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Symptome und Behandlung einer Muskelzerrung

Wer intensiv Sport betreibt, ist in der Regel auch bekannt mit dem unangenehmen Thema Muskelzerrung. Dass man die Symptome und die Folgen dabei niemals unterschätzen sollte, ist für jeden Sportler von großer Wichtigkeit. Andernfalls kann das Problem sich akut verschlechtern und noch unangenehmere Folgen haben.

akut verschlechtern und noch unangenehmere Folgen haben. Symptome und Herkunft Die Muskelzerrung ist eine der

Symptome und Herkunft

Die Muskelzerrung ist eine der typischen Verletzung von Sportlern. Hintergrund ist meist, dass es zu einer plötzlichen Überdehnung des Muskels kommt, die über dessen physiologisches Maß hinaus geht. Im Gegensatz zu einem Muskelriss bleibt der Muskel jedoch grundsätzlich intakt. Mikroskopisch lassen sich zwar kleine Risse im Muskel beobachten, die generelle anatomische Struktur ändert sich jedoch nicht.

Die Ursache einer Muskelzerrung findet sich meist in einer plötzlichen Überdehnung. Diese kann auf verschiedene Ursachen zurückzuführen sein. Mögliche Gründe können schnelle Sprints oder plötzliche Stops sein. Dabei kann die Zerrung auch in anderen Muskelgruppen außer den Beinen auftreten. Schnelle Beschleunigungs- und Stopbewegungen der Arme können ebenfalls für eine Zerrung sorgen. Symptomatisch äußert sich sie sich in der Regel durch einen heftigen und plötzlich auftretenden Schmerz. Dazu kann es zu Schwellungen sowie Bewegungseinschränkungen oder sogar Bewegungsunfähigkeit kommen.

Schmerz. Dazu kann es zu Schwellungen sowie Bewegungseinschränkungen oder sogar Bewegungsunfähigkeit kommen.

Die Muskelzerrung behandeln

Für Laien ist es meist schwierig, zwischen einer Muskelzerrung und einem Muskelriss zu unterscheiden. In jedem Falle gilt jedoch, dass man die sportliche Betätigung sofort einstellt. Durch den Schmerz durcharbeiten kann sich im Nachhinein als großer Fehler herausstellen und zu noch größeren Verletzungen führen. Bei der Behandlung einer Zerrung kommt typischerweise die PECH -Regel zum Einsatz. PECH steht in diesem Falle für Pause, Eis, Compression und Hochlagerung und beschreibt, wie man sich bei einer Zerrung verhalten sollte. Nachdem die sportliche Betätigung beendet wurde, sollte man den betroffenen Muskel schnellst möglich kühlen. Dabei ist zu beachten, dass das Eis idealerweise nicht direkt auf der Haut liegt. Andernfalls kann es zu Erfrierungen kommen, weshalb man immer einen indirekten Ansatz wählen sollte. Im Anschluss empfiehlt sich das Anlegen eines elastischen Druckverbands. Dieser hilft dabei, die Schwellung zu minimieren und den Muskel zu entlasten. Idealerweise arbeitet der Verband in Kombination mit weiteren Kühlumschlägen. Ist das der Muskel auf diese Weise versorgt, dann gilt es, ihn ruhig zu lagern. Im Falle einer Muskelz errung im Bein bedeutet dies das Hochlegen des Beins. Gehen die Schmerzen und die Schwellungen aber auch nach ein paar Tagen nicht zurück, sollte man in jedem Falle einen Arzt aufsuchen. Dann liegt womöglich ein Muskelriss vor.

Arzt aufsuchen. Dann liegt womöglich ein Muskelriss vor. Vorbeugung hilft bei der Vermeidung Einer der Hauptgründe

Vorbeugung hilft bei der Vermeidung

Einer der Hauptgründe für Muskelverletzungen ist der Kaltstart in den Sport. Vielfach wird eine gute Erwärmung und Dehnung vernachlässigt, was sich später als großer Fehler erweisen kann. Daher sollte man im Vorfeld immer ein kleines Erwärmungsprogramm absolvieren. Auf diese Weise kann man die Gefahr einer Muskelverletzung erheblich senken. Sofort mit der Belastung zu beginnen, ist generell nicht ratsam.