GOTTES WORT

... durch Bertha Dudde
2060

Scheidewand ....
Geistiger Kampf .... Versuchungen ....

Es ist wie eine Scheidewand, die das Gute um sich aufbaut, so sein
Verlangen zu Gott gerichtet ist. Das Böse sucht diese Scheidewand
zwar niederzureißen und bedienet sich dazu unlauterer Mittel .... Es
kämpft im Verborgenen und oft unter dem Deckmantel der Güte
und Frömmigkeit. Und dann gilt es doppelt wachsam zu sein, auf
daß es erkannt wird als böse.
Gott abgewandte Kräfte bleiben in der Nähe des zu Gott
strebenden Menschen und nehmen die geringste Lauheit
dessen wahr, sein Denken auf Dinge zu lenken, die abseits
des Göttlichen liegen.
Und nun braucht der Mensch nur schwach zu sein, dann nimmt er
die Gedanken auf, die ihm zugeflüstert werden, und sein
Denken bewegt sich nicht mehr ausschließlich auf geistiger Bahn.
Und dann muß der Mensch wieder im Kampf liegen mit sich
selbst, daß er jene Gedanken überwindet. Dann erst treibt ihn sein
Herz mächtiger zu Gott, denn es spürt die Seele den Abfall als
etwas Belastendes und sucht davon wieder frei zu werden.
Jeder geistige Kampf aber äußert sich je nach dem Sieger .... Hat
der Widersacher die Übermacht, dann wird der Mensch nach
äußeren Dingen trachten und sich einsetzen für irdischen Erfolg ....
Er wird das geistige Streben unterbrechen und also der Welt den
Tribut zollen ....
Ist aber die Kraft des Geistes in ihm wirksam, so können ihn die
irdischen Versuchungen nicht ändern in seinem Willen ....

Er ist innerlich ruhig und zielbewußt; er verachtet, was an ihn
herantritt und ihn zu irdischem Denken veranlassen möchte; er
hält Gott die Treue, und also gibt es für ihn keine Ablenkungen,
sein Wille gilt stets und ständig der Vereinigung mit Gott ....
Und es bedeutet geistigen Fortschritt, den Versuchungen
standgehalten zu haben und in vermehrtem Verlangen nach Gott
zu stehen. Dieser also hat sich die Scheidewand errichtet, die das
Böse abhält, zu ihm zu gelangen. Er ist gefeit gegen die
Versuchungen und erkennt auch die Kräfte, die in der Maske
des Guten ihn zu bedrängen suchen. Denn mimosenhaft ist
sein Empfinden ....
er wird stets das Unreine spüren und sich dagegen wehren; die
aber sich gefangennehmen lassen davon, sind selbst noch
unrein, in ihren Herzen ist die Begierde nach der Welt noch
zu groß und was sich ihnen naht mit schönen Worten und
Mienen, das wird ihnen nicht als schlecht und falsch bewußt,
und so hat der Widersacher leichtes Spiel.
Doch so der Mensch wachsam ist und Gott um Beistand bittet, wird
sein Blick geschärft, und er wird handeln dem göttlichen Willen
gemäß. Es bleibt für ihn ein ständiger Kampf, nur weniger spürbar,
so sein Verlangen Gott gilt ....
Doch es ist der Kampf von Gott zugelassen, auf daß der
Mensch selbst seine Kraft daran erprobe, auf daß er die ihm
fehlende Kraft von Gott erbittet, also zu Ihm seine Zuflucht
nimmt .... Und so wird immer seine Stellungnahme zu Gott
entscheidend sein, wer Sieger bleibt, das Gute oder das Böse ....
Amen

Herausgegeben von Freunden der Offenbarung
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