Sie sind auf Seite 1von 15

Portfolio

zum Thema: KLIMA Unterthema: Klimazonen dazu: Klimazukunft

zur Verständlichkeit: Klimatologie

Von:

Name:

Leibovitch

Vorname:

Daniel

Anschrift:

 
Straße: Katalonienweg

Straße:

Katalonienweg

Hausnr.: 16

Hausnr.:

16

PLZ: 30163

PLZ:

30163

Stadt: Hannover

Stadt:

Hannover

Klasse:

9c

Schule:

Bismarckschule Hannover

Schuljahr:

2014/15

Abgabetermine:

 
  • Referat:

1. Dezember 2014

  • Portfolio:

15. Dezember 2014

Portfolio zum Thema: KLIMA Unterthema: Klimazonen dazu: Klimazukunft zur Verständlichkeit: Klimatologie Von: Name: Leibovitch Vorname: Daniel

Allgemeine Charakteristik eines dreidimensionalen Klimamodells

Portfolio zum Thema: KLIMA Unterthema: Klimazonen dazu: Klimazukunft zur Verständlichkeit: Klimatologie Von: Name: Leibovitch Vorname: Daniel

Daniel Leibovitch,

10.10.14

Inhaltsverzeichnis

Seite

Thema

1

Projektbeschreibung

2

Projekttagebuch

3-7

Arbeitsmaterialien aus dem

„Wahlpflichtunterricht 9 Biologie“-Kurs der Klasse 9c

8-16

Gesammelte Arbeitsmaterialien (Auswahl)

17

Schlussgedanken+Reflektion

18

Quellen

19

Bewertungskriterien

Daniel Leibovitch,

10.10.14

Projektbeschreibung/Projektziele

In diesem Projekt recherchiere ich zu Themen wie:

-Die Klimazonen der Erde -Was bringt die Zukunft dieser Klimazonen? -Wie wurde Letzteres herausgefunden?

Außerdem behandle ich einige Themen aus einem Vortrag zum Thema „Klimawandel“ wie:

-Ist es möglich, dass der Golfstrom in den folgenden Jahrzehnten abreißt und folglich Nordeuropa vereist? -Was würde es für einen globalen Effekt haben, wenn alle Hausdächer weiß angestrichen werden würden?

Genannte Themen werde ich hauptsächlich mithilfe des Internets recherchieren und mit einer begleitenden PowerPoint-Präsentation dem „Wahlpflichtunterricht 9 Biologie“-Kurs der Klasse 9c präsentieren.

Daniel Leibovitch,

10.10.14

Projekttagebuch

Datum

Aktion

Zeit

Schwierig

keit

10.10

Anlegen dieses Portfolios

35

mittel-

min

leicht

10.10

Informieren über Souveränen Auftritt

40

mittel

mithilfe eines Gleichnamigen Informationsheftes

min

13.10

Informieren über die 5 großen

40

sehr leicht

Klimazonen der Erde

min

20.10

Informieren über Golfstrom und

30

leicht

Vereisung Nordeuropas

min

26.10

Informieren über Klimazukunft,

120

etw.

Klimatologie und Klimaschutz

min

schwieriger

08.11

Erstellung Konzeptplan (u.a.

15

sehr leicht

Reihenfolge, Zeit pro Thema usw.) für Referat

min

20.11

Erstellung kompletter Text und

55

eher leicht

Grafiken

min

25.11

Übertragung Text und Grafiken in PP-

25

sehr leicht

Dokument + Bilder und Gestaltung

min

26.11

Kürzung der auf den Folien

15

leicht

abgebildeten Informationen

min

28.11

Erstellung Handout

15

leicht

min

Daniel Leibovitch,

10.10.14

Gesammelte Arbeitsmaterialien (Auswahl)

Globale Klimamodelle

Mathematisches Nachbauen des Klimasystems

Globale Klimamodelle sind komplexe physikalische Modelle, die das Klimasystem in vereinfachter Form abbilden. Damit ist es möglich, Vorgänge im Klimasystem wie bei einem experimentellen Aufbau zu simulieren. Wie sich unterschiedlich starke Treibhausgasemissionen auf das zukünftige Klima auswirken, ist dabei die spannendste Frage.

Heute sind Klimamodelle gekoppelte Atmosphäre-Ozean-Modelle (AOGCM, atmosphere-ocean general circulation/global climate models; Abb. 1). Darin werden Atmosphäre und Ozeane in ein dreidimensionales Gitter geteilt (Abb 2). Der Austausch an Masse und Energie zwischen benachbarten Gitterpunkten wird durch mathematische Gleichungen von Zeitschritt zu Zeitschritt gelöst. Dadurch erhält ein Model seine Dynamik. Die Modelle enthalten grundlegende physikalische Differentialgleichungen aus der Fluiddynamik, Hydrologie und Chemie. Mathematisch (noch) nicht beschreibbare Prozesse werden parametrisiert, d.h. mit fixen Werten gerechnet. Alternativ erfolgt die Berechnung des Modells über spektrale Methoden.

Gesammelte Arbeitsmaterialien (Auswahl) Globale Klimamodelle Mathematisches Nachbauen des Klimasystems Globale Klimamodelle sind komplexe physikalische Modelle, dieTreibhausgasemissionen auf das zukünftige Klima auswirken, ist dabei die spannendste Frage. Heute sind Klimamodelle gekoppelte Atmosphäre-Ozean-Modelle (AOGCM, atmosphere-ocean general circulation/global climate models; Abb. 1). Darin werden Atmosphäre und Ozeane in ein dreidimensionales Gitter geteilt (Abb 2). Der Austausch an Masse und Energie zwischen benachbarten Gitterpunkten wird durch mathematische Gleichungen von Zeitschritt zu Zeitschritt gelöst. Dadurch erhält ein Model seine Dynamik. Die Modelle enthalten grundlegende physikalische Differentialgleichungen aus der Fluiddynamik, Hydrologie und Chemie. Mathematisch (noch) nicht beschreibbare Prozesse werden parametrisiert, d.h. mit fixen Werten gerechnet. Alternativ erfolgt die Berechnung des Modells über spektrale Methoden. Abb. 1: Prozesskette der globalen Klimamodellierung. a) Unterteilung der Erde in ein dreidimensionales Gitter. b) Erstellung partieller Differenzialgleichungen für jeden Gitterpunkt. c) Lösung der Gleichungen mittels Hochleistungscomputer. d) Darstellung der Ergebnisse (CMMAP 2010, bearbeitet). Das Klimasystem wird in Module gegliedert Klimamodelle bestehen aus mehreren unabhängigen Modulen, welche die verschiedenen Einzelteile des Klimasystems repräsentieren (Abb. 2): • Atmosphäre • Ein meteorologisches Modell simuliert ein- und ausgehende Strahlung, Lufttemperatur, Niederschlag, Luftdruck, Wind, relative Feuchte und Geopotenzial. • Ozean Das Ozeanmodell enthält Meeresströmungen, ozeanische Sedimente, Meeresorganismen und verschiedene Darstellungen von Hochsee und Küstenregionen. Chemie Mehrere Modelle simulieren chemische Reaktionen in der Atmosphäre und im Ozean. Dazu gehören etwa die Kreisläufe von Kohlenstoff und Schwefel. • Kryosphäre • Eigene Modelle stellen die Aufbau- und Abschmelzprozesse des Meereseises und der Eisschilde in den Polar- und Bergregionen dar. Modelle im globalen Maßstab mit voll integrierter Kryosphäre sind noch Zukunftsmusik, vor allem was die derzeit heftig diskutierte Rolle der Eisdynamik Grönlandsu nd der Antarktis sowie deren Auswirkung auf den Meeresspiegel anbelangt. Landoberfläche Ein Landoberflächenmodell beinhaltet Vegetation, Bodeneigenschaften und Grundwasser. Daniel Leibovitch, 10.10.14 " id="pdf-obj-4-14" src="pdf-obj-4-14.jpg">

Abb. 1: Prozesskette der globalen Klimamodellierung. a) Unterteilung der Erde in ein dreidimensionales Gitter. b) Erstellung partieller Differenzialgleichungen für jeden Gitterpunkt. c) Lösung der Gleichungen mittels Hochleistungscomputer. d) Darstellung der Ergebnisse (CMMAP 2010, bearbeitet).

Das Klimasystem wird in Module gegliedert

Klimamodelle bestehen aus mehreren unabhängigen Modulen, welche die verschiedenen Einzelteile des Klimasystems repräsentieren (Abb. 2):

Atmosphäre

Ein meteorologisches Modell simuliert ein- und ausgehende Strahlung, Lufttemperatur, Niederschlag, Luftdruck, Wind, relative Feuchte und Geopotenzial.

Ozean Das Ozeanmodell enthält Meeresströmungen, ozeanische Sedimente, Meeresorganismen und verschiedene Darstellungen von Hochsee und Küstenregionen. Chemie Mehrere Modelle simulieren chemische Reaktionen in der Atmosphäre und im Ozean. Dazu gehören etwa die Kreisläufe von Kohlenstoff und Schwefel.

Kryosphäre

Eigene Modelle stellen die Aufbau- und Abschmelzprozesse des Meereseises und der Eisschilde in den Polar- und Bergregionen dar. Modelle im globalen Maßstab mit voll integrierter Kryosphäre sind noch Zukunftsmusik, vor allem was die derzeit heftig diskutierte Rolle der Eisdynamik Grönlandsund der Antarktis sowie deren Auswirkung auf den Meeresspiegel anbelangt. Landoberfläche Ein Landoberflächenmodell beinhaltet Vegetation, Bodeneigenschaften und Grundwasser.

Daniel Leibovitch,

10.10.14

Abb. 2: Allgemeine Charakteristik eines dreidimensionalen Klimamodells. Atmosphäre und Ozeane werden als interagierende dreidimensionale Gitternetze abgebildet4. Sachstandsbericht des Weltklimarates IPCC (Solomon u.a. 2007) verwendet werden, liegt bei 100 bis 150 km. Klimamodelle laufen in der Regel mit Zeitschritten von einer halben Stunde und simulieren das Klima für Jahrzehnte oder Jahrhunderte in die Vergangenheit und in die Zukunft. Räumliche und die zeitliche Auflösung sind nicht unabhängig voneinander wählbar. Je höher die räumliche Auflösung des Modells ist, desto kürzer muss der Zeitschritt sein, um die Prozesse auf der kleineren Skala zu lösen. Dies führt zu hohem Rechenaufwand. Die meisten der Klimamodellsimulationen laufen daher auf sehr leistungsfähigen Supercomputern. Viele Einzelläufe verringern Unsicherheit Oft wird ein Ensemble von Klimamodellen, also viele Modellsimulationen mit verschiedenen Klimamodellen, zur Quantifizierung und Verringerung der Unsicherheiten benutzt. Nach jüngsten Erkenntnissen führt die Vernachlässigung von Subsystemen wie Kryosphäre und Biosphäre zu einer Reduktion der regionalen Klimavariabilität. Außerdem bleiben mögliche Wechselwirkungen mit diesen Systemen unberücksichtigt. Ein- und Ausgangsdaten der Module sind miteinander gekoppelt, damit Wechselwirkungen und Rückkopplungen zwischen den Teilen des Klimasystems abgeschätzt werden können. Trotz der zunehmenden Komplexität der globalen Klimamodelle werden zahlreiche Prozesse noch nicht explizit modelliert werden. Gründe sind die fehlende räumlich-zeitliche Auflösung oder aber auch, dass viele Prozesse und Wechselwirkungen noch unzureichend erforscht sind (z.B. Wechselwirkung von Feuchtigkeit, Aerosolen und Wolken). Zum Teil werden diese Prozesse parametrisiert (d.h. physikalische Zusammenhänge unbekannter zu bekannten Größen festgeschrieben), manche Prozesse bleiben aber derzeit auch gänzlich unberücksichtigt. (zamg.ac.at) Klimazonen Olivenhain ersetzt Fichtenwald? Klimazonen beschreiben Gebiete mit ähnlichen klimatischen Bedingungen auf der globalen Skala. Im Laufe der letzten 130 Jahre wurde eine Vielzahl von Klassifikationen zur Definition solcher Klimazonen vorgeschlagen. Eine der ersten war die von Köppen (1884), die in Folge zur heute am meisten verwendeten, der so genannten Köppen-Geiger Klimaklassifikation, weiter entwickelt wurde. Nach dieser kann das Klima auf einer Weltkarte so dargestellt werden, dass es durch 5 Klimazonen beschrieben wird: (A) äquatoriales Klima, (B) arides Klima, (C) warmgemäßigtes Klima, (D) Schneeklima und (E)polares Klima . Daniel Leibovitch, 10.10.14 " id="pdf-obj-5-2" src="pdf-obj-5-2.jpg">

Abb. 2: Allgemeine Charakteristik eines dreidimensionalen Klimamodells. Atmosphäre und Ozeane werden als interagierende dreidimensionale Gitternetze abgebildet (McCuffie und Henderson-Sellers 2005, bearbeitet).

Kleinskalige Prozesse vs. Rechenleistung Die typische räumliche Auflösung für die Modelle, die im 4. Sachstandsbericht des Weltklimarates IPCC(Solomon u.a. 2007) verwendet

werden, liegt bei 100 bis 150 km. Klimamodelle laufen in der Regel mit Zeitschritten von einer halben Stunde und simulieren das Klima für Jahrzehnte oder Jahrhunderte in die Vergangenheit und in die Zukunft. Räumliche und die zeitliche Auflösung sind nicht unabhängig voneinander wählbar. Je höher die räumliche Auflösung des Modells ist, desto kürzer muss der Zeitschritt sein, um die Prozesse auf der kleineren Skala zu lösen. Dies führt zu hohem Rechenaufwand. Die meisten der Klimamodellsimulationen laufen daher auf sehr leistungsfähigen Supercomputern.

Viele Einzelläufe verringern Unsicherheit

Oft wird ein Ensemble von Klimamodellen, also viele Modellsimulationen mit verschiedenen Klimamodellen, zur Quantifizierung und Verringerung der Unsicherheiten benutzt. Nach jüngsten Erkenntnissen führt die Vernachlässigung von Subsystemen wie Kryosphäre und Biosphäre zu einer Reduktion der regionalen Klimavariabilität. Außerdem bleiben mögliche Wechselwirkungen mit diesen Systemen unberücksichtigt. Ein- und Ausgangsdaten der Module sind miteinander gekoppelt, damit Wechselwirkungen und Rückkopplungen zwischen den Teilen des Klimasystems abgeschätzt werden können. Trotz der zunehmenden Komplexität der globalen Klimamodelle werden zahlreiche Prozesse noch nicht explizit modelliert werden. Gründe sind die fehlende räumlich-zeitliche Auflösung oder aber auch, dass viele Prozesse und Wechselwirkungen noch unzureichend erforscht sind (z.B. Wechselwirkung von Feuchtigkeit, Aerosolen und Wolken). Zum Teil werden diese Prozesse parametrisiert (d.h. physikalische Zusammenhänge unbekannter zu bekannten Größen festgeschrieben), manche Prozesse bleiben aber derzeit auch gänzlich unberücksichtigt.

(zamg.ac.at)

Klimazonen

Olivenhain ersetzt Fichtenwald? Klimazonen beschreiben Gebiete mit ähnlichen klimatischen Bedingungen auf der globalen Skala. Im Laufe der letzten 130 Jahre wurde eine Vielzahl von Klassifikationen zur Definition solcher Klimazonen vorgeschlagen. Eine der ersten war die von Köppen (1884), die in Folge zur heute am meisten verwendeten, der so genannten Köppen-Geiger Klimaklassifikation, weiter entwickelt wurde. Nach dieser kann das Klima auf einer Weltkarte so dargestellt werden, dass es durch 5 Klimazonen beschrieben wird: (A) äquatoriales Klima, (B) arides Klima, (C) warmgemäßigtes Klima, (D) Schneeklima und (E)polares Klima.

Abb. 2: Allgemeine Charakteristik eines dreidimensionalen Klimamodells. Atmosphäre und Ozeane werden als interagierende dreidimensionale Gitternetze abgebildet4. Sachstandsbericht des Weltklimarates IPCC (Solomon u.a. 2007) verwendet werden, liegt bei 100 bis 150 km. Klimamodelle laufen in der Regel mit Zeitschritten von einer halben Stunde und simulieren das Klima für Jahrzehnte oder Jahrhunderte in die Vergangenheit und in die Zukunft. Räumliche und die zeitliche Auflösung sind nicht unabhängig voneinander wählbar. Je höher die räumliche Auflösung des Modells ist, desto kürzer muss der Zeitschritt sein, um die Prozesse auf der kleineren Skala zu lösen. Dies führt zu hohem Rechenaufwand. Die meisten der Klimamodellsimulationen laufen daher auf sehr leistungsfähigen Supercomputern. Viele Einzelläufe verringern Unsicherheit Oft wird ein Ensemble von Klimamodellen, also viele Modellsimulationen mit verschiedenen Klimamodellen, zur Quantifizierung und Verringerung der Unsicherheiten benutzt. Nach jüngsten Erkenntnissen führt die Vernachlässigung von Subsystemen wie Kryosphäre und Biosphäre zu einer Reduktion der regionalen Klimavariabilität. Außerdem bleiben mögliche Wechselwirkungen mit diesen Systemen unberücksichtigt. Ein- und Ausgangsdaten der Module sind miteinander gekoppelt, damit Wechselwirkungen und Rückkopplungen zwischen den Teilen des Klimasystems abgeschätzt werden können. Trotz der zunehmenden Komplexität der globalen Klimamodelle werden zahlreiche Prozesse noch nicht explizit modelliert werden. Gründe sind die fehlende räumlich-zeitliche Auflösung oder aber auch, dass viele Prozesse und Wechselwirkungen noch unzureichend erforscht sind (z.B. Wechselwirkung von Feuchtigkeit, Aerosolen und Wolken). Zum Teil werden diese Prozesse parametrisiert (d.h. physikalische Zusammenhänge unbekannter zu bekannten Größen festgeschrieben), manche Prozesse bleiben aber derzeit auch gänzlich unberücksichtigt. (zamg.ac.at) Klimazonen Olivenhain ersetzt Fichtenwald? Klimazonen beschreiben Gebiete mit ähnlichen klimatischen Bedingungen auf der globalen Skala. Im Laufe der letzten 130 Jahre wurde eine Vielzahl von Klassifikationen zur Definition solcher Klimazonen vorgeschlagen. Eine der ersten war die von Köppen (1884), die in Folge zur heute am meisten verwendeten, der so genannten Köppen-Geiger Klimaklassifikation, weiter entwickelt wurde. Nach dieser kann das Klima auf einer Weltkarte so dargestellt werden, dass es durch 5 Klimazonen beschrieben wird: (A) äquatoriales Klima, (B) arides Klima, (C) warmgemäßigtes Klima, (D) Schneeklima und (E)polares Klima . Daniel Leibovitch, 10.10.14 " id="pdf-obj-5-33" src="pdf-obj-5-33.jpg">

Daniel Leibovitch,

10.10.14

Abb. 1: Weltkarte der Köppen-Geiger Klimaklassifikation repräsentativ für die Periode 1976-2000 (Kottek et al., 2006). Klimazonen sind nach den so genannten Hauptklimaten durch die Parameter Niederschlag und Temperatur klassifiziert.

Die Köppen-Geiger Klimaklassifikation unterteilt die 5 oben angeführten Klimazonen in weitere Zonen, die durch einen 3-stelligen Buchstabencode gekennzeichnet sind. Sie orientiert sich dabei an der globalen Verteilung von Pflanzen und deren Anpassung an vorherrschende Wärme- und Feuchteverhältnisse. Letztere werden in der Köppen-Geiger-Klimaklassifikation durch Temperatur- und

Niederschlagsdaten beschrieben. Der genaue Berechnungsmodus ist in Kottek et al. (2006) zu finden. Demnach beschreibt die Cfb- Klimazone - wie sie in Österreich mit Ausnahme der Alpen vorherrscht - ein warmgemäßigtes, immerfeuchtes Klima mit warmen Sommern. Im mediterranen Raum findet man dagegen die Csa-Klimazone, die für ein warmgemäßigtes Klima mit heißen, trockenen Sommern steht. Jeder Klimazone kann auch ein typisches Klimadiagramm zugeordnet werden. Diese Klimadiagramme zeigen den Jahresgang der monatlichen Temperatur- und Niederschlagsmesswerte (siehe Forkel, 2008).

Verschiebung der Klimazonen

Während Wladimir Köppen (1846-1940) und sein Schüler Rudolf Geiger (1894-1981) für ihre Klimakarte, die in finaler Version 1961 von Rudolf Geiger herausgegeben wurde, noch alle verfügbaren Klimadaten sammelten um eine einzige Karte zu erstellen, sind wir heute in der Lage auch den Klimawandel durch die Verschiebung von Klimazonen darzustellen. Als Folge der Klimaerwärmung würde zum Beispiel die Csa-Klimazone in Gebiete vordringen, die heute durch die Cfb-Klimazone charakterisiert sind. In diesen Gebieten würden dann Olivenhaine besser gedeihen als die heute vorherrschenden Fichtenwälder. Abbildung 2 zeigt solche Szenarien für die Periode 2076-2100 (Daten, Karten und Computeranimationen siehe Kottek und Rubel, 2010)

Abb. 1: Weltkarte der Köppen-Geiger Klimaklassifikation repräsentativ für die Periode 1976-2000 (Kottek et al., 2006). Klimazonen

Abb. 2: Weltkarten der Köppen-Geiger Klimaklassifikation repräsentativ für die Periode 2076-2100 (Rubel und Kottek, 2010). Oben ist das IPCC Szenarium B1 (geringste Erwärmung) und unten A1FI (stärkste Erwärmung) dargestellt. Für alle Szenarien wurden mittlere Niederschlags- und Temperaturwerte der 5 bekanntesten Klimamodelle verwendet.

Zusammenfassend sind die Verschiebungen der Klimazonen für die beiden extremen IPCC Szenarien (minimale und maximale Erwärmung) aus Abbildung 3 zu entnehmen.

Abb. 1: Weltkarte der Köppen-Geiger Klimaklassifikation repräsentativ für die Periode 1976-2000 (Kottek et al., 2006). Klimazonen

Abb. 3: Verschiebung der Klimazonen (Hauptklimate nach Köppen-Geiger) zwischen der Periode 1976-2000 und 2076-2100 für das IPCC Szenarium B1 (links) und A1FI (rechts). Alle Angaben in Prozent. Zu Grunde liegen die Mittelwerte aus den Berechnungen von 5 globalen Klimamodellen. Eine Änderung von 1 % entspricht der Fläche von 1,43 Mio. km2.

Demnach verliert die polare Klimazone E im besten Fall 2.93 % (Reduktion von 15,15 auf 12,21 % der weltweiten Landfläche), im Fall der maximalen Klimaänderung 4,11 % (Reduktion von 15,15 auf 11,04 %). Das Schneeklima D (manchmal auch als boreales Klima bezeichnet) bleibt im besten Fall nahezu unverändert (Zunahme um 0,13 %), verliert im Fall der stärksten Klimaerwärmung aber 2,14 % an Fläche. In jedem Fall nimmt die Erdoberfläche, die den Klimazonen B oder A zugeordnet wird, am stärksten zu. Im Fall des A1FI Szenariums sind das eine Zunahme von 2,68 % der ariden Klimazone und 3,04 % der tropischen Klimazone. Auch das warmgemäßigte Klima C nimmt um 0,53 % zu, während es im Fall des B1 Szenariums um 0,38 % abnimmt. Für das warmgemäßigte Klima – jene Klimazone in der wir leben – ist daher eine Prognose hinsichtlich der flächenmäßigen Veränderung unsicher. Als sicher kann hingegen angenommen werden, dass sich die Klimazonen vom Äquator in Richtung der Pole verschieben.

(zamg.ac.at)

Daniel Leibovitch,

10.10.14

Stadtklima: Weiße Dächer können Sommerhitze mildern

Sämtliche Dächer New Yorks weiß streichen? Im Kampf gegen die Erderwärmung gibt es keine Denkverbote. Jetzt haben Klimaforscher den Effekt dieser absurd erscheinenden Maßnahme durchgerechnet. Die Ergebnisse sind ernüchternd - und stimmen zugleich hoffnungsvoll.

er Vorschlag des amerikanischen Energieministers verblüffte: Möglichst alle Dächer in Amerika und sogar weltweit sollten mit weißer Farbe gestrichen werden, sagte Steven Chu im Mai 2009 bei einem Treffen mit Nobelpreisträgern. So würde mehr Sonnenlicht reflektiert als bei normalen Dächern. "Die Energie geht zurück in den Weltraum statt in den Stein", erklärte Chu. Die Gebäude müssten weniger klimatisiert werden, was erheblich zum Energiesparen beitrage. Zudem werde weniger Wärme in Bodennähe gespeichert.

Stadtklima: Weiße Dächer können Sommerhitze mildern Von <a href=Holger Dambeck Sämtliche Dächer New Yorks weiß streichen? Im Kampf gegen die Erderwärmung gibt es keine Denkverbote. Jetzt haben Klimaforscher den Effekt dieser absurd erscheinenden Maßnahme durchgerechnet. Die Ergebnisse sind ernüchternd - und stimmen zugleich hoffnungsvoll. er Vorschlag des amerikanischen Energieministers verblüffte: Möglichst alle Dächer in Amerika und sogar weltweit sollten mit weißer Farbe gestrichen werden , sagte Steven Chu im Mai 2009 bei einem Treffen mit Nobelpreisträgern. So würde mehr Sonnenlicht reflektiert als bei normalen Dächern. "Die Energie geht zurück in den Weltraum statt in den Stein", erklärte Chu. Die Gebäude müssten weniger klimatisiert werden, was erheblich zum Energiesparen beitrage. Zudem werde weniger Wärme in Bodennähe gespeichert. Nun haben zwei amerikanische Forscher den Effekt des hellen Anstrichs auf urbanes und globales Klima berechnet. "Unsere Studie zeigt, dass weiße Dächer, zumindest theoretisch, eine effektive Methode sind, um die Stadthitze zu mildern", sagt Keith Oleson vom National Center for Atmospheric Research. Noch stehe zwar nicht fest, ob die Idee überhaupt praktikabel sei, aber es lohne sich sicher, sie eingehender zu untersuchen. Das Klima in dicht bebauten Gebieten unterscheidet sich stark von dem in Wäldern und auf Feldern. Gebäude und Straßen absorbieren einen großen Teil der Sonnenstrahlen, sie heizen sich so tagsüber auf. Nachts geben sie die Wärme langsam wieder ab, so dass es in Städten praktisch rund um die Uhr deutlich wärmer ist als außerhalb. Der Temperaturunterschied könne bis zu drei Grad Celsius betragen, schreiben die Forscher im Fachblatt "Geophysical Research Letters". 90 Prozent der Strahlung wird reflektiert Oleson und sein Kollege Johannes Feddema von der University of Kansas in Lawrence sind bei ihren Modellrechnungen davon ausgegangen, dass Dächer etwa 40 Prozent der urbanen Flächen abdecken. Straßen und Fußwege kommen nur auf etwa 15 Prozent und wurden deshalb nicht berücksichtigt. Im Prinzip könnte man aber auch diese Flächen weißen. Durch den Anstrich der Häuserdächer soll sich ihr Reflektionswert, auch Albedo genannt, von 0,32 auf 0,9 erhöhen - so zumindest die Modellannahme von Oleson und Feddema. Dies bedeutet, dass 90 Prozent des einfallenden Sonnenlichts wieder reflektiert werden. Die Forscher räumen ein, dass dieser Wert in der Praxis kaum erreichbar ist, unter anderem, weil es Dachaufbauten gibt und weil Anstriche altern. Um die maximale Wirkung abschätzen zu können, habe man jedoch bewusst mit einem hohen Reflektionswert gerechnet. Mit diesen Annahmen fütterten die beiden Forscher ein regionales Klimamodell für urbane Gebiete und ließen die Simulation einmal mit und einmal ohne weiße Dächer laufen. Ergebnis: Die Durchschnittstemperatur in den Metropolen der Welt würde um 0,4 Grad Celsius sinken. Hitzegeplagte New Yorker dürfen sich an Sommernachmittagen über eine Abkühlung um 1,1 Grad freuen. Die Netto-Strahlungsbilanz in Städten würde mittags um 200 Watt pro Quadratmeter sinken, schreiben die Forscher. Der Kühleffekt sei vor allem tagsüber zu beobachten. Nachts ändere sich nur wenig, weil Straßen und Gebäude dann weiterhin große Wärmemengen abgeben. "Global keinen nennenswerten Effekt" "Der Mechanismus klingt plausibel. In der Realität wird man jedoch bei Weitem nicht alle Dächer weiß streichen können, so dass der Effekt nicht so stark ausfallen wird", sagt Klimaexperte Mojib Latif im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. Latif untersucht am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften in Kiel Ozeanzirkulation und Klimadynamik. Die große Frage bei den weißen Dächern ist jedoch, ob sie über die berechnete lokale Abkühlung hinaus wirken. Lässt sich damit vielleicht sogar das Weltklima retten - zumindest ein bisschen? Latif bestreitet dies: "Global hat das Ganze keinen nennenswerten Effekt." Daniel Leibovitch, 10.10.14 " id="pdf-obj-7-13" src="pdf-obj-7-13.jpg">

Nun haben zwei amerikanische Forscher den Effekt des hellen Anstrichs auf urbanes und globales Klima berechnet. "Unsere Studie zeigt, dass weiße Dächer, zumindest theoretisch, eine effektive Methode sind, um die Stadthitze zu mildern", sagt Keith Oleson vom National Center for Atmospheric Research. Noch stehe zwar nicht fest, ob die Idee überhaupt praktikabel sei, aber es lohne sich sicher, sie eingehender zu untersuchen.

Das Klima in dicht bebauten Gebieten unterscheidet sich stark von dem in Wäldern und auf Feldern. Gebäude und Straßen absorbieren einen großen Teil der Sonnenstrahlen, sie heizen sich so tagsüber auf. Nachts geben sie die Wärme langsam wieder ab, so dass es in Städten praktisch rund um die Uhr deutlich wärmer ist als außerhalb. Der Temperaturunterschied könne bis zu drei Grad Celsius betragen, schreiben die Forscher im Fachblatt "Geophysical Research Letters".

90 Prozent der Strahlung wird reflektiert

Oleson und sein Kollege Johannes Feddema von der University of Kansas in Lawrence sind bei ihren Modellrechnungen davon ausgegangen, dass Dächer etwa 40 Prozent der urbanen Flächen abdecken. Straßen und Fußwege kommen nur auf etwa 15 Prozent und wurden deshalb nicht berücksichtigt. Im Prinzip könnte man aber auch diese Flächen weißen.

Durch den Anstrich der Häuserdächer soll sich ihr Reflektionswert, auch Albedo genannt, von 0,32 auf 0,9 erhöhen - so zumindest die Modellannahme von Oleson und Feddema. Dies bedeutet, dass 90 Prozent des einfallenden Sonnenlichts wieder reflektiert werden. Die Forscher räumen ein, dass dieser Wert in der Praxis kaum erreichbar ist, unter anderem, weil es Dachaufbauten gibt und weil Anstriche altern. Um die maximale Wirkung abschätzen zu können, habe man jedoch bewusst mit einem hohen Reflektionswert gerechnet.

Mit diesen Annahmen fütterten die beiden Forscher ein regionales Klimamodell für urbane Gebiete und ließen die Simulation einmal mit und einmal ohne weiße Dächer laufen. Ergebnis: Die Durchschnittstemperatur in den Metropolen der Welt würde um 0,4 Grad Celsius sinken. Hitzegeplagte New Yorker dürfen sich an Sommernachmittagen über eine Abkühlung um 1,1 Grad freuen.

Die Netto-Strahlungsbilanz in Städten würde mittags um 200 Watt pro Quadratmeter sinken, schreiben die Forscher. Der Kühleffekt sei vor allem tagsüber zu beobachten. Nachts ändere sich nur wenig, weil Straßen und Gebäude dann weiterhin große Wärmemengen abgeben.

"Global keinen nennenswerten Effekt"

"Der Mechanismus klingt plausibel. In der Realität wird man jedoch bei Weitem nicht alle Dächer weiß streichen können, so dass der Effekt nicht so stark ausfallen wird", sagt Klimaexperte Mojib Latif im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. Latif untersucht am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften in Kiel Ozeanzirkulation und Klimadynamik.

Die große Frage bei den weißen Dächern ist jedoch, ob sie über die berechnete lokale Abkühlung hinaus wirken. Lässt sich damit vielleicht sogar das Weltklima retten - zumindest ein bisschen? Latif bestreitet dies: "Global hat das Ganze keinen nennenswerten Effekt."

Daniel Leibovitch,

10.10.14

Zu diesem Ergebnis kommen auch Oleson und Feddema, nachdem sie den Effekt des Farbanstrichs mit einem globalen Klimamodell untersucht haben. Die weiß getünchten urbanen Regionen hätten innerhalb derrelativ großen Zellen, mit denen das Modell rechnet, "keine statistisch signifikanten Änderungen" hervorgerufen, konstatieren die Forscher. Steven Chus Idee ist damit als untauglich widerlegt, zumindest global gesehen.

Bleibt der Effekt direkt in den Städten. Jürgen Kropp vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung hält das Konzept trotzdem für wenig sinnvoll. "Es gibt viel einfachere Maßnahmen", sagt er im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. "Anstatt weiß zu streichen, würde ich lieber begrünen." Die Kälte, die beim Verdunsten von Wasser aus Blättern entsteht, sei viel einfacher zu nutzen.

Wie stark dieser Effekt ist, beobachtet Kropp immer wieder im Sommer bei einem Spaziergang durch den Berliner Grunewald. "Die Albedo dicht besiedelter Gebiete unterscheidet sich nur wenig von der von Wald", erklärt er. An einem heißen Tag seien die Temperaturunterschiede zwischen Stadt und Wald aber deutlich spürbar.

Wer nun aber die Stadthitze mit gepflegten Rasenflächen mildern will, könnte dem Weltklima einen Bärendienst erweisen. Denn erst jüngst haben Forscher der University of California festgestellt, dass die Rasenpflege (Mähen, Düngerherstellung, Laubsaugen) viel mehr Treibhausgase freisetzt als das grüne Gras binden kann.

(spiegel.de)

Klimazonen

Auf unserer Erde gibt es fünf verschiedene Klimazonen. Eine Klimazone zeichnet sich durch ihre charakteristischen Klimaverhältnisse aus. Bei der Einteilung der Klimazonen spielt also die Temperatur, der Niederschlag, die Sonneneinstrahlung usw. eine wichtige Rolle. Klimazonen verlaufen - genau wie die Vegetationszonen, die nach der charakteristischen Vegetation unterteilt werden - etwa parallel zu den Breitengraden der Erde. Deutschland befindet sich in der gemäßigten Zone.

Zu diesem Ergebnis kommen auch Oleson und Feddema, nachdem sie den Effekt des Farbanstrichs mit einemr relativ großen Zellen, mit denen das Modell rechnet , "keine statistisch signifikanten Änderungen" hervorgerufen, konstatieren die Forscher. Steven Chus Idee ist damit als untauglich widerlegt, zumindest global gesehen. Bleibt der Effekt direkt in den Städten. Jürgen Kropp vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung hält das Konzept trotzdem für wenig sinnvoll. "Es gibt viel einfachere Maßnahmen", sagt er im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. "Anstatt weiß zu streichen, würde ich lieber begrünen." Die Kälte, die beim Verdunsten von Wasser aus Blättern entsteht, sei viel einfacher zu nutzen. Wie stark dieser Effekt ist, beobachtet Kropp immer wieder im Sommer bei einem Spaziergang durch den Berliner Grunewald. "Die Albedo dicht besiedelter Gebiete unterscheidet sich nur wenig von der von Wald", erklärt er. An einem heißen Tag seien die Temperaturunterschiede zwischen Stadt und Wald aber deutlich spürbar. Wer nun aber die Stadthitze mit gepflegten Rasenflächen mildern will, könnte dem Weltklima einen Bärendienst erweisen. Denn erst jüngst haben Forscher der University of California festgestellt, dass die Rasenpflege (Mähen, Düngerherstellung, Laubsaugen) viel mehr Treibhausgase freisetzt als das grüne Gras binden kann. (spiegel.de) Klimazonen Auf unserer Erde gibt es fünf verschiedene Klimazonen. Eine Klimazone zeichnet sich durch ihre charakteristischen Klimaverhältnisse aus. Bei der Einteilung der Klimazonen spielt also die Temperatur, der Niederschlag, die Sonneneinstrahlung usw. eine wichtige Rolle. Klimazonen verlaufen - genau wie die Vegetationszonen , die nach der charakteristischen Vegetation unterteilt werden - etwa parallel zu den Breitengraden der Erde. Deutschland befindet sich in der gemäßigten Zone. Klimazonen: Polare Zone Allgemein: Die Polare Zone (auch Polargebiet genannt) ist eine Klimazone, die sich über die Arktis auf der nördlichen Halbkugel der Erde und die Antarktis auf der südlichen Halbkugel der Erde erstreckt. Die Polare Zone ist eine Kältewüste, in welcher die Temperaturen selten die Nullgradgrenze überschreiten und eine verminderte Sonneneinstrahlung und ein geringer Niederschlag herrscht. Verbreitung: Daniel Leibovitch, 10.10.14 " id="pdf-obj-8-24" src="pdf-obj-8-24.jpg">

Klimazonen: Polare Zone

Allgemein:

Die Polare Zone (auch Polargebiet genannt) ist eine Klimazone, die sich über die Arktis auf der nördlichen Halbkugel der Erde und die Antarktis auf der südlichen Halbkugel der Erde erstreckt. Die Polare Zone ist eine Kältewüste, in welcher die Temperaturen selten die Nullgradgrenze überschreiten und eine verminderte Sonneneinstrahlung und ein geringer Niederschlag herrscht.

Verbreitung:

Daniel Leibovitch,

10.10.14

Die Polare Zone erstreckt sich über den nördlichen und den südlichen Polarkreis. Der nördliche Polarkreis umfasst die Arktis, der südliche Polarkreis die Antarktis. Als Polare Zone können alle Gebiete in der Nähe des Nord- und Südpoles angesehen werden, in denen die Durchschnittstemperatur im wärmsten Monat des Jahres 10°C nicht übersteigt.

Klima:

Die Temperaturen in den Polargebieten übersteigen selten die Nullgradgrenze. Das Klima der Polaren Zone ist geprägt durch eine lange und kalte Winterzeit, in welcher der Boden bis in große Tiefen gefroren ist (Permafrostboden). Im Sommer herrschen ebenfalls sehr geringe Temperaturen. Die Sonneneinstrahlung ist im Sommer zwar höher als im Winter, jedoch fallen die Sonnenstrahlen auch dann in einem sehr flachen Winkel auf den Boden, sodass keine Photosynthese ablaufen und keine Vegetation entstehen kann. Der Boden taut nur

oberflächlich auf. Die vegetationslose Landschaft besteht also ausschließlich aus einer Eiswüste.

Klimazonen: Subpolare Zone

Allgemein:

Die Subpolare Zone liegt zwischen der polaren und der gemäßigten Klimazone und bildet einen Übergang zwischen polarem und gemäßigtem Klima. Charakteristisch für diese Klimazone sind die langen Winter mit geringem Niederschlag. Die Durchschnittstemperatur ist höher als in der Polaren Zone, liegt jedoch im Jahresmittel trotzdem unter der Nullgradgrenze. Der Sommer ist hier länger als in der Polaren Zone und die Sonnenstrahlen fallen weniger flach auf die Erdoberfläche, sodass im Sommer einige kleinere Gräser und Flechten gedeihen können, während im Winter eine Schneedecke jegliche Vegetation unterbindet.

Verbreitung:

Die Subpolare Zone liegt am nördlichen Polarkreis direkt unterhalb der Polaren Zone und verläuft von der Grenze zur Polaren Zone bis zur polaren Baumgrenze.

Klima:

Die Subpolare Zone zeichnet sich - wie eingangs erwähnt - durch die langen, niederschlagsarmen Winter und die kurzen Sommer mit etwas stärkerem Niederschlag aus. Charakteristisch ist ein schwach ausgeprägtes Jahreszeitenklima mit einer Jahresdurchschnittstemperatur unterhalb der Nullgradgrenze. Im Sommer werden im

wärmsten Monat Durchschnittstemperaturen von bis zu ca. 10°C erreicht. Da sich - wie in der Polaren Zone - auch in der Subpolaren Zone Permafrostböden bilden, die bis in große Tiefen gefroren sind, kann Bodenwasser nicht versickern, sodass trotz der geringen Niederschläge ganzjährig ein humides Klima herrscht.

Der Subpolaren Klimazone kann die Vegetationszone der Tundren zugeordnet werden.

Klimazonen: Gemäßigte Zone

Allgemein:

Die Gemäßigte Zone ist eine Klimazone, die sich durch einen eindeutigen Jahreszeitenwechsel mit

unterschiedlichen Temperaturen und Niederschlägen auszeichnet. Die Gemäßigte Zone lässt sich in eine warmgemäßigte und eine kaltgemäßigte Zone unterteilen und umfasst aufgrund ihrer großen Verbreitung viele verschiedene Klimatypen. Das Klima reicht von mildem Seeklima, das durch geringe Temperaturschwankungen und große Niederschlagsmengen geprägt ist, bis zum Kontinentalklima, das sich durch hohe Temperaturschwankungen und relative Trockenheit (Aridität) auszeichnet.

Verbreitung:

Die Gemäßigte Zone, in welcher auch Deutschland liegt, befindet sich zwischen der Subpolaren und der Subtropischen Zone. Die Klimazone reicht von den Nördlichen Nadelwäldern auf der Nordhalbkugel bis zu den Steppen der Nordhalbkugel. Auch auf der Südhalbkugel findet man Gebiete, in denen ein gemäßigtes Klima

Daniel Leibovitch,

10.10.14

herrscht.

Klima:

Laut Definition gehören alle Gebiete zur Gemäßigten Zone, in denen der wärmste Monat mindestens eine Mitteltemperatur von 10°C erreicht und in denen die Jahresmitteltemperatur 20°C nicht übersteigt. Da die Gemäßigte Zone eine sehr große Verbreitung hat, existieren unterschiedliche klimatische Bedingungen. Geprägt wird das Klima von der Westwindzone. Charakteristisch für die Gemäßigte Zone sind sommerliche Temperaturen von über 30°C und winterliche Temperaturen, die die Nullgradgrenze unterschreiten. Die regenreichste Jahreszeit ist gewöhnlich der Herbst, im Winter fällt der Niederschlag in Form von Schnee.

Der gemäßigten Zone können die Vegetationszonen des Nördlichen Nadelwalds, des Laub- und Mischwalds sowie der Steppen zugeordnet werden.

Klimazonen: Subtropische Zone

Allgemein:

Die Subtropische Zone befindet sich zwischen der Gemäßigten Zone und der Tropischen Zone und zeichnet sich als Klimazone mit einem Übergangsklima zwischen diesen beiden Zonen aus. Das Klima ist durch tropische Sommer und kühle, nicht tropische Winter geprägt. Die Subtropen lassen sich grob in drei klimatische Gebiete unterteilen:

die trockenen, winterfeuchten und immerfeuchten Subtropen.

Verbreitung:

Die Subtropen liegen in der geographischen Breite zwischen der Gemäßigten Zone und derTropischen Zone. Auf der Nordhalbkugel erstreckt sich die Subtropische Zone also vor allem über Südeuropa, Südasien, den Süden Nordamerikas und natürlich über den Norden Afrikas, in welchem sich zahlreiche Wüsten- und Halbwüstengebiete der

Erde befinden. Auf der Südhalbkugel der Erde findet man im Süden Südamerikas sowie in Südafrika und im Süden Australiens subtropische Gebiete.

Klima in der Subtropischen Zone zeichnet sich - wie eingangs erwähnt - besonders dadurch aus, dass im Sommer tropische Klimaverhältnisse herrschen, während die klimatischen Bedingungen im Winter eher an die

der Gemäßigten Zone erinnern. Nach einer weitverbreiteten Definition stuft man die Klimagebiete als Subtropen ein, in denen die Jahresdurchschnittstemperatur über 20°C liegt, der kälteste Monat jedoch eine durchschnittliche Temperatur von unter 20°C hat. Die subtropische Zone kann in drei Gebiete mit unterschiedlichen Klimaverhältnissen eingeteilt werden. In den trockenen Subtropen ist das Klima arid und der Vegetationszeitraum ist gewöhnlich nicht länger als sechs Monate. In den winterfeuchten Subtropen ist die Vegetationszeit dagegen bis zu zehn Monate lang und nur im Sommer ist das Klima arid. In den immerfeuchten Subtropen ist das Klima sehr ähnlich wie im Tropischen

Regenwald und es findet ganzjährig Vegetationswachstum statt.

Der Subtropischen Zone können die Vegetationszonen der Hartlaubgehölze, der Wüsten und derSavanne zugeordnet werden.

Klimazonen: Tropische Zone

Allgemein:

Die Tropen befinden sich um den Äquator und erstrecken sich von 23,5° nördlicher bis 23,5° südlicher Breite. Das

Klima ist ganzjährig sehr ähnlich, es herrschen ausschließlich tageszeitliche Temperaturschwankungen. Für diese Klimazone typisch ist der Bewuchs mit Tropenwäldern, die eine riesige Artenvielfalt aufweisen können.

Daniel Leibovitch,

10.10.14

Verbreitung:

Die Tropen erstrecken sich rund um den Äquator zwischen 23,5° nördlicher und 23,5° südlicher Breite. Tropische Gebiete findet man besonders im Norden Südamerikas, in Mittelafrika und in Südostasien. Ein großer Anteil der weltweiten landwirtschaftlichen Nutzfläche liegt in den Tropen und die Bevölkerungsdichte in dieser Klimazone ist

so hoch wie in keiner anderen.

Klima:

Wie bereits erwähnt, sind geringe jahreszeitliche Temperaturschwankungen typisch für das tropische Klima. Temperaturschwankungen zwischen 0 und 40°C sind zwar je nach Gebiet und Tageszeit möglich, die Durchschnittstemperatur beträgt jedoch etwa 25°C. Aufgrund der ganzjährig sehr hohen Sonneneinstrahlung kann sich die Temperatur im Jahresverlauf nur geringfügig verändern. Der Gesamtniederschlag in den Tropen kann stark variieren, es fallen gewöhnlich jedoch täglich Regenschauer und mehr als 2000mm Niederschlag pro Jahr sind keine Seltenheit. Charakteristisch für Tropengebiete ist zudem, dass die Sonne mindestens einmal pro Jahr im Zenit (senkrecht) über der Erde steht.

Der Tropischen Klimazone kann die Vegetationszone des Tropischen Regenwalds zugeordnet werden.

(unser-planet-erde.de)

Golfstrom: Europas Meeresheizung trotzt dem Klimawandel

Der Klimawandel könnte den Golfstrom zum Erliegen bringen und Nordeuropa drastisch abkühlen - dieses Szenario hatten Forscher lange befürchtet. Eine neue Studie aber zeigt jetzt:

Der Golfstrom ist keineswegs schwächer geworden - im Gegenteil.

Mehrfach hatten Forscher Alarm geschlagen: Europas Meeresheizung, der Golfstrom, schwäche sich ab. Auch Klimavorhersagen verhießen nichts Gutes: Eine Klimaerwärmung würde den Golfstrom und seinen nördlichen Ausläufer, den Nordatlantikstrom, Computerberechnungen zufolge abschwächen.

Bislang jedoch gebe es keine Anzeichen für ein Stocken der Strömung, berichtet nun Josh Willis vom Jet Propulsion Laboratory der Nasa. Seit 1993 habe der Golfstrom eine konstante Menge Wasser nach Norden geführt, schreibt der Ozeanograf im Fachblatt "Geophysical Research Letters". Vielmehr habe sich die Strömung sogar ein wenig verstärkt - trotz der Klimaerwärmung.

Die Studie von Willis liefert die bislang längste Datenreihe des Golfstroms. Bislang mussten sich Forscher zumeist auf punktuelle Schiffsmessungen stützen. Willis konnte jedoch auf Satellitendaten und Bojenmessungen zurückgreifen: Satelliten messen den Meeresspiegel. Daraus lassen sich Strömungen ableiten, weil sie sich an unterschiedlichen Meereshöhen ablesen lassen. Zudem treibt seit einigen Jahren eine Armada von 3000 Roboterbojen in den Weltmeeren. Die sogenannten Argo- Bojen liefern kontinuierlich Daten aus allen Meeresregionen aus bis zu 2000 Meter Wasserstiefe.

Seit 1993 strömt mehr warmes Wasser Richtung Europa

Willis konzentrierte seine Beobachtungen auf eine Linie, die sich von Nordportugal bis New York

Daniel Leibovitch,

10.10.14

quer durch den Atlantik zieht. Über diese Linie transportiert der Golfstrom 75-mal mehr Wasser nach Norden, als der Amazonas ins Meer spült. Die Bojendaten zeigten, dass sich die transportierte Wassermenge von 2002 bis 2009 nicht verändert habe, berichtet Willis. Die Satellitendaten reichten bis 1993 zurück. Ihnen zufolge habe sich der Golfstrom gar um 20 Prozent verstärkt.

Der Golfstrom und seine nördlichen Ausläufer bestimmen das europäische Klima: Ohne die Wärmeenergie des Meeres mit der Leistung einer halben Million großer Kernkraftwerke herrschten hierzulande wohl sibirische Temperaturen. Europas Fernheizung entspringt im Golf von Mexiko. Dort heizt sich das Meer auf, gelenkt von Winden und der Erddrehung strömt das warme Wasser nach Norden. Währenddessen kühlt es ab und gewinnt dabei an Dichte. Schließlich sinkt es irgendwo im Nordmeer oder Nordatlantik in die Tiefe und fließt zurück nach Süden - so jedenfalls die Theorie.

Die ozeanische Fernheizung gilt als sensibel. Sie könnte ins Stocken geraten, sofern im Norden weniger Wasser absinke, weil sich die Dichte des Wassers verringert. Das könne geschehen, wenn sich das Meer erwärmt, hatten Forscher befürchtet. Vor allem aber Schmelzwasser von Grönlands Gletschern oder Niederschläge könnten die Strömung auf fatale Weise verdünnen. Ein vollständiger Abbruch der Golfstromausläufer würde in Europa vermutlich zu einer deutlichen Abkühlung führen. Der Kinofilm "The Day After Tomorrow" hat das auf dramatische Weise beschworen.

Zwei Warnungen in zwei Jahren

2005 schien sich die Katastrophe anzukündigen. Der Golfstrom spüle ein Drittel weniger Wasser nach Norden, warnten britische Forscher im renommierten Wissenschaftsblatt "Nature". Daten von fünf Schiffsexpeditionen zwischen 1957 und 2004 hätten die Abnahme der Strömung gezeigt.

Der Alarm geriet zwar bald in die Kritik. Dennoch verkündeten Ozeanforscher zwei Jahre später erneut ein Stocken des Golfstroms. Seit acht Jahren sei im Nordmeer kaum noch Wasser abgesunken, erklärten sie - ein bedeutender Antrieb der warmen Nordströmung liege lahm. Die Forscher stützten sich auf indirekte Messungen: Temperaturen und Salzgehalte in unterschiedlichen Wassertiefen hatten sich angeglichen, somit sei ein Absinken nicht mehr möglich.

Es waren offenbar alles Fehlalarme, wie Willis' neue Studie nun nahelegt. Alle entsprechenden Berichte beruhten auf Messungen zu ungünstigen Zeitpunkten, berichtet der Forscher. Die Wassermenge, die nach Norden transportiert wird, könne stark schwanken - sie kann am Ende einer Woche neunmal größer sein als am Beginn der Woche. Kurze Aussetzer des Golfstroms hätten also nichts zu bedeuten. Bedenklich wäre erst ein längeres Ausbleiben der Warmwasserzufuhr.

(spiegel.de)

Daniel Leibovitch,

10.10.14

Schlussgedanken+Reflektion

Meiner Meinung nach hat das Projekt gut funktioniert: Es gab „mehr als ausreichend“ Zeit für die Fertigstellung der geforderten Inhalte. Ich habe alles in der vorgegebenen Frist erledigt und musste dafür keine „Kraftreserven“ mobilisieren. Zuerst habe ich mich sehr umfassend informiert, dann nach und nach die Informationen in Texte, Bilder und Grafiken umgewandelt. Obwohl Klima und insbesondere der Klimawandel ein heutzutage allgegenwärtiges Thema ist, über welches ständig in Medien aller Art und auch im eigenen Umfeld berichtet wird, bin ich doch überrascht, wie viel für mich während der Recherche neu war.

Schließlich zum eigentlichen Vortrag: Ich habe frei gesprochen und nur am Anfang, wo viele ähnliche Daten vorkamen, auf etwas mehr auf meine Notizen geblickt. Da es trotzt eines Vorhandenen LAN-Anschlusses im Vortragsraum überraschender Weise keinen Internetzugang gab, konnte ich unglücklicherweise das „Youtube“-Video des Naturkundemuseums Karlsruhe nicht zeigen. Ich musste also improvisieren und den Inhalt des Videos mithilfe der Tafel aufzeigen. Das hat zwar grundsätzlich funktioniert, konnte das Video aber nicht 100%-tig ersetzen. Das restliche Referat klappte ohne größere Zwischenfälle. Die Kritik der Mitschüler die vor allem am eher „farblosen“ Handout und an den undefinierbaren Nebenbewegungen (welche ich

Daniel Leibovitch,

10.10.14

später danke der Videoaufnahme sehen konnte) kann ich komplett Verstehen. Die zwischen 1 und 2 liegenden Gruppennoten haben meine Erwartungen etwas übertroffen, aber dass ist ja etwas gutes. Wenn ich mich mit den anderen Vorträgen vergleichen müsste, würde ich mich im Mittelfeld einorden Schließlich gibt es aus meiner Sicht an der ganzen Aktion „nichts zu meckern“.

Quellen

Smnk.de (Naturkundemuseum Karlsruhe) Zamg.ac.ag (Zentralanstalt für Meteorologie und Geologie) koeppen-geiger.vu-wien.ac.at Spiegel.de Zeit.de Spektrum.de Faz.net Utopia.de Welt.de Greenpeace.de Wdr.de Unser-planet-erde.de Klimafit.at Raonline.ch …diverse andere

Daniel Leibovitch,