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Berufsbildende Schule Cochem Ravenéstr. 19 D-56812 Cochem Telefon 02671 91697 - 0 Telefax 02671 91697

Berufsbildende Schule Cochem

Ravenéstr. 19

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Höhere Berufsfachschule

– 16.00 Uhr 07.30 – 13.00 Uhr Höhere Berufsfachschule Leitfaden Projektarbeit Stand: 11.11.2011 Berufsschule

Leitfaden Projektarbeit

Stand: 11.11.2011

Berufsschule Berufsvorbereitungsjahr Berufsfachschule I (Elektrotechnik, Holztechnik, Metalltechnik) Berufsfachschule I (Ernährung, Gesundheit/Pflege, Hauswirtschaft) Berufsfachschule I (Wirtschaft) Berufsfachschule II (Hauswirtschaft, Technik, Wirtschaft) Zweijährige Höhere Berufsfachschule (Fremdsprachen und Bürokommunikation, Handel und E-Commerce, IT-Systeme, Tourismusmanagement) Berufsoberschule I (Technik, Wirtschaft) Duale Berufsoberschule Berufsoberschule II (Sozialwesen, Technik, Wirtschaft) Fachschule (Altenpflege, Altenpflegehilfe, Tourismus)

Höhere Berufsfachschule Leitfaden Abschlussprojekt

Inhaltsverzeichnis

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1

Ziel der Projektarbeit und rechtliche Rahmenbedingungen

3

2

Ablaufplan und Zeitplan

4

3

Formale Anforderungen

5

4

Zitate und Literaturverzeichnis

6

5

Muster des Deckblattes

8

6

Erklärungen zur Projektarbeit

8

8

Muster des Inhaltsverzeichnisses

9

9

Erläuterung des Inhaltsverzeichnisses

10

9.1

Problemstellung

10

9.2

Theoretische Grundlagen

10

9.3

Analyse der Ausgangssituation

10

9.4

Umsetzung

11

9.5

Kritische Reflexion

11

10

Abgaberegelung

11

11

Bewertungsrichtlinien

12

12

Bewertungskriterien

12

12.1

Inhaltliche Bewältigung

12

12.2

Methodische Durchführung

12

12.3

Formale Anforderung

13

12.4

Präsentation und Kolloquium

13

12.4.1

Präsentation

13

12.4.2

Kolloquium

14

13

Organisation der Präsentation und des Kolloquiums

14

Höhere Berufsfachschule Leitfaden Abschlussprojekt

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1 Ziel der Projektarbeit und rechtliche Rahmenbedingungen

Auszug aus der Landesverordnung über die höhere Berufsfachschule (LVO hBF) § 10 (1):

„Im Lernbereich Abschlussprojekt fertigen die Schülerinnen und Schüler eine Projektarbeit, indem sie zu einer Aufgabe aus dem jeweiligen beruflichen Handlungsfeld praxisgerechte Lösungen planen, die zur Realisierung notwendigen Maßnahmen durchführen und das Ergebnis selbst beurteilen, dokumentieren und präsentieren. Die Projektarbeit soll berufliche Handlungskompetenz ver- deutlichen und im Fach Berufsbezogener Unterricht lernbereichübergreifend angelegt sein. Sie baut auf den im Verlauf des Bildungsganges abgeschlossenen Lernbereichen auf und steht zu den Lernbereichen, die zur Projektarbeit zeitgleich unterrichtet werden, in einem fachlichen Zusammen- hang.“

„Die Projektarbeit kann einzeln oder in Gruppen von bis zu vier Schülerinnen und Schülern durchgeführt werden. Wird eine Projektarbeit von einer Gruppe durchgeführt, ist bei der Themen- stellung sicherzustellen, dass die individuellen Leistungen der an der Arbeit Beteiligten festgestellt und bewertet werden können.“

„Für die Projektarbeit sind die für wissenschaftliche Arbeiten üblichen Vorschriften zu beachten.“

„Nach der Abgabe der Projektarbeit präsentieren die Schülerinnen und Schüler ihre Projektarbeit. Grundsätzlich soll die Präsentation zeigen, dass der Schüler oder die Schülerin die Durchführung und die Ergebnisse des Abschlussprojektes mit Hilfe von Präsentationstechniken positiv darstellen kann. Es kommt daher sowohl auf den sinnvollen und ansprechenden Aufbau des Vortrags und die Nutzung von Präsentationstechniken als auch auf die fachlich korrekte und kompetente Darstellung der bearbeiteten Themenstellung an. Zusätzlich ist es auch von Bedeutung, das eigene Arbeiten und die Projektergebnisse kritisch zu reflektieren und auf Verbesserungspotenziale hinzuweisen.

Im Anschluss an die Präsentation findet ein etwa 15-minütiges Kolloquium statt, in dem für die Lehrkräfte die Möglichkeit besteht, in einem vertiefenden Fachgespräch die Schülerin oder den Schüler zur Durchführung und zu den Ergebnissen der Projektarbeit zu befragen und das tiefer gehende Verständnis des Themas und die weitergehende Einordnung in einen Gesamtzusammen- hang zu überprüfen.“

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2 Ablaufplan und Zeitplan

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Zeitraum

Aktivität

Hinweise und Hilfen

Beginn des

Erste Beschäftigung mit den Rahmenbedingungen des Lernbereichs Abschlussprojekt

- Zeitliche und organisatorische Einbettung von Projektarbeit

2. Schuljahres

- Präsentation und Kolloquium

- Bewertung

Nach den

Ideenfindung für die Projektarbeit

- Erfahrungen und Kontakte aus den Praktika, BBU-Unterricht und Projektmanagement

Herbstferien

bis 01.12.2011

Abgabe einer Projektidee

- Antrag im Sekretariat

bis 16.12.2011

Kick-off-Meeting

- Vorstellen des Projektantrags vor dem Lenkungsausschuss (Fachlehrer, betreuender PM-Lehrer, ggf. externer Partner)

09.01.2011

Abgabe des Projektantrags

Offizieller Erhalt der

13.01.2012

Themenstellungen, Projektauftrag

- Leitfaden zur Projektarbeit

16.01.-29.02.2012

23.

–27.01. (4. KW)

und

13.

– 17.2. (7. KW)

2012

29.02.2012

bis 12.00 Uhr

12.-28.03.2012

(11.KW)

Bearbeitung der Projektarbeit

Intensivphasen

Abgabe der fertigen Projektarbeitsergebnisse inkl. Dokumentation

Präsentationen und Kolloquien

- Literaturrecherchen

- Materialbeschaffung

- Externe Besuche

- Betreuung durch BBU- Lehrkräfte

- Beachten der gestalterischen Vorgaben und Fristen (Leitfaden)

- Vor dem Prüfungsgremium:

betreuende Lehrer, ggf. externer Partner

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3 Formale Anforderungen

- Format: A 4, einseitig bedruckt

- Umfang: abhängig von Gruppengröße, ca. 8-10 Seiten Text pro Projektteammitglied (ohne Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Abbildungen, Tabellen etc. und Anhang), Abweichungen von Vorgabe nach Rücksprache mit Projektbetreuer

- Seitenränder: links 3,0 cm, rechts 2,0 cm, oben 2,5 cm und unten 2,0 cm

- Kopfzeile: zur Aufnahme des Namens des/der Projektbearbeiter/in, eines Kurztitels und der Seitenzahl

- Seitenzahlen: über dem Text, in Kopfzeile rechtsbündig, Seite X von Y, von Seite 2 bis zur letzten Seite des letzten Kapitels

- Fußzeile: Bemerkungen und Quellenangaben (Fußnoten: Formatierung mit automatischer Fußnotenverwaltung des Textverarbeitungsprogramms, die ganze Arbeit durchnummeriert)

- Formatvorlagen:

Schriftart: Arial mit Schriftgröße: 12 pt, Zeilenabstand: 1,5 zeilig Kapitelüberschrift 1 (14 pt, fett, Abstand vor 12 pt und nach 12 pt) Abschnittsüberschrift 2 (12 pt, fett, Abstand nach 12 pt) Text (12 pt, 1,5-zeilig, Blocksatz mit Silbentrennung, Abstand nach 12 pt) Aufzählung (einzeilig, Abstand nach 12 pt) längere Zitate im Text (11 pt, einzeilig)

- Ein Kapitel umfasst mindestens ½ Seite Text ! Kein Text unter einer Kapitelüberschrift, wenn weitere Gliederungsebenen folgen

- Ziffern: arabisch

- Abkürzungen: Sollen Abkürzungen verwandt werden, sind die abzukürzenden Bezeichnungen

(Bez.) immer zuerst ausgeschrieben aufzuführen. (z. B. „Im Handelsgesetzbuch (HGB) mehr als drei Abkürzungen ist ein Abkürzungsverzeichnis zu erstellen.

“ Bei

- Abbildungen, Tabellen und Karten im Text: Sind fortlaufend zu nummerieren (z. B. Abb.1:,

Abb. 2:

Untersuchungsgebietes). Unter der Abbildung, Tabelle oder Karte erfolgt eine Quellenangabe

(z. B. Quelle: Eigene Erhebungen). Erstellung eines Abbildungsverzeichnisses und hinter Inhaltsverzeichnis beifügen.

).

Über der Abbildung, Tabelle oder Karte erfolgt die Überschrift (z. B. Abb. 1: Lage des

- Orthographie und Stil: korrekte Orthographie und Interpunktion nach Maßgabe der aktuellen Rechtschreibregelung einhalten. Verwendung von Absätzen zur logischen Untergliederung. Wissenschaftliche Sprache.

- Anhang: In den Anhang werden alle Materialien, die dem Verständnis bzw. der Nachvollziehbarkeit der Projektarbeit dienen, eingestellt. Die Auswahl muss angemessen sein.

das Handlungsprodukt des Projekts, z.B. ein Flyer

weitere projektspezifische Anlagen

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4 Zitate und Literaturverzeichnis

Jede wörtliche oder sinngemäße Übernahme von Gedanken aus anderen Werken muss als solche gekennzeichnet sein.

- Wörtliche Zitate: Werden in Anführungszeichen gesetzt und original- und buchstabengetreu in den eigenen Text übernommen. Einfügungen werden durch eckige Klammern gekennzeichnet, Bsp.: [Text]. Auslassungen werden durch 3 Punkte in eckigen Klammern gekennzeichnet, Bsp.:

[

- Indirekte / sinngemäße Zitate (Es werden Gedanken bzw. Ausführungen Anderer übernommen ohne den genauen Wortlaut zu verwenden, d. h. etwas wird in eigenen Worten wiedergegeben). Werden nicht in Anführungszeichen gesetzt.

- Angaben der Quellen im Text: Jedes direkte oder indirekte Zitat wird am Ende des Zitats mit einer Fußnote gekennzeichnet. Mehrere Fußnoten an einer Stelle sind nicht zulässig. Falls erforderlich werden in einer Fußnote weitere Verweise durch Semikolon getrennt.

Kurzbelege in der Fußnote:

- wörtliches Zitat:

- indirektes Zitat:

Nachname, Erscheinungsjahr, S. Seitenzahl.

z. B. Brunken 1995, S. 25

Der Verweis auf die Quelle beginnt mit dem Zusatz

z.B. „vgl.“ z. B. vgl. Brunken 1995, S. 121

- Bei mehr als drei Autoren wird lediglich der erste Autor mit dem Zusatz et al. genannt.

. B. Zentes et al. 2008, S. 370

Vollbelege im Literaturverzeichnis:

- Besteht aus mindestens 4 Quellen; lediglich im Text verwendete (durch Fußnote gekennzeichnete) Quellen werden hier aufgeführt

- Die Einträge werden alphabetisch geordnet; bei mehreren Autoren mit gleichem Nachnamen ist der Vorname maßgebend

- Mehrere Titel eines Autors werden in zeitlich aufsteigender Reihenfolge (maßgeblich ist das Erscheinungsjahr) angeordnet

- Bei zwei oder drei Autoren werden die Namen der einzelnen Autoren durch einen Schrägstrich getrennt. Bei mehr als drei wird nur der erste Name genannt mit dem Zusatz „et al.“

- Die Auflage eines Buches wird erst angezeigt, wenn es sich um die zweite oder eine weitere Auflage handelt.

- Die einzelnen Angaben werden jeweils durch einen Punkt getrennt, zwischen Autor und Titel sowie Verlagsort und Verlag steht ein Doppelpunkt.

- Die gesamte Literaturangabe wird am Schluss durch einen Punkt abgeschlossen.

- Die Literaturangaben werden von der zweiten Zeile an etwas eingerückt (hängender Einzug).

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Formen der Literaturangabe mit Beispielen:

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- Verfasserwerk:

Kaminski, Winfred (1998): Einführung in die Kinder- und Jugendliteratur. Literarische Phantasie und gesellschaftliche Wirklichkeit. 4. Aufl. Weinheim, München: Juventa.

Meffert, Heribert (2007): Grundlagen marktorientierter Unternehmensführung. Wiesbaden: Gabler.

- Beitrag in Herausgeberwerk:

Brunken, Otto (1995): Im Zauberwald der Kindheit. In: Hurrelmann, Bettina (Hg.): Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur. Frankfurt/M: Suhrkamp. S. 21-45.

Zentes, Joachim et al. (2008): Multi-Channel-Retailing und Interaktives Marketing. In: Belz, Christian/ Schögel, Marcus/Walter, Verena (Hg.): Interaktives Marketing. Wiesbaden: Gabler. S. 368-381.

- Beitrag in Fachzeitschrift:

Hielscher, Martin (1998): Erzähler ohne Stimme? Vom Reden und Schweigen deutscher Autoren und Autorinnen auf dem Buchmarkt. In: JuLit 24. S. 18-31.

- Lexikonartikel:

Renner, Rolf Günter (1993): Phantastische Literatur. In: Killy, Walther (Hg.): Literaturlexikon. Autoren und Werke deutscher Sprache. Bd. 14. München. Bertelsmann. S. 203-205.

- Zeitungsartikel:

Herzinger, Richard (25.03.1999): Jung, schick und heiter. Im schönen Schein der Marktwirtschaft:

Der Literaturbetrieb entwickelt sich zur neuen Sparte der Lifestyle-Industrie. In: Die Zeit. Nr. 13.

- Textbeiträge aus dem Internet:

Dötterl, Sebastian (1999): Das Internet im Dienst der Literatur und der literarischen Kommunikation. URL: http://www.berlinerzimmer.de/eliteratur/doetterl/doetterl.htm. [Stand: 17. Februar 2000]

Hinweis: Sofern kein Autor angegeben ist, ist der Name des Verantwortlichen für die Internetseite aus dem Impressum zu entnehmen.

- Unterrichtsmaterial (Informationsblätter):

Wild, Christine (25.09.2009): BBU LB 07. Informationsblatt „Marktuntersuchung“.

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5 Muster des Deckblattes

Das Deckblatt kann frei gestaltet werden. Es enthält folgende Pflichtangaben:

- Name der Schule

- Name der Schulform (Bildungsgang)

- Bezeichnung der Klasse

- Schuljahr

- Themenstellung der Projektarbeit

- Projektbearbeiter/ innen und Projektleiter/ in

- Themenstellung des Teilprojekts

- Teilprojektbearbeiters/ in

- Lenkungsausschuss (betreuenden Lehrer/ innen, Auftraggeber)

- Abgabetermin

6 Erklärungen zur Projektarbeit

Folgende Erklärungen sind nach dem Quellenverzeichnis als letzte Seiten der Projektarbeit abzugeben. Diese Erklärungen sind mit Ort und Datum zu versehen und eigenhändig zu unterschreiben.

Erklärung zu Plagiaten

Ich erkläre hiermit, dass ich die vorgelegte Arbeit selbstständig verfasst und keine anderen Hilfsmittel als die angegebenen benützt habe.

Wörtlich oder dem Sinn nach aus anderen Werken entnommene Stellen sind unter Angabe der Quelle kenntlich gemacht.

Mir ist folgendes bekannt: Die ungekennzeichnete oder nicht angemessen gekennzeichnete Übernahme von fremden Texten (= Plagiat) gilt als schwerer Verstoß gegen das Urheberrecht sowie gegen die Ethik wissenschaftlichen Arbeitens (Respekt vor der Leistung anderer). Dies gilt nicht zuletzt für Quellen aus dem Internet, die mindestens mit dem Autor (soweit recherchierbar), Titel (sofern vorhanden), Adresse und Recherchedatum auszuweisen sind.

Ich bin mir dessen bewusst, dass die Aufdeckung eines Plagiatsfalles mit einer Abwertung der inhaltlichen Bewältigung (Bewertungsbereich 1) geahndet werden kann.

(Ort, Datum)

(Unterschrift)

Erklärung zur Beschränkung des Urheberrechts

Ich erlaube der BBS Cochem, dass meine Arbeit im Rahmen des zukünftigen Unterrichts im Fach Projektmanagement und zur Vorbereitung der Abschlussprojekte nachfolgender Klassen als Anschauungsmaterial verwendet werden darf.

(Ort, Datum)

(Unterschrift)

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8 Muster des Inhaltsverzeichnisses

Das Inhaltsverzeichnis ist Bestandteil jeder Projektarbeit. Es ist nach dem Deckblatt die zweite Seite der Arbeit und bietet dem Leser einen genaueren Überblick über Inhalt und Struktur der Arbeit. Die Projektarbeit muss eine sinnvolle Gliederung und Ordnung haben. Hier ist die dezimale Gliederung zu verwenden. Dabei ist darauf zu achten, dass die letzte Stelle der Nummerierung immer ohne Punkt endet.

Muster des Inhaltsverzeichnisses:

Inhaltsverzeichnis

Seite

Inhaltsverzeichnis

 

I

Abbildungsverzeichnis

II

Abkürzungsverzeichnis

 

III

1

Problemstellung

1

2

Theoretische Grundlagen

2

3

Analyse der Ausgangssituation

4

Umsetzung

4.1

Meilenstein 1 Titel

 

4.1.1

Arbeitspaket 1.1

Titel

4.1.2

Arbeitspaket 1.2

Titel

4.2

Meilenstein 2 Titel

4.2.1

Arbeitspaket

2.1

Titel

4.2.2

Arbeitspaket

2.2

Titel

(weitere Kapitel, z. B. 5, 6 etc.)

 

7

Kritische Reflexion

 

Literaturverzeichnis

 

IV

Erklärungen

Anlagenverzeichnis einschließlich Prozessunterlagen

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9

Erläuterung des Inhaltsverzeichnisses

9.1

Problemstellung

In der Problemstellung wird der Leser zum Thema hingeführt. Hier soll auf die Themenfindung und die Wichtigkeit des Themas eingegangen werden. Sie soll den Leser neugierig machen und generelle Informationen bieten. Hier soll Ihre Kreativität sichtbar werden!

-

Beschreibung der Projektidee, Informieren über die Entstehung der Projektarbeit

-

Nennung des Projektthemas: Einbettung des Themas in ein weiteres Umfeld, Hinführung zur Zielsetzung/ Eingrenzung des Themas und knappe Erläuterung des gewählten Projektthemas

-

Kurze Darstellung des Inhalts und Begründung des Aufbaus

-

Darstellung der Vernetzung der Teilprojekte

-

Ausblick geben: Evtl. Angaben zur Umsetzung der Projektpläne, künftige Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber

9.2

Theoretische Grundlagen

Die Projektarbeit ist eine wissenschaftliche Arbeit. Hier soll der Bezug des Projektthemas zu anerkannten wissenschaftlichen Erkenntnissen hergestellt werden. Theoretische Kenntnisse aus dem BBU-Unterricht sollten hier wieder zu finden sein, aber auch weitergehende Fachliteratur zum Thema.

-

Darstellung der theoretischen Grundlagen zum Projekt mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden durch jedes Gruppenmitglied für sein Teilprojekt

-

Die jeweiligen Ausführungen müssen eindeutig dem jeweiligen Verfasser zuzuordnen sein (Angabe des Namens in der Fußzeile).

-

Sinnvolle Eingrenzung des Themas in Bezug auf das Projekt wählen

-

Sinnvolle Gliederung und ausgewogene und angemessene Gewichtung der einzelnen Sachverhalte

-

Der Theorieteil sollte etwa 1/3 der gesamten Ausführung betragen.

-

Beschreibung des zu behandelnden Themas muss auch für Dritte nachvollziehbar sein

9.3

Analyse der Ausgangssituation

Hier wird die Ausgangssituation möglichst genau beschrieben. Das Projektumfeld und alle Schnittstellen werden umfassend dargestellt. Genauigkeit und Präzision sind gefragt!

- Beschreibung der betrieblichen Realität, auf die sich das Projekt bezieht, in einer Ist-Analyse und genaue Beschreibung des Projektnutzens für den Auftraggeber

- Beschreibung der Rahmenbedingungen des Projekts (organisatorischer Art, Einschränkungen finanzieller, personeller und zeitlicher Natur)

- Nennung aller am Projekt beteiligten Personen (Stakeholder) und Beschreibung deren Betroffenheit und Erwartungen. Nennung von Maßnahmen, um die Stakeholder für den Projekterfolg einzubinden

- Beschreibung von organisatorischen Abhängigkeiten und aller Querverbindungen (Prozessschnittstellen) zu den Teilprojekten der Teammitglieder

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9.4 Umsetzung

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In der Umsetzung ist die Durchführungsphase des Projektes beschrieben, also die eigentliche Arbeit im Projekt. Dieser Phase sind Meilensteine zugeordnet, die mindestens aus zwei Arbeitspaketen bestehen. Zu jedem Arbeitspaket ist wenigstens eine halbe Seite zu schreiben.

Da die Projektarbeit von einer Gruppe angefertigt wird, müssen die Arbeitspakete gleichmäßig auf die einzelnen Gruppenmitglieder aufgeteilt und von diesen auch bearbeitet werden. Die jeweiligen Ausführungen müssen eindeutig dem jeweiligen Verfasser zuzuordnen sein (Angabe des Namens in der Fußzeile).

-

Darstellung und Begründung der Vorgehensweise (W-Fragen: Wer? Was? Wann? Wie? Warum?)

-

Herstellung eines Bezugs zu den aufgeführten theoretischen Grundlage ist unbedingt erforderlich

-

Der Praxisteil sollte etwa 2/3 der gesamten Ausführung betragen.

9.5

Kritische Reflexion

Hier geht es um ein ehrliches, kritisches Fazit, eine abschließende Beurteilung der Projektarbeit. Schwachstellen und Probleme müssen hier hinterfragt und aufgearbeitet werden – positive Punkte sollen herausgehoben werden. Es geht darum, aus Fehlern zu lernen und sie konstruktiv zu überdenken. Im Projektabschlussbericht wird auch ausgeführt, in wie weit der Auftraggeber das Projektergebnis nutzen wird.

- Kurze Zusammenfassung der Ergebnisse

- Begründete Beurteilung des Verlaufs und der Ergebnisse der Projektarbeit durch den/die Projektbearbeiter/in: Wie verlief das Projekt insgesamt? Was war gut? Was hätte anders sein können oder müssen? Sind die Ziele erreicht worden?

10

Abgaberegelung

Gemäß der Landesverordnung über die höhere Berufsfachschule (LVO hBF) § 10 (1) gilt: „Die Projektarbeit kann einzeln oder in Gruppen von bis zu vier Schülerinnen und Schülern durchgeführt werden. Wird eine Projektarbeit von einer Gruppe durchgeführt, ist bei der Themenstellung sicherzustellen, dass die individuellen Leistungen der an der Arbeit Beteiligten festgestellt und bewertet werden können.“

- Die Gruppe erstellt eine gemeinsame Projektmappe gemäß den Anforderungen dieses Leitfadens.

- Die individuelle Leistung jedes Projektmitglieds muss feststellbar sein.

- Im Anhang der Projektmappe finden sich u.a. die Prozessunterlagen. Dies sind die gemeinsamen Gruppendokumente, d. h. alle Instrumente / Formulare des Projektmanagements (die entsprechenden Formulare werden zur Verfügung gestellt):

Projektauftrag

Umfeldanalyse (in graphischer und tabellarischer Form)

Projektstrukturplan (graphisch)

Arbeitspaketbeschreibung

Termin-/Meilensteinplan (als Balkendiagramm)

Projektprotokolle (Kick-off-Meeting, regelmäßige Projektsitzungen) …

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- Anzahl der Abgabeexemplare: Die Projektarbeit ist in zweifacher Ausgabe vorzulegen. Zusätzlich ist eine Fassung als ungeschützte pdf-Kopie auf CD-Rom abzugeben.

- Abgabetermin: Der mitgeteilte Abgabetermin muss eingehalten werden. Eine Verlängerung ist grundsätzlich nicht möglich. Bei Nichteinhalten des Abgabetermins im Krankheitsfall ist ein ärztliches Attest notwendig. Am ersten Tag nach Ablauf des Attestes ist der Leistungsnachweis auf den Postweg zu bringen oder im Sekretariat abzugeben.

11 Bewertungsrichtlinien

Die Projektarbeit wird zunächst vom betreuenden Lehrkräfteteam bewertet. Kommt dabei keine Einigung zustande, so entscheidet der Schulleiter. In der LVO hBF sind abschließend vier Bewertungsbereiche mit ihrer Gewichtung genannt:

Inhaltliche Bewältigung:

40 %

Methodische Durchführung:

15 %

Formale Anforderungen:

5 %

Präsentation und Kolloquium:

40 %

Die Bewertung erfolgt unter Berücksichtigung des Aufwands, des Schwierigkeitsgrades und des gezeigten Maßes an Kreativität.

Die einzelnen Bereiche sind einzeln zu bewerten und anschließend zu einer Gesamtbewertung zusammenzuführen, die dann mit dem Thema in das Abschlusszeugnis übernommen wird. Die Note der Projektarbeit fließt als Bestandteil der Abschlussprüfung außerdem in die Endnote des Berufsbezogenen Unterrichts mit einfacher Gewichtung ein.

12 Bewertungskriterien

12.1 Inhaltliche Bewältigung

-

Neue Erkenntnisse, Produkte oder Dienstleistungen erarbeitet bzw. entwickelt sowie dargestellt und reflektiert?

-

Angemessene und ausgewogene Gewichtung der einzelnen Sachverhalte und Kapitel

-

Vollständigkeit (Vorwort bis Kritische Reflexion, Anhang etc.)

-

Sinnvolle Gliederung und Ordnung (Inhaltsverzeichnis)

-

Kürze, Prägnanz, Stimmigkeit

-

Schwierigkeitsgrad (z. B. Bearbeitung eines bekannten oder neuen Gebietes?)

-

Aufwand (z. B. Durchführen von Befragungen, Experimenten), Kreativität

-

Angemessene und ausgewogene Quellenauswahl

-

 

12.2

Methodische Durchführung

- Wissenschaftliches Arbeiten

Inhalt themabezogen (Thema evtl. ganz oder teilweise verfehlt?)

Inhalt problembezogen (Lösungsweg zur Problemstellung entwickelt?)

Inhalt zielsetzungsorientiert (Zielsetzung konsequent umgesetzt?)

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Inhalt sachgemäß

Wissenschaftliche Methoden angewandt?

Angemessene Quellenauswahl, Korrekte Quellenangabe

- Projektmanagement

Methoden des Projektmanagements angewandt und dargestellt?

12.3 Formale Anforderung

- Äußere Form (Vorgeschriebenes Layout)

- Deckblatt (Vollständigkeit, kreative Gestaltung)

- Gliederung/Inhaltsverzeichnis (formal korrekte Ausführung)

- Korrekte Zitierweise (Darstellung im Text)

- Orthographie und Stil

- Abbildungen, Tabellen, Karten etc.

- Abkürzungen

- Anhang angefügt

- Erklärung enthalten

- Abgabetermin eingehalten

12.4 Präsentation und Kolloquium

12.4.1 Präsentation

Nach der Abgabe der Projektarbeit präsentieren die Schülerinnen und Schüler Ihre Projektarbeit. Grundsätzlich soll die Präsentation zeigen, dass der Schüler oder die Schülerin die Durchführung und die Ergebnisse des Abschlussprojektes mit Hilfe von Präsentationstechniken positiv darstellen kann. Es kommt daher sowohl auf den sinnvollen und ansprechenden Aufbau des Vortrags und die Nutzung von Präsentationstechniken, als auch auf die fachlich korrekte und kompetente Darstellung der bearbeiteten Themenstellung an. Zusätzlich ist es auch von Bedeutung, das eigene Arbeiten und die Projektergebnisse kritisch zu reflektieren und auf Verbesserungspotenzial hinzuweisen.

- Inhalt, Aufbau und Gliederung:

Lebendiger Einstieg

Sinnvoller und ansprechender Aufbau des Vortrags

Fachlich fundierte Darstellung der Themenstellung mit eigenen Wertungen

Verdeutlichung der Zusammenhänge

Beschränkung auf das Wesentliche (Kernaussagen)

Fazit (Zusammenfassung, Bewertung, Einschätzung)

Kritische Reflexion des eigenen Arbeitens und der Projektergebnisse

Hinweis auf Verbesserungspotenziale

- Nutzung von Präsentationstechniken

Medieneinsatz (angemessen, sinnvoll), Visualisierung (ansprechend)

Körpersprache

- Kommunikationsleistung, Vortragsstil

Freies Reden, deutliche Artikulation, Gebrauch von Fachtermini

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12.4.2 Kolloquium

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Das Kolloquium ist ein vertiefendes Fachgespräch zur Projektarbeit. Das Lehrerteam befragt jeden Schüler einzeln zu seiner Arbeit im Projekt, zur Durchführung und zu den Ergebnissen der Arbeit. Insbesondere wird erwartet, dass die Schülerin / der Schüler

- Den fachlichen Hintergrund zum Projektthema beherrscht und erläutern kann,

- das Projektthema in den betrieblichen oder theoretischen Gesamtzusammenhang einordnen kann,

- bei Nachfragen souverän und fachlich begründet argumentiert,

- Ergebnisse objektiv darstellt und kritisch bewertet,

- die eigene Arbeit im Projekt kritisch einschätzen kann.

13 Organisation der Präsentation und des Kolloquiums

- Gruppenpräsentation:

Vorstellung des Gruppenthemas, ggfs. des externen Auftraggebers

Einordnung der Einzelthemen in das Gesamtprojekt

Dauer:

ca. 5 min

- Einzelpräsentation:

Vorstellung des individuellen Teilprojekts

Dauer:

ca. 7 bis 10 min

- Kolloquium:

im Anschluss an die Präsentation

Dauer:

etwa 15 min

Die Leitung obliegt den betreuenden Lehrkräften. Es wird ein Protokoll angefertigt.

Sollten Prüflinge zur Projektpräsentation und zum Projektkolloquium nicht erscheinen, so ist ein Attest über die Prüfungsunfähigkeit durch einen Amtsarzt innerhalb von drei Werktagen nach dem Prüfungstermin vorzulegen. Andernfalls wird die Teilleistung mit Null Punkten bewertet. Wenn ein Teammitglied zur Präsentation durch Krankheit ausfällt, müssen die anderen Teammitglieder präsentieren. Eine Entscheidung, wie im Falle des erkrankten Prüflings weiter zu verfahren ist, trifft die Prüfungskommission.