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Institut für Kulturwissenschaften Bereich Kultursoziologie Prof. Dr. Monika Wohlrab-Sahr Dr. Thomas Schmidt-Lux Dr. Nina
Institut für Kulturwissenschaften Bereich Kultursoziologie Prof. Dr. Monika Wohlrab-Sahr Dr. Thomas Schmidt-Lux Dr. Nina

Institut für Kulturwissenschaften Bereich Kultursoziologie

Prof. Dr. Monika Wohlrab-Sahr Dr. Thomas Schmidt-Lux Dr. Nina Tessa Zahner

Schriftliche und mündliche Magisterabschlussprüfungen im Bereich Kultursoziologie:

Hinweise und Themengebiete

Hauptfachstudierende müssen zwei Prüfungsgebiete, Nebenfachstudierende ein Prüfungsge- biet auswählen.

Mindestens ein Prüfungsgebiet muss gegenstandsbezogen sein (vgl. Inhaltsübersicht auf der nächsten Seite). Hauptfachstudierende dürfen demnach maximal ein Prüfungsgebiet den so- ziologischen Theorien entnehmen. Für Nebenfachstudierende entfällt die Möglichkeit, sich über eine soziologische Theorie prüfen zu lassen.

Die Themengebiete, in denen Sie Ihre Leistungsnachweise im Hauptstudium erworben haben, dürfen nicht zugleich Prüfungsthemengebiete sein.

Die Themengebiete sollen aus der folgenden Liste ausgewählt werden; die genannte Literatur ist die prüfungsrelevante Literatur. Es besteht auch die Möglichkeit, andere Themengebiete zu vereinbaren. Diese müssen ähnlich umfangreich sein wie die hier vorgeschlagenen Themen- gebiete und mit dem Prüfer abgesprochen werden.

Bitte sprechen Sie rechtzeitig vor Ablauf der formalen Anmeldefristen die Prüfungsgebiete – und im Fall mündlicher Prüfungen auch den Prüfungstermin – mit dem gewünschten Prüfer ab. Beachten Sie, dass nicht alle prüfungsberechtigten Personen alle Themengebiete prüfen.

Stand: April 2008

Inhalt

A. Gegenstandsbezogene Themengebiete

Sozialstruktur, Kultur und Wertewandel Geschlechtersoziologie Lebenslauf, Biographie und Generation Religionssoziologie Kunstsoziologie Jugendkulturen Interkulturalität, Multikulturalismus, Transnationalisierung von Kultur Architektursoziologie Stadtsoziologie

B. Themenbereich: Soziologische Theorien

Anthropologische Ansätze der Kultursoziologie Max Weber Emile Durkheim Georg Simmel Pierre Bourdieu Erving Goffman Symbolischer Interaktionismus, Phänomenologie, Sozialkonstruktivismus

C. Methoden und methodologische Grundlagen kultursoziologischer Forschung

Methoden und methodologische Grundlagen rekonstruktiver Forschung

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Sozialstruktur, Kultur und Wertewandel

1. Grundlagen und Überblick

Lepsius, M. Rainer (1979): „Soziale Ungleichheit und Klassenstrukturen in der Bundesrepublik Deutschland. Lebenslagen, Interessenvermittlung und Wertorientierungen.“ S. 166-209 in: Hans-Ulrich Wehler (Hg.):

Klassen in der europäischen Sozialgeschichte. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

2. Klassische und zeitgenössische Klassentheorien

Weber, Max (1972): Wirtschaft und Gesellschaft. Grundriss der verstehenden Soziologie. 5. revidierte Auflage. Tübingen: Mohr. (S. 177-180 [„Stände und Klassen“] und 531-540 [„Klassen, Stände, Parteien“]) Goffman, Erving (1951): Symbols of Class Status. In: British Journal of Sociology 2 (4): 294-304. Müller, Walter (1998): Erwartete und unerwartete Folgen der Bildungsexpansion. In: Jürgen Friedrichs, M. Rainer Lepsius und Karl Ulrich Mayer (Hrsg.): Die Diagnosefähigkeit der Soziologie. Opladen, 81-112

3. Die kultursoziologische Klassentheorie von Pierre Bourdieu

Bourdieu, Pierre (1982): Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft. Frankfurt a.M.:

Suhrkamp. (S. 171-221 und 277-311) [ca. 85 S.] Bourdieu, Pierre (1983): „Ökonomisches Kapital, kulturelles Kapital, soziales Kapital.“ S. 183-198 in: Reinhard Kreckel (Hg.): Soziale Ungleichheiten. Göttingen: Schwartz. (Soziale Welt, Sonderband 2)

4. Die intergenerationale Vererbung kulturellen Kapitals

Baumert, Jürgen und Gundel Schümer (2002): „Familiäre Lebensverhältnisse, Bildungsbeteiligung und Kompe- tenzerwerb im nationalen Vergleich“ in: Deutsches PISA-Konsortium (Hg.): PISA 2000. Die Länder der Bundesrepublik Deutschland im Vergleich. Opladen: Leske + Budrich. S. 323-407 Rössel, Jörg und Claudia Beckert-Zieglschmid (2002): „Die Reproduktion kulturellen Kapitals.“ Zeitschrift für Soziologie 31: 497-513.

5. Lebensstil- und Milieuforschung

Schulze, Gerhard (1990): Die Transformation sozialer Milieus in der Bundesrepublik Deutschland. In: Lebensla- gen, Lebensläufe, Lebensstile. Soziale Welt, Sonderband, Hg. V. Berger, Peter A. und Hradil, Stefan, Göt- tingen, 409-432. Otte, Gunnar (2005): „Hat die Lebensstilforschung eine Zukunft? Eine Auseinandersetzung mit aktuellen Bilan- zierungsversuchen.“ Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 57: 1-31.

6. Die Individualisierungsthese von Ulrich Beck

Beck, Ulrich (1983): „Jenseits von Stand und Klasse? Soziale Ungleichheiten, gesellschaftliche Individualisie- rungsprozesse und die Entstehung neuer sozialer Formationen und Identitäten.“ S. 35-74 in: Reinhard Kre- ckel (Hg.): Soziale Ungleichheiten. Göttingen: Schwartz. (Soziale Welt, Sonderband 2.) Beck, Ulrich und Elisabeth Beck-Gernsheim (1993): „Nicht Autonomie, sondern Bastelbiographie. Anmerkun- gen zur Individualisierungsdiskussion am Beispiel des Aufsatzes von Günter Burkart.“ Zeitschrift für Sozio- logie 22, 178-187.

7. Werte und Wertewandel

Inglehart, Ronald (1998): Modernisierung und Postmodernisierung. Kultureller, wirtschaftlicher und politischer Wandel in 43 Gesellschaften. Frankfurt a.M.: Campus, S. 189-226 Inglehart, Ronald und Wayne E. Baker (2000): „Modernization, Cultural Change, and the Persistence of Tradi- tional Values.“ American Sociological Review 65: 19-51. Rössel, Jörg (2006): Ronald Inglehart. Daten auf der Suche nach einer Theorie. Analysen des weltweiten Werte- wandels. In: Moebuis, Stefan; Quadflieg, Dirk (Hg.): Kultur. Theorien der Gegenwart. Opladen, 545-556.

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Geschlechtersoziologie

1. Grundlagen und Überblick

Gildemeister, Regine (1992): „Die soziale Konstruktion von Geschlechtlichkeit.“ S. 220-239 in: Ostner, Ilo- na/Lichtblau, Klaus (Hg.): Feministische Vernunftkritik. Ansätze und Traditionen. Frankfurt/M./New York. Heintz, Bettina (1993): „Die Auflösung der Geschlechterdifferenz. Entwicklungstendenzen in der Theorie der Geschlechter.“ S. 17-48 in: Bühler, Elisabeth u.a. (Hg.): Ortssuche. Zur Geographie der Geschlechterdiffe- renz. Zürich/Dortmund. Tyrell, Hartmann (1986): „Geschlechtliche Differenzierung und Geschlechterklassifikation.“ Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 38: 450-489.

2. Sozialstrukturelle und historische Voraussetzungen der Geschlechterdifferenz

Geißler, Rainer (2002): Die Sozialstruktur Deutschlands. 3. Auflage. Wiesbaden. (S. 365-400: „Die Entwicklung der sozialen Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern“) Hausen, Karin (1976): „Die Polarisierung der ‘Geschlechtscharaktere’ – eine Spiegelung der Dissoziation von Erwerbs- und Familienleben.“ S. 363-393 in: Conze, Werner (Hg.): Sozialgeschichte der Familie in der Neuzeit Europas. Stuttgart. Hagemann-White, Carol (1984): Sozialisation: Weiblich – Männlich? Opladen. Nunner-Winkler, Gertrud (2001): „Geschlecht und Gesellschaft.“ S. 266-288 in: Joas, Hans (Hg.): Lehrbuch der Soziologie. Frankfurt/M.

3. Klassische soziologische Studien zur sozialen Konstruktion von Geschlecht

Garfinkel, Harold (1967): Studies in Ethnomethodology. Englewood Cliffs. (S. 116-185: “Passing and the man- aged achievement of sex status in an ‘intersexed’ person”) Goffman, Erving (1994): Interaktion und Geschlecht. Frankfurt/M./New York. (inkl. Nachwort von Helga Kotthoff: „Geschlecht als Interaktionsritual?“, S. 159-192)

4. Neuere Diskussion

Butler, Judith (1991): Das Unbehagen der Geschlechter. Frankfurt/M. Hirschauer, Stefan (2001): „Das Vergessen des Geschlechts. Zur Praxeologie einer Kategorie sozialer Ordnung.“ S. 208-235 in: Heintz, Bettina (Hg.): Geschlechtersoziologie. (Sonderheft 41 der Kölner Zeitschrift für So- ziologie und Sozialpsychologie) Hirschauer, Stefan (1994): „Die soziale Fortpflanzung der Zweigeschlechtlichkeit.“ Kölner Zeitschrift für Sozio- logie und Sozialpsychologie 46: 668-692.

Hirschauer, Stefan (1989): „Die interaktive Konstruktion von Geschlechtszugehörigkeit.“ Zeitschrift für Soziolo- gie: 100-118. Kotthoff, Helga (2002): „Was heißt eigentlich ‚Doing Gender’?“ Wiener Slawistischer Almanach 55: 1-27. Landweer, Hilge (1994): „Generativität und Geschlecht. Ein blinder Fleck in der sex/gender-Debatte.“ S. 147- 176 in: Wobbe, Theresa/Lindemann, Gesa (Hg.): Denkachsen. Zur theoretischen und institutionellen Rede vom Geschlecht. Frankfurt/M. Luhmann, Niklas (1988): „Frauen, Männer und George Spencer Brown.“ Zeitschrift für Soziologie 17: 47-71. Pasero, Ursula (1994): „Geschlechterforschung revisited: konstruktivistische und systemtheoretische Perspekti- ven.“ S. 264-296 in: Wobbe, Theresa/Lindemann, Gesa (Hg.): Denkachsen. Frankfurt/M. Scott, J. (2001): „Die Zukunft von Gender.“ S. 39-64 in: Honneger, C./Arni, C. (Hg.): Gender – Die Tücken einer Kategorie. Zürich. Udry, J. Richard (2000): „Biological Limits of Gender Construction.” American Sociological Review 65: 443-

457.

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Lebenslauf, Biographie und Generation

1. Grundlagen und Überblick

Erikson, Erik H. (1977; zuerst 1959): Identität und Lebenszyklus. Frankfurt/M. Hareven, Tamara (1977): „Family Time and Historical Time.“ Daedalus 2: 57-71. Imhof, Arthur (1984): „Von der unsicheren zur sicheren Lebenszeit.“ Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirt- schaftsgeschichte 71: 175-198

2. Soziologie des Lebenslaufs

Elder, Glen H. Jr. (1994): „Time, Human Agency and Social Change: Perspectives on the Life Course.“ Social Psychology Quarterly 57: 4-15. Kohli, Martin (1985): „Die Institutionalisierung des Lebenslaufs. Historische Befunde und theoretische Argu- mente.“ Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 37: 1-29. Kohli, Martin (1986): „Gesellschaftszeit und Lebenszeit.“ S. 183-208 in: Berger, J. (Hg.): Die Moderne – Konti- nuitäten und Zäsuren. Göttingen. (Sonderband 4 der Sozialen Welt) Mayer, Karl-Ulrich/Blossfeld, Hans-Peter (1990): „Die gesellschaftliche Konstruktion sozialer Ungleichheit im Lebensverlauf.“ S. 297-318 in: Berger, Peter/Hradil, Stefan (Hg.): Lebenslagen, Lebensläufe, Lebensstile. Göttingen. (Sonderband 7 der Sozialen Welt) Meyer, John (1988): „Levels of Analysis: The Life Course as a Cultural Construct.” S. 49-62 in: Riley, M.W. (Hg.): Social Structure and Human Lives. Newbury Park. Wohlrab-Sahr, Monika (1992): „Institutionalisierung oder Individualisierung des Lebenslaufs? Anmerkungen zu einer festgefahrenen Debatte.“ BIOS 5: 1-19.

3. Biographie, Selbstthematisierung, Identität

Brose, Hanns-Georg/Hildenbrand, Bruno (1988): „Biographisierung von Erleben und Handeln.“ S. 11-30 in:

dies. (Hg.): Vom Ende des Individuums zur Individualisierung ohne Ende. Opladen. Bourdieu, Pierre (1990; zuerst 1986): „Die biographische Illusion.“ BIOS 1: 75-81. Fuchs, Werner (1983): „Jugendliche Statuspassage oder individualisierte Jugendbiographie?“ Soziale Welt 34:

341-371.

Hahn, Alois (2000; zuerst 1988): „Biographie und Lebenslauf.“ S. 97-115 in: ders.: Konstruktionen des Selbst, der Welt und der Geschichte. Frankfurt/M. Wohlrab-Sahr, Monika (1999): „Biographieforschung jenseits des Konstruktivismus?“ Soziale Welt 50: 483-494. Wohlrab-Sahr, Monika (2006): „Die Realität des Subjekts. Überlegungen zu einer Theorie biographischer Identi- tät“, in: Keupp, Heiner/Hohl, Joachim (Hg.): Subjektdiskurse im gesellschaftlichen Wandel. Zur Theorie des Subjekts in der Spätmoderne, Bielefeld: 75-97

4. Generationen und Kohorten

Mannheim, Karl (1964; zuerst 1928): „Das Problem der Generationen.“ S. 509-565 in: ders.: Wissenssoziologie. Berlin u. Neuwied. Elder, Glen H. (1974): Children of the Great Depression: Social Change in Life Experience. Chicago. (Kap. 1 (S. 3-24); 2 (S. 24-40) und 9 (S. 240-268)) Bude, Heinz (2000): Qualitative Generationsforschung. In: Flick, U. et al. (Hg.): Qualitative Forschung. Ein Handbuch. Reinbek: Rowohlt: 187-194

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Religionssoziologie

In diesem Bereich kann für die mündliche Prüfung entweder der Punkt 4 oder der Punkt 5 gewählt wer- den. Stattdessen kann auch ein anderer Bereich gewählt werden, z.B. die Themengebiete „Islam in Euro- pa“, „Fundamentalismus“ oder „Puritanismus. Die Literatur ist gesondert abzusprechen. Die Bereiche 1 bis 3 müssen von allen vorbereitet werden.

1. Grundlagen und Überblick

Knoblauch, Hubert (1999): Religionssoziologie. Berlin. Matthes, Joachim (1993): „Was ist anders an anderen Religionen?“ S. 16-30 in: Friedrichs, J./Hahn, A./Luckmann, Th. (Hg.): Religion und Kultur. Opladen. (Sonderband 33 der Kölner Zeitschrift für Soziolo- gie und Sozialpsychologie) Pollack, Detlef (1995): „Was ist Religion? Probleme der Definition.“ Zeitschrift für Religionswissenschaft 3:

163-190.

2. Klassische und zeitgenössische Religionstheorien

Berger, Peter L. (1988): Zur Dialektik von Religion und Gesellschaft. Elemente einer soziologischen Theorie. Frankfurt/M. (S. 3-98 und 165-176) Durkheim, Emile (1981 / 1912): Die elementaren Formen des religiösen Lebens. Frankfurt/M. (S. 45-75) Luckmann, Thomas (1985): „Über die Funktion der Religion.“ S. 26-41 in: Koslowski, P. (Hg.): Die religiöse Dimension der Gesellschaft. Tübingen.

3. Diskussion um Säkularisierung

Berger, Peter L. (1988): Zur Dialektik von Religion und Gesellschaft. Elemente einer soziologischen Theorie. Frankfurt/M. (S. 101-162) Berger, Peter L. (1999): „The Desecularization of the World. A Global Overview.“ S. 1-18 in: ders. (Hg.): The Desecularization of the World. Resurgent Religion and World Politics. Washington. Conze, Werner et al. (1984): „Säkularisation/Säkularisierung.“ S. 789-829 in: Otto Brunner, Werner Conze und Reinhart Koselleck (Hg.): Geschichtliche Grundbegriffe. Bd. 5. Gorski, Philip S. (2003): „Historicizing the Secularization Debate. An Agenda for Research.“ S. 110-122 in:

Dillon, Michele (ed.): Handbook of the Sociology of Religion. Cambridge. Luckmann, Thomas (1980): „Säkularisierung – ein moderner Mythos.“ S. 161-172 in: ders.: Lebenswelt und Gesellschaft. Grundstrukturen und geschichtliche Wandlungen. Paderborn. Norris, Pippa/Inglehart, Ronald (2004): Sacred and Secular. Religion and Politics Worldwide. Cambridge. (S.

215-241)

Pollack, Detlef: (1999): „Der Wandel der religiös-kirchlichen Lage in Ostdeutschland nach 1989.“ S. 18-47 in:

Pollack, Detlef und Pickel, Gert (Hg.): Religiöser und kirchlicher Wandel in Ostdeutschland 1989-1999. Opladen.

Stark,

Europe.“ Journal for the Scientific Study of Religion: 230-252. Warner, Stephen (1993): „Work in Progress toward a New Paradigm for the Sociological Study of Religion in the United States.“ American Journal of Sociology 98: 1044-1093 Wohlrab-Sahr, Monika (2001): „Säkularisierte Gesellschaft.“ S. 308-332 in: Kneer, Georg et al. (Hg.): Klassi- sche Gesellschaftsbegriffe der Soziologie. München.

‘Secularization’ of

Rodney/Iannaccone,

Laurence (1994): „A Supply-Side Reinterpretation of the

4. Zivilreligion (Wahlbereich, auch durch etwas anderes zu ersetzen)

Kleger, Heinz/Müller, Alois (Hg.) (1986): Religion des Bürgers. Zivilreligion in Amerika und Europa. München. (darin: Robert N. Bellah: „Zivilreligion in Amerika“, S. 19-41; Robert N. Bellah: „Religion und die Legiti- mation der amerikanischen Republik“, S. 42-63; Hermann Lübbe: „Staat und Zivilreligion. Ein Aspekt poli- tischer Legitimität“, S. 195-220) Luhmann, Niklas (1981): „Grundwerte als Zivilreligion: Zur wissenschaftlichen Karriere eines Themas“, in:

ders.: Soziologische Aufklärung 3. Soziales System, Gesellschaft, Organisation. Opladen: 293-308

5. Öffentliche Religion (Wahlbereich, auch durch etwas anderes zu ersetzen).

Casanova, Jose (1994): Public Religions in the Modern World. Chicago. (S. 3-74)

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Kunstsoziologie

Die Prüfungsliteratur im SS 2008 setzt sich in diesem Teilgebiet zusammen aus den Texten im Reader zum HS „Kunstbetrieb“ und den weiter unter aufgeführten weiterführenden Texten (Für Nebenfach- stundenten sind nur die mit x gekennzeichneten Texte relevant!)

Reader „Der Kunstbetrieb“ (bei Printy erhältlich)

Thema

Literatur

Einführung

Heinrichs, W.: Der Kulturbetrieb : Bildende Kunst - Musik - Literatur - Theater - Film. 1. Aufl. Bielefeld (transcript) 2006: 13-98.

Die Klassiker:

Tanner, J.: The Sociology of Art. A Reader. London (Routledge) 2003: 46-68

Weber und Durk- heim

Die institutional Theory of Art

Becker, H.S.: Kunst als kollektives Handeln. In: Gerhards, J. (Hg.): Soziologie der Kunst. Produzenten, Vermittler und Rezipienten. Opladen (Westdeutscher Verlag) 1997 [1974]:

23-40.

Kunst in system- theoretischer Perspektive: Tal- cott Parsons

Tanner, J.: The Sociology of Art. A Reader. London (Routledge) 2003: 233-244.

Kunst als autopo- etisches System:

Luhmann, N.: Weltkunst. In: Gerhards, J. (Hg.): Soziologie der Kunst. Produzenten, Ver- mittler und Rezipienten. Opladen (Westdeutscher Verlag) 1997: 55 – 102.

Niklas Luhmann

Kunst und Kriti- sche Theorie:

Habermas, J.: Die Moderne – ein unvollendetes Projekt. Leipzig: Reclam 1980.

Pierre Bourdieu

Zahner, N. T: Die neuen Regeln der Kunst : Andy Warhol und der Umbau des Kunstbe- triebs im 20. Jahrhundert. 1. Aufl. Frankfurt am Main : Campus 2006: 56-92.

Der Künstler

Caves, R. E.: Creative Industries. Harvard (Harvard University Press) 2002: 73-83 [Artists, Starving and Well-Fed]

Soziale Lage

Gatekeeper I

Müller-Jentsch, W.: Künstler und Künstlergruppen. Soziologische Ansichten einer prekä- ren Profession. Berliner Journal für Soziologie 15. 2005, 159-171.

Künstler und

Künsterlgruppen

 

Gatekeeper II

Caves, R.E.: Creative Industries. Harvard (Harvard University Press) 2002: 37-51 [Artists, Dealers, and Deals]. Bongard, W.: Zur Preisentstehung von Werken zeitgenössischer Kunst. In: Wirtschaftspoli- tische Blätter: Kunst und Ökonomie (27) 1980: 38-46.

Galerien und

Sammler

Preisbildung

Gatekeeper III:

Weibel, P.: Das Museum im Zeitalter von Web 2.0. Aus Politik und Zeitgeschichte 49/2007: 3-6. Alexander, V.D.: Pictures at an Exhibition. Conflicting Pressures in Museums and the Dis- play of Art. The American Journal of Sociology 101(4) 1996: 797-839.

Wandel des Mu- seums

Das Kunstpubli- kum: Struktur und Wandel des Mu- seums-publikums

Klein, H. J.: Kunstpublikum und Kunstrezeption. In: Gerhards, J. (Hg.): Soziologie der Kunst. Produzenten, Vermittler und Rezipienten. Opladen (Westdeutscher Verlag) 1997,

337-359.

Peterson, R. A.: Understanding Audience Segmentation: From Elite and Mass to Omnivore and Univore. Poetics 21, 1992, 243-258. (runterladen oder Kunstsoziologie oder Kultur und Markt)

Zeitdiagnosen zur Lage der Kunst

Franck, G.: Ökonomie der Aufmerksamkeit. Ein Entwurf. München (Hanser) 1998: 113-

157.

Weiterführende Literatur (Ordner bei Printy „MAP Kunstsoziologie“)

Thema

 

Literatur

Die Klassiker:

x

Münch, R.: Soziologische Theorie, Band 1, Frankfurt am Main (Campus) 2002: 53- 103 [Durkheim], 135-204 [Weber]

Durkheim und

Weber

 

Die institutional Theory of Art

x

Becker, H. S.: Art Worlds. Berkley (University of California Press) 1982. 1-191 und 300-350.

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Kunst in system- theoretischer Perspektive: Tal- cott Parsons

x

Meyer, F.; Ort, C.-M.: Konzept eines struktural-funktionalen Theoriemodells für eine Sozialgeschichte der Literatur. In:Heydebrand, Renate von; Pfau, Dieter; Schönert, Jörg: Zur theoretischen Grundlegung einer Sozialgeschichte der Literatur. Ein struktu- ral-funktionaler Entwurf: 85-131 und 131-171.

Kunst als autopo- etisches System:

x

Luhmann, N.: Die Kunst der Gesellschaft. Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1995 (Auszüge), S. 215-300. Lehmann, H.: Die flüchtige Wahrheit der Kunst. Ästhetik nach Luhmann. München (Wilhelm Fink) 2006. Kapitel 1

Niklas Luhmann

x

Sevänen, E.: Art as an Autopoietic Sub-System of Modern Society. A Critical Analysis of the Concepts of Art and Autopoietic Systems in Luhmann’s Late Production. The- ory, Culture and Society 18 (1) 2001: 75-103.

Kunst und Kriti- sche Theorie:

Theodor W. A- dorno und Jürgen Habermas

x

Habermas, J.: Strukturwandel der Öffentlichkeit. Untersuchungen zu einer Kategorie der bürgerlichen Gesellschaft. Frankfurt/Main (Suhrkamp) 1990: 86-107 und 248-274. Habermas, J.: Theorie des kommunikativen Handelns. Band 1: 25-71 und 126-151 sowie Band 2: 470-521.

x

Adorno, T.W.: Ästhetische Theorie. In: Ders.: Gesammelte Schriften in zwanzig Bän- den. Hrsg. Von Rolf Tiedemann und Gretel Adorno. Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1070 – 1986, Bd. 7 (1973), S. 10-31 sowie 334-345 (Kunst als ‚autonom’ und ‚fait social’).

Pierre Bourdieu

x

Bourdieu, P.: Elemente zu einer soziologischen Theorie der Kunstwahrnehmung. In:

Gerhards, J. (Hg.): Soziologie der Kunst. Produzenten, Vermittler und Rezipienten. Opladen (Westdeutscher Verlag) 1997, S. 307-336. Bourdieu, P.: Die Regeln der Kunst. Genese und Struktur des literarischen Feldes. Frankfurt am Main (Suhrkamp) 1999 [1992]: 227-279.

x

Prior, N.: »A Question of Perception: Bourdieu, Art and the Postmodern«, in: The British Journal of Sociology, Vol 56 (2005), Issue 1, p. 123-139.

Der Künstler

x

Haak, C.; Schmid, G.: Arbeitsmärkte für Künstler und Publizisten: Modelle der künf- tigen Arbeitswelt? In: Leviathan (29) 2001: 156-178.

Soziale Lage

x

Menger, P.-M.: Kunst und Brot. Die Metamorphosen des Arbeitnehmers. Konstanz (UVK) 2006. Röbke, T.: Kunst und Arbeit. Künstler zwischen Autonomie und sozialer Unsicherheit. Essen (Klartext) 2000. Filer, R. K.: Arts and Academe: The Effects of Education on Earnings of Artists. Jour- nal of Cultural Economics 14. 1990. 15-38

Gatekeeper I

x

Giuffre, K.: Sandpiles of Opportunity: Success in the Art World. In: Social Forces. 77. Jg. (1999), H. 3. 815-832.

Künstler und

Künsterlgruppen

x

Thurn, H. P.: Die Sozialität der Solitären. Gruppen und Netzwerke in der Bildenden Kunst. in: Neidhardt. F. (Hg.): Gruppensoziologie. Perspektiven und Materialien. Opla- den (Westdeutscher Verlag) 1983. (Sonderheft 25 der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie) 287-318. Caves, Richard E.: Creative Industries. Harvard (Harvard University Press) 2002: 21- 32 [Artists as Apprentices]

Gatekeeper II

x

Bystryn, M.: Art Galleries as Gatekeepers: The Case of the Abstract Expressionists. In:

Galerien und

Social Research, 45. Jg. (Sommer 1978). 390-408. Zimmermann, O.: Die Spielregeln des Kunstmarktes. Strategie und Planung des Kunsthandels. In: Handbuch Kulturmanagement. Loseblatt-Sammlung. Düsseldorf 1993. A 3.3.

Sammler

Preisbildung

x

Alemann, H. v.: Galerien als Gatekeeper des Kunstmarktes. Institutionelle Aspekte der Kunstvermittlung. In: Gerhards, J. (Hg.): Soziologie der Kunst. Produzenten, Vermittler und Rezipienten. Opladen (Westdeutscher Verlag) 1997. 211-239.

x

Velthuis, O.: Symbolic Meanings of prices. Constructing the value of contemporary art in Amsterdam and New York galleries. Theory and Society 32 (2003): 181-215. Ashenfelter, O.; Graddy, K.: Art Auctions. In: Ginsburgh, V.A.; Thorsby, D. (eds):

Handbook of the Economics of Art and Culture. Amsterdam (North-Holland): 910-945

Gatekeeper III:

x

DiMaggio, P.: From Impressario to Arts Administrator. In: DiMaggio, P.: Nonprofit enterprise in the arts : studies in mission and constraint. New York [u.a.] : Oxford Univ. Press 1986 (Yale studies on nonprofit organizations): 161-183. Dauschek, A.: Management als Museumsaufgabe. APuZ 49/2007: 20-26. Frey, B.S.; Meier, S.: The Economics of Museums. In: The Economics of Popular Music. In: Ginsburgh, V.A.; Thorsby, D. (eds): Handbook of the Economics of Art and Culture. Amsterdam (North-Holland): [Kapitel 29).

Wandel des Mu- seums

Das Kunstpubli-

 

Peterson, R. A.; Kern, R. M.: Changing Highbrow Taste: From Snob to Omnivore. In:

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kum: Struktur und Wandel des Mu- seums-publikums

 

American Sociological Review. 61. Jg. (1996), H. 5. 900 907.

x

Neuhoff, H.: Wandlungsprozesse elitärer und populärer Geschmackskultur? Die ‚Alles- fresser-Hypothese’ im Ländervergleich USA/Deutschland. Kölner Zeitschrift für Sozio- logie und Sozialpsychologie 53, 2001, 751-772.Zschocke, Nina: der irritierte Blick. Kunstrezeption und Aufmerksamkeit. München (Fink) 2006

Zeitdiagnosen zur Lage der Kunst

 

Velthuis, O.: Imaginary Economics. Rotterdam (NAi) 2006.

x

Horkheimer, M.; Adorno, T. W.: Kulturindustrie, Aufklärung als Massenbetrug. In:

 

Horkheimer, M.; Adorno, T. W.: Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente. Frankfurt am Main (Fischer) 1998 [1947]: 119-176. (Kunstsoziologie und Bib

x

Benjamin, W.: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit. In:

Benjamin, W.: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit. Drei Studien zur Kunstsoziologie. Frankfurt am Main (Suhrkamp) 1963 [1936]. 7-44.

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Jugendkulturen

1. Grundlagen und Überblick

Markefka, Manfred (1989): „Jugend und Jugendforschung in der Bundesrepublik.“ S. 19-40 in: Manfred Mar- kefka und Rosemarie Nave-Herz (Hg.): Handbuch der Familien- und Jugendforschung. Band 2: Jugendfor- schung. Neuwied: Luchterhand. Baacke, Dieter und Wilfried Ferchhoff (1993): „Jugend und Kultur.“ S. 403-445 in: Heinz-Hermann Krüger (Hg.): Handbuch der Jugendforschung. 2., erweiterte und aktualisierte Auflage. Opladen: Leske + Budrich. Eckert, Roland (2003): „Orientierung oder Desinformation? Eine Kritik jugendsoziologischer Erklärungsrouti- nen.“ S. 41-48 in: Jürgen Mansel, Hartmut M. Griese und Albert Scherr (Hg.): Theoriedefizite der Jugend- forschung. Standortbestimmung und Perspektiven. Weinheim/München: Juventa.

2. Die These der „Jugendkultur“ der amerikanischen Nachkriegssoziologie

Eisenstadt, Samuel N. (1965): „Altersgruppen und Sozialstruktur.“ S. 49-81 in: Ludwig von Friedeburg (Hg.):

Jugend in der modernen Gesellschaft. Köln/Berlin: Kiepenheuer & Witsch. Bell, Robert R. (1965): „Die Teilkultur der Jugendlichen.“ S. 83-86 in: Ludwig von Friedeburg (Hg.): Jugend in der modernen Gesellschaft. Köln/Berlin: Kiepenheuer & Witsch. Tenbruck, Friedrich H. (1965): „Moderne Jugend als soziale Gruppe.“ S. 87-98 in: Ludwig von Friedeburg (Hg.): Jugend in der modernen Gesellschaft. Köln/Berlin: Kiepenheuer & Witsch.

3. Sub- und Gegenkulturen im Ansatz des Centre for Contemporary Cultural Studies

Clarke, John (1976): „Style.“ S. 175-191 in: Stuart Hall und Tony Jefferson (Hg.): Resistance through Rituals. Youth Subcultures in Post-war Britain. London: Routledge. Clarke, John, Stuart Hall, Tony Jefferson und Brian Roberts (1976): „Subcultures, Cultures and Class: A Theo- retical Overview.“ S. 9-74 in: Stuart Hall und Tony Jefferson (Hg.): Resistance through Rituals. Youth Sub- cultures in Post-war Britain. London: Routledge. McRobbie, Angela und Jenny Garber (1976): „Girls and Subcultures: An Exploration.“ S. 209-222 in: Stuart Hall und Tony Jefferson (Hg.): Resistance through Rituals. Youth Subcultures in Post-war Britain. London:

Routledge. Willis, Paul (1981): Profane Culture. Rocker, Hippies: Subversive Stile der Jugendkultur. Frankfurt a.M.: Syn- dikat. [ca. 210 S.]

4. Postmoderne Kritik an klassischen Ansätzen

Bennett, Andy (1999): „Subcultures or Neo-Tribes? Rethinking the Relationship between Youth, Style and Mu- sical Taste.“ Sociology 33: 599-617. Muggleton, David (2000): Inside Subculture. The Postmodern Meaning of Style. Oxford: Berg. [ca. 170 S.] Fuchs, Werner (1983): „Jugendliche Statuspassage oder individualisierte Jugendbiographie?“ Soziale Welt 34:

341-371.

5. Strukturen von Szenen und Jugendcliquen

Bohnsack, Ralf, Peter Loos, Burkhard Schäffer, Klaus Städtler und Bodo Wild (1995): Die Suche nach Gemein- samkeit und die Gewalt der Gruppe. Hooligans, Musikgruppen und andere Jugendcliquen. Opladen: Leske + Budrich. (S. 5-47) Eckert, Roland, Christa Reis und Thomas A. Wetzstein (2000): ‚Ich will halt anders sein wie die anderen!’ Ab- grenzung, Gewalt und Kreativität bei Gruppen Jugendlicher. Opladen: Leske + Budrich. (Kap. 2, 3 und 6; sowie drei Fallstudien in Kap. 5 nach Wahl) [ca. 100 S.] Hitzler, Ronald, Thomas Bucher und Arne Niederbacher (2001): Leben in Szenen. Formen jugendlicher Verge- meinschaftung heute. Opladen: Leske + Budrich. (Kap. 1-5, 18-20 sowie zwei Szenen in Teil II nach Wahl) [ca. 70 S.] Fiske, John (1997): „Die kulturelle Ökonomie des Fantums.“ S. 54-69 in: SPoKK [Arbeitsgruppe für Symboli- sche Politik, Kultur und Kommunikation] (Hg.): Kursbuch Jugendkultur. Stile, Szenen und Identitäten vor der Jahrtausendwende. Mannheim: Bollmann. Thornton, Sarah (1996): Club Cultures. Music, Media and Subcultural Capital. Hanover/London: Wesleyan University Press. (Kap. 1, 3, 4 und Afterword) [ca. 110 S.] Schmidt, Axel und Klaus Neumann-Braun (2003): „Keine Musik ohne Szene? Ethnografie der Musikrezeption Jugendlicher.“ S. 246-272 in: Klaus Neumann-Braun, Axel Schmidt und Manfred Mai (Hg.): Popvisionen. Links in die Zukunft. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.

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Interkulturalität, Multikulturalismus, Transnationalisierung von Kultur

1. Theoretische Grundlagen und Überblick

Alexander, Jeffrey C. (1990): Introduction: Understanding the “Relative Autonomy” of Culture, in: Alexander, Jeffrey C./Seidman, Steven (Hg.): Culture and Society: Contemporary Debates. New York: Cambridge: 1-

27.

Rehberg, Karl Siegbert (2001): Kultur, in: Joas, Hans (Hg.): Lehrbuch der Soziologie, Frankfurt/M.: 63-92

2. Multikulturalismus

Benhabib, Seyla (1999): Kulturelle Vielfalt und demokratische Gleichheit. Politische Partizipation im Zeitalter der Globalisierung. Frankfurt/M. (Ausschnitt) Reckwitz, Andreas (2001): Multikulturalismustheorien und der Kulturbegriff: Vom Homogenitätsmodell zum Modell kultureller Interferenzen, in: Berliner Journal für Soziologie 11, 2: 179-200 Taylor, Charles (1997): Die Politik der Anerkennung, in: ders.: Multikulturalismus und die Politik der Anerken- nung, Frankfurt/M.: 13-78

3. Kulturkonflikte

Huntington, Samuel P. (1993): „The Clash of Civilizations?“ Foreign Affairs 72 (3): 22-49. Bonacker, Thorsten (2006): „Modernitätskonflikte in der Weltgesellschaft. Zur kulturellen Konstruktion globaler Konflikte.“ Soziale Welt 57: 47-63.

Kallscheuer, Otto (1996): „Zusammenprall der Zivilisationen oder Polytheismus der Werte?“ S. 17-38 in: ders. (Hg.): Das Europa der Religionen. Frankfurt/M.

Aus den Bereichen 4 bis 7 sind 2 auszuwählen.

4. Migration und kulturelle Identität

Hall, Stuart (1990): Cultural Identity and Diaspora, in: Rutherford, Jonathan (Hg.): Identity: Community, culture, difference, London: 222-237 Esser, Hartmut (1988): Ethnische Differenzierung und moderne Gesellschaft, in: Zeitschrift für Soziologie 17:

235-248

Weber, Max (1980; zuerst 1922): Ethnische Gemeinschaftsbeziehungen, in: ders.: Wirtschaft und Gesellschaft, Tübingen: 234-244

5. Interkulturalität

Matthes, Joachim (2005; zuerst 1991): „Das Gesicht wahren“: eine kulturelle Regel im interkulturellen Ver- gleich, in: Ders.: Das Eigene und das Fremde. Würzburg: 451-463 Gumperz. John J. (2005): Interethnic Communication, in: Kiesling, S.F./Paulston, Ch.B. (eds.): Intercultural Discourse and Communication. The Essential Readings, Oxford: 33-44

6. Theorien der Weltgesellschaft und Weltkultur

Meyer, John W. (2005): Weltkultur. Wie die westlichen Prinzipien die Welt durchdringen. Frankfurt a.M.: Suhr- kamp. (Kap. 3: J.W. Meyer et al.: „Die Weltgesellschaft und der Nationalstaat.“: 85-132) Greve, Jens und Bettina Heintz (2005): „Die ‚Entdeckung’ der Weltgesellschaft. Entstehung und Grenzen der Weltgesellschaftstheorie.“ S. 89-119 in: B. Heintz/R. Münch/H. Tyrell (Hg.): Weltgesellschaft. Theoretische Zugänge und empirische Problemlagen. Stuttgart. (Sonderheft 1 der ZfS)

7. Konsum und Lebensstile: Westlicher Kulturimperialismus und kulturspezifische Aneignung

Hannerz, Ulf (1987): „The World in Creolisation.“ Africa 57: 546-559. Watson, James L. (1998): „Transnationalism, Localization, and Fast Foods in East Asia.“ S. 1-38 in: ders. (Hg.):

Golden Arches East. McDonald’s in East Asia. Stanford: Stanford University Press. Keith Roe und Gust de Meyer (2001): „One Planet – One Music? MTV and Globalization.“ S. 33-44 in: Andreas Gebesmair und Alfred Smudits (Hg.): Global Repertoires. Popular Music within and beyond the Transna- tional Music Industry. Aldershot: Ashgate. Urquia, Norman (2004): „‚Doin’ it Right’: Contested Authenticity in London’s Salsa Scene.“ S. 96-112 in: A. Bennett und R.A. Peterson (Hg.): Music Scenes. Local, Transnational, and Virtual. Nashville: Vanderbilt University Press.

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Architektursoziologie

In diesem Bereich kann für die Prüfung entweder der Punkt 3a oder der Punkt 3b gewählt werden. Als Ersatz kann auch ein anderer Bereich gewählt werden, z.B. das Themengebiet „Architektur und Geschlech- terverhältnisse“. Die Literatur ist mit Herrn Schmidt-Lux ggfs. gesondert abzusprechen. Die Bereiche 1 und 2 müssen von allen vorbereitet werden

1. Grundlagen und Überblick

Schäfers, Bernhard (2005): Architektursoziologie. Opladen Delitz, Heike (2005): Architektur als Medium des Sozialen. Ein Vorschlag zur Neubegründung der Architektur- soziologie, in: Sociologia Internationalis, 43. Band (1-2), 1-25.

2. Architektursoziologische Theorie

Baecker, Dirk (1990): Die Dekonstruktion der Schachtel. Innen und außen in der Architektur, in: Niklas Luh- mann/Frederick Bunsen/Dirk Baecker, Unbeobachtbare Welt. Über Kunst und Architektur, Bielefeld, 67-

104.

Delitz, Heike (2006): Die Architektur der Gesellschaft. Architektur und Architekturtheorie im Blick der Soziolo- gie, in: Wolkenkuckucksheim. Internationale Zeitschrift für Theorie und Wissenschaft der Architektur, 10. Jg., Heft 1.

Elias, Norbert (1983): Wohnstrukturen als Anzeiger gesellschaftlicher Strukturen, in: Die höfische Gesellschaft. Untersuchungen zur Soziologie des Königtums und der höfischen Aristokratie (zuerst 1969), Frankfurt/M.,

68-101.

Fischer, Joachim; Makropoulos, Michael (Hg.): Potsdamer Platz. Soziologische Theorien zu einem Ort der Mod- erne, München. Goffman, Erving (1974): Territorien des Selbst. In: Das Individuum im öffentlichen Austausch. Mikrostudien zur öffentlichen Ordnung. Frankfurt/M. 55-96. Löw, Martina (2001): Raumsoziologie. Frankfurt/M. Schubert, Herbert (2005): Architektursoziologie als Empirie. In: Karl Siegbert Rehberg (Hrsg.): Soziale Un- gleichheit - Kulturelle Unterschiede. Verhandlungen des 32. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für So- ziologie in München 2004, Frankfurt/New York, CD-Rom, 3429-3440.

3. Thematische Wahlbereiche (nach Absprache Alternativen möglich):

a) Wohnen

Bourdieu, Pierre (1979): Das Haus oder die verkehrte Welt. In: Entwurf einer Theorie der Praxis. Frankfurt/M.,

48-65.

Häußermann, Hartmut; Siebel, Walter (2000): Soziologie des Wohnens. Weinheim. Topfstedt, Thomas (1999): Wohnen und Städtebau in der DDR. In: Flagge, Ingeborg (Hg.): Geschichte des Wohnens. Bd. 5. Stuttgart, 419–462. Weresch, Katharina (2005): Der Prozess der Wohnzivilisierung - architektursoziologisch betrachtet. In: Karl Siegbert Rehberg (Hrsg.): Soziale Ungleichheit - Kulturelle Unterschiede. CD-Rom, 3441-3454.

b) Architektur und Macht

Arndt, Adolf (1992): Demokratie als Bauherr. Vortrag von 1960. In: Flagge, Ingeborg; Stock, Wolfgang Jean (Hg.): Architektur und Demokratie. Bauen für die Politik von der amerikanischen Revolution bis zur Ge- genwart. Stuttgart, 52-65. Bollerey, Franziska (1991): Architekturkonzeptionen der utopischen Sozialisten. Alternative Planung und Archi- tektur für den gesellschaftlichen Prozess. München. Foucault, Michel (1975): Überwachen und Strafen. Frankfurt/M. (Auszüge) Jones, Paul R. (2006): The Sociology of Architecture and the Politics of Building. The Discursive Construction of Ground Zero. In: Sociology 40(3), 549-565

Stadtsoziologie

Die Prüfungsliteratur ist mit den Lehrenden in diesem Bereich abzusprechen

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ANTHROPOLOGISCHE ANSÄTZE DER KULTURSOZIOLOGIE

1. Theoretische Ansätze

Plessner, Helmuth (1975): Die Stufen des Organischen und der Mensch, Berlin/New York, 7. Kapitel: Die Sphä- re des Menschen: 288-346 Plessner, Helmuth (1981): Macht und menschliche Natur. Ein Versuch zur Anthropologie der geschichtlichen Weltansicht, in: Gesammelte Schriften Bd. V, Frankfurt/M.: 135-234 Gehlen, Arnold (1993): Der Mensch. Seine Natur und seine Stellung in der Welt (Arnold Gehlen Gesamtausgabe Bd. 3), Frankfurt/M. Berger, Peter L./Luckmann, Th. (1966/1980): Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit. Eine Theorie der Wissenssoziologie, Frankfurt/M. Latour, Bruno (1991/1995): Wir sind nie modern gewesen, Berlin

2. Sekundärliteratur

Fischer, Joachim (2006): „Philosophische Anthropologie – Ein wirkungsvoller Denkansatz in der deutschen Soziologie nach 1945“, in: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 35, 2006, S. 322-347 Fischer, Joachim (2000): Exzentrische Positionalität. Plessners Grundkategorie der Philosophischen Anthropolo- gie, in: Deutsche Zeitschrift für Philosophie 48: 265-288 Gamm, Gerhard/Mathias Gutmann/Alexandra Manzei (Hg): Zwischen Anthropologie und Gesellschaftstheorie. Zur Renaissance Helmuth Plessners im Kontext der modernen Lebenswissenschaften. Transcript Verlag, Bielefeld 2005 Rehberg, Karl-Siegbert (1981): Philosophische Anthropologie und die „Soziologisierung" des Wissens vom Menschen. Einige Zusammenhänge zwischen einer philosophischen Denktradition und der Soziologie in Deutschland. In: M. Rainer Lepsius (Hg.): Soziologie in Deutschland und Österreich 1918-1945. Sonderheft 23 der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie. Opladen: 160-198 Rehberg, Karl-Siegbert (1984): Das Werk Helmuth Plessners. Zum Erscheinen der Edition seiner „Gesammelten Schriften“. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 36: 799-811 Rehberg, Karl-Siegbert (1986): Arnold Gehlens Beitrag zur „Philosophischen Anthropologie“. Einleitung in die Studienausgabe seiner Hauptwerke. In: Arnold Gehlen, Der Mensch. 13. Aufl. Wiesbaden: I-XVII Lindemann, Gesa (2005): Verstehen und Erklären bei Helmuth Plessner. Technical University Technology Wor- king Papers, TUTS-WP-4-2005 (http://www.tu-berlin.de/~soziologie/Tuts/Wp/TUTS_WP_4_2005.pdf)

3. Philosophische Anthropologie und Naturwissenschaften (dieser Abschnitt kann durch einen anderen

Themenkomplex ersetzt werden, bei dem es um die Anwendung der Theorieperspektive gehen muss) De Waal, Frans (1999): Cultural primatology comes of age, in: NATURE, Vol. 399, 17. Juni 1999: 635-636 De Waal, Frans (2005): The monkey in the mirror: Hardly a stranger, in: PNAS, August 9, 2005, Vol. 102, No. 32: 11140-11147 Bonnie, Kristin E./de Waal, Frans B.M. (2006): Affiliation promotes the transmission of a social custom: hand- clasp grooming among captive chimpanzes, in: Primates (2006) 47: 27-34 Gamm, Gerhard/Mathias Gutmann/Alexandra Manzei (Hg): Zwischen Anthropologie und Gesellschaftstheorie. Zur Renaissance Helmuth Plessners im Kontext der modernen Lebenswissenschaften. Transcript Verlag, Bielefeld 2005

Max Weber

1. Originalliteratur

Weber Max (1996; zuerst: 1904/05): Die Protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus, hg. und eingel. von K. Lichtblau und J. Weiß, Weinheim, 2. Aufl. Weber, Max (1988): Vorbemerkung, in: Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie I, Tübingen 1988: 1-16 Weber, Max (1988/1920): Zwischenbetrachtung: Theorie der Stufen und Richtungen religiöser Weltablehnung, in: ders.: Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie I., 7.Aufl., Tübingen: 536-573 Weber, Max (1980): Wirtschaft und Gesellschaft. Tübingen (S. 140-148: Charismatische Herrschaft; Die Verall- täglichung des Charisma; S. 654-687: Die charismatische Herrschaft und ihre Umbildung)

2. Zu Person und Zeit

Kaesler, Dirk (1998²): Max Weber. Eine Einführung in Leben, Werk und Wirkung. Frankfurt/M.: 12-39 Kaesler, Dirk (1999). Max Weber, in: ders. (Hg.): Klassiker der Soziologie, I: Von Auguste Comte bis Norbert Elias. München: 190-212. Tyrell, Hartmann 1995: Max Weber, Bismarck und der Kulturkampf, in: Krech, V./Tyrell, H. (Hg.): Religions- soziologie um 1900, Würzburg: 365-377

3. Sekundärliteratur

Art. Puritaner/Puritanismus (2003), in: Religion in Geschichte und Gegenwart. Handwörterbuch für Theologie und Religionswissenschaft, 4. völlig neu bearbeitete Auflage, Bd. 6. N-Q, Tübingen: 1831-1839 Gebhardt, Winfried (1994): Max Webers Theorie des Charisma. Grundlinien und theoretische Weiterführungen, in: ders.: Charisma als Lebensform. Zur Soziologie des alternativen Lebens, Berlin: 22-104 Ghosh, Peter (2003): Max Weber’s idea of ‚Puritanism’: a case study in the empirical construction of the Protes- tant ethic, in: History of European Ideas 29: 183-221 Giddens, Anthony (1973): Marx, Weber und die Entwicklung des Kapitalismus, in: Seyfarth, Constans/Sprondel, Walter M. (Hg.): Seminar: Religion und gesellschaftliche Entwicklung. Frankfurt/M.: 65-96 Lehmann, Hartmut (1996; zuerst 1988): Asketischer Protestantismus und ökonomischer Rationalismus. Die Weber-These nach zwei Generationen, in: ders.: Max Webers „Protestantische Ethik“. Beiträge aus der Sicht eines Historikers. Göttingen: 9-29 Lepsius, M. Rainer (1986): Interessen und Ideen. Die Zurechnungsproblematik bei Max Weber. In: Neidhardt, F./Lepsius, M. R./Weiß, J. (Hrsg.), Kultur und Gesellschaft (KZfSS SH 27) Opladen: 20-31 Schröder, Hans-Christoph (1995): Max Weber und der Puritanismus, in: Geschichte und Gesellschaft 21: 459-

478

Tenbruck, Friedrich (1999): Das Werk Max Webers, in: ders.: Das Werk Max Webers. Gesammelte Aufsätze zu Max Weber. Tübingen: 59-98 Tyrell, Hartmann (1990): Worum geht es in der ‘Protestantischen Ethik’? Ein Versuch zum besseren Verständnis Max Webers, in: Saeculum 41, 130-177 Tyrell, Hartmann (1994): Protestantische Ethik – und kein Ende, in: Soziologische Revue 17/1994: 397-404

Der Schwerpunkt liegt hier auf den Originaltexten, die Sekundärliteratur dient als Hilfestellung.

14

Emile Durkheim

1. Originalliteratur

Durkheim, Emile (1983): Der Selbstmord. Frankfurt/Main: 1-15 (kommentierte Gliederung); 153-161 (Bestim- mungsverfahren); 231-241 (Schluss von: Der egoistische Selbstmord); 273-318 (Der anomische Selbst- mord). Durkheim, Emile (1981/zuerst 1912): Die elementaren Formen des religiösen Lebens, Frankfurt/M.: 1-42; 283- 328; 557-596; Durkheim, Emile (1988²): Über soziale Arbeitsteilung. Frankfurt/M.: 41-82; 83-91; 466-480 Durkheim, Emile (1976): Regeln der soziologischen Methode, Frankfurt/Main: 105-107

2. Zur Person

Korte, Hermann (1993): Einführung in die Geschichte der Soziologie. Opladen: 64-75.

3. Sekundärliteratur

Alexander, Jeffrey (1993): Durkheims Problem und die Theorie der Differenzierung heute, in: ders.: Soziale Differenzierung und kultureller Wandel. Essays zur neofunktionalistischen Gesellschaftstheorie. Frank- furt/New York: 84-115 Bellah, Robert N. (1973): Introduction, in: Emile Durkheim, ON MORALITY AND SOCIETY. Selected Wri- tings. Chicago: ix-lv Firsching, Horst (1995): Die Sakralisierung der Gesellschaft, in: Krech, V./Tyrell, H. (Hg.): Religionssoziologie um 1900, Würzburg: 159-193 Firsching, Horst (1994): Moral und Gesellschaft. Zur Soziologisierung des ethischen Diskurses in der Moderne. Frankfurt/M. Jones, Robert Alun (1977): On Understanding A Sociological Classic, in: American Journal of Sociology 83, 2:

279-319

Luhmann, Niklas (1988): Arbeitsteilung und Moral. Durkheims Theorie, in: Durkheim, Emile: Über soziale Arbeitsteilung. Frankfurt/M.: 19-38 Müller, Hans-Peter (1986): Gesellschaft, Moral und Individualismus. Emile Durkheims Moraltheorie, in: Bert- ram, H. (Hg.): Gesellschaftlicher Zwang und moralische Autonomie. Frankfurt/M.: 71-104 Müller, Hans-Peter (1992): Gesellschaftliche Moral und individuelle Lebensführung. Ein Vergleich von Emile Durkheim und Max Weber, in: Zeitschrift für Soziologie: 49-60 Müller, Hans-Peter/Schmid, Michael (1988): Arbeitsteilung, Solidarität und Moral. Eine werkgeschichtliche und systematische Einführung in die „Arbeitsteilung“ von Emile Durkheim, in: Durkheim, Emile: Über soziale Arbeitsteilung. Frankfurt/M.: 481-531

4. Anwendungen

Alexander, Jeffrey C. (1993): Kultur und politische Krise: „Watergate“ und die Soziologie Durkheims, in: ders.:

Soziale Differenzierung und kultureller Wandel. Essays zur neofunktionalistischen Gesellschaftstheorie. Frankfurt/New York: 148-195 Bellah, Robert N. (1986/zuerst 1967): Zivilreligion in Amerika, in: Kleger, H./Müller, A. (Hg.): Religion des Bürgers. Zivilreligion in Amerika und Europa. München: 19-41

Der Schwerpunkt liegt hier auf den Originaltexten (und der Anwendung), die Sekundärliteratur dient als Hilfe- stellung.

15

Georg Simmel

1. Originalliteratur

Simmel, Georg (1983; zuerst 1911): Die Mode, in: ders.: Philosophische Kultur. Über das Abenteuer, die Ge- schlechter und die Krise der Moderne. Gesammelte Essais, Berlin: 26-51 Simmel, Georg (1983; zuerst 1888): Die Ausdehnung der Gruppe und die Ausbildung der Individualität, in:

Ders.: Schriften zur Soziologie. Eine Auswahl. Frankfurt/M.: 53-60 Simmel, Georg (1983; zuerst 1900): Die Arbeitsteilung als Ursache für das Auseinandertreten der subjektiven und der objektiven Kultur, in: Ders.: Schriften zur Soziologie. Eine Auswahl. Frankfurt/M.: 95-139 Simmel, Georg (1983; zuerst 1908): Das Problem der Soziologie, in: ders.: Soziologie. Untersuchungen über Formen der Vergesellschaftung, Berlin: 1-31 Simmel, Georg (1983; zuerst 1908): Die Kreuzung sozialer Kreise, in: ders.: Soziologie. Untersuchungen über Formen der Vergesellschaftung, Berlin: 305-344 Simmel, Georg (1984): Die Großstädte und das Geistesleben, in: ders.: Das Individuum und die Freiheit. Essais, Berlin: 192-204. Simmel, Georg (1989; zuerst 1892): Zur Psychologie des Geldes, in: ders.: Aufsätze 1887-1890, Gesamtausgabe Bd. 2, Frankfurt/M.: 49-65 Simmel, Georg (1993; zuerst 1908): Das Problem des Stiles, in: ders.: Aufsätze und Abhandlungen 1901-1908, Bd. II., Gesamtausgabe Bd. 8, Frankfurt/M.: 266-286

2. Zur Person

Korte, Hermann (1993): Einführung in die Geschichte der Soziologie. Opladen: 86-96

3. Sekundärliteratur

Dahme, Heinz Jürgen/Rammstedt, Otthein (1983): Einleitung, in: Simmel, Georg: Schriften zur Soziologie. Eine Auswahl. Frankfurt/M.: 7-34 Habermas, Jürgen (1983): Simmel als Zeitdiagnostiker, in: Simmel, Georg: Philosophische Kultur. Über das Abenteuer, die Geschlechter und die Krise der Moderne. Gesammelte Essais, Berlin: 243-253 Lichtblau, Klaus (1997): Georg Simmel. Frankfurt/M. Rammstedt, Otthein (1988): Die Attitüden der Klassiker als unsere soziologischen Selbstverständlichkeiten. Durkheim, Simmel, Weber und die Konstitution der modernen Soziologie, in: ders. (Hg.): Simmel und die frühen Soziologen. Nähe und Distanz zu Durkheim, Tönnies und Max Weber. Frankfurt/M.: 275-307 Weiß, Johannes (1988): Georg Simmel, Max Weber und die „Soziologie“, in: Rammstedt, Otthein (Hg.): Sim- mel und die frühen Soziologen. Nähe und Distanz zu Durkheim, Tönnies und Max Weber. Frankfurt/M.: 36-

 

63

4.

Anwendungen

Nassehi, Armin (1995): Der Fremde als Vertrauter. Soziologische Beobachtungen zur Konstruktion von Identitä- ten und Differenzen, in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 47, 3: 443-463

Der Schwerpunkt liegt hier auf den Originaltexten, die Sekundärliteratur dient als Hilfestellung.

16

Pierre Bourdieu

1. Einführung und Überblick

Fröhlich, Gerhard (1994): „Kapital, Habitus, Feld, Symbol. Grundbegriffe der Kulturtheorie bei Pierre Bour- dieu.“ S. 31-54 in: Ingo Mörth und Gerhard Fröhlich (Hg.): Das symbolische Kapital der Lebensstile. Zur Kultursoziologie der Moderne nach Pierre Bourdieu. Frankfurt a.M.: Campus. Fuchs-Heinritz, Werner und Alexandra König (2005): Pierre Bourdieu. Eine Einführung. Konstanz: UVK. (Kap. 2 und 4) [ca. 140 S.] Wacquant, Loïc J. D. (1996): „Auf dem Weg zu einer Sozialpraxeologie. Struktur und Logik der Soziologie Pierre Bourdieus.“ S. 17-93 in: Pierre Bourdieu und Loïc J. D. Wacquant: Reflexive Anthropologie. Frank- furt a.M.: Suhrkamp.

2. Soziale und symbolische Ungleichheiten und die Theorie sozialer Reproduktion

Bourdieu, Pierre (1982): Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft. Frankfurt a.M.:

Suhrkamp. (Vorwort, Einleitung, Kap. 1 (ohne S. 57-99 und S. 125-150), Schluss Bourdieu, Pierre (1983): „Ökonomisches Kapital, kulturelles Kapital, soziales Kapital.“ S. 183-198 in: Reinhard Kreckel (Hg.): Soziale Ungleichheiten. Göttingen: Schwartz. (Soziale Welt, Sonderband 2) Bourdieu, Pierre (1985): „Sozialer Raum und ‚Klassen’.“ S. 7-46 in: ders.: Sozialer Raum und ‚Klassen’. Leçon sur la leçon. Zwei Vorlesungen. Frankfurt a.M.: Suhrkamp. Bourdieu, Pierre (1992): „Sozialer Raum und symbolische Macht.“ S. 135-154 in: ders.: Rede und Antwort. Frankfurt a.M.: Suhrkamp. Bourdieu Pierre, Luc Boltanski und Monique de Saint Martin (1981): „Kapital und Bildungskapital. Reprodukti- onsstrategien im sozialen Wandel.“ S. 23-87 in: Pierre Bourdieu, Luc Boltanski, Monique de Saint Martin und Pascale Maldidier: Titel und Stelle. Über die Reproduktion sozialer Macht. Frankfurt a.M.: Europäische Verlagsanstalt. Bourdieu, Pierre (1981): „Klassenschicksal, individuelles Handeln und das Gesetz der Wahrscheinlichkeit.“ S. 169-226 in: Pierre Bourdieu, Luc Boltanski, Monique de Saint Martin und Pascale Maldidier: Titel und Stelle. Über die Reproduktion sozialer Macht. Frankfurt a.M.: Europäische Verlagsanstalt.

3. Das Feld der Kunst

Bourdieu, Pierre (1997): „Elemente zu einer soziologischen Theorie der Kunstwahrnehmung.“ S. 307-336 in:

Jürgen Gerhards (Hg.): Soziologie der Kunst. Produzenten, Vermittler und Rezipienten. Opladen: Westdeut- scher Verlag. Bourdieu, Pierre, Luc Boltanski, Robert Castel, Jean-Claude Chamboredon, Gérard Lagneau und Dominique Schnapper (1983): Eine illegitime Kunst. Die sozialen Gebrauchsweisen der Photographie. Frankfurt a.M.:

Suhrkamp. (Teil I, S. 11-109)

4. Das Feld der Wissenschaft

Bourdieu, Pierre (1988): Homo academicus. Frankfurt a.M.: Suhrkamp. (S. 82-149) Schwibs, Bernd (1988): „Erläuterungen zum französischen Hochschulsystem.“ S. 437-455 in: Pierre Bourdieu:

Homo academicus. Frankfurt a.M.: Suhrkamp. (zum besseren Verständnis)

5. Das Feld der Massenmedien

Bourdieu, Pierre (1998): Über das Fernsehen. Frankfurt a.M.: Suhrkamp. (S. 9-121)

Der Schwerpunkt liegt hier auf den Originaltexten, die Sekundärliteratur dient als Hilfestellung. Aus denb Be- reichen 3 bis 5 ist einer auszuwählen.

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Erving Goffman

1. Originalliteratur

Goffman, Erving (1962/1952): On Cooling the Mark Out: Some Aspects of Adaptation to Failure, in: Rose, Arnold M. (Hg.): Human Behavior and Social Processes. An Interactionist Approach, Boston: 482-505 Goffman, Erving (1955): On Face-Work. An Analysis of Ritual Elements in Social Interaction, in: Psychiatry:

Journal of Interpersonal Relations 18, 34: 213-231 Goffman, Erving (1988/1959): Wir alle spielen Theater. München/Zürich Goffman, Erving (1973/1961): Asyle. Über die soziale Situation psychiatrischer Patienten und anderer Insassen, Frankfurt/M. (S. 7-23: „Vorwort und Einleitungen“ und S. 127-167: „Die moralische Karriere des Geistes- kranken“)

Goffman, Erving (1973/1961): Rollendistanz, in: ders.: Interaktion, Spaß am Spiel, Rollendistanz, München: 93-

171

Goffman, Erving (1998/1963): Stigma. Über Techniken der Bewältigung beschädigter Identität. Frankfurt/M. Goffman, Erving (1974/1971): Die Territorien des Selbst, in: ders.: Das Individuum im öffentlichen Austausch, Frankfurt/M.: 54-96 Goffman, Erving (1993/1974): Rahmen-Analyse. Ein Versuch über die Organisation von Alltagserfahrungen. Frankfurt/M.: 9-51 Goffman, Erving (1994/1982):, in: ders.: Interaktion und Geschlecht, Frankfurt/M.: (S. 105-158: „Das Arrange- ment der Geschlechter“ und S. 50-104: „Die Interaktionsordnung“)

2. Sekundärliteratur

Lemert, Charles (1997): “Goffman”, in: Lemert, Charles/Branaman, Ann (Hg.): The Goffman Reader. Oxford:

ix-xliii Branaman, Ann (1997): Goffman’s Social Theory, in: Lemert, Charles/Branaman, Ann (Hg.): The Goffman Reader. Oxford: xlv-lxxxii Collins, Randall (1988): Theoretical Continuities in Goffman’s Work, in: Drew, Paul/Wootton, Anthony (Hg.):

Erving Goffman. Exploring the Interaction Order, Boston: 41-63 Giddens, Anthony (1988): Goffman as a Systematic Social Theorist, in: Drew, Paul/Wootton, Anthony (Hg.):

Erving Goffman. Exploring the Interaction Order, Boston: 250-279 Hepworth, Mike (1988); Deviance and Control in Everday Life: The Contribution of Erving Goffman, in: Drew, Paul/Wootton, Anthony (Hg.): Erving Goffman. Exploring the Interaction Order, Boston: 80-99 Reckwitz, Andreas (2000): Die Transformation der Kulturtheorien. Zur Entwicklung eines Theorieprogramms, Weilerswist: 413-444 Scheff, Thomas J. (2006): Goffman Unbound! A New Paradigm for Social Scienmce (Kap. 3: Looking-Glass- Self. Goffman as Symbolic Interactionist), London: Boulder: 33-50

3. Anwendung Manning, Peter K./Hawkins, Keith (1990): Legal Decisions: a frame analysis perspective, in: Riggins, Stephen Harold (Hg.): Beyond Goffman. Studies on Communication, Institrution, and Social Interaction, Berlin/New York: 203-233 Meyrowitz, Joshua (1990): Redefining the situation: Extending dramaturgy into a theory of social change and media effects, in: Riggins, Harald (Hg.): Beyond Goffman. Studies on Communication, Institution, and So- cial Interaction. Berlin/New York: 65-97 Schegloff, Emanuel A. (1988): Drew, Paul/Wootton, Anthony (Hg.): Erving Goffman. Exploring the Interaction Order, Boston: 89-135 Snow, David A./Rochford Jr./Burke, E./Worden, Steven K. u. a. (1986): Frame Alignment Processes, Micromo- bilization, and Movement Participation. In: American Sociological Review 51: 464-481.

Der Schwerpunkt liegt hier auf den Originaltexten, die Sekundärliteratur dient als Hilfestellung.

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Symbolischer Interaktionismus, Phänomenologie, Sozialkonstruktivismus

1. Originalliteratur zum Symbolischen Interaktionismus

Blumer, Herbert (1962): „Society as Symbolic Interaction.“ S. 179-192 in: Arnold M. Rose (Hg.): Human Be- haviour and Social Processes. London: Routledge. Blumer, Herbert (1973): „Der methodologische Standort des symbolischen Interaktionismus.“ S. 80-146 in:

Arbeitsgruppe Bielefelder Soziologen (Hg.): Alltagswissen und gesellschaftliche Wirklichkeit. Band 1. Rein- bek: Rowohlt. Garfinkel, Harold (1973): „Studien über die Routinegrundlagen von Alltagshandeln.“ In: Steinert, Heinz (Hg.) Symbolische Interaktion. Arbeiten zu einer reflexiven Soziologie. Stuttgart. Garfinkel, Harold (1981; zuerst 1961): „Das Alltagswissen über soziale und innerhalb sozialer Strukturen.“ S. 189-262 in: Arbeitsgruppe Bielefelder Soziologen (Hg.): Alltagswissen, Interaktion und gesellschaftliche Wirklichkeit, Bd. 1 + 2. Opladen. Goffman, Erving (1969): Wir alle spielen Theater. München: Piper. Goffman, Erving (1971): Verhalten in sozialen Situationen. Strukturen, Regeln der Interaktion im öffentlichen Raum. Gütersloh: Bertelsmann.

2. Originalliteratur zu Wissenssoziologie, Sozialkonstruktivismus und Phänomenologie

Berger, Peter L./Luckmann, Thomas (2004): Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit. Eine Theorie der Wissenssoziologie. Frankfurt/M. Mead, George Herbert (1973): „Identität.“ S. 177-271 in: ders.: Geist, Identität und Gesellschaft. Frankfurt/M. Schütz, Alfred (2004): Common Sense und wissenschaftliche Interpretation menschlichen Handelns, in: Strü- bing, J./Schnettler, B. (Hg.): Methodologie interpretativer Sozialforschung. Klassische Grundlagentexte, Konstanz: 157-197

3. Sekundärliteratur

Giddens, Anthony (1984): Interpretative Soziologie. Eine kritische Einführung. Frankfurt/M. Joas, Hans (1988): „Symbolischer Interaktionismus. Von der Philosophie des Pragmatismus zu einer soziologi- schen Forschungstradition.“ Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 40: 417-446. Joas, Hans (1999): „George Herbert Mead.“ S. 171-189 in: Dirk Kaesler (Hg.): Klassiker der Soziologie. Band II. Von Talcott Parsons bis Pierre Bourdieu. München: Beck. Abels, Heinz (1998): Interaktion, Identität, Präsentation. Kleine Einführung in interpretative Theorien der So- ziologie. Opladen: Westdeutscher Verlag. Schneider, Wolfgang Ludwig (2002): Grundlagen der soziologischen Theorie, Bd. 2. Wiesbaden. (Kap. 6: „Das Intersubjektivitätsproblem als Bezugsproblem empirischer Analyse: Garfinkels Ethnomethodologie und die ethnomethodologische Konversationsanalyse“) Reckwitz, Andreas (2000): Die Transformation der Kulturtheorien. Weilerswist: 413-444

4. Anwendungen

Swidler, Ann (1986): „Culture in Action. Symbols and Strategies.” American Sociological Review 51: 273-286. Knorr, Karin Cetina (1988): „Kulturanalyse: Ein Programm.“ S. 27-31 in: Soeffner, H.G. (Hg.): Kultur und All- tag. Göttingen: Schwarz.

Der Schwerpunkt liegt hier auf den Originaltexten, die Sekundärliteratur dient als Hilfestellung.

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Methoden und methodologische Grundlagen rekonstruktiver Forschung

1. Methodologische Grundlagen und wesentliche Ansätze

Schütz, Alfred (2004 [zuerst 1953]): Common Sense und wissenschaftliche Interpretation menschlichen Han- delns, in: Strübing, J./Schnettler, B. (Hg.): Methodologie interpretativer Sozialforschung. Klassische Grund- lagentexte, Konstanz: 155-197 Oevermann, Ulrich, Tilman Allert, Elisabeth Konau, Jürgen Krambeck (1979): „Die Methodologie einer ‚objek- tiven Hermeneutik’ und ihre allgemeine forschungslogische Bedeutung in den Sozialwissenschaften“, in:

Hans-Georg Soeffner (Hg.), Interpretative Verfahren in den Sozial- und Textwissenschaften, Stuttgart:

Metzler, S. 352-434 Bohnsack, Ralf (2003): Rekonstruktive Sozialforschung. Einführung in qualitative Methoden. 5. Aufl., Opladen:

31-73

Schütze, Fritz (1981): Prozessstrukturen des Lebenslaufs. In: Matthes, Joachim (Hg.): Biographie in handlungs- wissenschaftlicher Perspektive. Nürnberg: 67-156 Wernet, Andreas (2000): Einführung in die Interpretationstechnik der Objektiven Hermeneutik, Opladen

2. Teilnehmende Beobachtung / Feldforschung

Adler, Patricia/Adler, Peter (1998): Observational Techniques, in: Denzin, N./Lincoln, Y.S. (Hg.): Collecting and Interpreting Qualitative Materials. Thousand Oaks et al.: 79-109 Schatzman, Leonard/Strauss, Anselm L. (1973): Field Research. Strategies for a Natural Sociology, Kap. 1: The Logic and Social Psychology of Field Research, Englewood Cliffs: 1-17 Hirschauer, Stefan (1999): Die Praxis der Fremdheit und die Minimierung der Anwesenheit. Eine Fahrstuhlfahrt,

in: Soziale Welt 50, 3: 221-246

3. Narratives Interview und Narrationsanalyse

Schütze, Fritz (1983): Biographieforschung und narratives Interview, in: Neue Praxis 3: 283-293. Schütze, Fritz (1984): Kognitive Figuren des autobiographischen Stegreiferzählens, in: Kohli, Martin/Robert, Günther (Hg.): Biographie und soziale Wirklichkeit – Neue Beiträge und Forschungsperspektiven. Stuttgart:

78-117

4. Experteninterview/Leitfadeninterview

Meuser, Michael/Nagel, Ulrike (2002): ExpertInneninterviews – vielfach erprobt, wenig bedacht. Ein Beitrag zur

qualitativen Methodendiskussion, in: Bogner, A./Littig, B./Menz, W. (Hg.): Das Experteninterview. Theorie, Methode, Anwendung. Opladen: 7-29 Bogner, Alexander/Menz, Wolfgang (2002): Das theoriegenerierende Experteninterview. Erkenntnisinteresse, Wissensformen, Interaktion, in: Bogner, A./Littig, B./Menz, W. (Hg.): Das Experteninterview. Theorie, Methode, Anwendung. Opladen: 7-29

5. Gruppendiskussionsverfahren/Fokusgruppeninterviews

Bohnsack, Ralf (2003): Reflexive Prinzipien der Initiierung und Leitung von Gruppendiskussionen, in: ders.:

Rekonstruktive Sozialforschung. Einführung in qualitative Methoden, Opladen: 207-212 Bohnsack, Ralf (2003): Gruppendiskussionsverfahren und Gesprächsanalyse, in: ders.: Rekonstruktive Sozial- forschung. Einführung in qualitative Methoden, Opladen: 105-128 Merton, Robert K./Kendall, Patricia L. (1984): Das fokussierte Interview, in: Hopf, Ch./Weingarten, E. (Hg.):

Qualitative Sozialforschung, Stuttgart: 171-204

6. Qualitative Samplingstrategien, Gütekriterien, Typenbildung

Strübing, Jörg (2006): Theoretisches Sampling, in: Bohnsack, R./Marotzki, W./Meuser, M. (Hrsg.): Hauptbegrif- fe qualitativer Sozialforschung, Opladen: 154-156 Kelle, Udo/Kluge, Susann (1999): Vom Einzelfall zum Typus. Fallvergleich und Fallkontrastierung in der quali- tativen Sozialforschung, Opladen: 38-53

Bohnsack, Ralf (2004): Standards nicht-standardisierter Forschung in den Erziehungs- und Sozialwissenschaf- ten, in: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft 7, Beiheft 4: 65-83 Wohlrab-Sahr, Monika (1994): Vom Fall zum Typus: Die Sehnsucht nach dem „Ganzen“ und dem „Eigentlichen „Idealisierung“ als biographische Konstruktion, in: Diezinger, Angelika et al. (Hg.): Erfahrung mit Metho- de. Wege sozialwissenschaftlicher Frauenforschung, Freiburg i.Brsg.: 269-299

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