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Walliser Bote Montag, 30. März 2015

WALLIS

christlicher Verbundenheit, die wir beim Heimgang und bei der Beerdigung von unserem lieben Vater, Opa, Bruder, Schwager, Onkel, Getti und Anverwandten

Vater, Opa, Bruder, Schwager, Onkel, Getti und Anverwandten Richard Andenmatten 26. Mai 1936 erfahren durften, danken

Richard Andenmatten

26. Mai 1936

erfahren durften, danken wir von ganzem Herzen.

In diesen Dank schliessen wir insbesondere Pfarrer Stefan

und Pflege St. Mauritius, Zermatt.

Heimgang unseres lieben Verstorbenen Richi durch Wort, Schrift, Blumen- und Geldspenden entgegengebracht wurde.

Einen lieben Dank allen Verwandten, Freunden und Lebens in Liebe, Hilfe und Freundschaft begegnet sind, und allen, die ihn auf seinem letzten Weg begleitet haben.

in uns weiterleben und in guter Erinnerung bleiben.

Wir danken herzlich

Rolf Andereggen

Ein herzliches Vergelts Gott all denen, die unserem lieben schaft zugetan waren und ihm die letzte Ehre erwiesen haben.

Die Urnenbeisetzung findet am Samstag, 30. Mai 2015, um 11.00 Uhr in Obergesteln statt.

im Gebet gedenken.

Die Trauerfamilie

Staldner Dorffest 2016 aufgegleist

Die Trauerfamilie Staldner Dorffest 2016 aufgegleist Alle Vereine an Bord STALDEN | Das OK des Stald-
Die Trauerfamilie Staldner Dorffest 2016 aufgegleist Alle Vereine an Bord STALDEN | Das OK des Stald-

Alle Vereine an Bord

STALDEN | Das OK des Stald- ner Dorffestes 2016 führte am vergangenen Mittwoch in der Burger- stube eine Informations- versammlung durch.

Eingeladen waren sämtliche Vereine des Dorfes – und deren 21 leisteten dieser Einladung auch Folge. Die Dorfvereine wurden mit Informationen eingedeckt und konnten auch ihre Ideen und Vorschläge ein- bringen. Nach Rücksprache mit den jeweiligen Vorständen werden diese ihre Vorstellun- gen in einem Fragebogen ge-

genüber dem OK kundtun. Allgemein sind so weit alle Ver- eine an Bord, um durch ihre Keller und Lokale dem Dorffest vom26. bis28. August2016ein

spezielles,gastfreundlichesGe-

präge zu geben. Als Neuerung gegenüber den vorangegangenen Dorffes- ten wird das altehrwürdige Unterdorf vermehrt einbezo- gen für noch mehr Ambiance und urchige Stimmung. Ein Grossteil des erwirtschafteten Reingewinns wird für die In- nen- und Aussenrenovation der Staldner Pfarrkirche St. Mi- chael verwendet. | wb

der Staldner Pfarrkirche St. Mi- chael verwendet. | wb Präsentation. Das OK Dorffest Stalden 2016 informierte

Präsentation. Das OK Dorffest Stalden 2016 informierte die Staldner Dorfvereine.

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Kultur | Werner Bellwald und das erste Betriebsjahr von «KulturFels» Naters

und das erste Betriebsjahr von «KulturFels» Naters «Zufrieden, wie es dort läuft» NATERS | «Wir wollen
und das erste Betriebsjahr von «KulturFels» Naters «Zufrieden, wie es dort läuft» NATERS | «Wir wollen

«Zufrieden, wie es dort läuft»

NATERS | «Wir wollen für alle Generationen und alle Geschmäcker etwas Kulturelles machen», sagt Werner Bellwald. Und meint damit jene Anlässe, die in den Natischer «KulturFels» locken.

Das Kulturlokal in der ehema- ligen Natischer Festung bietet maximal 130 Interessierten

Platz.ImvergangenenJahrstar-

tete es seine Aktivitäten. «Wir wollenhierjährlichdreibisvier AnlässeüberdieBühnebringen und machten damit in unse- rem ersten Betriebsjahr gute Erfahrungen», bringt der Kura- tor von «La Caverna» auf den Punkt, wie er das erste Betriebs-

jahrerlebte.Auchimlaufenden Jahr sind vier Anlässe vorgese- hen: Ein Chorkonzert, eine

Kunstausstellung,eineFotoaus-

stellung sowie eine Literaturle-

sung sind angesagt.

«Wenn es auf diese Art weitergeht – bestens»

Für den Ethnologen Werner Bellwald ist die Natischer Fes- tung mit dem Garde- und Strah- lermuseumsoetwas wieeinZu- hause. Welche Aufgabe er beim

«KulturFels» hat? «Ich bin so- zusagen ‹Mädchen für alles›», lacht er und nennt sich «Kultur- arbeiter».DassihmseineArbeit in der Natischer Festung bes- tens gefällt, merkt sofort, wer sichmitihmdarüberunterhält. Wie er das erste Betriebs- jahr auf einen kleinen Nenner bringen würde? «Ich bin zufrie- den,wieesdortläuft.Undwenn es auf diese Art weitergeht – bestens», gibt er zur Antwort.

«Hauptsache, dass Spass bereitet, was…»

Oberim«KulturFels»dennnicht lieber mehr als «bloss» vier Ver- anstaltungen pro Jahr sähe? «Nein, es gibt in unserer Region

dochbereitsrechtvieleKulturan-

lässe.Hinzukommt,dasswiruns nach einem bestimmten Budget zu richten haben: Zehn Anlässe jährlich würden nicht drinlie- gen», sagt er und meint: «Haupt- sache bleibt, dass Spass bereitet,

was hier über die Bühne geht.» MiteinemKonzertdesSchweizer Jugendchors eröffnet der «Kul- turFels» am 8. April um 19.00 Uhr seine Veranstaltungsreihe der Ausgabe 2015. Im Juni steht dann eine Fotoausstellung auf demProgramm:«PaterErdmann – Stationen eines Lebenslaufs».

LESERBRIEF
LESERBRIEF
– Stationen eines Lebenslaufs». LESERBRIEF Kulturarbeiter. Er sei im «KulturFels» sozusagen

Kulturarbeiter. Er sei im «KulturFels» sozusagen «Mädchen für alles», lacht Kurator Werner Bellwald.

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«Immer auch offen für Neues»

Um was es bei dieser Fotoaus- stellung geht? «Der deutsche Pater Paul Erdmann (1898– 1981) musste seinerzeit vor der Gestapo flüchten und fand im Wallis eine neue Heimat. Wir zeigen Farbfotos, die er in den 1940er-Jahren vom Oberwal- lis – und vor allem von seiner neuen Heimat Naters – mach- te», blickt Werner Bellwald die- ser Ausstellung entgegen.

Mit einer Lesung des Oberwal- liser Literaten Nicolas Eyer geht es im September weiter. Im Dezember wartet dann ei- ne spezielle Kunstausstellung auf ihr Publikum: Mama Ma- dani, eine Künstlerin aus Mar- seille, wird im «KulturFels» ih- re Recyclingkunst vorstellen. «Eine Werkschau, die beweist, dass wir immer auch offen für Neues sind», meint Werner Bellwald.

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Politik | Fraktionsbericht der SVPO zur März-Session im Grossen Rat

| Fraktionsbericht der SVPO zur März-Session im Grossen Rat Kaum Mut zu wirklichen Reformen Reformprojekt R21
| Fraktionsbericht der SVPO zur März-Session im Grossen Rat Kaum Mut zu wirklichen Reformen Reformprojekt R21

Kaum Mut zu wirklichen Reformen

Reformprojekt R21 Beim Reformprojekt R21 hat der Grosse Rat keinen Mut zu wirklichen Veränderungen be-

wiesen. Die Chance auf eine ge-

rechteundzeitgemässeNeuaus-

richtung der Kantonsverfas- sung sieht die SVPO als vertan an. Mit der Proporzwahl des Staatsrats hätte man zu einer ausgewogeneren Vertretung der politischen Kräfte und gleichzeitig zur Meinungsviel- falt in der Walliser Exekutive

beigetragen. Stattdessen bleibt

dieWahldesStaatsratsnachMa-

jorz bestehen. Dem Volk wurde

nichteinmaldieMöglichkeitge-

währt,zwischendenbeidenSys-

temen auswählen zu können. Die Erhöhung der Anzahl

Staatsräte hätte in Zeiten des Sparens nicht nur den Bürger vordenKopfgestossen,sondern

hätteaucheinunnützesAufblä-

hen des Staatsapparats bedeu- tet, was für die SVPO konse- quenterweise kein Thema war. Immerhin wurde zumindest die Funktion der Präfekten abge-

schafft.UmdemBundesgerichts-

entscheid gerecht zu werden,

nach dem bei den Grossratswah- len Wahlkreise mit mindestens

neunSitzenerforderlichsind,da-

mit ein Quorum von 10 Prozent eingehaltenwerdenkann,waren nur die Varianten 1 (sechs Wahl- kreise) und 2 (sechs Wahlkreise mit den Bezirken als Unterwahl- kreise) annehmbar. Die vor lau- ter Eigeninteresse triefende Vari-

ante 3 der Oberwalliser C-Partei- en konnte diesem Anspruch nicht standhalten und wurde von Experten als untauglich de- klassiert. Nicht zuletzt moniert die SVPO, dass der Grosse Rat dem Volk nur die zweite der bei- den gültigen Varianten zur Ab- stimmung unterbreitet. Damit die Wahlfreiheit gewährleistet bleibt, muss nun auch die Initia- tive «Jede Stimme zählt» dem Stimmvolk vorgelegt werden.

Gelockertes Arztgeheimnis für Sexualstraftäter Die öffentliche Sicherheit soll verbessert werden und die Bür- ger, vor allem aber auch die Op- fer, müssen vor gemeingefähr- lichen Wiederholungstätern so- weit als möglich geschützt wer-

den.Eshandeltesichdabeiumei-

ne Interessenabwägung zwi- schen dem Recht eines Sexual- straftäters auf das absolute Arzt- geheimnis und dem Recht der Gesellschaft auf Schutz vor eben- solchenStraftätern.FürdieSVPO geht der Schutz der Gesellschaft klar vor, weshalb sie dem gelo- ckerten Arztgeheimnis für Sexu- alstraftäter zustimmte.

Verschiedenes Längst überfällig nimmt die SVP mit der Wahl von Christophe Jo-

riserstmalsimWalliserKantons-

gerichtEinsitz.Auchderprekäre Zustand der Strasse zwischen Täsch und Zermatt weist drin- genden Handlungsbedarf auf,

Verlängerung der Gültigkeitsdauer der Baubewilligungen

weshalb die SVPO den Staatsrat dazu aufforderte, die entspre-

Eine parlamentarische Initiati-

chendenUnterhaltsarbeitenend-

ve–u.a.ausSVPO-Kreisen–ver- lich an die Hand zu nehmen.

langte die Verlängerung der Gültigkeitsdauer der Baubewil- ligungen von drei auf fünf Jah- re. Im Bereich der Baugesetz- gebung hat die Rechtssicher- heit jüngst gelitten. Mit der Än- derung hätte erreicht werden sollen, dass Bauherren mehr Sicherheit erhalten, vor allem wenn sich der Bau nach Erhalt der Bewilligung verzögert. Es geht um den Schutz des Eigen- tums und dessen Nutzung. Ge- rade vor dem Hintergrund der geplanten Revision im Bereich

meindenBrig-Glis,Ried-Brig,Ter-

Punkto Sicherheit entlang der A9-Simplonstrasse bewegte die SVPO den Staatsrat dazu, die Ge-

der Raumplanung ist es unver- ständlich, dass dieser Vorschlag vom Grossen Rat – wenn auch nur knapp – abgelehnt wurde.

men,SimplonundZwischbergen beim UVEK zu unterstützen. Es geht dabei einerseits um die Ein- setzung einer Taskforce und an- dererseits um die Umsetzung

sinnvoller Optimierungsmass- nahmen für die Zufahrtsstrecke N09 Gondo–Bildackerkreisel.

SVPO-Fraktion Franz Ruppen, Fraktionschef Sandro Fux, Fraktionssekretär

Eine Schule für Kinder von Freidenkern

Ignorant mag ich die Aussagen, die Valen- tin Abgottspon im WB vom 23.3. zu Proto- koll gibt, nicht nennen, denn ignorieren kannnur, wer bewusst Sachverhalte ausser Acht lässt. Aber das setzt umfassendes Wis- sen voraus. Aussagen wie «im Embryo wohnt keine Seele» und «…ein Embryo hat kein eigenes Schmerzempfinden, keine ei- genen Interessen…» lassen vermuten, dass Abgottspon im mechanistischen Weltbild des 20. Jahrhunderts stecken geblieben ist, wo behauptet wurde, dass der Fötus keine Schmerzen empfindet und nichts von der

Aussen- und Innenwelt mitbekommt. Er

hat offenbar nie etwas von einem pränata-

lenTraumagehört.Ungeborenezuckenzu-

sammen, wenn Fruchtwasser entnommen wird. Pränatale Traumata können durch mechanische Eingriffe, durch Zufuhr schädlicher Stoffe und durch psychisch schwer belastete Mütter und deren Umfeld hervorgerufen werden. Traumata, vor al- lem aus dem präverbalen Bereich, sind prä- gend für Hirnentwicklung und Organis- mus. Ich empfehle Herrn Abgottspon fol- gende Bücher: «Am Anfang des Lebens»,

Hrsg. Peter Schindler, und den Beitrag von Prof.Dr.G.HütherimBuch«Embodiment». Die Trennung von Körper, Geist und Seele hat längst ausgedient. Auf jedenFall würde ein Paradigmenwechsel den Freidenkern gut anstehen. Den Jugendlichen, die Herr Abgott- spon unterrichtet, wünsche ich einen Leh-

rer, der zu differenzieren weiss, der über ungeborenes Leben nicht unqualifiziert ur-

teiltoderereröffneeineSchulefürFreiden-

kerkinder.

Patrizia Edlinger, Bruno Andreas Zenhäusern, Bürchen