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Notstand

943

dieses

i men

sett

als

soweit

Rechnungzu tragen.daß

cunsträniche

Strafrechts, sondern

vom Strafge-

nicht

zwar nicht als

(inculpabile), wohl aber

beurteilen ist (27]. Nathandlung

außerhalb

jeden

nur

cunstrafbar» (inpunibile)zu

J.

G.

FWHTE

aul3erhalb

des

zufolge

steht

die

Rechts.

Denn

das

äufserste

Recht

regelt

die

Bedingungen

nur für

den

auch

des

sich

das

des

Zu-

sammenlebens der

während die Menschen auf Kosten erfordern kann, Folglich läßt

emes

Menschen

Not

Normalfall.

die Selbstbehauptung

anderen

Lebens eines

Notrecht beschrei-

ben

als

adas

Recht.

sich

als

gänzlich

exemt von

Jedoch

aller

muß

Reefusgesetzgebung zu

,ich

dann diese

durch

Willkür gegenüber

der

das

betrachtena (28].

Rechtsgesetz

nicht

bestimmte

der

moralischen Gesetzgebung als

höheren

instanz

verantworten.

Erst

G.

W,

F.

HEGEL

dSelLbsteer

rranngsCi unn

en

Sien

ee

nre

rechts

rakter

zu.

des

das

sich

Lehens

als

als

ewahrhaftes Recht>

einereigenständigen

aus

dem Cha-

Form von To-

talität herleitet [29

Bestimmung des N gewann im

Erheblichen

Einfluß

auf die

weitere

19.

Jh.

schließlich die

in

944

N.-Bestimmungen

des

rer

Republik

schließlich

nung

Prinzips

wickelt worden;

Strafgesetzbuches in

zu

der

auf der

Weima-

ausdrücklichen Anerken-

der

eines

der

'übergesetzlichen N.'

Grundlage des

weiterent-

hierbei-etwa

'Güter- und Pflichtenabwägung'

das Reichsgericht ließ

sich

im

Falle

Falle

als

Recht

der

der

Notwendigkeit einer medizinisch indizierten

Überlegung

Schwangerschaftsunterbrechung

leiten, daß

-

von

der

die

Not die

Frage,

unter

Verletzung

welchen Bedingungen im

eines

fremden Rechtsgutes

anhand des

dem geltenden

Wertverhältnissesder

im

Wi-

ent-

gerechtfertigt erscheint,

zu

entnehmenden

derstreit

scheiden ist

stehenden Rechtsgüter oder Pilichten zu

[37].

den

Gegenüber der

N.'

ern

der

§§

seenn.

aus dem 'entschuldigen-

52 und 54 StGB auch die Rechtfertigung

Frage,

ob

en

sich

rteldni7ereines

Stat

is-dNer

ei

a

e

es

d

sog.

Fememordprozesse der

hat

das

zwanziger Jahre

eine

schien

des

batten (38).

kende Haltung eingenommen:

Entwicklung einer

Reichsgericht jedoch

zukünftigen

zumindest

Regelung

gefordert

schwan-

ihm die

Staats-N.

neben anderen

Gründen

ceiner

der

Fälle.

der

in

Unzurechnungsfähigkeit

welchem der

privatePersonenundGruppenunterBerutungaufeinen

libergesetzlichen Staats-N. verneint und in

nur mehr als

jenigen entschuldigt,

der N verschieden

Staat

Den-

diesem Zu-

des

staat-

Weimarer

der im Notstande sich befindet. Daß sammenhang

von der Notwehr) ein Aufhebungs-

ausschließliche Regelung

Ausnahmezustandes durch Art. 48 der

auf die

lichen

welche

n

der

Unterte lung

tigende

Folgezeit zu einer bis heute gebräuchlichen

rechtfer-

der

Strafausschließungsgründe in

entschuldigende und rechtlich

unerhebliche N.-

quanútativ

umfangreicherer Rechte

Rechte

und

auch dann rechtmä-

anderer

ßig

ist,

eines

nhncil

wenn dadurch die

rechtsfreien

Interessen

eingeschränkt werden (Theorie der interessen-

terahwägung) (33];

der'Exemptionstheorie

und Gü-

ist die Entwicklung

demgegenüber

Raums

d.h.der

durch

jn3z4]psdes'necessitas

AuffassungdesN.als.

Kants

und

non

Fichtes

Über-

habet legem'

i

rden

Wilhrend der

franzäsische Code

penal von

18\\ und

die

deutschen Partikular-Strafgesetzbucher

des

19.

Jh.

berhaupt

von

1871

über

die

keine

den

differenzierten

gesetzlichen Bestim-

Strafbar-

äußeren

der

mungen

keit einer rechtswidrigen Handlung

Bedrohung aussetzen

N.

enthaben. gleichwohl die

[35],

im

Falle

Reichsstrafgesetzbuch von N.-Delikten Als Voraussetzung für die An-

hat

das

in

den

§§

52

Handlung

der

Täter von

seiten

Gewalt

anders

Behandlung

geregelt.

und 54 förmlich

erkennung eines N. und der Gewährung von Straflosig-

wurde hierbei

jedoch u.a.

keit trotz Rechtswidrigkeit der

einer

oder

mehr

eigenen

genutigt

anderen

Person

wurde;

durch

sollte

sein

eigenes

deren

(36|.

geltend gemacht, daß

Person

mit

oder

durch

einer

der

die

unwiderstehliche

nicht

Drohung

abzuwendenden Gefahr für Leib

gegenwärtigen.

nächsten

durfte

und Leben der

Tat

nicht

Verwandten zur

N.-Situation

ferner

Verschulden

hervorgeruten worden sem,

Abwehr von einer Strafverfolgung ausgesetzt

Auf dem Wege

der Rechtsprechung sind diese

strikten Trennung

strafrechtlichen N.

erfolgten Verabschiedung der

zwischen der

privaten.

und des ötTentlichen N. mit der 1968

N.-Gesetze wieder ange-

Regelung des

auch

nen

die

Anerkennung

Befehls-N.

des Tatbestandes emes'allgemet

Bedingungen einer

ist

vom

totalitären

auf

Bundesgerichtshof

unter

Herrschaft ableiten läßt.

dem Wege

Rahmen der

über nationalsozialistische Gewititverbrechen

worden. Zwar

der

Rechtsprechung im

implizierten die

§§

52

und

54

StG

eidne

Rebjeelku

g

in

1/ile

des

Vorliee

ens

eindeis

ob

Prozesse

verneint

B

eekt

auch

ven

fassung

ganz

die

Bundesgenchtshofs

einer

des

aber

zufolge nur

und

oder

des

unter

nämlich

unabweislichen

bestimmten Extrembedingungen erfolgte.

unmittelbaren

eigenen Lebens

des

Falle

eine

im

Genthrdung

nächststehenden Verwandten

Tatbestand lag

dem NS-Regime begangenen Gewaltverbrechen nach-

Lebens der

begangene Einze/tai [43]. unter

bei

den

meisten

der

Dieser

weislich

Prozessen

gar

meht

vor.

Aus

diesem Grunde hat

in

den

uber nationalsozialistische Gewaltverbrechen

auch nicht diese Bestimmung

mehr die Zubilligung der

(Putativ-N.) eine

Möglichkeit dann allerdings recht

gemacht worden ist (44).

des eigentlichen N. als viel-

Existenz eines

subjektiven

N

Bedeutung gespielt,

großzügig

deren

Gebrauch

von

grõßere

der

lm

Zuge

der

großen

Gesetzgeber in

der

Strafrechtsreform

von

1975

Bundesrepublik Deutschland

hat

die

strafrechtlichen Bestimmungen

N.

mit den

Dabei liegt

§§

nach

34

§

und

34

35

des

über

den

Tatbestand des

geregelt

neuen StGB neu

die

StGB, der

ehemaligen Bestim-

945

mungen

des

"übergesetzlichen

Leib und

N.'

zusammenfaßt.dann

wie

etwa

im

Falle

sozialen

der

ein

einer

in-

Ab-

recht/artigender N. vor, wenn

notwendig gewordenen

dikation eines Schwangerschaftsabbruchs bei

wendung einer gegenwnstigen, nichi

ren Gefahr für

medizinischen oder

anders

Leben oder

für

ein

abwendba-

anderes

wichtiges

Rechtsgut

schuldigende

Rechtsgut

verletzt

ein

rechtlich

minder

bewertetes

wird. Demgegenüber setzt der ene

N.

gemüß

§

35

StGB. in

dem die

bisherige

Regelung des N. einschließlich des Putativ- und des Be-

fehis-N. zusammengefaßt sind,

keine Güterabwagung

946

N.-Gesetze

(1968):

M.

KROHN:

Die

setzungen

om

die

N.-Gesetze

(1980.-

Notwendigkeit

gesellschaftl.

Auseinander-

143]

BGHSt 3.271ff.276;

I

schaft

Strafrechts

653f.

(1967)

stR

[44]

79ff

H.

JAosa:

158ti.

-

(StGB) vom

2.

[45]

verbrechen

Gesetz

über

unter

die

1.

1975.

Bundesgesetzbl

totalitärer

Herr-

Neuregelung des

1. Lfg.

(1975)

§§

32-3

.

hieraturhineise R.

SIAMMLER

s. Anm.

[12].

P.

MoRIAuo

Dedelitnecessaireetderétaidenecessité(Paris/Genfl889).-

H.

Tnze

esch

En

Die

n

N.-Rechte

klung

897

in

dem

Bürgerl.

2E)

N.-Lehret1935).

ht

19

T.LFNCKNEns.Anm

Gesetzbuch

und

ihre

[321.

R

Ik

de

K.LICHTBLAU

voraus,

sen

sondern

und

trägt

dem Kontlikt zwischen der

oder nahestehender wichtiger Interes-

hier

Wahrung eigener

Verstandesstaat. K ANTs Unterscheid

dererseits Rechnung [45] Naturnotwendigkeit und Freiheit als Kausalität

einerseits

der Einhaltung der Rechtsordnung an-

Not-

und

fngrn

µ$pm

F

[2

t)<Ausnahmezu

md

von vernu

tk

seSncund

i

n vernu

tigenaWesenfolgeNnd

0

t

blicarum

1928)

der

m

KVoinEs,

f l605)

IV

2.

[3

ebda.-

I-79

Lehre

De

(5]

vom

bello

K

WotzEsoonse:

Widerstandsrecht

Peloponneslaco

(4

C. Senor

Staatsrecht

und

Die

Diktatur

Naturrecht

des

VL

Volkes

(1916).-

29.

Historiae.

hg.

[6|Tuu-

H.

SI.

Vernunftstaat |2j, vornndliche positive Staat.

vom

Der

erste

dessen

turgesetz

ehkeit

folgen.der zweite

.

ist

Re

der

der

immer schon

gelunge

Staat

der

n

der

N

a-

vernunf-

cy-FRo,ProMilone4.ID-Il.Orationes.hg.A.C.CI.ARK(Oxford

'1918.

mations,

London

ND

1963):

vgl

ubers.

1974)

von

M

458-469

auch

WiN

SENECA,

ÇOntroversiae

4.

rEasorroM

i (Cambridge

7.

[l2]

R.

SIAMMt.ER

Darst.

der

Deche

Mass./

Straf

brauch

HEGet

meint

s

amit

richt

die

vom

N.

und

V

od

er

äu

ße

rem

hurgerliche Gesellschaft: eDie

St

aat

un

d

bürgerli-

543:

[17]

34

Sachsenspiegel

J

GRiMM.

19]

H.

aO

Gao

n

a

15

[\5

460f

De

jure

IL

487.

62

belli

i

=

|18]

ac

181:

111

STAMMI

48.

ER.

pacis

(Paris

4

O

a

1625)

-

235

12}

25-

disch

greifen, dem eben jene Besonderung als Qualität seiner

Tätigkeit stets eigen ist Davon hebt Hegel chen Begriff des Staates als Wirklichkeit der Ve

ntli-

den

ei

ft

ab

Elementa

sfoRP

376.

juris

eriminalis

(1779)

§§

pein\

Jus

eben

naturae

325.

450

und

01783)

J.

§§

CHR

239

L

Grundsuve

des

-[26|CHR.

Mei.

KANI:

Woi.EF:

Rechts

VI

(1746)

Rechtslehre

§§

521-626

(1797)4]f.

Anfangsgründeder

Qui

374-

|27j

Akad

A.6(1914)235E (28

nach

Principien

1

der

WL

J.G.Funie

GrundlagedesNaturrechts

(1796).

9

Sammtl.

.

W.

F

werke, hg.

I.

Hi

Grund

H

y,cine

en

um

des

von ihm intendierten Begrif

Sittlichkeit, der

Vernunft 71amerAungen.|l]I KANI.Grundleg.Met.Sitten.Akad-A.4

Platz

Staates

zu

schafTen

für den

als

Wirklichkeit der

Idee der

(191l) 446IT

Mn

hen

[2]

Br

Fa

Scan

i

ER.

Ober

die

äsihet

Erziehung des

(18451302

r r

F.

i

HT

uberRechtsphdos.

des

(1801)

gemeinen

§§

84-101

hg.

in

C

Deutschland

J.

|31)

A.

a.O

14

Peinlichen

umgearb,

verm.

und

völlig

Zusatz.

33]

67ft

strafgesetzbucli

(1847)

(1965)

[34)

§ 36

7-31

a.O.

4tT.

Art

67

P.

Preu,

[32|

BoK-

[35|

Bayerisches

ferner (18613

geltenden

Rechis

(41G

w

HEGEI.

Vodesen

bg

K-H.

Rechts

§

11tNu4(1974)473:fernerGrundlinienderPhilos.des

183.

Sämtl.

Werke,

hg

H.

Gi.ocKNrR7

(21938)

263.

Red.

Notwendigkeit

(griech.

cessity:

frz.

nécessité;

ùváyan:

lat

ital.

necessüù)

necessitas:

engl.

ne-

l. Atuk'.- A. VorAnslateles. - Die Vorsokratikerver-

Original-A.,

T.

LENCKNER:

KEl MANN:

§§52

PenaL

Srals

MinFRMAIER

Der

Hegels

Köln

t

rechtfertigende

R-Lehre

(1811)

IM993

(\935)

Art.

iff

lil

64:

N.

57ff.

54

ferner313.Abs

2:vgl.auchslAMMLER.a.O.(12]6l-73.

NE:

[37]RGStS5

R2tf.; 6L24|tT.:62,

GER:

des

(38]

Der

ubergesetzliche

in:

Reichsgerichts,

E.

GaiMM:

Grundsätzliches

(1928);

(1928);

W

vgt

LUElassat

F.

Hensosa

Wahrheit

Der

R

nach

Festgabe

M.WAcmN- wenden den BegritTder N. (ùvayxq) meist austauschbar

137ff.:

vgt

auch

der

neuesten

Rechtsprechung

mit dem des

Schicksals

(riµupµžvy), der

die zwei Aspekte

für

R.

FRANK(1930)

I

4691T.- des unausweichlichen Zwangs und der Gesetzesnotwen-

zu

den

und

Fememordprozessen

Recht

als

für

die

Beispiel

Feme

polit

digkeit verbindet. So geordnete Ablauf der

vollzieht sich

Veränderungder Welt enach

nach

HERAKLIT

gewissen

vom

Schicksal

verhängten

N.»

(wata

der

einer

ttvu

Staatsnotstand

trafree6h3

is

(Dis

Leip

g

i

5

fr

4E

(*1929)

359:

36

H.

(41]

MAus

(1967):

R

HEn

(Hg

der

J.SenunenT

laER.a.O.

Staatsnothilfe(Diss.

[38

24ff

und

50ff

Ges.

D.

Heidelberg

Vgl.

1933)

[42]

in

SIERzEL

W

HovuANN/

):

N.-Ordnung

Demokratie

(1967):

der

Bundesrepublik

(Hg

):

Kritik

der

ciµupµžvnvùváywnv) [1]. Die Schicksals-N die

änderung der Dinge

die

leitet, wird

von

Heraklit zugleich

Ver-

als

N.

Logos bezeichnet [2), was die Gesetzesartigkeit der ausdrückt PARMENIDEs spricht von der mächtigen N. («putepil ávn7wp). die das wahrhaft Seiende in seine

g

i

'

Nota e

mdigkeit

947

Gren

dens

daß

wird

z

n

er

en

einschließt [3],

Ex

irkt,

wo

sie

den

die

vùpg

Grenzen der

parallei

aber

auch

im

Bereich

des

Wer-

hat,

Himmel in Bande geschlagen

mit

Gestirne halte [4). verwendet

diwn

Manchmal

(5).

d.h. die

gesell-

naturecsetzlich-kosmologische Ordnung und die

schat

nicht

oöttlich

ich-moralische

ceschieden:

Resetzt

11ge

na

einer

Auc

wohl

setzen

sozial en

kann-

Zwan

maios

gs

h

I,ei

PtaroN

Natur-N.en

und

Ordnung werden ihrer Art

nach

als

Sinn

beide

werden auf

beide

und

von

beide

N.

als

auch

sind

im

bei

gleiche

Weise

gesehen.

Gesetze,

redet

Ordnungen im

führen Zwang mit sich,

Sinne des

gesellschaftlichen

Zwangs

so.

Ge-

zwischen

faktischen

Gesetzen beruhen

dem

ùvùyicy

im

Sinne des

<Ti-

auf

.

Er

ditierenziert jedoch

Zwang,

der

und dem

auf

> heißt

schlechten

wirklich Guten [6],

vorg/Loyo;

treten

es,

daß

die

Entsichung

des

auseinander. Im

Kosmos teils

dem

ùvù-y

zum

voi

a

teils

durch

Streben

n

aufder N. heruhe:

Überredung

der

voù;beherrscht die

Dinge

jedoch

und

[7].

lenkt dadurch die N.-Begriff wird

Der

auf das

Beste

in

se

ï

ner

anderen Bedeutung, der

der

Gesetzesartigkeit,

auch auf der Seite von Loyo;/voD; verwendet. Wahr-

schei n lichkeitsgründe werden notwendigen

beweisenden und not-

Gründen [8).

schen

n

bare

Erkenntnis wird

einer

wend a

siel11.

Eine

Erkenntnis 19]

gen

die

sich

eitere

immer auf die Verwendung

notwendigen

und hierbei

diesen

zwischen

Begierden

nach

derjenigen Dinge

gleiche

des

Weise

gegenüberge-

verhalten [10].

Platon

einen Zweck

Lebensnotwen-

N.-Begriffs bei

Bedingungen. des für

speziell

des

ist

seine

die

der

Erforderlichen,

digen

Unte

wend

gierd en

\

1].

In

j

rocheidung

i

gen

Zusammenhang gehärt auch

notwendigen

und

nicht not-

Be-

[12]: notwendige

Begierden sind

lebensnotwendigen Dingen,

Plut

•N.

Theaet

Resp-

i

559

Resp.

e.T

a-b.

BH

Li

VS

a.O.

22

B

A

10

5

6f

12]

-151

a.O.

A

A

8.

32.37

493

c-d.

- [7þIiag47 ef

[8]

Tim.

[101Resp,484b-c.

-llllLeg.918e

40

920b.

e

-

[3}

161

[9]

(12]

B.

che

nich

.-tristoteles.

keita

Bede

ren

delt

-

ARISTOTELEs

zum

stellt

als

an,

wie

erster

ausführli-

t

i

berlegungen

- vstematisch

beorie.

utungen

gemeinsamen

a

i

ungefähr

N.-Begriff

wenngleich

sie

seine

Mäglich-

wichtigsten

In

ausgearbeitet

Met. V,

5 stellt

sind

Aristoteles die

I_

ch

bei

des

eben

alt

zum

des N.-Begriffs zusammen und versucht

Bedeutungskern anzugeben.

Es

ih-

han-

um

diejenigen drei

Bedeutungeit. die

das

im

Sinn

Notwendige

Sinn

des

zum

von Zwang

im

gu-

oder

natürlichen Be-

sich

nicht

Grundbedeu-

berei ts

Sinn

ten

Gen

wego

spezi eller

ci:)

de

st:

Platon vorkommen: (1)

Lebensnotwendigen oder

Notwendigen: (2) N.

im

(ßlu),die der

GegenbegritTzum

mit

Freiwilligen

dem Sinn, daß kann. Letztere wird

opµii).

etwas

die

als

ngsanstrieb(tpúot

1

(3)

die

N.

in

Bezugauf Menschen

und Vorsätzlichen (xpouipe- an.

erhalten

tung

deut

angesehen,

u

ngen

gemäß

der

auch

zum

beiden anderen

Erzwungene wird

Be-

als

dasjenige. das

gezwun-

nach

seinem eigenen

Leben Erforderliche

Leben nicht anders ist. Aristoteles be-

des Ausdrucks esich

i:Xea3ut ü

<o;

die

ausgesagt

werden: Das

sich

d.h. nicht

kann.

Das

bezeichnet, weil

eine

Äquivokation

notwendig

een

Ant

wird

r

as

i

ird,

eb

als

als

un

i

nutz

nich

i:Xea

gebr

nich

von

nich

I

I

ter

hier jedoch

anders

In

L

a

ucht,

anders

Aristoteles

als

bezeichnet, weil

nicht

anders,

verhalten

notwendig

diesen Bedingungen moglich

verhalten künnene (oth iv

(2)

ist

das

asich

d.h.es kommt vor in Sätzen

verhalten» verbal-prädikativ

wie

"A kann (sich)

wird

bzw.'kann

Ausdrücke vor

handeln (bewegenials so'. (3) hingegen

so

erläutert, daß

'notwendig'

propositionale oder modale

948

einem ganzen

anders

Satz

verhält als

stehen

so

[daß

ces

es

kann nicht

sein,

anders ist]').

daß

Was

es

sich

sich

m

diesem Sinn

halte. die

notwendigen Präm fügt Aristoteles eme spekulative vierte

Bedeutung von N.

hinzu: (4) Notwendigen gründen, unbeweglich ist und sich

vielfache Weise und daher mcht anders verhalten kann

emfach. unvergänglich und daher per definitionem nicht auf

nicht

anders

verhalten kann, sind

Sachver-

aus

Die

notwendigen Prämissen bewiesen smd.

so-

ssen

selbst.

An

dieser

Stelle

N.

von

Sätzen

das

muß in

einem obersten

wie

diese

Diese

det

oberste N.ist nicht wie

sich

aber

auch

von

(2).

da

(3)

eine

modale, unterschei-

das

-sich

nicht anders

ver-

nicht auf Zwang, sondern auf

halten können' hier

der Physisberuht.-EineandereUnterscheidung.diesich

nicht mit derjenigen in Met. V, 5 deckt, ist die Unterschel-

dung

cuog.

(ùvuyKuiov ùñiólg), die

gerade

zwischen hypothetischer N.

00

Dür

üvet)

De

(ùvayoulov

ni

uno36-

absoluter

N.

corr.

11,

11

und schlichter oder

u.a.

m

gen.

et

entwickelt wird.

aus

Met.

ordnen.

V.

Die

5

Nimmt man sie Spezialfall der Unterscheidung

als

hinzu, dann läßt

sich

hypothetischen N.

(1)

em-

zwischen hypothetischer

und

absoluter N. macht Aristoteles sowohl

mit Bezug

aut

Ereignisse

Sätze.

Sachverhalte oder

immer modal-pro-

hypothetische N.

positional zu

führbar. wobei die

tisch-definitorische ist.

Sachverhalte betreffen. sie kann aber auch Ereigmszu-

sammenhänge und die treffen. Im letzteren Fall

verstehen, sondern als frequentative (d.h.'notwendig'

betritit das ewige Ty-

klische Wiederkehren der Stellungen der Himmelskör-

per, der Elemente und natürlichen Arten,

aufhärlichkeit durch die N. der Existenz der Himmels-

körper und Elemente gesichert Bedeutungen:

gleichbedeutend mit

kann ebenfalls

als

auch

mit

Bezug

auf

Dabei ist

die

verstehen oder auf eine

modale N.

Die

modale N.

zurück-

analy-

für Aristoteles eme

schlichte

N.

Existenz von

ist

die

'immer');

N.

sie

nicht

ist.

Gegenständen be-

als

Zu

analytische zu

wobei

den

die

ist

Un-

einzelnen

1.

Die

N.

im

Sinn

von

Zwang spielt

in

der

aristoteli-

Philosophie eine bewegung aufgrund der Freiwilligen (2].

schen

Es

ist

Rolle

eine

als

Physis

der

Gegenbegriff zur

Selbst-

[1]

und spezieller

Bedingungen für die

zum

Frei-

willigkeit

stattfindet, daß

einer Handlung,

daß

sie

nicht unter

Zwang

außerhalb

sie

ihren Bewegursprung rucht

ihrer

2.

Sinne

selbst

Den

einer

hat.

modalen

N.-Begriff

versteht Aristoteles

analyrisch-definitorischen N.

Auf

diese