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Tutor:

Jean Christoph Jung Do. 10-12

Theoretische Informatik 2

Übungsblatt 4

Abgabe: 11.05.2015

Bearbeitet von:

Jerome Schmidt

Mitja Schmidt

Aufgabe

1

2

3

4

Maximale Punktzahl

25

25

25

25

100

Erreichte Punktzahl

         

Aufgabe 1.

Im folgenden werden wir b als verwenden, da sonst LaTeX meckert!

Produktionen der Grammatik:

1.Phase:

S

B q 0 A,

A

(a,a)A

A

B

B

(b,b)B

B

2.Phase:

q 0 (a,a) (a,b)q1 q 1 (a,a) (a,b)q1 q 0 (b,b) q 0 (b,a)

3.Phase:

q 1 (a,b) EaE q 1 (b,b) E (a,b)E Ea

E

S Bq 0 A (b, b)Bq 0 A (b, b)q 0 A (b, b)q 0 (a,a)A(b, b)q 0 (a,a)(a,a)A(b, b)q 0 (a,a)(a,a)(a,a)A

Theoretische Informatik 2

Übungsblatt 4

11.05.2015

(b, b)q 0 (a,a)(a,a)(a,a)B(b, b)q 0 (a,a)(a,a)(a,a)(b,b)B(b, b)q 0 (a,a)(a,a)(a,a)(b,b)(b, b)(a, b)q 1 (a,a)(a,a)(b,b)(b, b)(a, b)(a, b)q 1 (a,a)(b,b)(b, b)(a, b)(a, b)(a, b)q 1 (b,b)(b, b)(a, b)(a, )(a, b)E (b, b)(a, b)(a, b)Ea (b, b)(a, b)Eaa (b, b)Eaaa Eaaa aaa

Aufgabe 2.

Aufgabe 2.a.

Da wir nach wie vor von Typ 0 Grammatiken reden, können wir auch auf der linken Seite einer Produktion Terminalsymbole vorfinden. Wir betrachten die beiden Grammatiken G 1 und G 2 , die wie folgt definiert sind:

G 1 =

G 2 = {{S 2 , B, C}, {a, b}, {S 2 B, B bC, C aC, C b}, S 2 }

{{S 1 , A}, {a, b}, {S 1 A, A a, a b}, S 1 }

Demnach erzeugt die Grammatik G 1 die Sprache L(G 1 ) = {a, b} und die Grammatik G 2 die Sprache L(G 2 ) = {ba b}. Mit der Sprache L(G 1,2 ) können wir allerdings zusätzlich Wörter der Form (ba, b b) erzeugen, indem wir beispielhaft wie folgt ableiten:

S S 2 B bC baC bbC bbb

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Aufgabe 2.b.

Wir wissen, laut Definition einer Grammatik, dass jede Produktion die Form P ⊆ {N

Σ} + × {N Σ} hat. Die Defintion von normalisiert deckt bisher Produktionen der Form

u N + v N und Produktionen der Form u N v Σ, also alle Produktionen

bei denen auf der linken Seite ein Nichtterminal steht und rechts ein Terminalsymbol, bzw. links beliebig viele Nichtterminale und rechts beliebig viele Nichtterminale. Betrachten wir nun die Produktionen die nicht diese Form haben, so können wir alle Regeln, die die Form

u ∈ {N Σ} v ∈ {N Σ} ersetzen durch Regeln der Form u N v N , indem

wir alle Symbole a n Σ aus u und v durch Nichtterminale ersetzen, wobei jedes Nicht- terminal ein entsprechendes Terminalsymbol erhält. Außerdem müssen wir dann für jedes Nichtterminal eine Produktion (u N v Σ) einführen, sodass wir jedes Nichtterminal in das entsprechende Terminalsymbol überführen können.Dadurch erreichen diese Produk- tionen die Form u N + v N ,was laut Definition die gewünschte Form ist.

Aufgabe 2.c.

Sind nun G 1 und G 2 normalisiert, so sind alle Produktionen der Form u N + v

N oder u N v Σ. Wir wissen, dass beide Grammatiken disjunkte Megen von

Nichtterminalen haben und somit Produktionen durch die Defintion der Sprache L(G 1,2 ) nicht mehr grammatikübergreifend genutzt werden können, da wir auf der linken Seite in keinem Fall mehr ein gemeinsam genutztes Symbol haben können, denn es gilt, dass N 1 N 2 = ist. Da allerdings alle Produktionen auf der linke Seite nun nur noch Nichtterminale haben, und wir insbesondere von S lediglich die Produktionen {(S S 1 ), (S S 2 )} haben, ist es nicht mehr möglich Produktionen aus G 1 mit Produktionen aus der Grammatik G 2 zu nutzen und umgekehrt. Somit bleiben wir lediglich in den Grenzen der vorgegebenen Grammatiken G 1 und G 2 und die Aussage L(G 1,2 = L(G 1 ) L(G 2 )) ist wahr.

Aufgabe 3.

Aufgabe 3.a.

Wenn eine Turingmaschine endlos Berechnet, akzeptiert sie kein Wort. Deshalb ist die Be- rechnung eines Wortes, was akzeptiert wird immer endlich.

Aufgabe 3.b.

Wenn es zum Beispiel eine Produktion folgender Art gibt, sind unendlich viele verschiedene mögliche Konfigurationen möglich: (q k , , a, r, q k ) mit q k als nicht akzeptierenden Zustand

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Aufgabe 3.c.

Da Wörter eine begrenzte Länge haben und wir deshalb auch eine begrenzte Länge von k haben gibt es nur endlich viele verschiedene Konfigurationen.

Aufgabe 3.d.

Ja, da der LBA durch die Bänder alle Möglichkeiten eines Kellerautomaten besitzt.

Aufgabe 3.e.

Nein, es kann auch unendliche Berechnungen geben, wenn sich 2 Produktionen oder mehrere aufheben.

Aufgabe 4.

In der Theorie funktioniert unser LBA wie folgt. Er ersetzt jedes zweite a durch ein b bis er am Ende angelangt ist, dabei wird das erste stets ausgleassen. Ist er am Ende angelangt ohne eine gerade Anzahl an b zu schreiben, so terminiert er nicht, andernfalls traversiert er wieder an den Anfang und beginnt mit dem gleichen Algorithmus.Steht nur noch das erste a auf dem Band, so akzeptiert er die Eingabe.

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b,b,r q 3 a,a,r b,b,r a,b,r start a,a,r a,b,r q q 1 q b,b,r 0
b,b,r
q
3
a,a,r
b,b,r
a,b,r
start
a,a,r
a,b,r
q
q 1
q
b,b,r
0
2
$,$,l
q
4
¢,¢,r
$,$,l
q
5
a,a,l || b,b,l

Der finale Schliff der Aufgabe wurde erstellt mit der Hilfe der Gruppe von Chris Pollok, Gero Lindemann und Melina Svensson-Köhler. Generell orientiert sich die Lösung an der Lösung von http://www.andrew.cmu.edu/user/ko/pdfs/lecture-13.pdf,ExampleTM-2 mit einer Anpassung auf einen LBA.

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