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Sternbildheft NWT -1-


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Von den insgesamt 8
88 Sternbildeern sind nur 45 in Mittele
europa (theo
oretisch) zu b
beobachten 

1.  A
Adler      A
Aur  24
4.  Kleiner Hund    Cmi 

2.  A
Andromeda    A
And  25
5.  Kleiner Löwe    LMi 

3.  B
Bootes      B
Boo  26
6.  Krebs     Cnc 

4.  C
Cassiopeia    C
Cas  27
7.  Leier     Lyr 

5.  C
Cepheus 
    C
Cep  28
8.  Löwe     Leo 

6.  D
Delphin      D
Del  29
9.  Luchs     Lyn 

7.  D
Drache      D
Dra  30
0.  Nördliche Krone    CrB 

8.  D
Dreieck      T
Tri  31
1.  Orion     Ori 

9.  E
Eidechse    L
Lac  32
2.  Pegasu
us     Peg 

10.  E
Einhorn      M
Mon  33
3.  Perseu
us      Per 

11.  F
Fische      P
Pis  34
4.  Pfeil     Sge 

12.  F
Füchsen     V
Vul  35
5.  Rabe     Crv 

13.  F
Fuhrmann    A
Aur  36
6.  Schlan
nge    Ser 

14.  F
Füllen      E
Equ  37
7.  Schlan
ngenträger    Oph 

15.  G
Giraffe      C
Cam  38
8.  Schwaan      Cyg 

16.  G
Großer Bär           U
Uma  39
9.  Sextan
nt      Sex 

17.  G
Großer Hund    C
Cma  40
0.  Skorpion    Sco 

18.  H
Haar der Bere
enike  C
Com  41
1.  Steinbock    Cap 

19.  H
Hase      L
Lep  42
2.  Stier     Tau 

20.  H
Herkules    H
Her  43
3.  Walfisch     Cet 

21.  J
Jagdhunde    C
CVn  44
4.  Wasseerschlange    Hya 

22.  J
Jungfrau 
    V
Vir  45
5.  Zwillinge     Ge 

23.  K
Kleiner Bär    U
Umi   

Sternbildheft NWT -2-


Sternbild: Haar der Berenike

γ Comae Berenices
Das Sternbild „Haar der Berenike“ wurde nach der
Gattin des Ägyptischen Königs Ptholemaios Berenike
benannt. Es lässt sich am besten im Frühling
beobachten, allerdings sind die Sterne sehr klein und
dadurch schwer zu erkennen. Die größte Helligkeit
besitzt „β Comae Berenices“ mit 4,36 mag.

Das Sternbild „Haar der Berenike“ liegt zwischen β Comae Berenices


Löwe und Bärenhüter. Andere in der Nähe
befindliche Sternbilder sind Jagdhunde, großer Bär,
Becher und Rabe.

α Comae Berenices
Bezeichnung Helligkeit Entfernung Rektaszension Deklination
α com (Diadem) 4,3 mag 60 LJ 13h 10min 29s +17° 28‘ 35‘‘
β com 4,26 mag 27 LJ 13h12min 21s +27° 49‘ 39‘‘
γ com 4,36 mag 250 LJ 12h 27min 27s +28° 12‘ 44‘‘

Viele der Sterne im Sternbild „Haar der Berenike“ gehören


zum Coma-Sternhaufen. Die Angaben zur Entfernung des
Sternhaufens schwanken zwischen 260 und 286 Lichtjahren.
Weil er so groß und so hell ist wurde er schon erstmals in
der Antike von Ptolemäus katalogisiert. Da der Sternhaufen
ein Bewegungssternhaufen ist haben alle Sterne eine
ähnliche Eigenbewegung.

In Richtung „Haar der Berenike“ liegt der Galaktische Nordpol unserer Milchstraße,
da dort keine Gas- oder Staubwolken die Sicht behindern, können dort viele weit
entfernte Galaxien Beobachtet werden. Wie zum Beispiel der 450 Millionen Lichtjahre
entfernte und 1000 Galaxien zählende Coma-Galaxiehaufen.
Sternbild Herkules

Das Sternbild des Herkules leitet sich ab vom größten antiken Held der Griechen, das
Sternbild ist auch eines der 48 Sternbilder der Antike. Der Lateinische Name ist Hercules,
das Kürzel „her“.Ursprünglich hieß er im griechischen Herakles, die Römer nannten ihn
danach Herkules. Das Sternbild lässt sich bei uns vor allem in der ersten Jahreshälfte
beobachten. Er ist nicht sehr auffällig, da viele Sterne von ihm nicht allzu hell leuchten. Er
befindet sich im Apex der Sonne, d.h. unsere Sonne bewegt sich im Verhältnis zu den
benachbarten Sternen auf das Sternbild zu.

Das Sternbild Herkules


Anfangs wurde er „der Kniende“ genannt, später dann mit griechischen Sagenhelden in
Verbindung gebracht. Unter diesen hat sich dann Herkules als Name durchgesetzt, der
genaue Hintergrund ist allerdings unklar. Herkules war ein Halbgott mit
außergewöhnlichen Kräften. Berühmt wurde er durch zwölf Taten, die er auf Befehl seines
Halbbruders ausführen musste. Angeblich hält das Sternbild in einer Hand den Bogen.
Der abgeschossene Pfeil bildet ein eigenes, kleines Sternbild. Der nächste Stern des
Sternbildes ist 27 Lichtjahre entfernt, andere Sterne über 500 Lichtjahre.
Es gibt drei „besondere Erscheinungen“, zwei Kugelsternhaufen und einen planetarischer
Nebel. Der eine Sternhaufen heißt M13(Messier 13) und liegt ca. bei 37° Nord und 16h
40m.. Dieser Kugelsternhaufen ist einer der bekanntesten und hellsten Sternhaufen der
Nordhalbkugel. M13(linkes Bild) wurde schon 1714 entdeckt.
Der Haufen M13 ist 22 800 Lichtjahre entfernt, hat allerdings auch einen Durchmesser
von 145 Lichtjahren. Da bei so vielen Sternen die Wahrscheinlichkeit einer außerirdischen,
technisch entwickelten Zivilisation relativ hoch ist, wurde an dieses Objekt bereits ein
starkes Signal gesendet.
Der scheinbar hellste unter all den Sternen ist der beta herculis, er befindet sich am

rechten Arm des Helden


Das Sternbild liegt circa zwischen 3° und 51° Nord und zwischen 15h 48m und 19h. Er
bedeckt von uns aus gesehen eine Fläche von 1225 Quadratgrad (1 Quadratgrad
entspricht natürlich einer Fläche von 1° auf 1°), der gesamte Himmel hat über 41 000. Er
lässt sich im gesamten Norden bis zum 39. südlichen Breitengrad zu einer bestimmten
Zeit vollständig betrachten.
Seine „Beine“ befinden sich im Norden, die „Arme“ im Süden, er steht also auf den
meisten Bildern Kopf. Er ist das fünftgrößte Sternbild überhaupt, die Sterne sind aber bei
vielen Darstellungen unterschiedlich verbunden, wie z.B. bei dem folgenden Bild
gegenüber dem ersten Bild. Zum Beispiel sind in dem ersten Bild einige Sterne zwischen
19h und 18h sowie zwischen 15° und 25° zum Bogen verbunden, dieser Arm ist in der
zweiten Abbildung zur Seite gereckt, länger und trägt eine Schlange. Deshalb ist es auch
schwierig zu sagen, welche Sterne als Hauptsterne dazugehören. Es gehört auf jeden fall
beta herculis(scheinbare Helligkeit=2,8 mag) mit einer Deklination von etwas über 21° und
einer Rektaszension von 16h 28m. Auch wichtig sind die vier Sterne, die den Körper
bilden, nämlich Zeta (ca. 32°/16h 40m; 2,8mag), epsilon(ca.31°/17h; 3,7mag),
eta(ca.39°/16h 45m; 3,5mag) und pi herculis(37° 17h 15m; 3,15mag). Auch delta herculis
ist zu erwähnen(ca.35°/ 17h 15m; 3,1mag).
Das Sternbild Herkules befindet sich nahe dem Drachen, dem Bärenhüter, der nördlichen
Krone, der Schlange, des Schlangenträgers, des Adlers und der Leier. Hinzu kommt der
bereits erwähnte Pfeil, den sein Bogen in Richtung Adler und Schwan abschießt.
Sternbilder : Fische
Einleitung
Die Fische sind ein Sternbild, das auf der Ekliptik liegt und deshalb von der Sonne, dem Mond und
den Planeten durchzogen. Der Durchgang der Sonne hat sich jedoch seit der Präzessionsbewegung
der Erdachse verändert. Zwischen dem 12. März und dem
18. April wird das Sternbild Richtung Norden von der Sonne
durchwandert. In Mitteleuropa ist es im Herbst zu sehen.
Vollständig sichtbar ist es von 84° Nord bis 56° Süd. Der
hellste Stern der Fische ist der sogen. Kullat Nunu. Er ist
294 Lichtjahre entfernt, hat die vierfache Masse, den
25fachen Durchmesser und eine 300fache Leuchtkraft der
Sonne. Die Ekliptik kreuzt mitten in den Fischen den
Himmelsäquator. Der Kreuzungspunkt wird Frühlingspunkt
genannt und ist der Ursprung der wichtigsten
astronomischen Koordinatensysteme am Sternenhimmel.
Der Zeitpunkt, an dem die Sonne den Himmelsäquator
überquert, ist der astronomische Frühlingsanfang auf der
Nordhalbkugel. Daher kommt auch der Name
Frühlingspunkt. Jedoch wegen der Präzessionsbewegung
scheint der Frühlingspunkt seit Mitte des vorigen
Jahrhunderts den Bereich der Fische zu verlassen und in den Bereich des Wassermanns
überzugehen. Die Fische ist eines der 48 Sternbilder, die bereits von Ptolemäus in der Antike
beschrieben wurden

Mythologie
Die Babylonier sahen in dem Sternzeichen ihre Liebesgöttin „Ischtar“. Diese Deutung wurde später
von den antiken Griechen übernommen. In ihrer Mythologie stellen die Fische die Göttin „Aphrodite“
und ihren Sohn „Eros“ dar. Sie wurden als Fische dargestellt, da sie laut einer Sage auf der Flucht vor
dem Monster „Typhon“ in den Fluss „Euphrat“ sprangen. Dort verwandelten sie sich in Fische und
entkamen.
Wichtigste Infos/Zusammenfassung

- lat.: Piscum, Abkürzung: Psc


- Am besten in Europa im Herbst zu sehen
- Sternbilder neben Psc: Pegasus, Aquarius, Cetus, Aries
- Sterne: 41, Doppelsterne: 4
STERNBILD SKORPION

Der Skorpion (siehe rechts) ist ein


astronomisches Zeichen und liegt an der
Ekliptik, also an der Umlaufbahn der
Sonne, man verwendet ihn aber auch in
der Astrologie als Sternzeichen.
Dessen lateinischer Name Scorpius lautet,
mit der Abkürzung Sco.
Der Hauptstern ist Antares, manchmal
wird er wegen der rötlichen Farbe als Cor
Scorpii (lat. Herz des Skorpions) genannt.
Der Name Antares kommt von Anti-Ares und bedeutet Gegenmars. Der griechische
Kriegsgott Ares hieß bei den Römern Mars und weil der Stern wie der Planet Mars eine
rötliche Farbe hat sind beide leicht zu verwechseln.
Dieser Hauptstern hat einen Durchmesser von 1144 Millionen km und ist somit 700 mal
größer als die Sonne, d.h. z.B. befände er sich im Zentrum unseres Sonnensystems so
würde dieser über die Marsbahn hinausragen, eine so gewaltige Größe hat er.
Seine absolute Helligkeit beträgt -5,3 mag und ist damit 10.000 mal heller als die
Sonne.
Die Entfernung zur Erde beträgt etwa 500 Lichtjahre.
Antares umgibt ein Planetarischer Nebel, welcher ein astronomisches Objekt ist und
aus einer Hülle aus Gas und Plasma besteht, das von einem alten Stern am Ende
seiner Entwicklung abgestoßen wird.
Er bildet mit einem unauffälligen Begleiter ein Doppelsternsystem.

Koordinaten des Antares:


Rektaszension: 16h 29m 24,461s
Deklination: -26° 25’ 55,21”

June Schwitzgebel Klasse 9d Datum: 07.03.2010


STERNBILD SKORPION
Im Sternbild ist ein Übermaß von nebligen Objekten
sichtbar. Eines davon liegt in der nähe des Hauptsterns.
Direkt östlich des Antares befindet sich ein
Kugelsternhaufen, welcher eine kugelförmige Ansammlung
an Sternen ist (siehe links).

Kugelsternhaufen M4

Ein anderes astronomisches Objekt im Sternbild ist


der offene Sternhaufen. Als offener Sternhaufen wird
eine Ansammlung von mehreren tausend Sternen
bezeichnet (siehe rechts).
Offener Sternhaufen (M7)
Der Emissionsnebel ist ein weiteres Objekt. Wolken
interstellaren Gases (dünn verstreute Materie zwischen
den Sternen in einer Galaxie), die selbst Licht in den
unterschiedlichsten Farben nachahmen.

Emissionsnebel oder Katzenpfotennebel

Das Sternbild ist in Deutschland nur im Sommer (im Juni und im Juli) beobachtbar, wo
man jedoch auch nur, wegen der Ekliptik, den oberen Teil des Bildes sehen kann.

Zu den Nachbarsternen gehört…


…der Schütze,
…der Schlangenträger,
…der Wolf,
…das Winkelmaß,
…der Altar und
…die Südliche Krone.

June Schwitzgebel Klasse 9d Datum: 07.03.2010


Sternbild Schlange

1.) Das Sternbild:

o Lateinischer Name: Serpens


o lateinischen Genitiv: Sperpentis
o Kürzel: Ser
o Bild:
o Er ist der einzige Stern der in zwei Teile
durch den Schlangenträger geteilt wird.
o Westlicher Teil: Serpens Caput („Kopf
der Schlange“)
o Östlicher Teil: Serpens Cauda („Schwanz
der Schlange“)
o Er besteht aus 1 Hauptstern (heller als
3mag)

Unuk:
 Sein Name Unuk kommt aus dem arabischen und ist eine verkürzte Form von
. „Unuk al Hay"´(übersetzt: „Hals der Schlange“.)
Er ist der hellste Stern im Kopf der Schlange

 Besonderheiten:
Er ist ein orange leuchtender Riesenstern. Er hat den 15fachen Durchmesser und die 15fache
Leuchtkraft unserer Sonne

2.) Die Lage der Schlange

• Vollständig sichtbar : 74° Nord bis 64° Süd


• Am besten sichtbar in Europa: Im Juli
• Benachbarte Sternbilder (im Uhrzeigersinn):

Kopf der Schlange: Nördliche Krone, Bärenhüter, Jungfrau, Waage, Schlangenträger, Herkules
Schwanz der Schlange: Schlangenträger, Schütze, Schild, Adler

3.) Mythologie

Er gehört zu den 48 Sternbildern der antiken griechischen Astronomie.


Die Griechen der Antike sahen in dem Sternbild eine Schlange, die von Asklepios, dem Heiler und
Schlangenträger, getragen wird. Es ist die gleiche Schlange die sich um den Äskulapstab, dem
Symbol der Heilkunst schlängelt. Einer Version nach soll Asklepios Glaukos, den Sohn des Minos
mithilfe eines Krautes das er von einer Schlange erhielt, wieder zum Leben erweckt haben.

4.) Besonderheiten

Der Stern δ Serpentis B ist ein Stern der sich stets in der Helligkeit verändert.
β Serpentis auch genannt Chow, ist ein Sternsystem das aus 3 Sternen besteht. Sie kreisen um einen
gemeinsamen Schwerpunkt. Zur Beobachtung benötigt man ein Teleskop ab 6cm Öffnung.
δ Serpentis, auch genannt Alya („Fettschwanz) ist ein Vierfachsternsystem, es besteht aus 2 Paaren
von Sternen. Die Komponenten A und B sind relativ helle Sterne, wobei die Komponenten C und D
sehr lichtschwach sind.
Sternbild Orion

Lateinischer Name: Orion


Kürzel:Ori

Das Sternbild Orion befindet sich im Wintersechseck


und stellt einen Himmelsjäger dar. Die
Sterne Beteigeuze und Bellatrix bilden die Schulter,
die Sterne Rigel und Saiph die Füße und die
Sterne Alnitak, Alnilam und Mintaka bilden den Gürtel
des Orion und liegen im offenen Sternhaufen Cr 70.

Navigation:
Am besten zu beobachten ist Orion in Mitteleuropa
von August (Morgenhimmel) bis April (Abendhimmel).
Orion liegt auf dem Himmelsäquator zwischen seinen
Nachbarsternbildern Zwillinge, Stier, Fluss Eridanus,
Hase und Einhorn.
Ebenso befinden sich in der Nähe des Sternbildes viele Andenken an sein Tun als
gefürchteter Jäger. Links von ihm befinden sich seine treuen Hunde, der große und der
kleine Hund.
Die Hauptsterne sind Betelgeuse mit der scheinbaren Helligkeit 0.45 B-V: 1.52 und den
Koordinaten 5h55m10.3s/+7°24’25.4”. Er befindet sich an der Schulter des Orions und ist
ein veränderlicher Stern.
Rigel mit der scheinbaren Helligkeit 0.15 B-V: -0.03 und den Koordinaten 5h14m32.3s/-
8°11’26“ . Er befindet sich am Fuß des Orion.
Und Bellatrix mit der scheinbaren Helligkeit 1.60 B-V: -0.22 und den Koordinaten
5h25m41s/+6°21’29“. Er befindet sich an der Schulter und ist der dritthellste Stern im
Sternbild Orion.

Besonderheiten:
Zu den Besonderheiten gehört der Orionnebel welcher sich
mittig zwischen den Gürtelsternen und den Fußsternen
befindet. (Koordinaten: 5h35m36s/-5°19’36“ )
Dabei handelt es sich um eine Staub/ Gaswolke. Durch
Verdichtung von Materie werden im Orionnebel neue Sterne
geboren. Diese ionisieren den umgebenden Wasserstoff
und somit wird die Wolke zum leuchten angeregt.
Eine weitere Besonderheit ist der Gürtel des Orions. Dabei
handelt es sich um die 3 Gürtelsterne Alnitak, Alnilam
und Mintaka welche eine gleichabständige Linie bilden. Bein
ihnen befinden sich der Pferdekopfnebel (Koordinaten:
5h41m31s/-2°23’43“)
sowie zahlreiche leuchtenden Gasnebel in denen ebenfalls neue Sterne entstehen.

Mythologie:
Der Name des Sternbildes Orion wurde nach einem Jäger in der griechischen Mythologie
benannt. Es wird vermutet, dass der Name sich von Uru-anna (= Licht des Himmels)
ableitet und später von den Griechen übernommen wurde.
Orion wird als einen übereifrigen Jäger, der alle wilden Tiere des Erdkreises töten wollte
gesehen. Gaia (die Erde), Artemis oder auch Hera brachten daraufhin einen Skorpion
hervor, der Orion durch einen Stich tötete. Daraufhin wurden Orion und der Skorpion als
Sternenbilder in den Himmel versetzt, wo sie sich immer noch jagen.

Laura Osswald, Klasse 9d


Leier 
Leier kommt vom Griechischen (lýra = die Lyra)  

Die Leier ist klein, jedoch gut erkennbar. Sie ist im Sommer sehr 
leicht zu mit bloßem Auge zu erkennen. Der Hauptstern des 
Sternbildes ist die Wega und der fünfthellste Stern am 
Nachthimmel. Südlich davon befinden sich 4 Sterne die ein 
Parallelogramm bilden die die Saiten der Lyra darstellen. 
Mit den Sternen Deneb ( Sternbild Schwan) und Atair ( Sternbild 
Adler) bildet die Wega das große Sommerdreieck. Außerdem 
befindet sich Leier zwischen den Sternbilder Schwan und 
Herkules. 

Der Kulminationspunkt für das Sternbild fällt auf den 2. Juli. Die 
Leier ist für Anfänger der Himmelsbeobachtung gut geeignet.  

Zwischen den Sternen β und γ Lyrae liegt der berühmte Ringnebel 
M57. 

Die Wega bildet mit den Sternen Deneb (Sternbild Schwan) und 
Atair (Sternbild Adler) das große Sommerdreieck. 

Südlich der Leier verläuft die Milchstraße. Wenn man das umgebende Gebiet durch einen Feldstecher 
betrachtet, bietet sich ein großartiger Anblick, da sehr viele lichtschwächere Sterne und verschiedene helle und 
dunkle galaktische Wolken sichtbar werden. 

Das Sternbild repräsentiert das von dem griechischen Gott Hermes erfundene Musikinstrument. Er gab es 
seinem Halbbruder Apollon, der es wiederum dem berühmten Sänger Orpheus gab. Letzterer betörte damit in 
der Unterwelt deren Gott Hades, um seine an einem Schlangenbiss verstorbene Braut Eurydike zu erretten. 
Beim Verlassen der Unterwelt verstieß er jedoch gegen das Gebot, nicht zurückzublicken; daraufhin musste 
Eurydike weiter in der Unterwelt bleiben. Nach seinem Tod wurde die Leier an den Sternenhimmel versetzt.  

 
Benannte Sterne                                   Doppelsterne 
 
Objekt  Größen Abstand 
Stern   Namen   Größe   m m
β Lyr  3,0 bis 4,0 /7,2 45,7" 
α Lyr   Wega (Vega)   0,0m  
ε Lyr1 5,0m/6,1m 2,5" 
m 2 m m
β Lyr   Sheliak   3,3 bis 4,3    ε Lyr 5,2 /5,5 2,4" 
m m m
γ Aqr   Sulaphat (Sulafat)   3,2    ζ Lyr  4,4 /5,7 43,7" 

 
 
  Veränderliche Sterne  
                                                                                                                                           
Objekt   Größe   Periode                                                                          Patrick Schmid, 9e
β Lyr   3,3m‐4,3m   12,93 Tage                  
R Lyr   3,9m‐5,0m   46 Tage             

R RLyr   7,1m‐8,1m   0,6 Tage    


Das Sternbild Krebs
Der lateinische Name des Sternbildes Krebs lautet Cancer und wird mit Cnc
abgekürzt. Der hellste Stern in dem Sternbild heißt Altarf (arb. Auge). Allerdings
leuchtet das gesamte Sternbild sehr leucht schwach.
Man kann es im Winter sehen dort besonders in den Monaten Januar und Februar.
Da es schwer zu erkennen ist gibt es die Möglichkeit zwischen einem hellen Stern
des Löwen und einem hellen Stern des Zwillings eine Linie in Gedanken zu ziehen,
auf dieser Linie liegt der Kopf des Krebses. In dem Sternbild Krebs gibt es zwei
offene Sternhaufen (aus der gleichen Molekülwolke entstanden) M44, M67. Das
Sternbild Krebs, genauer der untere Teil des Kopfes liegt auf der Eklipkit der
Sonnenbahn auf einer Sternenkarte.
Die Griechen der Antike sahen als erste in den Sternen einen Krebs, nachdem es
erst von den Griechen als Schildkröte beschreiben wurde. Unter dieser Bezeichnung
nahm es Ptolemäus in seine Beschreibung der Sternbilder auf.
Die Planeten des Sternbildes Krebs heißen: Altarf, Asellus Borealis, Asselus
Australis, Acubens,Cancri

(Am Nachthimmel) ( Auf einer Sternenkarte)


Sternbild Drache
Das Sternbild Drache (Dra) hat den lateinischen Namen „Draco“ und

ist im Nordhimmel ein sehr ausgedehntes Sternbild, welches recht

großflächig zwischen dem „Großen“ und dem „Kleinen Bären“ liegt.

Es besteht aus sehr lichtschwachen Sternen. Dieses Sternbild

gehört zu den 48 klassischen Sternbildern der Antike. Vier Sterne

(beta Dra, gamma Dra, xi Dra und nu Dra) bilden den Kopf des

Drachen, welcher zum Sternbild „Herkules“ gerichtet ist, wobei die

Schwanzspitze zum Polarstern zeigt. Früher, in der antiken

griechischen Astronomie, war der „Kleine Bär“ Bestandteil des

„Drachen“, er bildete dessen Flügel. Der Drache ist ein

zirkumpolares Sternbild, das heißt es ist in unseren Breiten das

ganze Jahr über sichtbar. Die Nachbarsterne des Drachen sind

kleiner Bär, großer Bär, Bärenhüter, Herkules, Schwan, Leier und

Kepheus. Die Besonderheit ist, dass es in seiner Nähe einen

Planetarischen Nebel gibt. Die Kulmination des Sternbildes ist am


24. Mai um Mitternacht.
Kurzzusammenfassung
vom Sternzeichen Pegasus

1. Allgemeines:

Das Sternbild Pegasus stellt ein auf dem Kopf stehendes, geflügeltes Pferd dar. Die
Sterne Algenib, Markab, Scheat und Sirrah ( der Stern Sirrah gehört eigentlich zu dem
Sternbild Andromeda ) bilden den Körper und gleichzeitig auch das sogenannte
Herbstviereck. Dieses Sternbild wird Herbstviereck genannt, da es im Herbst am besten
zu sehen ist. Die Sterne Homam, Baham und Enif bilden den Hals und den Kopf des
Pferdes. Das Sternbild Pegasus lässt sich am besten in dem Monat Oktober beobachten,
wobei es im Sommer und im Winter ebenfalls zu sehen ist.
2. Erkennung

Pegasus führt uns zu folgenden Sternbildern: Kepheus (Strecke 1) - Schwan (Strecke 2) –


Leier mit dem hellen bekannten Stern Vega (Strecke 3) - Delphin (Strecke 4) - Orion mit
dem hellen und bekannten Stern Rigel (Strecke 5) - Stier (Strecke 6) - Perseus (Strecke 7)
und Kassiopeia (Strecke 8).

3. Mythologie

Nach der griechischen Mythologie war Pegasus ein geflügeltes Pferd, dass aus dem Hals
von Medusa einer todbringenden Gestalt entsprang, nachdem Perseus, der Sohn des
Zeus, Medusa das Haupt abschlug. Der Pegasus floh und wurde lange Zeit später von
Bellerophon eingefangen. Bellerophon wollte zu den Göttern gehören aber als er sich zu
den Göttern aufschwingen wollte traf ihn der ihn der Zorn des Zeus. Zeus warf seine Blitze
auf Bellerophon. Die Blitze trafen jedoch auf sein Reittier, den Pegasus. Seit diesem
Ereignis trägt Pegasus die Blitze des Zeus mit sich.
Aufgabe NWT: Sternbildbeschreibung.
Erarbeitet von Jonas Schäfer 6.3.10

Sternbild Adler
Mythologie

Es gibt viele unterschiedliche Geschichtsvarianten, über den Adler, der da


vom Himmelszelt auf uns herab blickt. Ich werde jetzt die drei verbreitetsten
davon aufführen:

1. Die am wenigsten bekannteste der drei Geschichten ist sicherlich


diese: Es ist der Adler, der die Blitze des Zeus trug. Und der den Jüngling
Ganymed, dargestellt durch das Sternbild Wassermann, in den Olymp
einführte damit Ganymed dort als Mundschenk dienen konnte.

2. Die am zweit meisten verbreitete Geschichte ist die: Der Adler ist
zusammen mit dem Schwan einer der beiden Vögel, der von Herkules gejagt
wurde. Allerdings sieht es so aus, als hätten die beiden Vögel Glück bei ihrer
Flucht. Es wird angenommen, dass sie zusammen mit einem drittem Vogel,
dem Geier, heutzutage der Leier, die Stymphalischen Vögel repräsentieren. -
Herkules sollte, als eine seiner zwölf Aufgaben, die Vögel töten. Er bekam
dazu von Athene zwei große metallene Klappern. Mit deren Hilfe konnte er
die Vögel aufscheuchen und einzeln mit seinen vergifteten Pfeilen töten.

3. Die verbreitetste Geschichte ist die des Adlers der jeden Tag ein Stück
der Leber des Prometheus verschlang. Hier wird die Geschichte allerdings oft
unterschiedlich erzählt. Es hieß Prometheus wurde von Zeus dafür bestraft,
dass er den Menschen in seiner Güte das Feuer der Sonne brachte. Es gibt
zwei Arten wie er das geschafft haben soll: Die erste besagt, dass er das
Feuer in einem hohlen Baumstamm auf die Erde gebracht hat. Eine andere
besagt, er habe es mittels eines Riesenfenchels vollbracht. Zeus war darüber
sehr erzürnt und bestrafte Prometheus damit, dass er ihn nackt an einen
Felsen im Kaukasusgebirge fesselte. Jeden Tag kam der Adler des Zeus und
fraß Prometheus Leber. Da dieser jedoch unsterblich war wuchs sie des
Nachts immer wieder nach, sodass Prometheus ewigen Qualen ausgesetzt
war. Als Herkules eines Tages dort vorbeikam bei der Beschaffung der
goldenen Äpfel der Hesperiden, fand er Prometheus und befreite diesen. Wie
ihm dies gelang wird wieder unterschiedlich erklärt: Die eine Form ist die,
dass er Zeus bat Prometheus freizulassen was dieser Jahre später dann
auch tat, nachdem er das getan hatte, so heißt es schloss er mit dem Adler
Frieden und Versetzte diesen als Sternbild an den Himmel. Die anderen
Erzählungen sprechen davon, dass Herkules den Adler mit einem Pfeil
erschoss und somit einen Teil der Qualen des Prometheus linderte.

Hauptstern

Altair (arab.: der fliegende Adler)

Altair ist ein blau-weißer Stern, der vor allem im Sommer in Mitteleuropa sehr
gut sichtbar ist.
Altair ist einer der am schnellsten rotierenden Sterne die man zur Zeit kennt.
Er dreht sich in 6,5 Stunden einmal um sich selbst die kleinere Sonne im
Vergleich braucht dafür 600 Stunden. Durch die schnellen Rotationen ist Altair
an den Polen sehr stark abgeplattet. Er hat die zehnfache Leuchtkraft unserer
Sonne und hat bei uns eine scheinbare Helligkeit von 0,8m. Seine
Oberflächentemperatur beträgt ungefähr 8600 Kelvin. Er ist mit seinen ca. 17
Lichtjahren (16,7) Entfernung einer der nächsten Nachbarn der Sonne. Er hat
ca. die zweifache Masse unserer Sonne und sein Durchmesser ist ca. 1,631
mal so groß. Sein Alter beträgt weniger als 1 Milliarde Jahre. Altair ist der
größte Stern des Sternzeichens Adler und zusammen mit den beiden Sternen
Deneb (Alpha Cygni) aus dem Sternbild Schwan und Vega (Alpha Lyrae) aus
dem Sternbild Leier, bildet er das sogenannte Sommerdreieck. Ein anderer
Namen für Altair ist auch Niu Lang

(Bild des Sternes Altair man sieht deutlich die abgeflachten Pole)
Nebensterne

Die beiden bekanntesten Nebensterne des Altair sind ohne Zweifel die beiden
Sterne Alshhain und Tarazed. Der Stern Altair ist der mittlere der drei Sterne.
Rechts von ihm liegt der etwas schwächere Alshain (beta aquilae) und links
von ihm der etwas schwächere Tarazed. Diese drei Sterne bilden zusammen
den Kopf des Adlers. Die übrigen Sterne (die hier nicht benannt werden)
bilden einen Vogel mit ausgebreiteten Schwingen.

Abschluss:

Der Adler ist am besten im Sommer am Himmel zu beobachten man findet


ihn am besten wenn man das helle Himmelsdreieck sucht und dessen
hellsten Stern (Altair) als Kopf des Adlers erkennt.

Quellen:
-http://www.aphilia.de/astronomie-sternbild-adler.html
-http://galileonavi.de/sternbild-adler.html
-http://www.sternpate.de/xist4c/web/Adler_id_303_.htm
-http://jumk.de/astronomie/sterne-3/altair.shtml
-http://de.wikipedia.org/wiki/Adler_(Sternbild)
-http://www.sternregister.de/sternbilder/sternbild-adler-aquila.php
NWT: Fuhrmann
Der Fuhrmann, auf lateinisch Auriga (Aur) ist ein Sternbild des Nordhimmels, von 90°
Nord bis 34° Süd zu sehen und bei uns in Mitteleuropa im Winter ganz zu sehen. Der
Fuhrmann besteht aus sechs bzw. aus sieben Sternen, von denen sechs ein
Sechseck bilden. Die Sterne heißen Capella, Menkalinan, Hassaleh, Haldus, Almaaz
Azaleh und meistens auch Elnath der aber auch zum Stier zählt und somit manchmal
nicht mitgezählt wird.

Abb.1
Das Sechseck durch den Stern Elnath verlängert. Der das Bein des Fuhrmanns
darstellen soll. Dieser Stern gehört neuerdings nicht mehr zum Fuhrmann, da er
auch im Stier vorhanden ist und somit dem Stier zugeordnet.

Abb.2
Bei uns in Deutschland ist das Sternbild Fuhrmann im Winter gut sichtbar und leicht
zu entdecken. Vor allem Capella der Hauptstern, ist leicht zu entdecken, da er nur 42
Lichtjahre entfernt ist. Somit größer als die anderen Sterne, die viel weiter weg sind.
Nachfolgende Tabelle enthält die Entfernungen der jeweiligen Sterne von der Erde.

m M
Namen o. andere Bezeichnungen Lj
Capella 0,08 -0,48 42
Menkalinan 1,9 -0,1 82
Azaleh 3,7 bis 4,0 -3,2 bis –2,5 790
Halduz 3,18 -0,96 219
Almaaz 2,9 bis 3,8 -5,9 bis –4,8 2000
Hassaleh 2,69 -3,29 510
Elnath 1,7 -2,1 180

Die Rektaszension ist von 4h 37min 54s bis 7h 30 min 56s und die Deklination ist 27°
53’ 29“ bis 56° 09’ 53“. Im Fuhrmann gibt es auch viele Sternenhaufen und Nebel zu
sehen, sie sind aber nicht allzu groß weswegen sie meist nicht eingezeichnet sind.

Abb.3

In Abbildung 3 ist die Vorstellung der Antike dargestellt, die ein Mann zeigt, der eine
Ziege in der Hand hält. Die Mythologie besagt, dass es sich um den Fuhrmann
handelt den der König verfluchte als er ein Wagenrennen gegen Pelops verlor.
Referate zu den wichtigsten Sternbildern Mitteleuropas Marian Zoll

Kassiopeia
Das Sternbild K assiopeia ist ein au ffälliges Sternbild nö rdlich d es Himmelsäquator.
Die f ünf H auptsterne d es Sternbildes bilden ei n m arkantes W am H immel, man
spricht d eshalb auch v om Himmels-W. D as
Sternbild t rägt d en lateinischen N amen C assiopeia
und das Kürzel C as. K assiopeia1 besteht aus fünf
Hauptsternen:

Kürzel: Name: Koordinaten: Helligkeit


Rek.: Dek.:
ABB. 1, ze igt d as Sternbild
α Schedir 0h 40m 30,4s +56° 32′ 14,4″ 2,24 m Kassiopeia am Himmel.
β Caph 0h9m11s +59°8'59" 2,27 m
δ Ruchbah 1h25m49s +60°14'7" 2,68 bis 2,74 m
ε Segin 1h54m23s 1h54m23s 3,35 m

γ Tsih 00h 56m 42,5s +60° 43′ 0,0″ 1,6 bis 3,4 m

Daraus kann m an sch ließen, da ss der S tern S chedir ( 2,24 m ag) am hel lsten ist.
Kassiopeia ku lminiert j eweils am neunt en O ktober. E s hat di e N achbarsternbilder 2
Norden, im U hrzeigersinn) C amelopardalis,
Cepheus, Eidechse, Andromeda und P erseus
an dene n m an das Sternbild leichter f inden
kann.
Auch die M ythologie des Sternbildes ist f ür
Astronomen höchst interessant. In der Antike,
war K assiopeia di eG emahlin d es
äthiopischen K önigs. Z udem besa ß si e ei ne
Tochter mit dem Namen Andromeda.
Doch di e ed le K assiopeia beha uptete noc h
schöner zu sein als die Nereiden, welche die
ABB. 2, zeigt das Sternbild
Töchter des Nereus und laut der griechischen
Kassiopeia und seine
umliegenden Sternbilder. Mythologie d ie sch önsten F rauen der Welt

1
Diese F ußnote s oll auf di e A BB.1 verweisen. Quelle: http://wdrblog.de/teleskop/kassiopeia_400q.jpg. R eferenzdatum:
4.3.2010
2
Diese Fußnote s oll auf di eA BB.2 verweisen. Quelle:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Cassiopeia_constellation_map.png&filetimestamp=20041212180037.
Referenzdatum: 4.3.2010
Referate zu den wichtigsten Sternbildern Mitteleuropas Marian Zoll

waren. Diese wendeten sich, weil sie sich beleidigt fühlten, an Poseidon.
Daraufhin erhörte P oseidon d ie B itten der N ereiden und en tsandte e in
Meeresungeheuer an d ie G estaden des K önigreichs von Ä thiopien. E inem
Orakelspruch zu folge, kö nne das Unglück nur abgew endet w erden, w enn das
Königspaar ihre e inzige Tochter A ndromeda dem Meeresgott opf erten. S chließlich
entschloss sich das Paar dafür, i hre Tochter zu opf ern und ke tteten s ie a n e inen
Felsen.
Doch im l etzten Moment, bevor das Ungeheuer das Mädchen töten wollte, eilte der
Held Perseus herbei, der Andromeda befreite. Daraufhin bekam der Held die Tochter
der Kassiopeia3 zur Frau.
 Alle Ge stalten dieser G eschichte w urden am H immel ve rewigt, w ie zu m
Beispiel a uch de r H eld P erseus sowie das M eeresungeheuer in Form des
Walfisches.
Schon i m M ittelalter d iente
das Sternbild der
Bevölkerung, um si ch zu
orientieren. D a es
zirkumpolar w ar, w ar es
speziell be i S eemännern
sehr beliebt.
Im Ja hr 1181 gab es im

Sternbild den e rsten


ABB. 3, zeigt ein ABB. 4, zeigt die
antikes Bild. Darauf ist Überreste des Supernova Supernova. D ieser i st aber
das Sternbild – Ausbruches von 1572. heute nur noc h al s Nebel
Kassiopeia abgebildet.
3C 58 si chtbar. 39 1 Ja hre
später, im Ja hr 1572 w urde das Sternbild e rneut v on e inem S upernova 4
„heimgesucht“. Die Überreste dieses Supernova sind auch heute noch sichtbar.

Marian Zoll, 9e

3
Diese F ußnote soll auf ABB.3 v erweisen. Quelle: http://www.sternpate.de/xist4c/web/Cassiopeia_id_308_.htm.
Referenzdatum: 5.3.2010
4
Diese Fußnote soll auf ABB.4 verweisen. Quelle:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Main_tycho_remnant_full.jpg&filetimestamp=20081206041757. Referenzdatum:
6.3.2010
Die Lateinische Übersetzung für Jungfrau ist Virgo, kurz auch Vir. Die Jungfrau
ist das zweitgrößte Sternbild am Horizont gleich nach der Wasserschlange. Die
Jungfrau gehört zu den Tierkreiszeichen – Sonne, Mond und Planeten wandern
auf ihrer jährlichen Bahn durch das Sternbild. Im Verlauf des Jahres steht die
Sonne vom 10. September bis 30. Oktober im Bild der Jungfrau.
Dieses Sternbild kann man, in Mitteleuropa, am besten im Frühjahr (Mai-Juni)
beobachten.
Virgo-
Galaxiehaufen

Porrima

Abbildung des Sternbildes

Stern Koordinaten Helligkeit im mag


Spica α= 13h 25m δ= -13º 0,98
Zanijava α= 11h 50m δ= 1º 3,59
Porrima α= 12h 41m δ= -2º 3,65
Vindematrix α= 13h 01m δ= 10º 2,85
Zaniah α= 12h 20m δ= -1º 3,89

Der hellste Stern ist Spica, dieser hat eine Helligkeit von 0,98 mag, außerdem
erscheint er rein weiß. Der Stern ist von unserer Erde ca. 275 Lichtjahre entfernt.
Bei diesem Stern handelt es sich um einen Doppelstern. Ein Dopperlstern
besteht immer aus zwei Sternen die einen Gemeinsamen Schwerpunkt haben.

Das Sternbild trägt diesen Namen, weil sich die Leute darunter die jungfräuliche
Tochter von Themis und Zeus vorgestellt haben.
Sie verkörpert die Gerechtigkeit und die Justiz, deswegen steht neben ihr das
Sternbild Waage, als Sinnbild der Gerechtigkeit.

Seite 1
Mythologie:
Eine der vielen Geschichten:
Das Sternbild verkörpert die Göttin Dike, Tochter der Themis. Dike lebte zu
einer Zeit auf Erden, zu der es noch kein Krieg und Gewalt gab. Als sich aber
die Zeit änderte, flüchtete sie an den Himmel.

Mythologische Bilder

Das Sternbild findet man über dem Sternbild der Wasserschlange und östlich
des Sterbildes der Waage.

Übersichtsbild

In dem Sternbild ist ein Virgo-Galaxiehaufen, das vermutlich über 2000


Galaxien beinhaltet. Das Zentrum ist etwa 65 Lichtjahre von der Erde entfernt.
Die einzelnen Galaxien sind mit M und einer Zahl, nach dem Entdecker Messier
benannt.
Seite 2
Das Sternzeichen Steinbock
Allgemein: Der Steinbock, auch Capricornus genannt wird mit Cap a bgekürzt. Er
besteht aus 11 Sternen. Die ses Sternbild befindet sich zwischen dem Wassermann
und Schützen. Insgesamt ist er ein sehr gr oßes Sternbild, das aber keine besonder s
hellen Ster ne hat. Deshalb ist es für uns fast unmöglich ihn am Himmel z u sehen,
außer es ist sehr dunkel, man müsste daher in der Wildn is sein um ihn überhaupt
mit bloßem Auge zu erkennen. Im Januar und Februar befindet sich die Sonne in
diesem Sternbild, deshalb ist er zu di esem Zeitpunkt nicht beob achtbar. In
Mitteleuropa kann man den St einbock im Sommer und Herbs t bewundern. Sein
genauen Koordinaten sind, wenn er bei uns vollständig sichtbar ist, 62° Nord bis 90°
Süd. Der Steinbock gehört zu den 48 antiken Tierkreiszeichen, die erstmals vom
Griechen Ptolomäus entdeckt wurden. Er ist das zehnte Sternbild dieses T ierkreises.
Im alten Babylonien wurde der Steinbock noch als Z iegenfisch bezeichnet, da die
Bewohner Babylons z ur der Zeit des Auftauchens von di esem Sternbild immer den
Ziegenfisch jagten.

Sterne des Sternbildes: Der zur Erde am nächst en stehende Stern dieses
Sternbildes heißt Deneb Al gendi was arabisch ist und so viel wie „Schwanz der
Ziege“ bedeutet. Unter Fachleuten wird er auch als „Delta Capric ornus“ bezeichnet.
Er ist circa 39 Lic htjahre von der Erde entfe rnt. Außerdem besitzt er eine scheinbar e
Helligkeit von +2,73 mag bi s +2,93mag und besteht aus Wasserstoff und Calc ium.
Dieser Stern kann vom Mond bedeckt werden, was sehr selten ist, da er ein Ekliptik
naher Stern ist. Seine Koordinaten sind 16°7`38“. Gegen 21h47min steht er im Zenit.
Der Hauptstern des Sternbildes Steinbock heißt Alpha Capricornus und wird auch oft
als Algendi bezeichnet was so viel wie „G lücksgestirn des Schläc hters bedeutet. Er
ist bereits mit bloßem Auge am Himmel zu erkennen, dass er ein Doppelstern ist. Die
beiden Sterne liegen aber nur scheinbar zusammen, da der westlic he Alpha1
Capricorni circa 1500 Lich tjahre von der Erde entfernt is t und der östliche Alpha2
Capricorni nur 120 Lich tjahre. Beide bestehen aus Eisen und andern Metallen
obwohl sie sich in ihrer Struktur nicht ganz ähnlich sind. Die scheinbare Helligkeit von
Alpha1 Capricorni beträgt +4 ,2 mag und die von Alpha2 C apricorni +3,6 mag. Ihre
Koordinaten sind bei Alpha1 Capricorni - 12°33`36“ und bei Alpha2 Capr icorni -
12°33`.Gegen 20h17min steht er im Zenit . Auch ein wichti ger Stern ist Giendi. Auf
Lateinisch heißt er Beta C apricornus. Er ist 150 Lic htjahre von der entfernt und hat
eine scheidbare Helligkeit von 3,7 mag, au ßerdem ist er orange und besteht aus
Materialien was etwa der Spek tralklasse K entspric ht. Seine Koordinaten sind -
14°46`53“ und um 20h21min ist er am besten zu s ehen. Der Stern Nashira was auf
Arabisch „ die welche gute Nac hricht brin gt“ heißt wird fachlich auch mit Ypsilon
Capricornus beschrieben und ist 139 Lic htjahre von der Erde entfernt, dabei hat eine
scheinbare Helligkeit von +3 ,8 mag. Seine Koordinat en betragen -16°39' 42" und er
ist gegen 21h40m5s am besten zu s ehen. Er best eht aus M etallen und Calcium.
Auch er kann vom Mond bedec kt werden. Der letzte wicht ige Stern des St ernbildes
ist Alshat der nur 90 Lichtjahre von uns entfe rnt ist. Er hat eine sc heinbare Helligkeit
von +5,08 mag und hat den Spektraltyp B9.5V was wahrscheinlich Helium und
Wasserstoff ist. Seine genauen Koordinaten sind -13° 33' 06.485" sind und er ist um
21h 53min im Zenit also am besten zu er kennen ist . Die anderen Sterne dieses
Sternbildes sind uninteressant.

Mythologie: Der Name Steinbock kam dann erst durch die Römer, die den Namen
von einer griechischen Mythologie ableiteten in der die Götter gegen die Titanen
kämpften und fliehen mussten. Alle verwandelten sich in Fischgestalt um zu fliehen,
nur der Waldgott Pan war zu langsam als sie in den Fluss sprangen und so
verwandelte er sich nur halb, deshalb war er nun halb Ziege und halb Fisch. Zum
Dank wurde er von Zeus an den Himmel gesetzt, wo er noch heute zu bewundern ist.

Besonderes: Im Altertum war das Sternbild Steinbock ungefähr in der


Wintersonnenwende heute ist es aber aufgrund der Bewegung der Erdachse im
Sternbild Schütze. Außerdem ist neben dem Sternbild Steinbock der
Kugelsternenhaufen M30. Des Weiteren befindet sich der Radiant des
Metheorenstrom Alpha Capricorniden im Steinbock.

Position am Himmel: Der Steinbock ist am Himmel als großes V zu erkennen. Er


liegt zwisc hen den Sternzeichen Wassermann Schütze südlic her Fisch und Adler.
Wenn man der Ekliptik folgt ist er das zehnt e Tierkreiszeichen. Oder man sucht nach
dem auffälligen Sternenviereck des Pegas us, wenn man etwas nach rechts über den
Wassermann geht findet man das Sternbild Steinbock
Das Sternbild Stier Lisa Popp 9d

Name: Stier/Taurus (Tau )


Astronomisches Zeichen: ♉
Rektaszension: 3h 23m 21s bis 6h 00m 55
Deklination: -1° 20′ 46″ bis 31° 06′ 01″
Entfernung: 150 Lichtjahre
Sichtbarkeit: 89° Nord /59° Süd

Beobachtungszeit: Ein Wintersternbild. Im Winter steht der


Stier am Abendhimmel hoch im Südosten, im Januar im Süden und steigt dann im Februar nach
Südwesten ab. Zu sehen ist er überhalb des Orions.
Diese Sternbilder umschließen den Stier: Perseus, Widder, Orion, Zwilling, Fuhrmann

Mythologie: Eines Tages verliebte sich Zeus in Europa, die Tochter des Königs Agenor von
Phönizien. Als Europa am Meer Blumen pflückte verwandelte sich Zeus in einen weißen Stier und
näherte sich Europa. Diese staunte, seine Schönheit und Größe war so prächtig. Nach einer Weile
näherte sie sich dem Stier und kraulte ihn. Als dieser ihre Hände küsste stieg sie auf seinen
Rücken. So entfernte sich der Stier langsam über das Meer, doch Europa bekam Angst weil sie
dachte er wolle sie entführen. Zeus verschwieg seine wahre Identität, als sie dann aber Kreta
erreichten verwandelte sich der weiße Stier zurück. Die Tochter Agenors wurde Zeus Geliebte
und nun erhielt der weiße Stier einen Platz am Himmel.

Besonderheiten/Sterne:
Aldebaran (arabisch): Der (den Pejaden) Nachfolgende ist 65-68 Lichtjahre entfernt/ 0,71 mag
( Einheit) hell, er ist ein Doppelstern. D: 16° R: 4h 35m
El Nath (arabisch) : Der Stoß ist 130 Lichtjahre entfernt und 1,7 mag hell. D: 28° R: 5h 26m
Tauri: Der Stoß ist 0,3 mag hell
Hyaden: Ein Sternhaufen welcher 150 Lichtjahre entfernt ist und 1-3 mag hell ist. D: 16,5°
R: 4h 27m
Plejaden: Ein offener Sternhaufen, der 390 Lichtjahre entfernt ist. D: 24° R: 3h 47m
Krebsnebel: Dieser Nebel ist der Überrest eines Supernova ist aber nicht mit bloßem Auge
sichtbar. D: 22° R: 5h 35m
Der hellste Stern des Stiers ist das Stierauge (Aldebaran –leuchtet rötlich). Dieser Stern hat
bei den Menschen ein Gefühl von Ehrfurcht und Scheu erweckt. Früher verkörperte der Stier
Mut, Ausdauer und Stärke, dies kommt auch in der Legende zum Ausdruck. Der Nath ist eins der
zwei Hörner, dieser leuchtet bläulich. Der Stier enthält zwei Sternhaufen, die Hyaden und die
Plejaden (Siebengestirn). Im Jahr 1054 leuchtete im Stier ein Supernova auf. Das Sternbild
wurde schon 5000 v. Chr. entdeckt.

Astrologisches: Geburtstag 21. April – 21. Mai


Planet: Venus
Element: Erde
Das Sternbild Schwan
Das Sternbild Schwan (lat. Cygnus, Cyg) ist das ganze Jahr sichtbar. Aufgrund seiner Lage, nö rdlich
des Himmelsäquators, ist es ab dem 62°nö rdlichen Breitengrad ganzjährig zu sehen (zirkumpolar).
Der ganze Schwan ist zwischen Juli und November (Sommer bis Herbst) am besten beobachtbar. Am
29. Juli erreicht das Sternbild gegen Mitternacht seinen Kulminationspunkt, den hö chsten Punkt am
Horizont.

Hauptsterne Koordinaten Helligkeit

Deneb (Alpha Cygni) +45°16' 49,0" 1,25 mag


„Schwanz der Henne“

Sadr (γ Cygni ) +40°15' 24" 2,3 mag


„Brust der Henne“

Albireo (β Cygni) A / β1+27°57′ 35″ 3,1 mag


„Schnabel der Henne“ B / β2 +27°57′ 55″ 5,11 mag

Das Sternbild Schwan mit den Hauptsternen

Was haben sich die Leute darunter vorgestellt?

Sie stellten sich einen fliegenden Vogel mit weit ausgebreiteten Flügeln vor. In Arabien sah man am
Himmel ein flatterndes Huhn. Der Hauptstern Deneb (ca. 1800 Lichtjahre entfernt) bedeutet „Schwanz
der Henne“, der Kopfstern Albireo „Schnabel der Henne“ und Sadr „Brust der Henne“. Die christliche
Kultur erkannte in den hellsten Sternen das Kreuz Christi, welches oftmals Nö rdliches Kreuz oder
auch als Kreuz des Nordens bezeichnet wird.

Wie findet man das Sternbild am Himmel?

Durch die sommerliche Milchstraß e, die sich durch dieses Sternbild zieht, ist der Himmelshintergrund
ein wenig aufgehellt. Im Bereich des Schwanenhalses ist die Cygnus-Milchstraß enwolke besonders
gut zu sehen, da sie einer der hellsten Abschnitte der nö rdlichen Milchstraß e ist. Es wird von den
Sternbildern Drache (Draco), Leier (Lyra), Füchschen (Vulpecula), Pegasus (Perseus), Eidechse
(Lacerta) und Kepheus (Cepheus) umschlossen.
Besonderheiten des Sternbildes

Im Sternbild Schwan gibt es zahlreiche besondere Objekte, wegen des gewaltigen Sternenreichtums
der Milchstrasse, wie zum Beispiel:

• Nebel Planetarischer Nebel, Cocoon-Nebel, Nordamerika- und Pelikannebel, Gasnebel.

Schleier-Nebel:

Eine Explosionswolke einer Supernova, die


vor 5000 bis 10.000 Jahren stattgefunden hat.
Der rund 1500 Lichtjahre entfernte Gasnebel
wird auch Cirrus-Nebel genannt.

• Doppelstern Albireo

Der hellere Riesenstern leuchtet orange, der


schwächere Kö rper blau.

• Zahlreiche offene Sternenhaufen

• Das erste entdeckte Rö ntgenobjekt Cygnus X-1 - Schwarzes Loch

• Sommerdreieck

Die hellsten Sterne von Leier, Schwan und


Adler bilden das Sommerdreieck.

Lisa Schuler / MGTT / 9D


Das Sternbild Löwe
Der Deutsche Name ist Löwe, der lateinische Name ist Leo und das

Kürzel ist auch Leo. Die benachbarten Sternbilder sind, der kleine

Löwe, der Krebs, das Sextant, die Jungfrau und das Haar der

Berenike. Es ist von 83° Nord bis 57° Süd vollständig sichtbar. Das

Sternbild Löwe gehört auch zu den zwölf Sternkreiszeichen.

Die wichtigsten Sterne


Das Sternbild Löwe besteht aus etwa 9-13 Sterne und ist am besten

im Frühling beobachtbar. Um das Sternbild Löwen gibt es Galaxien

wie M65 oder M66.

Der hellste Stern im Sternbild Löwe ist der Stern Regulus, der auch

Kabeleced genannt wird, das soviel bedeutet wie „Herz des Löwen“

und eine scheinbare Helligkeit von 1,36 mag besitzt. Regulus ist etwa

78 Lichtjahre von unserer Sonne entfernt, ist viermal so groß wie

unser Zentralstern und seine tatsächliche Leuchtkraft entspricht fast

der von 140 unserer Sonnen. Außerdem gehört er zu den Sternen des

hellen Frühlings Dreiecks und befindet sich im rechten unteren Rand

des Sternbildes.

Ein anderer, aber nicht sehr Leuchtstarker Stern ist der Denebola,

„der Schwanz des Löwen“, der am linken unteren Rand des

Sternbildes zu finden ist und besitzt eine scheinbare Helligkeit von

+2,14m. Denebola liegt nur 36 Lichtjahre von uns entfernt und

leuchtet nur 14-mal heller als unsere Sonne.

Das Sternbild Löwe enthält auch einen Doppelstern, nämlich den

Algieba-die „Stirn des Löwen“ der eine scheinbare Helligkeit von 1,98

mag besitzt. Die Sterne des Algieba-Doppelsternsystems liegen 126

[Text eingeben]
Luca Ziegler
Lichtjahre von uns entfernt und umkreisen einander in ungefähr 600

Jahren einmal.

Das Sternbild Löwe enthält auch einen namenlosen Stern, nämlich

den R Leonis, der ein Stück links von Regulus liegt. Er ist ein

scheinbar leuchtschwacher Stern, der 600 Lichtjahre von uns

entfernt liegt. Dieser R Leonis ist ein langperiodisch veränderlicher.

Das heißt, dass er seine Leuchtkraft verändert. Dies tut er in allen

313 Tagen einmal. Dabei schwankt seine scheinbare Helligkeit

zwischen +4.31 und +11.4 mag.

Wie kam das Sternbild zu seinem Namen?


In Ägypten durchwanderte die Sonne von Mitte Juni bis Juli das

Sternbild Löwe. Dies war die heißeste Zeit des Jahres. In dieser Zeit

kamen die Löwen an das Nilufer. Das ägyptische Sternbild umfasste

damals nur den Rumpf.

Früher hatte der Löwe auch noch einen Quast, am Schwanz des

Löwen, der im 2. Jahrhundert nach Christus ein eigenes Sternbild

wurde, „das Haar der Berenike“.

[Text eingeben]
Luca Ziegler
Andromeda – Sternbild

Das Sternbild Andromeda (griech. Ἀνδρομέδα(And-


romeda), Kürzel: And) setzt sich aus vier Sternen zu-
sammen, die drei Hauptsterne Alamak (γ), Mirrach (β)
und Sirrah (α) befinden sich fast auf einer Linie. Die-
se befinden sich auch auf der Karte (siehe Abbildung
2 ). Es gibt aber auch noch einen kleinen Doppel-
stern mit der Bezeichnung Adhil.

Abbildung 1 Sternbild Andromeda

Sirrah, der hellste Stern mit +2,04 mag, wurde früher dem Sternbild Pegasus zuge-
rechnet und befindet sich bei einer Deklination von +29°05’26’’. Die anderen zwei
wichtigen Sterne Alamak und Mirrach
haben eine Helligkeit von 2,13 mag
und 2,07 mag. Ihre jeweilige Deklinati-
on ist 32°19’47,0’’ und +35°37’14,0’’.
Der Stern Adhil hat eine Helligkeit von
+4,87 mag und ist kaum sichtbar. Er
befindet sich an der Position +45° 31'
44″ .

Abbildung 2 Sternbild Andromeda

Das Sternbild ist im mitteleuropäischen Raum nur von Juni-Januar sichtbar, also im
Sommer und im Winter. Die Menschen haben sich unter dem Sternbild die Prinzes-
sin Andromeda aus der
griechischen Mythologie
vorgestellt .

Neben dem Sternbild ist


auch ein schwach leuchten-
der Nebelfleck zu erkennen,
dies ist die Spiralgalaxie
M31. Sie ist mit unserem
bloßen Auge als schwacher
Lichtfleck sichtbar und be-
kam auch daher den
Beinamen „Nebel“.

Abbildung 3 Mythologisches Sternbild


Bekannt ist sie im Volksmund unter dem Namen Andromedanebel. Sie befindet sich
2,5 Millionen Lichtjahre entfernt. Ihr Durchmesser ist, im Vergleich zu unserer Milch-
straße, mit 150.000 Lichtjahren 1,5 mal so groß (Unsere Milchstraße: ca. 100.000
Lichtjahre).
Das Sternenbild liegt entsprechend ihrer Deklination (>0) am nördlichen Sternen-
himmel. Über das Sternenbild Kassiopeia (Himmels-W), das in W-Form deutlich am
Himmel zu erkennen ist, kann das Sternbild Andromeda und der Andromedanebel
leichter gefunden
werden. In diesem
Bereich ist auch der
schwache Lichtfleck
von der Andromeda
Galaxie zu erken-
nen. woran man
sich gegebenenfalls
orientieren kann.
Weitere Nachbar-
bilder vom Norden
im Uhrzeigersinn
sind Kassiopeia,
Eidechse, Pegasus,
Fische, Dreieck und
Perseus.

Abbildung 4 Übersichtsbild der Sternbilder


Tobias Rösch / Klasse 9e 07.03.2010

Zusammenfassung zu Referat:
Sternzeichen Großer Bär

Das Sternbild Großer Bär (lat.: Ursa Maior) hat das Kürzel UMa.
Wichtig ist, dass der große Wagen nicht dasselbe ist wie der große Bär, sondern
nur ein Teil des großen Bärs darstellt und kein eigenständiges Sternbild ist.
Der große Bär ist das ganze Jahr über gut zu beobachten (er ist zirkumpolar).

Mit den beiden Sternen Dubhe und Merak lässt sich


außerdem gut der Polarstern finden. Verlängert man die
Strecke zwischen beiden über Dubhe hinweg um etwa
das fünffache gelangt man zum Polarstern
Tobias Rösch / Klasse 9e 07.03.2010

Die Hauptsterne sind:

Name scheinbare Rektaszension Deklination Entfernung


Helligkeit Zur Erde
Dubhe 1,7 mag 11h 3m 44s +61° 45′ 4″ 124 Lj
Alioth +1,69 mag bis 12h 54m 2s +55°57'36" 81 Lj
+1,83 mag
Benetnasch +1,9 mag 13h 47m 33s +49° 18' 48" 101 Lj
Phekda +2,43 mag 11h 53m 50s +53° 41' 41" 84 Lj
Mizar +2,3 mag und 13h 23m55s +54° 55' 31" 78 Lj
(Doppelstern) +4,0 mag
Merak +2,4 mag 11h 01m 51s +56° 22' 57" 79 Lj
Megrez +3,4 mag 12h15m25s +57°1'56" 81 Lj

Er liegt zwischen den Sternbildern Jagdhunde, Kleiner Löwe, Luchs, Giraffe und
Drache