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ttIP brücke in die zukunft
ttIP
brücke
in
die zukunft

TRANSATLANTISCHE

PartnersChaft

das junGe POlItmaGazIn für baden-württemberG · mItGlIederzeItsChrIft der junGen unIOn

IntervIew

Nina Warken MdB „zwischen Spionage- fall und Flüchtlings- unglück“

GastartIkel

Dr. Karl A. Lamers MdB widmet sich der heutigen Bedeu- tung der NATO

PrO & COntra

Daniel Caspary MdEP und Sarah Händel über Chancen und Risiken von TTIP

2015.2 www.ju-bw.de

2015.2

www.ju-bw.de

#WirFürGuido Das Team Wolf Engagiere Dich jetzt für unseren Spitzenkandidaten!
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Das Team Wolf
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So kannst Du Guido Wolf im Team Wolf unterstützen:

begleite den spitzenkandi- daten bei der Sommertour, bei Großveranstaltungen und in der „heißen Wahlkampf-
begleite den spitzenkandi-
daten bei der Sommertour,
bei Großveranstaltungen und
in der „heißen Wahlkampf-
phase“ Anfang 016!
Mach mit bei vor-Ort- aktionen, mit denen wir im Straßenwahlkampf aufzeigen, warum die CDU besser
Mach mit bei vor-Ort-
aktionen, mit denen wir im
Straßenwahlkampf aufzeigen,
warum die CDU besser für
Baden-Württemberg ist!
Hilf mit, unsere Online- aktivitäten in die Breite zu tragen, damit die CDU den Landtagswahlkampf
Hilf mit, unsere Online-
aktivitäten in die Breite zu
tragen, damit die CDU den
Landtagswahlkampf auch im
Internet gewinnt!

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Stuttgarter

Gespräch

Gesprächsrunde am Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung, am Weltflüchtlingstag, am Samstag, 20.
Gesprächsrunde am Gedenktag für die Opfer von
Flucht und Vertreibung, am
Weltflüchtlingstag,
am Samstag, 20. Juni 2015, von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr,
im Thouret-Saal im Kursaal in Stuttgart-Bad
Cannstatt

veranstaltung von ju, udvf und bdv mit:

Iris ripsam, Landesvorsitzende Union der Vertriebenen und Flüchtlinge steffen bilger mdb, Bezirksvorsitzender CDU Nordwürttemberg frank franke, Präsident der Hilfsorganisation Wings of Help – Luftfahrt ohne Grenzen e.V. frank longin, Zeitzeuge der Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg theodor lazar, Vorsitzender des Gemeinderats der Assyrischen Kirche des Ostens in Stuttgart nikolas löbel, Landesvorsitzender Junge Union hartmut liebscher, stellvertretender Landes- vorsitzender Bund der Vertriebenen

Infos und Anmeldung: www.cdu-bw.de/go/weltfluechtlingstag

Inhaltsverzeichnis

Landtagswahl 2016

#WirFürGuido: Das Team Wolf

ju-kandidaten für den landtag: Simon Weißenfels & Manuel Hagel JU beschließt Wahlprogramm Unsere Ideen in die CDU tragen!

4

Titel: Transatlantische Partnerschaft

Unverzichtbare Partnerschaft

Gastbeitrag: Bedeutung und Wichtigkeit der NATO im 1. Jahrhundert (Dr. Dr. h. c. Karl A. Lamers MdB)

5

6

Interview: Zwischen Spionagefall und Flüchtlingsunglück (Nina Warken MdB) 8 Pro & Contra: TTIP – Chance
Interview: Zwischen Spionagefall und Flüchtlingsunglück
(Nina Warken MdB)
8
Pro & Contra: TTIP – Chance oder Risiko?
10

– Ein kostenloses Konjunkturprogramm (Daniel Caspary MdEP)

10

– TTIP: Wenig Chancen – viele Risiken (Sarah Händel)

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Bezirksteile

 

der Gelbfüßler (Nordbaden) anstösse (Südbaden)

 

1

 

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scheibenwischer (Nordwürttemberg) der schwarze Grat (Württemberg-Hohenzollern)

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0

Rubriken

 

Stuttgarter Gespräch zum Weltflüchtlingstag anzeige: RUFF CapitalPlan AG Aus’m Ländle

 

 

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nagelbrand: Warum Weselsky aufs Abstellgleis gehört Gewinner & Verlierer

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7

abgegrätscht: Rückschritt ins Osmanische Reich Wer wusste es?

8

8

die ju kocht: Jägerschnitzel NL – Nachricht von Löbel

 

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0

Kreisjahreshauptversammlungen

 

1

Mitgliederstatistik

 

1

Impressum

 

Termine:

Gespräch“ von UdVF und JU

Stuttgarter

20.06.2015

Bezirkstag JU Nordwürttemberg

20.–21.06.2015

20.23.08.2015 Cadenabbia-Kolloquium

Landestag der Schüler Union

26.–27.09.2015

10.–11.10.2015 44. ordentlicher Landestag, Bad Saulgau 16.18.10.2015 Deutschlandtag, Hamburg Alle Termine findet ihr unter www.ju-bw.de/aktuell/termine/

edItOrIal

Liebe Leserinnen und Leser, schon seit vielen Jah- ren stehen die transat- lantischen Beziehungen häufig im Mittelpunkt medialer Berichterstat- tung. Nicht zuletzt durch die Brisanz der NSA-Affäre oder auch der Ukraine-Krise widmen sich derzeit viele Talkshows mit renommierten Gästen dieser Thematik. Wie entwickelt sich das Verhält- nis zwischen Deutschland und den USA im Angesicht der derzeitigen weltpolitischen Spannungen? Von großer Bedeutung ist dabei vor allem das geplante Freihandelsab- kommen TTIP. Wie genau ist das eigentlich konzipiert – und warum wird es Europa und auch Deutsch- land guttun? Auch innerparteilich beschäftigt uns diese Debatte, denn der CDU-Sozialflügel lehnte dieses erst vor wenigen Wochen mit dem Hinweis ab, TTIP sei ein „Einfallstor für Konzerninteres- sen“. Exakt diese Fragen wollen wir in der Euch vorliegenden Ausgabe deshalb genauer beleuchten. Unsere zahlreichen Rubriken, die in diesem Heft wieder ganz unterschiedliche aktuelle Themen aufgreifen, und unsere Berichte aus den Bezirken und den Kreisver- bänden runden diese Ausgabe ab. Viel Spaß beim Lesen! Herzliche Grüße, Euer

bänden runden diese Ausgabe ab. Viel Spaß beim Lesen! Herzliche Grüße, Euer Daniel Töpfer Chefredakteur der

Daniel Töpfer Chefredakteur der hg

landtaGswahl

JU-Kandidaten für den Landtag

Die ersten Schritte für eine neue Generation im Landtag

Die ersten CDU-Verbände haben bereits ihre Kandidaten für die Landtagswahl 016 nominiert. Neben felix schrei-
Die ersten CDU-Verbände haben bereits ihre Kandidaten für die Landtagswahl 016 nominiert. Neben felix schrei-
ner mdl, der im Wahlkreis Waldshut einstimmig bestätigt wurde, sind auch bereits zwei neue Kandidaten aus den
Reihen der Jungen Union dabei. Wir haben beide zu ihren Kandidaturen befragt:
Landtagskandidat im Wahlkreis Ehingen
Manuel Hagel
27 jahre, dipl.-bankbetriebswirt, aus ehingen (donau), alb-donau-kreis
lieber manuel, erst einmal herzlichen Glückwunsch zu
deiner nominierung. was ist
das für ein Gefühl, plötzlich
die Chance zu haben, ein landtagsmandat
zu erlangen?
Für den Moment war ich einfach
nur glücklich. Es war ein tolles Gefühl das sich die gan-
Im zweiten Moment war ich dankbar für die Unterstützung und
ze Arbeit gelohnt hat.
den
großen Vertrauensbeweis. Ausblickend freue
ich mich, mit einer hochmotivierten
Partei
die
Menschen
in unserer
Region
zu begeistern
und an
der Beantwortung von
wichtigen Zukunftsfragen mitwirken zu dürfen.
du folgst einem älteren
vorgänger und bist quasi teil der neuen Generation im
landtag. welche
ziele verfolgst du
insbesondere
als
„junger“ landtagskandidat
in dem
bevorstehenden wahl-
kampf? was sind deine jungen, landespolitischen
themen?
Naja, noch
bin
ich ja
nicht in
den Landtag von
Baden-Württemberg gewählt ;-) Ich
werde aber all
meine
Kraft geben, dass dies hoffentlich
so wird.
Ich glaube, als
Region sollten wir gemeinsam
mit
Wirtschaft, Familien und Bürgerschaft
für ein regionales Digitalisierungskonzept stehen. Hier
spielt
das Thema Breitband
eine entscheidende
Rolle.
Dies gehört
heute so selbstverständlich
wie Stra-
ßen
und
Handyempfang zur Infrastruktur
vor Ort. Für uns als junge Generation gilt es,
das von der
Landesregierung zu verantwortende Bildungschaos zu entwirren und wieder Sicherheit für Kinder,
Familien und Lehrer zu schaffen.
und durch welche Inhalte muss sich die
Cdu klar von Grün-rot
abgrenzen?
Im Grunde nur durch einen, eine
berechenbare und
bodenständige Politik, die das Wohl
der Men-
schen als Ziel
hat. Wenn
uns dies gelingt, haben wir die große Chance, das jeder erkennt, dass wir
CDUler bereit sind, jeden einzelnen
Tag hart daran zu arbeiten, dass
sich die Dinge in unserem Land
positiv verändern. Wir haben gemeinsam alle Chancen!
Land positiv verändern. Wir haben gemeinsam alle Chancen! Landtagskandidat im Wahlkreis Göppingen Simon Weißenfels
Landtagskandidat im Wahlkreis Göppingen Simon Weißenfels 28 jahre, wissenschaftlicher mitarbeiter im landtag, aus
Landtagskandidat im Wahlkreis Göppingen
Simon Weißenfels
28 jahre, wissenschaftlicher mitarbeiter im landtag, aus süßen, kreis Göppingen
lieber simon, erst einmal herzlichen
Glückwunsch zu
deiner nominierung. was ist
das für ein Gefühl, plötzlich
die Chance zu haben, ein landtagsmandat
zu erlangen?
Vielen Dank.
Es hat ein
hatte, aber nun
paar Tage gedauert bis ich es realisiert
bin ich
schon richtig im Wahlkampfmodus
. Als ich mich dafür entschieden hatte, für
die No-
minierung anzutreten, habe ich mich letztendlich
auch dafür entschieden, einen neuen
Lebensweg einzuschlagen
und
ich freue mich
nun auf den Wahlkampf. So eine Nomi-
nierung ist sicher zum einen eine große
Herausforderung und Aufgabe, zum anderen
aber schon jetzt eine unglaublich
tolle und spannende Zeit.
einen eine große Herausforderung und Aufgabe, zum anderen aber schon jetzt eine unglaublich tolle und spannende

landtaGswahl

du folgst einer älteren vorgängerin

und bist quasi teil der neuen Generation

im landtag. welche ziele ver-

folgst du insbesondere als „junger“ landtagskandidat

in dem bevorstehenden wahlkampf? was sind

jungen, landespolitischen

deine

themen?

Schon

immer waren mir die Zukunftsthemen

unserer und

meiner Generation sehr

wichtig. In jedem Gremium

in welches ich gewählt wurde,

egal ob Gemeinderat, Kreistag, CDU-Kreisvorstand oder

JU-Landesvorstand, war

ich zunächst immer der Jüngste,

habe mich aber nie

versteckt, sondern versucht, die jungen

Themen einzubrin-

gen. Die sind für

mich keine überschuldeten Haushalte, Investitionen

in

unseren Standort und die Infrastruktur

im Land sowie Konzepte zum

Demographischen Wandel. Aber es geht auch um Fragen wie: Wie geht es weiter

mit dem Arzt,

der Nahversorgung, der Polizei und dem Rettungsdienst vor

Ort im ländlichen Raum?

ckeln sich die Kommunen

Wie entwi-

beim Breitbandausbau? Wie stärken wir den Standort im ländlichen

Raum generell?

Das sind Themen,

auf welche die Landespolitik

im kommenden

Jahrzehnt Antworten finden

muss!

und durch welche Inhalte

muss sich die Cdu klar von

Grün-rot abgrenzen?

Durch klare

Kante und ein

Regierungsprogramm, welches die Unterschiede zur

aktuellen Grün-Roten Bevor-

mundungspolitik deutlich sichtbar macht.

Bei Themen wie der Bildungspolitik müssen

wir die Schüler,

Lehrer gemeinsam

Eltern,

mit den Kommunen an einen Tisch

bringen. Ideologie hat in

der Bildungspolitik nichts zu

suchen, wir brauchen starke

Schulstandorte mit starken Realschulen und Gymnasien. Ich unterstütze auch die

Forderung nach einem

eigenständigen Wirtschaftsministerium, ebenfalls sollte die

CDU auf dem Feld

der Inne-

ren Sicherheit einen Wahlkampfschwerpunkt

haben.

tItel

Unverzichtbare Partnerschaft

trotz des nsa-skandals ist deutschland auf die usa angewiesen

„Ausspähen unter Freunden, das geht gar nicht“, hatte Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel nach dem Be- kanntwerden des NSA-Abhörskandals im Jahre 01 ge- sagt. Das ist im Kern eine richtige Forderung, sie klingt jedoch vor dem Hintergrund der jüngsten Enthüllungen auch ein wenig naiv und schürt letztlich falsche Hoff- nungen. Dass die Amerikaner in diesem Punkt grund- sätzlich anderer Meinung sind, darf uns jedoch nicht überraschen. Das Sicherheitsbedürfnis der USA ist mit den Anschlägen vom 11. September 001, die unter anderem in Hamburg maßgeblich geplant wurden, en- orm gestiegen. Nach Auffassung vieler Experten sind Auslandsgeheimdienste zudem nicht an das Recht an- derer Staaten gebunden. Im Gegenteil: Sie haben gera- dezu den Auftrag, dieses zu brechen. Das gilt übrigens nicht nur für die NSA, sondern auch für den deutschen Bundesnachrichtendienst (BND). So ist es beispielswei- se logisch und nachvollziehbar, dass es unseren Dien- sten vielfach nur gelingen kann, Quellen in Krisenlän- dern anzuwerben und abzuschöpfen, wenn wir bereit

sind, gegen deren nationale Gesetze zu verstoßen. Der Unterschied zu Krisenländern besteht im konkreten Fall freilich darin, dass gegenüber guten Freunden ein höheres Maß an Zurückhaltung in Sachen Spionage ge- boten ist. Das allgemeine Misstrauen der Amerikaner in seine Verbündeten wie Deutschland kann man deshalb nicht gutheißen. Sollten darüber hinaus die Vorwürfe der Wirtschaftsspionage tatsächlich zutreffen, wäre dies ganz und gar inakzeptabel und müsste für die US- Amerikaner spürbare Konsequenzen nach sich ziehen, denn das transatlantische Verhältnis hat durch die auf- gedeckten Ausspähaktionen bereits jetzt großen Scha- den genommen. Unabhängig davon bleiben die USA unser wichtigster Partner in Fragen der globalen Sicherheit und Stabili- tät. Dies galt zu Zeiten des Kalten Krieges und hat sich auch im Kampf gegen den internationalen Terrorismus bewahrheitet. Ohne die Hilfe der amerikanischen Ge- heimdienste hätte man womöglich manchen Terroran- schlag in Deutschland oder Anschläge auf die Bundes-

schlag in Deutschland oder Anschläge auf die Bundes- Grafik Herz: Icon made by Freepik from www.flaticon.com.
schlag in Deutschland oder Anschläge auf die Bundes- Grafik Herz: Icon made by Freepik from www.flaticon.com.

tItel

wehr in Afghanistan nicht verhindern können. Darüber hinaus hat die Ukraine-Krise gezeigt, dass Frieden in Europa keine Selbstverständlichkeit ist und die USA mit ihren enormen militärischen Möglichkeiten der Garant für die Abschreckungsfähigkeit der NATO waren und auch weiterhin sind. Auch wirtschaftlich bleiben die USA ein wichtiger Partner Deutschlands. Seit Juli 01 wird über die „Transatlantic Trade and Investment Partnership“ (TTIP) zwischen der EU-Kommission und den USA verhandelt. Die Kommunikationsdefizite über die Inhalte der Ver- handlungen scheinen langsam abzunehmen, wichtige Themen stehen aber immer noch zur Disposition. Dabei

sollte trotz allen Unstimmigkeiten und verschiedenen Vorstellungen klar sein, dass dieses Abkommen für bei- de Verhandlungspartner eine große Chance bietet. Sol- len die gemeinsamen Standards und Werte des Westens in einer globalisierten Welt verteidigt werden, muss man sich gegenüber aufstrebenden neuen Mächten wie China behaupten können. Dies wäre für Europa wie die USA im Alleingang kaum zu leisten. Deutschland, Eu- ropa und die USA brauchen einander und sollten sich daher wieder auf das gemeinsame Wertefundament sowie die gemeinsamen Interessen konzentrieren. Ein Zeichen des guten Willens aus den USA wäre deshalb gerade jetzt dringend notwendig. (ew)

Bedeutung und Wichtigkeit der NATO im 21. Jahrhundert – wie sieht die Zukunft des transatlantischen Militärbündnisses aus?

Gastartikel von dr. dr. h.c. karl a. lamers mdb

Die NATO war während des „Kalten Krieges“ über mehr als vier Jahrzehnte ein wesentlicher Garant für die Sicherheit der westlichen Wertegemeinschaft. Basie- rend auf der militärstrategischen Balance mit den War- schauer Pakt-Staaten konnte der Frieden auf unserem Kontinent trotz so mancher Krise gesichert werden. Mit der sicherheitspolitischen Zeitenwende Anfang der 1990er-Jahre – dem Zusammenbruch der Sowjetunion – prophezeiten viele das Ende der transatlantischen Al- lianz. Doch die NATO hat seither nichts von ihrer Be- deutung eingebüßt – ganz im Gegenteil! Die gewaltsame Annexion der Krim durch Russland im vergangenen Jahr und die kriegerischen Auseinan- dersetzungen zwischen Russland-treuen Separatisten und ukrainischen Regierungstruppen in der Ost-Uk- raine stellen die europäische Friedensordnung und damit auch die NATO vor neue Herausforderungen. Ein zunehmend nationalistisch auftretendes Russland

tritt das Völkerrecht mit Füßen und wendet sich einer Politik zu, in der die überwunden geglaubte militä- rische Machtdemonstration wieder ins Zentrum rückt. Europa sieht sich mit einer Zuspitzung der sicherheits- politischen Lage an seinen Ostgrenzen konfrontiert, wie man sie nicht mehr für möglich gehalten hätte. Vor allem unsere östlichen Nachbarn, darunter Po- len, Tschechien und die Baltischen Staaten, haben ihre bitteren Erfahrungen mit der damaligen Sowjetunion gemacht. Sie setzen daher in diesen Tagen und Wo- chen ihr Vertrauen in die NATO. Dies habe ich auch bei zahlreichen Reisen in die Region gespürt. Um sich vor der aggressiven Politik Russlands zu schützen, ist die Allianz mit ihrer transatlantischen Klammer und ihrer glaubwürdigen Abschreckung die verlässliche Stütze. Die USA und ihre westlichen Verbündeten lassen keine Zweifel aufkommen, dass sie die Beistandsverpflich- tung des Artikels 5 ernst nehmen. Auch in Moskau dürf-

tItel

te dieses Signal aufmerksam registriert werden. Bei allem Verständnis für russische Befindlichkeiten gibt es keinen Grund für Moskau, die NATO als Bedro- hung wahrzunehmen. Seit vielen Jahren gibt es einen sicherheitspolitischen Dialog zwischen dem Westen und Russland. Bis zur Aussetzung durch die NATO-Au- ßenminister am 1. April 014 existierte darüber hinaus eine enge Kooperation zwischen Politikern, Beamten und Offizieren im NATO-Russland- Rat in der Schaltzentrale der Allianz in Brüssel. Vertrauensbildende Maß- nahmen hatten zu einer Annäherung beider Seiten geführt. Dennoch: Russland fühlt sich als Verlierer des „Kalten Krieges“. Da- bei hat das Ende dieser Eiszeit doch nur Gewinner hervorgebracht. Die neuen Mitglieder der NATO haben sich aus freier Selbstbestimmung für eine Mitgliedschaft entschieden. Moskau sieht dies anders! Der si-

cherheitspolitische Cordon der ein- stigen Verbündeten existiert nicht

mehr, die NATO ist näher an die Grenzen der Russischen Föderation herangerückt. Aus russischer Perzeption ist ein NATO-Beitritt der Ukraine nicht akzeptabel und jenseits jeder Vorstellungskraft. Der Grund dafür liegt im prinzipiell konfrontativen Den- ken russischer Politik, das sich aus der Geschichte des Landes herleitet. So setzt Putin Spielregeln außer Kraft und stellt die Grundkoordinaten des postmodernen politischen Sy- stems in Frage. Uneinigkeit des Westens in der Frage ei- ner angemessenen Reaktion würde Putin nur bestärken, zumal er damit den Spaltpilz in die westliche Wertege- meinschaft treiben kann. Schon aus diesem Grund ist es wichtig, dass die NATO glaubwürdig und einig bleibt. Klar ist aber auch: Der Westen braucht Russland bei der Lösung internationaler Krisen – nicht zuletzt, da das Land ein ständiges Mitglied des VN-Sicherheitsrates ist. Und Russland braucht den Westen – einerseits als Ab- satzmarkt z. B. für heimisches Erdgas, und andererseits,

um einer auf Dauer nicht angestrebten internationalen Isolation zu entgehen. Die Politik der Stärke und Glaub- würdigkeit, die gerade die NATO verkörpert, muss da- her begleitet werden von Dialogbereitschaft. Niemand

kann ein ernsthaftes Interesse an einer militärischen Konfrontation mit Russland haben. Einerseits ist es wichtig, die militärische Präsenz der NATO an der Ostgrenze durch Aufstellung einer „Speer- spitze“ zu erhöhen – wie auf dem NATO-Gipfel in Wales im September 014 beschlossen wurde. Dies demons- triert Glaubwürdigkeit, Entschlossenheit und Wach- samkeit. Ebenso wichtig ist es aber auch, ungeachtet aller notwendigen Sanktionen den diplomatischen und politischen Ge- sprächsfaden mit Russland aufrecht zu erhalten. Die NATO kann den Konflikt nicht lösen; sie kann aber zu einem Umfeld beitragen, in dem zielführende Gespräche möglich sind. Daran muss uns allen gelegen sein! Die NATO als Garant für Sicher- heit, Stabilität und Frieden in Europa wird auch in Zukunft bei der Bewäl- tigung sicherheitspolitischer He-

rausforderungen im 1. Jahrhundert – wie beispielweise dem internati-

onalen Terrorismus oder Cyber-An- griffen – eine zentrale Rolle spielen. Ungeachtet bila- teraler Spannungen wird die NATO als transatlantische Sicherheitsgemeinschaft zwischen Nordamerika und Europa stets im Mittelpunkt unserer westlichen Sicher- heitsarchitektur stehen. Aufgrund der hohen Anpas- sungsfähigkeit der NATO an neue sicherheitspolitische Herausforderungen, wie wir sie jüngst im Rahmen der Krise mit Russland erleben, bin ich der festen Überzeu- gung, dass die NATO ihre einzigartige Bedeutung für unsere Sicherheit im 1. Jahrhundert behalten wird.

für unsere Sicherheit im 1. Jahrhundert behalten wird. Dr. Lamers im Gespräch mit NATO- Generalsekretär Jens

Dr. Lamers im Gespräch mit NATO- Generalsekretär Jens Stoltenberg

dr. dr. h. c. karl a. lamers Karl A. Lamers ist seit 1994 Bun- destagsabgeordneter
dr. dr. h. c. karl a. lamers
Karl A. Lamers ist seit 1994 Bun-
destagsabgeordneter für den Wahl-
kreis Heidelberg und seit 2006 stellvertretender Vorsit-
zender des Verteidigungsausschusses. Darüber hinaus ist
Lamers Mitglied des Präsidiums der parlamentarischen
Versammlung der NATO.

IntervIew

Zwischen Spionagefall und Flüchtlingsunglück

Im Gespräch mit nina warken mdb

unsere ehemalige stellvertretende ju-bundesvorsitzende nina warken, heute bundestagsabgeordnete, ist nicht nur berichterstatterin zum thema asyl im Innenausschuss, sondern seit kurzem auch Obfrau der Cdu/ Csu im nsa-untersuchungsausschuss. neben anhörungen, akteneinsicht und Presseterminen hat sie sich zeit für ein Interview mit „ihrer ju“ genommen.

liebe nina, erstmal herzlichen Glückwunsch nach- träglich zum Geburtstag! jetzt bist du 36 geworden, vermisst du die ju schon ein bisschen? Um genau zu sein bin ich noch in der JU, ich bin derzeit nämlich noch Beisitzerin im Vorstand meines Ortsver- bandes. Ein bisschen wehmütig blicke ich trotzdem jetzt schon auf meine aktive JU-Zeit zurück. Die JU hat mich geprägt, hier habe ich nicht nur einzigartige politische Erfahrungen gesammelt, sondern auch gute Freunde gefunden. Wirklich zu alt für die JU fühle ich mich wahr- scheinlich erst dann, wenn mir Nikolas irgendwann ei- nen dieser Schals: „JU – ein Leben lang“ schenkt… Ob- wohl dieser Spruch absolut zutrifft; ich bleibe der JU verbunden und werde immer ein offenes Ohr für eure Anliegen, Wünsche und Ideen haben. wir sind stolz, dass politische karrieren wie die dei- ne ihre anfänge bei der ju gefunden haben. seit 2013 sitzt du nun im bundestag und seit februar bist du Obfrau der Cdu/Csu-fraktion im nsa-untersu- chungsausschuss. Gerade in bezug auf transatlan-

tische beziehungen ist dieses thema hoch brisant. was kannst du uns über die zusammenarbeit des bnd mit ausländischen nachrichtendiensten, etwa der nsa, sagen? es stehen da im moment erhebliche vorwürfe im raum, die rede ist von spionage. Erst einmal möchte ich sagen, dass wir Nachrichten- dienste brauchen und sie unserem Land dienen. Noch nie waren die Aktivitäten eines Nachrichtendienstes so transparent, wie es momentan bei uns nicht zuletzt durch die Arbeit des Untersuchungsausschusses der Fall ist. Klar ist aber auch, wenn Nachrichtendienste ihre Aufgaben gut und effektiv erfüllen sollen, gerade auch im Bereich Terrorabwehr und zum Schutz unserer Sol- datinnen und Soldaten bei Auslandseinsätzen, müssen sie zumeist im Geheimen und mit anderen Nachrichten- diensten aus befreundeten Staaten zusammen arbeiten – das ist übrigens eindeutig im Gesetz geregelt. Wir untersuchen gerade gründlich, wo es in der jüngeren Vergangenheit technische und organisatorische Defizi- te, vor allem in der internen Weitergabe von Informa-

Der NSA-Untersuchungsausschuss

– wurde am 0. März 014 auf Antrag aller Fraktionen eingesetzt.

– soll Ausmaß und Hintergründe der Ausspähungen durch ausländische Geheimdienste in Deutschland aufklären. – Den Vorsitz hat der Abgeordnete Prof. Dr. Patrick Sensburg (CDU/CSU).

– Derzeit werden in der Sache Zeugen vom Bundesnachrichtendienst verhört.

– Dem Ausschuss liegen ca. 1988 Ordner zur NSA vor.

– Die Obleute besitzen zur verschlüsselten Kommunikation sog. Kryptohandys.

Nina Warken im SWR-Interview auf dem Berliner Teufelsberg
Nina Warken im SWR-Interview
auf dem Berliner Teufelsberg

IntervIew

tionen, gegeben hat. Über letztendliche Ergebnisse kann aber erst befunden werden, wenn alle Fakten auf dem Tisch liegen. Es gehört schon zur Redlichkeit, dass man erst dann über mögliche Maßnahmen diskutiert und Schlussfolgerungen zieht. die Opposition hat aber gleich ihre Chance gewittert, die Glaubwürdigkeit der regierung in frage zu stel- len… Natürlich kann ein Hans-Christian Strö- bele medienwirksam nach Pullach (Sitz des Bundesnachrichtendienstes, Anm. d. Redaktion) fahren und dort Kaffee trinken oder sich empört vor die Presse stellen und behaupten, er sei immer schon belogen worden. Will man der Sache aber wirklich auf den Grund gehen, muss erst einmal detailliert geklärt werden, wer wann was gewusst hat, und das hat oberste Priorität. Die Hysterie der Opposition und teilweise auch der SPD ist meines Erachtens durch- schaubar und wenig sachdienlich. neben dem amt der Obfrau im nsa-un- tersuchungsausschuss bist du ja auch berichterstat- terin zum thema asyl im Innenausschuss. ein ebenso ernstes und aktuelles thema. Ja sehr. Die Bilder der Schiffsunglücke im Mittelmeer, die in den vergangenen Wochen um die Welt gegangen sind, sind schrecklich. Wir haben hier als Deutsche und als Europäer natürlich eine Verantwortung, vor allem bei der Seenotrettung. Man muss aber ehrlicherweise sagen, dass wir zum einen das Mittelmeer nie ganz si- cher machen können, zum anderen können wir nicht alle Menschen, die in Afrika auf der Flucht sind, nach Europa holen. Stattdessen müssen wir die Menschen di- rekt in den Krisenregionen unterstützen und gegen die Schlepperbanden, die den Menschen so unendliches Leid antun, muss viel energischer vorgegangen werden. Langfristig werden wir das Problem nur in den Griff bekommen, wenn die Menschen in ihrer Heimat eine Perspektive haben, dort in Frieden und Freiheit leben können und sich damit erst gar nicht auf die lebensge- fährliche Flucht nach Europa machen. Das ist natürlich eine gewaltige Aufgabe, bei der es mit ein paar Euro Entwicklungshilfegeldern sicher nicht getan sein wird. wie schätzt du die aktuelle situation in bezug auf das thema asyl in deutschland ein?

Die Aufnahme von Flüchtlingen ist ein Thema, das mir bei fast jedem Gespräch im Wahlkreis begegnet. Auch für JUler, die oft in Kreis-, Gemeinde-, und Ortschafts- räten vertreten sind, ist dieses Thema aktuell. Unsere Kommunen stehen angesichts der hohen Flüchtlings- zahlen vor einer gewaltigen Herausforderung, die ohne die Hilfe und Unterstützung aus der Bevölkerung nicht zu meistern wäre. Für Euren Einsatz und das Engagement aller ehrenamtlichen Helfer unter Euch kann man einfach nur „Danke“ sagen! Ich denke, gerade auch aus unserer Ge- schichte heraus ist es unsere Pflicht, Schutzbedürftige aufzunehmen. Um die Kapazitäten für diese Menschen aufbrin- gen zu können und um die Akzeptanz für unser Asylsystem zu erhalten, müssen wir aber auch dafür sorgen, dass das Asylrecht denen vorbehalten bleibt, die schutzbe- dürftig sind – wirtschaftliche Gründe wie bei vielen Flüchtlingen aus dem Westbal- kan dürfen dabei keine Rolle spielen. Dazu gehört auch, dass bei einem abgelehnten Asylantrag der Aufenthalt zügig beendet wird. vielen dank, dass du dir die zeit genommen hast! deine ju wünscht dir für die kommenden sitzungs- wochen in berlin viel erfolg und starke nerven!

nina warken mdb Nina Warken ist seit 1999 Mit- glied der Jungen Union. Sie studierte
nina warken mdb
Nina Warken ist seit 1999 Mit-
glied der Jungen Union. Sie studierte
Rechtswissenschaften in Heidelberg, ist Rechtsanwältin
und seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestags. Hier
ist sie Obfrau der CDU/CSU-Fraktion im 1. Untersu-
chungsausschuss (NSA) sowie ordentliches Mitglied im
Innenausschuss und Berichterstatterin für Asylrecht so-
wie Zivil- und Katastrophenschutz. Gleichzeitig ist sie
stellvertretende Vorsitzende im Bundesfachausschuss
Innen der CDU Deutschlands, Kreisrätin im Main-Tau-
ber-Kreis und Stadträtin in ihrer Heimatgemeinde Tau-
berbischofsheim.
der CDU Deutschlands, Kreisrätin im Main-Tau- ber-Kreis und Stadträtin in ihrer Heimatgemeinde Tau- berbischofsheim. 9

PrO & COntra

TTIP: Chance oder Risiko?

Die Diskussion um das Freihandelsabkommen TTIP („Transatlantic Trade and Investment Partnership“) wird in Deutschland teilweise schrill geführt. Auch weil man-

che Dokumente erst spät veröffentlicht wurden, konnte sich auch wenig fundierte Kritik festsetzen. Zeit, sach- lich über Vorteile und mögliche Risiken zu sprechen.

Ein kostenloses Konjunkturprogramm

Chlorhühnchen, sinkende Standards, Entdemokrati- sierung – dies sind nur einige der Schreckgespenster, die die Debatte um das transatlantische Freihandels- abkommen mit den USA (TTIP) dominieren. Bei all der Kritik verlieren wir jedoch oft aus den Augen, warum dieses Freihandelsabkommen notwendig ist. TTIP ist ein wirtschaftliches Abkommen – allerdings mit einem starken Fokus auf dem Wörtchen „Partner- schaft“: Gerade die derzeitige Ukraine-Krise macht deutlich, welch hohen Stellenwert das transatlantische Bündnis in der sicherheitspolitischen Zukunft haben wird. Außerdem schmieden die USA derzeit nicht nur mit der EU an TTIP, sondern auch mit elf Pazifikanrainer- staaten an einem transpazifischen Abkommen. Gerade auch mit Blick auf solch ein Bündnis auf der anderen Seite des Erdballs darf sich Europa politisch und wirt- schaftlich keinesfalls isolieren – in der globalisierten Welt braucht die EU starke Partner, gute Beziehungen und Kooperation statt Abschottung. Angesichts des Aufstiegs neuer Mächte wie China und Russland ist es außerdem wichtiger denn je, un- seren hohen westlichen Standards weltweit Geltung zu verschaffen. Dementsprechend entscheidet sich am Erfolg oder Scheitern von TTIP auch, ob die westlichen Demokratien ihre Standards global durchsetzen können oder ob sie in Zukunft die Standards anderer überneh- men müssen. Zudem machen aufstrebende Handelsna- tionen wie Indien und China den etablierten Vorreitern USA und Europa immer stärker Konkurrenz auf dem Weltmarkt, auch diese ehemaligen Billiglohn-Länder setzen nicht mehr nur auf den Vorteil der günstigen Ar- beitskraft, sondern investieren in technisch anspruchs- volle Wirtschaftszweige. TTIP bietet für Europa und besonders für die Export- nation Deutschland eine Chance, gegen diese Konkur- renz zu bestehen: Neben dem Abbau von Zöllen sollen

sogenannte nicht-tarifäre Handelshemmnisse abgebaut werden, die besonders kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) oft den Zugang zum Exportmarkt verbauen. Von einer besseren Vereinbarkeit und Trans- parenz bürokratischer und regulatorischer Vorschriften würden also vor allem auch die KMU profitieren, die für die regionale Wirtschaft vielmals ein großer Wohl- stands- und Arbeitsplatzfaktor sind. TTIP wäre dementsprechend ein kostenloses Kon- junkturprogramm und damit eine Möglichkeit, die Wirt- schaft anzukurbeln. Einschränkungen der kommunalen Daseinsvorsorge, Probleme für den kulturellen Bereich, die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks oder eine Absenkung von Standards droht dadurch nicht. In Europa herrscht zurzeit eine besorgniserregend hohe Jugendarbeitslosigkeit, gut ausgebildete und hoch motivierte Jugendliche müssen sich oft mit schlecht bezahlten Aushilfsjobs über Wasser halten. Auch hier wäre TTIP ein Lösungsansatz: Wirtschaftliches Wachs- tum schafft neue und sichert bestehende Arbeitsplätze, und somit eine bessere Zukunftsperspektive für alle Ge- nerationen. Diesen Möglichkeiten, die ein gewissenhaft ausgehandeltes Abkommen, das die Sorgen und Äng- ste der Bürgerinnen und Bürger ernst nimmt, mit sich bringt, sollte Europa sich nicht verschließen.

mit sich bringt, sollte Europa sich nicht verschließen. daniel Caspary mdeP Daniel Caspary MdEP (CDU) ist

daniel Caspary mdeP

Daniel Caspary MdEP (CDU) ist Koordinator und handelspolitischer Sprecher der christdemokratischen EVP- Fraktion sowie Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Abgeordneten im Europäischen Parlament.

PrO & COntra

PrO & COntra

TTIP: Wenig Chancen – viele Risiken

Das Freihandelsabkommen TTIP ist ein Mammuth- Projekt. Zu den geplanten Maßnahmen gehören nicht nur das Senken von Zöllen, sondern auch das Anpassen oder gegenseitige Anerkennen von Standards etwa bei Umwelt- oder Verbraucherschutz, eine enge Zusam- menarbeit in Form der Regulatorischen Kooperation und Investorenschutz durch private Schiedsgerichts- barkeiten (ISDS). Diese privaten Schiedsstellen ermög- lichen es ausländischen Unternehmen, Staaten auf Schadensersatz zu verklagen, wenn sie sich nicht „billig und gerecht“ behandelt fühlen. Etwa durch eine staat- liche Regulierungsvorschrift zum Umweltschutz, deren Umsetzung das Unternehmen Geld kostet und daher seinen Gewinn schmälert. Die vier großen Energiekonzerne klagen zum Bei- spiel aufgrund des Schlingerkurses der Politik beim Atomausstieg. Die deutschen Unternehmen Eon, RWE und EnBW tun dies vor ordentlichen deutschen Ge- richten, während der schwedische Konzern Vattenfall vor einem privaten Schiedsgericht auf schnellere und höhere Schadensersatzsummen hoffen kann. Bei die- sen Verfahren zum Einsatz kommt eine kleine Gruppe hochspezialisierter internationaler Wirtschaftsanwälte, eine Revision ist nicht möglich und oft bleiben die For- derungen und sogar die Schadensersatzsummen, ge- heim. Durch ISDS können finanzkräftige Unternehmen schon im Entstehungsprozess von Regulierungen mit Klagen drohen und damit Politiker/innen abschrecken, so geschehen im Fall Uruguays und Neuseelands. Beide haben nach Klagen des Konzerns Phillip Morris gegen Australien, von Plänen zum stärkeren Nichtraucher- schutz abgesehen. Bei der regulatorischen Kooperation erhalten Lobbyisten diesseits und jenseits des Atlantiks zum frühstmöglichsten Zeitpunkt die Chance, sie be- treffende Regulierungen in ihrem Sinne zu beeinflussen. Regulierungen sollen dann von einem mit Stakeholdern

besetzten regulatorischen Rat auf oberster Ebene auf „Freihandelsverträglichkeit“ geprüft werden. Damit Gewinnt das Kriterium „Wirtschaftlichkeit“ höchste Be- deutung. Verbraucherschutz, Umweltschutz, Stärkung von Arbeitnehmerrechten und das Zugeständnis un- tere demokratische Ebenen im Sinne der Subsidiarität Entscheidungen zum Beispiel zur Stärkung ihrer Region treffen zu lassen, werden dahinter zurückgestellt. Mit TTIP werden für ein von der EU-Kommission pro- gnostiziertes Wachstum von gerade mal 0,5 % im Jahr 017 demokratische Prozesse unter den Vorbehalt der Feihandelsverträglichkeit und der Interessen privater Unternehmen gestellt. Freihandel ist ein legitimes Mit- tel der Wirtschaftsförderung, aber er darf nicht die De- mokratie strukturell in ihrer Regulierungsfähigkeit ein- schränken. Nachhaltige Wirtschaft braucht klare Regeln und Begrenzungen. Was passiert, wenn unsere gewähl- ten Vertreter/innen dieser Regulierungsaufgabe nicht mehr nachkommen (können), hat die letzte Finanzkrise gezeigt, mit einen geschätzten wirtschaftlichen Ge- samtschaden für Deutschland zwischen 740 und .00 Milliarden Euro.

für Deutschland zwischen 740 und .00 Milliarden Euro. sarah händel Sarah Händel ist Landesgeschäfts-

sarah händel

Sarah Händel ist Landesgeschäfts- führerin bei Mehr Demokratie Baden- Württemberg. Mehr Demokratie e. V. ist ein überpartei- licher gemeinnütziger Verein, der sich stark macht für die Weiterentwicklung der Demokratie durch stärkere Bürgereinbindung, zum Beispiel durch Elemente der di- rekten Demokratie. Weitere Informationen unter: www.mitentscheiden.de

der Gelbfüssler

der Gelbfüssler der Gelbfüssler BEZIRKSTEIL DER JU NORDBADEN Liebe Freundinnen und Freunde, beim Landestag im März
der Gelbfüssler der Gelbfüssler BEZIRKSTEIL DER JU NORDBADEN Liebe Freundinnen und Freunde, beim Landestag im März

der Gelbfüssler

BEZIRKSTEIL DER JU NORDBADEN

Liebe Freundinnen und Freunde, beim Landestag im März hat die Junge Union Baden-Württemberg ihre Ideen und Wünsche für die Landestag in einem hervorragenden Papier ge- bündelt und sich für den anstehenden Landtagswahlkampft aufgestellt. Auch viele Mitglieder aus Nordbaden haben sich bei der Erstellung des Papiers be- teiligt und mit Anträgen und Diskussi- onsbeiträgen weitere Änderungen be- wirkt und gezeigt, wie aktiv unsere Verbände vor Ort sind. Dafür allen Mitgliedern herzlichen Dank. Auch die Grüne Jugend ist in den letzten Monaten nicht untätig geblieben und hat ihre Thesen für die Zukunft Baden-Württembergs zu Papier gebracht. Darunter ein klares „Ja“ zum Länderfinanzausgleich und ein klares „Nein“ zur Nullverschuldung. Neben fragwürdigen Positionen zur Drogenpolitik und zum Versammlungsrecht finden sich wie erwartet keine zukunftsweisenden Ideen in ihrem Papier. Ziel un- serer grünen Freunde scheint ein Baden-Württem- berg nach bremer Vorbild zu sein: ein mittelmäßiges Bildungssystem, das niemandem gerecht wird, eine Absenkung der Zugangsvoraussetzungen für Juristen im Staatsdienst mit unabsehbaren Folgen und eine steigende Verschuldung. Generationengerechte und zukunftsorientierte Politik sieht anders aus. Daher muss eine weitere grün-rote Legislaturperiode unbe- dingt verhindert werden, denn unser Land kann sich keine ideologiegetriebene Politik leisten, wenn unsere Spitzenplätze nicht längerfristig der Vergangenheit angehören sollen. Dazu werden wir unsere Positionen auch in der CDU lautstark vertreten und im nächsten Jahr die Landtagswahl gewinnen. Herzliche Grüße, Euer

Moritz
Moritz

„Überzeugend auftreten – wirkungsvoll kommunizieren“

Bildungsakademie der JU Nordbaden

Am 9. Mai kamen zahlreiche Mitglieder der Jungen Union Nordbaden in der Hochschule Pforzheim zu- sammen, um die alte Tradition der Bildungsakademie wieder aufleben zu lassen. Die JU-Bildungsakademie wird künftig in regelmäßigen Abständen attraktive Angebote und nützliche Schulungen für sämtliche Mitglieder im gesamten Bezirksverband anbieten. Den Auftakt bildete ein Rhetorikseminar unter dem Titel „Überzeugend auftreten – wirkungsvoll kommu- nizieren“. Darin ging der Seminarleiter Ingo Sramek auf die zwei wesentlichen Themengebiete Körper- sprache und Stimmführung ein. In verschiedenen Gruppenübungen wurde zunächst trainiert, wie Ge- sprächssignale erkannt werden und selbstbewusstes Auftreten umzusetzen ist. Jeder Teilnehmer hatte die Möglichkeit ein individuelles Feedback zu erhalten so- wie durch eigene Fragen etwaige Unklarheiten auszu- räumen. Im zweiten Teil wurde ein besonderer Fokus vor allem auf die Deutlichkeit des Sprechens und das Trainieren der Stimme gelegt. Abschließend zeigte jeder Teilnehmer im Rahmen eines ein-minütigen Elevator-Pitchs zur eigenen Per- sönlichkeit, was er im Seminar gelernt hatte. Ein be- sonderer Dank gilt dem Seminarleiter Ingo Sramek, der nordbadischen JU-Bildungsreferentin, Alexandra Knoth, und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die erfolgreiche Auftaktveranstaltung der Bil- dungsakademie der Jungen Union Nordbaden!

der Gelbfüssler

JU Rhein-Neckar: Die Polizei muss zurück in die Fläche!

Auf Einladung von Dr. Eva Gredel war der Leiter des Arbeitskreises Polizei der CDU Baden-Württemberg Gerhard Regele zu Gast bei der JU Rhein-Neckar. Ange- sichts der alarmierenden Zunahme bei den Wohnungs- einbrüchen in Baden-Württemberg sei „die Verunsiche- rung der Bürger sehr hoch“, erklärte Gredel. „Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Baden-Württ- emberg ist in den letzten Jahren enorm angestiegen, während wir in- zwischen eine der schlechtesten Auf- klärungsquoten aller Bundesländer haben“, berichtete Regele. „Die grün- rote Polizeireform war ein falscher Abzug der Polizei aus der Fläche des Landes, was den Rhein-Neckar-Kreis als bevölkerungsreichsten Landkreis im Land besonders hart getroffen hat“, verwies der JU-Kreisvorsitzen- de Christian Mildenberger auf die Schließung von insgesamt sechs Kri- minalaußenstellen allein im Rhein- Neckar-Kreis, darunter auch in Schwetzingen. „Die grün-rote Landesregierung nimmt damit in Kauf, dass die Polizei über zu wenig Personal verfügt. Die Polizei muss zurück in die Fläche!“, so Gredel. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Wohnungs- einbrüche, radikalisierter Fans bei Sportgroßereignissen und der steigenden Zahl an Enkeltrick-Betrügern und so-

mit einem steigenden Bedarf an Polizeibeamten bedau- erte Regele es besonders, dass die grün-rote Landesre- gierung den Ausbildungsstandort Bruchsal geschwächt hat: „Wir sprechen uns für die Reaktivierung und Stär- kung des Bildungsstandortes Bruchsal aus, um jungen Menschen eine heimatnahe Ausbildung zu ermöglichen, sodass Familiengründung und ehrenamtliches Engage- ment vor Ort möglich sind“, erklärte Mildenberger. Regele und Gredel be- grüßten in diesem Zusammenhang auch die aktuelle parlamentarische Initiative der CDU-Landtagsfraktion zum Thema Einbruchssicherheit. „Die von Grün-Rot vorgeschlagene Kennzeichnungspflicht von Streifen- beamten durch Namensschilder ist ein Hohn angesichts der steigenden Gewalt gegenüber Polizisten“, er- klärte Regele und schilderte dem Kreisvorstand seine Idee, Polizisten mit sogenannten Body-Cams aus- zustatten: Die am Körper getragenen Kameras, die in gefährlichen Situationen Aufnahmen machen, sollen das notwendige Beweismaterial bei Übergriffen auf Polizisten liefern. Darüber hinaus wurden auch weitere Themen wie die Vorratsdatenspeicherung, das Wohn- ortprinzip bei Verurteilungen und die Beibehaltung des freiwilligen Polizeidienstes diskutiert.

Beibehaltung des freiwilligen Polizeidienstes diskutiert. JU Calw: Carl Christian Hirsch mit 100 % wiedergewählt Bei
Beibehaltung des freiwilligen Polizeidienstes diskutiert. JU Calw: Carl Christian Hirsch mit 100 % wiedergewählt Bei

JU Calw: Carl Christian Hirsch mit 100 % wiedergewählt

Bei seiner Kreisjahreshauptversammlung im Land- gasthof Löwen in Oberhaugstett zeigte sich der poli- tische Jugendverband bestens aufgestellt und hoch mo- tiviert für die Zukunft. „Die JU im Kreis Calw wächst. Wir wollen aber nicht wachsen nur um des Wachsens willen. Wir wollen uns nicht nur für Politik interessieren und bei anderen das Interesse für Politik wecken. Wir wollen Interessen in der Politik ver- treten und zwar die der jungen Menschen hier – im Ver- bund mit allen Generationen – und die des Ländlichen Raums in Stuttgart und anderswo. Es gilt, sich für die nächsten Kommunalwahlen noch besser aufzustellen

und für die Landtagswahl 016 lautet das Signal an Grün- Rot in Stuttgart: Nein, Nils Schmid, es ist nicht egal, wenn im Schwarzwald ein Tal zuwächst. Und nein, liebe Grüne, »Nachhaltigkeit« ist nichts Neues, sondern wird hier im Schwarzwald schon seit Generationen gelebt“, so kommentierte der frisch wiedergewählte Kreisvorsitzende Carl Christian Hirsch (Nagold) den Mitgliederzuwachs um 0 % und die He- rausforderungen der Zukunft. Nach der einstimmigen Wahl durch die 9 stimmberechtigten Mitglieder darf er sich auch zukünftig der Unterstützung des 10 Mit- glieder starken Kreisverbands sicher sein.

Mitglieder darf er sich auch zukünftig der Unterstützung des 10 Mit- glieder starken Kreisverbands sicher sein.

anstösse

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WWW.JU-SUEDBADEN.DE

Liebe Freundinnen und Freunde, ein gelungener Lan- destag und eine wun- derschöne Bildungs- reise nach Belgrad liegen hinter uns. Ich hoffe, dass der Lan- destag in Südbaden allen Gästen aus Nah und Fern gefallen hat. Ich freue mich, dass pünktlich zu diesem Landestag die Junge Union Baden-Württemberg wieder zu ihrer Geschlossenheit gefunden hat. Mit Martin Numb- erger und Carolin Jenkner kehren unsere beiden südbadischen Lan- desvorstandsmitglieder zurück in den Landesvorstand. So können wir nun gemeinsam nach Kräften unseren Spitzenkandidaten Guido Wolf unterstützen und dafür kämp- fen, dass 016 der grün-rote Spuk in unserem schönen Bundesland endlich ein Ende hat. Ebenso freue ich mich, dass unsere Bildungsreise nach Belgrad so guten Anklang ge- funden hat. Wir hatten richtig viel Spaß und es war eine tolle Truppe. Zuguterletzt möchte ich Euch für die vielen Glückwünsche und Geschenke danken, die mich zur Geburt meiner kleinen Tochter Paula erreicht haben. Ich habe mich wahnsinnig darüber gefreut und bin überwältigt über die vielen netten Nachrichten und Überra- schungen. Bis zum nächsten Wiedersehen, Eure Lena

Anstoß

kommentar des Chefredakteurs

In Deutschland kennen wir die viel geführte Dis-

kommentar des Chefredakteurs In Deutschland kennen wir die viel geführte Dis- Unser Reiseziel

Unser Reiseziel

kommentar des Chefredakteurs In Deutschland kennen wir die viel geführte Dis- Unser Reiseziel

kussion um das richtige Verhältnis von Staat und Religion gut, wenn es darum geht, ob Lehrerinnen im Unterricht Kopftücher tragen dürfen, oder auch ob Kruzifixe im Klassenzimmer erlaubt sein sollen. Eine ganz neue Dimension dieser Diskussion ist mir in den letzten Wochen in Frankreich begeg- net. Dort wurde eine Schülerin vom Unterricht ausgeschlossen, weil sie einen zu langen (!) Rock trug und dies von den Lehrkräften als religiöses Symbol gewertet wurde. Ein solcher Vorgang wäre in Deutschland nur schwer vorstellbar. 70 Jahre nach Ende des . Weltkrieges sind wir von gemeinsamen europäischen Werten nicht nur in der Frage der Abwägung von Trennung von Staat und Religion einerseits und Religionsfreiheit an- dererseits noch weit entfernt. Doch ist es nicht gerade diese Vielfalt, die Europa so stark macht? Wenn wir wollen, dass Europa in den nächsten 70 Jahren wieder so große Fortschritte macht wie in den vergangenen, dann müssen wir daran arbeiten die europäische Identität als Einheit in Vielfalt weiter aufzubauen. Dominik Apel

Serbien

Hauptstadt: Belgrad

Währung:

serbischer Dinar

Einwohner:

7,1 Mio.

Staatsform:

parlamentarische Republik

BIP/Einwohner: 5902 USD (nominal)

Belgrad

Einwohner:

1, Mio.

Gliederung:

10 Stadtgemeinden, 7 Vorstadtgemeinden

Kirche:

Sitz der serbisch-orthodoxen Kirche

anstösse

„Serbien? Was willst du denn dort? Ist da nicht gerade Krieg?“

bericht von der bildungsreise nach belgrad

Serbien, ein armes Land mit hoher Kriminalitätsrate und einer blutigen Vorgeschichte. So stellen sich die meisten Menschen das Land in der Mitte der Balkan- halbinsel vor. Unsere JU-Bildungsreise führte die Mitglieder des Bezirksverbandes Südbaden dieses Jahr genau in das Herzen Serbiens. Ein wunderschönes Land mit tollen Nationalparks und vielfältigen, architektonisch schö- nen Städten. Eine dieser bemerkenswerten Städte war auch unser Ziel, die Hauptstadt Belgrad. Beherbergt in einem Vier-Sterne-Hotel inmitten der Großstadt wurden wir Zeugen, dass keines der Vorur- teile gegenüber Serbien gerechtfertigt war. Durchweg trafen wir auf nette Menschen und konn- ten Belgrad zu Fuß, aber auch auf dem Wasser erleben. Es entstandenen Eindrücke, die sich schnell eingebrannt haben und lange in Erinnerung bleiben werden.

Besuche im Parlament und ein Treffen mit dem Leiter der ansässigen Konrad-Adenauer-Stiftung folgten. Aber auch das Nachtleben in Belgrad ist bombastisch und verleiht der „weißen Stadt“ einen gewissen Charme. Übrigens wurde keinem aus unserer Gruppe etwas ge- stohlen und Krieg gab es auch keinen zu sehen. Serbien ist ein schönes Land und absolut jederzeit ei- nen Besuch wert.

julian Gerblich Julian Gerblich aus dem Kreisver- band Waldshut ist 23 Jahre alt und Mitglied
julian Gerblich
Julian Gerblich aus dem Kreisver-
band Waldshut ist 23 Jahre alt und
Mitglied des Bezirksvorstandes der JU Südbaden
band Waldshut ist 23 Jahre alt und Mitglied des Bezirksvorstandes der JU Südbaden Bilder der Belgrad-Reise
Bilder der Belgrad-Reise 15
Bilder der Belgrad-Reise
15
band Waldshut ist 23 Jahre alt und Mitglied des Bezirksvorstandes der JU Südbaden Bilder der Belgrad-Reise

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Glück braucht auch Sicherheit – dafür könnt ihr etwas tun.

Wir helfen euch beim Start in eure Zukunft – welche Versicherungen ihr wirklich braucht und warum.

Ihr habt mit Ausbildungs-/und Semesterbeginn einiges zu tun, denn ihr müsst euch nicht nur Gedanken über euren Berufsalltag und die Organisation des Semesters machen. Das Thema „Versicherungen“ ist nun auch für euch wichtig, der bisherige Versicherungsschutz über eure Eltern besteht mit Beginn der Ausbildung oder Semester nicht mehr. Worauf zu achten ist und welche Verträge ihr wirklich braucht, das zeigen wir euch! Gerade weil der Geldbeutel noch klein ist, bedarf es einer individuellen Analyse und Beratung.

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Analyse und Beratung. Familienkrankenversicherung Eine Kranken- und Pflegeversicherung ist Pflicht, egal ob

Eine Kranken- und Pflegeversicherung ist Pflicht, egal ob Student oder Azubi. Du, als Azubi wirst automatisch durch deinen Arbeitgeber gesetzlich krankenversichert. Die Kasse kannst du frei nach deinen Wünschen und Bedürfnissen wählen. Die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen sind oft nicht ausreichend. Daher hast du die Möglichkeit eine private Krankenzusatzversicherung als Ergänzungsschutz nach deinen Bedürfnissen abzu- schließen. Du, als Student, kannst noch bis zu deinem 25. Lebensjahr beitragsfrei bei deinen Eltern gesetzlich krankenversichert bleiben. Außer ein Elternteil ist privat krankenversichert. Dann hast du die Wahl: gesetzliche oder private Studentenkrankenversicherung! Ein Wechsel während des Studiums ist nicht mehr möglich. Wir können dir helfen den richtigen Krankenversicherer zu finden. Hierbei werden deine Wünsche und Bedürfnisse bei der Auswahl des Versicherers berücksichtigt. Auf jeden Fall sollte auch darauf geachtet werden, dass ein entsprechender Auslandsreise- krankenversicherungsschutz eingeschlossen wird. Denn Auslandspraktikas sind heute keine Seltenheit mehr. Oder auch während eurer Studienzeit werdet ihr sicherlich auf keinen Aus-

landsurlaub verzichten.

Private Haftpflichtversicherung

Aus- landsurlaub verzichten. Private Haftpflichtversicherung Wer kennt nicht den Klassiker: du bist mit deinen Kumpels
Wer kennt nicht den Klassiker: du bist mit deinen Kumpels unterwegs, Smartphones liegen auf dem
Wer kennt nicht den Klassiker: du bist mit deinen Kumpels unterwegs, Smartphones liegen auf
dem Tisch, du schmeißt ein Glas um und die Flüssigkeit, womöglich noch Cola, läuft über das
Smartphone. Kaputt - Schaden zwischen 100-500 €. Wer zahlt?
Zum Glück hast du eine private Haftpflichtversicherung denn diese leistet für alle Schäden
welche du einem Anderen zufügst. Als Azubi oder Student bist du während deiner ersten
Ausbildung in der Regel noch über deine Eltern versichert. Vorausgesetzt deine Eltern haben
eine private Haftpflichtversicherung und der Versicherungsschutz für Dich ist mitinbegriffen.
Hier sollte zunächst der Versicherungsschutz deiner Eltern geprüft werden. Sofern kein Ver-
trag besteht ist der Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung für dich unerlässlich.
Denn im schlimmsten Fall haftest du für Schäden, die du einem anderen zufügt mit deinem

gesamten Vermögen!

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Ihr denkt jetzt sicherlich, so was brauche ich doch noch nicht! Ich habe noch nicht ausgelernt bzw. ich übe doch noch gar keinen Beruf aus! Aber Vorsicht! Auch euch kann die Berufsunfähigkeit treffen. Denn wenn du als Student oder Azubi durch Krankheit oder Unfall invalide wirst, kannst du deinen angestrebten Beruf niemals ausüben. Die Versicherung zahlt dir dann aber eine monatliche Rente um einen Teil deines bereits erreichten Lebensstandards aufrecht halten zu können. Das Beste: Die Versicherungs- wirtschaft bietet extra für Studenten sog. Einsteigerberufsunfähigkeitsversicherungen an! Du beginnst mit einem geringen Beitrag und hast einen vollwertigen Versicherungsschutz. Nach Ausbildungs-/Studiumsende steigt dann erst der Beitrag auf den regulären Beitrag an. Wichtig: Verlasst euch hier NICHT auf Vater Staat! Hier müsst Ihr selbst privat vorsorgen. Denn Ihr habt noch keine Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt, also könnt ihr

auch keine Leistung erwarten.

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erwarten. Altersvorsorge / Vermögenswirksame Leistungen Aber der Staat unterstützt euch auch. Thema Altersvorsorge.

Aber der Staat unterstützt euch auch. Thema Altersvorsorge. Wer bereits ein Einkommen hat, kann seine Altersvorsorge über die RiesterRente aufbauen und erhält Zuschüsse vom Staat: Berufseinsteigerbonus einmalig in Höhe von 200 € und eine jährli- che Zulage von 154 €. Zusätzlich ergibt sich ggf eine Steuerersparnis. Die volle Förderung erhaltet ihr, wenn ihr 4% eures rentenversicherungspflichtigen Vorjahres- einkommens als Eigenbeitrag leistet. In dieser Berechnung wird die staatliche Zulage bereits mitangerechnet. Je früher ihr anfangt für das Alter vorzusorgen, desto höher ist eure Rente im Alter! Auch euer Arbeitgeber hilft euch Vermögen anzusparen. In vielen Betrieben werden Vermö- genswirksame Leistungen gezahlt. Diese erhaltet Ihr zusätzlich zum Gehalt von eurem Betrieb. Wenn ihr diese Leistungen bspw in einen Bausparvertrag anlegt, gibt es eine weitere staatliche Förderung: die Arbeitnehmersparzulage. Das sind nochmal 9% pro Jahr on Top! Also bei Ver- mögenswirksamen Leistungen in Höhe von 40,00 € pro Monat (max. 470 € pro Jahr) sind das

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Scheibenwischer

Bezirksteil der JU Nordwürttemberg

Scheibenwischer Bezirksteil der JU Nordwürttemberg Liebe Freundinnen und Freunde, seit November führen wir nun

Liebe Freundinnen und Freunde, seit November führen wir nun kommissarisch den Bezirksverband. Besonders wichtig war es uns in dieser außerordentlichen Situation zunächst, den Bezirk wie- der in ein ruhigeres Fahrwasser zu lenken und weitere Vorhaben im guten Miteinander zu planen. Aber auch die inhaltliche Arbeit des Bezirksverbands sollte aktiv weitergehen. Nachdem wir im letzten Jahr mit dem „Kompass 00“ viele Themengebiete angerissen haben, hat nun eine Projektgruppe einen Leitantrag konkret zu den Themen „Haushalt, Steuern und Wirtschaft“ erarbeitet, der von den Delegierten auf dem Bezirkstag am 20./21. Juni in Degenfeld beraten und verabschiedet werden soll. Mit der Wahl eines neuen Bezirksvorstands endet

werden soll. Mit der Wahl eines neuen Bezirksvorstands endet an diesem Wo- chenende auch die Zeit
werden soll. Mit der Wahl eines neuen Bezirksvorstands endet an diesem Wo- chenende auch die Zeit

an diesem Wo- chenende auch die Zeit un- seres kommis- sarischen Vor- sitzes. Deshalb möchten wir an dieser Stelle noch einmal die Gelegenheit nutzen und uns bei allen Beteiligten für die freundschaftliche Zu- sammenarbeit und das gute Miteinander in den letzten sieben Monaten sehr herzlich bedanken. Wir freuen uns auf eine spannende inhaltliche Diskus- sion und die viele Begegnungen in Degenfeld. Herzliche Grüße Christina und Dominik

Gemeinsamer BA mit der JU Südbaden
Gemeinsamer BA mit der JU Südbaden

Zu einer gemeinsamen Bezirksausschusssitzung hat- te die Junge Union Südbaden auf den Feldberg in den Schwarzwald eingeladen. Neben Gesprächen mit Dr. Andreas Schwab MdEP, Thomas Dörflinger MdB und Patrick Rapp MdL über die Politik in Land, Bund und Eu- ropa, diskutierte man auch über die inhaltliche Ausrich- tung der Jungen Union mit Blick auf die Landtagswahl

im nächsten Jahr. Beim anschließenden „schwarzwälder Hüttenabend“ und der Besichtigung des Skisprungzen- trums Hinterzarten konnten neue Kontakte geknüpft und bestehende Verbindungen gestärkt werden. Des- halb möchten wir der JU Südbaden noch einmal unseren herzlichen Dank für die Einladung und das schöne Wo- chenende im Schwarzwald aussprechen.

sCheIbenwIsCher

Simon Weißenfels Landtagskandidat für Göppingen

Am 6. März 015 nominierten die CDU-Mitglieder im Wahlkreis 10 Göppingen in der Gemeindehalle in Wan- gen unseren Bezirksgeschäftsführer Simon Weißenfels mit 108 zu 70 Stimmen als ihren Kandidaten für die Landtagswahl 016. Der JU Bezirksverband Nordwürtt- emberg gratuliert Simon zu seinem klaren Sieg bei der Nominierung gegen die Mandatsträgerin Jutta Schiller. Der 8-jährige Göppinger JU-Kreisvorsitzende über- zeugte die Mitglieder auf insgesamt acht im Vorfeld er- folgten Vorstellungsrunden durch seine klare politische Positionierung. Die Unterstützung von mittelstän- dischen Unternehmen durch Ausbau von Wegeinfra- struktur und Breitbandausbau sowie eine ideologiefreie Bildungspolitik werden von Weißenfels ebenso gefor- dert wie eine dialogorientierte Asylpolitik. Zukunftsthe-

dert wie eine dialogorientierte Asylpolitik. Zukunftsthe- men wie Innere Sicherheit und wirtschaftlicher Wohlstand

men wie Innere Sicherheit und wirtschaftlicher Wohlstand stehen im Fokus. Weißenfels setzt sich daher auch für ein eigenständiges Wirtschafts- ministerium ein. Er folgt dem christlichen Menschenbild und möchte als Kandidat durch bürgerliche Nähe und starke politische Präsenz seine Poli- tik und seinen Wahlkampf aufbauen. Ebenso erfreulich ist es, dass im Bezirksgebiet mit Isa- bell Huber, Natalie Pfau, Benjamin Völkel und Kai Stef- fen Meier auch einige Zweitkandidaten aus den Reihen der Jungen Union kommen.

Orts- und Kreisvorsitzendenkonferenz:

IS-Terror muss beendet werden

Um den regelmäßigen Austausch zwischen den Mit- gliedern des Bezirksverbandes zu fördern, fand Anfang Mai wieder eine Orts- und Kreisvorsitzendenkonferenz der Jungen Union Nordwürttemberg in Stuttgart statt. Zunächst konn- ten sich die Vertreter der jeweiligen Verbände über die Hintergründe des Konflikts in Syrien und im Irak informieren. Der Orientalist und Oberstleutnant d. R. Matthias Hof- mann M. A., ausgewiesener Kenner des Nahen Ostens, stellte die Ent- wicklungen seit dem Irak-Krieg von 00 dar. Vor dem Hintergrund der aktuellen Flüchtlingsströme aus der Region könne eine Befriedung der Region nur unter Einbezug aller re- gionalen Akteure gelingen, so sein Resümee. Der kommissarische Vorsitzende der JU, Dominik Martin, der sich auf dem im Juni stattfindenden Bezirkstag für das Amt des Vorsitzenden bewerben möchte, stellte zusammenfas- send klar: „Die Weltgemeinschaft trägt die Verantwor-

tung für die Lösung des Konflikts in Syrien und im Irak.“ Anderenfalls werde es auch nicht gelingen, die Flücht- lingsströme aus diesen Ländern einzudämmen. Es gelte, die Ursachen von Flucht und Vertrei- bung schon an der Wurzel anzuge- hen, so Martin. Im Anschluss an den Fachvortrag informierten sich die anwesenden JUler über Neuigkeiten im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsar- beit. Roland Wahl, Mitarbeiter der CDU-Landesgeschäftsstelle in Stutt- gart, und Marc Biadacz (CDU Böb- lingen) informierten die Teilnehmer über die neuesten Entwicklungen im Bereich Soziale Netzwerke, On- line-Kampagnen und stellten erste Planungen für den anstehenden Landtagswahlkampf dar. Die Online- Präsenz der JU-Verbände wurde da- bei einhellig gelobt: „Wir sind sehr aktiv auf Facebook und pflegen auch unsere Homepage ständig.“, so der Bildungsreferent der JU Nordwürttem- berg, Norman Wiechmann.

und pflegen auch unsere Homepage ständig.“, so der Bildungsreferent der JU Nordwürttem- berg, Norman Wiechmann. 19
und pflegen auch unsere Homepage ständig.“, so der Bildungsreferent der JU Nordwürttem- berg, Norman Wiechmann. 19
und pflegen auch unsere Homepage ständig.“, so der Bildungsreferent der JU Nordwürttem- berg, Norman Wiechmann. 19

der sChwarze Grat

der sChwarze Grat der sChwarze Grat bezIrksteIl der ju württemberG-hOhenzOllern WWW.JU-WUEHO.DE Liebe Freundinnen und

der sChwarze Grat

bezIrksteIl der ju württemberG-hOhenzOllern

WWW.JU-WUEHO.DE

Liebe Freundinnen und Freunde, zunächst darf ich an dieser Stelle un- serem Freund Ma- nuel Hagel zu seiner Nominierung zum Landtagskandidaten der CDU im Wahl- kreis Ehingen herzlich gratulieren. Manuels Nominierung zeigt nicht nur das ihm entgegen gebrachte Vertrauen aus seinem Wahlkreis. Es wird auch deutlich, dass die Uni- on bei der Richtungswahl 016 auf die junge Generation setzt. Aber nicht nur personell wollen wir an der Weiterentwicklung der CDU mitwirken. Auch inhaltlich wollen wir für ein mutiges und offensives Wahlprogramm der CDU eintreten. Den Anfang haben wir beim Landes- tag in Südbaden gemacht. Es freut mich, dass wir als Bezirksverband unsere Ideen im Wahlprogramm der Landes JU platzieren konnten. Nun liegt es an uns, den JU-Landes- verband nach besten Kräften bei der Platzierung unserer Ideen in- nerhalb der CDU zu unterstützen. Dazu brauchen wir jede und jeden. Denn nur gemeinsam sind wir stark genug, die CDU von unseren Ideen zu überzeugen. Ich freue mich auf diesen Prozess mit Euch! Euer

Ich freue mich auf diesen Prozess mit Euch! Euer 0 0 Zukunftsfähigkeit der Infrastruktur fest im

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Zukunftsfähigkeit der Infrastruktur fest im Blick

jahresempfang der ju württemberg-hohenzollern

Am 16. April fand in Laichingen der Jahresempfang der Jungen Union (JU) Württemberg-Hohenzollern statt. Mit Verkehrsstaatssekretär Nor- bert Barthle MdB stellte sich die JU bei der Veranstaltung den Themen Verkehr und digitale Infrastruktur. Zu den Gästen der Veranstaltung konnte die JU auch Landrat Heinz Seiffert, Ronja Schmitt MdB sowie Heinz Wiese MdB zählen. Durch den Abend führte der stellvertretende Landesvorsitzende der JU Baden-Württemberg Manuel Hagel. „Eine gute Infrastruktur ist zentrale Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum, Beschäftigung und Teilhabe am Miteinander. Dabei dürfen wir unsere verkehrspolitische Strategie nicht an Ideologien, sondern an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten“, betonte der Bezirksvorsitzende Philipp Bürkle bei seiner Begrüßung. Barthle stellte bei seinem Referat die gegenwärtigen Aufgaben des Bundesverkehrsministeriums vor. Dabei spielten vor allem die Finanzierung und Zukunftsfähigkeit der Infrastruk- tur sowie E-Mobilität und Veränderungen durch die Digitalisierung eine Rolle. den ländlichen raum nicht vernachlässigen „Der ländliche Raum darf bei verkehrspolitischen Überlegungen nicht vergessen werden“, fasste Hagel zusammen. Eine nachhaltige Infrastruk- tur in allen Lebensräumen sei Voraussetzung für Fortschritt und Wohl- stand. Mit einer lebhaften Diskussionsrunde endete der offizielle Teil des Jahresempfangs. In ungezwungenem Rahmen ließen die Gäste den Abend anschließend ausklingen.

der sChwarze Grat

Ein starkes Zeichen für den Aufbruch!

manuel hagel ist landtagskandidat der Cdu im wahlkreis ehingen

Am 4. April fand in Schelklingen (Alb-Donau-Kreis) die Nominierungswahl für den Kandidaten der CDU im Wahlkreis Ehingen statt. Der stellvertretende Landes- vorsitzende der JU Baden-Württemberg und ehemalige Bezirksvorsitzende Württemberg-Hohenzollerns stellte sich an diesem Abend gegen einen Mitbewer- ber zur Wahl. Über 900 Stimmberechtigte waren gekommen, um einen Kandidaten zu nomini- ere. Am späten Abend stand das Ergebnis fest:

Manuel Hagel konnte sich mit 54 Stimmen gegen seinen Mitbewerber durch- setzen. Hagel soll damit im Frühjahr 016 die Nachfol- ge von Karl Traub MdL antreten. „Ich möchte mich mit Herz und Verstand für die Menschen in unserem Wahl- kreis einsetzen“, sagte Hagel. „Ich freue mich sehr über Manuels Wahl. Im Namen unseres Bezirksverbandes, aber auch ganz persönlich, möchte ich Manuel gratulieren. Manuel hat innerhalb

der JU bereits an verschiedenen Stellen sein Geschick unter Beweis gestellt. Für die Zukunft wünschen wir ihm alles Gute“, betonte Philipp Bürkle, Vorsitzender der JU Württemberg-Hohenzollern. Hagel sei nicht nur für seien Wahlkreis ein Gewinn, sondern auch eine starke Stimme für die ganze junge Generation im Land. Hagel ist mit seiner Nominierung ein Teil des Generationswechsels, der mit der kommenden Landtagswahl ansteht. „Jetzt gilt es, geschlos- sen für das gemeinsame Ziel zu kämpfen: Die CDU muss im Land wieder zurück in die Regierungsverantwortung“, so Hagel. Um die Land- tagswahl zu gewinnen, sei es wichtig, an einem Strang zu ziehen. Für Hagel spielt der Ländliche Raum eine beson- dere Rolle. Er will diesen selbstbewusst vertreten und für die Interessen der Bevölkerung im ländlichen Raum kämpfen. Die Bedürfnisse dieses Lebensraums dürften nicht hinter die der Ballungsräume gestellt werden.

nicht hinter die der Ballungsräume gestellt werden. Neugründung der JU Winterlingen-Bitz Am 7. April hat sich
Neugründung der JU Winterlingen-Bitz
Neugründung der JU Winterlingen-Bitz

Am 7. April hat sich die Junge Union Winterlingen- Bitz (Kreisverband Zollernalb) neu gegründet. Bisher besteht der Ortsverband aus einer kleineren Gruppe um den Vorsitzenden Jannik Kleinmann und dessen Stellvertretern Remo Bühler und Heiko Kalapos. „Selbst und aktiv mit gestalten zu können, finde ich besonders spannend an der JU. Mit unserem Verband wollen wir dazu beitragen, frischen Wind in die CDU zu tragen“, so Kleinmann über seine Motivation. Um gut aufgestellt

zu sein, wolle der Verband die Mitgliederwerbung ins Zentrum stellen. Für die Zukunft hat sich die JU Winterlingen-Bitz be- reits einiges vorgenommen. „Wir wollen vor allem mit Veranstaltungen aktiv sein“, sagte Kleinmann. Konkret planen die JUler aus Winterlingen und Bitz eine Ver- anstaltung zur aktuellen Flüchtlingsproblematik sowie einen Austausch mit dem ortsansässigen Türkisch Isla- mischen Kulturverein.

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aus’m ländle

JU beschließt junges Wahlprogramm

„Wir haben ein Ziel: Wir wollen die Landtagswahl am 1. März 016 gewinnen und Guido Wolf soll neuer Ministerpräsident unseres Landes werden. Dazu haben wir jetzt die Reihen intern geschlos- sen und marschieren mit einem starken Wahlprogramm der jungen Generation in die Landtagswahl“, so der Landesvorsitzende der JU Ba- den-Württemberg Nikolas Löbel zum Abschluss des außerordentlichen und mitgliederoffenen Landestages der 11.000 Mitgliederstarken CDU- Nachwuchsorganisation. „Wir wollen das nächtliche Alko- holverkaufsverbot kippen. Es macht keinen Sinn, dass Erwachsene nach Uhr keine alkoholischen Waren in Supermärkten oder an Tankstellen kaufen können. Wir fordern stattdessen mehr Prävention und Aufklärung vor übermäßigem Alkoholkonsum junger Leute. Aber wir als CDU sind keine Verbotspartei, daher muss das Verkaufsverbot geändert werden“, so Löbel. Aber nicht nur das: Der CDU-Nachwuchs will auch die Sperrzeiten im Land generell nachts auf eine Stunde verkürzen. Auch mit dieser Forderung wird klar: Die Junge Union nimmt die Jung- und Erstwähler ins Visier. „Wir wollen die Gleichmacherei in der Bildungspolitik beenden. Nicht jeder soll das gleiche Ziel, sondern jeder das für ihn passende erhalten. Wir wollen individuell

fördern und fordern. Die Verunsicherung bei Schülern und Eltern und die Ungleichbe- handlung der einzelnen Schultypen und die Bevorzugung der Gemein- schaftsschule muss ein Ende haben“, so Löbel. Einen Schwerpunkt bildet die Forderung nach einem rechts- verbindlichen Leistungsnachweis bei der Wahl der weiterführenden Schule. „Wir wollen nicht einfach die verbindliche Grundschulempfehlung so wie sie war wieder einführen, aber wir wollen, dass die Leistungs- fähigkeit des Kindes im Mittelpunkt der Schulwahl steht und nicht der Wunsch der Eltern“, so JU-Landeschef Löbel. landesvorstand wieder komplett – ju beendet interne streitereien Bereits einige Tage vor dem Landestag hatte der Landesausschuss, das zweithöchte Gremium des CDU- Nachwuchses, den Tuttlinger-Kreisvorsitzenden Martin Numberger und die Freiburgerin Carolin Jenkner wieder einstimmig in den Landesvorstand gewählt. Numberger ist nun wieder einer von drei Stellvertretern. Jenkner hat das Amt der Schriftführerin wieder inne. „Es war an der Zeit, die Vergangenheit Vergangenheit sein zu las- sen. Wir wollen die Landtagswahl gewinnen und daher marschieren wir jetzt geschlossen und entschlossen in die Zukunft“, freut sich JU-Landeschef Löbel.

und daher marschieren wir jetzt geschlossen und entschlossen in die Zukunft“, freut sich JU-Landeschef Löbel.
und daher marschieren wir jetzt geschlossen und entschlossen in die Zukunft“, freut sich JU-Landeschef Löbel.

aus’m ländle Oben: Nikolas Löbel bei der Eröffnung des Landestags. Mit Guido Wolf MdL und
aus’m ländle Oben: Nikolas Löbel bei der Eröffnung des Landestags. Mit Guido Wolf MdL und

aus’m ländle

aus’m ländle Oben: Nikolas Löbel bei der Eröffnung des Landestags. Mit Guido Wolf MdL und Prof.

Oben: Nikolas Löbel bei der Eröffnung des Landestags. Mit Guido Wolf MdL und Prof. Dr. h. c. Erwin Teufel waren sowohl ein ehemaliger als auch der künftige Ministerpräsident bei uns zu Gast. Unten: Über rund 400 Anträge von Verbänden und Mitgliedern wurden in der siebenstündigen Antragsdebatte zur Abstimmung gebracht.

der siebenstündigen Antragsdebatte zur Abstimmung gebracht. Die Mitglieder hatten auf dem Landestag einen Leit- antrag
der siebenstündigen Antragsdebatte zur Abstimmung gebracht. Die Mitglieder hatten auf dem Landestag einen Leit- antrag
der siebenstündigen Antragsdebatte zur Abstimmung gebracht. Die Mitglieder hatten auf dem Landestag einen Leit- antrag

Die Mitglieder hatten auf dem Landestag einen Leit- antrag unter dem Motto „Absolute Mehrheit 016“ zu beraten. 40 Seiten zu allen Themen der Landespolitik und 400 Anträge schafften eine Diskussion von über sieben Stunden. „Wir als Junge Union sind der inhalt- liche Motor der CDU. Ein eigenständiges und vollum- fassendes Wahlprogramm, das schafft keine andere Organisation in unserer Partei“ so Löbel. Als Gastredner konnte der CDU-Nachwuchs den ehe- maligen Ministerpräsidenten Prof. h. c. Dr. h. c. Erwin Teufel und den CDU-Spitzenkandidaten zur Landtags- wahl Guido Wolf MdL begrüßen. Beide freuten sich über die große Geschlossenheit innerhalb der Jungen Union

und lobten die inhaltliche Arbeit des Nachwuchses. Doch der JU-Landeschef Löbel machte auch deutlich:

„Wir wollen mitreden, beim Inhalt und beim Personal.“ Denn zur Zeit laufen im ganzen Land die Nominierungen in den Wahlkreisen. Neben Felix Schreiner (Waldshut), Simon Weißenfels (Göppingen) und Manuel Hagel (Ehingen), die bereits nominiert wurden, bewerben sich mit Christian Natterer (Wangen-Illertal), Fabian Gram- ling (Bietigheim-Bissingen) und Christine Neumann (Ettlingen) bisher drei weitere JU-Bewerber. Löbel: „Wir wollen eine Verjüngung der Landtagsfraktion erreichen und wir wollen als junge Generation eine aktive Rolle in der künftigen Landespolitik spielen!“

Unsere Ideen in die CDU tragen!

Eine Gelegenheit, um unsere Ideen in die CDU zu tra- gen, bieten die vier ProgrammWerkstätten, die die CDU Baden-Württemberg zu einzelnen Themen veranstaltet. Bereits am 9. Mai haben wir uns bei der Programm- Werkstatt Bildung gemeinsam mit der Schüler Union, die ihre Vorstellungen zu Beginn im Plenum präsentie- ren durfte (Bild), für unsere Inhalte eingesetzt – insbe-

sondere unser „Stufenmodell“ für eine neue verbindliche Grundschulempfehlung. „Es tut der CDU gut, wenn sie ihre Ideen so breit wie möglich

diskutiert“, erklärte JU-Landeschef Nikolas Löbel dazu. „Erst am Ende wird man allerdings sehen, ob sich die Ba- sis tatsächlich durchsetzt“. Hierbei könnten zusätzliche Beteiligungsmöglichkeiten helfen – etwa eine Online- Umfrage zu wichtigen Einzelfragen, wie sie auch die JU im Winter unter ihren Mitgliedern durchgeführt hatte. Im Übrigen werde die JU auch in den weiteren Werk-

hatte. Im Übrigen werde die JU auch in den weiteren Werk- stätten und auf dem Parteikonvent

stätten und auf dem Parteikonvent im September Präsenz zeigen und innerhalb der CDU für ein Landtagswahlprogramm kämpfen, das die Interessen der jungen Generation angemessen berücksichtigt.

aus’m ländle JU-Kreisverband Mannheim JU Mannheim startet in OB-Wahlkampf 2015 Ungleich der meisten anderen
aus’m ländle
JU-Kreisverband Mannheim
JU Mannheim startet in OB-Wahlkampf 2015
Ungleich
der meisten
anderen
Kommunen
im
Land hatte
die zweitgrößte Stadt in Baden-Württemberg noch nie ei-
nen Oberbürgermeister der CDU. Doch diesmal stehen die
Chancen gut wie lange nicht. Mit
dem Horber
Bürgermei-
ster
Peter Rosenberger,
einem
waschechten „Monnemer
Bu“ konnte die
CDU den
Mannheimerinnen und
Mann-
heimern
einen
Kandidaten
präsentieren,
der durch die
Mannheimer Bürgerdienste nicht nur
Leitung
mehrerer
die Verwaltung aus dem Effeff kennt, sondern als Bürger-
meister der Stadt im Schwarzwald auch
schon reichlich
hat. Seit der CDU-Kreisvorsitzende Nikolas Löbel
Erfahrungen
als OB gesammelt
der
Partei und
Zuspruch groß. Wie in jedem Wahlkampf
den Bürgern den
Kandidaten präsentierte, ist der
kommt
es auch in
diesem maßgeblich
auf die Unterstützung
der JU an.
Den ersten
Anfang machte man bei
der stadtweiten Plakatierungsaktion,
als 400 Plakate in
ausgewählten Stadtteilen gehängt wurden.
gilt es doch am 14. Juni 015 Dr. Peter
Noch viele weitere gemeinsame Aktionen werden folgen,
Kurz abzulösen.
weitere gemeinsame Aktionen werden folgen, Kurz abzulösen. JU-Kreisverband Ortenau Gespräch mit Flüchtlingen Zu
JU-Kreisverband Ortenau Gespräch mit Flüchtlingen Zu Beginn des neuen Jahres besuchten die Stadtverbände
JU-Kreisverband Ortenau
Gespräch mit Flüchtlingen
Zu
Beginn
des neuen
Jahres besuchten
die
Stadtverbände Offenburg
und Oberkirch
die
Asylbewerber-Gemeinschaftsunterkunft
in
Offen-
burg, um Einblicke in die
Lebenssituation zu erhalten. In der Ortenau gibt es über
1000 Asylbewerber in den kommunalen
Einrichtungen, rund 00 in Offenburg. Die
Leiterin
der Unterkunft, Alexandra
Roth, sowie
ihre Mitarbeiter erklärten,
in wel-
chen
Bereichen
die
größten Herausforderungen
lägen:
Problematisch seien das
Finden von Wohnraum
und der Zugang zum Arbeitsmarkt.
Roth
hob auch die
Rol-
le von Vereinen
und Ehrenamtlichen im
Umfeld hervor: „Es ist schön
und wichtig,
dass
viele ehrenamtliche Helfer bei
der Integration
von Flüchtlingen,
z. B.
durch
Deutschkurse, mithelfen.“ Die Vorsitzende der JU Oberkirch, Vera Huber, ergänzte:
„Flüchtlinge finden durch derartige Kooperationen
Menschen bezüglich eines dauerhaften Aufenthalts
Anschluss. Allerdings muss den
in Deutschland von Beginn an
reiner
Wein eingeschenkt
werden.
Es
bedarf deshalb unter
anderem
schnellerer
Asylverfahren.“
„Wir müssen
darauf achten,
dass genügend
Plätze in
den Unter-
künften für Flüchtlinge aus
Kriegs- und Krisengebieten vorhanden sind
und diese
Motivation belegt werden“, so Felix
nicht von Flüchtlingen mit rein wirtschaftlicher
Ockenfuß, Vorsitzender JU Offenburg.
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4
aus’m ländle JU-Stadtverband Lauda-Königshofen „JU-Zukunftsdialog“ Zur zweiten Auflage des

aus’m ländle

JU-Stadtverband Lauda-Königshofen „JU-Zukunftsdialog“ Zur zweiten Auflage des „Zukunftsdialogs“ hatte die JU
JU-Stadtverband Lauda-Königshofen
„JU-Zukunftsdialog“
Zur zweiten Auflage des
„Zukunftsdialogs“ hatte die JU
Paul Ziemiak
Lauda-Königshofen den JU-Bundevorsitzeden
eingeladen. Im vollbesetz-
ten Gewölbekeller
des REBguts
referierte Paul
über die
Herausforderungen
und
Chancen
unserer
Gesellschaft
für die Zukunft.
Alois Gerig MdB,
Nach den Grußworten der
Abgeordneten
Nina
Warken MdB
und Prof.
Dr. Wolf-
gang Reinhart MdL, stand Paul Ziemiak den über 80 Besu-
chern in einer Diskussionsrunde
noch Rede und Antwort.
chern in einer Diskussionsrunde noch Rede und Antwort. JU-Kreisverband Heilbronn Junge Union lud zum
JU-Kreisverband Heilbronn Junge Union lud zum geselligen Osterfrühstück Zum bereits dritten Mal lud der
JU-Kreisverband
Heilbronn
Junge
Union
lud
zum
geselligen
Osterfrühstück
Zum bereits
dritten Mal lud der JU-Kreisverband
Heilbronn
Mitglieder
und
Interessierte
zum
in
gemeinsamen Osterfrühstück
und Interessierte zum in gemeinsamen Osterfrühstück die Kreisge- schäftsstelle, um mit den hiesigen

die Kreisge-

schäftsstelle, um

mit den

hiesigen Abgeordneten

in persönliche Gespräche zu kommen.

Zu Beginn

der Veranstaltung sprach der

studierte Theologe und

erste Bürgermeister

der

Stadt Heilbronn

ein geistliches Wort an die Gäste, in dem er auf die

Martin

Diepgen

besondere Bedeutung

woche für das Christentum hinwies.

der Kar-

Des Weiteren nahmen sich die Abgeordneten

Eberhard

Gienger MdB

und unser CDU Landesvorsitzender

Thomas

Zeit für

Strobl MdB

interessante Diskussionen

und informative Gespräche. „Die Anwesenheit

von über 40 Mitgliedern und

Gästen verdeutlicht abermals die Bedeutung der Jun-

Landkreis“, zeigt sich der Vorsitzende

des Kreisverbandes

zeigt sich der Vorsitzende des Kreisverbandes gen Union im Stadt- und Markus Schuster begeistert.
gen Union im Stadt- und Markus Schuster begeistert.
gen Union im Stadt- und
Markus
Schuster begeistert.

JU-Kreisverbände Ravensburg und Alb-Donau-Ulm

Vereinfachungen im Planungsrecht gefordert

Im Rahmen einer

gemeinsamen Vorstandsitzung sprachen die JU

Kreisverbände Alb-Donau-Ulm

und Ravensburg mit Experten aus

Politik und

Verwaltung

über die Zukunft des Schienenverkehrs

zwischen Ulm und Friedrichshafen.

„Die Jahrzehnte lange Hänge-

partie bei der Südbahn zeigt, dass

endlich Reformen im

Planungs-

recht her müssen.“, so

Ferdinand Reiter, der JU-Kreisvorsitzende

Ravensburg. „In den letzten

aus

Jahren halten vermehrt einzelne

Bürger,

Naturschutzverbände oder

überstrenge Umweltvorgaben

wichtige Zukunftsprojekte auf. Kretschmanns vermeintliche des Gehörtwerdens geht hier in die völlig falsche Richtung.“

Politik

auf. Kretschmanns vermeintliche des Gehörtwerdens geht hier in die völlig falsche Richtung.“ Politik 55

55

aus’m ländle

Zollernalb JU-Kreisverband Sigmaringen und JU-Kreisverband JU-Verbände gemeinsam in Berlin Thomas Bareiß besuchten
Zollernalb
JU-Kreisverband Sigmaringen und JU-Kreisverband
JU-Verbände gemeinsam in Berlin
Thomas
Bareiß besuchten die
Kreisverbände der JU Sig-
Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten
Berlin.
maringen und Zollernalb
vier Tage lang
Die 50 Teilnehmer der Reise erwartete ein abwechs-
lungsreiches
Programm
in
der
Bundeshauptstadt. Termine
im
Reichstag, Bundesrat,
ein Besuch in
der Landesvertretung von Taiwan oder eine Spreefahrt sind dabei
nur Aus-
züge
aus
dem abwechslungs-
reichen Programm
der JUler.
Bei bestem Wetter
konnte der
Nachwuchs der
Union vielsei-
tige Einblicke in das Getümmel
der Hauptstadt gewinnen.
tige Einblicke in das Getümmel der Hauptstadt gewinnen. JU-Kreisverband Ostalb JU Ostalb in Rom Die JU
tige Einblicke in das Getümmel der Hauptstadt gewinnen. JU-Kreisverband Ostalb JU Ostalb in Rom Die JU
JU-Kreisverband Ostalb JU Ostalb in Rom Die JU Ostalb führte ihre diesjährige Reise in die
JU-Kreisverband Ostalb
JU Ostalb in Rom
Die JU
Ostalb führte ihre
diesjährige
Reise
in die
Ewige Stadt.
Die 5-köp-
fige Reisegruppe startete mit
einem
Besuch
beim
Souveränen Malteseror-
Großkanzler Freiherr von Boeselager empfangen. Neben einer Stadtführung
den. Hier wurde die Gruppe von
durch das weltliche Rom standen auch ein Besuch im
Petersdom sowie der Sixtinischen Kapelle
auf dem
Pro-
gramm. Zudem wurden die Katakomben,
der Reise nahmen einige Teilnehmer am
das Forum
Romanum sowie das Kolosseum besucht.
Zum Abschluss
Angelusgebet des Papstes teil.
JU-Kreisverband Tuttlingen Maria-Lena Weiss ist neue CDU-Kreisvorsitzende Beim Kreisparteitag der CDU Tuttlingen
JU-Kreisverband Tuttlingen
Maria-Lena Weiss ist neue CDU-Kreisvorsitzende
Beim Kreisparteitag
der CDU
Tuttlingen konnte
die JU Tuttlingen
große Erfolge er-
zielen. Als
neue Kreisvorsitzende wurde die JU-Bezirksvorsitzende Maria-Lena Weiss
gewählt. Neu
im geschäftsführenden Vorstand
als Internetreferent ist der stellv. JU-
Landesvorsitzende
und Tuttlinger
Kreisvorsitzende
Martin
Numberger. Als
Beisitzer
wurden
der Spaichinger JU-Ortsvorsitzende
Raphael Heim
und der ehemalige Stadt-
verbandsvorsitzende der JU Tuttlingen
Benjamin
Bach in
den
Kreisvorstand gewählt.
Mit
Dieter
Meßmer
und Wencke
Weiser
gehören
dem
CDU-Kreisvorstand zwei
weitere ehemalige JU-Urge-
steine an. Das JU-Team
in der CDU wird komplettiert
durch die CDA-Kreisvorsitzende Nadine Zindeler und den
Vorsitzenden des Arbeitskreises Kultur, Stefan Hauser.
durch die CDA-Kreisvorsitzende Nadine Zindeler und den Vorsitzenden des Arbeitskreises Kultur, Stefan Hauser. 666

666

naGelbrand

Warum Weselky aufs Abstellgleis gehört

oder: der beste Grund für das Tarifeinheitsgesetz

Der Spartengewerkschaftsführer Claus Weselsky legte vor einigen Wochen in der aktuellen Tarifauseinan- dersetzung mit der Deutschen Bahn AG zum neunten Mal innerhalb weniger Monate den Zugverkehr in der gesamten Republik lahm. Als Vorsitzender der Gewerk- schaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat er es zu verantworten, dass der deutschen Wirtschaft ein mas- siver Schaden entstanden ist und Millionen Pendler un- ter der Machtgier eines Einzelnen zu leiden hatten. Schuld daran ist ein eigentlich originär gewerkschaft- licher Konkurrenz- bzw. Machtkampf der GDL mit der wesentlich größeren konkurrierenden Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). Kleinstgewerkschaftschef Weselsky fürchtet angesichts des von der Bundesregie- rung geplanten und mittlerweile vom Deutschen Bun- destag beschlossenen Tarifeinheitsgesetztes um seinen Einfluss im Bereich des Bahn-Konzerns. Danach sollen in einem Betrieb nämlich nur noch die Tarifverträge gelten, die mit der Gewerkschaft ausgehandelt sind, die die meisten Mitglieder in diesem Betrieb hat. Bei der Bahn also: Weitgehend die EVG. Damit es nicht weiter sein kann, dass eine winzige Gewerkschaft das ganze Land erpresst, ist nun der Ge- setzgeber gefordert, schnellstmöglich diesen schäd- lichen Auswüchsen des Streikrechts Einhalt zu gebie- ten. Der Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrats,

Wolfgang Steiger, forderte Bundesarbeitsministerin An- drea Nahles (SPD) völlig zu Recht auf, schnellstmöglich eine Zwangsschlichtung des Konflikts zu ermöglichen. Zu begrüßen sind auch die Äußerungen des JU-Bundes- vorsitzenden Paul Ziemiak, der sich ebenfalls für die Einführung einer Zwangsschlichtung für Bereiche der öffentlichen Daseinsfürsorge im Streikrecht ausspricht. Des Weiteren ist es unabdingbar von Seiten des Gesetz- gebers nicht nur klare Kriterien zur Verhältnismäßigkeit im Streikrecht festzulegen, sondern auch künftig im Allgemeinen klare Regeln, wie beispielsweise vorherige Mediationsverfahren und angemessene Ankündigungs- fristen, für Arbeitskämpfe festzuschreiben. Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit und die Lei- stungsstärke der deutschen Wirtschaft müssen unbe- dingt vor dem ausufernden Gebrauch von unverhältnis- mäßigen Streiks geschützt werden. Auch interessant für den zukünftigen Verlauf der Tarifverhandlungen und etwaiger Streiks wird sein, ob die Mitglieder der GDL weiter bereit sind, sich für die Machtbesessenheit ihres Vorsitzenden vorführen zu lassen. Fraglich ist, wie lange die Erklärungen des GDL- Chefs hinsichtlich des verordneten Verzichts „seiner“ Lokführer auf 4,7 Prozent mehr Lohn und eine 1.000 € Einmalzahlung diese überzeugen. Andere Berufsgrup- pen können von solchen Angeboten nur träumen. (ls)

Gewinner

David Cameron

Gewinner David Cameron Alle Prognosen sahen in Groß- britannien ein Kopf-an-Kopf zwischen der Conservative Party mit
Gewinner David Cameron Alle Prognosen sahen in Groß- britannien ein Kopf-an-Kopf zwischen der Conservative Party mit

Alle Prognosen sahen in Groß- britannien ein Kopf-an-Kopf zwischen der Conservative Party mit Premierminister Da- vid Cameron und der Labour Party mit dem Herausforde- rer Ed Miliband – zuletzt lag letzterer sogar leicht vorne. Den Wähler hat das offenbar nicht interessiert: Die „Tories“ kamen auf 0 von 645 Sitzen und regieren jetzt mit einer absoluten Mehrheit, die Liberaldemokraten als Koalitions- partner werden nicht mehr gebraucht.

Verlierer

Reinhold Gall

Verlierer Reinhold Gall Ein „Erfolg“ der Polizeireform? Um fast 65 % ist die Zahl der Wohnungseinbrüche
Verlierer Reinhold Gall Ein „Erfolg“ der Polizeireform? Um fast 65 % ist die Zahl der Wohnungseinbrüche

Ein „Erfolg“ der Polizeireform? Um fast 65 % ist die Zahl der Wohnungseinbrüche in Baden-Württem- berg von 011 bis 014 gestiegen. Dabei wird bei uns nach Angaben der Deutschen Polizeigewerk-

schaft nur einer von zehn Tä- tern gefasst. Innenminister Gall weist alle Schuld von sich und verweist auf die bundesweite Entwicklung. In Deutschland stiegen die Ein- bruchszahlen jedoch „nur“ um rund 15 % bei einer Auf- klärungsquote von 15,5 %.

Bild Cameron: flickr / Number 10 / CC BY-NC-SA / https://www.flickr.com/photos/number10gov/10728748104. Bild Gall: Wikimedia Commons / Photo Claude TRUONG-NGOC / CC BY-SA / http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Reinhold_Gall_Stadthalle_Kehl_30_avril_2014.jpg

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abGeGrätsCht

Rückschritt ins Osmanische Reich

Seit mehr als einem Jahrzehnt regiert er die Türkei – Recep Tayyip Erdogan. In seinem Amt als Staatsprä- sident fühlt er sich mittlerweile wie ein Sultan, der politische und religiöse Macht in sich vereint. So ist es kaum verwunderlich, dass er sich erst kürzlich einen neuen Palast baute. 1001 Zimmer mitten in einem Na- turschutzgebiet – rücksichtslos und auf die eigenen In- teressen bedacht. Vieles was Atatürk geschaffen hat, beispielsweise die Modernisierung der Türkei, die Trennung von Staat und Religion oder die Demokratisierung nach westlichem Vorbild wirft Erdogan nun über den Haufen. Mit seiner Partei „AKP“ geht der Kurs immer weiter in Richtung autoritärer Gleichschaltung von Staat und Religion. Der Laizismus wird schrittweise abgeschafft. Dies macht sich insbesondere in der türkischen Schullandschaft deutlich. Osmanisch wurde mittlerweile als Pflichtfach eingeführt und der Islamunterricht wird nun ab der er- sten Klasse verpflichtend erteilt. Durch den massiven Aufbau der Imam-Hatip-Schulen wird ein paralleles Schulsystem geschaffen, durch die der Fundamenta- lismus immer mehr Einzug ins Bildungswesen findet. Erdogan möchte sich auf alte Größe und alte Werte rückbesinnen – was manchmal seltsame Blüten treibt. Sogar Amerika wurde nach seiner Überzeugung von den Türken entdeckt Am 7. Juni finden die Parlamentswahlen in der Türkei statt. Erreicht die AKP eine Zwei-Drittel-Mehrheit, so

könnte das Parlament eine direkte Verfassungsände- rung durchsetzen, die den Staat in eine Präsidialde- mokratie verwandelt. Dadurch hätte Erdogan erheblich mehr Macht und Einfluss. Diese könnte er gezielt dazu einsetzen, seinen islamisch-konservativen Kurs fortzusetzen. Denn dank wirt- schaftlichem Auf- schwungindenletzten

Jahren genießt E r d o g a n wir aufspringen, bis wir am Ziel
Jahren
genießt
E r d o g a n
wir aufspringen, bis wir am Ziel sind (

Rückhalt in groß- en Teilen der Bevöl- kerung. Ignoriert wird dabei jedoch zumeist, dass dies dramatisch zu La- sten der demokratischen Rechte der Bürger ging.

)“.
)“.

Erdogan sagte einst: „Demokratie ist ein Zug, auf den

Doch momen-

tan bewegt sich Erdogan nicht in Richtung Demokratie, nicht in Richtung Europa. Er bevorzugt eine Reise zurück in die Vergangenheit. Und solange der Weg nicht hin zu Demokratie, Säkularismus und einer westlicheren Ori- entierung führt, darf auch das Stoppen der Beitrittsver- handlungen zur EU kein Tabu mehr sein! (cs)

Wer wusste es?

handlungen zur EU kein Tabu mehr sein! (cs) Wer wusste es? san josé (usa) – Die

san josé (usa) – Die Internet plattform Ebay wird gerne auch von Politikern aus aller Welt ge- nutzt. So versteigerte Jean-Ma- rine Le Pen seine Limousine, um den Konkurs der Front National abzu- wenden. Auch eine von Sarah Palin signierte Xbox stand

für 1,1 Millionen Dollar zum Verkauf. Und in Deutsch-

stand für 1,1 Millionen Dollar zum Verkauf. Und in Deutsch- land wechselte eine ausgediente Bundestagsflagge für

land wechselte

eine ausgediente Bundestagsflagge für

16.050 € den Besitzer.

-
-

australien – In Australien versuchten die Menschen, den Ausgang der letzten Parlamentswahlen durch ein hellse- hendes Krokodil vorherzusagen. Bilder der Kandidaten wurden aufgehängt. Biss das Krokodil in eines der Fotos, so wurde das als deutliches Zeichen für den Ausgang der Wahl-

en gewertet. „Big Wendell“, so der Name des Krokodils, hatte mit seiner Vermutung Recht – denn Tony Abbott

(cs)

gewann die Wahlen.

8

8

dIe ju kOCht

Die JU kocht!

Nicht nur der politische Gegner wird von der JU ge- braten: Die JUler schwingen gerne auch selbst den Kochlöffel. In unserer neuen Rubrik seid nun ihr gefragt! sendet uns eure rezepte mit fotos an hg@ju-bw.de zu. Für diese Ausgabe hat Carmen Jäger uns ein Jägerschnit- zel zubereitet.

Rezept für 4 Personen

4 Schweineschnitzel Salz Bratengewürz (Maggi Nr. 1) Mehl

1 Ei Paniermehl Butterschmalz 00 g Champignons 15 ml Gemüsebrühe 125 ml Sahne o. Rama Cremefine Pommes Frites oder Kroketten

optional:

1 Zwiebel

0 g Speck Petersilie

Carmen jäger Carmen Jäger ist Pressereferentin der JU Südbaden, Medienreferentin des JU-Kreisverbands Rottweil und
Carmen
jäger
Carmen Jäger ist
Pressereferentin der
JU Südbaden, Medienreferentin des
JU-Kreisverbands Rottweil und Pres-
sereferentin des JU-Stadtverbands
Rottweil.

Jägerschnitzel

Das Schnitzel abwaschen und mit Küchenrolle trocken tupfen. Dann mit einem Schnitzelklopfer dünn klopfen. Mit Gewürz und Salz würzen. Zum Panieren die übliche Pa- nierstation aufbauen (Mehl, Ei, Semmelbrösel/Paniermehl), das Schnitzel darin wenden und in einer Pfanne im Butterschmalz von beiden Seiten anbraten, bis es goldgelb ist. Die Schnitzel sind

jetzt fertig und sollten im Backofen warm gestellt werden. Champignons schneiden und in der Pfanne anbraten, bis sie durch den Wasserverlust kleiner werden (circa - Minuten). Optional kön- nen jetzt klein geschnittener Speck und gehackte Zwiebeln in der Pfan- ne angeschwitzt werden. Davor die Pilze aus der Pfanne nehmen und griffbereit beiseite stellen. Sind die Zwiebeln leicht braun, können die Champignons wieder zurück in die Pfanne. Zum Andicken der Soße, kann etwas Mehl eingerührt werden. Gemüsebrühe und Sahne dazugeben, das Ganze mit Gewürz

und Salz würzen. Die Soße sollte so lange gekocht werden, bis die Flüssigkeit sichtbar weniger geworden / weggekocht ist. Dabei gelegentlich umrühren. Unter Rühren noch Sahne dazu ge- ben, bis die gewünschte rahmige Konsistenz erreicht ist. Mit Gewürz und Salz abschmecken. Die Schnitzel jetzt auf die Teller legen und Soße darüber gießen. Als Dekoration macht sich Petersi- lie besonders gut. Als Beilage emp- fehle ich Pommes Frites oder Kroketten. abwandlung:

Wer gerne mal etwas an- deres ausprobiert, der nimmt statt Schweineschnitzel in Scheiben geschnittene Jagdwurst und genießt sein Jägerschnitzel ostdeutsch.

Hintergrundbild: © yonibunga - Fotolia.com

9 9

nl – naChrICht vOn löbel

NL
NL

Nachricht von Löbel

Liebe Freundinnen und Freunde, der Landtagswahlkampf hat begonnen. Wir als Junge Union stehen geschlossen hinter un- serem Spitzenkandidaten Guido Wolf MdL. Wir kämpfen gemeinsam für unsere jungen Landtagskandi- daten, denn es wäre ein wichtiges Zeichen für unsere junge Ge- neration, wenn möglichst viele JU-Vertreter den Sprung in den baden-württembergischen Land- tag schaffen würden. Aber wir kämpfen auch gemeinsam für ein starkes Wahlprogramm der CDU, das die Handschrift der jungen Generation tragen soll. Wir brauchen ein CDU-Wahlprogramm pur, damit sich unsere 69.000 Mitglieder im Land aus voller Über- zeugung für die CDU in diesen so wichtigen Landtags- wahlkampf einbringen. Wir kämpfen für ein Stufenmodell bei der Wahl der weiterführenden Schule, das die Leistungsfähigkeit eines jeden Kindes in den Mittelpunkt rückt. Wir kämp- fen für eine Digitalisierung unserer Schulen, wir kämp- fen, für einen verbesserten Breitbandausbau, wir kämp- fen für den richtigen Mix aus Tradition und Fortschritt.

Union mit Sicherheit bei Jung- und Erstwählern punkten und zahlreiche neue Mitstreiter für unsere Junge Union gewinnen. Meine Bitte heute an euch: macht mit und bringt euch ein. Lasst uns gemeinsam für unsere Inhalte bei der Ausarbeitung der CDU-Landtagswahlprogramms kämpfen, lasst uns zeigen, dass die Junge Union Baden- Württemberg der inhaltliche Motor der CDU im Land ist. Und das ist auch gut so. Ich wünsche euch bereits heute schöne Sommertage und freue mich auf möglichst viele Begegnungen mit euch in kommender Zeit!

Herzliche Grüße

Begegnungen mit euch in kommender Zeit! Herzliche Grüße Euer Nikolas Fokus auf die Neugewinnung von JU-Mitgliedern

Euer Nikolas

Fokus auf die Neugewinnung von JU-Mitgliedern

Doch in diesem Sommer wollen wir auch den Fokus auf die Neugewinnung von JU-Mitgliedern legen. Dazu bieten wir unseren Kreisverbänden eine tolle Kampagne an: laut. stark. Party! Mit passenden Werbemitteln und Veranstaltungsvor- lagen durch den Landesverband wollen wir uns für eine Lockerung der Sperrzeiten auf täglich nur noch eine Stunde, für eine vernünftige Reform des Tanzverbotes und eine Abschaffung des nächtlichen Alkoholverkauf- verbots an Tankstellen und in Supermärkten einsetzen. Mit diesen jungen Themen können wir als Junge

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Titelbild: Erdkugel © kharlamova_lv - Fotolia.com. Pfeile: Entworfen durch Freepik. Überwachungskameras: CBS Fan / flickr / CC BY-SA. Helikopter: The U.S. Army / flickr / CC BY. „STOP TTIP“: Mehr Demokratie / flickr / CC BY-SA. TTIP-Logo: CDU Deutschlands. Montage: Griepentrog

Kreisjahreshauptversammlungen Nicht vergessen: Protokolle von Orts- und Kreisjahres- bitte hauptversammlungen i mm

Kreisjahreshauptversammlungen

Nicht vergessen: Protokolle von Orts- und Kreisjahres-

bitte

hauptversammlungen

immer gleich an die Bezirks-

und die der Landesgeschäftsstelle

JU schicken!

kv main-tauber (07.0.015)

Vorsitzender

Andreas Lehr

Stellv. Vorsitzende

Maximilian Joachim

Frank Schönhofer

Kilian Beck

Finanzreferent

Fabian Göbel

Generalsekretär

Marcel Bauer

Geschäftsführer

Marco Hess

Mitgliederref.

Pierre Kneifl

Lukas Schäfer

Schriftführer

Philipp Simon

Pressesprecher

Benedikt Englert

Mario Maier

Medienreferentin

Theresia Lanig

Bildungsreferenten

Lukas Götzelmann

Marie-Sophie Lanig

kv esslingen (14.0.015)

neu
neu

Vorsitzender

maximilian fiel

Stellv. Vorsitzende

Hannes Griepentrog

Matthias Rolfs

Finanzreferent

Andreas Jarolim

Schriftführer

Michael Lauinger

Geschäftsführer

Patrick Glaser

Pressereferentin

Karolin Schmidt

Internetreferent

Valerio Romano

kv Calw (09.05.015) Vorsitzender Stellv. Vorsitzende

Carl Christian Hirsch Hans Barucha Jonathan Frank Denise Gerath

Finanzreferent

Michael Stauch

Geschäftsführer

Adrian Schmid

Schriftführerin

Kathrin Mann

Pressereferent

Jürgen Sattler

Internetreferent

Raphael Beck

Nachwahl von Mitgliedern in den Landesvorstand

Bei der Landesausschusssitzung am 5. März 015 in Zimmern ob Rott- weil wurden Martin Numberger und Carolin Jenkner, die sich letztes Jahr nach internen Debatten aus dem Landesvorstand zurückgezogen hatten, in geheimer Wahl einstimmig zurück in den Vorstand gewählt (siehe auch Artikel S. ). Wir freuen uns, dass die Junge Union Baden-Württemberg im Vorfeld der wichtigen Landtagswahl nun geschlossen und gemeinsam in die Zukunft gehen kann!

nun geschlossen und gemeinsam in die Zukunft gehen kann! martin num- berger ist wie- der als

martin num- berger ist wie- der als stellv.

Landesvorsit-

zender gewählt worden. Der - jährige Jurist ist unter anderem auch Vorsitzender des JU-Kreisverbands Tuttlingen und als Medienreferent im Tuttlin- ger CDU-Kreisvorstand tätig.

als Medienreferent im Tuttlin- ger CDU-Kreisvorstand tätig. Carolin jenk- ner ist erneut zur Schriftfüh- rerin

Carolin jenk- ner ist erneut zur Schriftfüh- rerin gewählt worden. Die 8- jährige Biome- trikerin ist u. a. Vorsitzende der Jungen Union in Freiburg, wo sie auch für die CDU im Gemeinderat sitzt, und Ge- schäftsführerin der JU Südbaden.

sitzt, und Ge- schäftsführerin der JU Südbaden. Mitgliederstatistik mitgliederstand 31.04.2015 und vergleich

Mitgliederstatistik

mitgliederstand 31.04.2015 und vergleich zum 31.04.2014

kreisverbände nach veränderung (absolut)

Esslingen

75

+ 4

+ 14 %

Calw

16

+ 14

+ 1 %

Ludwigsburg

0

+ 14

+ 5 %

Tübingen

175

+ 11

+ 7 %

Emmendingen

90

+ 9

+ 11 %

Heidelberg

10

+ 7

+ %

Karlsruhe-Land

57

+ 6

+ 1 %

Alb-Donau/Ulm

412

+ 5

+ 1 %

Reutlingen

6

+ 5

+ 1 %

Zollernalb

06

+ 4

+ 1 %

Hohenlohe

116

+

+ %

Freudenstadt

15

1

1 %

Ravensburg

96

+ 1

+ 0 %

Bodensee

0

0

0 %

Waldshut

10

– 1

– 1 %

Konstanz

1

– 1 %

Baden-Baden

56

– 5 %

Breisgau-Hochschw.

149

– 4

– %

Ortenau

00

– 4

– 1 %

Heilbronn

4

– 4

– %

Schwarzwald-Baar

155

– 5

– %

Heidenheim

16

– 4

– 4 %

Lörrach

46

– 6

– 1 %

Schwäbisch-Hall

117

– 6

– 5 %

Freiburg

185

– 7

– 4 %

Main-Tauber

697

– 7

– 1 %

Karlsruhe-Stadt

67

– 8

– %

Biberach

190

– 8

– 4 %

Rottweil

5

– 9

– 4 %

Böblingen

05

– 9

– 4 %

Rastatt

164

– 10

– 6 %

Rems-Murr

– 10

– %

Mannheim

181

– 1

– 6 %

Tuttlingen

8

– 1

– 4 %

Enzkreis/Pforzheim

170

– 15

– 8 %

Stuttgart

9

– 17

– 4 %

Neckar-Odenwald

49

– 18

– 4 %

Göppingen

08

– 10 %

Rhein-Neckar

565

– 1

– 5 %

Sigmaringen

7

– 1

– 9 %

Ostalb

640

– 54

– 8 %

bezirksverbände nach veränderung (abs.)

Württemberg-Hoh.

.410

– 1

– 1 %

Südbaden

1.81

– 4

– %

Nordbaden

.99

– 69

– %

Nordwürttemberg

.680

– 84

– %

landesverband

Baden-Württemb.

10.818 – 08

– %

11

 

Impressum

herausgeber:

Im Interview:

Junge Union Baden-Württemberg – Humane Gesellschaft – Hasenbergstraße 49b 70176 Stuttgart

Nina Warken MdB

Gastartikel:

Dr. Karl A. Lamers MdB Daniel Caspary MdEP Sarah Händel

Tel.:

0711 66904-5

Fax:

0711 66904-45

layout und satz:

hg@ju-bw.de

Junge Union

www.ju-bw.de

Baden-Württemberg

Verantwortlich:

Chefredakteur:

Hannes Griepentrog,

Daniel Töpfer (dt)

Landesgeschäftsführer

lgs@ju-bw.de

Chef vom dienst:

Christopher Felder (cf)

druck:

redaktion:

Thema-Druck GmbH Albert-Schweitzer-Str. 4 7670 Kraichtal Tel. 0751 965-11 www.thema-druck.de

Martin Numberger (mn) Céline Santus (cs) Lorenz Siegel (ls) Eric Weber (ew)

auflage /

verantwortlich für die artikel der bezirks- und kreisverbände:

erscheinungsweise:

1.000 Exemplare,

vierteljährlich

Boris Schmitt

Dominik Apel

Für JU-Mitglieder ist der Bezugspreis im Mitglieds- beitrag enthalten.

Frank Schönhöfer

Susanne Stehle

Redaktionsschluss für die hg 2015.3: 31.07.2015

Bezirksteile

Berichte aus den Kreisverbänden bitte per E-Mail an die Bezirksverantwortlichen senden. Die Redaktion behält sich Änderungen vor.

Gelbfüssler herausgeber: JU Nordbaden verantwortlich: Boris Schmitt e-mail: boris.schmitt@ju-rnk.de

sCheIbenwIsCher herausgeber: JU Nordwürttemberg verantwortlich: Frank Schönhöfer e-mail: scheibenwischer@ju-nw.de

anstösse herausgeber: JU Südbaden verantwortlich: Dominik Apel e-mail: anstoesse@ju-suedbaden.de

der sChwarze Grat herausgeber: JU Württemberg-Hohenzollern verantwortlich: Susanne Stehle e-mail: schwarzer.grat@ju-wueho.de

Susanne Stehle e-mail: schwarzer.grat@ju-wueho.de die junge union baden-württemberg setzt sich ein: –
die junge union baden-württemberg setzt sich ein: – Für vernünftige Regelungen beim tanzverbot! Für die
die junge union baden-württemberg
setzt sich ein:
Für vernünftige Regelungen
beim tanzverbot!
Für die reduzierung
der sperrzeiten
auf eine
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Gegen das alkoholverkaufsverbot
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• Blaues wassereis mit passenden Aufklebern Mit den Werbemitteln wollen wir drei unserer Themen für junge Erwachse- ne bewerben: Unseren Einsatz für ein Tanzverbot mit Augenmaß, für eine Verkürzung der Sperrstunde und gegen das Alkoholverkaufsverbot nach Uhr. macht mit – mit eurer aktion oder Party vor Ort!