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SIMATIC S5

Mikrocomputersvstern S5-210 A

***++**+****++*

*

 

9t

*

*

*

Mikrocomputer S5-210A

*

*

Bitprozessor (BP)

*

*

*

*

 

Betriebsanleitung

t

*

*

%

Stand: Mai 1982

s

*

*

~******1*******

E

MA-W

Ausgabe:

1

Standard-Hardware

3

4

5

6

7

8

9

10

Bestellnummern:

Betriebsanleitung:

E89100-B1441-U1

Produkt :

6ES5 921-1BA11

SIMATIC S5 Mikrocomputersystem S5-210 A

Inhaltsverzeichnis

BP

2 /

0

Kapitel 0

-1-

1.

Technische Beschreibung

1.1

Anwendungsbereich

1.2

Aufbau

1.3

Arbeitsweise

1.

Steckerbelegung

1.5

Signalnamen und Abkürzungen

1.6

Technische Daten

2.

lnbetriebsetzung und Betrieb

2.1

Einstellen der Brücken

2.2

Bedien- und Anzeigeelemente

2.3

Operationstabelle

SIMATIC S5 Mikrocomputersystem S5-210 A

BP

2 / 0

Kapitel 1

-1-

1.

Technische Beschreibung

1.1

Anwendungsbereich

In der S5-210A übernimmt der Bitprozessor die

iter-

ter Parameterbereich bei den Transferbefehlen). Alle STEP 5-Befehle die sich auf Eingänge, Merker und Ausgänge beziehen, werden vom Bit- prozessor direkt bearbeitet. Bei den Zeit-, Zähl- sowie einigen Transferbefehlen benötigt der Bitprozessor den Wortprozessor.

1.2

Aufbau

Der Bitprozessor ist eine doppelthohe FPachbau- gruppe des Einbausystems ES 902. Zwei Basis- stecker bilden die Schnittstelle zum 35-BUS sowie zur PG-Anschaltung. Auf der Frontplatte befinden sich die Anzeige- und Bedienelemente

(Siehe auch Kap. 2:2

Bild 2 Seite 23)

SIMATIC S5

BP

Mikrocomputersystem 55-210 A

2 /

0

Kapitel 1

1.3 Arbeitsweise

-

2 -

Der Bitprozessor beinhaltet folgende Komponenten Adreßzähler ADZ Anweisungsregister AWR Takterzeugung Mi krosteueruna Akku (8 bit) Logikwerte Codierung für Zeit-/Zählerbefehle und Setzen/ Löschen Prozeßabbild ftir die Ausgänge PAA Merkerspeicher MSP Überwachung Koppelsteuerung für Verkehr mit Wortprozessor

Der Anwenderspeicher ASP wird auf einem EPROM- Speichermodul mit 4 Steckplätzen ftir den EPROM SAB 2796 pfazfert und wird durch einen Ausschnitt in der Frontplatte in den Bitprozessor eingesteckt.

Das Anwenderprogramm (STEP5) ist im Anwenderspei- cher ASP im Maschinencode MC5 hinterlegt. Vom Adreßzähler werden die STEP5 Anweisungen der Reihe nach angewählt und in das Anweisungsre- gister AWR geladen. Der Operationsteil der An- weisung wird von der Mikrosteuerung dekodiert und bearbeitet. Die Funktionseinheit "Zeitcodierung setzen/löschenw bildet für die Zeitbaugruppe die vereinfachte Codierung der Zeit/Zählerbefehle. Im Parameterregister steht 2.B. bei Eingangs- abfrage die Adresse der Peripheriebaugruppe. Mit dieser Adresse wird über den S5-Bus eine Eingabe- baugruppe angesprochen und 8 Eingangssignale (1 Byte) in den Akku geladen. uber den Multi- plexer wird das angesprochene Bit ausgewählt und im Logikwerk LW das Verknüpfungsergebnis VKE gebildet.

SIMATIC S5 Mikrocomputersgstem S5-210 A

BP

2 /

0

Kapitel 1

-3-

Bei allen Ausgangsbefehlen (SA, RA, UA usw.) ar- beitet der Prozessor mit dem Prozeßabbild PAA zusammen. Das Prozeßabbild umfaßt 32 Bytes - das entspricht 256 Bit - und ist in einem RAM-Spei- cher hinterlegt. Bei Richtimpuls (Signal CPKL) wird das ProzeAabbild gelöscht. Werden im Anwenderprogramm z.B. Ausgänge gesetzt, so wird zunächst das zugehörige Bit in Prozeß- abbild gesetzt. Mit der letzten Anweisung BE im Anwenderprogramm wird das Prozeßabbild zu den Ausgabebaugruppen übertragen. Dies hat den Vor- teil, daß ein "Flatternw der Ausgänge, bei wiederholten Setzen und Rücksetzen in einem Pro- grammdurchlauf, verhindert wird.

Parallel zum Prozeßabbild ist eine sogenannte "9. Spurn vorgesehen. Im diesem Speicher 1 K X 1 Bit werden diejenigen Byteadressen markiert, die im Anwenderprogramm von Ausgabe- befehlen angesprochen werden. Beim ubertragen des Prozeßabbildes wird die "9. Spurw abgefragt und nur von den Byteadressen die markiert sind, ein Quittungssignal von der Ausgabebaugruppe erwartet.

Von der Überwachung werden folgende Fehler er- kannt:

- Quittungsverzug Gibt eine angesprochene Peripheriebaugruppe nicht innerhalb von 10ms ein Quittungssignal (Signal RDY), so geht der Prozessor in den STOP Zustand.

- Zyklusfehler

Die Programmbearbeitungszeit wird überwacht.

Beim uberschreiten von den standardmäAig ein- gestellten 100 ms geht der Prozessor in den Stop-Zustand. Die Überwachungszeit wird jedes- mal beim Befehl BE gestartet.

SIMATIC S5 Mikrocomputersystem 35-210 A

BP

2 /

0

Kapitel 1

-4-

Der Merkerspeicher umfaßt 512 Merkerbit. Die Merker lassen sich sowohl mit binären wie auch mit Lade- und Transferebefehlen (bei Lade- und Transferbefehlen nur 256) ansprechen.

Der Merkerspeicher wird von der Batterie in der Stromversorgung gepuffert, die Merker sind also remanent.

Die Merker werden in folgenden Fällen gelöscht:

- bei Richtimpuls und Batteriespannung = 3V

- bei Richtimpuls und ungepuffertem Betrieb

- mit Taste wRücksetzenv beim Umschalten von Betrieb auf STOP

Eine ubersicht des Aufbaues des Bitprozessors zeigt Bild 1.

SIMATIC S5

Mikrocomputersystern

Bitprozessor Übersicht

S5-210

-*

-

-

A

--

.-

--

--

BP

2

/

0

Kapitel 1

-5-

-

r [4)E89100 - 37a-117

-

-

SIMATIC S5

 

BP

Mikrocomputersystem S5-210

A

2

/

0

Kapitel

1

 

-6-

1.4

Steckerbelegung

 

Basisstecker

1

Stift

d

b

z

2

-

OV

+5v

4

VBAT

PESP

-

6

-

ADBO

CPKL

8

-

ADBl

MEMR-N

 

10

-

ADB2

MEMW-M

12

-

ADB3

RDY-N

14

-

ADB4

DB 0

16

-

ADB5

DB 1

18

-

ADB6

DB2

20

-

ADB?

DB3

22

-

-

DB4

24

-

DB5

26

-

-

DB6

28

DSI-N

-

DB7

30

-

BASP

-

32

BASPA-N

OV

-

Basisstecker

2

Stift

d

b

z

2

TA

OV

+SV

4

T1

NAU-N

-

6

-

-

-

8

BAU-N

-

-

10

-

-

-

12

SPSP-N

MAB1

-

14

STPG-N

TS2

RISY

16

TSPG-N

RDYPG-N

CPKLA-N

 

18

-

TS 1

SDBO

20

DMAF -N

SDBl

SDB2

22

SDB3

SDB4

SDBS

24

SDB6

SDB?

ST3

26

-

ST 1

VKE

28

MABO

ST2

STATUS

 

30

-

LED

STOP-N

32

DMAA-N

OV

BE

SIMATIC S5

BP

Mikrocomputersystem

S5-210

A

2

/

0

Kapitel

1

Steckerbelegung

für

EPROM-Speichermodul

-7-

Steckerbelegung

der

Reihe

1

(48-polig)

auf

dem

Bitprozessor

 

Stift

C

b

a

1

-

ov

+5v

2

SADBO

SADB 1

SADB2

3

SADB3

SADB4

SADB5

4

SADB6

SADB7

SADB8

5

SADBQ

SADBlO

SADB11

6

PGM1 -N

PGM2-N

PGM3-N

7

PGM4-N

SDBLO

SDBL 1

8

SDBL2

SDBL3

SDBL4

9

SDBL5

SDBL6

SDBL7

10 SDBRO

 

SDBRl

SDBRZ

11 SDBR3

SDBR4

SDBR5

12 SDBR6

SDSW7

K1

13 CS1-N

CS3-N

K2

14

CS2-N

CS4-N

K3

15 OV

 

K4

16 +SV

 

OV

K5

SIMATIC S5

BP

Mikrocomputersystem S5-210 A

2 /

0

Kapitel 1

-8-

Signalnamen und Abkürzungen

ADBO bis 15

Adreßbus Bit 0 bis 15 S5- bzw. MC210-Bus (ge- kennzeichnet mit %).

ADBIO bis 14

Adreßbus-Intern. Entspricht

ADZ

der vom SAB 8085 kommenden Adresse der Wortprozessor- baugruppe. Adreßzähler auf dem Bit-

AG

prozessor Automatisierungsgerät

ALE

AdreA-Latch-Enable

AWR

Anweisungsregister auf dem Bitprozessor Ausgang (STEP 51,

B

-

BASP

Befehlsausgabe sperren.

BASP*

Signal des Bitprozessors, sperrt alle Ausgaben. Befehlsausgabe sperren.

BASPA-N

BASP-Anreiz, löst auf dem

BAU-N

Bitprozessor das Signal BASP aus. Batterie-Ausfall. Signal

BEB

von der Stromversorgung bei Ausfall der Pufferung. Baustein-Ende. Zeigt den Rücksprung zum Programm- anfang an. Baustein-Ende-Bedingt

BP

(STEP 5). Bitprozessor

BUSEN

Bus-Freigabe

B

Bytes (STEP 5), 2.B. TMB

SIMATIC S5

BP

Mikrocomputersystem 55-210 A

2 /

0

Kapitel 1

-9-

C

-

CK(0UT)

Clock out (2- bzw. 3

CPKL

MHz-Takt). Bitprozessoror klarschalten,

CPKL-N

Signal von der Stromver- sorgung. Mit H-Pegel wird die Mikrosteuerung und die SS-Peripherie rückgesetzt. CPU klar, Signal vom Wort-

CPKL-N*

prozessor. Mit H-Pegel wird die MC210-Bus-Peripherie rückgesetzt. Eingangssignal für Strom-

CPKLA-M

versorgung zur Bildung BASP. Wird bei S5-210A nicht benötigt. CPKL-Anforderung vom Bit-

 

CPU

prozessor. Central-Prozessor-Unit.

CS1,2,3,4-N

Chip-Selekt. Freigabe l.,

DBO bis DB7

2., 3. bzw. 4. EPROM des Anwenderspeichers.

DMAA -N

Datenbus Bit 0 bis 7. S5- bzw. MC210-Bus (gekenn- zeichnet mit *). DMA-Anforderung vom Wort- und Bitprozessor.

DMAF

-N

DMA-Freigabe für Wortpro-

DOAO bis 3 DOBO bis 3

zessor vom Bitprozessor. Display-Output Tetrade A Display-Output Tetrade B

DOBD-N

Display-Output zum Dunkel- steuern der Anzeige. Daten-Sicherung. Signal von der Stromversorgung, schaltet die CMOS-Speicher auf die Pufferspannung um.

SIMATIC S5 Mikrocomputersystem 35-210 A

- E

BP 2 / 0

Kapitel 1 - 10 -

EANK-N

1 aus n-Kontrolle.

EPROM

Erasable-Programmable-Read-

EZT-N

Only-Memory. Einzeltakt für Wortprozessor.

.E

Eingang (STEP 5). 2.B. UE 3.4

- F

FEHLER-N

- G

GEP

GLOE

- H

H

HLDA-N

HOLD-N

INTA-N

INTR-N

Ausgelöst durch Ready-Ver- zug einer Baugruppe. Sensorleitung Sensorleitung Takt (TTL)

Gepuffert. Signal von der Stromversorgung bei einge- bauter Batterie. Generallöschen.

High (Binärzustand) Haltezustand wurde akzep- tiert. Haltanforderung an SAB 8085.

Auswahlsignal ob Memory- Befehl oder I/O-Befehl. Interrupt wurde erkannt. Interrupt Request (Wort- prozessor). Interrupt, Eingang A-D. Interruptausgang der Strom- versorgung zur Datenrettung. Nach ca. 2,7ms wird HOLD-N* und DS-N* aufgeschaltet. Impuls (STEP 5) SIT = Setzen Impulszeile.

SIMATIC S5 Mikrocomputersvstem S5-210 A

BP

2 /

0

Kapitel 1

-

11

-

L

-

L

Low (Binärzustand

LED

LU10 bis 7

LU110 bis 7

(Anzeige wZyklustfvom Bitprozessor. Lumineszenzdiode, Bvte I

Bit 0 bis 7. Luminenszendiode, Byte I1 Bit 0 bis 7.

L

Laden

eines

(STEP 51,

- M

MABO,1

MC

MEMR-N

MEMSEL

MEMW-N

MSP

- N

NAU-N

NOPO,1

z,B. LMB.

Mikroadressbit 0,l der Mikrosteuerung des Bit- prozessors, Mikrocomputer Memory-Read (Steuersignal "Lesenw) des 35- bzw. MC210-Bus (gekennzeichnet mit *). Memory-Select (Speicheraus- wahl bzw. -blockierung). Memory-Write (Steuersignal "Schreibenw) des S5- bzw. MC210-Bus (gekennzeichnet mit 8). Merker-Speicher (64x8 Bytes) auf der Bitprozessorbau- gruppe. Merker (STEP 5), 2.B. OM 5.1

Netzausfall. Signal von der Stromversorgung, erzwingt den STOP-Zustand. Nulloperation (STEP 5).

SIMATIC 55 Mikrocomputersystem S5-210 A

PARB

PESP

PROM

- R

BP

2 / 0

Kapitel 1

Prozeßabbild der Ausgänge (im RAH des Bitprozessors). Parallelbetriebsumschaltung. Peripheriespeicher. Adress- raum der Peripherie. S5- bzw. MC210-Bus (ge- kennzeichnet mit *!. Programmiergerät. Programmier-Eingang 1., 2., 3. bzw. 4. EPROM (Freigabesignal bei "Lesenn). Programmierbarer Festwert- speicher (Programmable Read-Only-Memory).

RAM

RDY-N

(RDY-PG)-N

RESETIN-N ~ZW. RESIN-N* RISY

ROM

Schreib-Lese-Speicher (~andom-~ccess-Memory). Ready-Quittungssignal der Peripheriebaugruppen. S5- bzw. MC210-Bus (gekenn- zeichnet mit *I. Readv PG- Quittungssignal des PG. Rücksetzsignal ftir Wort- Prozessor. Richtimpuls-Synchron. Einsynchronisiertes CPKL. Festwertspeicher (Read- Only-Memorv).

ftir Wort- Prozessor. Richtimpuls-Synchron. Einsynchronisiertes CPKL. Festwertspeicher (Read- Only-Memorv).
ftir Wort- Prozessor. Richtimpuls-Synchron. Einsynchronisiertes CPKL. Festwertspeicher (Read- Only-Memorv).
ftir Wort- Prozessor. Richtimpuls-Synchron. Einsynchronisiertes CPKL. Festwertspeicher (Read- Only-Memorv).
ftir Wort- Prozessor. Richtimpuls-Synchron. Einsynchronisiertes CPKL. Festwertspeicher (Read- Only-Memorv).

SIMATIC S5 Mikrocomputers~stemS5-210 A

BP

2 /

0

Kapitel 1

-

13

-

RSF-N

Rücksetzen Fehlerflipflop.

RTO bis 7

Return-Leitungen für SAB 8279 des Wortprozessors von der Tastatur des Bedienfeldes. Rücksetzen (STEP 5) z.3. RA 2.3

S

-

SADBO bis 11

Speicher-Adreßbus Bit 0

SDBO bis 7 (SDBRO bis 7) (SDBLO bis 7)

bis 11 (zum Anwenderspei- cher des BP). SCAN-Signale vom SAB 8279 des Wortprozessors zur Tastatur des Bedienfeldes. Speicher-Datenbus Bit 0 bis 7 (Datenbus vom PG oder Anwenderspeicher des BP zum Bftprozessor).

SME

Siemens-Mikrocomputer-Ent-

SO,1

wicklungssystem Zustandsbit des SAB 8085.

SPERRE

Externes Sperrsignal ffir

STATUS

Stromversorgung Sperre Speicher. Sperrt den Anwenderspeicher bei l1STOPW. Status der Peripherie, Merker

STOP-N

oder Zeiten/Zähler. Stop-Schalterstellung.

STPG-N

Steuern PG. Betriebsart

lvSteuernv1.

Stromversorgungsmodu1

Setzen (STEP 5), 2.B.

SM 4.5.

Arbeitstakt. 1,25 MHz, Taktverhältnis 1:3.

SIMATIC S5 Mikrocomputersystem S5-210 A

BP

2/O

Kapitel1

T1

Arbeitstakt 1. 1,25 MHz,

TSPG-N

Taktverhältnis 1 : 1. Taktsperre vom PG- Bei

TRAP-N

vBefehl-Einzelw wird der Bitprozessor vom PG angehalten. Nicht per Software sperr- barer höchstpriorer Inter- rupt des SAB8085.

TTL

Transistor-Transistor-

T

Logik Transferieren eines

- U

UBAT auch

UBATT

- V

VKE

ZRZ

(STEP 5), z.B. TMB 7. Time, Zeit (STEP 51,

2.B.

UT

Batteriespannung. Ver- sorgung der OS-Speicher (Merker, Zeiten und Zähler? über die Batterie bei aus- geschalteter SV. UND-Verknüpfung (STEP 51, z.B. UE 1.2.

Verknüpfungsergebnis -Verzögerungs- (STEP 5) SVT Setze-Verzögerungs-Zeit.

Wortprozessor

Zähler Rückwärtszahlen (STEP 5)

SIMATIC S5 Mikrocomputersvstem S5-210 A

Sonderzeichen

BP

2 /

Zähler (STEP 5),

Z.B.

UZ

3.

0

Kapitel 1

-

15

-

"ist gleichn. Bedingtes Setzen (STEP 5), 2.B.

=

A

5.1.

SIMATIC S5 Mikrocomputersystem S5-210 A

1.6 Technische Daten

Bestellnummern:

Abmessungen:

BP

2 /

0

6ES5 921-1BA11

Kapitel 1 - 16 -

233,4mm X 160mm

Format:

ES902

Standard-Einbauplätze:

1 2/3 SEP

Versorgungsspannungen:

+5V 25%

Pufferspannung:

+3V

Stromaufnahme ohne Anwenderspeicher:

+5V

/ ca. 1A

mit vollbestücktem Anwenderspeicher:

bei Pufferbetrieb:

Bearbeitungszeit einer Anweisung ohne Wortprozessor:

mit Wortprozessor:

Operationsumfang:

Binäre Operationen:

Wortbefehle:

+5V / ca. 1,6A

ca. 15uA

max. 4us (ohne Er- weiterungsgerät)

7us

15 Abfragen 6 Bedingte Operationen 14 Zeit/Zählerbefehle 6 Bedingte Lade- und Transferbefehle 2 Organisatorische Operationen

SIMATIC S5

Mikrocomputersvstem 35-210 A

BP

2/O

Kapitell

Adressi ervolumen:

255

Eingänge (32 Bytes)

256

Ausgänge (32 Bvtes)

512

Merker (64 Bytes)

Ausgangsbelastung der Bustreiber:

Operationstabelle

MTBF :

(BP mit eingeschobenen Speichermodul)

56 Rückwärtszeiten 8 Vo~wärtszeiten

16

Zähler

16

Transferbytes

15 Standard-Lasten dies entspricht 30 S5-Peripherie-Bau-

gruppen

Siehe Bild 1.18

24,7 Jahre Ausfallrate berechnet nach SN 29500

SIMATIC S5 Mikrocornputersystem S5-210 A

2.

Inbetriebnahme und Betrieb

2.1

Einstellen der Brücken

Lötbrückenbaustein X1 :

BP

2 /

0

Kapitel 2

-1-

Brücke bzw.

Bemerkung

 

Stift

1

Meßpunkt: Merker/Abbild (am RAM)

 

16

MeApunkt: RAM schreiben/lesen

2

Meßpunkt: Übernahme AKKU

 

15

Meßpunkt: Freigabe RAM

3

14

keine Zeitbeschleunigung

4

--

13

mit Zeitbeschleunigung

5

--

12

Umschaltung Betrieb/Stop generell

6

--

11

Umschaltung Betrieb/Stop intern

7

--

10

Pufferung Merker

8

Meßpunkt: ubernahme VKE

9 Meßpunkt: i?erker/Abbild (von PROM) Einstellung bei Auslieferung

SIMATIC S5 Mikrocomputersys+em S5-210 A

Lötbrückenbaustein X2:

BP

2 /

0

Kapitel 2

Brücke bzw.

Bemerkung

 

Stift

1

Meßpunkt: Übernahme Adresse EPROM- Speicher-Modul

 

16

Meßpunkt: Freigabe PROMs

2

MeApunkt: Freigabe RAM-Ausgang

 

15

Meßpunkt: Takt T1

3

--

14

Bitprozessor muß bei RDY-Verzug neu gestartet werden

4

Meßpunkt: Freigabe RDY

 

13

Meßpunkt: Übernahme Operationscode EPROM-Speicher-Modul

5

--

12

RDY-N-Unterdrückung nicht bearbeiteter Ausgangsbytes

6

11

RDY-N wird nicht erwartet

7

--

10

RDY wird erwartet

8

9

Externer Taster für Merker löschen

Einstellung bei Aus1ieferung

Einzelbrücken

Brücke

C -- D

Einstellung bei-Auslieferung

Bemerkung

10MHz-Zentraltakt

Stützpunkte:

Anschluß

Bauteil

Bemerkung

A/B

C4

Kapazität für Zentral- takteinstellung

E/F

C6

Kapazität für Zyklus- zeltverlängerung

- (100ms sind standard- mäßig eingestellt)

SIMATIC S5 Mikrocomputers~stemS5-210 A

2.2 Bedien- und Anzeigeelemente

BP

2 / 0

Kapitel 3

Zum Rücksetzen des Merkerbereiches bei Puffer- betrieb muß die rote Rücksetztaste während des Umschaltens von "Betr." auf "StopV betätigt werden.

Die rote Leuchtdiode zeigt das Signal "Befehls- ausgabe gesperrt (BASP) an. BASP wird in folgen- den Störungsftillen gesetzt:

- bei Quittungsverzug

- bei Zykluszeitüberschreitung

- bei BASP-Anreiz vom Stromversorgungsmodu1

- im STOP-Zustand

Die grüne Leuchtdiode zeigt die zyklische Pro- grammbearbeitung an (Betrieb). Spricht die Quittungs- (10ms) oder die Zykluszeit- Überwachung (100ms) an, erlischt die grüne Leuchtdiode. Während des Betriebes "Steuernn im Stopzustand sind beide Leuchtdioden dunkel.

Nach dem Umschalten von lfStopuauf "Betriebv wird

das Anwenderprogramm ab der 1. Anweisung zyklisch bearbeitet. Wach dem Umschalten von "Betriebv

auf "Stopfl wird ein Richtimpuls

dadurch die Befehlsausgabe gesperrt. Alle Aus- gänge der Signalformer werden rückgesetzt.

ausgelöst und

SIMATIC S5

A

 

BP

Mikrocomputersvst.em S5-210

2

/

0

Kapitel

2

 

-4-

Ist

keine

Pufferunq

vorhanden

oder

der

Spannungs-

 

pegel

bei

Fufferung

nicht

ausreichend,

wird

auch

der

Merkerspeicher

(unabhängig

von

der

Taste

llRückset zenll)

gelöscht.

Im nStopn-Zustand führt der Sentralprozessor eine

wNOP1l-Operation durch und sperrt die Befehls- ausgabe. Im "Stopll-Zustand ist die Betriebsart "Steuernn über PG oder Testbaugruppe möglich.

SIMATIC S5

BP

Mikrocomputersvstem SS-210 A

2 /

0

Kapitel 2

 

-5-

Bild 2

Bifprozessor

Frontplatte- und Bedienelernente

SIMATIC S5

Mikrocomputersystem S5-210 A

2.3 Operationstabelle

BP

2 /

0

Kapitel 2

-6-

 

Operation Parameter

MC5

(Hex)

Schritt Operations-

 

+ Bit-

+ Byte-

be-

zeit

Adresse Adresse grenzend

 

UE

0.0 - 31.7

CO

00

Nein I

UNE

0.0 - 31.7

E0

00

Nein I

je 4us

OE

0.0 - 31.7

C8

00

Nein I

ONE

0.0 - 31.7

E8

00

Nein I

UA

Nein I

UNA

Nein I

je 392~s

0A

Nein I

ONA

Nein I

UM

Nein I

UNM

Nein I

je 3,2us

OM

Nein I

ONM

Nein I

UT

Nein I

UNT

Nein I

je 7us

I

OT

Nein I

Nur mit

ONT

Nein I

Wortpro-

uz

Nein I

zessor

UNZ

Nein I

möglich

oz

Nein I

ONZ

Nein I

SIMATIC S5

Mikrocomputersystem 35-210 A

BP

2 /

0

Kapitel 2

Opera- Parameter tion

MC5

(Hex)

Schritt- O~erations-

be-

+ Bit- + Byte-

Adresse Adresse grenzend

zeit

S IT

0

- 63

34

30

Ja

0

Abhängig

SVT

0

-

63

1C

30

Ja

I

von VKE.

RT

0

-

63

3C

30

Ja

I

91bis168us

SZ

0

- 15

5C

70

Ja

I

NurmitWort-

RZ

0

- 15

7C

70

Ja

I

prozessor

ZRZ

0

- 15

54

70

Ja

I

möglich

SIMATIC S5 Mikrocomputeravstem S5-210 A

BP

2/O

Kapitel2

Operation Para-

MC5

(Hex)

Schritt Operations-

meter

+ Bit

+ Byte-

be-

Zeit

Adresse Adresse

grenzend

 

LAB

0

-31

4A

80

Ja

I

 

I je3,2us

 

LMB

0

-31

OA

00

Ja

I

("03)

 

I

LPB

0

-31

72

00

Ja

I

4us

(SO11

 

I

LPB

32 - 47

72

00

Ja

I

7us

(*01)

 

I

Nur mit Wort-

 

I

prozessor möglich

 

TAB

0 -31

4B

80

Ja

I

(*04)

 

I

je 3,2us

TMB

0

-34

OB

00

Ja

P

(*OS 1

 

I

TPB

0 -31

73

00

Ja

I

4us

(*061

 

I

TPB

32 - 47

73

00

Ja

I

10Ous

\

 

(*061

 

I

Nur mit Wort-

 

I

prozessor möglich

 

NOPO

0

-0

00

00

Nein

I

(*OB 1

 

I

je 1,6us

NOP 1

255

FF

FF

Nein

I

("07

 

I

BEB

0 -0

OS

00

Ja

I

3,2us

(*OO

 

I

BE

0 -0

65

00

Ja

I max 8011s

i

1

(*

1

I

.-/I

SIMATIC 55

Mikrocom~utersystemS5-210 A

*

Mikrocomputer S5-210A *

*

*

*

 

Wortprozessor (WP)

I

*

8

*

*

*

Betriebsanleitung

*

*

Stand: Mai 1982

*

*

*

**%***********

Ausgabe:

1

E MA-W Standard-Hardware

3

4

5

6

7

8

9

10

Bestellnummern:

Retriebsanleitung

E89100-~1720-U1

Produkt :

6ES5 922-1AAll

SIMATIC S5 Mikrocomputer S5-210 A

Inhaltsverzeichnis

WP

2/O

Kapitel0

-1-

Technische Beschreibung Anwendungsbereich Aufbau Arbeitsweise Zentralprozessor Unterbrechungssystem Speicher Serielle Geräte- und Kopplungsschnittstelle

(TTY/20mA)

Parallele Schnittstelle Steckerbelegung MC21 0-BUS Signalnamen und Abkürzungen

Teehnisehe Daten

2. Inbetriebnahme und Betrieb

2.1 Brückeneinstellung

2.2 Bedien- und Anzeigeelemente

2.3 Wortprozessor-Adressraum

SIMATIC S5 Mikrocomputersystern 35-210 A

1. Technische Beschreibung

1.1 Anwendungsbereich

WP

2 / 0

Kapitel 1

Aufgaben des Wortprozessors 922 in der S5-21OA

- Bearbeitung der Zeit- und Zählfunktionen für den Bitprozessor

- Bearbeitung der Eingaben vom Bedienfeld

- Anzeige der Zeit- und Zählwerte auf dem Bedienfeld

- Ausgabe von Störmeldungen an das Bedienfeld

- Bearbeitung von eigenen Programmen programmiert 2.B. in Assembler, STEM oder PL/M.

1.2

Aufbau

Der Wortprozessor ist auf einer doppefthohen Flachbaugruppe des Einbausystems ES902 unter- gebracht. Einbaubreite 1 1/3 SEP. Stecker: Basisstecker 1, 48pol. Schnittstelle zum 35-Bus Basisstecker 2, 64poi. Schnittstelle zum MC21O-Bus Frontstecker 1, Cannon 9pol. Serielle Schnittstelle (TTY) Frontstecker 2, Cannon 50pol. Parallele Schnittstelle zum Bedienfeld Prozessor: 8085A Speicher: 1 EPROM-Steckplatz (2716 oder 2732) W 1 KByte NMOS-RAM ungepuffert 0,5 KByte CMOS-RAM gepuffert

* Es sollten nur A-EPROM-Typen verwendet werden.

SIMATIC S5 ~ikrocomputersystemS5-210 A

1.3

Arbeitsweise

1.3.1 Zentralprozessor (8085 A)

WP

2 /

0

Kapitel 1

Der Befehlsvorrat von 80 Befehlen sowie sechs Mehrzweckre- gister ermöglichen eine komfortable 8 bzw. 16 Bit parallele Informationsverarbeitung. Diese allgemeinen Register dienen als Zwischenspeicher für Operanden oder Adressen.

Weitere Vorzüge sind das Adressiervolumen von 64 K Bytes, die Interrupt-Verarbeitung und ein Kellerzeiger (Stack- pointer), der den Aufbau eines Zwischenspeichers (Stack) für Unterbrechungen und Unterprogrammbehandlungen i.n jedem beliebigen Bereich des Speichers ermöglicht, sowie die Ausnutzung der Mikroprozessorverarbeitungsgeschwindigkeit durch einen 3MHz-Takt.

1.3.2 Unterbrechungssystem 8259)

Das Unterbrechungssystems des Wortprozessors bietet die Möglichkeit, spontane Ereignisse (Alarme) zeitoptimal zu bearbeiten. Anforderungen an 12 Unterbrechungseingängen werden prioritiert; das höchstpriore Unterbrechungsereignis wird dem Zentralprozessor zur weiteren Bearbeitung übergeben.

Die kurze Reaktionszeit von minimal 8,Sus wird dadurch er- reicht, daß die Einsprungadresse in das Reaktionsprogramm mit der Unterbrechungsanforderung an den Zentralprozessor von der Unterbrechungssteuerung mitgeliefert wird (vecto- ring). Diese Anfangsadresse des Reaktionsprogramms kann im Raster von 32 bzw. 64 Bytes an beliebiger Stelle im Adreßraum, je nach Vorgabe des Adressierverfahrens, liegen. Sie wird in einem Parametriervorgang, der softwaremäßlg abgewickelt wird, im Unterbrechungssystem hinterlegt.

SIMATIC S5

Mikrocomputersystem S5-210 A

Bild 1

WortnrozessorÜbersicht

WP

2 /

0

Kapitel I

-3-

SIMATIC S5

WP

Mikrocomputersgstem S5-210 A

2 /

0

Kapitel

1

-4-

Ferner können per Programm auch die Psiorität der Unter- brechungseingange zyklisch vertauscht und Eingänge maskiert werden (freigeben bzw. sperren).

Beim Wortprozessor sind 12 Unterbrechungseingänge vorhanden. Hiervon sind 7 Interrupte intern belegt für den Verkehr mit dem Bitprozessor, für Zeitfunktionen, Bedienfeld, serielle Schnittstelle und Spannungsausfali.

Bezeichnung

Stift

Prioritgt

Funktion

TRAP

(TRAP-N) 1d22

0

Frei für Anwender

RST 7.5

1

10ms-Takt. (Zähler 0)

RST 6.5

2

Netzausfall.

RST 5.5

3

Koppelverkehr BP/WP

INT 0

4

100ms-Takt.(Zähler 1)

INT 1

5

Bedienfeld.

INT 2

6

TTY-Eingabe.

INT 3

7

TTY-Ausgabe.

INT 4

(IRA-N)

Idl4

8

Frei für Anwender

INT 5

(IRB-N)

ld16

9

Frei für Anwender

INT 6

(IRC-N)

ld18

10

Frei fflr Anwender

INT 7

(IRD-N)

ld20

11

Frei für Anwender

1.3.3 Speicher

Dem Anwender steht ein Sockel für Festwertspeicher zur Verfügung, der mit einem 2 K Byte- oder 4 K Byte-EPROM be- stückt werden kann. Für flüchtige Daten ist ein nicht pufferbarer NMOS-RAM-Speicher von 1 K Byte vorhanden. Ein CMOS-RAM-Speicher von 0,5K Bytes, ermöglicht das Puffern von Daten bei Spannungsausfall. Eine Umschaltelektronik ermöglicht das zeitrichtige Zuschalten einer externen Puffer- Spannung bei Netzausfall.

SIMATIC S5 Mikrocomputersystem S5-210 A

2

/

0

Kapitel 1

-5-

Der Schreib-Lese-Speicher ist wie der Festwertspeieher auf die maximale Verarbeitungsgeschwindigkeit des Mikroprozessors abgestimmt.

1.3.4 Serielle Geräte- und Kopplungsschnittstelle (TTY/20mA) (8281)

Für den Informationsaustausch mit seriell arbeitenden Bedien- und Protokolliergeräten ist der Wsrtprozessor mit einer seriel- len Geräte- und Kopplungsschnittstelle ausgerüstet. ober diese Schnittstelle ist auch eine Kopplung zu einer weiteren SS-210 wie auch die Kopplung mit einem Rechner der Siemens Systeme DVA 300-16bit möglich. Die Eigenschaften der Schnittstelle können per Programm an die jeweilige Aufgabe angepaAt werden. In einem Parametriervorgang werden die aufgabenspezifischen Funktionen festgelegt. Damit können mehrere Übertragungs- prozeduren realisiert werden. Zusätzlich sind noch Funktionen vorhanden, die den Informationsaustaus@h mit dem Sichtgeriit und den Quittungsverkehr bei einer Kopplung hardwaremäßig unter- stützen. Es können per Programm Datenformat, Kontrollfunktion (Parity kontrolle) und Anzahl der Synchronisierungszeichen eingestellt werden. Die Datenübertragung arbeitet voll duplex. Durch den Einsatz von Optokopplern kann ohne Zusatzeinrichtung eine Entfernung von bis zu Ikm überbrückt werden. Die Signale der Schnittstelle sind an einem 9-poligen Front- stecker aufgelegt. Siehe Steckerbelegung.

1.3.5 Parallele Schnittstelle (8279)

Die parallele Schnittstelle ermöglicht den parallelen Daten- transfer zwischen Wortprozessor und Bedienfeld. Die Eigen- schaften der parallelen Schnittstelle werden im wesentlichen durch den Baustein SAB 8279 bestimmt. Die maximale Entfernung zwischen der parallelen Schnittstelle

SIMATIC S5

WP

Mikrocomputersystem S5-210 A

2 /

0

Kapitel 1

 

-6-

und dem Bedienfeld beträgt maximal 2m (TTL-Pegel). Die Signale der Schnittstelle sind an einem SO-poligen Front- stecker aufgelegt. Siehe Steckerbelegung.

1.

Steckerbelegung

Die Verbindung des Wortprozessors zum Bitprozessors (S5-Bus) erfolgt im wesentlichen über den 48-poligen Basisstecker 1 und zum MC210-Bus über den 64-poligen Basisstecker 2.

- für Anschluß des Redienfeldes (BFD! Frontstecker 2 (50pol.-Cannonstecker)

ov

RT?

RT5

RT2

DOA3

DOA1

DOA2

DOAO

LU14

LU17

LU11

LU117

LU114

-

LU110

LU11 1

DOBD-N

DOBO

SC2

SC1

SIMATIC S5 Kikrocomputersystem S5-210 A

WP

2 /

0

Kapitel 1

-7-

- für Anschluß eines Dialoggerätes (TTY) Frontstecker ? (9pol.-Cannonstecker)

+15Vq = +15V über Vorwiderstand

- Für Anschluß an den S5-Bus

(48pol.-Hartingstecker)

Basisstecker 1 Stift

d

b

z

2

-

OV

+5v

4

UBAT

PESP

-

6

-

ADBO

CPKL

8

ADBl

MEMR-N

10

-

ADB2

MEMW-N

12

-

ADB3

RDY-N

14

-

ADB4

DBO

16

-

ADB5

DB 1

18

-

ADB6

DB2

20

-

ADB7

DB3

22

-

-

DB4

24

-

-

DB5

26

-

-

DB6

28

DSI-N

-

DB7

30

-

BASP

-

32

-

OV

SIMATIC S5

WP

Mikrocomputersystem

S5-210

A

2

/

0

Kapitel

1

 

-8-

-

Für

Anschluß

an

den

MC210-Bus

Basisstecker

2

(64~01.-Hartingstecker

Stift

f

d

2

-

-

4

02TTL

MEMSEL

6

INTR-N

ALE

8

GLOE

-

10

RSF -N

EZT-N

12

RESETIN-N

PESP*

14

FEHLER-N

-

16

RDY-N*

HOLD-N"

18

CPKL-N*

BUSEN

20

TRAP-N

DMAF-N

22

IRD-N

CK (OUT)

24

IRA-N

IRB-N

26

IRC-N

SI

b

z

OV

+5v

NAU-M

MEMW-M*

BAU-N

GEP

DBO*

DBl*

DB2*

DB3"

DB4*

DB5'C

DB6*

DB7*

ADBO*

ADBl*

ADB2*

ADB3*

ADBQ*

ADB5"

ADB6"

ADB7"

ADB8*

ADB9"

ADB 1 O*

ADB1 I*

28

IMTA-N

IO/M-N

ADB12*

AB131 3"

30

HLDA-N

ADB 15*

ADBlQ*

MEMR-N*

32

SO

DMAA-N

OV

+15V

* Signale

des

MC210-Busses

SIMATIC S5

WP

Mikrocomputersvstem S5-210 A

2 /

0

Kapitel 1

-9-

Der MC210-Bus reicht vom Steckplatz C27 der S5-210A bis zum Steckplatz der Testfeld-Anschaltung {links vom Wortprozessor)

Stift

d

b

z

2

-

ov

+5v

4

PLO:UBAT

PESP

O2TTL

6

ADB12

ADBO

CPKL-N

8

ADB13

ADB1

MEMR-N

10

ADB14

ADB2

MEMid-N

12

ADB15

ADB3

RDY-N

14

IRA-N

ADB4

DBO

16

IRB-N

ADB5

DB 1

18

IRC-N

ADB6

DB2

20

IRD-N

ADB'T

DB3

22

TRAP

ADB8

DB4

24

-

ADB9

DB5

26

-

ADBlO

DB6

28

PL 1 : DS-W

ADB11

DB7

30

PL2:MEMSEL

PL3:ALE(BASP)

PL~:EANK-N

PLi: Privatleitungen (für Prozeßperipherie - PL3:BASP)

* Im Gerät S5-210A wurde der Pin ld32 über die gesamte MC210-Buslänge für eine Versorgungsspannung von -15V durchgezogen. Beim Einsatz von speziellen Baugruppen ist zu überprüfen, ob hierdurch keine Kollision mit der Stecker-Belegung der Baugruppe entsteht. Die Spannungen +15V, -15V liegen bei Ei.nsatz der Span-

nungsversorgungsbaugruppe 232 auf den Pins 1232 und ld32.

SIMATIC S5

MP

Mikrocomputersystem S5-210 A

2/O

Xapitell

CPKL-N

CPKL-N*

CPKLA-N

CPU

CS1,2,3,4-N

- D

DBO bis DB7

DMAA-N

DOAO bis 3 DOBO bis 3

DOBD-N

- E

-

11 -

CPU klar, Signal vom Wortprozessor. Mit H-Pegel wird die MC210-Bus- Peripherie rückgesetzt. Eingangssignal für Stromversorgung zur Bildung BASP". Wird bei S5-210A nicht benötigt. CPKL-Anforderung vom Bitprozessor. Central-Prozessor-Unit. Chip-Selekt. Freigabe 1., 2., 3. bzw. 4. EPROM des Anwenderspeichers.

Datenbus Bit 0 bis 7. S5- bzw. MC210-Bus (gekennzeichnet mit *). DMA-Anforderung vom Wort- zum Bitpro- zessor. DW-Freigabe für Wortprozessor vom Bitprozessor. Display-Output Tetrade A Display-Output Tetrade B Display-Output zum Dunkelsteuern der Anzeige. Daten-Sicherung. Signal von der Strom- versorgung, schaltet die CMOS-Speicher auf die Pufferspannung um.

EANK-N

1 aus n-Kontrolle.

EPROM

Erasable-Programable-Read-Only-Memory.

EZT-N

Einzeltakt für Wortprozessor. Eingang (STEP 5). 2.B. UE 3.4

FEHLER-N

Ausgelöst durch Ready-Verzug einer Baugruppe. Senorleitung

SIMATIC S5 Mikrocomputersystem S5-210 A

WP

2/O

Kapitel 1

-

10

-

1.6 Signalnamen und Abkürzungen

- A

ADBO bis 15

AdreBbus Bit 0 bis 15

ADBIO bis 14

S5- bzw. MC210-Bus (gekennzeichnet mit *). Adreßbus-Intern. Entspricht der vom SAB 8085 kommenden Adresse der Wort- prozessorbaugruppe.

A

DZ

Adreßzähler auf dem Bitprozessor

AG

Automatisierungsgerät

 

ALE

Adreß-Latch Enable

AWR

Anweisungsregister auf dem Bitprozessor

.A

Ausgang (STEP 51, 2.B. UA 2.3

B

-

BASP

Befehlsausgabe sperren. Signal des Bit-

Batterie-Ausfall. Signal von der Strom-

BASP*

Prozessors, sperrt alle Ausgaben. Befehlsausgabe sperren.

BASPA-N

BASP-Anreiz, löst auf dem Bitprozessor

BAU-N

das Signal BASP aus.

 

BEB

versorgung bei Ausfall der Pufferung. Baustein-Ende. Zeigt den Rflcksprung zur Programmanfang an. Baustein-Ende-Bedingt (STEP 5).

BP

Bitprozessor

BUSEN

Bus-Freigabe

 

B

Bytes

(STEP 5), z.B. TMB

CPKL

Clock out (2- bzw. 3 MHz-Takt). Bitprozessor klarschalten, Signal von der Stromversorgung. Mit H-Pegel wird die Mikrosteuerung und die S5-Peripherie rückgesetzt.

SIMATIC S5 Mikrocomputersystem S5-210 A

WP

2 /

0

Sensorleitung Takt (TTL)

Kapitel 1

-

12

-

G

-

GEP

Gepuffert. Signal von der Stromversor-

GLOE

gung bei eingebauter Batterie. Generallöschen.

HLDA-N

High (Binärzustand) Haltezustand wurde akzeptiert.

HOLD-N

Haltanforderung an SAB 8085.

Auswahlsignal ob Memory-Befehl oder

INTA-N

Interrupt wurde erkannt.

Low (Binärzustand)

INTR-N

Interrupt Request (Wortprozessor).

IRA,B,C,D-N

Interrupt, Eingang A - D.

IRn-N*

Lnterruptausgang der Stromversorgung

zur Datenrettung. Nach Ca. 2,7ms wird HOLD-N* und DS-N* aufgeschaltet. Impuls (STEP 5) SIT = Setzen Impulszeit

LED

Anzeige "Zyklusw vom Bitprozessor.

LU10 bis 7 LU110 bis 7 L

Lumineszenzdiode, Byte I Bit 0 bis 7. Lumineszenzdiode, Byte I1 Bit 0 bis 7. Laden eines,. (STEP 5), z.B. LMB.

MABO ,I

MC

Mikroadressbit 0,1 der Yikrosteuerung des Bitprozessors. Mikrocomputer

MEMR-N

Memory-Read (Steuersignal wLesenw) des

SIMATIC S5 Mikrocomputersystem S5-210 A

WP

2/O

Kapitel 1

-

13

-

S5- bzw. MC210-Bus (gekennzeichnet

mit *I.

I-EMSEL

Memory-Select (Speicherauswahl bzw.

mit *I.

MEMW-N

-blockierung). Memory-Write (Steuersignal ?lSchreibenn)

des S5- bzw. MC210-Rus (gekennzeichnet

MSP

Merker-Speicher (64 X 8 Bytes) auf der Bitprozessorbaugruppe. Merker (STEP 5), 2.B. OM 5.1

NAU-N

NOPO,1

Netzausfall. Signal von der Strom- versorgung, erzwingt den STOP-Zustand. Nulloperation (STEP 5).

ODER-Verknüpfung (STEP 52, 2.B. OA 1.0.

PAA

Prozeßabbild der Ausgänge (im RAM des Bitprozessors).

PARB

Parallelbetriebsumschaltun~.

PESP

Peripheriespeicher. Adressraum der

PROM

Peripherie. S5- bzw. MC210-Bus (gekenn- zeichnet mit "1. Programmiergerät. Programmier-Eingang l., S., 3. bzw. 4. EPROM (Freigabesignal bei "Lesenv). Programmierbarer Festwertspeicher (Programable Read-Only-Memory).

RDY-N

Schreib-Lese-Speicher (Random-Access- Memory). Ready-Quittierungssignal der Peripherie baugruppen. S5- bzw. MC210-Bus (gekenn- zeichnet mit *).

SIMATIC SS Mikrocomputersystem S5-210 A

WP

2 /

0

Kapitel 1

(

RDY-PG j -N

ROM

RESETIN-N bezw. RESIN-N* RISY

RSF-N RTO bis 7

Ready PG. Quittierungssignal des PG. Rücksetzsignal für Wortprozessor.

Richtimpuls-Synchron. Einsychronisierte CPKL. Festwertspeicher (Read-Only-Yemory). Rücksetzen Fehlerflipflop. Return-Leitungen für SAB 8279 des Wort-

SADBO bis 11

Prozessors von der Tastatur des Sedien- feldes. Rücksetzen (STEP 5) 2.B. RA 2.3

SDBO bis 7 QSDBRO bis 7) (SDBLO bis 7) SME

Speicher-Adreßbus Bit 0 bis 11 (zum Anwenderspeicher des BP). SCAN-Signale vom SAB 8279 des Wortpro- zessors zur Tastatur des Bedienfeldes. Speicher-Datenbus Bit 0 bis 7 (Datenbuz vom PG oder Anwenderspeicher des BP zu^ Bitprozessor).

Siemens-Mikrocomputer-Entwicklungssyste

SO,1

Zustandsbit des SAB 8085.

SPERRE

Externes Sperrsignal für Stromversorgun

SPSP-N

Sperre Speicher. Sperrt den Anwender-

STATUS

speicher bei "STOPW. Status der Peripherie, Merker oder

STOP-N

Zeiten/Zähler. Stop-Schalterstellung.

STPG-N

Steuern PG. Betriebsart "Steuernw.

SV

Stromversorgungsmodu1

S.

Setzen (STEP 51, z.B. SM 4.5.

Arbeitstakt. 1,25 MHz, Tastverhältnis

1:3.

Arbeitstakt 1. 1,25 MHz, Tastenverhalt-

nis 1:1.

SIMATIC S5

WP

Mikrocomputersystem S5-210 A

2 /

0

Kapitel 1 - 15 -

TSPG-N

Taktsperre vom PG. Bei 'lRefehl-Einzelv

TRAP-M

wird der Bitprozessor vom PG angehalten Nicht per Software sperrbarer höchst-

TTL

priorer Interrupt des SAB8085. Transistor-Transistor-Logik

T

Transferieren eines

(STEP 51, 2.B.

.T

- U

UBAT auch

UBATT

U.

- V

VKE

.V.

ZRZ

Sonderzeichen

-. -

TMB 7. Time, Zeit (STEP 5), 2.B. UT

Batteriespannung. Versorgung der CMOS- Speicher (Merker, Zeiten und Zähler) über die Batterie bei ausgeschalteter SV. UND-Verknüpfung (STEP 5), 2.B. UE 1.2.

Verknüpfungsergebnis

-Verzögerungs- (STEP 5) SVT Setze-Verzögerungs-Zeit.

Wortprozessor

Zähler Rückwärtszählen (STEP 5) Zähler (STEP 51, 2.B. UZ 3.

"ist gleichv. Bedingtes Setzen (STEP S), z.B. = A 5.1.

SIMATIC S5

WP

Mikrocomputersystem 35-210 A

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0