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Fachbereich Medien Studiengang Buchhandel/Verlagswirtschaft Matrikel 2009 Einführung Buchhandel/Verlagswirtschaft

Fachbereich Medien Studiengang Buchhandel/Verlagswirtschaft Matrikel 2009

Einführung Buchhandel/Verlagswirtschaft

Leander Wattig | http://leanderwattig.de

Wintersemester 2009/2010

Matrikel 2009 Einführung Buchhandel/Verlagswirtschaft Leander Wattig | http://leanderwattig.de Wintersemester 2009/2010

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„Namensnennung 3.0 Deutschland“

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und Bearbeitungen des Werkes bzw. Inhaltes anfertigen ► Zu den folgenden Bedingungen: Namensnennung — Sie

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nennen. Quelle: http://creativecommons.org/l icenses/by/3.0/de/, November 2009 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 1

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Leander Wattig

2009-2010

Lehrbeauftragter an der HTWK Leipzig

seit 2008

Blogger (leanderwattig.de)

seit 2007

Consultant bei content-press

seit 2006

Selbstständige Beratungstätigkeit

2003-2007

Studium Buchhandel/Verlagswirtschaft an der HTWK Leipzig, u.a. gefördert durch die Studienstiftung des deutschen Volkes

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Quelle: http://leanderwattig.de/index.p hp/ueber-mich/lebenslauf/, Januar 2010 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 2
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Ergebnise von 15 Monaten Aktivität im Social Web u.a. als Blogger

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Agenda

I. Einführung

II. Medienmarkt

III. Buchmarkt

IV. Pressemarkt

V. Ausblick

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Agenda I. Einführung II. Medienmarkt III. Buchmarkt IV. Pressemarkt V. Ausblick Leander Wattig | http://leanderwattig.de 4

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Agenda

I. Einführung

II. Medienmarkt

III. Buchmarkt

IV. Pressemarkt

V. Ausblick

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Agenda I. Einführung II. Medienmarkt III. Buchmarkt IV. Pressemarkt V. Ausblick Leander Wattig | http://leanderwattig.de 5

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Inhalt und Ziel unserer gemeinsamen Vorlesungsveranstaltungen

Sie studieren Buchhandel/Verlagswirtschaft.

Es handelt sich dabei um ein betriebswirtschaftliches Studium mit besonderem Fokus auf die Buch- und Verlagsbranche.

Die Besonderheit liegt also in der Art der Produkte: Medienprodukte bzw. Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, …

Durch den massiven Medienwandel, den wir derzeit erleben, verändern sich auch der Buchhandel und die Verlagswirtschaft.

Ein Ziel unserer gemeinsamen Vorlesungsveranstaltungen ist es, mögliche Ursachen und Konsequenzen dieses Medienwandels aufzuzeigen.

Zudem möchte ich mögliche Ursachen und Konsequenzen des Medienwandels mit Ihnen diskutieren.

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mögliche Ursachen und Konsequenzen des Medienwandels mit Ihnen diskutieren. Leander Wattig | http://leanderwattig.de 6

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Frage

Was hat Sie motiviert, Buchhandel/ Verlagswirtschaft zu studieren und bspw. nicht BWL?

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Frage

Wer von Ihnen will später hier arbeiten?

Buchhandlung

Barsortiment

Buchverlag

Presseverlag

reines Internetunternehmen

andere Arten von Unternehmen

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Frage

Wer von Ihnen nutzt Folgendes?

Blogs (lesen)

Blogs (schreiben)

StudiVZ

Facebook

Twitter

Smartphone

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Frage

Wer von Ihnen kauft seine Bücher primär hier?

Stationäre Buchhandlung

Internet-Buchhandel

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Symptome des Medienwandels in der Buchbranche

US-Autoren publizieren direkt über Kindle & Sony Reader

US-Autoren publizieren direkt über Kindle & Sony Reader • Eine Gruppe von erfolgreichen Sci-Fi Autore n,

Eine Gruppe von erfolgreichen Sci-Fi Autoren, darunter Ursula K. Le Guin, Vonda N. McIntyre sowie Sarah Smith hat Ende 2008 unter dem Titel “Book View Café” (BVC) eine E-Publishing-Plattform gegründet.

Mit der Anthologie “Rocket Boy” adressiert man die E-Reader-Gemeinde von Amazon & Sony.

„Die Infrastruktur für das E-Publishing steht jetzt”, so Autorin und Projektmanagerin Sarah Zettel. „Die BVC-Autoren verfügen über genügend Content und haben auch das notwendige Wissen um davon von zu profitieren”.

Zuvor waren viele der insgesamt 26 Mitglieder des BookView-Cafés bei renommierten Verlagen unter Vertrag - z.B. Random House, Tor Books oder Simon&Schuster.

Quelle: http://www.e-book-news.de/direkt-publishing-mit-kindle-sony-reader-us-autoren-lassen-verlage-links-liegen/, http://www.bookviewcafe.com/, Januar 2010

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-lassen-verlage-links-liegen/, http://www. bookviewcafe.com/, Januar 2010 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 11

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Symptome des Medienwandels in der Buchbranche

US-Verlage verkaufen E-Books über Scribd

Mehrere Verlage wollen Ihre E-Books künftig auch über die Dokumente-Plattform Scribd verkaufen, darunter John Wiley & Sons, Chronicle Books, the University of Chicago Press and Sterling Publishing (Barnes & Noble).

Chicago Press and Sterling Publishing (Barnes & Noble). • Scribd machte sich zunächst als Social Media

Scribd machte sich zunächst als Social Media Plattform zum kostenlosen Dokumententausch einen Namen, bietet aber seit einiger Zeit auch kostenpflichtige Bücher zum Kauf an.

Bereits 150 Verlage verkaufen über Scribd, darunter Simon & Schuster und O´Reilly Media. Die Bücher können als PDFs heruntergeladen werden und sind damit, anders als E-Books von Amazon, nicht an ein bestimmtes Endgerät gebunden.

Scribd gibt nach eigenen Angaben 80 Prozent des Erlöses an die Verlage weiter. Im Gegensatz zu Amazon können Verlage den Verkaufspreis der E-Books selbst bestimmen.

Quelle: http://www.boersenblatt.net/351066/, Januar 2010

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selbst bestimmen. Quelle: http://www.boersenblatt.net/351066/, Januar 2010 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 12

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Symptome des Medienwandels in der Buchbranche

Verlage wollen E-Books später als P-Books vermarkten

Einige große Buchverlage scheinen eine neue Strategie beim Umgang mit den digitalen Medien zu haben:

„Simon & Schuster is delaying by four months the electronic-book editions of about 35 leading titles coming out early next year, taking a dramatic stand against the cut-rate $9.99 pricing of e-book best sellers. A second publisher, Lagardere SCA’s Hachette Book Group, said it has similar plans in the works.“

Carolyn Reidy, CEO von Simon & Schuster:

works.“ • Carolyn Reidy, CEO von Simon & Schuster: „The right place for the e-book is
works.“ • Carolyn Reidy, CEO von Simon & Schuster: „The right place for the e-book is

„The right place for the e-book is after the hardcover but before the paperback”

Caroly Reidy weiter: “We believe some people will be disappointed. But with new [electronic] readers coming and sales booming, we need to do this now, before the installed base of e- book reading devices gets to a size where doing it would be impossible.”

David Young, chief executive der Hachette Book Group: “We’re doing this to preserve our industry … I can’t sit back and watch years of building authors sold off at bargain-basement prices. It’s about the future of the business.”

Quelle: http://online.wsj.com/article/SB10001424052748704825504574584372263227740.html, Januar 2010

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Januar 2010 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 13

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Symptome des Medienwandels in der Buchbranche

Symptome des Medienwandels in der Buchbranche Amazon verkauft zu Weihnachten 2009 mehr E-Books als gedruckte Bücher

Amazon verkauft zu Weihnachten 2009 mehr E-Books als gedruckte Bücher

Es ist das meistverkaufte Geschenk in der Geschichte von Amazon: „Kindle“.

Insgesamt verkaufte der Internethändler am Weihnachtstag 2009 sogar mehr elektronische als gedruckte Bücher.

Der Konzern gab keine absoluten Verkaufszahlen bekannt. Allerdings kamen in diesem Jahr auch die US-Buchhandelskette Barnes & Noble und der japanische Elektronikkonzern Sony kaum nach, die Nachfrage nach ihren digitalen Lesegeräten zu befriedigen.

Amazon bietet inzwischen mehr als 390 000 Bücher in einer elektronischen Fassung an.

Quelle: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/weihnachtsgeschaeft-amazon-verkauft-mehr-e-books-als-gedruckte-buecher;2505345, Januar 2010

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erkauft-mehr-e-books-als-gedru ckte-buecher;2505345, Januar 2010 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 14

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Symptome des Medienwandels im Pressebereich

Rocky Mountain News und andere Zeitungen wurden eingestellt

Die Rocky Mountain News ist im Februar 2009 zum letzten Mal erschienen.

News ist im Februar 2009 zum letzten Mal erschienen. • Die Rocky Mountain News waren eine

Die Rocky Mountain News waren eine der zwei großen in Denver erscheinenden Lokalzeitungen.

Das Blatt hatte mit täglich 210 000 verkauften Exemplaren eine tragfähige Leserschaft.

16 Millionen Dollar Verluste machte der Verlag E. W. Scripps, der die Zeitung seit 1926 besaß, im letzten Jahr mit dem Titel.

Vergeblich suchte er daraufhin nach einem Käufer. Als sich keiner fand, kam das Aus.

Die Zeitungen in den USA befinden sich schon seit mehreren Jahren in einer schweren Krise und die Rezession hat sie noch verschärft.

Zwölf US-Zeitungen sind laut dem Blog "Newspaper Death Watch" seit März 2007 vom Markt verschwunden.

Als Folge der Zeitungskrise wurden seit 2007 nach Schätzungen weit über 10 000 Redakteure entlassen.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/kultur/289/459927/text/, http://www.n-tv.de/wirtschaft/Aderlass-bei-Washington-Times-article660787.html, Januar 2010

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ft/Aderlass-bei-Washington-Times-article 660787.html, Januar 2010 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 15

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Symptome des Medienwandels im Pressebereich

Die Washington Times und andere Zeitungen haben wirtschaftliche Probleme

Times und andere Zeitungen haben wirtschaftliche Probleme • Die konservative "Washington Times" entlässt

Die konservative "Washington Times" entlässt Dutzende Reporter, Redakteure und Fotografen, wie die konkurrierende "Washington Post" berichtet.

Die Sport- und Lokalteile würden als eigenständige Teile der 27 Jahre alten Zeitung aufgegeben.

Bereits Anfang Dezember hatte das Management der Belegschaft eröffnet, dass rund 40 Prozent der Mitarbeiter gehen müssten.

Unterdessen verschärft sich die US-Zeitungskrise zusehends: Die Auflagen der Zeitungen sanken zwischen April und September 2009 um 10,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Gesamtauflage der 379 größten US- Zeitungen habe Ende September wochentags nur noch 30,4 Millionen betragen, berichtete das Fachinstitut des US-Zeitungsverlegerverbands, "Audit Bureau of Circulations" (ABC), Ende Oktober. Im Halbjahr zwischen Oktober 2008 und März 2009 waren die Auflagen demnach lediglich um 7,1 Prozent gefallen.

Quelle: http://www.n-tv.de/wirtschaft/Aderlass-bei-Washington-Times-article660787.html, Januar 2010

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i-Washington-Times-article660787.html, Januar 2010 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 16

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Symptome des Medienwandels im Pressebereich

Axel Springer startet kostenpflichtige iPhone-Angebote

iPhone-Besitzer können seit Dezember 2009 die Printausgaben von Bild und Welt kompakt am Vorabend des Erscheinens im PDF- Format auf ihrem Handy lesen.

rabend des Erscheinens im PDF- Format auf ihrem Handy lesen. • Dr. Mathias Döpfner, Vorstandsche f

Dr. Mathias Döpfner, Vorstandschef der Axel Springer AG dazu:

„Die Apps bieten Nutzern von iPhone und iPod Touch innovative Inhalte, Services und Funktionalitäten in einer einzigartigen Benutzerführung. Die Inhalte gehen weit über das bestehende, frei verfügbare Angebot von BILD.de und WELT Online hinaus.“

Abo-Preise: von 79 Cent für 30 Tage bei der Bild-App bis zu 4,99 Euro bei der Welt

Die beiden Angebote sollen der „Gratiskultur“ im Internet entgegenwirken.

Die bisher über den Browser verfügbaren Inhalte für das iPhone sind aber auch weiterhin zugänglich.

Quelle: http://www.bild.de/BILD/digital/mobil/iphone/apps/iphone-app-bild.html, http://www.heise.de/newsticker/meldung/Axel-Springer-startet-kostenpflichtige-iPhone-Angebote- 880405.html, Januar 2010

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880405.html, Januar 2010 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 17

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Symptome des Medienwandels im Pressebereich

Axel Springer AG zur iPhone-App der Tagesschau: "Wettbewerbsverzerrung"

Reaktion von Edda Fels, Unternehmenssprecherin der Axel Springer AG, auf die im Dezember 2009 angekündigte kostenlose iPhone-App der Tagesschau:

"Wir haben die Ankündigung der ARD, ein kostenloses Applet der ‚Tagesschau’ in Apples AppStore anzubieten, mit Befremden zur Kenntnis genommen. Wir gingen davon aus, dass die vorhandenen Gebühren schon nicht mehr zur Finanzierung des bestehenden Angebots ausreichen. Deshalb wundern wir uns, dass im Vorfeld der geplanten Gebührenumstellung das Angebot sogar erweitert werden soll.

Es gehört ganz sicher nicht zum Grundversorgungsauftrag öffentlich-rechtlicher Fernsehanstalten, kostenlose Applets auf dem iPhone zur Verfügung zu stellen. Es handelt sich hierbei um eine nicht tolerierbare Marktverzerrung. Die privaten Verlage, darunter auch unser Haus, versuchen derzeit, Qualitätsjournalismus im Netz durch den Aufbau von Bezahlmodellen zu finanzieren mit dem Ziel, die Geschäftsgrundlage für Qualitätsjournalismus in der digitalen Zukunft zu sichern und auch dauerhaft Meinungsvielfalt zu gewährleisten. Die Folge der öffentlich-rechtlichen Kostenlos- Offensive wird sein, dass private Angebote langfristig kaum noch konkurrieren können und so Vielfalt reduziert wird.

Wir bitten Herrn Boudgoust und Herrn Marmor, freiwillig auf ein kostenloses Angebot zu verzichten."

Quelle: http://www.axelspringer.de/presse/Wettbewerbsverzerrung-durch-elektronische-Gratiszeitung-der-ARD_1063811.html, Januar 2010

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urch-elektronische-Gratiszeitung-der-ARD_1063811.html, Januar 2010 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 18

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Frage

Welche weiteren Beispiele kennen Sie?

Quelle: laurakgibbs, http://www.flickr.com/photos/38299630@N05/3635356091/, Januar 2010

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Agenda

I. Einführung

II. Medienmarkt

III. Buchmarkt

IV. Pressemarkt

V. Ausblick

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I. Einführung II. Medienmarkt III. Buchmarkt IV. Pressemarkt V. Ausblick Leander Wattig | http://leanderwattig.de 20

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Was ist ein Markt?

„Mindestvoraussetzung für das Entstehen eines Marktes ist eine potenzielle Tauschbeziehung, d.h. abgesehen vom Tauschmittel (in der Regel Geld) mindestens ein Tauschobjekt (knappes Gut), mindestens ein Anbieter und mindestens ein Nachfrager.“

„Die ursprüngliche Bedeutung des Wortes ‚Markt‘ ist identisch mit dem Ort, an dem Käufer und Verkäufer zum Austausch von Gütern und Dienstleistungen zusammentreffen. (…)“

„Aus volkswirtschaftlicher Sicht umfasst der Markt die Gesamtheit der Nachfrager und Anbieter, die an den Austauschprozessen eines bestimmten Gutes beteiligt sind. (…)“

„Die Betriebswirtschaftslehre (…) betrachtet als Markt alle Personen und Organisationen, die bereits Käufer sind oder als zukünftige Käufer in Frage kommen.“

„Aus betriebswirtschaftlicher Sicht steht somit die Nachfrageseite im Vordergrund. Die Anbieterseite wird als Branche bezeichnet.“

Quelle: Jean-Paul Thommen: Managementorientierte Betriebswirtschaftslehre, Versus Verlag, 2008, S. 131-132; Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon, Stichwort: Markt, online im Internet: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/4487/markt-v7.html, Januar 2010

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Was passiert auf Märkten?

Die Bedürfnisse der Menschen sind Motoren der Wirtschaft.

Die Bedürfnisse werden durch Güter und Dienstleistungen befriedigt.

Äußern sich die Bedürfnisse in einem von der Kaufkraft unterstützen Tatbestand, so spricht man von einem Bedarf, der auch als gesamtwirtschaftliche Nachfrage nach einem bestimmten Gut oder Dienst bezeichnet wird.

Aufgabe der Wirtschaft ist es, dem Bedarf nach Gütern und Dienstleistungen (=Nachfrage) ein entsprechendes Angebot gegenüberzustellen.

Es können jedoch niemals alle Bedürfnisse befriedigt werden.

Die dazu notwendigen Güter knapp, d.h. sie stehen meist nicht in der erforderlichen Qualität und Menge sowie am erforderlichen Ort oder zur erforderlichen Zeit zur Verfügung.

Quelle: Jean-Paul Thommen: Managementorientierte Betriebswirtschaftslehre, Versus Verlag, 2008

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Thommen: Managementorientierte Betriebswirtschaftslehre, Versus Verlag, 2008 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 22

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Bedürfnisse der Menschen am Beispiel der Maslow’sche Bedürfnispyramide

Menschen am Beispiel der Maslow’sche Bedürfnispyramide Es gibt verschiedene Arten von Bedürfnissen: -

Es gibt verschiedene Arten von Bedürfnissen:

- Existenzbedürfnisse

- Grundbedürfnisse

- Luxusbedürfnisse

Die Maslow’sche Bedürfnispyramide (eigentlich: Bedürfnishierarchie) beruht auf einem vom US-amerikanischen Psychologen Abraham Maslow 1943 veröffentlichten Modell, um Motivationen von Menschen zu beschreiben.

Beispiele für die 5 Stufen der Pyramide:

1. Körperliche Existenzbedürfnisse: Atmung, Schlaf, Nahrung, Wärme, Gesundheit, …

2. Sicherheit: Recht und Ordnung, Schutz vor Gefahren, festes Einkommen, …

3. Soziale Bedürfnisse (Anschlussmotiv): Familie, Freundeskreis, Partnerschaft, …

4. Individualbedürfnisse: Höhere Wertschätzung durch Status, Geld, Einfluss, …

5. Selbstverwirklichung: Individualität, Talententfaltung, Erleuchtung, …

Quellen: Jean-Paul Thommen: Managementorientierte Betriebswirtschaftslehre, Versus Verlag, 2008; Maslow, Abraham H. (1943). A theory of human motivation. Psychological Review, 50, p. 370-396.

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(1943). A th eory of human motivation. Psychological Review, 50, p. 370-396. Leander Wattig | http://leanderwattig.de

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Beispiel: Bedarf an Wissen

Aussage: Das ist mir persönlich wichtig (in %) 100 90 80 70 59 58 60
Aussage: Das ist mir persönlich wichtig (in %)
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2004
2005
2006
2007
2008
Gute, vielseitige Bildung
Immer Neues lernen

Basis: Bevölkerung ab 14 Jahre, BRD gesamt Quelle: Allensbacher Markt- und Werbeträger-Analysen AWA 2004 bis AWA 2008

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Quelle: Allensbacher Markt- und Werbeträger-Analysen AWA 2004 bis AWA 2008 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 24

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Dem Bedarf werden in der Wirtschaft Produkte bzw. Gütern und Dienstleistungen gegenüber gestellt

Produkte sind Ergebnis der Produktion und Sachziel einer Unternehmung oder auch Mittel der Bedürfnisbefriedigung.

Produkte lassen sich u.a. einteilen in Sachgüter (materiell, Gebrauchsgüter und Verbrauchsgüter) und Dienstleistungen (immateriell).

Die Wirtschaftsgüter oder knappen Güter, die Gegenstand unseres wirtschaftlichen Handelns sind, können von den freien Gütern unterschieden werden.

Medienprodukte bestehen, analytisch betrachtet, aus zwei Elementen: aus dem immateriellen kulturellen Produkt (Content) und aus dem materiellen Träger (Medium), der die Inhalte transportiert, beispielsweise Papier, Zelluloid, Vinyl oder Rundfunkwellen.

Aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht ist – gemessen am Kriterium des Kundennutzens – der Content das zentrale Element des Medienproduktes; das Medium als Träger ist von sekundärer Bedeutung. Den originären Produktnutzen für den Konsumenten stiftet nämlich der Medieninhalt in Form von Information, Unterhaltung oder Werbung.

Quelle: Jean-Paul Thommen: Managementorientierte Betriebswirtschaftslehre, Versus Verlag, 2008; http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/produkt.html, Insa Sjurts: Strategien in der Medienbranche, Gabler, 2005, S. 8

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Insa Sjurts: Strategien in der Medienbranche, Gabler, 2005, S. 8 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 25

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Zur Marktfähigkeit von Medienprodukten

„In der ökonomischen Theorie werden Güter unterschieden nach dem Grad ihrer Marktfähigkeit.

(…)

Analysiert man Medienprodukte im Lichte dieser Kriterien, so ist zunächst festzustellen, dass Mediengüter im Rezipientenmarkt nur eingeschränkt marktfähig sind. Ein Grund hierfür ist die systematische Nicht-Rivalität im Konsum, da Medienprodukte mittels der Urkopie grundsätzlich beliebig nachproduziert werden können (…). So kann eine Hörfunksendung von beliebig vielen Hörern konsumiert werden, ohne dass sie sich im Konsum verbraucht und damit der Konsum eines anderen Rezipienten beeinträchtigt wird. Das Gleiche gilt für eine Zeitungsreportage, die in Tausenden von Exemplaren vervielfältigt und gelesen werden kann.

Eine Rivalität bei Medienprodukten kann deshalb nur durch eine Limitierung beim materiellen Träger, etwa durch eine bestimmte Druckauflage, hergestellt werden.“

Quelle: Insa Sjurts: Strategien in der Medienbranche, Gabler, 2005, S. 9

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Quelle: Insa Sjurts: Strategien in der Medienbranche, Gabler, 2005, S. 9 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 26

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Zur Marktfähigkeit von Medienprodukten

„Das Ausschlussprinzip kann im Rezipientenmarkt realisiert werden, wenn die Konsumenten für den Genuss der Medieninhalte bezahlen müssen. Entgeltpflichtige Printmedien oder Pay TV stellen so genannte Klub- oder Mautgüter dar. Medieninhalte, bei denen ein Ausschluss nicht herstellbar ist (Free-Rundfunk), werden als öffentliche Güter bezeichnet.

(…)

Im Werbemarkt sind Medieninhalte hingegen voll marktfähige und private Güter. Hier besteht Konsumrivalität unter den Werbetreibenden bezogen auf den Werberaum, da das Angebot aus rechtlichen oder aus Kostengründen limitiert ist. Die Hereinnahme von Werbung etwa verursacht Kosten bei der Anzeigenabwicklung und gegebenenfalls eine Erlösminderung durch Nachfragerückgang bei den Rezipienten. Das Ausschlussprinzip wird im Werbemarkt über Anzeigen- und Werbespotpreise praktiziert.“

Quelle: Insa Sjurts: Strategien in der Medienbranche, Gabler, 2005, S. 9-10

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Frage

Wie verhält es sich mit digitalen Medienprodukten im Internet – sind diese marktfähig?

Quelle: laurakgibbs, http://www.flickr.com/photos/38299630@N05/3635356091/, Januar 2010

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Zur Qualitätsbewertung von Medienprodukten

„In der ökonomischen Theorie klassifiziert man Güter weiter nach dem Zeitpunkt der Qualitätsbewertung (…). Wenn vor dem Konsum eine Bewertung der Produktqualität möglich ist, handelt es sich um Inspektionsgüter. Ist eine Qualitätsbewertung dagegen erst nach dem Konsum möglich, liegt ein Erfahrungsgut vor. Bei Vertrauensgütern schließlich kann der Konsument die Produktqualität zu keinem Zeitpunkt beurteilen.

Für die Rezipienten sind Medienprodukte durchweg Erfahrungsgüter, da deren Nutzen erst nach dem Konsum bestimmt werden kann. Die Bewertung von Informationen setzt ihren Konsum voraus. Damit entsteht ein Informationsparadoxon: ‚…there is a fundamental paradox in the determination of demand for information; its value for the purchaser is not known until he has the information, but then he has in effect acquired it without cost‘ (Arrow 1974, S. 152). Informative Medieninhalte können dabei sogar den Charakter von Vertrauensgütern annehmen, wenn die Richtigkeit der Aussagen auch im Nachhinein nicht oder nur schwer beurteilt werden kann.“

Quelle: Insa Sjurts: Strategien in der Medienbranche, Gabler, 2005, S. 10-11

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Quelle: Insa Sjurts: Strategien in der Medienbranche, Gabler, 2005, S. 10-11 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 29

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Restaurants

Häuser

Autoreparaturen

Fernseher- reparatur

Friseur

Kinderbetreuung

Rechtsberatung

Möbel

Autos

Diagnosen

Bekleidung

Schmuck

Ärztliche

Zur Qualitätsbewertung von Medienprodukten Großteil der materiellen Güter Großteil der Dienstleistungen leicht zu
Zur Qualitätsbewertung von Medienprodukten
Großteil der
materiellen Güter
Großteil der
Dienstleistungen
leicht zu
schwer zu
beurteilen
beurteilen
leicht zu schwer zu beurteilen beurteilen Prüfqualitäten dominierend Quelle: Kotler/Bliemel:

Prüfqualitäten dominierend

Quelle: Kotler/Bliemel: Marketing-Management, 2006

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Erfahrungsqualitäten

dominierend

2006 Leander Wattig | http://leanderwattig.de Erfahrungsqualitäten dominierend Vertrauensqualitäten dominierend 30

Vertrauensqualitäten

dominierend

30

Zur Kostenstruktur von Medienprodukten

Zur Kostenstruktur von Medienprodukten „Schließlich können Medienprodukte durch ihre Kostenstruktur charakterisiert

„Schließlich können Medienprodukte durch ihre Kostenstruktur charakterisiert werden. Für die Herstellung redaktioneller Inhalte ist ein hoher Fixkostenanteil typisch. Die Fixkosten fallen an für die Erstellung der Urkopie (Masterpiece). Der Anteil der variablen Kosten – also der Grenzkosten der Produktion – entsprechen dann der Höhe der Kosten, die sich für die Vervielfältigung und den Vertrieb ergeben. Die variablen Kosten bewegen sich in einem Spektrum von rd. 46 % bei Zeitschriften und streben gegen Null bei elektronischen Medien (…).“

Quelle: Insa Sjurts: Strategien in der Medienbranche, Gabler, 2005, Seite 12, Reichwald/Piller: Interaktive Wertschöpfung, Wiesbaden 2006

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2005, Seite 12, Reichwald/Piller : Interaktive Wertschöpfung, Wiesb aden 2006 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 31

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Wer produziert die meisten Güter und Dienstleistungen? – Unternehmen als Motor der Märkte und der Wirtschaft

„Unternehmen lassen sich im Gegensatz zu Haushalten als produktionsorientierte Wirtschaftseinheiten umschreiben, die primär der Fremdbedarfsdeckung dienen und deshalb auch Produktionswirtschaften genannt werden.“

„Unternehmen der Medienwirtschaft sind alle Unternehmen, die auf der Wertschöpfungskette der Branche ‚Medienwirtschaft‘ tätig sind.“

„Dies sind dann also Produzenten, die ausschließlich Vorprodukte herstellen wie etwa reine Nachrichtenagenturen, freie Autoren als Informationsproduzenten, Filmstudios und Musikverlage sowie Werbe- und Mediaagenturen, weiter Verlage oder Rundfunksender, die die selbst erstellten oder zugelieferten Inhalte zu marktreifen Endprodukten kombinieren, und schließlich die Distributoren von Medienprodukten wie Pressegrossisten oder Kabelnetzbetreiber.“

„Als ‚Medienunternehmen‘ sollen jedoch nur die Content-Packager bezeichnet werden, die publizistische und ökonomische Ziele zu erreichen versuchen durch die Kombination der selbst erstellten oder zugelieferten Vorprodukte Information, Unterhaltung und Werbung zu einem marktreifen Endprodukt, dem Medienprodukt.“

Quelle: Jean-Paul Thommen: Managementorientierte Betriebswirtschaftslehre, Versus Verlag, 2008, S.34; Insa Sjurts: Strategien in der Medienbranche, Gabler, 2005; http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/medienmanagement.html, Januar 2010

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ler.de/Definition/medienmanagement.html, Januar 2010 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 32

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Beispiele für Medienunternehmen

Die zehn größten Medienkonzerne 2008

1. Time Warner Inc. (New York / USA)

2. Walt Disney Corp. (Burbank / USA)

3. Comcast Corp. (Philadelphia / USA)

4. News Corp. Ltd. (New York / USA)

5. Viacom Inc./CBS Corp. (New York / USA)

6. Sony Entertainment (Tokyo / Japan )

7. Bertelsmann AG (Gütersloh / Deutschland)

8. NBC Universal Inc. (New York / USA)

9. Vivendi S.A. (Paris / Frankreich)

10. Cox Enterprises Inc. (Atlanta / USA)

Quelle: http://www.mediadb.eu/rankings/rankings.html, Januar 2010

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Januar 2010 Leander Wattig | http://leanderwattig.de € 31,946 Mrd. € 25,730 Mrd. € 23,297 Mrd. €

€ 31,946 Mrd. € 25,730 Mrd. € 23,297 Mrd. € 22,434 Mrd. € 19,428 Mrd. € 16,563 Mrd. € 16,118 Mrd. € 11,537 Mrd. € 11,295 Mrd. € 10,316 Mrd.

33

Beispiele für Medienunternehmen

Die zehn größten deutschen Medienkonzerne 2008

1. Bertelsmann AG (Gütersloh / Deutschland)

2. ARD (München / Berlin)

3. ProSiebenSat.1 (Unterföhring)

4. Axel Springer AG (Berlin/Hamburg)

5. Georg von Holtzbrinck GmbH (Stuttgart)

6. Hubert Burda Media Holding GmbH & Co (Offenburg)

7. ZDF (Mainz)

8. Verlagsgruppe Weltbild GmbH (Augsburg)

9. Bauer Media Group (Hamburg)

10. WAZ Mediengruppe (Essen)

Quelle: http://www.mediadb.eu/rankings/deutsche-medienkonzerne.html, Januar 2010

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Januar 2010 Leander Wattig | http://leanderwattig.de € 16,118 Mrd. € 6,131 Mrd. € 3,054 Mrd. €

€ 16,118 Mrd. € 6,131 Mrd. € 3,054 Mrd. € 2,720 Mrd. € 2,500 Mrd. € 2,297 Mrd. € 1,993 Mrd. € 1,940 Mrd. € 1,790 Mrd. € 1,741 Mrd.

34

Beispiele für Medienunternehmen

Die zehn größten Buchverlage 2008

1. Pearson (UK)

2. Reed Elsevier (UK/NL/US)

3. ThomsonReuters (Canada)

4. Wolters Kluwer (NL)

5. Bertelsmann (Germany)

6. Hachette Livre (France)

7. McGraw–Hill Education (US)

8. Grupo Planeta (Spain)

9. De Agostini Editore (Italy)

10. Scholastic (US)

Quelle: http://www.thebookseller.com/documents/Global_Ranking_2009.pdf, Januar 2010

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Januar 2010 Leander Wattig | http://leanderwattig.de € 5,044 Mrd. € 4,586 Mrd. € 3,485 Mrd. €

€ 5,044 Mrd. € 4,586 Mrd. € 3,485 Mrd. € 3,374 Mrd. € 2,980 Mrd. € 2,159 Mrd. € 1,794 Mrd. € 1,760 Mrd. € 1,668 Mrd. (Zahlen von 2006) € 1,499 Mrd.

35

Beispiele für Medienunternehmen

Top 100 der Buch-Verlage in Deutschland, Österreich und der Schweiz (2008)

1. Springer Science+Business Media, Berlin

2. Klett-Gruppe, Stuttgart

3. Cornelsen Verlagsgruppe, Berlin

4. Random House, München

5. Westermann Verlagsgruppe, Braunschweig

6. Haufe Gruppe, Freiburg/Breisgau

7. Weka Firmengruppe, Kissing

8. MairDumont, Ostfildern

9. Wolters Kluwer Deutschland, Köln

10. Weltbild, Augsburg

€ 0,569 Mrd. € 0,439 Mrd. € 0,354 Mrd. € 0,259 Mrd. € 0,247 Mrd. € 0,186 Mrd. € 0,177 Mrd. € 0,175 Mrd. € 0,175 Mrd. € 0,175 Mrd.

Quelle: http://www.buchreport.de/analysen_und_dossiers/100_groesste_verlage.htm?no_cache=1, Januar 2010

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Januar 2010 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 36

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Unternehmen werden durch ihre Umwelt ständig beeinflusst und umgekehrt prägen sie auch ihre Umgebung

„Diese [Umwelt-]Beziehungen sind nichts Statisches, sondern unterliegen einer ständigen Entwicklung. Es ist deshalb Aufgabe des Unternehmens, diese Beziehungen zu beobachten, Entwicklungen zu beurteilen und Veränderungen in seinen Entscheidungen zu berücksichtigen.“

Die Umwelt kann u.a. in vier Umweltbereiche bzw. -sphären unterteilt werden:

1. „Der gesellschaftliche Bereich betrifft den Menschen als Individuum und in der Gemeinschaft. Dieser Bereich ist sehr komplex und kann bspw. in die Unterbereiche Familie, Kultur, Recht, Politik und Religion eingeteilt werden. (…)“

2. „Der ökologische Bereich schließt die Natur im weitesten Sinne in die Betrachtung ein. (…)“

3. „Der technologische Bereich umfasst die Technik und somit die Beobachtung des technischen Fortschritts. (…)“

4. „Der ökonomische Bereich beruht darauf, dass das Unternehmen in einen gesamtwirtschaftlichen Prozess eingebettet und Teil einer Volkswirtschaft ist. Das Unternehmen ist daher in starkem Maße von der volkswirtschaftlichen Entwicklung eines Landes oder sogar der Weltwirtschaft abhängig. (…)“

Quelle: Jean-Paul Thommen: Managementorientierte Betriebswirtschaftslehre, Versus Verlag, 2008, S. 49-52

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Managementorientierte Betriebswirtschaftslehre, Versus Verlag, 2008, S. 49-52 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 37

37

Derzeit verändert v.a. das technologische Unternehmensumfeld die Medienbranche

das technologische Unternehmensumfeld die Medienbranche Quelle: Morgan Stanley Leander Wattig |

Quelle: Morgan Stanley

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technologische Unternehmensumfeld die Medienbranche Quelle: Morgan Stanley Leander Wattig | http://leanderwattig.de 38

38

Der gesellschaftliche und technische Fortschritt hat schon immer großen Einfluss ausgeübt

Sprache
Sprache
Schrift
Schrift
Buchdruck
Buchdruck
steigende potenzielle
steigende
potenzielle

Reichweite

steigende Hürden für Inhalte- Produzenten

Reichweite steigende Hürden für Inhalte- Produzenten Quellen:

Quellen: http://issuu.com/leanderwattig/docs/buch_2.0_-_die_zukunft_des_buches_in_der_digitalen, Januar 2010

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Januar 2010 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 39

39

Beispiel für den Übergang vom Mündlichen zum Schriftlichen

Genrebild über den Besuch der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm bei der Märchenerzählerin Dorothea Viehmann in Niederzwehren bei Kassel

Dorothea Viehmann in Niederzwehren bei Kassel Quellen: Digitales Archiv Marburg/Hessisches Staatsarchiv

Quellen: Digitales Archiv Marburg/Hessisches Staatsarchiv Marburg; Sabria David: Zur Genese offener Werke, http://bit.ly/3CRdZE, Dezember 2009

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Sabria David: Zur Genese offener Werke, http://bit.ly/3CRdZE, Dezember 2009 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 40

40

In den 1990er Jahren haben sich die technischen Rahmen- bedingungen durch das World Wide Web massiv verändert

Sprache
Sprache
Schrift
Schrift
Buchdruck
Buchdruck
Internet/ WWW
Internet/
WWW
steigende potenzielle
steigende
potenzielle

Reichweite

steigende Hürden für Inhalte- Produzenten

Reichweite steigende Hürden für Inhalte- Produzenten potenzielle Reichweite erneut gestiegen Wegfall vieler
potenzielle Reichweite erneut gestiegen
potenzielle
Reichweite erneut
gestiegen
Wegfall vieler Gatekeeper
Wegfall vieler
Gatekeeper

Quellen: http://issuu.com/leanderwattig/docs/buch_2.0_-_die_zukunft_des_buches_in_der_digitalen, Januar 2010

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Januar 2010 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 41

41

Entwicklung der Internetnutzung in Deutschland von 1997 bis 2009

Gelegentliche Onlinenutzung

 

1997

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

in %

6,5

10,4

17,7

28,6

38,8

44,1

53,5

55,3

57,9

59,5

62,7

65,8

67,1

in Mio.

4,1

6,6

11,2

18,3

24,8

28,3

34,4

35,7

37,5

38,6

40,8

42,7

43,5

Zuwachs in %

-

61

68

64

36

14

22

4

5

3

6

5

1,9

Basis: Erwachsene ab 14 Jahren in Deutschland Quelle: ARD-Onlinestudie 1997, ARD/ZDF-Onlinestudie 1998 - 2009

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Deutschland Quelle: ARD-Onlinestudie 1997, ARD/ZDF-Onlinestudie 1998 - 2009 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 42

42

Internet-Penetration nach Altersgruppen

Internetnutzer vs. Nicht-Internetnutzer

100%

80%

60%

40%

20%

0%

vs. Nicht-Internetnutzer 100% 80% 60% 40% 20% 0% 2,9 97,1 5,2 94,8 9,7 90,3 17,6 32,8
vs. Nicht-Internetnutzer 100% 80% 60% 40% 20% 0% 2,9 97,1 5,2 94,8 9,7 90,3 17,6 32,8

2,9

97,1

5,2

94,8

9,7

90,3

17,6

32,8

71,2

82,4

67,2

28,8

14-19

20-29

30-39

40-49

50-59

60+

Internetnutzer (WNK) / restliche Internetnutzer

Nicht-Internetnutzer

Basis: 103.731 ungewichtete Fälle (Internetnutzer letzte 3 Monate) / 568 ungewichtete Fälle (restliche Internet- nutzer) / 11.789 ungewichtete Fälle (Nicht-Internetnutzer) Angaben in Prozent / Quelle: AGOF e.V. / internet facts 2009-III

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Angaben in Prozent / Quelle: AGOF e.V. / internet facts 2009-III Leander Wattig | http://leanderwattig.de 43

43

Veränderung des Kommunikations- und Informationsverhaltens

Die neuen Technologien ermöglichen Kommunikation und Information zu jeder Zeit und ortsunabhängig

Erhöhte Frequenz von Kommunikation und Information

Technikgestützte Kommunikation bildet einen immer größeren und subjektiv wichtigeren Anteil der persönlichen Kommunikation und Information

Zunahme vor allem von Kurzkontakten und -informationen

Verlagerung von der Angebots- zur Nachfragesteuerung, zeitlich wie inhaltlich

Ausgeprägt generationsspezifisches Kommunikations- und Informationsverhalten

Quelle: IfD-Allensbach

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Ko mmunikations- und Informationsverhalten Quelle: IfD-Allensbach Leander Wattig | http://leanderwattig.de 44

44

Mögliche Einteilung der Einzelmedien nach dem Grad ihres Technikeinsatzes

Primärmedien

(Menschmedien)

Sekundärmedien (Schreib- und Druckmedien)

Tertiärmedien

(elektronische

Medien)

Quartärmedien (digitale Medien)

kein Einsatz von Technik für die Kommunikation

Grundbedingung ist das räumliche und zeitliche Beisammensein

Bsp.: Mimik, Gestik, Gebärden, Sprache

Einsatz von Technik auf der Produktionsseite

Bsp.: Schriftrolle, Kalender, Bücher, Zeitung, Zeitschrift, Flugblatt

Produzenten als auch die Rezipienten benötigen „Geräte“

Bsp.: Telegraphie, Fotografie, Hörfunk, Tonträger, Fernsehen, Telefon

Merkmal der „Fernanwesenheit“

räumliche und zeitliche Abstände werden zunehmend aufgelöst

keine klare Trennung der Rollen von Produzent und Rezipient

sehr weitgehende Interaktivität wird möglich

Primär- und Quartärmedien weisen viele Gemeinsamkeiten auf.

Quellen: Pross, Harry (1972): Medienforschung. Darmstadt: Habel; Faßler, Manfred (1997): Was ist Kommunikation? München: Fink.

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Habel; Faßler, Manfred (1997): Was ist Kommunikation? München: Fink. Leander Wattig | http://leanderwattig.de 45

45

2009 mindestens einmal wöchentlich genutzte Internetanwendungen

Angaben in Prozent

Gesamt 14-19 J. 20-29 J. 30-49 J. ab 50 J. Suchmaschinen nutzen 82 90 91
Gesamt
14-19 J.
20-29 J.
30-49 J.
ab 50 J.
Suchmaschinen nutzen
82
90
91
81
74
Versenden/Empfangen von E-Mails
82
85
88
80
80
zielgerichtet Angebote suchen
47
35
51
54
38
einfach so im Internet surfen
49
72
60
50
31
Homebanking
33
6
37
38
34
Instant Messaging
30
80
65
15
10
Gesprächsforen, Newsgroups, Chats
25
76
47
13
7
Onlinecommunitys nutzen
27
78
56
12
8
Download von Dateien
19
30
26
15
15
Onlinespiele
17
30
28
13
10
Onlineaktionen
9
6
15
10
5
Onlineshopping
8
3
14
8
5

Basis: Onlinenutzer ab 14 Jahre in Deutschland (2009: n=1212) Quelle: ARD/ZDF-Onlinestudie 2009

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ab 14 Jahre in Deutschland (2009: n=1212) Quelle: ARD/ZDF-Onlinestudie 2009 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 46

46

Von der persönlichen zur virtuellen Kommunikation? – Veränderungen der Gesprächskultur in Deutschland

   

14-19

20-29

30-44

45-59

60+

Bev. insg.

Jahre

Jahre

Jahre

Jahre

Jahre

Für mich ist ein persönliches Gespräch die angenehmste Form, um mich mit anderen auszutauschen

63

%

36

%

51

%

65

%

70 %

69

%

Ich telefoniere gerne ausgiebig

31

%

52

%

35

%

32

%

27

%

25

%

Ich schreibe gerne E-Mails

17

%

47

%

28

%

23

%

13

%

3

%

Ich chatte gern im Internet

15

%

67

%

33

%

14

%

7

%

2

%

Wenn ich Freunden etwas mitteilen möchte, schreibe ich am liebsten eine SMS

15

%

52

%

32

%

16

%

8

%

2

%

Ich schreibe gerne Briefe

14

%

11

%

11

%

10

%

13

%

20 %

Quelle: IfD Allensbach, 2009

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11 % 11 % 10 % 13 % 20 % Quelle: IfD Allensbach, 2009 Leander Wattig

47

Frage

Welche Konsequenzen haben die Eigenschaften des Internets für die Medienbranche?

Quelle: laurakgibbs, http://www.flickr.com/photos/38299630@N05/3635356091/, Januar 2010

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http://www.flickr.com/photos/38299630@N05/3635356091/, Januar 2010 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 48
http://www.flickr.com/photos/38299630@N05/3635356091/, Januar 2010 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 48

48

Die gesunkenen Kosten erleichtern den Marktzugang für Wettbewerber

Kosten erleichtern den Marktzugang für Wettbewerber Quelle: Reichwald/Piller: Interaktive Wertschöpfung,
Kosten erleichtern den Marktzugang für Wettbewerber Quelle: Reichwald/Piller: Interaktive Wertschöpfung,

Quelle: Reichwald/Piller: Interaktive Wertschöpfung, Wiesbaden 2006

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Quelle: Reichwald/Piller: Interaktive Wertschöpfung, Wiesbaden 2006 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 49
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Quelle: Reichwald/Piller: Interaktive Wertschöpfung, Wiesbaden 2006 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 49
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Quelle: Reichwald/Piller: Interaktive Wertschöpfung, Wiesbaden 2006 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 49
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Viele der neuen Wettbewerber haben eine vorteilhaftere Kostenstruktur und sind fokussierter

eine vorteilhaftere Kostenstruktur und sind fokussierter vs. Quelle: Reichwald/Piller: Interaktive Wertschöpfung,
eine vorteilhaftere Kostenstruktur und sind fokussierter vs. Quelle: Reichwald/Piller: Interaktive Wertschöpfung,
eine vorteilhaftere Kostenstruktur und sind fokussierter vs. Quelle: Reichwald/Piller: Interaktive Wertschöpfung,

vs.

vorteilhaftere Kostenstruktur und sind fokussierter vs. Quelle: Reichwald/Piller: Interaktive Wertschöpfung,

Quelle: Reichwald/Piller: Interaktive Wertschöpfung, Wiesbaden 2006; http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,668295,00.html, Januar 2010

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2006; http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,668295,00.html, Januar 2010 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 50

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Medienunternehmen haben keine exklusiven Zugang zu den Zielgruppen der Unternehmen mehr

Werbung im Jahr 2009 vs. die 1980er Jahre

Unternehmen mehr Werbung im Jahr 2009 vs. die 1980er Jahre Quelle:

Quelle: http://www.barcelonaschiringuito.com/no-hay-marcha-atras, Januar 2010

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Januar 2010 Leander Wattig | http://leanderwattig.de Die Werbegelder verteilen sich auf viel mehr Flächen,
Januar 2010 Leander Wattig | http://leanderwattig.de Die Werbegelder verteilen sich auf viel mehr Flächen,

Die Werbegelder verteilen sich auf viel mehr Flächen, wodurch diese weniger knapp sind.

Das wiederum lässt die Preise sinken.

Es ist also sehr unwahrscheinlich, dass sich früher übliche Erlöse mit den bisherigen Geschäftsmodellen durch Medien- unternehmen künftig realisieren lassen werden.

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Neue Medienteilmärkte erfordern eine neue Marktabgrenzung

„Für die Analyse von Marktstrukturen und Wettbewerbsprozessen in der Medienbranche ist eine sachliche, räumliche und zeitliche Abgrenzung des relevanten Marktes notwendig. Hierfür ist das Bedarfsmarktkonzept geeignet. (…) Nach dem Bedarfsmarktkonzept bilden jene Produkte einen sachlichen relevanten Markt, die sich in ihren Eigenschaften und ihrem wirtschaftlichen Verwendungszweck so ähnlich sind, dass sie aus Sicht des Verbrauchers als kurzfristig substituierbar angesehen werden.“

„Wendet man das Bedarfsmarktkonzept auf die Medienbranche an, lassen sich grob die vier klassischen Teilmärkte Zeitungen, Zeitschriften, Hörfunk und Fernsehen identifizieren.“

Was ist mit den Angeboten der Medienunternehmen im Internet?

„Aus Sicht des Bedarfsmarktkonzeptes handelt es sich hierbei um jeweils eigenständige, also neue Medienteilmärkte, da sich die angebotenen Produkte in ihren Nutzungseigenschaften und ihren Verwendungszwecken klar von den klassischen Stammprodukten unterscheiden.“

Diese neue Medienteilmärkte werden immer wichtiger und dort gelten die bisherigen Branchengrenzen nicht. Hier stehen Akteure aus den verschiedensten Branchen im Wettbewerb.

Quelle: Insa Sjurts: Strategien in der Medienbranche, Gabler, 2005, S. 16

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Quelle: Insa Sjurts: Strategien in der Medienbranche, Gabler, 2005, S. 16 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 52

52

Im Internet gelten die Regeln von Netzwerken

Internet von engl.: interconnected Networks:

„untereinander verbundene Netzwerke“

In vielen Netzwerken findet man Potenzgesetze.

Beispiel Universität: Viele Studenten haben nur wenige E-Mail-Kontakte, ein paar Studenten – die Hubs – haben sehr viele.

Im Internet sind Links die Währung:

„Do what you can do best and link to the rest!“ (Jeff Jarvis)

what you can do best and link to the rest!“ (Jeff Jarvis) Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/
what you can do best and link to the rest!“ (Jeff Jarvis) Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/

Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,666614-2,00.html, Januar 2010 Quelle Bild auf Folgeseite: Matt Britt, CC-Lizenz, http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Internet_map_1024.jpg&filetimestamp=20070107155122, Januar 2010

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Datei:Internet_map_1024.jpg&fileti mestamp=20070107155122, Januar 2010 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 53

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54

Gesamtkosten und Verkaufspreis eines Gutes sinken im Internet durch gesunkene Transaktionskosten

Vor Vertragsabschluss fallen Transaktionskosten bes. in Form von Verhandlungs- und Informationskosten an (Informationen etwa über potenzielle Vertragspartner, den Preis oder die Qualität von Gütern). Nach erfolgtem Vertragsabschluss entstehen Kosten für die Kontrolle der Vertragsbeziehung (z.B. für Qualitätskontrollen) und für die Anpassung an geänderte Konstellationen (z.B. bei einer Veränderung der Preise von Produktionsfaktoren).

bei einer Verä nderung der Preise von Produktionsfaktoren). Quelle: Zerdick, Axel; Picot, Arnold; Schr ape, Klaus
bei einer Verä nderung der Preise von Produktionsfaktoren). Quelle: Zerdick, Axel; Picot, Arnold; Schr ape, Klaus

Quelle: Zerdick, Axel; Picot, Arnold; Schrape, Klaus et al (2001): Internet-Ökonomie, Strategien für die digitale Wirtschaft; Herausgeber: European Communication Council; 3., überarbeitete und erweiterte Auflage,; Springer, 2001; http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/transaktionskostenoekonomik.html

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chaftslexikon.gabler.de/Definiti on/transaktionskostenoekonomik. html Leander Wattig | http://leanderwattig.de 55

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Das File Sharing ist einfach und beliebt wie nie zuvor

Das File Sharing ist einfach und beliebt wie nie zuvor Leander Wattig | http://leanderwattig.de 56
Das File Sharing ist einfach und beliebt wie nie zuvor Leander Wattig | http://leanderwattig.de 56

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Das File Sharing ist einfach und beliebt wie nie zuvor Leander Wattig | http://leanderwattig.de 56

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„Storytelling“ wird überall in der Wirtschaft wichtiger

Primärmedien

(Menschmedien)

Sekundärmedien (Schreib- und Druckmedien)

Tertiärmedien

(elektronische

Medien)

Quartärmedien (digitale Medien)

(elektronische Medien) Quartärmedien (digitale Medien) Quelle: Albert Anker: Sonntag Nachmittag, 1861; Albert

Quelle: Albert Anker: Sonntag Nachmittag, 1861; Albert Anker: Der Grossvater erzählt eine Geschichte, 1884

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Nachmittag, 1861; Albert Anker: Der Grossvater erzählt eine Geschichte, 1884 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 57

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Doch nicht alle Konsequenzen des Medienwandels sind komplett neu

„As long as the centuries continue to unfold, the number of books will grow continually, and one can predict that a time will come when it will be almost as difficult to learn anything from books as from the direct study of the whole universe. It will be almost as convenient to search for some bit of truth concealed in nature as it will be to find it hidden away in an immense multitude of bound volumes.“

Denis Diderot, „Encyclopédie” (1755)

„Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.“

Wilhelm von Humboldt (1767-1835)

Quelle: “Encyclopédie” (1755); http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_von_Humboldt, Dezember 2009

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(1755); http://de.wikipedi a.org/wiki/Wilhelm_von_Humboldt, Dezember 2009 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 58
(1755); http://de.wikipedi a.org/wiki/Wilhelm_von_Humboldt, Dezember 2009 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 58
(1755); http://de.wikipedi a.org/wiki/Wilhelm_von_Humboldt, Dezember 2009 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 58

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Doch nicht alle Konsequenzen des Medienwandels sind komplett neu

„Eine grosse öffentliche Reuberey“ von Martin Luther

(…)

„ABer das mus ich klagen vber den Geitz / Das die geitzigen Wenste vnd reubische Nachdrücker mit vnser Erbeit vntrewlich vmbgehen. Denn weil sie allein jren Geitz suchen / fragen sie wenig darnach / wie recht oder falsch sie es hin nachdrücken / Vnd ist mir offt widerfaren / das ich der Nachdrücker druck gelesen / also verfelschet gefunden / das ich meine eigen Erbeit / an vielen Orten nicht gekennet / auffs newe habe müssen bessern. Sie machens hin rips raps / Es gilt gelt. So doch (wo sie anders rechte Drücker weren) wol wissen vnd erfaren solten haben / Das kein vleis gnugsam sein kan in solcher Erbeit / als die Drückerey ist / Des wird mir Zeugnis geben / wer jemals versucht hat / was vleisses hie zugehöret.“

(…)

jemals versucht hat / was vleisses hie zugehöret.“ (…) Quelle:

Quelle: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/themen/1735226_Urheberrecht-Eine-grosse-oeffentliche-Reuberey.html, Januar 2010

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html, Januar 2010 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 59

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Frage

Wie kann man in dieser neuen Medienwelt nun Erfolg haben?

Quelle: laurakgibbs, http://www.flickr.com/photos/38299630@N05/3635356091/, Januar 2010

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http://www.flickr.com/photos/38299630@N05/3635356091/, Januar 2010 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 60
http://www.flickr.com/photos/38299630@N05/3635356091/, Januar 2010 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 60

60

Wir erleben einen Hype rund um die Themen Social Web, Social Media und Social Media Marketing

Erwähnungen bei Google News im Zeitraum von 2005 bis 2009

Social Web
Social Web
Social Media
Social Media
News im Zeitraum von 2005 bis 2009 Social Web Social Media Social Media Marketing Quelle: Google
News im Zeitraum von 2005 bis 2009 Social Web Social Media Social Media Marketing Quelle: Google
Social Media Marketing
Social Media
Marketing
bis 2009 Social Web Social Media Social Media Marketing Quelle: Google News, Juni 2009 Leander Wattig

Quelle: Google News, Juni 2009

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Social Web Social Media Social Media Marketing Quelle: Google News, Juni 2009 Leander Wattig | http://leanderwattig.de

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Einschätzungen von Twitter

Twitter wird die Art und Weise, wie Menschen miteinander kommunizieren, nachhaltig verändern.

Twitter ist ein vorübergehender Hype.

28% 43% 14% 51% 36%
28%
43%
14%
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36%

66%

Gesamtist ein vorübergehender Hype. 28% 43% 14% 51% 36% 66% Twitter-Nutzer Nicht-Nutzer Bei der Einschätzung einzelner

Twitter-Nutzervorübergehender Hype. 28% 43% 14% 51% 36% 66% Gesamt Nicht-Nutzer Bei der Einschätzung einzelner Tools des

Nicht-NutzerHype. 28% 43% 14% 51% 36% 66% Gesamt Twitter-Nutzer Bei der Einschätzung einzelner Tools des Social

Bei der Einschätzung einzelner Tools des Social Webs herrscht viel Unsicherheit und die Ergebnisse fallen z.T. sehr unterschiedlich aus.

Basis: Mehrfachnennungen möglich, Jeweils 108 Nutzer und Nichtnutzer von Twitter, Quelle: Innofact AG, Juni 2009

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108 Nutzer und Nichtnutzer von Twitter, Quelle: Innofact AG, Juni 2009 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 62

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Ist das „Soziale“ im Internet tatsächlich so wichtig?

Vertrauen gegenüber verschiedenen Formen der Werbung

Vertrauen gegenüber verschiedenen Formen der Werbung Der Hype um das „Soziale“ im Web is t grundsätzlich

Der Hype um das „Soziale“ im Web ist grundsätzlich berechtigt, da es das wichtigste Mittel ist, um Menschen im Internet zu erreichen.

Quelle: Nielsen Global Online Consumer Survey April 2009 Basis: All Respondents

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Nielsen Global Online Consumer Survey April 2009 Basis: All Respondents Leander Wattig | http://leanderwattig.de 63

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Tendenz: Wer nicht im Nachrichtenstrom der Menschen vorkommt, existiert für sie nicht

Twitter

der Menschen vorkommt, existiert für sie nicht Twitter Facebook ► Viele informieren sich nach der Maßgabe:

Facebook

vorkommt, existiert für sie nicht Twitter Facebook ► Viele informieren sich nach der Maßgabe: Wenn etwas

Viele informieren sich nach der Maßgabe: Wenn etwas wichtig ist, wird es zu mir finden.

In den Nachrichtenstrom gelangt man nicht durch „Push“-, sondern durch „Pull“-Effekte.

Quellen: http://twitter.com/leanderwattig, http://www.facebook.com/leanderwattig, Dezember 2009

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http ://www.facebook.com/leanderwattig, Dezember 2009 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 64

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Einflussfaktoren für den Erfolg im Internet

Heute hat jeder Zugang zur Öffentlichkeit. – Die Aufmerksamkeit ist jedoch knapp.

Die Menschen vertrauen v.a. ungefilterten Empfehlungen von Bekannten und Menschen „wie Du und ich“.

Der Aufbau von Reichweite ist vielfach nur durch die Mitwirkung in Communities möglich.

Aber: Communities Social Networks

Die Herausforderung besteht darin, Menschen mit einem gemeinsamen Interesse zu finden und zu verbinden.

Die Erstellung und Distribution hochwertigen Contents ist vielfach nur eine Erfolgsgrundlage, auf der u.a. die Interaktion und Kommunikation aufbauen.

Der „Aufbau“ einer spezifischen Community schafft ein nur schwer kopierbares Alleinstellungsmerkmal, das im Social Web eine wichtige Erfolgsgrundlage darstellt.

Leander Wattig | http://leanderwattig.de

das im Social Web ei ne wichtige Erfolgsgrundlage darstellt. Leander Wattig | http://leanderwattig.de 65

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Quelle: Brian Solis und Jess3 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 66

Quelle: Brian Solis und Jess3

Leander Wattig | http://leanderwattig.de

Quelle: Brian Solis und Jess3 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 66

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Quellen: Jess3 und Brian Solis Leander Wattig | http://leanderwattig.de 67

Quellen: Jess3 und Brian Solis

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Quellen: Jess3 und Brian Solis Leander Wattig | http://leanderwattig.de 67

67

Das Social Media Marketing beginnt mit dem Monitoring

Content- Content- Interaktion/ Monitoring Aggregation Erstellung Distribution Kommunikation Erfolgsmessung
Content-
Content-
Interaktion/
Monitoring
Aggregation
Erstellung
Distribution
Kommunikation
Erfolgsmessung
Erstellung Distribution Kommunikation Erfolgsmessung Quelle: http://alp-uckan.net/free/monitorthis, Juni 2009

Quelle: http://alp-uckan.net/free/monitorthis, Juni 2009

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Erfolgsmessung Quelle: http://alp-uckan.net/free/monitorthis, Juni 2009 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 68

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Die Erstellung von hochwertigem Content ist nach wie vor eine wichtige Erfolgsvoraussetzung

Content- Content- Interaktion/ Monitoring Aggregation Erstellung Distribution Kommunikation Erfolgsmessung
Content-
Content-
Interaktion/
Monitoring
Aggregation
Erstellung
Distribution
Kommunikation
Erfolgsmessung

Verlags-Ebene

Klett-Cotta Blog

Klett-Cotta Blog

Leander Wattig | http://leanderwattig.de

Autoren-Ebene

dtv und Das Literatur-Café:

Podcast zu Mascha Kaléko

dtv und Das Literatur-Café: Podcast zu Mascha Kaléko
dtv und Das Literatur-Café: Podcast zu Mascha Kaléko Buchtitel-/Themen-Ebene Blog von dtv: Wohin geht die SPD?

Buchtitel-/Themen-Ebene

Blog von dtv:

Wohin geht die SPD?

Blog von dtv: Wohin geht die SPD?

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Vernetzung des vorhandenen Content

Content- Content- Interaktion/ Monitoring Aggregation Erstellung Distribution Kommunikation Erfolgsmessung
Content-
Content-
Interaktion/
Monitoring
Aggregation
Erstellung
Distribution
Kommunikation
Erfolgsmessung

u.a.

Vorschau-

Katalog

Kommunikation Erfolgsmessung u.a. Vorschau- Katalog Leander Wattig | http://leanderwattig.de u.a. Vorschau-

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Erfolgsmessung u.a. Vorschau- Katalog Leander Wattig | http://leanderwattig.de u.a. Vorschau- Katalog 70
Erfolgsmessung u.a. Vorschau- Katalog Leander Wattig | http://leanderwattig.de u.a. Vorschau- Katalog 70
Erfolgsmessung u.a. Vorschau- Katalog Leander Wattig | http://leanderwattig.de u.a. Vorschau- Katalog 70
Erfolgsmessung u.a. Vorschau- Katalog Leander Wattig | http://leanderwattig.de u.a. Vorschau- Katalog 70
Erfolgsmessung u.a. Vorschau- Katalog Leander Wattig | http://leanderwattig.de u.a. Vorschau- Katalog 70

u.a.

Vorschau-

Katalog

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Facebook ist das dominierende Social Network weltweit

Facebook ist das dominierende Social Network weltweit Quelle: Alexa und Google Trends; Vincenzo Cosenza: http://www.vi

Quelle: Alexa und Google Trends; Vincenzo Cosenza: http://www.vincos.it/2009/12/18/la-mappa-dei-social-network-nel-mondo-dicembre-2009, Dezember 2009

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ial-network-nel-mondo-dicembr e-2009, Dezember 2009 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 71

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Drei potenzielle Misserfolgsfaktoren der Internet-Plattformen von Verlagen

1. Der Nutzer soll sich anmelden und die immer gleichen Daten neu eingeben bzw. hochladen:

Benutzername, Passwort, E-Mail-Adresse, Profilbild, Personendaten, …

2. Der Nutzer soll sich mit Kontakten vernetzen, mit denen er schon auf vielen anderen Plattformen vernetzt ist.

3. Der Nutzer soll Inhalte auf der Plattform neu erstellen und kann keine Inhalte importieren oder exportieren („Walled Gardens“).

importieren oder exportieren („Walled Gardens“). Quelle: Joseph Smarr, Chief Platform Architect, Plaxo
importieren oder exportieren („Walled Gardens“). Quelle: Joseph Smarr, Chief Platform Architect, Plaxo

Quelle: Joseph Smarr, Chief Platform Architect, Plaxo

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Architect, Plaxo Leander Wattig | http://leanderwattig.de Identity Provider Social Graph Provider Content
Architect, Plaxo Leander Wattig | http://leanderwattig.de Identity Provider Social Graph Provider Content

Identity

Provider

Social Graph

Provider

Social Graph Provider Content Aggregators

Content

Aggregators

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Leander Wattig | http://leanderwattig.de Identity Provider Social Graph Provider Content Aggregators 72
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Leander Wattig | http://leanderwattig.de Identity Provider Social Graph Provider Content Aggregators 72
Leander Wattig | http://leanderwattig.de Identity Provider Social Graph Provider Content Aggregators 72
Leander Wattig | http://leanderwattig.de Identity Provider Social Graph Provider Content Aggregators 72

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Der Social Graph der Nutzer bietet großes Potenzial

Der Social Graph der Nutzer bietet großes Potenzial Quelle: http://facebook.com/leanderwattig, September 2009 Leander
Der Social Graph der Nutzer bietet großes Potenzial Quelle: http://facebook.com/leanderwattig, September 2009 Leander

Quelle: http://facebook.com/leanderwattig, September 2009

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großes Potenzial Quelle: http://facebook.com/leanderwattig, September 2009 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 73
großes Potenzial Quelle: http://facebook.com/leanderwattig, September 2009 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 73
großes Potenzial Quelle: http://facebook.com/leanderwattig, September 2009 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 73
großes Potenzial Quelle: http://facebook.com/leanderwattig, September 2009 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 73
großes Potenzial Quelle: http://facebook.com/leanderwattig, September 2009 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 73
großes Potenzial Quelle: http://facebook.com/leanderwattig, September 2009 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 73
großes Potenzial Quelle: http://facebook.com/leanderwattig, September 2009 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 73

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Beispiel-Tool für die Content-Distribution: KnowEm

Beispiel-Tool für die Content-Distribution: KnowEm Quelle: http://knowem.com, Juni 2009 Leander Wattig |

Quelle: http://knowem.com, Juni 2009

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für die Content-Distribution: KnowEm Quelle: http://knowem.com, Juni 2009 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 74

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Beispiel-Tool für die Content-Distribution: Ping.fm

Beispiel-Tool für die Content-Distribution: Ping.fm Quelle: http://ping.fm, Juni 2009 Leander Wattig |

Quelle: http://ping.fm, Juni 2009

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für die Content-Distribution: Ping.fm Quelle: http://ping.fm, Juni 2009 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 75

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Beispiel-Tool für die Content-Distribution: TubeMogul.com

Beispiel-Tool für die Content-Distribution: TubeMogul.com Quelle: http://www.tubemogul.com, Juni 2009 Leander Wattig |

Quelle: http://www.tubemogul.com, Juni 2009

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TubeMogul.com Quelle: http://www.tubemogul.com, Juni 2009 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 76

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Kommunikation mit der Community – Beispiel Twitter: Mögliches Vorbild ist eine Cocktail-Party

Content- Content- Interaktion/ Monitoring Aggregation Erstellung Distribution Kommunikation Erfolgsmessung
Content-
Content-
Interaktion/
Monitoring
Aggregation
Erstellung
Distribution
Kommunikation
Erfolgsmessung

Man gesellt sich zu interessanten Gesprächspartnern.

Man tritt persönlich in Erscheinung und stellt sich namentlich vor.

Man hört dem Gesprächspartner zu.

Will man sich aktiv an der Konversation beteiligen, sollte man etwas Substanzielles zu sagen haben.

Man spricht nicht nur über sich und die eigenen Interessen.

Bevor man einen Gefallen erwarten kann, sollte man dem Gesprächspartner schon selbst einmal behilflich gewesen sein.

Diese Regeln helfen bei der Nutzung vieler Tools im Social Web

Leander Wattig | http://leanderwattig.de

gewesen sein. Diese Regeln helfen bei der Nutzung vieler Tools im Social Web Leander Wattig |

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Beispiel-Tool für die Content-Aggregation: FriendFeed

Content- Content- Interaktion/ Monitoring Aggregation Erstellung Distribution Kommunikation Erfolgsmessung
Content-
Content-
Interaktion/
Monitoring
Aggregation
Erstellung
Distribution
Kommunikation
Erfolgsmessung
Erstellung Distribution Kommunikation Erfolgsmessung Quelle: http://friendfeed.com, Juni 2009 Leander Wattig |

Quelle: http://friendfeed.com, Juni 2009

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Aggregation im Rahmen des Social Media Marketing

Beispiel aus dem Verlagsbereich: Books on Demand

Ansprech- partner Nachrichten u. Archiv Tags
Ansprech-
partner
Nachrichten
u. Archiv
Tags

Quelle: http://bod-newsroom.com, September 2009

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September 2009 Leander Wattig | http://leanderwattig.de Suche Links zu Web-Profilen Link zum Bookmarking Medien-
Suche
Suche
Links zu Web-Profilen
Links zu
Web-Profilen
Link zum Bookmarking
Link zum
Bookmarking
Medien- resonanz
Medien-
resonanz

79

Schlussfolgerung: „Community First“

Wir erleben rund um das Social Web einen grundsätzlich berechtigten Hype.

Eine wichtige Voraussetzung für den künftigen Erfolg vieler Verlage ist der „Aufbau“ spezifischer Communities.

Die Herausforderung besteht darin, Menschen mit einem gemeinsamen Interesse zu finden und diesen mit den geeigneten Tools eine geeignete Plattform zur Vernetzung zu bieten.

Nur wer die Menschen im Social Web überhaupt erreicht, kann ihnen in der Folge auch etwas verkaufen:

nicht „Online First“, sondern „Community First“

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etwas verkaufen: nicht „Online First“, sondern „Community First“ Leander Wattig | http://leanderwattig.de 80

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Was wird im Internet verkauft?

Die digitalen Inhalte von Büchern lassen sich quasi kostenlos unendlich oft bei gleich bleibender Qualität kopieren.

Folgende Dinge lassen sich nicht in dieser Art kopieren und sind auch künftig knapp:

- Auffindbarkeit

- Authentizität

- Geschwindigkeit

- Interpretation

- Patronage

- Personalisierung

- Verkörperung

- Zugänglichkeit

Knappe Dinge haben in der Wirtschaft einen Wert und können verkauft werden.

Quelle: Kevin Kelly: Better Than Free, 2008

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Wert und können verkauft werden. Quelle: Kevin Kelly: Better Than Free, 2008 Leander Wattig | http://leanderwattig.de

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Agenda

I. Einführung

II. Medienmarkt

III. Buchmarkt

IV. Pressemarkt

V. Ausblick

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I. Einführung II. Medienmarkt III. Buchmarkt IV. Pressemarkt V. Ausblick Leander Wattig | http://leanderwattig.de 82

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Der Bedarf an Büchern/Buchinhalten ist auch im Internet groß: Generelles Produkt-Interesse (Top 10)

Körperpflegeprodukte

Bücher

Schuhe

Zahnpflegeprodukte

Musik-CDs

Alkoholfreie

Getränke

Milchprodukte

Urlaubs- und auch Last-Minute-Reisen

Herrenbekleidung

Haarpflegeprodukte

61,8 57,1 55,0 54,6 51,2 49,4 48,4 47,5 46,0 45,8
61,8
57,1
55,0
54,6
51,2
49,4
48,4
47,5
46,0
45,8

Basis: 103.731 ungewichtete Fälle (Internetnutzer letzte 3 Monate) „An welchen der folgenden Produkte sind Sie (sehr) interessiert?“ / Angaben in Prozent / Darstellung der Top 10 von insgesamt 59 Produkten Quelle: AGOF e.V. / internet facts 2009-III

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59 Produkten Quelle: AGOF e.V. / internet facts 2009-III Leander Wattig | http://leanderwattig.de S e i

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Der Bedarf an Büchern/Buchinhalten ist auch im Internet groß: Informationen im Internet gesucht (Top 10)

Bücher

Urlaubs- und auch Last- Minute-Reisen

Eintrittskarten für Kino, Theater etc.

Hotels für Urlaubs- oder Geschäftsreisen

Musik-CDs

Bahntickets

Möbel, Wohnungseinrichtung

Telekommunikationsprodukte

Digitale Fotoapparate

Computer-Hardware oder Zubehör

58,2 56,2 55,3 49,7 47,9 45,8 45,2 42,7 41,2 40,5
58,2
56,2
55,3
49,7
47,9
45,8
45,2
42,7
41,2
40,5

Basis: 103.731 ungewichtete Fälle (Internetnutzer letzte 3 Monate) / „Zu welchen der nach- folgenden Produkte haben Sie schon einmal Informationen im Internet gesucht?“ / Angaben in Prozent / Darstellung der Top 10 von insgesamt 59 Produkten Quelle: AGOF e.V. / internet facts 2009-III

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59 Produkten Quelle: AGOF e.V. / internet facts 2009-III Leander Wattig | http://leanderwattig.de S e i

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Der Bedarf an Büchern/Buchinhalten ist auch im Internet groß: Produkte im Internet gekauft (Top 10)
Der Bedarf an Büchern/Buchinhalten ist auch im Internet
groß: Produkte im Internet gekauft (Top 10)
Bücher
39,6
Eintrittskarten für Kino,
Theater etc.
33,3
Musik-CDs
25,2
Hotels für Urlaubs- oder
Geschäftsreisen
24,9
Damenbekleidung
24,0
Urlaubsreisen und auch
Last-Minute-Reisen
23,7
Spielwaren
21,7
Herrenbekleidung
20,4
Computer-Hardware
oder -Zubehör
20,3
Filme auf DVDs, Videos
20,1
Basis: 103.731 ungewichtete Fälle (Internetnutzer letzte 3 Monate)
„Haben Sie in den letzten 12 Monaten folgende Produkte über das Internet gekauft?“ / Angaben in Prozent /
Darstellung der Top 10 von insgesamt 59 Produkten
Quelle: AGOF e.V. / internet facts 2009-III
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Der Bedarf an Büchern/Buchinhalten ist auch im Internet groß: Conversion-Rates für Top 15 Produkte

Bücher

Damenbekleidung

Spielwaren

Eintrittskarten für Kino, Theater etc.

Kostenpflichtige Lotteriespiele

Herrenbekleidung

Gewinnspiele

Musik-CDs

Filme auf DVDs, Videos

Wetten

Hotels für Urlaubs- oder Geschäftsreisen

Computer-Hardware oder -Zubehör

Gebührenpflichtige Musik oder Filme

Babybedarf

Schuhe

38,7 36,3 22,9 34,9 21,0 32,7 6,5 3,7 35,1 19,5 8,3 4,4 47,9 24,5 39,0
38,7
36,3
22,9
34,9
21,0
32,7
6,5
3,7
35,1
19,5
8,3
4,4
47,9
24,5
39,0
19,5
5,2
2,6
49,7
24,5
40,5
19,8
24,8
11,8
12,5
5,9
37,5
17,5

58,2

55,3

Online-Info40,5 19,8 24,8 11,8 12,5 5,9 37,5 17,5 58,2 55,3 Online-Info UND Online-Kauf Conversion Rates: 66,5%

Online-Info UND Online-Kauf24,8 11,8 12,5 5,9 37,5 17,5 58,2 55,3 Online-Info Conversion Rates: 66,5% 63,1% 60,2% 59,1% 56,9%

Conversion Rates:

66,5%

63,1%

60,2%

59,1%

56,9%

55,6%

53,0%

51,1%

50,0%

50,0%

49,3%

48,9%

47,6%

47,2%

46,7%

Basis: 103.731 ungewichtete Fälle (Internetnutzer letzte 3 Monate) / „Zu welchen der nachfolgenden Produkte haben Sie schon einmal Informationen im Internet gesucht?“ / „Haben Sie in den letzten 12 Monaten folgende Produkte über das Internet gekauft?“ / Angaben in Prozent / Darstellung der Top 15 von insgesamt 59 Produkten Quelle: AGOF e.V. / internet facts 2009-III

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Produkten Quelle: AGOF e.V. / internet facts 2009-III Leander Wattig | http://leanderwattig.de S e i t

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86

Der Bedarf an Buch-Inhalten ist hoch im Internet

2003 bis 2009 häufig/gelegentlich genutzte Internetinhalte, Angaben in Prozent

 

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

aktuelle Nachrichten (Deutschland, Ausland)

48

46

47

45

46

52

59

Informationen aus Wissenschaft, Forschung, Bildung

43

44

44

42

46

44

45

Freizeitinformationen/Veranstaltungen

46

42

44

40

45

50

43

aktuelle Serviceinformationen (Wetter, Verkehr)

34

38

43

37

42

47

47

Verbraucher-/Ratgeberinformationen

33

35

34

31

38

37

37

aktuelle Regionalnachrichten/- informationen

36

39

42

38

36

40

47

Informationen aus dem Kulturbereich

34

31

33

36

35

34

35

Sportinformationen

26

31

29

29

32

34

37

Unterhaltungsangebote

29

10

10

7

30

25

25

Informationen zu Wirtschaft u. Börse

27

26

24

21

25

24

32

Basis: Onlinenutzer ab 14 Jahre in Deutschland (2009: n=1212, 2008: n=1186, 2007: n=1142, 2006: n=1084, 2005: n=1075, 2004: n=1002, 2003: n=1046) Quelle: ARD/ZDF-Onlinestudie 2003 - 2009

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n=1075, 2004: n=1002, 2003: n=1046) Quelle: ARD/ZDF-Onlinestudie 2003 - 2009 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 87

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Mögliche Definition: Das Buch

„Als materielles bzw. physisches Objekt oder elektronisches Speichermedium ist das B. Produkt eines handwerklich oder maschinell geprägten Herstellungsprozesses. Es besteht aus einen Trägermaterial (…) und den darauf aufgebrachten Sprach- und Bildzeichen (…).

(…)

Als Zeichenträger speichert das B. nicht nur Sprach- und Zahlzeichen (…), sondern auch Musiknoten (…) und Bilder (…). Entwicklung und Geschichte des materiellen Gegenstandes B. verweisen aber auf eine Dominanz der sprachlichen Zeichen, auf die die Ökonomie der B.-Formen ausgerichtet ist. In der B.-Kommunikation findet Sprache die ihr gemäße Ausdrucks- und Überlieferungsform durch das Medium der Schrift.“

(…)

Quelle: Ursula Rautenberg (Hrsg.): Reclams Sachlexikon des Buches. Reclam, Stuttgart 2003

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Rautenberg (Hrsg.): Reclams Sachlexikon des Buches. Reclam, Stuttgart 2003 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 88

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Mögliche Definition: Das Buch

„A book is a non-periodical printed publication of at least 49 pages, exclusive of the cover pages, published in the country and made available to the public;“

Wenn wir uns an der Definition der UNESCO orientierten, so würden vier Anforderungen an ein Buch gestellt:

Ein Buch müsste

1. gedruckt sein,

2. veröffentlicht sein,

3. nicht-periodisch erscheinen und

4. einen Inhalt einer bestimmten Mindestlänge aufweisen.

Quelle: UNESCO, Recommendation concerning the International Standardization of Statistics Relating to Book Production and Periodicals, 1964

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ization of Statistics Relating to Book Production and Perio dicals, 1964 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 89

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Mögliche Definition: Buchformen

„Buchformen, vom Trägermaterial und der Art seiner Weiterverarbeitung abhängige physische Form der Speicherung längerer zusammenhängender Texte oder mehrerer Texteinheiten, die auch illustriert sein können.

Die Geschichte der B. zeigt zwar, dass phasenweise mehrere B. nebeneinander Bestand haben und verwendet werden können (z.B. Codex und Buchrolle, Handschrift und Druck); in aller Regel jedoch löst die auf innovativen Technologien basierende B. mittel- und langfristig die Vorgängerform ab.“

Quelle: Ursula Rautenberg (Hrsg.): Reclams Sachlexikon des Buches. Reclam, Stuttgart 2003

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Kuriose Buchformen:

“Das größte Buch der Welt”: die Kuthodaw-Pagode

Es steht in der myanmarischen Stadt Mandalay und besteht aus 729 Tempeln, in denen jeweils eine Marmorplatte liegt. Auf allen Marmorplatten zusammen sind das Leben und die Lehren von Buddha dargestellt.

sind das Leben und die Lehren vo n Buddha dargestellt. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kutho daw-Pagode;
sind das Leben und die Lehren vo n Buddha dargestellt. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kutho daw-Pagode;

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kuthodaw-Pagode; http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Mandalay_kuthodaw.jpg&filetimestamp=20080802073840; SarahDepper:

http://www.flickr.com/photos/sarahdepper/3873598955/, Januar 2010

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SarahDepper: http://www.flickr.com/photos/sarahdepper/3873598955/, Januar 2010 Leander Wattig | http://leanderwattig.de 91

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Die technischen Möglichkeiten beeinflussten den Buchmarkt

Beispiele

Buchform

Seit dem spätantiken Codex bis zur Gegenwart ist die Codexform die herrschende Buchform.

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die herrschende Buchform. Marktteilnehmer ( 1 ) Autor Verlag Buch- Großhandel Buch- Einzelhandel Leser

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Marktteilnehmer ( 1 ) Autor Verlag Buch- Großhandel Buch- Einzelhandel Leser Rechtlicher Rahmen ( 1 )

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1 ) Autor Verlag Buch- Großhandel Buch- Einzelhandel Leser Rechtlicher Rahmen ( 1 ) • Buchpreisbindung

Leser

Rechtlicher Rahmen (1)

Buchpreisbindung

Urheberrecht

Verlagsrecht

 

(1) Auswahl

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• Urheberrecht • Verlagsrecht •   … (1) Auswahl Leander Wattig | http://leanderwattig.de 92

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Die neuen technischen Möglichkeiten verändern seitdem den Buchmarkt

Autor

Möglichkeiten verändern seitdem den Buchmarkt Autor Verlag Buch- Großhandel Buch- Einzelhandel Leser Autor

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seitdem den Buchmarkt Autor Verlag Buch- Großhandel Buch- Einzelhandel Leser Autor Internet Leser Leander
seitdem den Buchmarkt Autor Verlag Buch- Großhandel Buch- Einzelhandel Leser Autor Internet Leser Leander

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