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Originalbetriebsanleitung

Originalbetriebsanleitung Maschinen- Nr.: Maschinentyp: KOB-315-S Diese Unterlagen sind nur für die Abnehmer unserer

Maschinen- Nr.:

Maschinentyp: KOB-315-S

Maschinen- Nr.: Maschinentyp: KOB-315-S Diese Unterlagen sind nur für die Abnehmer unserer
Maschinen- Nr.: Maschinentyp: KOB-315-S Diese Unterlagen sind nur für die Abnehmer unserer

Diese Unterlagen sind nur für die Abnehmer unserer Maschinen bestimmt und dürfen ohne schriftliche Genehmigung weder vervielfältigt noch Dritten mitgeteilt oder zugänglich gemacht werden.

(Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte, Urheberrechtsgesetz vom 09.09.1965.)

Maschinenfabrik Gerd Mosca AG

Gerd-Mosca-Straße 1

69429 Waldbrunn

+49 (0)6274 / 932-0

+49 (0)6274 / 932-240

www.mosca-ag.com

Info@mosca-ag.com

Bedienungsanleitung - Ersatzteilkatalog

Seite 1

Gesamtinhaltsverzeichnis

1.0

Sicherheitsmaßnahmen

1.1

Bestimmungsgemäße Verwendung

1.2

Anforderungen an Personen

1.3

Pflichten des Betreibers

1.4

Maschinenbedienung

1.5

Arbeiten an der Maschine

1.6

Elektrische/elektronische Einrichtungen

1.7

Reinigen

1.8

Schutzeinrichtungen

2.0

Transport, Aufstellung und Anschluss

2.1

Anlieferung

2.2

Transport mit Gabelstapler, Hebezeug oder Kran

2.3

Aufstellung

2.4

Anschluss

2.5

Lagerung

2.6

Hinweise zur Haftung

2.7

Transportzeichnung

2.8

Elektrische Ausrüstung

3.0

Beschreibung der Maschine

3.1

Ausstattung der Maschine

3.2

Umgebungsbedingungen der Maschine

3.3

Einsatzmöglichkeit

3.4

Packstückformate

3.5

Maschinenbeschreibung

3.6

Technische Daten

3.7

Installationszeichnung

3.8

Funktionsablauf bei Automatikbetrieb

3.9

Maschinenaufbau

3.10

Schutzmaßnahmen

Fortsetzung nächste Seite

Bedienungsanleitung - Ersatzteilkatalog

Seite 2

Gesamtinhaltsverzeichnis (Fortsetzung)

4.0

Bedienung

4.1

Zu Ihrer Sicherheit

4.2

Bedientableau

4.3

Vor erster Inbetriebnahme

4.4

Auflegen der Bandspule und Einfädelschema

4.5

Einrichten der Maschine

4.6

Maschinenbetrieb ingangsetzen

4.7

Betreiben

4.8

Maschine im Notfall stillsetzen (NOT-AUS)

5.0

Verhalten bei Störungen

5.1

Zu Ihrer Sicherheit

5.2

Störungen und ihre Abhilfe

6.0

Instandhaltung

6.1

Zu Ihrer Sicherheit

6.2

Hinweise zur Instandhaltung

6.3

Schmierstofftabelle

6.4

Wartungsplan

7.0

Aggregat - KSR

7.1

Zu Ihrer Sicherheit

7.2

Aggregat – Einstellungen

7.3

Technische Daten

7.4

Installationszeichnung

7.5

Vorgehensweise bei der Störungsbeseitigung

7.6

Wartung und Schmierung

8.0

Ersatzteilkatalog

8.1

Bestellhinweise

8.2

Ersatzteilkatalog

9.0

Abnahmeprotokolle / EG-Konformitätserklärung / Einbauerklärung / Montageanleitung

10.0

Online-Dokumentation

10.1

Systemvoraussetzungen

10.2

Erste Schritte

10.3

Arbeiten mit IS-Ersatzteilkatalog

1

Sicherheitsmaßnahmen

Seite 1

1.0

Sicherheitsmaßnahmen

1.1

Bestimmungsgemäße Verwendung

2

1.1.1

Grundlage für die Maschinenkonstruktion

2

1.1.1.1

Die Maschine ist gebaut nach:

2

1.1.2

Unzulässige Betriebsweisen

2

1.1.2.1

Das Betreiben der Maschine ist unzulässig

2

1.1.3

Zulässige Betriebsweisen

2

1.1.3.1

Das Betreiben der Maschine ist nur zulässig

2

1.2

Anforderungen an Personen

3

1.2.1

Beschäftigungsbeschränkung

3

1.2.1.1

Mindestalter

3

1.2.1.2

Qualifikation

3

1.3

Pflichten des Betreibers

4

1.3.1

Schutzeinrichtungen prüfen

4

1.3.2

Verantwortliche Personen bestimmen

4

1.3.3

Informationspflicht

5

1.4

Maschinenbedienung

6

1.4.1

Maßnahmen vor dem Ingangsetzen der Maschine / Anlage

6

1.5

Arbeiten an der Maschine

7

1.5.1

Maßnahmen vor Tätigkeiten an der Maschine / Anlage

7

1.5.2

Ersatzteile

8

1.5.3

Standortänderung

8

1.5.4

Gewährleistung und Haftung

8

1.6

Elektrische/elektronische Einrichtungen

9

1.6.1

Sicherungen

9

1.6.2

Prüfung gemäß Unfallverhütungsvorschrift

10

1.6.3

Sicherheitsmaßnahmen bei Elektro-Schweißarbeiten

10

1.7

Reinigen

11

1.8

Schutzeinrichtungen

12

1

Sicherheitsmaßnahmen

Seite 2

1.1 Bestimmungsgemäße Verwendung

1.1.1 Grundlage für die Maschinenkonstruktion

1.1.1.1 Die Maschine ist gebaut nach:

den im Vertrag festgelegten Abmachungen wie Umreifungsleistung, Bandmaterial, Packstücke sowie den uns übergebenen Mustern

dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln

Dennoch können bei ihrer unsachgemäßen Verwendung Gefahren für Leib und Leben des Benutzers oder Dritter sowie Beeinträchtigungen der Maschine und anderer Sachwerte entstehen.

1.1.2 Unzulässige Betriebsweisen

1.1.2.1 Das Betreiben der Maschine ist unzulässig

mit Kraftquellen, Packstücken usw., die nicht Bestandteil der Auftragsbestätigung sind

mit Kraftquellen, Packstücken usw., die einer Gefahrstoffverordnung unterliegen oder in irgendeiner Weise Einwirkungen auf die Gesundheit des Bedienpersonals verursachen

mit vom Betreiber veränderten Maschineneinrichtungen

1.1.3 Zulässige Betriebsweisen

1.1.3.1 Das Betreiben der Maschine ist nur zulässig

wenn diese Betriebsanleitung vollständig gelesen und verstanden wurde

nach der in dieser Betriebsanleitung beschriebenen Vorgehensweise

Die Maschine ist ausschließlich für die in der Auftragsbestätigung vorgesehene Verwendung bestimmt. Eine andere oder darüber hinausgehende Benutzung, wie z. B. die Verarbeitung anderer als die vorgesehenen Packstoffe sowie der Umgang mit Gefahrstoffen oder gesundheitsgefährdenden Stoffen, gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus resultierende Schäden haftet der Hersteller/Lieferer nicht. Das Risiko trägt allein der Anwender.

1

Sicherheitsmaßnahmen

Seite 3

1.2 Anforderungen an Personen

Personen, die kraftbetriebene Arbeitsmittel betätigen, haben darauf zu achten, dass sie weder sich noch andere durch gefahrbringende Bewegungen gefährden. Der Unternehmer darf Arbeiten an kraftbetriebenen Arbeitsmitteln mit gefahrbringenden Bewegungen nur Personen übertragen, die dazu befugt sind und

die Arbeiten selbständig und sicher durchführen können oder

nach vorheriger Unterweisung unter Aufsicht einer mit diesen Arbeiten vertrauten Personen stehen

Von dieser Maschine können aber Gefahren ausgehen, wenn sie von unausgebildetem Personal unsachgemäß oder zu nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch eingesetzt wird.

Unfallgefahr! Arbeiten an/mit der Maschine dürfen nur von Personen ausgeführt werden, die aufgrund ihrer Ausbildung
Unfallgefahr! Arbeiten an/mit der Maschine dürfen nur von Personen ausgeführt werden, die aufgrund ihrer Ausbildung

Unfallgefahr!

Arbeiten an/mit der Maschine dürfen nur von Personen ausgeführt werden, die aufgrund ihrer Ausbildung und Qualifikation dazu berechtigt sind. Außerdem müssen die Personen vom Betreiber dazu beauftragt sein.

Hinweis! Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch die Einhaltung der in dieser Betriebsanleitung beschriebenen
Hinweis! Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch die Einhaltung der in dieser Betriebsanleitung beschriebenen

Hinweis!

Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch die Einhaltung der in dieser Betriebsanleitung beschriebenen Vorgehensweise bei Montage, Inbetriebnahme und Instandhaltung.

1.2.1

Beschäftigungsbeschränkung

1.2.1.1 Mindestalter

Können ungesicherte gefahrbringende Bewegungen beim Rüsten, Beheben von Störungen im Arbeitsablauf und Instandhalten durch Befehlseinrichtungen in Gang gesetzt werden, dürfen mit der selbständigen Durchführung dieser Arbeiten nur Personen beauftragt werden, die mindestens 18 Jahre alt sind.

1.2.1.2 Qualifikation

Anschluss-, Einricht-, Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten dürfen nur von ausgebildetem Fachpersonal durchgeführt werden. Das Personal muss vom Betreiber dazu beauftragt sein.

1

Sicherheitsmaßnahmen

Seite 4

1.3 Pflichten des Betreibers

Unfallgefahr!

Unfallgefahr!

Von der Maschine gehen Gefahren aus, wenn sie unsachgemäß oder nicht in ordnungsgemäßem Zustand betrieben wird.

 

Bei Palettenpackpressen ohne Mutingsystem ist am Ein- und Auslauf besondere Vorsicht geboten, da dieser Bereich nicht gegen Zutritt gesichert ist. Der Betreiber hat dafür zu sorgen, dass an diesen Stellen eine Zugangssicherung angebracht wird.

Der Betreiber ist verpflichtet, die Maschine nur in einwandfreiem Zustand zu betreiben. Gefahrenstellen, die zwischen Mosca- Maschinen und kundenseitigen Einrichtungen entstehen, sind vom Betreiber zu sichern.

1.3.1 Schutzeinrichtungen prüfen

Schutzeinrichtungen, Verriegelungen und Koppelungen an Umreifungsmaschinen mindestens einmal jährlich durch einen Fachmann auf ihren sicheren Zustand prüfen lassen

Die obengenannten Prüfergebnisse müssen in einer Prüfbescheinigung dokumentiert und bis zur nächsten Prüfung aufbewahrt werden

1.3.2 Verantwortliche Personen bestimmen

Nur geschultes oder unterwiesenes Personal einsetzen, Zuständigkeiten des Personals für das Bedienen, Einrichten, Warten, Instandsetzen klar festlegen

Regelmäßig das sicherheits- und gefahrenbewusste Arbeiten des Personals unter Beachtung der Betriebsanleitung kontrollieren

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1

Sicherheitsmaßnahmen

Seite 5

1.3 Pflichten des Betreibers (Fortsetzung)

1.3.3

Informationspflicht

Das mit Tätigkeiten an der Maschine beauftragte Personal muss vor Arbeits- beginn die Betriebsanleitung, und hier besonders das Kapitel „Sicherheitsmaßnahmen“, sowie geltende Vorschriften gelesen und verstanden haben

Die Betriebsanleitung und geltende Vorschriften sind so aufzubewahren, dass sie dem Bedien- und Wartungspersonal zugänglich sind

Hinweis! Ergänzend zur Betriebsanleitung sind allgemeingültige gesetzliche und sonstige verbindliche Regelungen zur
Hinweis! Ergänzend zur Betriebsanleitung sind allgemeingültige gesetzliche und sonstige verbindliche Regelungen zur

Hinweis!

Ergänzend zur Betriebsanleitung sind allgemeingültige gesetzliche und sonstige verbindliche Regelungen zur Unfallverhütung und zum Umweltschutz zu beachten und anzuweisen! Derartige Pflichten können auch z. B. den Umgang mit Gefahrstoffen oder das Zurverfügungstellen/Tragen persönlicher Schutzausrüstungen betreffen.

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Sicherheitsmaßnahmen

Seite 6

1.4

Maschinenbedienung

1 Sicherheitsmaßnahmen Seite 6 1.4 Maschinenbedienung Verletzungsgefahr! Innerhalb der Maschine besteht erhöhte

Verletzungsgefahr!

Innerhalb der Maschine besteht erhöhte Unfallgefahr durch bewegte Massen und rotierende oder heiße Teile. Offene lange Haare, lose Kleidung, Schmuck oder ähnliches kann von rotierenden Bauteilen erfasst und eingezogen werden. Dabei können schwerste Verletzungen entstehen. Während des Betriebs darf nicht auf die Maschine gestiegen und/oder nicht in die Umreifungs-/Verschnürebene gegriffen werden. Hochbeschutzungen – oben offen – dürfen nicht übergriffen werden. Eng anliegende Kleidung tragen. Lange Haare z. B. mit Haarnetz schützen. Schmuck ablegen.

Hinweis! Zum Schutz des Bedienpersonals sind Warn-/Gefahrenzeichen an der Maschine angebracht. Beachten Sie diese Zeichen
Hinweis! Zum Schutz des Bedienpersonals sind Warn-/Gefahrenzeichen an der Maschine angebracht. Beachten Sie diese Zeichen

Hinweis!

Zum Schutz des Bedienpersonals sind Warn-/Gefahrenzeichen an der Maschine angebracht. Beachten Sie diese Zeichen und verhalten Sie sich hier besonders vorsichtig. Beschädigte oder unleserliche Warn-/Gefahrenzeichen sofort erneuern!

1.4.1 Maßnahmen vor dem Ingangsetzen der Maschine / Anlage

Pos.

Maßnahme

1

Bewegliche Maschine gegen unbeabsichtigtes Wegrollen sichern.

2

Maschine auf erkennbare Schäden überprüfen. Festgestellte Fehler oder Schäden an der Maschine sind sofort dem zuständigen Vorgesetzten zu melden. Eine Fortsetzung der Produktion ist bis zur Schadensbehebung zu unterlassen.

3

Schutzeinrichtungen überprüfen (siehe unter „Schutzeinrichtungen“).

4

Mitarbeiter verständigen Vor jedem betätigen der Maschine muss der Maschinenführer seine Mitarbeiter warnen. Außerdem muss er sich davon überzeugen, dass sich niemand zu nahe an bewegten Teilen der Maschine befindet, beziehungsweise in diese hineingreift.

1

Sicherheitsmaßnahmen

Seite 7

1.5 Arbeiten an der Maschine

Sicherheitsmaßnahmen Seite 7 1.5 Arbeiten an der Maschine Explosionsgefahr! Pneumatiksysteme (nur falls eingebaut)

Explosionsgefahr!

Pneumatiksysteme (nur falls eingebaut) stehen unter Druck.

Bei unsachgemäßem Abbau können sie explodieren und schwere Unfälle verursachen.

Systeme vor der Demontage unbedingt drucklos schalten.

1.5.1 Maßnahmen vor Tätigkeiten an der Maschine / Anlage

Pos.

Maßnahme

1

Die Hinweise unter „Elektrische/elektronische Einrichtungen“ beachten.

2

Die Maschine gemäß dieser Betriebsanleitung ausschalten und gegen unerwartetes Einschalten sichern.

3

Die Hauptbefehlseinrichtungen sichern und/oder ein Warnschild am Hauptschalter anbringen.

4

Bei Pneumatikanlagen (nur falls eingebaut) die Druckerzeugung abschalten und den vorhandenen Druck ablassen.

5

Bewegliche Teile oder bewegliche Führungen, durch geeignete Feststelleinrichtungen sichern.

6

Heizung abkühlen lassen (nur falls eingebaut).

7

Den Arbeitsbereich weiträumig absichern (Sperrketten, Warnschilder).

8

Bedienpersonal informieren, Aufsichtsführenden benennen.

9

Störungen beseitigen.

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1

Sicherheitsmaßnahmen

Seite 8

1.5 Arbeiten an der Maschine (Fortsetzung)

Gefahr!

Gefahr!

Durch eigenmächtige Umbauten oder Veränderungen können Gefahren von der Maschine ausgehen.

 

Es dürfen keine Veränderungen, An- oder Umbauten an der Maschine, welche die Sicherheit beeinträchtigen können, vorgenommen werden. Dies gilt auch für den Einbau und die Einstellung von Sicherheitseinrichtungen sowie für das Schweißen an tragenden Teilen.

1.5.2 Ersatzteile

Ersatzteile müssen den vom Hersteller festgelegten technischen Anforderungen entsprechen. Dies ist bei Originalersatzteilen immer gewährleistet.

Größere Einzelteile und Baugruppen beim Austausch sorgfältig an Hebezeugen befestigen. Nur geeignete technisch einwandfreie Hebezeuge verwenden.

1.5.3 Standortänderung

Auch bei geringfügigem Standortwechsel Maschine von jeder externen Energiezufuhr trennen.

Bewegliche Teile, von denen eine Gefährdung ausgehen kann, müssen fixiert werden.

Maschine nach dem Standortwechsel gemäß der Betriebsanleitung anschließen und in Betrieb nehmen.

1.5.4 Gewährleistung und Haftung

Die Gewährleistung und Haftung richtet sich nach den vertraglich festgelegten Bedingungen.

Hinweis! Bei Softwareänderungen ohne Kenntnis und Genehmigung der Mosca AG erlischt der Haftungs- und
Hinweis! Bei Softwareänderungen ohne Kenntnis und Genehmigung der Mosca AG erlischt der Haftungs- und

Hinweis!

Bei Softwareänderungen ohne Kenntnis und Genehmigung der Mosca AG erlischt der Haftungs- und Gewährleistungsanspruch.

1

Sicherheitsmaßnahmen

Seite 9

1.6 Elektrische/elektronische Einrichtungen

Lebensgefahr!

Lebensgefahr!

Beim Kontakt mit unter Spannung stehenden Leitungen oder Bauteilen besteht Lebensgefahr.

 

Vor Arbeiten an elektrischen Einrichtungen muss die gesamte Anlage vom Netz getrennt werden. Dies kann durch Ausschalten des Hauptschalters und/oder Ziehen des Netzsteckers erfolgen.

Lebensgefahr!

Lebensgefahr!

Defekte elektrische Bauteile können unter Spannung stehen und dadurch lebensgefährlich sein.

 

Festgestellte Mängel an elektrischen Anlagen/Baugruppen/Betriebsmitteln müssen unverzüglich behoben werden. Besteht bis dahin eine akute Gefahr, so darf die Anlage, die Baugruppe bzw. das Betriebsmittel in dem mangelhaften Zustand nicht benutzt werden.

in dem mangelhaften Zustand nicht benutzt werden. Hinweis! Arbeiten an elektrischen Bauteilen/-gruppen

Hinweis!

Arbeiten an elektrischen Bauteilen/-gruppen dürfen nur von Elektrofachkräften entsprechend den elektrotechnischen Regeln durchgeführt werden.

Der Betreiber hat dafür zu sorgen, dass die elektrischen Anlagen und Betriebsmittel entsprechend den elektrotechnischen Regeln betrieben werden.

Die 5 Sicherheitsregeln

1

Hauptschalter ausschalten.

2

Hauptschalter gegen Einschalten sichern.

3

Spannungsfreiheit mit einem zweipoligen Messgerät prüfen.

4

Arbeitsstelle erden und kurzschließen.

5

Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken.

1.6.1

Sicherungen

Sicherungen dürfen nicht repariert oder überbrückt werden. Nur die vom Hersteller vorgesehenen Sicherungen einsetzen.

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1

Sicherheitsmaßnahmen

Seite 10

1.6 Elektrische/elektronische Einrichtungen

(Fortsetzung)

1.6.2 Prüfung gemäß Unfallverhütungsvorschrift

Im Falle der Zusammenstellung bzw. Installation von Maschinen/Anlagen, Betriebsmitteln, von verschiedenen Herstellern bzw. Lieferanten, nach Umbauarbeiten an von uns gelieferten Erzeugnissen mit Eingriffen in die elektrische Ausrüstung, muss vor der Inbetriebnahme durch den Betreiber eine präzise Prüfung gemäß den geltenden Unfallverhütungsvorschriften und den anzuwendenden elektrotechnischen Regeln durchgeführt werden.

Fordern sie bei offenen Fragen oder für Arbeiten, zu denen die erforderlichen Fachkräfte fehlen, Unterstützung von Firma Mosca an.

1.6.3 Sicherheitsmaßnahmen bei Elektro-Schweißarbeiten

Hinweis!

Hinweis!

Folgende Maßnahmen müssen unbedingt eingehalten werden:

Pos.

Maßnahme

1

Hauptschalter der Maschine ausschalten

2

Maschine von Staub und brennbaren Stoffen reinigen

3

Schweißgerät nicht im Schaltschrank der Maschine einstecken oder anschließen

4

Elektronische Geräte (z. B. Steuergeräte) und Karten im Schaltschrank herausziehen, sonst besteht die Gefahr der Einkopplung von Spannungsspitzen

5

An der Maschine befindliche elektronische Geräte (z. B. Impulsgeber) ausstecken oder abklemmen

6

Die Masseverbindung des Schweißgerätes unmittelbar neben die Schweißstelle legen und einwandfreien Kontakt herstellen

Der Schweißstrom darf nicht über die Erdleitung oder Abschirmung der elektrischen Ausrüstung fließen.

Wird an Maschinen oder Aggregaten elektrisch geschweißt, die mechanisch und damit leitend mit Mosca-Maschinen verbunden sind (z. B. Zuführbänder usw.), so sind die selben Maßnahmen zu treffen.

1

Sicherheitsmaßnahmen

Seite 11

1.7

Reinigen

Verletzungsgefahr!

Verletzungsgefahr!

Während des Betriebes der Maschine besteht erhöhte Unfallgefahr Durch bewegte Massen und rotierende oder heiße Teile.

 

Während des Betriebes dürfen keine Reinigungsarbeiten an sich bewegenden Teilen der Maschine durchgeführt werden.

Quetschgefahr!

Quetschgefahr!

Während des Maschinenbetriebes besteht erhöhte Unfallgefahr durch bewegte Massen wie z. B. Presse.

 

Bei unsachgemäßer Bedienung können schwere Verletzungen wie Quetschungen oder Hautabschürfungen entstehen.

Laufende Walzen dürfen nur von der Auslaufseite her gereinigt werden oder es sind Abdeckungen über dem Walzenspalt auf der Einlaufseite zu verwenden.

Nach der Reinigung festgestellte Mängel sofort beheben!

1

Sicherheitsmaßnahmen

Seite 12

1.8

Schutzeinrichtungen

Gefahr!

Gefahr!

Maschine nur betreiben, wenn alle Schutzeinrichtungen vorhanden und funktionsfähig sind!

 

Sie, als Betreiber oder als Bediener der Maschine, sind für das ordnungsgemäße Betreiben der Maschine verantwortlich!

Die Maschine ist nach den geltenden gesetzlichen Vorschriften gebaut und ist betriebssicher. Von der Maschine gehen dennoch Gefahren aus, wenn sie unsachgemäß oder nicht in ordnungsgemäßem Zustand betrieben wird.

Konstruktiv nicht auszuschließende Gefahrenstellen sind mit Schutzeinrichtungen versehen und gegebenenfalls durch Warnschilder an der Maschine und Arbeitssicherheits-Hinweise in der Betriebsanleitung gekennzeichnet.

Die Maschine ist mit folgenden Schutzeinrichtungen ausgerüstet:

1

Warnschilder an Gefahrenstellen der Maschine

2

Optische Störungsanzeige (nur falls eingebaut)

3

Akustische Störungsanzeige (nur falls eingebaut)

4

Automatische Steuerung der Arbeitsprozesse und automatische Unterbrechung des Betriebes bei Störungen (nur falls eingebaut)

5

Schlagtaster NOT-AUS (nur falls eingebaut)

6

Automatische Maschinenabschaltung bei Öffnen der Schutzeinrichtungen im Arbeitsbereich der Maschine (nur falls eingebaut)

7

Blech-Verkleidung der Antriebe und der beweglichen mechanischen Baugruppen

8

Blech-Verkleidung von unter elektrischer Spannung stehenden Teilen

9

Absaugeinrichtung im Heizungsbereich (nur falls eingebaut)

10

Durchsichtige Scheiben vor Maschinenbereichen, die einer Beobachtung unterliegen (nur falls eingebaut)

2

Transport, Aufstellung und Anschluss

Seite 1

2.0

Transport, Aufstellung und Anschluss

2.1

Anlieferung

2

2.1.1

Normaltransport

2

2.2

Transport mit Gabelstapler, Hebezeug oder Kran

2

2.3

Aufstellung

3

2.4

Anschluss

5

2.5

Lagerung

5

2.6

Hinweise zur Haftung

5

2.6.1

Ansprüche

5

2.6.2

Maschinenlagerung

5

2.7

Transportzeichnung

6

2.8

Elektrische Ausrüstung

7

2.8.1

Mindestanforderungen an die elektrische Versorgung

7

2

Transport, Aufstellung und Anschluss

Seite 2

2.1 Anlieferung

2.1.1

Normaltransport

Die Anlage wird in Transporteinheiten angeliefert. Jede Transporteinheit ist auf einer Holzpalette mit Kunststoffbändern gesichert und mit Folie eingestretcht.

Kunststoffbändern gesichert und mit Folie eingestretcht. 2.2 Transport mit Gabelstapler, Hebezeug oder Kran

2.2 Transport mit Gabelstapler, Hebezeug oder Kran

Lebensgefahr! Schwebende Lasten können herabfallen. Durch unsachgemäße Befestigung oder Bruch des Hebezeuges kann die
Lebensgefahr! Schwebende Lasten können herabfallen. Durch unsachgemäße Befestigung oder Bruch des Hebezeuges kann die

Lebensgefahr!

Schwebende Lasten können herabfallen. Durch unsachgemäße Befestigung oder Bruch des Hebezeuges kann die Last herabfallen und schwerste Verletzungen oder Tod verursachen. Nicht unter schwebende Lasten treten! Geeignete Hebezeuge und Befestigungsmittel benutzen.

2

Transport, Aufstellung und Anschluss

Seite 3

2.3

Aufstellung

Im Regelfall wird die Maschine von Mitarbeitern der Firma Mosca

Verpackungstechnik gemäß dem Projektplan aufgestellt Maschine auspacken und überprüfen ob Maschine vollständig und ohne

Transportschäden ist Der Platzbedarf beträgt ca. 6 m 2

2

7

6 4 3 5 5 Flächen gefettet 1
6
4
3
5
5
Flächen gefettet
1

Aufnahmebohrung

Fortsetzung nächste Seite

2

Transport, Aufstellung und Anschluss

Seite 4

2.3 Aufstellung (Fortsetzung)

1. Die Umreifungsmaschine an dem vorgesehenen Platz, in richtiger Einlaufrichtung positionieren.

2. Das Grundgestell (1) mit den dafür vorgesehenen Stellschrauben (2) ausrichten und anschließend mit einer Wasserwaage ausnivellieren.

3. Die zwei Stützen rechts/links (3/4) an den Aufnahmebohrungen mittels einer Hebevorrichtung auf das Grundgestell (1) aufsetzen, und danach mit einem Spannstift (5) zentriert.

4. Träger (6) auf die Stützen aufsetzen verstiften und verschrauben.

5. Das Maß zwischen den Stützen (3/4) muss überprüft werden. Wichtig ist es zwischen den Bruch- bzw. Schnittstellen. Die Maßtoleranz beträgt +/- 1mm, gegebenenfalls nachrichten.

6. Wenn das Maß stimmt, werden die Stützen verschraubt.

7. Der Kabelschlepp muss nun aufgerichtet, verschraubt und die Zugentlastung montiert (7) werden.

8. Den Schaltschrank sowie die Kabel an den jeweiligen Bestimmungsort positionieren.

9. Schaltschrank sowie die Umreifungsmaschine verdübeln.

10. Je nach Kundenwunsch die Stellflächen der Umreifungsmaschine mit Platten unterlegen bzw. auch mit Kunstharz ausgießen

2

Transport, Aufstellung und Anschluss

Seite 5

2.4 Anschluss

Hinweis! Es sind in jedem Falle die Sicherheitshinweise in Kapitel 1 sowie die örtlich geltenden
Hinweis! Es sind in jedem Falle die Sicherheitshinweise in Kapitel 1 sowie die örtlich geltenden

Hinweis!

Es sind in jedem Falle die Sicherheitshinweise in Kapitel 1 sowie die örtlich geltenden Sicherheitsvorschriften zu beachten. Maschinenverbindungen (Kabel, Schläuche) so verlegen, dass sich keine Stolperstellen bilden.

Anschlussdaten sind den Schaltplänen zu entnehmen (die elektrischen

Schaltpläne sind der Maschine beigepackt) Vorhandene Netzspannung unbedingt mit der auf dem Typenschild

ausgewiesenen Spannung auf Übereinstimmung prüfen Elektrische Installation nach EN 60204, Teil 1

2.5 Lagerung

Der Lagerraum muss trocken sein Die Maschine nicht extremer Kälte oder Hitze aussetzen Die Maschine auf einen ebenen Boden stellen, um ein Verziehen zu verhindern

2.6 Hinweise zur Haftung

2.6.1 Ansprüche

Wir weisen darauf hin, dass unsachgemäßer Transport zu keinerlei Ersatz oder Garantieanspruch berechtigt.

2.6.2 Maschinenlagerung

Für Korrosionsschäden, die durch unsachgemäße Lagerung auftreten, übernehmen wir keinerlei Gewährleistung.

2

Transport, Aufstellung und Anschluss

Seite 6

2.7

Transportzeichnung

Der Transport der Maschine ist mittels Gabelstapler, Hebezeug oder Kran möglich Gewicht der Maschine: siehe Technische Daten Maschinenschwerpunkt (1)

1
1

2

Transport, Aufstellung und Anschluss

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2.8 Elektrische Ausrüstung

Lebensgefahr!

Lebensgefahr!

Beim Kontakt mit unter Spannung stehenden Leitungen oder Bauteilen besteht Lebensgefahr.

 

Vor Arbeiten an elektrischen Einrichtungen muss die gesamte Anlage vom Netz getrennt werden. Dies kann durch das Ziehen des Netzsteckers erfolgen (falls vorhanden).

2.8.1 Mindestanforderungen an die elektrische Versorgung

Die Versorgungsleitung für die Maschine muss einen Mindestquerschnitt von 5 x 2, 5 mm ² (je nach Anforderung auch mehr). Der Anschluss der Maschine erfolgt mit einem CEE-Stecker 3/N/PE.

3

Beschreibung der Maschine

Seite 1

3.0

Beschreibung der Maschine

3.1

Ausstattung der Maschine

2

3.2

Umgebungsbedingungen der Maschine

2

3.3

Einsatzmöglichkeit

2

3.4

Packstückformate

2

3.5

Maschinenbeschreibung

2

3.5.1

Beschreibung - Umreifung in Handbetrieb

3

3.5.2

Beschreibung - Umreifung in Manueller Betriebsart

4

3.5.3

Servicebetrieb

5

3.5.4

Automatikbetrieb

5

3.5.5

Produktion starten

5

3.6

Technische Daten

6

3.6.1

Elektrische Versorgung

8

3.6.1.1

Netzgerät

8

3.7

Installationszeichnung

9

3.7.1

Betriebsmittel zur Installationszeichnung

12

3.8

Funktionsablauf bei Automatikbetrieb

15

3.9

Maschinenaufbau

17

3.10

Schutzmaßnahmen

18

3.10.1

Anordnung der Bereichsabsicherung

18

3.10.2

Funktionsablauf der Bereichsabsicherung

19

3.10.3

Beschreibung der Bereichsabsicherung

20

3

Beschreibung der Maschine

Seite 2

3.1 Ausstattung der Maschine

Die Ausstattung und der Aufbau der Maschine, sowie die Beschreibung der Funktionen entsprechen dem Wortlaut der Auftragsbestätigung. Die Maschine ist gemäß der Europa-Norm EN 60 204-1 konstruiert.

3.2 Umgebungsbedingungen der Maschine

Raumtemperatur Relative Luftfeuchtigkeit

von +5°C bis 40°C von 30% bis 65%

3.3 Einsatzmöglichkeit

Die vollautomatische Umreifungsmaschine ist für nahezu alle Verpackungsbereiche der Baustoff-Industrie als auch in div. anderen Industriezweigen einsetzbar.

3.4 Packstückformate

Packstückgrößen nach Absprache.

3.5 Maschinenbeschreibung

Vollautomatische Kunststoffumreifungsmaschine für Polypropylen und/oder Polyester - Verpackungsbänder

Hohe Verschlussspannung durch minimalen Abstand vom Packgut zum Verschlussaggregat

Bandbreite von 9 - 15,5 mm nicht verstellbar

Einstellung der Umreifungsabstände über Programmvorwahl

SPS freiprogrammierbare Elektroniksteuerung

Verschleißfreies zwangsgesteuertes Bandführungssystem

Wahlschalter für Umreifungsprogrammvorwahl

Bandspannung stufenlos über Potentiometer einstellbar

3

Beschreibung der Maschine

Seite 3

3.5.1 Beschreibung - Umreifung in Handbetrieb

Bei dieser Betriebsart können alle Funktionen von Hand gefahren werden. Verriegelungen die zum sicheren Betrieb der Maschine notwendig sind bleiben dabei erhalten.

Mit den Tasten „ Hubwagen Auf / Ab “ fährt der Hubwagen in die entsprechende Richtung.

Die Maschine ist mit einer Aggregatverfahrung ausgerüstet durch Betätigen des entsprechenden Tasters fährt das Aggregat an das Packstück bzw. wieder in Grundstellung zurück.

Mit dem Taster „ Start “ wird das Umreifungsband von Aggregat in den geschlossenen Bandführungsrahmen eingeschossen. Ist das Band eingeschossen erfolgt der Bandrückzug.

Ist der Querschieber geöffnet wird durch Betätigen des Tasters „ Einrichten “ dieser geschlossen. Die Betriebsbereitschaft des eingerichteten Aggregates mit dem geschlossenem Querschieber wird durch eine Lampe angezeigt. Bei geschlossenem Querschieber wird über die Taste „Einrichten“ der Querschieber geöffnet.

Mit dem Programm Neustart wird ein gesamter Umreifungszyklus ausgelöst. Dieser beinhaltet folgende Funktionen:

Hubwagen bzw. Bandführungsrahmen ab, Bandeinschuss, Bandrückzug, Bandspannen, Bandverschweißen, Bandabschneiden, Hubwagen bzw. Bandführungsrahmen heben und Querschieber schließen Ein laufender Umreifungszyklus wird durch die Lampen angezeigt.

Um ein laufender Umreifungszyklus abzubrechen muss man den Taster STOP betätigen. Durch den Vorwahlschalters Servicebetrieb geht die Anlage in Servicestellung.

3

Beschreibung der Maschine

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3.5.2 Beschreibung - Umreifung in Manueller Betriebsart

Bei dieser Betriebsart müssen alle Schritte, die ein Umreifungszyklus beinhaltet von Hand durchgeführt werden.

Durch Betätigen des Taster Hubwagen ab fährt dieser in die gewünschte Umreifungsposition des Packstück herunter. Der Taster „ Start “ löst einen Ablauf des Umreifungszyklus aus d.h. das Band wird eingeschossen anschließend erfolgt der Bandrückzug. Dadurch wird überschüssiges Band aus dem Bandrahmen zurückgezogen. Danach laufen folgende Funktionen selbständig ab:

Bandspannen, Reibschweißen, Abschneiden des Bandes, Öffnen des Querschiebers.

Der Hubwagen muss nun hochgefahren werden, um das Packstück freizugeben.

Mit dem Taster „ Einrichten “ wird der Querschieber geschlossen und das Aggregat fährt wieder in Grundstellung.

Damit ist ein gesamter Umreifungszyklus in Hand durchgeführt worden.

3

Beschreibung der Maschine

Seite 5

3.5.3 Servicebetrieb

Die Betriebsart dient zum gefahrlosen Spulenwechseln oder um Servicearbeiten (säubern usw.) durchzuführen. Alle Antriebe außer dem Aggregat werden vom Stromnetz getrennt.

Hinweis! Ein Einfädeln und Abschneiden des Bandes ist in dieser Betriebsart möglich.
Hinweis! Ein Einfädeln und Abschneiden des Bandes ist in dieser Betriebsart möglich.

Hinweis!

Ein Einfädeln und Abschneiden des Bandes ist in dieser Betriebsart möglich.

3.5.4 Automatikbetrieb

Bei dieser Betriebsart läuft ein vorher gewähltes Programm ab. Die Abläufe sind elektronisch gesteuert. Die einzelnen Umreifungsprogramme sind in der SPS hinterlegt und werden von dort nach Vorwahl abgerufen.

Die Positionierung der Umreifungsebene und die Umreifungszyklen laufen automatisch ab.

3.5.5 Produktion starten

1. Vor- und nachgeschaltete Maschinen sind betriebsbereit

2. Schutztüren schließen

3. Betriebsbereitschaft herstellen: Hauptschalter auf „I“ stellen

4. Funktionstaste (Maschine EIN) am Bedientableau drücken.

5. Betriebsart wählen: siehe Funktionsbeschreibung Bedientableau

6. Produktion starten: Funktionstaste (Automatik „EIN“) am Bedientableau drücken

3

Beschreibung der Maschine

Seite 6

G

F

200 mm Schritte

400-2900

H

3.6 Technische Daten

KOV-315

Aggregatverfahrweg 480 mm

1234

min. 1300 100 mm Schritte A B C
min. 1300
100 mm Schritte
A
B
C
480 mm 1234 min. 1300 100 mm Schritte A B C Beispiel: KOV-315 Rahmen: 2100 mm

Beispiel: KOV-315

Rahmen: 2100 mm

E

1200

850

D

Bandführungsrahmen: 1300x1500 mm

Abstand: UK_Bandführungsrahmen bis Mitte Bandführung = 75 mm bei festem Rahmen UK_Bandführungsrahmen bis Mitte Bandführung = 40 mm bei schwimmendem Rahmen

A

B

C

D

E

F

G

H

1300

1608

1500

820

825

3380

3409

2100

Fortsetzung nächste Seite

3

Beschreibung der Maschine

Seite 7

G

F

200 mm Schritte

3.6 Technische Daten (Fortsetzung)

1234

KOB-315

KOH-315

Aggregatverfahrweg 480 mm

min. 1300 100 mm Schritte

A B C
A
B
C
Aggregatverfahrweg 480 mm min. 1300 100 mm Schritte A B C   H 400-2900 1200 850
 

H

400-2900

1200

850

   
 

D

E

Beispiel: KOH-315

Rahmen: 2100 mm

Bandführungsrahmen: 1300x1400 mm

Abstand: UK_Bandführungsrahmen bis Mitte Bandführung = 195 mm

A

B

C

D

E

F

G

H

1300

1770

1400

890

924

3380

3409

2100

Fortsetzung nächste Seite

3

Beschreibung der Maschine

Seite 8

3.6 Technische Daten (Fortsetzung)

Schweißverschluss

Reibschweißverschluss

 

Ultraschallschweißverschluss bei SoniXs

Lärmemmision:

 

80

dB (A) – Geräuschmessung nach DIN 45 635 Teil 27

Bandbreite

9

bis 15,5 mm

Bei SoniXs: 9 bis 12 mm

 

Bandstärke

0,4 bis 1,0 mm

 
 

Innen

Ø = 400 mm

 

Bandspulen Ø

Außen Ø = 650 mm

   

200

- 2.000 N, stufenlos verstellbar

bei KSR 2809 bei KSR 2830 bei SoniXs

Bandspannung

200

- 2.500 N, stufenlos verstellbar

200

- 2.000 N, stufenlos verstellbar

Bandumführungs-

4,6 m/s, einstellbar

 

geschwindigkeit

Eilgeschwindigkeit

 

150

mm/s

Pressgeschwindigkeit

 

37

mm/s

Antrieb

über Drehstrom-Getriebe-Bremsmotor

 

Verdichtung

 

100

kg bei KOB-315 / KOH-315

Gewicht

ca. 2 t

 

Luftdruck

6

bar

Luftverbrauch

ca. 150NL pro Umreifung

 

3.6.1 Elektrische Versorgung

Elektr. Anschluss:

400V/50Hz

Netzform:

 

3L+N+PE

Nennleistung:

Ca. 4 KW je nach Ausstattung auch mehr

Nennspannung:

400

V

3.6.1.1 Netzgerät

Nennstrom:

9

A

Nennfrequenz:

 

50

Hz

Stromart:

3

AC

3

Beschreibung der Maschine

Seite 9

3.7

Installationszeichnung

KOV-315

Bei KSR:

2S0

11S7.1

11S10

11H7.1

10M1

10P1

10B1

81B1

81Y1

81X10

81B2

Bei MRS:

2S0

11S7.1

11H7.1

81X10

1H101

1H102

1H103

10B4

10S1

10S2

10B9

10S17

10B6

15M1

10B13

1X30

10X16

10B11

10B7

10B5

18M1

10S17.2

10S17.1

10B8

Fortsetzung nächste Seite

3

Beschreibung der Maschine

Seite 10

3.7 Installationszeichnung (Fortsetzung)

KOB / KOH-315 Bei KSR: 10M1 2S0 16Y1 10P1 1X30 11S7.1 16Y3 10B1 15M1 10B13
KOB / KOH-315
Bei KSR:
10M1
2S0
16Y1
10P1
1X30
11S7.1
16Y3
10B1
15M1
10B13
50Y1
10X16
11S10
16Y4
11H7.1
10B7
Bei MRS:
10B11
2S0
11S7.1
10B5
11H7.1
10B18S
10B19E
81B1
1H101
16B1.1
16B4
1H102
10B20S
1H103
16B3
81Y1
10B4
10B18E
10S1
81X10
16B4.1
10S2
81B2
16B3.1
81X10
10B17S
10B90
10B20E
10B9
16B1
10B17E
50S0
10B19S

Fortsetzung nächste Seite

3

Beschreibung der Maschine

Seite 11

3.7 Installationszeichnung (Fortsetzung)

200B13 200B11 200B12 200B3 200B14 200B2 200B4 Einlauf
200B13
200B11
200B12
200B3
200B14
200B2
200B4
Einlauf

200B1

11 3.7 Installationszeichnung (Fortsetzung) 200B13 200B11 200B12 200B3 200B14 200B2 200B4 Einlauf 200B1 95S1/95Y1
95S1/95Y1
95S1/95Y1

3

Beschreibung der Maschine

Seite 12

3.7.1 Betriebsmittel zur Installationszeichnung

Betriebs-

Benennung

Erklärung

mittelkenn-

Zeichnung

1H101

Ampel

Bandende

1H102

Ampel

Automatik

1H103

Ampel

Störung

1X30

Klemmleiste

Steuerleitung

2S0

Not - Aus Taster rastend

Hubwagen

10B1

Näherungsschalter

Stillstandsüberwachung

10B4

Näherungsschalter

Bandspannungsausgleich

10B5

Näherungsschalter

Aggregat am Packstück

10B6

Näherungsschalter

Bandhaltearm zurück

10B7

Näherungsschalter

Referenz ohne Palette

10B8

Näherungsschalter

Bandhaltearm am Packstück

10B9

Lichtschranke

Packstück vorhanden

10B11

Näherungsschalter

Aggregat vorne

10B13

Näherungsschalter

Aggregat hinten

10B17E

Torlichtgitter

Auffahrsicherung links

10B17S

Torlichtgitter

Auffahrsicherung links

10B18E

Torlichtgitter

Auffahrsicherung rechts

10B18S

Torlichtgitter

Auffahrsicherung rechts

10B19E

Torlichtgitter

Auffahrsicherung Aggregat

10B19S

Torlichtgitter

Auffahrsicherung Aggregat

10B20E

Torlichtgitter

Auffahrsicherung vorn

10B20S

Torlichtgitter

Auffahrsicherung vorn

10B90

Torlichtgitter

Laserpointer

Fortsetzung nächste Seite

3

Beschreibung der Maschine

Seite 13

3.7.1 Betriebsmittel zu Installationszeichnung (Fortsetzung)

Betriebs-

Benennung

Erklärung

mittelkenn-

Zeichnung

10M1

Motor

Hubwagen

10P1

Inkrementalgeber

Höhenpressung

10S1

Endschalter

Hubwagen oben

10S2

Endschalter

Hubwagen unten

10S17

Sicherheitsleiste

Not - Aus

10S17.1

Sicherheitsleiste

Not - Aus

10S17.2

Sicherheitsleiste

Not - Aus

10X16

5 pol. Stecker

Inkrementalgeber

11H7.1

Leuchttaster

Aggregat in Grundstellung

11S7.1

Leuchttaster

Aggregat einrichten

11S10

Taster

Band einfädeln

15M1

Aggregatwagen

Vor / Zurück

16B1

Näherungsschalter

Verdichter vorne

16B1.1

Näherungsschalter

Verdichter vorne

16B3

Näherungsschalter

Verdichter links

16B3.1

Näherungsschalter

Verdichter links

16B4

Näherungsschalter

Verdichter rechts

16B4.1

Näherungsschalter

Verdichter rechts

16Y1

Ventil

Verdichter vorne

16Y3

Ventil

Verdichter links

16Y4

Ventil

Verdichter rechts

Fortsetzung nächste Seite

3

Beschreibung der Maschine

Seite 14

3.7.1 Betriebsmittel zu Installationszeichnung (Fortsetzung)

Betriebs-

Benennung

Erklärung

mittelkenn-

Zeichnung

18M1

Motor

Bandhaltearm

50Y1

Hauptventil

 

50S0

Druckwächter

 

81B1

Näherungsschalter

Abroller 1 oben

81B2

Näherungsschalter

Abroller 1 unten

81X10

6 pol. Stecker

Abroller1

81Y1

Bremse

Abroller 1

95S1/95Y1

Sicherheitsschalter

Schutzgittertür

200B1

Lichtschranke

Einlauf

200B2

Lichtschranke

Einlauf

200B3

Lichtschranke

Einlauf

200B4

Lichttaster

Einlauf

200B11

Lichtschranke

Auslauf

200B12

Lichtschranke

Auslauf

200B13

Lichtschranke

Auslauf

200B14

Lichttaster

Auslauf

3

Beschreibung der Maschine

Seite 15

3.8 Funktionsablauf bei Automatikbetrieb

Maschine Seite 15 3.8 Funktionsablauf bei Automatikbetrieb Die Paletten werden auf einer elektrisch angetriebenen

Die Paletten werden auf einer elektrisch angetriebenen Rollenbahn in die Umreifungsanlage transportiert

Das autom. Umreifungsaggregat befindet sich in seiner Grundstellung.

Die elektr. angetr. höhenverfahrbare Horizontal-Bandführung befindet sich in ihrer oberen Grundstellung.

Das automatische Umreifungsaggregat hat bereits vom Kunststoffbandabroller Umreifungsband durch den Bandführungsrahmen umgefördert, bis es wieder in den Verschliesser eintritt.

Von der Bedienungsperson ist das entsprechende Umreifungsprogramm vorgewählt. Die Programmierung der Umreifungshöhe ergibt sich wie folgt:

Fortsetzung nächste Seite

3

Beschreibung der Maschine

Seite 16

3.8 Funktionsablauf bei Automatikbetrieb (Fortsetzung)

Umreifungsanlage in Handsteuerung:

Programm-Wahltaster betätigen

Programmanzeige als Leuchtziffernanzeige gibt an „Programm“ Anlage manuell auf

Umreifungshöhe absenken

Handtaster „Umreifungsposition“ betätigen

Die Umreifungshöhe ist programmiert.

Befindet sich ein Packstück in Umreifungsposition, senkt sich die Horizontal- Bandführung mit dem Umreifungsaggregat auf die programmierte Umreifungshöhe ab.

Das automatische Umreifungsaggregat fährt elektrisch angetrieben gegen das Packstück. Bei Berühren der Packstückoberfläche wird die Fahrbewegung des Aggregates durch einen Endschalter abgeschaltet. Ist diese Position erreicht, wird der automatische Umreifungszyklus ausgelöst.

Jetzt erfolgen die Funktionen:

Bandrückzug

Bandspannen

Verschließen und Abschneiden des Bandes

Das automatische Umreifungsaggregat fährt in Grundstellung zurück.

Die horizontale Umreifungseinrichtung fährt in ihre Grundstellung auf.

Gleichzeitig wird vom Umreifungsaggregat neues Umreifungsband durch den Bandführungsrahmen gefördert.

3

Beschreibung der Maschine

Seite 17

3.9

Maschinenaufbau

1. Grundgestell

2. Bandführungsrahmen

3. Hubwagen

4. Rahmen

5. Aggregataufnahme

6. Abroller

7. Schaltschrank

8. Bandführung

9. Bandhaltevorrichtung

10. Abschaltleiste

11. Kabelschlepp

12. Bandführungsrahmen - Schwimmend

13. Bandführungsrahmen - Schwimmend KOB-315 Packstückverdichtung von 2 Seiten KOH-315 Packstückverdichtung von 4 Seiten

5 4 11 3 8 6 9 10 1 7
5 4
11
3
8
6
9
10
1
7

2

12
12
13
13

3

Beschreibung der Maschine

Seite 18

3.10

Schutzmaßnahmen

3.10.1 Anordnung der Bereichsabsicherung

Schutzgittereinhausung

Muting - System
Muting - System

Muting - System

3

Beschreibung der Maschine

Seite 19

3.10.2 Funktionsablauf der Bereichsabsicherung

Pos. 2 Pos. 3 Pos. 1 Einlauf
Pos. 2
Pos. 3
Pos. 1
Einlauf
250
250

Nach “ Rollgang Start ” durchläuft die Vorderkante der Palette die Muting - Lichtschranke 1 ( Pos. 1 ).

Die Sicherheitslichtschranke 2 ( Pos. 2 ) wird in der Durchlaufzeit der Palette (= Gesamtzeit des Mutingsystem ) deaktiviert.

Die Kontrolllampe auf der Sicherheitslichtschranke ( Pos.2 ) leuchtet auf.

Die Palette durchläuft die Muting - Lichtschranke 2 ( Pos. 3 ).

Bleiben beide Muting - Lichtschranken während des Palettendurchlaufs belegt, erkennt das Sicherheits- - Lichtschrankensystem die Palette. Die Kontrolllampe leuchtet.

Die Sicherheitslichtschranke bleibt deaktiviert.

Wird jedoch die Muting - Lichtschranke 1 ( Pos. 1 ) frei, bevor die Muting - Lichtschranke ( Pos. 3 ) belegt ist, schaltet die Sicherheitslichtschranke ( Pos. 2 ) die Anlage in Störung. Die Kontrolllampe erlischt.

3

Beschreibung der Maschine

Seite 20

3.10.3 Beschreibung der Bereichsabsicherung

Schutzgitter und Bereichsabsicherung dienen dazu der Bedienungsperson an der MOSCA - Umreifungsmaschine einen optimalen Unfallschutz zu gewährleisten.

Beim Öffnen der Tür im Bereich des Schutzgitters geht die Anlage automatisch in Handsteuerung d.h. alle Hubantriebe bzw. Fördermittelantriebe werden Spannungsfrei geschaltet. Nach Betätigung des Serviceschalters am Bedienungspult und Öffnen der Tür im Bereich des Schutzgitters kann nach neuem Auflegen einer Bandspule der Antrieb am Aggregat - Bandvorlauf ( Einfädeln ) eingeschaltet werden. Erst wenn die Bedienungsperson den Schutzgitterbereich verlassen hat, ist die Maschine durch Handtasterbetätigung auf Automatik umschaltbar.

Zur Schutzgitter und Bereichsabsicherung gibt es noch zusätzlich ein Sicherheitslichtschrankensystem mit zusätzlichem Muting - System ( Personenerkennungssystem ). Das Muting - System dient zur Unterscheidung Mensch / Produkt.

Muting - System dient zur Unterscheidung Mensch / Produkt. Sicherheitshinweis! Sollte ein Kunde auf eigenen Wunsch

Sicherheitshinweis!

Sollte ein Kunde auf eigenen Wunsch die Schutzgitter und Bereichsabsicherung selber erstellen, entfällt die Verantwortlichkeit für die Fa. MOSCA, sofern die kundenseitig installierten Schutzeinrichtungen nicht bzw. nicht ordnungsgemäß in den Sicherheitskreis eingebunden wurde !!!

Für Folgeschäden aus zu Widerhandhabung ist die Fa. MOSCA nicht haftbar !

4

Bedienung

Seite 1

4.0

Bedienung

4.1

Zu Ihrer Sicherheit

 

2

4.1.1

Persönliche Voraussetzungen

2

4.1.1.1

Wer darf die Maschine bedienen?

2

4.2

Bedientableau

 

3

4.2.1

Bedienelemente

 

3

4.3

Vor erster Inbetriebnahme

4

4.3.1

Druckluft anschließen

4

4.4

Auflegen der Bandspule und Einfädelschema

5

4.5

Einrichten der Maschine

 

6

4.5.1

Voraussetzungen

6

4.5.2

Inbetriebnahme

6

4.6

Maschinenbetrieb ingangsetzen

7

4.6.1

Voraussetzungen

 

7

4.7

Betreiben

8

4.7.1

Umreifung in Handbetrieb

 

8

4.7.2

Umreifung

in

Manueller

Betriebsart

8

4.7.3

Umreifung in Manueller Betriebsart (Halbautomatischer)

9

4.7.4

Servicebetrieb

 

9

4.7.5

Automatikbetrieb

 

9

4.7.6

Produktion starten

9

4.8

Maschine im Notfall stillsetzen (NOT-AUS)

10

4.8.1

Lage der NOT-AUS-Taster

 

10

4

Bedienung

Seite 2

4.1 Zu Ihrer Sicherheit

4.1.1 Persönliche Voraussetzungen

4.1.1.1 Wer darf die Maschine bedienen?

Personen, die aufgrund ihrer Ausbildung und Qualifikation dazu berechtigt sind Personen, die vom Betreiber der Maschine dazu beauftragt sind

die vom Betreiber der Maschine dazu beauftragt sind Verletzungsgefahr! Von der Maschine gehen Gefahren aus,

Verletzungsgefahr!

Von der Maschine gehen Gefahren aus, wenn sie unsachgemäß oder nicht in ordnungsgemäßem Zustand betrieben wird.

Jede sicherheitsbedenkliche Arbeitsweise unterlassen!

Maschine nur betreiben, wenn alle Schutzvorrichtungen und sicherheitsbedingte Einrichtungen z. B. lösbare Schutzeinrichtungen, NOT-AUS-Einrichtungen vorhanden sind.

Vor dem Einschalten der Maschine sicherstellen, dass niemand durch die anlaufende Maschine gefährdet werden kann

4

Bedienung

Seite 3

4.2

4.2.1

Bedientableau

Bedienelemente

Bedienung Seite 3 4.2 4.2.1 Bedientableau Bedienelemente Hinweis! Die Bedienung der Umreifungsmaschine ist je nach

Hinweis!

Die Bedienung der Umreifungsmaschine ist je nach Ausführung durch Taster oder durch OP / TP möglich.

Das Layout der Taster ist im Schaltplan zu entnehmen, die OP / TP – Bedienungsanleitung ist gesondert anzufordern.

4

Bedienung

Seite 4

4.3 Vor erster Inbetriebnahme

Hinweis! Wenn die Maschine/Anlage einmal mit geölter Druckluft betrieben wurde, ist für den weiteren Einsatz
Hinweis! Wenn die Maschine/Anlage einmal mit geölter Druckluft betrieben wurde, ist für den weiteren Einsatz

Hinweis!

Wenn die Maschine/Anlage einmal mit geölter Druckluft betrieben wurde, ist für den weiteren Einsatz stets geölte Druckluft erforderlich!

4.3.1 Druckluft anschließen

Druckluftschlauch in Druckluft- steckverbindung (1) einstecken Handschiebeventil in Pfeilrichtung schieben.

1
1
Hinweis! Der Betriebsdruck ist werkseitig auf 6 bar eingestellt. Drucklufteinstellungen ausschließlich durch den
Hinweis! Der Betriebsdruck ist werkseitig auf 6 bar eingestellt. Drucklufteinstellungen ausschließlich durch den

Hinweis!

Der Betriebsdruck ist werkseitig auf 6 bar eingestellt. Drucklufteinstellungen ausschließlich durch den Kundendienst der Fa. Mosca vornehmen lassen.

Verletzungsgefahr!

Verletzungsgefahr!

Bei unsachgemäßer Arbeitsweise, besteht im Bereich der Umreifungsanlage, Quetschgefahr!

4

Bedienung

Seite 5

4.4 Auflegen der Bandspule und Einfädelschema

Hinweis! Bandspule so einbauen, dass die Drehrichtung beim Abspulen in Pfeilrichtung nach links erfolgt!
Hinweis! Bandspule so einbauen, dass die Drehrichtung beim Abspulen in Pfeilrichtung nach links erfolgt!

Hinweis!

Bandspule so einbauen, dass die Drehrichtung beim Abspulen in Pfeilrichtung nach links erfolgt!

1. Klemmhebel (A) nach links auf- und herausdrehen.

2. Spulenabdeckung (B) abnehmen.

3. Spulenkern abnehmen, Bandspule (C) aufstecken und darauf achten, dass die Drehrichtung beim Abspulen in Pfeilrichtung (nach links) erfolgt.

4. Spulenabdeckung (B) aufstecken, Klemmhebel (A) anziehen.

5. Sämtliche Klebestreifen und sonstiges Abbindematerial entfernen.

6. Ca. 2 m Band (D) abrollen und darauf achten, dass es nicht verdreht ist.

7. Band (D) zwischen den Rollen (E/F) im Flaschenzugprinzip nach Rolle

(G) auflegen (Ausgang des

Bandendes von Rolle E oder G

möglich!)

8. Band (D) in das Bandzuführungsrohr

(H) einführen bis man auf Widerstand

kommt, Einfädelknopf (J) rechts bzw.

links drücken.

9. Band aus dem Einschießrahmen entnehmen, Taster " Einrichten " auf dem Schaltpult drücken, nach nochmaligem drücken des Tasters wird das Band abgeschnitten.

10.Aggregat steht in Nullstellung, Maschine ist umreifungsbereit.

E D G B C A F
E
D
G
B
C
A
F

J

H

wird das Band abgeschnitten. 10.Aggregat steht in Nullstellung, Maschine ist umreifungsbereit. E D G B C

4

Bedienung

Seite 6

4.5 Einrichten der Maschine

4.5.1 Voraussetzungen

Druckluft ist angeschlossen und der entsprechende Druck eingestellt

Netzanschluss

Umreifungsband ist eingefädelt

4.5.2 Inbetriebnahme

1. Vor dem Anschluss der Maschine an das 400V Netz ist mit einem Drehfeld- Richtungsanzeiger zu Prüfen ob ein Rechtsdrehfeld vorliegt. (nach VDE 0100 Teil 610 Abs. 5.65)

Hinweis!

Hinweis!

Der Anschluss darf nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden!

2. Nach dem Einschalten des „ Hauptschalters “ ist nach ca.10 sec. die SPS- Steuerung betriebsbereit. Danach kann mit dem Schalter „ Steuerspannung Ein “ die Steuerspannung zugeschaltet werden.

3. Drehrichtung der Motoren prüfen. Im Handbetrieb ist die Drehrichtung der Motoren zu prüfen. Bei Betätigen des Tasters „ Hubwagen ab “ bewegt sich der Hubwagen nach unten. Bei Betätigen des Tasters „ Hubwagen auf “ bewegt sich dieser nach oben. Anschließend muss die Drehrichtung der Motoren für die Aggregatverfahrung und der Bandhaltevorrichtung überprüft werden. Stimmt die Drehrichtung der Motoren nicht mit der Funktionsrichtung überein, müssen an den Eingangsklemmen 2-Phasen getauscht werden. (Dies gilt nur bei Motoren ohne Frequenzumrichter).

4. Beide Bandspulen auflegen und das Band in das Abrollermagazin einfädeln.

Fortsetzung nächste Seite

4

Bedienung

Seite 7

4.5.2 Inbetriebnahme (Fortsetzung)

5. Das Aggregat muss in Nullstellung sein, anschließend muss man die Anlage in „ Servicebetrieb “ umstellen und das Band ins Bandführungsrohr bis zum Aggregat einführen. Anschließend wird durch das Betätigen des Tasters „ Band vortippen “ am Hubwagen das Band in das Aggregat transportiert. Danach wird durch die Betätigung des Tastschalters „ Einrichten “ der Querschieber geöffnet, und durch erneutes Betätigen dieser wieder geschlossen. Durch diese beiden Bewegungen des Querschiebers wird das Band im Aggregat abgeschnitten und muss nun aus der Bandführung entfernt werden. Nachdem der Querschieber geschlossen ist, leuchtet im Taster die Lampe. Nun wird wieder in Automatikbetrieb umgeschaltet und somit ist die Anlage betriebsbereit.

6. Das Packstück wird durch den Rollgang unter den Hubwagen gefahren und nun kann eine manuelle Umreifung ausgeführt werden.

Siehe Kapitel

Manueller Umreifungszyklus

7. Halbautomatischer Umreifungszyklus

siehe Kapitel

Halbautomatischer Umreifungszyklus

8. Vollautomatischer Umreifungszyklus

siehe Kapitel

Automatikbetrieb

4.6 Maschinenbetrieb ingangsetzen

4.6.1 Voraussetzungen

Alle Schutztüren sind geschlossen Alle vorher beschriebenen Arbeiten wurden durchgeführt Hauptschalter auf „I“ stellen Vor- und nachgeschaltete Maschine einschalten und Einstellungen vornehmen Es sind keine Störungen angezeigt (siehe Bedientableau) „NOT-AUS-Einrichtung“ ist nicht betätigt

4

Bedienung

Seite 8

4.7

Betreiben

Sicherheitshinweis! Schutztüren während der Produktion nicht öffnen!
Sicherheitshinweis! Schutztüren während der Produktion nicht öffnen!

Sicherheitshinweis!

Schutztüren während der Produktion nicht öffnen!

4.7.1 Umreifung in Handbetrieb

Packstück in Umreifungsebene: Taster Fördertechnik Vor / Zurück

betätigen.(Kundenseitig) Hubwagen in Grundstellung bzw. Umreifungsebene: Taster Hubwagen Auf / Ab

betätigen. Umreifungsabstand wählen: Taster Teach in betätigen.

Folgende Funktionen und Taster gelten für das Aggregat:

Taster Start betätigen.

Taster Einrichten betätigen.

Packstück umreifen: Taster Umreifungszyklus betätigen.

Taster Stop betätigen.

Vorwahlschalter Servicebetrieb betätigen.

4.7.2 Umreifung in Manueller Betriebsart

Packstück in Umreifungsebene: Taster Fördertechnik Vor / Zurück betätigen.(Kundenseitig) Hubwagen in Grundstellung bzw. Umreifungsebene: Taster Hubwagen Auf / Ab betätigen. Umreifungsabstand wählen: Taster Teach in betätigen. Umreifung auslösen Taster Bandeinschuss Start Aggregat betätigen. Taster Bandrückzug Start Aggregat betätigen. Band verschweißen Funktionen laufen selbständig ab. Hubwagen heben: Taster „ Hubwagen auf “ betätigen. Taster Einrichten für Aggregat betätigen.

4

Bedienung

Seite 9

4.7.3 Umreifung in Manueller Betriebsart (Halbautomatischer)

Die Umreifung des Packstückes muss wie in Kapitel Manueller Betrieb durchgeführt werden. Dann Taster „ Umreifungszyklus “ für Aggregat auslösen.

4.7.4 Servicebetrieb

Service - Schlüsselschalter umlegen und Schlüssel ziehen.

Hinweis! Ein Einfädeln und Abschneiden des Bandes ist in dieser Betriebsart möglich.
Hinweis! Ein Einfädeln und Abschneiden des Bandes ist in dieser Betriebsart möglich.

Hinweis!

Ein Einfädeln und Abschneiden des Bandes ist in dieser Betriebsart möglich.

Sicherheitshinweis! Das Aggregat ist nicht abgeschaltet d.h. wenn an einem Aggregat Servicearbeiten durchgeführt werden,
Sicherheitshinweis! Das Aggregat ist nicht abgeschaltet d.h. wenn an einem Aggregat Servicearbeiten durchgeführt werden,

Sicherheitshinweis!

Das Aggregat ist nicht abgeschaltet d.h. wenn an einem Aggregat Servicearbeiten durchgeführt werden, darf keine andere Person gleichzeitig die Funktion „Einschießen oder Einrichten“ betätigen.

4.7.5 Automatikbetrieb

Programm auswählen. Taster Start drücken.

4.7.6 Produktion starten

1. Vor- und nachgeschaltete Maschinen sind betriebsbereit

2. Schutztüren schließen

3. Betriebsbereitschaft herstellen: Hauptschalter auf „I“ stellen

4. Funktionstaste (Maschine EIN) am Bedientableau drücken.

5. Betriebsart wählen: siehe Funktionsbeschreibung Bedientableau

6. Produktion starten: Funktionstaste (Automatik „EIN“) am Bedientableau drücken

4

Bedienung

Seite 10

4.8 Maschine im Notfall stillsetzen (NOT-AUS)

4.8.1 Lage der NOT-AUS-Taster

NOT-AUS-Taster (1)

1
1
Bei Gefahr:

Bei Gefahr:

Schlagtaster „NOT-AUS“ der Maschine niederdrücken!

5

Verhalten bei Störungen

Seite 1

5.0

Verhalten bei Störungen

5.1

Zu Ihrer Sicherheit

2

5.1.1

Persönliche Voraussetzungen

2

5.1.1.1

Wer darf Störungen an der Maschine beheben?

2

5.1.2

Vorbereitungen zum Beheben von Störungen

2

5.1.3

Maßnahmen vor dem Wiedereinschalten nach Störungen

2

5.2

Störungen und ihre Abhilfe

3

5

Verhalten bei Störungen

Seite 2

5.1 Zu Ihrer Sicherheit

5.1.1 Persönliche Voraussetzungen

5.1.1.1 Wer darf Störungen an der Maschine beheben?

Personen, die aufgrund ihrer Ausbildung und Qualifikation dazu berechtigt sind Personen, die vom Betreiber der Maschine dazu beauftragt sind

Hinweis! Arbeiten an elektrischen Ausrüstungen dürfen nur von einer Elektrofachkraft oder von unterwiesenen Personen
Hinweis! Arbeiten an elektrischen Ausrüstungen dürfen nur von einer Elektrofachkraft oder von unterwiesenen Personen

Hinweis!

Arbeiten an elektrischen Ausrüstungen dürfen nur von einer Elektrofachkraft oder von unterwiesenen Personen unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft gemäß den elektrotechnischen Regeln vorgenommen werden.

Verletzungsgefahr! Nach dem Abschalten der Energieversorgung ist die Presse (nur falls eingebaut) gegen unbeabsichtigtes
Verletzungsgefahr! Nach dem Abschalten der Energieversorgung ist die Presse (nur falls eingebaut) gegen unbeabsichtigtes

Verletzungsgefahr!

Nach dem Abschalten der Energieversorgung ist die Presse (nur falls eingebaut) gegen unbeabsichtigtes herunterfallen zu sichern.

5.1.2 Vorbereitungen zum Beheben von Störungen

Die Maschine gemäß dieser Bedienungsanleitung ausschalten und gegen unerwartetes Wiedereinschalten sichern Die Hauptbefehlseinrichtung verschließen und/oder ein Warnschild anbringen Den Instandsetzungsbereich weiträumig absichern

5.1.3 Maßnahmen vor dem Wiedereinschalten nach Störungen

Sicherheitseinrichtungen überprüfen

5

Verhalten bei Störungen

Seite 3

5.2 Störungen und ihre Abhilfe

Hinweis! Wenn an der Maschine teilweise oder keine elektrische Funktion besteht, Sicherungen F1 bis F7
Hinweis! Wenn an der Maschine teilweise oder keine elektrische Funktion besteht, Sicherungen F1 bis F7

Hinweis!

Wenn an der Maschine teilweise oder keine elektrische Funktion besteht, Sicherungen F1 bis F7 überprüfen. Weitere Störungen sind in Kapitel 7 (Aggregat) beschrieben. Falls die Maschine dennoch nicht funktionieren sollte bzw. andere Störungen und Defekte auftreten, wenden Sie sich bitte an den Kundendienst der Fa. Mosca.

Fehler

Ursache

Behebung

Aggregat fährt nicht in Nullstellung

Sicherheitsschalter defekt oder lose

Alle Sicherheitsschalter überprüfen

NOT-AUS Schalter ist betätigt

NOT-AUS Schalter überprüfen

Motor läuft nicht an

Steckverbindung am Motorkabel nicht richtig eingesteckt

Steckverbindungen

kontrollieren

Sicherheitsschalter nicht betätigt.

Schutzverkleidung

schließen

NOT-AUS-Schalter

NOT-AUS Schalter überprüfen

betätigt.

Umformer nicht richtig eingestellt oder defekt

Umformer kontrollieren Ggf. ersetzen.

Umreifungsband wird nicht transportiert

Umreifungsband verdreht

Siehe Kapitel 7 (Aggregat)

Umreifungsband nicht richtig eingefädelt

siehe Kapitel Auflegen der Bandspule

Keine Funktion der Anlage

Serviceschalter betätigt

Serviceschalter entriegeln

Not-Aus Taster betätigt

Not-Aus Taster entriegeln

Bereichsabsicherung offen

Schutztüre schießen

Umreifungsband wird nicht transportiert

Abrollerbremse öffnet nicht

Stecker am Abroller kontrollieren

Umreifungsband nicht richtig eingefädelt

Siehe Einfädelschema

Aggregat nicht in Grundstellung

Grundstellungstaster

bestätigen

6

Instandhaltung

Seite 1

6.0

Instandhaltung

6.1

Zu Ihrer Sicherheit

 

2

6.1.1

Persönliche Vorraussetzungen

2

6.1.1.1

Wer darf die Maschine instandhalten?

2

6.1.2

Maßnahmen

vor

Instandhaltungsarbeiten

2

6.1.3

Maßnahmen vor dem Wiedereinschalten nach Instandhaltungsarbeiten

2

6.2

Hinweise zur Instandhaltung

3

6.3

Schmierstofftabelle

 

3

6.4

Wartungsplan

3

6

Instandhaltung

Seite 2

6.1 Zu Ihrer Sicherheit

6.1.1 Persönliche Vorraussetzungen

6.1.1.1 Wer darf die Maschine instandhalten?

Personen, die aufgrund ihrer Ausbildung und Qualifikation dazu berechtigt sind Personen, die vom Betreiber der Maschine dazu beauftragt sind

Hinweis! Arbeiten an elektrischen Ausrüstungen dürfen nur von einer Elektrofachkraft oder von unterwiesenen Personen
Hinweis! Arbeiten an elektrischen Ausrüstungen dürfen nur von einer Elektrofachkraft oder von unterwiesenen Personen

Hinweis!

Arbeiten an elektrischen Ausrüstungen dürfen nur von einer Elektrofachkraft oder von unterwiesenen Personen unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft gemäß den elektrotechnischen Regeln vorgenommen werden.

Verletzungsgefahr! Nach dem Abschalten der Energieversorgung ist die Presse (nur falls eingebaut) gegen unbeabsichtigtes
Verletzungsgefahr! Nach dem Abschalten der Energieversorgung ist die Presse (nur falls eingebaut) gegen unbeabsichtigtes

Verletzungsgefahr!

Nach dem Abschalten der Energieversorgung ist die Presse (nur falls eingebaut) gegen unbeabsichtigtes herunterfallen zu sichern. (Siehe Kapitel 3.10)

6.1.2 Maßnahmen vor Instandhaltungsarbeiten

Die Maschine gemäß dieser Bedienungsanleitung ausschalten und gegen unerwartetes Wiedereinschalten sichern Die Hauptbefehlseinrichtung verschließen und/oder ein Warnschild anbringen Den Instandsetzungsbereich weiträumig absichern

6.1.3 Maßnahmen vor dem Wiedereinschalten nach Instandhaltungsarbeiten

Sicherheitseinrichtungen überprüfen Sicherstellen dass sich keine Personen im Gefahrenbereich befinden

6

Instandhaltung

Seite 3

6.2 Hinweise zur Instandhaltung

Achtung! Verschmutzung und fehlende Instandhaltung verkürzt die Lebensdauer der Maschine. Maschine regelmäßig und
Achtung! Verschmutzung und fehlende Instandhaltung verkürzt die Lebensdauer der Maschine. Maschine regelmäßig und

Achtung!

Verschmutzung und fehlende Instandhaltung verkürzt die Lebensdauer der Maschine. Maschine regelmäßig und ordnungsgemäß instandhalten und den Arbeitsbereich konsequent sauber halten.

und den Arbeitsbereich konsequent sauber halten. Hinweis! Nur für den entsprechenden Einsatzbereich

Hinweis!

Nur für den entsprechenden Einsatzbereich zugelassene Schmiermittel verwenden! Die Wartungseinheit für die Druckluftregulierung besitzt eine automatische Kondensatentleerung und ist wartungsfrei.

Verletzungsgefahr!

Verletzungsgefahr!

Schmier- und Wartungsarbeiten nur bei ausgeschalteter Maschine durchführen!

6.3 Schmierstofftabelle

Schmierstellen

Schmierstoff

Zahnstange, Ketten usw.

Weissöl medizinisch Typ TEC

Siehe Kapitel 7 (Aggregat)

Weissöl medizinisch Typ TEC

6.4 Wartungsplan

Wartungsstelle

Tätigkeiten

Wartungsintervall

Bandführungen

Bandführungsrahmen

1x wöchentlich

reinigen

Antriebsketten

Schmieren

1x wöchentlich

Zahnstangen

Schmieren

1x wöchentlich

Steckverbindungen an elektrischen Bauteilen

Auf Beschädigung überprüfen

1x wöchentlich

Netzspannungsversorgung

Prüfen

1x wöchentlich

Sicheren Kontakt der Steckverbindungen zur Steuerung

Prüfen ggf. befestigen

1x wöchentlich

Relais

Auf sicheren Sitz überprüfen

1x wöchentlich

Fortsetzung nächste Seite

6

Instandhaltung

Seite 4

6.4 Wartungsplan (Fortsetzung)

Wartungsstelle

Tätigkeiten

Wartungsintervall

Induktive

Auf festen Sitz prüfen und reinigen

1x wöchentlich

Näherungsschalter

Maschinenraum

Reinigen

1x wöchentlich

Bremse