altes Weibchen erwarb. was noch wahrscheinlicher ist. daß es sich hier nur um nordische und keine östlichen Gäste handelt.ö. Jänner 1896 sammelte Professor Langhadis in der Umgebung von Tripolitsa in Arkadien mehrere Ringamseln. einen typisch nordischen Vogel. in gewiesen <len ist Später kam ein Weibchen vom 20. und es wäre interessant zu erfahren. Heldreich ist nichts Bemerkenswertes zu erfahren. ebenfalls manchen am Markte seltenen Vogel — St. Graf von der Mühle erhielt ein Stück zur Winterszeit von den Aleppo-Kiefernwaldungen des Malevo (Parnon)Gebirges. vermag icli aus eigener Erfabrung über diese Art nichts zu bericliten. den Kontinent überfliegend. Ich kaufte es. Jänner 1897 gelangten aus Kephissia. während er bezüglich der Männchen folgendes schreibt: „Stehen wohl M. daß viele nordische Arten. Jedoch ist es eine ganz überraschende Tatsache. Ibis Sibthorps „Fauna 1904. Der Literatur ist leider nur sein. wie Helimayr selbst sagt. sind aber eben nicht sehr typisch. eine IlauptbezugsStrimmeneas ein Pärchen am l. von dort ein Männchen in das Universitätsmuseum und ein schönes Paar in die Sammlung von Merlin jun. ob die Abbildung in Veröffentlichung gelangten Tafelwerke Oxford (s. p. daß sämthche bisher aus Griechenland bekannt gewordenen Ringamselu auf Grund eingehender Vergleiche mit einem großen Materiale durch Reichenow. dem Pentelikon und Parnes mehrere solcher Amseln auf den Markt zu Athen. Selater. wieder ein typisch nordisches Stück. Jener fand sie ein einziges Mal auf dem Markte in Athen. sich oft in ihnen gänzlich fremdartigen Gegenden weit im Süden herumschlagen. Dezember. für unser Museum. und dann am 4. Orientalis (ex Kaukasia et Persia) näher als der nordischen Form. die ich wenigstens für unsere Gegenden als nicht haltbar betrachte. wie ich mich zeugt habe. Tschusi hält diese Exemplare für orientalis.

Februar 1895 in der Umgebung von Athen in Ein o' wurde in Arkadien am 22. im Winter in den Olivenhainen. erlegt. kommt diese Art in Griechenland als R. wurde Ein solches Warwara im Parnaß Gi-iechcnland in bisher noch nie entdeckt.). aus Wacholder (Juniperus macrocarpa und phoenicea) bestehenden Dlinenwalde der Lagune von Korissia. nicht wahrnehmbar.und Kiefernwäldern verweilend. wohl aber traf ich beide Arten in dem schönen. für meine Augen wenigstens. und in den Wälder kephalonischeu Tanne am Ainos (Kephaluniai fand ich sie am 18. November 1894 bis 27. So erhielt ich vier Stücke im November und Jänner durch Langhadis. Zeitangaben. welche insoferne zu stimmen scheinen. beruht auf einem Irrtum. Februar 1897. (bei sagt bloß sehr vorsichtig: ist in Griechenland brütet dieser Ansicht. altes AVeibchen auf Petalä am 25. Februar 1897 im oberen Teile der Schluchten des Zygosgebirges (woher auch ein Exemplar des Museums von Athen stammt) sowie am 3. Koch Grelbköptiges (xoldUähiu'heu. Lindermayer hält es für einen Standvogel der nördlichen Provinzen des Landes zusammen mit Regulus ignlcapillus und nach Graf von der Mühle ist es ein solcher auch auf Euböa. Oktober 1890). Strimmeneas von Thessalien. von wo (Delph) mir übrigens auch ein Exemplar am Lindermayer bei Chalkis 21. Goldhähnchen". aber (L. obwohl sie ohne Zweifel in der Nadelholzregion der griechischen Gebirge auch brütet.1 22 Oniis balcanica. heute noch nicht ermittelt. steilen Schluchten des Taygetos nächst dem Joche knapp unterhalb der Baumgrenze. 'o'- Jiegulus refßulus — Es und ist folglich Kegiiliis cristatus Standvogel Krüper in Seebohm Dresser) der Kiefernregion des Parnaß ist. regidus. angeblich in großer Zahl.iuch weniger zahlreich vor kiefern bewachsenen. Für Mittelgriechenland (dem alten Rumelien) ist das feuerköpüge Goldhähnchen schon von Lindermayer und Graf von der Mühle nachgewiesen. Oktober 1898 erlegt. Häufiger als im Sommer kann man dieses Zwerges der europäischen Vogelwelt im Winter ansichtig werden. Jänner 1897 daselbst erbeutetes o" liegt mir vor. ebenso für die noch heute erhaltenen Tannenwälder Fuböas und endlich erkannte ich es deutlich am 16. Juni 1898 in den mit Apollotannen und Öchwarz- Wie dies . ob dieses Goldhähnchen Vögelchen zur Brutzeit reich. Die Angabe Lindermayers. zu welcher Jahreszeit die Goldhähnchen die immergrünen Gesträuche der griechischen Karsthänge bis zur Küste herab beleben. März 1897 ( cT. und gesammelt wurden. März in den dichten (iestrüppwäldern am Tripodolakos und erlegte ein sehr schön gefärbtes. In diesen habe ich niemals ein Goldhähnchen auffinden können. Auf Korfu fand es Drummoud. Unterschiede von mitteleuropäischen Vertretern sind. daß Krüper 185U ein Nest mit Eiern gefunden habe. Kegulas hjuicapilius (Brehui) — Feuerköjitiues («oldhähiiolien. Auf Kythcra beobachtete Jameson diese Art im Frühjahr. wie aus der Angabe Krüpers bei Mommsen: „Über seine Legezeit wurden hier noch keine Beobachtungen gemacht'' deutlich hervorgeht. Ein zweites wurde Von Ende November bis Ende P'ebruar fand es 27. Held„In denselben Wäldern wie das andere sah. anderswo meistens der Fall ist. Leonis und St. dann eines von Kalamata (24. den Oliven. beobachtete diese Art am 20. Ein am 20. als eine Reihe von sechs Stückeln unseres Museums in der Zeit vom 26. di'ru . da er das und ebenso auch v. vom Pentelikon und tlymettos. ohne dabei eine Jahreszeit zu nennen. November 1894) vorliegt.

und noch am 20. Strimmeneas. laubvogel sondern zu streichen.). woselbst ich am 20. welcher nach bietes holt) mayer sagt. den Winter in den Ebenen zubringt und im April wieder nach Norden zieht. April 1894 in der Richtung gegen Valle di Ropa erbeutetes Männchen betrachtet werden. in Megali vrysis bei Lamia am 23. diesem Laubsänger mit einem echten Wintergastc des Ge- den Beobachtungen KrUpers (von II eidreich wiederim August und September erscheint. Leonis sandte \inserera Museum drei am 2.19. diesen Laubvogel ') aiu-li in Die von . Chr. honellii vor. Vielleicht liegt hier eine Verwechslung mit Ph. als solcher einfach zur Winterszeit häufig in Der Genannte fand den Weiden- den Vorbergen Attikas und in den Gärten um Auch Krüper erblickte ihn zu dieser Jahreszeit ziemlich häufig in den Gärten der Städte. in Straßengräben und im Röhricht gegen den Phidaris zu. rufus sah ich dann in der Umgebung von Missolonghi. Phylloscopus honellii Das Verdienst. wie Linderzu tun.und Jännertagen seinen eintönigen Gesang hören läßt. ein Paar damals erlegter keinen Schluß zu. bisher Griechenland — Berglaubsängev. Oktober 18'J4 im großen Athen. Olivenwalde bei Athen geschossene Männchen.Tanieson im liierhci*. ein Männchen. regulu^ im Wacholder- kleinen Flügen in Korissia auf Korfu. III. PJii/JIojnienste rufa — Wir haben es bei Standvogel der es gar kein Nadelholz gibt. wo fälschlich sogar für einen PhiiJIoscopus ruftis (Bechst. traf ich R. könnte zu Jahreszeit ließ diesbezüglich leider Düne von ein in leicht großer Zahl. Eine weitere sichere Beobachtung dieser Art machte ich am 24. Februar im großen Olivenwalde in der Nähe dieser Stadt. in den letzten Jännertagen 1897 sowie am 1. Als ganz außergewöhnlich späte Erscheinung muß ein am 17.') Ziemlich viele Ph. Weidenlaubsiiugei-. gebührt dem imermüdlich tätigen auf Kvtliera vcrniPi'kte Ciirrnca vnlgarlx gehört möglichenveise . Eine sehr hübsche. auf der Balkanhalbinsel noch nicht aufgefundenen entdeckt Friilijalir (VieilL) zu haben. Er ist deshalb als Standvogel in Griechenland nicht nur fraglich. Jänner 18ü7 ebenfalls Paar zustande brachte. und zwar am überschwemmten Meeresufer der Bucht von Govino bei Goraggio sowie am Rande der Lagune von Korissia. Dezember 1902 sammelte. Als überwinternden Vogel dickicht der Erliebuiig Iriulisten spaterer 123 Oriechenlnnd. Dasselbe bestätigen auch Lindermayer und Seebohni. Februar auf Petalä. Meinen Aufzeichnungen entnehme ich. Graf von der Mühle fand den Weidenlaub vogel an denselben Plätzen und zur gleichen In seiner Monographie der europäischen Sylvien huldigt er aber der bestimmt falschen Anschauung. und 20. gelöst Die Frage. Jänner 1897 beobachtet und zwei 9 auch geschossen und präpariert wurden. der den Vogel. Latli. wo er an sonnigen Dezember. Sommersich in den griechischen Gebirgen aufhält. ob sie dort werden. März 1897 Vogel zur l)is brüten. Sonnini hielt Goldhähnchen dieses griechischen Inseln im Archipel. trochüus. licht olivenbräunliche Aberration vom normalen Gefieder erhielt unser Museum durch St. Beim Eintritte der wärmeren ^^'itterung waren dann sämtliche verschwunden.rufus'im. Jahreszeit wie Ph. daß der Weidenlaubvogel auf Korfu am 18. daß Ph.

etwa 1 2 Tage alten Jungen mit. )ialc. aber erst 1875 Cab.und Edelkastanienbeständen am Zygos angetroffen habe.. daß er die meisten Berglaubvügel zur Brutzeit in den Eichen. Journ. allein das Vögelchen verschwand spurlos im dichten Gezweige eines Ölbaumes. njliulich 18(34. honellii erkannte. daß ich mir alle Mühe gab. April 1S97 im Olivcnwalde östlich von Missolonghi habe ich ohne Zweifel ein Stück zwar für kurze Zeit beobachten können.und kennen gelernt. 28. blieb aber in dem darunter befindlichen dichten Kornfelde leider unauffindbar. die am frühesten ankommen. streifen welcher am meisten Ähnlichkeit mit dem Lockrufe der Zaunammer den Standplatz eines Paares beim Umherim Walde ausfindig zu machen. dies in Giüechenland nachzuholen. Da das Männchen zur Brutzeit fort und fort in kurzen Pausen seinen hellen legte ich es — befindlichen Triller ertönen läßt. hatte aber hierbei anfangs wenig Glück. 1877. ihn zu erlegen. den ich auf weite Entfernung als den gewünschten Ph. Zygos. Jahrzeiten" als Ergänzung hierzu: „Dieser Laubvogcl ist der einzige Soramervogel. und Wutte sehr Männehen und folgere Der besprochene Vogel Stunden währte die Jagd auf hohen Eichen bewachsen waren. Ornis Krüper Ornith." Da mich im Norden der Balkanhalbinsel bisher ohne Erfolg bemüht hatte.iuica. Nachmittags war ich wieder zur Stelle versteckte mich und sah nach einiger Zeit zu meinem Erstaunen das Weibchen wieder herabschoß und sofort mit einem Männchen unter einem an Cisticola erinnernden unweit von meinem Standorte befindlichen Bodenneste („Tüp") Kufe zu seinem fliegen.124 Dl'. er ist einer derjenigen Wanderer. Dann hält er sieh mehrere Wochen in der Ebene auf und zieht sich in die Berge zurück. wenn ihn nicht nach kurzer Zeit immer wieder sein lauter bereitete mir viel Plage. boneUii für das Gebiet nur noch von Seebohm (Ibis. Außer diesen Bemerkungen Krüpers wird Ph. noch vor Ende März erscheint er in den Olivenbäumen der Ebenen. zu dessen Blätterfärbung sein ich Gefieder so vortrefflich paßt. iu 260 erschienen: „Diesen interessanten Vogel hatte ich schon am f." Noch im selben Jahre folgt in den „Griech. — Unmittelbar daneben er- — und nahm das Nest das erste im Lande gefundene samt den darin sechs. Tagen wahrhaftig daraus. Am 1897 wurde ein anderer solcher Vogel unweit Astros von einem meiner Gegenwart herabgeschossen. 8clion in Juli trift't man die Jungen in der Ebene an. der die hochgelegenen Stellen der Gebirge bewohnt und dort brütet. ( 18. 95) mit den Worten erwähnt: „Ich habe ihn zur BrutParnaßgebirge zeit in Griechenland beobachtet. Auf einem Ausfluge am 4. Mai 1898 wurde ich am Rande einer kleinen Blöße im genannten Walde durch eine mir unbekannte Vogelstimme aufmerksam gemacht und erblickte von Eiche zu Eiche fliegend einen Laubsänger. die mit Triller verraten würde. April )livenbaume Erst am in Brutplatze im schönen Eichenwalde Kapellis bei Lala (Elis) sollte mein Wunsch. erfüllt werden. in Dieser schrieb Athen." Jlündlich teilte mir Krüper dann noch mit. nicht fehlen. mit dem kleinen Vogel bekannt zu werden. Zwei volle drei unweit von einander befindlichen Hügeln. Am Vormittage des 26. p. p. den Vogel eingehend beobachten zu können. April 1867. An diesem Umherstreifen ließ ich es in jenen (Erab. Der Berglaubvogel ist von einer verblüft'enden Lebhaftigkeit und es wäre überhaupt nur reiner Zufall. Es war ein Männchen und nun kannte ich bereits den Lockruf. fand aber trotzdem nur noch ein Walde Kapellis nur wenige Brutpaare gibt. daß es im es ist nicht schwer. ist es leicht begreiflich. In der Attika traf ich die ersten am 4. April 1874. März 1873 und 12. cirlus) besitzt. Das Vögelchen als fixen Zieljmnkt aufs Korn zu nehmen war .

1860 geschossenes Weibchen. da sich der Vogel am Durchzuge in den (Jlivenbäumen herumtreibt. außer den oben erwähnten drei Brutvögeln. g-auz Das erwähnte Nest befand sich am Abhänge eines Hügels und ist nicht sonderEs besteht durchwegs aus vorjährigen. außer einem leisen Piepsen von ihm keine Stimme zu ören ist. GiifcliciilaiKl. die Eingangsöfinung ist 4-ö cm bi-eit und 2-5 cm hoch. Langhadis am 25. Juli sämtlich zwischen Liosa) Universität in von St. Umgebung von Athen erlegt. erbeutet von Prof. [und drei Männchen nebst einem Weibchen. so ließ sich seine Stimme wie zum Spotte schon aus ganz anderer Richtung wieder vernehmen. daß zu jener Zeit. In der Gesamtfärbung erinnert der Berglaubsänger sehr an Hypolais palUda. April 1895. hat eine länglich-rundliche Gestalt von 12 cm größtem und 9 cm kleinstem Durchmesser. April in der Strimmeneas auf dem Durchzuge Athen befindet sich ein in Attika am 25. die lich fest gebaut. noch ein Männchen aus der Umgebung von Tripolis (Arkadien). durch wenige Grashalme zusammengehalten werden. unmöglich und kaum hatte einer von uns auf gut Glück in das den Vogel verbergende Blätterdickicht hineingeschossen. trockenen Eichenblättern. Infolge meiner vielen diesbezüglich erteilten Aufträge erhielt unsere Sammlung. März und 9.125 III. Beide Geschlechter finde ich in der Färbung vollständig gleich! Zu erwähnen wäre noch. aber der gelbgrüne Bürzel unterscheidet ihn auf den ersten Blick. Im jMuseum der (Station dem 31. .

B.r Bechst. Zante. dieses Laubvogels ist in Griechenland wohl ausgeschlossen. — dem Zuge iler den Gebirgen zu denken. Mai.). Die mir vorliegenden. Strophaden. bei Govino im März 1857 Mai. zahlreich anwesend. 1897: gerade 2. wo er den ganzen Winter hindurch bleibt und im März nördlich zu wandern beginnt. 1874: 26. ohne genauere Angaben darüber zu machen. Mai. Der FriUijahrszug dauert auch bei Ph. Waldlaubsäiiger. 1894: 17. April (Dr. April. hier viele am Lilford annahm. 1899: 29. Korfu. 1898: 7. Phyllopuenste (Boclist. of Br. April. Lindermayer Oktober sagt. Korfu. Ibis 1877. aber auf gelangt er im Frühling und Herbst in großer Zahl ins Gebiet (s. erlegt. Auf dem Peloponnes beobaclitcte ihn Graf von der Miililc im Herbste und Winter auf mit vielem wilden Fenchel und anderen hoehstengeligen Doldenpflanzen zr. April.i2b Oniis 1)alcanica. Mai. September 1894 erlegt. Der Herbstzug ist wenig beachtet. bei Kephissia. I. als erlegte). 1898: 14." So wurde ein Stück der Balgserie des hiesigen Museums von Leonis bei Athen ziemlich häutig schon ich 23. p. Krüper). 90 und Hist. Krüper beobachtete ihn im Taygetos im August (von Heldreich wiederholt) und Graf von der Mühle erlegte im Herbste diesen Vogel öfters. und 19. denn in der Hauptschlucht des Varassovo trafen wir am 4.ldreieli bewachsenen Feldern. p. 1897: 26. 1896: 6. 1897: 16. an obigen Orten gesammelten sechs Stücke betrachte ich durchwegs als richtige Pli. doch bin durch Stavros Strimmeneas am dem allgemeinen Zuge als ein Phylloscopus sibilator in schönes. wie folgende Aufzeichnungen beweisen: Attika. An ein Brüten dieser Art wäre daß beispielsweise der Ansicht. daß ich bislang der neuen 1-^orm ßavesceiis beim besten Willen keinen rechten Geschmack abgewinnen konnte. sibilator sehr lange an. am 25. . Attika. um die Argos. August 1895 gesendetes bei Agoriani Männchen eher höchstens im Parnaß mit ansässig gewesener Vogel zu betrachten Das Brüten Schleuder geschossenes und mir vorausgeeilter als ein ein- dort ist. 426). Bezüglich der Dauer des Aufenthaltes im Lande sind die betreffenden Beobach- tungen etwas verschieden. welches zunächst Lindermayer für Mittelgriechenland samt Euböa und den Peloponnes feststellte. Patras. Mai (Langhadis). bis Mitte April in Wohl richtiger daß der Fitislaubsänger in ziemlicher Anzahl von den ülivenwäldern und Gärten sich herumtreibe. der Strande einen überwinternden Waldlaubsänger (also viel häutiger. ein sibilatri. äußert sich Krüper hierüber mit den Worten: „Er Mitte stellt sich Ende September und im Oktober in den Ebenen ein. Das ül)erwintern. Seebohm. April zum ersten Male gesehen (Baron Schilling). bei Keri des Skopos. dem Wege nach Valle di Ropa mehrfach und auf Bucht von Kalikiopulo massenhaft. bei Kiveri an der Kiiste. auf den Hügeln rings Tripolitsa. ist Tatsache. Februar 1897 ein laut singendes Männehen an. sibilator und kann nur bemerken. am Fuße 12.

September sich. 18. als einen 15. von Zante durch Strickland und von Kvthera durch Jameson. wenngleich es immerhin Landes hier und da ein einzelnes Paar zum Brüten zurückbleibt. und es war uns ein leichtes. welcher 1873 bezieht die Art eben- Durchziigler bezeichnet. Gewiß falsch sind dagegen die Angaben von Drummond. dem Zuge befindlichen Vögel dort zwischen den Ähren der Getreidefelder oder in den Dornenzäunen der Feldeinfriedungen umher. falls zieht er dem Durchzuge In der Attika südlichen Krüper das folgendermaßen (von CTriechenland nur auf snlicaria Bp. 147 angegebene Fic. Sylvien. ob H. Angabe vom wie wir aus Dresser ersehen.). Ifyxtoluis olivetormn (Strickl. den griechischen Landen der heiße Sommer Einkehr gehalten hat. daß einige auf Korfu verbleiben. zwischen Athen und Marathon erlegtes Exemplar. frühzeitig vögeln der Kykladen zählt. ohne einen Laut von sich zu geben.[Tfipolais philomehi Sängers in Gartenlaubvogel ist April oder anfangs Mai. Schließlich konnte ich gelegentlieh der Vogelkatastrophe auf den beiden Stropliadeninseln in der Zeit vom 14. Mai 1867 und 28. dieses unvergleich- wiederholt): „Der Griechenland zu finden. daß es ihm unbekannt sei. wenigstens trafen am ist in besten beantwortet mit Griechenland nicht zu den wir ihn nur äußerst selten dortselbst auf dem Herbstzuge. wurde am Peloponnes wieder durch. April Die obige 6. Die Frage. Mai 1898 daselbst eine große Menge selben — von toten und verhungernden Gartenspöttern Kraftlos huschten die armen. philomela in Griechenland brütet." in Vorkommen Heldreich OarteiispiUter. p. JtTijpolais Kurz. erscheint aus fernem Süden. April Seebohm. den Worten des Genannten:^) „Wir vermuten. honellu zu verstehen. Meiner Meinung wäre darunter vielleicht am ehesten Ph. auf ein von H. . daß im Gebirge des möglich vogel betrachten. der große (_)lbaumspütter. und zwar von Korfu durch (doch hier nach dem- mehr noch im September!). aber richtig kennzeichnet Dr. 53.) — GrolJer Ölbaiuuspötter. April 1873 Ende August und anfiings 1860. je ein Paar für die Museen in Sarajevo und Athen aufzulesen. c1. welcher ihn zu den StandSo will denn auch ich ein von im Parnaß erlegtes o\ welches mir vorliegt. 90. wohin selbe gehöre. nur für wenige Monate. III. um zu brüten und von Erhard. enrop." Strimmeneas am August 1895 bei Agoriani eingetroffenen Zugirgendwo wäre. im angetroffen. welcher sagt. auf feststellen. welchen Graf von der Mühle für Griechenland nicht angibt. lichen 127 Grieclienland. Graf von der Mühle dagegen bloß einen einzigen jungen Vogel im September auf dem Palamide (Nauplia). (L. Lindermayer verzeichnet den Gartenspötter für Eiiböa und erhielt ihn einige Male im April und September von den Olivenwäldern um Athen. ^j Monogr. welcher H. icterina (später nochmals von Lindermayer wiederholt) hat schon Schlegel') zu der Bemerkung veranlaßt. Die von Graf von der Jlühle unter Nr. sondern auch durch sein Erst wenn in ') Kritische Übersicht. als — 28. daß er Brutvögeln gehöre. pallida nicht nur hinsichtlich seiner ansehnlicheren Gestalt. p. und zwar Ende am er 27. Vom Frühjahrszuge der Vogel weiters ist bekannt geworden namentlich von Drummond den Jonischen Inseln.

daß die Type der Art. tlei' dcutsdieu oniitulugisclieu Literatur zuerst 1S40 . SchHeßlich sei erwähnt. LIV. „Ich bemerkte diesen Vogel zuerst im Mai 1836 auf Zante. gegen die Spitze bleifarbig. Diese Sclieu- Ursache sein. daß mir ein im Sommer 1895 von Hauptmann Polatzck auf Korfu erlegtes typisches Exemplar vorliegt. ßla. Während meines dortigen Aufenthaltes Wie seiner zum ließ sich bis Ausnahmsfall Hauptstadt ich erlegte. \j. mir wohlbekannten Gesang lauschte. an den Seiten dunkler werdend. dunkler. E. bei welcher der Schwanz nur schwach gerundet ist und die Farben dunkel und einförmig sind. der Schwanz gerundet und ebenfalls dunkelbraun. und Zehen Iris Schnabel an der Wurzel orangegclb. j\Iai halte. schon oben erwähnt. Strickland erbeutet wurde. . Flügel o^») Schwanz 3. Strickland vorgezeigt. Er besucht die Olivenhaine und lebt weniger am Wasser als einige seiner verwandten Arten. dal^ Sciater der Abbildung dieses Spötters Bauer H. daß Drummond der Entdeckung verlustig ging früher und 1837 Strickland') in (ioulds berühmtem Werke „The Birds of Europe" im Text zu Tafel 1U9 folgende Neubeschreibung von Salicaria olivetorum gab: „Dieser Vogel gehört zu jener Abteilung der Salicariae. geradezu quecksilberiges Wesen und an liervorragendcr mag wohl Sclieulieit üljertrift't. Eines davon gab ich an Mr. jedoch brachten es die Umstände mit sich. Der Raum zwischen Schnabel und Auge ist heller. daß dieser Vogel dort auch vorkommt. oliveforuni auf Korfu. wie bei Sylvia * arundlnacea. p. Mai vergeblich nach dem lauten. unruhigen Wesens konnte ich nur zwei Stücke erbeuten. jetzt in Cambridge. Laut brieflicher Mitteilung Drummonds an Dresser wurde H. Turdoides und anderen ausländischen Arten. in 19U4. letztere weißgerändert. Seine Stimme ist ein unbestimmtes Gezwitscher ziemlich ähnlich ienem von »S. den Abzug im August. aber wegen seines scheuen. hier „Fauna graeca" macht. scheint aber bisher der Aufmerksamkeit der Beobachter entgangen zu sein. erst am 21.'' ich essante Mitteilung von lichter Unterseite grau- Brust und Unterschwanzdecke gelblich.' (ianze Länge Schnabel Ergänzend füge bildete (in Tarsen englischen Zollen) <i. Neuchatel. olirpAorum von Jenem eigentlich schon ein Jahr heit die auf Korfu entdeckt und auch im Balge Mr.l^ö Oniis liak-aiiic.und Sekundärschwing<'n sind dunkelbraun. Tarsus '/g. p. Mai. Vol. arundinacea. In 1843 erschienenen Arbeit bezeichnet er den Vogel dort als sehr häufig und vermerkte die Ankunft gegen den 15.!. loalustris. woselbst 8. ') In mitgeteilt. die beide Männchen waren. weshalb ich es für einen vereinzelten daß Lord Lilford 1857 ein Stück schon im April unweit der Ein zweites sah er im Balge von Zante stammend. entdeckte Drummond //. Die Primär. Mai 1836 auf Zante von H.liucli ICaysmliiig- u.sius. Coulon. Die Klangfarbe seiner Stimme wird besonders hervorgehoben. weiß. 8. 'j^. II als „Wegen der geringen Entfernung Zantes vom Peloponnes ist es wahrscheinlich. nämlich noch bei. seine beiderseitigen Außenfedern ringsherum leicht weißgerändert. obwohl der höchst eigentümliche Gesang den Vogel überall leicht verrät. ebenfalls bis durchaus keiner hören. 22ö) Sibthorps die nicht inter- veröffent- in Oxford aufbewahrten Werkes erkennbar nach einem von Sibthorp Tafel 38 dieses olivetorum deutlich vor 1787 beigestellten und zweifellos von Griechenland stammenden Exemplar ab. Beim Männchen ist die ganze Oberseite graubraun mit einem Stich ins Olivgelblichc. wo er durchaus nicht selten ist. nußbraun. das andere befindet sich in meiner Sammlung. die beiden nächsten Federn mit zarter weißer Spitze. Auf (Ibis.

bis 12. Ornis balcanica HI. „Der lebhafte. Brehm. bekam am Mai 1894 im Aleppo-Kiefernwalde westvom Piräus gegen Salamis zu hören und dann tags darauf mehrere in den OlivenIch lich am in Attika den ersten 12. wäldern der Sein schnatternder Gesang. sorgfältigen Krüper am dagegen. 163) noch heutzutage an dem Irrtum daß sich das Vorkommen auf die Jonischen Inseln beschränke. nach Beendigung des Brutgeschäftes zu verstummen. . Hier möge eine Stelle aus der „Monogr. bei In ausführlicher Thienemann Weise wird dies (Fortpflanzungsgeschichte). Brehm (Eierwerk). Juni 1894. Auch gelang es mir damals. oben Reiser. woselbst mir mehrere in den letzten Tagen des Monats Mai und in den ersten des Juni gesammelte Nester samt den Gelegen zugetragen wurden. daß bei einigen dieser Datums zwölf Tage hinzuzusind. einen zu erlegen. wurde man sich über die richtige Verbreitung in Griechenland überFritsch beispielsweise hält (S. Juli 1894 ließ sich tagsüber in dem prachtvollen Ölbaumwalde bei Itea kein einziger mehr hören. so läßt er sich doch durch seine Färbung. d. namentlich um Melanes am 15. am 4. Dubois. ihn früher schon Simpson erwähnte. u. welche. April 1867. und dies ist Lindermayer in Päßler seinen verschiedenen Arbeiten über die griechische Ornis.. 9 . weil vielleicht der griechische Kalender (alter Stil!) angenommen wurde. 233. L. denn wenn er sieh durch seinen Gesang auch dem Jäger verrät. olivetoruin nach Erhard ebenfalls zur Brutzeit. aus der sie schöpften. Nicht minder häufig dürfte er auf Euböa sein. Umgebung von Kephissia. wie in der „Rhea" (Thienemann) 1846.luli oder anfangs August fest. dagegen keinen in den Gärten der Ebenen. fest. alles behan- Baedeker. ist sehr scheu und flüchtig und schwer zu erlegen. teils befiissen sie sich ausführlich mit der Lebensweise während des kurzen Sommeraufenthaltes. Ich hörte den eigentümlichen (iesang vieler Paare in den ausgedehnten Olivenwäldern. Paare verbringen die Sommermonate auf Skopelos. IJJ Griechenland. S.III. Er erhielt auch Eier. obwohl alte und junge im Laubwerke einige Male für Augenblicke sichtbar wurden. delt Graf von der Mühle. denn am 12. wo Es ist aber nicht ausgeschlossen. die letzten 11. S. europ. bei Rey. Lindermayer brachte nämlich schon 1843 eine ausführliche Beschreibung dieses Olbaumspötters und seiner Lebensweise nach eigenen Beobachtungen sowie Belegstücken Umgebung von Athen. doch lernte ich hierbei sogleich seine unbeschreibliche Scheuheit kennen. Lange Zeit liaupt nicht klar. der die Erbeutung überhaupt am ehesten ermöglicht. 107. das Betragen vortrefflich schildert. i\Iai 1859 und 30. Sylvien" vom Grafen von der scheint Mühle Platz finden. nach In Akarnanien 24. Die Inseln des Agäischen Meeres und namentlich auch die Kj'kladen besiedelt //. April 1873 und anfangs Mai 1874. bei Degland (1867). 28. mit dem Eortpflanzungsgeschäft daselbst und mit der Feststellung von Ankunft und Abzug. viele Die Angaben über das Vorkommen des Vogels auf dem griechischen Festlande sind teils in kurzer Form enthalten in verschiedenen Werken. Nach seinen Aufzeichnungen erscheint er dort in der Zeit vom 10. im „Vogelfang" von Ohr. wo aus der er ja sehr häufig war und noch ist. Mai. Dresser etc. zwar größtenteils Lindermayer entlehnt. Brehms „Tierleben". Heldreich (Übersetzung Krüpers ins Französische!) und in A. v. rechnen Krüper stellte erlegte er auch den Wegzug mit Ende August 1871. aber bissige Vogel lebt nur in Olivenwäldern und nur auf Olivenbäumen. April 1860. aber alle diese Bearbeitungen haben eine gemeinsame Quelle. wo Lindermayer ihn feststellte. Auf Naxos fand ihn Krüper ziemlich häufig in den größeren Olivenbäumen und den Eichen.

B. Westseite zu passen. das den in wenn schweigt und ein schattiges Pliltzclien sucht. pallida ähnlich. Geradezu massenhaft bewohnt er die geeigneten (_)rtlichkeiten in Messenien und Lakonien. trotz der mayers. in mit Namen von Gesang manchen Tonlagen dem Gesänge der Kohlmeise Zwitschern der Rauchschwalbe der Baumzikaden. aber weit kräftiger. wie auch anderwärts. unten weißlicli. ja man bemerkt bereits an der Bewegung der Olivenzweiglein den beiläufigen Ort. der Nähe von Gythion. wenn man einmal seiner gewahr geworden Oft glaubt man nach langem Nachschleichen in den nächsten Augenblicken endlich Geduld und zu Schuß zu kommen. Er bewegt sich beständig in den Kronen Bäume und meidet gänzlich alles Wasser. so z. war bloß H. der Maina. Um endlich die Verbreitung in Griechenland abzuschließen. schattenlosen. so hört der schmachtende alles Wanderer durch die ( wogegen mit jener von Acrocephalus schoenohaenus vergleicht. Ich weiß kein anderes verläßliches Mittel zur Erlangung eines solchen. die dem Scheine sehr mit so der <_)hvenbl. Das AVeibchen läßt nämlich keine Stimme hören und führt ein außerordentlich verborgenes Dasein. Soweit die Vorgärten der Stadt reichten. ziemlich schütteren Oliven- pflanzungen begann das Revier des großen Spötters. eines Weibchens habhaft zu werden. dann bei Pylos und JModon. Nicht minder häufig ist Recht er in verschiedenen Teilen von Messenien: nicht allein in Umgebung von Kalamata. untermisclit Lindermayer bestreitet aber dem unmelodischen. In der Ebene von Sparta sucht er. als zur Brutzeit in ein besetztes und vorher ausgekundschaftetes Nest in entsprechender Entfernung eine Schrottladung am Nest Leim oder Schlingen anzuwenden. weil der unmelodische Gesang in nächster Nähe ertönt. Dies gelang überhaupt nur einem von uns.ndra lebend. suchte ich ihn zur richtigen Zeit vergebens in den nordwestlichen Küstenstrichen. nicht nicht unähnlich Vergleich letzteren fortissimo. Geröhrig und Gebüsche. olivetorum jedoch und zwar zwischen Palaeopanagia und Xerokampos.itter übereiu- kaum von denselben unterscheiden. nämlich Wutte. vielmehr folge nicht die geringste die einsamen. sondern auch bis zur Höhe des berühmten Wurkano (IthomeJ ansteigend und dort oft in unmittelbarer Nachbarschaft von der nächsten Klosters Miliaria cala.130 Ornis balcanica. Besser scheinen ihm die Olivenhaine bei Kyparissia an der Vom Herzen der Morea liegt mir ein am 12. nackten Juniussonne in )livenwälder und solche (Jlivenwäldcr in liebt nur er der größten Hitze der Unzahl an jedem Baume sitzen. daß die Vermutung Stricklands. weiter draußen in den trockenen. über das Vorkommen im Peloponnes Gleichwohl ist daselbst er keineswegs gegenteiligen sich als in sei hier festgestellt. Bei Kalamata konnten ich und meine Begleiter das Leben und Treiben des ruhelosen Vogels sehr genau beobachten. jeder Landschaft zu finden. nur das schrillende Gezirpe dringenden Geschrei dieses Spötters. mit Vorliebe mehr den äußeren Gürtel der Ohvälder auf. frrünliclierau. Zu den alier- — schwierigsten Aufgaben gehört es. Mai 1895 in der Umgebung von Tripolitsa erbeutetes Stück vor. Die Jagd auf ihn verlangt stets ein ungemein rasches Schießen. späteren Meinung Linder- vollkommen richtig erwiesen hat.Stimme ein Dresser annäherungsweise In Wirklichkeit ist sie wohl am meisten jener von H. pallida zu hören. sie durch- und verdient ist. In größter zweifellos in gab es viele Menge in Griechenland überhaupt begegnete ich auch in //. der Verwandtschaft mit den Rohrsängern. viel ist. hineinzujagen oder aber . wo sich der Vogel herumtreibt da mit einem Male ertönt das Geschnatter desselben Individuums etwa 100 Schritte seitwärts in den buschigen Ölbaumwipfeln." und nennt die . hat demzu- stimmt.

Mai 1871. 128). Baststreifen. 13-5 13 125 21-1 21-1 cg 209 15 20 H. Eine genaue Beschreibung des Nestes nach Lindermayers und Thienemanns eingehenden Untersuchungen liefert Baron König-Warthausen folgendermaßen: „Das Nest wird mannshoch und darüber meist so befestigt. philomela meist durch die beträchtlichere Größe. dürre — Grashalme. dessen Weite zwischen 47 und 66 mm. 1847 ein Ei an das Museum zu Regensburg geschenkweise übersendet. Bereits 1843 wurden Nest und Eier von Lindermayer gut beschrieben. Dr. als spätester dagegen der 10.selten auf Graiuitapfel. Überhaupt sind die Schwankungen der Legezeit naturgemäß sehr gering. S. Unter einer Reihe von Eiern aus Attika ergibt sich als frühester Fundtag der 21. von außen sind sie mit einer dichten Schichte Spinnengewebe überzogen und innerlich mit feineu Grasrispen. Das erste betnlclitlichere Material an Nestern und Eiern von H. daß die Grundlage nicht aufsitzt. Juni 1863. Juni zwei ziemlich frische Eier eines Geleges.-Bl.III. Die Beschreibung der Eier ist ebenso bekannt wie jene des alten Vogels. 1859. 53 70 mm hoch. obgleich die größten der letzteren die kleinsten von torum erreichen und diese Tatsache ergibt sich wold Gelege 3 Stück 21-5 Br. Gnajjhalium-fitengel bilden den Hauptbau. Mehr als vier Eier wurden wohl bisher von niemandem in einem Gelege gefunden. Nach Baron König-Warthausen unterscheiden sie sich von denen der H. Mai 1867. Korr. dessen Tiefe zwischen 33 und 53 mm wechselt. und ist äußerlich 1)2 lOß mm breit. das früheste Gelege von vier Stücken am 22." Krüper erhielt die meisten Eier anfangs Juni. 15-5 15T mm 14-6 mm Gew. der mit Disteltlaum und Gnajjhalinm-WoWe durchtilzt ist. Das in zwölf Tagen fertiggestellte Nest fand Lindermayer nur auf jungen Schößlingen des Ölbaumes. 131 Griechenland. manclnnal mit etwas Pflanzen wolle. olive- besten aus folgender Jlaßtabelle: Gelege 4 Stück (gez. Wurzelfasern. sparsam mit Pferdehaaren. d) L. Jahresber. (gez. wie immer. sodann 47 Eier im Laufe der nächsten Jahre an Thienemann und 18 an Baron König-Warthaiisen abgegeben und laut des II. oliveAorum verdanken wir unstreitig' ebenfalls Lindermayer und nach dessen Hingang. Krüper. am 19-8 c) 19-7 mm . 1858 dem zoologischen Kabinette in Passau 21 Eier dediziert^) Tatsachen. 124 kurz gedenkt. Würzelchen.und Mandelbäumen (Reg. doch sammelte ich auf Naxos auch noch am 16. nie auf alten Zweigen dieses Baumes und nur . niemals mit Eedern ausgekleidet. VIII der „Naumannia" Ö. mit einem Napf. welcher Baldamas in Bd.

iiacli einem von mir bei Itea am 12. Dunklere Färbung kann ich aber nicht wahrnehmen. Maße von 10 Exemplaren in Millimetern: Stücke. Beim jungen Vogel. Juli 1894 geschossenen und die Flügelfedersäume nielir rostgelb wie bei den Alten. ^ FlLlgeldeckfedern . sind Uhrfedern.1Ö2 Ornis lialcanica.

was zunächst Dr.. gefunden. 60. auch im im selben Jahre^) mit einer ausführlichen Beschreibung nach zwei folgt aus Griechenland erhaltenen Stücken und benennt den Vogel Ficedula ambigua nov.^) Im gleichen Jahre und am gleichen Orte (S. elaica welcher eben- pallida Ehr. in der Gestalt gar nicht und. indem Drummond sagt: „Kommt gegen dieselbe Zeit an wie S.säuger. 124.-Blatt. 42. >) Ann. "-) Abhandl. vol. sich in der Arbeit Driimmonds über die Vögel von Bemerkungen. Acad. Auf die Ausführungen des letzteren werde ich später nochmals zu- rückkommen. Zur Fortpflanzung. Identität der H. richtigere Angaben bezüglich des Brutgeschäftes. Regensburger Korr. Graf von der Mühle lernte den Vogel wilhrend seines Aufenthaltes in Griechenland merkwürdigerweise nicht kennen. spcc. p. p. ji. der Verbreitung usf. Okens „Isis" 1845. wiederholt aber in seiner „Monographie der europäischen Sylvien" die Angaben Lindermayers samt den Fehlern und fügt auch über die Seltenheit und die geringe Verbreitung (angeblich bloß auf die Attika beschränkt) Unrichtigkeiten hinzu. 1859. Jahrg. . . (Dezember 1843). d. p. palustris . Mose. erste. mit auch der unmöglich sein wird. Auch die daselbst veröfTentlichte Abbildung des Vogels samt Nest und Eiern nach Originalen aus Griechenland ist nichts weniger als gelungen. von Baldamus^) und Thienemann in trefflicher Weise beschrieben. H. ^) Kritische Übersicht. Brehm*) sängern und sucht dies zählt diese Art zuerst fälschlich unbedingt zu in den echten Schilf- P/» Spalten der „Isis" zu begründen.3 Görlitzer Gesellsch. ist er wenn nicht Precjlii Frauenf. VII. *5'. 30. elaeica Linderm. habe ich sie häufiger in den Olivenhainen selben Korfu') unter Jalire linden S. 53. 102 u. Im 133 Griechenland." Auch Heuglin pflichtete Baron König-Warthausen') erfahren. sie Zunächst wurde nun die Färbung der Eier. and Mag. Nachdem Linderm. Aufenthalte und Betragen nicht Schlegel viel wie aus der Beschreibung von Sylv." ersichtlich. daß nicht dieser Vogel. *) Stiftungsfest in 5) Naumannia Naumannia «) ') ^) Hist. zu trennen. XII. p. L. und weiters S. 1859 wurde der Olbaumspötter durch Krüper und Simpson in Akarnanien ent- deckt und auch Nester gefunden. p. 1844. aus welchen unzweifelhaft hervorgeht. wie wir schon der letztgenannte führte durch damals noch da er die Angelegenheit der Vereinigung noch nicht hielt. für spruchreif dieser richtigen aber Anschauung bei. von der 8. 90 92) gibt dann Lindermayer die weitaus bessere Beschreibung. 124 126) sowie namentlich in seinem — — Hauptwerke (S. sondern der Olbaumspötter gemeint ist. VIII. unterscheidet sich in der Färbung wenig. „daß es die Blasius'"') amhigua Schlcg." 1844 verbessert bereits 'J'obias-) die Stellung im System mit den Worten: „Besonders Sal. elaica Linderm.III. 13. Auch reihte er diese Art in den Katalog der auf Euböa gefundenen Arten ein. . da richtiges Materiale aus Griechenland inzwischen eingetroffen war. aber 1855 finden wir im „Vogelfang" schon als „Hypolais elaica''' angeführt. Obzwar ich sie längs der Ufer der Flüsse und in sumpfigen Gegenden sah. Bull. schwer. S.der Spott. 264. ist echter Laubvogel.. of Nat. olivetorum und durch die Ähnlichkeit seines Gesanges konnte er mit ihr verwechselt werden. elaica und pallida getrennt auf. Nieder in Missolonghi mitteilt. Chr. daselbst sagt. hippolais Lath. p. festgestellt hatte. VIII.

Baedeker. wo sie sieh in den Oliven-. schwacher Athen Gesaug wird oft in den Gärten.. daß am 26. mitunter anfangs Mai: 1859 sah er die ersten am 3. der den Vogel gar verbesserte schon 1863 daß dieser sehr häufig der ICbene sowie in dem ist: in nicht kannte. daß H. Ebenso beobachtete ich am 6. Degland u. Gerbe. Hinzufügen kann ich. Ich selbst kann alles dies nach meinen Erfahrungen nur bestätigen. Über den Abzug wissen wir weniger. lichste hat mir eine anregende Schilderung der oft Vogel der Insel ist. Es beweist dies neuerdings. wie z. . Mai auf Korfu sich noch kein einziger Spötter sehen und hören ließ. Er ist über ganz Griechenland gleichmäßig verteilt und wird seltener. aber am 6. sofort ich." nun allerdings der Ölbaumspötter sehr häufig! Erhard. Seine Eigenschaften sind fast genau dieselben wie die von Sein angenehmer. „Wenn griechischen Olbaumspötter widmet: jedes Tier ein Zentrum seiner Verbreitung wir die Insel Naxos im Krüper hat. Orn. in ist die Berge. gehört.134 Ornis balcanica. Dubois. 1867 am 27. Heldreieh. welchem wir es ist auch abgebildet. f. Mai (Akarnanien). pallida. p. Mai 1898 den ersten Spötter in den (Jarten der Von weiteren Ankunftsdaten vermerke Stadt Zante. pallida als Wieder zweite Art beschrieben und oft Krüper. daß es ursprünglich stammt. April (Attika).^) und den Gärten. Er erhielt viele Eier. Mitte Juni sogar noch frische Eier und staunte über die große Zahl der Brutpaare. Zitronen. aber er ist keineswegs so scheu und flüchtig. sowie man die Türkei betritt. olivetoruni. daß beide am 1874 26. 404. Granatäpfel-. Brehm und Paeßler. sellschaft einmal kämi»fend sogar in das Wasser fielen. 1860 am 29.und anderen Fruchtbaumen aufhalten und wo er der gewöhn- Dr. April (Attika). April (ebenda). Jouru. elaeica (auch elaica und eleica) für Griechenland und die Inseln an. Seebohm Wahrheit in Dressers Werk der Theorie in liegt. gebüschreichen Flußufern und Gräben (Jlivenwalde von Tragäa bis zum Gebirgsdorfe Apcranthos. als solches bezeichnen. Seit jener Zeit nur mehr wenig über diesen ist Griechenland bekannt Spiitter aus geworden. April 1897 in der Umgebung von Athen sowie am 4. Diese fallt in die letzten Tage des April. April hörte und daß ich an derselben Stelle drei Tage darauf mit einem Schusse zwei Miinnchen von einer Weide herabschoß. dann müßten H. und fast immer wird H.. nur August an keine mehr erblickt. Die meisten Autoren fuhren ihn nach wie vor als H. Jahi-fj. Fritsch. Mai hörte ich bei Levkimo (Korfu) den zuerst ganz leisen Gesang der Erstangekommeneu. Menge dieser Vögel an jenem Orte gegeben. sich rings steigt bloß so hoch Auf Naxos Krüper teilt mit. als die Verbreitung der Olive reicht. welche sich derart um ein ebenfalls anwesendes Weibchen balgten. 1873 am 28. Es mögen nunmehr jene Worte dem folgen. B. welche einige woher Archipel griechischen so viel steht für daß man von Mitte fest. Er ist nur in vegetationsreichen Tälern zu finden und H. Key. Die Ankunftszeit wird von ihm genau ermittelt. sammelte 1894 an denselben Orten Vögel. XI. •) Cab. pallida nach der Ankunft an das Brutgeschäft denkt. weitere gute und richtige Angaben ver- danken. und zwar hauptsilehlich in den Gärten. daß 1894 Krüper in meiner Geden ersten Vogel am Vraehorisee am 30. welche um (und auch Smyrna) ausbreiten. April (Attika).

ist schon so oft genau und richtig beschrieben worden. daß ich Wiederholungen vermeiden will. gut kenntliche Abbildung Fig. wie schon erwähnt. dann aber auch die Inseln Skopelos und Jura als seine Aufentzu. unausgeblasenen Zustande ein lebhafteres. wie Lindermayer richtig angibt. dafür umso häufiger in KalaGärten der Vorstädte mehr zu bevorzugen scheint als die (Jlivenwälder weiter draußen. Korfu Einen der acht Griechenland gesammelten Vögel in überall häufig angetroffen worden. mit Seestrandkiefer. der war sie bei Modon zu sehen. VI. Ihr geschwätziger Gesang unterbricht sehr angenehm das fade Gezirpe der Zikaden und trägt wesentlich zur Belebung der sonnendurchgUihten Landschaft bei.Arten durch stärkere Abplattung. und zu wägen. in den ersten Junitagen 1894 geradezu iialllda zugetragen. doch glaube ich. dem Original. und zwar von Paxos. als der nach S. rötlicheres Kolorit zeigen und daß die schwarzen Flecken entweder spärlicher und dann etwas größer oder feiner. 3. Taf. daß die Eier auch nicht im frischen. Es ist in Grieclienland bisher bloß auf Oliven gefunden worden. Auf dem Peloponnes ist diese Art von uns zunächst im Museum durch Alpheiostale bei Olympia auf Pimts halepensis. Die erste. nicht selten auch Haarzüge. Die Zahl der Eier eines Geleges beträgt. welches Hemprich u. oder vier. Da es eine bessere Kennzeichnung der Eier nicht geben kann als die durch Baron König-Warthausen veröffentlichte. Hier will ich die Bemerkung einschalten. 24. Ihre Struktur unterscheidet sich von der der anderen Hypolais. Ein Gelege von zwei Stück leider mir schon schadhaft überbrachter Eier von Naxos sind vollkommen einfarbig mit deutlich fleischfarbigem Stich und jedes . seltener ins Gelbe spielendes Grau. sie Seltener die einiger Sicherheit äußerlich die Das Nest von H. auf und Zante. in den Olivengürten gegen den Phalcron gegen den Abhang des Hymettos und um Kephissia gibt es heutzutage noch recht viele. den Genannten sowohl. Auf Skopelos wurden mir massenhaft Nester und Eier von //. jene von Oreos auf Euböa. manchmal Strichelchen. und zwar hier zumeist das erhielt Hauptmann Polatze k. wie auch durch Dr. das Korn ist abgeschliffener und die Poren ein trübes. sitzen zu unterst aschgraue und über diesen dunkelbraunrote oder schwarze Punkte und Flecken. sind deshalb nicht zwischen Erhabenheiten versteckt. Krüper in Welt zugänglich gemacht worden. Auf den Jonischen Inseln beobachtete ich H. eines solchen Eies findet sich in der Fort- Thienemann u. wo mata. drei Die Eier sind durch größerer Zahl der wissen- Fünfergelege gehören zu den größten Seltenheiten. haltsorte bezeichnen. pallida. Massenhaft fanden sie sich schließlich bei Spai'ta. so sei diese hier wiederholt: „Die Grundfarbe ist schwach ins Rötliche oder Violette. Gvici'lieiilaiul. Aber auch in der Umgebung von Atlien.135 III. eingesendet hatten. Hier bewohnt der Vogel außer der Gartenregion der Insel die unteren Lagen des Berges Skopos und namentlich den Küstenstrich von Keri sowie sogar die kleine im Süden vorgelagerte Insel Peluso. •pallida Männchen von den Weibchen unterscheiden zu können." Hierzu möchte ich nur noch bemerken. meist sparsam und nur an der Basis gedrängter. jedoch pflanzungsgesehichte von galactodes zugehörig. so daß ich mich darauf beschränken von jedem der sechzehn mir vorliegenden Gelege nur je ein Stück zu messen schaftlichen durfte. Brehm Heft 11 (182G). p. Im Norden des Landes kann ich die Gärten von Velestino in Thessalien. aber dann zahlreicher verteilt auftreten. Ehrenberg nach Berlin. daß es mir unmöglich erscheint. daß manche Nester dort auch auf anderen Bäumen und Sträuchern angetroffen werden könnten.

18-2 X 13-5 .

wie er bemerkt. „ 1898 Zante: 10. auch Baumnaehtigall genannt. Die Ankunft erfolgt am 10. Stücke der H. daß dieser die griechische Kalenderrechnung dabei berücksichtigte. pallida denselben gleiclikommen. Jedoch ist die Art nach Drumniond auf der Insel sehr häufig. sein Leben und Treiben beoberfolgen. um das Fortpflanzungsgesehäft zu vollziehen. dessen ich mengen. daß er durch meine Reise als ßrutvogel für die nördlichen Sporaden festgestellt wurde. Mai (Krüper). in habe auch erlegt wurde. erfolgt die Ankunft sehr spät und gleichzeitig mit den beiden griechischen Hypolais-kxiexv. Mai (Santarius). 1867 Attika: 27. 1873 „ 1894 9. Lindermayer für Euböa und es ist eine wirklich seltsame Tatsache. welches zweifellos soeben angekommen war. Wenn man annimmt. Juli 1895 ein cT für unsere. April (Krüper). Zu denjenigen Vogelarten Griechenlands. damals (1837) einzig aus Spanien Sommervogel für Kythera. hatte ich doch nicht überall den Genuß. Jameson vermerkte diesen. Auch Hauptmann Polatzek traf in den letzten Jahren die Art an gewissen Stellen zahlreich an. welchen der fremde Besucher des Lanvon Anfivng an entgegenbringt. während er als solcher den Kykladen wirklich zu bekannten Sänger als . verbringt aber nur etwa 8^/2 Monate im Jahre auf europäischem Boden. Juni 1895 zwei Exemplare für die Sammlung des Hofmuseums in Wien. Mai mehrere unter den verendet aufgelesenen VogelGleichwie Freunde Lord Lilford. gehört entschieden der rostdes das grüßte Interesse farbige Sänger. Den sorgfiiltigcn Beobachtungen Lindermayers und Krüpers reihen sich jene des Grafen von der Mühle ebenfalls übereinstimmend an. Mai und 6. Auf Zante hörte und sah ich nur ein einziges Stück im höchstgelegenen Olivenwaldffürtel der Vrachiona. achten zu können.) — Östlicher rostfarliigcr Sänger. 1899 Patras: 10. Mai: 3 Stück!) Der Abzug soll ziemlich rasch und wenig bemerkbar in der zweiten Hälfte August Genauere Beobachtungen hierüber wären sehr dankenswert! Obwohl es feststeht. Mai (Reiser). lo* Giieclioiiljiiiil. welcher genau dem der spanischen H. Aedon (Agrobates) familiaris (Jleiietr. 28. Dieser Vogel füllt durch seine Beweglichkeit und die bunte Zeichnung des Schwanzes sehr bald auf. nämlich am 25. Peloponnes: 30. Gegenwart ein schönes Stück von einem Acdon familiaris auf der Insel Korfu nur ein einziges Mal. April (Krüper). und auf den nahen Strophaden befanden sich am 14. Mai und der Vogel hält sich dann den ganzen Sommer über in den Weingärten und Olivenhainen auf. zu unterscheiden.in. gerade hinreichend. April (Kriqier). daß diese Art über alle Teile Griechenlands als Brutvogel verbreitet und nur für die Kykladen nach Erhard und Krüper als Durchzügler zu betrachten ist. 1860 südl. Folgende Tage der Ankunft der Erstlinge sind bekannt geworden: 1859 Akarnanien: 10. Juli 1894 im Valle di Korissia zu Gesicht bekommen. Er erlegte am 2. so sind sie doeli ganz auffallend durch das Korn und den Farbenton. am 30. Mai (Baron Schilling). opaca gleicht. (am 12.

Beiträffe mayer. 121 — 124 . d.-Bl. griechischen Gebii-ge seines Gesanges schließe ich Über Fortpflanzungsgeschäft. Bemerkungen vom Grafen von etc. '. obgleich die kurze aufsteigende Strophe durch die Umgebung. Ijeobaclitete ihn nämlich deuthch 1894 im Gebüsclie der Insehi Panagia (Pelagonisi) und Jura. sowie Vögel Gricelienlands. gefunden in den letzten Tagen Auf dem Peloponnes traf ich zur Brutzeit des Mai oder den ersten des Juni 1894.138 Ornis balfanica. sich vollständig ausgefiederte obwohl wir schon den Junge nebst den alten 12. G6 und „Monogr. p.-mineralog. am Ufer des Alpheios l)ei Olympia zusammen. Mai Endheh wurden mir auf Skopelos zwei Gelege und ein einzelnes Ei zugetragen. und auf Thienemann. Die Lebensweise der westlichen Form (galactodes) ist in den letzten Jahren außerordentlich eingehend und treffend von Prof König und Baron Erlanger geschildert worden. Vereines 1859. Ahnlich äußert sich auch Graf von der Mühle. Dresser. in wi. Des Weibchens kann man nur zur Zeit der Ankunft mühelos liabtiait werden. meistens sehr angenehm wirkt.ärbung des (iefieders der Baikanvögel scheint mir nach neun vorliegenden Belegstücken sehr gleichbleibend zu sein. jene des griechischen Vogels von Drummond und vor allem von Lindermayer und dem Gi-afen von der Mühle. Von hier bekam schon in den Dreißigerjahren Teniminck ein Exemplar. p. beim Erspähen und Aufnehmen der Insektennalu'ung manches mit den Würgern gemeinsam. Linder- zoolog. und 30. Korr. Die F. 'J In Attika sahen und erlegten wir diesen Vogel vom 9. Mai 1894 in den staubigen Olivenwälderu zwischen Athen und dem Piräus. europ. Der Vogel hat bei seinen Bewegungen auf der Erde viel von der Schlüpfbehendigkeit der Locustella-ArUm. Die jungen. ') Aus (lieser Geg-enfl Zeit des Anfstandes -) erwäliiit Scliucli gesammelte Graf von der Mühle. Bezüglich ist der rostfarbige Sänger nicht vorhanden.lcher sie vorgetragen wird. bis 13.)!. am auffallendsten bei ihm bleibt jedoch das Emporschnellen des Schwanzes bei Erregung. Weitaus am zahlreichsten vorhanden fand ich aber Aä. aber unschwer an den verhältnismäßig breiten cremegelbcn Federrändern der Schwingen und des Rückengefieders kenntlich. Nestbau und Eier berichten Lindermayer. p. so daß ich mich auf wenige Bemerkungen In dieser Gegend hatte am 20. iler Mühle unter großen Gefaliren zur Stiiclie. 33 — 39. Freund Knotek am 25. ein anderes durch Parzudaki das Britische Museum und ein Junges vom Juli 18G7 die Koll. Sylvien". der Grund dreier von diesem übersandter (Tclege persönlich viele Nester sammelte.. einjährigen Vögel sind ausschließlich. mit ihm in Elis. später führt es eine sehr versteckte Lebensweise und man kann dann leichter zehn Männchen als ein einziges Weibchen schießen. zu vorstellendem Werke. 1873 auch H. so daß er manchmal vom Rücken senkrecht nach aufwärts gerichtet erscheint. famiUarls in den prachtvollen Olivenwäldeni zwischen Itea und Amphissa. Jfai seine berühmte f^ammlung erbeutet **) beschränken Im kaini. mich denen an. Seebohm zwei Männchen für und ohne Mühe erlegte ich rasch drei Stücke. am unteren Rande des Aleppokiefernwakles am Hymettos und bei Kephissia. Hier konnte ich mit Muße alle seine Platanendickicht verschiedenen Eigentümlichkeiten beobachten. 'J3 n. d. wo er sehr häufig zu sein schien. p. und zwar einmal am Fuße des Lehmberges bei Katakolo und dann im fehlen sclicint. ja ich fand auf einem Ölbaume sogar ein Nest mit einem frischen Ei. welche ihn eintönig nennen. Juli zählten und allenthalben V^ügeln herumtrieben. weiters in den OlivenpBanzungen auf den Anhöhen bei Kalamata und endlich in der Maina zwischen Xerokampos und Tarapsa.

melt und verschickt wurden. Lindcrmayei. Mai und 18. Rogen und Raubvögel durch die aus dem Stamme des Baumes hervorragenden Schößlinge oder es liegt in den dichten Zweigen des Granatapfelbaumes. Größere Flecken sind selten. 18 16 18 IG lichte 1 22 219 21-9 21-4 21-3 21-2 20 22 161 15 159 16-9 16 16 5 14 16-2 15-8 14 17 154 175 15 lO GO CO 'M Ci CO -rJH L1— CO i— I— CO CJ c. wie schon Naumann erwähnte. Grieclieiilaiul. :- « -0) t^ ^i 2 ^' ''^ S OJ rt ^ Xi < r^n . nur einige wenige habe ich auf Lehmmauern.f ^ cqbß ='iiß < P S bo C3 CS 1) '. daß sie nie auf einem hervorragenden Aste oder in der Gabel eines emporstrebenden Astchens waren. Krüper gesam- und Zeichnung nach denen von und spärlicher gefleckte erinnern. nicht. Die Eier.n 3 16 13 mm mn 15 5 c^ CO x> CO l'J-8 16-7 15-7 14-9 16 4 «5 _ O 1 . ^^. auch Nest nie nie höher in gesträuch. noch lieber aut dem abgehauenen Strünke desselben. welche als (iartenumzäunung dienten und mit Gesträuch bedeckt waren. der Rest rötliche Tönung. geschützt gegen Wind. sondern sie lagen beständig auf dem abgehauenen Baumstrunk zwischen den größeren Asten.l»^-^' III. daß die Eier austrinken. Kriipcr bei zwei 1858 aus Akarnanien nach merkwürdigen Umstand aufmerksam. Wolle oder Federn ausgelegt. die Älehrzahl hat graue. sammelte Krüper diese Eier zwischen dem 18. den Ästen hinauf.f -. sondern vielmehr eine zauserige Unterlage. Seebohm." Sonderbarerweise wurde erst Dr. Höher als 6 Fuß liegt das auf dem Ölbaumstrunk und nie unter 4 Fuß vom Boden im Granatapfel- nie auf der Erde. 15 einzelnen Eiern und zwei Gelegen: 22 6 22-5 22-2 22 2 22-2 2216-9 16-4 16-5 16-5 Gew. Gewiß welche nach dies dazu dient. Wie aus den nachfolgenden Daten ersichtlich ist. "^ ^ " " - ^ C^ . daß die Schlangen eine höchst unverläßliche Schutzmaßregel! Lindermayer in großer Zahl durch Dr. Juni. aus höchst weichen Pflanzenstengeln bereitet und mit etwas Baumwolle. um und die Be- zu verhindern." und an anderer Stelle erwähnt er: „Das Nest hängt sondern liegt flach zwischen zwei großen Asten des Ölbaumes. stehen der Färbung Anthus campestris am nächsten. CO' -^ 16 C .-H •- t^ i— CO :/-! CO CO Ci l^^'-''— IT—ICO"— l"^«-!. daß auch in Berlin gebrachten Nestern auf den Griechenland wohner fist erzählten sämtliche Nester Stücke von Schlangenhaut enthalten. sehr selten in einem anderen Gesträuche.sagt: „Die meisten Nester fanden sich auf Olivenbäumen. gefunden. manche Maß und Gewicht von L.!— 'X' r- I C CS ^ 5!J CO -^ ^ n: ti < 3^ '^ . und zwar derart angebracht. au solche des Haussperlings. Das Nest selbst ist nichts weniger als zierlieh.

130) und Degland bestätigt wird. Frage stets unentschieden und beschrieb die griechi- läßt diese Jahre mit der Bezeichnung richtige S. galactodes um 5 Linien über die großen. an der Berechtigung der Trennung beider Formen. Journ. der sieh mit dieser Frage ernstlich beschäftigt hat. 1856. Teifhroluvsäiiger.). Name Si/lvia daß von den meisten galactodus oder ruhiginusa von ihnen keine Unterscheidung der spanisch-afrikanischen von der griechisch-asiatischen für notwendig befunden wurde. selbst und der Boiiennung dieser Art bis in sei neueste Zeit. während diese beiden Sclnvingen bei S. nicht rund und isoliert. Einer der wenigen Buhrsänger.140 Oniis Iialcanica. welchem man wohl zu allen Jahreszeiten an ge- eigneten Stellen des Landes begegnen kann. galactodes außerordentlich verwandt. E. ohne Spuren von rostbräunlichem Anfluge. }>. familiaris! Etwas zu weit ging offenbar Ghr. familiaris nur um 1 Linie. aufgeführt hat. Die schwarzen Flecke des Schwanzes sind größer. Dagegen finden Auffassung wiedergegeben bei Dresser und selbst in Brelims bekanntem „Tierleben". überragt letztere Federn bei 8.Journ. Sie unterscheidet sich von tS. daß der Vogel wenigstens im Süden von Europa die Gefangenschaft selbst zur Winterszeit zu ertragen imstande ist. Es ist dies ohne Zweifel die Art. famiUaris von gleicher Länge sind. KrUper dagegen schen Eier bis f. 108 (Spanien und Griechenland!). aber nach Untersuchung mehrerer Stücke aus Griechenland und von den Ufern des Kur standhaft verschieden. in p. galactodes die zweite Schwinge kürzer als die fünfte. Brehni. . p. sondern sie bilden ein durchgehendes. Bezüglich Autoren. 442 die griechischen Vertreter als Aedon ßruchii noch weiter absplitterte und selbst diese in Aö. VIII. f. 1859. obwohl das eigentliche 'Überwintern noch . Da ich im Februar 1897 in Patras zwei im Käflg munter aussehende Exemplare von Ae. Homeyer (Gab. der erst auf den oberen Sehwanzdeckfedern auftritt. beweist später (Naumannia 1858. galactodes va. weil die Unterschiede zu gering wilren. ferner Graf von der aber auch in seinen Nachträgen gegen die dann Mühle und Jäckel Trennung ausgesprochen. Heutzutage zweifelt wohl kaum jemand. familiaris gesehen habe. Endlich ist bei S. L. Er. Seebohm schließlich nennt die griechische Form S. p.r. Die erste Schwinge. Die Farbe der Oberteile ist ein schmutziges Gi-aubraun. daß die Unterschiede daß eine Trennung des griechischen Vogels (als Calamoherpe familiaris !) von den spanisch-afrikanischen durchaus geboten erscheint. der (Gab. was im allgemeinen von Blasius so groß sind. breites schwarzes Band. galactodes durch folgende Merkmale. indem er feststellte: kannte. die bei S. welche Graf von der Mühle p. Ihr Schnabel ist auf der vorderen Hälfte stärker seitlich zusammengedrückt. so unterliegt es keinem Zweifel. — Acroeephalus uriindinaceus Nauiii. wiewohl nur selten der Versuch hierzu geniaeht worden zu sein scheint. sei es nun spezifisch i oder subspezifisch. galactodes. der „Fortpflanzungsgeschichte". 6G als galactodes „Salicarla familiari» ist >S'. Orn. Der erste. in die letzten wir die strenge und Orn. der die liervorgelioben. Acrocephalus streperus (YieHl. 264). hrachyrhynchos und macrorhynchos zerspaltete. v." sen. Ganz besonders haben beibehalten sich folglich Thienemann zuerst in und Naumann selbst der „Rhea". äußeren Flügeldeckfedern hinausreicht. zwar der 8. welcher den deutlich ersichtlichen Unterschied beider Formen anerwar Schlegel in seiner „Kritische Übersicht" (1844i.

5. in häufiger Brut- angibt. dem Peloponnes. weshalb er ihn zu den Standvögeln rechnet. wonach er häufig in Akarnanien überwintert. Drummond gibt die Ankunft für Korfu. März 1897 an einer Stelle am kleineren See singend beobachtetes cf möglicherweise schon auf dem Zuge dorthin gelangt sein. 1894 im Valle di Repa fünf bis acht Männchen gegen Abend vernahm und Santarius am 21. ist noch nicht Auf Eubüa entschieden. da das Überwintern eines er ihn den Sommer über Teiles wiederholt behauptet. Keinesfalls land". mit der ersten Woche Mal entschieden zu spät an. eines genauen Nachweises bedarf. wo sich am 18. Ob der Teichrohrsänger auf den Kykladen wirklich vorkommt. Am 21. wenn das Rohr zu wachsen beginnt.). schuldig. als daselbst kaum ein anderer Vogellaut zu dieser Zeit vernommen werden kann. dagegen die Ankunft im Frühling öfters und genau beobachtet wurde. ]\Iärz 1897 am Sumpfsee Markutsa ein und glaube. Bei Agulinitsa gab es sicher ein Dutzend Brutpaare und ein ö"' brachte ich auch von dort mit. ist zu bedenken. April 1894 in dem Süßwassertümpel unweit des Valle di Korissia ein Männchen erlegte. Drummond schildert das Brutgeschäft und bemerkt. daß sie die Insel gegen Ende August verlassen. ist Graf von der Mühle. daß dort mehrere den Winter verbringen. Agulinitsa und Osman Aga nördlich von Pylos. welcher umso auffälliger ist. daß Acr. wie das Dnbois soll. und 22. Sicher brüten auch heute noch zahlreiche Paare au geeigneten Plätzen. Auch im Röhricht der Vrachoriseen wäre dies leicht möglich. fand und (L. übereinstimmen würde. Drummond in Griechen- vorstellen. V. doch kann ein am 31. lernte ich drei Brutplätze kennen. ob er in Griechenland brütet. welchem Teile von Korfu. welches nach Lord Lilford zahlreiche Paare bewohnen. Die richtige Ankunftszeit gibt Krüper an. Zweifellos ist der Teichrohrsänger nach meinen Beobachtungen Brutvogel an folgenden Ortlichkeiten: am Karlasee in Thessalien. Bezüglich der Ankunft im Frühling stellt er nur fest. Avelcher diesen Rohrsänger geradezu als Standvogel in Griechenland betrachtete. wohl zu finden sein. w^as mit der Beobachtung Lord Lilfords. da ich daselbst am anerkannt 17. indem er sagt: „Er kommt Ende April. Mai 1894 ziemlich viele hören ließen. Juni 1898 ergötzte ich mich öfters an dem leicht kenntlichen Gesänge in den Lagunen von Muria. mag er. an. wie ist er aber irgendwo „gemein Auch kann ich mir durchaus nicht ausgenommen vielleicht das Valle di Kopa. Die Erlangung zweier typischer Männchen kostete aber dort wegen Auf des schwierigen Platzes mich und Freund Knotek ebenso viel Zeit als Mühe. wie Erhard glaubt. wo ihn Graf von der Mühle im Röhricht langsam fließender Abzugskanäle sowie im Schilfe des Eurotas erlegt hatte. Standvogel. Über den Durchzug im Herbste ist von Griechenland leider bisher nichts be- In Akarnanien habe ich Männchen mehrmals am Morgen des deutlich singen gehört kannt geworden. April hat. Acvocephalus arundinaceus — Der mann Aci'OcepJialus turdoides Meyer Einzige. laut Lindermayer. doch gibt er die Aufenthaltsplätze unrichtig an und bleibt den Beweis. vogel sein 141 Griechenland. in den Rohrdickichten Obwohl dies Thiene- daß hierfür bis heute noch keinerlei Beweise vorliegen. streperus etwas früher erscheint als sein größerer Verwandter Acr. ist er dort sicherlich nicht.m. arundinaceus. Die meisten Exemplare ziehen jedoch durch . Mai und 2. Drossclrohi'siiiiffer. Heldreich gibt nur Wiederholungen und Krüper läßt es unentschieden. er behauptet.

ferner. die sich gegenwärtig wahrscheiidich in Dresden befinden dürften. Als Zeit des Abzuges nennt Krüper. Mai 1898 am Sumpfrande südlich der Ilaupt- beweist. Mai 1894 sowie am 2. den achtet habe. beginnt schon im März (nach Mühle). Der Genannte daselbst in den Fünfzigerjahren Nester mit Eiern gefunden wurden. p.. bei I^evkimo auf Korfu erlegtes Stück den Mai hinein. wo er sich fortpflanzen könnte. April bei Volo (Thessalien) ( Akavnanien) am 1896. daß Erhard unbedingt einen groben Fehler beging. da es auf diesen Dagegen ist Inseln gar keine ihm zusagenden Brutplätze gibt. der Au Zu Heimat. den schon Lindermayer kannte. Nahrungsmangel zugrunde er sich am 14. namentlich im Frühling. 2. Ende August und auf Gi-und eines in Attika am 4. ihn unter die Standvögel der Kykladen zu rechnen. dann schon eine ganze Menge ihr Gequake in dem Sumpfe bei Aetolikon und namentlich im llohrgürtel beider Vrachoriseen. Derselbe währt ziemlich lange. unweit der Phidarismündung Am am 24. Krüpers Worte:*) „Wir müssen ihn als Passatvogel Gebiet betrachten. iiürilliclien St. die hier und da in den Getreidefeldern und Gebüschrändern des Eilandes matt umherhüpften. noch je gegeben hat. noch gar nicht untersucht" — haben auch heute noch vollkommene Gültigkeit. April 1897 geschossen wurde und daß dagegen ich selbst ein am Zuge begriffenes Exemplar am 10. Acroceplialus schoenobaenus — (L.142 zur Ornis balcaiilca. nämlich auf den Strophaden. da er noch nicht brütend aufgefunden und Wintervogel ist. die Hauptmenge erscheint am Durchzuge. freilich sind für unser auch die großen Sümpfe des Landes. Strimmeneas einen der Vögel. Mai erlegte St. daß ein Stück in meiner Gegenwart am Uferrande der Bucht von Eleusis bereits am 9. Mai unter den zaldreichen Opfern. wie ein von Hauptmann Polatzek am 23. Calanioherpe 2)hraginitis Bechst. traf .). April 1894 unweit von Aetolikon. näuilicli ein ersten. Die mir vorliegenden fünf Bälge aus Griechland stimmen mit mitteleuropäischen vollkommen überein." Strimmeneas den dieser Jalireszeit. und dauert bis spät in Weitere Schilfrohrsänger ') Oriecliisclio . seliuß auch und Santarius 25. 5. daß ihn Jameson auch auf Kythera auf dem Frühjahrszuge feststellte und Lindermayer aufEuböa. über welch langen Zeitraum sieh der Durchzug im Frühling erstreckt. Mai 1898 an einem kleinen Bachlaufe bei Katastari auf Zante beobJa sogar noch später sah ich diesen Ruhrsänger auf einem Orte. April 1894 am ein ö' in Durchzuge. Gleichwohl scheint nur ein kleiner Teil wirklich zu überwintern. daß Meines Wissens besaß nur Thienemann Eier dieser Art aus Griechenland. Als Beweis. und 30. am 3. wo er ein sehr häufiger Brutvogel am 27. Krüper erhielt bisher niemals diese Gelege und vermag daher auch nichts Bestimmtes über die Legezeit anzugeben. einem der bedeutendsten Bruti>latze. September 1859 erlegten Museumsexemplares auch den September. in Übereinstimmung mit Drummond. keinem RöhKarlasee er fast in Thessalien. diene. April 1897 auf der Trcnnungslinie der beiden Vrachoriseen und schließlich am 11. und sammelte ich am 27.S3. St'liilfrohrsäiiger. und am 15. April ließen richt fehlt. hören. März 1898 von mehreren eben angekommenen Vögeln. die aus gegangen waren. teilt mit. Es sei hier erwähnt. Hier fand er naturgemäß nur auf seinem Zuge berührt.Jaliresz.

daß auch Griechenland dieser Vogel nur die strenge Jahreszeit verbringt. Genauere Angaben bezüglich der Zeit der Ankunft und des Abzuges -fehlen dermalen noch vollständig. sandte St. Er sammelte ganze Reihe dieser Vögel in den Monaten Dezember und Jänner 1895. ein Paar erbeutet wurde. für . am 1903 bei Marathon geschossen. — Cistciirolirsäiiger.durchaus nicht stichhältig. wie schon angedeutet. L. Auffalleiiderweise waren es durchwegs Weibchen. Cistieola cursitans Frankl. schoenobaenug von Linder(Norden von Griechenland und Eubüa). Ferner stellte woselbst. in der daselbst eine 1901. es unter der großen Menge dort tot aufgelesener Vögel keinen einzigen. März 1897 in den Dickungen von Cladium mariscus am Markutsasee im westlichsten Akarnanien aufgefunden. Held reich brachten nichts Genaueres. den von Norden Kommenden unstreitig dieser kleine Sänger. 1902 und 1903. in CisticoJa cisticola (Tem. selbe Kleid wie die Wintervögel der Herzegowina und es steht Sie tragen genau das- außer Zweifel. den flachen Strand der akarnanischen Küste zwischen Krioneri und Missolonghi betritt und zwischen den Binsenbüscheln auf den von Sumpfstellen durchzogenen wüsten Halden dahinschreitct. wenn er. stürmischen Wetters. Lusciniola inelanoiiogon (Tem. St. was nur dann annähernd richlig ist. spießartig emporragenden Schafte. xVpril An Seebohm obschon dies gerüchtweise gelten läßt. nach Rohrsängerart herumklettern und hier faßt er gerne Fuß. aber die tatsächlichen Beweise hierfür beschränkten sich auf zwei Bälge des Vogels. Die größte Zahl von auf der Wanderschaft begriffenen Schilfrohrsängern fand ich aber Mitte Mai 1898 in Getreidefeldern und Gebüschrändern der Strophadeninsehi. Seither hixhe \c\ L. Strimmeneas die Anwesenheit zahlreicher überwinternder in Gegend von Volo und Lamia (Megali vrysis). Fritsch. all diesen Orten kann ich aber durchaus kein Brüten des Vogels annehmen. welcher dieser Art angehörte. bei Dubois. Krüper bei Mommsen und v. Eine seiner Lieblings- dem langen. Die Angaben über Sommeraufenthalt und Brut xoii A. wenn man sich zwischen jeder Silbe eine Pause pflanzen ist Auf diesem dort Erianthus ravennae mit sieht man den kleinen Vogel oft . Wenn man z. fest. Drummond (Korfu). Mühle Brehm zwar schon ohne Kenntnis von dem VorhandenVorkommen in Griechenland vermutet. Strimmeneas ein. von welcher mir sieben Stücke vorliegen. einige Cistenrohrsänger aufzuscheuchen. nur daß die beiden LetztChr. III. trotz des ungünstigen. B.) Bis in über das die jüngste Zeit Vorkommen gab zwar es in — Mariskeiirolirssäiigcv. welche Graf von der unter seiner Ausbeute erst in der Heimat entdeckt hatte. welchen Graf von der j\Iühle mit sisisisisi wiedergibt. um etwa im März nach seinen Brutplätzen in Ungarn zurückzukehren. Stadt 27. kann Eine man der interessantesten Vogelgestalten Griechenlands ist für sicher darauf reclinen. sein jener zwei (Stiftungsfest) hatte Stücke das genannten ihn nicht bloß als Zug-. aufgescheucht. sondern als Wintervogel richtig auffaßten. in ruckweise ausgeführtem Bogenfluge eine Dabei hört man fortganze Weile den Störenfried in weitem Kreise umflogen hat. allein die folgenden Bemerkungen in den Nachträgen Naumanns. Ein Jlännchen. wo sie in kümmerlicher Weise ihr Dasein doch gab fristeten. Zante. während seinen kurzen Lockruf. Ostgriechenland.). Graf von der mayer Mühle und Erhard (Kykladeul (Peloponnesj halte ich.143 Griechenland. der Litteratur mehrfache Andeutungen des Mariskenrohrsängers in Griechenland.melanopogon in bedeutender Zahl am 5.

welches aber leider infolge der Hitze nicht mehr . Februar 1895 erlegter Vogel stammt. denkt. welches ein Hierzu muß einziges Führer auch ich Stück am 4. so nach Linder- mayer die meisten am 7. darauf aufmei-ksam machte. Heldreich und A. pfeilschnell dahinschießenden Punkt erfassen kann. Auch an manchen Orten Attikas gibt es viele Cistenrohrsänger. longhi überall laut zu singen hier sogar in Weizenfeldern antraf. daß sehr viel Boden inzwischen entwässert und bebaut worden sein muß. Anderen verdanken wir eingehendere Mitteilungen. eingesclialtet lii'lien Krüper Dr. Die Nähe des Meeres scheint ihm. März Hier sahen 18'J7. Brehra. nachzuahmen. Als Absonderlichkeit erwähne ich. sind die Geschlechter dadurch sehr leicht kenntlich. denn trotz als — Aufenthaltsorten nenne ich Korfu. wo vor ein von Leonis einigen Jahren sogar erlegt wurde. daß sich seit jener Zeit es sind ja über vierzig Jahre her — die Verhältnisse auf der Insel wohl dadurch wesentlich verändert haben mögen. Bedürfnis zu sein. Von weiteren wo Lord Lilford diesen Sänger bemerken. Infolgedessen ist dieser Vogel dort sehr selten geworden. wie mit Tinte ausgegossen. Baedeker. Mai 1897 im Sumpfe bei glücklich herabschoß. daß die Weibchen verhältnismäßig schwiei'iger zu erbeuten sind als die viel sichtbareren Männchen. bei Galata. dann beim See und Kumunduros. aller Aufmerksamkeit habe ich Braganiotika bemerkt. ohne ihn entdecken Kundigen Sein Paeßler Forschern Stand- er manchem Am leicht '/a\ eben durch diese durchdringende Stimme. dann insbesondere auf den flachen. daß und Brutvogel des Landes ist. bis das Auge den kleinen. Später verrät der Vogel seine Anwesenheit dem Im Anfange sieht sich Lautes um. v. Exemplar werden konnte. Ausflüge den Ruf lelirte viel besser man mich mit tUp gleich — tüp— tüp bei dorn ersten geineinschaft- usw. sich unmerklich vom Horizonte abhebenden. Vorkommen erwähnen kurz: Thienemann. mit den einförmigen Salzkräutern bewachsenen Liseln der Lagunen westlich von Missolonghi und auch westlich vom Leuchtturme Sosti und schließlich noch in der Sumpfwildnis gegenlich in Akarnanien bis Mitte auf. und 17. Dubois. Am März 1897 begannen die C'i's^jcoZa-J\Iännchen bei Känurion nächst Missound sichtlich nahm die Paarungszeit ihren Anfang. An all diesen Orten zeigte es sich deutlich. woher bei Eleusis. Auf dem Peloponnes kamen mehrfach Paare von Cisticola am 16. Sämtliche stimmen überein. daß ich einmal bei Aetolikon einen Cistenrohrsänger für kurze Zeit auf dem Telegrapheudraht Fuß fassen sah und Krüper ihn 8.144 Oi-nis balcanica. L. Etwas häufiger scheint er heutzutage noch auf Zaute zu sein. und es braucht gewöhnlich einige Zeit. April 1897 in den Sümpfen nördlich von Astros sowie am benachbarten Sumpfsee Mustos und schheßlich am Kande des Muriiisees bei Katakolo zur Beobachtung. über der Insel Petalä. ein reinweißes gerettet bei Marathon. nament- er. Chr. zwischen Tamariskengebüsch nördlich von Aetolikon. wo wir ihn im Sumpfe südlich der Hauptstadt sowie im Röhricht unweit der Erdpechquellen von Keri beobachteten und sammelten. im Westen des Landes. im dürren Binsicht beim Salzmagazin von Missulonghi. Brehni. verwundert nach dem Urheber dieses sonderbaren können. zahlreichsten in tritt Griechenland wie schon angedeutet. meines AVissens zuerst. im Röhricht Jänner am Phidaris. u. Wie schon Sa vi. sehr häufig und ansäßig erwähnt. wie so anderen Vogel Griechenlands. Rey. daß der Rachen des Männchens kohlschwarz. jener des Weibchens schön gelb gefärbt erscheint. und erlegten wir viele im April 1894 sowie von und zwar westlich von Krioneri.

da ich am 17. und sodoch viel ich mich erinnere. doch glaube ich. tigen war es mir wie meiner Begleitung leider unmöglich. Auch Belegstücke brachte ich von dort mit. Da es mir hierzu an Zeit gebrach. dort findet mau auch sicher ihr Nest. höchst eigentümlich! Krüper und Seebolim fanden einzelne Paare im Parnaß fast bis zur Nadelholzregion. Dagegen ist weder mir noch Krüper der Vogel jemals auf den Kykladen untergekommen. steht Nieder in im Museum von Athen ein sehr schönes Missolonghi eingesendet wurde.). Cetffa sericea Natt. S. gefunden worden. laut Lindermayer und Reiser. Ein durchaus nicht so seltener Standvogel des gesamten Gebietes.III. lohbraunem Scheitel mit. UI. April von ihren Brutplätzen. wie Graf von der Mühle und mayer glaubte. Insel brüten. ein so gefärbter Vog'el nirgends ist Das beutelformige Kunstnest des Cistenrohrsängers beschreibt Lindermayer. Nur ist es in Griechenland nur in ganz vereinzelten Fällen Krüper ist dies mehrmals gelungen. April Über das Vorkommen auf den Inseln Cettia einzeln im April auf 1894 längs des Mesongibaches beobachtete und hörte. Graf von der Mühle traf ihn besonders oft in den dichtesten Hecken längs der Abzugsgräben. aus Griechenland (wahrscheinlich ebenfalls aus Missolonghi) ein Gelege von fünf Stücken weißer Eier in Nest samt Gelege. als auch in der auch durch eine farbige Abbildung ersichtlich macht. Von Zante befindet sich ein Stück iu der Koll. brachte er aus Griechenland mehrere Belegstücke von Cisticola Er fügt die Bemerkung hinzi. der diese auf daß nicht. f. Wo aber Cettia noch im April sich a\ifhält. Nach Krüper brütet der Vogel zweimal. einen solchen präch- Fund zu machen. (Gab. 115) von Schrader Päßler sen.? Korfu und di Ropa Valle viele im ziemlich 1894 Ich bin gegenteiliger Ansicht. während des ganzen Jahres Das Aufsteigen längs der Gebirgsbäche bis zu beträchtlicher Höhe ist für Cettia an. Lord Lilford ist nur wenig zu berichten. wobei er auch zwei lautere Eier erlangte." untergekommen. und ich kann dies auch von anderen Ge- genden nur bestätigen. Cettia cettii (La Marm. Wie Graf von der Mühle und sowohl in seinen „Beiträgen etc. Mazziari. wo er Erhard zufolge Standvogel sein soll. Das Nest ist stets in den dichtesten Pflanzenwust eingebaut. Journ. welches von Dr. daß Mir die Zeichnung des Scheitels äußerst wechselnd ist und zwischen nahezu einfarbig Dunkelbraun bis zu außerordentlich deutlich ausgeprägter gelblicher und schwarzbrauner Strichelung schon unter den vorliegenden neun Vertretern schwankt. auch Standvogel auf den Kykladen und nach Liu- auf Eubüa. wohl immer nur durch Zufall oder längere Beobachtung der Vögel zu entdecken. glaubt tva. Orn. nach (jrould angeblich gemein auf den griechischen Inseln überhaupt. Ornis balcanica. doch bemerke ich. ob dieses Kleid einer eigenen Art angehöre. Schließlich erhielt und Heuglin fand Griechenland weiße Eier mit roten Flecken. wie Lindersondern vielmehr geradezu häufig. 1857. Die Nähe des Wassers ist diesem Vogel ein stetes Bedürfnis. Euböa bewohnt sie habe tatsächlich bei Oreos einige im Juni feststellen können. wenn nicht dreimal des Jahres. Sylvienmonographie Zukunft muß mitteilt in der letzteren Arbeit entscheiden.". ich 1" . Nach Erhard denuayer ist er endlich 145 Griechenland.: „Die mit ganz ungeflecktem. Krüper richtig bemerken. denn nicht einmal im Winter entfernt sie sich und ebenso am allzu weit 21. die von den Sümpfen in das Meer führen. — Cettissänger. daß auch hierüber in Griechenland genaue Beobachtungen fehlen. nämlich bis zu 1060 »i.

daß sich die Paare zumeist schon zusammengefunden hatten. und halten sich folglich von dem unschuldigen. nur selten sichtbaren Vöglein dadurch für verspottet. Das griechische Festhxud enthaltsorte. in Durch das Eierwerk von Baedeker erfahren wir. gleichviel ob sie sich im Schilf der Straßengräben oder im dichtesten Rohrwuchs die der kleineren Seebuehten herumtreiben. Die Weibchen auch dieses Sängers sind stets ungleich schwieriger zu erlegen als Männchen. nur auf das sogenannte „Mäuseln" antworten beim Näherkommen durch das Wirrsal ihrer versteckten Wohnplätze ununterbrochen mit dem Anfang ihrer ewig gleichbleibenden Strophe. ist der Meinung. mit welchem auf der ganzen Balkanhalbinsel der Jude bezeichnet wird. Zur Winterszeit verhalten sich die Cettissänger ungewöhnlich ruhig. Im Februar konnte ich bemerken. endlich die Umgebung von Kalamata. . der Sümpfe bei Naupaktos. wo ich als besonders bevorzugte Gegenden aufzählen will: Myli (Lerna). In Thessalien traf ich Brutpaare Velestino. Typha und Markutsalagune den Vogel Triptolakoser hier erster Linie in wohl ebenso Standvogel wie in der in zahlloser Hier fand an der etc. jedoch auch an und endlich fast in allen den dortigen Gebii'gsbächen bis Hecken nahe an Paßhöhe aufsteigend.14b Ornis balcanica. Sie entnehmen der kurzen. woselbst seine Aufenthaltsorte so vorzüglich schilderte. Maße ^^. daß durch die strenge Kälte des Jänners 1874 eine Menge Cettissänger zugrundegegangen seien. Dies müßte aber wohl erst noch genau geprüft werden. von wo sich auch ein in beschränkter Anzahl Mitte Mai in und bei Stück im Universitätsmuseum zu Athen befindet. Durch (iraf von der Mühle wurde bekannt. Meine sechs aus Westgriechenland mitgebrachten Bälge sowie die von der Koll. daß Cettia regelmäßig zwei Brüten im Jahre großzieht. Scirpus. Dresser (Akarnanien 28. die griechischen Hirten daß den Vogel wegen seines Gesanges nicht leiden können. daß die erste Brut sehr oft zugrunde geht und die Vögel dann allerdings noch zu einer hoch bis Krüper zweiten Brut genötigt werden. an geeigneten Stelleu der dortigen Olivenwälder. April einen Schilfbusch eingebautes Nest enthielt erst 1866 und am 17.g v^ 14. und anfangs April hatten sie sich an den Brutdiese Vögel plätzen verteilt. aber hiuten Strophe die mehrmalige Wiederholung des türkischen Wortes „tschifut". Dann bekam Krüper eines nebst Gelege im Gebiete ich ein Es in des Parnaß am 29. welches zwischen meinen Beinen mit einem zirpenden Angstruf entfloh.-^ c<j ^^ fand bei Astros. Dezember 1868) beweisen die große Beständigkeit der Art mit Bezug auf Größe und Gefieder in die Krüper gesammelten ö anz Südeuropa. ich in dem fast bietet wohl dem Cettissänocr viel zweifellos mehr uiul geeignetere Auf- Akariumieu und Aetolien. Lutra Kyllene bei Kap Glarentsa sowie die Ränder der Lagunen von Muria und Agulinitsa in Elis und von dort in den Seitentälern gegen das Plateau von Lala aufsteigend. Astros. ohne diese mit dem lautschallenden Aufschlag zu beendigen. undurchdringlichen Dickicht von Cladium. und secn Simpson in Weiters vor allem an den Vrachoriden prächtigen Auen bei Galatas und längs der Plüdarismündung. April mitten im Sumpfsee Mustos zwei Eier und wurde mir durch das im Legen begrifl'ene 1897 Weibchen verraten. November und 2. entdeckt wurde. daß zuerst ein Nest der Cettia Akarnanien durch Schrader sen.j y^ 9 ^^.4 ^„^ 10 cg Krüper teilte seinerzeit Mommsen mit. doch Umgebung von ist Aetolikon und Missolonghi. der beiden Eier: ^^g. da vielmehr anzunehmen ist. Nicht minder viele beherbergt der Peloponnes. Menge überwinternd.

und zwar sowohl die Gebüsche Lagune es in Umgebung am Rande der auch der Düne. an diesen Orten sechs Stücke zu sammeln. melanocephala in den Gärten etc. Weiters erwähnt Dresser eine briefliche Mitteilung Lord Lilfords. Bei den Darstellungen des Aufenthaltsortes dieses Sängers seheint mir durclnvegs. Juli 1894 wimmelte den stark betauten Sträuchern von Pistacia lentiscus daselbst von alten und als jungen Vögeln. der einzige Brutvogel der Strophaden. 24. Braganiotika. wenn z. etwa mit Ausnahme des Grafen von zu sein. B. außer dem großen Sturmvogel. die so sehr von der tiefschwarzen Kappe abstechen. dann ganz im Zentrum der Insel. wornach derselbe P. wurde unter anderem auch längs der ganzen Nordküste der Insel beobachtet (Sperling) und ein Nest im Gebüsche des Zitadellefelsens gefunden (Lord Lilford)." ist Orte. im k. Maura (Levkas). daß P. nie weit viel zu wenig hervorgehoben worden von der Meeresküste entfernt und am liebsten die steinigen. k. P. Pyrophthalma melanocexthala ((»m. Hier bieten ihm insbesondere die Dickungen von Arbutus und Phillyrea die notwendigen Verstecke. Daraus daß ihm vorzüglich die griechischen Inseln willkommene Aufenthaltsorte bieten. Auf Zante wurde 1895. sowie auf der Insel Peluso vor. Am besten gelingt die Jagd bei windstillem. melanoceplmla sich dei- Mühle. und ich glaube kaum. daß er hier nur im Sommer zu finden sei. 10* . auf welchen er tatsächlich als Standvogel beobachtet worden ist. Am häufigsten auf Korfu scheint mir der Schwarzköpfige Sänger die der Lagune von Korissia zu bewohnen. wie der Hang des Parnaß bei Delphi und Gegend am Nordufer des großen Vrachorisees. Dann bewegt sich plötzlich da und dort fast unmerklich ein Zweiglein und aus dem dunkelgrünen Blättermeere taucht der gesuchte Vogel mit seinen juchtenroten Augenrändern. Der Genauigkeit halber seien aber hier dennoch alle jene aufgezählt. auch unmittelbar nördlich der Hauptstadt und auf Vido sehr oft.) — Schwarzköpfiser Sänger. auf einer Strauchspitze seine kurze Strophe. Deshalb ist es ungenau.ari gesammelt 1898 vielfach beobachtet. Ithaka und J. 147 Griechenland. geschossen von Hofmuseum Hauptmann Wien. Er ist ferner nach meinen Beobachtungen. Auch in allen Teilen von Kythera habe ich ihn angetroften.. denn er ist überall Standvogel. Juni Kephalonia fand. mit immergrünem Strauchwerke bewachsenen Gestade bewohnt. daß er irgend einer fehlt. naturhistorischen in und von mir im Jlai im Buscliwerk des Skopos dieser Sänger von Mazz. und zwar sowohl auf der größeren als auch der kleinen Insel recht häufig. Geradezu massenhaft kommt er und der Vrachiona bis hoch hinauf.III. von St. Entschieden falsch ist aber die Angabe Jamesons. Im April 1894 und im Jänner 1897 beobachtete ich den reizenden Vogel namentlich bei Alepu. Obschon seine Lebensweise eine sehr versteckte ist und er gewöhnlich nur auf Momente sichtbar wird. Von dem kleinen Polatzek am Paxos befindet sich ein Weibchen. die schon sind die am weitesten gegen das Binnenland zu vorgeschobenen Posten seiner Verbreitung. in Brehms „Tierleben" gesagt wird: „In allen Gärten (irieclienlands namentlich er gemein. namentlich in der Gegend der Langhadaschlucht an der Ostseite. sonnigem Wetter nach vorhergegangenem Regen. war es doch nicht schwer. melanocephala bewohnt sehr zahlreich das ganze Jahr über Korfu iDrummond). Insbesondere bei Tagesanbruch des 25. hervor. trällert um sogleich wieder spurlos in dem undurchdringlichen Unterwuchs zu verschwinden. ergibt sich von selbst.

Salamis liegt welche gezwungen Hier gibt es außer dem Schwarzküpfigen Sänger ebenfalls keine andere Grasmückenart. woher ein im Herbste 1894 erlegtes Weibchen unserer Sammlung herrührt. welcher also reichlich Zeit und Gelegenheit hatte. überhaupt vielen Störungen daß ich bei meinem zweiten Besuche am 22. dann bei Melanes und Nester. und von Unter 3. wo ich zur gleichen Zeit mehrere Paare mit kleinen Jungen fand. Die Nester stehen hier nur wenige Spannen über dem Boden. oder in dem stinkenden Kleinstrauche Anagyns foctida mit seinen mächtigen Schoten. an den Küsten des griechischen Festlandes übergehend. Quarantäne zu halten. wo die üblen war sanitären Verhältnisse der Levante einen zahl- reichen und andauernden Besuch der Insel mit sich bringen. wo mir am 1894 ein zum Ausfallen bebrütetes Gelege überbraeht wurde. iu Einige Paare fand ich auf Evreokastron und sehr viele auf dem östlich von Naxos gelegenen Eiland Makaries. . daß auch Mai (10. welches vier Junge enthielt. April 1897 bedeutend wenigere Brutpaare und nur ein einziges Nest mit einem verlassenen ausgesetzt sein und so kommt es. schwarzen Federstiften bedeckt waren. Ei antraf. kleinen Insel Hag. ist es zunächst Attika. wo Krüper die meisten bei Marathon. Auch Herr Gustin aus Belgien beteiligte sich an der Suche und brachte ein schön gebautes Nest mit fünf verlassenen und erkalteten Eiern. Pelagiou am 22.m St. die mit großen. 1894). für Euböa Lindermayer. Speziell Naxos fand ihn Krüper nicht selten und beobachtete daselbst die um ihre Brut Für auf die besorgten Alten. April 1897. Ich beobachtete den Vogel süd- am Ozya im Gebüsch von Quercus Hex und coccifera und von hier aus gegen die Ostküste (Kap Mutsoma) zu wurde er immer häufiger. Die Vögel müssen trotz des verhältnismäßig kleinen hier bereits die erste Brut zumeist ausgeflogen hier in solchen Jahren. Nunmehr auf Georgi (ein Borkenkäfer) entdeckte. Georsrios machen. entweder im dichten Gezweige von Plstacia lentiscus. Zu diesen gehörte auch Freund Knotek. Hier fand ich auch ein Nest am 24. ich bei Kephissia (9 mit starken Brutfleck!) und namentlich in den ausgedehnten Pistaziendickungen beim kleinen Küstenbade Wuliasmeni antraf. Die schönsten Beobachtungen an P. von Skyros. Ein bei Hag. dauernswerten Reisenden bestimmt ist. den Sporaden wurde mir das Vorkommen von Skopolos. melanocephala beim Neste konnten aber Prof. in jenen langweiligen Tagen seine ganze Aufmerksamkeit der Tierwelt der kleinen Insel zuzuwenden. Im Anfange war alles Suchen nach einem Neste der vielen anwesenden Brutpaare Flächenraumes vergeblich und es war klar. Ein bei Leona geschossenes Männchen (21. bekam aber weder Eier noch der Hauptstadt. Juni Psathura bekannt. Folglich muß die Verbreitung die Brutzeit ziemlich zeitlich beginnen. welche Knotek und ich im Mai 1894 auf der zwischen dem attischen Festlande und und zum Aufenthalte jener besind. Auf Psathura scheint die sie einzige ständig verweilende Sylvie zu sein und ich bemerkte daselbst einige Paare mit flüggen Jungen. ein etwas bebrütetes Gelege von fünf Eiern und tagsdarauf mehrere Nester mit fast flüggen Jungen und zwei lauteren Eiern zu finden. aber dieser zeigt sich auch an der gegenüberliegenden Küste des Festlandes. Mai 1894) ist das kleinwüchsigste lich von sämtlichen Griechenland gesammelten Stücken. Juni 1898 erlegtes Männchen liat sehr abgetragene und daher lichtbraun gefärbte Schwungfedern. Kykladen zählt ihn Erhard auf. Aber gegen Abend war Knotek so glücklich.148 Ornis balcanica. unter dessen Rinde Knotek bei dieser Gelegenheit das neue Lvparthrxi.

ebenso in Akarnabei Krioneri. aber ') Santarius fand am ich 28. Betreffs der Lebens- sowie ist der Nistweise rinden sich schon im vorstehenden kann mir nicht versagen. B. und zwar diese in die sowohl längs des Strandes westwärts östlich von Aetolikon. daß er sie kaum kennen lernte. wo Krüper ihn schon am 28. bedeutend eingeschränkt. welcher eben das Nest verlassen haben mußte und sich jetzt hier im Museum befindet. Sylvien. bei Daphni. in als des Varassovo und in den an den <»livenwald anstoßenden Gebüsclien. den Graf von der Mühle ihm nur eine kurze. nien: 15. an den einsamen Orten. am Februar 1895 Kalyvia sammelte. Fortsetzung der Verbreitung von hier gegen Norden sind die ßerg- wo der Vogel halden bei Juritsa (am großen Vrachorisee). 68. recht bezeichnend „schmatzend" nennt. Hier erbeutete Hauptmann Roth am 21. 1894 daselb. Grieilicnlaiiil. an den steinigen Lehnen den Schluchten daselbst.149 III. europ. Mai 1898 einen Vogel. Bei Delphi fand Krüper. hat. Juni 1898 bei Kalamata und selbst noch ziemlich landeinwärts in ist. daß er auch hier die Küstenstriche zahlreich besiedelt. flüggen Jungen und erhielt sind später von dieser Gegend hier im Mai 1873 ein Nest mit und da auch Eier. Von der Verbreitung auf dem Peloponnes vermag ich nur weniges zu dieselbe obwohl mit Sicherheit anzunehmen berichten. Hyniettos und Pentelikou. manche Andeutungen. daß in Attika der Schwarzküptige Sänger an vielen Orten zu finden neun Stücke vor. stets gleichbleibende Gesangsstrophe eigentümlich und wenn diese auch vielen als wenig melodisch erscheinen mag. bevölkert er den Ufersaum zwischen dem See von Muriä und dem Meere bei Katakolo. früher und später nie gehörten Überschlag vernehmen. ich sogar einen deutlichen. Weitei-s wurde der Vogel von uns in der Umgebung von Naupaktos. Sehr viele sah ich am 5. hier einige Worte des vorzüglich beobachtenden Grafen von der Mühle-) einzusehalten: „Er hält sich vorzugsweise im niederen Buschwerke der sanfteren Hügel und trockenen Niederungen auf und liebt auch Gärten. und Gleichsam als auch taleinwärts gefunden. An sehr häufig ist. d. welche Chr. ist. ") Monogr. Westen bis wo zum Kap Ski'opha anzusehen. doch dem vielerfahrenen Forscher und Oologen bis in die jüngste Zeit so selten Hände gekommen. p. wie schon erwähnt wurde. da diese Pflanze sein Lieblingsaufenthalt und ihm zum Aufstellen des Nestchens die angenehmste ist und überdies die feigenähnliche Frucht der Cactus opuntia ihm sovvohl. beziehentlich verbessert werden. daß die er den Fuß aller griechischen Gebirge bewohnt und im Winter auf die mit Gebüsch bewachsenen Ebenen herabzieht. als vielen So zärtlich gebaut immer dieser andei'en Sängern zur angenehmen Nahrung dient. Als Beweise. eingebaut zu werden. Mai am Fuße bei Känurion.st duixli Beobachtung der alten Vügel zwei im Bau . an denen man sie zu hören bekommt. April begriffene Nester.^ 1858 beobachtet Leonis am 7. besonders solche. Außer einem kurzen. nicht weit hörbaren Lockton. erscheint sie liebBei einem besonderen Schwarzkopfkünstler bei Aetolikon konnte lich und angenehm. deren Umzäunung aus Kaktus besteht. Messenien imterhalb des Monastir W^urkano. Oktober 1894 liegen mir und dem 25. weiche von meist etwa stehen ^Ijer 1/2 "^ dem Boden. Die Nester sclieinen zumeist unten in soiehe Büselie mit Gras durcliwachsen reiclilieli Sie sind. Skaramanga und Gleichwohl müssen Worte Lindermayers. Leonis zwischen dem 10. und gegen letzterem Orte belebt er den mit Erica arborea und Juniperus macrocarpa dicht bewachsenen Dünenstreifen und ungefähr für Gegend gibt ihn nach Dresser auch Lord Lilford an. Februar 1902 ein Pärchen sammelte und einsandte. Li großer Menge z.

daß die Weibchen bedeutend schwerer zu erlegen sind als die Männchen. Aus eigener Erfahrung kann ich dies nicht bestätigen. 9 8-b 1 wm mm cg Mai 1877. deren breite und lange. mit vielen regelmäßigen Stachelbüscheln besetzte Zweige durchaus keinen bequemen Sitzpunkt für irgend ein Geschöpf. 423) mit folgenden Worten geschehen: „Graf von der Mühle sagt von ihm. wie dies Dresser nach Angabe von Dr." Das Nest selbst ist jenem der Dorngrasmücke so sehr ähnlich. in denen er auch sein Nest aufstelle.und Weißdorngebüschen sich herumtreiben. Maße und Gewicht dieser Eier: . sondern auch im Gesamteindruck erinnern diese Eier. höchstens eine Eidechse ausgenommen. abgesehen von ihrer geringeren Größe. 17-3 17-3 17 16-5 164 Br. Ton a) ein einzelnes. daß es an jene der Dorngrasmücke doch ist der Mehrzahl derselben ein etwas bräunlicherer eigentümlich und die aschgrauen Schalenflecken zeigen bei ihnen mehr Neigung zur K ran zbil düng als bei Sylvia sylvia. Aber nicht allein durch dieses Auftreten der beiden komplementären Farben. 16-8 16-8 17 inm_ Br. verträgt er die zu- Winter Griechenlands sehr gut und wir beobihn oft daselbst zur Weihnachtszeit. gewähren. Infolge der frühen Legezeit des ersten Satzes halte Mühle es für sehr möglich. Kr U per mitteilt. mit sehr gleichmäßig verteilter Oberfläclienzeichnung: 19-3 X 14 mm cg h). Auch darin stimme ich mit dem Genannten überein. S. c).150 Oi-nis balcanica. Die Eier des Schwarzköpfigen Sängers sind bisher größtenteils aus Spanien in die wie dies Graf von der angibt. daß. d) einzelne Stücke von Hag. gesammelt von Krüper im Gebiete des Parnaß am 1(3. e) 'd cg Gelege 5 Stück von ebendaher. 12-6 12-6 13-1 mm 9 8 Gew. Die Färbung der Iris ist dunkelbraun und nicht liellgelb." dieser lebensvollen Schilderung wäre nur das über den Lieblingsaufenthalt im weilen ziemlich ein]itindliche Kälte der Kaktus Gesagte zu verbessern und dies ist bereits durch Hansmann (Nauinannia VH. 13-6 13-5 13-3 13 125 9 8 Gew. indem ich überhaupt niemals einen Vogel sich zwischen diesen Kaktusarten habe aufhalten sehen. . Sänger anssielit achteten seite der Myrten-. welche meines Wissens bislicr in Griechenland noch nicht gefunden wurde. anscheinend ganz munter in den Salbei. daß eine nähere Beschreibung wohl kaum nötig erseheint. icli auch eine zweite Brut stattfindet. und noch viel weniger einen Platz zur Anlegung eines Nestes darbieten können. er liebe besonders die Opuntienhecken. mit deutlich ausgeprägtem Kranz: L. Georgios (siehe oben): L. sehr verschiedensten wir. Sammlungen gelangt und aus dem reichen Materiale von dort wissen neben der gewöhnlichen grünen Form auch eine selten auftretende rote gibt. An nnd oligleich er nur das südlichste P^uropa iH-wolint. denn jene halten sich fortwährend im dichtesten Gezweigs unweit des Bodens auf und kommen fast nie dem Beobachter zu Gesicht. wenn wir grimmig frierend auf der Sonnenbebusehten Hügel auf Waldschnepfen jagten.

1859. diese Sylvia wieder zu finden. melanocephala zu erkennen glaubt und die Färbung des Kinnes auf Gelbfärbung durch den Genuß der Früchte von Cactus opuntia zurückfuhrt. die zweite kürzer als die siebente sein sollte und der Schwanz deshalb. da es sich herausstellte. In . Vereins als in auch noch ausRegensburg". melanoce/phala. Liudermayer Grasmücke 24) eine neue beschrieb unter in seiner ersten Arbeit dem Namen („Isis" Si/lvla ochrogeniou auf 1843. Nach ihm bestand der Unterund P. daß auch die Nahrung eine ganz besondere sein mag. berücksichtigt. welche Tiere es tatsächlich sind. glaube. daß diese Vögel die Fähigkeit besitzen müssen. Leider habe ich es versäumt. indem er in der d. wahrzunehmen und durch sie ihren Lebensunterhalt zu decken. so muß ich es hinnehmen. die Brutpaare Nachkominenschaft zu ernähren imstande sind. doch war das Ergebnis zur Beantwortung der vorliegenden Frage völlig bedeutungslos. die dritte und vierte gleich lang. daß z. winzig kleine Organismen. zur gleichen Jahreszeit erlegt. damals auf den Strophaden Kropf. sondern .und Mageninhalt von erlegten Stücken aufzubewahren und später einem Fachmanne zur ISestimmung einzusenden. XIII. daß diese von mir aufgestellte Art einstweilen noch der Anerkennung harrt. Dr. daß in der Regel an den Auflich der Ernährungsfrage wäre. deutet darauf hin. daß dies gewiß nicht ohne Interesse bezügSchon der Umstand. 138. untersuchen zu lassen. einem schwefelgelben Fleck am Kinn und in einem anderen Verhältnis der Schwung. Nestern und Eiern die Echtheit und Selbständigkeit dieser Art nicht daitun „Sylvia ochrogenia Lindermayer.-mineralog. mehr gestaffelt aussähe als bei P. Wenn man auf den Strophaden sämtliche insektenfressenden Vögel. Ich habe versucht. 15. enthaltsorten der P. 132 folgendermaßen: meiner Abhandlung Vögel Griechenlands' von weiteren Exemdurch Zusendung habe ich diese Sylvia beschrieben: da ich aber plaren. eine gute Art zu sein!^' zur „Monogr. konnte. S. aber ich möchte hiermit eindringlichst aufmerksam machen. als die Hierauf erwiderte führlicher im Lindermayer „Korrespondenz-Blatt Jahrg. Bis jetzt ist es mir nicht gelungen. weil die erste Feder kürzer. A. zu erlangen. nichts weiter des Weibchens von P. Gi'icclicnlaud. vielleicht noch außerdem durch llimikrismus geschützte Rindenläuse der mediterranen Sträucher. da die fünfte Schwinge am längsten. Die Type sollte sich im Museum von eines einzigen Belegstückes schied zwischen dieser Athen befinden. welche wegen Mangel an jeglicher Nahrung elend zugrunde gehen von P. S. Ein Jahr später enthält Görlitzer Gesellschaft" die die kritische Arbeit von Bemerkung: „Scheint Tobias in den „Abhandl.und Steuerfedern. melanocephala aber ganz munter sich selbst und ihre dorthin verschlagen werden. ist Zusatz. die mittleren länger seien. die Nahrungsreste von dalmatinischen Samtkopfen.151 III. melanocephala in einem schwarzgrauen. melanocephala keine anderen Grasmücken. müssen. Bezüglicli der Nahrung dieser Sylvie ist schiedenen Insekten bestehen muß: aber ich daß sie aus vernoch viel zu wenig es natürlieli zweifellos. europ. die ihre Hauptnahrung bilden. weil der Vogel nicht oder höchst selten existiert. Spalte 23 u. so führt dies auf den Gedanken. weil selbst das einzige Exemplar. sowohl des in seiner Hauptarbeit zoolog. Mühle im Nachtrage Beschreibung Lindermayers Nichtsdestoweniger verneint dies Graf von der d. von dort Untersuchungsstoff als auf den Strophaden. suhalpiua zusammen vorkommt. Sylvien". kann über den Gegenstand nichts weiter festgestellt werden. Grund vom Hymettos bei Athen. zugrunde ging. es herrscht Kenntnis. allmählich in die Farbe des Rückens übergehenden Kopfgefieder. gewiß bei weitem weniger aus dem Grunde. das ich besaß. höchstens manchesmal noch P. daß der Speisezettel der dortigen Vögel ein durchaus reichlicherer und andersartiger Bevor es daher nicht gelingt.

So erlegte Santarius Männchen sie 4. o-ewiß mir aus dein. Würde die Sylvia an dieser Frucht genascht haben.J52 Ornis balcanica. denselben zu beschreiben und als neue Art aufzustellen. sondern. so muß dagegen ich daß die Früchte bemerken. — daß zu bemerken.daß meine Sylvia oclirugenia wahrsclieinlieh das Weibchen von Sylvia iiielanocephala sei' dagegen (gefallen kann. welche ich unter der Genusbezeichnung Pyrophthalma vereinige. und Hals nicht bloß diese Fiirbung zeigen. ochrogenion erhalten habe." Da nun die Type zu Ä ochrogenion leider nicht mehr vorhanden ist. Mai 1894 auf einem Bergrücken unweit Aetolikon ein Pyrophthalma-VAar. gleichgültig ob Männchen oder Weibchen. Eier. manches an jene verschollene Sylvie. mindestens bis wenn daß bei P. mit einem Schusse. so erinnerte. erlauben. Pflanzensaft hervorgerufen wurde. daß jene Gelbfärbung durch irgend einen andern O. gehört auch der Masken.er von Profession an so kleinen . „Die Akten über diesen Vogel sind demnach nicht geschlossen. ich die die wesentlich verschieden sind von denen der Sylvia melanocephala. „Der gelbe Fleck spielt eine sehr untergeordnete Uolle in der Beschreibung des wenn Graf von der Mühle glaubt.) (Siehe Tafel Zu den Grasmücken mit nacktem. demselben die Federn verkleistert und verklebt müßte so Scliuabel. ehe ich mich entschloß. daß derselbe von den Früchten der Cactus opurdia ge- möge. melano- welchem die zum Beginne beiden Gedes zweiten das erste Mal zur Fortpflanzung schreiten.oder Küppellssänger.und Sehwanzfedern. Keiser. daß der Fleck an der Kehle dieses Gefieders und Vogels daher haben nossen kommen könne. Das AVeibchen hatte einen deutlichen Brutfleck und das Jahres. Cactus des opuntia purpurfarben sind und einen Saft enthalten. daß er aus Griechenland Nester und Eier von S. so läßt sich eben nichts mehr mit der Art anfangen und es ist mir nicht verständlich. sondern von den Verhältnissen der habe ieh aber Schwung. ') E. so daß ich gegenwärtig fast jedes Beleges für die vom Männchen oben mitgeteilte inter- essante Angelegenheit schmerzlichst entbehre. der die schönste Purpurfarbe enth.) wulstigem Augenringe. beibehalten.Tagdgegensfänden keinen finden und ieli selbst seit vielen Jahren keine Zeit mehr darauf verwenden Die (Jrnithologen haben gegen diese meine Art eingewendet: .Ut. weil J.i) Stirne von ist. am auch die plastischen Verhältnisse dieser zwei Vögel nicht genau auf ochrogenion stimmten. Ich möchte mir aber zum Bemerkung Schlüsse die cephala manchmal einige Individuen das erste Gefieder. den Ko))f.lt. wie Thienemann im Kataloge am Schlüsse seines großen AVerkes anführen konnte. Wenn nun S. Überdies habe ich diesen Vogel nicht bloß geschossen. In Athen zerriß ein junger. bei welchem das Männchen vom Weibchen nicht zu unterscheiden war. stark geschwollene Testikeln. Pyro2}JUhalma rilppelli (Tem. wir mit unserer Beute ein Unglück. . sondern auch vielfach als Balg in den Händen gehabt. abgesehen von der bei ochrogenion sicherlich nur akzessorisch gefärbten Kehle. bei welchen Manipulationen wohl ein paar gefärbte Federn den forschenden Augen nicht entgangen wären. also zur Zeit. Leider hatten auch von Naxos mitge- brachter Steinmarder beim Spielen den Balg des Weibchens vollständig. Artunterseheidungsmerkmale nicht von der gelben Filrbung der Kehle hergenommen habe. III. da der Saft sehr dick sein.S kann aber ganz gut angenonimeu werden. — Eüppcllssänger. in schlechter äußerlich nicht zu unterscheiden sind.

1861. 107). wurde Ein zweites Exemplar erhielten wir es von Herrn Schrader leider nicht präpariert. Vom August 1871 erlegte Krüper die wegziehenden Jungen. ]\Ieine folgen- den Ausführungen sollen dartun.-Blatt 1859. geschossen am 10. 128) hartnäckig dabei. „ | ver- blieb seinerzeit (Regensburg.. Krüper. Heldreich. da es kaum glaublich erscheint. Chr. f. Auch das Nest fanden wir. und im Zweifel. rüppelli in der Zeit nahezu zwei Monaten! Die Brutzeit beginnt um 1864: am 1872: „ vom 15. Durch den Leibarzt nicht. Der Lockton ist dem der Dr. Legezeit und Wegzug verdanken wir wiederum Dr. S. aber es war Meistens legen die Paare wohl nannten Tage der Legezeit nicht leider noch leer viel später vielleicht und bei der Sektion ergab für sich. Alle jene Schriftsteller. 228 als Curruca guttata in Griechenland und S. „ erst drei von fünf Eiern Eier im Neste. stammt. . traf ich am 11. Mitte Mai erlegte ich bei Sotirianika. welcher übrigens den Mittelpunkt der Verbreitung nach Klcinasien Nach seinen Aufschreibungen langten die ersten an: Lindermayer 1863: am 26. die ureigenste Sylvie Griechenlands. in einem wasserlosen Bache. März 1864: „ 26. daß die Verbreitung im Gebiete durchaus keine allzu beschränkte ist und daß die Art sicherlich oft übersehen wurde. S. bis 18. 279 folgendermaßen: „Auch diesen Sänger habe ich im Laufe dieses Sommers kennen gelernt. auch das Brutgeschäft. Da das Exemplar am Kopfe etwas beschädigt war. 24. Riippelli in Südgriechenland). Korr. Nur das Vorkommen auf den Inseln erscheint mir unglaubwürdig. welches im Äußeren der Sylvia melanocephala ähnlich war. Lindermayer wurde ich hier belehrt. Thienemann („Kliea". eine der hübschesten und vor allem 1Ö3 Griechonlautl. jedoch eine schön schwarze Kehle hatte. Also ein Fehler von die Mitte April: 7. von welchen Santarius das eine erlegte. ein 7. April vollständige Gelege haben sollte. daß der getötete Vogel wirklich die Sylvia *S'. wonach er Brutvogel der Kykladeu wäre. welche das Vöglein als in Griechenland vorkommend ent- weder ohne weiteren Zusatz oder als regelmäßigen Zugvogel oder gar nur als zufällige Erscheinung erwähnen. Orn. Am Hymettos. zu finden sein. Dubois. in derselben Gegend.III. L. welches noch von keinem Ornithologen bekannt gemacht worden ist. näher kennen zu lernen. seien hier nur kurz angeführt. woher das einzige cf der Sammlung im Museum zu Athen. Es sind dies: Temminck. bestreite ich geradezu. daß S. 229 als Cur. Genaue Angaben über Ankunft. Rey und v. rüppelli noch auf Euböa. Brehm („Vogelfang". S.. Am ehesten mag P. dessen Seiten mit Gebüsch und Felsen versehen waren. Fritsch. ob die gesollten. April 1859. daß ein in der letzten Woche des März anlangender Zugvogel schon am 7. April. Mai 1894 in dem durch Vieh verbiß sehr verdichteten Steinlinden. Degland. März 22. es wird jetzt meine Aufgabe sein. Journ. Mai ankäme. melanocephala ähnlich. aber die Angabe Erhards. Gelege 16. „ | am 1871: 1872: .fPAi7Z?/reaj Gebüsch zwei Paare. S. beziehungsweise 17. die Eier noch nicht und er erzählte die Erlegung des ersten Rüppellssängers im Taygetos im Gab. Krüper Männchen. und zwar zweimal. legt. ich bin den Mai gelten daß das Weibchen in 1 — 2 Tagen das erste Ei gelegt hätte. wo Lindermayer den Vogel vermerkte. bis 1860 kannte 29.

aber das Männchen mit seinem tiefschwarzen Kehlfleck Streifen. denn Landbeck. Bewegung und Gesang erinnern 25."') melandiros. dermayer zeigte. sondern sogar in der Umgebung von Ich Tripolis wir so (Trijiolitsa) dem Arkadien. als altes Männchen von Sylvia sylvia bezeichnet. Dies geschah aber schon vor 1S4'2.. für unbe- Deutschland wurde dem Peloponnes in einer einem dürren Zweige herabschoß. glaubte eine neue Sylvie erhalten zu haben. 148). ') ben wird. traf ihn ebenfalls er ihn von Mühle dem schenkte Graf von der nur einmal auf in ihn er hielt Durch die Ornithologen systematische Bestimmung mitgeteilt. nur ein Weibchen sandte er. daß aber das Fortpflanzungsgeschäft bis Glitte der Fünfzigerjahre von niemandem mit Gewißheit 1854. in herum und uielirere Langhadis am ein 31. begegneten ist. Juli dessen Klima verhältnismäßig rauh Hier trieben sich Rüppcllssänger.lli beschrie- . und nur das o^ wanderte in meine Jagdtasche. europ.154 Ornis balraiiica. — — 109) irregeleitet. zum Schlüsse die Flinte ihre Schuldigkeit tun mußte. Das Belegstück zoologischen Verein in Regensburg („Korr. während 1895 zustande gebracht wurde. Die Jungen waren am 6. Als dann und den von der Schnabelecke auslaufenden. Es ist viel leichter.-Blatt" Auch er hebt in der „Monogr. weit Kalamata Vorkommen genau nien das fest. gerade auf dem Peloponnes den interessanten Vogel an mehreren Steilen beobachten and auch erlegen zu können. da in seiner ersten Arbeit schon die S. fünf schlechtsbestimmung 1849 im hefte. Ä schrieben und nannte ihn so Vögel war dem Dr. S. rüppr. als ich geraume Zeit nestbauendes Paar ganz nahe betrachten konnte. Riippelli Sclion ist. Sylvien" hervor. beobachtet wurde. daß Griechenland das einzige Land in Europa sei. Jahrg. Juni eben flügge geworden und die alten Vögel bemühten sich sehr um sie. melanocephala. Auch Lindermayer bekam anfänglich lauter Männchen. von welchen (um 1843) mehrere an Schlegel gelangten. war glücklich. Damit wurde viel Unheil angestiftet. Strimmeneas unam Wege nach der Langhadaschlucht. damals zu Klingenbad. Nicht nur in Mcsscnien und Lakonien. riippelli den Sommer verbringt. wurde auch o am 20. Mein Entzücken war damals groß. d. die er der Württembergischen naturwissenschaftlichen Jahres- beschrieb (abgedruckt bei Linderund auf einer beigegebenen netten Tafel eigenhändig zeichnete 256 als Sylina guttata ausführlich 107 malte. Männchen als ein Weibchen von diesem Vogel zu erwischen.ige darauf St. Bei meinem ersten Besuche Griechenlands habe ich den Rüppellssänger außer am Hymettos auch am ein in den Macchien der westlichen Geröllhalden des Varassovo in Akarnanien 1894 beobachtet. von der die in den Vogel damals nicht bestimmen konnte. Es waren dort ebenfalls mehrere Paare vorhanden und zuletzt stellte ich am Ausgange der genannten Schlucht in Lakobeutet. 2. April wie gesagt sofort an P. und V. S. 253 S. 1897 im Gebüsche des Kariätes ein altes Ferner gab es (j hier von ganz beson- Lehne des berühmten Berges Ithome. durch die falsche Gewie gewöhnlich. Heft. entkam das Weil)chen. weithin weiß leuchtenden gewährt zwischen dem sattgrihien Blätterwerke einen ganz prächtigen Anblick. April erbeutet. an Landbeck. da er Beginn des Stuiliums der Ijci Sylina diese griecliisclicii Hände gekommen. Liner mir eine Ahliildung ihm später die richtige Graf von der Mühle wo felsigen Schlucht an. wo S. mayer. In kurzer Zeit hatten Wutte und icli drei schone Männchen und eines der Jungen erders viele an der westlichen Einen weiteren jungen Vogel erlegte zwei T.

Mitteikmg an E. Horaeyer r„Orn. fehlt. Briefe". Die 1874 angefertigte Tafel in Dressers Prachtwerk enthält die Abbildung von Männchen. in einer Fußnote seiner Vermutung. 1 sogar geradezu ist hier am rich- wiedergegeben. welches entschieden am besten von Landbeck (als Sylvia guttata) festgehalten wurde. RüppelP. ohne die Abbildung gesehen zu haben. fig. endlich mehrfache Sendungen an Thienemann sen. F.und Abbilduno: eines Beleo-stückes Temrainck im 42. rüppelli nach W^ie schon im vorigen angedeutet. Eine Reihe von Nestern und Gelegen. wenige Wochen alten Vögel sind in diesem ihrem Jugendkleide schon schwer von gleichalten der S. Lindermayer beschrieben"!). aber leider wie immer zu klein. livrais.lOO III. Leider enthält die genannte. ist vorzüglich. im Leben falsch. welche mir zu Gesicht kamen. jene des Weibchens (mit schwarzbrauner Kopfplatte! Farbe der Füße. der bei trockenen Bälgen freilich beinahe gänzlich verschwin- det. und zwar vor 1847 an den zoologisch raineralogischen Verein in Regensburg. IL Jahresber. sogleich ein Fragezeichen bei.. später maclite Freilich. Es scheint mir. 30 bereits auf die erste Beschreibun". Einige Jahre Ausdruck gab. Die Abbildung des in diesem Werke o' bei Fritsch. auf das der Sylvia guttata wartete von Lindermayer Landbeck bestimmt versprochene Weibchen vergeblich! Bezüglich der verschiedenen Abbildungen von Pijrophthalma rüppelll wäre zu bemerken. daß bei sämtlichen. der pl. welche gesandt hatte. col. indem ein zweites daselbst abgebildetes. de l'Europe" (1868). rüppelll handeln dürfte. als Weibchen bezeichnet ist. offenbar jüngeres Männchen. daß bei P. Daselbst wird auf S. Abteilung des „Atlas zur Reise im nördlichen Afrika von E. rüppelli die Färbung des Scheitels im Gegensatze zu jenem von Nacken und Rücken eine dunklere ist als bei den anderen Arten. 1858 mit der vielsagenden Bemerkung: „von Dr. I von Dubois' „Ois. im 4. man bis in die neueste Zeit keine richtige dem Aussehen der Eier dieses Sängers. daß es sich um S. welches von Cretzschmar 1827 auso^eo-eben wurde. 1 vom Roten Jleere durch hingewiesen. Heft der I. Die jungen. sylvia. allein die tigsten ein dunkles Rütlichgelb. daß diese Eier aus Griechenland bekannt wurden. 145). Taf. Weibchen und jungem Vogel und ist entschieden gut gezeichnet. Landbeck von dieser Entdeckuno. dann drei Stück an den zoologischen Verein in Passau (s. 1827 erschienene Tafel auch einen groben Irrtum. hatte Vorstellung von hatte dem Brutgeschäfte und Deutschland gesendet. Sehr fehlerhaft sind die Abbildungen auf Taf. rotbraune Augenring. Grieclienlaiul. Allein Baldamus setzte 1858 in der „Naumannia" VIII (1858) der Mitteilung. 21. noch schwieriger von solchen der Pyrophthalma melanocephala zu unterscheiden. Zwar schon vor langen Jahren Lindermayer angebliche Eier von P. welcher. Jedoch vermisse ich auch hier den schönen Augenring. S. V. der charakteristische nackte. ferner eine nur einigermaßen richtige Färbung der Ständer (olivengrün statt rötlichgelb!) und der Wirklichkeit entsprechende Farbenabstufung beim Weibehen. Die beste Abbildung des alten Männchens ist zweifellos jene auf Tafel 19. erkannte dieser als dem Grünling Lindermayer (^Chloris chloris) an Thienemann angehörig und mir . Von den Weibchen unterscheiden sie sich leicht durch graubräunliche Färbung der Brust und durch den Mangel der dem Kopfgetieder beigemengten schwarzen alten Tropifenzeichnung. 66 im vol. planche 245.

Da aber hier Maß und Gewicht der richtigen. 129: „Ob die (bei Thienemann abgebildeten) Eier wirklich von Sylvia EüppcUi stammen. Zu meinem großen Leidwesen vermag Stücke hier nicht mehr anzugeben. olivenbraune Zeichnung bedeckt aber die Oberfläche so gleichmäßig und so dicht. aliein nirlit verdäeiitigen. rüppclll handeln kann. was in dem bekannten und nur Werke von Baedecker. zwei echte. 13 statt der zwei solche von Sylvia sylvia abgebildet. daß Nest und Eier diesem Vogel gehören. der ich sie unter diesem Namen eingeauf Taf sendet habe. hielt er docli für eciit. Meine Jäger brachten ein Nest. so ich das für wahr an. Brelim auf Tafel Seltsamerweise sind aber auch behafteten richtigen Eier nahm ich nicht widerlegen konnte. und da das Nest und die Eier von den mir bisher bekannten und bestimmten abweichen. sondern die der sämtlichen drei nur die Abljil- wiedergegebenen Stücke XXII lassen erkennen. meines Wissens bisher noch abgebildeten Eier nicht fehlen dürfen.-I)latt 1859. Fig.156 Oinis ein einziges Gelege von drei Stück dung des einen lialcaiiica. Dazu kommt dann noch das Selbstbekenntnis Lindermayers im Regensburger Korr." mit wenigen Fehlern 51. stehen auch die Eier bezüglich ihrer nächsten. So wie der Vogel P. Krüper von Athen gesammelt worden und stammen von verschiedenen Ge- geführter bei Chasiä nördlich legen her. da sie ich aber die Maße der beiden abgebildeten durch einen tückischen Zufall nach durch- Abbildung Mäusen zum Opfer fielen.us halten möchte. daß es sich hier unmöglich um P. aus der Umgebung von Smyrna im folgenden zu behandeln: 18-9 Br. Päßler u. 18-7 als drei einzelne nicht Stücke . melanocepfiala am selbst. so daß ich mich genötigt sah. zumal solche auch heute noch sehr vielen der größeren Eiersannnlungen fehlen. von Krüper gesammelte Eier abbilden zu lassen. Beide Eier waren von Dr. daß man die Eier zuerst für solche von Acro- cephalus sclioenobaenus oder aquatic. noch ein ungelöstes Rätsel. bleibt mir nichts übrig. ist auch für mich. Färbung jenen von Die dunkle. Eier und Vogel mit der Behauptung. S.

) Reiser den Sträuchern der Hügelkette nördlich von der Stadt. „ „ 1897: 28. .) — Wcißbärtiger Sängei'. Attika (1874: 12. daß die An- Grund von 25jährigen Beobachtungen in Athen schon viel früher. April. Maura (Levkas) .. westlich von Naupaktos „ Tagsdarauf schon mehrere Lindermayer in „ „ 0. zu haben. März unseres Kalenders erfolge. Tatsache ist.III. welcher seine Brutorte allerdings schon früh im Jahre wieder aufsucht. während meines Aufenthaltes auf Korfu im Frühling diese Grasmücke in dem dichten immergrünen Strauchwerk der Hügel nach einem Regengusse gesehen 5. 1861: 1. März. März 1868 und ein anderer. daß einzelne Stücke. März. oft schon viel früher Ein solcher „Voi-liiufer" des eigentlichen Zuges wurde als der Haupttrupp erseheinen.Juni 1898 Pyrophtluilma suhalpina Im Gegensatze reizendsten (Bon. bis 16. Leonis am März 1895 bei Daphni erlegt. Als Ankunftszeiten sind festgehalten worden: 1857: 24. Ganze Länge Flügel Schwanz Schnabel Tarsus mvi mm mm inm mm 144 69 64 12 21 149 70 63 11-5 21 147 67 60 12 20-5 148 69 66 12-5 21 151 70 65 12 21 bei 31. Krüper 1865: 26.. melanocephala haben wir es bei P. „ „ „ „ „ 1867: 30. ist aber der Einzige. Von Zante sah ich ein Belegstück in Athen in der Kollektion Mazziari. nämlich in der Zeit vom 14. einem der Bewohner der griechischen Macchienvegetation. Parnaßgebiet nach Lord Lilford „ Dr. März. welcher den Rückzug im August und das letzte Stück am 1. zu P. suhalpina. Erst 1850 lernte er diese Grasmücke als Brutvogel der Gärten von Athen kennen (handschriftliche Notiz). März. behauptet (vom Grafen von der Mühle wiederholt!).. Tripolis in Arkadien 20. bei Athen schon am 6. Über das Vorkommen auf den Inseln wäre folgendes zu bemerken. doch fehlen mir darüber nähere Aufzeichnungen. Leuchtturm auf Sta. April 1897 Berg Ithome in Messenien G. mir vorliegender. Ich erinnere mich bestimmt. mit einem echten Zugvogel zu tun. von Chr. Juli 1895 157 Griechenland. namentlich alte Männchen. April. Sepkunft auf tember beobachtete. März. „ „ 1866: 26.

dem alten Originalstandorte Krüpers. ist stets sehr zart. subalpina mehrfach beobachtet und geschossen.) die Kunde über diefehlte es nicht Zwar äußerst dürftig an allgemeinen kurzen Bemerkungen über das mehr oder weniger häutige Vorkommen auf dem Festlande und den griechischen Inseln bei Naumann (1822). welcher am 20. Besonders häufig war diese ziei-liche Grasmücke an der Lehne nördlich von Juritsa am Nordrande des großen Vrachorisees. der 18. L. Mai 1894 ein fertiges Nest. Am selben Tage wurden aus der großen Klissura auch schon ein. namentHch in den höheren Regionen. Sämtliche Zeichnungen auf der Oberfläche sind nändich zu derben Klecksen vergrößert. 17-5 17-1 17 17 Er. bei Dr. doch annähernd ähnliche Eier von P. doch waren hier weniger Paare sichtbar als vom Orpheus-'S'dugev. Zu Beginn der ornithologischen Erforschung des sen hervorragenden Singvogel Landes war und mangelhaft. während der späteste Zeitpunkt für ein solches aus dem Parnaßgebietc. Ein noch früheres Datum gibt Krüper bekannt. April 1872 ein Fünfergelege fand. besitze ich Maß und Gewicht von neun griechischen Eiern aus ebensovielen Gielegen: L.loa Ornis bak-anica. am folgenden Tage zwei vollzählige Gelege zu fünf Stück herbeigebracht. am Interessant April 1897 gesammeltes. — Sijlvia orpJiea Jei'doni (Blyth) (Siehe Tafel — III. feinen Schalenflecken fehlen denselben ebensowenig wie jenen von Si/lvia sylvia. Östliche SSn^ei'srasmUeke. Die grauen. 12 3 13-2 13-6 133 9 9 Gew. Für Euböa verzeichnet sie Lindermayer und auf Naxos traf sie Kriiper nielit und auch brütend. Eier. . 229) ist der Meinung. woher die meisten der von ihm versendeten Eier stammen. Mai 18'Jl ist. das aber noch keine Eier enthielt. nur ein sehr abweichend gezeichnetes Gelege von fünf Stücken fand ich ( Krüper. Auch auf dem kleinen Evreokastron bei Faros wurde sie von Kr ü per festgestellt. Männchen zeigt. sei sie rötlich oder ins liraungraue ziehend. subalplna aus der Herzegowina. der Unterseite. aus verschiedenen Laudesteilen herrührenden griechischen P. oft loctistella-arüg. die Rotfäi'bung der Chr. habe ich P. ist ein von mir bei Missolonghi welches auf sehr altes Weibchen. 4. wenigstens andeutungsweise. und benannte sie Curruca leucoiiogon ein Vorgang. Im westlichen Griechenland. S. Gloger. In der Umgebung von Athen fand ich sie als Bi'utvogel besonders bei Kepliissia und am Hyniettos. so daß die Eier grob aschgrau und olivenbraun gefleckt erscheinen. welcher sich gar nicht getraute. Die Fleckung. dem meines Wissens bislang noch niemand beigestimmt hat. sub- alplna verschiedensten Alters und Geschlechtes. Die Eier sind an ihrer Größe und gedrungenen Gestalt leicht zu erkennen. es dieser Sylvie zuzuschreiben. genau untersuchtes. und zwar im Strauchwerke der Schutthalden des Varassovo Ich sah daselbst am Ozya im hoch und des Zygos bei Aetolikon. vei'mag ich keinen Unterschied von herzegowinischen Stücken wahrzunehmen. Bei 8 8 17 16 5 163 161 132 132 13-1 13-1 10 9 8 8 mm 125 mm 158 1 cg den neun. von wo er Eier erhielt. selten im Juni die meisten in der Umgebung von Chalki und ebenso auch Dickicht von Quereus Hex und coccifera. Santarius fand dort am 2. die griechische daß Weißbart-Grasmücke infolge ihrer beträchtlicheren Größe von der westeuropäischen zu trennen sei. Brehm („Vogelfang". ebenso auch in dem mit Unterholz bewachsenen Teile des >livenwaldes bei Rlissolonghi.

diesen Vogel zu beobachten. 1855: „auf Euböa". welche ich für wollte. f Orn. aufmerksam.ind ich die ersten Spuren vom Vorhandensein dieses Sängers. hörte ich am der soeben angekommenen. daß ich es nicht erlegen konnte. Unser mühsames Vorschreiten entzog uns dem Sänger. 1859: „auf den Inseln gar nicht''). Päßlcr Baedccker und in Brelims beobachtenden Autoren können durchaus nicht befriedigen. nämlich ein Nest mit fünf Eiern. welcher ich zum 29. an eben jenem Felsen nähere Bekanntschaft mit demselben Vogel. im südlichen Teile des Peloponnes oftmals Gelegenheit. Brelim. aus den benachbarten Gebüschen erschallte sein lauter. den Sänger in einem Gebüsche zu überraschen und seine schwarze Kopfplatte zu sehen.159 III. so daß sie am besten gar nicht berücksichtigt werden (als Beispiel. Erst Dr. Sommers 1858 blieb ich ohne allen Aufschluß über jenen Sänger. über Lebensweise und Verbreitung in Griechenland wahrend seiner vielen Reisen Klarheit zu schaffen. erlegte ich ein anderes Männchen und war so glücklich. Parnaß. J. Die Aneaben Lindermayers sind durchwegs gänzlich falsch. S. von denen ich das dieses Sängers beste allein es ging auf der Fußtour zugrunde. Daß es eine Drosselart sein könnte. 1801. ich . daß meine eingebildete S. hoch oben in einem wilden Birnbäume ein Nest mit fünf Eiern zu entdecken. u. April d. (im Eierwerk). Mai machte ich mit Dr. Vom Männchen vernahm ich keinen Laut. und es scheint mir von Wert. Da wir keinen Fußsteig dorthin kannten. endlich gelang es mir. Am 17. gerade die Ergebnisse der allein Fritscli in Grieelienland selbst — < die einer Nachtigall. dessen Töne eben so lange in meinem )hre nachklingen werden wie „Tierleben". Mein Begleiter wußte mir über den Konzertgeber keine Auskunft zu erteilen. wurde durch ein einmaliges Anblicken eines kleinen Vogels beseitigt. harte Knarrtöne eines Rohrsängers und hell flötender Gesang der Drossel folgten durcheinander. stiegen wir die Vorberge hinauf und kamen dabei in dichtes Gebüsch. den Gesang und war so Exemplar präparieren Während des Sommers 1860 hatte erlegen. bei jeder Exkursion hörte ich seinen Gesang und machte meinen Begleiter. 276 279 niedergelegt wurden. Mai das erste Männchen erlegte. Diibois. es befand sich ^/. die in Gab. südlichen Teile der Insel Gothland bei Oeja lauschte. zwischen Velitsa und Dadi. S. welches uns bekannt war. der auch am 15. Sylvia philomela. Wegen Einbruch der Nacht nahm ich nur Nest und Eier mit. jedoch von keiner Nachtigall gesungen.j Stunden von Missolungi in einer gebüschreichen Gegend in einem Ginsterbusche in Mannshöhe. Herrn Seh rader. die Ergebnisse seiner diesbezüglichen Wahrnehnuingen. „Am 21. Griechenlaiifl. noch nicht scheuen Männchen glücklich.. Das vorsichtige Weibchen entfloh mehrmals vom Neste so zeitlich. d. es blieben mir jetzt keine anderen Vögel als die große Anzahl der Sylvien übrig zur Vermutung. drei Stunden von Kalamata. Im Sommer 1859 bekam ich am Parnaß wieder Eier von orphea^ ohne zu ahnen. zwei Männchen zu sei. Bei dem Dorfe Sotirianika. Ein lauter Gesang bewegt mich zum Stillstehen und Zuhören: Nachtigallentöne waren es zum Teile. Mai 1857 „Während in dem in der hellen Mitternacht vom 28. schöner Gesang. da ich dem Orpheus kein Sängertalent zuschrieb. sobald ich mich der Stelle näherte. M. Meine jetzige Vermutung fiel auf Sylvia Eüppellii Tem. Eüppellii derselbe Vogel „Am 3. hier nochmals im Wortlaute folgen zu lassen: „Am 9. war er nicht zu selten. So erlegte Graf von der Mühle nur ein einziges Stück und erwähnte noch 1856 in der Sylvienmonographie. der Vogel des 1859 machte ich entkam jedesmal ungesehen. Nieder eine Exkursion. Mai 1858 f. hörte ich den Gesang von einer anderen Stelle. Jouru. um an einem Felsen die Nester der Hirundo rufula zu finden. Krüper war es vorbehalten. welche ich nach Deutschland mitbrachte. daß sie in Griechenland nur einzeln und wahrscheinlich nur durchziehend bemerkt wurde.

so daß ich vermutete. Glavibt er Stelle. davon mehrmals in will sichtbar auch ich in ein Beispiel anführen.und Baumlöchern ihr Nest anlegt. M. ist es wirklich orphea. Die Eier sind bekannt und untereinander selten abweichend. orphea hielt. gehört diese Grasmücke zu öffentlicht niemals iev Fall. welches wir dem schönen Sänger zugehörig erkannten. das Weibchen. daß ich es am ersten Tage über eine Viertelstunde vom Neste entfernt erlegt hätte. schoß ich das abgeflogene Weibchen. mitten in leicht Ob Zweigen der Bäume. man muß jedoch jedesmal nach Beendigung des Gesanges stillstehen. der dort sein Nest angelegt hatte. Rei. Nach meinen bisherigen Beobachtungen baut S. galactodes nicht verachte. eine Katze zwischen dichten. Herrn Schrader wollte es mehrmals nicht gelingen. die ich hier kürzlich mit dem Lindermayer Leibarzt Dr. Später schoß und zerschoß ich noch einige Männchen und Weibchen. O. man behauptet wie in den Spitzen der Büsche und auf den Mauer. im Gebiete. für 8. und 18. sondern in bedeutender Entfernung Liebeslieder singt. galac- man den Orpheus wohl nur ist er ebenso flüchtig und unruhig als seine Das Männchen des am 18. den ersten . am 19. nicht sondern versteckt. Am vom Neste Taygetos habe ich das Männchen nicht oder nur selten Gebüschen singen gehört. Wie Seebohm ') l)etont. was Herr Schrader durchaus nicht zugeben wollte. später erlegte ich des Nestes hin feiner werden und dort mit Pflanzenwolle gemischt sind. angestellt habe. jetzt das lockende und klagende Männelien von Baum zu Baum fliegen zu sehen. „Das Weibchen scheint allein das Brutgeschäft zu übernehmen. orphea Ende April sein Nest stehen. 07-phea auffälliger Weise. M. im Abfliegen zu erlegen. die auf einem steilen Felsen am Bache lag. wie das auch meine eigenen Beobachtungen bestätigen. nachmittags besuchte ich wiederum dieselbe Gegend und war nicht wenig überrascht. d. den Eiern nach zu urteilen. d. weiß ich nicht. Beides ist recht verschieden je nach der Höhenlage des gewählten Sorameraufenthaltsortes. am in seine den einem der höheren Zweige eines Olivenoder Birnbaumes. ich sah dann gewöhnlich nur den Ruhestörer. orphea hielt. es wurde auch meine ]5eute. Dies ist natüilit-li von Dresser verAnkömmlingen der den dessen Erfahrungen teilweise schon wurden. schwankt aber auch an einer und derselben Ortlichkeit in geradezu S. so liebsten saß es auf sitzt er was ihn vor den anderen — auszeichnet.') daß sie in der Nähe der Häuser. Nach den Untersuchungen. welches schon lange gebrütet hatte. Während des Gesanges kann man diesem Sänger am leichtesten nahe kommen. undui-chdringlichen Cactos-Büschen umher- und schleichen konnte die Flucht ich anfangs den Vogel. In Sotiriauika meiner Wohnung. obgleich ich das melancliolische Stimmennachbilden der S. wurde ich durch den Angstruf einer Sylvia zum Ausschauen genötigt. sie den Dörfern brütet. ist er einmal aufgescheucht. sowie deren Legezeit. flie der S. Die Nester sind ziemlich dickwandig und nicht so lose zusammengelegt wie die der anderen Sylvien." Durch Krüper erfahren wir auch Näheres betreffs Ankunft und Abzug von selten an.ser. welche ich. orphea. so lang oder länger auf derselben eine Viertelstunde beweglichen Sylvien In solcher betrachtender Ruhe — trifft mit Ausnahme der S. hat. Mal geschossenen Weibchens ließ sich am 17. die nach dem Innern nicht erblicken.IbO Ornis balcanica. während welchem das Männchen nicht in der Nähe. so Verwandten. ergreifen: das Paar S. orphea. Mai nirgends hören. Ich muß ge- daß kein Gesang der griechischen Vögel mich so sehr anspricht wie der von S. am 18. todes sich sicher. Die drei mir vorliegenden Nester sind gleich groß und aus denselben Materialien gebaut: die äußere Seite besteht aus verschiedenen groben Pflanzenstengeln.

. da Krüper vermerkte die Ankunft: Akarnauien im Parnaßgebiet in 161 Griechenlancl.III. . sie in der ersten Hälfte April erscheint. . . Sommei' über verweilenden Brutvügcl. .

Schnabel und Färbung der Unterseite sich genügend von spanifutterbringende Orpheus-Gra. auf dem Boden hockenden Jungen dadurch fortzulocken. Orn. sei. Herr Dresser meinte sogleich. sondern auch durch das Vergleichen der Eier aus den genannten Ländern. Diese Ansicht äußerte ich unumwunden den Herren Kollibay und Dresser bei ihrem Aufenthalte in Sarajevo im April. daß ich nicht nur infolge der äußerst zutreft'enden Kennzeichnung der Eier griechischer und westeuropäischer Herkunft durch Baldamus („Naumannia" III. Endlich trachtete in der Maina. . besitzt solche auch für griechische. so muß ich bemerken. daß es zwei gut unterscheidbare Formen. daß es sich dann bezüglich des östlichen Vogels nur um die Form jerdoni (Blyth) handeln könne. selbst schon längst die feste Meinung hegte.162 Ürnis baleanica. am 17. S.e schen unterscheiden. beziehungsweise Juni 1902. dahinlief und sich überhaupt wie wahnsinnig gebärdete. S. was für die dalmatinischen Vertreter Geltung hat. 1904.smiXc\s. geben müsse. welche durch Gesamtgröße. dabei stark klagend. 424). daß sie. im Ölwalde bei Potamia. nämlich eine westliche und eine östliche. 115 sich dahin entschieden. deren Vorkommen von Palästina bis Indien festgestellt Kollibay hat nun ebenfalls im Journ. ähnlich wie dies bei den Hühnern vorkommt. Was die systematische Stellung dieses Vogels anbelangt. f. auf der glatten Bodenfläche mit gesenkten Flügeln. Juni 1898 eine mich von ilu-em flugunfähigen. daß aucii die dalmatinischen Ov^j/iew-s-Sänger zu jerdoni gehören und dasjenige.

14 einzelne Eier aus je einem Gelege: 163 . Griechenland.III.

S. Briefe". Krüper und dieser bezeichnet Ende März als Baron Schilling traf bei Patras am März 1899 die erste. wie Krüper sammelte Museum der Universität 30. September 1847 erwähnt Chr.aungrasiuüeke. curruca von der mitteleuropäischen Brehm in einem Briefe an E. Mai 1888. daß tatsächlich nur wenige Paare über den Sommer dort verweilen. kleine Lindermayer dagegen auch am Viel häufiger beobachtete sie FrUhjahrsdurchzuge. denn ein solches Vorkommnis ist drei bisher nicht bekannt geworden. wenn die Feigen reif werden. eigentlich Curruca. August 1895 nächst („Urn. Zehn Stücke der hiesigen Sammlung wurden zwischen dem 27. daß ich eine unserem Müllerchen ähnlich. August 1860 geschossen und Lord Lilford erlegte die einzige von ihm überhaupt wahrgenommene auf Korfu im September 1857. Bezüglich des Unterschiedes der dortigen S. abgeändert werden sollte. April. während eines des Universitätsmuseums daselbst vom Taygetos (September) stammt und vom selben Gebirge ein Paar Hieraus geht aber weiters liervor. Veluchi für das in 1861 ein Gelege von drei Eiern Athen. Dr. eilen nach der Ankunft im Frühling sogleich nach ihren Brutplätzen ins Bereich der Nadelhölzer in den Zeit ihres Eintreffens. Sylvia curruca (L. L. kleiner als die deutsche Zaungrasmücke. S. nur sehr vereinzelt zu überwintern". Die wenigen Paare. zu legen beginnen. höheren Gebirgen. ebendaselbst am 20. . welche sich in Griechenland fortpflanzen. wenn ich Ihnen sage. April 1866 am Parnaß und ein drittes. Wenn Graf von der Mühle bemerkt: „Scheint.C'urruca ohscura Linderm. welches St. daß sowohl die im Museum zu Athen befindlichen Stücke. wenn überhaupt. ein zweites mit vier Stück im am am welches mir vorliegt und aus drei Stücken Über die Zeit des Herbstdurchzuges ist nichts bekannt. daß die Bemerkung in Brclims „Tierlebeu": „erscheint in Griechenland nur auf dem Zuge".. anfangs oder sogar erst Mitte Mai. Niemals und nirgends habe ich während meines Aufenthaltes in Griechenland diese Grasmücke beobachten können und da sie sich während der Brutzeit bekanntlich leicht durch ihren eintönigen Gesang verrät. atricapilla Ende Juli und August." Tatsache ist nun. 66): „Es wird Sie interessieren." Später wird von Brehm im „Vogelfang". 228 diese Angabe auf das richtige Maß zurückgeführt und dem griechischen Vogel auch ein Name beigelegt: .) — Z. durch Merlin sen. an das Britische Museum in London gelangte. neue Sylvia. Homeycr vom 25. Strimmeneas am 24. muß ich annehmen. F. Februar in der Umgebung von Athen gesammelt. Graf von der Mühle und Erhard traten sie einzeln am Herbstzuge auf dem Peloponnes und auf den Kykladen. als auch ein vorliegendes Männchen. In Größe und Tracht gleichen die griechischen Vögel vollkommen jenen aus übrigen Europa. et Brehm. so ist dies ganz richtig. doch wurde eine von den im Athener Museum aufbewahrten Zaungrasmücken am Taygetos am 18. Nur zwei Männchen meiner dem Balgserie zeigen den hübschen Übergang der braunen zur schwarzen Kopfplatte. mit äußerst zartem Schnabel. sie Ende Jahre 1873. aber halb so groß aus Griechenland erhalten habe. woselbst '24. in Mengen auf den Feigenbäumen ein (von Heldreich kopiert!) und in den Wintermonaten sieht man sie zahlreich in den dichtbelaubten Pfefferbäumen in Athen umherzanken.164 Ornis balcanica. Nach Krüper stellt sich S. besteht. September und 25.

verweilt über den Sommer. Frühling. 17-9 X 12-7 mm Sylvia cinerea Lath.). Eier kann ich verzichten und erwähne Juni 1892). Die Brutzeit der Dorngrasmücke fällt in Griechenland ziemlich spät. Sylvien". fand Krüper am 29. daß die Dorngrasmücke in nicht unbeträchtlicher Zahl in Griechenland überwintert. vorerst mehr Materiale abgewartet werden. wo er sie vielfach brütend fand und zahlreiche Eier versendete. und zwar wurde die erste von ihm beobachtet: später irgend am 3. Auch Teilen schwächer erscheint als Meiner die Eier sind etwas kleiner. Tarsus: 17 mm. Schwanz: 53 mm. Ein einziges unter einer großen Zahl in Attika. Sijlviti sijlviu (L. daß er diesen überall häufigen Sommervogel mit irgend einer anderen Sylvie verwechselt haben muß. muß ich ausschließlich ihm überlassen. der europ. und zwar gar nicht häufig gesehen zu haben.III. Nach dem ersteren kommt S. Gleich häufig nennt sie Dr. Die Ankunft erfolgt zusammen mit mehreren anderen Sängerarten Ende März. X allbekannten die sämtlichen Farbentöne außer- Grundfarbe etwas dunkler grauen Schalenflecke — als gewöhn- ein wahi-haft süd- . Sylvia gegen Ende März in Attika und auf Euböa ziemlich häufig an. April 1860 in Akarnanien „ 12. und zwar sowohl in den Ebenen als auch im Gebirge. — Borngrasmückc. brütet in etwas höher gelegenen Gegenden und zieht in September wieder fort. denn eine derartige Beobachtung hat weder früher noch antwortiing für die in seiner jemand gemacht. „ 1874 „ Attika „ 1.als die liches Farbenspiel. allen in Maße bezeugen. liche Angaben über diese so leicht zu beobachtende Grasmücke macht. Ansicht nach müßte aber zur Aufstellung einer klimatischen Abart. im ganzen Lande eine sehr häufige Erscheinung. Schnabel: 8 mm. Abgesehen von v. Krüper. Flügel: 62 mm. sie nur auf dem Durchzuge im Herbste. April 1866. der Wiederholungen bringt. Maße vom Vogel und den Eiern im um die es sich nur Durchschnitt: Ganze Länge: 127 mm.und Es ist daher schwer begreiflich. erlegte wie dies die 165 Grieohpnland. im Parnaß und Peloponnes gesammelter. handeln kann. Bemerkung Auch die Ver- „Monogr. Graf von der Mühle behauptet. lich und ebenso 14-4 und zwar ist die mm bei 11 — ^12 cg Gewicht. am Parnaß Ag-oriani typisciie Vögel. woraus hervorgeht. 11. und zwar als Zug. warum ein Teil der über (Iriechenland schreibenden Ornithologen sie gänzhch mit Stillschweigen übergeht oder sehr unzulängSie ist Brutvogel. Nach Druramond brütet und wurde gelegentlich Jameson für Kythera bloß im und Lord Lilford kommt sie nach Korfu anfangs April. ordentlich grell gehalten zeigt. Heldreich. erfahren wir nur von Lindermayer in seiner letzten Arbeit und von Krüper Bemerkenswerteres über diesen Vogel. „ 1897 „ Akarnanien (Vrachorisee) von Führer. welches die ülbraunen Ober. alle anderen im Mai und selbst noch in der ersten Gel^e Hälfte Juni. So vermerkte sie auch im September und Oktober daselbst beobachtet. und einsandte. Auf maßen Sie durchschnittlich 17-7 eiue Beschreibung der nur eines Geleges (Parnaß.

atricapilla. Strophaden: und zwar auf beiden Inseln noch Mitte Mai auf dem Durchzuge recht häufig.und Brutvogel an bebuschten Mühlbüchen Attikas und der Gegend von Livadhia (Parnaß) sei. in großer Menge im Ufergebüsch der Lagune Murid bei Pyrgos und im Walde Kapcllis bei Lala. Wuliasmeni zusammen mit Pyrophthalma ynelanocephala im Gebüsch von iMittelgriechenland: Hänge im mittleren Mornostale und der Kiona. hier am 26. nämlich rußgraubraun. daß sie große Meinungsverschie- nicht einmal auf dem Zuge in dagegen Lindermayer zuversichtlich. daß S. Beeilst. dem Rücken der Insel und hier Peloponnes: Astros. heißen Terebinthen!). April 1894 nesttragend. in etwa 1800 m Höhe auf Gegend (14. bei Chalki erbeuteter. und Mcsongi. wahrscheinlich noch Thessalien: In und um am Zuge. Er beobachtete sie im August sehr häufig auf den Feigen. melanocephala hielt. daß sie einerseits in den wasserreichen Gärten der nördlichen Landesteile und Euböas überwintere und andererseits sogar Stand. Seplich besitzt ein würdige daß — — ein sehr spätes Datum aus der Umgebung von Athen zeigt. in fast kahler Attika: Bei Fistacia lentiscus. sylvia. Hieraus ist ersichtlich. wo ich während der Monate April und Mai die Dorngrasmücke mehr oder minder häutig beob- achtet habe. stellen fest. Beides ist falsch. Juli 1894). so tember 1894 ich ihn anfänglich bereits rostigen für ein Junges von P. doch verraten Kanten der Schwungfedern deutlich die Zugehörigkeit zu 8. — (xarteiigrasmüeke. ebenso endlich am Fuße des Ithomeberges in Messenien. bei Tripohs. Velestino. mitten im Surapfsee Mustos.lob Oi'nis balcaniea. Schließlich möchte ich aber doch noch jene Ortlichkeiten aufzählen. der Brust und Bauchseiten. Sep- . im Steineichenwalde auf ohne Zweifel auch brütend. Das Brustgefieder der griechischen Dorngrasmücke hat ebensoviele Abstufungen des Kosarötlichen als in nördlicheren Gegenden aufzuweisen. als auch am Abhänge des Varassovo. denn Krüpers langjährige Beobachtungen. Akarnanien: Sowohl im Gebüsch der Küste als im Sumpfwalde nahe der Phidarismündung. eben flügger Vogel eine ganz merkFärbung der Kehle. Sylvia hortensis Über das Vorkommen denheit. dann im Olivenwalde bei Aetolikon und sehr häufig im Gebüsch an den Vi'achoriseen. wie dies sieben Belegstücke von dort bezeugen. die meisten um Braganiotika. daselbst auch am 25. hortensis in Griechenland nur ein Passatvogel ist. dieser Art herrschte ursprünglich Während Thienemann die wissen wollte. Korfu: Überall ziemlich häufig und Brutvogel. behauptete doch befindet sich im Athener Museum ein noch am 26. Endauf Naxos. welchen ich durchaus beipflichten muß. der nirgends brütet und schwerlich überwintert wie S. Besonders lebhaft rostig auf der Oberseite ist das Exemplar von der Kiona. Zante: Am Fuße des Skopos.und Terpentinbäumen (soll wohl richtig Griechenland erscheine. während die meiste Rostfarbe im Flügel ein Durchzügler vom 27. Juli 1894. Nördliche Sporaden: Jura. weniger auf der Vraehiona. daß sie gleichmäßig über alle Laudesteile verbreitet ist.

so häutige (Lindner. Auch hierin zeigt sich deutlich der italienische Einfluß betreffs Vogelfanges auf Korfu. 1(37 Taygetos erbeutetes Stück. und ein Männchen. Mir ist S. Schließlich liegen noch zwei Beobachtungen aus Akarnanien vor. von Leonis am 17. Ob Jameson unter Sylvia vulgaris im Frühling auf Kythera die Gartengrasmücke meinte. vor. daß die Heckenbraunelle in Griechenland bloß überwintert. am tembci. 1901. aus denen Wasserrisse hervorquellen. Es sind in Tracht und Große mit den mitteleuropäischen übereinstimmende Vögel. wo es viele gab. Griechenland. irgendwelche Abweichungen von Stücken aus Mitteleuropa. 1-31) darauf gemacht. doch ist es verdächtig. welche Ihre Aufenthaltsorte in der Winteroffenbar hier im Süden den Winter zubrachten. 1899. Dezember 1894 im Gebirge von Skaramanga in Attika zustande gebracht.) — Heekciibrainiolle.1860 geteilt von v.III. Die Auffassung Heldreich. 5". Krüpers wird später aucli Brehm und Seebohm. selbst beobachtet. S. Aus all dem geht hervor. November 1896 bei Karnalia am Karlasee in Thessalien. und zwar bef:inden sich ihrer ziemlich viele unter den Opfern auf den Strophaden Mitte Mai 1898 und auch noch kümmerlich lebende gab es am 14. Mai an den Gebüschrändern der größeren. A. Mai auf der kleineren Insel. läßt. wo sich ja gerade ihre Brutheimat befindet. welches Knotek und ich am 11. Accentor inodularis (L. Über das Erscheinen auf den griechischen Inseln ist wenig bekannt. Auf Zante beobachtete auch Kronprinz Rudolf eine Heckenbraunelle am Fuße des Skopos am 14. wo Dr. herberge bezeichnet treffend Lindermayer: „Sie bewohnt die bebuschten Vorberge. Mai 1894 bei Kephissia und am Hange des Hymettos sammelten. denn ich habe die Heckenwo sie nach Lord Lilford im Winter sehr häufig ist. in sylvia überhaupt unerwähnt Orn. braunelle bloß auf Korfu. von Mazziari in den Vierzigerjahren eingesendet. Diese Gartengrasmücken von den Strophaden zeigen ebensowenig als ein Pärchen. Außer einem am erstgenannten Orte erbeuteten Weibchen liegen mir noch ein zweites ^^'eibchen. Accentor (alpinus) collaris sithalpinus v. Meine eigenen Beobachtungen sind recht spärlich. daß die Alpenbraunellen der Balkanhalbinsel sich durch die . eine einzelne am 17. Marshall S. Strimmeneas am 18. und 13. über deren ausschiießhche Fruchtnahrung er von dem Vogelfänger belehrt wurde. desselben Monates im Gesträuch am Rande der Lagune von Korissia. Februar 1881 auf den Blättern einer Opuntia. hortensis in Griechenland dagegen nur im Mai auf dem Zuge begegnet. so wilre dies allerdings möglich. daß sie ebenfalls im Frühling sich auf Korfu zeige. Jänner 1861 zwei Stücke im Olivenwalde bei Aetolikon verfolgte und Baron Schilline: am 18. Monatschrift XXIV. 74) einst daselbst im Herbste eine Anzahl getöteter und zum Verspeisen bestimmter Gartengrasmücken." Das Museum in Athen besitzt Stücke aus der Winterszeit von Attika und drei von Zante. Dezember zwei Stücke beim Monastir Angelokastron beobachtete. bleibt zweifelhaft und wenn Sperling angibt. daß er die dort Dagegen sah Professor W. indem sie sich nach Krüper hier etwa von Oktober und November bis Februar und März aufhält. Monatsber. aufmerksam graue Färbung hat (Orn. Tschusi-Schmidhoffen Breliiu — SüdHclie Alpcnbraniielle. Jänner 1897 im Strauchwerke der Hänge an der Bucht von Govino. Dezember 1898 ein Stück und am 20. und am 20. Krüper am 25. geschossen von St. und zwar am 18. welche mit Brombeergesträuchern bewachsen sind.

Von ich ebenfalls zwei Stücke mit. Juli 1894 flog eine Alpenbraunello von der schön erhaltenen Gipfelpyramide Kammvvanderung zwei zur Aber auch beim Abstieg gegen Dremisa am folgenden Tage gewahrten wir in der Kiona (2512 m) ab und später fielen uns während der Beute. Elias drei alte Vögel. Krüper bemerkt ausdrücklich: die Brutzeit dürfte erst Ende Mai oder im Juni beginnen. etwas tiefer herunterzugehen. Strimmeneas so glücklich. Wir erfahren durch Lindermayer. Juni 1898 erlegte ich mit meinen Begleitern an den Schneefeldern unweit Hag. doch liegt mir bloß anderen. Gebirgen der nördlichen Landcsteilo sowie auch Euböas zählt Lindermayer Accentoi. nämlich das Varassovodiese Vögel im Laufe des Februar an den tiefer hier und da gesehen und am 16. daß die Alpenbraunelle in der Hochregion dieses Gebirges die häufigste und eigentümlichste Erscheinung der dortigen Vogelwelt ist.168 Oinis balcanica. Einen ihrer Winteraufenthaltsorte gebirge in Akarnanien. den Geröllhalden der obersten Gebirgsteile ziemlich viele Paare mit flüggen Jungen. hingegen war St. wird die Alpenbraunelle gezwungen. Juli stellte ich dann diese Vögel allenthalben in den Hochlagen der Vardusia (Korax).coUaris zu den Stand. Graf von der Mühle und Krüper. Am 15. Am 18. Februar davon einem Dutzend Stücken beobachtet. Lconis am 30. ohne brilunlicheu Anflug. im Parnaß berührt Krüper: „Wenn die Gebirge ganz mit Schnee bedeckt sind. Am 15. nennt aber dabei keine genauere Örtiichkeit. daß der Zaunkönig allenthalben in ganz Griechenland (inklusive Euböa) Standvogel ist. von jenen der Alpen unterscheiden. Dies Kämme trifft nun selbstverständlich auch für Griechenland zu. Hier wurden gelegenen Felspartien nächst Kryoneri selbst von Santarius sogar ein Flug Zweifeüos reicht die Verbreitung lernte dieser Braunelle von Griechenland geschlossen nordwärts bis zu den Gebirgen Bosniens. aber nur einmal bei dem tiefer liegenden Delphi.). kommt jedoch wohl nie bis in die Ebene. die Futter suchten. hinzufügen. in den ." auch ich kennen. Oberhalb Arachova am Parnaß traf ich sie öfters an. Ebenso ist es leider unbekannt geblieben. blieb aber leider auf einem unersteiglichen Felsabsatz liegen. Serbiens und Bulgariens.und Brutvögeln. indes liegen noch keine direkten Beobachtungen vor! Über das Vorkommen gaben den Gebirgen Mittelgriechenlands kann ich einige An- in liefern. Troyloilytes 2)(irviilus Koch — Zaniiköuig. und daß beich bestätigen kann. höheren Gebirgszüge von Chr. woselbst der Vogel die der höchsten Gebirge bewohnt. dort ein Exemplar zu erbeuten. des Mai 1899 erbeuteter ganz junger Vogel vor. der ganzen Oberseite und der Kopfpartie. Eine einzelne wurde geschossen. Mühle Zuerst erhielt Graf von der am obachtete die Art ein Stück vom Veluchi zugeschickt Ich will gleich an dieser Stelle Taygetos. eifrig Wahrscheinlich bewohnt der Vogel auch die vom Chelmos ein Peloponues. und zwar besonders an den steil abstürzenden Wänden und im obersten Schuttkar dieses Gebirges hier nahm zusammen mit anderen hochalpinen Vogelarten fest. Man nennt sie am Parnaß Die Anwesenheit den Schneevogel. wo die von ihm erwähnten In den Nester mit Eiern und Jungen gefunden wurden und wohin diese Kostbarkeiten gekom- men sind. Troglodytes troglodytes (L.

Schade. Maura) und von Zante befindet sich ein Stück in der Kollektion Mazziari. den Aufzeichnungen Krüpers zu entnehmen. In Akarnanien dagegen scheint sie an geeigneten Orten alljährlich zu nisten. 169 Griechenland. Mai 1888 (Gel. ein Pärchen zu erlegen. 6 Stück). Ich sah ihn ebenso Avie Lord Lilford hier wie auf Petalä ausschließlich im Winter. 4. welcher ihr Vorkommen zunächst durcii Auffindung eines leeren Nestes am Likerisee nördlich von Theben feststellte. März. im Gebiete zu finden Brehms ist und auch brütet. weil er dann die Ebenen und die Garten der Städte und Dörfer bewohnt. Der Beginn der Brutzeit scheint ziemlichen Schwankungen unterworfen zu sein. daß er keine näheren Ortsangaben macht. Sie gleichen den bosnischen Vögeln vollkommen. Juni 1898 ein Nest mit eben flügge gewordenen Jungen. Juni 1898) sowie auch in den höchstgelegenen Waldbeständen des Taygetos kennen lernte. An dem letzteren Orte fand St. aber Dresser fand nach vergleichenden Messungen. Juni 1891. sei. welches er nach Athen brachte.) — Beutelmeise. November 1894. und zwar an toten Armen des Phidaris bei Bochori 1897 die Ankunft einer ziemlichen Anzahl am 25. Juni 1892 usw. während ich ihn am am Brutplatze in den waldigen Vorbergen der Kiona (14. und zwar vielfiich im Strauchwerke bei Govino sowie auch im Wacholderwäldchen auf der Düne von Korissia. und zwar an folgenden Tagen: 3. er beobachtete ihn auf das ganze daselbst Kapitän Sperling erwähnt ihn als ziemlich zahlreich auf Levkas (Sta. Überwinternde Zaunkönige beobachtete ich auch am Fuße Phidaris und in Akarnanien im Gebüsch des Varassovo bei Kryoneri. Drummond Korfu nicht sehr häutig. Aegithalus pendnlimis Wenngleich so ist ihre doch zu Heimat die Beutelmeise stellenweise viel gesagt. „Tierleben" heißt. der im Parnaß eine beträchtliche Anzahl von Gelegen sammelte. denn das wenn ist es in (L. 10. aber leeres Nest. 6 Stück). Ich beobachtete dort. Strimmencas am 16. . und 18. Waldungen Mittelgriechenlands sowie in den anderen höheren Gebirgen brütet und im Winter häufiger gesehen wird. erlegt von Leonis am 10. Lindermayer war der erste. Mai 1896 (Gel.III. Juli 1894). Euböas und des Peloponnes zu wiederholten Malen. da der Zaunkönig meiner Ansicht nach im Norden der Insel und in den höheren Lagen sehr wohl Standvogel sein kann. Doch wurde sie in dem zuletzt genannten Gebiete in neuerer Zeit nicht wiedergefunden. Sonuini hielt ihn seinerzeit Egypten irrtümlich für einen Zugvogel. daß die griechischen Vertreter kleiner sind als englische. daß Jahr verbleibt. Später fand er sowohl als auch Graf von der Mühle diese Meise am genannten Orte wie in anderen Sümpfen Mittelgriechenlands. Dies hat schon 1860 Simpson behauptet und 1898 fand Herr Soustas bei Missolonghi ein schönes. Erhard dagegen zählt Troglodytes wenigstens für die hohen Lagen von zu den Standvögeln Naxos durch Krüper Kykladen. was der ausdrücklich bestätigt wurde. 28. wenigstens ist dies Die sieben Zaunkönige des hiesigen Landesmuseums stammen außer von den angegebenen Orten vom Hymettos (Herbstvögel) und vom Phaleron. Die Vögel trieben sich in den Weiden und Tamarisken herum und es gelang mir ohne Mühe. daß Griechenland eher in den Ländern an der unteren Donau der Fall. in den Schluchten der Xerovuniberge in Lakonien (9. behauptet aber. der über die griechischen Inseln nach eilt.

gesetzten Jagden und Sammelreisen in Thessalien Licht in durch die ihre lange fort- Sache gebracht zu haben. trotz aller Dagegen noch der ist 1873 riesigen die Trockenlegungsarljeiten. Die Genannten erbeuteten nämlich in der Zeit vom 21. am 17. pendulinus überein. in ver- der Maße und Gewicht von sechs Stück aus ebensovielen Gelegen: L. 10-3 10-5 10-3 1(M lÖ^ 10. Jänner 1903 ein noch nicht einjähriges. wovon ein Paar nach Athen gelangte und ich für das hiesige Museum zwei 14. bei Burbulithra und Volo 25 tadellose Exemplare der Bartmeise. daß die Boutclmeisc nicht nur in die ersten eines mir Klcinasien. Dezember 1895 bis zum März 1896 am Karlasee. unausgefärbtes Männchen in Megali vrysis bei Lamia erJedenfalls hat ein andei'cs Männchen. 7 6 ww mm 5-5 cg Mit Bezug auf Größe und Färbung stimmen die griechischen Vertreter vollständig mit solchen aus Ungarn und dem Norden der Balkanhalbinscl. welches schon früher St. wie zwei im Besitze Herrn Merlins jun. daß Griechenland ihre Schließlich rechnete sie v.) — IJartiiioise. Strimmeneas. Gänzlich neu ist aber die Tatsache. kurzem war man über Vorkommen und Verbreitung dieser prächtigen dem in Frage kommenden Gebiete noch sehr im Unklaren. legte und einsandte. Mitteilung jetzt Eierchen wurden für Mai bis 3. Den Beweis hierfür lieferte ebenfalls St. Am zahlreichsten. . bewohnt sie aber zur Zeit der Fortpflanzung die ganze Gegend des Von hier erhielt Dr. und ebenso unrichtig ist die Heimat sei. Sümpfen Griechenlands überwintert. Graf von der Mühle bemerkte sie öfters auf dem Peloponnes und in Mittelgriechenland im Spätherbste am Bande von Rohrwäldern. Seither wurde sie nur noch von Seebohm für das Gebiet als sehr selten bezeichnet und von Krüper überhaupt für sozusagen verschollen Meise in erklärt. vStrimmencas 1896 März in der Umgebung von Volo. Paare auswählen konnte. und Lindermayer kannte sie als Seltenheit der Sümpfe Euböas und Nordgriechenlands. indem er am 6. 174 17-3 16-3 16 15-8 15-2 Br. Beutelmeise von dessen mündlicher zerbrechlichen der Zeit vom 18. Die außerordentlich Gegend des Kopaissees nach leicht in bedeutende Anzahl von Eiern. folglich mit der typi- schen Ae. befindliche Nester bezeugen. I*anurus hiarmicKs Bis vor (L. Heldreich fälschlich zu den seltenen Standvögeln Angabe in Brehms „Tierleben". welches Datum auch die Etikette von dort vorliegenden alten Männchens trägt. Gelege bekam.1 6-5 6-5 6-5 Gew. Krüper gänzlich Krüper Juni gesammelt. obwohl nicht in dem Maße wie ehedem. woher Dr. eine den Sumpfstellen im Parnaßtale. Strimmeneas bei Volo am 20.17Ü Ornis bali'iiiiica. Kopa'issees. Im Osten des Landes beobachtete und erlegte 8t. ebenfalls daselbst übersondern auch einigen in besonders geschützten wintert. Bei Lamia ist die Meise übrigens auch Brutvogel. ohne eine bestimmte Ortlichkeit namhaft zu machen. Krüper seit vielen Jahren und zuletzt noch 1898. Den Gebrüdern Strimmeneas gebührt das Verdienst. schwunden. Februar 1896 erbeutet hatte.

gerade in jener Gegend niemals. l'l Griechenland. vol. des Monastir Angelokastron in Aetolien. vorfindet. diese nicht die unzweideutige Bemerkung Baron Schillings mir vorläge. wäre anzunehmen. Krüper dann sogar in Dressers Werk selbst versicherte. den er in Gärten und Gebüschen der Vorberge beobachtete. B. Es ist sehr schwer. Orn. und zweitens. Acrediila caudata — und etwa (L. Größe und Färbung der griechischen Vertreter erscheint sind vollständig typisch. Strimmeneas den Vogel den Sümpfen von Megali vrysis bei Lauiia und sandte mir ein legtes Paar ein." aber abweichend . welches beginnen dürfte. Seither hat sich aber herausgestellt. Februar VJOo den Schluß ziehen.) u. welcher brütet und im Winter ziemlich häufig angetroffen wird. nach seiner Meinung aus Nordgi-iecheuland vorübergehend erscheinenden Strichvogel strengen der Ebene von Athen in Wintern in kennen. Griechenland zu den Seltenheiten. gebung seines vorübergehenden Asyls. Drcss. daß Dr. und 1892 beschrieben Salvador! und Dresser im Bull. Er fügt bei.III. Seine Angabe. wornach dieser außerordentlich scharf und gewissenhaft beobachtende deutsche Forstmann in der Um- Nach den älteren Autoren A. welche ging. am 29. Krüper (1858 oder Später lernte sie als einen 1859) ihre Eier in Akarnanien auffand. daß die Legezeit anfangs April oder schon im März man im Mai flüggen Jungen begegnet. daß er- die Bartmeise au geeigneten Orten des östlichen Griechenlands ziemlich regelmäßig zu Ende des Herbstes von ihren weiter nördlich gelegenen Brutplätzen her Mitte März wieder verschwindet. daß sich im Gebiete überhaupt bloß Dies ist jedoch die vollkommen weißküpfige Schwanzmeise. aber auch sehr viele ganz weißköpfigc Schwanzmeisen beobachtet hat. Vielleicht erscheint diese dort nur im Winter. Club. da ') ist Krüper beigesetzt: „Die wird auch in Brehms „Tierleben" bezüglich Schwanzmeise gehört schon in Griechenlands zitiert. caudata. wenn durchaus nicht der Fall und ich wäre genötigt. In jüngster Zeit entdeckte St. weil bis vor etwa zwanzig Jahren zwischen ihnen überhaupt kein Unterschied gemacht wurde. gänzlich zu streichen. Noch vor 1843 beobachtete Drummond auf Korfu (oder anderen jonischen InGraf von der Mühle zur seln':') im Winter gelegentlich kleine Schwanzmeisenflügo. daß diese nach Osten über Italien nicht hinausgeht. erstens. Man darf aus den vorstehenden Erfahrungen wohl zur Winterszeit auch in am 4. Wciliköpfige und makedonische kSchwanzmelse. aber am darauffolgenden Tage keinen einzigen mehr antraf. und Acredula vitudata macedonica Salvad. weil aus gewissen Teilen Griechenlands nur sehr spärliches Material dort gesammelter Bälge nach dem übrigen Europa gelangte. selben Jahreszeit solche in Begleitung von Gattungsverwandten in den Waldungen Mittelgriechenlands (Rumeliens) und er sagt. ist jedoch falsch.^) Dresser hielt 1872 die nicht weißköpfigc Schwanzmeise aus Griechenland zur Form irbyi gehörig. wie mich Dr. I. aber auch sonst im übrigen Griechenland nicht untergekommen. daß Lindermayer sie dort auch brütet. p. XV eine neue Schwanzmeise als ÄcreduJa macedonica auf Grund eines Belegstückes. trotz der größten Aufmerksamkeit. denn sie ist mir. über- Derselbe bezeichnet (1875) die Schwanzmeise als Standvogel. November 1898 fünf makedonische. die einzelnen Formen der Schwanzmeise gerade im Gebiete von Griechenland auseinanderzuhalten.

Dezember 1898 und sandte es mir zu. wiewohl ich geneigt bin. daß seiner Meinung nach sämtliche Schwanzmeisen Griechenlands zu Acr. eines sees (Februar 1902). ( Daselbst wird mitgeteilt. welcher die Vrachoriseen einsäumt. Mai einem ganzen Trupp eiligst vorbeihuschender Schwanzmeisen am Ufer der Vrachoriseen. daß ich am Nachmittag des 24. mit einer dichten Moosschichte bedeckt. wie ich halten. wenn nicht Dresser ausdrücklich betonen würde. macedonica gehören. Endlich muß ich noch erwähnen. Den folgenden Tag wurde auf einer Halbinsel zwischen dem Tripdolakos. im Museum zu Athen nur noch ein zweites. so daß ich uiclit zu entscheiden wage. Dagegen war ich im März 1897 so glücklich. dies anzunehmen. lUj. Eine seliöne Abbildung dieses Vogels mit erläuterndem Texte gab dann später Dresser 189:") im Supplement zu seinen „Birds of Europe" (Taf. endlich 1902 von der Gegend von Lamia und vom (4.172 Oniis balcaui<'a. p. ein Weibchen mit einem vollständig legreifen Ei und am 5. der untere besitzt keine auffallende Farbe. Krüper begegnete am 3. luguhris graeeus. aber Ein fünftes Stück erlegte Baron Schilling gelokastron leider keiner der beiden alten Vögel. macedonica eigentlich außerhalb des Rahmens dieser Betrachtungen fallen. Es befindet sich dort eine Art Auwald mit ziemlich dichtem und hohem Baumwuchs. Im frischen Zustande ist der obere Rand des Augenlides bei Acr. macedonica handelte. dürften hierüber wohl kaum Aufschluß geben. ein anderes von Aslanlär in vom Ufer des Vrachori- der Nomarchie Trikkala ber 1901). Bakeseh und Führer in den Wäldern des westlichen Akarnanien zwei Paare alter Vögel zu bekommen. und viel baumartiger Mehldorn (Crataegus). macedonica laufe der Treibjagd beobachtete ich in der schön schwefelgelb gefärbt. welche sich außerordentlich scheu benahmen. Hier war der Lieblingsaufenthalt dieser Meise sowie von P. ebenfalls von Krüper vom Olymp mitgebrachtes Stück. in der Umgebung von Monastir Anam 16. Othrysgebirge. von Krüper am thessalischen) Olymp erbeutet war. Später kamen wir in den teilweise unter Wasser stehenden Sumpfwald. und es gelang hier am letzten März und ersten April noch ein zweites Paar von genau derselben Färbung zu erbeuten. mehr Material aus Griechenland zu ei-Außer der in seinem Besitze befindlichen Type befindet sich nämlich. mich an Ort und Stelle überzeugt habe. daß Dresser im Anfange den Vogel für eine individuelle Abweichung ansah und vergeblieh bestrebt war. Dezem- .und dem Markutsasee der erste Vogel. Mai 1898 in nächster Nähe des aus der Mythologie bekannten „Freierhügels" bei Olympia am Alpheios eine Familie Schwanzmeisen im dortigen Buschwerke bis zur Dämmerung gemeinsam mit St. von denen zwei konserviert wurden. denn im Jahre 1894 konnte ich durchaus keine Schwanzmeise zu Gesicht bekommen. durfte aber nicht schießen. da das Jugendgefieder die Artzugehörigkeit durchaus nicht sicher erkennen läßt. Strimmeneas verfolgte Es wurden fünf Meisen geschossen. Das erste Paar beobachtete Führer am 3. März etwa eine Viertelstunde lang gelegentlich einer Treibjagd auf Damhirsche in nächster Nähe seines Standes im Busehwalde am Fuße des Chalkitsaberges. Im weiteren Ver- Richtung gegen Podolovitsa sehr viele solche Schwanzmeisen. März an derselben Stelle das Männchen erlegt. im Vereine mit meinen Begleitern Dr. Aus diesem Grunde war ich von Anfang an eifrig bestrebt. dazwischen verwilderte Olbilume. durch mein Sammeln in Griechenland Klarheit in diese Sache zu bringen. Nur der mich begleitende Dr. Es würden also diese zwei Acr. 655. In letzter Zeit bekam das Museum noch weitere Paare. Anfangs hatte ich kein Glück. ob es sich hier um und vorsichtig eine Familie von Acr. Auch die Jungen.

Griechenland.in. Maße der neun alten Vög-el in Millimetern: 1<3 .

als auch. und Krüper erwähnt ihr wo sich vier Veluehi. Strimmeneas dem Museum ein. und 16. Sie ist ebensowohl daselbst wie auch in den (iebirgswäldern Brutvogel und folglich auch nicht. besonders zur Brutzeit. Auch hier war zani Teile zum Teile mit Apollotaune gemischter Bestand ihr Aufenthalt. Mai 1898) beobachtet. wie Lindermayer angibt. und am 4. Sowohl in den Ölbäumen im Sumpfwalde an den Vrachoriseen. von hiuifiges Vorkommen in den Gebirgswäldern des Parnaß Eier im Universitätsmuseum von Athen befinden. Mai 1894). denn ich sah schon am 4. Krüpers in den Wäldern des Parnaß aufgefunden. wie Graf von der Mühle glaubt. ferner im Februar hoch oben am Varassovo.Juni 1893. Überhaupt irrt v.174 Ornis balcanica. Hier begegnete ich der Tannenmeise im Juni in zumeist aus Schwarzkiefern bestehenden Wäldern am Übergange von Messenien nach Lakonien zur Langhädaschlucht. Taunenmeise desto seltener wurde. und zwar vornehmlich in den Olivemväldern bei Melanes und Tragaea. je tiefer wir kamen. Mit Favus cypriotes besitzen die griechischen Tannenmeisen gar keine Ähnlichkeit. endlich in den daranstoßenden Aubeständen ist sie geradezu charakteristisch und sehr zahlreich. B. im Winter auf die Besonders in Wälder Mittelgriechenlands beschränkt. und insbesondere Naxos. oder. Auf dem Festlande fand brütend und am ich die Blaumeise in Velestino in einem Baumloche häufigsten in Akarnanien. Mai 1891. In Größe und Gewicht gleichen sie ebenso solchen aus Mitteleuropa wie die alten Vögel selbst. März 1897 eine in ihre Nisthöhle schlüpfen. lU. Gleich bei meinem ersten Ausfluge beobachtete ich sie mehrfach daselbst in dem schönen Olivenwalde bei Alepu. Juni 1889 und 12. Drei Männchen aus der Gegend von Agoriani im Parnaß vom 12. die Pariis coertileus L. September 1895 sandte St. Juni 1893. sie sei selten. Heldreich. bloß ein Brut- vogel der Gebirge im nördlichen Griechenland und auf Euböa.Juni 1892. Beim Abstiege gegen Xerokampos war leicht w^ahrzunehmen. Hier erhielt Dr. . doch ist sie dort nur vereinzelt und auch in den Olivengärten bei Zante wurde nur ein Paar (8. Noch bei Aetolikon. dann in den schütteren Eichenbeständen des Zygos und des Chalkitsaberges. Von den Tannenbeständen des Ainos auf Kephalonia brachte ich sie ebenfalls mit. Die Brutzeit beginnt hier sehr früh. — Blaumeise. wo sie sicher auch brütet. reiner Schwarzkiefern-. nur im Herbste nicht. Jameson sah sie auf Kythera zu allen Jahreszeiten. Dr. daß. Ihre Eier wurden erst in neuerer Zeit von den Sammlern Dr. Mai 1897 traf ich eine bei Braganiotika. wenn er sagt. dann beim Aufstiege auf den Taygetos von Anavryta angefangen bis in den obersten Holzgürtel. den Olivenwäldern des Landes wird man die Blaumeise nicht vergeblich suchen. als sie eben ihre Jungen fütterte. Krüper 1862 Eier dieser Meise und ich erlegte einen ganz jungen Vogel. Fünf Stücke unserer Sammlung stammen von dort her. Schließlich erwähne ich noch eines jungen Vogels unserer Sammlung aus Arkadien und zweier Stücke aus dem Taygetosgebiete. wie dies aus folgenden Beobachtungen hervorgeht. wo eine Familie beobachtet wurde (26. wo es viele gibt. Mai 1894 und 26. Von den Inseln des Agäischen Meeres sind es Jura (bei Euböa). Den Aufschriften von Krüpers Hand sind folgende Fundtage zu entnehmen: 23. S. Die Insel Korfu bewohnt sie nach Drummond und Lord Lilford sehr häufig und ist dort Standvogel.

Vom sie hier Peloponnes in der ist sie seit Umgebung von Temminck Astros. welche aus den verschiedensten Teilen des Landes stammen. an mehreren Stellen von Zante (Exemplar von hier in der Koll. Naupaktos und an den Vrachoriseen. Skopelos (wo mir viele Gelege gebracht wurden) und Naxos. vermerkt. in den Eichenwäldern des Zygos bei Aetolikon. und Stand. wo von vielen Seiten das größte Gewicht gelegt wird. dagegen zahlreich im Juni bei Ich am Berge Itliome in Messenienj vor allem aber sehr häufig im (iebiete des Taygetos. — Fartis major L. . so daß also P. bemerkbarer wird sie 175 Griechenland. Männchen. bei besonderer Bevorzugung. Dezember 1898 Monastir Angelokastrou bis zu 50 Stück auf einem Oliveubaume beisammen. von denen Krüper wiederholt Eier bekam. während recht häufig in den Olivenwäldern von Alepu (17. Ich habe die 19 Stücke. zusammen mit Herrn Hellmayr genau untereinander sowie mit der schönen Serie des Hofmuseums in Wien verglichen und wir kommen beide zu dem Ergebnis. Das Federkleid der griechischen Kohlmeisen ist durchaus zug auf die Färbung und daher umso interessanter. pleskei näher als coeruleus. Falsch ist aber die Angabe Lindermayers.III. des Gebirges Die Färbung von zehn griechischen Blaumeisen ist genau dieselbe wie bei Vertretern aus Mitteleuropa. am Pentelikon (bei schlucht Lada (Laubholz). auf den zum Übergänge nach Lakonien. bezüglich der Färbung von Ober. und zwar hier ganz besonders viele. in den Tannenbeständen des Ainos auf Kephalonia (März 1897). wie vogel in den aus dem folgenden zu ersehen ist. im Winter und Baron Schilling sah am 16. Mai 1898 Junge fütternd und 25.und Brut- Wäldern Mittelgriechenlands bis Euböa. April 1904). Juni 1898). Ich beobachtete sie dort Korfu. wo sie nur während des Sommers und Winters wahrgenommen haben will. major Brut. endlich auf Jura. Drummoud und Sperling nennen sie nämlich einen sehr häufigen Standvogel von sie Lord Lilford liier nur im Winter sah. als nun die bis zur obersten bekanntlich auf die geringsten diesbezüglichen Unterschiede nicht beständig Zeit gekommen in be- ist. Außerdem vermerkte ich das Vorkommen im Gestrüppe der Schluchten des Varassovo. schon in Mühle der wohl sie ist den Gebirgen wie bezeichnen in sie als fast allerorts da- den Ebenen. ja Vorbergen bei Kalamata und von dort aufwärts bis Baumgrenze des Taygetos. in der Bergin der oberen Laughäda und im höchstgelegenen Waldgürtel von wo auch ein Stück im Museum von Athen sich befindet. Kohlmeise. Juli 1894 flügge Junge führend). Auf der letztgenannten Insel beherbergen besonders die Olivenbestände von Melanes. traf sie einmal im Eichenwalde Kapellis bei Lala. ('Nadelholz). dann nächst (Braganiotika (4. wobei bemerkt wird. dagegen steht ein elftes Stück. scient. in der Schlucht bei Kapsaliou auf Kythera {22. Jameson und Potamia (Krüper) eine große Menge von Brutpaaren. bekannt und am zahlreichsten dem Aleppo-Kiefernwalde der fand ich Düne von im Eichenwalde Kapellis bei Lala.der Olivenbestände. Athen) erlegt am 25. daß die Kohlmeise den Inseln felile. Auf dem Peloponnes wurde sie von der Exped. Ti-agaea Mazziarü).und Unterseite entschieden P. ferner recht viele auf den Inseln Petala und Oxia. längs des Alpheios bei Olympia. in Agulinitsa. Februar 1895. Als die in Griechenland weitaus häufigste Meisenart Krüper fand sie Lindermayer sowie Graf von ebenso selbst anzutreffen. daß sie im Winter noch zahlreicher auftritt.und Standvogel der Kykladen ist. de Mor.

indem bei diesen die Unterseite rahmfarbig mit einzelnen gelben Federn auf der Vorderbrustseite erscheint. den Nach- .176 Ornis balcanica. welche Übergänge zu major darstellen. fast dieselben Abmessungen zeigen wie die cyprischen. Diese nähern sich dadurch sowie durch das lebhafte Blaugrau der Flügeldecken der nordafrikanischen Form in excelsus Brm. 8 Mini m u m Maximum: 18-7 X 13-7 mm 16-4 ^ Tiif/ubHs f/raeciis Keiser (Siehe Tafel Form Diese echt mediterrane (1901) von Tschusis 12-5 mm 17-5 cg 21 cg Parus X I. L. Die Brutzeit der griechischen Kohlmeisen beginnt nach Krüpers Erfahrungen anfangs April.und Strichvogel. im ganzen nördlichen Teile der Balkanhalbiusel und noch weiter nördlich sehr deutlich durch ihre geringeren Körper- mals. B. daß eine Sonderung einer besonderen Art handelt.) der Trauermeise wurde von mir im XII. genau zu der Beschreibung von Parus afhrodite Pentelikon Madaräsz aus Cypern passen. während im übrigen Schwefelgelb vorherrscht und die anderen schon mehr Gelb an allen Teilen zeigen. irrt was sogar dann von Lindermayer und Krüper Griechenland ein Stand. daß zwei männliche Vögel. sihiricus. Es wird sich auch hier erst ob aphrodite wirklich von major getrennt werden so oft. und zwar von Aetolikon vom 9.und nordeuropäischen überein. Nur sind sie etwas größer: Flügel: 751/2. Vogel und Tafel in. verblichenere unterscheidet. daß er die Trauermeise für einen Zugvogel Dubois in wiederholt wird. um eine individuelle Abweichung in der daß dabei Geschlecht und Jahreszeit keine Rolle spielen. 75. oder ob Färbung sich es wie dabei. Doch scheint dies nicht von großer Bedeutung zu sein. Jahrg. Februar 1902 und vom vom 25. welche eine ebenso gelbe oder noch greller gefärbte Unterseite besitzen als die mitteleuropäischen. Fleckung und Größe der Eier. Jahrbuch" beschrieben und ich wiederhole hier noch- von der typischen P. muß. Sie ist jedoch. 67. noch vollkommen frisch waren. Schwanz: 68 ?n. so z. so daß drei Gelege zu und 4 Stücken.) über die in feststellten. Hieran schließt sieh eine Reihe von Kohlmeisen. tritt bei dem einen fein cf vom Hymettos) an der Vorderbrust und der Bauchseite die Rahmfiirbe noch deutlich auf. Auch noch vier andere Stücke stehen in der Mitte zwischen aphrodite und major. Schwanz: bl mm der Typen aus Cypern. eingehend berichtigt wurde. daß maße und sie sich die viel lichtere. was gewiß auffallend erscheinen der Zukunft entscheiden lassen. Lindermayer Brehm anfänglich für identisch bald darauf („Stiftungsfest" Auch Graf von der Mühle äußert sich treffend Verschiedenheit von P. Deswegen hielt sie Färbung der Kopfplatte sowie des Kehlfleckes zweifelsohne mit P. dies geht aus dem vorliegenden Materiale deutlich hervor und die vielen Übergänge erlauben vorläufig den Schluß. Diese Angaben finden sich trägen zu etc. doch legen viele Paare erst bedeutend später. was aber von Chr. Ende Mai auf Skopelos mir überbracht. vSicher am (aphrodite) nicht nur. luguhris Natt. 9. wie ansieht. kann.OT gegen Flügel: 68. ist Platze ist. „Ornith. schildert ganz richtig Lockton und Lebensweise. Naumann verwertet. stimmen ganz genau mit mittel. Februar 1895. von welchen mir 31 Stuck vorliegen. Uriecliiselu' Traiiermeise.. Eier. weil drei andere Vögel aus derselben Gegend. aber darin.. sihiricus Nilss.

Ihr Betragen und ihre Lebensweise den. fanden wir sie im Juni 1898: im obersten Teile des Kladeostales sowie der Langhädaschlucht (eine Familie!) am Hange des Nedontales bei Kalamata (zwei Paare!) und in der Maina bei Tarapsa. S. Mai fest ein alter Vogel einer hohlen Esche (Frnxinus ornus) in — etwa in Brusthöhe — dem Ufer des Sees von Bäume gibt. Richtiger (1843) Linderiuay e r: Brütet Reiser. sandte Baron Schilling eine am 12. unweit von dort. higubris graecus nichts zu tun hat. auf dem Peloponnes. an der Westküste von Akarnanien sind es vor allem die bestände des Chalkitsaberges und zur Tripdolakos-Seebucht. lugubris graecus. ein weiteres Brutpaar fand sich nahe Angelokastron (beim Hause des Katsuris). ich bloß am Leonis ein (25. Im „Vogelfang". L. scheint mir übrigens fraglich. zi tsrrr. Stets unruhig Olivenzweigen und ist genau und sehr beweglich. nach schütteren Eichen- Im prachtvollen und auch ein Olivenwalde Q am 5. auf Euböa und auf Mazziari ein Stück ein. wie aus obigem erhellt. Drei Jahre Unweit von hier. S. UI. saß am beobachtete diese Ich Aetolikon. Die Legezeit scheint mir von Krüper mit Ende März und anfangs April etwas sein. Februar 1895). Jänner und 7. geht daß hervor. Mai 1899). Die griechische Trauermeise brütet nach der Mühle im Parnaß.") Dresser veröffentlichte (1872) zu spät angegeben zu ') ") Nunmehr im Museum von Manchester. Schließlich kann ich die griechische Trauermeise auch für die Insel Kythera an nitsa erbeutete Chr. Schließlich gehört zweifelsohne auch ein Paar von Krüper am 28. Februar 1869 in Akarnanien und Aetolien gesammelter Vögel ebenso wie die aus der Türkei im Museum Dresser^) zu P. Von Zaute schickte Akarnanien (wo in Norden von Griechenland. zwischen bis März mit und Itea aber ziemlich weit im Gebirge bei Ano-Musi- einmal bemerkt. CTriecheiiland. es viele hohle Dezember 1898 erlegte Trauermeise Sarajevo. lugens mit P." üb P. Ornis balcanica. 369 nennt Chr. Pantelemono sich viele herumtrieben wurde. Brehm Trauermeise Griechenlands Pariis lugens und gibt von ihr folgende Beschreibung: „Etwas kleiner und dunkler als P. 1. Jfai führen. vom Monastir Angelo- auf kleinen Jungen. bei Athen. Juni ein vollkommen ausgewachsenes Männchen erlegt wurde. wo sie sehr verbreitet zu sein scheint. Meise an folgenden Orten: Im Olivenwalde östlich von wo es am 29. ich traf daselbst einige in der Schlucht bei Kapsali an. Jänner 1895). wo am 17. kastron. Kopf und Kehle sind schwärzlich die — hellerem mit Unterkörper und größerem Daraus Schnabel. verrät sie dem dieselbe wie in nördlicheren Gegen- ihren Aufenthalt in den dichtesten undurchdringlichsten Strauchwerke immer durch den schnarren- den. in der Umgebung von Athen habe ^ 1894 im Aleppo-Kiefernwalde am Hymettos eine Familie flügger Junger beobachtet und von Leonis erhielt ich zwei Wintervögel von dort (Daphni. Lindermayer und dem Grafen von sie auch Simpson fand).. legereifem Ei geschossen Amphissa habe ich sie wo der Berglehnen beim Hafen Hag. April 1894 schon flügge Junge gab (ein Paar und ein Junges Typen der Subsp. im dem Peloponnes. 243 und in der „Naumannia" VI. graecus!):. Dezember 1894 uud Gebirge von Skaramangä 22. 14. die Eier im Milrz aus! 12 . erlegt. 11. welches ich ebenso wie vier andere des Museums in Athen vom Taygetos und vom nördlichen Peloponnes mit den von mir zusammengebrachten elf Stücken zu vergleichen Gelegenheit hatte. Ein anderes stammt aus der Umgebung von Tripolis (22. lugiobris Natt. in der großen Klissura. weit hörbaren Lockruf: zi. war später dieses Paar wieder am wo Platze. die Belegstücke wirklich aus Griechenland stammten.177 III.

in den Ebenen Griechenlands nicht selten. Attika. im Baumluchern. . manchmal hoch oben. manehmal tief unten und scheint nicht so viele Eier zu legen wie die anderen Meisenarten." Es mögen nun Maße und Gewicht einiger authentischen von Krüper gesammelten folgemle Mitteilungen „Sie ist Lrütet zweimal im Jahre. liujuhris graecus folgen: Gelege 5 Stück.l'ö Onus Krüpers: balcaiiica. 1894: L. baut ihr Nest Eier von P.

III.

1875 fügt derselbe noch hinzu:
gefundene Eier sah ich noch

179

Griechenland.

„Die Legezeit wird Ende April beginnen; hier

wohl aber beinahe flügge Junge, die mein Jäger
Ende Mai 1873 im Parnaß aushob." Später scheint Krüper aber doch griechische
Eier erhalten zu haben, wenigstens glaube ich mich erinnern zu können, einige wenige
Stücke bei ihm gesehen zu haben.

Am

nicht,

Februar 1897 besuchte ich den oben erwähnten Ort, nämlich die Eichendes Zygosgebirges unweit Missolonghi, und hörte sofort den bekannten Lockruf des Kleibers. Es waren mehrere Paare da, aber ich konnte keinen
zu Schuß bekommen, da sie entgegen ihrem sonstigen Benehmen äußerst flüchtig waren.
Li der ersten Märzwoche begegneten wir dann dem Kleiber öfters in den schütteren Eichenwäldern von Chalkitsa und Podolovitsa im westlichen Akarnanien, wo er
bestände

20.

am Kamme

zweifellos Brutvogel

ist.

Auf dem Peloponues konnte

ich ihn im Walde Kapellis bei Lala als
Mai 1898 ein vollkommen flügges Junges und am
ein altes Männchen in den dortigen prachtvollen Elichen erbeutet wurden.
in den höheren Lagen des Taygetos, am Joche Varvara sowie in den
Schwarzkiefernwäldern sah ich am 15. und 16. Juni 1898 hier und da
Vögel.
Ein diesjähriger Vogel wurde geschossen. Schließlich beobachtete
stellen,

am

indem

26.

solchen

umliegenden
einen dieser
ich in einer

Lage,

in

den Eichenbeständen südUch von Tarapsa den Kleiber

Nachbarschaft von

S.

neumeyeri.

viel tieferen

Auf Grund der oben erwähnten

drei

Vögel,

männliches Exemplar von Agoriani im Parnaß

(6.

fest-

Tage vorher
Aber auch

in

nächster

zu denen noch ein sehr schönes
September 1895) kommt, ergaben

genaue Vergleiche, welche Herr Schalow mit nordischen Kleibern

anstellte,

folgendes:

Bei den griechischen Stücken ist der Schnabel ein wenig schwächer, die Primärschwingen dunkler, die Unterschwanzdecken etwas weniger weiß und die Brustfärbung
selbst bei

jüngeren Vögeln heller

Unterschiede zu geringfügig,

als

Jedenfalls sind aber

bei typischen caesia.

daß sich eine Abtrennung rechtfertigen

als

Sitta neumet/eri Miehah.\)

diese

ließe.

Felsenkleiber.

Vor allem sei bezüglich der Namengebung bei diesem Vogel hervorgehoben, daß
Ausnahme von Lindermayer, aber nur in seiner ersten Arbeit (1843), und Dresser
(1872) sämtliche Autoren, welche das Vorkommen usw. in Griechenland behandeln,

mit

syriaca Ehrbg. gebrauchen.
Vergleichsmateriale
gehabt zu haben, denn er
wenig
Brehm scheint zu
Falle
es
sich
erweisen sollte, daß die
schlug zuerst (Stiftungsfest etc. 1845) vor, im

der richtigen Bezeichnung

statt

stets Sitta

Chr. L.

griechischen Vertreter stets kleiner sind als die dalmatinischen, die ersteren ebenso wie
die

asiatischen

')

S.

syriaca,

die

dalmatinischen

Der Entdecker der SUta neumeyeri

dermayers,

der

griecliische

Bataillonsarzt

Lebenslaufes, enthalten auf Seite

XX

u.

XXI

ist

S.

neumeyeri

zu

benennen.

der intime Freund des Grafen von der

Dr. Karl

Michahelles.

Dem

Später

Mühle und Lin-

interessanten

Abriß

seines

der Säkularfeier-Festschrift der naturhistorischen Gesellschaft

Nürnberg (1901), ist zu entnehmen, daß Michahelles am 5. Mai 1807 zu Nürnberg geboren wurde
und am 15. August 1834 zu Nauplia als Opfer seiner hingebungsvollen LazarctlJitigkeit starb. Das frühe
Ende dieses strebsamen und vielversprechenden Ornithologen ist nicht genug, namentlich im Interesse
in

„Seine Gebeine", schrieb Lindermayer
der Tierwelt Griechenlands zu bedauern.
Traueruachricht au die Eltern des Hingeschiedenen, „ruhen in dem Tale, das der Wanderer
durchreitet, wenn er von Nauplia nach Epidauros zieht, hinter einer mächtigen Felswand, in der sein einder Erforschung

in

seiner

facher

Name

eingegraben werden wird."

erschien 1830 in

Okens

„Isis",

Die

erste

Beschreibung von

Sitta

neumeyeri durch

Michahelles

Spalte 814.

12*

IbO

Ornis balcanica.

(„Vogelfang"

unterscheidet

1855)

er

S.

neiimeyeri Micliali. (et Brni.?)

von

S.

syriaca

wegen der angeblich schmutzigweißen (nicht weißen!) Brust.')
Genaue Vergleiche haben ergeben, daß der Felsenkleiber von Dalmatien, der
Herzegowina, von Montenegro und Griechenland sowohl hinsiclitlich der Lirößc als auch
der Färbung ein und derselbe Vogel ist und daher einheitlich benannt werden muß.
P]hrbg.

Die

Felsenspechtmeise

eine

ist

äußerst

charakteristische

Vogelgestalt

für

Gegenden der meisten Teile des Landes. Allerorts ist sie aber durchaus
zu finden und deshalb soll hier die Verbreitung etwas näher erörtert werden.
felsigen

Die sämtlichen Inseln meidet

sie

entweder vollständig oder

tritt

die

nicht

dort nur sehr selten

Krüper, Erhard und ich nirgends auf den Kykladen beobachtet; nur für Euböa, das ja überhaupt mehr Festlandscharakter hat, wird sie von
Lindermayer angegeben. Auf den westgriechischen Inseln habe ich vergebens nach
ihr an anscheinend vollkommen geeigneten Ortlichkeiteu gesucht und nur auf dem
So haben

auf.

sie z.

B.

kleinen Felseneiland Oxiä, nahe der Küste Akarnaniens vei-rieten einige wenige Paare

am

Februar 1897 ihre Anwesenheit. Jedoch hat Druramond
auf den Jonischen Inseln zwischen Felsen hier und da eine gesehen. Irrtümlich hielt
er sie für einen Zugvogel, der gegen Ende März auf Korfu ankommt und auch brütet.
Endlich befindet sich im Museum zu Athen ein 8tück der Koll. Mazziari aus den
Vierzigerjahren von Zante.
durch den Lockruf

23.

Außerordentlich häufig

fand

Dr.

sie

Krüper

seit

als

sie

tritt

echter Standvogel

dem Frühjahre 1858

in

Akarnanien

auf.

Hier

wiederholt in den Schluchten des Zygos,

Simpson

fast zur selben Zeit in der großen und kleinen Klissura
alles Orte, wo
und 1897 noch immer ihre große Häufigkeit feststellen konnte. Vor allem
ist dies aber auf den Felsen des Varassovo der Fall, besonders unmittelbar bei Kryoneri,
wo diese Spechtmeise sich mir bis auf 1 — 2 Schritte lockend näherte, während ich dort

ich 1894

Luderhütte am Ansitz war.
Weiter östlich begegnete ich

in der

den zahllosen Steinblöcken zwischen
unweit von hier ziemlich
hoch im Koraxgebirge oberhalb des Dorfes Granitsa. Dort hält sie sich mit Vorliebe
in den Stützmauern der Maisfelder an den steilen Lehnen auf
Eine angeschossene
floh daselbst in die dichte Krone einer Apollotanne.
Noch weiter östlich kennen wir
sie durch Krüper als häufigen Bewohner des Parnaß, woselbst sie, wie der Genannte

dem oberen

Mornostale und

dem

ihr überall auf

Hafenorte Vitrinitsa sowie

ebenso wie überall, ein allen Hirten wohlbekannter Vogel ist. Am
1894 sah ich viele in den Felsen bei der Kastalischeu Quelle unweit Delphi.
Auch in Attika fand ihn Krüper oft brütend. Im ganzen nordwestlichen Peloponnes
habe ich die Felsenkleiber nirgends angetroti'en; dagegen mehrere an den felsigen Abrichtig

bemerkt,

12. Juli

hängen nahe bei Pylos, dabei (am

1.

Juni 1898) ein Paar mit flüggen Jungen vor

Neste, einige in den Felsen von Alt-Pylos, aber bei

Weiters kamen ein bis zwei
Nedontales bei Kalamata,

recht

Familien

viele

an

Modon nur

den Felswänden

am Ithomeberge und

dem

einen einzigen.

sogar

am Ausgange
auf

des

dem Monastir

Wurkano zur Beobachtung. Insbesondere hier, aber auch bei anderer Gelegenheit,
habe ich deutlieh und wiederholt gesehen, daß sich Sitta neumeijeri nicht ungern, wenngleich nur vorübergehend, auf Sträueher und Bäume setzt, was auffallenderweise von
sehr

vielen Autoren,

mit

Ausnahme Dr. Krüpers, in Abrede gestellt wird. Krüper
dem Felde unter einem Olivenbaume Nahrung suchen!

sah einmal sogar eine Sitta auf

')

Unrichtigerweise werden an jener Stelle Banni- und Felsenkleiber zu.sammengemisclit, je nach de

Brustgefiederlärljung.

181

in. Griechenland.

Schließlich erwähne ich noch des besonders häufigen Vorkommens am lakonischen
Ende der Langhädaschlucht und im verkarsteten Teile der Maina, namentlich abwärts
von Tarapsa. Von dieser Gegend holte sie, trotz allerlei Fährlichkeiten, vor Jahren Graf
von der Mühle (laut des Berichtes seines Kameraden Schnell). Auch beobachtete er

den Vogel sogar an

den Schußlöchern der

alten

dem

venezianischen Festungen auf

Peloponnes.
des Fortpflanzungsgeschäftes

Bezüglich

ist

es

am

besten, zunächst

die

genauen

Angaben Dr. Krüpers wiederzugeben: „Die Felsenspechtmeise beginnt ihr BrutViele Jahre hindurch wird dasgeschäft, sobald wärmere Witterung eingetreten ist.
selbe Nest benutzt und, wenn es beschädigt ist, schnell ausgebessert. Ende März oder
anfangs April werden 8
10 Eier gelegt: am Parnaß am ol. März 1866 das erste Ei!
Wird das erste Gelege weggenommen, so bessert das Pärchen den Schaden sogleich
aus und legt nochmals und mitunter noch zum dritten Male, zieht jedoch nur einmal
Junge auf und bleibt den Winter hindurch in seinem Felsenrevier."

Besonders anziehend schildert der Mehrgenannte seine Beobachtungen in Cab.
sie hier zu wiederholen, zumal sie
f. Ornith. und ich kann es mir nicht versagen,

Journ.

eine Reihe von Einzelheiten über die

„Wenn

merkwürdige Nistweise des Vogels

enthalten.

der in Griechenland reisende Ornithologe, auf den schlechten Landwegen

wandernd oder

reitend,

stundenlang keinen Vogel sieht und hört und dann über die

große Vogelarmut nachdenkt, so wird er plötzlich durch ein gellendes Gelächter aus
seiner Träumerei gerissen. Blickt er umher, so wird sich jedenfalls in seiner Nähe eine

Felswand, wenn auch nur eine kleine, oder eine Anzahl Felsblöcke entdecken lassen.
Von dort wird das Geschrei ausgehen und bei baldiger Wiederholung wird er vielleicht
eine Spechtmeise als Urheberin erblicken. Ist des Beobachters Ohr an Unterscheidung
der Vogelstimmen gewöhnt, so wird er sich
hörte Vogel ohne Zweifel

paea

s.

nicht

die

gleich

sagen,

daß der gesehene und ge-

gewöhnliche europäische Spechtmeise, Sitta

caesia, sein kann, sondern die Felsenspechtmeise, Sitta syriaca, sein

„In

den ersten Wochen meines Aufenthaltes

in

paivo-

muß.

Griechenland war ich mit den

Stimmen der meisten hiesigen Vögel noch nicht vertraut genug, um jeden Vogel aus
Kam ich in
der Ferne an seiner Stimme, am Gesänge oder Lockrufe zu erkennen.
ich anfängTöne,
die
ich
verschiedene
die Nähe eines felsigen Terrains, so vernahm
Felseneinem
lich nicht zu deuten wußte, bis ich eine Blaudrossel, Turdus cyanus, auf
Bei späteren Exkursionen schrieb ich alle weithörbarcu
absatze singend erblickte.
Gesänge ebenfalls dieser Drossel zu, da ich des eigentlichen Sängers nie ansichtig werden konnte.
,,Bei meinen Nachforschungen nach den Nestern der Höhlenschwalbo, Hirundo
rufula, fand ich am 24. Mai 1858 an einer Felswand Fragmente eines aus Erde, Steinchen, Dünger etc. bestehenden Nestes, welches ich noch nie zu sehen Gelegenheit gehabt hatte.

Ich vermutete, daß das Nest einer Blau- oder Steindrossel angehört habe,

Halmen bauen sollen.
der Aetolischen Klissura wiederum einen sehr

obgleich ich mich erinnerte, daß diese ihre Nester

am

14. Juni, hörte

ich

jenseits

aus

Später,

lauten

eine Specht-

gleich darauf in dem Eingange einer großen Felshöhle
Gesteine umherklettern; etwa eine halbe Stunde später fand ich in einer
Höhle ein vollständiges aus demselben Material wie das fragmentarisch gebaute Nest,
welches überall dicht am Felsen angeklebt war und etwa in ^|^ der Höhe eine runde,

Gesang und sah
meise an

1

dem

Zoll lange

Köhre

als

Eingang besaß.

Mit Hilfe eines scharfen Messers schnitt ich so

viel von der harten Nestkruste ab, daß ich mit den Fingern hineingreifen konnte und
nach und nach fünf Eier hervorbrachte, die mir den Baumeister des Nestes verrieten,

182

Oniis balcanica.

da ich diese Eier schon seit hiiiger Zeit kannte. In jenem Sommer und im vorjährig-cn
mehrmals Gelegenheit, teils nnvei-sehrte, teils halb zerstörte Nester zu finden;
Erst in diesem Frühjahre (1860) hatte ich das
Eier bekam ich jedoch nur selten.
Eierzahl zu finden, und zwar im südlichen Teile
vollständiger
Glück, mehi-ere Nester mit

hatte ich

Am Morgen des 25. April landete ich mit dem Dampfschifife in Kalamata und machte am Nachmittage eine kleine Exkursion. In einer Entfernung von
einer halben Stunde kam ich an eine niedrige Fclsenpartie, in der eine Sitta ihren
Gesang erschallen ließ; bei dem Nachsuchen fand ich das alte, zerstörte, jedoch naheGriechenlands.

bei

auch das neue Nest, welches

Weibchen

Am

holte.

verließ das Nest,
28. April

war

ich

ich

durch geringes Klettern

aus welchem ich neun schöne,
so

glücklich,

erreichen

konnte.

unbebri'itete Eier

Das

hervor-

an einem Tage zwei Nester auszuheben,

von denen das eine acht, das andere neun Eier enthielt. Da auf den letzteren (ganz
unbebrüteten) Eiern das Weibchen noch nicht zu brüten begonnen hatte, so glaube ich,

daß
liche

die Sitta mitunter

Zahl zu

sein.

im Neste ergreifen;

Tage später kam

auch zehn Eier

Da
am

legt;

das AVeibchen sehr
28. April tüdtete ich

jedoch scheint acht und neun die gewöhneifrig

im Brüten

ein solches,

um

ist,

es

so

kann man

es leicht

zu präparieren;

acht

demselben Nest zurück und sah, daß die von mir beschädigten Stellen ausgebessert waren. Das übriggebliebene Männchen hatte in der Zwischenzeit nicht nur das Nest hergestellt, sondern auch schon eine neue Gattin angenommen,
die es mit

Am

12.

ich zu

dem lachenden Paarungsrufe an den benachbarten Felswänden umherjagte.
ich mit Herrn Schrader bei dem (iebirgsdorfe Selza zwei Sitta mit

Mai sah

Baumaterial im Schnabel einer Felswand zufliegen;

wir folgen und tretl'en die Vogel
mauern; mit einem Schusse erlegte
Schrader beide. Das Nest zu untersuchen fiel uns nicht ein; während wir beschäftigt
waren, die Vögel sorgfällig zu bewahren, steigt ein herbeigekommener Bursche zum
unvollendeten Neste hinauf und findet zu unserem Erstaunen schon ein Ei darin.
„Von der großen Baulust der Sitta hier einige Beispiele: Anfangs Mai 1859 fand
ich am Fuße des Zygosgebirges bei Aetolikon an einem großen Felsblocke ein Sitta
s?/riaca-Nest von seltener Konstruktion: eine natürliche Steinhöhlung ist das eigentliche
Nest, zu welchem ein 2'/2 Zoll (= 66 mm) langer, künstlicher, aus Dünger, Erde,
Insektenflügeln {Lydus algirims, Chrysomela fulminans etc.) bestehender Eingang
führte.
Diesen Eingang brach ich ab
er befindet sich im Museum zu Athen; am
31. Mai war die Höhlung unsichtbar gemacht, d. li. vollständig zugemauert.
Um die
Ursache dieser Arbeit zu sehen, schnitt ich die Erdkruste heraus, fand jedoch nichts
im Neste. Nur die Baulust muß den Vogel zu der Arbeit angetrieben haben."
Aus demselben Grunde fand Dr. Krüper auf der gegenüberliegenden Seite desselben Felsblockes ein von ihm halb zerstörtes Nest der Hirundo rufula durch den Felsenkleiber wieder ausgebessert, wobei er diesen Baumeister bei Besichtigung der Klebemasse sogleich mit Sicherheit erkannte. Er fährt dann weiter fort: „Am 12. Mai 1859
fand ich ^/.j Stunden von Missolonghi an einer Felswand ein vollständiges Nest. Um
dessen Inhalt zu untersuchen und es nicht zu sehr zu beschädigen, schnitt ich an der
Stelle, wo die Nestlage ungefähr sein konnte, ein kleines Loch hinein; mit den Fingern
fühlte ich schon Junge und ein faules Ei, welches ich mitnahm. Am 5. Juni kam ich an
dieselbe Felswand: die Jungen hatten das Nest verlassen; das hineingoschnittene Loch
war nicht zugeklebt, sondern der Eigentümer hatte es für zweckmäßiger erachtet, hier
noch eine 1 Zoll (= 27 mm) lange Eingangsröhre zu bauen, so daß das Nest zwei Eingänge hatte. Dieses Nest war wert, in einer Sammlung aufbewahrt zu werden; ich
konnte es ohne scharfe Instrumente nicht lostrennen. Am 4. März I86Ü ging ich mit
beschäftigt, das über die Hälfte beendigte Nest zu

III.

dem Engländer Herrn Simpson

183

Griechonland.

um

dortbin,

das Nest abzulösen, allein wir fanden es

durch Mutwillen zerstört."

Im weiteren

Krüper

Angabe des Grafen von der Mühle, daß das Nest
richtig.
Die Angabe rief mancherlei
unliebsame Verwechslungen mit dem Neste von Hirundo rufula hervor. Da aber Graf

(^

einen 11 Zoll

von

der

stellt

29

Mühle

die

die

langen Eingang habe,

c?«)

für

neumeyeri

Sitta

charakteristische

Flügeldecken einiger buntgefärbter Insekten^) erwähnt,
Druckfehler, vielleicht II

Simpson
unterscheiden

Nestmateriallieigabe

am

wohl

ehesten

an

von
einen

11, zu denken.
daß das Nest schwer von dem umgebenden Gestein zu

statt

hebt hervor,

ist,

ist

besonders deshalb, weil auf dessen Oberfläche (ebenso wie auf

dem

Felsen) sich kleine erdige Erhebungen, die Nester einer kleinen Ameisenart, befinden.

Dieselbe Beobachtung habe auch ich wiederholt gemacht!

Es handelt

sich

hierbei

jedoch vielleicht eher

Simpson

Wo

Nester.

zum Zwecke

fand in

eine

merkwürdige Form von Mimikrismus,

des Schutzes für die Ameisen.

der kleinen

keine Spalte

um

offenbar

Klissura

vorhanden

ist,

viele

zumeist schwer

alte,

zugängliche

wird das Nest flach an die Felsoberfläche

angeklebt, gewöhnlich gegen Süden gekehrt.

Über
und

ein außerordentlich reiches Materiale

einige schöne Nester verfügte

Darstellung folgen

gültige

lasse:

an griechischen

pjiern

von

neumeyeri

S.

Thienemann, weshalb ich seine geradezu
„Wenn Herr Dr. Linderma3^er in seiner

muster(ersten)

Abhandlung über die Vögel Griechenlands 1843 angibt, daß diese Spechtmeise
Eier in ein Nest von Nadeln der Pinus maritima (= halepensis!) lege, ist dies in
Zeit geschrieben,

wo

er das eigentliche Nest noch nicht kannte.

das richtige öfters eingesendet.

etwas unregelmäßigen Schildes, von

eines

(iestalt

Drei von diesen liegen vor mir.

ihre
einer

Später hat er selbst

Das größte hat die
18'4 cm Breite,

316 cm Länge und

ist an dem Felsen so befestigt gewesen, daß die Länge scheitelrecht gestanden hat.
Etwas über der Mitte nach oben racrt die Einsranffsröhre vor, welche in horizontaler
Richtung, nur am Ende ein wenig abwärts gebogen von der Anheftungsfläche 14'5 cm,
von der gewölbten Oberfläche 5'o cm absteht und 7'9 cm äußere Breite hat. Die Ober-

des

fläche

Schildes hat

einzelne

runzelige Erhabenheiten,

ihre

Wand

ist

meist

über

cm dick und läßt inwendig nur wenig Raum
mehr im Felsen selbst ihren Platz gefanden hat und aus einer gut verbuudenen dicken
Schicht von zarten Wurzelfasern und Haaren vom Fuchs oder Schakal besteht. Das
Material der Außenwand ist vulkanischer Ton, mit Eselsexkrementen von schwarzgrüner
Färbung vermischt, welche an der Außenfläche, wo sie fast allein angebracht sind,
Bei
vielleicht durch das Zusammentrocknen, ein ganz zerfressenes Ansehen haben.
2'7

für die Ausfütterung,

ist außer am Anheftungsrande im ganzen nur wenig Ton,
Größe und Dicke doch kaum 1 Pfund wiegt.

diesem

ragt

nur

es

daß

so

es bei seiner

nur 17'2c?» lang, 14-5 cm breit, aber inwendig
Sein Rohr mißt von der Basis 15'8 cm, über die Wölbung der Wand

„Ein zweites, retortenartiges,
geräumiger.

die jedenfalls

7 '9

cm

vor.

ist

Das Material

enthält

viel

mehr Ton

als

das vorige,

weit

größere.

')

nuda.

Graf von der

Zu jener Art

Fragezeichen.

Es

ist

Mühle

fügt

nennt

Krüper

die

hierbei

Chiysomela graminis

und Trichodes

Bemerkung hinzu: „wohl immer

nun anzunehmen, daß

antiijiiui)

als

nomina

ßihiinans!'' zu dieser dagegen ein

hier Ch. graminis Duft. (1825) gemeint

ist,

welche aber ebenso

Einen Trichodes antiquus gibt es tateine inedierte
sächlich nicht, wahrscheinlich ist auch dieses Wort verdruckt und soll cmüigum heißen
und nicht anerkannte, von Parreyß aufgestellte südliche Varietät von Trichodes facarius.
wie Ch. fiilminans nur eine Form von Chi: menthastri

SuftV. bildet.

184

Ornis balcanica.

„Das

dritte,

kleinste,

lo'2

cm

lange, 10'6

des ersten zu sein; doch trägt seine Basis

alle

cm

breite, scheint

Zeichen, daß

sie

nur ein

h'olirabseliuitt

vom

vollständig

Felsen

also nur ein Überbau eines Steinloches gewesen, enthält meist

losgenommen sei. Es ist
tonige Masse und wenige Eselsexkremonte,

so

daß

schwer

es fast so

Bei allen hat das Eingangsrohr inwendig einen Durchmesser von 28
nicht ganz kreisrund

ist,

auch

ist

seine

Außenwand uneben.

ist

als

— 34 mm,

Bei allen findet

das erste.

indem

man

es

hier

und da Bruchstücke von Käfern mit eingeklebt, doch bei keinem viel davon, auch etwas
Haare und Federn. Ihr Geruch ist ein ganz eigenti'uulicher, nicht unangenehmer, teils
nach dem vulkanischen Tone, teils nach den noch stark riechenden Kräuterteilen der

Exkremente.
„Die Eier, deren ich weit über hundert aus Griechenland vergleichen konnte,
kommen denen des Baumkleibers nahe, sind aber fast durchgehends größer, schwerer
und glänzender. Nach den Maßen finden sich unter 100 Stücken: 5 sehr kleine, 30
kleinere, 45 mittelgroße, 20 große, was bei so großer Anzahl doch nur geringe Abänderung zu nennen ist.
„Ihre Grundfarbe ist ein meist ganz reines, glänzendes Milchweiß; unter lUO Exemplaren sind 11 ohne alle Flecken,') 14 mit sehr einzelnen, kleinen blassen Flecken;
48 sind mäßig stark, 27 stark gefleckt. Die untersten Flecke sind rötlichgrau, die
nächsten blasser, die obersten lebhaft bräunlichrotli. Nur wenige Exemplare haben
kleinere und dichtere Pünktchen und Fleckchen, bei den meisten stehen die etwas
größeren Flecke, zuweilen an A^j^ mm durchmessend, einzeln, nur an der Basis etwas
dichter, zuweilen einen lockeren Kranz daselbst bildend.
Alle sind ungleichhälftig,
nach der Basis sanft zugerundet, nach der stärker oder schwächer abfallenden Höhe
stumpf zugespitzt oder ganz abgestumpft. Nicht selten kommen solche vor, welche die
Gestalt der Schnepfeneier haben, zuweilen ganz kreiselartige.
Das Korn ist etwas
derber als beim Baumkleiber und deutlicher ausgesprochen; die flachen, stark geglätteten, erhabenen Züge lassen etwas größere, zum Teile gerundete Zwischenräume mit
ungleichen, oft ziemlich tiefen Poren, welche nicht selten in fortlaufenden Furchen
ziemlich dicht stehen."

den

Diesen

Gegenstand nahezu erschöpfenden Worten ist wenig
Die Maße von vier hier befindlichen Eiern aus Attika und dem

behandelten

mehr hinzuzufügen.

Parnaß sind folgende:
L.

21-4

21-2

Br.

14-6

15-5

Gew.

vom

IG
5.

.

17

April 1872

8.

20-8

20-1

15^9

15^9

10. April

^

IGö

17

April 1889

mm

1891

14. April

ccj

1891

Nach Dresser, in dessen Werke sich ebenso wie in Brehms „Tierleben" eine
Reihe von biologischen Beobachtungen der Bearbeiter von Griechenlands )rnis wiedergegeben finden, besitzt Dr. Rey Eier von jS. neumeyeri aus Griechenland, welche denjenigen von
caexia in Gestalt und Färbung etwas ähnlich, jedoch durch die glattglänzende Oberfläche stets zu unterscheiden sind. Roy gibt die durchschnittliche Größe
15'3 mm an, das kleinste nur 19
von 33 Eiern mit 20-6
14'25 7nm.
(

*S'.

X

An Bälgen

X

griechischer Herkunft befinden sich meines Wissen in der Kollektion

Tristram zwei Stück vom Taygetos, im Universitätsmuseum zu Athen zwei aus Attika
')

Dies

i.st

entscliieden ein seltener Zufall,

denn von

weit,

mehr

als Iiunclert, die

aus der Herzegowina, sah, befand sich nur ein einziges vollkommen fleckenloses.

Rs.

ich bisher, znmei.st

III.

IbO

Gi'iechenlaud.

im bosniscli-hcrzegowinischen Landesmuseum sechs Stücke von folgenden
Orten: Fuß des Hymettos (3. November 1894), Skaramanga (17. Dezember 1894), Umgebung von Tripolis (17. Jänner 1895), Zygos bei Aetolikon (24. März 1897), Spai,
zwischen Jlodon und Pylos (1. Juni 1898) und große Klissura (18. Februar 1902).
Es sei hier nochmals betont, daß diese griechischen Felsenkleiber sich weder in
der Färbung noch in der Größe von nordbalkanischeu unterscheiden.
S. neumeyeri wird in Attika nach v. Heldreich Tsopanopiili und Sphyrtktis genannt, d. h. kleiner Schäfer, und zwar deshalb, weil er sich auf Vorspriinge der Felsen
zu setzen liebt, wie wenn ein Schäfer seine Herde hütet. Nach einer handschriftlichen

und

hier

Bemerkung Lindermayers

heißt

er ,jPetritis

ein

sehr

bezeichnender Name, der

wohl mit Steintreter übersetzt werden könnte, oder Felsenbewolmer, was noch besser
Diesen Namen hörte auch ich von Griechen an Ort und Stelle!
ist".

Certhia familiär is hrachydactijla^) Br.

Baumläut'or.

Bei diesem Vogel gibt es bezüglich seiner Verbreitung und Lebensweise im Ge-

von Griechenland noch manche Lücke auszufüllen. Weine sorgfältigen Beobachtungen in einigen Landesteilen bestätigen die Annahme Lindermayers, Krüpers
und V. Heldreichs, daß der Baumläufer auf dem Pcloponnes, in Mittelgriechenland
und Euböa Standvogel, und zwar seltener Brutvogel in den höchstgelegenen Gebirgswaldungen ist. Gleichwohl wäre zur endgültigen Feststellung erst die Auffindung von
Nest und Eiern oder wenigstens Dunenjungen abzuwarten, da derartige Funde von
Akarnanien und Nordgriechenland zwar von Lindermayer gemeldet, aber tatsächlich
biete

nie gemacht wurden.

Auf Korfu fand Drummond den Baumläufer nur im Winter, während ihn
Sperling allgemein als ziemlich häufig in den Olivenwäldern feststellte. Ich bin überzeugt, daß er daselbst Brutvogel ist, da ich am 17. April 1894 und auch später noch
allenthalben diese Vögelchen in den Ritzen der Olivenbäume nach Nahrung suchen sah
und auch mehrere erlegte; so bei Alepu, Valle di Ropa usf.
Andere sammelte ich im Zygosgebirge in Akarnanien (20. Februar 1897), dann
im Mittelgebirge, ohne jedes Nadelholz, nördlich von Naupaktos, ferner auf dem Pcloponnes: im Walde Kapellis bei Lala (Elis) am 26. Mai 1898, endlich im Taygetos sowohl

den Vorbergen im obersten Teile der Langhädaschlucht,

in

als

auch

(

16.

1898) in den höchsten Lagen unweit der Baumgrenze, und zwar in beiden Fällen

in

Juni

den

Gipfeln der Schwarzkiefern.

Da sämtliche von mir im Gebiete untersuchten Baumläufer, darunter zehn in das
hiesige Museum mitgebrachte Bälge zur Form brachydactyla gehören, ist anzunehmen,
daß

die typische familiaiis dort nicht

vorkommt.

Tichodronia muraria

(L.)

Dieser herrliche Gebirgsvogel findet sich

in

Alpciimauerläufer.

den griechischen Gebirgen bei weitem

nicht so häufig als in den nördlicher gelegenen Teilen der Balkanhalbinsel.

Die

erste

Kunde

brachte

Gloger 1834

mit den Worten: „Er

kommt

auf den Ciipfelu

derjenigen griechischen Gebirge gar nicht selten vor, welche bis nahe an
region hinan oder noch in dieselbe hineinragen."

')

In der kritischen Liste S. 89

ist

Auch Dubois

die Schnec-

sagt ungefähr das Gleiche.

aus Versehen der Beisatz hrachj/dacti/la ausgeblieben.

lob

Oriiis baU'anii'a.

Tatsächlich beobachtet wurde der Älauerliuifer auf gricchisclieui Boden zuerst im

Dezember 1837 an Felsen
der

Mühle

in

bei Delphi vom Geologen Fiedler, dann vom Grafen von
mehreren Stücken auf der Feste Mistra (^bei Sparta) und sogar geschossen

der Maiua auf Petrobouni, wahrscheinlich zur Winterszeit.

in

Lindermayer, welcher den Vogel

und ihn

nie selbst beobachtete

erst

1856

in

der

Nachtragsliste im „Mon. grec" anführt, zählt außer den obigen Orten noch folgende auf,

wo

vorgekommen

Mauern der Palamide bei Nauplia, auf der
Auch brachte er schon
in Erfahrung, daß der Alpen mauerlilufer im Parnaß und anderen Gebirgen des Landes
Brutvogel ist. Tatsächlich entdeckte einst ein Sammler Krüpers im Parnaß ein Nest
der Vogel

sein soll:

die

Larissa bei Argos und auf den Festungsmauern Monemvasias.

mit Jungen,

Avie

mir der greise Forscher selbst erzählte, aber die Eier, welche ja über-

haupt zu den größten Seltenheiten gehören, wurden bisher auch

dort

noch niemals

gefunden.

und zwar vom Parnes, bekam das Museum in Athen zwei Vögel
am 13. Dezember 1866 und 28. Jänner 1867 daselbst gesammelt.
Heldreich glaubt, daß T. muraria bei Phyle, wo er sie beobachtet hat, in Fels-

Aus

Attika,

im winterlichen Kleide,
V.

löchern niste.

Endlich erfahren wir durch Drummond, daß der Vogel nach Herrn Alexander
im Winter, vermutlich durch Schnee aus den Gebirgen vertrieben, an den Felsen des
Eilandes Ovo oder Avgo bei Kythera gefunden wurde und ebenso in den Felsklüften
der Insel Fauo bei Korfu, wo er zu verschiedenen Zeiten von Herrn Grcenwood,
dem Sohne des Residenten, geschossen wurde.

Auf

allen

meinen Reisen

in

Griechenland wurde nur ein einziges Mal ein Männ-

chen im Winterkleide erbeutet und
die

steile

Prassulaschlucht im

vogel" etwa in halber

Es war am

ausgestopft.

4.

Februar 1897,

Varassovo hinaufkletterten, wo dieser

Höhe der Schlucht von Führer

erblickt

und

als

wir

„Schmetterlings-

erlegt wurde.

Wir

hatten alle drei darauf noch sehr viel Mühe, bis es gelang, die auf einem hohen Fcls-

gesimse liegen gebliebene Beute

in

unsere

Hände zu

Otocorys 2>enicillafa (Uould)

bi'ingon.

Bulkiui-Ohreiilerche.

J. Santarius mir am 15. Juli 1894 in unmittelbarer Nähe des
hohen Kiona (höchster Berg Griechenlands) ein schönes von ihm
geschossenes Männchen der Ohrenlerche überreichte und ich wenige Tage später (am
18. Juli) diesem wertvollen Stücke zwei am Korax selbst erbeutete junge Vögel desselben Jahres anreihen konnte, begrüßte ich in diesen alte Bekannte von der Balkanhalbinsel, die ich hier im Süden allerdings nicht vermutet hatte. Es erscheint mir noch
heute unerklärlich, daß diese leicht kenntlichen Vögel bisher den Augen anderer Beobachter entgehen konnten.

Als

Kollektor

Gipfels der 2512

An

m

obersten Geröllhalde des Korax (Vardusia), also fast in
Höhe wie auf der Kiona, trieb sich eine ganze Familie der Balkan-Ohrenlerchc zusammen mit Schneefinken (s. d.) und Alpenbraunellen herum. Hier oder doch
in der Nähe dieser Stelle erlegte in der ersten Hälfte Juni 1899 (briefliche Jütteilung
Krüpers vom 21. Dezember 1899) Christos Leonis, den ich auf diesen Vogel besonletzterem Orte, der

derselben

ders aufmerksam
weiteres Stück für

gemacht

hatte,

land aucli noch andere hohe
wahrscheinlich.

gelegentlich

das Universitätsmuseum

in

einer

eutomologischen Sammelreise

Athen.

Gebirgskämme bewohnt,

Ob
ist

diese Lerche

in

ein

Griechen-

bisher nicht festgestellt, aber

III.

187

Grieoliculand.

Die drei nach Sarajevo gebrachten Stücke gleichen in jegHeher Hinsicht denjenigen,
Die
nördlichen Balkanländern zusammengetragen wurden.

welche daselbst aus den

Maße

des Männchens von der Kiona sind:

Ganze Länge: IQO mvi, Flügel: IIb mm, Schwanz:

Alauda arvensis
Wie

sie

ist

L.

bei vielen anderen in Mitteleuropa

auch mit der Feldlerche:

ISnivi^ Tarsus:

2?)

mm,

mm

Schnal)el: Vi

Feldlerehe.

ganz gewöhnlichen Sommervögcln

ist

es

Griechenland nur während der Winterszeit anzu-

in

treffen.

Im Sommer könnte man

ihr,

wie schon

Krüper

andeutete,

höchstens auf den

wo es mehr Graswuchs gibt, begegnen.
Genannte einst mitten im Sommer eine Feldlerche nahezu am Gipfel
südlicheren Landesteilen ist es reiner Zufall, wenn man während der

hohen Gebii-gen Mittel- und Nordgriechenlands,

So

z.

B. sah der

des Veluchi.

warmen

In

Jahreszeit

Feldlerche

eine

am

Kykladeninsel Erimomilos

Kegenwasser

-f9.

sieht.

Juni 1894,

gefüllten Gipfelkraters aufhielt,

war der

Dies

wo

Fall

auf der unbewohnten

eine Lerche sich in der

Nähe des mit

jedoch wegen der Birsche auf die Wild-

Im Museum von Athen befindet sich eine schöne
ziesren leider nicht erleg-t wurde.
weiße Aberration der Feldlerche, geschossen im August 1879 in der Umgebung durch

Strimmeneas

sen.

Bezüglich ihrer Ankunfts- und Abzugszeit mögen hier die Worte
finden: „Sobald es

in

kommt Ende Oktober

der Heimat dieser Lerche

kalt wird,

verläßt

Krüpers

sie

Platz

dieselbe

schon einzeln an, häufiger im November, und in Scharen

und

streift

sie im Dezember und Jänner auf den Feldern umher; 1874 blieb, weil der Schnee im
Februar die Felder bedeckte, der deutsche Frühlingsbote noch länger hier als gewöhnlich.
Im März kommen noch Wanderer, die das Meer überflogen, hier an und eilen
dann der Heimat zu."
Diese Beobachtungen beziehen sich größtenteils auf Attika; aber auch in Wcstgriechenland sind ungeheure Scharen z. B. bei Missolonghi zu beobachten, wie wir
schon von Simpson erfahren und ich wiederum am 29. Jänner 1897, Baron Schil-

ling

am

November 1898 (etwa 100 beisammen!)

26.

bestätigt fanden.

Für den Peloponnes wurde die Feldlerche von der Exped. scient. de Mor. vermerkt und auch die umliegenden Inseln besucht sie.
So ist sie auf Korfu im Winter häufig, erscheint in der zweiten Hälfte September
und verschwindet im Februar nach Drummond und Lord Lilford. Ich selbst traf
am 20. Jänner 1897 im Valle di Korissia einen Flug von vier Stücken und erlegte eines
davon für unsere Sammlung.
Ferner ist eine Fcldlerche von Zante in der Koll. Mazziari in Athen.
Auf Euböa (Linderraayer) und den Kykladen überwintern ebenfalls viele; doch
bilden sich, nach Erhard, daselbst kleine Gesellschaften von 4
5 Stücken, niemals

große Flüge.

Dieser Beobachtung läuft die

auf den Feldern
Seit

Feldlerche

')

all

dieser Inseln oft

Lindermayer

Laut

lieferte

1)

und

alte

Schwärme

Angabe Sonninis zuwider, welcher

beobachtete.

(1843) eine ausführliche Beschreibung der griechischen Winter-

Brehm

handsclirit'tliclier

(1845,

Bemerkiing-

Okens

„Isis")

bemerkte, daß er die griechische

Linderniayers muß dem Schlußsätze .seiner Beschreibimg:
Wort „nicht" angefügt werden, wo-

„In diesem Kleide erscheint sie wahrscheinlich in Deutschland", das

durch der Sinn allerdings vollständig geändert wird.

loö

Oruis balcanica.

Lerche nach jener Beschreibung für verscliieden von der deutschen Art lialto, wurde
von den verschiedensten Seiten der Versuch unternommen, durchgreifende Unterschiede
herauszufinden.

So nameutlicli darcli Graf von der Mühle, der zwei Spielarten oder Arten aufzustellen
versuchte, durch Brehm, der eine Feldlerche aus Griechenland erhielt, die sich durch
weißen Vorderhals auszeichnet, weshalb er sie Alauda alhicolUs („Naumannia", 1853, S. 14)
benannte u. a. m.
Lindermayer faßte schließlich alles als klimatische Abweichung
auf Ich selbst habe mich redlich bemüht, auf Grund von acht griechischen Belegstücken, irgendwelche deutlich erkennbare Unterschiede festzustellen, kann aber nur
die

Überzeugung aussprechen, daß ausschließlich

individuelle

Calandrella bracJnjdacti/la (LeisL)
Die bedeutende Neigung dieser Lerche,

in

besonders hinsichtlich griechischer Vertreter

Abweichungen

vorliegen.

Kui'zzehige Lcrclic.

Größe und Fiirbung zu schwanken, hat

ganz

Meinungsverschieden-

unglaubliche

heiten unter den Ornithologen hervorgerufen.

Naumann vermutete sie 1824 als Bewohnerin des Landes, aber schon an ein
von der Exped. scient. de Mor. (von Bory) in der Ebene von Megalopolis erbeutetes
und im Atlas abgebildetes Stück knüpfen sich Erörterungen, wie der griechische Vogel
zu benennen wäre.
J.

G.

St.

Plilaire

fand,

daß dessen Unterseite lebhafter

französischen und italienischen Vertretern.

Auch

rot

die P^'lecken seien

gefiirbt

sei

als

bei

dunkler, die Brust

und Augenstriche mehr fahlgelb als weiß und die Hinterhauptfedern länger gewesen.
Unter der Abbildung des einzigen mitgebrachten Vogels steht dort Almida arenaria
Vicill. Variete.
Im allgemeinen kann man diese damals gewiß sehr kostspielige Abbildung nicht als sehr gelungen bezeichnen. Die Oberseite ist zu dunkel, die Unterseite
zu licht ausgefallen und die Färbung und Form des Schnabels und der Füße sind unrichtig.
So kam es, daß Temminck auf Grund dieser Abbildung an der Identität mit
Cal. brachijdactyla zweifelte und annahm, daß sich das Belegstück vom Pelopounes durch
stärkeren Bau, längeren Schnabel, mehr gegabelten Schwanz und längere Sekundärschwingen unterscheide.

Drummond behandelt diese Lerche für die Jonischen Inseln und Erhard für
Kykladcn offenbar unter dem falschen Namen AI. isabellina.
Graf von der Mühle brachte zwei Bälge aus Griechenland mit und fand an ihnen
teilweise dieselben Abweichungen wie Geof. de St. Hilaire. Er fügt hinzu: „Die Kehle
ist ganz weiß, der Bauch dagegen hell isabellfarben, die Weichen bräunhch überflogen,
die Wangen und Oberschwanzdeckfedern dunkel isabellfarbig.
Sollte sich diese Art
bestätigen, so gehört ihr der Name: Phileremos moreatia." Später aber wurden dieseldie

ben zwei Stücke von

Schuck

bei der

Übernahme

in

den Besitz des zoologisch-minera-

logischen Vereines in Regensburg als Phileremos riißceps (Rüpp.) aufgeführt
Aufschrift tragen

hrachydactyla

Schlegel

sie

sind,

in seiner

fälschlicherweise

wie

dies

noch heute, obwohl

Degland

fp.

338)

ganz

es

ausgesprochen

um

(S.

XXXVII)

eine neue Art.

daß Chr. L. Brehm, welcher laut Baedeker und
solche Lerchen aus Griechenland erhalten
nicht hoch genug zu schätzen wußte (s. „Ornith. Briefe", S. 57), sich die

Ganz selbstverständlich ist
Päßler (Eierwerk) und durch E.
er

hat.

„Kritischen Übersicht" begnügt sich, das bisher Erwäimte kurz zu-

vermuteten, es handle sich hier

was

diese

ganz gewöhnliche Cal.

richtig

sammenzufassen, und fügt nur hinzu, daß schon Kayserling und Blasius

hatte,

und

es,

v.

Homeyer

III.

günstige Gelegenheit nicht entgehen
schied er

(Okens

lOv

Griechenland.

ließ,

um

„Isis", „Stiftungsfest" etc.)

neue Arten aufzustellen. Zunächst unter1845 für Griechenland: 1. Cal. (= Melano-

affinis, eine große Form! und 2. Cal. Itala „mit ins Rostgraugelbe fallendem
Oberkörper und lehmrotem Kopfe, im Sommer fast ungefleckt". Einen solchen Vogel
besaß auch E. v. Homeyer (Journ. f. Orn. 1873, S. 194).
Im „Vogelfang" dagegen findet man zehn Jahre später für Griechenland unterschieden: Melanocorypha graeca, tenuirostris und macroftera Alfr. u. L. Brehm.
Tatsächlich sind unter den zehn aus verschiedenen Landesteilen von mir mitgebrachten alten Vögeln nicht zwei, welche sich in allen Punkten gleichen wurden.
Bei einigen ist der dunkle Fleck an den Halsseiteu deutlich ausgeprägt, bei anderen
Länge und Stärke des Schnabels schwanken merklich und
fehlt er nahezu gänzlich.

conjpha)

Farbe und Fleckung der Oberseite. Durchwegs sind
Lerchen etwas heller als diejenigen aus den nördlichen
Balkanländern und immer herrscht bei ihnen die deutliche Isabellfarbe vor. Ein auf
den Strophaden erlegtes Männchen (14. Mai) ist auf der ganzen Unterseite rostgelb
Hier und da
gefärbt, doch schreibe ich dies zufälligen, äußerlichen Einwirkungen zu.

am

allerverschiedensten

die

ist

die griechischen kurzzehigeu

Einen solchen, von Seebohm mitgebrachten, erwähnt Dresser und ein zweiter liegt mir aus der Gegend von Tripo-

kommen auch eigentümhch dunkle Vögel

vor.

htsa vor.

Während

des AVinters

kurzzehige Lerche im Gebiete

die

ist

Degland

häufig zu finden, wie

(p.

beobachtet haben und einmal erlegten

Elwes und Buckley

einige bei Athen.

Angabe ihrer Ankunft
ersten Arbeit mit Ende März.
Die

richtigste

Ankunftstage für Attika
1874:

durchaus nicht so

Nur Lord Lilford avüI dies aufKorfu
im Jänner 1869 während eines scharfen Frostes

343) meint.

finde

ich

Lindermayer

bei

vermerkte Dr. Krüper: 1867:

1.

April;

1873:

in

2.

seiner

April;

6. April.

Ich 1897: 25. März bei Känui'ion (Akarnanien).

Hauptmann Polatzek, Korfu, Levkimo 1898: 24. März.
Als Abzugszeit wird von Lindermayer und anderen der August genannt.

Krüper sammelte die ersten
auch
Simpson von griechis»hen
Eier in
in großer Zahl
Gassenjungen zugetragen wurden, am 5. Mai 1858 und 29. April 1859, dagegen am
Parnaß erst am 13. Mai 18G6 und ebendaselbst Seebohm am 11. Mai 1873. Einzelne
Paare scheinen sehr früh zu brüten; so z. B. liegt vor mir ein noch nicht vollständig
flügger Vogel, welchen Strimmeneas am 27. April 1894 auf dem Hymettos geBald nach der Ankunft beginnt das Brutgeschäft.
Akarnanien, woselbst solche

fangen hatte.

Es möge nun

die

Aufzählung der Ortlichkeiten folgen, an welchen mir und an-

Vorkommen besonders aufgefallen ist.
AufKorfu fand ich zuerst fünf oder sechs Stücke am

deren das

19. April

an der Bucht von

Santarius schoß, hat etwas verkrüppelte Zehen; dann
trafen wir sie ein paar Tage darauf scharenweise umherstreichend im Valle di Korissia,
so daß mit einem Schusse fünf erbeutet wurden, und auch am 6. Mai in der Umgebung
von Levkimo. Ich muß sie hier als Brutvogel betrachten.
Kalikiopulo;

eine davon,

die

Ziemlich selten schien sie mir zur selben Zeit auf Zante zu sein, aber auch auf
den beiden Strophadeninseln erschienen Mitte Mai vorübergehend kleine Scharen.
Für Santorin vermerkte sie Douglass in der ersten Maiwoche und auf Naxos
stellte

sie

Krüper

bloß

in

den

niedrigen

am Meere

gelegenen

Strichen

fest.

Er

lyO

Oinis baleanica.

erhielt

dort nur

Nach Lindermayer

einziges Gelege.

ein

ist

Bewohnerin

eine

sie

von Eubüa.

Auf dem Festlande sah ich
Ein 9 wurde erlegt.

Sehr

am

viele sah ich ferner

im Mündungsgebiete des Phidaris und
4.

ankommenden Scliwärmo am

die ersten

Naupaktos.

Aetolikon,

bei

das

März bei
und 4. Mai
wirkliche Paar am
28.

25. April

erste

April bei Missolonghi.

Später während der Brutzeit gab

trockenen Feldern gegen Wuliasmeni.

es

die

um

meisten

Sehr häufig

ist

sie

Athen, namentlich

nach

Seebohm

in

auch

in

den
den

sandigen Ebenen zwischen Athen und Marathon.

Weiters

um

Velestino

und

(Thessalien)

am

Tripolitsa (Arkadien),

Küstenstreifen

südlich von Katakolo, weniger bei Modon.

Bemerkenswert scheint

daß ich einige Paare auf dem Taygetos

es mir,

Höhe von über 2000 in wahrnehmen konnte.
über das Brüten schreibt Lindermayer:
Disteln

und niedrigem

Professor

Thienemann

„Sie

Dresden,

auf den

Feldern

unter

Die von meinem Freunde, Herrn

einjährigen Stiauchwerke.
in

nistet

einer

in

seinem Eierwerke abgebildeten Exemplare sind

in

etwas zu rütlich ausgefallen."

Der Letztgenannte beschreibt drei von Griechenland erhaltene Nester folgendermaßen: „Aus Fasernwurzeln, Grasblättern und Distelpappus mit rotgrauer, toniger Erde
zu fester Masse verbunden. Beim zweiten bilden Bruchstücke von Distelblättern, kleine
Grasstöckchen und Distelpappus den kleinen, lockeren Napf. Das dritte im Inneren
mit Köpfchen von Lagurus ausgekleidet."
Maße und Gewicht von elf Eiern und einem Gelege sind folgende:
L.

21-6

21-4

212

21

2Q-5

205

203

19-8

19-4

189

18-1

Br.

15-8

15

14-7

15-7

15

14-ti

142

15-5

14-8

15

14-6

mm
mm

Gew.

14-5

13-5

145

14

14

13-5

135

14

14

14

11

c,j

aus Akarnanien und Attika.

Gelege 4 Stück, Insel Porös,

2().

20-9

20-8

20-7

20-3

Br.

15-6

15-4

15-6

15

mm
mm

16

15

14

cg

Melanocorypha calandra
(Siehe Tafel

Brutvogel

lichte

L.

Gew. 15

Als

Normale

April 1893.

kann man

die

Teilen Griechenlands antreffen, jedoch

(L.)

Färbung!

Kalandcrlerche.

III, Eier.)

Kalanderlerche allerdings im
die häutigste

Sommer

in

vielen

Lerchenart des Landes, wie Graf

von der Mühle behauptet, ist sie gewiß nirgends und zu keiner Jahreszeit, wie dies
übrigens auch schon von Lindermayer richtiggestellt worden ist.
Es scheint mir, als ob die nördliche Hälfte des griechischen Festlandes ungleich
häufiger von ihr besiedelt würde als die südliche.
Im Winter freilich mögen starkflügige Scharen in großer Zahl teils nach dein Süden ziehen, teils auf dem Peloponnes
überwintern, denn die Kalanderlerche ist, wie ans sämtlichen Beobachtungen hervoi'geht, in Griechenland sowohl Zug- als Strichvogel, ja in gewisser Beziehung selbst
Standvogel.
Außer allgemeinen Bemerkungen über ihr Vorkommen im Lande, bei

Krüper brütend. welcher 13 cm Breite. einige Paare im auch mir dem ist dies Berichte Sommer (1858). Auf den griechischen Inseln im Ägäischen Meere fand die Kalanderlerche zuerst Sonnini und bezeichnet sie als Zugvogel. 1897 war von Jänner zu bemerken und nur „Oeniadae" genannten antiken bis April daselbst nicht eine einzige weiter westlich in der sumpfigen Niederung. calandra. Mai ich für insel 1898 zuerst eine. welche von allen Autoren bestätigt wird. wo Simpson sie 1859 sehr zahlreich nahe der Stadt antraf.und Ende (Jktober als Abzugszeit an. was diese umso glaubwürdiger halte." Stöckchen von Filacjo bast nebst Grasblättern bilden das Material des ziemlich sorgsam verarbeiteten rundeten Napfes.III. Das Nest wird Thienemann in Feldern und einsamen Heiden nur wenig geschützt angelegt. hier Leonis eine statt- liche Reihe. Schusse M. wo sich die Baureste befinden. also brütend. von Lutraki am Umgebung von Athen In der nicht jeden Drummond 1842 bei Isthmus nächst Korinth. während nur ein kleiner Teil zum Nisten verblieb. festzustellen. Dagegen wurde wenngleich sehr selten Drummond sowie Lerche nach auf Zaute geschossen. von denen ich ein auch Männchen am 2. auf jener Insel nie gelungen. Für die den Winter weiter im Süden verbringenden Vögel Mitte April als Ankunfts. selten fünf. und braunem Weinund zugecm Weite und 1 cm Tiefe hat. ein Gelege von sieben Stück. nahe dem Monastir gibt Lindermayer Die Legezeit beginnt nach Krüpers vieljährigen Erfahrungen Ende April. daß der Genannte angibt. Daselbst sahen ich wie auch St. ö^/« cm Höhe. kleine Distelblätter. Naumann. gestattet den vom Grafen von sicheren Schluß. Rey und Brchm A. daß seine diesbezüglichen Beobachtungen in die Whitermonate fallen. als sie mir unweit davon auf der größeren Strophadenzu Gesicht kam. überwinterten einige Flüge. später St. ein Männchen zu erbeuten. folgendes Ver- sich („Tierleben"). 7 '/g den letzten Jahrzehnten ziemlich zahlreich in die Sammlungen gelangten Eier scheinen ebenso wie die mir vorliegenden durchwegs vom Tale Die durch Krüper in . Winter sichtbar soll zwar häufig überwintern. hrachydactifla und A. Ebenso ungleichmäßig tritt sie im Winter bei Missolonghi auf. März Diese Ortlichkeit entspricht genau der Schilderung ihrer Lieblingsplätze erlegte. mit einem der Mühle. beschreibt ein solches aus Griechenland folgendermaßen: „Ziemlich massig und gut gebaut. trillernden so daß wir leicht am Ebene 1894 mehrere sammeln 17. Der Umstand. Jlai konnten. arvensis erlegt zu haben. l-" Griechenland. Graue. vor allem aber im Tale wurde sie in großer Menge im breiten Tale des Asopos Juni 1836) von Fiedler beobachtet und wahrscheinlich während der nördlich des Parnaß. Strimmeneas am U!. meistens im Mai und dehnt sich bis in den Juni hinein aus. ergibt breitungsbiid. C. jedoch durchaus sie Im Jänner 1900 sammelte sein. Am allerhäufigsten fand ich brütende Kalanderlerchen in Thessalien in der von Velestino gegen den Karlasee allenthalben die Dort stiegen aus den Feldern zu. die Zahl des Geleges ist gewöhnEinmal fand aber Krüper in Akarnanien am 1. Mai 1859 sogar lich vier. ferner bei Theben (Mitte Überwinterung. In Attika und Akarnanien fand sie Dr. Lord Lilford war so glücklich. Dubois. des Letztgenannten. Strimmeneas drei Kalanderlerchen und tagsdarauf gelang es ihm sogar. Männchen empor. offenbar in irgend einem entlegenen Teile der Insel Korfu. Erhard reiht sie unter die Brutvögel der Kykladen und Lindermayer unter die Vögel Euböas ein.

192 Ornis balcanica. Mai 1890: L. Maß und Gewiclit Eiern sind: Gelege 4 Stück. vom 10. nördlich des Paniaßgebirges herziistaiiimen. 24-2 Br. 17-6 24-1 24-1 23-6 mm von einem Dutzend .

von wo ich mir ein Weibchen für die Sammlung holte. in einigen Von allen diesen auftretenden Orten zeigen die gesammelten Stücke. ob man die HeideLindermayer und Graf von der Mühle kannten sie vom Festlande und von Euböa bloß als häufigen Wintergast in der Zeit von Ende Oktober bis Ende März. wo sie sich zu kleineren oder größeren Flügen vereinigt. daß einige wenige Paare zum Brüten bis dennoch zurückbleiben. Tatsächhch macht sich das Auftreten zur strengen Jahreszeit. überall wimmelte es geradezu von überwintei-nden. Er erhielt im Mai am Parnaß wiederholt Eier und fand brütende Paare auch im Taygetos. stellte zunächst fest. Ein Stück unserer Sammlung erlegte Baron Schilling am 30. des belebt. z. die sich beim Monastir Angelokastron herumtrieb. Mir Zygos und den Hängen des Varassovo. Heldreich und Seebohm kurz das G. ein Weibchen mit Brutfleck zu erbeuten. Jänner 1897 in den Weingärten des Valle di Korissia. daß es sogar in nächster Nähe der Hauptstadt am Hymettos Brutpaare gibt. für stets B. viel eher bemerkbar als zur Brutzeit in den Gebirgslagen. Dezember 1900. welchen dadurch namhafter Gewinn erwuchs. nichts Abweichendes von der typischen G. B. ist. doch ist Lord Lilford der Ansicht. Bis vor nicht allzulanger Zeit war es lerche zu den griechischen Brutvögeln zu zälilen habe.ist. dessen Beobachtungen vermerkten.III. Strimmeneas Reiser. am 23. Auf Korfu wurde sie von Drummond in kleineren Flügen von Ende September zum Frühjahre beobachtet. noch nicht ausgemacht. Krüper. wo sie recht zahlreich die Blößen des Eichenwaldes Kapellis Paaren auf dem Gipfel des Ithomeberges in Messenieu seßhaft und auf allen Vorbergen des Taygetos. GaleHda arhoveti (L. Mai 1894 gelang. die ich in den engen Straßen Korfus zu hören bekam. auf den Dünen westlich von dort. arborea. Mazziari in Athen und nach Erhard überwintert sie in unstet umherstreichenden Scharen zu vielen Tausenden auf den Kykla- kam die Heidelerche am häufigsten und zahlreichsten als Wintergast im Februar 1897 in Akarnanien zu Gesicht: In den Olivenwäldern um Missolonghi (hier zuerst von Simpson angegeben!). Von Zante befindet sich ein Stück in der Koll. I3 . was in den gebirgigen Teilen der Insel sehr leicht möglich. Lullula arhovea L. die einzige Kalanderlerche. arhovea in vielen Paaren in den griechischen Gebii-gen brütet und daher zu den Standvögeln zu zählen ist. Hier scheint diese Lerche aber sehr vorsichtig zu sein. z. Hl. erlegt bei Lamia St. Es ist bekannt. Ich kann hinzufügen. Ovuis balcanica.). in den Vorbergen des den. daß die Kalanderlerchc lich beliebter Kätigvogel gefangene Vögel haben wie 193 Giiechenland. Außerdem vermerkte ich ihr Vorkommen im Sommer noch an drei Stellen Peloponnes: in Elis. später auch v. den Xei'owunibergen bis zum Malevos sowie auf dem Hauptgebirge bis nahe der Baumgrenze zu finden ist. Mir begegnete nur einmal ein Flug am 19. da es mir erst mit dem achten Schusse auf weite Entfernung am 11. Einen nahezu vollständigen Albino. sandte ein. in der ganzen Levante ein außerordentwelchen fabelhafte Preise bezahlt werden. wo sie sieh dann in die Gebirge des nahen Albanien zurückzieht. Zur Zeit des Grafen von der Mühle wurden sie besonders häufig bei Patras und Missolonghi gefangen und der Handel mit solchen lag damals hauptsächlich in den Händen der Tabakhändler von Athen. weniger vielleicht als in den östlichen Balkanländern. Jung einden Vorzug und manche singen tatsächlich entzückend. mit Ausnahme der überall individuellen Größenunterschiede. November 1898 aus einer Schar von zehn Heidelerchen. — Heidelerche.

17 Fünf einzelne vollständig. April 22-5 22-3 22-1 20-9 Br. wo ihr Vorkommen besonders an- geführt werden kann. Auf dem nahen Santorin wurde die Haubenlerche häufig in der ersten Woche des Mai 1892 von Douglass und auf Euboa von Lindermayer bemerkt und auch auf Skyros soll es viele geben. Weinberge sagt. So ist sie namentlich bei den Ziegeleien Und dem Schlachthause in der Nähe der Hauptstadt häufig. Ich beobachtete. dann auf den Feldern gegen den Hymettos und von hier gegen Wuliasmeni zu wird sie geradezu . Ungemein viele beobachtete ich am Plateau von Kythera Ende Juni (1898). B. dann von Krüper für Naxos. Juni 1894. lG-5 l(3-() Ki-S l(J-4 18 18 20 Galerida eristafa Die gewöhnliehe Form Landesteilen Griechenlands welche ge- (L. Wenden wir uns den einzelnen Gegenden zu. heftig. Mazziari in Athen). haben folgendes gleichen mitteleuropäischen zwischen Maß und dem 25. von wo er auch Gelege erhielt. der Haubenlerche Mitteleuropas findet sich in den meisten als Standvogel recht häufig. als ziemlich häufig bezeichnet. dann in beträchtliche Höhe aufsteigend und singend. aber vergeblich von einem Turmfalken verfolgt wurden. Mai 22.194 Ornis balcanica. so ergibt sich folgendes: Auf Korfu trafen Drummond und Lord Lilford die Haubenlerche sehr häufig während des ganzen Jahres und auch ich kann dies auf Grund meiner vier dortigen Besuche bestätigen. Auf dem griechischen Festlande wurde ihr Vorkommen auf dem Peloponnes zunächst durch die Exped. wie Graf von Nicht allein Straßen.und herfliegend.) — mm 15-9 mm 16 cg Haubeiilerclie. de Moree nachgewiesen und auch wir begegneten dort mehrfach. z. Gew. welcher die Haubenlerche auf dieser Insel bloß im Winter und Frühling bemerkt haben will. als auch bei Melanes und im Gebirge im Zentrum genug. Juni ihr 1898 zwischen Pylos und Modon geschossen wurde. Gewicht: L. von griechische Eier Krüper der Zeit in sammelt. in mehreren Paaren. welche spärlich mit Gebüsch bewachsen sind. dann in den Weingilrten des Valle di Korissia. Auf Zante ist die Haubeiderche geradezu massenhaft auf den öden Feldern des Kap Geraki. wovon auch ein ad c^ am 1. Auf den Kykladen wurde sie von Erhard zunächst als Standvogel erkannt. in den Olivenhainen bei Levkimo und auch am Nordsaume der Insel. und Gärten liebt sie hier. der Mühle ganz richtig angibt. scient. doch gibt es an langem den verschiedensten Ornithologen seit am Parnaß 20-8 Orten bezüglich der Gefiederfilrbung eine Menge Abstufungen rot. Auch Stücke. wie diese Lerchen am Abend des 11. daher muß ich die Angabe Jamesons als ungenau bezeichnen. so in den Türkenbergen bei Athen. und bis viel zum den gleichen deutlichen Rost- zu schaffen gegeben haben. über die Dünen hin. Auf dieser Insel gibt es sowohl in den Sanddüucn nahe der Hauptstadt. Von der letzteren Insel liegt mir ein und von den früher genannten fünf selbst gesammelte Exemplare zum Vergleiche vor. wie Lindermayer sondern auch besonders öde Platze und ausgetrocknete Flußbette. und auch in anderen Teilen der Lisel zu finden (Exemplar auch in der KoU. In Attika ist sie sehr häufig.

3. scheinlich dieselbe Haubenlerchenform aus Griechenland als Galerita nach deren schmalen Kropfstreifen. ferruginea in diesem Werke nicht allein eine Beschreibung der Eier. zweifel- los stark übertrieben. Wie bei so vielen anderen Arten wird auch bei G. rühren sieben weitere Stücke unserer Sammlung und drei Herbst und Wintervögel. die meisten gab es aber in den Olivenwäldern zwischen Missolonghi und Aetolikon. Doch eine Wacholderdrossel wird. gemacht habe. L. matt rostbraune Flecke. die ich selbst nie Bezüglich der Gefiederfärbung der griechischen Haubenlerche hat in seiner (Tcfieder ersten Arbeit (1843) im Sommer als Liudermayer der Meinung Ausdruck verliehen. ferruginea (Graf von der Mühle) als selbständige Art behandelt und ausdrücklich bemerkt. Beschreibung seiner ausgesprochenen Rost- anderen Unterschiede so undeutlich und unwesentlich. Quarantäneinsel kleinen Hag. Juli 1894 unweit des Hafenortes Vitrinitsa Weibchen. daß sie nicht selten so groß wie als eintrat. her. sondern auch des Dieses soll auf dem Oberkörper matt rostbraungelb mit braunen Halbringen vor dem weißlichen Spitzensaume auch an den Schwingen sein. cristata. Audi auf der 1894 zwei Brutpaare ich stellte 195 Griechenlaml. südliche Varietät" an die typische G. konstante 58) dieselbe als „eine und bezeichnet sie als häufiger auf den Kykladen ist seine Angabe. Die 2. Von diesen Ortlichkeiten des Museums Athen. 208) wahr- cristata angusti- allein bei griechi- In dem bekannten. Doch fand ich diese nicht schen Stücken. sowie am Hange wo westlich von Aetolikon. dann auch höher oberhalb davon auf den kahlen Hügeln. striata S. zumeist fest. Auch später noch hielt Lindermayer an dieser vorübergehenden Rotfärbung und sagt ausdrücklich. ich am 19. der weißliche Unterkörper am Kröpfe verwaschene. die mittleren matt rostfarben. 13* . ebenso Haubenlerche im Winter spärliches die mit der Heidelerche herumtreibt — eine Beobachtung.ril. (Paliurus) sich diese wie Graf von der Mühle. besonders an der Innenseite erster einen rötlichen der Flügel und der Tragfedern. welches von allen Stücken aus Griechenland im ganzen Gefieder. Jugendkleides gegeben. Brehm („Naumannia'' VIII. so daß der Vogel im Fluge dann „rosarötlichpurpurn" aussieht. von Baedeker. daß Brehm von Griechenland auch die gewöhnliche Form der Haubenlerche besitze. Noch im selben Jahre beschrieb Chr. und 4. die zusammen Scharen V^oi'liebe Simpson manchen Teilen Bemerkung bei. (nach der Begattung!) fest 1844 gibt Graf von der Mühle (S. die durchaus nicht bestimmt für diese neue Art Erhard (S. herumtrieben. daß auf Grund eingehender Beobachtungen er trotzdem bloß eine Art der Haubenlerche anerkennen kann. daß sich Gebiete als ein ungleichmäßiges und in kleinen Lerchen mit Übrigens bezeichnet in dem Jadendorn Vorkommen in diesem zwischen ihr und fügt. Februar 1897) viele auf der Düne bei Kap Skropha. sondern auch im allgemeinen äußerst veränderlich. ein Charaktervogel der Georgios bei Salamis Laadscliaft. 35) auf Grund eines welches gegenwärtig nicht mehr vorhanden zu sein scheint. daß Graf selbst 1858 erkennt einzigen Belegstückes. Meiner Meinung nach beruht die oben angegebene Färbung im Fluge ausschließlich auf Fai'benreflexen an den sonnendurchglühteu Aufenthaltsorten dieser Lerche. färbung sind aber von der Mühle Mit Ausnahme der deutlich alle ersichtlichen. Brehm und Päßler (1863) herausgegebenen Eierwerke wird G. Weiter westlich erlegte ein altes In Akarnanien beobachtete ich (10. Alauda ferruginea.. daß ihr Schimmer annimmt. namentlich aber auch an der Unterseite den stärksten Rostanflug zeigte. Steuerfeder gi-auschwarz.

Elwes." vorliegenden Materiale kann ich nur sagen. nicht anders zu erwarten. und zwischen diesen gibt es wieder welche. bei noch so sorgfältigem Vergleichen die aschgrauen Flecken der Flügeldeckfedern auf der Abbildung in den „Magyarorsziig Madarai" von Dr. fahle Isabellfärbung der ganzen Ein 22. Dieser Ansicht namhafter Forscher schließe ich mich auf Grund des vorliegenden Materiales vollkommen an. Jänner 1869) und kommt dann zu dem Schlüsse. ferruginea enthalten. Abbildung und Be- welche für Exemplare aus in der Schale mit deutlichen blaugrauen und darüber gesonderten oder verwaschenen Flecken bedeckt. sondern vielmehr eine deutliche. 10. jedoch hell hervortritt. am meisten Rostfarbe zeigen jene von Vitrinitsa und auch von Kythera. 1873. F. Ihre Maße betragen: L. Weiters gibt 1873 Dresser die Maße einer Haubenlerche von Korfu (leg. andere fein gefleckt. f. Mai 1879. 66. und auch die übrigen Unterscheidungsmerkmale vermag ich nicht zu verwenden. Sie mit braun. 24-9 23-3 Br. sind daß die Grundfarbe dem mir soll: „Ihre Eier sind der Haubenlerche. 24. Juni 1892.oder grüngelben. Müll. vergleicht auch E. an ihnen zwar die meiste Rostfarbe. Mai 1881 und 10. Manche Nach Form und sind grob. die Griechenland ganz gut paßt und daher hier wiedergegeben werden lichter und klarer als die haben weißgrauen Grund. Homeyer.). aber keine so großen Unterschiede. April 1897. welche Krüper versandte. findet Betrefis der Brutzeit muß es auffallend erscheinen. daß sie in Griechenland erst gegen Mitte April zu beginnen scheint. wohin sie am richtigsten zu stellen wären. daß meine Augen nicht imstande waren. Madaräsz auch an der im Nationalmuseum in Budapest befindlichen ungarischen TyjDe zu erkennen. 1. Fleckenzeichnung vielfach schwanken. Sechs Eier. der Vogel von Skyros. am 18y4 auf Naxos von uns erbeutetes eben flügges Junges. daß deshalb eine Spielart aufzustellen ihm berechtigt erscheint. v. so. dessen Eltern die bekannte aufl'allende Rostfarbe trugen. daß kein Unterschied zwischen griechischen und Vertretern aus Mitteleuropa zu entdecken sei. S. Die dunkelste unter den vorliegenden Lerchen stammt von Korfu. 17-1 lG-4 16-7 16-7 16!» 159 mm mm 19 18 17-5 16 17 cg Gew. Wieder andere gleichen vollständig der Ptilocorys senegalensis (P. 24 In dem Baedekerschen Eierwerke schreibung von drei Eiern 22 22-5 Taf. Orn. zeigt aber von der obigen Charakteristik fast gar nichts. dem griechische Belegstücke in seiner Sammlung genügend zur Verfügung standen (Gab.IJb Ornis balcanica. S. Juni Oberseite. JBudi/tes flaviis (L. daß diese Eier in Größe. S. L. April 1890. tragen die Daten 15.) Wie — Scliafstelze. Schließlich bury Barclay). bei denen man in Zweifel bleibt. Bezüglich der Ptylocorys senegalensis bemerke ich. Hanaußerdem eine andere (cf) aus der Umgebung von Athen (leg. findet jährlich im Frühling Durchzug von Schafstelzen statt. da mir die Beschreibung Müllers (1776J leider nicht zur Verfügung steht. 204 und 1882. v. Journ. April 1890. 315). 9 der G. 20. 24. B. ist 20-9 21 Nr. auch kleiner und von zarterer Schale. Zu und Herbst ein starker beiden Jahreszeiten erfolgt derselbe allmählich . so z.

flavus im Winter finden sich bei hier wie anderwärts sind. p. sowie der Abbildung in Madaräsz. dem dem Mai 1858. wie dies meine Beobachtungen wenigstens den Frühjahrszug zeigen werden. Schmidt für Attika an: 9. Auf Korfu gab es 24. beweist aber auch für den Herbst eine Ausdehnung lange der Zugfrist. Die ersten AnkömmHnge traf ich auffallend spät erst am 15. weiden es gibt. April Ein auffallend frühes Durchzugsdatum gibt F. Da mag wohl aber von mehreren Beobachtern ein Überwintern gemeldet wird. desselben 1894 am 17. in sumpfigen Niederungen oder auch weitab von jedem Wasser zwischen Weidevieh auf den steinigen Feldern nieder und man kann sie dann auch.) zufälligsten — Cliinesiselie Seliafstclze. denkt wurde. 1897 stellten wir vom 4. mit welcher sich erst in den letzten Jahren namentlich ungarische Ornithologen eingehender beschäftigt haben. Mai bei Mesongi. v. bei Simpson für Akarnanien und bei Kronprinz Rudolf für Zante Exemplar am Fuße des Skopos 14. Da im Gebiete des heutigen Griechenland weder eigentliche Wiesen noch Hutdie Schafstelzen auf ihrem Zuge meistens am flachen Meeresufer.') Graf von der Mühle für Nisi auf dem südlichen Peloponnes. melanocephalus. die (ein seit Graf von der Mühle. . bis ü. B. Mai) mehrmals einzelne Budytes fliegen ich sah. namentlich an deren Ostrand bei Analipsis. wenngleich hier Verwechslungen mit Motacilla melanope zu befürchten Angaben über B. niemand mehr. geraume Zeit hindurch an. Almasys in Tschusis Jahrbuch IX (1898). Februar 1881). Mai massenhaft neue Ankömmlinge ein. Hefte der „Magyarorszag Madarai" von Dr. welche vorzüglich zu Ein Belegstück von dieser Insel befindet sich im Museum Tristram mit dem Datum 4. bei An der ein Brüten der Schafstelze in Griechenland Lindermayer von diesbezüglich möglich wäre dies vielleicht in ThessaHen nicht. Ebenso auf Zante 1898 in der sumpfigen Niederung südlich der Hauptstadt sowie bei Katastari sogar noch vom 8. viele Hunderte. Ganz un- bei Petra am Karlasee zur ohne erkennen zu können. berichtigt wo Brutzeit (18. Jameson für Kytliera. wie z. Mai. Auf den Feldern der Strophadeninsel stellten sich selbst am 14. so und da eine hierbei stets Solche Ausnahme von der Regel vorkommen. 197 Grieclienlaml. ') v. April an der Bucht von Kalikiopulo. Gerade auf Grund der ausführlichen Auseinandersetzungen G. Oktober 1894 am Phaleron erlegt. Ein Paar junger Vögel. In Griechenland überwinternde Vögel habe ich selbst niemals beobachten können. Entdeckungen während meiner griechi- schen Reisen gehört ohne Zweifel die Erbeutung eines Paares dieser Schafstelze. März 1866 (etwa griechischen Kalender?). — 111. 105 n. bis 11. bei Erhard für Kykladen. einst Krüper hoch im Parnaß einen Schwärm bei einer Ziegenherde beobachtete. von Leonis am 8. lassen sich Budytes flavus taivanus Zu den merkwürdigsten und (Swinli. im Valle di Ropa und am 19. Potamo und Levkimo riesige Mengen von Durchzüglei-n fest. sehr im Gegensatze zu B.III. ob selbe zu flavus oder zu melanocephalus gehörten. mitten im Gebirge antreffen. Vom Herbstzuge wissen wir bloß durch Krüper. April 1897 bei Myle lind dauert eine für (Lerna) und ebenso am Monates bei Chasani (Attika) recht viele. daß er in die Monate August und September fällt.

paßt. am weitesten nach Norden vorgeschoben erscheint. ein In größter Eile war es Schwärm Schafstelzen aus den Wolken herabwirbelte.. campestris bezeichnet sind. Graf von der Mühle schreibt in seinem Buche S. auf einen kleinen weißen Spitzenfleck. das daraufhin liegen gebliebene Schafstelzenpärchen in die Tasche zu schieben. Blai 189-1 flachen Sporadeninsel Psathura. 168 159?H»i Flügel 86 77 . Das Männchen dieses Paares ist ein kräftiges Stück mit sattgelber Unterseite und seichte längst bereit war. Mir selbst ist in untergekommen. so schnell als möglich durchs Wasser watend die Segelbarke zu erreichen. einen Schuß anzubringen. nur schwach sichtbar und Oberkopf und Nacken hat genau selbe olivenbi'aungrüne Farbe wie die ganze obere Seite des Vogels. Kennzeichen der B. samt einem zweiten jüngeren Vertreter in der Kegensburger Sammlung. ganz schwarzen Steuerfedern nicht hierher. so muß sie als Form er- viel ohne Zweifel auch Griechenland auf . obwohl ich viele Dutzende von legte. Beide Formen können nach meinen Erfahrungen für Griechenland ausschheßlich als DurchzUgler in Betracht kommen. Sie wurden bisher ebensooft mit einander auch mit B." Diesen Vogel glaube ich mit Bestimmtheit. das viele Scheitelfedern mit zeisiggrünen Rändern hat. welche bekanntlich die Reste der griechischen Ausbeute Graf von der Mühles enthält. Deshalb 82 beschriebene Stück mit nur vier mittleren...) und Jiudi/fes fldvus citiereocajnllus — (Savi) l«riiuköplige Schafsteize. wiedergefunden zu haben. jenes Eiland zu verlassen. hierherzubeziehen. ßaveola Temmincks erinnert. Der jüngere Vogel ist 1901 durch Tausch in den Besitz unserer Anstalt überein gegangen.l-'^ (»riiis griechischen Exemphire baleaniua. behandle ich dieses als die durch die Überschrift ge- (o") östliche Schafstelzenform. geringer dunkler Tropfenzeichnung an den unteren Kehlseiten. sie alle als Mot. Ebenso gelb gefärbt langgezogene und Superziliarstreifen ein der ist Der paar Federchen unterhalb des Auges. kennzeiclinete Es war am während meines kurzen Aufenthaltes auf der kleinen. flavus taivamos. flavus verwechselt. die den Anker zu lichten schon und fort ging's im Saus in die hochgehende See. südliche Form gar nicht weiter nördlich schon Brutvogel ist. Schwanz 73 ^0 . Augenblicke. mir noch möglich. Biulytes flavus borealis (Sund. Schnabel 14 13 „ Tarsus 2o 22 „ auf einen schmalen Äußerste Steuerfeder weiß bis schwarzen Streifen auf der Innenfahne. Ganze Länge .. graue Stirnfleck die- ist Beim Weibchen kann ich mit dem besten Willen schen Budytes flavus herausfinden. Zweite Steuerfeder schwarz gehört das von Lindermayer bis S. bevor ich durch den heranbrausenden Sturm gezwungen 29. Da Griechenland bloß die nordische am Zuge begriftenen Schafstelzen jedoch die mehr oder weniger weißkehlige. was an die Mot. Maße dieses Paares: keinen Unterschied vom typi- . die gegenwärtig übrigens haben außer dem grellgelben Augenstreifen weshalb ich nicht anstehe. die als im letzten wurde. 60 folgendes: „Ich besitze auch Männchen.. Beide Stücke.

über welche Lord Lilford unter Motacilla cinereocapilla schreibt: „Sie kommen in großer Zahl in Korfu gegen Mitte April an und man findet sie zu dieser Zeit in kleinen Flügen auf allen kärglichen Matten und in den Kukuruzfeldern der Insel. Er sagt: „Kommt häufig im Frühjahre auf die Triften in der Nähe des Meeres. und mit typischen 6. am V. köpfige Stelze hielt. wie schlecht man mit B. Ich konnte kein Nest von dieser Gattung finden. flavus beobachtete bei welcher irrigerweise B. Budytes flavus horealis traf ich in Griechenland vielfacli zusammen mit Anthus also zwei Reisende. 130) Heimat an (Gab.) — Sehwarzköpfige Sehafstelze. aber die wichtigsten Gründe der Trennung seien hier angegeben. und gerne bekenne ich. ob dieser Vogel dort häufig ist oder nicht. Auf dem griechischen Festlande habe ich je ein Stück von B.in. ^Möglicherweise gehören hierher jene Vögel. die denselben Weg zurückzulegen haben! In großer cervinus. bis in die neueste Zeit über die Verbreitung der einzelnen Formen unterrichtet war. das ich mich dieser Anschauung vollkommen anschließe. daß diese Schafstelze eine vollkommen selbständige Art bildet. daß verschiedene Autoren der Ornithologie Griechenlands diese Art (M. Homeyer. leider aber schon 185G von ihm im „Mon. melanor. welche über Griechenlands Fauna geschrieben haben. Graf von der Mühle.ephalus sich nie im Innern des Landes zeigt. vol X. Menge und vermischt und erlegte ich nordische Potamo und Levkimo auf Korfu. besitzt l!»i' Museum das Britische ein Stück mit der p. betonen mit aller Entschiedenheit auf Grund ihrer vielfältigen Er- fahrungen. gab fälschf. daß B. April 1894 am Strande bei Kryoneri (Akarnanien) und bei Aetolikon deutlieh beobachtet und am 24. 527). so daß es schwer ist zu sagen.. Ob sie nicht eher eine Varietät genannt werden dürfte als die melanocephala?^ Eine für die damalige Zeit gewiß bemerkenswerte Frage! Grauköpfe E. von dem mir ein ad o auch vorliegt. Erhard und Krüper wiederholen würde. wenn die anderen BudytesArten schon weitergezogen sind. so kann man doch beobachten. flava in sein Werk nicht aufgenommen hat. S. grec" wieder gestrichen. melanocephalus erst dann im Frühling in Griechenland erscheine." Hierzu bemerkt sehr zutrefiend Dresser (1875): „Da Lord Lilford M. die sämtlichen deutschen Ornithologen. cinereocapillus von Lindermayer in seiner ersten Arbeit für Griechenland angeführt. flava vereinigen." Zum ersten Male wird B. 1830. Mai 1897 B. Orn. flavus horealis am und 29. Budytes melanocexihalus Gerade (Licht. 5. Feldeggi Michail. of B. Es würde zu weit führen. Giiechenlaiid. Wenngleich die Behauptung. obwohl ich während des ganzen Sommei's einige wenige Paare beobachtete. wenn ich hier alle die langen Auseinandersetzungen von Lindermayer. daß der Zug gänzlich gesondert erfolgt und daß gerade in Griechenland M. dem Zuge und berühi-cu Angabe: Greece tatsächlich (Cat. 2ß. 1878. . Journ. ich finde. lichkeiten stammenden Männchen zeigen übereinstimmend die eigentümUche dunkle Kopffärbung mit Andeutungen eines Augenstriches. nicht genau zutrifft. f. sondern während des Sommers als einzige gelbe Stelze die Küstenstriche bewohnt. viridis) mit M. cinereocapillus (Savi). den deutlichen Stich ins Grünliche des Rückengefieders und haben keine Spur von Weiß an der Kehle. April 1897 einen kleinen Flug bei Wuliasmeni (Attika) anAlle drei von den angegebenen Örtgetrofien. für eine grau- und zwar als Synonym lich einen Teil von Griechenland als ihre — ein deutlicher Beweis. F. können sich diese Bemerkungen wahrscheinlich ebensogut auf diese Art als auf den genannten Vogel beziehen.

geschildert. Brehra unter dem 22. In anziehender Weise hat Simpson im „Ibis" 1860 seine diesbezüglichen Wahrnehmungen beim Betreten jener Inseln. Binseuarten und Salsola wachsen. wo sicli Süßwo Tamariskensträucher. 69): „Sie erhalten erstens B.flavus. Männchen 1847 Schuch geschenkt im Museum von Athen drei Stücke aus Attika. 390) sucht Budytes nach land. ') ^) Graf von der Mühle Lindermayer fand li. melanocephalus brütet. 4." Zander („Naumannia" 1851. weit herabgehende Schwarz des Kopfes und die herrlichen Flügelhinden. L. ferner liegen gelangte von dort durch Herrn die hiesige Sammlung einreihen. 16) wiederholt fast die sämthchen vom Grafen von der Mühle angeführten Unterscheidungsmerkmale und zählt die Länder ihrer Verbreitung von Griechenland an gegen Süden auf Baron Selys Longchamps („Naumannia" 1856. welcher Besuch freilich in erster Linie das Auffinden der „unzweifelhaft echt" so schwer erhältlichen Eier bezweckte. daß viel kräftiger ge- genauem Ver- bei sich gleichen auch deutliche anatomische Unterschiede herausstellen werden. VI. wo B. schreibt Chr. welche ich sah.200 Ornis baloanica. p. Die Schwarzkopfbachstelze ist in keiner anderen Gegend Griechenlands zu so vielen Malen aufgesucht und beobachtet worden als an den Lagunenrändern und auf den Laguneninseln Akarnaniens. als man früher annahm. wenn die Augen dauernd nur der Wasserfläche zugewendet sind. daß außer den Stücken der Brehmschen Sammlung zoologisch-mineralogischen Verein in Regensburg vom ein Sekretär Dr. wird man durch den weit hörbaren Lockton der Stelze an ihre Anwesenheit erinnert. Briefe". ein weiteres Merlin sen. Seebohm be- nennt sie trinär Motacilla flava melanocephala. F. Die schwarzköpfige 8chafstelze baut') als die verwandten Arten und ist ich aber auch durchschnittlich bin überzeugt. durch seine grelle. An diesen Ortlichkeiten gibt es nur sehr wenig Kleinvögel. weshalb der muntere Vogel von jedermann umso freudiger begrüßt wird. rayt zunächst und sie und zu B. B. welches als auch das Auge erfreuende Erscheinung. stimmen vollkommen mit einander übereih. dann aber durch seine außerordentliche Beweglichkeit im Laufen und Fliegen die Aufmerksamkeit auf sich lenkt. auf Avelchcu nur wenig Graswuchs. endlich konnte ich neun Stücke. . Aber selbst dann. sondern. Auch über die nördliche Grenze ihres iSommeraufenthaltes sind wir heutzutage ziemhch gut unterrichtet und wissen.ält sie für gestreckter! ilire Lieblingspliitze vorzugsweise wasser mit diesem vermischt. Seebohm am 29. daß sie viel weiter nördhch hegt. April 1848 an E. so meyer („Ornith. I. und daß überall dort. Saunders. vor allem in der Nähe des Meeres. keine andere Budytes-Art zu finden ist. S. alle. an das British Museum und ein bei Missolonghi von H. leuchtend gelbe Unterseite und den sattschwarzen Kopf. Bezüglich des aus Griechenland stammenden Materiales an Bälgen von dieser Art erwähne dem ich. nämlich vier Männchen und fünf Weibchen in wurde. Auch er tritt für die Sonderung dieser Stelze als selbständige Art von den nächsten Verwandten ein. v. kennt die typische griechische der Kehlfärbung zu glaubt an das Vorkommen von Übergängen Lord Lilford stellt Schwarzkopfstelze merkwürdigerweise B.^) ist sie eine ebenso bezeichnende Namentlich das Männchen ist es. dafür aber umso mehr Seggen und Salzkräuter gedeihen. Für diese Plätze. Bezüglich des Gefieders wurde schon frühzeitig die Sonderstellung von Autoritäten z. S. melanocephalus aus Griechen- Dieser Vogel unterscheidet sich von allen deutschen durch das dunkle. Mai 1873 erbeutetes cT in das Museum von H. Ho- angebahnt.

') Lindermayer hat die erwähnt zu werden. da diesbezüglich. flavus!. Die vielfachen von Strickland an jener Stelle aufgestellten Fragen können heutzutage fellos hierher. ebenso wie überhaupt bei Budytea verwandten Vogelarten. Juni 1898 Schließlich ist sie (21. März beobachtet (Führer). nördlich von Astros sowie der Lagune von Muriä Alt-Pylos (2. geringerer Zahl beobachtet. auf Naxos. melanocephalus fir identisch doch verdient mit MolaciUa Feldeggi Michah. wohl als gelöst betrachtet werden. Die Ankunftszeit ist bei B. Un- genauigkeiten vorgekommen sind. angeführt für Euböa und als Brutvogel der Kykladen (Erhard i. und zwar namentlich bekannt von der Umgebung von Volo und Lamia. März erlegt am 24. Ich halte es für durchaus nicht ausgeschlossen. April. daß mehrere Paare an geeigneten Plätzen der Insel auch altes brüten. auch scheint mir zwischen der Ankunft der ersten ein ungewöhnlich langer Zwischenraum bis zu jener der Hauptmenge Regel zu sein. Linder may er oder Mitte für anfixiigs an. Die Schwarzkopfstelze war einer der ersten Vögel. beim Graf von der er- Mühle. Im nachfolgenden soll die Verbreitung der Art in Griechenland gemacht werden. daß er schon aus Dalmatien hielt. zusammen mit grauköpfigen Stelzen. Mai 1897 gab es geradezu sehr viele an der Mündung des Potamö sowie auch bei Levkimo. Auf in viel Korfii wurde sie von Lord Lilford. März. von wo zwei sehr schön ausgefärbte Männchen und ein Weibchen unserer Sammlung herrühren. besonders zahlreich auf der Düne einige Brutpaare in Mai 1898) und im Seggengras der Lagune Osman Aga bei ). April. Über von B. bis 5. 1873 ebendaselbst April waren daselbst ungemein viele sichtbar. aber Sie verbleiben nach ihm nur wenige Tage dort. des näheren B. noch nicht genau beobachtet worden. wo Douglass in der ersten Woche Mai 1892 ein diesjähriges (soll wohl heißen einjähriges!) Exemplar beobachtete. Noch häufiger tritt sie auf dem Peloponnes 15. Der Abzug setzt er ihn für August ist.III. In Attika ist der Phaleron ein Lieblingsaufenthalt. Aber noch am 2. Ankunft genau um einen Monat zu spät angegeben. doch Ende August oder September. wo ich ein Weibchen mit Brutfleck am 13. am 17. Daselbst fand ich viele am den Sümpfen Sumpfsee Mustos. . melanocephalus. 1843 B. auch hier stets getrennt von B. April 1894 traf ich sie gleich außerhalb der Hauptstadt Korfu neben Weidevieh umhertrippelnd und zwei Tage später holte ich mir ein sehr Weibchen vom Strande der Bucht von Kalikiopulo. deren ich auf griechischem Boden ansichtig wurde. am auf. Zumeist befindet sich Anthus cervinus in ihrer Gesellschaft. dagegen ist sie Brutvogel in Thessalien. in Attika (Phaleron) am 18. Krüper wie bemerkt. April 1897 zwischen Argos und Lerna (Myli). wie sichtlich z. unregelmäßiger als bei Nach Krüper') wurde 1868 die 1897 wurde die erste bei Aetolikon am 2. auf Santorin. Unter den letzteren namentlich zahlreich auf Mykonos. Juni 1894 erlegte. 201 Griechenland. aber erst erste (sehr früher Zeitpunkt). alierdings nur für kurze Zeit. 1874 ebendaselbst am 1. Aber auch Drummonds „flavus mit pechschwarzem Kopfe zur Brutzeit" gehört zweiEr vermerkte die Ankunft auf Korfu in Menge gegen den 1. melanocephalus die Fortpflanzung in Griechenland besitzen wir einige bemerkenswerte Mitteilungen. am 24.

Das Nest mit einigen Eiern von hier erhielt Thieneniann. angelegt. XXV. Krüpcr am welches sich im Museum zu Athen befindet. am die Nester seien auf den Laganeninseln sehr niedrig Boden. kann versichern. ob sie „Bei Bälgen von weiblichen nnd zn der verwandten Art hinzuzuzählen lebenden Vi5geln kann man nicht leicht sich irren. sie sind klein. und ist ist 10'5 cm „Das Nest hat einen gerundeten.')) in Zweifel . Oni. Li dieser Gegend scheint auch früher Di'. von lehmartiger Farbe oder isabellfarbig mit lehmartigen. den Gefangenen die Schwingen und Steuerfedern beschnitten und am Markt verkauft wurden. Daher hießen Heutzutage habe ich davon nie und nirsie bei den Griechen auch „Fliegentöter". wie während des Winters als belebendes Element an den Rändern der Gewässer in den Niederungen. jedoch bei ihr Lord Lilford im Winter f. welches des Engländers Jagdhund anzeigte. etwas sparrigen enthalt etwas Hanffasern mit Eselshaaren ausgefüttert.') Merkwürdig ist die Mitteilung Drummonds. finden sieh auf Taf. freilieh S. woselbst ich und bei Govino ein Kythera (^ besucht sens Beobachtungen. Lagunen von Missolonghi zustande und Jungen fand er ebenda in Begleitung des Herrn Simpson.202 Ornis balcaiiica. trcbirgsbachstclzc. die zweite aus verschiedenen Tierhaaren. jungen Exemplaren mag man sind. 4 cm. um die Stuben von Fliegen zu reinigen.flavus nicht zu unterscheiden sind. obwohl nach dem Benehmen der beiden Alten das Nest stets in nächster Nähe von mir gestanden sein mußte. Ich mußte mich mit dem Erlegen von drei Vögeln damals begnügen." Ein anderes Nest mit fünf Eiern." . gends etwas gehört. von denen mir das Weibchen mit sehr lichter Unterseite und nahezu weißer Kehle am interessantesten erscheint. tief. Jänner 1897 häufig. Zwei der Eier." Lindermayer Stamme hat ein Nest dieser »Stelze selbst gefunden und sagt: „Es war eines Tamariskenstrauches hingebaut. 4-7 weit. Fig. sehr fein in einander fließenden Punkten.-Blatt 1859. Suche nach denselben sehr schwierig ist. 21). denn er sagt (Reg. April 1894 bemühte Ich die MotaciUu 3Iotacilla inelanope PalL. melanocephalus bemüht zu haben. schwer diesen munteren Bewohner unserer klaren Waldbäche in ein griechisches Landschaftsbild hineindenken und doch gehört diese Bachstelze ebensowohl zur Umgebung des dortigen Gebirgsbaches im Sommer. das Nestchen war flach und dem der Älauda hrachydactyla nicht unähnlich. ich mich bei Aetolikon stundenlang ohne jeden Erfolg. mehr rund als eiförmig. im Frühling luid Herbst auf dem Durchzuge nach JameEuböa nach Lindermayer und laut Sonnini und Erhard sie ') Kr ü per (Gab. daß diese Stelze auf Korfu damals in Netzen gefangen. April 1859 in den ein weiteres mit Schraders Ausflügen her wußte. 30). sorglos die erste Schichte am bestand aus trockenen Binsen. So fand sie auf Korfu.sagt ausdiücklieh: geraten. wahrscheinlich erste von Lindermayer. am wohl nur am Zuge und 18. 6 seiner „FortNapf. daß er von brachte Dr. Der Eier waren vier. ahgehildet: pflanzungsgeschichte" 5'3 breit. Demnach ist die Legezeit Ende April oder Mai. daß und 29. Journ. S. sich nur Die Inseln werden von gesucht. — Man kann stilplwirea Bct'list. 1875. Korr. unter die »SnisoZa-Pflanzen versteckt. Nieder sich um die Eier von B. die indessen nach seiner eigenen Angabe von B. Am 27. am zur strengen Jahreszeit auf- Drummond dagegen nur selten Strande bei Potamo einige beobachtete erlegte. cm cm hoch. 20.

als auch von Dresser (1875) „Birds of Europe" zitiert und dieselbe von dem letzteren überdies fälschlich auf Budytes melanocephalus bezogen. Schalow. übrigens ist sie ganz weiß. daß mir überhaupt kein Stück bekannt geworden ist. die vierte hat diesen Keilfleck noch größer. wie Krüper erfuhr. fand Ende März oder anfangs Mai 1873 schon flügge Junge antraf Drei einzelne Eier vom Parnaß: L.. in lang. (bei der Nagel melanope nur mittellang und Im selben Jahre 2. und zwar in folgender äußerste Feder ganz weiß. gerade. alle Kykladeii.'' Linder may er in sein Notizbuch die folgende Be- zweiten Arbeit 1859. In der Umgebung von Athen zeigt sie sich zumeist vom Spätherbst an. so daß er den äußeren Bart fast ganz einnimmt. die der inneren) Fahne weiß. sie „Die 1. den Lagunen kleine Flüge im daselbst. die zweite ganz weiß auf der äußeren Fahne. das Brüten zuerst Graf von der Mühle und Lindermayer sogar Eier gefunden worden seiu. später zur Brutzeit fand ich zwei Paare in den Schluchten des Zygosgebirges am Bache sowie mehrere nordwärts von Naupaktos (Ende März und im April). Nisten auf kleinen Inseln In Akarnanien beobachtete zunächst Simpson in Februar. den Winter verbringt.III. Juni 1898 im Museum zu Athen nach Graf von der ich sie als Brntvogel daselbst nicht allzu zahlreich und ein Stück vom Taygetos Schließlich noch einige Worte über Mutacilla lindermayeri. 12 1 Als noch heute besetzte Brutplätze kann ich die mm mm cg Gegend der kastalischen Quelle ganze Umgebung von Musinitsa namentlich hervorheben. die Feder hat diesen Fleck auf der äußeren Fahne deutlich. Die griechischen Gebirgsbachstelzen scheinen in Färbung und Grüße von mittelungefiihr in der Mitte der dritte europäischen durchaus nicht verschieden zu sein. auf welche sie passen würde. Spalte 341 und auf der äußeren (bei melanope nur auf der Hinterzehe stets der sah. 14 14-6 14- 13 11 Gew. wie die vier in der letzten Woche Oktober 1894 daselbst erlegten Vögel unserer Sammlung und bei Delphi die bezeugen. sehr schmaler. Ein von Seebohm am 8. 19-6 19-5 19-3 Br. Langhädaschlucht feststellte Brehm ist ein Okens „Isis" 1845. das übrige blendend weiß. Als Seitcnstück zu dem vom Grafen Mai 1873 bei Agoriaui gesammeltes Nestjunges bcHiidet sich im British . auf jeder Seite aber vier weiße. lautet: häufig. Verdienst meines Originalbeschreibung von Chr. welche sich möglicherweise auf dieselbe Bachstelzenform beziehen könnte: „Der Schwanz hat vier schreibung eingetragen (veröffentlicht mittlere Art: in seiner rabenschwarze Federn. Auch auf dem Peloponnes während ist sie Mühle im Winter am 12. Die Entdeckung der Freundes Hen-n „Stiftungsfest" etc. 82)." Diese Beschreibung Lindermayers wird anstatt der ersteren von Brehm sowohl im „Cat. länglicher Fleck. ') Museum. 498.') wo die Gebirgbachstelze April. L. doch sie fabelt der erstere von be- im Winter usf. da er anfangs In Mittelgriechenland vermutete später daselbst sollen nach Dresser berichtet. ein echter Sporn gekrümmt). S. befindet sich in Steuerfeder ganz. nun liatte und 3. of Birds" (1885). aber ich muß gestehen. Die Feder ein schwarzer. zu legen beginnt. Wie Seebohm ein Nest im Parnaß. p. woselbst Vorkommen ständigem 203 Gnoclicnlaiid.

Brehm 15-5 mm 17-8 V 15-4 mm 12 cg cgf („Stiftungsfest" etc. Mai ein Paar in Mauertrümmern. L. de. April in der 14. sah ich Mitte Juli 1894 die meisten am Gebirgsbache bei Musinitsa. Gestein des kleinen Molo Mai herausragten. März vermerkt. Zwei andere Eier normaler Färbung und Punktierung vom 1. Juni 1894 zu Nest tragend (Krüper u. diese Bachstelze als auffallend späten Durchzügler auf der größeren später auch noch auf den natürlichen Randklippen 15. während Fiedler sie am zahlreichsten an den warmen Quellen der Thermopylen überwinternd antraf. Auf Kythera hat sie Jameson bloß auf dem Früiijahrs. Krüper 1862 Eier! erhielt hier Auf dem Festlande überwintei't sie von Mitte Oktober bis Mitte März (Linder- mayer). besonders langsehwänzigen Exemplare kann ich ein vor- hervorheben. Naxos. angesiedelt. Der Abzug nach Norden wurde 1866 am 9.s Eilandes an. April 1866 bekam er ein Gelege von sechs Stücken. ob die Winterbachstelzen des südlichen Gi-iechenlands im nördlichen brüten. anfangs Mai ein einjähriges Exemplar (Douglass). Im Februar 1897 beobachtete ich ihrer viele am Uferrande von Petalä und in kleinen Schwärmen in der Nähe von Schafherden nächst Missolonghi. Juni (Reiser). Mai 1892 zeigen folgende Größenextreme: 20-7 X 16 Chr. (Reiser).) glaubte zufolge der Mitteilung daß diese Bachstelze in Griechenland gar kein Hochzeitskleid Lindermayers. Motacilla alba L.204 Oniis balcanica. anlege. Beobachtung Baron Schillings in der Umgebung von Patras. Makaries. Giura bei Andres. während die aus dem Meere Ferner bei Kryoneri am traf ich Strande von Potamo 19. ebenso auf dem Peloponnes (Graf von der Mühle). gast. am 23. zu ersterer am und der Düne von Korissia Bucht von Kalikiopulo nur noch eine vereinzelte zu sehen war. — Weiße Bachstelze. dessen Schweif eine Länge von 106 der Insel Skyros mm erreicht. wogegen sie hier Drummond häufig nur im Winter in den Sümpfen fand. Reiser). im Juli 1835 (Fiedler). von der ]\Illhle liegendes von erwähnten. Krüper stellte die Brutzeit im Parnaß fest. Jänner 1899 etwa 100. In Mittclgriechenland durch Graf von der Mühle als Brutvogel aufgeführt. Bezüglich des Brüteus verweist Lindermayer auf Krüpers Entdeckung. Santorin. auch im Hafen von Naxia und bei Muntsara richtig als Standvogel. wo sie Simpson zur selben Jahreszeit erwähnte. Juni 1889 und 21. Evreokastron. Am 15. Sie ist auf der Insel nach Lord Lilford häufiger Standvogel. Zeit zunächst in ziemlicher Zahl am auf Korfu. Nach der Meinung des Verfassers der „Mittelzeiten" ist es fraglich. Die weiße Bachstelze habe ich in Grieclienland sowohl während der Wintermonate als zur Brutzeit an den verschiedensten Ortiichkeiten angetroffen.und Herbstzuge wahrgenommen. Unweit von hier fand ich am 5. Jänner etwa 500 Stück zum Übernachten ins Interessant wo am am Strophadeninsel umherspazierend und ist eine Rohr zogen. Für die griechischen Inseln im Agäischen Meere betrachtet sie Sonnini ganz Erhard von Krüper auf den Kykladen weniger genau bloß als AVinterwas bereits richtiggestellt wurde. einige Paare 12. Eingehende Beobachtungen liegen vor: von Euböa (Lindermayer). sondern im .

endlich zwischen den einförmigen Salzkräutern der sämtlichen Lagunen. Überwinternde Wieseupieper sind nicht bloß in den Niederungen des Festlandes. deren ganze Unterseite weiß war. brachte auch ein Weibchen von dort mit und sah die letzten Durchfeinen. und 20. besonders im oder gar einige Paare in den griechischen Gebirgen brüten TSeebohm). aber in Wirklichkeit Fall da ist. Dezember 1894 und am 7. So traf ich ziehende Schwärme am 18. Auch auf dem Peloponnes überwintern sehr viele (ein Stück aus der Umgebung von Kalamata) und ebenso in Attika. namentlich so auf den Kykladen (Erhard). im Lande während des Winters sehr häufig. nach Lindermayer um Mitte Oktober erfolgen und der Weg- zug. am binsenbewachsenen Meeresufer. Abweichungen im Gefieder eine Stelze auf Milos angetroflen sind mir nicht untergekommen. als März macht März sich bei Naupaktos. obwohl ge- aller Pieper. Euböa (Lindermayer). Nach zügler am Mitte 28. sie dort in nicht der genau demselben Kleide sich fortpflanzt wie bei uns. gehört hierher ein ähnlicher Vogel. sondern auch auf den Inseln zu finden. ja Krüper Die Ankunft im Herbste dürfte. in der Bucht von Kalikiopulo und an der Nordküste bei Kap Katharina. letztgenannten Lisel begegneten wir diesem Pieper Mitte Jänner 1897 und erlegten auch ein Paar von der großen Menge.) — Wieseupieper. die wir stets aufscheuchten. Dezember 1862 erbeutete. welche Leonis einsandte. ^UO Griechenland. noch größerer Anzahl trafen wir A. alh. Mot. Mazziari). Atithus pratensis Der Wiesenpieper ist nennt ihn den häufigsten (L. Graf von der Mühle lernte zu dieser Jahreszeit den Wiesenpieper mit seinem In März fangs durchdringenden Ruf Warner der Strandläufer kennen. wie vier Paare unserer Museumssammlung und eines des Athener Kabinettes beweisen. November und zusammengebracht wurden. gehören zur typischen Mot. welchen nach Fiedler Dr. welcher Wiesenpieper aufgebäumt sah täglich — — einen Wiesenpieper kröpfte. (Drummond Korfu Auf der Zante (Koll.III. alba. 22. März 1897 auf dem Berge Ainos (Kephalonia). welche am Phaleron und Pentelikon von den dortigen Sammlern am 18. beziehungsweise der Durchzug im Frühling von März bis in den April hinein dauern. daß einige wenige Wiesenpieper auf Koi-fu Sommer zu sehen sind (Drummond. die meisten gab es auf der Insel Vido. higubris hatten Graf von der Mühle und Erhard nicht gefunden und Kapitän Sperling läßt es unentschieden. an der Mündung des Potamo. Lord Lilford) zu allen Jahreszeiten. März 1895 Die Angabe der englischen Forscher. und Lord Lilford). Zwei Paare überwinternder weißer Bachstelzen unserer Sammlung. was zwar sehr merkwürdig wäre. daß ich den von einem entblätterten Baume herabgeschossen und einmal beobachteten wir einen Turmfalken. doch will haben. halte ich nicht . Einer der Vögel wurde es war das erste Jlal. pratensis dann von Ende Jänner bis anin der Umgebung von Missolonghi. ob er diese oder die typische Form in Griechenland am 28. nauere Daten mangeln. dann deutlich der Durchzug von Süd nach Nord fühlbar. Wourro Sonnini Vielleicht von Syra be- schreiben wollte. Herbstkleidc brüte. und zwar sowohl im Gebüsch am Phidaris als im dürren Röhricht gegen Aetolikon zu.

Bd. Die rotkehligen Pieper befanden sich hier immer in Gesellschaft von durchziehenden B'udytes und trippelten nalirungsuchend unweit des Strandes zwischen den In den Jahren 1894 spärlichen (irasbüscheln umher. ceiTinifs selbst Diese Ansicht wurde auch später und entspricht auch meinen mehrfachen Stelle. daß alle obigen Angaben auf Verwechslung mit dem Wasserpieper (A. teilt: Nicht viel mehr erfahren wir von Lindermayer. womit daß seiner Bearbeitung der eurojjäischcn Pieper ausdrückt.) Bemerkung in — Ilotkehliger Pieper. Mai! 1894 auf der kleinen und flachen Sporadeninsel Psathura. gar nichts von dem. diesen Orten stammen zwei weitere besonders schön gefärbte Männchen unserer Sammfür ein feines lung her. pratensis oder trivialis! und 1897 fand ich diesen schönen Vogel. . dieser Pieper früher oft mit den verwandten Arten verwechselt worden. und 5. sämtliche in eine kurze (Pall. Am 19. auf Zante und Eubüa. geteilt Erfahrungen an Ort und Jedonfiills ist Zugvogel zu betrachten S. April 1894 schössen wir ohne Mühe an der Bucht von Kalikiopulo drei Männchen und im Valle di Korissia ein Weibchen. Durch dieses Vorkommnis wäre die an und für sich gänzlich unglaubwürdige Angabe Erhards. triviaUs beruhend. Aufgescheucht. und für rielitig vielleicht teilweise auf Vci'weehsliing mit A. was Graf von der Mühle über ihn mit„bewohnt Griechenland einzeln und nur im Sommer". Mai 1897 am Rande des Sumpfes an der Potamoniündung regelmäßig zwei oder mehrere anzuVon treffen waren. zumal übrigen Autoren ausdrücklich das vollständige Fehlen zur Brutzeit betonen. spipoletta ebenfalls im land nirgends zu finden Wer leicht ist und schon zeitlich Sommer im Frühling nordwärts in Griechen- zieht. cervinus angesehen wurde! am doch Viel- ehesten ein verspäteter A. hätte. Anthus cervinus Es stellt Zander noch in von Dr. was für eine Vogelart damals als A. weil A. ließ keinen Zweifel zu. dem Bei-eich der Jlöglichkeit um einen Schritt näher gerückt. Dresser gibt zweimal seiner Überzeugung Ausdruck. was bei wenig geschulten Beobachtern. 20. Nach ihm erscheinen einzelne Beginn des Frühlings auf dem Peloponnes. 3. wonach A.206 Ornis balcanica. Griechenland Krüper als (Mommsen. IV. 222) ist. j4. allein der Eierstock des von mir geschossenen Weibchens Jedenfalls kommen bei daß der Vogel in demselben Jahre gewiß nicht gebrütet dieser Art des öfteren Spätlinge auf dem Zuge vor. endlich „er sitzt gerne auf den äußersten Zweigen der Büsche" usw. Er selbst habe nur ein Stück im April beobachtet. während am 2. spipoletta) beruhen dürften. Dies bei ist aber deshalb unwahrscheinlich. B. S. lich ist. zumal im Herbste. Held reich meldet seinen Durchzug im Oktober. Th. lassen sie nach Pieperart stets ihren Ohr gut von den nahestehenden Arten unterscheidbaren Lockton hören und senken sich dann nach kurzem Bogenflug rasch wieder herab. welcher stets an dem bräunlichen Stich der Oberseite und der ununterbrochen bis zum Ende der oberen Schwanzdeckfedern reichenden Schaftzeichnung erkennbar ist.. dann „wo auf üppigen Wiesen einzelne Gebüsche von Erdbeerbäumen stehen" (es gibt in Griechenland überhaupt gar keine üppigen Wiesen!). und 21. cervinus auf den Kykladen brüten soll. weiß. ja sehr leicht erklärP]s paßt z. Mai einige in den Salinen von Levkimo. der „Naumannia" 1854. sowie endlich am 6. mehrmals im Frühling auf Korfu. v. Vollständig unerwartet war mir das Zusammentreffen mit einem Paare dieses Piepers am 29.

Anthus trivalis Krüper (L.) allen campestris anderen Mitteilungen voranstelle.III. und am 24. April 1894 in der Umgebung der Hauptstadt Korfu mehrfach gesehen und erlegt. und zwar im April an und hat im Mai Eier. (Wiederholt von Heldreich!) Ein solcher Herbstdurchzügler vom Hymettos (22. indem ich ihn am 14. Weiters flogen am 8. B.). daß A. Anthus (Agvodroma) Es öffenthcht hat. Baumpieper. „Der Baumpieper überwintert noch und auch ich dasselbe bestätigen kann. Die sieben Stücke unserer Sammlung sowie vier jener des Museums in Athen geben mir zu keinerlei Bemerkungen Anlaß. In den Tälern südlich vom Parnaß traf ich ihn dagegen nicht. ja im Gelände der Bucht Kalikiopulo war er geradezu massenhaft auf dem Durchzuge anwesend. und 19. vielleicht ein Paar. im Sommer dagegen selten gesehen wird. indem dort Olivenpflanzungen mit Weingärten vermischt. ihn in höheren Lagen als bis zu 300 m Seehöhe gesehen zu haben. in Gesellschaft Unter den Opfern auf den Strophaden befanden sieh nur wenige und am 14. Dabei scheint er die überallhin offenen Ebenen zu bevorzugen und ist in den gänzlich baumlosen Tälern zwischen dem Parnaß und den Thermopylen recht häufig. und 16. ist die einzige Pieperart. und neu ist die Beobachtung. Mai die Anzahl der noch auf dem Zuge daselbst Anwesenden eine geringe. welche scheint mir weitaus liche Schilderung . der in der strengen Jahreszeit sehr häutig. wovon auch ein Stück erlegt wurde. bemerkt. betrachten ihn für das Festland März 1852 mehrere Stücke und und hatte ihn. da diese ihm zu viel bewaldet sein dürften. Krüper vermerkte den Beginn des Frühjahrszuges mit Ende März z. vorher unbegreiflicherweise ausgelassen. das Brüten dieser Art nachwies. April 1897 im Sumpfe Mustos bei Astros. Dies halte ich für durchaus unrichtig und scheinen hier Verweclislungeu mit A. Er bevölkert die Täler des Landes und ich kann mich nicht erinnern. — AiUJius arboreus Bcchst. zwei. oder anfangs April. Während meines Aufenthaltes wurde er am 17. Oktober 1894) liegt mir vor. die in Braclipicper. trivialis doch auch zu den Brutvögeln gerechnet werden muß. die noch nicht lange flügge geworden sein konnten. Endlich begegnete ich einem großen Schwärm am 17. Juli 1894 als nicht sehr seltenen Bewohner der oberen Waldregion der Kiona kennen lernte Jedenfalls interessantesten und durch Erlegen von zwei jungen Vögeln. auf. pratensis vorzuliegen. wenn bereits ich die vorzüg- 1874 Dresser ver- Der Genannte sagt folgendes: Griechenland brütet.jAnthus canix)estris (L. wie er selbst schreibt. ^07 Griechen lauti. er zieht südlicher" dem Zuge. trivialis GriechenObgleich ausdrücklich hervorhebt: nicht iu Griechenland. April und den Herbstzug im Oktober. denn der Hauptsache nach berührt A. — am zweckentsprechendsten zu Seebohms über diesen Pieper. lich dort nur dann und wann während des Winters und Drummond hält ihn gar für einen Standvogel. sein. April 1897 gab es war auch einzelne in der Ebene am südlich von Athen. Mai 1898 unweit der Erdpechquelle von Keri auf Zantc und zwei Tage später fanden wir mehrere dieser Pieper von Budytes ßavus nächst Katastari. gibt Lord Lilford beobachtete ihn nämes einige gegenteilige Angaben bezüglich Korfu. in Attika 1873 am 2. wie Seebohm treffend Graf von der Mühle und Lindermayer land nur auf Euböa Letzterer schoß erst im als selten. kommt er .

campestris unter die auf den Kykladen bloß überwinternden Vogelarten einreiht. . Pieper für einen der selteneren Bratvögel Während ersichtlich auftritt. wenigstens nach den bisherigen Beobachtungen. als hat es fast dem den ob er auf den Inseln auch überwintern würde. f. April Grn. Jedoch hat Kronprinz Rudolf am 14. bemerkt wird. Außerdem wird der Brachpieper unter den Bewohnern Eubüas und von Douglass für Santorin (erste Woche Mai 1892 zweimal erlegt) aufgezählt. Krüper rechnet ihn Gab. März Krüper am als 6. teils von Gras und Heidekraut ausgefüllte Ebene zwischen Athen und Marathon." Es würde entschieden zu weit fuhren. wo Dr. S. Journ.208 Ornis balcanica. daß er als dortiger Standvogel im SomIch habe ihn dort im selten. sowie namentlich für Naxos zu den spärvorhandenen Brutvögeln. f. aber Weibehen ein von Leonis 1894 trägt sogar das Datum vom am 8. Juni wurde ein Stück bei Melanes erlegt. Wenngleich nun schon aus vorstehendem manchen Gegenden des Landes häufig keine Geltung. sowie ein Paar auch mitgebracht. pratensis und man kann ihn oft beobachten. Mai 1897 in Levkimo und Umgebung mehrere beobachtet und Korissia. Journ. Keineswegs ist aber Anthus campestris ein so ausgesprochener Bodenvogel wie A. S. teils von Felsen. namentlich am Skopos festgestellt. die am besten mit „zer vii" wiedergegeben — werden kann. wenn ich auch die treffliche Schilderung Seebohms über seine sonstige Lebensweise hier einschalten wollte. auf Festlande nur während der wärmeren Jahreszeit zu verweilen pflegt. lich nächst Aetolikon wirkliche Paare beobachtete. Juni 1894 in den Dünen unweit der Stadt Naxia und am 15. wie ganz richtig einer Bemerkung Krüpers in Brehms (Gab. wie er von einem Heidekrautbusch oder einem höheren Grasbüschel herab. aber ich besitze einige Gelege. Krüper 1860 die Ankunft am 7. ist dies auf alle Fälle falsch. So vermeldet Drummond von Korfu. Mazziari im Museum von Athen. 1863. Mai 1898 zur Zeit meines dortigen Besuches nur einige wenige Stücke auf dem Durchzuge anwesend. während ich am Parnaß war. Hier ist es auch nicht schwer. April 1894 im Valle di am 6. die Eier zu erlangen. Krüper Ende Phaleron erbeutetes und eingesendetes junges Oktober. hält. Als ich diese (iegend besuchte. seine eintönige »Stimme hören läßt. war es hierzu zu früh. Ein Belegstück von dieser Insel befindet sich in der Koll. Ich fand die Art mehrfach am 11. Einen Lieblingsaufenthalt des Vogels bildet die wellenförmige. daß er diesen „Tierleben" Orn. dagegen sehr häutig im Winter vorkommt. Als Zeit des Abzuges im Herbste nennt September. was von ganz besonderem Interesse ist. Februar 1881 große Flüge dieses Piepers an den Berghängen auf Zante. Ansehein. A. von der Ferne wie geschlossene Olbaumwaldungon aussehen. in in gibt einer Lindermayer die ersten handschriftlichen Notiz Attika wurde 1874 der erste von Tage des April der 22. doch wird Datum genannt. da er daselbst nur zwei Gelege erlangen konnte. 1875. als An- frühestes April fest- gestellt. mer nur Winter nirgends angetroffen. hat dies daß der Brachpieper in doch für die Gesamtfläche ist. cani'pestris. die in der Umgebung von Kephissia gesammelt wurden. Wenn Erhard A. sondern nur am 21. Auf der größeren Strophadeninsel waren am 14. 406) dort zu den Standvögeln. April vermerkte und 1894 am 28. Auf dem Festlande ist er zunächst ein ziemlich seltener Brutvogel von Akarnanien. und auch aus 266) geht hervor. Lindermayer Mitte. Für Mittelgriechenland kunftszeit an.

Keiser. campestris tenuirosiris Brm. Der größte unter den eigentlichen Brachpiepern. 209 Giiechcnlana. Forschern mit feinerem Unterscheidungsvermögen. Ein aus Griechenland stammendes Nest beschreibt Thienemann folgendermaßen: „Es ist ganz flach und napfförmig. schlankem Körper und etwas ins Rostgraugelbe ziehendem Oberkörper. campestris gracilis Brm. Gegenden. wie wir durch den Grafen von der ]\Iühle und Dr. grec" an. Dem vorigen ähnlich. Jahrg. III. Oniis balcanica ist 14 . Mai 1889). S. 338 dieselben. Juni 1866 und 20." Zwei einzelne Eier aus dem Gebiete des Parnaß von Krüper eingesendet. gegen 4 Zoll breit. Mai 1894 längere Zeit am Fuße des Hymettos verfolgter Brachpieper entkam schließlich trotz aller Mühe. nach Liudermaycr oft auch sechs Eier von den bekannten.). von den meisten übrigen ornithologischen Schriftstellern gänzlich übersehen. — dieser Pieper in den verschiedensten Wassei'piepcr. dem als es Verfasser dieser Zeilen zu Gebote steht. p. d. in vol. in zwei Unterarten gespalten. welche Dresscr. hat eine schwache stengeln und eine dicke Auskleidung von fünf Eier und unterscheidet sich Unterlage von einigen kürzeren Pflanzcn- Es von einem Lerchenneste nur durch haarartigen Bastfasern. messen und wiegen: 22-8 X 15-9 mm 20 X 15 cg (1. von welchen aber nur die letztgenannte in das 1866 heraus- auszufinden und Chr. Diese beiden griechischen Formen. erlegte und konservierte diesen Pieper Santarius im Kara dagh bei Velestino zur Brutzeit (18. richardi gezogen hatte.III. Die Nester des Brachpiepers sind stets schwer zu finden und enthalten nach Krüper meistens fünf. enthielt im Mai sorgfältige Aus- kleidung. 15'9 «»»i 14 ccj Bezüglich der Größe und des Gefieders vermag ich bei den sechs mir vorliegen- den Stücken aus Griechenland durchaus keinen Unterschied von nordbalkanischen her- Brelim scheint mit griechischen Vertretern nicht recht ins Reine denn während er 1855 solche im „Vogelfang" wegen des „sehr dünnen. „Naumannia". dünnem Schnabel. kaum l^o Zoll hoch. obgleich er daselbst. sehr wechselnden Färbungen. So führt ihn selbst Lindermayer Nach meinen Erfahrungen III. sind: a) A. von mir In Thessalien beobachtete. namentlich aber an der Meeresküste Griechenlands. beziehen sich offenbar auf einen Makedonien erlegten Vogel. wurde Anthus aquaticus Bechst. 2^2 Zoll weit und Zoll 1 tief. langen Schnabels" als Corydalla gracilis zur Gruppe von C. es 336 gibt. diese längst vergessenen Formen möglicherweise wieder aufleben zu lassen. Wintervogel ist. bei Anthus campestris besprochen. L. Die Vögel sind hier wegen des vielen Schießens noeh scheuer als sonst und ein am 11. bleibt es vorbehalten. gegebene Verzeichnis der Sammlung aufgenommen wurde. mit nur mittellangem Schnabel. Anthus spipoletta Auflfälligerweise (L.') erst 1856 von Krüper ') in der Nachtragsliste im „Mon. aber viel kleiner als der nordostafrikanischc Spornpieper. mit sehr langem. iMai 1894) und im Peloponnes fand ihn Graf von der Mühle ziemlich häufig an denselben Plätzen wie die Kalanderlerche. gekommen zu sein. Krüper wissen. h) A. findet man schon im daraufi'olgenden Jahre im 6. Die Maße eines Stückes.

Schließlich betonen auch Krüper und Seebohm. wie an einem erlegten Weibchen ersichtlich ist. nur selten gelangen und auch da nur während der Winterszeit. März 1809 ungefähr 18. häufig längs der neuen Straßendärarae rings nm Missolonghi (29. bis wärmere Witterung Krüper der sieh in die typische Rohrammer den dortigen Rohrsümpfen eintritt. besaßen sie nur mehr wenige Reste des winterlichen Gefieders. März 1897. Paar von mehreren anwesenden beim Salzmagazin unweit Missolonghi am 28. daß er am 24. Auch in Thessalien bei Lamia traf St. wie dies v. März bei Känurion nächst Missolonghi viele Hunderte. Von letzterem Orte stammt ein Männchen unserer Sammlung. Am März 1897 beobachtete ich ziehende Schwärme mitton im Karst des Ainos am 25. wo die Gipfel des Hymettos und des Pentelikon mit Schnee bedeckt waren. Fünf Stücke aus Thessalien (Volo). ihn einen seltenen Winterojast zu nennen. Heldreicli denn wahrscheinlich besucht er die griechischen Gestade alhvinterlich und berührt sie außerdem noch jährlich zweimal auf dem Zuge. Diese Vögel liatten zumeist schon über die Hälfte das Sommerkleid angelegt oder. fand sie Graf von der den Rohrwäldern der Sümpfe des Peloponnes geradezu häufig. welcher sagt: dem Eintritte der strengen Jahreszeit von Dezem- land stehen wir auch heute noch auf „Sie findet sich ziemlich häufig mit ber bis Ende Februar ein." Heldreich einen seltenen Wintergast nennt. Auch im Röhricht toter Arme des Phidaris beobachtete ich sie. . und zwar hier wahrscheinlich Auf die Inseln dürfte sie am Zuge begriffen. brütenden Ammer in Griechen- dem Standpunkte Lindermayers. Ich habe sie in nur in den mit Tamarisken und Arundo donax bewachsenen Sümpfen jenen Tagen. sowie 100 Wasserpieper dem Lande im Sommer eine Rast haltende Gesellschaft überhaujit. Jänner 1897. was wohl von der Strenge des jeweiligen Winters im Norden abhängen mag. Attika und Akarnanien zeigen vollständige Übereinstimmung mit typischem E. lEmherixa schoeniclus Bezüglich des Auftretens (L. Schließlicli erwähnt Baron Schilling. daß der Wasserpieper den griechischen Gebirgen. dann fand ich ihn aber sehr aber ancli tat. Avestlich erlegte sie bei Aetolikon. Während nun betreffs des Herbstdurchzuges jegliche Anhaltspunkte fehlen. Erwähnt wird dies für Korfu (Drummond) und Euböa (Lindermayer). unriclitig. Als überwinternden (jast begegnete ich dem Wasserpieper in beschränkter Anzahl zuerst an überschwemmten Uferstellen an der Mündung des Potamo auf Korfu am 18. schoeniclus.) — dieser in Mitteleuropa Rohraiuiuer. die zweifellos auf dem Zuge nach Norden begriffen waren. pieper im Friihlinge zu liefern. ich ein von Naupaktos. ebenso Santarius deutlich noch am 28. daß ausschließlicher Wintervogel für Griechenland ist. welches ebenso wie das Exemplar von Korfu das reine Winterkleid trägt. nur so lange herumtreibt. Während Mühle in sie v. Jänner 1897 und erlegte dort auch ein Weibchen. Auf alle Fälle steht fest. gänzlich fehlt. in der sumpfigen Ebene des Phaleron angetroffen.^l(J Ovnis lialcanica. Jänner) sowie bei Februar 1897). Strimmeneas den Wasserpieper zahlreich überwinternd und sammelte im Dezember und Jänner mehrere. auf Kephalonia und — offenbar — a tempo in den Bergebenen bei Patras aufgetreten habe. vermag ich doch wenigstens einige Daten über das Erscheinen durchziehender WasserAetolikon (1.

Leider habe ich von dieser Gegend Jahr über keine Aussicht. welche in den Sümpfen der Umgebung von Volo den Winter verbringen. als Bewohnerin des Landes E. die Herren Schalow und Reichenow bei einem Vergleiche mit einer sehr identisch hielten. Februar 1896 gesammelten Stücken sandte er dem Museum drei Männchen und zwei Weibchen ein. bezüglich der Schnabelgröße intermediäre Form. Strimmeneas am 3. tose". Dezember 1901 und 21. daß sich das. 91). traf St. daß die Vögel sich damals aufhielten. palustris auf Korfu mitteilt. die Beschreibung Graf von der ]Mühles. v>'emgstens zum Teile hierher. Von den daselbst am 20. Unter der bedeutenden Anzahl von Rohrammern. vol. schönen Reihe italienischer Vertreter Dennoch glaube E. Mögliciierweise ist die von Dubois sen. 211 Griechenland. daß z. was gewiß sehr wünschenswert wäre. Rohrammern erzählte mir. schoeniclus canneti und nicht auf die eben ich. Schoenicola intermedia Micliah. Jänner 1902 ein schönes Paar derselben Vogelart und schrieb. aber daß es nicht gelang. daß sie Paare brüten. und März 1896 in den Sümpfen bei Volo in drei Belegstücken (zwei d' und ein (j ^) sammelte und welcher Hartert in seinen „Vögel d. unter nur auf E. pyrrkzdoides \ue\t. pyrrhioloides zu den Standvögeln Griechenlands. so dürfte wohl keine andere als diese Rohrammer bei darunter zu verstehen sein. Strimmeneas in Megali vrysis (bei Lamia) am 28. so wie jene der mitteleuropäischen viele Rohrammer. namentlich der Schnäbel. E. dieser so ähnlich. Zunächst sei hervorgehoben. Leider vermag ich nicht zu sagen. palustris Savi („Orn. B. Strimmeneas zusammen mit anderen dort auch brüten und verbleiben. p. Dagegen sammelte St. Fauna" den obigen 9. palustris genannte Rohrammer hierher zu beziehen und höchst wahrscheinlich ist dies der Fall dem von Lord Lilford ebenso genannten Vogel von Korfu. Strimmeneas auch die von llichahelles entdeckte. daß die Vögel mit der von Pallas als pyrrhuloides aufgeführten grauen Form des Ostens durchaus nichts zu tun haben. paläarkt. welche St. U. Heldreich Dagegen paßt mayer gefolgt ist. Es ist eine sehr interessante Rohrammerform. ') Dieses gelangte au das Museum vou Athen.III. ein Gelege aufzufinden. welchem später Lindernach griechischen Vögeln. Da die nächst bekannten Brutplätze von E. daß in der dortigen Gegend St. schoeniclus canneti sich nicht sehr weit nördlich von Korfu befinden. aber es ist nunmehr ausgemacht. sie mit diesen für was Lord Lilford z. Namen gab. B. ob diese Vögel in Thessalien auch über den Sommer verbleiben. Emheriza schoeniclus reiseri IFartcrt — Westliclie lTimi)eIroliraiuiuer. denn die Färbung der Flügel und des Rückens ist spatzenartig braun. Nach ihm wäre diese Ammer ein Brutvogel der dichtesten Rohrbestände in den dortigen Sümpfen und infolgedessen zählt auch v. das ganze weiteres Material zu erhalten. — Mittlere Kohrauimei'. ja sie sehen bis auf etwas größere Maße. besprochene Form beziehen kann. Viel näher dagegen stehen die thessalischen Vögel der E. Emberiisa schoenicliis canneti (Brolnn). Derselbe soll dort im Winter häufig sein und in einigen Paaren auch auf der Insel brüten. und 26. die er iär E. 14* .

212

Oniis balcanica.

Veniiiitct hat das

(„Stiftungsfest"
(palustris) unter

Vorkommen
indem

etc.),

dieser

Rohraramerform

„Es

sagt:

er

bereits

mir aufgefallen,

ist

1845 Chr. L.

Brchm

den Cynchr. (tquaticus

den griechischen Vögeln (Lindermayers nämlich!) nicht genannt zu
und Dalmatien lebt."

finden, da er doch in Italien

Die vier mir vorliegenden Stucke sind sehr kräftig entwickelt und ilbcrtreffeu
hierin sowie namentlich in der Dicke und Stärke des Schnabels sämtliche Hohranunern
Ihre

des östlichen Bulgariens.

Maße

sind:
d^

d^

cf

9

164

169

165

164

88

86

8'J

82

Schwanz

67

71

76

73

Tarsus

21

20

21

21

12

11

12

11

Ganze Länge
'

Flügel

.

.

Schnabel (über

dem

Firste!)

....

mm

Der Schnabel ist vollständig gimpelartig, bei dem einen Vogel stark abgenützt
und stumpf, während bei dem andei-en am Oberschnabel deutlich eine parallel mit dem
Der Ilalsring ist sehr breit und an der Kehle sind
Firste laufende Rille sichtbar ist.
schwarzen
Felde vorhanden. Das Weibchen paßt in der
noch viele gelbe Ränder im
Schnabclform vollständig zu den eben beschriebenen Männchen. Die Sümpfe der östlichen Türkei dürften in Zukunft wohl noch weiteres Vergleichsmaterial liefern.

Emheriza

da

L.

Zippammer.

Als eine mehr oder weniger dem ganzen Süden Europas eigentümliche Art war
von vorneherein ihr Auftreten im Gebiete Griechenlands anzunehmen. Dasselbe verzeichnen denn auch Naumann, Thienemann, Rey, v. Heldreich und A. Brehm
(„Tierleben").

Vorwiegend wurde

sie

auf

dem Festlande gefunden, von den

Inseln jedoch nur

für Euböa (Lindermayer) und als überwinternd auf den Kykladen (Erhard) angegeben. In den Verzeichnissen der Vögel der Jonischen Inseln fehlt E. da; doch bemerkt Drummond nachträglich in seiner Arbeit über Makedonien, daß er sie später
während des Winters auf Korfu zahlreich gesehen habe.
Anfänglich wurde E. da in Griechenland überhaupt nur im Winter beobachtet;
so vom Grafen von der Mühle auf felsigen Hügeln, die dann im Sommer von E. caesia
bezogen werden, und von Lindermayer in der Zeit von November bis März. Doch
vermutete später Liudermaycr schon ihr Brüten in den Gebirgen des nördlichen

Griechenland, Avas ja später durch Dr.

Lindermayer
niedriges

(icsträuch

beobachtete auch,
(Eupliorhia

Krüper nachgewiesen
wie sich diese Ammer

spinosissima

und

von

wurde.
bei heftigem

Ziegen

Regen unter
Pistada

verbissene

lentiscus) flüchtete.

So zeigt sie sich während des Winters nicht allzuselten in der Umgebung von
Athen in Attika, wie dies die Stücke der Sammlung E. v. Homeyers, des Museums
in Athen (vom Pentelikon) und fünf unserer Sammlung (vom Ilymettos, Mon. Siriani,
Daphni, Anchesmos, Skaramanga etc.) bezeugen.
Zu dieser Jahreszeit erseheint sie auch bei Patras, von wo aus Baron Schilling

am

12. Februar 1899 geschossenes Männchen übersandte.
Ferner wurde ein Weibchen am 25. Jänner 1861 von Krüper in der kleinen
Klissura bei Actolikon und unweit von dort in einer tief eingerissenen Felsschlucht des

ein

Jlo

in. Grieclieuland.

Zygos

bei Missolonghij

erlegt,

während

einige

am

20.

Wochen

Februar 1897 von mir ein schön gefärbtes Männclien
früher mehrere von Santarius und Führer auf dem

Vurassovo beobachtet worden waren.
Als Standvogel lernte

sie,

bewohnt nach ihm im Sommer

wie schon erwähnt, zunächst Dr.

Krüpur

kennen.

Sie

Tannenwälder aller Gebirge und macht sich
dort durch ihren finkenartigeu Gesang bemerkbar.
Am häufigsten traf er sie im
Vehichi, viel seltener im Taygetos an.
Dem gegenüber kann ich ergänzend hinzufügen, daß ich im Gebiete des Taygetos,
sowohl im obersten Teile der Laughädaschlucht als insbesondere in den Xerovunibergen, unweit von dort, am 8. und 9. Juni 1898 sehr viele Brutjjaare feststellte. Die
Vögel trieben sich damals

in

die stillen

dem Karst

der alpinen Region,

aus

dessen Spalten

ein

Graswuchs emporgeschossen war, allenthalben
herum, setzten sich hier und da auf die verkrüppelten Aste des Mehlbeerbaumes (Aria
nivea var. graeca) und erwiesen sich, wie auch sonst, als ziemlich scheu. Ein dort erbeutetes Männchen zeigt auffallend breite und tiefschwarze Kopfstreifung.
für

griechische

Krüper
Ammern,

so

Verhältnisse

bemerkt, daß bei E. cia die Legezeit

daß

die Eier selten vor Mitte

er ein Fünfergelege

Mai und im
7.

üppiger

am Parnaß am

Juni, ja selbst,

11.

Mai

viel später

ins

Mai 1866,

beginnt als bei den anderen

Nest gelangen.

die meisten in

Am

den

frühesten fand

letzten

wie die Aufschrift eines Stückes ersehen

läßt,

Tagen des
noch

am

Juli 18G6.

Schon früher hatte

Thienemann

durch

dieser Art aus Griechenland erhalten, welches
steht aus

ein Nest

er folgendermaßen

mit

drei Eiern

beschreibt: „Es

be-

schmalen Streifen von Weinbast, dürren, zarten Stengeln von Plantago, einigen

Grasblättern und

sam

Lindermayer

ist

mit denselben Stoffen und haarfeinen Würzelchen nicht sehr sorg-

ausgekleidet."^)

Da Eier der Ziijpammer aus Griechenland in den Sammlungen entschieden zu
den Seltenheiten zählen, mögen hier Maß und Gewicht von vier griechischen Exemplaren
der so interessant aussehenden Eier mit ihrer bekannten spinnfadenfeinen Umwicklung
von langen Haarzügen auf der Oberfläche Platz finden.
L.

22

Br.

15-8

20-8

20-3

19-5

mm

1859:

in

Akarnanien

.

III.

lialb

215

Griechenland.

Doljanä, bei Masklina und häufig bei Tripolitsa; ebenso zwischen Pylos

sowie

am Berge Ithome und um Anavryta im Taygetos.
Sehr bald nach dem Erscheinen am Brutorte wird das

am Boden

zwischen Steinen gebaut und

Krüper

Eiern belegt.

fand

in

nimmt derselbe auf Grund langjähriger Erfahrungen
Jahre an, was auch ich
verschiedene

für

Lindermayer

so

z.

B. der

eingesendet,

Jlai

dem

mit vier

oder fünf

und 16. Mai; doch
gewöliulich zwei Brüten im

sehr wahrscheinlich bezeichne.

und Sammler,

Institute

Regensburg, durch

als

echt ammerartige Nest stets

den ersten Tagen

meisten Eier zwischen

die

und JModon

4.

Eier erhielten bereits 1847

zoologisch-mineralogische Verein

(s.

auch

Baldamus

in

in

„Naumannia"

VIII, 1858, S. 124) und wurden mehrfach beschrieben, so im Nachtrage zum Baedekerschen Werke: „Die Eier selien jenen der E. hortulana täuschend ähnlich, sind
ebenso groß und haben grauweißen, bei einigen ins Gelbe ziehenden Grund, mattviolette Schalenflecke und schwarze Pünktchen, Punkte, Striche und Schnörkel auf der

Oberfläche.

Hierzu wäre zu bemerken, daß
denen von E. hortulana am nächsten
oder weniger dunkler, dann ist mehr
vorhanden und die ganze Zeichnung
bei der

die Eier zweifellos

ebenso wie der Vogel selbst

Grundfarbe fast immer mehr
Neigung zu ammerartigen Strichen und Schnörkeln
stehen; doch

ist

die

bedeckt die Oberfläche augenscheinlich dichter

als

Gartenammer.

Auch Dresser nennt

die Eier duukelweißlich, mit matter

purpurschwarzer Unter-

und schwärzlichbrauner Oberfleckenzeichnung sowie regelmäßig über
verteilten Schnörkeln.

Maß und Gewicht
Parnaß,

2.

einiger Gelege

und einzelner Stücke:

Mai 1888, Gelege 4 Stück:
L.

19

18-7

18-5

18-5

Br.

15-5

15-4

16

16

13

13

13

Gew. 12
Insel Skopelos,

Ende Mai
L.

21

mm
mm

1894, Gelege 5 Stück:
20-9

20-8

208

20

mm

die Oberfläche

216

Ornis balcanica.

tone uinl Farbenbegrenzungen von Rotbraun

nen

und Blaugrau schon

überall deutlich erken-

läßt.

Zum
scheinlich

Temminck^

Schlüsse erwähne ich noch eine Stelle bei
ist

Griechenland

an

Stelle der E. strlolata die E. caesia

welcher sagt: „Wahr-

zu setzen, welche sehr

liäufio-

in

ist."

Uniberisa hortulana

L.

Glarteiiaiumer.

Im Gegensatze zu vielen verwandten Arten haben wir es hier mit einem echten
Zugvogel zu tun, welcher -während des Winters auch die wärmsten Landesteile verläßt und erst im Frühling ziemlich spät wiederkehrt.
Außer einigen allgemein gehaltenen Angaben über Vorkommen und Nisten im
Naumann, Thienemann und Rey enthält die Literatur folgendes.

Gebiete von

Lindermayer sah und erlegte nur wenige Stücke am Frühjahrszuge in Attika
und auf Euböa, Graf von der Mühle dagegen auf dem Herbstzuge auf dem Pcloponnes.
Aus den übrigen Verbreitungsangaben des letztgenannten Forsehers sowie namentlich
der Besehreibung des Nestes und der Eier

ist

jedoch ersichtlich, daß ihm eine Verwechs-

lung mit einer anderen Aramerart unterlaufen

ist.

Auch Krüper bemerkt, daß E. hortulana in Griechenland nicht so häufig sei wie
anderen Ammerarten, aber wie sich im weiteren ergeben wird, trifft dies auf die
Hochlagen der sämtlichen Gebirge nicht zu, da der Vogel dort in großer Zahl seine
die

Gattungsverwandten

vertritt.

Auf Korfu stellten Drummond and Lord Lilford die Ankunft am 10. April fest.
Gegen Mitte Mai zieht die Gartenammer, nach diesen vorzuglichen Beobachtern, in die
Gebirge der Insel, wo sie ziemlich häufig ist, brütet dort, verbleibt aber niemals im
Winter dort. Am 19. April 1894 beobachtete ich noch ein Stück in den niedrigen Lagen
unweit der Bucht von Kalikiopulo.

Auf Zante fand ich am 7. Mai 1898 ein Paar am Skopos, wo es sich möglicherzum Brüten niedergelassen hatte, und am selben Tage erbeutete Wutte ein
Weibchen bei Xerokastelon.
Für die Kykladen ist E. hortulana nach Erhard bloß Durchzugsvogel, was wohl

weise

auch zutreffen

dürfte.

In Mittelgriechenland

Woche

des April

vor Mitte April.

beobachtete

Seebohm

die

Ankunft Avährend der zweiten

zusammen mit anderen späten Zugvögeln; Krüper ebenfalls daselbst
Die Genannten bezeichnen die Gartenammer als einen Brutvogel der

Nadelholzrcgion der Gebirge, wogegen es mir den Ansehein erweckte, daß die größere

Zahl der Brutpaare oberhalb der Baumgrenze zu finden

ist.

alle Paare kommen gleichzeitig au, denn ich erlegte beispielsweise noch am
1894 an der Lehne des Zygos nächst Aetolikon aus einer Schar eben Ein-

Nicht
28. April

getroffener
frischen

zwei

Weibchen, desgleichen begegneten wir

Ankömmlingen oberhalb Doljana und im Karst

am

18.

und

20. April

1897

bei Tripolitsa in Arkadien, bei

welcher Gelegenheit ein Paar geschossen wurde.

Am Brutplatze traf ich ebenfalls mehrmals mit der Gartenammer zusammen, und
zwar auf den alpinen Hängen der Kiona in etwas höherer Lage, als das Verbreitungsgebiet der E. caesia hinaufreicht, und von dort angefangen bis zu 2400 in vorkommend.
In dieser beträchtlichen Höhe war der Vogel sehr häufig und ich sammelte sowohl alte
als auch ganz junge Exemplare am 14. und 15. Juli 1894; darunter ein cf, welches in
seinem abgeriebenen Fcdergewande eine auffiillende Almlichkeit mit E. caesia zeigt.

III.

Im Gebiete

217

Griechenland.

des Taygetos begegnete ich ihr zuerst an der Grenze von Messenien

ein am 8. Juni 1898 erlegtes Stück bezeugt; später
den lichten Beständen von Apollotannen und Schwarzkiefern,
der baumlosen, kahlen Region bis über 2000 m hinauf, woselbst sehr viele

und Lakonien oberhalb Lada, wie
fand ich viele sowohl in

auch

als

in

brüten.

am 14., IG. und 20. Mai 1899 sieben Männchen
Weibchen, in der Hochregion des Korax Vardusia) und am 25. Mai 1899 in
jener des Chelmos ein Männchen, welche er insgesamt unserem Museum überlieferte.
Zwei Stücke von diesen fallen durch eine fast weiße Kehlfärbung auf Auch ein Gelege
von fünf Eiern fand der Genannte damals.
Den Abzug im Herbste setzt Dr. Krüper mit Ende August an.
Gelege des Gartenammers erhielt Krüper nur selten aus den griechischen GebirEndlich sammelte Chr. Leonis

und

ein

(

vom Parnaß, gefunden am 13. Mai 1866. Hier wie am
Mai za legen. Von hier gelangten Eier in die Sammlungen
von Rey und Dresser und der letztere bemei-kt ganz richtig, daß bei ihnen nur hier
und da jene charakteristischen, hieroglyphenartigen Schnörkel auftreten, welche die Eier
der nahe verwandten Ammerarten auszeichnen.
Drei von Dr. Krüper erhaltene griechische Eier zeigen folgende Maße:
gen, so eines mit sechs Eiern

Veluchi pflegt

sie

Mitte

L.

22-5

Br.

16-5

Gew. 17
Es

ist

nicht der Fall

als

mm
mm

16-1

16

17

15-5 cg

mir nirgends möglich gewesen,

Herbste von den heutigen Griechen

211

21-3

Erfahrung zu bringen, ob der Ortolan im

in

Leckerbissen geschätzt wird, glaube aber, daß dies

ist.

Emberisa cirlus

L.

Zauiiammer.

Ihi-e Wahl der Aufenthaltsorte in Griechenland kennzeichnet Seebohm kurz und
bündig: „In den Gebirgen brütend und in den Ebenen überwinternd", wozu ich nur
noch beifüge: ohne dabei selten zu sein.

den ebenen Teilen Attikas überwintern,

In

sehr

urteilen,

nach vorliegenden Belegstücken zu

und Lindermayer meint sogar, daß außer den Brutvögeln im
Zuzug von auswärts stattfinde, eine Ansicht, die ich indes für un-

viele

Winter noch ein

wahrscheinlich halte.

Auf Korfu, wo

sie

Drummonds

den Beobachtungen

nicht sehr häufiger Standvogel

folge ein

ist,

fand ich Mitte

und Lord Lilfords
Api'il überall

in

der

zu-

Um-

gebung der Hauptstadt einzelne Brutpaare und erlegte daselbst auch einige; desgleichen
im Mai am Skopos auf Zante.
Ferner ist die Zaunammer Brutvogel auf Euböa (nach Lindermayer) und auf
Naxos, woselbst ich sie bei Apiranthos beobachtete und Krüper ilire Eier von gebüschreichen, höher gelegenen

In

Akarnanien

Gegenden

stellte

erlialten hatte.

ich E. cirlus vornehmlich in der

Umgebung

der Vrachori-

im Gebirge zwischen diesen und Naupaktos, wo einige gesammelt wurden,
fest.
Am 1. Mai 1894 fand sich am Ausgang der großen Klissura ein vollzähliges
Gelege von vier Stück. Das Nest war etwa 1 m über dem Boden in eine Steineiche
(Quercus Hex) eingebaut.
Seen und

Aber auch im Februar begegnete
in

größerer Zahl, so im Gebüsche der

ich dieser

Dünen

Ammer

in

der genannten Landschaft

westlich von Missolonghi.

^lö

Ornis Ijalcanica.

Nach Krüper
selbst er

ist

Gelege vom

1888 und noch

am

sie

weiters ein häufiger Bratvogel

19. April bis

den

in

Juli fand;

so

im Vehichi und Parnaß, woam 9. Mai 1891, am 10. Juni

10. Juli 1866.

Die Eier sind auch ans anderen Gebieten hinlänglich bekannt und trefflich nach
Baedekers Eierwerk beschrieben, so daß

griechischen Belegstücken im Naclitrage zu

Maß und Gewicht

dreier Stücke aus

hier

wohl

lich

großes Ei sich beiludet, genügen dürften.

sei

2G-4

22-4

21-3

Er.

16-5

16-3

17-1

16

15-5 cg

bezüglich der Verbreitung auf

Zauuammer
auch im Walde

dem Peloponnes noch

erwähnt,

daß

im östlichen Berglande von Arkadien (bei Doljana),
Elis, dagegen ziemlich selten an Feldrändern in den

ich die

vielfach sowohl

als

Kapellis

in

ungewöhn-

mm
mm

L.

Gew. 20
Endlich

drei Gelegen, worunter ein

Vorbergen des Taygetos, und zwar hier im Juni große Junge führend, beobachtete.
Lindermayer fand sie auch im Kyllenegebirge.
Die griechischen Zaunammern haben nach F. v. Homeyer (Gab. Journ. f. <^i'n.
1880, S. 280) auf der Oberseite weniger lebhaftes Rostbraun als spanische, was ich
aber nicht gefunden.

Anderweitige Unterschiede habe ich

durchaus bestätigen kann.

Euspiza melanocephala

(Scop.)

Kappeiiamiuer.

(Sielie Tafel III, Eier.)

Nahezu sämtliche

der Literaturübersicht angegebene Arbeiten über Griechen-

in

lands Vogelwelt beschäftigen sich

mehr oder weniger eingehend gerade mit

E. melano-

cephala, so daß ich mir die Aufzählung der allgemein gehaltenen Fundortsangaben für

Der

das Gebiet wohl ersparen darf.
des Landes bald auf und

lebhaft gefärbte Vogel

dem Kundigen

fällt

eben jedem Besucher

verrät er seine Anwesenheit noch früher durch

seine einförmige Öangweise.

Sein auffallendes Äußere veranlaßte die Mitglieder der Exped. scient. de Mor. zu

erhöhter Aufmerksamkeit, so daß sogar eine recht gute Abbildung des alten Männchens

auf Tafel

IV

des Foliowerkes gegeben wurde.

auf weitschweifige Ausführungen

Aber der Text hierzu beschränkt

sich

über die Stellung der Art im System und nur im

allgemeinen Teile (p. 119) wird gesagt, daß die Schwarzkopfammer namentlich in
Messenien häufig angetroffen und zwischen Nisi und Petalidion auch ein Weibchen
erbeutet wurde.

Der Vogel bewohnt zur Brutzeit sowohl das Festland wie auch die Inseln.
Auf Korfu beobachteten Drummond und Lord Lilford die Ankunft zahlreicher
Paare im April und anfangs Mai. Diese brüten zumeist in den Weingärten und ziehen
im September weg. Ich fand diese Ammer dort ziemlich häufig in der Umgebung von
Hau Braganiotika am 4. Mal 1897 und erlegte auch ein singendes Männchen; ein
weiteres am 7. Mai 1898 auf Zante, wo ich am Fuße des Skopos zweien begegnete.
Häufiger war sie in der Gegend von Keri und am zahlreichsten in den Weingärten
der Ebene.
Ein einzelnes, auf einem Feigenbaume singendes Männchen stellte sich als große
Seltenheit auf der größeren Strophadeninsel am 17. Mai 1898 ein.

Das Vorkommen auf Kythera, wo
sich auf jene Stellen der Insel,

sie

zuerst

Jameson

vermerkte,

wo nur einigermaßen Fruchtbäumc angebaut

beschrilnkt
sind;

doch

III.

219

Griechenland.

bemerkte ich gerade auf Kythera, daß E. rnelanocephala dort hier und da

als Käfig-

vogel gehalteu wird.

Im Archipel

stellte

Erfahrungen anreihen, wonach
lieh spärlicher

Jura

auf

Lindermayer

sie zunäclist

ein

sie

Eubüa

woran sich meine
häufiger Brutvogel von Skopelos und ein ziem-

(nördliche Pporaden)

fi'ir

fest,

ist.

Erhard zählt sie zu den Brut vögeln der Kyk laden, was Krüper speziell für
Naxos bestätigt; jedoch ist sie, ihm zufolge, daselbst doch nicht so massenhaft vorhanden wie auf dem Festlande, steigt aber bis in die höheren Lagen der Insel hinauf
In Akarnanien, wo sie zuerst Simpson anführte, ist sie sehr verbreitet
am

4.

Mai 1894 gab

schon wirkliche Paare bei Aetolikon

es

und noch zahlreicher

heutzutage noch in Attika. Die meisten sah ich rings

sie selbst

des Hymettos

Fiedler

als

um

Kephissia

und im Olivenwalde zwischen Athen und dem Phaleron, wo

ist

am Fuße
sie

1837

E. melanictera aufführte und Santarius mehrere offenbar erst jüngst ein-

getroffene Stücke

am

9.

Mai 1894

erlegte.

Gegend von Theben

Brehm

fest.
Die ganze LandAuf dem Peloponnes machte
sie sich vor allem in Messenien, auch am Ithomebei'ge und noch höher im Gebirge,
gegen die lakonische Grenze zu, im Juni 1898 bemerkbar, während in Elis sich nur
wenige Brutpaare niedergelassen hatten, und zwar an den Räudern der Lagune von
Muriä bei Pyrgos sowohl, wie bei Druhwa nächst Olympia und selbst noch unweit des

In

schaft

der

um

stellte

sie

A.

1847

Velestino in Thessahen belebt sie allenthalben.

ziemlich hoch gelegenen Lala.

Als Zeit der Ankunft,

welche

ebenso

Krüper

wie

Graf von der iVlühle

Lindermayer

großer Masse beobachtete, gibt

die

in

den Morgenstunden

fünf

letzten

in

Tage des April an;

folgt:

Akarnanien

1859: 26. April
1860: 29. April

Parnaßgebiet

ij

Attika

1865:

6.

1866:

4.

Mai
Mai

1867: 27. April
1873: 27. April

Akarnanien (Vrachorisee)

Nach der Ankunft pflegen
lich:

nach

Männchen

die

Sehr bald wird der Nestbau

zu geben.

Krüper

in

nach

14,

in

1894: 30. April

.

.

sofort ihre schlichte

Angriff

genommen und

Weise zum besten
mög-

so schnell als

Lindermayer in 10 Tagen auch beendet. Die Nester
Baedecker vermerkt ist) in Griechenland meistens

stehen (wie bereits im Eierwerk von
ziemlich hoch über

dem Erdboden

in

Weinstöcken.

Griechische Eier sammelte wohl zuerst
Bl. 1853, S. 178)

Lindermayer, dann Nieder

und später Krüper ab 1859

des Landes (Gab. Journ.

f.

in

(Reg. Korr.-

Akarnanien und anderen Gegenden

Orn. 1860, S. 275).

Datum eines Geleges von vier Stücken bezeichnet Krüper den
Von da an dehnt sich die Legezeit bis in den Juni hinein aus. WähZeit läßt sich das Weibchen nur sehr selten sehen und ist dann, wie Graf

Als frühestes
14.

Mai 1863.

rend dieser

von der

Mühle

bemerkt, wirklich schwer zu erbeuten.

Die Zahl der Eier eines Geleges beträgt
')

Der Brutbezirk

reiclit

liier

Ijis

in

der Regel 4 oder 5!

iu die Mittellageu des Gebirges

uacli

Liudermay er

220

Oinis balcanica.

Tliienemann, der auch zwei von Liiiderraayer erhaltene Nester aus der Gegend von Athen beschreibt, erhöht sie auf fünf oder sechs Stück und verbessert damit
Lindermayers erste Angabe von 7 8 Eiern.
Die Eier sind schon hinUinghch beschrieben und bekannt; doch will ich erwähnen,

daß einzelne der vielen untersuchten griechischen Stücke sogar täuschende Ähnlichkeit
mit solchen von Motacllla alba und A'idon familiaris besitzen und daß auch, wie die

Abbildung auf Tafel

III zeigt, als Seltenheit einfarbig

50 Eiern aus Griechenland, die

——
25

Maximum:

mm

Rey abmaß,
.

19'3

.

Minimum:

grüne Stücke vorkommen. Unter

gibt es folgende

Größen:

mm

225
Durchschnitt:

15'7 mm,

16'5 vim

16'1

mm
mm

Nur aus dem Grunde, um das zugehörige Schalengewicht vergleichen zu können,
folgen hier

Naxos, der
L.
Br.

24-2

Maß und Gewicht von 25
Umgebung von Athen und
24-2

23-8

Eiern aus ebensovielen Gelegen

von Skopelos,

von Akarnanien:

23-7

28-7

23-6

23-3

2'6-2

mm

221

III. Gvicclipiilaud.

calandra

3Iiliai'ia

Weniger

als

(L.),

Miliafia eirropaea Swaius.

Grriiiiaiuuier.

den anderen Baikaulandern scheinen, nach dem von mir unterGrauammern Griechenlands in Größe und ZeichDa sie das Land im Winter in Schwärmen durchstreift und im

in

suchten Balgmaterial zu urteilen, die

nung abzuändern.
Frühling
wie

in

den bebauten, ebenen Gegenden (durchaus niemals aber

Lindermayer
Auch den

angibt) zahlreich nistet,

ist

sie als

in

den Gebirgen,

Standvogel zu betrachten.

Inseln fehlt sie nicht.

Fast hat es den Anschein,

Zahl bevölkere, denn während
fand, beobachtete sie

als

ob die

sie dort

Lord Lilford nur

Ich stieß auf überwinternde

sowie gegen Govino zu und traf

Grauammer Korfu

Drummond
spärlich

nicht alljährlich in gleicher

das ganze Jahr über sehr häutig

im Winter.

Schwärme im Jänner 1897 auf der
sie

singend

am

kleinen Insel Vido

Brutplatze Mitte April in der Ebene des

im Flachland an der Bucht von Kalikiopulo, in den Weingärten von
Braganiotika und im Valle di Korissia.
Nach Sperling bewohnt sie in großer Menge Sta. Maura (Levkas) und am
17. März 1897 trieb der starke Sturm ihrer viele in die nächste Nähe des Klosters Hag.
Gerasimos auf Kephalonia, wo die Vögel in dichten Zypressen Schutz fanden.
In der nördlichen Hälfte von Zante habe ich im Mai 1898 die kurze, unverkennbare Weise der Miliaria ebenfalls einige Male deutlich vernommen und ein Stück von
dieser Insel befindet sich in Athen in der Koll. Mazziari.
Auf Kythera hat Jameson die Gerstenammer im Winter und Frühling festgestellt, auf Euböa Lindermayer und auf den Kykladen wird sie von Sonnini
und Erhard sowohl für den Strich zu Beginn des Winters und im März als auch als
überwinternder Vogel namhaft gemacht.
Auf dem Festlande lernte ich sie als häufigen Bewohner der Umgebung von
Aetolikon und Missolonghi, namentlich aber der Gegend an der Phidarismündung kennen.
Hier gab es im Februar noch viele Schwärme; im März begannen sich aber die Paare
In dem Hügellande von Akarnanien gibt es schon bedeutend
bereits zu sondern.
weniger; so sah Baron Schilling bei Monastir Angelokastron das erste Paar am
20. Dezember und dann erst wieder am 5. Februar sechs Stücke.
In den Weingärten nächst dem Phaleron brüten sehr viele und ein AVeibchen von
dort (9. Mai 1894) hat, was bei der Grauammer öfters vorzukommen pflegt, die Federn
der Brust durch klebrige Fruchtsäfte zusammengefilzt und verschmutzt.
Sehr verbreitet ist M. calandra auf dem Peloponnes, wo sie von den Mitgliedern
der Exped. scient. de Mor. entdeckt worden ist. Die meisten stellte ich fest: am Ufersaume der Lagune von Muriä, auf dem Hochplateau von Lala bei Olympia, in der
Gegend von Myli (Lerna) und auf dem Berge Ithome in Messenien.
Nach Krüper beginnt die Legezeit Mitte April und in kalten Frühjahren später;
vor dem 22. April scheint er keine Gelege gefunden zu haben, wohl aber viele bedeuValle di Ropa,

tend später: im Mai bis Mitte Juni.
In

aus

der berühmten Nestei'sammlung

Griechenland, unter einer ziemlichen

Thienemanns stammte
Anzahl ähnlich

das massigste Nest

gebauter von

ebendortlier

erhaltener.

Unter mehreren dort gesammelten Eiern befindet sich nur eines von erwähnenswertem Aussehen: Grundfarbe vollständig weiß, dann wenige, aber große aschgraue
Schalenflecken und einige ganz feine pechschwarze Schnörkel.

An

sechs Eiern aus ebensovielen Gelegen messe

und wäge

ich:

222

III.

223

Gripclirnland.

Als echter Zigeunervogel erscheint er dann aber auch hier und da im Winter an

ganz anderen Orten.

So enthält das Universitätsmuseunis

in

Athen zwei

alte

Männchen,

am 4. November 1868 erlegt wurden, und Krüper hörte im Winter von
einige am Hj^mettos, während zur selben Zeit sowohl gefangene als erlegte

die in Attika

1873/74
nach Athen gebracht wurden.
Selbst auf den Kj'kladen überwintern Kreuzschnäbel sehr ausnahmsweise nach
Erhards Erfahrungen; so gab es beispielsweise im Winter 1855 junge Vogel auf dem

Markte in Syra.
Ferner versichern Drummond und Lord Lilford auf Grund zuverlässiger Erkundigungen, daß sich Loxia curvirostra allerdings sehr selten nach Korfu verirrt und
daselbst geschossen wurde (in der Koll. Alexander!).
Auch sah Lord Lilford daselbst ein

Paar im Käfig, von welchem behauptet wurde, daß

beständen von Kephalonia gefangen worden

sei.

Da

es

in

den Nadelholz-

jene Wälder aber ausschließlich

welche Tanne bekanntlich ihren Samen sofort nach
können die Kreuzschnäbel dort nur ganz vorübergehend
Nahrung finden und keinen dauernden Aufenthalt nehmen. Tatsächlich fand ich im
März 1897 in den schonen Tannenwäldern am Ainos nicht einen einzigen Krummaus Ahics cephalonica

dem Keifwerden

bestehen,
so

verliert,

schnabel.

Die von Lakonien mitgebrachten Vögel sind sehr groß und kräftig gebaut und
eigentlich

nicht

typische

L. curvirostra.

Bezüglich

ihrer

Zwischenstellung

zwischen

und guillemardi von Cypern teile ich vollkommen die Ansicht des
Kollegen Dr. v. Jladarasz, welcher die Liebenswürdigkeit hatte, dieselben genau zu vergleichen.
Die Schnäbel der Griechen sind viel stärker als bei der nord- und zentraleuropäischen L. curvirostra und beinahe so hoch wie bei L. guillemardi. Der Schnabel
der letzteren ist jedoch viel länger, wodurch er mehr gestreckt und schlank erscheint.
Zur Aufstellung einer neuen geographischen Form für Griechenland müßte meiner
Meinung nach aber jedenfalls umfangreicheres Material abgewartet werden.
L. curvirostra

Pjjyrhula pyt'rltula

(L.),

Pyrrhnla major

Chr. L. Brehui

— Großer

Griiui)ol.

Eine ganz auffallende Übereinstimmtmg bei der Wanderung nordischer Vogelarten
nach dem Süden scheint zu bestehen, wenn wirklich, wie namentlich die englischen
Forscher annehmen, die wenigen in harten Wintern bis Griechenland gelangenden
Gimpel ausschließlich der großwüchsigen Form und nicht der mitteleuropäischen,
kleineren angehören.

Hierbei

sei

bloß auf den ganz ähnlichen Fall bei den in Griechen-

land erbeuteten Ringamseln hingewiesen.

wie

Graf von

der

bewohnt,

wenigstens

zur

Dr. Krüper, der bekanntlich auf eine lange Reihe von Beobachtungsjahren

zu-

Die Gebirge

Mühle und ihm

des

folgend

Landes,
später

namentlich

Mittelgriechenlands,

Lindermayer annahmen,

Sommerszeit, keinerlei Pxjrrhula- Art.

rückblicken kann und dessen Ansicht auch von Th.

v.

Heldreich angenommen und

ins

Französische übersetzt wurde, bemerkt ausdrücklich, daß der Dompfaff in Griechenland
ein seltener

Wintervogel

ist,

der nicht alljährlich erscheint.

Genau dasselbe berichten Drummond und Lord Lilford für die Insel Korfu
und Erhard erwäliut für die Kykladen noch ausdrücklich, daß dieser Vogel in dem
für Griechenland milden, für das ganze nördlichere Europa aber äußerst strengen Winter
von 1855 in so großer Zahl erschien, daß viele auf den Markt gebracht wurden, und
zwar augeblich bloß Weibchen und jüngere Vögel.

in Kommission gegeben und war am 1 Jänner 1869 bereits verkauft. Obwohl mir nun Herr W. so von Bolle („Naumannia" VIH. daß. Schlüter scn. Brehm („Tierleben") stützen sich auf den von Temminck angeführten Satz: „Man sagt. nach so langer Zeit eine Angabe zu machen. vulg. So kommt es. *) Temminck Angabe machte. das aiis der Umgebung von Athen stammende Exemplar vergleichen zu können. ausdrücklich i) ihn maior. Krüper im Herbste 1868 auf der Lisel Milos weilte. mitteilt. u. das in der kleinen Sammlung sich befindet. auf Grund welcher Be- obachtungen Zum der als seinerzeit diese muß hier im Sommer Schlüsse Mühle. über den Verbleib vielleicht des für die Ornis von Vorkommnisses erwähnt ganz kurz Krüper bei Mommsen und später meines Wissens nur noch v. 370)." Griechenland so außerordentlich wichtigen Stückes. Dubois. ob wirklich der Gimpel des europäischen Nordens und nicht jener der anliegenden Balkanländer seine Wanderung bis Griechenland fortsetzt. daß sich deren Untersuchungen zweifellos auf die von Dr. inaior. welche die Witwe Lindermayers noch gegenwärtig als Andenken aufbewahrt. aufFühren. 2Ü. Schlüter sen. Bezüglich der genauen Unterscheidung Autoren den griechischen Dompfaft' ältere Dresser und rechnen sjiäter — jener Seebohm als P. Deglaud. für verschiedene Tiergärten bestimmter Eleonorenfalken das Futter zu besorgen. p. als P. Lamia i. noch jener Vogel erwähnt werden. Erythrospi^a githaginea — (Liclit. daß ich meinerseits nichts weiter zur Verfolgung der interessanten Frage beitragen kann. erbeutetes Paar ist lien) man kurzweg wohl auch infolge schlechter Konservierung unglücklicherweise zugrunde gegangen. Das war in der ersten Hälfte des Nach den Aufzeichnungen des Genannten wurde der Balg nebst anderen am Oktober an Herrn W. ÖS erlegt. wohin derselbe gekommen sein mag. Monats Oktober. daß der Satz in Brehras „Tierlebcu".224 Oruis balcanica. Als Dr. Leider war es mir nicht möglich. Ein in einem Winter der Neunzigerjahre in Kephissia von Merlin jun. zu bemerken. Alle anderen Zitate betreffs des Auftretens auf den griechischen Liseln. vollständig den Tatsachen entspricht. obwohl viele. welchen Graf von bei üres. ihn . daß er sich auf den Vogel noch ganz gut erinnern könne. Fritsch.) WUstciitroiupctcr. welchen Dr. Dieses Li diesem Falle wäre es wirklich interessant zu ermitteln. ziemlich ausführlich beschrieb. rubicilla Fall. „Birds of Eiirope". Meine diesbezüglichen Umfragen blieben führen aber diese Zeilen zur Ermittelung bis heute ebenfalls erfolglos. ist es ihm doch nicht möglich. Krüper im Winter von 1869 auf 1870 im Gebiete des Olymp (türkisches Thessa- gesammelten Stücke und nicht auf eigentlich griechische beziehen. Hierbei wäre hervorzuheben. daß der Gimpel unter Umständen seine Wanderungen bis Griechenland ausdehnt. Rey und A. doch dürfte die noch weiter südlich auftretenden zur selben Form zählen können. Heldreich. Krüper abbalgte und konservierte.scr. dieser ist zur größeren selbst doch nordischen erst Form als P. 103. war für eine Anzahl jung ausgenommener. var. daß er auch die Inseln des Archipels besucht. Aus dem Vorstehenden geht also hervor. vul. S. Deshalb waren einige griechische Jäger fortwährend auf der Vogeljagd und unter den eingelieferten Vögeln befand sich eines Tages ein Wüstentrompeter.

Zitronenzeisig verwechselt wurde. gythaginea Licht. So schloß beispielsweise Schlegel („Kritische Übersicht". a. Diesen schönen Vogel brachte Graf von der Mühle aus Griechenland mit und beschrieb iliu in seinen Beiträgen unter diesem Namen. gythaginea und dürfte wohl ein Unikum Wir können sein. 111. indem er ihn nach einer Abbildung in den Planches enluminees Temmincks ohne Beschreibung bestimmte. 150. diesen Vogel zu P. der Purpurgimpcl. erythrina. githaginca sein". ^j wogegen Graf von der Mühle die Schnabelform einwendet. kleines zoolog. Griechenland. Wer beschreibt aber meine unangenehme Überraschung. daß es sich hier um nichts anderes handeln kann als den amerikanischen Carpodacus purpurexis (Gmel). statt ihn aber eingehend zu beschreiben. denn wie die betretfen- scliou frülior crwiiliiit. kann hier Da an ein Auftreten dieser Art in Griechenland nur eine absichtliche oder unabsichtliche Ver- wechslung des Vogels bei Plouquet vorhegen. noch zu erwähnen. daß ich mich durch diese Entdeckung genötigt sah. Nach all dem Vorstehenden mußte Mühle von der größten Wichtigkeit Untersuchung der Type des Grafen von zumal in dem „Korrespondenzblatt''' des zoologisch-mineralogischen Vereines in Regensburg 1854.). S. mit ? anflilirte und zuletzt nocli beifügte: „es könnte auch P. 140) auf P. Dieser sah zwar einen angeblich hiei'hergehörigen. Orois geradezu balcanica. erythrina. die angeblich von dieser Quelle herrührenden Belegstücke mit doppelter Vorsieht zu behandeln. Erachtens kann man übrigens am ehesten annehmen.III. Serimis hortulanus Koch. noch gut erhalten vor und erwarb ihn später für das hiesige Museum. S. Serinus serinus Da (L. der Girlitz in Griechenland früher sehr oft mit dem — Giiiltz. githaginea oder eine Aberration von derselben. 1844. daß Graf von der Mühle wirklich Erythrospiza githaginea beschreiben wollte.jPyrrhula sinaica. flachgedrückt. da man durch diese doch zu keinem Ergebnis gelangen kann. Bei Lindermayer ist nichts von Belang zu finden. Auf jeden Fall ist es aber wohl erklärlich. Wiedergabe der Beschreibung verzichte ich. 15 . die dem damals schon erkrankten und im Oktober 1855 verstorbenen Grafen jedenfalls unbekannt geblieben ist. in der Umgebung von Athen gefangenen Käfigvogel." Tatsächlich fand ich diesen Vogel bei meinem Besuche in der Vereinssammlung zu Regensburg im Juli 1900 mit der Aufschrift: . unter „Vereinsangelegenheiten" gelegentlich deren Schenkung von Seiten des Grafen folgendes mitgeteilt wird: „Pyrrhula sinaica Tenim. bei sinaica hingegen hochgewölbt und rundlich ist. zu P." J^Ö Griechenland. die bei gythaginea dreikantig. unter „Pyrrhula sinaica aber vielleicht Temm. Schlegel in seiner kritischen Übersicht ist geneigt. wie dies auch Dresser klar und deutlich in seinen „Birds of Europe" auseinandersetzt. Graf von der Mühle". erythrina und zur selben Zeit de Selys-Longchamps (Rev. daß Graf von der Mühle hat ausstopfen lassen und in Stuttgart aus diesen Bericht nicht schließen.st Reiser. diese Vögel u. wohl nicht zu denken ist. caucasica. l'alscli. p. Er gehört auf jeden Fall in die seltene Gruppe der die sein. hielt er es für besser. 81) auf P. als ich bei genauerer Besichtigung entdeckte. mulj es liier heißen P. wie ich unter Chrysomitris citrinella nachweisen werde. sibirica. rosea. ohne von dem berühmten Plouquet Sammlung auch noch seiner reichhaltigen fortwährend die unsere zu vervollständigen beabsichtigt. müssen ') Dies i. enucleator. zu ziehen. githaginea einzuschalten. die Graf von der Mühleschen Angaben und die Beschreibung Deglands von Auf die P.

citrinella" eingesendet wurde. L. während ein Girlitz von derselben Ortlichkeit von Lindermayer an das Museum in Altenburg als „Fring. 13'4 Gew. Maße und Gewicht zweier Eier: L. was bezweifelt. Krüper daß es auf mag. über den Mitteilungen werden. feurige Doch gibt. November 1898 beim Monastir Angelokastron fand und ein Weibchen erlegte. Mazziari in Atlien und aus der Ebene von Attika (Kalitheia) liegen mir drei Wintervögel (27. dann kleiner und gelber als der östliche Girlitz. da es dort keine bewaldeten Gebirge Euböa wohl der Graf von der Mühle (1829). ich desgleichen viele in den Weingärten und (Jlivenbeständen bei Missolonghi in der Zeit vom 8. jedoch bin ich der Überzeugung. in Fall sein Ich traf den Vogel an seinem Brutorte im Gebirge nur einmal. Krüpers Beobachtungen zufolge ist der Girlitz im Winter auf den Feldern sehr häufig.226 Ornis balcanica. daß es ein entkommener Gefangener gewesen sei. nahm er selbst an.) — Erlciizcisig. wo Baron Schilling die ersten vier am 30. Vertreter aus Tirol und Griechenland als Serinus vieridionalis. März erbeutete. abzusondern. fügt er bei. Recht häufig ist er im Winter und ersten Frühling in Akarnanien. 18 Br. Brehm („Vogelfang". Von Zaute befindet sich ein Stück in der Koll. die und Winter in Gesellschaft Erhard Färbung und der erste. grelle. mit angeblich größerem Schnabel. das Vorkommen usf. da ich unweit der Hauptstadt Am Jänner 1897 sah ich dann an deu gleichen Plätzen den Olivenwäldern ganze Scharen umherstreichen. Pantelemonos noch am 14. April schoß. am 8. 8-5 mm 133 mm 17-5 8 c(/ Größe und Gefieder geben mir zu keinen besonderen Bemerkungen Anlaß. mit stets besonderer Vorsicht geprüft Die ersten allgemeinen Andeutungen über Aufenthalt und Nisten finden sich bereits bei Naumann (l82G) und Thienemann welcher seine Hiuifigkeit. bis 20. ist sein Umherstreifen im Herbste anderer Körnerfresser erwähnt. für die in Sammlung 19. rechnete den Girlitz zu den Standvögeln der Kykladen. Es sei schließlich noch bemerkt. daß dieser Vogel hier und da in riricchenland gerne im Käfig gehalten zu werden pflegt. Ohne weiteren Zusatz führt diesen Gast aus nördliclieren Breiten Jameson für Winter und Frühling auf Kythera an und Drummond erlegte zwar einst einen Zeisig gerade außerhalb der Stadt Korfu. 18. Dezember 1894) vor. . fand CJvrysomitris spinns (L. doch sich Chr. Juni 1898 den Nadelholzbeständen im obersten Teile der Langhadaschluclit in Lakonien. S. daß recht viele Girlitze in den Zypressengruppen auf am Korfu 1894 mehrere Paare mit den Vorbereitungen zum Nestbau beschäftigt beobachtete und eines von diesen auch damals brüten. 93) veranlaßt. Februar 1897 beobachtete und an der Westküste ein schönes Männchen bei Hag. deu Sommer über lebt er in der höchsten Waldregion der Gebirge und brütet dort im Mai. da er aber hier niemals früher oder später einen solchen Vogel beobachtet hatte.

wie mir auch von einem Vogelsteller in Athen versichert wurde. Inseln des Agäischen Meeres hat Auf dem Festlaude trifft man natürlich die meisten und größten Flüge zur Winters(Lindermayer). Krüper dagegen Erlenzeisig ist wir erfoliren während der Winterraonate liäufig') anzutreffen. anfangs Mai. für Santorin. Buckley in den böotischen. da am 15. wie solche unter anderen Elwes u. welchen Irrtum Krüper fast unbegreiflich fand. Höhe am Ainos auf Kcphalonia sah ich am 18. und ihn Stieglitz. Ich wenigstens überall an. für Euböa In ziemlicher Lindermayer. namentlich in den Eichenwäldern am Skopos zur Brutzeit. Simpson in den akarnanischen Ebenen beobachteten. wie solchen hauptung. am Varassovo und bei Naupaktos täglich ansehnlichen Flügen. Mai Menge des Landes. Schließlich erlegte St. im Parnaß. auf dem Isthmus. Strimmeneas in der Umgebung von Athen am 6. Douglass. und ein normal gefärbtes Weibchen hierher nach Sarajevo gelangten. Ich kann dies ebenfalls bestätigen. Auf den griechischen den Distelfink schon Sonnini gefunden. ist wahrscheinlich. mit Pappelwolle im Schnabel. aber am 4. ganz vergebens nach diesen uns allen wohlbekannten Vögeln. in Attika und im Taygetos. Am 2G. In den ersten Monaten des Jahres 1897 suchte ich in günstigen Lagen Akarnaniens z.^) welcher berichtet. Erhard dagegen zählt den Stieglitz fälschlich zu den Wintervögeln statt zu den Standvögeln der Kykladen. welcher in der Umgebung des Monastir Angelo- am Dezember 1898 einen etwa 50 Stück zählenden Schwärm beobachtete. daß er auf den größeren Inseln das ganze Jahr verbleibt und nur auf den kleineren selten ist. Hei (Ire ich wiederholt dies! Aus dieser Quelle schupften otl'enbar Temmiuck und Urehm („Europäische Vögel") ihre Mit- teilungen. März einen Flug und viele gab es auf Zante (ein Exemplar in der Koll. ') ') Auch V. dort den Vogel zu Stepli. bei Braganiotika schon traf gerade und zwar im April ganz flügge Junge. Griechenland." Trotzdem halte ich das Erscheinen des Zeisigs so weit im Süden für durchaus nicht regelmäßig. November 1898 traf Baron Schilling bei Missolonghi einen Schwärm von etwa 500 Stück. dagegen war dort Baron Schilling glücklicher.). ich in Vorkommen folgendos: „Der Gegenden Griechenlands ziemlich über das allen fand ihn in Akarnanien. November 1897 vier Erlenzcisige. wo sie noch fehlten. Mazziarü). der brütet. als ist als Carduelis elef/ans (L. im Winter 1873/74 wurden bei Athen viele gefangen. da Erhard öfters auf Naxos weilte. Auf Korfu fand Ein Zuzug im Winter. April war die Hauptmasse verzeit schwunden. Für Kythera erwähnt seiner während des Winters und Frühlings Jamesoii. Jahreszeit in größter am 4. Hier begegnete ich während der Monate Februar und März bei Missolonghi. daß nur wenige jeder — der häufigsten und verbi'eitetsten Vögel einer ber bis anfangs Februar wahrnahm.22 ni. Carduelis carduelis Der Stieglitz sowohl die Ebenen Auch auf den und Brutvogel. kastron 2. Von Dr. von welchen zwei an das dortige Museum. B. Lord Lilford häufig Drummond ab Mitte Septemdessen Be- unrichtig jedoch den Sommer über verweilen. woselbst Krüper den Vogel als ungemein häufig brütend feststellte. Aetolikon. Juni 1894 bei Melanes eine große Menge eben flügger Jungen umherzog. 15* . auch die Gebirge bewohnt und ebendort kommt Inseln er vor.

Juni 1894.22o Ornis balcanica. Auf Zante und Kythera sah ich zwar keinen Hänfling. So z. der großen Klissura. auf Euböa und den Inseln nach Graf von der Mühle und Lindermayer bloß scharenweise vom November bis Älärz zeigen und nur in den Mittelgebirgen des mittleren Griechenland brüten. und 22. Die Legezeit beginnt nach Krüper Mitte April. daß er gerade So wurde er für und Standvogel und Lord Lilford als April 1894 im Valle di Kopa den meisten Inseln Korfu von als Brut- Drummond und von mir am 17. Auf Evreokastron entdeckte Santarius ein Gelege von vier frischen Eiern noch am 12. B. Stropliadoninscl älteres .). Von den Kykladen sind es Naxos sowie die unweit davon gelegenen Eilande Evreokastron und Makarics. soll der Hänfling sich auf dem Peloponnes. Auch auf den Kykladen für einen Wintergast. den übrigen Balkanländern hält sich der Hänfling auch in Griechen- den Ebenen. was ebenfalls Erhard hielt den Hänfling bereits Krüper richtigstellte. ergibt es sich als durchaus falsch. carduelis. Ich stätigt.) oftmals bedaß der Distelfink gerne im Käflg gehalten zu werden pflegt. in fand die Mitteilung des Grafen von der Mühle (auf Korfu usw. während sich vielfache falsche Angaben in der älteren land zur kalten Jahreszeit mehr in Literatur finden. Mai 1898 am Nordrande einen kleinen Flug. — Bluthünfling. Dagegen beobachtete ich auf der an Kürnerfressern so auft'allend armen größeren solcher in großer Anzahl festgestellt häufig augetroffen. Krüper richtig betont. Auf dem Peloponnes stellte ich zur Brutzeit die meisten fest: im Aleppokiefernwalde der Düne von Agulinitsa. sehen. keinerlei Abweichungen von typischen C. ja sogar in den eigentlichen Gebirgen des Landes auf. er in großer Wir werden eigentümlich wJlhrend ihn Sounini gar als Zugvogel betrachtete." Aber auch bei Arachova in den höheren Lagen gibt es nach Hauptmann Roth In Stieglitze. IS. Die zehn Vögel unseres und die zwei des Athener Museums zeigen bezüglich der Färbung. Dies die ist ihrer genug. cardaelis nur auf wenn Lindermayer be- den bewaldeten Gebirgen der Provinzen von Nord- griechenland brütet. dann aber auch am am 15. Größe. Mazziari und Jamcsou gibt das Vorkommen im Winter und Frühling an. von dem ich ein Weibchen erbeutete. in den Ebenen etwas früher als den Gebirgen. von welcher Seebohm schreibt: „Er ist einer der häufigsten Brutvögel in den tiefliegenden Tillern des Parnaß. zum Brüten aber in etwas höheren Lagen. Dies wurde namentlich von Dr. Nach dem Gesagten daß hauptet. Cannahtna sanffninea Landb. Schnabelform usw. dann im großen Ülivenwalde bei Itea brüten sehr viele Gegend. C. in den Gärten von Kalamata und in den üliveuhaiuen der Maina. in den Olivenwälderu und besonders in den Dorfgärten zwischen Delphi und dem korinthischen Meerbusen. Jänner 1897 scharenweise in den Olivenwäldern von Govino und Mamalos. AcantJüs cannahhia Genau wie in (L. während mir di'ci Wochen früher ein ebensolches auf Skopelos zu getragen worden war. ist. aber es befinden sich von dort Belegstücke in der Koll. wo ich ziemlich viele brütende Hänflinge vorfand. den Zahl auf Kimolos beobachtete.

Oktober 1894 bis 20. wo Krüper Eier erhielt. Auf Kaxos ist A. J. April 1897. wie eine Reihe von zehn Bälgen bestätigt. sonst Skopelos und Evreokastron L. vollkommen typischen Gelege von bereits Mitte April.' Griechenland.. cannahina sein. bei Druliwä nächst Olympia welcher Zeit sich eben die Scharen (24. sowie am ganzen Hauptgcbirgskamme der Insel. von wo dies schon durch Simpson bekannt ist. Juni 1898).^. welche Leonis und S trimmen cas in der Zeit vom 11. Mai 1898) imd am Ithomeberge in (lles- senien) (6.häutig in den liühei'en Lagen. weiters in JMittelgriechenland auf den alpinen Triften der Kiona nahe an 2000 m über dem Meere im Juli 1894. Maß und Gewicht der beiden oben erwähnten. Die Legezeit beginnt laut Krüper in wärmeren Lagen und günstigen Jahren wohl später. Auch in der Umgebung von Athen dürfte zu dieser Jahreszeit der Vogel sehr häufig sein. Zur Winterszeit begegnete ich ansehnlichen Scharen Ende Jänner 1897 in der IJmo'ebnng von Missolonghi. aber auch tiefer am Kap Muntsara am Ostrande.' III. so um Apiranthos. Daher nach Graf von der Mühle ein häufig gehaltener ist der Hänfling auch mancherorts bis Käfigvogel. Februar 1895 für unsere Sammlung einlieferten. Auf dem Festlande sah und erlegte ich Hänflinge zunächst auf dem Peloponnes bei Tripolis (Arkadien) am 20. Br. 18-3 18-3 18-3 18-1 mm 17-2 17-2 17 16-8 mm . zu Paare auflösten.

wo daß er dort cannabina) Menge brüten muß. zusah. Simpson der Phidarismündung. Hieraus dürfte wohl zur Genüge hervorgehen. so z. So z. dem auf Inseln" noch recht lange maßgebend. Man wäre hierbei versucht. 13. der Hänfling (Acanihis in in den höheren Lagen etwas seltener ist Euböa (Lindermayer) und Skopelos. an die erst jüngst durch Baron Erlanger für Tunesien nachgewiesene Form aurantnventris Gab. die in jeder Hinsicht jenen von mitteleuropäischen Vögeln gleichen. als auch in der Nähe der Küste.und Nordgriechenlands. Das Nest befindet sieh meistens auf Olivenbäumen und dessen Material ist am häufigsten die in die — Wurzelrinde einer SymphyUim-Avt. Juni eine große Zahl als er von frischen Gelegen ge- bracht wurde. Mai gab wie andere Paare bereits ziemlich erwachsene es am Ilymettos schon getrennte Flüge von alten Die auf Skopelos anfangs Juni gesammlten Gelege. Auf das Festland übergehend seien folgende Gegenden namentlich hervorgehoben: Menge der die Ebenen Akarnaniens bewohnenden Grünlinge fiel schon Die meisten Schwärme vermerkte ich hier. so für Dubois und Baedeker n.230 Ornis balcanica. Auf dem Peloponnes beobachtete ich die meisten zur Brutzeit um Astros. dessen Schluß-Eierkatalog). Naumann. Nach seinen umfassenden Beobachtungen brütet der Vogel sowohl hoch im Parnaß und anderen Gebirgen Mittel. da mir am für 3. beobachtete den Grünfinken auf Kythera nur im Winter und Frühling. doch ist die von ihm genannte Eierzahl eines Geleges 7 9 entschieden zu hoch gegriffen. welche der zweiten Woche Jameson des Mai schon ziemlich große Junge hatten. wozu ich beifüge. und am und jungen Grünlingen. doch seheint bedeutenden Schwankungen unterworfen zu sein. zu denken. in den Gärten von Kalamata und in den Vorbergcn der Blaina. Naxos. wurden uns in der Umgebung des Vrachorisees am 2. Mai 1894 zwei frische Gelege zugetragen. Ausdrücklich wird der Grünfink erwähnt für Santorin (Douglassi. bei Druhwa nächst Olympia. während am sie selben Tage Santarius Junge fütterten. Päßler (Eierwerk). und zwar in der Gegend auf. alten ist Beobachtung Sonnin is zugleich mit auch laut Erhard Stand- daselbst aber Begrenzung des Vorkommes die für Striche. Bis zum 4. Sammlung Thienemanns (s. Brehm ( „bis auf die griechischen „Europäische Vögel"). woselbst Krüper Eier erhielt und ihn sowohl in der Ebene als in den Bergen als häufig bezeichnet. Daß im Winter ein Zuzug aus nördlicher gelegenen Ländern wahrscheinlich und wurde zuerst vom Grafen von der Mühle stattfindet. daß wir es mit einem nirgends im Gebiete gänzlich fehlenden Vogel zu tun haben. bei Naupaktos und Aetolikon (im Palinrus-Gestrihichl) im Februar. April war eine sehr merkliche Abnahme zu ersehen. ausgesprochen. ist sehr Dieser auch die griechischen Grünfinken für greller gefärbt als jene in Deutschland. Teile in Zante (von liitn' aucli in der Koll. ß. Durch Lindermayer gelangten diese Eier schon früh nach Deutschland. dort 11. Die Kykladen besucht er zufolge der der Grauammer häufig Sonnini war vogel. Mazziari) beherbergt namentlich im südlichen und in den Eichenwäldern am Skopos eine namhafte Anzahl Brutpaaro. doch förderte die genaue Unterhielt . Ziemlich viele brüten auch in dem prächtigen Olivenwalde zwischen Itea und Die große Salona (Ampbissa) sowie allenthalben in der Umgebung von Kephissia (Attika). im Olivcnwalde bei Missolonghi. Die Legezeit beginnt nach Krüper (bei Mommsen) Mitte April. dürften wohl sicher einer zweiten Brut zuzuschreiben sein.

nur Dieses dürfte bereits ungefähr zwei Monate Außer den Stelle sichtbar. liegt die Vermutung nahe. daß einst südlichsten Fundorte auf der Balkanhalbinsel. Chloris chloris zutage. mit einem Überbleibsel der Verbreitung aus einer längst entschwundenen Zeitperiode zu tun haben. Trotz der vorgerückten Jahreszeit lag in der Mulde noch eine gewaltige Schneegebirges (Vardusia) erreichte. da Chr. festzustellen. durch meinen Jubel ermuntert. werden wird. p. eine unverkennbare Abbildung des Sclmeefinken auffand. wo Santarius. alpicola (Fall.) des Kaukasus gar nichts gemeinsam haben. welche. welches 1787 nach griechischen Originalen von Bauer hergestellt wurde. des iMuscums in Athen sowie eines Dutzends solcher aus den verschiedensten Landesteilen unserer Anstalt keinerlei Unterschiede von typischen Auch Grüße und der Form des Schnabels. Obwohl kein Fundort angegeben ist. 95 einen Chi. Felsgeschröfe ein junges. Sclater („Ibis" 1904. L. sich zurückzogen und aus Mangel an Zeit nicht weiter wurden. sucliung von zwei Stücken ^ol Griechenland. Die erbeuteten Vögel erwiesen sich später als zwei alte und selben Jahre ausgebrütetes Männchen. hergestellt Es hat den Anschein. 225) in dem niemals veröffentlichten Tafelwerke Sibthorps „Fauna graeca". letzteres leicht kenntlich an an der Spitze schwärzlichen Schnabel. größten Erstaunen diese land und noch dazu als — (L. hrachyrhynchos aus Griechenland aufführt ein Vogel. beschieden war. Juli 1894. nicht bezüglich der — Montifringilla nivalis Nie werde ich die Stunde vergessen.) Selmeefliik. Es war am 18. Brehm im „Vogelfang".III. als tarius' und des Sammlers Christos ich gegen die Jlittagsstunde Leonis in Begleitung J. als ob wir es hier. wie bei so mancher anderen Art. durch den Lockton Vogelart aufmerksam gemacht. daß Ph. Genaue Vergleiche haben erwiesen. L. gefähr 2000 m. kam Ich selbst und Santarius gebührt demnach das Verdienst der ersten Erlegung nicht zu Schuß dieses Vogels auf griechischem Boden. auch noch weiter gegen Norden zu und sicherlich auf den geheimaisvollen Bergriesen Albaniens dieser echte Gebirgsbewohner zu finden sein und so der Zusammenhang mit seinem bisher bekannten Jedenfalls ist nunmehr zu erwarten. anderer an in < )rt und das umliegende behelligt dem in dem- gelblichen. 8. früher das Nest verlassen haben. dem Durmitor (Montenegro). masse. . zu meinem dem sonnendurchglühtcu Griechenallerdings in einer Höhe von un- der es mir in alpine Vogelart mitten in unzweifelhaften Brutvogcl. worauf besonders geachtet wurde. erlegten war noch eine ganze Anzahl durch die Verfolgung scheu gemacht. daß Sibthorp diesen Finken in den Gebirgen des nördlichen Griechenland aufgefunden hat. zwei weitere Schneefinken erlegte. Hier war es. in einer ihm bis dahin unbekannten kurzer Frist den ersten und dann. San- eines der obersten Schuttkare des Korax- Etwas weiter gegen Süden baut sich dann die höchste Erhebung des von Nord nach Süd verlaufenden Kammes dieses mächtigen Gebirges auf. Knapp vor der Drucklegung ist es noch möglich beizufügen. der im Sammlungsverzeichnis von 1866 dann megarhynchos genannt wird. daß sich die griechischen Schneefinken im mindesten von jenen der Alpen unterscheiden und daß sie nicht mit M.

ein Wagnis war. wo ich zur Brutzeit genug Buchfinken antraf und einige auch schoß. vrysis) am 20. während die zwei Stücke des Athener Universitätsmuscums durch Seh rader sen. einen ihn bloß für und Platanen- wälder ^) bei Karpenisi werden hierbei namhaft gemacht. Jänner 189G in Velestino von St. Heldreich in Attika beobachtet.232 Oniis bali'.anica. Mühir das Vorkommen von Fngus . wo ich z. Auch sah er einige lebende Berglinken auf dem Markte von Athen und behauptet. sondern auch den in liegenden Tälern. Viele sehen waren. erlegte bei Fringilla coelehs Obwohl die L. wo sich viele unter die Flüge von Stieglitzen gemischt hatten. Frlngilla montifriiujilJa Das Erscheinen des — L. B. daß er im Norden Griechenlands häufiger vorkäme. B. daß schon ilem Grafen von der Griechenland beliannt geworden war. viel mehr oberhalb davon im Nadelholzbestande an der raessenisch-lakonischen Grenze und die allermeisten in der Schwai'zkiefernregion des Taygetos. tiefer z. Dezember 1861 und 4. aus nördlicher gelegenen Ländern stammen. gibt der Buchfink den Sommer zuzubringen pflegt. wußte man dies nicht und hielt besonders die Buchen- nordgriechischon Brutvogel. und 22. St. Juli 1894. Auch 1903 sind die Bergfinken Ids Thessalien gewandert. — Buchfink. meisten Buchfinken. Jänner drei Stück und sandte sie ein. mischen sich unter diese Scharen doch auch zweifelsohne jene Finken. Sehr selten dagegen kommt es vor. sind: die Kiona. als es noch brüten. ') Es geht silvatica in . Jänner 1862 in Attika gesammelt wurden. weiters einige in der Schlucht von Lada bei Kalamata. aus leicht begreiflichen Grün- den ein sehr unregelmäßiges und seheint tatsiichlich mit jeweiligem strengen Froste im Norden im Zusammenhange zu stehen. wo sie nicht nur die Tannenbestände beleben.abci' daraiLS hervor. welche sieh während des ganzen Winters in sämtlichen ebenen Teilen Griechenlands herumtreiben. Gebirge des Festlandes. März 1845 ein Paar am Phaleron. vom Boden aufstehend. die Gebirge des Landes zu betreten. daß einmal ein Buchfink den Sommer in den heißen Olivenwäldern verbringt. ]}ergfinken in (Tricciienland ist Bergfink. bei Juritsa noch anfangs Mai 1894 öfters durch Finkenschlag erfreut wurde. am 31. Er wurde nach Graf von der Mühle in strengen Wintern mehrmals bei Laraia Lindermayer erlegte im geschossen und durch v. namentlich im Westen des Landes. Es aber auch einige Niederungen. Strimmeneas erbeutetes Männchen. wo Als solche nenne ich die Auwälder der Vrachoriseen und auch die Buscliwälder daselbst am Nordrande. bei Stroravi und Musinitsa im Juli 1894 zu Im benachbarten Parnaß ließ Krüper wiederholt Eier sammehi und besonders viele Finken beobachtete Hauptmann Roth (Juli 1898) bei Ai-achova. Erwähnt wird sein Auftreten ausdrücklich von Naumann und auch in lirehms „Tierleben". etwa in der Höhe des Joches Warwara (Juni 1898). welche zur Sommerszeit alle bewaldeten Gebii'ge Griechenlands bewohnen und dort auch Zu den Zeiten Lindermayers und dos Grafen von der Mühle. in dem riesigen Olivenwalde zwischen und Amphissa. Strimmeneas Lamia (Meg. Von dort erhielt das hiesige Landesmuseum ein am 9. Brutpaare gab es ferner im Eichenwalde Kapellis (Pholoe) bei Lala. Einen solchen Einsiedler beobachtete Santarius sehr am deutlich Itea 12.

Bucht vou Kalikiopulo etc. deren Gefieder sie als junge Vögel desselben Jahres kennzeichnet. Es waren oft ungeheure Am 4. Zante (Koll. daß diese Finken nicht sehr weit herkommen und in naheliegenden Gegenden ausgebrütet wurden. Für Attika und Euböa wohl im allgemeinen die Angabe Lindermayers richtig sein. Abzug Ende Februar und März. und Lord Lilford geben als Zeit seines Aufeuthaltes auf Korfu an: Oktober. weil sein Fleisch zu und ziemlich delikat ist. da auch die jungen Vögel Bezüglich der Färbung des Gefieders geben mir ein Dutzend griechischer Ver- wovon die Hälfte aus Wintcrvögeln aus der Umgebung von Athen besteht.). < Mit Ausnahme von Kephalonia hält sich der Buchfink auf den Jonischen Inseln nur während des Winters auf. welche ich auf den Inseln gesehen habe. Während Erscheinung des ganzen Winters dagegen hausen riesige Scharen als eharaktcristischo diesen Olbaumpflanzungen. ist. was wir durch Sonnini erfahren. welche in Griechentreter. obgleich nur wenige Paare den Sommer über zum Brüten verweilen. hat die Art zuerst als Standvogel des Gebietes festgestellt. der vor so langer Zeit auf diesen Inseln beobachtete. Unter der großen Zahl dieser Vögel. doch sah Douglass ihn noch im Mai auf Santorin und bemerkenswert ist. Grieolicnland. Scharen beisammen. Am 18. März 1897 bis Im Osten etc. am Berge zum eine ist Ainos höchsten als große Zahl Buchfinken in den Beständen der Brutvögel angesiedelt und ich fand solche Kamme. wo am einige erlegt wurden. April zwischen 19'1 mm 1866 und 23. Er sagt: „P]r kommt gegen Ende als findet er sich hauptsächlich auf überwinternd führt ihn Erhard für Oktober hier au und ist ein Gegenstand lebhafter Verfolgung. April war nicht ein einziger Fink mehr sichtbar! Auch an Westküste der von Akarnanien und von da weit ins Binnenland verfolgten wir anfangs und Mitte März 1897 enorme Mengen. sowohl an den Lachen nördlicli der Stadt als in den CTärten und namentlich den Olivenwäldern von Jänner bis Ende März auf. land nach mache Krüper ich die Mitte April. daß dies kaum stichhältig ganz gewaltige Wanderungen unternehmen. in Wahrnehmung. Euböa (Lindermayer) als Standvogeldie Kykladen an. Auf Kephalonia dagegen cephalonica Ahies 18. Coccothraustes vulgaris Pall. so auf Kythera (Jameson). PetaLä. so insbesondere die Gejrend von Potam('). Kirsclikernbeilier. daß sogar erst im Mai gelegt werden.Jon in. daß er sich dort mag nui- . Valle di Korissia. 15'3 mm und 14'1 mm Breite und 12 14 C(j. etc. keinen Anlaß zu irgend einer Bemerkung. aber betreffs der Eier. Nicht minder große Massen beherbergten die Inseln )xiä. Mazziari) Drummond Ankunft gegen 1. Grundfarbe durchschnittlich etwas dunkler kalten Jahren die erscheint als bei mitteleuropäischen Stücken." dieser Zeit zart Heutzutage wissen wir. Vido bei Korfii und endlich vor allem die letztgenannte Insel selbst. gibt es viele. weshalb ich vermute. — Coccothraustes coccothraustes — Krüper (L. in Buchfinken in den Olivenzweigen! — be- ihnen und deutschen Blaujacken in den Tropcnwaldungen? Beide passen nicht in den Rahmen der Umgebung und doch gewöhnt man sich rasch au den absonderlichen Anblick! steht nicht eine gewisse Ähnlichkeit zwischen Solche überwinternde Finkenschwärnio hielten sich insbesonders in der Umgebung von Missolonghi. Juni 1861 am Parnaß gesammelte Eier schwanken und 17'5 mm Länge.

. da ieh dort am 12. welches dem Universitätsmuseum in Athen einverleibt wurde. Mai 1894 wurde von uns ein Paar in der großen Klissura erlegt.) — Stcinsperling. L.2oi Oniis balcauica. in der der Vrachoriseen hat Nähe fand ich überdies das charak- Im großen Olivenwalde bei Itea dürften ebenfalls einige nisten. Leonis am 2(3. 94) ist es von ihm Coccothraustes fagorum benannte Form. dann als selten und er verweilt dort nur wälu-end des Winters bis anfangs April. in den Blacehien am Triptolakos. Mäi-z sich 1897 schon einen Brut- Krüper den Kernbeißer im ersten Jahre seiner Anwesenheit brütend angetroffen. aber leider noch leere Nest. sich just ein antikes Säulenkapitäl als Wohnstätte auscrsehen hat. in den Eichenbeständen von Chalkitsa lien und von dort immerfort bis Podolovitsa. in seltenen Fällen auf. vollkommen typischen erhielt. bis Griechenland verstreicht. ist der Kirschkernbeißer in der strengen Jahreszeit in Aeto- Hier fand ich ihn zunächst im Februar 1897 in den Olivenwälderu bei Aetolikon und Jlissolonghi. Es ist der Steinsperling. Das erlegte Weibehen hätte platz zu wählen und in der näheren Umgebung wenige Stunden später ein Ei gelegt und teristische. Jänner 1894 drei Stücke. mögen seine Betrachtungen über Anlage und Vergangenheit dieses unvergleichlichen ]>auwerkes vielleicht manchesmal durch den der Beschauer des Glanzpunktes des alten zwitschernden Ruf eines Vogels unterbrochen werden. wo die größte Zahl am 1'8. Februar ankam und noch am 4. Nach Chr. Die Kykladen sucht er. Auf dem Peloponnes sammelte Graf von der Mühle einige bei Platanos (im Parnongebirge) und bei Tripolitsa.) Wenn wie des jetzigen Athen. Am 1. nach Spatzenart Geniste im Schnabel haltend. von welchen mir sieben Stücke vorliegen. (Siehe Tafel III. um daselbst zu überwintern. Aber auch als Brutvogel ist einige Paare im Gebirge nördlich Uegend nachgewiesen. Auch bei Monastir Angelokastron beobachtete und erlegte Baron Schilling für unser Museum einige Stücke Ende November und anfangs Dezember 1898 im Weißdorn (Crataegus monogyna). Passer petfonius (L. daß im Winter 1855 diese Fremdlinge auf den Bergen wieder von Syra mehrfach erlegt wurden. So schienen er in dieser von Naupaktos am 29. so geschah es. im Janncr und Februar zeigt. Eier. welches in den Bäumen der dortigen steilen Geröllhalden nistete. Jiinner 1S95 am Peutehkon erbeutetes Weibehen. der. welche im Winter die großwüchsige. sondern fast in der ganzen Stadt Athen samt Umgebung zu finden ist. Ich beobachtete in den (_)livenpflanzungen bei Potamo am 18. Aus diesem LandcstcMle erhielt ieh nur einmal von Ohr. drei Stücken aus Mitteleuropa. die Tempelpracht der Akropolis bewundert. selten ein Für Korfu bezeichnet ihn Drummond in manchen Jahren als iiilutig'. Außerordentlich häufig und Akarnanien. S. Abgesehen von durchschnittlich etwas grelleren Farbentönen gleichen die griechischen Coccothraustcs. am Taygetos ein Gelege von Stück aufzufinden. In geradezu unglaublicher Menge begegneten wir dem Vogel im westlichsten Akarnanien. woher unser Museum ebenfalls einen Wintervogel und Krüper endlich gelang es am 5. April viele einzelne sowie auch ganze Flüge zu sehen waren. Juli ein futtertragendes Weibehen beobachtete. der aber nicht allein auf der Akropolis. Brelims Auftassung („Vogelfang". Juni 18G0. nach Erhard.

trafen wir ihn bloß in und um das Dorf Kanalia am Karlasee (18. Brehms „Tierleben" besagt. Mühle meint. B.imd Winterszeit ist selbst bei alten Vögeln der gelbe Kehlfleck matter und die ganze Unterseite bräunlicher gefärbt als im Frühjahre. Flug.III. Weshalb Chr. Vom Parnaß kennt ihn seit langer Zeit Krüpcr und ich sah in der Felswand bei Delphi am 12. Das Gefieder der mir vorliegenden 19 Stücke entspricht bei Zuhilfenahme der die Unterarten veranschaulichenden Tafel Kleinschmidts in Baron Erlangers Werk vollständig dem Linneschen Typus. L. In Akarnanien sind es die steil ins Meer fallenden Abstürze des Varassovo bei Kryoneri. daß er auf den Inseln und besonders auf Kythnos wogegen Erhard ausdrücklich hervorhebt. Marusi und Kephissia. Weiters schoß ich den Steinspatzen an der felsigen Lehne des Zygos bei Aetolikon. Über die Verbreitung des Vogels im übrigen Griechenland ganz bestimmte Daten geben. in Thessalien. Nestbau und Färbung der Eier sind bei dieser Art durchaus sperlingsartig. Im Norden. Betragen. Man darf den Steinsperling nämlich durchaus nicht zu den gemeinen Vögeln des Landes zählen. Einen modulierten Gesang habe ich nie vernommen. JameStandvogel von Kythera kennen und Mazziari lieferte einen Balg von Zantc Graf von der (Thermia) sehr häufig einziges sei. Bei Sparta bei Anavryta und beim Beginne der Langhadaschlucht. Zur Herbst. Am 13. natürlich streng gesondert von ihren Verwandten. noch in kleinen Scharen herum. Zeitlich morgens schon kann man im FrühUng soinen eigentiuiiheh gezogenen Lockruf von den Steindächern herab vernehmen. Eine ziemhehe Anzahl stellten wir (April 1897) bei Tripolis fest. doch blieben alle meine sorgfältigen Nachforschungen auf den beiden letztgenannten Inseln 1898 ohne jeden Erfolg. wie dies z. weil wir diesbezüglich ebenso wie über seine sonstigen Eigentümlichkeiten von sämtlichen Autoren nur ungenaue oder einfacli unrichtige Angaben verzeichnet finden. namentlich die Ziegeldächer der Spitalsbaracken und jene der Baracken der etwas weiter entfernten Quarantäneinsel Hag. Juni 1894 sehr viele. lich in Auf sämtlichen er ziemlich selten. 235 Giieclienland. dann die Landhäuser und Villen in den Sommerfrischen von Athen. der Maina. Brehm den Belegstücken aus Griechenland den Namen P. ist mir nicht verständlich. ebenso von Potamiä und Xerökampos. daß er bloß ein Stück von den Kykladeu erhielt. son als in den Vierzigerjahren dem Museum in Athen. wo wir Ende April 1894 mehrere Paare angesiedelt fanden. in den Olivenwäldern diesen angeführten Orten ist häufiger dagegen weiter süd- An allen Inseln scheint er entweder ganz zu fehlen oder doch nur als große Seltenheit aufzutreten. . Lindermayer will ihn von Euböa. Mai 1894). In der Umgebung von Athen ist es vor allem die Hafenstadt Piräus. welche viele Steinsperlinge beherbergt. deren große Platten ihm ein ruhiges und gesichertes Heim gewähren. April 1897 trieben sich hier diese Sperlinge. wurden auch Belegstücke gesammelt. macrorhynchtis beilegte. Auf dem Peloponnes sagen ihm nur wenige Ortlichkeiten zu. Ich führe deshalb die folgenden Angaben hier mit größtem Vor- behalt auf. aber im Jahre 1897 gab es dort keine mehr. Georgios. Auch auf den Militärgebäuden des Artillerieschießplatzes und weiter hinaus an den Felswänden des Hymettos und den kraterartigen Wänden bei Wuliasmeni au der attischen Küste fanden wir recht viele. sondern er meidet ohne ersichtHchen will ich Grund weite Landstriche.

Strimmeneas 1896 Steinspatzen in den Türkenbergen bei auf einer Seestrandskiefer angebracht. im Spital (Piräus) etwa 4 Brutpaare und es wäre zu bemerken. Interessant ist die Zeichnung der sämtlichen Eier eines Geleges aus Wuliasmeni. so deren genauen Standort verratend. in den Gebirgen legt er nur einmal. In Wuliasmeni begann die Brutzeit noch etwas später. und Mai daselbst: 22-4 16-2 21-9 21-S 21-7 21-2 mm . ich fand um diese Zeit im Parnaß ein frisches Gelege von sieben Eiern.236 Ornis balcauica. April) die Steinsperlinge fast durchwegs schon bebrUtete Eier hatten." bereits einige zitronengelbe dem der alten Vögel. bezügder Zeichnung aber großen Schwankungen unterden ersten Blick die Eigentümlichkeiten der Passer- der Feinheit und Dichtigkeit worfen. Manchmal ist auch ein Ei des Geleges lichter als die übrigen. Ein ganz junger Vogel aus der Gegend von Marathon vom 1. gefunden haben. die Oberflächenzeichnung lich ist entweder von grauem oder braunem Gesamteindruck. Zum 20. und zwar Ende Mai. Als vereinzelte Athen ein Nest Ausnahme will mit fünf jungen St. Über das ßrutgeschäft erfahren wir von Krüper folgendes: „In der Attika brütet der Steinsperling zweimal des Jahres. April einzelne noch mit Nistmaterial zur großen Felswand fliegen sah. daß an letzterem Orte die Haussperlinge zur selben Zeit schon ihre Jungen fütterten. Stets lassen sie aber auf Eier erkennen. welche sicher 50 Paare beherbergte. indem bei diesen auf Punkte zu einem einzigen kaft'eebraunen Fleck einer Eihälfte die sämtlichen braunen zusammengeflossen erscheinen. weil ich dort am 24. Georgios sicher 20. Von außen materialien nicht das geringste ist von den Nist- zu bemerken. Ende April und im Juni. — Die Gelege bestanden aus 4 7 Eiern und die Nester waren unter deu HohlBarackendäeher in Wuliasmeni und auf der Quarantaineinsel derartig angebracht. Schlüsse Maß und Gewicht von 44 Eiern des griechischen Passer petron'ms: Fünf einzelne Stücke aus dem Parnaßgebiete und gesammelt zwischen dem 7. daß sie gegen Regen vollständig geschützt waren. Jidi IS'M zeigt Federn an der Kehle und auch das übrige Gefieder ähnelt die Zeichnung am Rücken verschwommen. nur Thienemann lich besaß bereits seinerzeit Eier dieses Vogels aus Griechenland. Es gab auf Hag. Das wichtigste Kennzeichen für die Eier des Steinsperlings bildet stets ihr deuterkennbarer Glanz. Im Juli und August traf ich in der Hochebene des Parnaß Scharen von Hunderten umherschweifend. Weil damals (22. wie dies der nebenstehende ziegeln der Querschnitt zeigt.') so kehrten die von uns verscheuchten Weibehen sehr bald zu ihren Nestern zurück. Die Grundfarbe ist entweder weißlieh oder lichtbräunlich.

Sechs Gelege. 16-4 161 22-1 221 21-8 mm Ein Ei veriinjjliickt.III. 237 Griechenland. gesammelt auf der Quarantäneinsel Hag. 22-6 22-1 Br. mehr oder weniger bebrütet. April 1897: L. Georgios (bei Salamis) am 22. .

) in — Hiiussperliug. Ebenso nach Krüper saat als Schmarotzer erscheint. auf Auf Santorin auf Naxos. Bemerkenswert verwandten. die größten und Scharen am Rande Sehr zahlreich brütet er Skopelos. bloß diejenigen Orte erwähnen. erbeuteten Feldsperlinge sind Männchen. Douglass verhältnismäßig selten. März sah und daß ein im Volke Drummond aber sehr fehlt zahlreich. allerorts. beim Leuchtturm Hag. Auf den Strophaden ist er dagegen sehr selten und nur St. Strimmeneas sah wähi-end unseres dortigen Aufenthaltes ein Männchen. er nach ist Hier fand ich die meisten (Lindermayer) und Auf dem Festlande will ich auf Euböa in und um Chalki. Gerasimos dem heftigen Sturme Schutz in auf Kephalonia suchten.'^puren der .*) südlichen Ländern Europas allen häufig auftritt als bei uns in der Mitte des Kontinentes. ') Es sei So ist das Zusammenwohnen des P. Das erste Stück wurde im Winter 1894 (Jänner oder Februar) in Kephissia bei Athen geschossen. Diese sind: die Ufer der Vrachoiiscen. ist. weun Erhard den Feldsperliiig einen iStandvogcl der uiayer ohneweiters Vögel Euböas Kykladen nennt und Linder- ihn daß bis in die neueste Zeit Dr. Auch Seebolim sagt: „Scheint in Griechenland zu fohlen. Strimmeneas ist es gelungen nachzuweisen. aber schon Kimolos nur ktu'ze Zeit während der Aus- Als Standvogel der Kykladen bezeichnete den Hausspatzen viel früher teilte Sonnini daß mit. ist. dort sich auch im April traf ich namentlich aber im Mai wirklich ebenso es nicht auftallend. Abweichungen im Gefieder oder in der Größe sind bei diesen Feldsperlingen im Vergleich zu Mitteleuropäern nicht wahrzunehmen.^OÖ Ornis balcanica. die Kalamata. sehr vermehrt haben. erfreut haben und der mir vorliegende l?alg Phaleron einen offenbar Der Vogel läßt soll sich keinerlei damals . dann Im Winter beobaciitete ich der Lagune von Aetolikon. daß einst Herr Mci'lin am aus der Gefangensciiaft entkommenen Keisfinkeu (Sperme. Lord Lilford fand ihn auf Korfu nicht sehr häufig. mir das und zwar namentlich Umgebung von Astros. Februar 1896. Sämtliche Museum in Passer dotnesticiis Da der gewöhnliche Sperling fast (L. daß der Feldsperling im Winter hier und da Griechenland in geringer Zahl aufsucht." Erst den Bemühungen der Herren Merlin und St. der Umgebung von Palaeokastrizza. ist in in wie die Sperlinge vor ich. Erhard. Zypressenallee des Monastir Hag. an welchen massenhafte Auftreten des Sperlings insbesondere aufgefallen zur Brutzeit.schon längere Zeit der Freiheit Gefangenhaltuug erkennen. denn sowohl im Jänner als den verschiedenen Olivenwäldern eine ganze Masse an. Krüper kein einziges Vorkommen für Griechenland angehen konnte. er auf dem fruchtbaren Milos dagegen sehr häufig ist. der große Friedhof von Athen und Kephissia. so er auch den wenigsten Landstrichen Griechenlands ebenso bekannter Geselle wie ist Seither muß er Am 17.ites ori/sivora) erlegte. auch Zante der und Kythera beherbergen namentlich in den Städten und Ortschaften eine Menge Brutpaare. Jänner bis 19. von denen zwei an das Athen und drei an unsere Anstalt gelangten. die übrigen in Velestino (Thessalien) in der Zeit vom 20. . die Liste der in Tatsache einreiht. domesticus mit anderen GattungsNähe des Steinsperlings in den Felswänden nistet er in unmittelbarer hier als Absonderliclikelt ervvUluit. Sosti bei Naupaktos.

die das Nest verlassen hatten. April 1873 sah ich Junge. 1875. ähnliche Bemerkungen in der Literatur zu wiederholten Malen: vor." Lindermayer dem gewöhnlichen gleicht. In Tripolitsa. Passer hispaniolensis (Tem. Seit Temminck den griechischen Archipel als Fundort dieses Sperlings anführte. daß in neuerer Zeit von einem Vorkommen der Art auf irgend einer griechischen Insel nichts bekannt geworden ist. Gm. Journ. italiae zusammenwirft. Beginn der Brutzeit an: „Der Sperling legt So fand man in Athen am 29. stößt man auf kurze. so daß eigentlich ganz genau betrachtet jeder einzelne verschieden ist. des Varassovo bei Kryoneri und auf der Quarantäneinsel Ilag. Georgios und mit dem Sumpfs2jerling zusammen in den Storchnestern von Velestino. in gibt folgendes für den warmen Häusern schon Ende März. so daß einmal auf einen Schuß beide Spatzenarten Krüper herabfielen. S. domesticus hervorhebt. f. Im westlichen Mittelgriechenland hat ihn indem er bei Aetolikon am 22. der die Art mit P. die nie einen Sperling dieser Art im Freien sahen. daß die Sperlinge bezüglich der Tönung und Verteilung der Farben muß im Gefieder überhaupt sehr abändern. Verbreitung des Sumpfsperlings im Lande läßt sich gegenJedenfalls geht aus den bisherigen Beobachtungen her- wärtig leider nicht viel sagen. Heldreich. der ganz entschieden nur einmal erlegt und einmal beobachtet. wie es daß der Sumpfsperling gerade die Platane allen anderen Bäumen dürfte feststeht. vom Grafen von der Mühle. daß der Vogel auf den griechischen Inseln A. er nistet jedoch auch gerne in den Zweigen Dr. Jlärz 1867 sieben Eier und am 12. wie auch Sperling vollkommen versichern." Graf von der Mühle sagt: „Die alten türkischen Gebäude mit den vielen Schnitzwerken geben ihm treffliche Brutplätze. und zwar auf den bekannten. Naumann (1824) betrachtet und wiederholt. daß er im Sommer zur Brutzeit ganz bestimmte ürtlichkeiten aufsucht. Brehm (1823) nennt ihn einen l^ewohner Südgriechenlands. gewaltigen Mauerresten des alten Tiryns. will dies daß der griechische gerne bestätigen. Lindermayer und zeichnet. Gleich hier sei bemerkt. aber betonen.Den spanischen Sperling haben die Ornithologen. überhaupt zum er wohl in den Platanen dieser Stadt angesiedelt sein. kleid vorliegt. obwohl Erhard. einzeln stehender Zypressen. Rey und v. und dies ist auch bei der Reihe von 16 aus den verschiedensten Teilen Griechenlands mitgebrachten Bälgen deutlich zu ersehen. und 25.III. Bezüglich der anderen Beobachtungen Krüpevs (Gab. hispaniolensis als häufigen Standvogel auf den südlichen Kykladen ihn als klimatische Spielart angetroffen wurde. 239 Griechenland. Nisten vorzieht. aber die Verschiedenheit von P. P. Krüper entdeckt und nachgewiesen. Jänner 1861 von sechs bis acht anwesenden Sumpfsperlingen je ein Männchen erlegte. weil sie in die eigenen Worte trefflicher Weise auch meine eigenen Anschauungen wiedergeben: . Brehm im „Tierleben" geben nur die Mitteilungen früherer Beobachter wieder und einfache Erwähnung des Vorkommens im Lande tun Dubois. Ich Dieser Autor sowohl. als klimatische Abänderung .) Über die tatsächliche — Sumpfspeiiing. im Winter dagegen zumeist in größeren Schwärmen viel weiter umherstreicht.. 271) in Akarnanien mögen folgen. von wo mir ein von Langhadis erbeutetes Männchen im SommerAuf dem Peloponnes wurde er für die Artselbständigkeit eintritt.

Hier von mächtigen Platanen geAber auch ein paar Hausspatzen hatte er sich in zahlreichen Paaren in den umfangreichen. wo ich den Sumpfsperling in großer Menge beobachten und auch eine Reihe von sieben Stücken sammeln konnte. es aber nicht gelang. Dagegen trafen meine Begleiter am 8. von Skripü März 1899 erbeutet und eingesendet. Weiters wurde ein Männchen bei Bisbardi westlieh St. eines vollständig weißen. Februar 1897 einen starken Flug Sumpfsperlinge gemischt mit Buchfinken in der Ebene östlich von Missolonghi. des Haussperliiigs betrachtet und haben sich ihrer Ansichten wegen in bittere eingekssen. verschieden von der der Haussperlinge.hispaniolensis und da ich ihn auch 1897 dort nicht fand. er auf einen kleinen Distrikt in und selbst in der Riesenplatane der Stadt. Echtes Spatzengeschwätz war unablässig zu hören. Maß und Gewicht eines Geleges von sechs Stück (sieben gab es nur in Neste) und von weiteren sieben Eiern aus ebensovielen Gelegen sind folgende: einem . Gerade in derselben Gegend sah übrigens auch Kapitän Sperling einen Ende November 1862 Lerchen einzelnen Vogel. besonders der Weibchen. Krüper und ich vergeblich am Südrande der beiden Seen nach Passei. Ein Teil schien bereits Eier in den innerhalb der Storchbehausung versteckten Nestern gelegt zu haben. Santa rius fand nämlich zwei Tage darauf in dem Horste von Aquila melanaetus etwa Ib Paare. Von um den Eisenbahnzug nicht zu versäumen. wenn sie sich zanken.240 Ornis baloanica. Ganz durch Zufall gelangte ich aber in letzter Stunde doch noch in den Besitz einiger schöner Gelege von Passer hispaniolensis. kennen lernte. Diese Eier. im Schwärm befindlichen Exemplars habhaft zu werden. diesen Sperling in Akurnunien und bei Vrachori (Agrinion) beschränkt zu sein scheint. Strimmeneas am 4. war mir sehr auffallend. tragenen Horsten des weißen Storches eingenistet. zwei waren bebrütet. von welchen er in aller Eile. daß alle in Frage kommenden Bäume nur mit sehr großen Schwierigkeiten zu besteigen waren. Zu meinem Bedauern sah ich bald. besitzen immer eine deutlich wahrnehmbare blaßgrüne Schalenfärbung. dürfte er jetzt wohl aus dieser Gegend weggezogen sein. ist Velestino in Thessalien. neun Gelege zusammenraffte. obwohl ziemlich verschieden in ihrer Form und etwas abändernd in als gemeinsames Merkmal der Stärke und Verteilung der Fleckung. waren dabei! Am 17. Avelcher erlegten einem futtersuchenden Fluge sich zugesellt hatte. stande viel stärker hervortritt. diesen erwiesen sich sieben als frisch." Im Frühjahre 1894 suchten Dr. Die Bauart der Nester in den herabhängenden Büscheln der Zweige von mächtigen Platanen an den Seen von Vrachori Griechenland. wenn gegangen wären und ihn dort ruhig beobachtet wo sie Kämpfe das Vaterhxnd dieses Vogels in Als ich hätten. schen Spatzeneier zu die natürlich im frischen Zu- Sie scheinen mir zartschaliger als die anderen europäi- sein. daß zwar mit Mühe nach längerer Verfolgung drei Stücke erbeutet wurden. während andere eifrigst Baumaterial aus der Umgebung herbeischleppten. Die Vögel sollen so flüchtig und scheu gewesen sein. was bei der ausgesprochen vogelfrenndlichen Gesinnung der dortigen Bevölkerung mitten im Grte selbst auch gar nicht ratsam erschien. Es trägt in Böotien von noch die voll- ständige Wintertracht! Derjenige Ort aber. Mai 1894 beobachtete ich das lustige Leben und Treiben dieser ganzen Gesellschaft längere Zeit. Besser hätten sie freihch getan. ebenso ist die Stimme dieser Sperlinge. überzeugte ich mich von der Verschiedenheit vom gewöhnlichen Haussperling.

241 Griechenland.III. Mai 1894: L. 22-3 22 21-9 21-6 21-6 215 . Br. Velestino in Thessalien 19.

aber oft Ganze Oberseite grün. Außenränder der großen Flügeldecken und die der äußeren Sekundarien violett. So wollte Brehm sen. Ohrdecken ebenso. Ritter von Tschusi äußert „Die Sichtung der Starformen sich hierüber ist oft folgendermaßen: wirklich sehr schwierig! Ich finde nur An- klänge (beziehungsweise ein nicht typisches Stück) an poltoratzkyi und betrachte junge Stare ausgenommen — so ziemlich alle als zwischen — einige vulgaris und poltoratzkyi stehend.242 Oniis balcanica. B. Baron Schilling z. namentlich Korfu und Zante. fanden Lilford. veranlaßte ich. In jener Gegend. Strimmeneas im Mai 1902 zu einem Sammelausflnge nach Thessalien mit dem besonderen Zwecke. vember 1836 große Flüge in am 28. bis Mitte Lord März häufig als zahlreich auftretender Wintergast. So sah beispielsweise Fiedler Speise häufig auch auf den Markt gelangt. Erwünscht wären allerdings ein paar ganz alte Männchen im frischen und vollendeten Frühlingskleide. Im nachfolgenden mögen die Urteile zweier Forscher. da das von mir mitgebrachte Belegmateriale von zwölf Stücken durchaus unzureichend erschien. beobachtete und schilderte übrigens Simpson in lebendigen Farben das Einfallen vieler tausender an ihrem winterlichen UbernachtungsAetoiikon. und 1853 („Naumannia". (bei Oberkopf.) gerne wissen. oiinc zu brüten. Hals und Kehle purpurn. sah noch am 25. 16) erwähnt er als in Deutschland neu eingewandert einen Sturnus longirostris und fügt die Bemerkung „Ich bei: erhielt anderen Gegenden aus nur einen einzigen Vogel dieser Subspezies aus Griechenland. welchem Star der griechische ähnlich sieht. zuweilen ins Purpurfarbige St. vulgaris ähnlich. St. Um nun über den im Gebiete brütenden Star ins Reine zu kommen. Auf den Jonischen Inseln. welcher aber im Winter geschossen ist. ebenso jüngeren) mit mehr oder weniger grünem Schimmer. Strimmeneas sandte ein weiteres Dutzend zumeist alter ausgefärbter Vögel. deren sorgfältige über diese Belegstücke Platz finden. die Unterseite mit mehr oder weniger Purpur an den Seiten. V." Doch wird später im „Vogelfang" diese Starform mehr erwähnt. ich desgleichen von Ende Jänner 1897 an bei Missolonghi und Tausenden. und scharfe Uuterscheidungsgabe allgemein bekannt ist. zur Lösung dieser Frage beizutragen. Die Frage nach der richtigen wissenschaftlichen Bezeichnung der in Griechenland lebenden Stare wurde frühzeitig aufgeworfen. bekannt (Douglass: Santorin). dessen „Wildbret" geschätzt wird. Kopfseiten. doch von Anfang März an nur mehr kleine Scharen. aber mit violetten Säumen der großen Flügel- decken und der Sekundarien. während die oberen grüne Ränder haben folgende: dagegen ist Die Ansicht von Pfarrer Kleinschmidt . Lonl Lilford ebensolche im Jänner 1858 bei Port Platea." Ich möchte die Form folgendermaßen charakterisieren: „Kennzeichen: St. daselbst brütende Stare zu sammeln. No- der Ebene von Elatea. also gar nichts nicht beweisen kann." übergehend. vulgaris graecus. Dies wurde auch ausgeführt und St. Sperling und Mazziari den Star ebenfalls von Oktober und von den Kykladeii war Sonnini und Erhard er schon Drum mond. nämlich im Röhricht von Metochi südlich von Kap Papa (Elis). Manchmal verweilen aber die Stare doch ziemlich lange im Süden. die wohl geeignet schienen. die man beschreiben könnte. Abgesehen von dem verschiedenen Alterskleiderzustande scheinen sie mir eine ziemHch ausgeglichene Form dazustellen. Mai 1899 unweit Patras etwa 200 Stück eng beisammen gegen Westen ziehen. „cf. S. bereits 1845 („Stiftungsfest" etc. und zwar öfters zu platze. Auch in Akarnauien wurde von Hirten öfters auf diese Vögel geschossen.

aber der Kopf bleibt doch rot. JPastor roseus (L. nach meiner Ansicht sogar mit St. Die hellen Flecken an den Federspitzen sind bei allen ziemlich klein. den Hochebenen von Theben und Livadia.:kyi-Vi\Yh\in^ zeigen. ist es wohl daß ich ihm in Griechenland niemals begegnet bin. Unter sich übereinstimmend und auch mit den früher gesandten griechischen Vögehi ziemhch gleich gefärbt. V. Kykladen. bald vom Brehm Verfasser verbessert mit Mai). über die icli noch genaue Aufzeichnungen besitze und die ausgesprochene poltorat. Gänzlich Dies glaubten fälschlich Erhard („Stiftungsfest" etc. von vulgaris und seinen noch nicht genügend aufgeintermedius. allein vorläufig ist es besser. ersten A. in usw. und zwar in kleinen Flügen genannt von Naumann. Bae- Lindermayer: ^) größerer Anzahl Mitte März — — B." 1875. sich in den am Meere gelegenen Weingärten nach Atzung umsieht und dann. 13-2. Homeyer üubois. die Zahl der . der jedes Jahr bald in geringerer. kaum sechs Tage von der Seereise ausruht. sophiae etc. Dies wäre auch nur 1894 und 1898 möglich gewesen. „Vier Stücke sind ältere. purpurascens identisch waren. Ebenso traf ich den(handschriftlich — selben auf seinem ') Zuge Lindermayer in wählte z. daß er bloß von Mai bis August sich sehen läßt. denn aus allen diesbezüglichen Nachrichten folgt. verschwindet. Land besucht. Desgleichen bei Exemplar h. unterscheiden sie sich bedeutend von Ihren zwei Vögehi aus dem Maricagebiet (Ostrumehen). Bei dem schönsten Männchen (von mir auf der Rückseite der Etikette mit a bezeichnet) geht das Orün ein klein wenig über die Ohrdecken hinaus. (Eierwerk). E. Lindermayer. Gart. durch gleichmäßig roten Kopf und klärten Zwischenformen: oft recht viel Violett am Flügel. So gut wie man Sturnus poltoratzkyi. noch weiteres Studienmateriale aus Griechenland abzuwarten. 243 Griechenland. von menzhieri durch grüne Ohrdecken und die zum Teil sehr stark von unten her rotviolett gefärbten mitte Flügeldecken und Sekundarien. der nur ein Zwischenglied zwischen |jm)-purascens und menzhieri ist. lo-l. Vögel unterscheiden sich: von purpurascens imd poltoratzkyi durch grünliche Brustund Ohrdecken und die nicht ganz roten. wohl nicht nur durch stärkere Abnutzung im südlichen KHma. die anderen jüngere Männchen. C.) Da — Kosenstar. Umso ausgiebiger sind die Berichte verschiedener Ornithologen. L. unerwiesen das Brüten des Rosenstares im Gebiete. Brehm deker etc. viermal 13-0. wie mit Zauberschlag. oben grünen Flügel. 16* . Gloger. als neue Art aufgestellt hat. genau in der Mitte zwischen St. für die verdanken wir Nachrichten „Ein Zugvogel. 16 22 Stück an der Küste von Attika besonders vom Kap Sunion bis zum Pii-äus ankommt. Die S. einem jüngeren Männchen und dem Weibchen k.intermediären' Namen nicht zu vermehren. dieser schöne Vogel durchaus nicht alljährlich das erklärlich." Vorläufig möchte ich mich dieser letzteren Meinung Kleinschmidts anschließen und würde empfehlen. kurz gesagt durch das starke Hinneigen zu der Färbung des kleinasiatischen Stares (respektive purpurascens). Die jetzt erhaltenen thessalischen „Die zehn Brutstare von Chiliadü stehen vulgaris und purpurascens. was später von Tobias (Görlitzer Abhand- lungen) bemängelt wird. sah ihn aber als Genusnamen Äcridotheres. wird So er als mehr oder minder häufiger und regelmäßiger Besucher Griechenlands.). 13o. 12-8 und bei dem Q 12"7. ist („Zool. könnte man auch diese Zwischenform neu benennen. 449). Die Fittichlänge 13-4. F.III.

von denen eines sjjäter in den Besitz des bosnisch-herzegowinischen Landes- museums überging.hen mit den jungen Vögeln verwechselt. daß er nur auf dem Zuge in den ersten Tagen des Mai in Scharen von 12 20 Stücken an der östlichen Küste des Peloponnes und Rumeliens gesehen worden ist. . Auf der letzteren Insel zählt Drummond den Rosenstar unter die seltenen und zufälligen Besucher. wo kein Zugvogel nocli vorkommt. Man trifft sie übrigens auch einzeln und paarweise und in Flügen mit Stai'en gemischt. auf Euböa. Es scheint. aber nur die Jungen Vogel darunter gefunden." bis zur — von Lindermayer Gesagte stares in Griechenland zu ist Hypothese. um den Glauben an das Brüten des Rosen- erwecken. allein sein Erscheinen ist nicht regelmäßig und alijährlich. während ich im Sommer 1900 bei meinem Besuche in Regensburg in der zoologischen Vereinssammlung drei wohlerhaltene Männchen aus Griechenland untermals Rosenstare zwischen Büffelherden erlegt habe. ist ich habe nie einen jährigen er der erste. wo er die Obstgärten aufsuchte und sich fast durchwegs von Maulbeeren ernährte. daß A. und sind den Korfioten unter „Maulbeerfresser" wohl bekannt. in den höher gelegenen Gegenden Griechenhxnds. welcher zurückkehrt. wo ihn Jameson im Sommer bemerkte. denn gerade während dieser Monate. die zwischen 8 und 9 Uhr vormittags. in den Grafen von der Mühle: erfahren wir durch manchen wieder sehr selten in Griechenland. doch hält er sein diesbezügliches EinM'irken wegen seiner geringen Zahl an Ort und Stelle für nur zwei Tage. sieht man sie in Scharen beisammen. die doch die wahren Brutmonate sind. Ahnliches und sehr Richtiges „In manchen Jahren gemein. während Alles weiter in früheren Jahren mir oft an einem Tage ein Dutzend zu Gebote stand. kommt im Juni und Juh vor. in gerader Richtung von Osten nach Westen. sondern in unregelmäßigen Zeiträumen. ungeachtet aller Mühe." — Dr. immer nur im Mai und Juni. daß dem Kosenstai. 1857 besuchte der Rosenstar Korfu sehr spärlich und Lord Lilford erhielt bloß im Juni 1858 waren die Maulbeerpflanzungeu für einige Tage voll von ein Stück. Schuch erwähnt im Nekrologe des Grafen von der Mühle. nicht ein Exemplar erhalten habe. wie das schon früher Kr ü per mitteilte. Heldreieh in großen Flügen am Durchzug im Mai in Attika sah und den Rückzug im Juli und August vermerkte. Bis jetzt ist festgestellt. daß viele von diesen Vögeln nicht brüten. Vollständigkeit halber sei noch erwähnt. Sechzehn Jahre später schreibt derselbe weiters: „Der Rosenstar scheint mir noch Stunde ein mystischer Vogel zu sein. 30 40 Schritte über der Erde dahinstrichen. Im Anfang August. aber ihnen und er erhielt Rosenstare im Überfluß und in allen Sie verbheben nur einen oder wenige dem Namen Der Tage auf der Insel Stadien der Befiederung.244 Oniis balcanica. stare bei ') Wahrsclieinliuli hat Liudermay er die Weibr. Aufenthalte in Griechenland („Reiseskizzen" I."') Weiters teilt Lindermayer mit. er — bedeutungslos. Lord Lilford traf ihn gelegentlich daselbst in großer Anzahl anfangs Juni. 15) Mitte Juli bei seinem kurzen 1847 einen Flug Rosen- Theben beobachtete und daß diese Vögel v. Brehm S. suchte. so daß ich in sieben Jahren. In benannten Monaten wurden mehrere Tage hindurch am Likerisee starke Flüge bemerkt.von der Bevölkerung das Vertilgen der Heuschrecken hoch angerechnet werde. daß dieser mehr- und nennt zwei Stücke in dessen Nachlaß. Vom Vorkommen auf den Inseln haben wir bloß für Kythera. und für Korfu Nachrichten.

„einige Paare Trotzdem Durchzugsvogel gelten. Mai 1894 recht heimisch zu sein schien. etwas zweifelhaft erscheint. Krüper fand den Rückzug schon Ende Juli beginnen und bis Mitte September andauern. Mai 1871 eingeliefert wurden. wie schon aus den Berichten der englischen Forscher hervorgeht. 1873: hier erst Aus neuerer am Zeit Auf dem Festlande beobachtete ich den Pirol nur Walde bei Galata unweit der Phidarismündung. zugleich mit dem Kuckuck Lord Lilford. dann Kythera. April Patras. 111. April Attika. und die Strophaden. Dieses bisher nicht bewiesene Brüten des Pirols erwähnen auch Lindermayer Gegend von Aetolikon. ') Nach Hofgärtntr Schmidt ^) Ein Stiiclt liielt sich Oriolns da. jedoch zu ist reden. — wurde von Kapitän Graves von dort nach London 24.st vom 15. eintjesendet. wo Hauptmann Roth in der Nähe von Keri ein in einer Haar- Mai) (4. Vom Herbstzuge fehlen solche mehrjährige Aufzeichnungen. Schmidt.') 28. für Griechenland Erhard dies schon stellt L. den innerasiatischen Steppen aus. sondern strahlen- förmig nach verschiedenen Seiten hin weiterzieht und so auch nach Griechenland gelangt. April (möglicherweise vorher nicht zur Beobachtung gekommen^ kann ich hinzufügen: 1894: 19. Oriolus giilbula Im allgemeinen muß der die um Kykladen mit Krüper bleiben. Nur vom Jahre 1866 erfahren wir durch Fr. was wenig wahrscheinlich ist!).seHi. dem sumpfigen wo ihn 1859 ein Stück zu Markte. woselbst wir am 14.^) obwohl die Jamesonsche Angabe.245 Griechenland. daß. „Teufelsvogel" genannt wird. an günstigen Lokalitäten brütend zurück- das noch nicht bewiesen". April Korfu und 1899: 29. April für die (zwei Stücke geschossen) Attika. Übrigens gibt A. genau Simpson fand. April (Drummond) angegeben. aber in sehr geringer Zahl. daß Pastor roseus vom Volke im Mai wegen der Vertilgung der Heuschrecken „heiliger Vogel". Mai mehrere neuangekommene beobachteten und einen verendeten auflasen. . Im Museum der Universität zu Atiien am befindeii vier Rosenstare sich aus Attika. endlich Drummond und Lord Lilford für Korfu. Graf von der Mühle für Agrinion (auf Silberpappeln) und Porös (Olivenwald. Mai 1859 und die anderen (weibliche oder jüngere Stücke) am 21. Sperling. indem er sagt. Genauere Daten erfahren wir durch Krüper: 1859: 18. fest. H eidreich) oder sogar erst mit 25. Nach meinen eigenen Wahrnehmungen kann ich bloß die Gegrend von Velestino in Thessalien als wahrscheinlichen Brutort des Das Erscheinen Pirols angeben. daß er dort auch den Sommer vei'bringt. Mai 1865 und 12. wo er am 17. weiters Zante. Thiencmann. Nach Lindermayer kommen Alte und Junge im August und sind Mitte September alle fort. Mai einzelne und am 16. 1867: 18. imd bei Aetolikon brachte ein Jäger selten: einige in in jener Gegend. Erheiternd wirkt die Mitteilung Dr. daß der Durchzug hauptsächlich am 13. wo Baron Schilling die vorhergehenden Tage noch keinen Pirol sah. schhnge zappelndes Weibchen befreite. Die Inseln scheint der Pirol zahlreicher aufzusuchen. zuweilen gerade zur Brutzeit sein Verbreitungsgebiet weit überschreitet und dann nicht allein in der Richtung seiner Zugstraßen. daß dieser Zigeunervogel von dem Brennpunkte seiner Verbreitung. April Parnaß. April auf (Mittelzeitcn). Krüpers. 1866: 18. August erfolgte. im Juli dagegen wegen des Schadens an den Weingärten von denen ein Paar 5. im Frühling wird zumeist mit Mitte April (Lindermayer. für als ist kaum zu es bezweifeln. Pirol — Pirol. So vor aUem Korfu. Brehm in seinem Tierleben die richtigste Zusammenfassung.

S. Pyrrhocorax graculus (L. . nicht besitzt. Lindermayers und Erzherzog Leopolds. 64. h. Daher nennen die Griechen diesen Vogel „Sykophagos". diese Früchte sind seine Lieblingsnahrung und sein Fleisch erhält dadurch einen Wohl- geschmack. Brehm^) aus Griechenland und Deutschland beschriebene Oriolus aureus (mit gelben Spitzenkanten an den Schwungfedern der Männchen und gi'auen bei den Weibchen) längst fallengelassen werden mußte. Daß der Pirol in Griechenland. d. z. das Weibchen von der Insel Skyros (Herbst 1894).^) welchen ich vollständig beipflichte. In neuester Zeit hat man plötzlich herausgebracht. nämlich anfangs August. den es in Ländern. Schließlich werden Euböa (Lindermayer) und Santorin (Donglass) als seine Rastplätze ausdrücklich genannt. und es verdient hervorgehoben zu werden. fast durch- Durch die wegs nur geschossen und nur selten mit Schlingen gefangen werden. L. welche die Regelung der wissenschaftlichen Benennung sich zur Hauptaufgabe gemacht haben. wo es keine Feigenbäume gibt.246 Ornis balcanica. der Anfänger dagegen verliert die Geduld und wird unserer schönen Ornithologie dadurch geradezu entfremdet. glaube ich der Andaß es füglich denn doch einmal an der Zeit wäre. B. Von dem hier befindlichen Paare stammt das ganz besonders tiefgelbe Männchen aus dem Valle di Korissia auf Korfu. gefallen. Wer in die Schwierigkeit der Nomenklatursregelungen eingeweiht ist. ein vielbegehrter und vielverfolgter Leckerbissen ist. daß sie nach den Erfahrungen vieler. wo es von Santarius am 20. Aus der ornithologischen Literatur des Gebietes sowie mündlichen Erklärungen Krüpers ist deutlich zu entnehmen. April 1894 erbeutet wurde. wenn die Feigen reif werden. obwohl sie daselbst paßt. ihre Untersuchungen wenigstens bezüglich der wenigen hundert europäischer Vögel abschließen möchten." Feigenmast werden diese Vögel in der Tat unglaublich fett. betreffende südlichen Liseln des Archipels (im Herbst) schon zu der Zeit an. wissen Sonninis Reisebericht wir schon aus welcher von sehr vielen späteren Autoren wiederholt wurde und Stelle folgendermaßen lautet: „Der Pirol kommt auf den wo die (1801). Da im Herbste junge und alte Vögel zumeist getrennt ziehen. April und besonders im August. Übrigens halten sich die Pirole höchstens bis in den September auf diesen Inseln auf. jene der Alpenkrähe auf pyrrhocorax Obzwar unanfechtbar ist. daß der von Chr. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt. schauung diese Auffassung durchaus nicht vieler Ausdruck geben zu ') Auf Paxos im 2) Vogelfang. insbesondere zur Herbstzeit.) — Alpenkriüu'. als auch unter Dutzenden daselbst auf dem ^Markte aus- klärlich. daß diejenigen. Unter den aus CJriechenland stammenden Vertretern vom Pirol im British Museum und jenen von Athen und Sarajevo verdient vor allem ein partieller Albino mit reinweißen Flügeln und ebensolcher Brust Erwähnung (Museum Athen). so ist es ganz erdaß Lord Lilford sowohl unter den vielen im September die Gärten von Korfu belebenden Pirolen. wenn auch mißmutig. Feigenfresser. sollen. gebotenen nie einen alten Vogel antreffen konnte. läßt sich ja diese fortwährenden Abänderungen. daß die in Betracht kommende Erstbeschreibung der Alpendohle auf graculus. daß die rotschnäbelige Alpenkrähe einstmals viel zahlreicher im Lande vorhanden gewesen sein muß als heutzutage.

ein altes Männchen mit regelwidrig verlängertem Oberschnabel von 1840 aus Griechenland in der ehemaligen Kollektion des Herzogs von Leuchteuberg. Heldreich und tatsächlich Sicherheit noch nachgewiesen dem Peloponnes auf ist das der einzige Ort. 247 Griechenland. sie nach dem Grafen von der Mühle am häufigsten im Oeta und nennt dann Lindermayer die Gebirge Akarnaniens. daß es heutzutage mindestens in den Gebirgen Attikas (Hymettos und Pentelikon) diesen Vogel nicht mehr gibt. daß aber im Westen. in welcher außer einem Paar Alpenkrähe ihre Jungen fütterte. nämlich Sansie nach Fiedler im Herbste erscheinen soll. Bezüglich des Festlandes wird die Alpenkrähe zunächst von Hymettos und Lindermayer in Pentelikon augegeben mit dem Beisatze. wo sie zu finden sein soll. in der unveröffentlichten „P^auna graeca" von Sibthorp (s. und zwar angeblich von den kleinasiatischen Gebirgen her. ausdrücklich den endlich v. Sammlungen sind mir London. Jahrhunderts von Bauer (Tafel 66) hergestellte Bild 1904. daß sie nur zur Sommerszeit an den Fuß der Berge herabkomme. daß er wohl Niststellen des Vogels kennt.III. und wie mir Krüper vor wenigen Jahren erzählte. rwpestris eine Endlich erfuhr Hauptmann Roth im Juli 1898 von einem Hirten in Arachova. gegenwärtig im Museum zu Augsburg. um an den Quellen zu trinken. Den ältesten Anhaltspunkt für das Vorkommen in den griechischen Gebirgen bietet jedenfalls das gegen Ende des 18. den Taygetos und den Paniaß. daß in Griechenland P. Ibis 226) zu Oxford. welche in Griechenland bisher noch nicht genommen worden Cl. auf dessen Felsen entflog. das weitere Aufenthaltsorte als Parthenongebirge bei Tripolitsa. und Euböa (Lindermaycrj. legt hatte. pyrrhocorax ist und daß in diesem Lande von der Art leider überhaupt nur ciardi als sen. Die Gründe dieser Abnahme sind nicht recht klar. wie Gloger vermeinte. Von werden nur zwei genannt. In den: folgende Belegstücke aus Griechenland bekannt geworaltes Weibchen aus der Umgebung von Athen. British-Museum. woselbst übrigens Chr. in nächster Nähe beobachtet zu haben ver- sichert. Im Parnaß betrat Krüper 1859 eine Felshöhle. Mai 1900 am Kamme des Oxyägebirges bei Karpenisi zwei Stück. mein lieber Freund. der Kustos des hiesigen Museums und Entomologe V. Mai 1857 am Parnaß erl)eutet. niemals sämtliche hohe Gebirge bewohnte. werden kann. endlich ein prächtiges Paar alter Vögel von Guic- von Herrn Merlin ein zweites am 7. p. erlegt Stück von ebendaher im Museum auf Feste Koburg. Sclater. Zu den obigen Ausführungen sei hier bemerkt. bereitet es seinem dortigen besten Sammler alljährlich Arger. fliege ungemein hoch und geringer Anzahl die Schluchten füi* werde daher sehr Weiters war des des selten erlegt. graczihis jetzt ungleich seltener P. vermutlich ein Paar. dürften aber wohl ähnliche sein wie bei uns in den Alpen.. in Aetolien. aber wegen der schweren Zugänglich keit die Eier unmöglich beschafi'en kann. als der Vogel eben einem Karsttrichter Inseln torin (Thera). Die beiden letztgenannten Gebirge erwähnt Simpson. daß dieser einige Jahre vorher eine Aipenkrähe in der Umgebung für die Küche ersind. . während ich wo sie Parnaß heutzutage mit im Taygetos und überhaupt keine Spur finden konnte und auch meine Nachfragen ohne jeden Erfolg blieben. Aus alldem geht hervor. Leonis 1895 in der Hochregion des Delph einen solchen Korallenschnabel genau erkannt haben will. Apfelbeck am 28. ferner sei sie sehr scheu. im Museum der Universität in Athen.

den Gebirgen sehr häufig sein soll. fast Höhe sich in beträchtlicher den Xerowunibergen neben der Langhäda- in schlucht in Lakonien ein von der Alpendohle besetzter Felstrichter befinden. mehr Reste vorhanden sind. Gegenwart hat der Ausspruch die chenland häufiger zu finden mag Jahrhunderten dies in Brehms daß „Tierleben". 37-7 35-5 346 mm Br. verwechselt erscheint. und zwar meistens paarweise. Ali)cn(lohle. Jidi 1894 auf der Höhe der Kiona sieben Stück und tags darauf in den Felsabstürzen gegen Norden zu eine sie in sie Umso die sämtlichen griechischen Inseln. . bis 22. daß ihnen unsere Schrotladungen nichts anhaben konnten. pyrrhocorax.). anders gewesen sie in Grie- In früheren sein. einziges Ei vom Veluchi für das Athener aufzubringen. so ') „Zoologist" 1861 enthält unter dem Titel: „Note ou tlie alpine chough as observed in tlie Juuian den Abdruck des betreffenden Teiles der liekaunten Arbeit von Lord Lilford (Povvys). 83 Aber auch schon Ende Mai sah Krüper im Parnaß öfters bereits flügge Junge.248 Ornis balcaiiica. ZuMai ausgenommen. Maß und Gewicht Partie Eier dieser Art im Parnaß für ihn gesamnrelt meist werden von sie in der Zeit vom 20. bekam Vögel zu sehen. wo der Vogel kolonieweise zusammen mit Columba livia und Colaeus inoned'ida in tiefen Karsthöhlen brütet. ich ziemlich viele der wie die Untersuchung ergab. des Korax (Vardusia) Weiters soll 18. daß auch in Griechenland die Alpendohle im die tiefer gelegenen Teile der Krüper nur. vom Taygetos. — Für (L. meidet zahlreicher bewohnt sie die gebirgigen Teile des Festlandes. aber erst bei der Besteigung des Taygetosgipfels Die Bruttrichter sind dort. vollauf seine Richtigkeit. welche er dort Ende men vom Juli 18'J8 erbeutet hatte. Parnaß. alle sehr tief und schwer zu- gänglich. so daß mein sehnHeher Wunsch. "^l Am Schar von über 50 solcher Dohlen. „Ibis" l«6ü. Juli sahen wir dann bei der Besteigung den ganzen Tag über welche. wo L. sei als die wohl Pyrrhocoraoc alpinus vielleicht Mit Ausnahme von Euböa. ein Gebirge herabfliegt. Die Gebirgsdohlen stets in solcher damals prachtvolle Flugspiele sich aber Höhe. 26-6 26-9 25-6 mm 90 75 cg Gew. hielten durch die Liebenswürdigkeit des Herrn Hauptmannes Roth erhielt das Museum aus der Gegend von Agoriani im Parnaß je ein Paar junger und alter P. wobei jedoch das Festland von Albanien mit den jonischen Inseln. Krüper Winter scharenweise Anfangs gelang Museum in es Auch die Stücke im Museum zu Athen stam- beobachtete. Alpenkrähe. drei Stücken sind: L. aber in den letzten drei Jahrzehnten wurden fast alljährlich eine und in alle Welt verschickt. leider auch hier uner- zu bheb. dem Parthenion und der Hochebene von Ti'ipolitsa. woselbst diese Art niemals beobachtet Islands" wurde. daß auch hier wie anderwärts der Beginn der Legezeit ziemlich unregelmäßig genannt werden muß. Ich traf am 15. füllt fyrrhocorax pijrvhocorax. Erst führten auf. Lindermayer und Graf von der Mühle kannten sie bereits von den höchsten Gebirgen Mittelgriechenlands. den prächtigen sjjärliche Vogel endhch einmal in der Freiheit beoljachten können.

Brelim und Päßler (Eierwerk) und AI tum.) — Eichellieher. Dubois. wenngleich nirgends in solcher den Wäldern Mitteleuropas. In Akarnanien seen stark verwilderten zeigten sich einige ' 29. ihn Graf von der Lindermayer bemerkte ihn waldungen. bis zum höchsten Nadelholzgürtel. woselbst der Vogel sich allerdings Mühle und Lindermayer anfangs nur im Herbste stets am in als den Eichen- bemei-kbarsten macht. wo am 14. aber auf dem griechischen Festlande. und zwar auf dem Peloponnes. Jedenfalls bilden sie einen für Griechenland seltenen Fund! Weiters beobachtete ich den Eichelheher zur Brutzeit zweimal in den Vorbergen des Malevosgebirges zwischen Kalamata und Sparta und im Taygetos von oberhalb Anavryta angefangen. Zahl wie etwa in Als Bewohner der Olivenwälder von Korfu. bei Govino — wobei es mir freilich nicht recht klar ist. nur ein Gelege von fünf unbebrüteten Eiern wurde doch noch aufgetrieben. Für Mittelgriechenland führten Brutvogel an. und auch im OHvenwalde beim Markutsasee gab es mehrere Paare. namentlich in Arkadien. wenngleich nicht mehr so zahlreich wie Drummond und Lord Lilford. sind aber sonst ganz regelrecht gezeichnet. Die Tatsache.III. Hilaire fest sowie etwas später Fiedler für die mit Tannen bewachsenen Schluchten des Olonos. die Gegend bei Hag. Am 2. . Ein Standvogel der verschiedensten Landesteile. Die Vögel waren überall ungemein vorsichtig. Arachova und im Parnaßgebiete. Obwohl häutiger in den Waldungen der Gebirge. stellte ihn nach eigenen Beobachtungen zuerst Geoffroy-St. März 1897. im oberen Teile des Kladeostales verriet sich mir Mai 1898 der Eichelheher durch seinen weithin hörbaren Ruf und die folgenden Tage bekam ich sehr viele im ausgedehnten Eichenwalde Kapellis (Pholoe) zu sehen. fehlt er jedoch auch nicht den Niederungen. Besonders häufig soll er nach Lindermayer und Graf von der iMühle auf Euböa vorkommen. ein Nest mit Jungen. Juni 1898 sich eine Familie großer Jungen herumtrieb. Strimnieneas Eichelheher für uns sammelte und Krüper vor Jahren im Mai auch einige Eier Orte seines dortigen erhielt. Baedeker. Juni 1862 wurde auf Korfu von Sperling ein kaum flügges Junges geschossen. Livadiiia Vorkommens sind Agoriani (Hauptmann Roth). Theodoros unweit davon und die Waldungen bei Gumeron in Eiis. lernte ich ihn im Winter und Frühling kennen. Auch in der Maina bekam Graf von der Mühle Östlich von am 25. und zwar jener an der Bucht von und Levkimo gelegenen. In der Umgebung der Casa Inglese auf Kephalonia fand ich in den dortigen Tannenbeständen des Ainos im März 1897 zwei Paare. wo St. erfahren wir von dem letztgenannten Orte. daß sein Verbreitungsgebiet ül)erhaupt bis nach Griechenland reicht. In Aetolien Vrachorisee am bei Metaxa zwischen dem Phidai'is und dem großen ^ sowie jener an der Phidarismündung. wo er sowohl in den Olivenwäldern als auch in den Aubeständen seinen Wohnsitz hat. schoß einen Hoher krank und erbeutete ein altes Weibchen. Hier brütet der Vogel in größerer Zahl und die meisten Nester enthielten Junge in verschiedenem Alter. Andere Paare gab es auf diesem Berge noch in einer Höhe von 1500 1550 m. Garrulus glandarius (L. wo daselbst der Vogel einen geeigneten Platz zur Fortpflanzung finden kann. 249 Griechenlaud. . Kythera soll der Eichelheher nach Jameson von Frühjahr bis Herbst bewohnen. Kalikiopulo. ist er vor allem ein Bewohner der Auwälder \im die Vrachori- wo ihn Simpson fand. Die Eier zeigen eine stark grünliche Grundfärbung.

und welches war das sein Daß woher mögen diese Wanderer wohl gekommen Ziel ihrer Reise? Griechenland nirgends der schwarzköpfige Heher vorkommt. ihre leicht Ein am in von dem bemerk1894 3. östlich Missolonghi und Actolikon in den dortigen ausgedehnten Olivenwäldern sowie Auwalde rings um die beiden Vrachorisecu. April Eiern. Er sah sie während der Reise gewöhnlich gesondert von anderen Vögeln auf liüsche aufsitzen und auch für kurze Zeit sich auf die Erde herab- Wenn senken. Eine riesige Anzahl brütender Elstern gibt es aber auch unweit davon. Diese Aufenthaltsorte beschreibt am mit den Worten: „Sie liebt die Sümpfe mit Rohr und Tamarisken bewachsen und die besten an dieselben stoßenden Ebenen. In ist sie Umgebung von Athen würde man sie vergeblich suchen. In Akarnanien halten sich die meisten im niedrigen unteren Phidaris und bei Naupaktos auf und nicht minder Gebüsch der Niederung am Düne viele gibt es auf der Lindermayer von Agulinitsa bei Pyrgos. Juli 1894. Auch im dichten Tannenwaldc oberhalb Segditsa in den Verbergen der Kiona be- obachtete ich welche am 14. Akarnanien und dem in gegenüberliegenden Teile des Peloponnes: bei Patras. Dieser berichtet nämlich Winterszeit weit umher.). die Elster als Bewohnerin von ganz Griechenland bezeichnen zu doch für gewisse Landstriche daselbst eine sehr gewöhnliche. hier kein Irrtum vorliegt. In den viele Paare. Hier schoß ich ein 1894 mit gänzlich abgetragenen." Wipfeln des stillen ebenso wie in Pinienwaldes (P. daß aber ein völliger von ziehenden Hehern. Wie überall so interessante Neuigkeit.^öU Ornis balcanica. Größe usw. denn in Attika nach Krüper (dessen Angaben v.drig. Pica catidata Boie — Eistor. wo wir im ni(. Krüper fand hier eines am 18. sowohl hoch als auch untersuchtes Nest enthielt acht Eier. alltägliche entfernt. in dieser Art Pica pica Weit können. daß die Nester fertig waren und meist sechs Eier enthielten. Äfai Ein hier von mir geschossener und nicht sogleich gefundener Steinkauz wurde sofort von Elstern gerupft. was auch durch die neun Stücke unserer Sammlung von den obigen Orten bekräftigt wird. welche zugleich mit der Turteltaube P]nde August auf den griechischen Inseln ankommen. April und J\Iai zahlreich antrafen. mit wilden Birnbäumen^) und Pinien versehen. halepensis) dem Tamariskendickicht an Männehen am von Agulinitsa brüten auch sehr der Phidarismündung. April 1858 mit acht altes 25. Pyrgos und Olympia. unterscheiden. Heldreich wiederholt) nur in der Ebene der von Marathon zu finden. der sie ganz mit Recht für echte Standvögel hält. wurde unter genau ausgeführt und sämtliche in Frage kommenden Autoren stimmen darin überein. Ich selbst sah die meisten Elstern ebenso wie der Ebengenannte und auch Kapitän Sperling. Kavassila. (L. ist sie Erscheinung. lichtbraunen Schwungund Steuerfedern ohne jeglichen Metallglanz und stellte fest. wäre eine welche wir durch Sounini erfahren. der Eichelheher auch streicht in Griechenland zur Herbst. baren Nester. wie diese Vögel überhaupt nach ^) Pyrus amiiydalifonnia . daß sich die Heher Griechenlands durchaus nicht von mitteleuropäischen in Gefieder. Sammlung gegen Ende Dezember serer Von weiter nördlich wurde ein Stück in unLamia geschossen und Drummoiid bekam bei einzelne Stücke aus Thessalien.und Zug übers Meer stattfindet.

und überhaupt bezeichnen schon die Mitglieder der Elster hier als sehr verbreitet und mit denselben Eigen- zu sehen waren. um mit der Form collaris Drum. Euböa Erhard Lin- Kykladen im allgemeinen als Standvogel. den Mittelweg zwischen ein. Eine Reihe von sechs aus großer Zahl ausgewählter griechischer Dohlen zeigt viele das ganz deutlich. de Mor. collaris in Thessalien in großer Zahl be- monedula daselbst niemals. Birds of Eur. und trotz der langatmigen Auseinandersetzungen Simpsons (Ibis 1860. Mai einem Neste die Elster vom ersten frischen Ei wegscheuchte und unweit davon. p. fügt aber noch hinzu. in jeder Hin- dort gab es recht viele Elstern. in seiner Auf diesem Standpunkte beharre ich trotz der Angabe Drumraonds Arbeit über Makedonien. Braganiotika und Govino. geschäft beginnen. daß er C. Die gewöhnliche Zahl in jedem Neste war sieben. viele scient.251 GriechenlaiKl. so halte ich damit denn jener nennt sie hier und dieser sehr häutig. letzterer mit folgenden Worten darstellt:^) „Am Parnaß sehr traf ich sie einzig in den Tälern in der Region der Olive und der Rebe. dann bei Strongyli. Mai 1894 bei Velestino erlegtes. nachzuweisen." die schaften ausgestattet wie in Westeuropa. Sehr viele Elstern dürfte es auch heute noch im Gebiete des Parnaß geben. (187:s). noch um eine lokale Form.). erkläi-en. griechischen Inseln scheint sie auch nicht eine jede zu bewohnen. für die — Wenn ich schließlich die Elster für Drummond Korfu als häufig und Lord Lilford bezeichne. Graf von der Mühle iu Griechenlaud wirklich nicht verfolgt werden und infolgedessen keck sind. ') dagegen C. wo in Auf dem übrigen Peloponnes nenne wo sehr „Exped. ins Reine zu kommen. III. Ich begegnete ihr auf dieser Insel im Jänner und April sehr oft. — Dohle. selten Colaeus monedula (L. IV. daß in Akarnanien im Winter beide Formen vorkämen. Aus Thessalien stammt ein am Weibchen und auch sicht typisches Von den dermayer 17. viele viele Eier in der zweiten von ihnen waren mehr oder weniger bebrütet. ich noch die Gegend von Argos und Sparta. Mesongi. Im Valle di Korissia entnahm ich am 21. obachtete. sondern lediglich um individuelle Verschiedenheiten der Färbung des Nackens und des Halses handelt.. 513. daß es sich hier ebenso wie in anderen Balkanländcrn weder um eine besondere Spielart. daß im Winter ein Zuzug von anderswoher stattEbensowenig kann ich es mir findet. 384). daß Jameson die Elstern auf Kythera bloß im Frühling und Sommer beich bekam auf dieser Insel überhaupt keine zu Gesicht! merkt haben will führt für sie auf. was Krüper und ich entschieden bezweifeln. April 1894 einem auf einem Erdbeerbaume (Arhutus unedo) angebrachten Neste sechs frische Eier. und zwar im Valle di Ropa und Korissia.m in Albanien zu brüten. Dresser. Gerade der Versuch des letztgenannten. wie dies Krüper und Seebohm. bei Katakolo. . erfuhr ich in der Gegend von Pyrgos. Dadurch gelangte ich zu der Überzeugung. Lycos moiiedula L. p. acht Tage darauf bereits flügge Junge antraf. Ich erhielt Woche des Mai in den Tälern des nördlichen Parnaß. u." Wie unregelmäßig die Paare übrigens auch in diesem Lande das Fortpflanziings- ich am See Muriä am 21. ist mindestens auff'allend. Bd. Ich habe den Dohlen Griechenlands besonders große Aufmerksamkeit gewidmet luid zu erlangen getrachtet. während monedula nordwärts Ich kann dem gegenüber zieht. im Frühling dagegen collaris in der Klissura ihre Niststellen bezieht.

Möglich. an den Brutplätzen sowohl deutlich recht gefärbte Stücke zu sehen sind. welcher die alte venezianische Stadt d'El-Bourgo trägt (J. Marina (Fiedler). Tinos. so regel- sagen ihr wie aus den folgenden Verbreitungsangaben ersichtlich ist sie im allgemeinen im Norden des Landes häufiger als im Süden. Diese ansehnlichen Siedlungen wurden schon 1858 von Krüper. hier besonders zahlreich in den Wänden des ungeheuren Granitfelsens. nachgewiesen. Jedenfalls Sie ist. an der Nordküste der Insel unweit Kap Katharina am 22. wie Philijjpson treffend bemerkt. (t. in riesiger Menge im verlassenen Turme des Monastir Hag. Wenige Dohlen beobachtete ich am 29. (Jbgleich die Dohle durchaus kein seltener Vogel des Gebietes doch nicht alle Gegenden zu. während die neu hervorsprossenden Federn bereits die gewöhnliche Dohlenfarbe besitzen. verzeiclnict ^efmideu. so Ende Mai 1873 und 1875 von hochgelegenen Brutplätzen Eier. Ich konnte bei meinem viermaligen Besuch von Korfu nur ein einziges Mal diese Ai't beobachten. daß hinsichtlich der genannten OrtHchkeiten. lichtnackige als auch vollkommen und habe dafür auch Beweise mitgebracht. Ganz unglaublich große Scharen schwärmen ist. als er schrieb: „So häufig in Morea. St. daß ihre Scharen sozusagen die Sonne verfinstern. gleichviel üb im Winter oder im Frühling.und SandsteinAvänden von Gythion. Jänner 1897 auf Feldern herum. März 1897 im Gebirge oberhalb von Naupaktos. versichern. daß Degland diesen Punkt im Auge hatte." Unter den Inseln wurde die Dohle bisher auf den folgenden beobachtet: Euböa (Lindermayer und Graf von der Mühle). da ich im Jänner und noch im März riesige Scharen zwischen Missolonghi und Aetolikon. vermischt mit Saatkrähen. durch Lamia und Pharsalos. ebenso bemerkte ich dies in Velestino. Es machte ganz den Eindruck. dann am Tripodolakos und bei Astakos traf. von denen ich einige erwarb. kleinen. in der Nähe

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