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RELIGION

ODER GLAUBE
AUF DEN PUNKT GEBRACHT

Achtung, Leseprobe, 10 von 28 Seiten


Wir sind ein Missionswerk zur Verbreitung des christlichen
Glaubens. Die gute Nachricht von Jesus Christus soll
unter anderem durch Radiosendungen, Telefonandachten
und Literaturarbeit bekannt gemacht werden. Wir werben
keine Mitglieder und distanzieren uns von sektiererischen
Sonderlehren. Grundlage für unsere überkonfessionelle
Arbeit ist allein Gottes Wort, die Bibel.

IMPRESSUM
Herausgeber: Missionswerk Werner Heukelbach e.V. D-51700 Bergneustadt,
Text: M. Paul · Gestaltung: E. Platte · Druck: Druckhaus Gummersbach Wagener
GmbH, Industriegebiet Stauweiher, 51645 Gummersbach
Auflage-Nr. AP02 50 0510 4
RELIGION
oder
GLAUBE

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...und dann?
Amsterdam,
San
Francisco, London,
Paris ...
Interessante
Städte. Reiseziele, die
sich lohnen.
Ich kenne sie alle. Das Reisefieber hat mich wieder
gepackt. In der Brusttasche steckt mein Ticket: Berlin
– Lissabon – New York – und einige Abstecher in die
Südstaaten. Ich bin gespannt. Eigentlich kann ich
zufrieden sein. Habe gute Freunde, einen reizvollen
Beruf. Ich bin Reisebüro-Kaufmann. Da wird der Job
zum Hobby. Aus den Gesprächen mit meiner
Kundschaft weiß ich, dass manch einer sich vor dem
Fliegen fürchtet. Die Anschläge der letzten Zeit geben
Grund dazu. Doch was soll's, der liebe Gott fliegt ja
mit. Weshalb? Ich bin praktizierender Katholik. Was
das Ziel meines Lebens angeht: Dennoch unsicher.
Was kommt danach? Die Reise meines Lebens hat
irgendwo ein Ende – und dann? Ich weiß es nicht, bin
aber davon überzeugt, dass die Kirche schon dafür
sorgt. Auf jeden Fall suche ich das Ziel meines Lebens.
Merkwürdig, dass mich jedes Mal, wenn ich eine Reise
unternehme, diese Frage verfolgt: Ob es das sich loh-
nende Reiseziel wirklich gibt?
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„Bitte anschnallen, Sitze senkrecht stellen. Das
Rauchen ist zu unterlassen.” Die Triebwerke lassen den
schweren Vogel erzittern. „Ein Wunder der Technik”,
denke ich. Wir schweben in 9.000 m Höhe. Ich lege
mich zurück und lasse die Gedanken spielen. Merk-
würdig, dass mir gerade jetzt die Gedanken nach dem
Sinn des Lebens anhaften. Vor mir sitzt ein Amerika-
ner. Ich erkenne ihn am Haarschnitt, an der Kleidung
die er trägt. Etwas weiter links auf der anderen Seite
ein Araber. Daneben ein Geschäftsmann aus Indien.
Merkwürdige Reisegesellschaft. „Sie alle haben ihren
Gott”, denke ich. Da kann ja jeder kommen und be-
haupten: Mein Gott ist der richtige. Mein Glaube der
einzig wahre. Warum der Absolutheits-Anspruch?
Sind nicht gerade dadurch die so-genannten Reli-
gionskriege zum elenden Morden geworden? Jeder,
der die Geschichte kennt, ist über all das erschüttert,
was angeblich im Namen Gottes dadurch an Leid über
die Menschen kam. Ich denke nach. Da waren die all-
gemeinen Glaubenskriege, die Konfessionskriege des
16. und 17. Jahrhunderts in Europa. Da waren
Waldenser, Hugenotten, diese schreckliche Bartholo-
mäus-Nacht, in der Menschen um ihres Glaubens
willen abgeschlachtet wurden. Da war ein Blutbad
nach dem anderen. Sagt nicht Jesus in der Bergpredigt
etwas total Entgegengesetztes: „Liebet eure Feinde,
tut wohl denen, die euch hassen.”
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Und nicht: „Willst du nicht mein Bruder sein, so
schlag ich dir den Schädel ein!” Darüber gerate ich ins
Grübeln. Verstehe das, wer will, ich nicht. Ich wage
nicht, an die „heiligen Kriege” zu denken, an die auf-
geputschten, fanatischen Massen verschiedener
Religionen. Es schien mir, als gebrauche jeder diese
Kriege, um seine Macht zu festigen. Das Blut
Unschuldiger schreit bis heute noch zum Himmel.
Blanker Machterhalt der Volkskirchen und Religionen?
Nicht auszudenken.
Hat nicht jeder ein Quäntchen Wahrheit? Führen nicht
alle Wege nach Rom? Ist nicht Glaubenspluralismus
der einzige Weg, um in dieser Welt den so ersehnten,
inneren Frieden zu erlangen?

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Ich blättere in einem Buch, das mir ein Freund mitgab.
Von ihm wusste ich, dass er ein lohnendes Lebensziel
hatte. Er kenne Jesus Christus persönlich, beteuerte er
mir immer wieder. Ich musste ihm glauben, denn das,
was er sagte, bezeugte er mit seinem Leben. Je mehr
er davon sprach, desto unsicherer wurde ich mir.
Genügen meine Religion, meine Kirche? Aber was ist
dann mit der persönlichen Begegnung mit Jesus
Christus, von der mein Freund redete?
Ich erinnere mich an Buddha, an Mohammed, an
Mahatma Gandhi. Mir fällt Konfuzius ein. Ich kenne
die Moralisten Goethe, Kant, Brecht und, und, und.
Sie alle konnten nur gute Ratschläge geben. Aber für
einen Menschen, dem die Wellen des Lebens über dem
Kopf zusammenschlagen, haben sie alle keine Hilfe.
Statt Klarheit, hinterlassen sie weitere Fragezeichen.
Doch Jesus allein rief aus: „Es ist vollbracht!” Und
dass er lebt, weil er aufer-
standen ist, bezeu-
gen Millionen durch
all die Jahrhunderte
hindurch, die's mit
mit ihm wagten.

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Das
Entscheidende
fehlte
Ich versuchte, in meiner Kirche bestmöglich mitzuma-
chen. Es stimmte mich traurig zu hören, dass große
Heilige viele Opfer auf sich nehmen mussten. Ich woll-
te auch Opfer auf mich nehmen, und so verzichtete
ich oftmals bewusst auf schöne Dinge in der Meinung,
durch Opfer groß und stark zu werden.
Nach langen Glaubenskämpfen sah ich eines Tages
keinen Sinn mehr in meiner Kirche. Dann lernte ich ei-
ne liebe Freundin kennen. Sie war in Glaubensfragen
suchend wie ich. Ich erinnere mich: Während einer
Predigt schlief ich einmal ein. Als ich erwachte, hörte
ich strenge Worte, die mir zu denken gaben: „Das
Taufen, das Konfirmieren und das Firmen macht noch
lange keinen zum Christen. Es braucht hierzu eine
persönliche Entscheidung für Jesus Christus. Wer diese
Entscheidung noch nicht getroffen hat, der ist nur ein
Kartei- oder Namenschrist. Er hat keine Gemeinschaft
mit dem heiligen Gott.” So etwas hatte ich noch nie
gehört. Die Bibel kannte ich auch nicht. Man hatte
mir immer beigebracht: „Des Heils dürft ihr nicht ge-
wiss sein.” Doch der Mann redete ganz anders. Was
sagt er da? „Die Gebete helfen den Verstorbenen
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nicht. Der Apostel Petrus sagt in seinem ersten Brief
deutlich: Wir können uns nicht freikaufen. Wir sind
nur gerettet aus Gnaden und durch den Glauben, dass
Jesus Christus stellvertretend die Strafe getragen hat
und gestorben ist.”
„Aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben,
und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es, nicht aus
Werken, damit niemand sich rühme”
(Epheser 2, 8 + 9).
„Wenn eure Sünden rot wie Karmesin sind; wie
Schnee sollen sie weiß werden”, (Jesaja 1, 18).
An diesem Abend empfing ich Vergebung meiner
Schuld und das neue Leben aus Gott. Überaus glück-
lich kehrte ich nach Hause zurück. Ich war ein neuer
Mensch. Ich wusste, dass ich vom Tod ins Leben hin-
übergegangen war. Das Alte konnte ich getrost loslas-
sen. Aus Nächstenliebe erzählte ich vielen von meinem
Erlebnis und wollte alle zur Umkehr aufrufen. Ich
erzählte, dass Taufe, Firmung oder Konfirmation nicht
genügen, um ein echter Christ zu sein. Jeder müsse
sich ganz persönlich für Jesus entscheiden und dann
seinem Willen kompromisslos folgen. Und wie viel es
da in meinem Leben noch aufzuräumen galt...!
Bernhard Dura

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Wahrheit und Bibel?
Gottes Wort, die Heilige Schrift, ist das einzige Buch,
das für uns verbindlich ist. Auch für Sie. Ohne Gottes
Wort erfüllt sich das Wort der Bibel: „Wir tappen
herum wie Blinde an der Wand und wie die, die keine
Augen haben” (Jesaja 59, 10). Wir sind unter Gesunden
den Toten gleich! Immer an der Wand entlang... So
sagt Gott von den Menschen, die ohne Sicht, Licht
und Erkenntnis über sich selbst und Gott sind. Seit
fast 2.000 Jahren ist die Bibel Positionslicht,
Leitplanke, Maßstab, Richtlinie – die Wahrheit! In der
von Gott inspirierten
Heiligen Schrift hat er
sich nachprüfbar fest-
gelegt. Und das Ver-
blüffende ist, Gott hat
Recht behalten. In al-
lem! Die Voraussagen
trafen alle ein. Der
Mensch dagegen hat
auf der ganzen Linie versagt – kläglich gescheitert ist er.

Es gibt nur einen Ausweg: Wir müssen wieder zu


Gottes Wort zurück. Wenn wir die Bibel nur halb so
ernst nähmen wie die alten Küchenrezepte aus Omas
Zeiten, dann wäre schon vieles gewonnen. Haben Sie
eine Erklärung, weshalb man die Bibel oft so abwei-
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send und als rückständig und verstaubt behandelt,
obwohl sich ihre Voraussagen haargenau erfüllten?
Liegt's vielleicht daran, dass uns dieses Heilige Wort
zutiefst getroffen und den Finger auf die wunde Stelle
gelegt hat? Wahrheit tut oft weh, besonders dann,
wenn schmerzhafte Korrekturen verlangt werden. Sind
wir dazu bereit?

Untergang
vorprogrammiert?
Niemals gab es eine Zeit, in der so viel Menschenver-
achtendes im Umlauf war wie heute. Wo ist der
Schutz des ungeborenen Lebens? Man schützt die
Frösche am Straßenrand mehr. Sind wir so kinder-
feindlich geworden? Ich erinnere nur an den
Missstand in Ehe und Familie, an Pornographie und
Brutalität, an die Verschwendung von Lebensmitteln,
obwohl in jeder Sekunde ein Kind irgendwo in der
Welt wegen Hunger erblindet und ein Viertel der
Weltbevölkerung unterernährt ist. Täglich sterben
100.000 an Hunger. Die Menschheit ist ratlos. Warum?
Weil sie von Gott los ist.
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Gott die Schuld
„in die Schuhe schieben”
Das ist unfair. Die Masche ist alt. Der erste Mensch hat
sie schon gekannt. Die Welt ist todkrank. Kein Arzt ist
da, der etwas von der Krankheit versteht. Alle doktern
laienhaft an der Menschheit herum, doch keiner hilft
wirklich. Oder doch?
Sind die vielen Religionen nicht ein Beweis dafür, dass
die Gottsuche zunimmt? Die Esoterik, der Mystizismus
und die Religionsfreundlichkeit im Allgemeinen wer-
den überall feilgeboten. Erleuchtungen und Offen-
barungen werden mit messianischem Sendungsbe-
wusstsein als neue Masche geschickt an den Mann
gebracht. Oder brauchen wir gar eine neue universale
Weltreligion? Unter deren Dach alle Platz haben?
Dann brauchte man aber auch einen Gott, der sich so
zurechtstutzen lässt, dass er in die jeweilige Schublade
passt. Religion ist demnach nur etwas, in der sich der
jeweilige Mensch mit seiner unterschiedlichen Welt-
anschauung wiederfindet. Gott hat aber nie von
Religion geredet. Er sprach von der rettenden Hand in
Jesus Christus, die uns aus den Fluten einer ertrinken-
den Welt herausreißt. Jesus Christus allein ist die
Zukunft. In ihm besitzen wir Zukunfts-Perspektiven,
für die es sich zu leben lohnt.
Die komplette Broschüre bitte bestellen!
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