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Fritz!Box­Spezial: Die besten tipps & tricks

zum erfolgreichen multitalent von avm

tipps & tricks zum erfolgreichen multitalent von avm Heim­ vernetzung So nutzen Sie ihre musik­, Bilder­

Heim­

vernetzung

So nutzen Sie ihre musik­, Bilder­ und videodaten komfortabel im ganzen Haus

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und videodaten komfortabel im ganzen Haus powered by Strom Unterwegs zu Hause Software- Tipps &

Strom

Unterwegs zu Hause

Software-

Tipps &

sparen

Update

Tricks

mit all­in­one­ geräten die Stromrechnung drücken

zugriff auf die Daten zu Hause – via internet aus der ganzen Welt

So profitieren Sie kostenlos von neuen Funktionen

machen Sie ihre Fritz!Box zur Komfort­ telefonanlage

Alles aus einer Fritz!Box

Längst ist die Fritz!Box der Berliner Technikschmiede AVM zum Synonym für Internetrouter mit Telefonanlage geworden. Lesen Sie in diesem Spezial alles über die cleveren Boxen.

Wolfgang Boos, connect -Redakteur
Wolfgang Boos,
connect -Redakteur

Wenn sie ein Taschentuch wollen, bitten die meisten Menschen um ein Tempo. Im Falle der

Papiertaschentücher mit dem blauen Logo ist die Marke zur Gattungsbezeichnung gewor- den. Dieser Traum eines jeden Marketingstrategen hat sich auch für die Firma AVM erfüllt: Ist heute von einem DSL-Modem mit eingebautem WLAN-Router und Telefonanlage die Rede, wird es meist gleich als „Fritzbox“ bezeichnet. Kein Wunder, denn zum einen haben viele Internet- anbieter tatsächlich eine Fritz!Box oder ein baugleiches Modell im Angebot, zum anderen haben es die Berliner geschafft, der unscheinbaren Kunststoffbox fast schon Kultstatus zu verleihen. Zu verdanken ist das nicht zuletzt der Geschwindigkeit, mit der AVM seine Software weiter- entwickelt: Alle paar Monate gibt es ein kostenloses Firmwareupdate mit überraschenden neuen Funktionen. Mal bekommt die Box einen Anrufbeantworter oder einen Faxempfänger spendiert, dann einen Mediaserver oder den Zugang für ein UMTS-Modem. In jedem Fall jedoch hat der Kunde nach einigen Monaten ein ganz anderes und deutlich höherwertiges Produkt zu Hause als

zum Zeitpunkt des Kaufs. Und das gilt nicht nur für die Fritz!Boxen, sondern auch für Zubehör-

geräte wie DECT-Telefone oder WLAN-Verstärker.

Grund genug für connect , der Fritz!Familie ein eigenes connect -Spezial zu widmen. Erfahren

Sie auf den folgenden Seiten, was Ihre Fritz!Box so alles kann, welche sinnvollen Features Ihren

Alltag erleichtern und wie Sie die Funktionen komfortabel nutzen können. Viel Spaß beim Lesen,

Staunen und Ausprobieren!

connect 5/10

connect Fritz!Box-Spezial

connect 5/10 connect Fritz!Box-Spezial 24 26 14 6 IMPRESSUM Herausgeber: Stephan Quinkertz Verlagsleiter Stuttgart und

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connect 5/10 connect Fritz!Box-Spezial 24 26 14 6 IMPRESSUM Herausgeber: Stephan Quinkertz Verlagsleiter Stuttgart und

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connect 5/10 connect Fritz!Box-Spezial 24 26 14 6 IMPRESSUM Herausgeber: Stephan Quinkertz Verlagsleiter Stuttgart und

IMPRESSUM

Herausgeber: Stephan Quinkertz

Verlagsleiter Stuttgart und Chefredakteur:

Dirk Waasen

Stellvertretende Chefredakteurin und Textchefin: Monika Klein

Projektleitung: Wolfgang Boos Redaktion: Joachim Bley, Wolfgang Boos, Hannes Rügheimer, Jan Spoenle Textredaktion: Bettina Trust

Grafik: Sergio Coca (Ltg.), Silke Schwell DTP: Hans Pölsterl Digitale Bildbearbeitung:

Peter Fenyvesi

Anzeigenleitung: Alan Markovic Anzeigengrundpreise:

Es gilt die Preisliste Nr. 21 vom 01.01.2010

Vertriebsleitung: Robert Riesinger Herstellung: Marion Stephan Druck: Mohn Media, Gütersloh

Geschäftsführer: Alan Markovic, Wolfgang Materna, Werner Mützel, Stephan Quinkertz

Das Fritz!Box-Spezial ist eine Sonderpublikation von connect WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH Leuschnerstraße 1, 70174 Stuttgart

Von null auf BreitBand

connect lässt die entwicklung von internetanschlüssen in deutschland revue

4

im grünen Bereich

Kleinvieh in form von telefon, fax & co. macht auch mist:

So senken Sie mit der fritz!Box fon ihren

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hochleiStungS-Box

das neue flaggschiff, die fritz!Box fon Wlan 7390, im ausführlichen connect

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VernetzteS zuhauSe

Schnelles internet, und nun? connect erklärt, wie Sie ihre daten im haus

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telefonzentrale

mit der fritz!Box fon als telefonanlage wird selbst das älteste telefon zum

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traumhochzeit

die aVm-mobilteile mt-d und mt-f verstehen sich prima mit der fritz!Box. Bestehen sie auch den harten connect -test?

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fritz!naS

musik, Videos und Bilder ab sofort zentral speichern:

erfahren Sie, wie ihre fritz!Box zur medienzentrale

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fritz!aPP

auch android-Smartphones und das iPhone kommunizieren jetzt mit der

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neuer anStrich

mithilfe von firmware-updates lässt sich ihre fritz!Box pflegen, aufbohren und auf den neuesten Stand bringen.

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in Weiter ferne So nah

auch von unterwegs können Sie die fritz!Box steuern und auf ihre daten zugreifen. connect erklärt, wies

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im tunnel durchS netz

Sicherheit geht ihnen über alles? Kein Problem: die fritz!Box versteht sich auch auf

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heimSPiel

Wo die fritz!Box zu hause ist: Werfen Sie mit connect einen Blick hinter die Kulissen von

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Von Null auf Breitband

e
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h nd k ts p si :
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Geschwindigkeitsexplosion:

Internetzugänge werden mit

Breitband-Technik rasend

schnell
schnell

– dabei hat alles ganz

gemütlich angefangen.

schnell – dabei hat alles ganz gemütlich angefangen. A ls in Deutschland Mitte der 80er Jahre
schnell – dabei hat alles ganz gemütlich angefangen. A ls in Deutschland Mitte der 80er Jahre

A ls in Deutschland Mitte der 80er Jahre die ersten

Datenreisenden in Mailbox- Netzen und auf Bildschirmtext- seiten umhersurften, bewegte sich der Datenverkehr meist mithilfe von Akustikkopplern und ersten analogen Modems, die Geschwindigkeiten bis zu

33 Kilobit pro Sekunde erreich-

ten. Zum Vergleich: Damit hätte der Download eines durch- schnittlichen MP3-Songs zwi- schen 15 Minuten und einer halben Stunde gedauert. Doch während die Akustikkoppler aus heutiger Sicht optisch recht archaisch anmuten – der Hörer eines gewöhnlichen Telefons musste von oben in das Gerät gesteckt werden –, hält sich das Erscheinungsbild von Modems bis heute.

Von 56K zum digitalen ISDN

In den 90er Jahren wurden Mo-

dems dann deutlich schneller:

Dank der digitalen Vermitt- lungsstellen konnten auch an analogen Telefonanschlüssen mit entsprechender Hardware

56 Kilobit pro Sekunde aus dem

Netz der Netze geladen werden – welches dank des WWW- Dienstes jetzt immer populärer wurde. Die als 56K-Modems bekannt gewordenen Geräte verrichten auch heute noch in manchem Privathaushalt und Kleinbüro ihre Dienste, wo schnellere Internetzugänge ein-

fach nicht verfügbar sind. Un- ternehmen nutzen sie auch gerne als Backup-Leitung für wichtige Router und Rechner, die auch bei einem Ausfall der schnelle- ren Leitung erreichbar bleiben müssen. Besonders charakteris- tisch: Die schrägen Pfeiftöne der Modems beim Verbindungs- aufbau, die nicht wenige Nutzer an Kommunikationsversuche mit Außerirdischen erinnerten. Heutige Achtzehnjährige, die mit DSL-Anschlüssen aufge- wachsen sind, können sich wohl kaum vorstellen, wie unglaub- lich viel langsamer der Daten- transfer damals war: Ein heute üblicher Anschluss schafft mit 16 Megabit pro Sekunde rund 285-mal schnellere Übertra- gungsraten. Und als damals die Musik-Tauschbörse Napster auf den Plan trat und einen Wende- punkt für die Musikindustrie schuf, gab es für die meisten deutschen Nutzer neben 56K- Modems nur eine Alternative:

ISDN-Anschlüsse boten immer- hin moderat schnellere 64 Kilo- bit pro Sekunde und schafften mit Kanalbündelung sogar das Doppelte. Dadurch wurde aller- dings auch die zweite (Telefon-) Leitung belegt, was für so man- chen Zwist unter Familienmit- gliedern sorgte …

DSL: Breitband für (fast) alle

Die Streitigkeiten konnten erst beigelegt werden, als die Deut-

Verteilung der DSL-Anschlüsse Zahlen für Deutschland. Quelle: Dialog Consult-/VATM-Analysen und -Prognosen.
Verteilung der DSL-Anschlüsse
Zahlen für Deutschland. Quelle: Dialog Consult-/VATM-Analysen und -Prognosen.

Ungehemmtes Wachstum: Sowohl die Geschwindigkeit der DSL-Anschlüsse als auch deren Zahl hat sich allein in den letzten vier Jahren mehr als verdoppelt.

Fotos: © jhorrocks – iStockphoto

connect Fritz!Box-Spezial

Immer gut verbunden

Besitzer einer Fritz!­ Box können sich bei der Wahl ihres Breitband­Anbieters entspannt zurück­ lehnen.

Die Aussicht, bei einem Umzug oder einem Wechsel zur güns- tigeren Konkurrenz auf einen Schlag mit einer völlig anderen Breitband-Technik konfrontiert zu werden, lässt viele Internet- nutzer ins Grübeln kommen:

Lässt sich die vorhandene Hardware dann überhaupt noch nutzen? Muss ich mir teure neue Geräte anschaffen? Diese Fragen sind keineswegs unberechtigt, denn ein DSL- Modem kann ebensowenig eine Internetverbindung über das Kabelnetz herstellen, wie sich Kabelmodems für DSL- Zugänge eignen. Wer jedoch eine neuere Fritz!Box sein Eigen nennt, braucht sich darüber keine Gedanken zu machen: Das neue Topmodell 7390, die weitverbreitete 7270 sowie neuere Baureihen des Modells 7170 mit aktueller Firmware können ihr integriertes DSL- Modem bei Nutzung an einem Nicht-DSL-Anschluss abschal- ten und eine Internetverbin- dung über den LAN1-Port ent- gegennehmen – das nötige externe Modem stellt der neue Breitband-Anbieter in der Re- gel kostenfrei zur Verfügung. Dazu wählt man einfach in den erweiterten Einstellungen der Fritz!Box unter dem Stich- wort „Internet/Zugangsdaten“ die Option „Internetzugang über LAN1“ und gibt bei Bedarf die vom neuen Anbieter zur Verfügung gestellten Zugangs- daten an. Fortan wählt sich die Fritz!Box über das externe Modem am LAN1-Anschluss ins Internet ein.

Schmalbandkönige: Analoge Modems galten in den 90er Jahren als pfeilschnell. Ferrari statt Dreirad: Moderne
Schmalbandkönige:
Analoge Modems galten in den
90er Jahren als pfeilschnell.
Ferrari statt Dreirad: Moderne Breitbandrouter mit DSL-
Modem schaffen selbst an herkömmlichen Anschlüssen ohne
Glasfaser die 285-fache Geschwindigkeit von Analogmodems.

sche Telekom gegen Ende der 90er Jahre die ersten DSL-An- schlüsse anbot: Plötzlich war es möglich, gleichzeitig zu telefo- nieren und in akzeptabler Ge- schwindigkeit Daten aus dem Internet herunterzuladen. Zu- gleich stellte die DSL-Techno- logie, bei der immer noch die Kupferader der herkömmlichen Telefonleitung genutzt wird, die erste flächendeckend angebote- ne Breitband-Zugangstechnik in Deutschland dar. Die anfangs verfügbare Geschwindigkeit war mit 768 Kilobit pro Sekun- de nach heutigen Maßstäben zwar immer noch gering, für modemgeplagte Powernutzer aber ein großer Schritt nach vorn. Kontinuierlich steigerte sich die mögliche Geschwindig- keit über 1 000 Kilobit pro Se- kunde bis hin zu den heute übli- chen 4 bis 24 Megabit mit dem Standard ADSL2+. Die erreichbare Geschwin- digkeit hängt dabei entschei- dend von der Entfernung des Anschlusses zur Vermittlungs- stelle, dem DSL Access Multi- plexer (DSLAM), ab: Aufgrund der zunehmenden Leitungs- dämpfung nimmt die Signalqua- lität mit steigender Entfernung vom DSLAM rapide ab. Aus demselben Grund kann leider längst nicht jeder deutsche Haushalt einen DSL-Anschluss schalten lassen – manchmal be- finden sich ganze Ortschaften

außerhalb der Reichweite der günstigen Breitbandtechnik. Auf der anderen Seite hat das starke Wachstum der Breitband- geschwindigkeit neue Dienste im Web ermöglicht, etwa Video- portale, die schnell den Wunsch nach noch mehr Geschwindig- keit weckten.

VDSL, Kabel und Glasfaser

Um dieser Nachfrage gerecht zu werden und gleichzeitig weitere Bevölkerungskreise mit Breit- band-Zugängen zum Internet zu versorgen, wurden die DSL- Technik und konkurrierende Technologien kontinuierlich weiterentwickelt. Weil die Ka- pazität des Kupferkabels mit ADSL2+ so gut wie ausgereizt ist, nahmen die Netzplaner der TK-Anbieter den Umstieg auf Glasfaser in Angriff – etwa mit der VDSL-Technologie, bei der auf den letzten Metern weiterhin der herkömmliche Telefonan- schluss genutzt werden kann. Damit sind heute schon in vielen Städten zwischen 25 und 50 Me- gabit pro Sekunde möglich – der Download eines durchschnittli- chen MP3-Songs dauert so nur noch eine schlappe Sekunde. Für die Kunden von Kabel- netzbetreibern sind derartige Geschwindigkeiten allerdings nichts Neues. Schließlich bieten Kabel BW und Konsorten schon seit Jahren Anschlüsse mit 10, 20 und über 30 Megabit pro Se-

kunde an. Da das Kabelnetz auf einer völlig anderen Infrastruk- tur aufsetzt, kommt damit manch einer in den Genuss ultraschnel- ler Breitband-Verbindungen, der aus technischen Gründen gar keinen DSL-Anschluss schalten lassen könnte. Bei den Kabel- netzbetreibern läuft derzeit der bundesweite Ausbau auf sage und schreibe 100 Megabit pro Sekunde. Damit ließe sich ein durchschnittlich langer Film in HD-Qualität in weniger als zehn Minuten herunterladen – vor- ausgesetzt, der Server der digi- talen Videothek ist ebenfalls gut angebunden. Wem VDSL und Internet via Kabel noch immer nicht schnell genug sind, der kann sich jetzt schon auf FTTH freuen: Das be- deutet „fiber to the home“ und zeichnet sich durch einen konse- quenten Verzicht auf Kupferka- bel aus. Die optisch leitenden Glasfasernetze werden in die- sem Fall bis zum Anschluss des Endkunden geführt, sodass theoretisch Geschwindigkeiten über ein Gigabit pro Sekunde angeboten werden können – was in Japan bereits der Fall ist.

JAN SpoeNLe

über ein Gigabit pro Sekunde angeboten werden können – was in Japan bereits der Fall ist.

Im grünen Bereich

Machen Sie Stromfressern den Garaus: connect verrät Ihnen, welche TK-Geräte wie viel Strom brauchen und

wie Sie

Strom sparen und die Umwelt entlasten

können.

Ü beraus stattlich angewachsen ist der heimische TK- und IT-Fuhrpark im

Lauf der letzten Jahre: Neben DSL-Modem, WLAN-Router und Schnurlostelefon ver- richten in vielen Haushalten nach wie vor Anrufbeantworter, Faxgerät und ISDN-An- lage als zusätzliche Geräte ihren stillen Standby-Dienst – Tag und Nacht, 365 Tage im Jahr. Damit ist auch der Stromverbrauch erheblich gestiegen. Natürlich wirkt der Energiebedarf dieser kleinen Helferlein im Vergleich zu Großver- brauchern wie Kühlschrank oder Gefriertru- he zunächst bescheiden. Doch hier gilt wie so oft der Grundsatz: Kleinvieh macht auch Mist. Wie viel genau, hat connect in der Ta- belle unten nachgerechnet. Bei einer Gerä- tevollausstattung können im Jahr weit über 30 Watt zusammenkommen, die sich auf der Stromrechnung niederschlagen – und Ihren ökologischen Fußabdruck vergrößern.

Integration von Geräten hilft Strom sparen

Was aber tun gegen die Stromfresser aus der TK- und IT-Ecke? Einen ersten Ansatz bie- ten kostenfreie Unified-Messaging-Lösun- gen von Anbietern wie Web.de, T-Online oder Sipgate. Bei diesen bekommen Sie kos- tenlose Rufnummern für eingehende Faxe oder Sprachnachrichten, die Sie sich dann per Mail zuschicken lassen können. Wer aber wirklich alle aufgeführten Gerä- te durch ein einziges ersetzen will, ist mit den Fritz!Box-Fon-Modellen von AVM, oder entsprechenden Modellen von Internet- providern am besten beraten. Kein anderes Gerät auf dem Markt beinhaltet derart viele

Telekommunikations- und IT-Funktionen. So sind hier DSL-Modem, WLAN-Router, Faxfunktion, Anrufbeantworter, eine Tele- fonanlage sowie je nach Modell auch eine DECT-Basisstation schon eingebaut. Dabei genehmigt sich die Box deutlich unter 10 Watt – das ist weit weniger als die Summe der Einzelgeräte. Auch beim Komfort sind keine Kompromisse hinzunehmen: Oft sind vielmehr Features möglich, die bei Einzel- geräten undenkbar sind (siehe rechts).

Aber nicht nur die hohe Integration hilft, den Energiehunger zu senken – AVM hat noch mehr sinnvolle Stromspar-Features eingebaut. So taktet die Box den Prozessor in Ruhephasen herunter, und Anschlüsse werden nur dann mit Strom versorgt, wenn tatsächlich ein Gerät angedockt ist. Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie Sie das eingebaute Fax und den Anrufbeantwor- ter der Fritz!Box besonders komfortabel nutzen können. WolfGanG BooS

STromverbrauch von TK/IT-GeräTen

 

Leistungs-

Stromkosten pro Jahr 1

Stromkosten in 5 Jahren 1

Kosten in 5 Jahren bei 20 millionen haushalten 1

 

GeräT

aufnahme

co2-ausstoû 2

DECT-Basis

3

Watt

4,94 €

24,70 €

49.406.400

15,24 kg

Faxgerät

10

Watt

16,47 €

82,34 €

164.688.000

50,81 kg

WLAN-Router

7

Watt

11,53 €

57,64 €

115.281.600

35,57 kg

Anrufbeantworter

3

Watt

4,94 €

24,70 €

49.406.400

15,24 kg

DSL-Modem

5

Watt

8,23 €

41,17 €

82.344.000

25,40 kg

ISDN-Anlage

6

Watt

9,88 €

49,41 €

98.812.800

30,48 kg

Summe

34 Watt

55,99 €

279,97 €

559.939.200 €

172,75 kg

Fritz!Box Fon WLAN

9

Watt

14,82 €

74,11 €

148.219.200

45,73 kg

ersparnis

25 Watt

41,17 €

205,86 €

411.720.000 €

127,02 kg

1 Bei 18,8 Cent/kWh. 2 Bei 0,58 kg/kWh.

Der Energiemonitor im fritz!Box-Menü informiert Sie auf Wunsch über den aktuellen Stromverbauch.

2 Bei 0,58 kg/kWh. Der Energiemonitor im fritz!Box-Menü informiert Sie auf Wunsch über den aktuellen Stromverbauch.

Foto: © clu – iStockphoto (1)

Foto: © clu – iStockphoto (1) alternativ zur telefonischen abfrage schickt Ihnen die Box eine Sounddatei

alternativ zur telefonischen abfrage schickt Ihnen die Box eine Sounddatei mit der anrufbeantworternachricht.

die Box eine Sounddatei mit der anrufbeantworternachricht. Einstellbar ist auch, dass der Rufsammler beispielsweise nur

Einstellbar ist auch, dass der Rufsammler beispielsweise nur auf die Privatnummer reagiert, ein zweiter auf die Büronummer.

die Privatnummer reagiert, ein zweiter auf die Büronummer. Mit dem fritz!Box anrufbeantworter können Sie anrufer mit

Mit dem fritz!Box anrufbeantworter können Sie anrufer mit unterdrückter nummer direkt auf die Mailbox schicken.

connect Fritz!Box-Spezial

direkt auf die Mailbox schicken. connect Fritz!Box-Spezial Fritz!Box Anrufbeantworter Die meisten fritz!Box-Modelle

Fritz!Box Anrufbeantworter

Die meisten fritz!Box-Modelle haben einen Rufsammler integriert. Und der ist dem Gros der Konkurrenten beim Komfort haushoch überlegen.

Der Anrufbeantworter der Fritz!Box lässt sich einfach mithilfe eines Assistenten im Menü ein- richten. Noch mehr Komfortfeatures können Sie manuell einstellen. Gehen Sie dazu unter „Ein- stellungen“ > „erweiterte Einstellungen“ > „Te- lefonie“ > „Telefoniegeräte“ auf „neues Gerät einrichten“. Wählen Sie den Punkt „Anrufbe- antworter“ unter „In die Fritz!Box integriert“. Die folgenden Einstellungen sind selbsterklä- rend und ähneln denen eines herkömmlichen Anrufbeantworters. Um eingegangene Nach- richten abzufragen, wählen Sie an einem an der Fritz!Box Fon angeschlossenen Telefon die Tas- ten **600. Die weitere Steuerung erfolgt über das Sprachmenü und spezielle Codes (siehe rechts). Nutzen Sie ein Fritz!Fon MT-D oder MT-F, klappt das Ganze noch bequemer über das Display des Mobilteils (siehe Seite 17). Aber der integrierte AB bietet noch mehr Komfort. So verschickt er beispielsweise einge- gangene Nachrichten per WAV-Sounddatei an Ihre E-Mailadresse. Ebenfalls praktisch: Unter dem Menüpunkt „Rufumleitungen“ in den Tele- fonie-Einstellungen lässt sich zum Beispiel festlegen, dass der Anrufbeantworter sofort an- springt, wenn Anrufe von bestimmten Rufnum- mern oder solche mit unterdrückter Nummer eingehen. Bis zu fünf Anrufbeantworter mit in- dividuellen Ansagen können für verschiedene Nummern eingerichtet werden. Da der Speicher der Fritz!Box begrenzt ist, empfiehlt es sich, ihn durch den Einsatz eines USB-Sticks oder einer Festplatte (siehe Seite 20) zu erweitern.

Menü des Anrufbeantworters Hauptmenü ➊ Nachrichten abhören Wenn keine Nachrichten vorhanden sind, hören Sie
Menü des Anrufbeantworters
Hauptmenü
Nachrichten abhören
Wenn keine Nachrichten vorhanden sind,
hören Sie zwei kurze Signaltöne
und befinden sich wieder im Hauptmenü
➊ Pause/Abspielen
➊ Löschen der Nachricht
➊ zur vorherigen Nachricht
➊ zur nächsten Nachricht
Menü „Nachrichten abhören“ erneut anhören
zurück zum Hauptmenü
Alte Nachrichten löschen
Ein- / Ausschalten des Anrufbeantworters
Ansagen aufnehmen
➊ Begrüßungsansage aufnehmen
➊ Hinweisansage aufnehmen
➊ Schlussansage
Aufnahme und Auswahl
➊ alle Ansagen abhören
➊ eine Ansage während des Abhörens auswählen
➊ Ansagen löschen
➊ Ansagen aufnehmen > Beenden mit ➊
Menü „Aufnahme und Auswahl“ erneut anhören
zurück zum Hauptmenü
Menü „Ansagen aufnehmen“ erneut anhören
zurück zum Hauptmenü
Aufnahme- / Hinweismodus einstellen
Aufnahmemodus: Anrufer können nach der Ansage
eine Nachricht hinterlassen.
Hinweismodus: Anrufer können keine
Nachricht hinterlassen.
Hauptmenü erneut anhören
keine Nachricht hinterlassen. Hauptmenü erneut anhören Im Menü der Telefoniegeräte richten Sie den internen

Im Menü der Telefoniegeräte richten Sie den internen faxempfang ein. faxen mit mehr Komfort geht wirklich nicht mehr.

ein. faxen mit mehr Komfort geht wirklich nicht mehr. Das Versenden von faxen ist kinderleicht: auf

Das Versenden von faxen ist kinderleicht:

auf „Drucken“ klicken, fritz!fax als Dru- cker wählen und faxnummer eingeben.

fritz!fax als Dru- cker wählen und faxnummer eingeben. Fritz!Box Fax Gerade weil faxe an Bedeutung verlieren,

Fritz!Box Fax

Gerade weil faxe an Bedeutung verlieren, macht das interne fax der fritz!Box Sinn: So sparen Sie sich ein Gerät und jede Menge Strom.

Zugegeben: Im Zeitalter von E-Mail und Co. wirkt ein Fax so hip wie eine Blümchentapete. Trotzdem gibt es nach wie vor Situationen, in denen es seine Berechtigung hat. Allerdings lohnt es sich für die wenigsten Zeitgenossen, für drei Faxe im Jahr ein ständig am Stromnetz hän- gendes Faxgerät zu betreiben. Das muss auch gar nicht sein. Denn was die meisten Kunden nicht wissen: Viele Fritz!Box-Modelle haben einen Faxempfänger integriert. Verfügen Sie über einen ISDN-Anschluss mit mehreren Ruf- nummern, können Sie dem internen Faxgerät einfach eine Nummer zuweisen. Aber auch am Analoganschluss klappt der Faxempfang dank integrierter Faxweiche her- vorragend: Kommt ein Fax an, klingelt bei Ih- nen das Telefon. Sie nehmen ab und hören an den Pfeiftönen, dass es sich um ein Fax handelt. Auch die Fritz!Box horcht in die Leitung, iden- tifiziert das Fax und nimmt es an – Sie können

auflegen. Die Fritz!Box erkennt ein Fax sogar, wenn schon der integrierte Anrufbeantworter rangeht, und nimmt es an. So weit so gut. Aber was macht die Box mit dem Fax? Ganz einfach:

In eine PDF-Datei wandeln und Ihnen per Mail zuschicken. Obendrein blinkt auf Wunsch an der Box eine LED und signalisiert den Faxein- gang. Am Rechner können Sie das Fax dann bequem anschauen, ausdrucken oder löschen. Auch der Versand von Faxen ist problemlos möglich: Mit dem kostenlos herunterladbaren Zusatzprogramm Fritz!Fax können Sie direkt aus einem Programm wie Word heraus faxen. Das Programm verhält sich dabei wie ein Dru- cker: Einfach bei den Druckereinstellungen Fritz!Fax auswählen, die Faxnummer des Emp- fängers eingeben und das Fax geht um die Welt – ohne dass dafür ein Bogen Papier oder ein stromfressendes Faxgerät notwendig wäre. Das ist Unified Communication vom Feinsten.

VDSL, Concurrent-WLAN, Gigabit-Ethernet – lohnt der Umstieg auf AVMs neues Flagg- schiff Fritz!Box Fon WLAN
VDSL, Concurrent-WLAN, Gigabit-Ethernet
– lohnt der Umstieg auf AVMs neues Flagg-
schiff
Fritz!Box Fon WLAN 7390?
connect
hat sich den Newcomer genau angeschaut.
AVM Fritz!Box Fon WLAN 7390
Preis
289 Euro
Pro
Der
mit VDSL/ADSL-Modem und externem
Modembetrieb universell einsetzbar;
ersetzt Faxgerät, Anrufbeantworter und
DECT-Basis; integrierter und einfach
erweiterbarer NAS-Speicher; zwei USB-
Anschlüsse für gemeinsames Drucken
oder Datenspeicherung im Netzwerk
Contra
Voll-Eco-Mode bei DECT kommt erst
mit dem nächsten Firmware-Release
Überflieger
Ausstattung
★★★★★
Handhabung
★★★★★
Praxistest-Urteil
★★★★★

L ange hat die Fangemeinde auf das neue Flaggschiff unter den DSL-TK-Anla-

gen von AVM gewartet. Nun ist es endlich so weit: connect konnte eines der ersten Ge- räte im Praxistest unter die Lupe nehmen und verrät, ob sich das Warten gelohnt hat. Schon der erste Blick zeigt: Optisch hat die Box eindeutig dazugewonnen. Das liegt vor allem an den beiden von vielen BMW- Modellen bekannten Finne-Antennen, mit denen die Berliner die drei WLAN-Anten- nen des Vorgängermodells 7270 ersetzt ha- ben. Doch wie steht es um die inneren Werte des Newcomers?

ben. Doch wie steht es um die inneren Werte des Newcomers? VDSL-Modem an Bord Zunächst einmal

VDSL-Modem an Bord

Zunächst einmal ist die Fritz!Box Fon WLAN 7390 natürlich ein DSL-Router. Das Telefon- und das DSL-Signal gelangen hier, ebenso wie bei der Fritz!Box 7270, über die hintere linke Buchse vom Splitter über ein Y-Kabel in die Box. Im dahinterlie- genden DSL-Modem findet sich dann gleich die erste und vielleicht wichtigste Neuerung im Vergleich zum Vorgänger, denn die 7390 beherrscht neben normalem ADSL und ADSL2+ nun auch den Datenturbo VDSL2, der Daten mit bis zu 100 Mbit/s im Down- stream in die Wohnung pumpt. Aber selbst wenn Sie via Kabel-TV sur- fen oder bereits einen Glasfaseranschluss

haben, kommen Sie mit der 7390 ins Netz. In diesem Fall können Sie das Modem der Box einfach deaktivieren und das vom Pro- vider mitgelieferte Modem für die Daten- wandlung nutzen. Den Rest, wie das Rou- ting und die Weiterverteilung der Daten, übernimmt dann die AVM-Box. In puncto Telefon versteht sich die Box nach wie vor mit Analog- und ISDN-Anschlüssen.

sich die Box nach wie vor mit Analog- und ISDN-Anschlüssen. Gigabit-Ethernet bringt Speed Wie schon die

Gigabit-Ethernet bringt Speed

Wie schon die Vorgängermodelle bringt auch der Neuling vier Rechner kabel- gebunden ins Internet; mit einem Switch lässt sich die Anzahl natürlich nahezu belie- big erhöhen. Dabei drückt die 7390 bei der Geschwindigkeit der Ethernet-Schnittstel- len kräftig aufs Gas: 1 Gbit/s können die Buchsen theoretisch aufs Kabel übertragen – so flutschen auch größere Videos schnell mal von Rechner zu Rechner.

auch größere Videos schnell mal von Rechner zu Rechner. Anschlüsse für analoge Telefone Bewährtes bei den

Anschlüsse für analoge Telefone

Bewährtes bei den Telefon- anschlüssen: Wie bei der 7270 können Sie auch bei der neuen Top-Box zwei analoge Endgeräte anschließen. Zusätzlich lässt sich noch ein ISDN-Gerät oder eine ISDN-Anla- ge mit der Box koppeln. Und hier schafft die Box in bekannter Manier echten Komfort:

Mit den angeschlossenen Telefonen können Sie sowohl über Festnetz oder Internet tele- fonieren als auch Interngespräche führen. Nach wie vor an Bord ist der Anrufbeant- worter, der mehr kann als so manches teure Extragerät (siehe Seite 7). So lässt sich etwa einstellen, dass der AB nur bei Ihrer VoIP- Rufnummer rangeht, oder nur dann, wenn ein Anruf ohne Rufnummernübermittlung eingeht. Bis zu fünf Varianten lassen sich hier einrichten, die alle unterschiedlich kon- figuriert und mit verschiedenen Ansagetex- ten besprochen werden können. Auch ein Faxgerät brauchen die meisten Fritz!Box- Fon-Besitzer nicht mehr, denn auch das hat AVM gleich eingebaut. Bei den Telefonen sorgen natürlich Anrufweiterleitungen, Par- allelruf und Sperren unerwünschter Anrufer für Komfort. Mit einem Blick ins Konfigura- tionsmenü der Box haben Sie Einsicht in filterbare Anruferlisten und können alles konfigurieren.

in filterbare Anruferlisten und können alles konfigurieren. Eingebaute DECT-CAT-iq- Basisstation Ebenfalls wie der

Eingebaute DECT-CAT-iq- Basisstation

Ebenfalls wie der Vorgänger hat die 7390 auch ein DECT-Modul eingebaut, an dem sich beliebige Mobilteile direkt einbuchen lassen. Damit können Sie nicht nur die Ori- ginal-Basis in Rente schicken, sondern ma- chen auch noch jedes Mobilteil fit für Inter-

connect Fritz!Box-Spezial

connect Fritz!Box-Spezial nettelefonie. Handelt es sich gar um ein CAT-iq-fähiges Modell, wie die AVM-eige- nen

nettelefonie. Handelt es sich gar um ein CAT-iq-fähiges Modell, wie die AVM-eige- nen Mobilteile MT-D oder MT-F oder die neueren Gigaset-Modelle, klappt sogar HD-Telefonie, denn sämtliche AVM- DECT-Module beherrschen den DECT- Erweiterer CAT-iq.

AVM- DECT-Module beherrschen den DECT- Erweiterer CAT-iq. Doppelter USB-Anschluss Im Gegensatz zur 7270 kommt der

Doppelter USB-Anschluss

Im Gegensatz zur 7270 kommt der Neuling gleich mit zwei USB-2.0-Buchsen daher, von denen sich eine hinten und eine seitlich am Gerät befindet. Und mit denen lässt sich einiges anstellen: So können Sie hier beispielsweise einen Drucker anschlie- ßen, sodass fortan sämtliche PCs im Haus- halt dieses eine Gerät für ihre Ausdrucke nutzen – weitere separate Drucker können Sie sich damit sparen. Ebenfalls anschließ- bar sind Massenspeicher wie USB-Sticks oder Festplatten, die sich dann natürlich ebenfalls von allen Rechnern im Netzwerk nutzen lassen. Sogar als Media-Server fungiert die Box. Somit können Sie Ihre gesamten Audio- Dateien, Bilder und Videos auf dem USB- Massenspeicher lagern und von beliebigen UpnP-Clients im Wohnzimmer abspielen. Um dem Kunden ab Werk schon mal einen Vorgeschmack darauf zu geben, hat AVM bei der 7390 erstmals 512 MB frei verfüg- baren Speicher eingebaut, der dann eben per USB-Massenspeicher erweiterbar ist. Auf die Massenspeicher können Sie übri- gens auch von außerhalb via Internet und natürlich passwortgeschützt zugreifen. Demnächst soll neben einer IPv6 auch noch eine NAS-Laborfirmware erscheinen, die den Funktionsumfang des NAS noch ein- mal deutlich erweitern wird. Am anderen USB-Port könnte beispiels- weise ein UMTS-USB-Stick angedockt werden, sodass Sie per Datenfunk eine In- ternetverbindung aufbauen können. Das ist eine durchaus sinnvolle Alternative, wenn man in Gegenden ohne Kabelinternet oder im Urlaub nicht auf den Web-Zugang ver- zichten möchte. Und wer noch mehr USB-

Anschlüsse braucht, weil er noch einige weitere Geräte anschließen möchte, kann die USB-Ports mit einem Hub erweitern.

möchte, kann die USB-Ports mit einem Hub erweitern. WLAN gleichzeitig in zwei Frequenzbändern Ebenfalls

WLAN gleichzeitig in zwei Frequenzbändern

Ebenfalls erweitert hat AVM die Möglich- keiten des WLAN-Datenfunks. Dieser läuft bekanntlich auf zwei verschiedenen Fre- quenzbändern: Zum einen auf dem meist genutzten und oft bereits überlaufenen 2,4 GHz-Band, bei dem sich die WLAN-Stati- onen in der Nachbarschaft durch Kanalü- berlappungen gerne mal stören. Der andere WLAN-Bereich ist das unbekanntere 5-GHz-Band. Hier ist nicht nur mehr Platz vorhanden, sondern es kommt auch prak- tisch nicht zu Kanalüberlappungen. Zwar beherrscht auch schon die 7270 dieses so- genannte A-WLAN, doch der Kunde muss sich bei dieser Box für einen Bereich ent- scheiden. Die Nachfolgerin hat nun zwei Funkmodule eingebaut – so können Sie bei- de Frequenzbänder und somit ältere und brandneue Geräte parallel betreiben (Con- current WLAN). Über die Benutzeroberfläche können Sie festlegen, ob die 7390 tatsächlich in beiden Bändern funken soll oder nur in einem. Das ist auch eine Frage des Stromverbrauchs und damit der Kosten, denn beide Module brauchen Strom. Das gilt auch dann, wenn ein Frequenzband gar nicht genutzt wird, aber trotzdem aktiviert ist. Zwar legt AVM mit der „Green Client“-Technologie die un- genutzte Funkschnittstelle nach jedem Baecon-Signal für gut 100 Millisekunden schlafen, was bereits für einen geringeren Energieverbrauch sorgt. Damit das WLAN- Modul gar keinen Strom verbraucht, muss es aber manuell abgeschaltet werden.

Fazit

In puncto Features bewegt sich die 7390, von den angesprochenen Unterschieden ab- gesehen, derzeit zwar noch auf dem Stand der 7270, doch das dürfte sich in den nächs- ten Monaten und dank einiger anstehender

Firmwareupdates (siehe Seite 24) schnell än- dern. Sehr positiv bei der neuen Box: AVM hat sich mit der Auslieferung Zeit gelassen, bis der Stand der Vorgängerin erreicht war. Wenn Sie sich also mit Kaufgedanken tragen, können Sie bei der 7390 oder der 1&1-Vari- ante „HomeServer 50.000“ schon jetzt ge- trost zugreifen, denn die Box ist schon mit dem ersten Firmware-Release der 7270 über- legen und läuft stabil. Spätestens in ein paar Monaten werden dann komplett neue Fea- tures hinzukommen. WoLFGANG BooS

Marke

aVM

 

Fritz!Box

Modell

Fon WLaN

7390

Preis in Euro 1

289

aUSSTaTTUNG

 

LaN/WaN

 

Anzahl LAN-Anschlüsse

4

Datenrate drahtgebunden

Gigabit Ethernet

Modem: ADSL/ADSL2+/VDSL/TV-Kabel

Å/Å/Å/Í

Alternativmodem nutzbar/Reset-Taste

Å/Í

Printserver/USB-Host/DHCP-Server

Å/USB 2.0/Å

PPPoE/DDNS/Bandbreitenmanagement

Å/Å/Å

LED: DSL-Online/WLAN/LAN pro Buchse

Å/Å/Í

LED: Gespräch via Internet/Festnetz/frei konfigurierbar

Å/Å/Å

Statusbericht per Mail

Å

WLaN

 

IEEE 802.11a/b/g/n

Å/Å/Å/Å

WDS/automatische Kanalwahl

Å/Å

Concurrent-WLAN

Å

WLAN per Telefon/Taste/Uhrzeit steuerbar

Å/Å/Å

WLAN-Sendeleistung einstellbar manuell/autom.

Å/Å

WPA-PSK/WPA2/WPS

Å/Å/Å

FIreWaLL

 

vordefinierte Portfreigaben

Å

Denial of Service/Attack Logs

Å/Í

Verbindungstimer/NAT

Å/Å

DMZ/Portbereiche freigeben

Å/Å

Tk (VOIP UND FeSTNeTZ)

 

Protokoll SIP/H.323/Skype

Å/Í/Í

Codec-Management automatisch

Å

Codec: G.711 a-law/G.726/G.729a/G.722

Å/Å/Í/Å

Codec: G.723.1/GSM/iLBC

Í/Í/Í

analoge Nebenstellen/Anschlussklemmen

2/0

Anzahl ISDN-Nebenstellen

1

Festnetzanschluss: analog/ISDN

Å/Å

Wahlregeln definierbar/vordefiniert

Å/Å

Nummernsperre abgehend/eingehend

Å/Å

einbuchbare DECT-Mobilteile/im Lieferumfang

6/0

Anrufbeantworter integriert

Å

Mailweiterleitung von AB- und/oder Faxnachrichten

Å

interner Faxempfang/passive Faxweiche

Å/Å

1 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers.

Fotos © hannamonika (1) - iStockphoto

Heimvernetzt Kabel Powerline WLAN Netzwerk-Kabel bieten höchste Datenraten und Störsicherheit, das Verlegen ist
Heimvernetzt
Kabel
Powerline
WLAN
Netzwerk-Kabel
bieten höchste
Datenraten und
Störsicherheit,
das Verlegen ist
aber aufwendig.
Datenübertragung
per Stromleitung ist
eine Alternative zum
Strippenziehen. Die
Leistung hängt von
der Bausubstanz ab.
Funknetze machen
unabhängig von
Kabeln. Tempo
und Reichweite
differieren je nach
Bausubstanz.

Keine Angst vor Netz-

differieren je nach Bausubstanz. Keine Angst vor Netz- werken! WLAN & Co. machen die Heim- vernetzung

werken! WLAN & Co.

machen die Heim- vernetzung auch für Privatleute sicher und komfortabel.

C omputer sind längst zum Alltags­ gegenstand geworden. Deshalb

überrascht es auch nicht, dass sich in vie­ len Haushalten mittlerweile eine ganze

Armada an elektronischen Rechnern befin­ det – der neue PC im Arbeitszimmer, der alte im Kinderzimmer, vielleicht noch zu­ sätzlich ein Notebook und bald möglicher­ weise auch noch ein Tablet à la iPad oder irgendein anderes Mobilgerät. Besonders technikaffine Menschen besitzen überdies oft auch noch WLAN­taugliche Bilderrah­ men, Set­Top­Boxen (siehe auch Seite 22) und andere Geräte. Um alle diese Wunder der Technik untereinander zu verbinden und ans Internet anzuschließen, brauchen Sie ein Netzwerk. Zum Glück ist die Vernetzung privater Wohnungen und Häuser inzwischen nicht mehr nur ein Thema für Computerfreaks, sondern gehört schon fast zur selbstver­ ständlichen Infrastruktur wie elektrischer Strom, fließendes Wasser oder ein Fern­ sehanschluss. Denn dank Herstellern wie AVM lässt sich mittlerweile mit wenigen Handgriffen und in weiten Teilen vollauto­ matisch erledigen, was früher Herrschafts­ wissen von IT­Spezialisten war.

Mehrere Wege führen zum Ziel

Dennoch sollten gerade Privatnutzer, die sich nicht rund um die Uhr mit Computer­ technik beschäftigen, vor der Einrichtung ihres Heimnetzwerks ein paar Punkte be­ achten und sich über ihre Bedürfnisse und Möglichkeiten klarwerden. Hier stellt sich zunächst die Frage, wie Sie Ihre Geräte ans Netzwerk anschließen sollten. Zur Wahl stehen dabei drei Möglichkeiten: Ethernet­ Kabel, Vernetzung über die Stromleitung (Powerline) oder Funk. Sie alle haben je­ weils ihre Stärken und Schwächen:

Die Kabel-Vernetzung ist am zuverläs­ sigsten und bietet gleichzeitig die höchsten Übertragungsraten. Sie erfordert jedoch, dass Sie von jedem anzuschließenden Ge­ rät ein Ethernet­Kabel zum zentralen „Router“ verlegen, in diesem Fall also zu Ihrer Fritz!Box.

Powerline erlaubt es, die vorhandenen Stromleitungen zur Datenübertragung mit­ zunutzen. Das bietet ähnliche Vorteile wie beim Netzwerkkabel, ist jedoch störanfäl­ liger und erzielt geringere Datenraten. Wie zuverlässig und schnell Powerline funktio­ niert, hängt von Art, Alter und Weg der Leitungen in Ihren Wänden ab. Wireless LAN oder kurz WLAN, also die Vernetzung per Funk, erspart Ihnen das mühsame Verlegen von Kabeln samt dem eventuell notwendigen Durchbohren von Wänden. Allerdings hängen auch in die­ sem Fall Reichweite, Störungsempfind­ lichkeit und Geschwindigkeit von vielen Faktoren ab: Welches Baumaterial mit welchenAbschirmungseigenschaften steckt in Ihren Wänden? Wie viele WLANs auf welchen Frequenzen werden in Ihrer Nachbarschaft bereits betrieben? Welche Übertragungsstandards unterstützen die von Ihnen verwendeten Geräte? Zudem machen sich manche Menschen Sorgen wegen der Strahlenbelastung, die mit dem Einsatz von Funktechnik einhergeht. Wo­ bei anzumerken ist, dass die zu Hause ver­ wendeten Signale wie WLAN oder auch DECT mit wesentlich geringerer Intensität arbeiten als etwa Mobiltelefone. Dennoch lassen sich auch die Funksignale von DECT und WLAN ohne Komforteinbußen gezielt reduzieren. Dazu später noch mehr.

Wer sich nun vor der Qual der Wahl sieht, für den haben wir eine gute Nach­ richt: Die vorgestellten Verfahren lassen sich auch miteinander kombinieren. So könnten Sie zum Beispiel im Arbeitszim­ mer direkt neben der Fritz!Box aufgestell­ te Geräte per Kabel anschließen, den alten Rechner im Keller per Powerline anbinden und die Geräte im Wohnzimmer sowie Ihr Notebook gleichzeitig per WLAN.

Wichtiges zur WLAN-Planung

Weil die Signale Ihres drahtlosen Netz­ werks in der Regel nicht an der Außen­ wand haltmachen, ist es besonders wichtig, das WLAN gegen unbefugten Zugang ab­ zusichern. Dazu werden die Funksignale verschlüsselt und die Anmeldung am Netz­ werk mit einem Passwort geschützt. Was Sie darüber wissen müssen, lesen Sie im Kas­ ten „WLANs richtig verschlüsseln“ unten. Ein anderer wichtiger Aspekt bei der Einrichtung eines Funknetzwerks sind die verwendeten WLAN­Standards. Im Lauf der Jahre wurden hier immer wieder neue, verbesserte Verfahren vorgestellt: Den noch heute gebräuchlichen Standard 802.11b gibt es bereits seit 1999. Er erreicht eine maximale Datenrate von 11 Megabit/s, in der Praxis lässt sich davon etwa die Hälfte nutzen. Im Jahr 2002 folgten zwei verbes­ serte Nachfolger mit den Bezeichnungen

connect Fritz!Box-Spezial

Nachfolger mit den Bezeichnungen connect Fritz!Box-Spezial Kontrollstation: Einstellungen zu den WLAN-Funk- tionen der

Kontrollstation: Einstellungen zu den WLAN-Funk- tionen der Fritz!Box nehmen Sie unter „Einstellun- gen“ > „Erweiterte Einstellungen“ > „WLAN“ vor.

> „Erweiterte Einstellungen“ > „WLAN“ vor. Kanalbau: Den oder die gewünschten Funkkänale kann die

Kanalbau: Den oder die gewünschten Funkkänale kann die Fritz!Box automatisch wählen. Bei Bedarf passen Sie die Einstellung manuell an.

WLANs richtig schützen

Bei allem Komfort sollten Sie Ihr Funknetz gegen unberechtigen Zugriff absichern. So geht’s:

Ungesicherte WLANs sind äußerst riskant: Jeder im Abdeckungsbereich kann sich in Ihrem Netz anmelden. Zum Zugriff auf private Daten und zur juristisch gefährlichen Nutzung Ihres Internet- Anschlusses (etwa durch illegale Downloads) ist es dann nur noch ein kleiner Schritt. Während andere Hersteller vom Kunden erwarten, dass dieser die notwendigen Schutzmaßnahmen selbst aktiviert, liefert AVM seine Fritz!Boxen mit voraktivierter individueller Verschlüsselung aus. Zum Einsatz kommt dabei das von Fachleuten als sehr sicher bewertete Verfahren WPA2 („WiFi Protected Access 2“). Der Netzwerkschlüssel, den Sie in Notebooks, Smartphones und ähnlichen Geräten zur Anmeldung am Funknetz eintragen müssen, ist auf der Geräteunterseite aufgedruckt. Noch komfortabler lassen sich Windows-Rechner mit dem von AVM patentierten „Stick & Surf“-Verfahren für diese starke Verschlüsselung konfigurieren (siehe nächste Seite). Allerdings müssen alle von Ihnen verwendeten WLAN-Endgeräte das gewählte Verschlüsse- lungsverfahren unterstützen. Weil ältere Geräte häufig noch nicht für WPA2 ausgelegt sind, ist der Modus „WPA/WPA2“ in der Fritz!Box voreingestellt. Die Fritz!Box akzeptiert somit auch Anmel- dungen von Endgeräten nach dem etwas älteren und etwas schwächeren Standard WPA. Sehr alte WLAN-Geräte kennen bisweilen aber auch diesen Modus nicht und bieten nur die Verschlüsselung nach dem noch älteren WEP („Wired Equivalent Privacy“). Die hier verwendete Verschlüsselung ist allerdings nicht mehr zeitgemäß. Mit leistungsstarken Notebooks könnten Hacker einen WEP-Schlüssel heute in recht kurzer Zeit knacken. Die Fritz!Boxen lassen sich zwar auch für WEP konfigurieren. Dies sollten Sie aber nur tun, wenn Sie unbedingt ein WEP-Endgerät anmelden müssen. Insbesondere in diesem Fall sollten Sie noch weitere Schutzmechanismen aktivieren: Zum Beispiel nur vorher bekannte WLAN-Geräte zulassen, die Ausstrahlung des Netz- namens verstecken oder die Reichweite des WLAN durch Absenkung der Sendeleistung reduzie- ren. Alle diese Optionen und Hinweise dazu finden Sie in den WLAN-Einstellungen der Fritz!Box.

dazu finden Sie in den WLAN-Einstellungen der Fritz!Box. Zur Sicherheit: Die Verschlüsselungs-Methode können Sie in

Zur Sicherheit: Die Verschlüsselungs-Methode können Sie in den WLAN-Einstellungen der Fritz!Box nach Ihren Bedürfnissen einstellen.

der Fritz!Box nach Ihren Bedürfnissen einstellen. Kompatibel, aber unsicher: Wenn nötig, unterstüt- zen die

Kompatibel, aber unsicher: Wenn nötig, unterstüt- zen die Fritz!Boxen auch das veraltete Verfahren WEP – warnen aber klar vor dessen Einsatz.

WLAN-Scanner: Der WLAN-Monitor der Fritz!Box informiert Sie über Funknetze in Ihrer Nachbar- schaft und hilft

WLAN-Scanner: Der WLAN-Monitor der Fritz!Box informiert Sie über Funknetze in Ihrer Nachbar- schaft und hilft bei der Wahl der besten Frequenz.

Nachbar- schaft und hilft bei der Wahl der besten Frequenz. Ruhe sanft: Die Nachtschaltungs-Funktion deakti- viert

Ruhe sanft: Die Nachtschaltungs-Funktion deakti- viert auf Wunsch die Funkteile für WLAN und/oder DECT zu vorprogrammierten Ruhezeiten.

802.11a und 11g. Beide erreichen ein theo­ retisches Maximum von 54 Mbit/s, von dem im praktischen Einsatz wieder etwa 40 bis 50 Prozent nutzbar sind. 802.11g funkt wie schon 802.11b auf 2,4 GHz, der Standard 802.11a wich hingegen auf das weniger bevölkerte 5­GHz­Band aus. Durch firmenspezifische Erweiterungen ließ sich die 11g­Technik auf bis zu 125 Mbit/s „tunen“. Dieser inoffizielle Stan­ dard, den auch Geräte von AVM unterstüt­ zen, heißt bei AVM „802.11g++“. Der nächste Entwicklungssprung ist 802.11n: Geräte, die nach dieser Technik funken, gibt es schon seit 2006. Weil der Standard jedoch erst im September 2009 endgültig ratifiziert wurde, nannte man ent­ sprechende Hardware „Pre­n“. Die meisten Pre­n­Geräte lassen sich mit einem Firm­ ware­Update auf die Endfassung des n­ Standards aktualisieren. Für AVMs Fritz!Boxen gilt dies ohnehin. 11n gewähr­ leistet gleichzeitig hohe Datenraten (bis zu 600 Mbit/s, in der Praxis lassen sich 150 bis 300 Mbit/s erreichen) und größere Reichweiten. Gefunkt wird auf 2,4 GHz und optional zusätzlich auf 5 GHz. Praktischerweise sind die meisten WLAN­Standards „abwärtskompatibel“. So können sich auch 11g­Geräte mit 11n­ Basisstationen verbinden, ebenso werden 11b­Geräte von Basisstationen unterstützt,

die nach 11g­ oder 11n­Standard funken. Dies führt allerdings zu Geschwindigkeits­ einbußen für alle beteiligten Geräte. Wer optimale WLAN­Leistung sucht, sollte seine Basisstation im 11n­Modus betrei­ ben und daran nur 11n­taugliche Clients anmelden. Sind ältere Geräte vorhanden, ist die Umsetzung dieser „reinen Lehre“ allerdings nicht immer möglich.

Fritz!Box hilft mit cleveren Funktionen

Unabhängig vom verwendeten Standard geht die WLAN­Performance auch dann in die Knie, wenn das Funknetz des Nach­ barn auf derselben oder einer nah daneben liegenden Frequenz sendet. Aktuelle Fritz!Boxen enthalten deshalb einen „WLAN­Monitor“, der solche Kollisionen grafisch anzeigt. Die Wahl des optimalen Funkkanals kann auf Basis dieser Erkennt­ nisse automatisch durch die Box oder ma­ nuell durch ihren Besitzer erfolgen. Auch zur von manchen befürchteten Be­ lastung durch die Funksignale hat sich AVM Gedanken gemacht. Nach dem Motto „Strahlen vermeiden, wenn man sie ohne­ hin nicht braucht“ kann eine in den Fritz!­ Boxen eingebaute Nachtschaltung das WLAN und auch DECT zu festgelegten Zeiten ausschalten. Und wenn Sie morgens aufstehen, ist Ihr Heimnetzwerk schon wieder einsatzbereit. HANNES RügHEIMER

Stick & Surf Wenn Sie die Fritz!Box mit einem WLAN-Stick von AVM einsetzen, lässt sich
Stick & Surf
Wenn Sie die Fritz!Box mit einem WLAN-Stick von AVM einsetzen,
lässt sich die Verschlüsselung besonders leicht konfigurieren.
1. Stick in Fritz!Box
einstecken
2. Einstellungen
übertragen
3. Am Rechner
einstecken
Für seine eigenen WLAN-USB-Sticks hat AVM
eine Schnell-Konfiguration zur WLAN-Ver-
schlüsselung entwickelt: „Stick & Surf“. Sie
klappt mit den Sticks Fritz!WLAN USB Stick N
(2,4 und 5 GHz gleichzeitig), Fritz!WLAN USB
Stick N 2.4 (nur 2,4 GHz) und Fritz!WLAN USB
Stick (Standards 11b, g und g++). Der Stick
wird dazu einfach in die Fritz!Box gesteckt.
Die Firmware der Fritz!Box erkennt den AVM-
WLAN-Stick und überträgt automatisch die
sicherheitsrelevanten Einstellungen in seinen
Speicher; Verschlüsselungsart und Netzwerk-
schlüssel werden automatisch konfiguriert.
Wenn die Info-LED der Fritz!Box nicht mehr
blinkt, sondern dauerhaft leuchtet, können Sie
den Stick von der Fritz!Box abziehen.
Stecken Sie den WLAN-Stick nun in eine USB-
Buchse des PCs. Falls noch nicht geschehen,
installiert sich die auf dem Stick gespeicherte
Software beim Anstecken an den Computer
automatisch. Sie liest die dort hinterlegten
Einstellungen und konfiguriert Ihren PC. Stick
& Surf funktioniert mit den 32-Bit- und 64-Bit-
Versionen von Windows 7, Vista und XP.

connect Fritz!Box-Spezial

So tunen Sie Ihr WLAN mit einem Repeater

Mit dem Fritz!WLAN Repeater N/G bietet AVM eine einfache Möglichkeit, die Reichweite und den Datendurchsatz von Wireless LANs zu verbessern.

So praktisch die Vernetzung per Funk ist, so wenig erfreulich wird sie, wenn Reichweite, Datendurchsatz oder Stabilität der Signale für die gewünschte Anwendung nicht ausreichen. Gemeinerweise hat darauf die Bausubstanz sehr großen Einfluss: Stahlbeton blockiert WLAN-Wellen höchst effektiv, ebenso Wasser- rohre. Sogar Zimmerpflanzen nehmen wegen ihres Wasseranteils Einfluss auf die Ausbrei- tung der Funksignale. Wenn die Platzierung von Basisstation und Empfänger, die Einstellung maximaler Sende- leistung und andere Tricks nicht mehr weiter- helfen, ist normalerweise Schluss mit der Ein- satzmöglichkeit eines Wireless LANs. Es sei denn, Sie greifen zum Fritz!WLAN Repeater N/G von AVM (Preisempfehlung: 98 Euro).

Bequeme Konfiguration

Wie der Name schon andeutet, handelt es sich dabei um eine Art „WLAN-Verstärker“ für die gängigen Funkstandards 11n/g, aber auch a/b. Der Repeater wird dazu einfach kurz vor Ende der Reichweite der originalen Basisstation in eine Steckdose gesteckt. Er empfängt dann die Datenpakete der Basis und strahlt sie als eigener WLAN-Sender erneut aus. So über- brückt der Repeater auch solche Strecken, die für das ursprüngliche Sendesignal der WLAN- Basis zu weit sind. Für die Art und Weise, wie Basisstation und Repeater zusammenspielen, gibt es verschie- dene Standards, die der Fritz!WLAN Repeater allesamt unterstützt. Natürlich ist er vor allem für die perfekte Zusammenarbeit mit AVMs Fritz!Boxen ausgelegt. Der Fritz!WLAN Repea- ter verhält sich der WLAN Basis gegenüber wie ein Client. Anders als beim Wireless Distribu- tion System (WDS) entfällt damit das lästige Hantieren mit den jeweiligen IP- und MAC- Adressen der Teilnehmer. Bei der Anmeldung kommt der Standard WPS („Wi-Fi Protected Setup“) zum Einsatz. Er sorgt insbesondere dafür, dass die Verbindung auf allen Teilen der Funkstrecke verschlüsselt erfolgt. Dazu ste- cken Sie zunächst den WLAN-Repeater in die Steckdose ein. Drücken Sie an der Fritz!Box den WLAN-Taster für etwa sechs Sekunden, bis WLAN LED zu blinken beginnt. Inzwischen zeigt der WLAN-Repeater auf seinem berüh- rungsempfindlichen Matrix-Display einen Kreis an, den Sie jetzt drücken müssen. Schon ha- ben Sie Ihr WPS-Netzwerk per „Push-Button“ konfiguriert. Der Fritz!WLAN Repeater arbeitet aber auch mit fremden Basisstationen zusammen. Sofern diese WPS nicht unterstützen, hilft ein Einrich-

Sofern diese WPS nicht unterstützen, hilft ein Einrich- tungsassistent bei den notwendigen Einstel- lungen. Diesen

tungsassistent bei den notwendigen Einstel- lungen. Diesen können Sie unter www.avm. de/repeater herunterladen. Die Software funktioniert sowohl auf 32- als auch auf 64-Bit Editionen von Windows 7, Vista und XP. Abseits von Windows bietet Ihnen der Repeater selbst auch einen eingebauten Einrichtungsassisten- ten. Dazu verbinden Sie Ihren WLAN-Client mit dem Repeater. Der Netzwerkname lautet "FRITZ!WLAN Repeater N/G", der voreinge- stellte WLAN-Schlüssel 8x0 (acht mal null). Alle Einstellungen des Fritz!WLAN Repea- ters erreichen Sie wahlweise über den bereits genannten Einrichtungsassistenten oder, falls der Repeater bereits am WLAN-Router ange- meldet ist, über die Eingabe fritz.repeater in der Adresszeile Ihres Web-Browsers. Wie auch die Fritz!Boxen bietet der Repeater so eine webgestützte Konfigurationsoberfläche.

Da ist auch Musik drin

Neben seiner Hauptaufgabe als Reichweiten- Verlängerer kann der Fritz!WLAN Repeater noch ein anderes Kunststück: Er dient auch als drahtloser Adapter für Netzwerk-Musik, etwa Webradio-Streaming oder die Wiedergabe von MP3-Musik von Ihrem NAS-Speicher oder Rechner. Dazu lässt er sich an Ihrer Stereo- anlage anschließen – wahlweise über ein ana- loges Kabel an der 3,5-mm-Stereo-Klinken- buchse, über ein digitales Kabel (S/P-DIF op- tisch) oder über einen im Gerät integrierten UKW-Minisender. Die Bereitstellung dieser „Audio-Brücke“ erfolgt mittels Software, die Sie über einen Link auf der Einstell-Oberfläche des Repeaters herunterladen können.

Funk-Verlängerer: Der Fritz!WLAN Repeater von AVM sorgt für mehr WLAN-Reichweite mit Fritz!Boxen oder anderen WLAN-Routern.

WLAN-Reichweite mit Fritz!Boxen oder anderen WLAN-Routern. Komfortabel: Die Einrichtung der WPS-Verbindung zwischen

Komfortabel: Die Einrichtung der WPS-Verbindung zwischen Basis und Repeater können Sie bei Bedarf auf Knopfdruck vornehmen.

Repeater können Sie bei Bedarf auf Knopfdruck vornehmen. Netz-Musiker: Der Fritz!WLAN Repeater leitet Musik per Kabel

Netz-Musiker: Der Fritz!WLAN Repeater leitet Musik per Kabel oder UKW-Minisender an die Stereoanlage weiter. Die Einstellungen erfolgen per Web-Browser.

Telefonzentrale

Telefonzentrale Mit der für Internet-Telefonie – und beherrscht plötzlich etliche Komforttricks. Fritz!Box Fon als

Mit der

für Internet-Telefonie – und beherrscht plötzlich etliche Komforttricks.

Fritz!Box Fon als Telefonanlage

wird selbst das älteste Telefon fit

Internet-

Telefonie

Telefonieren übers Internet bringt neue Funktionen und mehr Komfort.

Übers Internet kann man nicht nur surfen oder E-Mails in die ganze Welt schicken, sondern auch telefonieren. Viele Kunden nutzen Voice over IP (VoIP), so die technische Bezeichnung, be- reits seit geraumer Zeit, ohne es zu wissen. Denn ein Großteil der Komplettanbieter für Internet und Telefonie verzichtet längst auf den klassischen analogen oder ISDN-Telefonanschluss. Ins Haus kommt vielmehr nur noch der Internet-Datenstrom,

über den auch die Telefonie rea- lisiert wird. Beim Anbieter sor- gen dann entsprechende Gate- ways dafür, dass man auch mit dem Gesprächspartner im Fest- netz telefonieren kann. Nutzen beide Teilnehmer Internettelefo- nie beim selben Provider, muss das Gespräch das Internet gar nicht mehr verlassen.

Internet-Telefonie spart Kosten

Fragt sich nur, welche Vorteile das eigentlich bringt – schließ- lich funktioniert das gute alte Telefonnetz seit Jahrzehnten oh- ne Probleme. An erster Stelle steht hier wie so oft der Preis:

Für die Komplettanbieter ist es deutlich günstiger, Gespräche über das Internet abzuwickeln als über das klassische Festnetz. Und dieser Preisvorteil kommt

in Form von günstigen Paket- preisen am Ende natürlich auch dem Kunden zugute.

VoIP ganz einfach

Trotzdem klingt das alles recht kompliziert und nach der An- schaffung neuer Telefone? Das muss nicht sein. Nutzer einer Fritz!Box Fon WLAN etwa sind fein raus, denn diese fungiert als Schnittstelle zwischen der Da- ten- und der Telefonwelt. An die Fritz!Box Fon kann der Kunde jedes noch so alte Telefon per TAE-Stecker anschließen. Die Box wiederum ist sowohl mit dem klassischen Telefonnetz als auch mit dem Internet verbun- den und regelt die Telefonie. Anders als beim klassischen Telefonanschluss muss sich das Endgerät des Kunden beim

VoIP-Anbieter zunächst anmel- den – nur so weiß dieser, wohin genau er das Gespräch vermit- teln muss. Weiterer Unterschied:

VoIP funktioniert über Datenpa- kete. Ihre Stimme wird hierzu digitalisiert, also in Zahlenwerte umgesetzt, welche in einer Art Container als Datenpakete zum Empfänger geschickt werden. Umgekehrt wandelt die Box die Datenpakete wieder in analoge Signale um und gibt diese ans angeschlossene Telefon weiter. Das alles übernimmt die Fritz!- Box Fon völlig selbstständig – Sie als Kunde merken meist gar nicht, dass Sie nicht über das Festnetz, sondern via Internet plaudern. Aber auch Kunden, die ei- gentlich noch über das Festnetz angeschlossen sind, können

connect Fritz!Box-Spezial

VoIP nutzen. Und das bringt ei- nige Vorteile.

Kostenlos telefonieren

So bieten viele Internettelefo- nie-Anbieter günstige Festnetz- Flatrates und preiswerte Optio- nen für Gespräche zum Handy. Auch telefonieren Kunden der meisten VoIP-Anbieter unter- einander kostenlos. Wenn Sie also beispielsweise Freunde in Argentinien haben, die über denselben Provider wie Sie In- ternettelefonie nutzen, können Sie völlig kostenlos miteinander plaudern. Und wenn Sie selbst mal ins Ausland gehen sollten, nutzen Sie einfach auch dort Ih-

ren VoIP-Zugang. Dabei behal- ten Sie natürlich Ihre Nummer, denn dem VoIP-Provider ist es ganz egal, von wo aus Sie sich an seinen Systemen anmelden. Die Anmeldung sowie eine Telefonnummer bei einem frei- en VoIP-Provider wie etwa www.sipgate.de sind in der Re- gel kostenlos. Weiterer Vorteil:

Über Wahlregeln können Sie in der Fritz!Box genau festlegen, welches Gespräch über Ihren guten alten Festnetzanbieter und welches über VoIP laufen soll.

Mehr Komfort durch VoIP

Aber nicht nur für kostenbe- wusste Zeitgenossen kann sich

VoIP lohnen. Schließlich be- kommen Sie mit der Internette- lefonie gleichzeitig eine oder mehrere zusätzliche Telefonlei- tungen, und damit ist einiges möglich. Zum Beispiel die An- rufweiterleitung: Sie müssen aus dem Haus, erwarten dort aber einen wichtigen Anruf, den Sie gerne persönlich annehmen würden? Dann leiten Sie die an- kommenden Gespräche einfach auf Ihr Handy um. Diese kom- men dann über Ihre ursprüngli- che Analogleitung ins Haus und werden von der Fritz!Box via VoIP auf Ihr Handy geleitet. Eine feine Sache ist auch der Parallelruf, mit dem Ihr Telefon

gleichzeitig beispielsweise zu Hause und im Büro klingelt. Auf dem Apparat, an dem Sie abneh- men, haben Sie das Gespräch. Auch bei pubertierenden Teen- agern im Haus kann VoIP zur Wahrung des Familienfriedens beitragen – buchen Sie dem Nachwuchs einfach eine VoIP- Leitung und weisen Sie der Lei- tung mit der Fritz!Box das Tele- fon im Kinderzimmer zu. Schon haben Sie fortan die andere Lei- tung für sich alleine. Und das ist noch längst nicht alles: Die wichtigsten Features der Fritz!Box Fon erklärt Ihnen connect unten und auf der fol- genden Seite. WoLFGANG BooS

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unten und auf der fol- genden Seite. WoLFGANG BooS 1 VoIP-Zugang holen. Neben Internet- providern bieten

VoIP-Zugang holen. Neben Internet- providern bieten auch viele VoIP-Anbieter wie www.sipgate.de Internettelefonie an.

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VoIP-Anbieter wie www.sipgate.de Internettelefonie an. 2 3 Zugang in der Box einrichten. Die Zugangsdaten, die Sie

Zugang in der Box einrichten. Die Zugangsdaten, die Sie vom VoIP-Provider erhalten haben, tragen Sie in der Box ein.

Wahlregeln definieren. Über die Wahl- regeln legen Sie fest, welche Gespräche über VoIP und welche via Festnetz geführt werden.

Tipps & Tricks fürs Telefon

Ob Parallelruf, Callthrough oder Rufsperren: Lesen Sie, welche verborgenen Talente in der Telefonanlage Ihrer Fritz!Box Fon stecken.

Mit der Funktion „Parallelruf“ erreichen Sie, dass beispielsweise Ihre Telefone im Büro und zu Hause gleichzeitig klingeln. Je nachdem, an welchem Apparat Sie abneh- men, wird das Gespräch durchgestellt. Um das Feature einzurichten, wählen Sie in den erweiterten Einstellungen Ihrer Fritz!Box Fon unter „Telefonie“ den Punkt „Rufumlei- tung“ aus. Unter „Neue Rufumleitung“ kommen Sie zum eigentlichen Menü. Zu- nächst definieren Sie, für welche Ihrer Ruf- nummern beziehungsweise für welches der angeschlossenen Geräte der Parallelruf gel-

ten soll. Als Nächstes müssen Sie die Ruf- nummer des Anschlusses eingeben, an dem das Telefon zusätzlich klingeln soll. Schließ- lich müssen Sie noch die Leitung festlegen, über die der Anruf auf den zweiten Apparat geleitet werden soll; meist ist das Ihre Inter- nettelefonnummer oder eine ISDN-Leitung. Unter „Art der Umleitung“ wählen Sie „Pa- rallelruf“ – das war’s.

Dauerhafte Rufumleitungen

Auf die gleiche Art lassen sich auch andere Umleitungen, etwa dauerhafte Umleitungen aufs Handy oder zum Bürotelefon, einrich- ten. Aber Achtung: Die Gesprächsgebühren von der Fritz!Box Fon aufs Weiterleitungs- ziel tragen Sie selbst. Hier kann sich mitun- ter eine entsprechende Flatrate lohnen. Be- treiben Sie auch am Zielort Ihrer Rufumlei- tung eine Fritz!Box Fon, richten Sie dort einfach eine VoIP-Nummer vom gleichen Provider ein: So ist die Rufumleitung kom- plett kostenlos.

Provider ein: So ist die Rufumleitung kom- plett kostenlos. Dank VoIP und zweiter Leitung können auch
Provider ein: So ist die Rufumleitung kom- plett kostenlos. Dank VoIP und zweiter Leitung können auch

Dank VoIP und zweiter Leitung können auch Kun- den mit Analoganschluss den Parallelruf nutzen.

auch Kun- den mit Analoganschluss den Parallelruf nutzen. Callthrough hilft Kosten sparen: Man ruft von unter-

Callthrough hilft Kosten sparen: Man ruft von unter- wegs auf der Box an und bekommt eine freie Leitung.

Callthrough

Stellen Sie sich vor, Sie wollen mit dem Handy von Deutschland aus eine Nummer in Chile anrufen – eine recht teure Angele- genheit. Vom Festnetz zu Hause aus würde Sie der Anruf dagegen nur wenige Cent pro Minute kosten. Genauso günstig wird’s mit der Fritz!Box Fon und Callthrough: Sie ru- fen einfach vom Handy die Fritz!Box zu Hause an, bekommen von dort ein Freizei- chen und telefonieren festnetzgünstig. Wie das geht? Wenn Sie die Expertenan- sicht aktiviert haben, finden Sie im Menü- punkt „Rufumleitung“ den Reiter „Call- through“. Setzen Sie dort den Haken. Als

Reiter „Call- through“. Setzen Sie dort den Haken. Als Die Fritz!Box sorgt für geruhsamen Schlaf, indem

Die Fritz!Box sorgt für geruhsamen Schlaf, indem sie nachts die Telefone stumm hält.

Nächstes legen Sie fest, über welche Ihrer Rufnummern und damit Leitungen Sie mit dem Handy die Box anwählen. Unter „Ruf- nummer ausgehend“ wählen Sie den An- schluss, über den Sie das Gespräch zur Ge- genstelle aufbauen wollen. Hier sollte na- türlich ein entsprechender Tarif oder eine Call-by-Call-Nummer (im Menüpunkt „Te- lefonie“ > „Wahlregeln“ > „Anbietervor- wahlen“) hinterlegt sein. Als Nächstes le- gen Sie eine PIN fest, damit keine anderen Anrufer Ihr Callthrough nutzen können. Zu- sätzlich können Sie Ihre Handynummer hin- terlegen – auch das erhöht die Sicherheit. Und so funktioniert’s: Wenn Sie vom Handy die Eingangsnummer Ihrer Box wählen, hören Sie einen Signalton. Drücken Sie dann am Handy die Taste 1 oder 2, lan- den Sie auf den Telefonen zu Hause an der Fritz!Box. Wählen Sie stattdessen die „0“, bekommen Sie ein Freizeichen und können nun die Zielrufnummer tippen. Sie werden dann über Ihre zweite Leitung verbunden.

Nachtschaltung

Sind Sie auch schon nachts von unliebsa- men Anrufern aus dem Schlaf geklingelt

worden? Das muss nicht sein. Denn die Fritz!Box Fon bietet eine Nachtschaltung, mit der Sie festlegen können, dass Ihr Tele- fon zu von Ihnen festgelegten Uhrzeiten nicht klingeln soll. Bei den erweiterten Ein- stellungen im Fritz!Box Menü wählen Sie unter „System“ die Nachtschaltung. Dort legen Sie die Ruhezeit fest und ob diese nur für die Telefone gelten soll oder in dieser Zeit auch der WLAN-Funk deaktiviert wird. Bei den Einstellungen für Ihre Tele- fongeräte unter „Telefonie“ können Sie zu- dem für jedes angeschlossene Telefon indi- viduelle Ruhezeiten festlegen.

Anrufe sperren

Auch wenn Sie immer wieder von Werbe- anrufen geplagt werden oder verhindern wollen, dass Ihre Sprösslinge bei den teuren „Deutschland sucht den Superstar“-Voting- Nummern anrufen, schafft die Fritz!Box Abhilfe: Unter „Telefonie“ > „Anrufe“ > „Anrufe sperren“ können Sie unter vordefi- nierten Rufnummernkreisen wählen oder eigene Rufnummernkreise wie „0900“ ein- geben, die wahlweise für ankommende oder für abgehende Anrufe gesperrt werden.

DECT-

Basis

Die eingebaute DECT- Basis der Fritz!Box Fon sorgt für neue Komfortdienste und mehr Sicherheit.

Dank der eingebauten DECT- Basisstation können Sie in die Fritz!Boxen 7240, 7270 und 7390 jedes handelsübliche DECT-Mobilteil einbuchen und einfach drauflosplaudern. Doch die DECT-Basis der Fritz!Box kann noch deutlich mehr. So be- herrscht sie beispielsweise schon die DECT-Erweiterung CAT-iq, mit der zwischen Mo- bilteil und Basis mehr Daten pro Zeiteinheit übertragen werden – die Grundlage für neue Kom- fortfunktionen am Mobilteil.

Mehr Klang

Eine der prominentesten CAT- iq-Funktionen ist HD-Telefonie, also Telefonieren mit verbesser- ter Sprachqualität. Der Hinter- grund: Das bisherige Telefon-

netz überträgt weder ganz tiefe noch ganz hohe Töne, sodass die Telefonstimme immer etwas quäkig wirkt. Mit HD-Telefonie klingt die Stimme durch den er- weiterten Frequenzbereich viel natürlicher. Um in den Genuss des verbesserten Klangs zu kommen, müssen Sie und Ihr Gesprächspartner via VoIP tele- fonieren; auch müssen beide Gesprächspartner ein Cat-iq-fä- higes Telefon nutzen. Hier emp- fehlen sich die AVM-Modelle MT-D und MT-F (Test Seite 17) sowie einige Gigaset-Modelle. Alle CAT-iq-fähigen Mobilteile finden Sie in der connect -Daten- bank unter www.connect.de

Sie in der connect -Daten- bank unter www.connect.de Im DECT-Monitor ist der Verbindungs- status zwischen Basis

Im DECT-Monitor ist der Verbindungs- status zwischen Basis und Mobilteil grafisch dargestellt.

HD-Telefonie nutzt im Gegensatz zur herkömmlichen Telefonie das Frequenzspektrum der menschlichen Sprache voll aus. Das Ergebnis:

Natürlicher Klang

beim Telefonieren.

aus. Das Ergebnis: Natürlicher Klang beim Telefonieren. Mehr Sicherheit Darüber hinaus bietet die DECT- Basis

Mehr Sicherheit

Darüber hinaus bietet die DECT- Basis deutlich mehr Sicherheit gegenüber herkömmlichen Ba- sisstationen. Denn wie vor eini- ger Zeit bekannt geworden ist, können Angreifer die Verschlüs- selung zwischen DECT-Basis- station und Mobilteil umgehen und so Gespräche mithören. Auch funken längst nicht alle aktuellen DECT-Mobilteile ver- schlüsselt. Der DECT-Monitor im Menü der Fritz!Box verrät Ihnen neben vielen weiteren De- tails auch, ob Ihr aktuelles Ge- spräch verschlüsselt ist. Wenn Sie ein MT-D oder MT-F, ver- wenden, können Sie sogar ein- stellen, dass es nur verschlüssel- te Verbindungen aufbauen darf.

Mehr Reichweite

Sollte Ihnen schließlich die Reichweite der DECT-Basis nicht genügen, können Sie sie mit einem DECT-Repeater von Siemens-Gigaset oder Hama erhöhen: Dieser empfängt das Signal der Basis und sendet es verstärkt wieder aus. Aber Ach- tung: Durch die Aktivierung des Repeaters wird die DECT-Ver- schlüsselung deaktiviert.

Der DECT-

Repeater

wird an der

Reichwei-

tengrenze

der Basis

aufgebaut.

wird die DECT-Ver- schlüsselung deaktiviert. Der DECT- Repeater wird an der Reichwei- tengrenze der Basis aufgebaut.

connect Fritz!Box-Spezial

connect Fritz!Box-Spezial Traum - hochzeit S eit einiger Zeit bietet AVM neben seinen be- kannten Fritz!Boxen

Traum - hochzeit

S eit einiger Zeit bietet AVM neben seinen be-

kannten Fritz!Boxen auch DECT-Mobilteile an. Das mag zunächst überflüssig wirken, schließlich kann der Markt für Schnurlostelefone bereits mit einer riesigen Fülle an Geräten aufwarten. Im Fall von AVM macht die Erweiterung des Pro- duktportfolios aber durchaus Sinn. Denn in den Fritz!Box- Modellen WLAN 7240, 7270 und 7390 ist schon eine DECT- Basisstation integriert, und da

7390 ist schon eine DECT- Basisstation integriert, und da Die beiden AVM-Mobilteile MT-D und MT-F passen

Die beiden AVM-Mobilteile MT-D

und MT-F
und MT-F

passen perfekt zur DECT-

Basis der Fritz!Box. Können sie auch im connect -Test überzeugen?

ist ein Mobilteil natürlich das passende Zubehör. Zwar könnte man dank GAP- Protokoll an der DECT-Basis auch so gut wie jedes andere Mobilteil eines beliebigen Her- stellers einbuchen. Doch das GAP-Protokoll beinhaltet nun mal nur die grundlegenden Tele- fonfunktionen; sämtliche Kom- fortmerkmale zwischen Basis und Mobilteil regelt jeder Her- steller individuell. So wird etwa die Anruferliste meist in der Ba- sisstation vorgehalten – da ist es

äußerst unwahrscheinlich, dass Mobilteile, die nicht vom Her- steller der Basis kommen, diese korrekt anzeigen.

Maximale Funktionsvielfalt

Bei seinen integrierten DECT- Basisstationen und den eigenen Mobilteilen setzt AVM auf frei programmierbare Chips; die Funktionen kann AVM also nach Belieben konfigurieren. Das wiederum bedeutet maxi- malen Komfort für den Kunden, denn auf diese Weise sind Basis

und Mobilteil perfekt aufeinan- der abgestimmt. Zwei Mobilteile hat AVM derzeit im Angebot: Das MT-D wandert schon für 49 Euro über den Ladentisch, das neue MT-F gibt’s für 79 Euro. Auf den ers- ten Blick unterscheiden sich die beiden Modelle in ihren Kunst- stoff-Gehäusen nicht allzu sehr. Bei näherem Hinsehen offenba- ren sich dann die Unterschiede:

Während sich das MT-D mit einem nahezu perfekt ables- baren Monochrom-Display be-

gnügt, hat AVM dem großen Bruder eines der besten Farbdis- plays auf dem Markt spendiert:

262 144 Farben stellt das MT-F bei einer Auflösung von 240 x 320 Pixeln dar. Und der Auf- wand hat sich gelohnt – das An- zeigefeld ist gestochen scharf und wirkt wie gemalt.

E-Mails und RSS-Feeds

Der Durchschnittskunde mag sich fragen, wozu ein Telefon ein solches Display braucht. Kenner wissen es längst: Mit MT-D und MT-F lassen sich RSS-Newsfeeds ebenso lesen wie die eigenen E-Mails – und beides macht mit dem großzü- gigen Display des MT-F richtig Spaß. Aber auch auf dem MT-D sind beide Funktionen sinnvoll:

Dank RSS-Feeds, die sich über die Box frei wählen lassen, sind Sie auch bei ausgeschaltetem PC top informiert. Und mit der E-Mail-Funktion können Sie vom Wohnzimmersessel aus schnell mal checken, ob neue Mails eingetrudelt sind. Text- basierte Mails lassen sich sogar direkt am Mobilteil lesen und demnächst auch beantworten;

bei Mails mit Anhang wissen Sie zumindest, ob es sich lohnt, den Rechner hochzufahren. Vor- teil des großen MT-F-Farbdis- plays: Demnächst kann der Kunde sogar Bilder seiner Ge- sprächspartner auf dem Mobil- teil speichern. Ruft einer davon an, erscheint schon beim Klin- geln sein Bild. Auch die Tasta- turen unterscheiden sich gering- fügig: Die Drücker am MT-D sind dank des kleineren Dis- plays minimal größer. Der Druckpunkt ist aber bei beiden Modellen top.

Freihändig plaudern

An der rechten Seite des MT-F befindet sich eine 3,5-mm-Klin- kenbuchse, an der sich handels- übliche Kabelheadsets zum frei- händigen Telefonieren andocken lassen – äußerst praktisch, wenn man nebenbei lästige Hausar- beit erledigen will. Beim MT-D muss man dafür auf die ordent- lich klingende Vollduplex-Frei- sprecheinrichtung ausweichen, die natürlich auch das MT-F aufweist. Schade ist allerdings, dass beide Modelle auf einen Gürtelclip verzichten.

Fritz!Fon MT-D

Das HD-Zeichen signalisiert dem Kunden, dass ein Breit- bandgespräch aufgebaut wurde. Das MT-D ist perfekt
Das HD-Zeichen
signalisiert
dem Kunden,
dass ein Breit-
bandgespräch
aufgebaut
wurde.
Das MT-D ist perfekt
auf die Fritz!Box Fon
WLAN 7270 abge-
stimmt – das bringt
eine Menge Komfort.
Fotos: © Peter Fenyvesi (4)

Fritz!Fon MT-F

Querformat: Mit einem Druck auf die 0 wird der Display- inhalt gedreht, sodass sich auch
Querformat: Mit einem Druck
auf die 0 wird der Display-
inhalt gedreht, sodass sich
auch längere Texte bequem
lesen lassen.
Qual der Wahl: Das
System speichert die
Nummern entweder in
der Box oder bei einem
Web-Adressdienst.

Massig weitere Features

Ansonsten orientiert sich das MT-F gegenwärtig noch am Funktionsumfang des MT-D. So gibt es neben der erwähnten RSS- und Mailfunktion die Möglichkeit, einen Weckalarm zu programmieren oder das WLAN-Modul der Box zu steu- ern; auch ein Babyphone ist an Bord. Außergewöhnlichstes Feature: Wie beim MT-D kann der Kunde Internetradio hören. Das klappt beim MT-F nicht nur über die Freisprecheinrichtung, sondern auch über die einge- baute 3,5-mm-Klinkenbuchse mit eingestöpseltem Headset. Für die Zukunft geplant ist auch der Zugriff auf Musik- dateien im Heimnetzwerk via UPnP, und zwar mit allem Kom- fort: Wenn die MP3-Dateien sauber getaggt, also mit Titelin- formationen versehen sind, wird man sogar das Albumcover oder den Songtext auf dem Display sehen können. Auch grafisch animierte Wetterinformationen oder die Darstellung von E- Mail-Anhängen sind hier denk- bar. An der Oberkante des Ge- räts finden sich außerdem zwei Dioden, die derzeit noch keine Funktion haben. Bei ihnen han- delt es sich um einen Hellig- keitssensor sowie eine Infrarot- Diode, mit der das MT-F künftig

als Fernbedienung für Fritz!- Media dienen kann.

Grundsolide Telefone

Trotz aller Gadgets: Die Primär- tugend beider Mobilteile ist im- mer noch das Telefonieren, und das beherrschen sie nahezu per- fekt: Der Klang ist in sämtlichen Telefonievarianten der Fritz!Box (analog, ISDN oder VoIP) tadel- los, die Freisprecheinrichtung macht ihrem Namen alle Ehre und dank CAT-iq-HD-Telelefo- nie ist Telefonieren in Hi-Fi- Qualität möglich, sofern auch das Gegenüber über eine ent- sprechende Ausstattung verfügt. Lob gibt’s vom Messlabor für die Akkulaufzeit des MT-F von knapp einer Woche im Standby, das MT-D schafft gut fünf Tage. Wird allerdings viel telefoniert, rufen beide Mobilteil schon nach wenigen Tagen und damit früher als viele Konkurrenten wieder nach der Ladeschale. In Sachen Eco-Mode be- schränken sich beide Modelle noch auf die manuell drossel- bare Sendeleistung der Basis- station. Der Voll-Eco-Mode, der den sonst dauerhaft sendenden Dummy-Bearer im Standby- betrieb abschaltet, wird aber zum Frühjahrsupdate kommen und kann schon jetzt mit einer kostenlos unter www.avm.de

herunterladbaren Laborfirm- ware in Kombination mit der AVM Fritz!Box Fon WLAN 7270 genutzt werden. Lob auch für die Abhörsicherheit: Auf Wunsch bauen beide Mobilteile nur dann eine Verbindung zur Basis auf, wenn der Funkkon- takt wirklich verschlüsselt ist. Auch in Sachen Rufnum- mernkomfort brauchen sich die Telefone nicht zu verstecken:

300 Kontakte mit je drei Tele- fonnummern lassen sich spei- chern. Die Nummern sind auf der Fritz!Box hinterlegt, sodass alle angedockten AVM-Mobil- teile auf denselben Datenbe- stand zugreifen. Auch mehrere Anrufbeantworter lassen sich über die Box nutzen (siehe Seite 7). Außerdem harmonieren bei- de Mobilteile perfekt mit den in den Boxen integrierten Anrufbe- antwortern. So sind die meisten Funktionen direkt übers Menü steuerbar und müssen nicht wie bei Telefonen von Fremdher- stellern per Sprachmenü und Zifferntasten bedient werden. Top bei beiden Geräten: Dank Flashspeicher lassen sie sich up- daten. Und das ist kinderleicht, denn Sie werden per Display auf bereitstehende kostenlose Firm- wareupdates aufmerksam ge- macht. Mit einem Tastendruck stoßen Sie das Update an und profitieren so ständig von neuen Funktionen und sonstigen Ver- besserungen.

Ideal für Fritz!Box-Nutzer

Wer eine AVM Fritz!Box mit eingebauter DECT-Basisstation oder ein baugleiches Provider- modell sein Eigen nennt, ist mit den Mobilteilen MT-D und MT- F auf jeden Fall bestens beraten, denn damit lassen sich alle Fi- nessen der Box sinnvoll nutzen. Wer für kleines Geld einfach und komfortabel telefonieren möchte, wird mit dem günstigen MT-D für 49 Euro voll zufrieden sein. Wenn Sie dagegen mehr Wert auf Design und Feature- Fülle legen, sind die knapp 80 Euro für das MT-F gut investiert. Hier werden künftig noch viele Funktionen hinzukommen, bei denen das Gerät die Vorteile sei- nes großen Farbdisplays aus- spielen kann. WoLFGANG BooS

TESTERGEBNISSE

connect Fritz!Box-Spezial

MaRkE

aVM

aVM

Modell

Fritz!Fon MT-F 1

Fritz!Fon MT-D 1

Preis in Euro 2

 

79

 

49

Anrufbeantworter/Variante ohne Anrufbeantworter

   

Å/–

 

Å/–

aUSSTaTTUNG

     

GRUND-, kOMFORT- UND SONDERFUNkTIONEN

   

Art des Anschlusses/Rufnummernanzeige CLIP

 

ISDN, analog und DSL/Å

ISDN und DSL/Å

Display: max. Ziffern für Rufnummer

   

20

 

26

Anzahl Ruftöne Mobilteil/Basis

   

17/–

 

13/–

Paging (Mobilteil suchen)/Tastensperre

 

Å/Å

 

Å/Å

Beleuchtung Display/Tastatur

 

Å/Å

 

Å/Í

Freisprechen am Mobilteil/Babyphone/Headset-Anschluss

 

Å/Å/Å

Å

/Í/Í

Bluetooth/Outlook-Synchronisierung

 

Í/Í

 

Í/Í

Firmwareupdate Mobilteil/max. einbuchbare Mobilteile

   

Å/6

 

Å/6

CAT-iq: Mobilteil/Gesamtsystem

 

Å/Å

 

Å/Å

DECT-Verschlüsselung/seniorengerecht/Outdoor-tauglich

 

Å/Í/Í

Å

/Í/Í

RUFNUMMERNMaNaGEMENT

     

Anruferliste: Speicherplätze/optische Signalisierung

 

300/Å

 

300/Å

Speicherplätze Telefonbuch/Rufnummern pro Kontakt

 

300/3

 

300/3

Telefonbuch: Name, Vorname separat/Zeichen pro Name

 

Í/33

 

Í/32

VIP-Tonruf/Picture-CLIP

 

Å/Í

 

Å/Í

STROMVERSORGUNG & STRaHLUNG

     

Akku-Typ/Standard-Akkus

 

LiIon/Í

NiMh/Í

Ladestation separat von Basisstation

   

Å

 

Å

Stromaufnahme Gesamtsystem (Mix)

(Watt)

 

7,6

 

5,9

Strahlungsreduktion: Voll-Eco-Mode/Eco-Mode

 

Í

3 /Í

 

Í

3 /Í

Sendeleistung der Basis manuell drosselbar

   

Å

 

Å

dynamische Sendeleistung des Mobilteils

   

Å

 

Í

MULTIMEDIa- UND MESSaGINGFUNkTIONEN

     

bei Farbdisplay: Anzahl Farben/Auflösung

(Pixel)

262144/240x320

 

Í/Í

SMS/Texteingabehilfe

Í/Í

 

Í/Í

E-Mail-Client/RSS-Feeds

 

Å/Å

 

Å/Å

aNRUFBEaNTWORTER

     

Datenerhalt bei Stromausfall/Fernabfrage

 

Å/Å

 

Å/Å

Tastatur/Display an der Basis

 

Í/Í

 

Í/Í

Länge der Ansage/Aufnahme Nachrichten

(mm:ss)

99:59/99:59

21:00/81:00

MESSWERTE

   

aUSDaUER

   

Betriebszeit Standby/

mit

Voll-Eco-Mode

(hh:mm)/(hh:mm)

156:30/–

130:17/–

Betriebszeit Gespräch

(hh:mm)

11:10

 

10:36

EMPFaNGEN

   

Empfindlichkeit

dBSPL

 

96,9

 

102,7

max. Schalldruck

dBSPL

 

106

 

114

max. Leitungspegel

dBm

 

-1,0

 

5,5

Verzerrungen/Frequenzgang

 

(Punkte v. 14/15)

10/11

 

12/12

SENDEN

   

Sendepegel

dBm

-13,9

 

-10,3

max. Leitungspegel

dBm

 

3,8

 

4,1

max. Schalldruck

dB SPL

 

108

 

105

Verzerrungen/Frequenzgang

 

(Punkte v. 14/15)

 

8/11

 

8/11

aBMESSUNGEN & GEWICHT

     

Abmessungen Mobilteil (L x B x T)

(mm)

142 x 48 x 15

148 x 48 x 15

Gewicht des Mobilteils

(Gramm)

 

102

 

109

TESTERGEBNISSE

     

aUSDaUER

max. 50

befriedigend (36)

befriedigend (33)

Betriebszeit Standby/Gespräch

 

25/25

24/12

 

21/12

aUSSTaTTUNG

max. 175

gut (144)

befriedigend (125)

Grundfunktionen

55

 

54

 

55

Komfortfunktionen

50

 

45

 

29

Rufnummernmanagement

 

35

 

29

 

28

Stromversorgung & Strahlung

 

20

 

9

 

7

Multimedia und Messaging

 

10

 

5

 

5

Sonderfunktionen

5

 

2

 

1

HaNDHaBUNG

max. 175

gut (143)

gut (134)

Menüführung/Tastatur

70/20

54/17

 

59/17

Display/Handlichkeit

25/25

22/20

 

11/19

Verarbeitungsqualität/Bedienungsanleitung

20/10

 

18/7

 

18/7

Abmessungen & Gewicht

 

5

 

5

 

3

kLaNG

max. 100

gut (78)

sehr gut (93)

Laborwerte Empfangen/Senden

50/50

33/45

 

48/45

TESTERGEBNIS aNRUFBEaNTWORTER

 

sehr gut

 

gut

URTEIL max. 500 401   385

URTEIL

max. 500

401

 

385

gut

gut

1 Test in Kombination mit Basis der Fritz!Box Fon WLAN 7270. 2 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers. 3 Voll-Eco-Mode ab Sommer per Firmwareupdate verfügbar.

Fotos: © IKO – shutterstock (1) / Illustration: © Lazarev – iStockphoto (1)

Medienzentrale

Hier spielt die Musik: Wie die

Fritz!Box als

Datenverteiler und Medienserver im

Wie die Fritz!Box als Datenverteiler und Medienserver im Heimnetzwerk für gute Unterhaltung sorgt. B ühne frei

Heimnetzwerk für gute Unterhaltung sorgt.

B ühne frei für das Showtalent Fritz!Box, das als universelle Tele-

kommunikations- und Internetzentrale eine bemerkenswerte Karriere gemacht hat. Jetzt möchte der Technik-Tausendsas- sa auch als praktischer Netzwerkspeicher- Manager sowie als Audio-Video-Entertai- ner die Herzen der Privatanwender er- obern. Lesen Sie, wie es um die Entertainer-Qualitäten bestellt ist und ob die neue Fritz!Box reif für den großen Auftritt im Heimnetzwerk ist.

Gemeinsam drucken im Home Office

Das neue Topmodell, die Fritz!Box 7390, verfügt über zwei USB-2.0-Schnittstellen. Neben externen Speichermedien finden daran auch Peripheriegeräte wie beispiels- weise Drucker, Scanner oder auch ein UMTS/HSDPA-Modemstick Anschluss. Entscheidender Kostenvorteil: Auf die an- geschlossenen Komponenten können sämtliche Computer im Netzwerk zugrei- fen, vorausgesetzt, die entsprechende Treibersoftware ist auf den PCs installiert. Der Clou: Die Fritz!Box verhält sich so neutral, dass der Eindruck entsteht, der Drucker wäre direkt und nicht über eine LAN- oder eine kabellose WLAN-Verbin- dung mit den Netzwerk-Rechnern verbun- den. Denn sämtliche Einstellmenüs des Druckers, darunter beispielsweise auch die Füllstände der Tintenpatronen, sind am Bildschirm jedes einzelnen ange- schlossenen Rechners verfügbar.

jedes einzelnen ange- schlossenen Rechners verfügbar. Der Standard UPnP erleichtert die geräteübergreifende

Der Standard UPnP erleichtert die geräteübergreifende Kommunikation im Netzwerk.

Router, Drucker, Medienserver, Audio-Syste-

me, Set-Top-Boxen

fen jede Menge Geräte unterschiedlicher Her- steller aufeinander. Damit sich alle auf Anhieb verstehen, haben die Unternehmen branchen- übergreifend ein verbindliches Netzwerkpro-

tokoll eingeführt. UPnP (Universal Plug and Play) schafft beste Voraussetzungen für eine reibungslose Kommunikation in IP (Internet Protocol)-basierten Netzwerken. Vorteil: UP- nP-zertifizierte Geräte ersparen einem bei der Einrichtung jede Menge Arbeit. Die Variante UPnP-AV (Audio/ Video) erleichtert den im LAN oder WLAN einge-

Im Heimnetzwerk tref-

Zusätzlicher Flash-Speicher integriert

Einen Vorgeschmack auf die Vorzüge ei- ner Speicherzentrale im Heimnetzwerk gibt die Fritz!Box 7390 bereits von Haus aus. Der eingebaute 512-MB-Flash-Spei-

cher bietet unter anderem Platz für die Sprachnachrichten, die während der Ab- wesenheit auf dem integrierten Anrufbe- antworter landen, sowie für die empfange- nen Faxe. Und für die zusätzliche Ablage einiger Dokumente, Fotos, Videoclips oder Musikdateien reicht das überschau- bare Platzangebot allemal. Der Heimnetzwerk-Einsteiger wird da- bei schnell erkennen, welche Vorteile der Medienserver und die NAS-Technik bie- ten. Mit der Abkürzung NAS (Network Attached Storage) werden Speichergeräte mit Netzwerkanschluss bezeichnet. Das bedeutet: Die darauf zentral abgelegten Dateien stehen sämtlichen Compu- tern und anderen Geräten im Netz- werk jederzeit zur Verfügung, im Idealfall über eine schnelle Giga- bit-Ethernet-Verbindung oder drahtlos über WLAN. Wer die hohen Daten- durchsätze

der neuen Fritz!Box ungebremst nutzen möchte, muss natürlich dar-
der
neuen
Fritz!Box
ungebremst
nutzen
möchte, muss
natürlich dar-

bundenen Geräten (Streaming Clients) den Zugriff auf Fo- tos, Musiktitel und Filme, die zentral auf Medienservern gespeichert sind.

connect Fritz!Box Spezial

connect Fritz!Box Spezial USB-Speicher : Frei- gabe und Verwaltung über einfache Bild- schirmmenüs (links).
connect Fritz!Box Spezial USB-Speicher : Frei- gabe und Verwaltung über einfache Bild- schirmmenüs (links).

USB-Speicher: Frei- gabe und Verwaltung über einfache Bild- schirmmenüs (links). Online-Speicher: Ex- terne Datenressourcen lassen sich ebenfalls einbinden (rechts).

auf achten, dass die Netzwerkkarten in den PCs ebenfalls Gigabit-Ethernet be- herrschen oder das Wireless-LAN-Modul im Notebook bereits den schnellen WLAN-n-Standard mit Nettodatenraten über 100 Mbit/s unterstützt.

Netzwerkspeicher im großen Stil

Wer in der Firma oder im Büro hohe An- sprüche an die Datensicherheit und die Performance seines Fileservers stellt, sollte über die Anschaffung eines leis- tungsfähigen, mit um die 1000 Euro aber auch recht teuren NAS-Systems mit meh- reren Festplatten nachdenken (siehe Kas- ten rechts). Die Hard Disks solcher Netz- werkspeicher sind direkt per Gigabit- Ethernet in das Netzwerk eingebunden. Langsamer, dafür aber preiswerter funk- tioniert das Daten-Networking an der Fritz!Box über eine USB-Speicheranbin- dung. Als Speichermedien kommen hier Flash-Speichersticks (32 GB für ca. 70 Euro) oder externe USB-Festplatten (1000 GB für ca. 90 Euro) infrage. Über einen zusätzlichen USB-Hub mit eigener Stromversorgung finden bis zu vier Hard Disks gleichzeitig Anschluss. Ein Upgrade der vorhandenen USB- 2.0-Schnittstellen auf die künftige Versi- on USB 3.0 mit theoretisch erreichbaren Datenraten um 5 Gbit/s ist nicht vorgese- hen. Ansonsten unterstützt die Fritz!Box Netzwerk-Speicher mit den gängigen Dateisystemen NTFS, FAT und FAT32, wobei die beiden letztgenannten Stan- dards prinzipbedingt maximale Dateigrö- ßen von 4 GB erlauben.

Einfache Freigabe, einfacher Zugriff

Stick oder Festplatte in die Fritz!Box ste- cken – fertig: Fast genauso schnell, wie Sie Ihr Netzwerk mit zusätzlichem Spei- cher erweitern können, ist auch die Ein- richtung der „NAS-Funktionen“ über die Webbrowser-basierte Bedienoberfläche der Fritz!Box am PC-Bildschirm erledigt. Alle elementaren Funktionen sind im Be- reich „Einstellungen“ unter dem Menü- punkt „Speicher (NAS)“ zusammenge- fasst. Dort legt der Heimnetzwerk-Mana- ger mit wenigen Mausklicks fest, ob die

Netzwerkteilnehmer alle zentral gespei- cherten Dateien nur lesen oder auch ver- ändern dürfen, ob der Inhalt des Netz- werkspeichers überhaupt für die gemein- same Nutzung freigegeben ist und ob beispielsweise der Zugriff mit einem Kennwort gesichert ist. Die überschauba- ren Optionen erleichtern zweifellos den Einstieg in das zentralisierte Datenmana- gement, wenngleich sich erfahrenere Netzwerk-Nutzer an dieser Stelle sicher ausgefeiltere Möglichkeiten im Hinblick auf die Dateifreigabe und die Benutzer- verwaltung wünschen.

Zugriff aus der Ferne

Den Weg ins Internet kennt die Fritz!Box als routinierter Router natürlich aus dem Effeff. Da überrascht es nicht, dass Sie Ihre USB-Laufwerke zu Hause über das Internet auch von jedem vernetzten Ort der Welt aus ansprechen können (siehe auch Seite 26). Zu diesem Zweck be- herscht die Fritz!Box das File Transfer Protocol (FTP). Für den FTP-Zugriff be- nötigen Sie nicht einmal eine feste IP- Adresse – vorausgesetzt, Sie haben Ihre Fritz!Box mit einem Hostnamen bei ei- nem Dienst wie DynDNS angemeldet. Dadurch ist gewährleistet, dass Sie mit einem FTP-Programm wie Filezilla auch bei dynamischer Vergabe der IP-Adresse Ihre Fritz!Box und damit Ihren Netz- werkspeicher erreichen können. So steht dem Upload beziehungsweise Download Ihrer Dateien von jedem beliebigen Inter- net-PC nichts mehr im Wege.

Online-Speicher ins Netz einbinden

Dass das Internet keine Einbahnstraße ist und Cloud Computing voll im Trend liegt, wissen natürlich auch die Entwickler von AVM. Dementsprechend stellen die aktu- ellen Fritz!Box-Modelle auch Kontakt zum Online-Speicherplatz her, den Inter- netprovider wie 1&1, Strato oder Web.de zur Datenspeicherung auf ihren Webser- vern zur Verfügung stellen. Mit dem offe- nen Standard WebDAV gelingt das Kunst- stück, den Speicherplatz in der Cloud wie ein normales, lokales Laufwerk in das Heimnetzwerk einzubinden. Dazu geben

NAS-Server

Netzwerkfähige Festplatten können riesige Datenmengen zentral und sicher speichern.

Im Büro würde es drunter und drüber gehen, wenn jeder Mitarbeiter gemeinsam genutzte Dateien nur an seinem Arbeitsplatz-PC spei- chern würde. Früher oder später wüsste kei- ner mehr, wo die Datei mit dem aktuellsten Bearbeitungsstand liegt, und die Erstellung vollständiger Datensicherungen wäre mehr als umständlich. Sobald die Computer und andere Komponenten in einem Netzwerk auf dieselben Dokumente zugreifen sollen, bietet sich die zentrale Datenhaltung auf einem File- server an. In lokalen Netzwerken hat sich eine Netzspeichertechnik namens Network At- tached Storage (NAS) etabliert. NAS-Geräte gliedern sich heute mit schnellen Gigabit- Ethernet-Anschlüssen nahtlos ins Netzwerk ein und enthalten in der Regel Einschübe für eine, zwei oder vier Festplatten mit insgesamt bis zu 8 Terabyte Speicherplatz. Im RAID-Ver- bund kann jede Datei doppelt gespeichert werden. Diese Spiegelung (Mirroring, RAID1) schützt vor dem totalen Datenverlust bei dem Crash einer Festplatte. Je nach Modell bieten die meist Linux-basierten NAS-Systeme eine ausgefeilte Benutzerverwaltung und detaillier- te Dateifreigaben. Die Unterstützung des FTP- Protokolls für den NAS-Zugriff per Internet, ein Print-Server, der die gemeinsame Nutzung eines Netzwerkdruckers ermöglicht und Backup-Software für Datensicherungen auf externen Festplatten vervollständigen meist die Ausstattung. Sind auch noch UPnP-AV- fähige Medienserver an Bord, empfehlen sich die NAS-Systeme zu Hause auch als leis- tungsfähige Entertainment-Medienzentrale.

auch als leis- tungsfähige Entertainment-Medienzentrale. Business-NAS: Das N4B1 4TB von LG verfügt zusätzlich über

Business-NAS:

Das N4B1 4TB von LG verfügt zusätzlich über einen Blu-ray- Brenner.

Sie einfach in der Bedienoberfläche der Fritz!Box den Namen des Anbieters und die Zugangsdaten ein. Der Datenaustausch zwi- schen dem lokalen Speicher und den Res- sourcen auf dem Webserver läuft über einen an der Box eingesteckten USB-Memory- Stick mit genügend freier Datenkapazität. Durch die Zwischenspeicherung lässt sich der Upload großer Datenmengen ener- gieschonend und effizient bei Nacht erledi- gen. Zum einen stört dann die oft mickrige Uplink-Datenrate vieler DSL-Zugänge nicht zu sehr, zum anderen können Sie während des zeitraubenden Uploads den Computer getrost herunterfahren. Denn: Sobald die Daten auf dem Speicherstick liegen, kann die ohnehin schon ressourcenschonende Fritz!Box auch den Upload mit minimalem Stromverbrauch in Eigenregie erledigen. Zudem minimiert AVM auch die Stromauf- nahme der Netzwerk-Speicher vor Ort. Un- terstützt beispielsweise die Firmware der Fritz!Box die angeschlossene USB-Fest- platte, wird diese bei Nichtgebrauch kom- plett heruntergefahren (Spindown). Nach wie vielen Minuten diese Energiesparfunk- tion greift, kann der Anwender in der Be- dienoberfläche festlegen.

Vernetztes Audio-Video-Entertainment

Umweltschonende Technik und zentrale Datenspeicherung sind zweifelsohne not- wendig und sinnvoll. Aber wie sieht es denn nun mit der Unterhaltung aus? Auch die kommt nicht zu kurz: Dank Unterstützung des UPnP-AV-Protokolls spielt die Fritz!Box in Kooperation mit den Netzwerkspeichern zu Hause den Entertainer. Der hersteller- übergreifende UPnP-Standard (siehe Kasten Seite 20) ermöglicht anderen netzwerkfähi- gen Audio/Video-Systemen, sogenannten AV-Streaming-Clients, den einfachen Zu- griff und die Wiedergabe von Fotos, Filmen und Musiktiteln – wahlweise vom Netz- werkspeicher oder aus dem Internet. Die Besonderheit beim Streaming ist, dass die abgespielten Audio/Video-Dateien in der Datenquelle verbleiben, im Client also nicht dauerhaft gespeichert werden. Dabei ist al- lerdings zu beachten, dass der Medienserver der Fritz!Box aktuell maximal 2 Gigabyte große Dateien als Datenstrom ausgibt. Insgesamt steht den Anwendern ein brei- tes Spektrum an faszinierenden Entertain- ment-Möglichkeiten offen, die sich sogar gleichzeitig nutzen lassen. So kann etwa die Tochter über ein UPnP- und WLAN-fähiges Audio-System die Webradiostation ihrer Wahl hören, während die Eltern die auf dem Medienserver gespeicherten Fotos von der letzten Urlaubsreise anschauen und der Sohn sich beim Videoabend entspannt. Die Filme kommen dabei zum Teil sogar als HD-Datenströme von einer Online-Video- thek wie Maxdome auf den LCD-Fernseher. Begrenzt wird das Ganze lediglich durch die Geschwindigkeit von Internetzugang und

Datenaustausch im Netzwerk. Um die Ver- teilung und Priorisierung (QoS) zeitkriti- scher Anwendungen kümmert sich die Fritz!Box selbstständig.

Den Fernseher ins Netzwerk einbinden

Will man Filme und Fernsehen aus dem Web nicht am Rechner, sondern auf dem Fernseher genießen, benötigt man einen AV- Streaming-Client, der die Audio/Video-Da- tenströme empfängt, (HD)TV-gerecht auf- bereitet und über den HDMI-Anschluss an den LCD-Fernseher weitergibt. Auch hier- für bietet AVM eine Lösung: Fritz! Media 8260 ist fit für den HDTV-Empfang (720p) und unterstützt schnelle kabellose Verbin- dungen im WLAN-n-Standard. Der Strea- ming-Client ist hauptsächlich für digitale Videotheken (Video-on-Demand-Dienste)

ausgelegt. Der Kunde kann sich also bei- spielsweise beim Anbieter Maxdome Filme aussuchen, die dann via Internet direkt auf den Fernseher gestreamt werden. Aber auch die eigenen Videos, Bilder und Musikstü- cke, die auf dem USB-Speicher der Fritz!- Box liegen, bekommen auf diese Weise su- perbequem ihren eigenen Fernsehauftritt. Aber damit nicht genug: Auch die Media- theken der öffentlich-rechtlichen Fernseh- anstalten mit vielen attraktiven Inhalten kommen so ins Wohnzimmer und auf den Fernseher. Damit steht fest: AVM hat der neuen Fritz! Media 8260 wie auch der Fritz!Box eine Menge Talent für einen erfolgreichen Einstieg ins Showbusiness und die spannen- de Entertainment-Welt im Netzwerk und im Internet mitgegeben. jOAcHim BLEy

Fritz! media 8260: Der WLAN-n-fähi- ge AV-Streaming-client bringt Video on Demand auf den TV-Bildschirm.
Fritz! media 8260: Der WLAN-n-fähi-
ge AV-Streaming-client bringt Video
on Demand auf den TV-Bildschirm.

Daten-Meeting

Die Fritz!-NAS-Bedienoberfläche erleichtert den Datenzugriff und die Dateiverwaltung aller Netzwerk-Speichermedien.

und die Dateiverwaltung aller Netzwerk-Speichermedien. Wo treffen sich die Fritz!Box, die daran an- geschlossenen

Wo treffen sich die Fritz!Box, die daran an- geschlossenen USB-Festplatten beziehungs- weise USB-Memory-Sticks und die über den offenen Standard WebDAV eingebundenen Online-Speicherressourcen der Internet pro - vider? Für experimentierfreudige Besitzer eines aktuellen Fritz!Box-Modells lautet die Antwort: Ganz einfach unter der Adresse http://fritz.nas. Die neue, derzeit noch im Beta-Status befindliche Bedienoberfläche zur zentralen Dateiverwaltung ist wie die Ein- stellmenüs der Fritz!Box über einen Web- Browser wie den Internet Explorer oder Mo-

zilla Firefox schnell erreichbar. Wie es sich für einen kompetenten Da- teimanager gehört, bietet Fritz! NAS die grundlegenden Funktionen für die Pflege des Datenbestandes im Netzwerk. Dazu zählen das Öffnen, Kopieren, Löschen, Umbenennen und das Erstellen neuer Verzeich- nisse. So kann der Hobby-Adminis- trator im Heimnetzwerk ganz kom- fortabel am PC Fotos, Videos, Mu- siktitel und Dokumente kinderleicht für die gemeinsame Nutzung aller angeschlossenen Computer und Netzwerkgeräte bereitstellen. In umgekehr- ter Richtung lassen sich auch Dateien von einem Netzwerk-Speicher auf den lokalen Computer übertragen. Wünschenswert wäre allerdings für die Zukunft noch die Möglich- keit, Verzeichnisse gezielt freizugeben und Zugriffsrechte einzurichten. Wer eine Fritz!Box 7270 besitzt, kann die Firmware einfach mit dem benutzerfreundlichen Netz- werk-Dateimanager im Fritz! Labor unter www.avm.de herunterladen, installieren und die Beta-Version von Fritz! NAS bereits ausprobieren.

Illustration: © Angel_1978 – iStockphoto (1)

connect Fritz!Box Spezial

Fritz! App Das Programm, mit dem sich Smartphones und Fritz!Box prächtig verstehen. Z u Hause
Fritz! App
Das Programm, mit dem sich
Smartphones und Fritz!Box
prächtig verstehen.
Z u Hause mit dem Smartphone ohne
Zusatzkosten telefonieren. Oder: In
Windows Mobile. Stattdessen werden sich
die Berliner auf die Weiterentwicklung der
Anwendung für Android und das iPhone

Abwesenheit eingegangene Festnetzanrufe mit einem Blick auf das berührungsemp- findliche Display des Power-Handys che- cken. Diese beiden Beispiele zeigen, welche Chancen eine enge Zusammenarbeit zwi- schen dem Mobiltelefon und der Fritz!Box bieten kann. Um solche Ideen zu verwirkli- chen, hat AVM ein Programm für Smartpho- nes mit dem freien Google-Betriebssystem Android entwickelt. Ist die Fritz!App Fon installiert, kann das Mobiltelefon über WLAN drahtlos Kontakt mit der Fritz!Box 7270 aufnehmen. Die Kommunikationszen- trale leitet die Gespräche dann klassisch über das Festnetz oder über das Internet als Voice-over-IP-Telefonat weiter. Natürlich zahlen Sie keinen Cent extra, wenn Sie zu Hause anstelle eines DECT-Mobilteils das Smartphone via WLAN für die Festnetzte- lefonie verwenden. Umgekehrt kann die Fritz!Box innerhalb der Reichweite der WLAN-Verbindung auch eingehende Fest-

netz- und VoIP-Anrufe direkt zum Smart- phone durchstellen. Selbst Komfortfunktio- nen wie die Anzeige der in der Fritz!Box gespeicherten Telefonbucheinträge, die An- rufliste und das Abhören der Nachrichten imAnrufbeantworter-Speicher der Fritz!Box sollen bald am Touchscreen des Mobiltele- fons zur Verfügung stehen. Klar, dass die Kombination aus Smartphone, WLAN und schnellem DSL-Zugang das Surfen mit mo- bilen Endgeräten zu Hause schon heute zu einem echten Erlebnis macht.

Komme gleich: Die Fritz!App fürs iPhone

Nachdem bisher eine Beta-Version der Ap- plikation im Fritz! Labor erhältlich war, steht seit April die offizielle Version 1.0 für Android-Smartphones unter www.avm.de zum Download bereit. Eine im Funktions- umfang ähnliche Variante für das iPhone liegt Apple zur Freigabe vor und wird in Kürze ebenfalls erhältlich sein. Bis auf Wei- teres plant AVM keine weiteren Versionen für andere Plattformen wie Symbian oder

konzentrieren. Was genau kommt, steht noch in den Sternen. Was Anwender, die viel unterwegs sind, gerne hätten, dürfte in- des klar sein: Beispielsweise den Fernzu- griff auf den Fritz!Box-Anrufbeantworter und die Anrufliste über das mobile Internet sowie eine per VPN gesicherte Verbindung. Darüber hinaus überlegt AVM, wie das Smartphone am besten auf die zentrale Me- diendateien im Heimnetzwerk zugreifen und diese wiedergeben kann. Die hauseige- nen DECT-Telefone scheinen hier die Rich- tung vorzugeben. Das Fritz!Fon MT-F ist schon jetzt in der Lage, wie ein Streaming- Client Internetradio und Podcasts im Mobil- teil abzuspielen. Darüber hinaus taugt das Telefon zum Lesen der RSS-News-Feeds sowie eingegangener E-Mails. Vom Smart- phone als Fernbedienung zur Medienserver- Steuerung (UPnP Controlpoint) ist bisher

keine Rede. Noch nicht

JoAchim Bley

Neuer

Anstrich

Behobene Fehler, geschlossene Lücken und vor allem

brandneue Funktionen: Mithilfe von

lässt sich Ihre Fritz!Box pflegen, aufbohren und auf den neuesten Stand bringen.

Firmware-Updates

S tellen Sie sich vor, der Autohersteller Ihrer Wahl würde für das bereits vor

zwei Jahren gekaufte Modell einen kli- mafreundlicheren Motor nachliefern und ohne Zusatzkosten einbauen. Oder die Fir- ma, die Ihr Fertighaus gebaut hat, böte Ih- nen nach Monaten die Nachrüstung eines Solar-Panels für Ihr Dach an – einfach so. Utopisch, sagen Sie? Das muss daran lie- gen, dass weder Motoren noch Dächer ein Innenleben haben, das von Software be- herrscht wird. Denn im heiß umkämpften Markt rund um Breitbandprodukte sind sol- che Gratisgaben nicht nur üblich, sondern auch ganz einfach möglich. So hat etwa Fritz!Box-Hersteller AVM in der Vergan- genheit durchaus den Stromverbrauch sei- ner Produkte gesenkt und damit geholfen, das Klima zu schonen – ganz einfach durch ein Update der Firmware.

Stopfen und Verbessern

Doch in erster Linie dienen Firmware-Up- dates der Wartung: Da die Fritz!Box-Router letztlich kleine Computer mit sehr speziel-

len Aufgaben sind, benötigen sie auch eine Art Betriebssystem, das ihnen vorgibt, wel- che Funktionen wann und wie zur Erledi- gung anstehen. Und weil das Betriebssys- tem aus Abertausenden Zeilen Programm- code besteht, entdeckt man im Nachhinein schon mal den einen oder anderen Fehler – solche Bugs kennen die meisten Nutzer von ihrem heimischen Rechner. Daneben müssen die Programmvorgaben gelegentlich auch an veränderte Rahmenbe- dingungen angepasst werden. So schrauben die Netzbetreiber hin und wieder an den Spezifikationen, die bei der Kommunika- tion zwischen DSL-Anschluss und Vermitt- lungsstelle beachtet werden müssen, und schließlich gibt es auch abseits von Fehlern immer Potenzial zur Optimierung – etwa hinsichtlich des Strombedarfs. Zur Umset- zung all dieser Verbesserungen bedarf es wenig mehr als ein paar Klicks. Denn AVM stellt die jeweils aktuelle digitale Frischzel- lenkur für Ihr Endgerät direkt über dessen Benutzeroberfläche zur Verfügung – so ist keinesfalls ein Informatikstudium nötig, um

– so ist keinesfalls ein Informatikstudium nötig, um Zentrale Anlaufstelle: In den Systemeinstellungen der

Zentrale Anlaufstelle: In den Systemeinstellungen der Fritz!Box gibt es die Möglichkeit zur automa­ tischen oder manuellen Firmware­Aktualisierung.

in den Genuss eines hilfreichen Firmware- Updates zu kommen.

Neue Features für alte Hardware

In regelmäßigen Abständen profitieren Sie sogar von völlig neuen Funktionen, die Ihre Fritz!Box vor dem Update gar nicht kannte. So haben die Fritz!Fon-Telefone kürzlich gelernt, wie sie Podcasts und Internet-Ra- diosender abrufen können, wenn sie an ei- ner aktuellen Fritz!Box vom Typ 7270 an-

Fritz! Labor

connect Fritz!Box-Spezial

Sie sind experimentierfreudig und besitzen eine aktuelle Fritz!Box? Dann sind Sie hier richtig – probieren Sie die Zukunft aus!

Das Beste von morgen schon heu- te: So lässt sich das Laboratorium der Berliner Firma AVM in einem Satz beschreiben. Denn mit dem Fritz-Labor lässt AVM seine Kunden an der Weiterentwicklung der be- liebten Fritz!Box-Router teilhaben und stellt Features vor, die es offi- ziell noch gar nicht gibt. Beispiele gefällig? Aktuell erhal- ten Besitzer einer Fritz!Box 7270 etwa eine Firmwareversion, die ihren Router IPv6-fähig macht. Da- mit können Sie den kommenden Standard bereits ausprobieren, auch wenn Ihr Provider noch keine nativen IPv6-Verbindungen anbie- tet. Mit einer anderen Labor-Firm- ware wiederum erhalten Sie die neueste DSL-Technik und können sich nicht nur über den Zustand Ihrer Leitung per Push-Nachricht informieren lassen, sondern auch direkt Feedback an AVM liefern – Ihre Erfahrungen fließen dann in

Neuentwicklungen ein. Die aktuelle Telefonie-Laborversion versorgt Ihre Fritz!Box mit besserer Sprach- qualität, beschleunigter Navigation im Fritz!Fon, sorgt für HD-Klang auch bei ISDN-Verbindungen und rüstet die Box mit dem strahlungs- reduzierenden Voll-Eco-Mode auf. Und mit der NAS-Version der La- bor-Firmware haben Sie einen deutlich besseren Überblick und einfacheren Zugriff auf Ihre Datei- en auf den verschiedenen Spei- chern (siehe Seite 20). Daneben finden sich im Labor auch Goodies wie etwa aktuell die App für Android-Smartphones. Damit können Sie mit Ihrem WLAN- fähigen Smartphone über die Fritz!Box telefonieren – wahlweise via VoIP oder übers Festnetz. Allerdings ist beim Einsatz der Labor-Firmware stets Vorsicht an- gesagt. Darauf weist AVM auch explizit hin, denn sämtliche ange-

botenen Firmwareversionen befin- den sich noch im Betastatus, wur- den also noch nicht ausreichend auf mögliche Fehler und Probleme geprüft. Daher leistet AVM hier auch keinen Support, weshalb un- erfahrene Anwender vom Einsatz der Labor-Firmware eher Abstand nehmen sollten. Generell empfiehlt

sich vor dem Aufspielen einer der brandaktuellen Betaversionen ein Backup des aktuellen Fritz!Box- Zustands (Einstellungen sichern). Wen Bugs nicht stören und wer sich gerne mit Feedback an der Weiterentwicklung der AVM-Router beteiligen möchte, findet das Labor unter der Adresse avm.de/labor.

möchte, findet das Labor unter der Adresse avm.de/labor. Am puls der Zeit: Im laboratorium von AVM

Am puls der Zeit: Im laboratorium von AVM entstehen neue Funktionen lange, bevor sie in produkten landen – und Sie können sie ausprobieren!

geschlossen sind. Und selbst für ältere Se- mester wie die nach wie vor weit verbreitete Fritz!Box 7170 wurden bereits Goodies per Firmware-Update ausgeliefert – etwa ein integrierter Anrufbeantworter, VPN-Fähig- keiten oder die Möglichkeit, die Fritz!Box ohne externes Faxgerät zum Faxempfang zu nutzen. Von diesen Features konnten die Kunden bei der ersten Inbetriebnahme des Geräts nur träumen. Welche Upgrades für Ihr Fritz!Box-Modell zur Verfügung stehen,

Upgrades für Ihr Fritz!Box-Modell zur Verfügung stehen, Manueller Betrieb: Von den AVM­Supportseiten oder aus dem

Manueller Betrieb: Von den AVM­Supportseiten oder aus dem Fritz! labor (siehe oben) erhalten Sie brandaktuelle Firmware­Dateien zum Download.

erfahren Sie im Service-Bereich der AVM- Website unter der Adresse www.avm.de/ service-portale.

So wird’s gemacht

Das eigentliche Firmware-Update geht leicht über die Bühne, wenn man die Auto- matik der Fritz!Box-Benutzeroberfläche verwendet: In den „Erweiterten Einstellun- gen“ findet man unter dem Menüpunkt „System“ die Option für Firmware-Updates. Klickt man dort auf „Neue Firmware su- chen“, überprüft die Fritz!Box über ihre In- ternetverbindung, ob auf den Servern von AVM eine aktuellere Version zur Verfügung steht. Ist das der Fall, nennt Ihnen das Gerät seinen aktuellen Stand neben der neuen Ver- sionsnummer. Mit einem Klick auf „Firm- ware-Update jetzt starten“ geht’s los – und dann ist etwas Geduld gefragt. Während der Update-Prozedur, die je nach Geschwindig- keit Ihrer Internetverbindung durchaus eini- ge Minuten dauern kann, lässt man die Box am besten still vor sich hinwerkeln. Nach Abschluss startet sich das Gerät automatisch

Nach Abschluss startet sich das Gerät automatisch Vollautomatik: Wer den integrierten Assistenten verwendet,

Vollautomatik: Wer den integrierten Assistenten verwendet, benötigt lediglich zwei Klicks und etwas Geduld bis zum vollständigen Update.

neu und Sie sind wieder startklar – und auf dem allerneuesten Stand. Übrigens: Wer sich selbst eine Firmware- Datei von den AVM-Service-Seiten herun- tergeladen hat oder eine Labor-Firmware ausprobieren will (siehe oben), der muss den Update-Assistenten ignorieren und stattdessen zu Beginn auf die Option „Firm- ware-Datei“ klicken. Im Anschluss sagt man der Fritz!Box mit „Datei wählen“, wo man den entsprechenden Download gespeichert hat. Ab dem Klick auf „Update starten“ gilt dann wie beim automatischen Update: Fin- ger weg von der Box, ihrer Verkabelung und dem Sicherungskasten! JAN SpoeNle

In weiter Ferne so nah

In weiter Ferne so nah Auch von unterwegs können Sie Ihre Fritz!Box steuern und per FTP-Zugriff

Auch von unterwegs können

Sie Ihre Fritz!Box steuern

und per FTP-Zugriff Daten mit dem Netzwerkspeicher austauschen. connect erklärt Ihnen, wie’s geht.

K aum hat man das Haus verlassen, drängt sich

ein ungutes Gefühl auf. Ist der Herd wirklich ausgeschaltet? Der Anrufbeantworter akti­ viert? Im Büro trifft einen schließlich die bittere Erkennt­ nis, dass die für heute anste­ hende Powerpoint­Präsentation noch zu Hause auf der NAS­ Festplatte liegt.

Fernwartung und NAS-Zugriff

Zumindest in den letzten beiden Punkten kann Fritz!Box­Kun­ den geholfen werden. Denn mit wenigen Kniffen können Sie von unterwegs das Benutzer­ menü der Box aufrufen, als wä­ ren Sie zu Hause – und zum Beispiel den Anrufbeantworter einschalten. Darüber hinaus können Sie sogar auf die an Ih­ rer Box angeschlossenen NAS­ Speicher (siehe Seite 20) zu­

greifen, um Dateien zwischen Ihrem Rechner unterwegs und dem Speicher zu Hause auszu­ tauschen und sich zum Beispiel die Präsentation aufs Notebook zu holen. Mehr darüber lesen Sie auf der rechten Seite.

Pushmail – der Newsletter

Doch selbst wenn Sie gar nicht aktiv auf die Box zugreifen wol­ len, bleiben Sie auf Wunsch durch eine Art E­Mail­Newslet­ ter informiert. Diesen sogenann­ ten Pushmail­Service können Sie ganz einfach einrichten:

Geben Sie im Web­Browser „fritz.box“ und anschließend Ihr Kennwort ein. Nach dem Klick auf „Einstellungen“ > „Erwei­ terte Einstellungen“ > „Push Service“ gelangen Sie auf die Seite mit den Pushmail­Einstel­ lungen. Hier können Sie vorge­ ben, wie oft Ihnen die Box eine

Zusammenfassung der Anruflis­ ten und Ereignisse per Mail zu­ schicken soll. In den erweiterten Einstellungen legen Sie fest, welche Informationen in der Mail enthalten sein sollen.

E-Mail-Einstellungen

Natürlich muss die Box auch wissen, an welche Mailadresse der Newsletter geschickt werden soll. Außerdem benötigt sie die Einstellungen Ihres Absender­

Mailkontos – denn in diesem Fall verhält sie sich ja wie ein Mailclient. Mehr als Benutzer­ name und Passwort Ihres Mail­ accounts müssen Sie in der Re­ gel aber nicht eingeben, denn in der Box sind die wichtigsten Mailanbieter schon vorkonfigu­ riert. Ist alles eingetragen, mel­ det sich die Box fortan regelmä­ ßig mit einem Statusbericht bei Ihnen – so bleiben Sie stets auf dem Laufenden. WolFgANg BooS

Mit dem Pushmail- service informiert Sie Ihre Fritz!Box per Mail, welche Anrufe getätigt wurden und wie es um Ihre DSl- Verbindung oder die Qualität Ihrer VoIP-Verbindungen bestellt ist.

Anrufe getätigt wurden und wie es um Ihre DSl- Verbindung oder die Qualität Ihrer VoIP-Verbindungen bestellt

Foto: © Bairachnyi Dmittry (1) – shutterstock

connect Fritz!Box-Spezial

Besorgen Sie sich zunächst eine kostenlose DynDNS-Adresse. Mögliche Anbieter finden Sie im Menü der Fritz!Box
Besorgen Sie sich zunächst eine kostenlose
DynDNS-Adresse. Mögliche Anbieter finden
Sie im Menü der Fritz!Box (siehe Step 2).
1
Fernzugriff auf die Fritz!Box Sie wollen von unterwegs auf Ihre Fritz!Box zu Hause zugreifen oder
Fernzugriff auf die Fritz!Box
Sie wollen von unterwegs auf Ihre Fritz!Box zu Hause zugreifen oder Freunden bei der Konfiguration
ihrer Box helfen? connect verrät Ihnen, wie Sie den Fernzugriff bewerkstelligen.
Um Ihre Fritz!Box aus dem Internet zu erreichen, ist zunächst eine
kleine Hürde zu umschiffen. Denn jedes DSL-Gerät bekommt in der
Regel einmal pro Tag eine neue IP-Adresse zugewiesen – eine Art
Hausnummer im Internet. Unter einer solchen dynamischen IP-
Adresse ist auch Ihre Fritz!!Box erreichbar. Die Crux: Da sich die
Adresse täglich ändert, können Sie sie unterwegs ja gar nicht ken-
nen. Bevor Sie also aus der Ferne auf die Box zugreifen können,
benötigen Sie einen sogenannten Dynamic-DNS-Dienst, der dyna-
mische Adressen in feste Adressen umsetzt.
Einen kostenlosen Dynamic-DNS-Account können Sie sich bei-
spielsweise unter www.dyndns.org besorgen. Hierzu suchen Sie
sich eine Adresse à la „connect25.homedns.org“ aus und bekom-
men zusätzlich Login und Passwort für den Dienst. Adresse und
Zugangsdaten tragen Sie in Ihrer Fritz!Box ein (siehe 3 Steps unten).
Fortan meldet diese ständig ihre jeweils zugeteilte IP-Adresse an
den DynDNS-Service. Wenn Sie dann von unterwegs Ihre DynDNS-
Adresse im Web-Browser eintippen, landen Sie auf der aktuell hin-
terlegten IP-Adresse – und damit auf Ihrer Fritz!Box. In das Benut-
zermenü kommen Sie so aus Sicherheitsgründen natürlich noch
nicht: Diesen Dienst müssen Sie erst in Ihrer Fritz!Box freischalten,
wozu Ihr Rechner direkt mit der Box verbunden sein muss.
Für die Freischaltung gehen Sie im Menü unter „fritz.box“ auf
„Einstellungen“ > „erweiterte Einstellungen“ > „Internet“ > „Frei-
gaben“ und wählen dort den Reiter „Fernwartung“. Hier tragen Sie
einen Benutzernamen und ein Passwort ein; beides können Sie frei
wählen. Das war’s auch schon: Ab sofort ist Ihre Box von überall auf
der Welt via Internet erreichbar. Für den mobilen Zugriff tragen Sie
einfach im Internet-Browser eines beliebigen Rechners Ihre
DynDNS-Adresse nach dem Muster https://ihredynsadres.se ein.
Die daraufhin aufpoppende Sicherheitszertifikatwarnung können
Sie getrost ignorieren und fortfahren. Im folgenden Fenster tragen
Sie noch Ihre vorher festgelegten Zugangsdaten ein – schon sehen
Sie das Fritz!Box-Menü so, als würden Sie zu Hause am Rechner
sitzen, und können es wie gewohnt bedienen.
Unter „Einstellungen“ > „erweiterte Einstel-
lungen“ > „Freigaben“ > „DynDNS“ tragen
Sie die Daten Ihrer DynDNS-Adresse ein.
Im Reiter daneben geben Sie die Fernwartung
frei und legen Benutzername und Kennwort
fest. Beides benötigen Sie für den Fernzugriff.

2

3

fest. Beides benötigen Sie für den Fernzugriff. 2 3 Fernzugriff auf den Speicher Erfahren Sie, wie

Fernzugriff auf den Speicher

Erfahren Sie, wie Sie Ihre Fritz!Box konfigurieren müssen, um von unterwegs auf Ihre Daten zu Hause zuzugreifen.

An vielen Fritz!Box-Modellen können Sie per USB-Buchse Speichermedien wie beispiels- weise einen Stick oder eine Festplatte an- docken. Der große Vorteil: Ihre Daten sind zentral gespeichert und von allen Rechnern im Heimnetzwerk abrufbar. Doch das ist noch längst nicht alles – auch von unterwegs kön- nen Sie über die Fritz!Box auf diesen Speicher zugreifen und so die Präsentation, die auf der Platte zu Hause schlummert, aufs Notebook im Hotelzimmer zaubern. Voraussetzung ist auch hier eine DynDNS-Adresse sowie die Einrichtung von DynDNS in der Fritz!Box, wie oben unter „Fernwartung“ beschrieben. Ebenfalls im selben Menü wie DynDNS und Fernwartung finden Sie den Reiter „USB- Speicher“. Hier können Sie zunächst einstel- len, ob per Fernzugriff nur Dateien herunter- geladen werden dürfen oder ob es ein Voll- zugriff mit Schreibrechten sein soll. Um Ihre

sensiblen Daten vor ungefugtem Zugriff von außen zu schützen, müssen Sie außerdem ein Kennwort vergeben, das natürlich möglichst viele Stellen enthalten und relativ komplex sein sollte. Ebenfalls aktiviert sein muss das Kästchen „USB-Speicher für Benutzer aus dem Internet freigeben“. Im Absatz darunter verrät Ihnen die Fritz!Box die Adresse, unter der Ihr Speicher per FTP von außen erreichbar ist. Sie ist nach dem Muster ftp://ftpuser@ ihredynsadres.se aufgebaut. Für den Fernzugriff unter Windows tippen Sie die Adresse einfach in Ihren Windows- Explorer ein und drücken auf „Return“. Nun werden Sie nach Login und Passwort gefragt. Das Login lautet „ftpuser“, das Passwort ha- ben Sie im Vorfeld festgelegt. Natürlich kön- nen Sie auch mit anderen Betriebssystemen per FTP-Programm, etwa dem kostenlosen „Filezilla“, auf den Speicher zugreifen.

dem kostenlosen „Filezilla“, auf den Speicher zugreifen. Auch Sicherheitsgründen muss der FTP-Zugriff zunächst in

Auch Sicherheitsgründen muss der FTP-Zugriff zunächst in der Fritz!Box freigegeben werden.

FTP-Zugriff zunächst in der Fritz!Box freigegeben werden. Per FTP-Programm oder Explorer können Sie von überall via

Per FTP-Programm oder Explorer können Sie von überall via Internet auf Ihre Daten zugreifen.

Foto: © mmaxer (1) - shutterstock

W enn Außendienstmitarbeiter oder Home-Worker sich ins Netzwerk

ihrer Firma einwählen, geschieht dies aus Sicherheitsgründen grundsätzlich per „VPN“ (siehe Kasten auf der rechten Seite). Auf Firmenseite setzt diese hochsichere Verbin- dungsart in der Regel professionelle Router voraus – die eingesetzte Verschlüsselung und die komplexen Software-Funktionen erfordern eine hohe Rechenleistung. Doch es muss kein Server-Schrank sein – auch die aktuellen Fritz!Boxen von AVM bringen alle erforderlichen Ausstattungs- und Leistungsmerkmale für VPN-Verbin- dungen mit. Damit steht auch Privatnutzern die hohe Sicherheit „getunnelter“ Fernzu- griffe zur Verfügung, und Selbstständige, Bürogemeinschaften und kleine Firmen können ohne unbezahlbare Investitionen von derselben Sicherheitstechnik profitie- ren, die auch die Profis einsetzen. Grundsätzlich müssen für eine VPN-Ver- bindung dieselben Voraussetzungen erfüllt sein wie für die auf Seite 26/27 beschriebe-

nen Fernzugriffe: Entweder Ihr Internet- Provider hat Ihnen eine feste IP-Adresse zugewiesen, was in der Regel nur bei Ge- schäftskunden-Anschlüssen und -Tarifen der Fall ist. Oder Sie nutzen einen Service wie www.dyndns.org , der dafür sorgt, dass sich Ihre Fritz!Box aus dem Internet unter einer festen Adresse ansprechen lässt.

Ein Assistent hilft bei der Einrichtung

Wenn Sie auf Ihrer Fritz!Box einen VPN- Zugang einrichten, stehen Ihnen im Wesent- lichen zwei Einsatzmöglichkeiten zur Ver- fügung: Zum einen können Sie entfernte Benutzer, etwa vom Notebook aus, sicher auf Ihr Fritz!Box-Netzwerk zugreifen las- sen. Über die so geschützte Verbindung hat der Anwender dann Zugriff auf alle Funk- tionen und Daten, die er auch von einem Rechner innerhalb des Netzwerks nutzen könnte. Zum anderen können Sie per VPN auch zwei räumlich getrennte Netzwerke miteinander koppeln – um zum Beispiel die Netzwerke von zwei Filialen oder von Ihrer

zum Beispiel die Netzwerke von zwei Filialen oder von Ihrer Sicher reisen unter Windows: Für Windows

Sicher reisen unter Windows: Für Windows XP, Vista und 7 bietet AVM in seinem VPN-Portal die eigene Einwahlsoftware „Fritz!Fernzugang“ an.

VPN für den Apfel: Wer unter Mac OS X VPN-Verbin- dungen zu einer Fritz!Box aufbauen
VPN für den Apfel: Wer unter Mac OS X VPN-Verbin-
dungen zu einer Fritz!Box aufbauen will, sollte sich
einmal die Freeware „IP Securitas“ anschauen.
Im Tunnel
durchs Netz
Für erhöhte Ansprüche an die Sicherheit
unterstützen die Fritz!Boxen sogar den
Zugang oder die Netzwerk-Kopplung per
VPN. connect zeigt Ihnen, wie’s geht.

Privat- und Geschäftsadresse sicher übers Internet miteinander zu verbinden. Da die Konfiguration von VPN-Verbin- dungen nicht gerade trivial ist und ein Kon- figurationsfehler Sicherheitslücken produ- zieren könnte, unterstützt Sie AVM mit dem Konfigurationsprogramm „Fritz!Fernzugang einrichten“, das Sie aus dem „VPN-Portal“ des Herstellers herunterladen können. Das Portal ist im Internet unter www.avm.de/vpn erreichbar. Hier finden Sie auch Hintergrund- infos und Tipps rund um das Thema VPN. Die wesentlichen Schritte für die Konfigura- tion Ihrer Fritz!Box sind unten aufgeführt.

Client-Software gibt es gratis

„Fritz!Fernzugang einrichten“ erzeugt aus Ihren Angaben eine cfg-Datei (oder derer zwei, wenn zwei Fritz!Boxen gekoppelt werden sollen). Diese Datei lässt sich dann über die Bedienoberfläche der Fritz!Box im- portieren und sorgt in der Box für alle nöti- gen Einstellungen. Die VPN-Funktion ist nur im „Expertenmodus“ erreichbar – doch

wer ein VPN konfigurieren will, dürfte wohl über fortgeschrittene IT-Kenntnisse verfügen. Auf dem Notebook oder PC brauchen Sie zum Herstellen einer VPN-Verbindung zur Fritz!Box noch ein geeignetes Programm. Zwar besitzen Windows, Mac OS X und auch Linux eingebaute VPN-Clients. Doch weil diese nicht die von AVM verwendete Variante des IPSec-Protokolls unterstützen, müssen Sie andere Software einsetzen: Für Windows bietet AVM selbst ein passendes Programm an. Es heißt „Fritz!Fernzugang“ und steht ebenfalls im VPN-Portal zum Download bereit – bislang allerdings nur für die 32-Bit-Versionen von Windows XP, Vista und 7. Eine Ausführung für 64-Bit-Systeme soll in Kürze folgen. Für Mac OS X emp- fiehlt AVM die Freeware „IP Securitas“ ( www.lobotomo.com ) oder das Programm „VPN Tracker“ (129 Dollar, www.equinux. com ). Anleitungen zur Konfiguration dieser Clients finden Sie wieder im VPN-Portal. Dann steht Ihrer Reise durch den Internet- Tunnel nichts mehr im Weg. HANNES RügHEIMER

So konfigurieren Sie ein VPN Der Assistent „Fritz!Fernzugang“ erzeugt eine Konfigurationsdatei, die Sie dann einfach
So konfigurieren Sie ein VPN
Der Assistent „Fritz!Fernzugang“ erzeugt eine Konfigurationsdatei, die
Sie dann einfach über die Oberfläche Ihrer Fritz!Box importieren.
Step By Step

Unter www.avm.de/vpn erreichen Sie das VPN-Portal. Laden Sie hier das Programm „Fritz!Fernzugang“.

Dieser Assistent hilft bei der Kon- figuration einer VPN-Verbindung und erzeugt die Datei fritzbox.cfg.

Ihr Import erfolgt unter „Einstellun- gen“ > „Erweiterte Einstellungen“ > „Internet“ > „Freigaben“ > „VPN“.

So verbinden Sie zwei Fritz!Boxen

Auch die Kopplung von zwei Fritz!Box-Netzwerken via Internet ist per Konfigurations-Assistent und DynDNS oder mit festen IP-Adressen möglich.

und DynDNS oder mit festen IP-Adressen möglich. „Fritz!Fernzugang“ hilft auch, die Kopplung von zwei

„Fritz!Fernzugang“ hilft auch, die Kopplung von zwei Netzwerken einzurichten.

hilft auch, die Kopplung von zwei Netzwerken einzurichten. Für jede der beteiligten Fritz!- Boxen wird dazu

Für jede der beteiligten Fritz!- Boxen wird dazu eine eigene cfg- Datei erzeugt und importiert.

wird dazu eine eigene cfg- Datei erzeugt und importiert. Spricht ein Netzwerk-Nutzer eine Adresse im anderen

Spricht ein Netzwerk-Nutzer eine Adresse im anderen Netz an, wird die Verbindung automatisch hergestellt.

connect Fritz!Box-Spezial

So funktioniert ein VPN

Fast wie direkt angeschlossen – ein „virtuelles privates Netz- werk“ erlaubt sichere Verbindun- gen übers öffentliche Internet.

erlaubt sichere Verbindun- gen übers öffentliche Internet. Der normale Transport von Datenpaketen über das Internet

Der normale Transport von Datenpaketen über das Internet erfolgt ungesichert. Wenn es Hacker darauf anlegen, können sie den Daten- verkehr mitlesen oder manipulieren. Bei allen Anwendungen, die mit vertraulichen Daten ar- beiten, muss der Datenverkehr deshalb beson- ders gesichert werden. Dazu werden die Da- tenpakete verschlüsselt. Bei einem sogenann- ten VPN („Virtual Private Network“) erfolgt die Datenverschlüsselung nach sehr starken, bis-

erfolgt die Datenverschlüsselung nach sehr starken, bis- her als nicht kompromittierbar geltenden Stan- dards. Am

her als nicht kompromittierbar geltenden Stan- dards. Am weitesten verbreitet ist zu diesem Zweck der Standard „IPSec“. Zudem müssen sich die Gegenstellen beim Verbindungsaufbau gegenseitig authentifizie- ren, sodass keine Unbefugten in die VPN-Ver- bindung eindringen können. Die verschlüsselte Übertragung sorgt dafür, dass der Weg der Datenpakete wie in einem Tunnel durch das Internet führt. Man spricht von einer „getun- nelten Verbindung“. Der so verbundene Teil- nehmer kann über das öffentliche Internet auf das Netzwerk auf der entfernten Seite zugrei- fen, als ob er direkt daran angeschlossen wäre. Diese Funktion lässt sich nicht nur zur Ein- wahl von unterwegs in ein Firmennetzwerk

nicht nur zur Ein- wahl von unterwegs in ein Firmennetzwerk nutzen, sondern zum Beispiel auch, um

nutzen, sondern zum Beispiel auch, um zwei räumlich getrennte Netzwerke über das Inter- net miteinander zu verbinden. Dabei hat jedes Netzwerk eine „öffentliche“ IP-Adresse zum Internet hin und seine eigenen lokalen bezie- hungsweise „privaten“ IP-Adressen.

Heimspiel Entwicklung und Fertigung in Deutschland sowie die Konzentration auf Kundenzufriedenheit sind die
Heimspiel
Entwicklung und Fertigung in Deutschland sowie
die Konzentration auf Kundenzufriedenheit sind die
Erfolgsgeheimisse von AVM. Ein Blick
hinter die
Kulissen des Herstellers
von Fritz!Box & Co.

W er sind eigentlich die Eltern von Fritz!? Wenn

Sie die gern kennenlernen wür- den, erlauben Sie uns, Ihnen den Hersteller von Fritz!Box & Co. einmal näher vorzustellen. Das Unternehmen wurde 1986 von den vier Studenten Johan- nes Nill, Peter Faxel, Ulrich Müller-Albring und Jörg-Detlef Gebert gegründet. Sein Name AVM steht für „Audio Visuelles Marketing“, und anfangs ope- rierte die Firma aus einem

Zehn-Quadratmeter-WG-Zim- Am Anfang stand Btx

mer. Heute residiert AVM in einer prächtigen Zentrale an der

Spree. Alle vier Gründer sind weiterhin dabei: Johannes Nill ist Geschäftsführer, Peter Faxel arbeitet als technischer Leiter, Ulrich Müller-Albring als Ver- triebsleiter und Jörg-Detlef Ge- bert als Entwicklungsleiter. „Unser Leitbeispiel war der Über- gang von der Schallplatte zur CD“, erinnert sich Johannes Nill. „Als es hieß, jetzt wird das Tele- fonnetz digitalisiert, haben wir gesagt, das kann nur gutgehen.“

Einer der ersten Aufträge des Teams war die Entwicklung von

Anwendungen für Bildschirm- text (Btx), den deutschen On- line-Dienst der ersten Stunde, im Auftrag von Loewe und Blau- punkt. Das erste eigene Produkt folgte 1988 mit dem ersten pas- siven ISDN-Controller A1. Statt eines eigenen teuren Prozessors nutzte er die Rechenleistung des PCs. Weil die Power der ersten Personal Computer dafür gerade mal so ausreichte, stellte AVM 1989 mit dem Modell B1 eine aktive ISDN-Karte vor. Die kos- tete zwar stolze 4300 D-Mark, verkaufte sich aber bald in fünf- stelligen Stückzahlen.

Den Siegeszug im Massen- markt leitete 1995 die eigens für Consumer ausgelegte passive ISDN-Karte „Fritz!Card“ ein. Die zum ISDN-Controller mit- gelieferte Software war auch die Premiere für das im Comicstil gezeichnete Frettchen Fritz, das alle Verpackungen und Anzei- gen zierte. Die Figur sieht man heute nur noch selten, doch ihr Name lebt in den meisten aktuel- len Produkten der Berliner fort. 2002 stieg AVM in den seiner- zeit stark wachsenden DSL- Markt ein und präsentierte mit der ersten Fritz!Box ein Kombi-

Trophäensammlung: Stolz präsentiert AVM in seinem Foyer Dutzende Auszeichnungen und Leserpreise von Fachzeitschriften.
Trophäensammlung: Stolz präsentiert AVM in seinem Foyer
Dutzende Auszeichnungen und Leserpreise von Fachzeitschriften.
Am Puls der Zeit: Das Gros der
aktuellen Produkte dreht sich
um DSL, WLAN und VoIP. Aber
auch ISDN-Lösungen sind nach
wie vor erhältlich.
Wellenreiter: Die WLAN-Performance messen die AVM- Ingenieure in einem eigenen Labor.
Wellenreiter: Die
WLAN-Performance
messen die AVM-
Ingenieure in einem
eigenen Labor.

connect Fritz!Box-Spezial

gerät aus Router, DSL-Modem und Telefonanlage. Die Konkur- renten verkauften diese Kompo- nenten damals noch
gerät aus Router, DSL-Modem
und Telefonanlage. Die Konkur-
renten verkauften diese Kompo-
nenten damals noch einzeln.
Das wichtigste Kapital sei für
Fertigung in Deutschland
Ein gutes Gespür für Trends im
Telekommunikations-Markt half
AVM, Marktführer in Deutsch-
land und neben Eicon einer der
beiden größten DSL-Anbieter in
Europa zu werden. Eines der Er-
folgsgeheimnisse: AVM entwi-
ckelt sämtliche Hard- und Soft-
ware selbst und lässt die
Fritz!Box in Deutschland ferti-
gen. Noch auf Btx- und ISDN-
Zeiten geht die Zusammenarbeit
mit einem Ravensburger Ferti-
gungs-Spezialisten zurück. Na-
türlich ist die Produktion hierzu-
lande teurer als etwa in den von
den Mitbewerbern bevorzugten
Produktionsländern Taiwan und
China. Dafür ist die Ware nicht
wochenlang mit dem Schiff un-
terwegs, bei technischen Ände-
rungen kann AVM schneller re-
agieren. „In acht Wochen kann
in unserer Branche eine Menge
passieren, und dann sitzen wir
eben nicht auf einem Container
mit veralteter Ware“ erläutert
Geschäftsführer Johannes Nill.
AVM jedoch der Kunde. Seine
Zufriedenheit steht immer im
Fokus. Dafür sorgt in der Berli-
ner AVM-Zentrale etwa eine ei-
gene Support-Abteilung, die in-
tensive Telefon-Unterstützung
zu den Fritz!-Produkten leistet.
Zudem sieht man nicht nur den
Produkten, sondern auch ihrer
Pflege an, dass AVM nach wie
vor ein technologiegetriebenes
Unternehmen ist: Die Entwick-
lungsabteilung kann ihre Boxen
an hauseigenen Vermittlungs-
stellen (DSLAMs) testen. Und
mit regelmäßigen Firmware-
Updates bieten die Berliner auch
nach dem Kauf erweiterte und
verbesserte Funktionen. Das
macht ihnen wohl so schnell
Qualität frisch aus
deutschen Landen: Die
Fritz!Box wird von einem
Fertigungsspezialisten am
Bodensee produziert.
niemand nach.
HANNeS RüGHeIMeR
auF einen Blick
AVM Computersysteme
Vertriebs GmbH
Gründung: 1986
Sitz: Berlin
Geschäftsführung: Johannes Nill
Umsatz: 200 Millionen euro (2009)
Mitarbeiter: 425 (2009)
Branche: Telekommunikation
Website: www.avm.de
Just in time:
Sämtliche Soft-
ware entwickelt
AVM im eigenen
Haus und kann
damit schnell
auf Marktbedürf-
nisse reagieren.
Vermittler: Zum Test ›
seiner Fritz!Boxen
nutzt AVM eigene
DSL-Access-Multi-
plexer (DSLAMs).
Heißer Draht zum Kunden: Die Support-Abteilung hilft auch bei
kniffligen Fragen und Problemen rund um Fritz!Box, Fritz!Fon & Co.