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Dubstep Epilog Schweiz

Dubstep als Musik ist natürlich immer noch interessant, auch wenn gut 90 Prozent von dem Sound,
der jetzt auf den Markt geworfen wird, ja genau für dieses Zielgruppen-publikum extra hergestellt ist.
Die Dubstep Szene in der Schweiz, falls es jemals eine gab, ist zu etwas amorphem -starrem geworden.
Dubstep- Folklore und Nostalgie ist jetzt angesagt.
Die Besinnung auf den Anfang, die Pioniere, ironischerweise... denn die allerallermeisten hier in der Schweiz
haben wenn man Dubstep erwähnt hat nur verständnisslos den Kopf geschüttelt.
Als dann 2007 die ersten Dubstep Sample CD's extra für Dubstepproducer erhältlich waren,
war der Zauber grösstenteils sowieso schon verflogen.

Newcom die Attentionwhore und Guyus seine Dubstepwhore haben sich nun zusammengetan
um mittels Dubexmachina, die Hure Dubstep "salonfähig" zu machen. Gleichzeitig reden sie aber
immer von Underground und schmücken sich mit Pioniergeist, gekünstelter Kreativität und dem HelferSyndrom.
Das passt zusammen. Einfach unvergessen "Hoi ich bi dä Newcom, ich will Cash mit Dubstep machä!!"
Die Schwülstlinge schmücken sich mit den grössten Ehren "wie z.B. erste und einzige Dubstep-Reihe"
Dubstep-Pioniere. Cheers! Keine Pioniere- viel eher schon Lügner
Die Londoner Dj's und Produzenten haben Dubstep geschaffen, weil der Drang etwas neues, eigenes,
unerhörtes, freches zu machen da war und sie sich absondern wollten vom Mainstream.
Guyus hingegen: "will Dubstep salonfähig machen : ) " weisse abgelutschte Dubstep-Cremé...
ein bisschen brûle vielleicht?
Dubstepwertkost, Vollwertdubstep, Dubstepfame und Dubstep-Pionier... den "Gähn" IntellektoProtagonisten
die alle diesen langweiligen öden Minimalen blutleeren Sound spielen für Vampir-Szene-Zombies.
Partys von Dubstep-Verkäufern und Trendy (Kunst) Studenten für Publizistikstudenten und gemacht.
Leider haben sie vergessen das der "Prolo DJ" Hatcha die Produktionen von Leuten wie Skream, Benga, Mala usw.
als erster überhaupt gespielt hat, doch das wird ja von der Feinen-Dubstep-Upperclass allzugerne
unter den Tisch gewischt. Wenn es ihnen wieder einfällt sagen sie dann "ja meh dräck bruchts"
Egal ob Argument oder Gegenargument alles wird für das Marketing benutzt, clever und postmodern.

Mir selber mag man nachsagen was man will -who the fuck cares anyway- doch ich hab erste Dubstep Parties
in der ganzen Schweiz z.B. Basel, Zürich, Thun, Solothurn, Winterthur... aus eigener Kraft organisiert
und auch finanziert. Weit über 150 "Dubstep" Bookings- Von den hunderten Mails gar nicht zu reden
die von 2003 an, an alle Klubs der Schweiz z.B. Usine, Dachstock, Wasserwerk, Kraftwerk usw.
jedes Jahr verschickt hab mit Booking-Vorschlägen usw... Und das alles nicht um der Erste zu sein,
sondern aus dem gleichen Grund wie alle Pioniere: aus Abenteuerlust und Neugier.
Newcom hingegen sucht vor allem die Aufmerksamkeit der Medien- Attentionwhore anyone?
die gute alte Informationshoheit.

Nachdem den ersten Dubstep Partys in Basel der Carambar 2004, im Wagenmeister 2004,
auf dem Schiff 2006 im Nordstern 2006- wollte Guyus auch Dubstep machen!
Auf den Flyers stand zwar ja immer Guyus und Dubstep ja; ist aber nie gelaufen (Quelle: Basler Partygänger)
...es war also nur wegen dem Hype oder er hat sich wohl nicht getraut. ...Dann wollte er im Nordstern
"Dubstep Partys" machen was ich abgelehnt hab weil der Clubbesitzer/promoter Gregory mir, MC Purple
(True Tiger/Renegade Boys UK) und cut the Weazle allen zusammen 20.-CHF!!! für den ganzen Abend
gegeben hat... abgemacht waren: 200.- ...zwar immer noch viiiel zuwenig aber es war ja kurzfristig...
einfach Vergessen.

Das der Newcom die erste und einzige Dubstep-Party-Serie gemacht hat, sind gleich zwei Lügen auf einmal ja.
Als ich 2006 noch friedlich.. meist am Donnerstag im Keller von Audioasyl meine Dubstep-Sounds gecheckt hab ja,
ist oft dieser Grüsel hereingekommen ja, vorher wahrscheinlich an der Tür gelauscht ja- weil er hatte ja
nachher seine Sendung die Plattenladen-promo-verkaufs-sendung ja. Mein Dubstep-Sticker ja
hing seit Monaten an der Tür ja. Nie hat er mich auf Dubstep angesprochen ja......
Irgendwann hat er seine erste Dubstep-Sendung gemacht ja.
Irgendwann hat er den Kleber von der Tür im Audioasly abgerissen ja und gleichzeitig war da
ein Dubexmachina Flyer an der anderen Wand ja. So läuft das ja.

Als ich Youngsta 2006 in der "Zukunft" machen wollte, haben sie gleich abgelehnt (Dubstep was isch das?)
"Du mir sind usbuechet!" Als mich Shackleton später angefragt hat ob ich ihm einen Gig in der Schweiz besorgen
könne bin ich halt nochmals zur Zukunft gegangen... Neukomm hat dann wahrscheinlich ein "gutes" Wort
eingelegt weil er wusste, dass Shackleton von Villalobos geremixed wurde, war also gut für den
Minimalkundenstamm... -und weil er sowieso eine Dubstep-Serie machen wollte- alles schon im Hinterkopf
geplant, der schlaumeier : ) Gleichzeitig ist er nach London geflogen "für neue Records" damit er neuere Tunes
hat als ich hat an diesem Abend hähä- und hat Youngsta belehrt das ER der erste in der Schweiz ist der eine "PURE"
Dubstep-Reihe organisiert ja... andersrum behauptet sein Toy Guyus das Dubstep gerade deshalb interessant ist,
weil der Sound so viele verschieden Einflüsse hat. Naja Heil durch Einheit ist schwerer als man denkt ja.
Ich hingegen durfte NXTLVL nicht mal auf den Flyer schreiben ja: "Weisch mir schribed s'label nie uf'd Flaier!"
Ja??warum wohl ; ) ....... cut the Weazle hat mir damals schon gesagt ja, dass ich da ein oder zweimal da auflegen
könne und nacher mobben sie mich ja ja ja.
Genau so war es dann auch: man hat mir per Email mitgeteilt das der Newcom NICHT mit mir ZUSAMMEN
eine Dubstep-Serie in der Zukunft machen will, er möchte Dubstep ohne mich in der Zukunft machen- ...
DubstepMobbing ja ; )

Alles was solche Leute machen/versuchen ist: sie benutzen alles was ein anderer aufgebaut/entdeckt hat z.B.
Connections, Plattendealer, MC's, Locations... und beanspruchen es danach für sich. Geiz ist geil gell.
Sie machen alles damit sie Berühmt/Bekannt werden: lügen betrügen, mobben. ALLES ist strategisch,
denen geht es soviel um Musik wie den Taliban. Tja es ist wirklich schade das solche Leute Teil
der Musikindustrie sind/wollen werden, wo sie doch so unmusikalisch sind wie Schlangen sind
-aber die spüren wenigstens den Bass...

Jetzt machen sie nach dem gleichen Rezept Partys wie alle Idioten: Big Names buchen eine verlässliche Quelle
für Idioten die wegen dem Hype und Mega WICHTIGEN Dj Kode 9 etc. (Achtung! Pionier!) sowieso
an Partys gehen, wie andere die Gucci/Mercedes/Rolex/Hummer etc. tragen/fahren
um sich mit Kultur zu schmücken, nicht etwa weil die Musik gefällt.

Und jetzt heisst aber: gestern schon auf Morgen setzen funky funky ; )

Leider hat mir das alles fast den ganzen Spass am Auflegen und auch an den Dubstep Parties genommen.
Alles ist so klebrig und ekelerregend geworden. Ich finde es einfach nur noch zum kotzen.