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Verband für Gesundheits- & Landschaftsschutz e.V.

*Unabhängig * Neutral * Überparteilich *

V erband für G esundheits- & L andschaftsschutz e.V. *Unabhängig * Neutral * Überparteilich * Informationeninfo@sturmlauf.de und v gl.ev@t-online.de Sattelmeierstr. 19 Telefon 05224 / 2883 Telefax 05224 / 1860 32130 Enger Volksbank Enger-Spenge eG BLZ 494 613 23 – Kto.-Nr. 73 358 900 1 – 3 „Der Bürger der resigniert, muss mit dem leben, was man ihm diktiert.“ (G. Heinemann) ehem. Bundespräsident " id="pdf-obj-0-11" src="pdf-obj-0-11.jpg">

Informationen und Meinungen zur Energiewirtschaft 01 / 2010

* EEG + Unstete Energie : Wider Ökonomie und Demokratie ! *

  • 1. Preiswert, sicher und klimaschonend – diesen Anforderungen muss die Stromversorgung der Zukunft genügen. Auch im Jahr 2010 wollen wir das Unrecht thematisieren, was dem deutschen Volk u.a. durch das EEG angetan wird.

  • 2. Mit dem 01.01.2010 schreibt das neue Energiewirtschaftsgesetz nicht nur den Einbau von Smart Meter in Neubauten und totalsanierten Gebäuden vor. Stromkunden können auch unabhängig davon vom Energieversorger den Einbau einfordern. Zu Kontroversen führt der Datenschutz – sie gelten nicht wie bisher als persönliche Daten. Der gesamte Aufwand wird letztlich nur betrieben, um Wind- und PV-Einspeisung ins Netz zu ermöglichen.

  • 3. IRENA-Abu Dhabi: Der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jürgen Becker, leitet die Bonner Niederlassung. IRENA hat 143 Mitglieder. Unternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien sind hier besonders interessiert, Wirtschaftsbeziehungen zu pflegen.

  • 4. Die von Wirtschaft und Bundesregierung finanzierte Agentur für Erneuerbare-Energien (AEE) erwartet, dass Flächenbedarf in der Landwirtschaft für die Bioenergie bis 2020 auf rd. 3,7 Mio. ha steigt, nach aktuell rd. 1,6 Mio. ha. Die Ackerfläche in Deutschland macht 11,87 ha aus.

  • 5. Infraschall zeigt Wirkung auf das menschliche Gehör ! Über die Einwirkungen und Auswirkungen berichten die Autoren Dr. Günter Scholz, HNO Arzt, und die Neuroradiologin Dr. Ester Dommes, beide an der Charite` Berlin, außerdem Dr. Johannes Hensel von der PTB, Braunschweig. Und die Arbeitsgemeinschaft deutschsprachiger Audiologen und Neurootologen der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie.

  • 6. Lärm unter Wasser: In den letzten 10 Jahren hat sich der Unterwasserlärm verdoppelt, z.B. durch Wind- Industrieanlagen in der Nord- und Ostsee. Wale/Schweiswale und Delphine werden durch die Sonartechnik des Militärs, sowie Arbeitsschiffe/Bohrschiffe für Plattformen für Wind-Industrieanlagen gestört, berichten die Wissenschaftler Richlefs aus Kiel und Vanneloh, Friedrichskoog. Das führt vermehrt zu Pottwalstrandungen. Der Tidenhub der Nordsee findet bei allen Industriearbeiten keine Beachtung.

  • 7. Off-Shore: Im Jahr 2009 gingen in Europa 8 neue Industrieparks = 199 Anlagen ans Netz. Dieses Jahr sollen

    • 10 weitere Industriegelände = 1.000 MW fertiggestellt werden. 17 Gelände sind im Bau, weitere

    • 52 genehmigt. Mehr als die Hälfte dieser Anlagen sollen in deutschen Gewässern stehen.

  • 8. „Man darf die OFF-Shore-Anlagen nicht überfordern!“ sagt RWE-Innogy-GF Fritz Vahrenholt und sieht in der Kernenergie die probateste Ergänzung zu den regenerativen Energien. „Wer Kernkraftwerke abstellt, schadet dem Ausbau der Windenergie“. Die gegenwärtige Förderhöhe für Off-Shore-Strom –

    • 15 Cent je kWh – endet 2015 und beträgt dann 12 Cent.

  • 9. E.ON und Off-Shore: „Noch sind keine finalen Investitionsentscheidungen gefallen“, so ein E.ON-Sprecher. Damit besteht sogar die Möglichkeit, dass der Konzern mittelfristig keines seiner vier genehmigten Projekte in der deutschen Nord- und Ostsee baut, auch wenn der Sprecher dieses Szenario als unwahrscheinlich bezeichnet. „Wir wollen erst noch mehr Erfahrungen mit Alpha-Ventus sammeln“.

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    „Der Bürger der resigniert, muss mit dem leben, was man ihm diktiert.“

    (G. Heinemann)

    ehem.

    Bundespräsident

    Verband für Gesundheits- & Landschaftsschutz e.V.

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    V erband für G esundheits- & L andschaftsschutz e.V. *Unabhängig * Neutral * Überparteilich * 10.info@sturmlauf.de und v gl.ev@t-online.de Sattelmeierstr. 19 Telefon 05224 / 2883 Telefax 05224 / 1860 32130 Enger Volksbank Enger-Spenge eG BLZ 494 613 23 – Kto.-Nr. 73 358 900 2 - 3 „Der Bürger der resigniert, muss mit dem leben, was man ihm diktiert.“ (G. Heinemann) ehem. Bundespräsident " id="pdf-obj-1-11" src="pdf-obj-1-11.jpg">
    • 10. Vielleicht sollte man auch mal daran denken, dass die Nordsee zu den am dichtesten befahrenen Meeren gehört. Warum werden bei Off-Shore, Debatten um Nutzungsrisiken, im Gegensatz zur Kernenergie, nicht geführt? Schließlich finden Havarien zwischen dem Ärmelkanal und deutschen Häfen häufig statt !

    • 11. Wind in NRW: Koalition -CDU/FDP- erklärt Wind-Industrieanlagen zu Eingriffen in Natur und Landschaft. Demnach gelten diese Anlagen künftig wie der Bau von Straßen oder Eisenbahnlinien als Begriff in Natur und Landschaft. Bisher habe diese Privilegierung die Windkraft bevorzugt. Das solle geändert werden.

    • 12. In Deutschland standen fast alle 21.164 Wind-Industrieanlagen wegen des winterlichen Hochdruckgebietes still. Von den rd. 25.777 MW installierter Leistung waren gerade einmal 300 MW oder 0,4 % am Netz. Wäre Deutschland an diesen Tagen komplett vom Wind abhängig gewesen, wäre in 996 von 1000 Haushalten der Strom ausgefallen.

    • 13. Störungsauswirkungen lt. ISET, Kassel, 2009: In den Jahren 1992 – 2008 standen Wind-Industrieanlagen zu 63,1 % still. Grund: Überlast, Verursachung durch Folgeschäden, Vibration, Reduzierte Leistungsabgabe, Überdrehzahl, Geräuschentwicklung und anderen (?) Auswirkungen.

    • 14. Die AAE (Agentur f. Erneuerbare Energie) geht davon aus, dass bis 2020 bereits 47 % des deutschen Strombedarfs aus Erneuerbaren Energien gedeckt wird, nach 16 % im Jahr 2009. Die Windenergie soll dazu knapp die Hälfte beisteuern.

    • 15. DEW (Dortmunder-Energie-Wirtschaft), der kommunale Versorger, will in NRW 30 Wind-Industrieanlagen bauen.

    • 16. Velen/Holthausen/Bleking/Westfalen: Hier sollen fünf Anlagen vom Typ Enercon 53, Gesamthöhe 99,75 m, gebaut werden. Alle Anlagen sollen mit automatischen Abschaltmodulen ausgerüstet sein und zur Nachtzeit mit schallreduzierter Leistung laufen.

    • 17. MP Carstensen, Schleswig-Holstein, am 13.01.2010: „Windenergie ist ökologischer und ökonomischer Unsinn – aber wir brauchen sie“.

    • 18. Wind-Industriepark-Bau in Weimar-Kraftsdorf, 21.01.2010: Erneut hat das Landesverwaltungsamt den Bau von 7 Anlagen – Höhe 150 m – in Ostthüringen untersagt. Grund: Aus Artenschutzgründen, insbesondere des Vogel- und Fledermausschutzes. Ende 2009 hat die Behörde den Bau von 3 Anlagen im benachbarten Rüdersdorf aus den gleichen Gründen abgelehnt.

    • 19. HAZ – Dr. Hermann Hinsch: „Die Windenergie ist also ein unbedeutendes, jedoch lästiges Anhängsel der normalen Stromerzeugung. Und wenn sie denn auf See wirtschaftlichen als an Land sein soll, warum werden sie dann überhaupt noch bezuschusst und subventioniert“?

    • 20. Bei dieser windigen Bilanz, würde jeder Autobauer oder Toasthersteller ihre Produktion vom Markt nehmen (müssen).

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    V erband für G esundheits- & L andschaftsschutz e.V. *Unabhängig * Neutral * Überparteilich * 21.www.sturmlauf.de / Leserbriefe: Der Autor Sackstedt schreibt an den Bundesverband der Verbraucherzentralen, Erneuerbare Energien kein Allheilmittel. Keiner kann sagen, wie teuer das später wird und Wind-Industrieanlagen in Wäldern – Kontra Vogelschutz = erscheint in den Landwirtschaftlichen Wochenblättern Deutschlands, Der Wald, Land & Forst und in div. Tageszeitungen. „Zum Wohl der Umwelt sollten wir das EEG abschaffen“, sagt u.a. Justus Haucap, Vorstandsvorsitzender der Monopolkommission. (Rheinischer Merkur 28.01.2010) Ihr VGL-Team * Wir geben bedrängten Bürgern eine Stimme – der Zivilcourage ein Gesicht ! * Das Netzwerk unseres Sympathie- und Kompetenzverbundes erreicht deutsch/europäische Mandatsträger aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ! www.sturmlauf.de VGL e.V. AG Bad Oeynhausen VR 21767 Mail: info@sturmlauf.de und v gl.ev@t-online.de Sattelmeierstr. 19 Telefon 05224 / 2883 Telefax 05224 / 1860 32130 Enger Volksbank Enger-Spenge eG BLZ 494 613 23 – Kto.-Nr. 73 358 900 3 - 3 „Der Bürger der resigniert, muss mit dem leben, was man ihm diktiert.“ (G. Heinemann) ehem. Bundespräsident " id="pdf-obj-2-11" src="pdf-obj-2-11.jpg">
    • 21. Photo-Voltaik: „Ökonomisch höchst ineffizient !“, sagt Herr Schmidt, Leiter des RWI, Essen und einer der Fünf Weisen, die für die Bundesregierung die ökonomische Entwicklung begutachten. „Hier wird jeder Arbeitsplatz mit 205.000 Euro subventioniert (24.04.2008)“. Durch Einbindung in den Emissionshandel ist auch die Umweltwirkung gleich null.

    • 22. Die deutschen Stromkunden haben in kurzer Zeit die Herren Asbeck (Solarworld) und Wobben (Enercon) zu Multi-Milliardären gemacht. Das linksalternative Leitbild Asbeck, sagt in der FAS am 24.01.2010: „Die Verbraucher zahlen gerne drauf für Solarstrom, kostet sie das doch nur pro Haushalt und Monat einen Euro fünfzig“. Laut Adam Riese kommt man so zu einem Jahresbetrag von rd. 123 Mio. Euro. Wo bleibt da der Rest von rd. 10 Mrd. Euro ? Herr Asbeck bestreitet auch alle Zahlen vom RWI und bezeichnet dieses Institut als der Atomindustrie sehr nahestehend.

    • 23. Der Bund will die Förderung der Solarenergie kürzen. Auch die übrigen Förderungen der Öko-Energien, wie der Windstrom stehen auf dem Prüfstand. Umwelt- und Verbraucherschützer kritisieren das Vorgehen scharf.

    • 24. Den Flächenbedarf zur Produktion von Solarstrom wird von der AEE im Jahr 2020 auf 10.500 ha beziffert. Der überwiegende Teil der Module soll mit 37.000 ha auf Dächern installiert sein.

    • 25. Fürstin Gloria von Thurn und Taxis will 200 ha Ackerland in einen Solarpark verwandeln. Die bayrische Landesregierung versagt die Genehmigung. U.a. explodieren die Pachtpreise und die Bauern fürchten um ihre Existenz.

    • 26. Die Schützer der Verbraucher (VZBV): Solarstrom wird in Deutschland immer teurer. Im Jahr 2009 sind für die Stromkunden Kosten von rd. 10 Mrd. Euro entstanden. Die Subventionen pro Kilowattstunde können noch so schnell sinken, bei steigender Strommenge fällt dies kaum ins Gewicht – im Gegenteil – die Gesamtkosten für die Verbraucher steigen. Das Absurde; Ihr Stromanteil liegt unter einem Prozent.

    • 27. Ein neuer und bekannter Mann betritt die sonnige Bühne: Utz Claassen, ehem. EnBW, arbeitet nun für Solar-Millenium in Erlangen. Das Unternehmen plant und baut Solarthermiekraftwerke. Die kreative Buchführung dieser Firma konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass Anleihekäufer hier mit 170 Mio. Euro in der Kreide stehen; sie sollten auf der Hut sein, so die WiWo. Gegen den Kopf der Firma, Hannes Kuhn, ermittelte die Staatsanwaltschaft in Düsseldorf.

    28.Abteilung Leserbriefe: www.sturmlauf.de / Leserbriefe: Der Autor Sackstedt schreibt an den Bundesverband der Verbraucherzentralen, Erneuerbare Energien kein Allheilmittel. Keiner kann sagen, wie teuer das später wird und Wind-Industrieanlagen in Wäldern – Kontra Vogelschutz = erscheint in den Landwirtschaftlichen Wochenblättern Deutschlands, Der Wald, Land & Forst und in div. Tageszeitungen. „Zum Wohl der Umwelt sollten wir das EEG abschaffen“, sagt u.a. Justus Haucap, Vorstandsvorsitzender der Monopolkommission. (Rheinischer Merkur 28.01.2010)

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    VGL-Team

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