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Hannes Schweiger

DACH ERLEBEN. DAS DACH-KoNZEPT IN DER

FORTBILDUNG VON LEHRENDEN

Fortbildungsveranstaltungen für DaF-Lehrende bieten die Möglichkeit, wich­
tige Impulse für die Verbreitung des DACH-Prinzips und seinen Transfer in
die Unterrichtspraxis zu setzen. Das DACH-Prinzip wurde 2008 von der
DACHL-Arbeitsgruppe beschlossen, an der die VertreterInnen nicht nur der
Fachverbände, sondern auch der Mittlerorganisationen des deutschsprachi­
gen Raums und damit der wichtigsten Ausrichter von Fortbildungsveranstal­
tungen beteiligt sind. Dem Bereich der Fortbildung kommt so gesehen eine
besondere Relevanz in der strategischen Ausrichtung der Arbeitsgruppe und
für die Bekanntmachung einer am DACH-Prinzip orientierten Landeskunde
zu.
Bereits in den ABCD-Thesen wird in These 21 deutlich gemacht, dass so­
wohl eine entsprechende Themenauswahl als auch eine spezifische Methodik
in der Aus- und Fortbildung notwendig sind. Es sollten Themen im Mittel­
punkt stehen, "die sich an allen deutschsprachigen Regionen orientieren", um
der Vielfalt des DACH-Raumes gerecht zu werden. Und ohne diese näher zu
bestimmen, ist auch von einer "entsprechende[n] Didaktik und Methodik lan­
deskundlichen Unterrichts" die Rede. Auch organisatorische Empfehlungen
werden gegeben: Fortbildungsveranstaltungen sollten unter Beteiligung meh­
rerer Länder geplant und durchgeführt werden und die DeutschlehrerInnen­
verbände sowie der Internationale Deutschlehrerverband (IDV) sollten bi­
und multilaterale Fortbildungen fördern. (ABCD-Thesen: Thesen 21 und 22)
Vor diesem Hintergrund stehen drei Fragen im Mittelpunkt dieses Bei­
trags: Erstens: Auf welchen methodisch-didaktischen Prinzipien bauen Fort­
bildungsseminare zur DACH-Landeskunde auf, die aufgrund ihrer Bedeu­
tung exemplarisch einer genaueren Betrachtung unterzogen werden? Zwei­
tens: Welchen Stellenwert hat das DACH-Konzept im gegenwärtigen Fortbil­
dungsangebot? Und drittens: Vor welchen Herausforderungen steht eine zeit­
gemäße Fortbildung, die auf den DACH-Grundsätzen aufbaut? Welche Desi­
derata lassen sich feststellen? Diese Fragen diskutiere ich im Folgenden zum
einen auf der Basis vorhandener Sekundärliteratur sowie der Fortbildungsan­
gebote, wie sie in Berichten und auf den Websites der Mittlerorganisationen,
allen voran des Goethe-Instituts und des Referats "Kultur und Sprache" im
österreichischen Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur

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Hannes Schweiger (bm:ukk). sie führten Recher­ chen durch und erlebten dabei die deutschsprachigen Länder aus verschiede­ nen Perspektiven. sondern als Selbst-Fortbildungsprozess zu verstehen. ins Fremdenverkehrsge­ biet Vill-Igls nahe Innsbruck und nach Aeschi im Berner Oberland. Juli in Innsbruck. ein differenzierteres Bild zu erhalten: Bruno Frischherz und Wolfgang Hackl berichten etwa vom DACHL-Landeskunde-Seminar 1999. B. An­ regungen für die Selbstfortbildung" ermöglichen.idvnetz. sondern die Förderung in­ terkultureller wie auch kommunikativer Kompetenzen im Zuge eigenverant­ wortlichen Arbeitens. ab 1999 wurden sie unter der Ägide des IDV ausgerichtet. sprachlich ergiebig und kulturell differenzierbar ist. die den Unterrichtenden bzw. den Teilneh­ merInnen genug Freiraum für eigenständige Recherchen und entsprechende Schwerpunktsetzungen lässt und der Kontinuität ermöglicht. der das Programmangebot fokussiert. das von 16.und Fortbildnerlnnen tätig sind) "Orientierungen.ldentitäten in Bewegung" (2011) und "Sprachräume er-fahren" (2013) gerecht zu werden versucht. ein weiterer./I (Hackl2007: 21) Michael Langner stellt in Bezug auf die Zeit nach 1999 ein Verblassen der innovativen Ansätze der DACH-Landeskunde der 1990er Jahre fest. Gallen und Konstanz stattfand. Das Seminar 2001 fand nur im österreichischen Feldkirch statt. Österreich und der Schweiz sowie teilweise in Liechtenstein als Kooperationsseminare stattfanden. 131 . auch wenn das Organisations. Kurskorrekturen.org/veranstaltungen/dachl-seminar. weiterhin projektorientiert und dem Thema "Briicken/l gewidmet war. die Grundsätze für die Organisation und Gestaltung bleiben jedoch weitgehend gleich. "Ein wenn es interessant. so werden darunter un­ terschiedliche Veranstaltungen verstanden. sich mit Forschungen zum landeskundlichen Lehren in der wissenschaftlichen Disziplin DaF/Z eta­ blieren zu wollen. dass die projektorien­ tierte Erarbeitung vielfältiger Perspektiven weiterhin ein wesentliches Merk­ mal der Fortbildungsseminare darstellt. In methodisch-didaktischer Hinsicht waren im Sinne einer erlebten Landeskunde Projekt. (Langner 2011: 268) Doch schon ein Blick in die Berichte auf der Seite des IDV erlaubt es. (Raasch 2007: 489) Den ABCD-Thesen entsprechend war eine der wichtigsten Maßnahmen zur Verbreitung und Umsetzung des DACH-Konzepts von Beginn der 1990er Jahre an die Konzeption und Durchführung von Fortbildungsseminaren. die in Deutschland. Vaduz. Erst relativ spät waren Grundsatzartikel zum DACH-Konzept und zu den Fortbildungsseminaren erschienen: Vor allem zwei Aufsätze von Wolfgang Hackl. Fischer/Frischherz/Noke 2010: 1502f) 130 DACH erleben. Das DACH-Konzept in der Fortbildung von Lehrenden Derartige Seminare fanden bis Ende der 1990er Jahre statt. Die Berichte zu den Seminaren machen deutlich. der unter­ stützt und gefördert werden muss." (Fischer/ Frischherz/Noke 2010: 1508) Die TeilnehmerInnen konnten innerhalb des vor­ gegebenen Rahmens eigene Themenschwerpunkte setzen. Ein Grund dafür ist.und Leitungsteam die Gruppe nicht während der gesamten Seminardauer gemeinsam begleitet.: "Grenzen". präsentiert werden. Die Perspektive dieses Beitrags ist so­ mit durch meine Erfahrungen in der Fortbildungspraxis geprägt. einschlägigen Institutionen oder als Aus. (Langner 2011: 266f) Wolf­ gang Hackl zufolge war es aus unterschiedlichen Griinden nicht möglich. Zum anderen spielt dabei meine eigene Tätig­ keit als Organisator von Fortbildungsseminaren im Auftrag des Referat~ "Kultur und Sprache" sowie seit 2011 des österreichischen Teils der IDV­ DACHL-Seminare eine wichtige Rolle. http://www. Dies geht von der Annahme aus: "Fortbildung ist immer" und damit nicht beschränkt auf bestimmte Ver­ anstaltungen. bis 27. (Vgl. (V gI. thema­ Thema eignet sich dann als generatives tisch offen. dass Landeskunde noch immer die wissenschaftliche Dig­ nität abgesprochen wird und es nicht verlockend ist. was z. (Langner 2011: 266f. DACH(L)-SEMINARE: GESCHICHTE UND KONZEPT Wenn in diesem Beitrag von Fortbildung die Rede ist.B. Unter Bezugnahme auf Paolo Freire standen die Semi­ nare im Zeichen generativer Themen (z. dass die Ak­ teure kaum oder in ganz anderem Kontext im Wissenschaftsbetrieb verankert sind. 2003 folgte ein bilaterales Semi­ nar Österreich-Deutschland und ab 2005 war auch die Schweiz wieder betei­ ligt.htm) Dem Prinzip generativer Themen wurde in jüngster Zeit durch die Schwerpunkt­ setzungen . 1. Multiplikatorlnnen (die in Verbänden.. Unterwasser/St. als damit ein Rahmen definiert ist. "die generativen Themen oder die Mehrperspektivität" betrifft. stand aber wieder im Zeichen des Themas "Brücke(n)". das zu Beginn und Mitte der 1990er Jahre entwickelte "Fortbildungskonzept im wissenschaftlichen Diskurs zu etablieren. "Briicke(n)/I). Abschnitt 2 im Beitrag von Badstübner-Kizik in diesem Band) Das erste derartige Seminar führte die Teil­ nehmerInnen 1993 in die deutsche Stadt Regensburg. Hackl/Langner/Simon-Pelanda 1997: 2lf.und Handlungsorientierung charakteristisch: Vorrangig war nicht die Vermittlung von Wissen. ein Novum. Michael Langner und Hans Simon-Pelanda 1997 und 1998 sowie das Heft 18 der Zeitschrift Fremdsprache Deutsch (1998) waren dem DACH-Konzept und auch den ent­ sprechenden Fortbildungsmaßnahmen gewidmet. Das hat sich insofern bewährt. (Hackl/ Langner/Simon-Pelanda 1997: 17) Geplant wurden die Seminare von Fachleuten aus allen beteiligten Län­ dern. 2011 kam Liechtenstein als Seminar­ ort hinzu und es konnte wieder von einem DACHL-Seminar gesprochen wer­ den.

Im Unterschied dazu nennt das Referat "Kultur und Sprache" in den Qualitätskriterien seiner Semi­ nare explizit das DACH-Prinzip. Ein Blick auf die Tagungen der Fachverbände der Deutschlehrerinnen in den letzten Jahren dass das Thema DACH-Lan­ deskunde gefragt ist. Ex­ kursionen.Honnes Schweiger Dem Ansatz der erlebten Landeskunde folgend bieten die DACH(L)-Se­ t> minare eine Vielzahl an Möglichkeiten. die in der Ausei­ nandersetzung mit dem Erlebten und den vermittelten Inhalten. Mitunter wird die gesamte Tagung dem DACH-Thema gewidmet: Die AMPAL-Tage 2008 und 2010 in Mexiko standen ebenso im Zeichen von DACH wie die türkische DeutschlehrerInnen­ konferenz 2012. Fortbildungsveranstaltungen bieten somit die Möglichkeit zur multilate­ ralen Zusammenarbeit. Gerade in den vergangenen Jahren war es jedoch auch zu unterschiedli­ chen Formen der Kooperation unter den DACH-Ländern gekommen. Es sind gerade diese Perspektiven. die in den vergangenen Jahren immer wieder wahrge­ nommen wurde. Neben Seminaren. Die Gruppen sind in der Regel international zusammengesetzt. Eindrücke und Materialien zu sammeln und in der Seminargruppe bzw. Kurzseminare (1-2 Tage) oder Fachtagungen. mit den Semi­ narleiterInnen und ReferentInnen gemeinsam zu reflektieren. Methodisch sind sie abwechslungsreich und vielfältig gestaltet: Vorträge. 2011 wurde es mit Weimar als zweitem Seminarort neben Wien wiederholt. dass beispielsweise bei bi. Und 2012 führte "Kultur und Sprache" ein DACH-Seminar durch. Berufslaufbahn und individuellen Interessen. Dos DACH-Konzept in der Fortbildung von Lehrenden Goethe-Institut und interDaF Leipzig ein binationales Seminar zum Thema "Schauplätze der Kunst und Kultur: Wien an. das in Bonn. Allerdings konzentriert sich analog zum Goethe-Institut auch das Seminarangebot des Referats "Kul­ tur und Sprache" grundsätzlich auf Österreich. Ein Blick in das Fortbildungsprogramm des Goethe-Instituts für das Jahr 2013 macht dies deutlich: In den Beschreibungen der Landeskundesemi­ nare ist kein Hinweis auf DACH zu finden. 2010 bot "Kultur und Sprache" in Kooperation mit dem 132 DACH erleben. bedingt durch ihre Biographie.Deutschlandbild aktualisieren'. in denen etwa der Grenzraum Kärnten/Slo­ wenien in den Blick genommen oder Wien und Budapest miteinander in Be­ gesetzt werden.eine Arbeitsform. Immer wieder werden Tagungen von den Vertretungen der drei DACH-Länder gemeinsam veranstaltet oder es gibt zumindest Betei­ ligungen der Schweiz und Österreichs. gemeinsamen und unter­ schiedlichen Aspekten des deutschen Sprachraums nicht zu vereinfachen 133 . eigenständig Erfahrungen.oder trilateralen Seminaren oder bei Fortbildungsveranstaltungen im nicht-deutschsprachigem Raum additiv vor­ gegangen wird und das DACH-Konzept zu einer Dreiländerkunde verein­ facht und damit verfälscht wird. die in der Regel ein bis zwei Wochen dauern. Dahingehend haben sich ABCD-Thesen und DACH-Kon­ zept sehr positiv ausgewirkt. vor al­ lem zwischen den größten und einflussreichsten Anbietern im Bereich der Landeskundefortbildung. die ein Forum für die Verbrei­ tung des DACH-Prinzips bieten: Workshops. Vorträge. im Mittel­ punkt des Seminars stehen und weiter differenziert und reflektiert werden. auf das Prinzip der Binnenkontrastivität hinzuweisen und "das kom­ plexe Wechselspiel von regionalen und nationalen. dass die Teilnehmerinnen ihr . Dies ist zweifelsohne strukturell be­ dingt. um zwei jüngere Beispiele zu nennen. die sich im Hinblick auf Kontinuität und Kohärenz des Pro­ gramms bewährt hat. ExpertInnengespräche und Museumsbesuche sind die gängigsten Formate im Rahmen dieser Semi­ nare. Daher ist für die Dissemination des DACH-Konzepts nach wie vor essen­ tiell. Wien und Zürich statt. 2011 fand auf Initia­ tive des Goethe-Instituts und in Zusammenarbeit mit "Kultur und Sprache" ein Seminar in Berlin. der Besuch von Kulturveranstaltungen. auch in den landes­ kundlich ausgerichteten Sektionen waren Beiträge zu Landeskunde unter DACH-Perspektive zu sehen und im Schaufenster wird mittlerweile regelmä­ ßig ein DACHL-Cafe eingerichtet. das sich auch in Seminaren wiederfindet. Baar (CH) und Wien statt­ fand und von einem dreiköpfigen Team organisiert und geleitet wurde . Re­ chercheprojekte. es enthält aber eine Reihe grenzüberschreitender Seminare. Z. Unter anderem aufgrund der nationalstaatli­ chen Rahmenbedingungen und Finanzierung besteht allerdings nach wie vor die Gefahr. im Zentrum steht immer. Auch bei den vergan­ genen IDTs wurden wichtige DACH-Akzente gesetzt: Es fanden Podiumsdis­ kussionen und Plenarvorträge zum DACH-Konzept statt. Präsentationen der TeilnehmerInnen. sind doch die Träger der Fortbildung in erster Linie staatlich finanzierte Mittlerorganisationen (Goethe-Institut. de­ ren Schwerpunkt nicht die DACH-Landeskunde ist. dem bm:ukk-Referat "Kultur und Sprache" und dem Goethe-Institut. finden auch andere Fortbildungsveranstaltungen statt. womit eine weitere Ebene der Multiperspektivität angesprochen ist: Die Teilneh­ merinnen bringen sehr unterschiedliche Perspektiven auf den DACH-Raum mit. österreichisches Unterrichtsministe­ rium). Workshops. Bildungsgeschichte. 2013 wird zudem im Sinne der Signalwir­ kung und der Sichtbarmachung der Aktivitäten der DACHL-AG zum ersten Mal ein gemeinsames Geschenk der Mittlerorganisationen und Verbände aus DACHL an alle lDT-Teilnehmerlnnen verteilt. Stadtspaziergänge. VON DER HARTNÄCKIGKEIT DES NATIONALSTAATLICHEN BLICKS Über 20 Jahre nach Veröffentlichung der ABCD-Thesen und den ersten DACH-Seminaren ist das Fortbildungsangebot zur Landeskunde immer noch vom nationalstaatlichen Blick bestimmt.

die aktiviert werden. die deutlich macht. denen einzelne Texte und Artefakte angehören". also Unterschiede innerhalb zweier oder mehrerer Regionen eines DACH-Landes.a. finden sich gerade in den letzten mehr als genug. so dient die kulturwissenschaftliche Brille dazu. Wirklichkeit ist immer "ein von vornherein soziales und diskursiv gedeutetes Konstrukt". als MigrantIn in Österreich zu leben. an gesellschaftlichen. (Altmayer 2006b: 50) Gegenstand von Fortbildungen sind daher die Prozesse der Konstruktion von Wirklichkeit und ihre unterschiedlichen Manifestatio­ nen sowie die kulturellen Deutungsmuster.und Innenperspektive vor dem Hintergrund der Er­ fahrung. Texte (in einem weit gefassten Sinn. auf die wir dabei zurückgreifen. wenn es um die Frage der Abgrenzung. Im IDV-DACH-Seminar 2005 wurden bei­ spielsweise im Rahmen eines Radioprojekts unter dem TitelllMentalitäten un­ ter einem DACH" Personen aus Österreich. eine differenziertere Sicht auf die deutsch­ sprachigen Länder zu erarbeiten. Materialien zu diesem Thema. Was Wolfgang Hallet als Ziel einer kulturwissenschaftlichen Fremdsprachendidaktik ist auch für die DACH-Fortbildung von zentraler Bedeutung: nämlich die TeilnehmerInnen "zum orientierenden und strukturierenden Umgang mit Vielfalt. Ganz im Sinne einer kulturwissenschaftlichen Ausrichtung von Landeskunde gilt es. reflektiert. mit den TeilnehmerInnen in exemplarischer Weise Strategien zu erarbeiten. u. sie hätten nun privilegier­ ten Zugang zur authentischen Kultur. wie sie auch Thomas Studer in seinem Beitrag in die­ sem Band skizziert. "dass im Mittelpunkt der Beschäftigung mit Kultur deren ma­ teriale Hervorbringungen sowie die Diskurse stehen. Viele weitere Publikationen wären zu nennen. Deutschland und die Schweiz aus der Außen. Ein weiteres Charakteristikum ist die Metapher von "Kultur als Text". sozialen oder kulturellen Prozessen teilzuhaben. (Altmayer 2006a: 184) Zu vermitteln gilt es demnach Strategien zur Beschaffung und Auswahl von sowie zur kritischen Auseinandersetzung mit Wissen über DACH. die drei Hauptstädte Berlin. Frischherz und Noke noch 2010 zum Schluss: "Der landeskundiich orientierte Fremdsprachenunterricht unter DACH-Perspektive legt generell Wert auf Vergleiche zwischen den deutschsprachigen Ländern. welche Assoziationen und Bilder sie zu den jeweils anderen deutschsprachigen Ländern haben und welche Erfahrungen und Erlebnisse ihnen dazu einfallen. Zunächst einmal trägt sie zur (notwendigen) Verständigung über die kulturtheoretischen Annahmen bei. aber auch des Transfers und Austausches innerhalb des DACH­ Raums geht. diese Annahme zu hinterfragen und die Komplexität und Subjek­ tivität von Wahrnehmung und Erleben deutlich zu machen. (Ebd. sondern im Sinne des DACH-Konzepts die Regel darstellen. die also beispiels­ weise den Bodenseeraum oder das bayrisch-österreichische Grenzgebiet. Österreich und der Schweiz zum Inhalt haben. Noch wenig Beachtung finden bisher intra-intrakulturelle Differenzen. Unter dem Titel Wir sind gekommen um zu bleiben wur­ den 2009 Texte von Deutschen.: 39) Aufgabe von Fortbildungsmaßnahmen 134 ist es daher. ermöglicht es. ~ 3. also auch Bilder. sollten nicht die Ausnahme. geht es um die Reflexion und Diskussion von Differenzerfahrungen: Differenzen innerhalb des DACH-Raumes oder innerhalb bestimmter Regio­ nen oder Gruppen sowie Differenzen zwischen den eigenen Vorannahmen und Bildern im Kopf und dem Erlebten und Erfahrenen. das leistet in konziser Weise der Beitrag von Claus Altmayer in diesem Band (vgl. auch Altmayer 2006a und 2006b sowie Altmayer/Koreik 2010a). Das DACH-Konzept in der Fortbildung von Lehrenden Hannes Schweiger oder in einer bloß additiven Weise aufzunehmen. Zu fragen gilt es allerdings. EINE KULTURWISSENSCHAFTLICHE PERSPEKTIVE AUF DACH-FORTBILDUNG Die kulturwissenschaftliche Perspektive auf eine DACH-Landeskunde muss hier nicht weiter vorgestellt werden. die ihnen helfen." (Krumm 2001: 306) In ihrer Bilanz zu den Folgen der ABCD-Thesen und des DACH-Konzepts kommen Fischer. die auch die Lehrerinnen selbst in ihrem Unterricht einsetzen können. auf denen beispielsweise Fortbildungsseminare aufbauen. nationalstaatliche Zugänge lediglich als Diskursphäno­ men zu betrachten und ansonsten transnationale oder regionale Prozesse und Diskurse in den Blick zu nehmen. Von besonderem Interesse für Fortbildungsseminare können jene kultu­ rellen Deutungsmuster sein. besonders viele authentische Texte zu diesem Thema bietet der mediale Diskurs. inkludierend) in einem Diskursgeflecht zu verorten. gefolgt vom Band Österreich ist schön. Bern und Wien oder die medialen Diskurse zum Ver­ hältnis zwischen Deutschland." (Fischer/ FrischherzINoke 2010: 1509) Fortbildungsveranstaltungen. die dem Ansatz der erlebten Landeskunde folgen. veröffentlicht. welche Relevanz eine kulturwissenschaftliche Ausrichtung für die Gestaltung von Fortbil­ dungsmaßnahmen im Sinne von DACH hat. Die Auseinandersetzung mit den eigenen und fremden Auto­ und Heterostereotypen. Gerade in Seminaren. beispielsweise zur Binnenmig­ ration innerhalb der DACH-Länder oder rund um sportliche Großereignisse wie die von der Schweiz und Österreich gemeinsam veranstaltete Fußballeu­ ropameisterschaft 2008. Ziel ist dabei der Ausbau der Fähigkeit. Mit diesen Materialien lässt sich in Fortbildungsver­ 135 . oder? Eingewandert aus der Schweiz. die in Österreich leben. Musikstücke etc. Deutschland und der Schweiz dazu befragt. Diversität und Differenz" anzuregen und diesen zu fördern (Hallet 2007: 37). Wenn bei Veranstaltungen in DACH bei den LehrerInnen der Eindruck entsteht. In beiden Sammelbänden werden Stereotype über Österreich. Schon 2003 dachten Jürg Altwegg und Roger de Weck in ihrem Buch Kuhschweizer und Sauschwa­ ben über das Verhältnis zwischen Deutschland und der Schweiz nach.DACH erleben.

Ange­ messen sind am ehesten qualitative Methoden. Mit der Herausgabe der Nummer 2/2010 der Zeitschrift für interkulturellen Fremdsprachenunterricht versuchen Claus Altmayer und Uwe Koreik (2010b: 3) zur "Trendwende zugunsten einer stärkeren Berücksichti­ gung empirischer Forschung" im Bereich der Kulturstudien. Und aus der Sicht der Landeskunde und Kulturdidaktik bieten Fortbildungsveranstal­ tungen vielfache Möglichkeiten zum Einsatz und zur Erprobung empirischer Methoden und damit zur Erforschung kultureller Lernprozesse. In den Berichten der Teilneh­ merInnen am IDV-DACHL-Seminar 2011 werden außer den bereits genann­ ten folgende Aktivitäten angeführt.. aber auch mit Blick auf die Zielgruppen. HERAUSFORDERUNGEN UND PERSPEKTIVEN FOR DIE DACH-FoRTBILDUNG Stichwort: Empirische Forschung Im Sinne einer Weiterentwicklung der DACH(L)-Seminare und der Sicherung ihrer Qualität ist empirische Forschung notwendig. ] • Von welchen übergeordneten kulturtheoretischen Grundpositionen ge­ hen wir aus? • Welche Verfahren der Datenerhebung.kulturelle' Lernprozesse definieren und im Hinblick auf ihre empi­ rische Forschung operationalisieren. beizutragen. in vielen Fällen durch Frage­ bögen. von Beiträgen und Berichten in Fachzeitschriften über Fortbildungsseminare zur DACH-Landes­ kunde bis zur Durchführung von Kulturveranstaltungen. schließlich zielen Fortbil­ dungsmaßnahmen auf die Umsetzung der bearbeiteten Inhalte und Metho­ den. on­ line-Projekten etc. Altmayer 2009) Die von ihnen genann­ ten zentralen Forschungsfragen können auch Ausgangspunkt für Begleitfor­ schung zu Fortbildungsmaßnahmen sein: • Wie lassen sich . die es erlauben. Die Ergebnisse dieser Seminareva­ luation zur Qualitätsüberprüfung und im Sinne einer Ergebnissicherung flie­ ßen in Seminarberichte ein und werden bei der Organisation weiterer Semi­ nare berücksichtigt.landeskundliehe' oder einfach . die von ihren jeweiligen Fachverbänden nominiert werden. Stichwort: Nachhaltigkeit Dabei handelt es sich um einen zentralen Aspekt.kulturbezogene'. so dass sie sich für die methodisch kontrollierte Erfassung überhaupt sinnvoll erschließen lassen? [. die auch zur Differenzie­ rung und Weiterentwicklung des DACH-Konzepts beitragen könnte. Dabei können die Lernenden auch ihre eigenen mitgebrachten Bilder über DACH reflektieren und differenzieren. Das DACH-Konzept in der Fortbildung von Lehrenden Spezifischere Fragen etwa zu den zwei. Aber es fehlen systematische und methodologisch gesi­ cherte Studien zu den Lernprozessen. Zwar werden Fortbil­ dungsseminare wie jene des Goethe-Instituts und von "Kultur und Sprache" oder auch die IDV-DACHL-Seminare evaluiert. die sie im Vor­ wort konstatieren.bis dreiwöchigen DACH(L)-Semina­ ren könnten lauten: • Welche Bilder haben die Lehrenden zu den einzelnen deutschsprachigen Ländern zu Beginn des Seminars und wie verändern sich diese in dessen Verlauf und im Nachfe1d? • Wie wirkt sich die Zusammensetzung der Fortbildungsgruppe auf die kulturbezogenen Lernprozesse aus? Kennzeichen der meisten Fortbil­ dungsseminare ist die Heterogenität hinsichtlich der Herkunftsländer. Zugleich ist ein Ziel eines solchen diskursanalytischen Zugangs auch die kritische Refle­ xion von Kulturalisierungsprozessen und von Diskussionen zur Identitätsbe­ stimmung von Kollektiven.Hannes Schweiger anstaltungen arbeiten. mit denen die Teilnehmerlnnen in ihrem Arbeitsalltag zu tun haben.. • Welche Fortbildungselemente weisen einen besonders hohen Grad an Nachhaltigkeit auf? Im Zuge empirischer Studien müsste eine für Forschungszwecke transparente Klärung der kulturtheoretischen sowie methodisch-didaktischen Grundlagen der jeweiligen Fortbildungsmaßnahmen erfolgen. 4. Ein derartiges Defizit an empirischer Forschung lässt sich für die Landeskunde und Kulturdidaktik ge­ nerell feststellen. zeigen die Beiträge der Aus­ gabe 2/2010 der Zeitschrift für interkulturellen Fremdsprachenunterricht. . die der Umsetzung und Verbreitung der Seminarinhalte dienten: 137 . um Lehrende zur Auseinandersetzung mit dem inner." deutschsprachigen Diskurs über wechselseitige Abgrenzungs.interkulturelle'. der Erfahrungen und Erlebnisse in die Unterrichtspraxis ab.und Aus­ tauschprozesse anzuregen. der Bedeutung von Fortbildungsveranstaltungen auf den individuellen Lernwegen der Teil­ nehmerInnen nachzugehen. Vor welchen Herausforderungen dieses Unterfangen steht. die während der Fortbildungsveran­ staltungen ablaufen oder durch sie initiiert werden. unter dem DACH-Aspekt. Die IDV­ DACHL-Seminare beispielsweise richten sich an MultiplikatorInnen. . Aktionstagen. a. Ergebnis ihrer Teilnahme sollten unterschiedliche Disseminationsmaßnahmen sein. die am Ende des Seminars ausgegeben oder auch erst einige Zeit später an die TeilnehmerInnen geschickt werden. (Vgl. der Datenaufbereitung und der Datenauswertung sind im Hinblick auf die Problemstellungen geeignet? (Altmayer/Koreik 201Ob: 3) 136 DACH er/eben.

auf der Verbandswebsite '" oder in der Verbandszeitschrift. 138 DACH erleben. Erweitern und Anreichern bestehender DACH-Bilder und -Erfahrungen besteht . Für den Erfolg von Fortbildungen im Sinne einer hohen Nachhal­ tigkeit ist jedenfalls Voraussetzun~ dass sie Thema des Seminars oder Work­ shops ist und bereits in dessen Verlauf Schritte zur Sicherung des Transfers gesetzt werden. Silvia (2009). Kulturbezogene Sinnbildungsprozesse bei Lernern des Deutschen als Fremdsprache. Claus. 44-59. das in der Landeskunde und Kulturdidaktik im Allgemeinen neue Pers­ pektiven eröffnet.de/ jg-15-2/beitrag/AltmayerKoreikpdf Altmayer. Hufeisen. • Beitrag auf einer Verbandstagung oder einer Regionaltagung • Fortbildungsseminare für DaF-LehrerInnen • Schwerpunktveranstaltungen wie ein "Österreich-Tag" oder "Schweizer Tag" • Einladung von ReferentInnen zum DACH-Konzept bei Fortbildungslehr­ veranstaltungen und Tagungen • stärkere Berücksichtigung des DACH-Prinzips auf der Verbandswebsite Zentral ist natürlich auch die Integration der im Zuge einer Fortbildungsver­ anstaltung vermittelten und erarbeiteten Inhalte in den eigenen Unterricht. In: Krumm. Badstübner-Kizik im vorliegenden Band sowie Badstübner-Kizik 2013) Wesentlich bleibt.): KuIturwis­ senschaften und KuIturvermittIung.2013] Demmig. Claus (2009): Instrumente für die empirische Erforschung kulturel­ ler Lernprozesse im Kontext von Deutsch als Fremdsprache. Camilla (erscheint 2013): "Erinnerungsorte" in der fremd­ sprachlichen Kulturdidaktik. Anmerkungen zu ihrem didaktisch-metho­ dischen Potenzial. Demmig. Mode/s. Lehrwerksanalyse und DACHL-Prinzip. Desiderata bestehen auch hin­ sichtlich landeskundlicher Lehrmaterialien. Ein viel versprechender Zugang gerade auch zu Fortbildungsveranstaltungen ist jener der Erinnerungsorte.): Deutsch als Fremdsprache. Ein internationales Handbuch. Fandrych.spz. Evaluation. Tübingen: Narr.tu-darmstadt. Zur kulturwissenschaftlichen Transformation der Landeskunde. Claus. 34-39. Damit sind lediglich zwei Bereiche zur Professionalisierung und Weiterent­ wicklung der DACH-Fortbildung genannt. Katharina (2010): "Ich bin stolz ein Deutscher zu sein". Michael (Hrsg. (Vgl. Assessment. immer neue Fragen und Perspektiven zu entwickeln. 181-199. Dabei handelt es sich um einen fortlaufenden Prozess. Demmig 2009) Weiterzuentwickeln gilt es auch den Ansatz der generativen Themen. Tagungspublikation FaDaF-Konferenz Leipzig 2011. 43-60. Das DACH-Konzept in der Fortbildung van Lehrenden LITERATURVERZEICHNIS ABCD-Thesen zur Rolle der Landeskunde im Deutschunterricht.spz. Uwe (2010a): Geschichte und Konzepte einer Kultur­ wissenschaft im Fach Deutsch als Fremdsprache. der sich bereits in den ersten Seminaren in den 1990er Jahren bewährt hat. Claus. Modifizieren. Altmayer. S. Altmayer.): Interkulturelle Kompetenz und fremdsprachli­ ches Lernen.Hannes Schweiger • Online-Quiz über DACH-Länder für SchülerInnen • Berichte an den Vorstand des eigenen Verbands. in: Fremdsprache Deutsch 3/1990. Hans-Jür­ gen.3. Claudia (Hrsg. Altmayer. 60-61. S. Empiricism. Koreik. der im Differenzieren. Scharl. Koreik.htm [Letzter Zugriff: 10. Britta. S. S. Fortbildungsveranstaltungen so­ wohl in methodisch-didaktischer Hinsicht als auch inhaltlich und thematisch weiterzuentwickeln und sie als Impulse zur Selbst-Fortbildung der Lehren­ den zu verstehen. S. 1378-1391. Empirie. S. um ein theoretisch komplexes und didaktisch vielfältig nutzbares Konzept zu nen­ nen. Altmayer. Claus (2006a): Landeskunde als Kulturwissenschaft.pdf Badstübner-Kizik. die entweder nach wie vor auf ei­ nes der DACH-Länder fokussiert sind oder aber nicht den Ansprüchen an Au­ thentizität und Perspektivenvielfalt sowie dem Stand der kulturtheoretischen Reflexion entsprechen. Altmayer. Byram. Gefordert sind auch hier theoretisch und methodisch fundierte Konzepte zur Untersuchung der Nachhaltigkeit und der Transferleistungen der Teilneh­ merInnen. Adel­ heid. Uwe (2010b): Empirische Forschung zum landes­ kundlich-kulturbezogenen Lernen in Deutsch als Fremdsprache. 1-6. Einfüh­ rung in den Themenschwerpunkt.tu-darmstadt.mit dem Ziel.org/veranstaltun­ gen/dachl-seminar/dachl-prinzip. (VgI. In: Altmayer. a. Claus. U. Riemer. Christian. S. Silvia (Hrsg. Berlin/New York: de Gruyter. In: AkDaF­ Rundbrief59. Intercultural Competence and For­ eign Language Learning.idvnetz. Abrufbar unter http://zif. In: Zeitschrift für Interkulturellen Fremdsprachenunterricht 15: 2. 139 . Ein For­ schungsprogramm. Claus (2006b): Kulturelle Deutungsmuster als Lerngegenstand. Online: http://zif. In: Fremdspra­ chen Lehren und Lernen 35. Zeitschrift für interkulturellen Fremdspra­ chenunterricht 15: 2. In: Jahrbuch Deutsch als Fremdsprache 32. http://www.a. Modelle. 123-138. In: Hu.de/jg-15-2/beitrag/Alt­ mayerScharl. S. DACHL-AG (2008): DACH-Prinzip.

299-314. Landeskunde als Training im Umgang mit Verschiedenheit. Britta. Langner. Knuth (2010): DACH-Landes­ kunde. Hallet. Wolfgang. Trier: WVT Wissenschaftlicher Verlag Trier. In: ÖDaF-Mitteilungen 2. Hack!. Fandrych. Noke. Ulrike (Hrsg. Tübingen. Demmig. Basel: Francke. Michael. Langner. Wolfgang. S. In: Bausch. Hans-Jürgen. Ein kulturwis­ senschaftlicher didaktischer Ansatz. Österreichische Beiträge zu Deutsch als Fremdspra­ che 1. Roland. Michael (2011): Alles unter einem D-A-CH-L? Zur Geschichte und Weiterentwicklung des DACHL-Konzepts. In: Schwob. S. In: Krumm. Krumm. Berlin/New York: de Gruyter. Sigrid Schmid-Bortenschlager. Christian. Richard Schrodt): "Und gehen auch Grenzen noch durch jedes Wort".Hannes Schweiger Fischer. Bruno. Frischherz. 17-34. Oaudia (Hrsg. Ans­ gar (Hrsg. Michael. Wien: Praesens. In: Barkowski. In: Fremdsprache Deutsch 18. Hack!. Grenzgänge und Globalisie­ rung in der Germanistik. Christian Schacherreiter.): Deutsch als Fremdsprache. Albert (2007): Fort. S. Anton (Hrsg. Würz. in Zusammenarbeit mit Hans-Jürgen ~umm. Hack!. In: ÖDaF-Mitteilungen 2. Simon-Pelanda. E-Mail-Inter­ view mit Wolfgang Hackl.): Handbuch Fremdsprachenunterricht.oder vielleicht doch noch werden kann. S.): Neue Ansätze und Konzepte der Literatur. 140 . Hans-Jürgen (Hrsg. Ein internationales Hand­ buch. S. Wolfgang. Hermann. 31-47. Baltmannsweiler: Schneider. Riemer.): Entwicklungen in der Aus­ landsgermanistik und Deutsch als Fremd. Funk. In: Theorie und Praxis. In: Hallet. Fischer. Simon-Pelanda. 19-24. Roland (2007): Einmal DACH und zurück. Silvia. Dokumentation der Plenarvorträge der xrv. Internationalen Tagung der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer IDT Jena-Weimar 2009.und Weiterbildung von Fremdsprachenlehrern. S. Wolfgang (2007): Literatur und Kultur im Unterricht. Wolfgang (2007): Landeskunde unter einem DACHL. Was aus den Anfängen wurde . Karl-Richard.und Kulturdidaktik. Nünning. Herbert. Hans (1998): Landes­ kundliches Lernen.und Zweitsprache. Krumm. 486-493. Das D-A-CH-Kon­ zept. S. Hans-Jürgen (2001): Betonung der Unterschiede oder des Verbinden­ den. 263­ 271. Christ.7-24. 5-12. 1500-1511. Raasch. S. Hufeisen. Hans (1997): Integrie­ rende Landeskunde .ein (gar nicht so) neuer Begriff. S. Hans. Langner. Beiträge der Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Germanistik in Ljubljana 2000.