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NEUE AUSGABE
NEUE AUSGABE

DAS ERSTE BUCH ÜBER

DAS MENSCHLICHE GLÜCK ODER UNGLÜCK

HUMANE

BILDUNG

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Protestantisches Zentrum Teosatya Chenai

Redakteur Maga Hanga und viele andere

DAS ERSTE BUCH ÜBER DAS MENSCHLICHE GLÜCK ODER UNGLÜCK

HUMANE BILDUNG

(modernisierte Übersetzung)

ISBN 978-3-9524566-0-6

In Vorbereitung

DAS ZWEITE BUCH ÜBER DAS MENSCHLICHE GLÜCK ODER UNGLÜCK

«ICH SUCHE EINEN MENSCHEN»

dem Weisen Diogenes gewidmet

Bei Interesse an Druck oder Kauf:

mann.kink@gmail.com

Protestantisches Zentrum Teosatya

Inhalt

Einführung

4

Erster Teil: Nahrung

5

Nahrung für Menschen, was ist das?

5

Warum? In einem Lebensmittelladen

6

Galanter Herr und ein Krokodil

7

Ohne Toleranz besteht das Übel nicht

8

Antwort auf den Brief einer Veganerin

9

Regeln der Veganer sind moralisch

10

Neue «Bio»-Ernährung ist keine natürliche Ernährung

11

Natrium und nicht Kochsalz

12

Humane und nicht vegetarische Ernährung

13

Falsche Gründe verschiedener Vegi-Gruppen

14

Beispiel für die Strategie

15

Wo liegt die Grenze menschlicher Ernährung

16

Schließlich verraten wir euch das Geheimnis

17

Viel Glück liebe Asketen

18

Nahrung und Leben auf menschliche Art

19

«Homo sapiens» auch nach einer Million Jahren noch immer ohne eigene Nahrung

20

Zweiter Teil: Ethik

21

Ernährung, Wahrheit, Gott

21

Kirchen, Religionen und Hingabe an Gott

22

Die Wahrheit ist einzigartig wie Gott

23

Verschiedene Methoden

24

Ein paar Fragen der italienischen Gruppe «Giordano Bruno»

25

War Moses Echnatons Schüler?

28

Wer ist Echnaton?

29

Aus dem Buch «Tut-Ench-Amun» von Otto Neubert, dem Archäologen und Ägyptologen

30

Prinzipien der Lehre Echnatons

34

Echnaton – Freund und Feind

35

Symbol des Hermaphroditen

36

3500 Jahre nach Echnaton

37

Bist Du ein guter Mensch oder ein Nationalist?

39

Ökumene – Rauchvorhang für Abtrennung

40

Gut und Böse in der Familie

41

Dritter Teil: Genuss

42

Was ist Genuss?

42

Was ist Freiheit? – Unnatürliches Leben, Rauschgift, Feinschmeckerei? .

43

Wie viel ist ein junger «Idealist» wert?

44

«Es lebe Aids!»

45

Himmel auf Erden ohne das «Treibhaus»

46

Pythagoras’ Rede für Jugendliche

47

Paradoxe Demokratie des Übels

49

In der «zivilisierten» Welt

50

Der Mensch zwei Optionen im Leben

51

Wie wird der Mensch zum Menschen?

52

Warum Diogenes keinen Menschen finden konnte

53

Gut muss einmal siegen!

54

Einführung

Chenai

Dieses Buch ist eine spannende Herausforderung und bietet neue Möglich- keiten zum Nachdenken, die bis heute unbekannt waren. Es ist bestimmt für Menschen, die neue Anregungen suchen.

Das Buch befasst sich mit den Hauptproblemen der Menschheit, von Nahrung über Sex und Lebensweise bis hin zu aktuellen politischen und gesellschaftli- chen Themen wie Religion, Glaube, Terrorismus, Demokratie, Freiheit, Moral, Ethik, Aids, Glück und soziale Gerechtigkeit. Alles wird in einer neuen Art und Weise ausgelegt.

Dieses Buch ist ein in mehreren Jahren entstandenes Werk verschie- dener Denker, Zukunftsforscher, Philosophen, Wissenschaftler, Hu- manisten und fortgeschrittener Geistlicher, das 60’000 Jahre alte Er- kenntnisse in ihrer ursprünglichen Form umfasst.

Das Buch greift bis tief in die Vergangenheit zurück, reist bis zur fernen Zukunft menschlicher Zivilisation und soll die Menschen provozieren, sich mit der Fra- ge auseinander zu setzen, wohin wir gehen, wie wir die Welt, in der wir leben, verbessern können. Besonders interessant ist es für junge Politiker und fortschrittliche Menschen.

Erster Teil: Nahrung

Nahrung für Menschen, was ist das?

Jedes Lebewesen im Kosmos hat seine naturgegebene, eigene Nahrung, und zwar nur eine einzige. Genauso hat der Mensch, obwohl er jeden Tag nicht die gleiche Nahrung einnimmt, nur eine einzige, seine naturgetreue, gewöhnliche, menschliche Nahrung für die Erfüllung seiner Bedürfnisse.

Wann beginnt unsere Zivilisation mit der Suche nach der Antwort auf die Frage: «Was ist eigentlich die menschliche Nahrung?»

Sie gleicht nicht der Nahrung für Tiere wie Hyänen, Wölfe, Ziegen, Affen usw., sondern muss gleichzeitig für den Geist, die Seele und den Körper sein. Sie ist die Basis für das Menschenleben und Genießen. Sie ist weder das Fleisch- essen noch die vegetarische «Diät».

Es gibt kein einziges Buch über die Prinzipien menschlicher Nahrung.

Zum ersten Mal werden diese Prinzipien im ersten Teil dieses Buches ausgelegt.

Das ist die Reise in eine andere Welt. Eine glückliche Reise, wenn sie hierüber mehr erfahren wollen …

Warum?

In einem Lebensmittelladen

«Hundefutter, aber natürliches!», «Nein, das ist für große Hunde, mein Hund ist klein.», «Oh, ausgezeichnet – endlich das richtige Futter für meine Hasen!»

Danach: «Für mich eine Packung Zigaretten, zwei Flaschen Wein, Kaffee, Zu- cker, Salz, Schweinefleisch, Kopf und Gehirn für besseres Gedächtnis. Das Pferdefleisch macht stärker. Haben Sie vielleicht Eselseier für Bettgymnastik, da mir das Fleisch nicht mehr ausreicht …?»

»Süßigkeiten und ein Cola für meine Kinder! Wo sind die Bio-Produkte? Ach, hier sehe ich die neue Abteilung für alkoholische Getränke, Gott sei Dank!» …

Wir haben aber nie gehört: «Normale, gesunde Nahrung für mich und meine Kinder, bitte!»

Warum wollen Menschen über ihre Nahrung nichts wissen?

Die Konstruktion des Menschen: Gedanken, Gefüle, Form der Zähne, Länge des Darms, Gehirn usw. bestimmen, was er essen sollte. Jedes Baby weiss, natürlich hat es Milch zu trinken und später Früchte zu essen, aber hier stoppt die natürliche Lebensweise und Kinder werden unterrichtet, unnatürliche Le- bensmittel zu essen.

Alles, was ungesund ist, wird ins Gehirn des Kindes als «normal» eingebettet. Man lehrt dem Kind, dass es Pferde lieben soll, und gleichzeitig gibt man ihm die erschlagenen Pferde zu essen oder andere Lebewesen. Moralische Heuchlerei, falsche Gefüle, falsche Liebe, falsche Menschheit begleitet uns bis zum Grab.

Ein galanter Herr und ein Krokodil

Tag der offenen Tür in der Klinik

10 Uhr. Alle sind angekommen: Professoren, Studenten, Anhänger der Tier- schutzbewegung. Es wird fortwährend eine Videoaufnahme über die Vorliebe für Tiere – «unsere kleinen Brüder» – gezeigt. Um 11 Uhr beginnt die Vorlesung eines jungen, engagierten Anhängers des Tierschutzes.

Nach der Vorlesung stellte ein Kind eine Frage. Der Redner antwortet: «Ich esse Fleisch, aber keine Leichen, die Tiere in meinem Magen wurden elegant- fein und ohne Schmerzen getötet …»

Eine Dame meldet sich zu Wort und sagt: «Ich wurde von einem galanten Herrn angezeigt, da ich meinen Hund geschlagen hatte. Die Polizei kam sofort und sah, dass der Hund lebhaft ist und gerne spielt, vielleicht eben wegen des «Schlages». Danach fuhr die Dame fort: «Dieses Monster mit der Krawatte soll sich selbst anzeigen, da er jeden Tag Fleisch isst und seinetwegen all die Tiere einen schrecklichen und gewaltsamen Tod sterben. Wenn ich ins Ge- fängnis muss, da ich meinen Hund in der Absicht, ihn zum Spiel anzuregen, geschlagen habe, dann sollte dieser Herr wenigstens dreimal täglich die Todesstrafe ertragen …»

Der Unterschied zwischen diesem Heuchler und dem Krokodil ist: Das Kroko- dil isst zirka 50 Mal pro Jahr und kann nicht mehr als 50 Mal jährlich töten. Die Menschen, die Fleisch essen, töten damit zwei bis drei Mal pro Woche, zirka 500 bis 1000 Mal pro Jahr.

Die Schlussfolgerung: Das Krokodil ist zehn bis 20 Mal humaner als der Mensch, der tötet, und zwar bewusst, zu Lasten seiner Gesundheit und nur zu seinem perversen «Vergnügen».

Ohne Toleranz besteht das Übel nicht

Ein Sportler ergriff das Wort: «Der Schlag eines Menschen, der jemandem Schmerzen bereitet, ist nicht dasselbe wie der Schlag eines Tier-Dresseurs oder Sporttrainers, da dieser den Reflex für die richtige Bewegung, Gesund- heit usw. entwickelt. Die Bewegung oder der Schlag sind in beiden Beispielen fast gleich, aber die Absichten und die Folgen sind unterschiedlich. Die- ses Beispiel ist in der Chirurgie noch stärker ausgeprägt.

«Wenn ihr ein Pferd besitzt, müsst ihr gut aufpassen; nicht anschreien, da die Menschen mit «dem Herz» und «den Gefühlen» sofort auftauchen und euch belehren: «Leise bitte! Die Pferde sind unsere Kinder.» Am Abend, im Restaurant, seht ihr in einer fröhlichen Atmosphäre dieselben, die euch wegen eures Pferdes belehrt haben, und ihr könnt es nicht glauben: Sie haben das Pferdefleisch, ihre «Kinder», im Mund!»

Warum zeigen die Organisationen für den Tierschutz die Betriebe der Fleisch- industrie nicht an? Da die Fleischindustrien sie vielleicht bezahlen? Und wir sprechen von Plätzen furchtbarer Tierquälerei! Vielleicht können sich die Ak- tivisten für den Tierschutz im Restaurant ohne die Leichen nicht vergnügen?

Unser Leben ist wegen fleischlicher Nahrung eine Kette von Folter bis Tod unschuldiger Tiere. All dies dauert so lang wie unser Leben. Das ist unsere bestialische Kraft gegen unsere eigene Natur, unsere Seele und Ge- sundheit und unseren Geist, gegen die Wahrheit und Gerechtigkeit, gegen alles Gute, alles was uns umkreist.

Ein Student sagte: «Was ist das Ziel unseres Lebens? Was sind unsere Ideale? Egoismus, Geld, Nahrung? Was für Werte hat die Zivilisation ohne Moral und Menschlichkeit?»

Die Toleranz gegenüber dem Übel und die Liebe zum Übel schaffen das Übel …

Ohne die Toleranz für das Übel gibt es kein Übel!

Antwort auf den Brief einer Veganerin

Meine liebe Tierschützerin

Sie sind sehr human, Sie trinken keine Milch, da die «Milchproduktion die Fleischherstellung erhöht …» Die Milchproduktion erhöht die Fleischherstel- lung jedoch nicht. Wenn die Menschen Milch nicht trinken, dann füttern sie da- mit ihre Haustiere, eben für die Fleischherstellung. In ethischen Gemeinschaf- ten töten die Menschen, die Milch konsumieren, die Tiere niemals. Kämpfen Sie gegen die brutale Milchindustrie, die tatsächlich ein menschlicher Feh- ler ist, aber seien Sie keine Heuchlerin im Kampf gegen Milch!

Milch ist eine ethische Nahrung, wenn man eine Kuh hat und sich um ihr Leben kümmert. Was ist besser: Milch einer Mutter voller Alkohol, Rauschgifte und Ansteckungen von verschiedenen Sex-«Partnern» oder Milch der Kuh, Ziege oder sogar Wölfin für die Rettung des Kindes?

Warum ist es in der Welt der «Demokratie» verboten, Fotografien und Video- material in den Fleischfabriken aufzunehmen? Sie, meine Liebe, bekommen Ihren Lohn für den Tierschutz und nicht für den Kampf gegen Milch. Eine Kollegin von Ihnen, ebenfalls Tierschützerin, sagte zu mir: «Ich kämpfe für das humane Töten von Tieren, da die Tiere unsere Kinder sind.» Was ist das für «humanes» Töten «eigener Kinder?» Sie nachher zu essen?

Ein Kollege von mir hat einmal etwas Interessantes erzählt. Er selbst war zehn Jahre lang Veganer. Einer seiner Freunde hat ihn überredet, eine Schlachtkuh zu kaufen. Aus moralischen Gründen hat er sie nicht gemolken. Zwei Wochen danach merkte er, dass die Kuh ihre eigene Milch trank. Der Tierarzt sagte zu ihm: «Das ist gefährlich für ihre Gesundheit.» Dann sah er ein, dass seine Moral als Veganer gefahrbringend ist. Seinen Veganer-Irrtum musste er aus seinem Geist löschen. Er begann zu melken und trinken, schon vor zehn Jahren. Das ist Ethik …

Er hatte das Leben der Kuh gerettet und sie gab ihm ihre Milch. Sie hatte keine Jungen, nur ein wenig Milch. Doch die Milch war von sehr hoher Qualität.

Die Regeln der Veganer

sind moralisch,

und nicht ethisch, aber keiner von diesen Menschen aus der Gründerzeit der Veganer ist ihnen bis zum Ende treu geblieben. Was das Verbot der Verwen- dung von Wolle betrifft, geht es darum, sagen sie, dass den Schafen Schmerz bereitet wird, wenn man sie schert, damit es ihnen nicht heiß wird. Der Schmerz beim Scheren oder Rasieren ist keine ethische Kategorie.

Die Faustregel der Veganer ist der Verzicht auf Lebensmittel tierischer Herkunft, gleichgültig ob das Tier leidet oder genießt – es gibt für sie keine Ethik! Ethische Menschen verwenden nicht Nahrung tierischer Herkunft, wenn damit das Leben oder die Gesundheit der Tiere geschädigt wird. Milchfett kritisieren sie, aber durch Braten, Rösten und Ähnliches wandeln sie die Pflanzenöle in gesättigte Fettsäuren.

Dessen ungeachtet gibt es hier viele gute Dinge. Das in England gegrün- dete Veganertum wollte jedoch den ursprünglichen Buddhismus übertref- fen, da Buddha vor 2500 Jahren seinen Nachfolgern verboten hatte, Seide und Leder zu tragen (um die Tötung von Kleinschmetterlingen und auch an- deren Tieren zu vermeiden) – das ist sowohl Ethik als auch Logik. Um et- was zu übertreffen, muss man es zuvor erreichen. Das Wort «Veganer» selbst stammt nicht aus dem Lateinischen, da die Lateiner und alle alten Kulturen für gesunde, fleischlose Nahrung das Wort «human» oder «Nahrung für Menschen» verwendet haben.

Die Himalaya-Yogis nehmen schon 5000 Jahre nur Nahrung pflanzlicher Herkunft ein, aber sie sind keine Veganer!

«Veganertum» ist das falsche Wort.

Wenn du dich auf menschliche Art ernährst, dann bist du ein Mensch. Mensch! – nicht Veganer oder Vegetarier!

Nach der Anatomie sind wir alle Menschen, aber nach der Art der Nahrung nicht!

Neue «Bio»-Ernährung

ist keine natürliche Ernährung

«Bios» bedeutet Leben, «antibios» bedeutet gegen das Leben. Die ge- wöhnliche menschliche Ernährung ist auch ohne Zusätze gut, da solche Natur- kost alles enthält, was der menschliche Körper braucht. «Antibio»- Produkte sind eigentlich Industriezucker und, was sehr schlecht ist, Kochsalz. Wenn wir diese «Antibio»-Produkte den Lebensmitteln beimischen, wird unser Organis- mus schockiert. Der natürliche Hunger verschwindet und der künstliche Appetit entsteht – das Gleichgewicht ist verloren. Sehr langsam werden die Menschen zu Sklaven falscher Gefühle und Leidenschaften. Kochsalz ist die Ursache menschlicher Aggressivität, perversen (unnatürlichen) Benehmens und der Aufnahme blutiger Nahrung (Fleisch).

Wenn wir zu viel Natrium verlieren, müssen wir selbstverständlich viel Was- ser trinken. Das Mineralwasser, das reich an Natrium ist, ist sehr gut gegen Schwindel, bei Schwächeanfällen und bei anderen psychophysischen Proble- men, z.B. wenn das Wetter zu heiß ist und wir zu viel Natrium verloren haben.

Kochsalz ist nur in kleinen Mengen und in Ausnahmefällen hilfreich. Ein paar Oliven oder ein halber Suppenwürfel enthalten mehr als 0,5 Gramm Salz. Ob- wohl der Organismus kein Kochsalz braucht, ist es kein katastrophaler Fehler, wenn wir einmal ein paar Oliven aufnehmen. Eine andere Sache ist, wenn Eltern ihre Kinder mit salzigem Fleisch überfüttern, was eine gefährliche Ge- wichtszunahme, sogar auf über 80 Kilo, bewirken kann. Wenn das Herz ei- nes Kindes versagt, tragen die Eltern selbst die Schuld.

Kein Tier in der Natur salzt seine Nahrung. Wissen dies nur die Kinder?

Natrium und nicht Kochsalz

nimmt an der Regulierung des osmotischen Druckes der Zelle teil und aktiviert einzelne Enzyme. Es ist wichtig für die Erregbarkeit und Kontrakti- on von Muskeln. Die übermäßige Aufnahme von Kochsalz ist schädlich für die Gesundheit, für Menschen, die an Gicht leiden und Menschen mit erhöhtem Blutdruck usw. Gemüse und Getreide sind größtenteils reich an Natrium, vor allem als unverarbeitetes Lebensmittel.

Kochsalz ist neutral, dennoch zieht es Fett, Alkohol, Kaffee, Zigaretten, Fleisch, viel Wasser. Natürlich gibt es gute «Bio»-Produkte und selbst- lose Menschen, die daran glauben, aber:

Naturreine Lebensmittel sind wild gewachsen und «Bio»-Produkte wurden «in Übereinstimmung» mit Naturprinzipien gezüchtet. Es gibt keine ««Bio»-Pro-Bio»-Pro-Bio»»-Pro--Pro-Pro-- dukte, es gibt kein «Bio»-Mineralwasser. «Bio»-Milch geben heute auch Kühe ohne Hörner, Kühe mit verbrannten Hörnern, während wir normale Kühe leich- ter in Kindermärchen finden.

Das ist kein Scherz. Der Mensch verliert seine Orientierung, denkt nicht und reagiert nicht! Brötchen, die Kinder in ihren Pausen essen, enthalten mehr Salz als ein Elefant braucht.

Scharf abgeschmeckte Nahrung verursacht unnatürliche, perverse Leidenschaften. Diese Menschen sind wie Leichen, ohne das Gefühl für Selbstkritik und ohne Kraft für den Kampf gegen eigene Fehler …

Humane, nicht vegetarische Ernährung

Es gibt zwei Nahrungsweisen:

a) unmenschliche, blutige, Fleisch-Nahrung

b) normale, humane, fleischlose Nahrung

Formal gehört hierzu auch die vegetarische Nahrung, aber:

Es existiert ein Unterschied zwischen vegetarischer Nahrung und Nahrung für Menschen.

Der Mensch ist Vegetarier, solange er kein Fleisch aufnimmt. Sobald er Fleisch zu essen beginnt, hört er auf, Vegetarier zu sein. Ein Vegetarier nimmt – über längere oder kürzere Zeit – aus diversen Gründen kein Fleisch zu sich:

aus Gesundheits-, Schönheitsgründen usw.

Der Mensch, der sich menschlich ernährt, nimmt kein Fleisch zu sich, nicht wegen der Gesundheit oder der Linie oder aus emotionalen Gründen, sondern wegen der Erkenntnis, dass er mit der Aufnahme blutiger Nahrung sein Gesicht, seine Seele und seinen Geist für immer ver- lieren wird. Sein Leben hat keinen menschlichen Wert mehr. Er hört auf, Mensch zu sein. Humane Menschen kennen das Geheimnis des ethischen Grundsatzes, der lautet, dass der Mensch Schönheit, Schlankheit und Gesundheit erlangt, wenn er sich konsequent ernährt.

Das ist das Prinzip für menschliche Nahrung. Normale, menschliche Ernäh- rung verursacht nicht Abhängigkeit im Vergleich zur vegetarischen Ernäh- rung. Wenn Zucker und Kochsalz in größeren Mengen konsumiert werden, führen sie zur Abhängigkeit. Dann gehören sie nicht zur menschlichen Nah- rung.

Wörter wie Veganer usw. deuten darauf hin, dass jemand Nahrung pflanzli- cher Herkunft einnimmt oder dass er einfach eine bestimmte Art der Nahrung einnimmt.

Der Mensch ist weder Affe noch Elefant. Er ernährt sich im Einklang mit seiner Natur, nur auf menschliche, humane Art. Der Mensch ist kein Veganer!

Falsche Gründe

verschiedener Vegi-Gruppen

Scharfe Gewürze zerstören den echten, natürlichen Geschmack der Nah- rung. Vegetarier machen auch Fehler, wenn sie verschiedene eigene Gerichte mit Namen der «blutigen Küche» bezeichnen, wie zum Beispiel «Vegi-Würste» usw. Das ist erniedrigend!

Auch die Behauptung, dass Feuer kein natürliches «Produkt» sei, ist nicht richtig, da Feuer, zum Beispiel als Resultat eines Blitzes, auch ohne menschli- ches Zutun entsteht. Der Mensch allein ist allzu sehr unnatürlich und ist sogar grausamer als Tiere geworden … oder war er immer schon so?

Unverarbeitete Nahrung und unverarbeitete Nahrung für Menschen sind nicht dasselbe.

Einmal, an einem Wochenende in den Bergen, lernten wir eine Gruppe Unter- stützer unverarbeiteter Nahrung kennen. Ihre unverarbeitete Nahrung kauften sie in Geschäften.

Wir nahmen dagegen große Mengen von wildem Obst, Salat und Kraut mit, ohne einkaufen zu gehen, was eine Überraschung für diese Menschen war. Ein Herr aus dieser Gruppe erklärte uns, dass das für seine Ehefrau vollständig unannehmbar sei: «Wir sind Befürworter unverarbeiteter Nahrung und nicht wilde Menschen», war seine Behauptung. Ihnen war die Form und nicht der Inhalt wichtig. Die «Philosophie» unverarbeiteter Nahrung ist naturrein, aber nicht human. Die Regel in der Natur ist, «zu überleben».

Der Mensch nimmt aber nur humane, ethische Nahrung.

Beispiel für die Strategie

Doch in der Praxis ist das manchmal anders: Das konnte man auf dem 7. Vegetarier-Kongress (1999) in Widnau klar sehen, der von Unterstützern der veganen Ernährung organisiert wurde. Der Hauptkoch des Kongresses, weder Veganer noch Vegetarier, war ein normaler Koch für Fleischnahrung. Da er gewisse Prinzipien der pflanzlichen Nahrung nicht kannte, kam es zu einem Zwischenfall wegen Verdauungsschwierigkeiten. Es wurden rohe Bohnen serviert. Diese müssen zu einem Brei zerkaut werden, damit sie gut verdaut werden können.

Es gab sogar zu wenig Unfallwagen, um den Opfern zu helfen, weswegen zwei Hubschrauber nötig waren (wie Zeitungen und Fernsehen berichteten). Das zeigt, wie viel Know-how diese «Befürworter«Befürworter veganveganererer ErnährungErnährung»Ernährung»»» (Ver-(Ver(Ver-(Ver-(Ver-- anstalter) haben. Was für eine Tragödie! Wegen solcher Menschen hat der Vegetarismus als Bewegung für Gesundheit und Menschlichkeit jeglichen Sinn verloren.

Durch diesen Fall halfen die Veranstalter des Kongresses, Renato Pichler und andere, den Metzgern einen weiteren Sieg zu feiern. Auch heute, wo Dokumentarfilme über das Leiden der Tiere in den Tierfabriken oder über Verfolgung und Ausrottung von Tieren gemacht werden, schreibt Pichler lieber über die Pioniere des Friedens im fernen Indien … Aber die Tiere verlangen nach konkreter Hilfe, hier und jetzt.

Laut unserer Auffassung wählt jeder Mensch seine eigene Nahrung im Rah- men der Menschlichkeit: Einige nehmen unverarbeitete, aber für Menschen gewöhnliche Nahrung, andere nehmen jedoch gekochte Nahrung auf. Für eine positive Entwicklung in der Welt ist eine völlige Zusammenarbeit der Menschen (Scharlatane sind kein wahren Menschen) ohne Konflikt nö- tig. Das bedeutet, alle Energie einzusetzen und Ungerechtigkeit abzu- bauen. Bekannte Künstler, Sportler, Musiker usw. müssen das Vorbild der Menschlichkeit sein.

Wo liegt die Grenze menschlicher Ernährung?

Zwischen Eiern und Fisch? Das Konsumieren von Eiern ist weder mit Töten noch Leiden verbunden. Fische sind doch Lebewesen, obwohl weniger entwi- ckelt. Eier sind eine gute Alternative für den Anfänger. Ein unbefruchtetes Ei ist nur das Material, aus dem Leben entstehen könnte. Eier sind aber weniger gesund als andere Lebensmittel.

Viele Menschen aus der Gruppe, die Eier nicht isst, kompensieren dies mit Fleisch – es gibt keine Ethik! Es ist besser, Eier statt Fleisch zu essen. Das Verzichten auf Eier kommt später von selbst. Es ist wichtig, dass die «Verrücktheit» nach Fleisch aufhört!

Töten wir Gras, wenn wir es mähen?

Wenn die Kuh grast, wächst das Gras wieder. Wenn wir Gras mähen, «helfen» wir ihm zu wachsen. Wir pflücken die Früchte und der Stamm bleibt. Flora besitzt den Reflex der Berührung, aber keine Seele.

Mit natürlicher Ernährung gegen Rauschgifte

Rauschgifte sind Verleumdung und Lüge, da sie uns keine Wahrheit und Erkenntnis geben. Welchen Wert haben die Eltern oder Lehrer, die Rauschgifte dulden? Wir hatten einen Kollegen. Als er in der Armee war, aß er Fleisch, trank Alkohol, rauchte Zigaretten, er war ein Abhängiger. Dann trat in seinem Leben ein Mann auf. Dieser sagte zu ihm: «So kannst du nicht wei- termachen. Aber wenn du mit dem Fleisch aufhörst und viel Wasser trinkst, dann hast du vielleicht eine Chance.» Er hörte sofort auf, Fleisch zu essen, Alkohol zu trinken und Zigaretten zu rauchen. Aber erst nach 30 Jahren ist sein Wunsch nach Alkohol verschwunden, als ob er nie existiert hätte. Er hat sich selbst besiegt. Das schaffte er, da ihm ein Weg gezeigt wurde. Er war offen für alle positiven Einflüsse und stark.

Schließlich verraten

wir euch das Geheimnis

Der erste Teil dieses Buches bezieht sich auch auf die Ernährung. Wir ha- ben diese Untersuchung eingeleitet, um unseren Freunden zu zeigen, dass, wenn wir Naturkost aufnehmen, Energie und Fähigkeiten in unserem Organismus die Wandlung einer Substanz anregen, je nach Bedarf des Körpers. In der Praxis hielten wir uns nur an die ethischen Regeln der Wei- sen: Wir sollen uns keine Gedanken machen, was wir essen und trinken, wir sollen nur richtig, kompromisslos und menschlich leben, dann kommt alles von selbst. Der Mensch hat nur eine bestimmte Menge Nahrung und sexuelle Energie für sein Leben. Verlängert euer eigenes Leben! Seid nicht ver- schwenderisch!

Solange sich Menschen von Essen und Sex nicht zurückhalten kön- nen, erfahren sie keinen echten Genuss von beidem!

Wollt ihr jede Abhängigkeit beenden, esst Naturkost ohne scharfe Gewür- ze und Kochsalz!

Recht auf Privatleben

In der «zivilisierten» Welt haben die Menschen das «Recht auf Privatleben». In der eigenen Wohnung kann ein «freier»«freierfreier»»» MenschMenschMenschMenschMensch unmoralischunmoralischunmoralischunmoralischunmoralisch redenredenredenredenreden undundundundund han-han-hanhan-han-- deln. Aber auch dort können die Menschen nicht frei sein. Ein angesehener Ingenieur, ein Homosexueller, wurde zu acht Jahren Freiheitsstrafe verurteilt, da er einen anderen «Homo» gegessen hatte. Dieser Kannibale benutzte sein eigenes «demokratisches» Recht auf Privatleben. (Es gibt viele Beispiele, doch dieses ist das bekannteste.)

Frage: Ist das Privatleben der unreinste Teil des menschlichen Lebens? Vom ethischen Standpunkt aus betrachtet kann das Privatleben nicht anders als das öffentliche Leben sein; niemand kann sich vor der Wahrheit und vor sich selbst verstecken, ganz egal, ob er in der Wohnung oder auf der Straße ist.

Der Mensch flieht, aber vor sich selbst kann er nicht fliehen. Er kann sich nur selbst verbessern …

Viel Glück, liebe Asketen

Von Plato stammt folgende Metapher: Die menschliche Zivilisation lebt in einer stinkenden Grube. Wenn jemand hinaus ans Tageslicht will, schnappt die Menschenmasse sein Bein und zieht ihn zurück. Wie lang wird das noch dauern …?

Lasst uns gleich sein, bevor uns der Tod ausgleicht. (Echnaton)

Auch die leckerste, nicht blutige, sondern humane Nahrung ist nur das Mittel zum Leben, und nicht das Lebensziel!

Der Mensch macht gute Werke, da er Mensch ist. Aus keinem anderen Grund! Wenn wir ein gutes Werk aus eigensüchtigen Interessen tun (z. B. um gesund zu werden oder ins Paradies zu gelangen), so wie der Naturalist und Utilitarist Aristoteles, der der Ethik «eine Hand wäscht die andere» folgte (was auf Bestechung usw. hinweist) –, kommen wir nicht ins Paradies, da uns unser Unterbewusstsein wegen der Motivation, die eigensüchtig ist, nicht in Ruhe lassen will.

Der Egoist ist wie ein Küken, der die Schale seines «Ego-Ei» nicht zer- brechen will, und so endet er als verdorbenes Ei. Sein Ego ist die Schale – ein Hindernis für den Menschen, um zum Vorschein, zur Wahrheit und zur Erkenntnis zu kommen. Ein egoistischer Mensch ist wie ein Küken, das die eigene Schale nicht zerbrechen will …

Unser Unterbewusstsein ist nicht ein Teil unseres Egos, sondern ein Teil all- gemeiner Gerechtigkeit (oder Gottes). Für unser Glück müssen wir gegen unsere Fehler kämpfen …

Sich selbst zu verändern, eine radikale Lebensänderung oder eine eigene «Perestroika» zu machen – das ist der Sieg!

Nahrung und Leben

Nahrung und Leben

auf menschliche Art

auf menschliche Art

Das Wort Vegetarismus wurde 1848 in England geprägt und bedeutet Er- satz für die menschliche Nahrung, die auch pythagoräische Ernährung ge- nannt wird. Vegetarismus bedeutet heutzutage Geschäft und nicht Ethik. Ein ehemaliger Präsident der Vegetarier-Bewegung hat uns gesagt: «Jetzt befasse ich mich mit einem anderen Geschäft, ich bin kein Vegetarier mehr.» Natürliche, humane Nahrung besteht ungefähr seit einer Million Jahren. Sie ist ethisch und deckt alle Bedürfnisse des Menschen ab.

Vegetarier sind diejenigen, die vegetarische Nahrung aufnehmen. Das tun sie aus unterschiedlichen Gründen, zum Beispiel, weil es in Mode ist oder aus gesundheitlichen Gründen.

Vegetarismus ist eine moralische Regel, die wir entweder annehmen oder abweisen, weil sie von außen kommt.

Die Menschen sind nach derselben Logik Menschen, wenn sie huma- ne Ernährung aufnehmen. Dies tun sie allein, weil sie Menschen sind (wir sagen ««Menschen»MenschenMenschen»»» aufgrundaufgrundaufgrundaufgrundaufgrund derderderderder ArtArtArtArtArt derderderderder Nahrung).Nahrung).Nahrung).Nahrung).Nahrung). DieDieDieDieDie menschlimenschli-menschli-menschli-menschli-- che Nahrung ist ein ethisches Prinzip, das wir nicht ändern oder abweisen können, da es ein Teil von uns ist.

Das Beispiel mit dem Essen ist nur eines. Der Mensch ist ein Mensch, wenn er human, mutig und kompromisslos ist. Er reagiert human, da er nicht nur den Körper, sondern auch die Seele (Emotionen) und den Geist (Vernunft, Ethik) besitzt, und funktioniert vollkommen normal, wenn alle drei Seiten har- monisch zusammenarbeiten. Ein normaler Mensch braucht nur humane Nahrung, die ein Teil der inneren Natur des Menschen ist. Wenn wir diesem Beispiel konsequent folgen, kommt alles andere von selbst: Gesund- heit, Schönheit und noch mehr:

Glück, soziale Gerechtigkeit ohne getötete Kinder auf den Straßen besetz- ter Länder, ohne ständige Untaten.

Und das bedeutet: alles Glück der Welt!

Homo sapiens auch nach einer Million Jahre noch immer ohne eigene Nahrung

Können wir die Meinung der Weisen annehmen, dass die Menschen Ma- schinen für Erregung und Friedhöfe verschiedener geschnittener Tier- leichen seien und dass der Kosmos dem Menschen für die erste getö- tete Kuh nie vergeben werde, solange es Zeit und Raum gibt?

Folgende Nahrungsgruppen werden unterschieden:

1. Tiere: Pflanzenfresser

2. Tiere: Fleischfresser

3. Tiere: Aasgeier: sie fressen Leichen, solange sie ein paar Stunden alt sind.

4. Gruppe der «Menschen»: Sie essen das Fleisch der Leichen, das

mehrere Jahre alt ist, im Gegensatz zur eigenen Natur …

Die menschliche Zivilisation feiert den 16. Oktober als den Welttag der Er- nährung. Was für eine Ernährung? Ist der Mensch, der sich auf normale Art und Weise ernährt, ein normaler Mensch? Wisst ihr, was mit einer «Zivilisation» passiert, die eine Million Jahre lang ihren Körper, ihr Gehirn und ihre Seele auf Schweinefleisch aufbaut, was im Widerspruch zu natürlichen Prinzipien und ethischen Normen steht?

Mehr als die Hälfte der Wissenschaftler arbeitet an der Herstellung von Bom- ben und Kriegstechnologie. Wohin führt diese «Zivilisation», welche die eigene menschliche Natur nicht respektiert? Weshalb wurde der 4. Oktober zum Tag des Tierschutzes ausgerufen? Was hat unsere Zivilisation im Leben von Tieren verbessert? Es gibt immer weniger Tierarten in der Natur. Ist das der Tag der Heuchelei, des Spaßes und guten Schlafes, während die Menschen ihren Magen voll Fleisch haben? Am «Tierschutztag» töten die Menschen mehr Tiere als an einem «normalen» Tag. Die Feiern sind das «Opi- um» für die Beruhigung des Gewissens.

Willst du zur Verbesserung der Welt beitragen?

Zweiter Teil: Ethik

Ernährung, Wahrheit, Gott

Glaube und Fasten

Die Asiaten verehren die Figur in der Lotoshaltung mit fettem Kopf und einem Bauch wie ein Ballon oder Kotsack, der den Eindruck eines Fleischhaufens mit über 500 Kilogramm erweckt. Dieser unglückliche Monster-Behinderte mit unterentwickelten Beinen nennt man «Buddha,Buddha, dasdas SymbolSymbol desdes WohlWohl-- stands». Das heißt, sich auf eine übel gesinnte Weise über Buddha lustig machen – als ob der Sinn des Lebens darin gesteht, zu essen und Müll zu erzeugen.

Buddha lehrte, dass der Sinn des Lebens überhaupt nicht das Essen ist! Vielmehr sei das Geheimnis des Lebensgenusses ausschließlich die richtige Lebensart. Ein wahrer Buddhist nimmt nie Fleisch, da er damit tötet – Unrecht tut – und das Kausalprinzip des Karmas bzw. Dharmas bricht und damit aufhört, Mensch, Buddhist zu sein. Stellt euch den heutigen «Buddhis- mus» vor: Der Dalai Lama isst Fleisch!? Unglaublich!!

Der Papst im Rom isst Fleisch und Fisch, da er kein Buddhist ist. Er weiß hin- gegen, dass das Essen von Fleisch Leben nimmt – tötet!

«Christliche» Kirchen haben vielleicht gar keine Spur evangelischen Mitleids. Wir haben keinen Christen gefunden, der das Evangelium mit konsequentem Interesse gelesen hat – weder Erwachsene noch Kinder. Das ist noch schlech- ter als das, was Judas Jesus getan hat.

Was macht Milliarden von Menschen in Europa, Amerika, Afrika und Australien zu Christen, wenn sie das kleinste und einfachste Buch auf der Erde – das Evangelium – gar nicht gelesen haben? Was wissen diese «Christen» vom christlichen Glauben?

«Gottesvertreter» sollen, statt Pädophilie zu betreiben, 40 Tage wie Jesus fasten – oder wenigstens halb so viele.

Kirchen, Religionen und Hingabe

an Gott

Warum sind die «Vertreter des Geistes» im Durchschnitt manchmal bis zu zwei, drei mal schwerer als gewöhnliche Sterbliche? Vom Fleisch und Alko- hol oder vom Fasten und Gebet? Heute ist sogar Dickleibigkeit der Maßstab für Geistigkeit in verschiedenen Kirchen! Der Vatikan führte die «Sumo-Num- mer» für die Größe päpstlicher Kleidung nach ein paar grausamen Unfällen ein, nachdem die Kleidung in Standardgröße vor Millionen «Gläubigen» – stellt euch vor – geplatzt war. Ist für diese Priester der einzige Gott ihr Bauch …?

Für uns Menschen bedeutet Gott das Glück und die Lösung aller Proble- me – «Mein Gott!» Wir folgen jedoch nicht gerne göttlichen Prinzipien. Für uns ist «Gott» nur ein Spielzeug, das unsere Wünsche erfüllt. Darum müssen wir einmal Folgendes für immer klären:

1. GOTT IST NICHT DIE WAHRHEIT, SONDERN DIE WAHRHEIT IST GOTT!

2. ES GIBT KEINE RELIGION ÜBER WAHRHEIT UND GERECHTIGKEIT!

Aus jeder Religion werden Kirchen oder Sekten formiert, die dem ursprüngli- chen Glauben widersprechen. Später fängt der Kampf zwischen ihnen an … Viele Menschen glauben; einige glauben, dass sie die Bank berauben werden, andere, dass ihnen die Kirche verzeihen wird, wenn sie dafür bezahlen. «Ich glaube» ist nichts anderes als eine leere Phrase! Nur nach Taten sind wir Gläubige!

Sollen alle Gottestempel niedergerissen werden, die Menschen mit Symbolen, Ritualen, Opfern, Bekreuzigung mit zwei, drei oder fünf Fingern und anderer «Maschinerie» voneinander trennen? So trennen die Kirchen die Leute, aus Eigennutz: «Teile und herrsche!» Jesus hat sein ganzes Leben lang gegen Kirchendiener, Pharisäer, Heuchler, Satanisten gekämpft.

Die Wahrheit ist einzigartig wie Gott

Es gibt viele Lügen und Kirchen. Gott ist einzigartig. Die Toleranz der Kirchen ist die Toleranz der Lügen!

Der schönste Tempel des wahren Gottes ist die Natur. Natur und Son- ne verbinden.

Für kosmische, kreative Energie (oder Gott), wovon auch ein Teil in uns ist, ist es nicht wichtig, ob wir «glauben» oder nicht. Es ist nur wichtig, dass wir das Gute tun. Wenn wir dabei auch gegen Übel kämpfen, sind wir automa- tisch Gott näher:

Gott

Satan

Religion

Kirche

Ruhe

Kriege

Ethik

Moral

Humanität

Egoismus

Harmonie

Chaos

Würde

Stolz

Gewissen

Bewusstsein

Es gibt leider Menschen, die Begriffe vermischen: Sie sagen «Moral» und denken an Ethik und so weiter, da sie leider träge sind und ihr Gehirn nicht benutzen. Auch ein Mensch eingeschränkten praktischen Verstandes kann positiv sein, wenn er zum Beispiel Egoismus durch Selbstachtung, Erregbar- keit durch Entschiedenheit, Anhängerschaft durch Hingabe ersetzt.

Im Grundsatz gibt der Mensch sein Geld von der Geburt bis zum Tod am meisten für Nahrung aus und «denkt» am meisten über die Nahrung nach … Verschiedene Statistiken deuten darauf hin, dass sich der Mensch in seinem ganzen Leben gar keine Sekunde selbst die Frage stellt: «Was ist Nahrung? Was bewirkt die Nahrung? Tötet meine Nahrung? Entspricht sie meiner Natur? Warum tue ich übel ohne Grund? Bin ich wirklich ein Mensch?»

Verschiedene Methoden,

die Kirchen und Sekten für das Fangen von Gläubigen verwenden, sind: monotone Wiederholung von Worten oder Bewegungen, welche die Unterdrückung und nicht die Lösung von Problemen beabsichtigen, periodi- sche Arbeitsverbote, Rituale, Ausdenken von Heiligen, Vereidigungen, «Initia- tionen», Bekreuzigung auf eine oder andere Art und Weise – aber keine Ethik und Humanität.

Millionen von Menschen folgen leider bewusst verschiedenen Irrefüh- rungen. Benutzen sie ihr Gehirn nicht?

Moral und Ethik sind nicht dasselbe! Zum Beispiel gibt es die Moral der Armee, die Moral der kaltblütigen Tötung, die Moral der Mafia, Nationalisten, Jäger, Fleischesser, der Kirche usw., also Verhaltensregeln im geschlossenen Kreis.

Moral ist nicht allgemeingültig, sondern ist die Verhal- tensregel eines bestimmten Clans und wird manchmal als Rechtfertigung für die Tötung in vernichtenden Kriegen verwendet.

Ethik ist allgemeingültig, kritisch gegenüber moralischen Begrenzungen, und hat Menschlichkeit, geistige Entwick- lung und den Fortschritt für allgemeines und eigenes Glück zum Ziel.

Im Unterschied zur Moral, die in jedem Land und daher auch in jeder politi- schen Partei anders ist, ist die Ethik allgemeingültig.

Es gibt doppelte Moral, aber nicht doppelte Ethik.

Ein paar Fragen der italienischen Gruppe «Giordano Bruno»

Nach dem offiziellen Geständnis der katholischen Kirche wurden 45’000 Men- schen allein in Italien und Spanien verbrannt, da sie, so wie Giordano Bru- no, bestimmte Dogmen nicht akzeptiert hatten. Giordano Bruno nahm zum Beispiel das Dogma der «Mutter Gottes» usw. nicht an. Er wurde begnadigt. Aber warum wurden falsche Dogmen nicht abgeschafft? Warum war der Vatikan nicht schon vor 1995 selbstkritisch gegenüber 865 Prozessen gegen pädophile Priester in den USA?

Warum nehmen die Christen das Alte Testament an, wenn alles unver- gleichlich klarer im Evangelium ist? Was für Christen sind Adventisten, Je- hovas Zeugen, Mormonen und andere, die Normen des Alten Testaments (wie Ruhetag am Samstag usw.) befolgen, die Jesus endgültig abgewiesen hat!?

Warum konnte kaum einer der «Christen» auf einem Treffen mit Millionen von Teilnehmern die 10 Gebote Gottes aufzählen, obwohl alle sagen, dass diese der wichtigste Bestandteil des Christentums ist? Diese Gebote sind über- haupt kein Bestandteil des Christentums, sondern des Alten Testaments.

Wo sagt Jesus, dass er für unsere Sünden sterben wird? Er hat hinge- gen stets wiederholt, dass jeder für seine Sünden vor Gott allein und nicht vor kirchlichen Pharisäern verantwortlich ist. Matthäus 25: «… Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer!» – «Und sie werden hingehen, diese in ewige Pein, die Gerechten aber in das ewige Leben.»

Ferner sagt Jesus: «Weg von mir, ihr habt alle Unrecht getan!» (Lukas 13)

Warum haben «christliche» Kirchen einen Tag in der Woche als Ruhetag be- stimmt, wenn Jesus jeden Tag arbeitete und predigte, wobei er das Verbot des Alten Testaments missachtete? Wo im Evangelium steht, dass an einem Tag in der Woche nicht gearbeitet werden darf?

Markus 2, 27–28: «Und er sprach zu ihnen: Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht und nicht der Mensch um des Sabbats willen.»

Lukas 6, 9–10: Jesus: «Ich frage euch: Was ziemt sich zu tun an den Sab- baten, Gutes oder Böses? Das Leben erhalten oder verderben? Und er sah sie alle umher an und sprach zu den Menschen: Strecke deine Hand aus! Und er tats; da ward ihm seine Hand wieder zurechtgebracht, ge- sund wie die andere.»

Kirchen verbieten Arbeit, um am gleichen Tag Geld zu sammeln!

Das Ende des Christentums ist gekommen, als auf südlichen Zufahrts- straßen Roms (via Appia) Katakomben mit christlichen Gemeinschaften ent- deckt und die Christen auf undenkbar grausame Art ermordet wurden! Auf diesem Weg (via Appia) wurden kilometerlang Christen lebendig gekreuzigt! Danach wird alles zum «Christentum»: Inquisition, Geschäf- te, barbarische Bräuche. Für die «Religion» ist es wichtiger, zu genießen: Am Feiertag «genießt man», sogar bis zum Erbrechen …

Wo im Evangelium steht das Wort «Mutter Gottes» oder «Madonna» oder «Unsere liebe Frau»? Es gibt kein einziges Gebet für Maria! Maria, die mit ihrem Ehemann lebte und kein Interesse für das hatte, was Jesus lehrte.

Noch als Jesus 12 war, haben ihn seine biologischen Eltern enttäuscht:

Lukas 2, 48–50: «Als«AlsAls seineseineseine ElternElternEltern ihnihnihn sahen,sahen,sahen, warenwarenwaren siesiesie sehrsehrsehr betroffen,betroffen,betroffen, undundund sei-sei-sei- ne Mutter sagte zu ihm: Kind, wie konntest du uns das antun? Dein Vater und ich haben dich voll Angst gesucht. Da sagte er zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört? Doch sie verstanden nicht, was er damit sagen wollte.»

Jesus nimmt die Blutsverwandtschaft nicht an! Im Gegenteil. Die Per- sonen ohne geistigen Werte sind nicht seine wahren Brüder und Schwestern oder Vater und Mutter. Seine Mutter hat er immer mit «Frau», so wie jede andere Frau, angesprochen.

Markus 3, 32–35: «Aber die Volksmenge saß um Jesus. Und sie sagten zu ihm: ‹Sieh doch: Deine Mutter, deine Brüder und deine Schwestern stehen draußen›. Aber Jesus antwortete ihnen: ‹Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder?› Und er blickte die Leute an, die rings um ihn sa- ßen, und sagte: ‹Das sind meine Mutter und meine Brüder! Wer tut, was Gott will, der ist mein Bruder, meine Schwester und meine Mutter.›

Mutter und Brüder warten draußen und wollen nicht hören, was Jesus zu sa- gen hat, sondern stören ihn ständig mit ihren Aufrufen.

«Heiligeeilige MutterMutter»»» erscheinterscheinterscheinterscheint mitmitmitmit derderderder KommerzialisierungKommerzialisierungKommerzialisierungKommerzialisierung desdesdesdes EvangeliEvangeli-Evangeli-Evangeli-- ums auf dem Konzil in Ephesos im Jahr 431, 400 Jahre später. Noch spä- ter, auf dem Konzil in Istanbul im Jahr 553 wurde ihre Jungfräulichkeit de- finiert. Auf dem Konzil 787 wurde die Verehrung des Kultes «Hyperdulie» und ihre bildnerische Darstellung – mit anderen Worten Götzendienst – genehmigt. 1854 wurde das Dogma über die unbefleckte Empfängnis ausgedacht. Neulich, im Jahr 1950 (fast 2000 Jahre später!), wurde noch ein Dogma hinzugefügt: dass Maria in den Himmel aufgenommen wurde!

Diese «Frau» wollte Jesus nie verstehen, und daher hat er sich am Ende von ihr zurückgezogen: Johannes 19,25: «Bei dem Kreuz Jesu standen seine Mut- ter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala. Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn! Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.»

Die Mariologie ist ein «wissenschaftlicher» Teil der Theologie, da «Wun- der», die Maria getan hat, «wissenschaftlichwissenschaftlich»»» untersuchtuntersuchtuntersucht werden?werden?werden? ««Be-«Be-Be-Be- weisen» Wissenschaftler, dass die «Mutter Gottes» auch die globale Er- wärmung verhindert? Selbst wenn die Eisberge verschwinden, glauben «Gläubige» nicht daran? Der Papst Wojtyła äußerte seine Dankbarkeit Maria (nicht Jesus), da sie so vorsichtig um sein Leben und Wohlbefinden sorgte … Er hatte jedoch 120 Ärzte und 12 Ratgeber!

Was ist heute vom Christentum geblieben? 0,00% oder nur ganz we- nige. Ein römischer Spruch besagt: «Wenn es keine Menschen gäbe, die nach Betrug suchen, dann gäbe es auch keine Betrüger!»

Der Missbrauch des Namen Gottes ist ein Verbrechen: Manchmal, durch das Verschulden der Kirche, kann man in Kroatien aus Toiletten in Kneipen und Studentenheimen, wo jemand seine Därme zu entleeren versucht, das Schreien hören: «Dio! God! …» Jesus sagt: «Ruft nicht Jesus, Jesus, denn er wird euch nicht hören! Das zweite Gebot lautet: «Du sollst den Namen Gottes nicht missbrauchen!»

War Moses Echnatons Schüler?

Alles weist darauf hin, dass Moses von Echnatons Schülern den Monotheismus lehrte. Der Londoner Autor Bill Manley schreibt 2003 auch über dieses Thema. In den 10 Geboten des Alten Testaments finden sich die gleichen Verhältnisse in Bezug auf Familie und Monotheismus wie bei den Ägyptern, aber lange vor Moses und dem Beginn der Zusammenstellung des Alten Testaments aus 39 verschiedenen Akten, welche die Juden als von Gott inspiriert annehmen.

Viel früher, noch bei den alten Ägyptern, finden wir sowohl den sechsarmi- gen Stern als auch das Wort «Amen». Das Schlüsselwort im Alten Testament – «Amen» – wurde von Pharaos getragen. Echnatons Name war Amen- ophis IV.

Otto Neubert schreibt: Die Archäologie sei sich nicht im Klaren über die genaue Zeit des Aufenthaltes der Juden in Ägypten. Auch die Herkunft Moses sei noch umstritten. Er wäre wahrscheinlich auch am Hof des Pha- raos erzogen worden. Sehr viele Namen von Pharaonen endeten mit «mosis»:

Kamosis, Amenmosis, Thutmosis, und daher sei es möglich, dass Moses (Mose) seinen Namen daher abgeleitet hätte, um seine Autorität zu betonen. Er hätte den Gott der Wut und Rache angekündigt. Bald hätte er sich von der Vielgötterei befreit und die Göttlichkeit nur eines Gottes gepredigt. So hätte die revolutionäre Religion Echnatons doch Früchte getragen, da auch die Römer später trotz ihrer Vielgötterei immer mehr die Ehrung des Gottes der Sonne, Mitra, bevorzugt hätten … All dies habe schon existiert, als Jesus das Licht der Welt erblickt habe.

Ist Jesus derselbe «Geist der Sonne» wie Echnaton, den die Menschen noch einmal getötet haben?

Wer ist Echnaton?

Der wichtigste ägyptische Pharao war Echnaton, der Vater Tutancha- muns. Nach dem, was er in seinem kurzen Leben für die heutige und zukünf- tige Zivilisation erreicht hat, ist er vielleicht der wichtigste Mensch über- haupt.

In etwa 20 Jahren führte er mehrere Veränderungen in der Welt durch, die noch heute gültig sind, und zwar in Kunst, Architektur, Religion usw. Doch die größte Veränderung führte Echnaton durch die Etablierung ethischer (humaner) Prinzipien wie soziale Gerechtigkeit und Respektieren der Wahrheit und jedes Menschen in der alten ägyptischen Gesellschaft durch. In der Weltgeschichte lässt sich kaum ein so tapferer, intelligenter, hu- maner Versuch finden.

Die zusammengefasste Lehre des «sonnigen Geistes» lautete:

«Alles rund um uns stammt von der Sonne. Die Energie, das Leben, das Sonnenlicht, nach dem sich das Leben abspielt … Ich nenne sie Aton.» (Echnaton)

Jetzt, wenn wir uns der Mitte des 21. Jahrhunderts nähern, ««erreicht»erreichterreicht»»» diediediediedie WisWis-Wis-Wis-Wis-- senschaft die 3500 Jahre alte Lehre Echnatons:

«AllesAlles rundrund umum unsuns stammtstammt vonvon derder Sonne.Sonne. DieDie EnergieEnergie istist ausaus ErdErd-- öl und Kohle. Das ist das Sonnenlicht aus den Pflanzen, die vor vie- len Millionen Jahren abgestorben sind. Das Erdöl und die Kohle sind das konzentrierte Sonnenlicht. Die Fotosynthese ist der Prozess, mit dem die Pflanzen das Sonnenlicht absorbieren – pure ‹Magie›! Bis ges- tern wusste niemand, dass das Leben rund um uns von der Sonne stammt …» (Prof. Dr. E. Rogerson, 2009).

Aus dem Buch «Tut-Ench-Amun»

von Otto Neubert, dem Archäologen und Ägyptologen

Amen-ophis IV, Echnaton genannt, konzipierte die Idee des Weltherrschers als Schöpfer der Natur, der mit seinen Taten Liebe zeigt. Er ist der Gott Aton, «Vater und Mutter von allem, was er schuf», und verlangt, dass alle von seiner Fürsorge für alle Menschen ohne Unterschied überzeugt sind.

In einem Dekret verlangte der Pharao von Priestern folgende Veränderung:

«Ägypter! Unser Volk ist durch Götzendienst eingeschränkt und verehrt viele Götter. Ich verkünde euch jedoch, dass es keine Gottheit gibt, die mit Blut, Töten und Opfern verehrt sein möchte; verzichtet auf den Kult der Vielgötterei!

Es gibt nur einen Gott, der ein Teil von allem ist und unser Schicksal bestimmt. Folgt meiner Lehre! Lasst uns gleiche Menschen sein, bevor uns der Tod gleich macht! Priesterschulen werden geschlossen, da Priester niemals Diener Gottes waren. Ihre Lehre ist eine Verirrung. Verzichtet auf sie! Ich schließe alle Tempel Amons, die Quellen der Priesterschaft. Die Priester waren niemals Diener Gottes, so wie wir alle, sie können jetzt angeklagt und vor Ge- richt gebracht werden.»

Bis dahin hatte sich kein Pharao gewagt, so etwas zu sagen. Ganz Ägypten geriet in Aufruhr. Die Verbindung mit Gott schien unzerbrechlich. Die- se Verbindung wollte Echnaton brechen. Anstatt der Angst sollte Vertrauen herrschen und anstelle der Angst vor dem Jenseits die Freude am Diesseits.

Der Mensch soll in Wahrheit und Einfachheit, so wie der Pharao selbst, leben. Die Ehefrau Echnatons, Nofretete, war einfach und bescheiden, so wie ihr Ehemann. Er hatte dem Volk verboten, sich vor sie hinzuknien. Sie beide lebten in einer glücklichen Ehe. Der Pharao löste den Harem auf. Dasselbe erwartete er auch von anderen.

Echnaton sprach: «Es gibt nur einen Gott und er lebt in allem, was lebt und sich bewegt, alle anderen Götter sind falsche Götter.» ErEr schlossschloss vieleviele TemTem-- pel, die nur noch den Charakter sakraler Bordelle hatten.

Eine echte Lebenswende sollte die Verehrung des Gottes und nicht der Prozession sein. Deshalb verbot Echnaton Umzüge. Er wollte eine Ära ab- runden und den Beginn einer neuen Ära ankündigen, in der alle Menschen Brüder sein würden. Er lebte sehr bescheiden.

Echnaton befreite alle Sklaven. Er hielt sie dazu an, keine Gesetze und Ver- sprechen mehr zu berücksichtigen und sich selbst echte Gesetze zu schaffen, in denen menschliche Gerechtigkeit gültig wäre, die alle Menschen zu Brüdern machen würde.

Amen-ophis verlangte, dass seine Macht und die Herrschaft der Sonne über die ganze Welt anerkannt und dass an seine väterliche Sorge um die Gleich- heit aller Lebewesen geglaubt werde.

Den anmaßenden Ägyptern gab er eine gute Lektion, da er auf die allum- fassende Liebe hinwies, und da er bei der Aufzählung von Völkern an erster Stelle, vor Ägypten, die besiegten Syrier und Nubier erwähnte.

Der Pharao beschloss, dass den Tieren Schutz und Gerechtigkeit er- möglicht werden solle. Im Stechen von Fischen und Fangen von Vögeln hatte er das Foltern von Tieren gesehen und es daher verboten. Er verbot auch das Schlachten von Tieren. Die Zugtiere, die in Gruben und Steinbrü- chen in unmenschlichen Bedingungen lebten, wurden auf die besten Weiden geschickt und viele erhielten aus Mitleid Essen. Das, was Echnaton für sich und seine Nächsten wünschte, wünschte er auch für alle Menschen und alle Lebewesen.

Er stellte alle prachtvollen Bauarbeiten ein und baute viele Behausun- gen für sein Volk. Jede Behausung hatte einen Platz für das Kochen und einen Toilettenraum. Die erste Arbeitersiedlung in der Weltgeschichte konn- te man in Amarna finden.

Echnaton führte seine Revolution ohne Blutvergießen durch. Er löste seine Ar- mee auf und erklärte den Soldatenstand zum niedrigsten. Er lehrte Folgendes:

Kriege sind nicht Gottes Wille und Waffen sind nicht das Werkzeug Gottes. Deshalb wurde das Imperium aufgelöst. Er musste das Ansehen Ägyptens wiederherstellen. Daher rief Echnaton alle Besatzungstruppen und Gouverneure an und verglich sie mit verdorbenen Dieben.

Echnaton schaffte mit einem Schriftzug das Eigentumsrecht ab und übergab das Land den Bauern. Alle Ärzte wurden dazu verpflichtet, arme Vier- tel zu überwachen.

Er erließ ein weiteres Dekret: Ohne Arbeit konnte niemand reich werden. Diejenigen jedoch, die Priester aufgenommen und bezahlt hatten, wurden ver- folgt, da auch Priester etwas Nützliches machen sollten. Steuereinnehmer wurden geprügelt, wenn sie vom Volk zu viel Getreide und Vieh nah- men. Dasselbe galt für Richter, die ungerecht urteilten und bestechlich waren.

Echnaton initiierte die Rückkehr zum Guten und wollte kein Blutver- gießen. Das Problem war, dass die Masse der Erniedrigten nicht wuss- te, was sie mit der plötzlich gegebenen Freiheit anfangen sollte. Ihnen fehlte die Einsicht, die Freiheit zu festigen und zu verteidigen. Lieber fügten sie sich der Nichtstuerei und ahmten das Leben der Reichen nach. Frauen wollten fein sein und ihre Kleider glichen den Kleidern vornehmer Frau- en: Der Oberkörper war enthüllt und ihre Kleider waren vom Nabel hinab bis zum Knie mit Schlitzen versehen, so dass sie unverschämt wirkten. Echnaton betrieb die milde Politik der Nachgiebigkeit und der Gerechtigkeit. Er war der erste Pazifist der Menschheit.

Zauberer und Propheten machten jedoch im Dienst der Priester ein Durch- einander, indem sie dem Volk eine große Not ankündigten. Priester riefen die Menschen zum heiligen Krieg auf, während sie sich hinter dem Gott Amun versteckten und die Waffen verteilten.

Sogar der Leibarzt wurde zum Verräter. Auf den Befehl der Priesterschaft gab er seinem König ein «Medikament», das eigentlich Gift war. Die letzten Worte des Sterbenden waren: Das Kaiserreich des Ewigen sei nicht in- nerhalb irdischer Grenzen. Alles werde in den alten Stand zurückver- setzt; Angst, Hass und Ungerechtigkeit würden die Welt regieren und die Menschen würden es nochmals erdulden müssen. Es wäre besser gewesen, wäre er nicht geboren worden und hätte alles Übel auf Er- den nicht gesehen.

Vor Amuns Tempel brüllten die Menschen wieder wie Vieh. Die Sklaven mussten von Neuem Steine für die Tempel verschiedener Götter brechen. Von der sozialen Gerechtigkeit Echnatons, der 19 Jahre lang regierte, blieb nichts übrig.

Dem Volk wurden erneut bunte Prozessionen geboten; Götter und Reli- quien wurden wieder verehrt. Ein großer Priester wurde zum Befehlshaber der

Armee, die wieder andere Länder angriff. Die Priester waren wieder in ihrem Element, sie urteilten, bestraften, töteten im Namen ihres Gottes – Amun.

Das Schicksal will, dass Frieden, Freiheit, Wahrheit und Gerechtigkeit er- rungen und mit dem Versprechen des Lebens geschützt werden. Auf diesem Prinzip beruht das Leben bis zum heutigen Tag. Macht ohne Kultur kann nur so lange bestehen wie Kultur ohne die Unterstützung der Macht. Die Sanddünen in der Wüste, die vor 3350 Jahren einen schönen Traum begruben, zeugen von der Beharrlichkeit dieses Gesetzes. So verschwand die ungewöhnlichste Person in der menschlichen Geschichte, ein Geist ohne seinesgleichen.

Auf felsigen Klippen der Wüste Wadi wurde Echnatons Grabstelle gefunden. Es steht auf einem Schild: «Ich möchte im östlichen Gebirge begraben werden.» Also nicht mehr im Westen, wie üblich, sondern dem aufgehenden Licht entgegen – dem Vater Gott. Im 6. Jahr der Herrschaft, im 4. Monat und am 13. Tag, warwar seineseine MajestätMajestät zumzum erstenersten MalMalMal ininin derderder StadtStadtStadt desdesdes Lichtes,Lichtes,Lichtes, des-des-des- sen Name Aton ist zufrieden bedeutet. Seine Majestät saß in einem silber- goldenen Wagen, welcher von Feuerpferden gezogen wurde. Dort hatte er geschworen, auf ewig im Dienste der Wahrheit und Gerechtigkeit zu handeln.

Echnaton hatte zwei Söhne: Der jüngere, Tutanch-aton, wurde zum Pha- rao, als er zwölf Jahre alt war. Was recht ist, entschieden die Priester von Neuem selbst. Priester und Priesterinnen durften nicht mehr straf- rechtlich verfolgt werden. Zur Bekräftigung des Staatsvertrags änderten Kaiser und Kaiserin ihre Namen in Tutanch-amun und Evhes-amun.

Das war furchtbar! Amun, der Hauptgott der priesterlichen Dominanz über die Wahrheit und Gerechtigkeit, wurde wieder «lebendig»!

Und so bis heute … Es gab natürlich ein paar Versuche zur Herstellung einer gerechteren Welt, aber uns geht das nichts an, da es einfacher ist, zu essen, die Toiletten zu stopfen, Feiern zu besuchen, als sich zu fragen: «Bin ich ein Mensch?» und «Was ist der Sinn des Lebens?» …

Prinzipien der Lehre Echnatons

Eine Reform, die Echnaton als Allererster eingeleitet hatte, war, dass es nur einen Gott – die Quelle des Lebens – gibt. Deshalb verbot er, den Namen Gott im Plural zu verwenden.

Das Wort «Mutter» besteht auch nicht in der göttlichen Welt. Gott ist gleich- zeitig «Vater und Mutter». Er ist die Quelle aller Energien, deren Summe im Universum null ist. Er schuf alle Mütter und Väter und den ganzen Kosmos.

Gott (oder Absolut) ist neutral, einmalig und enthält alle polarisierten Ener- gien als Ganzheit, nicht getrennt wie Mann und Frau. Gott ist das Prinzip außerhalb der Sexualität, aber auch die Quelle von Trieben vergänglicher Lebewesen, die geboren werden und verschwinden. Er ist der Schöpfer von allem. Der Begriff «Mutter» meint die Frau, die in unserer vorübergehenden Welt Kinder gebärt.

Gott ist weder «er» noch «sie». In der Welt des Absoluten gibt es kein Gebären und Sterben, da es keine Polarität gibt.

Auch vor dem «sonnigen Geist» gab es Weise, Ethiker, aber Echnaton ist das Vorbild aller Denker, die unsere Welt in den letzten 3500 Jahren zu verbessern versuchten.

Echnaton ist der Vater heutiger Ethik und Logik.

Echnaton – Freund und Feind

Leider gibt es noch viele Ägyptologen, die Echnaton diskreditieren wol- len. Philipp Vandenberg schreibt in seinem Buch «Nofretete, Echnaton und ihre Zeit»»,,, dassdassdass EchnatonEchnatonEchnaton bestimmtbestimmtbestimmt eineeineeine ekligeekligeeklige ErscheinungErscheinungErscheinung gewesengewesengewesen sei.sei.sei. VanVan-Van-- denberg muss doch den Kopf Echnatons aus Kalkstein im Berliner Museum gesehen haben. Er sieht lebendig aus und zeigt äußerste Vollkommenheit und Schönheit in den Proportionen des Kopfes und Gesichts Echna- tons.

Große Köpfe anderer Figuren Echnatons haben einen langen Bart und ein lang gezogenes Gesicht, da sein Gesicht bei hohen Figuren, von unten gese- hen, dieselben Proportionen wie aus horizontaler Sicht hat. Der Autor schreibt auch, stellt euch vor, im Laufe seines Lebens habe Echnaton an seinem Gott zu zweifeln begonnen.

Wir lesen auch über eine Skizze, in der sich zwei männliche Figuren an den Händen halten, dass der Autor nichts anderes schließen kann, als dass der Pharao (?) mit dieser Person eine erotische Beziehung gehabt habe. Gleichzeitig (aufgepasst!) präsentiert er Figuren Echnatons auf einer ganzen Seite und zweifelt daran, dass es sich um dieselbe Person handelt.

Nach dem Tod Echnatons begrüßt Vandenberg im Kapitel «Die Verfolgung der Sünden und die Ausrottung der Lügen» die neue Diktatur der Priester.

Wenn er über den Charakter Echnatons schreibt, sagt er, dass er immer unter dem Einfluss seiner Mutter oder Frau gewirkt habe. Im Gegenteil! Beide Frauen stammten aus einer Priesterfamilie, in denen Regeln herrschten, gegen die Echnaton sein ganzes Leben kämpfte. Er hat viel Energie verloren, um sie beide davon zu überzeugen, dass es einen glücklichen Weg sozialer Gerechtigkeit und Wahrheit gibt. Frau und Mutter Echnatons haben nach seinem Tod diese humanen Ideen leider nicht mehr unterstützt.

Seine Lehre freut nicht diejenigen, welche die soziale Gerechtigkeit und die Wahrheit stören. Gerade diese Menschen versuchen dieses große Vorbild menschlicher Humanität in Verruf zu bringen.

Symbol des Hermaphroditen

Symbol des Hermaphroditen In hermetischen Schulen des alten Ägyptens bedeutete das Symbol des Hermaphroditen, des

In hermetischen Schulen des alten Ägyptens bedeutete das Symbol des Hermaphroditen, des Zwitters, die menschliche Vollkommenheit.

Deswegen stellten die Künstler Echnaton als zweigeschlechtliches Wesen dar, wobei der Oberkörper männlich und der Unterkörper weiblich war. Im alten Ägypten war das oberste geistige Ziel des Menschen, den Geschlechtstrieb vollständig zu beherrschen. Wenn polarisierte Energien, weibliche und männliche, beim Einzelnen im Gleichgewicht sind, so wie im Univer- sum, dann kann man diese Energien in unvermittelten Kontakt mit dem Absoluten bzw. mit der Erkenntnis umgestalten, oder in Formen, die über die sexuelle Befriedigung hinausgehen.

Große Denker und Humanisten haben dies auch praktiziert: Michelangelo, Ni- kola Tesla, Mahatma Gandhi, Jesus, Buddha, Leonardo da Vinci und viele andere.

Warum gibt es solche Techniken nicht im Internet? Der Grund liegt nicht in der Redensart «Werft keine Perlen vor die Säue» oder in der Angst, dass alles entheiligt wird, sondern im Mangel an Interesse. Diese Techniken werden bei Yogis «Die Schlange beißt sich in den Schwanz» genannt, was das Wesen aller Religionen ist. Leider scheinen heute Pornomaterialien (oder Ekliges) in- teressanter.

Zu unserem Glück gab es immer Menschen wie Echnaton, die uns daran erinnerten, dass wir wenigstens der Schatten einer für immer verschwundenen, normalen, menschlichen Zivilisation sind.

3500 Jahre nach Echnaton

3500 Jahre nach Echnaton Irrtümer oder «religiöse» Gewohnheiten Von unseren Kollegen haben wir folgende Informationen

Irrtümer oder «religiöse» Gewohnheiten

Von unseren Kollegen haben wir folgende Informationen bekommen: In Italien gibt es ««sehrsehrsehr religiösereligiöse»religiöse»»» Menschen.Menschen.Menschen.Menschen.Menschen. FreitagFreitagFreitagFreitagFreitag ististististist eineineineinein Fasttag,Fasttag,Fasttag,Fasttag,Fasttag, eseseseses wirdwirdwirdwirdwird FischFischFischFischFisch gegesgeges-geges-geges-geges-- sen. Er ist der schwerste Tag für den Magen wegen der großen Menge Fisch. Schon am nächsten Tag werden fetter Fisch, Alkohol und andere Kost für den nächsten «Fasttag» gesammelt …

Das muslimische Fasten ist etwas ganz Anderes! Den ganzen Monat wird tagsüber nichts gegessen. Am Abend ist das Essen nicht verboten, so dass der Mangel an Essen am Abend oder am frühen Morgen kompensiert wird. Was ist das für eine Fastenzeit, wenn diese Menschen 30 Tage manchmal kein einziges Gramm verlieren!? Es ist nur eine Änderung der Essenszeiten mit etwas Selbstdisziplin.

In Israel existiert beim Schlachten eine extrem brutale Regel. Die Quäle- rei von Tieren ist furchtbar und endet nicht, bevor das ganze Blut ausgeflossen ist, was 7 Stunden dauert. Die Regel, dass Menschen Fleisch nur ohne Blut essen dürfen, stammt aus dem Alten Testament, da Blut aufzunehmen Verbrechen, Satanismus, sei … Diese religiöse Behauptung über das «pure Fleisch» wird auf mehreren Plätzen wiederholt und jeder weiß, dass Fleisch ohne Blut nicht existiert. Spielen die Menschen vor, dass sie es nicht wissen!? Auch in Israel gibt es ethische Menschen, die kein Fleisch aufnehmen, da da- mit auch Blut gegessen wird. Wissenschaftler wissen, dass es unmöglich ist, alles Blut aus Fleisch zu beseitigen. Im tierischen Körper gibt es Millionen von Kapillaren für die Zirkulation von Blut, die sich in alle Richtungen verzweigen. Daher ist das Blut ein Teil des Fleisches.

Nur wenn wir kein Fleisch aufnehmen, ist unser Körper rein und nur so können wir dem wahren Gott näher sein. Warum sagen die Wissen- schaftler nicht, dass diese Behauptungen über das Fleisch unbegrün- det sind und dass diese furchtbare Folter von Tieren ein Betrug ist, der nur als Ausrede dient, um Fleisch essen zu können!? In diesen religiö- sen Geschichten gibt es weder Wahrheit noch Spuren von Mensch- lichkeit noch die Verbindung mit dem Gott!

In Asien gibt es muslimische Gruppen, welche extrem brutale, blutige Ri- tuale der Opferung von Ziegen, Schafen usw. feiern, woran auch die Kinder teilnehmen. Was in den kindlichen Köpfen bleibt, ist später schwer zu löschen, was eine Katastrophe für die Psyche ist. Ähnliche Rituale gibt es auch in Afrika und im Tibet.

Brutale Rituale, die grausam und gnadenlos für Tiere sind, gibt es weltweit. Altindische Schriften, die Veden (Veda), werden von vielen Leuten dem Inhalt und Sinn nach mit dem Alten Testament verglichen. Es ist eigentlich eine Mischung aus Glaubenssätzen, Traditionen und Bräuchen. Hier finden wir auch Widersprüche. Zum Beispiel, um Gott zu gefallen, musst du ein Tier töten und es Gott schenken, anstatt eigene Untaten und schlechte Gewohnheiten zu «töten».

Von diesen Schriften weicht nur Ayurveda ab, das, untypisch, den gesund- heitsethischen Systemen wie Tripitaka-Buddhismus oder dem echten, ur- sprünglichen Yoga näher steht. In Bombay wurde ein Film vorgeführt. Da sah man eine europäische Königsfamilie bei der Jagd. König und Königin halfen beim Schlachten von Rehböcken und Rehen. Es wurde sehr viel Blut dar- gestellt, aber die Atmosphäre im Kino war gemütlich! Junge Prinzessinnen trugen freudig Eimer voll Blut mit ungefähr 15 Litern. Trotz Blutvergießens und sterbender Tiere haben sich alle vergnügt. Nach dem Film weinte ein Moslem und sagte: «Was ist grausamer: Übel aus Glaube und Tradition oder aus Spaß?»

In den Restaurants in China könnt ihr lebende Schlangen zum Essen wählen und der Koch schneidet ihr die Haut um den Nacken und zieht sie ab, wäh- rend sie sich noch beugt, am Leben ist und Qualen erleidet …

Unsere Kollegen aus Madrid haben uns gesagt, dass der Präsident Spaniens als Stiersteak enden würde, wenn er Stierkämpfe zu verbieten versuchen würde.

Sollen wir alle unmenschlichen Traditionen ausrotten? Wenn wir hu- mane Menschen sind, natürlich sofort, und nicht erst morgen!

Denn morgen kommt nie.

Bist du ein guter Mensch

oder ein Nationalist?

Die Mischung von Bräuchen und Nationalismus ist sehr grausam. Menschen vergessen, dass die Kombination aus Nationalismus und Tradition jedem Fortschritt widerspricht. Einer der Stifter der EU – François Mitter- rand wiederholte immer: «Nationalismus ist Krieg!», weil er im Gegen- satz zu Geschlechts- und Rassenunterschieden genetisch nicht bestimmt werden kann!

Die Nation ist ein Kunstgebilde, da es wegen ständiger Mischung und Völ- kerwanderung keine genetisch homogene Gruppe gibt. Das Volk ist Wirk- lichkeit, da es alle Mitglieder der Gemeinschaft umfasst. Die Menschheit ist das Volk dieses Planeten.

Soldaten haben einen Weisen gefragt: «Welche ist deine Heimat?» Antwort:

«Diese kleine unteilbare Welt.» Heute, in der Welt der Unionen, Föderatio- nen und Bünde ist der Staat die am meisten zurückgebliebene Gesellschafts- ordnung.

Nationalismus ist die Mutter aller Faschismen und Chauvinismen! Na- tionalismus ist ein Ausgleich für fehlende persönliche Identität.

Im Unterschied zu Patrioten müssen die Nationalisten für ihre «Heimat» bzw. für diejenigen, die sie manipulieren, lügen. Sie müssen ihreihre eigeneeigene Ge-Ge- schichte und Botschaften, sowohl Ideale der Helden aus der Geschichte als auch die Namen ihrer Werke, Akademien und Institutionen, die für das Gemeinwohl aufgebaut wurden, ändern. Sie schaffen neue, nationalisti- sche Namen und löschen die allgemeinen Botschaften der Helden über Bru- derschaft, Gemeinsamkeit und Harmonie für alle Zeiten.

Jesus Christus war ein großer Gegner des Nationalismus. Er nahm Schüler aus der ganzen Welt auf. Das wird schon aus den Namen klar: Judas, Peter, Thomas, Philip usw.

Jesus und Echnaton wurden nur deshalb hingerichtet, weil sie keine Nationalisten, sondern Kämpfer gegen dieses Übel waren.

Ökumene – ein Rauchvorhang

für Abtrennung

Der Nationalismus der Masse ist die Kompensation für den Mangel ei- gener Identität. Das Interesse der Kirchen ist nicht, die menschliche Identität zu unterstützen, da man sonst die Menschen nicht manipulieren könnte.

Ökumenischen Dialog haben die Kirchen «angenommen», um die Spal- tung zu festigen. Ohne diese würden sie verschwinden, und das wollen sie keineswegs. Ökumene bedeutet ««ZusammenlebenZusammenlebenZusammenleben ininin einereinereiner KircheKirche».Kirche».»» DieDieDieDieDie Ad-AdAd-Ad-Ad-- ventisten allein haben um 17’000 kleine Kirchen! Keinem fällt die Verbin- dung zwecks göttlicher Einheit ein, wobei alle nur vorspielen, dass sie es tun.

Zwei Brüder leben zusammen, daher brauchen sie keinen Dialog. Der Dialog zwischen Hitler und Stalin hat den Zweiten Weltkrieg verur- sacht. Die Gespaltenheit der Kirchen spaltet auch die Menschen – und die Kirchen brauchen genau das!

Jesus hat gegen Pharisäer, Kirchendiener, Schriftgelehrte und deren Heuchelei gekämpft. Wie viele Kriege haben kirchliche ««Dialoge»Dialoge»Dialoge»» verhin-verhinverhin-verhin-verhin-- dert? Wie viele Kriege hat die Kirche mit ihrer «friedlichen»«friedlichenfriedlichen»»» National-Choreo-National-Choreo-National-ChoreoNational-Choreo-National-Choreo-- grafie verursacht und wie viele brudermörderische Kriege hat sie mit Quälerei, Geduld und Schmerz, nur aus Eigeninteresse, so die Analytiker, angestachelt?

Alle gerechten Menschen, ungeachtet der nationalen Zugehörigkeit, sind Brüder und Schwestern der Wahrheit und Gerechtigkeit. Unsere Welt ist kleiner geworden – heute können wir in New York frühstücken, in Paris mittag- essen und in Bombay abendessen.

Die Welt ist zu klein, sogar für eine menschliche Gemeinschaft.

Gut und Böse in der Familie

Schon im Mutterleib wird das Schicksal des Kindes bestimmt. Die Ge- sundheit des Fötus, dieses jungen Organismus, wird durch die Nahrung der Mutter beeinflusst. Die zukünftige Mutter muss auf Rauschgifte (Alkohol, Zi- garetten usw.) und blutige Nahrung (Fleischnahrung) verzichten und den Ge- schlechtsverkehr wegen Aids usw. vermeiden. Die Weltmedien berichten über Prozesse gegen Eltern, die ihre Kinder mit Nahrung getötet haben.

Durch die Aufnahme von salzigem Fleisch und scharfen Gewürzen und Ähnlichem nimmt das Kind übermässig zu,, dasdas HerzHerz istist überfordertüberfordert undund ver-ver- sagt.

Kinder dürfen keine Sex-Spielzeuge ihrer Väter oder anderer Personen werden. Eine uralte Regel der Erziehung besagt, dass der Vater sich mehr mit dem Sohn und die Mutter mehr mit der Tochter beschäftigen soll.

In den Familien, wo Erwachsene Nationalisten sind, leiden die Kinder unter der Folter der Indoktrinierung. Ihre Köpfe werden mit nationalistischem Gift und Hass gefüllt. Die Familie kann so auch ein Asyl für Verbrecher sein. Die Familie ist ein geschlossener, privater Kreis ohne äußere Überwachung und Kontrolle. Dort wird das Kind erzogen und ihm werden Werte für sein ganzes Leben beigebracht.

Manchmal passiert es, dass die Kinder gleicher Geschichte, Sprache, Tradi- tion und Namen unter dem Einfluss der Eltern oder der Kirche oder wegen falscher Erziehung einander zu hassen beginnen.

Kirchen wissen, dass es in den heiligen Büchern steht, dass die Sprache Gottes nur eine neutrale, allgemeine ist, wie die Mathematik und alle Wissenschaften. Warum sagen sie es nicht? Giftigen Einfluss (Religion und Nationalismus) übertragen die Erwachsenen auf ihre Kinder in der Familie. Ein Kind in einer Familie ohne diese Dinge hat Glück, da diese später schwer auszurotten sind.

Erwachsene sollen eine glückliche Zukunft für ihre eigenen Kinder und die ganze Menschheit aufbauen und nicht sich der Streitkeule, des Natio- nal-Vampirismus und des Stacheldrahts bedienen!

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Dritter Teil: Genuss

Was ist Genuss?

Was ist Genuss? Freiheit oder Abhängigkeit?

Große Erziehungssysteme nehmen leider die gesunde, humane Erziehung nicht an. Rauchen und andere Rauschgifte in der Schule sind nicht spezi- ell verboten. In Pausen rauchen immer mehr Lehrer und Schüler auf Plätzen, die für das Rauchen bestimmt sind, zusammen. Sind Dealer verantwortlich für die Abhängigkeit? Diese naive, idiotische Logik drängt die Meinung auf, dass alle anderen unschuldig sind. Warum stoßen Lehrer und Eltern die Kinder ins Verderben!? Rauschgifte gehört nicht zum Schulprogramm! Das Böse wird absichtlich, vorsätzlich gemacht.

Weshalb zeigen Eltern Dealer nicht an, wenn sie gegen Rauschgifte sind? Das ist eine bekannte Sache und ein Verbrechen!

Lehrer oder Eltern zwingen Kinder manchmal sogar, Präservative auszupro- bieren. Diese Aktivität ist noch schlimmer als Pädophilie, da mit dieser sexu- ellen «Ausbildung» eine kranke Fantasie geweckt wird, bei der auch Drüsen mit innerer Ausschüttung stimuliert werden.

Kinder werden mit Sex bombardiert, was nachteilig ist! Das, was «Por-«PorPor--

no»» oderoderoder ekligekligeklig ist,ist,ist, wirdwirdwird normal.normal.normal. JungenJungenJungen MenschenMenschenMenschen wirdwirdwird überüberüber langweililangweili-langweili-- ge Pornofilme, wo alle Menschen, so A. Celentan, «nackt wie Würmer» sind, die Tatsache aufgedrängt, dass Sex alles auf der Welt ist. Milliar-

den Präservative, erhältlich in jedem Laden der «zivilisierten» Welt

Unsere «Zivilisation» hat einen primitiven «Geschmack»: den Ge- schmack für blutige Nahrung und den modernen «Sinn» des Geruchs jenseits des Glases, d. h. für den Genuss im Sex über den Gummi. Tie- re haben keinen Geschlechtsverkehr mit Präservativen. Rinder können mit Fleisch in ihrem Magen nicht normal leben.

Wer ist schuld am Rinderwahnsinn? – Die Kühe?

?

Was ist Freiheit? – Unnatürliches Leben, Rauschgift, Feinschmeckerei?

Wo in den heiligen Büchern steht das Sakrament der Homosexuellen- ehe? Das ist die Frage für verschiedene «christliche» Kirchen in Amerika und in Nordeuropa. Sind alle in diesen Kirchen Antichristen? Oder warten sie vielleicht auf den Tag, an dem die Männer gebären werden?

Warum hat die Aids-Verbreitung unter Homosexuellen in Los Ange- les begonnen? Warum gerade unnatürlicher, perverser Sex? – Darum! Der Dickdarm ist nicht für den Geschlechtsverkehr bestimmt, seine Struktur ist fein. Auf der Oberfläche befinden sich Kapillaren (Blutadern) und die Seuche breitet sich sofort aus. Därme absorbieren die Nahrung, aber noch viel mehr die Seuchen!

Echte Lesben haben nie sexuellen Kontakt mit dem anderen Geschlecht. Das zweite Prinzip bei Lesben ist die Begrenzung von Sex. Warum sagen die Wis- senschaftler nicht, dass heutige Lesben eigentlich allgeschlechtlich sind?

Wir vergessen gewöhnlich die zweite, feinere, aber schlechte und perver- se Abhängigkeit. Ein Feinschmecker (Schlemmer) ist der Sklave seines Magens mit verlorenem Geschmackssinn für Naturkost. Er findet nur «Geschmack» an Speisen mit künstlich zugegebenem Salz, scharfen Gewürzen, Zucker usw. Er ist eine Person, die von ihrem Magen völlig ab- hängig ist und eigentlich keine normale Nahrung – ohne Zusatzstoffe – mehr aufnehmen kann.

Ein «Feinschmecker» ist eine Person, die nicht gesund ist – hat hohen Blutdruck, schläft schlecht und hat Schmerzen in seinen Gelenken, Diabetes, Gicht, Cholesterin … Der «Feinschmecker» weiß nicht, was Fasten bedeutet, und kann im Essen nicht wirklich genießen.

Ein Feinschmecker lebt, um zu essen – der gesunde Mann isst, um zu leben.

Wie viel ist ein junger «Idealist» wert?

Es gibt nur eine allgemeine Freiheit, die gleich ist für alle. Die neue techno- logische Abhängigkeit ist neben Rauschgift und Sex das Symbol für mensch- liche Freiheit und Seligkeit. Aber auch «Präventivmaßnahmen» schaffen Abhängigkeit! Zum Beispiel: Medien bombardieren Jugendliche mit neuen Präservativen gegen Aids usw.

Diese «Vorbeugungen» bedeuten Abhängigkeit ohne Ende. Medien sprechen nie darüber, wie viele Menschen trotz Präservativen an Aids erkranken. Es gibt keine Ethik-Erziehung, und die Wahrheit, dass es ohne Prostitution und Homosexualität auch kein Aids gäbe, wird nicht erwähnt. Heute ist die «Freiheit» wichtig! In unserer «Präservativ-Zivilisation» ist das Ziel dieses kolossalen Sex-Geschäftes (Techniken, Hilfsmittel wie Vibratoren usw.) für die sexuelle Erregung nur eines: sexuelle Sklaven, und nicht Genuss, zu erzeugen. Milliarden von Dollars stehen auf dem Spiel!

Leider wird verschwiegen, dass sexuelle Kontrolle die einzige Lösung für die Gesundheit ist. Gibt es irgendwo in den Medien der «zivilisierten» Welt Platz für Ethik und Logik?

Jugendliche wollen die Welt verbessern

Unsere Delegation aus Indien war im europäischen Zentrum Don Bosco. In einer angenehmen Atmosphäre haben wir mit dem Leiter der Gruppe dieses Zentrums gesprochen. Er hob seine Bereitschaft hervor, sich für eine neue humane Welt aufzuopfern, in welcher Gerechtigkeit und Wahrheit vorherr- schen würden. Dann fragten wir ihn: «Auch das eigene Leben?» – «Sofort, wenn das nötig ist!» – «Das Leben deiner Mutter?» Kurze Pause… – «Ja!» – «Salami auf deinem Teller?» Eine Pause – und dann stieß er seinen Tel- ler von sich. «Und diese Zigarette in deiner Hand?» Gespannte Pause … Dann endlich: «Ach nein! Auf die kann ich nicht verzichten!»

Wie viel ist dieser Mensch wert? Eine Zigarette, Salami oder eine Flasche alko- holischen Getränks? Wie viel ist der Präsident oder die Prinzessin wert, wenn sie Sklaven von Schweinskeule und Salami sind?

«Es lebe Aids!»

Bekannte «Autoritäten» wie Professoren, Ärzte, hielten in den letzten 30 Jahren Tausende von Aids-Konferenzen und verdienten viel Geld mit der Präservativ- Erziehung. Verbreitet sich Aids auch deswegen weiter? Es gibt schon über 30 Millionen Tote! Experten haben nie die Möglichkeit einer kontrol- lierten Sexualerziehung dargeboten, die selbstverständlich der Ausgang aus diesem Leichenschauhaus wäre.

Ein großer Teil dieser Aids-Experten sind «Christen», aber keiner von ihnen hat je über die christliche Vorbeugung, d. h. gesunde Sex-Kontrolle, weder etwas gesagt noch geschrieben. Sind die statistischen Ergebnisse richtig, nach denen 60% der Frauen in ihrer Kindheit mit ihrem eigenem Vater (und zwar in der «zivilisierten» Welt!) Sex hatten? Nur ein Prozent dieser kleinen Mädchen klagt im Erwachsenenalter ihren Vater an. Wir wissen, dass dies für ein kleines Kind psychophysische Massakrierung ist. Hat wenigstens einer von Milliarden von «Christen» seinem Sohn oder Schüler Folgendes vorgelesen? Matthäus (5, 27–29): «Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst nicht die Ehe brechen. Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch begangen.» Das ist die christliche sexuelle Ausbildung!

Ein Kollege hat uns eine bedeutende Aussage von Prof. Dr. Alan Fornasier geschickt, die lautet: «Die Sexualerziehung wird fast immer auf die Informa- tionen über Sex zurückgeführt, aber Jugendliche brauchen bildungsorientierte Information. Das Informieren über Sex ist eigentlich die Stimulierung des Geschlechtstriebs, und zwar noch junger, unreifer Menschen. Solche Information ist schlecht, nachteilig!»

Heute sollen Erzieher den Kindern beibringen, dass jeder Mensch seinen Le- bensgefährten vorsichtig auswählen muss. Jede zu schnelle Entscheidung kann uns das ganze Leben verfolgen und zerstören.

Kinder, Vorsicht vor überall vorhandenen Sex-Ködern! Sex darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden!

Himmel auf Erden ohne

das «Treibhaus»

Manche Professoren (auch Psychologen) äußern die folgende Meinung: Laut ihrer Auffassung haben es Eltern oder Lehrer nicht gerne, wenn die Kinder klüger sind als sie. Wäre die Situation umgekehrt, dann würden die Kinder Dummheiten tun, was gut wäre, denn so kann man sie «in der Hand haben».

Warum soll man sich um Menschen überhaupt bemühen, die den Weg von Rauschgift, Prostitution oder anderen grausamen Dingen gewählt haben und auf ihre Entscheidung keineswegs verzichten wollen? Milliarden Dollar für Prävention werden «in den Müll» geworfen. Das ist kein Zufall!

Demgegenüber gibt es kein Geld für die universelle Erziehung von Milliarden von Kindern gegen Rauschgifte, Alkohol, Zigaretten, sexuelle Hysterie, Aids usw. Sachverständige wissen, dass unverdorbene Kinder einen katas- trophalen Weg gehen, aber statt dies zu verhindern, machen sie es gerade umgekehrt: Sie fördern sexuelle Wünsche durch angebliche «Vorbeu- gungsmittel» gegen Aids, Verbrechen und Rauschgifte, die das gegensätz- liche Ergebnis haben: unnatürliches, perverses Leben.

Weiteres Übel wird begangen durch das dauernde «irrtümliche» Töten von Menschen und die Besetzung fremder Länder in grausamen Kriegen, wobei Millionen Tonnen von Bomben verwendet und Lebensraum auf der Erde sowie die Ozonschicht zerstört werden. Lässt dies die Menschen gleichgültig? Wohin führt das?

Was macht dich als Mensch aus, wenn du auf die Ungerechtigkeit nicht reagierst? Wozu dient der 22. April, der «Tag der Erde»? Vielleicht der Verleihung des Nobelpreises an ein Land, welches das Protokoll zur Treibgas- reduzierung in Kioto abgelehnt hat?

Falscher Optimismus ist der Tod für die «Titanic»-Reisenden.

Pythagoras’ Rede

für Jugendliche

«Liebe und Aufmerksamkeit gehören nicht allein alten Leuten. Ihre Gegner und Feinde selbst müsst ihr zu euren Freunden machen. Zu euren Freunden hegt Liebe, die euch mit eueren Brüdern und Schwestern verbindet, so dass alle Leute wie eure eigene Familie sind.

Alten Menschen zeigt Liebe wie euren Eltern, Altersgenossen und Jüngeren zeigt brüderliche Liebe.

Für all dies braucht man eine reine Seele. Denn gerade das Jugendalter muss die ersten, vielleicht die schwersten Versuchungen bestehen, die Prüfung der richtigen Beherrschung. Das ist die Zeit, wenn die Begierde wächst, ihre volle Stärke erreicht und die Vernunft verwirrt.

Disziplin und Reinheit sind die Eigenschaften, über die beide Ge- schlechter in allen Altersgruppen verfügen sollten.

Ich denke jedoch, dass diese Tugenden, die sich gleichzeitig auf die Gesund- heit des Körpers und die Fortentwicklung des Geistes beziehen, am besten den Jugendlichen entsprechen. Nicht nur, da sie die Gesundheit bewahren, sondern auch, weil sie die Kraft stärken und die Begeisterung wecken für alle edlen Bestrebungen.

Dies wird noch klarer, wenn wir den Gegensatz dieser Tugend beobachten. Alle furchtbaren Unglücke wurden durch Egoismus, Zügellosigkeit und Hass verursacht.

Wie wird man stark und höflich?

Menschen denken, dass in allem die Erkenntnis am wichtigsten ist, und doch wollen sie sich weder Zeit noch Mühe nehmen, um sie zu gewinnen. Völlig falsch! Denn die Leibeserziehung, die unbedingt nützlich ist, ähnelt den Freun- den, die im Stich gelassen werden. Demgegenüber widersteht ein geschulter Geist den Herausforderungen wie ein wahrer Freund. Er gibt Menschen einen unsterblichen Ruhm, auch nach dem Tod!

Die Erziehung des Geistes ist ihrem Wesen nach genau das, was über- tragen werden kann. Denn sonstige Formen wie Macht, Liebe, Männlichkeit können nicht übertragen werden, und wenn schon, dann nur in kleinem Mas- se. Andererseits sind Reichtum und Stärke der Macht übertragbar, aber der Eigentümer verliert das, was er auf den anderen Menschen übertragen hat.

Kenntnis und Erkenntnis können jedoch die anderen annehmen, wobei der Eigentümer nichts von seinem Eigentum verlieren muss. Gleiches gilt auch für den Gewinn.

Die Ausbildung des Geistes können alle nach freier Wahl erwerben. Da liegt der Vorteil des Menschen gegenüber dem Tier.»

PYTHAGORAS’ »GOLDENE VERSE»

Solange der Mensch weiterhin unbarmherzig niedrige- re Lebewesen zerstört, wird er weder Gesundheit noch Frieden erfahren.

Solange die Menschen die Tiere massakrieren, werden sie sich auch gegenseitig umbringen.

Derjenige, der Tod und Schmerz sät, kann nicht Freude und Liebe ernten.

Paradoxe Demokratie des Übels –

«Keine Liebe, sondern Interessen»

In der menschlichen Geschichte gab es verschiedene Versuche zur Schaffung einer gerechteren Welt. Doch die Menge empörte sich jeweils unmittelbar, ohne jedoch ein eigenes, besseres Ziel als Alternative zu haben. Der Kommunismus wurde von armen Arbeitern zerstört, da sie auch selber Kapitalisten werden wollten – was Antikommunismus ist.

Manchmal zerstören Aggressoren kleine Länder und beschuldigen sie mit fiktiven Prozessen gegen ihre Verteidiger, um ihr eigenes Gesicht zu wah- ren. Warum gibt es keine Einheit unter gedemütigten Ländern? Marionette zu sein ist eine Demütigung!

Philip II. zieht seinen Sohn mit größter Liebe auf. Es stellt sich heraus, dass er vom Sohn, der mit seiner Mutter lebt und sie vergewaltigt, bei einem Attentat getötet wird. Er tötet auch seinen besten Freund von hinten mit dem Speer. Er entscheidet sich, sich zum Gott erklären zu lassen. Er kommt zum großen Diogenes: «Ich mache alles, was du willst!» Diogenes antwortet:

«Geh mir aus der Sonne!» Wer ist er, den der Weise für einen Schurken hält? Alexander von Mazedonien. Warum werden solche Personen von der Masse verherrlicht?

Etwas aus dem «westlichen Balkan», aus Ljubljana: Im Internet findet sich das Buch «Wie ich Jugoslawien zerstört habe», wo S. Mesić (Prä- sident von Kroatien) beschreibt, wie er dies gemacht hat. Die Aussage von Milošević, «Es gibt kein Glück ohne Liebe, Bruderschaft und Einheit», wandelt er in «Keine Liebe …» um. In der Zeitung Večernji vom 21. März 1991 heißt es: «Keine Liebe, keine Bruderschaft und Einheit, sondern Interessen!»

S. Mesić lässt aus dem Gefängnis reiche Mörder und die Frau frei, die ihren Ehemann in den Rücken gestochen hat, aber nicht die Mutter, die in eine Bäckerei eingebrochen und vier Brote für ihren kranken Ehemann und hungrige Kinder gestohlen hat.

In der «zivilisierten» Welt,

wo man ins Gefängnis geraten kann, wenn man sein Haustier anschreit, ist die traditionelle Tierquälerei völlig gewöhnlich: den Kopf abhacken oder mit dem Hammer zerbrechen, die Zunge der Geflügel mit der Schere ausschnei- den, weil das Fleisch so ««besser»besser»besser»» wirdwirdwirdwird …………… DenDenDenDenDen HalsHalsHalsHalsHals mitmitmitmitmit einemeinemeinemeinemeinem StückStückStückStückStück HolzHolzHolzHolzHolz zerzer-zer-zer-zer-- brechen. Messer, Hammer, Strom – «Herrschaften» essen so behandelte Tiere mit Genuss, «zivilisiert» und ohne Gewissensbisse. Furchtbar!

Die Kinder, die Pferde reiten wollen, lernten diese Pferde auch auf dem Teller «lieben». Kinder töten nicht, bis jemand sie lehrt, wie man tötet. Sie mögen kein Fleisch, aber mit Gewalt oder Tricks, und wir wissen durch wen, geben sie endlich auf. Wer ist der tatsächliche Mörder? Derjenige, der wegen des Geschäfts tötet, oder derjenige, der dies – für sich selbst und seine Nächsten – bezahlt? Warum gibt es kein Gericht für die Geflügel-Mörder? Vielleicht, weil die Richter für den Tierschutz das Geflügelfleisch selbst gerne essen.

Eine Million unschuldiger Menschen wird «vorsichtshalber» verfolgt. Aber wenn jemand mitten in der «zivilisierten» Welt mehrere Kinder tötet, bekommt er einen sanften Namen: «Pädophiler» (einer, der Kinder liebt). Solche Übeltäter töten nicht Erwachsene, weshalb sie aufgrund guten Benehmens freigelassen werden. Im Unterschied zu einer Million unschuldiger Menschen unter polizei- licher Aufsicht, verbietet das Gericht der Polizei, den freigelassenen Missetäter zu verfolgen, während immer wieder Kinder verschwinden …

Heute wagen sich auch die tapfersten Polizisten nicht, das Wort «Vorbeu- gung» auszusprechen! Weshalb? Wegen der bekannten Regel, «Verbrechen auf ein normales Niveau zu reduzieren», jedoch nicht weiter. St. Rudan, ein bekannter Arzt und Humanist, ist im 90. Lebensjahr zur folgenden Erkenntnis gekommen: «Menschen haben alles, außer Liebe und Gewissen.»

Wo sind Menschen mit Liebe und Gewissen, um zusammen etwas zu verän- dern?

Wer hat menschliche Eigenschaften, die in Aktion treten wollen?

Der Mensch hat zwei Optionen im Leben:

Erstens: Die Richtung der Wünsche (der sogenannten «Gefühle»):

Wahnsinn, Euphorie und Depression sind instabile, dunkle Seiten der menschlichen Psyche. Diesem Wahnsinn kann man nicht nachkommen, da jeder erfüllte Wunsch zwei oder mehr Wünsche schafft, und sie schaffen wieder neue Wünsche. Die allgemeine technische Entwicklung schafft neue Krankheiten und Abhängigkeiten, anstatt Kriege und Unglück zu reduzieren, weil sie Trieben frönt und immer mehr zur Erfüllung ungerechtfertigter mensch- licher Wünsche dient. Die Medizin dient neben der Heilung auch unnatürlichen Dingen, z.B. Frauen können zu Männern werden und umgekehrt. Also dient die Medizin heute auch ungesunden Zwecken. Der Computer kann heute alles ausrechnen: die vernichtende Kraft der Atombombe, wie ein Land zu besetzen ist oder die Anzahl hungriger Menschen, aber nie, wie man Krieg und Hunger in der Welt für immer verhindert, da ungezügelte Leiden- schaften und das Böse über die Vernunft herrschen.

Zweitens: Die Richtung der Bedürfnisse (der Vernunft, des Mitgefühls):

Die Welt der Freiheit, der tiefen Gefühle, ohne Wahnsinn oder Abhän- gigkeit. Die Welt freier Menschen, die nach ihrem Gewissen leben. Stabili- tät, Gleichgewicht, Harmonie, Logik, Liebe und Gesundheit. Diese Richtung kann aufrecht erhalten werden, da sie unter der Kontrolle der Vernunft ist. Sie führt zum glücklichen Leben und bleibt für immer in den Grenzen der Schönheit und des Glücks.

Verbrechen, Strafe und Geld

Viele sagen, dass Geld ein Übeltäter ist. Heute wird Freiheit mit Geld gekauft. Schon Moses ließ viele Juden in die Kluft fallen, wie es im Alten Testament steht, da sie das goldene Kalb, Geld, anstelle Gottes verehrten und sich dem Alkohol und der Unzucht hingaben. Er glaubte, damit die Geldverehrung an- stelle der Verehrung Gottes, und zwar nicht allein bei den Juden, für immer verhindert zu haben. Ist es ihm gelungen? Leider ist Geld heute Gott und Unglück.

Wie wird der Mensch zum Menschen?

1. Korintherbrief 13, 1–3: «Wenn ich die Sprachen aller Menschen spreche und sogar die Sprache der Engel, aber keine Liebe habe – dann bin ich doch nur ein dröhnender Gong oder eine lärmende Trommel. Wenn ich prophe- tische Eingebungen habe und alle himmlischen Geheimnisse weiß und alle Erkenntnis besitze, wenn ich einen so starken Glauben habe, dass ich Berge versetzen kann, aber keine Liebe habe – dann bin ich nichts. Und wenn ich all meinen Besitz verteile und den Tod in den Flammen auf mich nehme, aber ich keine Liebe habe – dann nützt es mir nichts …» «Liebe freut sich nicht über das Unrecht, sondern über die Wahrheit.»

Der Mensch verwirklicht sich, wenn er sich selbst in allen Wesen und alle Wesen in sich selbst erkennt.

Der Mensch, nennen wir ihn so, reagiert nicht auf die Ungerechtigkeit, wenn er nicht human ist, und damit nimmt er sie an und fördert sie. «Wie kann ich ein Mensch sein, wenn ich nicht ethisch bin?»

Weg zur Erkenntnis

Die größten Denker und Philosophen von Echnaton bis Vivekananda lehrten, dass Erkenntnis und wahrer Genuss erzielt werden können, wenn wir un- sere äußere und innere Natur bewältigen.

Es gibt vier Arten:

1. Bemühen: Aufopferung bis zur Erschöpfung für das Gemeinwohl

2. Glaube: Unerschütterlich an die Macht von Wahrheit und Gerech- tigkeit glauben

3. Beherrschen unserer Instinkte und Wünsche

4. Philosophie: Die Suche nach der Wahrheit und dem Geheimnis des Lebens

Das erste Prinzip ist der Kern und kann selbstständig sein, aber kann auch ein Teil jedes einzelnen Prinzips sein. Belehrungen, Rituale, Meditationen, Bücher, Kirchen und anderes sind unbedeutungsvolle Faktoren.

Warum Diogenes

keinen Menschen finden konnte

Warum Diogenes keinen Menschen finden konnte Der Mensch folgt nicht dem Prinzip der Humanität, sondern wählt

Der Mensch folgt nicht dem Prinzip der Humanität, sondern wählt die Emotionen. Er belügt sich selbst. Er meint, dass er die Natur liebt, aber er tut Dinge, die sie zerstören. Er liebt die Tiere nicht, wenn er selbst ein Friedhof von Tierleichen ist oder sich mit Lotionen einreibt, die aus Vivisektion stammen, oder jene Personen toleriert, die das tun. «Mensch» wird man nicht allein durch Geburt, sondern durch ethische Vervollkommnung. Man kann die Welt nicht verändern, wenn man sich nicht selbst ändert. Durch die Akzep- tanz des Bösen kreieren wir es. Wir töten die menschliche Natur, modifizieren genetisch Lebensmittel, Frauen werden zu Männern und Männer zu Frauen.

Jede Person hat Menschenrechte. Drogen und Alkohol sind nicht verboten und Metzger können immer Tiere schlachten. Jeder Idiot kann eine Petition gegen das Schlachten von Tieren unterschreiben ohne selbst sein Verhalten ändern zu müssen.

Ich appelliere an die Menschen, Worte wie «vegan» nicht zu benützen, son- dern zu ersetzen mit «menschlich», «natürlich», «human». Hilfe für Tiere ist unmöglich, solange Menschen ihr Verhalten nicht ändern, denn sie sind die Quelle des Übels. Tiere in unbekannte Hände zu schicken löst das Problem nicht. Das alles ist auf der scribd.com-Website des Buches «Humane Bildung» beschrieben. Die Wahrheit dieses Buches können Menschen nur bis zur Pu- bertät (d. h. Kinder) ertragen, weil ältere Generationen kaum keine Chance haben, neue Gedanken aufzunehmen.

Man sollte ein oder mehrere «Non-Profit-Weltcenter» für das Leben bilden, welche das menschliche Glück auf die Basis von Ethik, Logik und sozialer Gerechtigkeit stellen.

Wir müssen diese Welt ändern, und zwar jetzt! Wir können dies tun durch weise Aktionen und Erziehung. Es ist notwendig, alle humanen Gruppen unter dem neutralen Dach des «wirklich humanen Menschen» zu vereinen ohne die Teilung in verschiedene Namen – zusammen sind wir stärker.

Gut muss einmal siegen!

Warum gibt es kein Zentrum für die Verbindung humaner Menschen auf der Erde?

Warum gibt es kein Zentrum für humane menschliche Nahrung auf der Erde?

Der Kampf für Gerechtigkeit und Wahrheit ist gut, aber der Kampf ge- gen selbstlose Menschen nicht!

Unterstützt jeden Kämpfer für Wahrheit und Gerechtigkeit, da es ohne ihn keine Gerechtigkeit und Menschlichkeit gibt!

Wenn du ein Mensch bist, obschon auch allein, hast du Recht, du bist nicht umsonst geboren!

Keine Toleranz für Betrüger, Heuchler und alle anderen, die ihr Leben auf fremdes Unglück bauen!

Kampf gegen das Böse! Das Gute muss siegen! Und genau das ist der Sinn des Lebens!

Vielleicht gehört gerade dir die Ehre, in der führenden Gruppe zu sein, wel- cher das Schicksal es bestimmt hat, unsere Welt zu bessern.

Viele Grüße

Teosatya-Zentrum

Chenai

201511 de

Das Buch umfasst das ganze menschliche Leben, und Essen ist nur ein kleiner Bruchteil davon.

Dieses Buch ist eine spannende Herausforderung und bietet neue Möglichkeiten zum Nachdenken, die bis heute unbekannt waren. Es ist bestimmt für Menschen, die neue Anregungen suchen.

Das Buch befasst sich mit den Hauptproblemen der Menschheit, von Nahrung über Sex und Lebensweise bis hin zu aktuellen politischen und gesellschaftli chen The- men wie Religion, Glaube, Terrorismus, Demokratie, Frei- heit, Moral, Ethik, Aids, Glück und soziale Gerechtigkeit. Alles wird in einer neuen Art und Weise ausgelegt.

Dieses Buch ist ein in mehreren Jahren entstandenes Werk verschiedener Denker, Zukunftsforscher, Philoso- phen, Wissenschaftler, Humanisten und fortgeschrittener Geistlicher. Es umfasst 60’000 Jahre alte Erkenntnisse in ihrer ursprünglichen Form.

Das Buch greift in die tiefe Vergangenheit ein, reist bis zur fernen Zukunft menschlicher Zivilisation und soll die Menschen provozieren, sich mit der Frage auseinander zu setzen, wohin wir gehen und wie wir die Welt, in der wir leben, verbessern können. Besonders interessant ist es für junge Politiker und fortschrittliche Menschen.

ISBN 978-3-9524566-0-6

es für junge Politiker und fortschrittliche Menschen. ISBN 978-3-9524566-0-6 Protestantisches Zentrum Teosatya, Chenai

Protestantisches Zentrum Teosatya, Chenai