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Schwangerenversorgung im Interkulturellen Kontext

Schriftliche Ausarbeitung des Vortrags vom 21. August 2008 in Braunschweig

„Schwangerenversorgung im interkulturellen Kontext“ war das Thema, mit dem ich mich von
September 2007 bis zum März 2008 im Rahmen eines Praxissemesters im Evangelischen
Krankenhaus in Oldenburg auseinandergesetzt habe.
Zuerst einmal werde ich Ihnen für mich wichtige Begriffe definieren und auf die Bedeutung der
Geburt in einer anderen Kultur eingehen. Zum Schluss meines Vortrags möchte ich Ihnen erläu-
tern, wie mit Diversity im Krankenhausalltag umgegangen werden könnte.
Eingangs taucht die Frage auf: Was bedeutet Interkulturalität?
Nach Ingelby (2008) ist der Begriff eine Übersetzung aus dem Holländischen „Interculturalisatie“.
Im Gesundheitswesen ist damit „die Bemühung gemeint, seine Dienste für Migranten und
ethnische Minderheiten genauso zugänglich und effektiv wie für die kulturelle Mehrheit zu
gestalten“
Dies ist nicht immer verständlich. Meine Erfahrungen auf die Frage: „Wie behandeln sie Frauen
mit Migrationshintergrund im Kreißsaal“ fiel nicht Interkulturell aus und lautete häufig: „Ich be-
handele alle Menschen gleich!“ Und genau hier liegt das Problem des deutschen Gesundheits-
wesens in der Versorgung von Menschen mit Migrationshintergrund: Solange die Versorgung
für alle gleich ist, ist sie für die Menschen, deren Erwartungen und Bedürfnisse sich von
denen der Mehrheit unterscheiden, qualitativ minderwertig (Ingelby, 2008).
Ein weiteres Problem im Gesundheitswesen ist die Definition des Wortes „MigrantIn“.
Allgemein beschreibt Migration die Wanderung oder Bewegung von Individuen oder Gruppen im
geografischen oder sozialen Raum, die mit einem Wechsel des Wohnsitzes verbunden ist. Im
deutschen Sprachraum gibt es keinen Konsens darüber, wer genau als „Migrantin“ oder
„Schwangere mit Migrationshintergrund“ definiert werden kann. Die allgemeine Kategorisierung
macht sowohl die Forschung als auch Erhebungen und die internationale Vergleichbarkeit von
Studienergebnissen zu Interkulturalität im Gesundheitswesen fast unmöglich.
Demnach können MigrantInnen im Gesundheitswesen unterschiedlich zugeordnet werden.
• Es gibt Flüchtlingen, die unser Gesundheitswesen nur sehr bedingt in Anspruch nehmen
können.
• Es gibt papierlose Frauen, die ihr Baby allein und manchmal unter unzumutbaren hygieni-
schen Zuständen gebären, weil sie befürchten, aus Deutschland abgeschoben zu werden,
wenn sie in einer Klinik gebären.
• Es gibt Frauen anderen Ethnien, Kulturen oder Glaubensrichtungen, die mit den Eigenarten
der deutschen, medizinischen Versorgung nicht umgehen wollen und können.
• Es gibt Menschen, die in Deutschland geboren wurden und aufgewachsen sind, aber einen
anderen kulturellen Hintergrund als Deutsche haben.
• Es gibt Menschen, die die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, aber erst in den 90er Jah-
ren nach Deutschland übergesiedelt sind und andere Werte und Normen mitbringen.
• Und es gibt Menschen, die unser Gesundheitssystem aufsuchen, sich aber nicht mit uns
verständigen können und keinen Einfluss auf die Art der Behandlung nehmen können (Tou-
risten, Besucher).
An dieser Stelle wird ersichtlich, wie vielfältig der Umgang und die Versorgung von MigrantInnen
im Gesundheitswesen sein können.

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Ulrike Binias, B.A. Public Health, GfG Geburtsvorbereiterin, AFS Stillberaterin
Schwangerenversorgung im Interkulturellen Kontext
Schriftliche Ausarbeitung des Vortrags vom 21. August 2008 in Braunschweig

Welche Hürden können für Frauen mit Migrationshintergrund in der Schwangerenversorgung in


Erscheinung treten? Ähnlich wie Gaitanides (2004) konnte ich folgende Hürden feststellen:
Kommunikationsprobleme
• die Sprache an sich (Muttersprache ≠ deutsch)
• sprachliche Missverständnisse
• kulturelle Missverständnisse
• fachsprachliche Missverständnisse (Medizinersprache)
unterschiedliche Krankheitskonzepte / Geburtskonzepte
• Wann ist welcher Eingriff notwendig? Sinn des Eingriffs?
In einigen Kulturen werden Kaiserschnitte zur Rettung der Mutter vorgenommen, nicht aber zur
Rettung des Kindes – wie bei uns.
• Verschiedene Verständnisse von Pflege, Ritualen und Besuchen
Misstrauen
• wegen eventueller Weitergabe aufenthaltsrechtlich wichtiger Informationen und Ängste
vor aufenthaltsrechtlichen Wirkungen (insbesondere bei Frauen, die sich in Gemein-
schaftsunterkünften befinden) dadurch bedingt werden nicht immer alle wichtigen, medi-
zinischen Informationen an das Krankenhaus weitergegeben
Unkenntnis über das deutsche Versorgungs- und Betreuungssystem
Dazu möchte ich Ihnen eine Übersicht der Möglichkeiten der Inanspruchnahme der Schwange-
renversorgung in Deutschland zeigen.

Erstuntersuchung
Gynäkologe /
Gynäkologin
Allgemein Arzt /
Ärztin
Hebamme

Schwangeren- Geburtsvorbereitung Geburt


vorsorge

Gynäkolo-
Gynäkolo- gin / Kurs Kurs Kurs Im Im
ge / Gynäkolo- Hebamme Freie im im Kran- Kranken- Geburts- Zu Hause
Gynäkolo- ge Hebamme Geburts- kenhaus haus haus
gin + haus
Hebamme

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Ulrike Binias, B.A. Public Health, GfG Geburtsvorbereiterin, AFS Stillberaterin
Schwangerenversorgung im Interkulturellen Kontext
Schriftliche Ausarbeitung des Vortrags vom 21. August 2008 in Braunschweig

Wenn eine Frau in Deutschland denkt, schwanger zu sein, wird sie einen Termin zur Schwange-
renerstuntersuchung vereinbaren. Dieser kann bei Ihrer Gynäkologin / ihrem Gynäkologen, bei
einem praktischen Arzt / einer Ärztin oder eine Hebamme in Anspruch genommen werden. Die
fortlaufenden Vorsorgeuntersuchungen kann sie zum einen bei Ihre Gynäkologin / Gynäkologen,
im Wechsel bei Ihrer Gynäkologin / Gynäkologen und einer Hebamme oder nur bei der Hebam-
me wahrnehmen. Die meisten Frauen hierzulande wählen eine Gynäkologin / einen Gynäkolo-
gen. Und nur wenige Frauen wissen, dass die gesetzlichen Krankenversicherungen auch die
Kosten der kompletten Schwangerenvorsorge bei einer Hebammen übernehmen. Möchte die
Schwangere sich zu einem Geburtsvorbereitungskurs anmelden, kann sie einen Kurs bei einer
freien Hebamme, im Geburtshaus oder im Krankenhaus wählen.
Eine Geburt in Deutschland muss nicht zwangsläufig im Krankenhaus stattfinden. Schwangere
haben ebenso das Recht in einem Geburtshaus oder zu Hause zu gebären. Diese Möglichkeiten
sind selbst den meisten deutschen Frauen nicht bewusst, wie erst können Frauen mit Migrati-
onshintergrund über Ihre Möglichkeiten informiert werden?
Aber nicht nur auf der Seite der Migrantinnen gibt es Hürden sondern auch auf Seiten des Pfle-
gepersonals. Auch hier habe ich mich an Gaitainides (2004) orientiert und Parallelen entdecken
können:
(Unbewusste) Befangenheiten gegenüber Migrantinnen
Geburts- und Krankheitsverständnis in anderen Kulturen
• Schmerzverständnis?
• Geburtshabitus?
• Rituale rund um die Geburt
In diesem Zusammenhang tauchte bei meiner Untersuchung bei den Hebammen oft der
Wunsch auf, eine Art Karteisystem zu haben, um die jeweilige Geburtskultur zu kennen. Bei
Bedarf wird eine Schublade aus dem Schrank aufgezogen und das Personal weiß, was die Frau
benötigt. So einfach ist es nicht, denn jede Geburt ist anders und jeder Mensch ein Individuum.
Weiterhin feststellen konnte ich:
Angst, mit dem eigenen Wissen bei der Beratung oder Versorgung von Migrantinnen an
Grenzen zu stoßen; professionelle Überlastungsgefühle und Autoritätsverlustängste.
Dies konnte ich persönlich erfahren, als ich versuchte, Fragebögen im Zimmer von zwei Wöch-
nerinnen aus Westafrika zu erheben. Eine der Frauen reagierte nur wenig auf den Fragebogen
und unterhielt sich mit der anderen Frau in einer mir nicht verständlichen Sprache, wodurch ich
selber vor meine Grenzen gestellt wurde.
„Sich nicht zuständig Fühlen“ für Migrantinnen, da die Gesamtzahl der Zielgruppe als zu
niedrig erachtet wird. Die Anzahl von Migrantinnen im Kreißsaal wurde auf 2-7 % geschätzt;
de facto lag sie bei 15 % Migrantinnen der ersten Generation.
Sorge vor Mehrbelastung. Dies ist in Zeiten der Verdichtung von Pflege mehr als verständlich.
Aber es gab auch wenig Bereitschaft umzulernen, sich neu zu orientieren, die Arbeit um-
zuorganisieren und das Festhalten an standardisierten Philosophien.
„Es gibt hier standardisierte Philosophien, die von allen eingehalten werden sollen“
war eine Aussage einer Hebamme dazu.
Angst vor dem Andersartigem

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Ulrike Binias, B.A. Public Health, GfG Geburtsvorbereiterin, AFS Stillberaterin
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Was bedeuten diese Hürden für eine Frau mit Migrationshintergrund, die ihr Baby in Deutsch-
land zur Welt bringen möchte?
An dieser Stelle möchte ich Ihnen ein Diagramm aus meiner Untersuchung im Evangelischen
Krankenhaus vorstellen.
Geburtsmodi 2004-2007

Übersicht der Geburtsmodi nach Herkunft der Frauen 2004-2007


Gesamtzahlen n = 3710
(Quelle: Perinataldaten des Evangelischen Krankenhauses, eigene Berechnungen)
70
Deutschland

60
Mittel- und
Nordeuropa,
50 Nordamerika
Mittelmeerländer
Prozent

40 36,73
32,65 Osteuropa

30

22,45 Mittlerer Osten und


Nordafrika
20
Asien (excl. 4)

10 8,16
sonstige Staaten
(Afrika)
0

Normalgeburt Risikogeburt Vaginale Operation Sectiones


(Vakuum, Forceps)

Abbildung 1: Verteilung der Entbindungsmodi


Die Gruppe der „sonstige Staaten“1 tritt mit dem niedrigsten Anteil der Normalgeburten (32,65
%) und dem höchsten Anteil der Risikogeburten mit 22,45 % hervor. Mit einem Anteil von 9,1 %
werden die Asiatinnen im Vergleich mit den anderen Gruppen am häufigsten per vaginaler Ope-
ration entbunden. Die meisten Kaiserschnitte werden in der Gruppe der Mittel- und Nordeuropä-
erinnen und Nordamerikanerinnen mit 40 % - dicht gefolgt von den „sonstige Staaten“ - vorge-
nommen. Besonders hervorzuheben ist an dieser Stelle, dass die Quote der Sectiones in der
Gruppe der „sonstige Staaten“ mit 36,73 % den häufigsten Entbindungsmodus innerhalb der
„sonstige Staaten“ Staaten darstellt, welches in keiner anderen Gruppe der Fall ist.
Warum könnte das so sein?

1
Im Evangelischen Krankenhaus waren dies überwiegend Frauen aus Westafrika. In anderen Kranken-
häusern können sich auch andere Nationen, beispielsweise aus Lateinamerika oder Australien dahinter
verbergen. Die Definition „Sonstige“ ist nicht von mir gewählt sondern über die Perinataldaten vordefiniert
und meines Erachtens diskriminierend.
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Geburt in einer fremden Kultur


Für die meisten Frauen bedeutet Geburt – und da schließe ich auch Frauen deutscher Herkunft
ein – Übergang und Neuorientierung!
Übergangs- und Neuorientierungsprozesse benötigen
• Rituale,
• Anleitungen,
• Zeremonien
• und geschulte Begleiter / Begleiterinnen,
damit die Menschen in diesen Phasen „heil“ durch den Prozess der Wandelung geleitet werden
können.
Diese Prozesse müssen verstanden und akzeptiert werden. Mackovic-Stegemann (2005) hat
festgestellt, dass Migrantinnen im Moment des Übergangs, wie dem der Schwangerschaft, häu-
fig in doppelter Hinsicht verunsichert sind. Sie sind von der gewohnten Unterstützung anderer
Frauen aus ihrem Ursprungsland - die ihnen eine außermedizinische Betreuung und einen see-
lischen Halt geben können - abgeschnitten. Sie sind einem medizinischen System ausgesetzt,
das nach einer Logik funktioniert, die ihnen oftmals fremd ist. Beispielsweise können Ultra-
schalluntersuchungen als Übergriffe erlebt werden. Je weniger Frauen mit Migrationshintergrund
sich in unserer Kultur auskennen, desto weniger haben sie die Chance, sich in der deutschen
Schwangerenversorgung zurechtzufinden.
Alle vorher geschilderten Einflüsse haben direkte Auswirkungen auf die Geburt eines Kindes.
Der Schlüssel zur Senkung von hohen Kaiserschnittquoten bei Frauen mit Migrationshintergrund
liegt meines Erachtens in der frühen Kontaktaufnahme zu möglichst kulturgleichen Personen.
Dies könnte im Rahmen eines Case Managements in der Frühschwangerschaft stattfinden. Für
das Case Management sollten Diversity Faktoren berücksichtigt werden. Der Begriff „Diversity„
stammt aus dem betriebswissenschaftlichen „Diversity Management“ und bedeutet, möglichst
viele Faktoren gleichzeitig in verschiedenen kulturellen Kontexten zu verstehen und mit einzu-
beziehen. Für das Case Management im interkulturellen Kontext der Schwangerenversorgung
sollten folgende Diversity Faktoren in der Anamnese der Frauen berücksichtigt und bekannt wer-
den:
• Herkunft (seit wann lebt die Frau in Deutschland?)
• Muttersprache(n), Fremdsprachenkenntnisse, Deutschkenntnisse?
• Aufenthaltsstatus
• Familienstand
• Soziales Netzwerk?
• Kultur, kulturelle Werte
• Religion
• Rituale, Tabus
• Traumatisierung
• …

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Ulrike Binias, B.A. Public Health, GfG Geburtsvorbereiterin, AFS Stillberaterin
Schwangerenversorgung im Interkulturellen Kontext
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Der Case Management Prozess könnte damit beginnen, dass Frauen mit Migrationshintergrund
mit den bestehenden Angeboten zur Schwangerenversorgung bekannt gemacht werden. An
dieser Stelle muss innerhalb von Deutschland noch einiges in Form von mehrsprachigen Infor-
mationsmaterialien geschehen (gute Beispiele habe ich beim Schweizer Hebammenverband2
oder bei Miges3 in der Schweiz gefunden).
Der individuelle Vorsorge- und / oder Nachsorgebedarf der Frau könnte ermittelt werden. Sie
kann entscheiden ob die Schwangerenvorsorge bei der Gynäkologin/ dem Gynäkologen und /
oder einer Hebamme (Vorsorge, Nachsorge, Beleghebamme, Familienhebamme) vorgenom-
men werden soll.
Es sollte Interkulturelle Geburtsvorbereitungskurse geben, in denen kultursensible Übersetzerin-
nen simultan die Informationen der Kursleiterin dolmetschen. Auch hier dient das Projekt „Femi-
nasana“ aus der Schweiz als Projekt guter Praxis4. Schließlich könnte es eine nutzerinnenorien-
tierte Betreuung unter der Geburt geben, bei der die Frau entscheidet, ob sie eine Doula (Ge-
burtsbegleiterin) aus dem eigenen Kulturkreis, eine Hebamme oder Beleghebamme benötigt.
Dieses Konzept könnte nachstehende Wirkungen bewirken:
• Über den Abbau von Zugangsbarrieren kann eine Patientinnenerhöhung in der Schwan-
gerenvorsorge erfolgen
• Abbau von gegenseitigen Vorurteilen und Stereotypien
• Entlastung des Gesundheitspersonal
• Steigerung der MitarbeiterInnenzufriedenheit
• Integration der Frauen (und Kinder) durch frühzeitige Kontaktaufnahme (Frühe Hilfen)
• Kostenersparnis durch Verringerung der Liegezeiten und/oder Rückfallquoten auf Grund
von Sprachbarrieren
• Senkung der Kaiserschnittrate
• Kostenersparnis auf Seiten des Gesundheits- und Wohlfahrtssystems

Vielen Dank für Ihr Interesse

Literatur
Binias, U. (2008) Sekundäre Sectiones bei schwangeren, afrikanischen Migrantinnen. Retrospektive Studie und Ana-
lyse zur Konzipierung einer zielgruppengenauen Schwangerenversorgung für westafrikanische Frauen. Uni-
versität Bremen, BA Thesis
Gaitanides, S. (2004). Interkulturalität heißt, die Balance halten. In: neue Caritas, H. 8, S. 18-19
Ingelby, D. (2008). Der niederländische Aktionsplan für eine interkulturelle psychosoziale Gesundheitsversorgung. In:
Rommelspacher, B./Kollak, I. (Hrsg.) Interkulturelle Perspektiven für das Sozial- und Gesundheitswesen,
Mabuse-Verlag, Frankfurt am Main
Mackovic-Stegemann, A. (2005). Zielgruppenorientierte Gesundheitsförderung von Migranten – Optimierung über
interkulturelle Teamarbeit. Dissertation zur Erlangung des Grades Doktor der Philosophie (Dr. phil.) am
Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Osnabrück.

2
http://www.hebamme.ch/de/heb/shv/tools.cfm
3
http://www.migesplus.ch/publikationen-de.php?PHPSESSID=c3d6b2ebb0466a4d233ffb19782891b8
4
http://www.sf.tv/sf1/puls/merkblatt.php?docid=20070108_5
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