Sie sind auf Seite 1von 10

2010

Eine Zeitmasc hie bauen

Ei n Kom m unika tio nstrai ni ng für Le ute ab 15 J ah re n

mit historische n Bil d-Q uelle n, Oral H isto ry und N eue n Medi en

Unse re Angeb ote: Workshp s, Wei te rb ildung und Projektarbei t

» www.zeitmaschine.tv
Inhal tsve rze i chnis

1. Medienspiel ‚Eine Zeitmaschine bauen` 3

2. Disziplinen und Ablauf 5

3. Angebote und Zeitaufwand 7

4. Der Verein ‚Zeitmaschine’ 8

5. Kontakt 10

» www.zeitmaschine.tv 2
1. Medienspiel ‚Eine Zei tmaschine bauen`

‚Eine Zeitmaschine bauen` wendet sich an Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren. Es


vernetzt sie unter Einbezug von alten Bildern und der Neuen Medien auf raffinierte
Weise mit älteren Generationen. Im September und Oktober 2008 wurde das neuartige
Kompetenztraining in Bern zum ersten Mal umgestzt. Dies geschah in Partnerschaft mit
der Pädagogischen Hochschule PHBern, dem städtischen Jugendfonds und dem
Bundesamt für Kommunikation BAKOM.
Ein TV-Beitrag sowie die ersten Clips der wachsenden Zeitmaschine finden sich unter
www.zeitmaschine.tv

Akti vitä te n de r J uge ndliche n

Ausgangspunkt des Projektes bildet eine historisch strukturierte Datenbank mit Bildern
und Erinnerungs-Geschichten aus dem 20. Jahrhundert zu den Bereichen `Technik`,
`Jugendkultur`, `Arbeitswelt` und `Politik`.
Die Jugendlichen durchstöbern diese Auswahl alter Bilder wie einen Trödelladen der
Kulturgeschichte und suchen aufgrund der Bilder in ihrer Umgebung nach
Erinnerungsgeschichten. Sie suchen und besuchen Senioren, die durch ihre Biografie
einen direkten Bezug zum Abgebildeten haben. Z.B. den 75-jährigen Autonarr, der vor
fünfzig Jahren im Berner Bremgartenwalt mit den Formel1-Piloten mitfieberte. Dabei
sammeln sie persönliche Erinnerungsgeschichten in Form von Tondokumenten (`oral
history`) und Bildern aus Zeit und Milieu. Die Daten bauen sie zu dreiminütigen
multimedialen Clips zusammen, welche auf dem Internet zum neuartigen Medium
`Zeitmaschine` zusammengefügt werden und so laufend differenzierte Aspekte und
Ansichten der Zeitgeschichte zugänglich machen.

» www.zeitmaschine.tv 3
Wi rkung: Ko mm unka ti onsko mpe te nz und Ve rne tzung

Durch die vielfältigen Aufgaben- und Arbeitsformen steigern die Jugendlichen ihre
Kommunikations-, Medien- und ICT-Kompetenz. Extrem attraktiv ist das Projekt für die
bessere Integration von Jugendlichen aus fremden Kulturen. Hier zahlt sich aus, dass
die Mitwirkenden nicht nur in ihren Kommunikationsfähigkeiten auf ganzheitliche Weise
gefördert werden. Bei ihren Recherchen erweitern sie auch ihr persönliches soziales
Netzwerk. Ausserdem lernen sie über die Alltagsgeschichte auch die Schweizerische
Mentalität besser begreifen.
Die unmittlebarste Wirkung des Projektes besteht allerdings in der Vernetzung von
Jugenlichen und SeniorInnen auf neuen Wegen. Die Zeitmaschine diesnt dabei als
neuartiges Scharnier zwischen Generationen, die sich in der dispersenGesellschaft des
21. Jahrhunderts weitgehend aus den Augen verloren haben.
Dass das Kompetenztraining `Eine Zeitmaschine bauen` auch in der offenen Jugendarbeit und im
Schulsystem einem vitalen Bedürfnis entspricht, belegen diverse Gutachten und ein Leistungsvertrag
mit der Pädagogischen Hochschule PHBern. Letzterer stellte die Finanzierung der Entwicklung und
Produktion sämtlicher Lehrmittel und der Datenbank sicher

» www.zeitmaschine.tv 4
2. Disziplinen und Ablauf

Jedes Dorf und jede Stadt steckt voller aufregender und prägnanter Ereignisse. Früher
Erlebtes findet sich in den Erinnerungen der Einwohner. Inhalt des Projektes ist es, diese
Erinnerungen zu finden, herauszulösen und multimedial aufzubereiten. In diesem Kapitel
werden die einzelnen handwerklichen Schritte beschrieben, welche die Zeitmaschine
wachsen lassen. Die Arbeitsschritte, welche zu den Multimedia-Clips führen, werden in
Teams von zwei bis drei SchülerInnen umgesetzt.

Onli ne -Reche rche zum Bi ld

Mit Hilfe von elektronischen Lernhilfen und dem internet setzen die Redaktorinnen und
Redaktoren die von ihnen gewählte Bilder in ihren historischen Zusammenhang.

Reche rche nach Zei tze uge n

Ausgehend von den gewonnenen Informationen und mittels Internet, Skype-Telefonie


und Recherche in den eigenen Beziehungsnetzen suchen die Jugendlichen nach
Zeitzeugen.

Inte rview

Zur Vorbereitung des Interviews steht den Jugendlichen ebenfalls ein elektronisches
Lehrmittel zur Verfügung. Ausgerüstet mit dem ausgewählten Bild aus der
Zeitmaschine, einem MP3-Recorder und einer Digitalkamera besuchen sie die
Zeitzeugen. Die O-Töne mit den Erinnerungen zeichnen sie auf. Sie fragen die Zeitzeugen
auch nach Fotos und anderen Bildern, welche die Geschichte illustrieren können und
machen direkt vor Ort digitale Repros.

» www.zeitmaschine.tv 5
Schne ide n und m onti ere n

Die Tondokumente werden auf eine Länge von zwei bis sechs Minuten verdichtet.
Illustriert durch Bilder aus Zeit und Berufsfeld werden sie als multimedialen flash-files
in die Internet-Datenbank ‚Zeitmaschine.TV’ gestellt. Und werden zum Teil der
wachsenden Zeitmaschine, die bereits Beiträge aus anderen Lebensbereichen enthält.

» www.zeitmaschine.tv 6
3. An gebote und Zei taufwand

Das Spiel `Eine Zeitmaschine bauen` wird nicht nur inhaltlich, sondern auch formal auf
die Bedürfnisse des Projektpartners abgestimmt. So können Weiterbildungskurse,
Workshops und die Projektarbeit mit Jugendlichen unterschiedlich kombiniert werden.

D ie Ze i t -Ei n h e i t

Die kleinste Zeit-Einheit für sämtliche Animationen


des Vereins ‚Zeitmaschine’ liegt bei zwei Stunden.

W or ks h o p

Der Workshop zum Thema ‚Arbeiten mit historischen


Bildern und dem Medium Zeitmaschine.TV’ umfasst
viel Eigenaktivität. Umgesetzt wurde er bereits in
Zürich, Köln und Stuttgart. Der Workshop eignet sich bis
etwa innerhalb eines der Teambildung gewidmeten
Halbtages oder als betriebsinternes
Weiterbildungsangebot. Er ist der ideale Erstkontakt
mit der Animation ‚Zeitmaschine.TV‘.

We i te r bi ld u n g s ku r s

Weiterbildungskurse für Lehrpersonen und weitere


Fachleute, die selbstständig mit Jugendlichen an der
Zeitmaschine bauen wollen, können an einem oder
zwei halben Tagen stattfinden und werden in Gruppen bis
von 8 – 20 Teilnehmern durchgeführt. Ideal etwa als
schulinterne Weiterbildung. Der vierstündige Kurs
baut dabei auf dem Workshop auf.

P r o je kt a rb e it mi t J u ge n dl i c he n

Die Umsetzung der Projektarbeit umfasst mindestens


fünf ganze Tage. Möglich sind auch Wochenkurse oder mind.
flexibel in den Unterrichtsalltag eingestreute
Szenarien. Ideal zur Förderung selbständiger
Team-Arbeit sind längerfristige Projekte, die im
Wochenrhythmus durch einen Coach betreut werden.

» www.zeitmaschine.tv 7
4. De r Ve re in ‚Zei tm aschine’

Ausführliche Porträts der wichtigsten Protagonisten des Projektes finden sich auf der
Webseite www.zeitmaschine.tv

Der Ve rei ns-V o rstand

Der Vorstand des Vereins `Zeitmaschine` besteht aus vier Personen, die ihren
professionellen Hintergrund in das Projekt einbringen.

• Die Arbeit an den Lerninhalten und die Kommunikation des Projektes werden vom
Historiker, Medienwissenschafter und Pädagogen Christian Lüthi vorangetrieben.
Er hat die Grundstruktur der `Zeitmaschine` im Verlauf der letzten Jahre entwickelt
und die einzelnen Lerninhalte in Zusammenarbeit mit SchülerInnen laufend
weiterentwickelt.

• Elena Obreschkow hilft dem Verein mit ihrem prosfessionellen Hintergrund als
Gewerkschafts-Sekretärin der UNIA-Jugend und diversen ehrenamtlichen
Engagements im Jugendbereich mit wertvollen Inputs. Ihr Engagement hilft uns, die
Zeitmaschine und die Kommunikation des Projektes für die Kundschaft und dabei
im Speziellen für Mittelschulen und die organisierte Jugendarbeit zu optimieren.

• Für die finanziellen Belange des Vereins ist Dr. Claude Patrick Siegenthaler
verantwortlich, der als Wirtschaftsprofessor an der Hosey-Universität in Tokyo tätig
ist und sich daneben beim Aufbau verschiedener Organisationen engagiert.

• Der Medien-Jurist Samuel Mumenthaler, der als Journalist und Buchautor


ebenfalls den Methoden der Oral History vertraut ist, berät den Verein in
juristischen Fragen und amtet als dessen Präsident.

• Walter Wädi Wyss ist spezialisiert auf die Konzeption von Beschäftigungsprojekten
für Arbeitslose. Auf dem Weg in den sekundären Arbeitsmarkt, wo sich die
Produktion von Zeitmaschine-Beiträgen als weiterbildendes Tätigkeitsgebiet für
jugendliche Arbeitslose eignet, wirkt er für den Verein als Brückenbauer.

» www.zeitmaschine.tv 8
Der fachliche Be ira t de s V ere ins `Zei tm aschine`

Der Beirat unterstützt den Verein durch fachliches Spezialwissen.

• Pädagogisches und didaktisches Wissen bringen vor allem Matthias Vatter, der Co-
Geschäftsführer der auf multimediale Lehrmittel spezialisierten LerNetz AG sowie
Dr. Daniel V. Moser, der jahrelang als Geschichtsdozent an der Pädagogischen
Hochschule PHBern wirkte, in das Projekt ein. Zusammen mit Christian Lüthi bilden
sie die Redaktion, die für die begleitenden Lehrmittel verantwortlich zeichnet. Auch
Gallus Staubli, der Leiter `Bildung und Vermittlung` im Museum für Kommunikation,
liefert immer wieder wertvolle Inputs zur inhaltlichen Arbeit.

• Mit Dr. Federico Flückiger und Professor Peter Fischer gehören dem Gremium zwei
Informatik-Dozenten an, die laufend Feedbacks zu den einzelnen technischen
Modulen liefern, die sie mit ihren Studenten testen.

• Bereits praktische Projekt-Erfahrungen mit der Zeitmaschine gesammelt haben


Schulleiter Mirco Koch und Barbara Kläsi, die Projektverantwortliche
Jugend/Integration vom Alten Spital Solothurn. Ihre Ideen sind darum besonders
wertvoll für die stetige Verbesserung des didaktischen Szenarios.

• Um das Projekt umzusetzen, ist ein erfolgreiches Networking notwendig. In diesem


Punkt wird der Verein neben vielen anderen durch Dr. Hanna Muralt Müller
unterstützt. Als langjährige Bundes-Vizekanzlerin und Präsidentin der
Schweizerischen Stiftung für audiovisuelle Bildungsangebote SSAB hat Frau Muralt
Müller einen profunden Einblick in die Mechanik der nationalen Bildungspolitik.
Analog dazu bringt Markus Gander, Präsident des Vereins `Infoklick.ch`, wichtiges
fachliches Wissen über nationale und internationale Netzwerke im Bereich der
Jugendarbeit in das Projekt ein.

» www.zeitmaschine.tv 9
Die Wirtscha ftli che Abstützung

Für die Vorbereitungen und die Projektarbeit werden wir durch diese Institutionen
finanziell und durch Material-Sponsoring unterstützt:

• Pädagogische Hochschule PHBern


• Bundesamt für Kommunikation BAKOM
• Lotteriefonds des Kantons Solothurn
• Stiftung Mercator Schweiz
• AVINA STIFTUNG
• Migros Kulturprozent
• Canon (Schweiz) AG
• Gamil-Stiftung
• Rosmarie und Armin Daester-Schild Stiftung
• Vontobel Stiftung zur Fördrung des Gemeinwohls

Die bis Herbst 2008 laufenden Vorbereitungsarbeiten wurden durch eine sachbezogene
Spende der Pädagogischen Hochschule PHBern ermöglicht. Prof. Dr. Hans Peter Müller,
der Rektor der PHBern, begründet diese finanzielle Unterstützung mit diesen Worten:

„Die PHBern unterstützt bis Sommer 2008 die Vorbereitungsarbeiten finanziell. Sie leistet
damit einen Beitrag zu diesem Projekt, weil es Schülerinnen und Schülern der Sekundar-
stufe I und II einen neuen Zugang zu Vergangenem ermöglicht: Anders als bei klassischen
Geschichtslehrmitteln müssen die SchülerInnen selber aktiv werden und ihre auf eine für
sie neue Art und Weise gewonnenen Erkenntnisse fürs Internet aufbereiten, einem ihnen
vertrauten Medium, das eine breite Rezeption der geleisteten Arbeit ermöglicht.“

5. Kontak t
Verein `Zeitmaschine` CH - 3014 Bern info@zeitmaschine.tv
Stauffacherstrasse 28 41 (31) 534`63`16 www.zeitmaschine.tv

» www.zeitmaschine.tv 10