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„Ihr lieben Völker im weiten Reich, so ganz im geheimen bewundre ich euch; Da nähret
„Ihr lieben Völker im weiten Reich, so ganz im geheimen bewundre ich euch; Da nähret
„Ihr lieben Völker im weiten Reich, so ganz im geheimen bewundre ich euch; Da nähret

„Ihr lieben Völker im weiten Reich, so ganz im geheimen bewundre ich euch; Da nähret ihr mit eurem Schweiß und Blut, gutmütig diese verkommene Brut.

Kaiserin Elisabeth von Österreich Ungarn (Sissi)

Die EU und die krankhaften Auswüchse der sog. „Demokratie“

Lassen Sie mich eine (meine) „kindliche“ Vorstellung allem Weiteren voranstellen. Eine Vorstellung, die den/jeden Menschen in einer strukturierten Gemeinschaft in den Vordergrund stellt und dessen wahre Freiheit, nämlich die der gemeinschaftlichen Entscheidungsfreiheit, neben körperlicher und geistiger Unversehrtheit als oberstes Gut ansieht. Gar mehr, dass diese Strukturen genau aus Gründen der Wahrung dieser Güter ins Leben gerufen wurden. Ich nenne es zwar hier „kindlich“, da ich mir durchaus der Tatsache bewusst bin dass diese Vorstellungen nicht annähernd der Realität entsprechen, doch könnte man es durchaus auch als „elementaren“ oder auch „fundamentalen“ Humanismus bezeichnen dessen Anhänger ich aus tiefster Überzeugung bin.

Ich habe nachfolgenden Text bereits vor langer Zeit als Kapitel eines „niemals endenden Buches“ geschrieben und werde ihn jetzt als eine Art „Auskopplung“ aus gegebenem Anlass veröffentlichen, ohne großartige Änderungen daran vorzunehmen. Daraus ergibt sich naturgemäß die Gewissheit, dass sich oberflächlich gesehen, doch dem Thema entsprechend unter dem dieser Text innerhalb des Blogbeitrags veröffentlicht wird, einige Aspekte als Zusammenhanglos

darstellen könnten. Doch dieses Risiko nehme ich insofern gerne in Kauf, da mir der Ärger und die Scham über Europa und Amerika so sehr aufstoßen, dass ich es einfach loswerden muss.

Die Vorgänge zum Thema Griechenland belasten mich nun schon seit langer Zeit sehr. Sie belasten meinen Gerechtigkeitssinn, mein logisches Verständnis zur Selbstbestimmung von Völkern, mein Verständnis zum Verhältnis von Risiko und Ertrag, sowie auch mein Gewissen im Sinne Teil einer Gesellschaft eines Gesellschaftssystems zu sein, welche s das Eine predigt und das Andere macht.

Die griechische Regierung hat mit ihrer Entscheidung eine Volksbefragung durchzuführen, das „Spiel“ auf eine ganz neue Ebene gehoben. Fern ab von den, im Vergleich hierzu fast lächerlichen Themen mit denen sich die europäische PolitAristokratie gegenseitig die Nerven aufreibt. Hier steht die Frage im Raum, wie sich die „demokratisch gewählten Politiker“ gegenüber ihren Bürgern verhalten haben und immer noch verhalten.

Dazu zeige ich auf den nächsten Seiten meine Vorstellungen auf, sowie jenes was ich leider seit Jahren tagtäglich sehen und hören muss.

Was sind die Grundlagen einer Gesellschaftsstruktur, welche Rolle spielt die Politik dabei und wie verhalten sich Politiker in diesem Umfeld?

Wie ist die Vorstellung zur „Berufung“ von Politikern bei der Bevölkerung und welche Vorstellung haben die Politiker selbst dazu?

Teil 1 : Die idealisierte Gesellschaftsorganisation

Lassen Sie mich mit dem Fundament beginnen auf dem alles andere sich in Wirklichkeit aufbauen sollte.

Eine „reguläre“ Demokratie würde voraussetzen, dass in einer „idealen“ Gesellschaftsstruktur die Repräsentanten dieser, die Interessen der Bürger ab der elementarsten Ebene verfolgen. Diese Ebene ist die Moral. Sie stellt einen Regelsatz dar, den die Mehrheit der zugehörigen Individuen subjektiv ihrem Gerechtigkeitssinn zuordnen kann. Ich möchte dabei die Subjektivität betonen. Da das Gerechtigkeitsempfinden so unterschiedlich ist wie die einzelnen Menschen untereinander, resultiert daraus unweigerlich, dass die Moral im Ganzen als Bandbreite zu verstehen ist innerhalb derer sich die menschliche Interaktion abspielt und die auf dem Mehrheitsprinzip beruht. Daraus folgend, gibt es eine Verfassung, welche den Sinn hat diese inneren Werte einer Gesellschaft in Worte zu fassen und ihnen eine deklarative Form zu verleihen. Mit der Aufgabe ausgestattet diese Werte zu wahren, werden die „Volksvertreter“ auf die Welt losgelassen. Sie sind also der Verfassung verpflichtet, weil sie verpflichtet sind nach dem Willen und Gerechtigkeitsempfinden des Volkes zu handeln welches sie vertreten ohne dieses in Frage zu stellen oder gar zu untergraben. Und diese Aufgabe erfüllen sie bei Weitem nicht.

Ganz nebenbei gesagt, ergibt sich alleine aus dieser kurzen Ausführung heraus als vollkommen absurd und ohne rechtliche Legitimation, wenn ein Volk einem anderen eine angebliche „Demokratie“ oder sonst irgendetwas „ermöglichen“, oder noch schlimmer, „bringen“ möchte. Wenn wir mühsam gewachsene und auf einem langen Entwicklungsprozess basierende gesellschaftliche Moralvorstellungen als Grundlage sozialer Wertevorstellungen zugrunde legen, dann müssen wir anerkennen, dass diese nur aus einem inneren Prozess heraus entstehen können. Tun sie dies nicht, werden sie wie ein implantierter Fremdkörper abgestoßen. So sehr man es auch den eigenen Vorstellungen entsprechend positiv beurteilt, so entstehen massive Folgeerkrankungen die nur durch lebenslange starke „Medikation“ unterdrückt, jedoch nie geheilt werden können. Diese Medikation ist eine Armee, zumeist eine fremde noch dazu. Wir sehen das an Beispielen wie Afghanistan, Irak, Syrien und anderen. Man betrachte nur all die Länder die „demokratisiert“ wurden. Selbst im absolut idealisierten und höchst unwahrscheinlichen Fall das Politiker der westlichen Welt, ich meine damit jene die Demokratie nach eigenem Unverstand verteilen, tatsächlich den Willen der eigenen Bürger durchsetzen möchten und nicht andere Interessen, so können sie doch dies nicht einem anderen Volk als deren eigene Wertegrundlage aufzwingen. Selbst wenn das legitim und möglich wäre frage ich natürlich rein hypothetisch, denn wir kennen die Antwort alle, warum bringt man nicht wahre“ Demokratie in Länder wie Nigeria, Bangladesch oder gar Saudi Arabien? Es hat natürlich alles seine Gründe, doch Nächstenliebe oder Humanismus sind es gewiss nicht. Die oben genannten Folgeerkrankungen einer solchen oder andersartigen Implantation sind heute deutlich sichtbar. Doch diese Diskussion möchte ich hier nicht, oder möglicherweise noch nicht eröffnen. Im englischen

Sprachraum gibt es einen schönen Ausdruck der diese Situationen treffend beschreibt.

„What goes around comes around.”

Zurück zur Interna einer Demokratie.

Die Verfassung gleicht einer vom Volke gebauten „Autobahn“.

Es ist „DIE“ große Straße auf der es durch die Zeitgeschichte reist. Es ist tatsächlich eine Reise. Bei dieser gibt es erwartete wie unerwartete Wendungen und Kurven weil Menschen ständigen geistigen wie physischen Veränderungen/Entwicklungen unterliegen.

Die Politik sollte dabei eine Funktion innehaben die darauf achtet wie sich die Verkehrsteilnehmer auf dieser Straße benehmen. Auch darauf, dass sie die von der Politik vorgegebenen Regeln einhalten um den Verkehrsfluss sowie die einzelnen Teilnehmer nicht zu gefährden. Sie muss durch die von ihr erlassenen Gesetze gewährleisten, dass die Teilnehmer diesen Weg leichter und sicherer beschreiten und jenen Einhalt gebieten die nur auf das eigene schnelle Vorankommen besinnt, andere oder alle gefährden. Sie muss dabei u.a. auch jenen helfen, die nicht in der Lage sind sich schnell genug mit dem Rest zu bewegen. Um deren Willen, als auch um die Gefahren von „Auffahrunfällen“ und damit die Gefahren für den Rest der Gesellschaft zu mildern. Die Kurven und Richtungsänderungen dieser Autobahn obliegen dabei, wie das sehr oft falsch verstanden wird, nicht der Politik und den Politikern !

Diese Richtungsänderungen können nur organisch, durch die Gesellschaft entstehen um eine wahre Legitimation zu besitzen.

Dies gehört einfach nicht ins Aufgabengebiet der Politik. Solches Verhalten ist die grundlegendste Eigenschaft einer Diktatur !!

In einer Diktatur obliegt die Richtung einem Einzelnen oder einer Gruppe von Menschen. Das Volk hat zu folgen. In einer Demokratie obliegt die Richtung dem Volk und die Politik hat zu folgen.

Dies ist der grundlegende und einzige Unterschied zwischen einer Diktatur und einer Demokratie.

Es spielt absolut keine Rolle wie die formelle Ausgestaltung oder Struktur des politischen „Regimes“ aussieht. Wahlen sind unbedeutend, wenn danach die Politiker Entscheidungen treffen die dem Gerechtigkeitssinn der Gemeinschaft gegen den Strich laufen. Die Vorgänge, welche als einzige die Richtung vorgeben können und dürfen, erwachsen, wie schon gesagt, aus dem lebenden Organismus der Gesellschaft.

Wenn wir die moralischen Vorstellungen betrachten, wie sie sich über Jahrhunderte verändert haben, können wir niemals von einem grundlegenden und immer gleichen Verständnis von Recht und Gerechtigkeit sprechen. Dieses Verständnis hat elementare Veränderungen durchlebt und war doch zu jedem gegebenen Zeitpunkt fest als „Gerecht“ aufgefasst worden, insofern es auf einem gesellschaftlichen Konsens beruhte und nicht auf einem Erlass o.ä.

Dies sind jene benannten Kurven und Wendungen die über die Zeit auftreten und die Richtung bestimmen in der sich eine Gesellschaft bewegt. Die Politik hat weder das Recht, noch darf sie den Anspruch darauf erheben, diese zu ändern. Der Gedanke, dass die Politik die Aufgabe habe die eigenen Bürger zu führen entstand aus einer ungemeinen Selbstüberschätzung die ich noch beschreiben werde.

In der modernen Politik haben wir noch ein weiteres, massives Problem welches sich diese, aus verschiedenen aber absolut irrationalen Gründen, selbst auferlegt hat. Durch die weitläufig strikte Trennung von Wirtschaft und Gesellschaft, als wären sie zwei selbständige Individuen, fühlen sich die Politiker gleich zwei Herren verpflichtet. Noch dazu, mit der wiederum absolut falschen Annahme die eigene Zivilisation würde untergehen sollte die vorherrschende Wirtschaftsordnung vor die sprichwörtliche Wand fahren, kehren sie die Rangfolge von Gesellschaft und Wirtschaft völlig um.

Ich hörte mal wieder Herrn Altmaier sagen, doch die Bundeskanzlerin wie auch unser Finanzminister haben sich fast wörtlich in dieser Weise geäußert, die griechische Regierung müsse sich so verhalten, dass die internationalen Konzerne nach Griechenland zurückkehren. Sie müsse die Marktwirtschaft annehmen und nicht das System in Frage stellen!!!

Das bedeutet, die Menschen müssen, wie in allen Ländern der

westlichen Welt, so viel Prügel einstecken bis die Wirtschaftseliten

Soziale Notwendigkeiten müssen hinter

wirtschaftlichen zurückstehen.

zufrieden sind.

Diese inakzeptable Denkweise bringt sie umso mehr in die unglückliche Situation, mit den besten Absichten jenes mit Füßen zu treten wozu sie verpflichtet wurden, nämlich ausschließlich die gesellschaftlichen somit sozialen Belange in den Vordergrund zu stellen. Sie werden eher den Menschen etwas Schlechtes zumuten als „der Wirtschaft“. Es ist schon traurig. Politiker sollten eigentlich alles gebildete Personen sein. Ihnen kann doch die Menschheitsgeschichte nicht fremd sein.

Sollten wir nur für einen Moment annehmen das Gesellschaft und Wirtschaft trennbar voneinander wären, was sie absolut nicht sind, so ergibt sich aus den elementarsten Verpflichtungen der Politiker die ich oben benannt habe der Schluss, welche Seite sie in den Vordergrund zu stellen haben. Doch diesen Gedankengang der Trennung kann man ohnehin sofort verwerfen. Das Unternehmen, als Eigentum des Einzelnen oder einer Gruppe, der oder die ebenfalls Teil der Gemeinschaft sind, sowie die Unternehmen selbst, welche in ihrer Gemeinschaft wiederum die Wirtschaft bilden, sind in diesem Sinne ebenfalls Teil der Gesellschaft und können daher nicht vom politischen Standpunkt aus den Überlegungen gesamtgesellschaftlicher Vorgänge ausgeschlossen oder separat behandelt werden.

Die Wirtschaft ist in ihrer Gesamtheit nur ein geringer Bestandteil sozialer Interaktion.

Sie ist eine Unterkategorie, welche in der westlichen Welt leider mehr und mehr zum Sinn und Zweck des eigenen Bestehens erhoben wurde. Doch die Wirtschaft ist jene, um das Beispiel der „gesellschaftlichen Autobahn“ nochmals zu bemühen, welche mit Recht in ihrer Funktion als Unterkategorie gesellschaftlicher Interaktion, ausschließlich

bedacht auf die Lösung von Problemen innerhalb der eigenen Struktur auf der Überholspur ist und oft, wenn nicht meist, sich gefährdend auf den Rest der Gesellschaft auswirkt. Sie ist nur auf die eigene Beschleunigung fokussiert ohne die Schäden oder das Gefahrenpotenzial auf anderen sozialen Ebenen zu sehen, zu erkennen, oder zu beachten.

Es ist auch ihr gutes Recht sich so zu verhalten !! Die Wirtschaft und alle darin wirkenden Akteure trifft in diesem Schlamassel überhaupt keine Schuld, obwohl wir ihnen oft, wenn nicht gar meist, die Schuld für alles zuweisen.

Einige ganz wichtige und grundlegende Feststellungen zum „gesellschaftlichen Organismus“ :

Betrachten wir doch die Gesellschaft einmal wie einen menschlichen Körper. So wie der menschliche Körper aus verschiedenen Organen besteht welche eigenständige Funktionen haben, so besteht auch die Gesellschaft aus verschiedenen „Organen“ „Routinen“, welchen ebenfalls eigenständige Funktionen zukommen.

Jedes Organ in einem Körper, gleich jeder „Routine“ in einem größeren System, ist darauf bedacht ihre eigene Aufgabe auf die beste und effektivste Art zu erfüllen. Sie hat weder die Möglichkeiten noch die Aufgabe auf übergeordnete Resultate zu achten, weil sie oft nicht über

die notwendigen Informationen und Einsichten verfügt. Außerdem würden ihr wichtige Ressourcen entzogen. Ressourcen, die sie unbedingt benötigt um diese eigenen Aufgaben so effizient wie nur möglich zu lösen. Jede Routine versucht als Einzelorgan im gesellschaftlichen Organismus – wie auch jedes Organ im biologischen Körper, so effizient wie möglich im Umfeld des Körpers zu funktionieren. Nicht so optimal wie möglich, sondern so effizient wie möglich. Dies ist ein großer Unterschied. Sie stellen sich zu Recht nicht die Frage was außerhalb vorgeht.

Nehmen wir doch ein illustratives Beispiel zur Hand:

Die Nebenniere. Sie ist u.a. für die Adrenalinproduktion zuständig. Dieses Adrenalin ist dafür gedacht, verschiedene Körperfunktionen schnell auf „Hochtouren“ zu bringen. Wir werden wachsamer, reaktionsschneller, ja sogar für kurze Zeit physisch weit stärker als wir uns es jemals hätten vorstellen können. Das hilft uns, Gefahren für Leib und Leben entgegen zu wirken. Doch würde diesem höchst effizienten Organ nicht von einem „übergeordneten“ irgendwann mal Einhalt geboten, wäre seine Effizienz nach recht kurzer Zeit tödlich. Tödlich für den Körper und für das Organ selbst. Die Nebenniere ist darauf ausgerichtet so effizient wie möglich zu funktionieren. Das Gehirn ist jenes Organ, welches im Zusammenspiel mit anderen, dieser Einhalt gebietet um den Tod zu verhindern. Das Ganze hat auch einen sehr wichtigen Grund. Würde die Nebenniere in jeder Situation erst einmal „überlegen“ ob und warum sie nun Adrenalin ausstoßen soll, wobei sie auch gar nicht über die nötigen Informationen verfügt, wäre es oftmals zu spät…. Der Löwe hätte unseren Vorfahren längst gefressen bevor er auf einen Baum geklettert wäre…

Übersetzen wir das auf unseren gesellschaftlichen Körper, so können wir die Wirtschaft mit eben dieser Nebenniere vergleichen. Sie „hetzt“ uns voran um Dinge zu vollbringen, ohne die wir kaum, selten, oder gar nicht im Stande wären unser Leben so zu organisieren wie wir es tun. Dabei, um so effizient wie irgend möglich zu sein, nimmt sie keine Rücksicht auf Dinge die außerhalb ihrer eigenen Struktur liegen. Manchmal weil sie zurecht behauptet es wäre nicht ihre Angelegenheit, und manchmal weil sie gar nicht die nötigen Einsichten hat. In diesem „gesellschaftlichen Organismus“ bildet die Politik das „Gehirn“. Sie ist die übergeordnete und höchste Routine, deren Aufgabe es ist den gesamten Organismus zu überwachen und die Einzelorgane zu regeln.

Wenn nun im menschlichen Körper ein Organ „außer Kontrolle“ gerät, sei es, es bekommt keine Signale mehr oder sich diesen Signalen aus anderen Gründen widersetzt, erkrankt der ganze Körper.

Mit nichts anderem haben wir es aktuell in unserem gesellschaftlichen Körper zu tun.

Das „wirtschaftliche Organ“ wird zunehmend „resistent“ auf die Signale des Gehirns und des restlichen Körpers. Es hat eine Überfunktion namens „Liberalisierung“ entwickelt, die zunehmend gefährlicher wird. Dabei ist kaum noch festzustellen ob dies daraus resultiert, dass das Gehirn der Meinung ist das Organ würde schon wissen was es tut und sich deshalb weitestgehend heraushält, oder weil das Organ auf die Signale nicht mehr reagiert.

Letzteres wäre wohl am schlimmsten. Man könnten daraus ableiten es wäre eine „autonome Ansammlung“ von Zellen, vom Körper unkontrollierbar. Was wäre das dann ??

Ein Krebsgeschwür !!!

Nein. So weit werde ich nicht gehen… Es entspricht auch nicht meiner Überzeugung. Ich bin eher der Meinung, dass das Gehirn hier eine „leichte“ Fehlfunktion hat. Einen Aussetzer, der temporär die Bedeutung des Körpers und der Einzelorgane durcheinander gebracht hat… Ich bin der festen Überzeugung, das wir Menschen und Bürger, als „gesamtgesellschaftlicher Körper“ durch „Autosuggestion“ auf unser Gehirn einwirken können und diesen Aussetzer beheben.

Es ist glaube ich klar und ich sagte es auch schon, dass dieses Gehirn oder die übergeordnete Funktion – die Politik ist. Sie ist die absolut übergeordnete Routine in diesem gesellschaftlichen System, diesem gesellschaftlichen Organismus. Dabei gibt es keine Zweifel über ihren Aufgabenbereich. Sie hat vorrangig den „ganzen Körper“ zu schützen. Jedoch es gibt erhebliche Zweifel über ihren Erfolg und vor allem darüber wie sie auf die „Schmerzen“ des Körpers einwirkt. Die Selbstheilungskräfte dieses „Körpers“ gehen zusehends zur Neige…

Im „Teil 2“ dieses Textes werden ich mich vom „Verhältnis“ zweier Organe – der Politik und der Wirtschaft entfernen und mich der „internen Struktur eines „Organs“, des „Gehirns“ , widmen.