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MAGNUSFE 2010 - Gottheit Jesus Christus - www.jesus.de.

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Jesus ist ebenso Gott wie Gott der Vater, aber Gott dem Vater
rangmässig/stellungsmässig untergeordnet, er hat seinen
Ursprung aus dem Vater heraus, aber ohne Anfang und somit ist
er kein Geschöpf sondern gezeugter ewiger Gott aus Gott dem
Vater heraus, der sich irgendwann mal dazu entschloss, im
Auftrag von Gott dem Vater in menschlicher Gestalt zu
inkarnieren ...

Bibelbelege :

Jes 7,14; 9,5; Mal 3,1; Mt 14,32-33; 26,63-64; Dan 7,13-14; Lk


7,48-50; Joh 1,1.10.14; 8,58; 10,25-33; 14,6-7; 20,26-29; Röm 9,4-
5; 2.Kor 4,4; Kol 1,15-20; Phil 2,5-6; Tit 2,11-14; Hebr 1,1-4.8;
2.Petr 1,1; 1.Joh 5,20

"Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn,


der in des Vaters Schoß ist, der hat ihn kundgemacht."
Johannes 1, 18

Auf den ersten Blick scheint es so zu sein, als hätten wir


hier einen Widerspruch in der Bibel gefunden. Hatte
Moses nicht Gott, wenn auch nur von hinten gesehen. Was
war mit den Propheten und Patriarchen oder den
Glaubenshelden wie Gideon. Nun die Lösung finden wir
im 1. Vers des Johannesevangeliums. Dort wird gesagt:

"Am Anfang war das Wort!"


Das "Wort" von dem hier die Rede ist, heißt auf
griechisch: "Logos".
Dieser Logos hat aber noch eine viel weiter gehende
Bedeutung. Es bezeichnet alles, was von jemandem, also
hier von Gott, ausgeht.
Jede Form der Erscheinung nach außen ist hier gemeint.
Der Logos Gottes bei den Gesprächen mit Adam, bei den
Begegnungen mit Moses oder Jakobs, dieses Logos ist der
Herr Jesus Christus.
Er ist Anfang und Ende. Er ist der, durch den alle Dinge
gemacht sind. Er war von Anfang an der, der zwischen
dem Menschen und Gott, dem Vater, vermittelte. Aber
lassen wir im Weiteren das Wort Gottes selber reden.
"Jahwe besaß mich im Anfang seines Weges, vor seinen
Werken von jeher. Ich war eingesetzt von Ewigkeit her,
von Anbeginn, vor den Uranfängen der Erde.
Ich war geboren, als die Tiefen noch nicht waren, als noch
keine Quellen waren, reich an Wasser.
Ehe die Berge eingesenkt wurden, vor den Hügeln war ich
geboren;
als er die Erde und die Fluren noch nicht gemacht hatte,
und den Beginn der Schollen des Erdkreises. Dass die
Wasser seinen Befehl nicht überschritten, als er die
Grundfesten der Erde feststellte: war ich Schoßkind bei
ihm, und war Tag für Tag seine Wonne, vor ihm mich
ergötzend allezeit," Sprüche 8, 22 - 30
Sie sprechen von der ewigen Existenz und von der Göttlichkeit
der zweiten göttlichen Person, dem Sohn. "Wort" - griechisch
"Logos" - ist die Bezeichnung, die Johannes für den Sohn
verwendet. Vom "Wort" wird gesagt, dass es sowohl Gott als
auch bei Gott war, was einerseits die Gleichheit des Wesens und
andererseits die Verschiedenheit der Personen begründet.

In Jesus ist das Wort Mensch geworden, nicht der Vater oder der
Heilige Geist sind Mensch geworden, sondern der Sohn, der
vom Vater Gezeugte, der seinen ewigen Hervorgang im Vater hat
und - weil gezeugt - ihm wesensgleich ist

Euer Herz werde nicht bestürzt. Ihr glaubt an Gott, glaubt auch
an mich.
Jesus fordert also auf, an ihn zu glauben, glauben darf man nur
an Gott, an niemand sonst, also ist Jesus Gott, nicht Gott der
Vater, aber Teil von Gott dem Vater, nämlich Gottes Wort und
somit göttlich und gottgleich (Ich und der Vater sind eins, die
ganze Fülle der Gottheit wohnt in ihm) ...
Gibt es also eindeutige Aussagen, echte Beweise dafür, daß
Jesus Gott ist ?

Prophezeihung im Alten Testament

Schon im Alten Testament wird angekündigt, daß Gott selbst als


Mensch geboren wird.

Jesaja 9,5 :
"Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und
die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen
Namen: Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, EwigVater,
Friedefürst"

Der Sohn Gottes, das Kind, das in der Krippe liegt, wird also
eindeutig als starker Gott identifiziert. Jesus ist Gott.

Was sagen die Jünger zu dieser Frage :

Johannes 20,28 :
"26 Und nach acht Tagen waren seine Jünger wiederum drinnen,
und Thomas war bei ihnen. Da kommt Jesus, als die Türen
verschlossen waren, und tritt in ihre Mitte und spricht: Friede sei
mit euch! 27 Dann spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger
her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege
sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! 28
Und Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein
Gott! 29 Jesus spricht zu ihm: Thomas, du glaubst, weil du mich
gesehen hast; glückselig sind, die nicht sehen und doch
glauben!"

Jesus war bewußt, daß man nur Gott alleine anbeten darf
(Mt.4,10; 2.Mo.23,24). Warum widerspricht er dann Thomas
nicht ? Warum lässt er zu, daß Thomas zu ihm sagt "Mein Herr
und mein Gott !"? Wenn Jesus nicht Gott wäre, dann wäre das
gotteslästerlich. Wenn Jesus nur ein Mensch gewesen wäre,
dann hätte er sofort widersprechen müssen. Er hätte Thomas
schärfstens zurechtweisen müssen. Denn als Messias, als
Christus, der Gerechte kann er sich nicht erlauben, einen so
schwerwiegenden Fehler zu begehen und sich selbst anbeten zu
lassen. Dei einzige mögliche Erklärung ist also, daß Jesus Gott
ist und deswegen diese Anbetung akzeptiert hat.

Später, als die erste Verfolgung losbricht und Stephanus als der
erste Märtyrer gesteinigt wird, da sehen wir, daß die ersten
Christen eben nicht nur den Vater, sondern auch direkt den
Sohn anbeteten :

Apostelgeschichte 7,59 :
"59 Und sie steinigten den Stephanus, der betete und sprach:
Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!"

Diese Tatsache ist so bestimmend, daß es sogar ein


Erkennungsmerkmal der christlichen Gemeinde ist :

1.Korinther 1,1-2 :
"1 Paulus, berufener Apostel Jesu Christi durch Gottes Willen,
und Sosthenes, der Bruder, 2 an die Gemeinde Gottes, die in
Korinth ist, an die Geheiligten in Christus Jesus, an die
berufenen Heiligen, samt allen, die den Namen unseres Herrn
Jesus Christus anrufen an jedem Ort, sowohl bei ihnen als auch
bei uns"

Christen rufen eben nicht nur den Namen des Vaters an,
sondern auch den Namen des Herrn Jesus Christus .

Um eines guten Werkes willen steinigen wir dich nicht, sondern


um der Gotteslästerung willen und weil du als ein Mensch dich
selber zu Gott machst” (Johannes 10,33). Die Juden verstanden
die Aussage Jesu als einen Anspruch auf Gottheit.

Neutestamentliche Rückgriffe auf das Alte Testament :

Interessant ist auch, wenn manche Stelle aus dem Alten


Testament nun im Neuen Testament auf Jesus Christus hin
zitiert wird :
Psalm 45,7 :
"Dein Thron, o Gott, bleibt immer und ewig; das Zepter deines
Reiches ist ein Zepter des Rechts! "

Hebräer 1,8-10
:"8 aber von dem Sohn: "Dein Thron, o Gott, währt von Ewigkeit
zu Ewigkeit. Das Zepter deines Reiches ist ein Zepter des
Rechts. 9 Du hast Gerechtigkeit geliebt und Gesetzlosigkeit
gehasst; darum hat dich, o Gott, dein Gott mit Freudenöl
gesalbt, mehr als deine Gefährten! 10 Und: "Du, o Herr, hast im
Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind das Werk
deiner Hände. "

Der Schreiber des Hebäerbriefes greift also eine Aussage über


Gott auf und bezieht sie direkt auf Jesus Christus, den Sohn
Gottes. Auch in Vers 9 und 10 wird direkt von Jesus Christus als
Gott gesprochen.

Sacharja 14,5 :
"5 Da werdet ihr in das Tal meiner Berge fliehen; denn das Tal
zwischen den Bergen wird bis nach Azel reichen; und ihr werdet
fliehen, wie ihr geflohen seid vor dem Erdbeben in den Tagen
Ussijas, des Königs von Juda. Dann wird der HERR, mein Gott,
kommen, und alle Heiligen mit dir! "

Hier wird die Endzeit näher beschrieben und es wird klar


ausgesagt, daß Gott, der HERR mit den Heiligen kommen wird.
Im Neuen Testament wird das bestätigt :

1.Thessalonicher 3,13 :
"13 damit eure Herzen gestärkt und untadelig erfunden werden
in Heiligkeit vor unserem Gott und Vater bei der Wiederkunft
unseres Herrn Jesus Christus mit allen seinen Heiligen. "

In Sacharja steht "der HERR, mein Gott" und in 1.Thess. steht


"unseres Herrn Jesus Christus". Es geht um denselben Tag,
dasselbe Ereignis und auch um die selbe Person : Jesus
Christus, Gott !
Was denken die Pharisäer über den Jesus, der sich als Gott
ausgibt ?

In den meisten Bibeln gibt es ja in den einzelnen Kapiteln noch


Überschriften zu den einzelnen Textabschnitten. Doch diese
Überschriften sind nicht Gottes Wort, da sie nachträglich
eingefügt wurden. Und sie sind manchmal etwas unlogisch
angeordnet. Ein Beispiel dafür ist Johannes 10. Zwischen Vers
30 und 31 steht in den meisten Bibeln eine Überschrift, was ein
völliger Unsinn ist, da Vers 31 eindeutig eine Reaktion auf Vers
30 ist. Also muß Vers 30 zu diesem Abschnitt dazu gehören.

Johannes 10,30-36 :
"30 Ich und der Vater sind eins.
31 Da hoben die Juden wieder Steine auf, dass sie ihn
steinigten. 32 Jesus antwortete ihnen: Viele gute Werke habe ich
euch von meinem Vater gezeigt. Für welches Werk unter ihnen
steinigt ihr mich? 33 Die Juden antworteten ihm: Wegen eines
guten Werkes steinigen wir dich nicht, sondern wegen
Lästerung, und weil du, der du ein Mensch bist, dich selbst zu
Gott machst. 34 Jesus antwortete ihnen: Steht nicht in eurem
Gesetz geschrieben: "Ich habe gesagt: Ihr seid Götter"? 35
Wenn er jene Götter nannte, an die das Wort Gottes erging - und
die Schrift kann nicht aufgelöst werden -, 36 sagt ihr von dem,
den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: Du lästerst,
weil ich sagte: Ich bin Gottes Sohn?"

Jesus sagt hier klar, daß er Gott ist. Viele Sektierer lehnen das ja
ab. Sie halten Jesus nur für einen Menschen, einen besonderen
Menschen zwar, aber eben nur einen Menschen. Auch die
Pharisäer lehnen diesen Gedanken völlig ab. Sie wissen, was er
gesagt hat, sie haben verstanden, daß Jesus sich als Gott
bezeichnet hat. Deswegen heben sie ja die Steine auf und wollen
ihn steinigen. Sie reagieren damit auf ihren Glauben, daß Jesus
nur ein Mensch sei. Doch Jesus zeigt (nicht nur hier) daß er
eben mehr ist als wahrer Mensch. Er ist auch wahrer Gott und er
ist eins mit dem Vater.
Was sagt Jesus selbst zu dieser Frage ?

Johannes 8,53-59 :
"53 Bist du größer als unser Vater Abraham, der gestorben ist?
Und die Propheten sind auch gestorben. Was machst du aus dir
selbst? 54 Jesus antwortete: Wenn ich mich selbst ehre, so ist
meine Ehre nichts; mein Vater ist es, der mich ehrt, von dem ihr
sagt, er sei euer Gott. 55 Und doch habt ihr ihn nicht erkannt; ich
aber kenne ihn. Und wenn ich sagen würde: Ich kenne ihn nicht!,
so wäre ich ein Lügner, gleich wie ihr. Aber ich kenne ihn und
halte sein Wort. 56 Abraham, euer Vater, frohlockte, dass er
meinen Tag sehen sollte; und er sah ihn und freute sich.

57 Da sprachen die Juden zu ihm: Du bist noch nicht 50 Jahre


alt und hast Abraham gesehen? 58 Jesus sprach zu ihnen:
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham war, bin ich! 59
Da hoben sie Steine auf, um sie auf ihn zu werfen. Jesus aber
verbarg sich und ging zum Tempel hinaus, mitten durch sie
hindurch, und entkam so."

Eine komische Formulierung, die Jesus hier verwendet. "Ehe


Abraham war, bin ich". Warum sagt er nicht "Ehe Abraham war,
wurde ich geboren/geschaffen" ? Dieses "bin ich" hat eine
tiefere Bedeutung. Es wirkt auf uns deswegen so ungewöhnlich,
weil keiner von uns das so sagen kann. Kein Mensch kann von
sich sagen, daß er schon da ist, bevor Abraham überhaupt
geboren wurde. Das kann nur Gott von sich sagen. Und
tatsächlich greift Jesus damit auf eine Bezeichnung zurück, die
sich Gott selbst gegeben hat. Als Mose vor dem brennenden
Dornbusch steht, da fragt er, wie denn der Gott heißt, in dessen
Auftrag er zu den Israeliten geschickt wird.

2.Mose 3,13-14 :
"13 Und Mose sprach zu Gott: Siehe, wenn ich zu den Kindern
Israels komme und zu ihnen sage: Der Gott eurer Väter hat mich
zu euch gesandt!, und sie mich fragen werden: Was ist sein
Name? - was soll ich ihnen sagen? 14 Gott sprach zu Mose: "Ich
bin, der ich bin! "Und er sprach: So sollst du zu den Kindern
Israels sagen: "Ich bin", der hat mich zu euch gesandt. "
"Ich bin" ist also der Name Gottes. Er drückt seine Ewigkeit aus
und seine Unabhängikeit. Er "ist" einfach - ohne Anfang, ohne
Ende, ohne Bezug zur Zeit und ihne Abhängigkeit von
irgendjemand. Er ist Gott. Als Jesus diesen Satz so sagt,
offenbart er sich den Juden damit als der Gott, der aus dem
Dornbusch zu Mose sprach. Haben die Juden das verstanden,
was Jesus sagte ? Ganz offensichtlich haben sie das. Sofort, als
er das aussprach, hoben sie Steine auf, um ihn zu töten. Wer
den Namen Gottes lästert, muß getötet werden, das ist ihnen
klar. Sie haben also ganz genau verstanden, daß Jesus von sich
selbst gesagt hat, daß er Gott ist. Zwei Kapitel später wird das
dann noch deutlicher :

Johannes 10,30-33 :
"30 Ich und der Vater sind eins. 31 Da hoben die Juden
wiederum Steine auf, um ihn zu steinigen. 32 Jesus antwortete
ihnen: Viele gute Werke habe ich euch gezeigt von meinem
Vater; um welches dieser Werke willen wollt ihr mich steinigen?
33 Die Juden antworteten ihm und sprachen: Nicht wegen eines
guten Werkes wollen wir dich steinigen, sondern wegen
Gotteslästerung, und zwar weil du, der du ein Mensch bist, dich
selbst zu Gott machst! "

Wieder wollen die Juden ihn steinigen und diesmal nennen sie
auch eine Begründung, "weil du, der du ein Mensch bist, dich
selbst zu Gott machst". Wenn ein Mensch sich selbst zu Gott
macht, dann ist das natürlich Gotteslästerung, da haben sie
Recht. Und auch das Todesurteil ist damit berechtigt. Doch wie
kommt Jesus überhaupt dazu, sich zu Gott zu machen ? Es gibt
wirklich nur eine mögliche Erklärung dafür - er ist Gott !

Oder welche Erklärungsmöglichkeiten gäbe es denn sonst


noch ? Entweder die Aussagen Jesu sind richtig und wahr, dann
ist er Gott. Oder er ist ein Lügner oder ein Wahnsinniger. Nur ein
Lügner oder ein Wahnsinniger könnte solche Aussagen machen
- oder eben Gott selbst. Man kann also nicht behaupten, man
würde Jesus verehren und ihm nachfolgen und gleichzeitig
sagen, daß Jesus nur ein Mensch war. Wer das behauptet, stellt
sich gegen Jesus und damit gegen Gott. Und Gott nimmt das
sehr ernst :

Im Fleisch gekommen :

1.Johannes 4,1-3 :
"1 Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister,
ob sie aus Gott sind! Denn es sind viele falsche Propheten in die
Welt ausgegangen. 2 Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder
Geist, der bekennt, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen
ist, der ist aus Gott; 3 und jeder Geist, der nicht bekennt, dass
Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, der ist nicht aus Gott.
Und das ist der [Geist] des Antichristen, von dem ihr gehört
habt, dass er kommt; und jetzt schon ist er in der Welt."

Wir haben hier also ein klares Unterscheidungsmerkmal -


nämlich das Bekenntnis, daß Jesus "im Fleisch" gekommen ist.
Dieser Ausdruck bezieht sich auf Philipper 2,5-8:
"5 Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch
war, 6 der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen
Raub festhielt, Gott gleich zu sein; 7 sondern er entäußerte sich
selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die
Menschen; 8 und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch
erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis
zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz. "

Jesus war also schon vor seiner menschlichen Geburt Gott ,


doch er "entäußerte sich selbst" (NeÜ :"Er legte alles ab") und
wurde Mensch. Der Ausdruck "im Fleisch gekommen" ist etwas
anderes als "ins Fleisch gekommen" oder "ins Fleisch geboren".
Er wurde nicht erschaffen, sondern war bereits da und kam dann
"im Fleisch" in die Welt. Wer das nicht bekennt, der ist nicht aus
Gott ! Das sagt 1.Joh.4,1-3 ganz klar aus. Jeder, der leugnet, daß
Jesus Gott ist, ist nicht aus Gott. Es ist der Geist des
Antichristen, von dem solche Lügen kommen. Damit ist aber
auch klar, daß es keinen Sinn macht, jemand, der nicht Gottes
Geist hat, beweisen zu wollen, daß Jesus Gott hat. Das kann nur
der verstehen, dem es der Heilige Geist zeigt.
1. Johannes 5:7
„Denn drei sind es, die Zeugnis ablegen im Himmel: der Vater,
das Wort und der Heilige Geist, und diese drei sind eins .“

Er behauptete, Sünden vergeben zu können

Einer der Gründe, wieso die jüdischen Lehrer so wütend auf


Jesus, waren, ist, dass er immer wieder Menschen ihre Sünden
vergab. Die religiösen Leiter verstanden deutlich, dass Sünden
eine Rebellion gegen Gott selbst darstellen, und nur Gott sie
vergeben kann.

Lukas 5,20.21: Als Jesus sah, wie gross ihr Glaube an ihn war,
sagte er zu dem Gelähmten: "Deine Sünden sind dir vergeben!"
"Was bildet sich dieser Mensch eigentlich ein?" entrüsteten sich
die Pharisäer und Schriftgelehrte. "Das ist Gotteslästerung! Nur
Gott kann Sünden vergeben!"

Lukas 7,48.49: Zu der Frau sagte Jesus: "Deine Sünden sind dir
vergeben." Da tuschelten die anderen Gäste untereinander:
"Was ist das nur für ein Mensch! Kann der denn Sünden
vergeben?" Nein, aber Gott ...

Apostelgeschichte 20:28
„So habt nun acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in
welcher der Heilige Geist euch zu Aufsehern gesetzt hat, um die
Gemeinde Gottes zu hüten, die er durch sein eigenes Blut
erworben hat.“
Es war ja wohl Jesus, der uns durch sein Blut erkauft hat. Dieser
Bibelvers zeigt, dass Gott (also Jesus) uns erkauft hat durch
sein eigenes Blut.

Timotheus 3:16
„ Gott ist geoffenbart worden im Fleisch...“

1. Timotheus 4:10
„...weil wir auf einen lebendigen Gott hoffen, der ein Retter aller
Menschen ist...“

Jesaja 9:5
„Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und
die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen
Namen: Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott , Ewig-Vater,
Friedefürst.“

Hebräer 1, 6: Wenn er (Gott) aber den Erstgeborenen (Jesus


Christus) wiederum in den Erdkreis einführt, spricht er: "Und
alle Engel Gottes sollen ihn anbeten." Gott weist die Engel an,
den Herrn Jesus anzubeten.
Nur Gott darf angebetet werden ... -> Gottheit Jesu

2. Petrus 1, 1: ...durch die Gerechtigkeit unseres Gottes und


Heilandes Jesus Christus.

Hebräer 1, 8: ...in bezug auf den Sohn (spricht er, h. Gott) aber:
Dein Thron, o Gott, ist von Ewigkeit zu Ewigkeit... Hier wird
Jesus von Gott dem Vater als Gott angesprochen.

1. Johannes 5, 20: Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes


gekommen ist und uns ein Verständnis gegeben hat, auf daß wir
den Wahrhaftigen kennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in
seinem Sohne Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott
und das ewige Leben. Hier wird Jesus Christus der wahrhaftige
Gott und das ewige Leben genannt.

... der Christus ist, der über allem ist, Gott, gepriesen in
Ewigkeit. Amen. (Römer 9,5)

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das
Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles wurde durch
dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das
geworden ist. (Johannes 1,1-3)

Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir
haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines
Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. (Johannes
1,14)

Niemand hat Gott je gesehen. Der einzige, der Gott ist und am
Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht. (Einheits-
Übersetzung: Johannes 1,1

In Johannes 20,26... bezeichnet Thomas den


wiederauferstandenen Jesus als Gott und verehrt ihn, Jesus
widerspricht ihm dabei nicht, er akzeptiert es also als Gott
verehrt zu werden weil es stimmt ...

Er machte sich selbst Gott gleich Johannes 5,16

Im Johannesevangelium erklärt der Herr Jesus an


verschiedenen Stellen, daß Er ebenso Gott ist wie der Vater.
Eine bemerkenswerte Schriftstelle ist Johannes 5, 23: ...auf daß
alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn
nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. In Johannes
8, 58: Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:
Ehe Abraham ward, bin ich. Hier nimmt Jesus genau denselben
Namen an wie Gott in 2. Mose 3, 14, als Er zu Mose sprach. Gott
wies Mose an, er solle den Kindern Israel sagen: ICH BIN hat
mich zu euch gesandt...

Bibelstellen wie Kolosser 1, 15 und Offenbarung 3, 14, wo Jesus


der Erstgeborene aller Schöpfung und der Anfang der
Schöpfung Gottes genannt wird, werden ebenfalls oft falsch
gedeutet, um zu beweisen, daß Jesus ein geschaffenes Wesen
sei. Es wird jedoch nirgends in der Bibel gesagt, daß Gott
Christus schuf. Ein Blick auf die Begriffsbestimmungen der
urschriftlichen griechischen Wörter für "Erstgeborener" und
"Anfang" zeigt, daß diese Ausdrücke auch Erster dem Rang
nach (Ranghöchster) bedeuten und jeden Bezug auf Zeit oder
Ursprung gänzlich ausschließen. Sie vermitteln die Wahrheit,
daß Jesus Christus die höchste Stellung im ganzen Universum
hat. Er hat einen Namen .... der über jeden Namen ist, auf daß in
dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge... und jede Zunge
bekenne, daß Jesus Christus Herr ist, zur Verherrlichung Gottes,
des Vaters (Phillipper 2, 9-11). Er ist über jedes Fürstentum und
jede Gewalt und Kraft und Herrschaft... (Epheser 1, 21).

Ergänzend noch ZItate vom MItternachtsruf

Zitat:
Jesus wird in Johannes 1,1 als Gott
bezeichnet: «Im Anfang war das Wort,
und das Wort war bei Gott, und das Wort
war Gott.» In Vers 14 stellt Johannes
deutlich heraus, dass die Person, welche
er als das Wort bezeichnet, Jesus
ist. Vers 1 besagt: Das Wort war bei Gott
und folglich unterscheidet es sich von
Gott. Dann sagt Johannes: Das Wort war

Gott. Dies bedeutet, dass Er (Jesus) der


gleiche Gott ist. Wie so etwas möglich
ist, können wir nur im Hinblick auf die
Dreieinigkeit verstehen. Er war mit Gott
in der Hinsicht, dass Jesus weder der
Vater noch der Heilige Geist ist. Aber Er
war Gott, weil Er als der Sohn die zweite
Person der Dreieinigkeit ist.
Ein zweites Beispiel Seines göttlichen
Namens findet sich in Johannes 20,28:
«Und Thomas antwortete und sprach zu
ihm: Mein Herr und mein Gott!» Thomas,
der zweifelnde Jünger, sah den
auferstandenen Jesus und sprach Ihn
mit «mein Herr und mein Gott» an.
Jesus versuchte nicht, ihn zu berichtigen,
indem Er sagte: «Nein, Thomas,
Ich bin dein Herr, aber ich bin nicht
dein Gott.»
Ein drittes Beispiel sehen wir in Hebräer
1,8: «Aber von dem Sohn: Dein
Thron, o Gott, währt von Ewigkeit zu
Ewigkeit. Das Zepter deines Reiches ist
ein Zepter des Rechts.» Der Schreiber
des Hebräerbriefes stellt heraus, dass
der zitierte Vers aus dem Alten Testament
(vgl. Ps 45,7) sich direkt auf Gott,
den Sohn bezieht. Der hebräische Text
gebraucht hier den Namen Elohim, welcher
mit «Gott» übersetzt wird und das
Neue Testament schreibt diesen Namen
eindeutig Jesus zu.

Der göttliche Name des Messias:


Sohn Gottes
Obwohl der deutsche Ausdruck nicht
unbedingt auf Jesu Gottheit hinweist, tat
er es doch im jüdischen Verständnis der
Antike. Der Name «Sohn Gottes» war
ein messianischer Titel und betonte
als solcher Seine Gottheit. Jesus wurde
häufig als «Sohn Gottes» bezeichnet. Ein
Beispiel finden wir im Zusammenhang
mit dem Bekenntnis des Petrus in Matthäus
16,16. In diesem Kapitel fragt Jesus
Seine Jünger: «Was sagen die Menschen,
wer ich bin?» Petrus macht sich zum
Sprachrohr für die Jünger und antwortet:
«Du bist der Christus, der Sohn des
lebendigen Gottes!» Im griechischen
Urtext ist diese Aussage noch nachdrücklicher
und lautet wörtlich: «Du bist der
Sohn Gottes, der Lebendige.»

Im Griechischen wird der Begriff


«Herr» sowohl für Menschen als auch
für Gott gebraucht. Jesus wird im Neuen
Testament als Herr im Sinne von
Gott bezeichnet. Dies wird dadurch
belegt, dass solche Bibelstellen, wo der
Begriff «Herr» auf Jesus bezogen wird,

oft Übersetzungen alttestamentlicher


Abschnitte sind, in denen ursprünglich
«Jahwe», der persönliche Name Gottes,
benutzt wurde. Zwei Beispiele hierfür
sind Matthäus 22,43-45 und Apostelgeschichte
9,17.

Der vierte Name, welcher die Gottheit


des Messias betont, ist «das Alpha und
das Omega», welche den ersten und den
letzten Buchstaben
des griechischen
Alphabets repräsentieren.
In Offenbarung
1,8 wird
Jesus als das Alpha
und das Omega bezeichnet,
was Ihn
als den Anfang und
das Ende aller Dinge ausweist. Es ähnelt
der Aussage in Johannes 1,1: «Im Anfang
war das Wort … und das Wort war Gott.»
Mit anderen Worten: Solange Gott schon
existiert, existiert auch das Wort, der
Messias. Wenn der Messias schon von
Ewigkeit her existiert, bedeutet dies,
dass Er Gott sein muss. Gott existiert von
Ewigkeit her und der Sohn existiert auch
von Ewigkeit her. Doch eine Person muss
Gott sein, um von Ewigkeit her existieren
zu können.
Der göttliche Name des Messias:
der Erste und der Letzte
Der fünfte Name, der die Gottheit Jesu
betont, findet sich in Offenbarung 1,17:
der Erste und der Letzte. Dies ähnelt
dem Alpha und Omega. Doch während
sich Alpha und Omega auf Anfang und
Ende beziehen, ist Er laut diesen Versen
der Erste und der Letzte. Er war schon
immer, und Er wird immer sein.

«Dieser ist das Ebenbild des unsichtbaren


Gottes, der Erstgeborene, der über
aller Schöpfung ist» (Kol 1,15). Das Wort
«Bild» bedeutet «Prototypus», «das Bild
in seiner geoffenbarten Realität». Es ist
die sichtbare Manifestation des Unsichtbaren,
hier ausdrücklich des unsichtbaren
Gottes. Er ist das genaue Bild des
unsichtbaren Gottes. Er ist das Bild in
einer geoffenbarten Realität. Er ist die
sichtbare Manifestation des unsichtbaren
Gottes. Es ist also ein Bild, welches
insbesondere Seine Gottheit betont.

Ewigkeit bedeutet nicht nur, dass


Er in der Zukunft für immer existieren
wird, was auch auf die Engel oder die
Heiligen zutrifft, sondern Ewigkeit bedeutet,
dass Er auch schon von Ewigkeit
her existiert. In Micha 5,1 heisst es über
den Messias: «Und seine Ursprünge sind
von der Urzeit, von den Tagen der Ewigkeit
her.» Der Prophet benutzt hier das
ausdrucksstärkste Wort für «die zurückliegende
Ewigkeit», welches die hebräische
Sprache hergibt, um die Ewigkeit
des Messias zu beschreiben. Johannes
1,1 stellt heraus, dass der Messias
schon so lange existiert, wie Gott der
Vater existiert (Anm. vgl. Joh 1,14). Da
Gott von Ewigkeit her existiert, gilt dies
auch für den Sohn (vgl. u.a. Joh 8,58;
Kol 1,17; Hebr 1,11).

Die Tatsache, dass Er unveränderlich


ist, drückt aus, dass Er in Seinem göttlichen
Wesen der Gleiche bleibt, ohnedass Seine göttliche Macht in
irgendeiner
Weise abnimmt. Die Unveränderlichkeit
des Messias wird im Hebräerbrief an
zwei Stellen gelehrt: «‹Du, Herr, hast
im Anfang die Erde gegründet, und die
Himmel sind Werke deiner Hände; sie
werden untergehen, du aber bleibst; und
sie alle werden veralten wie ein Kleid,
und wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen,
wie ein Kleid, und sie
werden verwandelt werden. Du aber bist
derselbe, und deine Jahre werden nicht
aufhören›» (Hebr 1,10-12). «Jesus Christus
ist derselbe gestern und heute und in
Ewigkeit» (Hebr 13,. Dies bezieht sich
im Zusammenhang auf Sein göttliches
Wesen. Jesus besitzt die Eigenheit der
Unveränderlichkeit.

Seine Existenz ist nicht von irgendwelchen


anderen Dingen abhängig.
Unsere Existenz hingegen hängt vom lebenserhaltenden
Werk Gottes ab. Doch
nach Johannes 1,1-3 ist der Sohn aus
sich selbst existierend: «Im Anfang war
das Wort, und das Wort war bei Gott,
und das Wort war Gott. Dieses war im
Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe
entstanden; und ohne dasselbe ist auch
nicht eines entstanden, was entstanden
ist.» Diese Verse betonen Seine Selbstexistenz,
da Er nicht geschaffen wurde.
Er existierte schon immer. Und durch
Ihn wurde alles geschaffen, was heute
existiert. Ein zweiter Abschnitt, der dies
belegt, ist Johannes 5,26: «Denn wie der
Vater das Leben in sich selbst hat, so hat
er auch dem Sohn verliehen, das Leben
in sich selbst zu haben.» Die Tatsache,
dass der Sohn in sich selbst Leben hat,
weist auf Seine Selbstexistenz hin.
Die göttlichen Eigenschaften des
Messias: Leben
«In ihm war das Leben, und das Leben
war das Licht der Menschen» (Joh 1,4).
Dies ist kein geschaffenes Leben. Es
ist kein Leben, welches auf natürliche
Art und Weise hervorgerufen wurde.
Er besitzt Leben aus sich selbst. Dies
weist hin auf Göttlichkeit. Die gleiche
Eigenschaft wird in Johannes 14,6 und
Apostelgeschichte 3,15 aufgezeigt.
Die göttlichen Eigenschaften des
Messias: die Fülle der Gottheit
Den fünften göttlichen Wesenszug
des Messias finden wir in Kolosser 2,9:
«Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der
Gottheit leibhaftig.» Diese Eigenschaft
betont, dass alles, was zwingend zum
göttlichen Wesen gehört, also alles, was
die Gottheit des Vaters und des Heiligen
Geistes belegt, auch auf den Sohn zutrifft.
Folglich ist auch Er Gott.

Die göttlichen Werke


des Messias
Jesus vollbringt das,
was allein Gott kann.
Wir wollen im Folgenden
sechs Bereiche
betrachten.
Das erste göttliche
Werk ist die Schöpfung.
Nur Gott allein kann
aus dem Nichts erschaffen.
Dennoch wird uns
gesagt, dass Jesus das
Werk der Schöpfung
vollbrachte (Joh 1,3.10;
1.Kor 8,6; Kol 1,16;
Hebr 1,3.10). Um dies
tun zu können, muss Er
Gott sein.
Das zweite Werk
des Sohnes ist die göttliche Aufrechterhaltung
aller Dinge. «Und er ist vor
allem, und alles besteht durch ihn»
(Kol 1,17). Der Messias bewahrt das
gesamte Universum und erhält es aufrecht.
Er ist der sogenannte «atomare
Klebstoff», von dem die Wissenschaftler
sprechen und welcher auf wundersame
Weise die Atome zusammenhält, damit
sie nicht in alle Richtungen zerspringen.
Die Erschaffung des Universums
ist nicht nur ein Werk Gottes, sondern
die Erhaltung der Schöpfung ist ebenso
Sein Werk. Jesus vollbringt dieses Werk
der Erhaltung und folglich muss Er Gott
sein (vgl. Hebr 1,3).
Ein drittes Werk des Messias, welches
nur Gott tun kann, ist Sündenvergebung.
Seine Vollmacht, Sünden vergeben zu
können, zeugt von Seiner Gottheit. Dies
wird in Matthäus 9,2.6; Lukas 5,24 und
7,47-48 deutlich.
Ein viertes göttliches Werk des Messias
ist die Aussendung des Heiligen
Geistes, wie sie uns in Johannes 15,26
beschrieben wird. Um den Heiligen
Geist senden zu können, muss diese
Person zumindest gleichwertig oder
grösser sein. Der Heilige Geist ist Gott,
und um den Heiligen Geist senden zu
können, muss Jesus ebenso Gott sein.
Das fünfte Werk Gottes ist, dass der
Messias für die Auferstehung der Toten
verantwortlich ist. Nach Johannes 5,28-
29 wird Er sowohl die Gerechten als
auch die Ungerechten auferwecken. Da
die Totenauferweckung ein Werk Gottes
ist, muss Jesus folglich Gott sein.
Das sechste göttliche Werk des Messias
ist das letzte Gericht. Durch das gesamte
Alte Testament hindurch wird uns klar
gesagt, dass Gott eines Tages ein letztes
Gericht halten wird. Das Werk, welches
im Alten Testament Gott, dem Vater
zugeschrieben wurde, wird im Neuen
Testament Gott, dem Sohn übertragen.
Das Alte Testament lehrt eindeutig, dass
Gott für das Gericht verantwortlich ist.
Wenn im Neuen Testament das letzte
Gericht Jesus zugeschrieben wird, dann
muss Jesus folglich Gott sein. Einige Stellen,
welche die Verantwortlichkeit Jesu
für das Gericht belegen, sind: Matthäus
25,31-46, wo es um das Gericht über die
Nationen geht und der Sohn dieses Gericht
ausübt; Johannes 5,22-27, wo dem
Sohn das Recht gegeben wird, Gerechte
und Ungerechte zu richten; Apostelgeschichte
17,31, wo Paulus ankündigt,
dass Gott durch den Sohn eines Tages
alle Menschen richten wird (vgl. Apg
10,42; 2.Kor 5,10; 2.Tim 4,1).

Der letzte Beleg für die


Gottheit Jesu besteht in
Seinem eigenen Anspruch,
Gott zu sein. Im Licht dieser
Behauptungen kann man nur
zu drei Schlussfolgerungen
kommen. Entweder war Jesus
ein Irrlehrer und betrog
die Menschen. Demnach
hätte Er gewusst, dass Seine
Behauptungen falsch waren,
aber Er lehrte sie dennoch.
Die zweite Möglichkeit wäre,
dass Er sich selbst betrog. Er
glaubte wirklich an die Aussagen,
die Er machte, aber belog
sich selbst, weil sie nicht der
Realität entsprachen. Die dritte
Möglichkeit ist die einzig
biblische: Das, was Er über
sich selbst behauptete, entsprach
auch der Wahrheit.
Die erste Seiner Behauptungen
war, in engster Beziehung
zu Gott zu stehen. Jesus erklärte,
wer Ihn erkenne, habe den
Vater erkannt. Diese Aussage
richtete Er in Johannes 8,19
an Ungläubige und in Johannes
14,7 an Gläubige. Auch sagte Er,
wer Ihn sehe, der sehe Gott, den Vater
(vgl. Joh 12,45; 14,9). Ihn aufzunehmen
bedeute, Gott aufzunehmen, so Jesus
(vgl. Mk 9,37). Derjenige, welcher
den Messias gesandt hatte, war Gott.
Den Messias aufzunehmen bedeutet,
Gott aufzunehmen. Er sagte, wer Ihn,
den Messias ehre, der ehre Gott (vgl.
Joh 5,23). Und Jesus behauptete deutlich,
in einer einzigartigen Einheit mit
dem Vater zu stehen (vgl. Joh 10,30).
Des Weiteren nahm Jesus für sich
in Anspruch, Gott zu sein, indem Er
behauptete, Gegenstand des rettenden
Glaubens zu sein (vgl. u.a. Mt 11,8-29;
Joh 3,36; 14,1; 17,3).
Sein dritter Anspruch auf Göttlichkeit
zeigt sich in Seiner absoluten Autorität
über die, welche Ihm nachfolgen. Dies
wird in Matthäus 10,37-39 deutlich,
wo Er behauptet, die uneingeschränkte
Vollmacht über die zu haben, welche
Ihn als Herrn anerkennen.
Sein vierter göttlicher Anspruch
liegt darin, dass Er Souveränität über
die Gesetze und Bestimmungen Gottes
besitzt. Einige Beispiele hierfür sind: Er
nahm in Matthäus 12,6 die Herrschaft
über den Tempel für sich in Anspruch;
in Matthäus 12,8 gibt Er sich als Herr
des Sabbats aus; Er nahm in Matthäus
16,19 die Herrschaft über das Reich
Gottes für sich in Anspruch; Er behauptete
in Matthäus 26,28, der Herr des
Bundes zu sein und Er beanspruchte
völlige Souveränität über die Gesetze
und Verordnungen Gottes. 

Hier noch ein Artikel zur Trinität / Dreieinigkeitslehre


allgemein ...

Zitat:
Einleitung
Über die „Trinität“ oder die „Dreieinigkeit“ ist schon viel
diskutiert worden. Dies ist an und für sich auch sehr
verständlich, weil es beide Begriffe so in der Bibel nicht gibt.
Viele meinen überdies, dass diese Trinität erst auf dem Konzil
von Nicäa unter Kaiser Konstantin als Dogma oder
Glaubensgrundsatz festgestellt wurde. Es mag sein, dass die
Lehre von der Dreieinigkeit eine Rolle auf diesem Konzil gespielt
hat, ähnlich der Frage der Kanonizität des Neuen Testamentes
oder der Sabbat/Sonntag-Frage. Doch weder die Dreieinigkeit
noch die Festlegung, welche Bibelbücher zum
neutestamentlichen Kanon gezählt wurden, oder die
Sabbat/Sonntag-Frage wurde auf diesem Konzil bestimmt,
sondern es wurde einfach festgehalten, was bis dahin von der
Vielzahl der Christen geglaubt wurde.

Was verstehen Christen unter dem Begriff Trinität oder


Dreieinigkeit? Die Begrifflichkeit ist für die allermeisten Christen
wohl eher zweitrangig. Worauf es ankommt ist, dass Gott
Seinem Willen und Seiner Natur nach einer ist, aber nicht
offenbart werden kann als nur in drei Personen.
Selbstverständlich stehen diese dann gleichrangig
nebeneinander. Deshalb sprechen Christen auch von Gott, dem
Vater, Gott, dem Sohn und Gott, dem Heiligen Geist.

Gott, der Vater


Dass der Vater Gott ist, daran hat es nie Zweifel gegeben.
Unzählige Briefe beginnen mit den Worten „Gott, unser Vater“ –
bis auf wenige Ausnahmen: Hebräerbrief; Jakobusbrief; 1. und
3. Johannesbrief; 2. Petrusbrief.

Gott, der Sohn


Interessanter wird es hier schon bei dem Sohn Gottes – dem
Herrn Jesus Christus. Hier liegt es bei oberflächlichem Lesen
nicht direkt auf der Hand, dass der Sohn auch Gott ist. Doch bei
etwas genauerem Schriftstudium werden wir auch diese
Tatsache schnell bestätigt finden.

Eine umfangreiche Wortstudie findet man im Artikel „Die


Gottheit des Herrn Jesus“

Wir fassen hier nur mal einige wesentliche Punkte zusammen:

Das Johannes-Evangelium beginnt mit den Worten:

Joh. 1,1: Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott,
und das Wort war Gott.

Diese Botschaft ist klar. Das Wort war Gott. Doch nun lesen wir
weiter in Vers 14, dort heißt es:

Joh. 1,14: Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns
(und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit
als eines Eingeborenen vom Vater), voller Gnade und Wahrheit;

Diese Botschaft ist ebenso klar. Das Wort wurde Mensch.


Nehmen wir also beide Verse zusammen, die zudem auch in
unmittelbarem Zusammenhang stehen, dann MUSS die
Schlussfolgerung sein, dass Jesus Christus Gott und Mensch in
einer Person war und ist. In Johannes 1,1 ist das Wort Gott und
in Vers 14 wurde demnach Gott Mensch und wohnte unter uns.
Das ist an Schönheit und Emotionalität nicht mehr zu
überbieten. Der große Gott wird Mensch. Er kommt in einer
Krippe zur Welt und macht Sich abhängig von einer irdischen
Mutter, der Er gleichzeitig die Kraft geben muss, um Ihn in den
Armen zu halten. Kann man das verstehen? Nein, das kann man
nur anbeten.

In Kolosser 2,9 heißt es:

Kol. 2,9: Denn in ihm (dem Herrn Jesus Christus) wohnt die
ganze Fülle der Gottheit leibhaftig.

Wenn also die ganze Fülle der Gottheit in dem Menschen Jesus
Christus lebt, dann muss dieser Sohn Gottes auch Gott Selbst
sein.

Die Juden klagten Christus an, weil Er sagte, dass Er Gottes


Sohn sei. Den Juden war damals völlig klar, was das bedeutet.
Es bedeutete, dass Jesus Sich Selbst zu Gott machte. Und wäre
Jesus Christus nicht der Sohn Gottes gewesen, dann wäre dies
wirklich die größte aller Gotteslästerungen gewesen und die
Juden wären im Recht gewesen.

Neben vielen weiteren Belegstellen, finden wir noch die


vielleicht mit am deutlichsten sprechende Stelle in 1. Johannes
5,20:

1. Joh. 5,20: Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen
ist und uns ein Verständnis gegeben hat, auf dass wir den
Wahrhaftigen kennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in
seinem Sohne Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott
und [das] ewige Leben.

Gott, der Heilige Geist


Kommen wir nun zu der sog. dritten Person der Gottheit, dem
Heiligen Geist. Eigentlich ist es schon nicht ganz glücklich, dass
man von der ersten, zweiten und dritten Person der Gottheit
spricht. Unmerklich führt man so wieder eine gewisse Hierarchie
ein. Auf der anderen Seite nehmen wir es aber beim Lesen der
Bibel so wahr, dass am deutlichsten von Gott, dem Vater
gesprochen wird, dann auch von Gott, dem Sohn und eher
selten lesen wir direkt etwas davon, dass auch der Heilige Geist
Gott ist.

Eine deutliche Stelle für die Beweisführung, dass der Heilige


Geist eine Person und gleichzeitig Gott ist, finden wir in
Apostelgeschichte 5 in der Geschichte von Ananias und
Saphira. Dort heißt es in Kapitel 5,3:

Apg. 5,3: Petrus aber sprach: Ananias, warum hat der Satan dein
Herz erfüllt, dass du den Heiligen Geist belogen und von dem
Kaufpreis des Feldes beiseite geschafft hast?

Zuerst wird hier einmal deutlich, dass Ananias den Heiligen


Geist belogen hat. Das zeigt schon mal, dass es sich bei dem
Heiligen Geist nicht allein um eine Kraft handelt, sondern um
eine Person. Eine Kraft kann man nicht belügen, eine Person
schon. Versuchen Sie einmal den Strom aus der Steckdose zu
belügen . Das geht natürlich nicht!

Im Weiteren kann der Heilige Geist „betrübt“ werden (Eph. 4,30).


Man kann den Heiligen Geist „lästern“ (Mt. 12,31). Man kann den
Heiligen Geist „beleidigen“ (Heb. 10,29). Auch wird der Heilige
Geist als „Fürsprecher, Sachwalter und Tröster“ bezeichnet
(Joh. 14). Er kann Diener des Herrn „hindern“, etwas zu tun oder
die Gläubigen in die ganze Wahrheit „leiten“ – siehe
Apostelgeschichte 16,6 u. Johannes 15,26. Das spricht alles
davon, dass der Heilige Geist eine Person ist.

Dann lesen wir weiter in Apostelgeschichte 5:

Apg. 5,4: Blieb es nicht dein, wenn es so blieb, und war es nicht,
nachdem es verkauft war, in deiner Gewalt? Was ist es, dass du
dir diese Tat in deinem Herzen vorgenommen hast? Nicht
Menschen hast du belogen, sondern Gott.

Sicher muss man immer vorsichtig sein mit Schlussfolgerungen,


doch stehen beide Verse nicht nur im gleichen Kapitel, sondern
sie stehen unmittelbar zusammen. Ananias und Saphira haben
also nicht nur den Heiligen Geist als Person belogen, sondern
sie haben damit Gott, den Heiligen Geist belogen.

Dem Heiligen Geist werden auch Eigenschaften zugeschrieben,


die nur Gott in Sich Selbst vereinigt. Der Heilige Geist ist „ewig“,
Er wird der „ewige Geist“ genannt (Heb. 9,14). Der Heilige Geist
ist „allgegenwärtig“ (Ps. 139,7). Der Heilige Geist ist
„allmächtig“ (Lk. 1,35) und der Heilige Geist ist „allwissend“ (1.
Kor. 2,10-11; Joh. 14,26; Joh. 15,13). Und nicht zuletzt wird dem
Heiligen Geist auch eine Schöpfertätigkeit zugeschrieben. Denn
es heißt in Hiob 33,4: „Der Geist Gottes hat mich gemacht, und
der Odem des Allmächtigen belebt mich.“

Worin kommt die „Einigkeit“ zum Ausdruck?


Wenn wir von der Dreieinigkeit reden, dann müssen wir noch
nachweisen, worin die „Einigkeit“ besonders zum Ausdruck
kommt. Natürlich denken wir, was den Vater und den Sohn
angeht, zuerst an die Stelle in Johannes 10,30: „Ich und der
Vater sind eins“. Diese Stelle sagt nicht nur aus, dass der Vater
und der Sohn eines Sinnes sind, das ist sowieso klar, sondern,
dass „wer mich (Jesus) gesehen hat, hat den Vater gesehen“
(Joh. 14,9).

Die „Einigkeit“ kommt aber noch in anderen Punkten zum


Ausdruck. Oben haben wir schon angemerkt, dass der Heilige
Geist beim Schöpfungsakt eine Rolle gespielt hat. Hiob sagt in
33,4: „Der Geist Gottes hat mich gemacht“ und so finden wir
auch den Geist Gottes bei der Schöpfung über dem Wasser
schweben und wir finden den Geist Gottes bei der
Neuschöpfung eines Menschen im Neuen Testament bei
Nikodemus, wo es heißt, dass wir aus „Wasser und Geist
geboren“ werden müssen. In Johannes 1,1-2 wird dem Herrn
Jesus dieser Schöpfungsakt zugeschrieben und in unzähligen
Psalmen wird der Schöpfungsakt Gott Selbst zugeschrieben.
Hier finden wir also völlige Harmonie und Einigkeit.

Auch in der Opferung des Herrn Jesus sehen wir diese Einigkeit.
Zum einen hat der Sohn Sich Selbst geopfert. Er sagte: „Darum
liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse“ (Joh. 10,17). Der
Herr Jesus hatte die Gewalt, Sein Leben von Sich Selbst aus zu
lassen. Dann wiederum heißt es auch, dass Gott Seinen Sohn
geopfert hat: „Er (Gott) der seines eigenen Sohnes nicht
geschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat“. Und
wiederum heißt es in Hebräer 9,26: „ ... der durch den ewigen
Geist sich selbst ohne Flecken Gott geopfert hat,“ – Auch hier
sehen wir also, dass eine völlige Harmonie und Einigkeit in der
Gottheit besteht.

Ein weiteres Beispiel ist die Auferweckung des Herrn Jesus.


Einerseits ist Jesus Christus Kraft Seiner eigenen Macht
auferstanden. Er sagte Seinen Jüngern: „Ich habe Gewalt, es zu
lassen (sein Leben), und habe Gewalt, es wiederzunehmen“.
Doch heißt es auch in Römer 6,4: „so wie Christus aus den
Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters”,
– und wiederum heißt es von Gott, dem Heiligen Geist in Römer
8,11: „Wenn aber der Geist dessen, der Jesum aus den Toten
auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christum aus den
Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig
machen wegen seines in euch wohnenden Geistes.“

Die Einigkeit in der Gottheit kommt außerdem in dem


Taufauftrag an die Jünger zum Ausdruck, wenn es heißt: „...
taufet sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen
Geistes“. Oder auch in der Verteilung und Ausübung der Gaben,
denn es heißt auf der einen Seite, dass der Herr Jesus in den
Himmel gegangen ist und dem Menschen Gaben gegeben hat
(Eph. 4) und andererseits in 1. Korinther 12,4-6: „Es sind aber
Verschiedenheiten von Gnadengaben, aber derselbe Geist; und
es sind Verschiedenheiten von Diensten, und derselbe Herr; und
es sind Verschiedenheiten von Wirkungen, aber derselbe Gott,
der alles in allen wirkt.“

Eine erstaunliche Stelle ist auch Johannes 14. Dort richtet der
Herr Jesus Seine Abschiedsrede an Seine Jünger und tröstet sie
mit den Worten: „... und ich werde den Vater bitten, und er wird
euch einen anderen Sachwalter geben, dass er bei euch sei in
Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen
kann, weil sie ihn nicht sieht noch ihn kennt. Ihr [aber] kennet
ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. Ich werde
euch nicht als Waisen lassen, ich komme zu euch.“ – Wer würde
also zu den Jüngern kommen, wenn der Herr die Erde verlassen
würde? Natürlich der "Geist der Wahrheit", der auch tatsächlich
zu Pfingsten auf diese Erde kam. Doch wenn wir genau lesen,
heißt es in Johannes 14 auch „ich komme zu euch“, das heißt,
der Herr Jesus ist nicht nur „eins mit dem Vater“, sondern er ist
auch eins mit dem Heiligen Geist.

Schluss
Wir sehen also, dass es nicht des Konzils zu Nicäa bedurfte um
festzustellen, dass die Bibel deutlich von der so genannten
Trinität oder Dreieinigkeit redet. Es gehört zu den
wundersamsten Erscheinungen des Christentums, wenn wir
über die Bedeutung dieser Dreieinigkeit nachdenken – es ist
eine anbetungswürdige Sache und kann mit dem menschlichen
Verstand niemals ausgelotet werden. Diese Trinität gibt es nur
im Christentum und es ist das Fundament unseres christlichen
Glaubens. Wer diese Säule umstößt, verliert alle Segnungen und
entzieht sich selbst den Boden unter den Füßen. So finden wir
zwar nicht die Begriffe Trinität und Dreieinigkeit, jedoch
überdeutlich das Wesen dieser Sache selbst. Bei dieser
Ausarbeitung möge der Leser bedenken, dass ich nur einige
wenige Beispiele bringen konnte und es noch weitaus mehr
Bibelstellen und schriftgemäße Beweise gibt als die hier
aufgeführten.