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Munich‘s latest light news Fair Edition Light + Building 2010 Frankfurt/Main April 11th – 16th
Munich‘s latest light news Fair Edition Light + Building 2010 Frankfurt/Main April 11th – 16th
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Munich‘s latest light news

Fair Edition Light + Building 2010 Frankfurt/Main April 11th – 16th Cluster + ausgezeichnet mit
Fair Edition
Light + Building 2010 Frankfurt/Main
April 11th – 16th
Cluster +
ausgezeichnet mit
2010
„Look! What‘s that? An alien invasion?“
„For heaven‘s sake, no! It‘s some new creation
by benwirth licht.“
„…but what the hell is it? Art? Design?“
„No man, it‘s heavenly CLUSTER + !“
„Jesus! It‘s coming down!“
„Thank God!“
Cluster +
attacks!

Navigator

Cluster+ das neue Lichtsytem für LED und OLED

 

2–5

*Track eine Reise ins Universum

 

6–9

Unsere Online Services unsere Online Tools von Stefan Saalfeld

 

10–11

Incredible Bulb dem EU Verbot sei Dank

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12–13

OstWest und OstWest reloaded Eine Leuchte rüstet um

 

14–15

Robert Pupeter unser Fotograf stellt sich vor

 

.16

kuk0 + kukI zwei Lichtbilder

 

17–19

tub0

und da war es nur noch eine

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20–22

1st & 2nd Aid werden ihrem Namen gerecht

 

23–25

Lebensbrücke

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Mitarbeiter, Mysterium Licht & Impressum

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Murat ein fliegender Teppich

28–29

vermessen eine Installation mit LED

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Ausgehtipps

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Incredible Bulb Dem EU-Verbot zum Trotz Das „Birnenwunder“ Incredible Bulb ist seit September 2009 auf
Incredible Bulb
Dem EU-Verbot zum Trotz
Das
„Birnenwunder“ Incredible Bulb ist
seit September 2009 auf dem Markt.
Statt eines Glühfadens im Glaskol-
ben leuchtet ein Halogenlicht in der
Fassung. (Seite 12–13)
The original

Despite the EU ban of the common light bulb, the wonderous Incredible Bulb is on the market since septem- ber 2009. The filament in gone and is replaced by a halogen lamp hid- den in the socket.(page 12–13)

Kennen Sie CLUSTER + ? Nein? Kein Wunder, denn CLUSTER + ist eines der ersten ab Herbst 2010 in Serie produzierten Lichtsysteme, das mit LED und OLED leuchtet! Das ist je- doch bei weitem nicht alles: CLUS- TER + ist nur 2 mm dick und in Grö- ße und Einsatzbereich völlig variabel. Cluster + kann kleine und große Flä- che beleuchten, kann hängen, schwe- ben, stehen oder sich über ganze Wände erstrecken! Wie und als was Sie CLUSTER + einsetzen, liegt ganz bei Ihnen: Ob Sie eine Tisch- oder Wandleuchte brauchen, eine Hänge- leuchte, ein Paneel, eine leuchtende Wand oder eine leuchtende Decke ob Sie nach unten oder oben gerich- tetes Licht wollen oder gar beides, alles ist machbar, denn CLUSTER + ist ein System, bei dem Sie mitbe- stimmen können in welche Richtung es gehen soll.

You choose!

Do you know CLUSTER + ? No? Well, that’s not all that surprising. CLUSTER + is one of the first lighting systems featuring LED and OLED, entering mass production in the fall of 2010. And by no means is that everything. CLUSTER + is merely 2 mm thick and completely variable in terms of size and range of applica- tion. CLUSTER + can illuminate small and large areas, it can be suspended, it can float, stand or be spread out across whole walls! How and as what kind of a lamp you use CLUSTER + is completely up to you. Whether you need a table or wall lamp, a ceiling lamp, a panel, a glowing wall, a glow- ing ceiling… Whether you want downward or upward light, or even both – everything is possible, be- cause CLUSTER + is a system which lets you determine, which direction to take.

You choose!

Cluster + Cluster + wurde zum Patent angemeldet. A patent for Cluster + has been
Cluster +
Cluster + wurde zum Patent angemeldet.
A patent for Cluster + has been filed.

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3 2010 Fair Edition Light + Building 2010 Frankfurt/Main April 11th – 16th Das System CLUSTER

2010

Fair Edition Light + Building 2010

Frankfurt/Main April 11th – 16th

Das System

CLUSTER + ist ein System. Es kann nach dem Baukastenprinzip variabel zusammengesetzt werden und besteht hauptsächlich aus drei bis vier Kom- ponenten: dem Trägermaterial (Lei- terplatten), Verbindern, dem OLED Modul und/oder LED-Modul. Mit CLUSTER + werden die beiden zu- kunftsträchtigen Leuchtmittel OLED und LED mit ihren jeweiligen Vor- teilen genutzt und in einem System ideal vereint. Dem Kunden soll die Möglichkeit gegeben werden, seine Leuchte nach seinen Bedürfnissen individuell zu gestalten. Durch Ad- dition ein und desselben Elements entsteht eine übergeordnete organi- sche Struktur.

Die Leuchtmittel

OLED und LED sind die Leuchtmit- tel der Zukunft. Beide sind in ihrer Lichtwirkung sehr unterschiedlich:

Die LED konzentriert ihre Lichtleis- tung auf einen winzigen Punkt; bei der OLED-Technologie werden gan- ze Flächen zum Leuchten gebracht. Daraus ergeben sich zwangsläufig vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Wäh- rend man bei den LED durch den Einsatz von Licht bündelnden Lin- sen zielgerichtetes Licht auf einer Fläche erzeugen kann, ist die OLED eher dazu geeignet, ein gleichmäßi- ges Grundlicht im Raum zu vertei- len. Im Gegensatz zur LED ist es bei der OLED auch möglich, die Licht- quelle direkt, ohne geblendet zu wer- den, zu betrachten. Wir verstehen den Einsatz beider Leuchtmittel in einem System als gegenseitige Er- gänzung, bei der jedes seine indivi- duellen Stärken zum Ausdruck brin- gen kann.

seine indivi- duellen Stärken zum Ausdruck brin- gen kann. Der Ansatz Zentraler Ausgangspunkt bei diesem System

Der Ansatz

Zentraler Ausgangspunkt bei diesem System ist ein achteckiges OLED Modul der Firma OSRAM Opto Se- miconductors GmbH. Dieses Leucht- mittel ist in seiner Erscheinung so bestechend, dass die Aufgabe bei der Gestaltung des Systems lediglich da- rin bestehen kann, eine Trägerstruk- tur zu schaffen, welche das OLED voll zur Geltung bringt. Hierbei ist es entscheidend, ein Gleichgewicht zwischen Leuchtmittel und Träger- struktur einerseits und unbebauter Fläche anderseits herzustellen, d.h. ein ausgewogenes Verhältnis zwi- schen Materie und Leerraum zu schaffen. Nicht Design oder künstle- rische Ansprüche sind hier maßgeb- lich, sondern die Entstehung einer sinnvollen, effizienten Struktur, die sich den Bedürfnissen des Benutzers anpassen kann. Die Schönheit und Ästhetik von CLUSTER + entsteht von selbst, nämlich durch die Summe der drei Bestandteile: Trägerstruktur, OLED und LED. Das OLED Leucht- mittel ist lediglich zwei Millimeter dick. Mit Hilfe des von uns verwen- deten Trägermaterials, der Leiterplat- te, gelingt es, die Stärke der OLED von 2 mm auf das gesamte System zu übertragen. Diese Leichtigkeit setzt sich – auch bei Einsatz der LED-Kom- ponenten – trotz ihrer notwendigen Begleiter wie Linse und Kühlkörper – fort. Vereint in einem System ergän- zen sich die Stärken beider Licht- quellen, die in ihrer unterschiedli- chen Lichtwirkung begründet sind.

in ihrer unterschiedli- chen Lichtwirkung begründet sind. The system Cluster + is a modular system. It
in ihrer unterschiedli- chen Lichtwirkung begründet sind. The system Cluster + is a modular system. It

The system

Cluster + is a modular system. It can be variably assembled and is made up of three to four main compo- nents: the supporting material (con- ductor boards), connectors, and the OLED module and/or LED module. With CLUSTER + , the two seminal il- luminants’ respective advantages are being used and ideally united in a single system. The idea is to enable the customer to design his lamp in- dividually, and according to his own requirements. Through the addition of homogenous elements, an organic structure emerges on the whole.

The illuminants

OLED and LED are the illuminants of the future. Their respective light- ing effects are very different from each other: the LED concentrates its light output in a minute point, the OLED lights up whole surfaces. This of course makes for a multitude of application possibilities. While – using lenses to focus the light – one can generate directed light on a surface with the LED, the OLED is better suited to fill a room with primary lighting, smooth and even. As op- posed to the LED, the OLED light source can be looked at directly without being blinded. We see the application of both illuminants in a single system as a way to let them mutually complement one another, each one bringing its individual strengths to bear.

another, each one bringing its individual strengths to bear. The approach The main starting point for

The approach

The main starting point for this sys- tem is an octagonal OLED module, made by OSRAM Opto Semicon- ductors GmbH. This illuminant is so impressive in its appearance, that the challenge in designing the system should be to create a carrier structure which accentuates the OLED in a way that allows it to truly come into its own. In this, it is decisive to bring about an equilibrium of illuminant and supporting material on the one hand and void space on the other, that is, a well-balanced proportion of material and empty space. Design or artistic pretensions are not the decisive factors here, but the emer- gence of a sensible, efficient struc- ture, which can be adapted to the users requirements. The beauty and esthetic of CLUSTER + unfolds by it- self, arising from the sum of the three components, carrier structure, OLED and LED. The OLED illumi- nant is but two millimeters thick. With the help of our supporting material – the conductor board – the OLEDs’ size of 2 mm can be trans- ferred to the whole system. This lightness is still sustained when us- ing the LED components, their nec- essary companions lens and cooling element notwithstanding. United in one system, the strengths of these two light sources’ different lighting effects complement each other beau- tifully.

Detail Cluster + Raster

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2010

4 2010 Fair Edition Light + Building 2010 Frankfurt/Main April 11th – 16th Free Cluster +

Fair Edition Light + Building 2010

Frankfurt/Main April 11th – 16th

Free Cluster + Cluster + Wandleuchte/wall fixture You choose! Einige Kombinations- und Anwen- dungsmöglichkeiten für
Free Cluster +
Cluster + Wandleuchte/wall fixture
You choose!
Einige Kombinations- und Anwen-
dungsmöglichkeiten für Cluster + :
Cluster + Raster Hängeleuchte:

Die CLUSTER+ Elemente können großflächig in reiner OLED oder LED Struktur gebaut werden. Auch Misch- formen sind möglich und sogar sehr reizvoll, da beide Leuchtmittel kombi- niert ihre Stärken besonders zur Gel- tung bringen können. Unterschiedli- che Lichtrichtungen sind in diesem System realisierbar, d.h. innerhalb eines Systems können Cluster+ Elemente so- wohl für die Decken- als auch für die Tischbeleuchtung eingesetzt werden.

Hier sind einige Beispiele:

CLUSTER + Hängeleuchte (z. B. 6 Ele- mente OLED/ 3 Elemente LED):

Die OLEDs schaffen ein gleichmäßi- ges weiches und warmes Grundlicht. Die LEDs durch den Einsatz von Linsen beleuchten gezielt Flächen und Objekte auf dem Tisch. 37,5 x 37,5 cm, ca. 20 Watt, 1080 Lumen.

(z.B. 16 Elemente LED ohne Linsen) Optisches Highlight ist eine translu- zente Abdeckung aus Polycarbonat- röhrchen, 60 x 60 cm, ca. 72 Watt, 5120 Lumen.

In Ausdehnung und Variationsmög- lichkeiten sind dem System CLUS- TER + kaum Grenzen gesetzt. Bei großen Feldern wird man gezielt Module ansteuern und in ihrer Hel- ligkeit regeln können. Dies ist sinn- voll, um auf die unterschiedlichen Lichtanforderungen im Laufe eines Tages reagieren zu können. Um die Planung größerer Einheiten zu er-

leichtern, werden wir ein entspre- chendes Tool auf unserer Webseite anbieten, mit dessen Hilfe der Nut- zer seine individuelle Leuchte pla- nen kann. Vorgefertigte Leuchten wird es natürlich ebenfalls geben.

CLUSTER + Wandversion (z.B. 4 Ele- mente OLED oder 4 Elemente LED):

Die OLEDs beleuchten den Raum, die LEDs (ohne Einsatz von Linsen) beleuchten die Wand. Der Leuchten- kopf ist mithilfe eines Magnetrings schwenkbar. LED Version: ca.18 Watt, 1280 Lumen; OLED Version: ca. 4 Watt, 80 Lumen.

CLUSTER + Tischversion (z. B. 4 Ele- mente OLED oder 4 Elemente LED):

Ein von benwirth licht entwickeltes Magnetsystem ermöglicht eine vari- able Platzierung des Leuchtenkopfes in beinahe jede gewünschte Position. LED Version: ca. 18 Watt, 1280 Lumen; OLED Version: ca. 4 Watt, 80 Lumen.

Free Cluster + :

(z. B. 4 Elemente OLED/15 Elemen- te LED). Die Lichtrichtung kann frei gewählt werden. In diesem Fall sind 4 OLED Elemente und 14 LED Ele- mente in den Raum gewandt, 1 LED Element beleuchtet die Decke. Ca. 120 x 50 cm, ca. 70 Watt, 4880 Lumen.

You choose!

Some possibilities for combinations and applications of Cluster + :

The CLUSTER + elements can be spaced out in pure OLED or LED structures. Hybrids are also possible, and are especially appealing, as the two illuminants can bring to bear their individual strengths particularly well when combined. Even different light directions are possible in this system, which means CLUSTER + elements of the same system can be applied for both ceiling and table lighting.

Here are some examples:

CLUSTER + hanging light (e.g. 6 OLED elements or 3 LED elements):

The OLEDs evenly shed a soft and warm primary lighting, while the LEDs selectively light up areas and objects on the table. 37,5 x 37,5 cm, ca. 20 watts, 1080 lumen.

CLUSTER + wall lamp (e.g. 4 OLED ele- ments or 4 LED elements):

The OLEDs illuminate the room, while the LEDs (used without lenses) illuminate the wall. The light head can be pivoted with the help of a magnetic ring.

CLUSTER + table lamp (e.g. 4 OLED ele- ments or 4 LED elements):

A magnetic system developed by benwirth licht makes it possible to place the illuminant variably in just

about any position desired. LED ver- sion: ca.18 watts, 1280 lumen; OLED version: ca. 4 watts, 80 lumen.

Free Cluster + :

(e.g. 4 OLED elements/15 LED ele- ments) The light direction can be chosen freely. In this case 4 OLED el- ements and 14 LED elements are fac- ing the room, 1 LED element is facing and illuminating the ceiling. Ca. 120 x 50 cm, ca. 70 watts, 4880 lumen.

Cluster + Raster, hanging light:

(e.g. 16 LED elements without lens- es. A translucent cover made of poly- carbonate tubes is an optical high- light. 60 x 60 cm, ca. 72 watts, 5120 lumen.

There are almost no limits to the di- mension and variability of the CLUS- TER + system. In larger arrays, it will be possible to directly control and regulate the light intensity of indivi- dual modules. This is useful to react to the changing lighting require- ments in the course of a day. To simplify the planning of larger units, we will offer a tool on our website, with which the user can arrange his individual lamp. Naturally, there will also be pre-assembled lights.

Cluster + Tischleuchte/table lamp
Cluster + Tischleuchte/table lamp

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5 2010 Fair Edition Light + Building 2010 Frankfurt/Main April 11th – 16th Cluster + Raster

2010

Fair Edition Light + Building 2010

Frankfurt/Main April 11th – 16th

Cluster + Raster
Cluster + Raster
2010 Frankfurt/Main April 11th – 16th Cluster + Raster Fotos Cluster + : Robert Pupeter Cluster
2010 Frankfurt/Main April 11th – 16th Cluster + Raster Fotos Cluster + : Robert Pupeter Cluster
Fotos Cluster + : Robert Pupeter
Fotos Cluster + : Robert Pupeter

Cluster +

Entwicklung: Ben Wirth, Kilian Hüttenhofer 2009

Cluster + Element: 125 x 125 mm, Stärke 2 mm, bestehend aus Platinen- material in weiß oder schwarz, wahl- weise bestückt mit 4 LEDs in den Lichtfarben 2700 oder 3000 K inklu- siv Licht bündelnder Linsen (ca. 36°) oder 1 OLED. Die LED-Elemente sind stufenlos dimmbar und leisten 320 Lumen. Bei Mischformen von LED und OLED sind die unterschiedli- chen Leuchtmittel getrennt vonein- ander zu dimmen. 230 Volt/sek. 24 Volt. 125 Volt auf Anfrage. Die Leuchten können vom Kunden nach eigenen Wünschen geplant werden. Es gibt jedoch auch vorgefertigte Sets.

Hängeleuchte: weißer Baldachin mit integriertem elektronischen Transfor- mator, Aufhängung: 0,8 mm dünne Edelstahlseile.

Tischversion: Gestell aus Edelstahl und verchromtem Stahl, die stufenlose Ver- stellung des Trägerarms und Leuchten- körpers erfolgt durch Magnetringe. Armlänge wahlweise 30 oder 40 cm.

Wandversion: Edelstahlhalter mit in der Wand zu versenkendem kleinen Transformator. Der Leuchtenkopf ist mithilfe eines Magnetrings schwenk- bar, Abstand zur Wand 8 cm.

Cluster + Raster: reine LED-Decken- version ohne lichtbündelnde Linsen, die transluzente Abdeckung aus Po- lycarbonatröhrchen wird mithilfe von Magneten am Leuchtenkörper angeklickt.

Cluster +

Design: Ben Wirth, Kilian Hüttenhofer 2009

Cluster + element 125 x 125 mm, strength 2 mm, consisting of con- ductor boards in black or white, fit- ted with either 4 LEDs in the light colors 2700 or 3000 K including lenses to focus the light (ca. 36°) or 1 OLED. The LED-elements are dimmable and have an output of 320 lumen. When combining LED with OLED, the two illuminants can be dimmed independently from one another. 230/sec. 24 volts. 125 volts upon request. The lights can be planned according to one’s individual request. There also will be pre-assembled sets.

Hanging light: white canopy with in- tegrated electronic transformer; sus- pension: stainless steel cables, 8 mm thin.

Table lamp: base and arm in stainless steel and anodized steel. With the help of magnetic rings, the arm and the light head are freely adjustable. Arm length either 30 or 40 cm.

Wall lamp: Stainless steel holder, small transformer for a flush-mount- ing on the wall. The light head can be pivoted with the help of a magnetic ring. Distance to the wall: 8 cm.

Cluster + Raster: hanging light fitted with LEDs (without lenses). The translucent cover made of little poly- carbonate tubes is clipped onto the luminaire with the help of magnets.

*Track

Design: Ben Wirth, Kilian Hüttenhofer 2009/2010

*Track Sie leuchten, sind transluzent in den Farben amber, blau, farblos oder orange und schweben

*Track

Sie leuchten, sind transluzent in

den Farben amber, blau, farblos oder orange und schweben im Raum wie

kleine

Leuchtkörper, nicht viel größer als Kirschen, bestückt mit LEDs der neuesten Generation. Wir schreiben das Jahr 2010

Planeten im Universum

Die Rede ist von *Track (sprich: Star- Track), einem System, das es dem Nutzer ermöglicht, bei nur einem Deckenauslass jeden im Raum be- findlichen Punkt mit einer Licht- quelle zu versehen. Der Gestaltungs- vielfalt sind hierbei kaum Grenzen gesetzt: Lichtlinien, Lichtflächen, in- dividuell geführte Lichtstrassen im Raum, alles ist möglich!

War man mit den bisherigen Schie- nen- und Seilsystemen noch stark ein- geschränkt, so bieten sich mit dem Stromverteilungssystem von *Track neue Möglichkeiten der Lichtpositio- nierung. Das *Track System besteht aus zwei „Ebenen“. Die eine Ebene ermöglicht es, die Stromquelle auf einer zweidimensionalen Fläche an jedem gewünschten Ort zu positionie- ren. Die zweite Ebene bilden Licht- quellen in Form einzelner LEDs, die im Raum an die gewünschte Stelle gesetzt werden können.

*Track

They glow, they are translucently am- ber, blue, colorless or orange, and

they float in the room like planets in

small lamps, not much larger

than cherries, fitted with LEDs of the

space

newest generation. It is the year

2010

We are talking about *Track (read:

Star-Track), a system enabling the user to put a light source on any giv- en point in the room, with a single outlet on the ceiling. And there are almost no limits to your design possibilities: lines of light, surfaces of light, individually arranged ‘high- ways of light’ in the room – every- thing is possible!

While one was still very much restrict- ed by the previous track and wire systems, *Track’s new power distri- bution system offers new possibili- ties for the positioning of light. The *Track system consists of two ‘levels’. One of them enables you to position the power source on any desired point of a two-dimensional plane. On the second level, there are light sources in the form of single LEDs, which can be placed at the desired point in the room.

second level, there are light sources in the form of single LEDs, which can be placed
second level, there are light sources in the form of single LEDs, which can be placed

Fotos *Track: Robert Pupeter

8

2010

Fotos *Track: Robert Pupeter 8 2010 Fair Edition Light + Building 2010 Frankfurt/Main April 11th –

Fair Edition Light + Building 2010

Frankfurt/Main April 11th – 16th

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9 2010 Fair Edition Light + Building 2010 Frankfurt/Main April 11th – 16th Die Stromquelle Das

2010

Fair Edition Light + Building 2010

Frankfurt/Main April 11th – 16th

Die Stromquelle

Das Stromverteilungssystem besteht aus zwei Komponenten, den acht- eckigen Knotenpunkten, von uns Ok- togone genannt, und den Verbindern. Beide sind aus Platinenmaterial ge- fertigt und haben eine silber ver- zinnte Oberfläche. Die Verbinder gibt es in unterschiedlichen Längen. Der längste mit 56 cm ermöglicht es, die Oktogone in einem Raster von 60 cm zu positionieren. Die Stan- dard Oktogone haben einen Durch- messer von 40 mm und bieten die Möglichkeit, jeweils zwei Lichtquel- len anzubringen. Für hellere Licht- akzente gibt es große Oktogone mit 160 mm Durchmesser, an denen mehrere Lichtquellen befestigt wer- den können. Auch kann man mittels eines festen Bauteils, aus kleinen an- einander gereihten Oktogonen, eine Lichtlinie aus mehreren Lichtkugeln ziehen. Die Dimmung erfolgt über spezielle Dimmeroktogone.

Das ganze System inklusive der Be- leuchtungskörper ist sehr leicht. Die Befestigung der Oktogone an der Decke erfolgt mit Hilfe von Magne- ten. Hier ist es lediglich nötig, eine Schraube zu setzen und das Oktogon anzuklicken. Dank spezieller Monta- geschienen lässt sich auch eine größe- re Anzahl von Oktogonen mit ledig- lich zwei Bohrungen befestigen.

Die Einspeisung erfordert einen geeigneten handelsüblichen Trans- formator, der mitgeliefert wird. Der Transformator kann in einem von benwirth licht hergestellten Balda- chin integriert werden.

Einen weiteren Akzent setzt eine klei- ne LED in der Mitte jedes Oktogons. Ist die Leuchte in Betrieb, auch im gänzlich heruntergedimmten Zustand, leuchtet die LED schwach und erweckt den Eindruck eines Sterns an der De- cke.DieOktogonekönnenaufWunsch auch ohne LED bestellt werden.

ca. 90 Lumen bei einem Verbrauch von nur 1 Watt. Sie ist mit 2700 oder 3000 Kelvin erhältlich. Die Kugel

cooling element made of anodized aluminum. The transparent plastic casing is available in colorless (model:

wird durch sehr feine versilberte Lit- zen gehalten und mit Strom versorgt. Diese werden in die Oktogone ledig- lich eingehängt. Durch den Einsatz

Europe), blue (model: Callisto), orange (model: Io), and amber (model: Gany- med). The cooling element is available in anodized black or colorless.

kleiner Gegengewichte ist es möglich, die Kugeln auf die gewünschte Höhe zu positionieren. Die Lichtrichtung der Kugel kann nach oben, unten oder seitwärts eingestellt werden. Zur Dim-

The light output of a globe (Ø 28 mm) with one LED is approximately 90 lumen, at a consumption of just about 1 W. It is available in 2700 or 3000

mung wird in das entsprechende

kelvin versions. The globe is supported

Dimmeroktogon eine höhenverstell-

and

supplied with power by very

bare Aluminiumkugel gehängt. Die

fine

silver strands, which are simply

Dimmung erfolgt durch Berührung der Kugel.

hooked into the octogones. Small balance weights allow for the globes to be set at any desired height. The

The power source

globe’s light direction can be set to downward, upward or sideways. For dimming, an aluminum globe, adjust-

The power distribution system is made up of two components: the octago- nal nodes we call ‘octogones’, and the connectors. Both are made from cir- cuit board material with a tinned

silver colored surface. The connec- tors are available in different lengths. The longest one (56 cm), lets you place the octogones in a 60 cm grid. The standard octogones are 40 mm

in diameter and can each be fitted

with two light sources. For brighter lighting accentuation, there are also large octogones, 160 mm in diame- ter, which can be fitted with numer- ous light sources. Additionally you can create a line of light out of more globes with the help of a pre-assem- bled unit consisting of small linked up octogones. Dimming is done via special dimming-octogones. The whole system, including the il-

luminants, is extremely lightweight. The octogones are fixed to the ceil- ing with the help of magnets. In this,

it is merely necessary to drive in a

screw and click the octogone on to it. Due to special assembling tracks,

even larger numbers of octogones can be fixated with no more than two screws.

For the power input, a common trans-

able in height, is hooked into the

dimming-octogone. Dimming is ef- fected by touching the globe.

*Track

Oktogone: 40 x 40 mm / 160 x 160 mm / 200 x 40 mm. Verbinder in ver- schiedenen Längen, Breite 10 mm.

Verbinder und Oktogone bestehen aus 2 mm starkem Platinenmaterial mit silber verzinnter Oberfläche. Leuchtenkörper: einseitig abgeflach- te Kugel Ø 28 mm, bestückt mit ei- ner LED (ca. 1 Watt/90 Lumen) in den Lichtfarben 2700 oder 3000 K, sowie einer lichtbündelnden Linse und transparenter Kunststoffabdeck- ung (farblos, amber, orange, hellblau), Kühlkörper in farblos oder schwarz eloxiertem Aluminium. Zuleitung: sehr feine versilberte Litzen. Die Kugel ist höhenverstellbar; das Licht kann in sechs verschiedene Richtungen ein-

gestellt werden. Dimmbar. Baldachin mit integriertem elektronischen Trans- formator, 230 Volt/sek. 24 Volt. 125 Volt auf Anfrage.

*Track

Die Lichtquelle

former is needed, which will be included

Octogones 40 x 40 mm / 160 x 160 mm

Die Leuchte ist eine zweigeteilte Ku-

Callisto), orange (Model: Io) und

to

The transformer can be integrated in

fit your individual requirements.

/

tors

200 x 40 mm. Connectors in differ- ent lengths, width 10 mm. Connec-

gel: Den einen Teil bildet die LED

a canopy produced by benwirth licht.

and octogones are made of 2

zusammen mit einer Licht bündeln-

mm

thin circuit board material with

den Linse, sowie einer transluzenten

A

small LED in the middle of each

a

tinned silver colored surface. Lumi-

Kunststoffabdeckung. Der andere

octogone makes for a further accen-

naire body: globe (Ø 28 mm), flat-

Teil besteht aus dem erforderlichen

tuation. When the lamp is turned on,

tened on one side. The globe is fitted

Kühlkörper in eloxiertem Alumini-

with

1 LED (ca. 1 watt/90 lumen) light

um. Die transparente Kunststoffab- deckung wird in den Varianten farb- los (Model: Europa), blau (Model:

even when it is completely dimmed down, the LED glows faintly and looks like it is a star on the ceiling. If desired, the octogones can also be ordered without this LED.

colors 2700 or 3000 K, and a trans-

parent platsic casing (clear, amber, orange, light blue). Cooling element in clear or black anodized alumini-

amber (Model: Ganymed) angebo-

um,

Supply: very fine silver strands.

ten. Der Kühlkörper ist in schwar-

The light source

The

globes can be regulated in height;

zem oder farblos eloxiertem Alumi-

the light direction can be adjusted in

nium erhältlich.

The lamp itself is a small globe made

six

different positions. Dimmable.

*Track wurde zum Patent angemeldet. A patent for *Track has been filed.

Die Lichtleistung einer Kugel (Ø 28 mm), bestückt mit einer LED, beträgt

up of two parts: you have the LED, in-

cluding a lens to focus the light with a translucent plastic casing; secondly, a

Canopy with integrated electronic transformer, 230 volts/sec. 24 volts. 125 volts upon request.

The tool, the detail…

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Configurator for *Track…

April 11th – 16th Configurator for *Track… Um die individuelle Planung größerer Einheiten von *Track

Um die individuelle Planung größerer Einheiten von *Track zu erleichtern, werden wir unseren Kunden und autorisierten Nutzern ein entsprechendes Tool auf unserer Webseite anbieten. Vorgefertigte Leuchten können ebenfalls damit bestellt werden. Während der Planung wird das Tool dem Nutzer auch über die Anzahl der benötigten Bauteile, Einspeisungen, Lichtleistungen und Preise Auskunft geben.

To simplify the individual planning of larger units of *Track, we will offer our clients and authorized users a tool on our website. It will also be possible to order pre-assembled lights with this tool. During the planning process the tool will inform the user about the number of necessary components, supplies, light output and prices.

3D Illustration Oktogone und Verbinder 3D illustration octogones und connectors
3D Illustration Oktogone und Verbinder
3D illustration octogones und connectors

…the website and its maker

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… und Cluster +

Webdesign: Stefan Saalfeld
Webdesign: Stefan Saalfeld

Um die individuelle Planung größerer Einheiten von Cluster+ zu erleichtern, werden wir unseren Kunden und autorisierten Nutzern ein entsprechendes Tool auf unserer Webseite anbieten. Vorgefertigte Leuchten können ebenfalls damit bestellt werden. Während der Planung wird das Tool dem Nutzer auch über die Anzahl der benötigten Bauteile, Einspeisungen, Lichtleistungen und Preise Auskunft geben.

To simplify the individual planning of larger units of Cluster+, we will offer our clients and authorized users a tool on our website. It will also be possible to order pre-assembled lights with this tool. During the planning process the tool will inform the user about the number of necessary components, supplies, light output and prices.

Stefan Saalfeld

Als Ben mich gebeten hat ein Webdesign für benwirth licht zu entwickeln, war mein erster Gedanke. Hier musst Du dich unsichtbar machen. Für einen Gestal- ter ist das natürlich eine paradoxe Aufgabe. Das Designkonzept lässt sich viel- leicht am besten mit dem Motto “Bühne frei!” beschreiben. Die Leuchten und Objekte werden groß und formatfüllend im Mittelpunkt stehend präsentiert. Die Gestaltung beschränkt sich auf eine puristisch strenge Navigation über dem tol- len Bildmaterial und die Verwendung einer sachlich zurückhaltenden Type (DIN plus) mit klaren Farbakzenten. Die Umsetzung der Website mit Flash er- laubt zudem fließende Bildwechsel und eine dezente Dynamik des Auftrittes.

Mit dem neuen Konfigurator für die Leuchten Cluster+ und *Track erweitern wir den Nutzen für den Besucher erheblich und bieten ein interaktives Tool, mit dem individuelle Lösungen auf einfache und intuitive Weise geplant und ange- fragt werden können.

When Ben asked me to develop a webdesign for benwirth licht, my first thought was: You have to make yourself invisible in this one. This is a para- doxical task for a designer, of course. The design’s concept might best be de- scribed by the expression: “Clear the stage!” The lamps and objects are being presented large, filling up the frame and in the center of attention. The design is reduced to a puristical and austere navigation bar above the wonderful pictures, and to a matter-of-fact, low-key font (DIN plus) with clear color accentuation. Additionally, the website’s realization with Flash allows for flu- ent screen changes and for an unobtrusive dynamics of the whole online presence.

With the new configurator tool for CLUSTER+ and *Track, we have signifi- cantly increased the website’s usefulness for its visitors, and provide an interac- tive tool, with which individual solutions can be planned and requested in a simple and intuitive way.

Stefan Saalfeld ist ausgebildeter Innenarchitekt und Grafikdesigner.

saalfeld gestaltung realisiert seit 2004 Print- und Onlineprojekte für Kunden wie Linde, ProSieben Sat1 und Burda Community Net- work.

www.saalfeldgestaltung.de

Stefan Saalfeld has a degree in interior de- sign and works as a graphic designer.

saalfeld gestaltung has been realizing print and online projects for customers such as Linde, ProSiebenSat1 and Burda Commu- nity Network since 2004.

www.saalfeldgestaltung.de

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Oh, how woonderful

Bulb goes on!

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Light + Building 2010 Frankfurt/Main April 11th – 16th Oh, how woonderful… die Birne bleibt! Vom

Oh, how woonderful… die Birne bleibt!

Vom Leuchtmittel zur Leuchte: Die Geschichte einer (Ver)wandlung

Manchmal trifft es einen hart. So wie es Dr. Bruce Banner hart getroffen haben muss bei der Testdetonation seiner Gamma-Bombe, die aus ihm ein muskelbepacktes grünes Mons- ter machte. …

Die Glühbirne wurde vom EU-Ver- bot ebenso hart getroffen und auch sie hat sich in einem Anflug von Zorn und Verzweiflung auf wundersame Weise verwandelt, in unserer Werk- statt: Unsere Incredible Bulb ist jedoch nicht grün, sondern transparent oder milchig weiß. Und sie leuchtet warm und stark! Und… sie ist leer! Der Glühfaden ist verschwunden. Im beleuchteten Zustand wird sie rät- selhaft mit Licht gefüllt. Lichtspiege- lungen erzeugen eine fiktive Licht- quelle an der Stelle des ehemaligen Glühfadens. Hier ist ihre Geschichte:

Auf der light + building 2008 stellten wir die Hängeleuchte OstWest vor:

Um eine klare 200 Watt Glühbirne windet sich ein leuchtender Ring aus 175 LEDs. Wir hatten diesen kleinen Lüster als Abschiedsleuchte der Glüh- birne konzipiert, wobei wir hier an einen durch technischen Fortschritt eingeleiteten Abschied gedacht hat- ten. So konfrontierten wir den Urtyp aller elektrischen Leuchtmittel, die Glühbirne, mit der Zukunft der Licht- technik, der LED.

Zeitgleich mit dem Abschluss der Entwicklung der OstWest im Herbst 2008, erschien der erste EU-Entwurf zum Glühbirnenverbot. Da von die- sem Verbot auch die Leuchte Ost- West betroffen sein würde, wurde unser Motto „Die Abschiedsleuchte der Glühbirne“ gewissermaßen ad

absurdum geführt. Nun stellten wir erste Versuche an, eine Möglichkeit zu finden, die bei der Leuchte ver- wendete 200 Watt Glühbirne adäquat zu ersetzen. Wir platzierten in die Fassung ein Halogenleuchtmittel zu- sammen mit einem Reflektor. Es ent- stand die Idee der leeren Birne, die magisch mit Licht gefüllt wird. Die Klarheit und Schönheit des Glaskör- pers, lediglich ergänzt durch eine Fassung aus Keramik, überzeugte uns, dass diese eine ganz eigenstän- dige Leuchte werden müsse.

Incredible Bulb ist eine Leuchte der scheinbaren Gegensätze: leer und doch voll, einfach und doch komplex, ret- ro und modern zugleich, dem EU- Verbot angepasst und dennoch eine kleine Provokation.

Wie die Leuchte OstWest, so ist auch Incredible Bulb eine Hommage an die herkömmliche Glühbirne, von der wir uns wohl schweren Herzens ver- abschieden müssen. Doch warum fällt uns dieser Abschied so schwer? Ist es vielleicht gleichsam ein Ab- schied vom Feuer? In der gesamten menschlichen Evolution war das Feuer nicht nur Lichtgeber, sondern auch Wärmespender und damit für uns von existentieller Bedeutung. Die Glühbirne mit ihrer Wärme und ih- rem glimmenden Glühfaden ersetz- te das Feuer im Raum.

Auch Incredible Bulb soll ein Licht- und Wärmespender sein, und des- halb haben wir uns bei der Wahl des Leuchtmittels bewusst für Halogen, statt für LED entschieden. Die Zu- kunft wird sicher den neuen Techni- ken gehören. Darauf freuen wir uns, aber dennoch: ganz so schnell lassen wir uns die Glühbirne nicht nehmen.

BULB GOES ON!

Fotos Incredible Bulb: Robert Pupeter
Fotos Incredible Bulb: Robert Pupeter

Oh, how woonderful… Bulb goes on!

From illuminant to lamp: the story of a transformation

Sometimes you take a hard blow – hard as the one Bruce Banner must have received, when the test deto- nation of his gamma-bomb turned him into a brawny green monster… The light bulb was hit just as hard by the ban pronounced by the EU, and it too, in a rush of rage and desperation, experienced a wondrous transforma- tion right in our workshop: thank god, however, our Incredible Bulb did not turn green but rather transparent or milky white. And it has a warm and strong glow to it, too! And… it is empty! The filament has disappeared, leaving only the empty bulb. When lit, it is mysteriously filled with light. Light reflections create an imaginary source of light at the point where the filament would have been. Here‘s the whole story:

At light + building 2008, we present- ed the OstWest pendant lamp: a glowing ring, made up of 175 LEDs, wound around a clear 200 W bulb. We had designed this little chande- lier as a farewell to the light bulb, reflecting a departure that was being hastened by technological progress. We thus confronted the classical illu- minant – the light bulb – with the fu- ture of lighting technology – the LED.

While completing the development of Ost-West during the fall of 2008, the first draft of EU legislation con- cerning the ban of traditional light bulbs appeared. Since this ban would also affect the OstWest light fixture, our motto, “The farewell to the light bulb”, was now virtually reduced to absurdity. We then started our first attempts to find an adequate way of replacing the 200 W bulb used in the fixture. We placed a halogen lamp into the lamp holder together with a tiny reflector. In doing this, we came up with the idea of using an empty bulb, which is magically filled with light. The clarity and beauty of the empty bulb, complemented by noth- ing but a ceramic socket, convinced us that this would have to become a completely independent light fixture. Incredible Bulb is a light fitxture made up of apparent contrasts: empty, yet full; simple, yet complex; retro and modern at the same time, complying with the EU ban, and still a little pro- vocative nonetheless.

Just like OstWest, our Incredible Bulb is also an homage to the tradi- tional light bulb, to which we must bid farewell with a heavy heart. But why is this farewell so difficult for

us? Could it be, that it is a farewell to fire? Throughout human evolution, fire has provided not only light, but also warmth, which means that it has been essential to our very sur- vival. The light bulb, with its warmth and its glimmering, glowing thread, replaced the fire in our rooms.

Incredible Bulb, however, is also in- tended to dispense light and warmth, which is why, in selecting the illumi- nant, we deliberately chose halogen instead of LED. The future undoubt- edly belongs to new technologies. We’re looking forward to it – and yet… we can’t let the old light bulb disappear quite that quickly.

BULB GOES ON!

Incredible Bulb

Gestaltung: Ben Wirth 2008/2009

Mundgeblasenes Glas (Ø 8 cm), klar oder satiniert, Keramikfassung mit Aluminium, transparentes Silikonka- bel 2 m, Baldachin Ø 8,5 cm mit in- tegriertem elektronischem Transfor- mator 230 Volt/12 V, 20–70 Watt. Leuchtmittel: Osram Halogen Halo- star ES 25/35 Watt, Sockel GY 6.35. Zur Höhenverstellung wird das Kabel um den Baldachin gewickelt und ar- retiert. Es ist möglich, zwei Leuchten an einem Baldachin anzuschließen. Lieferung mit Leuchtmittel 35 W.

Version 1: Glaskolben klar oder sati- niert mit 2 m transparenter Zuleitung und Baldachin Version 2: Glaskolben klar oder sati- niert mit 2 m transparenter Zuleitung ohne Balachin

Incredible Bulb

Design: Ben Wirth 2008/2009

Hand-blown glass clear or frosted (Ø 8 cm), ceramic socket with alu- minium, transparent highly flexible cable, ceiling rose Ø. 8,5 cm with inte- grated electronic transformer 230 volts/ 12 volts, 20–70 W. Illuminant: Osram Halogen Halostar ES 25/35 Watt, socket GY 6.35. By winding the trans- parent cable around the ceiling rose and fixing it, the height of the lluminaire can be regulated. It is possible to attach two luminaires to one ceiling rose. Complete with illuminant 35 watts.

Version 1: Bulb clear or frosted:

with 2 m transparent supply line and ceiling rose Version 2: Bulb clear or frosted:

with 2 m transparent supply only (no ceiling rose)

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OstWest reloaded Foto: Ben Wirth
OstWest reloaded
Foto: Ben Wirth

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In the Line of Fire

EU-Angriff auf Glühbirne zwingt zur OstWest Umrüstung

Ein kleiner Lüster! Das ist wohl eine der ersten Assoziationen, die der An- blick dieser Hängeleuchte in den meis- ten Betrachtern wachruft: Um eine große 200 Watt Glühbirne rankt sich eine Platine mit 175 unterschiedlich hohen LEDs. Mit einem Kupferdraht unterhalb der Glühbirne…

Einer 200 Watt Glühbirne? Unmög- lich! Denn das EU-Glühbirnenver- bot hat sich, trotz vieler Proteste, durchgesetzt und die herkömmliche Glühbirne vom Platz gefegt. OstWest reloaded ist in der Tat die überarbeitete Version der 2008 auf den Markt gebrachten Leuchte Ost- West, die als Leuchte der Gegensätze bzw. als Gegenüberstellung von Ver- gangenheit und Zukunft gedacht war.

Die „alte“ OstWest spielte mit der Idee des Gegensatzes in Form unter- schiedlicher Leuchtmittel, nämlich der 200 Watt Glühbirne und dem Platinenkranz aus LEDs. Der kleine Lüster war als Abschiedsleuchte der Glühbirne gedacht. Als wir ihn 2008 auf der light + building in Frankfurt präsentierten, war es aus unserer Sicht eine Frage der Zeit, wann die Glühbirne aufgrund neuer auf den Markt kommender Leuchtmittel das Feld würde räumen müssen. Vom Gedanken an ein mögliches EU-

Verbot der Glühlampe waren wir je- doch meilenweit entfernt. Dennoch sollte das von uns selbstgewählte Motto, „Die Abschiedsleuchte der Glühbirne“, schneller traurige Reali- tät werden, als uns lieb war.

Kaum auf dem Markt, schon wieder ins Archiv? Nein, diese Alternative stand nicht zur Debatte. So haben wir uns für die light + building 2010 eine, wie wir finden, passable Lö- sung überlegt. Der Glaskolben der Leuchte Incredible Bulb – die ja im- merhin ein Produkt unserer Lösungs- bemühungen für die OstWest war – wird lediglich mit einem Halogen- leuchtmittel gefüllt, et voilà: OstWest reloaded. Gegenüber herkömmlichen Halogenleuchtmitteln hat dieses Ha- logenleuchtmittel der neuesten Ge- neration eine Energieersparnis von bis zu 30% und mit 4000 Stunden die doppelte Lebensdauer. Mit einem Kupferdraht unterhalb des Glaskol- bens lassen sich LED Kranz und Ha- logenleuchtmittel durch Berührung getrennt schalten und dimmen.

Wenn sich auch die Glühbirne er- geben musste, so halten doch alle anderen gestalterischen und tech- nischen Details weiterhin die Stel- lung: LED-Kranz, Keramikfassung und Baldachin aus eloxiertem Alu- minium. Auch die im Baldachin integrierte Ampelschaltung aus ro- ten, weißen und blauen LEDs, die beim An- und Ausschalten und beim Dimmen aktiviert werden, bleibt.

Foto: Ben Wirth
Foto: Ben Wirth
Foto: Robert Pupeter
Foto: Robert Pupeter

In the Line of Fire

EU-attack on light bulbs forces Ost- West to rearm

A little luster! That is probably one of

the first thoughts this pendant lamp evokes in most observers: an LED board with 175 differently sized LEDs, wound around a 200 W filament bulb. And a copper wire underneath the bulb…

A 200 W filament bulb? Impossible! Af-

ter all, the EU ban on filament bulbs has been ratified and consequently swept away the common bulb, the

many protests notwithstanding! Ost- West reloaded is indeed the revised version of the lamp called OstWest. The hanging lamp OstWest had been launched in 2008, and was meant to be a luminaire of opposites, a con- frontation of past and future.

The ‘old’ OstWest played with the idea of contradiction in the form of different illuminants – the 200 W

bulb and the LED board collar. The little luster was meant to be a farewell light for the filament bulb. When we presented it at light + building 2008,

it seemed to be only a matter of time

until the filament bulb would have

to make way for new illuminants al-

ready entering the market. We were, however, light-years away from con- templating a possible ban by the EU. Nonetheless, our motto ‘Farewell to the bulb’ was to become the sad truth a lot sooner than we would have liked.

But: into the market, and onto the backburner? No, this was not an al- ternative. This is why, for light + building 2010, we came up with an acceptable solution. The glass bulb of our lamp Incredible Bulb – which

was, after all, a product of our search for a solution for OstWest – is actu- ally equipped with a halogen light, et voilà: OstWest reloaded. As opposed to conventional halogens, this next generation halogen saves you 30% of the energy and at 4000 hours, has

twice their lifespan. With a copper wire underneath the bulb, the LED collar and the halogen can be inde- pendently dimmed and controlled.

Even though the filament bulb had to surrender, all the other design and technical details are still holding their positions: LED collar, ceramic socket and the canopy made of ano- dized aluminum. The red, white and blue LED indicator lights, integrated into the canopy and activated when switching on and off or dimming the lamp, will stay as well.

switching on and off or dimming the lamp, will stay as well. OstWest Gestaltung: Ben Wirth,

OstWest

Gestaltung: Ben Wirth, Kilian Hüttenhofer 2007 Platine mit175 LEDs, Glühlampe klar 200 Watt, 230 Volt, Keramikfas- sung E27, Textil ummanteltes Kabel 200 cm lang, Baldachin aus eloxier- tem Aluminium mit integriertem Vorschaltgerät, dimmbar. Dimmung (Glühfaden) und Schaltung (LED) erfolgen über Berührung des Kup- ferdrahtes unterhalb der Leuchte. Lieferung mit Leuchtmittel.

OstWest reloaded

Gestaltung: Ben Wirth, Kilian Hüttenhofer 2007/2009 Platine mit 175 LEDs, Glaskolben mundgeblasen, Halogenleuchtmittel Halostar Energy Saver 35 Watt, 230 Volt, Keramikfassung E27, transpa- rentes Kabel 200 cm lang, Baldachin aus eloxiertem Aluminium mit inte- griertem Vorschaltgerät, dimmbar. Dimmung (Halogen) und Schaltung (LED) erfolgen über Berührung des Kupferdrahtes unterhalb der Leuch- te. Lieferung mit Leuchtmittel.

OstWest

Design: Ben Wirth, Kilian Hüttenhofer 2007 Circuit board with 175 LEDs, clear bulb 200 watts, 230 volts, ceramic socket E27, textile covered cable, length 200 cm, canopy made of ano- dized aluminium with integrated electronic ballast, dimable. The light can be dimmed (filament) and switched on or off (LED) by touch- ing the copper wire below the lamp. Complete with bulb.

Ostwest reloaded

Design: Ben Wirth, Kilian Hüttenhofer 2007/2009 Circuit board with 175 LEDs, hand- blown glass bulb (clear), halogen lamp Halostar Energy Saver 35 watts, 230 volts, ceramic socket E27, trans- parent cable, length 200 cm, canopy made of anodized aluminium with integrated electronic ballast, dima- ble. The light can be dimmed (halo- gen) and switched on or off (LED)

by touching the copper wire below the lamp. Complete with illuminant.

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Fotograf

16 Fotograf Fair Edition Light + Building 2010 Frankfurt/Main April 11th – 16th Theres Lehn Robert

Fair Edition Light + Building 2010

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Light + Building 2010 Frankfurt/Main April 11th – 16th Theres Lehn Robert Pupeter ist Absolvent der

Theres Lehn

Robert Pupeter ist Absolvent der staatlichen Fachakademie für Fotodesign in München. Über Reportage- und Portraitfotografie fand er den Weg zur Fotografie von Architektur und Design. Die Inszenierung von Licht bil- det dabei einen der Schwerpunkte seiner Arbeiten. Das Licht ist bei ihm nicht Mittel zum Zweck oder Hilfestellung, um andere Dinge in Szene zu setzen, sondern wird viel- mehr selbst zum Hauptakteur und Mittel- punkt der Fotografien. Mit dem Lichtdesigner Ben Wirth arbeitet er seit 5 Jahren zusammen.

Website: www.robertpupeter.de

Kontakt:

+49 (0)89 4311728

Robert Pupeter has a degree from the State Academy of Fotografic Design in Munich. Via portrait photography and documentary photography he found his way to architec- ture and design. One focal point of his work is the photography of light and light-objects, light not being the means to an end or an instrument to set the scene but the ‚main character‘ and central point of his photo- graphic work. Robert Pupeter has been working with de- signer Ben Wirth for 5 years.

Website: www.robertpupeter.de Contact: +49 (0)89 4311728

Website: www.robertpupeter.de Contact: +49 (0)89 4311728 Robert Pupeter Lass uns anfangen! Eine Verabredung mit dem

Robert Pupeter

Lass uns anfangen! Eine Verabredung mit dem Licht Gedanken über das Fotografieren – Von Robert Pupeter

Sie steht vor mir. Unbewegt. Gelas- sen. Blickt mich an, fordert mich auf

endlich anzufangen. Alles ist genau so wie es sein soll. Der richtige Zeit- punkt, der perfekte Ort. Nun sind wir hier. Sie und ich. Ich: unruhig, aufgeregt, innerlich angespannt. Sie:

würde

gerne mit ihr sprechen, sie ein wenig über sich erzählen lassen. Doch sie schweigt, blickt mich fordernd an. Ich lasse mir Zeit, umrunde sie. Be- trachte sie von allen Seiten, taste mich heran, will sie näher kennen lernen. Dann geht es los: ein Klicken, ein Blitz. Der Bann ist gebrochen. Das erste Auslösegeräusch der Ka- mera eröffnet einen neuen Raum:

unseren Raum. Die nächsten Stun- den gehören ausschließlich uns: ihr und mir. Nichts anderes zählt. Für ein paar Stunden hört die Welt außerhalb auf zu existieren. Tiefer und tiefer versinken wir in das wunderbare Gefühl der Ausschließ- lichkeit. Jede Seite, jede Regung von ihr will ich festhalten. Nicht nur die bloße Oberfläche, die jeder sieht. Das wäre zu leicht. Nein. Ihr eigentliches Wesen will ich zeigen. Auch den Teil, der im Verborgenen liegt, der dem flüchtigen Betrachter entgeht. Sie ist nicht scheu, nicht schüchtern, zeigt sich, kokettiert, for- dert mich auf zu zeigen wer sie ist, wie schön sie ist.

schön,

wunderschön

Ich

Fotografieren ist wie Poesie. Spüren, fühlen, erahnen. Eine Geschichte in Form eines Bildes erzählen. Ein Foto ist eine Verabredung. Ein Treffen. Eine Begegnung. Beim Portrait eine Begegnung zwischen Fotograf und Porträtiertem. Beim Fotografieren von Leuchten ein Treffen zwischen Fotograf und Licht. Licht, das von Raum und Form erzählt. Aber auch ein Licht, das sich sträubt, das Cha- rakter hat, Ausstrahlung und Wir- kung. So ist das Fotografieren einer Leuchte ein Treffen mit einer eigen- willigen Persönlichkeit. Einer Diva bisweilen. Zickig, wird sie nicht richtig zur Geltung gebracht. Matt, ist sie falsch inszeniert. Langweilig, hat man nicht das richtige Setting. Schlicht banal, bringt man sie auf den Bildern nicht zum Leuchten. Beim Fotografieren von Objekten ist man nie allein. Hinter jeder Leuchte, hinter jedem Möbelstück, hinter je- dem Bauwerk steht ihr Designer, sei- ne Idee, seine Vorstellung. Das alles gilt es mit dem Foto greif- bar zu machen. Es gilt, das Dreidi- mensionale und alles was dahinter steckt zu transformieren und zu in- terpretieren.

Gutes Design ist für einen Fotogra- fen wie ein Geschenk. Ein Geschenk, welches er behutsam auspackt, be- wundert, bestaunt, betörend findet,

um es anschließend in Form eines Fotos wieder zu verpacken und auf anderer Ebene weiterzuschenken. Natürlich ersetzt ein solches Foto nicht das abgelichtete Objekt: greif- bar, berührbar, unmittelbar. Und doch ist ein Foto weit mehr als nur ein Mittel der Dokumentation – ein gutes Bild erzählt etwas über das Objekt. Es wird einen Teil des Cha- rakters herausstellen, ermöglicht dem Betrachter eine Begegnung. Durch ein gutes Bild bekommt der Betrach- ter, was zuvor der Fotograf hatte:

eine Verabredung.

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1 8 2007 Fair Edition Light + Building 2010 Frankfurt/Main April 11th – 16th kuk0 Lookie,

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Light + Building 2010 Frankfurt/Main April 11th – 16th kuk0 Lookie, lookie, lookie… kuk0 + kukI

kuk0

Lookie, lookie, lookie… kuk0 + kukI sind zwei echte Hingucker!

Fotos kuk0 und kukI: Robert Pupeter

Licht, Farbe und Raum sind die entscheidenden Komponenten von kuk0 und kukI, die nicht nur Wandleuchten sondern vor allem Wandbilder sind.

Das verwendete Material Plexiglas ‚Radiant‘ der Firma Evonik Röhm spiegelt das Licht, lässt es hindurch und spaltet es in sein Farbspektrum auf. Durch zwei sich gegenseitig spie- gelnde Radiantflächen und eine da- zwischen angeordnete Lichtquelle er- zeugt die Leuchte einen virtuellen, unendlichen Raum in die Tiefe der Wand, der sich, wie auch die Farben, je nach Betrachtungswinkel verän- dert. Im unbeleuchteten Zustand und bei frontaler Betrachtung er- scheint die Leuchte als spiegelnde Fläche. Ist die Leuchte eingeschaltet, offenbart das Material seine Eigen- schaften. Während die Grün-/Gelb- anteile der Lichtquelle reflektiert werden, scheinen die Rot-/Violett- anteile durch das Material hindurch. Dies erklärt den goldenen und grü- nen Schein um die Leuchte auf der Wandfläche und, im Kontrast dazu, die rot – violett leuchtende Material- fläche. Die Farben der leuchtenden Flächen und des Leuchtmittels sowie die Tiefe des virtuellen Raumes ver- ändern sich mit dem Betrachtungs- winkel.

Die beweglich aufgehängte vordere Fläche ermöglicht eine Veränderung

der Platten zueinander und damit eine Veränderung des virtuellen Rau- mes. Die verwendeten Leuchtmittel, Kompaktleuchtstofflampe Dulux und T5 Leuchtstoffröhre in Ringform, sind äußerst energiesparend und in verschiedenen Lichtfarben von Warmton bzw. Interna bis Tageslicht erhältlich. Unterschiedliche Licht- farben des Leuchtmittels verändern die farbliche Erscheinung der Leuch- te. Die verwendeten elektronischen Vorschaltgeräte garantieren flacker- freies Licht, lange Lebensdauer und geringen Energieverbrauch.

kuk0 und kukI eigenen sich hervor- ragend zur Beleuchtung von Bars, Restaurants und Clubs. Aber auch im privaten Wohnbereich sind sie echte Hingucker!

kukI / kuk0

Gestaltung: Ben Wirth 2007

Acrylglas beschichtet, eloxiertes Alu- minium, feines Stahlseil, 230 V Flächenmaß 40 x 40 cm, Tiefe 11 cm Leuchtmittel kuk0: Ringform Lumi- lux T5, 22 Watt, Sockel 2GX13 Leuchtmittel kukI: Dulux Kompakt- leuchtstofflampe 18 Watt , 2GX11 Lieferung mit Leuchtmittel.

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Light + Building 2010 Frankfurt/Main April 11th – 16th Light, color and space are the essen-

Light, color and space are the essen- tial ingredients for kuk0 und kukI, which are not only wall lamps, but veritable murals too!

The new ‘Radiant’ plexiglass material used here reflects the light, lets it pass and disperses it into its full

color spectrum. By placing an illu- minant between two radiant panels reflecting each other, an infinite vir- tual space is created that is reaching into the depths of the wall and, like the colors themselves, is changing in relation to the angle from which it is observed.

space. The applied illuminants, a compact fluorencent lamp Dulux or

a circular fluorescent tube T5, are

extremely energy-saving and availa- ble in various light colors, ranging from Warm, or Interna, to Daylight. Different light colors of the illumi-

nant make for different appearances

of the lamp in terms of colors. The

electronic ballast devices we used guarantee light without flickering, excellent durability and low energy

consumption.

kuk0 and kukI are ideally suited for the lighting of bars, restaurants and

A

frontal view of the fixture before it

clubs. But they would be real eye-

is

illuminated, makes it appear to be

catchers in your home too!

a reflecting surface. Once the light is turned on, however, the material re- veals its more interesting character- istics. While the green and yellow

kukI/kuk0

fractions of the light source are be-

Design: Ben Wirth 2007

ing reflected, the red and purple ones pass right through. From this springs the green and golden shim- mer surrounding the fixture on the

Coated acrylic glass, anodised alu- minium, fine steel wire, 230 volts. Surface measure: 40 x 40 cm, depth:

wall, and in contrast, the red and vi- olet glow of the material’s surface. The colors of glowing surfaces and

11 cm Illuminant kuk0: ring-shaped fluores- cent tube Lumilux T5, 22 W, socket

illuminant as well as the virtual

2GX13

space’s depth change as the observer moves around the fixture.

Illuminant kukI compact fluorencent lamp Dulux L 18 W, socket 2G11 Complete with illuminant.

With the frontal plane being flexibly mounted, it is possible to modify the planes’ position in respect to one an- other, and thus to alter the virtual

kukI

Lookie, lookie, lookie… kuk0 + kukI are a couple of real eye-catchers!

to alter the virtual kukI Lookie, lookie, lookie… kuk0 + kukI are a couple of real
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to alter the virtual kukI Lookie, lookie, lookie… kuk0 + kukI are a couple of real

DesignPlus 2007

Foto tub0: Robert Pupeter

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Gestaltung: Ben Wirth 2005 Satiniertes Acrylglas, Länge 158 cm, 230 Volt, Leuchtstoffröhre T5/28 Watt. Lichtfarbe 827. Das elektroni- sche Vorschaltgerät ist in der Röhre integriert. Nicht dimmbar. tub0 wird serienmäßig mit trans- parenter Zuleitung, Stecker/Schalter (180 cm) angeboten, kann aber auf Wunsch mit Zuleitung ohne Stecker/ Schalter in beliebiger Länge bestellt werden. Andere Lichtfarben auf An- frage. Dimmbare Version bei Ab- nahme größerer Mengen möglich. Lieferung mit Leuchtmittel.

tub0

Design: Ben Wirth 2005 Frosted acrylic glass (casing), length:

158 cm, 230 volts, fluorescent tube T5 /28 watts. The electronic ballast is integrated into the acrylic glass tube. Not dimmable. tub0 is offered with a transparent ca- ble (180 cm) with transparent plug and switch, but also can be ordered with a transparent supply line in variable lengths without plug and switch. A dimmable version of tub0 can be requested for larger orders. Complete with illuminant.

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Fair Edition Light + Building 2010

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Light + Building 2010 Frankfurt/Main April 11th – 16th tub0 im Einsatz: „Leibspeiserei“, Akademie der Bildenden

tub0 im Einsatz: „Leibspeiserei“, Akademie der Bildenden Künste, München

Foto: Ben Wirth

Alles Wurst!

tub0 – eine Hängeleuchte nach dem Wurstprinzip

Weniger geht nicht.

Ein Leuchtmittel mit entsprechen- der Technik, eine transparente Hülle und eine Stromzufuhr, dies sind die Zutaten der Hängeleuchte tub0. Man fülle also das transparente Acrylglas- rohr mit Lichtkomponenten, erhitze es an seinen Endpunkten, quetsche diese – fertig! Das war die Anfangsidee. Ganz so ein- fach war die Entwicklung dann doch nicht, aber der Grundgedanke, näm- lich eine Leuchte nach dem Wurst- prinzip zu fertigen, blieb erhalten.

Mittlerweile stellen wir tub0 nur noch mit 158 cm Länge und voll sa- tiniert her. Die transparente Version, bei der die gesamte Technik sichtbar ist und die teilsatinierte Ausführung, bei der nur der Bereich des Leucht-

mittels satiniert ist, können auf An- frage – allerdings nur bei Abnahme von größeren Stückzahlen – gefertigt werden.

Der Einsatz von Leuchtmitteln mit verschiedenen Farbtemperaturen so- wie dünne Nylonüberzüge über dem Leuchtmittel im Inneren des Acry- glasrohrs ermöglichen unterschied- liche Lichtstimmungen. tub0 ist variabel einsetzbar, nämlich als vertikale und horizontale Lichtli- nie frei im Raum hängend, oder addi- tiv mit mehreren Röhren als Raum- beleuchtung und Installation.

Achtung: tub0 ist trotz Wurstprinzip keine Einwegleuchte. Der Leuchten- körper kann zum Leuchtmittel- wechsel auseinandergenommen wer- den!

Simply sausage!

tub0 – a pendant lamp following the “sausage concept”

You couldn’t do more with less.

An illuminant with accordant tech- nology, a transparent casing and a power supply, those are the ingredi- ents of our tub0 lamp. You fill the transparent acrylic glass tube with light components, heat up its extrem- ities, squeeze them and you’re set! That was the basic idea. Development was not that easy, but the fundamen- tal idea of making a lamp in the man- ner of a sausage was held up.

In the meantime, we only build tub0 fully frosted and at a length of 158 cm. The transparent version in which all of the technology is visible, as well as the partly-frosted version in which only a part of the illuminant is satined, are still available on request, but only for larger orders.

The use of illuminants with different light colors, covered by thin nylon covers inside the acrylic glass tube allows for different moods of light. tub0 can be variably applied: freely suspended in a room as a horizontal or vertical line of light, or as an in- stallation and ambient light by the combination of multiple tubes.

Please note: in spite of the sausage concept, tub0 is not a single-use lamp. The casing can be disassem- bled in order to change the illumi- nant!

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Light + Building 2010 Frankfurt/Main April 11th – 16th Fotos 1st and 2nd Aid: Robert Pupeter

Fotos 1st and 2nd Aid: Robert Pupeter

1 st Aid

With a little help from your friends – 1 st und 2 nd Aid stellen sich vor:

1

st Aid

Ausgangspunkt bei der Leuchte 1 st Aid ist die metallbedampfte Polyes- terfolie eines Erste-Hilfe-Kastens, die bewusst in Szene gesetzt wurde und dieser Tischleuchte ihren Namen gab. Das Material ist formbar, leicht transluzent und trotz seiner gerin- gen Stärke äußerst robust. Die gold- und silberfarbene Beschichtung spie- gelt den größten Teil des Lichts. Alle Komponenten dieser Leuchte erfül- len eine Funktion und sind auf das absolut Nötigste reduziert. So gibt es zum Beispiel auf den LED-Kühlkör- pern kleine Antennen, die die Folie im Falle eines Windstoßes auf Ab- stand halten. Die LEDs mit ihren Kühlkörpern stehen sich frontal ge- genüber, so dass sie das Licht zuein- ander statt, wie üblich, in den Raum schicken. Die sich zwischen der Licht- quelle befindende frei bewegliche Folie spiegelt jedoch das Licht in den Raum. Aufgrund der unterschiedli- chen Bedampfung beider Seiten – die eine Seite ist silber- die andere goldfarben – wird das Licht unter- schiedlich eingefärbt: es gibt sozusa- gen eine „warme“ und eine „kühle“ Seite. Geschaltet wird sie mit Hilfe einer Magnetkugel auf der Edel- stahlgrundplatte. Man hat die Wahl, die beiden Lichtquellen einzeln oder gemeinsam zu schalten.

1 st Aid

This lamp is built around a metalli- cally coated polyester foil taken from a first aid kit. It is intentionally high- lighted and origin to the table lamps name. The material is mouldable, some- what translucent and in spite of be- ing thin extremely robust. The silver and golden coating reflects most of the light. Each one of the lamps components fulfils a particular func- tion and has been kept to the abso- lute minimum. There are for example, small antennas on the Power-LEDs cooling elements, which keep the foil at a sufficient distance in case of a gust of wind. The LEDs with their cooling elements stand opposite, projecting their light at one another, instead of into the room. The foil situated between the light sources and completely flexible does howev- er reflect the light into the room. The result of the differently coated sides of the foil-one silver, the other gold- is that the lamp itself stands in dif- ferent shades of colour: there is, as it were, a ‘warm side’ and a ‘cool side’. The lamp is controlled by a magnetic ball on the stainless steel base. You have the option to turn on each light source separately or simultaneously.

Detail 2 nd Aid

source separately or simultaneously. Detail 2 n d Aid 1 s t Aid Gestaltung: Ben Wirth

1

st Aid

Gestaltung: Ben Wirth 2008 Bewegliche und formbare Polyester- folie mit gold-silberner Metallbe- schichtung, schwarz eloxiertes Alu- minium (Kühlkörper), Gestell in Edelstahl, 230 Volt mit Vorschaltge- rät, Leuchtmittel LED 2700 Kelvin, 12,5 Watt, 800 Lumen. Die LEDs übertreffen deutlich die Lichtleis- tung einer 60 Watt Glühbirne. Die Lichtqualität ist vergleichbar.

1

st Aid

Design: Ben Wirth 2008 Movable and mouldable polyester foil coated with one gold-colored and one silver colored layer of metal, black anodized aluminium (cooling ele- ment), base plate in stainless steel, 230 volts with electronic ballast, illu- minant: LED warm 2700 Kelvin, 12,5 watts, 800 lumen . The light output of the LED is superior to that of a com- mon 60 watts light bulb. The light quality can be compared.

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2 nd Aid

With a little help from your friends – 1 st und 2 nd Aid introduce themselves:

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nd Aid

2 nd Aid ist ein Fortläufer der 1st Aid und unterscheidet sich von dieser vor allem in gestalterischen und techni- schen Details. Bedient wird die Tisch- leuchte diesmal nicht mit einer Mag- netkugel, sondern durch beleuchtete Sensorflächen auf einer Platine, die berührt werden. Hier gibt es die Mög- lichkeiten, die zwei Lichtquellen ge- trennt voneinander oder gemeinsam zu dimmen. Die Leuchtmittel sind LED Warmton 2700, 12,5 Watt, 800 Lumen. Grundplatte, Kühlkörper und Ständer sind aus schwarz eloxiertem Aluminium und bilden optisch eine Einheit.

2 nd Aid

2 nd Aid is the sequel to 1st Aid, and it differs mainly from its predecessor in design and technical details. This table lamp is not controlled with a magnetic ball, but with a circuit board and an illuminated touch control pan- el. This lets you either dim the two light sources independently from one another, or dim both of them at the same time. The illuminants are: LED warm, 2700 kelvin, 12,5 W, 800 lu- men. Baseplate, cooling element and support are made from black, ano- dized aluminium; together, they form a perfect unit.

ano- dized aluminium; together, they form a perfect unit. Entlang der Grundplatte und der In- nenseite

Entlang der Grundplatte und der In- nenseite der beiden Ständer läuft in einem silbernen Fließtext, zusam- men mit dem Namen der Leuchte, ein Zitat der Beatles: “…with a little help from your friends…“.

Der Fließtext hat seinen Grund. Der Name 1st Aid wurde ursprünglich durch die Erste-Hilfe-Folie inspiriert. Wir möchten einen Schritt weiter ge- hen und – nomen est omen- von je- der verkauften 1 st und 2 nd Aid 25,00 € der 1989 gegründeten Hilfsorgani- sation „Münchener Lebensbrücke“ für ihre Aktion „Frühstücksklub“ zu- fließen lassen. Der „Frühstücksklub“ wurde im Rahmen des Projekts „KidAID – gegen Kinderarmut in Deutschland“ ins Leben gerufen.

Along the base and on the inside of the two racks, you will find a silver running text reading the lamp’s name and a Beatles quote: “…with a little help from your friends…”

This text is there for a reason. The name 1st Aid was originally inspired by the first-aid-foil. We have taken this idea of 1st Aid a step further. With each sale of a 1 st or 2 nd Aid lamp, 25,00 € will go to the charity association ‘Münchener Lebens- brücke’, founded in 1989. More pre- cisely, this donation shall support their ‘Frühstücksklub’ (‘breakfast club’) program. The ‘Frühstücksklub’ has been launched as part of the ‘KidAID’ project, a charity program fighting child poverty in Germany.

2

nd Aid

Gestaltung: Ben Wirth 2009 Bewegliche und formbare Polyester- folie mit gold-silberner Metallbe- schichtung, Gestell und Kühlkörper aus schwarz eloxiertem Aluminium, 230 Volt mit Vorschaltgerät Leuchtmittel LED 2700 Kelvin, 12,5 Watt, 800 Lumen. Die LEDs übertreffen deutlich die Lichtleistung einer 60 Watt Glüh- birne. Die Lichtqualität ist vergleich- bar.

2

nd Aid

Design: Ben Wirth 2009 Movable and mouldable polyester foil coated with one gold-colored and one silver colored layer of metal. Base- plate and frame made of black ano- dized aluminium, 230 volts with electronic ballast, illuminant: LED 2700 Kelvin, 12,5 watts, 800 lumen. The light output of the LED is superior to that of a common 60 watts light bulb. The light quality can be compared.

lumen. The light output of the LED is superior to that of a common 60 watts

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Lebensbrücke

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Fair Edition Light + Building 2010

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Light + Building 2010 Frankfurt/Main April 11th – 16th Liebe Freunde schöner Leuchten, liebe Leser, ich

Liebe Freunde schöner Leuchten, liebe Leser,

ich freue mich sehr, dass wir durch diese, wie ich meine, außergewöhn- liche Idee, unser Projekt „Frühstücks- klub“ unterstützen können. Die Kom- bination aus Funktion, Stil, Ästhetik und Esprit machen diese beiden Leuch- ten zu etwas ganz Besonderem. Der Name ist Programm – deshalb bedarf es nicht vieler Worte. Es wird ein gu- tes Gefühl sein, zuhause beim Schein dieser schönen Lampe daran erin- nert zu werden, dass dadurch jeden Morgen ein paar Kinderaugen eben- falls zum Leuchten gebracht werden. Herzlichen Dank an alle, die unser Projekt durch den Kauf der 1st und 2nd Aid Leuchte unterstützen.

Petra M. Windisch Vorstandsvorsitzende Deutsche Lebensbrücke e.V.

Dear friends of beautiful lights, dear readers,

I am very happy, that our project

„Breakfast Club“ will be supported by this extraordinary idea. The com- bination of function, style and esprit makes these two lights very special.

The name says it all – so there is little else to be said. It will be a nice feeling

to know, as you enjoy the light of these

wonderful lamps, that your purchase of a 1st or 2nd Aid lamp has helped keep the sparkle in a child‘s eyes.

Thank you very much!

Petra M. Windisch Head of the Board Deutsche Lebensbrücke e.V.

KidAiD – gegen KinderArmut in Deutschland

Seit 2003 ein Projekt der Deutschen Lebensbrücke

Kinderarmut in Deutschland? Jeder schüttelt ungläubig den Kopf – doch nicht hier, bei uns! Die erschrecken- de Wirklichkeit sieht anders aus: Je- des fünfte Kind in Deutschland lebt in Armut, d.h. über 2,5 Millionen Kin- der wissen, wie sich Armut anfühlt.

Um die Situation der Kinder und Ju- gendlichen zu verbessern, unterstützt die Deutsche Lebensbrücke verschie- dene Projekte in München, Berlin, Hamburg, Stuttgart, und bald auch in Essen und Leipzig. In Kooperatio- nen mit Einrichtungen für Kinder und Jugendliche fördert die Deut- sche Lebensbrücke in diesen Städten Möglichkeiten, um sozial schwachen Kindern kostenlose Mahlzeiten, wie Frühstück und Mittagessen anbieten zu können. Mit der Aktion „Früh- stücksklub“ ermöglicht die Deutsche Lebensbrücke Kindern in zwei Grund- schulen in München ein regelmäßiges Frühstück.

„Frühstücksklub“ Wir starteten zum Schuljahr 2009/ 2010 die Aktion „Frühstücksklub“, um Kindern morgens einen energiereichen Start in die Schule zu ermöglichen. Laut einer aktuellen Studie des For- schungsinstituts für Kinderernährung in Dortmund (FKE) geht fast ein Drittel aller 6- bis 14-Jährigen in die Schule, ohne gefrühstückt zu haben. In sozial schwachen Familien sogar die Hälfte aller Kinder. Viele Eltern haben morgens einfach zu wenig Zeit oder sind zu überfordert, um ihren Kindern ein gutes Frühstück zu bereiten oder ihnen ein Pausen-

brot mitzugeben. Den meisten ist dabei gar nicht be- wußt, was das für ihr Kind bedeutet:

Ohne Frühstück und Pausenbrot, also mit knurrendem Magen, sind die Kin- derdenhohenLeistungsanforderungen in der Schule nicht gewachsen.

Schon in der ersten Stunde lässt die Konzentration nach. Viele Lehrer schla- gen bereits Alarm. Das Frühstück und das Pausenbrot sollten idealerweise ein Drittel des täglichen Energiebe- darfs decken, um den Akku wieder voll aufzuladen.

In zwei Münchner Grundschulen konnten wir unsere Aktion bereits starten. Allerdings ist der Bedarf sehr groß, wir können nur ca. 40 Kin- der pro Schule versorgen, benötigt werden jedoch Mittel für ca. 120 Kinder. Wir würden dieses Projekt auch gerne auf alle unsere KidAiD- Standpunkte ausdehnen. Deshalb suchen wir dringend weitere Spon- soren, Paten und Spender, um auch

in Berlin, Hamburg, Stuttgart oder Frankfurt dieses wichtige Projekt re- alisieren zu können.

Das Frühstück besteht aus einem vollwertig belegten Brötchen, einem Getränk und einem Stück Obst. So sind die Kinder gerüstet, den anstren- genden Schultag gut zu überstehen.

Der Bedarf ist sehr hoch, deshalb sind wir auf viel Unterstützung ange- wiesen und freuen uns über jede Spen- de! Jedes Frühstück kostet nur 1,50 € Helfen Sie uns mit Ihrer Spende, noch mehr Kindern ein Frühstück zu ermöglichen.

• 7,50 € pro Woche kostet das Früh- stück für 1 Kind • 30,00 € damit ermöglichen Sie ei- nem Kind einen Monat lang das Frühstück • 1200,00 € monatlich kostet es, ca. 40 Kinder mit einem Frühstück zu versorgen

Unser Spendenkonto lautet:

Deutsche Lebensbrücke e.V. Dresdner Bank Konto: 321 700 000 BLZ: 700 800 00 Stichwort: Frühstücksklub

Haben Sie noch weitere Fragen, so stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Verfügung. Rufen Sie an (089-791 99 859) oder schreiben uns eine Email an info@le- bensbruecke.de

KidAid – fighting child poverty in Germany

A

since 2003

‘Deutsche

Lebensbrücke’

project

Child poverty in Germany? It doesn’t seem believable, but is a sad and ter- rifying reality nonetheless: one in every five children in Germany is living in poverty, adding up to more than 2,5 million children who know what it feels like to be poor. These are not just children belonging to the fringes of society, either. In order to improve their situation ‘Deutsche Lebensbrücke’ is support- ing various projects in a number of smaller and larger German cities. Cooperating with existing institu- tions, KidAid is dedicated to provid- ing free meals such as breakfast and lunch for underprivileged children.

‘Frühstücksklub’ (Breakfast Club) In the school year 2009/2010 we started the initiative ‘Frühstücks- klub’. It provides a regular and healthy breakfast for children at two of Mu- nich’s elementary schools, thus mak- ing for an energetic start into their school day.

According to a recent study, con- ducted by the Research Institute of Child Nutrition in Dortmund, al- most one third of the children be- tween 6 and 14 years of age go to school everyday without breakfast. In underprivileged families this num- ber even goes up to half of the children. Many parents simply do not have the time or are too stressed to prepare a decent breakfast for their children. Most of them do not even realize, what effects this has on their kids:

with an empty stomach they are sim- ply not fit to deal with the high de- mands of their school day. Their concentration is already dwindling during the first hour of school. A good breakfast should ideally pro- vide one third of the energy they re- quire every day.

At 1,50€, a single breakfast is cheap, but the demand is high and we rely on your support. Please help us give a decent breakfast to even more kids, not only in Munich but also in other German cities! With a donation of 7,50€, you provide a child with a breakfast for one week, with 30€ you provide for a whole month!

Our donations account is:

Deutsche Lebensbrücke e.V. Dresdner Bank Konto: 321 700 000 BLZ: 700 800 00 Stichwort: Frühstücksklub

For any further questions, do not hesitate to contact us. Call us at 089-791 99 859 or send an Email to info@lebensbruecke.de

at 089-791 99 859 or send an Email to info@lebensbruecke.de Deutsche Lebensbrücke e.V. Die Deutsche Lebensbrücke
at 089-791 99 859 or send an Email to info@lebensbruecke.de Deutsche Lebensbrücke e.V. Die Deutsche Lebensbrücke

Deutsche Lebensbrücke e.V.

Die Deutsche Lebensbrücke wurde 1989 als private Hilfsorganisation gegründet. Sie hat ihren Sitz in Mün- chen (Amtsgericht München, Nr.VR 15011), und ist vom Finanzamt als gemeinnützig und mildtätig aner- kannt. Sie ist Mitglied im Deutschen Spendenrat. Die Hilfsprojekte wer- den ausschließlich aus Spenden, Mit- gliedsbeiträgen und privaten Zu- wendungen finanziert. Öffentliche, bzw. staatliche Mittel werden nicht in Anspruch genommen.

Präsident:

Eduard Prinz von Anhalt Vorstand:

Petra M. Windisch Aufsichtsrat:

Senator Dr. h.c. Reinhard Mayer

Mehr Infos unter:

www.lebensbruecke.de

Deutsche Lebensbrücke e.V.

Deutsche Lebensbrücke is a private charity founded in 1989. It is work- ing to help people who have hit on hard times through no fault of their own and do not have the means to help themselves. All projects are fi- nanced through donations and membership fees. No public funds are being drawn on.

President:

Eduard Prinz von Anhalt Head of the Board:

Petra M. Windisch Supervision:

Senator Dr. h.c. Reinhard Mayer

For further information, please visit our website:

www.lebensbruecke.de

Keep the lights on, baby I wanna see it all! sigh!
Keep the lights on, baby
I wanna see it all!
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Keep the lights on, baby I wanna see it all! sigh! 27 Fair Edition Light +

Fair Edition Light + Building 2010

Frankfurt/Main April 11th – 16th

First we take Mainhattan, then we take Berlin! Illustration: Uwe Nebel
First we take Mainhattan, then we take Berlin!
Illustration: Uwe Nebel

Ben Wirth

Kilian Hüttenhofer

Mirjam Zeitschel

Matthias Schneider

Jeffe Mangold

Kirsten Ziese

Stefan Saalfeld

Heide Haese

Kathrin Bartl

Robert Pupeter

Uwe Nebel

Martin Eggl

Jan T. Schönherr

Jan-Elias Frank

Entwurf und Design, design

Entwicklung und Planung, development and planning

Presse, Verkauf und Vertrieb, PR, sales and distribution.

Produktion und musikalische Komposition für unseren Messestand, production and musical composition for our booth

Autor und Texter, author and copywriter (www.mainbrain.biz)

PR (Österreich und Schweiz). PR (Austria and Switzerland)

Graphikdesign, graphic design (www.stefansaalfeld.de)

Produktion, production

Produktion, production

Fotograf, photographer (www.robertpupeter.de)

freier Künstler, free artist (www.malerei-net.de)

freier Mitarbeiter, freelancer

Übersetzter, translator

Zeitungslayout, newspaper layout.

Mysterium Licht

Ein paar lichte Überlegungen von Jeffe Mangold

Licht ist Leben. Erlischt es, droht die ewige Finsternis. Auch im Krimijargon spricht man davon, einen wie eine Lampe schnöde auszuknipsen oder auszu- schalten, wenn man ihn ins Jenseits befördern (lassen) möchte. Da halten wir es doch lieber mit dem christlichen Gedanken der Wiedergeburt, da ist auto- matisch alles wieder in neues Licht getaucht. Nur logisch, dass auch unser Dichterfürst mit seinen letzten Worten „mehr Licht“ forderte, was alsbald in romantisch verklärter Verkürzung unter Zeichnungen und Postkarten, die den sterbenden Dichter zeigten, gesetzt wurde. Das ist in Ordnung so, weil der ganze Satz „Mach doch den zweiten Fensterladen auf, damit mehr Licht hereinkomme“, von dem K. W. Müller, der Zeuge der letzten Worte Goethes ,in seinem Buch „Goethes letzte literarische Tätigkeit“ berichtet, doch we- sentlich prosaischer klingt. Und weil gerade für den Dichter „das Licht, des- sen wir uns im Alltagsleben bedienen“, eine tiefe, zeichenhafte Bedeutung hatte, leicht nachzuvollziehen in den Versen:

Werdet Ihr in jeder Lampe Brennen Fromm den Abglanz höheren Lichts erkennen, Soll euch nie ein Mißgeschick verwehren, Gottes Thron am Morgen zu verehren.

Der Mensch weiß um die Bedeutung des Lichts. Kein anderer Begriff hat mehr Metaphern geschaffen. Wenn es physikalische, technische Lichtquellen nicht schaffen, muss uns ein inneres Licht in unseren dunkelsten Stunden helfen. Licht kann therapeutischen Glanz erzeugen, etwa in der nicht enden wollen- den Dunkelzeit nordischer Länder wie Alaska, wo Mensch und Elch eine Lichtlampe als Kopfbedeckung tragen, um sich aus lauter Depression nicht vor den nächsten Grizzlybär zu werfen. Und Licht ist natürlich auch Geschmackssache. Nicht von ungefähr heißt es bei Handlungen der Hocherotik mal „Liebling, mach das Licht aus“. Oder eben „lass das Licht an, Baby, ich will alles sehen…“

Ein besonders schönes Beispiel, was Licht bewirken kann, haben wir in die- sem langanhaltenden Winter erleben können. So endlos dick verschneit Stadt und Land auch sein mochten, unsere gefiederten Freunde haben den Lenz dennoch längst durch das täglich um Minuten länger werdende Tages- licht erkannt, und mit ihrem unverzagten Sound prompt für erste Frühlings- gefühle gesorgt, wo einem normalerweise der Allerwerteste noch leicht auf Grundeis gehen konnte.

Auf ein paar schöne und lichte Momente in Frankfurt,

benwirth licht Halle 1.1 H 20

The mystery of light

Some bright toughts by Jeffe Mangold

Light means life. Eternal darkness looms wherever it goes out. People in gangster movies talk about knocking their adversaries’ lights out, when they beat them senseless, for example. We’d much rather stick to the Christian notion of reincarnation, where eve- rything is bathed in a new light after the first one is extinguished. It seems only natural too, for the German Prince of Poets Goethe, to ask for “more light” with his last breath. This same romanticized curtailment of his actual words was at once reproduced on drawings and postcards, depicting the dy- ing poet. That is quite alright, as the entire sentence “Why don’t you open up the second shutter, so that more light may come in”, as reported by K.W. Müller who was there to hear these last words, does seem a good deal more prosaic. And it seems particularly alright, because “the light we use in every- day life” did have a deep, symbolic significance for the poet, as can easily be seen in these verses:

If you, in each and every lamplight’s glow,

A higher light’s reflex will reverently know,

Then no ill fate shall be your bourn From worshipping God’s throne each dawn.

Man knows about light’s significance. No other notion has been at the origin of more metaphors. Where physical, technical sources of light do not suffice, an inner light must help us through our darkest hours. Light can also generate a therapeutic kind of luminosity. In northern coun- tries such as Alaska, man and moose alike can be seen wearing lamps on their heads, to keep them from getting so depressed that they just throw them- selves in front of the next grizzly bear. And light is a question of taste, of course. It is not without reason, after all, that erotic actions are sometimes accompanied by a soft: “Turn the lights off, darling” – or an excited “Keep the lights on, baby, I wanna see it all…”.

The long winter we just experienced brought about a particularly beautiful example of the effects light can have: no matter how deeply the world was covered in snow, the slow prolongation of daylight, minute by minute, every day, had long told our feathered friends that it’s springtime. Their undismayed chirping immediately made for a first bout of spring fever, in times where one was still more likely to get nothing but a plain old cold.

Here’s to a couple of nice and bright moments in Frankfurt,

benwirth licht Halle 1.1 H 20

bright moments in Frankfurt, benwirth licht Halle 1.1 H 20 Impressum: benwirth licht e. K. Ben

Impressum:

benwirth licht e. K. Ben Wirth Volkartstrasse 75 D-80636 München www.benwirth.de info@benwirth.de Fon: +49 (0)89 95477633

Unser besonderer Dank gilt all denen, die uns in den letzten Wochen, Monaten und Jahren tatkräftig unterstützt haben.

We would like to thank all those who have helped and supported us during the past weeks, months and years:

Ute Berner und Gunter Döring, Silvia und Thomas Hüttenhofer, Fabian Hüttenhofer, Dagmar und Patrick Martin, Anthea Niklaus und Guido Fustagni, Wilfried Ohlf, Alexand- ra Schlicht, Ruth Wirth, Jochen und Birgit Zeitschel.

Foto: Robert Pupeter

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Foto: Robert Pupeter 2 8 2007 Fair Edition Light + Building 2010 Frankfurt/Main April 11th –

Fair Edition Light + Building 2010

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Murat

Design: Ben Wirth 2007

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29 2007 Fair Edition Light + Building 2010 Frankfurt/Main April 11th – 16th Murat Gestaltung: Ben

2007

Fair Edition Light + Building 2010

Frankfurt/Main April 11th – 16th

Murat

Gestaltung: Ben Wirth 2007 Leuchtstoffröhre T5, ein elektroni- sches Vorschaltgerät 230 Volt ist im Baldachin integriert. Wahlweise dimm- bar mit Zug- oder Wandschalter. Rahmen mit dünnen Acrylröhren, in denen die T5 Röhren gehalten werden. Die milchigen Kunststoff- bänder werden in den Rahmen ein- geflochten. Die Größe der Leuchte ist in der Länge variabel, die Breite beträgt 60, 90, oder 120 cm. Der Bal- dachin ist grundiert und muss vor Ort in der Deckenfarbe gestrichen werden. Produktion auf Anfrage.

Murat

Design: Ben Wirth 2007 Fluorescent tube T5, an electronic ballast 230 volts is integrated into the canopy. Dimmable either with a pull switch or a push button. Frame with thin acrylic tubes which hold the T5 fluorescent tubes. The milky white plastic bands are woven into the frame. The size of this light is variable in length. Possible widths are 60, 90 or 120 cm. The canopy is primed and should be painted in the color of the ceiling on location. Production upon request.

Fotos vermessen: Robert Pupeter

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Fotos vermessen: Robert Pupeter 3 0 2007 Fair Edition Light + Building 2010 Frankfurt/Main April 11th

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Design: Ben Wirth 2007

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Light + Building 2010 Frankfurt/Main April 11th – 16th vermessen Gestaltung: Ben Wirth, 2007 Projektleuchte: LED

vermessen

Gestaltung: Ben Wirth, 2007 Projektleuchte: LED Stab, 230 Volt/ sek. 12 Volt, 35 Watt bei einer Höhe von 2,20 m. Weiße, rote und blaue LEDs. Ø 40 mm. Dimmbar.

vermessen

Design: Ben Wirth 2007 Production upon request. LED pole, 230 volts/sec.12 volts, 35 watts at a height of 220 cm. White red and blue LEDs. Ø 40 mm. Dimmable.

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Ausgehtipps

32 Ausgehtipps Fair Edition Light + Building 2010 Frankfurt/Main April 11th – 16th Weinbar HEIMAT •

Fair Edition Light + Building 2010

Frankfurt/Main April 11th – 16th

Weinbar HEIMAT • Berliner Straße 70 • 069 29725994

Neue Heimat am Main:

Unbedingt reservieren (!) sollten Sie sich ei- nen Heimatabend, wenn Wein Ihr Ding ist (oder werden soll, Sie sich also vielleicht in der Umstellung von Flachgetränken auf Streichel- einheiten aus Trauben befinden). Und kleine Schweinereien aus der einsichtbaren ambitio- nierten Bonsai-Küche des talentierten Chef- kochs Gregor und seines sympathischen jun- gen Stellvertreters Hannes, können die Lust am Gaumenkitzel noch steigern. Hier auf der denkmalgeschützten, architektonisch reizvol- len Spielwiese von Pächter Oli Donnecker samt reizender (Sa)“Biene“ ist dafür der beste Platz. Sollten Sie nur die Hälfte oder noch we- niger von dem verstehen, was Ihnen in jedem Fall Sommelier Donnecker freundlich erklärt – trinken Sie einfach, was er Ihnen ausschenkt. Dann sind Sie bestens beraten.

A new home by the Main:

Although ‘Heimat’ is German for ‘home’, don’t forget to reserve a table! You will cer-

tainly feel like it is here, if you are into wine (or trying to develop a taste for it, maybe still in the transition from simpler drinks to those soft caresses made from grapes). The little treats from talented chef Gregor’s – and his congenial young assistant Hannes’s

– ambitioned, open bonsai-kitchen will ad-

ditionally heighten your palate pleasures. Landlord Oli Donnecker’s landmarked and architecturally appealing playground is defi-

nitely the best place for all this. And should you only understand half (or less) of what sommelier Donnecker will amiably explain

to you about the wine – just have whatever

he serves you. You will not be disappointed.

Restaurant FILIALE • Elbinger Straße 4 • 069 7144 7796

Überleben in der Filiale:

Frankfurt hat seit geraumer Weile ein neues Literaturhaus – mit allem Brimborium, den Räumlichkeiten und technischen Vorausset- zungen, die heute für große kulturelle Veran- staltungen notwendig sind. Und alle trauern dem alten (Cafe und Restaurant) Literatur- haus auf der Bockenheimer Landstraße, dem einzig wahren, heftig nach. Vor allem „Herrn Franz“, einer der letzten großen Wirtege- stalten der Stadt, Chefunterhalter mit in- tellektueller Grundierung, Großfabulierer, Rock`n & Roll-Überlebenskünstler, Wein- seele, Rouladenmeister, Backfischliebhaber, Wiener Schnitzel-Maßstab, Österreicher. Genug getrauert, das Leben mit Franz geht weiter – und alle sind wieder da, in der Fili- ale der schon verloren geglaubten Heimat, die Autoren und ausgelutschten Werber, die Verleger und um keine Antwort Verlegenen, die Schluckspechte und Nassauer, die Bob Dylan-Verschworenen, die „Müden Rüden“. Die wieder Glücklichen. Die bis hierher durchgehalten haben und nun dafür be- lohnt werden. Jeden Tag mit einer anderen Bodenständigkeit der besten Interpretatio- nen österreichisch-Frankfurter Küche.

Life goes on in the branch office:

For some time now, Frankfurt has a new ‘Lit- eraturhaus’ (house of literature), featuring all the creature comforts, the space and techni- cal requirements necessary for big cultural events these days. And everybody is intensely pining after the old, one and only ‘Literatur- haus’, its café and its restaurant, on Bocken- heimer Landstraße. This is especially true for ‘Herr Franz’, one of the city’s last great in- keeping figures: head entertainer with intel- lectual background, master storyteller, rock’n roll survival artist, lover of wine and fried fish, master of roulades, benchmark for every Schnitzel-cook on the planet – Austrian. Enough, let‘s be done with this grieving! Life goes on as Franz and everyone’s back again in the branch office (‘Filiale’, in German) a home from home we thought lost for good: the writ- ers and worn out ad people, the publishers, the lost (but never lost for words), the booze- hounds and scroungers, the Bob Dylan disci- ples and the ‘weary dogs’. Those with new- found happiness. Those who kept on keeping on, and are now being rewarded for it – with a new down-to-earth interpretation of austro- frankfurtian cuisine every day.

It`s only Rock`n Roll but you`ll like it

SPRITZEHAUS • Ffm-Sachsenhausen • Große Rittergasse 41

Sie haben Ihren Sinnen Futter gegeben auf der light + building, danach Leib & Seele mit einer unserer gastronomischen Empfeh- lungen in harmonischen Einklang gebracht, Sie sind sensibilisiert für das Außergewöhn- liche – den Kontrapunkt. Das „Spritzehaus“. Im schummrigen Halbdunkel einer ver- räucherten Bierkneipe, deren Deckendeko aus spinnverwebten Feuerwehrspritzen und –schläuchen besteht, zelebriert Matthias Baumgardt, Frankfurts mit Abstand größtes Gitarrentalent, jeden Dienstagabend ein Hochamt vom Hocker reißender Rock und Blues-Sessions. Und alle Bands und Musi- ker, die in der Stadt und der Umgebung auf- horchen lassen, tauchen irgendwann am Abend auf, um mit Matthias und wechseln- den Besetzungen auf der kleinen Bühne zu jammen. Durchaus möglich, dass sich dabei auch immer wieder die eine oder andere „Größe“, die vielleicht am selben Abend ir- gendwo in der Nähe ein Konzert gegeben hatte, die Ehre gibt, um hier einfach aus Lust & Laune mitzumischen.Liverpool am Main, übrigens gleich um die Ecke von den „3 Steubern“ (Dreieichstraße 28 Tel. 069 622229), einem weiteren Äppelwoi-Geheim- tipp.

You feasted your senses at light+building, established a healthy balance of body and

soul with the help of one of our gastronomi- cal recommendations and are now attuned

to the extraordinary – the counterpoint, if

you will: the ‘Spritzehaus’. In the dim twilight of a smoky bar whose ceiling is decorated with fire hoses and

nozzles covered by cobwebs, every Tuesday night Frankfurt’s most talented guitarist Matthias Baumgardt celebrates a high mass

of Rock and Blues that will knock you right

out of your chair. Every band and musician making a noise in

the Frankfurt scene will stop by sooner or later during such an evening, to jam on the small stage with Matthias and changing in- strumentation. And it is always possible for some ‘bigshot’ or other, who might have had

a concert somewhere in the area, to just

drop in to join the fun. ‘Liverpool upon Main, right around the corner from „3Steu- bern“ (Dreieichstraße 28 Tel. 069 622229), another insider‘s tip for Hessian cider tradi- tion.

Einmal Apfelwein-Tradition mit Echtheits-Zertifikat und non-tourist-Garantie:

And now: an addresses for Hessian cider tradition coming with a certificate of authenticity and a no-tourist-guarantee:

APFELWEIN SOLZER • Berger Straße 260 • 069 452171

1. Dem „Stöffche“ den Hof bereiten- Hier oben, wo Frankfurts pittoresker Stadt- teil Bornheim sich den Kosenamen „Dörf- chen“ verdient hat, herrscht noch in einigen der alten Wirtshäuser die unverfälschte Ap-

felweinseligkeit. Flaggschiff ist der „Solzer“. Christian, junger, agiler Schwiegersohn von Wirte-Institution „Karl“, hat dem alten Haus im Wortsinne eine Vitaminspritze verpasst, den gemütlichen Hof zum ganzjährigen Open-Äppelwoi- Sitz mit Vollüberdachung umgestaltet und die übliche Tote-Schweine-

Speisekarte gehörig aufgepeppt. Selbst Hard- core-Vegetarier kriegen da einen opulenten „Salatteller der Saison“, es gibt ordentliche Braten mit vielerlei Beilagen, immer wieder frisches Wild, Kartoffelbratwurst aus dem Vogelsberg, unvergleichliche Wildschwein- bratwurst (Bio) aus dem Spessart und die Würste der Schlachtplatte, die in dieser Art Gastronomie nun mal dazugehört, sind immerhin aus der Kleinmarkthalle, dem Viktualienmarkt Frankfurts. Empfehlung:

bleiben Sie in der wunderbaren alten, holz- vertäfelten Schank. Die ist authentisch, rauchfrei, und an den blank gescheuerten Tischen kommt man mit einem eigenwilli- gen Völkchen schnell ins Gespräch. Und Sandra, die attraktive Servicelady „mit den längsten Beinen Bornheims“ hat auch hier alles im Griff.

1. Courting the “Stöffche” ‘Stöffche’ (the good stuff) is the Hessian pet name for the special variant of cider other- wise known as ‘Äppelwoi’ or ‘Apfelwein’ in these parts. And up here, in Frankfurt’s pic- turesque Bornheim-district, both aptly and lovingly called ‘Dörfchen’ (the village) by its inhabitants, one can still find some of the old taverns where it can be savored in unadulterated bliss. ‘Apfelwein Solzer’ is something of a flagship for those places. Christian, the young and agile son-in-law of inkeeping-institution Karl, has given the old place a vitamin shot, by effectively remaking the cozy courtyard into a year-round, roofed- over ‘Äppelwoi’-patio and giving the usual ‚dead-pig-menu‘ a complete makeover. Even hardcore vegetarians can get a sumptous seasonal salad now, there are neat roasts with a great variety of side orders, fresh venison, potato-bratwurst from Vogelsberg, an organic wild boar-bratwurst from Spes- sart that defies all comparison, and of course the sausages on the ‘Schlachtplatte’ (chou- croute garnie); an inevitable part of this kind of gastronomy, coming from ‘Klein- markthalle’, Frankfurt’s number one delica- tessen market place. And here’s an additional tip for you: make sure you stay in the wonderful, old, wood- panelled barroom. It is authentic, smoke- free, and you can easily strike up a conversa- tion with the quirky lot sitting at its polished tables. Last but not least, Sandra, the attrac- tive waitress with ‘Bornheim’s longest legs’, is going to take good care of you in here.

Fotografin: Rachel Fenua
Fotografin: Rachel Fenua

Incredible Bulb im Einsatz:

Café Kreislauf, Daiserstrasse 22 in München.