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17 Deutsche Ausgabe

I. 2008

Leitartikel

Liebe Leserinnen und Leser,

Die 17. Ausgabe von incontroluce ist wahrlich gefüllt mit Projekten, die weltweit durchgeführt wurden und uns als multinationales Unternehmen "im Taschenformat", wie wir uns gerne definieren, bestätigen. Die Internationalisierung war von jeher der Leitfaden für das Wachstum unseres Unternehmens und der Grund, weshalb mir die Universität Macerata die Ehrendoktorwürde in Internationalen Wirtschaftswissenschaften verleihen wollte. Ich ergreife daher die Gelegenheit, der Universität erneut zu danken und ein weiteres Mal zu betonen, dass das Unternehmen diese außerordentlichen Ergebnisse nicht ohne das Zutun der Mitarbeiter, die die selben Ziele teilten, erreicht hätte. Mein Dank geht daher an alle Frauen und Männer, die mich auf meinem Weg begleitet haben und auch in Zukunft begleiten werden.

Adolfo Guzzini

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Incontroluce

I. 2008

Inhaltsverzeichnis

II

Leitartikel

Die Marken

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Nationales Institut für Architektur Sektion Marken

Planung

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Die Macht des Lichts - zweiter Teil

Projekte

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Neues Leben für den Palazzo delle Esposizioni

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Der Blick von Basilico

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Serra Piacentini

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Verfall und neuer Glanz eines historischen Hotels. Hotel Risorgimento

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Hong Kong Science Park

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Eine großartige Beleuchtung. Seu Vella

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National Grand Theater of China

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Ein Öko-Sitz. Stiftung Nicolas Hulot

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Licht für Kultur. Champs Libres

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Eine Lichtlinie für den Universitätspark von Aalborg

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Eine Rast gehobener Qualität

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Bestmögliche Lichtverhältnisse für die Forschung

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Imaging Peace Tower

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Licht für die Technik. Neuer Sitz der Industrial Project Services-IPS

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12 Lichtetagen. Neuer Sitz der Gruppe Eczacıba¸

Unternehmenskultur

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Ökodesign. Verantwortliche Planung vom Entwurf bis zur Entsorgung der Produkte

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Ehrendoktor für Adolfo Guzzini

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Dritte Veranstaltung des Wettbewerbs der Architekturprojekte Pasajes-iGuzzini

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Endlich das Museum des Designs

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PizzaKobra Tour

Lightlab

Die Marken

Nationales Institut für Architektur Sektion Marken

von Maria Luisa Polichetti Canti

Mit der Versammlung vom 15. September 2004 wurde die Sektion der Marken des Nationalen Instituts für Architektur (Inarch Marche) ins Leben gerufen und ich wurde zur Vorsitzenden der Sektion gewählt. Das von der Versammlung genehmigte Programm definierte die Ziele der kommenden drei Jahre, ein Programm, das den Aktionslinien des Nationalen Instituts folgte, sie aber in den besonderen Kontext der Marken einfügte. Die vorrangigen Ziele der Sektion sind:

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Marken einfügte. Die vorrangigen Ziele der Sektion sind: 1 - die Förderung der Architektur und der

- die Förderung der Architektur und der zeitgenössischen Baukultur;

- die Förderung der “Qualität” in unserer Region in allen Bereichen: Architektur, Landschaft, Stadtplanung und Urbanistik, Wiedernutzung des vorhandenen Vermögens;

- das Bestreben, den Dialog zwischen den Planern und den öffentlichen als auch privaten Trägern, die an der aktiven und passiven Umgestaltung der Region mitarbeiten, stets fruchtbarer zu gestalten. Den kulturellen Rahmen für diese Tätigkeit bildet das städtische System der Marken und des Adriaraums, das eine zentrale Rolle sowohl in der allgemeinen Ordnung der Adriaregion als auch bei der Suche nach Formen und neuen architektonischen Modellen innehat, die auf die heutigen städtischen Anforderungen zugeschnitten sind. Inarch Marche kann ein wahres Labor für Vorschläge und Ideen sein, um die Planungskultur kapillar zu exportieren:

Es gibt nicht nur die Hauptstädte, sondern auch viele kleine Gemeinden, die bereits eine starke kulturelle und planerische Lebhaftigkeit beweisen. Das Programm sieht die Durchführung folgender Initiativen vor: Ausstellungen der Werke der in den Marken tätigen Architekten zur Verbreitung der qualitätsbasierten Produktion; Realisierung und Förderung von nationalen und internationalen Architekturausstellungen, um fortschrittlichste Bauforschung bekannt zu machen und den Austausch und Umlauf der Ideen zwischen unserer Region und der Außenwelt zu begünstigen; Reisen zu Architekturbüros und bedeutenden Bauvorhaben mit Ermäßigungen für junge Architekten als Möglichkeit der kulturellen Bereicherung und Begegnung zwischen den Architekten; Realisierung und Förderungen von Publikationen zur Architektur in den Marken und zu hoch interessanten Forschungen über die Region und die zeitgenössische Stadt. Gegenwärtig ist der Newsletter News Inarch Marken in der Bearbeitung und eine Website dient der Bekanntmachung und Organisation von Architekturwettbewerben auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene. Im September 2007 wurden anlässlich der Hauptversammlung des Inarch Marche, bei der ich als Vorsitzende bestätigt wurde,

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Fotos: Archiv Inarch

1. Von Guido Canali geplantes Gebäude für den Prada-Sitz in Montegranaro, Sieger des Preises Inarch-Ance 2006

2.3. Momentaufnahmen der Generalversammlung des Inarch, die im September bei iGuzzini abgehalten wurde

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des Inarch, die im September bei iGuzzini abgehalten wurde 2 einige Vorschläge gemacht, um das Programm

einige Vorschläge gemacht, um das Programm für die nächste Amtszeit festzulegen, die 2009 auslaufen wird. Unter diesen Vorschlägen befindet sich die regionale Förderung ähnlicher Initiativen wie der, die mit der Gemeinde Fabriano und der Schirmherrschaft von CARIFAC, Ardo Elettrodomestici von Antonio Merloni SpA und dem Verband "Accendiamo Fabriano" durchgeführt wurde, um “Ideenwettbewerbe” auszurufen, in deren Mittelpunkt die Neuqualifizierung bedeutender städtischer Bereiche in den wichtigsten Städten der Marken steht, und die von Anfang an auch die Beteiligung des Architektenverbandes vorsahen. Die zu verfolgende Logik muss darin bestehen, Motivationen und Ziele unserer gemeinsamen Initiative - wie Inarch und ANCE Marche - namens “Die gute Praxis der Architektur” aufzuzeigen, die sich gut bewährt hat. In diesem Programmentwurf möchten wir auch einen Beitrag zu den Inhalten der Musterbauordnung (Regolamento Edilizio Tipo) leisten, die die Region Marken gegenwärtig vorbereitet. Das Inarch kann der Abfassung durch die Regionalen Ämter nicht fernbleiben und muss geeignete Mittel finden, um

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nicht fernbleiben und muss geeignete Mittel finden, um 3 seiner Meinung Gehör zu verschaffen und auf

seiner Meinung Gehör zu verschaffen und auf die laufenden Entscheidungsprozesse einzuwirken. Um physikalische Umwandlungsprozesse unserer Städte in Gang zu setzen, in deren Mittelpunkt das Thema der Bauqualität und des Wohnungsbaus stehen, muss auf die wesentliche Rolle hingewiesen werden, die die Planer und das regionale System der Bauunternehmen bei synergetischem Vorgehen ausüben können. Zu diesem letzten Aspekt bietet insbesondere die überkommunale Stadtplanung bisher noch keinerlei Hinweise, die sich darauf begrenzt, nur die traditionellen zwingenden Vorschriften bezogen auf das Gebiet zu regeln, ohne das Thema der “Zentralität der Planung” für eine bessere Bau- und Landschaftsqualität zu berühren. Dem Thema der Städte muss wieder Priorität beigemessen werden, da die Städte die wichtigsten physischen Infrastrukturen im Gebiet sind. Der Vorschlag ANCE für ein “objektives Gesetz für die Städte” kann in diesem Sinne zweifellos einen bedeutenden Bezugspunkt darstellen.

Planung

Die Macht des Lichts zweiter Teil

Ein persönlicher Kommentar von Jonathan Speirs

In der 16. Ausgabe von Incontroluce erzählte Jonathan Speirs von seiner Leidenschaft für das Licht und seiner Lehrzeit, die aus der Zusammenarbeit mit Rockbands und Theateraufführungen bestand. Er stellte das Projekt “Made of Light” vor, das er gemeinsam mit Mark Major in verschiedenen Teilen der Welt inszeniert. Jetzt schließt er seinen persönlichen Bericht zum Thema Licht ab und denkt über einige Ansichten rund um den Beruf des Lichtdesigners nach, die problematisch sein können, aber auch weitere Entwicklungschancen bieten. Der Zukunft des Lichtdesigns und unseres viel versprechenden Berufs sehen wir mit großem Optimismus entgegen, der nur von einigen Ungewissheiten getrübt ist, und vor allem…

… dem optischen Wert

Es ist interessant zu beobachten, dass es trotz der zunehmenden, wenn auch langsamen Verbreitung des Berufs des Lichtdesigners viele Kunden-Eigentümer und Projektleiter gibt, die immer noch nicht verstehen, dass ein Projekt durch ein kreatives Lichtdesign an reellem optischem Wert gewinnen kann. Unserer Schätzung nach übertrifft der optische Wert der Beleuchtung mindestens zehn Mal alle anderen Kosten (z. B. für Marmor, Stein oder sonstiges Material), für die der Eigentümer aufkommen muss. Dies ist ein sehr interessanter Aspekt für viele unserer Kunden, die an das Lichtdesign und die damit verbundene Wertsteigerung glauben. Diese wichtige und wertvolle Botschaft muss aber auch die Masse der Kunden erreichen. Es ist daher Aufgabe der Lichtdesigner, ihren Kunden die Bedeutung dieses optischen Wertes mitzuteilen, damit diese den Reichtum begreifen und schätzen können, den dieser Schlüsselfaktor ihres Planungsteams in sich birgt.

… der Entwicklung des Berufs

Wir glauben auch, dass es durch das zunehmende Interesse der Kunden-Eigentümer für den Einsatz professioneller Lichtdesigner deutlicher zum Vorschein kommt, dass unser Beruf noch nicht in der Lage ist, die Menge der zur Zeit in Aussicht stehenden gewichtigen und aufwändigen Projekte zu verwalten. Wir hoffen, dass die wachsende Zahl von Fachhochschulen, die Diplomkurse in Lichtdesign anbieten, beginnen, Ausbildungsplätze für die Lichtdesigner bei Planungsstudios für Beleuchtungssysteme zu finden. Die schulische Ausbildung ist nur der Anfang der langen Lehrzeit in der Welt des Lichtdesigns: Es braucht Zeit und Erfahrung, denn, wie das Sprichwort treffend sagt, "Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen". Wir befürchten, dass angesichts immer größerer und komplexerer Projekte, die den Planungsbeitrag eines professionellen Lichtdesigners erfordern, nicht genügend ausreichend qualifizierte und erfahrene Designer vorhanden sind, um ein denkwürdiges Projekt zu realisieren.

vorhanden sind, um ein denkwürdiges Projekt zu realisieren. Flughafen Barajas, Madrid, Spanien Architekt: Richard

Flughafen Barajas, Madrid, Spanien Architekt: Richard Rogers Partnership / Studio Lamella

Ein wichtiges Projekt, bei dem Beleuchtung und Architektur eine enge Symbiose eingehen, um ein harmonisches Ambiente zu schaffen. Der Wunsch war, für die Passagierbereiche eine angenehme Beleuchtung zu erhalten und gleichzeitig die dynamische Bauform der Dachstruktur zu betonen, wobei ein begrenztes Beleuchtungsbudget zu beachten war. Die ausgearbeitete Beleuchtungslösung sah ein Spiegelsystem vor, das das direkte Licht auf die Dachgewölbe umlenkt und wieder auf die Fußbodenbereiche reflektiert. Der Kunde stand voll hinter unserer Idee, die Beleuchtungsniveaus in der Nähe der Glaswände zu reduzieren, um Energie zu sparen und einen angenehmeren Bereich zu schaffen. Insgesamt wurden nur sehr wenige Lampentypen benutzt, um ein einfaches und eindrucksvolles Ergebnis unter Beachtung aller für dieses bedeutende Projekt festgelegten Richtlinien zu erhalten.

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Text und Bilder zur Verfügung gestellt von Speirs & Major Associates. Die Projekte können mit Produkten realisiert werden, die nicht von iGuzzini sind

Fotos: Manuel Renau, Tim Soar, James Newton, Edward Sumner

1. Flughafen Barajas

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die nicht von iGuzzini sind Fotos: Manuel Renau, Tim Soar, James Newton, Edward Sumner 1. Flughafen

Planung

Die Macht des Lichts zweiter Teil

… Nachhaltigkeit Die begründeten Sorgen über den weltweiten Kohlenstoffausstoß dürfen gewiss nicht ignoriert werden, und die Gemeinschaft der Lichtdesigner sollte ihren Teil dazu beitragen, dieses Problem anzugehen, indem es z. B. auch ihre Kunden über die mit der Gebäudebeleuchtung verbundenen Nachteile informiert. Es ist aber auch wichtig zu verstehen, dass die architektonische Beleuchtung weder der einzige, noch der Hauptsündenbock ist: viele andere Elemente sind verantwortlich, z. B. die Ineffizienz der Straßenbeleuchtung, was jede nächtliche Satellitenaufnahme der Erde unzweideutig bestätigen würde. Die Vertretergruppen der Sicherheit befürworten im Allgemeinen die massive Beleuchtung unserer Autobahnen und Schnellstraßen, die mit hohen Energiekosten verbunden ist. Wäre es nicht vernünftiger, die Geschwindigkeitslimits herab zu setzen und all diese Energie zu sparen? Gegenwärtig arbeiten wir an einer Reihe nachhaltiger Projekte in verschiedenen Teilen der Welt und beginnen, positive Ergebnisse selbst im “energiegierigen” Mittleren Osten zu verzeichnen.

Wir arbeiten Vorschläge für ein Hauptquartierprojekt in den Vereinigten Arabischen Emiraten aus, das für die Außenbeleuchtung ein nachhaltiges Design vorsieht. Realisiert werden soll es mit einem photovoltaischen Feld, das die gesamte notwendige Energie für diese Beleuchtung liefert. Stets in den Vereinigten Arabischen Emiraten haben wir bei einem wichtigen, über 9 Quadratkilometer angelegten Projekt die Genehmigung der für die Autobahnverwaltung zuständigen städtischen Behörden erhalten, die europäischen Beleuchtungsstandards anstelle der weit weniger restriktiven lokalen Standards anzuwenden. Wenn das kein Fortschritt ist! Es bleibt dennoch zu befürchten, dass die Gemeinschaft der Lichtdesigner nicht aktiv an der Kampagne für die massive Reduzierung des Energieverbrauchs der Gebäude teilnimmt, die von den zuständigen Behörden gefordert wird, mit der Gefahr, dass sich in einigen Fällen der beleuchtete Bereich nicht auf der Höhe der von vielen Personen zu Recht erwarteten Standards und Qualität befindet. Wir alle wissen, dass es hinsichtlich des Energieverbrauchs in Gebäuden Faktoren gibt, die eine größere Tragweite als die Beleuchtungssysteme haben und daher berücksichtigt und entsprechend verwaltet werden müssen. Es ist bequem, einfach nur auf den Lichtschalter zu drücken, ohne sich weitere Gedanken zu machen! Selbstverständlich hängen wir bei dieser Bemühung auch von den Ressourcen der Lampenhersteller für die Entwicklung von Lichtquellen mit höherem Energieeffizienzgrad und besserer Farbwiedergabe ab, mit allen sich daraus ergebenden Auswirkungen (z. B. der immer stärke Einsatz von LED´s als “Allroundlösung”!). Hierbei besteht nämlich die Gefahr, dass gewissenlose Hersteller, die unzuverlässige Produkte vermarkten, in naher Zukunft die Vorraussetzungen dafür schaffen, dass die Kunden diese Produkte für ihre Projekte ablehnen. Dies benachteiligt auch und vor allem die Hersteller erstklassiger Produkte und wirkt sich negativ auf die möglichen Endergebnisse der realisierten Projekte aus. Zum Abschluss meines persönlichen Kommentars möchte ich Sie dazu einladen, über die unglaubliche Tatsache nachzudenken, dass “alles, was wir sehen, reflektiertes Licht ist”! Ohne Licht gibt es kein Sehen, keine Materialität, keine Form, keine Dreidimensionalität, kein Leben…

Dies ist die außergewöhnliche Macht des Lichts!

St. Paul´s Kathedrale, London, Großbritannien Architekt: Martin Stancliffe

Die Erneuerung der Innenbeleuchtung der Londoner St. Paul´s Kathedrale erfolgte im Rahmen eines umfangreichen Projektes zur Reinigung und Sanierung der gesamten Struktur. Die Projektvorgabe sah die Entwicklung einer flexiblen Beleuchtungslösung vor, die den unterschiedlichen täglichen Anforderungen gerecht wurde (Gottesdienst, Tourismus, Zeremonien, Veranstaltungen etc.). Als notwendig erwies sich auch eine Erneuerung der Sicherheitsausstattungen und der Zugangs-, Reinigungs- und Wartungsausrüstungen. Das Projekt basierte auf der Realisierung einer “geschichteten” Beleuchtung: die Allgemein- beleuchtung wurde mit einer Reihe neuer oder restaurierter Leuchter, umgerüsteter Gaslampen, festen Lampen und Glühlampen-Laternen kombiniert mit versenkbaren Strahlerschienen erhalten, die eigens zur Wiederherstellung des Originalaspekts der Umgebung entworfen wurden. Für die architektonische Beleuchtung - verwendet wurden Halogen-Metalldampflampen, lineare Xenonlampen, Leuchtstoff-Lampen und Wolframlampen - wurden Uplight zur Beleuchtung der Hauptgewölbe, der Kuppel, der Glasfenster der Transepte, der Orgel und anderer Hauptelemente eingesetzt. Das Grundschema des Projekts sah eine Tagesbeleuchtung mit niedrigem Energiebedarf und eine Reihe von Ausstattungen für die Abendbeleuchtung vor. Für die liturgischen Tätigkeiten entschied man sich für eine Akzentbeleuchtung der verschiedenen Altare. Eine zusätzliche Szenenbeleuchtung wurde für den Hauptaltar im Kreuzgewölbe eingesetzt. Zur Realisierung der Maßnahme mussten zahlreiche Hürden genommen werden, nicht zuletzt die Einholung der Genehmigungen der verschiedenen Kirchenautoritäten für die Durchführung der “umfangreichsten Einzelmaßnahme in der Geschichte der St. Paul´s Kathedrale”. Weitere Probleme stellten sich durch die behindertengerechten Einrichtungen, die Beleuchtung der kostbaren Kunstwerke, die begrenzte Verfügbarkeit von Energie und die Notwendigkeit, eine nachhaltige Lösung zu entwickeln.

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2. St. Paul´s Kathedrale

2. St. Paul´s Kathedrale

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incontroluce 17 2. St. Paul´s Kathedrale 2 7

Planung

Die Macht des Lichts zweiter Teil

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Planung Die Macht des Lichts zweiter Teil 3 Sackler Crossing, Royal Botanic Gardens Kew, Großbritannien Architekt:

Sackler Crossing, Royal Botanic Gardens Kew, Großbritannien Architekt: John Pawson

Die Sackler Crossing ist eine Brücke, die über den See der Royal Botanic Gardens Kew in London führt. Ziel des architektonischen Konzepts war es, den Gehsteg so nah wie möglich am Wasser verlaufen zu lassen, um bei den Fußgängern den Eindruck zu erzeugen, den See “auf dem Wasser” zu überqueren. Der lichttechnische Entwurf bewahrt die Einfachheit dieses Konzepts, indem er die Idee der Solidität und Transparenz verstärkt und durch die Landschaftsbeleuchtung einer nahe liegenden Insel einen “Lichtkontext” realisiert. Akkurat positionierte Einbau-Uplights mit weißen 1 Watt-LED´s beleuchten dezent die Innenflächen der Elemente der Bronzebrüstung und reflektieren das Licht auf die Brücke und die darüber spazierenden Fußgänger. Die Komposition spiegelt sich im Wasser des Sees, der wiederum in den Bronzepfeilern der Brücke reflektiert wird. Das Ergebnis ist eine im Tagesverlauf und im Abendlicht sich ständig wandelnde Struktur.

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Brücke reflektiert wird. Das Ergebnis ist eine im Tagesverlauf und im Abendlicht sich ständig wandelnde Struktur.

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3. Sackler Crossing, Royal Botanic Gardens

4. Burj Al Arab

5. Bridge of Aspiration, Royal Ballet School

Burj Al Arab, Dubai, UAE Architekt: Atkins

Dieses symbolische Projekt, durch das Dubai erstmals in die Weltkarte der Traumreiseziele aufgenommen wurde, entspringt einem sorgfältig entwickelten Lichtdesign für den Außenbereich. Der Entwurf wollte durch die Beleuchtung der Innenflächen der gedrängten Struktur des Gebäudes dessen strukturelle Form bewahren und herausstellen und den besonderen Beleuchtungseffekt auf der mit PTFE verkleideten Fassade ausgleichen, dessen programmierte Lichtsequenzen dynamische und fast hypnotische Farbänderungen erzeugen. Auf dem Damm, der die Insel mit dem Festland verbindet, befinden sich keine Straßenbeleuchtungsmasten, um den Blick auf den Turm nicht zu stören. Es sind Downlights vorgesehen, deren vom Wasser und Sand zurück geworfenes Licht den unteren Turmbogen gedämpft beleuchten.

Bridge of Aspiration, Royal Ballet School, London, UK Architekten: Wilkinson Eyre Architects

Eine architektonische und strukturelle Lösung, die im Wettbewerb ausgezeichnet wurde und die Royal Ballet School und das Royal Opera House in Covent Garden in London verbinden wird. Das Grundprinzip des Lichtdesigns bestand in der Herausforderung, die futuristische Dynamik der Struktur und das durch die Brücke vermittelte Pathos zu erfassen und auch mit der Beleuchtung hervor zu heben. Der Entwurf der Lichtsysteme wurde anfangs in der Wettbewerbsphase und ohne ein Budget für die Beleuchtung konzipiert: Es musste daher eine sowohl in Bezug auf die Leuchten als auch die Betriebskosten ökonomische Lösung gefunden werden. Das einfache, grafisch inspirierte Konzept sah vor, mit Licht eine gewundene Form zu “zeichnen”, fast eine heliotrope Antwort auf die Designmerkmale der Brücke. In die Innenkanten der Profile aus Fließpressaluminium wurden 57 speziell angefertigte, L-förmige LED- Leuchten eingebaut.

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Innenkanten der Profile aus Fließpressaluminium wurden 57 speziell angefertigte, L-förmige LED- Leuchten eingebaut. 5 9

Projekte

Neues Leben für den Palazzo delle Esposizioni

Auftraggeber Azienda Speciale Palaexpo

Entwurfs- und Ausführungsplanung Architekt Firouz Galdo - Azienda Speciale Palaexpo

Rom, Italien

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Firouz Galdo - Azienda Speciale Palaexpo Rom, Italien 1 Der Palazzo delle Esposizioni wurde zwischen 1880

Der Palazzo delle Esposizioni wurde zwischen 1880 und 1883 für Ausstellungszwecke erbaut und galt bereits in jener Zeit als einzigartiges Bauwerk im römischen Stadtbild, auf Grund seines Aussehens als auch der Lage in einer Handelsstraße mitten in Rom, hinter dem Kapitol, die Ende des XIX Jahrhunderts gebaut wurde, um den Bahnhof mit den Kaiserforen zu verbinden. Die vor mehr als zehn Jahren begonnene Restaurierung bot die Gelegenheit

für eine strategische und funktionelle Neuordnung der Innenräume, die für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden sollten. Die Großartigkeit der Struktur - Ausmaße, persönlicher Stil und architektonische Ausschmückung erdrückte die ausgestellten Werke. Die vollkommene Symmetrie aller Achsen verwirrte zudem den Besucher und vereinheitlichte das Ausstellungsmaterial, was das Begreifen der Ausstellungsparcours erschwerte.

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Künstlerische Leitung Lichtprojekt, Beschilderung, Einrichtung Architekt Michele De Lucchi mit Enrico Quell

Ausführende Firma SAC und IGIT

Fotos: Gabriele Basilico

1.2. Innenansichten

Konsolidierungsprojekt des Bauwerks Architekt Paolo Rocchi

Ausführungsplanung des Ausstellungspalastes und der "Serra" Architekt Paolo Desideri - ABDR - SAC

Entwurf des Kinosaals und des Auditoriums Architekt Maurizio Pascucci

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Kinosaals und des Auditoriums Architekt Maurizio Pascucci 2 Angesichts dieser Schwierigkeiten und der Zielsetzung, die

Angesichts dieser Schwierigkeiten und der Zielsetzung, die herkömmliche Ausstellungsstruktur in eine Unterhaltungsstätte umzuwandeln, sind im Erdgeschoss des Palazzo delle Esposizioni jetzt eine Cafeteria, ein Bookshop und Galerien untergebracht; zudem wurden der Konferenzsaal und der Projektionssaal im ersten Stock erneuert und die Serra Piacentini mit einem raffinierten Restaurant wieder hergestellt. Die große Zahl an Eingängen lässt die neue Philosophie des Ausstellungspalastes erkennen, eine für die Durchführung unterschiedlichster Veranstaltungen offene Struktur zu sein. Der Entwurf enthält alle bewährten technischen Innovationen des Sektors bezogen auf Heizungs- und Kühlungsanlagen, Sicherheits- und Beleuchtungsanlagen und flexible Inszenierung. Die größte Herausforderung bestand darin, die Ausstellungsräume mit einer geeigneten Ausstattung und mit Einrichtungen zu versehen, die die notwendige Erhaltung des Bauwerks mit einer äußerst flexiblen Nutzung verband. Der Haupteingang liegt unter dem Triumphbogen: der Eingangsbereich ist symmetrisch und beidseitig öffnen sich zwei große, offene Räume, die für effektsichere vertikale Ausstellungen genutzt werden können. Die Kasse befindet sich in der Nische auf der rechten Seite des Gangs, der ebenfalls hoch und mit Wandlisenen und Deckenkassetten verziert ist. Zu Werbezwecken wurden Banner über und vor der Kasse und Plakate zwischen den Säulen aufgehängt. Die auf die Paneele und den Boden gerichtete Beleuchtung wird durch vier Gruppen drehbarer Strahler erzeugt.

Die auf die Paneele und den Boden gerichtete Beleuchtung wird durch vier Gruppen drehbarer Strahler erzeugt.

Projekte

Projekte Neues Leben für den Palazzo delle Esposizioni

Neues Leben für den Palazzo delle Esposizioni

Projekte Neues Leben für den Palazzo delle Esposizioni

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Projekte Neues Leben für den Palazzo delle Esposizioni 3 Der große, zentrale Saal ist das Herzstück

Der große, zentrale Saal ist das Herzstück des Bauwerks und repräsentiert seine ganze Ausstellungskraft: es ist ein Saal mit doppelter Höhe und einer großen Öffnung in der Mitte, die viele Jahre lang verdunkelt war. Das Licht fällt perfekt zenital direkt von oben ein: Sehr schönes, aber gleichzeitig starres Licht wegen seines besonderen Effekts und der schwierigen Lichtmodulation. Der zentrale Saal dient auch als Verbindungsbereich für die Ausstellungssäle des ersten und zweiten Stockwerks, in dem der Publikumsverkehr auf der Galerie erfolgt, die den großen freien Platz umgibt. Rechts und links vom zentralen Saal gehen je drei lange und schmale, sehr hohe Seitensäle ab, in welche ebenfalls zenitales Licht über die gesamte Länge einfällt. Der Transept ist der Saal, der vom großen zentralen Saal zum Nordsaal führt und in seiner Form, den Öffnungen und Proportionen haargenau den Seitensälen entspricht. Es ist wohl der Saal, dessen Inszenierung sich am schwierigsten gestaltet, der aber gerade deshalb mehr Möglichkeiten bietet, optisch eindrucksvolle Lösungen zu experimentieren. Die oberen Säle, die alle auf die rings um den freien Platz des zentralen Saals verlaufende Galerie blicken, haben ein moderneres Aussehen, weil sie hinsichtlich Grundrissausdehnung und Höhe proportionierter sind.

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Entwurf des Ateliers und des Forums Architekt Daniele Durante studiobv36 und Architekt Adele Savino

Entwurf der Cafeteria Architekt Luca Braguglia

3.4. Innenansichten

Realisierung und Inszenierung Atelier und Forum Barth Innenausbau, Bressanone

Entwurf des Bookshop Architekt Firouz Galdo und Architekt Gabriele Pierluisi

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Architekt Firouz Galdo und Architekt Gabriele Pierluisi 4 Durch die Säle des zweiten Stockwerks gelangt man

Durch die Säle des zweiten Stockwerks gelangt man in das dahinter liegende Glashaus (die so genannte Serra), das vom Architekten Paolo Desideri entworfen wurde und die große, verglaste Cafeteria enthält. Das Beleuchtungssystem ist das wesentliche Merkmal der jüngsten Maßnahme. Es besteht aus einer Reihe dünner und langer Hängepaneele, an denen die Leuchten und andere notwendige technische Geräte wie Brandmelder, elektrische Komponenten und Lautsprecher befestigt sind. Die eigens kreierten höhenverstellbaren Hängepaneele bestehen aus einem einzigen System aus Schienen und Strahlern Tecnica, welche an der Randlinie des Paneels angebracht sind; zusätzliche Einbauleuchten sind zentral auf dem Paneel angebracht. Diese beweglichen Hängedecken vereinfachen Handhabung und Wartung, ein entscheidendes Argument bei einer zeitgenössischen Ausstellungsstruktur, von der totale Effizienz bei niedrigen Betriebskosten erwartet wird. Für die Durchgangsräume wurde ein Lichtzylinder kreiert, der die Allgemeinbeleuchtung und Notbeleuchtung liefert. Durch die Verbindung dieser beiden Funktionen konnten die Lichtaggregate eliminiert und die Struktur der elektrischen Anlage erleichtert werden. Die Leuchten wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Studio De Lucchi realisiert.

Projekte

Der Blick von Basilico

Projekte Der Blick von Basilico 14
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Fotos: Gabriele Basilico

Fotos: Gabriele Basilico

incontroluce 17 Fotos: Gabriele Basilico 17

Projekte

Serra Piacentini

Auftraggeber Azienda speciale PALA EXPO

Entwurf ABDR Architetti Associati

Planungsgruppe

ABDR

S.A.C. Spa

Palazzo delle Esposizioni, Rom, Italien

IGIT

Der Entwurf für den Wiederaufbau der ehemaligen “Serra Piacentini” im Palazzo delle Esposizioni in Rom zeichnet sich durch die innovativen planerischen Entscheidungen aus, die die verwendeten Materialien, die Funktions- merkmale und die Gesamteffizienz des Bauwerks betreffen. Aus architektonischem Gesichtspunkt verfolgen die angewandten Sprachen eine Vereinfachung, deren Ziel es ist, jeden direkten Vergleich mit den Formen und den historistischen Sprachen des Palastes zu umgehen und außerdem die Zurschaustellung der angewandten Technologien zu vermeiden. Hauptziel des Entwurfs ist die vollkommene Einbindung der Struktur des Glashauses in das institutionelle Programm des Palastes und ihre definitive funktionelle, technologische und formelle Integration in die von Pio Piacentini geplante Architektur. Die ehemalige “Serra Piacentini” steht so im Mittelpunkt der urbanen Wiederanknüpfung an Via Piacenza und ermöglicht es, den Prozess der Neuqualifizierung dieses Teils der Stadt anzukurbeln, der zu lange die “Hinterstube” des Ausstellungspalastes geblieben war. Zum Erreichen dieser Ziele trägt die Einheitlichkeit der architektonischen Lösung bei und der Vorschlag einer räumlichen Ordnung, deren Merkmale Transparenz sowie funktionelle und technologische Angemessenheit sind. Im Außenbereich erzeugt die Aufeinanderfolge der Materialien - ausgehend von den Grundmauern über die technischen Volumen in Tavertin, die Glaswände bis zum Dach - den Eindruck maßvoller und progressiver Entmaterialisierung des Volumens des neuen Glashauses. Zusätzlich ergibt sich auf Grund der totalen Linearität und volumetrischen Einfachheit der vorgeschlagenen Lösung sowie der Feinheit der zur Glasscheibenbefestigung angewandten strukturellen Lösungen der überraschende Effekt der symbolischen Helligkeitsumkehr zwischen Tages- und Nachtbetrieb.

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Lösungen der überraschende Effekt der symbolischen Helligkeitsumkehr zwischen Tages- und Nachtbetrieb. 1 2 18
Lösungen der überraschende Effekt der symbolischen Helligkeitsumkehr zwischen Tages- und Nachtbetrieb. 1 2 18

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Mitarbeiter Arch. Angela Arnone und Arch. Maria Persichella (allgemeine technische Koordination), Arch. Steffen Ahl, Arch. Alessandra Gobbo, Arch. Marta Petacco, Arch. Alessio Scarale, Arch. Giancarlo Vaccher

Strukturen Prof.Ing. Mario Desideri Ing. Odine Manfroni

Berater Ing. Valerio Calderaro (Bioklimatik) Arch. Stefano Tiburzi (Brandschutz)

Fotos: Freundliche Genehmigung Studio ABDR

1.2.3. Ansicht des Glashauses

 
Studio ABDR 1.2.3. Ansicht des Glashauses   3 Ein großer Glaskasten tagsüber, während abends das

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Studio ABDR 1.2.3. Ansicht des Glashauses   3 Ein großer Glaskasten tagsüber, während abends das

Ein großer Glaskasten tagsüber, während abends das entmaterialisierte und leuchtende Prisma des Glashauses zu einer überraschenden “städtischen Laterne” wird, die die Ausstellungsfunktionen und die Kommunikationsmöglichkeiten des Palastes verstärkt und sie in die neue städtische Front von Via Piacenza integriert. Dieser Effekt wurde durch die Zusammenarbeit zwischen dem Studio ABDR (Maria Laura Arlotti, Michele Beccu, Paolo Desideri, Filippo Raimondo) und dem Unternehmen iGuzzini illuminazione ermöglicht, das ein Hängeelement mit 8 Lichtpunkten für Lichtquellen unterschiedlicher Leistungsstärken entwarf (Master Colour CDM- R111 Jodid-Metalldampflampen zu 35 und 70W). Das von den Hängeleuchten erzeugte diffuse Licht beleuchtet die verschiedenen Innenbereiche des Glashauses, in dem sich die Cafeteria und das Restaurant Open Colonna befinden.

Projekte

Verfall und neuer Glanz eines historischen Hotels. Hotel Risorgimento

Lecce, Italien

Kunde Vestas Hotels & Resorts

Entwurf

Luca Scacchetti

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Hotels & Resorts Entwurf Luca Scacchetti 1 2 Im Mittelpunkt der vom Architekten Luca Scacchetti

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Hotels & Resorts Entwurf Luca Scacchetti 1 2 Im Mittelpunkt der vom Architekten Luca Scacchetti geplanten

Im Mittelpunkt der vom Architekten Luca Scacchetti geplanten Umbau- und Erweiterungsarbeiten des Hotels Risorgimento in Lecce standen die Eindrücke, die während der ersten Inaugenscheinnahmen auf die Beobachter wirkten. Z. B. zwei gigantische Leuchter aus transparen- tem Kristall, die durch den Staub und Schutt gespensterhaft wirkten und noch an zwei verro- steten I-Eisen hingen, die als einzige den Einbruch der Hängedecke überlebten, haben die Räumlichkeit der neuen Hall markiert und ihren Rhythmus und die Abmessungen vorgegeben. Ein Phantasieprojekt, das von einem Land voller Ornamente und hellen Lichtern erzählt, in dem man orientalische Motive und Renaissance- Fundamente findet, Launen des 17. Jahrhunderts und Launen der Zeit, die am Stein frisst wie ein kühner zeitgenössischer Bildhauer. Die Möbel, Farben, Stoffe, Polsterungen, die Lichter: Alles trägt dazu bei, ein Bild eines Steinbruchs hervor zu rufen, in dem die fehlenden Stücke, die Nischen, Fräsungen und Einschnitte

auf den Stein verweisen. Bleichendes Licht dringt ein und wird von dem sehr hellen Boden reflektiert, trifft auf das Rot des Eingangs und findet den frischen Schatten, der rechts in die Wartebereiche und links ins Restaurant führt, in dem der Kontrast zwischen dem dunklen Holz und Boden und dem Licht der weißen Gewölbe in einer Grundskulptur endet, die die Schatten, Lichter und Vorsprünge der Barockfassaden der Kirchen in Lecce ausdrückt. Die dem Projekt zu Grunde liegende Vorstellung verkettet so den zeitgenössischen Charakter, die Traditionen, Erinnerungen und den Ort. All dies möchte ein kleiner Beitrag sein, unterschiedliche Wege zu finden, um unser Land und seine Formen neu zu entwerfen. Das Unternehmen iGuzzini trug zur Realisierung der Gesamtbeleuchtung sowohl der Innen- als auch Außenbereiche bei. Für die Zimmer fertigten wir eine Sonderversion der Leuchten Y Light sowie Boden- und Tischlampen nach dem Entwurf des Architekten Luca Scacchetti an.

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Fotos: Marino Mannarini

1. Außenansicht

2. Innenansicht des Gewächshauses

3.4. Zimmer

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2. Innenansicht des Gewächshauses 3.4. Zimmer 3 4 Stets für die Zimmer wurden LED-Einbauleuchten für die
2. Innenansicht des Gewächshauses 3.4. Zimmer 3 4 Stets für die Zimmer wurden LED-Einbauleuchten für die

Stets für die Zimmer wurden LED-Einbauleuchten für die Nachttische entworfen. Um auch in den Bädern die Leuchten möglichst dezent zu gestalten, wurden Einbauleuchten Light Shed verwendet. In der Eingangshalle sind die Einbauleuchten Pixel Plus in der Holzverkleidung verborgen. Eine weitere Neuheit besteht darin, dass das gesamte Erdgeschoss, die Halle, das Gewächshaus und der Konferenzsaal mit dem System “Scene Equalizer” gesteuert wird. Im Innern des Gewächshauses liefert zudem die Leuchte Sivra Compact biodynamisches Licht, während für das Oberlicht farbiges Licht der Strahler ColourWoody verwendet wurde. Im Restaurant und in der Wine Bar fiel die Wahl auf Bodeneinbauleuchten Light Up Walk Professional und Linealuce. Die Außenfassade wird mit Linealuce mit LED´s mit warmer Farbtemperatur beleuchtet. Alles trägt dazu bei, das Sonnenlicht und die starken Schatten zusammen mit dem diaphanen Morgenlicht dieses Gebietes nachzuempfinden.

Projekte

Hong Kong Science Park

Architects/Consultants Architectural Services Department (Hong Kong Government)

Lichttechnische Planung Simon Kwan & Associates, Tino Kwan Lighting Consultane

Hong Kong

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Associates, Tino Kwan Lighting Consultane Hong Kong 1 Hong Kong Science Park ist der neue große

Hong Kong Science Park ist der neue große Technologiepool in Hong Kong. Er erstreckt sich über ein 22 Hektar großes Gebiet mit 330.000 qm bebauter Fläche. Es sind 3 Entwicklungsphasen vorgesehen, die letzte für das Jahr 2009. Gegenwärtig sind im Pool 70 chinesische und ausländische Unternehmen angesiedelt, die auf den Gebieten Elektronik, Biotechnologie,

Ingenieurwesen, Informatik und Telekommuni- kation tätig sind. Der Technologiepark stellt den Unternehmen für ihre Arbeit alle Hilfseinrichtungen und technischen Infrastrukturen zur Verfügung. Die Beleuchtung des ersten Teils der Arbeiten wurde mit Leuchten iGuzzini realisiert: Verwendet wurden Leuchten Nuvola, Le Perroquet, Platea, Linealuce, Reflex, Greenwich.

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Partners Assistance

Fotos: Archiv iGuzzini

iGuzzini China

1. Außenansicht

2. Details des Dachs

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17 Partners Assistance Fotos: Archiv iGuzzini iGuzzini China 1. Außenansicht 2. Details des Dachs 2 23

Projekte

Eine großartige Beleuchtung. Seu Vella

Kunde La Paeria, Ajuntament de Lleida Tomás Ferré, Ing. Carles Saez, Arq.

Architekten Marta Trullàs i Huguet Noelia Albana

Lérida, Spanien

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Der monumentale Komplex der Seu Vella ist das Hauptsymbol von Lérida, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Westen Kataloniens. Auf einer Anhöhe gelegen beherrscht er sowohl die Stadt als auch die weite Ebene mit dem Fluss Segre, und sein Profil ist das Wahrzeichen der Stadt. Dank seiner Größe und Farbe ist er auch aus der Ferne gut sichtbar. Die Seu Vella wurde zwischen 1203 und 1431 erbaut. 1707 drohte ihr die Zerstörung; sie wurde aber in eine Kaserne umgewandelt und ab 1797 wurden keine Gottesdienste mehr abgehalten. Die Kirche ist romanisch, besitzt aber ein gotisches Dach und gilt daher als Übergangsbauwerk. Sie hat einen Grundriss mit lateinischem Kreuz und drei Schiffen, eine achteckige Vierungskuppel und fünf Apsiden. Der Glockenturm ist 60 Meter hoch. Die gesamte Seu Vella ist behauen und verziert und tagsüber perfekt lesbar, während sie nachts enthüllt werden muss. Die erste Phase bestand in der Analyse der verschiedenen Teile der Kathedrale, um Prioritäten festzulegen und das Projekt in

mehreren Ausführungsschritten anzugehen. Die Hauptfassaden und der Turm hatten die Priorität. Der Turm wurde als Bezugspunkt in der Stadtlandschaft verstanden. Die achteckige Form des Glockenturms gab einen geometrischen Ansatz für die Beleuchtung vor, um die strategischen Punkte für die Installation der Leuchten zu definieren. Es wurden vier Turmspitzen bestimmt und von jeder dieser Spitzen aus wurde das Licht auf zwei Flächen projiziert. Unter Berücksichtigung des Baumaterials des Turms, ockerfarbene Steinblöcke, wurden 250 W und 400 W-Natriumdampflampen in Strahlern MaxiWoody mit Superspot-Optik eingesetzt. Die Leuchten wurden mit Zubehör wie Fresnel-Linsen und schwenkbaren Lamellen bestückt, um ein ellipsenförmiges, den ganzen Turm umfassendes Lichtbündel zu erzeugen und dadurch unnötige Streuverluste und Lichtsmog zu vermeiden. Zur Beleuchtung der Fassade der Strebepfeiler wurden Strahler mit asymmetrischer Optik in einigen bereits vorhandenen Nischen positioniert.

der Strebepfeiler wurden Strahler mit asymmetrischer Optik in einigen bereits vorhandenen Nischen positioniert. 24

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Partner Assistance iGuzzini illuminazione España

Fotos: José Hevia

1. Nachtansicht des monumentalen Komplexes

 

2. Beleuchtung der Strebepfeiler

3. Detail

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  2. Beleuchtung der Strebepfeiler 3. Detail 2 3 Zur Betonung der Formen und Reliefs des

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  2. Beleuchtung der Strebepfeiler 3. Detail 2 3 Zur Betonung der Formen und Reliefs des

Zur Betonung der Formen und Reliefs des Bauwerks entschied man sich für eine Akzentbeleuchtung mit Halogen-Metalldamp- flampen, die einen Kontrast zur Grundbeleuch- tung mit Natriumdampflampen bilden sollten. Die hervorzuhebenden Punkte waren die seitlichen Fassaden der Strebepfeiler, die Fensteröffnungen und die Turmspitze. Der Turm ist von gotischen Fialen und Ziergiebeln gekrönt, die durch eine allmählich nach unten bis zu den ersten Turmräumen schwächer werdende Beleuchtung in Szene gesetzt werden. Für die Fassade des Kreuzgangs wurde eine Akzentbeleuchtung gewählt, die Strebepfeiler wurden mit Bodeneinbauleuchten Light Up mit Halogen-Metalldampflampen hervorgehoben. Aus der Kombination von Grund- und Akzentbeleuchtung ergab sich eine Gesamtidee, die die Architektur der Kathedrale Seu Vella mit Rücksichtnahme auf die Natur und Umgebung dezent aufzeigte.

Projekte

National Grand Theater of China

Auftraggeber The Grand National Theater Committee - Wan Siquan

Entwurf Paul Andreu Architect associated with ADPi and BIAD

Peking, China

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Architect associated with ADPi and BIAD Peking, China 1 Das National Grand Theatre, im Zentrum von

Das National Grand Theatre, im Zentrum von Peking, etwa 500 Meter vom Tien-An-Men-Platz und der Verbotenen Stadt entfernt, ist eine wahre Insel der Kultur in der Mitte eines Sees. Die große Kuppel aus grauem Titan hat eine elliptische Form mit einer Ausweitung von 144 bis 213 Metern und einer Höhe von 46 Metern und wird von einem gekrümmten Glasdach zweigeteilt. Das Gebäude beherbergt drei Auditorien: ein Saal für

Opern, einer für Konzerte und ein Theater, dane- ben noch verschiedene Ausstellungsräume, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Der Opernsaal befindet sich in der Mitte und stellt das wichtigste Element des gesamten Projektes dar. Der Konzertsaal und das Theater befinden sich an den beiden Seiten der Oper. Der Zugang zum Opernhaus erfolgt von zwei Seiten durch einen gläsernen Tunnel unter dem Wasser, wodurch das Gebäude

auf seiner Außenseite keinerlei Öffnungen oder Eingänge aufweist. Die internen, für das Publikum zugänglichen Bereiche, erscheinen städtischen Plätzen nachempfunden: Straßen, Plätze, Einkaufszentren, Restaurants, Aufenthalts- und Wartebereiche. Diesem öffentlichen Bereich wurde viel Platz eingeräumt, um der Struktur einen volkstümlichen Charakter zu verleihen:

Sie wurde nicht für elitäre Aufführungen geplant.

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Lichttechnische Planung Lighting Planners Associates Inc. Kaoru Mende - Yosuke Hiraiwa

Acoustics CSTB - M. Vian

Fotos: Gabriele Basilico

1. National Grand Theatre, Außenansicht

 

Partners Assistance

Project Management

iGuzzini China

Felipe Starling

Principal Architect

François Tamisier

Starling Principal Architect François Tamisier Die Säle und öffentlichen Bereiche sind auf einer Basis

Die Säle und öffentlichen Bereiche sind auf einer Basis gebaut, die alle operativen und Hilfsstruk- turen eines Gebäudes aufnimmt, das wie jeder andere industrielle Produktionsbereich unter dem Gesichtspunkt maximaler Effizienz und wirtschaft- licher Organisation geplant wurde. All dies, ohne die Harmonie der öffentlichen Bereiche oder den Genuss der Besucher und der Theatergänger je zu stören. Eine Lounge im letzten Stock, direkt unter

dem Dach, bietet sowohl Zuschauern als auch einfachen Besuchern einen wundervollen Blick auf die Stadt, die hier aus einer ganz neuen Perspektive neu entdeckt werden kann. Die Entscheidung, das Grand National Theatre an einem geschichtlich bedeutungsvollen und symbolischen Ort zu errichten, lässt den Willen erkennen, der Kultur aus Vergangenheit und Gegenwart den richtigen Wert beizumessen.

zu errichten, lässt den Willen erkennen, der Kultur aus Vergangenheit und Gegenwart den richtigen Wert beizumessen.
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2. Gemeinschaftsbereich um die Oper 3. Frontansicht der Oper
2. Gemeinschaftsbereich um die Oper 3. Frontansicht der Oper

2. Gemeinschaftsbereich um die Oper

3. Frontansicht der Oper

iGuzzini illuminazione hat mit Paul Andreu und dem Lichtdesigner Kaoru Mende an der Realisierung der künstlichen Beleuchtung der öffentlichen Bereiche und des Foyers zusammen gearbeitet. Das Verhältnis zwischen dem Gebäude und der umliegenden Landschaft bei Tag und bei Nacht war von grundsätzlicher Bedeutung bei der Planung. Tagsüber wird das Gebäude von dem hereinfallenden Licht durchflutet und verändert sich mit dem Tageslicht; Nachts strahlt das Licht aus der transparenten Mitte des Gebäudes nach außen und signalisiert so die Präsenz des National Grand Theatre im Stadtbild. In diesen Bereichen wurden hauptsächlich folgende Lampentypen eingesetzt: Le Perroquet und Light Up. Die Strahler Le Perroquet wurden entlang des oberen Außenrands der Gebäude installiert, die die Theater-, Opern- und Konzertsäle beherbergen. Hier wurden 150-W-Lampen HQI verwendet. Die Leuchten Light Up im hinteren Bereich des Theater- und des Konzertsaals unterstreichen hingegen die Farbe und die Wärme der Holzverkleidung der Wände. Einige Strahler Zoom beleuchten die Kunstwerke, die entlang der Korridore ausgestellt sind.

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der Wände. Einige Strahler Zoom beleuchten die Kunstwerke, die entlang der Korridore ausgestellt sind. 3 29

Projekte

Ein Öko-Sitz. Stiftung Nicolas Hulot

Kunde Fondation Nicolas Hulot pour la Nature et l’Homme

Entwurf Nicolas Favet Architectes

 

Pflanzenwand

Patrick Blanc

Boulogne-Billancourt, Frankreich

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Patrick Blanc Boulogne-Billancourt, Frankreich 1 Die Fondation Nicolas Hulot pour la Nature et l’Homme

Die Fondation Nicolas Hulot pour la Nature et l’Homme wurde 1990 gegründet und 1996 als gemeinnützliche Stiftung anerkannt. Die nicht- staatliche, unpolitische und unkonfessionelle Organisation will Umweltbewusstsein und umweltverantwortliches Handeln fördern und mit erzieherischen, wissenschaftlichen und kulturellen Projekten unseren Lebensraum schützen. Kürzlich wurde der Sitz der Stiftung verlegt und Umbauarbeiten unterzogen, um ihn umweltgerechter und funktioneller zu gestalten und seine Identität zu unterstreichen, wobei ein begrenztes Budget zu beachten war. Die Räumlichkeiten sind als Open-Space rund um einen zentralen Block mit den Serviceeinrichtungen organisiert und von einer Pflanzenwand umgeben, die in

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organisiert und von einer Pflanzenwand umgeben, die in 2 Zusammenarbeit mit dem Botaniker Patrick Blanc realisiert

Zusammenarbeit mit dem Botaniker Patrick Blanc realisiert wurde. Dieser Bereich erhält eine reichliche natürliche Beleuchtung. Für die künstliche Beleuchtung, die selbstverständlich energiesparend sein musste, wurden vorwiegend Leuchten Light air mit Leuchtstoff- und Jodid- Metalldampflampen eingesetzt. Die Verwendung von Light air, die ihr Licht nach oben abstrahlen können, führte zu einer diffusen Beleuchtung, die den auf einer Fläche von ca. 450 qm verteilten 25 Arbeitsplätzen der Mitarbeiter der Stiftung einen optimalen Sehkomfort garantiert. Einige der Light air verfügen außerdem über Grünfilter im oberen Teil, um durch diese Farbe das naturnahe Konzept des Gebäudes zu vermitteln, das durch die Pflanzenwand

und den Gebrauch von Naturmaterialien zum Ausdruck kommt. Es wurden Natur- oder Rohmaterialien gewählt, die speziell für ihren Zweck vorbereitet wurden: Die Fußböden sind aus Naturlinoleum, alle Möbel sind aus Nadelholz-Sperrholz angefertigt, das norma- lerweise für Betonschalungen benutzt wird, die Wandverkleidung der Cafeteria besteht aus Paneelen aus recycelten Milchkartons, die Decke aus Holzfaser-Zement-Verbund für eine gute Akustik.

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Partners Assistance iGuzzini illuminazione France SA

Fotos: Didier Boy de la Tour

1. Außenfassade

 

2. Einer der Räume

3. Pausenraum

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France SA Fotos: Didier Boy de la Tour 1. Außenfassade   2. Einer der Räume 3.

Projekte

Licht für Kultur. Champs Libres

Auftraggeber

Rennes Métropole

 

Bauleitung Maître d’oeuvre Christian de Portzamparc

 

Museumswesen Elisabeth de Portzamparc

Rennes, Frankreich

Auf einer Gesamtfläche von 35.280 qm repräsentieren die Champs Libres die neue kulturelle Infrastruktur von Rennes Métropole, mit einem gemeinsamen Ziel: Kultur allen zugänglich zu machen. Hauptziel war es, drei Kultureinrichtungen der Stadt Rennes, deren Räumlichkeiten zu klein geworden waren, unter einem Dach zu vereinen: Die Bibliothek, das Musée de Bretagne und den Espace des sciences (wissenschaftliches, technisches und industrielles Kulturzentrum). Für den Bau des neuen Kulturkomplexes wurde ein Wettbewerb

Für den Bau des neuen Kulturkomplexes wurde ein Wettbewerb 1 ausgeschrieben, den der Architekt Christian de
Für den Bau des neuen Kulturkomplexes wurde ein Wettbewerb 1 ausgeschrieben, den der Architekt Christian de
Für den Bau des neuen Kulturkomplexes wurde ein Wettbewerb 1 ausgeschrieben, den der Architekt Christian de
Für den Bau des neuen Kulturkomplexes wurde ein Wettbewerb 1 ausgeschrieben, den der Architekt Christian de
Für den Bau des neuen Kulturkomplexes wurde ein Wettbewerb 1 ausgeschrieben, den der Architekt Christian de
Für den Bau des neuen Kulturkomplexes wurde ein Wettbewerb 1 ausgeschrieben, den der Architekt Christian de
Für den Bau des neuen Kulturkomplexes wurde ein Wettbewerb 1 ausgeschrieben, den der Architekt Christian de

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ausgeschrieben, den der Architekt Christian de Portzamparc gewann. Der Entwurf basiert auf einem Konzept des Raums als Element, der den Publikumsverkehr zwischen großen Volumen begünstigt. Das Erdgeschoss ist wie ein Stadtviertel gestaltet. Das Spiel der Transparenzen erleichtert die Sichtbarkeit der verschiedenen Bereiche, die durch Stege miteinander verbunden sind. Ebenso wichtig war es, die drei Institutionen auch von außen unterscheiden zu können. Das Musée de Bretagne erstreckt sich auf

war es, die drei Institutionen auch von außen unterscheiden zu können. Das Musée de Bretagne erstreckt
war es, die drei Institutionen auch von außen unterscheiden zu können. Das Musée de Bretagne erstreckt

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Lichttechnische Planung

Fotos: Didier Boy de la Tour

Spectaculaire

1. Eingang zur Bibliothek

Partners Assistance iGuzzini illuminazione France SA

2. Außenansicht

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1. Eingang zur Bibliothek Partners Assistance iGuzzini illuminazione France SA 2. Außenansicht 2 33

Projekte

Licht für Kultur. Champs Libres

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Projekte Licht für Kultur. Champs Libres 3 34

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3. Eingang zum Espace des Sciences

4. Bibliothek

5. Museé de Bretagne

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des Sciences 4. Bibliothek 5. Museé de Bretagne 4 einer Gesamtfläche von 5.663 qm nur auf

einer Gesamtfläche von 5.663 qm nur auf einem Stockwerk, das fast wie ein Band die anderen beiden Gebäude umgibt: Den “Espace des sciences”, ein großer Konus aus Zink, dessen größter Saal sich im Erdgeschoss befindet und der im obersten Teil ein kugelförmiges Planetarium mit 99 Sitzplätzen aufweist; die Bibliothek, eine umgekehrte Pyramide aus Metall und Glas, geht über 6 Etagen mit insgesamt 7.942 qm, davon 3.850 qm reine Lesesäle. Zur Beleuchtung der verschiedenen Bereiche wurden Leuchten iGuzzini eingesetzt, die den unterschiedlichen Erfordernissen dieses

Mehrzweckbereichs Rechnung tragen. In der Bibliothek findet man daher Einbauleuchten Optica und Pixel Plus, die sowohl diffuses Licht als auch Effektbeleuchtung bieten. Im Museum wurden vorwiegend Le Perroquet und Le Perroquet Professional eingesetzt, die maximale Flexibilität gewährleisten. Im Konferenzsaal wurden Einbauleuchten Reflex, für die Kuppel des Planetariums Strahler Lingotto verwendet. In den Durchgangs- und Eingangsbereichen befinden sich Wandleuchten Linealuce, asymmetrische Einbauleuchten Optica, Pixel Plus, Le Perroquet Professional.

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befinden sich Wandleuchten Linealuce, asymmetrische Einbauleuchten Optica, Pixel Plus, Le Perroquet Professional. 5 35

Projekte

Eine Lichtlinie für den Universitätspark von Aalborg

Kunde

Aalborg Kommune

 

Entwurf KHR Architects und Møller und Grønborg Architects

Technische Berechnungen

 

Rambøll Aalborg

Aalborg, Dänemark

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Der “Universitätspark” ist eines der zahlreichen Projekte der dänischen Stadt Aalborg. Im Gebiet zwischen der Universität und der Stadt Gug ist der Bau von 1500 neuen Wohnungen und die Planung eines 170.000 qm großen Einkaufs- zentrums vorgesehen. Die Leitlinien der Architekten verlangten eine Straßenbeleuchtung, die mit den Merkmalen des Wohnungsbauprojektes vereinbar war, nicht nur was die optische Wirkung der Leuchten tagsüber, sondern auch in den Abend- und Nachtstunden betraf. Der beleuchtete Bereich des Universitätsparks soll durch die Qualität der tageslichtähnlichen Beleuchtung einen angenehmen Eindruck erzeugen. Der Hauptzugang erfolgt über die Straße

“Einsteins boulevard”. Die Architekten wollten, dass die Mastleuchten indirektes Licht abstrahl- ten und in den Abendstunden den Effekt einer “Perlenkette” erzeugten. Ermöglicht wurde dies durch eine lange Reihe von 22 Leuchten Nuvola, die zum Erkennungsmerkmal der Gegend wird und einen Kontrast zu den weitmaschig ange- legten Pflanzungen im Eingangsbereich bildet. Die mit jeweils 30 m Abstand installierten, 10 m hohen Leuchten sind mit 250W-Halogen- Metalldampflampen bestückt. Die Beleuchtung der Unterführung zum “Einsteins boulevard” wurde bis ins kleinste Detail geplant. Die Unterführung wurde mit Fertigelementen und einem Prisma zur Lichtbrechung auf die Straßenmitte realisiert.

Die Unterführung wurde mit Fertigelementen und einem Prisma zur Lichtbrechung auf die Straßenmitte realisiert. 36

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Installateur AKE Entreprise A/S

Fotos: Ole Ziegler

1. Nachtansicht der “Perlenkette”

Partners Assistance iGuzzini illuminazione DK

2. Grundriss und Ansichten

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Overview

Das Prisma funktioniert sowohl mit Tageslicht als auch mit künstlichem Licht, das von den Einbauleuchten Walky geliefert wird. Wesentlich für die Qualität der Unterführung und ihren täglichen Gebrauch ist, dass das Beleuchtungsniveau und die Beleuchtungsqualität nicht geringer als die der Straße und umliegenden Wege sind.

Projekte

Eine Rast gehobener Qualität

Entwurf Germann & Achermann AG

Anlagen

Elektrizitätswerk Altdorf

Partners Assistance iGuzzini illuminazione Schweiz

Schattdorf, Schweiz

Die an der Süd-Nord-Route der Gotthard- Autobahn gelegene Autobahnraststätte Schattdorf wurde unter der Leitung des Altdorfer Architekturbüros Germann & Achermann AG umgestaltet. Das besondere Interesse der Architekten galt dabei der Beleuchtung, vor allem in den Restaurantbereichen. Die je nach Tageszeit veränderliche Lichtstärke und -temperatur wird von den Rastenden als angenehm empfunden. Die originelle Architektur des Hauptgebäudes der Autobahnraststätte wirkt anziehend auf Reisende, die den Gotthardtunnel hinter sich gelassen haben. Im Inneren herrschen warme Töne vor. Große Glasflächen geben den Blick auf die Urner Berggipfel frei. Das Architekturbüro und das Elektrizitätswerk Altdorf haben das Beleuchtungskonzept für den fast 72 Meter langen, 10 bis 12,5 Meter breiten und bis zu 12,5 Meter hohen Saal in Zusammenarbeit mit iGuzzini entwickelt.

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hohen Saal in Zusammenarbeit mit iGuzzini entwickelt. 1 Die Beleuchtung verbindet die einzelnen Innenbereiche der

Die Beleuchtung verbindet die einzelnen Innenbereiche der Struktur optisch miteinander. Damit die Beleuchtung Wohlbefinden erzeugt, verwendete iGuzzini neben den Leuchten Pixel Plus und Lineup auch das biodynamische Lichtsystem Sivra, dessen Licht so programmiert werden kann, dass die normalen Variationen der Lichtstärke und Farbtemperatur des natürlichen Lichts wieder gegeben werden. Der Aufenthalt in den Räumen trägt daher zum Wohlbefinden und zur Verbesserung der Fahrleistung der Besucher bei. Die Lampen strahlen ihr Licht auf den Boden ab, die Lichtstärke und Farbtemperatur werden

abhängig von der Tageszeit, nicht vom Außenlicht, zentral gesteuert. Zur optischen Hervorhebung der Saalhöhe benutzte iGuzzini ein Leuchtstoffmodul mit schwachem Licht, das die Decke indirekt beleuchtet. Die verschiedenen Bereiche, Eingang, Shop und Restaurant, werden durch das Licht nicht abgegrenzt, sondern durch Effekte miteinander verbunden, die in der gesamten Raststätte unverändert bleiben. Die Beleuchtung des Free Flow im Untergeschoss wurde so geplant, dass sie die Kunden durch die Helligkeit und Leuchtkraft des Lichts in den Self- Service-Bereich führt. Die ausgestellte Ware wird

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Fotos: Günter Laznia

1. Außenbereich

2.3. Unterschiedliche Lichtstärken und Farbtemperaturen im Saal

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Lichtstärken und Farbtemperaturen im Saal 2 von Hochleistungsstrahlern gezielt mit einem warmen

von Hochleistungsstrahlern gezielt mit einem warmen Lichtton beleuchtet, um die Ware vom Raum abzuheben. Im Außenbereich betonen die Leuchten iGuzzini die Architektur der Raststätte: Wer von Süden kommt, sieht eine überdimensionierte Glasfront im auskragenden Gebäudeteil. Die beleuchteten Fenster werden durch das schwache Licht auf der Fassade hervor gehoben, die zur Autobahn hin weniger beleuchtet ist, da die Außenstrahler nur wenig Licht auf die Gebäudeseite werfen. In diesem Fall wurde die Leuchten Light Up Walk Professional und MaxiWoody verwendet.

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auf die Gebäudeseite werfen. In diesem Fall wurde die Leuchten Light Up Walk Professional und MaxiWoody

Projekte

Bestmögliche Lichtverhältnisse für die Forschung

Entwurf Liechti, Graf und Zumsteg

Planung der elektrischen Anlage Gähler und Partner

 

Partners Assistance iGuzzini illuminazione Schweiz

Villigen, Schweiz

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iGuzzini illuminazione Schweiz Villigen, Schweiz 1 Der Sitz der bedeutendsten Schweizer Forschung-

Der Sitz der bedeutendsten Schweizer Forschung- seinrichtung, dem Paul Scherrer Institut in Villigen, wurde vom Brugger Architekturbüro Liechti, Graf und Zumsteg geplant und im Juli 2007 eröffnet. Für das Projekt wurde 2005 eine Ausschreibung veranstaltet, die vom Architekturbüro zusammen mit der Gesellschaft Gähler und Partner aus Ennetbaden, die für die Planung der elektrischen Anlage verantwortlich ist, gewonnen wurde. Gemäß Projektvorgabe besteht das Gebäude aus einem Kranz von Büros, der die zweigeschossige Cafeteria und den Kontrollraum umschließt. Vom Kontrollraum aus werden die Großforschungsanlagen - die Synchrontron Lichtquelle Schweiz SLS, der Protonenbeschleuniger Spallations- Neutronenquelle SINQ und die Medizinanlage Proscan - mit Hilfe von Monitoren jeden Tag rund um die Uhr überwacht. Im Überwachungsraum, in dem rund um die Uhr gearbeitet wird, installierte iGuzzini das Hängeleuchtensystem Light air mit biodynamischen Licht.

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Fotos: Günter Laznia

1. Teilansicht des Kontrollraums

2.3. Unterschiedliche Lichtstärken und Farbtemperaturen im Kontrollraum

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Lichtstärken und Farbtemperaturen im Kontrollraum 2 3 Die Mitarbeiter des Drei-Schichten-Systems profitieren von

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Lichtstärken und Farbtemperaturen im Kontrollraum 2 3 Die Mitarbeiter des Drei-Schichten-Systems profitieren von

Die Mitarbeiter des Drei-Schichten-Systems profitieren von dieser speziellen Beleuchtung, denn künstliches wie natürliches Licht ist nicht nur für optimales Sehen notwendig, sondern übt auch eine wichtige Funktion auf das physische und psychische Gleichgewicht des Menschen aus. Der tägliche Rhythmus des Sonnenlichts wirkt als biologische Uhr und beeinflusst wichtige physiologische Funktionen wie die Produktion von Hormonen, die kognitive Tätigkeit oder den Gemütszustand. Für die Regelung der verschiedenen Lichtstärken wurden die ersten beiden Schichten, von 6 bis 22 Uhr, in einem 16-Stunden-Tag

zusammen gelegt. Dies bedeutet, dass zu Beginn der Frühschicht die Leuchten Light air wenig Warmlicht abstrahlen, während zur Schichtmitte die Lichtstärke erhöht und die Lichtfarbe kälter wird. Gegen 22 Uhr wird das Licht milder und wärmer. Für die dritte Schicht wird mit Hilfe des Lichts ein 8-Stunden-Tag simuliert. Das Beleuchtungssystem wurde gemäß den Vorschriften für Räume mit Bildschirmarbeitsplätzen hinsichtlich Leuchtdichte und Abstrahlwinkel realisiert. Die einzelnen Lichtmodule können nach Wunsch kombiniert werden, um ihre Form und Größe ideal an den Raum anzupassen.

Projekte

Imaging Peace Tower

Entwurf

PK Architects

   

Leuchten Space Cannon VH S.p.A.

Konstruktion und Anlagen VST, Jón Otti Sigur´sson

Insel Videy, Island

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Eine Lichtsäule, die auf der Insel Videy ihren Standort hat und von der Hauptstadt Reykjavik aus gut sichtbar ist, erinnert seit dem 9. Oktober 2007 alle daran, wie wichtig Frieden auf der Welt ist. Das Projekt basiert auf einem Konzeptkunstwerk, das Yoko Ono bereits in den 60-er Jahren gemeinsam mit John Lennon vorschwebte. Jetzt ist das Kunstwerk endlich realisiert. Yoko Ono wollte den Leuchtturm in Reykjavik errichten, weil Island nie ein Heer gehabt hatte und sich wie kein anderes Land auf der Welt für Umweltschutz einsetzt. Nach Abschluss der komplexen Abnahmephase, während der iGuzzini das Unternehmen Space Cannon zur Lösung der zahlreichen technischen Probleme vorschlug, die die Realisierung der

Lichtsäule stellte, wurden die geeignetsten Leuchten bestimmt. Zur Beleuchtung des Turms wurden die Leuchten Light Up Walk Professional von iGuzzini gewählt. Die Lichtsäule hingegen wird mit neun, mit 7000W-Xenonlampen bestückten Leukos von Space Cannon realisiert. Zusätzlich zum Hauptteil der Säule wurden im Lichttunnel sechs Leukos mit 2000W-Lampen positioniert. Am Friedensturm wird Yoko Ono künftig alle zwei Jahre am 9. Oktober den “LennonOno Grant for Peace” verleihen. Dieser von ihr gestiftete Preis wurde bereits im Jahr 2002 eingerichtet, um Frieden, Wahrheit und guten Willen auf der Welt zu fördern und allen zu helfen, die sich für diese Werte einsetzen.

Frieden, Wahrheit und guten Willen auf der Welt zu fördern und allen zu helfen, die sich

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Partners Assistance iGuzzini Norge GH lighting ltd

Fotos: Hakon Halldorsson

1. Blick auf die Bucht der Insel Videy

 

2. Letzte Installationsphasen

3. Yoko Ono während der Eröffnungsfeier

4. Ringo Starr bei der Eröffnung

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Letzte Installationsphasen 3. Yoko Ono während der Eröffnungsfeier 4. Ringo Starr bei der Eröffnung 2 3
Letzte Installationsphasen 3. Yoko Ono während der Eröffnungsfeier 4. Ringo Starr bei der Eröffnung 2 3

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Letzte Installationsphasen 3. Yoko Ono während der Eröffnungsfeier 4. Ringo Starr bei der Eröffnung 2 3
Letzte Installationsphasen 3. Yoko Ono während der Eröffnungsfeier 4. Ringo Starr bei der Eröffnung 2 3

Projekte

Licht für die Technik. Neuer Sitz der Industrial Project Services - IPS

Kunde

IPS

 

Entwurf IPS - Giuliana Matucci

Partners Assistance

 

iGuzzini Benelux

Nivelles, Belgien

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  iGuzzini Benelux Nivelles, Belgien 1 Industrial Project services (IPS) ist ein

Industrial Project services (IPS) ist ein multidisziplinäres Ingenieurunternehmen, das Industrieprojekte in all ihren Aspekten, vom Kostenmanagement zu technischen Berechnungen, verwaltet. Das 1992 gegründete Unternehmen schuf Ende 2006 das Competence Center in Nivelles, um Synergien zwischen den Unternehmenssektoren zu entwickeln, die auf verschiedenen Gebieten tätig sind.

Das Competence Center ist ein internationales Bildungszentrum und verfolgt unter anderem den Zweck, die Gesellschaft an die Region anzubinden. iGuzzini illuminazione lieferte die lichttechnische Beratung und Leuchten für diesen neuen Sitz. Die zu verwendenden Leuchten wurden auf der Grundlage einiger Schlüsselwörter bestimmt, die Giuliana Matucci, Junior Project Engineer des

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Fotos: Paul Van Den Brande

1. Internal meeting IPS

2. Foyer

3. Einer der Arbeitsbereiche

Unternehmens, vorgeschlagen hatte. Das auf zwei Etagen angelegte Foyer mit front- und rückseitiger Glaswand ist ein multifunktioneller Bereich, auf den ein Sitzungssaal, aber auch der Break-Raum gehen. Hinter den unverglasten Seitenwänden befinden sich Büros und Planungs-, Tagungs- und multimediale Säle, zu denen seitliche Treppen führen. Dieser Raum bildet den Zugang zum ersten Stock und ist die eigentliche Begegnungs- und Diskussionsstätte der Gesellschaft. Die Schlüsselwörter für diesen Bereich hießen: Leichtigkeit, Platz, Transparenz, Beweglichkeit, Lebhaftigkeit. Die Wahl fiel auf die Leuchte Gem mit ihrem diffusen Licht und ihrer Transparenz, die in unterschiedlichen Höhen aufgehängt wurde. In dem auf das Foyer gehenden Tagungssaal, auch “Acquario” genannt, wurde angesichts seiner Wesentlichkeit und der minimalistischen Einrichtung eine Pendelleuchte Cestello für Leuchtstofflampen verwendet, die parallel zur Tischmitte aufgehängt wurde. Der Relax- und Restaurantbereich ist mit runden Tischen und hohen Polsterstühlen modern eingerichtet. Hier entschied man sich für die Leuchte Microcestello, die eine kostbare, glänzende Beleuchtung liefert. Für den Planungs, multimedialen und Tagungssaal wurden Pendelleuchten Cestello für Leuchtstofflampen verwendet, die quadratisch oder “U”-förmig angeordnet wurden. Sie ermöglichten die gleichförmige Beleuchtung dieser Bereiche, in denen intellektuelle Leistungen verlangt werden.

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ermöglichten die gleichförmige Beleuchtung dieser Bereiche, in denen intellektuelle Leistungen verlangt werden. 2 3 45
ermöglichten die gleichförmige Beleuchtung dieser Bereiche, in denen intellektuelle Leistungen verlangt werden. 2 3 45

Projekte

12 Lichtetagen. Neuer Sitz der Gruppe Eczacıba¸sı

Entwurf Tabanlıo ˘glu Architecture

Partners Assistance

Tepta Aydınlatma

Istanbul, Türkei

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Assistance Tepta Aydınlatma Istanbul, Türkei 1 Einige Gesellschaften der Gruppe Eczacıba¸ sı, eine der

Einige Gesellschaften der Gruppe Eczacıba¸sı, eine der bedeutendsten Wirtschaftsgruppen der Türkei, haben einen neuen Sitz im Gebäudekomplex Kanyon im Istanbuler Bezirk Levent. Die 12 Büroetagen auf einer Fläche von ca. 13.420 qm zeichnet das selbe funktionelle Layout aus. Der moderne, von Tabanlıoglu˘ lu ausgearbeitete Entwurf der Büroräume sah eine elegante, aber gleichzeitig funktionelle und einfache Beleuchtung vor.

Das System Hub erschien als am besten geeignet, um in einer einzigen Leuchte die Brandschutz- anlagen, Rauchmelder und Audiosysteme aufzunehmen. In den Büros wurde eine 3 Meter lange Sonderversion des modularen Systems Hub verwendet, die mit zwei 54W-Leuchtstoffmodulen bestückt ist. In den Gängen, die zu den Aufzügen führen, wurden 2,4 m lange Hub-Module parallel zuein- ander und zur Holztäfelung der Decke installiert.

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Fotos: Engin Gerçek

1. Reception und Büros

2. Pausenraum

3. Vorstandsbüro

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und Büros 2. Pausenraum 3. Vorstandsbüro 2 3 Jedes Modul Hub ist mit den oben genannten
und Büros 2. Pausenraum 3. Vorstandsbüro 2 3 Jedes Modul Hub ist mit den oben genannten

Jedes Modul Hub ist mit den oben genannten Zusatzkomponenten und zwei 24W-Leuchts- toffmodulen bestückt. Einige Ausführungen sehen bei einem Stromausfall Notlicht vor. Vor den Aufzügen wurden Einbauleuchten Ledplus installiert. An der Holzdecke der Bürogänge wurden quadratische Einbauleuchten Laser mit dichroitischer 12V 50W-Lampe mit Notbeleuchtungszusatz verwendet. In den Warteräumen wurde das Spezialsystem Hub mit Polycarbonatfiltern eingesetzt.

Unternehmenskultur

Ökodesign. Verantwortliche Planung vom Entwurf bis zur Entsorgung der Produkte

Energiebetriebene Produkte wirken sich verschiedenartig auf die Umwelt aus: vom Stromverbrauch mit seinem Einfluss auf den Klimawandel zum Verbrauch natürlicher Ressourcen zur Gewinnung der Konstruktionsma- terialien, von der Trennung der Produktionsab- fälle zu den Schadstoffemissionen bis zur Möglichkeit des vollständigen oder teilweisen Materialrecyclings. Ökodesign bedeutet die Einbeziehung ökologi- scher Erwägungen in der Designphase eines Produkts und ist die beste Möglichkeit zur Verbesserung seiner Umweltverträglichkeit. Darüber hinaus sieht Ökodesign die Verbesserung der Energieeffizienz der Produkte vor und leistet dadurch einen wichtigen und langfristigen Beitrag zum Klimaschutz. Mit der EuP-Richtlinie 2005/32/EG (Energy- using Products) wurde ein Rahmen geschaffen, um die Integration von Umweltaspekten in die Planungsphase von Produkten, die für ihren Betrieb Elektrizität oder fossile Energieträger benötigen, zu fördern. Die Europäische Kommission hat das Forschungsinstitut VHK mit der Ausarbeitung einer Methode zur Bestimmung der Produktgruppen beauftragt, die von künftigen Maßnahmen betroffen sein können. Im Dezember 2005 erteilte die Kommission an Hand der Ergebnisse dieser Studie externen Konsulenten die Aufgabe, unter der Mitwirkung nationaler und europäischer Unternehmen und Verbände Vorstudien zu einigen Produktgruppen durchzuführen.

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Vorstudien zu einigen Produktgruppen durchzuführen. 1 Die Produktgruppen sind: - Elektromotoren, Wasserpumpen,

Die Produktgruppen sind:

- Elektromotoren, Wasserpumpen, Ventilatoren;

- PC´s und Monitore;

- Drucker, Multifunktions- und Imaging-Geräte;

- Konsumelektronik, wie Fernseher;

- Ladegeräte;

- Leuchten;

- Klimaanlagen;

- Kühlschränke, Gefrierschränke, Automaten für das Gewerbe und den Hausgebrauch. Für diese Gruppen werden Bedingungen und Grenzwerte für ökologisch relevante Produktmerkmale wie den Energie- oder Wasserverbrauch festgelegt. Zudem werden allgemeine Bedingungen für die Gesamtumweltleistung des Produktes ohne die Festsetzung von Grenzwerten definiert. Die Studie IEA Light’s Labours’ Lost study (IEA, 2006) gibt bekannt, dass weltweit eine stetig steigende Wachstumsrate im Beleuch- tungssektor erwartet wird. Grund dafür sind der durch das globale Wirtschaftswachstum, die kontinuierliche Entwicklung der Städte und den Ausbau der Stromnetze in den ländlichen Gebieten bedingte Anstieg der Produktion von Beleuchtungsanlagen. Es überrascht nicht,

dass die prognostizierte Wachstumsrate in den Entwicklungsländern der Asien-Pazifik-Region, Osteuropas, Afrikas, des Mittleren Ostens und Lateinamerikas am höchsten ist. Der Bedarf an Leuchten wird in den westeuro- päischen Ländern voraussichtlich um jährlich 4,0% ansteigen, weit über der im Zeitraum 1998 bis 2003 registrierten Wachstumsrate. Die jährlichen Gesamtkosten für die Beleuchtung belaufen sich auf 4,3 Milliarden e für EU25, entsprechend 2,3 Milliarden e (oder 55%) für den Stromverbrauch; 1,5 Milliarden e für den Kauf der Produkte; 0,2 Milliarden für den Arbeitslohn, Wartung und Ersetzung der Lampen und 0,125 Milliarden für den Kauf der Lampen. Die Sektoren, die in erster Linie von der Festlegung spezifischer Grenzwerte und allgemeiner Leistungsanforderungen betroffen sein werden, sind die Straßenbeleuchtung und die Beleuchtung der Büros. Zudem wurde eine Analyse darüber angestellt, welche Anwendungssektoren einen höheren Anteil elektrischer Beleuchtungsenergie bezogen auf den Gesamtenergieverbrauch haben.

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Fotos: Archiv iGuzzini 1. Beispiel einer Wohnraumbeleuchtung 2.3. Beispiele für öffentliche Beleuchtung
Fotos: Archiv iGuzzini 1. Beispiel einer Wohnraumbeleuchtung 2.3. Beispiele für öffentliche Beleuchtung

Fotos: Archiv iGuzzini

1. Beispiel einer Wohnraumbeleuchtung 2.3. Beispiele für öffentliche Beleuchtung

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2.3. Beispiele für öffentliche Beleuchtung 2 3 Öffentliche Beleuchtung Die 2005 angestellte Schätzung

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2.3. Beispiele für öffentliche Beleuchtung 2 3 Öffentliche Beleuchtung Die 2005 angestellte Schätzung

Öffentliche Beleuchtung Die 2005 angestellte Schätzung des Energie- verbrauchs, die für die vorliegende Studie herangezogen wurde, liegt bei 35 TWh für EU25 (die 25 Länder der Europäischen Union) und stellt ca. 1,3% des Stromendverbrauchs dar. Eine kürzlich durchgeführte Studie setzte den Stromverbrauch für die öffentliche Beleuchtung mit der Einwohnerzahl ins Verhältnis. Man kam auf 0,11 Leuchten/pro Kopf; hochgerechnet bedeutet dies, dass in Europa (mit 820 Millionen Einwohnern) insgesamt 91 Millionen Lichtpunkte installiert sind. Berücksichtigt man, dass die Lebensdauer von Leuchten 30 Jahre beträgt, sind viele derzeit betriebene Beleuchtungsanlagen veraltet und hinsichtlich der Energieeffizienz absolut ungenügend. So hat die öffentliche

Beleuchtung allein im letzten Jahrzehnt beachtliche technologische Fortschritte verzeichnet und der Innovationsprozess setzt sich kontinuierlich fort. Es gibt daher einen großen Markt für Ersetzungen oder Erneuerungen dieser Anlagen; die neuen Technologien zur Energieeinsparung sind jedoch nicht immer ausreichend bekannt, um die Erneuerungsrate zu erhöhen. Weiterhin wird eine wachsende Zahl neuer Installationen voraus gesehen, die mit der zunehmenden Verstädterung der ländlichen Gebiete und Vororte und mit dem Trend zur Verschönerung der Städte und Aufwertung der Vorstädte verknüpft sind. Dies sind die Hauptgründe für die Entscheidung, die Maßnahmen in der öffentlichen Beleuchtung vorrangig zu behandeln.

Unternehmenskultur

Ökodesign. Verantwortliche Planung vom Entwurf bis zur Entsorgung der Produkte

Büros Die in den Büros des Dienstleistungs- und Industriesektors installierten Leuchten sind zweifellos Geräte mit hohem Energieverbrauch. Es ist üblich, spezifische Leuchten für bestimmte Aufgaben zu installieren, gemäß präzisen technischen Anforderungen an Innenrau- marbeitsplätze des Dienstleistungs- und Industriesektors laut Normen oder technischen Leitlinien (z. B. EN 12464-1(2002). Die Anforderungen an die Beleuchtung von Büroarbeitsplätzen sind in der Norm EN 12464- 1(2002) unter dem Titel “Beleuchtung von Arbeitsstätten - Teil 1: Arbeitsstätten in Innenräumen” aufgeführt und die typische Beleuchtungsstärke für diese Bereiche wird mit 500 Lux angegeben. Diese Norm definiert ebenfalls Richtwerte in Bezug auf Sehkomfort, Blendung und Farbwiedergabe. Die in den letzten Jahrzehnten gemäß dieser Anforderungen installierten Leuchten basieren fast ausnahmslos auf der Technologie der Leuchtstofflampen, die auch noch im nächsten Jahrzehnt den Vorrang haben wird. Die Technologien der Leuchtstofflampen und ihrer Vorschaltgeräte sind in den letzten beiden Jahrzehnten entscheidend verbessert worden. Eine breite Produktpalette mit hohen Leistungsmerkmalen ist bereits auf dem Markt, aber noch nicht genügend installiert.

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Produktpalette mit hohen Leistungsmerkmalen ist bereits auf dem Markt, aber noch nicht genügend installiert. 4 5
Produktpalette mit hohen Leistungsmerkmalen ist bereits auf dem Markt, aber noch nicht genügend installiert. 4 5

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4. Beleuchtungsbeispiel in Büros 5. Beleuchtungsbeispiel in der Industrie
4. Beleuchtungsbeispiel in Büros 5. Beleuchtungsbeispiel in der Industrie

4. Beleuchtungsbeispiel in Büros

5. Beleuchtungsbeispiel in der Industrie

TL 41% Industry Mainly Office and GLS 20% Mainly Homes and HORECA CFL-nl 3% CFL-I
TL 41%
Industry
Mainly Office and
GLS 20%
Mainly Homes and HORECA
CFL-nl 3%
CFL-I 2%
HD 23%
Mainly Outdoor and Shops
Halogen 11%
Mainly Homes and Shops

Sektor

Energieverbrauch

Energieverbrauch

%

insgesamt

Beleuchtung

in Italien

in Italien

TWh/Jahr

TWh/Jahr

Landwirtschaft

5,4

vernachlässigbar

-

Industrie

153,7

13,4

8,7%

Dienstleistungsbereich

77,7

21,9

28,2%

Öffentliche

6,1

6,1

100,0%

Beleuchtung

Wohnbereich

66,9

9,4

14,1%

Insgesamt

309,8

50,8

16,4%

Anteil der Beleuchtung:

CO 2 -Ausstoß durch die Verbrennung fossiler Energieträger für die Produktion von Beleuchtungsenergie.

Die vorwiegend im Wohnbereich und im Gewerbe eingesetzten Halogenlampen verbrauchen 11% Energie; Die vorwiegend in Büros und in der Industrie verwendeten Leuchtstofflampen (TL) verbrauchen 41%; Die vorwiegend in Büros und in der Industrie verwendeten Kompaktleuchtstofflampen (CFL- NL CFL-I) verbrauchen 5%; Die vorwiegend zur Außenbeleuchtung und in Geschäften eingesetzten Jodid-Metalldampflampen (HD) tragen mit 23% bei; Die vorwiegend im Wohnbereich und im HORECA-Sektor verwendeten Glühlampen (GLS) tragen mit 20% bei. Der Energieverbrauch für die Beleuchtung beträgt in Westeuropa 426 TWh, wobei der Produktions- und Gewerbesektor mit 80% und der Wohnbereich mit 20% zum Tragen kommen.

Sektor

Mittlere jährliche

Beleuchtungsenergie-

Zuwachsrate

verbrauch

(BAU)

2015 (GWh)

Industrie

2,80%

17.628

Dienstleistungsbereich

3,40%

30.715

Öffentliche

3,40%

8.527

Beleuchtung

Wohnbereich

1,90%

11.312

Insgesamt

3,07%

68.182

Unternehmenskultur

Ehrendoktor für Adolfo Guzzini

Macerata, 24. Oktober 2007

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für Adolfo Guzzini Macerata, 24. Oktober 2007 1 Am 24. Oktober 2007 verlieh die Universität Macerata

Am 24. Oktober 2007 verlieh die Universität Macerata Adolfo Guzzini die Ehrendoktorwürde in Internationalen Wirtschaftswissenschaften. Die lectio doctoralis zum Thema der Internationalisierung der mittelständischen Betriebe wurde in der Aula Magna der Universität Macerata diskutiert und neben dem Ehrendoktordiplom wurde Adolfo Guzzini auch die Universitätsmedaille verliehen. Die Begrüßung durch den Rector magnificus der Universität Macerata, Prof. Roberto Sani, gab den Auftakt zur feierlichen Zeremonie im Auditorium San Paolo, an der über 600 Personen teilnahmen. Der Rektor beschrieb Adolfo Guzzini als “bedeu-

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Der Rektor beschrieb Adolfo Guzzini als “bedeu- 2 tenden Protagonisten des Wirtschaftslebens der Marken und

tenden Protagonisten des Wirtschaftslebens der Marken und Italiens. In seiner langen, in einer Unternehmerfamilie gereiften unternehmerischen Erfahrung gelang es ihm, einen kleinen Betrieb mit halb-handwerklicher Produktion in ein multi- nationales Unternehmen im Taschenformat zu verwandeln, wie iGuzzini illuminazione sich selbst gerne definiert. Ein europäisches Unternehmen, das hinsichtlich Innovation, Marktverhalten, Management- und Personalkultur sicherlich wegweisend ist”. Die Laudatio wurde schließlich von Professor Mauro Marconi, Dekan der Wirtschaftsfakultät gehalten, der die fünfzigjährige Unternehmensgeschichte von iGuzzini illuminazione

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Fotos: Esa Studio

1.2. Verleihung der Ehrendoktorwürde durch den Rektor Roberto Sani

3.

Adolfo Guzzini wird von Managern

und Repräsentanten der iGuzzini Filialen gefeiert

4.

Überfüllter Saal

3

4

iGuzzini Filialen gefeiert 4. Überfüllter Saal 3 4 durchging und die Schlüsselrolle betonte, die Adolfo
iGuzzini Filialen gefeiert 4. Überfüllter Saal 3 4 durchging und die Schlüsselrolle betonte, die Adolfo

durchging und die Schlüsselrolle betonte, die Adolfo Guzzini beim Internationalisierungsprozess von iGuzzini illuminazione innehatte. Die Internationalisierung der mittelständischen Unternehmen war dann das Thema der Dissertation von Adolfo Guzzini. Er legte zuerst eine sorgfältige Gesamtanalyse vor und zeigte danach anhand seiner eigenen Erfahrung auf, wie sehr der Wille, die nationalen Grenzen zu verlassen und neue Märkte zu suchen, die Entwicklung des Unternehmens entscheidend beeinflusste und ihm eine führende Marktposition verschaffte. Neben den rein ökonomischen Betrachtungen rief Adolfo in seiner "Lectio Doctoralis" auch die menschliche Seite des Unternehmens in Erinnerung: Die Berufung seiner Familie zum Unternehmertum und der ausgeprägte Sinn für Design, neben dem wesentlichen Beitrag des Managements und aller Angestellten und Mitarbeiter, die er als “außergewöhnliche Wegbegleiter” bezeichnete.

Unternehmenskultur

Dritte Veranstaltung des Wettbewerbs der Architekturprojekte Pasajes-iGuzzini

Mitglieder der Jury Piergiovanni Ceregioli - Architekt, Leiter des Centro Studi e Ricerche iGuzzini Beatriz Sendín- Architektin, Siegerin der zweiten Veranstaltung des Wettbewerbs Martín Lejarraga - Architekt, Leiter des Studios Martín Lejarraga.

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Ausgewählte Arbeiten

Ramiro Losada Amor Alvaro Iván Gor Lus Sempere Pablo Twose Valls Javier Jiménez Marcelo Ruiz Artamis Ignacio Peydro Brezo Alcoceba Carlos Jiménez Cándida Domingo María Carmona Javier Traver Simón Francés Ana Ortiz Carrasco Sofía Sánchez Mercedes Simón Manuel Chirivella

María Mallo Zurdo Manuel Álvarez Marina Cibnerob Ophelie Herranz Guadalupe Hernández Carlos Ruiz Jose Antonio Aragüez Yoama Cebrecos Raúl Recuerdo Jorge Muñoz Ángela Ruiz Alberto Álvarez Ana Peñalba Álvaro Carmena Fernando Pérez Alicia Bedmar Fco. Antonio García

Die Preisträger

1º Preis Javier Jiménez Noah’s Ark (ein Zentrum mit 18 Bauwerken)

2º Preis María Carmona Motel mit Laufsteg

1º Accesit Ignacio Peydro I.E.I.A. - Europäisches Kunstforschungsinstitut

2º Accesit Fco. Antonio García Austauschpool + Park

Peydro I.E.I.A. - Europäisches Kunstforschungsinstitut 2º Accesit Fco. Antonio García Austauschpool + Park 54

Andrés Jaque- Architekt, Leiter des Studios Andrés Jaque Arquitectos und des Büros für Politische Innovation, Madrid Pippo Ciorra - Architekt, Professor der Architekturfakultät von Ascoli Piceno, verantwortlicher Leiter des Hauses der Architektur in Rom

Vertreter von Pasajes und iGuzzini:

Fotos: Archiv iGuzzini

José Ballesteros

Josep Masbernat

1. Einige Tafeln des Projektes, das den ersten Preis gewonnen hat

2. Preisträger des Wettbewerbs

Sekretärin der Jury Gala Martínez

3. Einige Tafeln des Projektes, das den zweiten Preis gewonnen hat

3

1ª Erwähnung María Mallo Zurdo Naturhotel in Gran Canaria

2ª Erwähnung Simón Francés Wohnungen im Ebrodelta

3ª Erwähnung Álvaro Carmena M30 Landschaft mit Reinigungsanlage

4ª Erwähnung Fernando Pérez Kulturelle Agronomiestation für vielseitigen Gebrauch in Atocha

5ª Erwähnung Ana Peñalba Metaprojekt: Strategie für die Wiedergewinnung der Wasserdepots in Plaza Castilla

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Ana Peñalba Metaprojekt: Strategie für die Wiedergewinnung der Wasserdepots in Plaza Castilla 2 incontroluce 17 55
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Unternehmenskultur

Dritte Veranstaltung des Wettbewerbs der Architekturprojekte Pasajes-iGuzzini

Die Jury der dritten Veranstaltung des Wettbewerbs der Architekturprojekte Pasajes - iGuzzini versammelte sich am 26. September 2007 in Rubí. Die Bewertung der Arbeiten erfolgte durch aufeinander folgende Ausscheidungsphasen. Die Mitglieder der Jury bewerteten die Arbeiten unabhängig nach den Kriterien der Bauqualität, Innovation und Forschung. In einer ersten Phase wurden 73 Arbeiten ausgeschlossen. Nach einer zweiten Auswahl blieben 34 Arbeiten übrig, die an der Preisverleihung teilnahmen und die alle an den für das Jahr 2008 geplanten Ausstellungen teilnehmen werden. Unter diesen 34 Arbeiten wählte jedes Mitglied der Jury 5 Arbeiten aus. Nach einer langen Beratung standen 9 Finalisten fest. Der erste Preis ging an ein Projekt, in dem die Jurymitglieder einen experimentellen Ansatz erkannten, eine Vorstellungskraft, die sich konkretisiert und schließlich detailliert wird. Der kulturelle Hintergrund, das Nachdenken über unterschiedliche Welten, das zum Vorschein kommen gesammelter Erfahrungen vermischen sich mit strengen und messbaren technischen Konzepten, die ein konstruierbares Finale aufzeigen. Eine wichtige Rolle spielte dabei die Kommunikationskraft der vorgelegten Dokumentation, die es der Jury ermöglichte, den Vorschlag zu begreifen, zu diskutieren und im Detail zu bewerten. Es handelt sich um ein Projekt, das nach Abschluss des Planungszyklus realisiert wurde, bei dem Sinn für Humor und Strenge nicht unvereinbar sind und das Konzept des thematischen Architekturparks provozierende, alternative und spekulative Nuancen annimmt. Der zweite Preis überzeugt durch seine Zartheit. Die Bezugnahmen auf die fließende Welt von Edo, eine sehr raffinierte Entwicklung der vorgestellten Architektur gemeinsam mit einer eleganten Raumorganisation veranlassten die Jury dazu, dieses Projekt als “geräuscharme Architektur” zu definieren.

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Raumorganisation veranlassten die Jury dazu, dieses Projekt als “geräuscharme Architektur” zu definieren. 4 56

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4.

Einige Tafeln des Projektes, das den ersten Accesit

gewonnen hat

5.

Einige Tafeln des Projektes, das den zweiten Accesit

gewonnen hat

Die Jury schätzte insbesondere die Konstruktion einer veränderlichen Sinnesumgebung, die durch die Wahl des Designs heraus gestellte Projekttechnik sowie die Phantasie, mit der die Innenbereiche detailliert dargestellt werden. Bezüglich der Accesit wurden gemäß den Wettbewerbsregeln die Entwürfe ausgewählt, die nach Ansicht der Jury das Licht als Planungsinstrument einsetzen: Licht als weitere Dimension der Architektur, das in der Kombination natürliches-künstliches Licht und in seiner Wechselwirkung mit zeitgenössischen Materialien die Schaffung von Räumen erlaubt, die bei den Nutzern die gewünschten Empfindungen hervorrufen. Beim ersten Accesit wurde die Einbeziehung der Beleuchtungselemente in eine einhüllende, transparente Atmosphäre sehr von der Jury geschätzt. Beim zweiten Accesit schätzte die Jury die Poesie, mit der das natürliche Ambiente in einem als Austauschpool der Transportnetze dienenden Bereich hervorgehoben wird. Dies geschieht durch die Aufnahme von Beschilderungssystemen, Vegetation und künstlichen Beleuchtungselementen, die dem natürlichen Ambiente eigen sind. Die Preisverleihung und Ausstellungseröffnung fand am 5. November 2007 in der Stiftung des Madrider Architektenverbandes statt.

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und Ausstellungseröffnung fand am 5. November 2007 in der Stiftung des Madrider Architektenverbandes statt. 5 57

Unternehmenskultur

Unternehmenskultur Endlich das Museum des Designs Die Mailänder Triennale, 6. Dezember 2007 Am 6. Dezember 2007

Endlich das Museum des Designs

Die Mailänder Triennale, 6. Dezember 2007

Am 6. Dezember 2007 wurde auf der Mailänder Triennale endlich das Museum des Designs eröffnet. Die Stadt und alle Exponenten des Designs diskutierten seit Jahren über das Fehlen eines ausschließlich dem Industrie- design gewidmeten Bereichs. Ab 2004 begann die Triennale mit der Organisation des Museums. Zunächst wurde die Bibliothek des Historischen Archivs und Dokumentationszentrums realisiert und anschließend wurden die Museumsräume restauriert, die im Dezember 2007 eröffnet wurden. Der Entwurf für die Restaurierung des Gebäudes und die Einrichtung und Anpassung des Museums stammt von Michele De Lucchi, Autor des innovativen Zugangs über eine Brücke, durch den das Museum innerhalb der Triennale liegt und gleichzeitig ein autonomer Körper ist. Triennale Design Museum ist nicht nur das reelle, sondern auch virtuelle Zentrum des Netzwerks der Designbestände, an denen Italien, und besonders die Lombardei, sehr reicht sind. iGuzzini war als lichttechnischer Sponsor am Projekt beteiligt: Strahler Le Perroquet beleuchten den Ehrensaal des neues Museums.

als lichttechnischer Sponsor am Projekt beteiligt: Strahler Le Perroquet beleuchten den Ehrensaal des neues Museums. 58

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Unternehmenskultur

PizzaKobra Tour

Nach dem Showroom iGuzzini in Paris anlässlich der Designer’s Days im Juni 2007 wird die PizzaKobra Tour zu anderen iGuzzini Niederlassungen in Europa fortgesetzt. Im September 2007 wurde die von Ron Arad entworfene Lampe in Mailand den italienischen Journalisten vorgestellt, im Oktober war Spanien an der Reihe. Die Lampe, die unendlich viele Formen annehmen kann, wurde in Barcelona im FAD und in Madrid im IED (Europäisches Designinstitut) präsentiert.

Madrid im IED (Europäisches Designinstitut) präsentiert. Oben: Inszenierung im IED Unten: Inszenierung im FAD
Madrid im IED (Europäisches Designinstitut) präsentiert. Oben: Inszenierung im IED Unten: Inszenierung im FAD

Oben:

Inszenierung im IED

Unten:

Inszenierung im FAD

Lightlab

Brüssel, 20-21 Oktober 2007

Die Messe Lightlab ist ein Raum, in dem Leuchtenhersteller, Architekten, Dekorateure, Installateure und Endkunden gemeinsam an einem Projekt arbeiten können. Die zweite Veranstaltung von Lightlab, Tour & Taxi, fand in Brüssel am Wochenende des 20. Oktobers 2007 statt. Die Idee war, Leuchten- hersteller und Lichtdesigner gemeinsam an einen Tisch zu setzen. iGuzzini illuminazione Benelux hat mit Lamborghini zusammen gearbeitet.

gemeinsam an einen Tisch zu setzen. iGuzzini illuminazione Benelux hat mit Lamborghini zusammen gearbeitet. 59

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Incontroluce

I. 2008

Incontroluce Internationale Halbjahreszeitschrift zur Lichtkultur

Jahr X, 17

Redaktion

Centro Studi e Ricerca iGuzzini Fr.ne Sambucheto, 44/a

62019 Recanati MC

+ 39.071.7588250 tel. + 39.071.7588295 fax email: rc@iguzzini.it

iGuzzini illuminazione spa

62019 Recanati, Italy

via Mariano Guzzini, 37 + 39.071.75881 tel. + 39.071.7588295 fax email: iguzzini@iguzzini.it www.iguzzini.com video: 071-7588453

Grafischer Entwurf Studio Cerri & Associati

Herausgeber iGuzzini illuminazione spa

An dieser Nummer haben mitgewirkt iGuzzini illuminazione Benelux Bvba/Sprl iGuzzini illuminazione Danmark iGuzzini illuminazione España S.A. iGuzzini illuminazione France S.A. iGuzzini illuminazione Schweiz AG iGuzzini illuminazione China iGuzzini illuminazione Norge A.S. GH Lighting Ltd Tepta Aydınlatma

Umschlagfoto Didier Boy de la Tour

Gedruckt im: April 2008 Tecnostampa, Recanati

Errata Corrige

Incontroluce 16

Nhow Hotel

Lichttechnische Planung

Piero Castiglioni

Die Redaktion ist für Ungenauigkeiten und Auslassungen im Verzeichnis der von den Mitarbeitern gelieferten Credits bezüglich der Projekte nicht verantwortlich. Eventuelle Ergänzungen oder Korrekturen sind in der nächsten Ausgabe enthalten

Incontroluce XVII / Die Marken: Nationales Institut für Architektur Sektion Marken / Planung: Die Macht des Lichts - zweiter Teil / Projekte: Neues Leben für den Palazzo delle Esposizioni / Der Blick von Basilico / Serra Piacentini / Verfall und neuer Glanz eines historischen Hotels. Hotel Risorgimento / Hong Kong Science Park / Eine großartige Beleuchtung. Seu Vella / National Grand Theater of China / Ein Öko-Sitz. Stiftung Nicolas Hulot / Licht für Kultur. Champs Libres / Eine Lichtlinie für den Universitätspark von Aalborg / Eine Rast gehobener Qualität / Bestmögliche Lichtverhältnisse für die Forschung / Imaging Peace Tower / Licht für die Technik. Neuer Sitz der Industrial Project Services-IPS / 12 Lichtetagen. Neuer Sitz der Gruppe Eczacıbas¸ı / Unternehmenskultur: Ökodesign. Verantwortliche Planung vom Entwurf bis zur Entsorgung der Produkte / Ehrendoktor für Adolfo Guzzini / Dritte Veranstaltung des Wettbewerbs der Architekturprojekte Pasajes-iGuzzini / Endlich das Museum des Designs / PizzaKobra Tour / Lightlab