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Brustkrebsvirus RNA-Tumorviren Progesteron Prolaktin (http://www.erieping.de/forum/showthread.php?t=637)

Libeth 08.06.2008 15:55


Brustkrebsvirus RNA-Tumorviren Progesteron Prolaktin

Hier wird gezeigt, dass in Brustkrebszellen ein Tumorvirusprotein aktiv ist, das heißt, abgelesen wird, und zwar eine reverse Transkriptase.
http://de.wikipedia.org/wiki/Reverse_Transkriptase

Von welchem Virus diese reverse Tarnskriptase stammt, ist unklar. Die Autoren vermuten ein körpereigenes menschliches Virus, das in
Krebszellen aktiv wird: http://www.pubmedcentral.nih.gov/art...medid=18516289

Solche Viren haben wir viel und transportieren sie meist ruhend mit uns rum. Das heißt, dass vom Erbmaterial dieser Tumorviren keine Proteine
abgelesen werden. In den Krebszellen scheint das anders zu sein. Und es findet sich hier dieses Protein, die reverse Transkriptase.

Wodurch kann sie angestellt [aktiviert] werden.

Darüber gibt die nächste Arbeit Auskunft, in der untersucht wurde, wie der Schalter für MMTV, ein RNA-Tumorvirus der Maus, angestellt wird.

Es wurde herausgefunden, dass dabei die Hormone Progesteron und Prolaktin zusammenspielen.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18524869?ordinalpos=8&itool=EntrezSystem2.PEntrez.
Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum

Das passt zum menschlichen Brustkrebs. In der Frau kommt es bei Frauen mit erhöhtem Prolaktinspiegel besonders früh zu Brustkrebs und wir
haben leider etwas aus dem Auge verloren, [nämlich] herauszufinden, was den Prolaktinspiegel erhöht.

Die Probleme durch zuviel Progesteron sind uns ja auch alle bekannt. Je mehr Progesteron -je mehr (Brust-)krebs.

Libeth 16.06.2008 22:24


Prolaktin Zytokine Tumorabwehr

Prolaktin, das milchfördernde [milchbildende] Hormon wirkt auf die Zytokine, die mit der Immunabwehr zu tun haben.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16982465?ordinalpos=1&itool=EntrezSystem2.PEntrez.
Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_DiscoveryPanel.P ubmed_Discovery_RA&linkpos=4&log$=relatedarticles& logdbfrom=pubmed

Hier wird das in einem Mäusesystem gezeigt. Wenn man den Mäusen Prolaktin gibt, wächst der Tumor schneller und die für die Tumorabwehr
nötigen Zytokine werden auch beeinflusst. Libeth