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GOTTES WORT

... durch Bertha Dudde - 3.7.1955

6302 Verwerten des göttlichen Wortes ....

Jeder wird sich verantworten müssen, wie er Mein Wort genützet


hat, wie er es auf sich wirken ließ, wie er sich dazu eingestellt hat,
wenn er die Gnade hatte, von Mir Selbst angesprochen zu
werden ....

Ich werde ihn nicht verurteilen, wenn er es nicht erkannte als Mein
Wort, dennoch wird er es dereinst bitter bereuen, eine Gnadengabe
zurückgewiesen zu haben, die er hätte erkennen können, wenn es
ihm ernst gewesen wäre, das Rechte zu tun und die Wahrheit zu
erfahren ....

Jene aber, die Mein Wort nicht ohne Eindruck ließ, die es fühlten,
daß sie von Mir angesprochen wurden und es dennoch aus
Bequemlichkeit und Leichtfertigkeit unbeachtet ließen, werden sich
zu verantworten haben, denn sie leisteten Mir noch immer
Widerstand, ansonsten Meine Stimme sie hätte berühren
müssen ....

Ich spreche einen jeden Menschen so an, daß sein Herz berührt
wird, wenn er ohne inneren Widerstand ist gegen Mich .... Doch es
fordert Mein Wort eine Wandlung seines Wesens, und so der Mensch
nicht dazu bereit ist, verschließet er sein Herz und auch sein Ohr,
und dann machet er Mein Wort unwirksam ....

"Wer Mein Fleisch isset und Mein Blut trinket, der wird leben in
Ewigkeit ...." Diese Worte habe Ich ausgesprochen und euch
Menschen die Bedeutsamkeit der Annahme Meines Wortes
klargemacht .... Denn Ich Selbst bin das Wort, Das Fleisch geworden
ist, und Ich Selbst komme zu euch im Wort und bringe euch die
Nahrung für eure Seele, die ihr nicht geringschätzen dürfet, weil sie
allein euch ein Leben in der Ewigkeit gewährleistet.

Ihr könnet nicht leben ohne diese Nahrung, ihr verfallet dem ewigen
Tode, so ihr nicht Speise und Trank entgegennehmet, die eurer
Seele das Leben geben .... Ihr müsset Mich Selbst in euch
aufnehmen, und da Ich Selbst das Wort bin, wird es euch nun auch
verständlich sein, daß ihr Mein Wort nicht ablehnen oder
geringschätzen dürfet, daß es nicht ohne Folgen bleibt, so ihr
gleichgültig an Meinem Wort vorübergeht, so es euch dargeboten
wird ....

Ihr richtet euch selbst, wenn ihr dereinst erkennen werdet, was
euch geboten wurde und wie ihr euch zu diesem Gnadengeschenk
verhalten habt .... wenn ihr erkennet, daß Ich Selbst im Wort euch
nahetrat und euch Speise und Trank für eure Seele anbot, die ihr
leichtfertig zurückwieset .... Mein Wort wird wider euch zeugen, es
wird auferstehen am jüngsten Tage, denn eine verkümmerte,
darbende Seele wird dereinst vor Mir stehen und durch ihren
Zustand Zeugnis ablegen, wie diese Seele Mein Wort gewertet hat
im Erdenleben ....

Und Ich kann die Seele nicht anders bedenken als ihrem Zustand
gemäß .... Denn was ihr zum Leben verhelfen konnte, das lehnte sie
ab, und was sie nun dringend benötigt, um sich ein kümmerliches
Leben zu bereiten, das wird sie sich schwer erringen müssen, und
ihre Reue wird groß sein, sich das auf Erden verscherzt zu haben
durch eigene Schuld, was ihr reichlich zur Verfügung stand und ihr
ein herrliches Los im Jenseits eingetragen hätte ....

Ich rede zu den Menschen immer und immer wieder, wenige aber
erkennen nur die Stimme des Vaters, und wenige nur nehmen daher
Mein Wort an .... Diese aber werden selig sein, denn sie empfangen
unausgesetzt Speise und Trank für ihre Seelen, die nun zum Leben
in Herrlichkeit eingehen, wenn sie den irdischen Leib verlassen ....

Und so richtet sich die Seele selbst, die Mein Wort mißachtet, denn
sie kann nur so bedacht werden, wie sie selbst im freien Willen sich
gestaltet, und sie wird mißgestaltet eingehen in das jenseitige
Reich, und Mein Wort wird wider sie zeugen ....

Amen

— Herausgegeben von Freunden der Neuoffenbarung —


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