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Reg.-Nr. 6.1957.002.00 - Projekt-3655 (Siemens TGB)

Bedienungsanleitung DSE 3240 Teil II

Datenspeichereinheit DSE 3240

Teil II : Projektbeschreibung

DSE 3240 Teil II : Projektbeschreibung mess a Copyright © messMa GmbH ï All Rights Reserved
DSE 3240 Teil II : Projektbeschreibung mess a Copyright © messMa GmbH ï All Rights Reserved
mess a
mess
a

Bedienungsanleitung DSE 3240 Teil II

Reg.-Nr. 6.1957.002.00 - Projekt-3655 (Siemens TGB)

0

Inhalt

 

Teil II:

Projektbeschreibung

0

Inhalt

2

0.1

Zweck

3

0.2

Hinweiszeichen

3

1

Projekt-Beschreibung

4

1.1

Projektdaten

4

1.2

Erstinbetriebnahme

4

1.3

Bedienung

5

1.4

Aufzeichnungsmodus

6

1.4.1

Datenaufzeichnung im Segment 1(FDATA_xxxx_yyy_zzz.DAR)

7

1.4.2

Datenaufzeichnung im Segment 2(ZDATA_xxxx_yyy_zzz.DAR)

8

1.4.3

Datenaufzeichnung im Segment 3(DIAG_xxxx_yyy_zzz.DAR)

8

2

Ausleseverfahren

9

2.1

USB-Schnittstelle-TypA (X10)

9

2.2

USB-Schnittstelle-Typ B Mini (X11)

9

2.3

Ethernet-Schnittstelle M12 (X13)

9

3

Fehlerbehandlung

10

4

Konfigurations-Update

11

4.1

Installation der Programme zum Update

11

4.2

Konfiguration laden

11

4.2.1

Hauptmen¸

12

4.2.2

Men¸ ÑUpdate ausf¸hrenì

13

4.2.3

Men¸ ÑProfile verwaltenì

14

4.2.3.1

Profile anzeigen

14

4.2.3.2

Profile bearbeiten

15

4.2.4

Programm beenden

16

5

Recorder-Service-Software

17

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Bedienungsanleitung DSE 3240 Teil II

0.1 Zweck

Die vorliegende Bedienungsanleitung Teil 2 ÑProjektbeschreibungì beschreibt die projektspezifische Konfiguration der DSE3240 und vermittelt die Kenntnisse, die f¸r Inbetriebnahme, Handhabung, ‹berpr¸fung der Funktionsf‰higkeit und Stˆrungsbeseitigung erforderlich sind.

Sind bei den vorgesehenen Bedienhandlungen Gef‰hrdungen von Personen und/oder Material nicht auszuschlieflen, werden diese Gefahren durch Piktogramme gekennzeichnet. Die Bedeutung der Piktogramme sind dem Punkt 0.2 zu entnehmen.

0.2 Hinweiszeichen

F¸r die sichere und qualifizierte Handhabung des DSE3240 ist es notwendig, alle Anweisungen zu befolgen. Warnungen und Hinweise sind durch unterschiedliche Piktogramme, durch die Begriffe ÑGE- FAHRì, ÑACHTUNGì, ÑHINWEISì sowie durch einger¸ckten Text hervorgehoben.

GEFAHR Mit diesem Piktogramm, dem Signalwort ÑGefahrì und dem zugeordneten Text wird auf Gefahren hingewiesen,

GEFAHR Mit diesem Piktogramm, dem Signalwort ÑGefahrì und dem zugeordneten Text wird auf Gefahren hingewiesen, die den Tod oder die Verletzung von Personen hervorrufen kˆnnen.

ACHTUNG Mit diesem Piktogramm, dem Signalwort ÑAchtungì und dem zugeordneten Text wird auf Gefahren hingewiesen,

ACHTUNG Mit diesem Piktogramm, dem Signalwort ÑAchtungì und dem zugeordneten Text wird auf Gefahren hingewiesen, die eine Zerstˆrung oder Besch‰digung von Komponenten, Bau- gruppen oder Bauteilen verursachen kˆnnen.

HINWEIS Mit diesem Piktogramm, dem Signalwort ÑHinweisì und dem zugeordneten Text werden Hinweise und zus‰tzliche

HINWEIS Mit diesem Piktogramm, dem Signalwort ÑHinweisì und dem zugeordneten Text werden Hinweise und zus‰tzliche Informationen gegeben.

Bedienungsanleitung DSE 3240 Teil II

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1

Projekt

P-3655 (Siemens TGB)

1.1

Projektdaten

Bestellschl¸ssel

:

DSE3240-1957-1001-13-X-00-0

Firmware

:

4.27.120322

Konfiguration

:

P3655_06

NSDB-Version

:

01.04

1.2 Erstinbetriebnahme

NSDB-Version : 01.04 1.2 Erstinbetriebnahme HINWEIS: Eine Inbetriebnahme ist auszuf¸hren, wenn der

HINWEIS:

Eine Inbetriebnahme ist auszuf¸hren, wenn der Datenrecorder in ein Fahr- zeug eingebaut wird oder am Fahrzeug die Fahrzeugnummer ge‰ndert wird.

a. Den Recorder auslesen und die Daten sichern (auf dem Ger‰t vorhandene Daten werden w‰hrend der Inbetriebsetzung gelˆscht).

b. Sicherstellen, dass der MVB aktiv ist und die korrekte Fahrzeugnummer ¸bertragen wird.

c. Spannung am Recorder anschalten.

d. Den internen Speicher (USBsafe) formatieren.

e. Kontrolle der LEDs ÑRecì, ÑLED1ì und ÑLED2ì auf Dauerlicht. Die LED ÑRunì blinkt im 1-Sek-Takt.

f. Bei Neuinbetriebsetzung der DSE3240 ist die ordnungsgem‰fle Verkabelung aller Signalf¸hrenden Zuleitungen durch Nachweis ¸ber eine Aufzeichnung zu pr¸fen (ein MVB-Signal und alle Signale der DIG16.

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Bedienungsanleitung DSE 3240 Teil II

1.3

Bedienung

Einschalten

Nach dem Einschalten (X1 Power) wird die Datenspeichereinheit gebootet. Im Bootprozess erfolgt ein Selbsttest des Ger‰tes. Nach ca. 20 Sekunden ist dieser beendet.

HINWEIS:

HINWEIS:

Beim Hoch- bzw. Runterfahren der Datenspeichereinheit keine Bedienhandlungen ausf¸hren.

Die LED ÑRunì signalisiert mit Blinken im 1-Sek-Takt die Funktion der Rechnereinheit des Datenspeichers. Wird kein Blinklicht signalisiert, liegt eine Stˆrung vor. Zur Fehlerbeseitigung lesen Sie im Abschnitt Fehler- behandlung.

HINWEIS:

HINWEIS:

Das Blinken kann bei Initialisierungsvorg‰ngen kurzzeitig, wie zum Beispiel dem Pr¸fen des Speichers, aussetzen! In diesem Fall liegt kein Fehler vor, wenn danach die LED im 1-Sek-Takt wieder blinkt.

LED-Anzeige bei Betriebsbereit "normal"

 

LED Power (rot)

leuchtet

Ger‰tespannung liegt an.

LED Run (gr¸n)

blinkt (1-Sek-Takt)

Ger‰t Funktionst¸chtig (Firmware OK)

LED Rec (gr¸n)

Dauerlicht

Initialisierung des Aufzeichnungsspeichers erfolgreich. Ger‰t zeichnet auf. (Speicher ist formatiert und mech. Verriegelung ist geschlossen)

LED 1 (gelb)

Dauerlicht

MV-BUS Kommunikation OK

LED 2 (gelb)

Dauerlicht

Empfangene Parameter OK (Uhrzeit, Baureihe und Fahrzeugnummer)

LEDís

- E P Griff Statusanzeigen DSE3240 USB Host LED Copy und Status (Statusanzeige USB- Auslesevorgang)
-
E
P
Griff
Statusanzeigen
DSE3240
USB Host
LED Copy und Status
(Statusanzeige USB-
Auslesevorgang)
R
Service
MVB
Mode
Power
Ethernet
Run
Copy
R
X10
X13
X3
X5
Status
Rec
USB Device
LED Save (Statusan-
zeige int. Datenspeicher)
Save
X11
Link/Act
L1
L2
MV-BUS
Serviceschnittstelle
DSE3240
X4
Code
X6
ETCS-FFFIS
Spannungsversorgung
X1
Power
Abdeckung Auslese-
schnittstellen mit Schloss
Erdungsanschluss
O
Befestigungsschrauben
I
O
F
F
-

Kennzeichnung f¸r Ger‰te mit int. Speicher in ÑFireproofì-Ausf¸hrung

Bild 1 - Frontansicht Datenspeichereinheit DSE3240

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1.4

Aufzeichnungsmodus

Die Aufzeichnung erfolgt auf einem internen Speicher (USBsafe) mit einer Speicherkapazit‰t von 256MB. Es werden 4 Segmente aufgezeichnet.

Das Segment FDATA besteht aus maximal 40 fortlaufend nummerierten Dateien. Das Segment DIAG besteht aus maximal 20 fortlaufend nummerierten Dateien und das Segment ZDATA besteht aus maximal 40 fortlaufend nummerierten Dateien. In dem Segment FDATA_xxxx_yyy_zzz.DAR* werden die Signale f¸r den Fahrdatenspeicher aufgezeichnet. In dem Segment ZDATA_xxxx_yyy_ zzz.DAR werden die Signale f¸r den Zugdatenspeicher aufgezeichnet. Zus‰tzlich werden im Segment DIAG_xxxx_yyy_ zzz.DAR die Komm- unikations- und Systemzust‰nde aufgezeichnet.

Die Angabe zur Baureihe und der Fahrzeugnummer werden dem Ger‰t ¸ber MV-Bus ¸bermittelt. Diese dienen der Identifikation der importierten Daten in der DAREC Auswertesoftware, sowie zur Generierung der Filebezeichnung. Die Baureihe xxxx und die Fahrzeugnummer yyy wird mittels Servicetool eingestellt.

Die interne Uhrzeit des Recorders wird mit der auf dem MV-Bus ¸bertrage- nen Zeit (TGB_Telegramm6.Uhrzeit) synchronisiert. Die Synchronisation erfolgt im Stillstand und nach kontinuierlich fortlaufender, plausibler Masterzeit ¸ber mind. 10 Sekunden.

Die Datenaufzeichnung erfolgt ereignisorientiert. Das heiflt, nur bei Signal- ‰nderung wird ein neuer Datensatz gespeichert. Dieser Datensatz enth‰lt die aktuellen Informationen aller Kanalspuren des Aufzeichnungs- segmentes. Die Datenspeicherung ist im Ringspeichermodus organisiert. Das bedeutet, dass die ‰lteste Datei gelˆscht wird, wenn das Aufzeichnungssegment seine maximale Grˆfle erreicht hat.

Damit ist gew‰hrleistet, dass immer aktuelle Daten verf¸gbar sind.

Die Daten bleiben auch ohne Versorgungsspannung erhalten. Bei Wieder- anlauf werden die Daten fortgeschrieben.

*) xxxx = Baureihe

yyy

zzz

= Fahrzeugnummer = fortlaufender Dateiringz‰hler

= Fahrzeugnummer = fortlaufender Dateiringz‰hler

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1.4.1 Datenaufzeichnung im Segment 1 (FDATA_xxxx_yyy_zzz.DAR)

Das Segment belegt maximal 80% der Gesamtspeicherkapazit‰t und besteht aus maximal 40 Dateien.

Nr.

Bezeichnung

Dimension

Signalquelle

Skalierung

Datensatzgenerierung

1

Zfr Fpru

-

Telegramm1.F_LZB

Funktionspruefung HLL_Gefuellt

0/1

0-1 oder 1-0 Flanke 0-1 oder 1-0 Flanke 0-1 oder 1-0 Flanke 0-1 oder 1-0 Flanke 0-1 oder 1-0 Flanke 0-1 oder 1-0 Flanke 0-1 oder 1-0 Flanke 0-1 oder 1-0 Flanke 0-1 oder 1-0 Flanke 0-1 oder 1-0 Flanke 0-1 oder 1-0 Flanke 0-1 oder 1-0 Flanke 0-1 oder 1-0 Flanke 0-1 oder 1-0 Flanke 0-1 oder 1-0 Flanke 0-1 oder 1-0 Flanke 0-1 oder 1-0 Flanke 0-1 oder 1-0 Flanke 0-1 oder 1-0 Flanke 0-1 oder 1-0 Flanke 0-1 oder 1-0 Flanke 0-1 oder 1-0 Flanke 0-1 oder 1-0 Flanke 0-1 oder 1-0 Flanke 0-1 oder 1-0 Flanke x(t) != x(t-1) siehe Tabelle 1 siehe Tabelle 1 -

2

Zl Luft

-

Telegramm1.F_LZB

0/1

3

Ze Ind-E

-

Telegramm1.F_LZB

BetriebsartMaster=4

0/1

4

Zo obere

-

Telegramm1.F_LZB

Zugart_O Zugart_M Zugart_U

0/1

5

Zm mittl

-

Telegramm1.F_LZB

0/1

6

Zu unter

-

Telegramm1.F_LZB

0/1

7

Zf1 Fst1

-

Telegramm1.F_LZB

Fuehrerstand_1

0/1

8

Zf2 Fst2

-

Telegramm1.F_LZB

Fuehrerstand_2

0/1

9

Wendezug

-

Telegramm1.F_LZB

BetriebsartMaster=2

0/1

10

Pwechsel

-

Telegramm1.F_LZB

Personalwechsel Ind_StoerSchalter

0/1

11

Stˆraus

-

Telegramm1.F_LZB

0/1

12

Zv 1000Hz

-

Telegramm1.F_LZB

Indusi_1000Hz

0/1

13

Zw Wachs

-

Telegramm1.F_LZB

Taste_Wachsam

0/1

14

Zg1 1000

-

Telegramm1.F_LZB

ZB_1000Hz

0/1

15

Zg 500Hz

-

Telegramm1.F_LZB

Indusi_500Hz

0/1

16

Zg2 500

-

Telegramm1.F_LZB

ZB_500Hz

0/1

17

‹w.rest

-

Telegramm1.F_LZB

Ind_Restriktiv

0/1

18

2000Hz

-

Telegramm1.F_LZB

Indusi_2000Hz

0/1

19

Zb Befehl

-

Telegramm1.F_LZB

Taste_Befehl Zwangsbremse Taste_Frei HP_Ueberfahren

0/1

20

Zz Z Br.

-

Telegramm1.F_LZB

0/1

21

Zfr Frei

-

Telegramm1.F_LZB

0/1

22

HP-Ue

-

Telegramm1.F_LZB

0/1

23

V100

-

Telegramm1.F_LZB

BetriebsartMaster=3

0/1

24

Bwg aktiv

-

Telegramm1.F_LZB

Bremswirkgrp_aktiv

0/1

25

M Ab

-

Telegramm2.M_Ab

0/1

26

Betriebsart

-

Telegramm1.F_LZB

BetriebsartMaster

1Bit->1

27

Vist

km/h

Telegramm1.F_LZB

Vist

1-> 1km/h

28

Weg

m

Telegramm6.Distanz_m

1-> 1m

29

UTC_Offset

h

TGB_Telegramm6.Uhrzeit_Offset

0/1

Zus‰tzliche Kriterien zur Datensatzgenerierung:

a) Bei jeder Initialisierung der Datenspeicherung

b) Zeitintervall aller 15 min (Funktionskontrolle Datenspeicherung)

c) Geschwindigkeits- und wegabh‰ngige Datenspeicherung (siehe Tabelle 1)

Geschwindigkeitsband

[km/h]

Speicherung bei

zur¸ckgelegter Wegstrecke*)

[m]

ƒnderung der Geschwindigkeit **)

[km/h]

60

± 1

05

61

120

10

± 1

121

180

100

± 2

181

max.

200

± 5

*) Bei jeder Speicherung wird die Wegstrecke auf NULL gesetzt. **) Bei jeder Speicherung wird die aktuelle Geschwindigkeit als neuer Bezugspunkt gesetzt.

Tabelle 1 ñ Geschwindigkeits- und wegabh‰ngige Datenspeicherung

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1.4.2 Datenaufzeichnung im Segment 2 (ZDATA_xxxx_yyy_zzz.DAR)

Das Segment belegt maximal 15% der Gesamtspeicherkapazit‰t und besteht aus maximal 40 Dateien.

Nr.

Bezeichnung

Dimension

Signalquelle

Skalierung

Datensatzgenerierung

1

BRA

-

LZB_Telegramm2_F_LZB

ZD_Bremsart

1Bit -> 1 1 -> 1% 1Bit -> 1 1Bit -> 1 1Bit -> 1

x(t) != x(t-1) x(t) != x(t-1) x(t) != x(t-1) x(t) != x(t-1) x(t) != x(t-1)

2

BRH

%

LZB_Telegramm2_F_LZB

ZD_Bremshunderst

3

Tf-Nummer

-

DIS2_Operat_Data.Dis2_Tf_Nummer

4

Zugnummer

-

DIS2_Operat_Data.Dis2_Zugnummer

5

UIC-WagenNr

-

TGB_Telegramm6.WagenNr

1.4.3 Datenaufzeichnung im Segment 3 (DIAG_xxxx_yyy_zzz.DAR)

Das Segment belegt maximal 3% der Gesamtspeicherkapazit‰t und besteht aus maximal 20 Dateien.

Nr.

Bezeichnung

Dimension

Signalquelle

Skalierung

Datensatzgenerierung

1

MVB_OK

1=ok

intern

0/1

0-1 oder 1-0 Flanke 0-1 oder 1-0 Flanke 0-1 oder 1-0 Flanke 0-1 oder 1-0 Flanke 0-1 oder 1-0 Flanke 0-1 oder 1-0 Flanke 0-1 oder 1-0 Flanke 0-1 oder 1-0 Flanke - - (x(t)) > 5

2

MVB_LZB

T1_OK

1=ok

intern

0/1

3

MVB_LZB

T2_OK

1=ok

intern

0/1

4

MVB_TGB_OK

1=ok

intern

0/1

5

MVB_DIS1_OK

1=ok

intern

0/1

6

MVB_DIS2_OK

1=ok

intern

0/1

7

DIG16 used

1=yes

intern

0/1

8

DIG16 Status

1=ok

intern

0/1

9

F¸llstand

%

intern

0/1

10

MVB_Fehler

0=ok

intern

1Bit -> 1 1Bit -> 1

11

Zeitdifferenz

s

intern

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2

Ausleseverfahren

Bedienungsanleitung DSE 3240 Teil II 2 Ausleseverfahren HINWEIS: Die mechanische Verriegelung darf nur von

HINWEIS:

Die mechanische Verriegelung darf nur von autorisiertem Personal geˆffnet werden. Bei geˆffnetem Riegel ist die Aufzeichnung unterbrochen.

Die Daten sind gegen Ver‰nderung und Lˆschen gesch¸tzt. Schreib- und Lˆschzugriff besteht lediglich f¸r eine FTP-Verbindung ¸ber den Account Ñadminì

2.1 USB-Schnittstelle - Typ A (X10)

a.

÷ffnen Sie die mechanische Verriegelung

b.

Stecken Sie einen USB-Stick

i.

Wenn der USB-Stick erkannt wird, beginnt das Mounten. Dabei blinkt die LED ÑCopyì

c.

Daten werden automatisch auf den USB-Stick kopiert

i. W‰hrend des Kopiervorgangs leuchtet die LED ÑCopyì im Dauerlicht. In der 7-Segmentanzeige wird als Lebenssignal ein Wechsel unter- schiedlicher Segmente dargestellt.

ii. Nach dem der Kopiervorgang beendet ist, erlischt die LED ÑCopyì und die LED ÑStatusì leuchtet mit Dauerlicht.

d.

Ziehen Sie den USB-Stick erst nach erfolgreich abgeschlossenem Kopiervorgang ab (LED ÑStatusì Dauerlicht)

e.

Schlieflen Sie die mechanische Verriegelung

e. Schlieflen Sie die mechanische Verriegelung HINWEIS: Es werden nur Dateien kopiert, welche seit der

HINWEIS:

Es werden nur Dateien kopiert, welche seit der letzten USB-Stick-Auslesung ver‰ndert oder neu angelegt wurden.

2.2 USB-Schnittstelle - Typ Mini B 5-polig (X11)

a.

÷ffnen Sie die mechanische Verriegelung

b.

Verbinden Sie die Schnittstelle X11 mit Ihrem Laptop

i. Die DSE3240 wird als neues USB-Laufwerk erkannt

ii. Sie kˆnnen die Daten per ÑCopy&Pasteì kopieren

c.

Melden Sie das USB-Device ab

d.

Trennen Sie die Verbindung zwischen der Schnittstelle X11 und Ihrem Laptop

e.

Schlieflen Sie die mechanische Verriegelung

‹ber das USB-Device kˆnnen Sie auch im ausgebauten Zustand und ohne Betriebsspannung des Re- corders Daten auslesen.

2.3 Ethernet-Schnittstelle M12 (X13)

a. Verbinden Sie Ihren Laptop ¸ber die Schnittstelle X13 mit dem Recorder

b. Richten Sie auf Ihrem Laptop eine FTP-Verbindung ein

c. Verbinden Sie sich mit folgenden Verbindungsdaten:

Benutzername : admin Passwort : admin Benutzername : user Passwort : user IP-Adresse : 192.168.3.250

W‰hrend des Auslesens ¸ber Ethernet wird die Aufzeichnung fortgesetzt. Dadurch kann es bei der gerade im Schreibzugriff befindlichen Datei zu einem FTP-‹bertragungsabbruch kommen. Die Daten bleiben in diesem Fall unbesch‰digt

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3

Fehlerbehandlung

LED

Anzeige

Fehler

Beseitigung

Power

AUS

keine Betriebsspannung

Betriebsspannung kontrolliern

Power

EIN

Rechner-Initialisierung nach ca. 20 sec. nicht beendet

Bootlader laden **)

Run

AUS

Rec

AUS

LED1

AUS

 

LED2

AUS

Power

EIN

keine Konfiguration

Konfiguration laden **)

Run

EIN

Rec

EIN

LED1

EIN

LED2

EIN

Power

EIN

PowerDown

Betriebsspannung kontrollieren

Run

AUS

Rec

AUS

LED1

EIN

LED2

EIN

Power

EIN

Mech. Verriegelung nicht geschlossen USBsafe nicht erkannt

Verriegelung schlieflen

Run

EIN

Rec

AUS

Formatierung des internen Speichers

LED1

EIN

 

LED2

EIN

LED1

AUS

MV-BUS Kommunikation gestˆrt

MV-BUS-Kabelanschluss kontrollieren MV-BUS Kommunikation pr¸fen MV-BUS-Karte defekt **)

LED2

AUS

keine g¸ltige Loknummer oder Uhrzeit vom MV-BUS empfangen

MV-BUS-Kabelanschluss kontrollieren MV-BUS Kommunikation pr¸fen MV-BUS-Karte defekt **)

Auswertung durch das Service-Tool um weitere Status-Informationen zu erhalten

**) Die Fehlerbeseitigung kann nur durch den Kundendienst erfolgen.

7-Segment-Anzeige

Fehler

Beseitigung

I

Fehler beim Mounten des USB-Stick an X10

Formatieren (FAT32) Sie den USB-Stick. Tritt der Fehler trotzdem auf verwenden Sie einen anderen USB-Stick.

C

Fehler beim Kopieren auf den USB-Stick

‹berpr¸fen Sie, ob auf dem USB-Stick gen¸gend Speicherplatz vorhanden ist.

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4

Konfigurations-Update

4.1

Installation der Programme zum Update

 

Installieren Sie die Datei ÑDSE3240_P3655_U05_XXXXXX_Setup.exeì gem‰fl Bedienungsanleitung T3 Kapitel 1.

4.2

Konfiguration laden

Schalten Sie die Versorgungsspannung der DSE3240 aus und stellen Sie mit dem Null- modemkabel eine Verbindung zwischen Serviceschnittstelle X2 und PC her. Dann schalten Sie das Ger‰t wieder ein.

Starten Sie auf dem PC das Programm ÑDSE3240 P3655 U05 [XXXXXX]ì. Es wird das PAOSIBasic-Programm ausgef¸hrt. Im Dialogfenster ÑTarget Systemì w‰hlen Sie den Punkt ÑITHOK 115.2 kByteì aus und starten die Verbindung mit Klick auf den Button ÑConnectì (Siehe Abb. 2). ƒndern Sie nur den Parameter f¸r den COM-Port unter ÑSettingsì entsprechend Ihres PC- Anschlusses. Die Defaulteinstellung ist COM-Port 1.

PC- Anschlusses. Die Defaulteinstellung ist COM-Port 1. Durch Bet‰tigen des Ñ Connect ì-Buttons und

Durch Bet‰tigen des ÑConnectì-Buttons und anschlieflendem Bet‰tigen des ÑOKì-Buttons wird das PAOSIBasic-Terminal gestartet.

Im ersten Schritt wird das Zielsystem automatisch gestoppt.

Im ersten Schritt wird das Zielsystem automatisch gestoppt. Anschlieflend erscheint das Hauptmen¸ (Siehe Kapitel

Anschlieflend erscheint das Hauptmen¸ (Siehe Kapitel 4.2.1). Alle Eingaben m¸ssen mit der Taste ÑEnterì best‰tigt werden.

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4.2.1 Hauptmen¸

6.1957.002.00 - Projekt-3655 (Siemens TGB) 4.2.1 Hauptmen¸ ï Eingabe Ñ1ì: Funktion ÑUpdate ausf¸hrenì (Siehe

ï Eingabe Ñ1ì: Funktion ÑUpdate ausf¸hrenì (Siehe Kapitel 4.2.2)

ï Eingabe Ñ2ì: Funktion ÑProfile verwaltenì (Siehe Kapitel 4.2.3)

ï Eingabe Ñxì: Programm beenden (Siehe Kapitel 4.2.4)

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4.2.2 Men¸ ÑUpdate ausf¸hrenì

Im Men¸ ÑUpdate Konfigurationì kˆnnen Sie w‰hlen, welches Profil geladen werden soll.

kˆnnen Sie w‰hlen, welches Profil geladen werden soll. ï Eingabe Ñxì: Zur¸ck ins Hauptmen¸ ï Eingabe

ï Eingabe Ñxì: Zur¸ck ins Hauptmen¸

ï Eingabe Zahl 1-5: Profil w‰hlen, dass geladen werden soll

Eingabe Zahl 1-5: Profil w‰hlen, dass geladen werden soll ï Eingabe Ñnì: Zur¸ck in das Men¸

ï Eingabe Ñnì: Zur¸ck in das Men¸ ÑUpdate Konfigurationì

ï Eingabe Ñjì: Profil wird geladen

Konfigurationì ï Eingabe Ñjì: Profil wird geladen Copyright © messMa GmbH ï All Rights Reserved ï

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4.2.3 Men¸ ÑProfile verwaltenì

Im Men¸ ÑProfile verwaltenì kˆnnen Sie w‰hlen, ob Sie ein Profil ansehen oder ‰ndern mˆchten.

w‰hlen, ob Sie ein Profil ansehen oder ‰ndern mˆchten. ï Eingabe Ñ1ì: Profile ansehen ï Eingabe

ï Eingabe Ñ1ì: Profile ansehen

ï Eingabe Ñ2ì: Profile ‰ndern

ï Eingabe Ñxì: Zur¸ck ins Hauptmen¸

4.2.3.1Profile anzeigen

Ñxì: Zur¸ck ins Hauptmen¸ 4.2.3.1Profile anzeigen ï Eingabe Ñxì: Wechsel in Men¸ ÑProfile verwaltenì ï

ï Eingabe Ñxì: Wechsel in Men¸ ÑProfile verwaltenì

ï Eingabe Zahl 1-5: Profil w‰hlen, dass Angezeigt werden soll

Zahl 1-5: Profil w‰hlen, dass Angezeigt werden soll Teil II / Seite 14 von 20 Copyright

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4.2.3.2Profile bearbeiten

DSE 3240 Teil II 4.2.3.2Profile bearbeiten ï Eingabe Ñxì: Wechsel in Men¸ ÑProfile verwaltenì ï

ï Eingabe Ñxì: Wechsel in Men¸ ÑProfile verwaltenì

ï Eingabe Zahl 1-5: Profil w‰hlen, dass ABearbeitet werden soll

Zahl 1-5: Profil w‰hlen, dass ABearbeitet werden soll ï Eingabe Ñnì: zur¸ck in das Men¸ ÑProfil

ï Eingabe Ñnì: zur¸ck in das Men¸ ÑProfil bearbeitenì

ï Eingabe Ñjì: Statuseing‰nge des Profils bearbeiten.

1. Eingabe eines Profilnamen

des Profils bearbeiten. 1. Eingabe eines Profilnamen 2. Auswahl ob Statuseingang verwendet wird - Eingabe Ñjì

2. Auswahl ob Statuseingang verwendet wird

- Eingabe Ñjì ñ Statuseingang wird verwendet

- Eingabe Ñnì ñ Statuseingang wird nicht verwendet

3. Name f¸r Statuseingang angeben Der Name wird auf 20 Zeichen begrenzt und ggf. abgeschnitten

Der Name wird auf 20 Zeichen begrenzt und ggf. abgeschnitten 4. Anzeige des eingegebene Profils Copyright

4. Anzeige des eingegebene Profils

und ggf. abgeschnitten 4. Anzeige des eingegebene Profils Copyright © messMa GmbH ï All Rights Reserved

Bedienungsanleitung DSE 3240 Teil II

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4.2.4 Programm beenden

Zum Beenden geben Sie den Befehl Ñxì ein und best‰tigen mit der Enter-Taste

den Befehl Ñ x ì ein und best‰tigen mit der Enter-Taste Teil II / Seite 16

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Recorder-Service-Software

Das Service-Tool ist f¸r das Auslesen oder ƒndern von Parametern bestimmt.

Verbindung herstellen Das PC/Notebook mit einem Nullmodemkabel an die Service-Schnittstelle der Datenspeichereinheit anschlieflen. Programm ÑService P3655 v02ì starten.

anschlieflen. Programm ÑService P3655 v02ì starten. Damit Parameter vom Ger‰t gelesen oder geschrieben werden

Damit Parameter vom Ger‰t gelesen oder geschrieben werden kˆnnen, muss eine Verbindung zum Ger‰t aufgebaut werden. Klicken Sie dazu auf den Button ÑConnectì um die Verbindung herzustel- len. Beim Verbindungsaufbau werden alle Parameter vom Ger‰t eingelesen, da- her dauert dieser Vorgang ein paar Sekunden

eingelesen, da- her dauert dieser Vorgang ein paar Sekunden Copyright © messMa GmbH ï All Rights

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Nach erfolgreichem Verbindungsaufbau werden die Parametereingabe- masken aktiviert, die in der Konfiguration freigeschaltet sind. Konnte keine Verbindung hergestellt werden, ¸berpr¸fen Sie die Kabelverbindungen oder die Nummer des COM-Port. ‹ber den Button ÑDisconnectì kˆnnen Sie die Verbindung trennen. Die Verbindung ist unbedingt zu trennen, bevor Sie sich mit einem anderen Ger‰t verbinden wollen.

bevor Sie sich mit einem anderen Ger‰t verbinden wollen. System status Dieser Reiter informiert ¸ber den

System status

Dieser Reiter informiert ¸ber den aktuellen Ger‰tezustand und die aktuell eingestellten Parameter, wie Uhrzeit, Datum und Fahrzeugnummer. Die Checkbox ÑVehicleNo. and Time OKì gibt an, ob die Ger‰teparameter g¸ltig sind. Die Checkbox ÑRecord OKì ist gesetzt, wenn die Aufzeichnung aktiv ist. Die Checkbox ÑMV-Bus OKì wird gesetzt, wenn der MVB Daten- empfang g¸ltig ist. Die Checkbox ÑDIG16 configuredì wird gesetzt, wenn der Recorder f¸r die Verwendung einer DIG16 Baugruppe konfiguriert ist. Wenn die Verwendung einer DIG16 Baugruppe konfiguriert wurde und die DIG16 Baugruppe erfolgreich initialisiert wurde, wird die zweite Checkbox aktiviert.

initialisiert wurde, wird die zweite Checkbox aktiviert. Teil II / Seite 18 von 20 Copyright ©

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Formatieren Beim Formatieren werden alle aufgezeichneten Daten gelˆscht. Zum Formatieren des internen Speichers
Formatieren
Beim Formatieren werden alle aufgezeichneten Daten gelˆscht.
Zum Formatieren des internen Speichers wechseln Sie im Service-Tool auf
die Registerkarte ÑFormatì und klicken dort den Button ÑFormatì. Warten
Sie bis im Statusfeld wieder der Status ÑReadyì erscheint.
Configuration
‹ber den Reiter ÑConfigurationì kann die Baureihe und die Fahrzeug-
nummer parametriert werden. Nach dem Verbinden wird in den Parameter-
textzeilen Series und Vihiclenumber der jeweils aktuelle Wert der Baureihe
bzw. der Fahrzeugnummer angezeigt. Zum ‰ndern von Parametern ist in
die Textzeile der neue Wert einzugeben.
Der neue Wert wird erst nach Bet‰tigung des Button ÑSaveì zum Ger‰t ge-
sendet und gespeichert.
des Button ÑSaveì zum Ger‰t ge- sendet und gespeichert. Copyright © messMa GmbH ï All Rights

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IP-Adresse Um die IP-Adresse des Recorders zu ‰ndern wechseln Sie im Service-Tool auf die Registerkarte
IP-Adresse
Um die IP-Adresse des Recorders zu ‰ndern wechseln Sie im Service-Tool
auf die Registerkarte ÑEthernetì. Dort sehen Sie die aktuell hinterlegte IP-
Adresse und kˆnnen diese bei Bedarf ‰ndern.
Nach dem ƒndern ist der Wert ¸ber den Button ÑSaveì zu sichern.
Der ge‰nderte Wert wird erst nach einem Neustart des Recorders g¸ltig.
FTP-User
Um die Passwˆrter der FTP-User des Recorders zu ‰ndern wechseln Sie im
Service-Tool auf die Registerkarte ÑEthernetì. Dort sehen Sie die aktuell
hinterlegten Passwˆrter und kˆnnen diese bei Bedarf ‰ndern.
Nach dem ƒndern ist der Wert ¸ber den Button ÑSaveì zu sichern.
Der ge‰nderte Wert wird erst nach einem Neustart des Recorders g¸ltig.
Wert wird erst nach einem Neustart des Recorders g¸ltig. Programm beenden Das Programm wird durch anklicken

Programm beenden

Das Programm wird durch anklicken des Button ÑExitì beendet.