Sie sind auf Seite 1von 106

Werke

Projekte

Werke Projekte / Ulrich Ludat uli.l (arts)

/

Ulrich Ludat

uli.l (arts)

Saarbrücken: uli.l publishing, 2003-2015 [WVZpp].

C srba

http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/

uli.l (arts)

/

Ulrich Ludat

Werke & Projekte

— Stand: 24. März 2015

Inhaltsverzeichnis

Künstelerisches (sic!) Statement

7

Biografie (kurz)

13

Vorbemerkung zum Verzeichnis

15

Projekt- & Werkverzeichnis

17

Realisationen

86

Aufnahmen (Studio/Live)

94

Tonträger

96

Videografie

97

Ausstellungen

99

Bibliografie

100

Presse / Medien

101

Preise / Auszeichnungen

102

Förderer (öffentlich/privat)

103

Abkürzungsverzeichnis

104

Kontakt / Anschriften

106

Bezugsquellen

106

Künstelerisches (sic!) Statement

… (work in progress) …

Dies ist ein Text, der so lebt und lebendig ist, wie ich selbst; auch inhaltlich. Die Auseinandersetzung mit der eigenen künstelerischen (sic!) 1 Tätigkeit ist eine ständige, weshalb es stets Fein- und sogar Grobjustie- rungen gibt, die hier Eingang finden. Dass es Widersprüchliches und Unausgegorenes, Inkonsistenzen und Unfug, gar Unausgewogenes und manchmal Gewagtes zu finden gibt—aber stets auf der Höhe der aktuel- len Diskurse ;-)—, dafür kann ich garantieren.

Die Beantwortung der Frage, was Kunst oder das Künstlerische sei, hat sich für mich— dank intensiver Reflexion in jüngster Zeit—zu einem klareren Unterfangen entwickelt:

Kunst ist für mich ein integraler Teil meiner – menschlichen - Praxis, die in meinem geistigen Haushalt einen gewichtigen Platz einnimmt. 2

geistigen Haushalt einen gewichtigen Platz einnimmt. 2 1 Bereits an dieser Stelle sei aufgeklärt, was sich

1 Bereits an dieser Stelle sei aufgeklärt, was sich hinter dem Begriff „Künsteler“ verbirgt. Im Jahr 2012, nach der Rückkehr aus Argentinien, findet im Saarbrücker Schloss Symposium statt, zu dem ich vom Veranstalter (Regio- nalverband Saarbrücken; Leitung: Wolfgang Selke) als openstreetmappender „professioneller Künstler“ eingela- den worden bin. Erst spät im Verlauf dieser Veranstaltung fällt auf, dass auf dem Namensschild (Original nicht erhalten, jedoch fotografisch dokumentiert) steht: „Ulrich Ludat / professioneller Künsteler“. Da die Schmach der Nichtaufnahme in den Verein „Saarländisches Künstlerhaus“ im ersten Anlauf (zweiter Anlauf: 2015) noch nicht verdaut ist, wird schlagartig klar, weshalb diese nicht stattgefunden hat, nicht hat stattfinden können: „Du bist ja ein Künsteler!“ Seither lautet die offizielle Bezeichnung: Künsteler (sic!). Was für ein Anekdötchen, nicht wahr?

2 Insbesondere die Lektüre von Georg W. Bertram: Kunst als menschliche Praxis. Eine Ästhetik — Berlin: Suhr- kamp, 2014. — hat den Horizont enorm erweitert und den eigenen Kunstbegriff „revolutioniert“; dessen „Rin- gen“ um einen „unverkürzten“ Begriff von Kultur entspricht dem meinen.

Kunst ist in diesem Sinne im wahrsten Sinne des Wortes ‚Alles’, was ich bereit bin, als Kunst anzuerkennen, zu betrachten oder dazu zu erklären; sei es bei der Kreation, sei es bei der Rezeption. Mindestens zweifache Voraussetzung ist,

1. dass das derart Bezeichnete oder dazu Erklärte gewisse meinen subjektiven An- sprüchen genügende ‚ästhetische’ Qualitäten (Zustände der Verdichtung) auf- weist, und

2. dass es, sofern der Mensch es in künstlerischer Intention erschaffen hat—für Kunst m. E. keine zwingende Voraussetzung—, entstanden ist aus einem Bedürf- nis und in einer Absicht, welche nicht primär dem Lebenserhalt dient.

Letzteres ist meines Erachtens ein wesentliches Merkmal von Kunst überhaupt.

Etwas als Kunst anzusehen ist also auch ein subjektiver Akt der ernsthaften Anerken-

nung von ‚Etwas’—einem Ding, einer Situation, einer Handlung, einer Idee

che. Die Setzung, dass ‚Etwas’ Kunst sei, ist folglich primär ein höchst individueller Akt, um den niemand (m/w), der sich mit Kunst befassen möchte, herum kommt, und nicht etwa ausschließlich ein gesellschaftlich-kollektiver, bei dem mehr oder weniger un- kritisch nachvollzogen wird, was eine dominierende Strömung im pädagogischen oder kulturellen Kontext als Trennung zwischen Kunst und Nicht-Kunst vorgibt. Ich will auch erwähnen, dass dem anerkennen von Etwas als Kunst auch dessen Gegenteil beinhal- tet, das Aberkennen von Etwas als Kunst; sei es vom Urheber, sei es von Sonstwem (oft vom „Kunstmarkt“ aus leicht zu durchschauenden ökonomisch-kapitalistischen Interes- sen).

Daher kann niemals ein Kanon oder eine andere Diktatur (nicht nur des Geschmacks) vorschreiben, dass etwas Kunst sei - und etwas anderes nicht. Ich muss diesen Akt der Zur-Kunst-Erklärung vollbringen und kann dies nicht durch unkritische Übernahme vorgefertigter Kunstbegriffe gewissermaßen geschehen lassen. Dies bedeutet auch, dass was einmal als Kunst betrachtet worden ist, sich stets wieder der Kritik unterzie- hen muss, und sich durchaus der Situation stellen muss, nur noch im historischen Sin- ne Kunst (gewesen) zu sein, nicht aber im Sinne einer lebendigen, Jetztzeit bezogenen Kunstauffassung, wie sie mir zu eigen ist. Die Formel „einmal Kunst = immer Kunst“ hat für mich keine Gültigkeit.

Es mag auffallen, dass in der Aufzählung nicht der Fall enthalten ist, dass eine mensch- liche Person und/oder ein anderes lebendes Wesen unseres Planeten Erde—einschließ- lich meiner selbst—selbst als Kunstwerk gelte; hierzu bin in in der Tat nur unter Mühen bereit oder in der Lage. 3 Kunst ist folglich etwas außerhalb des Physischen des Men- schen stehendes, wenngleich es selbst durchaus darin enthalten sein kann, dessen „Ausstrahlung“, „Aura“ sogar unverzichtbarer Bestandteil ist. Wer dieses Paradoxon nicht aushält, wird auch meinen Kunstbegriff nicht aushalten.

Kunst kann m. E. also entstehen, ohne dass eine sich als Künstler bezeichnende Person —zu denen ich selbst mich nicht zähle (s. u.)—Hand an das (künstlerische) Objekt ange-

—als sol-

3 Mir erscheint in Fällen, in denen Künstler (w/m) dazu neigen, sich selbst als Kunstwerk aufzufassen, das Miss- verständnis vorzuliegen, das eher die Aktion das Kunstwerk ist, bei der auch der menschliche Körper als ein Be- standteil desselben, aber nicht als das Kunstwerk selbst, betrachtet werden kann. Der Fall der Verwendung des Körpers und seiner Teile bzw. von physischen Prozessen als Grundlage künstlerischer Arbeit sei hier außer Acht gelassen.

legt hat. Kunst kann sozusagen 'von selbst' entstehen, einfach da sein oder sich durch das Zusammenwirken von Kräften wie von selbst ergeben. Man muss sie in dem Fall nur aufsuchen und/oder finden. Das ist zuweilen abhängig davon, dass man zur rechten Zeit am rechten Ort ist, weil sie kurz zuvor nicht als Kunst existierte und gleich wieder zurück in den Zustand von Nichtkunst fallen wird, beziehungsweise dass man im rech- ten geistigen Zustand hierfür befindet.

Dabei ist es ohne Belang,

1. ob dieser mehr oder weniger verdichtete Zustand als Kunst oder eben nicht oder gar als Nichtkunst bezeichnet wird oder

2. ob es weitere Personen gibt, die dieses Kunstwerk als solches erkennen oder an- erkennen, indem auch sie es zu einem solchen erklären, mit mir kommunizie- rend oder unabhängig von mir.

Meine Person, mein Denken, meine Wahrnehmung ist das Zentrum meines Kunstbe- griffes. So atmet er von der Freiheit, die der Kunst eigen ist—und ihr bedauerlicherwei- se nicht allenthalben zugesprochen wird. Und er ist Basis eines Diskurses mit anderen über ihren Kunstbegriff. 4 Dieser kommunikative Austausch von Ideen und Gedanken ist das, was ich als kulturelles Leben bezeichnen möchte. Somit kann grundsätzlich Jeder (m/w) am kulturellen Leben teilnehmen.

Die Wahrnehmung zuweilen höchst temporärer Kunst(werke) ist grundsätzlich Jedem (w/m) gegeben und kann zu einer enormen Bereicherung des Lebens beitragen. Die Neigung in der Gesellschaft, als Künstler anzuerkennen, wer durch einen besonders hohen Ausstoß an kreativ erzeugten (Kunst)Werken gleich welcher, jedoch bevorzugt materieller Art auffällt, ist meines Erachtens zu überwinden. Es gibt vielmehr auch den ganz privaten Akt des (An-)Erkennens von Kunst im vorgenannten Sinne, der nur mir selbst gewahr wird und werden soll … und im Extremfall nicht einmal anderen mitge- teilt werden müsste.

Charakteristisch für meine Kunstanschauung ist überdies, dass—aufgrund meiner ei- genen Herkunft und der von mir gerne eingenommenen Perspektive sowie nicht zuletzt der mir zur Verfügung stehenden Mittel und Möglichkeiten—oft und gerne das Alltägli- che, Einfache, Schlichte, Spontane, Unscheinbare, Unspektakuläre im Mittelpunkt mei- ner Aufmerksamkeit steht. Es steht nicht um ihrer selbst willen im Fokus, aus einem (exotistischen) Überlegenheitsgefühl heraus, sondern weil meine ureigenen Prägungen es so gefügt haben. Mein Leben spielt sich auf unscheinbare Weise höchst unspektaku- lär im Alltäglichen ab und das soll es auch. Der Übergang vom Leben zur Kunst und wieder zurück zur Nichtkunst ist fließend, ganz so wie es zu erwarten ist, wenn man wie Georg W. Bertram Kunst als menschliche Praxis(form) auffasst.

Es besteht also eine persönliche, intime Beziehung zum Alltäglichen, Einfachen, Schlichten, Spontanen, Unscheinbaren, Unspektakulären, die die direkte Kommunikati- on, einen direkten Zugang ermöglichen. Doch dieses Prinzip der Einfachheit, das sich aus meiner bisherigen Arbeit destillieren ließe, stellt keine Einschränkung in Bezug auf die Komplexität der Anwendung (künstlerischer) Mittel dar. Es bezeichnet die Räume, in denen ich mich—als Armer, Besitzloser, Habenichts—zwangsläufig bewege, und die

4 Wie zuletzt mit Mirka Borchardt und André Mailänder; nachzulesen in: Saarbrücker Hefte 110/111 (2014) 59-68.

ich mit allem Reichtum an perspektivischen Möglichkeiten auslote, dessen unglaubliche Vielfältigkeit und Expressivität in besonders verdichteten Zuständen beziehungsweise Situationen entdeckend. Ich bezeichne das als „unprätentiöse Kunst“.

Daher rührt wohl auch, dass die bevorzugte Art der Fortbewegung in geografischen und insbesondere urbanen Räumen eher derjenigen nahe steht, die von den Nicht-Privile- gierten in dieser Welt voller Ungerechtigkeit und gravierender Ungleichheit ebenfalls genutzt werden; meist ohne die Wahl zu haben von diesen genutzt werden müssen. Es sind dies das Gehen, für größere Distanzen auch die Benutzung der öffentlichen (Mas- sen-)Transportmittel im Nah- oder Fernverkehr in den regional unterschiedlichsten Ausgestaltungen; im Extremfall inklusive des Flugzeugs, zu meinem großen Bedauern – bislang - exklusive des Schiffs (ein noch unerfüllter Traum). In Bezug auf die Sicht auf die Welt hat dies entscheidende Konsequenzen: Die überwiegenden Werke entstehen folglich aus einer bodenständigen Perspektive, dazu primär aus einer in öffentlichen Räumen eingenommenen; private und/oder geschlossene Räume bleiben weitgehend „außen vor“.

Diesen 'persönlichen' Kunstbegriff—um auf das zwei Absätze zuvor Geäußerte zurück zu kommen—habe ich in einer jahrelangen Praxis seit meinem ersten Aufenthalt in Ge- orgien im Jahre 2008 entwickelt. Zunächst unbemerkt von mir selbst, sodann allmäh- lich immer mehr ins Bewusstsein aufsteigend. Während meiner künstlerischen Resi- denz 2012 als Gast des Proyecto 'ace in Buenos Aires habe ich ihn dann erstmals expli- zit und konsequent bei meiner alltäglichen künstlerischen Arbeit angewandt. Ausge- hend von einer intimen Form künstlerischer Aktivität, dem Inkorporieren der urbanen Räume, habe ich eine ganz neue Erfahrung der Wahrnehmung des Städtischen erfah- ren. Die Raum-Zeit-Korrelation, wie sie in der aktuellen Raumforschung in höchst auf- regender und anregender Weise pluridisziplinär untersucht wird, wurde mir auf beson- dere Weise bewusst auch dadurch, dass manches von mir zur Kunst erklärte 'Werk'— oft gar nur Situationen flüchtiger Art—nur zur richtigen Zeit und zugleich am richtigen Ort und oft in exakt nur einer richtigen Position beziehungsweise unter Einnahme einer bestimmten körperlichen Haltung sowie nicht zuletzt in nur einem flüchtigen Moment wahrnehmbar sind.

An zwei Beispielen aus Buenos Aires möchte ich diesen Perspektivenwechsel im Blick auf das sich in den urbanen Räumen Ereignende verdeutlichen. Die physische Begeg- nung mit drei jungen Straßenräubern, die mich schmerzlicher weise ausgerechnet mei- nes künstlerischen Arbeitsmittels, eines digitalen Fotoapparates, beraubten, wird nicht primär als krimineller Akt betrachtet, was der Polizei und den Medien überlassen sei, sondern als Inkorporationsakt von „besonderer haptischer Qualität“, somit als im Sinne der künstlerischen Aktion ein Bestandteil der künstlerischen Arbeit mit zum Glück rela- tiv gutem Ausgang. Desgleichen geschieht mit dem Strom von Büromenschen (w/m), die morgens und spätnachmittags zwischen dem Bahnhof Retiro und den Bürotürmen im Microcentro pendeln, denen entgegen zu gehen („sich gegen den Strom stellen“) ei- nem starke psychische und physische Willenskraft abverlangt, weil diese Masse in einer Rabiatheit ihrem Ziel zustrebt, dass es nicht selten zu mehr oder weniger heftigen kör- perlichen Zusammenstößen kommt.

Das Künstlerische liegt hier direkt beim erlebten Ereignis selbst, nicht etwa bei deren fotografischen oder videografischen Beobachtung zwecks Erstellung einer Fotoserie

oder eines Films, welche dann erst als Kunstwerk zu betrachten wären (was wiederum nicht unbedingt ausgeschlossen sein soll). Dies führt dazu, dass manches von der 'Kunstwelt' als 'Kunstwerk' erachtete Produkt aus dieser Sicht lediglich als Dokument des sich zeitlich davor liegenden tatsächlichen künstlerischen Ereignisses angesehen wird. Dass dieses Dokument wiederum hohen künstlerischen Ansprüchen gerecht wer- den kann, wird nicht in Zweifel gezogen, dessen Eigenschaft als eigenständiges Kunst- werk jedoch zumindest hinterfragt.

Fließend ist der Übergang vom derart 'wie von selbst'—nicht selten im Zusammenwir- ken einander nicht kennender Akteure (w/m) samt unterschiedlicher in Bezug auf die Teilbeiträge zum Endprodukt beziehungsweise Endzustände—entstehenden Kunstwerk zu dem in einem – mehr oder weniger – bewussten schöpferischen Akt kreierten. Seit dem Jahr 2000, auch in meinen musikalisch-kompositorischen Werken, ist bei mir ein tiefes Misstrauen gegenüber den geschlossenen Räumen der bürgerlichen kulturellen Sphäre (Konzertsäle, Museen, Opernhäuser) zugunsten der Überprüfung der Tauglich- keit öffentlicher Räume für die künstlerische Praxis zu beobachten. Ohne die geschlos- senen Räume einfach nur abzulehnen oder gar „in die Luft sprengen“ zu wollen, wie es großmäulige und sich später als zutiefst bourgeois erweisende „Aufmerksamkeitserhei- scher“ Mitte des letzten Jahrhunderts vorgeblich forderten, geht es mir mehr um die Überwindung der Trennung aller Lebensbereiche voneinander, wie sie typisch für das postfeudale, bürgerliche Zeitalter sind. Dort ist die Segregation, die Trennung und die hierarchische Ordnung das bestimmende Prinzip, die Exklusivität und Privilegiertheit zu konnotierten Eigenschaften auch des Kunstbetriebs zu benötigen scheint.

Ein wesentlicher Aspekt meiner (künstlerischen) Arbeit besteht in der Absicht der (künstlerischen) Einmischung in politische Prozesse, lokal, überregional, global. Die Garantien der Meinungs- und künstlerischen Freiheit werden bis zum Anschlag in An- spruch genommen und bei deren Gefährdung 'bis aufs Messer' mit ausschließlich künstlerischen Mitteln – eben ohne Messer – allerdings einschließlich des 'messer- scharfen' Wortes - verteidigt. Dieses politische Engagement umfasst nicht nur kultur- politische Themen, sondern viel mehr den Einsatz für die Grundrechte, die Menschen- rechte, für Freiheit und Gleichheit und Laizismus. Das heißt auf der anderen Seite nicht, dass jedes (künstlerische) Werk primär politisch sei; unpolitisch ist jedoch wiederum keines. Zur Erhaltung vollkommener (künstlerischer) Freiheit und Unabhängigkeit, die mir ein existentielles Grundbedürfnis ist, kann dieses Engagement nicht innerhalb einer politischen Organisation wie etwa einer politischen Partei erfolgen. Ich agiere gewisser- maßen als unvereinnahmbares, selbstbestimmt vagierendes, freies Radikal.

Nicht zuletzt das Entstehen einer „Kulturindustrie“, die Kunst und Kultur zu veranstal- ten vorgibt im Verbund mit die vorgenannten bürgerlichen Eigenschaften repräsentie- renden (Luxus-)Produkten herstellenden und aggressiv vermarktenden Unternehmen, die vorgeben, Kunst und Kultur zu fördern, was unverkennbar zu einer global zu beob- achtenden Verarmung der (künstlerischen) Vielfalt führt, hat mich (künstlerisch) in große Alarmstimmung versetzt. Daher soll mein (künstlerischer) Output sich möglichst sensibel in die Umgebung integrieren, in der ihm die Ehre der (öffentlichen) Realisie- rung zuteil wird; selbst dann, wenn der direkten Umgebung 'widersprochen' wird. Nicht

Auffallen um jeden Preis ist die Devise, sondern wie selbstverständlich schlicht und ein-

fach da sein, sich ereignen, geschehen

Wer es sieht / hört / usw., hat etwas gesehen /

gehört / usw.—wer nicht, eben nicht

weiter bedeutsam. Wer dennoch genauer hinschaut / lauscht / usw. erfährt unter Um- ständen eine kleine persönliche Bereicherung.

In meiner Eigenschaft als Angehöriger einer gesellschaftlichen und kulturellen Rand- gruppe, die zwar im Vergleich zu beispielsweise Müllsammlern (w/m) ein relativ höhe- res Ansehen genießt, stehen diese Randgruppen mir subjektiv dennoch näher—zugege- benermaßen wohl eine einseitige Empfindung der Nähe—als diejenigen gesellschaftli- chen Gruppen, die dank ihrer Bildung und ihrer möglicherweise damit einher gehenden größeren Weltoffenheit eher Zugang zu meinem (künstlerischen) Output haben – oder jedenfalls haben könnten. Dies ist ein Dilemma, aus dem ich mich künstlerisch, wenn überhaupt, nur intensiv suchend befreien kann.

Diese Suche kann nicht in geschlossenen Räumen stattfinden, sondern nahezu aus- schließlich außerhalb von ihnen; denn nur in öffentlichen Räumen herrscht die—stets der Verteidigung bedürfende—Freiheit, welche Kunst benötigt, um ihre (künstlerische) Sicht—selbstverständlich 'nur' eine von mehreren möglichen Sichtweisen—auf [die] Welt möglichst ungehindert und unbeeinflusst von Verengungen entfalten zu können. Dies tue ich gerne im Verbund mit anderen der Freiheit, der Gerechtigkeit und der Wahrheit dienenden Formen der Weltbetrachtung: dem Journalismus und der Wissen- schaft, manchmal auch der Jurisprudenz, sowie unter Verwendung aller mir potenziell zur Verfügung stehenden (künstlerischen) Mittel, und nicht zuletzt mit einem gewissen, zurückhaltend dosierten Maß an Humor. Auf diese (künstelerische [sic!]) Suche nehme ich Jeden (w/m) gerne mit!

… (work in progress)

;

das ist für den Fortgang der Dinge auch nicht

Saarbrücken, den 26. August 2013

[ zuletzt revidiert am: 24 März 2015 ]

Biografie

Version I (ziemlich kurz) 5

Ulrich Ludat (Deutschland) ist ein Komponist—nicht zwingend und in erster Linie von musikalischen Werken—und Aktionskünstler, dessen (künstelerische) Arbeit sich an den Grenzen zwischen Reichtum und Armut sowie denjenigen zwischen den Künsten an sich bewegt. Er hat ein umfangreiches geisteswissenschaftliches Studium absolviert (Romanistik, Philosophie und Musikwissenschaft in Deutschland und Italien sowie prak- tische Musik an der Musikhochschule in Saarbrücken).

Ulrich Ludat definiert sich als ein Künstler, der „mit den Ohren schaut und mit den Au- gen lauscht“. Die akustische Welt steht im Vordergrund. Klang, aufgenommener Sound, erschafft neue—virtuelle/imaginäre—Räume, die sich für ihn sehr stark von den 'realen' unterscheiden.

Ein weiteres 'Aktivitätenfeld' in seinem Schaffen ist die Wahrnehmung und das Spiel mit/Agieren in 'Kräftefeldern', oder - anders ausgedrückt - mit/in 'Einflusssphären'. Ei- nes Jeden (w/m) Alltagsleben, bewusst oder unbewusst, ist von diesen Sphären beein- flusst. Sobald jemand etwas darin verändert oder sie tangiert, entsteht eine Art 'virtuel- le atmosphärische Reibung'. Die überwiegende Zahl seiner (Langzeit-) Performances vollzieht sich in den Konfliktbereichen in den Übergangszonen zwischen diesen Sphä- ren. Fotografie und/oder Videografie—zusammen mit Audioaufzeichnungsmethoden— können ein Weg sein, das sichtbar zu machen, was unsichtbar / unhörbar zu sein scheint.

Der städtische Raum ist für Ulrich Ludat die interessanteste Zone, in der Kunst 'ge- schieht', selbst dann, wenn sie als solche gar nicht intendiert ist. Er hat Installationen, Performances, Video- und Tonaufnahmen (field recording) in verschiedenen Ländern und U-Bahn-Systemen u. a. in Argentinien, Frankreich, Deutschland, Georgien, USA, Portugal, Luxemburg und Polen durchgeführt. Bei Allem sei beachtet, dass der Künste- ler (sic!) sich als ein Vertreter der 'bad art' und/oder der 'bed art' betrachtet, je nach In- tensitätsgrad des persönlichen Wachzustandes.

5 Text: Alicia Candiani (Buenos Aires) mit kleinen Ergänzungen von uli.l (arts), 2012.

Version II (noch kürzer) 6

Ulrich Ludat, geb. 1959 irgendwo in Deutschland, hat Romanistik, Philosophie und Musikwissenschaft in Deutschland und Italien studiert. Anschließend folgen Studien der Musik (instrumental) und Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und Theater des Saarlandes (heute: HfM Saar). Parallel zu seiner langjährigen pädagogischen Tätig- keit als Musiklehrer (instrumental, schulisch) ist er hauptsächlich künstlerisch aktiv. Von 1990-2006 leitet und managt er das ensemble für erstaunliche musik [archae.o.pte- ryx], mit dem er auch international (Ur)Aufführungen spielt. Nach der Jahrtausendwen- de kehrt Ludat sich zunehmend von der Pädagogik ab und wendet sich ‚gezwungener- maßen‘ aber konsequent den Künsten zu, immer wieder von mehr oder weniger tempo- rären Ausflügen in andere berufliche Sphären garniert, welche er teilweise zu künstleri- schen Projekten stilisiert. Er komponiert musikalische Werke, ist als (Langzeit-)Perfor- mance-Künstler aktiv und realisiert teils aufwändige Installationen. Dabei nutzt er zu- nehmend ‚außermusikalische‘ Mittel (Audiografie, Fotografie, Text, Videografie u. a.), wobei die Herkunft durch stete Verwendung von Sound (field recording) künstlerisch er- halten bleibt. Ludat definiert sich (seit 2012) als Künsteler (sic!), der „mit den Ohren schaut — und mit den Augen lauscht“. Bei Allem sei beachtet, dass er sich als ein Ver- treter der 'bad art' und/oder der 'bed art' betrachtet, je nach Intensitätsgrad des per- sönlichen Wach(heits)zustandes.

Version III (ganz kurz)

Ulrich Ludat, geb. 1959, hat viel studiert, Geistiges und Musisches. Macht gezwunge- nermaßen [Kunst] und Projekte und ärgert die Welt. Lebt noch und arbeitet; aber meist nicht dort, wo er sich physisch aufhält.

Version IV (super kurz)

Ulrich Ludat (*1959), Künsteler (sic!) und Landesgünstler (sic!); lebt - und arbeitet nicht.

Version V (kurz und gut)

uli.l (*1959). 7

Version VI (ultra kurz)

ul. 8

6 Text: uli.l (arts), 2013/2014.

7 Der Rest geht Niemanden (m/w) etwas an!

8 Man sollte sich einfach nicht so wichtig nehmen; siehe Drama um den Wikipedia-Artikel; URL: https://de.wikipe- dia.org/wiki/Benutzer:Tromla/Ulrich_Ludat [ zuletzt aufgerufen: 13.03.2015 ].

Vorbemerkung zum Verzeichnis

Dieses „Projekt- und Werkverzeichnis“ führt den gesamten tatsächlichen und geplanten (projektierten) künstlerischen Output auf. Es enthält sämtliche Projekte und Werke an- gewandter und anderer {Künste}, die vom Urheber als solche anerkannt sind.

Die einzelnen Abteilungen sind unter Anwendung leicht zu erkennender hierarchischen Kriterien (z. B. chronologisch vs. umgekehrt chronologisch) strukturiert. Zu vielen – in absehbarer Zeit sämtlichen – Projekten und Werken gibt es—z. B. auf Anfrage—einzel- ne, mehr oder weniger umfangreiche Projekt- bzw. Werkbeschreibungen oder bei pri- mär musikalisch-kompositorischen Werken und/oder Happenings Partituren samt aus- führlichen Vorworten. Sie sind sämtlich bei den am Ende genannten Bezugsquellen in elektronischer (PDF) oder Papierform bzw. bei Filmen und Videos als DVD o. ä. Erhält- lich.

Fotografie basierte und fotografische Projekte oder Werke können teilweise auf diversen Online-Plattformen betrachtet werden 9 —und dann gerne beim Urheber käuflich erwor- ben. Preise: Meist auf Anfrage und je nach Art der Ausführung ;-) ; ein Tictail ® -Web- Shop 10 gibt ökonomisch-kapitalistische Anhaltspunkte.

1 0 gibt ökonomisch-kapital istische Anhaltspunkte. 9 Siehe die jeweiligen Fußnoten mit Verweisen auf di e

9 Siehe die jeweiligen Fußnoten mit Verweisen auf die entsprechenden informativen Online-Darbietungen.

10 Siehe → URL: http://ulildealing.tictail.com/ [ zuletzt aufgerufen: 04.03.2015 ].

Projekt- & Werkverzeichnis

[1990#01]

es komp

Trio.

Für (verstärkte) Bass-Blockflöte, Alt-Posaune und Violoncello.

Dauer:

3’30“.

UA:

N.N.

GEMA-Werk-Nr.: 9460272 / ISWC: T-802.352.947-8

[1990#02.D]

kompositionen aus der zweiten hälfte des zwan- zigsten jahrhunderts für große ensembles mit partien für die blockflöte text

Wissenschaftliche Hausarbeit im Rahmen der Diplomprüfung im Fachbereich V (Musikerziehung) an der Hochschule für Musik und

Theater des Saarlandes, Saarbrücken.

Umfang:

206 S.

EA:

Juli 1990 (5 Exemplare im Selbstverlag).

[1990#02.R]

kompositionen des zwanzigsten/einundzwanzigsten jahr- hunderts für große ensembles mit partien für die blockflö-

te text

Wissenschaftlicher Essay.

Umfang:

N.N.

EA:

N.N.

[1990#03]

ensemble für erstaunliche musik [archae.o.pteryx] perf

(1990)

(1990)

(2010ff)

(1990-2006)

Ensemble für aktuell erstaunliche Musik.

Im Kern ein Duo (mit dem Schlagzeuger Armin Sommer), bei einzel- nen Projekten um weitere Mitakteure erweitert—, welches einige (Ur-)Aufführungen in Konzerten – darunter auch superKompositio- nen™ - absolviert und Aufnahmen in (Rundfunk-)Studios durch ge- führt hat. 11

Uraufführungen eigens für das Ensemble geschriebener Kompositionen auf Konzerten im nationalen und ein wenig im internationalen Raum (siehe gesonderte Aufstellungen).

11 Siehe → http://www.ludat.de/ulrich/performing/archaeopteryx/ [zuletzt aufgerufen: 21.01.2015]; siehe auch Wi- kipedia → https://de.wikipedia.org/wiki/Archae.o.pteryx [zuletzt aufgerufen: 21.01.2015].

[1994#01]

lokal.kriti.kaster text

Lokalkritische—zuweilen und oft erst im Nachhinein als störend emp- fundene—Konzertbesuche.

Konsequenz: Ein paar Konzertkritiken im Lokalteil eines monopolisti- schen Blattes in einer kulturell kritischen Zone.

Bestehend aus:

(1994/1995)

[1994#01.00]

St. Wendel: ?.1994, 20:00 Uhr, Mia-Münster-

Haus (Kreismusikschule: Konzert mitrov u. a.);

,

Nikola Di-

[1994#01.01]

St. Wendel: 12.10.1994, 20:00 Uhr, Mia-Müns- ter-Haus (Kreismusikschule: Konzert mit Schlaginstrumenten, Peter Hoffmann/Dirk Roth- brust);

[1994#01.02]

St. Wendel: 26.10.1994, 20:00 Uhr, Mia-Müns- ter-Haus (Kreismusikschule: Musik für Flöte und Gitarre [Duo Entr'acte: Nicole Wagner/Pe- ter Knerner]);

[1994#01.03]

St. Wendel: 09.11.1994, 19:30 Uhr, Evangeli- sche Kirche (Bill Marsh, Matthias Ernst Trio, Ju- gendchor der Ev. Kirchengemeinde St. Wendel, Gospelchor St. Wendel);

[1994#01.04]

St. Wendel: 11.11.1994, 20:00 Uhr, Kulturzen- trum Alsfassen (Tango Bizarr – Stefan Hussong in concert; Stefan Hussong, Akkordeon);

[1994#01.05]

Tholey: 18.12.1994, 20:00 Uhr, Abteikirche „St. Mauritius“ (Geistliche Musik zur Advents- und Weihnachtszeit; Schaumberger Kantorei, Prae- torius Blechbläser Ensemble, Dr. Peter Matthi- as Scholl [Orgel]);

[1994#01.06]

Walhausen: 18.12.1994, 19:00 Uhr, [Dorfge- meinschaftshaus] (Advents- und Weihnachtskon- zert; Junger Chor Theley, Jugendchor Walhau- sen, Judith Kornagel [Violine], Beate Zimmer [Sopran]);

[1994#01.07]

St. Wendel: 07.01.1995, 20:00 Uhr, Saalbau (Neujahrskonzert 1995 des Stadtorchesters 1865 „Harmonie“ St. Wendel; Stephan Weidauer [Diri- gent]);

[1994#01.08]

St. Wendel: 02.02.1995, Aula des Arnold-Jans- sen-Gymnasiums im Missionshaus St. Wendel (Dort fern auf jenem Berge; Chor Pardall, Han- nelotte Paldall [Dirigent]);

[1994#01.09]

St. Wendel: 20.02.1995, 20:00 Uhr, Mia-Müns- ter-Haus (Konzert der Kreisstadt St. Wendel: Kla- vierabend mit André Padova);

[1994#01.10]

St. Wendel: ?.03.1995, Galerie im Zwinger (Zwi- schenaktmusik [Nr. 1] – Konzerte im Zwinger; Pe- ter-Decker-Quartett);

[1994#01.11]

St. Wendel: 07.04.1995, 20:00 Uhr, Mia-Müns- ter-Haus (Konzert der Kreisstadt St. Wendel:

Mein Gott Goethe – Goethes Briefwechsel mit ei- nem Kinde; Margit Straßburger [Rezitation], Yoko Maeda [Klavier]);

[1994#01.12]

St. Wendel: ?.05.1995, 20:00 Uhr, Mia-Münster- Haus (Konzert der Kreisstadt St. Wendel: Helmut Eisel & JEM);

[1994#01.13]

St. Wendel: Ca. 18.05.1995, Galerie im Zwinger (Zwischenaktmusik [Nr. 2] – Konzerte im Zwinger; Trio „Speak Low“; Frank Spaniol [Saxofon], Jörg Jenner [Kontrabass], Christoph Hans [Schlag- zeug]);

[1994#01.14]

St. Wendel: ?.06.1995, Galerie im Zwinger (Zwi- schenaktmusik [Nr. 3] – Konzerte im Zwinger; Dirk Rothbrust [Schlagzeug]);

[1994#01.15]

Türkismühle: 25.06.1995, Pfarrkirche „St. Igna- tius“ (Der Londoner Bach – Werke von John Bach [Musikfestspiele Saar 1995 – British Music]; So- listen, Trompete, Vokalensemble '83, Mitglieder des Rundfunk-Sinfonieorchesters Saarbrücken, Bernhard Leonardy [Leitung/Orgel]);

[1994#01.16]

St. Wendel: 14.07.1995, Aula des Arnold-Jans- sen-Gymnasiums im Missionshaus St. Wendel (Konzert für Violine und Akkordeon [5. Internatio- nale Akkordeon Seminarwoche Saarland]; Christiane Apel [Violine], Matti Rantanen/Ivan Koval [Akkordeon]);

[1994#01.17]

St. Wendel: 13.08.1995, Saalbau (Musik für sin- fonisches Blasorchester; Junge Bläser-Philhar- monie Süd-West, Fried Dobbelstein [Leitung]);

[1994#01.18]

St. Wendel: 03.09.1995, Saalbau (Jazz-Live:

“Chops and fingers“; Jugend-Jazz-Orchester des Saarlandes, Christoph Mudrich [Leitung]);

[1994#01.19]

St. Wendel: 06.09.1995, Mia-Münster-Haus (Konzert der Kreisstadt St. Wendel; Klavierabend Robert Leonardy);

[1994#01.20]

St. Wendel: 08.09.1995, Galerie im Zwinger (Zwischenaktmusik [Nr. 4] – Konzerte im Zwinger:

„Love, Sleep, Fear and Death“; Karin Rüdt [Gitar- re], Verena Ruhm [Gesang]);

[1994#01.21]

Bosen: 16.09.1995, 19:30 Uhr, Kunstzentrum Bosener Mühle („Poesie in Tönen“; Rainer- Dimmler-Ensemble);

[1994#01.22]

St. Wendel: 17.09.1995, Wendalinus-Basilika (Basilika-Konzerte St. Wendel; Orgelkonzert Matthias Balzer, Trier);

[1994#01.23]

St. Wendel: ca. 03.10.1995, Saalbau (WND Jazz Spezial; Greentown Jazzband/Slowenien);

[1994#01.24]

St. Wendel: 06.10.1995, Saalbau (WND Jazz Spe- zial - Konzert zugunsten der Indienhilfe St. Wen-

del; Bigband Urknall, Ernst Urmetzer [Leitung]);

[1994#01.25]

St. Wendel: 26.10.1995, Wendalinus-Basilika (Basilika-Konzerte St. Wendel: Chorkonzert Joseph Haydn „Die Schöpfung“; Solisten, Chor der Wendalinus-Basilika, Mitglieder des Rund- funk-Sinfonie-Orchesters Saarbrücken, Werner Grothusmann [Leitung]); 12

[1994#01.26]

St. Wendel: ?.10.1995, Saalbau (St. Wendeler Jazztage 1995; Susan-Weinert-Band, Steps Ahead/New York);

[1994#01.27]

St. Wendel: ca. 12.11.1995, Saalbau (The World Famous Glenn Miller Orchestra, Wil Salden [Leitung]);

[1994#01.28]

St. Wendel: 17.11.1995, Galerie im Zwinger (Zwischenaktmusik [Nr. 5] – Konzerte im Zwinger:

„Zeitgenössische (Kammer)Musik“; Adam Pie- ronczyk [Saxofon], Christof Kammer [Kontra- bass]);

[1994#01.29]

St. Wendel: 18.11.1995, Saalbau (Festakt: „40 Jahre Bund Saarländischer Musikvereine e. V.“); 13

[1994#01.30]

St. Wendel: 05.12.1995, Mia-Münster-Haus (Konzerte im Mia-Münster-Haus der Kreismusik- schule St. Wendel und des Kultur- und Bildungs- Instituts des Landkreises St. Wendel; Ensemble für Alte Musik „Senza Piedi“);

[1994#01.31]

Tholey: 17.12.1995, Saalbau (Geistliche Musik zur Adventszeit; Schaumberger Kantorei, Prae- torius-Blechbläser-Ensemble, Dr. Peter Matthi- as Scholl [Orgel]);

[1994#01.32]

St. Wendel: 26.12.1995, Kulturzentrum Urwei- ler/“Gasthaus zur Krone“ (WND Weihnachts- Jazz; 72 nd APRIGust, Jazzattack, Big Band);

[1994#01.33]

Hasborn: 28.12.1995, Pfarrkirche St. Bartholo- mäus (Bernhard Leonardy, Orgel).

1R 00:

?.1994; Saarbrücker Zeitung / St. Wendeler Zeitung ?; Titel: ?;

1R 01:

17.10.1994; Saarbrücker Zeitung / St. Wendeler Zeitung ?; Titel: Zum Schluß Kla- mauk mit Fliegenklatschen. Eindrucksvolles Schlagzeugkonzert im Mia-Münster- Haus — Publikum auf Wanderschaft;

1R 02:

29./30.10.1994; Saarbrücker Zeitung / St. Wendeler Zeitung ?; Titel: Gefällige Klänge zum Feierabend;

1R 03:

11.11.1994; Saarbrücker Zeitung / St. Wendeler Zeitung ?; Titel: Fremd und er- staunlich vertraut. (?);

12 Diese Kritik löst einen Sturm der Entrüstung aus, der zu Abonnement-Kündigungen und zahlreichen Beschwer- den sowohl bei der Lokalredaktion St. Wendel als auch in der zentrale in der Landeshauptstadt (Saarbrücken); zudem wird der Kritiker später deswegen in einer Buchpublikation des Kirchenchores der Wendalinus-Basilika – anonym – beschimpft.

13 Dieser Termin war in mehrfacher Hinsicht eine Provokation für die dort anzutreffenden Kreise: (1) Die Dumpfba- ckenfraktion (die vier Vorschläge der Rechtschreibkorrektur sind ebenfalls herrlich zutreffend: „Dampfbacken- fraktion“, „Sumpfbackenfraktion“, „Rumpfbackenfraktion“, jetzt kommt's: „Mitochondrienfraktion“ ;-) ) der Kul- turszene im Saarland trifft auf spitzfedrigen Verteidiger einer längst verlorenen lebendigen Hochkultur nieder- schwelligen Zuschnitts in ebendiesem; (2) Bald-ex-Arbeitgeber-Chef sitzt in der ersten Reihe neben unter Be- schuss stehender Instrumentallehrkraft [Blockflöte] seiner Töchter und muss dem Pressevertreter—dieselbe Person—(gequält) lächelnd begegnen. Genuss der Extraklasse, der einem bald ausgetrieben wurde; nachhaltig.

1R 04:

?.11.1994; Saarbrücker Zeitung / St. Wendeler Zeitung ?; Titel: ?;

1R 05:

21.12.1994; Saarbrücker Zeitung / St. Wendeler Zeitung 295, L4; Titel: „Einer der besten Chöre der Region“. Konzert geistlicher Musik der Schaumberger Kantorei in der prall gefüllten Abteikirche;

1R 06:

22.12.1994; Saarbrücker Zeitung / St. Wendeler Zeitung 296, L4; Titel: Musikali- scher Nachwuchs hielt tapfer mit. Jugendchor aus Walhausen gab Weihnachts- konzert—Gastensemble aus Theley dabei;

1R 07:

10.01.1995; Saarbrücker Zeitung / St. Wendeler Zeitung 8, L1; Titel: Der neue Di- rigent gab einen temporeichen Einstand. Das Publikum belohnte das Konzert des Stadtorchesters 1865 „Harmonie“ mit viel Applaus — Glänzende Solisten;

1R 08:

?.02.1995; Saarbrücker Zeitung / St. Wendeler Zeitung ?; Titel: ?;

1R 09:

?.02.1995; Saarbrücker Zeitung / St. Wendeler Zeitung ?; Titel: ?;

1R 10:

?.03.1995; Saarbrücker Zeitung / St. Wendeler Zeitung ?; Titel: ?;

1R 11:

?.04.1995; Saarbrücker Zeitung / St. Wendeler Zeitung ?; Titel: ?;

1R 12:

?.05.1995; Saarbrücker Zeitung / St. Wendeler Zeitung ?; Titel: ?;

1R 13:

?.05.1995; Saarbrücker Zeitung / St. Wendeler Zeitung ?; Titel: ?;

1R 14:

?.06.1995; Saarbrücker Zeitung / St. Wendeler Zeitung ?; Titel: ?;

1R 15:

?.06.1995; Saarbrücker Zeitung / St. Wendeler Zeitung ?; Titel: ?;

1R 16:

?.07.1995; Saarbrücker Zeitung / St. Wendeler Zeitung ?; Titel: ?;

1R 17:

?.08.1995; Saarbrücker Zeitung / St. Wendeler Zeitung ?; Titel: ?;

1R 18:

08.09.1995; Saarbrücker Zeitung / St. Wendeler Zeitung 209, L1; Titel: Fröhlich- keit entlud sich im Solo. „JugendJazzOrchester des Saarlandes“ spielte im Saal- bau;

1R 19:

09./10.09.1995; Saarbrücker Zeitung / St. Wendeler Zeitung 210, L1; Titel: Geisti- ge Weite, physische Kraft. Robert Leonardy mit Klaviermusik aus dem 19. Jahr- hundert;

1R 20:

11.09.1995; Saarbrücker Zeitung / St. Wendeler Zeitung 211, L1; Titel: Lautenlie- der als Rahmen. Vierte „Zwischenaktmusik“ in der Galerie im Zwinger;

1R 21:

19.09.1995; Saarbrücker Zeitung / St. Wendeler Zeitung 218, L4; Titel: Besinnli- ches mit sanft säuselnder Stimme. Rainer-Dimmler-Ensemble zu Gast in Bosener Mühle;

1R 22:

19.09.1995; Saarbrücker Zeitung / St. Wendeler Zeitung 219, L1; Titel: Der „Neue“ forderte die Orgel bis an ihre Grenzen. Kirchenmusikreferent Matthias Balzer stell- te sich vor;

1R 23:

06.10.1995; Saarbrücker Zeitung / St. Wendeler Zeitung 232, L1; Titel: Standards fetzig präsentiert. WND Jazz Spezial: Auftakt mit „Greentown Jazzband“;

1R 24:

?.10.1995; Saarbrücker Zeitung / St. Wendeler Zeitung ?; Titel: ?;

1R 25:

?.10.1995; Saarbrücker Zeitung / St. Wendeler Zeitung ?; Titel: ?;

1R 26:

?.10.1995; Saarbrücker Zeitung / St. Wendeler Zeitung ?; Titel: ?;

1R 27:

?.11.1995; Saarbrücker Zeitung / St. Wendeler Zeitung ?; Titel: ?;

1R 28:

18.11.1995; Saarbrücker Zeitung / St. Wendeler Zeitung 269, L3; Titel: Improvi- sierter Rückzug in starke innere Welten. Zeitgenössische Zwischenaktmusik in St. Wendel;

1R 29:

21.11.1995; Saarbrücker Zeitung / St. Wendeler Zeitung 270, L1; Titel: Kritik und Selbstkritik: Musikvereine unter der Lupe. BSM feierte 40jähriges Bestehen im Saalbau – Konkurrenz auf dem Freizeitmarkt – Versäumnisse eingestanden – Presse im Kreuzfeuer;

1R 30:

?.12.1995; Saarbrücker Zeitung / St. Wendeler Zeitung ?; Titel: ?;

1R 31:

?.12.1995; Saarbrücker Zeitung / St. Wendeler Zeitung ?; Titel: ?;

1R 32:

?.12.1995; Saarbrücker Zeitung / St. Wendeler Zeitung ?; Titel: ?;

1R 33:

?.12.1995; Saarbrücker Zeitung / St. Wendeler Zeitung ?. Titel: ?.

[1994#02]

dumpf.funk comp/perf/text

(1994/1995|2017)

Eine auf tatsächlichen Ereignissen beruhende, unfreiwillig(e) musika- lisch-theatralische Aktion / Performance.

Für Sänger/Schauspieler, Kammerensemble mit agierendem Dirigen- ten.

Dauer:

Ca. 30'.

UA:

GEMA-Werk-Nr.: / ISWC:

N.N.

[2002#01]

macht ∙ musik poka/

(2002)

Postkarte.

Für eine superKomposition™ gleichen Namens für das ensemble für erstaunliche musik [archae.o.pteryx] in Saarbrücken: Saarlandmuse- um (Vortragssaal), 14.08.2002 20:00 Uhr.

 

Auflage:

Ca. 500 Stück.

1R:

08.2003, Saarbrücken (Deutschland).

[2003#01]

deep jesus / bass of music / inst/perf

(2003)

 

Eine Collage.

 

[2003#01-A]

deep jesus / bass of music / perf. (2003) Musikalische Aktion / Performance für drei Akteure (m), Video- oder Film-Projektion, multiple Audio- Zuspielungen und Licht;

[2003#01-B]

deep jesus / bass of music / inst (2003) Installation, bestehend aus dem Aufbau des Instru- mentariums von/zu → deep jesus / bass of music / perf. [2003#01] zuzüglich weiterer installativer Elemente.

Dauer A: 20'.

UA:

Saarbrücken (Deutschland), 14.08.2003, Saarlandmuseum – Vortragssaal.

GEMA-Werk-Nr. A: 8054364-001 / ISWC: T-801.454.907-7

 

[2003#02]

mænner ∙ musik poka

(2003)

Postkarte.

Für eine superKomposition™ gleichen Namens für das ensemble für erstaunliche musik [archae.o.pteryx] in Mainz (Deutschland): Fort Ma- lakoff, 09.03.2003 20:00 Uhr.

 

Auflage:

Ca. 500 Stück.

1R:

03.2003, Mainz (Deutschland).

[2003#03]

la volière d'Olivier fly

(2003)

Flyer.

Für eine Klanginstallation gleichen Namens von Bernd Härpfer, die im Rahmen der superKomposition™ für das ensemble für erstaunliche musik [archae.opteryx] in Saarbrücken: Saarlandmuseum (Außenbe- reich), 14.08.2003 19:00-22:00 Uhr wiedergegeben wurde.

Format:

Auflage 1: Ca. 100 Ex. (Digitaldruck auf 160g-Papier).

1R:

210 x 91 mm.

14.08.2003, Saarbrücken.

[2003#04]

08-14 plak

(2003)

Plakat.

Für eine superKomposition™ gleichen Namens für das ensemble für erstaunliche musik [archae.o.pteryx] in Saarbrücken: Saarlandmuse- um (Vortragssaal), 14.08.2003 20:00 Uhr.

Format:

297 x 420 mm (DIN A3).

Auflage:

Ca. 100 Exemplare.

1R:

08.2003, Saarbrücken.

[2004#01]

iconic.turn! perf

(2003|2015)

Eine musikalisch-theatralische Aktion / Performance.

Für Kammerorchester mit solistisch agierendem Dirigenten, Dia-Pro- jektion, Audio-Zuspielung(en) und Licht (ad lib.).

Dauer:

UA:

20'.

N.N.

GEMA-Werk-Nr.: / ISWC:

[2004#02-P] dort unten im süden / wo sie die esel schlagen / perf (2004-2007|2016)

Eine musikalisch-theatralische Aktion / Performance / Installation.

Für zwei Musiker-Akteure (m), DJ (f), Straßenfeger-Quartett (m/f), Bläser-Quintett oder Blaskapelle mit Schlagzeug, Schauspieler (m/f), (ad lib.:) Statist (m/f), Film- und Video-Projektion(en) sowie zwei- und vierkanalige Audio-Zuspielung (live und präfabriziert) und Licht.

Die Komposition wurde realisiert mit Unterstützung des Saarlandes - Ministerium für

Bildung, Kultur und Wissenschaft und der Saarland Sporttoto GmbH, Saarbrücken (Fi-

nanzierung der Konstruktion eines Prototyps des „Mörserspiels“ → [2004#04] moer-

ser.spiel).

Herstellung der Audio-Zuspielung: Mark Duance (Stimme), Peter Herbertz (Aufnahme der Stimme: Hochschule für Musik Saar) & Ulrich Ludat (Aufnahmen, Abmischung, Be-

arbeitung: ZKM – Institut für Musik und Akustik, Karlsruhe).

Dauer:

UA:

30’ — mit (vollständigem) Film: 45’.

N.N.

GEMA-Werk-Nr.: 9113330-001 / ISWC: T-802.268.274-3

[2004#02-I] dort unten im süden / wo sie die esel schlagen / inst (2004-2007|2016)

Eine Installation mit Audio-Zuspielung, Film- und Video-Projektion(en) sowie Licht.

Die Installation wurde realisiert mit Unterstützung des Saarlandes - Ministerium für Bil- dung, Kultur und Wissenschaft und der Saarland Sporttoto GmbH, Saarbrücken (Finanzie- rung der Konstruktion eines Prototyps des „Mörserspiels“ → [2004#04] moerser.spiel).

Herstellung der Audio-Zuspielung: Mark Duance (Stimme), Peter Herbertz (Aufnahme der Stimme: Hochschule für Musik Saar) & Ulrich Ludat (Aufnahmen, Abmischung, Be- arbeitung: ZKM – Institut für Musik und Akustik, Karlsruhe).

ER: N.N.

VG Bild-Kunst Nr.:

[2004#03]

spamming / wunsch—traum–spiel / perf

(2004-2005/2007)

Eine musikalisch (-tänzerische) Performance / wissenschaftlich-thea- tralische Aktion.

[2004#03-1A]

Für zwei Musiker-Akteure (m/f), Wissenschaftler (m/f), wissenschaftliche Assistenz (f/m), Audio-Ver- stärkung (Live-Elektronik ad lib.), Audio-Zuspielung sowie Software-Präsentation und Licht.

[2004#03-1B]

Für zwei Musiker-Akteure (m/f), Audio-Verstärkung (Live-Elektronik ad lib.), Audio-Zuspielung und Licht.

[2004#03-1C]

Für ein Wissenschaftler-Duo - bestehend aus: Wis- senschaftler (m/f) und wissenschaftlicher Assistenz (f/m) -, Audio-Verstärkung (Live-Elektronik ad lib.) so- wie Software-Präsentation und Licht.

[2004#03-1D]

Für zwei Musiker-Akteure (m/f), Wissenschaftler (m/f), wissenschaftliche Assistenz (m/f), Tänzer-Duo (m/f), Audio-Verstärkung (Live-Elektronik ad lib.), Au- dio-Zuspielung sowie Software-Präsentation und Licht.

Die Komposition wurde realisiert mit Unterstützung des Kultursommers Rheinland-Pfalz.

 

Herstellung der Audio-Zuspielung: Julia Spaniol, Dave Flora u. a. (Stimmen) & Ulrich Ludat (Aufnahme, Abmischung, Bearbeitung).

Dauer:

15 – 25'.

UA 1B:

Mainz (Deutschland): 19.06.2005, Kammerspiele.

 

UA 1A:

Saarbrücken (Deutschland): 26.08.2006, Hochschule für Musik Saar – Konzert- saal und Umgebung.

UA 1D:

Kaiserslautern (Deutschland): 17.06.2007, Fruchthalle – Großer Saal (Lange

 

Nacht der Kultur 2007“).

 

UA 1C:

N.N.

GEMA-Werk-Nr.:

8308149-001 002 / ISWC: T-801.933.455-6 und 8308149-002 / ISWC: T-801.946.265-9

[2004#04-I]

spamming / wunsch—traum–spiel / inst

(2004-2005|2015ff)

Installation mit einem automatischen Spam-Mail-Vorleser.

ER:

N.N.

VG Bild-Kunst Nr.:

 

[2004#05]

moerser.spiel inst

(2006|2012-2013)

Ein Musikinstrument mit unverkennbar installativen Zügen.

Die Entwicklung des „Mörserspiels“— siehe: [2004#05] → moerser.spiel — wurde reali- siert mit der freundlichen Unterstützung durch die Saarland Sporttoto GmbH, Saar- brücken.

Herstellung des Prototyps: Ulrich Ludat & Fa. < N.N. >, Offenbach an der Queich (Deutschland).

1E:

[2004#02] & [2004#02-V] → dort unten im süden / wo sie die esel schlagen /

2E:

[2011#13] → We Build a Better New World!—From the Ashes of the Old?

3E:

N.N.

VG Bild-Kunst Nr.:

[2004#06]

heilig's blechle! inst

(2006|2015)

Triptysche Video-/Film-Installation.

Herstellung der Videos und des Films: Ulrich Ludat.

Dauer:

Videos (links und rechts, jeweils): 30’ – Film (Mitte): 45’.

UA:

N.N.

[2004#07]

arzt foto

(2004)

Fotografie.

Fotografische Erfassung – inzwischen eine historische Ansicht - einer lax gehandhabten Parkverbotszone.

 

1R:

Ca. 2004 auf einer Werbe-Postkarte für ein Konzert des ensembles für er- staunliche musik [archae.o.pteryx].

[2004#08]

écrits secrets plak/supk

(2004)

Plakat.

Für eine superKomposition™ gleichen Namens für das ensemble für erstaunliche musik [archae.o.pteryx] in Saarbrücken: VHS-Zentrum (Großer Saal), 23.11.2014 20:00 Uhr.

 

Format:

297 x 420 mm (DIN A3).

Auflage :

Ca.200 Ex. (Digitaldruck auf 100g-Papier).

1R:

2004.

[2005#01]

littering / coup de balai / perf

(2005)

« in memoriam stanley ‘tookie’ williams III »

Eine musikalisch-theatralische Aktion.

Für zwei Musiker-Akteure (m), Straßenfeger-Quartett (m/f), Schau- spieler (m), Sänger (m), Pianist (m/f), stationärer und mobiler zwei- und vierkanaliger Audio-Zuspielungen und Video- sowie Film-Projek- tionen.

Die Komposition wurde realisiert mit Unterstützung des Saarlandes - Ministerium für Bil- dung, Kultur und Wissenschaft.

Herstellung der Audio-Zuspielung: Ulrich Ludat (Aufnahme, Abmischung, Bearbeitung).

Dauer:

Ca. 20'.

UA:

Saarbrücken (Deutschland): 26.08.2006, Hochschule für Musik Saar – Konzert- saal und Umgebung.

GEMA-Werk-Nr.: 9146894-001 / ISWC: T-802.405.153-5

 

[2005#02]

herbst.musik perf

(2005)

Eine musikalisch-theatralische Aktion / Performance in zwei Teilen, bei der verschiedene Installationen, darunter → [2005#04] being in hot water und → [2005#05] aus.gebeint, vorübergehend zum Leben er- weckt werden,

für zwei Musiker-Akteure (m), Audio-Zuspielung, Licht und - ad lib. – (live-) Video-Projektion,

bestehend aus den Teilen:

[2005#02-A]

herbst.musik #1: wahnsinnig… solange ich lebe

[2005#02-B]

herbst.musik #2: häftlinge meiner seele (trau- ermusik)

Die Komposition wurde realisiert mit Unterstützung des Landkreises Südliche Weinstraße, Landau (Pfalz).

Herstellung der Audio-Zuspielung: Ulrich Ludat (Stimme; Aufnahme, Abmischung, Be- arbeitung).

Dauer:

Ca. 25’; #1 ca. 12', #2 ca. 13'.

UA:

09.09.2005, Eußerthal/Pfalz (Deutschland), ehemalige Zisterzienserkirche St. Bernhard (16. Kulturtage des Landkreises Südliche Weinstraße).

GEMA-Werk-Nr.: 8966310-001 / ISWC: T-802.240.426-9

[2005#03]

gerötet.traurig audio/perf

(2005/2016)

Oder: Franz K. liest zu Schreibmaschinenmusik.

„Extraktion“ und Fortentwicklung aus der Audio-Zuspielung zur Kom- position → [2005#02] herbst.musik.

bestehend aus den Teilen:

[2005#04-A]

Mehrspurige elektroakustische / radiophone Musik.

[2005#04-B]

Live-Version für Sprecher (m/f) mit kontaktmikrofo- nierter Schreibmaschine und Live-Elektronik.

Herstellung der Audio-Zuspielung: Ulrich Ludat (Stimme; Aufnahme, Abmischung, Be- arbeitung).

 

Dauer:

10’.

UA A:

N.N.

UA B:

N.N.

GEMA-Werk-Nr.: / ISWC:

 

[2005#04]

being in hot water inst

(2005/2015)

Oder: Nichts als heiße Luft?

Eine—auch als Musikinstrument nutzbare—(Klang-)Installation.

Herstellung des Prototyps: Ulrich Ludat & Armin Sommer, Edenkoben (Deutschland).

Herstellung des Serienexemplars (angefragt): Ulrich Ludat & Hugo Mayer Orgelbau GmbH, Heusweiler (Deutschland).

1E:

Siehe → [2005#02] herbst.musik.

[2005#05]

aus!gebeint inst

(2005)

Oder: Alles hat mehrere Saiten.

Eine—auch, durchaus von mehreren Akteuren, als Musikinstrument nutzbare—(Klang-)Installation.

Herstellung des Prototyps: Ulrich Ludat mit Unterstützung des Instrumentenwarts der Hochschule für Musik Saar, Herrn Klavierbaumeister Jörg Thomas, Saarbrücken (Deutschland).

1E:

Siehe → [2005#02] herbst.musik.

[2005#06]

[2005#07]

[2005#08]

berühr!end inst

Oder: Drehen der Medaille zeigt nur die andere Seite.

Eine—auch als Musikinstrument nutzbare—(Klang-)Installation.

Herstellung des Prototyps: Ulrich Ludat.

1E:

Siehe → [2005#01] littering / coup de balai /.

pop.corner inst

Oder: Drehen macht Geräusch.

Eine—auch als Musikinstrument nutzbare—(Klang-)Installation.

Herstellung des Prototyps: Ulrich Ludat.

1E:

2E:

Siehe → [2005#01] littering / coup de balai /;

Siehe → [2008#03.01] speak!ing about : STILLE.

« spamming? » poka

Postkarte.

(2005)

(2005)

(2005)

Werbematerial für eine superKomposition™ gleichen Titels unter Ver- wendung einer Fotografie von Astrid Karger, Saarbrücken (Deutsch- land).

1E:

Mainz, 19.06.2005 (Konzert des ensembles für erstaunliche musik [archae.o.p- teryx] in den Kammerspielen.

Auflage:

500 Stück.

[2006#01]

[2006#02]

staub.auf.wirbeln perf

Eine musikalisch-theatralische Aktion und zugleich ein Happening.

Für zwei Musiker-Akteure (m/f), mindestens eine (Grund-)Schulklas- se, Blaskapelle / Spielmannszug / (ad lib.) Chöre und mobile Audio- Zuspielung – sowie andere Mitwirkende.

Dauer:

45‘ – 60’.

UA:

N.N.

GEMA-Werk-Nr.:

/ ISWC:

kommen.geh’n.und

perf

(2006|2015ff)

(2006|2016)

Eine musikalisch-theatralische Aktion.

Für zwei Musiker-Akteure (m/f) mit ausgeprägten Fähigkeiten an Stabspielen (Marimbafon / Xylofon und Vibrafon / Glockenspiel) u. a. gestimmten Schlaginstrumenten, stationärer und mobiler Audio- Zuspielung und Licht.

Dauer:

10’ – 15’.

UA:

N.N.

GEMA-Werk-Nr.:

/ ISWC:

[2006#03]

mini.a.turen inst/perf

(2006-2008|2015)

Eine musikalisch-theatralische Aktion in sieben Teilen

für zwei Performer (m/f), Go-go-Girl, Männerchor, (ad lib.) 6-stimmi- ges Vokalensemble oder 2. Chor (Männerchor), Audio-Zuspielung(en) und Licht

bestehend aus den Teilen:

[2006#03-0]

ein_ für zwei Performer, Audio-Zuspielung und Licht;

[2006#03-1]

an_ für zwei Performer und Licht;

[2006#03-2]

ab_ für zwei Performer und Licht;

[2005#03-3]

über_ für zwei Performer, Audio-Zuspielung und Licht;

[2005#04-4]

zu_ für zwei Performer, Go-go-Girl, Männerchor, mobile sowie stationäre Audio-Zuspielung und Licht;

[2005#04-5]

zer_ für zwei Performer, Go-go-Girl, Audio-Zuspielung und Licht;

[2005#04-6]

_fall für zwei Performer, Go-go-Girl, 6-stimmiges Vokalen- semble und/oder 2. Chor (Männerchor), Audio-Zuspie- lung und Licht.

Die Komposition wurde realisiert mit Unterstützung des Saarlandes - Ministerium für Bil- dung, Kultur und Wissenschaft.

 

Herstellung der Audio-Zuspielung: #0 / #3 / #5 / #6 : Ulrich Ludat.

Dauer:

Ca. 30'.

UA:

[mini.a.turen #0 - #3] St. Ingbert (Deutschland): 07.10.2006, Alte Baumwoll-

 
 

spinnerei – 1. Etage (« mobil? — total mobil! »); [mini.a.turen #4 - #6] N.N.

 

GEMA-Werk-Nr.: 9460263 / ISWC: T-802.352.944-5

[2006#04]

chasse.inter.dite inst

(2006|2015)

„Ohne Titel“ — oder: „Opa malt die Rominter Heide während Ben- no sterbend auf dem Pflaster liegt“.

Installation rund um ein Öl-Gemälde von Bruno Ludat (1882-1973) aus dem Jahr 1968. 14

Größe:

Ca. 2,5 m x 2,5 m x 3 m (H x T x B).

1R:

Saarbrücken: seit ca. 04.2006 – 05.2013 am St. Johanner Markt 17, 3. Stock; in einer privaten Räumlichkeit (Schlafzimmer) der Bedarfsgemeinschaft Ulrich Ludat / Monika Haberer.

14 Siehe auf Adobe Revel; URL: http://adoberevel.com/shares/7326da87377b46e68fc9ec3e240e5734 [ zuletzt aufge- rufen: 04.03.2015 ].

[2006#05]

[2006#06]

mobil?—total mobil! fly/happ/inst/supk

SuperKomposition™ (Reisekonzert) für das ensemble für erstaunliche musik [archae.o.pteryx] mit Gästen samt informativen Begleitmateri- als.

Größe fly :

Auflage fly : Ca. 200 Ex.

1R:

210 x 297 mm (DIN A4).

07.10.2006; [1] Saarbrücken (Deutschland): Stadtgalerie Saarbrücken, Innenhof (Richard-Wenzel-Platz), St. Johanner Markt 24; [2] Saarbrücken: Ministerium für Bildung und Kultur, Hohenzollernstraße 60 (Sitzungssäle); [3] St. Ingbert (Deutschland): Alte Baumwollspinnerei – 1. Etage.

(2006)

pitbull(en) action perf/text

Oder: Wenn Bullen ausrasten.

Künstelerische (sic!) und/oder Alltags-[Gewissens-]Handlung(en) mit Folgen.

(2006-2008|2013/2014)

Versionen:

[2006#06.A]

pitbull(en) action 2006

Oder: Die Polizei—dein was!?;

[2006#06.B]

pitbull(en) action 2013

Oder: Mit der Polizei diskutiert man nicht.

1R A:

14.08.2006; Saarbrücken (Deutschland): Diskonto Passage, Bahnhofstraße.

1R B:

01.11.2013; Saarbrücken (Deutschland): Ilse-Platz / Richard-Wenzel-Platz / Karcherstraße.

[2007#01]

ubu.cocu.téryx comp/perf/video

(2007-2017)

Kammeroper nach einem Text von Alfred Jarry.

Eine musikalisch-theatralische Aktion für zwei Schauspieler (w/m), die zugleich musikalische Instrumentalisten sind oder umgekehrt (= Bühnenmusik), Schauspieler (m/w), (Opern-)Sänger (m/w), Opern- chor, Kammerorchester, stationäre und mobile Audio-Zuspielungen, Film-/Video-Projektion(en) und Bühnenbild und -licht.

[2007#02]

Libretto:

Ulrich Ludat.

Bühnenbild: N.N.

Licht:

N.N.

Dauer:

Ca. 90'.

UA:

N.N.

GEMA-Werk-Nr.: / ISWC:

revolutionäre.zellen inst

Wiederbelegung eines und Variationen über ein erstaunliches Stand- bild.

Pantomimische Kammeroper oder Kammerballett in einem Akt für mehrere Instrumental-Akteure (m/w), fünf Tänzer / Pantomimen (4m/1w), 2 Stimmen (m/w), Kammerensemble [vorzugsweise: cobla catalana], stationäre und mobile Audio-Zuspielungen, Film-/Video- Projektion(en) und Bühnenbild und -licht.

Dauer:

Ca. 30'.

(2007|2016)

UA:

N.N.

GEMA-Werk-Nr.: / ISWC:

[2007#03]

sub.urban.blue(s) inst

(2007|2016)

Eine musikalisch-theatralische Aktion.

Für Straßenmusiker (m/w) in einer U-Bahn-Station (oder anderswo).

Versionen:

 

[2007#03.A]

Für eine Rockband (mit Stimme);

[2007#03.B]

Für eine Jazz-Combo (ad lib.: mit Vocals);

[2007#03.C]

Für andere Ensembles (ad lib.: mit Stimme).

Dauer:

Ca. 15'.

UA:

N.N.

GEMA-Werk-Nr.: / ISWC:

 

[2007#04]

L-mi-A inst

 

(2007)

Eine Paraphrase von W. A. Mozart's KV 231 (382 c ).

Für sechs (ad lib.: [gleiche] Männer-) Stimmen.

Dauer:

Ca. 5'.

UA:

N.N.

GEMA-Werk-Nr.: 9844105-002 / ISWC: T-802.461.364-8

 

[2007#05]

clean!ing perf

 

(2007)

Musikalisch-theatralische Aktion / Miniatur (Fragmente)

für eine überqualifizierte Reinigungsfachkraft (m/w), - mobile - Audio- Zuspielung und Licht beziehungsweise Dunkelheit.

Bestandteile:

[2007#05-A]

clean!ing dark

Aufführung im Dunkeln;

[2007#05-B]

clean!ing light

Aufführung bei Licht.

Herstellung der Audio-Zuspielung: Albert Kaul (Flügel), Josh Martin / ZKM (Aufnahme) & Ulrich Ludat (Abmischung: ZKM – Institut für Musik und Akustik, Karlsruhe).

Die Realisierung der Audio-Zuspielung von clean.ing war möglich dank der freundlichen Unterstützung des Zentrums für Kunst und Medientechnologie Institut für Musik und Akustik, Karlsruhe.

Dauer:

Etwas länger als 30“ (= 2' – max. 5').

UA A:

N.N;

UA B:

N.N.

GEMA-Werk-Nr.: / ISWC:

[2007#06]

ver.sagen perf/text

 

(2007/2008|2015)

Dokumentation des Versagens

bei und von etwas.

Hier: [außer-]musikalischer gymnasialer Schuldienst in einem „mie- sen kleinen Lande“.

 

1R:

N.N.

[2008#01]

fülln perf.

 

(2008ff)

Eine Reihe von musikalisch-theatralischen Aktionen—Performances —, zum Teil mit Audio-Zuspielung und (live) Video-Projektion.

Bisherige Versionen:

 

[2008#07-A]

(personal)akt‘n.füll'n (2008)

 
 

Ein Stück Bürokratie für zwei Performer (f/m);

 

[2008#07-B]

dos'n.füll'n (2008)

 
 

Ein blechernes Stück für drei Performer (m/f);

 
 

[2008#07-C]

x.füll'n

 

[2008#07-?]

Ein Stück für vier Performer (f/m); (work in progress)

 

Herstellung der Audio-Zuspielungen und Video-Projektionen: Ulrich Ludat.

Dauer:

Jeweils 5-10'.

 

UA A:

N.N.

UA B:

N.N.

GEMA-Werk-Nr.:

/ ISWC:

[2008#02]

folx.mu.sick comp

 

(2008|2015)

Hier: [außer-]musikalischer gymnasialer Schuldienst in einem „mie- sen kleinen Lande“.

1R:

N.N.

GEMA-Werk-Nr.: / ISWC:

 

[2008#03]

speak!ing about : * perf

 

(2008)

Eine gesprächige Szene.

Wissenschaftlich-theatralische Aktion für einen Sprecher (f/m), eine Assistenz (m/f), Audio-Verstärkung (Live-Elektronik ad lib.), Audio- Zuspielung (ad lib. 'analog') sowie Software-Präsentation und Licht.

Herstellung der Audio-Zuspielung: Ulrich Ludat (bzw. Interpreten). Herstellung der Software-Präsentation: Ulrich Ludat (bzw. Interpreten).

Dauer: 15'.

GEMA-Werk-Nr.: 11153680-001 / ISWC: T-802.790.032-0

Versionen:

[2008#03.1]

speak!ing about : STILLE perf (2015)

Wissenschaftlich-theatralische Aktion für einen Spre- cher (f/m), eine Assistenz (m/f), Audio-Verstärkung (Live-Elektronik ad lib.), Audio-Zuspielung (ad lib.

'analog') sowie Software-Präsentation und ein biss- chen Licht.

Vortrag: Prof. Dr. Marianne Betz: STILLE – hörbares und sichtbares Moment in der Musik. Leipzig: Institut für Buchkunst der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, 2000. — ISBN: 3-932865-25-1.

Herstellung der Audio-Zuspielung (analog!): Ulrich Ludat.

Herstellung der Software-Präsentation: Ulrich Ludat.

UA 1:

24.02.2015, Kaiserslautern: Fruchthalle (Großer Saal); im Rahmen der Fachta- gung „Selbstgesteuert, kompetenzorientiert und offen?!—Aktuelle Studien-, Un- terstützungs- und Beratungsstrukturen auf dem Prüfstand“ an der TU Kaisers- lautern; Interpreten (m/w): Barbara Seeliger (Assistenz/Vortragende), Manuel Klein (Vortragender/Assistenz), Ulrich Ludat (Technik/Audio-Zuspielung [ana- log]).

GEMA-Werk-Nr.: 11153680-001 / ISWC: T-802.790.032-0

[2008#04]

sm(ok~)e(~in)g perf/inst

(2008/2009)

Eine qualmende Sache.

Versionen:

[2008#04-A]

sm(ok~)e(~in)g perf (2008/2009) — Eine qualmende Sze- ne. Musikalisch-theatralische Aktion für einen Akteur (m/f), anonyme Mitwirkende (f/m) mit – anschließen- der – Installation. 15

[2008#04-B]

sm(ok~)e(~in)g inst (2009) — Eine weitaus weniger qual- mende Sache; teilweise Folge von sm(ok~)e(~in)g perf .

Dauer A: (Aktion) 20' – 30', (Installation) beliebig.

 

1R A:

Saarbrücken: 15.08. - 15.11.2009, St. Johanner Markt; im Rahmen des Projek- tes « {saarbrücken} im untergrund—sub.urban.blue(s) » - zum 100. Jubiläum der Großstadt Saarbrücken (Deutschland). 16

1R B:

Saarbrücken: 15.08. - 15.11.2009, St. Johanner Markt; im Rahmen des Projek- tes « {saarbrücken} im untergrund—sub.urban.blue(s) » - zum 100. Jubiläum der Großstadt Saarbrücken (Deutschland). 17

[2008#05]

öapr, Ltd. perf

(2008ff)

Eine Firma für experimentelle Gestaltung der Öffentlichkeitsarbeit und 'public relations' bei der Bewerbung—nicht zwangsläufig—eige- ner (künstlerischer) Projekte.

Das Unternehmen wird seit 2009 regelmäßig zur Bewerbung der Rea- lisation performativer u. a. (künstlerischer) Projekte eingesetzt bezie- hungsweise bestimmt deren Arbeit den Charakter einiger Kunstwerke selbst oder sind gar selbst solche.

15 Sehr erwünscht ist die Aufführung zum Start von speak!ing about : * siehe → [2008#03].

16 Besonderheit der Erstrealisation: die Performance wurde dankenswerter Weise durch das „Kippen-in-den-U- Bahn-Eingangsbereich-werfen“ von anonymen Akteuren fortgesetzt.

17 Siehe → Fußnote 1.

[2008#06]

евро

па. foto

(2008)

Fotografie.

Fotografische Erfassung der harten Realität eines Traums.

Ad lib.: Mit Audio-Zuspielung einer Aufnahme (field recording) von ei- ner rätselhaften Demonstration anlässlich der Eröffnung des Tbilisi In- ternational Film Festival 2008 vor dem Eingang zum Kino.

[2008#07]

[2008#08]

[2008#09]

[2008#10]

[2008#11]

1R:

2014.12 – 2015: Online-Galerie der „Foto- und Labor-AG“ des Studium generale der TU Kaiserslautern. 18

reinlassen, bitte! foto

Ein georgisches Triptychon.

Fotografische Erfassung einer Situation des Einlassbegehrens; und ein Blick zurück.

1R:

N.N.

lockflöte spiel'n foto

Fotoserie, dreiteilig.

Fotografische Erfassung einer spielerischen Situation.

1R:

N.N.

foto

Fotoserie.

Fotografische Erfassung der Umgebung von Besen (hier: in Georgien).

1R:

N.N.

foto

Fotoserie.

Fotografische Erfassung von Orten der Versorgung mit einem Grund- nahrungsmittel (hier: in Georgien).

1R:

N.N.

rock4ever foto

Fotoserie; dreiteilig, plus noch eins.

Fotografische Erfassung eines beispielhaften Orts der Verbreitung von Botschaften, die von ewiger Jugend künden (hier: in Georgien).

1R:

N.N.

(2008)

(2008)

(2008)

(2008)

(2008)

18 Siehe → http://blogs.rhrk.uni-kl.de/flab/2014/12/08/fotowettbewerb-heimat/ [zuletzt aufgerufen: 08.12.2014]

[2008#12]

an.näherung foto

(2008)

Oder: Stets zu Diensten!

Fotoserie.

Fotografische Erfassung der nächtlichen Annäherung an einen Kiosk (hier: in Georgien).

 

1R:

N.N.

[2008#13]

richie alek foto

(2008)

Fotografie.

1R:

N.N.

[2008#14]

spuren foto

(2008)

Fotografie.

1R:

N.N.

[2008#15]

EXIT foto

(2008)

Fotografie.

1R:

N.N.

[2008#16]

VAKK großregion perf

(2008/2009)

Unterfangen der Gründung eine gemeinnützigen eingetragenen Ver- eins zwecks Veranstaltung (künstlerischer) Projekte in der Großregi- on.

[2008#17]

love.explosion foto

(2008)

Fotoserie, dreiteilig; beinahe ein (erotisches) Triptychon.

Fotografische Erfassung höchst explosiver prä- bzw. posterotischer Zustände.

1R:

N.N.

[2008#18]

toilettes foto/text

(2008|2015)

Oder: Interesse! ./. Desinteresse?

Fotoserie, zweiteilig (Diptychon), plus noch eines.

1R:

N.N.

[2009#01]

{ * } im untergrund—sub.urban.blue(s) inst/perf

(2009ff)

Installation mit Happening(s), Performances und allerhand anderen Aktionen für eine ganze Stadt.

Mit beliebig vielen Statisten/Komparsen (m/f) aus der jeweiligen Stadt, welche simultan und/oder konsekutiv (straßen-) theatralische, musi- kalische oder sonstige Aktionen jedweder Art und Herkunft (ad lib.:

mit Festakt) ausführen.

Das „Gesamtkunstwerk“ kann von Audio-, Video- und anderen Instal- lationen sowie – ad lib. – von Symposien, Kongressen, Theater-, Film- und Lesereihen und/oder alle anderen Arten von Veranstaltungen zum Thema „Untergrund“ begleitet und bereichert werden.

[2009#01-A]

{saarbrücken} im untergrund (2008-2009)

[2009#01-B]

(work in progress)

WWW: http://www.suburbanblue.info/

 

Die Realisierung des “Gesamtkunstwerks” in der Version A war möglich dank der freundlichen Unterstützung von Monika Haberer, Saarbrücken, durch die Landeshaupt- stadt Saarbrücken (Kulturamt und Gebäudemanagementbetrieb), Saarland - Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft, sowie die Saarland Sporttoto GmbH, Saarbrücken und – nicht zuletzt – vieler mehr oder weniger anonymer Spender (w/m).

Dauer:

Ca. 120’.

1R A:

Saarbrücken (Deutschland): 15.08. - 15.11.2009, St. Johanner Markt; im Rah- men des Projektes {saarbrücken} im untergrund — sub.urban.blue(s) - zum 100. Jubiläum der Großstadt Saarbrücken (Deutschland); Ort: Ehemalige WC- Anlage unter dem St. Johanner Markt (* 1928 - † 2010). 19

 

[2009#02]

pochoirs|stencils comp/perf

(2009)

Eine musikalisch-theatralische Aktion – aus festlichem Anlass.

Für Blasmusiker-Akteure (m/f) im Umfang einer kleinen (Blech-) Blaskapelle – zuzüglich obligatem Dirigenten (f/m), Piccoloflötisten (m/f), Lyra- bzw. Glockenspiel-Spieler (f/m) und zwei Schlagzeugern (m/f) mit kleiner Trommel sowie Marschtrommel mit aufgeschnallten Becken – mit ausgeprägten Fähigkeiten auf ihren jeweiligen Instru- menten, bei Tages- oder Nacht-Licht.

Dauer:

10’ – 15’.

UA:

N.N.

GEMA-Werk-Nr.:

/ ISWC:

[2009#03]

concurrence(s—querelle)s perf

(2009)

Eine Serie heftiger, malediktischer, (musikalisch-) theatralischer Ak- tionen – möglichst in halb-öffentlichen Arealen mit Außenbestuhlung auszuführen – nach emotionalen Äußerungen von Personen aus den

Theaterstücken Publikumsbeschimpfung (1966) und/oder Untertag-

blues (2003) von Peter Handke.

In zwanzig Teilen (Einzelaktionen) — für kleine Gruppen (Duos/Trios) von [Musiker-] Akteuren (m/f) aller Art.

Dauer:

Jeweils ca. 5’; insgesamt: ca. 120‘.

UA:

N.N.

19 Siehe → http://www.suburbanblue.info/saarbruecken/ [zuletzt aufgerufen: 01.01.2012]

 

GEMA-Werk-Nr.:

/ ISWC:

[2009#04]

musiques&actions (à table) perf

Eine Serie überhaupt nicht heftiger musikalisch-theatralischer Aktio- nen nach persönlichen Äußerungen der Beteiligten.

In fünf Teilen (Einzelaktionen) plus Zugabe — für kleine Gruppen (Duos / Trios / Quartette) von Musiker-Akteuren (m/f) aller Art.

Dauer:

Variabel (je nach Aktion); insgesamt: ca. 30‘.

UA:

N.N.

GEMA-Werk-Nr.:

/ ISWC:

[2009#05]

neu.ro.tick comp/perf

Eine Musikalisch-theatralische Aktionen.

Für ein Trio bestehend aus Musiker-Akteuren (f/m) beiderlei Ge- schlechts (obligat).

Dauer:

Ca. 10‘.

UA:

N.N.

GEMA-Werk-Nr.:

/ ISWC:

[2009#06]

pas cinq comp/perf

Eine musikalisch-theatralische Aktion.

Für Streichquartett (Violine, zwei Bratschen und Violoncello) und Hoo- ver™-Quartett (gespielt von einer fünften Person).

Dauer:

Ca. 15‘.

UA:

N.N.

GEMA-Werk-Nr.:

/ ISWC:

[2009#07]

yahya komp/perf

Eine musikalisch-theatralische Aktion.

Für einen Organisten (w/m) und einen motorisierten Posaunisten (m/w).

Dauer:

Ca. 10‘.

UA:

N.N.

GEMA-Werk-Nr.:

/ ISWC:

[2009#08]

polit!triptychon inst

(2009)

(2009/2017ff)

(2009/2016)

(2009/2015)

(2009ff)

[Große] Politische Köpfe (m) aus/im/von * im post-feudalen Zeitalter. 20

Eine (interaktive) multimediale Installation in vier Teilen mit Audio- Zuspielung (und/oder mit Live-Lesungen), Video-Projektion (ad lib.) sowie mit—freiwilliger—Publikumsbeteiligung.

Reflexion der politischen Gegenwart und (jüngeren) Vergangenheit ei- nes Landes (Staates), einer Provinz/Region oder eines kommunalen Gebildes.

20 * (Asterisk / Sternchen) wird durch den konkreten Namen des Landes (Staates), einer Provinz/Region oder eines kommunalen Gebildes ersetzt.

[2009#08-DE-SL]

polit!triptychon—mit prolog (deutschland / saarland) (2009)

[2009#08-DE-SL.0]

[2009#08-DE-SL.1]

[2009#08-DE-SL.2]

[2009#08-DE-SL.3]

kalle/materialisiert (2009)

erich/finalisiert (2009)

oskar/ramponiert (2009)

andere/marginalisiert (2009)

[2009#08-GE]

polit!triptychon—mit prolog (georgien)

(2009-2013)

[2009#08-GE-0]

vladimir / materialisiert (2012)

[2009#08-GE-1]

ioseb / finalisiert (2012)

[2009#08-GE-2]

swiad & eduard / ramponiert (2012)

[2009#08-GE-3]

micheil / marginalisiert (2012)

[2009#08-