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Johann Christian Friedrich Hölderlin

1770-1788: Kindheit und Jugend


20. März 1770 in Lauffen am Neckar
1772: Tod des Vaters Heinrich
Schwester Maria wird geboren
1774: Mutter Johanna Christina heiratet Christoph Gok. à Die Familie zieht nach Nürtingen
1776: Geburt des Halbbruders Hölderlins Karl Gok
1779: Tod von Christoph Gok
Mit 14 tritt er in die niedere Klosterschule in Denkendorf
1786-88: höhere Klosterschule in Maulbronn.
1788-1793: Studienjahre in Tübingen
1788: tritt in das Evangelische Stift in Tübingen ein
Gründung eines Dichterbunds mit seinen Mitstudenten Neuffer und Magenau
Bekanntschaft mit den Dichtern Schubart und Gotthold Friedrich Stäudlin
1790 beginnt er an seinen Magisterarbeiten zu arbeiten
1791: erste Gedichte Hölderlins in Stäudlins „Muselalmanach fürs Jahr 1792“
1793: Hölderlin schließt sein Studium zum Pfarrer ab
Kennenlernen seines späteren Weggefährten Sinclair
1794-1795: Waltershausen und Jena
1793: Stelle als Hofmeister bei Charlotte von Kalb in Waltershausen
1794: Aufenthalt in Jena mit Zögling Fritz auf
erste Treffen mit Goethe und Schiller auf den Vorlesungen Fichtes
Fragment von Hyperion erscheint in der „Thalia“
Umzug nach Weimar mit Charlotte und Fritz
Treffen mit Herder
1796: Rückkehr nach Nürtingen
1796-1800: Frankfurt und Homburg
1796: Besuch bei Schelling
Hofmeisterstelle bei Familie Gontard in Frankfurt
Liebe zu Susette, der Hölderlin als Diotima mehrere Gedichte widmet
Belagerung Frankfurts zwingt zur Flucht für mehrere Monate
1797: intensive Kontakte zu seinem Freund Hegel
Roman Hyperion erscheint
1798: verlässt Frankfurt Richtung Homburg
Debatten mit Hegel und Sinclair
arbeitet am Empedokles und an philosophischen Aufsätzen
Teilnahme am Rastatter Kongress
1799: Vertiefung in Empedokles
zweiter Band des Hyperion
1800-1806: Stuttgart, Hauptwil, Bordeaux, Nürtingen, Homburg
zieht nach kurzer Zeit in Nürtingen weiter nach Stuttgart
1801:für mehrere Monate im schweizerischen Hauptwil angestellt
1802: Arbeit als Hauslehrer bei der Familie des Konsuls Meyer in Bordeaux (Frankreich)
Kehrt wegen Erschöpfungs- und Erregungszuständen nach Deutschland zurück
Dauerhafter Aufenthalt in seiner Heimat Nürtingen
Reise mit Sinclair nach Regensburg
1804: Erscheinung Sophokles in einem Frankfurter Verlag
siedelt nach Homburg um; Stelle als Hofbibliothekar
1805: Sinclair des Hochverrats angeklagt; kommt wenig später wieder frei.
1806-1843: Die Jahre im Tübinger Turm
September 1806: als Geisteskranker gegen seinen Widerstand ins Autenriethsche Klinikum ein-
geliefert
Erfolglose Therapie
1807: Entlassung: „unheilbar krank“
In einem umgebauten Turm verbringt Hölderlin die zweite Hälfte seines Lebens (sog. Hölderlinturm)
1822: weitere Ausgabe des Hyperion
1826: erste Gedichtsammlung Hölderlins
Gustav Schwab und Ludwig Uhland geben 69 Gedichte Hölderlins und Teile des Empedokles heraus.
7. Juni 1843: Natürlicher Tod Hölderlins in Tübingen