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18 Deutsche Ausgabe

II. 2008

Leitartikel

Liebe Leserinnen und Leser,

“Die Architektur erfreut sich bester Gesundheit”: Zu diesem Schluss könnte man beim Durchblättern dieser Ausgabe kommen, die zahlreiche weltweit realisierte Architekturprojekte vorstellt. Eine maßgebendere Aussage über den Gesamtzustand der Architektur konnte dagegen der Weltkongress des Internationalen Architektenverbands geben, der vergangenen Juli in Turin abgehalten wurde. Hier wurde das Thema nicht nur unter dem Gesichtspunkt der Planer, sondern aller Komponenten des wirtschaftlichen, politischen und sozialen Systems, die am Bauprozess und allgemeiner an der Umgestaltung eines Gebiets beteiligt sind, unter die Lupe genommen. Die architektonische Qualität geht nämlich aus der Synergie zahlreicher Faktoren und Akteure hervor, wie bereits 1962 der italienische Kunsthistoriker Giulio Carlo Argan anlässlich der ersten Preisverleihung des Wettbewerbs In/Arch, der in Italien vom Nationalen Architekturverband initiiert wird, treffend bemerkte: “Die Preise In/Arch machen nicht nur auf die Architekten, denen die synthetische Vereinigung aller am Kunstwerk beteiligten Kräftekomponenten gelungen ist, aufmerksam, sondern prämieren auch Politiker, Amtspersonen, Hersteller, Kunstkritiker, Institute und Unternehmen, d.h. die gesamte Tätigkeits- und Interessenssphäre, innerhalb derer letztendlich das künstlerische Ergebnis erzielt wird. Es ist daher sehr wichtig, dass die Auszeichnungen der Bauwerke nicht nur den Architekten prämieren, sondern auch den Auftraggeber und das Bauunternehmen.” Eine ähnliche Komplexität liegt der Qualität der lichttechnischen Planung zu Grunde. In unserer Werbekampagne “Partners for better light” präsentieren wir daher das Bauwerk und alle, die an der Lichtregie mitgearbeitet haben: den Architekten, den Auftraggeber, den Lichtdesigner, das Installationsunternehmen und selbstverständlich iGuzzini mit seinen Technikern. Viel Spaß bei der Lektüre!

Adolfo Guzzini

18

Incontroluce

II. 2008

Inhaltsverzeichnis

II

Leitartikel

Die Marken

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Zeitgenössische Architektur in den Marken

Planung

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Energie im Licht Das Naistenlahti Kraftwerk

Projekte

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Licht für die Ausgrabungen in Herculaneum

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Das Servicezentrum Vulcano Buono

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Der funkelnde Schatz von Monza. Das Museum Gaiani

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La Venaria Reale

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NEWurbanFACE

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Thompson Pump House

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Der Sitz der Agentur Computer Love

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Bahnhöfe der Linie LGV Est Européenne

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Stiftung Bancaja

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Grand Hotel Hyatt on the Bund

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Bahnhof Montesanto

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Italien im Rampenlicht: Eine neue Beleuchtung für die Italienische Botschaft

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Bjørvika. Ein neuer Raum für die Stadt

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1500 neue Leuchten für Bucherer

46

“Design Cities”

48

Harvey Nichols

50

Artempo “Where Time becomes Art”

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Ein Beleuchtungsplan für die Cité de l’Architecture

Unternehmenskultur

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Farbige Akzente in der Stadt

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Neue Filiale von iGuzzini illuminazione UK in Guildford

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iGuzzini in St. Petersburg

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Designers Days ’08 Das Gold des Italienischen Designs

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Design Cities iGuzzini Partner For Better Light Workshop all over the world

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Umweltmanagementsystem. iGuzzini nach ISO 14001:2004 zertifiziert

Die Marken

Zeitgenössische Architektur in den Marken

Allgemeine Planung Cristiana Colli und Pippo Ciorra

Ancona, Mole Vanvitelliana, 12. Juli - 24. August 2008

Die erste Ausstellung zeitgenössischer Architektur in den Marken gliedert sich in vier Bereiche:

Die Bestandsaufnahme der bedeutendsten Werke seit 1945 bis heute, eine Präsentation neuerer Arbeiten, eine Auswahl der in der Zeitschrift “Progetti Ancona”, die mittlerweile seit zehn Jahren erscheint, publizierten Bauwerke, die Recherche in den Archiven der Architekten der Marken. Die Ausstellung - die erste Veranstaltung dieser Art in der Region - ist das Ergebnis der Untersuchungen, die die Generaldirektion PARC des MiBAC - Generaldirektion für Landschaftsqualität und Landschaftsschutz, Architektur und zeitgenössische Kunst - seit einigen Jahren über die Nachkriegsarchitektur in Italien durchführt. Die Untersuchung ist regional ausgelegt. Die Ziele sind vielfältiger Art: In erster Linie die Förderung der zeitgenössischen italienischen Architektur, aber auch die Definition einer bestimmten Quantität schutzwürdiger Bauwerke (Urheberrecht etc.) sowie - nach mehr als zwanzig Jahren seit den letzten breit angelegten historischen Studien - der Wunsch nach einer ersten historiographischen Überarbeitung. Seit 2005 steht die Region Marken im Mittelpunkt von Untersuchungen, die von einer Forschungsgruppe des Fachbereichs PROCAM der Architekturfakultät von Ascoli Piceno durchgeführt werden. Das Ergebnis der Forschungsarbeiten beansprucht zwei Sektionen der Ausstellung (PARC 1945-2000; PARC 2000-2008) und eröffnet einen interessanten und auch überraschenden Einblick in das Schaffen der Planer einer Region, von der allgemein angenommen wird, dass sie Innovation und zeitgenössischer Kreativität eher zurückhaltend gegenüber steht, zumindest auf dem Gebiet der Architektur und der Stadtplanung. Der Bereich, der der Auswahl der Publikationen der Zeitschrift “Progetti” gewidmet ist, erweist sich als schlüssiger und ermutigender Gegenbeweis der von DARC durchgeführten Untersuchungen.

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ist, erweist sich als schlüssiger und ermutigender Gegenbeweis der von DARC durchgeführten Untersuchungen. 1 2

incontroluce 18

Beiträge der Architekturfakultät von Ascoli Piceno Università Politecnica delle Marche, Gemeinde Ancona, Zeitschrift Progetti Ancona, Inarch Marche,

Archiv-Oberintendanz der Marken, iGuzzini illuminazione, Stiftung Ermanno Casoli, Gagliardini Stiftungsrat Casse di Risparmio marchigiane.

Fotos: Mit freundlicher Genehmigung der Kuratoren der Ausstellung

1. Urbino, Pädagogische Hochschule von Giancarlo De Carlo

2. Camerino, neuer Sitz des Fachbereichs

Molekularbiologie von Pippo Ciorra und Massimo Periccioli

 

3.

Entwurfsskizze des Regierungssitzes der Region Marche

von Gregotti Associati International

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Region Marche von Gregotti Associati International 2 3 Zum Vorschein kommt ein erstklassiges Netz von Planern
Region Marche von Gregotti Associati International 2 3 Zum Vorschein kommt ein erstklassiges Netz von Planern

Zum Vorschein kommt ein erstklassiges Netz von Planern und Bauwerken, das die kapillare Präsenz architektonischer Innovationen in der Region bezeugt, Beziehungen mit dem produktiven Gewebe herausstellt und den Initiativen der lokalen Institutionen und der Universität ausreichend Raum lässt. Die vom Fachbereich DARDUS der Universität Ancona durchgeführte Archivsuche, auch hier in Zusammenarbeit mit der regionalen Archiv- Oberintendanz und den Organen des MiBAC, ist dagegen ein wesentlicher ergänzender Wissensbaustein für jeden, der sich zum ersten Mal mit der zeitgenössischen Architektur der Marken und ihren bedeutendsten Protagonisten befasst. Auch in diesem Fall legte die Arbeit der Forscher

ein viel umfangreicheres und komplexeres Konstrukt als bisher angenommen an den Tag, bestehend aus Persönlichkeiten, die eng mit der Wirtschafts- und Kulturgeschichte der Region verbunden waren, aber gleichzeitig in ständigem Kontakt und Austausch mit den entsprechenden Koryphäen und den nationalen Kulturzentren standen. Die Inszenierung in den herrlichen Räumen im Erdgeschoss der Mole Vanvitelliana erhebt den Anspruch, die vier Sektionen zu einer homogenen Einheit zu verbinden und ein Gesamtbild der zeitgenössischen Architekturlandschaft der Region zu zeichnen, die sich durch Zusammengehörigkeit, Vielfalt und Reichtum auszeichnet.

Planung

Energie im Licht. Das Naistenlahti Kraftwerk

Tampere, Finnland Text von Roope Siiroinen

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Kraftwerk Tampere, Finnland Text von Roope Siiroinen 1 Dieses in einem Erholungsgebiet in der Nähe des

Dieses in einem Erholungsgebiet in der Nähe des Stadtzentrums von Tampere und eines Sees gelegene Industriebauwerk bot eine ideale Gelegenheit zur Realisierung eines dynamischen lichttechnischen Projektes, welches das Erscheinungsbild des Bauwerks mit mittels Beleuchtung vollkommen verändert und es in einen modernen Bestandteil der Stadt und ihres nächtlichen Binnenseepanoramas verwandelt. Ziel der lichttechnischen Planung war die Herausstellung der grafischen Form des Gebäudes und die Betonung seiner charakteristischen Elemente durch das Licht.

Die programmierbare Beleuchtung mit ihren zahlreichen Farbnuancen vermittelt ein dynamisches Bild des Bauwerks und seiner Umgebung. Hauptanliegen des Kunden war es, durch das Beleuchtungssystem ein Industriebauwerk, das nicht mit seiner Umgebung harmonierte, in ein Gebäude zu verwandeln, das bei Einbruch der Dunkelheit ein modernes Aussehen gewinnt und sich harmonisch in die Landschaft einfügt. Merkmale des Gebäudes waren einfache und dekorlose geometrische Linien und Formen.

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Kunde Tampere Power Plant (Tampereen Sähkölaitos)

Lighting design:

Fotos: Antti Hiltunen/VALOA design Oy Mit freundlicher Genehmigung von Valoa Design

1. Fassade des Gebäudes

VALOA design Ltd Roope Siiroinen, MA, PLDA Arto Heiskanen, BA , PLDA Heini Ylijoki, BA, PLDA

Städtebauliche Beratung Arch. Jalo Virkki, Stadt Tampere Entwurf für den Fassadenumbau Arkkitehdit Von Bagh - Tavilampi Oy

2. Das Kraftwerk im urbanen Kontext

Planung der elektrischen Anlage Pöyry Engineering Oy

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Planung der elektrischen Anlage Pöyry Engineering Oy 2 Die Herausforderung für die Lichtdesigner bestand vor allem

Die Herausforderung für die Lichtdesigner bestand vor allem darin, das tagsüber multidimensionale und dynamische Aussehen des Gebäudes mit Hilfe eines soliden lichttechnischen Konzeptes in ein harmonisches und attraktives Nachtbild zu verwandeln. Die grafischen Formen und Linien wurden betont und durch die Farben, die vom Dreiecksprisma diffundieren chromatisch in Szene gesetzt. Daraus ergab sich ein einfaches, harmonisches Erscheinungsbild ohne störende Elemente. Die anonyme graue Konstruktion

bot einen idealen Rahmen für unser auf Farbe basierendes Beleuchtungsprojekt. Farben, grafische Elemente und dreidimensionale Formen verschmelzen ineinander und verleihen dem Gebäude Identität. Diese dynamische Lösung passt optimal in die Umgebung, in der alle Gebäude perfekt in den weitläufigen Erholungsraum integriert sind. Das Projekt ist in Wahrheit eine Herausforderung für die umliegenden Gebäude, die vor diesem stark charakterisierenden Beleuchtungskonzept bestehen müssen. Das Kraftwerk ist ein konkretes Beispiel dafür, wie ein Gebäude

durch Einsatz von Beleuchtung ein einmaliges und exklusives Aussehen erhalten kann. Das Projekt gewann 2007 den von General Electric 1983 ausgelobten Preis GE Edison Award. Dieser ursprünglich als Verkaufsförderung von GE-Leuchtmitteln gedachte Preis wurde mit den Jahren ein internationaler Wettbewerb, der die kreativsten und eindrucksvollsten Entwürfe prämiert, die sowohl traditionelle als auch innovative Technologien anwenden. Die Preisverleihung fand am 27. Mai 2008 in Las Vegas statt.

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Planung

Energie im Licht. Das Naistenlahti Kraftwerk

3. Einsatz der Farbe auf der Fassade

4. Stadtplan von Oslo. In Blau das Umbauprojekt

   

5. Preisverleihung GE Edison Award

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    5. Preisverleihung GE Edison Award 4 5 Biographie Roope Siiroinen wurde am 22. Dezember

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    5. Preisverleihung GE Edison Award 4 5 Biographie Roope Siiroinen wurde am 22. Dezember

Biographie

Roope Siiroinen wurde am 22. Dezember 1967 in Helsinki geboren. Er schloss 1995 sein Studium an der Finnish Theatre Academy in Lighting and Sound Design ab. Der Titel seiner Diplomarbeit lautete “Die Ästhetik der Außenbeleuchtung”, deren künstlerischer und planerischer Teil in der Beleuchtung eines experimentellen Wohngebietes bestand (erster Preis “Environmental Structure 1996). Nach dem Studium lehrte Siiroinen Lighting Design am Polytechnikum Tampere und gründete sein Studio Valoa- Lighting Design. Er gewann den ersten Preis des Wettbewerbs

“Lighting Project 1999” und kam ins Finale des europäischen Wettbewerbs “Light Premiere 2002”. Im Jahr 2000 begann er als Vollzeitdesigner und Direktor den Ausbau des Studios Valoa Ltd. Er realisierte über 150 wichtige Innen- und Außenbeleuchtungsprojekte. Er gewann weitere Auszeichnungen wie die Ehrenerwähnung beim “Lighting Project 2003” und beim Wettbewerb des nordischen Lichtdesigns “Luminord 2003”. 2004 gewann er den bedeutenden Preis “Cultural Act of 2003” der Kalle Kaihari Foundation. Siiroinen ist Mitglied der European Lighting Designers’ Association (ELDA).

Projekte

Licht für die Ausgrabungen in Herculaneum

Auftraggeber Archäologische Oberintendanz von Pompeji - Verwaltungsrat

Lichttechnische Planung

Alessandro Grassia

Herculaneum, Neapel, Italien Text von Alessandro Grassia

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Herculaneum, Neapel, Italien Text von Alessandro Grassia 1 Die Verabschiedung des Entwurfs der neuen

Die Verabschiedung des Entwurfs der neuen Beleuchtungsanlage für den Archäologiepark Herculaneum wurde vom Verwaltungsrat der

Archäologischen Oberintendanz Pompeji im Mai

2003 beschlossen. Die Arbeiten begannen im

September 2006 und wurden im September

2007 abgeschlossen. Im Mittelpunkt des

Entwurfs steht die nächtliche Beleuchtung der Ausgrabungsstätten, damit diese von organisierten Besuchergruppen mit speziell ausgebildeten Führern besichtigt werden können. Die Besichtigung des gesamten beleuchteten Bereichs dauert ca. eine Stunde. Die Besuchergruppen bestehen aus 20-25 Personen, wobei max. drei Gruppen gleichzeitig Zugang haben. Die neue Anlage sieht ein definiertes System von Schaltungen vor, mit denen das Licht leicht den jeweiligen Anforderungen angepasst werden kann. Es wurden rund 420 Beleuchtungskörper in verschiedenen Optiken und mit verschiedenen Lampen installiert. Ihr gemeinsames Merkmal waren geringe Abmessungen und eine reduzierte Leistung. Damit wurden die Vorschriften der Oberintendanz erfüllt, sie innerhalb der architektonischen und strukturellen Profile der Bauwerke weitgehend unsichtbar zu machen. Die Wahl fiel auf die Strahler Platea und Woody; Einbauleuchten Linealuce und Light Up-Walk, Light Up-Balisage sowie Leuchten iRoll für einige Innenbereiche. Die Leuchten sind in 62 Schaltlinien zur Schaffung verschiedener Lichtszenarien unterteilt, die von einer zentralen Position (Bedien- und Programmierpaneel) oder einer lokalen Position (innerhalb der Ausgrabung selbst) gesteuert werden können. Alle Elektro- und Steuerkabel wurden in Absprache mit den technischen Leitern und verantwortlichen Archäologen verlegt.

Elektro- und Steuerkabel wurden in Absprache mit den technischen Leitern und verantwortlichen Archäologen verlegt. 8

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Fotos: Giuseppe Saluzzi

1.

Casa del tramezzo di legno, mit Fresken bemalte Wände

des Atriums mit Impluvium (Becken)

2.

Der Cardo, beleuchtet durch die Öffnungen der zur Straße

liegenden Räume

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mit Impluvium (Becken) 2. Der Cardo, beleuchtet durch die Öffnungen der zur Straße liegenden Räume 2

Projekte

Projekte Licht für die Ausgrabungen in Herculaneum

Licht für die Ausgrabungen in Herculaneum

Projekte Licht für die Ausgrabungen in Herculaneum

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Projekte Licht für die Ausgrabungen in Herculaneum 3 10

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3.

Casa Sannitica mit Galerie

und Dach des Atriums

4.

Haus des Neptun und der Amphitrite,

Mosaik vom Atrium aus gesehen

5.

Haus der Hirsche

Unter Normalbedingungen, d.h. bei geführten Besichtigungen, sind zwei verschiedene Einschaltphasen vorgesehen. Die erste Schaltung beleuchtet das Straßennetz und bleibt während der gesamten Dauer der nächtlichen Besichtigung an. Diese Schaltung gilt für folgende Bereiche: Die Cardi, Decumani, das Tor des Decumanus Maximus, die Palästra, sämtliche Grundbeleuchtungen innerhalb der Ausgrabungen, die den Besuchern einen sicheren Zugang ermöglichen. Die ständige Beleuchtung trägt auch zur Sicherheit und Lesbarkeit der Besucherwege bei.

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auch zur Sicherheit und Lesbarkeit der Besucherwege bei. 4 Die zweite Schaltung zur Beleuchtung der verschiedenen

Die zweite Schaltung zur Beleuchtung der verschiedenen architektonischen, archäologischen und künstlerischen Ausgrabungen erfolgt je nach Bedarf durch die Fremdenführer, die die Besuchergruppen ins Innere der Stätte bringen. Der Blick von oben auf die Ausgrabunge von Herculaneum ermöglicht, das Stadtgefüge durch die ständige Beleuchtung des aus Cardi und Decumani gebildeten Straßensystems klar zu verstehen; die von den Fremdenführern ein- und ausgeschaltete Beleuchtung vermittelt den Eindruck einer noch lebendigen Stadt.

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die von den Fremdenführern ein- und ausgeschaltete Beleuchtung vermittelt den Eindruck einer noch lebendigen Stadt. 5

Projekte

Das Servicezentrum Vulcano Buono

Auftraggeber Interporto Campano La Rinascente,

Vulcano spa (Cis Shopping, Auchan und Simon Property)

Nola, Italien

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Shopping, Auchan und Simon Property) Nola, Italien 1 Das in Nola in der Provinz Neapel im

Das in Nola in der Provinz Neapel im Dezember 2007 eröffnete Servicezentrum Vulcano Buono ist ein Projekt von Renzo Piano, der sich vom Vesuv, dem Wahrzeichen Neapels hierfür hat inspirieren lassen. Ein künstlicher, 40 Meter hoher Hügel mit einem Durchmesser von über 170 Metern umschließt einen Gebäudekomplex, der neben einem einfachen Einkaufszentrum Geschäftsgalerien und Hotels, Restaurants mit Panoramablick, Kongresssäle, ein Multiplex-Kino, Ausstellungssäle sowie Direktionsbüros von Interporto Campano von Nola und - ganz besonders wichtig - einen enormen Platz in der Mitte der Konstruktion vorsieht. Das Projekt von Renzo Piano will nämlich nicht das übliche Auffangbecken von Geschäften sein, kein “Nicht- Ort” mit den Worten von Marc Augè, sondern eher, wie Piano selbst sagt, “eine moderne Interpretation der Zusammenarbeit.

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sagt, “eine moderne Interpretation der Zusammenarbeit. 2 Wir wollen kein tristes Shoppingcenter bauen, sondern einen

Wir wollen kein tristes Shoppingcenter bauen, sondern einen Platz, der durch seine Leere die Begegnung zwischen den Menschen ermöglicht”. Großer Wert wurde dabei auch auf den ökologisch orientierten Aspekt des Designs gelegt: Rings um die Struktur wird eine riesige grüne Lunge mit mehr als 2000 Bäumen entstehen. Die vom Architekten entwickelte lichttechnische Planung trägt der Komplexität des Bauvorhabens Rechnung und sieht den Einsatz verschiedenster Leuchtentypen vor. Für die Außenbereiche (Parkplätze, Erholungsbereiche und den großen zentralen Platz) wurden Mastleuchten wie Platea mit Straßenoptik und 150 W-Halogen- Metalldampflampen mit einer Farbtemperatur 4200 K und Platea mit Leuchtstofflampen (2x26W TC-T) mit einer Farbtemperatur 4000K verwendet, des Weiteren Light Up Walk Professional, in Wall Washer-Optik und 150 W- Halogen-

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Entwurf RPBW Renzo Piano Building Workshop Mitarbeiter Giorgio Grandi, Domenico Magnano, Michael Palmore

Anlagenplanung

Fotos: Copyright © Studio Maggi/Moreno Maggi

Fiat Engineering

1. Der Vulcano Buono und die Landschaft von Nola

Strukturentwurf Favero & Milan Ingegneria

2. Der zentrale Platz

Bauunternehmen

 

VESUVIO S.c.a.r.l.

Platz Bauunternehmen   VESUVIO S.c.a.r.l. Metalldampflampen mit einer Farbtemperatur von 4200 K sowie

Metalldampflampen mit einer Farbtemperatur von 4200 K sowie eine Spezialversion von Le Perroquet mit einer 150 W-Lampe, die von Renzo Piano bereits im High Museum of Art in Atlanta eingesetzt wurde. In den Innenbereichen wurden Einbauleuchten wie The Reflex mit 70 W und 150 W-Halogen-Metalldampflampen mit einer Farbtemperatur von 3000 K sowie das System Easy gewählt, das 18W-Kompaktleuchtstofflampen mit einer Farbtemperatur von 4000 K verwendet. Weitere Leuchten ergänzen die großflächige und diffuse Beleuchtung der Einbauleuchten, darunter die Hängeleuchten Berlino mit 250W-Lampen und einer Farbtemperatur von 6000 K, die Strahler Lingotto mit 150W-Lampen und einer Farbtemperatur von 3000 K, Woody mit 70W- Entladungslampen HIT Spot 3000 K sowie Deckenleuchten Full mit Leuchtstofflampen mit einer Farbtemperatur von 4000 K.

Projekte

Der funkelnde Schatz von Monza. Das Museum Gaiani

Auftraggeber Titti und Franco Gaiani

Entwurf

Cini Boeri

 

Visual Design

Pierluigi Cerri

Monza, Italien

Das Museum und der Schatz des Doms von Monza haben seit November 2007 eine neue Heimat und einen neuen und eindrucksvollen unterirdischen Ausstellungsraum hinter dem Dom von Monza, dem imposanten gotischen Bauwerk, das im 6.Jahrhundert von der Langobardenkönigin Theodolinde in Auftrag gegeben wurde. Das nach zehn Jahren fertig gestellte und von den

Mäzenen Titti und Franco Gaiani aus Monza stark priorisierte Museum zeigt zum ersten Mal neben dem berühmten Domschatz sämtliche Meisterwerke des Doms von Monza, die in 1500 Jahren Geschichte gesammelt wurden. Die flexibel und polyvalent ausgelegte Struktur bietet auch den passenden Rahmen für Sonderausstellungen, Musikveranstaltungen, Konferenzen und Begegnungen. Das Museum ist von außen zugänglich, ohne durch die Basilika zu gehen und auf zwei Etagen mit einer Gesamtfläche von

1200 qm angelegt. Das berühmteste Stück der

Domgeschichte ist zweifellos die legendäre Eiserne Krone, religiöses und politisches Symbol des Abendlands, die die kaiserlichen Häupter von Karl dem Großen, Friedrich Barbarossa und Napoleon Bonaparte schmückte. Eine Nachbildung wird im Museum aufbewahrt. Um die Geschichte des Domschatzes von Monza rankten sich stets viele Legenden. Die Kathedrale hat die herrlichen Gold- und Silbergegenstände, die Königin Theodolinde der Stiftung der langobardischen Kirche als Schenkung übergab über Jahrhunderte aufbewahrt und vor Raub geschützt. Die Sammlung wurde dank Schenkungen von Adligen und Geistlichen mit den Jahren immer umfangreicher und

1963 erstmals in einem Museum ausgestellt.

Der ursprüngliche Kern wurde nun in die erste Sektion einer umfassenderen und spektakuläreren Ausstellung umgewandelt, wobei eine ideale Trennlinie vor und nach dem Jahr 1300 gezogen wurde, in dem die Familie Visconti den Umbau des Bauwerks beschloss. Im ersten Teil der Ausstellung sind die von der ersten Basilika stammenden Kunstwerke ausgestellt, während im zweiten Teil die Geschichte des Doms und des Domschatzes ab dem 14. Jahrhundert bis heute in vier Hauptsektionen dokumentiert wird. Um die Verbindung mit der Gegenwart zu unterstreichen wird sowohl der zeitgenössischen Kunst als auch den jüngsten Schenkungen viel Platz eingeräumt.

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unterstreichen wird sowohl der zeitgenössischen Kunst als auch den jüngsten Schenkungen viel Platz eingeräumt. 1 2
unterstreichen wird sowohl der zeitgenössischen Kunst als auch den jüngsten Schenkungen viel Platz eingeräumt. 1 2

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Lichttechnische Planung Consuline - Francesco Iannone und Serena Tellini

Leuchtmittel

Fotos: Piero Pozzi mit der freundlichen Genehmigung des Museums und Domschatzes des Doms von Monza

Osram

1.2.3. Innenansichten

Leuchten

Altis

RC Lighting

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Innenansichten Leuchten Altis RC Lighting 3 Erwähnenswerte Werke zeitgenössischer Künstler sind die

Erwähnenswerte Werke zeitgenössischer Künstler sind die Kreuzigung von Lucio Fontana, die Auferstehung Christi von Luciano Minguzzi und die Werke von Sandro Chia für die dem hl. Ambrosius und dem hl. Karl Borromäus gewidmeten Kirchenfenster, die bald den Dom schmücken werden. Die vom Studio Consuline entwickelte lichttechnische Planung basiert auf dem Konzept des Museums als einem Ort, an dem man viel mehr erfährt als man mit den Augen wahrnimmt: Ein Kunstwerk kann eine ganze Epoche erläutern. Nach Ansicht von Francesco Iannone und Serena Tellini ist die

Beleuchtungstechnik nur ein kleines Hilfsmittel im Prozess des Lighting Design und keinesfalls ein Ziel. Der lichttechnische Entwurf nahm modernste Beleuchtungstechnologien verschiedener Unternehmen in Anspruch. Von iGuzzini wurde der Strahler Tecnica mit kleinem und mittlerem Beleuchtungskörper verwendet. Da die gesamte künstliche Beleuchtung die Besucher emotional ansprechen sollte, wurden auf den Halogenlampen halbtransparente und transparente Farbfilter angebracht und alle LED-Leuchten gedimmt, so dass sie mit anderen Farbtemperaturen als gewöhnlich arbeiten.

Einige automatisch betriebene Installationen heben in einer vordefinierten Sequenz 1, 2 oder 3 Details hervor, Gemäldeteile, kleine Flächen und Partituren der kostbaren Goldschmiedearbeiten. Praktisch gibt es im gesamten Museum kein “weißes” Licht, sondern alle gesuchten Lösungen durchdringen die Wahrnehmungsebene. Die Erzählung wurde der vergleichenden Sicht vorgezogen. Das Museum ist ebenfalls ein Experimentierfeld modernster Anwendungstechnologien: So werden bewegliche und temporäre Strukturen für die “chirurgische” Beleuchtung der Kunstwerke erforscht.

Projekte

La Venaria Reale

Koordination des Projekts und der Flexiblen Struktur La Venaria Reale der Region Piemont Alberto Vanelli

Kulturerbe und Techniker der Region Piemonte Maria Grazia Ferreri

Turin, Italien

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Region Piemonte Maria Grazia Ferreri Turin, Italien 1 2 Die Restaurierungsarbeiten der Venaria Reale gestalten

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Region Piemonte Maria Grazia Ferreri Turin, Italien 1 2 Die Restaurierungsarbeiten der Venaria Reale gestalten sich

Die Restaurierungsarbeiten der Venaria Reale gestalten sich umfangreich und komplex, da sie nicht nur ein einzelnes, wenngleich bedeutendes Bauwerk betreffen, sondern ein ausgedehntes und abwechslungsreiches Gebiet: Dazu gehören der alte Weiler Venaria, die Reggia, die historischen Gärten und der Mandria-Park: 80 Hektar Grünanlagen, 150.000 Quadratmeter bebauter Fläche, ein unschätzbares Vermögen an herrlichen Landschaften, Bauwerken, Stuckarbeiten, Fresken, Kunstwerken und archäologischen Funden. Dies ist in Kürze die Geschichte der Venaria Reale und ihres Königspalastes, der Reggia. Im Jahr 1660 beauftragte Karl Emanuel II, Herzog von Savoyen den Hofarchitekten Amedeo di Castellamonte mit dem Bau eines "Jagd- und Vergnügungspalastes" inmitten dieser wasser- und waldreichen Gegend. In den folgenden Jahren wurde der Komplex immer größer und imposanter. Das Herzogtum Savoyen war in der Zwischenzeit ein Königreich geworden. Es waren die Jahre, in denen sich die Architekten der Venaria an den nordeuropäischen und insbesondere den französischen Königsresidenzen orientierten.

Der Architekt Michelangelo Garove entwarf die beiden Haupttürme im Osten und Westen und einen großen Verbindungsflügel, um die für die europäischen Residenzen typische Hufeisenform herzustellen und die Reggia mit einem großen Innenhof auszustatten. Die Erweiterungsarbeiten wurden 1716 von Filippo Juvarra (ihm zu verdanken sind die Fertigstellung der Galleria Grande, in jüngster Zeit fälschlich als Galleria “di Diana” bezeichnet und die dem Schutzpatron der Jäger geweihte Kapelle des hl. Humbertus, die Citroniera und die Scuderia Grande) wieder aufgenommen und bis etwa Mitte des 18. Jahrhunderts von anderen Architekten weitergeführt. Mit der Eroberung durch die französischen Truppen 1798 begann der langsame, aber unaufhaltsame Verfall des Königspalastes von Venaria. Nach vielen Jahren des Vergessens und fortschreitenden Verfalls wendet sich das Schicksal der Reggia di Venaria jedoch Ende der 90-er Jahre. Das Projekt, das die gesamte Sanierungsmaßnahme belebt, verwandelte die Reggia in die größte Restaurierungsbaustelle Europas.

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Oberintendant für Architekturgüter und Landschaft Francesco Pernice

Leiter der Sanierungsarbeiten der Gärten der Venaria Mirella Macera

Fotos: Archiv iGuzzini

1. Fassade

Oberintendant künstlerisches und demo-anthropologisches Erbe des Piemont Carla Enrica Spantigati

Koordinator der technischen Back Office-Aktivitäten und Planer der Designmaßnahmen in der Reggia und den Gärten Carlo Fucini

2.3.4. Innenansichten

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und den Gärten Carlo Fucini 2.3.4. Innenansichten 3 4 Es verfolgte zwei Hauptrichtungen: Zum Einen die
und den Gärten Carlo Fucini 2.3.4. Innenansichten 3 4 Es verfolgte zwei Hauptrichtungen: Zum Einen die

Es verfolgte zwei Hauptrichtungen: Zum Einen die Konservierung der Kunstschätze nach strengsten Denkmalschutzregeln für historische und künstlerische Güter. Das zweite Ziel bestand darin, nicht nur ein Museum einzurichten, sondern einen dynamischen Ort, der sowohl Platz bietet für Daueraktivitäten im Bereich von Architektur, Kunst und Kunsthandwerk wie z.B. die Restaurierungsschule als auch für wechselnde Veranstaltungen des Kulturbetriebs und niveauvolle Unterhaltung wie Ausstellungen, Konzerte, Tagungen und Aufführungen. So wird eine der interessantesten und innovativsten Sektionen der aktuellen Museumsausstellung, die die Dynastie der Savoyer beleuchtet, durch eine Serie von Filmperformances unter der Leitung des Regisseurs Peter Greenway vorgestellt. Sie begleitet den Besucher durch alle Säle des Palastes. Wie die Entscheidungen über die Restaurierungskriterien und Umfunktionierung der Räumlichkeiten war auch die Beleuchtung Gegenstand langer Überlegungen, und zwar nicht nur für die Reggia, sondern auch für die Gärten. Die größten Probleme lagen in der Notwendigkeit, die Räume entsprechend den geltenden Vorschriften anzugleichen. Auch das Licht, das für das Wiederbelebung der Räume und Kunstwerke von größter Bedeutung ist, musste überallhin gebracht werden, aber unter Berücksichtigung der Architektur und der laufenden Restaurierungsarbeiten. Die von der Architektin Gae Aulenti vorgeschlagene Lösung bestand darin, von den Strukturen des Palastes vollkommen unabhängige Beleuchtungskörper zu verwenden, die andere Funktionen übernehmen und so die Wände von sperrigen und störenden Leuchten frei halten konnten. Die Wahl fiel auf die zweiständige, bis vier Meter hohe Stehleuchtenversion von Cestello, die mit einem Sockel am Boden befestigt wurde. Die Stehleuchte beinhaltet zudem eine Reihe technischer Geräte wie z. B. Raumüberwachungskameras, Lautsprecher, Raumfeuchte-/Temperaturfühler, Signalschilder, Leuchtpiktogramme und die Halterung der Feuerlöscher. In vielen Fällen enthält der Fuß der Stehleuchte Steckdosen und Anschlussbuchsen für die datentechnische Anbindung, wodurch die Ausstellungsszenarien leichter variiert werden können.

für die datentechnische Anbindung, wodurch die Ausstellungsszenarien leichter variiert werden können. 17

Projekte

La Venaria Reale

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Die Stehleuchten wurden in einer speziellen Goldfarbe gebaut, die die in vielen Sälen des Palastes vorhandenen Friese in den Basreliefs der Gesimse widerspiegelt. In den schlichteren Bereichen der Reggia, in denen sich die Kassen, Garderobe, Infopoint, Cafeteria, Bookshop und Geschäfte befinden, wollten die Designer Massimo und Lella Vignelli gemeinsam mit den Architekten Carlo und Aurora Fucini, die die Inszenierungs- und Ausstattungsentwürfe zeichneten, ein anderes Beleuchtungssystem schaffen. Die Wahl fiel auf die Wandleuchte

Downtown, von der eine Spezialversion extra angefertigt wurde: Die Leuchte erhielt ein elfenbeinfarbenes, satiniertes Emailfinish, das die Farbe des Kalkputzes getreu wiedergibt. Sie fügt sich somit harmonisch in die Umgebung ein. Im Juni 2008 wurde ein bedeutender Teil der Gärten eröffnet, 25 Hektar bei einer Gesamtfläche von 80 Hektar. Auch die Gärten eigneten sich zum Experimentieren mit Licht. Die Aufgabe bestand darin, die prächtigen restaurierten oder gemäß historischem Entwurf nachgebildeten Grünanlagen mit Ruhe- und

Erfrischungsbereichen für die Besucher abwechslungsreich zu gestalten. Wie in der Reggia wurden auch hier die neuen Bereiche mit ihren Bauten unter Berücksichtung der funktionellen Anforderungen und des heutigen Geschmacks mit maßvollem Einsatz zeitgenössischen Designs realisiert. Das Garden House: Eingangspavillon aus weißem Holz inmitten von Eiben gelegen, mit nicht überdachtem Innenhof, dessen Lichtentwurf ein umfangreiches Leuchtensortiment vorsieht: Strahler Woody

mit nicht überdachtem Innenhof, dessen Lichtentwurf ein umfangreiches Leuchtensortiment vorsieht: Strahler Woody 18

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5.6. Garden House

5.6. Garden House

und Miniwoody für den Hof, strahlend weiße Downtown entlang der Innenwände, während Gruppen der Hängestrahler Le Perroquet über der Bartheke und dem Kassentisch installiert sind. Im Iroko-Holzfußboden bestrahlen Leuchtstoff-Einbauleuchten Linealuce von unten die immer grüne Bepflanzung um das Gebäude. Das Musiktheater: Ein kleines Theater, getragen von einer schlanken Struktur aus weißem Holz mit halbkugelförmigem Dach aus durchscheinendem PVC, erstrahlt durch die zwölf leistungsstarken Bodeneinbauleuchten

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Light Up Walk inmitten des Gartens wie eine magische Laterne. Die Pergolen des Aufführungs- bereichs: Fast dreihundert Meter grau-hellblaue Pergola aus Kastanienholz umgeben den Bereich für Sommeraufführungen. Ein von Woody- Strahlern, die in der Holzstruktur verborgen sind, beleuchteter Weg, der durch eine lange Reihe farbiger Bodeneinbauleuchten Ledplus RGB ein verspieltes Aussehen erhält. Und an der Led- Technologie wird weiter gearbeitet, um neue interessante Einsatzmöglichkeiten der modernsten Technologien zu untersuchen.

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wird weiter gearbeitet, um neue interessante Einsatzmöglichkeiten der modernsten Technologien zu untersuchen. 6 19

Projekte

NEWurbanFACE

Initiator Fremdenverkehrsamt, Mode, Allgemeine Angelegenheiten der Provinz Mailand

In Zusammenarbeit mit Milano Metropoli Entwicklungsagentur-Antonio Oliverio

Entwurf

Mailand, Italien

Simone Micheli

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Das Informations- und Fremdenverkehrsbüro (IAT) auf dem Domplatz befindet sich im ehemaligen Albergo Diurno, das vom Bologner Ingenieur Cleopatro Cobianchi 1924 geplant und gebaut wurde. Es befindet sich in einem unterirdischen Bereich zwischen dem Hauptplatz und der Viktor- Emanuel-Galerie. In diesem 1.500 Quadratmeter großen Bereich sind auch eindrucksvolle römische Ausgrabungen aus der Kaiserzeit zu sehen. Die ersten Umbauarbeiten gehen auf das Jahr 2003 zurück, bei denen ein Originalteil im Liberty- und Art-Deco-Stil bewahrt wurde. Diese Institution wird täglich von Hunderten von Bürgern und Touristen aufgesucht, um Auskünfte über die Stadt Mailand bzw. ihr Wohngebiet zu erfragen. Der Umbau unter Leitung des Architekten Simone Micheli verlieh dem Cobianchi-Bauwerk ein anderes Gesicht: Ein Teil bleibt dem alten Stil treu und ist weiterhin eine Informationsstelle für das Publikum, der moderne Teil dagegen soll ein neuer symbolischer Ort der Stadt Mailand werden.

Ein Ort, um den Tourismus besser willkommen zu heissen und zu fördern durch besondere Bereiche, Vernissagen und Konferenzen und durch den Einsatz verschiedener Informationskanäle, von den traditionellen Broschüren zu den auf 12 Monitoren ausgestrahlten audiovisuellen Informationen, von den mit Blue Tooth direkt auf das Handy herunterladbaren Audioführern zum virtuellen Reiseassistenten. Dieser Ort ermöglicht den Tourismusämtern auf verschiedenen Ebenen (Region, Provinz, Gemeinde etc.) zudem ihre Sehenswürdigkeiten durch die Organisation von Events, Ausstellungen, Präsentationen und Begegnungen aufzuzeigen. Das Projekt des Raums, geschaffen vom Arch. Simone Micheli und dem Publikum anlässlich der Möbelmesse im April 2008 vorgestellt und seine Umsetzung wurden von bedeutenden italienischen Unternehmen unterstützt. Anliegen des Projekts war es, ein dauerhaftes Zeichen zu setzen, im Gegensatz zu den zuweilen kurzlebigen Installationen, in die

des Projekts war es, ein dauerhaftes Zeichen zu setzen, im Gegensatz zu den zuweilen kurzlebigen Installationen,

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Fotos: Jürgen Eheim

1. Die fließenden Säulen

2. Reception

3.4. Farbeffekt

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fließenden Säulen 2. Reception 3.4. Farbeffekt 2 viele herausragende Unternehmen gerade anlässlich der

viele herausragende Unternehmen gerade anlässlich der Möbelmesse Ressourcen und Energien investieren. Es sollte ein einzigartiger und außergewöhnlicher Raum entstehen, der eine mit der nahen Zukunft verbundene Geschichte erzählt, in die Architektur, Mode, Design, Kultur und zwischenmenschliche Beziehungen einfließen. Wie bei allen Werken des Architekten Micheli war die Vorgehensweise bei der Sanierung durch eine kommunikative Dissonanz mit dem vorher Bestehenden gekennzeichnet. Der äußerst funktionelle, flexible und eindrucksvolle Raum ist ein “Werkraum”, der dazu einlädt, sich eine andere mögliche Zukunft vorzustellen und der zu Informationszwecken, zum Entdecken und Kommunizieren transversal genutzt werden kann. Wenige, optisch sehr eindrucksvolle Zeichen charakterisieren den Raum: Der in Silbernuancen gehaltene Fußboden, die reinen geschwungenen Wandpartituren, die weißen fließenden Säulen, der als Catering-Theke und zum Empfang dienende riesige gelbe Rahmen, die mit Siebdruckglas verkleideten immensen Wände mit integrierten Makrovideos, der Bodenbelag aus Glas und Stahl, der an die römische Ausgrabungsstätte erinnert, die steinernen gelben Sitzgelegenheiten, die zusammen mit einigen Möbeln mit essentiellen Formen und unzähligen runden Spiegeln im Versammlungsraum die Inszenierung des Ortes abrunden. Die großen Leuchter aus Stoff wurden extra von iGuzzini, einem der Sponsoren des Projektes, mit LEDs und Farbwechsler angefertigt. Neben diesen Leuchten wurden auch Einbauleuchten Frame verwendet.

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mit LEDs und Farbwechsler angefertigt. Neben diesen Leuchten wurden auch Einbauleuchten Frame verwendet. 3 4 21
mit LEDs und Farbwechsler angefertigt. Neben diesen Leuchten wurden auch Einbauleuchten Frame verwendet. 3 4 21

Projekte

Thompson Pump House

Entwurf Robinson Mcllwaine Architects

Technisches Projekt Delap and Waller Consulting Engineers

Belfast, Großbritannien

Partners Assistance Chroma Lighting iGuzzini illuminazione UK

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Assistance Chroma Lighting iGuzzini illuminazione UK 1 Belfast war einst in der ganzen Welt für seinen

Belfast war einst in der ganzen Welt für seinen Schiffsbau berühmt: Die Titanic ist nur eines der bedeutenden Schiffe, die in Belfast Lough vom Stapel gelassen wurden. Neben den bedeutenden Schiffswerften blühte auch die daran angeschlossene Seil- und Leinenindustrie und Belfast wurde zu einer reichen Stadt. Der Boom des Lufttransports in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts bedeutete jedoch den Niedergang der Werften und der Zulieferindustrie. Nach den durch den Terrorismus der IRA ausgelösten Unruhen und Ängsten erlebt die Stadt nun mit fortschreitendem Friedensprozess einen Aufschwung, der von den Hightech- Sektoren wie der Luft- und Raumfahrt und der Information Technology ausgeht. Ein Großteil der aktuellen Entwicklungen in Belfast konzentrieren

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der aktuellen Entwicklungen in Belfast konzentrieren 2 sich auf das “Titanic Quarter” konzentriert, das

sich auf das “Titanic Quarter” konzentriert, das Luxusviertel, das nach einem heterogenen Expansionsprojekt am Hafen realisiert wird und in dessen Mitte sich die Alexandria and Thompson Graving Docks befinden. Die Verkaufs- und Bauleitungsbüros sind in der ehemaligen technischen Abteilung von Harland and Wolff untergebracht, in der auch die Titanic geplant wurde. Mit dem Umbauprojekt dieses Bereichs wurden das Studio Robinson Mcllwaine Architects und Delap and Waller Consulting Engineers beauftragt, die die Leuchten Cestello wählten, um eine zum Bürogebäude passende Beleuchtung zu kreieren. Da das Gebäude über große Fenster verfügt, wurde durch die Verbindung künstlicher Beleuchtung mit natürlicher Beleuchtung und den Einsatz von Regelungssystemen eine maximale

Energieeinsparung erzielt. Neben dieser Maßnahme bat die Carbon Trust, mit Sitz im nahe liegenden Innovation Centre, iGuzzini über ihren lokalen Partner Chroma Lighting Ltd darum, Vorschläge zur Beleuchtung des Thompson Dock und des angrenzenden Pump House vorzulegen. Das 1911 fertig gestellte Thompson Dock war zu jener Zeit das größte Dock weltweit und die ersten Schiffe, die es nutzten, waren die RMS Olympic und die Titanic. Das Pump House (Pumpstation) war ein technisches Meisterwerk mit einer Pumpleistung von fünfhunderttausend Liter Wasser pro Minute. Jetzt wird es zu einem Besucherzentrum, Museum und Restaurant. In Zusammenarbeit mit der Society of Light and Lighting (SLL) haben Chroma Lighting

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Fotos: Chroma Lighting 1. Der Bereich der Docks 2.3. Farbiges Licht im Innen- und Außenbereich
Fotos: Chroma Lighting 1. Der Bereich der Docks 2.3. Farbiges Licht im Innen- und Außenbereich

Fotos: Chroma Lighting

1. Der Bereich der Docks 2.3. Farbiges Licht im Innen- und Außenbereich

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Docks 2.3. Farbiges Licht im Innen- und Außenbereich 3 (unterstützendes Mitglied von SLL) und iGuzzini eine

(unterstützendes Mitglied von SLL) und iGuzzini eine temporäre Beleuchtungsanlage realisiert, die als Hindergrund für ein Seminar, gehalten von Stephen Judge, iGuzzini UK diente. Das Pump House wurde im Innen- und Außenbereich durch verschiedene Strahler beleuchtet, darunter Maxiwoody, Radius und Platea. Leuchten Miniwoody wurden zur Erzeugung eines Effektspiels im Innern des Schachts eingesetzt, einer großen verkachelten Vertiefung, in der sich die Pumpen befinden. Zu diesem Anlass haben iGuzzini und Chroma auch die HMS Caroline beleuchtet, das zweitälteste Schiff der Royal Navy. Dabei kam eine am Schiff und entlang der Mole installierte Strahlerkombination zum Einsatz. Wie auch bei der Pumpstation wurden unterschiedliche Farbfilter benutzt, um größere Effekte zu erzielen. Im angrenzenden Alexandria Dock liegt die HMS Caroline vertäut.

Projekte

Der Sitz der Agentur Code Computer Love

Kunde Code Computer Love

Entwurf Andrew Wallace Architects

 

Techniker M&E Beverley Clifton Morris

Manchester, Großbritannien

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Beverley Clifton Morris Manchester, Großbritannien 1 Code Computer Love ist eine erfolgreiche Agentur auf dem

Code Computer Love ist eine erfolgreiche Agentur auf dem Gebiet der Kommunikation und des digitalen Marketings. Die Arbeiten für den neuen Sitz in Manchester verwandelten das Kellergeschoss eines sehr gewöhnlichen und charakterlosen Wohnbereichs in einen Raum, der die Konzepte und Organisationsstrukturen ausdrückt, die die Firma bei der Erbringung ihrer Serviceleistungen anwendet. Die Agentur lehnt eine traditionelle und autoritäre Hierarchie ab und zieht eine gleichberechtigte, transparente, informale, kommunikative und kreative

Annäherungsweise an ihre Struktur und Arbeitsethik vor. Die Architekten haben das Organisationsschema der Firma in eine Raumfigur umgestaltet, die sich in den leeren Raum der einzelnen Etagen, die Eingänge, den horizontalen Fluss und die Fluchtwege integriert. Dies drückt sich konkret in einer Innenlandschaft aus, die das geschlossene Schema der typischen Arbeitsumgebung mit kleinen Räumen ablehnt und Großräume mit gruppenweise angeordneten Arbeitsplätzen auf verschiedenen Ebenen vorzieht.

Die geschwungenen Innenbereiche und fließenden Formen ermöglichen einen Raumfluss, der die Zusammenarbeit, Kommunikation, Kreativität und die visuellen Reize innerhalb des Unternehmens und seiner verschiedenen Abteilungen fördert. Die auf verschiedenen Ebenen aneinander gereihten Bereiche bilden Arbeitsstationen, die sich zu einer dynamischen und integrativen architektonischen Form fortentwickeln, im Gegensatz zu den statischen Elementen, die dazu dienen, den Raum zu füllen.

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Messtechniker IQS independent Quantity Surveyors

Fotos: Shaw+Shaw

1.2. Organisation des Raums

Auftragnehmer

TTS Interiors

Partners Assistance iGuzzini illuminazione UK Ltd.

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Partners Assistance iGuzzini illuminazione UK Ltd. 2 Diese an der Unterseite befestigten Elemente stellen den

Diese an der Unterseite befestigten Elemente stellen den Hintergrund dar zur Verbindung der Dienstleistungen an jeder Arbeitsstation und erzeugen gleichzeitig eine visuelle Spannung, die auf die Glasfassade gerichtet ist, wo sie sich mit dem Logo der Gesellschaft vereint. Dadurch gewinnt die ansonsten anonyme Fassade an Intensität und Energie. Zusätzlich belebt wird die Fassade wird durch die großen Glaswände, die eine optische Verbindung zwischen dem Innen- und Außenbereich herstellen. Der geschwungene Konferenzsaal stellt den

Drehpunkt des Gebäudes dar, der dem Ideen- und Informationsaustausch dient. Dieser transparente Raum dehnt sich vom Fußboden zur Decke aus, fügt noch mehr visuelle Spannung hinzu und bewahrt gleichzeitig die transparente Annäherungsweise des Unternehmens an die Berufsethik. Rot ist die Hauptfarbe des Projekts. Die Architekten hielten es für eine kühne Farbe mit verführerischen Merkmalen, die zum Namen der Gesellschaft ‘Code Computer Love’ passt.

Projekte

Bahnhöfe der Linie LGV Est Européenne

Multimodal-Plattform Straßburg

Kunde Communauté urbaine de Strasbourg, SNCF, RFF, Compagnie des Tramways Strasbourgeois

Frankreich

Für den Bau von 300 Kilometern Eisenbahnstrecke der neuen Hochgeschwindigkeitslinie LGV Est- européenne, die Vaires-sur-Marne mit Baudrecourt verbindet, waren 3 Jahre Planung und 5 Jahre Arbeit nötig. Es handelt sich um eine der umfangreichsten französischen Baumaßnahmen, die je auf einer einzigen Teilstrecke durchgeführt wurden. Voraussichtlich wird diese Linie jährlich von ca. 11 Millionen Reisenden benutzt. Mit der Realisierung der neuen Linie LGV Est Européenne waren auch die Modernisierung von 17 bestehenden Bahnhöfen sowie der Bau von 3 neuen Verbindungsbahnhöfen notwendig (Champagne-Ardenne TGV, Meuse TGV, Lorraine TGV). Die Hochgeschwindigkeitsstrecke ermöglicht eine große Zeitersparnis und direkte TGV- Verbindungen zwischen Paris und den wichtigsten Städten Ostfrankreichs, Direktverbindungen zwischen Deutschland, Luxemburg, Schweiz und Frankreich, direkte TGV-Verbindungen zwischen Nord-, West- und Südwestfrankreich und den Regionen Champagne-Ardenne, Lothringen und Elsass (durch die neuen Bahnhöfe und den Straßburger Bahnhof). Die 1.500 Kilometer lange LGV-Linie verbindet Paris mit Budapest und wird die Wirtschaftsentwicklung der an ihr liegenden Städte und Departements positiv beeinflussen und die Kommunikation zwischen den europäischen Ländern verbessern. iGuzzini hat seinen Beitrag zu diesem Projekt mit der Beleuchtung einiger Bahnhöfe der Strecke, insbesondere des Bahnhofs Straßburg, geleistet. Der Leitfaden, der sich durch das Beleuchtungssystem all dieser Bahnhöfe zieht, war die Leuchte iRav, die vom Designer Jean- Marie Duthilleul exklusiv für diese Projekte konzipiert wurde und die wir in den Bahnhöfen von Reims, Bezannes «Champagne-Ardenne TGV», Nancy, Meuse und Straßburg entlang der Linie LGV Est wieder finden.

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Reims, Bezannes «Champagne-Ardenne TGV», Nancy, Meuse und Straßburg entlang der Linie LGV Est wieder finden. 1
Reims, Bezannes «Champagne-Ardenne TGV», Nancy, Meuse und Straßburg entlang der Linie LGV Est wieder finden. 1

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Bauleitung

Gartenanlage des Straßburger Bahnhofs

Landschaftsarchitekten Michel Desvigne et Ingénieurs et Paysages

Fotos: Didier Boy de La Tour

Entwurf SNCF (Agence des gares) et AREP

Kunde Communauté Urbaine de Strasbourg

1.3. Das Glasdach des Straßburger Bahnhofs. Tag- und Nachteffekt

Technisches Büro SERUE Pierre Muller et Henri Gonnot

2.

Einsatz der iRav- Hängeleuchte

Technisches Büro

Bauleitung SNCF (Agence des gares) et AREP

4.

Die Metallrippen des Dachs

RFR, COTEBA,

   

OTE, AREP

Bahnhof Straßburg

Angesichts eines erwarteten Passagierstroms von 60.000 Personen pro Tag gegenüber den bisherigen 35.000 wurde der Straßburger Bahnhof umgebaut und erweitert. Über der historischen Fassade des 1881 erbauten Gebäudes befindet sich nun ein gläserner Vorbau, eine Art transparenter “Haut”. Auch der 4 Hektar große Vorplatz wurde neu gestaltet und die Gartenwege von über 300 Bäumen gesäumt. Das für die Anlage verwendete Material erzeugt je nach Tages- und Jahreszeit veränderliche Lichtspiele. Nachts wird die künstliche Beleuchtung mit Leuchten Lingotto und einigen Light Up Walk Professional realisiert und auf die Fassade aus rosafarbenem Stein des Bahnhofsgebäudes gerichtet. Unter der Glaskuppel können die Fahrgäste nun bequem sämtliche Verbindungssysteme mit der Stadt (Bahnsteige, S-Bahnhof, Taxi und Autoparkplatz) erreichen, wodurch Mobilität und Sicherheit optimiert werden. Für die allgemeine Beleuchtung im Bahnhof wurden iRav-Hängeleuchten und Strahler Le Perroquet eingesetzt, die bestimmte architektonische Details in Szene setzen.

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und Strahler Le Perroquet eingesetzt, die bestimmte architektonische Details in Szene setzen. 3 4 27
und Strahler Le Perroquet eingesetzt, die bestimmte architektonische Details in Szene setzen. 3 4 27

Projekte

Bahnhöfe der Linie LGV Est Européenne

Gare Champagne Ardenne TGV Reims Bezannes

Kunde SNCF (Direction des gares et de l’escale), RFF

 

Bauleitung SNCF (Agence des gares) und AREP

Bahnhof Champagne Ardenne TGV Reims Bezannes

Der Bahnhof Champagne Ardenne befindet sich in Bezannes, 5 km von Reims entfernt und ist einer der 3 neuen extra für die Linie LGV Est gebauten Bahnhöfe. Das Fahrgastgebäude besteht aus einem 50 m langen und 14 m breiten Raum, der im Norden von einer Mauer und im Süden von einer Glasfassade begrenzt wird. Die Geschäfte und SNCF-Serviceleistungen befinden sich an der Nordwand. In der Mitte trennt eine Halle den SNCF-Verkaufsbereich, den Geschäftsbereich und die interne Galerie, in der sich auch die Wartesäle und Restaurants befinden. Im Erdgeschoss umgeben das Gebäude ein Innenbalkon und ein Korridor. Für die allgemeine Beleuchtung im Bahnhofsgebäude wurden iRav-Hängeleuchten eingesetzt. Die Außengalerie begrenzt den Raum für den Zugang der Fahrgäste zum Bahnsteigdach Nord entlang der Fassade. Diese Galerie besteht aus einem Dach aus galvanisiertem Stahl und Tragsäulen, die zum Gebäudestil passen. Sie schützt die Fahrgäste, die vom Bahnsteig Nord kommen oder dorthin gehen. Gleichzeitig beschattet sie die Glasfassade und schützt sie dadurch vor der Sonne.

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kommen oder dorthin gehen. Gleichzeitig beschattet sie die Glasfassade und schützt sie dadurch vor der Sonne.
kommen oder dorthin gehen. Gleichzeitig beschattet sie die Glasfassade und schützt sie dadurch vor der Sonne.

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Technisches Büro AREP, COREDIA, INGEROP

Gare de Meuse TGV

Technisches Büro OTH Est, TEC BOIS, AREP

5. Bahnhof von Nancy

6. TGV-Bahnhof von Bezanne

Unterstützung der Bauleitung Méthodes & Pilotage

Kunde SNCF

Partners Assistance iGuzzini illuminazione France SA

7. Bahnhof Meuse. Detail des Turms

(Direction des gares et de l’escale), Conseil Général de la Meuse

8. Außenansicht des Bahnhofs von Meuse

 

Bauleitung SNCF (Agence des gares), AREP

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Bahnhof Meuse TGV

Dieser neue Bahnhof mit einer Fläche von 320 qm besteht aus einem Hauptkörper für die Abfahrten in Richtung Paris, zwei Bahnsteigdächern und einem Überquerungssystem unter den Gleisen, das über Aufzüge und Treppen zugänglich ist. Über dem mit Lärchenholz verkleideten Komplex erhebt sich ein 16 Meter hoher Turm aus Eichenholz, durch den das natürliche Licht tagsüber in die Halle fällt.

Abends wird die Beleuchtung durch Strahler Le Perroquet sichergestellt, die auch im Innern des Turms installiert sind. Auch für den Umbau der Bahnhöfe von Reims und Nancy wurden iRav-Hängeleuchten eingesetzt, die wie bereits erwähnt charakteristisch für zahlreiche Bahnhöfe der Linie LGV Est sind.

eingesetzt, die wie bereits erwähnt charakteristisch für zahlreiche Bahnhöfe der Linie LGV Est sind. 8 29

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eingesetzt, die wie bereits erwähnt charakteristisch für zahlreiche Bahnhöfe der Linie LGV Est sind. 8 29

Projekte

Stiftung Bancaja

Auftraggeber Fundación Bancaja Patxi Guerrero Carot

Entwurf Pablo Martínez Montesa José Ricardo Martínez Montesa Jose Alberto Jordá Albiñana

Valencia, Spanien

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Jose Alberto Jordá Albiñana Valencia, Spanien 1 Das Kulturzentrum Bancaja der Stadt Valencia befindet sich

Das Kulturzentrum Bancaja der Stadt Valencia befindet sich auf einem riesigen Gelände, das bereits seit dem Mittelalter zum Stadtgefüge gehört und von den beiden ältesten Teilen der Stadt abgegrenzt wird, die auf die Pläne von Antonio Mancelli (1608) und Tomas Vicente Tosca (1704) zurück gehen. In den Häuserblocks, in denen das Kulturzentrum seinen Sitz hat, sind zwei Gebäude gruppiert, an denen im Jahr 2007 Umbau- und Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt wurden. Eines wurde Ende des 19. Jahrhunderts, das andere in den 30-er Jahren des

vergangenen Jahrhunderts jeweils nach den Entwürfen von Lucas García Cardena und Antonio Gómez Davo gebaut und gemeinsam stellen sie einen herausragenden Referenzpunkt der Architektur Valencias dar. Ergebnis der Umbauarbeiten unter Leitung der Architekten Pablo Martínez Montesa, José Ricardo Martínez Montesa und Jose Alberto Jordá Albiñana war die Zusammenlegung der beiden Gebäude zu einer einzigen Einheit, wobei versucht wurde, die Höhenunterschiede zwischen den Stockwerken auszugleichen.

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Lichttechnische Beratung Tecniluz - Jose Luis Colomer

Fotos: Zig-Zag

1.2. Die Terrasse der Stiftung

Partners Assistance iGuzzini illuminazione España SA

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Partners Assistance iGuzzini illuminazione España SA 2 Im Außenbereich wurden beide Fassaden beibehalten und

Im Außenbereich wurden beide Fassaden beibehalten und ausschließlich Restaurierungsmaßnahmen unterzogen, um die Spuren der Zeit zu beheben. Der monumentale Komplex war Gegenstand

eines sorgfältigen lichttechnischen Entwurfs. Für die linearen architektonischen Elemente wurden Einbauleuchten Linealuce mit Leuchtstofflampen T16 verwendet, während die voluminöseren und effektvolleren Elemente durch Strahler Platea mit Halogen- Metalldampflampen in Szene gesetzt wurden. Im Innenbereich waren die Räume und Büros

in den oberen Stockwerken, in denen die

Verwaltungs- und Kulturaktivitäten der Stiftung Bancaja stattfinden, von der Restaurierung betroffen. Die verschiedenen Sektionen nehmen

einen Großteil der vier Stockwerke des Gebäudes von Gómez Davo in Anspruch. Der offene und dynamische Charakter, der die Arbeit der Stiftung auszeichnet, wird durch die ausgewogene Beleuchtung unterstrichen, die durch die Verbindung von weichem und indirektem Licht, das für eine gleichförmige Gesamtbeleuchtung sorgt, mit direkter, kontrollierter und angenehmer Lichtabstrahlung erzielt wird. Zum Einsatz kamen Pendelleuchten

Y Light mit Leuchtstofflampen TC-L 55W.

Eine Reihe leicht gebogener, 62 mm dicker Oberflächen mit mikroprismatischen Schirm aus Thermoplast und leichten Pendelelementen

erzeugen die Transparenz der Verwaltungsräume

in Verbindung mit Einbauleuchten mit

Kompaktleuchtstofflampen für die Betriebs- und Transitbeleuchtung.

in Verbindung mit Einbauleuchten mit Kompaktleuchtstofflampen für die Betriebs- und Transitbeleuchtung. 31

Projekte

Stiftung Bancaja

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Projekte Stiftung Bancaja 3 4 Für die Beleuchtung der Versammlungs- und Repräsentanzräume wurden Pendelleuchten
Projekte Stiftung Bancaja 3 4 Für die Beleuchtung der Versammlungs- und Repräsentanzräume wurden Pendelleuchten

Für die Beleuchtung der Versammlungs- und Repräsentanzräume wurden Pendelleuchten geringer Leuchtdichte kombiniert mit Einbauleuchten eingesetzt, die je nach Bedarf mit Kompaktleuchtstofflampen oder Halogenlampen bestückt werden. Die Terrasse wurde als Oase der Begegnung und Erholung konzipiert, die eine herrliche Panoramasicht auf die Stadt bietet, was auch abends bei Präsentationen, Eröffnungen oder sonstigen Veranstaltungen genutzt werden kann. Sie wurde daher mit einem Beleuchtungssystem ausgestattet, das den verschiedenen Anlässen und Anforderungen angepasst werden kann. Die allgemeine Beleuchtung, die bei einem zahlreichen Publikum notwendig ist, wurde mit iRoad inszeniert, die in den Pavillons und um den zentralen Kern installiert wurden und eine Insel städtischer Beleuchtung erzeugen, während die Beleuchtung außen herum durch Leuchten Comfort mit flachem Licht erzeugt wurde. Die Ausstellungssäle gehören zu den repräsentativsten Bereichen der Stiftung. Sie bilden den Rahmen für Skulptur- und Gemäldeschauen, für Ausstellungen alter wie auch zeitgenössischer Kunst und müssen daher den jeweiligen Ausstellungsanforderungen und den von den Kuratoren und Organisatoren von Fall zu Fall festgelegten Kriterien entsprechen.

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3. Büros

4. Versammlungsraum

5. Ausstellungshalle

6. Einige der anlässlich der Eröffnungsfeier

ausgestellten Gemälde von Joaquin Sorolla

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ausgestellten Gemälde von Joaquin Sorolla 5 6 Die mögliche Unterteilung der Räume und Inszenierung
ausgestellten Gemälde von Joaquin Sorolla 5 6 Die mögliche Unterteilung der Räume und Inszenierung

Die mögliche Unterteilung der Räume und Inszenierung jedes Saals je nach den speziellen Ausstellungsanforderungen führten in Verbindung mit der Notwendigkeit, die Lichtabstrahlung für jedes einzelne Kunstwerk zu regeln, zur Anwendung von Stromschienen als Lösung für jeden Bedarf. Anlässlich der Eröffnungsfeier der Stiftung wurde die Ausstellung “Sorolla. Visión de España” inszeniert, die zur Prüfung der Möglichkeiten der Säle diente. In diesem Fall waren vierzehn großformatige Paneele ausgestellt, die Joaquin Sorolla im Auftrag des Hispanisten Milton Huntington malte, um den Hauptsaal der Hispanic Society in New York zu schmücken. Die Abmessungen der Kunstwerke bezogen auf die Saalgröße, ihre Grandiosität, die Farben und Proportionen erforderten geeignete Leuchten. Die Wahl fiel auf Strahler Parallel mit linearen Halogenlampen und Wall Washer-Optik sowie Strahler Le Perroquet mit Halogenlampen QT12 für die Akzentbeleuchtung zur Hervorhebung der leuchtenden Farben der Gemälde. An diesen Gemälden kann man sich nach vielen Jahren sorgfältiger Restaurierungsarbeiten, die von der Stiftung Bancaja und der Hispanic Society vorangetrieben wurden, erneut erfreuen. Für die Haupteingangshalle des Zentrums, die als Ausstellungsraum der Kunstsammlung der Stiftung dient, wurden dieselben Kriterien angewandt.

Projekte

Grand Hotel Hyatt on the Bund

Kunde

Shimao Group

   

Entwurf

Andrew Yip

Partner Assistance iGuzzini illuminazione China Ltd.

Shanghai, China

Das Hotel Hyatt on the Bund liegt strategisch günstig am Ufer des Huangpu Flusses am nördlichen Ende des Shanghaier Bunds. Das im Zentrum von Shanghai gelegene Hotel bietet einen herrlichen Ausblick sowohl auf den Bund, den Komplex europäischer Kolonialgebäude als auch auf die neuen Stadtviertel (Pudong); es ist von den größten Flughäfen Shanghais und den wichtigsten Vierteln der Stadt leicht erreichbar. Das Hotel wurde von Shimao finanziert und wird von Hyatt betrieben. Um den einzigartigen Merkmalen dieses am Fluss errichteten Gebäudes Genüge zu tun, entwickelte das Architektenteam unter der Leitung von Andrew Yip spezielle Beleuchtungslösungen für das Hotel, die durch eine berühmte alte Schrift aus dem Jahr 1044 inspiriert sind. Darin werden die vom Mond auf das Wasser geworfenen Reflexe als Tanz beschrieben: “Das Licht tanzt auf den stillen Wassern des Sees und sprüht goldene Funken” war das Leitkonzept für die Entwicklung der Außenbeleuchtung des Hotels. Die Hauptschwierigkeit bestand darin, die Meinungsverschiedenheit zwischen Shimao und Hyatt zu überwinden: Shimao wollte durch das Licht die Bedeutung und Außergewöhnlichkeit des Gebäudes hervorheben und forderte daher eine imposante Beleuchtung. Hyatt dagegen wollte seinen Gästen einen Eindruck von Ruhe und Komfort vermitteln und optierte daher für eine Soft-Beleuchtung. Zur Vermeidung einer übermäßigen Beleuchtung auf den Außenflächen der Gebäudefassade und gleichzeitigen Betonung der Merkmale des Hotels Hyatt on the bund sollte iGuzzini ein spezielles Produkt und ein Beleuchtungssystem mit drei Hauptelementen entwickeln: Das Erste ist die Leuchte Glim Cube,

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Produkt und ein Beleuchtungssystem mit drei Hauptelementen entwickeln: Das Erste ist die Leuchte Glim Cube, 1

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Fotos: Archiv iGuzzini

1.

2. Verschiedene Beleuchtungsphasen

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Detail des Lichteffektes

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Beleuchtungsphasen 3. Detail des Lichteffektes 2 3 die “Lichtverbindungen” herstellt und mit vier 1
Beleuchtungsphasen 3. Detail des Lichteffektes 2 3 die “Lichtverbindungen” herstellt und mit vier 1

die “Lichtverbindungen” herstellt und mit vier 1 Watt-LEDs bestückt ist. Von dieser Leuchte wurde eine Spezialversion mit einer glatten und transparenten Glasplatte an der Vorderseite angefertigt. Lighting Designer ist Piero Castiglioni. Das zweite Element ist ein von iGuzzini exklusiv für dieses Projekt realisiertes Steuersystem, das als Komplettpaket geliefert wird und speziell auf die Anforderungen dieses Kunden zugeschnitten ist. Dieses Steuersystem dient zur Ein- und Ausschaltung der Leuchten Glim Cube und

zur Dämpfung der Einzelleuchten, um dynamische Beleuchtungsszenarien auf der Außenfläche zu kreieren. Das dritte Element waren die Röhren. Vor jeder Leuchte Glim Cube befindet sich eine Polycarbonatröhre mit satiniertem Finish, die das von jeder LED produzierte Licht ausrichtet und dadurch ein Lichtbündel formt. Vier im 90°-Winkel vor den Leuchten Glim Cube angeordnete Röhren verleihen den Lichtkreuzen auf der Außenseite des Gebäudes Leben.

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Projekte

Bahnhof Montesanto

Auftraggeber Außerordentliches Regierungskommissariat, Art. 11 - Ges. 887/1984 Präsident des Regionalausschusses Kampaniens, On. Bassolino; Assessor für Regionaltransport, Professor Ing. E. Cascetta; S.E.P.S.A., Präsident Avv. Bianco; Direktor Ing. Allagrande

Neapel, Italien Text von Silvio d’Ascia

Architektur Arch. Silvio d’Ascia

von Silvio d’Ascia Architektur Arch. Silvio d’Ascia 2 Das Modernisierungs- und Ausbauprojekt des Bahnhofs

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von Silvio d’Ascia Architektur Arch. Silvio d’Ascia 2 Das Modernisierungs- und Ausbauprojekt des Bahnhofs

Das Modernisierungs- und Ausbauprojekt des Bahnhofs Montesanto, wichtige Etappe des Regionalverkehrsplans und Knotenpunkt der künftigen Regional-U-Bahn, verfolgt zwei ehrgeizige Ziele: Zum Einen die Umwandlung und Umfunktionalisierung des historischen Bahnhofs in einen modernen Wechselknotenpunkt zwischen Regional- und Stadtverkehr im Zuge des allgemeinen Wandels des europäischen Verkehrssystems. Das Bahnhofgebäude soll sich von einem “Nicht-Ort” zu einem modernen und polyfunktionalen Austauschpool auf städtischer, regionaler und Landesebene entwickeln. Auf der anderen Seite der Start eines umfassenderen städtischen Neuqualifizierungsprozesses der historischen Altstadt. Dieser beginnt mit der Umgestaltung des alten Bahnhofgebäudes in einen modernen “Leuchtturm” des Viertels und Brückenkopf eines unter kulturellem Gesichtspunkt höchst interessanten Hügelviertels mit architektonischen Sehenswürdigkeiten (Kirche Trinità delle Monache, Certosa di San Martino, Castel Sant’Elmo). Hierfür sah das Projekt - neben der notwendigen funktionellen Angleichung an die neuen einschlägigen Betriebs- und Sicherheitsvorschriften - die Durchführung einer Reihe von Maßnahmen vor. Notwendig war die Beseitigung der zahlreichen im Lauf des 20. Jahrhunderts nachträglich vorgenommenen

Umbauten und Veränderungen und die stilgetreue Restaurierung des im Jahr 1882 erbauten ursprünglichen Gebäudekorpus: der zentrale Säulengang mit darüber befindlicher Galerie und die beiden seitlichen Türme. Die beiden bestehenden Bahnhöfe, Sepsa und Funicolare ANM wurden sowohl physisch als auch funktionell in ein einziges Raum- und Volumengefüge integriert. Der alte Gebäudeteil wurde durch die Realisierung eines neuen Außenbaus aus Stahlstruktur und Lamellen aus selbstreinigendem Glas für die Seilbahn an der Nordseite aufgewertet. Die beiden seitlichen Flügel des Eingangssäulengangs, der älter als die Hauptfassade ist, wurden wieder geöffnet und damit der Ursprungszustand wieder hergestellt, um die funktionelle und visuelle Durchgängigkeit zwischen dem Bahnhofsgebäude und der erneuerten Piazza Montesanto zu fördern, die jetzt teilweise für Fahrzeuge gesperrt ist. Eingang und Ausgang wurden getrennt und zweckmäßiger gestaltet. Eine große verglaste Halle wurde an den Bahnsteigen gebaut, ein gemeinsamer Wartebereich, der durch ein System aus einer längs verlaufenden dreifachen Stahlkonstruktion und Glas umgesetzt werden konnte; sie wiederholt dreimal die restaurierte Loggia Liberty, die so zum Stadtbalkon auf die Piazza Montesanto wird. Um diesem Ort noch stärker als auch kulturellen

incontroluce 18

Engineering TECNOSISTEM Spa (Ing. Rionero) Verantwortliche Leitung des Projekts G.Paone, M.Damonte und E.Franco

Bauleitung Ing. Campobasso für die Bauherrschaft S.E.P.S.A.

Berater F.Cavuoto mit Falconio (Spezialberater Stahlstrukturen) Nuzzolo- Verkehrsstudien und Modelldarstellung der Verkehrsflüsse

Fotos: Barbara Jodice

1.2. Tag- und Nachtansicht

Konzessionär A.T.I. Concessionaria - Temporärer Unternehmensverband “Ferrosud 2 Scarl”: COSTRUIRE SpA (Hauptvertreter, Ing. Fiore), IGC Costruzioni SpA

Mitarbeiter M.Boenders, R.Camarda, A.Cossin, D.Dorell, A.Rocca (Bilder), T.Raynaud (Video), A. Cornuau, F.Levêque, M.Roggwiller, E.Macor Rosa, J.Edwards-Ibarra, V.Benini, A.Dubouz, E.Seif, C. de Sainte Marie

3. Gewölbe aus Stahl und Glas

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C. de Sainte Marie 3. Gewölbe aus Stahl und Glas 3 Ort der Begegnung zu kennzeichnen,

Ort der Begegnung zu kennzeichnen, wurde ein ca. 1000 qm großes Glasdach in Anlehnung an die Bahnsteige gebaut. An den Wänden befinden sich die herrlichen Fotografien von Mimmo Jodice der verschiedenen archäologischen und landschaftlichen Etappen der Eisenbahnstrecke der Linie Cumana. Diese Räume wurden durch Serviceeinrichtungen für die Reisenden und Anwohner auch kommerziell aufgewertet: Bar, Tabakhandlungen, Zeitungskiosk, Infopoint, Buchhandlung im Erdgeschoss; Mehrzwecksaal, Internetpoint, Panoramaterrasse im zweiten Geschoss. Die Verkehrsführung wurde durch ein System von Rolltreppen revolutioniert, das die Piazzetta Montesanto mit Largo del Paradiso verbindet und eine Direktverbindung mit der Klosteranlage Santissima Trinità delle Monache,

dem ehemaligen Militärhospital, herstellt; darüberhinaus durch den Bau einer Unterführung, die als zusätzlicher Notausgang dient. Das Projekt zeigt die mögliche Koexistenz von Alt und Neu auch im Herzen Neapels auf. Der Bahnhof wurde durch die effiziente Restaurierung zu einem modernen Synonym neuer Urbanität im Dienste des Stadtviertels und in ein erneuertes touristisches Schaufenster der Phlegräischen Felder auf dem Schauplatz der bedeutungsvollen Stadt verwandelt. Die Beleuchtung unterstreicht die im Raum vorhandenen Säulen durch Leuchten Woody mit 70 W-Entladungslampen, die an den Säulen abwechselnd in Up/Down- Position angebracht wurden. Der nach oben gerichtete Strahler hat eine Spot-Optik, der nach unten gerichtete Strahler dagegen eine Flood-Optik.

Projekte

Italien im Rampenlicht:

Auftraggeber

Außenministerium

 

Eine neue Beleuchtung für die Italienische Botschaft

Umbauentwurf und

lichttechnische Planung

Maurizio Nieri

Technischer Sponsor iGuzzini illuminazione Deutschland

Berlin, Deutschland

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iGuzzini illuminazione Deutschland Berlin, Deutschland 1 Die Italienische Botschaft in Berlin nimmt eine

Die Italienische Botschaft in Berlin nimmt eine Sonderstellung in der Architekturgeschichte dieser pulsierenden Stadt ein und auch die Italiener sehen das Gebäude als den einzigen “Palazzo” außerhalb ihrer Landesgrenzen an. Der Grundriss dieses zweiflügeligen Gebäudes mit vier Stockwerken weist eine Gesamtfläche von ca. 10.000 Quadratmetern auf. Trotz der beeindruckenden Größe ist das Botschaftsgebäude ein Paradebeispiel für die Schönheit und Eleganz der durch die italienische Renaissance inspirierten Architektur. Geschichte und Entwurf des Palazzo gehen auf das Jahr 1938 zurück und stehen in direkter Beziehung mit der

Neugestaltung der Reichshauptstadt, die im Besonderen eine Aufwertung des ehemaligen diplomatischen Viertels entlang der Tiergartenstraße vorsah. Im Rahmen dieser Entwürfe wurde für Italien unter Leitung des Architekten Friedrich Hetzelt ein beeindruckendes Bauwerk im Stil eines italienischen Renaissance-Palastes mit einer Verkleidung aus römischem Travertin, einem zentral ausgerichteten Vorbau mit sechs Säulen und einem weiteren Vorbau mit vier Säulenpaaren gebaut, die nun mit Strahlern Woody mit 70 W-Entladungslampen beleuchtet werden. Das Bauwerk vereint den großartigen römischen Baustil mit der Eleganz und Schönheit

der Renaissance: eine helle und feierliche Fassade mit Marmorelementen und Säulen, Säle und Räume mit Marmor, Seide und kostbaren Paneelen aus italienischem Eichenholz, Kunstwerke aus Italien, Griechenland, dem gesamten Mittelmeerraum, Frankreich und Flandern - Kunstobjekte im Besitz der römischen Museen. Die breiten Flure und Treppenabsätze des Palazzo werden mit Deckeneinbauleuchten Pixel Plus beleuchtet, die nicht nur der Grundbeleuchtung dienen, sondern durch ihre hohe Vielseitigkeit auch viele Gemälde, Wandteppiche und Kunstwerke, die das gesamte Botschaftsgebäude schmücken, akzentuieren.

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Fotos: Max Schulz

1.2. Außenbeleuchtung 3. Detail im Innenbereich

Schulz 1.2. Außenbeleuchtung 3. Detail im Innenbereich 3 Die Leuchte Sandia sorgt mit Effektlicht für eine

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Schulz 1.2. Außenbeleuchtung 3. Detail im Innenbereich 3 Die Leuchte Sandia sorgt mit Effektlicht für eine

Die Leuchte Sandia sorgt mit Effektlicht für eine indirekte Beleuchtung der Wände. Als Kontrast zur Akzentbeleuchtung in den Fluren nutzen die Lichtdesigner des Weiteren das von der Leuchte Halo erzeugte dezente, diffuse Licht. Für die Lichtinszenierung im Innenhof der Botschaft wurden Leuchten Kriss gewählt, die eindrucksvolle Lichteffekte auf der Fassade erzeugen.

Projekte

Bjørvika. Ein neuer Raum für die Stadt

Kunde

Gemeinde Oslo

 

Entwurf SLA A/S and Gehl Architects

Oslo, Norwegen

Lichttechnische Planung SLA A/S and Gehl Architects In Zusammenarbeit mit ÅF-Hansen & Henneberg.

In einer Zeit großen Umbruchs erlebt Oslo das mutigste Erneuerungsprojekt des Hafens seiner Geschichte, seitdem ein beachtlichers Grundstück im Herzen der Stadt nach der Verlegung des alten Handelshafens und der Beseitigung übergroßer Straßensysteme zur Verfügung gestellt wurde. Ziel ist, die Stadt wieder mit dem Meer zu verbinden. Dieses große und komplexe Aufwertungs- und Wiederaufbauprojekt stellt eine Fläche von ca. 900.000 qm für die Entwicklung 7 neuer Stadtgebiete bereit. Eines dieser Gebiete, Bjørvika liegt zwischen den herrlichen Landschaften im Osloer Fjord und dem regen Stadtzentrum und stellt einen der wichtigsten Teile des Stadtbauplans, “The Fjord City Plan”, dar. Hier befinden sich bedeutende historische Bauten wie die Osloer Börse (Børsen), der Hauptbahnhof (Østbanehallen), das Zollamt (Tollboden) sowie ein riesiges, in moderne Büros umfunktioniertes Lager (Havnelageret). In Bjørvika befinden sich außerdem Überreste aller geschichtlicher Epochen von Oslo und eine der größten Sammlungen mittelalterlicher Funde Norwegens, die heute in einem öffentlichen Park aufbewahrt wird. Die Hauptsehenswürdigkeit von Bjørvika ist das New National Opera House, das am 12. April 2008 eröffnet wurde. Das Gebäude wurde von Snøhetta entworfen und seine Dachschräge “steigt aus dem Osloer Fjord empor”.

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wurde. Das Gebäude wurde von Snøhetta entworfen und seine Dachschräge “steigt aus dem Osloer Fjord empor”.

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Partners Assistance iGuzzini illuminazione Norway

Fotos: Archiv iGuzzini

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2. Vorderseite des Pricewaterhouse Coopers.

Tag- und Nachtansicht.

3.

Öffentliche Beleuchtung des Bereichs

um das Opera House.

Für die öffentliche Beleuchtung in Bjørvika wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben, den 2004 SLA A/S and Gehl Architects gewonnen haben. Der Beleuchtungsplan für Bjørvika Infrastruktur wurde von SLA A/S and Gehl Architects in Zusammenarbeit mit dem Lichtdesigner ÅF- Hansen & Henneberg ausgearbeitet. Die Leitlinien des Projekts sind aufgrund einer komplexen Verkehrsführung, die durch Straßenbahnen, Autobusse, Züge, Autos, Fußgänger und manchmal auch Boote bestimmt wird, sehr streng. Der Projektentwickler hatte außerdem die Notwendigkeit betont, Harmonie zwischen der Straße und der Hauptbeleuchtung herzustellen, Lichtsmog in den Straßen zu vermeiden und wartungsarmen, energiesparenden Anlagen den Vorzug zu geben. Der erste von iGuzzini in

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Anlagen den Vorzug zu geben. Der erste von iGuzzini in 2 diesem Projekt beleuchtete Raum war

diesem Projekt beleuchtete Raum war Operagaten, die hinter dem Opera House verlaufende Straße. Hier wurden Beleuchtungsanlagen Lavinia in einer Variante mit doppeltem Arm verwendet, wobei ein Arm auf den Fußgängerweg und der andere auf die Straße gerichtet ist. Seit Beginn der Zusammenarbeit mit dem Projektentwickler stand die Idee im Raum, eine Reihe speziell entworfener Beleuchtungsanlagen zu realisieren, um dem Besucher eine einmalige Erfahrung zu bieten. So wurde der Bereich an der Gebäudevorderseite des Pricewaterhouse Coopers mit sechs speziell entworfenen, orangefarbenen, drehbaren Masten beleuchtet, an denen jeweils verschiedene Kombinationen von MaxiWoody installiert sind. iGuzzini liefert laut Vertrag bis Ende 2011 Außenleuchten für Bjørvika.

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von MaxiWoody installiert sind. iGuzzini liefert laut Vertrag bis Ende 2011 Außenleuchten für Bjørvika. 3 41

Projekte

1500 neue Leuchten für Bucherer

Auftraggeber

Bucherer AG

 

Entwurf Creative Circle GmbH Patrick Schaffer und Kosta Stathakis

Luzern, Schweiz

Bauleitung Denis Obrist Associates, Verantwortlicher: Hans Walker

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Denis Obrist Associates, Verantwortlicher: Hans Walker 1 Ende November 2007 wurde das Stammhaus des exklusiven Uhren-

Ende November 2007 wurde das Stammhaus des exklusiven Uhren- und Schmuckgeschäfts Bucherer am Schwanenplatz in Luzern nach rund einjähriger Umbauphase wiedereröffnet. 1280

Quadratmeter Verkaufsfläche, verteilt auf vier Stockwerke, stehen Bucherer an prominentester Lage zur Präsentation der schönsten Stücke berühmter Juweliere und Uhrmacher zur Verfügung. Insgesamt beschäftigt Bucherer ca.

1200 Angestellte und betreibt ein Filialnetz

mit 14 Verkaufsstellen in der Schweiz und 6 in Deutschland. Zur Bucherer Gruppe gehören auch das renommierte Uhrenfachgeschäft von Andreas Huber in München und die Juwelier-Gruppe Haban in Wien. Das Luzerner Stammhaus von Bucherer ist ein Anziehungspunkt für Touristen und bietet neben Uhren und Schmuck auch Souvenirs wie z. B. Taschenmesser an. Vor dem Geschäft finden vier Großreisebusse Platz und

demzufolge ist auch der Kundenzustrom erheblich - an manchen Tagen kommen bis zu 4000 oder

5000 Besucher. Die ca. 180 Angestellten aus

15 Ländern bedienen die Kundschaft in 26 Sprachen. In Luzern sollte etwas Einzigartiges geschaffen werden, weshalb das für das Stammhaus entwickelte Konzept nicht auch bei den anderen Filialen angewandt wird. Die Architektur des Luzerner Geschäftes ist durch die erhabene Struktur der Hotels Ende des 19. / Anfang des 20. Jahrhunderts inspiriert und die Innenbereiche wurden dementsprechend gestaltet. Patrick Schaffer und Kosta Stathakis von Creative Circle haben den von Bucherer ausgerufenen Architekturwettbewerb gewonnen. Dieses ist eines der ersten permanenten Projekte der Agentur Creative Circle, die sich mit der Realisierung von Messeständen und Installationen für besondere Anlässe einen Namen gemacht hat, aber auch Erfahrungen auf dem Gebiet der Uhrmacherkunst besitzt. Die beiden Architekten wurden von der Denis Obrist Associates, wo Hans Walker für die Ausführungsplanung zuständig war und den Elektronikingenieuren der Herzog Kull

Group in Aarau unterstützt. Ein Team von ca. 150 Bauexperten hat die aus vier Phasen bestehenden Umbauarbeiten ausgeführt. Die Verkaufstätigkeit wurde während der gesamten Umbauphase fortgesetzt, weshalb es z. B. erforderlich war, alle vier Rolltreppen an einem einzigen Wochenende zu ersetzen. Im Erdgeschoss wird der Kunde auf einer großzügigen Verkaufsfläche in entspannter Atmosphäre empfangen. Die kostbaren Materialien springen sofort ins Auge: Das massive Nussholz der Verkaufstische harmoniert mit dem champagnerfarbenen Chromstahl, dem braunen Labrador-Naturstein und der eleganten Seidenstickerei. Zwanzig Vitrinen und zahlreiche Ausstellungskästen dienen der Präsentation von Uhren- und Schmuckkollektionen. iGuzzini wurde in einer relativ fortgeschrittenen Phase, während des Umbaus der ersten Etage, für die Beleuchtung der Verkaufsräume, Vitrinen und Ausstellungskästen hinzugezogen. Es waren einige Korrekturen am allgemeinen Beleuchtungskonzept notwendig geworden. Neben einer Überarbeitung der Beleuchtung in der ersten und dritten Etage hat iGuzzini die Leuchten im Erdgeschoss installiert. Die Grundbeleuchtung der Verkaufsräume wird durch Leuchten, die im Leerraum zwischen Wand und Decke installiert sind, erzeugt. Deren diffuses Licht bildet einen Kontrast zu den direkt beleuchteten Ausstellungsobjekten. Eine hohe Beleuchtungsstärke von etwa 4000 Lux hebt Uhren und Schmuckstücke hervor und erzeugt durch viele Lichtpunkte eine hohe Brillanz. In den Durchgangsbereichen dagegen beträgt die Beleuchtungsstärke nur 200 bis 400 Lux. Mit Ausnahme der ersten Etage wurde natürliches Licht in den Verkaufsräumen vermieden. Die Vitrinen sind nach innen geschlossen; nur durch einen Spalt am unteren Rand dringt etwas Tageslicht ein. Über 1500 neue Beleuchtungskörper spielen mit Licht und Schatten und setzen gezielt Akzente. Obwohl durch die Kombination von Halogenlampen

spielen mit Licht und Schatten und setzen gezielt Akzente. Obwohl durch die Kombination von Halogenlampen 42

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Planung der elektrischen Anlage Herzog Kull Group, Aarau

Fotos: Günther Laznia

1. Außenbereich

Partners Assistance iGuzzini illuminazione Schweiz

2. Ausstellungssaal

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Günther Laznia 1. Außenbereich Partners Assistance iGuzzini illuminazione Schweiz 2. Ausstellungssaal 2 43

Projekte

Projekte 1500 neue Leuchten für Bucherer

1500 neue Leuchten für Bucherer

Projekte 1500 neue Leuchten für Bucherer

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Projekte 1500 neue Leuchten für Bucherer 3 und Halogen-Metalldampflampen ein relativ geringer Stromverbrauch und eine

und Halogen-Metalldampflampen ein relativ geringer Stromverbrauch und eine reduzierte Wärmeabstrahlung erzielt werden, mussten alle Vitrinen und Schaukästen zum Schutz der Ausstellungsstücke gekühlt werden. In den Vitrinen wurden Einbauleuchten Pixel Plus, im Verkaufsbereich dagegen eine Speziallampe der Serie The Reflex installiert, die durch die Cut Off-Optik hohen Sehkomfort gewährleistet. Die Farbtemperatur beträgt 3000 K und die Leuchten verfügen auch über andere optische Möglichkeiten: Wall Washer hellen die Wände auf, Downlights beleuchten den Arbeitsbereich und Richtstrahler mit Spot- und Flutreflektoren verteilen das Licht über den Schaukästen. Die hohe Lichtstärke auf den einzelnen Ausstellungsstücken oder die leicht helleren

Randbereiche werden vom Besucher nicht wahrgenommen. Neben Uhren, Schmuck und Souvenirs bietet Bucherer eine besondere Attraktion: Im neuen Store befindet sich die “rolling ball clock”, die größte Kugelbahn-Uhr der Welt, die vom Guinness Buch der Rekorde ausgezeichnet wurde. Die Idee stammt vom Architekten Patrick Schaffer, der von Bucherer den Auftrag erhielt, für die Touristen eine Zeit- Skulptur zu entwickeln, die sofort den Blick auf sich zieht. Mit der Realisation der größten Kugelbahn der Welt wurden die beiden renommierten Kinetikkünstler, der Schweizer Hanns-Martin Wagner und der Deutsche Mark Bischof, beauftragt. Das spektakuläre kinetische Kunstwerk erstreckt sich mit fast 12 Metern über alle vier Etagen des Verkaufsgeschäfts.

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3. Verkaufsbereich 4. Detail der Kugelbahn-Uhr
3. Verkaufsbereich 4. Detail der Kugelbahn-Uhr

3. Verkaufsbereich

4. Detail der Kugelbahn-Uhr

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18 3. Verkaufsbereich 4. Detail der Kugelbahn-Uhr 4 Es trägt den Namen Aion, ein aus dem

Es trägt den Namen Aion, ein aus dem Griechischen stammender Begriff, der für die Unendlichkeit der Zeit steht. Das Zentrum der Kugelbahn zeigt eine große Uhr, an deren Peripherie rollende Kristallglaskugeln Sekunden, Minuten, Viertelstunden und Stunden als beeindruckendes Schauspiel der Zeit darstellen. So lässt beispielsweise die kinetische Energie die Kristallkugeln mit hoher Geschwindigkeit den Weg durch die Bahnen suchen, um den riesigen Minutenring zu erreichen. Jede Minute kommt eine Kugel in den Ring, bis schließlich 60 Kugeln eine Stunde ergeben. Als Gegenpol zu diesen rasenden Kristallkugeln schwingt im Erdgeschoss eine riesige Kristallkugel im Viertelstundentakt.

Projekte

“Design Cities”

Permanente Sammlungen

Sponsor

Türk Telekom

Kuratoren

David Elliott

Museum zeitgenössischer Kunst, Istanbul 23. April 2008 - 10. August 2008

Die Räume der Ausstellung im Istanbul Modern sind in zwei Hauptbereiche getrennt. In den Galerien der oberen Etage können die Besucher die permanente Sammlung des Museums bewundern, in der großen Galerie in der unteren Etage sind jährlich drei bis vier Sonderausstellungen zu sehen, darunter eine Retrospektive, eine Schau der türkischen modernen Kunst und eine Ausstellung globaler zeitgenössischer Kunst. Im Museum sind auch Kulturprogramme vorgesehen, die sowohl die permanenten Sammlungen als auch die Sonderausstellungen einschließen. Bei jeder neuen Ausstellung ändern sich nicht nur diese Tätigkeiten, sondern auch die Merkmale des Kinos, Cafès, Museumshops und mobilen Museums. Mit diesen verschiedenen Programmen möchte Istanbul Modern dem Kunstfreund die Möglichkeit bieten, bei einem erneuten Museumsbesuch nicht nur die bereits bekannten Lieblingswerke anzusehen, sondern auch neue und interessante Kunstwerke zu entdecken. Seit April 2003 läuft die Ausstellung “Design Cities”, organisiert vom Londoner Design Museum und betreut vom Direktor des Design Museums, Deyan Sudjic.

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Cities”, organisiert vom Londoner Design Museum und betreut vom Direktor des Design Museums, Deyan Sudjic. 1
Cities”, organisiert vom Londoner Design Museum und betreut vom Direktor des Design Museums, Deyan Sudjic. 1

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Ausstellung “Design Cities”

Layout Ben Kelly Design

Fotos: Gabriele Basilico

Sponsor VitrA und Intercity

1. Außenfassade des Museums

Partners Assistance und technischer Sponsor Tepta Aydinlatma

2.3. Inszenierung der Ausstellung “Design Cities”

Kuratoren Deyan Sudjic - Design Museum Director

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Diese Ausstellung zeigt die Werke einiger der bedeutendsten Designer der Welt, die die Geschichte des Designs ab der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur heutigen Zeit geschrieben haben. Zu sehen sind neben einer kompletten Reihe von Objekten, von Stoffen über Modeartikel bis zu Industriestücken, Möbeln, Drucken und Zeichnungen, die die Schlüsselelemente der Designproduktionen für den individuellen oder Massengebrauch darstellen, auch ein Bereich mit Hightech und innovativen Materialien. Insgesamt werden 109 Werke von 64 Designern und 12 Produkte von 7 Marken gezeigt. Die Ausstellung konzentriert sich auf sechs Städte: Wien, kurz vor dem Ersten Weltkrieg, als sich die Sprache der Modernität langsam durchzusetzen begann und Dessau, die Stadt des Bauhauses, der berühmtesten Designschule der Welt. In den 30-er Jahren wurde Paris zur Hauptstadt der visuellen Kultur und zog Künstler wie Picasso und Le Corbusier an. In der Nachkriegszeit stieg Los

Angeles, wo Charles Eames sein Studio und sein Haus mit großer Eleganz baute, zum Symbol des amerikanischen Jahrhunderts auf. In den 60-er Jahren übernimmt Mailand die Führungsrolle im zeitgenössischen Design und in den 80-er Jahren rückt Tokio in den Mittelpunkt des Interesses, da es die moralische Gewissheit des europäischen Industriedesigns ins Schwanken bringt und einen spielerischeren Ansatz bevorzugt. Schließlich kommen wir ins London der Gegenwart zurück, das weltweit wieder zum Hauptzentrum des Designs und Stützpunkt von Ron Arad und Ross Lovegrove, Jasper Morrison und vielen anderen bedeutenden zeitgenössischen Designern geworden ist. iGuzzini hat zur Beleuchtung der Ausstellung mit Strahlern Metro beigetragen, die die ausgestellten Objekte in Szene setzen und eine kontraststarke Lichtregie erzeugen. Der Beleuchtungskörper PizzaKobra, die zuletzt von Ron Arad für iGuzzini entworfene Leuchte, ist ebenfalls in der Ausstellung zu sehen.

PizzaKobra, die zuletzt von Ron Arad für iGuzzini entworfene Leuchte, ist ebenfalls in der Ausstellung zu

Projekte

Harvey Nichols

Kunde

Unitim

   

Interior Design Four IV Design Consultants

iGuzzini Partner Assistance Tepta Aydinlatma

Istanbul, Türkei

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Das Luxuskaufhaus Harvey Nichols ist eines der wichtigsten Geschäfte im Kanyon Einkaufszentrum. Mit seiner beachtlichen Größe von 8500 qm auf 3 Etagen nimmt es etwa 1/3 des gesamten Einkaufszentrums ein. Die Innenarchitektur des Geschäfts wurde von der englischen Gesellschaft Four IV Design Consultants unter Leitung des Designers Chris Dewar Dixon gestaltet. Für ihre erfolgreiche Arbeit wurde Four IV Design 2007 mit dem Preis ‘Best international retail interior’ ausgezeichnet. Für die Grundbeleuchtung des Geschäfts wurden äußerst dezente Leuchten von iGuzzini verwendet. Nur in den Bereichen,

in denen dekorative Elemente gefragt waren, wurden Leuchtstoff-Lampen, Optikfasern und Hinterleuchtung mit Fluoreszenzleuchten anderer Hersteller eingesetzt. Die Allgemeinbeleuchtung auf den drei Etagen wird von Hub-Modulen mit Pixel Plus, die sowohl Halogenlampen als auch Halogen-Metalldampflampen verwenden und Einbauleuchten Pixel Plus geliefert. Die HUB- Module mit Pixel Plus wurden an den vier Seiten der Schaufenster des Kaufhauses installiert, während zur Beleuchtung der Schaufensterdecke Halogenstrahler Reflex verwendet wurden.

des Kaufhauses installiert, während zur Beleuchtung der Schaufensterdecke Halogenstrahler Reflex verwendet wurden. 48

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Fotos: Engin Gerçek

1. Parfümerie und Kosmetik

2. Restaurant Gilt

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Die Vitrinen im Inneren des Geschäfts wurden dagegen mit Strahlern Shuttle in der Schienenversion beleuchtet. Drehbare Einbauleuchten wurden in sehr gegensätzlichen Bereichen installiert, um die vielseitige Einsatzmöglichkeit dieses Produkttyps herauszustellen. Das System Deep Frame (einfach und doppelt) beleuchtet den Gastronomiebereich und das Restaurant Gilt, Strahler Microframe beleuchten die Regale der Kosmetikabteilung, Einbauleuchten Minimal in der großen Version beleuchten dagegen den Bereich Polo Ralph Lauren.

der Kosmetikabteilung, Einbauleuchten Minimal in der großen Version beleuchten dagegen den Bereich Polo Ralph Lauren. 49

Projekte

Artempo “Where Time becomes Art”

Auftraggeber

Axel Vervoordt

 

Installation Daniela Ferretti, Nico Goethals mit Francesca Boni

Palazzo Fortuny, Venedig 9. Juni - 5. November 2007

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Palazzo Fortuny, Venedig 9. Juni - 5. November 2007 1 Der flämische Kunstsammler und Antiquitätenhändler Axel

Der flämische Kunstsammler und Antiquitätenhändler Axel Vervoordt hat seinen sechzigsten Geburtstag mit der Ausstellung Artempo in Venedig auf ganz spezielle Weise gefeiert. Das Projekt Artempo entsteht aus der 2007 begründeten Zusammenarbeit zwischen Musei Civici Veneziani und Axel Vervoordt im berühmten Palazzo Fortuny, einem architektonischen Juwel der venezianischen Spätgotik. Damals befanden sich im Palazzo die Boutique des Stilisten Mariano Fortuny und seine originellen Kreationen:

Kleider, Stoffe, Kostüme und Tapeten.

Die Wände des eindrucksvollen Palazzos sind noch heute über die gesamte Höhe mit seinen luxuriösen und originellen Stoffen tapeziert. Die Privatsammlung von Axel Vervoordt stellt die tragende Säule des Ausstellung Artempo dar, die durch Leihgaben verschiedener Museen und Privatsammlungen ergänzt wird. Axel Vervoordt interessierte sich zunächst für alte und erst später für zeitgenössische Kunst. Er weigert sich jedoch, eine Trennlinie zwischen diesen beiden sehr verschiedenen Kunstformen zu ziehen, sondern versucht im Gegenteil, Harmonie zwischen ihnen herzustellen und sie miteinander kommunizieren

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Lichttechnische Planung Robert Carsen,

Fotos: Jean Pierre Gabriel

mit Roy Sax (Kurve Lichttechniek) und Peter Van Praet

1.2. Bilder der Inszenierung

Partners assistance iGuzzini illuminazione Benelux

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Partners assistance iGuzzini illuminazione Benelux 2 zu lassen. Für Axel Vervoordt muss man «die Dinge nehmen,

zu lassen. Für Axel Vervoordt muss man «die Dinge nehmen, wie sie sind». Dies erklärt seine Vorliebe für nicht restaurierte Möbel, Fundstücke und sogar abbröckelnde Wände. Die Entscheidung für einen Palast in Venedig war in einem gewissen Sinne zwingend für den flämischen Sammler, der seine Ausstellung neben einem zeitgenössischen Kunstevent, in diesem Fall der renommierten Biennale Venedig, vorstellen wollte. Die lichttechnische Planung stammt vom Studio Kurve Lichttechniek (Roy Sax), das seit 1985 der von Axel Vervoordt bevorzugte Zulieferer für alle Beleuchtungsprojekte bei Ausstellungen ist. Bei der Suche nach der geeignetsten Lösung für diese Ausstellung war unverzichtbare Voraussetzung, dass jede Leuchte mit 100 W-Leistung einzeln dimmbar war. Die Wahl fiel auf den Strahler Tecnica. Die Leuchten befinden sich noch im Palazzo Fortuny, dem sie von der Gesellschaft Vervoordt als Leihgabe überlassen wurden.

Projekte

Ein Beleuchtungsplan für die Cité de l’Architecture

Auftraggeber Ministerium für Kultur und Kommunikation, Direktion für Architektur und Kulturgüter

Projektauftrag ÉMOC, Etablissement public de maîtrise d’ouvrage des travaux culturels

Paris, Frankreich

Die im September 2007 eröffnete Cité de l’Architecture et du Patrimoine in Paris belegt mit einer Gesamtfläche von 21.000 m² den Flügel “Paris” des Palais de Chaillot und einen Teil des Palais du Trocadéro. La Cité de l’Architecture et du patrimoine ist eine originelle Institution: Sie ist ein bedeutendes Museum (Musée des Monuments Français, MMF), eine Kunsthochschule (Ecole de Chaillot) und zugleich ein Zentrum zur Förderung der zeitgenössischen Architektur (Institut Français d’Architecture). Mit diesem neuen Gebäude möchte die Cité das große Publikum anlocken und für zeitgenössische Architektur interessieren. Mit dem Projekt zur Erneuerung wurde der Architekt Jean-François Bodin beauftragt, der das Musée des Monuments Français unter Berücksichtigung der Originalarchitektur von Gabriel Davioud und Jacques Carlu wieder in altem Glanz erstrahlen lässt. Die vorgenommenen Änderungen wie die von Bodin entworfene neue Treppe haben die Galerien, die dem geschwungenen Verlauf des Gebäudes folgen, gleichzeitig konserviert und kostbarer gestaltet. Das aus dem 19. Jahrhundert stammende Schiff aus Metall und Glas wurde restauriert. Es wurde zudem eine neue vertikale Durchgangsmöglichkeit eingerichtet, eine Art interner “Straße” mit Blick auf Paris unter Benutzung der zentralen Gebäudeachse, die zu den Galerien der Sonderausstellungen führt. Das neue Musée des Monuments Français (MMF) birgt die Schätze aus acht Jahrhunderten Architektur, vom 12. bis zum 21. Jahrhundert, auf einer 8.000 qm großen Fläche, die sich auf 3 Galerien verteilt: Galerie der Moulagen, der Gemälde und der modernen und zeitgenössischen Architektur. Die Ausstellung jeder Galerie wird chronologisch und thematisch von speziellen Beschilderungen und verschiedenem Lehrmaterial begleitet. Die im Erdgeschoss gelegene, etwa

4.000 qm große Galerie der Moulagen nimmt den spektakulärsten Bereich des Museums ein. Die Sammlung mit ihren rund 350 Gipsmoulagen im Maßstab 1:1 und 60 Modellen von Baudenkmälern und Strukturen, von der romanischen Epoche bis zum 18. Jahrhundert, ist in die Galerien Davioud und Carlu unterteilt. Die Galerie Davioud besitzt ein zentrales Dachfenster, durch das natürliches Licht einfällt. Die künstliche Beleuchtung dieses Bereichs wird von den Strahlern Le Perroquet geliefert, die in der kunstvoll gearbeiteten Metallkonstruktion installiert sind. Die Galerie Carlu ist dagegen durch hohe Fenster mit Blick auf den Eiffelturm charakterisiert. Hier werden für die künstliche Beleuchtung Einbauleuchten Pixel Plus eingesetzt. In der Galerie der Wandmalereien und Glasfenster will

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künstliche Beleuchtung Einbauleuchten Pixel Plus eingesetzt. In der Galerie der Wandmalereien und Glasfenster will 1 52

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Entwurf

Planer der modernen und zeitgenössischen Galerie Jean-François Bodin

Planer der Fassaden und Bedachungen:

Fotos: Didier Boy De La Tour

Jean-François Bodin

geschlossen und bedeckt Jean-François Lagneau Architekt der historischen Baudenkmäler.

1. Galerie Davioud

Projektteam Bauleitung Hamid Boughab Architekt

 

2. Ausstellung von Planimetrien

In Zusammenarbeit mit GAO IDEES I PROJECTES SL AUXITEC Bâtiments: B.E.T fluide

3. Nachbildung einer Kapelle mit romanischen Wandmalereien

Technisches Büro

Partner Assistance und technischer Sponsor iGuzzini illuminazione France SA

GEC Ingénierie

Wirtschaftssachverständiger ACE Consultants Economiste

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die von Jean-François Bodin realisierte Inszenierung der Fresken ein Spaziergang durch ein wahres Labyrinth von Überraschungen sein, das aus Nachbildungen in natürlicher Größe besteht, die auf zwei Etagen verteilt sind. Diese Nachbildungen zeigen die Entwicklung der Wandmalerei vom 12. bis zum 16. Jahrhundert. In der zweiten Etagen wurden 30 Kapellen mit einigen der repräsentativsten romanischen Wandmalereien Frankreichs nachgebaut. Die Beleuchtung der verschiedenen Säle wird mit drehbaren Einbauleuchten Le Perroquet, Linealuce, Glim Cube und Pixel Plus erzielt. Die Galerie der modernen und zeitgenössischen Architektur befindet sich in der zweiten Etage des Palais de Chaillot. Auf einer Fläche von 1.200 qm wird die Architekturgeschichte von 1850 bis 2001 in der

Absicht gezeigt, den Übergang der Stadt des 19. Jahrhunderts zur heutigen Stadt in all ihren Aspekten der Diskontinuität und Kontinuität zu dokumentieren. Der Bereich am Ende der Galerie entlang der Seine ist Sonderinszenierungen vorbehalten. Jedes Jahr wird ein Architekt eingeladen, eine Inszenierung zu realisieren. Die Beleuchtung in diesem Bereich ist nicht von iGuzzini. Das Institut Français d’Architecture (IFA) will vornehmlich eine Diskussions- und Forschungsstätte der zeitgenössischen Architektur sein und zur Verbreitung architektonischen Wissens beitragen. Zu diesem Zweck werden monographische und thematische Ausstellungen, Retrospektiven über die bedeutendsten Vertreter der Architektur, Konferenzen und Begegnungen organisiert und Publikationen herausgegeben.

die bedeutendsten Vertreter der Architektur, Konferenzen und Begegnungen organisiert und Publikationen herausgegeben. 3 53
die bedeutendsten Vertreter der Architektur, Konferenzen und Begegnungen organisiert und Publikationen herausgegeben. 3 53

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die bedeutendsten Vertreter der Architektur, Konferenzen und Begegnungen organisiert und Publikationen herausgegeben. 3 53

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Projekte

Ein Beleuchtungsplan für die Cité de l’Architecture

4. Galleria Carlu

5. Unterzeichnung der Vereinbarung zur Zusammenarbeit.

 

Von links François de Mazières und Adolfo Guzzini

 

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Sonderinszenierung, die der

zeitgenössischen Architektur gewidmet ist

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die der zeitgenössischen Architektur gewidmet ist 5 Zur Beleuchtung der Sonderausstellungen werden Leuchten Le

Zur Beleuchtung der Sonderausstellungen werden Leuchten Le Perroquet, für die Büros und die Eingangshalle der IFA dagegen Leuchten Optica verwendet. Die Ecole de Chaillot, die bereits 1887 begründet wurde, ist die Bildungssektion der Cité. Sie war die Antwort auf eine der großen Missionen der Cité, die Weitergabe des mit der beruflichen Erfahrung und Forschungsarbeit gereiften Wissens. Die Ecole de Chaillot setzt auch heute noch ihre ursprüngliche Mission, die Verbreitung des Wissens um die französischen Architekturschätze fort. Es gibt auch Bereiche, die diesen drei Sektionen gemeinsam sind:

Die Empfangsbereiche, die Galerien der Sonderausstellungen (die unter den großartigen Steinbögen des Palais du Trocadéro verlaufen), die Galerie der Aktualitäten, das Auditorium und die pädagogischen Ateliers. Die Cité nimmt auch oft Sonderausstellungen in ihren Galerien auf. iGuzzini konnte eine Zusammenarbeit mit einer Institution wie der Cité de l’Architecture et du Patrimoine, deren Ziele die Kenntnis der architektonischen Qualität und der Schutz der Umweltqualität sind, ganz gewiss nicht ausschlagen. Es war daher für uns ganz selbstverständlich, am Beleuchtungsprojekt mitzuarbeiten. Am vergangenen 15. Mai wurde in den Büros der Cité d’Architecture et du Patrimoine die Vereinbarung zur Zusammenarbeit zwischen iGuzzini und der Cité von Adolfo Guzzini und dem Präsidenten der Cité, François de Mazières, unterschrieben.

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iGuzzini und der Cité von Adolfo Guzzini und dem Präsidenten der Cité, François de Mazières, unterschrieben.

Unternehmenskultur

Farbige Akzente in der Stadt

Luminale 2008, Frankfurt

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Farbige Akzente in der Stadt Luminale 2008, Frankfurt 1 Während der diesjährigen Light&Building nahm die

Während der diesjährigen Light&Building nahm die deutsche Filiale von iGuzzini den städtischen Kontext Frankfurts mit farbigem Licht in Angriff, um spektakuläre Effekte auf Bauwerken verschiedener Epochen mit unterschiedlichen architektonischen Merkmalen und Funktionen zu erzielen. Die Frankfurter Welle ist ein aus sechs Gebäuden bestehender Komplex mit einem geschwungenen Büroblock und einem historischen Bauwerk.

Während der Light&Building wurde der Gebäudekomplex mit großartigen Lichteffekten aus farbigem Licht und Wasserreflexen verwandelt, die von den Lichtdesignern Andrea Nusser und Johannes Henn entworfen wurden. Die von Christian Uitz für die Dreikönigskirche entwickelte lichttechnische Planung betont die spätgotische Architektur und hebt die Strukturelemente durch starke Farbkontraste hervor. Für das Bayerhaus, das durch eine “schwimmende” Decke

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Fotos: Archiv iGuzzini

1. Die Welle

2. Die Dreikönigskirche

3. Die farbige Lichtlinie entlang der Seilbahn

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3. Die farbige Lichtlinie entlang der Seilbahn 2 3 charakterisiert ist, wurde eine Beleuchtung gewählt, die

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3. Die farbige Lichtlinie entlang der Seilbahn 2 3 charakterisiert ist, wurde eine Beleuchtung gewählt, die

charakterisiert ist, wurde eine Beleuchtung gewählt, die diesen Effekt durch bernsteinfarbene LEDs noch mehr unterstreicht. Im Frankfurter Umland wurde dagegen eine Achse nach Rüdesheim geschaffen. Im Tal setzt sich die Lichtlinie vom Schloss Brömserburg entlang der Kabinenbahn nach dem Entwurf von Andrea Nusser und Torsten Braun fort.

Unternehmenskultur

Neue Filiale von iGuzzini illuminazione UK in Guildford

Während der Vorbereitung dieser neuen Ausgabe befanden sich die Arbeiten für den Bau der neuen englischen Filiale in Guildford in der Endphase. Der Entwurf des Architekten Pierluigi Copat, der auch die Realisierung der Pariser Filiale betreut hat, zeichnet sich durch eine Reihe funktioneller und technischer Lösungen zur Energieeinsparung aus. Er erzielte bei der Bewertung nach der BREEAM-Methode (Building Research Establishment Environmental Assessment Method), die Aufschluss über die ökologische Qualität und die Umweltauswirkungen neuer und bestehender Gebäude gibt, mit 71% ein hervorragendes Ergebnis. Der Showroom bleibt weiterhin im Business Design Center.

iGuzzini illuminazione UK Ltd Astolat Business Park Astolat Way Off Old Portsmouth Road Guildford Surrey GU3 1NE info@iguzzini.co.uk

UK Ltd Astolat Business Park Astolat Way Off Old Portsmouth Road Guildford Surrey GU3 1NE info@iguzzini.co.uk

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Unternehmenskultur

iGuzzini in St. Petersburg

Seit Mai 2008 ist die neue iGuzzini Partners Assistance in St. Petersburg aktiv. Die Präsenz von iGuzzini in Russland führte zur Realisierung verschiedener Projekte, darunter die Beleuchtung der Erlöserkirche nach dem Entwurf von Piero Castiglioni, die Beleuchtung des Newski Prospekts und des Admiralitätsgebäudes sowie Teilmaßnahmen im berühmten Hermitage Museum. Wie jede andere Filiale des weltweiten Vertriebsnetzes will auch diese neue Niederlassung in St. Petersburg den Bedürfnissen und Anforderungen der Architekten und Planer durch angemessene technische Lösungen entgegen kommen. Die iGuzzini Showrooms bieten die Möglichkeit zu Diskussion, Planung, Weiterbildung sowie zum Kennenlernen unserer Produkte, die von anerkannten Designern und Architekten entworfen wurden: Renzo Piano, Norman Foster, Ron Arad. Unsere Techniker beraten Architekten und Planer in der Entwurfsphase der Lichtregie und unterstützen sie während und nach der Installation.

RO - iGuzzini illuminazione St. Petersburg Italianskaya ul. 12 Office 3 191023 St. Petersburg info@iguzzini.ru

RO - iGuzzini illuminazione St. Petersburg Italianskaya ul. 12 Office 3 191023 St. Petersburg info@iguzzini.ru 59

Unternehmenskultur

Designers Days ’08

Apparence Trompeuse, iGuzzini Partners Assistance, Paris, 12.-16. Juni 2008

Die Veranstaltung von Designer’s Days 2008 ist gänzlich dem Thema der Illusion gewidmet. Der Stoffgestalter Luc Druez und die Szenografin Michèle Chauvel haben in Zusammenarbeit mit unserer Filiale ihre Interpretation des Themas in der Installation “Apparence trompeuse” vorgestellt. Die aufgehängten Stoffe werden von unsichtbaren Beleuchtungskörpern beleuchtet, die hinter anderen schwarzen Stoffen verborgen sind. Farbtemperaturänderungen oder farbiges Licht verwandeln die Konsistenz der Stoffe und führen zu einer illusorischen und vorübergehenden Erkenntnis. “Apparence trompeuse” (trügerische Erscheinung) wurde mit Strahlern Tecnica und Le Perroquet, Einbauleuchten Lineup in Version RGB und Linealuce Led beleuchtet. Die Lichtinszenierungen werden mit dem System Scene Equalizer gesteuert.

werden mit dem System Scene Equalizer gesteuert. Das Gold des Italienischen Designs Reggia di Venaria,
werden mit dem System Scene Equalizer gesteuert. Das Gold des Italienischen Designs Reggia di Venaria,

Das Gold des Italienischen Designs

Reggia di Venaria, Scuderia Grande, Turin, 23. April - 31. August 2008

Die Preisverleihung des Compasso d'Oro wurde zum ersten Mal von Mailand nach Turin, der World Design Capital 2008, verlegt. In der Reggia di Venaria Reale fand der “L’Oro del Design Italiano” statt, im Rahmen dessen zwei Ausstellungen gezeigt wurden:

die bestehende Kollektion des Compasso d'Oro, welche die Sammlung des italienischen Designs von 1954 bis 2004 umfasst und die der XXI. Preisverleihung mit 150 neuen zeitgenössischen Objekten, die die Zukunft vorwegnehmen und Trends setzen. Am 26. Juni fand die Preisverleihung des Compasso d’Oro statt. iGuzzini war lichttechnischer Partner der Stiftung ADI und stellte die Stehleuchten Cestello zur Verfügung.

statt. iGuzzini war lichttechnischer Partner der Stiftung ADI und stellte die Stehleuchten Cestello zur Verfügung. 60

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Unternehmenskultur

Design Cities

Museum zeitgenössischer Kunst, Istanbul 23. April - 10. August 2008

Tepta Aydinlatma, unser Vertriebspartner in der Türkei war Sponsor der von Dejan Sudjic betreuten Ausstellung, die die Geschichte des zeitgenössischen Designs am Beispiel von sieben Städten erzählt, die die Entwicklung des Designs maßgeblich beeinflusst haben. Gezeigt wird, wie bestimmte Momente in der Geschichte dieser Städte zur Evolution des Designs beigetragen haben und wie das Design die zeitgenössische Kultur geformt hat. Der Beleuchtungskörper PizzaKobra, die zuletzt von Ron Arad für iGuzzini entworfene Leuchte, repräsentiert in der Ausstellung das Londoner Design.

repräsentiert in der Ausstellung das Londoner Design. iGuzzini Partner For Better Light Workshop all over the

iGuzzini Partner For Better Light Workshop all over the world

Die Ausbildung ist ein wesentlicher Punkt der Wachstumsstrategien des Unternehmens iGuzzini illuminazione. Bereits Mitte der siebziger Jahre, als iGuzzini die Leuchtenproduktion vom Wohnbereich zum technischen Sektor verlegte, stellte sich das Unternehmen der Herausforderung, seinen Angestellten und Mitarbeitern die Kultur der Lichttechnik zu vermitteln. Seit 1977 fördert das Unternehmen kulturelle Events und organisiert Veranstaltungen und Tagungen zur Lichtkultur mit den bedeutendsten europäischen Experten auf dem Gebiet der Beleuchtungstechnik: Luigi Manzoni, Van Malotki, Louis Clair. Damals gab es keine Fachkurse für das Berufsbild des Lichtdesigners und die Situation hat sich bis heute nicht wesentlich gebessert. Vieles wird der praktischen Erfahrung überlassen, die wenige Beleuchtungstechniker vor Ort gesammelt haben, während weder in Italien noch im Ausland

Universitätskurse oder Fachkurse für den Beruf des Lichtdesigners angeboten werden. Das Unternehmen hat sich daher die Verbreitung der Lichtkultur zur Aufgabe gemacht und organisiert für Architekten und Planer Begegnungen und Seminare, die von anerkannten Experten der Lichttechnik wie Piero Castiglioni und Tino Kwan gehalten werden. Betriebsintern verfügt das Unternehmen über eine Abteilung Lighting Training. Ab Juli 2008 wird in unserer Filiale in Shanghai die gesammelte Erfahrung der vergangenen Jahre den chinesischen Planern und Architekten mit dem “Partners for Better Light Workshop” zur Verfügung gestellt. Im April 2008 erhielt unser argentinischer Repräsentant von der Architekturfakultät der Universität Tucuman in Argentina den Auftrag, eine Vorlesung über die Beleuchtungstechnologien zu halten.

der Universität Tucuman in Argentina den Auftrag, eine Vorlesung über die Beleuchtungstechnologien zu halten. 61
der Universität Tucuman in Argentina den Auftrag, eine Vorlesung über die Beleuchtungstechnologien zu halten. 61

Unternehmenskultur

Umweltmanagementsystem. iGuzzini nach ISO 14001:2004 zertifiziert

Seit Februar 2008 ist iGuzzini ein von CISQ zertifiziertes Unternehmen. Anerkannt wurde die vom Unternehmen verfolgte umfassende, systematische Umweltpolitik, die alle organisatorischen, technischen, wirtschaftlichen und juristischen Aspekte einschließt, um der Zerstörung der Umwelt entgegen zu wirken und die Natur zu schützen.Das folgende Dokument zur Umweltpolitik von iGuzzini ist auch im Internet abrufbar unter www.iguzzini.com.

ist auch im Internet abrufbar unter www.iguzzini.com. Zielstellungen und Initiativen zum Umweltschutz Unser

Zielstellungen und Initiativen zum Umweltschutz

Unser Unternehmen verfolgt eine umfassende, systematische Umweltpolitik, die alle organisatorischen, technischen, wirtschaftlichen und juristischen Aspekte einschließt, um der Zerstörung der Umwelt entgegen zu wirken und die Natur zu schützen. Wir fühlen uns als Unternehmen für unsere Umwelt verantwortlich und um dieser Verantwortung gerecht zu werden, setzen wir uns für eine aktive Förderung des Umweltschutzes ein. Durch Umweltplanung und technisches Know-how haben wir die bestehenden Anlagen und Technologien optimiert, was zu einer merklichen Einsparung der natürlichen Ressourcen und des Energieverbrauchs geführt hat. Konkret heißt das innovative, umweltgerechte Technologien zu einem akzeptablen Preis. Wann immer neue Technologien oder Produktionsprozesse ins Auge gefasst werden, wird auch deren Umweltverträglichkeit untersucht. Umweltschutz ist in einem Unternehmen nur dann realisierbar, wenn sich alle Mitarbeiter auf allen Ebenen seiner Bedeutung bewusst sind. Aus diesem Grund wollen wir durch Information und Schulung das Umweltbewusstsein der Belegschaft fördern. Wir prüfen und dokumentieren kontinuierlich die Auswirkungen unserer Unternehmenspolitik auf die Umwelt, denn wir nehmen die Folgen, die unser Tun und Lassen auf die Umwelt haben kann, außerordentlich ernst. Daher schränken wir von vorne herein alle potentiellen Gefahren durch aktives Risikomanagement ein. Wir informieren Kunden, Lieferanten und Partnerunternehmen (aber auch Privatpersonen, die sich dafür interessieren) regelmäßig über die Initiativen unseres Unternehmens zum Umweltschutz. Wir suchen das Gespräch mit unseren Nachbarn und Anrainern und beziehen ihre Wünsche und Anforderungen weitestgehend in unsere Zukunftsplanung mit ein. Auch in der Materialbeschaffung zielt die Unternehmenspolitik auf eine optimale Ressourcenverwaltung: Wir reduzieren sowohl quantitativ den Einsatz von gefährlichen Stoffen ebenso unnötige Verpackungsmaterialien, wobei wir prinzipiell möglichst viele recycelbare Materialien verwenden.

Die juristischen Aspekte stellen sowohl für das Unternehmen als auch für den Einzelnen eine wichtige Einschränkung dar, da die einschlägigen Gesetze alle Parteien individuell für etwaige Unterlassungen oder Schäden zur Verantwortung ziehen.

Unser Unternehmen beschränkt sich aber nicht darauf, nur den Normen und Gesetzen gerecht zu werden, sondern bemüht sich darum, kontinuierlich die organisatorischen und technischen Kompetenzen zu verbessern, um die Risiken zu reduzieren und die Umwelt zu schützen. Die erzielte Effizienz und der zunehmende Erfolg sind ein permanenter Ansporn. Die Zielstellungen werden in den Jahresplänen der Geschäftsführung zu Qualitäts- und Umweltmanagement festgesetzt.

Unser Betrieb stellt sich damit innerhalb eines vernünftigen Kostenrahmens den wachsenden ethischen, sozialen und rechtlichen Anforderungen zum Umweltschutz und nimmt sie, wenn möglich, durch eine angemessene Planung der Tätigkeiten und Initiativen sogar vorweg.

Risikoverhütung und Umweltschutz erfordern den Einbezug und das Engagement aller. Einbezug und Engagement bedeuten eingehende Kenntnis der Umweltthematik und der damit verbundenen technischen und organisatorischen Problemstellungen. Dies ist nur durch konstante Sensibilisierung und Information möglich. Und nicht zuletzt ist es für den Erfolg unerlässlich, dass die Geschäftsführung mindestens einmal jährlich prüft, ob und wie die Umweltpolitik des Unternehmens sich darstellt. Unser Unternehmen hat es sich auf die Fahnen geschrieben, die Mitarbeiter und Lieferanten auch über unsere Webseiten über die angewandte Umweltpolitik zu informieren.

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Unternehmenskultur

LumiVille

Frankreich Eurexpo, Parc des Expositions de Lyon, Lyon, vom 27. bis 29. Mai 2008

LumiVille ist eine internationale Fachmesse für öffentliche Beleuchtung und Außenbeleuchtung, die gemeinsam mit der internationalen Messe für Innenbeleuchtung “InLight Expo” stattfand. Während der Messe wurden im Showroom iGuzzini zwei Veranstaltungen mit den beiden bedeutenden Lichtdesignern Piero Castiglioni und Emmanuel Clair vom Studio Light Cibles organisiert, dem auch sein Vater Luis Clair angehört.

organisiert, dem auch sein Vater Luis Clair angehört. PizzaKobra Tour in Zürich iGuzzini Partners Assistance
organisiert, dem auch sein Vater Luis Clair angehört. PizzaKobra Tour in Zürich iGuzzini Partners Assistance

PizzaKobra Tour in Zürich

iGuzzini Partners Assistance Schweiz Zürich, 30. Mai 2008,

Die PizzaKobra Tour zu den iGuzzini Niederlassungen in Europa wird fortgesetzt. Im Mai 2008 präsentierte Ron Arad seine Leuchte, die beliebige Formen annehmen kann, in der Schweiz einem interessierten Publikum.

annehmen kann, in der Schweiz einem interessierten Publikum. Architectural Society of Shanghai China (ASSC) zu Besuch
annehmen kann, in der Schweiz einem interessierten Publikum. Architectural Society of Shanghai China (ASSC) zu Besuch

Architectural Society of Shanghai China (ASSC) zu Besuch bei iGuzzini China

Am 22. Juli 2008 wurde in unserer Filiale Shanghai ein Seminar zur Außenbeleuchtung gehalten, an dem dreißig Mitglieder des Verbands ASSC teilnahmen. Zu seinen Mitgliedern zählen Architekten, Lichtdesigner und Ingenieure, die für viele Stadtplanungen verantwortlich zeichnen. Professor Wu Zhiguang, Präsident des Verbandes überreichte Massimiliano Guzzini während seines Besuchs die Urkunde zum Verbandsbeitritt.

während seines Besuchs die Urkunde zum Verbandsbeitritt. Fotos oben Die Gruppe des ASSC-Verbands in der Filiale
während seines Besuchs die Urkunde zum Verbandsbeitritt. Fotos oben Die Gruppe des ASSC-Verbands in der Filiale

Fotos oben Die Gruppe des ASSC-Verbands in der Filiale iGuzzini China

Fotos unten von links Wu Zhiguang, Präsident des ASSC, Xiang Zuquan, Berater des Verbands, Massimiliano Guzzini, General Manager iGuzzini China

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Incontroluce

II. 2008

Incontroluce Internationale Halbjahreszeitschrift zur Lichtkultur

Jahr X, 18

Redaktion

Centro Studi e Ricerca iGuzzini Fr.ne Sambucheto, 44/a

62019 Recanati MC

+39.071.7588250 tel.

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rc@iguzzini.it

iGuzzini illuminazione spa

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via Mariano Guzzini, 37 +39.071.75881 tel. +39.071.7588295 fax iguzzini@iguzzini.it www.iguzzini.com 071-7588453 video

Grafischer Entwurf Studio Cerri & Associati

Herausgeber iGuzzini illuminazione spa

An dieser Nummer haben mitgewirkt iGuzzini illuminazione Benelux Bvba/Sprl iGuzzini illuminazione China Ltd. iGuzzini illuminazione Deutschland GmbH iGuzzini illuminazione España S.A. iGuzzini illuminazione France S.A. iGuzzini illuminazione Schweiz AG iGuzzini illuminazione Norge A.S. iGuzzini illuminazione UK Tepta Aydınlatma, Türkei

Umschlagfoto

Archiv iGuzzinii

Gedruckt im: Oktober 2008 Tecnostampa, Recanati

Errata Corrige

Incontroluce 16

Augustinus Muziekcentrum Lichttechnische Planung BOTEC nv

Die Redaktion ist für Ungenauigkeiten und Auslassungen im Verzeichnis der von den Mitarbeitern gelieferten Credits bezüglich der Projekte nicht verantwortlich. Eventuelle Ergänzungen oder Korrekturen sind in der nächsten Ausgabe enthalten.

Incontroluce XVIII / Die Marken: Zeitgenössische Architektur in den Marken / Planung:

Energie im Licht. Das Naistenlahti Kraftwerk / Projekte: Licht für die Ausgrabungen in Herculaneum / Das Servicezentrum Vulcano Buono / Der funkelnde Schatz von Monza. Das Museum Gaiani / La Venaria Reale / NEWurbanFACE / Thompson Pump House / Der Sitz der Agentur Computer Love / Bahnhöfe der Linie LGV Est européenne / Stiftung Bancaja / Grand Hotel Hyatt on the Bund / Bahnhof Montesanto / Italien im Rampenlicht: Eine neue Beleuchtung für die Italienische Botschaft / Bjørvika. Ein neuer Raum für die Stadt / 1500 neue Leuchten für Bucherer / “Design Cities” / Harvey Nichols / Artempo “Where Time becomes Art” / Ein Beleuchtungsplan für die Cité de l’Architecture / Unternehmenskultur:

Farbige Akzente in der Stadt / Neue Filiale von iGuzzini illuminazione UK in Guildford / iGuzzini in St. Petersburg / Designers Days ’08 / Das Gold des Italienischen Designs / Design Cities / iGuzzini Partner For Better Light / Workshop all over the world / Umweltmanagementsystem iGuzzini nach ISO 14001:2004 zertifiziert / LumiVille / PizzaKobra Tour in Zürich / Architectural Society of Shanghai China (ASSC) zu Besuch bei iGuzzini China