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Textprobe

B R I E F E A N D E N B E R M E N S C H E N
* M E I N H O R N Verlag *
Hamburg 1988

Herzlichen Dank f r Deine ersten Zeilen. Ja, Freude und Zukunftsden-


ken haben Deine Zeilen bei mir ausgel st und gleich darauf setzte
die Silben- und Buchstabenmeditation ein. Der Wortzerfall und die
Entstehung von Assoziationsketten an verbliebenen Silben und Buch-
staben. Gut, aber Spiel beiseite und jetzt Deinen Brief, Dein
Schreiben, Deine Fragen und Deine Mitteilungen, Deine uáerungen!
Ja, ein Mensch wie mich, dem es um mehr als ums Geld geht. Das "Du"
gestatte ich Dir gern, es motiviert mich f r Dich. Gut, daá Du mir
schreiben muát. Ja, schreibe, f hre aus und detailliere.
Du schreibst, daá es Dir mangels bung schwer f llt! So hoffe ich,
daá es Dir durch mich zu einer Aufgabe wird. Schreibe alles auf. Ich
bin sicher, daá es Dir zur Entwicklung Deiner Pers nlichkeit nur
helfen kann. Das Fixieren der eigenen Gedanken (ohne Vorbehalt) ist
die Psychoanalyse par exellence. Sicher k nnen Dir meine Fragen dazu
eine Hilfe sein. Dein zweiter Satz: "... Zum anderen erf llt es mich
mit Best rzung und Trauer, daá diese Erkenntnisse, die wie ich meine
uáerst wichtig sind, so wenig Anerkennung finden, den Betroffenen
vorenthalten werden." Ein wichtiger Satz! Ja, ich meine, daá es f r
den Menschen berhaupt nichts Wichtigeres geben kann, als das Thema
des Bewuátseins und den M glichkeiten seiner Erweiterung.
Wer anders als der Mensch selbst sollte seine eigenen Probleme bes-
ser l sen k nnen als er oder sie selbst mit diesem Wissen?
Werden sie nicht gel st, dann ist er oder sie nicht der Spezies
Mensch zuzurechnen und es geschieht das, was wir immer wieder beob-
achten k nnen: Sie fangen an, sich Tiernamen an die K pfe zu werfen.
Nur Bewuátsein kann Probleme l sen und maximales Bewuátsein kann al-
le Probleme l sen. Wenn dann erkannt wird, daá es ein erh hter Hirn-
stoffwechsel ist, der das Bewuátsein erweitert, wenn erkannt wird,
wie der Hirnstoffwechsel erh ht werden kann, dann ist der Einstieg
in die Probleml sung getan. Und weiter: Ja, ein oder Zeichen der An-
erkennung habe ich mit diesem Thema gefunden, Dich als Individuum,
aber daá diese Erkenntnisse den Betroffenen vorenthalten werden, ist
nicht richtig. Du bist es, Du hast sie jetzt erhalten, durch mein
Buch und hier in der Folge noch einmal das ganze Thema, verd nnt und
weit ausgef hrt in vielen seiner Aspekte und Facetten und doch sind
es noch lange nicht alle. Ich habe heute ca. 2.000 Adressen in mei-
nen Adressdadateien. Sie alle sind von mir angeschrieben worden.
Meine Briefdatei enth lt heute 60 Briefe, die Meinhorn-Korrespon-
denz, beginnend mit dem Juli 87. Seit meiner R ckkehr aus Amsterdam
in Hamburg sind es Tausende und Abertausende, denen ich die Entdek-
kungen in die Hand gedr ckt habe, rzten und Pennern, quer durch al-
le sozialen Schichten, aber es ist niemand da. Das Thema ist so ta-
bu, das es vielleicht nur einen oder eine unter Millionen treffen

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in Deinem Besitz? Du weiát, daá ich meine Briefe sammle und sie in
der Stiftungslistung anbiete, wobei auch meine Briefe an Dich ent-
halten sind.
Ich habe noch an die 200 Exemplare meines bewuáten B chleins im Be-
sitz. Sie m ssen unter die Leute. Denkst Du, daá sie zu verkaufen
oder sonstwie unter die Betroffenen zu bringen w ren? Hast Du Adres-
sen, die ich beschicken k nnte?
Hier bin ich wieder. Ich schreibe Dir meinen heutigen Brief unter
einem neuen Briefkopf: "Verein zur F rderung der MEINHORN". Ein e.V.
gibt es nat rlich noch nicht, da dies hier heute das erste Konzept
ist, seine Mitglieder einmal auf die Dozentenschaft f r die Stiftung
MEINHORN vorzubereiten, ausbilden zu k nnen. Zur Gr ndung m ssen
sich 7 Menschen zusammenfinden, die mit Namen, Beruf und Adresse die
Satzung unterschreiben. Namensvorschlag f r den zu gr ndenden Ver-
ein:
"Name: ..................., Verein zur F rderung der Meinhorn".
Dann die Satzung:
 1 Grundsatz
 2 Zielsetzung
a) Vermittlung des Wissens von den Mechanismen des Hirn-
blutvolumens.
b) Training im praktischen Umgang mit den Mitteln und
Methoden.
c) Erlangung von Trepanation auf Krankenschein.
d) ............................................
 4 Mitgliedschaft
Jede(r) die(der) das einundzwanzigste Lebensjahr vollendet
hat.
 5 Ende der Mitgliedschaft
a) Zuwiderhandlung gegen die Bestimmungen.
b) Verzug ...... Nein, Schluá, ich komme jetzt nicht damit
weiter, mit Dir oder ...... Es ist so viel Zeit n tig und deshalb
brauche ich den Beschleunigereffekt.
Schweigen, um schreiben zu k nnen. Schreiben, um allgemein g ltig zu
werden, schreiben, um das zu fixieren, was wert ist, eindeutig und
wahrhaftig und definitiv. F r diese Woche steht die Fertigung eines
Vorlesungsverzeichnisses auf dem Programm.
Ja, so sieht es aus und doch ist das gesprochene Wort die h chste
Bewuátseins uáerung, wobei es nur darauf ankommt, was wie zu wem ge-
sagt wird, gesprochen wird, bewuát gesprochen wird, bewuát laut und
suggestiv artikuliert wird, sodaá der/die Angesprochene/n auch zu
der gew nschten berzeugung gelang/t/en, so und in der Weise, daá
die entsprechend gew nschte Verhaltens nderung erzielt wird. Der
Sprechakt ist ein ungew hnlich komplexer Prozeá, Vorgang, mechanis-
tisch und physiologisch betrachtet. Denken Sie allein an die Kompli-
ziertheit der Koordination von Assoziationsvorg ngen in und zwischen
Hirnteilen zur ad quaten Wortwahl, den Zungenschlag, die Atmung so-
wie die Bein- und Kopfhaltung. Die Tonbildung und die richtige Beto-
nung, richtig, um die Intention zur Verwirklichung bringen zu k n-
nen.
Ich schreibe uns dies alles, weil ich berzeugt bin, daá dies der
beste Weg ist, um schlieálich zum erfolgreich gesprochenen Wort zu
gelangen.
Und dann das Fasten. Auch Fasten f hrt zu Bewuátseinserweiterung.
Und der Volksmund, wenn er sagt: Ein voller Bauch studiert nicht
gern. Der Magen-Darmtrakt, der zur Erf llung einer erfolgreichen

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Der Geruch und Geschmack des verbrennenden, reinen Haschisch ist von
so starker, eigener, angenehmer W rzigkeit, daá der Geruch und Ge-
schmack des Tabak dagegen ekelerregend wird.
Zu Zeiten aber wird das gesprochene Wort gefordert und damit der
gr áte Einsatz des Bewuátseins verlangt, wenn das gesprochene Wort
auch seine Verwirklichung im angesprochenen Individuum finden soll.
Ich las gestern abend noch Deinen gr nen Urtext.
Motto: "Wie erweitere ich meinen Wortschatz".
Ja, Deine Geschichte. Du hast Dich ja wahrlich ausgetobt. Welch ein
Trauerspiel, welche Freuden. Du fragst, warum es so schwer ist, k r-
perliche wie geistige Befriedigung gleichzeitig in einer Beziehung
zur Entwicklung bringen zu k nnen, Entwicklung bis zur Vollendung,
zur Erf llung und zur vollen Aufgabe? Weil die Bewuátseinserweite-
rung nicht die erste Priorit t hat und Du in Deinem Elternhaus si-
cher kein geeignetes Vorbild hattest, Wissen hatte gefehlt.
Du schreibst, daá Dein Text sicher unvollst ndig und fehlerhaft ist.
Ja und oft zu wenig detailliert und zu wenig variiert (bez glich der
Wortwahl). Sicher w re es von Nutzen, wenn Du das Ganze noch einmal,
vielleicht wiederholt mit der Maschine austippen w rdest, solange,
bis eine f r die Allgemeinheit g ltige Form gefunden ist.
Jetzt das Examina 3. Gut, daá Du es durchgearbeitet hast. Bis auf
eine Antwortenwahl sind alle brigen richtig. Gut. Note 2+! Ich ver-
mute, daá Du Dir keine Ablichtung des Examina3 gemacht hast und
schicke es Dir deshalb zur ck. Die falsche Antwortenwahl habe ich
rot angestrichen. Das Ego ist nicht die Psyche des Menschen. Die
Psyche des Menschen ist die Gesamtheit aller Hirnfunktionen, aller
Hirnfunktionsgebiete oder -bereiche, einschlieálich der vegetativen
Funktionsbereiche, der brigen Gebiete, in denen kein Bewuátsein
auftritt. Das Ego sind die Wortkommunikationszentren, also die Zen-
tren f r H ren, Sprechen, Schreiben, Lesen und Eintippen und als
solche der Gesamtheit aller Hirnfunktionen superponiert, bergeord-
net.
Aufgabe des Egos ist die erfolgreiche, die bewuáte Koordinierung al-
ler Hirnfunktionen, soweit sie bewuát gemacht werden k nnen. Das ID,
das Selbst, der K rper unter der Hoheit, unter der F hrung des Ego,
des Ich, dabei, sein Superego zu entwickeln, mit, durch, in, ber,
unter, vor und zwischen den Worten, den W rtern, am besten gleich
mehrsprachig, Kunstsprachen wie lebende Sprachen.
Die Psyche ist die Gesamtheit aller Hirnfunktionen und das Verhalten
in seinen m glichen uáerungsformen (einschlieálich der Verwendung
von Wort, Bild und Ton) ihr Ergebnis. Die Psychologie ist nicht mehr
als Verhaltensforschung. Erst wenn sie physiologische Vorg nge als
Ursache f r bestimmte Verhaltens uáerungen gefunden hat, kann sie
sagen, einen Zusammenhang erkannt zu haben. Umgekehrt vermag ein
psychischer, ein psychologischer Akt, das Denken oder das Ausspre-
chen eines oder mehrerer Worte ganz bestimmte physiologische Vorg n-
ge (gezielt) zu bewirken und das Wissen um Ursache und Wirkung be-
stimmter Vorg nge beginnt sich zu mehren, zum Wohle aller.
Wenn Du Freud liest, dann schreibe Dir jedes Wort auf, das Du nicht
verstehst, sch n aufgelistet und suche Dir seine Bedeutung.
Was heiát postsexuell? Post heiát "nach" und postsexuell, daá die
Sexualit t berwunden ist, daá die geistige Kongruenz das oberste
Ziel ist, die erste Priorit t hat.
Aber was ist dann die Liebe? Liebe ist die Kraft, mit der das Ego
das Selbst zu maximalem Hirnstoffwechsel treibt, um die geistige
Kongruenz als oberste Ziel erkennen und erlangen zu k nnen.

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ZMr  riV  LHK  liV  ZNl oder


ZMr  riV  ³ LHK ³  liV  ZNl
Versuche, dieses Schema graphisch auszuarbeiten!
Jetzt einen ersten Abschnitt aus Rein und Schneider, Physiologie des
Menschen, Gehirn, S.175:
"...Durchblutung und O2-Aufnahme des Gehirns liegen, bezogen auf das
ganze Organ, mit 54 bzw. 3,3 cm3 pro 100g und min (das sind 15 - 20%
des Gesamtumsatzes des Gesamtorganismus f r das ganze Gehirn;
Tabelle 19, S. 168) in der Gr áenordnung anderer parenchymat ser Or-
gane. Es ist jedoch zu ber cksichtigen, daá das Gehirn zu einem gro-
áen Teil aus Nervenfasern mit nur sehr geringem Bedarf besteht und
daá von den Zellen noch einmal ein Anteil auf die wenig verbrauchen-
den Gliazellen entf llt, deren Bedarf nur im Falle der Teilung er-
heblich ansteigt. Man muá deshalb schlieáen, daá der Verbrauch und
damit der Blutbedarf der Nervenzellen auáerordentlich hoch ist. Da
der Verbrauch der Nervenzellen im Spinalganglion relativ niedrig
liegt, wird man wohl diesen hohen Verbrauch der Nervenzellen des Ge-
hirns auf die groáe Oberfl chenaufteilung durch die Dendriten oder
auf die Synapsen zur ckf hren d rfen...."
So, das w re der erste Abschnitt und bestimmt finden sich hier be-
reits eine ganze Anzahl von W rtern, die Du sicher nicht richtig und
eindeutig definieren und erl utern kannst. Du hattest nach "min" ge-
fragt, aber kennst die Bedeutung dieser Abk rzung sicher noch. Dann:
"parenchymat ser". Der FWD f r Parenchym: Pflanzliches und tieri-
sches Grundgewebe, Organgewebe im Unterschied zum Binde- und St tz-
gewebe und parenchymat s: Reich an Parenchym; zum Parenchym geh -
rend, das Parenchym betreffend. Auf das Hirn und seine Umh llung an-
gewandt heiát dies, daá die Nervenzellen, die Neuronen zum Parenchym
des Gehirns geh ren und damit seinen gr áten Teil bilden. Dagegen
zum Unterschied ist die Umh llung des Hirnes zu verstehen. Hier ha-
ben wir die Dura mater, die Arachnoidea und die Pia Mater. Drei La-
gen, Hautschichten, die uáere elastisch, stark und kr ftig, die
beiden inneren schon verh ltnism áig zart und d nn. Sie bilden das
Binde- und St tzgewebe f r das Gehirn. Weitere Bindegewebeteile sind
die W nde der Ventrikel, der Hohlr ume, der Hirnfl ssigkeitsr ume im
Hirn, ebenso wie die W nde der Blutgef áe.
Gliazellen. Hirnzellen (?), die oben mit geringem Durchblutungsgrad
eingeordnet sind und nur bei ihrer Teilung einen wesentlich erh hten
Durchblutungsgrad zeigen. Der FWD verweist unter Glia auf Neuroglia.
Dort heiát es dann: Bindegewebige St tzsubstanz des Zentralnervensy-
stemes (ZNS).
Spinalganglion: Zun chst nur spinal: zur Wirbels ule, zum R ckenmark
geh rend und Ganglion: Nervenknoten; Anh ufung von Nervenzellen.
Spinalganglion also Nervenknoten im Bereich der Wirbels ule.
Dendriten: Ver stelte Protoplasmaforts tze (vgl. Protoplasma) der
Nervenzellen (Neuronen). Synapsen: 1. Kontakt-, Umschaltstelle zwi-
schen Nervenforts tzen an der nerv se Reize von einem Neuron auf ein
anderes weitergeleitet werden. 2. Ber hrungsstelle der Grenzfl chen
zwischen Muskeln und Nerven.
Und jetzt noch einmal in Kurzform:
Parenchym - Organgewebe

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mit Blut zu versorgen, so wie es bei Angst und Schrecken der Fall
sein soll, dieser Punkt wird in unserem Lehrbuch nicht behandelt.
Auch wissen wir immer noch nicht, nach welchen Gebieten die Blutzu-
fuhr bei Angst und Schrecken gedrosselt wird, herabgesetzt wird.
Aber eins wird auch ohne dieses Wissen verst ndlich: Je gr áer das
zu einem bestimmten Moment zur Verf gung stehende Gesamthirnblutvo-
lumen, desto weniger Blut muá bestimmten Zentren abgenommen werden,
um andere daf r mit Vorrang versorgen zu k nnen. Und das ist eine
sehr wichtige und wesentliche Erkenntnis und unterstreicht den Wert
und die Wichtigkeit, m glichst dauerhaft ber ein m glichst groáes
Hirnblutvolumen zu verf gen.
Und jetzt mach Dich draus! Tsch á.
Dies ist die Passage aus dem Physiologiebuch, die Du hier w hrend
Deines Besuches gelesen hast, die Passage, die wir dann anschlieáend
besprochen haben, wobei ich im Zusammenhang mit Schreck und Angst
die reflexm áige Adrenalinabgabe der Nebennieren erl utert und dabei
auf die venenverengende Eigenschaft und ihre Folgewirkungen hinge-
wiesen habe.
Zum Schluá f r heute: Nehme Dir eine Dir unverst ndliche Passage aus
Freuds Abriá der Psychoanalyse vor, schreibe sie ab und auf und for-
muliere die Fragen, Deine Fragen, die Dir nach Deiner Meinung bei
entsprechender, richtiger, kompetenter Beantwortung endlich das Ver-
st ndnis des behandelten Themas liefern w rden.
Und jetzt ein Ausdruck, damit ich diesen Brief auf Band sprechen
kann.
Zus tzliche Abgaben:
1. 6 A4 Ablichtungen Deiner Zeichnungen, davon eine, das Frauen-
portr t bearbeitet (Einzeichnung des DA).
2. Ablichtung eines handschriftlichen Briefes an Volker aus dem
Jahre 1982 (3 Seiten).
3. Ablichtung eines Formblattes zum Entwurf einer Vereinssatzung.
4. Ablichtung des Protokolles einer ersten Sitzung zur Gr ndung
eines Vereines vom 14.12.1982 im A5-Format.
5. Testbogen zur Auffindung einer gemeinsamen Aufgabe oder ge-
meinsamer Aufgaben mit dem Ziel der Institutionalisierung.
6. Formblatt zur Kursanmeldung "Die Bewuátseinslawine".
7. Tonbandkassette, einseitig von mir besprochen. bungen und
mein vierter Brief.
Ich habe den Brief des P. vom Dienstag, den 9.2.88 beantwortet und
dabei bez glich einer Reihe von Fragen wiederholt auf meine Autobio-
graphie wie auf das Interview mit WN hingewiesen. Ich w re Dir dank-
bar, wenn Du ihm diese zug nglich machen w rdest.
Ich habe Dir im letzten Brief geschrieben: Zur Traumdeutung geh rt
die Position 2.1 aus der Listung. Abschreiben. Seitenweise, Listung
der Fremdw rter und Fragenformulierung. Was liest Du ansonsten? Was
hast Du gelesen?
Einen neuen Tag f r Deine Welt, f r Dein Universum und Dein Land.
K nntest Du Dir Trepanation auf Krankenschein denken?
Glaubst Du, daá eine Krankenkasse motiviert sein oder werden k nnte?
Der Abend des 17. Februar, 20:46 Uhr und konstante Bem hung, meine
Atmung zu intensivieren, es ist nie genug, ich muá mich st rker be-
lasten, die Bauchmuskeln spannen, wenn ich eingeatmet habe. 21:10
Uhr. Entwurf eines Schreibens an die Krankenkassen? Noch ein paar
Atemz ge und bis morgen.
Jetzt ist morgen heute, Donnerstag, der 18. Februar 1988. 06:52 Uhr.

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Bewuátseins kann der Untersucher jedoch nicht durch andere ersetzt


werden. Man kann nie von Bewuátseinserweiterung Kenntnis erhalten,
ohne selbst das Bewuátsein erweitert zu haben. Die von mir und an-
deren Selbsttrepanierten genannten Verbesserungen k nnen also immer
nur subjektive Wahrnehmungen sein, solange bis zum Beispiel 10
Selbsttrepanierte in einer Untersuchung ein gleiches, bereinstim-
mendes Kriterium einer Verbesserung nennen w rden, solange, bis hier
Gr áen herausgearbeitet werden k nnen, die sich von Dritten messen
lassen? Und welche Kriterien h tten wir da? Gesundheit, Kraft, Vita-
lit t, Hirnpulsation, Hirnblutvolumen, Sch pfungskraft, Ideenreich-
tum, Phantasie, Konzentrationsverm gen, Ged chtniskraft? Eine Metho-
de zur Pr fung auf Vorhandensein von Pulsation in den groáen Hirn-
arterien?
Eine Doktorarbeit f r einen Medizinstudenten und eine Psychologie-
studentin?
Also doch wieder ran an die Asten der deutschen Universit ten mit
der Bitte um die Adressen aller immatrikulierten Medizin- und Psy-
chologiestudenten und Studentinnen!
Einen ersten Anlauf habe ich bereits am 10.1.1984 mit einem kurzen
Schreiben an den Fachbereichsvertreter des FB Medizin der Universi-
t t M nchen gemacht:
An den
Fachbereichsvertreter des Fachbereiches Medizin
Herrn MS
Studentenhaus
Leopoldstr. 15
D-8000 M NCHEN
Betreff: Anschriften der an der Universit t M nchen immatrikulier-
ten Studenten und Studentinnen des Faches der Medizin.
Sehr geehrter Herr Schmid!
Ich suche Interessenten, f r eine Reihe wissenschaftlicher Behaup-
tungen den wissenschaftlichen Nachweis erbringen zu wollen.
K nnen Sie mir daf r die Adressen der an der Universit t M nchen im-
matrikulierten Studenten und Studentinnen des Faches der Medizin zur
Verf gung stellen?
Entstehende Unkosten will ich Ihnen gerne erstatten.
In der Hoffnung und Erwartung Ihrer Unterst tzung verbleibe ich mit
den besten Gr áen.
IJ.
Keine Antwort, keine Reaktion.
Inzwischen wird der Fachbereichsvertreter ein anderer sein, also
nochmals dieses Schreiben ab?!
Aber wer ist es jetzt namentlich?
Weiter k nnte der Brief an den Fachbereichsvertreter gleichzeitig
auch an ein Asta-Mitglied geschickt werden mit einer Anlage des ge-
planten Schreibens an die Studenten/innen.
Entwurf der Anlage an die Medizinstudenten/innen:
Liebe Studentin!
Lieber Student!
Liebe Freunde! Hallo!

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Lobsang Tensing! Wie kommst Du auf den Namen Tensing? WG Verlag,


M nchen.
Ja, meine Guruschaft, meine Freundschaft, obwohl ich gern zu sagen
pflege, daá auch Freund und Freund dreierlei und fast alles wie
nichts sein kann. Volle Bibliotheken zu Freundschaft, Liebe, Frei-
heit, Ehre, Wahrheit und Esoterika bis zu L ge und wer schreibt das
Buch zur Guruschaft, das Buch der Guruschaft zur Schaffung neuer Gu-
rus? Meister, Lehrer und Guru!
Wer beschreibt all die heutigen zwischenmenschlichen Abenteuer bis
zur Meisterschaft in der Guruschaft?
Vielleicht w re ja auch ein Schreiben an den Fachbereichsvertreter
des Fachbereiches Medizin der M nchner Universit t, wie an den Asta
der Universit t Heidelberg m glich, ohne daá ich die Namen der der-
zeit amtierenden Personen kenne und nenne. Vielleicht? Ich meine in
jedem Fall, also raus mit den Briefen: Das Anschreiben und die An-
lage, gleich in zwei Versionen.
Die Astronomie mit Ihren Theorien zur Entstehung der Welt, die
Schwarzen L cher, das pulsierende Universum, die Quarks und der Ros-
marin als einmalig, w hrend ein Prozeá der Nivellierung (Einebnung)
und Teilung, Verfeinerung, stattfindet. Noch mehr? Ja, intensivierte
Atmung, vertiefte Atmung und w hrend ich dies schreibe, setze ich
diese Zeilen in die Tat um, hole bewuát tiefer die Luft herein, den-
ke an das Trinken der Luft, bin aber noch nicht bereit, den Mund
daf r zu ffnen. Noch immer nicht und wie lange noch kann ich dem
ffnen des Mundes standhalten, wenn ich hier weiterhin zum Luft-
trinken ausf hre? Vielleicht w re das Fenster zu ffnen? Vielleicht
der Dauerlauf auf der Stelle vor ge ffnetem Fenster, solange, bis
ich den Mund aufmache, bereit bin, ihn aufzumachen? Noch immer ist
mein Mund geschlossen, w hrend ich ununterbrochen eintippe, die At-
mung aber langsam in ihrer Intensit t zur ckgeht, umso st rker, je
mehr M he es mich kostet, die ad quate Bewortung f r T tigkeit und
Vorhaben zu finden, wo es doch gerade umgekehrt verlaufen m áte im
Bewuátsein der Zusammenh nge um Inspiration in ihrer mehrfachen Be-
deutung, wobei die Expiration nicht vergessen werden darf.
Inspiration als Eingebung, wo Inspiration doch in erster Linie
nichts anderes als Einatmung heiát, wobei ich bewuáte Einatmung ver-
lange, wenn es klare, wahre und erkenntnisvolle Ein- wie Ausgabe
sein soll, Sauerstoffeinnahme und nicht -eingabe, Sauerstoffeinnahme
und dann die anschlieáende Ausgabe der Eingebung ber den Drucker,
wenn ich mit dieser Sequenz am Ende bin. Dabei ist meine Atmungsin-
tensit t jetzt weiter zur ckgegangen, wo die Ein- und Ausgabe in ih-
rer Qualit t erst den H hepunkt erreicht hat und nahe dem unmerkli-
chem Atem komme ich langsam ans Ende f r heute.
Erg nzende Informationsabgabe:
1. Anschreiben an die Asten nebst Anlage.
Grundstimmung des Gurus: Das interessiert ja doch niemanden! Doch:
Mich! Und Dich!
Kurz nachdem ich Den letzten Brief an Dich ausgedruckt hatte, da
klingelt es einmal an der T r. Ich gehe aus dem Zimmer an die Woh-
nungst r, dr cke den T r ffner und mache die Wohnungst r auf. Da
t nt es von unten: "Post! Ich komme rauf." Eine B chersendung vom
Medienexperimentator Werner Pieper. Ein Groáformat, das nicht in den
Briefkasten paáte. Ich ffnete die Sendung und halte Werners Scheiá-
buch in den H nden. Richtige Kacke war nicht dran.
Den bunten Coverdeckel im Hochglanz konnte ich noch schwach smiling
bewundern. Lesen konnte ich vor lauter Bildern beim Durchbl ttern

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ren haben wir und wo ist ihre rtlichkeit im K rper gelegen?


Interessant w re jetzt noch der Durchschnittswert der Durchblutungs-
gr áe in cm3 pro 100g/min f r die einzelnen Organe oder Organgrup-
pen, wobei eine weitere Differenzierung (Aufz hlung aller einzelnen
Organe und K rperteile) nat rlich noch weitaus interessanter w re.
Unsere Tabelle f hrt in der Spalte "Organe" nur 10 Organe/Organgrup-
pen/K rperteile auf, also m ssen wir die Summe der Spalte "Durchblu-
tung cm3/min pro 100g" durch 10 teilen, dann haben wir den gew nsch-
ten Durchschnittswert. Also 55+65+380+65+250+3+3+2=823/10=82,3cm3!
82,3 cm3 pro 100g und Minute Blut str men also grobdurchschnittlich
durch ein menschliches Organ. Damit liegt das Hirn mit 55 cm3 noch
unter diesem Durchschnittswert. Also haben die Nieren doch eine ganz
besonders wichtige Aufgabe zu erf llen, w hrend die Aufgaben des
Hirnes ganz anderer Art sind. Gleichzeitig kann dieser Wert gut und
gern dahingehend interpretiert werden, daá die Hirndurchblutung man-
gelhaft ist und das es einfach zur t glichen Hygiene eines erwachse-
nen Individuums geh ren sollte, daf r zu sorgen, daá sein/ihr Hirn-
blutvolumen m glichst maximal ist, pulsiert und optimal str mt, um
alle t glichen Aufgaben und sogen. Probleme charmant und mit einem
L cheln meistern zu k nnen.
Wissenschaftler im M ll, Figuren mit zweimal sieben Armen und das
FIT-Emblem. FIT steht f r Foundation for Independent Thinking.
10 Drucksachen mit der Listung an die Alternativ-Presse und einen
Ausdruck der Briefe an den bermenschen f r JW zur Post. Ein Brief
von TS: Seine wichtigste Mappe: Tron Research Int., Erwerb und Un-
terhalt ausl ndischer Gesellschaften, mit der Bitte an mich, Korrek-
tur zu lesen. Ein anderes Thema zur Abwechslung. Vielleicht kann ich
noch ein paar Fehler finden.
Dem WP schicke ich die erste Seite diese Briefes an Dich, dann hat
er gleich meinen Kommentar zu seinem Scheissbuch, denn weiter ist
wirklich nichts dazu zu schreiben. Wissenschaftler im M ll,

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b) Wunde, Verletzung durch uáere Gewalteinwirkung.


Die Halsvenen:
Ja, welch bedeutsamer, eigenartiger Name f r die Halsvenen:
Rechte und linke Drosselvene! Richtig, sie gilt es also zu dros-
seln. Bleib dabei! Versuche sie endlich zu erwischen. Wo liegen die
Schilddr senlappen? Das aufklappbare Anatomiem nnchen muá her! Unter
IV. MUSKELN VON VORNE UND EINGEWEIDEKLAPPEN, Nr. 86.
Schilddr se. Sie bildet einen jodhaltigen Stoff, der auf den Stoff-
wechsel wirkt. Die vergr áerte Schilddr se nennt man Kropf.
Du schreibst, daá die Halsvenen nach Auskunft Deines Arztes ziemlich
tief rechts und links hinter den Schilddr senlappen liegen. Nach un-
serem AAM (aufklappbares Anatomiem nnchen) liegt die Schilddr se
ziemlich unten vorn an der Luftr hre und die inneren Halsvenen nach
hinten daneben. Aber unsere Unterlagen reichen auch nicht. Wo tref-
fen Kopfhautvene und innere Vene zusammen?
Der Kopfstand. Es ist besser, ihn freistehend zu praktizieren, am
besten t glich zur gleichen Zeit, regelm áig, f r das erstrebte
Wohlgef hl, f r die Kondition, als quivalent f r das viele Sitzen.
Ja, Impulse zum Atemzentrum zur Entwicklung praxisbezogener Pl ne.
Und hier ist der n chste Komplex: Die Fragen, die Examina, die Tes-
ter. Zwei habe ich bisher von Dir zur ckerhalten, Examina oder Tes-
ter 2 und 3, aber Examina oder Tester 1 fehlt noch, nicht wahr? Hast
Du die Nummer 1 noch? Schau doch bitte alles durch und wenn Du sie
gefunden hast, dann beantworte mir die gestellten zehn Fragen.
E, L, V. Gib mir bitte f r jeden Buchstaben Deine spontane Assozia-
tion schriftlich. Jeweils das erste Wort, das Dir bei dem jeweiligen
Buchstaben spontan einf llt.
Was ist Dir vom Lobsang Rampa spontan in Erinnerung? Sein Abschied
vom Vater und die Sch deloperation, bei der etwas ins Hirn einge-
f hrt wurde oder nicht ins Hirn, sondern wohl zwischen Sch delkno-
chen und Hirnhaut?!
Lieáe sich nicht doch herausfinden, ob er noch lebt oder wann er
gelebt hat?
Dein Stoff ist wunderbar und morgen werde ich das FIT-Emblem ver-
gr áern und jetzt bekommt die Schildkr te wieder frisches Wasser,
w hrend "ER" die Listung an die Alternativ-Presse ausdruckt. Bis
sp ter.
Schreibe Deine Tr ume auf. Anschlieáend werden einzelne Traumele-
mente ausgew hlt und zu ihnen frei assoziiert, alles schriftlich.
* Siehe Pos. 2.1 der Listung: Analyse der Psyche des Menschen mit
Hilfe der Traumdeutung.
Woher der Name "Neurose"? Eigentlich ein merkw rdiger Name. Neu und
Rose! Vielleicht Begriffe, die f r ihn oder sie bis dahin eine Be-
deutung hatten und sich nun der Wirklichkeit gegen ber als nicht
mehr haltbar erwiesen hatten. Aber das ist sicher nicht alles.
Entwickle Dein Superego. Schreib, hast Du das Luftanhalten systema-
tisch ge bt? Luftanhalten nach eingeatmeter Luft und Luftanhalten
nach ausgeatmeter Luft? So und jetzt muá ich erst den zehn neuen
Listungsexemplaren die Kopfzeile eindrucken lassen. Bis gleich.
Die n chsten 7 1/2 Zeilen von PW:
Der Himmel l át Sterne fliegen
die Ufer lichten die Anker
Uhren vergeuden Minuten
6 Zeilen..............
erfahrungslos
das Erlebnis Leben erleben

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Auge B) Trugbild und vision r [lat. -nlat.]: Im Geiste geschaut;


traumhaft; seherisch;. Vision r als der Vision r, der; -s, -e; (ver-
altet) Geisterseher, Schw rmer.
Eine Erweiterung der Assoziationsm glichkeiten und das bei geschlos-
senen Augen sehen k nnen. Siehe meine AB (Autobiographie). Sicher
ist der Erwerb der F higkeit mit geschlossenen Augen bewuát sehen zu
k nnen, m glich. Daá dies m glich ist, beweist uns die F higkeit,
tr umen zu k nnen, was nichts anderes heiát, als bei geschlossenen
Augen Bilder sehen zu k nnen, nur ist das Bewuátsein mangelhaft be-
teiligt, das heiát ein niedriger Stoffwechsel in den beteiligten
Hirnzentren (obwohl h her als das Stoffwechselniveau der brigen am
zustandekommen der Traumbilder nicht beteiligten Gebiete). Daá wir
damit aber von einem bewuáten, klaren, deutlichen mit geschlossenen
Augen Sehenk nnen, vielleicht sogar einem mit geschlossenen Augen
gezielt in die Zukunft sehen, mit eindeutigen Bildern als Ergebnis,
noch weit entfernt sind, wird wohl jeder jetzt verstehen. Also: In-
nere Sehschulung. Praxisseminar f r den Kofpstand zur Erh hung des
Hirnstoffwechsels und dann Programmentwicklung f r die Verhaltens-
steuerung unter dem erl senden Motto: In sieben Schritten durch
Transmutation vom Raubschaltkreis zum Superego!
1. Der Raubschaltkreis muá wenigstens f r 14 Tage allen Anspruch auf
die Verhaltenssteuerung verlieren, d.h. keinen Tabak, Absetzung des
Autofahrzentrums, Absetzung des Fernsehzentrums, Absetzung des Sex-
zentrums, Absetzung des Eázentrums.
2. T glich die schriftliche Fixierung Deiner positiven Gedanken,
solange, bis das Schreibzentrum nach Wunsch eingesetzt werden kann.
3. Studium wissenschaftlicher Texte in einer Haltung in der sich der
Kopf tiefer als das Herz befindet: Laut lesen, abschreiben, bungen
in der Bildung von Paraphrasen, bis die Texte frei aus dem Kopf ge-
sprochen werden k nnen.
4. Das Vortragen mit dem Mikrophon.
5. Weitertragen des Themas in Diskussionskreisen.
6. Durchf hrung der eigenen Psychoanalyse.
7. bertragung der eigenen Meisterschaft auf seine Sch ler.
Ich glaube, damit ist die Richtung angegeben, in der bestimmte im
bisherigen Leben eines Individuums nicht genutzte Gehirngebiete zu
erschlieáen w ren. Daá ohne eine Neuerschlieáung bisher brachgelege-
ner Gebiete eine wie oben geschilderte F higkeit nicht zu erwerben
sein wird, muá jetzt erkennbar sein. Also ran an die praktische Ar-
beit. Gezielte Erh hung des Hirnstoffwechsels mit Meinhorns Inter-
nationalem Tripkonfekt.
Atmung, Inspiration und Expiration, beide Rationen in stetem Wech-
sel, wie oft am Tag? Wer z hlt sie? Z ge aus Luft, Z ge aus Eisen
und Z ge aus Plastik. Autoschlangen zum Selbst? Und wieder das Luft-
anhalten. So lange wie m glich, w hrend Dein Band im Radio l uft und
da habe ich das Anhalten schon wieder unterbrochen, also noch ein-
mal! Immer wieder! Den ganzen Tag ist die bewuáte Atmung zu prakti-
zieren. Nach einiger bung ist es dann m glich, s mtliche T tigkei-
ten k nnen bei gleichzeitigem Luftanhalten zu verrichten. Ja, ich
sehe, daá Du Dir die Anf nge der M glichkeiten eines eigenen Pfades
bereits erarbeitet hast. Mache nur weiter so! Dann wirst Du mit
Sicherheit eines Tages noch Entdeckungen machen k nnen. Entdeckun-
gen ber Dein Wesen, Deine Herkunft und Deine Aufgabe, jawohl!
Entdeckungen wie Du wirklich bist und wie Du durch

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selbsttrepaniert h tte, ohne mich kontaktiert zu haben, vielleicht


jemand oder Leute, die es lieber geheim halten. Ich weiá es doch
nicht, neige aber mehr und mehr zu dieser Vermutung. Ihr Weg.
Vielleicht, daá jemand bereits vor Kenntnisnahme meiner Schriften
ausreichende Kenntnisse der Operationstechniken hatte, den Erkennt-
nisprozeá in aller Stille vollzieht und sich schlieálich selbsttre-
paniert, ohne je daran gedacht zu haben, mich zu kontaktieren.
Jana meinte, daá mein B chlein "Bewuátseinserweiterung und Selbst-
trepanation", das BuS, nicht zu verantworten sei, da es m glicher-
weise Andere zur Selbsttrepanation verleiten k nnte, ohne daá aus-
reichende medizinische Kenntnisse vorhanden sind, sodaá es dadurch
u.U. zu Unf llen kommen k nnte.
Deine Beantwortung der zehn Fragen des 1. Examens habe ich sorgf l-
tigst durchgesehen. Fast gut im Sinne des 1 - 6 wertenden Notensy-
stemes, wobei 1 f r sehr gut steht. Ich habe bei der Beurteilung
Deiner Antworten das 1 - 10 wertende System verwendet, wobei 1 f r
ungen gend und 10 f r sehr gut steht und Dir die Beurteilung 6+ und
besser gegeben. Du findest die richtige Beantwortung der zehn Fragen
in der Anlage. Deinen korrigierten Antwortbogen habe ich noch nicht
beigef gt, da ich ihn mir noch ablichten will, um Dir dann das kor-
rigierte Original nebst Korrekturerl uterung im n chsten Brief zu-
zuschicken.
Ja, mehr Bewuátsein, "sechs Arme" und Du h ttest mehr Zeit, mir zu
schreiben.
Ich habe die Benotung Deiner Beantwortung des 1. Examens auf 7+ und
besser ge ndert, d.h. Du hast von 10 Fragen 7 und eine zur H lfte
richtig beantwortet.
Wieder das Luftanhalten, immer wieder, um mich zu intensivieren, um
so wieder die ad quaten Worte f r Dich, f r uns und die anderen fin-
den zu k nnen. Wieder das Luftanhalten. Selbstintensivierung (Ge-
samtstoffwechselerh hung) durch Erh hung der Herzschlagfrequenz als
Folge des Luftanhaltens und f hrt eine erh hte Herzschlagfrequenz zu
einer Erh hung der Str mungsgeschwindigkeit des Blutes? Und wird der
Stoffwechsel eine Erh hung erfahren k nnen, wenn die Str mungsge-
schwindigkeit des Blutes erh ht ist? Und wieder das Luftanhalten.
Die Konzentration auf die Zungenpressung mit ihrer Unterseite an den
oberen Gaumen und die Ringmuskelkontraktion. Derzeitige bergangs-
oder Zwischenteil bungen, experimental religion, w hrend der Drucker
das Katt3D ausgibt, letztes Anschreiben in der "Du"- Version mit
Meinhorn - Listung und R ckantwort. In der Meinhorn - Listung heiát
es jetzt unter Punkt 10: "Briefe an den bermenschen".
Meinen Gl ckwunsch zu Deinen gelungenen Examina. Du hast mit Deinen
Antworten gute Ergebnisse geliefert, das soll heiáen, daá ich den
Eindruck habe und berzeugt bin, daá Du bereits ber ausreichendes
Verst ndnis und die n tige Sachkenntnis verf gst, um Dich als soge-
nannten "Interims-Dozenten" in die Stiftung aufnehmen zu k nnen.
Wenn Du jetzt noch mit einer eigenen Arbeit, einer Abhandlung, einem
Aufsatz, einem Artikel, einer schriftlich fixierten Disputation zum
Thema "Mehr Bewuátsein" hervortritts, dann kann ich Dir das Diploma
in der Kenntnis der Mechanismen des Gehirnblutvolumens ausstellen.
Erster Satzungsentwurf, um den Verein zur F rderung der Meinhorn
gr nden zu k nnen. Und dann gilt es, die Satzung auszufeilen.
Satzung:
 1 Name und Sitz
Der Verein f hrt den Namen BORAG, Verein zur F rderung der
MEINHORN INTERNATIONAL, angeschlossen der FIT, Foundation for

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das Rederecht.
 8 Einberufung, Beschluáf higkeit, Fristen
 9 Antr ge
 10 Vorstand
 11 Aufl sung und Satzungs nderung
Soweit zun chst. Damit w ren wir wieder ein kleines St ckchen voran.
Im Meinhorn Listing nenne ich inzwischen vier Personen: Huges,
Wintjes, Schneider und Schleinkofer, bis heute.
Erl uterung zur Beurteilung Deiner Beantwortung des 1. Examens: In
Deiner Beantwortung der dritten Frage: "Welche Rolle spielt die
Blutdurchstr mung und welche der Blutdruck bei Bewuáseinserweite-
rung?" bist Du auf die Rolle von Blutdurchstr mung und Blutdruck gar
nicht eingegangen. Die richtige Antwort ist, daá beide Faktoren bei
Bewuátseinserweiterung unter normalen Umst nden keine Rolle spielen,
sondern daá es nur daá mehr an Blut ist, daá die Bewuátseinserweite-
rung, die Erh hung des Hirnstoffwechsels erm glicht. Deine Antwort
ist eine weitere Erl uterung zur zweiten Frage. Auáerdem kannst Du
nicht schreiben: "..., w hrend (mit "h") die selbe Menge des Liquor
C...., sondern es muá dann schon die gleiche Menge (die vergleich-
bare, eine vergleichbare Menge sein). Weiter ist anzumerken, daá
dieselbe in einem Wort zu schreiben ist, ebenso wie derselbe und
dasselbe. Beispiel: Ein und derselbe Mann muáte dasselbe Wasser zum
F áewaschen wie zum Z hneputzen und Essenkochen verwenden.
Die f nfte Frage: Auch hier bist Du nicht auf die Antwort eingegan-
gen! Die Frage lautet: "Wodurch unterscheidet sich das Ego von an-
deren bedingten Reflexen? und Du antwortest: "Das Ego kann verloren
gehen, d.h. die Kontrolle ber die Zusammenwirkung der Hirnfunktio-
nen f llt weg." Das ist f r sich richtig, sagt aber nichts dar ber
aus, wovon sich das Ego als solches von anderen bedingten Reflexen
unterscheidet. Die richtige Antwort muá lauten: Das Ego kann im Ge-
gensatz zu anderen konditionierten Reflexen nach Verlust beim Er-
wachsenen nicht ohne weiteres auf sein altes Niveau rekonditioniert
werden. Dabei ist konditionieren mit bedingen gleichzusetzen, da man
sagen kann: Die Konditionierung ist von einer oder von Bedingungen
abh ngig, w hrend die Umkehrung dieses Satzes nicht ohne weiteres
m glich ist.
Die siebente Frage "In welchen F llen muá Trepanation angewendet
werden und wann nicht?" hast Du nur zu einem Drittel nicht richtig
beantwortet: Zur Wiederherstellung der Hirnpulsationen beim Erwach-
senen, der eine Vergr áerung seines Hirnblutvolumens w nscht. Diese
Indikation fehlt leider in Deiner Beantwortung.
Die Beantwortung der Frage 9 ist nicht ganz der Frage entsprechend:
"Was ist die Wirkung von Halluzinogenen?" muá lauten: Ihre halsve-
nenverengende Eigenschaft und nicht: Bewuátseinserweiternde, halsve-
nenverengende Drogen. LSD, Meskalin, Psilocybin, usw., obwohl Du die
Eigenschaft, die als Antwort erwartet wird, genannt hast.
Gestern war P bei mir. Es war schon abend, nach 19 Uhr. PW mit einer
jungen Mutter aus sowieso bei mir. Mutter zweier Kinder im Alter von
f nf und sechs Jahren. Der Peter ist ja ein richtiger Frauenheld und
Dichter. Vater zweier S hne von zwei verschiedenen Frauen besucht
mich mit einer dritten jungen Mutter auf Besuch in

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den richtigen Arzt und installieren ein entsprechendes Forschungs-


projekt. F r weitere Informationen stehe ich Ihnen gern zur Verf -
gung.
In der Anlage eine Liste von Personen, die diesen Eingriff, die
Schaffung einer k nstlichen Fontanelle bereits w nschen.
Mit den besten Gr áen im Namen der Volksgesundheit.
IJ.
Anlagen:
Liste der Antragsteller/innen f r eine k nstliche Fontanelle:
und derer, die mich baten, sie zu informieren, wenn ein Arzt f r
diesen kleinen Eingriff gefunden ist.
Der Brief, ein Brief, ein Werbeschreiben an die Krankenkassen k nnte
nat rlich, m áte m glicherweise ganz anders abgefaát werden. Ich ha-
be mit diesem Entwurf eigentlich nur einmal das Grundkonzept aus
meiner Warte demonstrieren wollen, wie und auf welche Weise hier von
Seiten der Stiftung vorzugehen w re. Nat rlich m áte jemand, eine
Person, ein Individuum, daá die k nstliche Fontanelle w nscht, will,
einen anderen, besseren Brief schreiben k nnen, wenn die gezielte
Motivation gegeben ist. Ich habe sie ja bereits, sie, die Hirnpulsa-
tionen, das Dritte Auge. Meine Motivation ist nur noch, das Leid und
die Qual meiner "Mitmenschen", ihr Down-Sein, ihre ngste und Neuro-
sen.
Ja, ja und trotz allem wird es nicht mein letzter Briefentwurf an
die Krankenkassen sein. Ich werde weitere Entw rfe machen, Versions-
serien und dann wird es nicht mehr lange dauern, bis die ersten Ex-
emplare an die KK abgehen. Anschriftenlisten dieser mit den nament-
lich anzuschreibenden Direktoren wird mir AD sicher zur Verf gung
stellen k nnen, gleich auf Diskette.
Abgaben:
1. Korrektur des 1. Examens.
2. Ablichtung des 2. Briefes der KP.
3. Intoniertes Hanfgedicht von US.
4. Ablichtung des Weltenrades.
5. Ablichtung eines ersten Entwurfes eines
Haschischraucherasuweises, Skizze und Trepanation nach
Hieronymus Bosch.
6. Mein Antwortbrief an KP vom 1.4.88.
Konstringieren heiát zusammenziehen, also konstringierend zusammen-
ziehend. Haschisch hat eine konstringierende Wirkung auf die Halsve-
nen.
Du findest in der Anlage 2 A3 FIT-Embleme mit einigen ersten Farb-
entw rfen. Ich werde in der n chsten Woche noch ein paar weitere
Vergr áerungen von einigen anderen FIT-Emblem Versionen machen. M g-
licherweise ist eine von ihnen aufgrund ihrer geschlossenen formalen
Struktur besser zur Umsetzung in eine Farbstruktur geeignet.
Die Halsvenen treten bei Anwendung der Bauchpresse deutlich sichtbar
jeweils rechts und links am Hals hervor, so wie ich es Dir hier be-
reits gezeigt habe, aber das sind die uáeren Venen, die Venen, die
das Blut aus der Kopfhaut und einem Gesichtsteil zum Herzen zur ck-
f hren. Sie sind es aber nicht, die es zu drosseln gilt, sondern wie
wir jetzt inzwischen wissen, die Vena jugularis interna dexter wie
sinistra, d.h. rechts wie links.
Na, endlich: Anamnese ist die Krankheitsvorgeschichte. Aber nun die
Frage: Wo endet die Krankheitsvorgeschichte und wo beginnt die
Krankheitsgeschichte? Wohl mit ihrer ersten Diagnose und Pathologie

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hirndurchblutung von R&Sch.


Du schreibst, daá Du Dir mit Hilfe des Pschyrembel die Dir unbekann-
ten Begriffe heraussuchen konntest. Hast Du sie Dir aufgeschrieben,
vielleicht f r jeden Begriff eine Karteikarte eingerichtet? Hast Du
ihre Bedeutung jetzt im Kopf? Dilatation? Vaso heiát Gef á und ist
vielleicht auch in Deinem italienischen W rterbuch zu finden. Hier
hat Vaso Bezug auf die Haargef áe, die Kapillaren unserer Hirne. Va-
sodilatation ist die Erweiterung, Entspannung der Haargef áe und Va-
sokonstriktion die Zusammenziehung oder Verengung dieser. Wie aber
steht es mit der Erl uterung der Faktoren des Blutes wie pCO2, pO2
und pH, wobei vom pH-Wert gesprochen und geschrieben wird.
Wie mit Interferenz, mit dem Blutdruck und dem Exitationsstadium ei-
ner Narkose? Was heiát Hg? Noch ein paar Sequenzen und dann auf der
n chsten Seite an den zweiten Absatz zur Hirndurchblutung auf der
Seite 176 unseres Lehrbuches.
Ich liege vor Deinem Brief. Vor meinen geschlossenen Augen zeigen
sich kaleidoskopartige Formationen. Noch einmal von vorn. Du kannst
den Kopfstand jetzt schon auf etliche Minuten freistehend ausdehnen.
Dann wirst Du sicher auch schon die ersten Eindr cke ber die Kraft
der Gedanken gewonnen haben. Gedanken, ein Gedanke, der Dich aus dem
Gleichgewicht bringen kann, so stark, daá Du unter Umst nden diese
bung, den Stand abbrechen und herunterkommen muát. Hast Du dieses
schon beobachten k nnen? Wenn ja, dann versuche das n chste mal, den
oder die Gedanken, der oder die Dich aus dem Gleichgewicht gebracht
haben, aufzuschreiben und sie assoziativ zu untersuchen. Viel Spaá.
Meine Briefe an den bermenschen haben jetzt 28 Seiten. Je l nger
sie werden, desto mehr kann herausgenommen werden, obwohl es gern
hunderte Seiten werden k nnen. Und dann das Thema: Die Kraft der Ge-
danken. Das positive Denken, das zuversichtliche Denken und je kon-
stanter es in aller Zuversichtlichkeit praktiziert wird, desto eher,
sicherer wird das Individuum, wirst Du in die Zukunft schauen. Und
je zuversichtlicher, positiver, intensiver Du in die Zukunft siehst,
schaust, denkst, planst, desto eher und desto besser werden Dir Dei-
ne Pl ne gelingen. Das Wilde Denken und das konzentrierte Denken,
das Weiterdenken und das Vorausdenken bis Du es selbst bist.
Wann wirst Du endlich damit beginnen, Deine Indien-Berichte aufzu-
schreiben. Sie versprechen Dein bisher Bestes zu werden und dann ei-
nen Artikel "Zu Mehr Bewuátsein".
Wenn Du nicht genug Zeit hast, dann diktiere sie auf Band um sie an-
schlieáend austippen, vervielf ltigen und an den S ddeutschen Rund-
funk wie interessierte Verlage schicken zu lassen.
Und wer ist die Sch ne auf Deinem letzten Briefumschlag? Ganesha
kann es nicht sein. Von Sohn und menschlicher, m nnlicher Form ist
nichts, aber auch gar nichts zu erkennen. Dagegen sehr deutlich eine
starke weibliche Vollbrust und die Warze als eine 6. Ich will sie
mir am Dienstag verg áern.
Ist Jesus vielleicht ein Trepaneur gewesen, der den Kunstfehler be-
gangen hatte, einen oder Dritte Auger zu trepanieren, nur daá das
Wissen um den S ndenfall wieder unter den Tisch gekehrt worden ist?
Darum, aufgrund seines Kunstfehlers, einen, den oder die Falschen
trepaniert zu haben, die ihn dann und darum verraten haben, muáten.
Welche Segenskraft hier doch in der Elektrizit t steckt. Nur Dank
ihr ist die Selbsttrepanation m glich, aber inzwischen h rt schon
keiner mehr auf den anderen, nur Du in Deiner Liebe zu Dir.
Neue Aspekte f r die vergleichenden Religionswissenschaften oder
vielleicht doch nur der Singular? Umw lzende Erkenntnisse, das ge-

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Volksseminare im Fernunterricht? Nur, wenn sie uns zur Lebensaufgabe
werden soll. Alles im Rahmen der Ausbildung zum Stiftungsdozenten,
zur Stiftungsdozentin. Ich will heut nachmittag gegen 13 Uhr zum
Schneewittchen und auf dem Wege diesen Brief an Dich zur Post geben.
Sind die Begriffe "akut" und "chronisch" gel ufig? Nein, dann muá
ich sie hier noch einmal kurz zur Definition geben: akut = unvermit-
telt auftretend, chronisch = langsam verlaufend.
Kurze Zusammenfassung der Faktoren, die die Durchblutung, die Hirn-
durchblutung regeln, bezw. beeinflussen und mitbestimmen:
1. Nerv se Impulse
2. Blutdruck
3. Chemorezeptoren, wobei wir von den Chemorezeptoren noch gar
nichts wissen und erl uternd hinzuzuf gen ist, daá letztlich alle
drei Faktoren in ihrer Funktion und Wirkungsweise auf chemische Vor-
g nge zur ckzuf hren sind und die kurze Zusammenfassung somit nur
eine grobe, der Standortbestimmung dienende bersicht darstellt. Bei
den Chemorezeptoren wird es sich um Rezeptoren (Empfangssysteme)
handeln, die auf bestimmte Konzentrationen bestimmter Stoffe auf
ganz bestimmte Weise reagieren und dadurch die Muskelzellen ihrer
Gef áw nde entweder zu Kontraktion oder Dilatation f hren, zwingen,
aber dieses Kapitel wollen wir uns f r sp ter aufheben.
Du kennst P. Versuche bitte, seine Einstellung und Motivation zum
Thema auszuloten, zu ergr nden, herauszufinden, zu erkunden, festzu-
stellen und schreibe mir! Und hier ist im letzten Satz besonders
deutlich meine, eine meiner Stileigenarten hervorgetreten, wieder
hervorgetreten, n mlich die weitestgehende Aussch pfung meines Wort-
schatzes an Synonyma, hier an und mit einem Verb, beginnend mit aus-
zuloten und dann fortfahrend mit zu ergr nden, herauszufinden, zu
erkunden und festzustellen. Vier Verben, die zum ersten Verb in be-
stimmbaren hnlichkeitsverh ltnissen bez glich ihrer Bedeutung ste-
hen. Und warum mache ich das? Langeweile, zu viel Zeit, vielleicht
oder um m glichst vieler Worte willen?
Nein! Ich w hle diese Form der synonymen Aufz hlung eines Wortes, um
den ersten Begriff, den Prim rbegriff m glichst voll in und mit all
seinen Deutungs- und Assoziationsm glichkeiten auszusch pfen, aufzu-
bauen, zum Zeichen dessen, daá die Intention alle Bedeutungsaspekte
erkannt, erfaát und ber cksichtigt hat.
In meinem gew hlten Beispiel handelt es sich um sog. zusammengesetz-
te Verben, zusammengesetzt aus aus, zu, er, heraus und fest mit den
sog. Stamm- oder Prim rverben. Zwei Umstandsw rter, ein Personalpro-
nom, ein Adjektiv und die Verben. Dagegen ist die Folge "erkannt,
erfaát und ber cksichtigt" aus meinem vorletzten Satz schon wieder
etwas anderes. Keine Synonyma, sondern tats chlich verschiedene
Handlungen, Verben, Handlungs- oder Behandlungsweisen mit und/oder
f r das Substantiv, n mlich Bedeutungsaspekte, Deutungsaspekte. Und
hier die Aufz hlung (allerdings nur einmal) synonymer Hauptw rter,
Dingw rter, Substantive. Sieh Dir meine Fragen gut an. Sendung:
1. Brief.
2. Zwei Farbentw rfe f r ein FIT-Emblem.
3. 20 Bilder
Nimm meine Zeilen f r Alles und mache Dich draus!
Hast Du an Kraft gewonnen? Bist Du Dir weiter n her gekommen? Bist
Du mehr Du selbst geworden? Hast Du an Selbstbewuátsein gewonnen?
Eigenst ndigkeit und neue Pl ne? Wie geht es der Thangka? Notiere
Dir ihre Daten! Maáe, Technik und Darstellung/ en. Dann ihr Informa-
tionsgehalt! Wenigstens ein paar S tze zu Deiner Ber hrung mit ihr.
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Wenig Zwischenmenschliches. Informationen und Fragen, bei gleichzei-


tig stetigem Bem hen um eine starke, eigene, m glichst noch litera-
rische Ausdrucksweise. Ich werde k nftig alle Fragen eines Briefes
noch einmal am Ende des Briefes zusammen auflisten, um sie Dir auf
diese Weise noch einmal in Erinnerung zu rufen, um Dich noch einmal
auf meine Fragen hinzuweisen zur Erleichterung ihrer Beantwortung.
Fragen, um sich in ihrer Beantwortung hochzuziehen, hochziehen zu
k nnen. Angelpunkte, Dich zum Schreiben zu motivieren, bei gleich-
zeitigem Wissenstraining auf dem Wege zu geistiger Befriedigung um
der Erkenntnis willen.
Dein Brief liegt vor mir. Ich habe ihn wiederholt gelesen. Hormo-
ne, und ich glaube, daá Deine Theorie bez glich Deines ehemaligen
Hautschadens wohl eher zutrifft. Du hast Bart Huges im Traum ge-
sehen. Du hast ein Thema f r Deine Diplom-Arbeit. Alles wichtige
Ereignisse, Fortschritte, Dein Leben in der Entwicklung. Hormone und
welche Hormone "kennst" Du, kannst Du namentlich nennen, vielleicht
in ihrer Wirkung und Funktion erl utern?
Kannst Du Dir eine Vorstellung vom Gasdruck des Blutes (O2, CO2 und
N) machen? Weiter ist dann von L sung dieser Gase im Blutplasma die
Rede in der Schrift. Nachdem der Sauerstoff in der Lunge in die
Blutbahn gelangt ist, O2 Molek le, verteilt er sich im Blutplasma,
wird in oder von den Erythrocyten, den roten Blutk rperchen aufge-
nommen und von oder in diesen an das H moglobin gebunden und bei Be-
darf von dort wieder ans Blut abgegeben, aber wann ist er gel st, im
Blut gel st oder in den Erythrocyten gel st? Gel st? Eine andere
Sauerstoffverbindung?
Von wo und in welcher Form kann er einen O2, pO2 Druck aus ben? Aus
den Erythrocyten heraus oder nur bei freier Verteilung im Blut? Mein
Vorstellungsverm gen reicht nicht ganz und so will ich all diese
Fragen auch noch nicht in die Listung aufnehmen. Noch einmal drei
Begriffe, die wir bei Deinem letzten Besuch durchgenommen haben:
Inkoh renz = mangelnder Zusammenhang,
dissoziieren = trennen und
Katalysator = Stoff, der durch seine Beteiligung eine chemische Re-
aktion herbeif hrt oder beschleunigt, ohne selbst dabei zu ver n-
dern. Der Katalysator nimmt vor bergehend als Zwischenprodukt an der
chemischen Umsetzung teil; er wird theoretisch nicht verbraucht und
erscheint selbst nicht in den Endprodukten der Umsetzung. F r die
chemische Technik haben anorganische Katalysatoren eine sehr groáe
Bedeutung; es sei erinnert an die Ammoniakgewinnung nach Haber -
Bosch, an die Schwefels urefabrikation und an die Methylalkoholge-
winnung aus Kohlenoxyd und Wasserstoff.
Die Fermente als Katalysatoren der lebenden Substanz werden auch als
Biokatalysatoren bezeichnet. Der allergr áte Teil der chemischen
Vorg nge im Organismus steht unter der Beeinflussung der Fermente,
weshalb auch das Leben als "ein geregeltes Spiel von Fermentwirkun-
gen" betrachtet wird. Ferment und Enzym haben die gleiche Bedeutung.
Die 1. Hauptgruppe der Fermente, die Hydrolasen sind Fermente, die
durch Anlagerung (Hydrolyse) oder Wegnahme von Wasser den Abbau,
bzw. den Aufbau von Stoffen bewirken. Diese 1. Hauptgruppe wird wie-
der unterteilt in die Esterasen, die Carbohydrasen, die Proteasen
und die Amidasen. Vitamin-C Zeit, 2 Bisse in eine Banane, geriebene
Wurzel mit Honig, 100 mg Vitamin - C und ein, zwei Schlucke meines
Tee-Saft Gemisches und dann hier weiter. Gibt es neben chemischen
Katalysatoren vielleicht auch mechanische K.? Separate Auflistung
der Fragen, drei Bogen diesmal. Sorge, daá es besser wird. Laá es

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nicht erledigt wird?


5. Was sind die Folgen, wenn eine der ersten Libidobesetzungen
nicht erledigt wird?
Nun, wir k nnen, m ssen nach Freud 4 (vier) Libidobesetzungen unter-
scheiden:
A) Die orale Phase - Es
B) Die anale Phase - Ich
C) Die phallische Phase - ber-Ich
D) Die genitale Phase - Super-Ego
Die Gegen berstellung der Entwicklung der psychischen Instanzen zu
den Phasen der sexuellen Entwicklung hat zun chst experimentellen
Charakter, da individuelle Entwicklungen bis zu allen Extremen von-
einander abweichen k nnen, das Es f r das ganze Leben gilt und
steht, aber es bestehen Beziehungen, konstante Interaktionen, Ich
und ber-Ich entwickeln sich in bestimmter Abh ngigkeit zur Entwik-
klung der Sexualfunktion, der oder den Libidobesetzungen und umge-
kehrt und so gilt es, mit diesen Beziehungen und Abh ngigkeiten die
M glichkeiten bewuáter Steuerung im Lichte des Mechanismus des Hirn-
blutvolumens herauszuarbeiten.
Interessant, die Mitteilung des Swami Brahmamachari, wie allgemein
bekannt sein soll, daá es m glich ist, durch Dehnung eines Nerven
die Weiterleitung eines Nervenimpulses zu hemmen.
Was heiát "Swami"?
Sch n, die bungen drei und f nf, bei denen infolge der "scharfen"
Abknickung des Halses der ven se Blutr ckstrom wahrscheinlich beein-
tr chtigt wird. Ja, sehr sch n, aber mit dem Kopfstand und der Tre-
panation k nnen diese beiden bungen nicht mithalten.
Machst Du den Kopfstand weiterhin regelm áig? Wie geht es mit dem
Nauli?
Gut, richtig, Deine Libidodefinition. Ziele, Pl ne, Programme f r
eine LSD-Sitzung w ren die Reinigung, der Yoga und das Schreiben.
Nat rlich ist eine Bewuátseinserweiterung ohne gleichzeitige Blut-
drucksteigerung m glich. Wie Du aus dem Examen erinnern kannst,
spielt weder der Blutdruck, noch die Str mungsgeschwindigkeit des
Blutes bei Bewuátseinserweiterung, also bei vergr áertem Gesamthirn-
blutvolumen eine Rolle. Ich habe Dir erl utert, daá eine erh hte
Str mungsgeschwindigkeit des Blutes einen erh hten Hirnstoffwechsel
sogar hemmen kann, w hrend eine gleichzeitig fehlende Blutdruckstei-
gerung berhaupt keine Rolle spielt.
Legasthenie ist "Leseschw che"!
Das Verst ndnis der Graphik wird mir noch "Kopfzerbrechen" bereiten!
Sollte ihr m glicherweise ein Denkfehler innewohnen? Ich weiá es
noch nicht und muá mich nochmals mit aller Kraft meiner Konzentra-
tion an sie zu abschlieáender Beurteilung heranmachen. Soziale Re-
formen beginnen beim Individuum, einer und eine nach dem und der
anderen, aber noch nie ist es so vielen so gut gegangen, noch nie
waren es der M glichkeiten zu eigener, individueller Entwicklung
ihrer so viele.
Sendung:
1. Brief.
2. Ablichtung des Briefes an Peter mit Abgangsdatum 18.3.88.
3. Abgelichtete Vergr áerung des Sirenenmannes.
So, jetzt habe ich Deinen Bandtext in mich aufgenommen, in eine Rei-
he roter Zellen mit Hilfe meines H rzentrums und hier mein Kommen-

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wenn nun die S aus dem Hamburger Wolladen bei mir an der T r klin-
geln w rde: "Hallo Immo, guten Tag. Ja, der P hat mir von Dir er-
z hlt. Mein Wagen steht vor der T r (obwohl sie, jetzt allgemein die
Menschen, sagen w rden: Ich stehe vor der T r, w hrend sie ihr Auto
meinen, diese Schwachk pfe) und ich will mich nach Ronsberg auf den
Weg machen, den P besuchen. Bist Du zu bewegen? Willst Du, hast Du
Lust, Dich mit mir auf die Reise zu machen?"
Eine Goodwill-Tour durch die BRD? Den WP im Odenwald besuchen? Beim
JN und dem GD in Schwandorf reinsprechen? Der MF in 7535 K nigsbach-
Stein einmal selbst auf die Finger sehen, in Augsburg vielleicht
einen Vortrag halten und all die anderen? Am besten gleich aus dem
Wagen Stiftungspakete paketweise, ein paar B cher dazu obendrauf,
Waschzettel, Prospekte und Listungen stapelweise.
Gut, vielleicht w re ich zu bewegen und die Bedeutung von Immo im
Lateinischen und in der italienischen Sprache?
Hanuman, ja ich liebe ihn in der richtigen Darstellung, so habe ich
ihn in meiner Erinnerung, dort wo er in seiner Kunst sch ner ist,
als alles derzeitige Leben zusammengenommen und dann soll es der
Kuli sein, der die Schuld an Deiner stellenweise ein wenig unregel-
m áigen, manchmal ein wenig krakeligen und fl chtigen Schrift tr gt?
Nein! Es ist nie der Kuli und wenn er f r alle Auáen- und Umwelt
stehen w rde, er und sie, die Welt h tten nie die Schuld. Immer wie-
der bist Du es selbst, nur Du, Du ganz allein, Du und Dein Weltbild.
Bis morgen.
Das St ck des PB? Ein K nstlername? Sicher w rde ich mehr davon
halten, wenn er auch noch die Trepanation einbauen w rde oder ist
sie vielleicht schon drin? Ich habe es nur angelesen, stellen-
weise und im brigen den Text nur berflogen, zwei-, dreimal. Hast
Du alles gelesen? Ist die Trepanation drin?
Ich gebe (schicke) es heute mit ein paar Listungen kommentarlos an
das Monsun-Theater (weiter). Wie w rs mit einem n chsten Theater-
st ck um, zur, f r und mit die/der Trepanation? Was kann zur Legali-
sierung von Cannabis getan werden? Kennst Du das Deutsche Hanfbuch
des Pieper mit den interessanten, aufschluáreichen elektronenmikros-
kopischen Fotos der "Dornen" oder "Nadeln" der Hanfbl tter? Ich habe
den WP um ein Exemplar gebeten, schriftlich, aber es soll auf dem
Index stehen und er l át nichts von sich lesen. Das Deutsche Hanf-
buch von HH, herausgegeben vom WP in L hrbach (Odenwald) mit Papier-
r cken (Paperback) im Taschenbuchformat.
In der Anlage die Ablichtung eines umfangreichen handschriftlichen
Briefes an JvS aus dem Jahre 1984 aufgrund seines Wissensgehaltes
zum Thema des Glukoseabbaues.
Mach Dich und mach mehr draus, denn J ist es auch nicht. Sie sind
einfach nicht in der Lage sachlich, geschweige denn wissenschaftlich
zu denken, zu schreiben. Immer wieder ist das Wissen tabu und meine
Autorit t zu gering und soeben habe ich die Muskelpressung der
Bauchpartie derart stark, intensiv und lange durchgef hrt, daá sich
mir kreisf rmig tanzende Lichtmyriaden, Leuchtspuren sich zeigen.
Ein sekundenlanges Aufleuchten von zig kleinen Lichtern, aber siehe
meine AB, da ich mich jetzt nicht wiederholen will und die Motiva-
tion zu und f r eine m glicherweise verbesserte, bessere Bewortung
dieses Ph nomens zur Zeit nicht finden kann.
Und wenn das Auge ber die Mauer springt?
Ein paar Lockerungs bungen und mittlerweile (statt "inzwischen") ist
es 08:55 Uhr und wie an jedem Sonnabend ist es damit wieder an der

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Hirnstoffwechsels w re wieder blutig und schon aus diesem Grunde f r


uns und unsere Zwecke sicher nicht praktikabel. Trotzdem will ich
sie hier kurz des besseren Verst ndnisses der Problemstellung willen
schildern: Entnahme einer bestimmten Menge Blutes aus der zum Hirn
f hrenden Arterie und Entnahme einer gleichen Menge Blutes aus der
vom Hirn kommenden Jugularis interna und Messung des jeweiligen
Blutglukosegehaltes. Der Blutglukosegehalt der zuf hrenden Arterie
liegt dann um einen bestimmten Wert ber dem Blutglukosegehalt der
abf hrenden Vene, wobei dieser Differenzwert die Menge der vom Hirn
"verbrannten" Glukose f r die entnommene Blutmenge angibt und auf
das Gesamthirnblutvolumen umgerechnet werden kann. Diese ganze Pro-
zedur w re dann unter verschiedenen Testbedingungen wie "normal",
Aufnahme von Cannabis und LSD vorzunehmen.
Ich werde mir zu und ber diese Problematik meine weiteren Gedanken
machen, denn es gibt im allgemeinen immer verschiedene Wege, um zum
Ziel zu gelangen und so gilt es, auf vorhandenem Wissen aufzubauen,
weiter zu denken, Schluáfolgerungen zu ziehen, um so zu neuen Wegen
zu gelangen.
Seit fr h bin ich wach und strahlend blau der Himmel. Seit halb acht
Uhr auf den Beinen, seit acht Uhr 15 l uft der PC und in der Stadt
Zehntausende beim Marathon. Seit acht Uhr 15 l uft mein PC, aber
erst jetzt, um 10:24 die ersten String-Eingaben. Ich habe seit zwei
Stunden auf dem Boden gesessen und die seit Oktober 1977 angesammel-
te Korrespondenz (3 Schnellhefter voll) geordnet, das heiát alle
Schriftst cke von und f r eine Person, ein Individuum, chronologisch
zusammengef gt. Dies war dringend n tig, da sich die Schriftst cke
zu, f r und von einer und derselben Person zum Teil ber alle drei
Hefter verteilten. Seit 1977 und damit meine ich, daá es an der Zeit
ist, eine Bestandsaufnahme vorzunehmen, um damit anschlieáend eine
neue kleine Info-Aktion zu starten: Auflistung aller in den drei
Heftern versammelten Personen nebst Anschrift und anschlieáender Zu-
sendung der Stiftungslistung nach dem letzten Stand. Soweit einen
kleinen Zwischenstand meiner heutigen sonnt glichen Aktivit ten und
jetzt wieder auf den Boden, denn die Ordnungsarbeit ist noch nicht
abgeschlossen. Trotzdem zeichnet sich bereits jetzt ab, daá Deine
Briefe den gr áten Raum einnehmen werden, ohne daá meine Antwort-
briefe, meine B. noch dazwischen liegen, was bei allen anderen bis
Mitte 87 noch der Fall ist (Mitte 87, der Beginn meiner elektroni-
schen Briefesammlung). Bis sp ter.
12:23 Uhr. Hier bin ich wieder. Die Korrespondenz seit Ende 1977 ist
geordnet: Zwei bis an ihr Fassungsverm gen gef llte Schnellhefter
und ein dritter nur f r Dich, Dein und unseren Schriftverkehr und
jetzt kann ich mich daran machen, ein Inhalts-, ein Personen- und
Anschriftenverzeichnis als eine Art Inhaltverzeichnis zu erstellen,
als eine erste bersichtsseite f r den jeweiligen Hefter, ein An-
schriftenverzeichnis, das gleichzeitig als Adressendatei f r die
geplante Listungsversandaktion dient.

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TEXT2
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unsere!" Dann ein paar Spiralrillen und der folgende Text:


"Independent - Musick Tapes f r Bewuátseins - Ingenieure +
Piraten!!!" Infos gegen 50Pf-Briefmarke!!!
Die Sph renmusik gef llt mir gut, hat sie doch etwas kontemplatives
und die richtige Musik zu unserem Thema. Vielleicht gen gt es, wenn
ich ihnen den Text gebe und sie die richtige Musik dazu w hlen, ge-
ben, beisteuern. Musik zur Unterbrechung, Musik zwischen einzelnen
Textbeitr gen z.B. das Interview mit W.N. dann vier Minuten Musik,
Die Rolle und wieder vier Minuten Musik. Dann eine Auswahl aus mei-
ner AB um die Trepanation herum mit musikalischer Textunterbrechung
und -untermalung. Die Brainst. also sind die Musikspezialisten und
ich, wir, liefern den Text zur Trepanation, Musik mit Steigerungs-
effektion bis zur Erl sung durch die Trep. Also ein entsprechendes
Anschreiben und dann die Textanlagen, so:
"Lieber M! Lieber C!
Jetzt endlich kommt unsere Antwort. Bald ein halbes Jahr ist ver-
gangen, seit Ihr uns das MIR (Meinhorn International R ckantwort)
zur ckgeschickt habt. lichen Dank daf r. Dank f r Euer Interesse
und Eure Fragen, aber wer von Euch hat den Bogen beschrieben, ohne
ihn unterzeichnet zu haben? Ja, es hat lange gedauert, bis sich bei
mir, bei uns, ein gewisses Konzept entwickeln lieá, wie denn m g-
lichst am besten vorzugehen w re und eigentlich war es schlieálich
Eure Annonce im Advertiser die uns dazu verholfen hat: "Tapes f r
Bewuátseins - Ingenieure + Piraten", genau das ist es, was wir uns
f r unser Thema: "Bewuátseinserweiterung bis zum Dritten Auge" oder
"Bewuátseinserweiterung und Selbsttrepanation" oder "Bewuátseinser-
weiterung durch Selbsttrepanation" oder einfach "Mehr Bewuátsein"
oder "Nirvana Joe and the Drillers", pirates for more consciousness
oder oder gesucht haben.
N here Informationen ber die, unsere Cassetten w re m áig, da von
uns lediglich die vorhandenen Texte (siehe Listung) eben auch auf
Band, tape, angeboten werden k nnen. Wir haben nur Text, auf Papier
oder auf tape, Ihr aber scheint die richtige Musik daf r zu haben
und das muá ja wohl der jumping point sein, denn wir sind der ber-
zeugung, daá der richtige Text erst mit der richtigen Musik eingeht,
gefressen wird und wenn dann vielleicht noch das richtige Bild hin-
zukommt, dann ist der Mensch gemacht, aber soweit sind wir noch
nicht. Also folgende Texte in der Anlage:
1. Die Rolle "Homo Sapiens Correctus".
2. Das Interview mit WN.
3. Aus Huges Brieven aan de Supermens: "Das Problem der Mensch-
werdung".
4. Ausgew hltes aus meiner Geschichte.
5. Ausgew hltes oder alles aus den Briefen an den bermenschen.
Das wird wohl f rs erste reichen. Ausgew hltes soll hier heiáen, daá
Ihr ausw hlen k nnt, was Ihr bringen wollt, w hrend ich Euch alles
schicke, meine Geschichte, zun chst 63 Seiten und die Briefe an den
bermenschen mit zun chst 45 Seiten.
Zu Punkt 5 von MIR h tte mich auch nicht gewundert, wenn Du/Ihr
statt "Zwiesp ltiger Natur" "Vielsp ltiger Natur" geschrieben h t-
test/h ttet.
Punkt 6 ist richtig beantwortet. Sicher kann das Bewuátsein auch
vermindert werden.
Und zum Schluá meine Antwort auf die Frage, woher wir denn Eure
Adresse haben: Wir haben den Independent Kontakter und den Ad-
vertiser.

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Ich denke, daá ich hier differenzieren muá.


PW ist zum Beispiel auf dem laufenden, er braucht sie nicht schon
wieder. TS ist auf dem laufenden und KP hat ihre Listung gerade im
letzten Monat bekommen. Alle haben die Listung sowie weiteres
Material bereits vor k rzerer oder l ngerer Zeit bereits einmal
erhalten, haben einmal kurz rea- giert, vielleicht auch einmal
geschrieben, nur bei wenigen sind es ein paar Briefe mehr geworden,
aber dann war wieder Schluá. Die Listung aber ist erweitert, es sind
die "Meinhorn-Korrespondenz" und "Die Briefe an den bermenschen"
hinzugekommen. F r manche war auch noch nicht das "Cut-Up-Set" da-
bei, ja vielleicht war das "Autobiographische" noch nicht einmal auf
seinen heute 65 Seiten, wobei auch heute immer noch etliche an einer
fertigen Version fehlen.
Es war der 16te B., in dem ich das letzte Mal aus unserem Physio-
logiebuch einen Absatz zum Studium und zur Diskussion bernommen
habe. Bereits eine lange Zeit, aber ich habe das Thema der Hirn-
durchblutung im Hauptkapitel des Blutkreislaufes von den Seiten
176 und 177 nicht vergessen und damit wir weiter kommen, will ich
hier den n chsten Absatz geben:
"... V llig andere Verh ltnisse ergeben sich bei chronischer Blut-
druckver nderung. In Abb. 125 (rechts) sind die Werte f r die Ge-
hirndurchblutung pro 100g und Minute des Menschen bei ganz verschie-
denen, ber l ngere Zeit aufrechterhaltenen mittleren arteriellen
Drucken eingetragen.
Trotz weiter Variation des Blutdruckes ist im Mittel die Durchblu-
tung konstant, st rzt dann jedoch unterhalb einer kritischen H he
von 60 - 70 mm Hg steil ab. Das Bild hnelt sehr den Verh ltnissen
bei der Niere (Abb.207, S.345), wo ber einen weiten Bereich der
Blutdruckerh hung die Durchblutung konstant bleibt, weil durch die
autonome Regulation des Gef áwandtonus die Drucksteigerung gerade
durch eine entsprechende Widerstandserh hung kompensiert wird. Es
besteht jedoch der wesentliche Unterschied, daá die Autonomie der
Nierengef áe so stark ausgepr gt ist, daá sie sich auch bei akuter
Druck nderung auswirken kann. Am Gehirngef ánetz verstreicht dagegen
eine gewisse Zeit, bis durch autonome (also nicht nerv se) Vasocon-
striction bzw. Dilatation der Widerstand der jeweiligen Druckh he
angepaát ist. Bei chronischer Hypertonie wird entsprechend, solange
noch keine Sch digungen eingetreten sind, die Gehirndurchblutung in
normalem Bereich gefunden. Wird der Druck langsam, in Minuten bis
Stunden, gesenkt, bleibt die Durchblutung konstant; wird er jedoch
rasch gesenkt, dann sinkt die Durchblutung entsprechend der Abb.125
links, ab, wobei die kritische Druckh he zu h heren Mitteldrucken
verschoben ist. Dieser Autoregulation genannte und S.109, 130, 136,
503 n her besprochene Reaktionstyp ist die Ursache daf r, daá unter
normalen Bedingungen gef áaktive Pharmaka, die in anderen Gef áge-
bieten deutliche Durchblutungserh hungen und -senkungen bewirken, am
Gehirnkreislauf nur geringe und sehr fl chtige Wirkungen ausl sen.
Durch eine gef áerweiternde Substanz wird z.B. der Widerstand in den
kleinen Arterien und Arteriolen vermindert, damit aber auch lokal
der Innendruck erh ht, sodaá sich die Frequenz der "Schrittmacher"
erh ht und autoregulatorisch der alte Widerstand wieder eingestellt
wird. Auf der anderen Seite kann durch mechanische Reizung (Ber h-
rung oder Verletzung) gerade am Gehirngef ánetz eine starke ber-
dauernde Gef áverengung ausgel st werden. ..."

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sich Ausl ufer des Subarachnoidalraumes, die die Gehirngef áe um-


schlieáen und im Gewebsraum zwischen den Nervenzellen enden (Vir-
chow-Robinscher Raum), und die als Ersatz f r Lymphgef áe gelten
k nnen. ..."
Zu erl uternde W rter:
1. Liquor Cerebrospinalis: Hirnfl ssigkeit.
2. Lymphe: Hellgelbe, eiweiáhaltige K rperfl ssigkeit in eigenem
Gef ásystem und in den Gewebsspalten, die f r den Stoffaus-
tausch der Gewebe sehr wichtig ist.
3. Epithel: Oberste Zellschicht des tierischen und menschlichen
Haut- und Schleimhautgewebes.
4. Plexus chorioidei: Ein Plexus ist ein Gef á- oder Nervenge-
flecht. Plexus chorioidei siehe zur Erl uterung den betreffen-
den Abschnitt oben.
5. Foramina: ffnung, Loch.
6. Subarachnoidalraum: Raum zwischen der Arachnoidea (mittlere
Hirnhaut) und der Pia mater (innere, d nne Hirnhaut, auch als
Spinnwebhaut bezeichnet).
7. Orbita: Augenh he.
Sendung:
1. Brief.
2. 7 Bilder, verg áerte Fotoablichtungen.
Mache Deine Diplom-Arbeit zum Schwerte, um Deinen Eros damit er-
schlagen zu k nnen, wenn Du willst. Was macht der Nauli? Wie geht es
mit dem Kopfstand? Tips? Beschreibung der Mittel und Methoden, eine
nach der Anderen, soweit Du sie selbst untersucht hast, soweit Du
schreiben kannst, daá das und das so ist, daá das und das eintritt,
bewirkt wird, weil Du es selbst untersucht und damit erfahren hast.
Du bist jederzeit lichst willkommen. Ich weiá nicht, wie Virginia
Wolf gespielt wird, ich weiá nur, daá ihnen die Hirnpulsationen feh-
len, daá sie zu wenig Bewuátsein, ber einen zu geringen Hirnstoff-
wechsel verf gen, um erkennen zu k nnen, daá es ihnen an ausreichen-
dem Hirnstoffwechsel mangelt. EF, ja, ich meine, daá auch die Trepa-
nation noch in den ganzen Brei ger hrt werden k nnte.
Keine Fragen zu den biophysischen Aspekten der Hirndurchblutung?
Dann muá ich mir selbst den Artikel noch einmal in die Hand und vor
die Augen nehmen. Dank f r Sarashoti, the Goddess of Learning: Ob-
wohl sie, die Darstellung, das Bild als solches zu viel schwarz
tr gt, soll auch sie ihre Vergr áerung finden. Bewuáte Atmung!
Das Deutsche Hanfbuch und was schreibt mir der Werner? Er schickt
mir meinen B. v. 1.3.88 mit einigen hand- und maschinenschriftli-
chen Anmerkungen versehen sozusagen urschriftlich zur ck. Seinen
handschriftlichen Anmerkungen muá ich entnehmen, daá er mir noch ein
Exemplar des Deutschen Hanfbuches zur Verf gung stellen kann, ja,
daá es m glicherweise sogar eine Neuauflage geben wird, denn er
schreibt zu meinem Satz: "Obwohl unser Rezept zum Psychovitamin
nicht enthalten ist (im Deutschen Hanfbuch) ..." aber Du hast ja
wohl ein Exemplar dieses meines B. an den W. in Deinem Besitz! Also
er hat dazu folgendes an den Rand geschrieben: "Bitte um Formulie-
rung. Kann in n chster Auflage gebracht werden."
Das ist doch eine h chst erfreuliche Mitteilung!
So, und zur Formulierung werde ich so vorgehen, daá ich aus meinen
Schriften die Stellen und Passagen heraussuche, in denen das Rezept
genannt wird, das die Drogen Cannabisharz und LSD bei entsprechender

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Aber hiermit ist die positive Wirkung dieser Drogen bei sachgem áer
Anwendung noch nicht ersch pft.
Wie ich an mir selbst feststellen konnte, k nnen Kopf- und Zahn-
schmerzen damit behoben werden, Neurosen zum Verschwinden gebracht
und berh hter Blutzuckerspiegel gesenkt werden.
Ich meine, daá diese Behauptungen ausreichen, um neue Reihenunter-
suchungen in Angriff zu nehmen. Untersuchungen auf wissenschaftli-
cher Basis unter rztlicher Kontrolle. Siehe meinen Antrag an die
Gesundheitsbeh rde f r eine Erlaubniserteilung zum Umgang mit die-
sen Stoffen."
Und ganz kurz:
Wissenschaftliche Behauptung (Rezeptur): Cannabisharz und LSD sind,
wenn sie mit ausreichend extra Vitamin C, Zucker und mehr Sauerstoff
genommen werden, Psychovitamine.
Weitere zu untersuchende Behauptungen zur Erbringung des Nachweises,
daá durch die genannten Stoffe:
1. die Halsvenen verengt werden
2. dadurch das Hirnblutvolumen verg áert wird
3. dadurch das Volumen der Hirnfl ssigkeit im gleichen Maáe ver-
ringert wird
4. dadurch der Hirnstoffwechsel erh ht wird, wodurch
5. ohne genannte Rezeptur
a. nach kurzer Zeit Zuckermangel auftritt
b. dadurch nach kurzer Zeit Adrenalinmangel auftritt
c. dadurch Mangelerscheinungen wie K lteschauer, Zittern,
Paranoia, Vergeálichkeit, Apathie und selbst zeitweiliger
oder dauerhafter Egoverlust entstehen k nnen, aber
6. mit genannter Rezeptur
a. der Blutzuckerspiegel w hrend der gesamten Wirkungsdauer der
genannten Stoffe auf optimalem Niveau gehalten wird
b. durch Zufuhr von Vitamin C Adrenalinmangel verhindert wird
c. dadurch eine Verbesserung aller Hirnfunktionen einschlieálich
des Bewuátseins erreicht wird.
Dabei ist noch einmal mit Nachdruck auf die Gefahren hinzuweisen,
die bei Verwendung der genannten Stoffe ohne genannter Rezeptur
lauern.
So, ich werde dem WP diese drei Versionen schicken, wobei ich es ihm
berlassen m chte, welche von den Dreien zur Aufnahme in einer Neu-
auflage des Hanfbuches verwendet werden soll. Vielleicht auch zwei
oder alle drei.
K nntest Du im Zusammenhang mit dem Thema der Bewuátseinserweite-
rung, der Trepanation, der Selbsttrepanation eine priesterliche Auf-
gabe sehen, formulieren, beschreiben? Ja, Nirvana Joe gef llt mir
auch. Ein weiterer m glicher Titel f r eine Brainstormarie: The Big
Brainbloodrobbery oder Der Groáe Raub des Hirnblutvolumens. Wer wird
diese Geschichte schreiben? Ja, Wunschtr ume zur Best tigung der
Freudschen Behauptung, daá alle Tr ume als Motiv einen Wunsch, W n-
sche bergen.
Wieder die Physiologie: Der Liquor Cerebrospinalis, weiter auf der
Seite 643:
"... Liquorbildung und -resorption halten sich unter normalen Bedin-
gungen die Waage, sodaá der Liquordruck sehr konstant ist (100 - 150
mm H2O am liegenden Menschen) und nur entsprechende nderungen mit
den Ver nderungen (z.B. mit der Atmung) eintreten."
Und hier bitte eine Zwischenfrage: "Wie wird der Druck 'mm H2O' ge-

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Is! Scherze im M rze, nein, Scherzen mit Schmerzen und High im Mai!
Inzwischen habe ich den Brief des P. gelesen. Er ist doch ein net-
ter, offener, ehrlicher Kerl.
Weiát Du von "InHale"?
Ja, Libidofixierung wird sicher nur mit erh htem Bewuátsein zu l sen
sein, aber Libidofixierung in welcher Phase?
Eine wahre Beziehung verlangt geistige Kongruenz, gemeinsame Inter-
essen. Was hast Du von Nietzsche gelesen und was hast Du von ihm in
Deiner Bibliothek? Was ist mit dem Drosseln der Vena jugularis in-
terna dexter et sinistra geworden? Wie gehts, wie stehts damit? Und
jetzt muá ich mir wieder das Lehrbuch zum Word-Perfect zur Hand neh-
men um den Seitenumbruch und das Blockkopieren vollziehen zu k nnen.
So, die Einrichtung der zweiten Seite w re geschafft.
Jetzt weiter mit Deinem B.: Steigerungen, Steigungen, aufw rts, nach
oben, den Weg der Anagogie. Das Ausatmen und dann die Luft anhalten,
solange wie m glich, dann wirst Du eines Tages mehr Bewuátsein pre-
digen k nnen.
F6 gibt tats chlich den Fettdruck. Wieder F6 und ich erwarte, daá er
den Normaldruck ausgibt. Nun? Ja, tats chlich. Mit der Funktionstas-
te wird der Text unterstrichen ausgegeben. F8 und ich bin wieder im
Normaldruck. Dann zur Rechtschreibhilfe aus dem bungsbuch zum WP:
"Der Brief ist nun fertig eingegeben. Sie sollten ihn jetzt darauf-
hin berpr fen, ob Ihnen bei der Eingabe Rechtschreibfehler unter-
laufen sind. WordPerfect stellt Ihnen f r diesen Zweck ein Recht-
schreib-Korrekturprogramm zur Verf gung, das Ihnen bei der berpr -
fung behilflich ist. Falls Sie mit einem Festplattenlaufwerk arbei-
ten, ist das entsprechende Programm bereits auf die Festplatte ko-
piert. Sie k nnen es in diesem Fall einfach durch die Tastenkombina-
tion <Ctrl>-<F2> aufrufen. In der Statuszeile wird das nachfolgend
gezeigte Auswahlmenu eingeblendet. Pr fen:
1 Wort; 2 Seite; 3 Datei; 4 W rterb.wechs; 5 Nachschl; Wortz hler.
Da Sie das gesamte eingegebene Schriftst ck berpr fen wollen, w h-
len Sie die Option 3 (Datei) aus. In der Statuszeile wird dann die
Meldung * Bitte warten * ausgegeben und WordPerfect wird mit der
Rechtschreibpr fung beginnen. Das Rechtschreib-Programm enth lt bei
der Auslieferung bereits nahezu 100000 allgemein gebr uchliche Be-
griffe. St dte- und viele Eigennamen sowie weniger bliche W rter
sind dagegen nicht standardm áig vorhanden. Sie k nnen vom Benutzer
per Anweisung erg nzt werden.
Im vorliegenden Fall wird das Programm bereits in der ersten Zeile
bei dem Wort "Top" anhalten, weil es davon ausgeht, daá es nicht
richtig geschrieben ist und in der Statuszeile mitteilen, daá der
Begriff bei der Suche im Lexikon nicht gefunden wurde.
Gleichzeitig werden Sie gefragt, wie nun weiter zu verfahren sei.
Da Sie wissen, daá das Wort korrekt geschrieben ist und Sie es nicht
in das Begriffslexikon bernehmen wollen, werden Sie von der Option
2 ( berspringen) Gebrauch machen...." Und jetzt good night.
4.5.1988, ein Mittwoch, der 1. M. im Mai, morgens um, aber ich weiá
gar nicht, noch nicht, ob WP ein Zeitausgabe-Feature hat und jetzt
die Rechtschreibpr fung in der Praxis f r diesen B.: Eingabe <Ctrl>-
<F2> und dann die Option 3 f r das ganze Dokument, den ganzen B.,
die ganze Datei. So, ich habe wohl an die 40 W rter (dazu geh ren
auch einzelne Buchstaben wie "z" und "Chr") in diesem B., die er
nicht in seinem Lexikon hat. Ich werde es wahrscheinlich demn chst
mit meinen W rtern erweitern. Wenn er ein Wort nicht findet, dann
gibt er das n chstliegende aus. Eine sch ne Sache, aber Framework

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2. Ablichtung des Briefes vom AS.


3. Mein Antwortschreiben zum Brief vom AS.
4. Ablichtung der Karte des WP.
5. Ablichtung eines Raumantrages des Indischen Seminares der Uni-
hh.
Hier ist mein dritter B. in WordPerfect. Die beiden ersten WP-Briefe
habe ich soeben als ASCII-Dateien ins Frameworkprogramm kopiert und
dort in die Textdatei der "Briefe an Chr." einkopiert. Um nun aber
auch die M glichkeiten von WP weiter kennenzulernen, will ich als
n chstes die beiden ersten WP-Briefe zusammenkopieren, d.h. den
zweiten B. in den ersten einkopieren, dergestalt, daá er an den ers-
ten angeh ngt wird. Das gleiche werde ich dann mit diesem, dem, mei-
nem 3. WP-B. und allen weiteren WP-Briefen an Dich machen, um so die
Dateikapazit t einer Textdatei in WP kennenzulernen. So, jetzt habe
ich den 2.B.an den 1.B. angeh ngt. Leider ist in dem 1.B. der gr áte
Teil f r Unterstreichen invers dargestellt und ich weiá nicht, wie
ich ihn in den normalen Modus, d.h. ohne Unterstreichen (im Aus-
druck) zur ckschalten kann. Jetzt wollte ich diesen Brieftext in
Blocksatz setzen, d.h. rechtsb ndig, mit einem geraden Rand an der
rechten Seite, diese M glichkeit besteht aber nur im Druckerkon-
trollmenu, nicht aber f r den Bildschirm und das entt uscht mich
schon wieder. Da die M glichkeit zum Blocksatz f r den Ausdruck ge-
geben ist, will ich, werde ich Dir diesen B. rechtsb ndig ausdruk-
ken, wenigstens das.
Seit 20 Minuten sitzt Heiko neben mir. Raucht und braucht Geld und
Stoff. Punkte aus seinen Worten, Reden sind mir nicht im Kopf ge-
blieben, wo er eben aus der T r ist. Zusammenh nge mit dem Hirn-
stoffwechsel, die Umsetzung, die optimale Umsetzung, die gesamte
erfolgreiche Umsetzung um eine Verbesserung bewirken zu k nnen. Der
Unterschied zwischen optimal und maximal. Und wichtig die Erkennt-
nis, wie ich sie wieder formulierte, daá jemand, der oder die sich
selbst nicht lieben kann, darum auch eine oder einen anderen nicht
lieben kann und die Gr nde, die eigentlichen Ursachen daf r:
Widerst nde im Ego aus dem ber-Ich, verursacht durch das ber-Ich,
also in Teilen ein Abbau des ber-Ich, eine Korrektur des ber-Ich
unter Leitung des eigen entwickelten Gewissens und dann auf zu neuen
Gefilden, Aufbruch in neue Bereiche unter Entwicklung des Super-
Egos. Rauf, ran und heiter weiter. Rauf und runter, hin und her. Der
Unterschied zwischen Leere und Lehre wird nur aus dem Zusammenhang
der gesprochenen W rter verst ndlich, nicht aber im eigenen Klang
dieser W. Ich gehe jetzt ins Framework, um die aus dem Abschnitt zum
Liquor Cerebrospinalis zu erl uternden W rter heraus- und her ber-
zuholen, her ber in diesen WP-B. und dann zum E. So, hier bin ich
wieder auf dem P. Die zu erl uternden Begriffe aus dem letzten Ab-
schnitt zum Liquor C. sind erfolgreich aus Framework einkopiert, die
Operation ist gelungen:
Resorption: Aufnahme.
Liquordruck: Druck der Hirnfl ssigkeit auf die sie
umgebenden Ventrikelw nde.
Intracerebraler Venendruck: Druck des ven sen Hirnblutes auf seine
Gef áw nde.

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Du findest in der Anlage zu diesem Brief die "Briefe an den ber-


menschen", 85 Seiten, doppelseitiger Druck, 43 Blatt. Mein bisher
umfangreichstes PC-Dokument.
Gleichzeitig plane ich weitere Versionen, basierend auf den "Briefen
an den bermenschen", Extrakte, Extrate aus diesen:
1. Alles zum Lehrbuch der Physiologie, seine Erl uterung und Kommen-
tierung.
2. Den Rest und damit eine f r sich separate Form, Endversion, soll
eine weiter verk rzte und berarbeitete Briefform unter Heraus-
nahme aller Zeit- und Datumsangaben bilden, die eigentlichen B.
an den bermenschen, w hrend die derzeitige Version zu "Briefe an
Chr." wird.
Arbeitet MG mit Texten? K nntest Du ihn motivieren, ihm vielleicht
schreiben?
Als weitere Anlage das Interview mit WN Ich komme mal eben wieder
aus Framework ins WordPerfect her ber, in dem auch dieser Brief ge-
schrieben wird und wurde. Ich habe dort (im Framework) alles zur
Physiologie, basierend auf der Physiologie des Menschen von Rein und
Schneider zusammen mit den Abschnitten zur Psychoanalyse in einem
neuen Rahmen separiert.
Der Aufbau, die Struktur, das Konzept dieser Texte ist auf die Aus-
bildung in Form von Kursen zur Dozentenschaft f r die Stiftung aus-
gelegt.
Pause im Yoga und dazu h re ich wieder das letzte Band. Du dankst im
Namen Aller, die dieses Wissen erhalten haben und gerade schickt der
FZ die MIR zur ck: Er w nscht keine weiteren Informationen. Kommt
sich leicht verarscht vor. Zur 6ten Frage des MIR antwortet er nur
fast richtig: "Vielleicht, aber da muá jeder an sich selbst arbei-
ten, da helfen keine B cher."
Nochmals das Band von beiden Seiten. Ja, sehr sch n, nur sind volle
Kraft, bewuátes, treffendes Intonieren, die Betonung und die souve-
r ne Sicherheit noch nicht in allen Bereichen entwickelt, aber das
w re auch zuviel verlangt. Nein, es ist nicht zuviel Musik. Mir ge-
f llt sie, ich mag sie sehr gern, nur sollten, wollten wir dies doch
wohl dem Brainstorm-Studio berlassen. "..., deren Sch deln hte fest
zusammen gewachsen sind, nicht ist!" H bsch auch der Schluá, direkt
ein wenig flott. Wie w rs mit dem Text unterlegter Musik,
vielleicht auch Ger usche, ein paar m glicherweise bestimmter Ge-
r usche?
Sendung:
1. Brief.
2. Briefe an den bermenschen, 85 S., Stand 7.5.88, jetzt "Briefe an
Chr.".
Eben habe ich dem Peter noch ein paar S tze eingegeben und jetzt bin
ich bei Dir, aber nur um gleich wieder zum Peter hin berzuwechseln.
Ich werde Dir eine Abschrift, ein Exemplar dieses Briefes an den P
beif gen.
Ein neuer Morgen f r durchgreifende Ver nderungen. Das Datum gibt er
in WP jetzt ber <Shift>-<F5> und <1> aus. Soeben habe ich meinen
ersten Macro in WordPerfect erstellt.
Ich schreibe derzeit simultan an zwei B.: An Dich und an Peter im
Wechsel. Peter hat Angst um mich. Wieder ein MIR R cklauf: Flix
Fulda schreibt in krakeliger Schrift: "B cher lesen ist schrecklich
(nicht immer)" und alle wollen wissen, woher ich denn wohl ihre
Adresse habe (unter 3.). Zwei weitere Fragen unter B und C:
"Ich raff gar nicht was ihr/du willst? + vorhast?" Eine Aussage mit

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Gedanken, im Geiste zur Anregung der und weiterer Assoziationst tig-


keit und wieder das Luftanhalten. Bis 80 habe ich gez hlt. Eine
wahrhafte Intensivierung der I. anschlieáend und jetzt noch einmal:
1 bis 90, etwa 90 Herzschl ge und damit eine erneute Intensiv. der
Atm. und wieder das Luftanh. Schl ge und erneutes Luanh. Kantabel
als singbar. Der Freiheit zu viel und das Selbst zum Ziel und jetzt
noch ein paar Zeilen zum Liquor Cerebrospinalis, anschlieáend an den
letzten Absatz aus meinem, Deinem 25sten B. mit den entsprechenden
Erl uterungen aus dem 26sten B.: Unser letzter Satz von Seite 644
hatte wie folgt ausgesehen:
"... Es ist schon S.349 berichtet worden, daá das Capillarfilter des
Gehirns, die Blut-Gehirn-Schranke, auáerordentlich dicht ist und dem
Durchtritt nichtlipoidl slicher Stoffe einen erheblichen Widerstand
entgegenstellt (w hrend die Atemgase frei diffundieren k nnen)...."
Und jetzt weiter:
"... Das Capillarfilter im Plexusependym ist ein bedeutend geringe-
rer Widerstand, die Blut - Liquor - Schranke also wesentlich durch-
l ssiger. So kommte es, daá eine Reihe von Stoffen zwar nur sehr
langsam oder gar nicht vom Blut ins Gehirngewebe bertreten k nnen,
wohl aber vom Liquor aus. Deshalb liegt auch der Zuckergehalt des
Liquors, wechselnd an verschiedenen Stellen, unter dem des arteri-
ellen Blutes, ja sogar unter dem des ven sen Blutes.
F r solche Stoffe ergibt sich dann ein Diffusionsgef lle vom Liquor
in das Gehirngewebe. Das ist f r die Pathologie wichtig. Es k nnen
Gifte auf das Zentralnervensystem einwirken, die die Blut - Hirn-
schranke nicht zu passieren verm gen, wohl aber die Blut - Liquor-
Schranke, und sie werden in denjenigen Teilen am ehesten zur Wirkung
kommen, die mit dem Liquor in unmittelbarem Kontakt stehen, so vor
allem im III. Ventrikel, weil dort die Konzentration dieser Stoffe
noch relativ hoch sein kann. Es hat sich tats chlich herausgestellt,
daá durch minimale Mengen von verschiedenen Stoffen, die in die Sei-
tenventrikel eingebracht wurden, bei Versuchstieren schwere Ver nde-
rungen in den zentralnerv sen Funktionen und vor allem des emotio-
nellen Verhaltens hervorgerufen werden k nnen. ..."
Ependym: Feinh utige Auskleidung der Hirnh hlen und des R ckenmark-
kanals, sodaá mit Plexusependym das den Plexus chorioidei vom Li-
quorraum (Ventrikel) trennende Bindegewebe gemeint ist.
Wir k nnen die Blut - Hirnschranke und die Blut - Liquorschranke
auch als Membranen bezeichnen, Membranen, die je nach Beschaffenheit
f r bestimmte Stoffe durchl ssig sind und f r Andere nicht. So und
jetzt will ich in Windows ein kleines Membranschema erstellen und in
diesen B. anschlieáend eindrucken.
Ein erstes Membranschema ist erstellt.
Jetzt der Briefausdruck im WP und dann der Ausdruck des Briefkopfes
und des Membranschemas aus Windows. Sendung:
1. Brief.
2. Briefabschrift PW vom 4.5.88 .
3. Interview mit WN.
13 Anschreiben nebst Listung und MIR an Alternativ Pressen. Gibt es
die InHale noch? Ihre Vorsitzenden alle Dritte Auger? Wer sind sie?
Was machen sie heute? Im Vorstand der InHale, Deutsche Cannabis Re-
formgesellschaft nur M nner: IK, Seestrasse 96, D-1000 BERLIN 65,
RL, Fliederstrasse 12, D-7250 LEONBERG und f nf

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Sch n, erstaunlich Dein Wirken und jetzt zur Atmungsphysiologie:


Physiologie des Menschen, Atmung, Seite 186, aber erst einmal das
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels mit der r mischen Ziffer:
IV. Atmung.....................................................186
1. Die Mechanik der uáeren Atmung.............................186
2. Der Gasaustausch in der Lunge...............................192
a) Die Zusammensetzung der Ausatmungs- und Alveolarluft.....192
b) Die treibenden Kr fte f r den Gasaustausch...............195
3. Die Regulation der Atmung...................................198
a) Anpassung des Atemzeitvolumens...........................198
à) Der Atemantrieb durch Erniedrigung des O2-Druckes.....200
á) Der Atemantrieb durch Erh hung des CO2-Druckes und der
[H+] .................................................203
y) Andere Atemantriebe...................................205
ë) Die Interferenz der verschiedenen Atemantriebe; die
Reizsumme.............................................206
b) Einstellung der Atemform.................................208
c) Beziehungen zwischen Atmung und anderen Hypoxydosen......210
4. Anhang: Sauerstoffmangel und andere Hypoxydosen.............210
Literatur...................................................213
Seite 186, Atmung
Die Lungenatmung hat die Aufgabe, den in den Geweben aufgenommenen
Sauerstoff des Blutes zu ersetzen und die gebildete Kohlens ure ab-
zugeben; sie dient dem Gasaustausch. Sie bildet Ende und Anfang ei-
nes Kreisprozesses zwischen Lungenatmung ( uáerer Atmung) einerseits
und Gewebsatmung (innerer Atmung) andererseits, wobei der Blutkreis-
lauf als Mittler fungiert. Das groáe Kapitel der Gewebsatmung kann
hier nicht behandelt werden, auch nicht in einem kurzen berblick,
da dies in unserem Zusammenhang zu weit f hren w rde. Es muá auf die
entsprechenden Kapitel der Physiologischen Chemie verwiesen werden.
Hier soll somit nur die Lungenatmung oder uáere Atmung (und ihr Zu-
sammenhang mit dem Kreislauf) besprochen (beschrieben! Einf gung von
mir) werden. 11.14 Uhr, das ist der erste Absatz und jetzt eine
Yoga-Pause.
11.58 Uhr und hier bin ich wieder auf dem P. zu schriftlicher Konzi-
pierung des Kapitels ATMUNG, wie es im Rahmen praktischer Yoga-Semi-
nare der Meinhorn zu behandeln, zu studieren und zu praktizieren
ist:
Die Atmung.
Wir behandeln die Atmung, das Thema Atmung hier unter dem Aspekt und
mit dem Ziel der Bewuátseinserweiterung. Das ist etwas ganz anderes
als die Behandlung der Atmung unter physiologischem Gesichtspunkt
oder Aspekt, wie wir sie uns gerade in "Physiologie des Menschen"
von Rein und Schneider vorgenommen haben. Die Atmung unter dem As-
pekt der Bewuátseinserweiterung findet dort nat rlich, ja nat rlich,
keine Ber cksichtigung, die bewuáte Atmung wird nur kurz gestreift.
Um so wichtiger ist es, das Wissen um die M glichkeiten des Einsat-
zes bewuáter Atmung in all seinen Arten und Techniken m glichst aus-
f hrlich abzuhandeln, damit sie schlieálich zu erfolgreicher Wieder-
geburt f hren kann.
Einleitung von I. Jalass....................................S. 5
Vorwort von Chr. Schleinkofer...............................S. 7
Die Atmungsarten
1. Der unbewuáte Atem ......................................S.
2. Der Atem im Schlaf.......................................S.
3. Der bewuáte Atem.........................................S.

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Die L nge des Anhaltens der Luft ist dem jeweiligen Stadium des
Sch lers, der Sch lerin entsprechend abzusprechen, anzupassen und
einzuhalten, w hrend unter Pr fungsbedingungen bestimmte Vorgaben zu
erf llen sind. Erst bei den speziellen bungen geht es dann um zu-
s tzliche Konzentrations bungen des Bewuátseins und des Denkens, wie
z.B. Das Dritte Auge und die M glichkeiten einer Revitalisation der
Zirbeldr se. Siehe dazu auch die Pr fungsordnung.
Ein erstes Konzept, daá es weiter auszubauen und zu erl utern gilt.
Und jetzt der n chste Absatz aus Rein und Schneider auf Seite 186:
"... In rhytmischer Folge wechseln Einatmung (Inspiration) und Aus-
atmung (Expiration) miteinanderab, wobei durch Vergr áerung des
Thoraxinnenraumes w hrend der Inspiration Auáenluft in die Lungen
einstr mt, wodurch dort der O2-Druck erh ht und der CO2-Druck er-
niedrigt wird, und wobei durch die anschlieáende Verkleinerung des
Thoraxinnenraumes ein Teil der in der Lunge befindlichen Luft nach
auáen bef rdert wird. Auf diese Weise wird, wie wir sehen werden,
die Voraussetzung f r den entscheidenden Vorgang, den Gasaustausch,
gegeben. Wir behandeln zun chst die Mechanik der Atmung, um uns dann
dem Gasaustausch im einzelnen zuzuwenden. Anschlieáend erst bespre-
chen (beschreiben!) wir die Anpassung der Gr áe der uáeren Atmung
an die Gr áe der inneren Atmung, also die Anpassung an den Bedarf
des Organismus...."
Zu erl utern w re hier wohl der Thorax und sein Innenraum.
Thorax: Der Thorax ist der Brustkorb. Die Rippen mit den sie umge-
benden Muskeln und Sehnen.
Thoraxinnenraum: Der Thoraxinnenraum ist der durch die Rippen, den
Muskeln und Sehnen gebildete Hohlraum, in dem sich die Lunge und das
Herz befinden. Und jetzt will ich zum Thorax zus tzlich die Anatomie
und Physiologie, Lehrbuch f r rztliches Hilfspersonal von Prof. Dr.
med. Joseph B cker, Hamburg, Seite 26, zitieren: "...Von den 12 Rip-
penpaaren stehen die ersten 7 durch knorpelige Zwischenst cke, Rip-
penknorpel, mit dem Brustbein direkt in Verbindung (Costae verae).
Die 8., 9. und 10. Rippen legen sich mit ihren Knorpeln, die mitein-
ander verwachsen, aneinander und gleichzeitig an die 7. Rippen (Cos-
tae spuriae). Sie bilden dabei den gut tastbaren Rippenbogen (Arcus
costalis). Die letzten beiden Rippen erreichen das Brustbein nicht,
sie enden frei in der seitlichen Bauchmuskulatur. Auch die 10. Rippe
endet frei. (Die 10ten Rippen muá, m áte es ja wohl heiáen, denn die
Rippen bilden doch je ein Paar! Anmerkung von mir).
Die Rippen, die gelenkig mit der Wirbels ule verbunden sind, steigen
von hinten oben nach vorn unten schr g ab. Die Zwischenrippenr ume
(Interkostalr ume) sind durch Muskulatur und B nder berbr ckt. Bei
der Einatmung werden die Rippen gehoben, dabei erweitern sich die
Zwischenrippenr ume. Zusammen mit der Senkung des Zwerchfelles wird
dadurch eine Erweiterung des Brustraumes erreicht. Brustwirbels ule,
Rippen und Brustbein bilden den Brustkorb (Thorax), in dem Lunge und
Herz gesch tzt liegen. Die obere ffnung des Thorax (Apertura thora-
cis superior) ist bedeutend kleiner als die untere (Apertura thora-
cis inferior); hier wird die Brusth hle durch das Zwerchfell von der
Bauchh hle abgegrenzt...."
Und Seite 117 des gleichen Werkes:
"...Die Hautatmung (Perspiratio)
Auch die Haut ist am Atmungsvorgang beteiligt. Ihre Hauptaufgabe
liegt in der Wasserabgabe. Auáerdem werden noch geringe Mengen Koh-
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mit dem kleinen Dach oben drauf, das mit dem dezimalen Wert 150
dargestellt wird: und jetzt weiter mit 151:
 ¡¢£¤¥¦§¨©ª«¬­®¯°±²³´µ¶·¸¹º»¼½¾¿ÀÁÂÃÄÅÆÇÈÉÊËÌÍÎÏÐÑÒÓÔÕÖ×ØÙÚ
ÛÜÝÞßàáâãäåæçèéêëìíîïðñòóôõö÷øùúûüý. Punkt. So, das ist der ASCII -
Zeichensatz.
Demut und Exaltiertheit. Was kannst Du schriftlich zu und mit ihnen
assoziieren? Wie w rdest Du diese Begriffe erl utern, umschreiben?
Dank f r die beiden Kassetten. Hast Du unterdessen die M glichkeit,
sie zu kopieren? Dein Textband l uft jetzt mit Musik und nun der
Text aus dem BuS. Du hast also genau den gleichen Text ein zweites
Mal aufs Band gesprochen und zus tzlich die Antragsanlage an das
BGA. Und dann eine andere Musik. Deine Stimme klingt ein wenig be-
legt. Ich meine aber, daá wir eine Kassette erst dann verschicken
sollten, wenn wir sie kopiert haben. Deine Betonung ist manchmal et-
was merkw rdig. So betonst Du zum Beispiel "Hirnstoffwechsel" auf
der zweiten Silbe, auf ..stoff.., statt die erste Silbe zu betonen.
Laufzeit einer Kassette: 1 Stunde. Ich werde sie in der Listung
anbieten und Du kannst versuchen, sie auf dem Flohmarkt zu verkau-
fen. Aufdruck: Mehr zu Euch. Aber die Musik darfst Du wohl nicht so
ohne weiteres verkaufen. Ab hundert St ck muá sicher die GEMA infor-
miert werden.
Ja, eine sehr sch ne Musik, sehr fein, angenehm im Ohr und voller
Bewegung. Bis morgen fr h.
Was heiát hier BOM und der Mai ist vorbei. Du findest wieder 2 BuS
in der Anlage. Das n chste Mal wieder zwei.
Gut, dann m ssen wir auf den J nemann warten. Du schreibst, daá es
Dir immer leichter f llt, Dich im Gespr ch mitzuteilen und dabei die
richtigen Worte zu finden. Bei mir verh lt es sich nahezu umgekehrt:
Das Schreiben geht immer besser, wird mir immer wichtiger, wird mir
zu wachsendem Bed rfnis, zu gr áerem Vergn gen und gr áerer Befrie-
digung, w hrend es mir immer schwerer wird, den Mund aufzumachen,
wenn es nicht n tig ist. Ich mag nicht mehr hinsehen.
Hintergedanken. Wenn sie beginnen, bewuát zu denken und bewuát zu
sprechen, dann werden sie mit Sicherheit auch die Situation beobach-
ten k nnen, daá erst im Nachhinein, im Hinterher, erst sp ter die
richtigen Worte auftauchen, Worte, die man gern 5 Minuten fr her
w hrend einer bestimmten Begegnung zur Verf gung gehabt h tte, als
Assoziation von Hintergedanken mit hinterherdenken, nachdenken, dem
Denkeinsatz, nachdem eine Begegnung, ein Gespr ch beendet ist.
Zeichen f r unzureichendes Hirnblutvolumen.
Zur Rechtschreibung: Die gesprochenen W rter "Moos" und "los" lassen
nicht erkennen, ob ein oder zwei "os" in der Schrift zu verwenden
sind oder verwendet werden, werden m ssen, soll die Orthographie den
g ltigen Regeln entsprechen. Soll sie? Ja, sie soll und soll gleich-
zeitig die Regeln vereinfachen und ausbauen, entwickeln, sie neuen
Tatsachen anpassen und so kann die Sprache der Wirklichkeit hinter-
herhinken, genauso wie sie ihr vorauseilen kann, den Plan umsetzen
kann. Der FWD zu Sippe: Ist nicht aufgef hrt. Was heiát Sippe?
Sippschaft? Sippen? Gibt es das Wort "Sippen"? Ja, als Substantiv,
aber nicht als Verb. Ist es in der deutschen Sprache ein h ufig
auftretender Tatbestand, daá Substantiv und Verb das gleiche Wort
sind, aus den gleichen Buchstaben in der gleichen Folge bestehen?
Beispiele: Essen und essen, Fressen und fressen. Ich suche nach
weiteren Beispielen und muá beobachten, daá mir wiederholt das Wort
"trinken" bewuát wird, ich es denken muá. Aber warum gerade "trin-
ken"? Weil ich immer noch gerne trinke? Am liebsten nur noch trinken

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se, Dein derzeitiges Wissen f r andere verst ndlich und nachvoll-


ziehbar aufzuschreiben. Formulierungen in der Weise, daá sie f r an-
dere zur Motivation werden, die gestellten Behauptungen selbst un-
tersuchen zu wollen, ohne dabei Gefahr zu laufen, Schaden oder Nach-
teile irgendwelcher Art erleben zu m ssen, wenn alle gestellten Be-
hauptungen und Anweisungen eingehalten werden.
Ein anderes Wort f r Assoziation? Bezugsetzung, Beziehung, Zusammen-
hang, Verkn pfung? Schreiben zur Entwicklung des Wortes und der W r-
ter, um schlieálich alle ihnen innewohnende Kraft wecken und nutzen
zu k nnen zu unserem und dem Wohle Aller. Erkenntnisse des Tages!
Er-Kenntnisse? Kenntnis, Wissen weil ich dich bilde, weiter bilde,
mein Wissen und meine Kenntnis, meine Kenntnisse von den Dingen, den
Menschen und ihrem Wesen, meinem Wesen, erweitere. Ein recht kontur-
loses Wort, Wesen und das Kopfsch tteln von rechts nach links und
links nach rechts heiát noch immer "Nein", aber woher das!
Dein Artikelansatz: Nicht gar so polemisch und nicht gar so pathe-
tisch! Ein Brief und 2 BuS f r Dich als P ckchen.
Der Morgen des 4. Juni und dies ist der, mein, unser 38ster B. Im
Stapel der heut morgen ausgehenden Post ist auch ein dicker Brief an
das Brainstorm-Studio. Der Brief, das Interview mit W.N. auf Papier,
1 BuS und Deine letzte Kassette. Und jetzt los und raus und damit
dann bis sp ter.
Wieder habe ich die Briefe an den bermenschen noch einmal im Ganzen
berarbeitet. Dabei, bei dieser berarbeitung, habe ich das ganze
Dokument, bestehend aus 2 Hauptrahmen mit jeweils 3 Unterrahmen, von
65 auf 68 Zeilenpositionen verbreitert. Das Ergebnis sind 103 Sei-
ten. Auf die inhaltlichen Feinheiten habe ich dabei noch nicht auf
allen Seiten achten k nnen. Als n chstes ist dann das Extrat, die
letzte Version dran.
Bist Du mit der Definition der Liebe, so wie wir sie von Huges ken-
nen, einverstanden? Hast Du sie verstanden, akzeptiert? Ist sie Dir
inzwischen zur Triebfeder in diesem Sinne geworden? Soll ich sie,
die Def., Dir, uns hier noch einmal zur Formulierung bringen oder
ist sie Dir in ihrem Wortlaut gegenw rtig? Ich will das Letztere an-
nehmen und in diesem Sinne neuen Horizonten zustreben. Neue Horizon-
te im letzten Extrat der Briefe an den bermenschen. Konsequent und
stetig weiter, ohne Unterbrechungen weiter und damit keine Zeit f r
ein schlechtes Gewissen. Briefe an den bermenschen 1 und 2? "Die
Ersten Briefe an den bermenschen" und "Die Letzten Briefe an den
bermenschen" als m gliche Titel f r die beiden Versionen? Oder "Die
Briefe an den bermenschen" und "Die Letzten Briefe an den bermen-
schen"? Oder? Ich werde mir nun das Stiftungsbulletin Nr.5 ausdruk-
ken, um es noch einmal in aller Ruhe anzusehen und durchzulesen,
durchlesen mit dem Wunsche und in der Hoffnung, mich damit, dadurch
und davon aufs Neue, erneut, inspirieren zu lassen. Bis sp ter.
Ein Mittwoch, der 8. Juni und die Listung wird jetzt mit dem
Stiftbu5 verschickt. Ein paar Adressen zur Frauenbewegung und die
letzten Adressen der Alternativpresse sollen damit den Anfang ma-
chen. "Meiner", der Schildkr te kann, muá Intelligenz, das heiát
Lernf higkeit zugesprochen werden. Sie ist intelligent. Sie war die
letzten Tage sehr unruhig, will unbedingt raus, hat es auch schon
einmal geschafft und weiá jetzt, wie sie es machen muá, kann es
wiederholen, sie die Aktivit ten, um herauskommen zu k nnen, wobei
es jedesmal scheinbar noch besser, schneller und leichter geht,
funktioniert. Inzwischen ist es ihr, der Schidkr. bereits zweimal
gelungen, die Abdeckung beiseitezuschieben, sodaá sie, wenn ich sie

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oder der Psychologie? Eine andere Disziplin? Die Soziologie? Die


Theologie? Jesus als verkannten Trepaneur?
Meine derzeitigen Interessen sind nicht v llig Andere, sie sind
mehr geworden: Das Thema der Selbsttrepanation und die Warnung ei-
nes Einsatzes dieser bei unzureichender Kenntnis der Operations-
techniken, die Trepanation auf Krankenschein, die L sung des Dro-
genproblemes. Dies alles als Lebensaufgabe. Die Universit t und die
Elektronifizierung der Information als Herausforderung.
Die Sprache C. Das Vitamin C und Communications mit 4 Tastenan-
schl gen weltweit, wenn ich noch will, aber das gesprochene Wort
verlangt noch immer den h chsten Stoffwechsel.
In diesem Sinne will ich in der Erwartung schlieáen, m glichst
bald m glichst ausf hrlich von Dir lesen zu k nnen. Gib ein paar
Informations von und zu Dir.
Eine Ablichtung Deines Briefes habe ich an die Christine Sch.
nach D-8951 Ronsberg in die Stattstr.29 geschickt.
Mit den besten Gr áen
Immo Jalass
Anlagen wie oben genannt.
Nun ist der B. an den M ins Framework zu kopieren, um ihn dort in
die Briefedatei Briefe2 einlesen lassen zu k nnen. Du schreibst: Es
geht gut voran. Das Paket f r den Martin ist fertig (P ckchen). Ein
prompter, souver ner Service im Bereich Geheimwissen des 20sten
Jhrhndts. Weiter 8 Briefe an Alternativ-Pressen mit dem neuen An-
schreiben. Gestern war ich bei dem Pastor Gleámer und habe die Elek-
tronifizierung des Lehrveranstaltungsprogrammes f r den Fachbereich
01, Evang. Theol. und die Standardisierung der Datenformate f r die
Textdatei be- und abgesprochen. Jetzt habe ich die WordPerfect Ver-
sion 4.2 von ihm und bei mir im Ger t, w hrend sich die WP - Avant-
garde im WordPerfect - Club Deutschland trifft und die Version 5.0
dieses Textverarbeitungsprogrammes in englisch vorstellt.
Die Thymusdr se ist also nicht die Schilddr se! Gut, das wissen wir
dann. Interessant das wenige Wissen ber diese Dr nach Rein und
Schneider, Physiologie des Menschen, S. 392:
"... 4. DIE THYMUSDR SE
Die Dr se zeigt bis zum Beginn der Pubert t ein fortschreitendes
Wachstum und wandelt sich dann in einen von lyphatischem Gewebe
durchsetzten Fettk rper um, w hrend sie bei Kastraten persistiert.
Es legte das die Vermutung nahe, daá sie bestimmte Funktionen in der
Steuerung des Wachstumes und der Geschlechtsreife zu erf llen haben
k nnte. Bei Exstirpation der Dr se werden zwar h ufig St rungen im
Knochenwachstum gefunden, doch sind die Resultate bei verschiedenen
Species recht unterschiedlich und meist wenig spezifisch; weiter
sind auch bei der Untersuchung von Extrakten aus der Dr se zwar re-
produzierbare Wirkungen gefunden worden, z.B. eine Senkung des Ge-
samtumsatzes und des Ca-Gehaltes des Blutes (weiter s.u.), doch ist
bis jetzt der Beweis f r eine physiologische Funktion und die Hor-
monnatur der extrahierten Stoffe noch nicht erbracht worden.
Die einzige voll gesicherte Funktion ist die einer Produktionsst t-
te von Lymphocyten. Im Hunger nimmt ihre Gr áe wie die der anderen
Lymphdr sen ab. Sie scheint danach eine Art Eiweiádepot darzustel-
len, reich an labilen Eiweiáen, die rasch zu Aminos uren abgebaut
werden k nnen, die ihrerseits zum Abtransport in lebenswichtigere
Organe und zur Gluconeogenese verwandt werden.
Die Mobilisierung des Eiweiáes erfolgt wahrscheinlich durch die Ne-
bennierenrindenhormone, da sie nach Exstirpation der Nebennieren

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sel oberhalb eines bestimmten Grades finden kann.


Wieder der Yoga f r ein Weilchen und seine, meine dabei auftretenden
Gedankenassoziationen: Gleichmut, Gleichg ltigkeit, in z wischen und
mittler weil e. Die Stoffformen, ein W. mit 3 f, die aber nach den
Regeln der Rechtschreibung nur bei entsprechender Trennung zu setzen
sind, erscheinen d rfen, m ssen, oder? Die Stofformen als fest,
fl ssig und gasf rmig, das Vakuum, die Energieformen und die Instal-
lation von Informationsfl ssen, Infostr me. Strings, Ketten markier-
ter Elektronen. Und dann die freie Assoziationst tigkeit auf der
Ebene neuer Wortsch pfungen und die Rechtfertigung f r diese Frei-
heiten? Kein Problem! Vielleicht einmal sp ter.
Entrapolit, antropadelfe, enterfalla, inbalti, interbalti, antrofan-
ten, introlyten, expolanten, rebelasten, demogasten, unbetrallbar
als neue Worte, Wortteile, Wortbausteine als m gliche zuk nftige,
neue, zus tzliche Worte f r die deutsche oder verwandte Sprachen,
aber die Sch pfungen k nnen noch wesentlich freier gestaltet werden,
ohne R cksicht auf Semantik, Syntax und Orthographie.
M glicherweise, daá unter Tausenden auch mal eins dabei sein k nnte,
daá gerade dort paát, wo es eines neuen oder neuer Worte bedarf.
Wortsch pfungsprogramme? Ja, wie w re es, ein derartiges Programm zu
schreiben? Zun chst einen Wortsch pfer. Programmatisch, immer wieder
neue Kombinationen von einzelnen Buchstaben und Silben: Also das Al-
phabet mit einem zus tzlichen Silbensatz programmatisch kombinieren
mit anschlieáender Ausgabe.
Hier zun chst der Silbensatz, die Mitlaute mit ihren mitlautenden
Selbstlauten:
ba, be, bi, bo, bu, b , b , b , ca, ce, ci, co, cu, usw.
Tja, ich meine, daá damit in Kombination mit den alleinstehenden
Mitlauten ein Silbenkombinationsprog, ein Wortsch pfungsprog ge-
schrieben werden kann, das selbst neue Sch pfungen produzieren k nn-
te. Dabei ist jede Sch pfung einmal mit Groábuchstabe, mit Majuskel
und einmal mit Minuskel f r den ersten den Anfangsbuchstaben auszu-
geben. Daf r m ssen die zusammenzusetzenden Silben (eine Silbe ist
ein Mitlaut zusammen mit dem tats chlichen oder m glichen Selbstlaut
wie sie in obiger Listung gesetzt sind) kombiniert werden. Weiter
sind noch die Silben bei Umsetzung von Mitlaut und Selbstlaut zu
bilden, also: ab, eb, ib, ob, ub, b, b, b, ac, usw.
Das Programm w re in DBASE zu schreiben. Die Listung ist in eine
separate, neue Datei zu kopieren, diese in ASCII umzusetzen und dann
ins DBASE zu kopieren. Dann kann die Programmiererei damit beginnen.
Schnitt: Das leere Quadrat in der oberen H lfte des Textes der AB
des Huges steht zur Markierung der Stelle, an der das Loch durch das
Buch gebohrt wird, wurde. Das Buch, seine AB hat den Titel das Buch
mit dem Loch und das Quadrat markiert diese Stelle, nur, daá dieses
Exemplar, mein Exemplar noch kein Loch hat, nicht durchbohrt wurde
und wieder ein Weilchen der Yoga f r mich. Bis sp .
Ja, bevor Du Allgemeing ltiges wirst verbreiten k nnen, muát Du das
Thema noch X-mal durchkauen. Erst wenn es Dir gelungen ist, das gan-
ze Thema in eigener, logischer, verst ndlicher Formulierung zu Pa-
pier zu bringen, wirst Du mit Erfolg darangehen k nnen, das Wissen
mit "Er folge!" verbreiten zu k nnen.
Diese Er-Kenntnis ist sicher und Du bist damit auf dem richtigen
Wege (im bertragenen Sinne). In bertragendem Sinne derart, daá ich
mich redlich bem he, Dir und Anderen das Wissen anzutragen, mich be-
m he. Es ist meine Aufgabe, st ndiges, gezieltes Bem hen f r das
Wissen um, zur und f r die Sch pfung. Ich will jetzt einen kleinen

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ausarbeiten, alle M glichkeiten des Systemes nutzend. Eine kleine


Aufgabe f r den heutigen Nachmittag. Und so geht es von Asso zu As-
so, fast ohne Unterbrechungen, immer weiter, ohne das ich mich dabei
wesentlich um die, um meine Atmung in der, ihrer praktischen Durch-
f hrung gek mmert habe, mich k mmern muáte. Ja, James Joyce mit sei-
nem Ulysses in der Fabrik, eine Durchlesung ohne Unterbrechungen.
Besseres Verst ndnis in der Menge, der Gruppe, der Masse?
Verst ndnis, Verstehen?
Das Symbol der Trepanation, eingedruckt aus Windows:
20 Leerz.

Wie krank war James? Kann er Dir helfen? Kann er Dir etwas geben?
Kann er Dir Kraft, Mut und Zuversicht geben, schenken, vermitteln
w hrend und bei einer solchen Lesung. W re eine eigene Lesung bes-
ser f r Dich? Wie lange w rdest Du brauchen, um meine (mit diesem B.
dertzeit 41 Briefe) vorzulesen oder verlesen zu lassen? Einer oder
eine w rde, k nnte es wohl ohne Pause oder Unterbrechung sicher
nicht mehr schaffen oder?
Einen, zwei, vielleicht drei Plakatentw rfe f r eine Lesung I.J.
Eine Marathonsitzung, eine Marathonlesung aller bisher, aller meiner
derzeit abrufbaren elektonischen Texte? Die Vorlage eines Stiftungs-
gesamtpaketes? 500 Seiten?
Das Wissen in der Verw sserung, in der Verd nnung zu besserer Ver-
st ndlichkeit, zu besserer Anpassung, um die bergabe, die bernahme
des Wissens durch die derart Angeschriebenen leichter zu machen.
Die Texteingabe aus "Trepanation, die Heilung der Psychose" (THP)
schreitet voran. Der "Offene Brief" ist drin und soll Dir hier im
Folgenden zum Studium, zur Lekt re dargeboten werden:

"Offener Brief an Prof.Dr.J.Ariens Kappers ber das Thema seiner


Vorlesung, gehalten anl álich seiner Ernennung zum Auáerordentlichen
Professor f r Neuro-Anatomie an der Universit t von Amsterdam am 17.
Mai 1965, unter dem Titel: "EINIGE MODERNE AUFFASSUNGEN BER STUKTUR
UND FUNKTION DES `AUGE DES SHIVA`, DER ZIRBELDR SE ODER EPIPHYSIS".
Amsterdam, 23. August 1965

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verschrieben h tte. Es ist die offizielle Abk rzungsweise, wie sie


im BGB verwendet wird. Es ist das BGB von Palandt der C.H.- Beck'
schen Verlagsbuchhandlung. Daneben gibt es das BGB auch noch als
Ausgabe von anderen Verlagen. Ob dort die gleichen Abk rzungen ver-
wendet werden, weiá ich nicht.
Du schreibst, daá Du Dich gern der Wissenschaft zur Verf gung stel-
len w rdest, aber die Wissenschaft will nicht und ich bin nicht wis-
senschaftlich ausgebildet. Huges schreibt, "Bei Untersuchung im An-
schluá an experimentelle Ver nderungen des eigenen Bewuátseins kann
der Untersucher jedoch nicht durch Andere ersetzt werden."
Die Kraft des Gurus, des L. dabei? Seine erfolgreich berzeugende
Be- und Handlungsweise dergestalt, daá der und die Anderen bis in
die letzten Winkel ihre Hirnes erkennen und bis in die letzte Faser
ihres Herzens erf hlen, daá sie es nun sind, die sich das Wissen
erarbeiten m ssen, um das Selbst zu werden und das W. weitergeben zu
k nnen.
Und hier die zweite H lfte aus dem Brief des Huges an den Prof.
Kappers anl álich dessen Antrittsvorlesung zur Ernennung als Au-
áerordentlicher Professor f r Neuro-Anatomie an der Universit t
Amsterdam im Jahre 1965.
"...
Im Prozeá der Anthropogenesis - wenn man den Zeitverlauf seit Beginn
des Lebens auf der Erde bis zum heutigen Tag mit dem Ablauf eines
Jahres vergleicht - dann trat Homo Sapiens Erectus erst w hrend der
letzten Sekunden auf. Der Nachteil des Aufrechtlaufens wird deut-
lich, wenn die Sch delknochen zusammenwachsen. W hrend des Wachs-
tumsprozesses erm glichen die noch offenen Sch deln hte den das Ge-
hirn umspannenden H uten oder Membranen, sich auszudehnen, wenn in
die Kapillargef áe vom Herzen aus Blut gepumpt wird. Innerhalb des
geschlossenen Sch dels f llt die Bluts ule, die das Herz in das Ge-
hirn preát, durch die Venen ab, ohne den n tigen Druck aufzubauen,
um die berfl ssigen 90ml Hirnfl ssigkeit zu verdr ngen. Tiere hal-
ten ihre Gehirnfunktionen optimal durch die vertikale Haltung ihrer
H lse. Der Mensch aber hat seit seiner Entstehung nach Mitteln ge-
sucht, das verlorene Blut in sein Gehirn zur ck zu bringen.
W hrend der Experimente an mir selbst vergr áerte jede vor bergehen-
de Befreiung von der Last der Schwerkraft meinen Entschluá, um end-
lich den Zustand von Bewuátseinserweiterung zu einem permanenten zu
machen. Mit der Absicht, das hohe Niveau des Gehirnstoffwechsels
meiner Jugendzeit zur ckzugewinnen, stellte ich die Ausdehnungsm g-
lichkeit der Gehirnhaut wieder her, indem ich eine ffnung in meinen
Sch delknochen machte. Der dauerhafte Effekt dieser Operation auf
meine Psyche gleicht dem zeitlichen Effekt des Kopfstandes von einer
Viertelstunde (oder Indischen Hanf bester Qualit t zu rauchen).
Die Trepanations ffnung in jedem der in Inkagr bern gefundenen Sch -
del zeigt, daá die Operation Bestandteil der Einweihung in eine h -
here Kaste war. Sie wird noch immer in Teilen Tibets und Zentral-
afrikas praktiziert. Wenn der verj ngende Effekt dieser Operation,
den diese auf die Gehirnfunktionen hat, von einer Revitalisation der
Zirbeldr se des Erwachsenen begleitet w re, dann k nnte dies die
Untersuchung ihrer Funktion erleichtern.
Ungiftige Substanzen, die vor bergehend das Gehirnblutvolumen ver-
gr áern, sind "Psychovitamine". Ihre gemeinsame Wirkung besteht da-
rin, die Halsadern zu verengen. Die Zunahme des Gehirnstoffwechsels
ist der Entziehung gr áerer Mengen Sauerstoff und Glukose aus dem
Blut und erh hter Abgabe von Kohlens ure ans Blut zu danken. Indem

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lation m ssen notwendigerweise eng gekoppelte Vorg nge sein..."


Zur Erl uterung aus dem Abschnitt "THYMUSDR SE":
lymphatisches Gewebe:
persistieren:
Exstirpation:
Ca:
Lymphocyten:
Lymphdr sen:
Aminos uren:
Gluconeogenese:
Nebennierenrindenhormone:
Nebennieren:
Arginin:
Milz:
Lymphknoten:
Hormone im strengen Sinne der Definition:
Muskelendplatte:
curare hnlich:
Kannst Du die Begriffe mit Hilfe des Pschyrembel erl utern, erkl -
ren, definieren?
Und jetzt die Fortf hrung zu obigen beiden letzten S tzen aus
unserem Kapitel zur Atmung von R.u.S., S.186:
"...
Dem eigentlichen Austauschort vorgelagert sind die langen Zulei-
tungswege der Trachea, Bronchien und Bronchiolen. Sie werden viel-
fach als toter Raum dem Wirkraum der Lunge, den Alveolen, gegen ber-
gestellt. Das ist nur bedingt richtig, erf llen sie doch wichtige
Funktionen f r die Befeuchtung, Erw rmung und Reinigung der Atem-
luft. Toter Raum sind sie nur f r den Gaswechsel. Das Einstr men von
Auáenluft durch diese langen Zuleitungswege ist nur denkbar durch
das Auftreten eines Druckgef lles. Dabei ist der atmosph rische Au-
áendruck gegeben und konstant, sodaá also nur die Ausbildung eines
niedrigeren Druckes in den Alveolen als Voraussetzung bleibt. Umge-
kehrt wird nur ein alveol rer berdruck den Luftstrom der Ausatmung
verursachen k nnen. Die geforderten Druckgef lle werden erreicht
durch Erweiterung bzw. Verengerung des Alveolarraumes. Aktive Erwei-
terungen und Verengungen des Brustraumes sind das Prim re. Die Lunge
muá durch die Besonderheit ihres Einbaues in den Thorax dabei passiv
mitgehen...."
Statt "Einbau" "Eingewachsensein", "Einbindung", "Einf gung"!
Alveolen sind die sogenannten Lungenbl áchen. Sie bestehen aus Mem-
branen, die den spezifischen Gasaustausch Sauerstoff/Kohlens ure er-
m glichen, durchf hren.
Ich mag keine Autoren, die nicht bereit sind, den Rahmen zu spren-
gen.
Sch ne Tage, Kraft der Konzentration und der Kontemplation, denn wir
brauchen immer noch ein Wort f r "high", eins f r hardware, eins f r
software und eins f r feature.
Das Thema: Bewuátsein zeigt sich in der Haltung und dem Wort eines
Individuums und Du bist auf auf dem richtigen Wege. Schreib der
Evelin H. und wenn Du mit dem Haschisch, dem Cannabisharz, richtig
umgehst, dann wirst Du schon zurechtkommen, die Kraft f r Deinen Weg
finden. Zus tzlich hast Du den Kopfstand zur Verf gung. Es geht ja
schon sehr gut. Wenn Du ihn weiterhin regelm áig praktizierst, dann
wird er Dir alle Kraft geben k nnen. Wie gesagt, Du kannst den Stand
sp ter gern bis auf eine halbe Stunde ausdehnen.

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m ssen?
Eine Pause im B. an den P. Ich gerate an einen Punkt, wo ich nicht
mehr genau weiá, ob ich dem P. oder Euch, Dir schr. Darum diese
Pause, mit bewuáter Hinwendung an Dich. Eine gewisse Befriedigung
in, mit diesen Zeilen kann ich nicht leugnen. Es geht mir gut aus
dem Kopf ber die Finger auf der Konsole in die Memory meines PC.
Weiter zum P:
"Soll neue Gurus schaffen, keine Jesusse. Weiter, kreuz und quer:
Von den COL Leuten habe ich keine Reaktion bekommen und den Kranken-
kassen habe ich nicht geschrieben. Vielleicht, daá ein Briefentwurf
von Deiner Seite, von Dir, hier Bewegung, Fortgang in dieses lei-
dige Thema bringen kann, dies Thema zu neuem Leben erwecken kann,
dergestalt, daá auch Andere zu neuen schriftlichen Arbeiten moti-
viert werden k nnen.
Was die Satzung der InHale betrifft, so m chte ich Dich bitten,
Dich an die InHale zu wenden, tu ihnen doch den Gefallen.
Ja, und wenn Du sie in H nden hast, dann schaue sie Dir gut und ge-
nau an, lese sie Dir bewuát und aufmerksam durch, m glicherweise,
daá Du doch einen Angelpunkt finden kannst, einen Punkt zum Ansatz
einer positiven Aktion im Sinne m glicher genieábarer, geistiger
Fr chte eines erweiterten Bewuátseins, geistig inspirierender Fr ch-
te. Wir brauchen mehr Kraft. Wie ist Kraft zu gewinnen? Na? Ich
schreibs hier nicht noch mal, jetzt nicht und heute nicht."
Damit bin ich mit meinem B. an den P als Antwort auf seinen letzten
B. durch, eigentlich fertig, habe all seine Punkte an- und durchge-
arbeitet, beantwortet, erl utert, auf sie agiert, aber wir haben
Zeit und so will ich auf Deine Antwort, auf Deine Kommentierung die-
ses meines B. an den P. warten. Sicher kann noch das Eine oder Ande-
re hinzugef gt werden. M glicherweise finde auch ich noch den einen
oder anderen Punkt, den ich ansprechen, nein anschreiben k nnte,
sollte, werde, m áte.
In der ausgehenden Post die letzte aktuelle Listung mit Stand vom
16.6.1988 f r Dich.
14.12 Uhr. Das Ra. s uselt, ich habe das Fenster offen und drauáen
scheint hin und wieder die S. Wie lange braucht das Blut, um einmal
im K rper zu zirkulieren? Ist Dir der Blutkreislauf gegenw rtig? Die
Tatsache, daá das ven se Blut ins Herz eintritt (Kammer oder Vor-
hof?), von dort, vom Herzen als ven ses Blut in den Lungenkreislauf
gepumpt wird, von dort mit Sauerstoff angereichert zum Herzen zu-
r ckstr mt und dann vom Herzen wieder in den groáen Blutkreislauf
gepumt wird?
Damit muá von zwei Kreisl ufen geschrieben werden, dem kleinen oder
Lungenkreislauf und dem groáen Kreislauf, Blutkreislauf.
Bewuátes entgegendenken, bestimmten negativen oder m glichen sinn-
losen Gedanken entgegendenken, ihnen zuvorkommen, auch das sollte
erreicht werden.
Schreib mir von den Zeichen f r Deinen Weg und der Bedeutung des
Wassers.
Ausdauer f hrt zu Gleichmut und Gleichmut kann die Ausdauer f rdern.
Hast Du getr umt? G ltigkeit und W rdigkeit, gleich in G ltigkeit
die W rdigkeit zu merken. Gleich G ltigkeit in W rde und damit des
Merkens w rdig. Dazu die Merkf higkeit. Die F higkeit gleichzeitig
komplex merken zu k nnen, mehrfach merken zu k nnen, mehr in der
zeitlichen Chr.
Meine Beobachtung der Tatsache, daá, wenn im Radio eine Melodie ge-

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TEXT3
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Ein kleiner Ausschnitt aus Huges "Brieven aan de Supermens", Seite


123, holl- oder niederl ndisch, um Dich an den Versuch einer ber-
setzung zu bringen:
"... We hebben er geen idee van wanneer precies de grote ontbloting
plaatsvond. Een van de meestbelovende ide n was dat het een integre-
rend deel vormde van het neotenieproces. Als men een pasgeboren
chimpansee bekijkt, zal men zien dat hij flink wat haar op zijn
hoofd heeft, maar dat zijn lichaam vrijvel naakt is.
Als deze toestand door neotenie gehandhaafd bleef tot in het volwas-
sen stadium van het dier, zou de toestand van het haar van een vol-
wassen chimpansee zeer veel op die van ons lijken.
Neotenie is een proces van differenti le vertraging van ontwikke-
lingsprocessen. Sommige dingen vertragen meer dan andere - de tempi
van de groei zijn verschillend.
Bij de wijziging van een harige, jagende aap in een naakte aap kon
door het verlies van de zware harige vacht en door de toename van
zweetklieren over het hele lichaam, een behoorlijke afkoeling worden
bereikt voor de uiterst gewichtige momenten van de jacht. Dit is dan
de naakte aap in al zijn erotische samengesteldheid:
een zeer geseksualiseerde, paarvormende soort met vele unieke eigen-
schappen; een gecompliceerd mengsel van primatenafstamming met uit-
gebreide roofdierwijzigingen. Hier moeten we nu aan toevoegen het
derde en laatste ingredi nt: de moderne beschaving.
Achter de fa ade van het leven van de moderne stad is er nog steeds
dezelfde oude naakte aap. Alleen de namen zijn veranderd:..."
Soweit, bis hier zun chst. Ich glaube, daá der Text ein Zitat aus
Desmond Morris, "De Naakte Aap", "Der Nackte Affe" ist. Interessant
ist der Begriff der Neotenie, der sich wohl weitgehend mit der Re-
tardationshypothese des Lodewijk Boer deckt. Der Mensch ein ausge-
wachsener Embryo. Was schreibt der FWD zu Neotenie? (griechisch -
neulateinisch, die; 1. unvollkommener Entwicklungsstand eines Orga-
nes (Med.). 2. Eintritt der Geschlechtsreife im Larvenstadium
(Biol.) und Retardation? Die; -en: 1. Verz gerung, z.B. im Hand-
lungsablauf, bes. des Dramas, od. der oberen Stimme gegen ber der
unteren i.d.Mus. 2. Verlangsamung, Hemmung (z.B. der geistigen od.
k rperlichen Entwicklung). 3. allm hliche Verschiebung der Ge-
schlechtsreife u. allgemeine Verz gerung des Entwicklungstempos im
Verlauf der Stammesentwicklung. Die Zur ckgebliebenen.
So long for now and until later.
Deine Geschichte der ungl cklichen Liebe zwischen Schildkr te und
Rose. Nun geht es mit der Maschine einzeilig und hoffentlich weiter.
Die Liebe zwischen. Wir haben die Liebe definiert und wenn wir bei-
den unseren Gesamtstoffwechsel weiter mit aller Umsicht hochtreiben
und dabei besondere M he, Andacht und Sorgfalt im Regelmaá auf die
Erh hung des Hirnstoffwechsels im Besonderen verwenden, dann sollten
wir den Weg zum Worte finden, den Weg des Wortes in seiner vollen
Bedeutung gehen k nnen. Die Kraft des Denkens und die Kraft der Ge-
danken im Besten Sinne der Bedeutung des und der Worte nutzen, aus-
sch pfen, entwikkeln und weiterreichen, zum eigenen, zu Deinem und
zum Nutzen Aller. Welche Sch nheit, Ruhe, Phantasie und Harmonie in
all der Trauer, den Miáverst ndnissen, der Unwissenheit, den Unzu-
l nglichkeiten in, mit und bei Allen, mit und Allem. Ich habe jahre-
lang die Pflanzen vernichtet, sie gez chtet, ihren Sauerstoff zu al-
len Zeiten der Tage und Jahre geatmet, sie gezeichnet, sie gesam-

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Niederl ndisch:
"H.: Denk je dat de volwassene andere dingen begrijpt, of is het
alleen het mechanisme dat hij niet begrijpen kann?
M.: Ik denk dat hij alleen begrijpt wat hij leerde voordat zijn
schedel sloot - van daar af vergaart hij meer woorden maar
niet meer betekenis."
Englisch:
"H.: Do you think the adult understands other things, or is it
just the mechanism which he cannot understand?
M.: I think he understands only what he learnt before his skull
sealed - from then on he collects more words but no more
meaning."
Franz sisch:
"H.: Pensez vous que les adultes comprennent d'autres choses, ou
est-ce seulement le m canisme qui ne peut tre compris par
eux?
M.: Je crois qu'ils ne comprennent que ce qu'ils ont appris
avant que leur cr ne ne se scelle (?) - partir de l , ils
collectionnent d'autres mots, mais aucune nouvelle concep-
tion."
Deutsch:
"H.: Glaubst Du, daá der Erwachsene andere Dinge begreifen kann,
oder ist es nur der Mechanismus, den er nicht begreift?
M.: Ich glaube, er kann nur begreifen, was er lernte, bevor sich
sein Sch del geschlossen hatte, danach aber kann er nur noch
Worte sammeln, ohne ihre Bedeutung erkennen und damit umsetzen
zu k nnen."
Ich achte die Antwort des M hier als sehr wichtig, macht sie uns
doch deutlich, daá es gar nicht die Frage ist, ob der Erwachsene nur
nicht den Mechanismus nicht begreift, etwas Anderes, andere Dinge
dagegen wohl, sondern daá der Erwachsene gar nichts (so gut wie gar
nichts) begreift (mehr begreift), wobei begreifen als Folge des Ler-
nens zu verstehen ist, daá, was ich in der deutschen Fassung als
"umsetzen" bezeichnet habe, Erkanntes, Begriffenes, Erlerntes in die
Praxis, in die Tat umsetzen. Er kann die versammelten Worte nicht
mehr entsprechend ihrer wahren Bedeutung in Anwendung bringen, um-
setzen. Ja, aber es sieht im allgemeinen mit dem E. noch schlimmer
aus. Manche k nnen noch Worte versammeln, auch k nnen sie ihren
Wahrheitsgehalt nicht mehr nutzen, Vielen aber gelingt es nicht ein-
mal mehr, die gesammelten W rter zu halten, zu speichern. Der Hirn-
stoffwechsel ist zu niedrig und es sind der Bilder ihrer zu viele.
Innere Welten und die Kraft der Gedanken.
Wie kann die Kraft der Gedanken trainiert werden? So lange und so
weit, bis die Motivation gefunden ist, um den Mund aufzumachen
und den eigenen K rper durch das Gesprochene Wort und die W rter in
die richtigen Schwingungen zu bringen, die ad quate Handlungsweise.
Schwung, schwingen und klingen mit dem gesprochenen Wort zu Wohl-
klang, Einklang, Zweiklang, Drei- und Vierklang, zu Vielklang.

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ren sind, um das Leid und das leiden zu beseitigen.


Wenn Du auf dem Kopf stehst, dann gibt es Dir mehr, weitere, zus tz-
lich neue Kr fte, um eine Beleuchtung der Problematik von neuer War-
te vorzunehmen, vornehmen zu k nnen, um neue Aspekte und Erkenntnis-
se der Problematik erkennen zu k nnen, bis ihre L sung erreicht ist.
Nun, ich wollte hier mit der Atmung aus Rein und Schneider fortfah-
ren, muáte aber feststellen, daá nach Be- und Abhandlung der Thymus-
dr se eine Reihe von Begriffen verblieben sind, die nach meiner Mei-
nung einer Erl uterung bed rfen. Meinst Du nicht auch, daá es jetzt
zur Anschaffung eines guten Lehrbuches der Physiologie der richtige
Zeitpunkt ist?
Die Begriffe:
Lymphatisches Gewebe:
Persistieren: bestehen bleiben, beharren
Exstirpation:
Ca: Calzium
Lymphocyten:
Lymphdr sen:
Aminos uren: Bausteine der Eiweiámolek le. Die Ebene, auf der
die Eiweiámolek le ihre Artspezifizit t verloren haben
und zu neuen arteigenen Eiweiámolek len aufgebaut
werden k nnen.
Gluconeogenese:
Nebennierenrindenhormone:
Nebennieren:
Arginin: Eine Aminos ure.
Milz:
Lymphknoten:
Hormone in strengem Sinne der Definition:
Muskelendplatte:
curare hnlich: In der Wirkung dem Stoff Curare vergleichbar.
Du siehst, ich habe inzwischen aus dem Kopf ein paar Erl uterungen
gegeben, will aber jetzt nicht weitermachen, nicht den FWD oder ein
Lehrbuch zur Hand nehmen. Nicht jetzt, daf r aber hier die Fortset-
zung zur Atmung aus RuS (Rein u. Schneider), Phys.d. Men., der n ch-
ste Absatz, S.187:
Die letzten beiden S tze lauteten:
"...Aktive Erweiterungen und Verengungen des Brustraumes sind das
Prim re. Die Lunge muá durch die Besonderheit ihres Einbaues in den
Thorax dabei passiv mitgehen..."
Und jetzt weiter:
"...Das Zwerchfell und die uáeren Zwischenrippenmuskeln besorgen in
erster Linie die Brustraumerweiterung. Dazu treten noch eine Reihe
Atemhilfsmuskeln bei besonderer Beanspruchung des Atemapparates. Die
hochgew lbte Zwerchfellkuppel wird durch die Zusammenziehung ihrer
radi r angeordneten Muskelfasern abgeflacht und nach abw rts bewegt.
Die Wirkung auf den Brustraum ist dabei eine hnliche wie die Bewe-
gung eines Spritzenstempels auf den Innenraum einer Spritze. Bei
oberfl chlicher Atmung kann das sehnige Zentrum, auf welchem das
Herz ruht, u.U. beinahe seine Lage beibehalten. Nur die muskul ren
Anteile der W lbung, welche in ihren unteren Abschnitten der Brust-
wand seitlich anliegen, heben sich von dieser ab und bilden mit ihr
keilf rmige R ume (Sinus pleurae phrenicocostales)..."
Hier eine Unterbrechung. Ich hatte die Frage gestellt, welche Zeit
das Blut f r einen Umlauf, einen Kreislauf im K rper ben tigt. Diese

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Hormones, um welches Hormon in der Nebennierenrinde zur Produktion


zu bringen?
Nebennieren: Glandula suprarenalis. Sie sitzen kappenf rmig den bei-
den oberen Nierenpolen auf. Das Gewebe l át eine deutliche Trennung
in Rinden- und Marksubstanz erkennen. Beide bilden Hormone. Zu den
Hormonen der Rinde siehe die Nebennierenrindenhormone. Die Hormone
der Marksubstanz sind das Adrenalin und das Nor-Adrenalin. Sie wir-
ken wie der Sympathikusnerv auf Kreislauf, Stoffwechsel und Zucker-
haushalt. Als Gegenspieler eines Pankreashormones, des Insulines,
mobilisiert das Adrenalin bei Bedarf das Glykogen der Leber, das
dort unter Insulinwirkung gespeichert wird.
Milz: Die Milz geh rt zu den lymphatischen Organen. Im linken Ober-
bauch legt sie sich mit ihrer konvexen Fl che dem Zwerchfell im Ver-
lauf der 10. Rippe an. Sie stellt ein blutreiches, weiches Organ
dar, das von einer straffen Bindegewebskapsel berzogen ist. Dieser
derben Kapsel liegt noch ein Bauchfell berzug, die Serosa, fest auf.
Neben reichlich lymphatischem Gewebe finden sich weite Blutkammern,
die zeitweise Blut speichern k nnen, um es im Bedarfsfalle dem Blut-
kreislauf wieder zuzuf hren. Die Aufgabe der Milz:
1. Bildung der Lymphozyten.
2. Abbau der roten Blutk rperchen.
3. Blutspeicherung.
Was schreiben RuS dazu: H ufig wird in nicht ganz korrekter Weise
von einer "Deponierung" bzw. "Mobilisierung" von Blut aus der Milz
gesprochen, n mlich dann, wenn Kapazit ts nderungen im gesamten
Venensystem oder in einzelnen Abschnitten auftreten. Es handelt sich
dabei jedoch nur um nderungen in der Str mungsgeschwindigkeit.
Prof.J. B cker schreibt also von Blutspeicherung als Aufgabe der
Milz, w hrend die Profs Rein und Schneider (Schneider als Sch ler
von Rein) Deponierung (Speicherung) von Blut als Aufgabe der Milz
als nicht korrekt bezeichnen. Schlimm, nicht wahr? Nun, beide sind
lterer Jahrg nge, m glicherweise bereits alle verstorben und man
ist sich inzwischen ber die Aufgabe der Milz eindeutig einig und im
Klaren.
Exstirpation steht nicht im FWD und nicht im Sachregister des RuS.
Wo habe ich den Begriff denn berhaupt her? Ich meine aus dem Ab-
schnitt zur Thymusdr se, ber die Thym., also nachsehen und wo? Na,
in der CHRSCH1.TXT. Bis gl. So und da haben wir den gew nschten Satz
aus dem Abschn. zur Thymusdr se:
"Bei Exstirpation der Dr se werden zwar h ufig St rungen im Knochen-
wachstum gefunden, doch sind die Resultate bei verschiedenen Species
recht unterschiedlich und meist wenig spezifisch; weiter sind auch
bei der Untersuchung von Extrakten ..."
Ich nehme an, daá Exstirpation "Entfernung" heiát, das heiát, daá
"Bei Entfernung der Thymusdr se zwar h ufig St rungen im Knochen-
wachstum gefunden werden, doch sind die Resultate ..."
Ich glaube, das reicht. So und jetzt m chte ich hier noch einmal die
Erl uterung des Bart Huges zur Physiologie des Tr umens zusammenfas-
sen, da mir dies die beste Formulierung scheint, um ein klares und
deutlich logisches Verst ndnis von den Traummechanismen zu erhalten:
Die physiologische Erkl rung der Traumerscheinungen:
W hrend des Schlafes werden rebellische Teile des Gehirnes schw cher
durch das Schlafzentrum unterdr ckt, als das Sprachzentrum dies w h-

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Immo.
Anlagen:
1. Brief an C v. 24.6.88.
2. Stiftungsbulletin Nr.5.
3. Aktuelle Listung."
Darstellungen des Hieronymus Bosch zur Trepanation, herausgegeben
von der Stichting Onafhankelijk Denken, Amsterdam. Postkarten mit
dem Kopfstand und "Haschisch von Mohammed Mrabet, Gr ner Zweig 49
aus dem Werner Pieper Verlag als kleines Paket f r Dich.
Ich habe wieder am B M gewerkelt und damit begonnen, eine ganze
Reihe von Fragezeichen durch Ausrufungszeichen zu ersetzen, mit
Erfolg, Sinnerfolge mit dem Ausrufungszeichen, daá die Aufforderung,
ein Verlangen der Verwirklichung f r das Genannte zum Ausdruck
bringt.
Lesungen im Hause? C mein Sprachrohr? Mein Stiftungsorgan? So und
jetzt noch einmal statt der Fragezeichen Ausrufungszeichen.
Laá Dir meine Briefe verlesen, w hrend ich derweil weitere Adressen
in VERLAGSA eingebe. Bis sp .
H.b.i.w.a.d.P.! 48 neue Adressen in VERLAGSA. 47 davon Dritte Welt
L den. Der Ausdruck des Stiftungsanschreibens (StA) an diese A. und
die Abk rzungen zur Anregung Deiner Assoziationst tigkeit, Deiner
Phantasie! B.s.
Mein System hat mir inzwischen 23 StA ausgedruckt (Bulletin, Listung
und R ckantwort). Daf r hat er 45 Minuten gebraucht, daá bedeutet
1,96 Minuten f r ein StA oder 1 Minute und 57 Sekunden, also fast 2
Minuten f r drei Seiten, drei Blatt, drei Bl tter.
Jetzt sind noch die Briefk pfe einzudrucken, usw. Was ist ein 3.
Welt Laden? Kann wohl sehr unterschiedlich sein, nicht wahr? Wann
werden wir die Rolle auf Chinesisch haben? Wann wird sie in und/oder
auf Japanisch erscheinen? Wenn Immo sich eine Japanerin anlachen
w rde und die Rolle ins Jap. bersetzen lassen w rde, dann ja. Aber
Immo lacht nicht mehr und die Folgen k nnen f r die ganze Menschheit
verheerend sein. K nnen sie? K nten sie? Who wants to know? So und
jetzt der Briefkopfausdruck aus Windows. 46 1-min tige Yoga bungen
und dazu einen Chronometer, die Hose und die Socken aus und dann
los. B.sp.
46 mal die bungen auf einem Bein, die Beuge bungen mit anschlie-
áender Fuáhandr ckstreckung als Gegenhaltung zur Beugung.
Zinn, genug Zink im Salat? Die Weisen auf Reisen in Eisen und bald
in der Magnetschwebebahn? Weben? Schreiben oder Beides? Dreierlei
und einer nennt sich der Vierte Welt Laden. 10 StA sind po-fertig
und damit will ich jetzt runter, neugierig auf neue Posteing nge.
U.u.h.b.i.w.a.d.P. und so soll es weitergehen, bis Du Dir auf dem
Papier vorschreibst, was Du zu tun hast, bis es erledigt ist, bis
Ich, Ego und Selbst sich in beiderseitigem Einvernehmen die H nde
sch tteln k nnen, bis das Selbst dem, seinem Ego danken kann, zu
danken hat, f r all die Unterst tzung bei der Erf llung seiner
W nsche.
Du fragst, woher er denn Deine Adresse hat? Ich hatte den auf dem
Rundschreiben aufgef hrten Leuten das StA geschickt und damit haben
sie Deine Adresse. Ja, Deine Adresse geht derzeit mit jedem An-
schreiben bei mir raus. Dein letztes Leben oder noch eines, ein wei-
teres, die Wiedergeburt w hrend des Lebens?
Eine halbe Stunde Nauli und Dir scheint Deine Sonne!
Die Karten befragen, um Dich zu befragen? Was sagt Dein Selbst Dei-

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rung zwischen "Dem Atem" und "Der Atmung" als zwischen Theorie und
Praxis beizubehalten und weiter auszuf hren ist, m chte ich bezwei-
feln und Du?
Nat rlich war es des Yoga nicht genug, daf r jetzt 11 Papierhaufen
auf dem Zimmerboden, alles aus der Mappe "Zur Verteilung" vom Stif-
tungsemblem ber Briefe an C bis zu Gedichten von PW und Seiten der
Rolle. Da keiner mehr kommt, ich dieses Papier, diese Papiere also
in keine H nde dr cken kann, muá es, soll es, sollen sie, die Info-
bl tter, denn es sind alles Infos zum Thema, sollen sie den An-
schreiben als Anlagen beigef gt werden. Anschreiben, StA, f r die
n chste Briefgeb hrengruppe.
Das derzeitige StA mit 3 Bl ttern ist ein Brief, eine Briefdrucksa-
che oder eine Drucksache bis 20g. Die n chste Preisgruppe (DM 1,30)
geht bis 50g. Mal sehen, wie viele Bl tter ich da als Anlage beif -
gen kann, denn es muá alles raus.
Auf dem Anschreiben ist ein Hinweis auf die zus tzlichen Anlagen an-
zubringen. Weiter ist die Listung zu erweitern:
Punkt 12. "Das ATMUNGSKonzept", 8 Seiten. Wahrscheinlich wird es
dann, damit, auf der einen Listungsseite, dem einen Listungsblatt zu
eng, sodaá die Xerografien verschwinden m ssen.
Hier bin ich aus dem Framew. zur ck. Die Listung hat jetzt 12 Posi-
tionen. Du findest einen ersten Ausdruck in der A. und im Stiftungs-
bulletin Nummer 5 heiát es jetzt, daá die zus tzlichen Anlagen doch
den erhofften Ansatz des Superegos beim Empf nger bewirken m gen
unter gleichzeitiger Streichung, ich glaube zweier S tze.
Erzwinge Dein Schicksal zum besten Aller.
Eine 90er BASF Kassette, Briefmarken, 1 altes Foto von mir, die
Meditationsfl che im Japanischen Garten des Botanischen Gartens der
Uni-Hamburg, das ATMUNGSKonzept vom 26.6.1988, die Aktuelle Listung,
alles als P ckchen f r Dich.
Bis 50g kann ich dem StA, 3 Bl tter, 7 weitere Bl tter hinzuf gen,
also 10 Bl tter gehen jetzt an die n chsten 20 Dritte Welt L den zum
Preise von DM 1,30 f r einen Brief, DM 1,10 f r eine Briefdrucksache
oder DM 0,80 f r eine Drucksache, wobei ich die meisten wohl als
Drucksache verschicken kann. Ja, die Postgeb hren gehen schon ins
Geld, aber es macht mir Spaá. Ich weiá nichts Besseres, und so wer-
de ich weiter bem ht sein, das Beste daraus zu machen, das Beste vom
Besten. Ich werde keine M he scheuen, den Einsatz erh hen, mehr tun.
Mir reicht es nicht und so werde ich mir, Dir, jetzt die noch ver-
bliebenen, die noch nicht erl uterten Begriffe aus dem Abschnitt zur
Thymusdr se hier einkopieren, um ihre Erl u. vornehmen zu k nnen.
Lymphatisches Gewebe: Das Gewebe der Lymphknoten.
Lymphocyten: Im lymphatischen Gewebe entstehende, auáer im Blut auch
in der Lymphe und im Knochenmark vorkommende weiáe Blutk rperchen.
Die L. werden auch als Rundzellen bezeichnet. Ihr Kern ist relativ
groá, rund und f llt fast den ganzen Zellk rper aus, sodaá nur ein
feiner Protoplasmasaum brigbleibt. Unter den weiáen Blutzellen
machen sie etwa 20-25% aus. Die L. werden in der Milz und in den
Lymphknoten gebildet.
Lymphdr sen:
Gluconeogenese:
Lymphknoten: In den Verlauf der Lymphgef áe eingelagerte, einge-
schaltete bohnengroáe Organe, die 1. ein Filter f r die Lymphe sind
und 2. als Bildungsst tte der Lymphozyten fungieren. An den Beuge-
seiten groáer Gelenke, im Bindegewebe des Beckens, des Halses, der
Bauchh hle und des Brustmittelraumes (Mediastinum), ferner im Magen-

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der von reu und reu ist Reue und reu der Imperativ von reuen oder
bereuen.
Schnitt:
Es gibt eine Forschungsstelle f r Informationswissenschaft und
k nstliche Intelligenz (KI), aber Bewuátseinserweiterung steht als
solche auf keinem Programm. Dagegen habe ich heute am Telefon einer
jungen Dame, da ich sie lediglich ber das Telephon, aus Telephonge-
spr chen kenne, sie wohl wenigstens zeitweilig Brillentr gerin, und
unter bestimmten Umst nden, Einwirkungen unter Kopfschmerzen lei-
dend, den Kopfstand empfohlen, was sie als recht interessant und
m glicherweise sogar als gut und n tzlich, zu verstehen schien, aber
die Rothenbaumchaussee ist leer, wenn ich um 16.30 das, mein B .
verlasse.
Der sp te Abend hatte dann ein starkes Gewitter gebracht, aber es
ist noch immer schw l, windstill, dr ckend und ich sitze nur mit
einer U-Hose bekleidet vor dem PC, hier, weitere Zeilen an Dich
formulierend.
H fragte mich, ob ich nicht etwas im Sinne einer Utopie schreiben
k nnte, k nne, eine Utopie, Realisierte Utopie, etwas, daá er lesen
k nne, w rde, nicht immer nur diesen, diese wissenschaftlichen Tex-
te. Ich wollte mehr von seiner Vorstellung in Erfahrung bringen und
er konnte ein paar S tze zur Erl uterung seiner Vorstellung formu-
lieren, letzte Woche, ein paar S tze, die ich daraufhin sogleich
eintippte, eingab und gestern um ein paar eigene S tze erweiterte,
erg nzte, etwa im Sinne einer realisierte Utopie, die den Menschen
ohne weitere Schwierigkeiten die Umsetzung bestimmter W rter in die
Tat, ihre Realisation erm glicht. Hier die derzeit fixierten Se-
quenzen:

Realisierte Utopie.
Entwicklungsgang des Menschen weglassen und ein in
der Zukunft liegendes Stadium der Entwicklung be-
schreiben. Eine lebbarere Kommunkationsform, eine
sthetischere Kommunikationsform als die derzeiti-
ge, die Heutige, unter dem Aspekt der moralischen
Wertsteigerungsm glichkeiten des Menschen, basie-
rend auf neuen Erkenntnissen und praktischen M g-
lichkeiten zur Entwicklung des Gewissens, seines
Gewissens. Bisher war das Gewissen mit Geboten
und Verboten zu entwickeln.
Wurden die Ge- und Verbote nicht befolgt, dann
folgte Strafe. Jetzt ist es m glich, mit bestimm-
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heute Abend, nicht jetzt, denn ich muáte mit ihm erst zur Post, um
das n tige Geld zu holen, dann tsch á und ich hatte noch ein paar
Dinge zu erledigen: W sche zur W scherei, Schuhe vom Schuster holen
und ein paar Eáwaren einkaufen. T glich Gewitter und es ist recht
schw l.
Im Radio politische Kommentare und die Zeit bewegt sich durch den
19.11. Dicki ist unruhig, m chte was zu essen haben. Ich habe
nichts, aber sie ist doch auch so dick.
Dein letzter B.? Er liegt hier vor mir, oben auf dem Portable.
Kann ich ihn mir jetzt in die Hand und vor die Augen holen? Jetzt,
wo ich dieses Vorhaben hier ausgeschrieben habe? Wohl nicht, solange
es noch eine Frage ist. Also ein Befehl meines Ich, meines Ego an
mein Selbst. Soll ich diesen Befehl jetzt abdenken, ausdenken, an-
denken, losdenken, um die Ausf hrung zu erzielen, zu erreichen, soll
ich? Immer noch eine Frage! Will ich nicht?
So, jetzt habe ich ihn mir mit der linken Hand vom Portable herunter
geholt. In der rechten einen J., w hrend ich mit der linken Hand im
F nffingersystem eintippe. Jetzt der Blick hinunter auf Deinen B.
Nein, ich schreibe meine AB nicht weiter.
Wer ist Bertl? Das Hasch-B. darfst Du behalten und Trips ber H?
Ich werde ihn fragen.
Jetzt wieder der Yoga, w hrend drauáen Gewitter nahen. Ich schicke
Dir "forschung", Mitteilungen der DFG 2/88. Das Heft enth lt einen
Artikel ber Yoga in Deutschland. Ich habe ihn noch nicht gelesen
und bitte Dich, ihn daf r um so aufmerksamer zu lesen und mir an-
schlieáend einen kleinen Bericht zu geben, schriftlich.
Ich freue mich, daá die Thangka nun doch angekommen ist. Dank f r
Deinen Anruf. Tja, und dann will ich mit dem B. an den MK beginnen:
"Lieber M!
Gestern, am 30.6.88 konnte ich Deine Zeilen, Deinen Bericht, Dei-
ne Ausf hrungen, Deinen langen Brief vom 27.6.88 in Empfang nehmen.
Nein, Du bist mir nicht L STIG und ich vermute, daá Du es auch nicht
wirst, gar nicht werden kannst. Ich kann nur schreiben, daá Du gut
angefangen hast, gut ausgef hrt hast, gut beschrieben, geschrieben,
erz hlt, mitgeteilt und gefragt hast.
Sch n auch die kleine "ER" Partie. Ein Macher mit der F higkeit
schreiben zu k nnen. T. Lobsang ist in England zu finden und weiát
Du mehr? Wie lieáe sich seine Adresse herausfinden? Wof r steht
"T."? Vielleicht k nnte hier der Wilhelm Goldmann Verlag in M nchen
weiter helfen?
Du schreibst, daá Du noch nichts von Trepanation "geh rt" hattest,
auáer von Lobsang Rampa. Du hast ihn doch wohl gelesen oder hattest
Du ihm zuh ren k nnen? Berichte mir am besten w rtlich vom Gespr ch
mit Deinem Arzt.
Deine ersten drei Seiten klingen mir wie eine Beschreibung des Er-
wachsenwerdens, beginnend in der Mitte der zweiten Seite und:
Hast Du eine Durchschrift Deines Briefes an Mich in Deinem Besitz?
Aber nun erst einmal zu Deinen Fragen: Was den Zucker betrifft, so
nehme ich und so sollte allgemein auáer dem Vitamin C noch der Vi-
tamin-B Komplex extra zugef hrt werden und gerade habe ich k rzlich
an die Christine folgende Frage formuliert: "Denkst Du, daá Dein
Salat genug Zink enth lt?" Dies in Bezug auf Deine Frage bez glich
einer m glicherweise zus tzlich n tigen Zufuhr von Mineralstoffen
bei erh hter Zuckerzufuhr. Zu wenig Kiesels ure, dies Silizium?
Keine Frage, aber mein Kommentar zu Deinem n chsten Absatz: Daá un-
wissender und unsachkundiger Drogengebrauch keine positiven Resul-

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wieder von Dir lesen!


liche Gr áe
Immo J.
Anlagen
1. 15 Einzelbl tter, Text und Bild
P.S. Auch ich habe noch Fragen an Dich, drei Examina, Tester und
m chte abschlieáend nicht vers umen, auf die brigen Lis-
tungspositionen hinzuweisen."
So, das soll der B. an den M sein und damit bin ich wieder bei Dir,
hier, h.a.d.P.. 9.03 U. Der B. an den M ist inzwischen ausgedruckt,
pofer. und geht gleich, jetzt gleich mit mir hinunter. B.sp. 10.18
U., der B.a.d. M i.i.K.u. das E. ist erledigt.
Dein Strahlen auf dem Foto im Grundsitz ist gut gelungen und sollte
mich motivieren, jetzt, gleich, selbst auf den Boden, den Fuáboden,
in die erste bung zu gehen. Sollte! Noch sitze ich hier vor dem
Schirm an der Konsole und erw ge die Fortf hrung zur Atmung, auch
sind noch einige wenige Begriffe aus dem Abschnitt zur Thymusdr se
offen, unerl utert und die Weiterf hrung, Fortsetzung von "Trepana-
tion, die Heilung der Psychose", w re vorzunehmen, aber da f llt mir
ein, daá der M, mitteilte, daá er erfolglos versucht h tte, das Buch
"Trepanation, die Heilung der Psychose" zu kaufen.
Also vielleicht ein Grund, ihm den jetzt im System vorliegenden er-
sten Teil schon einmal auszudrucken, um ihn dem n chsten, meinem
n chsten B. an ihn beif gen zu k nnen. Also ins Framework in den
Rahmen "TREPANA1", um ihn druckfertig zu machen. Bis gl.
H.b.i.w. und der Rahmen "TREPANA1" ist druckfertig. 17 Seiten. M ch-
test Du sie, die 17 Seiten, den ersten Teil aus THP vielleicht auch
noch einmal separat haben? Schreibs mir. So, wieder ist ein P ckchen
an Dich fertig:
1. Ablichtung Deiner Geschichte einer ungl cklichen Liebe
2. Ablichtung des Briefes an MK vom 27.6.88
3. Mitteilungen der DFG 2/88
4. Das russische Alphabet
5. 1 Foto mit Dank retour
6. 1 Tonbandkassette zum berspielen
7. Religion und Philosophie
Der B. an den MK geht jetzt in Druck und ich auf den Boden.
Gehe und sorge, daá es besser werde.
Keine P und so kann ich mich wieder dem Wissen zuwenden, Wissens-
fragen, Sachfragen, die aus dem Abschnitt zur Thymusdr se noch offen
sind:
Lymphdr sen: Sie sind wahrscheinlich die Lymphknoten.
Gluconeogenese: Ist wahrscheinlich die Wiederfreisetzung von Glukose
aus der Leber unter Wirkung des Adrenalin.
Und das war es dann endlich. Zweimal "wahrscheinlich" weil meine Li-
teratur nicht reicht.
Und "Trepanation, die Heilung der Psychose" kann dann wohl auch
schon in die Listung, die Stiftungslistug, die SL, aufgenommen wer-
den. Ein anderer Titel vielleicht? Ja, ich h tte gern einen anderen
Titel, aber zun chst weiter mit dem n chsten Abschnitt, der n chsten
Abhandlung, der n chsten Seite aus THP (Trepanation, die Heilung der
Psychose), weiter mit: "Die Experimentelle Best tigung der Trepana-
tion". B.s.
So, hier eine Pause im THP-Text. Inzwischen sind die ersten 17

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nahmen berwogen und Deine Briefe wurden k rzer. Die Hypophyse er-
weckt Dein Interesse und die AB des Bart Huges ist durch Deine Zei-
len um einen wertvollen Kommentar reicher.
H bsch, die blauen Bl tter und das "D" mit dem Fragezeichen. Du
mein? Nein! Du warst nie mein. Du bist es nicht und wirst es nie
sein. Du sollst Dich und Dein Selbst gewinnen und Du weiát es schon.
Also, Gl ck auf!
Dir f llt es schwer, zu schreiben? Nun, ich schreibe weiter, immer
weiter, bis die richtigen Worte gefunden sind, um Deine Motivation
zu wecken.
Mehr Bewuátsein, erweitertes, erh htes Bewuátsein und die Nutzung
dieses f r uns in welcher Weise? Nun, ich will es Dir noch einmal
schreiben. Entwicklung des Wortes, der W rter, der Sprache, Erwei-
terung des Wortschatzes sowie der F higkeiten des Sprechens und des
Schreibens zu mehr Wissen, mit dem Ziel der Entwicklung h chster
Suggestionskraft und Selbstbewuátsein.
Ja, ich bin arrogant, ich kann es verstehen und ich kenne es schon:
Wenn nur noch das Wissen bleibt, dann wird es eisig und einsam. Der
Narziámus zeigt sich, die Eigenliebe, aber ich tue f r Dich, was ich
tun kann und will und ich tue f r Dich was ich kann und will. Deine
Liebe versteht den Mechanismus? Ja, dann ist sicherlich noch mehr
als N chstenliebe im Spiel und was als Wissen durchkommt, sich
durchsetzen wird, was zu nutzen sein wird, das, was Ihr werdet
nutzen k nnen, daá muá sich zeigen.
Du schreibst: "Daá Du an mir zweifelst, entlockt mir in meiner Lage
ein ironisches L cheln, der Gedanke, Du wirst Dich noch wundern, zu
was ich f hig bin." Ja, gut, damit wirst Du meine ge uáerten Zweifel
sicher bald zerstreuen k nnen. Na bitte, daá ist ja wunderbar. Gut,
und ich nehme es an. Wollen wir mal sehen, wie wir damit auf dem We-
ge voran kommen, weiterkommen k nnen, uns weiter entwickeln k nnen,
unsere F hig- und M glichkeiten der erfolgreichen Wortkommunikation
aus- und weiter aufbauen k nnen. Machen wir die, unsere Augen weit
auf, bewuát ganz weit auf und sofort haben wir ein neues Sehgef hl.
Was den Versuch zur bersetzung des kurzen holl ndischen Textes be-
trifft, so hast Du meine Intention nicht verstanden:
Mir geht es darum, daá Du, Du selbst den Versuch, einen berset-
zungsversuch machst. Um den bersetzungsversuch, nicht in erster Li-
nie den speziellen Gehalt geht es mir. Dich im Wortdenken zu schu-
len, die Bedeutung des und der Worte erkennen und ihrer Bedeutung
entsprechend umsetzen, versuchen, ben und lernen, Wortgehalte in
ihrem ganzen Sinne zu erkennen und in der t glichen Praxis nutzen,
die Mehr- und Vieldeutigkeiten erkennen, die Eindeutigkeit ben, um
der Wirklichkeit m glichst n her, so nahe wie m glich zu kommen,
dergestalt, daá es einmal gelingen wird, Dir, die Wirklichkeit mit
dem Denken und der Nutzung des Wortes in den Griff zu bekommen, sich
selbst, Dich selbst und die Welt!
Erl utere mir das Wort Karma und seinen Bedeutungsgehalt!
Ein gutes W rterbuch der Ethymologie w rde den Ursprung und die Ent-
stehung des Wortes "Arroganz" geben. Synonyma? berheblichkeit, D n-
kelhaftigkeit, Anmaáung und arrogant als herausfordernd und einge-
bildet, vielleicht die Arroganz eines Snobs, seine Selbstgef llig-
keit und die Frage, ob Du die Kraft der Ironie wirst erfolgreich
nutzen k nnen, wollen, sollen?
Deine Heimlichkeiten? Die Psychoanalyse? Du arbeitest am Abriá der
Psychoanalyse? Erkenne und durchschaue die Ursachen Deiner psychi-
schen Belastung, nimm sie zum Ausgangspunkt als gegeben, analysiere

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beantworten. Ich denke, daá Du es kannst, gut kannst und sehe dies
als beste bung zur Einf hrung und Einarbeitung in dieses Thema,
diese Materie, f r Dich. Eine Aufgabe im Rahmen der Stiftungsakti-
vit ten, von mir auf Dich delegiert. Ich meine, daá Du alles weiát,
um ihm, dem M.K. ad quat, entsprechend zu antworten. Wenn er z.B.
schreibt: "Deine Radio Hamburg Tour mit Skalpell und Sauerstoffzelt
verstehe ich so, daá Du mir ein Loch machen w rdest, wenn ich mich
dazu entschlieáe aber keinen anderen Operateur finde.", dann weiát
Du, daá ich nicht daran denke, daran denken kann, jemals an irgend
Jemandem eine Trepanation vorzunehmen. Ich kann es nicht, ich will
es nicht und werde es niemals machen. Im brigen geht es um Sach-
punkte, aber auch um Unwissen, vielleicht Ignoranz, wenn sein Arzt
den Standpunkt einnimmt, daá ein Ausweichen des Liquor Cerebrospi-
nalis nicht m glich ist. Siehe dazu den entsprechenden Abschnitt aus
Rein und Schneider zum LC. bernehme diesen als Zitat und kommentie-
re den seltsamen Standpunkt dieser rztlichen Kreatur entsprechend.
Tja, und der Brief des B. ansonsten, als solcher? Sehr viele Fehler,
die man ihm eigentlich ankreiden m áte. Hast Du Lust, ihn zu korri-
gieren, die Fehler rot anzukreuzen und sie ihm in Ablichtung Deinem
Brief beizuf gen?
So und jetzt meinen Brief an den M, meine kurze Antwort auf sein
Schr. v. 18.7.:
Lieber M!
Ich habe Deine Zeilen vom 18.7.1988 am Donnerstag, den 21. Juli des-
selben Jahres in die Hand und vor die Augen nehmen k nnen.
Dank Deinen Ausf hrungen, Deinen Sachfragen, zeigen sie doch, wie u.
a. Ignoranz und Unverstand herrschen, ebenso, wie Miáverst ndnis
aufgrund von Unverst ndnis in die Welt gelangen k nnen. Nun, lieber
M, ich bin derzeit voll mit der Elektronifizierung verschiedener
Lehrveranstaltungsprogramme ausgelastet und so habe ich von Deinem
Brief eine Ablichtung gefertigt und diese A. der Christine
Schleinkofer zugeschickt, ihn in einem gesonderten Schreiben an
Christine zur Beantwortung delegiert.
Christine Sch. hat das volle Wissen und mein ganzes Vertrauen. Zu-
s tzlich werde ich (wenn es ihr Wunsch sein sollte) ihren Brief an
Dich vor Abgang zur Kenntnis nehmen.
Ob Dir eine Kopie meines gesonderten Briefes, meines 56sten Briefes
an Christine zugehen sollte, m chte ich ebenfalls ihrer Entscheidung
berlassen.
So, entschuldige die K rze, entschuldige, daá ich hier nicht weiter
auf Deinen B. eingehe und laá uns sehen, was mit Hilfe der Christine
in Bewegung zu setzen ist.
liche Gr áe und bis bald.
Immo Jalass.
So, das soll es f r heute sein. F r MK und f r Dich mit der gleichen
Entschuldigung.
Alles zu seiner Zeit. Alle s zu seiner Zeit. Alle fett und voll.
Alle iá und friá.
Wieder sind zwei Briefe zu schreiben: Dem WP und dem MK und ich wer-
de sie wieder hier konzipieren, unsere Geistgeburten und so will ich
mit dem WP beginnen:
"Lieber P!
Gestern am Nachmittag gegen 16 Uhr konnte ich Deinen Brief in meine
Hand und vor die Augen nehmen. Jetzt, aber im Tenor nichts Neues,
sehr nett, immer noch, obwohl der Durchblick aus Deinen Zeilen
spricht und sich die Frage aufzwingt, wie denn die giftigen F hrer

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das Wort in die Tat umgesetzt wird. Der 31. Juli, ein Sonntagmorgen
und jetzt meine folgenden Z. dem MK:
"Lieber M!
Ein Sonntagmorgen. Die Elektronifizierung der Lehrveranstaltungspro-
gramme erster 5 Wissensbereiche ist abgeschlossen. Zum Winter wird
es dann mit weiteren Bereichen losgehen. Ich habe damit vorerst wie-
der Zeit, zu schreiben und Dir zu schreiben, Deinen B. vom 18.7.88
zu beantworten, mich von Deinen Zeilen f r weitere Schritte, zu neu-
en Schritten inspirieren zu lassen, mich zu inspirieren, bewuát zu
inspirieren, erh ht zu inspirieren, in der Hoffnung, Dich im Wechsel
damit inspirieren zu k nnen, Deine Inspiration antreiben zu k nnen.
Meine Bitte um Verst ndnis f r die kurze Absage vom 23.7.88. Du
wirst inzwischen aus dem Urlaub, deinen Ferien zur ck sein und den
B., das Schreiben der Christine nebst Anlage in Deinen H nden haben.
Ich habe diesen B. vor Abgang an Dich zur Kenntnis nehmen und mir
eine Ablichtung davon fertigen k nnen, Zeilen, die ich Wort f r Wort
unterschreiben k nnte, w rde, m áte, kann, obwohl ich in Abwandlung
Ihres Satzes: "Es interessiert mich nicht so sehr, wie diese Spe-
zies, die sich Mensch nennt, entstanden ist, sich entwickelt hat,
sondern vielmehr, was sie gegenw rtig und in Zukunft noch anrichten
wird.", schreiben m chte, will, muá: "Mich interessiert vorrangig,
mit erster Priorit t, wie die Spezies Mensch dazu gebracht werden
kann, nur das Beste zu tun, nur das Richtige zu tun, solange, bis
alle Probleme gel st sind. Warum m ssen sie so viel Dreck machen,
warum m ssen sie so viel Gift produzieren? Weil sie Angst haben,
auch noch den Rest an Hirnblut zu verlieren, ohne dies zu wissen.
Christine schreibt weiter und uáert die Vermutung, daá Dein Arzt
den Rein und Schneider wohl nicht kennt. Ich bin hier anderer Mei-
nung, habe eine ganz bestimmte Vermutung und diese bereits in meinem
gestrigen 57sten B. an die Christine ge uáert: Hier der Abschnitt
aus meinem B. an die Chr. vom 30.7.88: "...Deine Formulierung, daá
kaum (wohl kein) ein Arzt bereit ist (sein wird), Trepanation als
Indikation gegen das Erwachsensein zu verantworten, ist gut und si-
cher den Tatsachen und der Wirklichkeit gerecht. M glicherweise
kennt sein Arzt den Rein und Schneider nicht, aber ich bin ber-
zeugt, daá die Unkenntnis seines Arztes anders gelagert ist, einen
bestimmten Grund hat und h chst wahrscheinlich nicht einmal wahr
ist: Das Verh ltnis eines oder des Arztes zum Laien ist das Problem
und die Ursache. Ich bin berzeugt, daá ein Arzt einem Laien gegen-
ber nie das WAHRE Verh ltnis finden kann (will), es sei denn, daá
sich ein ganz besonderes Verh ltnis herausbilden kann, n mlich das
von Lehrer zu Sch ler, von "Vater" zu "Sohn" oder anders ausge-
dr ckt, wenn die Situation von "Doktorvater" gegeben ist, Doktor-
vater, wie es so sch n f r die Studenten der verschiedenstens Diszi-
plinen an den Unis heiát." So Martin und jetzt will ich, bevor ich
weiterschreibe, Deinen B. vom 18.7. noch einmal aufmerksam durchle-
sen und dann Punkt f r Punkt hier durchgehen, anschreiben, antwor-
ten, beantworten, m glichst ad quat, entsprechend sachgerecht re-
und agieren mit dem ganzen mir zur Verf gung stehenden Wortschatz.
Ja, ich bin ausgesprochen und ganz und gar auf die Fixierung der
Worte und W rter gerichtet, eigener, das Ergebnis eines selbst n-
digen, pulsenden Denkens. Hast Du die Rolle inzwischen abgeschrie-
ben? Nein, ich habe keine Dosierungshinweise, keine Rezepte.
Ein Rezept f r und zu mehr Bewuátsein und damit hat sichs. Alles An-
dere m ssen sie sich, muá jeder sich entsprechend seiner oder ihrer
speziellen W nsche und Ziele ausknobeln, nur kein Tabak,aber Kiesel-

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ist vorbei und ich bin am Ende mit Deinem B. und damit auch mit mei-
nem B. Schreib mir Deine Erfahrungen.
liche Gr áe.
Immo Jalass
Anlagen
1. Aktuelle Stiftungslistung"
So und hier bin ich wieder ganz f r Dich auf dem Papier. Vielleicht
noch etwas zur Hypophyse? War die Gluconeogenese befriedigend er-
l utert oder hatte ich eine Erl uterung offengelassen, ausgelas-
sen?
Hier die Weiterf hrung des Abschnittes zur Hypophyse. Der letzte
Satz aus meinem, unserem, Eurem letzten B. lautete:
"Der Zusammenhang zwischen Hypophyse einerseits und vegetativen
Zentren andererseits stellt f r das Verst ndnis der Umstellung und
Anpassung des Organismus bei verschiedenen Belastungen ein Problem
ersten Ran- ges dar."Verst ndnisprobleme was den Zusammenhang, die
Zusammenar- beit, die Koordination zwischen Hypophyse und nerv sen
(vegetativen) Zentren bei verschiedenen Belastungen des Organismus
betrifft? Schwierigkeiten des Verst ndnisses aufgrund der
Komplexit t, der Vielf ltigkeit all der einzelnen Funktionen und
Funktionsm glich- keiten was die Zusammenarbeit von Hypophyse und
vegetativer Zentren im ZNS bei Umstellung und Anpassung des
Organismus in unterschied- lichsten Belastungssituationen angeht?
Hast Du sie? Habe ich welche? Nein, ich w rde, will nicht von
Problemen schreiben, sondern von einer groáen Vielzahl von
Funktionen und Funktionsm glichkeiten, Mechanismen, die uns in ihren
Einzelheiten weitestgehend unbekannt sind, noch unbekannt sind, uns,
Dir und mir. Ein Problem, hinter alle m glichen Zusammenh nge zu
kommen? Nein! Bei solchen Lehrern? U.d.b.h.A.T. Der Abend und Dein
letzter B ist gelesen. Das Natarajasana werde ich wohl nicht mehr
schaffen. Natarajasana erm glicht, nach hinten zu sehen, zur ckzu-
sehen, ohne den K rper in der Vertikalen zu drehen zu m ssen, nur so
weit komme ich nach hinten nicht runter, obwohl ich den Kopf gern in
den Nacken werfe, ihn gern nach hinten hin ber beuge, so weit wie
m glich. Die Zeit der Himbeeren? Ja, eine gute Idee. Ich nehme mir
jetzt vor, am Wochende wieder einmal nach langer Zeit in die Wald-
d rfer hinaus zu fahren, um zu sehen, wie weit denn hier die Himbee-
ren im Norden auf dem freien Lande sind. Sehen, ob ich hier, dort
drauáen welche finden kann. Ja, ich w rde sie auch gern wieder ein-
mal vom Strauch essen, denn dann sind die Fr chte noch am ehesten
genieábar.
Weiter mit dem Abschnitt zur Hypophyse, S.422: "Leider sind die
Deutungen experimenteller und klinischer Befunde durch die Interfe-
renz zahlreicher Vorg nge auáerordentlich erschwert, sodaá sich ein
klares Bild bis jetzt nicht gewinnen l át. Direkte oder reflektori-
sche Reizung bestimmter Anteile des Hypothalamus f hrt zu einer Aus-
sch ttung gonadotroper und corticotroper Hormone sowie auch des thy-
reotropen Hormons. Es sind jedoch keine Nervenfasern zu den inkreto-
rischen Zellen des Vorderlappens festgestellt worden, nur marklose
Fasern zu den Blutgef áen ( ber den Halssympathicus) und markhaltige
zwischen hypothalamischen Kernen und Hinterlappen bzw. der Grenzzone
zwischen Hinter- und Vorderlappen. Es ist nach vielen Befunden anzu-
nehmen, daá das Zwischenhirn durch Absonderung hormonaler Stoffe auf
die Hypophyse einwirkt ("Neurokrinie"), die ber den Portalkreislauf
der Hypophyse zu dieser gelangen, und daá umgekehrt der Vorderlappen
auf nerv sem Wege die vegetativen Zentren beeinfluát (von "Chemore-

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